20. Oktober 0 einfachen gemeh „Poſt“ in Emm h Freiburg ſg gefüllt mit e peiburger Fuf zanze Fühteit „Das Kleinh Wagenkolonne am ſtillen, fie vorbei über ur g. Eine rechung der K rmittag. Daßg de auf dem f ags wurden erſchiedenen 8 des Hotels F egen 19 Uhr ebrochen und hvertagt.— hrerkorps im Etwa um 13 ide. Die Kröyh der ganzen — 3 DA MATIONAITOIIAITTTT beriag uU. Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das, Hakenkreuz⸗ banner“ 3 A erſcheint wöchtl. 12mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 P tügerlohn; asgide B erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: ihn; durch die Poſt.70 RM. leinſchl. 50,96 Pf. Beſuch der Roſ des Arbeitsga zug, der unter es Obermuſit Zeit das Füh Bevölkerung hü e. 3 m Bodenſee at die Schiffahg ktober eingeſſl rd am 17. nommen. m Ried t. Die zur 3 9 urch die Poſt.20 RM.(einſchl. 60 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 72 kein Haus monafl..50 A. 1 ohn oſtzeitungsgebühr) Mnſir⸗ 42 die Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewalt) verhind., beſteht kein hrüh⸗Aus gabe A 7 Benen . 30 Pf. Träger⸗ f. Beſtellgeld. ktichldicung. 7. Jahrgang nſpr. auf MANNHEIM S banne LLLILILLILLL etgen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. 15 Pf. Die 4geſpalt. Millimeterzeile An im Textku 69 Pf. Mannheimer Ausgabe: Die 12geſpa 0 . Schwetzinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Milli⸗ meterzeile 4 Pf. Die Millimeterzeile im Textteil 18 Pf. — usſchließlicher Gerichtsſtand:—— afen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannbeim.— Millimeterzeile im Textteil 45 Pf annheim. Nummer 48 t. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt, Zahlun und Er⸗ „Poſiſcheckkonto: Sudwi inzelverkaufspreis 10 Pfennig⸗ Donnerskag, 21. Okkober 1937 ——— Heundzäduche Ciniaung in London Deutſchland und JItalien machen einen entſcheidenden Dorſchlag die Flachseift Jahre betriebenh ertrifft alle h nſich ſeit Wocheh chen Flachsſeg. zubringen. A die Schulkine ilweiſe ſchon n Van 0 n, 20 Unr zert ten naben ostilmen dern 0 an Krankenlasse „ 2, in liqulc uidation obiger endigt wurde er Liculdatof Kopp „Zt. Wehrmat „Chef vom Dieſ Veranzvor ehrmacht; Veritteit litik: Dr. Wilhenß Handel: Wilſelß ter: Fritz Hag aas; für Kulſſ elmut Schulz: Lokales: Katl ſtaltung der B helm Kicherer) ntl. in Mannbeſit Johann v. Reiß Reiſchach Benn 15 b. ich 16 P— i Sonntag). icerei.m..h. 4 Mannheim 10.30 bis 12 Uht ſprech⸗Nr. für l⸗Nr. 354 A M. Schatz, Mhn reisliſten: Nannheim Nr, f chwetzingen Nr 37 über 50 höh Der politijche Tag Es entbehrt nicht eines gewiſſen Reizes, daß die tſchechiſche Regierung für nötig befunden in urſächlichem Zuſammenhang mit den iſchenfällen, deren Opfer ſudetendeutſche Ab⸗ udnete wurden, eine Proteſtaktion in lin zu unternehmen. Man hat Verwah⸗ ug gegen den Ton der deutſchen Preſſe bei Erörterung der Teplitzer Vorfälle eingelegt. ir müſſen ſagen, daß eine ſolche Aktion ange⸗ ihis der ganzen Situation beinahe etwas Ko⸗ liches hat. Reichsaußenminiſter von Neu⸗ Aath hat dann auch ſogleich auf dieſen kleinen Ailomatiſchen Fehlgriff hin die richtige Ant⸗ Port gegeben. Denn man wird es der deut⸗ Seffentlichkeit nicht verargen können, wenn hbeutſcher Volksgenoſſen im Auslande an⸗ mt, die ſchutzloſe Pöbeleien ausgeſetzt ſind, ſder Staat, in dem ſie leben, ihren Schutz hhals ſeine Aufgabe betrachtet. Daß die liſche Oeffentlichkeit und die deutſche Preſſe die Beläſtigung deutſchen Volkstums, ganz o es ſei in der Welt, ſo reagiert wie ſie ür richtig hält und wie ſie es als ihre ht erachtet, iſt eine Selbſtverſtändlichkeit. Pie ganze Angelegenheit erhält noch eine be⸗ Ahere Beleuchtung dadurch, daß nach einer iieren Meldung der Prager Abendzeitung Staatspolizei in Teplitz⸗Schönau es nicht ötig befunden hat, die wirklich Schuldigen er Beſtrafung zuzuführen, es aber für Außerordentlich wichtig gehalten hat, gegen den lun der tſchechiſchen Polizei mißhandelten Ab⸗ Rordneten Karl Hermann Frank Straf⸗ Aeige zu erſtatten. Es iſt allerdings ſchon Ahpas abſurd, wenn man nicht nur die Prü⸗ bezieht, ſondern auch noch die Polizeiſtrafe len muß.— Trotz der grotesken Rechts⸗ ffaſſung, die aus dem ganzen Verhalten der hechiſchen Organe ſpricht, wird man hoffen kfen, daß die Behandlung des tſchechiſchen Rioteſtes“ durch Deutſchland in Prag das ihtige Verſtändnis finden wird. * Die innerpolitiſche Situation in Frankreich immer neue groteske Vorgänge zur Folge. iſt es ſogar ſchon ſoweit gekommen, daß Orden der Ehrenlegion, der für Verdienſte ndie Nation verliehen wird, beſteuert werden und zwar abgeſtuft nach den Ranggraden Wordens. Wer alſo den Fehler begangen hat, iih die höchſten Verdienſte um die Nation er⸗ ben zu haben, wird auch die meiſten Steuern lezahlen müſſen dafür, daß er einmal ſo dumm ſich für die Nation einzuſetzen. Wir meinen, daß es eine größere Groteske Pohl lkaum mehr geben kann. Mit einer ſolchen Sieuerquelle und mit einer ſolchen Steuertaktik üntergräbt ein Staat ſeine eigenen Grundfeſten. Die ſudetendeutſchen Abgeordneten Frank und Fundt haben im Hinblick auf entſtellte Be⸗ Richtevontſchechoſlowakiſcher Seite dem iſchechoflowakiſchen Preßbüro richtigſtel⸗ lende Erklärungen zugeſandt. Frank erklärte orin u.., daß er auf der Polizeiſtube von iihem Wachmann gewürgt und ins Geſicht ge⸗ hort worden iſt. Der Abgeordnete Kundt hebt hervor, daß er von der Polizei mehrere Stufen untergeworfen wurde. *. er Führer und Reichskanzler empfing am woch auf dem Oberſalzberg den zur Zeit Deutſchland weilenden Aga Sultan Sir Mo⸗ ed Schan Aga Ihan. Wiedereinſführung der fonteolle? London, 20. Oktober.(HB⸗Funk.) In der Mittwochſitzung des Nichteinmiſchungs⸗ ausſchuſſes wurde infolge des Entgegenkom⸗ mens Italiens und Deutſchlands auf Grund neuer, vom italieniſchen Botſchafter Graf Grandi vorgebrachter Vorſchläge, die vom deutſchen Vertreter, dem Geſandten Dr. Woermann, unterſtützt wurden, eine grundſätzliche Einigung erzielt. Die neuen Vorſchläge müſſen jedoch noch zu einer Entſchließung zuſammengefaßt und im einzelnen präziſiert werden. Infolgedeſſen iſt eine weitere Sitzung des Nichteinmiſchungsaus⸗ ſchuſſes erforderlich, die für Freitagnachmittag 15 Uhr angeſetzt worden iſt. In der Zwiſchenzeit werden die Vertreter des Hauptausſchuſſes des Nichteinmiſchungsausſchuſſes ihren Regierungen berichten, damit ſie in den Stand geſetzt werden, die erzielte Einigung im einzelnen endgültig feſtzulegen. Die heutige Sitzung wurde durch eine Er⸗ klärung des Grafen Grandi eingeleitet, in der dieſer ſich bereit erklärte, der Entſendung einer Kommiſſion nach Spanien beizupflichten, damit dieſe die Zahl der in Spanien dienenden Aus⸗ länder feſtſtellt, und darüber hinaus der ſymbol⸗ haften Zurückziehung einer gleichen Anzahl von Freiwilligen auf beiden Seiten ſofort zuzu⸗ ſtimmen. Er gab weiterhin der Auffaſſung Ausdruck, daß auf Grund des Kommiſſionsberichtes dar⸗ über entſchieden werden ſolle, zu welchem Zeit⸗ punkt und in welcher Form die Kriegführenden⸗ Rechte gewährt werden ſollten. Ferner erklärte er noch einmal ausdrücklich die Annahme des britiſchen Planes. Deutſchlands eindeutiger standpunkt Der deutſche Vertreter erklärte hierzu, daß er die gleichen Weiſungen wie der italieniſche Bot⸗ ſchafter habe, und führte im einzelnen aus: 1. Deutſchland nimmt die Anregung einer ſofortigen Zurückziehung einer gewiſſen Anzahl von Freiwilligen aus Spanien, die auf beiden Seiten gleich groß ſein ſoll, an. 2. Deutſchland hält es für erforderlich, eine ſchnelle Entſcheidung über die Frage der Neu⸗ tralität und die Gewährung der Kriegführenden⸗ rechte herbeizuführen, macht aber die Gewäh⸗ rung der Kriegführenden⸗Rechte nicht zu einer Vorbedingung für ein Herantreten an die ſpa⸗ niſchen Parteien. 3. Die Wiederherſtellung und Ver⸗ ſchärfung der Kontrolle auf Grund des Planes van Culm— Hemming iſt ein ent⸗ ſcheidender Punkt. Der hierfür bereits einge⸗ ſetzte Ausſchuß ſoll beauftragt werden, in kür⸗ zeſter Zeit hierüber zu einer Einigung zu ge⸗ langen. 4. Deutſchland iſt bereit, der ſofortigen Ent⸗ ſendung eines Ausſchuſſes nach Spanien zuzu⸗ ſtimmen, der an Ort und Stelle die erforder⸗ lichen Vorarbeiten für eine weitere Verfolgung der Freiwilligenfrage treffen ſoll. Dr. Woermann gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch die anderen Staaten ein gleiches Ent⸗ gegenkommen zeigen würden. Der engliſche Außenminiſter Eden ſtellte feſt, daß dieſe Erklärungen einen ſehr großen Fort⸗ ſchritt bedeuten. Die gleichen Feſtſtellungen traf der franzöſiſche Botſchafter Corbin, während der ſowjetruſſiſche Botſchafter Maisky ſich jeder Stellungnahme enthielt. Nachdem auf Grund der Erklärung des deut⸗ ſchen und italieniſchen Vertreters eine grund⸗ ſätzliche Einigung erzielt war, bedurfte es jedoch noch einer längeren Beratung über die Frage, wie die Einigung imeinzelnen feſt⸗ zulegen wäre. Die Beratung wurde mit dem obenerwähnten Beſchluß auf Wiederzuſam⸗ mentritt am Freitag um 15 Uhr nach etwa vier⸗ ſtündiger Dauer abgebrochen. Ein ſeltſamer Prager Proteſt und seine nachdrũcdliche Zurũdæweisung in Berlin DNB Berlin, 21. Oktober. Der tſchechoſlowakiſche Geſandte Maſtny ſuchte geſtern den Reichsminiſter des Auswärtigen auf, um gegen den Ton der deutſchen Preſſe bei der Erörterung der Teplitzer Vorfälle Verwah⸗ rung einzulegen. Der Reichsminiſter des Aus⸗ wärtigen hat in ſeiner Erwiderung darauf hin⸗ gewieſen, daß ein ſolcher Proteſt angeſichts des Charakters der polizeilichen Uebergriffe fehl am Platze ſei, da die Erregung der deutſchen Oef⸗ fentlichkeit eine natürliche und ſelbſtverſtändliche Folge der ſchweren Ausſchreitungen ſtaatlicher Organe gegenüber dem Sudetendeutſchtum ſei Wenn man eine ſolche Reaktion der deutſchen Preſſe wie die der letzten Tage vermeiden wolle, dann müſſe man in erſter Linie tſchechoſlowa⸗ kiſcherſeits dafür Sorge tragen, daß kein Anlaß zu ſolchen Aeußerungen gegeben würde. bertreter reichsdeutſcher Jeitungen in Dien verhaftet Wien, 20. Okt.(HB⸗Funk.) Amtlich wird mitgeteilt: Der Journaliſt Ge⸗ org In der Maur wurde heute unter dem Verdacht illegaler Parteitätigkeit, begangen durch Abgabe von Erklärungen an ausländiſche Zeitungen, in Unterſuchung gezogen und in Haft genommen. In der Maur iſt, wie dazu verlautet, öſter⸗ reichiſcher Staatsbürger und vertritt auch ver⸗ ſchiedene reichsdeutſche Zeitungen. Polen und Oſtpreußen Don Dr. Johann von Teers Seit einiger Zeit haben die Verdrängun /n und Schikanen gegen die deutſche Bevölkerung in Polen wieder einen ſolchen Umfang ange⸗ nommen, daß man die Augen davor nicht mehr ſchließen kann. Das iſt außerordentlich bitter, denn wir können wohl ſagen, daß nach dem Ver⸗ ſtändigungsabkommen zwiſchen dem verſtorbe⸗ nen Marſchall Pilſudſki und dem Führer die ganze deutſche Oeffentlichkeit in einer Weiſe be⸗ reit war, auch menſchlich und ſeeliſch Polen zu verſtehen, die an Großherzigkeit nichts zu wün⸗ ſchen übrig ließ. Man muß dabei vielleicht eine pſychologiſche Tatſache herausſtellen— die ſeeliſche Grundhal⸗ tung der beiden Völker zu einander iſt ſehr ver⸗ ſchieden. Für die Maſſen des deutſchen Volkes hat irgendein Haß oder eine Feindſchaft gegen das Polentum nicht beſtanden, ſolange die bei⸗ den Völker aneinander grenzen. In unſern Sol⸗ datenliedern und Kriegsliedern der alten Zeit richtet ſich kein einziges gegen die Polen— Kämpfe mit Franzoſen und Türken, mit Dänen und Engländern ſind in das deutſche Soldaten⸗ lied eingegangen. Von den Polen iſt nie darin die Rede. In unſerer Literatur ſind ſie von Deutſchen niemals bewußt ungerecht behandelt worden, wenn man einige wenige kleine Geiſter der Oſtmarkenliteratur vor dem Weltkrieg ab⸗ rechnet. Wir haben im Gegenteil 7 die gro⸗ ßen und heroiſchen Züge dieſes Volkes ſtets ein ſtarkes Verſtändnis gezeigt— wer hat den au wirklich menſchlich großartigen Freiheitskamp Polens von 1830/31 ſo anerkannt, wie wir Der Jude Heine war der einzige Dichter in deutſcher Sprache, der ihn albern und gehäſſig verhöhnte— aber dafür war er auch Jude! Echte Leiſtungen der Polen wurden von unz immer anerkannt. Gewiß lächelte man über manche Formen im polniſchen Lebensſtil, eine gewiſſe Unwirtſchaftlichkeit, eine leichte Art, mil dem Gelde umzugehen, die etwas bunte ein großes Leben zu führen, ohne eigentlich die ſoliden Wirtſchaftsgrundlagen dazu zu haben— kurz jene Züge, die der beſte Teil des polniſchen Adels und Bürgertums felber als Schwächen empfand und bemüht war, ſich abzuerziehen. Aber im Lächeln lag keine Feindſeligkeit— ſelbſt wo man politiſch im Gegenſatz zu dem nationalen Selbſtändigkeitswillen dieſer reprä⸗ ſentativen Schichten Polens ſtand, haben wir nie unſere Achtung vor ihrer nationalen Treue, vor der Verteidigung ihrer Väterſitten und ihres Bodens verweigert. „Die polniſche Haltung dem Deutſchtum gegen⸗ über war leider vielfach eine andere. Man kann nicht leugnen, daß in weiten Schichten des pol⸗ niſchen Volkes— und gerade in der Oberſchicht — die Deutſchen als ſpießig, unelegant, pedan⸗ tiſch, kleinlich, krämeriſch, ohne Ritterlichkeit gegenüber den Frauen, verſchrien wurden. Das war mehr als der Gefühlsunterſchied einer Kul⸗ tur, die ſtark im Barock wurzelte und deren Mit⸗ telpunkt das Gutshaus war, gegenüber der mehr bürgerlichen und ſtädtiſchen Kultur der Deut⸗ ſchen— dahinter ſtand vielmehr eine Abnei⸗ gung gerade gegen unſere beſten Eigenſchaften, unſere Diſziplin, den emſigen Fleiß, den, ge⸗ wiß gelegentlich etwas pedantiſchen Sinn für Ordnung. Dahinter ſtand ein menſchlich oft un⸗ ſchöner Neid. Wir hatten gehofft, daß die fenſ5 Entwick⸗ lung des wiedererſtandenen Polens, die Schlie⸗ ßung der ſchmerzenden Wunde verlorener ſtaat⸗ licher Selbſtändigkeit, dieſe Gefühle verſchwin⸗ den laſſen würden, daß ein Gefühl der inneren Sicherheit neidlos bereit ſein würde, auch un⸗ ſere guten Seiten gelten zu laſſen. Kaum zwei Völker könnten ſich an ſich ſo glänzend ergänzen, wie die Polen und die Deutſchen, und zwar ohne daß der eine des anderen Vaſall zu werden brauchte. Wenn ſig zuſammenhalten, lönnten ſie das Schickſal Qit „Hakenkreuzbanner“ Donnerstag, 21. Oktoberf europas und Mitteleuropas entſcheidend be⸗ ſtimmen. Es gibt Publiziſten in Polen, die dieſe Mög⸗ lichkeiten ſehen. Die außerordentlich klugen Bü⸗ er von ichtung. Leider ſind daneben alle jene anderen Kräfte immer noch am Werk, und ſpinnen den alten Faden weiter, als ob es kein Verſtändigungs⸗ abkommen gäbe. Dabei kann man nicht beſtrei⸗ ten, daß jetzt ſchon teilweiſe die abgegriffenſten und unzutreffendſten Behauptungen herange⸗ holt werden, um einen Gegenſatz zum Deutſch⸗ tum aufs neue aufflammen zu laſſen. Eine dieſer Forderung richtet ſie— man höre und ſtaune— immer wieder auf Oſtpreußen. Gerade in der letzten Zeit iſt eine Anzahl von Büchern in Polen erſchienen, die ſich bemühen, eine„oſtpreußiſche Frage“ aufzuwerfen. Die Bevölkerung Oſtpreußens hat in allen den Gebieten, wo auch nur eine Möglichkeit von Wahlſtimmen für Polen vorlag, am 11. Juni 1920 nahezu einſtimmig ſich für den Verbleib beim Deutſchen Reich ausgeſprochen. Die gleiche Bevölkerung hat ſich einſtimmig und immer wie⸗ der für den Führer und das Deutſche Reich er⸗ klärt. Die Zahl derer, die ſich als National⸗ polen bezeichnen, beläuft ſich insgeſamt— Oſt⸗ preußen einſchließlich des Marienburger Landes — auf 1350 Menſchen, eingetragen im„Bunde der Polen in Deutſchland“, alſo Angehörige der polniſchen Volksgruppe. Etwa 500 dieſer Mit⸗ glieder ſitzen im Regierungsbezirk Allenſtein. Man wird annehmen dürfen, daß in dieſer Ge⸗ amtzahl auch die Mitglieder des„Verbandes er polniſchen Schulvereine“ in Oſtpreußen mit 200 Mitgliedern, des„Polniſchen Volksvereins“ in Allenſtein und der ſonſtigen kleinen pol⸗ niſchen Vereine einbegriffen ſind. Es gibt im ganzen drei kleine polniſche Zeitungen in Oſt⸗ preußen, die„Gazeta Olſztyska“ in Allenſtein mit 810 Exemplaren Auflagenhöhe, der„Mazur“ mit 673 Exemplaren und die auf dem Wege der religiöſen Propaganda unter den evangeliſchen Maſuren arbeitende Zeitung„Glos Evange⸗ lijny“. Selbſtverſtändlich muß man von dieſer Auflagenhöhe die üblichen Werbeexemplare, die zahlreichen nach Polen zur Unterrichtung der dortigen Preſſe und anderer Stellen gelieferten Exemplare abziehen— die Zahl der zahlenden Abonnenten wird dann in der Tat ſehr gering ſein. Von einer echten Volksgruppe kann man aber unter dieſen Umſtänden gar nicht ſprechen, ſondern nur von lleinſten verſtreuten Grüppchen. Die Maſſe der Bevölkerung, auch die einen altertümlichen flawiſchen Dialekt ſprechenden Maſuren ſind keine Polen, wollen keine Polen ſein und haben ſich immer wieder auf das ſtärkſte dagegen gewehrt. Trotzdem hat eine An⸗ ahl von Wiſſenſchaftlern in Thorn und War⸗ ſchau dies nicht verſtanden. Ein Buch, das ver⸗ langt, ernſtgenommen zu werden, W. Bielſki „Polacy w. Niemezech, ich zvcie i potrzehy“ (1935),(„Die Polen in Deutſchland, ihr Leben und ihre Nöte“), behauptet:„Der ſüdliche und weſtliche Teil Oſtpreußens, etwa ein Drittel der ganzen Provinz, iſt geſchloſſen von Polen bevöl⸗ kert, die hier eine unzweifelhafte Mehrheit bil⸗ den... Das ſtärkſte polniſche Bruchſtück in Oſtpreußen ſind die evangeliſchen Maſuren ge⸗ nau des gleichen Blutes wie ihre Namensver⸗ wandten in der Gegend von Mlava, Prasnyez oder Mſzyn; ſie treten in ungeheuren Maſſen egen 350 000 Köpfe auf...“ Er rechnet dann ühn und ſtolz die 40 000 deutſchſprechenden Be⸗ wohner des Ermlandes hinzu, konſtruiert 20 000 Polen um Marienburg— die dort auch nie⸗ mand geſehen hat—, und behauptet, 100 000 Polen lebten zerſtreut in der übrigen Provinz Oſtpreußen. Damit iſt er auf 510 000 Polen in Oſtpreußen— mehr als eine halbe Million— gekommen! Während ein ſolcher Unſinn ſich ſel⸗ ber richtet, beginnt ein anderes Buch, romanhaft geſchickt aufgemacht, das 1936 erſchienene Buch pon M. Mankowicz„La tropach Smetka“ („Auf den Spuren des Smetek“) dieſelbe Trei⸗ berei auf andere Weiſe. Der„Smetek“ iſt ein ſagenhafter Wikinger, der an der Oſtſeeküſte eine Ausstellung„Der ewige jude“ in München Am 8. November wird im Bibliotheksbau des Deutſchen Muſeums in München die Ausſtel⸗ lung„Derewige Jude“ eröffnet, um deren Zuſtandekommen ſich führende Stellen der Par⸗ tei und des Staates bemüht haben. In einer Preſſevorbeſprechung gaben der ſtellvertretende Gauleiter des Gaues München⸗ Oberbayern, Nippold, und der Leiter der Ausſtellung, Gauamtsleiter Wüſter, nähere Ein⸗ elheiten bekannt. Die Ausſtellung wird in um⸗ ſaſſender Weiſe das Wirken der Juden nicht nur in Deutſchland, ſondern in der ganzen Welt zur Darſtellung bringen. Das Werk wurde von Reichsminiſter Dr. Goebbels, Reichsſchatz⸗ meiſter Schwarz, Reichsleiter Amann und dem Zentralverlag der NSDApP beſonders geför⸗ dert. Groß iſt der Kreis der Mitarbeiter, u. a. das Inſtitut zum Studium der Judenfrage, die Abteilung Judenfrage des Reichsinſtituts der Geſchichte des neuen Deutſchlands, der Beauf⸗ tragte für die weltanſchauliche Schulung der Partei, Reichsleiter Roſenberg, die Antikomin⸗ tern, das Inſtitut zum Studium von Juden⸗ tum und Bolſchewismus in Berlin, das Haupt⸗ archiv der Partei, das von Gauleiter Streicher eſchaffene Stürmer⸗Archiv in Nürnberg, das Krchiv— Zeitgeſchichte in München, ſowie weitere ſtaatliche und ſtädtiſche Archive. Ohne viel lange und breite Theorien zu ent⸗ wickeln wird die Ausſtellung durch Aufzeigung von Tatſachen die Judenfrage ſo hehandeln, daß jedermann 15 verſteht und weiß, warum die Nürnberger Geſetze geſchaffen wurden. Zu⸗ nächſt wird an Hand von Bildern und Reliefs die Raſſenfrage des Judentums praktiſch dar⸗ elegt. Dann wird die Religion der Juden in wichtiger Stellen aus den Re⸗ ligionsbüchern erläutert, der Talmud wird im Original ſprechen. In dieſes Gebiet gehört ferner der jüdiſche Blutritus, u. a. die Schäch⸗ tung, über die ein im Ausland aufgenommener Film alles Wiſſenswerte vermittelt. Beſonders umjangreich iſt die Geſchichte des Judentums „Studnieki weiſen alle in dieſer Fünf neue italieniſche Städte Zeugen faschistischer Aufhauarbeit (Eigener Beflchf des Rom, 21, Oktober. Eine der größten Kulturleiſtungen des faſchi⸗ ſtiſchen Italiens iſt zweiſellos die Trocken ⸗ legung und Urbarmachung der gefürchteten Pontiniſchen Sümpfe. Am 29. Oktober iſt eine weitere Etappe dieſes wunderbaren Werkes abgeſchloſſen, denn an die⸗ ſem Tage wird auf dem Pontiniſchen Acker, Aprilia, die vierte Stadt des Faſchismus, ein⸗ geweiht.— Zwei Tage ſpäter, am 31. Oktober, wird die Fliegerſtadt Guidonia, zu der der Duce vor zweieinhalb Jahren den Grundſtein legte, ihrer Beſtimmung übergeben. Drei weitere Städtegründungen ſind von der faſchiſtiſchen Regierung bereits beſchloſſen. So wird im ſardiniſchen Kohlengebiet bei Cagliari eine neue Stadt, Carbonia, d. h. Kohlen⸗ ſtadt, gegründet, die für die Bergarbeiter be⸗ ſtimmt iſt. Ein Zeichen der aufblühenden Indu⸗ ſtrie in Iſtrien iſt die ebenfalls ſchon beſchloſ⸗ ſene Gründung einer Arbeiterſtadt namens Arſia. Der Grundſtein der fünften pontini⸗ ſchen Stadt, Pomezia, wird im April des näch⸗ ſten Jahres gelegt. beundſteinlegung in Rom Baubeginn der Weltausſtellung Rom, 21. Okt.(Eig. Bericht) Zur gleichen Stunde, in der das engliſche Kabinett verzweifelt nach Auswegen aus der Nichteinmiſchungskriſe ſuchte, fand in Rom ein Ereignis ſtatt, das in kraſſem Gegenſatz zu dem unerfreulichen Ende ſo mancher ſchwerwiegender europäiſcher Pläne den friedlichen Aufbauwillen Italiens dokumentiert. Vor den Toren Roms legte Muſſolini in feierlichem Rahmen den Grundſtein des zukünftigen Hauptverwaltungs⸗ gebäudes der römiſchen Weltausſtellung. An⸗ ſchließend beſichtigte er das weite Gelände auf dem dieſe Ausſtellung und das im Bau begrif⸗ fene neue Ron, das einmal bis zur Meeres⸗ küſte reichen wird, entſtehen wird. Die von der „Hakenkrebzbennet“) Stadt Rom zur Finanzierung dieſer Bauvor⸗ haben aufgelegte Anleihe in Höhe von 400 Mil⸗ lionen Lire iſt bereits überzeichnet. Mit den eigentlichen Bauarbeiten kann alſo ſchon in al⸗ lernächſter Zeit begonnen werden. Malien begrüßt Rudolf feß Rom, 21. Okt.(Eig. Bericht.) Die Nachricht, daß der Stellvertreter des Führers, Reichsminiſter Rudolf Heß, als Ver⸗ treter der NSDAp am höchſten Feiertag des Faſchismus, dem 15. Jahrestag des Marſches auf Rom, teilnehmen wird, hat in der italieni⸗ ſchen Oeffentlichkeit und Preſſe aufrichtige 15 Jahre ffämpfer der n5daf Ein Jubllãum des Frankenfũhrers Julius Streicher DNB Nürnberg, 20. Okt. Die„Fränkiſche Tageszeitung“ erinnert in einem ausführlichen Artikel daran, daß am heutigen Mittwoch 15 Jahre vergangen ſind, ſeit Julius Streicher die erſte Ortsgruppe der Be⸗ wegung in Nürnberg gründete. Der Franken⸗ führer hatte belkanntlich unmittelbar nach Kriegsende ſeinen politiſchen Kampf eröffnet und kämpfte zuerſt in der Deutſch⸗Sozialiſtiſchen Partei, dann in der Deutſchen Werk⸗Gemein⸗ ſchaft. Ihr gewann er mehr als 3000 eingeſchrie⸗ bene Mitglieder. Ferner gründete er zwei Zei⸗ tungen, die Kampfblätter„Deutſcher Sozialiſt“ und„Deutſcher Volkswille“, die mehr als 10 000 Leſer hatten. Im Herbſt des folgenden Jahres unterſtellte er ſich mit ſeiner Bewegung und ſeiner Zeitung Adolf Hitler. Am 20. Ok⸗ tober gründete er im Ludwigstorzwinger zu Nürnberg die erſte Ortsgruppe der NSDAP. Durch dieſe Tat bahnte Julius Streicher der Bewegung den Weg nach dem Norden. Für die Stadt Nürnberg war Julius Strei⸗ chers Tat von großer Bedeutung. Durch die flawiſche Bevölkerung tyranniſierte— auf ſei⸗ nen Spuren nun läßt er die Deutſchen in Oſt⸗ preußen wandeln. Längſt entlarvte Unwahrhei⸗ ten verſucht er als durch perſönliche Erkundigun⸗ gen doch bewieſen darzuſtellen. Das Buch ſpeku⸗ liert in höchſt geriſſener Weiſe auf alte deutſch⸗ feindliche Inſtinkte, die das Muſterbeiſpiel natio⸗ nal aufgemachter Gruſelliteratur verbunden mit wahrhaft amerikaniſcher Senſationsſchriftſtelle⸗ rei. Niemand wird Herrn——— beſtreiten, daß er raffiniert ſchreiben kann— aber er kann leider ebenſogut— höflich geſagt—„erfinden“. Man hat ſich die Mühe gegeben, ſeine Behaup⸗ tungen nachzuprüfen. Es blieb nichts. Aber wehe, wenn wir einmal auf den Ge⸗ danken kämen, in ähnlicher Weiſe ein Buch über die Leiden unſerer Volksgruppen in Polen her⸗ auszubringen! Das Geſchrei möchten wir ein⸗ mal ſehen, das dann losginge. Die Wirkung ſolcher Bücher ſpürt man aber auch in der pol⸗ niſchen Tagespreſſe. Die Zeitung„ABC“ vom 29. Juni d. J. ſchreibt:„Das Problem der Oſt⸗ ſee iſt das Problem Oſtpreußen. Die heutige deutſchpolniſche Grenze iſt nur eine Zufalls⸗ erſcheinung. Oſtpreußen iſt jedoch ſeiner Natur nach ein geographiſch zu Polen gehörendes Ge⸗ behandelt. Der erſte Abſchnitt umfaßt den Zeit⸗ raum von der Zerſtörung Jeruſalems bis 1800. Immer wieder kann das weſentliche und in allen Ländern gemeinſame Merkmal beobachtet werden, daß das Auftreten der Juden ſtets Un⸗ ruhe in die Völker hineingetragen hat, ſo daß dieſe zu ihrem Schutz die Juden ins Ghetto verwieſen. Der zweite Abſchnitt ſetzt mit der Judenemanzipation um 1800 ein und zwingt den internationalen Juden, der ſich an kein Land und kein Volk gebunden fühlt und die Herrſchaft in Induſtrie und Wirtſchaft an ſich geriſſen hat. Eine beſonders umfangreiche Ab⸗ teilung iſt der Judenherrſchaft in Deutſchland bis zur Machtergreifung gewidmet. Eindringlich wird dem Beſucher der ver⸗ heerende kulturelle Einfluß des Juden auf Kunſt, Literatur, Theater und Film vor Augen geführt. In weiteren Räumen wird die frü⸗ here Verjudung der Volksgeſundheitspflege, der Wirtſchaft, der Wiſſenſchaft, der Preſſe und der Rechtspflege aufgezeigt. In dem Raum„Der Jude in der Politik“ ſieht man ſeine verhäng⸗ nisvolle Rolle im Weltkrieg, in der November⸗ revolte, ſowie als eigentlicher Urheber der Par⸗ teizerſplitterung. Weitere Abteilungen ſind „Der Jude als Verbrecher“,„Die Freimaurerei als Werkzeug der Juden“ und„Judentum und Bolſchewismus“. Den Abſchluß bildet eine Darſtellung der im nationalſozialiſtiſchen Deutſchland erfolgten poſitiven Löſung der Ju⸗ denfrage. Grußtelegramm des Führers an die Vorgeschichtstagung in Elbing Dex Führer hat die von der 4. Reichstagung des Reichsbunds für deutſche Vorgeſchichte aus Elbing überſandten telegrafiſchen Grüße in einem Telegramm herzlich erwidert und ſeine beſten Wünſche für die weitere Arbeit des Reichsbundes übermittelt. Auch der Schirmherr des Reichsbunds, Al⸗ jred Roſenberg, hat der Taguna im Oſten des Reichs telegrafiſch einen vollen Erfolg ge⸗ wünſcht. biet. Das ganze polniſche Volk iſt der Anſicht, daß wir ohne Löſung der oſtpreußiſchen Frage laum feſten Fuß an der Oſtſee faſfen können.“ Auf ein Erußtelegramm des Erſten! leſes Hetzblatt konnte das ungeſtraft aus⸗ n I prechen. Wo kommen wir auf dieſe Weiſe hin? Stätt daß man auf beiden Seiten verſucht, die vor⸗ handenen Probleme möglichſt zu beſchränken, Gegenſätze zu mildern, durch eine ritterliche Be⸗ handlung der naturnotwendig vorhandenen Minoerheiten— denn eine natürliche Volks⸗ grenze gibt es hier nicht— ſich das Zuſammen⸗ leben zu erleichtern und ein politiſches Zuſam⸗ mengehen zu ermöglichen, ſind wir Deutſche die einzigen, die dauernd bei dieſem Ausgleich Vor⸗ leiſtungen machen, während auf polniſcher Seite die Stimmen der Klugheit und Gerechtigkeit periodiſch von dem monomanen Lärm der Wankowicz und Genoſſen übertönt werden. Wir ſind uns allerdings auch über eines klar,— es iſt weſentlich der politiſche Katholizismus, der b00 polniſcher Chauviniſten zur Verhetzung der eiden Völker bedient, treu unterſtützt vom Ju⸗ den, dem für ſeine-bolſchewiſtiſchen Ziele nichts gelegener kommen kann als Gegenſätze zwiſchen Deutſchen und Polen! Deutsche Kunst im Ausland Der Stuttgarter Pianiſt Hubert Gieſen iſt dieſer Tage zu ſeinem Amerika⸗Gaſtſpiel nach Neuyork abgereiſt, und zwar wird er auf einer mehrmonatigen Tournee die berühmte Kolora⸗ turſängexin Erna Sack begleiten und gleichzei⸗ tig als Soliſt tätig ſein. Das Stroß⸗Guartett wurde eingela⸗ den, auf dem Sommerſitz der Familie des nor⸗ wegiſchen Dichters Henrit Ibſen in Siuſi —— 57 Streichquartette von Beethoven zum ortrag zu bringen. Den Muſikabenden, die mit größtem Erfolg durchgeführt wurden, wohn⸗ ten u, a. heryorragende Vertreter des politiſchen und künſtleriſchen Lebens bei. Uebergabe des Mussolini-Bildes im Klopstock-Haus in Quediinburg Am Samstag wurde im Quedlinburger Klop⸗ ſtock⸗Haus von dem italieniſchen Generalkonſul Renzetti das von Benito Muſſolini mit ſei⸗ nem Namen und mit einer herzlichen Widmung Rlopftväl Bild in feſtlicher Veranſtaltung der Klopſtock⸗Geſellſchaft übergeben. In ſeinen in deutſcher Sprache vorgetragenen Ausführungen erinnerte der Generalkonſul an die Stunden der deutſchen: Sprache und Literatur, in denen der Duce dem deutſchen Dichter Klopſtock begegnet war. Er wies darauf hin, daß dieſes Geſchenk ein Bekenntnis zur deutſchen Kultur ſei, das gleichzeitig einen Aufruf bedeute, aus den Dich⸗ tern und ihren Werken das Wirken der Völker gegenſeitig immer wieder neu kennen zu lernen und zu würdigen. Nachdem Dr. Heinrich Lüttcke, der Leiter der Klopſtock⸗Geſellſchaft, ſeinen Dank für die ehrende Gabe ausgeſprochen hatte, überreichte er verſchiedenen Perſönlichkeiten, unter ihnen an erſter Stelle dem Generalkonſul Renzetti, die Klopſtock⸗Erinnerungsmedaille. Die eindrucks⸗ volle Feier, in der mehrmals auf die Bedeu⸗ tung der Dichter als den den rufen⸗ den Kündern zu geſchichtlicher Tat hin worden war, fand ihren würdigen Abſchlu durch den Vortrag einiger Oden Klopſtocks, den der Geſellſchaft, Prof. G. A. Wagz Berlin antwortete der Führer und Reicht ler wie folgt: Freude ausgelöſt.„Wir ſind uns mit Freude deſſen bewußt, beim Antritt des XVI des Faſchismus den Gleichſchritt freundeten deutſchen Nation zu fühle ſchreibt„Popolo'Italia“. Auch in z deren Blättern wird hervorgehoben, d Beſuch von Rudolf Heß Manifeſtation der bundenheit der beiden Nationen u deutſch⸗italieniſchen Freundſchaft ſei. öroßfeuer in ſorditalien DNB Mailand, 21. Okt Durch einen Brand in Corla Maggiore Buſto Ariſizio wurden 18 Bauernhäuſen Ställe und ein Holzlager eingeäſcherts. Brand hatte ſich mit Windeseile verbreiſel fand in den Ställen und Scheunen reiche rung. Erſt nach achtſtündiger harter Arbeit es den Feuerwehrleuten gelungen, der men Herr zu werden. lichsausſtellung, „ In den groß. gläglich zahlloſe lutſchen Erfinder wſind nun Werk it, die Stände n l des Ausſtell. ummlungen zu f dort draußen end für Abend hönen Waſſerſpie enmenge verwei der Ruhe ibahn, dienn er Ausſtellun Aſchönen Gartena Führer und R andern trug, umphiert der H len Luſt üppige ein auf den gro Haus der Arb Novemberrevolution war aus dieſer Staht letzte Schimmer des früheren Glanzes ff alten Reichsſtadt geſchwunden. Durch Af Streichers Kampf gegen die auflöſenden zugrunderichtenden Kräfte des Judentumz g ſtand im Herzen der Bevölkerung wieder alte Reichsgedanke. Er hatte damit den Wo geſchaffen, auf welchem Adolf Hitler Nürn zur Stadt der Reichsparteitage erheben koh Tagung der Frauenärzie DNB Berlin, 20. 9 Im Beiſein der Reichsfrauenführerin, F Scholtz⸗Klink, hervorragender Veiß der Wehrmacht, hoher Behörden und Ri gliederungen, der Stadt Berlin ſowie ſchaftlicher und Standesorganiſationen taf Mittwoch in Berlin die XXV. Tagung Deutſchen Geſellſchaft für Gynäkologie zi men, zu der 22 Nationen Abordnungen enff haben. Die Tagung iſt im weſentlichen dey lichen Fürſorge und Behandlung der Fih Schwangerſchaft und Geburt, der Beiteh des Neugeborenen, der Wiedergutmachung Schäden der Mutter und anderen, für die) wichtigen Fragen gewidmet. 2 „Den zur XXV. Tagung der Deutf ſellſchaft für Gynäkologie verſammelten ärzten und Geburtshelfern danke ich mir telegrafiſch übermittelte Bekundung Treue und Einſatzbereitſchaft. Ich ſende meine Grüße und beſten Wünſche für f verantwortungsvolle Arbeit. (gez.) Adolf Hälth ede. frami AW Auch am Tage die Haut pfleg en — dos Gesichi mit Nivee · Croſ —— ſeſcht mossleren, des kräftig C — Haut und effrischt sie Z2u — n denen Karl Bethke ein trefflicher S war, und durch Vorträge muſikaliſch von Bach und Vivialdi. Skandinav enreise Emil Janning Nach der am Dienstag erfolgten Urgi rung ſeines neuen Films„Der zerbih Krug“ in Berlin wird Emil Jannings Reiſe nach den ſkandinaviſchen Ländern g ten. In Stockholm wird der Künſtler eſtvorſtellung ſeines Films„Der Hertſ eiwohnen. Das große Intereſſe, das dit dinaviſche Oeffentlichkeit der Reiſe Emil nings' entgegenbringt, wird daraus erſich daß er u. a. von den Studenten der ſität Upſala eingeladen worden iſt, einen trag über die deutſche Filmkuß halten. 1 Paula Weſſely verläßt das gi theater. Wie wir hören, hat Paula We die feſte Abſicht, ihren Vertrag mit dem g theater, der mit Ende dieſer Spielzeit ahlf nicht mehr zu erneuern. Die Künſtlerin ibt ſich in dieſen Tagen nach Berlin, um Mitte Dezember am Deutſchen Theater f zu ſein. Weiter hat Paula Weſſely vom R ſchen Theater Berlin die Einladung exholh auch im kommenden Frühjahr ein Gaſtſpiel geben. Dieſes Gaſtſpiel dürfte nach Weeh gung ihres neuen Films erfolgen, deſſen R nahmen Mitte Januar in Wien beginnen) 23 Bühnen ſpielen„Schwa Peter“. Norbert Schultzes heitere „Schwarzer Peter“, die in der letzten Spiel in der Hamburger Staatsoper zur Urauff rung gelangte, wird in der gegenwüär Spielzeit an folgenden Bühnen aufgefff werden: Braunſchweig, Bremen, Breslau, burg, Darmſtadt. Dortmund, Dresden 5 Hamburg, Hannover, Heidelberg, Kaiſerz tern, Karlsruhe, Kaſſel, Kiel, Lübeck, Mag burg, Mannheim, München, Os Ratibor und Stuttgart. 4 ark. Aber vi dliches Geſchick „auf daß alles gen Tagen dort ommer über die r Anmut geſchehe. Schon rüſtet die Aſtellungs⸗ und gendherberge zu! m, daß dieſer und Pavillon zu äl bte unſeres Vate Weiſe wird die sſtellung 19 Volke feſt. r lein Zwei lis dieſer gewa ffenden Deuiſchl 21. Oktobe id uns mit mzu fühlen Auch in d haft ſei. „elaphendes Mannheim, 21. Oktober. haben ſich in Düſſeldorf die Tore der sſtellung„Schaffendes Volk“ geſchloſ⸗ rditalien Bauernhäuſ den großen weißen Hallen, in denen ingeäſcherts ich zahlloſe Tauſende die Wunderwerke seile verbre Erfindergeiſtes ehrfürchtig betvachte⸗ heunen reich nd nun Werkmänner aller Art an der Ar⸗ harter Arb die Stände wieder abzubauen und einen ungen, der des Ausſtellungsmaterials für ſtändige mlungen zu ſichten. Am Ufer des Rhei⸗ ort draußen in der Schlageterſtadt, wo für Abend im Lichtglanz der wunder⸗ Waſſevſpiele eine feſtlich frohe Men⸗ menge verweilte, kehrt nun langſam er Ruhe ein. Und auch die reizende lputbahn, die monatelang durch die Stra⸗ r Ausſtellungsſtadt und durch die wun⸗ nen Gartenanlagen gefahren iſt, die auch ihrer und Reichskanzler von einer Halle ndern trug, faucht nicht mehr... Zwar hiert der Herbſt noch einmal mit der day eicher dieſer S en Glanzez e an Luft üppiger Farben in Dahlien und 3 Judentu auf den großen Blumenbeeten zwiſchen kerung wiede Haus der Arbeitsfront und dem Vergnü⸗ damit den f Hitler Nü ge erheben Berlin, 20 uenführerin, igender Ve rden und rlin ſowie niſationen t XV. Tagu ynäkologie zi rdnungen en ne stolæe BZilanaæ der nunmehr beendeten 4„ 2 7 in Dücsseldocę dorf in 82 Ausſtellungshallen einen eindrucks⸗ vollen Querſchnitt durch deutſche Arbeit, deutſche Werkſtoffe und deutſchen Lebensraum gab, in aufklärendem Sinne noch viele Jahre weiterwirken wird. Denn wir wollen nicht vergeſſen, daß insgeſamt 6,9 Millionen ches!) all die neuen Dinge, an denen ſie ſelbſt mitgearbeitet haben, zu ſehen und die großen Zuſammenhänge kennenzulernen. Nicht minder ſtark verdient die Arbeit der Deutſchen Reichs⸗ bahn anerkannt zu werden, die unermüdlich aus allen Teilen Deutſchlands ſtark verbilligte Sonderzüge nach Düſſeldorf leitete. Mann⸗ heim iſt dabei übrigens beſonders gut bedacht worden. Noch am vergangenen Samstag und Sonntag bot ſich uns eine bequeme, dankbar begrüßte Gelegenheit, den Endſpurt der Reichs⸗ ausſtellung„Schaffendes Volk“ mitzuerleben. Jeder, der auf dieſe oder irgendeine andere Weiſe in dieſem Sommer in Düſſeldorf ge⸗ weſen iſt, wind beſtätigen, daß er mit ganz anderen wirtſchaftlichen und techniſchen An⸗ ſchauungen, ferner mit grenzenloſem Vertrauen in die neuen Dinge und die heutige Wirt⸗ ſchaftsführung an ſeinen Arbeitsplatz zurück⸗ gekehrt iſt! Ein abſchließendes Urteil über das finan⸗ zielle Ergebnis der Reichsausſtellung „Schaffendes Volk“ kann einſtweilen noch nicht gegeben werden, da eine Reihe der Einnahmen Menſchen viele Stunden und Tage auf dem weiten Gelände der Schlageterſtadt verbracht — und Ausgaben noch nicht endgültig feſtſtehen. Um aber jetzt ſchon ein paar Beiſpiele zu geben, ſeien hier die bisherigen Einnahmen aus den Eintrittsharten mit 5,6 Millionen Mark, die Einnahmen aus Platzmieten mit 1,5 Millio⸗ nen Mark, die Einnahmen aus Wirtſchaftsbe⸗ trieben und aus dem Vergnügungspark mit —————— ſentlichen haben und daß ſie doch überaus deutlich ge⸗ lung der F ſehen und erkannt haben, mit welchen Mitteln t, der Be Deutſchland um ſeine wirtſchaftliche Freiheit ergutmachu ringt, wie die vorhandenen Werte des Bodens eren, für di ausgenutzt werden und wie wir aus der Not des Rohſtoffmangels eine Tugend der ſchöpfe⸗ s Erſten V riſchen Arbeit gemacht haben! B. A. Wa Beſonders erfreulich iſt, daß durch die NS⸗ r und Reic Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ Hundert⸗ der Deutſch ammeltend danke ich Bekundu Ich ſende zünſche für ) Adolf H4 ht sie zugle refflicher uſikaliſcher il Janninge 'n Ländern g er Künſtler Der Hi Wer das die Reiſe Emil daraus erſich enten der m n iſt, einen Filmkuß äßt das Bi jat Paula We ig mit dem F Spielzeit abl ie Künſtlerin h Berlin, hen Theater f Zeſſely vom R nladung erhe park. Aber vielleicht ſchenkte gerade ein liches Geſchick dieſen Reichtum der Far⸗ uf daß alles Vergehen— wie wir es in r ein Gaſt Dagen dort erleben, wo den ganzen te nach ler über die rieſige Ausſtellung ſtand— ugen, deſſen mut geſchehe. on rüſtet die Hitlerjugend, das eine der Schw lungs⸗ und Reſtaurationsgebäude als 3“heitere herberge zu übernehmen. Schon erfährt r letzten Sy daß dieſer und jener beſonders eindrucks⸗ er zur Ur Pavillon zu ähnlichen Zwecken in andere er gegenw hie unſeres Vaterlandes wandern ſoll. Auf hnen Weiſe wird die Erinnerung an die große en. Bresla zſtellung 1937 noch für lange Zeit im „Dresgen ſſchen Volke feſtgehalten. Darüber hinaus egübeck hur lein Zweifel beſtehen, daß das Er⸗ dieſer gewaltigen Leiſtungsſchau des den Deutſchlands, die dort in Düſſel⸗ 5 ebenfalls rund 1,5 Millionen Mark- ſchon ge⸗ die nannt. Hierunter fehlen noch einige Ein⸗ nahmepoſten, wie die aus Gas und Strom, und Werksbeſuchen(übrigens eine neue, ſich aus dem Erlös der Hallen beim Abbruch uſw. herausbildende Form des Ausſtellungsbeſu⸗„Wenn alſo ein zahlenmäßig abſchließendes Urteil heute noch nicht möglich iſt, ſo kann den⸗ noch geſagt werden, daß dieſe Ausſtel⸗ lung mit einem nur geringen Zu⸗ ſchuß abſchließen wird, was an ſich ſchon ein Novum im Ausſtellungsweſen bedeuten dürfte. Der Abſchluß der„Geſolei“ die im Jahre 1926 mit ſo großem Tamtam in Düſſel⸗ dorf veranſtaltet wurde, hinterließ bekanntlich eine Laſt von 20 Millionen Mark, in der als Aktivpoſten nur einige unzweckmäßige Feſt⸗ bauten enthalten ſind. Ein Aktiwpoſten, der wohl kaum mit dem„Erbe“ der Reichsausſtel⸗ lung„Schaffendes Volk“, den berühmt gewor⸗ denen wunderbaren Gartenanlagen mit den Waſſerſpielen und den vorbildlichen Siedlun⸗ gen»der Schlageterſtadt zu vergleichen ſein dürfte. Und deshalb ſchließen wir auch die Bilanz der Reichsausſtellung„Schaffendes Volk“ mit einem herzlichen Dank an alle diejenigen, deren glückliches Zuſammenwirken dieſe herr⸗ liche Schau erſtellte und zu ſo gewaltigem Er⸗ folge führte. Fürwahr, hier wurde der Welt gezeigt, daß Deutſchland ein neues Zeitalter der Wirtſchaft eingeleitet hat, ein Zeitalter, in dem unſer Vaterland unter Adolf Hitlers Füh⸗ rung und nach den Richtlinien Hermann Gö⸗ rings mit ſeinem„Vierjahresplan in der vor⸗ derſten Linie der kulturellen Schöpfung ſteht. Möge es ſo bleiben! Helmuoth Wöst. tauſenden unſeres„ſchaffenden Volkes“ Möglichkeit geboten wurde, in KdF⸗Fahrten Die Bilder auf dieser Seite geben loben) elne Uebersicht über den Mittelteil des Düsseldorfer Aus- stellungsgeländes, zeigen dann die Halle„Stahl und Eisen“,, die ein besonderer Anzlehungspunkt der Aus- — stellung war, jerner einige Szenen aus dem„Leben“ der Liliputbahn und schließlich das in Düsseldorf viel hestaunte Modell der Elnführung der Reichsautobahn in Mannheim. Aufn.: A. Maier(); Pressebild(), HB(). —————————————————— — „Hulenkreußzannernn Donnerstag, 21. dugal Weltbild(M) Die vlerte Stadt-Neugründung in den urbar gemachten Pontinischen Sümpfen Die Kirche in der neugegründeten italienischen Stadt Aprilia, die als vierte Neugründung in den urbar ge- machten Pontinischen Sümpfen am 29. Oktober durch den Duce eingeweiht wird famburg ſucht ein mädchen Eine ganze Stadt auf Verbrecherjagd ht. Hamburg, 20. Oktober. Das rätſelhafte Verſchwinden eines Mäd⸗ chens, der ſiebenjährigen Schülerin Paula Neumann, die am 12. Oktober frühmorgens das elterliche Haus verließ, um zur Schule zu gehen und ſeit dieſem Augenblick ſpurlos ver⸗ ſchwunden iſt, beſchäftigt zur Zeit die Hamburger Oeffentlichkeit im ſtärkſten Maße. Auf die Auf⸗ rufe in den Hamburger Zeitungen und im Reichsſender Hamburg hin beteiligten ſich große Hamburger Bevölkerungskreiſe an der fieber⸗ haften Sucharbeit nach dem verſchwundenen Kinde. Dieſe Sucharbeit hat jetzt die erſte Spur ergeben. Wie mehrere Altonaer Zeugen ange⸗ ben, haben ſie am Nachmittag des gleichen Ta⸗ ges, an dem die Paula Neumann verſchwunden iſt, auf dem Altonaer Diebesteich⸗Friedhof einen verdächtigen Mann geſehen, der ein etwa ſiebenjähriges Mädchen bei ſich führte. Der Hamburger Polizeipräſident hat für die Aufklärung des rätſelhaften Verſchwindens eine Belohnung bis zu 500 Mark ausgeſetzt. lleuer fafen für E Millionen Mark Der Ausbau des Nordſeebades Büſum Büſum, 20. Okt.(Eig. Dienſt). Schon ſeit langem drängten die Hafenzuſtände in dem Nordſeebad Büſum auf Abänderung. Die hölzernen Bauten im Fiſchereihafen waren Brutſtätten des Bohrwurms, der 1933—1936 nicht weniger als 28 700 RM Reparaturkoſten an den Fahrzeugen verurſachte. Außerdem ent⸗ ſtanden durch die zunehmende Verſchlickung zahlreiche Schiffsunfälle, und oft genug wurde bei Ebbe auch das Auslaufen der Flotte in Frage geſtellt. Jetzt wird aber endgültig der Bau eines neuen Hafenbeckens und eines Ab⸗ ſchlußdammes in Angriff genommen, ſo daß dem wirtſchaftlichen Aufſchwung Büſums in Zukunft nichts mehr im Wege ſtehen dürfte. Die Geſamtkoſten des Baues belaufen ſich auf vier Millionen RM. Eine erſte Baurate in Höhe von 700 000 RM ſteht bereits zur Verfügung. Der deulſch-belgiſche Notenwechſel vor dem belgiſchen Senat Brüſſel, 20. Oktober.(HB⸗Funk.) Im Senat fand am Mittwochnachmittag über die deutſche Erklärung vom 13. Oktober eine Ausſprache ſtatt, aus deren Verlauf ſich ergab, daß der belgiſche Senat nahezu einmütig den deutſch⸗belgiſchen Notenwechſel über die Unver⸗ letzlichkeit begrüßt und billigt. Der Außenminiſter Spaak hielt eine Rede, in der er Erläuterungen zu dem deutſch⸗belgi⸗ ſchen Notenwechſel gab und die deutſche Erklä⸗ rung im Rahmen der Unabhängigkeitspolitik Belgiens würdigte. Als der Außenminiſter ſeine Rede beendet hatte, wurde ihm großer Beifall dargebracht, an dem ſich die übergroße Mehrheit der Senatsmitglieder und bemerkenswerter⸗ weiſe die Senatoren der nationalflämiſchen und xexiſtiſchen Oppoſition beteiligten. Bela fihuns Verhaftung beſtätigt London, 21. Oktober(Eig. Ber.) Nach einer Moskauer Meldung des„Daily Telegraph“ wurde dort die Verhaftung Bela Khuns amtlich beſtätigt. Bekanntlich wurde dieſe bisher von den ſowjetruſſiſchen Behörden beſtritten. Bela Khun wird vorgeworfen, die Arbeit der Komintern ſabotiert zu haben, da er während ſeiner Tätigkeit in den einzelnen aus⸗ ländiſchen Staaten nicht die ihm erteilten Be⸗ fehle befolgt habe. firbeitskamerad des deutſchen volkes Neichsleiter Nosenbherg sprach in NMünchen zu den DN München, 20. Oktober. Die Mittwoch⸗Tagung des Erſten Deutſchen Beamtentages war der Erörterung der welt⸗ anſchaulichen Grundlagen des Nationanlſozia⸗ lismus und damit der Tätigkeit auch des Hauptamtes für Beamte gewidmet. Zuerſt ſprach der Leiter des Reichsſchulungsamtes der NoDAp, Schmidt. Er zeigte, daß der große Krieg die bisherigen Gemeinſchaftsformen, in denen das deutſche Volk lebte, als überholt er⸗ wies, und daß die biologiſche Weltanſchauung, das heißt das Wiſſen um die biologiſche Geſetz⸗ lichkeit alles Lebens, die Grundlage für das neue Gemeinſchaftsideal des Nationalſozialis⸗ mus ſchuf. Anſchließend ſprach Reichsleiter Alfred Ro⸗ ſenberg über die weltanſchauliche Frage. Er wurde von den Politiſchen Leitern des Amtes für Beamte herzlich begrüßt. Kaſtengeiſt verſchwindet Roſenberg führte u. a. aus: In unſerer zweitauſendjährigen Geſchichte haben wir den Kampf der Religionen, den Kampf der Dy⸗ naſtien ſowie den Kampf zwiſchen univerſali⸗ ſtiſcher Theokratie und deutſchem Rittertum austragen müſſen. Könige und Fürſten for⸗ derten die Väter kühner Gedanken heraus. Päpſte und Biſchöfe wurden aus dem gleichen Grund zu Herausforderern proteſtantiſcher Em⸗ pörung. Ueber die Folgen der Zerſplitterung, das territoriale Fürſtentum, kamen Aufklärung und Liberalismus. Damit war die Grundlage für die Entwicklung des Kaſtenweſens gegeben, und daraus entſtand auch das, was wir als den Beamtenton kennengelernt haben. Wir ſind heute dabei, ſie reſtlos verſchwinden zu laſſen. Der formale Staat, der die Vorausſetzung für beide ſchuf, iſt durch die nationalſozialiſtiſche Erhebung überwunden worden. Der deutſche Beamte weiß heute, daß er nicht Vorgeſetzter des deutſchen Volkes iſt, ſondern ſein Arbeitskamerad. Die Enwicklung der geſamten Staatsauffaſ⸗ ſung eines Volkes hängt ab vom Raum, in dem ein Volk lebt. So gab es in Deutſchland auch ſchon ſehr früh eine Staatsauffaſſung, die ſich zur Gemeinſchaft bekannte. Wir bemühen uns, die Eigengeſetzlichkeit, unter der die übri⸗ gen Völker leben, zu verſtehen und erkennen ſie an, wir verlangen aber ebenſo, daß man in unſere Eigengeſetzlichkeit nicht in ſentimentaler Weiſe hineinredet. Wir können in Deutſchland in dem mit Menſchen ausgefüllten Raum nicht jeden tun laſſen, was er will. Das zeitigte frühzeitig das Pflichtbewußtſein, das das preu⸗ ßiſche Beamtentum und das preußiſche Solda⸗ tentum auszeichnete und das im deutſchen Volk vererbt iſt. Aus preußiſcher Zucht und preu⸗ ßiſchem Pflichtbewußtſein iſt heute der groß⸗ deutſche Gedanke geworden. In jeder Geſchichtsepoche hat ſich das deutſche Volk eine gewiſſe Form geſchaffen. Der Na⸗ tionalſozialismus ſtellt ſich als Gemeinſchafts⸗ form unſeres Jahrhunderts dar. Der National⸗ ſozialismus mußte in ſeinem politiſchen Kampf die politiſchen Parteien zerſchlagen, ebenſo aber auch die Weltanſchauungen überwinden, die hinter dieſen Parteien ſtanden. Die geiſtige Auseinanderſetzung, die jahrhundertelang auf religiöſem metaphyſiſchem Gebiet ausgefochten wurde, ging durch den Nationalſozialismus auf das Gebiet der Charakterbildung über. Wenn man uns fragt, welche Religion und Konfeſſion wir dem religiöſen metaphyſiſchen Glauben des Chriſtentums entgegenſetzen, dann ſagen wir, daß wir jeden Deutſchen ſelbſt in ſich den Kampf um die religiöſen Anſchauun⸗ gen auskämpfen laſſen. Mit der Raſſenkunde haben wir ein Kampffeld beſchritten, auf dem die nationalſozialiſtiſche Bewegung glaubt, ab⸗ ſolut ſiegreich zu ſein. Der deutſche Charakter Unſer eigentliches Kampfgebiet iſt heute unſer Kampf um die Erhaltung und Weckung der Charakterwerte des deutſchen Menſchen und um die Formung einer beſtimmten Rangordnung dieſer Werte. Nationale Ehre des deutſchen Volkes, Schutz des deutſchen Blutes und Erziehung der deut⸗ ſchen Jugend ſind die Forderungen, von denen wir nicht abgehen können. Wer in dieſem Kampf nicht mit uns zu gehen vermag, über den wird die Entwicklung eindeutig hinweg⸗ gehen. Wenn dann jemand ſich auf einen höhe⸗ ren Auftrag beruft, dann ſagen wir, der höhere Auftrag zur Sicherung Deutſchlands liegt heute bei uns. Und wenn ſie aber gar glauben, einen Kampf gegen uns führen zu müſſen, dann wer⸗ den ſie eben von uns zerbrochen werden. Denn das ſoll man bedenken gegen die Anma⸗ ßungen der Vergangenheit ſtehen heute nicht nur einige Könige und Ritter, nicht nur einige Philoſo⸗ phen und Forſcher, ſondern Millio⸗ deutschen Beamten die Ausfüllung einer bisher ergehlf Stelle in ſeinem Innern. 5 Träger der neuen Zeit Der deutſche Beamte hat nicht nur menſch nach außen, ſondern auch Träger neuen Zeit zu ſein. Es gilt mitzuarbeiteh Einheit von Weltanſchauung, Bewegung Staat herbeizuführen, damit die natio liſtiſche Revolution nicht eine kleine geſchichl Epiſode bleibt, ſondern die Zerſplitteru wegung der letzten 400 Jahre abf ſchließh, Vorausſetzung für eine dauet Lebensform ſchafft. So wird uns daß wußtſein gegeben, als Fundament einer f menden Epoche zu leben. Erſt dann ti wir dem Führer melden, daß ſeine wuß geſiegt hat. Dem ſtürmiſchen Beifall des palitig rerkorps der Beamtenſchaft gab Reichsbegh führer Hermann Neef Ausdruck mit dei löbnis, daß das, was hier Alfred Roſeſ geſagt habe, hinaus bis zum letzten deu Beamten getragen werde. Die alten Küßh die hier verſammelt ſeien, würden nicht bis die nationalſozialiſtiſche Revolution Zum ersten Deutschen Beamtentag Blick in den Kongreßsaal des Deutschen Museums in München während der Eröffnung des ersten Deutschen Bean tages: Reichsbeamtenführer Neef spricht. nen und aber Millionen des deut⸗ ſchen Volkes. Wir wiſſen, daß Welt⸗ anſchauungen nicht durch Zerſchlagung von Do⸗ kumenten überwunden werden, ſondern dadurch, daß dieſe Weltanſchauungen das Leben nicht mehr verſtehen und ſo von ſelbſt überflüſſig werden. Der deutſche Beamte iſt mitten in dieſen weltanſchaulichen Kampf hineingeſtellt. Nach außen hin hat er die Pflicht zur Ausführung des ſtaatlichen Auftrages, nach innen hat er als Kamerad zur Kampfbewegung des 20. Jahr⸗ hunderts zu treten. Wenn wir das verlangen, dann iſt das keine Vergewaltigung der Freiheit, ſondern eine Erhöhung der inneren Poſition, Deutschlands gröhte Talsperre im Bau Bei Preßwitz in Thüringen wird eine Sperrmauer errichtet, die mit 75 Meter Höhe die größte Deutschlands ist: die Hohewarthe-Sperre. Hinter ihr wird das Wasser der Saale zu einem riesigen See aufgestaut. Unser Bild zeigt das Kigantische Bauwerk von oben gesehen. Weltbild(M) Welgg Hitlers gewonnen ſei. Hier finde man einen Beamten mittelalterlichen Denkenz dern nur Menſchen des 20. Jahrhu deutſche Beamte Adolf Hitlerß bereit ſeien, an ſeinem mithzuwirken Vaziriſtan wird zeſoubel Vergeltungsmafmahmen der Englünd London, 20. Oktober.(HB⸗ An der Waziriſtan⸗Grenze in Indien wieder zu kleineren Zuſammenſtößen zh britiſch⸗indiſchen Truppen und auffſtän Indern gekommen. Ein Inder wurde d tötet, drei verwundet. Im Rahmen der räumungsarbeiten“, die engliſche Truppt durchführen, wurde auch eine ganze Anze feſtigter Häuſer, die von den Aufſtändiſche gelegt worden waren, in die Luft geſpre Unglüchsſtelle fordert neue oyf Folgenſchwerer Zuſammenſtoß beim ue Beckum i. W. 20. Okt.(Eig. Dieh Auf der Reichsſtraße Hamm—Bieleſelſ ein Perſonenwagen, der einen Laſtwag überholte, in voller Geſchwindigkeit auf aus entgegengeſetzter Richtung komm Kraftwagen auf. Die Inſaſſen des Wog zwei Kaufleute aus Hamm und eine mußten mit lebensgefährlichen Verleh dem Krankenhaus zugeführt werden. De ſaſſen des gerammten Autos, der Unter Leubel und ſein Bruder, der Oberſchütze ſowie der Gefreite Kreß und der Oberſ Zwoyzik erlitten ebenfalls ſchwere Ver gen. Beide Wagen wurden zertrümmer Schuldfrage iſt noch nicht geklärt. An der glücksſtelle ereigneten ſich in den letzten Jahren nicht weniger als neun tödliche kehrsunfälle! Wegen dringenden Verdachtes der Stei terziehung und des Volksverrates(Deviſen gehen) wurde der Brauereidirektor Leon ſ mer in Dortmund durch die Staatsanwal in Haft genommen. 5 9 Hakenkrer Das un Es iſt wirklick auch nicht damit 2 Reich der Träun falls eine lichen liegt. zwar, ſernen Kilomete mit iſt es nur Dieſes„Es“ if den ſchon gemer „Vielleicht i Und wenn es mi meter begegnet, truiert. Und die i ſſtvielleicht noch bieſe nackten keineswegs daran Auto der Zukunf r, ich verfolg kauen und Maä alons ſtehen bl berſinken, die da⸗ die Wirklichkeit großen Schaufe⸗ 0 Nur f0 Scheckbuch. Wer mag mir aben möchte? 2 em neueſten M. Luſt habe? 9 bieſer Welt! Un wenn ich mir e lsſuche und m unn doch imme 33 mir das lei So ſtand ich g dem Kino aufenſter eine ging von 9 genau zu ſehe gen müſſen, än e ſogar um einem Male zuſehen. Ich g iu ſchrägen S ſe zu ſehen. 2 um mir die er** war wie a utlich ſehr v aber mußt Sekunde Turm zwö appt, der Uh⸗ 1 id dann begr habe die Ki 3 Auto. De Aaaaaaa ff—— ————— — — 271. Oklobet her leergebli 0 nicht nur flih auch Träger a t mitzuarbeite ig, Bewegung t die nationalſh e kleine geſchichlſ Zerſplitterung ahre abſchließh eine dauen wird uns das dament einer l Erſt dann li iß ſeine Revoli ſes politiſchen gab Reichsbean zdruck mit dem Alfred Roſeſ m letzten deufß die alten Künh vürden nicht m Revolution Deutschen Be Weltbllefh h en Denkenz 20. Jahrhunh lf Hitleri nem Auf ſüuben der Engli 3 ber.(5B⸗ in Indien nenſtößen zf und aufſtänz er wurde daht Rahmen derg iſche Truppen! eganze Anzah Aufſtändiſcheh Luft geſpreng 4 neue Upe ſi beim Uel 0 ndigkeit auf ſtung kommeſh iſſen des Wahn und eine f chen Verlezinh werden. Me „der Unteroffih Oberſchütze 0 id der Oberſch ſchwere Ve ſeh zertrümmert klärt. An der mden letzten f eun tödliche tes der Steuen rates(Deviſen rektor Leon 6 Staatsanwallſſch 3 0 — akenkreuzbanner“ bGroß-Mannheim Donnerstag, 21. Oktober 1937 Oas umgetzelute Zignal Es iſt wirklich kein Phantaſiegeſpinſt. Es iſt guch nicht damit abzutun, daß man es in das Reich der Träume verweiſt. Ich halte es jeden⸗ Fals für eine Sache, die im Bereich des Mög⸗ Alichen liegt. Nicht des unmittelbar greifbar öglichen zwar, aber immerhin auf einem der ane rrs Lebensweges. Und Damit iſt es nur eine Frage der Entwicklung. Dieſes„Es“ iſt nämlich mein Auto. Sie wer⸗ en ſchon gemerkt haben, daß ich es noch nicht 3 Vielleicht iſt es noch nicht einmal gebaut. ud wenn es mir erſt in ein paar tauſend Kilo⸗ Reter begegnet, iſt ſein Motor noch nicht kon⸗ ruiert. Und die Linienform, in der es erſcheint, bielleicht noch keinem Sterblichen eingefallen. * Dieſe nackten Tatſachen hindern mich aber meswegs daran, intenſiv an das Auto, mein uto der Zukunft zu denken. Ich denke es nicht k ich verfolge es geradezu. Ebenſo wie Frauen und Mädchen vor Hutläden und Mode⸗ Rlons ſtehen bleiben und in Wunſchträume erſinken, die das Scheckbuch des Hausherrn in die Wirklichkeit beſchwört, ſo bleibe ich vor den loßen Schaufernſtern der Automobilfirmen ſteht hinter mir nicht das Zauber⸗ buch Wer mag mir das verargen, daß ich ein Auto ben möchte? Wer will es mir verbieten, vor em neueſten Modell ſtehen zu bleiben, ſolange ich Luſt habe? Niemand ſage ich, niemand auf Pieſer Welt! Und es kann auch keinen ſtören, penn ich mir einen Wagen mit Kompreſſor usfuche und mich in ihn hineinträume. Ich doch immerhin einmal in die Lage kom⸗ en, mir das leiſten zu können! * So ſtand ich geſtern abend— ich kam gerade Kino— vor dem hellbeleuchteten haufenſter eines Mannheimer Autogeſchäftes b ging von Modell zu Modell, bückte mich, genau zu ſehen, wie ſchön ſie auf der Straße ihen müſſen, äugte von allen Seiten und ver⸗ lhe ſogar um die Ecke zu gucken. Da fiel mir l einem Male ganz hinten noch ein Sport⸗ hogen auf, ein rotbrauner Wagen, blitzſauber Aufehen. Ich ging in die Paſſage hinein zu ſchrägen Schaufenſter, um ihn aus der zu ſehen. Da ich gerade in die Kniebeuge hhe, um mir dieſe neue Traumerſcheinung ge⸗ her anzuſehen— pardauz, da geht das Licht hwar wie aus allen Wolken gefallen. Und tlich ſehr verſtimmt über dieſe Frechheit. ünn aber mußte ich über mich lachen. In der Sekunde gongte irgendeine Uhr von em Turm zwölfmal. Der Mechanismus hatte llappt, der Uhrautomat nämlich. dann begriff ich den Wink des Schickſals. be die Kilometerzahl noch nicht erreicht 5 Auto. Das Licht ging aus. Ein umge⸗ Signal!—es. Mannheims Straßen werden verkehrsſicher Ein neuartiges Verfahren zur Verhütung von Unfällen/ Auch verkehrshinderndes Kopfpflaſter wird beſeitigt. Es war für Mannheim ſchon immer ein gro⸗ ſſer Jammer, daß die Mannheimer Hauptver⸗ kehrsſtraßen ſich wohl in einem glatten Zuſtand befanden, daß die Glätte aber den Fahrzeugen zum Verhängnis wurde, ſobald die Fahrbahn auch nur in geringfügiger Weiſe naß wurde. Aber nicht nur die Fahrzeuglenker in Mann⸗ heim litten unter dieſen Umſtänden, ſondern auch anderwärts gab es allerlei Klagen über die Aſphaltſtraßen, die bei Näſſe glatt wurden. Der Kampf gegen den Rutſchaſphalt geht ſchon lange Zeit zurück und vielfach waren auch ſchon die Verſuche, die gegen die Glätte der Aſphalt⸗ ſtraßen unternommen wurden, von Erfolg be⸗ gleitet. In Berlin verſuchte man es mit Auf⸗ rauhen der Aſphaltſtraßen, während in ande⸗ ren Städten wieder Verſuche nach einer ande⸗ ren Richtung hin unternommen worden waren. Auch in Mannheim iſt man ſchon lange be⸗ ſtrebt, dem Rutſchaſphalt ein Ende zu bereiten und es darf in dieſem 5ſhon menhang daran erinnert werden, daß ſchon mancher Straßenzug eine Bearbeitung erfuhr, ſo daß die Rutſchgefahr bei Näſſe auf ein Mi⸗ nimum herabgedrückt wurde. Dabei darf aber nicht vergeſſen werden, daß die wichtigſten Mannheimer Hauptverkehrsſtraßen eine alte Decke tragen und daß größere Flächen der Straßenzüge mit Stampfaſphalt verſehen ſind, der ganz beſonders geeignet iſt, die gefährliche Glätte hervorzurufen. Straßen mit langer Lebensdauer Wenn man früher die wichtigſten Straßen⸗ züge mit einer Stampfaſphaltdecke verſah, dann geſchah dies deswegen, weil dieſer Stampf⸗ aſphalt den ſtärkſten Beanſpruchungen gewach⸗ ſen war und weil er außerdem noch über eine außerordentlich lange Lebensdauer verfügt. Können doch Stampfaſphaltſtraßen vollkommen abgefahren werden, ohne daß irgendwelche ſichtbare oder ſpürbare Veränderungen ein⸗ Auf den Straßen mit Kopfsteinpflaster wird der mit einem Bindemittel durchsetzte Splitt aufigetragen und später iestgewalzt, so daß eine glatte Straßenoberiläche entsteht. Aufnahme: Jütte treten. Solche Straßen haben eine Lebens⸗ dauer von über 30 Jahren und man kann es daher verſtehen, wenn man früher beſtrebt war, nur ſolche Straßen herzuſtellen. Inzwiſchen iſt man aber dazu übergegangen, Gußaſphalt zu verwenden, der für den Ver⸗ kehr griffiger iſt und der die Rutſchgefahr weſentlich herabmindert. Im Zuge der Ver⸗ beſſerung der Verhältniſſe hinſichtlich der Ver⸗ kehrsſicherheit hat man verſchiedene ſtark be⸗ anſpruchte und beſonders gefährliche Straßen mit einer beſonderen Auflage verſehen. So wurde nach einem neuartigen Verfahren vor etwa zwei Jahren die Auguſta⸗Anlage ver⸗ beſſert und man kann ſagen, daß ſich dieſes Verfahren recht gut bewährt hat. Während in der Auguſta⸗Anlage ein ſogenanntes Heißver⸗ fahren zur Anwendung gelangte, verbeſſerte man andere Straßen auf kaltem Wege, wobei man ein Bindemittel und Splitt verwendete. Derbeſſerungen am Friedrichsring Während vor einiger Zeit bereits die Kunſt⸗ ſtraße einen rauhen Ueberzug erhalten hat, wurden anſchließend die gleichen Verbeſſerun⸗ gen am Friedrichsring durchgeführt. Die Auf⸗ rauhung erfolgt dadurch, daß man ein Binde⸗ mittel dem die Griffigkeit erzeugenden Splitt einſtreut. Dieſer Splitt wird dann noch etwas angedrückt und der Verkehr beſorgt dann ganz von ſelbſt die weitere Feſtigkeit der oberſten Straßendecke, die dann allerdings von Zeit zu Zeit immer wieder bearbeitet werden muß da der Splitt ſamt dem Bindemittel ſich raſcher abnützen, als dies bei den Stampfaſphalt⸗ ſtraßen der Fall iſt. Man nimmt aber dieſe raſchere Abnützung gern in Kauf, weil ja da⸗ durch die Verkehrsſicherheit eine weſentliche Verbeſſerung erfährt. Kuch die Unterſtadt Gleichzeitig verbeſſert man auch verſchiedene mit Kopfſteinpflaſter verſehene Straßen der Unterſtadt, die bei dem ſtarken Verkehr keine Daſeinsberechtigung mehr hatten. Aber auch bei den Anwohnern bereitete das Kopfſteinpflaſter, das den Straßenlärm nur noch erhöhte, eine ſtändige Sorge und ſo wird man es auch auf dieſer Seite begrüßen, daß man jetzt dazu über⸗ geht, die in einer Großſtadt wirklich verkehrs⸗ erſchwerenden Kopfſteinpflaſterſtraßen zu beſei⸗ tigen. Dieſe Straßen werden ohne weſentliche Aenderungen an dem Unterbau verbeſſert und zwar wird der Splitt mit dem Bindemittel auf das Kopfſteinpflaſter aufgetragen und ſofort eingewalzt, ſo daß eine vollkommen glatte Straße entſteht.—1i— — — — —— G — 2 0 ——++—— + ———— — — 2— — — C C* — 2 I—— J Andenken mitnehmen“, ſage ich meinem Dolmet⸗ ſcher und bitte ihn, eine zu kaufen. Aber ſo einfach iſt der Kauf nicht. Hin und her geht der Wortwechſel, begleitet von lebhaften Geſten und Gebärden. Ergebnislos will mein Dolmetſcher den Handel abbrechen, die Nadel iſt ihm zu teuer. beſten, zuletzt— am ſpäteſten— geernteten Tabakblãtter). 74 4, Auf dem Wege durch Drama treffe ich einen WMann, der im Arm eine Menge etwa/ Meter lange zugeſpitzte Eiſenſtäbe trägt. „Wozu werden dieſe Spieße gebraucht?“ frage ich meinen Dolmetſcher. „Das ſind,“ antwortet er mir,„— wie ſagen Sie doch in Deutſchland dazu— Nähnadeln.“ „Nähnadeln“, wiederhole ich erſtaunt,„ja, wird denn Tabak genäht?“ „Genäht nicht, aber aufgefädelt. Blatt für Blatt des von dem Felde kommenden Tabaks wird mit Hilfe dieſer großen Nadeln auf eine lange Schnur gereiht. Dieſe Schnüre werden »dann im Freien aufgehängt, bis die friſchen, grünen Blätter, ſich langſam goldgelb färbend, vollkommen getrocknet ſind.“ 5 Schmied der Gegend, aus dem beſten Material. 70., 7 Sie wären unter den Nadeln das, was die Outſch 7,(Spätleſe) beim Tabak.“ Das iſt ein typiſches Argument für einen hohen Preis: 2 8 0 Orient- DPATLE S˖ E. Bericht unseres Sonderberichterstatters: Wie richtig iſt das, denke ich und ſtecke mir ſinnend eine„SPATLESE“ an. Etwas, was ſehr gut iſt, beſonders koſtbar, — etwas groß geraten! das iſt„SPATLESE.. — — A —— *2 — — ——— ‚Solch eine Goliathnadel möchte ich mir als ——— — ——— „Was ſagt denn der Händler“, frage ich. „Seine Nadeln, meint er, wären vom beſten „Sa gut und koſtbar wie die Spätleſe“(die cicaινι-r —. 10 Naun en ⁰ §SDATILESE GNI 8 4 2812 — 177777 772——2——— z.. 4.. Ein- en an.—LmDι Ste de(o- 9t s Oε⁰νινn ———————————————— uts. 5 2 r 400 emegteeggsgaggggde 4000 EA —— SpiTIESE ————— —————————— „Hakenkreuzbanner“ Hokenkre⸗ ————————— Donnerstag, 21. Okkober I Bedeutung und Weſen der Kleinſiedlungen Ein aufſchlußreiches Kapitel Siedler, Siedlungsſtelle und Siedlungsfinanzierung Der Reichsarbeitsmininſter hat, um die Klein⸗ ſiedlung zu fördern, in den letzten Wochen eine wichtige Vereinfachung der Beſtimmungen vorgenommen, die notwendig war, da die Klein⸗ ſiedlung in Schreibkram und Antragsformularen zu erſticken drohte. Nach dieſen Beſtimmungen heißt es: Die Siedlerfamilien, namentlich auch die Siedler⸗ frauen, müſſen ſich zum Siedelneignen, Gemeinſchaftsgeiſt haben, ſparſam und ſtrebſam fein Sie dürfen nicht nennenswert verſchuldet ſein. Dies vorausgeſetzt, können als Siedlungsan⸗ wärter grundſätzlich zugelaſſen werden alle ehr⸗ baren minderbemittelten Volksgenoſſen, und zwar vornehmlich gewerbliche Arbeiter und An⸗ eſtellte, die ebenſo wie ihre Ehefrauen deutſche Reichsangehörige, deutſchen oder artverwandten Blutes, politiſch zuverläſſig und erbgeſund ſind. In erſter Reihe ſollen ſolche Bewerber an⸗ geſiedelt werden, die ſich in einem ſtetigen Ar⸗ beitsverhältnis befinden und die eine beſtimmte Berufsſtellung mit dem bodenſtändigen Wirt⸗ ſchaftsleben verbindet(Stammarbeiter). Günſtige Tage Dorausſetzung Kleinſiedlungen dürfen nur dort errichtet wer⸗ den, wo der wirtſchaftliche Beſtand der Siedlun⸗ gen und die wirtſchaftliche Daſeinsgrundlage der einzelnen Siedler dauernd geſichert erſcheint. In Zweifelsfällen hat die Bewilligungsbe⸗ hörde eine gutachtliche Aeußerung des Arbeits⸗ amtes, bei Maßnahmen von überörtlicher Be⸗ deutung des Landesarbeitsamtes einzuholen. Bei Auswahl des Siedlungslandes ſind zu prüfen: Die Verkehrslage, die Schul⸗, Kirchen⸗ und Gemeindeverhältniſſe, die Bebauungs⸗ und Bewirtſchaftsfähigkeit, die Verſorgungs⸗ und Entwäſſerungsmöglichkeit, die Erweiterungs⸗ möglichkeit der Siedlung und der Bodenpreis (Erbbauzins). Das Siedlungsland muß verkehrsgün⸗ ſtig liegen, vor allem zu den Arbeitsſtätten und öffentlichen Anſtalten, wie Schule, Ge⸗ meindehaus uſw. Soweit für die Regelung der Schul⸗, Kirchen⸗ und Gemeindeverhältniſſe beſondere Koſten ent⸗ ſtehen, ſollen die Siedlungsvorhaben nur dann mit Reichsdarlehen oder Reichsbürgſchaften ge⸗ fördert werden, wenn eine andere Stelle dieſe Koſten übernimmt, ohne daß die Siedler hier⸗ durch zuſätzlich belaſtet werden. Die Erteilung einer etwa nach Landesrecht er⸗ forderlichen Anſiedlungsgenehmigung iſt zu er⸗ leichtern und zu beſchleunigen. —Die Anforderungen an die Breite und die Be⸗ feſtigung der Straßen, Plätze und Wege in Kleinſiedlungen dürfen über das unbedingt not⸗ wendige Maß nicht hinausgehen. Die Siedler dürfen nicht mit höheren Koſten für Straßenbau belaſtet werden, als der Ausbau einfach befeſtigter Wohnſtraßen erfordern würde. Einfriedung der Siedlungsgrundſtücke, An⸗ ſchluß an Verſorgungsleitungen(Waſſer, Gas, Elektrizität) und Kanalanlagen dürfen nicht gefordert werden. Die Waſſerverſorgung ſoll möglichſt durch Brunnen erfolgen. Waſſerleitungen dürfen überhaupt nur dann angelegt werden, wenn die Anlage⸗ und An⸗ ſchlußkoſten niedrig ſind und die Tarife der geringen Leiſtungsfähiakeit der Kleinſiedler und den ſiedlungswirtſchaftlichen Erforderniſ⸗ ſen angepaßt werden. Entſprechendes gilt für ſonſtige Verſorgungsleitungen(Gas, Elerk⸗ trizität). 4 Eine Kanalanlage kommt arundſätzlich nicht in Frage. Auf jeden Fall müſſen alle Abwäſſer und Abfallſtoffe geſammelt und der Siedlerwirtſchaft nutzbar gemacht werden. Das Siedlungsland muß geeignet ſein und den Siedlern zu angemeſſenem Preiſe (Erbbauzins) übertragen werden. Der Siedler als Selbſterzeuger Ueber die Eignung des Siedlungslandes und die Angemeſſenheit des Erwerbspreiſes (Erbbauzinſes) iſt ein Sachverſtändigenautach⸗ ten beizuziehen, ſoweit ſie der Bewilligungsbe⸗ hörde nicht amtsbekannt ſind. Die Größe der einzelnen Siedlerſtelle ein⸗ ſchließlich etwa zugeteilter Zupachtflächen iſt nach dem Grundſatz zu bemeſſen, daß die Sied⸗ lerfamilien ihren Eigenbedarf an Nahrungs⸗ mitteln möglichſt ſelbſterzeugen, um ſo auch in Zeiten geringen Einkommens weit⸗ gehend aus dem Wirtſchaftsertrage gegen Not geſchützt zu ſein. Bei mittlerer Bodengüte und günſtigen ſonſtigen Umſtänden iſt daher einſchließlich Pachtland mindeſtens eine Fläche von 800 Quadratmeter Nutzland(mithin eine Geſamtſtellengröße von rund 1000 Quadratmeter) erforderlich. Da die Stellengröße für die Sicherung der Siedler⸗ familie von ausſchlaggebender Bedeutung iſt, hat ſich das Bodengutachten auch über die er⸗ forderliche Mindeſtgröße auszuſprechen. Im übrigen iſt bei Bemeſſung der Größe der ein⸗ zelnen Stelle auf die verfügbare Arbeitskraft des Siedlers und ſeiner Familie und auf die Ertragsfähigkeit des Bodens Rückſicht zu nehmen. Zur Berückſichtigung von Aenderungen im Familienſtand und in der Beſchäftigung der Siedler ſowie zum Ausgleich ihrer wechſelnden Bedürfniſſe kann die Teilung der Siedlerſtelle in Hausgrundſtück(Stammſtelle) und Zuſatz⸗ land(Zupachtland) ebenſo zweckmäßig ſein, wie die Ausweiſung von Vorratsland und von Weideland zur gemeinſamen Nutzung der Siedler.* Die Größe des Hausgrundſtücks (Stammſtelle) muß mindeſtens 600 Qua⸗ dratmeter(Eigenland) betragen. Im üb⸗ rigen bemißt ſich deſſen Größe nach der Mög⸗ lichkeit der Verwertung der Abwäſſer auf dem Grundſtück und nach der ſparſamen Erſchlie⸗ ßuna bei der Aufteilung des Siedlungslandes. pachtland muß billig ſein Soweit den Siedlern Pachtland überlaſſen wird, iſt dies von den Verfahrensträgern in einer zu den Siedlerſtellen günſtigen Lage zu beſchaffen und zu angemeſſenem Pachtzins langfriſtig(mindeſtens auf die Dauer von zwölf Jahren) zur Verfügung zu ſtellen. Im ganzen ſollen die Stellen in der Regel nicht über 5000 Quadratmeter groß ſein. Die Dauerfinanzierung des Siedlungsvor⸗ habens muß geſichert ſein. Grundſätzlich ſollen die Geſamtkoſten mög⸗ lichſt weitgehend aus Mitteln des privaten Kapitalmarktes und durch Eigenleiſtungen der Siedler gedeckt werden. Soweit Fremddarlehen im Range nach der für erſtſtellige Hypotheken üblichen Beleihungs⸗ höhe dinglich geſichert werden, können hierfür auf Antrag Reichsbürgſchaften im Rahmen bis zu 75v. H. des Bau⸗ und Bodenwertes, außerdem— ſoweit noch erforderlich— nachſtellig zu ſichernde Reichs⸗ darlehen zur Verfügung geſtellt werden. Der Bau⸗ und Bodenwert im Sinne dieſer Be⸗ ſtimmungen entſpricht den von der Bewilli⸗ gungsbehörde genehmigten Geſamtkoſten der Stelle abzüglich der Einrichtungskoſten. Werden gleichzeitig Reichsbürgſchaften und Reichsdarlehen in Anſpruch genommen, ſo ſoll die Bürgſchaftsmöglichkeit tunlichſt weit ausgeſchöpft werden, damit entſpre⸗ chend weniger Reichsmittel beanſprucht zu wer⸗ den brauchen; mindeſtens ſoll das zu verbür⸗ gende Darlehen die Grenze von 60 v H. des Bau⸗ und Bodenwertes erreichen. Die Siedler müſſen jeweils mindeſtens 15 bis 20 v. H. des Bau⸗ und Bodenwertes der Siedlerſtelle beiſteuern. Mannheims größter Platz Die Kuffüllung am Adolf⸗Hitler-Ufer beendet „Wenn auch am Adolf⸗Hitler⸗Ufer immer noch die Fuhrwerke vorfahren und dort die Wagen mit Schutt abgeladen werden, ſo darf man doch ſagen, daß die Auffüllung des Geländes zwi⸗ ſchen der Hauptfeuerwache und der Kronprin⸗ zenſtraße als ab efiehin betrachtet werden kann. Die letzte Vertiefung wurde aufgefüllt und der jetzt noch benötigte Schutt dient ledig⸗ lich dazu, die verſchiedenen Senken aufzufüllen, die während der Aufſchüttungszeit durch das Abſetzen des Auffüllmaterials entſtanden ſind, und dann auch, um die Unebenheiten auszuglei⸗ chen, die ſchon vorher auf dem hochgelegenen —2 längs der Kronprinzenſtraße beſtan⸗ en. Tauſende von Fuhren Schutt waren erforder⸗ lich, um das Gelände aufzufüllen, über deſſen Verwendungszweck mehrfach Pläne gemacht und wieder abgeändert wurden. Ja, man dachte ein⸗ mal daran, das Adolf⸗Hitler⸗Ufer zu einer Prachtſtraße auszubauen, an der ein Monu⸗ mentalgebäude der Handelshochſchule und an⸗ dere repräſentative Gebäude entſtehen ſollten. Dieſe Pläne ſind aber endgültig begraben, zu⸗ mal wir ja unſere Handelshochſchule nach Hei⸗ funden iſt, ſo da delberg abgegeben haben und das Staatstechni⸗ kum, ſofern deſſen Bau jemals Wirklichkeit wird, an die Auguſta⸗Anlage zu liegen kommt. Durch dieſe grundſätzliche Umwerfung der Pläne über die Verwendung des Geländes„Am weißen Sand“ konnte man die Aufſchüttung vornehmen, die ſofort erkennen ließ, daß man eine Bebauung endgültig aufgegeben hat und daß man das Gelände für einen Pofran Platz beſtimmte. Man dachte auch einmal daran, hier den Wochenmarkt abzuhalten, aber es ſcheint, daß man den ſich hiergegen geltend machenden Widerſtänden ein geneigtes Ohr ſchenkte, denn man ſpricht jetzt davon, daß inmitten der In⸗ nenſtadt ein geeignetes Marktplatzgelände ge⸗ gegebenenfalls in einigen Jahren ſchon die Verlegung des Marktplatzes erfolgen kann. Jedenfalls ſteht feſt, daß auf dem rieſigen Platz zwiſchen der Hauptfeuerwache und der Kronprinzenſtraße nach Befeſtigung des Untergrundes die gloſſe abgehalten wird, und es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß man den Platz, der das Grab der beiden Plankendurchbrüche mach iſt, noch weiteren Zwecken nutzbar macht. —1— Der Verein für Naturkunde unterwegs Eine aufſchluß⸗ und lehrreiche Wanderung durch den herbſtlichen Odenwald „Brrrrr!“ So dröhnt der ſchwere Motor! Mit dem gut beſetzten„Bus“ iſt der Verein raſch im nebelfeuchten Morgen an der Bergſtraße bei Auerbach, wo der Weg ins Tal abzweigt zu den bekannten Marmorbrüchen. Profeſſor Strigel, der geologiſche Forſcher, oriemtiert an Hand von Aufſchlüſſen aan Wege die Lage⸗ rung und Entſtehung der älteſten Geſteine des Odenwaldes, der devoniſchen Schiefer. Die als Meeresſedimente abgelagerten Tone, unter⸗ miſcht mit Kalten, erfahren durch die herauf⸗ dringenden Magmamaſſen der Kohlenzeit, als Deutſchland von hohen Faltengebirgen durch⸗ zogen wurde, eine Preſſung und ſtarke Umbil⸗ dung. Heiße Dämpfe und Löſungen dringen in die Schichtgeſteine ein, und durch die ſtarte Hitze werden ſie bei der innigen Berührung vollſtän⸗ dig umgewandelt. Dieſe„kontakunetamorphen“ Schiefer haben je nach ihrer Zuſammenſetzung verſchiedenartiges Ausſehen. Korallenkalle werden zu Marmor. Eine ſolche im Granit ſchwimmende Scholle von Marmor wird heute unter Tage abgebaut, während früher das Material ien Tagbau gefördert wurde. Zertleinert und gemahlen wird der Marmor zu wertvollen Steinen, Verputzmaſſen uſw. verwendet. Daneben greift die Induſtrie gerne auf den faſt reinen Kalziumtarbonat. Der Beſuch der vielen Stollen, die in verſchiedenen Stochwerken übereinander angelegt ſind, hinter⸗ läßt einen tieſen Eindruck und beweiſt den Auf⸗ ſchwung des Bergbaues ſeit dem Umſchwung. Seltene Mineralien ſind an der Grenze zwi⸗ ſchen Marmorlinſe und dem uengebenden Gra⸗ nit zu finden. Auf der ſich anſchließenden Wanderung durch den herbſtlichen Walbd trifft man an den Hängen eines ſchmalen, lang dahin⸗ ziehenden Bergrückens allenthalben aufgelaſſene Steinbrüche von einſt abgebautem Marmor. An Leſeſteinen werden glitzernde Flächen bemerkt, die zu beſtimenten Kriſtallformen gehören, aber im Widerſpruch zu dem tatſächlichen Material ſtehen. Der urſprünglich in dieſer Form kriſtal⸗ liſierte Kalt iſt durch das Waſſer gelöſt, fortge⸗ führt worden und der Quarz hat unter Wah⸗ rung der Geſtalt ſeine Stelle eingenommen. Bald traten ähnliche„Pſeudomorphoſen“ von Quarz nach Schwerſpat auf, und die hohen, ſteilen Felſen künden ſich als die Bohrſteine an. Intereſſant: Ehemalige, breite Klüfte, Hohl⸗ urchen der Erde, wurden zuerſt ait Schwer⸗ ſpat ausgefüllt, der teilweiſe wieder durch Quarz verdrängt wurde. Sie bilden heute, weil ſchwerer verwitterbar, Felsgrate im umgeben⸗ den Granit(oder deſſen Varietäten). Das ab⸗ gebaute Material liefert einen äußerſt harten Stein, der, geſchliffen und poliert, von ganz ſeltener Schönheit iſt. Metallſalze aus Kupfer und Molybdän künden ſich durch ihre Farben an. Die großen Bohrſteinfelſen derſelben ehemaligen Kluft bilden ein Natur⸗ ennt denkmal, etwa vergleichbar dem„Pfahl“ im Bayriſchen Wald. Sie ſtehen auch unter Natur⸗ ſchutz, dank der Bemühungen des Vereinsmit⸗ gliedes Apotheker Feldhofen(Laanpert⸗ heim). Nach einer Raſt auf dem Felsberg wurden die Felſenmeere beſichtigt. Ihre Ent⸗ ſtehung hängt mit einer beſtimmten Art der Verwitterung und Ausräumung des Granit⸗ gruſes zuſammen. Vielleicht tritt hierzu noch ein Zuſammenfließen und + und damit ein Anhäufen der Blöcke. Mag ſein, daß auch beſondere Fließbewegungen des Bodens wäh⸗ reund der Eiszeit mitwirkten, was aber an die⸗ ſer Stelle nicht nachweisbar iſt. Die bekannten römiſchen bearbeiteten Bruchſteine: Altarſtein und Rieſenſäule erregen die Bewunderung wegen der hohen Steintechnik der Römer. Ein Rätſel bleibt inmer noch die Transportfrage. In Reichenbach wird der Granit der Berg⸗ ſtraße, der Diorit des Odenwaldes(fälſchlicher⸗ weiſe noch als Syenit bezeichnet) und der Bohr⸗ ſtein neben ſchwediſchem Geſtein bearbeitet, zu geſägt, gemeißelt, geſchliffen und po⸗ iert. Mit Steinen ſchwer bepackt beſtiegen die Teilnehmer nach dieſer intereſſanten Wande⸗ rung das Auto. Einen Teil des Odenwaldes man von„Grund aus“ und wiſſenden Auges genießt man nunmehr ſeine Schönheit. Kzg. Ausſtellung Alt⸗Chineſiſcher Kunſtwerke. Das Kunſthaus am Waſſerturm(Mannheim Q2 7, 17a) zeigt gegenwärtig eine Sonderſchau Alt⸗ Chineſiſcher Kunſtwerke, die größtenteils aus der namhaften rheiniſchen Sammlung des ver⸗ ſtorbenen Dr. Claude du Bois Reymond ſtam⸗ men. Außer den Rollbildern(Ahnenbilder, Blumen⸗, Tier⸗ und Landſchaftsdarſtellungen) ſind plaſtiſche Grabbeigaben aus der Tangzeit (Pferd, Kamel, Reiter, Frauengeſtalten) ſowie keramiſche Stücke(Schalen, Vaſen) und Bronze⸗ gefäße ausgeſtellt. 40jähriges Ehejubiläum. Der Kaufenann Jo⸗ hann Roſenberger, Mannheim, S 6, 1 feiert am Donnerstag, den 21. Oktober mit ſeiner Ehefrau Berta geb. Müller das 40jährige Ehe⸗ jubiläum. Dem Jubelpaar gratnlieren wir herzlichſt. Kameraden des ehemaligen Linienſchiffes SMe„Thüringen“ Im Juli 1938 fieidet in Weimar unſer 1. Reichstrefſen ſtatt. Alle Ka⸗ meraden der ehemaligen Beſatzung, die für das Treffen noch nicht erfaßt ſind, werden erſucht ihre Anſchrift umgehend dem Kameraden Fritz Müller, in Karlsruhe a. Rh. Putlitzſtraße Nr. 18 mitzuteilen. Für ein gutes Gelingen des Treffens bürgen die Namen Herr Kapitän a. D. Roedenbeck und Dr. Diet richs. Koͤc gibt bekannt. Das Konzert des Röm. Kammerorcheſten iſt ein außerordentlich hohes künſtleriſt Ereignis. Wunderbarer Ton, rhuthm Exaktheit und leidenſchaftliches Spiel z nen das Muſizieren dieſer wunderba Dereinigung aus. Die Deranſtaltungen des Odenwaldk im Winterhalbjahr 1937/38 Seit Jahren veranſtaltet die rührige Ma heimer Ortsgruppe des Odenwaldklubs u der Führung von Pg. Richard Kampe Winterhalbjahr Lichtbildervorträge, die heſ ders dem Gedanken des deutſchen Wand Volks⸗ und Brauchtums gewidmet Die diesjährige Vortragsreihe enthält ne einem weltanſchaulichen Schulungsvor „Adolf Hitler— unſer Führer wie alle Großveranſtaltungen im großen 8 des Wartburghoſpizes am Freitag, 22. tober, ſtattfindet, vor allem ſtark heimat⸗ landſchaftkundliche Themen. Prof. Dr. Gropengießer ſpricht 12. November über„Natur⸗ und Kulturlanz' ſchaft“ in Mannheim; am 10. Dezember hülf der 1. Aſſiſtent des erſttateideibesn Inſtituts der Univerſität Heidelberg 4 Weyl, einen Vortrag über„Erdgeſchichte und Lanoſchaftsgeſtaltung des Odenwaldes“. Proß Kiſſinger(Darmſtadt), der große Wander pionier, erzählt am 14. Januar 1938 von ſeh nen Bergfahrten im Kärntnerland; am 11. bruar 1938 ſteigt ein Lichtbildervortra Prof. Weis über die„Alemanniſche Volls faſtnacht“ und am 11. März beſchließt Pihß Dr. Feurſtein, der Leiter des Planetaxiumß die Reihe mit dem Thema„Die erſte Ueber gung des Mount Gperet Sämtliche Noß träge finden bei freiem Eintritt ſtatt. Freuſh des Wander⸗ und Heimatgedankens ſind freunze lichſt eingeladen. fommerſäng feierte NRoch mancher großen Zeit, da? t des Nation n Tagen feierte ngſt zur verti ihren 70, Geburt die Vereinigten keichiſchen Famil end, In W Altiſtin Ma Lehrerin, Zeit verbrei kunſt beſon ſie heute als in erſcheinen die Künſtl Vom Nationaltheater. Heute Donnerstag Uhr„Die Reiſe nach Paris“, Luſtſyft von W. E. Schäfer. Inſzenierung: Hans Be ker. Bühnenbilder: Kalbfuß. Morgen Freith „Spaniſche Nacht“, heitere Oper von dart. Am Samstag, den 23. Oktober erſche Johann Strauß' Operette„Der Zigeunet baron“ nach mehr als vierjähriger Pauſe wit der im Spielplan. Die muſikaliſche Leitung ha Karl Klauß, Regie führt Hans Becker. Es„der Staats gen: Die Damen Müller⸗Kampe, Gremmei flammt aus ihre Irene Ziegler und Landerich und die Herre in ihrer Glanzr. Miller, Trieloff, Bartling, Scherer, Keimpf un Mannheiener Schäfer. Die erſte Aufführung findet außen muſeum. Miete ſtatt. Mit„Parkſtraßée 13“ Anna Rocke⸗He Axel Jvers erſcheint eines der intereſſanteſſeyh ehrt. Auch Kriminalſtücke im Neuen Theater, das ſich nah ieb ſie dort, wo ſeiner kürzlich erfolgten Uraufführung jetzt z bereits einen N die deutſchen Bühnen erobert. his heute ſtändig 22— Viele junge 55 ün Das Römiſche Kammerrorcheſter dezen Bett am 22. Oktober in Mannheim bollendeten Belt⸗ Ein ganz beſonderes Ereignis mit dem Konzert der weltbrühmten Vere gung Römiſches Kammerorcheſterg reitag, den 22. Oktober, bevor. Das Röh ſche Kammerorcheſter wird auf Grund ſeiſh roßen Erfolge im übrigen Europa in ahre erſtmalig eine große Tournee d Deutſchland unternehmen, die das Orche durch die verſchiedenſten deutſchen Städte ff ren wird. 3 Die bisher abſolvierten Konzerte der Be nigung, die aus 37 Profeſſoren der Staatzoh hter Mannheim München und Enſemble der de 15 42 5 20 giSER- + Bon* — * KalsEg SORA gibt weiches Wossenreine Hob ——— fort, ohne ſic digkeiten der re 0 1s ihrer Le Rom beſteht, fanden in allen europüiſchg Hauptſtädten größte Begeiſterung f Konzertbeſucher, ſo daß es beſonderz begrüßen iſt, daß die meiſten Abende der diſß jährigen Tournee des Kammerorcheſterz Rahmen der deutſch⸗italieniſchen Kulturablog mens ſtattfinden werden. Es iſt eine ganz he ſondere Auszeichnung für das Orcheſter, es vom königlich⸗italieniſchen Kultusmin rium mit der Aufgabe betreut iſt, im beft deten Deutſchland ſich für klafſiſche ezei moderne italieniſche Muſik einſt 14 Uhr, Grup. ſetzen. In dieſem Zuſammenhang wird von 15.30˙ vielleicht auch noch beſonders intexeſſieren, r und Gruppe der Soliſt des Abends„Carlo Zecchf bezeiten ſind v heute als der beſte italieniſche Pianiſt gilt, g ihalten. Nachfolger in Rom von Feruccio Buſonf ge 55 Kopf gibt entrichten. —05— des Aeen ers gehören zu jenen ſeltenen Abenden er Ortsb 5 ſich fagen läßt, daß ſie in jeder Hinfh vollendet waren. Kartenvorverkauf bei deh 2 KdF⸗Vorverkaufsſtellen. 4 Rundfunk-Programme für Donnerstag, den 21. Oktober Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymnaftiz .30 Frühkonzert;.00 Gymnaſtik;.30 Ohne Ge gen, jeder Morgen; 10.00 Volksliedſingen; f Volksmuſit; 12.00 Mittagskonzert; 13.00 Nachrichlen 13.15 Mittagskonzert; 14.00 Allerlei von zwel li drei; 16.00 Muſit am Nachmittag; 18.00 Wir Jungeg am Werk; 18.30 Griff ins Heute; 19.00 Nachrichten 19.15 Berühmte Orcheſter; 20.15 Schön iſt das Goh datenleben; 21.15 Kammermuſik; 22.00 Nachrichten 22.30 Volks⸗ und Unterhaltungsmuſtk; 24.00—10ʃ Nachtmuſik. in der Ort heute, Donne dem Rathaus Kartoffelzutei m ausgegeben. Priober 159% n, rhnthmiſch ges Spiel ze wunderbar denwaldkl 937/38 rührige M haldklubs u d Kampe äge, die )en Wandz gewidmet enthält n chulungsvortug Führer“ g m großen reitag,. 9 rk heimat⸗ un r ſpricht nd Kulturland⸗ Dezember hält Abelbenn eidelberg, N rdgeſchichte unz waldes“. Proß große Wander⸗ r 1938 von ſei nd; am 11. dervortrag 9 anniſche Volf beſchließt Pr Planetariu erſte Uebe Zämtliche t ſtatt. Freune ens ſind freu Donnersta ri“, Luſtſp ung: Hans 5 Morgen Freit Oper von 3 Oktober erſchei r Zigeune iger Pauſe y iſche Leitung ha Es ſi Becker. pe, Gremm und die Her rer, Keanpf u ig findet auß aße 1860 intereſſantef er, das ſich n hrung jetzt ro rrorcheſier nnheim reignis ihmten Vere orcheſter vor. Das Röh f Grund ſein iropa in di Tournee di das Orcheſ hen Städte ff zerte der Neh der Staats ine Host 'n europä i ſterung es beſonderz lbende der dieh ierorcheſters i 'n Kulturablon iſt eine ganz he⸗ Orcheſter, Kultusmi ſiſche ih Muſik einzl⸗ thang wird ntexeſſieren, daß o Zeccht ga Pianiſt gilt, als ccio Buſoni ge Kammerorche n Abenden, pon nſicht erkauf bei da n jeder Hi Iumme Oktober enlied, Gymnaſtilt ;.30 Ohne Got sliedſingen; 10% 13.00 Nachrichten lei von zwei biß 18.00 Wir Jungen 19.00 Nachrichten chön iſt das Lo 22.00 Nachrichten muſtk; 24.00—10% 4 Donnerstag, 21. Oktober 1937 Vrivataufnahme fommerſängeein flnna Rocke-Heind! feierte ihren 70. Geburtstag Roch mancher Theaterfreund entſinnt ſich der koßen Zeit, da Anna Rocke der Spielgemein⸗ ſchaft des Nationaltheaters angehörte, In die⸗ u Tagen feierte die Künſtlerin, der Mannheim noſt zur vertrauten Heimat geworden iſt, ihren 70, Geburtstag. Sie entſtammte einer in hie Vereinigten Staaten ausgewanderten öſter⸗ eſchiſchen Familie. Dort verlebte ſie auch ihre Higend, In Wien fand ſie dann in der gro⸗ en Altiſtin Marianne Brandt die überra⸗ ende Lehrerin, die den Grund zu ihrer in je⸗ * Zeit verbreiteter Verwilderung der Ge⸗ kunſt beſonders wertvollen Technit legte, eſie heute als hervorragende Geſangspäda⸗ in erſcheinen läßt. Von 1892 bis 1902 ge⸗ te die Künſtlerin dem Nationaltheater an. de Pamina, Gräfin im„Figaro“, Eli⸗ Aheih und Elſa ſimd bei den älteren Thea⸗ lbeſuchern noch unvergeſſen. Schon während her Mannheimer Zeit war ſie beliebter Gaſt München und Stuttgart, dann trat ſie in das Enfemble der damals berühmteſten Deutſchen Hper, der Staatsoper Dresden ein. Unſer Bild fammt aus ihrer Dresdner Zeit, es zeigt ſie ihrer Glanzrolle als Gräfin. Bilder aus Mannheiener Zeit finden ſich im Dheater⸗ eum. Anna Rocke⸗Heindl iſt nach Mannheim zu⸗ 3 ehrt. Auch nach dem Tode ihres Gatten Rieb ſie dort, wo ſie ſich als Geſangspädagogin bereits einen Namen geſichert hatte, der ſich 3 heute ſtändig vergrößert und gefeſtigt hat. lele junge Künſtler ſind durch ihre gründ⸗ liche Schule gegangen. Sie kann die Kunſt des hollendeten Belkonto wie wenige vermitteln, oFß 60016% 4 nt* nser never vervollkommneter Rasieropporor ia ollen Preislogen ſetzt die Schule ihrer großen Lehrerin liebe⸗ ot fort, ohne ſich den Erkenntniſſen und Not⸗ Adigkeiten der neuen Zeit zu verſchließen. peiche Unterrichtserfolge ſind das beſte —5 ihrer Lehrtätigkeit. Kartoffelverſorgung in der ortsgruppe Sechenheim te, Donnerstag, 21. Oktober, werden dem Rathaus hier, Zimmer 1(Wagraum) Kartoffelzuteilungsſcheine an die Bedürf⸗ n ausgegeben. üsgabezeiten: Gruppe A und B von AUhr, Gruppe C von 14—15 Uhr, Gruppe pon 15—15.30 Uhr, Gruppe E von 15.30—16 hr und Gruppe E von 16—17 Uhr. Die Aus⸗ öbezeiten ſind von den Gruppen genau ein⸗ juhalt en. hro Kopf gibt es 1 Zentner Kartoffeln und pro Zentner ſind 30 Rpf. Anerkennungsgebühr ju entrichten. Der Ortsbeauftragte für das WHW 1937/38. Hier aprichi elie MSDAP Aus der Arbeit der Partei im Kreise Mannheim im Oktober Mmit dem Beginn des Winterhalbjahres iſt die Arbeit der partei wieder in ſtär⸗ kerem Maße auf die Derſammlungstätigkeit ausgedehnt worden. So finden in der zweiten Oktoberhälfte in nahezu allen Ortsgruppen und Stützpunkten des Kreiſes Mannheim öffentliche Kundgebungen bzw. Mitgliederverſamm⸗ lungen ſtatt, die in erſter Linie der Kusrichtung auf die Winterarbeit gewidmet ſind. Aus nachſtehender Terminliſte ſind Ort und Zeit der berſammlungen zu erſehen. Oeffentliclne lKundgebuncen: Ort „Rheinpark“ Ortsgruppe Waldpark Bäckerweg Erlenhof Platz des 30. Januar Seckenheim Ladenburg Oberflockenbach Tag 210 22. 10. 22. 10. 23. 10. 23. 10. 24. 10. 24. 10. „Kaiſergarten“ „Schlachthof“ Turnhalle Turnhalle „Heidelberger Hof“ Parteilokal Steinklingen 16.00 Uhr Redner „Elsmann⸗Hannover „Fehlmann „Elsmann⸗Hannover „Fehlmann „Elsmann Elsmann „Fehlmann Zeit 20.30 Uhr 20.15 Uhr 20.15 Uhr 20.30 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr Mitalsederversaemmluncen: 21. 10. 21. 10. 21. 10. 21. 10. 21. 10. 21. 10. 22. 10. 22. 10. 22. 10. 22. 10. 23. 10. 23. 10. 24. 10. 25. 10. 26. 10. 26. 10. 27. 10. 27. 10. 27. 10. 28. 10. 29. 10. 29. 10. 29. 10. 30. 10. 30. 10. Neckarſtadt⸗Oſt„Liedertafel“ Neu⸗Eichwald Neuoſtheim Wohlgelegen Edingen Weinheim Neckarau⸗Süd Altlußheim Brühl Schriesheim Laudenbach Hohenſachſen Humboldt Schlachthof Friedrichspark Hockenheim Feudenheim⸗Weſt Feudenheim⸗Oſt Jungbuſch Deutſches Eck Neckarſpitze Ilvesheim Sandhofen Hemsbach Neckarhauſen „Schlachthof“ Planetarium „Zum Ochſen“ „Pfälzer Hof“ „Volkschor“ „Zum Ochſen“ „Zum Löwen“ „Zum Roß“ „Zur Roſe“ „Schlachthof“ „Ballhaus“ „Zur Roſe“ Kino Badenia Kino Badenia „Liedertafel“ Germaniaſäle „Zum Schiff“ „Zum Adler“ „Zur Krone“ Bopp& Reuther⸗Caſino „Zum Löwen“ Lichtſpielhaus Müller Geſellſchaftshaus „Zähringer Hof“ . Maier „Becker „Dr. Daub „ Runkel „Golinſki „Fiſcher „Runkel .Maier „Fiſcher Urban Golinſki Schmitt „Maier Nickles 20.15 Uhr 20.15 Uhr 20.30 Uhr 20.00 Uhr 20,30 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr 20.15 Uhr 20,00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr 10.30 Uhr 20.15 Uhr 20.00 Uhr„Dr. Daub 20.15 Uhr Pg. Fiſcher 20.15 Uhr Pg. Runkel 20.15 Uhr„Runkel 20.15 Uhr„Böttcher 20.15 Uhr.Welſch 20.30 Uhr„Fiſcher 20.15 Uhr„Schmitt 20.30 Uhr„Nickles 20.00 Uhr„Becker 20.00 Uhr„Runkel Anordnungen der NSDAP Ortsgruppen der NSDAP Plankenhof. 23. 10. Schießen auf dem Platz der Schützengeſellſchaft o9 an der Autobahn. Beginn 14 Uhr. Dienſtanzug. Seckenheim. Am 23. 10., 20.15 Uhr, öffentliche Ver⸗ ſammlung mit Reichsredner Pg. Elzmann, Han⸗ nover in der Turnhalle. Die Formationen und Glie⸗ derungen der Partei treten um 20 Uhr vor der Turnhalle an. Platz des 30. Januar. Pflicht⸗Mitgliederverſcmm⸗ lung für ſämtliche Parteigenoſſen, Parteianwärter, Politiſche Leiter, Walter und Warte, Hausleiter und Angehörige der Gliederungen am 23. 10., 20.30 Uhr, im Schlachthofreſtaurant. Redner des Abends iſt der Gauredner Pg. Arnold Fehlmann, Pforzheim. Erſchei⸗ nen Pflicht. Karten durch die Blockleiter. Humboldt. 24. 10., 10.30 Uhr, im Lichtſpielhaus Müller, Mittelſtr. 41, erweiterte Mitgliederverſamm⸗ lung. Es haben daran teilzunehmen ſämtliche Partei⸗ genoſſen, Parteigenoſſinnen und Parteianwärter. Pol. Leiter in Uniform. Die Zellenleiter haben ſich um 10 Uhr dort einzufinden. Rheinau. Die Mitgliederverſammlung findet am 22. 10. nicht ſtatt, jedoch behalten die bereits verkauf⸗ ten Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Feudenheim⸗Oſt. 21. 10., 20.30 Uhr, Beſprechung ſämtlicher Politiſchen Leiter im„Adler“, Dienſtanzug. Feudenheim⸗Weſt u. ⸗Oſt. 22, 10. Beſprechung ſämt⸗ licher Leiter im Alten Schützenhaus um 21 Uhr, nach der Dienſtſtunde. Die Gliederungen und angeſchloſſe⸗ nen Verbände haben Vertreter zu entſenden. Dienſt⸗ anzug. NS⸗Frauenſchaft Wohlgelegen. 21. 10., 20 Uhr, nehmen die Frauen⸗ ſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder an der Mitglieder⸗ verſammlung der NSDaAp im Planetarium, Luiſen⸗ park, teil. Humboldt. 21. 10., 20 Uhr, Heimabend in der Alp⸗ hornſtraße 17. Feudenheim. 21. 10., 14.30—15.30 Uhr Nähnach⸗ mittag für die Zellen 4, 5, 6 im Heim. Zellen⸗ und Blockwalterinnen müſſen ebenfalls daran teilnehmen. Erlenhof. 21. 10., 20 Uhr, Pflichtheimabend in der „Flora“, Lortzingſtraße. Erſcheinen iſt Pflicht. Friedrichspark. 22. 10., 20 Uhr, Pflichtheimabend im Ballhaus. Frauenwerksmitglieder ſind eingeladen. 21. 10., 20 Uhr, Chorprobe. Der Nähabend füllt aus. Neueichwald. 21. 10., 20 Uhr, beteiligen ſich die Frauen an der Mitgliederverſammlung der NSDAP im Kaſino Bopp& Reuther. Neckarau⸗Süd. 22. 10., 20.30 Uhr, nehmen die Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder an der Mit⸗ gliederverſammlung der NSDApP mit Pg. Böttcher im „Volkschor“ teil. Erſcheinen iſt Pflicht. Lindenhof. 22. 10., 20 Uhr, Heimabend im Heim. Handarbeiten und Liederbücher mitbringen. Achtung, Ortsfrauenſchaftsführerinnen! Für das Stadt⸗ und Landtreffen in Friedrichsfeld können noch von jeder Ortsgruppe einige Frauen gemeldet werden. Die Meldung muß aber bis ſpäteſtens 22. 10., mittags 12 Uhr, auf der Kreisfrauenſchaftsleitung erfolgen. Die Abfahrt erfolgt am 24. 10., 14.14 Uhr, ab Mann⸗ heim Hauptbahnhof nach Friedrichsfeld⸗Nord, mit Sonntagskarte. Jugendgruppe Die Jugendgruppen Deutſches Eck und Innenſtadt, Lindenhof, Neckarſtadt⸗Oſt, Neckarau⸗Nord und ⸗Süd treten am 21. 10., 20 Uhr, zur gemeinſamen Probe in der Kreisfrauenſchaftsleitung, L9, 7, an. 22. 10., 20 Uhr, Ueberführung der 21jährigen BDM⸗ Mädel im Saale des Kaſinos, k 1, 1. Erſcheinen zu dieſer Feier iſt für alle Gruppen Pflicht.(Neue uni⸗ form.) HJ Bann 171. Es wird hiermit nochmals daran er⸗ innert, daß am 21. 10., 20 Uhr, im Muſenſaal des Roſengartens das Theaterſtück„Der letzte Bauer“ auf⸗ geführt wird. Diejenigen HZ⸗Kameraden, die im Be⸗ ſitze von Karten dafür ſind, werden nochmals auf die Veranſtaltung hingewieſen. BDM 11/171 Humboldt 1. Schaft M. Heinicke Erſte⸗Hilde⸗ Kurs in N 2, 4, an Stelle von Heimabend. Schaft H. Herkel(früher L. Schäfer) Heimabend am 22. 10.(nicht am Donnerstag). Gruppenführerinnen. Veranſtaltung am 21. 10. iſt unbedingt von allen Führerinnen in Uniform zu be⸗ ſuchen. Gemeinſames Antreten findet nicht ſtatt.— Führerſchulungswerk fällt dieſe Woche aus. Ueberführung in die Frauenſchaft. Sofern die Füh⸗ rerinnenſchaft nicht dienſtlich verhindert iſt, hat ſie am 22. 10., um 20 Uhr, im kleinen Saal des Kaſinos, R 1, 1, an der Ueberführungsfeierlichkeit teilzunehmen. Muſikſchar. 22. 10., pünktlich um 18.30 Uhr Probe n N 2, 4. Spielſchar. 22. 10., um 19.30 Uhr, Antreten ſämt⸗ licher Mädel in tadelloſer Kluft vor dem Kaſino, R 1, 1. Schulung 23./24. Alle Führerinnen kammen am 23. 10., pünktlich 20 Uhr, in der Jugendherberge zu⸗ ſammen. Mitzubringen iſt: Schreibzeug, Liederbuch und 40 Pf. 24. 10., um.30 Uhr, Antreten in der Aula der ehem. Handelshochſchule. Sportwartinnen. Wochenendſchulung für alle Sport⸗ wartinnen 23./24. 10. Jugendherberge Mannheim. Beginn Samstag, 19.30 Uhr. Sportwartinnen⸗Turnen am 25. 10. in der U⸗Schule 19.30 Uhr. Für alle Pflicht. Leiſtungsabzeichen. Abnahme fürs Schwimmen am 26. 10., im Städt. Hallenbad(Frauenhalle) 18.30 bis 19.30 Uhr. JM Führerinnen. Das Training fürs Leiſtungsabzeichen fällt am 21. 10., wegen des Filmes aus. Sportwartinnen⸗Turnen.(⸗Schule, am 25. 10. um 19.30 Uhr. Erſcheinen für alle Pflicht. Das Schwim⸗ men füällt ganz aus. Leiſtungsabzeichen. Abnahme fürs Schwimmen am 26. 10. im Städt. Hallenbad(Frauenhalle), 18.30 Uhr. NSKOV Kameradſchaft Mannheim, Große Merzelſtraſte 5. Am 21. 10., 20 Uhr, hält die NS⸗Frauenſchaft der Ortsgruppe Erlenhof im Saale der„Flora“, Lortzing⸗ ſtraße 17, einen Pflichtheimabend ab. Dazu ſind un⸗) ſere Kriegereltern und Kriegerwitwen, die in dieſer Ortsgruppe wohnen, herzlich eingeladen. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung., Am 22. 10. bleibt die Geſchäftsſtelle Große Merzel⸗ ſtraße 5 anläßlich der Anweſenheit des Reichskriegs⸗ opferführers, Pg. Oberlindober, geſchloſſen, ebenſo am 26. 10. während der Dauer der Luftſchutzübung. Am 22. 10., 13 Uhr, eröffnet der Reichskriegsopfer⸗ führer, Pg. Oberlindober, die Weltkriegsausſtellung „Die lebende Front“ in den Rhein⸗Neckar⸗Hallen. Wir bitten unſere Mitglieder, zur Begrüßung vor der Halle Aufſtellung zu nehmen. Mitglieder, die im Beſitze einer Einlaßkarte ſind, dürfen ab 15 Uhr als erſte die Aus⸗ ſtellung beſuchen. Abteilung Neckarau. Gemeindehaus“ Kaffeekränzchen S Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung: Rheinſtraße 3 Abt. Berufserziehungswerk der DAß Am Sonntag, 24. Okt., 10.30 Uhr, findet im Plane⸗ tarium ein Filmvortrag„Das Aluminium“ ſtatt, Kar⸗ ten hierzu ſind bei den Ortswaltungen der DAß und in den Betrieben zum Preiſe von 30 Pf. pro Stück erhältlich. Am Donnerstag, 21. Okt., beginnen in L 7, 1 nach⸗ ſtehende Lehrgemeinſchaften: um 19 Uhr: 197 Kurſchrift, Anfänger, 202 Kurz⸗ ſchrift, Stufe, 2444 Buchhaltung, Anfänger, 226 Franzöſiſch, Stufe 1, 248 Abſchluß und Bilanzierung, 234 Italieniſch, Anfänger, 218 Engliſch, Anfänger; um 20.30 Uhr: 198 Kurzſchrift, Anfänger, 205 Kurz⸗ ſchrift, Stufe Inn, 274 Plakatſchrift, Anfänger, 242 Kaufmänniſches Rechnen, 24436 Buchhaltung, Anf., 221 Engliſch, Stufe 1, 249 Bilanzkritik und Reviſion, 246 Buchhaltung, Stufe 1, 276 Vorbereitungskurs für Schaufenſtergeſtaltung; in C1, 10 beginnen um 19 Uhr: 1 Deutſche Recht⸗ ſchreibung, 208 Maſchinenſchreiben, Anf., 10 Kurz⸗ ſchrift, 283 Das Hypotheten⸗ und Grundbuchweſen, 266 Steuerrecht. um 20.30 Uhr: 269 Organiſation des Einkaufs, 215 Maſchinenſchreiben, Stufe J1, 223 Engliſch, St. IV, 269 Organiſation des Einkaufs, 289 Betriebswirt⸗ ſchaftliche Arbeitsgemeinſchaft, 308 Warenkunde für den Schuhwareneinzelhandel, 325 Abſchlußtechnik für den Einzelhandel, 329 Induſtrielles Rechnungsweſen, 355 Die deutſche Gemeindeordnung. An die Betriebsobleute! Wir bitten die Anmeldun⸗ gen für die Lehrgemeinſchaften des Berufserziehungs⸗ werkes der Deutſchen Arbeitsfront bis ſpäteſtens Samstag, 23. Oktober, in C1, 10, abzugeben. Kreisbetriebsgemeinſchaften Chemie. Am Donnerstag, 21. Okt., um 18 Uhr, findet im„Haus der Deutſchen Arbeit“, p 4, 4/5, Wirt⸗ ſchaft(RNebenzimmer) eine wichtige Beſprechung fämt⸗ licher Betriebsführer, Betriebsobmänner und Betriebs⸗ iugendwalter der KBG Chemie ſtatt. In Anbetracht der Wichtigkeit dieſer Beſprechung erwarten wir voll⸗ zähliges Erſcheinen. 23. 10., 20 Uhr, im„Evang. für ſämtliche Mit⸗ Jugend Am kommenden Sonntag, 24. Okt., 9 Uhr, ſindet auf dem Sportplatz der NSDAp in Mannheim⸗Rheinau eine wichtige Tagung der Hauptjugendwaltungen Schwetzingen und Hockenheim ſowie aller Ortsjugend⸗ waltungen des Stadtbezirks Mannheim ſtatt. Die Hauptjugendwalter bzw, Ortsjugendwalter ſind für das pünktliche Erſcheinen ſämtlicher Mitarbeiter(innen) verantwortlich. Ende gegen 12 Uhr. NSG„Kraft durch Freude“ Kreisdienſtſtelle Mannheim, L 4, 15 Abteilung Reiſen, Wandern und Urlaub Achtung! Am Sonntag, 24. Oktober, Herbſtfayrt nach Darmſtadt und Frankfurt a. M. Abfahrt ab Mannheim.57 Ubr, Rangierbahnhof.03 Uhr, Set⸗ kenheim.08 Uhr, Friedrichsfeld.16 Uhr, Ladenburg .22 Uhr, Großſachſen.28 Uhr, Lützelſachſen.33 Uhr, Weinheim.39 Uhr, Hemsbach 8,45 Uhr, Laudenbach .50 Uhr, Darmſtadt an.12 Uhr, Frankfurt an.50 Uhr. Rückfahrt ab Frankfurt 20.47 Uhr, ab Darm⸗ ſtadt 2¹.48 Uhr, mit gleichen Halteſtationen wie auf der Hinfahrt. Mannheim an 22.48 Uhr. Von Darm⸗ ſtadt aus wird folgende Wanderung geführt: Ludwigs⸗ höhe—Frankenberger Mühle— Ruine Frankenſtein— Eberſtadt—Darmſtadt. Wanderzeit ca.—5 Stunden. In Frankfurt Siadtbeſichtigung, ſowie Gelegenheit zum Beſuch des Zoo, Palmengarten und Zeppelinbau. Verbilligte Eintrittskarten gegen Vorzeigen der Son⸗ derzugsfahrkarte. Teilnehmerpreis bis Darmſtadt.70, bis Frankfurt.20 RM., Weinheim—Frankfurt.70. Am 24. Oktober Radwanderung: Mannheim—Lau⸗ denbach—Krenzberg—Mannheim, Abfahrt ab Waſſer⸗ turm 8 Uhr, ab Käfertal.20 Uhr. Fahrradlampen mitbringen. Abteilung Feierabend Königl. Röm. Kammerorcheſter am Freitag, 22. Okt., 20.15 Uhr, im Muſenſaal, Karten bei den Kdiỹ⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen, im Muſikhaus Heckel, o 3, im Tonkünſt⸗ lerbaus I. 12, 13, und bei den Betriebswarten.— Nächſten Sonntag, 24. Okt., findet im„Gloria⸗ Palaſt“ der Film„Mario“ um 11 Uhr ſtatt. Wie⸗ derholung am Montag, 25. Okt., im„Gloria⸗Palaſt“ und in den„Palaſt“⸗Lichtſpielen je 20.30 Uhr. Kar⸗ ten zu 60 Rpf. bei den Kdß⸗Geſchäftsſtellen. Abteilung Mannheimer Kulturgemeinde Am Donnerstag, 21. Okt., findet in der„Har⸗ monie“, D 2, 6, ein Experimentalvortrag über„Wel⸗ tenraumkälte und Sonnenglut“ von Chemiker und Phyſiker Albert Stadthagen, Berlin, ſtatt. Preiſe: .20,.80,.50,.30 RM. Vorverkauf bei allen Kdỹ⸗ Geſchäftsſtellen und Betriebswarten, in der Völkiſchen Buchhandlung, in den Muſithäuſern Heckel, Pfeiffer, Kretzſchmann und im Zigarren⸗Kiost Tatterſall. — —— „Hakenkreuzbanner“ Blick üũbers Cand Cetzie badiſche meldungen Beſuch des Führerinnenlagers Walldorf * Heidelberg, 20. Okt. Der Bezirk XII des Arbeitsdienſtes für die weibliche Jugend hält in der Zeit vom 20. bis 23. Oktober eine Führerinnentagung im Lager Walldorf bei Hei⸗ delberg ab. 45 Führerinnen trafen am Mittwoch geſchloſſen in Heidelberg ein und beſichtigten die Schönheiten der Stadt. Eine halbe Million für das wyw * Karlsruhe, 20. Okt. Die badiſche Wirt⸗ ſchaft hat im Rahmen der Firmenſpendenwer⸗ bung für das Winterhilfswerk 1937/38 bis jetzt 500 000.— RM. geopfert. Lehr⸗ und Leiſtungsſchau im Rundfunk Karlsruhe, 20. Okt. Wie alle fichben Er⸗ eigniſſe, die Einfluß auf das öffentliche Leben nehmen, wird auch die kommende Ausſtellung der Gauleitung Baden der NSDaAP, Amt für Kommunalpolitik,„Die Lehr⸗ und Leiſtungs⸗ ſchau der badiſchen Gemeinden 1937“ zu Karls⸗ ruhe im Rundfunk ihren Widerhall finden. Hörer empfangen noch vor Eröffnung der Lei⸗ ſtungsſchau kurze orientierende Hinweiſe und können demnächſt aus einem Zwiegeſpräch über Sinn und Zweck der Ausſtellung entnehmen, daß ſich jeder politiſch denkende Menſch heute mit dem Stoff, der der„Lehr⸗ und Leiſtungs⸗ ſchau“ zugrunde liegt, befaſſen muß. Scheune niedergebrannt Ihringen(Kaiſerſtuhl), 20. Okt. Während die Einwohner zum größten Teil auf dem Felde waren, brach in einer Scheune der Gaſtwirt⸗ ſchaft„zur Traube“ Feuer aus, dem das Ge⸗ bäude zum Opfer fiel. Der Feuerwehr gelang es, die umliegenden Gebäulichkeiten, die ſtark gefährdet waren, zu retten. das Dach⸗ geſchoß des Wohnhauſes erlitt Waſſerſchaden. Gedenkfeier des Schwarzwaldvereins Oppenau(Renchtal), 20. Okt. Bei ſtrahlen⸗ dem Himmel, inmitten einer lohenden Herbſt⸗ pracht hielt am vergangenen Sonntag eine über⸗ aus zahlreiche Wandergemeinde aus Süd und Nord, aus Baden und Württemberg mit den Bauern und Bäuerinnen des Lierbachtales ihre diesjährige Totengedenkfeier ab. Unter den vie⸗ len Hunderten marſchierten auch die Mitglieder der Bergwacht, Abteilung Schwarzwald, mit zum Denkmalhügel hinauf, die im Schliffkopf⸗ gebiet eine zweitägige Uebung durchgeführt hat⸗ ten. Nach den feierlichen Weiſen der Oppenauer Stadtmuſik ergriff das Mitglied des Verwal⸗ tungsausſchuſſes, Gauwanderführer Profeſſor Dr. Göhringer⸗Karlsruhe, das Wort, um in knappen, gedanklich ſcharf umriſſenen Worten Sinn und Wert des Opfers der Toten des Welt⸗ krieges und der Bewegung für eine Neuordnung von Volk und Staat darzulegen. Beſichtigung der römiſchen Ausgrabungen „*Säckingen, 20. Okt. Die Ausgrabungen in Lauffenburg auf dem Gewann Obere Sitt, wo ſeit einiger Zeit eine römiſche Villa frei⸗ gelegt wird, wurden dieſer——— von Profeſſor Dragendorff und dem bekannten Freibur⸗ ger Forſcher Dr. Hahl beſichtigt. Dr. Sames⸗ reuter, der die Ausgrabungen leitet, konnte den Beſuchern von einem erfreulichen Fortſchritt der Arbeiten berichten. Ein zweites Todesopfer — 20. Okt. Das Motor⸗ radunglück auf der Dad Dürrheimer Straße am Montag hat ein zweites Todesopfer Bürgermeiſter Durler, der das Motorrad ſteuerte, iſt nun ebenfalls ſeinen ſchweren Ver⸗ letzungen erlegen. Dier Wochen„Rüben kloppen“ ſind vorbei Zweitauſend Arbeitsmänner haben bei der hHackfruchternte geholfen * Heidelberg, 20. Okt. In dieſen Tagen kehren die Arbeitsmänner, die vier Wochen in der Hackfruchternte eingeſetzt waren, von den Feldern in ihre Lager zurück. Zweitauſend Mann des Arbeitsgaues 27 halfen den Bauern hauptſächlich in Nordbaden beim Ernten von Kartoffeln und Rüben. Es iſt noch nicht lange her, da haben ſie Spatengriffe gekloppt. Und es iſt etwas länger her, als ſie vor der Dienſtzeit die Schulbank drückten, Büro⸗ oder handwerkliche Arbeiten verrichteten. Jedenfalls war das in der Stadt — und als ſie glaubten, jetzt iſt die Zeit rum, da hieß es: Noch einmal Ernteeinſatz! Kartof⸗ feln und Rüben reinholen! Sie verließen wie⸗ der ihre Lager, Zug um Zug, zweitauſend Mann und kamen zu den Bauern, auf die Felder: Rüben kloppen, morgens und mittags— bis zum ſpäten Nachmittag— Tag für Tag, Woche für Woche.. Immer wieder ſehen wir einen Arbeitsmann, oft auch einen ganzen Trupp, auf dem Feld arbeiten, in einträchtiger Gemeinſchaft mit den Bauern.„War eine Ueberraſchung, als Sie plötzlich von der Verlängerung erfuhren?“ „Klar. Und ebenſo klar iſt, daß wir nicht gerade begeiſtert davon waren. Aber dieſes Jahr iſt die Kartoffelernte beſonders reichlich, und es war unbedingt notwendig, daß wir mithalfen. Dieſe Einſicht hat uns mit der Sache verſöhnt.“ Jawohl, und dann, als ſie ſich an die Arbeit gewöhnt hatten: das dauernde Bücken! die ver⸗ klammten Hände! da wurde ſie ihnen auch lieb. Ein kleiner Ort in der Umgebung von Wies⸗ loch. Auf einem Wagen, beladen mit Zucker⸗ rüben, ein Arbeitsmann. Der Junge kommt mir bekannt vor. Er grinſt über das ganze runde Geſicht, ja, er iſt es, der und der— jeden⸗ falls war er im Schalterdienſt beſchäftigt.„Wie geht es?“—„Gut!“— Doch das ſehe ich ihm ja an. Und wie ihm das Rübenkloppen be⸗ komme? So— er zeigt mir ſeine Hände: auf⸗ geſprungen, berkruflet, ſchwielig. Eine andere Sache, als wie hinter dem Schalter Leute„fer⸗ tig zu machen“. Allerdings, ganz anders. Be⸗ ſonders anfangs, als der Boden ſehr feucht, die Erde ſchwer und lehmig und manches unge⸗ wohnt war. Er kennt mich und macht mir beſtimmt keinen Honig vor. Alſo: Das Eſſen iſt prächtig bei den Bauern, ihr Verſtändnis und das Einverneh⸗ men ebenſo ordentlich. Nur zuerſt— — Zweitauſend wurden bei der Hackfruchternte eingeſetzt; im Odenwald, in der Bruchſaler und Wieslocher Gegend und um Freiburg⸗Müll⸗ heim. 3000 waren es bei der Heuernte, und 4500 bei der Getreideernte. Die Männer haben dabei nicht Hurrah ge⸗ ſchrien. Sie taten nur ihre Pflicht. Diſzipliniert und eifrig. Der Bauer wird dieſe Jugend aus der Stadt anders einſchätzen, ſo wie ſie ſeine Arbeit werten gelernt haben. Und die Ernte brachten ſie gemeinſam ein: die Bauernſchaft und die deutſche Jugend. Die Ernte, die uns jetzt anvertraut wird. Wir eſſen von dem Brot, das unſere Jungen ernteten, von den Kartoffeln. Sie verstehen sich Aufn.: Lohrer, Arbeitsgau 27(2 Der flebeitsmann— fölfer der bemeinde Der Rüͤd auf der großen Leiſtungsſchau der badiſchen Gemeinden * Karlsruhe, 20. Okt. Der Reichsarbeits⸗ dienſt iſt durch ſeine vom Führer gegebene Auf⸗ gabe neben der Erziehung des jungen Deut⸗ ſchen in der Hauptſache durch ſeine Arbeit am deutſchen Boden mit dem Leben der Gemeinde auf das innigſte verbunden. Seine ſtarken Bin⸗ dungen zu der Gemeinde ſind dargeſtellt in einem beſonderen Teil der Ausſtellung„Lehr⸗ und Leiſtungsſchau der badiſchen Gemeinden 1937“. Der Arbeitsgau XXVII Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Uachrichten * Verkehrsunfall. Beim Einbiegen in die Bahnhofſtraße ſtieß am Dienstagnachmittag ein Perſonenkraftwagen mit einem Laſtauto zuſam⸗ men und wurde ſo ſtark daß er ab⸗ geſchleppt werden mußte. Der Laſtkraftwagen konnte weiterfahren. Verletzt wurde niemand. * Kartoffelausgabe durch das WHW. Am Gü⸗ terbahnhof heute die erſte Kartoffelaus⸗ gabe durch das Winterhilfswerk in der üblichen Gruppeneinteilung, und zwar vorerſt für die Gruppen A, B und C, während die Gruppen D bis F demnächſt verſorgt werden. Die Ausgabe beginnt um 9 Uhr. Edingen berichtet * der NSDAP. Heute, Donnerstag, findet im Gaſthaus„Zum Ochſen“ eine Pflichtmitgliederverſammlung der NSDAP ſtatt, die pünktlich um 20.15 Uhr beginnt. Sämt⸗ liche Parteigenoſſen und Parteianwärter haben zu erſcheinen. * Zur Bekämpfung der Maul⸗ und Klauen⸗ ſeuche hat das Bürgermeiſteramt eine neue Be⸗ kanntmachung erlaſſen, die von ſämtlichen Vie beſitzern im eigenen Intereſſe genau zu bea ten iſt. Das Befahren des Grenzhöferweges mit Klauenvieh iſt bis auf weiteres nicht geſtattet. * Schlußübung der Feuerwehr. Die diesjäh⸗ rige Schlußübung der Freiwilligen Feuerwehr Edingen wurde am Samstagabend zuſammen mit dem Halbzug Edingen der Sanitätskolonne abgehalten. Als Brandobjekt war die Häuſer⸗ reihe Hauptſtraße 78—88 angenommen, wo zur R Feuerbekämpfung ſechs Schlauchleitungen gelegt wurden, während die Sanitäter die Rettungs⸗ arbeiten vornahmen. Die Uebung nahm einen guten Verlauf und zeigte die Schlagfertigkeit und techniſche Bereitſchaft unſerer Feuerwehr und der Sanitäter. NUeues aus Schriesheim * Beihilfe für Obſtanlagen. Die Obſtbaum⸗ beſitzer werden darauf aufmerkſam gemacht, daß auch in dieſem Jahre wieder Beihilfen für Obſtanlagen gewährt werden; außerdem wer⸗ den größere Zuſchüſſe für Umpfropfungen be⸗ willigt. Anmeldungen ſollen baldigſt bei dem zuſtändigen Kreisbaumwart oder bei Obſtbau⸗ oberinſpektor Martin in Ladenburg gemacht werden. * Für ſäumige Zahler. Die Gemeindekaſſe verweiſt letztmals auf die Zahlungstermine der fälligen Umlage, Gewerbeſteuer, Bürgerſteuer und Gewerbeſchulgelder. Bei Nichteinhaltung dieſer Termine werden vom Fälligkeitstag an 2 v. H. Verſäumniszuſchlag berechnet. Die Schuldner haben außerdem mit erheblichen Bei⸗ u rechnen. n der rückſtändigen Holzgelder werden die Bürger zur Zahlung aufgefordert. * Winzerfeſt abgeſagt. Da in Gaiberg, Kreis Heidelberg, die Maul⸗ und Klauenſeuche aus⸗ gebrochen iſt und Schriesheim in das Beobach⸗ tungsgebiet(15 Kilometer Umkreis) fällt, mußte das für Samstag und Sonntag angekündigte Winzerfeſt ausfallen. Das Feſt findet 14 Tage ſpäter ſtatt. Der„Neue“ kann trotzdem verſucht werden. Baden hat deshalb drei reichsgenormte Barak⸗ ken zu einem kleinen Lager auf dem Ausſtel⸗ lungsgelände aufgeſtellt, die zuſammen mit der Hofgeſtaltung auch gleich den Eindruck eines Lagers vermitteln ſollen! Eine Truppſtube zeigt, wie die Arbeits⸗ männer untergebracht ſind. Ein eingerichteter Spind mit einer Darſtellung gibt Ueberſicht, was die vom Reich geſtellte Ausrüſtung eines Avbeitsmannes koſtet, und vermittelt damit einen Begriff von der Größe der Aufträge an die Wirtſchaft. Die Einrichtungsgegenſtände einer Heil⸗ und Unterſuchungsſtube und die Darſtellungen zeigen, in welch hohem Maße die Geſundheitsführung im Reichsarbeitsdienſt der Erhaltung der Volkskraft dient. Daß auch der Reichsarbeitsdienſt Träger na⸗ tionalſozialiſtiſchen Kulturwollens in der Gemeinde iſt, davon gibt der nächſte Raum 3 Wir ſehen hier holzgeſchnitzte Bild⸗ tafeln und Werke feierabendlicher Kleinkunſt. Im nächſten Raum zeigt der„Arbeitsdienſt der weiblichen Jugend“ ſeine beſondere Bedeutung in der ſozialen Fürſorge. Im Sommer gehört ſeine Hilfe dem Bauern und der Bäuerin im Haus, im Stall und auf dem Feld, während im Winter der Einſatz in der kinderreichen Familie, beſonders im ſtädtiſchen Haushalt vorwiegt. Die zweite Baracke— eine Arbeitsgerätekam⸗ mer einer Abteilung— überzeugt von der Viel⸗ ſeitigkeit der Werkzeuge und Arbeitsgeräte des Reichsarbeitsdienſtes im Dienſt der Gemeinde. 4,5 Millionen Liter Milch ſind vom Arbeitsgau XXVII Baden im letzten Haushalts⸗ jahr verbraucht worden. Dieſe und andere Ver⸗ brauchsangaben ſind in der vollſtändig ein⸗ gerichteten Abteilungsküche der Wirtſchafts⸗ baracke bildlich dargeſtellt. Die Darſtellungen veranſchaulichen, in welch großem Ausmaß der Arbeitsdienſt allein auf dieſem Gebiet die Wirt⸗ ſchaft einer Gemeinde belebt. Wie der Reichsarbeitsdienſt als Helfer und Freund der Gemeinde wirkt, beweiſt uns der nächſte Raum. Ein Speiſeſaal, als Ausſtel⸗ lungsraum eingerichtet, führt uns in vielen Mo⸗ dellen und Darſtellungen Arbeit und Einſatzm des Reichsarbeitsdienſtes vor Augen. Der Rundgang iſt beendet. Wir ſtehen in dem freundlich geſtalteten Hof des kleinen La⸗ gers und in jedem Beſucher wird der Leitſpruch nachklingen, unter dem es entſtand: Der Reichs⸗ arbeitsdienſt iſt Helfer, Freund und Glied der Gemeindel Teil der Vorr ten nunmehr 2. Oktober: lter, Land üle, Würn larlsruhe(8 leckarau(S9 3. Novembe per, Karlsru +. Novembe u— Kehl er, Durlach; hlburg(S 14. Novemb⸗ VfR Manr — Bri 1 d hof. A. Novemb 5 VfR W. Novemb en— rzheim; N Tur mit Emil Beim Haller fenburg tritt Gauriege verſt fenburg auf. ren folgende 2 Gäng(beide rach), Willi K Bauer und sein Arbeitsmann ſlus den nachbargebieten Konrad⸗Krez-Briefe für das muſenn Landau, 20. Okt. Wie der„Pfälzer zeiger“ meldet, hat die Deutſch⸗Amerikaneh Wi Fme e fen zöe denten n chil, ſich um die Pflege des Andenkens von Koſ Krez ſehr verdient gemacht hat, und die zur Einweihung der Konrad⸗Krez⸗Gedeng„Offenes ein Glückwunſchtelegramm ſandte, dem Bah In White S ſchen Miniſterpräſidenten Siebert Brieſe gimia wurde roßen Pfälzer Landsmannes Konrad Krey nisturni Berfügun geſtellt. Miniſterpräſident 210 ott K. hat im Einverſtändnis mit Frau Hauſer g weiteren 25 B eordnet, daß dieſe wichtigen Dokumente f Amateure dara Landauer Städtiſchen Muſeum für daue nahme ſchon überwieſen werden und dort zur Ausſteli Das Doppel g gelangen. 623.:5,:7 ge ger Spannung nahme des 8 ſeinen Mitglie Mit dem Motorrad verunglüchk Elzach, 20. Okt. Der Wjährige Mug ehilfe Franz Herr, der feit Fahren in Hii urnier. unte borf beruilich beſchäftigt ift, weilte zur Wegualifikatio nahme an einem in ſeiner Heiſih Auf der Rückfahrt von Elzach nach Obernih eriet er in der Nacht auf Dienstag mit ſein ir——9 r otorrad in Speichingen ſo unglücklich an Rüßlein——38 Hausecke, daß er dabei das Genick brach ſofort tot war. Der Soziusfahrer kam mit Schrecken davon. 8 Plätzen des M berger im Ein mit Tilden zuſ Ramillon:6, •6,:2. zleine biernheimer nachrichten * In der Scheune tödlich abgeſtürzt. Iuh ſen Tagen wollte der im achtzigſten Lebenzſ ſtehende Landwirt Michel Krug, Luiſenſſß gegen Abend noch von der Scheune etwaß die Ziegen herunter holen. Auf der g gab die obere Sproſſe nach und der alte M ſtürzte rückwärts auf den Scheunenboden. fiel dabei ſo unglücklich auf den Kopf, f durch einen Schädelbruch ſein Tod auf der i eintrat. * Todesfall. Eine der älteſten Einwohneiß nen Frau Kath. Renz ſtarb hier im Alier faſt 90 Jahren. Frau Renz war die Mithbegif derin der noch heute hier vor dem Ortseingg beſtehenden Brauerei Renz, jetzt Viernheſi Brauhaus, die ſich ſeit faſt 60 Jahren im ſitz dieſer Familie befindet. 4 * In Viernheim geht es aufwärts. Auf len Gebieten iſt es hier in der letzten Zeit wärtsgegangen. Unſere Ortsſtraßen hah ein anderes Ausſehen bekomenen, die Gehh ſind neuzeitlich durch Teerbelag hergeſtellt den, die Fahrwege werden ebenfalls eine beſſerung erfahren, und die Abwäſſertanäle den eine Erweiterung erhalten. An der Ba ſtbecke Worms—Weinheim ſteht eine ſch Siedlung für Kinderreiche und Arbeitsiih den, an die ſich die Siedlung für Frontkäm würdig anreiht. Unſere Freilichtbühne Viernheimer Wald wird nunmehr wiehei ſtehenm. Für die kommenden Wintermonate ff 7 intereſſante Vorträge des Volksbildunge kes, in jedem Monat eine KdF⸗Feierveraßff tung vorgeſehen. Die Anregung zur Verſ nerung des Ortes fiel überall auf guten den, denn man ſieht an vielen Häuſern —— durch neuen Verputz und Anſtrich er Rathaus iſt innen vollkommen überholf —— und macht nunmehr einen ſchönen f ruck. * Die Viernheimer Kirchweihe. Die f Kirchweihe im weiten Rund bildet die„Neit mer Kerwe“. Sie findet in dieſem Jahre g 14. und 15. November, die Nachkirchweihe 21. November ſtatt. Märkte Obſtgroßmarkt Weinheim vom 20. Oktuhg Aepfel—16, Birnen—16, Tomaten§ f 27, Kaſtanien—9. Anfuhr 460 Zentner, Müf Verſteigerung heute 14 Uhr. 1 * Großmarkt Handſchuhsheim. Birnen 8⸗ —7, Aepfel—14,—8, Kaſtanien—10, Quſß ten 14—20, Kopfſalat—6, Radieschen 2, Giß genbohnen 18, Tomaten—8, Erbſen 5 Weißkraut 3, Sellerie—10, Spinat—6 ſenkohl 13—16, Endivien—4 Rpf. Anfuht g Gal Preis der Saf Frau M. Weſtho Waldteufel, 3. Lo Kernpu : 146:10. Preis des Reite Schiffer's Sauha 3, Mönch, 4. Ku arun, Omar, N an, Toto: 21 Pl Neußer Hürden Werner Schmidt)s Limperich, 4. ſterluzei, Ilmen , 13, 17:10. Neußer Offizier Meter: 1. Kav.⸗S Manteuffel), 1. „Steinbutte; f. Toto: 24/10:10, 1 Preis des Gren Kav.⸗Rgt. 3 M noch, 3. Torpedo, Elmar, Piſtoja, J Hberin, P. P. T : 4966:10. Preis der Hube Schloßfrau, Sheil⸗ 120, 44:10. EW:( Preis des Schü R. v. Skrbens knacker, 3. Moham Farinello, Sagius ron. Toto: 32 Pl. lympier⸗Renne Vierlanden's Rau — Dickwurz; f. Gravitas⸗Rennei „Ramm's Ernſt RKennedy; f. Brac 2, 14, 15: Janitor⸗Rennen Waldfried's Fida Pucca; f. Marien merweiter, Narrh :10. EW: 108:10 Amorino⸗Rennet Mydlinghoven's 2 3 Oſtinato; f. K Maienpracht. Tote Waldfried⸗Renn lünder, Indio. To ranthus, Pollux, Rovalis. Toto: 19 Nachfrage mittel. eitsmann egebieten das Muſeun der„Pfälzer F utſch⸗Amerikaneg us Milwaulee, nkens von Koſh hat, und die aut d⸗Krez⸗Gedenki ndte, dem Bah ebert Briefe h Konrad Krez rpräſident Sichg Frau Hauſer gh n Dokumente gi um für dauen t zur Ausſtellh ſerunglückt 25jährige Mich Jahren in Ohe weilte zur in ſeiner Heiſi ch nach Oberndg enstag mit ſeinh unglücklich an Genick brach hrer kam mit ſachrichten bgeſtürzt. Inh zigſten Lebenzſt u g, Luiſenſth cheune etwaz Auf der A nd der alte M heunenboden. 33 Kopf, di old auf der E ſten Einwohnen hier im Alier hi ar die Mitbegiſß dem Ortseingm jetzt Viernheiih 0 Jahren im ufwürts. Auf r letzten Zeit h rtsſtraßen hah men, die Gehih ag hergeſtellt bhenfalls eine bwäſſerkanäle n. An der Roh eht eine ſch nd Arbeitsin für Fronttäm reilichtbühne mmehr wiebdeg Vintermonate fſ Bolksbildungs dF⸗Feierveranſh ung zur Verſh lauf guten 9 ſen Häuſern f und Anſtrich l nen überholt hß ien ſchönen ildet die„Len dieſem Jahre g Lachkirchweihe dom 20. Oktobg Tomaten 8, Rüf Zentner, Nühf m. Birnen 8- nien—10, Güf dieschen 2, Sih 8, Erbſen 3 Spinat—6, f Rpf. Anfuhr gi akenkreuzbanner“ Sport und Ipiel Donnerstag, 21. Oktober 1937 Aane Gauliga-Ceemine in Vaden Wie wir dem Gauverordnungsblatt des DRe minehmen, mußten infolge verſchiedener Um⸗ lände die Pflichtſpieltermine für den reſtlichen feil der Vorrunde geändert werden. Dieſe lau⸗ nunmehr wie folgt: Oktober: Brötzingen— Sandhofen(SR: kulter, Landau); Waldhof— Mühlburg. SR: le, Würm); VfR Mannheim— Phönix Arlsruhe(SR: Klöß, Freiburg); FFc— karau(SR: Unverferth, Pforzheim). 3 RNovember: Sandhofen— Kehl(SR: Ho⸗ r, Karlsruhe). I. November: r eim— VfR Mannheim : Aus dem Gau XV); Phönix Karlsruhe— ndhofen(SR: Schmitt, Offenburg); Nek⸗ u— Kehl(Stadion 13 Uhr), SR: Möſſin⸗ Durlach; Waldhof— FFC(Stadion 14.30 SR: Wacker, Niefern; Brötzingen— hlburg(SR: Selzam, Heidelberg). 14. November: Sandhofen— Neckarau; FFC GfR Mannheim; Pforzheim— Mühlburg; — Brötzingen; Phönix Karlsruhe— 1 K A. November: FFC— Pforzheim; Mühl⸗ urg— VfR Mannheim; Neckarau— Wald⸗ W. November: Kehl— VfR Mannheim; andhofen— FFé; Phönix Karlsruhe— forzheim; Neckarau— Brötzingen. Tuxnriege in Offenburg mit Emil Anna und Gäng(Mannheim) Beim Hallenſportfeſt am 24. Oktober in Of⸗ 4 fenburg tritt auch eine durch Mitglieder der Gauriege verſtärkte Kreisriege des Kreiſes Of⸗ ſenburg auf. Dieſer kombinierten Riege gehö⸗ ren folgende Turner an: Emil Anna, Julius Gäng(beide Mannheim), Ernſt Roſer(Lör⸗ kach), Willi Kaiſer(Tenningen), Fritz Braun, ranz Müller(beide Offenburg), Georg Sauer⸗ Kunn(Schiltach), Emil Bühler(Sffenburgh. „Gffenes“ Tennis⸗Turnier in USg 4 In White Sulphur Springs im Staate Vir⸗ 3—5 wurde dieſer Tage das erſte „offene“ ennisturnier beendet. Neben V. Richards, G. Lott, K. Kozeluh und B. Barnes weiteren 25 Berufsſpielern nahmen auch neun Amateure daran teil, die jedoch mit einer Aus⸗ nahme ſchon in den Vorrunden ausſchieden. Das Doppel gewannen Richards/Lott:6,:8, Galdfried's Fidalgo(W. Held), 2. d ueca; f. Marienfels, Gleichklang, Prinzregent, Im⸗ palma's Clarice(E. Huguenin), 2. Sennhütte, 4. Monte Chriſto; f. Mark Aurel, Ama⸗ kanthus, Pollux, Purpurſtern, Yquem, Peloponnes, 673,:5,:7 gegen Barnes/ Kozeluh. Mit eini⸗ ger Spannung erwartet man nun die Stellung⸗ nahme des Amerikaniſchen Verbandes, der einen Mitgliedern eine Teilnahme an dieſem urnier unter Androhung lebenslänglicher Disqualifikation unterſagte. * In Rom machte jetzt die Tildentruppe auf hter Italienreiſe Station. Der Deutſche Hans Rüßlein war zweimal erfolgreich. Auf den Plätzen des Muſſolini⸗Forums ſiegte der Nürn⸗ berger im Einzel gegen Ramillon:3,:5 und mit Tilden zuſammen im Doppel gegen Cochet⸗ *:6,:3. Cochet ſchlug Tilden•4, Galopprennen zu Ueuß Preis der Sappeure, 1000 Mark, 1600 Meter: 1. Frau M. Weſthoff's Faland(SA. Springmeier), 2. Waldteufel, 3. Lonsky; f. Quaterno, Georgina, Lonka, n Valo. Toto: 52 Pl. 13, 12, 12:10. 5 10. Preis des Reiterkorps, 2400 Mark, 3200 Meter: 1. H. Schiffer's Sauhatz(Oblt. W. Haſſe), 2. Augenſtern, 3 Mönch, 4. Kurzer Kopf; f. Punktina, Melampos, Harun, Omar, Maidas, Cologna, Gängerin, Quinti⸗ Han, Toto: 21 Pl. 12, 17, 14, 17:10. EW: 112:10. Neußer Hürdenrennen, 3200 Mark, 3000 Meter: 1. Werner Schmidt's Meldereiter(W. Rößler), 2. Sirene, Limperich, 4. Janiculus; f. Sintflut, Windſor, 3 Sſterluzei, Ilmenau, Mahatma, KXenia. Toto: 28 Pl. 313, 17:10. EW: 212:10. Neußer Offiziers⸗Jagdrennen, 2600 Mark, 3650 Me⸗ Meter: 1. Kav.⸗Schule Hannover's Schwertknauf(et. h Manteuffel), 1. Lt. S. von Mitzlaffs Heimi(Beſ.), „Steinbutte; f. Mangold, Oriolus, Prima, Drohne. Foto: 24/10:10, 15/10:10, 10:10. EW: 60:10. Preis des Grenadierkorps, 2200 Mark, 1600 Meter: Kav.⸗Rgt. 3' Marducktochter(C. J. Paſtor), 2. Den⸗ hoch, 3. Torpedo, 4. Grenzwall, 5. Gamin; f. Quaſt, Elmar, Piſtoja, Prior, Napoleon, Hanshein, Rücklauf, Pperin, P. P. Toto; 232 Pl. 30, 17. 21, 51, 20:10. EW: 4966:10. Preis der Hubertusſchützen, 2400 Mark, 1600 Meter: Frl. M. und L. Mülhens' Palapaia(H. Schmidt), Reichsherold, 3. Winnetou; f. Meridienne, Lockruf, Schloßfrau, Sheila, Calitea, Wildfang. Toto: 58 Pl. 24, 120, 44:10. EW: 6412:10. Preis des Schützenkönigs, 2200 Mark, 2000 Meter: R. v. Skrbensky's Aviatik(H. Wenzel), 2. Nuß⸗ acker, 3. Mohammed, 4. Freiheitslied; f. Meiſterhieb, Farinello, Sagius, Gladius, Thuribert, Sarro, Maha⸗ kon, Toto: 32 Pl. 16, 14, 27:10. EW: 202:10. ... und zu Hoppegarten Olympier⸗Rennen, 3300 Mark, 1600 Meter: 1. Stall Bierlanden's Raubritter(H. Müller), 2. Grasſittich, 3, Dickwurz; f. Droſſel, Petrarea, Quiſita. Toto: 60 Pl. 20, 16:10. EW: 176:10. Gravitas⸗Rennen, 3300 Mark, 1200 Meter: 1. Frau „Ramm's Ernſt(O. Schmidt), 2. Feenland, 3. Lord ennedy; f. Brachvogel, Eyck, Fulda, Dohle. Toto: 70 Pl. 12, 14, 15:10. EW: 108:10. Janitor⸗Rennen, 4500 Mark, 1800 Meter: 1. Geſtüt Freiſchärler, 3. merweiter, Narrhalla, Irma. Toto: 52 Pl. 19, 14, :10. EW: 108:10. Amorino⸗Rennen, 3300 Mark, 1350 Meter: 1. Geſtüt mydlinghoven's Morgenruf(J. Vinzenz), 2. Sapriſti, 3, Oſtinato: f. Hausorden, Patronatsherr, Sahara, Maienpracht. Toto: 22 Pl. 10, 10, 10:10. EW: 84:10. Waldfried⸗Rennen, 3800 Mark, 1600 Meter: 1. Ge⸗ füt Waldfried's Majoran(W. Held), 2. Papi, 3. Or⸗ gelton; f. Choriſt, Nuber, Beowulf, Grimbart's Bru⸗ der, Toto: 14 Pl. 11, 18, 18:10. EW: 136:10. Halali⸗Rennen, 3300 Mark, 1600 Meter: 1. Stall Althoven's Prinzenweg(H. Zehmiſch), 2. Heidekind, 3. Saarkampf; f. Varus, Rin⸗tin⸗tin, Mawall, Rhein⸗ knder, Indio. Toto: 48 Pl. 17, 40, 17:10. EW: 720:10. Zanus⸗Rennen, 3300 Mark, 2200 Meter: 1. Stall Pompejus, 3. Rovalis. Toto: 193 Pl. 21, 13, 13, 12:10. EW: 4048:10. Max Gchmeling boxt gegen Ben Soord Der Südafrikaner tritt Ende Januar in der hamburger Hanſeatenhalle an Für den Ende Januar in der Hamburger Hanſeatenhalle ſtattfindenden Boxkampftag iſt der Hauptkampf zwiſchen Max Schmeling und dem Südafrikaner Ben Foord nun endgültig abgeſchloſſen worden. Die Pokausft iſt auf 2 Runden angeſetzt. Aller Vorausſicht nach wird als Termin der 31. Januar gewählt. Einige Zeilen über Ben Foord Der jetzt 24jährige Benjamin Foord wurde in der ſüdafrikaniſchen Küſtenſtadt Durban ge⸗ boren. In ſeinem Beruf als Strandwächter blieb ihm genügend Zeit, ſich dem Boxtraining zu widmen, und nach ſeinen erſten Erfolgen 1932 begann der Aufſtieg bis zur britiſchen Spitzenklaſſe. In Deutſchland iſt Ben Foord ebenfalls kein Unbekannter mehr. Schon 1933 chlug er Hans Schönrath nach Punkten, und im letzten November ſtand er als Meiſter des Britiſchen Weltreichs in London Walter Neuſel der ihn in 15 Runden nach Punkten Dieſe Niederlage hat der Südafrikaner nur langſam überwinden können; drei Monate ſpäter verlor er ſeinen Titel in einem mehr als eintönigen Kampf an Tommy Farr, und im Mai dieſes Jahres beſiegte ihn der nicht mehr junge Ex⸗Weltmeiſter Max Baer in London in der neunten Runde durch techniſchen K. o. Einen entſcheidenden Sieg über Foord führt übrigens auch der erſt jetzt Walter Neuſel unterlegene Neuſeeländer Strickland in ſeinem Rekord, und im gleichen Jahre konnte ihn Norman Baines nach Punkten ſchlagen. Schmeling ſollte alſo nicht allzu viel Arbeit mit ſeinem Gegner ha⸗ ben, und im Intereſſe ſeiner Vorbereitung für die Weltmeiſterſchaft mit Joe Louis hätte man ihm gern einen ſtärkeren Mann gewünſcht. Schon bald nach dem Hamburger Kampf wird ſich Schmeling nach Amerika begeben, wo für ihn noch ein weiterer Vorkampf in Neuyork im März vorgeſehen iſt. Als Gegner werden hier der Heuſer⸗-Bezwinger Abe Feldman und Steve Duas genannt. Letzterer ſchlug ſchon einige gute Leute wie Gaſtanaga und Bob Paſtor. In ſei⸗ nem letzten Kampf„ruderte“ Ruas mit dem Breslauer Emil Scholz über die Runden und gewann nur knapp nach Punkten. Saarboxer gegen Banern In Saarlautern kommt es am Sonntag, 21. Oktober, zu einer Begegnung zwiſchen einer Saarſtaffel und der Gaumannſchaft des Gaues Bayern. Die Boxer der Saar wurden vom Flie⸗ gen⸗ bis Schwergewicht wie folgt namhaft ge⸗ macht: Moſer, Staub(beide Saar 05 Saar⸗ brücken), Liſch(Vfs Quierſchied), Puffay (Saar 05 Saarbrücken), Petry(Vfè Quier⸗ ſchied), Frey(Saar 05 Saarbrücken), Gergen (TV Dillingen), Berg(Saarlautern). 10. Handbal⸗Läͤndexkamp' gegen Heſterreich Werden unſere Handballer den achten Sieg erringen? Im internationalen Handballſport gibt es kein größeres Ereignis, als einen Länderkampf Deutſchland gegen Oeſterreich. Neunmal ſtan⸗ den einander bisher die Nationalmannſchaften der beiden Länder, die jahrelang allein 254 rechtes Handballſpiel betrieben, gegenüber. Deutſchland nahm im Handball die gleiche Stel⸗ lung ein wie England im Fußball; in Deutſch⸗ land wurde zuerſt Handball geſpielt und von dort kam es nach Oeſterreich und neuerdings auch in verſchiedene andere Länder. Unſere Handballer gelten nach wie vor als Lehr⸗ meiſter, dieſem Titel haben ſie in 28 ſeit 1925 ausgetragenen Länderſpielen Ehre gemacht. Nur zwei wurden verloren, und in beiden Fäl⸗ len war Oeſterreich unſer Bezwinger. Geſterreich iſt eine handballmacht Es iſt intereſſant, daß ſich die beiden Natio⸗ nalmannſchaften am Sonntag im 10. Länder⸗ kampf in der gleichen Stadt treffen, in der ſie auch ihren erſten Kämpf am 13. Sepiember 1925 Die Oeſterreicher, die austrugen, in Halle. damals als kraſſe Außenſeiter in den Kampf gingen, feierten mit:3 einen großen Triumph. Fünf Jahre ſpäter, am 21. September 1930, 5 es in Darmſtadt eine weitere Nieder⸗ age durch Oeſterreich, und zwar mit 7·8 To⸗ ren. Das ſind die einzigen Niederlagen, die der deutſche Handballſport im Spielverkehr mit anderen Nationen bis heute hat hinnehmen müſſen. Die letzten großen Erfolge des öſterreichiſchen Handballſports waren ohne Zweiſel das Vor⸗ dringen in die Endrunde des olympiſchen Tur⸗ niers 1936 in Berlin, in der Deutſchland be⸗ kanntlich mit 10:6 ſiegte, und die Erringung des Weltmeiſtertitels bei den Stu⸗ denten⸗Weltſpielen in Paris. In alle wird man übrigens ein Großteil der Studenten-Weltmeiſterelf wiederſehen, ſo u. a. Willy, Wohlrab, Zehetner und Licha. Auch Bartl, Reiſp und Kiefler, die beim letzten mit :15 von Oeſterreich in Wien verlorenen Län⸗ derkampf gegen Deutſchland nicht dabei waren, wurden in Anerkennung ihrer Leiſtungen bei den Olympiſchen Spielen in Berlin wieder be— rückſichtigt. Die deutſche Mannſchaft Sie unterzieht ſich zur in dem ſchönen Thüringer Städtchen Bad Blanken burg einem Sondertraining, um für den ſchweren Kampf beſtens gerüſtet zu ſein. Die Verant⸗ wortlichen ſetzen mit Schünzel, Hanſen, immermann und Laqua vier neue Spieler ein, die ſich aller Vorausſicht nach dank ihrer ſpieleriſchen Fähigkeiten neben den be⸗ währten und verdienten Spielern aber nicht abheben werden. Der Ausgang des Spiels iſt überaus ſchwer* Wir glauben, daß Deutſchlands Handballſport ſeinen gran⸗ dioſen Siegeszug fortſetzen wird. Die Mann⸗ ſchaft 15 ſtark genug. Die beiden Vertretungen ſtellen ſich dem Schweizer Schiedsrichter Ger⸗ ber in folgender Aufſtellung: Deutſchland: Lüdicke deſſau); Schünzel (Leipzig), Müller(Waldhof); Keiter(Berlin), Brinkmann(Düſſeldorf), Hanſen(Hamburg); —( heilig(Hamburg), rtmann(Carlowitz), Klingler, Laqua(beide Weißenfels). Oeſterreich: Wurm; Bartl, Tauſcher; Licha, Zehetner, Wohlrab; Biſtricky, Reiſp, Schuberth, Kiefler, Axmann. Mannbeimer Keglek⸗Sroßerfolg in Daemſtadt Sie errangen gleich drei Leiſtungsabzeichen auf internationaler Bahn Am Sonntag eröffnete der Verein Darm⸗ ſtadter Kegler ſeine neuerbaute Sporthalle(vier Aſphalt⸗ und eine I⸗Bahn). An den auf der internationalen Bahn ausgeſchriebe⸗ nen Kämpfen um das Leiſtungsabzei⸗ chen, das nun auch im Kegelſport wie bei den übrigen Sportarten unter härteſter Diſziplin erworben werden kann, beteiligten ſich auch die Mannheimer Kegler Peter Winkler(Ver⸗ einsführer), Willi Heckel, Karl Siegler und Willi Schuler. Insgeſamt 42 Starter ſtellten ſich dem Schiedsrichter, von denen es nur den Mannheimern Winkler, Heckel und Siegler Aeng ſich das zum erſten Mal aus⸗ geſchriebene„Leiſtungsabzeichen“ zu holen. Es erreichten Siegler 1479, Winkler 1503 und Heckel 1575 Punkte, von denen die Lei⸗ ſtung Heckels als ganz groß bezeichnet werden muß. Nur Schuler konnte nicht zu ſeiner Form auflaufen. Wenn auch die von ihm er⸗ reichte Punktzahl von 1402 weit über den Durchſchnitt hinausgeht, ſo blieb er doch um 68 Punkte unter den verlangten 1470, was nur ausgeſprochenem Pech zuzuſchreiben iſt. In die Kämpfe am Aſphalt griff er⸗ folgreich Mannheims Vereinsführer Peter Winkler ein, der ſich auf der Ehrenbahn mit 65 Holz in die Spitzengruppe ſchieben konnte. Dieſe Leiſtung iſt um ſo mehr hervor⸗ zuheben, weil auf dieſer Bahn die beſten Keg⸗ ler des Frankfurter Gaues im Wettbewerb ſtanden. Klaſſenkämpfe voll im Gange Die Klaſſenkämpfe innerhalb des Mann⸗ K ſind in vollem Gange. So aben in allen Klaſſen bereits Treffen ſtatt⸗ gefunden. die größte Spannung bis zum letzten Wurf auslöſten. Es erreichten in der Liga: Deutſche Eiche gegen Neckarperle 2137 gegen 2121 Holz; Flottweg gegen Präziſe 8 2032:2077 Holz. -Klaſſe: Kurpfalz gegen Allianz 2066:2057 Holz; Edelweiß gegen Klub der 13 1992:2092 Hols: Alle Neun gegen Eintracht 2084:2002 o0 Iz. B⸗Klaſſe: Grün⸗Weiß gegen Reichsbahn 2062 gegen 2065 Holz; Rheingold gegen Gut Holz 1923:2034 Holz. Einzelmeiſterſchaft auf Aſphalt Bereits liegen auch die r Ergebniſſe von den Kämpfen um die Einzelmeiſter⸗ ſchaft auf Aſphalt vor: Bis zehn liegen in Führung nach den erſten 100 Kugeln: Zelt(Klub Kurpfalz) mit 564 Holz; es folgen Eiſenhauer(Klub Deutſche Eiche) 562 Holz; Braun(Klub der 13) 554 Holz; Baum (Klub Kurpfalz) 552 Holz; Simon(Klub Gut Holz) 550 Holz. Die Kämpfe nehmen nächſten Sonntag ihren Fortgang.— r— bbort in Kürze Regierungsrat Dr. Vialon wurde vom Reichs⸗ ſportführer zum Fußball⸗Fachwart im Gau Brandenburg als Nachfolger des nach Stutt⸗ gart übergeſiedelten früheren Gauführers Os⸗ kar Glöckler berufen. . Im Gau Südweſt wurde das für den kom⸗ menden Sonntag angeſetzte Meiſterſchaftsſpiel zwiſchen Boruſſia Neunkirchen und Saar⸗ brücken abgeſetzt und auf den 28. November verlegt. Sold iſt bekanntlich für Sonntag als Erſatzmann nach Berlin beordert worden. Das Spiel Wormatia Worms— SVWiesbaden am 31. Oktober fällt aus, da der Gaumeiſter an dieſem Tag das fällige Tſchammerpokalſpiel gegen BC Hartha auszutragen hat. * In Ludwigshafen⸗Oppau wivd am Sonntag, 24. Oktober, die Südweſt⸗Meiſterſchaft im Ver⸗ eins-Mannſchaftsturnen entſchieden. Teilneh⸗ mer ſind Tbd. Germania Oppau, MTV Neun⸗ kirchen, Tbd. Wiesbaden, Tgde. Frankfurt⸗ — 1 und Voigt und Haeffner(Frank⸗ furt). —— — ———————————————— „Haken ceuzbanner“ Unterhaltung und Wiſſen Donnerstag, 21. Oktober 100 Philosophie beim Tanztee Von Georg Eisteetrinkend ſitzen wir uns gegenüber, auf der Gartenterraſſe des Fürſtenhofs. Sie müſſen wiſſen: der Fürſtenhof iſt das Hotel am Platze, er übertrifft das Kurhaus, was den Komfort der Bedienung und der Geſellſchaft betrifft, bei weitem, und es gibt gewiß niemanden hier, der die doppelten Preiſe nicht mit beſonderer Ge⸗ nugtuung bezahlt. Der Slow⸗Fox, den das Tänzerpaar eben über das Flieſenparkett hinhauchte, hat in der Atmoſphäre eine merkwürdige Schwingung zu⸗ rückgelaſſen, eine verführeriſche Weichheit oder wie ſoll ich ſagen: Unſicherheit, eine verteufelt ſanfte und gefährliche Muſik des Gefühls. (Wir: das iſt eine Badebekanntſchaft. Sie iſt blond, glücklich verheiratet wie ich und hat heute morgen eine Anſichtspoſtkarte aus Lugano be⸗ kommen. Sie ſind diesmal getrennt in die Fe⸗ rien gegangen. Sieh mal an.) „Ich finde es himmliſch“! ſagt ſie und lehnt ſich in ihren Korbſeſſel zurück. Man könnte emp⸗ findſam werden und meinen, in dieſer Be— wegung noch den Slow⸗Fox zu ſpüren, eine ferne, leiſe ausſchwingende Welle davon. Ihre Augen ſind unwahrſcheinlich blau.„Himmliſch? Ein höchſt unzulänglicher Ausdruck, gnädige Frau, um meine Gefühle für Ihre Geſellſchaft zu beſchreiben, ich verſichere Sie! Aber ver⸗ zeihen Sie mir eine diskrete Frage: was finden Sie himmliſch? Die Anſichtskarte, das Bewußt⸗ ſein der 1000 Kilometer zwiſchen Lugano und dieſer Terraſſe oder——— Ich meine, worin beſteht Ihr Glück in dieſem Augenblick, wie könnten Sie es näher erklären? Ich bin neu⸗ gierig, ohne Zweifel, entſchuldigen Sie, aber es wäre unhöflich, es vor ſolchen Augen nicht zu ſein...“ Sie ſtochert mit dem Strohhalm in ihrem Eistee herum. Man möchte eine Zeitlupe ſein, um dieſe Handgelenke zu begreifen. Ich ver⸗ ſtehe nicht, wie man da in Lugano Anſichtspoſt⸗ karten ſchreiben kann... „Was ich himmliſch find'? Gott, das kann ich ſo genau nicht ſagen, das weiß ich ſelber nicht.. als wenn man wieder.. als wenn man wieder achtzehn Jahre, als wenn man wieder heimlich verlobt wäre! Wiſſen Sie: allein, frei, herrlich frei und allein, und insgeheim, auf eine unbe⸗ ſchreiblich prickelnde und zugleich beruhigende, tröſtliche Weiſe nicht allein! Verſtehen Sie das? Oder kann nur eine Frau ſo empfinden?“ Was wollen Sie darauf antworten? Ich gebe mir einen kleinen, ſchwärmeriſchen Ruck.„O, bitte, ich bemühe mich...“ ſage ich und blaſe den Rauch meiner Zigarette offenbar gedanken⸗ voll über meinen eisgekühlten Teebecher.„Sie finden alſo, wenn ich recht höre, man friſcht ſozuſagen auf in ſeinen Gefühlen? Man macht beiſpielsweiſe nach ſechs Jahren Ehe, Haus⸗ halt, Kindererziehung und ähnlicher, gewöhnter Verpflichtungen noch einmal vier Wochen Brautzeit? Man reorganiſiert ſich, ſein etwas breit und behäbig oder ſalopp und mager ge⸗ wordenes Ich, macht wieder Gymnaſtik, gibt ſich in Pflege, man ſchickt ſich gleichſam auf Urlaub gegenſeitig, auf Ferien vom Du? Gewiß, es läßt ſich hören! Ich bin ſogar überzeugt, daß es ſeine entſchiedenen Vorteile hat, ſeine wün⸗ ſchenswerten Ergebniſſe... nur, komiſch wiſſen Sie, wie mir das vorkommt? „Nun...?“ In der Art, wie ſie dabei ihre ſchönen Beine übereinanderſchlägt, liegt eine ſo feine ent⸗ zückende Fronie, eine ſo unwiderſtehliche Her⸗ Gnörer ROHAN VvoN ENNST SANDER Carl-Duncker-Verlag 23. Fortſetzung Melder mit Fern⸗ und Funkſprüchen kamen; Kradfahrer ſtoben davon. Zwei ſchwere Laſt⸗ wagen der Korps⸗Nachrichten⸗Abteilung raſ⸗ ſelten in den Hof und hielten unverfroren im vollen Sonnenlicht; eine Feldfernkabelleitung wurde gebracht. „Macht, daß ihr in Deckung kommt!“ fuhr Hauptmann Gröſchel den Wachtmeiſter an. „Total blödſinnig geworden, mit euren Wagen hier mitten auf den Ho fzu fahren! Die Ver⸗ mittlung iſt im Park.“ Er wies die Richtung; die Wagen wendeten und verſchwanden. Major Rühmkorff befahl die Kompaniefüh⸗ rer, las ihnen den neuen Diviſionsbefehl vor und diktierte den Abteilungsbefehl. Haupt⸗ mann Gröſchel gab ſeinen Kompaniebefehl an die Zugführer und ſchickte einen Kradfahrer zu den Beſpannten. Motoren brummten und lärmten, Fehlzündungen knallten; Bautrupps wurden in Marſch geſetzt. „Tia, Bennerchen“, ſagte Mechler,„nun iſt die Karre gründlich feſtgefahren. Aber wir blei⸗ ben einſtweilen hier. Ich fürchte nur, mit den freundlichen kleinen Hellen im„Schwarzen Ad⸗ ler“ von Malkwitz, zu denen du mich heute abend hatteſt einladen wollen, wird es nun nichts.— Na, komm man erſt mal mit früh⸗ ſtücken.“ Gegen elf Uhr wurde die Lage bedrohlich. Die linke Nachbardiviſion war durch einen geg⸗ neriſchen Panzerwagenangriff völlig zurückge⸗ worfen worden und ſtand in Gefahr, überflü⸗ gelt zu werden, da überraſchenderweiſe ein ſtarker Feind von Südweſten her gegen ihre Flanke angeſetzt worden war; die eigene, hin⸗ haltend kämpfend, hatte in die zweite Wider⸗ ſtandslinie zurückgehen müſſen. Grabenhorst ausforderung, daß es geſchmacklos wäre, ihr nicht nachzugeben, ihr nicht zu erliegen. „Es kommt mir vor“, fahre ich alſo fort, ohne mit der Wimper zu zucken,„es kommt mir vor, möchte ich ſagen, als wenn man Montag, Dienstag, Mittwoch und ſo weiter bis Sams⸗ tag— bitte, es iſt nur ein Bild, ich übertreibe etwas, nehmen Sie es nicht wörtlich— als wenn man eine Woche lang im Schweiße ſeines Angeſichts zuſammen ſeine Steine klopft und ſich ſonntags dünne macht und jeder hübſch allein über die Berge geht... Man iſt Arbeits⸗ und Alltagskollege, aber damit auch baſta! Man kennt ſich nur im blauen Kittel, als Stein⸗ klopfer, Schulter an Schulter. Die Frühſtücks⸗ pauſen ſind das höchſte der Gefühle. Seine Sonntagserinnerungen hat jeder für ſich. Man feiert ſeine Jubiläen zuſammen, aber damit auch holla! Seine Unfälle und Sterbefälle und was ſonſt dazu gehört. Aber ſeinen Sonntag, den behält man für ſich, hinter ſeinen Bergen, allein... Das Bild hat ſeine Mängel, aber was meinen Sie, ſtimmt nicht etwas daran, irgend ſo ein kleines Etwas?“ Sie lächelt. Sie lächelt das Lächeln eines jungen Mädchens von achtzehn Jahren, das ſich eben verlobt hat. „Mein Herr Steineklopfer...“, ſagt ſie, und ihre langen Wimpern flimmern vor ihrem dunkleren Blick ſekundenlang wie Libellenflügel, „mein überaus kluger Herr Steineklopfer, ſagen Sie doch gleich: wo iſt das„hinter Ihren Ber⸗ gen“ und was für eine Art Erinnerungen meinen Sie eigentlich?!“ Ich ziehe meinen hellen Schlips etwas nach. Man kann nicht immer geiſtesgegenwärtig ſein. Das Fürſtenhof⸗Trio ſpielt den zweiten Slow⸗ Fox. Wie eine ſanfte Welle kommt er auf uns zu. Was bleibt mir übrig? „Darf ich— bitten?“ Ihre Augen ſind wirklich unwahrſcheinlich blau. Die erste altsteinzeitliche Zeichnung an einer Höhlenwand in Deutschland. Die erste altsteinzeitliche Zeichnung an einer Höhlenwand in Deutschland wurde kürzlich im Klein Schulerloch im Altmühltal(Bayerische Ostmark) entdeckt. Sie stellt eine Hirschkuh dar und dürfte nach dem Gutachten maßgeblicher Sachverständiger von dem Renntierjäger des Magdalénien, der letzten Stufe der Altsteinzeit, die ungefähr 20 000 bis 60 000 Jahre vor unserer Zeitrechnung liegt, angefertigt worden sein. Die naturgetreue Darstellung erinnert stark an die bekannten Tierdarstellungen in südfranzösischen und nordspanischen Höhlen. Anzüglich Ein engliſcher Gelehrter, der ſeine Reiſe von Le Havre nach Paris in Rouen unterbrach, ent⸗ deckte in dieſer Hauptſtadt der ehemaligen Nor⸗ mandie, wo die Jungfrau von Orleans 1431 von den Engläudern auf dem Marktplatz ver⸗ brannt wurde, ein Speiſehaus, das den Namen „Jeanne'Arc“ führt. Nicht ohne Kopfſchütteln entzifferte er eine Ankündigung, die dicht unter dem Schild „Jeanne'Arc“ angebracht war. Sie lautete: „Engliſh Grill“. Wahre KdF— Geschichten Erzählt von Eberhard Moes Der Angeber Heinrich hieß er, der Kellner aus Berlin, und tauſend Freunde hatte er mehr, als er in ſeine Heimatſtadt zurückkehrte. Das war aber nicht von Anfang an ſo. Als der Zug hinausdampfte, Richtung Rieſen⸗ gebirge, da konnte ſich beſagter Heinrich nicht dicke genug tun. „Menſch,“ ſagte er,„Jahr um Jahr habe ich immer die andern bedient und bin geſprungen, wie ſie wollten. Jetzt aber,“ und er ſchlug triumphierend auf ſein rechtes Knie,„jetzt laſſe ich mich mal umwedeln. Ha, wenn wir erſt im Gebirge ſind, dann heißt es aber antanzen!“ Die ganze Fahrt über blieb das ſein Lieb⸗ lingsthema. Am zweiten Tage des Urlaubs, machten ſie eine Wanderung zur Tannenbaude, ſo etwa 20 Mann hoch, und als ſie in der Baude ein⸗ kehrten, war Heinrichs große Stunde gekommen. Mit ungeheurer Ueberlegenheit fragte er den Kellner nach den ausgefallenſten Getränken und Großſtadtſpezialitäten, die es natürlich nicht Sen, beſtellt er herablaſſend ein elles. Der Kellner aber hatte mehr als alle Hände Augen fachmänniſch, und er rutſchte dabei un⸗ ruhig auf ſeinem Stuhl hin und her. Als der Kellner wieder mit einem großen Tablett voll Kaffee, Bier und Selters in der Gaſtſtube erſchien, ſprang Heinrich jäh auf, gin ihm entgegen und nahm ihm die Laſt ab:„Gi mal ruhig her, ich weiß ſchon, wo es hinkommt, ich habe aufgepaßt.“ Zum Schluß will ſich der Baudenkellner be⸗ danken.„Na, Kollege,“ meint Heinrich über⸗ legen,„das haſt du wohl nicht gedacht, daß ich auch Kellner bin, was?“ „Aber ja,“ erwidert jener lächelnd,„das habe ich doch gleich geſehen; ſo fachmänniſch wie du kann bloß ein Kellner fragen!“ Die anſpruchsvolle Verküuferin Folgende Anekdote war binnen wenigen auf allen Dampfern der Madeiraflotte ekannt: Eine Gruppe Urlauber und Urlauberinnen gehen durch den Park von Liſſabon. Bereit⸗ willig führt ſie ein Auslandsdeutſcher und er⸗ klärt ihnen die vielen fremdartigen Büſche und ie Deu 174 die buchhandlun n den zentralverla, Weltbild( is benelle hlermit? voun, erſcheinende „Und dort der Buſch mit den ausgefranſten Blättern, was iſt das?“ „Der? Das iſt ein Feigenbaum.“ N 3 eſtellun Pauſe. 1 müvierselfahpifener Neugierig ſieht das Mädchen eine Weile 15 dann kommt es ſchüchtern heraus:„Wirklichf Ich 1 mir die Blätter aber größer vot geſtellt.“ 1 Kameradſchaft ohne Worte In die ungeſchriebene Chronik des Schwarz waldes iſt folgende Begebenheit eingegangen: Am Ausgang des Städtchens ſpie⸗. ten einige Kdoß⸗Urlauber auf einer Wieſe Fuß ball. Unter ihnen war ein älterer Briefträger aus Sachſen, ſo Ende vierzig, der dieſen Spon nie betrieben hatte und auch nicht mehr del Gelenkigſte war. Dazu trug er eine Brille. Gerade er kriegte, wie das oft ſo zu 15 pflegt, plötzlich den Ball ins Geſicht, und die Brille ging dabei in Scherben. 4 Die anderen kamen gleich herzu; glücklichen weiſe hatte er ſich nicht verletzt. Die erſten Worte, die man zu ihm ſprach, waren nun nicht etwa allgemein bedauernd, ſondern kurz unh real wurde gefragt:„Was verdienſt du?“ Und beim Mittageſſen lagen ohne jedes Theſ ter ſo viel Silberſtücke neben ſeinem Teller, wit eine neue Brille koſtete. 3 Der Briefträger proteſtierte:„Das Ge nehme ich nicht an, ſteckt das mal wieder ei Schließlich iſt mier ja der Ball ins Geſicht ge⸗ flogen und hat meine Brille zerbrochen.“ arauf erwiderte ſein Gegenüber knapp, aber beſtimmt:„Du mußt das Geld nehmen; wit haben beim Spiel zuſammen Freude gehabt und wir wollen nicht, daß dir durch den dummen Zufall der Urlaub verdorben wird.“ Der Briefträger ſieht nicht auf, er löffell gleichmäßig ſeine Suppe aus, vielleicht um eim Kleinigkeit langſamer jetzt, man ſieht, es gehl etwas in ihm vor. Als der Teller leer iß ſchiebt er ihn zurück, greift ruhig,nach dem Gelh —— ſteckt es ſorgfältig ein— ohne etwas zu agen. Auch an den folgenden Tagen iſt nie weiter ein, lollen durch Mae heſrellkcheln kan ert an den Tentralt n Kaufge Gebrat ea. 100 Meter ca. 100 Meter ca. 200 Meter ca. 150 Meter . gegen Kaſſe fucht. Angebote au Deutſche Bau .%8.— 8 — voll zu tun und war dem Anſturm nicht ge⸗ Bäume. 33 davon geſprochen worden. Kameradſchaft ohne wachſen. Eine Weile folgten ihm Heinrichs Fragt eine junge Verkäuferin aus Berlin: Worte. Eine halbe Stunde ſpäter kam die große rauf das Mädchen zu heulen anfing und, die„Nichts von meinem Vater.— Es geht un Ueberraſchung: das Korps zog ſeine rechte Divi⸗ ſion, die an dieſem Tage noch keine ernſthafte Feindberührung gehabt hatte, heraus und warf ſie an den linken Flügel, mit der Front gegen Weſten. Die bisherige mittlere Diviſion mußte ihrem dezimierten linken Nachbarn ein Infan⸗ terie,Regiment und eine Artillerie-Abteilung abgeben, aus denen, zuſammen mit einer Panzer⸗Abwehrabteilung, ein Sperrverband ge⸗ bildet wurde, und erhielt Befehl, nach Norden abzudrehen, um die Enge zwiſchen Malkwitzer und Langendorfer See zu ſperren und unter allen Umſtänden während der Nacht zu halten. Als Diviſionsgefechtsſtand wurde Dückau be⸗ ſtimmt. Während dieſe Bewegungen ſich vollzogen, befand Bennerſtedt ſich bei den Funkſtellen des mittleren Regiments ſeiner Diviſion, wohin Mechler ihn befohlen hatte, als die Lage ſchwie⸗ riger und ſchwieriger wurde. . Um die gleiche Stunde durchfuhr Hauptmann Mechler mit den nicht eingeſetzten Teilen ſeiner Funk⸗Kompanie die Dückauer Lindenallee. Dorf⸗ kinder liefen unter Begeiſterungsſchreien neben den Fahrzeugen her. Mechlers Erinnerungen an den Nachmittag, den er vor zwei Jahren hier verlebt hatte, waren lebendiger denn je. Er ſprang die Steinſtufen zu der Eingangs⸗ tür zwiſchen den beiden glatten Säulen hinauf und trat in die Halle. Sie war halbdunkel und leer. Das wunderte ihn; denn ſchließlich muß⸗ tendie Beſitzer doch die Ankunft der Truppe be⸗ merkt haben. Als Mechler aufs Geratewohl auf eine der Türen losgehen wollte, um ſich auf irgendeine Weiſe bemerkbar zu machen, erſchien ein ver⸗ ſchüchtertes Hausmädchen. Herr Breenbera ſei nicht zu pfrechen, und das gnädige Fräulein ebenfalls nicht. Und der junge Herr? Der ſei wahrſcheinlich drüben im Verwalterhaus. „Na,'in Kind“, ſagte Mechler leicht ver⸗ ärgert und betont boshaft:„hier bei euch ſcheint ia noch alles beim alten zu ſein“, wo⸗ Schürze vor den Augen, wortlos ging. fuhr wieder zum Wirtſchaftshof hin⸗ über. „Wo wohnt hier der Verwalter?“ rief Mech⸗ ler einen Schweizer an, der, eine Forke über der Schulter, aus dem Kuhſtall kam. „Da—.“ Der Mann ſtreckte unwirſch den Arm aus und wies die Richtung.„Aber da kommen Sie ietzt nicht rein.“ „Das werden wir ja ſehen, alter Freund“, ſagte Mechler halblaut und klopfte an die Tür, „Zum Donnerwetter nochmal...“, ſchimpfte im Innern des Hauſes eine roſtige Baßſtimme. Die Tür tat ſich ſpaltweit auf; aber als der Verwalter den Offizier ſah, öffnete er ſie aanz und nahm etwas wie Haltung an. „Ich möchte den jungen Herrn Breenberg ſprechen.“ „Augenblick mal, Herr Hauptmann.“ Der Mann verſchwand. „Aha“, dachte Mechler,„Kriegsteilnehmer.“ Dann kam Dieter; über ſeine linke Backe lief eine friſche, blutige Schramme. Seine Augen flackerten. Man ſpürte, wie er ſich zur Ruhe zwang, als er ſich vorſtellte. „Wir kennen uns, Herr Brennberg“, ſagte Mechler und nannte ſeinen Namen.„Sie ha⸗ benmich vor zwei Jahren mal zum Bahnhof ge⸗ fahren.“ „Herr Hauptmann!“ Der Ausruf war faſt ein Jubelſchrei.„Bitte: iſt Ludwig... iſt Oberleutnant von Bennerſtedt auch hier?“ „Nee, mein Lieber“, antwortete Mechler. „Der aute Benner hat ja nun wohl allerlei Ur⸗ ſache, nicht nach Dückau zu kommen.“ „Er muß her— er muß unter allen Umſtän⸗ den her! Mein Gott— ich bitte Herrn Haupt⸗ mann um Verzeihung— Herr Hauptmann kön⸗ nen natürlich nicht wiſſen, was hier geſpielt witt „Daß es Ihrem Herrn Vater ungewöhnlich aut zu gehen ſcheint, habe ich bereits bemerkt“, ſagte Mechler trocken. Dieſe Anſpielung auf den ſonderbaren Empfana in Dückau hatte er ſich nicht verkneifen können. meine Schweſter und um die Exiſtenz vog Dückau...“ „Eine Frage“, unterbrach Mechler geruhſaß Dieters erregte Rede.„Iſt Fräulein von Liſch nun eigentlich verlobt oder nicht?“ 1 „Urle? Verlobt?— Ach, Unſinn! Iſt dien ſes alberne Gerücht etwa auch zu Bennerſteht gelangt? Dann freilich.— Aber er muß hei ſchnellſtens!“ „Wir ſind im Manöver, Herr Breenberg Bitte, vergeſſen Sie das nicht. Aber ich werhe ſehen, daß ich Bennerſtedt auf irgendeine Weiſe nach hierher abkommandieren kann.— Und jetzt möchte ich erſt mal das ſozuſagen Dienſtliche mit Ihnen erxledigen.“ 4 „Ich bin gerade bei einer ſehr wichtigen Be ſprechung mit dem Verwalter und erwarte eiß Ferngeſpräch mit unſerem Anwalt. Herr Haupt mann entſchuldigen— ich ſchicke den Inſpeh tor heraus; der kann die Ställe anweiſen un die Unterkünfte für die Männer, und.“ Das Telefon ſchrillte dünn und aufgeregtz Dieter ſtürzte ins Haus. Inſpektor Timm, ein ruhiger, ſchwerer Mann in Rippelſamt⸗Reithoſen und grünem Flanellhemd, erteilte die gewünſchten Auz⸗ künfte und gab Anweiſungen. Es ſei beſſen wenn der Stab ſich nicht im Schloſſe einrichteß aber natürlich ſtünden die Fremdenzimmer füt die Nacht zur Verfügung. Der alte Breenbeig ſei krank und werde wohl morgen abgeholt werden. „Nanu?“ fragte Mechler.„Blinddarm!“ „Ich darf nichts ſagen, Herr“, antwortele Timm.„Es iſt— hier.“ Er tupfte ſich mit den riſſigen Zeigefinger vor die Stirn. „Na ja, Herr Timm.— Aber wo können wit denn nun den Stab unterbringen?“ „Am beſten im Förſterhaus, Herr.“ Sie aingen hin. Förſter Schmedemann war bei der Beſprechung im Verwalterhaus; aber die Frau ſtellte ein Zimmer zur Verfügung Und ob ſie Abendeſſen kochen ſolle...? 3 Fortſetzung ſo ehehme Gefür n oder ande geringen Ko: is keine Rolle Kenkreuzbann. gufgenommen weée gem Mosteronze uhch kleinere Anz aKel i Donnerstag, 21. Oktober 1937 l1. Oktober 199½ 32 W W Wun erhalten Sie vierteljährlich einen wertvollen Roman in halbleder gebunden. Die„deutſche Kultur⸗ buchreihe“ des Zentralparteiver⸗ lages gibt jedem volksgenoſſen die Möglichkeit, ſich für wenig Gelò eine gute Bücherei anzu⸗ ſchaffen. 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Michtgewünſchtes bitte zu durchſtreichen. um.“ eine Weile hi aus: ſer größer vahg Aame Worte ir des Schwarß, on Maggi. agold ſpiel/ 125 Vieſe Fuß⸗**. batum rer Brieftug er dieſen nicht mehr den eine Brille. heſrellcheln kann in ſeder zuchhandlung abgegeben werden oder iſt unkran⸗ irt an den Zentralverlag der SbRb., berlin Sð os, Zimmerſtr. 57-9i1, zu ſenden Reſch ſun 5. rzu; glücklicher/ tzt. Die erſt Guterh. gebraucht. Freltag frün 8 Unr Kuhfleisch. Anfang! ffa ikterwagen dern kurz ung Rfauft e ne in— Gritzer Veriag diel. Blail. Das Ge Lebrauchte las Uhren-Fachgeschäft wi i Lindenhof ins eſch Aanetangemre Meerfeldstraße 40 Altgold erbrochen.“ Rut 27485 o pfpiſhnmug nd ber knapp, aber nehmen; wir ca. 100 Meter/ ka. 100 Meter 1 3 ca. 200 Meter 173 Zon, rillanten, Alt⸗Silbergeld, Silbergegenſtünde, A1. Ank.-Gen. Mr. II./ 336 17 1* 0 und ka. 150 Meter 1½¼ Zoil en dummen 0 K u kaufe e⸗ 1 ar eiſter ib. ee: leiß Herd u 5, 15. und i ee f s— Fernruf 286 20 fLMngebe. 4 323. an d. Verlaa d. B. 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Bekanntmachungen Maul- und Klauenſeuche in Schwetzingen Die bezirksamtliche Verfügung vom 16. Oktober 1937 wird wie folgt ge⸗ ändert: Der Sperrbezirk wird auf die Mannheimer Straße vom Röndell bis zur Wildemannſtraße beſchränkt. Der übrige Teil der Stadt Schwetzingen fällt in das Beobachtungsgebiet. In ten, ſind außerdem größere Verſamm⸗ lungen jeder Art verboten. Der Zucht⸗ tierſtall bleibt bis auf weiteres ge⸗ ſchloſſen. Die Regelung des Milch⸗ 3 und der Milchverforgung wir Erleichterungen erfolgen in jederzeit widerruflicher Weiſe. Bei Mangel der nötigen Einſicht und bei nicht genauer Einhaltung der Seuchenbeſtimmungen müßte das Sperrgebiet wieder auf dehnt werden. Mannheim, den 20. Oktober 1937. Bezirksamt Abt. v//63. zwangsverſteigerung Im Zwangsweg verſteigert das No⸗ ecke der Aufhebungfß tariat zum Zw 1* Gemeinſchaft am Deiges den Januar 1938, vorm. Kuck W— in Mannheim, N 6, 2. Stock, Grühwirün der fortgeſetzten Güierge⸗ meinſchaft zwiſchen: rich Schöchlin, Privatmann ir ann⸗ be im, b) Geörg Friedrich Schöchlin, Schubmachermeiſter in Mannheim, c) Richard Schöchlin, in Waldshut, d) Cäcilie Marta Schöchlin, ohne Beruf in Mannheim, auf Gemarkung Mannheim. Die Berſteigerungsanordnung wurde Grundbuchſß am 26. Juli 1937 im vermerkt, Rechte, die zur ſelben Zeit noch nicht im Grundbuch eingetragen waren, ſind ſpäteſtens in der Ver⸗ ſteigeruna vor der Aufforderung zum Bieten anzumelden und bei Wider⸗ ſpruch des Gläubigers alaubhaft zufß machen; ſie werden ſonſt im gerins. ſten Gebot nicht und bei der Erlös⸗ verteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den ührigenſ Rechten berückſichtigt. Wer ein Recht Keria die Sſens hat, muß das erfahren vor dem Zuſchlag auf⸗ heben oder einſtweilen einſtellen laf⸗ ſen; ſonſt tritt für das Recht der Verſteige rungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegenſtandes. Die Nachweiſe über das Grundſtüc ſamt Schätzung kann jedermann ein⸗ ſehen. Grundſtücksbeſchrieb: Grundbuch Mannheim, Band 200, Kelt S5 Lab,⸗Rr. 3664, Literg M 3, Hofreite mit bgihhehien 2 Ar 20 qm. Schätzung: 30 000 R Notariat Mannheim 7, als Vollſtreckungsgerichi. Zuverkaufen Hriefmarken Gebr. Herr.⸗, Da⸗ men⸗ u. Knabenrad billig abzugeben. H 4 L ö 2 ſ Laden.(19 331½ Wegenplatzmangel 2 ſchüne mod. pol. Dellſt. m. Koſt u. 1 ält. Bettſt. zu frt guf. Adreſſe u. 19 382“ im Verlag 10 Ahmpia⸗Gedenkblätler mit 8 verſchieden, Sempeln 11•5 en. Preis per Stück M. efl. Zuſchriften unter 3553 ViS an den Verlag dief. Bianes erbeten.— 3 verkaufen Si, Pürtlenbs . Mappamaſer imit, f moſtobt Lampenſchirm, ein 3 Adr. zu erf. gläpänne Friſch eingetroffen Filetdecke rund, Friſierkommode m. Geis Spiegel und Glaspl., 2 Bett⸗ ſtellen, 2 Nachiſchr. Zentner.80 RM. Ferner empfehle ich pri ma „19293“ i. Verl. 65 em tief, 80 em breit, 1 Mtr. hoch, zu verkaufen. Langſtraße 39, parterre, links. 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Durch die Marttregelung der nationalſozialiſtiſchen Agrarpolitik wird es aber möglich, die Einfuhr von Lebens⸗ und Genußmitteln laufend zu ver⸗ ringern, wozu nicht zuletzt die Verbrauchs⸗ lenkung beiträgt. Gerade in dieſer Beziehung ſind im Zuſam⸗ mesrhang mit der Aktion„Kampfdem Ver⸗ derb“ in letzter Zeit weſentliche Erfolge er⸗ zielt worden. Die Steigerung des Zut⸗ ker⸗ und Kartoffelverbrauchs und die Beſtrebungen, das warme Abendbrot in im⸗ mer weiteren Gebieten Deutſchlands einzufüh⸗ ren, haben bereits zu einer Verringerung des Fettverbrauchs geführt und damit die allge⸗ meine Verſorgung erleichtert. So kann der Be⸗ darf an Weizen⸗ und Roggenmebl trotz der Kontingentierung der Mühlen überall befriedigt werden; die Backtechnit hat es ver⸗ ſtanden, die vorgeſchriebenen Mehlmiſchungen ohne Beeinträchtigung der Beſchaffenheit des Gebäcks zu verwenden. Die Wandlung in der Ernährungslage läßt auch Schwierigkeiten in der Butterverſorgung nicht aufkommen, obwohl mit der fortſchreitenden Jahreszeit die Erzeugung geringer wird. Durch die vorſorg⸗ lichen Einlagerungen in den Kühlhäuſern iſt auch für die Wintermonate vorgeſorgt. Da⸗ gegen macht ſich im Ausland, beſonders in England, eine ausgeſprochene Butter⸗ knappheit fühlbar; die dortigen Kühlhaus⸗ beſtände ſind die niedrigſten ſeit acht Jahren, und bei den geringen Anlieferungen von Ueber⸗ ſee beſteht wenig Ausſicht auf eine nennens⸗ werte Vermehrung. Hauptlieferant bleibt Dä⸗ nemarfk, das ſeinen hohen Preis von 250 Kr. per 100 Kilogramm ſchon ſeit Wochen aufrecht⸗ erhalten kann, während in Holland die Preiſe ſogar weiter erhöht worden ſind.— Unter der Einwirkung der kühlen Witterung hat auch die Legetätigkeit der Hühner nachgelaſſen, ſo daß die Verſorgung mit deutſchen Friſcheiern geringer geworden iſt. Der Ausfall wird aber durch Kühlhauseier gedeckt, deren Beſchaffen⸗ heit recht gut iſt. Außerdem werden Auslands⸗ eier fortlaufend eingeführt und dem Verbrauch zur Verfügung geſtellt. Als Erſatz für geringeren e er⸗ weiſt ſich immer ſtärker der Zucke r. Der deut⸗ ſche Verbrauch nimmt ſtändig zu, ſo daß die gute Zuckerrübenernte zum größten Teil im Inlande verwendet werden wird, zumal die Zuckerfabrilen vermehrt Futtermittel herſtellen müſſen und damit zu der Viehernährung und zum vermehrten Fettanfall beitragen. Um die⸗ ſer, Verpflichtung nachzukommen, haben die Zuckerfabriten bisher meiſt ihre Tätigkeit auf die Futtermittelherſtellung verlegt, doch wenden ſie ſich jetzt auch der Zuckererzeugung zu. Die Hektarerträge ſiand teilweiſe noch größer, als man bisher angenommen hat, aber die Aus⸗ beute bleibt infolge geringeren Zuckergehalts der Rüben bisher noch hinter der vorjährigen zurück. Die deutſchen und ausländiſchen Zucker⸗ märkte weiſen trotz des ſtarken Verbrauchs all⸗ gemein ruhige Haltung auf. Aus der letzten Sitzung des Internationalen Zucker⸗ rates wird noch bekannt, daß Belgien ſich be⸗ reit erklärt hat, ſein Ausführungskontingent abzutreten, während Deutſchland, Frankreich und Peru ihre Kontingente nicht voll ausnutzen wollen. An den internationalen Kaffeemärkten herrſcht weiter Unſicherheit. Die Preiſe haben eine neue Abſchwächung erfahren, zumal auch Braſilien jetzt wieder billiger anbie⸗ tet. In Neuyort haben die Verhandlungen des Panamerikaniſchen Kaffeebüros begonnen, doch erſcheint es ſehr fraglich, ob die Bemühungen, eine Preisparität zwiſchen braſilianiſchem und kolumbianiſchem Kaffee herzuſtellen, gelingen werden. Auch die braſilianiſche Forderung eines Verbotes von Neupflanzungen ſcheint nur we⸗ nig Ausſicht auf Erfolg zu haben. Die unge⸗ heuren Weltbeſtände an Kaffee üben weiterhin einen Druck aus, trotzdem Braſilien ſeine enormen Vernichtungen fortſetzt.— Auch Kakao liegt in Erwartung der großen Ernte an der Goldküſte weiter ſchwach, während ſich der Verbrauch nicht in dem vielfach erhofften Grade geſteigert hat. Seit Anfang September iſt der Kakaopreis um über 20 Pro⸗ ent ſeines Wertes en Für Tee beſteht gute Nachfrage, doch haben ſich für holländiſche Sorten etwas ver⸗ illigt. Daß ſich die deutſche Verbraucherſchaft den Anregungen der Verbrauchslenkuna anſchließt, kann man deutlich aus dem ſteigenden Verbrauch von Fiſchen ſehen. Süß⸗ waſſerfiſche ſind in den letzten Wochen reich⸗ licher an die Märkte geliefert worden, ſo daß der Bedarf voll befriedigt werden konnte. Ebenſo ſcheinen jetzt die Anlieferungen von Seefiſchen größer zu werden, zumal die Fang⸗ ausſichten in den nördlichen Meeren aut ſein ſollen. Durch den ſtärkeren Fiſchverzehr konnte der Fleiſchmarkt entlaſtet werden. Die Be⸗ lieferungen der Viehmärkte waren im allge⸗ meinen ausreichend, wenn auch vorübergehend einzelne Sorten etwas knapper erſchienen.— Die Vorſorge für die Wintermonate macht ſich in der fortſchreitenden Nachfrage nach Dauer⸗ gemüſe bemerkbar. Die reichlichen Zuſuh⸗ ren hierin können gut untergebracht werden. Ebenſo ſcheint auch dde Einlagerung von Speiſekarroffeln größeren Anklang als in den letzten JFahren zu finden. Die Spätkar⸗ toffelernte macht aute Fortſchritte. fhein-Mainlsche Abendbörse Zurückhaltend An der Abendbörſe herrſchte weitgehende Zurückhal⸗ tung. Soweit noch Angebot herauskam, wurde es auf Baſis der Berliner Schlußnotierungen verhältnismäßig leicht aufgenommen. Darüber hinaus war aber keine Unternehmungsluſt zu beobachten. Zunächſt notierten IG⸗Farben mit 159 und Mannesmann mit 116¼½, ferner nannte man Ver. Stahl mit 115 Geld, Rhein⸗ ſtahl mit 145½ und AE6G mit 123½.— Am Renten⸗ markt war das Geſchäft weiterhin ſehr klein bei be⸗ Baukoſten und Finanzierung der Reichsautobahnen. In den erſten vier Jahren des Baues der Reichsautobahnen wurden insgeſamt 1592,9 Kilo⸗ meter Reichsautobahnſtrecken dem Verkehr übergeben, 1652 Kilo⸗ meter befinden ſich heute in Bau und für weitere 2014 Kilometer werden die Entwürfe und Bau⸗ arbeiten vorbereitet. Dabei wer⸗ den die erforderlichen Lieferun⸗ gen grundſätzlich an Unternehmer vergeben, und bis zum 1. Auguſt 1937 waren Aufträge in Höhe von insgeſamt 1,7 Milliarden RM erteilt und Zahlungen von 1,4 Milliarden RM geleiſtet wor⸗ den. In den erſten Jahren ent⸗ fiel der größte Teil dieſer Aus⸗ gaben auf die Erdarbeiten. Später traten auch andere Koſten, vor allem die für Fahrbahn⸗ herſtellung, in den Vordergrund. Neben den Zahlungen an Unternehmer wurden bisher für Grunderwerb, Frachten, Zinſen und Ver⸗ waltung rund 333 Millionen RM ausgegeben, ſo daß alſo die Geſamtausgaben für den Bau der Reichsautobahnen bis zum 1. Auguſt 1937 rund 1,7 Milliarden RM betrugen. 4 haupteter Tendenz. Kommunalumſchuldung ſchwankleh O 1 zwiſchen 94.80 und 94.90. n Auch im Verlaufe war die Geſchäftstätigkeit überauß klein und nur in wenigen Werten fanden unbedeutende Umſätze ſtatt, während ſonſt die Notierungen noſt. waren. Die Haltung war aber behauptet und auf die⸗ ſer Baſis beſtand vorwiegend Nachfrage Das Renten⸗ geſchäft war auch im Verlaufe ſehr klein. Nur Kom⸗ munalumſchuldung hatten mit 94.80 etwas Umſatz. Getrelde Pirsuchen 21 Rotterdamer Getreide 4 Rotterdam, 20. Okt. Weizen(in Hſfl. her 100 Kilo): November.55; Januar.62½; Mürz 2 7 .72½; Mai.72½. Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): November 108½; Januar 109½¼; März 111½ Mai 108³¼. 4. bei Meldungen aus der Wirtschaft Rekordkartoffelernte von 52,5 Millionen Tonnen, Z im Rahmen der Erzeugungsſchlacht zur Leiſtungsſtel gerung im Hackfruchtbau getroffenen Maßnahmen haben erfreulicherweiſe ſchon in dieſem Jahr in der Kartoß felwirtſchaft zu einem beſonders großen Erfolg ge führt. Wie der Zeitungsdienſt des Reichsnährſtandes meldet, wird die Kartoffelernte, die im vorigen Jahr mit rund 46 Millionen Tonnen ſchon als beſonderz groß angeſehen wurde, in dieſem Jahre etwa W Millionen Tonnen betragen. Dieſe bisher in Deuſch land einzigartige Rekordernte wird ganz weſentlch C 6 dazu beitragen, unſere Futtermittelverſorgung auszt 3 gleichen und damit die Grundlage der Selbſtverfeh ees Gutz gung erheblich erweitern. fter Ermäßigung der Zinkblechpreiſe. Wie die Süddeutſche Gebietsfachgruppe des Zinkblechhandels mitteilt, ha ſie ihre Preiſe mit Wirkung vom 21. Oktober um 19 RM. je 100 Kilo ermäßigt. Dieſer Ermäßigung ging zuletzt am 13. Oktober eine Erhöhung um.25 Rah, voraus. 4 ne 3 für mei Füshalt ehrliches, fle üöglich mit Erfa Aummi⸗ und Fettant ſortigen Eintritt geſ i Lebenslauf, Zeug Lichtb ind Gehalt 03 ve an d Guteingeführte Vertre r Monopolartitel 2 fi und 0 4 Faie beder 3 3 sher. Te Fröltan Dr. V 1 ebrbedinon, Induſtrie⸗ und Handelsbörſe Stuttgart vom 20. Olt 1937. Verkaufsbedingungen für Garne: Ab Fablih zahlbar 60 Tage netto oder 30 Tage ab Rechnungz datum mit 2 Prozent Skonto; für Gewebe: Einheitz bedingungen der deutſchen Textilinduſtrie vom 2. Aprfl 1936.— Baumwollgarne, beſte ſüdd. Qugl, Nr. 20 engl. Troſſels, Warp und Pincops.23—13 RM. das Kilo; Nr. 30 engl. Troſſels, Warp und Pine cops.54—.57 RM. das Kilo; Nr. 36 engl. Troſſelg Warp und Pincops.65—.68 RM. das Kilo; Nr. Pincops.75—.78 RM. das Kilo. Baum wolh gewebe, beſte ſüdd. Qualität, 86 em Cretonneß 16/16 per ½ frz. Zoll, aus 20/0er 26,9—27,4 Rpf. 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Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Hinscheidens unseres lieben Vaters, Herrn Johannes Sfein sprechen wir unseren innigsten Dank aus.(19 332% Mannheim(T 6, 11), den 20. Oktober 1937. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: ichard Sfein Gewähr dafür übernehß zuverläſſig weitergeleitels wird, wenn die Offerten. Nummer deutlich geſchrieß Alechwetzing sind täglich ab 2 8 + 2 5 30 a 4 für 5 7* Unr geöffner fh E 3 Stra 7— tel. 5* I Vuit „ Hakenkreuzbanner“ ezites 15 Inre Dubletten Iräul J tauschen Sie eiwas Haus zum vollen 4 Katalogwert— l, Wein⸗ff. K 5 uch arbe. Wenn Sie unnunnmmmm 9* pelz Offerten einzeielen 34 Reparaturen können wir nur dann die 4 rt F4 4 bem Rafenkaufabkor Bed. Beamlenbank Donnerstag, 21. Oktober 1937 . Oktober! udung ſchwankieh Stätigkeit überguß den unbedeutend rotierungen non. ptet und auf die age Das Renten⸗ klein. 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Strach kRegie: Fritz Heter Bue Lindemwagen in guter Aus- stattung, 20 mim Gummi Fik. 37.50 Klappwagen m. Eiemengestell 20 Nk. 16.80 17.80 19.80 21.50 22.80 ete. Silliger Verkauf Das tragische Schicksal eines jungen lebens Ein italienischer Spitzenfilm in deutscher Sprache Hallo 3 nach einer wahren Begebenheit (im Hetz der pionuge)— Im Vorprosramm: Der kleine Schrefheg gehilfe, Kulturfilm- Ufa-Tonwoche Beginn:.45.15.20.30 U Für Jugendliche nicht zugelassen GbufA-palz Gor von ungeahnter Spannung Sonder-Veranstaltung v. Spezial- ZllIIIIIIIIIIAn Anfengszelien e5 Filmhaus Hornberg, Berlin Im vo rprogramm: ünne AAubach uNI.vEn Un beiden montierte Film au 1, 16 JlllIIIIIIIIIHIIIIH I .00.30.30 8. 20 Tafelbestecke Spanien in Flammen A Pi f Wom Kampf um das nationale Spaniem National-Theate Ul Für Jjugendliche nicht zugelassenl r ii in 36 teilige Gar⸗-— 45.— Ie ZugelIassen! 0 3 de 1 1 onnerstag, den 21. Oktoberſ Vorſtellung Nr. 52. Miete D 1. 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Ortob N„Wehrmgeht 21. er 1937, 0 bpinteenileion mind Heisnen: delniüt Eoviz; re en-ren, wie in Giion geflüchtet, eton un gen: 1˙5 hieſigen Pfandloral, Qu 6, 2, gegen nulte ausge 7 den Heimatteil: Fritz Haas: für Lokales: Karl M. bare Zahlung im Vollſtreckungswege Gn Ann nie 4 Hageneier; für Sport: Julius En:; Geftaltung der B⸗Aus⸗ Freitag, den 22. Oktober 1937, öffentlich verſteigern: asweg waderchef“ he abe: Withelm Ratzel(i. V. Dr. Wilhelm Kicherer); für 2½ Zuür, werde ich in nngautf—— 1 3 ie Bilder die Reſfortſchrifileiter: Jämtl. in Mannbeim. hieſigen Pfandlokal. Ou 6, 2, gegenf auio Das 0 P8, Ki oft genng Uſchleunigſt zz Ständiger Berliner a at Dr. Jonann v. Leers 170 flich verft a8 Vollſtreckungswegef ferner an Ort u. Sielle—— Se 4 alles drüber und erlin⸗Dabiem i rſteigern: Kleintierſtali ischge:denn„e, 5 Berliner Schriftleitung; Hans Graf Reiſchach Berlinf 1 Bücherſchrank 3teilig, 1 Kaminuhr 1 Fisch ist gesund, leicht ein wilde S G * SW. 68. 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Oitober 1937 oͤffentüͤch verſieigern: 1. lismardheriage, Stüc. 1 0 Der Heer Wie am laufenden Band Spnechnanven der Penogöprenent rsg,r fin Ber, gachmitlage 2½ Uör, werde, uch zi N lacsschnitel, 125 9„20 1 1 außer Samadagcnntiehng So nmefenr354 M. ieſigen„ffandſoraig Ou H Z. Zenenſ und, Kennisariitel Möbel verſchie⸗ Khdüclinge, 500 g. 30 ehen die Fur den Unzeigentei veranid: Wilh, M' Schoß. Mom entdabverfteinern⸗ uͤltreckungswege] dener Ari In d tior 8 in ben Zur Zen aelzen zalgende Aizelsuen gernerblfelt. Viteing, ICeng.—..1-Gerichtsvolteher Liglich ffocher derff aes. —— mmerbüfett, eine, buch, aolich fr t ißt es: lõösun Sscheine bei uns————* Nr. 1. 2———— 5 3 1 Raviogerät„Nora“, 16 Damen.SonmerTa. 21. Sober 1837 Ulich frischer dee ih tober heißt 4 8 ubgabe Weindeim Nr.7 Ausaahe Schwevinaen und Herrenfahriüder, 3 Laventheien nachmintags 2½ Kihr, werde ich ini Z Aſturien: J Geſamt⸗D. A. Monat September 1937 über 50 O00 2 Warengeſtelle,? Gisfchränte, zweiſhieſigen Pfandloral, Iu 6, 2, gegen iwoch unſere Ti ein— Jeder macht mit! davon: Schnellwaagen,? Auſſchnittſchneiv⸗hare Zahlung im Vollſtreckungswege f f es ünd Mannheimer Ausgabe über... 39 899 maſchinen, 1 Glasvitrine, 1 Tiſchſöffentlich verſteigern: Inni Lenssine 134 die Flußmündun Schwetzinger Ausgabe über. 6600 und anderes. Ioclavier. 3 11 ——ĩ— Weinheimex Ausgabe über„„ 3600 Ste pban, Gerichtsvolhieher. Wobrle, Gerichtsyollsieher. 10 3 v———————————————