dezember 1937 — K1.4 9 3 4 A R KIIN aaan echriſtlettung: Mannbeim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel-⸗Mr. 354 21. Das mieer, Ausgabe 4 erſcheint wöchtl. 12mal, Bezugspreiſe: Frei Haus monail..20 RAM. u. 50 Pf. SENBAHNEV üehobn; durch die Poſt.20 NM. Leinſchl. 63,6 Pf. s mona uzügl. 72 Pf. Beſtell⸗ g—4 Ausgabe B erſch wöchtt 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl..70 Am. u. 30 Pf. Träger⸗ durch die Poſt.70 RM. leinſchl. 49,28 Pf. oſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Ef Beſtellgeld. LEAUKASTEN Mdie Zeitung am Erſcheinen(auch d. höh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Entſchädiauna. oit Früh⸗Ausgabe A 7. Johrgong 1 teiffer —— 3 faliriadr 3 in reicher g wabl fati bei: Hoffnan G 2,8(Marktpl) Kücheneii. 3 3 241, Sti 3 4 -Hocker preiswet zu verkaufenß Anzuſeh.—4 Uht „Kleiſtſtr. 9, rechlh, ſiaufluſſie 1 lesen täglieb 7.ieinanzen e Lebensmi Der politiſche Tag Odie ſchaffende Bevölkerung hat durch Ver⸗ hilligung der Markenartikelinder Lebensmittelbranche ein weiteres Weih⸗ nachtsgeſchenk erhalten. 140 Artikel werden vom . Dezember ab im Preis zurückgeſetzt, zum Teil ſogar bis zu 20 Prozent. Und wie die kurze Zuſammenſtellung zeigt, ſind es gerade die Fa⸗ brikate, die ſtark von den ärmeren Teilen der Bevölkerung benötigt werden. Das bedeutet aber letzten Endes eine doch immerhin fühlbare Entlaſtung des wöchentlichen Budgets, die ſich ſicherlich auf die Dauer ſehr ſegensreich auswirken wird. Wenn die Löhne ſchon nicht erhöht werden können, dann ſind die geſenkten Preiſe eben auch ein Mittel zur Einſparung und zur günſtigen Ausnützung des Lohnes. Deutſchland ſteht hier im wohltuenden Gegenſatz zu den andern Ländern. Vor allen Aingen zu denen, wo eine ſogenannte„Volks⸗ ſtont“ regiert. Ihr Grundſatz, die Löhne zu erhöhen, um dann dafür die Preiſe für die Waren noch ſtärker anſteigen zu laſſen, kann im nationalſozialiſtiſchen Deutſchland keine Nach⸗ ahmung finden. Wir erleben gerade in Frank⸗ keich, wie fürchterlich ſich dieſe Dinge auf die Allgemeinheit ausgewirkt haben und noch aus⸗ wirken. Das groß angekündigte„Experiment jchen bürgt Drucksschen u0 Amum“ hat der ſchaffenden Bevölkerung nur neue Belaſtung gebracht, die heute noch mit ſchwerem Druck auf ihr laſtet. Nach der Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan, des Miniſterpräſidenten Hermann Göring, zur Bezahlung des Lohns an den Feiertagen, iſt dieſe Preisſenkung ein zwei⸗ ler Beweis dafür, daß im nationalſozialiſtiſchen Deutſchland für die Arbeiter und kleineren An⸗ geſtellten geſorgt wird, ein neuer Beweis dafür, daß auch dieſe Kreiſe im Aufbauprogramm der Ration nicht vergeſſen werden. hen und indus elsw/ert durch die eizbannerff ickerei ruf 55421 nraei nstletisch Auge befũhmten -Fig nnen schon debh opfungen dieseh stlerin zeigen. Der Adolf-Hitler-Kanal MANNHEIM An 2 eigen: im Textteil 60 Pf. Millimeterzeile im Textteil 45 Pi meterzeile 4 „Die Ageſpaltene Mi füllungsort: Mannd 4 eim. Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milimeter Mannheimer Ausgabe: Die 12geſpa Schwetzinger und usſchließlicher Gerichtsſtand: hafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einfel eile 13 Pi. Die ageſpalt. Millimeterzeile t. Millimeterzeile 1„Die Ageſpalt. zeinheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Milli⸗ Fan 18 Pf.— Zahlunas-⸗ und Er⸗ tannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigs⸗ verkaufspreis 10 Pfennka. Mittwoch, 15. Dezember 1937 Uimeterzeile im r Kalfer von zapan joil ſich entichudigen ttel⸗Marlenartilel werden ebenfalls billiger Ein Parallel-Scheitt der mächte Der heuſige Tag soll die Entscheidung bringen Ep London, 14. Dezember. Zu der Entwicklung im Fernen Oſten erklärte Außenminiſter Eden am Dienstag im Unter⸗ haus, daß er ſeinen bisherigen Ausführungen über die Zwiſchenfälle auf dem Jangtſe nichts hinzuzufügen habe. Die Unterſuchung ſei noch nicht abgeſchloſſen. Er hoffe jedoch, am Mitt⸗ woch in der Lage zu ſein, eine ausführliche Er⸗ klärung zu den Vorfällen abgeben zu können. Dieſe Antwort des Außenminiſters auf die Interpellationen vom Dienstag wird in unter⸗ richteten Kreiſen dahin ausgelegt, daß der Ge⸗ dankenaustauſch zwiſchen London und Wa⸗ ſhington noch nicht ganz abgeſchloſſen ſei. Nach allem, was bisher über dieſen Gedan⸗ kenaustauſch durchgeſickert iſt, werden die beiden Mächte zwar keinen gemeinſamen, vielleicht aber einen Parallel⸗Schritt unterneh⸗ men. Die Pläne gehen augenſcheinlich in Rich⸗ tung auf die Forderung nach einer perſön⸗ lichen Entſchuldigung des Kaiſers von Japan, verbunden mit ſeiner perſön⸗ lichen Zuſicherung, daß ähnliche Zwiſchenfälle ſich in Zukunft nicht mehr ereignen werden. Der japaniſche Botſchafter in London hatte am Nachmittag eine Unterredung mit Außen⸗ miniſter Eden, dem er das Bedauern ſeiner Regierung über die Zwiſchenfälle ausdrückte. Der Botſchafter fügte hinzu, daß ſeine Regie⸗ rung noch nicht im Beſitz eines eingehenden Berichtes der japaniſchen Kommandoſtellen am Jangtſe ſei. Blum, der große„Retter“ Genfs Eden soll sich mit ihm in die Bresche werfen (Drohtberichtunseres poriser Verftrefers) Paris, 15. Dezember. Die franzöſiſche Volksfront iſt anſcheinend mit allen Mitteln beſtrebt, eine Regierungs⸗ aktion zur Aufrechterhaltung der Genfer Entente zu organiſieren. Höchſt aufſchlußreich iſt in die⸗ ſem Sinne ein Artikel der offiziöſen„Temps“, der in übelſter Weiſe gegen Deutſch⸗ land hetzt und ihm den reſtlos verlogenen Vorwurf macht, es habe ſtets in Genf gegen vor seiner Vollendung 1 Ver, Adoli-Hitler-Kanal, der das oberschlesische Industriegebiet zwischen Gleiwitz und Cosel mit der Oder und da- mit allen gZroßen Wasserstraßen des Reiches verbindet, Zeht seiner Vollendung entgesen. Weltbid(M) eine Abrüſtung oder gegen eine Rüſtungsbe⸗ ſchränkung gearbeitet. Während ſich das Blatt bemüht, durch dieſe Beſchimpfungen und Verdächtigungen Deutſch⸗ lands die franzöſiſche Sabotage zu vertuſchen, zeigt es eine bemerkenswerte Tendenz, auf England einzuwirken, um jede Ver⸗ ſtändigung mit Deutſchland als ausſichtslos darzuſtellen und zugleich die kleineren Staaten Die größte Eisenbetonbrücke Deutschlands wird eingeweiht Die größte Eisenbetonbrücke Deutschlands, die bei Herms- dorf in Thüringen über das Teufelstal führt, wird zusam- men mit der Reichsautobahn-Teilstrecke Meerane-Ronne⸗ burg—Gera— Jena am 17. Dezember ihrer Bestimmung über⸗ geben. 3 Weltbild(MI) zu warnen, ebenfalls die Genfer Liga zu ver⸗ laſſen. Noch deutlicher wird Leon Blum in einem Artikel des„VPVopulaire“, in dem er die Machtloſigkeit der Genfer Inſtitution be⸗ klagt, aber im gleichen Atemzug erklärt, daß ein völliger Zuſammenbruch der Genfer Liga um jeden Preis verhindert werden müſſe. Wie Blum in dieſem Artikel zugibt, befürchtet er u. a. den Austritt Oeſterreichs, Ungarns, Polens und Südſlawiens. Er richtet deshalb einen Ehrenkompanie empfängt Außenminlster Delbos Der französische Außenminister Delbos(Mitte), schreitet in Begleitung des jugoslawischen Ministerpräsidenten die Front einer Ehrenkompanle ab. Weltbild(M) „Hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 15. Dezember 1005 flammenden Appell an den engliſchen Außen⸗ miniſter, den mehrmaligen ruhmreichen„Völ⸗ kerbundsminiſter“, verbunden mit dem Vor⸗ ſchlag, England und Frankreich ſollen gemein⸗ 3 ihre Hoffnungen auf den Völkerbund und ihre Bekenntnis zur kollektiven Sicherheit ablegen. „Das Unheil würde unvermeidlich“, ſo ſchließt Léon Blum, wenn Großbritannien und Frank⸗ reich auch nur das geringſte Zeichen von Ent⸗ mutigung oder Desintereſſement ahnen ließen.“ zwiſchen Vehr und Wienchaft Aufgaben des neuen Führerskorps DNB Berlin, 14. Dez. Der Führer und Reichskanzler hat im Jahre 1936 die Bildung eines Wehrwirtſchafts⸗ Führerkorps angeordnet. Der Reichskriegs⸗ miniſter und die Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtsteile können deutſche Staatsbürger, die ſich um den materiellen Aufbau der Wehr⸗ macht beſondere Verdienſte erworben haben oder erwerben, zu Wehrwirtſchaftsführern er⸗ nennen. In dieſer Ernennung kommt gleichzei⸗ tig die freiwillige Mitarbeit der Wirtſchaft an allen Aufgaben der Landesverteidigung zum Ausdruck, entſprungen aus der wehrwirtſchaft⸗ lichen Geſinnung und aus der Verpflichtung je⸗ des einzelnen an die Wehrmacht. Mit der Ernennung zum Wehrwirtſchafts⸗ führer verpflichten ſich dieſe Perſönlichkeiten im beſonderen Maße zu einem Treueverhältnis zum Staat und zur Wehrmacht. Auch im Aus⸗ land ſind teilweiſe derartige Bindungen zwi⸗ ſchen Wehr und Wirtſchaft üblich geworden. In erſter Linie iſt dieſe Ehrung und Verpflichtung für Führer der deutſchen Wirtſchaft vorgeſehen, die durch hervorragende Leiſtungen die ma⸗ terielle Bereitſchaft der Wehrmacht fördern. Im Jahre 1937 ſind durch den Reichskriegs⸗ miniſter und durch den Oberbefehlshaber der Kriegsmatine bereits eine Anzahl von Wirt⸗ ſchaftsführern zu„Wehrwirtſchaftsführern“ er⸗ nannt worden. Der Reichsminiſter für Luft⸗ fahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat für ſeinen Bereich am 10. Dezember 1937 die erſten Ernennungen feierlich ausgeſprochen. In Kürze wird auch der Oberbefehls⸗ haber des Heeres ebenfalls eine größere Anzahl von Betriebsführern als Wehrwirt⸗ ſchaftsführer verpflichten. fjandelsvertrag Paris-Belgrad Belgrad, 14. Dez.(HB⸗Funk). Bei einem Preſſeempfang, an dem auch der jugoflawiſche Miniſterpräſident und Außen⸗ miniſter Dr. Stojadinowitſch und der franzöſiſche Außenminiſter Delbos am Diens⸗ tagnachmittag teilnahmen, wurde eine amtliche Mitteilung über den Beſuch Delbos ausgegeben. Darin heißt es: Die Belgrader Unterredungen wurden in vollkommener Harmonie und im Geiſte der traditionellen franzöſiſchjugoſlawi⸗ ſchen Freundſchaft geführt. Gleichzeitig haben Delbos und Stojadinowitſch mit Befriedigung feſtgeſtellt, daß der Handelsvertrag, der am Dienstag in Belgrad abgeſchloſſen wurde, beſ⸗ ſere Vorausſetzungen für die Entwicklung der Handelsbeziehungen zwiſchen Frankreich und Jugoflawien ſchafft. Der Vulkan Stromboli iſt am Diens⸗ tagvormittag in eine heftige Eruptionsphaſe eingetreten. Der Ausbruch ſetzte geradezu ex⸗ ploſionsartig ein und war mit gewaltigen De⸗ tonationen verbunden. Entſchloſſenheit zur Feſtigung ſeiner Grundlage öffentlich bekennen und zugleich ein Fiührende Firmen der Lebensmittelinduſtrie Und wieder 100 mal Preisſenkung Berlin, 14. Dez.(O⸗Funt) haben im Benehmen mit dem Reichskommiſſar für die Preisbildung für eine Anzahl von Markenartikeln Preisſenkungen durch⸗ geführt. Die Preisſenkungen treten im Klein⸗ handel am 15. Dezember in Kraft. Bei den im Preiſe geſenkten 140 verſchiedenen Marken⸗ artikeln, die auf 30 Herſtellerfirmen entfallen, handelt es ſich insbeſondere um bekannte Malz⸗ und Kornkaffee⸗Fabrikate mit oder ohne Boh⸗ nenkaffee⸗Beimiſchung, Backpulver, Pudding⸗ pulver, Fleiſchbrühwürfel, Stärkeerzeugniſſe und andere. Die Preisſenkungen führen um Clarkenarfikel in der Lehensmitielindustrie hilliger 3 bis 11 v. H. zum Teil ſogar bis zu 20 v. H. herabgeſente Verbraucherpreiſe herbei und bedeuten für die Verbraucher eine fühl⸗ bare Entlaſtung. 20 27 nin von der Wehemacht DNB Berlin, 14. Dez. Am„Tag der nationalen Solidarität“ wur⸗ den auch von der Wehrmacht in allen Stand⸗ orten, in den Kaſernen und militäriſchen Lie⸗ genſchaften Sonderſammlungen zugunſten des Winterhilfswerks durchgeführt. Als Ergebnis dieſer Sammlungen in der Wehrmacht ſind dem Winterhilfwerk 248 278,76 RM überwieſen worden. nur 17 ferzte für 130000 freanke Ungenũgende Bekãmpfung der Schlafrankheit in Afrika (Eigener Berichf des„Haokenkreuzbonner“) ht. Hamburg, 14. Dezember. Die Schlafkrantheit iſt heute wieder die ge⸗ fährlichſte Seuche in den ehemals deutſchen Ko⸗ lonialgebieten Afritas. Und das iſt nicht zuletzt die Schuld der Mandatsverwaltungen, die den deutſchen Abwehrkampf gegen dieſe Geißel der Menſchheit nicht tatkräftig genug fortſetzten. Profeſſor Reichenow vom Hamburger Tro⸗ peninſtitut, der bereits vor dem Kriege an der praktiſchen Bekämpfung der Krankheit in Ka⸗ merun beteiligt war, gab jetzt eine Ueberſicht über den heutigen Stand und die Entwicklung der Seuche, die eindringlich genug für die deut⸗ ſchen und gegen die fremde Kolonialverwal⸗ tung zeugen. Vor dreißig Jahren begannen die Kolonial⸗ mächte in Aequatorial⸗Afrila mit dem Abwehr⸗ kampf gegen die Schlaſtrankheit. Heute iſt die Krankheit verbreiteter und gefähr⸗ licher denn je. Sie iſt nicht nur nicht zum Stillſtand gekommen; zahlreiche neue Seuchen⸗ herde haben ſich nach dem Weltkrieg gebildet. Der ganze Süden Kameruns iſt heute ein gro⸗ ßes Schlaftrankheitsgebiet. Nach den Angaben der franzöſiſchen Mandatsberichte dringt die Seuche immer weiter vor. Das nimmt nicht wunder, wenn man erfährt, daß Frankreich für 130 000 Kranke nur 17 europäiſche Aerzte zur Verfügung hat, eine völlig ungenügende Zahl. Die mit Kolonien überſättigten Mandats⸗ mächte ſind der Schlaftrankheit nicht Herr ge⸗ worden— das iſt das erſchütternde Ergebnis der Nachkriegsjahre. Dabei beſteht heute mehr denn je die Möglichleit durch Anwendung der vorhandenen Heilmittel, durch planmäßige Be⸗ kämpfung die Seuche zum Verſchwinden zu bringen. Die bisherigen Mißerfolge ſind nicht zuletzt darin begründet, daß Deutſchland ſeit zwei Jahrzehnten von jeder praktiſchen Kolo⸗ nialarbeit ausgeſchloſſen iſt. Der Tag, an dem Deutſchland wieder gleichberechtigt in den Kreis der afrikaniſchen Kolonialmächte eintritt, wird auch für die Geſchichte der Schlafkrankheit ein Wendepunkt ſein. Eine Rieſenrazzia in Budapeſt 334 ostgalizische juden ohne Papiere gestelſt Budapeſt, 14. Dez.(HB⸗Funk.) Das ungariſche Fremdenkontrollamt unter⸗ nahm am Dienstag ien Verein mit der Polizei eine neuerliche Razzia, die ſich auf den VII. Bezirk von Budapeſt, der Gegend um den Oſt⸗ bahnhof und den Trödlermartt, erſtreckte. Im Verlaufe der Razzia wurden 334 Perſonen, die ſich nicht ausweiſen konnten, von der Po⸗ lizei geſtellt. Der Polizei war zu Ohren gekommen, daß die aus der Provinz nach Budapeſt eindringenden Galizier neuerdings im VII. Bezirk ihr Ab⸗ ſteigequartier ſuchten. Der größte Teil der in Polizeigewahrſam verbliebenen Perſonen war auch diesmal galiziſche Juden, die ſich unangemeldet und ohne Erlaubnis in der Rundfunkbericht der Woche „Wenn winters wir im Lande ſte hen“ In dieſer von Alexander Reuß ge⸗ ſchmackvoll und feinſinnig zuſamenengeſtellten Sendung lernten wir das Erlebnis der wiater⸗ lichen 3 der Erde im Schnee, ſowie die durch dieſe Fahresarbeit bedingten Freuden im der Freizeit der Menſchen als Niederſchlag im Schaffen badiſcher Dichter kennen. Wie bereits des öfteren, vermochte auch diesmal Alexander Reuß durch gutgewählte Werkausſchnitte nicht allein die Vielſeitigteit der Eindrücke der Tage um die winterliche Sonnenwende äußerſt ein⸗ dringlich zu vermitteln, ſondern auch dieſer Funkſtunde im geſamten eine Einheitlichteit und Geſchloſſenheit zu verleihen, die in jeder Hin⸗ ſicht eine vortreffliche Wirtung garantieren. „Zob der Heimat“ Unter der Leitung Erich Henningers börten wir am Sonntagvormittag Verſe von Kurt Kölſch, die als Verherrlichung des heimat⸗ lichen Bodens durch eine teils innige, teils in träftigeren Farben aufgetragene Lyrik gelenn⸗ zeichnet waren. Durch alle Worte hindurch klang jedoch das Bekenntnis zur heiligen Scholle, zu einem Leben, deſſen Ausgang und Ende, Sehn⸗ ſucht und Erfüllung im blutvollen Verbunden⸗ ſein mit der Heimat, ihren Bewohnern und ihrem Brauchtum beſtimmt wird. Eliſabeth Stieter und Klaus W. Krauſe als Spre⸗ cher, ſowie Hermann Eckert am Flügel waren treffliche Mittler des dichteriſchen Gedanken⸗ autes, welches durch den Leiter der Sendung 8283 ausgewählt und zuſammengeſtellt wor⸗ en war. „Fröhliches Allerlei“ Der Reichsſender Stuttgart übertrug am Montagnachmittag aus Mannheim eine bunte Muſizierſtunde, die von dem bekannten Melo⸗ Trio, Chriſtian und Berta Kilgus und den luſtigen Fünf beſtritten wurde. Aus der Reihe der abwechſlungsreichen Muſik⸗ und Geſangsvorträge ſei beſonders die Aufführung eines Werkes des jungen Mannheimer Komponiſten Kurt Merkel hervorge⸗ hoben. Dieſes„Menuett“ aus einer Tanzſuite, „Vier Tänze aus zwei Jahrhunderten“, hinter⸗ ließ ausgezeichnete Eindrücke. Das klaſſiſche Vorbild, alſo die formale Anlage und der The⸗ menbau des Rokoko, tritt in entſcheidender Weiſe in Erſcheinung. Doch iſt die muſitaliſche Haltung durch eine ausgeſprochene Note der Empfindſamteit, durch eine faſt romantiſterende Neigung charakteriſiert. Zuſaenmenfaſſend darf geſagt werden, daß Kurt Merkel über ein recht iegenes kompoſitionstechniſches Rüſtzeug ver⸗ fügt, die Eigenart der einzelnen— genau kennt und gut auszuwerten verſteht, dar⸗ über hinaus aber ein geſchmackvoller, warm und echt fühlender Muſiter iſt. Das Menuett erſuhr durch das Melo⸗Trio eine überzeugende Wie⸗ dergabe. „Margarete“von Gounod Der Reichsſender Stuttgart führte ſeinen mit großem Erfolge begonnenen und mit lebhaftem Intereſſe aufgenommenen Opern⸗Zyklus mit einer ausgezeichneten. Uebertragung von Gounods„Margarete“* Am Pult ſtand Generalmuſitdiretor JFoſef Keilberth vom Badiſchen Staatstheater in Karlsruhe. Wenn⸗ gleich auch das Wert des franzöſiſchen Meiſters in Anlehnung an Goethes„Fauſt“⸗Dichtung entſtand, ſo will doch die Gounodſche„Marga⸗ rete“ nichts anderes ſein als eine Oper. Irgend⸗ welche Vergleiche mit dem Rieſenwert des Dich⸗ terfürſten ſind daher völlig zwecklos und damit auch reſtlos überflüſſig. Die zur Beſprechung ſtehende Aufführung erhielt durch die Mitwir⸗ kung von Helge Roswaenge als Fauſt, Mar⸗ garete Teſchemacher als Gretchen, Georg Hann als Mephiſto, Hans Herbert Niſſen als Valentin, Eliſabeth Waldenau als ungariſchen Hauptſtadt aufhielten. Eine große Anzahl von ihnen verſuchte, ſich mit gefälſch⸗ ten Dokumenten zu legitimieren. Die polizei⸗ lichen Unterſuchungen dauern noch an und dürf⸗ ten in Kürze zu ſseitenren Unternehmungen dieſer Art führen. 5oWielbonzen„zort beſaitet Entrüſtung über den britiſchen Rundfunk London, 14. Dezember.(HB⸗Funk.) Der britiſche Rundfunk iſt wieder einmal der roten Agitationsſendung beſchuldigt worden. Die britiſche„Empire Union“, eine vater⸗ ländiſche Organiſation, proteſtiert gegen eine von Anbeginn an geweſen ſeien, zu rüh akenkreu; Sendung„Die Revolution in Rußland“, A ihrem Schreiben wird betont, daß der ganze Ton der Sendung eine Verherrlichung de jetrevolution dargeſtellt habe. Die rot linge habe man als ſich ſelbſt aufopf beſaitete Helden geſchildert, ohne an die The nei, an die Brutalität und die unzähligen! die ein unzertrennlicher Teil des roten Das Proteſtſchreiben ſchließt mit der lung:„Die Zeit für einen Schritt ge roten Kräfte in der britiſchen Rundſunkg ſchaft iſt überreif. In Rüeze Der Führer und Reichskanzler den Tjährigen Engelbert Gorgon, der in gih ßer wirtſchaftlicher Notlage ſein unehelſch Kind kurz nach der Geburt getötet hatte deshalb zum Tode verurteilt worden einer 15jährigen Zuchthausſtrafe begnadig . Der Sturmbannführer der öſterreichiſchen Franz Huber aus Villach in Kä wurde zu 15 Monaten ſchweren Kerkers urteilt, weil er an einer geheimen Geden gebung für die während der Julikämpfe Jahres 1934 gefallenen Parteigenoſſen tei nommen hatte. Zertrüummerto Wage Mlenschen getötet * Der deutſche Botſchafter Ritter überreichleun zor währen el Dienstagnachmittag dem braſilianiſchen Bun⸗ despräſidenten Vargas ſein Beglaubigungs ſchreiben. ** Das geltende deutſch⸗argentiniſch Abkommen über den Handels⸗ und a• i Mel Waß jington b 7 5 BGesser abenos aber auch morgens cChlorodont lungsverkehr iſt um zwei Jahre verlängen worden. mn im Weißen auf dem Standpun der bisherigen eine offiziell ige vorliege, ob einer eventuellen demonſtratio ern zu beteiligen. hervor, daß Wochen anl bei Schangha elegen habe. Eine beſondere zöͤſiſchen Zurückhal franzöſiſchen Preſſ. geboten ſein ſoll, d — Anläßlich des Geburtstages, den Georg am Dienstag zum zweiten Male als König he geht, finden beſondere Feierlichkeiten nicht faſß * 3 Der Jugendführer des Deutſchen Reichet Baldur von Schirach, kehrte am Dienstagaben mit ſeiner Begleitung wieder nach Berlin ſi rück. 4 * Die Mutter des Reichskriegsmiyß ſters und Oberbefehlshabers der Wehrmach Frau von Blomberg, geborene von Tſächeh feiert am Samstag, 18. Dezember, in ihreh Heim in Eberswalde, Kaiſer⸗Friedrich⸗Straße ihren 90. Geburtstag. * Die für Dienstag 17 Uhr MEz feſtgeſeh Sitzung des Hauptunterausſchuſſes des Nicht einmiſchungsausſchuſſes iſt vel. ſchoben worden, um verſchiedene Punkte noh weiter klären zu können. im Augenblick dũ fehen, ob ſich Fra üner geineinſame ießt. Es hat 1 * 3 tigen Tages 3 Auf der Strecke La Paz—Arica(Südameriſth ſind zwei Züge zuſammengeſtoßen. Sieben R ſende wurden getötet, fünf verletzt. err neuen Zwiſchenfäl ———— Marthe u. a jene große Linie, jene feſſelnde Eindringlichkeit, die unbedingt erforderlich ſind, um den Hörer am Lautſprecher reſtlos auszu⸗ füllen und am Gang des Geſchehens gleichſam ſelbſt teilnehmen zu laſſen. Joſef Keilberth war den Soliſten, dem Chor und Orcheſter ein zu⸗ verläſſiger Führer, dem von Fritz Ganß für den Funk vortrefflich eingerichteten Werke aber in ſtark beſeelter, mit intereſſanten Zwiſchenfar⸗ ben arbeitender, packend geſtaltender Interpret. „Hirten—der Muſik⸗Meiſter“ Joachien Altemark war der Verfaſſer die⸗ ſer Hörfolge, die vom Reichsſender Berlin über⸗ tragen wurde. Belanntlich iſt kein Stand in ſolchem Maße mit dem Erleben der Geheimniſſe der Natur ſo eng verbunden, wie gerade die Hirten und Schäfer. Bereits ſeit urdenklichen Zeiten, alſo ſchon lange vor der chriſtlichen Zeit⸗ rechnung, waren es die Hirten, die im Volks⸗ mund in beſonderem Anſehen ſtanden, ja auf Grund ihrer genauen Kenntnis des Wirkens der Wunderkräfte in Tier⸗ und Pflanzenreich als mit beſonderen Gaben ausgeſtattet betrachtet wurden. Die Muſik der Hirten iſt letzten Endes nichts anderes als tönendes Erleben der Natur, der Stille der Landſchaft, der Feierlichteit der Nacht. Altemart zeigte nun in der als Schul⸗ funk gedachten Hörfolge einige der bekannteſten Hirten⸗Inſtrumente und ließ uns durch die Ver⸗ mittlung von Hirtenmuſik mit Art und Weſen derſelben bekannt und vertraut werden. Inter⸗ eſſant iſt auch der Umſtand, daß Beſtandteile der Hirtenmuſik in äußerſt fruchtbarer Weiſe auf das Schaffen unſerer großen Tonmeiſter einge⸗ wirkt haben. Als eines der ſinnfälligſten Bei⸗ ſpiele hierfür ſollte als Abſchluß der Sendung ein Satz aus der„Paſtoral⸗Sinfonie“ von Beet⸗ hoven erklingen; eine offenſichtliche Störung ließ uns jedoch leider nicht in den Genuß dieſes Muſikſtückes kommen. Das Bergner⸗Quartett mufiziert Aus Karlsruhe hörten wir eine Kammer⸗ muſik⸗Stunde, ien welcher das bekannte Berg⸗ ner⸗Quartett das Adagio aus dem kis⸗moll Streichauartett von Max Reger, ſowie eiven nachgelaſſenen Quartettſatz von Franz Schuhe mungsmäßig ſehr ſpielte. Dieſe Künſtler⸗Vereinigung hat bereiß viele aufrichtige Freunde gefunden, und weif die W des fa dern Muſ chun g beh a zieren eine noch per önlichere Prägung de wohnlich ſcharfe S leihen wird, dürfte die jeweilige Werkausde Pie maliichen 2 tung und»vermittlung in manchen Teilen nih ühnliche Komment weſe überzeu it —— überzeugender füpen, die in ihr Muance ſchärfer g kenswert iſt zi amerikaniſche wegen der Verſen honenbootes„Pan leſtſchritt angedeih in Tokio durch de überreichte Note und eindringli 1 In dieſem Hauſe Auf den Spuren großer Badener: J. P. 9 4 Rudolf Schmitthenner eröffnete diiß neue Sendereihe mit einer Würdigung des alh manniſchen Dichters Johann Peter Hebenh welcher anno 1791 als erſter badiſcher Präh nach Karlsruhe kam und dort einige Jahſh wirkte. Schmitthenner ließ anhand einer der hhung und eine der badiſchen Gauhauptſladt vorhandenen A iſch Regie denktafeln Hebels das Leben und Wirten dieſ 55 3 Mannes vor uns erſtehen. In der Hauptfah jedoch war des Dichters Werk, alſo eine gutht wählte Auswahl aus dem Schaffen Hebelz ſi zu auserſehen, dem Hörer ein lebenswahle Bild des Sängers aus dem Wieſentale zu ea werfen. Robert Fitz und Karl Hämmerſ als Sprecher erzielten durch ihre gedieg Kunſt eine treffliche Darſtellung der einzeſſh Spielabſchnitte, einige Hebel⸗Lieder aber ſtimmungsvoll alemanniſche Volksmuſik ergüh ten die aus Karlsruhe kommende und von f ig des Mik fele Verſion lar Botſchafter im per ewieſen worde lerung zu verl Staatsob dolf Schmitthenner geleitete Sendung reß werde. glücklich. Kichard Slevyott Auf japaniſcher e eEntwicklung ke zumeſſen, da die 4 ſicherung des tiefer den Betroffenen ſ Zapan ſelbſt, was anbelangt, erledigt die ernſthafte Er! Flottendemonſtrati ſcheidung erwartet ene verſchärfte K. koren, die zur Ker perdient. Opernſänger Max Dornbuſch gi ſtorben. Hier iſt des ihhe Mitglied de Freiburger Städtiſchen Bühnen, Opernfüng Max Dornbuſch geſtorben. Eine Reihe Jahren war der Verſtorbene am Straßburg Stadttheater tätig und kam nach ſeiner we ſung aus dem Elſaß ian Jahre 1919 nach gi burg. 15 Jahre hat er dann als Tenorbuffen den Freiburger Städtiſchen Bühnen gewirtt, er 1934 in den Ruheſtand trat. + —4 Dezember 1937 ekenkreuzb anner“ Mittwoch, 15. Dezember 1937 Rußland“, gon, der i ſein unehelicheß zetötet hatte u eworden iſt, ife begnadigt, ſterreichiſchen ach in Kä ren Kerkers men Gedenkk Julikämpfe eigenoſſen teilg Das schwere Eisenbahnunglück in Schottland ertrümmerte Wagen an der Unfallstelle bei der Station Castle-Cary in Dumbartonshire. Das Unglück, bei dem 3 Mlenschen getötet und zahlreiche schwer verletzt wurden, ist darauf zurückzuführen, daß der Expreßzug Edinbursh— ler überreichte an Bn-. Beglaubigung ⸗ Ernſte Fernoſt-Kriſe Berlin, 15. Dezember. ie letzten Meldungen aus London, Paris Waſhington beſagen, daß aus den jüngſten ſchenfällen im Kampfgebiet um Nanking entſtanden iſt, die als nicht unbedenk⸗ eichnet werden muß. Das britiſche Ka⸗ ſcheint ſich ſchon in ſeiner Sonntag⸗ dazu entſchloſſen zu haben, Maßnahmen hägung zu ziehen, die über die bis⸗ kige rein formelle Demarche hin⸗ en. Inzwiſchen dürfte nach den Mittei⸗ der Londoner Preſſe eine Einigung mit Ahington inſofern erzielt worden ſein, als im Weißen Haus anſcheinend ebenfalls auf dem Standpunkt ſteht, daß eine Erledigung inder bisherigen Weiſe nicht mehr ausreiche. Den Schleier etwas mehr gelüftet hat erſt ge⸗ ferwabend die aus Paris kommende Nachricht, haß eine offizielle engliſch⸗amerikaniſche An⸗ ftage e Frankreich ſic an er eventuellen gemeinſamen Flotten⸗ Reiten mh fag demonſtratio— faenche prene an beteiligen. Aus der franzöſiſchen Preſſe n Dieng bor, daß eine ähnliche Anfrage vor n Dienstagobent figs Wochei anläßlich der Zwiſchenfälle, die nach Berlin A ſchbe Schanghai ereigneten, ebenfalls ſchon bomelegen habe. Eine beſondere Rolle dürfte bei dieſer fran⸗ rgentiniſth ndels⸗ und Zuh Jahre verlängen „den Georg He als König he zkriegsmin Aiſchem Zurückhaltung, die nach dem Urteil der der Wehrmachh fkanzöſpſchen Preſſe auch im jetzigen Fall wieder 'ne von Tſcheh koten ſein ſoll, die exponierte Lage ember, in ihten ndochinas ſpielen, die bei irgendwelchen Pevwicklungen in erſter Linie unmittelbar in Mileidenſchaft gezogen ſein würde. Zumindeſt in Augenblick dürfte es daher noch nicht feſt⸗ fehen, ob ſich Frankreich für die Teilnahme an iner geinneinſamen Flottendemonſtration ent⸗ Ahließt. Es hat den Anſchein, daß eine end⸗ gitige Entſcheidung der franzöſiſchen Regie⸗ fung in jedem Falle auch noch im Laufe des eutigen Tages zu erwarten iſt, da der eng⸗ iſche Außenminiſter in der Dienstagſitzung des Anterhauſes für heute eine endgültige britiſche Ertlärung über die vorgeſehene Behandlung der geuen Zwiſchenfälle angekündigt hat. Rein ſtim⸗ mungsmäßig ſehr bedeutend dürfte es ſein, daß hie engliſche Preſſe die neuen Zwiſchenfälle im Fernen Oſten nach wie vor in größter Auf⸗ machung behandelt und dabei eine unge⸗ Wöhnlich ſcharfe Sprache gegen Japan führt. Die engliſchen Blätter können ſich dabei auf lhnliche Kommentare der amerikaniſchen Preſſe füten, die in ihrer Tonart eher noch eine Aance ſchärfer gehalten ſind. Beſonders be⸗ Perkenswert iſt zweifellos die Auslegung, die bie amerikaniſche Preſſe dem inzwiſchen ſchon pegen der Verſenkung des amerikaniſchen Ka⸗ Ronenbootes„Panay“ in Tokio erfolgten Pro⸗ iſchritt angedeihen läßt. Danach ſoll die LTokio durch den amerikaniſchen Botſchafter erreichte Note nicht nur eine Wiedergut⸗ band einer der gachung und eine formelle Entſchuldigung der —— Wirie Aaniſchen Regierung, ſondern auch darüber zn der Hauptſag aus eine offizielle Entſchuldi⸗ , alſo eine guh ung des Mikados fordern. Die offi⸗ haffen Hebelz. ele Verſion lautet, daß der amerikaniſche ein lebenswahte Potſchafter im perſönlichen Auftrag Rooſevelts Wieſentale zu lgngewieſen worden iſt, von der japaniſchen rl Hämmerkiſ Fegierung zu verlangen, daß der amerikaniſche riedrich⸗Straße MEz feſtgeſe uſſes des Nichth ſes iſt be dene Punkte noh ica(Südamenli ßen. Sieben Rüh rletzt. 1 n Franz Schube igung hat bereiſf unden, und went nchen Teilen noh id eindringlichh ſe ner: J. P. Hehh r eröffnete di ürdigung des alh Peter Hebel badiſcher Prülh rt einige Jahth emde bteſt dem Mikado perſönlich zur Kenntnis Lieder aber hracht werde. Man ſchließt aber daraus be⸗ zolksmuſik ergi 3„ daß damit eine Entſchuldigung des japa⸗ inde und von giſchen Staatsoberhauptes ſelbſt verlangt e Sendung nihe werde. ard Slevotte Auf japaniſcher Seite ſcheint man jedoch die⸗ entopicklung keine größere Bedeutung bei⸗ eſſen, da die Zwiſchenfälle nach der Ver⸗ „ornbuſch eenng des tiefen Bedauerns, das Japan bei here Mitglieh den Betroffenen ſchon ausgeſprochen hat, für nen, Opernſünh Japan ſelbſt, was ihre völkerrechtliche Seite Eine Reihe belangt, erledigt ſind. Immerhin dürfte aber am Stragbung die ernſthafte Erwägung einer gemeinſamen ich ſeiner Auzti glottendemonſtration, über die heute eine Ent⸗ re 1919 nach Zuten ſcheidung erwartet wird, auf der andern Seite 12 7— e verſchärfte Kriſe im Fernen Oſten offen⸗ . eeen, die zur Kenntnis genommen zu werden perdieni. Glasgow während eines Schneesturmes in einen auf der Strecke haltenden Personenzug fuhr. Weltbild(M) Erschütternde Protestkundgebung der Kriegsverletzten in Paris Am Sonntag veranstalteten französische Kriessverletzte einen Protestmarsch zum Opernplatz in Paris, um so auf ihre Notlage hinzuweisen. Sie graben in Weidmanns Barten Pariser HPolizeĩ sudi nach neuen Opfern des NMörders EP Paris, 14. Dez. In der Unterſuchung gegen die Mörderbande Weidmann⸗Million wurden am Diens⸗ tag die Grabarbeiten in der früher von Weid⸗ mann bewohnten Villa bei St. Cloud wieder aufgenommen, um feſtzuſtellen, ob der Garten und der Keller der Villa noch weitere Leichen bergen. Am Dienstagnachmittag wurden auch im Wald bei Fontainebleau an der von Weid⸗ mann angegebenen Stelle die Nachforſchungen nach der Leiche der ermordeten Frau Keller aufgenommen. Es iſt anzunehmen, daß dieſe Nachforſchungen bald zu einem Ergebnis führen werden. Der Spießgeſelle von Weidmann, Million, leugnet, daß er Roger Leblond erſchoſſen habe, wie Weidmann dies angibt. Die Vernehmun⸗ gen darüber gehen noch weiter. Weidmann wurde erneut dem Unterſuchungsrichter vorge⸗ führt. Es wurde offiziell die Mordanklage in den Fällen Couffy und Frommer gegen ihn erhoben. Der ebenfalls verhaftete Jean Blane, gegen den das Verfahren wegen Hehlerei im Gange iſt, wurde auch verhört. Weltbild(M) fiavel kein neuling in flttentaten Er kennt die Terroriſten ſchon länger DNB Paris, 14. Dezember. In der Angelegenheit des geplanten Atten⸗ tats auf den franzöſiſchen Außenminiſter Del⸗ bos hat die Polizei eine neue Einzelheit feſt⸗ geſtellt. Der Helfershelfer der in Valenciennes verhafteten Terroriſten Budai Koleman, der frühere Fremdenlegionär Havel, ſoll wäh⸗ rend ſeiner Dienſtzeit in Franzöſiſch⸗Marokko mit dortigen Extremiſten in Verbindung geſtan⸗ den und mit ihnen den Plan eines Anſchlags gegen den Generalgouverneur Le Beau aus⸗ gearbeitet haben. 5onſt iſt er Soldat an Weihnachten aber Poſthelfer Die Reichspost kann den Paketverkehr allein nidit meistern/ Böõöse Tage vor dem Fest (Orohtberlchtunsererf ZBerfllnet Schrlftleltuong) rd. Berlin, 14. Dez. In dieſen Tagen ſetzt bei der Reichspoſt der Maſſenbetrieb ein. Seit Wochen ſchon ſtehen die Dienſtſtellen der Poſt im Zeichen der ſorg⸗ fältigſten Vorbereitung des weihnachtlichen Stoßbetriebes. Perſonal und techniſcher Appa⸗ vat werden auch in dieſem Jahre allen Anforde⸗ rungen gewachſen ſein. Es iſt natürlich klar, daß der gewaltige An⸗ ſturm, den die Weihnachtsſendungen bringen, nicht überall von den vorhandenen Hilfskräften bewältigt werden kann. In den vergangenen Jahren wurden Kräfte vom Arbeitsdienſt an⸗ gefordert und ſtets auch in genügender Anzahl überwieſen. Nachdem es aber durch die weiteren Erfolge der Arbeitsſchlacht praktiſch eine Er⸗ werbsloſigkeit in Deutſchland nicht mehr gibt, iſt das Arbeitsamt in den meiſten Fällen nicht mehr in der Lage, den Poſtämtern brauchbare Hilfskräfte nachzuweiſen. In dieſem Jahre wer⸗ den daher auch Soldaten und Arbeits⸗ männer zum poſtaliſchen Hilfsdienſt herange⸗ zogen, ſoweit ſie bei ihren Truppenteilen und Formationen dienſtlich entbehrlich ſind. Sie werden ſelbſtverſtändlich nicht im Zuſtelldienſt eingeſetzt und auch nicht direkt mit dem Publikum in Berührung kommen, da hierfür eine genaue Kenntnis der Poſtvor⸗ ſchriften und auch gewiſſe Erfahrungen notwen⸗ dig ſind, die ſich eben nur ein Poſtbeamter durch längere Dienſtleiſtung aneignen kann. Schon im november hereſcht fiochdeuck Der Laie wird annehmen, daß der Weih⸗ nachtsverkehr ſo gegen Mitte Dezember beginnt. Der Fachmann aber, dem die Sorge der rei⸗ bungsloſen Abwicklung des Weihnachtsverkehrs überlaſſen bleibt, runzelt ſchon Anfang Novem⸗ ber die Stirn. Tatſächlich ſetzt nämlich der Weihnachtsverkehr ſchon weit früher ein. Der erſte Stoß im November beſchränkt ſich aller⸗ dings im weſentlichen auf den reinen Geſchäfts⸗ verkehr, da ſich ja die Geſchäftsinhaber ſchon rechtzeitig vor Einſetzen der großen Nachfrage mit Waren eindecken müſſen. Daraus ergibt ſich auch eine gewiſſe Erleichterung für den„echten“ Weihnachtsverkehr, da bis zu ſeinem Einſetzen gegen Mitte Dezember der Geſchäftsverkehr meiſt ſchon ſehr ſtark abgeflaut iſt. 3,5 Millionen pakete von Berlin Ein Vergleich zwiſchen den Monaten Sep⸗ tember und Dezember des Vorjahres ergibt, daß ſich der Poſtverkehr im Weihnachtsmonat in ge⸗ wiſſen Gruppen faſt vordoppelt hat. Wäh⸗ rend im September in Berlin 1,5 Millionen Pa⸗ kete ankamen und 2,6 Millionen herausgingen, ſtieg die Zahl der ankommenden Pakete im De⸗ zember auf 2,4 Millionen, die der abgehenden auf 3,3 Millionen. Die Schwierigkeit für die Poſt ergibt ſich nun daraus, daß ſich die Ver⸗ kehrsſteigerung ſelbſtverſtändlich nicht auf das in dieſen Zahlen zum Ausdruck kommenden Ausmaß beſchränkt, da ſich namentlich der De⸗ zemberverkehr keineswegs gleichmäßig über den ganzen Monat verteilt, ſondern ſich auf die letz⸗ ten Tage vor dem Feſt zuſammendrängt. So betrug beiſpielsweiſe der ſtärkſte Paketeingang in Berlin an einem einzigen Tage kurz vor dem Feſt 172 000 Pakete und 135 000 Päckchen. In den Tagen vom 18. bis zum 24. Dezember letzten Jahres wurden allein eine Million Pa⸗ kete und 1,4 Millionen Päckchen bei den Ber⸗ liner Aemtern aufgeliefert, während eine wei⸗ tere Million Pakete und 700 000 Päckchen in der gleichen Zeit zuzuſtellen waren. Hinzu kommt noch der gerade in Berlin recht erhebliche Umſchlagsverkehr. An einem einzigen Tage vor dem Weihnachtsfeſt im vergangenen Jahr wur⸗ den nicht weniger als 8 Millionen Pakete und 4 Millionen Päckchen durch die Reichshaupt⸗ ſtadt hindurchgeſchleuſt. Daß die Bewältigung eines derartig gewal⸗ nachtſchnellzug ſteckte im Iichnee 200 Fahr gãste saßen in Kälte und Finsternis DNB London, 14. Dezember. Der Schnellzug von Edinburg nach London erlitt in der Nacht zum Dienstag durch den un⸗ gewöhnlich ſtarken Schneefall in Schottland eine faſt*ſtündige Verſpätung und mußte ſpäter die Fahrt überhaupt einſtellen. Ein eingeſchnei⸗ ter Güterzug blockierte den Weg und der Schnellzug blieb infolgedeſſen mehrere Stun⸗ den auf der Strecke liegen. 200 Paſſagiere ver⸗ brachten eine recht ungemütliche Nacht, die noch dadurch verſchlimmert wurde, daß plötzlich das Licht ausging. Die Eiſenbahnbeamten waren gezwungen, erſt Kerzen aus dem nächſten Dorf zu holen. Zwei Brüder wurden auf den Eiſenbahn⸗ gleiſen in der Nähe des wartenden Zuges durch einen Schneepflug getötet, deſſen Heran⸗ nahen ſie überhört hatten. Hochbetrieb in den Paketpostämtern Die Weihnachtszeit bringt zahlreichen Volksgenossen erhöhte Arbeit. Die auf dem laufenden Band im Paketpostamt Berlin SW 77 heranrollenden Pakete werden von den Beamten nach Leitgebieten verteilt. Pressebildzentrale tigen Verkehrs natürlich nur möglich iſt, wenn die Verpackung der Sendungen gut und die Aufſchrift deutlich lesbar iſt, liegt nahe. Viele Fehlleitungen könnten vermieden werden, wenn alle mithelfen würden, den Poſtbeamten das Leben zu erleichtern. Häufig iſt die Zuſtellung von Paketen z. B. einfach deswegen unmöglich, weil der Adreſſenzettel ſchlecht befeſtigt und Grippe, Erkältung verſchwinden durch Kloſterſrau⸗Meliſſengeiſt meiſt raſch, wenn man Ropfß die erſten Spmptome, wie Fröſteln, Huſten, opfſchmerzen, energiſch bekämpft. Vor dem Schlafen⸗ faaa- man je einen Eßlöffel Zucker und Kloſter⸗ rau⸗Meliſſengeiſt in einer Taſſe gut um, gieße kochen⸗ des Waſſer hinzu und trinke möglichſt heiß zwei dieſer Portionen(Kinder entſprechend weniger). Zur Nach⸗ kur nehme man noch einige Tage die halbe Menge. ——— Sie Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt bei Ihrem Apotheker oder Drogiſten in der blauen Packung mit den drei Nonnen. Flaſchen zu RM..80,.65 u..503 niemals loſe. (Dieſes Rezept bitte ausſchneiden!) daher abgefallen iſt, eine Angabe des Empfän⸗ gers im Innern aber fehlt. Die Reichspoſt ſpricht daher zu Weihnachten den Wunſch aus, daß alle dieſe Gebote gerade jetzt vor dem Feſt ſtritt befolgt werden. Denn nur dann können die Männer der Reichspoſt recht vielen Volks⸗ genoſſen mit einem Paket eine Weihnachtsfreude ins Haus bringen. „Hakenkreuzbanner“ Dr. IVar Lissner Copyright by Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburs Ein speinnender Iatsdochenbericht von einer Reise durch den Fernen Osten mit seinen vielfäliigen Problemen und Sponnungen 21. Fortſetzung Der Sohn des Landes, das Laotſe und Kon⸗ futſe geboren, ſchleppt geduldig wie ein Tier die Menſchenfracht. Schweiß rieſelt ihm am Körper herunter. Die Bluſe ſaugt ſich voll. Sein Kopf färbt ſich tiefrot in der ſtechenden Sonne, und die nackten Füße haben den Staub ganz Pekings getreten. Aber er läuft wie eine Maſchine. Und ich bin zu dumm, ein Wort zu kennen, das dieſes Laufen zum Gehen bändigt. Er hat nicht nur die Laſt zu ziehen, muß ſie auch ausbalancieren. Die Ziehſtangen in der Hand, die Ellbogen hoch, die Hände ein wenig hinter dem Rücken und in Bruſthöhe: Kuli! Wenn ſich der Menſch in der Rikſcha zurück⸗ legt, bekommt der Menſch vor der Riltſcha jedesmal einen Stoß, der ſich über die Arme in den ganzen Körper fortpflanzt. Und ich ſehe mit Schrecken, daß die vorbeifahrenden Ame⸗ rikaner nichts davon ahnen, luſtig in ihren Rikſchas hin und her pendeln, fröhlich neu⸗ gierig mit dem Finger auf die Bauten zeigen. Und der Mann vor dem Gefährt fliegt faſt hoch und rennt doch weiter. Man kann ja auch ſtundenlang das Menſchenpferd traben laſſen, denn es iſt billig, billiger als ein Gaul, das billigſte, was es gibt. Es iſt ja Menſch, Menſch in China. 10 Cents die Stunde. Für den ganzen Tag wird es noch billiger. Und ſo den ganzen Tag rennen dürfen, ohne Warten, das Den Mangertoch Und jetzt durchzieht ein Knarren die Luft, das die Ohren zerreißt. Waſſer, Trinkwaſſer, einen Cent der Bottich, gepumpt in der Pumpſtation von nackter, ſchwitzender Kreatur, in Bottiche geladen und über die ganze Stadt hin verkauft. Waſſer in die ewig verſtaubten Kehlen Pekings. Handwerker, die Baſtkörbe flechten. Hüte, Mützen, Röcke, Hoſen, alles hängt hier, gleich tzum Anziehen. Dazwiſchen werden Kinder abgehalten, genährt und zuweilen auch geboren, eſſen Menfchen ſich voll, daß ſie nicht mehr at⸗ men können, ſterben andere daneben den Hungertod, wühlen Dritte in den Abfällen der Freſſenden mit zitternder Gier. Lärm, Lärm über allem. Wer den warmen, beſeligenden Topf noch nicht in der Hand hält, der muß noch verdienen. Und da läuten ſie die Glocken, da wüten ſie auf Trommeln und brüllen ihre Waren, ihre Dienſte aus. Aber wie ſoll in dieſem Durcheinander ein jeder ſatt werden? Dahinten beginnt ja erſt das Gaſſengewimmel ohne Ende, niedrigſte Häuſer, alte Steinzäune und ſtille verſteckte Winkel zum Verrecken ge⸗ nug. Vorher aber, ehe man ſich in dieſe Ecken ſchleppt, verſucht man noch das Aeußerſte, unter dieſen hungernden Millionen noch die verkrampfte Hand des Almoſengebers zu öff⸗ nur hungrig macht und Hunger nicht ſtillt, das iſt höchſtes Kuliglück. Ich ſteige aus, gehe neben ihm her, unter⸗ halte mich mit ihm. Das findet er wunderlich. Aber er duldet auch das. Dort bleiben einige Menſchen ſtehen, gehen aber ſchnell weiter. Wird alſo nicht viel los ſein, denke ich, denn niemand iſt neugieriger als die Chineſen. Wenn die einmal keinen Menſchenhaufen bil⸗ den, kann es nichts ſein. Und es iſt auch nichts.„Verreckter Kuli“, ſagt mein Rilkſcha⸗ mann,„verhungert, umgefallen, tot“ und macht eine Handbewegung, als wär's nur eine zer⸗ klatſchte Mücke oder eine totgetretene Ameiſe. Und die vorbeirollenden Chineſinnen wenden gar nicht den Kopf, nicht einmal die Augen. Jetzt ſind wir in der Kuan Shieh. Jetzt wächſt China aus den niedrigen Häuſerfronten immer weiter auf die Straße hinaus. Ganze Zeltdächer mit Bänken und Tiſchen, ein Eſſen ohne Ende auf offener Straße und das Damp⸗ fen der Töpfe und das Schmatzen der Zungen. Ganze Berge von dampfenden Würſten im Staube der Straße und glückſelig ſchlingende Kinder“ Zuſammengebackene Mehlklöße, tau⸗ ſend unergründliche Speiſen, tauſend Gerüche. Und jeder löffelt ſeine Schale zwiſchen dem Lärm der Kulis, der Laſtwagen, der ſchwanken⸗ den Tragballaſte auf dünnen Menſchenbeinen — der nicht abreißenden Schlange der Rik⸗ chas. nen. Und ſo wanken ganze Züge von Bettlern durch Pekings alte Kaiſerherrlichkeit, durch das große Lehen, Schuften und Sterben. Freudloſe Jugend Einen kleinen Jungen ſehe ich in dieſem Gewirbel, eine ſchwere Laſt auf dem Backel. Zehn Jahre mag er ſein. In Nordchinas Gaſſe gilt er als erwachſen, muß ſein Brot allein verdienen. Schwarzpockenepidemie war der Tod der Eltern. Er hat ſie nie gekannt. Ein Sack zum Tragen iſt ſeine ganze Habe. Dort an der Hausmauer wird im Freien die Kunſt des Bartſcheres geübt. Sieben Kun⸗ den täglich. 5 Cents koſtet die Prozedur. 35 Pfennig ſind das Tageseinkommen. Schemel, Umhang, Seife und ein ſtumpfes Meſſer, ſo ſieht das Friſeurgeſchäft aus. An der Ecke der größte Mann aller Zeiten in China: Der Wahrſager. In den Augen meines Rikſchakulis iſt er ein armer Mann, aber ein großer Gelehrter. Für den Zeichen⸗ deuter wieder iſt der Kuli ein dummer Kerl, aber ein Glückskind des Himmels, ein Schwer⸗ verdiener. Denn eine Rikſchafahrt koſtet zehn Cents, 8 Pfennig, der Wahrſager aber muß es Roman um eine Schauspielerin „Unbegreif iches Herz“ von Georg Grabenhorst Von Georg Grabenhorſt ſind der Le⸗ ſerſchaft bisher drei Romane bekannt gewor⸗ den. Der Kriegsroman vom„Fahnenjunker Volkenborm“, dann„Die Geſtirne wechſeln“, der ſchöne und ſtille Roanan„Merve“. Nun wird ein neues Werk„Unbegreifliches Herz“(Langen/ Müller Verlag, München) von dem Dichter vorgelegt. Die Entwicklung Grabenhorſt' als ſchöpſeri⸗ ſcher Menſch iſt nicht unintereſſant, führt ſie doch vom Kriegserlebnis, das ihn zur Dichtung brachte, in die Nachkriegszeit und von hier aus den mehr nach innen gewandten Bezirken der Seele und des Herzens zu. Die„Merve“ zeigte bereits eine in der berechtigten Entſagung ſtolze Frau. Dieſen Weg, unter behutſamer Ausweitung des menſchlichen Näherfindens wird auch in„Unbegreifliches Herz“ beſchritten. Der Dichter führt uns in das kleine Bad Brambeck im Weſerbergland und enthüllt uns die idylliſche, ſchwingende Landſchaft in wun⸗ derbaren Bildern, die einem unvergeßlich bleibt. In dieſes Brambeck kommen viele Pro⸗ minente aller Art. Auch Künſtler. Eine be⸗ rühmte Schauſpielerin, die erſte Sentimentale der Staatstheater zu Berlin, hat dort ein Haus. Zu ihr führt der Weg einen jungen Mann von ächtundzwanzig Jahren, der die große Schau⸗ ſpielerin liebt, ſie, die an der Schwelle der rei⸗ ſen Ertenntnis ſteht und die eine ſo unver⸗ gleichliche Atmoſphäre auszuſtrahlen verſteht. daß auch das Publitum die ſchauſpieleriſche Leiſtung immer wieder als einmaliges Erleb⸗ nis feiert. Einen Soenmer zuvor hat den bei⸗ den gleichgeſtimmten Menſchen eine wunder⸗ bare Liebe geblüht. Nun muß, obgleich der Mann danach drängt, eine Wiederholung ver⸗ mieden werden, um das Maß der Freundſchaft nicht einzuſchränten. In dieſen äußeren, aber ungemein klingenden Kreis der Herzen in ſtür⸗ miſchem Aufruhr fäflt der Glanz einer neuen großen Liebe, die die alte verdunkeln läßt. Johanna Termoehlen, bei der der Mann ein⸗ quartiert und die mit der Schauſpielerin Kon⸗ ſtanze Roggentau gut befreundet iſt, fühlt den Sturm der Gefühle vam erſten Tage an über ſich hereinbrechen, ſie wehrt ſich, den ſie iſt einem anderen verlobt und ſie kann doch nicht zurück, ihr Geſetz zu erfüllen. Ein ſchöner Som⸗ mer mit wunderbarer Zweiſamkeit hebt an und endet in einer Hannonie, wie man ſie nicht ſchöner denten kann, will es ſcheinen. Allein das Mädchen Johanna glaubt nicht an der Seite des Karriere machenden Mannes be⸗ ſtehen zu können, ſie glaubt auch, daß ſie ihrem Hof treu bleiben muß. Sie entſagt und hofft, daß ſie aus allem einen Ausweg fienden wird. „Wir alle ſind unterwegs, und keiner kann ſa⸗ gen wohin.“ Wenn auch vom Dichter der Glanz des Er⸗ lebens auf die blühende Liebe fällt, ſo bleibt doch das Licht, die Führung bei der Schau⸗ ſpielerin, die alle dieſe Menſchen— dank der eigenen Menſchlichteit— um ſich verſammelt. Mit ſeltener Liebe iſt die Geſtalt der Joſefa, einer blinden Sängerin, geſehen. Sie geht durch den Roenan wie ein Stern. Ihre Seele, die durch den Mann Andreas Arendt zur Fröh⸗ lichkeit und Ausgelaſſenheit gelockert wird, gibt dem ſchönen weiblichen Dreiklang— Konſtanze, Johanna, Joſeſa— die Harmonie. Sie wird das„Unbegreifliche Herz“ bezwingen, vielleicht. Der Mann aber ſchenkt kameradſchaftliche An⸗ teilnahme und Ausſprache. Er empfängt und gibt weiter und füllt noch ſeinen Teil dazu. Von ihm darf die Schauſpielerin(hinter deren übrigens eine bekannte Berliner Schauſpielerin vermuten) ſagen, daß er nicht weiß, wie reich er iſt. Ihm war Konſtanze die „ichweſterlich Liebende“, Johanna jedoch iſt ihmm „Erfülung“ und„Ziel“. Joſeſa, die der Dich⸗ ter wie eine lichte Geſtalt durch den Sommer für 5 Cents machen und hat noch dazu ſo viel weniger Kunden. Einige pfennige im Monat Einen Karren hat jener Mann in ſchwarzen Leinenhoſen und blauer Hängebluſe. Aepfel vom Wagen, 10 Stück für 20 Cents, noch die alten hohen Preiſe der einſtigen Kaiſerſtadt, da gibts für 50 Cents einen ganzen Korb voll und den Korb dazu. Und nun hinein in die Bombenqabwürfe zerstört sind und es nur Seitengaſſen! Auf den Boden ans Gemäuer. Auch hier krabbelt Menſchliches. Der Alte beſſert Matten aus, und ſein Kunde darf zu⸗ ſchauen. Unvorſtellbar niedrig der Lebens⸗ ſtandard ſolcher Handwerker der Straße. Einige Pfennig, wohlverſtanden einige Pfennig im Monat! Und wenn ein paar Tage lang kein Kunde kommt, ſo liegt er verhungert vor dieſer Mauer. Niemand wird hinſchauen, ein all⸗ tägliches Bild. Aber der Mann iſt ganz zu⸗ verſichtlich. Denn der Wahrſager drüben hat geſagt:„Dieſes Jahr bringt Kunden genug, kein Verhungern in Sicht, Alter“. Der Laſtträger hat ſich eine Suppe geleiſtet aus dem irdenen Topf über dem Kohlenfeuer beim Straßenkoch. Und der Rikſchakuli dahinter ſchaut ſo ruhig zu und doch ſo ſichtbar hungrig. Weiß er doch nicht, ob er heute ſo verſchwende⸗ riſch ſein darf. führt, aber iſt die Sehnſucht, glauben. Grabenhorſt hat mit dieſer Dichtung, die vom Herzen kommt, zu den Herzen geſprochen. Er hat uns angerührt mit ſeinen Menſchen und ſie gehen mit uns,„wenn die große Schwinge des Gefühls ſich breitet“. Georg Grabenhorſt hat mit dieſem Roman bewieſen, daß er ein Dichter mit Herz iſt, mit einem heißen Herzen. der uns glauben macht, was er fühlt. Der uns fühlen läßt, was er glaubt. Nicht Schuld iſt zwiſchen ihnen— Mann und Weib— ſondern Schickſal, von dem man glauben möchte, daß es glückhaft iſt und die Menſchen zuſammen⸗ ührt. fndie Sprache iſt fließend und edel. Man merkt mit Freude die Sorgfalt, mit der hier ein Dichter arbeitet. Bisweilen fällt die ſtarle Hanidhabe des Eigenſchaftswortes auf, aber ſie ſtört nicht, denn ſie iſt eine Kenntlichmachung des epiſchen Geſtaltungsvermögens. Hier iſt einer jener Romane, die die Grenze des Unter⸗ haltenden überſchritten haben und in die Be⸗ zirke der veinen Erlebnisdichtung vorſtießen. Und das will ienmerhin etwas bedeuten. Das „Ecce poeta' iſt dieſem Menſchen und Geſtalter Georg Grabenhorſt gegenüber recht wohl am Platze. Heinz Grothe. Der Führer auf der Italienischen Kunstausstellung Der Führer beſuchte am Freitagmittag in Begleitung des italieniſchen Botſchafters und Run Attolico die Ausſtellung„Italieniſche unſt von 1800 bis zur Gegenwart“ in der Akademie der Künſte. Bei der eingehenden Beſichtigung, an der ferner Botſchaftsrat Magiſtrati mit meh⸗ reren Herren der italieniſchen Botſchaft und die ſtändige Begleitung des Führers teilnah⸗ men, hatten Profeſſor 16 umann und Pro⸗ feſſor Dr. Amersdorffer von der Akade⸗ mie der Künſte die Führung übernommen. Der italieniſche Botſchafter überreichte bei dieſer Gelegenheit dem Führer als perſönliches Krlegsnot lst eingekehrt Chineslsche Zivilisten in Schonghoi stehen nach Wasser an, da die leitungen dufch möchte man Kan r ſtehen in d Nacht der l. ehlt ſich der T n. Wie bald e im nebe Vorwinter⸗E end herauf, zi tzem am reife Was uns d etzt, wo vo onen und a Und hier, am Rinnſtein, da ſitzt zuſammem gekauert ein Mädchen. Unbeweglich faſt. N die knochigen Hände arbeiten unermüdli ſtick, und das Wiſſen um das fehlende hetzt ihre Hände über die weiße Lei Auf dem Rücken aber bewegt ſich eigenes Ein Kind. Handarbeit hier im Rinnſtein ſie beide ernähren. Aber wie? Riemg ahnt in China etwas von Soz verſicherung. Dort wieder eine Reihe wartender R Und davor ein Mann, auf einem 8 flickt die Laufſchuhe der Kulis. Wenn de ſich Schuhe leiſten kann, muß es ihm ft beſſer gehen. Sonſt tritt er ja barfuß in G1 Hitze und Kälte. Aber dieſer Hans Sach Fernen Oſtens iſt leidlich ſatt und zuf Tonleitern und Skalen wehmütiger ſteigen auf und ab. Wir folgen ihnen d enge Gaſſen, mein Rikſchalenker und ich finden wir ihn vor kalkiger Mauer. In de Sonnenſchein hat ſich der Blinde getaſtet, i mand hört ihm zu. Aber dies ſoll ihm eit Stunde eines unerhörten Feſttages, eines gi zen Monats voller Schwelgerei werden. Mg erſtrahlen, eich zu den Segen eines ſie geben ur leben des la rabenden von dem interaben recht zu „die un Lein vortrag 3 pürfte insl ſüſſigen Elſaß⸗ ſein, daß D en⸗Inſtitut, n Mittwoch, 52, 6, 1 Lothrin chichtlich Presse-Bild- Zeniih noch an elnzelnen Stellen Wosser gibt Begleiter muß ihm eine 50⸗Cents⸗Rote Und der Blinde lächelt, wie ich nie zuvor Menſchen lächeln ſah... Kann auf einen nat in die Ferien gehen, und weiß doch wie das geſchehen! Der Himmel ſorgt füt Menſchen. Kann ſich einen Monat lang ſit lich ſatt eſſen, der blinde Mann mit de Die ärmſte Frau der Kaiſerſtadt Eine Bettlerin hier, natürlich mit Ki ſchwere feſte Stoff ihrer Hoſen, ihrer glänzt vor Schmutz und Fett. Und die f ſind wohl zehntauſendmal zuſammengeſ Die ärmſte Frau der Kaiſerſtadt, aber ſie fi wendet ſich mit der Würde einer Hofdamte der Kamera ab. Das Metallauge könnie Tod bringen. Sie aber will weiterle teln und hungern, ja, aber ſterben, ne king iſt zu ſchͤn——. Nur das Kind das techniſche Wunder.(Foriſetzung Geſchenk des Duce eine prachtvolle Monuß talausgabe von Dantes„Göttlicher Komh die mit Bildern des italieniſchen Malers tini zur Aninheien Wiederkehr des Toden des größten italieniſchen Dichters herausg ben wurde.— Kleiner Kulturspiegel „Kammermuſikabend des 6 quartetts der Karlsruher H5. Donnerstagabend veranſtaltete das quartett des Bannes 109 der Karlsruher g jugend im Konzertſaal der Badiſchen Ho für Muſik ſeinen„Erſten Kammermuſikabent Neben dem unter der Leitung von Wihh lein ſtehenden Bannorcheſter der hieſigen f lerjugend hat nun das jetzt erſtmalig in ſcheinung tretende Streichquartett die da Aufgabe übernommen, das kammermuf Schaffen unſerer deutſchen Meiſter zu und in beſonderen Veranſtaltungen zu mitteln. Die vier Mitglieder des Gi quartetts haben die Feuertaufe gut beſtan Theaterkriſe in Stockholm. Da matiſche Theater in Stockholm ſteht vor äußerſt ſchwierigen Lage. Der Fehlbetrag der letzten Spielzeit auf 274000 Kronen, ges ein Betrag, der größer iſt, als das es verwaltenden Unternehmens. Fehlbetrag nicht innerhalb von drei M gedeckt iſt, dürfte die Konkurserklärung meidlich ſein. Vorläufig if an den Siaat Geſuch ergangen, den Fehlbetrag aus de künften der Lotterie auszugleichen. Karl⸗May⸗Feſtſpiele 1938,. Felſenbühne des ſächſiſchen Kurortes einem der ſchönſten Freilichttheater 2 lands, werden im Mai kommenden Karl⸗May⸗Feſtſpiele veranſtaltet, die in menarbeit mit dem Sächſiſchen Gemeinde verband vorbereitet werden. Das Man der Spiele geſtaltet eine Handlung, di Werk des großen deutſchen Volksſchrift entlehnt iſt. Mutti Ein Schnapp: — oetenkreuzbanner“ Groß⸗-Mannheim Mittwoch, 15. Dezember 1937 Dezember 1000 da ſitzt zuſammen weglich faſt, Nu unermübdlich 8 das fehlende R weiße Leinwanh ſich eigenes Lehen im Rinnſtein fil wie? Niemaff von Sozithh KLange Glende Mir ſtehen in der Zeit, wo ſich zwiſchen Tag Aind Nacht der lange Abend ſchiebt. Wie früh lehlt ſich der Tag über die erdgrauen Felder on. Wie bald verſinkt der glutrote Ball der une im nebelfernen Meer des Horizonts! Vorwinter⸗Einſamkeit dämmert Abend für Abend herauf, zu einer Zeit, wo wir noch vor tzem am reifen Tag im Sonnenglanz ſtan⸗ nWas uns die Sonne iſt, das merken wir 23 ai lione wo von ihrem frühen Scheiden an 3. Wenn der Rilionen und aber Millionen Lichter n — ommen Weg und Raum erhellen. da S 17 nögen ſie auch mit der Kraft von tauſend Ker⸗ r Hans Sachs du uerſtrahlen, ihr Licht bleibt armſelig im kgleich zu dem Reichtum, der Schönheit und mSegen eines einzigen Sonnenſtrahls. Aber hüch ſie geben uns ein neues Erleben, das Er⸗ kben des langen Abends, mit der Be⸗ Höglichkeit ſeiner Dämmerung, mit dem ge⸗ kimnisvollen Halbdunkel in Zimmer und Gaſ⸗ 2 An, mit dem Aufglühen eines Meeres von zies ſoll ihm ent icht und mit den langen, traulichen Stunden ſttages, eines warmen, gemütlichen Heim. Es iſt ſchon rei werden. R borforglich ſo eingerichtet, daß die langen lbende vor Weihnachten liegen, denn kein ihnachtsfeſt ohne die ſchönen, Eimlichen Vorbereitungen an den „mit Märchenſtimmung erfüllten Aben⸗ nd wie ſchön iſt's, im Kreiſe der Familie ngen Abende zu ſitzen und Wünſche und für kommende feſtliche Tage zu ſchmie⸗ Dann ſchmort wohl nach alter deutſcher Rie der Apfel im kniſternden Ofen, die Tee⸗ Aine dampft, die Schale mit Nüſſen ſteht auf in Tiſch und alle Herzen ſind erfüllt von der lichkeit und dem Zauber des langen . IA formen lefert votschrittsmäig Herrenschneiderei hie„ M 7, 2 1mepee- Rut 22224 att und zufrieheh vehmütiger Flit olgen ihnen dun nker und ich. N für alle Waffengattungen 6. Was wir an Kraft und frohen Ein⸗ ken in hellen, wander⸗ und ſportfrohen ümerabenden gewonnen, das iſt jetzt der üh, von dem wir an den traumumſponne⸗ interabenden zehren. So können denen, e recht zu nutzen verſtehen, die langen lbende, die uns nahe ſtehen, aber auch zu mguten Buch oder zu gedankenvoller Zwie⸗ che Wege ſein zur Kraft und Schönheit des zens. PAH. Ein vortrag über„Elſaß⸗Cothringen“ Es dürfte insbeſondere für die in Mannheim kfäſſigen Elſaß⸗Lothringer von großem Inter⸗ ſſe ſein, daß Dr. Hallier vom Elſaß⸗Loth⸗ kingen⸗Inſtitut, Frankfurt am Main, am heu⸗ ihen Mittwoch, 20.15 Uhr, ien Saale der Har⸗ Ronie, D 2, 6, über das Thema ſpricht:„El⸗ aß⸗Lothringen in Volkstum und eſchichtlichem Schickſal“. Presse- na.-Zenih ingen durch Vasser gibt Cents⸗Note geben ch nie zuvor ei in auf einen d weiß doch 1 mel ſorgt für R Monat lang lih nn mit der ſen, ihrer Und die F zuſammengeſß dt, aber ſie lü iner Hofdame llauge könn weiterlebez itlicher Komößeh ſchen Malers ehr des Tod chters herau spiegel des Ste uher 87 ete das Sif Karlsruher 9 3 adiſchen Hochſchit mmermuſikabeſhe ing von Wöht Privataufnahme Mutti kauft immer noch ein! Ein Schnappschuß vom Silbernen Sonntag Die lugend vĩelt dĩe groſdeutsche Aufgabe Erfolgreicher Verlauf der volkspolitischen Arbeitstagung der badischen Hitleriugend in Hannheim Am 11. und 12. Dezember war das Führer⸗ korps der badiſchen Hitlerjugend zu einer Ar⸗ beitstagung der Grenz⸗ und Auslandsabteilung des Gebietes Baden nach Mannheim zu⸗ ſammengerufen worden. Die Tagung wurde in Zuſammenarbeit mit dem VDA abgehalten. Sie geſtaltete ſich überaus erfolgreich in Anweſen⸗ heit von Obergebietsführer Friedhelm Kem⸗ per, Siabsleiter Egenlauf, Abteilungs⸗ leiter Stähle als verantwortlicher Leiter der Tagung, Bannführer Tieſenhauſen als deſſen Referent für volkspolitiſche Fragen und gleichzeitig als Landesorganiſationsleiter des VDA u. a. m. Neben Gäſten aus dem Ausland begrüßte der Obergebietsführer beſonders den Direktor der badiſchen Hochſchule für Lehrerbildung, Pro⸗ feſſor Dr. Holfeld und Univerſitätsprofeſſor Dr. Plaichinger, und ſprach den beſonderen Dank der Hitlerjugend für ſeine wertvolle Un⸗ terſtützung dem Landesleiter des VDaA, Mini⸗ ſterialdirettor Frank, aus. Ausgezeichnete Redner vereinigten ihre Aus⸗ führungen zu einem eindrucksvollen Bilde über die Probleme einer neuen volksdutſchen Politik. So ſprach zunächſt der Hauptreferent der Die leizien Exerzierplatzbaracken verschwinden An der Westseite des alten Exerzierplatzes stehen immer noch einige Baracken als letzte Ueberbleibsel des Kriegsgefangenenlagers aus dem Weltkriege. wohnungen. Ihre Bewohner konnten aber jetzt anderweitig menschenwürdiger Diese Baracken dienten in der Systemzeit als Not- untergebracht werden. So können die Baracken niedergelegt werden, da sie nicht nur keine Daseinsberechtigung mehr haben, sondern auch im Wege stehen und hinderlich sind. Aufnahme: Jjütte Täglich dreimal Luftpoſt nach Berlin Die Mannheimer Luftpoſt im Winter/ In zwei Stunden in der Reichs hauptſtadt Nun ſind es nur noch wenige Wochen bis Weihnachten. Eilig haſten die Menſchen durch die Mannheimer Straßen. In den Läden drängen ſich die Kaufluſtigen. Begehrliche Kin⸗ deraugen ſchauen ſehnſüchtig nach den herrlichen Marzipanbroten, den blitzenden Schlittſchuhen, den Puppen und den vielen bunten ſchillernden Sachen, die ein Kinderherz glücklich machen kön⸗ nen.„Mutti, wann kommt denn nun derr Weihnachtsmann“ hört man ſie fra⸗ gen. Wir Großen, wir freuen uns auch auf Weihnachten— aber wir haben bis dahin noch viel zu beſorgen. Es iſt nicht ganz leicht das paſſende Geſchenk für Tante Auguſte und Onkel Robert, für den Großpapa und Vater und Mut⸗ ter zu finden. Vor allen Dingen für den Bru⸗ der Fritz in Berlin muß ein beſonderes Pa⸗ ket zurechtgemacht werden— und einen beſon⸗ ders lieben Brief muß er haben, damit er weiß, daß man ſeiner gedacht hat. In der Aufregung der Weihnachtsvorberei⸗ tungen iſt es gut, wenn man weiß, es gibt eine Luftpof, die deine Briefe auf eine beſon⸗ ders ſchnelle Art befördert. Beruhigt kann man in letzter Minute noch einige Zeilen ſchreiben. Eine 10⸗Pfennigbriefmarke mehr auf den Brief, ſchnell noch den Vermerk„Mit Luftpoſt“, dann einen Sprung für das Mannheimer Weihnachtsbrieſchen in den Mannheimer gel⸗ ben Luftpoſtkaſten, auf der Poſt ein blauer Klebezettel mit der Aufſchrift:„Par avion“, raſch iſt der Mannheimer Flugplatz erreicht und dann geht es hoch in die Lüfte zum Bruder Fritz.— Aber vorſichtshalber halten wir noch einmal Nachfrage:„Iſt der Brief auch noch zur rechten Zeit in Berlin?“„Es war gerade noch ſo auf die letzte Minute, für kommende Fälle, ſehen Sie bitte immer erſt vorher im Winter⸗ fahrplan der Luftpoſt nach“, antwortet der Schalterbeamte. Von drei Luftpoſtlinien wird Mannheim in den Wintermonaten Dezember 1937 und Ja⸗ nuar 1938 berührt: 1. Berlin— Mannheim, 2. Berlin— Halle/ Leipzig— Erfurt— Frank⸗ furt a. M.— Mannheim und 3. Köln— Frank⸗ furt a. M.— Mannheim. In zwei Stunden ftigh. ein Luftpoſtbrief von Mannheim nach erlin. Von Mann⸗ Fing nach Frankfurt a. M. ſind es mit der lugpoſt 25 Minuten. Für die Strecke Mann⸗ heim— Erfurt benötigt der Luftpoſtbrief eine Stunde und 35 Minuten. Mannheim— Halle/ Leipzig fliegt der Brief in zwei Stunden und 20 Minuten. Um 13.10 Uhr verläßt das Flug⸗ zeug Mannheim, iſt 13.35 Uhr in Frankfurt am Main, fliegt von da aus um 13.45 Uhr weiter, um 14.45 Uhr in Erfurt zu landen, von Erfurt geht die Reiſe 15 Minuten ſpäter weiter nach Halle /Leipzig, das 15.30 Uhr erreicht iſt. Für das Endziel ſteigt das Flugzeug um 15.45 Uhr von Halle /Leipzig auf, um 16.30 Uhr die Reichs⸗ hauptſtadt erreicht zu haben. Von Mannheim nach Köln über Frankfurt a. M. dauert die Flugreiſe eine Stunde und B Minuten. G. Wdm. Reichsjugendführung für dieſe Arbeitsgebiete, Bannführer Dr. Hillebrand, der zugleich das Jugendreferat des VDA leitet. Seine Aus⸗ führungen umfaßten das Geſamttheana knapp und überzeugend und verpflichteten jeden ein⸗ zelnen auf die großen Gedanken der zukünftigen Lebensgeſtaltung des deutſchen Volkes. Es braucht nicht betont zu werden, daß auf dieſer Tagung die eigene Bedeutung der Auslands⸗ fragen für den Gau Baden gewürdigt worden iſt und daß damit auch Referate über das We⸗ ſen, über die Ideen und über die geiſtige Hal⸗ tung unſerer Nachbarn entſprechend beachtet wurden. Und zwar intereſſierte hier Eingehendes um ſo mehr, als das wirtliche Weſen unſerer Nachbarn unter einer Flut fremder Einflüſſe und Maskierungen oft ſchwer erkennbar geblie⸗ ben iſt. Ebenſo wertvolle Erkenntniſſe vermittelte Pg. Dr. Beyer vom Auslandsinſtitut in Stuttgart in einer wiſſenſchaftlich präziſen Wer⸗ tung der Gegner einer bewußten deutſchen Volkspolitik. Die betonte Sachlichkeit und Schärfe, die Dr. Beyer ebenſo in ſeinen Reden wie in ſeinen Schriften auszeichnet, mußte ſich bei dieſem Thema beſonders bewähren. Jen weiteren ſprach der Hiſtoriker des Ober⸗ rheins, Dr. Alfred Rapp, deſſen „Deutſche Geſchichte am Oberrhein“ zum erſten Male, und mit ebenſoviel Geſchick wie Erfolg das Geſchehen um die deutſchen Oberrheinlande frei von allen überkommenen Zöpfen und Engſtirnigteiten als große deutſche Geſchichte dargeſtellt hatte. Der Aufſtieg der Oberrheinlande zum Kernſtück des alten Rei⸗ ches, ihr Verfall in eigennützigen Partikularis⸗ mus, ihr Elend als wehrloſe Beute zwiſchen fremden Völtern und Dynaſtien und ihre Ver⸗ nichtung in lächerlicher, ſinnloſer Zwergſtaateret — das war die troſtloſe Vergangen⸗ heit auf dem langen und mühſeligen Wege zur endlichen Erhebung. Die Lehren, die wir aus der ſchon ungsloſen Betrachtung dieſer Tragödie ſchöpfen, müſſen uns in ihrer Eiaidringlichkeit dauernd vor Augen ſein. Es iſt das Verdienſt von Dr. Rapp, daß er durch ſeine Arbeiten in einzigartiger Weiſe die Be⸗ trachtung der oberrheiniſchen Geſchichte aus dem Geſtrüpp der überwuchernden Kleinigkeiten herausgeriſſen hat, um ſie in der Größe geſamt⸗ deutſcher Geſchichte wirken zu laſſen. Dies wird für uns beſonders bedeutungsvoll, weil es ſelbſwerſtändlich iſt, daß die Geſchichte des eige⸗ nen Landes, das einem geiſtig und räumlich am nächſten ſteht, auch als Lehrmeiſterin am un⸗ mittelbarſten wirkſam ſein muß. Nachdean ſo in verſchiedenen Einzelreferaten Grundlinien und Grundfragen deutſcher Volks⸗ politik aufgezeigt und belegt und von verſchie⸗ denſten Seiten beleuchtet worden waren, faßte Obergebietsführer Friedhelm Kemper die Ergebniſſe der Tagung zuſammen und gab gleichzeitig die Richtlinien fürdie künf⸗ tige Arbeit. Die Führerſchaft der Zukunft wird nicht in der engen, ſtickigen Luft der Kirch⸗ tumspolitik aufgewachſen ſein. Weltanſchauliche Klarheit wird ihr Feſtigkeit und Sicherheit für ihren eigenen Standpunkt geben und ſie fähig machen, mit weitem Blick die großen Zuſam⸗ menhänge zu erkennen. Die deutſche Jugend Platz Raufthaus Wenn die flugen nimmer taugen geh' zu wird mit der Jugend der ganzen Welt Ver⸗ bindungen aufnehmen, von ihnen lernen und ihnen ſelbſt wieder geben. Sie wird wiſſen, wo ſie ſteht. Und vor allem wird ſie wiſſen, daß das Reich überall da iſt, wo Deutſche ſtehen und kämpfen! Und dieſe Deutſchen werden nach jahrhundertelangen Niederlagen endlich wiſſen, daß ſie nicht mehr umſonſt kämpfen und daß ihre Politit ſiegreich ſein wird. r der hieſigen erſtmalig in hon drei Mon serklärung un an den Stag trag aus de ꝛichen. le 1938. Kurortes httheater D mmenden tet, die in n Gemeinde 3 P 6, 22 27 Mit MEy-Kragen schenken Sie höchste praktische Bequemlichkeit!— MEV wird nur neu getragen, Waschen und Platten fallt weg— daher kein Kragenärger mehr! MET S EDLI. CH und q alſen Geschaſen nit 1 E V- Plalaten. z* ——— Duſzend Oroinolpcæꝰ) .50 HMick —.65 „Hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 15. Dezember 107 Keiner iſt zu alt! Ein Sportlehrer der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ erzählt unſerem Mitarbeiter einiges über ſeine neue Arbeit in den Betriebs⸗ ſportigemeinſchaften, die in dieſem Sommer ihre einheitliche Form und Ausrichtung gefun⸗ den haben. Vorläufig müſſe er noch oft die Meinung hören:„Ach, wiſſen Sie, was ſoll ich denn noch beim Sport. Ich bin ja ſchon viel zu alt dazu, und mit meinem Gewicht geht man nicht mehr in die Kniebeuge!“ Mit dieſer Antwort gibt ſich der„Kraft⸗ durch⸗Freude“⸗Sportlehrer nicht zufrieden. Wir denken ja gar nicht daran, unſeren Betriebs⸗ ſport nur als eine reine Frage der Körperhilfe anzuſehen. Er iſt nicht nur ein Geſundungs⸗ mittel des Körpers, ſondern weit mehr der Seele. Es kommt uns darauf an, daß die Ein klangvoller Fliigel das Schmuckstück Ihrer Wohnung Lassen Sie sieh beraten vou Scharf u. Mauk.( 4, 4 pieno- u. Flũügelfabri& Schaffenden bei uns innerlich frei, daß ſie auf⸗ elockert und entſpannt werden und beim fröh⸗ ichen und ausgelaſſenen Tummeln und Spie⸗ len Freude und wahrhafte Erholung finden. Daß ſie dabei ein paar Pfund abnehmen, ge⸗ ſchieht nebenbei und iſt nicht ſo ſehr wichtig. „Natürlich kennen wir auch die geſundheits⸗ fördernde Wirkung unſerer Körperſchule; wir legen ſogar Wert auf ſie und laſſen ſie durch unſexe Sportärzte des Koß⸗Sportamtes kon⸗ trollieren und beobachten. Denn wir haben ja deshalb den Sport in ſeiner volkstümlichſten Form in die Betriebe getragen, damit jeder Arbeitskamerad ſeinem harten, verarbeiteten Körper einen Ausgleich geben kann. Wir wol⸗ len den Betriebsſport, weil wir wiſſen, wie der menſchliche Organismus ſtrapaziert wird durch die einförmige Arbeitsbewegung im Alltag. Der eine ſitzt tagaus, tagein auf dem Stuhl, der andere drückt Woche für Woche den gleichen Hebel an ſeiner Stanzmaſchine herab und der dritte wuchtet mit ſchweren Laſten in der Verſandabteilung oder in der Packerei: ſie alle drei müſſen einmal ihrem Körper Gelegen⸗ heit geben, ſich zu entſpannen oder ſich ſyſte⸗ matiſch aufzulockern und durchzuarbeiten, ſonſt ſind ſie mit fünfzig Jahren fertig. Und dann nützen uns unſere ſchönſten Arbeitsräume und die beſten ſanitären Anlagen nichts mehr, wenn 8 verarbeitete Geſtalten in dieſen Räumen aben. Weihnachtsgutſcheinhefte des Uational⸗ theaters Heute beginnt der Verkauf der Weihnachts⸗ gutſcheinhefte des Nationaltheaters. Die Hefte enthalten vier Gutſcheine zu 25 Prozent Er⸗ mäßigung gegenüber den Tagespreiſen und wer⸗ den für alle Platzarten ausgegeben. Im Nationaltheater wird heute nachmittag das Weihnachtsmärchen„Peterchens Mond⸗ fahrt“ von Gert v. Baſſewitz in der Inſzenie⸗ rung von Hans Becker wiederholt. Muſikaliſche Fut die„groſie Toclitet Tischwösche Händtücher Wöschestoffe WEIDNER G W/EIS5 Mannheim N 2, 8 Kunststraße Leitung: Eugen Heſſe, Beginn: 15 Uhr. Abends findet die erſte Wiederholung der Neuinſzenie⸗ rung von Beethovens Oper„Fidelio“ ſtatt. Beginn: 20 Uhr.— Morgen Donnerstag wird Axel Jvers' Luſtſpiel„Spiel an Bord“ in dieſer Spielzeit zum letztenmal im National⸗ theater erſcheinen. Singen und Klingen im Herzen Weihnachten bei unſeren Schwerhörigen/ Eine unvergeßliche Feierſtunde Wir Menſchenkinder ſchlechthin freuen uns alle— ob arm oder reich— der uns von der Natur geſchenkten geſunden fünf Sinne. Dieſe einmal als Selbſtverſtändlichkeit hingenommene Tatſache ſollte uns aber doch hin und wieder zur inneren Einkehr mahnen. Dies ailt beſon⸗ ders dann, wenn uns in unſerer ſchnellebigen und verkehrsreichen Zeit auf der Straße Volks⸗ genoſſen und ⸗genoſſinnen begegnen, deren gelbe Armbinde oder Plakette mit den drei ſchwarzen Punkten uns daran erinnert, daß es noch ein Schickſal gibt, das mitunter arauſam und hart in unſer Leben eingreift. Schwerhörig oder blind— beſagt dieſes Zei⸗ chen, und ein ſonderbares Gefühl kriecht in uns hinauf, denn um wieviel ſind wir anderen doch begnadeier als jene Brüder und Schweſtern, denen Gehör oder Licht durch irgendwelche Schickſalsſchläge aenommen wurde. Sehen wir aber dieſen ſchwergeprüften Menſchen ins Herz, ſo können wir uns nicht von der Ueberzeugung losſagen, daß darin ein Gefühl der Verbunden⸗ heit und Kameradſchaftsempfinden wurzelt, das den wachen Beobachter in ſeinem Ausmaß geradezu erſchüttern muß. Daß dem ſo iſt, bewies uns am Sonntag⸗ nachmittag ein Beſuch im Kolpinghaus, wo ſich die Mitaglieder des Reichsbundes der Deutſchen Schwerhörigen E. V. mit ihren Angehöriaen zu Hunderten eingefunden hatten, um in althergebrachter Weiſe gemein⸗ ſam das Feſt des Lichtes,— Weihnachten, zu feiern. Außer den Mannheimern waren auch die Leidensgefährten aus Ludwigshafen und Speyer zahlreich erſchienen, ſomit die gegenſei⸗ tige Verbundenheit würdig unterſtreichend. Mit viel Liebe waren auf die langen Tiſch⸗ reihen die Hörgeräte aufgebaut, ſo daß die mei⸗ ſten Schwerhörigen mittels der angeſchloſſenen Kopfhörer in den vollen Genuß der abwechſ⸗ lungsreichen Darbietungen kamen. Das aleiche gilt von den mannigfachen Arbeiten, die Orts⸗ gruppenwalter Dr. Herrmann unter Mit⸗ hilfe von Frl. Arnold(Theater), Frau Betriebsappelle in allen deuischen Gauen Weltbild(M) Lehrlinge während eines Betriebsappells im Rahmen der großen Propagandaaktion für den Berufswettkampf, der im Frühiahr nächsten Jahres vor sich geht. Im ganzen Reich fanden insgesamt etwa 62 000 Betriebsappelle-statt. Im Geiſte Coſima Wagners mitgliederverſammlung des Richard⸗Wagner⸗Derbandes deutſcher Frauen Freitag nachmittag fand im oberen Saal des Arkadenhofes eine Mitgliederverſammlung des Richard⸗Wagner⸗Verbandes deutſcher Frauen, Ortsgruppe Mannheim, ſtatt. Die Ortsgruppe, die bereits vor dem Kriege beſtand, 20 Jahre dann hindurch ſtumm geblie⸗ ben war und nun erſt wieder vor zwei Jahren neugegründet worden iſt, iſt dieſen Umſtänden gemäß eine noch kleine Gruppe, jedoch, wie der Geſchäfts⸗ und Leiſtungsbericht des Jahres 1937 zeigte, eine durchaus rührige Ortsgruppe. Hauptzweck der Vereinigung iſt ja, wie be⸗ kannt, jungen Künſtlern und Muſikern die Möglichkeit zu geben, ſelbſt Wagners Werke in Bayreuth ſelbſt zu ſehen und zu erleben, wo dieſe Werke am reinſten und den Abſichten und Vorſtellungen des Meiſters entſprechend aufge⸗ führt werden. So haben die von der Gruppe in dieſem Jahr geſtifteten Stipendiate fünf jungen Mu⸗ ſitern die Reiſe nach Bayreuth ermöglicht. Je zwei Vorſtellungen konnten unentgeltlich beſucht Handelsvertreter, wie wir ſie brauchen Eine berſammlung der Fachgruppe Handelsvertreter im Ballhaus In einer aut beſuchten Verſammlung, die die Bezirksuntergruppe Mannheim der Han⸗ delsmaller in der Reichsgruppe Handel der ge⸗ werblichen Wirtſchaft einberufen hatte, ſprach der Leiter der geſamten Facharuppe, Ker⸗ ſting⸗Berlin, über wichtige Tagesfragen der Fachgruppe. Gerade die Bezirksuntergruppe Mannheim hat immer eine bedeutſame Rolle in der geſamten gewerblichen Wirtſchaft Ba⸗ dens geſpielt wegen Mannbeims Bedeutung für das wirtſchaftliche Lehen und ſeiner aün⸗ ſtigen Lage in einem wirtſchaftlich hochbedeut⸗ ſamen Gebiet. Aus dieſer aroßen Bedeutung aber ergibt ſich auch die Verpflichtung beſon⸗ deren Einſatzes. Zwei Aufgaben ſtellte Kerſting als vordring⸗ lich hin,— die möglichſt raſche und vollſtändige Neugeſtaltung unſeres wirtſchaſtlichen Lebens und die Verbreiterung der Exiſtenzgrundlage für die Handelsvertreter. Unſere Wirtſchaft ſtellt ſich auf völlia neue Grundlagen, ſie wird nicht mehr von Machtfaktoren außerhalb Deutſchlands abhängen, und wir dürſen ſicher ſein, daß der wirtſchaftliche Aufſtieg ein ſteti⸗ ger jſt' Dazu bedarf es für den einzelnen vor allem der Erkenntnis der wirtſchaftlichen Ziele und die Einſtellung auf ſie, die unter Umſtänden ſchwerwiegende Entſchlüſſe vom einzelnen venlangen kann. Grundſätzlich gilt, daß die Neugeſtaltung un⸗ ſerer Wirtſchaft ſo erfolgt, daß allein die beſ⸗ ſere Leiſtung, die im freien Wettbewerb feſtgeſtellt wird, den Ausſchlag gibt. Hier hat der Handelsvertreter als freier Kaufmann mit roßem Einfluß auch auf andere Betriebe be⸗ ſondere Verpflichtungen. Dazu gehört aber auch beſondere Verantwortung, und wer ſie nicht aufbringt, muß ſich nach etwas anderem umfehen. Fachwiſſen, Lebenserfahrung, Men⸗ ſchenkenntnis, Friſche und Spannkraft, Takt, Allaemeinbilduna und Verantwortungsbewußt⸗ ſein ſind notwendige Vorausſetzungen für den Beruf des Handelsvextreters. Der Hauptgeſchäftsführer der Fachgruppe, Dr. Engel, ſpann einzelne Gedanken weiter aus. Von den wirtſchaftlichen Verhältniſſen ging er aus, von hier aus beleuchtete er die Verpflichtungen des Handelsvertreters. Ein⸗ gehend erörterte er weiterhin die Zuſammen⸗ ärbeit der Fachgruppe mit ihren einzelnen Mit⸗ gliedern und den verſchiedenen Dienſtſtellen pon' Staat und Partei, und eine Reihe prak⸗ iſcher Fragen wie die des Normalvertrages, der ſog,„Fürſorge“ uſw.— werden. Auch die Verpflegung war miteinbe⸗ griffen. Das Hrthe Ereignis ſeit dem Wieder⸗ aufleben der Ortsgruppe war das Ffſeg im 83 im Ritterſaal des Schloſſes im lpril 1937, an dem Generalmuſikdirektor Karl 'lmendorff mitgewirkt hat, Irene Ziegler, Paula Buchner, Heinrich Hölzlin und das Kerglquartett. Im Februar hatte ein Vortrag von Prof. Dr. Golther ſtattgefunden über: König Ludwig II. und Richard Wagner. Die Vorſitzende, Frau Schmitz, die am Frei⸗ tag nicht hatte erſcheinen können, ließ ſich durch Frau Röchling, der ſtellvertretenden Vorſit⸗ zenden vertreten. Frau Röchling, die zu den Mitgliedern über die bereits geleiſtete Arbeit wie über die künftigen Aufgaben ſprach, for⸗ derte beſonders zur Werbung neuer Mitglieder auf. Sie gedachte des verſtorbenen Gatten der Vorſitzenden Frau Schmitz, der ein ſo eifriger Förderer ihrer Gruppe geweſen war, gerade auch durch ſeine finanzielle Unterſtützung. Schatzmeiſter der Ortsgruppe iſt Vorſtandsmit⸗ glied Direktor Janda. Frl. Weidenhüller vom Vorſtand las den Rechenſchaftsbericht vom Jahre 1937; die Einnahmen betrugen 1871 RM, die Ausgaben 939 RM. Verſchiedene Mann⸗ heimer Firmen, die Mitglieder des Verbandes ſind, haben reichlich geſtiftet. Nach der Erledigung dieſer geſchäftlichen und internen Angelegenheiten hielt Herr. Fiſcher eine Gedenkrede für Coſima Wagner, für die Frau, der die Reinerhaltung des revolu⸗ tionären Werks Wagners in ſeinem Geiſt zu danken iſt. Denn die Frage, ob die Bayreuther Feſt⸗ ſpiele überhaupt fortgeführt werden könnten, war bei Wagners Tode durchaus unentſchieden. Seinem dreiſachen Genie, dem muſikaliſchen, poetiſchen, ſchauſpieleriſchen 3 nur Coſima gewachſen zu ſein. Auch 5 ie Tochter Liszts, war. von— Muſikalität erfüllt, doch ihre muſikaliſche Begabung, ihre Verſtandesgaben, ihr ſchauſpieleriſches Talent und ihre Regiekunſt hätten das Werk nicht vollendet, wenn ſte nicht eine ausgeſprochene Führerperſönlichkeit gewe⸗ ſen wäre. Sie ſei als die Verkörperung des Willens erſchienen, hat ein Zeitgenoſſe von ihr geſagt. So allein auch vermochte ſie ſich gegen Feind⸗ ſchaft und Angriffe in der Oeffentlichkeit durch⸗ zuſetzen. Aber der große Erfolg der von ihr einſtudierten Aufführungen bewieſen ihre Fä⸗ higkeiten. Die„Triſtan“⸗Aufführung war ihre erſte Igohne geweſen.(1886.) Und. zwei Jahre ſpäter ſolgten die„Meiſterſinger“ unter ihrer Leitung. Chamberlains Briefe an ſie offenbaren am ſchönſten das Weſen Coſima Wagners:„Ihr war die Kunſt Religion“. st. Prü Müller(Muſik) und nicht zuletzt ſeiner ſin zum Gelingen des Feſtes leiſtete. Und es ein voller, durchſchlagender Erfolg. 9 wir die alückſtrahlenden Geſichter der A Kreiſe ihrer kleinſten Anverwandten, die ſchwerhörig, es ganz vortrefflich verſig durch Theaterſtücke, Reigen und weihnacht Geſang Freude zu bereiten, an deren mah unendlich lange zehren kann und die ſeit über kritiſche Stunden hinwegkommen Darüber hinaus aber war auch Gau walter Stöß(Heidelberg) wieder bei Mannheimer und Pfälzer Leidensgen denen er herzlichen Dank ſagte für den lichen Geiſt, der in dieſen Reihen deutlich bar ſei, Erſchüttert gedachte er mit den ſammelten des erſt vor wenigen Tagen in große Armee abberufenen Bundesführers; heimrat Prof. Dr. Suck ow, deſſen a und Hilfe noch ſeinen Kameraden galt. Weiter mahnte der Redner die Angehörigen, den ge⸗ denden gegenüber die Liebe nicht zu vergeſfen, derer ſie dringend bedürfen. Ein Rückblick auf die Entwicklung des Bu⸗ des Gau Baden läßt erkennen, daß 7 Mannheim unter Leitung von Herrn Dr.Hen mann aganz große Erfolge zu verzeichten habe, wofür dieſem beſondere Anerkennung ge⸗ bührt. Seine Worte aipfelten in einem Tfeil gelöbnis auf den Führer.— Der Vorſitzende der Oaru. Speyer, Rech⸗ nungsinſpektor Schäfer, feierte in ſeier Anſprache die Freundſchaft als die heiligſte dr Gaben, die gepaart mit Liebe und Treue zi Freude würzt und die Pein mildert, Gemeig⸗ ſam geſungene Weihnachtslieder und ein flalhe licher Gabentiſch brachten noch mancherlef A wechflung, und herzlich war der Abſchied, —ram. der„Motordoktor“ wieder in Mannheln „Der Deutſche Automobilelub— Technſſch Dienſt“, ſo war auf dem Kaſtenwagen zu leeh der durch die Straßen unſerer Stadt rollte l in einer Garage des Binnenhafengebſeſz Standquartier bezog. Mit dieſem Fohrzeng ift der Reiſeingenieur des Techniſchen Pienſeh des DDAC, Ingenieur Poppe, wiederin nach Mannheim gekommen, um die Fahrzeig der DDAC-⸗Mitglieder auf zidraf und Nieren“ u unterſuchen. Schon zweimal weilte diiſtr echniſche Dienſt des DDAcC in Mannheiſh um nun erneut für vier Wochen ſich der Man heimer Fahrzeuge anzunehmen. Dieſer Techniſche Dienſt iſt vom Ddas g ſchaffen worden, um die Fofizren* gen regelmäßig durchführen zu könſh Jeder Gau beſitzt einen eigenen Fachmann, der mit ſeinem Wagen von Ort zu Ort reiſt, N Unterſuchungen erſtrecken ſich jeweils auf d ganze Fahrzeug, wobei beſonders darauf g achtet wird. daß die Verkehrsſicherheß jedes Wagens in vollſtem Maße vorhanden ff und wobei man auch die Eigentümer auf ſo ſtige Mängel aufmerkſam macht. Der 55 genieur nimmt bei dieſer Unterſuchung mih die geringſte Reparatur vor ſondern fül einen ſhungsbogen aus, nach den in den Reparz turwerkſtätten die feſtgeſtellten Mängel behoheg werden können. Die Unterſuchung eines Rahſ zeugs, die für die DDAC⸗Mitglieder völl koſtenlos iſt, nimmt etwa eine Stunde f Anſpruch. winterfeier im Geſangverein sieberhah Die Sänger und ihre Angehörigen, ſon auch eine Ehrenabordnung der Sangesfren Anæegungen in Fulle bieten die sSchsufenster von Wüsche · Speck.( l,7 vom befreundeten Geſangverein„Sängerhaſſ hatten in einem recht netten Programm f einen unterhaltſamen Abend geſorgt, der feh der zahlreichen Gäſte etwas zu geben ſchien Der muſikaliſche Leiter des Abends, Forth, hatte ſich mit anerkennensen Eifer der Mühe unterzogen, den muſikaliſch Teil aufzuziehen und brachte vorwiegend bietungen des Männerchores, des gemiſch Chores, des Kinderchores und Quarteih träge. Herauszugreifen ſei aus der Voriit folge die Sopran⸗Soli von Julia Debus„ Fenſterlein“ nach Worten von Löns und Weiſe von Jöde,„Der Tauber“. Auch ff Dingeldein, der Vereinsführer, der fü einige Worte herzlicher Begrüßung geſprothg hatte, ſang als Baritonſolo und zwar dieh fallsfreudig aufgenommenen Lieder„ lied“(Worte von Löns) und„Auf der L burger Heide“(Jöde). Recht herzlichen Amß fanden einige Tanzſzenen der Geſchwiſter in ihrem kindlichen⸗unkindiſchen Spiel, der kannte„Holzſchuhtanz aus Zar und Zimm mann“ und ein lausbübiſch⸗heiterer Step, J Schluß dieſes Teils forderte der gemiſt Der Zeitmesger in seiner vielfòſtigen Gest in reichster Ausweohl und a preislogen 4 zuWeELI Wirhkun Brerui MANNHEIHM O 7, 16 Wosserturmech Chor in einem dreiſtimmigen Kanon zum heraus. Zuvor ſtieg über die Bretter noch Spiel nach Hans Sachs,„Der fahrende Gah im Paradies“.—3 In geſelligem Beiſammenſein blieb mana dann noch einige Stunden beim Tanz.de namentlich die Jugend mit Eifer huldigte —I 5 ar enkr. Unſere Mar lehten Zeit i! bern eingeeng überraſcht gen weiteren ſehr handelt ſich n. unteren Einge mes. Dort br eingebettet, la zuſammengeri * Plat en iſt. Da die Luſt haben, ſi ihnen nichts a anderen Sitzg Elternabe Am Samst faiſergarten Ausſchnitte ar Ludwig bei es ſich hier u Dementſpreche Mittelpunkt d zirkus. Die Ke briginellen K Beifall. Im „Flips und F — Burſch ied„Blonde dieſen ſchönen Ledige Die Freigre 150 Prozent, Sülfsb den d Hilfsbedürftig gemeinen Für jedoch jährlick ligungserlaß Ledigenbe klärt. Als Siichtag nich nahme der ve ſonen, die am endet haben o tag ein minde ur Erläut der Anwendu als ledig zu b oder 0 iede behandeln ſin jahr am S 90—50— ushalt geh gen Recht lie als ein mind⸗ 96688⁰ geh er genügte, Haushalt gehr Bei daue Ehegatten 150 Prozent zwar auch de nach dem Fü für alleinſtehe ———————„———5 Dezember uletzt ſein te. Und e rfolg. Nock hter der Al andten, die ſel fflich verſtand id weihnach an deren und die in einem Veüt⸗ . Speyer, Muh⸗ in ſeinet eierte s die heiligſte e und Treue mildert, Gem der und ein f h mancherlei der Abſchied, — ã rin mann ub— Techniſche enwagen zu leſeh Stadt rollte unenhafengebletz A Fe 130 chn ſchen 2 ppe, wiedermm im die Fahrzeug raß und Nieren mal weilte dieſtr L in Mannheiſ en ſich der Mo n. ibren ühren zu könſg en Fachman zu Ort reiſt, F jeweils auf d onders darauf g hrsſicherheh aße vorhanden entümer auf ſon iacht. Der F nich ondern füllt eineh 1 in den part⸗ Mängel behohe chung eines fah itglieder vörlf meine Stunde f ein Siederhaln igehörigen, ſon er Sangesfreun Programm geſorgt, der ſeh u geben ſchien, Quartei us der Vortrt ulia Debus„ n Löns und ber“. Auch sführer, der zuh rüßung geſproth und zwar die h Lieder„Ah „Auf der LI herzlichen An Geſchwiſter Ku hen Spiel, der! zar und Zimme eiterer Step. 3 te der gemiſt oltigen Geshl Ausw/ohl und à zuwetik A Vosserturm 0 Kanon zum Bretter noch fahrende Schi in blieb man a beim Tanz zifer huldigte. 1 vom Doulb g 7— 2* Mittwoch, 15. Dezember 1937 nfere Marktplatztauben, denen man in der letzten Zeit ihren Lebensraum mit Drahtgit⸗ lein eingeengt hat, dürften zweifellos recht überraſcht geweſen ſein, als man ihnen einen peiteren ſehr beliebten Sitzplatz wegnahm. Es handelt ſich nämlich um den Vorbau über der interen Eingangstüre in der Mitte des Tur⸗ mes, Dort brachte man, ſäuberlich in Zement kingebettet, lange, ſpitze Nägel an, die ſo eng zuſammengerückt wurden, daß auch nicht der * Platz mehr zum Niederlaſſen vorhan⸗ en iſt. Da die Tauben wohl kaum irgendwelche Luſt haben, ſich als Fakire auszubilden, wird nen nichts anderes übrig bleiben, als ſich nach üderen Sitzgelegenheiten umzuſehen. Elternabend des Fähnleins„Hagen“ Am Samstagabend zeigten die Pimpfe im Raiſergarten den zahlreich erſchienenen Eltern Ausſchnitte aus dem Dienſt. Fähnleinführer udwig betonte bei ſeiner Begrüßung, daß es ſich hier um einen luſtigen Abend handle. Dementſprechend waren auch die Lieder. Im Mittelpunkt des erſten Teiles ſtand der Lager⸗ irkus. Die Kapelle„Helft uns hoch“ mit ihrem briginellen Kapellmeiſter eroberte ſich reichen Beifall. Im zweiten Teil kam das Laienſpiel Flips und Flaps“, das von der Wanderſchaft 5—3 Burſchen erzählt, zur Aufführung. Das ied„Blonde und braune Buben“ beendete dieſen ſchönen Abend. Ledige bei der Bürgerſteuer Die Freigrenze bei der Bürgerſteuer beträgt 4 150 Prozent, bei Ledigen 130 Prozent des Be⸗ trages, den der Steuerpflichtige im Falle der Pifßsbedürftigkeit nach den Richtſätzen der all⸗ gemeinen Fürſorge erhalten würde, mindeſtens jedoch jährlich 400 RM. Durch einen Berich⸗ ligungserlaß hat der Reichsfinanzminiſter den en noch einmal ge⸗ klärt. Als ledig gelten Perſonen, die am Stichtag nicht verheiratet waren, mit Aus⸗ hahme der verwitweten oder geſchiedenen Per⸗ ſonen, die am Stichtag das 50. Lebensjahr voll⸗ endet haben oder in deren Haushalt am Stich⸗ tag ein minderjähriges Kind gehört hat. ur Erläuterung wird ausgeführt, daß bei der Anwendung der Freigrenze für die nicht als ledig zu behandelnden Perſonen verwiwete oder Perſonen als verheiratet zu behandeln ſind, wenn ſie das 50. Lebens⸗ ahr am Stichtag überſchritten hat⸗ ien oder ein minderjähriges Kind zu ihrem Haushalt gehört hat. Gegenüber dem bisheri⸗ gen Recht liegt inſoweit eine Aenderung vor, als ein minderjähriges Kind am Stichtag zum 4 4 Imnauer Ayollo-Sprudel gut zum Mischen mit Wein und Fruchtsäften noralbrunnen A0 Bad Oberkingen 96%οοοàeeeeο αοο gehört haben muß, während es bis⸗ er genügte, daß ein minderjähriges Kind zum Haushalt gehört hatte. Bei dauernd getrennt lebenden Ehegatten beträgt die Freigrenze nunmehr 150 Prozent der Wohlfahrtsunterſtützung, und zwar auch dann, wenn für die Unterſtützung nach dem Fürſorgerecht lediglich der Richtſatz für alleinſtehende Perſonen maßgebend iſt. Die Steuerpflicht der Soldaten Uur für die über die aktive Dienſtpflicht hinaus freiwillig dienenden Soldaten Vom Oberkommando des Heeres wird feſt⸗ geſtellt: Wehrpflichtige, die zur Ableiſtung der aktiven Dienſtpflicht oder von Uebungen(§ 20 Wehr⸗ geſetz) eingezogen ſind, ſtehen in keinem Dienſt⸗ verhältnis im Sinne des Einkommenſteuer⸗ geſetzes. Ihre Bezüge(Geld⸗ und Sachbezüge), die ſie als Soldaten erhalten, gelten nicht als Arbeitslohn und ſind mithin der Lohnſteuer nicht unterworfen. Lohnſteuerpflichtig ſind alle über die attitve Dienſtpflicht hinaus freiwillia dienenden Sol⸗ daten. Zum ſteuerpflichtigen Arbeitslohn die⸗ ſer Soldaten gehören: Die Beſoldung (Grundgehalt, Wohnungsageldzuſchuß, Kinder⸗ zuſchlag, Stellenzulage uſw.), die Flieger⸗ zulage leinſchließlich der Leiſtunaszulage für Flugſchüler), der Geldwert des Kaſernenquar⸗ tiers kaſernierter Soldaten, der Geldwert der freien Verpfleguna oder das bei Selbſtbeköſti⸗ gung an Stelle der Verpflegung tretende Be⸗ köſtigungsgeld, ſoweit dieſe Bezüge neben der Beſoldung aewährt werden, Geldbelohnungen und Geldpreiſe. Dagegen unterliegen u. a. nachſtehende Be⸗ züge dem Steuerabzua vom Arbeitslohn nicht: die Dienſtbekleidung der Unteroffiziere und Mannſchaften, ſerner Einkleidungsbeihilfen und Abnutzungsentſchädigungen der zum Traagen oder Bereithalten von Dienſtbekleidung ver⸗ pflichteten Offiziere und Wehrmachtbeamten, Verpfleaunas⸗ und Betöſtigungszuſchüſſe. der Geldwert der freien ärztlichen Behandlung, der freien Krankenhauspflege, des freien Ge⸗ brauchs von Heil und Kurmitteln und der freien ärztlichen Behandlung der Ehefrauen und unterhaltsberechtigten Kinder durch den Truppenarzt oder Standortarzt und ſchließlich Zehrzulagen Ein Muſikinſtrument gehört auch dazu Ein appell des Reichsjugendführers:„Lerne ein Inſtrument ſpielen!“ Du glaubſt, muſizieren ſei eine Sache für verzogene Mütterſöhnchen, deren weiche Hände für Fingerübungen beſſer geeignet ſind als deine Fäuſte, in die du lieber einen Speer, eine Kugel oder die Schlaufe eines Schleuderballes nimmſt. Haſt du ſchon einmal daran gedacht, daß die großen Muſiker deines Vol⸗ keis am Klavier, an der Orgel, mit dem Gei⸗ gen- oder Cellobogen harte Arbeit geleiſtet ha⸗ ben, während du dich heute an ihren Früchten täglich erfreuen kannſt? Du haſt keine Zeit für die Muſik? Zu Hauſe ſteht unbenutzt ein Klavier. Wenn du einmal alle halben und viertel Stunden zuſammenzäh⸗ len würdeſt, die du in einer Woche ungenutzt verſtreichen läßt— ob du dann nicht doch fin⸗ deſt, daß zwei Stunden oder auch drei in dieſen ſieben Tagen übrig bleiben, in denen du ein Inſtrument ſpielen könnteſt? Haſt du nicht auch Zeit zum Leſen? Oder findeſt du dieſe Zeit nur, weil du meinſt, leſen ſei bequemer? Eine Frage, die wir ebenſo an die Eltern wie auch an ihre Jungen und Mädel richten: Habt ihr euch ſchon überlegt, daß ein pa ſſen⸗ des Weihnachtsgeſchenk ein gutes Muſikinſtrument wäre, z. B. eine Geige, eine Konzertflöte; es kann auch eine Blockflöte ſein? Vielleicht ſagſt du, du kannſt kein Muſik⸗ inſtrument ſpielen. Aber das iſt es ja, du ſollſt es eben erlernen. Deine Formation, deine Jun⸗ gen oder Mädel, ganz gleich, wo du ſtehſt, wä⸗ ren oft dankbar, wenn ihre Heimabende, ihre Feierſtunden und auch ihre fröhlichen Gemein⸗ ſchaftsabende ein wenig mehr Muſik erhielten. Nicht zuletzt deshalb ruft dir die Reichsjugend⸗ führung zu: Lerne ein Muſikinſtru⸗ ment ſpielen! Anordnungen der NSDAF Kreisleitung der NSDAP Mannheim, Rheinstrahe 1 Die Filmſtellenleiter treten am 17. 12., 20.20 Uhr, in Uniform vor der Hauptfeuerwache an. Die Film⸗ referenten der Parteigliederungen ſind dazu ein⸗ geladen. Kreisfilmſtelle. Reichsarbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung Januar⸗Auflage von„Kampf der Gefahr“ liegt zum Abholen bereit. An die Ortsgruppen⸗, Stützpunkt⸗ und Kreis⸗ amtsleiter! Die Meldungen für den 42. Lehrgang(7..—28. 2. 1938) in der Gauſchulungsburg Frauenalb wollen un⸗ ter Angabe von Name, Dienſtrang, Beruf, Geburtstag und Wohnung alsbald eingereicht werden. Meldeſchluß: 4. Januar 1938. Kreisperſonalamt. An alle Ortsgruppen des Stadtgebiets Mannheim Die Propagandaleiter haben am 15. 12., 20.15 Uhr, in der„Harmonie“, p 2, 5/6, Propagandaleiterſitzung. Kreispropagandaleiter. Ortsgruppen der NSDAP Lindenhof. Am 17. 12., findet im Saal des„Rhein⸗ park“ eine öffentliche Verſammlung ſtatt. Redner: Pg. Schneider, Heidelberg. Karten zu 20 Pf. durch die Hausleiter erhältlich. Neckarau⸗Süd. 19. 12., 20 Uhr, Kundgebung im „Volkschor“. Es ſpricht Pg. Nickles über das Thema: „Ein Volk hilft ſich ſelbſt“. Pflicht für die Pg. und Parteianwärter. Die uniformierten Politiſchen Leiter treten um 19.30 Uhr im Hofe des Ortsgruppen⸗ heims an. Neckarau⸗Süd. Sprechſtunden des Funkſtellenleiters montags von 20 bis 21 Uhr im Ortsgruppenheim in allen Fragen des Rundfunks, Rechtsfragen und An⸗ meldung ſowie Beſeitigung von Störungen. Sandhofen. Am 16. 12., 20 Uhr, im Saale„Ziſm Adler“ Kundgebung. Es ſpricht der Gauredner Kreis⸗ propagandaleiter Pg. Fiſcher. Erſcheinen aller Partei⸗ genoſſen und⸗Anwärter iſt Pflicht. Bismarckplatz. 15. 12., 20.15 Uhr, Großkund⸗ gebung mit Reichsredner Pg. Meyer(Hannover) im Saale des„Zähringer Löwen“, Schwetzinger Str. 103. Pflichtveranſtaltung für ſämtliche Pg., Parteianwär⸗ ter und Mitglieder der Unter⸗ und Nebenorgantſa⸗ tionen der NSDApP. Alle übrigen Volksgenoſſen ſind hierzu herzlichſt eingeladen. NS⸗Frauenſchaft Bäckerweg. 15. 12., 19.30 Uhr, Pflichtheimabend im Gaſthaus„Zur Vorſtadt“ in Käfertal. Frauenwerk iſt eingeladen. Bismarckplatz. 15. 12., 20.15 Uhr, nehmen die Frauen an der Kundgebung der NSDaApP im„zZährin⸗ ger Löwen“, Schwetzinger Straße 103, teil. Neckarau⸗Nord. 15. 12., 20 Uhr, Heimabend im Ge⸗ meindehaus. Neueichwald. 16. 12., 20 Uhr, Heimabend im Frauen⸗ ſchaftsheim. Deutſches Eck. 16. 12., 19.30 Uhr, findet in den Germaniaſälen, s 6, ein Heimabend ſtatt. Alle Frauen der Ortsgruppe ſind dazu eingeladen. Taſſe und Kaffeelöffel ſind mitzubringen. Neckarau⸗Süd. 15. 12., 20 Uhr, Singen im„Volks⸗ chor“, anſchließend Beſprechung der Zellen- und Block⸗ frauenleiterinnen. Platz des 30. Januar. 16. 12., 19.30 Uhr, Pflicht⸗ heimabend im Gaſthaus„Zum Kranz“, Seckenheimer Straße 56. Frauenwerksmitglieder ſind eingeladen. Plankenhof. Achtung, Frauenſchafts⸗ und Frauen⸗ werksmitglieder! Karten für die öffentl. Kundgebung am 18. 12. werden nur durch die Hausleiter verkauft. Feudenheim. 16. 12., zwiſchen 16 und 17 Uhr ſind die Mitgliedsbeiträge bei Frau Reis, Scheffelſtraße 52, abzurechnen. Dieſe Zeit muß unbedingt eingehalten werden. Rheinau. 15. 12., 20 Uhr, Pflichtheimabend im „Bäd. Hof“. Frauenwerk iſt eingeladen. Waldhof. 16. 12., 20 Uhr, Heimabend bei Brückl. Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder! Wir machen auf die Weihnachtsſchau der Gedok am 16. 12. in R1, 1 aufmerkſam. Die Schau iſt für jedermann zugänglich und iſt von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Abteilung Jugendgruppe Deutſches Eck und Innenſtadt. Sämtliche Mädel, auch die neu überführten BDM⸗Mädel, treten am 16. 12., 19.45 Uhr, in Uniform vor den Germa⸗ niaſälen in S 6, 40 zum gemeinſamen Beſuch des Heim⸗ abends der Ortsgruppe Deutſches Eck an. Neckarſtadt⸗Oſt. Donnerstag, 16. 12., 20 Uhr, Heim⸗ abend in der Wohlgelegenſchule. HJ Achtung, Streifendienſtgefolgſchaft 1711 Der Kame⸗ radſchaftsabend kann infolge techniſcher Schwierigkeiten nicht in der NSV⸗Küche durchgeführt werden. Derſelbe findet nun in der Jugendherberge Mann⸗ heim ſtatt. Antretezeit um 20.15 Uhr vor der Ju⸗ gendherberge im Schnickenloch. Ich mache nochmals darauf aufmerkſam, daß alles anzutreten hat. Die Gegenſtände für den Kameradſchaftsabend nicht ver⸗ geſſen!(Geſchenke, Muſikinſtrumente, Kuchen uſw.) Der Beitrag iſt ebenfalls mitzubringen. BDM Gr. 12/171 Erlenhof. Am 15. 12., 20 Uhr, Heim⸗ abend der Schaft 1/1(M. Lührig) in der Humboldt⸗ ſchule. Gruppe 6/171 Lindenhof. Die geſamte Gruppe tritt am 16. 12. um 18.20 Uhr auf dem Gontardplatz an. Heimabende fallen aus. Erſte⸗Hilfe⸗Kurs Dr. Taglang: Donnerstag, 16. 12.. 20 Uhr, in N 2, 4. Gruppenführerinnen, ſofort Fächer leeren! Arbeits⸗ berichte, Führerinnenliſte. Gruppe 8//171 Schwetzingerſtadt. 15. 12. Sport fällt aus. Gruppe 1/171 Deutſches Eck. 15. 12. kommen ſämt⸗ liche Mädel, die Handharmonika ſpielen, um 20 Uhr in die U⸗2⸗Schule.— 16. 12. fällt Gruppenappell aus. Dafür treten ſämtliche Mädel um 18.30 Uhr auf dem U⸗2⸗Schulplatz an. Gruppe 3/171 Friedrichspark. 15. 12. treten die Schaften M. Oberle, A. Schäffner, M. Herweck, A. Hartmann, J. Gimfeld um 19.30 Uhr auf dem Zeug⸗ hausplatz zum Heimabend an. Weihnachtspaketchen ſind mitzubringen. Gruppe 7/171 vindenhof 2. 15. 12., 20 Uhr, Gruppenappell in der Dieſterwegſchule. Erſcheinen aller Mädel Pflicht. IJM IM⸗Gruppenführerinnen, ſofort Fächer leeren! Zum Appell zur Eröffnung der Sammlung treten am Donnerstagabend um 18.50 Uhr die JZM⸗Gruppen der Innenſtadt, Neckarſtadt und Linden ⸗ hof an. Die Einheiten ſind geſchloſſen um 18.50 Uhr auf dem Marktplatz. Die übrigen IM⸗Gruppen neh⸗ men an den Appellen der Standarte teiſ. Die Deutsche arbeitsiront Organiſation Die Kreiswaltung der Deutſchen Arbeitsfront mit Kreiswaltung Mannheim. Rheinstr. 3 ihren Abteilungen in der Rheinſtraße 3 iſt ab ſoſort unter der Sammelnummer 345 21 zu erreichen. Propaganda In der Nacht vom 20. auf 21. Dezember ſpricht im Muſenſaal des Roſengartens der Leiter des Deutſchen Handels, Pg. Feit, und Reichsfachgruppenwalter Pg. Genſch über das Thema:„Das Deutſche Gaſt⸗ ſtätten⸗ und Beherbergungsgewerbe“. Karten ſind bei den zuſtändigen Ortswaltungen erhältlich. Frauenabteilung Neuoſtheim. Am Mittwoch, 15. 12., 20.30 Uhr, in der Grünewaldſtraße 244 Heimabend. Hausgehilfen Waſſerturm. Am Mittwoch, 15. 12., 20.30 Uhr, in der Beethovenſtraße 15 Fachgruppenabend. Erlenhof. Am Mittwoch, 15. 12., 20.30 Uhr, im „Neuen Neckarpark“, Waldhofſtraße 76, Fachgruppen⸗ abend. Neuoſtheim. Am Mittwoch, 15. 12., 20.30 Uhr, in der Grünewaldſtraße 244 Fachgruppenabend. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. Am Mittwoch, 15. 12., 20.30 Uhr, in der Karl⸗Ludwig⸗Straße 7 Fachgruppenabend. Friedrichspark. Am Donnerstag, 16. 12., 20.30 Uhr, in D 5, 11 Fachgruppenabend. Kreisvertriebsſtelle„Arbeitertum“ Sämtliche Ortswaltungen und Betriebe haben heute, 15. 12., die Zeitſchrift„Arbeitertum“ bis einſchließlich Folge 15 und die Zeitſchrift„Der Aufbau“ bis einſchl. Folge 33 bei uns abzurechnen. Ortswaltungen Deutſches Eck. Am Freitag, 17. 12., pünktlich 20.15 Uhr findet im„Friedrichshof“, S 2, 1, eine Sitzung ſtatt, an der alle Betriebsobmänner, deren Stellver⸗ treter und Kd⸗Warte ſowie die Straßenzellenwalter und die Blockwalter teilnehmen müſſen. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. Heute, 18 Uhr, im Nebenzimmer des„Kranz“, Seckenheimer Straße, monatliche Be⸗ ſprechung der Betriebsobmänner. Rheintor. Jugend. Dienſtſtunden der Orts⸗ jugendwaltung jeden Donnerstag von 18—19 Uhr. S. Kraſtoubreude Abteilung Volksbildungswerk Heute, 20.15 Uhr, ſpricht in der„Harmonie“, b 2, 6 Dr. Hallier vom Elſaß⸗Lothringen⸗Inſtitut, Frank⸗ furt, über„Elſaß⸗Lothringen in Volkstum und ge⸗ ſchichtlichem Schickſal“. Eintritt 40 Rpf., für Inhaber der Hörerkarte 20 Rpf. Sport für jedermann Mittwoch, den 15. Dezember Allgem. Körperſchule(Frauen und Männer): 20 bis 21.30 Uhr Liſelotteſchule, Colliniſtraße. 20—21.30 Uhr Kirchgartenſchule, Neckarau. 18.30—20 Uhr Friedrich⸗ ſchule, U 2.)—21.30 Uhr Friedrichſchule, U 2. 20 bis 21.30 Uhr Adolf⸗Hitler⸗Realgymnaſium. 20—21.30 Uhr Eliſabethſchule, b 7.— Fröhl. Gymnaſtik und Spiele (Frauen und Mädchen): 20—21.30 Uhr Albrecht⸗Dürer⸗ Schule, Käfertal. 20—21.30 Uhr Wohlgelegenſchule, Kronprinzenſtraße.— Kindergymnaſtik: 15—16 Uhr Gymnaſtikſaal, Goetheſtraße 8. 18—19 Uhr Albrecht⸗ Dürer⸗Schule, Käfertal.— Schwimmen(Frauen und Männer): 21.30—23 Uhr Städt. Hallenbad, Halle 1.— Ski⸗Gymnaſtik(Frauen und Männer): 20.30—21.30 Uhr Tulla⸗Oberrealſchule.— Rollſchuhlaufen(Frauen und Männer): 19—20 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Moltkeſtraße. 20—21 Uhr Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Moltkeſtraße.— Reiten(Frauen und Männer): 10 bis 11 Uhr Reithalle, Städt. Schlacht⸗ und Viehhof. 11 bis 12 Uhr Reithalle, Städt. Schlacht⸗ und Viehhof. 16—17 Uhr Reithalle, Städt. Schlacht⸗ und Viehhof. 17—18 Uhr Reithalle, Städt Schlacht⸗ und Viehhof. Kathreiner V kg⸗Paket Kathreiner 43 Ffg Vkg⸗Paket Kathreiner 22 Pfg ——— EUEàů⁴œœ.—————————————————————————————— ⏑⏑uw²anm meeeneen kare ee, 5— 2—*—— 5——— 7*—— 23—* 3 —*—— 2—— 5 5 2 4 1 „Hakenkreuzbanner⸗ Mittwoch, 15. Dezemb Oas ist heute(osꝰ Mittwoch, den 15. Dezember Nationaltheater:„Peterchens Mondfahrt“, 15 Uhr.— „Fidelio“. Oper von Beethoven. Miete— 20 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. 20.15 Uhr Feierabendveranſtaltung der NSG Koß. Flughafen: 10—18 uUhr Rundflüge über Mannheim. Kleinkunſtbühne Libelle: 20.30 Uhr Nelly, der muſi⸗ kaliſche Elefant und ſieben neue Attraktionen. Tanz: Palaſthotel, Par⸗hotel, Libelle, Flughafengaſt⸗ ſtätte. Ständige Darbietungen: Stüdt. Schloßmuſeum: 10—12.30 und 14.30—16 Uhr geöffnet. Mannheim als Feſtung und Garniſonſtadt. Allerhand Weihnachtstand. Theatermuſeum, E 7, 20: 10—13 und 15—17 Uhr ge⸗ öffnet. Schwetzingen und ſein Thrater. Sternwarte:—12 und 14—19 Uhr geöffnet. Städt. Kunſthalle: 10—13 und 14—16 Uhr geöffnet. Weihnachtsausſtellung Mannheimer Künſtler Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10—13 und 15—17 Uhr geöffnet. Stüdt. Schloßbücherei: 11—13 und 17—19 Uhr Ausleihe. —13 und 15—19 Uhr Leſeſäle. Städt. Bücher⸗ und Leſehalle: 10.30—12 und 16—19 Uhr Buchausgabe.— 10.30—13 und 16.30—21 Uhr Leſe⸗ Mancherlei schwebt jhm vor, womit er„Ihr“ eine Fffreude zwu mochen ge⸗ denłkt. Und wer die Wohl hat— hot das Vergnö- gen. Elegante Strümpfe vnd Hoandschvuhe, doftige Wäsche, praktische pul- ſover, Morgenröcke in Seide, Wolle v. Flausch.. reizende Geschenkideen, die er mit Hilfe von Neugebaver verwirk- lichen wird. Denn Neu- gebaber, das grosse Mannheimer Texfil- S pezlalhqaus on den planken, hat das Sclienlcen leiclit gemaclit Daten für den 15. Dezember 1937 1804 Der Bildhauer Ernſt Rietſchel in Puls⸗ nnitz in Sa. geb.(geſt. 1861). 1832 Der Schauſpieler Auguſt Junkermann in Bielefeld geb.(gſt. 1915). 1832 Der franzöſiſche Ingenieur Alexandre Gu⸗ ſtave Eiffel in Dijon geb.(geſt. 1923). 1842 Der Dichter Karl Stieler in München geb. (geſt. 1885). Eine Spezialiſtin für Schuldiebſtähle wurde unſchädlich gemacht/ Allerdings nur neun Monate Gefängnis Tränenbäche ergoſſen ſich in die Anklagebank, als die 26 Jahre alte verheiratete Maria L. von Mannheim⸗Waldhof wegen Diebſtahls im Rückfall vor dem Einzelrichter ſtand. Am 21. Septeanber hat man ſie auf friſcher Tat ertappt, als ſie in der Schillerſchule mehrere Mäntel und Jäckchen abgehängt hatte und mit dem Rad davongefahren war; ſie wurde einge⸗ holt und ſitzt ſeitdem in Unterſuchungshaft. Der Hausmeiſter hatte den Diebſtahl bemerkt und geſehen, wie die Frau bei der Abfahrt eines der Kleidungsſtücke verlor. Da einige Tage zuvor, am 16. September, ebenfalls Ueberklei⸗ der von Kindern aus dem Schulhaus ver⸗ ſchwunden waren, fiel der Verdacht auf die Feſt⸗ genommene; ſie leugnete zwar, konnte aber durch eine Hausſuchung überführt werden. Aen 17. September beobachtete der Hausmeiſter der Wohlgelegenſchule eine Frau, die ſich in ver⸗ dächtiger Weiſe im Schulhaus herumtrieb. Die Angeklagte behauptete, an dieſem Tag im Kran⸗ kenhaus geweſen zu ſein, es ſtellte ſich aber her⸗ aus, daß dies nicht der Fall war. Der Hausmeiſter erkannte ſie in der Verhand⸗ lung als die Frau, die er angehalten hat und die ihm ſagte, daß ſie ihr Kind abholen wolle, obwohl der Unterricht ſchon lange beendet war. Da ihr in dieſem Fall nichts nachgewieſen wer⸗ den konnte, daß ſie etwas mitgenommen hat, mußte dieſer Punkt für die Antlage ausſchei⸗ den. Die beiden andern Fälle aber belaſte⸗ ten die Angeklagte ſchwer, da ein rundes Dutzend Zeugen aufgeboten war. In der Vorunterſuchung hatte ſie ſich eine rüh⸗ rende Geſchichte zurechtgemacht; ſie gab an, an jenem Tag gefroren zu haben, und weil ſie kteinen Mantel hatte, ſei ſie in das Schulhaus gegangen, um ſich einen zu nehmen. Mit dieſer Ausrede kam ſie nicht weit, denn ſie mußte zugeben, daß ſie doch einen eigenen Man⸗ tel hatte, außerdem nahm ſie gleich einen Arm voll Mäntel mit. Vielleicht wollte ſie einen anprobieren, obwohl kaum angenomenen werden kann, daß ſie dann die übrigen Mäntel wieder zurückgebracht hätte. Jedenfalls war es eine Gemeinheit, die Kinder, deren Eltern auch nicht auf Roſen gebettet ſindd, ihrer notwendigen Kleidungsſtücke zu berauben. Der Staatsanwalt würdigte dieſe Tat denn auch in gebührender Weiſe, wobei er an die einſchlägigen Vorſtrafen der Angeklagten erinnerte; ſie iſt bereits wegen eines Waren⸗ hausdiebſtahls und wegen eines Fahrraddieb⸗ ſtahls verurteilt worden. Bezeichnend iſt in dieſem letzteren Fall, daß ſie angeblich das Fahrrad wieder zurückbringen„wollte“, wäh⸗ rend ſie die Nummer wegfeilte und andere Aenderungen vornahm, um das Rad unkennt⸗ lich zu machen. Für die Schulhausdiebſtähle lautete der Strafantrag auf ein Jahr Zucht⸗ haus. Der Richter ließ es bei neun Mona⸗ ten Gefängnis bewenden. Die Strafe iſt keineswegs zu hoch gegriffen, denn man muß vermuten, daß die Frau noch mehr Raubzüge in Schulhäuſern unternommen hat; jedenfalls hörten mit ihrer Verhaftung die größeren Die⸗ bereien in Mannheimer Schulhäuſern auf. Bei dieſer Frau liegt ohne Zweifel eine krankhaft⸗ verbrecheriſche Veranlagung vor. Das nächſte Mal wird man ſie ins Zuchthaus ſchicken müſ⸗ ſen, dann droht Sicherungsverwahrung. Nachſpiel eines feucht⸗fröhlichen Abends In Geldſachen hört die Freundſchaft auf/ Wegen Betrugs vor dem Kichter Eine dumme hat ſich der 27 Jahre alte verheiratete Adolf H. aus Mannheim ein⸗ gebrockt. Im Sommer ging er mit einigen Arbeitskameraden eines Abends auf den Bum⸗ mel. Der Feldzug zur lethem Wollsſef des Alkohols begann auf einem Volksfeſt und endete nach altem Brauch frühmorgens, wenn die Hähne krähn, in der Bahnhofswirt⸗ ſchaft. Unterwegs gab es bei gehobener Stim⸗ mung nächtliche Ruheſtörung, die für die ganze Geſellſchaft Strafzettel zur Folge hatte. In der Bahnhofswirtſchaft wurden noch einige Runden geworfen. Als frame Kaffee und Schnaps eingepumpt war, verkrümelten ſi die Teilnehmer teils ſelbſtändig, teils unter Mit⸗ hilfe derjenigen, die noch gerade ſtehen konnten. Der Angellagte H. blieb übrig. Am nächſten Tag verlangte er von ſeinem Arbeits⸗ und Trinkkameraden W. den Betrag von rund 20 Mark mit dem Bemerken, daß er nach dem Ab⸗ marſch der Tiſchrunde als reſtlich verbliebener Gaſt den Reſt der Zeche zu zahlen Lahogt hätte.„war nicht weni erfount arob, denn er glaubte ſeine Schuld beglichen zu ha⸗ ben, doch zückte er den Geldbeutel und gab dem H. die geforderte Summe. Bald darauf ließ—3 W. von H. eine Quittung geben, ſchrieb au die Rückſeite die Zeugen und ging damit zur Kriminalpolizei. In Geldſachen hört eben die Freundſchaft auf. Das Ende vom Lied war, daß H. geſtern we⸗ en Betrugs vor dem Richter ſtand. r erzählte eine ganze Geſchichte von dem Ver⸗ lauf des Abends und gab zu verſtehen, daß ihm ſelbſt 20 Mark gefehlt Fütten, alſo iche es doch ſtimmen, daß er die Reſtzeche beglichen habe. Die Zeugen aber und auch ſeine Vorſtrafen waren gegen ihn. In den letzten Jahren wurde er verſchiedentlich wegen Betrugs, Diebſtahls, Unterſchlagung und Urkundenfälſchung verur⸗ teilt, da mußten natürlich in dieſem Fall ſeine Angaben weſentlich an Glaubwürdigkeit ver⸗ lieren. Der Angeklagte wurde unter Zubilli⸗ gung mildernder Umſtände zu drei ona⸗ ten Gefängnis verurteilt. Der Strafantrag lautete auf das Doppelte. Es war zu berückſich⸗ tigen, daß H. nachträglich den Schaden wieder gutgemacht hat, indem er dem guten Kamera⸗ den den Betrag durch die Poſt übermittelte. Nach Ladenſchluß Ein Kolonialwarenhändler in Feudenheim hatte ſich wegen Vergehens gegen die Vorſchrif⸗ ten über den Werktags⸗Ladenſchluß zu verant⸗ worten. Um 20.15 Uhr befand ſich ein Kind im Laden, das noch eine Kleinigkeit einkaufen wollte, von dem Geſchäftsinhaber jedoch abge⸗ wieſen wurde. Ein Polizeibeamter hatte in der Anweſenheit des Kindes den Beweis geſehen, daß noch verkauft werden ſollte. Der Händler erhielt einen Strafbefehl in Höhe von 20 Mark, gegen den er Einſpruch erhob. In der Verhandlung war der Nachweis nicht zu erbringen, daß ein Verkauf beabfichtigt war. Deshalb mußte trotz ſtarken Verdachtes Frei⸗ ſpruch erfolgen. wn. Veranſtalkungen im Planetarium Mittwoch, 15. Dezember: 16 Uhr Vorfüh⸗ rung des Sternprojektors; 20.15 Uhr 3. Feier⸗ abendveranſtaltung der NSG„Kraft durch Freude“(2. Wiederholung). Donnerstag, 16. Dezember: 16 Uhr Vor⸗ führung des Sternprojettors; 20.15 Uhr 3. Feier⸗ abendveranſtaltung der NSG„Kraft durch Freude“(3. Wiederholung). Freitag, 17. Dezember; 16 Uhr Vorfüh⸗ rung des Sternprojektors; 20.15 Uhr 3. Feier⸗ abendveranſtaltung der NSG„Kraft durch Freude“(4. Wiederholung). Samstag, 18. Dezember: 20.15 Uhr 3. Feier abendveranſtaltung der NS6„Kraft durch Freude“(5. Wiederholung). Sonntag, 19. Dezember: 16 und 17 Uhr Vorführung des Sternprojektors; 20.15 Uhr 3. der NeG„Kraft durch reude“(6. Wiederholung). Beſichtihung der Bilderſchau und der techni⸗ ſchen Einrichtungen mit Kürsvorführung des Sternprojektors an Werktagen von—13 und 15—19 Uhr(außer Samstagnachmittag). Nachrichten aus Sandhofen Eine wenig ſchöne Erbſchaft aus früheren Jahren iſt der Komplex von Barackenwohnun⸗ S5 und Behelfsbauten, die im Sandhofener ſten vorzufinden ſind. Nach der Machiergrei⸗ fung ſah man es als wichtigſte Aufgabe an, Maßnahmen zur Beſeitigung ſolcher Elends⸗ quartiere herbeizuführen. Zur Ermöglichung und Beſchleunigung dieſes Vorhabens wurde bereits ſchon der Bau von mehreren hundert Volkswohnungen durchgeführt. Heute können wir mitteilen, 8 im Sandhofener Stadtgebiet die zwei letzten Holzbaracken 4 1 und A 2 be⸗ reits im Abbruch ſind und eine Anzahl von Fa⸗ milien in neue ſchöne Volkswohnungen überge⸗ ſiedelt ſind. „Noch ſtehen aber die Steinbarackenzeilen B 1 bis B 5 und die Steinbauten der ehemaligen Motorbetriebsanlagen. Hier wohnen ne hand Familien, die, wie man ſaen hofft auch demnächſt ihre bisherige Wol räumen müſſen, um ein anſtändige He einzutauſchen. In einer Verſammlung des Sa in e. V. nahm Oberſchützenführer L, Fries 9 Mitglieder vor. Auch ka Turn⸗ und Sportfeſt 1938 in Breslau zur Ausſprache. Zum Hauptſchießleite Hans Neudecker beſtimmt. Die Sch ſammlung nahm einen guten Verlauf. Rundfunk⸗Programm für Mittwoch, 15. Dezember: Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymna .30 Frühkonzert;.00 Gymnaſtik;.30 Mu Morgen; 10.00 Des deutſchen Volkes Märchend 11.30 Volktsmuſit; 12.00 Mittagskonzert; 13.00 Nach⸗ richten; 13.15 Mittagskonzert; 14.00 Heiteres Aller 15 00 Kleines Konzert; 16.00 Am Mittwochnachmi zur Kaffeſtund', kommt Stuttgart euch fidel bunt; 18.00„Bremsklötze weg“; 18.30 Griff Heute; 19.15 Heitere Muſik zum Feierabend; 3 Die Dorfſchmiede; 21.00 Stunde der jungen Rat 21.30 Roſario la Tirana; 22.00 Nachrichten; A Unterhaltungskonzert; 24.00 bis.00 Nachtkonzert Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel, Morgenruf; 64 Frühtonzert;.00 Nachrichten;.40 Kleine Turt ſtunde; 10.00 Siegfried; 10.45 Fröhlicher Kinder⸗ garten; 11.15 Seewetterbericht; 11.30 Dreißig bune Minuten; 12.00 Muſik am Mittag; 12.55 Zeitzeichen 13.00 Glückwünſche; 13.50 Neueſte Nachrichten; 1 Allerlei von zwei bis drei; 15.00 Wetter, Börſe, 9 grammhinweiſe; 15.15 Die iriſche Sängerin( 'Reilly ſingt; 15.35 Muſikaliſches Zwiſchenſp 15.45 Das gute Kinderbuch; 16.00 Muſik am R mittag; 18.00 Cecilia Hanſen— Willi Stech; 1 Kleinkaliberſchießen wird Volksſport; 19.00 ſpruch, Wetterbericht und Kurznachrichten; 104 Tanzſtundenzauber; 21.00 Stunde der jungen Ai⸗ tion; 21.30 Der Tag klingt aus; 22.00 Wetſ Tages⸗ und Sportnachrichten; 22.20. Inſtrumen quartett von Paris ſpielt; 22.45 Seewetterber 23.00 bis 24.00 Barnabas von Geczy ſpielt. Kleine Wirtschaftseck fthein-Mainlsche Abendbörse Still Die Abendbörſe lag wohl ſehr ſtill, da Aufträge vog außenher kaum vorlagen und auch die Kuliſſe leine nennenswerte Unternehmungsluſt belundete. Doch die Haltung nicht unfreundlich und die Mehrzahl Kurſe blieben auf dem vorwiegend etwas gebeſſer Berliner Schlußſtand behauptet. Soweit Abweichun — Antgsche Neime- Sonntag von 12 bis 18 Unr geöffnet eintraten, betrugen ſie ſelten mehr als /½— ½ Prozent, Der Rentenmarkt blieb ruhig, ſo daß Umſätze laum ſtattfanden. Weitere Nachfrage erhielt ſich für Liquida⸗ tionspfandbrieſe auf Baſis der Mittagskurſe. Im Frei⸗ verkehr nannte man Kommunalumſchuldung mit unver⸗ ändert 94.85. erneut meiſt nom. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 14. Dez. Weizen(in Hfl. p. Kilo): Januar.02½; März.15; Mai.20; Juli 7, Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Januar 1103 M 109¼; Mai 106¼; Juli 1033½¼. 4 Metalle Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei u. Zink Berlin, 14. Dez. RM für 100 Kilo: Kupfen Dezember, Januar, Februar, März, April, Mai 52 Brief, 52 Geld; Tendenz: ſtetig.— Blei: De zembet, Januar, Februar, März, April, Mai 21 n. Brief, A Geld; Tendenz: ſtetig.— Zink: Dezember, Janugt, Februar, März, April, Mai 19,75 n. Brief, 19,75 Gelbz Tendenz: ſtetig. 1878 Der Dichter Hans Caröſſa in Tölz geb. Großvater und Schwiegervater, Herrn uns zu nehmen. In tiefer Trauer: Eliriede Edler Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden, lieben Vater, Friedridi Edler nach kurzer Krankheit schnell und unerwartet von Mum.-Rheinau(Essener Str. 11), den 14. Dez. 1937 Frau Eva Edler geb. Simon Maria Mächerlein geb. Edler Mächerleln Georg und ein Enkel. Die Beerdigung findet am Donnerstag, 16. Dezbr., nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle Rheinau aus statt. koxt mit erauen Haaren Durch einfaches Einreiben mit„Laurata“ erhalten ſte ihre Jugendfarbe und ⸗Friſche wieder. Beſtes Haarpflegemittel auch gegen Schuppen und Haar⸗ ausfall, garantiert unſchüdlich. Gibt keine Flecken und Mißfarben.„Laurata“ wurde mit der gold. Medaille ausgezeichnet. Orig.⸗Fl..90 RM. /½Fl..70 RM. und Porto. Zu beziehen durch: Drog. u. Parf. Ludwig& Schütthelm, O 4, 3, Filiale Friedrichsplatz 19. Drogerie Friedrich Becker. G 2, 2. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nach- richt, daß meine liebe Frau. unsere zute Mutter. Frau Lliesel Balkenhol geb. Krait heute mittag, trotz mancherlei Hoffnungen, von uns ging. Mannheim(Draisstr. 40), den 13. Dezember 1937. Karl Balkenhol und Kinder. Beerdigung am Donnerstag, 16. Dez., nachm. 2 Uhr, auf dem Hauptfriedhof Mannheim.— Beileidsbesuche unerwünscht. die haben Trauer und brauchen eine Be· ratung, aut die Sie ſich verlaſſen können bei der Antertigung Jyrer Trouerkarten Trauerbriefe RKommen Sie bitte zur fiakenkeeuzbanner Druckerei R5, 14-15 5 Guälender IIIA chroniſche Verſchleimung, Luftröhrenkatarrh 4 hartnäckige Bronchitis mit Auswurf, Aſthma wurden mit Or. Boether⸗ Tablenten auch n alten Fällen erfolgreich bekämpft. Bewährten unſchãdliches, kraͤuterhaltiges Spezialmittel Enchält ZTerprobte Wirkſtoffe, Stark löſend auswurffõrdernd. Reinigt, beruhigt u. kraͤftig! die angegriffenen Gewebe. In 45. M4.4 d.50, ben vonf un e Dan Patienten, zahireiche ſe—— von Arzten!— 4———— 1 Br. Boscher Grf. Manchen 18, 5r das fimgioubich⸗ mit welcher Sicherheit Kleinan⸗ 4 zeigen im Hh bei Gelegenheits⸗ käufen oder Verkäuten ihren Z⁊weck erfüllen. Und dabei ſind ſie ſo billig enſtraße. rbindung uf die gl⸗ Fünf: Gengen des Kreisleiter n Berghar er Beſtimm: Zuchth Offenbt rurteilte das t aus Ober iglich fünf Karl Boh hr und fün jwei Monaten en Ehrenre⸗ i drei Jahr d die Fähig chverſtändig heiden hatten wahre Ausſage Motorro Offenbt f5 mit der 3 uhr zwiſch * Zell an das Wochenen Agäbre ein SA⸗Führer in ßen Freude ihrer Lu di rers, Brige Cad * Steuerkar das Zahr 1938 Auch ſpäterhin erfuhr das Geſchäft keine Ausdehnung m und die Kurſe waren nahezu unverändert und lauteten Rathaus, Zin Zuſtellung der nicht. * Regelung formulare für dieſer Woche Jeder Hausha Vordrucke ſoft ter⸗ und Fett gehändigt win Dezember 1957 s Schü rer L. vor. Au zember: genlied, Gymnaſtikz ſtit;.30 Muſik am zoltes Märchenbucht konzert; 13.00 Rach⸗ 00 Heiteres Allexlei; Mittwochnachmittag art euch fidel ſ „; 18.30 Griff iuz Feierabend; 20.15 der jungen Ratlon; ) Nachrichten;.30 .00 Nachtkonzert. l, Morgenruf; 630 .40 Kleine Turn⸗ Fröhlicher Kinder⸗ 11.30 Dreißig bunle g; 12.55 Zeitzeichen e Nachrichten; 1400 Wetter, Börſe, che Sängerin Eſte ſches Zwiſchenſpielz 00 Muſik am Rach⸗ Willi Stech; 18.0 ſport; 19.00 Kern⸗ znachrichten; 190 de der jungen Ra⸗ us; 22.00 Wetter, .20. Inſtrumental⸗ 5 Seewetterbericht czy ſpielt. ftsecis1 zendbörse l, da Aufträge von h die Kuliſſe keine elundete. Doch war die Mehrzahl det etwas gebeſſerten weit Abweichungen r geöffnet — 15—½½ Prozent, daß Umſätze klaum t ſich für Liquida⸗ agskurſe. Im Frei⸗ zuldung mit unver⸗ keine Ausdehnung ndert und lauteten ide en(in Hfl. p. 100 al.20; Juli 70 Januar 1107 Mütz er, Blei u. Zink Kilo: Kupfet: April, Mai 52 n, Blei: Dezember, zi 21 n. Brief, A dezember, Januar, Brief, 19,75 Gelbz — g, Luftröhrenkatarth nit Auswurf, Aſthmaf er. Tabletten auch in bekämpft. Bewährtes rheit Kleinan- Gelegenheits- rkãuten ihren ind dabei ſind —— eoffenburg, 14. Dez. perurteilte das Shwurgericht Ki abz einen Zementſockel und rannte einen a Resubre einen Wochenendlehrgang bokenkreuzbanner⸗ Blick übers Cand Mittwoch, 15. Dezember 1937 tie badiſche ſeldungen Gefüngnis für leichtſinnige Eltern Karlsruhe, 14. Dez. Das Karlsruher ürgericht verhandelte heute gegen die Ehe⸗ huügo Speck aus Obergrombach, denen gelegt wird, den Tod ihres dreijähri⸗ ndes durch Lag keit verſchuldet zu Die Angeklagten fſuhren am W. Sep⸗ er mit einem Bauernwagen in Obergrom⸗ von der abſchüſſigen Schloßſtraße nach der künnenſtraße. Auf dem Wagen, an welchem Perbindungsſtangen nicht angebracht waren, Tzwiſchen zwei Zubern das Kind. Infolge Erſchütterungen ſtürzte es vom Wagen, kam Ater das rechte Hinterrad und ſtarb zwei Tage ler an den erlittenen Verletzungen. Das Ur⸗ lautete auf je zwei Wochen Gefängnis. Strafbare Rotweinfälſcherei Karlsruhe, 14. Dez. Wegen fahrläſſiger derhandlung gegen die Beſtienmungen des elngeſetzes verurteilte das Schöffengericht den hre alten Auguſt D. von hier zu ſechs ene Z ſahs Wechen geif und führigen Friedrich F. zu ſechs Wochen Haft un. ben 28 Jahre alten Karl M. zu 200 RM Geld⸗ D. hatte auf Anregung des F. etwa Liter Rotwein mit einer Konditorfarbe fürben laſſen. M. hatte etwa 800 Liter Trauben⸗ faft auf die gleiche Weiſe gefärbt. Fünf neue Siedlungsbauten Gengenbach, 14. Dez. In Anweſenheit des Kreisleiters und des Kreisobmanns wur⸗ den in Berghaupten fünf neue Siedlungsbauten ihrer Beſtimmung übergeben. Zuchthausſtrafe für Meineid Wegen Meineids die ledige Maria 5 Oberweier zu einem Jahr Zuchthaus, —5— Monate Unterſuchungshaft und den Kar ohnert aus Zuſenhofen zu einem Zahr und fünf Monaten Zuchthaus, abzüglich ſpei Monaten Unterſuchungshaft. Die bürger⸗ ichen Ehrenrechte wurden ihm auf die Dauer uedrei Fahren aberkannt und ihm für dau⸗ ernd die Fähigkeit abgeſprochen, als Zeuge oder Gachverſtändiger vernommen zu werden. Die ſeiden hatten in einem Unterhaltsprozeß un⸗ ſwahre Ausſagen gemacht und dieſe beſchworen. Motorrad raſt in eine Tankſtelle *Offenburg, 14. Dez. In der Nacht von Montag auf Dienstag geriet der 17 Jahre alte Alfons Stengel aus Freiburg im Breisgau bei der Tankſtelle auf der Hohenweier Land⸗ Krfe mit dem Motorrad aus der Fahrbahn. r fuhr zwiſchen der Tankſtelle A et⸗ ent⸗ ner ſchweren Benzinkaſten um. Dabei 170 er ich ſo ſchwere Verletzungen zu, enh er auf dem ransport ins Städliſche Krankenhaus ſtarb. kubin bei der Sñ⸗Standarte 169 0 W0 llam Harmersbach, 14. Dez. Ueber das Wochenende führte die Ur die ührer in Zell durch, zu dem auch zur gro⸗ Freude des Führerkorps Obergruppen⸗ hßen ſir Ludin in er Pieſch. ſeines Stabs⸗ ührers, Brigadeführer Pleſch, eintraf. cöffelſchmiede, Sronhuthändler und Flößer hatten ölück Sellſame Schwarzwaldgewerbe in vergangener Zeit/ Die„Zundler“ zählken zu den vornehmſten händlern * Freiburg, 14. Dez. Die Schwarzwülder Störhandwerker, die auf den Dörfern draußen in dieſen Tagen von Hof zu Hof wan⸗ dern, gibt es heute noch, wie ehemals, dieſe wintersüber raſtloſen Schuſter und Schneider, Korbmacher und Wagner. Aufßer ihnen aber gibt es im weiten Schwarzwald noch eine Reihe von zünftigen„Werkleuten“, die ebenſo eigen⸗ weit in die Welt hinauszogen. Die erſten „Schwarzſpengler“ aus Schonach und Schön⸗ wald, ſie waren die Anfänger, hatten auch nicht geglaubt, daß einſtmals einer von den ihren, der Quarin Haas aus Triberg, derart in Schwulitäten kommen würde, daß er bis Nürn⸗ berg wandern mußte, um endlich eine Zunft— es waren die Nürnberger Spengler— zu fin⸗ den, die ihn losſprachen und ihm ein Zeugnis in der Schwarzwülder Huischmiede glbts immer etwas zu schauen artig, wie ſelten ſind. Eine Reihe von ſeltſamen Handwerken iſt im Laufe der Zeit auch ausge⸗ ſtorben. Da war der Schwarzwälder Uhrenhänd⸗ Aler, der mit ſeiner Kräze frohgemut in die Welt hinauszog, da war der Glashändler, der Strohhuthändler, alle zogen ſie hin⸗ aus, um das Werk ihrer Hände zu Geld zu machen. Da ſind die Schmiede, die winters⸗ über heute noch von Markt zu Markt ziehen, um Beile und Aexte, um Krempen und Wald⸗ hauen zu verkaufen. Da waren einſt die chwarzwälder Löffelſchmiede, die Zwischen Neckar und Bergstraſe Cadenburger Uachrichten * Steuerkarten 1938. Die Steuerkarten für das Jahr 1938 ſind fertiggeſtellt und können im Rathaus, Zimmer 10, abgeholt werden. Eine ** der Karten erfolgt in dieſem Jahr nicht. * Regelung des Fettbezuges. Die Antrags⸗ formulare für den Fettbezug werden im Laufe dieſer Woche den Haushaltungen zugeſtellt. 25 Haushaltungsvorſtand iſt verpflichtet, die ordrucke ſofort auszufüllen. Die ausgefüllten Formulare werden in der Zeit vom 20. bis 28. Dezember wieder abgeholt. Unrichtige oder nicht rechtzeitige Ausfüllung hat zur Folge, daß der Haushaltungsnachweis, ohne den ein But⸗ ter⸗ und Fettbezug nicht möglich iſt, nicht aus⸗ gehändigt wird. * Die Maul⸗ und Klauenſeuche hat nun alle Ortſchaften rund um Ladenburg und Neckar⸗ hauſen erfaßt, nachdem ſie auch in Ilvesheim, Heddesheim und Leutershauſen aufaetreten iſt. Wie eine Inſel lieat das ſeuchenfreie Gebiet inmitten der heimgeſuchten Gemeinden; wenn jetzt ſo ſchnell wie möglich richtiges Winterwet⸗ ier mit Schnee und Froſt käme, beſtünde Aus⸗ icht, daß wir hier von der Seuche verſchont hleiben. Bis dahin kann man nur hofſen, daß die getroffenen Vorbeugungsmaßnahmen aus⸗ reichen. Aus Ueckarhauſen * Den Judenfreunden zur Kenntnis! Nach Beratung mit dem Gemeinderat hat der Bür⸗ germeiſter beſchloſſen, daß diejenigen Perſonen, die mit Juden noch Geſchäfte machen, von der Allmendnutznießung und der Zuteilung von Aeckern ausgeſchloſſen ſind. Geſchäftsleute, die ſich von den Juden nicht trennen können, wer⸗ den bei Vergebung von Arbeiten oder Liefe⸗ rungen nicht mehr berückſichtigt. Avesheimer Notiz * Maul⸗ und Klauenſeuche. Was lange be⸗ fürchtet wurde, iſt eingetreten. In einem Ge⸗ höft an der Hauptſtraße iſt die Maul⸗ und Klauenſeuche ausgebrochen. Wie im benachbar⸗ ten Seckenheim wurden auch hier die nötigen Abſperrmaßnahmen durchgeführt, um einer weiteren Verbreitung vorzubeugen. NUeues aus Schriesheim * Die Maul⸗ und Klauenſeuche, die hier be⸗ reits am Erlöſchen war, hat neuerdings auf einige Stallungen in der Oberſtadt übergegrif⸗ fen. Eine Reihe von Veranſtaltungen mußte bereits abgeſagt werden, weitere müſſen folgen, wenn es nicht bald gelingt, der Seuche Herr zu werden. Hoffentlich wird unſeren Bauern und Landwirten dieſe Sorge bald genommen. Zeichnung von Edgar Jonn ausſtellten, daß ihnen von der Exiſtenz einer Löffelſchmiedezunft nichts bekannt war. Fuhrleute auf fröhlicher Weinfahrt Wer denkt noch an jene Zunftder⸗Schwarz⸗ waldpoſtillone, die auf luftigem Sitz als Herren der Welt durch den Schwarzwald fuh⸗ ren, deren Poſthorn durch die Täler und über die Berge erklang? Wer weiß noch etwas von jener Kumpanei derber und allezeit trinkfroher Fuhrleute, die mit ihren ſchweren Laſten über holperige Straßen fuhren und ſtets zu einem Trunk, aber auch zu kräftigem Zupacken bereit waren! Die befonders dann, wenn'es zu röhlicher Weinfahrt in den Breisgau, ins arkgräflerland oder an den Kaiſerſtuhl gina, einen doppelten Schnalzer taten, weil ſie nun wieder einenal zu einem guten Tropſen kamen, für den ein rechter Fuhrmann zu jeder Tages⸗ und Nachtzeit empfänglich iſt. Da gab es einſt im Schwarzwald die alten„Zundler“, deren Gewerbe ſo fürnehm war, daß aus ihrer Hand einſt dem Freiburger Erzbiſchof ein beſonderes „fürnehmes“ Gwand wurde. Die Schwarzwäl⸗ der Zundler ſammelten in den Wäldern den Zündſchwamm. Urſprünglich behandelten ſie denſelben ſelbſt, machten Feuerſchwamm, Müt⸗ zen als Modeartikel und blutſtillende Mittel für die Barbiere und Wundärzte daraus. Allmäh⸗ lich reichte der im Schwarzwald gefundene Schwamm nicht mehr aus, aus den Wäldern Siebenbürgens, Kroatiens und Dalmatiens ka⸗ men Mengen von Feuerſchwämmen in den Schwarzwald und wurden hier verarbeitet. Roch in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhundert gab es in unſerer engeren Heimat noch drei Zundlerfirnen, eine in Freiburg und zwei in Todtnau. Eine der Todtnauer Firmen verarbeitet im Jahre 1871 noch 750 Zenmer Zunder, eine recht beachtliche Menge. Und das Sprichwort:„Es brennt wie Zunder“ hat nir⸗ gends ſo viel Berechtigung, als gerade bei uns im Schwarzwald. auch Dogelhändler gab's Daß es auch im Schwarzwald einmal Leute gab, die durch Vogelhandel und Zzucht, alſo Vogelhändler, ihr Brot verdienten, iſt wohl auch ſchon lang in Vergeſſenheit geraten. Aber es iſt ſchon ſo. Wir Wälderbüblein, die wir einſtmals mit Leimtopf und Leimruten hin⸗ auszogen, um Zeiſige, Dompfaffen und Diſtel⸗ finken zu fangen, ſie mit der Leimrute an langer Stange zu„ſtechen“, gehörten zwar nicht dazu. Mancher aber dieſer Vogelhändler lebte auf den Bergen droben. Hansjakob erzählt in einem ſei⸗ ner Bücher vom„Vogelhans“, der nicht nur mit lebenden Vögeln handelte, ſondern auch mit toten. So, wie er alle Vogelfreunde mit fröh⸗ lichen Sängern verſorgte, belieferte er die Küchen der Freiburger und Straßburger Hotels mit Krammetsvögeln, Schnepfen und Auerhahnen. Und noch lange ſpäter, als der alte Vogelhänd⸗ ler einem Schlaueren, nämlich dem Tod, ins Garn gegangen war, erzählte man von ihm. Im Jahr 1887 hat ſogar die badiſche Regierung— das iſt auch kaum bekannt— aus der Vogelzucht, im Harz, eine Heimarbeit zu machen verſu Ein„herrenmäßiges“ Handwerk Was wiſſen wir noch von den alten Flö⸗ ßern, die vor Erbauung der Schwarzwald⸗ bahn Vertreter eines wirklich„herrenmäßigen“ Handwerkes waren. Wie ſie mutig und ſchnei⸗ dig ihre Floße durch die reißenden Berawaſſer des Schwarzwaldes führten, wie ſie in Will⸗ ſtätt, beim Flößerſchmaus ebenſo ihren Mann ſtellten. Dann nahmen ſie Seil und Krempen, Axt und Stichel auf den Rüchen und wanderten heimwärts, in die Täler und fingen von neuem ihre Arbeitm an. Wer denkt noch an jene zahl⸗ loſen Schwarzwälder Heimarbeiter, enserpasſf In Munde aenn, die für einen Hungerlohn Tag um Tag in der engen Stube ſaßen beim Strohflechten und Ta⸗ ſchenmachen, beim Räderdrehen im Gebiet der Uhrmacherei, beim Schildermalen, beim Zu⸗ ſammenſetzen. Wer weiß noch etwas von den Muſſelinſtickern in der Bonndorfer Ge⸗ gend, die— bitter arm— ein hartes Leben führten. In dieſem Gewerbe waren Kinder von 9 und weniger Jahren beſchäftigt, 1700 Perſonen der verſchiedenſten Altersſtufen dien⸗ ten im Jahre 1810 noch dieſem 5 Dandergewerbeſteuer wurde neu geregelt Erfaßt werden alle Gewerbetreibenden, die einen wandergewerbeſchein brauchen Die Beſteuerung des Wandergewerbes iſt durch das jetzt im Reichsgeſetzblatt verkündete Wandergewerbeſteuergeſetz vom 10. Dezember 1937 neu geregelt worden. Das neue Wandergewerbeſteuergeſetz iſt ein Arf und die neue Wandergewerbeſteuer eine Reichsſteuer. Das Geſetz gilt erſt⸗ malig für die Wandergewerbeſteuer 1938, ſo daß die bisherigen Wandergewerbeſteuergeſetze und die bisherigen Wanderlagerſteuergeſetze der Länder mit Ablauf des Jahres 1937 außer Kraft treten. Der Wandergewerbeſteuer unterliegen alle die zur Ausübung ihres ewerbes eines Wandergewerbeſcheins bedür⸗ fen. Außerdem ſind noch wandergewerbeſteuer⸗ pflichtig Händler, die außerhalb ihres Wohn⸗ ſchafß im Umherziehen mit land⸗ und forſtwirt⸗ aftlichen Erzeugniſſen handeln, auch wenn ſie einen Wandergewerbeſchein nicht brauchen. Die Steuer iſt eine Ertragsſteuer und be⸗ mißt ſich nach dem geſchätzten Gewerbeertrag des Kalenderjahres. Der Tarif beginnt mit 2 v. H. und ſieigt in Staffeln bis zum Betrag von 12 v. H. Die Steuer wird von den Finanzäm⸗ tern erhoben. Dort erhält der Steuer⸗ pflichtige den Wandergewerbeſchein erſt dann ausgehändigt, wenn er die Steuer entrichtet hat. Unternehmen, die das Wandergewerbe von Angeſtellten ausüben laſſen, haben eine Zuſatzſteuer zu entrichten. e Neben⸗ ſteuern werden nicht erhoben, insbeſondexe iſt die Wanderlagerſteuer endgültig weggefallen. Qetlens S- Hemcĩfigungl Is. Desemben Kkostæen: gachhilluen, Gaclin,, 855 SHeisestele· udeꝛ,, Gustin 33509 in altbewahnten Gualitòt „Hakenkreuzbanner“ Unterhaltung und Wiſſen Mittwoch, 15. Dezember Das Truppenpferd und seine Pflege Eine neue Dienstvorschrift/ Liebe zum vierbeinigen Kameraden eine Selbverständlichkeit Vom Oberkommando iſt eine neue Dienſtvor⸗ ſchrift über das Truppenpferd und ſeine Pflege herausgegeben worden, in der u. a. ausgeführt wird: Die gründliche Kenntnis des Pferdes, ſeines Körperbaues, ſeiner Lebensnotwendigkeiten und ſeiner vielſeitigen Eigenſchaften iſt Vorbedin⸗ gung für eine ſachgemäße Behandlung, War⸗ tung und Pflege. Sie muß deshalb ebenſo wie die Kenntnis des erſten Verhaltens bei kran⸗ ken und verletzten Pferden Allgemeingut wer⸗ den. Bei allen mit Pferden ausgeſtatteten Trup⸗ penteilen iſt es eine der wichtigſten und dank⸗ barſten Aufgaben jedes Vorgeſetzten, bei ſeinen Untergebenen Liebe zum Pferde zu wecken. Der Reiter und Fahrer iſt im Frieden und im Kriege mit ſeinem Pferde, als ſeinem treueſten Kameraden, innig verbunden. Sein und ſeines Pferdes Wohl und Wege hängt voneinander ab. Grundbedingung: Liebe zum Tier Je größer die Sorge aller Offiziere, Unter⸗ offiziere und Mannſchaften um das Wohlbefin⸗ den der ihnen anvertrauten Pferde und je gründlicher ihr Verſtändnis für das Pferd iſt, deſto beſſer wird es um die Geſundheit und die dadurch bedingte Dienſtbrauchbarkeit des koſt⸗ baren Pferdematerials beſtellt ſein. Engſte Zuſammenarbeit zwiſchen dem Führer der Truppe und dem Veterinäroffizier ſind Vor⸗ bedingungen für einen hohen Stand der Pferde⸗ pflege in der Truppe. Kriegserfahrungen haben gelehrt, daß nur auf dieſen Grundlagen eine volle Ausnützung des Truppenpferdes gewährleiſtet, ſtändige Marſch⸗ bereitſchaft erhalten und die Schlagfertigkeit der Truppe ſichergeſtellt werden kann. Gute, ſorgſame Pflege und Wartung des Truppenpferdes iſt zum Erhalten der Geſund⸗ heit, des Kräfte⸗ und Nährzuſtandes ſowie zum Erzielen von Höchſtleiſtungen im Friedens⸗ und Kriegsdienſt von größter Wichtigkeit. Jeder Mann, dem ein Truppenpferd zuge⸗ wieſen wird, muß ſich mit der Pferdepflege und Wartung völlig vertraut machen. Ein guter Pferdepfleger denkt zuerſt an ſein Pferd, dann an ſich. Der Pferdepfleger muß verſuchen, das Ver⸗ trauen des Pferdes zu gewinnen. Seine Arbeit wird dadurch bedeutend erleichtert. Ruhiges, ſtets überlegenes, freundliches, dabei energiſches »Behandeln iſt dazu notwendig. Es gibt viele ängſtliche und ſchreckhafte oder durch ſchlechte — Behandlung vrdorbene Pferde und nur wenige bösartige oder widerſetzliche. Auch dieſe weni⸗ gen Pferde mit ſchlechtem Charakter macht ruhige, energiſche Behandlung eher gefügig als unüberlegte Roheit. Rohe Behandlung oder ſogar Mißhandlung ſind ohne Nachſicht zu be⸗ ſtrafen. Nach dem„Deutſchen Reichstierſchutz⸗ geſetz“ kann der Soldat ſich neben Diſziplinar⸗ ſtrafen ſchwere Freiheitsſtrafen zuziehen, wenn er gegen die Beſtimmungen dieſes Geſetzes ver⸗ ſtößt. Täglich wird das Pferd geputzt Es iſt nicht zweckmäßig, eine zu lange Zeit⸗ dauer des Putzens vorzuſchreiben. Die Länge der gebrauchten Zeit allein bildet durchaus nicht einen Prüfſtein für zweckmäßiges Putzen. Es muß energiſch und ſchnell geputzt werden und nur ſo lange, bis das Pferd gereinigt iſt, d. h. bis man an den Haarwurzeln keine Schuppen mehr ſieht und man mit den Fingern unter leichtem Aufdrücken gegen die Haarrichtung ſtrei⸗ chen kann, ohne ſich zu beſchmutzen und ohne bei dunkler Haarfarbe ſtaubige Striche zu ſehen. Ein Putzen darüber hinaus iſt unzweckmäßig. Jedes allzu ſtarke Putzen erzeugt Empfindlich⸗ keit der Haut und eine ſtark geſteigerte Haut⸗ tätigkeit durch vermehrte Schuppenbildung und Ausdünſtung, ebenſo macht es das Pferd oft nicht nur beim Putzen ſelbſt, ſondern dauernd erregt. Zur Steigerung des Anfalls an Roßhaar zur Deckung des Bedarfs der Wehrmacht wird be⸗ ſtimmt: Das Verziehen der Mähnen und Be⸗ ſchneiden der Schweife bei den Dienſtpferden des Heeres hat allgemein im Frühjahr und Herbſt jedes Jahres zu erfolgen. Im übrigen Verlauf des Jahres iſt es nach Bedarf zu wie⸗ derholen. Jeder Truppenteil mit Dienſtpferden hat An⸗ ordnung zu treffen, daß das durch die Mähnen⸗ und Schweifpflege anfallende Roßhaar voll zur weiteren Verwertung gelangt und nicht ver⸗ lorengeht. Es muß unter allen Umſtänden ver⸗ hindert werden, daß Roßhaare in den Abfall geworfen werden. Das Roßhaar iſt durch die Truppe zu ſammeln und zu verkaufen. Der Er⸗ lös fließt dem Düngerfonds der Truppe zu. Für die Kompanie⸗ uſw. Chefs und die Ve⸗ terinäroffiziere iſt es eine unbedingte Notwen⸗ digkeit und eine ſehr dankbare Aufgabe, die Pferdepfleger, beſonders aber die Futtermeiſter für eine ſachgemäße Fütterung heranzubilden. Wenn jeder Mann zum ſelbſtändigen und den⸗ kenden Pferdepfleger erzogen worden iſt, dann wird Nähr⸗ und Kräftezuſtand der Pferde und Gemälde von Walter Eimer— Aus der Weihnachtsausstellung Mannheilmer Künstler M rirninalroran von frita lloogemon/ Copyright 1936 by Prometheus-Verlag Dr. Eichacker, Gröbenzell b. München. 32. Fortſetzung Von Lahnſtein ſetzte ſich an ſeinen Schreib⸗ tiſch. Er legte ein paar Bücher, die zerſtreut auf der Platte lagen, erſt zu einem ordentlichen Stapel zuſammen, klopfte mit dem Falzbein wider ſeine Fingernägel und ſagte einiger⸗ maßen ſtockend:„Meine Herren, was diesletzte betrifft, ſo habe ich Ihnen einiges verſchwie⸗ gen. Ich habe Purcell früher einmal getroffen, ich erkannte ihn ſofort im Konzertſaal. Gegen Ende des Weltkrieges, als unſer tapferes Vaterland ſich vier Jahre lang gegen eine Welt von Feinden heldenhaft verteidigt hatte, wurde mein Regiment während einer Offenſive auf⸗ gerieben, ich ſelbſt geriet in Kriegsgefangen⸗ ſchaft. Schwer verwundet hina ich im Stachel⸗ draht. Engliſche Soldaten trugen mich hinter die feindliche Linie. Ein Rohling fraate mich über unſere Stellungen aus. Ich verweigerte jede Antwort. Er behandelte mich ſehr ſchlecht. „Und ſein Name war Randolf Brown“, fügte Lohmann hinzu. „Stimmt. Geſtern erkannte ich ihn, doch auch er erkannte mich und erſchrak.“ Lohmann ging wieder im Zimmer auf und ab.„Warum erzählten Exzellenz uns das nicht ſofort? Fürchteten Sie, wir würden Sie dar⸗ aufhin verdächtigen? Ein Mord aus Rache?“ Von Lahnſtein ſchüttelte den Kopf.„Nein“, ſagte er ruhig.„Das wäre eine Feigheit ge⸗ weſen. Ich ſchwieg nicht aus Furcht, ich ſchwieg (Nachdruck verboten.) aus Stolz. Ich ſpreche niemals über die Zeit meiner Gefangenſchaft. Das alles erinert mich an die Not meines geliebten Vaterlandes. Aber auch an meine Entlaſſung, die mich ſeinerzeit ſehr kränkte, und die der aeheime Anlaß war, mich hierher in die Fremde zu verkriechen.“ Seine Stimme klana heiſer. „Exzellenz, haben Sie aufrichtigen Dank für Ihr Vertrauen. Sprechen Sie alſo bitte mit niemand über den Revolver und über das, was Sie mir erzählten. Aber wenn ich mir ein perſönliches Wort erlauben darf, Exzellenz, vergraben Sie ſich nicht in der Fremde, Deutſchland braucht Männer wie Sie.“ Von Lahnſtein ſah ihn betroffen an.„Weiß Gott, er hat recht“, flüſterte er ergriffen. Nun das Taſchentuch „Wieder nichts,“ murmelte Evers bitter. „Nichts nennen Sie das, wenn wir viel⸗ leicht einen Landsmann ſeiner Heimat wieder⸗ gewonnen haben?!— Aber davon abgeſehen, fand ich dieſes letzte Geſpräch noch bedeutſamer als das mit dem indiſchen Fürſten. Vergeſſen Sie niemals junger Freund, auf dreierlei be⸗ ruht die Arbeit des Detektivs: auf Logik, pſychologiſcher Einſicht und.. auf Duſel. Manchmal muß man auch ganz einfach Schwein haben. Irrxe ich mich nicht, dann ſcheint es pſychologiſch annehmbar, daß der General die Wahrheit ſprach. So ein Mann mißbraucht kein ihre Leiſtungsfähigkeit dauernd auf der Höhe ſein. Beſonderer Berückſichtigung bedürfen junge Pferde, deren Körper noch in der Entwicklung begriffen ſind. Es würde ein großer, nicht wie⸗ der gut zu machender Fehler ſein, wollte man in den für Remonten ausgeworfenen Rationen und etwaigen Zulagen Erſparniſſe machen. Auf Märſchen und bei längeren Uebungen werden an die Pferde größere Anforderungen geſtellt. Dem Füttern und Tränken iſt daher beſondere Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Oberſter Grundſatz iſt:„Erſt das Pferd, dann der Mann!“ Auf Märſchen und im Felde bedarf das Pferd noch größerer Fürſorge als im Standort. Jede noch ſo geringfügig erſcheinende Vernach⸗ läſſigung kann zum Schaden oder Ausfall der Pferde führen. Der weitaus größte Teil der Ausfälle auf Märſchen und im Felde wird nicht durch die ge⸗ forderte Dienſtleiſtung, ſondern durch Mangel in der Pflege der Pferde verurſacht, wenn dieſe den erhöhten Anforderungen nicht entſpricht. Friedrich Kloſe 75 Jahre. Am 29. November konnte der Komponiſt Friedrich Kloſe, der noch bei Bruckner in Wien ſtudiert hat und auch ſeine Erinnerungen an ihn veröf⸗ fentlichte, ſeinen 75. Geburtstag feiern. Der Jubilar, der aus Karlsruhe ſtammt, hat an der Münchener Akademie der Tonkunſt gelehrt, wo er Profeſſor und Doktor ehrenhalber wurde. Zu ſeinen bekannteſten Schöpfungen gehören das Opernmärchen„Ilſebill“, das aus Bruck⸗ nerſchem Geiſte ſtammende Präludium und die Doppelfuge für Orgel und Bläſerchor. Daneben hat er u. a. auch Chorwerke und eine Meſſe ge⸗ ſchrieben. — Aufn.: Städt. Kunsthalle Alfired Abel gestorben Aufn.: Nach einem langen, schweren Leiden ist der behan und beliebte Schauspieler und Regisseur Alfred Abe Alter von 58 Jahren am Sonntag, 12. Dezember, versto Bücherecke Werner v. Langsdorff:„U⸗Boote am Feind“. Fünſ⸗ undvierzig deutſche-Boot⸗Fahrer erzühleg 368 Seiten. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh Der damalige Kapitänleutnant Arnauld de 11 Periere— heute Konteradmiral— gab dem treffliche Buch dies Geleitwort mit:„S800 U⸗Boote waren Bau. 343 kamen an die Front, 199 ſanken vor Feinde, die meiſten mit der ganzen Beſatzung Dieſe nüchternen Zahlen und die ſchlichten Erzüh⸗ lungen zeugen von der ſelbſtverſtändlichen Einſat/ bereitſchaft und vom Kameradſchaftsgeiſt der U⸗Bogh Leute. Dies dem heranwachſenden Geſchlecht zu übe liefern, ſoll Zweck dieſes Buches ſein“.— Dieſg Zweck erfüllt das Buch voll und ganz. Was) -Boot⸗Leute an herrlichen Waffentaten vollbrachf haben, findet hier ſeinen Niederſchlag Jeder, 9 Mannesmut und Einſatzbereitſchaft begeiſtern könne wird dies Buch bis zur letzten Zeile leſen. E3 Editha Spiegel:„Inga und Jens“. Novelle. 103 Seh ten. Verlag von Velhagen& Klaſing, Bielefelh und Leipzig. Eine reizende Liebesgeſchichte, von allem Zauber und allem Scharme der Jugend umgeben. Ein jungeg Mädchen erlebt in einer Penſion am Genfer See ih e erſte Liebe. Aber wie dies geſchildert wird, mit al den kleinen feinen Zügen und Szenen, um die nit jemand weiß, der ſelbſt der Jugend nahe iſt, das iſt das Beſtechende an dieſer Novelle. Die Schlußſzene iſt gleichzeitig der Höhepunkt. Jugend und Alter werden Freude daran haben. Karl M. Hageneier 2 F Joſeph M. Velter:„Ingeborg Flamm“, E Mädchenſchickſal in Kamerun. Volker⸗Verlag, Kün 7 d ꝛcſ und Leipzig. edrie- Um den Aufbau und das Leben in der„Nashorn⸗ Batha plantage“ iſt in dieſem ſpannend und ſchmiſſig ge⸗ ſchriebenen Buche die Rede. Der Pflanzer dieſer Farm— in Kamerun, der es als ſeine Lebensaufgabe betrachtet, der Dürre dieſer harten Erde eine reiche Ernte abzu ringen, holt ſich die jugendliche Ingeborg nach dem Tode ſeiner Frau als Erzieherin ſeines Jungen aus Deutſchland. Kaum eingelebt in die afrikaniſchen Ver⸗ X hältniſſe, überraſcht die auſſtrebenden Farmer der Krieg. Wie die tapfere Ingeborg ſich mit dem Jungen, der ihrer Obhut anvertraut iſt, durch die zahlloſen Fährniſſe durchfindet und heil die Abenteuer beſteht, die ihrer harren, iſt ſo wirklichkeitsnahe geſchildert, ſo— vom aͤltesten 5 Dr. Hermann Knoll. Ehrenwort. Außerdem ſtimmt ſeine Noten⸗ ſchrift nicht mit der auf dem kleinen Brief überein, den man bei Purcell fand. Wenn er lügen würde, wäre er kein Offizier, und das würde man ja ſchnell heraus haben.“ Sie eilten die Treppe hinunter. „Trotzdem ſind wir der Löſung des Rätſels noch nicht näher gekommen,“ ſagte Evers miß⸗ mutig. „Nur nicht ſo ungeduldig, mein Beſter. Ver⸗ geſſen Sie nicht das Taſchentuch von Frau Thereſe, das muß uns noch viel über den jun⸗ gen Herrn Martin verraten. Kommen Sie, Krekel wird ſo langſam wieder auf ſeinem Poſten ſein, ich will ihn fragen, ob Frau Du⸗ bois zu Hauſe iſt.“ Gerade als ſie die Portierloge erreichten, kam eine kleine Geſellſchaft durch die Haus⸗ türe. Es war die Familie Donk. eine alte far⸗ bige Kinderfrau, die einige ſchwere Pakete ſchleppte, und ein Chauffeur, der faſt verbor⸗ 55 war unter rieſigen Blumenſträußen, die er rug. „Brina alles hinauf,“ kommandierte Donk. „Dann kannſt du dich trollen!“ Der Chaufſeur grüßte untertänig. Das ſchöne Fräulein war mit leichtem Kopfnicken an den beiden Detektiven vorüber in den Leſe⸗ ſalon aegangen. Donk ſah ſie erſt, als er dicht bei ihnen ſtand. Er zoa übertrieben höflich den Hut:„Ha, unſere Sherlock Holmes.“ ſagte er leiſe ſpöttelnd.„Haben die Herren den Mörder ſchon gefunden?“ Lachend aing er mit ſeiner Speiſeſaal. Evers hatte momentan das wenig nette Ge⸗ fühl, daß er ausgelacht wurde. Nachtportier Krekel thronte ſchon auf ſeinem Platz„Ja., gewiß, meine Herren, Frau Du⸗ bois iſt zu Hauſe, ſie kommt gewöhnlich ſpät nach Hauſe und bekommt dann mit Herrn Frau in den Dubois im Speiſeſaal nachſerviert. Soll ich die gnädige Frau eben anläuten? Und den Herrn? ſtanden?“ Herr Dubois iſt noch oben, ver⸗ eee laſſen flott und atemraubend, daß nicht nur die Jugend mit Freuden nach dieſem Buche greift, in dem der koloniale Gedanke erlebnisſtarken Ausdruck gefunden hat. Lohmann winkte ab.„Nein, danke, f Sie nur. Wir gehen eben mal hinauf.“ 4—— Die bezaubernde Frau Thereſe — Es zeigte ſich, daß Frau Dubois jedoch ſchon emose im Speiſeſaal war. Sie ſah mit überraſchtem Gas Unt Lächeln auf, als Lohmann und Evers eintra ten. Schon von weitem nickte ſie dem jungen Inſpektor zu.„Oh, Herr Evers, wie froh bin Stäc ich, Sie zu ſehen. Sie können mir helfen! u. El. Evers dienerte und küßte die kleine weiße Hand, die ſie ihm entgegenſtreckte.„Mit Ven RATNH A anügen ſtehe ich zu Ihrer Verfügung, nach all 3 den Unannehmlichkeiten, die Sie durch mich hatten.“ Sie leate kokett die Hand auf ſeinen Arm „Sie ſind reizend,“ ſaate ſie offen.„Darf ich Sie nicht mal in Uniform ſehen? Das würde*0 aut ſtehen. 3 5 Sie, aber i abe nun einmal eine Schwäche für Uniformen, Vincent ſtammt aus Brüſſel, aber Uhren- ich bin geborene Franzöſin, mein Vater war Alpina-Gruen- Oberſt in der franzöſiſchen Armee.“ Evers, der ſich natürlich auch bei der Frem denpolizei erkundigt hatte, mußte an die Mel⸗ begr 1596 duna denken: Thereſe Dubois, geborene Thereſe Lafond, Tochter von Rierre Lafond. Arbeiter aus Schendelbele in Belgien. Doch 600 8 lie er ſich nichts merken. 1— Er verbeugte ſich aufs neue.„Blut kann nicht lüagen!“ erklärt er mit ſchwärmeriſcher Stimme. „Nicht wahr, mein Freund?“ lachte ſie ver⸗ führeriſch. „Womit kann ich Ihnen dienen?“ fragte er „Kommiſſar Six hat Vincent und mir ver⸗ boten, die Stadt zu verlaſſne, ſoeben hören wir nun. daß wir morgen in Rotterdam ſpie⸗ len müſſen. Hamlet. Vincent wird den König Claudius ſpielen. Seine Glanzrolle. Haben Sie ihn ſchon mal darin geſehen? Schön Wunderbar! Ein bißchen zu intellektuell für mein Gefühl. Ich ſpiele ja immer nur mit dem Herzen.“ Fortſetzung ſolgt) Fuchen Sie 4 3 Folz— Toöpferei 4 donn ⁊u 7 Louis Frc Gegtondet 18 Hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 15. Dezember 1937 rnnn———— Sæœto- 5 orben Auiu ff iden ist der bekauniz zisseur Alfred Abel in Dezember, verstorbeh — föchgeschöft für — HEVRRENAETIKEL cke ſe am Feind“. Fün ot⸗Fahrer erzählen telsmann, Gütersloh mt Arnauld de — gab dem vonn ) U⸗Boote waren FR. ECKERT 107² Rathausbogengß die ſchlichten Erzlh erſtändlichen Einſah aftsgeiſt der U⸗Booh 3 zu über 9 e ein“.— Dieſen taln nd ganz. Was die deEn affentaten vollbracht erſchlag„Jeder, den ift begeiſtern können eile leſen. beschenke “. Novelle. 103 en & Klaſing, Bielefelh „ kathausbogen ITEI —— von allem Zauber imgeben. Ein junges am Genfer See ihte ildert wird, mit gl Szenen, um die n end nahe iſt, das i le. Die Schlußſzene Jugend und Alter 4 S eſne Leclerwaren REISEARTHKEI M. Hageneier, Ein borg Flamm“. Seit 1000 Volker⸗Verlag, Koͤln quieclrieſ⸗ Bangert tin der„Nashorn⸗ N und ſchiniſfig o, Ratha as%,sg. zflanzer dieſer Farm nsaufgabe betrachtet, 4 ngeborg nach dem 1— m—.— Elektrische ie afrikaniſchen Ver⸗ 1 enen Bun— Waren osnne 9—1—3 40 Technische ur ie zahlloſen Abenteuer beſteht, om öͤſtesten Spezielgeschöft gaukasten snahe geſchildert, ſo nur die Jugend mit in dem der koloniale Rathaus- efunden hat. bogen rmann Knoll. •ʃÄ2=2 n, danke, laſſen lhinauf.“ au Thereſe tbois jedoch ſchon mit überraſchtem id Evers eintra⸗ e ſie dem jungen ers, wie froh bin mmir helfen! die kleine weiße eeenue u loste niose Berötungę imasllen 1 Gas- und Stromfragen 1 Stäcdt. Wasser-, Gas- 4 u. Elektrizitãtswerłke eckte.„Mit Vet⸗ RATHAUSsBOGEMN rüauna, nach all. Sie durch mich 1 1 5 Unren-Fachgeschäft Alpina Gruen Omega · Be, tecke · Traurinse Lers, 1000 õthàusbogen—4 uf ſeinen Arm offen.„Darf ich em? Das würde da lachen Sie, us Brüſſel, aber nein Vater war nee.“ h bei der Frem⸗ ßte an die Mel⸗ tbois, geborene Rierre Lafond. 1 e iee eee e.„Blut kann— ſchwärmeriſchehfffhuenen Sie Die elegante handgestbeitete St 705 0 kaufen sSie in der Vermittlungsstelle für Mannheimer Heimarbeit 2 ATHAUHUSBOGEN Alles uc s Lind-— Erstlings-Ausstöttungen Kindet-Wörche und-Bełleidunę Nach einem Stich von Klauber Paradeplatz und Kaufhaus 1782, als noeh Holzplanken die Stelle der späteren Sperrketten einnahmen Runcl um daò Rathœus Aus dem Lebensbuche eines monumentalen Bauwerks Wie aus der Baugeſchichte des früheren Kauf⸗ hauſes hervorgeht, war dieſes Bauwerk, auf das wir heute mit Recht ſtolz ſind, ein großes Sorgenkind. Auch ſpäterhin blieben die Schick⸗ ſalsſchläge nicht aus. Bereits ein Jahr nach Fertigſtellung des Turmes ſchlug der Blitz ein. Zum Glück richtete er keinen Schaden an. Da man aber den Turm, der ſo viel Kummer be⸗ reitet und nicht wenig Geld gekoſtet hatte, auf die Dauer ſchützen wollte, wurde der berühmte Maainheimer Phyſiker Hemmer beauftragt, das Kaufhaus mit einem Blitzableiter zu ver⸗ ſehen. Seither blieb er von Gewittergefahren verſchont. Dafür hätte aber ein anderes Vorkommnis, das ſich im Jahre 1756 abſpielte, um ein Haar dem ſchönen Turm Vernichtung gebracht. Im großen Saal, wo heute noch die Ratsherren tagen, wurden dannals nicht nur offizielle Ver⸗ ſammlungen abgehalten, ſondern auch heitere Redouten. Ein Erlaß des Kurfürſten Carl Theodor gibt darüber Aufſchluß. Es heißt darin: „Nackdem der Kurfürſt den kürzlich angekom⸗ menen Schauſpielern geſtattet hat, ihre Vorſtel⸗ lungen auf allhieſigem Rentamt(es war in jener Zeit im Kaufhaus beheimatet) in dem dortigen großen Saal zu geben, ſollen Vorkeh⸗ rungen getroffen werden, daß die Regiſtraturen der Regierung hinreichend geſichert werden.“ Nun geſchah es, daß die Militärwache, die im Turmſaal untergebracht war, uen während der Luſtbarkeiten, die während des Karnevals des Jahres 1756 ſtiegen, für Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu ſorgen, ihre Aufgabe nicht allzu tragiſch nahm. So zahlreich waren ſolche Ballgäſte nicht, die gewaltſam aus den gaſtlichen Räumen entfernt werden mußten, daß den Soldaten bei ihrer Arbeit die Köpfe heiß geworden wären. Die feierfreudigen Manabei⸗ mer ſahen auf gutes Benehmen und achteten ſtreng darauf, daß keine Entgleiſungen vor⸗ kamen. Die Soldaten, die durch das ſtunden⸗ lange Warten und die Untätigteit die Kälte doppelt reichlich verſpürten, machten ſich auf den Steinfließen des Turmzimmers ein wärene⸗ ſpendendes Feuer an. Wohl ſind Steine ſchlechte Wärmeleiter. Darin hatten die Soldaten recht. Aber ſie hatten vergeſſen, daß ſich unter den Steinfließen Gebälk beſand. Das Feuer griff über und es koſtete große Mühe, bis es gelöſcht werden konnte. Nach Einſturz, Blitzſchlag und Feuer kam als neue Gefahr der Krieg hinzu. Das Bombarde⸗ ment, dem Mannheim während der letzten Be⸗ lagerung im Jahre 1795 ausgeſetzt war, be⸗ drohte auch das Kaufhaus. Die maſſive Kano⸗ nenkugel, die am ſechſten Bogen der ſüwdlichen Rathausfront noch heutigen Tages zur Hälfte herausragt, erinnert an die ſchwere Notzeit, während der Franzoſen auf den Wällen der Feſtung ſtanden und gegen die anſtürnenden Oeſterreicher ſochten. Graf von Wurmſer, der die Belagerung Mannheims mit Eiſer betrieb, war willens, die heitere, befreundete Stadt nach Möglichteit zu ſchonen. Er ließ das Feuer ſeiner Batterien hauptſächlich auf die von den Franzolen vertei⸗ digten Wälle richten. Aber es ließ ſich in der Folge doch nicht vexmeiden, daß die angrenzen⸗ den Häuſer ſchwer in Mitleidenſchaft gezogen wurden. Zo berichtet Liſſignolo, daß am 17. No⸗ vember nahe am Heidelberger Tor ein Pulver⸗ Magazin in die Luft flog und mehrere Kano⸗ nen und Haubitzen mit ihrer Bedienung in die Luft ſprengte. Eine Kanone ſamt der Laſette ſoll ſeinen Angaben nach auf die Bierbrauerei zum grünen Löwen gefallen ſein und beinahe das ganze Haus durchſchlagen haben. Dem Boen bardement, das am 21. November von der Rheinſchanze aus erfolgte, fiel damals ein Flügel des Schloſſes, das ehemalige Opern⸗ und das Ballhaus zum Opfer. Von der Rhein⸗ ſchanze aus muß auch die Kanonenkugel abge⸗ feuert worden ſein, die uns am Rathausbogen von der letzten Belagerung anſchaulich Kunde gibt. Ueber ein Kurioſum iſt noch zu berichten: Vom Rathausturm als Waſſerturm. Es han⸗ delte ſich zwar nur um ein Projekt, das nicht zur Durchführung kam. Aber es iſt doch bezeich⸗ nend, welche Klippen ſich dem durch die Jahr⸗ hunderte ſegelnden Lebensſchiffchen dieſes Tur⸗ mes entgegenſtellten. Mitunter war es nur dem Zufall zu verdanken, daß es gelang, die Hinder⸗ niſſe uend Fährniſſe klar zu umſchiffen. In den 1790er Jahren trug ſich der bekannte Inge⸗ nieur⸗Oberleutnant Traitteur mit dem Plane, aus dem Kaufhausturm einen Waſſerturm zu machen. Traitteur hatte dieſen Plan hoch über den Köpfen der Mannheimer geſchmiedet. Er bewohnte nämlich damals den oberen Turm⸗ rauen und die Manſarden. Das Projekt wurde begraben. Möglich, daß die Ratsherren in die⸗ ſen ſorgenvollen Jahren wenig Verſtändnis für Waſſer hatten und ſich lieber einen Pfälzer Tropfen vornahmen, um bei einem erquickenden Umtrunk den großen Kummer zu vergeſſen, der auf ihren Gemütern laſtete. Wir ſind froh, daß Traitteur mit ſeiner Abſicht nicht durchdringen konnte, da wir ſonſt auf unſeren Waſſerturm, das Wahrzeichen unſerer Stadt, hätten verzich⸗ ten müſſen. Nicht zuletzt iſt uns auch der Rat⸗ hausturm auf dieſe Weiſe in ſeiner edlen Schönheit erhalten geblieben. „ 2 F 7 hk. „lachte ſie ver⸗ Kunstgewerbe o— Töpfereien— schmiedeeisen— Bast dann ⁊u louis Franæ egrondet 1845 0 nen?“ fragte er t und mir ver⸗ „ ſoeben hören Rotterdam ſpie⸗ wird den König nzrolle. Haben eſehen? Schön intellektuell für nmer nur mit ſetzung folgt.) Wäseke⸗ Aussfaffung seit 50 Jahfen unsere Speziälität Jokannes Fakek 26 RATHAUSZ SB OGEN Züraartilcel Geschäftsbücher/ Papierwaren [Alles für die Schule fanlbusch atheusbogeh 7 Gegsründe 1854 6 ———————— Mannheimer Weſ Kinderstube & WVeis5 RATHAUSSZ OGEN Konditorei Catẽ /alentin das äöälteste fömilfen⸗-Cefe —— ie Aſ den verschönefungsefbelten nöben mitgesrbeltet: August Lang, VNolermeister Grofle Merazelstraſe 6/ Fernruf 41131 A. Krug, cunst. u. Netursteinbetfeb U 6, 22/ ferntuf 21736 Spielwaren-Ausstellung Und Verkauf carl komes — 5 befordert EI pre 13 U schnell ⸗ hillig ⸗ Sicher Sehnell, de Seforde fung in Schnell-, Eil- u. pefsonenzügen, Hillig, de nledriset fTerit, sleher, de weitgehende Heftung. 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Dezember 1h Nach Gchmelinas Giea Völlige Pleite der jüdiſchen Boykotthetze Die Senſation in Neuvork iſt heute weniger der allgemein erwartete Sieg Max Schmelings über Thomas, als die Tatſache, daß der von langer Hand vorbereitete jüdiſche Boykott über⸗ haupt keine Wirkung ausübt. Dabei waren vor dem Bürohaus der Boxkampfveranſtalter, des Klubs des 20. Jahrhunderts, bereits ſeit einem Monat Boykottpoſten mit Antinaziplalaten auf⸗ und abmarſchiert, und vor dem Madiſon Square Garden waren drei Reihen von jüdi⸗ ſchen Boykotteuren mit Haßplakaten aufgeſtellt, die die Beſucher der Veranſtaltung abzudrängen verſuchten, ſo daß ein großes Polizeiaufgebot nötig war, um die Eingänge der Halle freizu⸗ 2* Weiter war von den Synagogen ſeit ochen die Parole„Geht nicht zum Schmeling⸗Kampf!“ ausgegeben worden. Dennoch füllten 18 000 Neuyorker, die größte Menge ſeit zwei Jahren, die Halle. Max Schme⸗ ling wurde bei ſeinem Erſcheinen von einem langanhaltenden Beifallsſturm begrüßt. Selbſt die„Neuyork Times“ muß zugeben, daß dieſer Begeiſterungsſturm eine der größten Ova⸗ tionen geweſen iſt, die je einem Boxer zuteil wurde. Dieſe Ehrungen für Schmeling beweiſen, daß das Sportpublikum der Vereinigten Staaten nicht vergeſſen hat, was Schmeling für den Box⸗ ſport in Amerika getan hat, daß es ihn als ſauberen, anſtändigen und fairen Boxer ſchätzt, und daß es ſich, wie bei den Olympiſchen Spie⸗ len, dagegen ſtreubt, die Politik mit Sport zu vermiſchen. Gchmeling— Neufel am 15. Märo Wie wir bereits vor einigen Wochen melden konnten, wird der Deutſche Meiſter aller Klaſ⸗ ſen, Max Schmeling, noch vor ſeinem Welt⸗ meiſterſchaftskampf mit Joe Louis in der Ber⸗ liner Deutſchlandhalle auf den weſtfäliſchen Schwergewichtler Walter Neuſel treffen. Nach den neueſten Informationen ſoll der zweite Kampf der beiden beſten deutſchen Schwer⸗ gewichtsboxer für den 13. März vereinbart ſein. Walter Neuſel will alles daranſetzen, ſeine K..⸗Niederlage in Hamburg aus dem Jahre 1934 wieder auszugleichen. Max Schmeling trifft vorher noch am 30. Januar in der Ham⸗ burger Hanſeatenhalle auf den Südafrikaner Ben Foord, und wird im Februar höchſtwahr⸗ Walter Neusel ſcheinlich auch noch in Miami(Florida) gegen Steve Dudas durch die Seile klettern. Neuſel beſtreitet zur Vorbereitung für den Schmeling⸗ Kampf noch einen Kamff auf engliſchem Boden. Göring beglückwünſcht Max Nach ſeinem großartigen Siege über Harry Thomas, der in US A vollſte Anerkennung fin⸗ det, liefen im Hotel des Deutſchen Meiſters Max Schmeling Glückwunſchtelegramme aus aller Welt ein. Beſondere Freude bereitete ihm als begeiſterten Weidmann ein in herzlichen Worten gehaltenes Telegramm des Reichsjägermeiſters Generaloberſt Göring. Fwei Hanomag bei der Monte⸗Larlo⸗Fahrt An der 17. Sternfahrt nach Monte⸗Carlo, der ſchwerſten Winter⸗Langſtreckenprüfung, nehmen zwei deutſche Wagen teil. Karl Häberle(Han⸗ nover) und Walter Glöckler(Frankfurt a..) ſtarten mit einem 2250 cem ſtarken Hanomag „Sturm“ und J3⸗Scharf. Huſchke von Hanſtein (Hausneindorf) mit Staf. Graf Baſſewitz Behr (Berlin) mit einem 1500 cem Hanomag„Re⸗ kord“. Als Ausgangspunkt wurde von den Deutſchen Palermo gewählt, von wo ſie ſich am 25. Januar wenige Minuten nach Mittag mit 497 Gutpunkten auf die 4091 Km. lange Fahrt machen. Ihre Strecke führt ſie über Meſſina— Rom— Padua— Laibach—Wien— München— Ulm— Straßburg— Dijon— Lyon— Grenoble zum Ziele nach Monte Carlo, das am 29. Ja⸗ nuar erreicht ſein muß. Handballrunde der Kannten Die am Sonntag durchgeführten Spiele der Pflichtrunde der Mannheimer Kanuvereine brachten folgende Ergebniſſe: Paddlergilde— Sandhofen. 58 Mannh. Kanugeſ.— Reichsb. Kanuabtlg.:2 Dieſes Spiel wurde als Freundſchaftsſpiel ausgetragen, weil der Schiedsrichter ausblieb. Das Spiel Kanugeſellſchaft Neckarau gegen Mannheimer Kanuſport„Oſt“ iſt ausgefallen. Kanu⸗Club Mannheim war ſpielfrei. Wbd. Schmelings Sieg im Rundiunk erlebt An Schmelings Stammtisch in einer Sportgaststätte im Westen Berlins hatten sich einige Prominente des deutschen Boxsports und Freunde Max Schmelings eingefunden, um den Kampfbericht Schmeling—Thomas aus Neuyork zu hören. Von links: Kammersänger Michael Bohnen, Rundfunkreporter Wernicke, Boxveranstalter Englert, dahinter Exmeister Paul Noak und Weltergewichtsmeister Gustav Eder. Weltbild(M) v0 deulſche Ländexkämpie im voxen Der Jubiläumskampf: England— Deutſchland in London Ein ſtolzes Jubiläum können unſere deutſchen Amateurboxer am kommenden Donnerstag feiern: zum fünfzigſten Male ſteht eine deutſche Nationalſtaffel im Ring. Dieſer Ehrentag des deutſchen Boxſportes wird in einem ausländi⸗ ſchen Ring, in der Londoner Albert⸗Hall, ge⸗ feiert. Gleichzeitig ſtellt ſich damit zum erſten Male eine deutſche Boxmannſchaft in einem offi⸗ ziellen Länderkampf auf engliſchem Boden vor. Es iſt dies übrigens der erſte deutſch⸗ engliſche Länderkampf. Wie in ſo manchen anderen Sportzweigen auch, haben ſich die Engländer im Amateurbox⸗ ſport gern etwas zurückgefallen, es iſt ihnen kicht ſo leicht geworden, die„ſplendid iſolation“ aufzugeben. Aber die Ereigniſſe waren ſtärter als die konſervativen Briten. Die Olympiſchen Spiele in Berlin zeigten deutlich, daß von einem Vorſprung der Engländer überhaupt nicht mehr geſprochen werden konnte, im Gegenteil, die meiſten der übrigen Box⸗Nationen hatten das ſtolze England längſt überholt. Und dabei iſt der Boxſport auf dem Inſelreich ſo volkstümlich wie nirgendwo anders, er gehört ſo ſehr zum alltäglichen Leben des Briten, daß es wohl kaum einen Engländer gibt, der nichts vom Boxſport verſteht. Daß unter ſolchen Umſtän⸗ den gerade die deutſche Mannſchaft als erſte dazu berufen iſt, in London ihr Können zu be⸗ weiſen, erfüllt uns mit einiger Befriedigung. Aber unſere zwölf Kämpfer— alle zwölf Be⸗ gegnungen werden auch für den Länderkampf gewertet— übernehmen auch eine große Ver⸗ pflichtung. Man weiß auch in London, daß un⸗ ſere Staffel nicht nur zu den beſten Europas, ſondern auch zu den beſten Einheiten der Welt zählt. Ein Land, das mit ſeiner Box⸗Länder⸗ mannſchaft in 49 internationalen nicht weniger als achtunddreißigmal den Ring ſieg⸗ reich verlaſſen kann, das in ſeinen Reihen Olyan⸗ piaſieger und Europameiſter hat, muß ſelbſt im Auslande noch imſtande ſein, eine hervor⸗ vagende Partie zu liefern. Es war gewiß nicht einfach, für dieſes Tref⸗ fen, das ſo voller Bedeutung iſt, eine ſchlag⸗ kräftige Mannſchaft zu zumal diesmal auf beiden Seiten zwölf Kämpfer eingreifen. Mit welcher Sorgfalt das Fachamt hier vor⸗ Kaace iſt, das zeigt ſich ſchon allein an der atſache, daß Olympiaſieger Kaiſer, Europa⸗ meiſter Murach, die Deutſchen Meiſter Miner und Pietſch ſowie der Weſtfale Schnarre nicht Aben werden, weil ſie eben augenblicklich nicht in beſter körperlicher Verfaſſung ſind. Titel allein machen auch keinen Kampf gewin⸗ nen. Daß unſere Vertreter ihr Beſtes geben werden, iſt ſelbſtverſtändlich. Es bleibt nur zu hoffen, daß das britiſche Ringgericht ein⸗ wandfreie Urteile fällt. Dann wird nur der beſſere gewinnen! Die beiden Mannſchaften ſind: 39 0 S liegengewicht: Prie amburg Tyler Danfamgewich, E. Wilke(Hannover) P. O Donoghue Federgewicht: 8 Völker(Berlin) C. Elliott —.— berg 5. E. Raine Leichtgewicht: H. Nürnberg(Berlin„Simpſon 3 3 Heeſe(Düſſeldorf) E. Kemp Weltergewicht: H. Fluß(Köln) E. Webſter Mittelgewicht: A. Baumgarten(Hamburg) W. Park E. Campe(Berlin) J. W. Jackſon Halbſchwergewicht: R. Vogt(Hamburg) T. Griffin Schwergewicht: H. Runge(Wuppertal) A. Stuart Kleinholdermann(Berlin) G. Preſton eeeeeerdefhinnehnen Göbel⸗Hürigen Gechstagenteger In der gleichen Nacht, da Max Schmeling ſeinen triumphalen Sieg über den Amerikaner Harry Thomas feiern konnte, kamen in Bue⸗ nos Aires zwei weitere Deutſche zu einem ſportlichen Großerfolg. Die beiden Weſtdeut⸗ ſchen Göbel⸗Hürtgen waren beim dritten Sechs⸗ tagerennen in Buenos Aires allen ihren Geg⸗ nern überlegen und ſiegten mit zwei Runden Vorſprung und 287 Punkten vor den Italie⸗ nern Grillo⸗Bambagietti. In Kopenhagen kam unſer Amateur⸗ Sprintermeiſter Heinz Haſſelberg, der im Ge⸗ ſamtergebnis des ie von dem Dä⸗ nen Hans Chriſtian Nielſen geſchlagen wurde, in dem von Pederſen⸗Smits gewonnenen Mannſchaftsrennen mit dem Dänen Olſen als Partner mit einer Verluſtrunde auf den zwölften Platz. Die Kölner Zims⸗Küſter beteiligten ſich an einem Omnium in St. Etienne. Küſter holte ſich dabei mit dem Schweizer Pipoz einen Teilwettbewerb, das 30⸗Km.⸗Mannſchaftsren⸗ nen, während ſein Landsmann Zims weniger hervortrat. Sfl-Sportabzeichen im Mittelpunkt Die Führer der Brigaden, Standarten und Sturmbanne, die Sachbearbeiter und alle prü⸗ fungsberechtigten Führer der SA⸗Gruppe Ber⸗ lin⸗Brandenburg nahmen am Wochenende an einer Arbeitstagung teil, auf der Obergruppen⸗ führer von Jagow u. a. erklärte, es werde verlangt, daß bis zum 30. März 1938 jeder geſunde SaA⸗Mann das SA⸗Sportabzeichen er⸗ werben müſſe. Braddock bezahlte ſeine Strafe Lange Zeit war es um den früheren Box⸗ weltmeiſter aller Gewichtsklaſſen, J. J. Brad⸗ dock, recht ſtill geworden, nachdem er gegen Joe Louis ſo jämmerlich verloren hatte. Dieſer Tage erſchien er nun mit ſeinem Manager Joe Gould bei der Neuyorker Boxkommiſſin und„berappte“ die 1000 Dollar Geldſtrafe, die ihm die Kom⸗ miſſion für ſeinen ſchnöden Vertragsbruch an Max Schmeling angehängt hatte. Es ſcheint ſo, als ob der Exweltmeiſter Mittel und Wege ſuche, um noch einmal„ins Geſchäft“ zu kom⸗ men. Jimmy Braddock Archivbild(2) Dom velxlebswortt Der Betriebsſportgedanke hat nun auch in den Verwaltungsbetrieben ſeinen ſiegreichen Einzug gehalten. Innerhalb kurzer Zeit haben zehn Stadtverwaltungen im ganzen Rei triebsſportgemeinſchaften ins Leben darunter befinden ſich Koblenz und Verin Köpenick. * Grundſatz für eine geſunde Entwicklung deß Betriebsſportes iſt, daß jeder Betrieb ff 1 Gefolgſchaftsmitgliedern Uebungsmöglichleilen bietet. Das Sportamt hat dieſer Vorausſehmg durch eine zielbewußte Ausrichtung der triebsſportwarte und Uebungswarte bereitß Rechnung getragen. Rund 2000 Uebungsware werden zur Zeit durch die Lehrkräfte des Spo amtes praktiſch und theoretiſch ausgebildet 1 „Die KoͤF⸗Skilehrer ſind dieſer Tage in die einzelnen Winterſportgebiete abgereiſt und he reiten dort alles zum Empfang der Winſer urlauber vor. Der ſchön verſtärkte Zugverlehr läßt annehmen, daß der dieswinterliche Spor betrieb der NSG„Kraft durch Freude“ den vorjährigen bei weitem übertreffen wird. 5* Im Rahmen des Reichsberufswettlampfez wird jeder männliche Teilnehmer bis zum. jeder weibliche bis zum 25. Lebensjahr zu ſpor Kdß⸗ eine Zierc Schmuck Ih lichen Uebungen herangezogen. Das 35 Sportamt hat die Durchführung dieſer Prüfuß ſhres Heim gen übertragen erhalten. Grundfatz für ie Vewovtt d Einbeziehung des Sportes iſt, wie Obergebiel führer Axmann ausführte, daß die körperlich Tüchtigkeit die unerläßliche Vorausſetzung fit Leiſtung im Beruf und Betrieb darſtellt. Deöick Südbenen Noch immer iſt kein volles Programm verzeichnen, und wenn die Abwicklung Spiele in dieſoem Tempo weitergeht, dai dürfte der Meiſter erſt ſpät ermittelt wertg können. Dabei beſteht dieſes Jahr eine wiſſe Ausgeglichenheit unter den Spitzende nen, ſo daß es ein hartes Rennen bdis zu Schluß geben wird. Doch laſſen wir erſt F Reſultate von den nur drei angeſetzten Spieleh ſprechen: 1 MSv Darmſtadt— Pfiffligheim. 1 Wixhauſen— Lorſcht Blauweiß Worms— Horchheim.„ Die Darmſtädter waren gewarnt durch die letzten guten Reſultate der Leute aus der Wormſer Vorſtadt. Aber der hartnäckige M derſtand nützte alles nichts, die Pfiffligheimeg waren eben beſſer und holten ſich einen vey dienten Sieg. 4 Um ein Haar hätte es auch in Wixhaufey eine Senſation gegeben. Aber die Fn hat⸗ ten das Glück 525 ihrer Seite. Vom Anfang weg bis kurz vor Schluß lag Wixhauſen Front. Dann lam der:2⸗Ausgleich und fif mit dem Abpfiff fiel für Lorſch des ſieghiftß gende Tor. 4 „Im Wormſer Spiel waren die Platzher jederzeit Herr der Lage und haben die Pu verdient, was einen Rutſch nach oben ei brachte.—8. Winterivor⸗Weterberigt vom 14. Dezember 4 Südlicher Schwarzwald: Feldberg(Schw., Sportgelände), Herzogenhorn: Lel ter Echneefaü,—4 Grad, 80 Zent——— höhe, 10 Zentimeter, Pulverſchnee, Sport ehr gut. 3438 Wiedenerec: Leichter Schneefall,—2 Grad, 40 Zenſ meter Schneehöhe, Pulverſchnee, Sport gut. Schauinsland(Freivurg), Notſchrei: Bewölkk,—1 Gr 50 Zentimeter Scheeböhe, Belchenſtraße 3 ALun in reicher Auswahl del. Schneetetten befahrbar, verweht, Sport ſehr g Turner, Breitnau, St. Märgen: bStar er E al, I be bohem Lob Grad, 30 Zentimeter Schneehöhe, Pulverſchith. Stellg Lob Paradeplatz, nit einwandfre nahmen und W — ettes SGervier⸗ fräulein Aushilfe geſucht n in llg. Tolnalbes M 1 Auiefehſte 20 »Todtnauberg, Muggenbrunn: Leichter Schneefall, Grad, 40 Zenkimeter Schneeböbe, Keuſchnee hürit.(49 965) Zentimeter, Pulverſchnee, Ski ſehr gut. Bürental(Feldberg), Saig, Altglashütten⸗Fallant iche für tagsüber Leichter Schneefall,—2 Graß, 25 Zenkimelg Schneehöhe, Neuſchnee 5 Zentimeter, Pülverf Ski gut. 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Bekanntmachunger efſennice Ennemm ur lung an die Stahſ 3 im werden 8 *.— Lohn⸗ en in der Zeit—+ ezember 1937 zeh Bürgerſteuer, ſoweit die a — Summe den Betran h .— /überſteigt; 3 3 S für vember „: die Wibrr f50hüntehener November 1 : die bis dahin fällig werd a : die auf Grund von Stgan n und Forderungszetteln bis dahh fällig werdenden Steuerzahlih gen und Säumniszuſchläge. An dieſe Zahlungen wird eximmeg Wird eine Steuerzahlung nicht tet if entrichtet, ſo iſt nach den ſchrifte n des Steuer Söͤ mit dem Ablauf des Fälligkeitsiah ein einmaliger Zuſchlag 5 8 ſchlag) in Höhe von 2 v. H. des fich ſtändigen Steuerbetrages verwirt im Der Schuldner hat außerdem die n hohen Koſten verbundene 4——— ſtrechung zu erwarten. Eine beſon Mahnung jedes einzelnen Säum Nt erfolgt nicht. Stadtlaſſe. Ueber das Vermögen der Zinh Fel — am er ommanditgeſe Mannheim, I 12, 16, würde hen mittag 12˙ Uhr Konturs erböff Konkursverwalter iſt Rechtsan 10 Dr. Erwin Woll in Mannheim, 12 Konkursforderungen ſind his zun Januar 1938 beim Gerichte anzugtt den. Termin zur Wahl eines walters, eines Gläubigerausſchuf der Entſchließung über di die in der E enſtände iſt am anuar—————— 1 Ubr, 5 Prüfung der angemeldeten erungen am Dienstag, den 8, bruar 1938, vormittags 11 Uhr, dem Amtsgericht 2. Stock mer Nr. 215. Wer Gegenſtänd kiuaß ulbe beſitzt oder zur etwas ſchuldet, darf nichts mehr den Gemeinſchuldner leiſten. Der. ſitz der Sache und ein abgeſonderte Befriedigung darg dem Konkursverwalter bis 20.5 1938 anzuzeigen. Mannheim, den 14. Dezember Amtsgericht BG. 9. ns⸗ emülden, Mini⸗ Meisner Fi, gelsliber und Be Fisenm. Vasen, F. fepplche find esg gerer,*— Magen im Zuangswersteigerunen Mittwoch, den 15. Dez ember K nachmitta ags 2/½ Uör, erbe hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2. 90 bare Zahlung im nni öffentlich ver teigern: 1 Sportbüſte(Römerkopf), 1 geldſammlung mit Alb 12• denruckſack, 1 Schlummerrolle wafferautomat(BVaillant) ſchreibmaſchine, 1 Chaiſe Wagner, Gerichtsvolziehg Mittwoch, den 15. Dezerben, 1 1 2½ Uhr, werde hieſigen andlokal, ou 6, 250 bare Zah im Vollſtreckung öffentlich verſteigern: 1 Schreibmaſchine und verſchi Büro⸗ und Wohnmöbel. Spieß, Genoeie fllitgliei Deutſcl Arb eits Donnerstag, den 16. deiember nachmittags 2½ Uhr, werde Bie Pfandlokal, Qu 6, 2, bare Zahlung im wolitreimünf öffentlich verſteigern: 1 Schreibtiſch, 1 Schreibn 1 Kochherv, 1˙ Zimmerbüfet denz, 1 Kaffeeſervice und ſon Boppre, Gerichtsvollziehen Donnerstag, den 16. Dezember nachmittags 2½ Uhr, werde ich hieſigen Pfandloral Qu 6, 2, bare Zabkung im Vollſtreckuigel Eisenwa Armhr 0 inger Str. 91-— ——— ist Bacl öffentlich verſteigern: Milmeſchenwergzeſchiar⸗ a5 Nähmaſchine(Gritzner fwii Damenfahrrav, 1 Perfonen Dpeh, I Geſichtsmaffagenn Langerötters Webe iin Fernspreche 5 r. und Couches in allen Ausführungen und Preis- lagen, Griginal-Schlaraffia-Hatratzen kaufen Sie preiswert bei uns. Enestandsdarlenen für jede Größe und modern kaufen Sie zu niedrigen preisen bei Woll- und Strumpthaus E. Schiliffümeier Keller, Gerichtsvollzieher Hypotheken err ann Den 3 u/ zes Mittelstr. 89 n uer westen, pullover, Klaider 4 1 Sehwetzinge mũclite ai Georg elss rece, s Adolf Disam sen.- Waldhofstr. 66-68 n Watbinat. M Saszd HVHOtHeKengeli kenmbreche Eigene Zeporatufwefkstätte polsterer- u. rapeziermeister auf Alt⸗ und Neubauten. Sof nochmol sein, wenn man in a3g Se S. 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Wacit Vorher:„Blaue Jungens am Rheim Kulturfilm- Die neueste Vfa-To Beginn:.00.30.30 Für Jugendliche unt. 14 J. nicht UFA-PAIIT uNIVEnSI jedoch werden noch einige gute Könner àngenommen —— National-Theater LE Mittwoch, den 15. Dezember 1937 Vorſtell. Nr. 124 Nachm.⸗Vorſtell. Peterchens Mondfabrt Ein Märchenſpiel in 7 Bildern von Slets auillkommene Meiſinaclito geoelonlꝛe sind meine Spezlalitäten aus eigener Breynereil Anmobelle Zigeuner⸗ prinzessin Ein rriumph des Farbfilms! zchwarzwälderKirschwaszer Schwarzwälder Gebirgs- Marke Renchtäler, mild, hocharomatisch himbeergeist, das Feinste Anfang 15 Uhr Gerdt von Baſſewitz.— Muſit von ◻ N Clemens Schmalſtich. Mittwoch, den 15. Dezember 1937 Vorſtell. Nr. 125 1. Sondermiete M Nr. 6 Ende etwa 17.30 Uhr Miete M Nr. 11 Llond. Winterreiie Jeden Samstag regelmi Gesellschaftsfahrten für Kenner Schwarzwälder Edelkirsch- Likör, pixant und würzig. der beliebte Damen-Likör Schwarzwälder Zwetichgenwaszer privathrand! Hier: frei Haus! E. 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