anuar 1938 ben war, ge⸗ e in den Un⸗ ſofort durch ſein Zuſtand den Arzt für h. ody(Maſſo⸗ hes Tanzver⸗ vhackeren Leu⸗ dyer wußten, erwehrleuten überm Kopfe kte das Tanz⸗ te ſich könig⸗ mung drang “ Die Feuer⸗ hin zu ihrer äude war es, rgnügen nur haar Freiwil⸗ hat. ann“ ſonders gut kennen, d Bellebiheit mehr lle Witze, die über vie das Publikum; brigen aber hat er n, Tag um Tag tzbach ng erk iernt darin Göring litfker, als Beauf⸗ Zeniralverlag inchen/ Hurch —————— IIIizttuktkxtzitil cl. er daß- J. Je. Sie gof o siche- n, ouch Deshalb eigen- benüt- worde nesigen igen im Mann- rr-aopeceeneee raneme. IIIHIIIA — Verlag u. Schriftleitung; Mannheim, B 3, banner“— 4 ke—◻— 12mal. Bezugs Trägerlohn; durch die Poſt.20 RM.—*— 63,6 f. eld. Ausgabe B erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei die Poſt.70 RM.(einſchl. 49,28 Pf. 14/½15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das preiſe: Frei Haus monatl..20 RM. u. 50 Pf. u. oſtzeitungsgebühr) zuzügl. 72 Pf. Beſteli⸗ 475 monell..70 1m 5 e 30 Pf. Träger⸗ 2 tellgeld ohn; dur ngsgebühr) zuzuͤgl. 42 816 die Zeitung am Erſcheinen(auch d. hoͤh. Gewalt) verhind., beitebt 1291 Unſpr. auf liticheldiaung. Früh⸗Ausgabe A 8. Iahrgeng MANNHEIM 4 im Kextteil 60 Millimeterzeile iin Textteil 45 Pf meterzeile 4 füllungsort: Nummer 18 Anzeigen; Geſamtauflage: Die 12 alt. Millimeter Pf. Manabeimer Ausgabe: Die 12 .Schwetzinger und a n W 5 r and: bhafen a. Rh. 4960., Verlagsort Mannheim.— 4 i eile 15 Pf. Die 4 alt. Millimeterzeile ge afl. Aulnimkterzeile 10 Die 49efalt einheimer Ausgabe: Die I2geſpalt. 2 und Er⸗ ng annheim. Poſtſcheckkonto: Lud 10 bens a. Mittwoch, 12. Januar 1938 Dee Golbiet⸗GHetwerkichaften vefümmen jetht den Kurs der Aumierdamer Internalionale Neles von dicher/ verkal im Cemel/ Cofh weriolun den Kanpf Der politijche Tag O Zu den Kämpfen um Teruel, der alten kleinen Biſchofsſtadt nahe der Mittelmeer⸗Rüſte der ſpaniſchen Halbinſel, muß einmal klipp und klar etwas geſagt werden. Es kann heute kei⸗ nem Zweifel mehr unterliegen, daß ſowohl die Lügenhaftigkeit der Meldungen aus den gif⸗ tigen Quellen der Valencia⸗Bolſchewiſten als auch einige Nachrichten aus der nationalen Front ein ſchiefes Bild von dieſen Kämpfen ergeben haben. Tatſache iſt, daß die roten Hor⸗ den unter Zuhilfenahme vor allem ſowjetruſſi⸗ ſchen Nachſchubs am 15. Dezember zu einem XAA 5*1, N , 3 5 ſhez,,. z Zge e CODe⏑&. ——eene e *2. 7 S S r. m, Abarun-. 3 5 S„% Ag * 3— 1 We me ** 5*—— 80 4 27 S.. Los Morones 11 Tn Gosegal, Fonezg ſi. 50 eſame 9 „* S 4 2 3 Hob, Fur 27 V ecZe ½½½e Sturm auf die von den Nationalen beſetzte, aber von drei Seiten durch die Roten um⸗ ringte Stadt angeſetzt haben. Dabei boten ſie ſo viele Menſchen, ſo viele Geſchütze und andere ſchwere Kampfmittel auf wie zuvor noch nie an einer Stelle der langen Bürgerkriegsfront. Das hatte ſeine Gründe. General Franco war dabei, irgendwo in Spanien eine große Offenſive vor⸗ zubereiten. Die Roten wollten nun dieſen Anſturm auf ihre Linien dadurch abwenden, daß ſie plötzlich gen Teruel losgingen und ſo die Nationalen zwangen, von ihrem ſtrategi⸗ ſchen Plan Abſtand zu nehmen und zunächſt einen Teil der nationalen Kräfte in und um Teruel einzuſetzen. Es gelang dann den Ro⸗ ten mit vieler Mühe, einen Teil der Stadt ein⸗ zunehmen und die Reſte der nationalen Gar⸗ niſon im Seminar von Teruel und im Kloſter Santa Clara zu umſchließen. Franco zögerte nicht lange und ſetzte zum Gegenſtoß an. Es iſt nicht genau bekannt, wieviel Diviſionen er von Norden her auf der einzigen ihm zur Verfü⸗ gung ſtehenden Straße nach Teruel warf. Es gelang ihm auf jeden Fall, mit Wucht die erſten Stellungen der Roten zu überrennen und die Höhe„Muela de Teruel“, die die Stadt be herrſcht, zu erreichen. Beim Leſen der Meldun⸗ gen aus jenen Tagen entſtand wohl in der gan⸗ zen Welt der Eindruck, Franco habe bei Teruel bereits einen völligen Sieg errungen und die gonze Stadt zurückerobert. Dem iſt aber nicht ſo. Die nationale Garniſon von Teruel Das Bündnis mit Jouhaux ratiſiziert DNB Moskau, 11. Januar. Das Präſidium des Zentralrats der Sowjet⸗ gewerkſchaften veröffentlicht in der Gewerk⸗ ſchaftszeitung„Trud“ einen Beſchluß, in dem die unlängſt mit den Vertretern der Amſter⸗ damer Gewerkſchafts⸗Internatio⸗ nale in Moskau geführten Beſprechungen gut⸗ geheißen werden. Das Präſidium des Zentral ⸗ rats der Sowjetgewerkſchaften beſtätigt ferner die Bedingungen, die für die Vereinigun g der Sowjetgewerkſchaften mit der Amſterdamer Gewerkſchafts⸗Internationale„auf der Grundlage des Kampfes gegen Krieg und Faſchismus in der ganzen Welt“ aufgeſtellt wurden. Mit dieſem Beſchluß hat die Leitung der Sowjetgewerkſchaften, die im November 1937 zwiſchen Vertretern des Zentralrats der Sow⸗ jetgewerkſchaften und Delegierten der Amſter⸗ damer Internationale(an deren Spitze der Franzoſe Jouhaux ſteht) getroffenen Abmachun⸗ gen offiziell ratifiziert. Dem Eintritt der Sowjetgewerkſchaften in den Amſterdamer Verband ſteht jetzt von ſeiten Moskaus nichts mehr im Weg. Freilich hat die Leitung der Amſterdamer Internationale die Abmachungen mit Moskau noch nicht ratifiziert. Der Beſchluß des Zentralrats der Sowjetgewerkſchaften wird übrigens nur in dem genannten Blatt veröf · fentlicht und mit keinem Wort kommentiert. * Die Ratifizierung der zwiſchen Jouhaux und der„Profintern“, der Kommuniſtiſchen Gewerk⸗ ſchafts⸗Internationale, getroffenen Abmachun⸗ gen durch Moskau, bevor die Amſterdamer Brüder in Marx ſich mit dem Problem befaßt haben, beweiſt die Eile, die Moskau ange⸗ ſichts der Ereigniſſe in Spanien, aber natürlich auch im Zuſammenhang mit der innenpolitiſchen Lage in Frankreich hat. Moskau liegt daran, aus dem Stadium des Verhandelns herauszukommen und die„prak⸗ tiſche Arbeit“ aufzunehmen. Daß dieſe Arbeit voll und ganz im Zeichen der Kommuniſten ſtehen wird, bedarf keines Beweiſes. Die Frage „Wer hat wen geſchluckt?“, die insbe⸗ ſondere in Frankreich die Gemüter erregt hat. wird mit dem Tag zu Dimitroffs Gunſten ent⸗ ſchieden ſein, an dem er die Möglichkeit erhält, in⸗ nunmehr vergrößertem Rahmen ſeine„Tak⸗ tik des trojaniſchen Pferdes“ durchzuführen. Ein zondeewagen für dr. Filchner Der Nationalpreistrãger kam„unbehelligi“ nach Frankfurt Frankfurt a.., 12. Jan.(Eig. Bericht.) Der Forſchungsreiſende und Nationalpreis- träger Dr. Wilhelm Filchner traf— wie einem Teile unſerer Leſerſchaft ſchon bekannt— am Dienstagmorgen um 5,17 Uhr, von Lugano kommend, mit ſeiner Tochter Erika auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt am Main ein und Am kommenden Samstag Grundsteinlegung der 10 Adolt-Hitler-Schulen Scherl-Bilderdienst-M Im Rahmen einer besonderen Feier wird am kommenden Samstag in Waldbröhl in Anwesenheit des Reichsiugend- führers Baldur von Schirach und des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley die Grundsteinlegung für 10 Adolf-Hitler- Schulen vorgenommen. Hier sieht man das Modell der Adolf-Hitler-Schule in Heiligendamm im Gau Mecklenburg. blieb von den Roten umſchloſſen, wäre aber zweifellos in dieſen Tagen auch befreit worden. Während nun Francos Truppen trotz bitter⸗ kaltem, ſchneereichem Winterwetter emſig den Endſpurt ihres Vormarſches vorbereiteten und durch umfaſſende Umgehungsmanöver die Rück⸗ zugsverbindungen der roten Brigaden bedroh ten und zum Teil ſogar abſchnitten, hat der Kommandant der nationalen Garniſon in Teruel die Sache ſeines Vaterlandes verra⸗ ten. Nach 23tägigem Widerſtand ergab er ſich den Roten, weil er nicht mehr Schneid genug beſaß, auf den Entſatz durch Francos Truppen zu warten. Man darf dieſe Haltung des Stadt⸗ kommandanten Rey'Hancourt mit den Worten Queipo de Llanos wohl eines der in⸗ famſten Verbrechen des ſpaniſchen Befreiungs⸗ kampfes nennen. Man muß das ſogar tun, weil jetzt durch dieſe Feigheit eines Offiziers das Seminar und das Kloſter von Teruel, die beiden letzten Widerſtandsneſter der Nationalen innerhalb der alten Biſchofsſtadt, in die Hände der Roten gefallen ſind und dadurch auch die Situation der auf Teruel anſtürmenden na⸗ tional⸗ſpaniſchen Truppen offenbar ſehr er⸗ ſchwert worden iſt. Wir zweifeln aber nicht daran, daß der Mut und die Ausdauer der Franco⸗Truppen auch an dieſer Stelle der 1300 Kilometer langen ſpaniſchen Bürgerkriegsfront zuletzt den Sieg davontragen werden. begab ſich ſofort in ein bekanntes Frankfurter Hotel, wo er Wohnung nahm. Dr. Filchner hatte gebeten, von jedem Emp⸗ fang abzuſehen. Aus dieſem Grunde erklärte es ſich auch, daß der Forſcher nur von einigen Bahnbeamten erkannt wurde und„unbehelligt“ ſein Hotel erreichte, wo er den ganzen Tag lang für niemand zu ſprechen war. Um läſtige Be⸗ ſucher fernzuhalten, hatte Filchner ferner ſeinen Aufenthaltsort in Frankfurt geheimhalten laſſen. Schon bei ſeiner Abfahrt in Lugano hatte der Forſcher das Zugperſonal gebeten, jede noch ſo gut gemeinte Kundgebung zu vermeiden. Tatſächlich gelang es ihm dann auch, die Strecke Ernste Besorgnisse um die Königin von Dänemark Die Königin von Dänemark, die in den letsten Jahren mehrmals ernstlich erkrankt war, mußte sich einer dritten Operation unterziehen. Der Zustand der Königin, die jetzt 58 Jahre alt ist, wird von den Aerzten als ernst bezeichnet. Scherl-Bilderdienst-M Lugano Frankfurt— dabei wurde gegen 4 Uhr früh auch Mannheim berührt— faſt uner⸗ kannt zurückzulegen. Am Mittwoch um.44 Uhr wird Dr. Filch⸗ ner nun mit einem fahrplanmäßigen D⸗Zug „Hakenkreuzbanner“. Mittwoch, 12. Januar 10³8 Frankfurt verlaſſen und mit ſeiner Tochter a m Nachmittag in Berlin eintreffen. Die Reichsbahn hat dem Nationalpreisträger für dieſe Fahrt von Frankfurt nach Berlin einen Sonderwagen zur Verfügung geſtellt, der an den D⸗Zug angehängt wird. Wie noch bekannt wird, unterzeichnete Dr. Filchner während ſei⸗ nes Aufenthaltes in Frankfurt einen Gruß an das deutſche Volk, in dem es hieß:„Bei mei⸗ ner Ankunft in Frankfurt herzliche Grüße allen Freunden! Frankfurt am Main, den 11. 1. 38. Dr. Filchner.“ Uoch eine Unterredung mit Filchner Unſer Frankfurter Bruderblatt, das dem Forſcher bereits Willkommengrüße nach Port Said gedrahtet hatte, erhielt am Dienstagnach⸗ mittag eine telegrafiſche Einladung, Dr. Filch⸗ ner in ſeinem Hotel in Frankfurt aufzuſuchen. Gut gelaunt empfing der Aſienforſcher dann einen NS⸗Schriftleiter zu der erſten Unter⸗ redung auf deutſchem Boden. Wenn man geglaubt hatte, einen Forſcher anzutreffen, der der Ruhe und Schonung bedarf, ſo wurde man angenehm enttäuſcht. Bei ſeinen 61 Le⸗ bensjahren und mehr noch trotz der vielen Schickſalsſchläge der letzten Jahre machte Dr. Filchner einen ſehr friſchen, ja man möchte faſt ſagen, unternehmungsluſtigen Ein⸗ d ruck. Er ſprach ſchnell, kurz und bündig und verleugnete den ehemaligen Offizier in keiner Minute. Als ihn das Blitzlicht eines Fotografen ſtörte, meinte er reſigniert;„Kinder, das iſt ja faſt wie im Schützengraben“. Die flfrika-Flieger ſind nunmehr in Tamanraſſet eingetroffen DNB Berlin, 11. Januar. Die Teilnehmer am Touriſtik⸗Wettbewerb des Internationalen Sternfluges von Hog⸗ gar, unter ihnen auch die drei deutſchen Meſſerſchmitt⸗Flugzeuge, ſind heute in Taman⸗ raſſet(Hoggar⸗Gebirge) eingetroffen. förmigen Konferenztafel Beseiigung der japanſeinclichen Chinã · Regierung „„bu Tokio, 11. Januar. Die angekündigte große Konferenz beim japaniſchen Kaiſer, die nach den vorlie⸗ genden Berichten eine Stunde gedauert hat, wird von der geſamten japaniſchen Preſſe als ein hochbedeutſames hiſtoriſches Ereignis gefeiert. Ueber den Verlauf der⸗Sitzung wird bekannt, daß die Vertreter von Heer und Marine, die Mitglieder der Regierung ſowie die Angehöri⸗ gen des Geheimen Staatsrates an der hufeiſen⸗ im Kaiſerpalaſt in Gruppen geordnet den Bericht des Miniſterprä⸗ ſidenten Fürſt Konoe angehört hätten. Der Miniſterpräſident hat danach Japans Haltung gegenüber China eingehend erläutert und die Vorſchläge der Regierung, die bekanntlich in der„Beſeitigung der japanfeind⸗ lichen Zentralregierung mit allen Mitteln“ gehenden Beratungen, ſo heißt es in den Berich⸗ ten weiter, und nach ergänzenden Erläuterun⸗ gipfeln, vorgetragen. Nach ein⸗ gen von militäriſcher Seite hätten die Vorſchläge der Regierung die Billigung des Thro⸗ nes gefunden. Hierüber werde in den nächſten Tagen eine Erklärung der Regierung veröffent⸗ licht werden. Anſchließend wurden Miniſterpräſident Fürſt die Feigheit Reu d flaucouets am 23. Tage der Schlacht um leruel Paris, 11. Jan.(Eig. Bericht.) Die Lage in Teruel, über die in den letzten Tagen häufig widerſprechende Meldungen be⸗ kannt wurden, hat ſich inſofern geklärt, als be⸗ ſtätigt wird, daß Oberſt Rey'Hancourt, der nationale Stadtkommandant von Teruel, kapitulie'rt hat. Nachdem Oberſt Rey ſich mtt ungefähr 1500 Mann ſeiner Beſatzung den roten Angreifern ergeben hatte, konnte auch der zweite von den nationalen Truppen in Teruel noch gehalkene Stützpunkt, das Kloſter Santa Clara, nicht mehr verteidigt werden. Die Schuld an dem Fall der Stadt wird von nationaler Seite der Haltung des Stadtkom⸗ mandanten Rey'Hancourt zugeſchrieben. Ge⸗ neral Queipo de Llano bezeichnete zunächſt Reichsminister Darré in Rom Reichsminister Darré, der in Italien den vorlährigen Besuch des italienischen Ministers für Landwirtschaft und Forsten, Rossini, erwidert, während seines Empfanges im Auhßenministerium. Von links: Staatssekretär Backe, Außenminister Graf Cilano, Reichsminister Darré und Minister Rossini. eeeen aeeeengebeneeedren mehermeanmenanmenmmmunaunr ann uanmmehnneneeeneeeeeeeeeeneneneenreaee, eierhaeeeeernee Göring und das Theater Aus dem Buch:„Hermann Göring, Werk und Menſch“. Zentralverlag der NSDaAP, Franz Eher Nachf., München. Als Göring das Amt des, Preußiſchen Mini⸗ ſterpräſidenten übernimmt, ſetzt er ſeine ganze Kraft— obgleich ihn andere ſtaatsmänniſche Sorgen noch viel ärger drücken— für die Wie⸗ dergeburt des deutſchen Theaters ein. Ein nationalſozialiſtiſches alſozialf will er begründen, Künſtler zu National er⸗ ziehen, fortan ſollen nur in der Weltanſchau⸗ ung des Nationalſozialismus verwurzelte Men⸗ ſchen auf preußiſchen Bühnen ſtehen. Erſte Vor⸗ ausſetzung iſt allerdings das Können. Denn man kann wohl aus einem guten Künſtler einen Nationalſozialiſten machen, jedoch nicht ohne weiteres aus einem braven Nationalſozialiſten einen guten Künſtler. Deutſch ſoll der Sinn, deutſch der Trieb und deutſch die Begeiſterung im künftigen Theater ſein. Die wird um ſo größer ſein, je tiefer ſie dem Volkstum ent⸗ ſteigt. Der deutſche Künſtler ſoll der berufene Sprecher der Volksſeele ſein. Von dieſer An⸗ ſchauung aus geht der Miniſterpräſident an die des preußiſchen Theaterweſens eran. Um dem Theaterwirrwarr ein Ende zu be⸗ reiten, ruft er alle preußiſchen Intendanten zu⸗ ſammen und gibt ihnen eine klare Parole. Das kulturelle Bekenntnis des Führers iſt die Grundlage für die Leitung jedes Theaters. Auch im deutſchen Theater muß der Gemeinſchafts⸗ gedanke herrſchen, den der Nationalſozialismus als das beherrſchende ſittliche Prinzip heraus⸗ gebildet hat. Der hervorrägend begabte Künſt⸗ ler wird und muß immer einer Sonderſtellung haben, aber die Diſziplin der künſtleriſchen Ge⸗ meinſchaft darf darunter nie leiden. Fortan ſoll nicht der Star, nicht der einzelne, ſondern das Verhältnis der ganzen Theatergemeinſchaft zur Kunſt über den Ruf einer Bühne entſcheiden. Entſcheidend iſt für Göring die Frage des künſtleriſchen Nachwuchſes.„Suchen Sie und Weltbild M den Verrat dieſes Offiziers, der ſeinen Poſten widerrechtlich verlaſſen habe, als eines der in⸗ famſten Verbrechen der Kriegsgeſchichte.„Wäh⸗ rend ſich der Ring der nationalen Truppen“, heißt es in ſeinem Funkbericht,„jetzt methodiſch um Teruel ſchließt, haben ſich die letzten Ver⸗ teidiger der Stadt ergeben. Sie haben ſich er⸗ geben, weil unſere Truppen ihnen nicht ſchnell genug Hilfe bringen konnten. Die geographi⸗ ſchen Verhältniſſe waren uns beſonders ungün⸗ ſtig, denn wenn es uns auch gelang, die Höhen von Teruel zu nehmen, ſo blieben wir von der Stadt durch den zu dieſer Jahreszeit unüber⸗ ſchreitbaren Fluß getrennt, und alle unſere An⸗ ſtrengungen blieben vergeblich. Der Schnee und die Kälte waren unſere ſchlimmſten Feinde.“ Die Erklärungen von nationaler Seite, wo⸗ nach die Kapitulation auf den großen Gang der Schlacht keinen weſent⸗ lichen Einfluß habe, müſſen auch von rot⸗ ſpaniſcher Seite zugegeben werden. Die Kämpfe im Norden und Süden Teruels werden ent⸗ ſcheiden, wo ſich der Ring der zur Entſetzung herbeieilenden nationalen Truppen immer feſter um die Stellungen der Roten ſchließt. Das krgebnis der faiſerkonferenz in Tokio mit allen itteln“ Konoe und der Kriegsminiſter Sugiyama vom Kaiſer in Audienz empfangen. Kurz dar⸗ auf fand eine Sonderſitzung des Beraterſtabes unter dem Vorſitz von Fürſt Konoe ſtatt. Die Preſſe faßt die Bedeutung des Staatsakts dahin zuſammen, daß dieſe ſeit dem Beginn der Meijizeit fünfte Kaiſerkonferenz ein neues Kapitel der japaniſchen Geſchichte einleite. Gleichzeitig teilen die Blätter mit, daß die Aushebungsverordnung dahingehend geändert worden ſei, daß die Dienſtzeit der In⸗ fanterie allgemein zwei Jahre beträgt und daß die Zulaſſungsbedingungen für die Offiziers⸗ laufbahn erleichtert werden. In den Leitartikeln der Tokioter Blätter vom Dienstag wird allgemein die Einleitung ent⸗ ſchloſſener Maßnahmen gegenüber China gefor⸗ dert.„Tokyo Schimbun“ verlangt die Ab⸗ berufung des japaniſchen Botſchaf⸗ ters und die Kriegserklärung an die Zentral⸗ regierung.„Tokyo Aſahi Schimbun“ weiſt dar⸗ auf hin, daß die Koſten der neuen kriegeriſchen Maßnahmen mehr als vier Milliarden Pen be⸗ tragen würden, aber die ſofortige Zuſtimmung der Finanz⸗ und Induſtriekreiſe zeigten, wie notwendig entſchloſſene Maßnahmen ſeien, wie ſie vom Kabinett beſchloſſen wurden. In fürze Der behandelnde Arzt der holländiſchen Kronprinzeſſin Juliana veröffentlichte am Dienstag eine Verlautbarung, wonach das freudige Ereignis im Hauſe Oranien entgegen vielfach verbreiteten Auffaſſungen erſt nach ein bis zwei Wochen eintreten dürfte. Der Ge⸗ ſundheitszuſtand der Prinzeſſin ſei vorzüglich. — Seit Beginn des Aufrüſtungsprogramms für die britiſche Luftwaffe 1935 hat ſich die Stärke der ſofort einſatzbereiten Luftſtreitkräfte ver⸗ doppelt.* Nach Blättermeldungen wurden am Montag in Madrid durch eine Exploſion hun⸗ dert Perſonen getötet und acht Häuſer⸗ blocks vollſtändig zerſtört. Die Urſache der Ex⸗ ploſion iſt unbekannt. Ein neuer deutſcher Zerſtörer „Bruno Heinemann“ in Dienst gestellt Im. Bremen, 11. Jan.(Eig. Bericht.) Auf der Werft der A. G. Weſer in Bremen erfolgte jetzt die feierliche Indienſtſtellung des erſten Bootes der in Aufſtellung befindlichen 6. Zerſtörerdiviſion. Der neue Zerſtörer erhielt den Namen„Bruno Heinemann“. Damit ehrte unſere Kriegsmarine einen Seeoffizier, der ſein Leben für die Fahne, auf die er geſchworen hatte, gab. In den dunklen Tagen der Novemberrevolu⸗ tion 1918, als die Horden der Meuterer unter Schmähungen und Schüſſen das Niederholen der Kriegsflagge verlangten, da fragte Korvet⸗ tenkapitän Bruno Heinemann keinen Augen⸗ blick nach ſeinem Leben, da dachte er keine Se⸗ kunde an diplomatiſche Ausflüchte und Zweck⸗ mäßigkeitsgründe. Ohne Zögern gehorchte er allein den Geboten der Ehre und Treue, deckte er treu ſeinem Fahneneid die Flagge mit ſeinem Leibe, bis er unter den Kugeln der Aufrührer fiel. „Wir Soldaten der Beſatzung“, ſo rief wäh⸗ rend des feierlichen Uebernahmeaktes der Kom⸗ mandant des neuen Zerſtörers ſeinen Kamera⸗ den zu,„ſtehen vor der Aufgabe, aus 300 Män⸗ nern, aus kunſtvoll gefügtem Stahl und der Vielzahl genial konſtruierter Maſchinen und Apparate ein unteilbares Ganzes zu machen. Erſt wenn wir mit dem Boot in allen ſeinen großen und kleinen Teilen vertraut ſind, wenn wir die ungeheuren Kräfte in ihm unter allen Umſtänden und in jeder Lage beherrſchen, len⸗ ken und ausnützen können, erſt dann verdienen wir die Bezeichnung Kriegsſchiff“. ſieben Sie, ſeien Sie Entdecker!“ Mit dieſer Parole für ſeine Intendanten hat Hermann Göring wenige Monate nach der Machtüber⸗ nahme den Grundſtein für ein Werk gelegt, das ſein Kampfgenoſſe Dr. Goebbels als verant⸗ wortlicher Reichsminiſter für das deutſche Thea⸗ terweſen in jahrelanger und mühevoller Er⸗ R weiter ausgebaut und ſchließ⸗ ich mit einer Meiſterſchaft vollendet hat, die weit über Deutſchlands Grenzen hinaus An⸗ erkennung und Bewunderung gefunden hat. Zum Dank für die grundlenenden Arbeiten des hat der Führer und Reichskunzler im Zuge der Neuordnuna des deutſchen Theaterweſens die Führung der Preußiſchan Staatstheater— zu denen neben der Berliner Staatsoper, dem Staatlichen Schauſpielhaus und ſeinem Tochterinſtitut, dem ſogenannten„Kleinen Haus“, auch das Kaſſe⸗ leir Staatstheater gehört— dem Kunſtſinn Hermann Göring überantwortet und ſeiner un⸗ mittelbaren Führung unterſtellt. Görina hat auch hier das Vertrauen, das der Führer in ihn geſetzt hat, gerechtfertigt und ſeinen Dank dem Führer durch die Leiſtung abgeſtattet, die ſelber eine ſtark ausgeprägte Künſtlerſchaft ver⸗ rät. Er hat dieſes Amt nicht als repräſen⸗ tative Hypothek ſeiner Miniſterwürdg, ſondern als begeiſterter Kunſtfreund übernom̃men, der in keiner Premiere fehlt, der über alle Vor⸗ gänge und Vorbereitungen unterrichtet iſt, der iede künſtleriſche Leiſtung gebührend zu ſchät⸗ zen weiß, der ratend ſeinen Künſtlern ein auter Kamerad iſt, kurzum, der ſelbſt mitten im Theaterbetrieb ſteht. Seiner un⸗ geheuren Arbeitsleiſtung zum Trotz vertieft er ſich in den erſten Jahren, bis das Gebäude ſo ſteht, wie er es aufrichten wollte, mit geradezu ſanatiſchem Eifer in alle Einzelheiten der weit⸗ verzweigten Materie des Schauſpiels und der Oper.„Bis 1934 iſt er faſt jeden zweiten oder dritten Abend in einem der Häuſer.Die Ge⸗ heimräte ſeiner Miniſterien ſchütteln bedenklich den Kopf ob dieſer„Zeitverſchwendung“. Her⸗ mann Göring ſtört ſich nicht daran, er amüſiert ſich nur darüber. Mit Humor erzählt er abends ſeinen Gäſten von der Statiſtik über ſeine ver⸗ ſchiedenen Arbeitsfelder und von dem hohen Anteil, den das Gebiet des Theaters dabei ein⸗ nimmt. Aber wer führen will, muß auch etwas wiſſen. Die Künſtler ſind dankbar für dieſes Intereſſe ihres Schirmherrn. Manche haben früher jahrelang nicht einmal ihren Ge⸗ neralintendanten geſehen. Jetzt reſfi ein ande⸗ rer Geiſt. Hermann Göring intereſſiert ſich für alles, er ſpricht mit den Bühnenarbeitern, läßt ſich die Dekorationen zeigen und die Beleuch⸗ tungsefekte erklären. Er fährt mit den Ver⸗ ſenkpodien in die Untermaſchinexie oder auf den Schnürboden, er beſucht die Künſtler in den Garderoben und hat für jeden ein aufmuntern⸗ des oder witziges Wort. Durch ſeine natürliche und ungezwungene Art erobert er ſich die Her⸗ zer aller im Sturm. Aber Göring bleibt nicht ei ſolchen Aeußerlichkeiten ſtehen. Er iſt tat⸗ ſächlich während der erſten Jahre ſein eigener Generalintendant. Er trifft alle Entſcheidun⸗ gen bis ins kleinſte ſelbſt. Wochenſpielplan, neue Werke, Engagements, Gaſtſpiele, alles läßt er ſich—— Er ſtudiert die Verträge der Künſtler, beſſert ſie auf und ſorgt ſelbſt für ausreichende finanzielle Mittel, die es ermög⸗ lichen, mit dem künſtleriſchen Einzelſtarſyſtem zu brechen und auserleſene Künſtler mehrjährig an die Oper oder an das Schauſpielhaus zu verpflichten. Er ſorgt in den erſten Jahren des Aufbaues dafür, daß dort, wo die ſtaatlichen Etatsmittel nicht ausreichen, durch ſeine Ini⸗ tiative von privater Seite Spenden bereitge⸗ ſtellt werden. Er Zuſch ibt heute noch hier und dort namhafte uſchüffe Bald kennt er den Wirbel des Bühnenbetriebes und das Tempe⸗ rament der Jünger der Kunſt ebenſogut wie die Leute vom Bau. Sänger der verlorenen Heimat Der Bergmanns⸗Dichter Mainka geſtorben Es war im ſchickſalsſchweren Abſtimmungs⸗ jahr 1921. In den Wirren des dritten In⸗ furgenteneinfalls hatte Karl Sczodrok mit ſeiner Schriftleitung des damals führenden Kampfblattes„Der ſchwarze Adler“ Oberſchle⸗ ſien Hals über Kopf verlaſſen müſſen, um das weitere Erſcheinen der Zeitung nicht zu ge⸗ ſährden, und ſo ſaßen wir nun luftig hoch im oberſten Geſchoß der Zentralleitung der Hei⸗ mattreuen in der Taſchenſtraße in Breslau. Da, als die Wogen des Aufruhrs ſich geglät⸗ tet hatten, klopfte es eines ſchönes Tages an die Redaktionsſtube, und herein trat mit einem polternden„Glückauf!“ ein einfacher Mann in den Fünfzigern, den derben Krückſtock in der einen, die unentbehrliche Tabakspfeife in der anderen Hand, eine rauhe Preſſuſkawolke um ſich breitend. Das alſo war Franz Mainka, der treue Mitarbeiter im Abſtimmungskampf der oberſchleſiſchen Heimat. Nichts Beſonderes hatte ihn ſeine Groſchen zuſammen ſuchen hei⸗ ßen, um nach Breslau zu fahren, ſondern er wollte, wie er kurz und bündig angab, nur mal ſehen, wie es ſo gehe und was wir machten. Ja, ſo war er, dieſer wackere Kumpel aus der Kohlenkiſte, der dort unten ſeinen Mann ſtand und auf den wir beſonders ſtolz ſein durften, war er doch eine urwüchſige Natur⸗ begabung, ein rechter Mann aus dem Volke, ein richtiger Volksdichter, der jede Zeile mit Herzblut für ſein angeſtammtes Vatetland ſchrieb. Das iſt der geſchichtliche Karl Mainka, wie er in der Erinnerung ſeines dankbaren Grenzlandes fortleben wird, für und für, ſelbſt wenn ſeine unzähligen Manuſkriptblätter— die er ſelten zuſammenzuhalten verſtand, verweht ſein ſollten und nichts bleibt als die ſtille und doch zukunftsgläubige Schwermut ſeines Liedes „Die verlorene Heimat“, das 1923 preisgekrönt wurde und mit einer Frage an das Schickſal ſchließt: „Es ſchwand mir Jugend, Muttertreue, Die traute Heimat ward geraubt. Geblieben iſt nur bitt're Reue, Ein Dornenpfad, vom Haß beſtaubt— O ſüße Heimat, Zauberland! Wann aibt dich frei des Schickſals Hand?“ Alfons Hayduk. 4 5„ *„BHake: L trei Heute b Göring deutſche der als ei rers die 3 und das( planes tri und Frei kann an d ſeiner Ar Schwierig entgegenſt nationalſo Hand beſe möglich“ verſtanden das Gelin engeren auch das geiſtert. Vertr iſt der Gr Ende des voller For ſchen Arbe Durchführ iſt und be lung durch Das deu Manne, d ſchwierigſt Deutſchlan mann Gö Preußen ſ einer neue ſozialiſtiſck dete— auch planes vol burtstage, chen, wie Kräfte daf Herman ſten Mitkä des Führe. hältnis z! offenbart f ſozialiſtiſch führt wird Krieges m zeit auf d tragen hab Bild von ring mit ſ eben erſchi ters des Miniſteria ſonders ei darin das ſchichte der Beauft Führer bef Abſchnitt d weil er M riſiert. fus dem „Nürnbe hat ein fe Straßen d tionalſozia Parteitag parteit⸗ Kongreßha Jahre geül Proklamat Rio giyama Kurz dar⸗ aterſtabes att. 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Januar 1938 Des Führers treuester Paladin Heute begeht Miniſterpräſident Generaloberſt Göring ſeinen 45. Geburtstag. Das ganze deutſche Volk grüßt an dieſem Tage den Mann, der als einer der ülteſten Mitſtreiter des Füh⸗ rers die Verantwortung für die Durchführung und das Gelingen des gigantiſchen Wirtſchafts⸗ planes trägt, der Deutſchlands Unabhängigkeit und Freiheit ſichern ſoll. Hermann Göring kann an dieſem Tage mit Stolz auf den Erfolg ſeiner Arbeit zurückblicken. Die gewaltigen Schwierigkeiten, die ſich anfänglich dem Plan entgegenſtellten, hat der alte Vorkümpfer der nationalſozialiſtiſchen Bewegung mit eiſerner Hand beſeitigt. Für ihn gibt es das Wort„Un⸗ möglich“ nicht, und er hat es in kurzer Zeit verſtanden, ſeinen unumſtößlichen Glauben an das Gelingen des Werkes nicht nur auf ſeine engeren Mitarbeiter zu übertragen, ſondern hat auch das ganze Volk für dieſe Aufgabe be⸗ geiſtert. Vertrauen gegen Vertrauen, das iſt der Grundſatz Hermann Görings, den er zu Ende des vergangenen Jahres in eindrucks⸗ voller Form verwirklichte, als er für den deut⸗ ſchen Arbeiter, der in beſonderem Maße an der Durchführung des Vierjahresplanes beteiligt iſt und beteiligt ſein muß, die Feiertagsbezah⸗ lung durchſetzte. Das deutſche Volk vertraut deshalb auch dem Manne, dem der Führer eine der größten und ſchwierigſten Aufgaben beim Aufbau des neuen Deutſchland anvertraute. Wir wiſſen, daß Her⸗ mann Göring— ſo, wie er einſt das rote Preußen ſäuberte und ſpäter mit der Schaffung einer neuen deutſchen Luftflotte dem national⸗ ſozialiſtiſchen Reich eine wirkſame Waffe ſchmie⸗ dete— auch das Werk des zweiten Vierjahres⸗ planes vollenden wird. Heute, an ſeinem 45. Ge⸗ burtstage, erneuern wir das Verſpre⸗ chen, wie bisher dabei mitzuhelfen und alle Kräfte dafür einzuſetzen. Hermann Göring ſteht als einer der treue⸗ ſten Mitkämpfer ſeit 15 Jahren an der Seite des Führers. In dieſem unerſchütterlichen Ver⸗ hältnis zwiſchen Führer und Gefolgsmann offenbart ſich die feſte Grundlage des national⸗ ſozialiſtiſchen Staates, der von Männern ge⸗ führt wird, die die Kameradſchaft des großen Krieges und der nationalſozialiſtiſchen Kampf⸗ zeit auf die Praxis der Staatsführung über⸗ tragen haben. Wir erhalten ein ausgezeichnetes Bild von dem Verhältnis, das Hermann Gö⸗ ring mit ſeinem Führer verbindet, aus dem ſo⸗ eben erſchienenen Buche eines engen Mitarbei⸗ ters des preußiſchen Miniſterpräſidenten, des Miniſterialdirigenten Erich Gritzbach. Be⸗ ſonders eindrucksvoll und aktuell erſcheint uns darin das Kapitel, das ſich mit der Vorge⸗ ſchichte des Vierjahresplanes und der Beauftragung Hermann Görings durch den Führer beſchäftigt. Wir bringen deshalb dieſen Abſchnitt des Buches hier zur Veröffentlichung, weil er Menſch und Werk am beſten charakte⸗ riſiert. gus dem Göring⸗-Buch: „Nürnberg, die Stadt der Reichsparteitage, hat ein feſtliches Kleid angelegt. Durch die Straßen der Stadt wogen die Kolonnen der na⸗ tionalſozialiſtiſchen Bewegung. Der vierte Parteitag des Dritten Reiches, der Reichs⸗ parteitag der Ehre, iſt eröffnet. In der Kongreßhalle verlieſt nach der nun ſchon vier Jahre geübten Tradition Gauleiter Wagner die Proklamation des Führers, die Zeugnis ablegt Viermal Hlermann Görlng. Wir sehen ihn hier am Rednerpult, aus zahllosen Ver- sammlungen der Kampfzelt und vor allem aus dem Reichstag, dessen Präsident Hermann Ghbring ist, bekanut. Das zweite Bild zeigt ihn uns als Reichsforstmeister und begeisterten Waid- mann. Dann ein Foto vom vorigen Geburtstag des Ministerpräsidenten: mit Stabschef Lutze be- gab Göring sieh damals zu dem SA-Aufmarsch, der ihm zu Ehren in Berlin stattiand. Das letzte von der ungeheuren Leiſtung der vergangenen vier Jahre, die aber zugleich auch den Auf⸗ gabenkreis der Männer der Partei und des Staates für die Zukunft umreißt. Nach der Beſeitigung der größten wirtſchaft⸗ lichen und ſozialen Notſtände, der Beſeitigung der Arbeitsloſigkeit und der Rettung des deut⸗ ſchen Bauerntums aus ſeinem Niedergang, nach der Wiederherſtellung der deutſchen Ehre durch Wiedergewinnung der deutſchen Wehrfreiheit und dem Neuaufbau der deutſchen Wehrmacht geht der Führer ſofort an die große Aufgabe der Sicherung und organiſchen Untermauerung der bisher erzielten Erfolge. Keine Gefahr ſoll dem begonnenen Aufbauwerk drohen können. Im Innern durch die Kraft und den Geiſt des nationalſozialiſtiſchen Gedankengutes gefeſtigt, Bild zeigt uns Hermann Göring, den verdienten Kampfilieger und Führer der Richthofenstaffel aus dem Weltkrieg, am Steuer seiner roten Ju-52. 7 begluichiounòchen Mermamn Goring (Bild-Archiv) vom Ausland aber durch die Abgeſchloſſenheit der einzelnen Volkswirtſchaften und weltwirt⸗ ſchaftlichen Tendenzen noch behindert, gilt es jetzt, dieſes Werk durch die wirtſchaftliche Frei⸗ heit und Unabhängigkeit Deutſchlands zu krönen: „In vier Jahren muß Deutſchland unab⸗ hängig ſein von allen jenen Stoffen, die ir⸗ gendwie durch deutſche Fähigkeit und durch unſere Chemie und Maſchineninduſtrie ſowie durch unſeren Bergban ſelbſt geſchaffen werden können. Die notwendigen Anordnungen zur Durch⸗ führung dieſes gewaltigen deutſchen Wirtſchafts⸗ planes habe ich ſoeben erlaſſen. Die Ausfüh⸗ rung wird mit nationalſozialiſtiſcher Energie und Tatkraft erfolgen!“ Der Vierjahresplan ist verkündet Nur wenige kennen die Zuſammenhänge. Um die zum Teil widerſtrebenden Anſichten und Wünſche der beteiligten Reſſorts einander an⸗ zugleichen und auch die notwendige Zuſammen⸗ faſſung aller Kräfte einheitlich auszurich⸗ ten, war die Schaffung einer Spitzenſtelle not⸗ wendig geworden, der in den grundſätzlichen Fragen der deutſchen Wirtſchaft die Steuerung und Führung obliegen mußte. Reichskriegs⸗ miniſter Generalfeldmarſchall von Blomberg, Miniſter Kerrl und Reichsbankpräſident Schacht gingen im Frühjahr 1936 zum Führer und ba⸗ ten ihn, Göring mit dieſem verantwortungs⸗ vollen Amt zu betrauen. Im April 1936 hat dann der Führer Hermann Göring beauftragt, die letzte Entſcheidung in allen Fragen der Rohſtoff⸗ und Deviſenbewirtſchaftung zu treffen. In aller Stille hat dann dieſer Rohſtoff⸗ und Deviſenſtab gearbeitet. Laufend berichtete Her⸗ mann Göring dem Führer. Nach Tagen ſtiller Arbeit auf dem Berghof gab der Führer am 2. September dem Miniſterpräſidenten ein⸗ gehende Weiſungen über den Neuaufbau der nationalſozialiſtiſchen Wirt⸗ ſchaft, die für die Gegenwart und die Zukunft das Leben Deutſchlands entſcheidend beſtimmen ſoll. Es iſt ein bis in alle Einzelheiten ausge⸗ arbeiteter Wirtſchaftsplan, den nur die Perſön⸗ lichkeit des Führers, ſein Mut und ſein Weit⸗ blick in ſo ungeheurer Größe geſtalten konnte. „Nie habe ich einen tieferen Eindruck von der Kraft des Führers, der Logik und der Kühnheit ſeiner Gedankengänge empfunden als in dieſer Stunde“, ſagte Göring bei ſeiner Rückkehr vom Oberſalzberg. Das Ausland wird Augen ma⸗ chen. Aber vorläufig wird noch ſtill auf Wei⸗ ſung des Führers weitergearbeitet. Vier Wo⸗ chen anſtrengendſter Arbeit, der Vorbereitung und Organiſation vergehen, bis am 18. Oktober 1936 der Führer die„Erſte Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes“ verkündet: „Die Verwirklichung des von mir auf dem Parteitag der Ehre verkündeten Vierjahrespla⸗ nes erfordert eine einheitliche Lenkung aller Kräfte des deutſchen Volkes und die ſtraffe Zuſammenfaſſung aller einſchlä⸗ gigen Zuſtändigkeiten in Partei und Staat. Die Durchführung des Vierjahresplanes über⸗ trage ich dem Miniſterpräſidenten Generaloberſt Göring. Miniſterpräſident Generaloberſt Göring trifft die zur Erfüllung der ihm geſtellten Aufgabe erforderlichen Maßnahmen und hat ſoweit die Befugnis zum Erlaß von Rechsverordnungen und allgemeinen Verwaltungsvorſchriften. Er iſt berechtigt, alle Behörden, einſchließlich der oberſten Reichsbehörden, und alle Dienſtſtellen der Partei, ihrer Gliederungen und der ihr an⸗ geſchloſſenen Verbände anzuhören und mit Wei⸗ ſungen zu verſehen. Berchtesgaden, den 18. Oktober 1936 Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler.“ Mit dieſem Auftrag des Führers iſt Göring eine Generalvollmacht von weittragender Be⸗ deutung übergeben. Sie hat kaum ein Bei⸗ ſpiel in der Welt. Immer hat Göring in ſeiner ſoldatiſchen, politiſchen und ſtaatsmän⸗ niſchen Laufbahn dem„Unmöglich“ ein ſieg⸗ haftes„Dennoch“ entgegengeſtellt, wenn der Führer ihm beſonders ſchwierige Aufgaben übertragen hat. Für eine ſolche Umgeſtaltung des deutſchen Lebens, wie der Führer ſie ſieht, gibt es keine Vorbilder. Aber Göring hat auch die Luftwaffe ohne Vorbilder geſchaffen. Er wird mit der gleichen Energie auch die neue deutſche Wirtſchaft geſtalten!“ reichen Nouenberg dlie Nandl Das geistige Schwert der NSDAP Als der Führer im Januar 1934 Alfred Roſenberg mit der Ueberwachung der ge⸗ ſamten geiſtigen und weltanſchaulichen Schu⸗ lung und Erziehung der NSDAP betraute, wurde dieſe Ernennung von allen National⸗ ſozialiſten und aufrichtigen Deutſchen mit Freude begrüßt. Stellte ſie doch für jeden Volks⸗ genoſſen einen Appell zu weiterem kompromißz⸗ loſen Einſatz für die Durchdringung des geſam⸗ ten deutſchen Volkes mit nationalſozialiſtiſcher Weltanſchauung dar. Wenn wir heute am 45. Geburtstag Alfred Roſenbergs rückwirkend die geiſtige Entwicklung der letzten vier Jahre über⸗ ſehen, können wir mit Genugtuung feſtſtellen, wie die Kämpfe um die Geſtaltung der Idee durch die ſelbſtſichere Haltung Alfred Roſen⸗ bergs zielſtrebig vorgetragen und die geiſti ge Erneuerung auf allen Gebieten des kulturellen, wiſſenſchaftlichen und politiſchen Lebens durchgeſetzt wurde. Die Unberührtheit der nationalſozialiſtiſchen Idee wurde gegen jeden fremden Einmiſchungs⸗ verſuch verteidigt und bei allen Auseinander⸗ ſetzungen mit den alten Mächten gewahrt. Dar⸗ über hinaus verdanken wir Alfred Roſenbergs klarer Interpretation jenen geiſtigen Rück⸗ Bildarchiv Der Nationàlpreisträger Alfred Rosenberg halt in dem Umbruch unſerer Tage, der not⸗ wendig iſt, um die innere Ausrichtung aller Or⸗ ganiſationen und Verbände zu gewährleiſten. Die Perſon und das Werk Alfred Roſenbergs ſind ſcharf gekennzeichnet. Das Werk, Aufſätze, Bücher und Schriften umfaſſend, dient in man⸗ nigfaltigſter Auslegung jenem einen großen Ziel, das Wertbewußtſein unſerer Tage zu ver⸗ tiefen und auf die Lebensgeſtaltung des Volkes fruchtbar anzuwenden.„Der Mythos des 20. Jahrhunderts“ ſtellt jene umfangreiche geiſtige Arbeit dar, deren kühne und weite Sicht jeden nationalſozialiſtiſchen Kämpfer mit Be⸗ wunderung und tiefer Dankbarkeit erfüllt. Die Aufrichtigkeit und Ritterlichkeit, mit der Alfred Roſenberg den weltanſchaulichen Kampf führt, wird unterſtrichen durch die ſchlichte und ein⸗ ſache Größe ſeiner Perſon. Alfred Roſenbergs geſchichtliches Verdienſt iſt es, die Revolution des Nationalſozialismus in das Gebiet des geiſtigen Umbruches hinüberge⸗ führt und dem Denken einer verfallenen Zeit die aufbauenden ſchöpferiſchen Grundwerte der nationalſozialiſtiſchen Weltanſchauung entgegen⸗ geſtellt zu haben, die für die geſamte geiſtige und wiſſenſchaftliche Entwicklung der kommen⸗ den Jahre von grundlegender Bedeutung ſind. In ſtiller Arbeit, ohne Phraſe und be⸗ ſondere Hervorkehrung hat er die gei⸗ ſtigen Grundlagen des Nationalſozialismus, die — Mittwoch, 12. Januar 1938 wehr feindlicher Bombenflugzeuge durch Sperr⸗ netze, beſtehend aus an Ballonen aufgehängten Stahlkabeln. Während man im Weltkriege„Git⸗ ter“ verwendet habe, die aus vier bis fünf Bal⸗ lonen mit Zwiſchenkabeln beſtanden hätten, habe man ſich jetzt dazu entſchloſſen, Feſſel⸗ ballone an einem einzigen dünnen Stahlkabel, und zwar in unregelmäßigen Abſtünden voneinander, aufſteigen zu laſſen, ſo daß ſozuſagen ein„Wald tödlicher Kabel“ das Anfliegen feindlicher Bomber verhindere. »Ein Flugzeug mit einer Flügelſpannweite von 12 Meter habe eine Chance:4, um dieſe Sperre paſſieren zu können. Wenn das feind⸗ liche Flugzeug etwa ſeine Geſchwindigkeit her⸗ zhmindere, um der Kabelſperre rechtzeitig aus⸗ weichen zu können, werde es eine leichte Beute der Flugabwehrartillerie. Eine andere Frage ſei die der Höhe dieſes„Kabelwaldes“. Ein moder⸗ ner Bomber habe eine Steigfähigkeit bis zu 9000 Meter. Eine ſolche Höhe könne die Kabel⸗ Die Verletzlichkeit der Ballone ſei ein Pro⸗ blem, das man mit Aufmerkſamkeit ſtudiert habe. Bei hellem Wetter müſſe tagsüber natur⸗ gemäß damit gerechnet werden, daß der Feind die Ballone abſchieße. Bei hellem Wetter ſei die Treffſicherheit der Flugabwehrartillerie jedoch auch bedeutend geſteigert gegenüber ſchlechtem Wetter oder Nachtzeit. Vor allem zur Nachtzeit und bei unſichtigem Wetter werde ſich die Kabel⸗ ſperre als ſehr vorteilhaft erweiſen. Zur Ver⸗ teidigung des wichtigſten Teiles Londons ſeien etwa 600 Ballone ausreichend. Im Kampf gegen die Ballonſperren werde ſich der Feind wahrſcheinlich dadurch helfen, daß den Bombenflugzeugen„Ballon-⸗Räum⸗Flug⸗ zeuge“ vorausfliegen würden. Zur Bekämpfung dieſer„Ballon⸗Räumer“ könne man jedoch Bal⸗ lone mitexploſiver Ladung aufſteigen laſſen, die man vom Boden aus durch einen elektriſchen Kontakt zur Entzündung bringe, ſo⸗ bald ein feindliches Flugzeug ſich nähere. Die „Ballon⸗Barrage“⸗Abteilungen würden ſehr mobil ſein, ſo daß es möglich ſein werde, ihren Standort äußerſt ſchnell zu wechſeln. gebracht haben. Auch hier ſitzen„Emigranten“ In dieſe Grenzzone hat ſich auch ein Teil des lichtſcheuen Geſindels geflüchtet, das ſich zur Zeit der Herrſchaft des Marxiſten Nicole in Genf gemütlich niedergelaſſen hatte, am Tag ſeines Sturzes den Kanton aber fluchtartig ver⸗ ließ. Wie es heißt, ſoll die franzöſiſche Polizei dieſe„Emigranten“ inzwiſchen auch ihrerſeits „ausgemuſtert“ haben. Seit einigen Monaten gibt es nun in der Zone und ihrer Umgebung ein neues Problem, das namentlich in Genf Erregung ausgelöſt hat. Seit dem letzten Frühjahr wird die Zone nämlich mit zollfreiem Benzin beliefert. So koſtet das Benzin dort nach dem heutigen Kurs nur 20 Schweizer Rappen, während in der Schweiz det Liter 45 Rappen koſtet. Die Folge iſt, daß die Tankſtellenbeſitzer an der Grenze auf Schweizer Boden das Nachſehen haben. Die Schweizer Zollbeamten notieren zwar gefliſſent⸗ lich den Benzininhalt jeden Wagens, der in die Zone fährt oder aus ihr zurückkommt. Und doch der Condoner flusſchuß tagte mal wieder und bewilligte Geld, um die Ahhefõrderung der„Freiv/illigen“ aus Spanien zu organisieren Von unserem ständigen londoner Verfffeten London, 11. Januar. Nach einer einwöchigen Pauſe trat am Diens⸗ tag wieder der Nichteinmiſchungsausſchuß unter Abbeförderung der Freiwilligen habe in der Dienstagſitzung ebenfalls Fortſchritte gemacht. Ueber die Beratungen des Ausſchuſſes ver⸗ worden, den Ausſchüſſen einen Stab höhe⸗ rer Offiziere beizugeben, die ſich aus Angehörigen der im Nichteinmiſchungsausſchuß Deutsche Werkarbeit jür USA Auf der Friedrich-Krupp-Germaniawerft in Kiel-Gaarden wird für die Standard Oil Company of California eines der größten Motortankschiffe,„China“,(17 432 Tonnen), erbaut. Auf unserem Bild erfolgt der Einbau der Diesel- motoren. 515 Weltbild ◻⁰ Gerade dieſe„combinards“ finden hier ein rei⸗ ches und weites Betätigungsfeld. Der Benzin⸗ handel über die Zone hinaus blüht nicht nur auf dem Lande, ſondern auch zu Waſſer, denn die Zone ſtößt an den Genfer See. Rechtlich ſind nämlich die Beſitzer von Motorbooten be⸗ fugt, das zollfreie Benzin der Zone zu benutzen. Aber wer kann hier eine ſtrenge und wirkſame Kontrolle ausüben, zumal der Handel ſelbſt vielfach weitab vom Ufer vollzogen wird? Mancher kleine Tankſtellenbeſitzer ſoll auf dieſe Weiſe ſchon glänzende Geſchäfte gemacht haben. Da das Problem ſowohl vom juriſtiſchen wie auch vom praktiſchen Standpunkt aus ſchwer zu löſen iſt, hat man von ſchweizeriſcher Seite bis“ her noch keine Maßnahmen ergriffen. Die Gen⸗ fer Tankſtellenbeſitzer klagen alſo nach wie vor über ſchlechten— legalen!— Abſatz. —— „Hakenkreuzbanner“ —„Ha durch die ſchöpferiſche Kraft des Führers in„* 77 großen Zügen umriſſen waren, ausgebaut. Er iſt gewiſſermaßen das geiſtige Schwert— 5 5 einer ſeiner treueſten Mit⸗— ämpfer und Gefolgsleute, die ihm ſeit Beginn 4 der nationalſozialiſtiſchen Bewegung zur Seite Ein Grenz-Eldorado fũr Scimuggler/ Die„Zone“ zwischen Genf und Frankreich G¹⁵ ſtehen und ihm in ſchweren Stunden Kraft und 5 a en Vom Korrespondenfen des„Hakenkreuzbonner“ in der Schweiz) chen Aufgaben gaben. Daher wurde ſeine 3 n an⸗ Auszeichnung mit dem Deutſchen Nationalpreis Genf, 11. Januar.————— 1 5 Spru auf dem Reichsparteitag 1937 von allen Deu⸗ Verlüßt ver Lanbesfremde den kleinen Ran⸗ neitene Fuger zvuftet belttzert werden. weile in wie— f 5 meiſten Fällen zollfrei beliefert werden. weile in der Zone mit Benzin eingedeckt hat. ſchen mit Freuden begrüßt. Auto, um ſich nach Frankreich zu Geſetzlich unterliegen nämlich nur diejenigen—— 34 begeben, ſo wird er höchſt erſtaunt ſein, nach⸗ Die Freizone zieht ſich in einer Breite von ſchweizeri biliſten d iskus, die ilm. Zür uns Nationalſozialiſten iſt Alfred Roſen⸗ dem er an der ſchweizeriſch⸗franzöſiſchen Grenz⸗ 3 bis 10 Kilometern um den Kanton Genf und e ber Zen bheg Zn⸗en im ve berg der Garant dafür, daß das junge ſtation bereits alle Papiere vorgezeigt hat, nach erlaubt den Bewohnern u. a, ihr Gemüſe zoll⸗ iſt es bei ihnen„Mode“ geworden,„Spazier⸗ die iü heranwachſende ſchöpferiſche Leben einigen Kilometern ſchon wieder auf franzöſiſche frei auf den Genfer Markt zu transportieren. ſahrten“ über die Zone hinaus auszudehnen. Han bewahrt bleiben wird vor jeder Zollbeamte zu ſtoßen, die ihm mit energiſchen Dieſe Zone hat aber auch— wie man ſich vor⸗. wurd bcen venengung, baß ales Geſten zu verſtehen geben, daß er anzuhalten ſtellen kann— ſchon zu den verſchiedenartigſten Die Tricks der Benzinſchmuggler voubl gung, hat. Er wird wohl zuerſt glauben, ſich verfah⸗ Zwiſchenfällen geführt. Sie iſt ein wahres in t unſerem Weſen Fremde ausgeſchaltet wird und ren zu haben. Der eifrige Zollbeamte will dies⸗ Eldorado für Schmuggler, deren Tä⸗ Auch den W51 Eitn ewig erhalten beibt die unabänderliche Rein. mal jedoch nichts von Paſſen und Papieren ligkeit in letzer Zeit jedoch durch eine anſehn. falen zu ſein, deren tolle Einfäle ben beßen R heit der Idee, wie ſie der Führer verkündet hat. wiſſen, ſondern intereſſiert ſich nur für das Ge⸗ liche Verſtärkung der Grenzpolizei erheblich er⸗ unt st0f in fämtlichen Gpengkneipen Seil päck,„Haben Sie in der Zone Waren geladen?“ ſchwert worden iſt. 751 Win 171 wurd Darum drücken heute alle Nationalſozialiſten wird er den verdutzten Automobiliſten fragen. n Ruhn und alle Freunde aufrechter Mannhaftigfeit dem Die nötigen Erklärungen werden ihm dann klar Tatſache bleib, daß die oenannte Zone ein. Zeſchofie nſwiderbrdie Bezeichmung,eonbmerd⸗ Reichsleiter und Herausgeber des„Völkiſchen machen, daß er ſoeben auf franzöſiſchem Boden zelne Waren noch vor kurzer Zeit in ſolchen Geſchäfte einfädelt, die Bezeichnung„combinard“. Truz Alfred Roſenberg, herzlich die ſogenannte Zone, nämlich ein Frei⸗*—————— un glückwünſchend die Hand. ebiet für ei ie ſie dies alles„verdauen“ konnte. So kamen i ch Hand. gebiet für einzelne Erzeugniſſe im engſten dort zahlloſe Radioapparate an, däniſche Butter 11 in Tauſenden von Zentnern. Es war aber guten 1 1* 5155 4* hurn er bei Regen und dichtem Ne on den Hö⸗ arf Ein„Wald tödlicher fabel hen des Mont Saleve, direkt über der ſchwei⸗ len 3 zeriſchen Grenze, in Fäſſern über die Grenze un 1 4 3 3„gerollt“ wurde. Seitdem einzelne Schmuggler akt. 600 Ballone— 2. I. mit explosiver Ladung— sichern London erwiſcht und zu harten Strafen verurteilt wur⸗— London, 11. Jan.(Eig. Bericht.) ſperre allerdings nicht erreichen. Es ſei jedoch A 5—— dann. Der Chef der Londoner„Balloon Barrage“ bereits ausreichend, wenn die Kabelſperre 3000. gen Grenzwächter, die im vergangenen Jahr ſprin (Ballon⸗Sperre), Comander J. G. Hearſon,— 5 Aahe er zuſätzlich im Kanton Genf poſtiert wurden und und berichtete heute im Rahmen eines Vortrags in zu—0 as Riebrigfliezen der Bomber die als ausgezeichnete Schützen gelten, ſollen beme. intereſſanter Weiſe über das Syſtem der Ab⸗ manches bis dahin mutige Herz zum Wanken nesw Le ben worig von vord Binmanzy hifanmen, luienzon,utſints biennf dendaßhe Dieir Zirh beſen Sichrheil ven heben kien, Sooebefreiung— ols Volnzsfeſl veſeiert Ham um ſich mit dem vom Sekretür des Ausſchuſſes, mialfehesder noch Sbanien zu entſent führenden Parteien garantiert werden müßte, Die Pfalz rüſtet für den 13. Januar man itglieder der nach Spanien zu entſendenden 2 4 5 trach. demming, ausgearbeneten Entſchrie. Kusſchüſſe ſich uus Angehörigen neutra⸗ ſauſfe duch Zuſahe w ergänden. hü. Meuſtadt a. d. Weinſtr., 1I. Januar. Rur ßungsentwurf über die Durchführung des ler Mächte zuſammenſetzen ſollen. Dieſe ſchüſſe Zuſätze zn ergänzen. ei iinen er 55—— engliſchen Planes zur Löſung der Freiwilligen⸗ Einigung ſei unter der Vorausſetzung erfolgt, Die nächſte S i tzung des Nichteinmi⸗ 13. Januar im Gau Saarpfalz als Feiertag gilt. Es und Kriegsrechtefrage zu beſchäftigen. Der Ent⸗ daß die Perſonenfrage unter allgemeiner Zu⸗ ſchungsausſchuſſes ſoll am Donnerstag im Eng⸗ Auch in dieſem Jahre wird der Tag des großen den, t, das üb ſtimmung gelöſt werde. Weiter ſei vorgeſehen liſchen Außenamt ſtattfinden. Abſtimmungsſieges in der ganzen Saarpfalz Spar n ie; 55 durch Gemeinſchaftsfeiern begangen werden. Der ſprick humbert Schreibmaſchinenſeiten umfaftt, und be⸗ Hauptveranſtaltung in Saarbrücken werden ſich ſteht aus drei Teilen: zahlreiche Erinnerungsfeiern der———.— .Wi ing der Partei und der Bevölkerung im Gau anſchlie⸗ 13 rene e ßen. Um der Arbeiterſchaft die Teilnahme zu Sen ebee: ermöglichen, werden auf Wunſch des Gaulei⸗ eine 2. Auskämmung der Freiwilligen ters Bürckel die ausfallenden Lohn⸗ Tru und ſtunden von den erg ü. ährung der Kriegsrechte an beide ſpa⸗ werden. Der ganze Tag ſoll das Gepräge feſt⸗ ar licher Volkskameradſchaft aller Stände erhalten——5 und ein Ausdruck des Dankes an alle ſein, die n 555——1— aktiv um die deutſche Sache—— verdient gemacht haben. Schlͤ Spanien zu entſendenden Aus⸗ 5 ſchüſſſe, wobei die grundſätzliche Frage zur p Entſcheidung ſteht, welchen Völkern die Mitglie⸗ 5,7 ſliltionen Rm. S 3 9 der dieſer Ausſchüſſe angehören ſollen. Reichsergebnis des Dezember⸗Eintopfſonntags den Die amtliche Mitteilung Berlin, 11. Januar,(5B⸗Funk⸗) In dem am Dienstagabend in London über Das vorläufige Reichsergebnis des dritten ein die Sitzung des Nichteinmiſchungsausſchuſſes Eintopfſonntags am 12. Dezember 1937 beträgt Süd ausgegebenen amtlichen Bericht wird mitgeteilt, 5 744 477.62 Reichsmark. Der Eintopfſonntag im i ſt daß mit Zuſtimmung ſämtlicher beteiligter 14—5 Vorjahres erbrachte 4 Mächte eine Summe von 5000 Pfund 5„55 Reichsmark. Sierin zur Vorbereitung der Abbeförde⸗ W rung——— Der ülteſte deutſche Ulan 700 Ein bewährter Haudegen hatte Geburtsta ru des Ausſchuſſes, Lord Plymouth, auf Grund 3 5 1 hatte 05 9 Sei dieſer Ermächtigung bereits verſchiedene Fach⸗ 4 i. n, 11. Jan.(Eig. ericht.) Spr. leute, darunter auch einen Arzt, angeſtellt habe, Der älteſte noch lebende deutſche Ulan, Erb⸗ entw um die mit der Rückbeförderung verbundenen hofbauer Hubert Weyres aus Straberg bei ſehlt fanitären Fragen zu prüfen. Ein Fuchs für 30 000 Mark! Dormagen(Bez. Apin. konnte jetzt ſein 95 Le⸗ len In dem amtlichen Bericht wird weiter erklärt, Einer der beiden platinfarbenen Füchse aus Nordnorwegen, die norwesische Pelztierzüchter für den erstaunlichen bensjahr vollenden. Her⸗ Jubilar iſt Veteran Spri die Ausarbeitung der techniſchen Pläne für die preis von 30 000 Mark pro Stück erwarben. Sie sollen die schönsten Exemplare der Welt sein. Weltbild(M) von 1864/6 und 70/71, alſo ein alter Haudegen. dreh ſteht r 1938 4 lich, ein⸗ mittler⸗ eckt hat. ejenigen kus, die gedeſſen Spazier⸗ idehnen. chgeſagt, ck s ver⸗ n beſten zkneipen nnt für le kleine nbinard“, -Gaarden nia eines Tonnen), r Diesel- tbild(M) kin rei⸗ Benzin⸗ cht nur r, denn techtlich ten be⸗ enutzen. irkſame lſelbſt wird? uf dieſe t haben. hen wie hwer zu ite bis“ ie Gen⸗ wie vor feiert uar nuar. daß der tag gilt. großen aarpfalz den. Der den ſich en, der anſchlie⸗ ihme zu Gaulei⸗ Lohn⸗ gütet äge feſt⸗ erhalten ſein, die he Sache nntags Funk.) dritten beträgt ntag im rbrachte rtstag richt.) n, Erb⸗ ſerg bei 95 Le⸗ Veteran udegen. „Hakenkreuzbanner“ broß-Mannheim 2 x Truxa der Artist und NMensch Glãnzende Leistungen auf dem Drahiseil/ Truxas Frau · eine ausgezeichnete Parinerin Wenige Artiſten haben den gewaltigen Sprung zur Höhe des Ruhms ſo ſchnell gemacht wie— Truxa. Nicht nur ein Name, nein, ein Begriff, geworden und geformt durch einen Film. Wer kennt ihn nicht, dieſen Streifen, der im vergangenen Jahr mit zu den beſten zählte, die über die Leinwand liefen. Namen wie Hannes Stelzer, La Jana und andere wurden bekannt, einer aber blieb als Film⸗ double noch im Dunkeln verborgen— Edgar Eitner, der junge deutſche Artiſt, der ein⸗ zige, der auf einem zehn bis zwölf Meter hohen Seil einen Salto ſchlägt. Der Film Truxa wurde der Start des Artiſten Truxa zum Ruhm. Truxa— der Artiſt Und jetzt für wenige Tage Truxa in der Libelle. Wie immer rollt ſich das Programm ab und zum Schluß, nach der ſehr guten Darbietung der beiden komiſch⸗akrobati⸗ ſchen Tanzexzentriker„Bert und Parley“ darf Paul Schröder⸗Bratz den glanzvol⸗ len Abſchluß anſagen: Truxa und Frau einzigartigen Drahtſeil⸗ akt. Zunächſt einige kleine Gehverſuche auf dem ungefähr zweieinhalb Meter hohen Seil und dann zeigt ſich Frau Hildegard als Drahtſeil⸗ artiſtin von Format. Sie tanzt auf Spitzen, uns Seil wie andere auf der ebenen Erde und beweiſt auch zuſammen mit ihrem Mann bemerkenswertes Können in einem reigenarti⸗ gen Wenden auf dem Seil. Sie iſt alſo kei⸗ neswegs eine nur nebenſächliche Zugabe zum rruxc und seine Freu Haupttrick ihres Mannes, ſondern— wenn man die wirklich große Leiſtung im ⸗ trachtet— eigentlich eine erſtklaſſige Nummer für ſich. Und Truxa? Es braucht nicht beſonders erwähnt zu wer⸗ den, daß der Film„Truxa“ für eine gewiſſe Spannung Arſber hat. Was der Film ver⸗ ſpricht, erfüllt der Artiſt Truxa auch auf der Bühne der Libelle. Es iſt bewunderswert, mit welcher Sicherheit er auf dem Seil geht. Ein kurzes Fühlen, ein taſtendes Spielen mit den Füßen auf dem Seil, ein leichtes Ducken, das Seil biegt ſich etwas mehr durch und dann— eine blitzſchnelle Bewegung und ſchon hat Truxa über den ein Rad 15 dem Seil geſchlagen. Das gelang auf Anhieb und war ſo ſchnell vorbei, daß einem erſt einige Augenblicke ſpäter bewußt wurde, daß dort oben auf der Bühne ein Könner unter den Artiſten arbeitete. Dann zeigt Truxa einen Sprung durch das kreiſende Laſſo, um zum Schluß ſeines Auftritts endlich zum Glanz⸗ punkt ſeiner Nummer zu kommen: Dem Salto⸗Mortale. Es—— nur drei Menſchen auf der Erde, die den Mut, die ungeheure Konzentration und das techniſche Können beſitzen, einen Salto auf dem Drahtſeil zu machen: außer Truxa iſt es ein Mannheimer Artiſt und dann ein Südamerikaner. Von allen dreien aber iſt Truxa der einzige, der dieſe Leiſtung auch auf einem zehn bis Meter hohen Seil fertig ringt. Wieder iſt es ein ſodein Seil und fühlendes Taſten der Füße auf dem Seil. Wieder wiegt Truxa gewiſſermaßen ſeinen Körper auf dem Seil aus. Immer wieder verſucht er zum Sprung anzuſfetzen und merkt, daß doch noch entweder die letzte Konzentration oder der gün⸗ tigſte Augenblick des körperlichen Gleichgewichts fehlt. Er beginnt von neuem 444 taſten, zu füh⸗ len und da— ein blitzſchnelles Abſtoßen, ein Sprung— ungefähr zwei Meter über dem Seil dreht ſich der Körper um ſeine Achſe und ſchon ſteht Truxa— blitzſchnell das Gleichgewicht aus⸗ 5 balancierend— wieder auf dem Seil. Dreimal ſetzt dieſer Artiſt zu ſeinem Salto an, zweimal mißlingt er, aber beim drittenmal ſteht er ſo ſicher wieder 1 dem ſchwankenden Seil, als ob er nur auf ihm gewippt hätte. Atemlos iſt die Spannung im Saal, aber dann rauſcht der Beifall und danken Bravorufe dem Artiſten Truxa für ſeine glänzende Leiſtung. Truxa— der Menſch Eine halbe Stunde nach ſeinem Auftritt ſitzt Truxa mit ſeiner Frau und ſeinem zwei Jahre alten Mädelchen den Vertretern der Preſſe 85 genüber und—+ Antwort auf viele Fragen. So zeichnet er ſelbſt allmählich ein Bild von ſeinem Werdegang. Man bekommt den Eindruck, daß die große Leiſtung des Artiſten Truxa nur eine Folge der Eigenſchaften des Menſchen Truxa ſein konnte. Truxa verrät mit dem erſten Wort den Norddeutſchen. Seine Wiege ſtand in Ber⸗ lin. Wie ſchon vor Wochen im„Hakenkreuz⸗ banner“ berichtet, ſtammt Edgar Eitner⸗ Truxa aus einer Artiſtenfamilie. Die Drahtſeil⸗ truppe„5 Poncherrys“ der Truxas Vater vor⸗ ſtand, war früher weltberühmt. Sechs Jahre at Truxa bei ſeinem Vater und in dieſer Truppe als Drahtſeilartiſt in der Lehre geſtan⸗ den. Daß dieſe Lehre nicht ſchlecht war, beweiſt ſein heutiges Können. Früh machte er ſich ſelb⸗ ſtändig und reiſte als„Truppe Eitne mit ſeiner Frau zuſammen, die als zur Truppe Poncherry kam und ſich ebenfalls dem ſchweren Artiſtenberuf verſchrieb. Wie Truxa zum Film kam, iſt aus der kürz⸗ lichen Veröffentlichung des„Hakenkreuzbanner“ bekannt. Weniger bekannt iſt allerdings, daß er den Salto auf dem Drahtſeil ſchon vor ſeiner Verpflichtung zum Film konnte, die Darbietung Zeichnungen von Edsar John(3) vor dem Publikum erſtmals jedoch im Film er⸗ folgte. Die Umſtellung von der Arbeit auf dem niederen zu der auf dem hohen Seil machte für zwei Monate täglich 150 bis 200 UUebun⸗ gen erforderlich. Das bedeutet, daß Truxa vor ſeiner Arbeit auf dem hohen Seil zwei Monate lang jeden Tag ſechs Stunden lang ein und denſelben Trick, nämlich den Salto, proben mußte. Eine unerhörte phyſiſche Leiſtung. Er ſelbſt gibt auf Befragen zu, daß er nahezu vier Jahre benötigte, bis ihm überhaupt der Salto auf dem Seil gelang. Dor einem neuen Trich Wer Truxa als Menſch kennenlernt, begreift, daß er nicht die Abſicht hat, von ſeinem jungen Ruhm allein zu zehren. Nein, täglich arbeitet er gegenwärtig an einem neuen Trick. Er hofft, daß er in ungefähr zwei Jahren eine bis jetzt noch von keinem Artiſten der Welt erreichte Lei⸗ ſtung zeigen kann, nämlich einen Vorwärts⸗ Triſt⸗Salto, das iſt ein Vorwärtsſalto mit einer gleichzeitigen halben Drehung des Körpers um ſeine eigene Achſe. Truxa iſt bis zum Herbſt in Deutſchland feſt verpflichtet. Von hier geht es nach Würzburg, auf Würzburg folgen andere deutſche Städte und im September beginnt an⸗ läßlich der Vorführung des Truxafilms in Eng⸗ land eine Tourne durch dieſes Land. Auch dort wird der 27j̃ährige Truxa beſtimmt als Artiſt für die deutſche Sache werben. Mit Truxa reiſt ſeine Frau Hildegard. Sie iſt Schleſierin und wie ſchon geſagt, von Kind auf an der Seite ihres Mannes. Auf die Frage, Truxd bel der„Arbeit“ was wohl einmal das heute zweijährige Töch⸗ terchen werden wird, bekommt man zur Ant⸗ wort, daß man das ganz dem Lauf der Dinge überlaſſen wird. Die Kleine ſelbſt antwortet, wenn man ſie ſpaßhafterweiſe frägt, ob ſie auch einmal Drahtſeilkünſtlerin werden will, glatt und beſtimmt: Ne i n. Es iſt dies wie eine in⸗ ſtinktive Abwehr gegen einen recht entſagungs⸗ vollen, ernſten und ſchweren Beruf.—el. Er zieht den Springer- was mache ich? Das Winterturnier des Schachklubs in vollem Gang/ Großmeiſter Bogoljubow kommt In dem Ringen um die Klubmeiſterſchaft er⸗ weiſt ſich Heinrich auch heuer als überlege⸗ ner Turnierſpieler, dem allerdings gefährliche Konkurrenz nicht erſpart bleibt. Fleißner reiht nach der verunalückten erſten Runde ein Sieg dem anderen an und iſt Heinrich dicht auf den Ferſen. Sehr in Betracht kommt auch noch Leonhardt, leider Mannheim verlaſſen wird und daher nach den Beſtimmungen die ausſtehenden drei Partien als verloren gerechnet erhält. In der 5. Runde ſchlug Heinrich Dr. Sti⸗ panſki, Schnepf nach einem intereſſanten Opfer und längerem Nachſpiel Mühl, Leon⸗ hardt Lützenbürger, Fleißner Dr, Sawatzki, der in ſchlechter Stellung die Zeit überſchritt. Wei⸗ nacht und Beck werden in Bälde ihre Partie nachholen. Beck hat bisher erſt eine Partie be⸗ enden können. Man kann demnach über die Ausſichten des vorjährigen Klubmeiſters nicht viel ſagen. Der Stand nachder 5. Runde: Hein⸗ rich%, Fleißner 4, Leonhardt 3½ und eine Hängepartie, Dr. Stipanſki 3, Weinach 2 und eine Hängepartie uſw. In der erſten Abteilung der 11. Klaſſe be⸗ hielt Schrodt die Führung trotz ſeiner Nie⸗ derlage gegen Hirſchauer. Er hat aber noch gegen Heger, der jetzt erſt das Turnier begin⸗ nen konnte, Deubel und Blümmel zu kämpfen. Die nächſten Runden werden ausgeſprochene Favoritenbegegnungen ſehen. Stand nach der 6. Runde: Schrodt 4 und eine Hängepartie, Deubel und Hirſchauer je 3, Portſcheller 2) und zwei Hängepartien. Peter mach' kein mies Geſicht Geh mit Uds in die weißen Berge— dann wird dir wieder beſſer Während vor nicht allzuvielen Jahren der Winter als Urlaubszeit einfach als unmöglich bezeichnet wurde, hat ſich dieſe Anſchauung von Grund auf geändert. Immer größer wird die Zahl derer, die ihren Urlaub ganz oder teil⸗ weiſe im Winter nehmen. Das iſt auch durchaus verſtändlich. Schon rein äußerlich zeigt der Ur⸗ lauber den Daheimgebliebenen, wie angenehm ſich ſo ein Winterurlaub auswirkt. Bekanntlich iſt die Luft nie reiner, nie keim⸗ freier, wenn alles ringsum mit Schnee bedeckt iſt. Das bekommt vor allem der Lunge des Men⸗ ſchen. Die Wirkung eines ſonnigen Wintertages auf Nerven und Gemüt aber läßt ſich überhaupt nicht ausdrücken. Sicher iſt es kein Zufall, daß die Winterſportler, wo immer ſie zuſammentref⸗ fen, im Nu eine engverbundene Gemeinſchaft bilden, in der die Heiterkeit die Krone trägt und Mißmut und Langeweile ſich in die hinter⸗ ſten Winkel verkriechen. Hell und licht iſt der Schnee, klar und blau die Luft, warm und gol⸗ den die Sonne; wie ſollte unter dieſen Einflüſ⸗ ſen ein Menſch düſter und verſtimmt bleiben können! Traulich und kameradſchaftlich ſind die Abende am warmen Ofen und der geſunde Hun⸗ ger iſt allen gemeinſam. Wer möchte nicht einmal den Winter unter Schikameraden erleben? Das iſt die einfachſte Sache der Welt. Man geht zu ſeinem Betriebs⸗ führer und ſagt:„Ich möchte auch einmal mei⸗ nen Urlaub oder einen Teil meines Urlaubs im Winter nehmen.“ Darauf folgt der Gang zum KoF.⸗Betriebswart oder zur nächſten KdF.⸗Ge⸗ ſchäftsſtelle mit der Meldung zu einer Fahrt. Sei es in den Schwarzwald oder ins Allgäu, ins Walſertal oder nach Oberammergau, nach Mittenwald, Reit im Winkel oder ins Berchtes⸗ gadener Land, das iſt ganz einerlei, Winter iſt es hier wie dort und ſchöner kann es nirgends ſein, als in den deutſchen Bergen, mögen ſie nun heißen, wie ſie wollen. Nur eines iſt wich⸗ tig: nicht lange zuwarten, denn die Nach⸗ frage nach den Winterurlaubsfahrten iſt roß — nur frühzeitige Anmeldung ſichert die Leilk nahme. während Dr. Stipanſki In der zweiten Abteilung wird aller Voraus⸗ ſicht nach Burger ſiegen. Er gewann bisher alle Partien. Neu eingetreten iſt A. Ott, der bisher gegen Zettelmeyer gewann, gegen Moog remiſierte und gegen Burger verlor. Nur We⸗ ber iſt(außer Burger) noch ungeſchlagen (1 Sieg, 2 Remiſen). III. Klaſſe: In der Gruppe A ſcheint der turniererfahrenſte Kämpe ſich durchzuſetzen: Bommarius, der noch keine Partie verlo⸗ ren hat. Er führt mit 4 Zählern(aus). Beck Imnauer Apollo-Sprudel prospolco kostenlos von der Mineralbrunnen à40 Bad Oberkingen (2½ aus 4) und Reiſer(3 aus 5) könnten, wohl ſonſt niemand, Bommarius noch gefährlich werden. Jedenfalls haben beide mit ihm einen harten Strauß auszutragen. In der Gruppe B haben ſich mittlerweile einige„Umwertungen der Werte“ vollzogen. Bollingers Führung iſt von derjenigen Wilds abgelöſt worden. Sehr gut im Ren⸗ nen liegt auch Häringer, deſſen Partie mit Wild vielleicht über das Turnier entſcheidet. Friede⸗ rich hat etwas ungleichmäßig gekämpft, ver⸗ zeichnet nun neuerdings einen wichtigen Sieg über Bollinger. Stand: Häringer 5(aus), Wild 47(aus 3 55 3½(aus), Friederich 37 aus). Großmeiſter Bogoljubow wird am Donnerstagabend im Kaffee Merkur(Lokal des Mannheimer Schachklubs) auf kampferprobte Turnierkämpfer treffen. Mancher Gaſt wird eifrig mittun, u. a. der 11jährige Frankenthaler Stadtmeiſter Rudi Kaſſel. Mit beſonderem Intereſſe aber wird die Mannheimer Schach⸗ gemeinde der Blindvorſtellung am Frei⸗ tagabend entgegenſehen. Der Großmeiſter wird 25 ſtärkſten Spieler Mannheims als Geaner aben. A⸗ æge fmee, ſ,,— ee. ere, e, leen, Ae en., n. — ——— 2 ——— Truxe stellte dem„Hokenkrouzbonner dle obigen TZTellen zur Verfügung Mittwoch, 12. Januar 1938 Das Haltestellenschild am Marktplatz Aufn.: Jütte Hier kann die tüchtigſte Hausfrau noch lernen In der neuen Fiſchlehrküche geben eine Unmenge Rezepte vielerlei Anregungen Wie ſchon in vielen anderen Städten Deutſch⸗ lands hat nun auch die Ortsgruppe Mannheim der Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel eine Fiſchlehrküche eingerichtet; das heißt, ſie hat die ſchon ſeit Jahren beſtehende Fiſchküche der Nordſeefiſch⸗Ac übernommen, ſie jedoch ihrer Aufgabe der Verbrauchslenkung im Vier⸗ jahresplan gemäß auf eine breitere Baſis ge⸗ ſtellt. Der Vierjahresplan will im Jahr rund eine Million Hausfrauen von der Schulung erfaßt ſehen, das würde bedeuten, daß rund 4 Millionen Volksgenoſſen vom Fiſchverzehr erfaßt werden. Die bereits im Reich, namentlich in den größeren Städten, vom Einzelhandel übernommenen Küchen fertigen in ihren Kurſen: monatlich 800—1000 Haus⸗ frauen ab. Hier in Mannheim wurden bisher etwa 200 Perſonen in der bisherigen Küche er⸗ faßt, eine recht ſchöne Grundlage, auf der nun umfaſſender und weitzügiger weitergebaut werden kann. Dieſe Aufgabe wird namentlich gemeiſtert werden in enger Zufammenarbeit „Ehetauglichkeit und Eheeignung“ Eine Klarſtellung der Begriffe/ Mindeſtforderungen werden geſtellt Da im Ehegeſundheitsgeſetz und im Blut⸗ ſchutzgeſetz der Begriff„Ehetauglichkeit“ ange⸗ wandt wird, bei den Erhebungen über die Vor⸗ ausſetzungen für die Gewährung eines Ehe⸗ ſtandsdarlehens dagegen von„Eheeignung“ die Rede iſt, ergeben ſich häufig aus Unkenntnis über die Abgrenzung der beiden Begriffe Un⸗ klarheiten und Miſwerſtändniſſe. Im Reichsgeſundheitsblatt weiſt daher Re⸗ gierungsrat Profeſſor Dr. Neureiter darauf hin, daß ſich die beiden Begriffe„Ehetauglichleit“ und„Eheeignung“ keineswegs ihrem Umfang nach decken. Wenn jemand zu irgendeiner Tä⸗ tigkeit für tauglich erklärt wind, ſo iſt damit ge⸗ ſagt, daß er den Bedingungen, die für die Aus⸗ übung der betreffenden Tätigkeit gefordert wer⸗ den, entſpricht. Ueber ſeine Eignung zu dieſer Tätigkeit iſt aber damit noch nichts geſagt. Es bedarf vielmehr ganz beſonderer Eigenſchaften, damit von einer Eignung die Rede ſein kann. Genau der gleichen Unterſcheidung wie der all⸗ gemeine Sprachgebrauch bedient ſich der Geſetz⸗ Wenn die frugen nimmer taugen platz geh' zu geber, wenn er in den erwähnten Geſetzen das eine Mal von ſpricht, das an⸗ dere Mal von„Eheeignung“. Im Ehegeſundheitsgeſetz ſtellt der Geſetz⸗ geber, um geſundheitlich beſonders unerwünſchte Ehen zu verhindern, gewiſſe Mindeſtforderun⸗ gen in mediziniſcher und erbkundlicher Be⸗ ziehung auf, denen derjenige genügen muß, der in die Ehe eintreten wicl. Wenn er ihnen genügt, iſt er„ehetauglich“. Ganz anders iſt es jedoch bei der Zuerkennung eines Eheſtands⸗ darlehens. Hier handelt es ſich um eine zuſätz⸗ liche Leiſtuna des Stgates, um eine Förderung des Eheſchluſſes ſolcher Perſonen, von denen ob ihrer Erbtüchtigkeit ein den Beſtand des Volkes ſichernder Nachwuchs zu erwarten iſt. Daher werden vom Empfänger eines Ehe⸗ ſtandsdarlehens Eigenſchaften verlangt, die nach Art und Ausmaß weſentlich über das im Ehegeſundheitsgeſetz Geforderte hinausreichen. Hier genügt nicht, wie bei der Bejahung der Ehetauglichkeit, bereits der Ausſchluß der im Geſetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchſes aufgezählten ſchweren und ſchwerſten Erbleiden, der erfolgreiche Eheſtandsdarlehensbewerber muß ſich vielmehr als frei von jeglichem für die Solche Haltestellenschilder trifft man an allen Haltestellen der Rheinauer Straßenbahn-Strecke. Die Farbe der Schil- der an den-gewöhnlichen Haltestellen ist selb, während die Schilder der Teilstreckengrenzen in roter Farbe gehalten sind. An den Masten der Teilstreckengrenzen sind auher- dem noch Fahrplantafeln angebracht. Nachkommenſchaft bedenklichen Erbübel erwei⸗ ſen. Durch das Ehegeſundheitsgeſetz will der Staat die Weitergabe beſonders ungünſtigen Erbautes verhindern, durch die Eheſtandsdar⸗ —2 dagegen die Erbtüchtigen för⸗ ern. Muſterung für die SS-Derfügungstruppe Die Annahmemuſterung der Freiwilligen für die U⸗Verfügungstruppe für 1938 erfolgt am: Montag, 24. Januar, zwiſchen 15 und 19 Uhr, in der Dienſtſtelle der 32. ⸗Standarte in Heidelberg, Handſchuhsheimer Strafße 4. Der Führer des j⸗Sturmbannes 11/32: gez.: Freiherr v. Geyr, Sturmbannführer. Jahresappell des Soldalenbundes Wie ſchon berichtet, findet am heutigen Mitt⸗ woch, 12. Januar, 20.15 Uhr, im„Ballhaus“ der Jahresappell des Soldatenbun⸗ des ſtatt. Bundesgruppenführer Generalleut⸗ nant a. D. Steppuhn ſpricht an dieſem Standortdienſtabend, bei dem auch Hauptmann Merdas vom JIR 110% das Wort ergreift, um an Hand von Lichthildern das Infanterie⸗ geſchütz zu erklären. Außerdem läuft ein Film über den Einſatz der motoriſierten Kräfte im Gelände. Die auswärtigen Kameraden werden ebenſo vollzählig zu dieſem Abend erwartet, wie die in Mannheim wohnenden Angehörigen des Soldatenbundes. Heute lieſt Joſef Weinheber Der Dichter wird aus ſeinen Werken„Adel und Untergang“,„Späte Krone“,„Vereinſamtes Efen.„Wien wörtlich“,„O Menſch, gib acht“ eſen. 4 „Grenzlandkampf im VDA“. Wir verweiſen nochmals auf dieſen Vortrag, wobei am heuti⸗ gen Mittwoch im Saal der Handelskammer Bundesredner Franz Hlawna ſprechen wird. 85. Geburtstag. Dieſer Tage feierte in kör⸗ perlicher und geiſtiger Friſche unſere Leſerin Frau Anna Keßler, Witwe, Mannheim⸗Feu⸗ denheim, Talſtraße 29, ihren 85. Geburtstag. Der Jubilarin wünſchen wir alles Gute und einen recht zufriedenen und frohen Lebensabend. Mit dem Jahrrad zur Schule Schon mehrfach iſt darauf hingewieſen wor⸗ den, daß in Deutſchland 17 Millionen Volks⸗ genoſſen das Fahrrad als Verkehrsmittel be nutzen. Intereſſant iſt, daß von dieſer unvor⸗ ſtellbaren Zahl allein zwei Millionen auf Kinder entfallen, die das Rad täglich auf dem Schulwege benutzen. mit der Kreisfrauenſchaftsleitung und der Lei⸗ tung der Abteilung Volkswirtſchaft— Haus⸗ wirtſchaft, deren Vertreterinnen bei der Eröff⸗ nung der Fiſchküche am Dienstagfrüh mitan⸗ weſend waren. Auch Vertreter der Spezial⸗ geſchäfte, vom Gaſtſtättengewerbe und von der Frauenberufsſchule waren gekommen. Fiſche können vielſeitig zubereitet werden Zunächſt richtete ſich der Leiter der Wirt⸗ ſchaftsgruppe Einzelhandel, K. Stahl, an die zur Eröffnung Erſchienenen; der Einzelhandel wolle die Hausfrau, die Verbraucherſchaft, über die Notwendigkeit einer Verbrauchslenkung aufklären, ihr praktiſchen Rat erteilen über die Art und Weiſe, in der ſich der einzelne in den großen Plan mit einſchalten könne. Ge⸗ rade die ſüddeutſche Hausfrau wiſſe noch wenig Beſcheid in der Fiſchzubereitung. Manches Ge⸗ richt, manchen Fiſch gäbe es, der ihr unbekannt ſei. Hier, in der neuen Fiſchküche, ſei Gelegen⸗ heit gegeben, die große Vielſeitigkeit der Fiſch⸗ zubereitung kennenzulernen. Ein Kurs dau⸗ ert drei Stunden, er koſtet 30 Rpf. Un⸗ gefähr 20 Frauen haben in einem Kurs Platz; die Leitung hat Frl. Ehringer. Die An⸗ meldung wird in L 12, 6, angenommen; es laufen Kurſe von 15—18 Uhr und von 19.30 bis 22.30 Uhr. Auf Wunſch, und falls die Teilneh⸗ merinnenzahl genügend groß iſt, auch vormit⸗ tags von—12 Uhr. Ein Beſuch lohnt ſich Die Räume, in denen die Lehrküche unter⸗ gebracht iſt, ſind zu dieſem lehrreichen Beſuch einladend genug. Hell und freundlich ſind ſie eingerichtet. Wer übrigens einen Kurs beſucht hat, bekommt zum Schluß in freigebiger Weiſe ein' komplettes Abendeſſen ſpendiert, teils als freundliche Anerkennung, daß man Bequem⸗ lichkeit und Gleichgültigkeit einmal beiſeite ge⸗ laſſen hat, um dem Anruf des Vierjahresplanes zu folgen, teils, um ein letztes Mal zum Ge⸗ brauch der neuerworbenen Kenntniſſe anzu⸗ reizen. Es ſei beſonders hervorgehoben: nicht nur die ſchmackhafteſten und pikanteſten Dinge ſind mit Fiſch herzuſtellen, wie die gexeichten Koſtproben bewieſen haben, man kann ſie auch auf billige Weiſe herſtellen. Wer Fiſch ißt, ſpart immer. Geſchäftsführer Dipl.⸗Kaufmann. Lang machte noch einige intereſſante Ausführungen. Wie ſehr die Reichsregierung die Hochſee⸗ fiſcherei fördert, geht aus den Zahlen der neu fertiggeſtellten Fangſchiffe hervor: 1936 wur⸗ den 19, im letzten Jahr 40 neue Schiffe fertiggeſtellt, und für 1938 und 1939 iſt eine noch größere Zahl in Ausſicht genom⸗ men. 1932 ſeien 149 000 Tonnen Fiſche gefan⸗ gen worden, 1935 ſchon 219˙600 Tonnen, 1936 272 400 Tonnen. Aber nicht nur die Hochſee⸗ fiſcherei, auch der Binnenfiſchfang, alſo Rhein⸗ fiſchfang und Bodenſeefiſchfang ſei zu unter⸗ ſtützen. Zum Schluß reichte Frl. Ehringer den Gä⸗ ſten verſchiedene Koſtproben, von denen jede einzelne eine neue und überzeugende Ueber⸗ raſchung war. Wirklich, hier iſt ein Gebiet, das die Hausfrau ſich und den Ihren erſchließen kann. Es gibt hier viel Dankenswertes, bis dahin Unbekanntes zu lernen. st. kimelhande Dieses Haus in L 12, 6 werden sich die Mannheimer Hausfirauen merken müssen, weil sie dort alles das gezeigt bekommen, was sie über dle Verwendung der Fische wissen müssen. Aufnahme: Jütte Rundfunk muß in jedes Haus Jetzt 9 Millionen Rundfunkteilnehmer/ Die Aufwärtsentwichlung hält an Die Geſamtzahl der Rundfunkteilnehmer im Deutſchen Reich hat mit Beginn des Jahres 1938 die 9⸗Millionen⸗Grenze überſchritten: ſie betrug am 1. Januar 1938 9 087 454 gegenüber 8 795 967 am 1. Dezember 1937, hat alſo im Laufe des Monats Dezember um 291 487 Teil⸗ nehmer zugenommen. Seit dem Umbruch, alſo in den letzten fünf Jahren, hat ſich die Teilneh⸗ merzahl mehr als verdoppelt, denn ſie betrug am 1. Februar 1933 nur 4427 600. Am Anfang des Jahres 1937 zählte der deutſche Rundfunk 8 167957 Teilnehmer. Der Weg von der achten zur neunten Million inner⸗ halb des vergangenen Jahres iſt genau be⸗ trachtet in acht Monaten geſchafft worden, da Wo wird die Scheibe endgültig landen? vor einer Dereinheitlichung der Straßenbahn⸗Halteſtellenſchilder Gegenwärtig ſind ernſthafte Beſtrebungen im Gange, die Halteſtellenſchilder für die Straßen⸗ bahnen im ganzen Reich einheitlich zu ge⸗ ſtalten. Der Laie mag vielleicht denken, daß eine ſolche einheitliche Geſtaltung keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten kann. Genau das Gegenteil iſt aber der Fall, weil man ja nicht irgendein beliebiges Schild oder eine An⸗ bringungsart beſtimmen kann. Umfangreiche Er⸗ hebungeſt und vor allem Verſuche ſind erforder⸗ lich, um das Geeignete zu finden, das dann ſpäter nicht mehr geändert zu werden braucht. Gilt es doch, zahlreiche Punkte zu berückſich⸗ tigen, wenn man ein Schild ſchaffen will, das von weitem ſchon und ſehr deutlich eine Halte⸗ ſtelle der Straßenbahn kennzeichnet. Die früher üblichen, auf den Gehwegen aufgeſtellten Ma⸗ ſten mit den viereckigen Schildern kommen für die Zukunft kaum noch in Frage, da die Maſten vor allem in den Hauptverkehrsſtraßen ein Ver⸗ kehrshindernis für die Fußgänger bilden. Das Anbringen der Schilder an Häuſern iſt auch nicht ideal, weil die Schilder gar zu leicht überſehen werden. Befeſtigt man die Halteſtellenſcheiben in großer Höhe an der Fahrdrahtaufhängung, dann ſind die Halteſtellen von weitem gut erkennbar, werden aber leicht in der Nähe überſehen. Vor allem erkennen die Kraftfahrer nicht, daß ſie hier wegen einer Halteſtelle nicht parken dürfen. So gibt es mancherlei Probleme, bei denen auch die Verhinderung der Verſchandelung des Städtebildes eine Rolle ſpielt. In Mannheim hat man in der letzten Zeit auch Verſuche mit verſchiedenen Halteſtellenbezeichnungen gemacht, bei denen die neue-Scheibe ſtark in den Vordergrund gerückt wurde. Es wird natürlich abzuwarten ſein, wie ſich die neuen Anbrin⸗ gungsarten bewähren und in welcher Weiſe vor allem die zu erwartende einheitliche Regelung einmal erfolgt. die Monate Mai bis September keine Zu⸗ nahme, ſondern den üblichen Sommerabgang aufwieſen. Nach aller Vorausſicht wird auch das neue Jahr 1938 dem Rundfunk wieder an⸗ nähernd eine Million neue Teilnehmer zufüh⸗ ren, ſo daß wir damit rechnen können, im Früh⸗ jahr 1939 die zehnte Million zuerreichen. Dieſe günſtige Aufwärtsentwicklung iſt der engen und nachhaltigen Zuſammenarbeit aller am Rundfunk beteiligten Stellen zu verdanken. Das Reichsminiſterium für Volksaufklärung und Propaganda hat in unabläſſiger Aufklä⸗ rungs⸗ und Werbearbeit alle Volkskreiſe in Stadt und Land erfaßt und gemeinſam mit der Reichs⸗Rundfunk⸗Geſellſchaft und den zuſtändi⸗ en Stellen der Partei dem Inhalt des Rund⸗ funks ſtarken künſtleriſchen Auftrieb und ſtän⸗ dige Pflege angedeihen laſſen. Auf techniſchem Gebiet hat die Deutſche Reichspoſt alles getan, was einen einwandfreien, geſicherten Sende⸗ betrieb und ausreichenden Empfang im ganzen Lande verbürgen kann. Sie hat ferner einen weitverzweigten und leiſtungsfähigen Rundfunkentſtörungsdienſt ein⸗ gerichtet, um Abmeldungen vom Rundfunk we⸗ gen Empfangsſtörungen zu verhüten, und ſie at ein beſonderes Augenmerk darauf gerichtet, daß den wirklich Bedürftigen im Volke die Beteiligung am Rundfunk durch Be⸗ freiung von der Rundfunkgebühr ermöglicht wird. Auch die letzten Hinderungs⸗ gründe für die Rundfunkbeteiligung, die ver⸗ hältnismäßig hohen Anſchaffungskoſten eines Empfangsaparates, ſind im Jahre 1937 durch merkliche Preisſenkungen für Rundfunkgeräte und Röhren von der Rundfunkinduſtrie im Zu⸗ ſammenhang mit den Aufgaben der Reichs⸗ rundfunkkammer beſeitigt oder ſtark verringert worden. Mehr als die Hälfte aller Haushal⸗ 1 im Reiche ſind heute ſchon dem Rund⸗ funk angeſchloſſen, und der Zeitpunkt iſt nicht mehr fern, an dem die Loſung Wirklichkeit wird:„Kundfunkin jedes Haus!“ Nationalt 20 Uhr baron“. Lichtſpielt Alha! „Ritter Fanny Capi: Berg ri Kleinkunſt Gaſtſpie Planetari oberung Vorgän Harmonie lieſt Jo Handelska desredn kampf 1 Stüdt. S Sond Garniſe Theaterm ſchau: Sternwar Planetari Sternpi Stüdt. Ki Mannhein Sond Reichsſen .30 Fr .30 3 Sprache 13.00 3 bericht; 16.00 A Stuttga zum 8 Bremsk 20.00 F 21.30 7 haltung Deutſchlat Frühko Volk, e 11.15 E ten; 12 richten; Wetter, Sänger am No Trauto Kernſpi jetzt iſt Muſik Feſtkon richten; kleine Hollan' Pe Nach Alter v Kunigu Grenzen großer? kam auc genen 2 ken Be— Mannhe An de Leichenh und den der Or der Ne Verſtorl hohem eine der war. Bi geiſtig Frau u politiſch eine gr Weſen e Das b feier an in ſeine er ein nen ent Pg. K gangen, weiterle weiſend Pr „Das Die z der Stü unſere gehende und G Die Januar, artigſter neuen 2 (Berlin ſport bildern Olympi, in aller wirllich men de keinesw den kön eine gei vermoch Vortrag Olympi bühne, Ausgeſt Leide großen übliche zweiten alſſo nu 38 ſie iſe 1s m⸗ ge⸗ les ze⸗ zu⸗ cht ige ten uch ßt, n g en. ee⸗ ieu ur⸗ ine m⸗ an⸗ 36 ee⸗ in⸗ er⸗ zä⸗ ede er⸗ as zen i3 zu⸗ ing m⸗ ih⸗ üh⸗ en. der „Hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 12. Januar 1938 oOα ꝛot Heute(os2 Mittwoch, 12. Januar Nationalthegter:„Peterchens Mondfahrt“. 15 Uhr. 20 Uhr Geſchloſſene Vorſtellung:„Der Zigeunner⸗ baron“. Lichtſpieltheater: Univerſum:„La Habanera“.— Alhambra:„Der Biberpelz“.— Schau burg: „Ritter ohne Furcht und Tadel“.— Palaſt: Fanny Elßler“.— Gloria:„Fanny Elßler“.— Capitol:„Der Lachdoktor“.— Scala:„Der Berg ruft“. Kleinkunſtbühne Libelle: Nachmittags und abends: Gaſtſpiel Truxa. Planetarium: Lichtbildervortrag Prof. Linke: Die Er⸗ oberung der höchſten Luftſchichten. Die phyſikaliſchen Vorgänge in der Stratoſphäre. Harmonie: Dichterabend der NS⸗Kulturgemeinde. Es lieſt Foſ. Weinheber, Wien, aus eigenen Werken. Handelskammer(kleiner Saal): VDA⸗Vortrag. Bun⸗ desredner Franz Hlawna ſpricht über„Grenzland⸗ kampf und VDA“. Ständige Darbietungen: Städt. Schloßmuſeum: 10—12.30 und 14.30—16 Uhr Sonderſchau: Mannheim als Feſtung und Garniſon. Theatermuſeum: 10—13 und 15—17 Uhr. Sonder⸗ ſchau: Schwetzingen und ſein Theater. Sternwarte: 10—12 und 14—16 Uhr. Planetarium im Luiſenpark: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Stüdt. Kunſthalle: 10—13 und 14—16 Uhr. Mannheimer Kunſtverein: 10—13 und 14—16 Uhr. Sonderausſtellung: Arnold Balw. Rundfunk-Programm für Mittwoch, 12. Januar: Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymnaſtik; .30 Frühkonzert;.00 Nachrichten;.00 Gymnaſtil; .30 Muſik am Morgen; 10.00 Ein Volk, eine Sprache; 11.30 Volksmuſik; 12.00 Mittagskonzert; 13.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wetter⸗ und Spore⸗ bericht; 13.15 Mittagskonzert; 14.00 Heiteres Allerlei; 16.00 Am Mittwochnachmittag zur Kaffeeſtund, kommt Stuttgart euch fidel und bunt; 18.00 Heitere Muſik zum Feierabend; 18.30 Griff ins Heute; 19.15 Bremsklötze weg; 19.45 Der„Coro Belmonte“ ſingt; 20.00 Feſtkonzert; 21.00 Stunde der jungen Nation; 21.30 Feſtkonzert; 22.00 Nachrichten; 22.35 Unter⸗ haltungskonzert; 24.00—.00 Nachtkonzert. Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel, Morgenruf;.30 Frühkonzert;.40 Kleine Turnſtunde; 10.00 Ein Volk, eine Sprache; 10.30 Fröhlicher Kindergarten; 11.15 Seewetterbericht; 11.30 Dreißig bunte Minu⸗ ten; 12.00 Muſik am Mittag; 13.50 Neueſte Nach⸗ richten; 14.00 Allerlei von zwei bis drei; 15.00 Wetter, Börſe und Marktbericht; 15.15 Beliebte Sänger; 15.40 Das Tier in der Plaſtik; 16.00 Muſik am Nachmittag; 18.00 Klaviermuſtk; 18.25 Kleines Trautoniumkonzert; 18.40 Boxland Amerika; 19.00 Kernſpruch, Wetter, Kurznachrichten; 19.10... und jetzt iſt Feierabend; 20.00 Deutſchlandecho: 20.10 Muſik zur Unterhaltung; 21.00 Reichsſendung; 21.30 Feſtkonzert; 22.00 Wetter⸗, Tages⸗ und Sportnach⸗ richten; anſchließend: Deutſchlandecho; 22.30 Eine kleine Nachtmuſik; 23.00 Europäiſches Konzert aus Holland; 23.35—24.00 Zur guten Nacht. Pg. Kunigunde Schneider Nach kurzer, ſchwerer Krankheit verſtarb im Alter von über 70 Jahren die Parteigenoſſin Kunigunde Schneider, die ſich weit über die Grenzen ihres Wohnbezirkes zu Lebzeiten großer Achtung und Wertſchätzung erfreute. Das kam auch an dieſem grauen und wolkenverhan⸗ genen Dienstagnachmittag in der überaus ſtar⸗ ken Beteiligung anläßlich der Beiſetzung im Mannheimer Hauptfriedhof zum Ausdruck. An der Bahre in der würdig ausgeſchmückten Leichenhalle nahmen neben den Angehörigen und den vielen Trauergäſten auch Vertretungen der Ortsgruppe Neckarſtadt⸗Oſt und der NS⸗Frauenſchaft Abſchied von der Verſtorbenen, die ſich ſchon in der Kampfzeit in hohem Maße für die Bewegung einſetzte und eine der treueſten Mitkämpferinnen des Führers war. Bis kurz vor ihrem Tode bekundete dieſe geiſtig erſtaunlich rüſtige, wahrhaft deutſche Frau und Mutter ihr großes Intereſſe an allen politiſchen und ſonſtigen Fragen des Tages und eine große Herzensgüte zeichnete ihr ganzes Weſen aus. Das brachte auch der bei der ſchlichten Trauer⸗ feier amtierende Geiſtliche, Pfarrer Kiefer, in ſeiner Rede zum Ausdruck, in deren Verlauf er ein tiefbeeindruckendes Bild der Entſchlafe⸗ nen entwarj. 3 Pg. Kunigunde Schneider iſt von uns ge⸗ gangen, aber der Geiſt, der ſie beſeelte, wird weiterleben in den Jungen, denen ſie richtung⸗ weiſend voranlebte. Prof. March zeigt ſein Werk „Das Reichsſportfeld und ſeine künſtleriſche Ausgeſtaltung“ Die zweite Vortragsreihe dieſes Winters in der Städtiſchen Kunſthalle Mannheim ſoll das unſere deutſche Gegenwart ſo dringend an⸗ gehende Problem des Verhältniſſes von Kun ſt und Gemeinſchaft behandeln. Die Reihe wird am Donnerstag, 13. Januar, durch den Erbauer einer der groß⸗ artigſten architektoniſchen Schöpfungen des neuen Deutſchlands, Profeſſor Werner March (Berlin) eröffnet, der ſein Werk, das Reichs⸗ ſportfeld in Berlin, an Hand von Licht⸗ bildern vorführen und erklären wird. Die Olympiſchen Spiele von 1936 ſind noch lebendig in aller Gedächtnis. Sie hätten ohne den aus wirklichem Gemeinſchaftsgeſühl errichteten Rah⸗ men der Arenen, Plätze und Gebäulichkeiten keineswegs zu dem gewaltigen Ereignis wer⸗ den können, das über Sport und Spiel hinaus eine geiſtige Gemeinſchaft der Völker zu fügen vermochte. Profeſſor March wird in ſeinem Vortrag insbeſondere auf den Lageplan, das Olympia⸗Stadion, die Dietrich⸗Eckart⸗Freilicht⸗ bühne, das Sportforum und auf die plaſtiſche Ausgeſtaltung des Reichsſportfeldes eingehen. Leider läßt die Unabkömmlichkeit des mit großen Aufgaben betrauten Architekten die ſonſt übliche Wiederholung des Vortrages an einem zweiten Abend nicht zu. Der Vortrag findet alſo nur am Donnerstagabend ſtatt. 50 Jahre„Liedertafel“ Ludwigshafen Das nachgeholte Jubiläumskonzert und Feſtbankett im JG-Jeierabendhaus Am 1. April 1887 wurden nach vorhergegan⸗ genen Generalverſammlungsbeſchlüſſen die bei⸗ den Ludwigshafener Vereinigungen„Frohſinn“ und„Harmonie“ unter dem Namen„Lieder⸗ tafel“ verſchmolzen. Sie war in den folgenden Jahren und vor allem in den ſchweren Zeiten nach dem Kriege Vorkämpferin für das deut⸗ ſche Lied. Darüber hinaus aber ſteckte ſie ihr Ziel weit, immer erſtrebte ſie Höchſtleiſtungen im Chorgeſang. Immer hielt ſie aber auch aute Kameradſchaft, die Geſelliakeit und den Frohſinn hoch. Enge Bande verknüpften die „Liedertäfler“ mit den anderen Sängern des Gaues und der Nachbargebiete Baden und Heſſen. 1914 hatte der Verein rund 300 Mitalieder. 30 von ihnen beſiegelten die Treue zum Vater⸗ lande mit dem Tode. 1919 gab es noch 160 Liedertäfler, 1925 war bereits wieder der Höchſt⸗ ſtand von einſt überſchritten, 1927, als die Be⸗ ſatzuna die kulturelle Bindung mit Mannheim zerriß, bezeugten 945 Mitglieder ihre Liebe zur deutſchen Kultur durch ihre Teilnahme an den Beſtrebungen der„Liedertafel“. Dieſer hohe Stand konnte auf die Dauer nicht gehalten werden. Heute hat der Verein etwa die gleiche Stärke wie 1914. Auf den 31. Oktober 1937 war das Feſt⸗ konzert zum 50. Jahrestag angeſetzt. Wegen der Maul⸗ und Klauenſeuche mußte es damals abgeſagt werden. Jetzt endlich konnte es mit dem vorgeſehenen Programm, das der Leiſtungsfähigkeit des Vereins das denkbar günſtigſte Zeugnis ausſtellte, durchgeführt wer⸗ den. Eine Reihe wirklicher Perlen der Män⸗ nerchorliteratur wurden geboten, die höchſte Anforderungen an den Chor ſtellten. Aber die „Liedertafel“ verfügt über ausgezeichnetes Stimmaterial, und auf den Proben wurde ganze Arbeit geleiſtet. Muſikdirektor Emil Sieh hat die Chöre ſorgfältig ausgefeilt, auch große Schwierigkeiten mußten ſpielend über⸗ wunden werden. Zur Mitwirkung und für die Begleitung der Chöre hatte man das bewährte Saarpfalzorcheſter gewonnen, das mit liebe⸗ vollem Einſatz ſeines aroßen Könnens die letzte, höchſte Wirkung ſicherte. Werke von Schubert nahmen den erſten Teil im weſentlichen ein. Der machtvoll feierliche 23. Pſalm ſtand am Beainn, ausgezeichnet fan⸗ den ſich ſchon hier Chor und Orcheſter zum ge⸗ meinſamen Werk. Eindrucksvoll brachte das Orcheſter unter der temperamentvollen und doch künſtleriſch gezügelten Leiſtung von Emil Sieh die 8. Sinfonie in-moll(Unvollendete) von Schubert zur Aufführung. Als Soliſtin hatte man die bekannte Altiſtin Gertrud Kranz verpflichtet, die klangſchön und erlebnishaft ge⸗ ſtaltend zunächſt zwei Lieder von Franz Schu⸗ bert, das große„Dem Allmächtigen“ und das romantiſche„Im Abendrot“, und im zweiten Teil drei Lieder von Johannes Brahms ſang. Einfühlend und ſicher geſtaltend bealeitete ſie Gretl Erl am Flügel. Mit dem herrlichen Chorwerk mit Klavierbegleitung„Im Gegen⸗ wärtigen Vergangenes“ von Schubert bewies der Chor ſeine Leiſtungsfähigkeit und mit der ſorgſam durchgefeilten Wiedergabe auch den un⸗ bedingten Willen zur künſtleriſchen Geſtaltung. Im Mittelpunkt des Konzertes ſtand das Klavierkonzert Nr. 5 Es-dur op. 73 von Lud⸗ wia van Beethoven, das Johannes Hautz, der Direktor der Pfälziſchen Muſikkonſervatorien Kaiſerslautern und Neuſtadt, der von 1912 bis 1920 Dirigent der Liedertafel war, techniſch und muſikaliſch aleich meiſterlich wiedergab. Krafwoll geſtaltete er den heroiſch geſtimmten erſten Satz und das frohe Finalrondo. Inniaſte Stimmungsſeligkeit breitete ſich über das lichte Adagio un poco mosso in-dur aus. Sicher be⸗ gleitete das Saarpfalzorcheſter unter Emil Sieh. Eins der ſchönſten Meiſterwerke für Männer⸗ chor iſt die mit Altſolo und Orcheſterbegleitung geſchriebene Rhapſodie von Johannes Brahms nach einem Text aus Goethes„Harzreiſe im Winter“ bei der Gertrud Kranz das Solo ſang. In die Männerchorliteratur unſerer Zeit führte die„Liedertafel“ mit dem„Morgenlied“ für Männerchor und zwei Trompeten von Hermann Erdlen und dem markigen„Im Takt der Häm⸗ mer“ von Kurt Lißmann. Hermann Zilchers ſinfoniſches Vorſpiel„An mein deutſches Land“, das von Sieh wirkungsvoll interpre⸗ tiert wurde, machte den Ausklang. Beim Feſtbankett am Abend wirkten eine Reihe befreundeter Vereine aus Mannheim und Ludwigshafſen zur Ausgeſtaltung des Feſtes mit. Nach der Begrüßung durch Dr. Kurt Friedrich richteten u. a. auch der Ober⸗ bürgermeiſter von Ludwigshafen, Dr. Stol⸗ leis und der Sängerkreis⸗ und Ehrengaufüh⸗ rer W. Daniel herzliche Worte an die Feſtver⸗ ſammlung. Eine große Anzahl von„Lieder⸗ täflern“ konnte für langjährige Treue zum deutſchen Lied geehrt werden. Fr. Heinrich Hameier, Ludwig Rapp und Wilhelm Schmitt wurden für 40jährige, Nikolaus Ewald, Jakob Kauffmann, Wilhelm Köhl, Franz Seſſig und Peter Schell für 30jährige und 22 andere Sängerkameraden für 15jährige Mitgliedſchaft aeehrt. Zu Ehren⸗ mitgliedern wurden Georg Köth, Walter Dehling, Michael Schwarz und Theodor Koerner geehrt. Dr. Carl J. Brinkmann. Das Glück kommk unerwarket Vor wenigen Tagen erſt fiel ein junger Mann einem der grauen Glücksmänner um den als: er hatte einen Fünfhunderter gezogen! nd heute, wenige Tage ſpäter, können wir ſchon wieder von einem derartigen Ereignis berichten. In einem Kaffee auf den Planken, am Dienstag gegen 18 Uhr, gab es erneut freu⸗ dige Geſichter. Nach langem Beſinnen hatte ſchließlich doch ein Gaſt ſein Glück verſucht, er ließ ſich das Los öffnen und wurde erſt auf⸗ merkſam, als der Losverkäufer die Hände überm Kopf zuſammenſchlug, um dann aber dem Gaſt das Los unter die Naſe zu halten. Der wurde im erſten Moment vor Freude ſchneeweiß im Geſicht, was aber bald einer glühenden Röte Platz machte.„Sie haben 500 Mark gewonnen“, ſtand auf dem kleinen Stück Papier. An dem Tag iſt einer lange nicht eingeſchlafen— oder täuſchen wir uns? Anordnungen der NSDAP Kreisleitung der NSDAP Ortsgruppen der NSDAP Lindenhof. 13.., 20.30 Uhr, Hausleiterbeſprechung im„Rheinpark“. Waſſerturm. Freitag, 14.., 20.30 Uhr, findet der Dienſtappell der Ortsgruppe in der Rennwieſen-Gaſt⸗ ſtätte ſtatt. Teilzunehmen haben alle Politiſchen Leiter und Anwärter ſowie alle Walter der DAß und NSV. Anzug: Dienſtanzug, Nichtuniformierte mit Hakenkreuz⸗ armbinde. Antreten pünktlich 20.15 Uhr. Platz des 30. Jannar. Der Dienſtappell unſerer Ortsgruppe findet am 14.., 20.15 Uhr, im Verſteige⸗ rungsſaal des Städt. Leihamts ſtatt. Es haben zu erſcheinen: Sämtliche Politiſchen Leiter und Anwärter, ſowie alle Walter und Warte der DAß und NSV. Dienſtuniform. Ausweiſe mitbringen.— Neckarſtadt⸗Oſt. 14.., 19.45 Uhr, Antreten ſämt⸗ licher Politiſchen Leiter und Anwärter ſowie DAß⸗ Walter vor der Uhlandſchule. Waldhof. 14.., 19.45 Uhr, treten ſämtliche Pol. Leiter, Pol.⸗Leiter⸗Anwärter ſowie alle DAß⸗Walter und NSV⸗Warte vor dem Lokal„Freiſchütz“, Untere Riedſtraße an.(Uniform, Zivil mit Armbinde.) NS⸗Frauenſchaft Achtung, Propagandareferentinnen! 13.., 15 Uhr, Beſprechung in L 9, 7. Friedrichspark. 13.., 20 Uhr, Nähabend und Chor⸗ probe in) 4. Ferner wichtige Beſprechung aller Zel⸗ lenfrauenleiterinnen. Wallſtadt. 13.., 20 Uhr, Heimabend im Schulhaus. Platz des 30. Jannar. Stab⸗, Zellen⸗ und Block⸗ frauenleiterinnen kommen am 12.., 20.15 Uhr, in die Wärmehalle Wallſtattſtraße 54. Erſcheinen iſt Pflicht. Neckarau⸗Nord. 12.., 20 Uhr, Heimabend im Ge⸗ meindehaus. Reſtloſes Erſcheinen der Zellen⸗ und Blockfrauenleiterinnen dringend erwünſcht. Wohlgelegen. Die Hefte„Deutſche Hauswirtſchaft“ können in der Siegſtraße 23 abgeholt werden. Humboldt. 12.., 20 Uhr, Amtswalterinnen⸗Be⸗ ſprechung in der Alphornſtraße 17. Die Zellenfrauen⸗ leiterinnen ſind für vollzähliges Erſcheinen ihrer Block⸗ frauenleiterinnen verantwortlich. Deutſches Eck. 12.., 20 Uhr, Pflichtheimabend in den Germaniaſälen, S 6. Frauenwerksmitglieder ſind eingeladen.— Sprechſtunden der NSe ſind jeden Dienstag und Freitag von 19 bis 20 Uhr. Sprech⸗ ſtunden der Ortsfrauenſchaftsleiterin donnerstags von 19 bis 20 Uhr in der Geſchäftsſtelle T 5, 12. Plankenhof. Die Nähnachmittage finden wieder regelmäßig dienstags und mittwochs von 15 bis 17 Uhr ſtatt, Feudenheim. 12.., 20.15 Uhr Heimabend im Heim. Neckarau⸗Süd. 12.., 20 Uhr, Singprobe im „Volkschor“. Edingen. 12.., 20 Uhr, Heimabend im Schulhaus. Ilvesheim. 12.., 20 Uhr, Heimabend im„Schiff“. Mannheim, Rheinstraße 1 Erſcheinen der Zellen- und Blockfrauenleiterinnen iſt unbedingt Pflicht. Achtung, Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder! Wir machen auf den Vortrag des VDA am 12.., 20.15 Uhr, im Saal der Handelskammer, L 1, 2, auf⸗ merkſam. Es ſpricht Franz Hlawna über Grenzland⸗ kampf und VꝰDA. Eintritt frei. Wir bitten um zahl⸗ reichen Beſuch. H3 TB. Nachrichtengefolgſchaft. Am 13. 1. Führerdienſt im Heim(„Pergola“). Mitzubringen ſind Dienſtbücher und Beiträge. Die Scharführer treten um 20 Uhr, die Stellvertreter und Rottenführer um 21 Uhr in Uni⸗ form an; ebenfalls die Kameraden, die an der Aus⸗ ſtellung teilnehmen. HI⸗Vann Muſikſchar. 13.., 20 Uhr, Mikrofon⸗ probe im Senderaum der Allgem. Ortskrankenkaſſe. Trefſpunkt 19.45 Uhr Adolf⸗Hitler⸗Brücke. Deutſches Jungvolk Pimpfe aus allen Fähnlein des Jungbannes 171 (nur Stadtgebiet, nicht unter 11 Jahren), die tech⸗ niſches Intereſſe haben(Morſen, Blinken, Winken uſw.) können ſich auf dem Jungbann(Schlageterhaus, Zimmer 79) für die techniſche Bereitſchaft des Jung⸗ bannes 171 melden. Jungbannbereitſchaft 171. Die Pimpfe der Jung⸗ bannbereitſchaft, deren Reichsausweiſe noch auf dem Jungbann liegen, holen dieſen ſofort ab. BDM 8 u. 9/171 Schwetzingerſtadt. Am 14.., 20 Uhr, iſt eine Beſprechung aller Führerinnen im Heim, L2, 9. Schaft⸗ und Kaſſenbücher mitbringen. BDM⸗ und IM⸗Untergau 171(Sport) Handball. Beginn des Trainings für alle gemelde⸗ ten Mädel am 16. 1. auf dem Stadion.15 Uhr. Mit⸗ zubringen iſt Sport⸗ und Uebungsanzug. Lebensrettungskurs. Beginn für alle gemeldeten Mädel am 30. 1. Antreten ⸗Schulplatz.40 Uhr. Mitzubringen ſind einmalig 60 Pf. Sportwartinnenturnen. Für IM⸗ und BDM⸗Sport⸗ wartinnen am 17.., von 19.30—21 Uhr, U⸗Schule. Ernährungshilfswerk des Deutſchen Volkes Hausfrauen der Ortsgr. Neckarſtadt⸗Oſt. Ab Mitt⸗ woch, 12.., werden auch in der Ortsgruppe Neckar⸗ ſtadt⸗Oſt die Küchenabfälle der Haushaltungen abge⸗ holt. Die Sammelwagen des Ernährungshilfswerkes kommen täglich in den Vormittagsſtunden. Stellt Eimer und Gefäße zur Abholung bereit. Die Sammlung der Küchenabfälle in den Ortsgrup⸗ pen Humboldt und Erlenhof geht weiter. Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung Mannheim. Rheinstr. 3 Propaganda Betr. Verſammlung des Amtes für Technik Die Karten für obige Verſammlung, wobei Reichs⸗ hauptſtellenleiter Pg. E. Maier über die Nachwuchs⸗ frage im techniſchen Berufsſtand ſprechen wird, ſind bis ſpäteſtens 17. d. M. auf der Kreiswaltung, Rhein⸗ ſtraße 3, Zimmer 18, abzurechnen. Die Betriebsobmänner ſorgen im Einvernehmen mit den Betriebsführern für reſtloſen Kartenabſatz. Abteilung Propaganda. Kreisjugendwaltung Am Freitag, 14. Jan., 18 Uhr, findet eine wichtige Beſprechung der Ortsjugendwalter des Stadtgebietes Mannheim ſtatt. Erſcheinen iſt unbedingte Pflicht. Amt für Volksgeſundheit, Fachgr. Geſundheit Am 12. Jan., 20.15 Uhr, im Städt. Krankenhaus (Verſammlungsfaal) Vortrag. Redner: Dr. Diete⸗ rich, Chefarzt im Städt. Krankenhaus. Thema: „Was muß das Röntgenhilfsperſonal bei der Behand⸗ lung mit Röntgenſtrahlen wiſſen?“. Für die Fach⸗ ſchaftsangehörigen der Fachſchaften Sprechſtundenhil⸗ fen und Techn. Aſſiſtentinnen iſt Teilnahme Pflicht. Ebenſo nehmen die Angehörigen des„Roten Kreuzes“ teil. Am Donnerstag, 13. Jan., 20.15 Uhr, im Städt. Krankenhaus Vortrag:„Reichsgeſetz zum Schutze der Volksgeſundheit“. Redner: Med.⸗Rat Dr. Herzog, Staatl. Geſundheitsamt. Es nehmen teil die Angehöri⸗ gen der Fachſchaften Sprechſtundenhilfen, Badebetriebe, Maſſeure und Maſſeuſinnen, Desinfektoren. Erſcheinen iſt Pflicht. Fachſchaft Bandagiſten und Orth. Mechaniker Der Vortrag„Werkſkizzen uſw.“ findet nicht am 13. Jan. ſtatt. Neuer Termin: 13. Februar in der Karl⸗Benz⸗Gewerbeſchule, Saal 27, am Kurfürſtenplatz. Es ſpricht Studienrat Schlegel. Erſcheinen iſt Pflicht. Geopolitik. Am Freitag, 14. Jan., 20 Uhr, beginnt die Arbeitsgemeinſchaft für Geopolitik unter Leitung von Rektor Pg. Preuſch in der Friedrichſchule, U 2, Lehrerzimmer der Knabenabteilung. Es werden an 6 Abenden, jeweils freitags, folgende Themen be⸗ bhandelt: 1. Einführung. Weſen und Aufgaben der Geopolitik, Geopolitik und Praxis. 2. Britannien be⸗ herrſcht die Meere(Inſelmächte). 3. Aſien den Aſiaten (Fernöſtliche Probleme). 4. Die Welt zwiſchen Weiß und Rot(Erdteilmächte). 5. Kraftlinien im Mittelmeer (Randmächte). 6. Das Reich der Deutſchen(Mittel⸗ mächte). Die Beitragsgebühr für die ſechs Abende be⸗ trägt.— RM., für Inhaber der Hörerkarte.— RM. Arbeitskreis für Linolſchnitt. Fortſetzung des Ar⸗ beitskreiſes am Donnerstag, 13. Jan., 20.15 Uhr, in der Peſtalozziſchule. Am 20. Januar Lichtbildervortrag von Kurt Hiel⸗ ſcher, Berlin, über„Das unbekannte Spanien“. Preiſe: .20,—.80,—.50,—.30 RM. Vorverkauf: Kdỹ⸗Be⸗ triebswarte u. ⸗Geſchäftsſtellen p 4, 4/5, Langſtr. 39a, Tatterſallſtraße 37, Völk. Buchhandlung, Zigarrenkiosk Tatterſall, Muſithäuſer Heckel, Pfeiffer, Kretzſchmann. . Kraſtosabreude Abt. Reiſen, Wandern, Urlaub Sonderzug nach Stuttgart am kommen⸗ den Sonntag, 16. Januar. Abfahrt ab Mannheim Hpf. .19 Uhr mit Halten auf der Hin⸗ und Rückſahrt in Neckarau, Rheinau⸗Hafen, Schwetzingen, Hockenheim, Neulußheim, Ludwigsburg an.52 Uhr, Stuttgart an 10.12 Uhr. Rückfahrt Stuttgart ab 20.50 Uhr, Lud⸗ wigsburg ab 21.11 Uhr, Mannheim an 23.37 Uhr. Fahrkarten zu.10 RM. ſind noch bei den bekannten Vorverkaufsſtellen erhältlich. Da die Nachfrage ſehr ſtark iſt, empfiehlt ſich ſoſortige Kartenbeſchaffung. Zum Winterſport in den Schwarzwald am kommen⸗ den Sonntag, 16. Januar, mit Omnibus nach dem Ruheſtein. Abfahrt ab Paradeplatz.30 Uhr. Karten zu.— RM. ſind erhältlich nur bei Geſchäfts⸗ ſtelle J, P 4,—5, Zimmer 11, und Omnibusgeſell⸗ ſchaft Klingler, 0 6, 5. Achtung, Winterurlauber! Winterurlaubsfahrten werden noch in ſehr großer Anzahl mit Omnibus und Bahn durchgeführt und zwar nach dem Schwarzwald, Allgäu, Walſertal, Oberbayern und Berlin. Beſorgen Sie ſich koſtenlos das reichhaltige Winterurlaubspro⸗ gramm bei den Geſchäftsſtellen und Ortswarten. Ausverkaufte Fahrt: Oß 1015 vom 30. Jan. bis 14. Febr. 1938 Hallthurm. Abt. Feierabend Gaſtſpielreiſe der Deutſchen Barieté⸗Bühne Groaſſer. 12. 1. 38: Weinheim,„Pfälzer Hof“; 13. 1. 38: Edin⸗ gen, Schloßwirtſchaft; 14. 1. 38: Schriesheim,„Zur Pfalz“; 15. 1. 38: Hockenheim,„Roſe“. Karten jeweils bei der zuſtändigen Koß⸗Geſchäftsſtelle. Amt Kulturgemeinde Am Dienstag, 18. Jan., ſpielt im 4. Kammermuſik⸗ abend in der„Harmonie“, D 2, 6, um 20.15 Uhr, das Ouartetto di Roma italieniſche Kammermuſik. Auf dem Programm ſtehen Werke von Boecherini, Verdi und Reſpighi. Preiſe: Mitglieder der MG.60,.90, — 5 RM. Nichtmitglieder.—,.30,.50, „ Achtung, Briefmarkenſammler! Die Verſammlung und der Tauſchabend der Deut⸗ ſchen Sammlergemeinſchaft wird auf den 19. Januar verlegt. Das Erſcheinen aller Mitglieder iſt Pflicht. Der Tanſchabend am 19. Jannar im„Haus der Deut⸗ ſchen Arbeit“, p 4,—5, beginnt um 20 Uhr. Es wird der Beitrag für das Jahr 1938 feſtgelegt, ebenſo wer⸗ den Neuanmeldungen entgegengenommen. Abt. Volksbildungswerk 12 Dichterleſung. Heute, Mittwoch, 12. Jan., 20.15 Uhr, lieſt der Dichter Joſef Weinheber, Wien, in der „Harmonie“, b 2, 6, aus eigenen Werken. Eintritt für Mitglieder der Maͤc und Inhaber der Hörerkarte 80 Pf.; für Nichtmitglieder.10, RM. Karten in den Geſchäftsſtellen der NSc„Kraft durch Freude“, Zigar⸗ renkiosk Tatterſall, Völk. Buchhandlung und in den Muſikhäuſern Heckel, Pfeiffer und Kretzſchmann. Vortrag:„Oſtpreuſſen und Polen“. Ueber dieſes Thema ſpricht mit Lichtbildern am Freitan, 14. Jan., 20.15 Ubr, in der Aula der ehem. Handelshochſchule, A 4, 1, Dr. Helmut Frank, Karlsruhe. Die Ver⸗ anſtaltung wird in Gemeinſchaft mit der Verwaltungs⸗ akademie durchgeführt. Für Inhaber der Hörerkarte der Volksbildungsſtätte und der Verwaltungsakademie iſt der Eintritt frei. Gaſthörer zahlen 20 Pf. Eintritt, Karten an der Abendkaſſe. Fotokreis für Fortgeſchrittene, Die Arbeit wird heute Mittwoch, 12. Januar, 20.15 Uhr, in der Peſtalozzi⸗ ſchule 4à(Handarbeitsſaal) weitergeführt. Der Arbeits⸗ kreis für Anfänger wird am Mittwoch, 19. Januar, weitergeführt. Arbeitskreis für Handweben. Fortſetzung dieſes Ar⸗ beitskreiſes am Donnerstag, 13. Jan., 20.15 Uhr, in der Peſtalozziſchule. ——— —————————————————— „Hakenkreuzbanner⸗ 7———— * Mittwoch, 12. Januar 1938 Letzte badiſche ſeldungen Filchner grüßt das Badener Land * K arls ruhe, 11. Jan. Der nach Deutſch⸗ land zurückgekehrte Forſcher Dr. Wilhelm Filch⸗ ner hat unſerem Sonderberichterſtatter Volder⸗ auer, dem er, wie berichtet, in Genua eine Un⸗ terredung gewährt hat, folgende Zeilen überge⸗ ben:„Herzlichen Gruß dem Badner Land beim Betreten deutſchen Bodens. Wilhelm Filchner“. Eine haſelwander-Gewerbeſchule * Offenburg, 11. Jan. Der Gewerbe⸗ ſchule Offenburg wurde durch das Unterrichts⸗ miniſterium die Genehmigung zur Führung der Bezeichnung Friedrich⸗Auguſt⸗Haſelwander⸗ Gewerbeſchule, gewerbliche Berufsſchule, Offen⸗ burg, erteilt. Ehrung des„Eiſernen Regiments“ Lahr, 11. Jan. Zur Erinnerung an die ſchweren Kämpfe, die das Lahrer Infanterie⸗ Regiment 169 im November 1916 bei Serre an der Somme zu beſtehen hatte, wurde die Loh⸗ mühlgaſſe in der Oſtſtadt in„Serre⸗Straße“ umgetauft. Seit dieſer Schlacht führten die 169er den Ehrennamen„Das Eiſerne Regi⸗ ment“. Die Kämpfe bei Serre, bei denen von deutſcher Seite kein Fußbreit Boden preisgege⸗ Wegen Aufgabe der Abteilung Schallplatten u. Koffer-Apparate (Electrola, Columbia, Odeon) zu bedeutend ermäßigten Preisen Musikhaus Pfeiffer S ben wurde, koſteten dem Lahrer Infanterie⸗ Regiment einſchließlich der Verwundeten 34 Offiziere und 2474 Mann. Zweiter Todesfall in der Familie Tiebich Gutach, 11. Jan. Nachdem erſt Mitte De⸗ 8 der bekannte Schwarzwaldmaler Curt iebich geſtorben iſt, wurde am Montag das Ableben ſeines 35jährigen Sohnes Curt Liebich gemeldet. Der Sohn war ſeit längerer Zeit als Geſchäftsführer des badiſchen Milchwirtſchafts⸗ verbandes Karlsruhe tätig. Das Füngſte der drei Kinder, die er hinterließ, kam erſt vor etwa zwei Wochen zur Welt. Die Wacholder⸗Droſſel iſt da Säckingen, 11. Jan. Im Gebiet des Hoch⸗ rheins taucht jetzt in ſtärkerem Maße die Wa⸗ cholder⸗Droſſel auf. Dieſer 26 Zentimeter lange und 43 Zentimeter breite Vogel iſt vor allem in den großen Birkenwaldungen des Nordens von Europa und Aſien heimiſch, wandert aber mit Beginn des Winters nach Süden und taucht dann auch in ganz Mitteleuropa verſtreut auf, In Deutſchland niſtet er in Wäldern, Obſt⸗ pflanzungen und ſelbſt in Gärten auf Bäumen. Die Wacholder⸗Droſſel iſt etwas größer als die einheimiſche Schwarzdroſſel und von dieſer durch die aſchgraue und kaſtanienbraune Fär⸗ bung leicht zu unterſcheiden. Ihr manchmal maſſenhaftes Auftreten in beſtimmten Gebieten wird oft als Anzeichen für einen langen und ſtrengen Winter angeſehen. Zwischen Neckar und Bergstraſſe Ladenburger Uachrichten * Die Neckarſchiffahrt iſt, nachdem die Fahr⸗ rinne des Fluſſes ſeit einigen Tagen eisfrei iſt, am Montag wieder aufgenommen worden. Schon— kam der erſte Schleppzug von Mannheim, und im Laufe des Tages fuhren wei weitere Schiffe zu Tal. Mit dem Schlitt⸗ ſchuhlaufen auf dem Neckar iſt es alſo diesmal nichts geworden. * Die Ortsbauernſchaft hielt geſtern abend in der„Roſe“ eine Verſammlung ab, in der unter anderem Filme über Zwiſchenfruchtbau, Obſtbau und Kampf dem Verderb gezeigt wurden. * Verſchwinden die Judengeſchäfte? Bis vor kurzem gab es in Ladenburg noch vier jüdiſche Geſchäftshäuſer, ſämtlich in der Textilbranche, die ja von jeher eine beſondere Anziehungs⸗ kraft auf das auserwählte Volk ausübte. In den letzten Jahren wurden es allerdings im⸗ mer weniger der Kunden, die ſich nicht ſcheu⸗ ten, die jüdiſchen Läden aufzuſuchen, und die Hebräer waren mehr und mehr darauf ange⸗ wieſen, früh morgens oder ſpät abends mit ihren Päckchen die Käufer hier und in der Um⸗ ſebung zu bedienen. Es gibt wohl in Laden⸗ urg keinen„Handelsmann“ moſaiſcher Kon⸗ feſſion mehr, der ſich darüber einer Täuſchung ingibt, daß hier für ihn nicht mehr viel zu olen iſt. Deshalb ging auch vor einiger Zeit das Textilgeſchäft von Maier Lammfromm Maier iſt der Vorname) in der Kirchgaſſe n deutſchen Beſitz über, auch das Sternweiler⸗ ſche Geſchäft hat ſeine Pforten geſchloſſen und macht einem deutſchen Unternehmen Platz. Ueber das größte jüdiſche Kaufhaus in Laden⸗ burg, Gebrüder Kaufmann an der Hauptſtraße, wurde dieſer Tage das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurſes eröffnet; ſeine Tage werden auch gezählt ſein: Wie wir hören, ſoll ſich eine Mannheimer Großfirma für das Haus intereſſieren. Es bleibt dann nur noch das Manufakturwarengeſchäft Driels am Markt⸗ platz, das wohl auch nicht von den fünf Dutzend Ladenburger Juden beſtehen kann. gus Ueckarhauſen * Vorerhebung zur Bodenbenutzungserhe⸗ bung. Durch Reichsgeſetz vom 4. Oktober 1937 Blick übers cand Junge Banater ſehen die odenwälder fjeimat Von Gutkenbrunn nach Fürth im Odenwald/ Auf acht Monale zu Beſuch in Bauernhöfen im Weſchnitztal (Eigener Bericht des„Hakenkreuz⸗banner“) * Fürth i.., 11. Jan. Unter den deutſchen Koloniſten, die vor 200 Jahren nach dem Banat auswanderten, befanden ſich auch viele Oden⸗ wälder. Vornehmlich aus Fürth, Schönmatten⸗ waag, Mörlenbach, Waldmichelbach, Ellenbach, Lörzenbach, Weſchnitz, Tröſel, Wahlen— zu⸗ meiſt alſo aus Orten des Weſchnitztales. Das Banat war früher eine ungariſche Grenzprovinz und gehört heute faſt ganz zu Rumänien. Als „Banater Schwaben“ ſind die ſich dort ange⸗ ſiedelten deutſchen Auswanderer in die Ge⸗ ſchichte eingegangen. In Guttenbrunn, dem bekannteſten Ort unter den deutſchen Koloniſtendörfern, ſteht heute noch der alte Ziehbrunnen, den man vor 200 Jahren anlegte an der Stelle, wo das erſte Siedlungshaus gebaut wurde. Da fand moan gutes Waſſer und der Name„Guttenbrunn“ iſt abgeleitet von„gutem Brunnen“. Und einen großen Sohn hat dies Guttenbrunn hervorge⸗ bracht: den Banater Dichter Adam Müller⸗ Still und verträumt: Der Straßenheimer Hof bei Mannheim Zeichn. v. Edgar John Mehr als1000 kigenheime für 5tammarbeiter Gauobmann dr. Roth ſprach auf der Kreisobmännertagung der Ddü? in heidelberg (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) * Heidelberg, 11. Jan. Zu ihrer erſten Tagung im neuen Arbeitsjahr waren die Kreis⸗ obmänner der Deutſchen Arbeitsfront in Hei⸗ delberg verſammelt. Die Referate und Beſpre⸗ chungen ſtanden im Zeichen der von der DAß iſt in Verbindung mit der Volks⸗, Berufs⸗ und Betriebszählung eine Vorerhebung zur Boden⸗ benutzungserhebung angeordnet worden. Jeder Betriebsinhaber oder Betriebsleiter auch des kleinſten Landwirtſchafts⸗ oder Gartenbetriebs iſt verpflichtet, hierzu die von ihm gewünſchten Angaben über ſeinen Betrieb gewiſſenhaft zu machen und durch ſeine Unterſchrift zu beſtäti⸗ gen. Die Auskunftspflicht erſtreckt ſich ſowohl auf die Grundſtücke innerhals als auch außer⸗ halb der Gemeindegemarkung. Falſche oder unvollſtändige Angaben haben die Einleitung eines Strafverfahrens zur Folge. Sämtliche Allmendſtücke ſind unter Abſchnitt C(gepachtete Fläche) als von der Gemeinde gepachtete Grundſtücke anzugeben. Die Erhebung wird im Laufe dieſer Woche durchgeführt. * Impfung von Klauenvieh. Die Eigen⸗ tümer und Beſitzer von Klauentieren ſind ver⸗ pflichtet, die Impfung ihrer Tiere durch die Tierärzte zu dulden und bieſen den Zutritt zu den Tieren zu geſtatten. Dieſelbe Verpflich⸗ tung obliegt denjenigen Perſonen, die zum Hausſtand eines Eigentümers oder Beſitzers von Klauenvieh gehören oder im Gewerbe⸗ betrieb eines ſolchen tätig ſind. Zuwiderhand⸗ lungen gegen dieſe Anordnung werden gemäß dem Viehſeuchengeſetz beſtraft. Die Maul⸗ und Klauenſeuche iſt in Neckarhauſen bisher auf einen Fall beſchränkt geblieben. NUeẽnes aus Schriesheim * Die Schneebeſeitigung iſt nun auch hier durchgeführt. Ein mit ſechs Pferden beſpann⸗ ter Bahnſchlitten fuhr von Schriesheim über den Schriesheimer Hof nach Altenbach und machte die Fahrſtraße für den Verkehr frei. Der Schnee lag ſtellenweiſe bis zu 80 Zentime⸗ ter hoch. Den Reſt ließ das Tauwetter ver⸗ ſchwinden. * Aus der Umgebung. In Doſſenheim feierte am Dienstag das Landwirtsehepaar Georg Michelhans und Chriſtine geb. Greulich das ſeltene uh der eiſernen Hochzeit. Der Jubilar iſt 89 Jahre alt, heiratete ſeine von Dilsberg ſtammende Frau vor 65 Jahren. Ganz Doſſen⸗ heim nahm herzlichen Anteil an dem Feſttag der beiden noch rüſtigen alten Leute. zu löſenden nächſten Aufgabe im Rahmen der Geſamtarbeit der Partei. Im Laufe ſeiner Ausführungen bezeichnete der Gauobmann der DAß, Pg. Dr. Roth, als unabänderliches Ziel der DAF⸗Arbeit— die Verwirklichung des nationalſozia⸗ liſtiſchen Gedankens innerhalb des Ar⸗ beitslebens. Man könne nicht nur National⸗ ſozialiſt ſein in Verſammlungen und Kundge⸗ bungen; überall im Leben— und damit in erſter Linie im Beruf— müſſe ſich die Haltung durchſetzen. Der Weg zu dieſer Haltung ſei die Erziehungsarbeit der DAß, die ſich frei von jeder gewerkſchaftlichen oder verbandsmäßigen Tendenz auf alle ſchaffenden deutſchen Men⸗ ſchen erſtreckt. Der Gauobmann teilte als Erfolg der Stamm⸗ arbeiter⸗Siedlungsaktion mit, daß heute ſchon der Bau von mehr als 1000 Eigenheimen für Stammarbeiter der badiſchen Betriebe geſichert ſei. Die lebenswichtige Frage des Baues von Eigenheimen für Stammarbeiter ſoll von jeder Fabrik, die dazu in der Lage iſt, aufgegriffen werden. Zum Schluß kam Pg. Roth auf organiſatoriſche Fragen, auf den Lei⸗ ſtungskampf der deutſchen Betriebe und den Berufswettkampf aller Schaffenden zu ſprechen. Pg. Dr. Thoms, Heidelberg, behandelte in ſeinem Referat die kommenden Aufgaben der Arbeitskammer Baden und ihrer Organe. Den Vorträgen ſchloß ſich eine vom Gauobmann ge⸗ leitete rege Ausſprache über weſentliche Punkte der praktiſchen Arbeit an. flus den Hachbargebieten Sie waren zu nahe am Gfen Worms, 11. Jan. Ein eigenartiger und bedauerlicher Unfall ereignete ſich hier die⸗ ſer Tage in einem Kolonialwarengeſchäft in der Aliceſtraße. Von den dort tätigen Ver⸗ käuferinnen hatte ſich die eine an den Ofen ge⸗ euer fingen. Obwohl die Arbeitskameradin ofort zu Hilfe ſprang, erlitt die erſte Verkäu⸗ ferin erhebliche Brandwunden am Rücken; aber auch die Helfexin zog ſich ernſtliche Brandwun⸗ den an den Händen zu. f um ſich zu wärmen, als ihre Kleider Ordnungsſtrafen wegen Preisſteigerung Freudenſtadt, 11. Jan. In den letzten Wochen mußte die württembergiſche Preisüber⸗ wachungsſtelle gegen fünf Sägewerke aus dem Kreis Freudenſtadt und einem Sägewerk aus dem Kreis Tettnang mit Ordnungsſtrafen von insgeſamt 52 000 RM vorgehen, da die beſtraf⸗ ten Firmen Preiſe gefordert haben, die mit der Schnittholz⸗Preisverordnung vom 4. Septem⸗ ber 1937 nicht in Einklang ſtehen. Guttenbrunn, der im Januar 1923 im Al⸗ ter von 71 Jahren geſtorben iſt. Seine Heimat: Fürth Bekannt war aber bis vor wenigen Jahren noch nicht, daß die Urheimat dieſes bedeutend⸗ ſten Dichters des Banater Landes unſer Fürth im Odenwald iſt. Es iſt das Verdienſt des Heimatforſchers Prof. Maenner(Weinheim), durch mühevolle Nachforſchungen ſowohl in Guttenbrunn als auch in den Dörfern des Odenwaldes feſtgeſtellt zu haben, daß viele von den vor 200 Jahren im Banat ſich angeſiedelten Deutſchen aus dem Odenwald ſtammen und Adam Müller⸗Guttenbrunns Urheimat Fürth iſt. Ueber die Jahrzehnte und Jahrhunderte hin⸗ weg beſtanden keinerlei Beziehungen mehr zwi⸗ ſchen neuer und alter Heimat. Die Odenwälder Landsleute im Banat wußten jetzt kaum mehr etwas von der Heimat ihrer Ahnen und auch in der Urheimat waren die Auswanderer, die Stammesgenoſſen im Banat, ſo ziemlich in Ver⸗ geſſenheit geraten. So war das Erſtaunen und die Freude auf beiden Seiten groß, als vor wenigen Jahren Profeſſor Maenner die Kunde von der gleichen Stammeszugehörigkeit brachte. Und der Gedanke, eine lebende Brücke zu ſchla⸗ gen zwiſchen dem Banat und dem Odenwald, drängte ſich auf. Die Banater Landsleute und unſere Odenwälder in der Heimat ſollten ſich mal von Angeſicht zu Angeſicht kennenlernen. Die Errichtung eines Denkmals für den großen Dichter des Banats in Fürth ſchuf die große und ſchöne Gelegenheit dazu. Zu der Einwei⸗ hungsfeier des Denkmals am Sonntag, 3. Juni 1934, kamen 20 Odenwälder aus dem Banat, alles Bauern aus Guttenbrunn, mit ihrem Bür⸗ germeiſter Klotz nach Fürth. Und auch die Witwe des Dichters war trotz ihres hohen Al⸗ ters von Wien aus zu der Feier nach Fürth gereiſt. Die Platte auf dem rieſigen Granit⸗ findling trägt die Inſchrift:„Dem deutſchen Dichter des Banats Adam Müller⸗Guttenbrunn. Die Odenwälder Heimat.“ Vier Wochen blie⸗ ben damals die Stammesgenoſſen aus dem Ba⸗ nat im Weſchnitztal. Und die lebendigen Be⸗ ziehungen zwiſchen den Volksgenoſſen im Ba⸗ nat und Odenwald, die damit geknüpft waren, ſpannten ſich weiter. 1936 fuhr Bürgermeiſter Rettig(Fürth) zu einem Gegenbeſuch zu den Landsleuten im Ba⸗ nat und verweilte dort drei Wochen lang in ver⸗ ſchiedenen Orten— beſonders in Guttenbrunn, Lenauheim und Saderlag. Und ſeitdem beſteht auch ein regelmäßiger Briefwechſel miteinander. Aus dem Banat bezieht Fürths Bürgermeiſter die Zeitung„Deutſche Heimaterde“. Vorletzte Woche erhielt er Neujahrsgrüße von vielen Bauern im Banat. Im Lande der väter. Und auch jetzt erſt konnte ein ſchon lange bei den Banater Bauern gehegter Wunſch der Er⸗ füllung nahegebracht werden: ihre Kinder ein⸗ mal in das Land der Väter zu ſchicken, in den Odenwald, damit ſie da die Menſchen und ihre Arbeit kennenlernen. In herzlichſtem Einvernehmen zwiſchen Bür⸗ germeiſter Klotz in Guttenbrunn und Bürger⸗ clineiderei- Aætilcel Knõöpfe, NModeneuheiten, Spitzen Anfertigung von Itofflnöpfen Carl Zaur, M 2,7 meiſter Rettig in Fürth iſt ſchon alles genau feſtgelegt. Im Februar werden die jungen Bur⸗ ſchen im Alter von 18 Jahren und ein Mädel mit 14 Jahren von Guttenbrunn in den Oden⸗ wald kommen. Auf verſchiedenen Bauernhöfen im Weſchnitztal werden die jungen Banater Deutſchen untergebracht werden, damit ſie hier die Landwirtſchaft kennenlernen. Es iſt vorge⸗ ſehen, daß ſie über den ganzen Sommer hin⸗ weg hier arbeiten und erſt im Oktober wieder die Rückreiſe antreten werden. Bürgermeiſter Rettig(Fürth) übernimmt für den Aufenthalt der Jungen und des Mädels im Weſchnitztal die Vaterſtelle. Zweimal eiſerne Hochzeit Doſſen heim bei ĩHeidelberg, 11. Jan. Das Feſt der eiſernen Hochzeit kann am heutigen Dienstag das Ehepaar Georg Michelhans feiern. Der Jubilar iſt 89 Jahre, ſeine Frau 85 Jahre alt. Michelhans hat den Krieg 1870/71 mitgemacht und iſt Landwirt. Das alie Ehe⸗ paar iſt noch ſehr rüſtig. An dem ſeltenen Ju⸗ belfeſt können ein Sohn(pvier ſind geſtorben), vier Töchter, 28 Enkel und 26 Urenkel teil⸗ nehmen. Rheinsheim bei Bruchſal, 11. Jan. In Kürze können hier die Eheleute Heinrich Rothenberger das ſeltene Feſt der eiſernen Hochzeit feiern. perlich und geiſtig ſehr rüſtig. Das Jubelpaar iſt noch kör⸗ * eſt/ Detn müſſ Eẽ ſie n Tau 1938 al al m Al⸗ zahren utend⸗ ürth ſt des heim), hl in des e von delten und Fürth e hin⸗ r zwi⸗ hälder mehr auch r, die Ver⸗ nund 3 vor runde rachte. ſchla⸗ wald, und n ſich ernen. roßen große nwei⸗ Juni zanat, Bür⸗ h die n Al⸗ Fürth ranit⸗ tſchen runn. blie⸗ Ba⸗ Be⸗ Ba⸗ aren, ) zu Ba⸗ ver⸗ runn, eſteht nder. eiſter letzte nelen e bei r Er⸗ ein⸗ den ihre Bür⸗ rger⸗ en fen 7 enau Bur⸗ tädel den⸗ jöfen nater hier orge⸗ h in⸗ ieder eiſter thalt itztal tigen hans Frau 0/71 Ehe⸗ Ju⸗ ben), teil⸗ In nrich rnen kör⸗ Mittwoch, 12. Januar 1938 „Hakenkreuzhbanner“ Unterhaltung und Wiſſen „Ein Fabeltier unserer Zeit“ Glanz und Tragödie Kaiser Wilhelms ll./ Von Graf E. Reventlow V.(Schluß) es war wie eine allgemeine Lähmung, über die man ſich, ebenſo wie über die Gefahr, durch Gerede hinwegzutäuſchen ſuchte. Wo waren die verkündeten herrlichen Zeiten? Und es war kein Zweifel, iſt es auch heute geſchichtlich be⸗ trachtet nicht, daß dieſe allgemeine Schwäche, Verwirrung und Verwirrtheit ihren Urſprung und ihre Urſache beim Kaiſer hatte. Immer die alte Wahrheit:„wie der Herr, ſo das Geſcherr!“ Ein früherer langjähriger Flügeladjutant des Kaiſers ſagte während des Krieges, als in einer vertraulichen Beratung nach Mitteln geſucht wurde, um weittragende Entſchlüſſe auf die Beine zu bringen:„Er(der Kaiſer) hat uns alle entmannt!“ Ueber das kaiſerliche Haupt⸗ quartier während des Krieges leſe man die Tagebuchblätter von Tirpitz.„National empfin⸗ dende Beſucher des Hauptquartiers kamen in tiefſter Niedergeſchlagenheit wieder zurück: wie kann in ſolcher Stimmung und Umgebung ein ſolcher Krieg geführt und gewonnen werden!“ Aber auch das war folgerichtig. Wie Randbe⸗ merkungen des Kaiſers zu den Noten einiger deutſcher Botſchafter in der Juli⸗Auguſt⸗Kriſis 1914 offenbaren, iſt er in Verzweiflung und in der Ueberzeugung, Deutſchland werde beſiegt werden, in den Krieg gegangen, in der er mit ſeinen Beratern hineingeſtolpert war. Das war gewiß traurig, erſchütternd, tragiſch, und was man ſonſt für Wendungen des Mitfühlens brauchen will. Wilhelm dem Zweiten aber als Monarchen und Kaiſer ein Loblied zu ſingen, dazu ſind eben ſolche liebenswürdigen Zwecke erfonderlich, wie der Verfaſſer des„Fabeltieres“ ſie den Deutſchen, gegenüber verfolgt. Er hat uns verlaſſen“ Wilhelm II. hat in ſeinen Reden immer wie⸗ der aufgefordert, man ſolle ihm folgen. Er führe den Weg zur Größe. Gewiß hat er das, zum mindeſten eine Reihe von Jahren, geglaubt, aber die Erfahrung hat gezeigt, daß gerade er keine Führernatur war, keine der dazu erforder⸗ lichen Eigenſchaften beſaß, während er anderer⸗ ſeits nicht geſtattete, daß fähige und charakter⸗ ſtarke Menſchen unter ihm führten. Solche Selbſterkenntnis war eine der großen Eigen⸗ ſchaften ſeines Großvaters geweſen. Den alten Meinungsſtreit um den Uebertritt des Kaiſers nach Holland, deſſen Gründe und Motive brauchen wir nicht zu berühren. Nur das eine ſei feſtgeſtellt. Die Monarchie in Deutſchland hat der Kaiſer durch jenen Schritt vernichtet und dem monarchiſtiſchen Gedanken den ſchlimmſten Stoß gegeben. Wäre er in Deutſchland geblieben, ſo hätte gerade in dieſer Hinſicht vieles nachher anders kommen können, einerlei wie ſein perſönliches Schickſal gewor⸗ den wäre. Gewiß, ſchon vor dem Kriege war die monar⸗ chiſche Geſinnung in Deutſchland im Abflauen. Aber viel war doch noch vorhanden. Beſonders gefühlsmäßig. Daß der Kaiſer außer Landes ging, hat damals in der deutſchen Bevölkerung einen furchtbaren Eindruck gemacht und viele moraliſche Werte ſind daran zerbrochen, die nicht wiederhergeſtellt werden konnten. In einer Verſammlung im Winter 1918—19 forderte der monarchiſtiſche Redner in einer Verſammlung auf: trotz alledem den Kaiſer nicht„zu ver⸗ laſſen“. Ein nationaler Arbeiter meldete ſich und ſagte:„Wir haben den Kaiſer nicht ver⸗ Roman von Wolfgang Schreckenbach 7. Fortſetzung Nur einmal lachte Tammo von Huntorp laut auf und ſagte:„Ich weiß gar nicht, was wir wollen! Bis zu Streit und Schwertſchlag ich doch von da an noch ein weiter Weg!“ Aber er alaubte ſelbſt nicht recht daran, und gleich darauf trennten ſie ſich, denn er wollte über Hörſpe und Badewitſch heim, und die anderen mußten über die Ollen. Stumm ritten ſie weiter. Die Luft war jetzt ein wenig wärmer als vorhin, und eine leb⸗ hafte Brife wehte vom Norden herein, aber ſie achteten nicht darauf, denn ihre Gedanken waren bei anderen Dingen. Ein Schwarm Krähen ſtieg kreiſchend vor ihnen auf. Detmars Blick folate ſcheinbar acht⸗ los dem wirren Flug der Vögel. „Das wird nun wohl ein harter Strauß werden!“ ſagte er mit ſchwerem Ernſt.„Ich meine, es kann um Gut und Leben gehen!“ Da rückten ſie die Kappen zurecht, und ihre Hände fuhren zur Hüfte, als gälte es jetzt ſchon dreinzuſchlagen. „Moragen komme ich zu dir herüber“, ſagte Detmar, als er ſich von Bolko trennte.„Wir müſſen nun wohl über dieſe Dinge reden.“ Es war jedoch etwas ganz anderes, woran ſie während der nächſten Zeit zu denken hatten. Tauwetter kam, und während unaufhörliche Regenfälle die Wege grundlos machten, peitſchte der Nordweſt das Waſſer die Deiche hinauf. Da ſtanden ſie wieder auf der Wacht gegen dieſen grimmigen Feind, der Taa und Nacht, jahrein und jahraus, an ihren Grenzen auf der Lauer lag. Was bedeutete dagegen der Erzbiſchof, der Die Stedinge laſſen, er hat uns verlaſſen!“ Nicht allein der deutſche Kaiſer und König von Preußen, ſon⸗ dern beinahe alle deutſchen Monarchen hatten die Fühlung mit dem Volk, mit ihren„Unter⸗ tanen“, verloren, ihre angeſtammten Throne zeigten ſich nicht als Urgeſtein, ſondern als nur angeklebt. Keiner dieſer Fürſten war ein Füh⸗ rer, keiner hatte wirklich führen wollen. Der⸗ art verlaſſene umgeworfene Throne können nicht aufgerichtet werden, wie umgekippte Stühle. Das werden auch die liſtigſten Bücher von Aus⸗ ländern nicht bewirken. Aber abgeſehen davon: heute iſt Führung die Parole, in ihr allein liegt deutſche Zukunft! Ein„Fabeltier“ in dem Sinne des engliſchen Verfaſſers iſt der Kaiſer nie geweſen, nur das Buch will ihn zu einem ſolchen machen, indem es von ihm und über ihn fabelt, ſo auch über die menſchlichen Eigenſchaften des Kaiſers. Ge⸗ wiß hat er hier perſönliche Enttäuſchungen er⸗ litten, aber wieviel Bitterkeit hat er bei ſo vielen anderen hinterlaſſen, die er ohne daß ſie geſündigt hätten, aus der Gnade fallen ließ. Seinen treueſten und aufrichtigſten Berater zweier Jahrzehnte, den Fürſten Eulenburg, der unſchuldig die furchtbarſten Monate ſeines Le— bens durchlitt, ließ er nicht fallen, ſondern warf ihn aus Furcht vor der„öffentlichen Meinung“ fort, indem er ihm den Schwarzen Adlerorden abverlangen ließ. Eulenburg ſchrieb darüber in ſein Tagebuch:„Ich will niederſchreiben für die, die einſt dieſe Zeilen leſen können, was Könige ſind, die ihrem„beſten Freunde“ ſagen, „daß ſie bis zu ihrem letzten Atemzuge nicht vergeſſen werden, was man für ſie tat.“— Er übertrieb nicht! 90 Der Alte Fritz kommt geiahren Eine Schneeplastik, die ein Münchener in einem Berliner Park zeschafien hat weltbild(1) Die ersten F lugschüler im Jahre 1913 Vor 25 Jahren wurde die erste Militärfliegerschule eröffnet/ Der Pilotenschein Nr. 1 Im Januar 1938 ſind es 25 Jahre, daß in Frankfurt a. M. die erſte deutſche Militärflieger⸗ ſchule für Unteroffiziere und Soldaten ins Leben gerufen wurde. Ihre techniſche Leitung wurde dem alten Flugpionier Auguſt Euler übertragen, der damals bereits in ſeiner Fabrik in Frank⸗ furt⸗Niederrad Heeresflugzeuge baute. Kaum drei Jahrzehnte ſind es her, als der Menſch zuen erſten Male mittels eines Flug⸗ zeuges ſich in der Luft bewegte. Und wie ſchnell iſt der Menſch Beherrſcher der Luft geworden. Wie viel Mühe und Opfer hat aber dieſe Ent⸗ wicklueng gefordert und wie viel Pioniere muß⸗ DAS HELDENLIED EINES BAUENNVOLKES Copyright by Verlag L. Staackmann, Leipzig —— 355 Drohungen ja noch in weiter Ferne and! Erſt um Mittwinter ſanken die Fluten, und neuer Froſt ließ die Wege gangbar werden. Nun kamne ſie öfter zueinander, um zu bera⸗ ten, was zu ihrem Beſten diene. Zurückweichen durften ſie nicht, wenn ſie nicht ihres Volkes Freiheit verraten wollten, und Herr Gerhard ſah auch nicht aus, als ob er eine Sache nur halb tun würde. So mußten ſie denn ernſtlich darauf ſinnen, wie ſie den Paß von Hasbergen befeſtigen könnten. Nicht ſelten, wenn Detmar tom Dieke nach Bardenfleth hinüberitt, geſchah es, daß ſein junger Sohn Teto ihn begleitete. Der ſaß dann, während die Männer ſich beſprachen, neben Bolkos Schweſter auf der Diele und lauſchte dem Geſpräch nur mit halbem Ohr, während ſeine Augen dem Mädchen bei der Arbeit folgten. 5* Ging ſie in die Ställe, ſo folgte er ihr, und nicht lange dauerte es, bis ihr helles Lachen die ernſten Stimmen der Männer durchkreuzte. Dann hob Bolko jedesmal erſtaunt den Kopf. Seit ſeiner Mutter Tod hatte er Eka nur ſel⸗ ten lachen hören, und immer wieder mußte er ſich verwundern, was ſie für eine ſchöne Art zu lachen hatte. Er wurde froh, wenn er die beiden beiſam⸗ men wußte. Detmar tom Dieke war ja einer der größten Bauern des Lechterlandes, und da er außer ſeiner Tochter Meike nur dieſen einen Sohn hatte, war nicht zweifelhaft, wer ſein Erbe ſein würde. Auch Detmar tom Dieke ſah dem Beginnen des Sohnes mit zufriedenen Augen zu, denn ten ihr Leben laſſen, ehe ſich die Fliegerei das Zutrauen der Allgemeinheit erwarb. Und doch wurde das einmal begonnene Werk fortgeſetzt, und immer wieder fanden ſich neue junge Kräfte, die ſich wie ihre Vorgänger, für die große Sache voll und ganz einſetzten. Die erſten Serien⸗Flugzeuge Ein großer Anteil an der Entwicklung der Fliegerei in Deutſchland fällt der Stadt Frankfurt zu; denn hier hat Deutſchlands älteſter Flugpionier, Auguſt Euler, mit dem Eka ſtammte aus dem beſten Geſchlecht in ganz Stedingen und hatte eine Mitgift zu erwarten, »deren ſie ſich gewiß nicht zu ſchämen brauchte. Auch war ihm das feine Mädchen ſchon von früher her ans Herz gewachſen. „Was würdeſt du ſagen, Bolko“, fragte er eines Tages, als ſie ſich beim Kirchgang trafen, „wenn ich einmal nur dieſer beiden Leute we⸗ gen zu dir käme? Es könnte ja ſein, daß ich mich bald auf das Altenteil ſetzen wollte oder daß Meike uns verläßt, und dann wäre es jedenfalls aut, wenn wir eine zuverläſſige Haus⸗ frau auf dem Diekhof wüßten.“ Er ſchmunzelte zu Eka hinüber, die errötend nach der Hand ihres Bruders faßte. Wenn du im Herbſt nach dem Traueriahr deswegen zu mir kommſt“, erwiderte Bolko,„ſo werde ich ſie dir gewiß nicht weigern, denn auch ich gedenke, dann eine Hausfrau auf meinen Hof zu führen.“ Er hatte dabei, ohne es zu wollen, Meike Detmars angeſehen, die neben ihrem Vater ſtand. Da ſenkte ſie die Augen und wurde rot, denn ſie bezog ſeine Worte auf ſich. Bolko aber empfand es plötzlich als einen Schmerz, daß er an eine andere dachte, wäh⸗ rend ihn dieſes Mädchen lieb hatte. Jetzt war er beinah froh darüber, daß die Sache mit dem Erzbiſchof gekommen war und er nicht weiter darüber nachdenken konnte. Siebentes Kapitel In einem kleinen Gemach des erzbiſchöflichen Palaſtes zu Bremen ſaß Erzbiſchof Gerhard mit drei Männern in ernſter Beratung. Der dicke Dompropſt Heinrich von Bexhövede zwar, der zur Rechten des Kirchenfürſten ſaß, ſchien der Beſprechung nur mit halber Aufmerkſam⸗ leit zu lauſchen und ſie vielmehr der großen Kanne bremiſchen Bieres zu widmen, die vor ihm auf der blankgeſcheuerten Platte des ſchwe⸗ ren Eichentiſches ſtand und aus der er ſich häu⸗ figer, als not tat, mit einem guten Trunk ſtärkte. Der Dominikanerprior Berthold da⸗ gegen hielt ebenſo wie Herr Gerhard ſelbſt die Pilotenſchein Nr. 1, ſein Wertk begonnen und nach kurzer Unterbrechung, als er ſein Betäti⸗ gungsfeld nach dem Truppenübungsplatz Darm⸗ ſtadt verlegt hatte, in Frankfurt⸗Niederrad wie⸗ der fortgeſetzt. An der Schwanheimer Straße in Niederrad baute er ſchon 1912 die erſten ſe⸗ rienmäßigen Flugzeuge für die deutſche Heeres⸗ verwaltung, die ſich ſehr für dieſe Erfindung intereſſiert hatte. Aus dieſem Grunde erhielt Auguſt Euler auch den Vorzug und durfte mit Beginn des Jahres 1913 die erſte Militär⸗ Flugzeug⸗Führerſchule für Unteroffi⸗ ziere und Soldaten in ſeine Obhut nehmen. Waren bis dahin auf ſeinem Flugplatz be⸗ reits einzelne Offiziere, die ſich freiwillig der großen Aufgabe widmeten, ausgebildet worden, ſo begann am 2. Januar in Niederrad der erſte Lehrgang für Unteroffiziere und Soldaten aller Waffengattungen. Zwölf Flugſchüler, alle tech⸗ niſch vorgebildet, fanden ſich unter der militäri⸗ ſchen Leitung von Oberleutnant von Detten auf Eulers Flugplatz am Hof Goldſtein ein. Die theoretiſche Ausbildung wurde durch von Detten und zwei Zivilpiloten durchgeführt, und nach wenigen Wochen ſchon begannen die erſten Al⸗ leinſtarts und damit auch die erſten Brüche. Vor Sonnenaufgangging es los Die Schulmaſchine, ein Euler⸗Doppeldecker mit 70⸗PS⸗Gnom⸗Rotations⸗Motor, war im Verhältnis recht langſam und dabei ſo primitiv, daß unſere heutige Generation kopfſchüttelnd die Beſteigung einer ſolchen Kiſte verweigern würde. Motor und Propeller waren rückhwärts ange⸗ bracht, der Pilot ſaß weit vorne ian umgeſtürz⸗ ten Schnabel der Maſchine, ohne Handſchuhe, ohne Brille, alſo Wind und Wetter ausgeſetzt. Jeden Morgen, noch vor Aufgang der Sonne, waren die Flugſchüler eifrig bei der Ausbil⸗ dung und einige machten ſehr große Fortſchritte. Bereits nach drei Monaten, am 1. April 1913, kamen ſchon die nächſten zwölf, von denen die Hälfte der Schießſchule Jüterbog entſtammte. Ein Schüler„rächte“ Frankfurt Im Verlauf der Ausbildung ſtellte ſich dann heraus, daß von den Flugſchülern ſich doch nicht alle zum Flugzeugführer eigneten. Nachdem ſchon einige wegen Krankheit ausgefallen wa⸗ ren, wurden verſchiedene wegen Nichteignung abgelöſt. Ein Teil hatte inzwiſchen die Piloten⸗ prüfung beſtanden und kam dann zur Weiter⸗ bildung auf die inzwiſchen neugegründeten Flugſchulen und ſchließlich am 1. Oktober zur Fliegertruppe. Bis zum Kriege hielt der Aus⸗ bildungsbetrieb bei Euler weiter an und Flug⸗ zeug auf Flugzeug wurde in der Niederräder Fabrik fertiggeſtellt. Von den erſten zwölf Flugſchülern, die in Niederrad ausgebildet wurden, ſind nur noch zwei am Leben. Zehn fielen im Welikrieg, teils als Helden der Luft, teils als wackere Front⸗ kämpfer. An einen der Lebenden knüpft noch ein beſonderes Ereignis an. Karl Bolkenius, Frankfurt⸗Niederrad, der nach einem Abſchuß ſpäter mit einem künſtlichen Bein weiter flog, war im Jahre 1917 Angehöriger der Jagdſtaf⸗ fel, die an der Weſtgrenze das franzöſiſche Flug⸗ zeug abſchoß, das an einem Sonntag über der Stadt Frankfurt Bomben abgeworfen hatte. Deutſche Buchausſtellung in Bul⸗ arien. Die Mitte November 1937 in arna in Bulgarien gezeigte Ausſtellung deutſcher, vor allem wiſſenſchaftlicher Bücher iſt vor Weihnachten in Ruſſe⸗Ruſtſchu wiederholt worden. Ende Januar wird eine ähnliche Ausſtellung in Burgas eröffnet werden. Nach den bisherigen Erfahrungen fin⸗ det beſonders das deutſche Fachbuch und das deutſche wiſſenſchaftliche Buch in Bulgarien Beachtung. Augen unverwandt auf Herrn Bernhard von Seehauſen aerichtet, der ihnen ſtehend über die Einnahmen des Erzſtiftes Rechnung ablegte. Als er geendet hatte, entſtand eine tiefe, un⸗ behagliche Stille. Herr Bernhard ließ ſich in den hinter ihm ſtehenden Stuhl fallen und ver⸗ ſuchte, ein aleichgültiges Geſicht zu machen, während der von Bexhövede ſich angelegentlich mit dem Inhalt ſeines Bierkruges beſchäftigte. Der Mönch aber ließ die Augen unruhig von einem zum andern gehen, um ſie zuletzt erwar⸗ tungsvoll auf das lange, ſchmale Geſicht des Erzbiſchofs zu heften. Herr Gerhard hatte den Blick niedergeſchla⸗ gen. Mit den Zähnen nagte er an der Unter⸗ lippe, und ſeine Finger ſpielten mit dem aroßen Rina an ſeiner Rechten. Noch einmal über⸗ dachte er alles, was der Theſaurar geſagt hatte. Es ſtand nicht aut um die Finanzen des Erz⸗ ſliftes. Die Truhen waren leer, und die Ein⸗ nahmen floſſen nur ſpärlich. Wichtige Rechte, aus denen früher bedeutende Einkünfte ge⸗ floſſen waren, hatten ſchwache Vorgänger ver⸗ ſchleudert und vergeudet. Wie oft hatte Herr Gerhard ſchon darüber in ſeinem Innern zu Gericht geſeſſen, nud doch trieb es ihm immer wieder die Galle ins Blut. Was war Bremen früher geweſen! Für den Norden hatte es kaum weniger bedeutet als Rom für die übrige Chriſtenheit, und ſeine Exz⸗ biſchöfe hatten mit Königen und Kaiſern im Rate aeſeſſen. Was aber war es jetzt! Das ge⸗ rinaſte unter den deutſchen Erzbistümern, das kaum Lübeck und Ratzeburg als Suffragan⸗ bistümer hatte halten können. Was es aber noch an Einfluß beſeſſen hatte, das war ver⸗ tan worden in jenem unſeligen Kirchenſtreit, in dem um die Wende des Jahrhunderts der Deutſche Burchard und der Däne Waldemar um den erzbiſchöflichen Stuhl gerungen hatten. Seit jener Zeit trugen die Graſen von Olden⸗ bura ihr Haupt hoch, und die kleinſten Vaſallen des Erzſtiftes gebärdeten ſich, als ob es eine Gnade wäre, wenn ſie ihrem Lehnsherrn hold und gewärtig waren (Fortſetzung folgt.) 3 —————————— ———————.—— 5 1—— ——————————————————— ————————————————— ——— 5——— sport und Spiel Fuerit die Eidgenoffen, dann die Poien Hakenkreuzb* „ zbanner Mittwoch, 12. Januar 1938 Schihütten hat übrigens der Führer und Reichs⸗ kanzler ſelbſt das rößte Intereſſe bekundet und perſönlich die Modelle begutachtet. Er ließ ſich vor der endgültigen Inangriffnahme dieſer Ta Die nächſten Länderkämpfe unſerer gmateurboxer 55 e. 4 und machte ſe einige ſehr wichtige Aende⸗ In den kommenden Wochen ſtehen den deut⸗ etwas leichter dürfte dagegen die Aufgabe gegen 5 ſchen Amateurboxern noch einige ſchwere Auf⸗ Polen ſein, da die Mitwirkung von Polus und 4 gaben bevor, Rach dem Englandlampf jolgen. Shntieterpfti in der polniſchen Mannſchaft ſehr Am 17. Januar 1939 wird im Auffrage Fo, N im Januar die Begegnungen mit Schweden fraglich iſt Reichsführers zy und Chefs der deueſchen Fo⸗ und Finnland, und im Februar geht es gegen Das Fachamt Poten hat beide Mannſchaften nera durch den Chef der Ordnungspeltheſcule die Schweiz und Polen. Der Termin gegen die wie folgt aufgeſtellt: neral Daluege die, nee Polizei⸗Schiſchule ter, Fur Eidgenoſſen liegt noch nicht ganz feſt, aller Vor⸗ Gegen die Schweiz: Gegen Polen: ihrer Beſtimmung Sie hat die Auf⸗ 9 oder Re ausſcht hach wfrd der Kanbf aber auf Munſch Zarzen. Gran(denm Tietſch(Berlin) gabe, in zentralen Lehrgängen, Polizeioffien beſond der Schweizer am 2. Februar in Baſel ſteigen Bantam: Graaf(Berlin) Graaf(Berlin) und Polizeimänner des ganzen Reiches im hn und ſchon zwei Tage ſpäter iſt die deutſche Aün. Leich⸗ Gänſerig(Bochum) Miner(Breslau) Schiſport auszubilden und zu fördern. Gleich⸗ 4 Wie abe dermannſchaft in Poſen und beſtreitet den fälli⸗———◻—* Nürnberg(Berlin) zeitig dient die Polizei⸗Schiſchule in den Som⸗ ſchaft? gen Länderkampf gegen Rolen. Mittel:(Hbg.) b in i Mienhgz 5 Gegen die Schweiz mußte die Staffel wegen Halbſchwer: Pietſch Ceipzig) Vogt) hörigen der deutſchen Polizei. Kusgen es zweiten Kampfes noch verſtärkt werden,— Schwer: Runge(Wuppertal) Runge(Wuppertal)— Es Es w Badens Eij gegen Babern an 22 22 4 4 on Für das Zwiſchenrundenſpiel um den Reichs⸗ Gchi⸗Schule für die Männer des Ge 5 bundpokal zwiſchen den Gaumannſchaften von—— 1 Bayern und Bad 23. J i fol 2 18 in eine ins 4 3 2 wei rt wurde folgende badiſche Mann⸗ Die erſte dienſtliche polizei⸗Schi⸗Schule am Gberjoch bei hindelang ſchaft aufgeſtellt: 5 ſchſchte Der Schiſport der Polizei gehört ſeit jeher, Polizei verloren. In d i Tor: Drayß(S9 Waldgof); Vevteiei⸗ 1 zalſte Ge befonders in den ſüddeutſchen Ländern wie iſt s dem e(Kar: Konrad(VfR Mannheim), Bolz 4 immer 1 Bayern, Baden und Württemberg Verluſte wieder auszugleichen. Mehrere Po⸗ Karlsruher FV); Läuferreihe: Leupole, mit ihre ſowie auch in Sachſen, in den dienſtli⸗ lizei⸗Schiheime wurden mit Hilfe des Kame⸗(beide SV. Waldhof), Jeth(ufg. ſie Line, chen Ausbildungsplan, zumal in gro⸗ radſchaftsbundes Deutſcher Polizeibeamten neu Mannheim); Angrifef:, Brecht, Garlsruher 4 lichkeit,« ßen Teilen des Reiches für den Polizeibeamten geſchaffen, ſo Erlenbruck im Schwarzwald 75 Fiſcher 1— FC Pforzheim), Siffling 4 Ausweg Scherl⸗Bilderdienst(l) im Winter der Dienſt nur auf Schneeſchuhen in unmittelbarer Nähe des Feldbergs, auf dem S Wanhofh: Farksrm(1. 5 Pforzhenne min dd Geschwister Cranz siegten! möglich iſt. Nach der Neubelebung des Po⸗ die vorjährigen deutſchen Poli ei⸗Schiwett⸗ arlsruhe). Erſaß: Lotenzer 5 17 lizeiſports durch die Initiative des Gene⸗ lämpfe ausgetragen wurden weiter die Poli⸗ Richnen 5 4 e die dienſtliche Schi⸗ zei⸗Schihütte Sch5 nbeck im Vogtland, Ba. diſche W chi-Clubs. von Paris, berann ildung auf eine breitere Grundlage ge⸗ derſchw Allaä zIm aul . menamen aeh Mannheim 9s Fnen „in denen Polizei⸗ terkünften wurd i. ffen 4 beamte aus dem ganzen Reich dem weißen ieen auper ienſih und ſreiwilig 43 Mauf Rraftzorterzein keh miochen kas ken 7 Wentalit Sport gewonnen wurden und Tauſende von geübt. gaus⸗ Mauf⸗ und lauenſeugg eirzs4 Wochen bei den ſcheinen Ein Gporlwakt für Gpitzenſpoet Polizei⸗Schiläufern ihre ſportliche Kenntniſſe. Jetzt i Gauligakämpfen des Bezirks Unterbaden aus⸗ In Fra erworben und erweitert haben. der m bat die ber in Altis————— achdem ſchon vor einigen Wochen Ernſt i ngen und hat die Vorausſetzungen für; Aktion treten. Sein erſer Kegſzer 1d ihre Zie Bauer als Sportwart für M e 3 Pol allgemeine dienſtliche Schiausbildung der—5—— 1 der Verein für Körperpflege 1886—— ſie 4 Zeichlawhiete 115 85 Polizei vor der Aufgabe eines Neuaufbaues 59biz 44848 00 le fif Die e 4— „Ritter von Halt, das Nicht nur bewä Schilz 5 3**. am Zsri n den dies⸗ So komn 4 Amt eines Sportwartes für den Spitzenſport de r grbßte Schiunterkü—— 825 23 5 1 25 bei—* im Allgäu fer⸗ reichlich unglücklich rund 50ʃ hen Ande dieſem Amt einen alten ging ggeſtelt. Für den Vau der neuen Wolizei⸗ jfinften rabelenand zefagt. Oi zegten ſch nur eini . erfolgreichen Aktiven, den vielfachen Deutſchen iſt, wie ihr Tabellenſtand beſagt. Sie legten ſich junge J 3 Meiſter Heinrich Troßbach, betraut. Troß⸗ ganz gewaltig ins Zeug und kamen zu einen land zu bach gehört damit dem Führerrat des Reichs⸗ heiß erkämpften Sieg, der um ſo mehr zu be⸗ Tauſend Kangsfön Leichtathletik an. Im Zuge der Lei⸗ achten iſt, als er—7— die komplette Aerzte uf 3 tungsförderung dürfte ſeine Aufgabe ziemlich Mannheimer Staffel errungen wurde. Sie betä klar ſein. In engſter Zuſammenarbeit mit den Die Ketſcher Mannſchaft, die nun bis auf zwei produkter Sportlehrern betreut er die Spitzenkönner der Punkte an AsV Ladenburg herangerückt iſt, nach der deutſchen Leichtathletik.— entgehen, da ſie faſt alle noch bensju Der Leichtathletik⸗Führerrat hat jetzt übri⸗ folgendes Ausſehen: Reichsfachamtsleiter 4 Bresle r. Ritter von Halt, Stellvertreter und Die erſten vier Kämpfe wurden alle von einem 9 Schatzmeiſter Dr. Raſche, Geſchäftsführer Fr. Ketſch gewonnen, ſo daß die Gäſte bereits mit aber mit Haß ler, Jugendwart Major Luyken,:0 im Hintertreffen lagen. Sie hätten trotzdem als Gla. Sportwart für Mehrkämpfe Ernſt Bauer, noch ein Unentſchieden herausholen können, gehen w. Sportwart für den Spitzenſport Heinrich wenn ihr Schwergewichtler Rudolph nicht ver⸗ 25 447 Gl 4 Troßbach, Preſſereferent Dr. Dietrich Bar⸗ ſagt hätte. Er kam gegen den jungen Ketſcher zehng tens und Frauenſportwartin Käthe Krauß. Brückmann nur zu einem Punktſieg, obwohl er ausgewie mehrmals Chancen zu einem Fallſieg hatte. Juden d Walz und Eigenmann waren bei nn⸗ dieſen U 17 nn i Mann 56K-DGC-Ge“ machen„Iaf heim die eſten Leute ie ſegien emſche dend. derüch r 7. 3 5 Bantamgewicht mußte ſich der Mannheimer den Stra Im Vorſjahre ſtellte bekanntlich Luz Long im zehmann von Keilbach auspunkten laſ⸗ nichtariſch Weitfprung mit 7,90 Meter einen neuen Relond ſen. Auch Krauter unterlag gegen den Ket⸗ auf und auch Rudolf Harbig konnte über 400 ſcher Weick nach Punkten. Im Leichtgewicht ver⸗ Tarnung 4 Meter in 47 Sek. mit einer neuen Beſtleiſtung loren die Mannheimer die Punkte bereits auf aufwarten. Die drei Berliner Vereine führen der Waage, da Hagner zu ſchwer war. Den In At 4 übrigens gemeinſam am 19. März ein Inter⸗ ſchönſten Kampf lieferten die Weltergewichtler nuna der 1 nationales Hallenſportfeſt durch.— 43— ſtſche urer(Mannheim). 9 5 18 5 Der großartige Erfolg, ſowohl äußere als beſt———5 Suſen konnte der in S aAauch ſportliche, des Swbien ſchüten z 3 Feſtes, kurz„Iſtaf“ genannt, haben die drei 5 Treppe hi ſher ece inmd Se Ghar SC, Deut⸗ Blicke we 33 arlottenburg Grampp, der ausgezeichnete Weitſpringer und chen. Od 5 Ter Lydia Veicht, die Deutsche Meisterin im Eiskunstlauf Spwrtſchriſtieiber Berliner Se, wird als 14. Auguſt vorgemerkt. im Kölner Eisstadion, wo sie sich gegen ihre zroße Kivalin Maxi Herber(München) erfols. dort der Mannſchafß 55 Tric Weltbild) meiſters TSV 1860 München beitreten.—**— des aneeeenenhen ogenpmner vpremeaasanenremenenarre etrieb ſ Die zweite Werb I d ſchließlich hat im Januar ihren Ausgangs⸗ ehen eing ewe e eS L punkt faſt in der Mitte von Oſtpreußen, in Fündapp und Trium 0 Verwandt ſtößt dann zur litauiſchen Grenze J jüdiſchem zn e 1 1 g von Neu⸗ N Su haben auch die Zündapp⸗ und 275 3 Am 9. Januar begann die zweite Werbewelle ent 3 ſtettin und Naugard und mündet in Freien⸗ Triumph⸗Werke, für die. diesjährige Kraftfahr⸗ keitsvertre des Das für das Breslauer Turn⸗ und Sport⸗ eſten Aftien war⸗ Mnbeſtrellich Wet e Ahher Ner Fbrunt 1. feſt ſchlagartig im ganzen Reich. Im Monat an einem Abend Alein 3500 Ffden 5— erg(Thüringen) ihre Nennungen abgege⸗ gänge ſin! en: W W anweſend waren. Hier ſprachen deuticher 6portberein in volen me, igteitsem 4 J Von der Rei ort⸗ der Generalref cem-Geſpann, 5 7 Runch inh 5 reff und anſchließend ber Reichsſtattbalter 155 ausgezeichnet Khe(Gürnberg) 350-ee,.Dolbe Modell 38). Jude 15 eiter der Preſſe⸗ un ropa⸗ Gauleit n Nürnberg) 350⸗Kem⸗Solo(Mode 38). Jude in 5 andaabteilung Gärtner, Reichsfachamtslei⸗ ganz leine Dih fh im Einſaß dieſer wiß, der im Zahue 1336 di Geher And f lſhe rer e ne Wan⸗ 1 ——— Pauli, Reichsmännerturnwart vorbildlichen Weimarer Großkundgebung nicht des Polniſch S wa ir ſchaft der GbchLem 3 artin Schneider, die Geſchäftsführer des nach. So meldet z. B. der Bericht, daß——— für die beſte Jah⸗ 55 S der NSgig⸗Motorbri⸗ du zahlve urnen Mangold und des Fach⸗ dorf mit 5000 Einwohnern allein 1000 Beſu⸗ erhi auf dem Gebiet der Breitenarbeit brigade Leipzi der NSͤK⸗Motor⸗ 50 der amtes Fußball Dr. Kandry, Dr. Pegzold cher ſtellte, wobei als ganz beſonders glückliche 3 ielt, konnte dieſen Erfolg im vergangene machtsmannſchaft ſo ie g19———— der Maßnahme am Nachmittag vor dem Werbe⸗ Dieſe Plakette wird all⸗ mermann Werim Me mh b. Miach⸗ wie e3 „Schneemann und der Sach⸗ abend ein Feſt 188 ährlich an den Schiverein Polens verliehen,) Maſchi⸗ bearbeiter für Feſt⸗ und Feiergeſtaltung aehg en der die meiſten Leiſt 4555 351 715 5³5 eine der, beſtehend aus hinausgen ſenthal⸗Heinzel. gen der RNeSDAc,“ der Wehrmacht und der des polniſchen Verbandes erringt. Es 350 Cem-laſſe ntein iaunſchaft 1 DRe beteiligten. iſt das erſtemal, daß ein Verein die Plakette der was erreichte die erſte propagandawelleꝰ 4 der 30. ottiſfe und die E nelſahrer Kufin Sbin Die zweite Werbewelle des DRe für das Fünf große Werbezüge jun und epolh in) 3 f 3 er 250 5 + r⸗ land lhuft vom lhonunr dis zun Bi. Mürt umrif Werbewene des Das, die ſich in großen znge 6örenſen ſchwamm.59,81 leter des Mürnberzer Weries. 2 Nirna Al 9. S— irz. mriſſen das Ziel geſteckt hat, 700 Di 8 f* 4 Len weien deis Heatenen nanlſlahwerpnt ge Aug per mebng Zubrs ſir M,, Ain l abge en„durchgekämmt“ wurden geht im Januar in einer V kennbar. a er Meldung Italiens für die Int. ihres erſten großen Werbeaktion, die in ſechs dier Richtungen weite vo G Veranſtaltung in Kopenhagen gewann nationale Winterſportw lache ihre⸗ Wochen rund 200 deutſche Städte Sitz des Ds' r voran. Gehen wir vom ganz überraſchend die erſt 14jähr. Birthe Ove⸗ tenki woche in Garmiſch⸗Par⸗ ſehen. De ä Re in Berlin aus, ſo richtet ſich der Peterſen die 100 M iſtil i enkirchen traf nun auch die Nachricht ein, daß ſich nicht 5 und 120 000 Zuſchauer und Zuhörer eine Stoß nach Südweſten in das Saargebiet Min.! Die nä ſt We in in en een, eeen i, di erfaßte. Mit außerordentlichem Erfolg und in die Rheinpfalz. Der zweit Zert Min.! Die nächſten Vier aber blieben noch un⸗ bereits unterwegs iſt, an der Wi 57 wurde in dieſen 200 deutſchen Städten der ganz zug führt über Remſcheid 5 ter.10 Min. Mit einer ganz überragenden teilnimmt. Die lalieniſch WM eſ mus prokl neu für dieſe Werbeaktion geſchaffene Film mgſans bohn bos 18 zeuwied und Leiſtung wartete die auch erſt 14ährige Olym, aus 16 bis 20 Aktiven 55 annſchaft ſetzt ſich landsvertr Zus Schleſterland marſchieren wir“ vorge. Honnef und ein 4 bis nach piazweite Inge Sörenſen auf, die mit.59,8 fahrtslauf beſtreiten ſon en Lang⸗ und Ab⸗ buſtriefirn fü geg Min. 2 drei Mannſchafts⸗ land ni ührt, wie auch das unmittelbare Anſprechen Wittlich und das Tal bis Min. über 200 Meter Bruſt einen neuen Lan⸗ begleitern and nicht 4 imburg. d 10 beg zuſammen. Die japaniſche M Aafee miberhelin feg Huagrioi el, Srnge Snens e, eerier———— Grenze Sachſen i Zi i Kni 2. Rie,„ 3 151 Ein üa auf die erſte Werbung in gro. an— 55 77 15 unter drei Minuten kam.— Er⸗ Roman Wörndle verletzt . nicht nur aus den nach dem Vogtland bis nach Oelsnitz. Die 150 Der bekannte Abfahrtsläufer vom SC Par⸗ mit inſi 5 1155 2 100 blen ern vor allem durch die vierte Reiſe umfaßt den Teil Weſtfalens mit 2. Kr*—— 1. Ove⸗Peterſen.07,8 Min.; tenkirchen, Roman Wörndle, hat ſich beim Gene ahe — ichen 55 15 er Partei, des Staates, der dem Induſtriezentrum bei Buer, führt über 5. Svendſen.08,1; 4. Michelſen.09; Training eine Fußverletzung zugezogen, die ihn VJ früh 0 ommuna ehör en und der Wehrmacht dieſer Bocholt wiederum zur Grenze und wendet ſich— 0 7 Min.— 2⁰⁰ Meter Bruſt: 1. Sö⸗ fUr einige Zeit außer Gefecht ſetzt. Wörndle di 25 5 Ebritengh.be,.— 100 hofft jedoch zum großen Abfahrtslauf der Win⸗ ie Diiekt : 1. Brunſtröm.17,7 Min. terſportwoche antreten zu können. Werbearbeit des DRe weitgehendes Intereſſe dann nach Detmold. Die fünfte Werberichtung und als und eins⸗ 0 fts⸗ hf Par⸗ beim ie ihn rndle Win⸗ —— —„Hakenkreuzbanner“ —————————— 3— wiriſchoſts- und Sozialvolitin Mittwoch, 12. Januar 1938 Tarnungsmanöver uer luden in der Wirtschaft * Nach fünf Jahren nationalſozialiſtiſcher Re⸗ aierung ſind die Juden aus Preſſe, Film, Thea⸗ ter, Funk uſw. reſtlos verſchwunden, als Aerzte oder Rechtsanwälte ſind ſie nur noch auf Grund beſonderer Ausnahmebeſtimmungen zugelaſſen. Wie aber ſteht es mit den Juden in der Wirt⸗ ſchaft? Rusgewanderte und Zurückgebliebene Es war kaum anzunehmen, daß das Juden⸗ tum aus der nationalſozialiſtiſchen Revolution die Konſequenzen ziehen und Deutſchland ver⸗ laſſen würde. Auch daß die Haltung der Be⸗ wegung und des Staates genügen würden, um eine ins Gewicht fallende Abwanderung zu er⸗ reichen, war und iſt unwahrſcheinlich. Die Ge⸗ ſchichte des Judentums lehrt, daß ſelbſt bru⸗ talſte Gewalt die Juden nicht abhalten konnte, immer wieder diejenigen Städte und Staaten mit ihrer Gegenwart zu beglücken, in denen ſie eine, wenn auch noch ſo beſcheidene Mög⸗ lichkeit, eines„Rebbachs“ erhoffen durften. Ihr Ausweg war immer Anpaſſung, Mimikry, Tar⸗ nung oder wie man ihre Fähigkeit, aus jeder Situation geſchäftlichen Vorteil zu ziehen, be⸗ zeichnen will. Der Führer ſagt über das fü⸗ diſche Weſen in„Mein Kampf“ auf Seite 703: „Im allgemeinen wird nun das Judentum in den einzelnen Volkskörpern mit denjenigen Waffen kämpfen, die auf Grund der erkannten Mentalität dieſer Nationen am wirkſamſten er⸗ ſcheinen und den meiſten Erfolg verſprechen.“ In Frankreich treten infolgedeſſen die Zuden als Chauviniſten und Nationaliſten auf, um ihre Ziele durchzuſetzen. In Deutſchland rech⸗ nen ſie mit dem Gerechtigkeitsſinn und der vielgerühmten„Objektivität“ unſeres Volkes. So kommt es, daß uns ſeit 1933, wo insgeſamt rund 500 000 Glaubensiuden gezählt wurden, nur einige Zehntauſend, allerdings vor allem junge Juden, verlaſſen haben, um ins Aus⸗ land zu gehen. Dafür haben ſich aber viele Tauſend ehemalige Journaliſten, Künſtler, Aerzte uſw. wirtſchaftlichen Berufen zugewandt. Sie betätigen ſich als Häuſerverwalter, Roh⸗ produktenhändler uſw. In Berlin aibt es nach den letzten Statiſtiken 160 564 Glau⸗ bensjuden, d. h. 3,78 v. H. der Bevölkerung, in Frankfurt 26 158 oder 4,71 v.., in Breslau 20 202 oder 3,23 v. H. gegenüber einem Reichsdurchſchnitt von 0,77 v. H. Da aber mit mindeſtens doppelt ſoviel Raſſejuden als Glaubensjuden gerechnet werden muß, gehen wir nicht fehl, allein für Berlin, wo 25 447 Glaubensjuden als ſelbſtändige Unter⸗ nehmer in Induſtrie, Handel und Gewerbe ausgewieſen werden, mit 40 000 bis 50 000 Juden im Wirtſchaftsleben zu rechnen. Unter dieſen Umſtänden iſt es freilich nicht verwun⸗ derlich, wie leicht man trotz aller Vorſicht in den Straßen Berlins oder Frankfurts in ein nichtariſches Geſchäft geraten kann. Tarnungsverſuche In Anbetracht der eindeutigen Kennzeich⸗ nuna der ariſchen Einzelhandelsunternehmun⸗ gen durch das rote Schild„Mitglied der Deutſchen Arbeitsfront“ haben ſich die Juden allerdings weitgehend aus den Ladenge⸗ ſchäften zurückgezogen. Aber oft nur, um eine Treppe höher in einem Etagengeſchäft, das die Blicke weniger auf ſich zieht, wieder aufzutau⸗ chen. Oder ſie wechſeln vom Einzelhandel zum Großhandel über oder, noch lieber, ſie wenden ſich dem„Direktverſand“ zu. Ein belieb⸗ ter Trick iſt es auch geworden, die jüdiſche Lei⸗ tung des Unternehmens zu tarnen oder den Betrieb ſcheinbar zu ariſieren. Wenn Miſch⸗ ehen eingegangen waren, ſo werden ariſche Verwandte vorgeſchoben. Oder es werden in jüdiſchem Sinne zuverläſſige Angeſtellte formell zum Inhaber und Geſchäftsführer gemacht, müſſen aber auf Grund von rigoroſen Hörig⸗ keitsverträgen nach wie vor Gewinn und Ein⸗ fluß dem Juden überlaſſen. Alle dieſe Vor⸗ gänge ſind natürlich„formell“ völlig einwand⸗ ſrei, womit der Geſetzgebung und dem Gerech⸗ tigkeitsempfinden des deutſchen Kunden Ge⸗ nüge getan iſt. Nach wie vor aber verſucht der Jude in aller Stille ſich Schlüſſelſtellungen in der deutſchen Wirtſchaft zu ſichern und ſich in dieſen auf die verſchiedenſte Weiſe zu verankern. In zahlreichen Wirtſchaftsgebieten iſt er zwar von der Oberfläche verſchwunden, aber er hat das Rennen nicht aufgegeben. Im Gegenteil, wir werden ſtets damit rechnen müſſen, daß er, wie es ſchon im Sprichwort heißt, zehnmal hinausgeworfen zum elften Male an einer“ neuen Hintertür erſcheint. In den Großſtadt⸗ unternehmungen, die mit Staatsaufträgen und genauerer Beobachtung durch die Parteiſtel⸗ len rechnen müſſen, haben ſie vielfach den Sprung ins Ausland als General⸗ vertreter oder Repräſentant der Firma getan, der ſie bisher als General⸗ direktor oder Vorſtandsmitglied angehörten. Dort ſchädigen ſie ſchon durch die bloße Tat⸗ ſache ihres Vorhandenſeins das deutſche An⸗ ſehen. Der ausländiſche Geſchäftsfreund fragt ſich nicht ohne Grund, wo die Folgerichtigkeit bleibt, wenn in Deutſchland der Antiſemitis⸗ mus proklamiert wird, die einträglichen Aus⸗ landsvertretungen angeſehener deutſcher In⸗ buſtriefirmen aber in die Hände von im In⸗ land nicht tragbaren Juden gelegt werden, die ſich womöglich außerdem ihren Uebertritt zur ausländiſchen Konkurrenz noch durch lang⸗ friſtige Ausſchließlichkeitsverträge geſichert ha⸗ ben. Auch im Inland haben ſie ſich vielfach mit günſtigen Verträgen auf die Stellung eines Generalvertreters begeben. Damit iſt ihre frühere Firma formaljuriſtiſch— das iſt für die Objektivität des deutſchen Volkes beſtimmt — judenrein, aber von dem Generalvertreter, der alle Großaufträge in ſeiner Taſche hat, Von Edgar Bissinger hängt praktiſch nach wie vor die Firma ab, und wenn er zu dem neuen ariſchen Chef auf Viſite kommt, weiß vom füngſten Stift bis zum ergrauten Buchhalter, wer in der kommen⸗ den Unterhaltung etwas zu ſagen hat. dauerlich dabei iſt die Einſtellung der neuen Firmenleitungen, die dieſe Lö⸗ ſung nicht als Zwangslöſung, die eheſtens ab⸗ zubauen wäre, auffaſſen, ſondern ſogar er⸗ klären, die Juden wären unentbehrlich: der Re⸗ präſentant in Rumänien müſſe eben Jude ſein, weil ein Arier dort keine Geſchäfte⸗ machen könne und die aleichen unaufrichtigen, ſchwachen Phraſen werden ebenſo für die innerdeutſchen Beziehungen zu Juden ageltend aemacht. Ge⸗ rade die neue Entwicklung in Rumänien dürfte aber hinreichend deutlich gezeigt haben, daß dieſe Haltung nicht nur unſeren politiſchen Kre⸗ dit im fremden Lande zu verderben imſtande iſt, ſondern auch eine aanz falſche Einſchätzung Be⸗ der politiſchen Kräfte des fremden Landes be⸗ zeugt. Haltung! Unſer ſtärkſtes Poſitivum in dem Kampfe. den Juden ſchließlich gänzlich aus der deutſchen Wirtſchaft auszuſchalten, iſt die Tatſache, daß die jüdiſche Abwanderung mit Ausnahme der jüdiſchen politiſchen Emigranten bzw. Defrau⸗ danten hauptſächlich die füdiſche Jugend um⸗ faßt. Inzwiſchen aber ailt es, auf den ver⸗ ſchiedenen Wegen die Ausſchaltung der Juden aus lebenswichtigen Branchen durch beſtimmte Maßnahmen zu fördern. Wo Zulaſſungsbe⸗ ſtimmungen beſtehen, werden die Vorſchriften über politiſche Zuverläſſigkeit ihr weiteres Verbleiben beſchränken, vor allem aber muß eine ganze Reihe von Volksgenoſſen nachdrück⸗ lichſt zu unbedinat deutſcher Haltuna gegenüber den Juden ermuntert werden. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaadaaaaaaaaaaaaaamaaammdmamnmmamnm Mlatvffr, 22 He —— 4 7 ————— ————— *——— Wir beginnen in unserer nächsten Sonntagsausgabe auf der Virtschaftsseite mit einer Reihe von Aufsötzen über die deutsche RNohstofflage Ende 1937 mananaaaundanmammaamanmmnamananmam — vun fhun i nexpu un Umlaufzunahme duron Pfandbriefmangel begrenzt— Lebhafte Beleihungstätigkeit Der zeitweiſe Stillſtand im Pfandbriefgeſchäft, der im vergangenen Jahr zuletzt noch in den Monaten nach den Quartalsterminen unterbrochen worden war, hat im November vorigen Jahres aus beſonderen Gründen keine Fortſetzung gefunden. Die außerordentliche Geld⸗ flüſſigkeit, die nach der Ueberwindung der Verknappung infolge der Reichsanleihezeichnungen eingeſetzt hatte, ermöglichte es denjenigen Bodenkreditinſtituten, die noch über gewiſſe Beſtände verfügten, ſtärkere Pfand⸗ briefverkäufe zu tätigen. An reinen Pfandbriefen(urter Ausſchaltung der Schuldverſchreibungen der RKA, der Liquidationspfandbriefe, der Auslandspfandbriefe uſw.) konnten immerhin im November 1937 rund 24 Millionen Reichsmartk zuſätzlich in den Verkehr gebracht werden, was gegenüber dem November 1936 mit einem Nettozugang von 20,5 Millionen Reichsmark eine kleine Erhöhung bedeutet. Dieſes relativ günſtige Ergebnis beruht allerdings zu einem Teil auf einer ſtarken Ver⸗ minderung der Rückflüſſe, während die Geſamtſumme des Bruttozugangs noch etwa 5 Millionen Reichsmark unter der Bewegung im gleichen Vorjahrsmonat lag. Zweifellos wäre das Ergebnis des Pfandbriefabſatzes im November weſentlich günſtiger geweſen, wenn die meiſten Inſtitute noch über Beſtände an verlaufsfähi⸗ gen Pfandbriefen verfügt hätten. So führte die ſtarke Pfandbriefnachfrage im November weniger zu einer Umlaufszunahme als zu einem weiteren Anſteigen der Pfandbriefkurſe, die auf breiter Front die Parigrenze erreichten. Infolge der günſtigen Ergebniſſe in den beiden erſten Monaten des Jahres 1937, in denen faſt 100 Millionen Reichsmark Pfandbriefe zuſätzlich verkauft werden konnten, bleibt der geſamte Nettozugang an 4½prozentigen Inlandspfandbriefen nach Ausſchaltung der Sonderpapiere in den erſten elf Monaten des ver⸗ gangenen Jahres mit 236,7 Millionen Reichsmark nur relativ wenig hinter dem Zugang in der gleichen Vor⸗ jahrsperiode mit 252,8 Millionen Reichsmark zurück, wobei die Abnahme der Rückflüſſe um rund 44 Millio⸗ nen Reichsmark entſcheidend geweſen iſt, da die Brutto⸗ verkäufe immerhin um rund 60 Millionen Reichsmark geringer geweſen waren als 1936. Der Umlauf an Kommunalobligationen hat allerdings im November wieder um rund 1 Million Reichsmark abgenommen. Bei den Sonderpapieren iſt im Umlauf an Oſthilfe⸗ entſchuldungsbriefen der RaA nur noch eine gering⸗ fügige Verminderung um 0,7 Millionen Reichsmark gegenüber dem Vormonat feſtzuſtellen. Dagegen hat ſich der Umlauf an Ablöſungsſchuldverſchreibungen um rund 24 Millionen Reichsmark erhöht und beträgt nun⸗ mehr etwas über 80 Millionen Reichsmark. Die Schrumpfung des Umlaufs an Aufwertungsſchuldver⸗ ſchreibungen hat ſich weiter kräftig fortgeſetzt. An Li⸗ quidationspfandbriefen ſind rund 8,2 Millionen Reichs⸗ mark zurückgefloſſen, dazu eine halbe Million Reichs⸗ mark Auslandspfandbriefe, rund 2 Millionen Reichs⸗ mark Aufwertungskommunalobligationen, ſowie 2,4 Millionen Reichsmark Auslandskommunalobligationen. Insgeſamt hat ſich alſo der Umlauf an Auſwertungs⸗ und Auslandspapieren im November um über 13 Millionen Reichsmark vermindert, ein Zeichen dafür, daß dieſer Komplex auch ohne Zwangseingriffe einem automatiſchen Liquidationsprozeß unterliegt. Infolge der in den erſten Monaten 1937 günſtigen Abſatzverhältniſſe für Pfandbriefe und der in den letzten Monaten vereinzelt möglich geweſenen Aufnahme von Schuldſcheindarlehen bei Verſicherungsträgern war die Beleihungstätigkeit der Pfandbriefinſtitute im No⸗ vember weiter rege. Die für den Wohnungsneubau zu⸗ ſätzlich verfügbaren Hypothekardarlehen haben um 30 Millionen Reichsmark zugenommen. Dazu kommen be⸗ achtliche Mittel aus Rückflüſſen, deren Summe aus der Statiſtit nicht erſichtlich iſt. In den erſten elf Mo⸗ naten des Jahres 1937 hat ſich damit der Beſtand an Wohnungsneubauhypotheken, ſonſtigen ſtädtiſchen Hypo⸗ theken und an Wohnungsneubauhypotheken mit kommu⸗ naler Bürgſchaft um über 300 Millionen Reichsmark erhöht, ein Beweis dafür, daß die Boden⸗ und Kom⸗ munalkreditinſtitute an der Finanzierung des Woh⸗ nungsbaus ſtark beteiligt geweſen ſind, wobei der Ein⸗ ſatz beträchtlicher Mittel aus Kreditrückflüſſen noch nicht einmal berückſichtigt iſt. Verwaltungsratssitzung der Bl2z Auf der heutigen Verwaltungsratsſitzung der BIz3 richtete der Präſident Sir Otto Niemeyer beſondere Be⸗ grüßungsworte an den neuernannten Generaldirektor der Bank, Robert Auboin, der zum erſten Male den Beratungen beiwohnte. Sodann gedachte der Präſident der in dieſen Tagen verſtorbenen ehemaligen Ver⸗ waltungsratsmitglieder, Gouverneur Louis Franck (Belgien) und Gouverneur a. D. Viſſering(Holland). Der erſtere gehörte bis zu ſeiner plötzlichen Beurlau⸗ bung von der Leitung der belgiſchen Notenbank dem Verwaltungsrat der BIz an, letzterer von der Grün⸗ dung bis zum Oktober 1931, als er wegen Erreichung der Altersgrenze von der Leitung der holländiſchen Notenbank zurücktrat. Belgien iſt zur Zeit an den Be⸗ ratungen durch den Vizegouverneur Janſſen vertreten. — Profeſſor Beneduce, das führende Mitglied der ita⸗ lieniſchen Delegation im Verwaltungsrat, war aus Ge⸗ ſundheitsrückſichten von der Sitzung ferngehalten, eben⸗ ſo war das franzöſiſche Mitglied Marquis Coque nicht erſchienen. Letzterer weilt als Präſident der Suezkanal⸗ Geſellſchaft zur Zeit in Aegypten. Aus dem Bericht des Präſidenten über die Geſchäfts⸗ tätigkeit im abgelaufenen Monat geht hervor, daß der in den letzten Monaten eingetretene Rückgang der Bi⸗ lanzſumme zum Stillſtand gekommen iſt. Die Schwan⸗ kungen in der Bilanzſumme ſind bei dieſer gänzlich internationalen Bank durchaus normaler Natur. Auch das Goldarbitragegeſchäft hat ſich zur Zeit infolge der Verhältniſſe am internationalen Geldmarkt ſtark abge⸗ ſchwächt. Im übrigen bezeichnete der Präſident die Ge⸗ ſchäftsentwicklung als durchaus befriedigend. Kommerzienrat Brunck 70 Jahre alt Am 17. Januar 1938 begeht Kommerzienrat Lothar Brunck(Kirchheimbolanden), Aufſichtsratsmitglied der IJG. Farbeninduſtrie AG., ſeinen 70. Geburtstag. Lothar Brunck trat 1889 in die damalige Badiſche Ani⸗ lin⸗ und Soda⸗Fabrik, Ludwigshafen, eine der Grün⸗ derfirmen der IG Farbeninduſtrie, ein und war zu⸗ nächſt vor allem im Ausland tätig. 1896 wurde er wieder nach Ludwigshafen berufen. 1906 wurde er außerordentliches Vorſtandsmitglied der Badiſchen Anilin⸗ und Soda⸗Fabrit und übernahm im gleichen Jahr die Leitung aller Verkaufsabteilungen. 1919 wurde er ordentliches Vorſtandsmitglied. Sein Aus⸗ ſcheiden aus der BASß erfolgte im Jahre 1920. Noch im gleichen Jahr wurde er durch Wahl in den Auf⸗ ſichtsrat der BASß berufen Seit Gründung der JG Jarbeninduſtrie Altiengeſellſchaft gehört er dem Auf ſichtsrat der IG Farbeninduſtrie an. 50 Jahre deutscher Treibstoff Benzol Der Siegeszug des Benzols in faſt ſämtlichen Staaten innerhalb der letzten 20 Jahre iſt auf ſeinen treibſtofftechniſchen Wert zurückzuführen. Die wichtigen bei der Verbrennung zutage tre⸗ al haben es zu einem in allen Ländern Treibſtoff werden laſ⸗ ſen. Es iſt deshal ſehen von den europäiſchen Staaten wie Bel⸗ ie Frankreich, England, Spanien, Stalien, ie Tſchechoſlowakei und Deutſchland, die von Natur aus erdölarmn ſind, ſelbſt in den erdöl⸗ reichen Staaten wie z. B. den Vereinigten Staa⸗ ten und Rußland der Benzolgewinnung iſt heute eine weſentliche Stütze der geſamten Energiewirtſchaft der europäiſchen Länder ge⸗ worden. Größter Benzolerzeuger iſt zur Zeit Deutſchland mit einer Produktion von etwa 450 000 Tonnen; an zweiter Stelle folgen die Vereinigten Staaten mit faſt 386 000 Sunen im Jahre 1935, England mit 184000 Tonnen und Frankreich mit 75 000 Tonnen Jahrespro⸗ duktion. Es iſt erllärlich, daß Benzol, welches überwiegend als Nebenerzeugnis bei der Ver⸗ kokung von Steinkohle anfällt, vor allem in den großen Steinkohlenländern gewonnen wird. Deutſchland kann mit Recht auf dieſe Ent⸗ wicklung ſtolz ſein, denn genau vor 50 Jahren, im Januar 1887 wurde die erſte Anlage der Welt zur Gewinnung von Benzol aus Koksofengaſen auf deutſchem Boden gebaut, und zwar auf der Zeche Kaiſerſtuhl bei Dortmund. Bei der Verkokung der Kohle im Wege der trockenen Deſtillation liefern 100 Kilo Kohle etwa 80 Kilo Koks, 30 Kubikmeter Rohgas, 3 Kilo Rohteer, 1 Kilo Benzole, 0,3 Kilo Ammo⸗ niakgas. Noch während des Krieges wurde im Benzol von ſeiten des Verbrauchers nur ein mehr oder weniger notwendiges Uebel geſehen, ein Ne⸗ benprodukt, das eben auf irgendeine Weiſe verbraucht werden mußte. Inzwiſchen hat ſich dieſer Treibſtoff dank beſtimmter betriebstech⸗ niſcher dennee zu einem äußerſt geſchä tz⸗ ten Edelkraftſtoff entwickelt. Heute iſt das Benzol als„Verſchnitt“ zum Benzin zwecks Verbeſſerung der Qualität nicht mehr zu ent⸗ 53 Schon 40 v. H. der in Deutſchland ver⸗ u für rotz wachſenden Treibſtoffverbrauchs kann ür die nächſte Zukunft mit einer Erhöhung dieſes Anteils auf etwa 50 v. H. gerechnet wer⸗ den. Gelegentlich auftauchende Befürchtungen, daß die deutſche Benzolerzeugung mit den wach⸗ ſenden Verbrauchsziffern nicht würde Schritt Mn können, entbehren jeder Grundlage. Wenn auch die Benzolgewinnung an die Koks⸗ erzeugung gebunden bleibt(beſonders neuere Verfahren ermöglichen auch ⸗hier eine höhere Ausbeute), ſo hat dieſe doch in den letzten Jahren einen gewaltigen Auftrieb und zwar einmal durch den ſtärkeren edarf der vergrößerten Eiſenerzeugung, zum anderen durch die zunehmende Verhüttung deutſcher Eiſenerze, die einen höheren Koksverbrauch er⸗ fordert. Gefördert wird der Auftrieb der Koks⸗ für die Zukunft außerdem durch den isher noch nicht vorhanden geweſenen Bedarf der Benzinanlagen nach dem Fiſcher⸗Tropfch⸗ Verfahren, durch die normale Bedarfserhöhung anderer Induſtrien und die gute Entwicklung der Koksausfuhr. fheln-Malnlsche Abendbörse Freundlich Wenn auch die Umſätze mangels größerer Kund⸗ ſchaftsbeteiligung klein waren, und auch die Kursent⸗ wicklung gegenüber dem Berliner Schluß keine einheit⸗ liche Linie aufwies, ſo war die Tendenz auch an der Abendbörſe recht freundlich, da weiterhin Nachfrage überwog. Die meiſten Notierungen lauteten allerdings nom. Einiges Geſchäft verzeichneten IG⸗Farben mit 1647% bis 164¼, Weſtd. Kaufhof mit 62(611½), Verein. Stahl zu unv. 116, Deutſche Erdöl zu 146½(146½/ß) ſowie Laurahütte, die in beachtlichen Beträgen geſucht wurden mit 20¾(20½). Weiter erhöht auch Otav' Minen 31½. Feſt blieben Scheideanſtalt mit 257½(256), die ſomit ihren kürzlichen Dividendenabſchlag nahezu aufgeholt haben. Am Rentenmarkt wurden Kommunalumſchuldung mit 95.15 gefragt. Nennenswerte Umſätze ſcheiterten jedoch an dem Fehlen paſſenden Angebotes. Von Induſtrie⸗ Obligationen waren 1947er Verein. Stahl mit 103½ und do. 1951er mit 102 geſucht, ebenſo 6proz. Farben Prozent niedriger mit 131. 8 Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 11. Jan. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Januar.40; März.52½; Mai.57½3 Juli.57½. Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): Januar 119½; März 116¼; Mai 111¼½; Juli 108½¼. Märkte Mannheimer Großwiehmarkt Zum heutigen Mannheimer Großviehmarkt waren aufgetrieben: Ochſen 92, Bullen 104, Kühe 127, Rin⸗ der 127, zuſammen 450 Stück Großvieh, gegenüber der Vorwoche ein Mehrauftrieb von 146 Tieren. Die Zu⸗ teilung wurde bei unveränderter Höchſtnotiz entſpre⸗ chend der Kontingente vorgenommen. Ochſen 42—45, Bullen 40—43, Kühe 40—43, Rinder 41—44. Der Käl⸗ bermarkt war mit 830 Tieren(Vorwoche 709) befahren. Bei einem mittleren Marktverlauf verblieb es bei einer unveränderten Höchſtnotiz von 60—65 Pfennig. Sehr aut beſchickt war der Schweinemarkt mit 2546 Tieren (Vorwoche 1803). Es erfolgte die übliche Zuteilung im Rahmen der Kontingente bei einer unveränderten Höchſtnotiz von 56,5 Pfennia. Zufuhr: 92 Ochſen, 104 Bullen, 127 Kühe, 127 Färſen, 830 Kälber, 178 Schafe, 2546 Schweine, eine Ziege.— Preiſe: Ochſen: 42—45, 37—41, 30—36, 29; Bullen: 40—43, 35—39, 28—34; 27; Kühe: 40 bis 43, 34—39, 26—33, 25; Färſen: 41—44, 36—40, 29 bis 35, 28; Kälber; 60—65, 53—59, 41—50, 30—40; Stallmaſthammel: 44—50; Maſthammel 43, 43; Schafe: 31—40, 31—40, 30; Schweine: 56,50, 55,50, 54,50, 52,50 49,50, 49,50, 49,50, 53,50, 51,50.— Marktverla uf Großvieh, Schweine und Schafe zugeteilt, Kälber mittel Pferdemarkt: 14 Arbeitspferde, 25 Schlachtpferde. Preiſe: Arbeitspferde 1200—1850, Schlachtpferde 70 bis 230. Marttverlauf: ruhig. zu verſtehen, wenn abge⸗ ten Leichtkraftſtoffe erhalten bereits Ben⸗ —— —— 2 —— ——————5 2 „Hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 12. Januar 1938 Sein Ruhm beträgt 25 Zeilen „Who's Who“, das Jahrbuch der berühmten Engländer und berühmteſten Ausländer Ehrgeiz jedes hochmögenden jungen Mannes in England iſt es, im„Who's Who“, dem alljährlich erſcheinenden Nachſchlagewerk der „Berühmten“ zu erſcheinen. Die zweite Frage der Anſpruchsvolleren lautet:„Wie viele Zeilen hat Lord X. im Who's Who' bekom⸗ men?“„Who's Who“ heißt auf Deutſch etwa „Wer iſt etwas?“, und damit iſt der Sinn die⸗ ſes Regiſters, das in London verlegt wird, ſchon hinlänglich gekennzeichnet. Je mehr Zeilen einem das„Who's Who“ zubilligt, deſto mehr gilt er in der Geſellſchaft. Das Nachſchlagewerk zählt im übrigen nicht nur die Berühmten Englands, ſondern die der ganzen Welt auf, wenn es auch der britiſchen Ariſtokratie ganz beſondere Auf⸗ merkſamkeit ſchenkt. Eine eigene Kommiſſion prüft jeden Kandidaten, der in den 3783 Seiten des Werkes aufgeführt werden ſoll, ob er deſſen auch würdig iſt. Natürlich war die erſte Frage der engliſchen Geſellſchaft, was der neue„Who's Who“ vom erzog von Windſor ſagt. Der Herzog folgt unmittelbar hinter dem König, der Köni⸗ in und der Königin⸗Mutter und wird folgen⸗ ermaßen angeführt:„Edward Albert Chriſtian George Andrew Patrick David(Herzog von Windſor) folgte ſeinem Vater König Georg V. am 20. Januar 1936 auf den Thron. Dankte am 11. Dezember 1936 ab, Heiratete am 3. Juni 1937 Frau Wallis Warfield“. Das iſt ſehr wenig, nachdem man zwei Jahre zuvor dem damaligen Prinzen of Wales noch ſechzig Zeilen ein⸗ geräumt hatte. Der verſtaubte Negus Haile Selaſſie wird im „Who's Who“ Jahrgang 1938 noch als„Kaiſer von Aethiopien“ aufgeführt, ein bezeichnendes Beiſpiel für die Methoden der engliſchen Poli⸗ tik. Zeilenmäßig hat Haile Selaſſie denſelben Raum bekommen— nämlich 32 Zeilen— wie der italieniſche Regierungschef Muſſolini, deſſen Lebenslauf übrigens nicht in engliſcher, ſondern in italieniſcher Sprache abgedruckt iſt. Präſident Rooſevelt hat 18 Zeilen, alſo genau ſo viel wie im Jahre 1937, auch der Ozeanflieger Lind⸗ bergh iſt wiederum wie im Vorjahr mit 12 Zei⸗ len vertreten. Der frühere Präſident der Verei⸗ nigten Staaten Herbert Hoover erhielt 27 Zei⸗ len. Inmitten der Blüte des engliſchen Adels und der ſonſtigen Weltberühmten fehlt aber auch Stalin, der rote Zar von Moskau, nicht, dem man immerhin noch vier Zeilen im„Who's Who“ eingeräumt hat. Der längſte Lebenslauf iſt diesmal der von Dr. Nicholas Murray Buttler, dem Präſidenten der Kolumbia⸗ Univerſität in Neuyork, der ſich rühmen kann, mit 144 Zeilen im„Almanach der Weltberühm⸗ ten“ vertreten zu ſein. Den großen Filmſtars von Hollywood hat „Who's Who“ nur wenig Platz gewidmet. Lediglich Greta Garbo hat fünf Zeilen bekom⸗ men, alle übrigen mußten ſich mit ein bis zwei Zeilen begnügen. Von deutſchen Sportsleuten ſind Max Schmeling und Gottfried von Cramm, der deutſche Tennismeiſter, aufge⸗ zählt. Wie immer, ſo haben auch in dieſem Jahre eine ganze Reihe von ehrgeizigen Eng⸗ ländern die Herausgeber von„Who's Who“ verklagt, weil ſie nicht in dem Nachſchlage⸗ werk erſchienen ſind, obwohl ſie dazu nach ihrer Meinung berechtigt geweſen wären. Wie jedoch bereits frühere Gerichtsurteile beweiſen, kann man den Verlag nicht zwingen, ieden, der Kraft ſeiner Stellung oder ſeiner Geburt einen ein⸗ wandfreien Anſpruch hätte, in dem Regiſter zu erſcheinen, aufzunehmen. Der poſtmeiſter erfand eine Briefmarke Die enaliſchen Briefmarkenſammler machen gegenwärtig auf eine philateliſtiſche Kurioſität Jagd, die durch die Laune eines Poſtmei⸗ ſters auf den Falklandinſeln entſtanden iſt. Vor einiger Zeit hatte eine größere Truppe engliſcher Walfiſchfänger, die ſich Monate hin⸗ durch in der Antarktis aufhielten, in Süd⸗ georgia Station gemacht. Da es auf den Falk⸗ landinſeln nur wenig Möalichkeiten gibt, ſich zu vergnügen oder zu zerſtreuen, verwandten die Walfiſchfänger ihre ganze Freizeit zum Briefſchreiben. Die Folge davon war, daß der Poſtmeiſter bald keine Zweieinhalb⸗Pence⸗ Marken mehr beſaß, nachdem ihm die eifrigen Schreiber Tag für Tag einen neuen Stapel Briefe überbrachten. Da die Kunden auf der ſofortigen Abfertigung der Briefe beſtanden und es geraume Weile gedauert hätte, bis neue Briefmarkenvorräte eingetroffen wären. nahm er kurz entſchloſſen einen Bogen der noch vor⸗ handenen Zwei-Pence⸗Marken und ü ber⸗ ſtempelte ſie mit dem Nennwert 2 Der Beamte hat ſicher nicht daran gedacht, daß er mit dieſer Eigenmächtigkeit eine Senſation für die Briefmarkenſammler ſchaffen werde. Die Nachfrage nach der kurioſen Marke, die vom Heimweh britiſcher Walfiſchfänger Zeugnis ab⸗ legt, iſt derartig ageſtiegen, daß man nunmehr bereits fünf bis zehn Pfund für eine ſolche Marke bezahlt— ſehr zur Freude der Ange⸗ hörigen der Walfiſchfänger, die ia im Beſitze der überſtempelten Marken ſind und ſich die Konjunktur natürlich zunutze machen. Todesanzeisge Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber Bruder und Onkel, Wie schwer ist es oft, zich von diesen unangenehmen das Leben verbitternden Leiden zu poffelen. lch gobe lhnen gern kostenlos ein einfaches Mittel bekannt, das laut vielen beglaubigten Oankschreiben in kurzer Zeit, oft ↄchon in l4 Tagen, võllſige Heilung brachto. nolimittelvertriob Max Müller, Bad Welßer Hirsch bei Drosden —— Herr PDrofessor chreiben von patienten, z pronchitis, Asthma chroniſche Ver ſchleimung, guälender Huſten, Luftröhrenkatarrh, wur · den ſelbſtin alten Fällen mitHr. 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Die Beisetzung findet Donnerstag, 13. d.., nachmittags 2 Uhr, im Hauptfriedhof statt. (57265V Trauerkarten Trauerbriefe „Hakenkreurbanner“-Arncerel ſlefert rasch und preisv/ert Todesanzeise Nacdi Goltes unerforschlichem Ratschluß ist mein lieber Niann, unser guter Voler, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Karl Mehl Bädtermelster im Alter von 63 Johren nach scwerem, miſ Geduld erfragenem Leiden, wohlvorbereitef, in die Ewigkeif abgerufen worden. NMannheim, den 10. Januar 1938 Gonterdstroße 43 ln tiefer Trauer: Frau ànna Menl 0. nfe- und Kinder Harl und Alberi Die Beerdiqung findet am Donnerstag, den 13. Januar 1938, mittags ½2 Uhr, auf dem Haupilriedhof Nonnheim steft. Familien⸗finzeigen „auch Machrufe- von privsten werden zum ermößigten Grundpreis betechnet: 7 Pfennig pro mm für Ausgebe flonſ- neim, Auflege rund 40000 Ekxemplore 8 pPfennig pro mm für Gesemt- Aus- gobe, Auflage ũber 50000 Exemplãte hitte, lassen Sie sich ànm unsereſn Schàlter NHusterenzeigen in versch. Gröben vorlesen ffakenkreuzbanner NMeannnheims führendes Anzeigenblett heinrich härtle Nietzſche und der Kational⸗ ſoʒialismus wer als nationalſozialiſt bewußt die weltanſchau⸗ lichen Kämpfe der Zeit erlebt und mitgeſtaltend in ihnen ſteht, der muß zu Niethſche Stellung neh · men. das polemiſche Ge⸗ ſchrei um Nietzſche iſt ver · ſtummt. der geſchichtliche Abſtand unſerer Genera · tion ermöglicht erſt eine gerechte Würdigung des einſamenSchöpferszſeine werke beginnen mehr und mehr im volke und vor allem in der national⸗ ſozialiſtiſchen Jugend zu wirken/ Umfang 172 Sei⸗ ten/ Kartoniert RM..80 zu beziehen durch alle ouchhanoͤlungen/ Zen⸗ tralverlag der NSdp., Frz. Eher Nachf., München vVolk. Buchhandlung Danlsaguns Für die uns so überaus zahlreich erwiesene Anteilnahme sowie für die Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Hinscheidens unserer teuren Entschlafenen, Frau Huniounde Sdimeider sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Besonderen Dank der Ogru. Neckarstadt-Ost der NSDAP, der NS-Frauenschaft, Herrn Dir. Professor Kißling und den Schwestern des Städt. Krankenhauses jür ihren mühevollen Ein- satz, sowie dem Pg. Pfarrer Kiefer für seine trostreiehen Worte und allen denen, die unserer lieben Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen. Mannheim Eichendorffstr. 40), den 12. Januar 1938. Lie trauernden Hinterblievenen. Nacqhrui Nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden verschied am 7. Januar 1938 meine liebe Frau christine Göbel geb. Schneider Auf Wunsch der Verstorbenen fand die Bestattung in aller Stille statt. Für die liebevolle Pflege der Diakonissenschwestern während ihrer Krankheit, so- wie für die trostreichen Worte des Herrn Stadtvikar Jäger am Grabe, jerner allen Bekannten für die auf- richtige Teilnahme auf diesem Wege meinen herz- lichen Dank. Mannheim, den 12. Januar 1938. Im Namen der Hinterbliebenen: Gofflieh Göbel Zwangsversteigerungen Mittwoch, den 12. 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Berliner eenn Hans Graf 91%0, Berlin⸗ W 68, Charkottenſtraße 15 b — 5 Mümiicher Originalberichte verboten.— —— der Schriftleitung: täglich von 16—17 Uhr (außer Mittwoch, Samstag und Sonntag) Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Drücerei G. m. b. H. Geſchäftsführer: Direktor Kurt Schönwitz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bis 12 Uhr außer Samstag und Sonntag): für Verlag und Schriftreitung: Sammel⸗Nr. 354 21. Für den s. verantw.: Wilh. M.—— Mannh. 25811 gelten folgende Preisliſten: Kelemtn gabe Nr. 2, Ausgabe Mannheim Nr. 10, Ausgabe Weinheim Nr. 8, Ausgabe Schwetzingen Nr. 8. Die Anzeigen der Ausgaben 4 Morgen und* er⸗ hen aleichzeitig in der Ausgabe B. rühausgabe A Mhm.. über 16 600 Aeendan Pom A.„ über 14 600 Ausgabe.. über 24 200 Ausgabe A und B Mannheim ane8 4 Schw. über 600 bendausgabe A Schw. Ausgabe B Schw. Ausgabe A und B Schwetzingen Frühausgabe Whm... über 600 Fde Whm. Ausgabe Whm.— Ausgabe A und B Weinheim über 3 600 9 über 39 800 über 6 600 —0 Wlbul Lae 4. 05 ee, VDA Volksbund für das Deutschtum im Ausland Heute Mittwochabend,.15 Uhr im Saal der Handelskammer, L I, 2 Bundesredner Franz Hlavna LEIntiriti freaii] odencnldkluh E. U. Uchlbilder⸗ Lorlrag: Fsgan,, 14. Januar .30 Uhr, (gr. Saal) Thema: „Wanderererinne⸗ iungen an Kärn⸗ tens landſchaftliche Schönheit und ſeinen Freiheitskampf 1919/20.“ Red⸗ ner: Profeſſor Kiſſinger, Darmſtgdt. Eintritt frei. Gäſte willkommen. Zur Beachtung: Die auf 14. Januar 1938 angeſetzte Zeitungsausgabe wird auf 21. Januar 1938 verlegt. amtl. Bekanntmachungen handelsregiſtereintrag a) vom 8. Januar 1938: Für die Angaben in Klammern keine Gewähr. RNeueintragungen: Hermanek& Mann⸗ heim(Hanſahaus 5 7/8), Zweig⸗ niederlaſſung, Sanpiſtz: Köln. Die offene Handelsgeſellſchaft hat am 1. Dezember 1934 begonnen. Perfönlich haftende Geſellſchafter ſind die Kauf⸗ leute Joſeph Hermanek in Köln und Joe Rademacher in Köln⸗Klettenberg. Hanſa⸗Böhmer, Kommandit⸗Geſell⸗ ſchaft, Mannheim(Hombuſchſtraße). Kommanditgeſellſchaft ſeit 16. Dezem⸗ ber 1937 mit Eduard Böhmer, Spe⸗ diteur in Mannheim als perſönlich haftendem Geſellſchafter und 2 Kom⸗ manditiſten. Veränderungen: Alois Brugger, Mannheim(Pozoi⸗ ſtraße 10). Inhaber iſt jetzt Bäcker⸗ —1 Gebhard Brugger in Mann⸗ heim ZEmil. A. Herrmann, Mannheim (Stamitzſtraßße 15). Der Geſellſchafter Emil Anton Herrmann iſt ab 1. Ja⸗ nuar 1938 nicht mehr vertretungsbe⸗ rechtigt. Cahn Rheinauer, Mannheim (Induſtrieſtraße 41). Karl Landmann iſt als perſönlich haftender Geſell⸗ ſchafter ausgeſchieden. Dr. Fritz Cahn⸗ Garnier in Mannheim iſt als perſön⸗ lich haftender Geſellſchafter eingetreten. Erloſchen: Folgende Firmen wurden von Amts wegen gelöſcht: Max Heidel⸗ berger, Altmaterial⸗ Verwertung Roſa Lenczicki, Siegfried Kauders, Hch. Hüttenbach, Max Lichtenſtetter, Jacod Störger, Friſch& Friſch Tabakwaren⸗ Gefellſchaft mit beſchränkter Haftung, Rennerts Roſenſtoch, Schwa heim Siegel, Louis Drappel— Sohn wefenſchef mit, beſchränkter Haftung, Otto Weil, am heim: ferner Moritz Haufer Nachf. in Ladenburg. b) vom 10. Januar 1938: Veränderungen: Schiffs⸗ und Maſchinenbau⸗Aktien⸗ Geſellſchaft, Mannheim. Die Haupt⸗ verſammlung vom 25. Juni 1937 hat die Erhöhung des Ginndkapitals um 400 000 RM beſchloſſen, ferner die Aenderung des 8 5(Grundkapital, Aktieneinteilung). Die⸗ Kapitalerhö⸗ hung iſt durchgeführt, das Grundkapi⸗ tal— jetzt 1 000.000 Reichspiark. Die Prokura von Theodor Saemann iſt erloſchen. Möbel⸗Transportgeſellſchaft Karl Bruch Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung, Mannheim(Tatterſallſtraße Nr. 13). Eliſe Bruch Wwe., geb. Zol⸗ ler' und Anna Montag geb. Bruch ſind nicht mehr Geſchäftsführer. Allei⸗ — 7 jetzt bl Böttcher, Ehefrau des Spedi⸗ teuts Tark Höffmann in Mannheim. Monat Dezember 1937 über 50 000 — Weoriburghefgiz Hoſfschgeichöht I. Arzt N.-•8 fut 22435 zchon vor dind unsere Schal- ler lãgl. geõffnetl Hakenkreuzbanner! alle in Mann⸗ prołlisch, hoſibor und vor allem preiswer houſ mon bei Aaaweg Kom.-Ges. D G, 3 Ruf 26242 Aunan I n 4 Me 277— 1 II WIILV BIRGEl Relf Meeblius HPaul Hefmann Ernst Karehou Liselette Schaak —ſ— Aaaa de*N En di zugend zugelessen! Ank. im Palast.00,.20,.35 50. ah.00 Ant. im Gioria.00..10..15 50. àb.00 TNENT ffafaaffaramnanmarnanannamsannamrammamranmagar⸗ ler gute kut Coldenerbflus' am Hauptbahnhof- Ruf 217 37 Heute Luves chluchtkest Las Haus der Cualträtsweine lonügliche Hüche 7 Horgen entensel ——— — Ein Ufa-Großfilm mit K. MARTEI1 I1 FERD. MARIAN Jul. Serda, P. Bildt, E. Jürgensen Spielleitung: Detlef Sierek Ein hinreißendes Erlebnis! Vorher: Die Groß-Glockner-Hoch- alpen-Straße, ein Ufa- Kulturfilm Die neueste Ufa-Tonwoche BSeginn:.00.45.30 Uhr Für Jugendliche nicht zugelassen! UFA-PpALIAST UNIVERS UN Zelbe Strabe geden Donnerstag noachmittægs und aàbends TANZ Keine Gedecłke 10⁰ zahre Mainder Carneval⸗Vereln e. B. 15..,.11: I. Herrensitzung. 22..,.11: Vorstell.d. Prinzenpaares 26..,.11: Sondersitz.: Köln gratul. 28..,.11: II. Herrensitzung. 29..,.11: I. Maskenball. 4..,.11: L. Damensitz. auschl. Tanz 6..,.11: II. Damensitz. anschl. Tanz 12..,.11: Jubiläums-Sitzung 19..,.11: II. Maskenball 20.., 4. 11: I. Fremdensitzung 24..,.11: Festsitzung i. d. Mainzer aus aller Welt 27..,.11: Prunk-Fremdensitzung 28.., 11.11: Rosenmontags-Zug 28..,.11: Rosenmontags-Ball 1..,.11: Dienstags-Ball Zu den Bällen Abendanzug, Ro- senmontags-Ball nur Frack, Zmoking, Gesellschaftskleid od. Maske strengste Vorschrift. in den——— zum groben Mamder er— gunten Abend 9 3 morgen und jeden Donnetstæg. f für Stimmung und Gæaudi sorgen die eller 50 sehr beliebten K 1. 50 ⸗ Breite Straße 4 lustigen Waldhöfer Amtsgericht 70 3 b. Mannheim. 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