Dezember 198½ htabblenden November fand sübung ſtatt, Ein iejenigen, die die * genau be⸗ : 80 Perſonen fie nur teilweiſe hatten. ndgeeneinden ha⸗ ntelungsübungen jeder Volksgenoſſe hat. Es iſt ſeine n Anordnungen zu leiſten; daz ngasbewußte Mit⸗ „Das Durchgrei⸗ ntes möge denen Sher immer noch jt ſo genau drauß banner“ Ausgabe à erſcheint wöchtl. Trägerlohn; durch die 34 4 20 RM.(einſchl eld. Ausgabe B erſch. wöchtl 7mal. N. 40 25 ohn; durch die Poſt.70 Rm.(einſchl. 4 2 Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch d. boh Sewalt) v Jrüh⸗Ausgabe A ſtanz eröffnet t Sonntagvormit⸗ r der Stadt Kon⸗ 5KK⸗Gruppenfüh⸗ mung übergeben. erſter Linie der ljugend und ſol er Kraftfahrer in Grund beſonderer Gelegenheit der Konſtanz, Her ſes NSK zum rte M 156 ernanmt zeugkasten Sägekasten IARKIIN DNB Berlin, 20. Dezember. SENBAHNEI der Führer und Reichskanzler hat zum Tode des Generals Ludendorff nachſtehenden Aufruf LLBAUKASTEV erlaſſen: Deutſche! lolf Mit dem Tod des Generals Ludendorff iſt eine geſchichtliche Erſcheinung von uns ge⸗ Feiffet hangen. Mit ſeinem Namen verbindet ſich für K14 1 1414 alle kommenden Zeiten der größte Heldenkampf des deutſchen Volks. 44 BVereinſamt inmitten einer ebenſo ſchwachen ———wie wurzelloſen politiſchen Umgebung verſuchte klich Senieibah dieſer Mann im großen Krieg an der Seite des Feldmarſchalls die Widerſtandskraft der Nation elgen· Nenuskriplen zu unvergleichlichen Leiſtungen emporzureißen, ern dadurch unſch h um damit den Deutſchen und ihrem Reich die — Freiheit zu erhalten. — Nachdem charakterloſe Geſinnung und jam⸗ mervolle Schwäche ſeinen Sturz herbeigeführt hatten, brach Deutſchland zuſammen und fiel bis zur Schmach von Verſailles. In dieſen Jahren der tiefſten Erniedrigung verband ſich der Feldherr des Weltkrieges Ludendorff mit den Kämpfern zur inneren und äußeren Wie⸗ deraufrichtung der Nation. Für dieſe Freiheit tung und ſtritt er nun ſeitdem auf ſeine Weiſe. Der ſo großen und ausſchließlichen Zielſet⸗ zung entſprach die fanatiſche Hingabe dieſes Mannes. Seine Liebe und ſeine Gebete gehör ⸗ 6schaßft de ins Hei schenken, ch wertvoll bleiben 2 n ten unſerem Volk, ſein Haß ſeinen Feinden! Wie bei allen kompromißloſen Kämpfern die⸗ er ſer Erde wird auch bei ihm der Eindruck einer Perſönlichkeit der Nachwelt bewußter werden als vielen Zeitgenoſſen der Gegenwart. In ſei⸗ i ner Erſcheinung erhält die Ruhmeshalle unſe⸗ ter Geſchichte einen neuen Zeugen der Größe mer der deutſchen Nation! Adolf Hitler. iunderh an die Wehemacht DNB Berlin, 20. Dezember. Zum Tode General Ludendorffs erläßt der Reichskriegsminiſter und Oberbefehlshaber der macht nachſtehenden Appell: Soldaten der deutſchen Wehrmacht! Der erſte Generalquartiermeiſter im Welt⸗ krieg, General Ludendorff, iſt zur großen Armee abberuſen worden. Ein großer Deutſcher und ein großer Soldat it von uns gegangen. Sein Leben war ein lei⸗ benſchaftlicher Kampf für Deutſchland. Dieſer Kampf galt in der Vorkriegszeit der Stärkung arOοdepII unſerer Wehrkraft, im Krieg dem Sieg der Waf⸗ ien, ſpäter der Freiheit des Reichs und der oße Spezielhh Einheit der Nation. uas wehrſchöpfer, Organiſator und als mit⸗ berantwortlicher Feldherr hatte er weſentlichen Anteil am inneren und äußeren Aufbau der beſten Armee der Weltgeſchichte. Mit Hindenburg führte er dieſes Heer zu Siegen von klaſſiſcher iKkörservice- lle etc. großer Ausge ch diese n Geschenle u bertag u. Schriftlentung; 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. 12mal. e: rei Haus monatl oſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 erhind., beſteht kein Anſpr. auf Das, Sein n. 55. Frei Haus monan..20 R 0M 6 Pf. L dans monan 5. 7² Pf. Beſtell · 0 Pf. Träger⸗ f. Beſtellgeld. ntſchädigung. 7. Jehrgong MANNVUMEIN CAMBETBLAT NORDWSTBABENZ An im Textteil 60 Pf. meterzeile 4 Pf. füllungsort: annheim. NMummer 590 Größe. In den letzten ſchweren Jahren des Krieges war er die Seele und der Wille aller ehrliebenden Deutſchen. Auch in der Nieder⸗ lage ließ er die eigene und die Waffenehre der⸗ Armee rein. Vor Lüttich aber und beim Marſch zur Feld⸗ herrnhalle am 9. November 1923 vereinten ſich Gedanke und Tat, Haltung und perſönlicher Einſatz zu heldenhaftem Vorbild. Solange es deutſche Soldaten gibt, wird General Ludendorff fortleben als eine der größten Geſtalten preußiſch⸗deut⸗ ſchen Soldatentums. Die Wehrmacht des Dritten Reichs hält ihm die Treue. An ſeiner Bahre ſenken ſich unſere Fahnen in ſtol⸗ zer Trauer, in Dankbarkeit und Ehrfurcht. Der Reichskriegsminiſter und Oberbefehls⸗ haber der Wehrmacht, gez.: v. Blomberg, Generalfeldmarſchall. eigen: Geſamtauflage: Die 12g9eſpalt. Miliimeterzeile 15 1½. Die 4geſpalt.———— — Mannheimer Ausgabe: Die 12 Die Minkmeterzeiie im Textteil 45 Pf. Sch geſpalt. Millimeterzeile 1—— 4 wetzinger 5275 9 Die 190 alt. Die Ageſpaltene Millimeterzeile im n Zahlu——— Usſchließlicher Gerichts 1125 bhafen a. Rh. 4960. Verlagsort Männheim.— —— Wonchestent Sudwi inzelverkaufspreis 10 Pfennkg. Dienstag, 21. Dezember 1937 Ein Staatsakt für den groſſen felcdherrn ulrnj des dührers zum Lode Ludendoßs Die Weltpreſſe würdigt die hohen Verdienſte des Generals der flppell an das deutſche volk flbſchied an der Feldherrnhalle Der Führer: Eine geschidiliche Erscheinung ging von uns Soforfige Anmeldung aller Teilnehmer erwünschit DNB Berlin, 20. Dez. „Anläßlich des Staatsbegräbniſſes des Gene⸗ rals der Infanterie a. D. Ludendorff fin⸗ det am Mittwoch, 22. Dezember 1937, um 10 Uhr, in Mümchen an der Feldherrnhalle ein Staats ⸗ akt ſtatt. Diejenigen Offiziere und Beamten der alten Wehrmacht im Generalsrang, die in näherer dienſtlicher oder perſönlicher Beziehung zu dem Verſtorbenen geſtanden haben und beabſichtigen, an dem Staatsakt teilzunehmen, werden gebe⸗ ten, ihre Teilnahme ſofort telegraphiſch anzumelden, und zwar: a) diejenigen Teilnehmer, die einen Sonder⸗ zug ab Berlin benutzen wollen, an das Heeres⸗ London: Ein genialer stratege Das englische Presseecio zum Tode Ludendorffs London, 21. Dezember. Durch Extrablätter erfuhr die engliſche Oef⸗ fentlichkeit geſtern das Hinſcheiden des Gene⸗ rals Ludendorff. Die geſamte engliſche Preſſe widmet dem toten Feldherrn umfangreiche Nachrufe mit zahlreichen Bildern. Naturge⸗ mäß ſteht hierbei die entſcheidende Rolle des Generals im Weltkrieg im Vordergrund. So werden alle Einzelheiten ſeiner militäri⸗ ſchen Laufbahn eingehend geſchildert und vor allem ſein Anteil an vielen großen Schlachten. „Star“ erklärt zum Beiſpiel, daß das Wirken Ludendorffs entſcheidend dazu beigetragen habe, daß Deutſchland vier Jahre lang gegen eine Welt von Feinden erfolgreich Stand ge⸗ halten habe.„Evening Standard“ nennt ihn einen Meiſter der Strategie und eine der größten militäriſchen Geſtalten aller Zeiten. Auch Ludendorffs Name um den Wie⸗ deraufſtieg Deutſchlands findet in der eng⸗ liſchen Preſſe eine eingehende Würdigung. . Generalfeldmarschall v. Mackensen bel elner Parade in Stolp In Anwesenheit des Generalfeldmarschalls von Mackensen fand am Geburtstag des Marschalls Vorwärts bei! den Blücherhusaren in Stolp eine große Parade statt, Weltbild(M) Perſonalamt, Berlin, W 35, Tirpitz⸗Ufer 72. Abfahrt dieſes Zuges am Dienstag, 21. Dezem ⸗ ber 1937, um 21.45 Uhr von Berlin, Anhalter Bahnhof. Am Anhalter Bahnhof befindet ſich eine Auskunfts⸗ und der Kommandantur Berlin; b) alle übrigen Deffehner an das Generalkommando VII, A.., München. Aus⸗ kunft und Kartenausgabeſtelle der Kommandan⸗ tur München im Hauptbahnhof München. Ohne Anmeldung iſt eine Teilnahme am Staatsakt nicht möglich. Die Totenmaske des Feldheren DNB München, 20. Dezember. Gegen 12 Uhr mittags hat im Joſefinum, in dem General Ludendorff geſtorben iſt, der Münchener Akademieprofeſſor Bildhauer Bern⸗ hard Bleeker(München) die Totenmaske des Feldherrn abgenommen. fluch diesmal ſpricht fioß am Weihnachtsabend über alle Sender DNB Berlin, 20. Dez. Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, wird auch in dieſem Jahr am Weihnachtsabend von 20 bis 20.20 Uhr über die deutſchen Sender zu den Deutſchen in aller Welt ſprechen. Ein Ehrentag der Mutter des Reichskriegsministers Die Mutter des Reichskriegsministers, Frau Emma von Blomberg, an ihrem 90. Geb rtstag mit einem Bild des Führers, der ihr in Eberswalde bei Berlin einen Gratu⸗ latlonsbesuch. abstattete. Weltbild GA „Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 19 Daris: Tupiſch deutſche beſtalt Orahtbericht unseres Pariser Vertreters) Paris, 21. Dez. Auch die franzöſiſche Preſſe veröffentlicht um⸗ fangreiche Nachrufe auf General Ludendorff, die ſich zum größten Teil durch angenehm berüh⸗ rende Sachlichkeit auszeichnen. Der offiziöſe „Temps“ ſchildert den verſtorbenen Heer⸗ führer als eine„mächtige und in vieler Hin⸗ ſicht typiſch deutſche Geſtalt“. Der „Intranſigeant“ ſchreibt: General Ludendorff ſei nicht nur ein glänzender Generalſtäbler, ſondern auch ein ausgezeichneter Frontoffizier von ſeltener Tapferkeit und Stoßkraft geweſen. Im„Paris Midi“ veröffentlicht der be⸗ kannte franzöſiſche General Nieſſel einen län⸗ geren Nachruf, in dem er nach ausführlicher Würdigung ſeiner militäriſchen Verdienſte her⸗ vorhebt, Ludendorff habe eine ungewöhnliche Arbeitkraft, ſeltene Willensſtärke und einen un⸗ beugſamen Kampfgeiſt, gepaart mit reichen mi⸗ litäriſchen Kenntniſſen, ſowie mit Härte und Stolz be z eſen. fom: kin opferbereiter Poteiot (Drahtbericht unseres römischen Vertreters) Rom, 21. Dez. Die italieniſche Oeffentlichkeit, die in den letz⸗ ten Wochen über das Befinden des Generals Ludendorff durch die Preſſe laufend unterrich⸗ tet war, iſt ebenfalls durch ſein unerwartetes Hinſcheiden außerowentlich ſtark beeindruckt. Ueberall hört man eine herzliche Teilnahme, die auch in der römiſchen Preſſe in langen Nach⸗ rufen zum Ausdruck gebracht wird. General Baldini ſchildert im„Giornale'Ftalia“ die militäriſche Karriere Ludendorffs und ſeine überragende Führerſtellung und nennt ihn einen der größten Feldherren des Weltkrieges. Aehn⸗ liche Würdigungen finden ſich auch in allen an⸗ deren Blättern, wobei mit ganz beſonderem Nachdruck die bedingungsloſe und ſtets opfer⸗ bereite Vaterlandsliebe des großen Feldherrn als ſeine ſchönſte Charaktereigen⸗ ſchaft hervorgehoben wird. Ueitere 5timmen der Welreſſe DNB Wien, 20. Dez. Die geſamte Preſſe widmet Ludendorff aus⸗ führliche Nachrufe. Dabei wird vor allem auf die Bedeutung des Verſtorbenen als Soldat hingewieſen. Die amtliche„Wiener Zeitung“ ſchreibt, Erich Ludendorff ſei eine Individuali⸗ tät beſonderer Prägung geweſen. Er werde in der Geſchichte des deutſchen Volkes fortleben. Die„Neue Freie Preſſe“ unterſtreicht vor allem die großartigen Leiſtungen Ludendorffs in der Schlacht bei Tannenberg und den ungeheuren Willenseinſatz bei der Frühjahrsoffenſive 1918. 7* DNB Budapeſt, 20. Dez. Zum Tode Ludendorffs bringt der„Peſter Lloyd“ aus der Feder des Feldmarſchalleut⸗ nants a. D. von Subay einen ſehr warm ge⸗ haltenen Nachruf, in dem die geſchichtlichen Verdienſte des Verſtorbenen im Weltkriege, ſein reines, heldenhaftes Soldatentum und ſeine außerordentliche Befähigung eindringlich ge⸗ ſchildert werden. In dem Nachruf heißt es, mit der erſten Waffentat des Weltringens, dem Handſtreich auf Lüttich, ſei bereits der Name des damaligen Generalmajors Ludendorff eng verbunden. Ludendorffs Perſönlichkeit habe im Kriege gleich bei dem erſten Gefecht das gehal⸗ Jetzt„deutſches Rotes ſireuz 9ooo Einzelvereine unter einheitlicher Fũhrung DNB Berlin, 20. Dezember. Nach der geſetzlichen Neuordnung des Deut⸗ ſchen Roten Kreuzes vom 9. Dezember 1937, durch die etwa 9000 Einzelvereine unter einer einheitlichen Führung zuſam⸗ mengeſchweißt werden, hielten das Präſidium, die Leiter der Landesſtellen und die vielen Kreiſe am Montagmittag im Kaiſerhof in Ber⸗ lin eine Arbeitstagung ab. Der Präſident des Deutſchen Roten Kreuzes, NSga⸗Obergruppenführer Herzog von Ko⸗ burg, eröffnete die erſte Tagung des neuen Deutſchen Roten Kreuzes mit Gedenkworten für General Ludendorff. Er wies dann auf die beſondere Bedeutung des neuen Geſetzes hin, durch das der innere Ausbau und die Arbeit des Deutſchen Roten Kreuzes auf eine ganz neue und wirkungsvolle Grundlage geſtellt werden. Das Deutſche Rote Kreuz werde auch in der neuen Form im Rat des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz ſeine Aufgaben erfüllen. Staatsſekretär Pfundtner überbrachte die Grüße des für das Deutſche Rote Kreuz zu⸗ ſtändigen Reichsminiſters des Innern, Dr. Frick, und führte dann unter anderem aus: Das am 9. Dezember dieſes Jahres vom Füh⸗ rer und Reichskanzler unterzeichnete Geſetz über das Deutſche Rote Kreuz hat die Einheit „Deutſches Rotes Kreuz“ geſchaffen, die befähigt iſt, hohe Aufgaben in vollkommener Weiſe zu erfüllen. Das Deutſche Rote Kreuz wird an der Diſzi⸗ plin, für die das Geſetz die Grundlage ſchafft, erſtarken. Die Gewinnung und Ausbildung der für den Einſatz beſtimmten Männer und Frauen des Deutſchen Roten Kreuzes wird künftig in erheblichem Maße dadurch erleichtert, daß das Geſetz für die Beurlaubung der Ange⸗ hörigen des Deutſchen Roten Kreuzes zur Teil⸗ nahme an Lehrgängen zwecks Ausbildung für die Mitwirkung im amtlichen Sanitätsdienſt der Wehrmacht die gleiche Rechtsgrundlage ſchafft, wie für die Beurlaubung der Wehr⸗ pflichtigen zur Ableiſtung von Uebungen bei der Wehrmacht. Auch der wirtſchaftlich Schwä⸗ chere wird in Zukunft leichter als ſeither in der Lage ſein, ſeine Kräfte dem DRK zur Verfü⸗ gung zu ſtellen. Dann überreichte Staatsſekretär Pfundtner die Beſtallung des ⸗Brigadeführers Dr. Gra⸗ witz zum geſchäftsführenden Präſidenten durch den Fübrer. An den Führer und Reichskanzler wurde ein Telegramm gerichtet, das der Führer wie folgt beantwortete: „Den in Berlin verſammelten Führern des Deutſchen Roten Kreuzes danke ich für das mir telegraphiſch übermittelte Gelöbnis ſelbſtloſer Mitarbeit. Ich erwidere Ihre Grüße mit mei⸗ nen aufrichtigen Wünſchen für Ihr weiteres Wirken im Dienſt des deutſchen Volkes. Adolf Hitler.“ eEden will nichts von Peking wiſſen Eine interessante Unlerhaussiizung miĩt Fernosiproblem (oSrahtmeldungounseres londonet Verfreters) London, 20. Dez. Der engliſche Außenminiſter Eden hatte im Unterhaus eine Reihe von Anfvagen über die Entwicklung im Fernen Oſten und die engliſche Haltung zu verſchiedenen Ereigniſſen der letzten Tage zu beantworten. Der Wunſch, die zwi⸗ ſchen England und den Vereinigten Staaten ge⸗ führte Korreſpondenz, aus Anlaß des japani⸗ ſchen Angriffs auf engliſche und amerikaniſche Schiffe, zu veröffentlichen, wurde von ihm abge⸗ lehnt. Auch eine weitere Erklärung hierzu wurde von Eden verweigert. Dagegen berich⸗ tete er, daß Japan die engliſchen Schadenerſatz⸗ forderungen in vollem Umfang aner⸗ kannt habe. Man verhandle gegenwärtig dar⸗ über, wie hoch die zu zahlenden Beträge ſein ſollten und wer als Empfänger in Frage komme. Schließlich bemerkte der engliſche Außenminiſter bei weiteren Anfragen, daß die britiſche Negierung die chineſiſche Zentralregie⸗ rung als die alleinige Regierung Chinas aner⸗ lenne und ſie daher keine Veranlaſſung ſehe, die Gegenregierung in Peking oder andere„Ver⸗ waltungen“ anzuerkennen. Das am Mittwoch zu ſeiner letzten Sitzung vor Weihnachten zuſammentretende Kabinett wird ſich ebenfalls mit der Lage im Fernen Oſten beſchäftigen. Trotz der Dementis, daß eine Entſendung von weiteren Seeſtreitkräften in die chineſiſchen Gewäſſer nicht geplant ſei, halten ſich in London hartnäckig die Gerüchte, die von einer Abkommandierung einiger Einheiten der engliſchen Mittelmeerflotte nach dem Fernen Oſten wiſſen wollen. ten, was er im Frieden verſprach. Mit dem Geſchehen der langen Jahre des großen Krie⸗ ges ſei kaum ein Einzelſchickſal enger verbun⸗ den als das dieſes Mannes, den ein gütiges Geſchick in der Nacht zum 23. Auguſt 1914 mit dem damaligen General von Hindenburg zu⸗ ſammen als Retter nach dem bedrohten Oſten entſandte. Ludendorff habe nur für die Armee, für den Krieg gelebt, deſſen ganzen Ernſt nie⸗ mand ſo ſehr verſtanden habe wie er. Seinem offenen ſoldatiſchen Denken ſeien alle politi⸗ Nordische Chorwerke des 19. Jahrhunderts Musikalische Feierstunde der Ludwigshafener Kulturgemeinde im Pfalzbau Unſere Kenntniſſe und Vorſtellungen von den Germanen des Nordens haben ſich gegenüber dem 19. Jahrhundert grundlegend gewandelt. Dichtungen, die damals als durchaus nordiſch galten, werden von uns weſentlich anders ge⸗ ſehen. Wir lehnen es vom heutigen Stand⸗ punkt ab, altnordiſche Helden und Wikinger en:⸗ weder wie Rauhbeine oder wie Gardeoffiziere und ihre Jungfrauen wie höhere Töchter des 19. Jahrhunderts zu ſehen. Das bedeutet eine Umwertung vieler Dichtungen und Muſikwerte des vergangenen Jahrhunderts, und manchmal iſt es gerade bei Chorwerken bedauerlich, daß bamit auch große muſitaliſche Werte oft der Vergeſſenheit anheimfallen. Zu dieſen Werlen gehört Maxr Br uch s „Frithiof“, op. 23. Es ſind ſechs Szenen aus Ffais Tegners, des großen ſchwediſchen Dichters Sagendichtung, die Bruch unſtreitig mit'einem inſtinktiv ſicheren Blick für die Eigen⸗ art der nordiſchen Welt auswählte und für Männerchor, Soloſtimmen und großes Or ſter komponierte. Vor allem in den lyriſchen Teilen ſind hohe muſikaliſche Werte verborgen, wie im künſtleriſchen Höhepunkt des Wertes, der Schil⸗ berung der Mitternachtsſonne vom Meere her und in der Klage der unglücklichen Ingeborg. Bruch hat die herbe norwegiſche Landſchaft er⸗ lebt und ſein Werk aus dieſem Erlebnis ge⸗ ſpaltet. Die muſildraenatiſche pat⸗ kend und eindrucksvoll, werin auch das Wert als Ganzes trotz ſchöner Einzelheiten nicht völlig geſchloſſen wirkt. Karl Zapp ſprach verbindende Worte und ſtellte die einzelnen Bilder geſchickt in den Zu⸗ fammenhang der Tegnerſchen Dichtung. Unter Hermann Lehmlers Leitung wirkten die Geſangvereine„Bavaria“ 1873, Geſangsabtei⸗ lung der Bäckerinnung und„Germania“, die ſich zu einem ſehr lei tungsfähigen, wohlaus⸗ gewogenen Klangkörper fügten, zuſammen. Sau⸗ ber arbeitete das Mannheimer Philharmoniſche Orcheſter. Wilhelm König ſang trotz einer Er⸗ kältung muſikaliſch und geſtalteriſch ſicher die Worte des Frithjof. Sehr fein wußte Anny König⸗Bomatſch die Worte der Ingeborg geſangstechniſch und muſtkaliſch erlebnishaft zu ſingen. Vor dieſem umfangreichen Werk ſangen die Vereine zuſammen die„Landertkennung“, op. 31 von Evard Grieg. Der Meiſter ſchrieb dieſes für Chor, Baritonſolo und Orcheſter geſetzte Wert für ſeinen Freund, den Dichter Björn⸗ ſterne Bjönrſon. Es ſchildert die Stim⸗ mung des Königs Olaf Tryggvaſſon, der nach langer Verbannung ins Nordland zurückkehrt, beim erſten Anblick der heimiſchen Geſtade. Wirkungsvoll iſt es geſetzt, reiche Farben wer⸗ den aus dem Orcheſter entwickelt. Die Aufführung, bei der Wilhelm König das Baritonſolo übernahm, war untadelig, die letz⸗ ten Wirkungsmöglichteiten des Werkes werden hervorgeholt. Hermann Lehmler als dem Diri⸗ genten gebührt hohe Anerkennung für dieſe Lei⸗ tung. Die Kulturgemeinde in der NSc„Kraft urch Freude“ Ludwigshafen aber kann den Abend als vollen Erfolg buchen. Dr. C. J. Brinkmann. Joh. Seb. Bachs Weihnachtsoratorium Aufführung in der Konkordienkirche Rach den ſtrengeren Formgeſetzen des Ora⸗ toriums iſt das Bachſche Weihnachtsoratorium aus ſechs Kirchenkantaten, die ſich über die Zeit des Zwölften, im kirchlichen Sinne die Weih⸗ nachtszeit, erſtrecken. Für jeden der ausgezeich⸗ neten Tage dieſes Zeitraumes iſt eine Kantate beſtimmt, nämlich für den erſten, zweiten und dritten Weihnachtstag, den Neuiahrstaa(irch⸗ ſchen Machenſchaften der großen Aufgabe gegen⸗ über bedeutungslos erſchienen. * DNB Waſhington, 20. Dez. Ueber Ludendorffs Tod berichten die Wa⸗ ſhingtoner Blätter mit großen Schlagzeilen. Obwohl ſich im Weltkrieg aller Haß und tiefe Erbitterung gegen ihn richtete, erblickt die ame⸗ rikaniſche Oeffentlichkeit in ihm einen der gro⸗ ßen militäriſchen Führer Deutſchlands. liche Darſtellung des Herrn), den Sonntag nach Neujahr und ſchließlich den Tag der heiligen drei Könige(Erſcheinuna des Herrn, Ephi⸗ phanias). Muſikaliſch gehört das Oratorium nicht zu den originellſten der Werke Bachs. In unge⸗ wöhnlich ſtartem Maße hat er hier auf ältere weltliche Werke und Melodien zurückgegriffen. Man hat verſchiedene Gründe dafür angeführt, die aber alle auf Vermutungen beruhen. So iſt B. aleich der Einleitungschor:„Jauchzet, rohlocket“ einem„Drama per musica“ zu Ehren der Königin von Sachſen entnommen, das be⸗ ginnt:„Tönet ihr Pauken, erſchallet Trom⸗ peten“, und das ſelbſtverſtändlich von Pauken und Trompeten begleitet wird. Die„könig⸗ liche“ Trompete im Anfangschor des Weih⸗ nachtsoratoriums berührt erſt ſehr ungewohnt, aber ſie gibt dem Werke doch einen feſtlich glän⸗ zenden Charakter. Weſentlich ſelbſtändige Mu⸗ ſik enthält dagegen die zweite Kantate, die mit der berühmten Weihnachtsſinfonie eingeleitet wird, einer prachwollen Vereini⸗ gung paſtoraler Fdylle und erhabener Hoheit („Engel und Hirten muſizieren miteinander“). Das Weihnachtsevangelium gab Bach wenig Anreguna zu dramatiſcher Kompoſition. So fehlt dem Oratorium die eigentliche drama⸗ tiſche Spannung, und vielleicht iſt es als ſolches überhaupt nur eine ſpätere Zuſammenfaſſung. Es iſt ſehr aut möalich, daß die ſechs Kantaten für den kirchlichen Gebrauch oder noch wahr⸗ ſcheinlicher für die Weihnachtsfeier bei Hofe geſchrieben ſind und tatſächlich auf die ſechs Tage verteilt wurden. In der Praxis hat ſich die Gewohnheit her⸗ ausgebildet, entweder nur die erſten zwei oder drei Kantaten oder einen Ausſchnitt aus allen aufzuführen. Der Kurpfälziſche Sing⸗ kreis brachte die erſten drei und damit die eindrucksvollſten von allen. Mit einzigartiger Meiſterſchaft hat Bach in jeder dieſer drei Kan⸗ tate., aus rezitiertem Evangelium, Rezitativ, Arie und Choral eine Einheit zuſammen⸗ geſchweißt, die zu ſteter Steigerung führt, Feſt⸗ lich iſt der Geſamtcharakter, es fehlt noch alle demonſtration unerwünſcht Paris iſt gegen zu großes Mißtrauen (Drahtbericht unseres Pariser Vertreters) 4 Paris, 20. Dezember. Nachdem das franzöſiſche Marineminiſteri eine Flottendemonſtration in den chineſiſchen Gewäſſern als„inopportun“ abgelehnt hatte, ſtellte Eden nun an die franzöſiſche Regierung die Frage, in welcher Weiſe und ob England auf ihre Mitwirtung rechnen könne, falls Grund„beſonderer Ereigniſſe“ eine Entſendu größerer britiſcher Flottenſtreitträfte nach den Fernen Oſten ſich als erforderlich erwei follte. In Pariſer offiziöſen Kreiſen iſt dahe vielfach davon die Rede, daß Frantreich einen Teil der engliſchen Intereſſen im Mittel⸗ meer wahrnehmen könnte, falls die dortigen britiſchen Streitträfte durch Abkommandieru verringert würden. Bemertenswert iſt in d ſem Zuſammenhang wohl eine gewiſſe, woh berechnete Kommentierung der Lage durch den offizibſen„Temps“, der vor übertriebener Ner⸗ voſität und allzu großem Mißtrauen gegen Ja⸗ pan warnt und hinzufügt, daß die Vereinigten Staaten zu keiner Intervention bereit ſeien und daher auch London nicht attiv eingreifen werde. Japaniſcher ſſlajor ſchwer mißhandelk DNB Tokio, 20. Dezembe Die japaniſche Nachrichtenagentur Domei m det aus Hongkong, daß in Shatowkok ein ja niſcher Dolmetſcher⸗Offizier, der Major T kuji Suzuki, von chineſiſchen Soldaten einer mehrere Hunderte zählenden Chineſen⸗ menge angegriffen und ſo mißhandelt worden ſei, daß er in ein Krankenhaus gebracht werden mußte. Zwei britiſche Offiziere und ein terer Japaner, die den Major begleiteten, ſeie ebenfalls angegriffen worden. Dieſer Zwiſch fall trug ſich an der Grenze des britif Pachtgebietes zu. Sicherheitszone in fankau gefoedert oxt London, 20 Dez. England iſt, wie es in Londoner Kre höchſte Ausze fünf Ehrendiß Die Spannr g zu Tag. britiſchen fſtand gewi s Kopfze uerüberfälle heißt, in Tokio vorſtellig geworden, um auf die Sebeni zweckmäßigkeit der Errichtung einer beſonderen ndſoviel Unt Sicherheitszone in Hankau hinzuweiſen. eder durchkl Die britiſch die Zuſpitzune fordert immer Erledigung d Verzögerung der ganzen iſt Das Blatt u ünſcht, daß franzöſiſche und amerilaniſche Regievung ſo ſich an dieſen Vorſtellungen beteiligt haben. Beneſch wird nach Daris fahren DNBE Paris, 20. Einer Meldung des„Temps“ zufolge n der Präſident der tſchechoſlowaliſchen Repu auf eine Einladung des franzöſiſchen A miniſters hin, ſich zu Beginn des Frühjahn zu einem amtlichen Beſuch nach Paris bege Jwei Bergleute im Schacht verungl bx Hindenburg, 20. Dezemb Erſchütterunge Am Montag gegen 10 Uhr wurde eine Strech im Pochhammerflöz unterhalb der 340⸗Meſer Sohle der„Königin⸗Louiſe“⸗Grube(Oſtfeld von einem Gebirgsſchlag betroffen, wobei vien Bergleute verunglückten. Zwei von ihnen konn⸗ ten lebend zutage gebracht werden. Einer hal ſchwere Verletzungen erlitten, während er zweite mit leichten Verletzungen davon kam Die anderen konnten nur noch als Leichen ge borgen werden. pen⸗ und Flo 3 Weges nach J Sentimentalität, ohne die die Weihnachtsſeſet im 19. Jahrhundert angeblich nicht auskan Immer wieder brechen in den Chorälen und Chören jubelnde Fanfaren los, die alles in gel, denes Licht tauchen. Den idylliſchen Charaktet des zweiten Satzes unterſtreicht die Verwen dung der Oboe'amore mit ihrem weichen, paſtoralen Klang. Zur Aufführung hatte man das Saarpfch orcheſter zur Mitwirkung gewonnen, das eint gewandte Begleitung ſicherte. Leider hatte gei Trompeter Pech, ſein Inſtrument nahm nich immer an und damit aingen ſchöne Wirkunger verloren. Die Ausführuna der Chöre lag beim Kurpfälziſchen Singkreis, einer kleinen, aben wohlgeübten, wohldiſziplinierten und mit g tem Stimmaterial ausgeſtatteten Schar in der im Nor reuten Ange und zwar grö ſen britiſchen len ſoll. Wir ntereſſe dar⸗ beſten Händen. Bruno Penzien als Leile deutſcher ſetzte ſich mit viel Liebe zum Werk für die Muf dies führung ein, er hielt Chor und Orcheſter, Orcht haben, ni ſter und Soliſten aut zuſammen und aab ſ Wiedergabe des der Weihnachtsfreude ſo voll tümlich Ausdruck verleihenden Werkes Wirkung. Als Soliſten hatte man Erna Poſtel(80 pran), Gertrud Kranz, die mit klanaſchön Stimme das Altſolo ſang und vor allem in del Arie„Schlafe mein Liebſter“ die Schönheit ihn Stimme voll entfalten konnte, Berthold 810 ber(Tenor) und den bekannten heimiſche Baſſiſten Hans Kohl gewonnen. Sicher fügte ſich Dr. Herbert Haaag(öeidelberg) an de Orgel in das Geſamtgefüge. Vor dem Dia torium bewies er ſein großes techniſches in nen und ſeine hohe Reaiſterkunſt an der fefiſe glänzenden Sinfonie-dur als der Ratswahl kantate für Chor und Orcheſter. 3 Dr. Carl J. Brinkmann nal ſie es ve aben und ſo tſchaftlicher ten drei Ja auf die in der Württembe ung des P en Aufſatz ur Johann von? Gründe der p Schriftleitung. 4 3 S römmigkeit eorge wieder geſund. aatsſcha empelgeſellſc ſpieler Heinrich George, der längere 0* 3 3 ge jetzt 470 künſtleriſe ätigkeit aufgenommen. Er tritt gegenwät ſinag c im Theater am Kurfürſtendamm in Werim 0 3 0 en ezember 1937 Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 1937 Reichsbahn holt 40 Preiſe auf der Weltausſtellung dem die deutſchen Plantagenbeſitzer ohnmächtig gegenüberſtanden, konnte jedoch ihren Lebens⸗ mut nicht hemenen. Sie ſannen auf neue Wege, um den Abſatz ihrer Erzeugniſſe ſicherzuſtellen. wünlcht Mißtrauen Vertreters) k o. Dezember. DNB Berlin, 20. Dez. Und es iſt erfreulich feſtzuſtellen, daß auch die i i deutſche Heimat den Paläſtinadeutſchen in 1 Abſeits vom Zentrum der nationalen Pa⸗ irem Befen er villons um den Eiffelturm, im Invalidenbahn⸗ hof, war bekanntlich im Rahmen der Inter⸗ nationalen Ausſtellung Paris 1937 die Inter⸗ nationale Eiſenbahnſchau aufgebaut. Dort hatte auch die Deutſche Reichsbahn auf Gleiſen und in einer Galerie Spitzenleiſtungen der deutſchen Eiſenbahntechnik zuſammengeſtellt, ſoweit der verhältnismäßig knappe Raum dies zuließ. Dem Geſamtergebnis der Preiszuerken⸗ nung an Deutſchland auf der Pariſer Weltaus⸗ durch die jüdiſche Händlerſchaft zu löſen, hilf⸗ reich die Hand reichte. Mit Ausnahme der wenigen deutſchen An⸗ ſiedlungen in der Umgebung von Jeruſalem und Jaffa würden nun alle geſchloſſenen deut⸗ ſchen Kolonien in das Gebiet des zu gründen⸗ den jüdiſchen Nationalſtaates fallen und damit der Willkür der jüdiſchen Gewalthaber bedien⸗ gungslos ausgeliefert werden. Schon jetzt verdrängt die Induſtrialiſierung nach aanne⸗ ogelehnt hatte, ſche Regierung d ob England nne, falls auf ne Entſendung äfte nach dem rlich erweiſen eiſen iſt daher rankreich einen im Mittel⸗ 3 die dor ſtellung ſtehen die auf der Reichsbahn⸗Schau rikaniſchem Muſter die bodenſtändige Arbeit der nan memungenen Auszeichnungen würdig zur Seite. deutſchen Siedler, und die in beängſtigendem Richt weniger als 21 Große Preiſe(die Tempo heranwachſenden Städte— vor allem pert iſt in die⸗ gewiſſe, wohl Lage durch den rtriebener Ner⸗ zuen gegen Ja⸗ die Vereinigten bereit ſeien un ngreifen werde. mißhondelt 0. Dezember. tur Domei mel⸗ owkok ein japa⸗ r Major Ta⸗ Soldaten und den Chineſen⸗ zandelt worden zebracht werden e und ein wei⸗ egleiteten, ſeien hieſer Zwiſchen des britiſchen Jaffa und die Judenſtadt Tel Awif— werden nach dem unabänderlichen Gang der Entwick⸗ lung auch vor den Grenzen der deutſchen Pflan⸗ zungen nicht Halt machen. Schwäbiſche Zähigkeit gegen jüdiſche Schliche Mit vorbildlicher Geſchloſſenheit haben ſich die Deutſchen den jüdiſchen Verſuchen wider⸗ ſetzt, die darauf ausgehen, ſie durch Ankauf oder verlockende finanzielle Transaktionen von der Scholle, die ſie nun ſchon in der dritten Gene⸗ ration bebauen, zu vertreiben. Gerade bei der Abwehr dieſer jüdiſchen Schliche, die nur den Zweck verfolgten, ſich in den wohlgeordneten höchſte Auszeichnung, die verliehen wurde), fünf Ehrendiplome, zwölf Goldene und zwei Silberne, Medaillen fielen in dieſe Abteilung. Zunächſt iſt der Deutſchen Reichsbahn ſelbſt für die Ausgeſtaltung ihres Standes ein Gro⸗ ßer Preis verliehen worden. Ein weiterer Großer Preis entfiel auf die Reichsbahndirek⸗ tion Berlin mit der Darſtellung der Bauarbei⸗ ten der Nord⸗Süd⸗§⸗Bahn, und zwei Goldene Medaillen waren der Lohn für die beiden Reichsbahnfilme„Um das Blaue Band der Schiene“ und„Reichsbahn unterfährt Berlin“. Weihnachtsfeier der Kanzlei des Führers Am Abend des 18. Dezember fand im„Haus der Flieger“ in Berlin die Weihnachtsfeier der Kanzlei des Führers statt. Die Weihnachtsmänner überreichen dem Führer einen Riesen-Pfefferkuchen. Links sitzend Reichsleiter Bouhler, rechts Hauptamtsleiter Hederich. Presse-Bild-Zentrale der zionsſtern ſoll ſchwäbiſche Bauern regieren Der Kampf der Deutschen in Halästina/, Von Berend Frhr. von Tiesenhausen Berlin, 20. Dez. lich, uungeben von ordentlich angelegten Gärten, das in der erſten Zeit der Anſiedlung viele u gefoedert ndon, 20 Dez. ndoner Kreiſen den, um auf die iner beſonderen zuweiſen. Die degievung ſollen is fahren aris, 20. Dez 3“ zufolge with kiſchen Republit tverunglüch 20. Dezember. irde eine Streck der 340⸗Meter⸗ Grube(Oſtfeld Die Spannung in Paläſtina verſchärft ſich von Tag zu Tag. Der arabiſche Widerſtand gegen den britiſchen Teilungsplan iſt jetzt zum offenen Aufſtand geworden, der den Engländern erheb⸗ liches Kopfzerbrechen bereitet. Die täglichen Feuerüberfälle, Bombenattentate und Anſchläge auf Telefon⸗ und Telegrafenleitungen bilden einen Gegenſtand ernſter Beſorgnis, die in ſo⸗ undſoviel Unterhausreden und Anfragen immer wieder durchklingt. Die britiſche Preſſe verfolgt mit Beſorgnis die Zuſpitzung der Lage, und die„Daily Mail“ fordert immer wieder ſchnellſte und tatkräftigſte Erledigung des Paläſtinakonfliktes, da jede Verzögerung unüberſehbare Rückwirkungen'n der ganzen iſlamitiſchen Welt auslöſen könnte. Das Blatt unterſtützt den Teilungsplan und wünſcht, daß er ſo ſchnell wie möglich durchge⸗ führt werde, denn das Mandat habe England ſtinas wird, wie ſie auch ausfallen mag, ſchwere Erſchütterungen für das Land bringen, die auch die großen Truppenmaſſen nicht verhindern werden können, die England in den letzten Mo⸗ naten zuſammengezogen hat. Der umſtrittene Plan ſieht bekanntlich im weſentlichen die Zu⸗ ſchmucke deutſche Dörfer zu finden, deren Häu⸗ ſer im Stil der Heimat gebaut ſind, und deren Bewohner ſich ihre ſchwäbiſche Mundart und ihre überlieferten Sitten und Gebräuche erhal⸗ ten haben. So entſtand als erſte im Jahre 1868 die Templerſiedlung in Haifa und bald dar⸗ auf die in Jaffa. In den nächſten Jahren folgte die Gründung der großen Bauernſiedlung Sa⸗ rona(1871) und kurz nach der Jahrhundert⸗ wende die nach dem König Wilhelm II. von Württemberg benannte Siedlung Wilhelma. Weitere Siedlungen der Templer, in denen ſich vornehmlich Bauern und Handwerker niederlie⸗ ßen, entſtanden in Bethlehem, Jeruſalem und Waldheim. Das Wirtſchaftsleben blüht auf All den ſich entgegenſtellenden Schwierigkeiten zum Trotz,— iasbeſondere ungeſundes Klima, Juden. Mit dem wirtſchaftlichen Aufſchwung des Landes haben es die Juden in ſteigendem Maße verſtanden, den Handel an ſich zu reißen und ſich mit der ihnen eigenen Skrupelloſigkeit die Pionierarbeit der deutſchen Siedler, na⸗ mentlich im Apfelſinenanbau, zunutze zu machen, Opfer unter den Deutſchen forderte—, gelang es den Templern, durch Fleiß und Zähigkeit zu einem beträchtlichen Wohlſtand zu kommen. Sie führten den Anbau von Apfelſinen ein und brachten auch den Weinbau zu hoher Blüte. Milch⸗ und Getreidewirtſchaft wurde nach deut⸗ ſchem Vorbild betrieben und ſchon knapp ein Jahrzehnt nach der erſten deutſchen Einwande⸗ rung lebten große Teile der Bevölkerung Palä⸗ ſtinas von den landwirtſchaftlichen Erzeugniſſen der deutſchen Siedler, die ſich immer mehr und mehr auch über die Grenzen des Landes hinaus auf den Märkten des Auslandes eine feſte Po⸗ ſition ſicherten. Die eingeborene arabiſche Bevölkerung ſchätzt die Deutſchen als ein Element der Ordnung, und dieſe Wertſchätzung hat ſich gerade jetzt in den Tagen der Unruhen in mannigfaltigen Formen gezeigt. die Früchte ihres Fleißes zu bringen. Die Machtergreifung durch den Nationalſozia⸗ lismus in Deutſchland war auch für die Juden in Paläſtina das Signal, um mit den gemein⸗ ſten Mitteln über die deutſchen Siedler herzu⸗ fallen und ſie in ihrem wirtſchaftlichen Beſtand öſiſchen Außen⸗ bisher keine Vorteile, ſondern nur Nachteile ge⸗ des Frühjahrz 3 bracht. Ab 1 8 jüdiſch B k ktth Scherl-Bilderdienst, Berlin Paris begeben, was will der Ceilungsplanꝰ We E er 1u 1 en 0* 3 2 e in ee nfolge de s entst jetzt 1— Die von England geplante Aufteilung Palä⸗ Anders war das Verhältnis zu den Konkurrenzmanöver die deutſchen Siedler um 5 Autofahrstüble, die als Parkplatz und als Garaeg dienen. Beſitz der Deutſchen zu ſetzen, ſtellten die Temp⸗ ler ihren vorbildlichen Gemeinſchaftsgeiſt und ihr Treue zum angeſtammten Volkstum unter Beweis. ffen, wobei vier von ihnen konn den. Einer ha „ während der teilung des fruchtbaren Küſtenſtriches an die um durch allerlei hinterliſtige und ſchmnutzige zu bedrohen. Der Boykott deutſcher Erzeugniſſe, Juden und die Ueberlaſſung der ärmeren Jor⸗ danebene an den zahlenmäßig weit überwiegen⸗ den arabiſchen Bevöllerungsteil vor. Eine Die Deutſchen in Paläſtina— neben den etwa 1800 Teenplern ſind dort noch zahlreiche Kaufleute, Aerzte, Lehrer, Techniker und Ange⸗ hörige der geiſtlichen Inſtitute anſäſſig— mi⸗ als 8 ſchmale Zone von der Küſte bis Jeruſalem und— 2 82 ſchen ſich nicht in die gerade in jüngſter Zeit Bethlehem haben ſich die Engländer als Trup⸗ aufs neue entbrannten Auseinanderſetzungen — pen⸗ und Flottenbaſis und zur Sicherung des zwiſchen den Arabern und den Engländern. Sie Weges nach Indien vorbehalten. haben aber ein Recht darauf zu beſtehen, daß Weihnachtsfeier Man iſt nun in Deutſchland oft geneigt, die alle Maßnahmen, die die britiſche Regierung nicht auskam n Chorälen und die alles in gol⸗ liſchen Charakter cht die Verwen⸗ ihrem weichen, Vorgänge in Paläſtina als eine rein britiſch⸗ arabiſche Auseinanderſetzung zu werten, wobei ſich England weitgehend durch die verhängnis⸗ volle Balfour⸗Erklärung feſtgelegt hat, in der im November 1917 allen in der Welt ver⸗ ſtreuten Angehörigen des jüdiſchen Volkes die Schaffung einer Nationalheimat in ihrem „Stammlande“ Paläſtina verſprochen wurde. Rur wenigen iſt bekannt, daß über 2500 Deutſche im Paläſtina⸗Raum leben, und zwar größtenteils in dem Gebiet, das nach den britiſchen Teilungsplänen den Juden zufal⸗ len ſoll. Wir Deutſche haben daher ein großes Intereſſe daran, daß bei einer etwaigen Tei⸗ lung das Lebensrecht dieſer zweieinhalb Tau⸗ ſend deutſcher Siedler, die ſich durch drei Gene⸗ rationen die deutſche Staatsangehörigkeit erhal⸗ ten haben, nicht außer Acht gelaſſen wird, zu⸗ mal ſie es vor allem geweſen ſind, die weite Landſtriche dieſes Gebietes durch jahrzehnte⸗ lange mühevolle Arbeit mit Fleiß und Aus⸗ dauer in fruchtbares Ackerland umgewandelt haben und ſo einen erheblichen Anteil an dem wirtſchaftlichen Aufſchwung Paläſtinas in den letzten drei Fahrzehnten haben. Deutſche Bauern ſiedeln in paläſtina Die deutſchen Siedlungen in Paläſtina gehen auf die in der Mitte des vorigen Jahrhunderts f in Württemberg aufgekommene religiöſe Be⸗ uſt 03 wegung des Pietismus zurück.(In einem frühe⸗ s der Ratswahh ren Aufſatz unſeres Berliner Mitarbeiters Dr. er. Johann von Leers gingen wir bereits auf die Brinkmanun Gründe der pietiſtiſchen Zuwanderung ein. Die Schriftleitung.) Ein kleiner Kreis von tiefer Frömmigkeit erfüllter ſchwäbiſcher Bauern, die Tempelgeſellſchaft“, wollte die Richtigkeit ihres trifft, ihren Lebensintereſſen Rech⸗ nung tragen. Insbeſondere müſſen ſie aus⸗ reichende Garantien dafür verlangen, daß ihr völtiſches und wirtſchaftliches Eigenleben in einem etwa neugeſchaffenen Staatsweſen unan⸗ getaſtet bleibt und ihr durch Generationen heiß erkämpfter Lebensraum wirkſam geſchützt wird. Der Tiber fällt ſchnell Jede Hochwaſſergefahr iſt vorüber DNB Rom, 20. Dezember. Ebenſo ſchnell wie der Tiber geſtiegen war, iſt er in den letzten 48 Stunden auch wieder kin Preisausſchreiben des„akenkreuzbanner“ Vielfältig und immer neu ſind die Silveſternächte, die die Menſchen feiern, wenn ein Jahr verſinkt und die Glocken der Dome ein neues einläuten. Es iſt uralte Sitte, daß wir uns an ſolchem Abend zuſammenfinden, in der Familie, im Freundeskreis oder in der Kameradſchaft und die letzten Stunden fröhlich harrend verleben, bis um 24 Uhr die Leuchtkugeln und Sterne in der Nacht erglühen, die Gläſer klirren, Fröſche und Knallerbſen in den Straßen auf⸗ ſchlagen und die Menſchheit in ein neues Jahr hinüberſchreitet. Andere erleben die Nacht— noch ſchöner oft— in der Einſamkeit der winterlichen Bergwelt. Viele haben ſie auf fremder Erde geſchaut. Ueber vielen ſtand ſie in der Zeit des großen Krieges, als ſie im Drahwerhau lagen, im An⸗ geſicht des Feindes. Jeder erlebte ſie auf ſeine Weiſe. Bei manchem war ſie fröhlich, bei jenem erhaben und ſchön. Wir möchten nun, daß auch unſere Leſer einmal zur Feder greifen und uns von ihrer be⸗ merkenswerteſten Silveſternacht erzühlen. Das ſoll nicht groß ſein, es muß nur ein intereſſan⸗ tes Erlebnis wiedergegeben werden. Das„Hakenkreuzbanner“ veranſtaltet deshalb ein Preisausſchreiben, zu dem eß die Leſer auffordert, ihr ſchönſtes oder bedeutſamſtes Silveſtererlebnis niederzuſchreiben und einzuſchicken. Das Manuſkript darf zwei Seiten nicht überſchreiten und muß bis Monkag, dem 27. Dezember 1937, in unſeren Händen ſein. Die zehn beſten Arbeiten werden mit je 10.— RM ausgezeichnek; die nächſtbeſten 20 Einſendungen mit einem werkvollen Buchpreis belohnt. Die Einſendungen, welche mit der Aufſchrift„Silveſterpreisausſchreiben“ ver⸗ das Saarpfalſ⸗ onnen, das eint Leider hatte der nent nahm nich chöne Wirkungen Chöre lag bein er kleinen, aber ſen und mit gu⸗ teten Schar zien als Leiter Verk für die Auß Orcheſter, Orche ien und gab det sfreude ſo voll/ en Werkes hoht ORf 609166 Gut raſiert⸗ na Poſtel— mit klanaſchoöner vor allem in det ie Schönheit ihr „Berthold S unten heimiſchen ien. Sicher fügt idelberg) an der — 9 Vor dem dit⸗— 8— —— SCHOUTZMARNIE Noch besseres Rasieren mit unserem neuen vervollkommneten Rasĩieropporot gefallen. Der Pegelſtand betrug am Montag⸗ mittag nur noch annähernd 12 Meter, ſo daß der Tiber von ſeinem Höchſtſtand bereits um fünf Meter zurückgegangen iſt. n d. Staatsſchau ſeing kün ait———— Kn en ehen ſein müſſen, ſind zu richten an die Schriftleitung des„Hakenkreuzbanner“, 505. Fallen des Waſſers hat natürlich ritt W1 Palafina aus. Fährt man beute durch die blü. annheim. Whe bie, etephm bes 10 im in Berlin aiß henden Landſtriche, ſo iſt man überraſcht, plötz⸗ Und nun ans Werk! Die beſten der preisgekrönten Arbeiten werden im„HB“ veröffentlicht. Verkehrs ermöglicht. lic ie uie „Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 1937 Dr. lvar Lissner Copytisht by Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg und. Aäelle am Jaæiſil Ein speinnender Ilatsdchenberleht von einer Reise durch den Fernen Osten mit selnen vieltälilgen Problemen und Spoannungen 27. Fortſetzung Im Waſſer lauert Malaria Schung trinkt nur Tee, und alles Waſſer, das in ſeinem Hauſe getrunken wird, muß abge⸗ kocht ſein. Denn in den Brunnen lauert die Malaria, nicht nur für den Fremden, auch für * lm lößgebirge der provinz Schensl Die Stoub- und Soandwinde ous dem lnneren Asiens haben dort mächtige Gebirge cvf⸗ getragen, dorch die ſiefe, enge Schluchien föhren. Bei Trockenheit ist alles in eine dichte Staubwolke gehüllt, während in der Regen- zeit, die Schlammassen ein Votrwärtskommen fast uvnmöglich machen. Schung. Und da erſcheint das Weib des Schung, da erſcheinen zwei ſchöne Töchter von ſiebzehn und achtzehn Jahren, wieder ſolche ſchwarze Pagenköpfe, hochgewachſen in leuch⸗ tend orangefarbenen Kleidern. Da erſcheint der zwölfjährige Sohn und zahlloſe Verwandte aller Grade. Das Haus iſt wirklich voll. Die Töchter tun ſo gut wie nichts, leſen oder be⸗ ſuchen ihre Freundinnen. Und wenn das The⸗ ater ins Dorf kommt, werden ſie nicht fehlen. Der Junge geht zur Schule, die im Tempel untergebracht iſt. Aber er macht keine Fort⸗ ſchritte, erzählt Frau Schung beſorgt. Ein unheimliches Gefühl Man hat mir alles höflich gezeigt. Nur Wohlſtand habe ich geſehen und Zufriedenheit und Ruhe. Und doch kann ich ein unheimliches Gefühl in dieſem Hauſe nicht los werden. Und die Luft iſt ſchwer, wie ich ſie nie geatmet habe. Vier Tage ſpäter bin iſt bei Sang, dem Leh⸗ rer.„Schung iſt ein guter Mann“, ſagt er. „Aber die Bauern können die Pacht nicht zah⸗ len. Jedes zweite Jahr iſt hier Dürre, jedes dritte Jahr ein Sandſturm, der alles begräbt. Und alle fünf Jahre kommen Soldaten, ſchlim⸗ mer als Dürre und Sandſturm. Mann kennt ſie, man ſagt kein Wort, man packt ſeine Habe, vergräbt, was zu vergraben iſt, man flieht oder läßt ſich totſchlagen, je nach Temperament. Schung aber iſt immer hier. Sein Haushalt iſt koſtſpielig. Seine Töchter tragen die ſchön⸗ ſten Kleider zwanzig Meilen im Umkreis. Und der Junge ſoll die Sprache der Engländer ler⸗ nen. Die Bauern können das nicht heran⸗ ſchaffen. Wir ſind hier im Norden. Was im Süden geht, iſt hier unmöglich: Zwei Saaten zu glei⸗ cher Zeit auf einem Feld. Oben reift der Wei⸗ zen, unten ſprießt die Baumwolle. Sie halten am Alten feſt Natürlich pflügen ſie nicht tief genug, und ſo gibt der Boden nicht genug her. Sagen Sie diefen Menſchen etwas, ſo zucken ſie die Achſeln. Und das iſt alles. Sie lernen nichts Neues, ſind aber doch alte Meiſter im kleinen. Eimer auf Eimer wandert hinaus, ich meine aus ihren Kloſetts aufs Feld. Und der Dung ihrer Kühe, der im Winter den Ofen heizt, kommt als Aſche im Frühjahr wieder aufs Feld. Und die Aſche vom ausgedroſchenen Stroh auch. Stürzt ein Haus zuſammen, ſo werden die Ziegel zu Pulver zerſchlagen und wieder der Erde ge⸗ geben, daß aus alten Ziegeln neues Korn werde. Niemand hier läßt das, was für das Feld das Beſte iſt, geheimnisvoll in Röhren verſchwinden. Niemand verpeſtet die Flüſſe damit, wie man es in einigen Städten des Sü⸗ dens einführen will.“ Chinas ewige Sorge „Haben Sie ſchon geſehen“, ſagt er dann plötzlich,„wie dürr Herr Schung iſt, wie aus⸗ gezehrt, wie knochig?“„Natürlich“, ſage ich, „Sorgen.“„Sorgen, Sorgen“, wiederholt Sang, ins Leere ſehend vor ſich hin.„Kennen Sie überhaupt Chinas Sorgen?“ fragt er dann leiſe.„Kennen Sie die Sorge unſerer Beam⸗ ten, die Sorge unſerer Großgrunobeſitzer, die Sorge all derer, die es zu Wohlſtand gebracht haben? Es iſt, als ob ſie beim Aufbau ihres Hauſes im Fundament ſchon gleich die Bombe einbauen, die ſie mit der Zündſchnur vom Ruhelager aus anzünden, wenn ſie nach vielem Schuften ſich endlich im gewärmten Bette er⸗ holen dürfen, wenn ſie von hübſchen Dienerin⸗ nen in Seidenpyjamas umgeben ſind, wenn ſie geſunde Kinder haben und eine treue Frau. Die Zündſchnur vergeſſen ſie nie. Und eines Der deutsche Soldat im Weltkrieg Zu einem neuem Buch Unſere Zeit hat uns gelehrt, groß zu denken und in die Zukunft zu ſchauen. Wir ſchmieden mit dem Druck unſerer Hände Atome zuſam⸗ men, die mächtig werden und vielleicht einſt mit die Krone des ewigen Reiches tragen dür⸗ fen. Im Herzen aber bergen wir das Ver⸗ mächtnis derer, die vor uns und vielleicht ſtär⸗ ker und reiner waren als viele von uns. Weil im Kampf ihre Flamme ſich vom Rauch reini⸗ en durfte. Unſere Väter und Brüder, die fie⸗ en im großen Krieg.. Sind wir unbeſcheiden geworden? Sind wir überheblich, wir Jungen? Kinder waren wir, ahnungsloſe in unſerer Heimat an den Ufern des Rheins. Drüben rollte der Donner ſchwe⸗ rer Geſchütze. Wir ſpielten mit Holzſchwertern und Papierfahnen. Und freuten uns, wenn wir „ſiegten“, weinten, wenn feindliche Flieger des Nachts über die Heimat brauſten oder wenn es vom Vater eines Kameraden er iſt nun auch gefallen. Nein, richtig gelacht haben auch wir Kinder nie. Das zu verhindern, warf das Geſchehen ſeine tiefen Schatten auch zu ſtark auf uns. Und groß werden am Kampf konnten wir nicht. Dafür waren wir wirklich zu jung und zu ſchwach. Die Jahre gingen, und wir ſind in die Kräfte gekommen. Vom Erzählen und aus Büchern haben auch wir von dieſem Weltkrieg gehört. Und gewiß glaubten wir auch dem Vater, wenn er erzählte, und den Büchern, die wir laſen. Wir haben ein Ahnen bekommen von dem, was mächtig durch jene Vergangenheit brandete. Aber hört das Geſtändnis: erlebt haben wir es durch Bücher und durch Erzählungen auch nicht. Es iſt für uns nicht ſo harte irklich⸗ keit geworden, wie für euch, die 33 draußen ſtandet. Es fehlte den Berichten oft das Un⸗ mittelbare, das Beben des Erlebniſſes. Jahre lagen dazwiſchen. Ihr, die ihr uns etwas ſag⸗ tet, hattet ſchon darüber nachgedacht. Ihr er⸗ zähltet von euch. Ihr zeigtet euch uns nicht. Da fallen uns nun Briefe in die Hände, die Männer, und Jünglinge im grauen Rock vom Felde ſchrieben. Sie kommen aus allen Berufen, aus allen Teilen des Reiches. Und wir halten ſie faſt in zitternden Händen.. Nein, ſie dachten nicht daran, als ſie dies ſchrie⸗ ben. Sie ſchrieben nur, was ſie gerade fühlten. Oft war es eine halbe Stunde vor der menſch⸗ lichen Vollendung. Wir leſen und aus jeder Zeile ſpricht es zu uns:„So reinigen wir uns, einer Flamme gleich, vom Rauche.“ Es iſt uns Jungen mehr als nur ein Buch, was mit andern auf einem Tiſche liegt, das Werk„Der deutſche Soldat im Weltkrieg“(Al⸗ bert Langen⸗Georg Müller Verlag, München). Wir blättern darin, und wir leſen es, und dann holen wir es uns immer wieder. Es iſt keine Dichtung, und doch iſt es eine der größten, die jemals einem Volk geſchenkt wurde, wenn ein Werk das Geſicht einer Gemeinſchaft in ſei⸗ ner wahrſten, und reinſten Form widerſpiegeln ſoll. Wie ein unzerſtörbares Denkmal erſcheint es uns, in dem jeder Zug und jede Faſer lebt. Es iſt etwas Einmaliges in der Ge⸗ ſamtliteratur und findet nur in Witkops „Kriegsbriefen gefallener Studenten“ ein Glei⸗ ches. Aber dieſe Welt iſt größer geſpannt, ſie ſprengt den Berufsſtand und geht in alle Teile des Volkes hinein. Wenn wir die Demut nicht kennen vor dem Vermächtnis der großen Toten unſeres Volkes werden wir nimmermehr ihr Erbe antreten können.„Ich hatt' einen Kameraden“ ſteht auf dem Rand des Einbandes. Und dann ſprechen die Soldaten. Wir erfaſſen die Gewalt dieſer Briefe, wenn wir uns überlegen: oft im An⸗ geſicht des Feindes, oft im Angeſicht des Todes, oft wenn ringsum Verzweiflung war und kein Funke der gläubigen Hoffnung, wenn der Menſch allein war im Angeſicht des Untergangs und keine Tarnung der Gefühle mehr möglich, da griff er zur Feder, ſchrieb er, was er dachte und fühlte— einem Freund, der Braut, der Tages, wenn ſie alles haben, was ſie lieben, dann zünden ſie an. Und der Bau fliegt in die Luft oder——“. Sang ſtiert wieder vor ſich hin.„Oder—— man führt ſie hinaus, man bindet ihnen die Hände, und der Kopf muß herunter.“ Sie können die pacht nicht zahlen Kein Wunder, denke ich, daß Schungs Sohn nichts lernt, der Lehrer iſt irre.„Sammeln Sie Ihr Leben lang Theatermasken, jagen Sie ihnen durch ganz China nach, von berühmten Schauſpielern eine Maske zu ergattern, und dann, wenn Ihre Sammlung belannt iſt, ver⸗ kaufen Sie eine nach der anderen. Man wird doch fragen, wozu Sie all das Geld brauchen, was Sie mit dem Gelde machen.“ Sang rückt näher zu mir, ruhig trinken wir Tee. Ich rauche meine Pfeife. Sang fährt ſich mit bei⸗ den Händen über das Geſicht, wie um einen böſen Traum wegzuwiſchen.„Man darf ja nichts ſagen. Ich habe dem Schung doch viel zu verdanken. Ich bin ihm treu. Aber das Dorf, das Dorf! Die Menſchen fragen doch warum. Die Pächter! Der Li rackerte ſich ab vom Morgen bis zum Abend. Konnte die Pacht nicht mehr aufbringen. Der Tung, der Weng, der Scheng, ſie alle brachten ihre Winterklei⸗ dung ins Leihhaus. Das ganze Dorf zog los, Stangen über den Schultern, die Kleiderbündel daran, in die Stadt, ins Leihhaus. Und wiſſen Sie, was das die armen Teufel koſtet? 24 Pro⸗ zent, das übliche. Aber es geht nicht anderz, denn ſie müſſen Saat kaufen, der Tung, der Sie nähren ſich, ſie klei⸗ Weng, der Scheng. den ſich, ſie heizen und ſie wohnen mit 5 Dollar auf den Kopf ein ganzes Jahr. zerſchinden ſich den Leib, die Frauen zerrechnen ſich den Kopf, und die Erntehelfer bekommen oft nicht ihre 3 Cents am Tag, kaum das Eſſen. Nun, das iſt keine große Not bei uns. Faſt niemand kennt es anders. Niemand klagt Aber ewig waklig iſt die Sache doch. darüber. Mit 5 Dollar tanzt man Grenze zwiſchen Leben und Krepieren. kann da an Schule denken! Not. Darum ſitze ich faſt Tempel hier bei den Ahnentafeln, Götterbildern. Aber da kann kein Gott helſen. So iſt es Kanſu, in Shenſi. immer auf der Wer Selten mal ankommen. Ich möchte dieſe Köpfe aufſchließen, aber das iſt Mühe mehr als durch den Lehm dort draußen auf Waſſer zu ſtoßen, als die Steine im ausgedörrten Flußbett zu ſammeln. Die meiſten von uns haben noch niemals Reis in ihren Schalen geſehen. das iſt für einhundertfünfzig Millionen in China kein Nahrungsmittel. Fleiſch.—— denken. Aber ja, ich ſprach vom Li. Pacht nicht zahlen. Und ſein Junge lag doch im Sterben, hatte die ſchwarzen Pocken. Sißt Arbeitsbeg in den Leihhäuſern, die ſchwarze Peſt. Und A war doch ſo glücklich, die Winterſachen abholen zu können, als es kalt wurde. Und der Junge iſt noch ſo froh mit nach der Stadt gelaufen. Aber mit den Mänteln holten ſie den Tod. So iſt es Jahr für Jahr. Wenn die Leihhäuſer in den Städten ſich auftun, kommen die ſchwarzen Pocken in die Dörfer. Darum iſt der Herbſt immer die Zeit der großen Pockenepidemien. (Forrſetzung folgt) Das iſt meine ohne Schüler im bei den in zehntauſend Dörfern hier, in wird einer leſen lernen, und wer China regiert, wird an dieſe zugeſchloſſenen Menſchen wiedex nicht her⸗ Und nun erſt Daran können ſie nur ſelten okenkreu Der Er iſt noch immer penn wo er ſitzt, du wirſt von ihm Die Männer Verlaſſen iſt, wer Er hat es raus, 2 Ob das im Werk Er braucht nur ir Schon ſagt er dir: Ertennt dich gut. Er packt dich ſchla Er lann ſehr gut Und tut verſtändn Er iſt darauf bede In allen Fällen g Er pflegt ſich hint und macht den ein eo ſchleicht er här Gtets unterwürfit u kannſt ihm, Reis, wiſſen Sie, 4 4 Denn den Charakt Lurch eigne Leiſt Er kriecht nur. Ur Mir hoffen nur, d Kecht bald der Sch Der konnte die zu Weihn Das Badiſche mäß 5 9 des Gef den Bäckerei⸗ bom 29. Juni 19 am Freitag, dem ag, dem 31. De kereien des Lande zu beginnen. Die Beſchäf unter 16 Jahren Frau, der Mutter und ſonſt für niemand be⸗ ſtimmt. Da muß uns die Wahrheit werden, müſſen wir erkennen, wir Jungen, wie es war im Männerringen um Leben und Tod des Vaterlandes und wie die Männer dort in ihrem Menſchen den Schweinehund überwanden und elden wurden, ohne nachher für ihre Taten orbeeren und Huldigungen zu empfangen, wie wir es aus manchen ſogenannten Dichtungen als für„Helden“ üblich erfuhren. Im Gegen⸗ teil: hier erkennen wir die wahre Größe des Menſchen, die es bleibt im Unbekannten; hier wurde das oft mißbrauchte Wort der Gemein⸗ ſchaft und Kameradſchaft zum tatſächlichen Kraftquell. Und aus dieſer Kameradſchaft und aus dieſer im Angeſicht des Todes durch kom⸗ promißloſe Entſcheidung gewonnenen Schau der Welt— entſtand unſer Reich. Im Kampf reinigte ſich ihre Flamme vom Rauch.. Was vermögen Worte zu ſagen? Hört einen Brief, den in dieſer Jahreszeit, 1914, ein Sol⸗ dat an ſeine Mutter ſchrieb: „Von—7 Uhr habe ich einen Chriſtbaum gebaut aus den heimatlichen Tannenzweigen, mit acht kleinen Wachsſtocklichtchen, habe in der Ecke unſeres Unterſtandes einen Aufbau zurecht⸗ gemacht, vor den Chriſtbaum eine Papierkrippe geſtellt und Deine vier Wachslichter darum. Dann nahmen wir noch ein verlorenes Schäf⸗ chen in den Unterſtand auf, das ſonſt keinen Anſchluß hatte, löſten den Poſten draußen auf fünf Minuten ab und zündeten den Baum an. Wir beſchenkten uns mit den Reſten von Zi⸗ aretten, Speck, Wurſt, Schokolade, Zwieback, Narzipan und kurfürſtlichem Magenbitter, die ein jeder noch hatte. Wir ſangen: Stille Nacht, heilige Nacht. Ich las aus dem Neuen Teſta⸗ ment die ewige Weihnachtsgeſchichte: Und es begab ſich, daß ein Gebot———. Und in der Hälfte ſangen wir mit heiſerer, leiſer Stimme, ein Tenor und ein Baß, das wunder⸗ bar zarte: es iſt ein Roſ' entſprungen. Lang⸗ ſam fingen die Zweige des Bäumchens an zu kniſtern. Unter den verglimmenden Lichtern erklang das„O du fröhliche“. Und als es dun⸗ Chinesische Gaukler, die für geringes Geld ihre holsbrecherischen Könste auf den Märkten und bei Festen zeigen. Buntgeschmöückte, hübsche Mädchen sind die Hauptkönsfler, denen die stounende Menge immer reichen Beifoll zollt. Die Arbeitszeit darf an dieſen Ta ſchreiten. Die an hHöglichkeit mit 5 ledigt werden. Sichert eure Angeſt Gegen Ende de barauf zu achten, Leiſtungen der gefährdet wird os achentrichtung nige für 1935 iſt , für 1936 noc zuläſſig. Es iſt a una freiwilliger! figen Zeitpunk— Eintritt des Ve kel geworden war, dachte ich: es fehlt nur noch eins. Und ich ſang den andern Dein Lied, ter:„So nimm den meine Hände“, D hob ſich das Bäumchen ab von der weißen wand des Unterſtandes. Die ſilbernen u oldenen Fäden glänzten zwiſchen den Nadel limmernder Tand. Nur flimmernder Tand Eine halbe Stunde ſpäter ſammelte ich mein Patrouille gegen den Feind. Nun habe ichſ zweimal draußen gelegen auf dem Bauche, Ohr auf den Boden gepreßt, den Revolve der Fauſt, den Finger am Sicherungsbügel, in ſternklarer kalter Nacht auf dem hartgefrorenen Boden, ſo wie ich esſmir wünſchte in irgend einem Brief, den ich vor etwa vierzehn Tagen ſchrieb. Wir halten gute Wacht für euch daheig Und für das, was dem Manne noch mehr ſein muß: Für die Idee des Staates, des deutſchen Vaterlandes. Wir ſechs ziehen noch einmal auf eine Stunde nur, hinaus vors Drahtverhau 150 Meter vor, in der Stunde des früheſten Ein anderer ſchrieb am Schluß ſeines We nachtsbriefes: „Viele wiſſen: dem Kampf mit dem Schwert in der Hand muß der Kampf des Geiſtes fol⸗ gen, jener Kampf des deutſchen Geiſtes gegen den fremden ſchädlichen Geiſt.— In uns wohnt der Glaube an unſere Kraft, der Glaube an unſere Art! Wir werden uns durchſetzen! Wit glauben an ein Erwachen des deutſchen Volleß auch in geiſtiger Beziehung und an ein rechtez Erkennen des Zieles. Eine neue deutſche Well wird erſtehen und ein neues Leben— ein deutſches Leben— wird ſich den Weg bahnen“ Wie in dieſen Weihnachtsbriefen, ſo klingt es aus allen: die Demut vor dem Schickſal, abet der opferbereite Wille zum Vaterland ſchafſt die Kraft. Es iſt von allen Büchern, die wir in dieſen Wochen laſen, das ſchönſte und beſte. Dem eine Kameradſchaft von Soldaten hat es ge⸗ ſchrieben in ihren—— Stunden. Schenlt es der Gemeinſchaft des Volkes, ſchenkt es der deutſchen Jugend! Helmut Schulz. Foto: Uhlenhuth(Zeughausmuseum)—1 Beiträge nicht me Von Tag zu Tag 1 zember 1937 18. Und wiſſen koſtet? 24 Pro⸗ t nicht anderz, der Tung, der n ſich, ſie klei⸗ en mit 5 Dollar Die Männer auen zerrechnen elfer bekommen ag, kaum das e Not bei uns, Niemand klagt die Sache doch, ie Schüler im iffeln, bei den ein Gott helſen. rfern hier, in lwird einer egiert, wird an ſiedex nicht her⸗ pfe aufſchließen, urch den Lehm oßen, als die tt zu ſammeln, h niemals Reis is, wiſſen Sie, Millionen in Und nun eiſt ſie nur ſelten Fir hoffen nur, daß ihn und ſeinesgleichen echt bald der Schlag(vielleicht ein Fauſtſchlag!) Der konnte die Junge lag doch iPocken. Sitzt e Peſt. Und LNi rſachen abholen Und der Junge Stadt gelaufen. e den Tod. So e Leihhäuſer in n die ſchwarzen iſt der Herbſt enepidemien. etzung folgt.) Verlaſſen iſt, wer ſich auf ihn verläßt! Er hat es raus, Vertrauen zu zerſtören, ob das im Werk iſt oder im Büro. Er braucht nur irgendwo ein Wort zu hören, hon ſagt er dir:„Die Leute reden ſo...“ imer auf der repieren. Wer das iſt meine . — Groß-Mannheim Dienstag, 21. Dezember 1937 okenkreuzbanner“ Der feiecher Er iſt noch immer nicht ganz ausgeſtorben, Henn wo er ſitzt, da klammert er ſich feſt. hu wirſt von ihm umſchmeichelt und um⸗ worben. Er kennt dich gut. Er weiß um deine Schwächen, Er packt dich ſchlau bei deiner Eitelkeit. r kann ſehr gut und überzeugend ſprechen Und tut verſtändnisvoll und hilfsbereit. Er iſt darauf bedacht, nie anzuecken. n allen Fällen gibt er jedem recht. Er pflegt ſich hinter anderen zu decken Fund macht den einen bei dem andern ſchlecht. Eo ſchleicht er händereibend durch das Leben— Stets unterwürfig. Nie im Ernſt verletzt. u kannſt ihm, wenn du willſt, ſelbſt Tritte geben, Denn den Charakter hat er längſt verſetzt. Hurch eigne Leiſtung kann er nichts erreichen, Er kriecht nur. Und mit Kratzfuß ſtreut er Gift. trifft! Arbeilsbeginn der Bäckereien zu Weihnachten und Neujahr Das Badiſche Gewerbeaufſichtsamt hat ge⸗ wäß 5 9 des Geſetzes über die Arbeitszeit in den Bäckereien bom 29. Juni 1936 die Genehmigung erteilt, am Freitag, dem 24. Dezember, und am Frei⸗ ag, dem 31. Dezember, in ſämtlichen Bäk⸗ lereien des Landes mit der Arbeit um 2 Uhr. und Konditoreien zu beginnen. die Beſchäftigung Jugendlicher unter 16 Jahren iſt vor 4 Uhr unzuläſſig. Ddie Arbeitszeit der Gehilfen und Lehrlinge darf an dieſen Tagen zehn Stunden nicht über⸗ 4 1 Die anfallende Mehrarbeit ſoll nach öglichkeit mit Hilfe von Aushilfskräften er⸗ edigt werden. Sichert eure Anwartſchaft auf die Angeſtelltenverſicherung Gegen Ende des Jahres iſt es angebracht, barauf zu achten, daß der Anſpruch auf ſpätere eiſtungen der Angeſtelltenverſicherung nicht efährdet wird oder gar verloren geht. Die Rachentrichtung fehlender Anwartſchaftsbei⸗ nige für 1935 iſt noch bis zum 31. Dezember 9½ für 1936 noch bis zum 31. Dezember 1938 läſſig. Es iſt aber nicht ratſam, die Entrich⸗ ung freiwilliger Beiträge bis zum letzten zu⸗ figen Zeitpunkt hinauszuſchieben, da nach Eintritt des Verſicherunasverfalls freiwillige Heiträge nicht mehr entrichtet werden dürfen. Sonderzüge rollen durch den Hauptbahnhof Rund um den Mannheimer Weihnachtsverkehr/ heute 7 Milifär⸗Urlauberzüge/ Täglich 7 Expreßgütlerzüge Nun hat bei der Reichsbahn in vollem Um⸗ fang der Weihnachtsverkehr eingeſetzt, der allerdings in den nächſten Tagen bei Beginn der Weihnachtsferien noch eine weitere Ver⸗ ſtärkung erfahren dürfte. Für dieſen weite⸗ ren Anſturm der Reiſenden iſt man aber genau ſo gewappnet, wie man es in den vergangenen Tagen ſchon war. Expreßgüterzüge entlaſten den Derkehr Um nach Möglichkeit jegliche Zugverſpätungen zu vermeiden, ſoweit dies durch die Fahrplan⸗ geſtaltung geſchehen kann, wurden die wich⸗ tigſten Kurszüge verſtärkt, dann aber auch Sonderzüge aller Art einge⸗ legt. Der verſtärkte Expreßgutverkehr zur Weihnachtszeit war in früheren Jahren vielfach mit die Urſache für Zugverſpätungen. Man hatte bei Aufſtellung des Fahrplans jeweils die normale Zeit zugrunde gelegt, die auf den Stationen für das Aus⸗ und Einladen des Ex⸗ preßgutes in die Packwagen benötigt wird. Bei verſtärktem Andrang reichten die Zeiten meiſt nicht aus, ſo daß ſich bei Fernzügen die kleinen Verſpätungen auf verſchiedenen Stationen ſchließlich zu einer ſchwerwiegenden Verſpätung auswirkten. Jetzt begegnet man dieſem Uebel recht wirk⸗ ſam. Hat man doch auf den wichtigſten und am meiſten durch Expreßgut belaſteten Strecken be⸗ ſondere Expreßgüterzüge eingelegt, die das Expreßgut genau ſo ſchnell wie die ſonſt für die Expreßgutbeförderung benützten Per⸗ ſonen⸗ und Schnellzüge befördern. Gegenwärtig berühren den Mannheimer Hauptbahnhof täg⸗ lich ſieben Expreßgutzüge, die hier nur ſo lange Aufenthalt haben, bis der meiſt erforderlich werdende Maſchinenwechſel voll⸗ zogen iſt, die ankommenden Güter ausgeladen und die hier aufgelieferten Sendungen einge⸗ laden ſind. Wie notwendig ſolche Züge ſind, geht daraus hervor, daß die Expreßgüterzüge durchwegs aus zehn großen Güterwagen— oft auch noch mehr— beſtehen. Heute Hauptreiſetag für Militärurlauber Für unſere Soldaten— ſofern ſie zur erſten „Partie“ gehören, die über Weihnachten zu „Muttern“ dürfen— hat nun die Urlaubszeit begonnen. Am Montagabend traf um 19.29 Uhr aus Landau ein Militärurlauberzug in Mann⸗ heim ein, während der heutige Dienstag aller⸗ lei Großbetrieb im Militärurlau⸗ bervertehr bringt. Im Durchlauf berühren Higerzer weniger als ſieben Urlauberzüge mit Söldäten, und zi von Kaufbeuren nach Kaiſerslautern, von Mün⸗ chen nach Köln, von Stuttgart nach Eſſen, von Würzburg nach Saarbrücken, von Stuttgart nach Koblenz, von Tübingen nach Eſſen und von Konſtanz nach Köln. Ein weiterer Militär⸗ urlauberzug verkehrt dann noch am Mittwoch von München nach Köln⸗Mülheim(Ruhr). Die übrigen in Weihnachtsurlaub fahrenden Soldaten werden die Kurszüge benützen. Da die Verſtärkung der Kurszüge durch Bei⸗ 35 „und zwar die Züge Mit besonderen Expreßgüterzügen wird der starke Expreſgutverkehr der Weihnachtsfelertage bewältigt. Die Personen- und Schnellzüge erfahren dadurch eine wesentliche Entlastuns. ſtellen von Wagen bis zur äußerſten Belaſtungs⸗ grenze keineswegs genügen wird, den Weih⸗ nachtsverkehr zu bewältigen, verkehren zahl⸗ reiche Ergänzungszüge zu wichtigen ueid ſtark benützten Fernzügen. Wie ſchon gemeldet, eihi an allen folgenden Tagen während der Weihnachtszeit der ſoge⸗ nannte Weihnachtszug Karlsruhe— Mannheim — Berlin, Anhalter Bahnhof, D 103, Mann⸗ heim ab.29 Uhr, der als D 1144 täglich um 23.03 Uhr nach Mannheim zurückkommt. Weiter⸗ hin ſind Doppelführung an allen Weih⸗ nachtstagen vorgeſehen: D 173/4 Schweiz— Amſterdam und umgekehrt, D 42/43 Berlin— Freiburg— Baſel und umgekehrt, D 44 Berlin —Baſel. Ferner von Dienstag, 21. Dezember, bis einſchließlich Freitag, 24. Dezember, täglich D 107/108 München— Köln und umgekehrt, am 22., 23. und 24. Dezember ein weiterer Vorzug zu D 174, vom 22. bis einſchließlich 26. Dezem⸗ ber D 194 Saarbrücken— Heidelberg— Würz⸗ burg, vom 23. bis 26. Dezember E 193 Würz⸗ burg— Heidelberg— Saarbrücken, vom 23. bis 26. Dezember D 75/76 Baſel— Mannheim und umgekehrt, am 23., 24. und 26. Dez. D 269/70 Freiburg— Köln und umgekehrt, am 23. Dez. D 674 nach Baſel, am 23. und 26. Dez. D 162 Krefeld—Heidelberg(läuft bis Stuttgart durch), am 26. Dezember D 186 Mannheim— Fried⸗ richshafen. Die beſchleunigten Perſonenzüge verkehren an den Hauptreiſetagen ebenfalls dop⸗ pelt und zwar der 853/854 Ludwigshafen— Mannheim— Würzburg— Nürnberg und um⸗ gekehrt erſtmalig am Mittwoch, 22. Dezember, dann am 23. und 24. Dezember, während der Zug 853 nur am 25. Dezember und der Zug 854 nur am 26. Dezember verkehrt. Am Mitt⸗ woch, 22. Dezember, läuft auch erſtmalig der be⸗ ſchleunigte Perſonenzug durch das Rheintal doppelt, 998/099 nach Freiburg— Konſtanz und umgekehrt. Der Vorzug zu 998/999, der früher in Frankfurt(Main) begann und endete, wird an Weihnachten erſtmals nur von Mannheim aus verkehren und auch in Mannheim enden, da für die Strecke Mannheim— Frankfurt er⸗ fahrungsgemäß der Kurszug ausreicht. Dieſe beiden Vorzüge 998/999 verkehren an allen Ta⸗ gen über die Feiertage, dazu noch am 22., 23. und 24. Dezember ein direkter Zug nach und von München, der das Umſteigen in Graben⸗ Neudorf erſpart. Ueber dieſe wichtigen Züge hinaus werden noch einige Perſonenzüge doppelt gefahren, ſo daß in jeder Hinſicht Sorge für eine glatte Bewältigung des Weihnachtsver⸗ kehrs getragen iſt. An das Bahnperſonal ſtellen die nächſten Tage große Anſprüche. Aber man iſt gewappnet und wird alles daranſetzen, die Züge pünktlich abzufertigen. j —— Rentenzahlung. Die Zahlſtellen der Poſt⸗ ämter in Mannheim ⸗Stadt beginnen mit der Zahlung der Militärrenten für Ja⸗ nuar 1938 am 29. Dezember 1937. Die Inva⸗ liden⸗ und Unfallrenten werden ab 31. Dezember gezahlt. Die Poſtämter in den Vororten zahlen die letzteren Renten bereits am Donnerstag, 30. Dezember. Käfertaler Bahnübergang verſchwindet Ein Derkehrshindernis wird beſeitigt/ Die neue Kronprinzenſtraße wird gebaut Eines der ſchlimmſten Verkehrshinderniſſe bildete ſchon imener der ſchienengleiche Bahn⸗ übergang der Riedbahn beim Bahnhof Maain⸗ heim⸗Käfertal. Die Schranken, die den Vertehr auf der wichtigen Hauptausfallſtraße Käfertaler Straße unterbrechen, ſind faſt den ganzen Tag geſchloſſen, da auf der Strecke täglich über 260 Züge verkehren, zu denen noch zahlloſe Ran⸗ gierfahrten für die benachbarten Werke und die Entladeanlagen kommen. Dieſes Verkehrshindernis wird nunmehr beſeitigt. Wenn auch noch den Märkten nstler, denen hausmuseum)—1 ————— fehlt nur noch dein Lied, Mut ände“. Dunkel er weißen Rück ſilbernen und en den Nadeln, lernder Tandk — n habe i n em Bauche, daz en Revolver in rungsbügel, in Mit den Erdarbeiten für die neue verlängerte Kronprinzenſtraße iſt jetzt begonnen worden. Sei- ſeefaratur- Werkstätte arbeitet sorgfäliig und schnelll Wenn's irgendw/o fehlt- rufen Sie 26575/76 an- wir holen die Bretter àb und zu den hartgefrore einige Zeit ins Land geht, bis der Verkehr Feiertagen sind sie im Schub. ſchte in irge über den neuen Weg geleitet werden kann, ſo vierzehn Tag 3 a darf man doch ſeiner Genugtunuaig darüber Aus⸗— 22 ür euch daheim, druck verleihen, daß wenigſtens der Anfang ge⸗ Sport- noch mehr ſ macht iſt. Man baut die Kronprinzenſtraße ſo 53 Abteilung „q des deutſchen ioch einmal auf Drahtverhau, »des früheſten aus, daß ſie längs des alten Exerzierplatzes weitergeführt wird und wie die Straßenbahn bei BBC über die Gleiſe der Riedbahn hin⸗ weggeht. Die Käfertaler Straße kommt nach Fertigſtellung der neuen Straße für den N 3, 11/12 Kunststraße »Magn hat bereits Abſteckungen vorgenomeanen. In den nächſten Tagen gehen dann die Auf⸗ Durchgangsverkehr nicht mehr in — ſchüttungsarbeiten für den zu verbreiternden tage. j ß ſeines Weih⸗ 5 Damm planmäßig weiter.—1— it dem Schwert es Geiſtes fol⸗ Geiſtes gegen In uns wohn der Glaube an urchſetzen! Wit eutſchen Volles an ein rechtez e deutſche Welt Leben— ein Weg bahnen.“ efen, ſo klingt Schickſal, aber terland ſchafft wir in dieſen d beſte. Denn ten hat es ge⸗ unden. Schenkt ſchenkt es der nut Schulz. Aufn.: Jütte(2) Von Tag zu Tag nimmt der Exprebgutverkehr zu 4 denn Aldſteꝛ dæn læcłlene Helhinachimluichen bGccls namłlich nac ũeibdhmen Oæltes- Veꝛenlenmii AN. Oefters Bacinulueꝛ, cholin „Hakenkreuzbanner“ Fakenkre ————— Dienstag, 21. Dezember 1 Die Breite Straße für Radfahrer geſperrt? Vor einer Neuordnung der Verkehrsverhällniſſe, die nicht mehr zu umgehen iſt/ Zwei neue Einbahnſtraßen Die„Fahrräderblockade“ in der Breiten Straße, die zu den ständigen Erscheinungen gehört. Solche Bilder wie dieses hier wird man nicht mehr zu sehen bekommen, wenn die Breite Straße für Radfahrer gesperrt ist. Aufnahme: Jütte Die immer ſchwieriger werdenden Verkehrs⸗ verhältniſſe durch die weiter fortſchreitende Mo⸗ toriſierung zwingen zu Neuordnungen, die von durchgreifender Art ſein müſſen, wenn ſie den gewünſchten Erfolg erzielen ſollen. Gegenwürtig beſchäftigt man ſich bei den zuſtändigen Stellen ſehr ernſthaft mit den Verkehrsverhältniſſen in der Breiten Straße, die trotz ihres Namens nicht mehr breit genug iſt, um den ſtarken Verkehr aufzunehmen. Ernſthaft wird erwogen, die Breite Straße für den Radfahrerver⸗ kehr zu ſperren und die beiden Paral⸗ lelſtraßſen zu Einbahnſtraßen zu er⸗ klären. Es muß etwas geſchehen Für den erſten Augenblick mag der Gedanke, die Radfahrer aus der Breiten Straße heraus⸗ zunehmen, etwas ſeltſam erſcheinen. Auch ſind wir ſicher, daß die Proteſte der Radfahrer we⸗ gen dieſer geplanten Veränderung nicht auf ſich warten laſſen werden. Es kann aber nicht der Schallplatten- Ausverkauf wegen Aufgabe der Abteilung Musikhaus PFEIFFER, 0 2, 9 Kunststrage geringſte Zweifel darüber beſtehen, daß es in der bisherigen Weiſe nicht weitergehen kann und daß unbedingt etwas geſchehen muß. Mit den Neuordnungen der Verkehrs⸗ verhältniſſe in der Breiten Straße kann man unmöglich warten, bis die Verbreiterung der Friedrichsbrücke erfolgt iſt, zumal ſich die Ver⸗ wirklichung dieſer vordringlichen Arbeit leider etwas hinausgeſchoben hat. Nach der Verbrei⸗ terung der Friedrichsbrücke wird nämlich ohne weiteres der Hauptverkehr ſtärker nach den Pa⸗ rallelſtraßen der Breiten Straße abgelenkt, näm⸗ lich nach der zwiſchen E 1 und E 2 nach K1 und K 2 führenden Marktſtraße und der zwi⸗ ſchen P1 und P 2 nach U1 und U 2 führen⸗ den Erbprinzenſtraße. Wenn man ſich vergegenwärtigt, wie lebens⸗ gefährlich es für die Radfahrer iſt, ſich zwiſchen den Straßenbahnwagen und Kraftwagen in der Breiten Straße durchzuſchlängeln und wie viele Unfälle ſich ſchon ereignet ha⸗ ben, dann wird man zugeben müſſen, daß die Herausnahme irgendeines Verkehrsteilnehmers eine weſentliche Entlaſtung und damit eine Erhöhung der Verkehrsſicher⸗ heit bringt. Die geplante Sperrung der Breiten Straße für die Radfahrer geht von dem Gedanken aus, die Breite Straße dem ſchnellen Verkehr vorzubehalten— zumal es ſich ja auch um eine Hauptver⸗ kehrsſtraße handelt. Durch dieſe Maßnah⸗ men verſchwinden dann auch die„Fahrradbarri⸗ kaden“, die ſich vor allem in den Nachmittags⸗ ſtunden ſehr ſtörend auswirken, weil die in langer, meiſt ununterbrochener Reihe an den Gehwegrändern abgeſtellten Fahrräder ein An⸗ fahren von Kraftwagen an den Randſtein un⸗ möglich machen und auch die Fußgänger kaum in der Lage ſind, die Straße zu überſchreiten. parallelſtraßen als Einbahnſtraßen Es wird erwartet, daß ſich nach Heraus⸗ nahme der Radfahrer aus dem Verkehr der Geſamtverkehr weſentlich flotter abwickelt und daß vor allem die Verkehrs⸗ ſicherheit eine gewaltige Steigerung erfährt. Gleichzeitig ſollen die Parallelſtraßen als Ein⸗ bahnſtraßen erklärt werden, wobei die Erb⸗ prinzenſtraße zwiſchen P 1/P 2 bis U 1/ U 2 den Verkehr in Richtung Paradeplatz—Friedrichs⸗ brücke und die Marktſtraße zwiſchen K 1/K 2 und E 1/E 2 den Vertehr in Richtung Fried⸗ richsbrücke—Planten aufzunehmen hat. Allein ſchon den Radfahrern iſt in dieſen Einbahnſtraßen weſentlich mehr Sicherheit gewährleiſtet und auch mehr Möglichkeit gegeben, ihre Fahrräder ab⸗ zuſtellen. Der eine kleine Nachteil, daß man bei Beſorgungen in der Breiten Straße um ein Quadrat herumlaufen muß, wird durch die Er⸗ höhung der Verkehrsſicherheit und die Verbeſſe⸗ —— der Verkehrsverhältniſſe mehr als ausge⸗ glichen. Vorbedingung für die Durchführung der ge⸗ ſchilderten Veränderungen iſt jedoch die Ver⸗ beſſerung der Erbprinzenſtraße und der Marktſtraße. Es iſt unbedingt notwendig, daß dieſe Straßen eine durchgehende glatte Straßendecke erhalten und daß dort, wo noch eine Pflaſterung vorhanden iſt, dieſe Stel⸗ len, wie in anderen Straßen bereits geſchehen, aſphaltiert werden. Zu wüaſchen wäre es, wenn dieſe Verbeſſe⸗ rungspläne baldigſt verwirklicht werden könnten. Auf 8599 Menſchen eine Bedürfnisanſtalt Der Deutſche Gemeindetag berichtet über eine„unbedingt notwendige“ Einrichtung Man ſollte es kaum für möglich halten, daß es noch 75 Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern gibt, die keine öffentliche Be⸗ dürfnisanſtalten beſitzen. Dr. Buhrow(Berlin) vom Deutſchen Gemeiedetag hat ſich die Auf⸗ gabe geſtellt, die öffentlichen Bedürfnisanſtalten in den Gemeinden mit mehr als 10000 Einwoh⸗ nern einmal wieder ſtatiſtiſch zu erfaſſen. Hier⸗ nach beſtehen in den Groß⸗ und Mittelſtädten überall öffentliche Aborte, während es in den Gemeinden mit 20000—50 000 Einwohnern be⸗ reits rund fünf Prozent weniger ſind und in den reſtlichen Gemeinden von 10000 Einwoh⸗ nern an in gar rund 25 Prozent der Gemein⸗ den keine öffentliche Aborte vorhan⸗ den ſind. Intereſſant iſt, daß 408 Aborte unterir⸗ diſch gelegen ſind, was namentlich in den Großſtädten der Fall iſt. Bedürfnisanſtalten mit ſtändiger Bedienung gibt es vund 62 Prozent. Mit der Größe der Städte wächſt auch die Zahl der Bedürfnisanſtalten mit Waſchgelegenheit, Aus dem Mannheimer Schachleben heinrich führt um die Klubmeiſterſchaft/ Der Meiſterſchaftskampf in Wort und Bild Schnepf iſt einer der Begabteſten Neulinge im Kampf um die Klubmeiſterſchaft, doch war er dem Stellungsſpiel Meiſter Heinrichs nicht gewachſen. Dieſer ham nach einem über⸗ raſchenden Bauernvorſtoß zu Material und ge⸗ wann. Mühl erwarb bei einem unvorſichtigen Manöver Lützenbürgers die Qualität und nützte die wenig geſchützte Poſition des Königs zu einem Mattangriff aus. Ueberhaupt war die vierte Runde reich an lebhaften Partien. Den Vogel ſchoß dabei Fleißner ab. Er führte gegen Dr. Stipanſki ſeine Figuren nach einem ſehr hübſchen Opferſpiel zu einem kon⸗ zentriſchen Angriff auf die Königsſtellung und entſchied am 29. Zuge. Bewegt geſtaltete ſich auch der Kampf zwiſchen Weihnacht und Dr. Sawatz ki. Eine Kombination des Feuden⸗ ergab den Gewinn mehrerer kleiner iguren gegen die Dame, wobei dieſe ſich infolge ihrer größeren Beweglichbeit als ſtärker erwieſen. Nach hartnäckigem Widerſtand mußte Dr. Sawatzki aufgeben. Die Partie Beck— Leonhardt wurde abgebrochen. Nach der vierten Runde: Es führt Heinrich mit 3½, gefolgt von Fleißner und Dr. Stipanſki je 3, Leonhardt 2½- eine Hängepartie. Nur in der vierten Klaſſe iſt eine Aenderung zu berichten: In der vierten Runde ſiegten die an der Spitze Befindlichen weiter. Niſſen ge⸗ wann gegen Hellmann, Schiering gegen Tſchan; ferner Gerſpach gegen Breutner, Schön gegen Seubert, Wollmann gegen Ellwanger, Schmid gegen Schmeckenbächer. Unbeendet blieb die Be⸗ gegnung Ehrlich gegen Michel. Sta nd; Niſ⸗ Jahre 1933 Fortſchritte gemacht. ſen und Schiering je 4, Michel und K. Schmid je 3 Punkte. * Das badiſche Schulſchach hat ſeit dem betref⸗ fenden Erlaß des Unterrichtsminiſteriums im Großmeiſter Bogoljubow hat nun den Auftrag erhalten, in den Schulen Reihenſpiele zu geben und Vor⸗ träge zu halten. Im Verfolg dieſer Aufgabe weilte Bogoljubow am Freitag bei den Mann⸗ heimer Gymnaſiaſten. Am 13. und 14. Januar wird Bogoljubow im Mannheiaer Schachklub Simultan ſpielen und ſeine erſtaunlichen Fähig⸗ keiten im Blindſpiel zeigen. Im Schachklub Feudenheim iſt das Winter⸗ turnier bis zur ſechſten Runde gediehen. In der I. Klaſſe führt P. Müller mit 3½ Punkten — eine Hängepartie, gefolgt von Schips 3½, Weinacht 3(aus), Bender 3(aus), fr Bonf der 2(aus). In der II. Klaſſe iſt Hanf an der Spitze mit 6 Punkten(aus)), Ranfel⸗ der 3½%, Gruſſer 2½(aus), Lorenz 2(aus). * Der Weltmeiſterſchaftskampf zwiſchen Aljechin und Euwe in Wort und Bild Am Mittwochabend, 22. Dezember, hält P. Müller im Klublokal des Feudenheimer Schach⸗ klubs„Schwanen“ einen Vortrag über den Weltmeiſterſchaftskampf mit Darbietungen am Schaubrett. Mitglieder mögen ſich aus dieſem wichtigen Anlaß vollzählig einfinden, Gäſte herzlich willkommen. wobei bei den Gemeinden bis zu 50000 Ein⸗ wohnern der Anteil der Bedürfnisanſtalten mit Waſchgelegenheit größer iſt, als der Anteil der Bedürfnisanſtalten mit Bedienung, während es bei den Gemeinden mit mehr als 50 000 Ein⸗ wohnern gerade umgelehrt iſt. Das Bedürfnis nach Sauberkeit wird zum Teil durch die Auf⸗ wartung oder durch Waſchgelegenheit befriedigt, wobei wiederum die kleineren Gemeinden die Waſchgelegenheit hierbei vorziehen. Die nachſtehende Ueberſicht über die Be⸗ dürfnisanſtalten in der Stadt Mannheim wurde am 31. März 1937 abge⸗ ſchloſſen, gibt alſo demnach den neueſten Stand der Anſtalten an, da in der Zwiſchenzeit kaum irgendwo eine neue öffentliche Bedürfnisanſtalt errichtet wurde. Wir wollen vorher noch an⸗ führen, daß man in Deutſchland nicht mehr „Piſſoir“ ſagt, ſondern Stehabort“, wovon es in unſerer Stadt neun gibt. Die Zahl der Bedürfnisanſtalten beträgt insge⸗ ſamt 23, worunter 16 mit einer Waſchgelegen⸗ heit ausgeſtattet ſind, Bedienung iſt in 17 An⸗ ſtalten vorhanden. Es gibt alſo nach dieſer Aufſtellung 32 öffent⸗ liche Bedürfnisanſtalten in Mannheim, ſo daß auf 8599 Einwohner eine Bebürfnisanſtalt kommt. Sind das nun genug? Vielleicht intereſſieren in dieſer Hinſicht noch einige Vergleiche. In den Gemeigden mit über 200000 Einwohnern koenmen auf 7963 Einwohner ein Anſtalt, in Gemeinden von 100 000—200 000 Einwohner auf 7602, in Städten mit 50 000—100 000 nur noch auf 6338 und in den Gemeinden von 20 000 bis 50 000 Einwohner müſſen ſich 5436 Einwohner mit einer öffentlichen Bedürfnisanſtalt be⸗ helfen. In den kleineren Gemeinden ſind durch⸗ weg nur drei öffentliche Aborte vorhanden. Zuſammenarbeit oa3 und UScB Die Gauamtsleiter Dr. Roth, Gauobmann der DAfF, und Pg. Gärtner, Leiter des NSLB, haben für ihre Dienſtſtellen folgende Anord⸗ nung getroffen: Die DAß und der NSLB arbeiten in der zuſätzlichen Berufserziehung und in der Durchführung des Reichsberufs⸗ wettkampfes grundſätzlich zuſammen. Die Kreis⸗ walter des NSLBB werden zu dieſem Zwecke mit der Stellvertretung der Kreisberufswalter der DAß beauftragt. Silberne Hochzeit. Am Dienstag, 21. Dezem⸗ ber, feiert Bücherreviſor Hermann Lachner, Mannheim, Meerlachſtraße 5, mit ſeiner Ehe⸗ frau Olga, geb. Müller, das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Wir gratulieren!“ Silberne Hochzeit. Der Fabrikant Peter Lahr, Mannheim⸗Neckarau, feiert am heutigen Tage mit ſeiner Ehefrau Marie, geb. Mutſchler, das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Dem Jubel⸗ paar im Silberkranz herzliche Glückwünſche. Wir erw „Meine liebe den fiopf nicht verlierenl Zehn Gebote bei Feuersgefahr Eine alle Erſahrung lehrt, daß viele Raz zech Sch n. bei Feuersgefahr den Kopf verlieren und gerade zus Deinem B das Gegenteil von dem tun, was in einer der„ eigentlich Dein artigen Lage richtig Es kann daher nicht ſchaden, ſich einmal folgende Gebote vor Augen zu halten: 1. Ruhe bewahren— vernünftig handeln. 2 Feuerwehr ſofoert alarmieren. 3. Brennende doch auch längf Räume dicht abſchließen. 4. Bringe zwiſchen wir als Volk i dem Brandherd und dich ſelbſt möglichſt ge⸗ ſchaftliche Frei ſchloſſene Türen. 5. Die Türe nach der Trepße nöriger brauche ſtets geſchloſſen halten. 6. Iſt der Weg über die zeugniſſe aus Treppe unbenützbar, dann zurück bleiben. 7. ebenfalls ſehr! Gefährdete Perſonen zeigen ſich der 5 3 am Fenſter. 8. Niemals auf Zuruf des Publi⸗ Den Ma 1 kums herabſpringen, ſondern nur die Anord⸗ en den Kunſtt nungen der Feuerwehr befolgen. 9. In ver⸗ Zahre doch ſo qualmten Räumen auf dem Fußbaden kriechen, 1 wonnen 575 naſſes Tuch vor Mund und Naſe. 10. Brennende dener gege. Perſonen am Fortlaufen hindern, zu Boden och au werfen und wälzen. Ihre Kleidung nicht abrei⸗ mur Mut, Du ßen, ſondern mit anderen Kleidern oder De Huchtsgutſoth ken' feſt umhüllen, dann erſt begießen. üm Zeit und Mitt gehend den Arzt rufen! re er ſpricht. Iſt Deir hängig von de Gutker⸗ und 9 nicht! Als deu 2 2 2 1 8 ganze 6 Simulfanſpiel Bogoljubows gegen ninzucker eine Mannheimer Schüler an eine Vergangenen Freitag 12 Uhr erzählte 15 das Abgerieb meiſter Bogoljubow den in der Tur 1 damom, 250 des Gymnaſiums verſammelten Schachfreun⸗ bene Mandel Backpulver, den verſchiedener Schulen von der Bedeutung und Aufgabe dieſes königlichen Spieles. Sa iſt ein geiſtiges Kampfſpiel zweier Gegner, in ſcheidet. ausſchließlich das beſſere Können ent⸗ ebdet. 3 Ueber dem Durchſchnitt liegende Leiſtungen werden nur durch Studium eines geeigneten Schachbuches und vor allem durch Spielen mik ſtärkeren Gegnern erreicht. 4 Am Demonſtrationsbrett wurden einige Bauernendſpiele und zum Schluß ein inter ormt beliebie en Teig auf bei gelinder backen. .3 Eier⸗ halbe Stund die feingeſcht Gramm Ora Nüſſe(oder Hafermart) 3 beſonders lo ſpitzen Hirſch mengen, fin über Nacht ſ gelinder Hitz Nach dem kuchen entwe weißer Zuck⸗ weiß) und b Parfümerien, nicht abtropfende Baumlichte christbaum-zchmuck Springmanns Drogerie, h 1, 6, Stadimiule eſſanter. Ausſchnitt der 17, Partie des Deiß Zein Aljechin— Euwe vorge⸗. Nachmittags begann das Simultanſpiel an 44 Brettern, das vier Stunden dauerte. Der Deutſche Meiſter gewann 38 Partien, 6 Un⸗ eiſtaberr Zeit hatteſt entſchieden wurden erzwungen von Amend⸗ Winkler(Tulla⸗Oberſchule), Fränznick Artur—3 (Tulla⸗Oberſchule), Kohlmüller(Moll⸗Ober⸗ praktiſchen ſchule), Kraft(Moll⸗Oberſchule), Regele(Moll⸗ Oberſchule), Umſtätter(Adolf⸗Hitler⸗Realgym erane ſen herſtelle naſium). konnte 5 3 3 Rezepte kan Arbeitsjubilare werden geehrt der 4 ir Im Bopp& Reuther⸗Kaſino fand eine Wen 3 7 abb feier zur Ehrung der diesjährigen Arbeitsjub!⸗ Rat holen lare ſtatt. Als Gäſte waren die Vertreter der legenheiten Partei und der DAß eingeladen. Betriebs ⸗ teilt. führer Dr. Reuther widmete den im Laufe Darüber des Jahres verſtorbenen Arbeitskameraden und Veteranen einen ehrenvollen Nachruf. Dann ſprach er den Jubilaren den Dank aus für die fedem Geldgeſch—— überreichtt em ein namhaftes Geldgeſchenk. Vom badi⸗ ſchen Miniſterpräſidenten Walter Köhler erhiel Die Or ten für 40jährige Dienſtzeit folgende Altjubi⸗ Zu einer lare eine Ehrenurkunde: Michael Maier, Jo⸗ ſters über! hann Krapp, Friedrich Löhr, Karl Weiß, Phi⸗ Ortschroni lipp Brenner, Friedrich Hügel, Heinrich Dießh Anregunge und Guſtav Nock.— Für 255jährige Arbeitt Die Ort⸗ Friedrich Fröber, Jakob Burkhardt, Adolf wichtigſten Knühl, Wirhelm Müller, Albvecht Vallant, An der Gemei ton Marokko, Adolf Mäſtling, Valentin Hoff“ en nis 0 mann, Wilhelm Daibel, Heinrich Hüngerle, un 6 Ludwig Ohnsmann, Johann Münzenberg f, felbſt oder Wilhelm Metzger, Peter Heß, Kaſpar Kiliah neten Per Karl Berberich, Hermann Metzner, Adam Kirſch Die Au Philipp Sieger, Johann Kreß, Heinrich Helm, es Jah Hermann Binder, Philipp Maiſch, Franz Lah⸗ lichen rers, Heinrich Reinhardt und Karl Schmidt. Kenntnis Werbeleiter Burkhardt dankte im Namen Als Term der Jubilare.— Betriebszellenobmann Jäckle kunft iſt brachte Glückwünſche der Gefolgſchaft. Die Eh⸗ 4 na de zum Füh⸗⸗—15 d den Liedern der Nation einen feiel⸗ lichen Abſchluß. i. hitlerjunge, haſt du deinen Mitglieds⸗ einderät ausweisꝰ 4 gegeben, Die Hitlerjugend, Gebiet Baden, fühtt R vom 12. bis 24. Dezember eine Ausweisbe i ſchaffunasaktion durch. Ihr Ziel iſt, dafür zu nicht feſtl ſorgen, daß ieder Hitlerſunge und Pimpf, i jedes Mädel und Jungmädel den Mii⸗ 2 gach! gliedsausweis beſitzt Ortschror Alle Mitalieder der Hitlerjugend, die hi At dem heute ihren Mitaliedsausweis noch nicht er⸗ halten oder die vorſchriftsmäßige Aufnahme⸗ erkläruna nicht abgegeben haben, melden ſich ſofort bei ihrem zuſtändigen Geldverwalter, Das schönste Geschenl. ein von Delikateſ Korb Stemmerl Geschmockvolle Körbe von Eff..- an. Hitte vellongen Sie meine neue Weihnachts Uste mit Vorschlögen. STENINIER. 0 2, 10 2 um dies nachzuholen. Diejenigen, die nach der Aktion dieſes Formular nicht ausgefüllt haben, werden in Zukunft nicht als ordentliche Mitalieder der Ha geführt. Die Geldverwal⸗ ter und Geldverwalterinnen aller Einheiten ſind anagewieſen, den feſtgeſetzten Termin zut Einſenduna ſämtlicher Unterlagen an das Ge⸗ biet Baden einzuhalten. hezember 1937 lierenl sgefahr aß viele Leute 1 ren und gerade s in einer der⸗ nn daher nicht bote vor Augen ftig handeln. 2 3. Brennende ringe zwiſchen t möglichſt ge⸗ iach der Treppe r Weg über die ück bleiben. 7 der des truf des Publi⸗ ur die Anord⸗ 0 5 ver⸗ zbaden kriech 10. Brenge ern, zu Boden ung nicht abrei⸗ dern oder Der⸗ hegießen. Um⸗ ows gegen jüler der Bedeutu Spieles. Scha ier Gegner, in re Können ent⸗ nde Leiſtungen nes geeigneten cch Spielen mit vurden einige lluß ein inter de Baumlichte 7 6, Stadtmitte 4 rtie des Welt⸗ —Euwe vorge⸗ multanſpiel an dauerte. Der zartien, 6 Un⸗ „von Amend⸗ ränznick Artur (Moll⸗Ober⸗ Regele(Moll⸗ itler⸗Realgym⸗ n geehrt and eine Wenl⸗ en Arbeitsjubi⸗ Vertreter der den. Betriebs⸗ den im Laufe kameraden und tachruf. nk aus für die und überreichte nk. Vom badi⸗ Köhler erhiel⸗ gende Altjubi⸗ el Maier, Jo⸗ irl Weiß, Phi. Heinrich Dieß hrige Arbeit rhardt, Adolf t Vallant, An⸗ Valentin Hoff⸗ rich Hüngerle, 15 Nünzenber Kaſpar Kilian, r, Adam Kirſch, Heinrich Helm, ch, Franz Lah⸗ arl Schmidt. ikte im Namen mann Jäckle ſchaft. Die E 'nis zum Fü in einen feiei⸗ Mitglieds. aden, führt e Ausweisbe⸗ l iſt, dafür zu und Pimpf,„ bden Mit⸗ zend, die biz noch nicht er⸗ ge Aufnahme⸗ n, melden ſich Geldverwalter, eeeee von Stemmerl 1..- an. hitle Veihnachts Liste 10 2 ——————— gen, die nach icht ausgefüllt als ordentliche e Geldverwal⸗ ller Einheiten n Termin zur n an das Ge⸗ herzlich. Ich muß Dir gleich antworten, denn 4 3 Deimem Weſen ſt nicht! Als deutſchbewußte n Schachfreun⸗ 4 Dann olenkreuzbanner“ Dienskag, 21. Dezember 1937 Uie erwiſchen ein drieflein Endlich in Sicherungsverwahrung „Meine liebe Lotte! Für Deinen lieben Brief danke ich Dir recht Eine Maßnahme 4 eine Stimmung, die doch gar nicht ent⸗ Deine Weihnachtsfreude wirklich ab⸗ der maſſenweiſen Herſtellung von ütter⸗ und Mandelgebäck? Nein, doch ſicher Hausfrau haſt Du doch auch längſt eingeſehen, daß wir heute, wo wir als Volt im Vierjahresplan um die wirt⸗ ſchaftliche Freiheit ringen, andere Dinge weit nötiger brauchen. Wir haben doch ſo viele Er⸗ zeugniſſe aus unſerer Heimat, mit denen ſich ebenfalls ſehr leckeres Gebäck herſtellen läßt. Denk nur an unſeren guten Honig, oder auch an' den Kunſthonig, der aus den in dieſem Zahre doch ſo reichlich geernteten Kartoffeln ge⸗ wonnen wird. Und die vielen Nüſſe, die es euer hat! Zucker und Mehl haben wir och auch und genug Eier zum Verbacken. Alſo nur Mut, Du kannſt Deinen Lieben„Weih⸗ nachtsgutſel⸗ und Lebkuchen backen, ſoviel Deine Zeit und Mittel Dir erlauben. Für Nürnberger „Eliſenlebkuchen“ will ich Dir gleich einmal gute und erprobte Rezepte anführen: 1. 3 ganze Eier werden mit 250 Gramm Fa⸗ rinzucker eine halbe Stunde gerührt, man gibt dazu 50 Gramm feingeſchnittenes Zitronat, 10 aus Deinem Brief ſpricht Das hatte dem Bin pricht. Mathias Johann Heſſ ängig von man damals aber gerade ſehen wollte, legenheit zu geben, Schlußwortes geüußerte nahme von der ſeitens mehr rechnen konnte. Man kann bei alledem gentlich ſchon im Jahre 1933 anlüßlich der ernſt⸗ lichen Ueberprüfung der der Uebergangsverordnung geblüht, in Si che⸗ rungsverwahrung zu kommen. Nachdem um ihm ſchließlich nochmals Ge⸗ ſein künftiges Leben danach einzurichten, hätte er genügend gewarnt ſein dürfen. Doch er hatte dieſe deutliche Warnung in den Wind geſchlagen, ſo daß mit einer Berückſichtigung ſeiner wührend ſeines beantragten Sicherungsverwahrung nicht gut Seit 1922 auf der ſchiefen Bahn gebracht die längſt fällig war/ Duisburger miatroſe vor der Großen Strafkammer des Landgerichts nenſchiffahrtsmatroſen el aus Duisburg ei⸗ Hauſe. 4 15 inige in Duisbur Inhaftierten gemäß A Ahn als ſorgeerziehung, noch einmal davon ab⸗ auszurücken verſtand. ſtahls im wiederholten e er eigentlich fährlie imen nigkeiten“ auch wegen i and⸗ n Bitte um Abſt in Tateinheit mit des Anklagevertreters burg das Geſchäftslokal ſchaft noch den Angeſtellten ſchuß“ am Fuß verletzt. nicht gerade ſagen, daß Mußte man ihn Konflikt und führten 35 ſchließli au fährlicher Köperverletzung, unbefu beſitzes und ſchließlich neben ſon ſchweren R Waffenbeſ mals hatte er mit einem Kom mit vorgebundenem dem Revolver in der Hand aufge ſchon als Juge Fürſorgeerziehung ſtecken, ſo brachte er es fer⸗ Fünftel Hehlerei Seinen Verdienſt brachte er ſtets ſorgfältig nach 1922 an war es damit aus. begangene Diebſtähle brach⸗ Jugendlichen mit dem Geſetz in ch in Für⸗ der er auch einmal Die dann ſeit 1924 wie⸗ der einſetzenden Straftaten wurden allmählich chwerer und bedeutungsvoller. So brachte er es auf eine ſtattliches Strafregiſter wegen Dieb⸗ Rückfalle, darunter auch Widerſtan⸗ und Bedrohung,, ge⸗ licen einer durch einen ten Waffen⸗ tigen„Klei⸗ aubes itz. Da⸗ in Duis⸗ iffahrtsgeſell Taſchentuch und mit ſucht, dabei gar „Schreck⸗ nolicher in in Freiheitsbe⸗ Gramm feinen Zimt, 10 Gramm eine Nelken das Zitrone, 2 Aen Mat⸗ dieſer Menſch einen unſympathiſchen Eindruck 5 Aeidt. damom, 250 Gramm Mehl, 25 Gramm gerie. mache, man neigt eher zu der Auffaſſung ſei⸗ tig, als erwachſener Menſch vier bene Mandeln(oder Nüſſe) einen Teelöffel nes Ojfizialverkeidigers, daß er ein be⸗ ſeines Daſeins rei 4 ſchränkter Menſch ſei, wie denn auch ſeine ſchränkung zuzubringen, teils im Gefäng⸗ Backpulver, vermengt alles gut miteinander, beliebig runde oder lange Lebtuchen, gibt en Teig auf Oblaten und läßt die Lebkuchen ** Hitze im Ofen mehr trocknen als acken. 2, 3 Eier mit 250 Gramm Farinzucker eine halbe Stunde rühren, dann 20 Gramm Zimt, die feingeſchnittene Schale einer Zitrone, 50 Gramm Orangeat und 250 Gramm geriebene Rüſſe(oder Mandeln, oder halb Nüſſe, halb Hafermart) zugeben und, wenn man die Ma ſſe beſonders locker haben will, 1 bis 2 Meſſer⸗ ſpitzen Hirſchhornſalz. Alles gut durcheinaader⸗ mengen, fingerdick auf Oblaten ſtreichen und über Nacht ſtehen laſſen. Am anderen Tage bei gelinder Hitze backen. Nach dem Backen überſtreicht man die Leb⸗ kuchen entweder mit Schokoladeglaſur oder mit weißer Zuckerglaſur(aus Staubzucker und Ei⸗ weiß) und beſtreut dann mit Buntzucker. Die Zeit des Rührens genau eiaihalten. Beide Rezepte gelingen gewiß, nur muß man, falls der Teig etwas zu weich ſein ſollte, noch etwas Mehl zugeben. Das ſind alſo einmal zwei Lebkuchenrezepte. Es iſt aber wirklich ſchade, daß Du kürzlich keine Zeit hatteſt, Dir die Schau der NS⸗Frauen⸗ ſchaft, Abteilung Volks⸗ und Hauswirtſchaft, hier in I. 9, 7, anzuſehen. Da hätteſt Du an können, was für Schulzeit(er iſt reits arbeitstätig, angef In welchem Mafſie di zogen werden und ſoga gegenüber den Erwachſ legt Otto Gröhnda ſchrift der Macht“ dar. Er weiſt auf die Sa dienen, auf den arbeiten, um daran zu in der ſitzengeblieben) glauben läßt. ſiebzehnten Lebensjahr ſoll ex führt haben. Mit dreizehn Jahren war er an den neuen Wirtſchaftsaufgaben herange⸗ Hitler⸗Jugend,„Wille und H I hin, die der Erhaltung wertvoller Altroh⸗ ſtoffe u wichtigen wirtſchaft ichen Volksſchule dreimal Bis zu ſeinem ſich ordentlich ge⸗ e⸗ angen als Schiffsjunge. geſamt allein ſieben verluſt iſt ihm auch überaus hohe e Jugend zur Mitarbeit Waſchanleitungen uſw. viele Gebrauchsgüter ſchon längſt Eingang gefunden hätten, r erzieheriſche Aufgaben enen wahrnehmen kann, hi in der Führerzeit⸗ Ausſtellung derartiger in dieſem Zuſammenhang nis, aber auch ſchon im Zuchthaus, wo er Jahre verbrachte. nichts neues mehr. Straffälligkeit bedingte e man 1933 während der Verbüßung ſein geachtet w aus neuen während im Inland manches Vorurteil den Abſatz hemmte. ſollte in den Formationen und Schulen keine Erzeugniſſe Eine wenn auch geringe leberſicht über Erzeugniſſe wäre eine Qualität dieſer neuen aktionen der euen Auro Vorausſetzung Duie⸗ einm Einfatz bei den Ernte⸗ end gegen die„ — 5 daß die Jugend 0 lgreich Front z Hilfsdienſten be⸗ es meiſt dur higt iit. Daß ſie darüber hinaus gute Sachen ſich mit unſeren Inlandserzeugniſ⸗ Stziſt., San„ 1rh ſen herſtellen laſſen. Und die Rezepte dazn, Selbſtviſziplin in der Lage ſei, wirtſchaftliche A 133 iſt auch lonnte man auch gleichzeitig berommen. Dieſe Hamiſterern Wbiogh Dir aber auch jetzt noch in ampfedem Verder r Jug Einkäufen könnte bei Rezepte kannſt Du der Beratungsſtelle der Abteilung Volks⸗ und Hauswirtſchaft in der NS⸗Frauenſchaft hier, .9, 7, abholen. Da kannſt Du Dir überhaupt Rat holen in Deinen hausfraulichen Ange⸗ legenheiten; er wird Dir gern und koſtenlos er⸗ teilt. Darüber will ich Dir nächſtens mehr ſchreiben. Heil Hitler Deine Gertrud.“ gemacht werden, daß denklichen Die Haushaltserzieh gend müſſe mehr al eigenwirtſchaftl W——— 2 2 ollte auf die Erneuer Die Ortschronik zum Jahresende Zu einem Runderlaß des Reichsinnenmini⸗ ſters über die Gemeindepflicht zur Ortschroniken hat der Deutſche Gemeindetag Anregungen herausgegeben, in denen es heißt: Die Ortschronik ſoll ein getrenes Abbild der wichtigſten Ereigniſſe und Begebenheiten in der Gemeinde ſein und ſpäteren Geſchlechtern Zorgen. ablegen von unſeren Erfolgen und orgen. Sie ſollte daher vom Bürgermeiſter ſelbſt oder einer von ihm beauftragten geeig⸗ neten Perſönlichkeit geführt werden, über die Geſchehniſſe In der„Juriſtiſchen Entſcheidung mitgeteil Mit Uebernahme rer iſt auch eine gru Die Aufzeichnungen üb eines Jahres können anläßlich einer feier⸗ rung der Auffaſſuna über die Pflichten und walts als Organ lichen Gemeinderatsſitzung zur Rechte des deutſchen Anwalts eingetreten. tiger Weiſe durch die höchſtrichterliche Kenntnis gebracht und niedergelegt werden. Nunmehr iſt der deutſche Anwalt nicht mehr der RSDaApP unterſtrichen. Als Termin für dieſe bedeutſame Zuſammen⸗ Vertreter einſeitiger Intereſſen ſeines Man⸗ der auch heute noch kunft iſt die letzte Gemeinderatsſit⸗ danten, alſo in Straffachen einſach ſchlechthin irrigen Auffaſſung erneut der die erſte des zung des Jahres o In dieſer neuen Jahres zu empfehlen. Sitzung, in deren Mittelpunkt die Ortschronik ht, verlieſt der Bürgermeiſter die für die hronik beſtimmten Aufzeichnungen, Den Ge⸗ meinderäten und Gäſten iſt dabei Gelegenheit gegeben, etwaige Ungenauigkeiten zu berichten oder Zuſätze zu empfehlen. Der Zeitpunkt des ter, Rechtswahrer, d. der Gefahr ausgeſetzt kenntnis über Proz Anſprüche und lichen könne vor allem manchen Eltern Butteraufſtrich die unbedingte den Belag bilden muß, und daß eine fügige Fetteinſparung keine geſundheitlich be⸗ Rückwirkungen zur Folge Genehmigung des Oberſten Parteigerichtes eine der Macht durch den Füh⸗ Verteidiger, ſondern er iſt, zum Siege zu verhe ten für einen Angeklaaten der rechts⸗ und geſetzesunkundige Volksgenoſſe Verteidigungsmöglichkeiten zu nach dieſen klar⸗ nicht immer gerade der friſche Entgegnung und ein kenntnis zur nationalſozialiſtiſ „Front gegen die Meckertanten“ Die Leidenſchaft der Jugend reißt das ganze Volk mit ins⸗ Ehr⸗ Dieſe 3, daß er letz⸗ erden. Es ſei bemerkenswert, daß Rohſtoffen in ausländiſche Märkte noch Man überſehen. über di e al auch von der Ju⸗ Meckertanten“ er⸗ u ma chen. Bisher ſei der Einzelhandelskaufmann geweſen, der mit den Meckerern und ewigen Skeptikern Verbraucherſchaft fertig werden identiſch ſeien mit den Hauſe, zu gegebenem Anlaß fröhliches Be⸗ chen Wirtſchafts⸗ als auch bei eine Haae ür politik von einem Hitlerzungen oder einem BDM⸗Mädel von guter Wirkung ſein. habe. Die Leidenſchaft der jungen Generation werde die Beweglichkeit und Anpaſ⸗ ung der weiblichen Ju⸗ ſungsfähigkeit des ganzen Vol⸗ 3 bisher noch auf die les veeinfkuſſen. Die kleinen Rädels⸗ ichen Notw endig⸗ führer in der Schlacht um den Sieg des Vier⸗ werden. Noch ſtärker feien als gewichtige Gruppe zu werten. ung von Küchenrezepten, Wochenſchrift“ wird mit RB als aller deutſchen Nachdruck vertretene Pflichten und Rechte t, in der es u. a. heißt: ndlegende Aende⸗ ebenſo wie der Rich⸗ h. berufen, dem Recht lfen. Sein Auftre⸗ ſoll verhindern, daß müſſe. Amt als Verteidiger mungs⸗ und eſſenvertre wird, infolge ſeiner Un⸗ eßvorſchriften berechtigte Geſichtspunkten der Rechtsanwalt ſich d einer Vertretung unbeſehen mit dem Verhal⸗ ten des von ihm Vertretenen Mit voller Deutlich ſcheidungen hervor, daß der Auffaſſung gelegentlich feſtſtellbaren entgegengetreten, daß urch die Uebernahme niemals Der Parteigenoſſe als Rechtswahrer Erſte und höchſte gufgabe iſt es, dem Recht zum Siege zu verhelfen Durch dieſe Entſcheiduna wird die vom NS⸗ der berufsſtändiſchen Organiſation Rechtswahrer von feher über mit die des deutſchen Rechtsan⸗ der Rechtspfleae in eindeu⸗ Inſtanz Mit ihnen wird identifizieren keit heben die Ent⸗ Rechtsanwalt ſein zu hem⸗ bedenkenloſer Inter⸗⸗ tung mißbrauchen darf, ſondern als Rechtswahrer verpflichtet iſt, dem ten Zuchthausſtrafe die Sicherungsverwahrung erwog. Vorausſetzung dazu war eine Verurtei⸗ lung in Mainz aus dem Jahre 1925 wegen ſchweren Diebſtahls im Rückfalle zu 5 Jah⸗ ren Zuchthaus und fünf Jahren hrverluſt, weil er mit einem Komplicen ein Proviant⸗ boot aufgebrochen und ausgeplündert hatte. das Mannheimer Gaſtſpiel Man darf nach Lage der Dinge eiwa ſagen, daß er ſtahl, was ihm in irgend erreichbarer Nähe ſchien; ſo hatte er au bereits einmal hier in Mannheim ein ge⸗ geben. Was ihn aber heute vor die Große Strafkammer führte, war eine als Tateinheit aufgefaßte Diebſtahlsangelegenheit, nachdem er erſt im März dieſes Jahres aus dem Zucht⸗ haus kam. elegentlich einer Kirchweih in der Umgebung hatte er in der Nacht zum 2. Auguſt 1937 in der Wirtſchaft„Ziegelhütte“, als dort gerade ein Streit ausgebrochen war, etwas Fett aus der Küche geſtohlen, dann ſich auf ein Da⸗ menfahrrad geſchwungen, war damit zum Ha⸗ fen an ſeinen Ankexrplatz nſh und nahm das Rad mit aufs Boot. nſchließend be⸗ fuchte er einen ihm anſcheinend während der aufgefallenen Hühnerſtall, W die aſchen des Schutzdrahtes und ver uchte ein Huhn, dem er gerade den Hals abgedreht hatte mitzunehmen, zumal zum Fett ja ſchließli auch ein Huhn ganz gut paßt. Feſt ſtand zwar, daß der Angekla renddem ziemlich betrunken geweſen ſein mußte, dennoch nicht ſo, daß die Anwendung des 8 51 Abſ. 2 hätte in Frage kommen können. Seine mdemecgeh der er wieder einmal nicht ge⸗ nügend Widerſtand entgegenzuſetzen vermochte, brachte ihn dazu, ſich jetzt noch einmal in die —515 Gefahr einer Sicherungsverwahrung zu egeben. Es beſtand daher für ſte wäh⸗ das Gericht keine Ver⸗ anlaſſung, ihm die Sicherungsverwahrung noch einmal zu ſchenken. Außerdem ſchickte man ihn zunächſt noch einmal auf zweieinhal b Jahre ins Zuchthaus und erkannte ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren ab.—e— geine Klagemöglichkeit gegen 1RM⸗Strafzettel Bei der Hebung der Verkehrsſicherheit durch erzieheriſche Maßnahmen der Polizei ſpielt auch die gebührenp'flichtige Verwarnung eine große Rolle. Das Preußiſche Oberverwal⸗ tungsgericht hatte jetzt Gelegenheit, zu kläxen, welche Rechtsmittel es gegen dieſe polizeiliche Maßnahme gibt. Der Kläger hatte eine gebührenpflichtige Ver⸗ warnung erhalten, weil er auf ſeinem Fahrrad nicht den Radfahrweg, ſondern den danebenlie⸗ enden Fahrdamm befuhr. Nach erfolgter Be⸗ chwerde und Klage hatte auch die Reviſion des Klägers gegen die gebührenpflichtige polizei⸗ liche Verwarnung keinen Erfolg. Das Oberver⸗ waltungsgericht ſtellt feſt, daß die Vorinſtanz mit Recht davon ausging, daß die Klage im egeben ſei. Eine poli⸗ vorliegenden Fall nicht alte kein Verbot, kein zeiliche Verwarnung ent leugebauer Mybonrfionon olſaglichos Lne 48 —— Gebot und keine Verſagung einer polizeilichen Erlaubnis und ſei daher keine polizeiliche Ver⸗ fügung im Rechtsſinn. Sie ſei vielmehr ledig⸗ lich eine Kundgebung der Polizeibehörde, daß ſie im Wiederholungsfalle entweder mit einer Strafverfügung oder mit einer polizeilichen Verfügung und den polizeilichen Zwangsmit⸗ teln vorgehen werde. Gegen eine Verwarnung ſei daher nicht die nur gegen polizeiliche Verfü⸗ gungen in engerem Sinne zuläſſige förmliche Beſchwerde mit anſchließendem Verwaltungs⸗ ſtreitverfahren gegeben, ſondern lediglich die ſormloſe Aufſichtsbeſchwerde. Für den Verwal⸗ tungsakt der ſei im vorliegenden ühr erhoben worden. Beginns der Aufzeichnungen läßt ſich allgemein verlieren. Nur v nicht feſtlegen. Insbeſondere wird es aus den darf ein Parte igenoſſe als nation al⸗ Recht zum Siege zu verhelſen. Die an den Fall eine Verwaltungsgeb örtlichen Verhältniſſen beurteilt werden müſſen, ſo zial iſtiſcher Rechtswa hrer ſein deutſchen Rechtsanwalt in der Präambel zur Nach der Perwaliungegibüzzenſtauf ſei auch ob auch die Ereigniſſe vom 1. 8. 14 ab in die Amt als Straſverteidiger ausüben. Reichsrechtsanwaltsordnuna gerichtete Forde⸗ hiergegen lediglichdie Dienſtaufſichts⸗ Ortschronik aufgenommen werden oder etwa Dazu bemerkt der Reichsaruppenwalter(una, Dieneram Recht zu ſein, findet hier beſchwerde zuläſſig und kein ſonſtiger mit dem 1. 1. 1933 begonnen wird. Rechtsanwälte des NSRB: eine beſonders aewichtige Betonung. Rechtsbehelf. 9— —.— —— —— AI 55822——— parſum leo his.. eaũ de Coloqne ———————— — —. .,5.50, 650. 8— ——— —30 his 17. Creme75 bis.60 Billdlilue 130 5 — Ceschenli Vackungen —— e nach. „Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 1937 Für Feſtroiün feſfe ſche A, 4. V 2 W inund 4 A — —— Die Eintragung ins Fernſprechbuch Künftig nach Wunſch des Teilnehmers Nach den bisherigen Beſtimmungen konnte der Handwerker nur unter ſeinem Namen, nicht aber unter der vorangeſtellten Berufsbezeich⸗ nung(z. B. Tiſchlermeiſter Müller) in das amt⸗ liche Fernſprechbuch aufgenommen werden, es ſei denn, daß es ſich um eine handelsgerichtlich eingetragene Firma handelt. Der Reichsſtand des deutſchen Handwerks iſt deshalb beim Poſt⸗ miniſterium vorſtellig geworden. Der Reichs⸗ poſtminiſter hat daraufhin eine Neuord⸗ nung verfügt, wonach künftig für die Faſſung der Einträge nur die Wünſche der Teil⸗ nehmer maßgebend ſein ſollen. Zahl und Umfang ſowie die Geſtaltung der neben dem einmaligen gebührenfreien Eintrag gewünſchten weiteren gebührenpflichtigen Mehr⸗ zeilen, Einträge an anderer Stelle und Hin⸗ weiſe ſind nicht zu beanſtanden. Der Reichs⸗ ſtand empfiehlt für die Regel, die Handwerker Weihnachts-Gänse in bekannter Güte empflehlt jetzt 6 2, 6 Hakob Ourler An ν Ir eines Ortes unter der vorangeſtellten Berufs⸗ bezeichnung alphabetiſch zuſammenzufaſſen. In vielen Fällen werde es möglich ſein, zur Er⸗ höhung des Werbewertes dieſer geſchloſſenen Eintragung noch zu erreichen, daß am Kopf der Anſchriftenreihe das betreffende Berufszeichen aufgeführt und auf dieſe Weiſe dem Verbraucher eingeprägt wird. Der„Arion“ im Thereſienkrankenhaus. Einem von der. gehegten Wunſch nachkommend fand ſich der„Arion“ Iſenmann⸗ ſcher Männerchor am vergangenen Sonntag⸗ vormittag im Thereſienkrankenhaus ein, um die dortigen Patienten durch Vortrag einiger Lie⸗ der zu erfreuen. Der wohlgeſchulte Chor brachte neben Weihnachtsliedern auch einige Volks⸗ lieder zu Gehör, die von den Patienten als angenehme Abwechſlung dankbar aufgenommen wurden. Der„Arion“ hat damit erneut den Beweis erbracht, daß bei ihm wahre Volks⸗ gemeinſchaft gepflegt wird. Was Sandhofen zu berichten weiß Ein Lichtbildervortrag bei der Ortsſängergemeinſchaft/ Rund um das Wochenende Im Adlerſaal in Sandhofen brachte das Kul⸗ turamt der NSDaApP einen ſehr intereſſanten Lichtbildervortrag vor der geladenen Ortsſängergemeinſchaft zur Durchführung. Pa. Schönberger vom Kulturamt behandelte in ſeinen Ausführungen den zweiten Vierjahres⸗ plan, dem ein Rückblick über die erſten vier Er⸗ folgsjahre vorausging. Große Wirtung hatten die gezeigten Lichtbilder. Sie gaben werwollen Aufſchluß aus der Zeit des Syſtems, zeigten den gewaltigen Erfolg des Nationalſozialismus auf, der auf allen Gebieten aufwärts ſteuern konnte. Die Bezwingung der Arbeitsloſigkeit, den Auftrieb der deutſchen Wirtſchaft, die neue Wehrmacht, die Straßen des Führers, Bilder aus den ehemals deutſchen Kolonien uſw. Sehr iatereſſant waren dann die Bilder, der bereits im zweiten Vierjahresplan praktiſch er⸗ zielten Erfolge. Pg. Schönberger ſagte u. a. auch, daß es in der Durchführung der großen Arbeiten die der Führer dem deutſchen Volke als wertvolle Aufgäben geſtellt hat in der deut⸗ ſchen Volts⸗ und Schickſalsgemeinſchaft kein Eigenleben geben könne. Jeder muß ſeine Aufgabe, gleichwo auf welchem Platze er ſteht, erfüllen. Ortsſängerſchaftsführer Karl Kraitzer dankte herzlich für den aufſchlußreichen Vortrag, der mit dem Gelöbnis unverbrüchiger Treue zu Führer und Reich ausklang. Wirkungsvoller Feierabendgeſtalter war die Werk ſchar der Vereinigten Juteſpinnereien und Webereien anläßlich eines Beiſammenſeins der Gefolgſchaft im Morgenſternſaal. Kurze An⸗ ſprachen hielten Direltor Gulden und Betriebs⸗ zellenobmann Sebulla. Beide ſetzten ſich für den Gemeinſchaftsgedanken innerhalb der Betriebs⸗ gemeinſchaft ein. Das hohe Lied der Werktreue, kam auch durch die Anweſenheit der Arbeits⸗ veteranen des Werkes zum Auftlingen. Inhalt⸗ lich wurde die Feierſtunde zu einem Erlebnis. Die letzten Schranken fielen zwiſchen Mitwir⸗ kenden und Zuſchauern, als alle die neuen Ge⸗ meinſchaftslieder ſangen und die feierliche Stunde mit Führerdant und Nationalhymnen ausklang. Eine Wertſchar feierte und mit ihr die geſamte Gefolgſchaft. Die Arbeiten am Freirheinkanal der Zellſtoff⸗ fabrit haben nun in Dreiſchichtarbeit begonnen. Zur ihrer Durchführung konnten Neueinſtellun⸗ gen von Arbeitskräften vorgenommen werden. Das Mannheimer Werk ſelbſt konnte durch Her⸗ richtung eines Notabfluſſes den Betrieb wieder voll aufnehmen. Der über drei Kilometer lange Kanal wurde iem Jahre 1897 erbaut. Seine Er⸗ ſtellung hat wie hieſige Bauhandwerker ver⸗ ſicherten, vor 40 Jahren allerhand Tagewerke erfordert. Wäaͤg. Anordnungen der NSDAP Kreisleitung der NSDAP Reichsarbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung „Kampf der Gefahr“, Januar⸗Auflage, iſt abzuholen. An die rücgſtündigen Abrechnungen wird hiermit dringend erinnert. Ortsgruppen der NSDAp Rheintor. Die Geſchäftsſtelle befindet ſich jetzt in F 5, 1. Geſchäftsſtunden: Montags, mittwochs und freitags von 19—21 Uhr; Sprechſtunden des Orts⸗ gruppenleiters: Mittwochs von 19—21 Uhr. Feudenheim⸗Oſt. 21. 12., 21 Uhr, finden ſich ſämt⸗ liche Pol. Leiter und ⸗⸗Anwärter im Nebenzimmer des Gaſthauſes„Zum Adler“ ein. Feudenheim⸗Oſt. 23. 12., 19.30 Uhr, Antreten ſämtlicher Pol. Leiter und⸗Anwärter vor der Orts⸗ krankenkaſſe Mannheim zur Weihnachtsfeier. Neckarau⸗Süd. 23. 12., 20.15 Uhr, weihnachtliche Feierſtunde der Kreisleitung im Roſengarten. Betei⸗ ligung für Pg. und Parteianwärter Pflicht. Waldhof. Die Geſchäftsſtelle der Ortsgruppe Wald⸗ hof bleibt vom 21. 12. bis Ende des Jahres ge⸗ ſchloſſen. Waldhof. 23. 12., 19.30 Uhr, Antreten ſämtlicher Pol. Leiter und ⸗Anwärter(Dienſtanzug, Zivil mit Armbinde) am Tennisplatz zur Volksweihnachtsfeier im Roſengarten. Humboldt. 23. 12., 19.15 Uhr, treten ſämtliche Pol. Leiter und⸗Anwärter ſowie Walter und Warte der NSV und DAßF auf dem Marktplatz Neckarſtadt an. Dienſtanzug, Zivil mit Armbinde. Humboldt. 21. 12., 20 Uhr, Antreten ſämtlicher Pol. Leiter und⸗Anwärter im Lokal„Zum Komet“, Langſtraße 14. Erſcheinen iſt Pflicht. Rheinau. Alle Politiſchen Leiter, Politiſchen Leiter⸗ anwärter, Parteimitglieder ſowie Parteianwärter tre⸗ ten am 23. 12., 18.45 Uhr, im Saale des„Badiſchen Hof“ in Rheinau zur Teilnahme an der Rede von Dr. Goebbels an. Anſchließend Abfahrt mit der Straßen⸗ bahn zum Roſengarten in Mannheim zur Teilnahme an der dortigen Weihnachtsfeier. Ziviliſten erſcheinen mit Armbinde. NS⸗Frauenſchaft Ilvesheim. 21. 12., 20 Uhr, Singen im„Schiff“. Neueichwald. 21. 12., 17 Uhr, Vorweihnachtsfeier mit der Spielſchar im Kaſino Bopp& Reuther. Mannheim, Rheinstraße 1 Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder ſind ein⸗ geladen. Neueichwald. 22. 12., 14 Uhr, kommen die Zellen⸗ und Blockfrauenleiterinnen ins Heim. Neckarau⸗Nord. 22. 12., 15 Uhr, Vorweihnachts⸗ feier mit der Spielſchar im Gemeindehaus. Frauen⸗ ſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder ſind eingeladen. Waldhof. 22. 12., 17 Uhr, Vorweihnachtsfeier bei Brückl. Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder ſind eingeladen. 83 Streifendienſt⸗Gefolgſchaft 171. 21. 12., 19.45 Uhr, tritt die Gefolgſchaft im Hofe des Schlageterhauſes in tadelloſer Uniform zur Winterſonnwendfeier mit der man. Gefolgſchaft 1/171. 22. 12. treten ſämtliche Scharen zur Weihnachtsfeier in Uniform vor dem Scharheim, Luiſenring 49, an. Gefolgſchaft 1/171. 23. 12., 19.50 Uhr, ſteht die Schar 3 in Winderdienſtuniform vor dem Roſen⸗ garten angetreten. TB⸗Nachrichten⸗Gefolgſchaft 171. 21. 12.% 19.55 Uhr, tritt die ganze Gefolgſchaft zur Winterſonn⸗ wendfeier mit der iz vor dem Heim(Lauergarten, M 6) in tadelloſer Uniform an. Beurlaubungen und Entſchuldigungen ſind zwecklos. BDM Untergau 171. 23. 12., 19.45 Uhr, treten die Gruppen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 12, 13, 14 und 26 geſchloſſen hinter dem Waſſerturm an. 10 Pf. mitbringen. Die obengenannten Gruppen erſcheinen vollzählig und pünktlich mit allen Mädeln. Von den Vororten treten lediglich die Führerinnen an. 7/171 Lindenhof 2. 23. 12., 19.15 Uhr, Antreten aller Mädel auf dem Gontardplatz zur Teilnahme an der Weihnachtsfeier im Roſengarten. 10 Pf. mit⸗ bringen. 5/171 Oſtſtadt. 21. 12., 19.45 Uhr, Antreten der Mädelſchaft Annelieſe Günther vor dem Roſengarten. Erſcheinen aller Mädel Pflicht. 11/171 Humboldt. Mädel, die noch keinen Reichs⸗ ausweis haben, melden ſich Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag zwiſchen 20—21 Uhr bei der Gruppen⸗ kaſſiererin, Annelieſe Weber, Langſtraße 396. Neuordnung des Schweſternberufes Auf einer Arbeitstagung„Schweſternſchaft“ in der NSV⸗Reichsſchule Blumberg, an der auch die Gau⸗Sachbearbeiterinnen des Reichs⸗ bundes der freien Schweſtern und Pflegerin⸗ nen teilnahmen, machte Hauptamtsleiter Pg. Hilgenfeldt im Verlaufe eines umfaſſen⸗ den Vortrages wiſſenswerte Mitteilungen über den Fortſchritt in der Neuordnung des Schwe⸗ ſternweſens. Als weſentliche Neuerung gab Hauptamtsleiter Pg. Hilgenfeldt die Herab⸗ ſetzung des geſetzlich vorgeſchriebenen Mindeſt⸗ alters von 19 auf 18 Jahre bekannt. Außer⸗ dem wird in Zukunft die Au sbildungs⸗ zeit auf%½ Jahre vermindert. Die vorgeſehene Verſorgung und Altersverſicherung geben dem Schweſternberuf nunmehr die ſo⸗ ziale Grundlage, die ſeinem hohen Ethos und den großen Anforderungen entſprechen. Daten für den 21. Dezember 193 1748 Der Dichter Ludwig Hölty in Marienſee a. d. Leine geboren(geſt. 1776). 1795 Der Geſchichtsforſcher Leopold v. Ranke in Wiehe geboren(geſt. 1886). 1804 Der britiſche Staatsmann Benjamin Disreaeli, Earl of Beaconsfield, in Lon⸗ don geboren(geſt. 1881). 1853 Die Schriftſtellerin Iſolde Kurz in Stutt⸗ gart geboren. 1915(bis 22.) Schwere Kämpfe am Hartmanns⸗ weilerkopf in Oberelſaß. 1924 Adolf Hitler aus der Feſtungshaft in Landsberg am Lech entlaſſen. 1933 Der däniſche Polarforſcher Knud Ras⸗ muſſen in Kopenhagen geſt.(geb. 1879), Rundfunk⸗Programm Dienstag, 21. Dezember Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymnaſtil. .30 Frühkonzert..00 Gymnaſtik..30 Morgen⸗ muſik. 10.00 Weihnachten auf allen Meeren. 11.30 Volksmuſik. 12.00 Mittagskonzert. 13.00 Nachrichten. 13.15 Mittagskonzert. 14.00 Hausmuſik. 15.00 Eine Stund', ſchön und bunt. 16.00 Konzert. 18.00 Von Frauen und Blumen. 18.30 Griff ins Heute. 19.15 Im ſonnigen Süden. 20.00 Muſik zur Unterhaltung. 21.00„Am ſtillen Winterabend“. 21.40„Brauſe, Feuer, brauſe“. 22.00 Nachrichten. 22.15 Politiſche Zeitungsſchau des drahtloſen Dienſtes. 22.30 Son⸗ nenwendfeier in Danzig. 23.00 Tanz und Unter⸗ haltung. 24.00—.00 Nachtmuſik. Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel..30 Frühkonzert. .00 Nachrichten. 10.00„uUnd es waren Hirten auf dem Felde“. 10.30 Fröhlicher Kindergarten. 11.15 Seewetterbericht. 11.30 Dreißig bunte Minuten. 12.00 Muſit zum Mittag. 13.00 Glückwünſche. 13.50 Neueſte Nachrichten. 14.00 Allerlei von Zwei bis Drei. 15.00 Wetter, Börſe, Programmhinweiſe. 15.15 Eine kleine Tanzmuſik. 15.45 Weihnachtsvorbereitun⸗ gen bei den Arbeitsmaiden. 16.00 Muſik am Nach⸗ mittag. 17.00 Aus dem Zeitgeſchehen. 18.00 Vor dem Schlüſſelloch. 18.30 Kleines Unterhaltungskon⸗ zert. 18.55 Die Ahnentafel. 19.00 Kernſpruch, Wetter, Kurznachrichten. 19.10... und jetzt iſt Feierabend. 20.00 Barnabas von Geczy ſpielt. 21.00 Deutſchland⸗ echo. 21.15 Vom Morgen bis zum Abend. 21.45 Claudio Arrau ſpielt. 22.00 Wetter, Tages⸗ und Sportnachrichten: anſchl.: Deutſchlandecho. 22.30 Eine kleine Nachtmuſik. 22.45 Seewetterbericht. 23.00 bis 24.00 Winterſonnenwendfeier. —— Kraft, Freude Sport für jedermann Dienstag, 21. Dezember: Fröhliche Gymnaſtik und Spiele(Frauen und Müd⸗ chen): 19.30—21 Uhr, Waldhofſchule, Oppauer Straße: 20—21.30 Uhr, Kirchgartenſchule, Neckarau im Hofe der Germaniaſchule; 20—21.30 Uhr, Mädchenberufsſchule, Weberſtraße.— Kindergymnaſtik: 18—19 Uhr, Wald⸗ hofſchule.— Schwimmen(nur Frauen):—10.30 Uhr, Städtiſches Hallenbad, Halle 2.— Volkstanz(Burſchen und Mädel): 20—21.30 Uhr, Liſelotteſchule, Collini⸗ ſtraße.— Reiten(Frauen und Männer): 16—17 und 17—18 Uhr, Reithalle, Städtiſcher Schlacht⸗ u. Vinhhof. * geb. Bayer Am 19. Dezember 1937 verschied nach kurzer, aber schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Frau chariotic Lenmann 10 Wochen nach dem Heimgang ihres lieben Gatten. Mannheim(Rich.-Wagner-Str.), den 21. Dez. 1937. Lie trauermden Minterblievenen Die Einäscherung findet in aller Stille statt.- Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Mannheim, den 21. Danlsagung Für die zahlreichen wohltuenden Beweise auf⸗ richtiger Teilnahme beim Heimgang unserer lieben unvergehßlichen Mutter sagen wir herzlichen Dank. Untermühlaustraße 218. Die trauernden Hinterbliebenen: Geschwister Hünnel 9 Dezember 1937. Trauerkarſen, Irauerbrieſe Beferi rasch und billig in squberer Ausſügrung Hakenkreuazbanner- Drucłkerei. Danksagung Philipp Wir sagen auf diesem Wege allen herzlichen Dank für die grohe Anteilnahme beim Heimgange unseres lieben Sohnes Besonders danken wir Herrn Pfarrer Schäfer für seine trost- reichen Worte und für die vielen Blumen- und Kranzspenden, sowie seinen Kameraden, die ihm letzte Ehre erwiesen haben. Mhm.-Käfertal(-Habichtstr. 39), 20. Dezember 1937. Die trauernden Hinterbllebenen: Familie Edelmann eigenen interene, Anzelgen . frotz grögter Hufmerksamkeit entstehen bei der telefonischen Auf- nahme von Anzeigen Hörfehler. Wir bitten daher untere lmerenten in ihrem fonisch, zondern àan unserem Schalter von.50 bis 19.00 Uhr eufzugeben. „Hakenkreuzbanner“ Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme anläßlich des Ablebens meines lieben Gatten, unseres guten Vaters, Schwieger- vaters und Großvaters, Herrn Dhinpp Haberment sagen wir auf diesem Wege allen Freunden und Bekannten für die vielen Kranzspenden, insbesondere Herrn Rechtsanwalt Hein- rich Goebels für sein ehrenvolles Gedenken und der Gefolgschaft Huth& Co., unseren herzlichsten Dank. Mannheim(Dammstraße 35), den 20. Dezember 1937. Danksagung rrau Barbara nabermenl ww. und Angenörige und Schwester. Frau nlcht tele- nachmittags 1 Unr, leidsbesuchen bitten Nach kurzem, schwe Frau, unsere herzensgut Halharina Schäter im Alter von nahezu 64 Jahren sanft entschlafen. Mannheim(U 4, 27), den 20. Dezember 1937. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 22. von der Leichenhalle aus statt. Von Bei- wir abzusehen. rem Leiden ist heute frün meine liebe e Mutter, Schwiegermutter, Großmutter gebh. Sinn Familie Mnton Schäter Dezember 1937, Nikenkreuz —— letzte bad Rabfahrer von O Rarlsruhe, Rerkte ein Laſtkraftn der Rheinſtraf er fuhr, erſt im aßenbahnzug w ie Geleiſe hinül enſtoß mit der der Führer des arf nach⸗ rechts, bberfuhr; der Veru sfähen Auswe twagen mit de Vorderteil de⸗ rückt; auch da⸗ hädigt. Bei dem Dasz Jahre alten Mühlburg. Lmatfeſt der un Freiburg, 20 ereits beſtehende ieilung wurde i es weiteren Abf pesſitätskliniken— Durch die 1 ler am Bau bete aſten war es mö eember unter 2 anstag das Rick As künftiger Haus niverſitäts⸗Fraue. em badiſchen Kul iſterium ſowie Pöwerung, die ſie laſſen.— Für di ſprach deren Rekto ſchen Regierung un ladt Freiburg in zen Dank für den Pertreter der badif ferialrat Gärtner. wildſchweine! . mornahn, gen wurden in der izerbolt Wildſch er werden gut da hrößte Aufmerkſam Emnib Lörrach, 20. ibus mit Schiläu bom Feldberg am bei Fahrnau ins R Wagen gegen das haſthaus geſchleude bon dem Wagen er ſchweren Verletzur ans— chenbrüchen, Kopf⸗ Anen Von den 2 niemand verletzt. Schlimmer Ar Lörrach, 20. D Hahre alten ver Gifinger aus Haui mit dem Fahrzeug eines Menſchen ve ucht entſprechend, baltes auf eine Jahr und Tragune Dage Unterſuchung— Rehe Säckingen, Fnicht zu den Alltägl gärten Rehe geſicht paren dieſer Tage dos Gemüſe ohne Zuisch CLadenbu gehrgänge in ei 4 ** Aung Berufserziehr weriet werden. De m n an dieſer Ste gen können je Hoche erfolgen. D chrittene iſt bis nes Fortgeſchritt keichend. 1 nn no llommen, bhann a⸗ Edin 72. G0 ſige„HB.“⸗Leſer huptſtraße 33, ihr⸗ ieren. Ueues a Winterhilfswe Volkswohlfahr kittel und Gutſche Gruppe A bis F von 14 bis g der Maul⸗ u mn, ſind größere 2 unter allen U behördlichen Vo Die Vollsweihr die Betreuten d den, findet am 30 Uhr, im Saal 5 — ernberufes weſternſchaft ⸗ berg, an der n des Reichs⸗ nd Pflegerin⸗ mtsleiter Pg. nes umfaſſen⸗ eilungen über ig des Schwe⸗ teuerung gab t die Herab⸗ enen Mindeſt⸗ annt. Außer⸗ bildungs⸗ ndert. Die rsverſicherung nehr die ſo⸗ hohen Ethos ntſprechen. ber 193 in Marienſee 76).— d v. Ranke in Benjami ield, in Lon⸗ urz in Stutt⸗ Hartmanns Knud Ras (geb. 1879)., im. r ed, Gymnaſtik, Unterhaltung. .40„Brauſe, .15 Politiſche 3. 22.30 Son⸗ und Unter⸗ ) Frühkonzert. en Hirten auf rgarten. nte Minuten. wünſche. 13.50 )on Zwei bis zinweiſe. 15.15 tsvorbereimun⸗ uſik am Nach⸗ 1. 18.00 Vor rhaltungskon⸗ pruch, Wetter, t Feierabend. ) Deutſchland⸗ Abend. 21.45 Tages⸗ und idecho. 22.30 rbericht. 23.00 en und Mäd⸗ auer Straße: im Hofe der nberufsſchule, Uhr, Wald⸗ —10.30 Uhr, inz(Burſchen zule, Collini⸗ 16—17 und -U. Vinhhof. —— Zlich des hwieger- nten für t Hein- olgschaft 37. IWw. nkreuzbanner“ Blick übers cand Dienstag, 21. Dezember 1937 ebte badiſche meldungen hrer von Laſtkraftwagen überfahren lsruhe, 20. Dez. Samstagmittag be⸗ ein Laſtkraftwagen, der vom Hafen kam und r Rheinſtraße in Richtung Mühlburger k fuhr, erſt im letzten Augenblick, daß ein kaßenbahnzug wegen Umbauarbeiten auf das le Geleiſe hinüberlenkte. Um einen Zuſam⸗ enſtoß mit der Straßenbahn zu vermeiden, der Führer des Laſtkraftwagens das Steuer arf nach⸗ rechts, wobei er einen Radfahrer fuhr; der Verunglückte war ſofort tot. Trotz hen Ausweichmanövers ſtieß der Laſt⸗ üftwagen mit der Straßenbahn zuſammen; Vorderteil des Motorwagens wurde ein⸗ brückt; auch das Laſtauto wurde ſtark be⸗ üdigt. Bei dem Getöteten handelt es ſich um n35 Jahre alten Arbeiter Max Winſchel aus üb lburg. n 0 feſt der Univerſttäts⸗Jrauenklinik Freiburg, 20. Dez. Im Anſchluß an die kkeits beſtehende Mediziniſche und Kliniſche fellung wurde im Mai d. J. mit dem Bau weiteren Abſchnittes der Freiburger Ugi⸗ tskliniten— der Frauenklinit— begon⸗ Durch die vorbildliche Zuſammenarbeit im Bau beteiligten Firmen und Gefolg⸗ ſten war es möglich, den Bau bereits Mitte ehember unter Dach zu bringen, ſo daß am amstag das Richtfeſt gefeiert werden konnte. bkünftiger Hausherr dankte der Direktor der kſitäts⸗Frauenklinik, Prof. Dr. Siegert badiſchen Kultusminiſterium und Finanz⸗ Riſterium ſowie der Stadt Freiburg für die lderung, die ſie dem Bau haben angedeihen ſen.— Für die Albert⸗Ludwig⸗Univerſität ach deren Rertor, Prof. Dr. Metz, der badi⸗ Regierung und dem Oberbürgermeiſter der teiburg im Namen der Univerſität ſei⸗ nk für den Bau dieſer Klinit aus. Als eter der badiſchen Regierung ſprach Mini⸗ rat Gärtner. hildſchweine in der Nähe der Dörfer Waldshut, 20. Dez. In den letzten Ta⸗ rden in der Nähe von Ender⸗Mettingen holt Wildſchweinrudel geſichtet. Die Jä⸗ uwerden gut daran tun, den Schwarzkitteln zte Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Emnibus verunglückt örrach, 20. Dez. Ein großer Baſler Om⸗ mit Schiläufern kam bei der Rückfahrt eldberg am Sonntagabend in der Kurve hrnau ins Rutſchen. Hierdurch wurde der gegen das gegenüberliegende Hirſchen⸗ us geſchleudert. Vier Fußgänger wurden m Wagen erfaßt. Ein Mann wurde mit Verletzungen unter dem Omnibus ogen, während die übrigen mit Kno⸗ jen, Kopf⸗ und Knieverletzungen davon⸗ Von den Inſaſſen des Wagens wurde verletzt. llimmer Ausgang einer Bierreiſe rach, 20. Dez. In dem Prozeß gegen den gahre alten verheirateten Chaufſeur Ludwio nger aus Hauingen, der bei einer Bierreiſe dem Fahrzeug verunglückte und den Tod Menſchen verſchuldete, erkannte das Ge⸗ ntſprechend dem Antrag des Staatsan⸗ auf eine Gefängnisſtrafe von einem und Tragung der Koſten. Ein Monat 15 Unterſuchungshaft wurden angerechnet. Rehe in den Gärten äckingen, 20. Dez. Es gehört beſtimmt u den Alltäglichkeiten, wenn in den Haus⸗ Rehe geſichtet werden. In Tiefenhäuſen dieſer Tage mehrere Rehe zu ſehen, die Gemüſe ohne große Scheu verzehrten. „Jetzt Kannſt du bald zu einer fochzeit“ Die letzten Zeugenausſagen/ Abſchluß der Beweisaufnahme im Prozeß gegen Frau Jallert (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Saßbachwalden, 20. Dez. Der Montag⸗ vormittag brachte im Schwurgerichtsprozeß ge⸗ gen Frau Fallert den Abſchluß der Beweisauf⸗ nahme, nachdem das Gericht beſchloſſen hatte, Dr. Kirchgeſſener, der die Leiche des toten Fal⸗ lert vor der Beerdigung unterſuchte, wegen Krankheit kommiſſariſch am Dienstag verneh⸗ men zu laſſen. Der Vormittag begann mit der Vernehmung verſchiedener Zeugen am Tatort ſelbſt. Der Bruder des Toten hatte am Tag nach dem Unglücksfall das Haus Fallert aufgeſucht. Er ſei nicht ſofort in die Kammer hineingegangen, wo der Tote gerade abgewaſchen wurde, ſon⸗ dern ſei nach der Kellertreppe' gegangen. Er habe dort geſehen, daß innerhalb des Kellers Blutſpuren vorhanden waren. Auf der oberſten Stufe der kleinen Kellerſtaffel ſei auch Blut geweſen, das nach der nächſten Unterſtufe abgefloſſen ſei. Auf der Bordſchwelle der Tür habe er kein Blut geſehen. Er glaubt auch nicht, daß das Blut von dort in den Keller hin⸗ untergelaufen iſt. So habe die Lage nicht aus⸗ geſehen. Er habe ſchon damals gedacht, daß hier etwas nicht ſtimme. Der Bürgermeiſter von Sasbachwalden gibt noch einmal die Lage des Toten auf der Treppe an und ſchildert dieſen als einen ver⸗ ſchloſſenen Mann, der ſeeliſche Erlebniſſe in ſich hineingedrückt habe. Die Brüder als Zeugen Im Verhandlungsraum wurde mit der Er⸗ öffnung der Nachmittagsſitzung der Bruder der Angeklagten, Joſef, vernommen. In der Ver⸗ nehmung ſpielt das Verhalten der Frau Fal⸗ lert am Unglücksabend, als Fallert in der Weinſtube war und die Frage, wie der Kübel jugend der flachbarſtaaten verſteht ſich Straßburger Studenten beſuchten Karls ruhe/ Eine Sportkameradſchaft Karlsruhe, 20. Dez. Am Samstagmittag trafen etwa 40 Straßburger Studenten zum Be⸗ ſuch des Inſtituts für Leibesübungen an der Techniſchen Hochſchule in Karlsruhe ein. Sie be⸗ ſichtigten unter der Führung des Direktors Twele die vorbildlichen Einrichtungen der Hochſchulkampfbahn, wo alsdann ein Baskett⸗ ballſpiel ausgetragen wurde, das mit 23:13 für Straßburg endete. Nach der Mittagspauſe folgte ein Fußball⸗ ſpiel der beiden Hochſchulmannſchaften. Als dieſe das Spielfeld betraten, intonierte der Gaumuſikzug des Reichsarbeitsdienſtes die Na⸗ tionalhymnen. Das ſchöne Spiel ſchloß mit:0 für Karlsruhe. Beim Abendeſſen ſprachen Direktor Twele und der Studentenführer Dr. Kritzler herz⸗ liche Begrüßungsworte, wobei ſie den franzöſi⸗ ſchen Gäſten prächtige Blumenſträuße überreich⸗ ten.— Zu einem unvergeßlichen Erlebnis wurde der Kämeradſchaftsabend in dem mit Tritko⸗ lore und Hakenkreuz geſchmückten Gartenſaal des Tiergartenreſtaurants. Es zeigte ſich von neuem die völkerverbindende Kraft der ſport⸗ lichen Kameradſchaft. Frohſinn und Heiterteit regierten die nur zu raſch verfloſſenen Stunden der von Herzlichkeit und Freundſchaft getrage⸗ nen Unterhaltung. Im Verlaufe des Abends ergriff der Rektor der Friedericiang, Profeſſor Dr.⸗Ing. Wei⸗ zel, das Wort. Er warf den Blick zurück auf die beiden 43—— Wettkämpfe am Nachmit⸗ tag, die von dem hohen ſportlichen Können der ſtudentiſchen Mannſchaft der Univerſität Straß⸗ burg Zeugnis ablegten. Mit dein Wunſche, daß die lieben Gäſte recht angenehme Erinnerugen mit nach Hauſe nehmen mögen, überreichte der Rektor dem Präſidenten der Straßburger Stu⸗ dentenſchaft Robert ein großes Bild vom Ehren⸗ hof der Techniſchen Hochſchule. Er fuhr dann fort: Es iſt ein ſehr erfreu⸗ liches Zeichen, wenn ſich die Jugend der Na barſtaaten immer wieder zu friedlicher Gemein⸗ ſchaft, zu ſportlichen Kämpfen zuſammenfindet. Daraus iſt die enge nachbarliche Verbundenheit der beiden großen Völker bereits zu einer herz⸗ lichen Freundſchaft herangereift, beſonders in ischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Uachrichten rgänge in Kurzſchrift. Als ein erfreu⸗ J en kann die rege Anmeldebeteiligung von der Deutſchen Arbeitsfront, Abtei⸗ r vorgeſehenen Kurs be⸗ werden. Der Anfängerlehrgang findet ſtatt. Der Beginn iwird den Beteilig⸗ diefer Stelle bekanntgegeben; Anmel⸗ können jedoch noch im Laufe dieſer erfolgen. Die Beteiligung für Fortge⸗ iſt bis jetzt für die Durchführung Fortgeſchrittenenkurſes noch nicht aus⸗ h. Wenn noch einige Anmeldungen hin⸗ nen, kann auch dieſer Kurs ſtattfinden. Edingen berichtet Geburtstag. Heute, Montag, feiert eine “Leſerin, Fräulein Marie Koch, raße 33, ihren 72. Geburtstag. Wir gra⸗ Ueues aus Schriesheim terhilfswerk. Am Mittwoch, 22. De⸗ werden in der Geſchäftsſtelle der NS⸗ lHahrt(Horſt⸗Weſſel⸗Haus) Lebens⸗ und Gutſcheine ausgegeben, und zwar küppe A bis Cvon 9 bis 11 Uhr und D von 14 bis 16 Uhr. Um eine Verſchlep⸗ der Maul⸗ und Klauenſeuche zu—— ind größere Anſammlungen bei der Aus⸗ nier allen Umſtänden zu vermeiden und dlichen Vorſchriften genau zu beachten. e der NSDaAP, bei Betreuten des Winterhilfswerks beſchert zen, findet am Donnerstag, 23. Dezember, ihr, im Saal des Gaſthauſes„Zur Roſe“ *Anbau von Reben. Der Reichsnährſtand veröffentlicht eine Vorſchrift über den Verlehr mit Reben, woraus auch zu erſehen iſt, welche Arten von Reben angebaut werden ſollen und welche verboten ſind. Auf den Anſ chlag im Rat⸗ haus wird hingewieſen. * Eine Schneedecke hat ſich auf den Bergen im Laufe des gebildet. Während in der Ebene, obwohl es den ganzen Tag ſchneite, faſt überall nur der mit Recht ſo„beliebte“ Matſch zurückblieb, lag bei uns ſchon am Nach⸗ mittag im Ludwigstal der Schnee 20 bis 30 Zentimeter hoch. Die Odenwaldhöhen ſind ganz verſchneit. Avesheimer UHotizen * Die Baracken verſchwinden. Die Wohnbaracken bei der Mühle ſind jetzt geräumt und werden abgebrochen, nachdem die drei Fa⸗ milien, die zuletzt darin wohnten, anderweitig untergebracht werden konnten. Damit verſchwin⸗ det die Erinnerung an eine Zeit, in der man der Wohnungsnot durch Erſtellung ſolcher Elendswohnungen begegnen zu können glaubte. Die Ilvesheimer Baracken, die nicht gerade eine Zierde unſeres Dorfes waren, wurden 1928 mit einem Koſtenaufwand von 6000 Mark gebaut. Ein Blick auf die gerade fertiggeſtellte Siedlung bei der Feſthalle zeigt, welche Wege im Dritten Reich eingeſchlagen werden, um dem deutſchen Arbeiter erſchwingliche Eigenheime zu geben. * Im Zuge der Feldbereinigung werden auf Ilvesheimer Gemarkung neue Feld⸗ wege angelegt. Die alten Wege werden bis in eine Tieſe von⸗60 oder 70 Zentimeter mit einem Motorpflug aufgeriſſen und durch Auftragen des beim Bau der neuen Wege anfallenden Humusbodens in Ackerland verwandelt. den Abendſtunden des Freitag fuhr dein Herzen unſerer Jugend. Möchten vie freundſchaftlichen Beziehungen unſerer beiden Völter über die Bande der Jugend hinweg zeine ſtets ſich mehrende Befeſtigung erfahren. Das iſt unſer höchſtes erſtrebenswertes Ziel und Hoffen. In dieſem Sinne leerte der Rektor ſein Glas auf das Wohl der ſtudentiſchen Kame⸗ raden aus Straßburg, auf das Wohl des fran⸗ zöſiſchen Volkes und des Oberhauptes der fran⸗ zöſiſchen Nation. Stürmiſcher, nicht endenwollender Beifall war der Widerhall dieſer aus dem Herzen kommen⸗ den Anſprache. Ratsherr Backfiſch entbot den Gäſten den Willkommensgruß des Oberbürgermeiſters und der Stadt und brachte, wie es ſchon der Rektor tat, die große Freude über den Beſuch zum Ausdruck. Zum Andenken an die hier erlebten Stunden überreichte er eine Radierung des Adolf⸗Hitler⸗Platzes. Präſident Robert dankte unter ſtärkſtem Bei⸗ fall ſeiner Kameraden in franzöſiſcher Sprache für die in Karlsruhe bewieſene Gaſtfreundſchaft. Er feierte den ſportlichen Kameradſchaftsgeiſt und trank auf das Wohl des deutſchen Volkes und der Karlsruher Hochſchule.— Der Vertreter des franzöſiſchen Konſulats, Picard, gab die Gedanken des Präſidenten Robert in deutſcher Sprache wieder. Anſchließend wurde die Er⸗ nennung des Rektors Dr. Weigel zum Ehren⸗ mitglied des Straßburger Studentenverbandes bekanntgegeben.— Am 22. und 23. Januar will man Straßburg einen Gegenbeſuch abſtatten. flus den nachbargebieten Zwei Güterzüge fuhren aufeinander Neuſtadt a. d. Weinſtraße, 20. Dez. In in der Nähe des Neuſtadter Bahnhofes einem rangie⸗ renden Güterzug ein anderer, in Richtung Haß⸗ loch fahrender Güterzug in die Seite. Durch die Wucht des Zuſammenſtoßes wurden von dem ausfahrenden Güterzug die Maſchine und einige Wagen aus dem Gleiſe geworfen und völlig zertrümmert; mehrere Wagen wurden in⸗ einander geſchoben. Wie durch ein Wunder wur⸗ den Perſonen nicht ernſtlich verletzt; der eine Zugführer erlitt Verletzungen am Schenkel, während der andere Verletzungen am Kopfe da⸗ vontrug. Mit den Aufräumungsarbeiten wurde ſofort begonnen. 700 Liter Blut an einem Cag Landau, 20. Dez. Da im größten Teil der Herxheimer Rindviehſtallungen die Maul⸗ und Klauenſeuche erloſchen iſt, wurde von den ge⸗ neſenen Kühen und Rindern Blut zur Herſtel⸗ lung von Serum entnommen. Dabei verhielten ſich ſämtliche Landwirte muſtergültig, indem ſie ihr Vieh freiwillig zur Blutentnahme brachten. An einem Tag wurden in Herxheim 700 Liter Blut entnommen. Nach der Blutentnahme wurde feſtgeſtellt, daß ſämtliche Kühe und Rin⸗ der wieder gut freſſen und irgendwelche Nach⸗ teile nicht zu erkennen ſind. ſleues aus Tampeetheim Guter Ertrag der Zuckerrübenernte * Lampertheim, 20. Dez. In wenigen Tagen werden die Verladungen der Zucker⸗ rüben des Hofgutes Kirſchgartshauſen, die aus⸗ ſchließlich auf der hieſigen Station erfolgen, be⸗ endet ſein. Mehr als 200 Waggon wurden allein von dem Gut verladen. Die Lampertheimer Bauern haben außerdean insgeſamt 125 Morgen Zuckerrüben angebaut und die Ernte bereits be⸗ endet. Von dieſer Anbaufläche wurden insge⸗ ſamt etwa 11 000 Zentner Rüben geerntet und geliefert. Der Gelderlös betrug insgeſamt 23 000 Reichsmark. In der Riedgemeinde Biblis wur⸗ den etwa 80 Morgen angebaut und etwa 7000 Zentner Zuckerrüben geerntet.— Anläßlich ſei⸗ nes 92. Geburtstages wurden dem älteſten Ein⸗ wohner Lampertheims, Johannes Götz, zahl⸗ reiche Ehrungen zuteil. Außer Freunden und Bekannten aus nah und fern fand ſich Orts⸗ gruppenleiter und Bürgermeiſter Grünewald als Gratulant ein, um dem Jubilar die Glück⸗ wünſche namens der Partei und der Einwoh⸗ nerſchaft zu übermitteln. auf den Toten geriet, eine Rolle, ohne daß ſich jedoch ein klares Bild gewinnen ließe. Der nächſte Zeuge iſt ein Neffe des Verſtor⸗ benen, der Bruder des Knechts, Sein Bruder Karl ſei um neun Uhr ſchon im Bett geweſen. Er hätte es unbedingt merken müſſen, wenn der Bruder in der Nacht weggegangen wäre. Am Tage der Beerdigung habe der Knecht des Joſef Fallert gefragt:„Hör mal, wie iſt die Sache eigentlich zugegangen?“ Da habe der Bruder der Angeklagten geantwor⸗ tet:„Sei ſtill, Karl, auf das kommen wir ein andermal zu ſprechen.“ Einmal habe eine Frau aus dem Dorf zu ihm geſagt:„Jetzt kommſt du bald zu einer Hochzeit.“ Auf die Frage wohin, habe die Frau geſagt:„Auf den Hörchenberg.“ Da habe er⸗ſich dann zuſammen⸗ gereimt, daß von ſeinem Bruder, dem Knecht, und von Frau Fallert die Rede ſei. Auch ein anderer Bruder des toten Fallert, der als nächſter Zeuge vernommen wurde, gibt an, er habe auf die Nachricht vom Tode Fallerts gedacht, es könne nicht mit rechten Dingen zu⸗ gegangen ſein. Die Kusſagen des Knechts Als nächſter Zeuge ſagte der Knecht aus. Frau Fallert habe ihm, bevor es zu dem Liebes⸗ verhältnis kam, ein Buch zu leſen gegeben mit dem ungefähren Titel:„Liebe, Ehe uſw.“, mit der Bemerkung:„Darin lieſt du lieber, als im Gebetbuch.“ Das Kind, das im Jahre 1935 zur Welt kam, alſo noch zu Lebzeiten des Fallert, ſei ſein Kind. Frau Fallert habe einmal zu ihm geſagt, er ſolle ihren Mann in den Bach werfen; ihr Mann trinke ſoviel, daß ſie Angſt haben müſſe, es könnte ihm ein⸗ mal etwas paſſieren. Der Knecht vermißte, als man das Handwerkszeug auf dem Hof einzog, ein Beil, eine Axt und einen Dengelham⸗ mer. Die Axt hat ſich inzwiſchen in einem Stein⸗ bruch wiedergefunden. Der Hammer ſei nachher nicht mehr zu finden geweſen. Der in der letz⸗ ten Woche im Keller vom Gericht gefundene Hammer ſei nicht der von ihm vermißte. Zum Schluß gibt der Knecht noch einmal an, daß ſchon bei der Beerdigung des Fallert auf dem Weg vom Friedhof nach Hauſe einer zu ihm geſagt hätte, daß es bei dem Tode des Fallert nicht mit rechten Dingen zugegangen ſei. Man hätte weniger von Frau Fallert geſprochen, als von dem Bruder Joſef. Er, der Knecht, habe Frau Fallert einmal gefragt:„Haſt du mit, deinem Mannetwasngemacht?“ Dar⸗ auf habe ſie ihm geantwortet:„Was denkſt du auch von mir.“ Der letzte Zeuge war Kriminalinſpektor Schindler, der in der Vorunterſuchung die Ausſagen des älteſten Sohnes der Angeklagten aufgenommen hatte. Auch dieſer habe geſagt, daß der Zuber nie in den Keller gebracht wor⸗ dun ſei, ſondern höchſtens in den Holzſchopf. Das Gericht vertagte ſich darauf bis Mittwoch. fileine Diernheimer ſtacheichten * Winterſonnwendfeier. Auch in dieſem Jahre wird die Sonnwende wieder von Partei, Formationen und Gliederungen gemeinſam durchgeführt, und zwar auf dem freien Ge⸗ lände an der Induſtrieſtraße vor dem Wald⸗ ſportplatz. Der Abmarſch erfolgt Dienstag um 20 Uhr von der Goetheſchule aus. Nach der Feier erfolgt der geſchloſſene Abmarſch zum Rathausplatz, wo der Ortsgruppenleiter durch eine Anſprache die Kundgebung beendet. * Volksweihnacht. Die Feier der Volksweih⸗ nacht findet am kommenden Donnerstag um 19 Uhr im Saale des„Freiſchütz“ ſtatt. Dazu ſind die für das WHW und die NSVetätigen 0 ſucut vergesSsen- die beliebten Geschenłkartikel für den Herrn: Krägenbeutel, Hosentröger, Gornituren Heanschettenknöpfe WEIDNER&WEISS N 2, 8 Kunststraße Helfer und Sammler mit der Bevölkerung ein⸗ geladen. Das Programm für dieſe Beſchepfeier ſieht die Uebertragung der Rede von Reichs⸗ miniſter Dr. Goebbels aus Berlin vor. Durch den Nikolaus werden an die Kinder allerlei Spielſachen und praktiſche Dinge ſowie Gebäck verteilt, während die Abgabe der Weihnachts⸗ akete an die vom WoHW Betreuten beſonders urch die NSL erfolgen wird. * Kampf dem Verderb. Die Viernheimer Schuljugend hat ſich ſchon ſeit längerer Zeit in die große Aktion„Kampf dem Verderb“ einge⸗ ſchaltet. An den Sammeltagen der Woche wer⸗ den die verſchiedenen Altmaterialien von den Schülern mitgebracht und zuſammengefaßt. Viele Zentner Knochen, Altpapier uſw. ſind ſo in den letzten Monaten geſammelt und ihrer Verwertung zugeführt worden. * Mehr Vorſicht im Straßenverkehr. Es iſt uns in Viernheim eine traurige Statiſtik, wenn wir feſtſtellen müſſen, daß in den letzten zwei Monaten allein 5 Volksgenoſſen durch Ver⸗ kehrsunfall ums Leben gekommen ſind. Nicht genug kann daher immer wieder auf die Ge⸗ fahren der Straße hingewieſen werden. „Hakenkreuzbanner⸗ us der Bewegung 4 Dienstag, 21. Dezember 1037 07 enkreuz ——— 3 Die A10 vergißt keinen Auslandsdeutschen Weihnachtsgaben aus allen Gauen für die Auslandsdeutschen/ Was die Pakete enthalten Wenn am Heiligabend in allen deutſchen Fa⸗ milien die Lichter am Weihnachtsbaum ent⸗ zündet werden, dann ſitzen drüben in Ueberſee, in Afrika, im Fernen Oſten und in den ein⸗ ſamen Siedlungen Südamerikas deutſche Volks⸗ genoſſen um den Lautſprecher geſchart, um durch den Aether die Anſprache des Stell⸗ vertreters des Führers zu hören, die ihnen die frohe Gewißheit gibt, daß die Heimat ſich gerade an dieſem Tage beſonders eng mit dem Auslandsdeutſchtum in aller Welt verbun⸗ den fühlt. Wer jemals das Weihnachtsfeſt in einem fremden Lande inmitten eines dem deut⸗ ſchen Weſen fremden Volkes verbracht hat, der wird beſonders ſchwer empfunden haben, wie ſehr ihm die ganze frohe Feſtſtimmung fehlt, die in der Heimat arm und reich um den Lich⸗ terbaum vereint. Das deutſche Volk kann im fünften Jahre der nationalſozialiſtiſchen Staatsführung das Weih⸗ nachtsfeſt als ein wirkliches Feſt des Frie⸗ dens begehen, und auch der bedürftige Volks⸗ genoſſe findet in den Volksweihnachtsfeiern den Ausdruck nationalſozialiſtiſcher Tatgemein⸗ ſchaft, von der niemand ausgeſchloſſen wird. Weihnachtsſpenden der US⸗JFrauenſchaft Die Arbeitsgemeinſchaft der deutſchen Frau im Auslande innerhalb der Auslandsorganiſa⸗ tion der NSDaApP, hat auch in dieſem Jahre in großer Zahl Weihnachtsſpenden der Frauenſchaft aus dem ganzen Reich an die Auslandsdeutſchen zum Verſand gebracht. Schon Monate vor dem Feſt häuften ſich im Verſandraum der Leitung der AO in Berlin die Pakete, die den Weihnachtsgruß ſo mancher deutſchen Frau aus dem Reiche an irgendeine deutſche Mutter im Auslande enthielten. Jeder Gau iſt mit beſonderen, ſeiner land⸗ ſchaftlichen Eigenart entſprechenden ſchönen und nützlichen Geſchenken vertreten. So hat zum Beiſpiel eine Frauenſchaftsgruppe aus dem Erzgebirge Spielſachen und Schnitzereien des bodenſtändigen Handwerks geſammelt und liebevoll mit Schmuck verſehen. Aus Schle⸗ ſien ſind Töpferarbeiten, aus Thüringen Muſikinſtrumente und Glaswaren, aus der Bayeriſchen Oſtmark Holz⸗ und Sticke⸗ reiarbeiten, von der Oſtſeeküſtie Bernſtein⸗ ſchmuck, vom Rhein Spielzeug und Haus⸗ geräte in großer Zahl an die Landes⸗ und Orts⸗ gruppen der Auslandsorganiſationen hinaus⸗ gegangen. Die Schönheiten der Heimat Neben vielen praktiſchen Dingen haben zahl⸗ reiche Gruppen der Frauenſchaft den ſchönen Gedanken aufgegriffen, den Auslandsdeutſchen in ſelbſtgefertigten„Heimatmappen“ ein Bild von der Schönheit der deutſchen Heimat und der Aufbauarbeit der nationalſozialiſtiſchen Bewegung zu geben. Mühevoll zuſammengetra⸗ gene Bilder in geſchmackvollen Einbänden ſind mit einem oft in Kunſtſchrift handgeſchriebe⸗ nen Begleittext verſehen, der die Arbeit einer NS⸗Frauenſchafts⸗Ortsgruppe in Sachſen oder Baden lebendig ſchildert. Dieſe Heimatmap⸗ pen werden ein bleibendes Dokument für den freudigen Einſatz deutſcher Frauen für ihre Brüder und Schweſtern jenſeits der Grenzen ſein. Unter den zahlreichen Handarbeiten iſt ſo manches Kleidungsſtück, ſo manches Paar Strümpfe und Kinderhandſchuhe, die eine flei⸗ zige deutſche Mutter nach des Tages Mühe und Arbeit in gemeinſchaftlichen Arbeitsaben⸗ den angefertigt hat. Eine Jugendgruppe in Hamburg hat unter Anleitung einer Kunſtgewerblerin ein ganzes Kaſperltheater hergeſtellt und auch die Ko⸗ ſtüme für die einzelnen Figuren ſelbſt entwor⸗ fen und genäht. Nun ſchwimmt die Kiſte be⸗ reits ſeit mehreren Wochen auf dem Ozean und wird am Heiligabend die Kinder der Deutſchen Kolonie Monte Carlo im Innern Argentiniens erfreuen. Fin Mütterchen aus einem armen Dorf im Erzgebirge fügte ihrem ſelbſtgeſtickten Deckchen, mit zittriger Hand geſchrieben gläubig das Wort des Führers bei: „Ich werde keinen größeren Stolz in meinem Leben beſitzen als den, am Ende meiner Tage ſagen zu können, ich habe dem Deutſchen Reiche den deutſchen Arbeiter erkämpft. Adolf Hitler.“ Spielſachen für auslandsdeutſche Kinder Beſondere Freude bereiten drüben natürlich die Spielſachen für die auslandsdeutſchen Kinder, von denen viele ihr Vaterland noch Bewegung: Die Auslandsorganiſationen Sp. 2 niemals geſehen haben, und die nur aus den Erzählungen ihrer Eltern von jenem ſchönen „Kraft durch freude“- das große Erlebni Alte nationalsozialistische Schriftleiter als Sprecher des deutschen Arbeiters/ Ein freudiges Bekennt 15 Was Koß⸗Reiſen ſind, das weiß heute in Deutſchland und auch draußen in anderen Län⸗ dern jeder Menſch. KdoF⸗Reiſen, das bedeutet Freude, Frohſinn, Lebensluſt, Erlebnis der Landſchaft, Erlebnis der Kameradſchaft und der Gemeinſchaft. Die vielen Millionen, die ſeit jenen Tagen, in denen zum erſtenmal ein Kdð⸗ Urlauberzug eine Bahnhofshalle verließ, mit Koß zu Waſſer und zu Land gefahren ſind, werden jene Tage nicht mehr vergeſſen. So wird es auch nicht verwundern, daß das Fahrtenerlebnis frohe, heitere, auch ernſthafte Dinge von ſolchen Fahrten in das deutſche Schrifttum Eingang gefunden haben. Solche Bücher ſind all venen, die mit Kdð fuhren, eine Erinnerung, den anderen eine Vorſchau auf kommende Freude, den dritten aber, die meinen, meckern zu müſſen, mögen ſie ein Be⸗ weis ſein für die wertvolle Auf⸗ ſend Menſchen eine mitten im Schnee, zwiſchen den Bergen, Deutſchland wiſſen, in dem zu Weihnachten je⸗ des Kind mit Vater und Mutter vor dem Weih⸗ nachts baum ſteht. In verſtärktem Maße ſind dieſes Jahr durch die Auslandsorganiſation Bücher aller Art als Weihnachtsgeſchenk hinausgeſandt worden, denn der Auslandsdeutſche empfindet gerade das Fehlen guter deutſcher Bücher beſonders ſtark. Die Buchhandlungen im Auslande ſind häufig— ſoweit ſie überhaupt deutſche Bücher führen— überſchwemmt mit den Erzeugniſſen einer vom Nationalſozialismus überwundenen und vom Auslandsdeutſchtum in ſeiner gro⸗ ßen Mehrheit ſtets abgelehnten undeutſchen Hal⸗ tung. So ergab ſich auch hier für die AO die ſchöne Aufgabe, urch den Verſand von guten Büchern das keue deutſche Schrift⸗ tum dem Auslandsdeutſchtum nahe⸗ zubringen und ihm ſo nicht nur eine Weihnachtsfreude zu machen, ſondern auch Ein⸗ blick in das kulturell⸗geiſtige Leben der Nation zu geben. Treue zur Heimat Dieſe Sendungen, die von der treuen Sorge der Heimat für unſere Volksgenoſſen jenſeits bauarbeit durch die von Dr. Ley geſchaffene nationalſozialiſtiſche Feierabendgemeinſchaft. Wie eine„Revolution“ wirkte für das kleine erzgebirgiſche Städtchen ein Brief des Organi⸗ ſationsamtes KdF, der dem Bürgermeiſter mit⸗ teilte, daß tauſend Urlauber ihre Weih⸗ nachtstage in eben dieſem Städtchen ver⸗ bringen wollen. Wie der Bürgermeiſter die große, der Stadt erwachſende Arbeit meiſtert, wie ſich die böſe Sieben gegen ſeine Pläne ſträubt und dann bekehrt wird, wie die männ⸗ lichen und weiblichen Junggeſellen Freude und Erholung im erzgebirgiſchen Winter finden, be⸗ richtet Walter Dach in ſeinem Buch„JFung⸗ geſellen“. Zum erſtenmal erleben dieſe tau⸗ Weihnachtsfeier in den Gaſſen und Stuben eines Städtchens, Weihnachtstage, die ſie, ſo alt ſie auch werden mögen, nicht vergeſſen. Eine bunte Welt kommt mit den Tauſend in das Erzgebirge: der Ar⸗ beiter, die Arbeiterfrau, der Angeſtellte und der Beamte. Hier spricht der schaffende Deutsche Otto Pauſt, alter SA⸗Führer des Ber⸗ liner Weddings, ſammelte Fahrtenerlebniſſe zu Waſſer und zu Land. Das Bändchen nennt er „Kdi7ß— das große Urlauberſchiff“. Das iſt ein heiteres, vergnügtes Werkchen, wenn auch die„Ballade Kd“ des Grubenarbeiters Nr. 110 ernſt und beſianlich anfängt, ſo findet ſie doch einen frohen, gläubigen Schluß. Der Grubenarbeiter Nr. 110 trägt in ſich die Sehn⸗ ſucht nach den Bergen und dean Meer, eine Fe⸗ rienzeit wollte er; viele Jahre lang zerrann der Traum. Dann aber„ward Wahrheit aus Sehn⸗ ſucht und Traum“. In dieſem Werk vernehmen wir die berühmte Berliner Schnauze,„Or je red't“ und Eva Richter erzählt von Beruf und Ferienfahrt, plaudert über die Liebe und gibt auch gern Antwort! Gedichte, kleine Be⸗ richte, Schilderungen und Erzählungen wechſeln in bunter Folge. Eduard Thöny ſchuf eine Der Welhnachtsmann im Arbeitsdlenstlager in den Lagern des Reichsarbeitsdienstes fanden Weihnachtsfeiern statt, von den Arbeitsmännern in Freistunden gebasteltes Spielzeug überrelchte, bei denen der Weihnachismann den Kindern Weltbild(MI) Reihe von Federzeichnungen, die ſich jeder gern anſehen wird. Das große Erlebnis Dann iſt da der Arbeiter Brandelmann; Brandelmann iſt zunächſt gar nicht mit allem einverſtanden, was er ſo von Kdßỹ hört. Er geht auch nicht freiwillig auf ſeine Fahrt; als alten und guten Arbeiter ſchickt ihn der Betriebsführer. Er meint zunächſt wohl, daß auch die Kdiß⸗Fahrten eine neue Laſt auf dem Rücken des Arbeiters ſind. Was aber muß der Arbeiter Brandelmann alles erleben! Er ſpürt in dieſen acht Tagen, in denen er durch norwegiſche Fjorde fährt, nichts von Laſt, nichts von Arbeit, er erlebt nur Frohes, lernt glück⸗ liche Menſchen kennen, ein herrliches Land, das der Traum ſeiner Jugend war und das ihm nun für einige Tage durch„Kraft durch Freude“ als Erlebnis geſchenkt wurde. Gern geht er wieder zurück in ſeinen Schrebergarten, wenn auch die Fahrt ſeiner Meinung nach viel zu raſch vorübergegangen iſt. Gerhard Starte ſchrieb dieſes Buch; er hat„Kraft⸗durch⸗ Freude“⸗Fahrten als Schriftleiter häufig erlebt. Er kennt die Menſchen, die auf Köß⸗Schiffen ſich zuſammenfinden, er kennt ihre Sehnſucht, kennt auch ihre Not, mit innerer Freude berich⸗ tet er in„Brandelmann auf großer Fahrt“ vom Erlebnis des deutſchen Arbei⸗ ters. Hans Biallas ſchrieb den Bericht der Madeira⸗Fahrten.„Der Sonneentgegen“ iſt ſein erwartungsvoller, aufwirbelnder Titel. „Wenns Mailüfterl weht“ heißt der erſte Satz. Was Biallas erzählt in dieſem Abſchnitt, ge⸗ ſchah am 1. Mai 1904. Da berichtet er von einem Flugzettel der Sozialdemokratie, auf dem der Arbeiterſchaft verſprochen wurde, daß ſie die Meere befahren und die Berge erſteigen werde. 29 Jahre lang wurde dies Verſprechen nicht einglöſt. Dann aber kam wieder ein 1. Mai, dieſer 1. Mai brachte dem deutſchen Arbeiter im deutſchen Volk Urlaub und dadurch Freude. Der Arbeiter Fritz Oldenkamp iſt einer der vie⸗ len Hunderttauſend, die vor und nach dem Krieg betrogen worden ſind, er iſt auch einer von denen, die mühſam wieder an Deutſchland und an ſeine Führung glauben lernen und die da⸗ durch die treueſten Gefolgsmänner des Reiches ſein werden. Fritz Oldenkamp fährt nach Ma⸗ deira, er ſieht die vier ſtolzen Koß⸗Schiſſe, er mütter, ſ. der Grenzen zeugen, haben nichts zu tun mi den einſt in den Jahren des Niedergangs vahl⸗ 4 los verſandten„Liebesgaben“, die oft in 90 ſchämender Weiſe die große Verſtändnisloſſg emit Kindern ge verrieten, mit der leider weite Kreiſe un nahe. Und tat Volkes dem Auslandsdeutſchtum gegen heſpräch, wenn vo— ſtanden. Von den Hoheits trägern Füllen ſie doch das mmen aus, beſo Partei im Auslande die Spe an jene bedürftigen Volksgenoſſen weiterge tet, die durch ihre ganze Haltung ihre Tit a⸗ 1 487 zum angeſtammten Volkstum und z um natſh ſiochen verliebt if nalſozialiſtiſchen Deutſchland zß zuien Seiten ins h Heimat auch in ſchweren Tagen uhh ſglechten mit dem? Beweis geſtellt haben. Za, wir können auch 5 Fauen aufbringen Auch die NSW der auslandsdeutſchen Gß laſen wollen, es al pen der AO verteilt zu Weihnachten die di i. aller Auslandsdeutſchen ſelbſt geopferten Geld⸗ i über die ande Sachſpenden an bedürftige Volksgenoſſen. He Zoll⸗ und Frachtgebühren laſſen es in vielhh Fällen zweckmäßig erſcheinen, Lebensmi pakete, Geldbeträge und Sachſpenden gleich Ort und Stelle durch die Beauftragten Amtes NSV der AoO zur Verteilung zu bi gen. Ebenſo werden die Kinder jener Seeſt rer, die auch an Weihnachten auf hoher See ih harte Pflicht erfüllen, in den Hafen⸗Ortsgr pen beſchert. Im Reich genau ſo wie drguß in der weiten Welt, wo Deutſche leben, eri die vom WoW ausgegebenen Tannenbaumfig ren daran, daß am Feſtder Deutſchenſ mand vergeſſen wird. 4 lein ſihnd und in a — goch verſtehen, ſo— grenzenloſen Verlie hend liebenswürdie ſchloſſen in einem Rreis, man kann ih n ſelbſt einma ihrem vergötterten, Schlimm wird es ker aus dieſem Kre Kinder herabzuſetze hlecht zu machen. finden ſie ſicher hera treffen. Man ke kuf der Kinderwag⸗ hrge ſeine Beobach benn Worte wie:„ aus! Iſt es krank?“ hielt ein ſogenannte mit dicken Hängebace gusſehen ſollte, war hicht allzu viel; es buxt nur ein gerine ſich aber nun zuſehe geweckt, überaus le gung, und die Fürſt wicklung zufrieden. war glücklicherweiſe Sie wußte, daß es haß es geſund und reben weiterhin ſich alſo von die kten nicht den 2 e Frau hätte ſich r zu Herzen geno es ſehr bedauert. 2 B. v. Tiesenhausen 9 4 unststtabe ist richtis. Ee lostet mehr wi er Aerztia nah n päppeln— krank als no ine Frau, dienn un aus dem Ausſe Schlüſſe auf ſeinen Van ſollte es daru bende Kinder ihr eig ſteht viele Tauſend, die mit ihm ſahren, er A nicht geringſchätzig a ſie, er erzählt ihnen, und alle erleben ſie abzuſehen. Dieſe ſi Süden, der ſo oft die Sehnſucht des deufffff gamter Stolz und g Mesiſchen geweſen iſt. e nicht ſo pralle ro 1 bünnere Glieder hal Jakob Schaffners Bekenntnis 4 Ueber zwei Seefahrten mit der Kd⸗Hochh H 7 flotte ſpricht der deutſch⸗ſchweizeriſche Dahf Elr Jakob Schaffner in ſeinem Buch„Volß zu Schiff“. Er widmet es„der kommenbe Gedanken neuen ſchweizeriſchen Volksgemeinſchaft Liebe und unverbrüchlichem Glauben“. Juf——* das iſt H. Schaffner iſt von fremder Seite her oft ga i gelbſtwerſtandli angefeindet worden wegen ſeines Belennmi durch ihrer eigene zu ſchaffen, das e unveräußerlich iſt. Das KdF-Schifi„ Oceana“ wird für das Urlaubt jahr 1938 hergerichtet Auin.: Si zum nationalſozialiſtiſchen Deutſchland. Ju nem„Volk zu Schiff“ gibt er eine Begriß dung für dieſes Bekenntnis. Ex durch das Buch viſierend wirlen. Er ſpih Eine Weltanſchaun darin aus, daß er in den Schöpfungen dez ketiſche Erkenntnis, tionalſozialismus heute die echte, reinhif wird immer Grundl⸗ tige Verwirklichung der Volkz werden. In unſerer meinſchaft ſieht. Was er von ſich ſchriff Stil— um hier ein? daß man einen kleinen, begabten, armen Aff zung zu gebrauchen herumgeſtoßen hat und ſich ſelbſt überließ, M überhaupt wird ſie u wie der Dichter bekennt, im nationalſoziaffff Alen Lebenslagen in ſchen Staat nie mehr möglich ſein. Er enf binden zu Erziehung, dann von den Madeira-Fahrern des Zaf—— Lebens. 1936, von der Ausfabrt und von Liſſaben, non 8 3 erzählt von ſeinen Geſprächen, von den mus heute 3 tern, die dieſe Fahrt mitmachen konnten. auch das ihres Hauſ Im zweiten Teil dann wendet er ſich f Fſie, welche Anford Norwegen⸗Fahrt zu, und es wird ihm aufhiff der Selbſterziehung ſen Fahrten zur Gewißheit, daß neue Schü lt ſind. Und wenn in unſer aller Leben getomanen iſt, nel Aricht daß es zum H Ehre, neuer Glaube und neue Lii in** Schaffiiers Buch iſt eine männliche Stinmeff un die handivartfic wird in Deutſchland überall mit frohem auchsge Afande zen aufgenommen werden, ſie wind draf eden—.—. aber Zeugnis ablegen von einer der ſialfff guch um die geiſtige 2 Leiſtungen des nationalſozialiſtiſchen Vollez geſtaltung. Bei der 2 Bücher über das Kdỹ⸗Erlebnis— Bücher f zen Hausrats, bei der das deutſche Volk, für jeden einzelnen Ai dung und der unſere ſchen aller Stände, für Männer und Früf immer um den Stil denn dieſe Bücher ſind wortgewordenes Zei nis einer Leiſtunh, die zu erreichen ſagen—, den wir unſ * iſt ein Irrtum, den Anſtrengungen aller möglich geweſen Erich Langenbuelg — bewußt machen ſollte, Geldbeutel abhaänge.“ Die deutſche Frau Dienstag, 21. Dezember 1937 Dezember 10 Fot⸗ nkreuzbanner“ ——.—— Mütter, ſeid taktvoller! a kan ſollte meinen, eine Mutter fühle ſich, „„die aft ldurch ihr Mutterſchickſal, anderen Frauen, rſtändnisloſigheß mit Kindern geſegnet ſind, wie eine Schwe⸗ e Kreiſe unſenh ſer nahe. Und tatſächlich knüpft ſich leicht ein ſtum gegenübe Heſpräch, wenn von den Kindern die Rede iſt. trägernde Füllen ſie doch das Leben der Mutter faſt voll⸗ en die Spenheh bmmen aus, beſonders, wenn ſie noch ganz oſſen weitert A ein ſierd und in allem den mütterlichen Schutz 19 Tr 44 in ihre Hilſe beanſpruchen. Kein Wunder, 8 uug penn jede Mutter ein wenig oder fehr in ihr chts zu tun m nd zum natſt findchen wverliebt iſt, wenn ſie beſtrebt iſt, ſeine itſchland M ſhten Seiten ins helle Licht zu rücken und die Tagen uih ſchlechten mit dem Mantel der Liebe zuzudecken. wir können auch noch Verſtändnis für ſolche auen aufbringen, die nur ihr Kind gelten sdeutſchen Guh laen wollen, es als das ſchön ſte, artigſte hnachten die bi lerlücſte aller kleinen Kinder hervorheben erten Geld lnd über die anderen— weniger ſchönen, ar⸗ mug igen und klugen— kleinen Erdenbürger ein⸗ en hinwegſehen. Wir können dieſes Betragen ſen es in vieleh 1, Lebensmilt— penden W0 Wopamlate—— zeauftragten da rieilung m IHerrhanzer, Mum. pi, der jener Seeſi— uf hoher See ih zoch verſtehen, ſoweit die Mutter in ihrer Hafen⸗Ortsgme grenzenloſen Verliebtheit und Eitelkeit noch ir⸗ 1ſo wie d hend liebenswürdig bleibt. Sie iſt eben einge⸗ chloſſen in einem ſelſtgezogenen, ſehr engen rannenbaumf Reis, man kann ihr nicht helfen, aber ſie wind deutſchen Aſchon ſelbſt einmal ihr blaues Wunder an ſeem vergötterten Kinde erleben. Sclimm wird es erſt dann, wean ſolche Müt⸗ esenhausene keaus dieſem Kreiſe herausgehen, um andere Fiwer herabzuſetzen und vor ihren Müttern ſeecht zu machen. Irgendeinen wunden Punkt en ſie ſicher heraus, um eine andere Mutter treffen. Man kann da auf dem Spielplatz, 3 f der Kinderwagenpromenade, auf der Für⸗ vn hihe ſeine Beobachtungen machen: Da fallen een Worte wie:„Nein, ſieht Ihr Kind elend Bekenn ſt es krank?“ Die Frau, die das ſagte, e— hielt ein ſogenanntes Prachtbaby auf dem Arm, mit dicken Hängebacken und kugelrunden Aerm⸗ hhen. Und das Kind, das ſo elend und krank gusſehen ſollte, war nur etwas klein und wog Micht allzu viel; es hatte ja auch bei ſeiner Ge⸗ hurt nur ein geringes Gewicht gehabt, erholte ſich aber nun zuſehends, war munter und auf⸗ geweckt, überaus lebhaft in Blick und Bewe⸗ gung, und die Fürſorgerin war mit ſeiner Ent⸗ hicklung zufrieden. Die Mutter dieſes Kindes par glücklicherweiſe eine vernünftige Frau. e wußte, daß es ihrean Kleinchen gut ging, es geſund und widerſtandsfähig war und ieben weiterhin gute Pflege brauchte. Sie hſich alſo von dieſen wenig liebenswürdigen örten nicht den Mut nehmen. Aber eine an⸗ re Frau hätte ſich dieſe Gehäſſigkeit vielleicht zu Herzen genommen ud ſich und ihr Klei⸗ ſehr bedauert. Im übrigen wurde der Frau dem Prachtbabhy wenige Minuten ſpäter e leben, en Ein Flecleen im guten leleld ist richtig. kostet mehr wie eine kunstgewerbliche Schürze Line heichling der Aerztin nahe gelegt, das Kind nicht ſo ehr zu päppeln— allzu fette Kinder werden ter krank als normalgewichtige. Keine Frau, die nicht ärztlich vorgebildet iſt, un aus dem Ausſehen eines Kindes wirkliche Schlüſſe auf ſeinen Geſundheitszuſtand ziehen. Man ſollte es darum allen Müttern, die blü⸗ hende Kinder ihr eigen nennen, ans Herz legen, Richt geringſchätzig auf andere kleine Weſen her⸗ e erleben ſie abzuſehen. Dieſe ſind ebenfalls ihrer Mutter icht des deut ganzer Stolz und ganzes Glück— auch wenn lſie nicht ſo pralle rote Bäckchen und ein wenig dünnere Glieder haben. für das Urlalb Aufn.: un m fahren, er is der K⸗Hochſeh eizeriſche Dihhf em Buch„Volſf „der kommende sgemeinſchaft Blauben“. Jan ite her oft ge nes Bekennmiſhß utſchland. In Nicht das iſt Hausfleiß der Frau, daß ſie ihre Wohnung, und ihren Beſitz in Ordnung hält, das iſt ſelbſtverſtändlich, ſondern daß ſie ſich bemüht, durch ihrer eigenen Hände Arbeit ein Eigentum zu ſchaffen, das einzigartig, unnachahmbar und i 4 unveräußerlich iſt. 4 1 Hans Fr.3 Geist rken. Er ſpi Eine Weltanſchauung, die nicht nur eine theo⸗ zpfungen dez A ketiſche Erkenntnis, ſondern ein Bekenntnis iſt, chte, reinhiff wird immer Grundlage unſeres ganzen Seins der Volkza werden. In unſerer Haltung und in unſerem von ſich ſchrif Stil— um hier ein Wort aus der Kunſtbetrach⸗ ung zu gebrauchen—, in unſerem Ausdruck überhaupt wird ſie uns täglich, ſtündlich und in len Lebenslagen in dauernder Verpflichtung bten, armen oſt überließ, ein inden zu Erziehung, Formung und Geſtaltung er des unſeres Lebens. n Deutſche Frauen, die erfaßt und durchdrungen 42 Liſſohung bon der Weltanſchauung des Nationalſozialis⸗ n, von den Aa mus heute nicht nur ihr eigenes Leben, ſondern hen konnten. auch das ihres Hauſes und Heims beſtimmen, e wiſfen, welche Anforderungen an immerwähren⸗ an der Selbſterziehung und Selbſtkritik an ſie ge⸗ et ſind. Und wenn Hans Fr. Geiſt hier aus⸗ men f ſpricht, daß es zum Hausfleiß gehöre„Eigentum d neu z zu ſchaffen, das einzigartig, unnachahmbar und timu umveräußerlich iſt“, ſo kann es ſich uns nicht nur iche Stimmegf um die handwerkliche Ausſchmückung unſerer W Gebrauchsgegenſtände handeln, um Spinnen inVeben, Sticken und Stricken uſw. ſondern ner der ſtolheſiß auch um die geiſtige Durchbildung unſerer Heim⸗ tiſchen Vollez geſtaltung. Bei der Beſchaffung unſeres geſam⸗ nis— Bücher ſen Hausrats, bei der Anſchaffung unſerer Klei⸗ einzelnen Aa dung und der unſerer Familie, handelt es ſich ier und Frna inmer um den Stil— beſſer läßt es ſich nicht ſagen—, den wir unſerer Umgebung aufprägen. 30„ 51 iſt ein Irrtum, den man ſich 5— 1335 ch geweſen 1 bewußt machen ſollte, zu meinen, daß Stil vom uze10* abhänge. Ich ſah einmal die Einrich⸗ Haustochter, Hausgehilfin oder Dienſtbote“? Was es mit dem„Familienanſchluß“ auf ſich hat/ Arbeits⸗ oder Erziehungsverhältnis? Das Wort„Haustochter“ hat für viele junge Mädchen, die ihren Erwerb in der Hausarbeit ſuchen, einen geradezu magiſchen Klang. Mit dieſem Begriff verbinden die einen undeutliche Vorſtellungen von„Anſchluß an die Familie“, die anderen ſehen im„Beruf“ der Haustochter eine Art„gehobener“ hauswirtſchaftlicher Tä⸗ tigkeit, alle aber erwarten, unter dieſer Be⸗ zeichnung eine Stellung einzunehmen, wie ſie eben die Tochter des Hauſes innehat. „Tatſächlich war die„Haustochter“ einſt gleich einer Tochter des Hauſes.„Haustöchter“ wur⸗ den nämlich jene jungen Mädchen, die gern in einem fremden Haushalt gründliche hauswirt⸗ ſchaftliche Kenntniſſe für die zukünftige eigene Haushaltführung erwerben wollten. Sie ge⸗ noſſen dabei alle Rechte einer Tochter des Hau⸗ ſes, waren voll in die— meiſt befreundete— Familie aufgenommen, hatten geſellſchaftliche Rechte, kurz„Familienanſchluß“ im wahrſten Sinne des Wortes. Dieſe langen Mädchen faßten die Betätigung im fremden Haushalt aber immer als eine vorübergehende Lehrzeit, niemals als eine Vorbereitungszeit zum haus⸗ wirtſchaftlichen Beruf oder gar als Aus⸗ übung(entlohnte) des hauswirtſchaftlichen Be⸗ rufes auf. Ganz allmählich gewöhnten ſich die Haus⸗ frauen daran, in der Haustochter weniger einen Lehrling als eine willkommene Arbeitskraft zu ſehen, die den unſchätzbaren Vorzug der Billig⸗ keit hatte. Die jungen Mädchen andererſeits, die allgemein unter der Bezeichnung„Haus⸗ töchter“ in die Haushalte gingen, faßten ihre Tätigkeit durchaus nicht mehr als Lehrzeit, ſondern als Ausübung des hauswirtſchaftlichen Berufes auf, und zwar in der angeblich„ge⸗ hobenen“ Form der Haustochter. Das heißt: ſie waren dem Inhalt ihrer Beſchäftigung nach in den meiſten Fällen tatſächlich Hausge⸗ hilfinnen, die ſich aus beſtimmten Gründen ſcheuten, das Kind beim richtigen Namen zu nennen. Das bedeutet aber eine gänzliche Um⸗ biegung des alten Begriffes der Haustochter und die„zurückhaltende“ Umſchreibung haus⸗ wirtſchaftlicher Tätigkeit. Das aber iſt ebenſo grundlos wie falſch und wird daher von zu⸗ ſtändiger Stelle ſtreng abgelehnt. Die heutige„Haustochter“ iſt in der Mehr⸗ zahl der Fälle buchſtäblich das Mädchen für alles und daher ein Ausnutzungsobjekt ſozial verſtändnisloſer Hausfrauen oder Geſchäfts⸗ leute. Immer wieder wenden ſich die Reichs⸗ treuhänder der Arbeit z. B. gegen die Aus⸗ nutzung der Haustöchter oder Kochſtudentinnen, die im Gaſtſtättengewerbe ſehr häufig mit dem Ziel beſchäftigt werden, durch ſie eine Arbeits⸗ kraft zu erſetzen, die tariflich voll bezahlt wer⸗ den müßte. Es gibt viele Fälle, in denen dieſe „Haustöchter“ zur Bedienung der Gäſte oder zur Sauberhaltung der Gaſträume verwendet werden, ſelbſt dann, wenn ihre Einſtellung ver⸗ traglich lediglich zur Erlernung des Kochens und der ſonſt bei der Führung eines Haus⸗ weſens in Betracht kommenden Arbeiten erfolgt iſt. An dieſer Stelle ſei deshalb noch einmal eindringlich vor jenen verlockenden Anzeigen gewarnt, die unter der Bezeichnung„Haus⸗ tochter geſucht“ eine angenehme Stelle„mit Familienanſchluß“ verſprechen, denn es kommt ſehr auf die Gepflogenheiten der Hausfrauen an, ob dieſe Verſprechungen auch erfüllt werden. Derartige Stellenangebote müſſen mit äußerſter Sorgfalt geprüft werden, denn ſie bedeuten er⸗ fahrungsgemäß in der Mehrzahl der Fälle einen Ausbeutungsverſuch oft ſehr übler Art. Andererſeits iſt es aber ebenſo Tatſache, daß in der Regel die Hausgehilfin diejenige Art von Familienzugehörigkeit beſitzt, die die mei⸗ ſten„Haustöchter“ nicht haben. Das hat ver⸗ ſchiedene Gründe. Einmal erweiſt die Erfah⸗ rung täglich aufs neue, daß die Bezeichnung allein weder eine„gehobenere“ ſoziale Stellung, noch wirklichen„Familienanſchluß“ zuſichert. Achtung und Aufgenommenſein in die Hausge⸗ meinſchaft, das heißt tatſächliche Familienzuge⸗ Die Weihnachtsfeler der Altgardistinnen des Gaues Berlin Dem Treffen der, Altgardistinnen des Gaues Berlin wohnte auch Keichsminister Dr. Goebbels mit seiner Familie, bei. Hier sieht man die Kinder des Reichsministers mit dem Weihnachtsmann Heimkultur und Lebenshaltung Gedanken zum Weihnachtseinkauf/ Von Charlotte de Boor-Friedrich tung einer Kinderſtube aus dem Haus eines deutſchen Koloniſten, deren ſämtliche Möbel aus Kiſten und ſonſtigen Verpackungsbehältern her⸗ geſtellt und mit den beſcheidenſten Stoffen aus⸗ geſchmückt waren. Ich habe lange gebraucht, ehe ich begriff, warum dieſer Raum ſo harmoniſch ſchön und wohltuend wirkte. Er war mit ſeinen primitiven Mitteln vollendet ſtilvoll. Jedes Stück war materialgerecht geſtaltet. Man hatte nicht verſucht, ſeinen eigentlichen Charakter— z. B. den einer Kiſte— zu verkleiden oder zu verdecken, ſondern er war ſozuſagen über ſeine eigentliche Beſtimmung hinausgewachſen, aus der gegebenen Form entwickelt zu einer neuen. Seine Verwendungsmöglichkeit war ſinnvoll er⸗ weitert. Wir alle kennen Wohnungen, die mit ſehr viel Geld, auserleſenen Stücken, koſtbaren Kunſt⸗ gegenſtänden ausgeſtattet, und, wie es ſo ſchön heißt, nicht„anſprechen“. Wir kennen beſcheidene Wohnungen, denen man die ſparſamen, viel⸗ leicht ſogar knappen Mittel wohl anſieht, die uns aber ſofort„aufnehmen“ in die Harmonie und Geſchloſſenheit ihres Raumes, die uns das Gefühl vermitteln„zu Hauſe“ zu ſein, die uns das Bewußtſein der Fremde ſofort nehmen und Gemeinſchaft und Verbundenheit ausſtrahlen. Vielleicht läßt ſich mit dieſer Erklärung ſagen, fe unter„Stil im Heim“ verſtanden wiſſen möchte. Wenn nun ein junges Mädel heiratet und die etwas ſchwierige Wahl der Anſchaffung bewäl⸗ tigt iſt— denn dieſe Möbel und Gegenſtände der Ausſteuer ſollen ja einmal Grundlage der Heimgeſtaltung darſtellen— dann beginnt eigent⸗ lich erſt der Aufbau unſeres Heims und er nimmt kein Ende, bis uns der Tod aus unſerem Lebens⸗ und Wirkungskreis abberuft. Kinder Weltbild(M) kommen, der Haushalt wird erweitert, die wirt⸗ ſchaftliche Lage verbeſſert ſich vielleicht mit den Jahren durch die berufliche Entwicklung des Mannes. Oftauch erfordert ſie gewiſſe Rückſicht⸗ nahme auf ſeine Stellung— immer wird an unſerem Heim gebaut. Und immer ſoll es wach⸗ ſen aus dem einmal Gegebenen. So ſehr ich nun jedem jungen Mädel ans Herz legen möchte, doch ſchon bei der Beſchaf⸗ fung des Hausrats zur Heirat daran zu denken, daß er bleibenden Wert haben ſoll und daß man auf ihm aufbauen können muß, ſo wollen wir doch gerade vor Weihnachten berückſichtigen, daß man in dem Verlangen zu beglücken, jede Frau aber auch jeden Mann, der ſein Heim lieben ge⸗ lernt hat, erfreuen kann, wenn man an dieſem Bauen mithilft. Freilich gehört viel Takt, viel Verſtändnis und Wiſſen um das Weſen des zu Beſchenkenden— und um ſeinen Stil— dazu. Aber wenn man die immer zahlreicher werden⸗ den Läden in dieſer vorweihnachtlichen Zeit durchwandert, die heute hierin Vorbildliches zu bieten haben, dann wird es einem nicht allzu ſchwer gemacht, die rechte Wahl zu treffen. Die Gegenſtände mögen uns im erſten Augen⸗ blick manchmal nicht billig erſcheinen. Ein Krug vielleicht, eine Schale, ein Korb, ſie mögen uns durch ihren Preis erſchrecken, und wir ſind leicht geneigt, zu anderen weniger guten Dingen zu greifen, weil ſie wohl dieſelben„Dienſte tun“. Aber wir wollen ja nicht, daß dieſer Gegenſtand nur„Dienſt tut“, wir wollen ihn aufnehmen in unſere Umgebung und ihn einfügen in die Ge⸗ ſchloſſenheit unſeres Heimſtils. Und wenn wir nun ſo ein Stück ſchöner, handwerklicher Kunſt in der Hand halten, dann fühlen wir es beinahe, wie der, der dieſen Gegenſtand ſchuf, daran formte und bildete, wie wir ein Stück ſeiner Seele darin erleben. Wir geben vielleicht unſere ganzen kleinen Weihnachtserſparniſſe da⸗ für aus, aber wir tragen es heim für einen ge⸗ liebten Menſchen wie etwas Heiliges. Wir wiſ⸗ ſen ja auch, daß, wenn wir einmal die Augen ſchließen, unſere Kinder, die mit dieſem Gegen⸗ hörigkeit, und das ſind keine Vorrechte, die an der n„Haustochter“ haften. Sie ſol⸗ len perſönlich jedem zufallen, der an einen ver⸗ antwortungsreichen Arbeitsplatz geſtellt wurde. Nur durch die perſönliche Leiſtung wird die Stellung in der Hausgemeinſchaft gewonnen, von der man bisher immer annahm, daß ſie die „Haustochter“ ohne weiteres hatte. Dazu kommt, daß der Inhalt des Begriffes„Hausgehilfin“ im nationalſozialiſtiſchen Staat grundſätzlich ein anderer geworden iſt als der des einſtigen „Dienſtboten“. Es iſt der Sammelbegriff für jede Art der hauswirtſchaftlichen Tätigkeit und legt alle Aufſtiegsmöglichkeiten zur leitenden oder Vertrauensſtellung in die Hand derer, die dieſen Beruf ausübt. Es iſt deshalb nicht ein⸗ zuſehen, warum ſich die Angehörige ein und desſelben Berufes einmal als„Hausgehilfin“ und ein andermal als„Tochter“ bezeichnen ſoll. Die Reichsfachgruppe Hausgehilfen in der DAß lehnt die unſichere und irreführende Be⸗ zeichnung„Haustochter“ für die berufliche Aus⸗ übung jeglicher hauswirtſchaftlichen Tätigkeit grundſätzlich ab. Die höhere ſoziale Wertung, die ſcheinbar in der klingenden Bezeichnung „Haustochter“ liegt, beruht auf der ſehr trüge⸗ riſchen und falſchen Annahme derjenigen, die auch heute noch nicht begriffen haben, daß der Wert einer Arbeitsleiſtung nur in ihr ſel⸗ ber, niemals aber in ihrer äußeren Bezeich⸗ nung liegt! Nicht auf die Bezeichnung, ſondern auf die Leiſtung kommt es an, nicht die Bezeichnung, ſondern das Be⸗ wußtſein, auf ſeinem Platze und nach ſeinen Kräften ſeine Pflicht getan zu haben, adelt! Dieſes Selbſtbewußtſein iſt nicht abhängig von einem vielleicht auf dem Papier beſtätigten „Familienanſchluß“. Das Aufgenommenſein der Hausgehilfin in die Hausgemeinſchaft verſteht ſich ganz von ſelbſt und iſt unabhängig von der Tatſache, ob nun die Gehilfin mittags mit bei Tiſch ſitzt— eine Gepflogenheit, die für viele Haushalte ihrer beſonderen Struktur wegen unmöglich iſt— oder nicht. Was den arbeits⸗ und ſozialrecht⸗ lichen Schutz der Haustochter betrifft, ſo kann nicht dringend genug darauf hingewieſen werden, daß dieſe Art der Tätigkeit in die Richt⸗ linien der Reichstreuhänder der Arbeit nicht einbegriffen iſt. Die urſprüngliche Tätigkeit der „Haustochter“ beruht ja nicht auf einem Ar⸗ beits⸗, ſondern auf einem Erziehungsverhält⸗ nis. Infolgedeſſen hat die Haustochter auch kei⸗ nen Anſpruch auf die durch die Richtlinien ge⸗ regelte Feſtlegung des Urlaubs und der Frei⸗ zeit. Die Richtlinien der Reichstreuhänder der Arbeit gelten eben nur für Hausgehilfen, d. h. für Mädchen, die gegen Entgelt(jetzt ortsüb⸗ lichen Lohn) oder ausdrücklich zum Zwecke der Berufsausbildung als Hausgehilfin tätig ſind. Alle diejenigen jungen Mädchen, die auch heute noch den Wunſch haben, ſich im fremden Sausgalt die nötigen Kenntniſſe für eine eigene aushaltsführung zu erwerben, ohne den Zweck einer ausgeſprochenen Berufsausbildung dabei zu verfolgen, ſollten eine ſolche Ausbildungs⸗ möglichkeit nicht unter der Bezeichnung Haus⸗ tochter ſuchen. Sie gehören in das hauswirt⸗ ſchaftliche Jahr, in die Kurſe und Lehrgänge der Mütterſchule oder der Abteilung„Volks⸗ wirtſchaft— Hauswirtſchaft“ im Deutſchen Frauenwerk. Alle anderen Mädchen aber, die den haus⸗ wirtſchaftlichen Beruf, der ja einer der ſchönſten weiblichen Berufe iſt, wählen, ſollten ſtolz dar⸗ auf ſein, Hausgehilfin zu heißen. Das Wort be⸗ deutet mehr als„Haustochter“. Es ſchließt die Tatſache ein, daß ſeine Trägerin mitverantwort⸗ liche Helferin des Haushaltes und der Familie iſt und damit gleichzeitig die deutſche Haus⸗ gemeinſchaft verwirklichen will. ſtand die Erinnerung an den Geiſt ihres Elternhauſes verbinden, ihn mit⸗ nehmen in ihr Leben und in ihr Heim. Wir bauen damit an der Heimkultur unſerer Familie. Obſt für kinderreiche Jamilien Die Stuttgarter Stadtverwaltung hat den kinderreichen Familien eine zur Förderung des Verbrauchs von Tafelobſt ge⸗ währt. Sämtliche Stuttgarter Ehrenpatenfami⸗ lien, ferner bedürftige Empfänger der Reichs⸗ beihilfe für Kinderreiche, der ſtädtiſchen Miet⸗ beihilfen und der öffentlichen Fürſorge erhal⸗ ten Wertgutſcheine im Betrage von 10 bis 30 RM zum Bezuge von deütſchem Tafelobſt. Unſer wochenküchenzettel Dien St ag: Haferſuppe mit Tomatenmark, gebackener Fiſch, eingemachte Bohnen, Kartof⸗ feln.— Abends: Weißer Käſe, Schalenkartof⸗ feln, Aepfel. Mifttwoch⸗ Milchſuppe, Linſenküchlein und Ackerſalat.— Bohnengemüſe vom Dienstag, Speckkartoffeln. Donnerstag: Reisſuppe mit Gänſeklein. Abends: Weckkrazete, Dürrobſt. Freitag: Nudelauflauf, Pilzbeiguß. Abends: Italieniſcher Salat, Vollkornbrot, Tee. Samstag: Grünkernſuppe mit Eierſtich, gebratene Gans mit Aepfeln gefüllt, Kartoffel⸗ klöße, Käſekuchen.— Abends: Aufſchnitt, Brot, Gurken, Tee. Sonntag: Suppe vom Samstag, Reſt vom Gänſebraten, Sauerkraut, Aepfelküchlein.— Käſeplatte, verſchiedenes Schwarzbrot, ee. Montag: Jriſche Abends: Bratheringe, ſcher Tee. Hammelfleiſchſpeiſe.— Schalenkartoffeln, deut⸗ „Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 1931 Ein neues Werk über Ilsländiſche Frauengeſtalten/ v vorn kron Island, jene Inſel im hohen Norden, hat am längſten das nordiſch⸗germaniſche Seelen⸗ und Geiſteserbe Von Norwegen aus (ſeit 870) wurde die Inſel beſiedelt, zur Zeit, da Harald Schönhaar die norwegiſchen Reiche in ſeiner ſtarken Hand zu vereinigen begann und da ſich die freigeborenen und freiheitsbeſeſ⸗ ſenen Menſchen dieſer nordiſchen Länder nicht unter ſeine Herrſchaft beugen wollten. Spät erſt, um 1000, wird Island chriſtianiſiert. Die Sagas berichten uns von den Taten dieſer isländiſchen Blutsahnen, von dem täglichen Leben und Wer⸗ ken auf dem Hof, auf der See; erzählen, wie ſie geliebt und gehaßt und gekämpft haben, wie ſie zu ſterben wußten. Rund tauſend Jahre liegt dieſe Zeit zurück. Unverſtändlich, ja fremdartig mag dem moder⸗ nen Menſchen einer vorgeſchrittenen, komplizier⸗ teren Zeit ſo manche Tat und Untat ſcheinen; allzu ſtreng, ja ungerecht das bedingungsloſe „Entweder— Oder“ im Denken und Handeln dieſer Menſchen, das bedeutete„entweder ich— oder du“,„entweder meine oder deine Sippe“; „entweder Leben oder Tod“. Und doch war es eine völkiſche Gemeinſchaft geweſen, die die norwegiſchen Siedler auf der Normeerinſel gegründet und gelebt haben. Durchaus ſehr eigenartig, herriſch, geſtalteten ſie ſich ihr Schick⸗ ſal; der Maßſtab aber, an dem ſich ihr Tun und Laſſen, ihre Gemeinſchaft ausrichtete, war die Ehre. In allen gleichermaßen lebte dieſes Feingefühl 55 die Ehre, ſie war das einigende Prinzip dieſer eigenwilligen und ſich einander ſo oft widerſtrebenden Perſönlichkeiten. Auch war nicht nur die Liebe zur äußeren Freiheit beſtimmend geweſen, ſondern auch die zur in⸗ neren, zur Gewiſſensfreiheit. So ſchritten ſie wie Könige und Königinnen über ihr Land, dieſe Bauern und Bäuerinnen des Nor⸗ dens, dieſe Seefahrer und Seefahrerin⸗ nen. Gerade dieſe geſchichtliche Tatſache der Gewiſ⸗ ſensfreiheit auch der nordiſchen Frau, die Tat⸗ ſache, daß ſie durchaus wehrhaft für ihre Ehre und Freiheit und die ihrer Sippe gekämpft und geſtritten hat, bedeutet einen weſentlichen Zug im Antlitz der nordiſchen Raſſe, in dem wir Heutigen ſo ernſthaft zu leſen bemüht ſind; dieſe Tatſache erhält ihre große Bedeutung aber erſt recht in unſerem Zeitalter des geiſtigen Aufbruchs der Frauen. Intereſſant zumindeſt ſind alle dieſe isländi⸗ ſchen Geſtalten auch für den, der ſie nicht ver⸗ ſtehen kann—, und imponierend zumindeſt für jenen, der ſie nicht begreifen will. Dieſe islän⸗ diſchen Männer und Frauen waren durchaus nicht immer Helden oder Heldinnen geweſen und edle und uneigennützige Menſchen! Viel⸗ mehr berichten die Familienchroniken der Sa⸗ gas oft genug von egoiſtiſchen, herriſch⸗ und rachſüchtigen Fragen und Männern, die ſehr wenig tugendſtark und edelmütig waren. Aber ob nun im Guten oder Böſen: Größe hatten ſie immer. Und eines adelt auch ſie: daß ihnen die Ehre wichtiger war als das Leben. Sophie Rogge⸗Börner, die tief in der Vorſtellungswelt unſerer germaniſchen Vorfah⸗ ren wurzelt, bringt uns in ihrem neuen Buche („Die innere Geſtalt der nordiſchen Frau“, er⸗ ſchienen im Hans⸗Bott⸗Verlag, Berlin, Tem⸗ pelhof, karton.:.20 Rq, in Leinen.20 RM.), die isländiſchen Frauengeſtalten der Unn und Asdis, der Aud und Sigrun und Herwör und vieler anderer nahe. Unn, die Siedlerin, die ihre Zeitgenoſſen„die Tiefkluge“ nannten, war mit Kindern und En⸗ keln aus Norwegen ausgewandert, weil ſie Ha⸗ rald Schönhaar nicht zinspflichtig werden wollte. Auf den Orkneys, auf den Faröer, die ſie an⸗ ſegelt, gründet ſie Siedlungen für Kinder, En⸗ kelkinder und Gefolgſchaft. Sie ſelbſt baute ſich auf Island einen Hof. In der Landnehmerin Unn lernen wir eine politiſch handelnde Frau kennen.— Die Geſchichte der Gudrun Osvifr⸗ tochter erzählt das ickſal einer großen und unerfüllt gebliebenen Liebe; erzählt von Rache und Haß dieſer Frau, die in ihrer Ehre ver⸗ letzt worden war. Asdis! Leben iſt das Leben einer heldiſchen Mutter, deren Söhne als Ge⸗ ächtete, als„Waldgänger“ leben und ſchließlich ermordet werden. Hallgerd Langhoſe war ein „hochfahrendes Weib“, in kleinlicher Rachgier ſtachelt ſie immer wieder zur Blutrache auf. Bergthora ſtirbt freiwillig den Feuertod, weil ſie ihren Mann nicht verlaſſen will; ſie fag „Als jung wurde ich dem Njal gegeben; da habe ich ihm verſprochen, ein Schickſal ſolle uns beide treffen“. Thordis Thorbjörnstochter rächt den erſchlagenen Bruder an ſeinen Feinden; Blutrache der Schweſtern für ihre Brüder iſt ſehr häufig geübt worden; ſei es nun, daß ſie ſich nicht ſcheuten, auch ſelbſt zur Waffe zu grei⸗ fen, oder, daß ſie ihre Söhne zum Rachezug überredeten. Helga, die Schwedin, war eine tapfere Mutter und gute Aerztin. Freydis, die Grönländerin, eine abenteuerluſtige Frau. Immer wieder zog es zu damaliger Zeit die Leute von Grönland, nach der neuentdeckten amerikaniſchen Küſte(bekanntlich wurde Ame⸗ rika ein halbes Jahrtauſend vor Kolumbus ent⸗ deckt); auch Freydis Mann nahm an ſolchen Fahrten teil. Sie ſelbſt freilich unternahm mit ihrem Schiff eine eigene Fahrt dorthin, um mit koſtbarer Fracht wieder zu ihm zurückzu⸗ kehren. Edith Staffin. Das Knuſperhäuschen— ſelbſt gebaut In der kinderreichen Familie darf neben dem Tannenbaum auch das Hexenhäuschen mit Hän⸗ ſel und Gretel nicht fehlen. Jede Mutter kann es ihren Kindern leicht ſelbſt backen und auf⸗ bauen. Man macht aus 2 Pfd. Mehl,% Pfd. Zucker, 1½% Pfd. Kunſthonig, 66 Gramm Butter, 2 Eiern, 1 Teelöffel geſt. Nelken und ebenſoviel geſt. Zimt, nachdem man Butter, Zucker und Honig zerlaſſen hat, einen Teig, knetet ihn durch und läßt ihn über Nacht ſtehen. Am an⸗ deren Tage arbeitet man 20 Gramm Pottaſche und 10 Gramm Hirſchhornſalz, in Milch auf⸗ gelöſt, in die Maſſe hinein, rollt ſie etwa 1. Zentimeter dick aus und bäckt den Teig bei einer Hitze von 200 Grad gar. Während der Kuchen erkaltet, ſchneidet man ſich für Dach und Wände des Häuschens einen„Schnitt“ aus Pappe, und zwar für Vorder⸗ und Rückwand ein Muſter von 20/25 Zentimeter Größe, und für die Giebelwände ein ſolches von 19 Zenti⸗ meter Breite und 29 Zentimeter Höhe. Der Gie⸗ bel wird von 20 Zentimeter Höhe ab zu bei⸗ den Seiten ſpitz abgeſchrägt. Jede Dachhälfte iſt 25½5 Zentimeter groß. Aus dem Muſter für die Vorderwand werden Tür und Fenſter Kuchen noch wei genau nach dem Muſter den Boden des Häuschens genügt eine Kuchen fläche von etwa 45/0 Zentimeter Größe. Du Häuschen bedarf keines künſtlichen Unterbauet es wird aus den Kuchenwänden aufgerichtelz nur der Boden wird auf ein gleich großeh Brettchen gelegt, damit er Halt gewinnt. Nach dem Ausſchneiden ſtellt man ſich einen Zuckerguß her, der nicht nur den Schneebehang für Dach und Boden darſtellen ſoll, ſondern auth zum Zuſammenkleben der Einzelteile und zu Befeſtigung der Verzierungen verwendet wih Eine Menge von—6 Eiweiß und%½ Pfund Puderzucker, ſchaumig gerührt, genügt für di angegebene Größe des Häuschens. Zuerſt wirh der Boden mit dem Zuckerguß beſtrichen un mit buntem Zucker beſtreut. Dann werden dit Verzierungen voh Schokoladenplätzchen und„buntem Salat“ ver ſehen. Die Fenſteröffnungen werden von hinlen mit rotem Gelatinepapier beklebt. Hauswände aufgerichtet und zuſammengelle ſo wird das tief herabhängende Dach aufgeſt und mit einem Schornſtein als Dachreiter g ſchmückt. Dach und Schornſtein werden dick m Zuckerguß beſtrichen. Bleibt der Zuckerguß den Rändern tropfend hängen, ſo wirkt er muie ein Schneebehang mit Eiszapfen.— Für di Tür wird ein Stück Pfefferkuchen in Türgrißt überzuckert und dicht mit buntem Salat bellehh In der halboffenen Tür wird die Hexe au geſtellt, Hänſel lugt hinter der einen Hauzeth hervor, Gretel ſteht an der anderen Ecke. Auh der ſchwarze Kater darf nicht fehlen. mit allerlei ausgeſpart.— Nach völligem Erkalten des K chens werden die Pappmuſter aufgelegt und di einzelnen Teile des Häuschens, ſo 13 ch iſt, mit einem ſcharfen Meſſet ausgeſchnitten. Für Die Wirkung wird erhöht, wenn man um da In ganze Gehöft einen—5 Zentimeter hoheh einfachen Gas Zaun aus Pfefferkuchen aufrichtet, der ſelbſteg ſtändlich auch weiß beſchneit ſein muß und da in regelmäßigen Abſtänden nach unten ausge ſchnitten wird, ſo daß er den Eindruck ein breit angelegten Lattenzaunes macht. Sit man in jede Ecke des Zaunes einen kleinen reiften Tannenzweig, ſteckt man in den Schonſ ſtein eine kleine Rauchfahne aus Watte erleuchtet man das Häuschen innen durch ei kleine Glühbirne, die durch eine Taſchenlampe Batterie geſpeiſt wird, dann wirkt das ganz Anweſen ungemein lebendig und wird von del Kleinen mit ſtrahlenden Augen betrachtet. U Sind dit W.* 3 A 5 V 8 G ————————+353— — * 7 S S 7. G Am Gegensat: zu dem prunkvolleren Ballkleid ist das lleine Abend- kleid hochgeschlossen und fast immer schmel in der Silhouette. Es wirkt nur durch seine gute Verarbeſtung und wird sparsam mit pallletten, Straß und Brołkat garniert. Schwarz ist nach wie vor der Modefavorit, aber auch die schönen warmen Modefarben, wie Bur- gunder, Tango, Rotlila und Erika, sind beliebt und kleidsam. Da- neben gibt es die neuen kurzen Brokat- und Lamékleider, die, betont schlicht gehalten, nur durch das kostbare Material abendlich und angezogen erscheinen. Die Modelle auf dieser Seite sind alle brauchbar und hübsch, es sind Kleider, die jede Frau zu den vielen festlichen Abenden der Wintersaison gern tragen wird. Se S Dieses schwarze Tüllkleld arm man fast uberall anziehen. Für Theater, Konzerte und Sine Abendgesellschaften ein Für ganz große Gelegenheiten schickes Brokatkleid, aillenlinie und geschlitztem trennt mah die Krmel heraus eschlossen und mit erhöhter und trägt farbige lange Hand- schuhe dazu, Erf. füf Größe l: Rücken. Kleine etwa 3,20 m Tüll 150 om breit; Armel und am Hals einen Lamé- 2Um Unterkleid: etwa 3,30 m vorstoß. Erforderl. für Größe: Sioff 96 cm breſt, Vobach- etwa 4 10 m Stoff 90 ↄm hreſt.Vo Schnitt 82991 für Gröbe l und ll. bach-Schnltt 83542 für Gr. u. Il La- Tlæater, ¶ Tanacete und Llain- Laotliclilattan das Llain- Alendlleid 11 Das elegante Abencdklel fñſt Pailfettenborten wird dure eihe Jacke mit weitfallendem Rücken ergänzt— und bildet ein neuartiges„Mitternachts- homplet', Aus schwarzer stump- fel, Seide. Erforderlich fur Gröge 1 zum Kompléet; etwa .85 in Stoff 95 om breit, Vo- bach-Schnitt 82509 für Gr. lu. lll. Für das Seseſſscafisſhſeid FJeide- Jamt- Spitaen im ↄroßer Ausaſl Hei Kkiolina 4 Mübler K1 777 om Rathe gezugsquelle sümtliche- Vohach-Zeitschrifton vorrztig bei Fernsprecher 2820% Zuchnandlune Frunz Timmermann 7325 Im Kontor 5 werk der nord Beendigung de junger Mann Stille. Die S ſchlaf noch nick und Löſchplätz die Arbeit wi Da hatten 1 faules Leben, lüſcher Kapitär doch alle Tage Die einzige ſorgen, daß w mittags ausl. hatten. Der urgemũ lichen Unterne hinausſchieben wieder frei w durch, daß er ren aus den mannslebenen Jahrhundertm Hand geſchrie ſchrieben wert terte Kontorbt richtet hatte, d von der Zeit, heute ehrwürt jugendlicher 2 beleuchtung di Etwas von leben ging in uns über. Un des Prokuriſt fahrtsſtille de geſetzten abge zeit und ſein⸗ den wir lang ſchauten auf noch nicht ſchi den alten Bü Firma erzähl Die große Schiffsmakler mit ihrem gr eine Illuſtrat erſchienen, rec tigungsloſen? der Romantil len Geſchäfts: Dieſe Rom E Flieh hi Lied de Tod unc Grab v Dein ge Loß die Birken: Und die Winde Hinter 1 Flieh, ry Dich de Soche Schenke Bis die ————A Copyright 19 37. Fortſetzur Winkend v darauf verli Haus, um d ſtaurant Sa ſtimmten übe das Diner unterbrochen „Meeresblick Minuten auf er zu ſeinen ner hatte gel Telefonates Der auf Als Ever⸗ der Nachtpor etwa einer Herr Donk Bridge. Der junge einen urſpr. ahren laſſer rſache dieſe erfahren, ſch lig harmlos, iemlich gro fühlte inſtin eell geſproch als er auf d „Guten A V Dienstag, 21. Dezember 1937 V Dezember 103 ——„Hakenkreuzbanner“ Unternaltung und Wiſſen Erkalten des aufgelegt und di is, ſo der m ſcharfen Meſſer geſchnitten. Für ügt eine Kuchen eter Größe. Da chen Unterbauez den aufgerichtetz in gleich großeg lt gewinnt. Im Kontor der Schiffahrtsfinma am Boll⸗ werk der norddeutſchen Hafenſtadt, wo ich nach Beendigung der Lehrzeit ſchon zwei Jahre als junger Mann tätig war, herrſchte geſchäftliche Stille. Die Schiffahrt war nach dem Winter⸗ ſchlaf noch nicht in Gang gekommen. Die Lade⸗ und Löſchplätze an den Kais warteten darauf, die Arbeit wieder aufzunehmen. Da hatten wir auf den Kontorſchemeln ein faules Leben, nichts— wie einmal ein eng⸗ liſcher Kapitän zu uns ſagte— zu tun, und es doch alle Tage zu tun. Die einzige Arbeit beſtand darin, dafür zu ſorgen, daß wir für den Roman, den wir vor⸗ mittags auslaſen, nachmittags einen neuen hatten. Der urgemütliche Prokuriſt, der ſeine geſchäft⸗ lichen Unternehmungen noch bis zu dem Tag hinausſchieben mußte, wo die Schiffahrtsſtraße wieder frei wurde, verkürzte uns die Zeit da⸗ durch, daß er uns allerlei Scherze und Schnur⸗ ren aus den Jahren erzählte, da es im Kauf⸗ mannsleben noch eine Romantik gab; von der Jahrhundertwende, wo die Briefe noch mit der Hand geſchrieben wurden oder zweimal ge⸗ ſchrieben werden mußten, wenn der angehei⸗ terte Kontorbote ſie beim Kopieren ſo zuge⸗ richtet hatte, daß ſie nicht mehr zu leſen waren, von der Zeit, wo ſich die jungen Kaufleute, die heute ehrwürdig großen Firmen vorſtehen, in jugendlicher Ausgelaſſenheit mittags über der t man ſich eineſ hen Schneebeha ſoll, ſondern au nzelteile und z verwendet wit z und 1½ Mfun „ genügt für die ens. Zuerſt wirh iß beſtrichen und Dann werden die erzierungen v0 ntem Salat“ ver⸗ herden von hinten klebt. Sin zuſammengekle de Dach aufgeſeh ls Dachreiter ge werden dick mi der Zuckerguß „ſo wirkt er w pfen.— Für dit chen in Türgrößt em Salat bellell rd die Hexe auß⸗ r einen Hauzeck deren Ecke. Auch fehlen. 1 ſenn man um daſ entimeter hohen einfachen Gasflamme, die damals als Kontor⸗ —5 der fewe beleuchtung diente, ein Stück Fleiſch brieten. ein muß und de Etwas von dieſem alten gemütlichen Kontor⸗ leben ging in den Vorfrühlingstagen auch auf uns über. Und wenn wir nicht den Schnurren der für die Zeit der Schiff⸗ ach unten ausg n Eindruck ein s macht. Siel! des Prokuriſten, ie Zei einen an fahrtsſtille den Eifer und die Würde des Vor⸗ n in den Scho geſetzten abgelegt hatte, aus ſeiner Lehrlings⸗ aus Watte un zeit und ſeinen jungen Tagen lauſchten, ſtan⸗ den wir lange ſinnend an den Fenſtern und ſchauten auf den Fluß, auf dem die Eisdecke noch nicht ſchwinden wollte, oder blätterten in den alten Büchern, die von der Geſchichte der Firma erzählten. Die große Handelshalle, in der die meiſten Schiffsmakler der Stadt ühr Kontor hatten, war mit ihrem großen Treppenflur, der jedem als eine Illuſtration zu Guſtav Freytags Romanen erſchienen, recht dazu geeignet, unſerer beſchäf⸗ tigungsloſen Arbeit einen Geſchmack anheimeln⸗ der Romantik zu geben und uns über die ſtil⸗ len Geſchäftstage hinwegzuhelfen. Dieſe Romantik führte für diejenigen, die Ainmimmimminriviminnunmvinmmnnnniiiiiiiminmiiisrzzimimiiiisizzimmiik HOFFENUNG Flieh hincus ins grove Lond lied der dunklen Frogenl 4 fod und Herbst sind dit verw/ondt. Grob und Winter hat genonnt 4 dein geheimes Klogen. innen durch eint ſe Taſchenlampen⸗ wirkt das gant ind wird von dei betrachtet. Hh. — Lleid Laß die Aeste, starr und leerl Birken ziͤttern, frieren. Und die Wolken sipd so schw/er. Winde streifen in Begehr Hinter flöchtgen Tieren. flieh, mein Lied, zu einem Stern, dich dort simill zu wärmenl Soche Zofluchtl Und von fern Schenke Leuchten, lieb und gern, Bis die Menschen schwärmenl Hans Herbert Ree def. Ein Mrirni 37. Fortſetzung barauf verließ auch der junge Haus, um die Zentrumsgarage ſtaurant Sauer aufzuſuchen. ſlimmten überein. Herr bdas Diner mit ſeinen unterbrochen und war gegen „Meeresblick“ gefahren, wo Minuten auf ihn warten mußte. e Abendkle das Taxi en wird dure weitfallendem — und biſdei 1 Mitternachts · ner hatte gehört, daß er ſich wegen eines langen Telefonates entſchuldiate. omplet; etéa em breit, vo:⸗ 9 für Gr. Ku. Ul. Der aufgeregte Herr aus Medan Herr Donk ſaß im Bridae. 1, 4 einen urſprünglichen Plan, eſſen zu gehen hatte ET om gathe fre lafen. hwohl er neugierig war, die — rſache dieſer plötzlichen Programmänderung zu — erfahren, 5 in inr l. 1 miatiszime rnsprecher 282% große Geſellſchaft war anweſend. iemli twe man über ühlte inſtinktiv, daß cell geſprochen hatte. „Guten Abend“, grüßte er. ————— ZNoslonienblalł fie/. nalromæn von frita Hooqernonn. Copyright 1936 by prometheus ·Verlag Dr. Eichacker, Gröbenzell b. München. Winkend verſchwand der aroße Detektiv. Kurz Inſpektor das und das Re⸗ Die Ausſagen Donk aus Medan hatte indiſchen Freunden halb elf nach zehn Danach kehrte er zu ſeinen Freunden zurück. Einer der Kell⸗ Als Evers wieder zurückkam, erzählte ihm der Nachtportier zweierlei: Lohmann war vor eiwa einer Viertelſtunde zurückgekommen und Geſellſchaftszimmer beim Der junge Inſpektor begriff, daß ſein Kollege ſchlenderte er doch erſt, ſcheinbar völ⸗ lig harmlos, in den Unterhaltungsraum.—— er den Fall Pur⸗ Das Geſpräch verſtummte, als er auf das Grüppchen am Spieltiſch zukam. Haben Sie etwas einsetzen lassen? Erzählung von Hermann Ulbrich-Hannibal das Kontor nicht heimlich in die Kneipe ver⸗ legten, dazu, ein Stück Papier und einen Blei⸗ ſtift zu nehmen und zu verſuchen, ein Gedicht oder einen Aufſatz zu ſchreiben. Gerade ſo, wie ſie vor Jahrzehnten auch den Sohn des längſt verſtorbenen Gründers der Firma veranlaßt hatte, zur Feder zu greifen, zum Erſtaunen der Kaufleute, die es nicht verſtehen konnten, daß jemand nicht dazu zu bewegen war, die vom Vater hochgebrachte Firma zu übernehmen, ſondern unter die Schriftſteller zu gehen. Eines Tages während der ſtillen Zeit ergriff auch ich in dieſer romantiſchen Umgebung ein Blatt Papier und einen Bleiſtift und fing an zu ſchreiben, ſchrieb etwas, was ich im Herbſt des vorhergehenden Jahres in England erlebt hatte. Der Prokuriſt lugte durch ſeine Brillengläſer. Ich ließ mich aber nicht ſtören. Der Gründer der Firma konnte mich nicht warnen, er war lange tot und blickte aus einem großen Bild von der Wand herab. Vielleicht hätte es auch ebenſowenig Zweck gehabt wie bei ſeinem Sohne. Ich arbeitete unbekümmert meinen Aufſatz aus, ſchrieb ihn auf der älteſten vorhandenen Schreibmaſchine, einem muſeumswürdigen Mo⸗ dell aus den Anfängen der Schreibmaſchine, ab, trug ihn ſtolz als Kleinod in der Brieftaſche bei mir, las ihn hin und wieder und faßte eines Tages den Mut, ihn mit einem Anſchrei⸗ ben in den Redaktionsbriefkaſten der Abendzei⸗ tung zu ſtecken, ohne jemand etwas davon zu erzählen. Ehe ich am nächſten Tage nachmittags ins Kontor ging, ſchlenderte ich durch die belebte Geſchäftsſtraße an dem Zeitungshaus vorbei. Vor den Schaufenſtern, in denen die neueſten Ausgaben ausgehängt waren, ſtanden die Leute und laſen. Etwas aufgeregt trat auch ich hinzu, ließ meinen Blick über die Seiten der Zeitung glei⸗ ten und ſah plötzlich, welche Freude, meinen Aufſatz gedruckt. Der Redakteur hatte ihm eine zugkräftige Ueberſchrift gegeben und meinen Namen ſowohl wie meinen Heimatort in fetten Buchſtaben an den Schluß geſetzt. Es war ein wunderbares Erlebnis, ſehen zu wie die Leute meinen erſten Aufſatz aſen. Ich kaufte einige Zeitungen und ging ins Kontor, als wäre ich der Chef ſelber. Am Schreibtiſch hatte ich nichts wichtigeres zu tun, als das Abendblatt zu entfalten und noch ein⸗ mal meinen Aufſatz zu leſen. Mein lebhaftes Intereſſe an der Zeitung rief die anderen jun⸗ gen Leute neugierig herbei, von denen einer das Blatt an ſich riß und es dem Prokuriſten vorlegte. Der Prokuriſt war ſichtlich erfreut, daß der von ihm ausgebildete Lehrling einen Zeitungs⸗ aufſatz veröffentlicht hatte. Die Tage gingen dahin. Ich hatte meiner Mutter geſagt, daß ich für die Veröffentlichung auch Geld erhalten würde. Aber es verging eine Woche, es folgte die Eines deutschen Malers Sehnsucht Ludwig Richters Weihnachtsbrief aus Rom Rom. Chriſttag. Freitag, den 24. Dezember 1824. Heute iſt die Eröffnung der heiligen Türen in der Baſilika und großer Spektakel. Ich bleibe zu Hauſe und arbeite. Ich weiß nicht, welche Sehnſucht mich ergreift, welche Wehmut an die⸗ ſem heutigen Tage. Ach, wie herzlich wünſche ich Nachricht aus der Heimat! Nachmittags war ich allein auf der Paſſegiata; es war leer und ein kalter Nordwind wehte; verlangend ſah ich nach den Bergen. Alle Glocken tönten, das Feſt am St. Peter ging an. Ich aß mein ſchmales Abendbrot in der Kneipe und ging bald nach Hauſe; denn es mußte um ſieben Uhr geſchloſſen werden. Hier ſaß ich nun allein, recht wehmütig geſtimmt; denn ich dachte an die liebe Heimat. O hätte ich doch ein kleines Stündchen in Dresden ſein können, um unerkannt durch die nächtlichen Gaſſen zu laufen und die erleuchteten Fenſter zu ſehen! Erſter Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember. Ein recht heller ſchöner Tag, es weht eine friſche Tramontane, und die Gebirge liegen voll Schnee; ich arbeite in meinem warmen Stüb⸗ chen, und es war mir ein ſüßer Gedanke, mit jedem Strich aus meinem innigſten Wunſche, der Rückreiſe nach dem geliebten, teuren Vaterlande näher zu kommen. Dort kann ich dieſe alten ſchönen Feſte recht innig begehen unter lieben Freunden oder an der Seite der Geliebten. O, die ſchönen ſüßen Zeiten! Nein! ſo hohe Reize auch das hieſige Leben haben mag, es hat nichts für den Verluſt unſerer alten, heiligen, herr⸗ lichen Gebräuche zu bieten; und überhaupt ſchon die Entbehrung deutſcher Sitten und Gebräuche muß den Deutſchen kalt und endlich ſchlecht machen; ich fühle recht, wie alle fremden Sit⸗ ten ſchädlich wirken. Jedes Volk muß Sitte, Gebrauch und Gefetz aus ſich ſelber entſtehen laſſen, es wird immer das Paſſendſte und Beſte bleiben. Abend des erſten Weihnachtstages. Ich ſaß allein in der Dämmerung im Stu⸗ dium vor meinem Bilde, labte mich in ſchönen Erinnerungen ſelig verlebter Zeiten in der Hei⸗ mat, ſchwärmte in Zukunftsträumen, ſang und pfiff allerhand durcheinander, wie es die ſehn⸗ ſüchtige Stimmung gab und ſchürte die Glut im Focone, welcher vor mir auf dem Stuhle ſtand. Der alte Abendhimmel mit ſeinen ſchimmern⸗ den Sternen ſchien ſo recht feiertäglich zum kleinen Fenſter hinein, und mir war's ſo herz⸗ lich wohl. Und wie ich ſo das holde, ſüße Le⸗ ben betrachtete, wie gütig und weiſe mich Gott bisher geleitet, da durchdrang mich ein wunder⸗ barer Feuerſtrahl glühender Begeiſterung und ich ſandte meine tiefe Anbetung meinem hohen Vater nach den glänzenden Sternen.— Schön⸗ heit, der Abglanz des göttlichen Geiſtes, wird in jedem Gewande die reinen Gemüter mächtig ergreifen und ſie veredeln, indem ſie das Gött⸗ liche auch in ſich fühlen; deshalb iſt gar nicht nötig, ja, ſogar nicht recht möglich, daß ein echtes Kunſtwerk eine Moral enthalte. Moral iſt für den Körper, der noch in der Sünde lebt, Schönheit aber zur Erweckung des göttlichen Funkens in unſerem Geiſte, der ſo oft über⸗ täubt nur ſchläft, und dieſer reine Funke, das Göttliche im Menſchen, bedarf der Moral nicht. Welhnachtsstimmung auf Eisen Als diesjährige Plakette des Werkes Lauchhammer der Mitteldeutschen Stahlwerke wurde eine der schönsten und bekanntesten Schöpfungen Ludwig Richters, die„Christ- nacht“, verwendet. Weltbild(MI) zweite Woche, und es verging auch die dritte Woche, ohne daß ſich der Geldbriefträger ein⸗ ſtellte. Ich konnte es ihr nicht übelnehmen, daß ſie nicht an meine Vorausſagung glaubte, ich glaubte beinahe ſelber nicht mehr daran. Als ich dann aber eines Mittags aus dem Kontor nach Hauſe kam, erzählte ſie mir freude⸗ ſtrahlend, daß der Geldbriefträger von der Abendzeitung vierzehn Mart für mich gehabt hätte, ſie hätte das Geld aber nicht in Emp⸗ fang genommen, da ſie nicht wußte, ob es wirk⸗ lich für mich beſtimmt ſei. Ich belehrte ſie mit kaufmänniſcher Wichtig⸗ tuerei, daß man, wenn man Geld bekommen ſoll, es immer, ohne zu fragen, annehmen müſſe, verſchlang das Mittageſſen ſchneller als ſonſt und eilte auf das Poſtamt. Der Briefträger lächelte, als er mich eintreten ſah und fragte:„Iſt das Geld wirklich für Sie beſtimmt? Haben Sie in der Abendzeitung etwas einſetzen laſſen?“ Ich beſtätigte ihm, daß ich in der Abendzei⸗ tung„etwas habe einſetzen laſſen,“ erhielt dar⸗ aufhin das Geld ausgehändigt und verließ freudeſtrahlend das Poſtgebäude. Mein Freund, der der Poſt gegenüber wohnte und gerade als junger Student aus Tübingen zu den Ferien heimgekommen war, hatte mich in die Poſt gehen ſehen und kam auf die Straße, um mich zu begrüßen. Ich zeigte ihm die vierzehn Mark und den Poſtabſchnitt, auf dem von Damenhand ge⸗ ſchrieben das Wort„Honorar“ ſtand. Mein Freund war faſt noch ſtolzer auf meine erſte Honorareinnahme als ich. Er begleitete mich nach dem Kontor, damit wir am Bollwerk in einer Hafenkneipe von dem erſten Honorar zwei Allaſch auf das erſte Honorar trinken konnten. Es war ein freudiges Erlebnis, wurde aber noch mehr: die Wurzel eines neuen Berufes. ekurrmervennsrenmeshessaselhossgavopinehuemeiaemmnmahstu,uugonmnennonweeenkemunnekaiturhuvunmusmenmrnin ruporrgtmientnpinerrarernperhlrarunrhimehrzanheiimkemmewanmesruruahvrtrararrüm —— — — ——— (Nachdruck verboten.) Donk ſaß mit Noordhok und dem Herrn Cu⸗ peris an einem Tiſch. Er ſah von ſeinen Karten och. „Na, da iſt ja unſer Freund auf der Ver⸗ brecherjagd“, ſcherzte er. Ein leichter Spott klang in ſeiner Stimme, der Evers gerade jetzt irritierte. Er war wirklich nicht in der Stim⸗ mung, ſich von dem Herrn aus Medan auf⸗ ziehen zu laſſen. Dr. Noordhok ſuchte bedächtig eine Karte her⸗ aus und warf ſie auf den Tiſch.„Hat die Po⸗ lizei ſchon eine beſtimmte Spur?“ fragte er. Donk fuhr dazwiſchen, ehe Evers antworten konnte.„Na, es wird langſam Zeit! Wo bleibt ſonſt die öffentliche Sicherheit, was? Meine Frau jammert mir die Ohren voll wegen ihres Schmuckes. Sie will ihn ins Safe tun. Das kommt davon, wenn man dieſe Poliziſten im⸗ mer hier herumwimmeln ſieht.“ Ingenieur Martin proteſtierte.„Aber, Herr Donk, die Polizei muß doch ihre Pflicht tun! Was wollen Sie denn ſonſt?“ Donk zuckte die Achſeln.„Ach...“ ſagte er ärgerlich,„man wird doch nur nervös davon. Man kriegt ſchließlich noch ſelber das Gefühl,. daß man ee, iſt. Und dieſer Kommiſſar Six hat ja einen Ton an ſich beim Verhör, als ob man ein Verbrecher wäre. Ein Menſch kann doch nicht mehr tun, als die Wahrheit ſagen, nicht wahr?“ Martin nickte.„Tatſächlich, ſo iſt es“, aber er wich den Blicken des Inſpektors dabei aus. Donk blieb hartnäckig.„Es iſt ja auch kein Vergnügen, für einen Mörder gehalten zu werden.“ Cuperis lachte hell auf.„Seien Sie mir nicht böfe, mein Herr. Wer wird Sie ſchon für einen Mörder halten? Doch niemand.“ „Wenn das ſo weiter geht, ſchließlich ich ſelbſt“, brummte Donk unwirſch. Der alte Herr Noordhok warf Evers einen Blick des Einverſtändniſſes zu.„Aber der Mör⸗ der muß doch gefunden werden. Oder ſind Sie etwa anderer Meinung?“ Donk warf haſtig eine Karte auf den Tiſch und hob böſe ein Päckchen ab. Müſſen? Warum? Herr Purcell war nun auch nicht gerade ein Edelmenſch. Ich kann mir gut den⸗ ken, daß man den ſowieſo gern einen Kopf kürzer gemacht hätte.“ Cuperis fing an zu lachen:„Das iſt mir aber eine ſchöne Auffaſſung. Muß deshalb die Poli⸗ ei die Sache auf ſich beruhen laſſen? Ich fürchte, daß Inſpektor Evers da ganz anderer Meinung iſt.“ auffallend,“ ſagte Evers, der die andern reden ließ, während er Herrn Donk be⸗ obachtete. Er fühlte, daß er unter ſeiner Gleichgültigkeit eine tiefe Aufregung verbarg. „Einer von all dieſen Menſchen muß der Mörder ſein.“ Zwei Perſonen kamen vorbei. General von Lahnſtein und Vincent Dubois. Der Schauſpie⸗ ler erzählte laut und allen verſtändlich von ſei⸗ nen Regieanſichten über Goethes„Fauſt“. Während des Sprechens irrten ſeine Augen zu Evers ab. Seine Stimme wurde plötzlich lei⸗ fer, er zögerte. Der General ſah den Inſpektor auch, aber er blickte gleichgültig vor ſich hin. Evers ſah ihnen nach. Als er ſich dem Grüpp chen der Spieler wieder zukehrte, ſah er, daß Donk haſtig von ihm weg ah. Er wußte, einer von all dieſen Menſchen mußte der Mörder fein. Ihr Schweigen machte auf ihn den Ein⸗ druck einer zähen Verſchwörung. Unwillkürlich runzelte er die Stirn. „Was iſt ſchließlich daran zu ändern,“ ſagte Donk auf einmal.„Gucken Sie nicht ſo finſter, Herr Inſpektor. Tot iſt tot!“ Ingenieur Martin der gerade die Karten miſchte, ſah auf.„Hören Sie mal, Herr Donk,“ ſage er, während ihn der Angeredete nicht ge⸗ rade freundlich betrachtete,„ſeien Sie doch ſo gut und reden Sie nicht in einem derartigen Ton. Man ſpricht über Tote nicht in dieſer Weiſe.“— Der alte Herr Noordhok nickte einverſtanden. „Eben, de mortuis nil nisi bene, Herr Donk.“ Martin verteilte die Karten. Cuperis ſah ſein Spiel durch und ſtrich mit der Hand über das grüne Tuch des Spieltiſches.„Jeder Menſch hat nun mal eine ſchwache Seite. Eric Purcell war ſchließzi leichtſinnig, na ja... die Frauen.. chließlich und endlich...“ Er ſah wieder in ſeine Karten. „Sſt!“ machte Noordhok und nickte in det Richtung des Schauſpielers. „Es ſoll mich nicht wundern, wenn der da eine Rolle in dieſer Angelegenheit ſpielt,“ fuhr Donk boshaft fort. Der alte Herr Noordhok legte jäh ſeine Kar⸗ ten hin. Das Blut war ihm in die Wangen ge⸗ ſtiegen.„Ich proteſtiere. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber das iſt eine ſchändliche Ver⸗ leumdung.“ Donk lachte häßlich.„Jeder muß wiſſen, was er tut. Ich ſtehe hier draußen. Und ich will auch nichts über Herrn Dubois geſagt haben. Wir wiſſen nur alle viel zu gut, daß die hübſche Thereſe Dubois...“ „Still doch, bitte,“ unterbrach ihn der Direk⸗ tor,„was man allgemein weiß, braucht man doch nicht immer allgemein auch zu verkünden. Daß die Frauen in Pureells Leben eine allzu große Rolle ſpielten, iſt genügend bekannt. Ein⸗ zelheiten brauchen wir nicht zu wiſſen.“ Er ſah in ſeine Karten und fügte noch hinzu: So ein energiſcher, geſunder Mann„ wie ſchnell iſt ein Menſchenleben doch ausgelöſcht.“ Fortſetzung folgt Das wworden. „Hakenkreuzbanner“ Olompiſche Gpiele 1940 in Tokio Eröffnungstermin feſtgeſetzt Tokio, 20. Dez. finden im Totioter Stadion ſtatt. Wie erinnerlich, hatte die japaniſche Regie⸗ rung kürzlich erklärt, die Spiele unter allen Um⸗ ſtänden durchführen zu wollen und einen Kre⸗ dit für die Vorbereitungen zur Verfügung ge⸗ ſtellt. Ein weiterer größerer Kredit war für An⸗ * nächſten Jahres in Ausſicht geſtellt wor⸗ en. Dewag Tukniertegee Handball in der Deutſchlandhalle Das am Samstag in der Deutſchlandhalle zwiſchen den acht beſten Berliner Mannſchaften veranſtaltete Hallenhandballturnier wurde zu einem großen Erfolg. Die rieſige Halle war von 12000 Zuſchauern gefüllt. Die ſchnellen und mitreißenden Spiele hielten die Zuſchauer von Beginn bis zum Ende in Spannung. Nach den faſt drei Stunden währenden Vorkämpfen tra⸗ ten Bewag und DBo zum Endſpiel an. Die Elektriker, dei ſchon in den vorangegangenen Spielen ſich durch große Schnelligkeit, genaues Fangen und Werfen und eine erſtaunliche Aus⸗ dauer ausgezeichnet hatten, gingen gegen den Gaumeiſter DBV mit:1(:1) als verdienter Endſieger hervor. Die Bewag wird nunmehr Berlin beim großen nationalen Turnier am 23. Januar in der Dortmunder Weſtfalenhalle vertreten und weiterhin an der internationalen Veranſtaltung am 12. Januar in Kopenhagen teilnehmen. Hallen-Handbalurnier in Srankjurt Badens Meiſter SV Waldhof nimmt teil Das am 1. Januar in der Frankfurter„Feſt⸗ halle“ zu veranſtaltende Hallen⸗Handballturnier hat eine ausgezeichnete Beſetzung erfahren. Ne⸗ ben dem SV Waldhof, Badens Meiſter, be⸗ teiligen ſich noch die Gauligamannſchaften des D SC Hagen, der Eintracht Frankfurt und Polizei Frankfurt ſowie DRe 46 Darmſtadt, TV Mainz⸗Mombach, TV Vorwärts Bockenheim und Tgſ. Rödelheim. Tommo Sarr unterwegs Noch vor dem Weihnachtsfeſt hat der britiſche und Empire⸗Schwergewichtsmeiſter Tommy Farr an Bord der„Normandie“ die Ueberfahrt nach USA angetreten, Farr will genügend Zeit haben, um ſich für ſeinen Kampf am 21. Ja⸗ nuar gegen Braddock in Neuyork vorzubereiten. Kilian/Vonel nicht zu ſchlagen Die gleiche Rolle, die Slaats⸗Pellenaers in den europäiſchen Mannſchaftsrennen ſpielen, ſpielen auch die beiden Dortmunder Kilian⸗ Vopel in den amerikaniſchen Sechstagerennen. Ihrem erſt vor zwei Wochen in Neuyork er⸗ rungenen großen Erfolg reihten die in USA ſo volkstümlichen Weſtfalen jetzt einen neuen in Buffalo an. Mit Rundenvorſprung beendeten ſie die 144 Stundenfahrt bei einer Geſamtlei⸗ ſtung von 3362,500 Kilometer vor den Ameri⸗ kanern Walthour⸗Croßley. Kilian⸗Vopel haben damit ihr 17. Sechstagerennen auf amerika⸗ niſchem Boden gewonnen. In dieſem Winter iſt es ihr vierter Sieg in ununterbrochener Reihenfolge. Das Organiſationskomitee für die Olympiſchen Spiele 1940 in Totio hat jetzt den Zeitpunkt der Eröffnungsfeier auf den 24. Augult, 16 Uhr, und den Ter⸗ mie der Schlußfeier auf den 8. Septem⸗ ber 1940, 16 Uhr, feſtgeſetzt. Beide Feiern Sport und spiet PokaEndfpiel am 9. zannae im Köiner Gladlon Schalke oa und Jortuna Düſſeldorf hatten mit ihrem Einſpruch Erfolg Deutſchland— Schweiz zu treffen. Obwohl am gleichen Tage in Köln die Deutſchen Meiſter⸗ Die Schlußrunde zum dritten Tſcham⸗ zwiſchen dem Deutſchen Meiſter FC 04 Schalke und For⸗ merpokal⸗Wettbewerb tuna Düſſeldorf, die urſprünglich für den 9. Januar nach Köln angeſetzt, dann aber nach Duisburg verlegt worden war, wurde nunmehr doch wieder nach Köln vergeben. Beide Ver⸗ einsmannſchaften hatten gegen die Verlegung nach Duisburg Einſpruch erhoben, dem jetzt ſtattgegeben wurde. Mit der Zurückverlegung des Schlußrunden⸗ ſpiels um den Tſchammerpokal nach Köln ſcheint man wohl doch dem Beſuch Rechnung ge⸗ tragen zu haben, da das Kölner Stadion bis zu dieſem Zeitpunkt auf ein Faſſungsvermögen von 80 000 Perſonen gebracht werden wird, um gleichzeitig Vorſorge für den zu erwartenden Maſſenbeſuch anläßlich des Fußballländerſpiels ſchaften im Eiskunſtlaufen entſchieden werden, dürfte ſich der Zuſtrom der Maſſen auch für dieſe Veranſtaltung nur günſtig auswirken, denn es iſt doch ſtark damit zu rechnen, daß ein viel⸗ leicht nicht geringer Teil der Fußballſpielbeſu⸗ cher auch noch die Gelegenheit wahrnehmen wird, unſere Eiskünſtler zu bewundern. Duisburg wird ſogar für den Ausfall am 9. Januar entſchädigt, ſpien doch am 23. Januar das Zwiſchenrundenſpiel um den Reichsbund⸗ pokal zwiſchen den Gauen Niederrhein und Nordmark im Duisburger Wedau⸗Stadion ſtatt. Mit dieſer Löſung dürften nun wohl alle Beteiligten zufriedngeſtellt ſein. Alſo, nunmehr alles„Auf nach Köln“.. zum Spiel Schalke— Fortuna am 9. Januar! die Gpele der Müddenfchen Handvau⸗Gauwoa Ueberall punktekämpfe im Schnee und Re gen/ Erſte Niederlage des MSo Darmſtadt Die ſüddeutſchen Handballſpieler trafen am „Goldenen Sonntag“ überall durch Schnee und Regen verſchlammte Plätze an, führten aber mit Ausnahme der im Gau Baden ſämtliche Meiſterſchaftsſpiele durch. Im Gau Südweſt wurde der Ring der mit Verluſtpunkten be⸗ laſteten Vereine durch die erſte Nieder⸗ lage des MSV Darmſtadt bei der Poli⸗ zei Frankfurt geſchloſſen. Im Gau Südweſt iſt jetzt wieder alles offen. DRe Haßloch und MSo Darmſtadt führen mit je zwei Verluſtpunkten die Tabelle an. Während Haßloch ſich am Sonntag in Griesheim gegen die Viktoria mit:5(814) Toren ſchadlos hielt, büßte der MSV Darm⸗ ſtadt ſeine beiden erſten Punkte ein. Die Sol⸗ daten unterlagen in Frankfurt der dortigen Polizei überraſchend klar mit:10(:8) To⸗ ren. Das dritte Spiel zwiſchen dem FSV Frankfurt, der ausſichtslos an letzter Stelle der Tabelle liegt, und dem SV 98 Darmſtadt fiel aus und wurde für die Darmſtädter als kampf⸗ los gewonnen erklärt. Die Tabellenſpitze hat folgendes Ausſehen: Spiele Dae Haßloch 9 MSV Darmſtadt 7 DS6G 61'hafen 7 60.50 11:3 Viktoria Griesheim 8 71:59 11:5 In Württemberg ſtand dieſes Mal nur ein kleines Programm von drei Spielen zur Tore 79:47 54:34 Punkte 16:2 12:2 Abwicklung, wobei der führende Neuling TV Urach 1 in die Geſchehniſſe einzugreifen brauchte. Der Tabellenzweite, KSV Zuffenhau⸗ ſen, büßte durch eine:8 nn derlage gegen den Meiſter TV Altenſtadt zwei Punkte ein und fiel dadurch auf den vierten Platz zurück. Bei der Tgſ. Stuttgart kämpfte der TSV Süßen mit 12:8(:3) Toren über⸗ aus erfolgreich, während der Eßlinger TSV alle Mühe hatte, in Schnaitheim den dortigen TSVmit:2(:1) niederzuhalten. Die Ta⸗ bellenſpitze: TV Urach TSV Süßen TW Altenſtadt 10 81:54 437 KSv Zuffenhauſen 11 91:87 13:9 In Bayern pauſierten die beiden Spitzen⸗ mannſchaften, währenddeſſen ſich der 1. FC durch einen knappen:3(:)⸗Sieg beim TW1860 Fürth an die zweite Stelle ſchob. Der TV Milbertshofen war zu Hauſe von der Tgde. Landshut nicht zu ſchlagen und ſiegte mit :1(:1) Toren verdient. Weitere Ergebniſſe: Bamberger Reiter— München 1860:5(:), SpVg. Fürth— 1. FC Nürnberg:8(:). Die Tabellenſpitze hat folgendes Ausſehen: Spiele Tore Poſt München 13 121:54 1. FC Bamberg 11 61:79 Polizei Nürnberg 11 57.76 TV Milbertshofen 13 82:82 Tore 87:63 87:77 Spiele 10 11 Punkte 18:2 14:8 Punkte 25:1 15:7 13:13 Waeder ein hohee Eieg des Ringermeſers „Eiche“ Sandhofen ſchlägt ASv Ladenburg 15:4 Am Sonntag holte Sandhofen ſeinen Rück⸗ kampf gegen Ladenburg nach. Die Meiſterſtaffel kam hierbei zu dem erwarteten Sieg, der ihr nicht leicht gemacht wurde. Die Ladenburger Gäſte leiſteten harten Widerſtand und hätten beinahe mit einer Ueberraſchung aufgewartet. Es hätte nämlich nicht viel gefehlt, dann hätte Hermann Rupp von Bauer eine Niederlage hin⸗ nehmen müſſen. Die vier Punkte der Gäſte re⸗ ſultieren aus Punktſiegen im Feder⸗ und Mit⸗ telgewicht. Kreisobmann Keſtler leitete die durchweg fair geführten Kämpfe zur vollſten Zufriedenheit. überleg nuten wird er aber mit Ueberſtürzer in die Brücke gebracht, aus der er ſich nicht befreien konnte. Mit lebhaften Standattacken eröffneten die Bantamgewichtler Schuſter(L) und All⸗ raum(S) den Reigen der Kämpfe. Der Gaſt wird nach einer Minute zu Boden gebracht, wo Zeit die Angriffe ſeines techniſch er nen Gegners abſchlägt. Nach vier Mi⸗ Ein ausgeglichenes Treſfen gab es in der Federgewichtsklaſſe zwiſchen Fiſcher(L) und Rothenhöfer(). Fiſcher kann ſich in der ſechſten Minute eine Wertung ſichern. Der Ein⸗ Schi-Großveranstaltung im Berllner Grunewald Innerhalb einer einzigartigen Schi-Veranstaltung erle die Reichshauptstadt zum ersten Male auch einen Abfahrt lauf, der über 1,5 Kilometer ging und den Frauen vor behalten blieb. Hier sehen wir eine Aufnahme vom Sta am Kaiser-Wilhelm-Turm. heimiſche drängt dann ſcharf und verſucht aus zugleichen, wird aber bei einem Hüftſchwung abgefangen und muß wieder eine Wertung ab⸗ geben, Fiſcher verdienter Punktſieger. Im Leichtgewicht ſtehen ſich Schuſter(9 und Sommer(S) gegenüber. Schuſter er wiſcht in der dritten Minute einen Schleuder⸗ griff, dem der geriſſene Sandhöfer blitzſchnell min und Schuſter auf die Schulte wirft. Aehnlich ergeht es Aulmich(), als er nach heftigem Standkampf Boſſert(S) mi Stützſchleuder zu Fall bringen will. Er wird hierbei abgefangen und nach fünf Minuten be⸗ ſiegt. Müller() und Ignor(). Trotz größter Anſtrengung beiderſeits bleibt der Stand⸗ und Bodenkampf ohne zählbares Ergebnis. Der Gaſt hat bis kurz vor Schluß etwas mehr vom Kampf und wird knapper Punktſieger. Das Halbſchwergewicht begann ſofort mit einem überraſchenden Angriff des Ladenburgers Bauer, den der Sandhöfer H. Rupp an⸗ ſcheinend zu leicht nahm. Bauer zieht eine blitzſchnellen Hüftſchwung, mit dem er den Ein⸗ heimiſchen in die Brücke bringt, dieſe aber nicht einzudrücken vermag. Rupp griff dann ſtürmiſch an und warf ſeinen Gegner mit Ausheber nach zwei Minuten auf die Schultern. Im Schwergewicht hatte Sauer(9) gegen 4 R. Rupp(S) keine Chancen. Er wurde in der 4 dritten Minute mit Doppelnelſon geſchlagen 4 Frankreichs Amateure ſiegten Frankreich— England:2(:1) Im allzährlichen Fußball⸗Länderſpiel ſtanden ſich am Sonntag im Pariſer Perching⸗Stadion die Amateurmannſchaften von Enaland und Frankreich gegenüber. Die Franzoſen ſiegten nach größtenteils überlegen durchgeführtem Kampf verdient mit:2(:1) Toren. Vom guten Hüttengeiſt Ein paar Bemerkungen zu einem immer aktuellen Thema Unſere Schihütte! Was liegt nicht alles in dieſen zwei Worten! Schi, Schnee, einſame, winterliche Bergwelt. Frieden, berauſchendes Erlebnis, Kameradſchaft. Wenn wir von der Schihütte ſprechen, ſo ſprechen wir als von etwas, das uns teuer und heilig iſt, von etwas, an dem wir mit großer Liebe hängen, an das wir koſtbare Erinnerungen tragen. Was wäre der Schilauf ohne Schihütte? Die Schihütte iſt Obdach, Schutz, Stützpunkt, Start und Ziel unſerer Bergfahrten. Ein warmes Neſt in unſerer Bergheimat, eine Burg im paradieſi⸗ ſchen Schiland. üttenleben, viel bedichtet und noch mehr beſungen, iſt ein feſter Beſtandteil des Schiſports und der Schituriſtik überhaupt ge⸗ Es ſpukt in den Köpfen der Schi⸗ rekruten als eine romantiſche, halbwilde An⸗ elegenheit, bei der man für einige Wochen jenſeits aller Kultur den wilden und Natur⸗ burſchen ſpielen darf. Andere im Schileben grau gewordene Schiläufer ſuchen im Hütten⸗ leben zwar auch die Flucht aus dem Alltag, aber darüber hinaus auch Ruhe und den Frie⸗ den mit ſich ſelbſt. Sie wünſchen keinen ſoge⸗ nannten großen Hüttenbetrieb, keinen Klamauk und keinen Lärm. Hüttenſtunden ſind für ſie tynden der Einkehr und der Selbſtbeſinnung. Fröhlichkeit, Scherz und Frohſinn? O ja! Aber gröhlender Geſang, Lärm, Tanz oder gar noch Alkohol, Streit um die beſten Lagerplätze, unverträgliche Kameraden, das iſt nichts für ſie. Das machen ſie nicht mit. Wir haben abſichtlich die Gegenſätze eiwas vergröbert, um zu zeigen, wie hart im Raume ſich im Hüttenleben die Dinge ſtoßen können. Eines muß jedenfalls klar herausgeſtellt wer⸗ den: Wer ſich längere Zeit, d. h. für einige Wochen dem Hüttenleben verſchreibt, muß ſich den beſonderen Verhältniſſen und den beſon⸗ deren Geſetzen diefes Lebens unterzuordnen * — —— wiſſen. meinſchaft. Je einſamer un Die Hüttenbeſatzung bildet eine Ge⸗ höher die Hütte enger ſind die (Hochgebirge) liegt, um ſo Bande dieſer Gemeinſchaft. Und man ſollte es nicht glauben: Wir können alles zu Hauſe in der Stadt laſſen, Sorgen, Aerger, vornehme Umgangsformen und meinetwegen auch den Raſierapparat, aber Rückſichtnahme und guten Takt müſſen wir Eine gute Hüt⸗ tenbeſatzung hält au heit. Sauberkeit iſt überhaupt das erſte Gebot jeder Hüttenordnung. dieſer Hüttenordnung gibt es genug Arbeit. Erhalten doch die privaten Dinge, um die wir uns in unſerer Stadtwohnun mern pflegen, in der Hütte, verkehr und Technik, 3 Wichtigkeit. Waſſerpumpen müſſen kontrolliert, und die Schneelaſten auf dem Dach, die häufig rdnung und Sauber⸗ Zur Aufrechterhaltung nicht zu küm⸗ ern von Stadt⸗ ihre Bedeutung und enug nachts mit Lawinendonner auf der achſchräge herunterſtürzen, heruntergeſchau⸗ felt werden. Lampenputzen, Dielen ſchrubben, Geſchirr reinigen, Holzhacken und tauſend an⸗ dere Dinge wollen getan ſein. Und wenn man kein rettungslos verlorener Städter iſt, ge⸗ wöhnt man ſich bald an dieſe Dinge und ge⸗ winnt ihnen ſogar Geſchmack ab. Selbſt das Ausfahren der Latrine wird zu einer Arbeit, die mit Ausdauer und zur reſtloſen Zufrie⸗ denheit wird. des ſtrengen Hüttenwarts erledigt Der Hüttenwart iſt überhaupt der wichtigſte Mann ig der Hütte. Von ſeiner Perſon und mehr noch von ſeiner Perſönlichkeit und von ſeinem Anſehen hängen oft Friede, Ordnung und Glück in der Schihütte ab. Er muß ſelbſt⸗ verſtändlich eine ſogenannte Reſpektsperſon und als Kamerad vorbildlich ſein. Er muß ein ſtren⸗ ges Regiment und ſein Amt dazu mit Humo und Schwung führen. Er hat ſeine Leute in de Furcht des geſtrengen, aber gerechten Herrn zu erziehen. Er muß ſeine Kameraden kennen, er muß einen Kieck auf die Drückeberger und auf die lauten Schreier haben. Iſt er Hüttenwart auf einer Klubhütte, ſo wird ihm in den mei⸗ ſten Fällen ſein ſchweres Amt etwas erleichtert, denn ſo ein Klub iſt wie eine große Familie, in der jeder jeden kennt. Im übrigen wird die Hüttenarbeit rein aufgeteilt in männliche und weibliche Arbeiten. Die Männer hacken Holz, ſchaufeln Schnee, hämmern, zimmern, die Schi⸗ frauen aber kochen, waſchen, nähen und ſchrub⸗ ben. Es gibt auch Schimäaner mit viel Be⸗ gabung für die hohe Kochkunſt. Es iſt eine Luſt, zuzuſchauen, wenn vor dem großen Herd ein halbes Dutzend Schifrauen kochend, bratend und rührend riſch die frauliche Tugenden und die Häuslichteit des Mannes ihre Feuerprobe beſtehen. des Schwarzwaldes Freiburg am Sonntag im Zaſterloch ihren Tor⸗ lauf, der im Hinblick auf die kommenden Deut⸗ ſchen und Wehrmacht⸗Schimeiſterſchaften beſon⸗ dere Beachtung verdient. Etwa 60 der beſten Schwarzwälder Schiläufer waren am Start. — 1 Wenn im Schnee zart und ly⸗ iebe blüht, müſſen in der Hütte haus⸗ Der vielgenannte gute Hüttengeiſt iſt nichts anderes als der gute Geiſt der Kameradſchaft und der gegenſeitigen Hilfsbereitſchaft. der Schihütte, in der dieſer Geiſt herrſcht. Um ſie iſt es gut beſtellt. Nie dürfen die Bewohner der Schihütte vergeſſen, daß über ihrem Dach groß und klar die weiße Winterpracht der Berge ſteht, vor der alles Allzumenſchliche n Wohl Harro Cxanz voe Dr. Vetler beim Torlauf der Univerſität Freiburg Als erſte offizielle Winterſportveranſtaltung ſtartete die Univerſität Chriſtel Cranz hatte unter dem Feld⸗ bergturm einen zügigen Lauf abgeſteckt, der bei etwa 120 Meter Höhenunterſchied einige Tücken nuſwies. Der erſte 5 etwas ſchweren Schnee erſchwert. Es gab in llen Frauen war Hilde⸗Suſe Gartner der erſte urchgang war zudem durch Klaſſen ſpannende Kämpfe. Bei den gesbeſtzeit von 64.4 Sekunden für beide Durch⸗ gänge ſehr knapp gewann. Ralf Rüdiger(Schi⸗ zunft Feldberg) bewies in dieſem Lauf ſein großes Können. Er war Beſter der Klaſſe III, lag aber mit ſeiner ausgezeichneten Zeit von 66.6 Sekunden dicht hinter Dr. Vetter(64.6) un ließ damit die geſamte Klaſſe II hinter ſich, i der Bruno Koch(Schizunft Feldberg) mit 68 Sekunden ſiegte. Sowarzwälder echamer Uen Die idealen Schneeverhältniſſe im ſüdliche Schwarzwald bieten den Schwarzwälder Schi läufern gute Trainingsmöalichkeiten, die i Anbetracht der bevorſtehenden Deutſchen un Wehrmacht⸗-Schimeiſterſchaften auch voll ausge nutzt werden. So wurde am Sonntag in de Umgebung von Die Veranſtaltung war von herrlichem Son nenſchein begünſtigt. Die beſte Zeit lief Richar Morath vom Schiklub Freiburg mit 69,1 Min. Hervorzuheben iſt auch die aute Lei ſtung des Siegers der Klaſſe 2, Karl Fri (Bühlertal), der mit 76,02 Min. die zweitbeſt Zeit lief. Fritz hatte am Vorſonntag die beſt Zeit des Tages gelaufen. Kanadier ſchoſſen die Core Auf der Kunſteisbahn im Budapeſter Stadt wälochen beſtritten Baék Budapeſt und LTG Praa das Eishockeyſpiel. Die Prager gewan⸗ nen abermals mit;2(:1,:0,:). Sämt⸗ liche Tore wurden von den in beiden Mann⸗ ſchaften ſpielenden Hanadiern erzielt. Weltbild Das härteſte Treffen des Tages lieferten ſich Platz nicht ſtreitig zu machen, doch zeigte auch die norwegiſche Studentin Lindbo⸗Hanſen mit ihrem draufgängeriſchen Lauf eine recht gute Leiſtung.— Einen prachtvollen Kaenpf lieferten ſich die beiden Läufer der Klaſſe I, Harro Cranz und Dr. Vetter, den Cranz in der abſoluten La⸗ enkre r iſt auch ein er Nachkrie Reiſetätigkei chaften und mehr“ ver te man ihn atiſche Erſche ren. Man ot dieſes Perfſ der Zwang iner auf H mehr gegel einſt in den ſch ſo ſehr an dieſe, chen Schultern ie dieſe für ſie ten Tagen vi er In ſionbeziehe ten verſchie Angt 5— äftigt hat, ken darüber, daß al nheit tätig ge aut werden,! rch den Vertr id Geld gewe de Ware ſofor nen Reiſende aucht. Es iſt ute auch ſo b ch der Vertret aucht, und me ngen aus ſein dient, ohne da braucht wie no⸗ Vertreter haten lichen Einſatz! geworben und uf die ver enleiſtung shalb unanſtä n Mohren be getan hat, die, einſeitige Aufkü und dieſes ego eitrag zur Ve als ſoziale Tat ausgeben will. In Wahrheit Wirtſchaft kein Mittler zwiſcher Verbraucher ver luch heute die um Kunder wenn wir die Vierjahresplane Bedeutung wer Branchen i Sitte“ gewi ſten dieſer arbeitung und Reiſen dafür des P bedienen, d alle Unkoſt⸗ des Vertreters ſetzbuch erkem gur des Han rſcheidet nn erbe zur Leiſt ſtellt iſt) und er ſtändig dan gewerbe eines teln). Die rechtl zu ziehenden Fo ar: der Agent der Einkommen rpflichtet und rung ſeine u ſorgen, de ien der Angeſte n Betriebsfül fzubringen, 1 gungsſchutz die Fürſorge an itsordnungsge ſchreibt. Bei einem Bu auf feſtem Platz ob er Agent ode im„Außendienf tretern, Akquiſit ſie ſonſt heißen, Die allerwenigſt ändige“ Kaufl —— in einen ſönlich von den Samde gt müf Stunde ihre Or enkreuzbanner“ —————— wietſchaſts⸗ und 5ozialpolitik —————————— Dienstag, 21. Dezember 1937 r iſt auch eine der glorreichen Errungenſchaf⸗ der Nachkriegszeit, der Mann mit der„leich⸗ Reiſetätigkeit“, der„durch Beſuch von Gaſt⸗ chaften und Privaten nachweislich 200 Mark und mehr“ verdient. In der Vorkriegszeit lannte man ihn nicht, da hatte jede reelle Firma ihren reellen Reiſenden, dem ſie feſte Be⸗ züge bezahlte und eine Umſatz beteili⸗ ng zuſätzlich als Anerkennung ſeines beſon⸗ n Arbeitseinſatzes gewährte. Erſt die ſchwie⸗ gen wirtſchaftlichen Verhältniſſe der Nach⸗ kiegszeit und die allzu „Chance“, nämlich die vieltauſend Arbeitsloſen, e für jedes Gebot tätig zu werden froh waren, en die wirtſchaftlich wie ſozial höchſt proble⸗ jatiſche Erſcheinung des Proviſionsreiſenden ren. Man ſollte heute annehmen, daß die ot dieſes Perſonenkreiſes nicht mehr akut ſei, il der Zwang zum Nur⸗auf⸗Proviſion⸗Reiſen in einer auf Hochtouren laufenden Wirtſchaft nicht mehr gegeben wäre. Aber leider haben ſich 3 15 in den ſchlechteren Jahren viele Firmen ſo ſehr an dieſe„Annehmlichkeit“, daß die ſchwa⸗ chen Schultern ihrer Vertreter das ganze Ri⸗ fikodes Vertriebes trugen, gewöhnt, daß ſie dieſe für ſie ſo bequeme Einrichtung auch in guten Tagen viel zu ſchön finden, um ſich von ihr zu trennen. der mohr hat ſeine Schuldigkeit getan Es iſt wahr, daß auf der einen Seite der freis der Proviſionsvertreter durch den Fort⸗ r Grunewalck 1 instaltung erle dh einen Abfahrt den Frauen vo nahme vom Start weltbild(M gang früherer Arbeitsloſer in beſoldete Tätig⸗ Sü ften anderer Art abnimmt; es iſt leider aber Wertung ab⸗ chenſoſehr Tatſache, daß die Firmen ſelbſt ihn eger uf der anderen Seite in gleichem Maße wie⸗ bder auffüllen, indem ſie bisher feſtbe⸗ ſchuſter( foldete Vertreter und Angeſtellte Schuſter er in die Rechtsſtellung eines provi⸗ fionbeziehenden Handlungsagen⸗ ten verſchieben. Feder, der ſich mit dieſer Frage einmal be⸗ ſchäftigt hat, kennt die nicht abreißenden Klagen barüber, daß alte, jahrelang zu höchſter Zufrie⸗ denheit tätig geweſene Vertreter heute abge⸗ baut werden, weil der feſte— einſt allerdings durch den Vertreter unter vielen Opfern an Zeit d Geld gewonnene— Kundenſtamm heute Ware ſofort abnimmt und nicht mehr durch einen Reiſenden erſt„bearbeitet“ zu werden braucht. Es iſt richtig: die Beſtellungen laufen eute auch ſo beim Fabrikanten ein, ohne daß ch der Vertreter„die Hacken ſchief zu laufen“ raucht, und manche Proviſion für Direktbeſtel⸗ lungen aus ſeinem Bezirke wird von ihm ver⸗ Minuten be⸗ lieferten ſich Trotz größter r Stand⸗ und rgebnis. Der as mehr vom ieger. „ bdient, ohne daß er ſich ſo ſehr anzuſtrengen mit braucht wie noch vor fünf Jahren. Aber der adenburgers Vertreter hat meiſtens durch ſeinen unermüd⸗ Rupp an lichen Einſatz dieſen feſten Kundenſtamm erſt r zieht einen geworben und folglich auch jetzt ein Recht n er den Ein auf die vertraglich bedungene Ge⸗ eſe aber nicht ns ſeines Geſchäftsherrn. Es iſt ann ſtürmiſch deshalb unanſtändig, wenn man ihn heute wie lusheber nach en Mohren behandelt, der ſeine Schuldigkeit 54 etan hat, die„läſtigen“ Proviſionen durch die nſeitige Aufkündigung des Vertrages ſparen und dieſes egoiſtiſche Vorgehen gar noch als Beitvag zur Verbilligung der Warenverteilung als ſoziale Tat—„im Sinne des Führers“— ausgeben will. er(O) gegen wurde in der n geſchlagem 0 ten In Wahrheit nämlich kann auch heute die Wiriſchaft keineswegs auf dieſe beſonderen (4: Mittler zwiſchen Produktion bzw. Handel und erbraucher verzichten, denn jede Firma muß auch heute die perſönliche Verbindung zum Kunden pflegen, die recht bald wieder, wenn wir die erſten Startſchwierigkeiten des Vierjahresplanes hinter uns haben, von großer rſpiel ſtanden hing⸗Stadion znaland und zoſen ſiegten irchgeführtem Bedeutung' werden wird. Aber in einigen ren. ranchen iſt es geradezu„gute — 1 Sitte“ geworden, die feſten Unko⸗ h zeigte auch b⸗Hanſen mit ie recht gute rten ſich die Cranz und bſoluten Ta⸗ beide Durch⸗ üdiger(Schi⸗ m Lauf ſein r Klaſſe III, en Zeit von ter(64.6) und ſten dieſer Kundenpflege und ⸗be⸗ arbeitung durch feſte Verkäufer und Reiſende zu ſparen und dafür des Proviſionsvertre bedienen, der dem Geſchäftsherrn 3 und jedes Riſiko ab⸗ nimmt. Selbſtändige“ Kaufleute Nun iſt nichts gegen die Wirtſchaftsfunktion es Vertreters an ſich zu ſagen, das Handels⸗ ſetzbuch erkennt ihn durchaus als vollwertige igur des Handelsgewerbes an, aber es un⸗ inter ferſcheidet klar und ſcharf zwiſchen dem inter ſich, in„Handlungsgehilfen“(der in einem Handelsge⸗ erg) mit 688 erbe zur Leiſtung kaufmänniſcher Dienſte an⸗ 4 ſtellt iſt) und dem„Handlungsagenten“ er ſtändig damit betreut iſt, für das Handels⸗ gewerbe eines anderen Geſchäftes zu vermit⸗ teln). Die rechtliche Definition und die aus ihr u ziehenden Folgerungen ſind alſo vollkommen ar: der Agent oder Vertreter iſt zur Zahlung r Einkommen⸗, Umſatz⸗ und Gewerbeſteuer erpflichtet und gehalten, für die Siche⸗ ung ſeines Lebensabends ſelbſt u ſorgen, der Gehilfe unterliegt den Pflich⸗ n der Angeſtellten⸗ und Krankenverſicherung, in Betriebsführer hat die anteiligen Beiträge fzubringen, die Vorſchriften des Kündi⸗ ungsſchutzgeſetzes zu beachten und ihm ie Fürſorge angedeihen zu laſſen, die das Ar⸗ jedem Betriebsführer vor⸗ reibt. Bei einem Buchhalter, der ſeine acht Stunden auf feſtem Platze ſitzt, iſt die Frage nicht ſtrittig, er Agent oder Gehilfe iſt. Aber bei all den m„Außendienſt“ beſchäftigten Reiſenden, Ver⸗ ketern, Akquiſiteuren, Repräſentanten oder wie e ſonſt heißen, ſind die Grenzen immer flüſſig. je allerwenigſten von ihnen können als„ſelb⸗ ändige“ Kaufleute gelten, die meiſten ſind mer in einem Grade wirtſchaftlich und per⸗ nlich von den Weiſungen der Geſchäftsleitung Ande Kt müſſen morgens zu beſtimmter tunde ihre Orders entgegennehmen, einen feſt⸗ orgeſchriebenen Tourenplan einhalten und ſind oſehr ſteter Kontrolle unterworfen, daß ſie ſich irtſchaftlich in nichts von einem„Angeſtellten“ lben m ſfüolichen välder Sch en, die in utſchen und voll ausge⸗ intag in der ederum ein zwölf Lilo⸗ Start ſah. a mit 69, aute Le Karl Fritz ie zweitbeſt ag die beſte offen daliegende unterſcheiden. Hinter der Kuliſſe recht⸗ licher Selbſtändigkeit verbirgt ſich bei ihnen ein Höchſtmaß wirtſchaft⸗ licher Abhängigkeit. Aber nach außen iſt der Mann als Agent getarnt: die Firma ſpart die Gehälter feſtangeſtellter Verkäufer, die Unternehmeranteile an Beiträgen der Kranken⸗ kaſſe und Angeſtelltenverſicherung und wälzt ne⸗ ben dem ganzen Verkaufsriſiko oft noch das Delkredere und die Werbeunkoſten auf den Schwachen ab. Nationalſozialiſtiſche Rechtſprechung gegen eine Tehlentwicklung Leider kommen dieſe ſkandalöſen Vorfälle meiſt erſt dann zur Kenntnis der Oeffentlichkeit und der Gerichte, wenn„das Kind bereits in den Brunnen gefallen“ iſt. Solange die Umſätze erfreulich ſind und die Proviſion glatt eingeht, ſieht ſich die„Verkaufskanone“ nicht veranlaßt, auf Klarſtellung ſeiner rechtlichen Lage zu drin⸗ gen. Erſt wenn der Geſchäftsherr ihn von heute auf morgen auf die Straße ſetzt— was er an⸗ geſichts der für den Agenten nicht vorliegenden Kündigungsſchutzbeſtimmungen ja jederzeit kann —, weil er alt oder krank wurde oder die wirt⸗ ſchaftlichen Verhältniſſe einen Umſatzrückgang mit ſich brachten, dann haben die Gerichte die Frage„Agent oder Gehilfe“ zu entſcheiden. Erfreulich aber iſt es, feſtzuſtellen, daß die deutſchen Gerichte heute davon ausgehen, daß es nicht zu billigen iſt, dem Mitarbeiter in ſei⸗ nen erfolgreichen Tagen das ganze Verkaufs⸗ und Unkoſtenriſiko aufzubürden und ihn in ſei⸗ nen ſchlechten Zeiten dafür der Waſe0 und Hilfe der Allgemeinheit, gar der Wohlfahrt zu überlaſſen. Dieſe Flucht aus der als moraliſches Poſtulat und als nationalſozialiſtiſches Geſetz feſtgelegten Fürſorgepflicht wird ſehr wirkungs⸗ voll unterbunden durch ſolche zeitnahen Urteile wie die Entſcheidung des Arbeitsgerichts in Zwickau: die Agenteneigenſchaft war in jenem umſtrittenen Vertrage ausdrücklich feſtgelegt * Machweislich 200 fleichsmark und mehr.“ Die Mot der provislonsreisenden/ Auch sie haben Anspruch auf die Sicherung ihrer Existenz worden, aus der betriebsſeitigen Ueberwachung einer beſtimmten Reiſeroute und dem Verbot eige⸗ nen Briefwechſels ſchloß das Ge⸗ richt aber dennoch auf eine klare Angeſtellteneigenſchaft mit allen ſo⸗ zialverſicherungs⸗ und arbeitsrechtlichen Folgen. Gegenüber der Einwendung, die wirtſchaftliche Entwicklung habe ſolche ſozuſagen„gebundenen Agenten“ mit ſich gebracht, hat das Gericht die einzig richtige Antwort gegeben, der Fort⸗ entwicklung wolle man nicht im Wege ſtehen, aber gegen eine derart offenkundige Fehlent⸗ wicklung müſſe„mit allen zu Gebote ſtehenden Mitteln“ eingeſchritten werden. Keine Abwälzung der ſozialen pflichten auf die Allgemeinheit Wir müſſen wieder zu jenem klaren Entweder⸗ Oder, einwandfrei ſelbſtändiger Handelsvertre⸗ ter oder feſtangeſtellter Geſchäftsreiſender ge⸗ langen. Die Allgemeinheit hat wahrlich kein In⸗ tereſſe, die Koſten und Verpflichtungen zu über⸗ nehmen, die ein unſozialer Geſchäftsherr durch die gewaltſame Konſtruktion eines Zwitters zwiſchen Agent und Gehilfe einſparen will. Eine Firma, die ihren Abſatz durch perſönlichen Be⸗ ſuch der Kundſchaft zu erhöhen wünſcht, ziehe ſich Mitarbeiter heran, die gewiſſenhafter als nur durch ein Eilzugtempo für ihre Aufgabe ausgebildet ſind, und für dieſe wirklichen Fach⸗ kräfte übernehme ſie dann auch die Verpflich⸗ tungen, die heute jedem Betriebsführer für ſein Perſonal auferlegt ſind. Was wir brauchen, ſind nicht die„redegewandten“ Herren, die alle vier Wochen den Vertrieb eines neuen„Weltſchla⸗ gers“ übernehmen, ſondern die reellen und ge⸗ wiſſenhaften„Reiſenden“, wie man ſie früher achtungsvoll nannte, die Männer, die ihr Fach verſtehen und ſich mit Intereſſe und Liebe ihrer Aufgabe unterziehen, weil ſie wiſſen, daß ſie ihnen und ihrer Familie auch eine wirt⸗ ſchaftliche Sicherheit gibt. Die Oelversorgung Englands und frankreichs lhre Bedeutung für die Friedens- und Kriegswirtschaft Seitdem der Motor in der Wehrmacht zu Lande, zu Waſſer und in der Luft, ſowie in der Induſtrie, Landwirtſchaft und im geſamten Verkehr bei allen Staaten eine ausſchlaggebende Bedeutung erlangt hat, iſt ſein Treibmittel, das Oel, ein wichtiger und wertvoller Rohſtoff ge⸗ worden;— leider aber iſt er in der Welt nicht Baicmi verteilt. Wir finden ergiebige elquellen nur in den Vereinigten Staaten »Nordamerikas, in Mexiko, in Südamerika in Kolumbien, Peru und in Argentinien, ferner in üüſch⸗ im Irak, in Perſien, Japan, China, Britiſch⸗ und Holländiſch⸗Indien, und endlich in Europa in Rußland, Galizien und Rumä⸗ nien. Die übrigen weiten Gebiete der Erde beſitzen nur ſpärliche oder gar keine Oelvor⸗ kommen. Die Geſamtförderung betrug im Jahre 1933 etwa 200 Millionen Tonnen. In Europa gehören England und Frankreich u den ölarmen Staaten, denn England ver⸗ ſügt überhaupt in ſeinem Mutterlande über keinerlei Oel, und Frankreich nur über die frü⸗ her deutſchen Bohrungen bei Pechelbronn im lſaß, die im Jahre 1935 rund 80 000 Tonnen förderten, und außerdem über einige wenig ertragreiche Oelſchieferlager. Beide Länder ſuchen deshalb dieſen Mangel durch künſtliche Oelgewinnung beſonders durch Herſtellung von Benzin aus Steinkohle zu mildern. England kann ſich hierbei auf feine umfangreichen eigenen Kohlengruben ſtüt⸗ zen, Frankreich aber mußte im Jahre 1934 für ſeinen Bedarf von 71 Millionen Tonnen rund 27 Millionen durch Einfuhr beſchaffen, die zum Teil in den Fabriken in Bethulie und Lens zu Benzin verarbeitet werden. Die Hauptmaſſe des benötigten Oels beziehen beide Reiche aus dem Auslande. Die Einfuhr Frank ziffert ſich im Joahre 1936 auf 6 Millionen, die Englands auf 11 Millionen Tonnen. Die fran⸗ öſiſchen Lieferanten ſind hauptſächlich der Irak, lerner die Vereinigten Staaten Nordamerikas, Südamerikas, auch Rußland und Rumänien; die engliſchen beſonders Südamerika, dann die Vereinigten Staaten Nordamerikas, Mexiko, Perſien, Rußland und der Jrak. Dieſe letztere Quelle wurde gründlichſt ausgebaut; ſie lieferte früher jährlich 50 000 Tonnen, ſeit dem Jahre 1935 aber bereits 500 000 Tonnen. Eine teils über⸗, teils unterirdiſche Leitung befördert das Oel von Moſſul in Meſopotamien bis Kerkuk, um es von hier durch einen eigenen franzöſi⸗ ſchen Arm nach Tripolis und einen engliſchen nach Haifa, den beiden wichtigſten und Stützpunkten am Oſtgeſtade des Mittelmeeres, weiterzuführen. Im Kriegsfall vergrößert ſich der Oelbedarf Frankreichs be⸗ infolge der Mobiliſierung der Streitkräfte, be⸗ ſonders für die Marine und Luftwaffe, um min⸗ deſtens 50 v. H. Für England würden ſich da⸗ durch die Ziffern auf 17, für Frankreich min⸗ deſtens, auf 9 Millionen erhöhen. Einen An⸗ halt für den Verbrauch gibt die franzöſiſche Statiſtik aus dem Weltkriege, danach wurden jährlich rund eine Million Tonnen hier be⸗ nötigt, an ruhigen Gefechtstagen täglich tau⸗ ſend Tonnen, an Großkampftagen 12000 Tonnen. Die Hheranführung des geſamten Oels übernehmen ſtarke Tankflotten; die frammht faßt nach den Nachrichten von 1936 ungefähr 550 000 Tonnen. Im Heimatlande angelangt, wird es ſofort in großen bombenſicheren Bun⸗ kern auf Vorrat gelegt, in Frankreich ſogar in 15 ſtaatlichen Raffinierien weiterverarbeitet, die zufolge eines Geſetzes vom März 1928 ſtän⸗ dig 25 v. H. der ihnen zugewieſenen Mengen auf Lager halten müſſen. Im Jahre 1935 ſchätzte man dieſe auf etwa eine Million Ton⸗ nen, ferner kann man eine weitere auf die Re⸗ ſerve der kaufmänniſchen Geſellſchaften rechnen, und hinzu treten dann noch die militäriſchen Vorräte, die der Oeffentlichkeit nicht bekannt⸗ gegeben werden. Für die Sicherung der Handelsverträge mit ölreichen Ländern, die des Transportes in und materieller Beziehung und die der Aufbewahrung und 327 ung von Erſatz⸗ eigenen Lande iſt bereits im Frie⸗ den durch gründliche Vorarbeiten geſorgt, auch ſind En Delde Maßnahmen ins Auge gefaßt, um den Oelverbrauch im Kriegsfalle möglichſt einzuſchränken, z. B. durch Droſſelung des frie⸗ densmäßigen Perſonen⸗ und Güterverkehrs, Ein⸗ ſchränkung für Privatzwecke uſw., um alle vor⸗ handenen Mengen möglichſt der Landesverteidi⸗ gung S. zu machen. Da die beiden Staaten ihren Bedarf vielfach aus denſelben Gegenden entnehmen und die leichen Transportwege, hauptſächlich durch den ltlantiſchen Ozean und das Mittelländiſche Meer,—— müſſen, haben dieſe gemeinſa⸗ men Intereſſen zu einem gegenſeitigen Bünd⸗ näs geführt. Es geſtaltet ſich von ſelbſt enger, ſobald die Befürchtung auftaucht, daß eine — Großmacht ihre Oelverſorgung ſtören önnte. Das Erſtarken Deutſchlands und Italiens iſt ein feſtes Bindemittel zwiſchen England und Frankreich, da beide wiſſen, daß ſie ſich in der vechtzeitigen Beſchaffung von Oel gegen⸗ ſeitig unterſtützen müſſen, damit ihre Streit⸗ kräfte im Kriegsfall an dieſem koſtbaren Roh⸗ ſtoff keinerlei Mangel leiden; ein ſolcher würde für ſie die ſichere Niederlage bedeuten. Generalmajor a. D. Guhr. Falsche und echte Umwandlungen Jeder Tag bringt jetzt gut ein Dutzend An⸗ träge von Aktiengeſellſchaften und Geſellſchaften mit beſchränkter Haftung auf Umwandlung in eine Geſellſchaft bekannter Perſonen(Komman⸗ dit⸗ Geſ. bzw. offene Handels⸗Geſ.) oder in eine Einzelfirma, Dieſe Häufung der Umwandlun⸗ gen findet ihre Erklärung in dem Ablauf der ſteuerlichen Erleichterungen am 31. Dezember 1937. Nachdem dreimal die Friſt für dieſe Er⸗ leichterung hinausgeſchoben worden iſt, läuft ſie nunmehr endgültig ab. Im September und Oktober haben ſich allein 76 Aktiengeſellſchaften und 229 Geſellſchaften mit beſchränkter Haftung umgewandelt. Insgeſamt dürften bisher rund 1500 Aktiengeſellſchaften und über 10 000 Gm⸗ — eine andere Unternehmungsform gewählt aben. Falſche Freunde der Gmbh Die meiſten Umwandlungen entfallen entſpre⸗ chend der größeren Zahl dieſer Geſellſchaften auf die Gmbh.“s. Sie wandeln ſich meiſt in Einzelfirmen um. Bis Ende Oktober haben im laufenden Jahre ſchon über 650 Aktiengeſell⸗ ſchaften dieſe Unternehmungsform auſgegenen Das ſind in zehn Monaten elf Umwandlungen mehr als in den beiden Jahren 1935 und 1936 zuſammen. Der größte Teil der Aktiengeſell⸗ ſchaften bevorzugt bei der Umwandlung die Kommanditgeſellſchaft und die GmbH. Nur ſehr wenige wählen die reine Form der Perſonal⸗ geſellſchaft, die Einzelfirma. Die Gmbh. i eine Aaefenſehe die Kommandit⸗Geſell⸗ ſchaft dagegen rechtlich eine Perſonalgeſellſchaft. Doch die Anwendung dieſer Form der Perſonal⸗ eſellſchaft im Zuge der zahlreichen Umwand⸗ ungen von Aktiengeſellſchaften hat die Kom. mandit⸗Geſellſchaft der Aktiengeſellſchaft ſtark angenähert. Die Wahl dieſer beiden Geſell⸗ ſchaftsformen durch die Aktiengeſellſchaft mutet wie eine Flucht aus der durch das neue Aktien⸗ recht aufgehellten Anonymität in das tiefe Schwarz der Anonymität der Gmbh und der Kommandit⸗Geſellſchaft an. Es iſt auffallend, daß gerade die größeren Aktiengeſellſchaften als neue Form die Gmbh gewählt haben. Während nach dem neuen Aktienrecht ſie zu einer weit⸗ gehenden Offenlegung ihres Rechnungsweſens und ihrer ſozialen Leiſtungen verpflichtet wä⸗ ren, unterliegen ſie nach der Umwandlung in eine Gmbö dieſer Pflicht nicht mehr. Die Er⸗ leichterung der Umwandlung ſollte den kleinen Aktiengeſellſchaften und auch den Geſellſchaften mit beſchränkter Haftung den Weg zur Einzel⸗ firma ebnen. Sie ſollte nicht großen Aktien⸗ geſellſchaften den Rückzug aus dem Schein⸗ werferlicht der Oeffentlichkeit in das Dunkel der Anonymität erleichtern. Die Gmbh's wer⸗ den nicht viel Freude an ihnen erleben, und ſie ſehr wenig Freude an der GmbH. An der Re⸗ form des Rechts der Gmbh wird gearbeitet. Die Verpflichtung zur öffentlichen Rechnungs⸗ legung über die wirtſchaftlichen und ſozialen 4 wird dabei ein weſentliches Stück der Reform ſein. publizitätspflicht unabdingbar Wenn Unternehmen, wie damals die Kaſſeler Lokomotivfabrik Henſchel& Sohn AG und jetzt die Robert Boſch AG, ebenfalls bei der Um⸗ wandlung die Gmbh gewählt haben, ſo haben ſie dieſe Geſellſchaftsform ſicherlich nicht um ihrer größeren Anonymität willen gewählt. Ihre wirtſchaftlichen und ſozialen Leiſtungen ſind dafür zu bekannt. Wie im Sommer Hen⸗ chel, ſo begründet nun Boſch dieſe Wahl aus der Tatſache der aber auch für Boſch, daß die Umwandlung nicht zu einer Flucht aus der bisher geübten Publi⸗ zität werden darf. Schon jetzt, ohne das ge⸗ 1 Verpflichtungen vorliegen, veröffent⸗ licht B. die Familiengefelſchaft des Röch⸗ ling⸗Konzerns laufend Bilanzen und Geſchäft berichte. Sie iſt das gute Beiſpiel, das nicht nur Boſch und Henſchel, ſondern alle größeren Unternehmungen, gleichgültig in welcher Rechtsform ſie arbeiten, nachahmen ſollten. Die Publizitätspflicht iſt aus der Stellung der Un⸗ ternehmen in der nationalſozialiſtiſchen Wirt⸗ ſchaft heraus unabdingbar geworden. der Aktionäre oder der Anteilinhaber einer Ambh oder der Mitgeſellſchafter bei einer Kommandit⸗Geſellſchaft, ſie iſt vielmehr eine öffentliche Rechenſchaftsablegung über die wirt⸗ ſchaftliche Leiſtung eines Jahres und die Er⸗ füllung der vom Nationalſozialismus aufge⸗ ſtellten ſozialen Pflichten. fortſchreitende Reform des Unternehmungs⸗ rechts der Publizität einen beſonderen Ab⸗ ſchnitt widmen. Die Elektrizitätswirtschaft im Jahre 1936 Nach den Ergebniſſen der amtlichen Produktions⸗ erhebung, die das Statiſtiſche Reichsamt im neuen Heft von„Wirtſchaft und Statiſtik“ veröffentlicht, wur⸗ den in Deutſchland im Jahre 1936 von ſämtlichen Elektrizitätswerken 42,5 Milliarden kwWu erzengt, das ſind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Im laufenden Jahre wird die Erzeugung ſchätzungsweiſe 50 Mil⸗ liarden kWh erreichen. Die öffentlichen Werke erzeugten 1936 23,7 Milliarden kwWn, die Eigenanlagen 18,8 Mil⸗ liarden kWh. Die Nennleiſtung der Generatoren aller Werke hat ſich durch Neuinſtallationen und Inbetrieb⸗ nahme alter Maſchinen, die bislang nicht gearbeitet haben, von 14,3 auf 15,2 Mill. kwWi bedeutend ver⸗ mehrt. An dieſer Zunahme waren erſtmals ſeit 1933 in ſtärkerem Maße auch die öffentlichen Werke(T 5%) hauptſächlich durch Erweiterungen einiger Großbetriebe beteiligt. Für den Zuwachs der Leiſtung der Eigen⸗ anlagen(%) waren Vergrößerungen der Strom⸗ erzeugungsanlagen der chemiſchen, der Eiſen ſchaffen⸗ den und der Zellſtoffinduſtrie ausſchlaggebend. Die durchſchnittliche Benutzungsdauer iſt 1936 trotz der Ver⸗ mehrung der Generatorenleiſtung erneut geſtiegen, und zwar bei den öffentlichen Werken auf 2665(im Vor⸗ jahr 2430), bei den Eigenanlagen auf 2996(2826) Stunden. Die Ausnutzung der öffentlichen Werken hat ſich damit der der Eigenanlagen weiter genähert. In der Erzengung nach Kraſtquellen hat ſich 1936 anteilmäßig bei den öffentlichen Werken der aus Kohle gewonnene Strom verringert, und zwar infolge des Rückganges des Steinkohlenſtromes von 31,1 Prozent auf 30,5 Prozent. Im Gegenſatz hierzu iſt der Anteil des Waſſertraktſtromes von 20,7 auf 21,6 Prozent ge⸗ ſtiegen. Bei den Eiyenanlagen hat hingegen die Ent⸗ wicklung bei den öffentlichen Werken der Steinkohlen⸗ ſtrom anteilig von 40,1 auf 42,0 Prozent zugenommen. Im Jahre 1936 wurden insgeſamt 40,5 Milliarden KkWh verbraucht. Die Induſtrie war daran mit 82 Pro⸗ zent beteiligt. Der induſtrielle Stromverbrauch hat gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent zugenommen. Bei der Landwirtſchaft iſt ein Zuwachs um 7 Prozent, bei den Haushaltungen um 5 Prozent eingetreten. Die Stromeinfuhr betrug 1936 mit 1338 Mill. kWu 239 Mill. kWh mehr als im Vorjahr. Die Einſuhrſteige⸗ rung war jedoch geringer als 1935. Kölner Frühjahrsmeſſe 1938 vom 20. bis 27. Mürz Wie bereits jetzt feſtſteht, findet die Kölner Früh⸗ jahrsmeſſe im Jahre 1938 vom 20. bis 27. März ſtatt. Zuſammen mit der„allgemeinen Meſſe“ für Haus⸗, Küchen⸗ und Wohnbedarf kommt die Möbelmeſſe zur Durchführung, für die ſich bereits ein reges Intereſſe bei der weſt- und ſüdweſtdeutſchen Möbelinduſtrie zeigt. Bierbrauerei Durlacher Hof Ac, vormals Hagen, Mannheim. 5(4) Prozent Dividende. In der am 17. Dezember 1937 abgehaltenen Auſſichtsrats⸗ ſitzung wurde beſchloſſen, der Hauptverſammlung für das Geſchäftsjahr 1936/½37 die Verteilung einer von 4 auf 5 Prozent erhöhten Dividende vorzuſchlagen. amiliengeſellſchaft. Es gilt Sie dient heute nicht mehr allein der Unterrichtung Darum wird die 3 „Hakenkreuzbanner“ —— Dienstag, 21. Dezember 19 Sparen durch Reichsanleihezeichnung Das deutſche Volkseinkommen iſt von 45 Mil⸗ liarden ien Jahre 1932 auf 65—70 Milliarden im laufenden Jahre geſtiegen. Entſprechend hat auch die Erſpanisbildung zugenommen. Zu⸗ nächſt wurden zurückgeſtellte Anſchaffungen nach⸗ geholt und Kriſenſchülden abgebaut. Später tratem die Spargelder anlageſuchend am Wert⸗ papiermarkt in Erſcheinung. Hieraus erklärt es ſich, daß ſeit dem Frühjahr 1935 Reichsanleihen in immer größer werdenden Abſchnitten aufge⸗ legt werden konnten. Betanntlich ſtellen dieſe Anleihen keine Neuverſchuldung, ſondern eine Umſchuldung kurzfriſtiger im Intereſſe der ge⸗ ſicherten Fortführung der großen nationalpoli⸗ tiſchen Aufgaben aufgenommer Kredite dar. In der Zeit vom 3. bis 18. Jannar 1938 wer⸗ den wiederum von allen Banken, Spartaſſen und Kreditgenoſſenſchaften Zeichnungen auf 750 Millionen RM 4/½% prozentige auslosbare Reichs⸗ ſchatzanweiſungen zum Preiſe von 98,75 RM für je 100 RM Nennbetrag entgegengenommen, die in den Jahren 1951—4956 mit je einem Sechſtel des Anleihebetrages zurüchgezahlt werden. Die Einzahlungen können in Raten bis zum 8. März »geleiſtet werden. Die Verzinſung erfolgt halb⸗ jährlich und beginnt bereits am 1. Januar 1938. Die Anleihe gibt jedem Voltsgenoſſen Gelegen⸗ heit, ſeine Erſparniſſe ſicher, jederzeit greiſbar und gut verzinslich anzulegen. Die Sicher⸗ heit wird einmal ausdrücklich dadurch betont, daß die Schatzanweiſungen als reichsmün⸗ delſicher erklärt ſind. Zweitens liegt ſie in der gewaltig geſtiegenen Steuerkraft des deutſchen Volkes, die zu einer Steigerung des Reichsſteuerauftommens von 67½ Milliarden RM in 1932—1933 auf 13—14 Milliarden RM, alſo mehr als das Doppelte, im laufenden Haus⸗ haltsjahr führen wird und damit genügend Spielraum für die Verzinſung und Tilgung einer im Vergleich zu vielen anderen Ländern noch mäßigen Staatsſchuld läßt. Die beſte Si⸗ cherheit bietet jedoch die Tatſache, daß die natio⸗ nalſozialiſtiſche Staatsführung das in ſie geſetzte Vertrauen bisher noch niemals getäuſcht hat, und die Ueberzeugung, daß dies auch in Zukunft niemals geſchehen wird. Das in Reichsanleihen angelegte Vermögen kann jederzeit durch Verkauf der Anleiheſtücke flüſſig gemacht werden. Durch die täglich an der Börſe unter ſtaatlicher Auſſicht vorgenomenene Notiz und die ſorgfältige Kurspflege, die die Reichsanleihen genießen, iſt die Greifbarkeit der in Reichs⸗ anleihen angelegten Vermögen ſtets gewährlei⸗ ſtet. Tatſächlich hat noch keine von der national⸗ ſozialiſtiſchen Regierung begebene Anleihe je⸗ mals den Ausgabekurs unterſchritten. Die Verzinſung, die ſich unter Berüchſichtigung des Tilgungsgewinns und einer durchſchnitt⸗ lichen Laufzeit von fünfzehn Jahren auf 4,61 v. H. ſtellt, iſt außerordentlich günſtig. Z. B. rentieren die 4/prozentigen Pfandbrieſe von Hypothekenbanken nur mit 4,50 v. H. Während anfänglich die Konſolidierungsan⸗ leihen hauptſächlich von den großen Kapital⸗ ſammelbecken aufgenommen wurden, hat ſich ſpäter der Schwerpunkt zu den zur öfſentlichen Zeichnung aufgelegten Anleihen verlagert, ein Zeichen dafür, daß die für die Nachkriegszeit be⸗ zeichnende Scheu vor dem unmittel⸗ baren Wertpapiererwerb durchdas Publikum mehr und mehr geſchwun⸗ den iſt. Es hat ſich dank der zur Stärkung des Rentenmarttes ergriffenen Maßnahmen die Ueberzeugung durchgeſetzt, daß mit dem Erwerb von Rentenpapieren, insbeſondere von Reichs⸗ anleihen, kaum noch ein Riſiko verknüft iſt. Ein Blickck auf den heutigen Kurszettel und ein Ver⸗ gleich mit früheren beſtätigt, daß die Kurſe der feſtverzinslichen Werte infolge der ſtändigen Nachfrage faſt ununterbrochen geſtiegen und faſt durchweg dicht an oder über die Parigrenze ge⸗ rückt ſind. Das neue Geſetz über die Verwahrung und Anſchaffung von Wertpapieren(Depotgeſetz) welches dem Wertpapierhinterleger erhöhten Rechtsſchutz ver⸗ leiht und eine mißbräuchliche Benutzung der Wertpapiere weitgehend ausſchließt, hat nicht wenig dazu beigetragen, daß die Wert⸗ papieranlage beim Publikum wieder ſichtlich an Beliebtheit gewonnen hat. Diejenigen, die ſich mit der Verwaltung und Verwahrung von Anleiheſtücken nicht abgeben, dieſe auch wegen der Depotkoſten nicht an Kre⸗ ditinſtitute übertragen wollen, können trotzdem Reichsanleihe zeichnen, iandem ſie bei der Zeich⸗ nungsſtelle Eintragung des Anleihebetrages in das bei der Reichsſchuldenverwaltung geführte Reichsſchuldbuch beantragen. Mit dem Schuldbuchverfahren ſind Koſten nicht verbun⸗ den. Bei Ausloſung wird der Inhaber benach⸗ richtigt. Die Zinſen werden portofrei auf ein zu beſtimmendes Bankkonto überwieſen oder durch die Poſt zugeſtellt. Es beſteht auch die Mög⸗ lichkeit, Schuldbuchforderungen durch Umſchrei⸗ bung auf eine andere Perſon zu übertragen ſo⸗ wie eine zweite Perſon zu benennen, die im Falle des Todes darüber verfügen kann. Selbſt⸗ verſtändlich kann jederzeit die Umwandlung in Anleiheſtücke, z. B. zwecks Verkauf oder Lombar⸗ dierung, verlangt werden. Alle das Schuldbuch betreffenden Anträge werden u. a. von ſämt⸗ lichen Reichsbankanſtalten den meiſten öffent⸗ lichen Sparkaſſen ſowie von den Finanzämtern unentgeltlich aufgenommen. Es iſt alſo alles getan, daß jeder Volksgenoſſe, der dazu in der Lage iſt, ſich die Vorteile der Reichsanleihezeichnung zunutze machen kann. Er erwirbt damit nicht nur eine beſonders günſtige Kapitalanlage, ſondern leiſtet auch der Allge⸗ meinheit einen guten Dienſt. Wie teuer iſt Magneſium? Ein Kilogramm Magneſiummetall koſtete vor dem Kriege etwa 12 Mark. Im Jahre 1936 koſtete ein Kilogramm Magneſium.50, Aluminium.45 RM. und Zink.25 RM. pro Kilogramm Metall. Preßſtofferzeugung ſteigt Während man 1933 10,8 Mill. Kilogramm Preßſtoff erzeugte, konnten 1936 bereits über 18 Mill. Kilo⸗ gramm hergeſtellt werden. Der Wert dieſer Stoffe iſt von 14 auf 23,5 Mill. RM. geſtiegen. Im vergangenen Sahr wurden für 16 Mill. RM. Preßſtoffe ausgeführt. Auch die Heimarheiter erhalten Feiertagsgelder! Eine ergänzende Anordnung Das Sozialamt der Deutſchen Ar⸗ beitsfront gibt zu der neuen Anordnung über die Lohnzahlung an Feiertagen für die in Heimarbeit Beſchäftigten folgende Erläuterung: Auf Grund der Anordnung zur Durchfüh⸗ rung des Vierjahresplans über die Lohnzah⸗ lung an Feiertagen vom 3. Dezember 1937 iſt nunmehr durch eine Anordnung des Reichs⸗ arbeitsminiſters vom 15. Dezember 1937 auch die Heimarbeit in die Feiertagsbezahlung einbezogen worden. Dieſe Sonderregelung war notwendig, um auch den Heimarbeitern einen Ausgleich im Sinne der Anordnung des Mini⸗ ſterpräſidenten Göring für den Arbeitsaus⸗ fall an den Feiertagen zu geben. Es erhalten alſo alle Heimarbeiter und Haus⸗ gewerbetreibenden, die allein oder mit ihren Familienangehörigen, aber mit nicht mehr als zwei fremden Hilfskräften(Betriebsarbeiter) arbeiten, v. H. der Lohnſumme(reines Arbeitsentgelt ohne Unkoſtenzuſchläge) für das vorangegangene Halbjahr. Sie bekommen für die auf Wochentagen fallenden Weihnachts⸗ und Neujahrsfeiertage je* v. H. der vom 16. Juni bis 15. Dezember ausgezahlten Arbeitsentgelte; für Oſtermontag, 1. Mai(falls Wochentag), den Pfingſtmontag je ½ v. H. der Entgelte vom 16. Dezember bis 15. Juni. Für Oſter⸗ und Pfingſtmontag und 1. Mai iſt ſpäteſter Auszahlungstermin für das Feier⸗ tagsgeld der erſte Lohntag nach dem 15. Juni (mit angemeſſener Abſchlagszahlung vor dem des Reichsarbeitsministers 1. Mai). Es iſt alſo jetzt die Vergü⸗ tung für 1. Maigeſetzliche Pflicht. Für Weihnachten und Neujahr iſt ſpäteſter Auszahlungstermin der 31. Dezember. Für dieſes Jahr ſind alſo erſt⸗ erſten a den Neujahrstag je v.., d. h. zuſam⸗ men 1 v. H. der Entgelte vom 16. Juni bis 15. Dezember 1937 als Feiertags⸗ geld auszuzahlen, und zwar ſpäte⸗ ſtens am 31. Dezember 1937. Es iſt aber zu empfehlen, den Heimarbeitern die Feiertags⸗ vergütung bereits vor Weihnachten auszuzahlen, damit ſie die Feiertage in Freude nd zwar für den malig, u chtsfeiertag und für Weihn verleben können. Für die Auftraggeber der gleichgeſtellten Hausgewerbetreibenden und Zwiſchenmeiſter beſteht eine geſetzliche Erſtattungspflicht hin⸗ ſichtlich der von dieſen beſchäftigten Betriebs⸗ und Heimarbeiter. Dieſe Erſtattungspflicht kann auch auf die Auftraggeber nicht gleichgeſtellter gleichgeſtellter ausgedehnt Hausgewerbetreibender ſowie ſonſtiger Lohngewerbetreibender werden. Das Feiertagsentgelt iſt in die geſetzlichen Entgeltbelege einzutragen. Durch dieſe Anordnung iſt auch den Heim⸗ arbeitern als Mitarbeitern an dem großen Werk des Führers eine Feiertagsfreude beſchert worden. Der deutsche Außenhandel im November 1937 1— die Einfuhrentwicklung als auch die der Ausfuhr entſpricht der jahreszeitlichen Ten⸗ denz. Auch in den Vorjahren ergab ſich von Oktober zu November ſtets ein Abſinken der Außenhandelsumſätze auf beiden Seiten. Im November war die Ausfuhr dieſes Mal mit 483 Mill. RM nur wenig———.— als im Vormonat und iſt ſogar dem Volumen nach ge⸗ ſtiegen aus dem einfachen Grunde, weil der Einfuhrdurchſchnittswert zurückgegangen iſt. Im Beveich der gewerblichen Wirtſchaft hat die Einfuhr von Rohſtoffen abgenommen. Wäh⸗ rend der Bezug von Halbwaren den Vor⸗ monatsſtand etwas überſchritten hat, iſt die Einfuhr von Fertigwaren nach einer Steige⸗ rung im Vormonat geſunken. Auf dem Gebiet der Ernährungswirtſchaft iſt die Einfuhr nach einer Zunahme im Oktober auch im November nochmals geſtiegen. An dieſer Erhöhung waren neben den pflanzlichen Nahrungsmittel auch lebende Tiere ſowie Nahrungsmittel tieriſchen Urſprungs und Genußmittel beteiligt. Im ganzen geſehen, ſind die überſeeiſchen Lieferungen um annähernd 9 Mill. RM ge⸗ ſunken, während die Einfuhr aus Europa um 6 Mill. zugenommen hat. Die Einfuhren aus Amerika, die im vorigen Monat geſtiegen waren, haben jetzt wieder abgenommen. Bei Warengruppen Ernährungswirtſchafftftftftte Nahrungs⸗, Genuß⸗ und Futtermittel: a) lebende Tierrer b) Nahrungsmittel tieriſchen Urſprungs. c) Nahrungsmittel pflanzlichen Urſprungs i Gewerbliche Wirtſchaft. a) Rohſtoffe b) Halbwaren c) Fertigwaren. 1. Vorerzeugniſſe. 2. Enderzeugniſſe. Außerdem Rückwaren. Reiner Warenverkehr Gold und Silber den übrigen Erdteilen ſind die Veränderungen nur gering. Die Ausfuhrziffern liegen um 2 v. H. oder um rund 11 Mill. RM unter dem Vormonats⸗ ergebnis. Der Rückgang des Ausfuhrvolu⸗ mens war etwas ſtärker, weil der Ausfuhr⸗ durchſchnittswert geſtiegen iſt. Vergleicht man die Zahlen mit den Ergebniſſen im November 1936, dann ergibt ſich dem Werte nach eine Ausfuhrſteigerung um mehr als ein Viertel oder um 111 Mill. RM. Die Rohſtoffausfuhr war rückgängig, weil ſich die Kohlenlieferungen verminderten. Die Ab⸗ nahme der Ausfuhr von Düngemitteln hat den Poſten Halbwaren beeinflußt. Fertigwaren konnten das Vormonatsergeb⸗ nis beinahe halten. Jedenfalls iſt der Unter⸗ ſchied nur gering. Hier war der Rückgang der Ausfuhr von Vorerzeugniſſen beſtimmend. End⸗ erzeugniſſe haben dagegen das Vormonats⸗ ergebnis leicht überſchritten. ährend die europäiſchen Länder im Mo⸗ nat November erheblich weniger von uns ab⸗ genommen haben, iſt der Rückgang der Ausfuhr nach Afrika und Auſtralien weniger ſtark. Die Verminderungen in den übrigen Erdteilen ſind nur gering. Steigerungen der Ausfuhr nach Aſien und Amerika vermochten hier den Aus⸗ gleich zu ſchaffen. Oktober November Januar /November Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr in Millionen RM. 184,3 6,6 7,5 1841,1 10,2 44,5 101.7 27.9 296,2 1726 Mannheimer Getreidegroßmarłt Weizen: 75/77 Kilo, Feſtpreiſe, geſ. tr. Durchſchn.⸗ Beſchaffenh. exkl. Sack, Preisgeb. W 14 per Dez. 1937 RM 20.60, W 15 20.70, W 16 20.80, W 17 20.90, W 19 21.20,;20 21.40, Ausgl. pl. 40 Pf.; Qualitätszu⸗ ſchläge: Für 1 Kilo über Durchſchnitt.15, für 2 Kilo .30, für 3 Kilo.40 p. 100 Kilo; Abſchläge je Kilo 20 Pf. Roggen: 69/71 Kilo, Feſtpreiſe, geſ. tr. Durch⸗ ſchnitts⸗Beſchaffenh. exkl. Sack, Preisgeb. R 14 per 1. 12. 37 bis 31. 3. 38 RM 19.10, R 15 19.20, R 18 19.60, R 19 19.80, Ausgleich pl. 40 Pf.; Qualitäts⸗ zuſchläge: Für 1 Kilo über Durchſchnitt 0,07½, für 2 Kilo.15, für 3 Kilo.22½ per 100 Kilo. Futter⸗ Gerſte: 59/60 Kilo, Feſtpreiſe, geſ. tr. Durchſchn.⸗Be⸗ ſchaffenheit exkl. Sack, Preisgeb G7 per Dez. 1937 RM 16.90, G8S 17.20, G9 17.40, G 11 17.70, Ausgl. plus 40 Pf.; Induſtriegerſte: Zuläſſiger Preisauf⸗ ſchlag bis zu.00 p. 100 Kilo ab Erzeugerſtation; Braugerſte: frei Erzeugerſtation je nach Preisgebiet 20.00—22.00 die 100 Kilo; Feine und Ausſtichware RM.70 bis.50 per 100 Kilo höher; Raps, inl. ab Station 32.00, Mais mit Sack—. Futter⸗Hafer: 46/½49 Kilo, Feſtpreiſe, geſ. tr. Durchſchn.⸗Beſchaffenheit exkl. Sack, Preisgeb. H 11 per Dez. 1937 RM 16.20, H14 16.70, H 17 17.00, Ausgl. pl. 40 Pf.; Induſtriehafer: zuläſſiger Preisaufſchlag bis zu.00 p. 100 Kilo. Mühlennachprodukte: Weizenkleie, ab 15. 9. 36, Preis⸗ gebiet W 14 RM 10.60, W 15 10.65, W 16 10.70, W17 10.75, W 19 10.90, W 20 11.00, Weizenvollkleie plus .50 RM, Roggenkleie, ab 15. 8. 36, Preisgeb. R14 10.10, R 15 10.15, R 18 10.45, R 19 10.50, Roggenvoll⸗ kleie plus.00 RM, Ausgl. plus 30 Pf., dazu 5 Pf. Vermittlergebühr. Gerſtenfuttermehl: Preisgeb. G 7 per Dez. 1937 RM 18.60,:8 18.90, G9 19.10, G 11 19.40, Weizenfuttermehl 13.50, Biertreber, ab Fabrik, Höchſtpreis 14.00, Malzkeime 13.40, Ausgleich plus 30 Pfennig. Sonſtige Futtermittel: Erdnußkuchen, prompt, Feſtpreis ab Fabrik, Dez. 15.80, Soyaſchro, prompt, 15.50, Rapskuchen, inl. 13.70, do. ausl. 14.20, Raps⸗ kuchenſchrot 13.70, Palmkuchen 13.90, Kokoskuchen 14.70, Seſamkuchen 15.00, Leinkuchen 16.30, Trockenſchnitzel, Fabrihpreis, loſe, Okt.⸗Dez..20, Rohmelaſſe.00, Steffenſchnitzel 10.40, Zuckerſchnitzel, vollw. 11.40, Aus⸗ gleich plus 35 Pf. Rauhfutter: Wieſenheu, loſes, gut, geſund, trocken.50—.00; Luzernkleeheu, loſes, gut, geſund, trocken.20; dieſe Preiſe verſtehen ſich frei verladen Vollbahnſtation. Für Preſſung von Heu darf ein Zuſchlag von 40 Pf. für je 100 Kilo erhoben wer⸗ den. In den genannten Höchſtpreiſen ſind die Gewinn⸗ ſpanne und alle Speſen des Handels enthalten. Die Koſten für Fracht ab Verladeſtation und für Decken⸗ miete dürfen nur in Höhe der tatſächlich entſtandenen Koſten in Rechnung geſtellt werden. Für Stadtanlie⸗ ferung darf ein Zuſchlag von höchſtens 50 Pf. für je 100 Kilo erhoben werden. Rogen⸗ und Weizenſtroh, loſe oder bindfadengepreßt.10—.30; do. drahtgepreßt .50—.70; Hafer⸗ und Gerſtenſtroh bindfadengepreßt .60—.90; do. drahtgepreßt.10—.30; Futterſtroh (Hafer⸗ und Gerſtenſtroh gebunden).20—.40; dieſe Preiſe verſtehen ſich frei Vollbahnſtation Mannheim. Bei Lieferung über die Station Mannheim hinaus darf nur die tatſächlich entſtandene Mehrfracht in Rech⸗ nung geſtellt werden. Für Stadtanlieferung darf ein Zuſchlag von höchſtens 50 Pf. je 100 Kilo erhoben werden.— Spelzſpreu, ab Station des Erzeugers oder ab Gerbmühle.70—.00; Mehlnotierungen: Weizenmehl: Preisgeb. Baden 14 Type 812 aus Inl.⸗ Weizen Dez. 29.30, 15 29.30, 16 29.30, 17 29.30, 18 29.65, 20 29.65, Pfalz⸗Saar 19 29.65, do. 20 29.65; Roggen⸗ und Maismehl ab Mühle: Preisgeb. Baden 14 22.70, 15 22.80, 18 23.35, 19 23.60, Pfalz⸗Saar 18 23.30. do. 19 23.50.— Maismehl nach Bedingungen der RfG.— Weizenmehl mit einer Beimiſchung von 10 Proz. Ausl⸗Weizen Aufſchl..50 RM per 100 Kilo. Zuzüglich 50 Pf. Frachtausgleich frei Empfanasſtation gemäfß Anordnung der WV.— Für alle Geſchäfte ſind die Bedingungen der Wirtſchaftlichen Vereinigung der Roggen⸗ und Weizenmühlen bzw. der neuen Reichs⸗ mühlenſchlußſchein maßgebend. Entwieklung der Sparkassen im Novem Anhaltende Einlagenſteigerung Im vergangenen Monat hat ſich die im Durchſcht des ganzen Jahres erfolgte Steigerung der Spar lagen mit ihren Rekorderfolgen ſeit 1933 weiter jor,, geſetzt. Die Spareinlagen ſind im November 1937 um 121,6 Millionen RM geſtiegen. Damit iſt ihre nahme im Vergleich zum November 1936 rund 3 Millionen RM höher geweſen. Der Unterſchied z ſchen den Ein⸗ und den Rückzahlungen betrug im ver⸗ gangenen Monat allein 103 Millionen RM. Die Zin gutſchriften betrugen diesmal 2,4 Millionen RM die ſonſtigen Veränderungen 16,2 Millionen Wenn man berückſichtigt, daß der geſamte Spa lagenbeſtand der deutſchen Sparkaſſen gegenüber d November 1936 jetzt 1,3 Milliarden Reichsmark höher iſt, dann iſt die Feſtſtellung beſonders bemerkenswe daß die Rückzahlungen gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ſich kaum verändert haben. Darauf es zurückzuführen, daß ſich die erhebliche Steigeru der Einlagen in ſo hohem Maße auswirken konn Auch die ſonſtigen Einlagen ſind im N tralen angelegt. Dieſe Guthaben ſtiegen um 165,7 lionen RM. An zweiter Stelle haben diesmal auch d Wertpapiere beträchtlich zugenommen. Die S gerung in Höhe von 71,3 Millionen RM dürfte z Hauptſache auf weitere Reichsanleihekäufe der Spar⸗ kaſſen zurückzuführen ſein. Im örtlichen Kredit⸗ geſchäft iſt im November nur im langfriſtigen ſchäft eine zuſätzliche Darlehensgewährung erfolgt. D Hypotheken erhöhten ſich um rund 40 Millionen RM. Dieſe Darlehenshingabe war größer als in den letzten Monaten; allgemein pflegen die Sparkaſſenhypotheken ſich in der zweiten Jahreshälfte beſonders ſtark zu er⸗ böhen. Die Betriebskredite an die vrivate Wiriſchut ſind durch Rückzahlungen diesmal um insgeſamt 16, Millionen RM geringer. Die Spareinlagen belaufen ſich Ende November ins⸗ geſamt auf 15,54 Mrd. RM, die ſonſtigen Gläubiger auf 2,67 Mrd. RM. BDamit hat erſtmalig ſeit der Nach⸗ kriegszeit der Geſamteinlagenbeſtand m 18,21 Mrd. RM die 18⸗Milliarden⸗Grenze überſchritten Bekanntmachung der Berliner Metallbörſe Der Börſenvorſtand zu Berlin, Abteilung Metall⸗ börſe, hat nach einer Bekanntmachung vom 16. 12. 1937 beſchloſſen, die Elektrolytkupfermarke„PSA“(Herſtel⸗ ler Allgemeine Gold⸗ und Silberſcheideanſtalt A. G. Pforzheim) in die Liſte roem. 2 Elektrolytkupfer der Geſchäftsbedingungen für den Terminhandel in Kupf an der Berliner Metallbörſe unter Abſatz deutſ Marken aufzunehmen. ſtheln-Malnlsche Abendbörse Still An der Abendbörſe fehlten wiederum Aufträge nach jeder Seite, ſo daß die Geſchäftsunluſt anhielt. Tr dem verblieb weiterhin Widerſtandskraft und die ge⸗ nannten Kurſe lagen in den meiſten Fällen zw nominell, aber gut behauptet. Spitzenbeträge b flußten allerdings manchen Kurs etwas mehr als et Umſatz mit 153²¼ zur Notiz. Am Rentenmarkt herrſchte völlige Geſchäftsſtille, m nannte zumeiſt die letzten Mittagskurſe. Unter ander mit 94,65, Reichsaltbeſitz mit 5/3. Da auch ſpäter keine Aufträge mehr eingetr waren, hielt die Geſchäftsſtille bis zum Schluß ſtarkem Maße an. Die Mehrzahl der zur Notiz kommenen Papiere lautete nominell, doch war Kurslage gegenüber dem Berliner Schluß überwiegend gut behauptet, während gegen Frankfurt vielfach lei Erhöhungen zu verzeichnen waren. Süddeutſche Zu glichen den Mittagsrückgang von 1 Prozent aus mi 213. Ferner lagen Schuckert in teilweiſer Anpaſſu an Berlin 1 Prozent höher mit 173½. Am Rentenmarkt war auch im Verlaufe von eine Geſchäft kaum die Rede. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 20. Dez. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Januar 7,00, März 7,15, Mai 7,20, Jull 7,17½..— Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): Januar 110½, März 110¼, Mai 106¼½, Juli 104½ Frankfurter Produkten Alles unverändert. Tendenz ruhig. fost ebenso gebräuchlicher Gegenstond 9 v/orden, wie Schwoamm, Kkamm oder Schoh anziehef. Der Mann entnimmt ihr des Mo dos Kind die Zahnposto. Ffür den Kronke enthält sie die Solbe, für den Schohputze die Wichse. Kein Wonder, doaß wir infolge · dessen in Deutschlond im Jahre 1936 rund 26 gen Jahren woren noch alle Toben qus Zin oder Blei. In diesem Johre werden scho StWÄ/O 35 bis 38 v. H. der Tuben qus Alut nium bestehen. Das fobenmateriol k Mitgi Deut Arbeit Karl Mes Mannheim-Nechara Hxxisch! SBRapfilsctik K GEBRUDER WAbtKriEIn 14729 Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 1937 Dezember 1937 im November gerung die im Durchſchnitt rung der Sparein⸗ 1933 weiter fon⸗ tovember 1937 um amit iſt ihre Zu⸗ r 1936 rund 376 r Unterſchied zwi⸗ zen betrug im ver⸗ n RM. Die Zins⸗ N Felrönlieit seltenleen-- uom rriseurl Alles was der Schönheit dient, ist Zzum weinnechtsfest willcommen. Wie in der Haòrpflege-- 50 àuch in der sSchönheits- und Kötperpflege ist der Ffiseuf lht maßbgebender Befdtet. Kommen Sie und wählen Sſe——- bei lhrem Friseur killionen RM und Millionen RM. Tleodac Vröger: Brest-Litou/sk Beginn. olgen des bolschewistischen Weltbetruss geſamte Sparein⸗ en gegenüber dem Reichsmark höher rs bemerkenswert, n Vergleichsmonat haben. Darauf iſt ebliche Steigerung auswirken konnte. en ſind im No⸗ Ihre Erhöhu „6 Millionen R Einlagenüberſchuß bei den Girozen⸗ en um 165,7 Mil⸗ diesmal auch die mmen. Die Stei⸗ RM dürfte zur ekäufe der Spar⸗ ichen Kredit⸗ langfriſtigen Ge⸗ rung erfolgt. Die ) Millionen RM. als in den letzten rrkaſſenhypotheken nders ſtark zu er⸗ private Wirtſchaft m insgeſamt 16,8 he November ins⸗ iſtigen. Gläubiger lig ſeit der Nach⸗ nbeſtand mit nze überſchritten, Metallbörſe bteilung Metall⸗ vom 16. 12. 1937 „PSA“(Herſtel⸗ ideanſtalt A.., ktrolytkupfer der zandel in Kupfer Abſatz deutſche nabörse n Aufträge nach t anhielt. Trotz⸗ aft und die ge⸗ 'in Fällen zwar 'nbeträge beein⸗ s mehr als eiwa bei ſehr kleinem ſchäftsſtille, man „Unter anderem ichsaltbeſitz mit ehr eingetroffen zum Schluß in zur Notiz ge⸗ doch war die uß überwiegend t vielfach leichte ddeutſche Zucker rozent aus mit eiſer Anpaſſung aufe von einem e n(in Hfl. per Mai 7,20, Julit ſt 2000 Kilo): /4, Juli 104½, n g: Roederer lenschen ein enstond ge⸗-⸗ oder Schoh⸗-⸗ ur des Mor- Haufcreme, len Kranken Schohputzerf wWir infolge- 56 rund 766 n. Vor eini-⸗ en qus Zinn rden schon aus Alumi- erial bleibt de ein wert⸗ neue Tuben n dörfen sie lern mössen arenhändler Verden. Ein Buch, wie es heute gebraucht wird. Spannend von der Es schildert die russischen Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk und deren Ausgang. den Krieg an allen Fronten in kurzem Abriß. Ludendorff, Hoffmann, Mackensen, alle werden wieder vor uns lebendig, wir schen sie bei ihrer täglichen Arbeit und bei Einen tiefen Eindruck hinterläßt die Schilderung der russischen Front, der Terror in Petersburg und Moskau, der Kampf in der Ukaine entsteht lebensnah. Scapa Flow, Versailles sind Ereignisse, ersten bis zur letzten Seite. ihrem groben Werke. ganzen Tragweite hier gezeigt werden. Es ist ein Buch, das viele Lücken über und den Beginn des Bolschewismus in Aufschluß gibt wie kein zweites. Es ist neuzeitlich und gehört Lassen Sie sich's zeigen in der auf den Weihnachtstisch. 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Selbſtherrlich auf die Macht Fess Bajonette geſtutzt,„regierte“ ſie, annektierte ſie, unter⸗ drückte ſie. Aber das Volk ſuchte ſein Recht, und der Aufſtand der Tiroler Bauern, denen die ſchwere Trommel der Altvorderen vorangetragen wird, bildete den Anfang dazu. Dölkiſche Buchhandlung Nationalſoz. Buchhandlung des Hakenkreuzbanner Mannheim, P, 12, Planken Wonhin heute abend! Beöchten die unsere Vergnügungsönzeigen! Blumenhaus Flora Carl Mertin, P 7. 14a(Heidelb. Straße)- Fernsprecher 278 44 Gegründet 1913 Die DAF.-Mütze nur von Huthaus Grether Haus- U. Küchengeräte Klischee- Anstalten ron cHESran HaNDET SRaprSgte. KUN”LI Eduard L ö b Seckenheimerstr. 30 Fernruf Nr. 414 31 LAurzůunren-ärobhandlung Mittelstraße 38. Lucdv/ig Weyer Bindfaden Trikotagen Bänder Wolle —— B.& E. Walter MülTER— S 89 5 adolt Pfeiffer K 1, 4- Fernruf 22959 Jungbuschstraße 8 Schmitter, 51,8 Fernrui Nr. 213 66 F 2, 5 Fernruf 210(6 familien-Anzeigen erschĩienen im November im„Haken⸗ kreuzboanner“, das sind 70 aller in Maonnheim während dieser Zeit veröffentlichten Familien-Anzeigen. Gibt es einen besseren Beweis föf die Beliebtheit und große Verbrei- tung unseres Blaftes?7- Es ist s0: foamiſien-Anzeigen gehören ins„HB“, dort werden sie von jedem becchtet. Hakenkreuzbanner Maennhelms führendes Anzelgenblott Fur den empfehle: Reh-Schlegel und Ziemer ½ Kilo.40 Reh-Bug ½ Kilo.— Reh-Ragout.. ½ Kilo 503 Hirsch-Filet.. ½ Kilo.60 Hirschbraten onne Knochen ½ Kilo.25 HirschRagout ½ Kilo 40% Verkauf von Wild im Laden T 1, 6 MNastgänse ½ Kio.25 Bratgänse. ½ Kiio.10 „„„„„»„„ e O . ½ Kilo.15 .. ½ Kilo.10 u..— Suppennünner. ½ Kilo.05 u..— poularden.. ½ Kilo.20 3% RMabatt Verkauf in den Läden: 1, 6, I. 12, 10, C1, 9, O 4, 11-12, 4, 11, Langerötterstr. 1, Gontard- platz 9. Meine Übrigen Verkaufsstellen nehmen Bestellungen entgegen. „„„„„„„»„„„„„ 2 — ——— — »Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 21. Dezember 1937 K/MScn AMxN” HODIIι Unſer krlebnisbericht Liebe fileinanzeigenfreunde und ⸗feeundinnen Ihr habt lange nichts von uns vernommen— das heißt, geſehen haben wir uns ja wohl täglich, aber wir haben uns ſeit langem nicht perſönlich mit euch unterhalten.— Kein Wun⸗ der—, denn jetzt vor Weihnachten, da gibts nur Arbeit, Rennen und Haſten, wohin man auch ſchaut. Auch für uns beide: hier müſſen wir helfen, dort müſſen wir helfen, überall braucht man uns, will man was von uns. Nun müßt ihr nur nicht denken, wir hätten nicht an euch gedacht, o nein,— für euch, die Leſer des„„akenkreuzbanner“, iſt unſer Intereſſe immer gleich groß!— Wir denken nur an euch, wir arbeiten nur für euch,— ja, wir leben nur für euch! Und daß ihr es uns dankt, das beweiſt euer großes Intereſſe, Eure Mitarbeit, eure Freundſchaft!— Immer wieder kommen Beſuche, Anfragen und Gedichte. Hier mal wieder zwei, die uns in den letzten Tagen erreichten. Zuerſt der von unſerer Kleinanzeigenfreundin Ella: An Setzer Meini und die Mleine! „Seit Wochen macht ihr uns Freude ſchon, Drum ſei unſer Dank heut' euer Lohn. Des Morgens, wenn die Botenfrau Die Zeitung bringt, gibts ſchon Radau, Und alles gleich über die Zeitung fällt, Zu ſeh'n, was ihr wieder aufgeſtellt. Und man muß es euch ſchon laſſen, Ihr wißt die Sache anzufaſſen, Kein Tag iſt noch bisher verronnen, An dem wir nichts von euch vernommen. Die Verſe— ſie ſind wunderſchön, Und luſtig ſeid ihr anzuſeh'n. Witz und Humor ſind euch geläufig, Drum laßt euch weiter ſeh'n recht häufig. Ihr braucht auch ſicher nicht verzagen, Daß euer Witz mal will verſagen. Und fällt es euch mal wirklich ſchwer, Dann ſchnaſſelt euch nur'nen Likör, Der hilft dann ſchnellſtens auf die Beine Euch— Setzer Meimü und die Meine Eure Ella.“ Köſtlich, was!— Die gute Ella, wir beide und Likör ſchnaſſeln! — Gar nicht ſo dumm, das Gehirn mit Likör zu ölen.— Wil⸗ helm Buſch gab ja auch ſchon dieſen Rat, und er hat's ſicher aus⸗ probiert, wenn es mit dem Dichten nicht ſo ganz klappen wollte. — Na, wir haben jedenfalls dieſen Vorſchlag unſerem hohen Chef mal vorgelegt mit dem leiſe geflüſterten Wunſch, ob das nicht ein paſſendes Extrageſchenk für uns zu Weihnachten Junge, Junge, der hat uns was geflüſtert.— Da hättet ihr mal ſehen ſollen, wie er uns unter ſeiner Brille hinweg angeſehen hat!— Oh, wenn Blicke töten könnten..., wir haben uns jeden⸗ falls vorſichtshalber ſchnell verdrückt. Und hier— ein anderes„Eingeſandt“: „Allerliebſt und gleich zu zwei'n Tratet vor Wochen ins Leben ihr ein. Tagtäglich erfreut ihr klein und groß Mit Bildern und Verslein, die ganz famos. Wo habt ihr nur all die Ideen her? Ja— fällt euch das denn gar nicht ſchwer? Immer Neues zu erſinnen Und uns Anregung zu bringen? Ihr ſeid ja die reinſte Dichterfabrik Und im Zeichnen verratet ihr groß' Geſchick, Durch euch kommt manche Mark ins Rollen, Der Leſer wird dafür Dank euch zollen. Wenn ich nun auch was zeige an, Dann geh ich zu dem Heinimann Und ſeiner Helferin, der Kleinen, Dann wird's ſchon klappen,— will ich meinen. Macht ſo in eurer Arbeit weiter Und bleibt ſtets munter, froh und heiter. Eure Frau Meta Ulenberg.“ Bravo, Tante Meta, fein gemacht! Herzlichen Dank!— Ja,— das wäre was für uns!— Eine„Dichterfabrik“ mit automatiſchem Antrieb. Man heizt gut ein, drückt auf den Knopf, Räder ſchnurren, Walzen laufen und ſchwuppdiwupp, vorn kom⸗ men die fertigen Gedichtchen heraus.— Glänzende Idee,—— das Ding beſtellen wir uns vom Weihnachtsmann!— Macht weiter ſo, ihr lieben Leſer, helft weiter mit, wir machen euch Freude und ihr uns, das iſt ſo richtig!— Es danken euch Euer Setzer Meiüni und die Mleine vLS.. F, ,—————, . 4 Kee 3 7 für Neujahr Offene Stellen Kleine flolte Kahelle „§tdötschänke“ p 6, 2/21 (56 474 V) geſucht.— Tüchtig. zuverläſſ. belbiel⸗ füniein geſucht. Reſtaurat. „Rennershof“. Rennershofſtraße (56 465 V) Nettes belbiel⸗ rüiſen ſofort geſuch „Martiſtübi““ Gabelsbergerſtr. 7. (56 476 V) Friſeuſe⸗ Aushilfe geg. aute i1 ſofort geſuch Jallinstebe geſucht. 2 ünter Nr. 23 353“ an d. Verlag d. B. Geſucht wird für ſofort ein ehrlich., fleiß. u. ſelbſtänd. Acen 12 83 Vrener, + 25 4 Tücht. Hausfrau in den beſt. Jahr., geht in frauenloſ. geordneten Haus⸗ halt o. zuEhepgar. Sieht a. gute Be⸗ handlung u. nicht auf Lohn. 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Aber so gut auch seine bisherigen Filme auf dlesem Gebiet waren: sie vef- blassen gegenüber der grondiosen Schilderung dieses Kampfes, der durch die NHòęlichłeiten des Ton- films noch gesteigert wird. Dramatiſch in jeder Phaſe, ſpannend und erſchütternd iſt dieſer Rampf um das un⸗ bezwungene Matterhorn. In die große und abenteu⸗ erliche Handlung iſt eine ſtille und rührende Liebes⸗ epiſode eingeſponnen. —LUI IRERNKER Herbert Dirmoser- Heidemarie Hatheyer peter Elsholtz- TLuecie Höflich- Blandine Ebinger- Maria koppenhöõöfer- U. Sacripanti Reglei Luls Trenker- Musik: Dr. Gluseppe Besse wir zeigen dieset grandioꝛe filmu/erł zu gleicher Zeĩt in unzeren heiden Ineatem! HEUTE biENSTAG! Anfengszeiten Scheuburs: .30.30.30.30 Uhr Anfangszeiten-Alhembie: .30.30.30.30 Unr MHANMSAA-5chibBUn 33½%% Ermäßigung fezitagsRückkahrkarten Urlaubskarten nochlellen Stationen im lloyd-Reisebũro 20% Ermäßigung W. 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Schriftlein banner“ Ausgabe A rägerlohn; durch d f Ausgabe B erſc Ein Auswanderer-Schicksal m canSTA LGcK- GUS KNMurn- Hiror sei nooPTS-FRAAMT WESTERIIEIE- WERNICAC Vorher: 0 Schwarzwald, o Heimetf Kulturfilm— Ufa-Tonwoehe Läufer ohn; durch die Poſt Adie Zeitung am Abend⸗Ausg 1 Treppe Morgen letzter Tagf chr. Honlweg-Hannneim Beginn:.00.30.30.30 Uhr Für Jugendliche nicht zugelassen G Uf-pALAT unν- ˖n. Große Auswahl Fachmönnische Bedienu adio Heubunss ANNV ONDRA in dem Ufa-Lustspiel „Arliebe in gevarmt' Beginn:.00 und.30 Uhr National-Theater Mannhelm Dienstag, den 21. Dezember 1937 Vorſtell. Nr. 134 Miete G Nr. 11 1. Sondermiete 6 Nr. 6 Dinterbauade Eine dramatiſche Dichtung in 7 Bil⸗ dern von Gerhart Hauptmann Anfang 20 Uhr Ende 22.30 Uhr Neues Theater Mannheim Dienstag, den 21. Dezember 1937 Vorſtellung Nr. 23 Mannheimer Kulturgemeinde Ebaniſche Nacht Heitere Oper in zwei Akten(nach Heinrich Laube) von Eugen Bodart Anfang 20 Uhr. Ende etwa 21.45 Uhr. Aaaa EAEIBZAMK Donnerst. früh 8 Unr Kunfleisch Anf. 600 Haus für Bürobe darf früher 9 6, 3 Ruf 26242— 1, 13 Mannnk LICMTSPIEL E cEαπφει— bas moderno Tnostor im duden uor taut oie grobe 4 Ah heute bis einschl. Donnerstag: Weinachte⸗* 4 5 flte Piano Heckel o 3, 10 Kunststraße Empfehle auf die Ffeiertage prima Ceig-und Rotweine V. M. 0. 65 bis.— in Literfl. u. offen Gastspiel —* A. 4 Alb— anos Bombenprogramm Hittwoch 16 Uhr: Hausfrauen-Vorstellung Donnerstag 10 Uhr: Tanz-Variete Votverkeuf für Weihnachten und Silvester töglich o bis 20 Uhr: Libelle- Bũro und-Kdsse * KI NIK„ WINTERSPORTPTLAT2 Waldkatzenbaeh 3 Bahn- und Postautoverbindung Eberbach 80 T. 76 Ein n der ſüdlich Wakayama iſt ein euer vollkommer Bei der Brand ien Meldungen i bommen, daruntei eer Das unglück mng eines Films der ſich 300 Schi eingefunden hatte und das ganze weniger Minuten nuso rans Gasthof.pens.aum Katzenbuc 1 7, 15 Zimmer fließ. Wasser, Zentralheizung./ Eigene Melzz Pension ab.50 Mk. 50 Betten. Prospekte. 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