ar 1938 d— es idwo hat „ es zu wie folgt 7 Meter autfarbe, zu weg⸗ erte Hoff⸗ h bisher n 5. bis diſche Ge⸗ worden. ſo insge⸗ ht. Fol⸗ Menzin⸗ ronnacker, iburg: Leimen. (Ortsteil h. Amt nheim: zilligheim. kaſtatt: Rohrbach Gübher? rensheim. n Ciedes feiert der Lahr ſein 13 Kreis⸗ eiſes ver⸗ 1 4 11. Jan. Heimweg rch Ueber⸗ zen. Dabei ſer ſie ſich ngere Zeit iemlich er⸗ efreit wer⸗ fe in An⸗ rheins n Lichtbil⸗ rtsverband Geſchäfts⸗ armachung . Er hob achung für Hochrhein⸗ ojekt ſetzte erung mit Redner auf n Schritt⸗ t ſprechen, weiteren anten Bau ß hier die der Kraft Koblenz— eien. Man folgreichen zau begon⸗ andlungen rergie des zufallen tſache den in Eſſen. ſieben Me⸗ eine Ener⸗ chnet. Die Werkes hin⸗ Inn f vom Dienſt: —— Hel⸗ Kicherer(in e ung: Friedrich und aen. itz Haas: Julins A; i: für die Bil⸗ n Mannheim. unn von Leers, iſchach, Berlin b. verboten.— on 16—17 Uh/ onntag) i G. m. b. H. annheim. bis 12 Uhs ſprech⸗Nx. für Nr. 354 21. Schatz, Mannh. liſten: theim Nr. 10, zetzingen Nr. 8. und Abend er⸗ abe B. über 39 800 über 6 600 über z3 600 über 50 000 be Verlag u, Schriftleitung: Mannheim, R 3, 14/15.—.5 e banner Ausgabe 4 erſcheint wöchtl. 12mai. Be 10 Trägerlohn; durch die— +——(einſchl. 63, eld. Ausgabe g erſch. 14 32 db die Woll 1. 70 R⸗ Leinicht die Zei Früh⸗Ausgabe A der Führer ehrte Göring und Roſenberg/ Jubel um Filchner Blomberg hatte fiochzeit Der Führer und Göring waren Trauzeugen DNB Berlin, 12. Januar. Der Reichskriegsminiſter Generalfeldmarſchall von Blomberg hat ſich am Mittwoch, dem 12. Januar, mit Fräulein Gruhn vermählt. Der Führer und Reichskanzler und Ge⸗ neraloberſt Göring waren Trauzeugen. flrmer Chautemps! Erfolgloſer dreiſtündiger Verſöhnungsverſuch Paris, 12. Jan.(HB⸗Funk). Die angekündigte Sozialkonferenz im Pariſer Matignon⸗Palaſt dauerte am Mittwoch von 16 bis 19 Uhr. Sie fand unter Vorſitz des Mini⸗ ſterpräſidenten Chautomps im Beiſein des ſtellvertretenden Miniſterpräſidenten Blum und des Arbeitsminiſters ſtatt. Die Arbeit⸗ geber blieben ihrer Abſage treu und erſchie⸗ nen nicht. Der Leiter der franzöſiſchen CGT⸗Gewerk⸗ ſchaft, Jouhaux, erklärte nach Schluß der Konferenz, daß eine Einigung nicht habe erzielt werden können. Jouhaux habe den Standpunkt der CGT⸗Gewerkſchaft zu der augenblicklichen Lage und zu dem Arbeitsſtatut dargelegt. Die Regierungsmitglieder hätten ihm geantwortet, daß ſie ſich bezüglich dieſes Ar⸗ beitsſtatutes noch mit anderen intereſſierten Or⸗ ganiſationen in Verbindung ſetzen müßten Um das Befahren des Jongiſe Eine engliſche Stellungnahme DNB London, 12. Januar. Amtlich wird mitgeteilt: Japan hat den britiſchen Marinebehörden in Schanghai mitge⸗ teilt, daß es nichtjapaniſchen Handelsſchiffen nicht länger geſtatten könne den Jangtſe zu be; fahren. England könne aber Japan, ſo wird amtlich weiter erklärt, nicht das Recht zugeſtehen, ſich in die britiſche Schiffahrt auf dem Jangtſe einzumiſchen. Hochzeitsbrieimarke in Griechenland Anläßlich der Hochzeit des Kronprinzen von Griechen- land gab die griechische Postverwaltung diese Ge- denkmarke mit dem Bilde des neuvermählten Kron- prinzenpaares heraus Scherl-Bilderdienst-M .⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das,— Se 85——.— monat Frei Haus monai..20 R a4.0 5 72 . Benenl f. ir Sgebühr) ung am Erſcheinen(auch d. hoͤh. Sewalt) belhind.— fle ſteht kenn Maſbr. 45 30 8. Jahrgenng MANNHEINM im Textteil 60 Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. meterzeile 4 füllungsort: annhbeim. Nummer 20 Die Rompakt⸗Staaten gegen Moskau DNB Budapeſt, 12. Januar. Die Budapeſter Rom⸗Pakt⸗Konferenz hat am Mittwochabend nach dreitägiger Dauer ihren formellen Abſchluß gefunden. Nach der Rück⸗ kehr von einer gemeinſamen Jagd traten die Vertreter der drei Rom⸗Pakt⸗Mäüchte im Mini⸗ ſterprüſidium zuſammen, um die Protokolle der Verhandlungen und das offizielle Schluß ⸗ kommuniqué zu unterzeichnen. Die ofſi⸗ ziellen Protokolle der Konferenz ſind in deut⸗ ſcher, italieniſcher und ungariſcher Sprache ab⸗ gefaßt. Für die italieniſche Regierung unter⸗ zeichnete Graf Ciano, für die öſterreichiſche Bundeskanzler Schuſchnigg und Staats⸗ ſekretür Schmidt, für die ungariſche Regierung der Miniſterpräſident Daranyi und der Außenminiſter v. Kanya. Nach einer Feſtvorſtellung im Opernhaus und einem Ball in der öſterreichiſchen Geſandtſchaft reiſen Graf Ciano und die beiden öſterreichi⸗ noch in der Nacht in ihre Länder zurück. Das Schlußkommuniqué In der gemeinſamen Erklürung, die am Mittwochabend von den Vertretern der Unter⸗ zeichnerſtaaten der Rom⸗Protokolle unterfertigt wurde, heißt es u..: Die Vertreter der drei Regierungen haben mit Genugtuung die poſitiven Ergeb⸗ niſſe und die günſtige Entwicklung auf Grund der Rom⸗Protokolle feſtgeſtellt. Sie haben ge⸗ meinſam ihren Willen neuerlich bekräftigt, ihre politiſche und wirtſchaftliche Tätigkeit und ihre herzliche Zuſammenarbeit im Geiſte dieſer Protokolle zu verſtärken. „Ein wichtiges Unterpfand des Friedens“ In dieſem Zuſammenhang haben die Ver⸗ treter Oeſterreichs und Ungarns ihre Sympathie für die innige Zuſammenarbeit mit den beiden ihnen befreundeten Großmächten — Italien und Deutſchland— zum Ausdruck gebracht, die in der Achſe Rom— Berlin verankert iſt und ein neues und wichtiges Unterpfand des Frie · dens und des Wiederaufbaues darſtellt. Die Vertreter Oeſterreichs haben ihre Poli⸗ tik, die ſie auf das Zuſammenwirken der Grund⸗ ſätze der Rom⸗Protokolle und des öſterreichiſch⸗ deutſchen Abkommens vom 11. Juli 1936 grün⸗ den, dargelegt. Die Vertreter Italiens und Un⸗ garns haben ihre volle Befriedigung über dieſe Politik erklärt. Die Vertreter Oeſterreichs und Ungarns ha⸗ ben ihre eindeutig ablehnende Stel⸗ lungnahme gegen den Kommunis ⸗ mus wiederholt und daher mit Sympathie den italieniſch⸗deutſch⸗japaniſchen Antikomin ⸗ ternpakt— der auf den gleichen Grundſätzen beruht— begrüßt. Sie haben ihren Ent⸗ ſchluß bekräftigt, die kommuniſtiſche Agitation in ihren Ländern mit allen Krüften zu bekümp · fen. Die Vertreter Oeſterreichs und Ungarns haben dem Vertreter Italiens ihren Entſchluß bekannt⸗ gegeben, zu der formellen Anerkennung der Regierung des Generaliſſimus Franco als der legitimen Regierung Spaniens und al · ler ſeiner Beſitzungen und Kolonien zu ſchrei⸗ ten. Die Vertreter der drei Regierungen haben ihrer übereinſtimmenden Auffaſſung Ausdruch gegeben, daß ein ſolcher Entſchluß einen tatſüch⸗ lichen Beitrag zur Normaliſierung der Bezie ⸗ hungen zwiſchen Spanien und den anderen Na⸗ tionen ſowie zur Befriedung Europas darſtellt. Die Vertreter Oeſterreichs und Ungarns ha⸗ ben die gewichtigen und billigen Gründe, die dieitalieniſche Regierung zu ihrem Aus⸗ tritt aus dem Völkerbunde bewogen haben, zur Kenntnis genommen, ſie haben die weitgehenden Folgen dieſes Entſchluſſes für die Zuſammenſetzung, die Ziele und die Möglich⸗ keiten des Völkerbundes feſtgeſtellt und erklä⸗ ren, daß der Völkerbund den Charakter einer ideologiſchen Gruppierung weder annehmen könne noch dürfe. In einem ſolchen Falle be⸗ hielten ſich Oeſterreich und Ungarn vor, ihre Anzeigen; Geſamtauflage: Die 12geſpalt. 2 eile 15. Pi. Die 4 4 alt.— eil Pf. Mannheimer Ausgabe: D 12gef al—— 0 eſpolt —— und Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Textteil usſchließlicher———— hafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— t. 83 abe: Die 12g9e bait tllta ——— nügs⸗ und Ers Voſhe onto: Sudwi inzelverkaufspreis 10 Pfennig, Donnerstkag, 13. Januar 1938 Angaen und balano KAkennen Sranco an Duu Budapeier Konierens vewies, daß die Zcſe Vexlin—nom auch den Donauraum rägt Zum bevorstehenden Deutschlandbesuch Der jugoslawische Ministerpräsident Dr. Milan Stoiadinowitsch, der in Kürze zu einem offi- ziellen Besuch in Deutschland erwartet wird Weltbild(M) Beziehungen zum Völkerbund einer neuerlichen Prüfung zu unterziehen. Die Vertreter Oeſterreichs und Italiens ha⸗ ben neuerlich beſtätigt, daß ihre——— die vollkommene Gleichberechti⸗ gung Ungarns hinſichtlich der militäriſchen Wiederaufrüſtung anerkennen. Die Ver⸗ treter der drei Regierungen erachten die bal⸗ dige Verwirklichung dieſes Grundſatzes als notwendig. weltbila(◻ Der Nationalpreisträger 1987 Dr. Wilhelm Filchner mit seiner Tochter bel·der Abiahrt von Frankfurt a: M. Fatenkrenzbanner — Berlin empfing dr. Silchner Jubelstũrme der Bevõlkerung und festliche Begrüßung (Orohtbeflehtonsere BZefllpef Schrlftleltong) Berlin, 13. Januar. Mit dem fahrplanmäßigen Frankfurter Zug traf Dr. Filchner am Mittwochabend auf dem Anhalter Bahnhof ein. In der feſt⸗ lich geſchmückten Bahnhofshalle wurde dem wagemutigen deutſchen Forſcher von Vertretern aus Partei, Staat, Wehrmacht und Wiſſenſchaft ein begeiſterter Empfang zuteil. Grell blendeten rieſige Jupiterlampen auf dem Bahnſteig und ließen die mächtigen Fah⸗ nen, Girlanden und Blumen aufleuchten, mit denen man zu Ehren des ankommenden Gaſtes die hohe graue Halle ausgeſchmückt hatte. Er⸗ wartungsvoll, Blumenſpenden in den Händen, ſtanden die Berliner Schulter an Schul⸗ ter auf dem Bahnſteig, in der Vorhalle, auf der Straße und dem Bahnhofsplatz und warte⸗ ten geduldig bei dem Schneewetter,„um auch dabei zu ſein“. Die wuchtigen Klänge eines Begrüßungsmarſches miſchten ſich mit dem Ju⸗ bel der Wartenden, als der D⸗Zug langſam in die Halle dampfte. Schon von weitem konnte man im Lichte der Scheinwerfer Dr. Filch⸗ ner mit ſeiner Tochter erkennen, mit der zuſammen er den Berlinern aus dem Zug winkte. Eine ſtürmiſche Begrüßungsſzene ſpielte ſich ſodann vor dem Abteil Dr. Filchners ab, als der Zug angehalten hatte. Blumenſträuße und Hände reckten ſich in die Höhe, Bildberichterſtat⸗ ter ſchoſſen ihre Kameras ab und die weiter abſeits Stehenden ſchwenkten freudig Hüte und Tücher. Dann fand auf dem Bahnſteig die erſte offizielle Bewillkommnung des Forſchers in Berlin ſtatt. 4 Zunächſt überbrachte Staatsſekretür Hanke im Auftrag des Reichsminiſters Dr. Goeb⸗ bels herzliche Grüße. Er überreichte dem For⸗ ſcher einen Blumenſtrauß und ein Schreiben des Miniſters, das die Glückwünſche zu ſeiner Rettung und eine Anerkennung ſeiner jahrelangen wiſſenſchaftlichen Arbeit in uner⸗ Gegenden der Erde zum Ausdruck ringt. Alsdann gratulierte Generalmajor Sei fert im Namen des Oberbefehlshabers der Wehr⸗ macht, Generalfeldmarſchall v. Blomberg, und Hauptamtsleiter Selzner im Namen des Reichsorganiſationsleiters Dr. Ley. Es folg⸗ ten die Willkommengrüße der übrigen im offi⸗ ziellen Auftrag zum Empfang erſchienenen Per⸗ fönlichleiten, unter denen ſich auch der bekannte Polarforſcher Profeſſor Breitfuß befand, der ſchon vor zehn Jahren zu den wenigen Deut⸗ ſchen zählte, die damals Dr. Filchner bei der Rückkehr von einer großen Forſchungsreiſe will⸗ kommen geheißen hatten. Der Führer und gratulierie bNE Berlin, 12. Januar. Alfred Roſenberg, einer der ülteſten und treueſten Mitarbeiter des Führers, feierte be · kanntlich am Mittwoch ſeinen 45. Geburtstag. In der Wohnung des Reichsleiters ſprach der Führer dem alten Kampfgenoſſen ſelbſt ſeine Glückwünſche aus, und zahlreiche namhafte Männer der Bewegung und des Staates be; zeugten dem Hüter der nationalſozialiſtiſchen Weltanſchauung an dieſem Tage ihre herzliche Kameradſchaft. Nachdem Alfred Roſenberg im Außenpoliti⸗ ſchen Amt der NSDAp die Glückwünſche ſei⸗ ner Mitarbeiter entgegengenommen hatte, fan⸗ den ſich ſchon früh die Gratulanten aus der Partei und ihren Gliederungen in ſeiner Wohnung ein. Mit unter den erſten erſchienen Obergruppenführer Herzog mit dem Amts⸗ chef der Oberſten SA⸗Führung und Gruppen⸗ führer Reimann mit den führenden Män⸗ nern der SͤA⸗Standarte„Feldherrnhalle“ ſowie eine Abordnung der Berliner Kamerapſchaft der Blutordenträger mit Pg. Dörfler an der Spitze. Zum erſten Male ſtellten ſich bei Alfred Roſenberg auch Hallenſer Halloren mit dem Oberbürgermeiſter der Stadt Halle, Dr. Wei⸗ demann, ein und beehrten den Reichsleiter mit einer ſymboliſchen Gabe von Schlackwür⸗ ſten und Soleiern ſowie einer Kaſſette mit Hallorenſilber. Kurz nach 12 Uhr erſchien der Führer ſelbſt und brachte ſeinem getreuen Mitkämpfer als Geſchenk eine von Ferdinand Liebermann geſchaffene Dietrich⸗Eckart⸗Büſte und ſein Bild mit einer ſehr herzlich gehaltenen Widmung. In der Begleitung des Führers beſanden ſich der Reichspreſſechef Dr. Dietrich, Obergrup penführer Brückner und Schaub. Als der Führer nach längerer An wefſenheit das Haus Roſenberg wieder pe ließ, wurde er von einer großen Menſchen menge, die ſich inzwiſchen angeſammelt hatte, und von dem Lehrgang des Außenpolitiſchen Brigadeführer Dr. Filchner dankte in kurzen Worten für den herzlichen Empfang, der ihm nach vierjähriger Abweſenheit in der Reichshauptſtadt bereitet wurde. Er erklärte, bei ſeiner Wiederkehr in die Hauptſtadt des Dritten Reiches ſeinen tief⸗ gefühlten Dank nur durch ein Sieg⸗Heil auf den Führer ausbringen zu können. Be⸗ geiſtert ſtimmten die Anweſenden in den Ruf ein und ſangen anſchließend die beiden Hymnen der Nation. Nur langſam konnte ſich der Forſcher ſeinen Weg bis vor den Bahnhof bahnen, da alles begeiſtert über die Abſperrungen hinweg auf ihn zueilte und ihn mit Blumen und Glück⸗ wünſchen überhäufte. Auch die große Menſchen⸗ menge, die ſich vor dem Bahnhof eingefunden hatte, bereitete Dr. Filchner, als dieſer blumen⸗ überhäuft im Wagen abfuhr, eine ſtürmiſche Be⸗ grüßung. Die Abfahrt Dr. Filchners in Frankfurt am Main, die mit dem fahrplanmäßigen D⸗Zug um.44 Uhr erfolgte, hatte ſich eben⸗ falls zu einer freudigen Kundgebung geſtaltet. Schon lange vor der⸗ Abfahrt des Zuges hatte ſich auch dort eine große Menſchenmenge auf dem Bahnſteig und vor dem Bahnhofsgebäude eingefunden. Als der Forſcher mit ſeiner Toch⸗ ter und ſeinem kleinen Bekanntenkreis erſchien,, wurden Sprechchöre laut, die ſtürmiſch nach Dr. Filchner riefen. Freudig kam dieſer dem Wunſch der begeiſterten Volksgenoſſen nach. Er drückte Unzähligen aus der Menge die Hände und verteilte in der Eile 3 noch Auto⸗ gramme. Erſt im letzten ugenblick begab er ſich in den Zug. Jubelnde und begeiſternde Rufe klangen ihm noch nach, bis der Zug außer Sicht gekommen war.. bie Bombenattentate um kioile⸗Platz Die Affüre wird immer geheimnisvoller Ep Paris, 12. Januar. Die von der Polizei in der Affäre der Bom⸗ benattentate vom Etoile⸗Platz angeklagten Ingenieure von Clermont⸗Ferrand, Locuty und Vogel, ſind am Mittwoch in Paris ein⸗ getroffen. Die links⸗extremiſtiſchen Parteien hatten am Bahnhof Lyon eine Kundgebung or⸗ ganiſiert, zu der aber nur etwa 100 Perſonen erſchienen waren, die um ſo heftigere Schimpf⸗ worte gegen die beiden Ingenieure ausſtießen und ſchrien:„Nieder mit den Cagon⸗ lards!“ 11417 Die Unterſuchung wird gegenwärtig noch wei⸗ ter geführt und hat n keine vollſtändige Klarheit gebracht, im Gegenteil, es beſtehen wei⸗ terhin zahlreiche Widerſprüche, die die Angelegenheit nur noch geheimnisvoller machen. . 3 Wolkenkratzer mit Kommandobrücken in dem englischen Seebad Hastings ist ein sechs-⸗ stöckiges Wohn- und Geschäftshaus errichtet worden, das von den eigenartigen Balkons, die einer Kom- mandobrücke ähnlich sehen, einen freien Ausblick auf den Strand gestattet. Weltbild(M) der große seburtstagsempfang bei böring Adolf Hiiler beglũdwũnschte seinen alten Nlitkämpfer/ Zahllose Geschenke miften aus dem Volke/ Ein silberner SaA- Berlin, 13. Jan.(HB⸗Funk) Daß der geſtrige Tag, an dem Miniſterpräſi⸗ dent Generaloberſt Göring, der Beauftragte für den Vierjahresplan, einer der ülteſten, eng⸗ ſten und getreueſten Mitarbeiter des Führers, ſein 45. Lebensjahr vollendete, weit über Fa⸗ milie, Freunde, Kameraden und Mitarbeiter hinaus freudigen Widerhall finden würde, war bei der bekannten Volkstümlichkeit Hermann Gö⸗ rings ſelbſtverſtündlich. Wie ſehr aber der Ge⸗ burtstag zu einem Feſt des ganzen Vol⸗ kes geworden iſt, das zeigte ſein Verlauf. Der Führer ſprach dabei ſeinem alten Mitkämp⸗ fer und erſten SA⸗Führer perſönlich ſeine herz⸗ lichſten Glückwünſche aus. Nach den Gratulationen im engſten Familien⸗ kreiſe nahm der Miniſterpräſident, begleitet von dem Chef der Polizei, Reichsführer Himm⸗ Schulungshauſes mit begeiſterten Heilrufen empfangen. Nach dem Beſuch des Führers begab ſich Reichsleiter Roſenberg zu einem Geburtstags⸗ beſuch zu Miniſterpräſident Generaloberſt Gö⸗ rin g. Mit ſeinen Gäſten aus dem Außenpoliti⸗ ſchen Amt der NSDAp und anderen namhaften Gäſten nahm Reichsleiter Roſenberg anſchließend einen Tee in ſeiner Wohnung ein. Der Muſik⸗ und der Spielmannszug der Standarte.„Feld⸗ herrnhalle“ brachten dem Reichsleiter in dieſer Stunde das Geburtstagsſtändchen. 5iegmund v. fauſegger trat zurück Veränderungen im Münchener Muſikleben bpeg München, 12. Januar. Der Leiter der Münchener Philharmoniker, Geheimrat Dr. Siegmund v. Hau ſegger, hat ler, dem Chef der deutſchen Ordnungspolizei, General Daluege, und dem Chef der Sicher⸗ heitspolizei, U⸗Obergruppenführer Heydrich, den Vorbeimarſch zweier Abteilungen der mo⸗ toriſierten Gendarmerie, und zwar drei Hun⸗ dertſchaften motoriſiert und drei Hundertſchaften zu Fuß, ab, die in Paradeuniform mit klingen⸗ dem Spiel an dem Generaloberſten vorbeimar⸗ ſchierten. Nach dem Vorbeimarſch riefen die Angeſtell⸗ ten und Arbeiter aus dem Reichsluft⸗ fahrtminiſterium dem Generaloberſten in Sprechchören ihre Glückwünſche zu, für die er mit freundlichem Winken dankte. Kurz vor Mittag erſchien der Führer in der Wohnung des Miniſterpräſidenten, begleitet von ſeinen Adjutanten SA⸗Obergruppenführer Brückner, Brigadeführer Schaub, NSKxK⸗ Oberführer Wiedemann, dem Adjutan⸗ ten der Luftwaffe, Hauptmann v. Be⸗ beſuchte fllfeed Roſenberg 5einem freuen Kampfgeſãhrien zum Geburtstag Oberbürgermeiſter Reichsleiter Fiehler gebeten, ihn mit Rückſicht auf ſeinen Wunſch, mehr Frei⸗ heit für die Pflege ſeiner anderweitigen künſt⸗ leriſchen Intereſſen zu gewinnen, von der muſi⸗ kaliſchen Geſamtleitung der Münchener Philhar⸗ moniker zu entbinden. Der Oberbürgermeiſter hat dieſem Wunſch entſprochen und dabei der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß Geheimrat v. Hauſegger und ſein künſtleriſches Schaffen der Stadt München auch weiterhin erhalten bleiben möchten. Gleichzeitig hat der Oberbürgermeiſter Prof. Oswald Kabaſta(Wien) mit Wirkung ab 1. Oktober 1938 zum künſtleriſchen Leiter und Erſten Kapellmeiſter der Münchener Philharmo⸗ niter berufen. Im Zuſammenhang mit die⸗ ſer Berufung hat der Oberbürgermeiſter den Münchener Philharmonikern den Ehrentitel „Orcheſter der Hauptſtadt der Bewe⸗ gung“ verliehen. Sofortige franzõſiſche Seeaufrüſtung Der Marineminister verlangt 500 Millionen Franken! (Drahtbeflehfonsefes potflsef Vertfetefs) Paris, 13. Januar. Zu einer ſoſortigen Verſtärkung der franzö⸗ ſiſchen Seeſtreitkrüfte wird Marineminiſter Campinchi nach zuverläſſigen Informatio⸗ nen einen zuſätzlichen Betrag von 500 Millio⸗ nen Franlen für die von ihm vorgeſehenen 16 Neubauten anfordern. Dieſes Pro⸗ gramm iſt das Ergebnis eingehender Beſpre⸗ chungen Campinchis mit Miniſterprüſident Chautemps und Kriegsminiſter Daladier. Dar⸗ nach ſollen die bereits im Bau befindlichen 5 000⸗Tonnen⸗Schlachtſchiffe, die urſprünglich erſt in den Jahren 1939 und 1940 abgeliefert werden ſollten, beſchleunigt fertiggeſtellt wer⸗ den. Außerdem ſollen zwei Flugzeugträger, ein Kreuzer, ſechs Zerſtörer und fünf Unterſee · boote ſchon in allernächſter Zeit auf Stapel ge · legt werden. der„Somoan tliwper“ aufgefunden? Laut Reutermeldung aus Samoa DNBE Lrndon, 12. Januar. Das panamerikaniſche Flugboot„Samoan Clipper“, das auf dem Fluge von Samoa nach Auckland in Neuſeeland verſchollen war, iſt nach einem Reuterbericht aus Samoa von einem Flugzeug gefunden worden. Die ſechsköpfige Befatzung befinde ſich wohlauf. Dolch für den ersten Führer der SA low, und dem Reichspreſſechef Dr. Dietrich, um ſeinem getreuen Mitarbeiter perſönlich ſeine Glückwünſche auszuſprechen. Als Geſchenk über⸗ reichte der Führer Hermann Göring ein präch⸗ tiges Gemäülde des Malers Hans Malart, nach dem eine Stilepoche der bildenden Kunſt ihren Namen erhalten hat. Das in wundervol⸗ len Farben gehaltene Bild ſtellt eine Fallnerin im Jagdloſtüm der Mitte des 19. Jahrhunderts dar. »In ſeinem Arbeitszimmer nahm der Miniſter⸗ präſident dann die Glückwünſche ſeines Stabes enigegen, wobei das harmoniſche Verktauensberhältnis, das Hermann Göring zu ſeinen engſten Mitarbeitern unterhält, ſtark zum Ausdruck kam. Er empfing dann eine Ab⸗ ordnung des Regiments General Gö⸗ ring unter Führung des Regimentskomman⸗ deurs, Oberſtleutnant v. Axthelm, ſowie des Führerkorps der SA⸗Standarte Feld⸗ herrnhalle, deſſen Chef, Gruppenführer Reimann, dem erſten SͤA⸗Führer den neuen SA-⸗Dolch in Silber überreichte. Im Garten des Hauſes hatten inzwiſchen eine Kompanie des Regiments General Göring, ein Sturm der SA-Standarte Feldherrnhalle, ein Sturm der Leibſtandarte und eine Hundert⸗ ſchaft der Polizei Aufſtellung genommen. Der Miniſterpräſident ſchritt unter den Klängen des Präſentiermarſches die Frontder au fmar⸗ ſchierten Formationen ab und dankte ihnen mit einer kurzen und herzlichen Anſprache. Vor dem Hauſe brachten dann die vereinigten Muſikkapellen der Luftwaffe, des Heeres, der Polizei, der Sä, der, des NSß, des Ar⸗ beitsdienſtes mit Fanfaren und Schellenbäu⸗ men unter Leitung des Muſikinſpizienten der Luftwaffe, Profeſſor Husade l, dem Miniſter⸗ präſidenten ein Ständchen. Wortführer war General Milch Im Vorraum des Arbeitszimmers des Mini⸗ ſterpräſidenten hatten ſich inzwiſchen die Mit⸗ arbeiter aus den ihm unterſtehenden Miniſte⸗ rien und Behörden, dem preußiſchen Staatsminiſterium, dem Reichsluftfahrtminiſte⸗ rium und dem Wirtſchaftsminiſterium, ferner die Gruppenleiter des Vierjahresplanes, die Mitarbeiter aus dem Reichsforſtamt, aus der Reichsjägerſchaft, dem Geheimen Staatspolizei⸗ amt, die Generalintendanten der Staats ⸗ theater und eine Abordnung des Reichs⸗ tages verſammelt. Als ihr Wortführer ſprach in alter Tradition Staatsſekretär General' der Flieger Milch die Glückwünſche und das Ge · löbnis weiterer treuer Mitarbeit für Führer, Volk und Reich aus. Die Schar der Gratulanten nahm kein Ende. Stöße von Telegrammen, Blumen über Blumen häuften ſich im Arbeitszimmer des Miniſterpräſidenten und Berge von Glückwunſchſchreiben aus dem In⸗ und Auslande und aus allen Kreiſen des deutſchen Volkes liefen ein. Gerade aus dieſen oft von ungelenker Hand geſchriebenen Briefen ließ ſich der Grad er Volkstümlichkeit Hermann Gö⸗ rings beſonders deutlich erkennen, der ſeinen Ausdruck auch in zahlreichen ſelbſtgefer⸗ tigten Geſchenken fand, die unter den verſchiedenartigſten Gaben zu erlennen waren. Drei J zen des Land an! ſchen Me mehr Schi und Anter ein unzer Reichsvol heute der Saarland ſenhe f 5 mung ſi 90 Proze Deutſche fremder 2 Terrors, zöſiſcher ebenſo w chungsver direktion männer» zu entfren Erinner ſcheidung⸗ 19351 ihren Bli Frankreich ſen Bevö nationaler ſtimmung. Beibehal Frankreic abſtimmu über de Verſai der völke nationalif lich iſt. Emigro zen“ Löw⸗ Hetzer wi ſtützt auf rungskom wiſſer fra nes Eldoꝛ tantismus auf deutſ ſtellung Eine der f eken ein sechs- itet worden, einer Kom- Ausblick auf Weltbild(I) ing Dietrich, önlich ſeine ſchenk über mein präch⸗ ns Malart, nden Kunſt wundervol⸗ e Fallnerin ihrhunderts er Miniſter⸗ ſe ſeines harmoniſche Göring zu lt, ſtark zum teine Ab⸗ eral Gö⸗ ntskomman⸗ ,M ſowie des te Feld⸗ uppenführer r den neuen inzwiſchen eral Göring, dherrnhalle, ne Hundertl⸗ mmen. Der tlängen des raufmar⸗ und dankte n Anſprache. vereinigten Heeres, der FK, des Ar⸗ Schellenbäu⸗ izienten der m Miniſter⸗ s des Mini⸗ en die Mit⸗ n Miniſte⸗ preußiſchen fahrtminiſte⸗ rium, ferner zplanes, die mt, aus der taatspolizei⸗ Staats⸗ es Reichs⸗ führer ſprach General der und das Ge⸗ für Führer, m kein Ende. n, Blumen rbeitszimmer erge von dem In⸗ und des deutſchen eſen oft von efen ließ ſich ermann Gö⸗ „ der ſeinen lbſtgefer⸗ ſe unter den nnen waren. „Hakenkreuzbanner“ Det Hbm Süwc) Deheſher fee HEUTE VokR DREI IAHREN WAR DlE SAAR-ABSTIMMUNG/ EIN TAG DER FREUDE UND DES 5TrOTZES ——————— Donnerstag, 13. Januar 1938 Drei Jahre umſchließen jetzt die Gren⸗ zen des Deutſchen Reiches wieder das Land an der Saar, ſind die 850 000 deut⸗ ſchen Menſchen des„Saargebietes“ nicht mehr Schutzbefohlene einer fremden Macht und Antertanen der Genfer Liga, ſondern ein unzertrennlicher Teil des deutſchen Reichsvolkes. Zum dritten Male jährt ſich heute der Tag, an dem die Deutſchen des Saarlandesineinmütiger Geſchloſ⸗ ſenheit durch eine freie Volksabſtim⸗ mung ſich mit einer Mehrheit von über 90 Prozent für die Heimkehr in das Deutſche Reich ausſprachen. 15 Jahre fremder Militärherrſchaft, kommuniſtiſchen Terrors, ſeparatiſtiſchen Verrats und fran⸗ zöſiſcher„Kulturpropaganda“ hatten es ebenſo wenig wie wirtſchaftliche Beſte⸗ chungsverſuche der fremden Bergwerks⸗ direktion vermocht, die deutſchen Arbeits⸗ männer von der Saar ihrem Volkstum zu entfremden. Erinnern wir uns doch einmal der ent⸗ ſcheidungsreichen Januartage des Jahres 19351 Die ganze Welt richtete damals ihren Blick auf jenes Ländchen zwiſchen Frankreich und dem Deutſchen Reich, deſ⸗ ſen Bevölkerung unter der Aufſicht inter⸗ nationaler Truppen und neutraler Ab⸗ ſtimmungsleiter für Deutſchland, für die Eine Plokene zur steten Erinnerung Beibehaltung des Status quo oder für Frankreich zu entſcheiden hatte. Die Saar⸗ abſtimmung war alſo ein Volksurteil über den Friedensvertrag von Verſailles, der ja für die Schaffung der e. Groteske des inter⸗ nationaliſierten Saargebietes verantwort⸗ lich iſt. Emigranten vom Schlage des„Prin⸗ zen“ Löwenſtein und beſtochene marxiſtiſche Hetzer wie Matz Braun hofften— ge⸗ ſtützt auf das Wohlwollen der Regie⸗ rungskommiſſion der Genfer Liga und ge⸗ wiſſer franzöſiſcher Kreiſe— ſich ein klei⸗ nes Eldorado für ihren politiſchen Dilet⸗ tantismus zu erhalten und damit zugleich auf deutſchem Volksboden eine Ausfall⸗ ſtellung gegen das nationalſozialiſtiſche Der Scal der„Wartburg“, wo dos Absfimmungsergebnis erminelt wurde Reich zu ſchaffen. Lange Zeit verſtanden es die jüdiſch⸗marxiſtiſchen Emigranten⸗ kreiſe, das Ausland mit Erfolg über die wahre Stimmung im Saargebiet hinweg⸗ zutäuſchen, ſo daß ein großes engliſches Blatt noch zwei Tage vor dem deutſchen Triumph mit einem 40⸗ bis 50prozentigen Stimmanteil der Hampelmänner vom ſe—⸗ paratiſtiſchen Status quo rechnete... flllen dunklen Dlänen ein knde geletzt Der marxiſtiſche Separatismus hat be⸗ kanntlich auch oft verſucht, durch Terror⸗ anſchläge gegen die„Deutſche Front“ den in manchen Genfer und Pariſer Kreiſen erſehnten„Zwiſchenfall“ zu ſchaffen. Dieſe Verſuche prallten jedoch an der groß⸗ artigen Organiſation des deut⸗ ſchen Abwehrkampfes ergebnislos ab. Mit welch dunklen Plänen Separa⸗ tiſten und Emigranten im Januar 1935 arbeiteten, zeigten beſonders die Nach⸗ richten über angebliche Vereinbarungen zwiſchen der Regierungskommiſſion des Saargebietes und der franzöſiſchen Negie⸗ rung, wonach bei„unerwarteten Zwi⸗ ſchenfällen“ franzöſiſche Truppen einmar⸗ ſchieren ſollten! Allen dieſen dunklen Plä⸗ nen unſerer politiſchen und weltanſchau⸗ lichen Widerſacher, die glaubten, deutſches Volkstum wie vorher als Schacherobjekt und williges Opfer ihres Ehrgeizes be⸗ trachten zu können, hat das hiſtoriſche Be⸗ kenntnis des Saarvolkes zu Deutſchland am 13. Januar 1935 ein jähes Ende be⸗ reitet! Anſere Erinnerung ſchweift noch einmal zurück. Vor uns tauchen wieder die un⸗ vergeßlichen Bilder ſaardeut⸗ ſcher Treue zu Deutſchland und ſeinem Führer auf, jener Treue, die Eine der felern am erston Jahrestoge des grof ariigen Abstimmungssleges Bildarchiv(4) Tauſende von Volksgenoſſen aus allen Erdteilen über die Ozeane trug, um mit ihrer Stimme die Heimat zu verteidigen. Bis zur letzten Stunde der Regierungs⸗ vollmacht der Genfer Liga war den Saar⸗ deutſchen kein Opfer erſpart geblieben. Mit bewundernswerter Selbſtdiſziplin und heroiſcher Größe gingen die Deutſchen der Saar über die kleinlichen Bleiſtift⸗ und Wahlzettelvorſchriften der Abſtimmungs⸗ kommiſſion hinweg. Mit ſelbſtſicherer Aeberlegenheit ertrugen ſie noch kurze Zeit vor dem großen Tag der Freiheit den Einmarſch der internationalen Abſtim⸗ mungstruppen. Wahrlich— ein eindrucks⸗ volleres Beiſpiel für den Geiſt des wie⸗ dererwachten Deutſchtums hätte es nicht geben können als dieſe Volksabſtimmung, durch die zum erſten Male vor der Welt⸗ öffentlichkeit diee geiſtige Stärke der durch die nationalſozialiſtiſche Revolution wiedererſtandenen deutſchen Nationoffenbart wur⸗ de. Zum erſten Male mußte ſich die Welt angeſichts eines überwältigenden Bekennt⸗ niſſes dieſes deutſchen Volksteils zum Deutſchen Reich und zu ſeinem Führer davon überzeugen, daß der Nationalſozia⸗ lismus nicht eine den Deutſchen aufge⸗ zwungene Diktatur iſt, ſondern die tief im Volk begründete ſtarke, allumfaſſende poli⸗ tiſche Kraft des neuen Deutſchland. Das flusland ſah faſſungslos zu Wer dächte nicht noch daran, welch er⸗ ſtaunte Augen die vielen Ausländer mach⸗ ten, die als neutrale Wahlvorſteher, Jour⸗ naliſten, Polizeioffiziere oder Beſatzungs⸗ angehörige in den Tagen der Abſtimmung in Saarbrücken weilten! Faſſungslos und überwältigt ſtanden ſie inmitten der aus tiefſtem Herzen kommenden erlöſten Freude und grenzenloſen Begeiſterung des Saar⸗ deutſchtums, als das grandioſe Ergebnis der Abſtimmung in den Morgenſtunden des 15. Januar bekannt wurde. Jedem, der dieſen Ausbruch unendlichen Jubels miterleben durfte, wird der Tag des deutſchen Volkes an der Saar zu den unvergeßlichſten Erinnerungen gehören. Drei Jahre ſind ſeitdem verfloſſen, drei Das Saarvolk Große Vorbereitungen för den 13. O. IL. Saarbrücken, 12. Januar. In ſtolzer Rückſchau begeht das deutſche Saarvolk den dritten Jahrestag der Saar⸗ abſtimmung. Das ganze Saarland wird wieder wie am Tage der Bekanntgabe des Abſtimmungsergebniſſes im feſtlichen Schmuck ſtehen. Die Einzelhandelsgeſchäfte werden an dieſem Tage geſchloſſen bleiben, und auch die Behörden haben an dieſem Tage keine Dienſtſtunden. Die Feierlichkeiten wur⸗ den eingeleitet am 12. Januar abends durch ein großes Feſtkonzert des Reichs⸗s ſenders Saarbrücken, während die Par⸗ Jahre zielbewußten und tat à⸗ kräftigen Neuaufbaus. Die poli⸗ tiſche, wirtſchaftliche und verwaltungs⸗ mäßige Rückgliederung des Saarlandes in das Reich nach 15jähriger Trennung, die Löſung ſchwieriger wirtſchaftlicher und ſo⸗ zialer Fragen nach dem jahrelangen Raub⸗ bau der fremden Bergwerksdirektion ſtell⸗ ten Aufgaben, die unter der feſten Füh⸗ rung des verdienſtvollen Vorkämpfers der Befreiung der Saar, des Gauleiters Bürckel, mit Tatkraft in Angriff ge⸗ nommen und gelöſt wurden. kin ſeſles Bollwerk der Deſtmark Geſchützt ſeit dem 7. März 1936 durch die deutſche Wehrmacht, wieder angeſchloſ⸗ ſen an den lebendigen Strom des poli⸗ tiſchen, kulturellen, ſozialen und wirtſchaft⸗ lichen Lebens des deutſchen Volkes iſt das Saarland aus einem ſtändig neue Zwie⸗ tracht erzeugenden Streitobjekt zwiſchen Deutſchland und Frankreich zu einem feſten Bollwerk der deutſchen Weſtmark geworden. Die Rückkehr des Saarlandes ſchaffte eine klare territo⸗ riale Grenze zwiſchen dem Deutſchen Reich und Frankreich. Die vom Führer in Saar⸗ brücken 1935 feierlich ausgeſprochene Hoff— nung, daß die Vorverlegung der deutſchen Grenze nach der Rückgliederung des Saar⸗ landes nicht nur eine räumliche, ſondern auch eine politiſche Annäherung der bei⸗ den Nationen bringen möge, hat ſich bis⸗ her nicht erfüllt. Leider hat unſer weſt⸗ licher Nachbar trotz einiger erfreulicher Anſätze zu beſſeren Erkenntniſſen noch nicht einen endgültigen Schlußſtrich unter jenen Verſailler und Genfer Geiſt ſetzen können, der am 13. Januar 1935 im Saar⸗ land ſeine niederſchmetterndſte Verurtei⸗ lung erfuhr. Die Saar⸗Entſcheidung hätte zum Ausgangspunkt einer deutſch⸗franzöſiſchen Verſtän⸗ digung werden können. Daß ſie es S80 grüßte es von vielen Häusern nicht wurde, darf trotzdem unſere Hoffnung nicht begraben, es dennoch eines Tages zu erleben, wie man auch in Frankreich unter alte Vorurteile und Begriffe den gleichen Schlußſtrich ſetzt, den wir bereits ſeit lan⸗ ger Zeit gezogen haben. ült Rückſchau Jonuor/ Und kühne Zukunftspläne tei um die gleiche Zeit in zahlreichen Sälen in Stadt und Land Kameradſchaftsabende veran⸗ ſtaltete. Am Morgen des 13. Januar iſt am Grabe des von den Franzoſen im Jahre 1919 erſchoſſe⸗ nen Eiſenbahners Jakob Johannes eine feierliche Kranzniederlegung vorge⸗ ſehen. Am Nachmittag findet auf dem Mar⸗ von Saarbrücken⸗Burbach ein großer Appell der Partei und ihrer ſämtlichen Gliederungen ſtatt, an den ſich ein Vorbeimarſch auf dem„Platz der Deutſchen Front“ anſchließen wird. In ähnlicher Weiſe wird der Feſttag des Saar⸗ —.———8ñ————— —————— 5* „Hakenkreuzbanner“ 4 — Donnerstag, 13. Januar 1938 volkes in allen größeren Orten begangen werden. Das ganze Saarland ſteht bereits ſeit Diens⸗ tag im Zeichen der Vorbereitungen für eine würdige Begehung des dritten Jahrestages der Saarabſtimmung. Ueberall- wehen ſchon von den Häuſern die Fahnen des Dritten Reiches. Saarbrücken erſtrahlt bereits wie⸗ der in feſtlicher Beleuchtung. Den Höhepunkt der Veranſtaltungen am 13. Januar bildet übrigens ein großes Feſt⸗ konzert in dem Saal der hiſtoriſchen„Wart⸗ burg“, in dem vor drei Jahren die Abgabe der Stimmen erfolgte und von wo aus am 15. Januar durch den Präſidenten der Abſtim⸗ mungskommiſſion das überwältigende Ergeb⸗ mis der Abſtimmung verkündet wurde. Unterredung mit dem Gauleiter Was im Saargebiet ſeit jenen hiſtoriſchen Tagen von 1935 trotz der knappen Zeitſpanne aus der Kraft des Nationalſozialismus an großartigen Leiſtungen vollbracht worden iſt, wie ein harter Wille und gemeinſamer Glaube unmöglich Dünkendes erzwang, das kennzeich⸗ nete der energiſche und tatkräftige Garant für das Aufbauwerk im Saarland, Gauleiter Joſef Bürckel, in klaren und imponierenden Um⸗ riſſen in einer Unterredung mit der National⸗ ſozialiſtiſchen Parteikorreſpondenz. Der Aufſtieg der Wirtſchaft, die umfaſſende ſozialpolitiſche Wandlung, das Bekenntnis der Bevöllkerung zu Arbeit und Frieden unter der Fahne des nationalſozialiſtiſchen Reiches fand in den Ausführungen des Gauleiters beredten Ausdruck. Von beſonderer Bedeutung für den zukünftigen Einſatz ſind dabei ſeine erſten Dar⸗ ſtellungen des gewaltigen Projektes, das durch den Bau eines 127 Kilometer lan⸗ gen Saarpfalz⸗Rhein⸗Kanals dem Saarland den lebensnotwendigen Anſchluß an das deutſche Warenſtraßennetz ſchaffen ſoll.“ Gauleiter Bürckel wies am Anfang der Un⸗ terredung noch einmal auf die verzweifelten Anſtrengungen hin, die von der gegneriſchen Seite, beſonders von den aus dem Reich nach der Machtübernahme ins Saargebiet geflüchte⸗ ten Emigranten, vor drei Jahren in den Wo⸗ chen vor der Abſtimmung unternommen wur⸗ den, um mit aller Gewalt die Rückgliederung zu verhindern. Nachdem 15 Jahre lang kein Mittel unverſucht blieb, um die Blicke des Saarvolkes nach dem Weſten zu richten, er⸗ reichten in dieſer Zeit all die krampfhaften Be⸗ mühungen ihren Höhepunkt. Während die „Deutſche Front“ nichts verſprach, ſondern nur die Herzen und Seelen mobiliſierte, wurde auf der anderen Seite beſonders mit der Hervor⸗ hebung wirtſchaftlicher Vorteile gearbeitet, von denen ſie ſich mehr Erfolg erhoffte, als von ihren ſchon etwas fadenſcheinig gewordenen politiſchen Argumenten. Man verſprach Lohn⸗ erhöhungen, hemmungsloſes Streikrecht, malte das Schreckgeſpenſt des im Dritten Reich ge⸗ knechteten Arbeiters an die Wand und bot das letzte Mittel auf, um die pſychologiſchen Vor ⸗ ausſetzungen für eine Abſtimmung zu ſchaffen, deren Sieg der Status quo, die„freie Saar“ von Frankreichs Gnaden ſein ſollte. Der Er⸗ folg der Abſtimmung bewies aber, daß ſich dieſe Leute gründlich in der Schlagkraft ihrer verlogenen Parolen verrechnet hatten. Die Stimme des Blutes im deutſchen Arbeiter war ſtärker als alle Verlockungen eines ſterbenden Syſtems. Stolze Zeugniſſe eines Kufbaus Nach der Rückgliederung ſetzte ſofort, wie Gauleiter Bürckel ausführt, eine zähe, nie ermüdende Aufpbauarbeit ein. Ein trauriges Erbe war übernommen worden. Mehr als 70 000 Arbeitsloſe gab es im Saar⸗ gebiet. Total durch Raubbau heruntergewirt⸗ ſchaftete Gruben und eine Induſtrie, die größ⸗ tenteils durch die Zollſchranken und durch die Belieferung des nun ausfallenden franzöſiſchen Marktes mit den hochqualifizierten deutſchen Erzeugniſſen nicht konkurrieren konnte, berei⸗ teten viel Sorge. Zielbewußt wurde aber das Aufbauwerk mit harten Händen angefaßt, und heute, im vierten Jahre der Rückgliederung, ſind dieſe Mängel nicht nur größtenteils über⸗ wunden, ſondern auch die Arbeitsloſen⸗ ziffer konnte auf weniger als ein Fünftel der früheren Höhe geſenkt werden. Umfangreiche Bauten, wie z. B. das vom Führer der Stadt Saarbrücken geſchenkte Theater, das in dieſem Jahr ſeiner Be⸗ ſtimmung, ein Bollwerk deutſchen Geiſtes im Weſten zu ſein, übergeben werden wird, Regie⸗ rungs⸗ und Parteibauten, Siedlungen und Schulhäuſer, HJ⸗Heime uſw. haben vielen Volksgenoſſen wieder Arbeit und Brot gegeben. Das größte Projekt: Saarpfalz⸗Rhein⸗Kanal Auf die Frage nach dem größten Zukunfts⸗ projekt des Saargebietes ging Gauleiter Bürckel ausführlich auf den Plan des Baues eines Saarpfalz⸗Rhein⸗Kanals ein. „Die Bemühungen und Sorgen, wie die wirt⸗ ſchaftlichen Kräfte des Saarlandes in das große Werk des Wirtſchaftsneubaues unſeres Reiches eingegliedert werden können, und wie dabei die jetzige, den Wirtſchaftsaufbau ſo ſtark hemmende frachtexzentriſche Lage des Saarlandes auszu⸗ gleichen iſt, läßt die Frage des Saarpfalz⸗ Rhein⸗Kanals im höchſten Maße aktuell werden. Das durch die hiſtoriſche Tat des Führers am 7. März 1936 unter die volle Souveränität des mm Scnlisunlergang- am adio cricnt rurdithare Minuien aui Welle dreinunderi/ 505.. und dann nichtis mehr Von unsefem Korrespondenfen för Skaondinovien) Kopenhagen, 12. Januar. Kopenhagener Radio⸗Amateure fingen hier in der letzten Nacht Notrufe eines unbe⸗ kannten Schiſſes auf, die in ihrer nüchternen Dramatik ergreifen. Glaubte man zuerſt viel⸗ leicht an einen ſchlechten Funkſcherz(110, ſo trifft ſoeben die Nachricht ein, daß die gleichen dramatiſchen Funkrufe auch in England auf⸗ gefangen wurden. Ich erfahre dazu ſolgendes: „Wir können nicht mehr aushalten“ Mitten dabei ſind wir, baſteln, was das Zeug hält, und unſer Zimmer gleicht eher einem Draht⸗ und Röhren⸗Arſenal denn einem Wohn⸗ zimmer. Die Frau meines Freundes hat ſich längſt zur Ruhe begeben, der Kopenhagener Sender ſchweigt und die deutſchen Radio⸗ ſtationen, ſoweit wir ſie hören können, haben längſt das Horſt⸗Weſſel⸗Lied geſpielt. Jetzt gei⸗ ſtern nur noch Nebengeräuſche durch den Aether oder private Verſuchsſtationen. Eben haben wir den Verſtärker vorgeſchaltet, den wir uns ſelbſt zuſammengebaſtelt haben, da kommt Sprechen von Welle dreihundert. Wir ſtellen ſcharf ein. Da... in einem ſchlech⸗ ten Engliſch: „Seid ihr noch nicht heran? Hört ihr uns noch? Wir ſind am Sinken, wir hal ⸗ ten es nicht mehr aus. Die Maſchinen ⸗ pumpen ſtehen jetzt ſtill, das Feuer unter den Keſſeln iſt gelöſcht— hallo, antwortet..“ Wir beide an unſerm Radioapparat ſitzen ſtill und kalter Schweiß bricht uns aus. Das da iſt echt, das iſt kein Hörſpiel, kein geſtelltes Drama! Draußen ſauſt der Wind gegen unſer Fenſter, klirrt mit den Scheiben, jault und Japaner bombardierten fanton pekinꝗ · Regierung will die Hhrovinz Schaniung übernehmen (Orohtberflehfounsefes London, 13. Jannar. Japaniſche Bombengeſchwader griffen am Mittwoch Kanton und fünf benachbarte kleine Städte an, wobei ihr Erſcheinen ſo über⸗ raſchend gekommen ſein ſoll, daß nicht ein⸗ mal die Warnſirene Kantons in Tätigkeit treten konnte. Nach engliſchen Meldungen ſollen die durch Bombenabwürfe entſtandenen Schäden ſehr groß und auch zahlreiche Todes⸗ vpfer zu beklagen ſein. Die durch eine planmäßige Zerſtörung des japaniſchen Beſitzes in der Provinz Schan⸗ tung durch die Chineſen entſtandenen Ver⸗ luſte werden japaniſcherſeits auf rund 70⁰⁰ Millionen Mark geſchätzt. Es verlautet, daß die in Peking gebildete chineſiſche Gegenregierung demnächſt die Verwaltung der Provinz Schan⸗ tung übernehmen wird. londoner Vverttetefs) wird jetzt das Eintreffen ſowjetruſſiſcher Truppen aus der äußeren Mongolei erwar⸗ tet, mit deren Unterſtützung Tſchiangkaiſchek die Verteidigung der ſtrategiſch wichtigen Lunghai⸗ Eiſenbahnlinie organiſieren will. Der Verluſt von Tſinking, der chineſiſchen Schlüſſelſtellung im Weſten der Provinz Schan⸗ tung, wird nun auch von chineſiſcher Seite zu⸗ gegeben, nach dem noch am Dienstag die japa⸗ niſchen Meldungen über den Fall dieſer wichti⸗ gen chineſiſchen Stellung von den Chineſen dementiert worden waren. Damit ſtehen jetzt dem japaniſchen Vormarſch auf Kwaitch an der Lunghai⸗Bahn eigentlich keine ernſten Schwie⸗ rigkeiten mehr entgegen. Nach Meldungen aus Tientſin wurden am Mittwochnachmittgag in Tſingtau neue Marſchall Tſchianglaiſchel hat ſich am lapaniſche Truppenaht eilun 45*. ge⸗ Mittwoch an die Nordfront begeben. Dort lanbet Ausstt ovòo¹l0 0 *0 — N NSU 2 2cEs Japa-iſch lam oapan. kinfluß Reint 2. Zt. in Cewalt der jap. Armee 400 202 290⁰ Km ——————— 40 1 ———. f „Senknvr 4 N 70013 V Gö ———— IA Jee Der lapanische Vormarsch in China Ungefähre Darstellung auf Grund der vorliegende Armee besetzte Gebiet in China n Meldungen über das bisher von der japanischen Scherl-Bilderdienst-M fegt um die Ecke des Hauſes— wir nehmen erſt jetzt Notiz von ihm.. Das Radio ſchweigt. Knacken und Kniſtern im Lautſprecher. Das Knallen einer Tür... 2 Ferne Rufe? Man kann Geſpenſter hören. Nichts weiter. Unruhig drehen wir an den Spu⸗ len, vorſichtig, damit uns nichts verloren geht. Da— wieder hören wir die Stimme. Weit, fern, undeutlich. Gibt die Poſition an. Wir haben Bleiſtift und Papier bereit, aber nichts iſt genügend verſtändlich, nichts. Hier iſt das, was wir in den nächſten fünf Minuten ver⸗ ſtanden haben: Die letzten Worte „ Über Bord! Es iſt ſinnlos alles. In fünf Minuten ſacken wir fort. Vielleicht werden wir noch die drei Boote flott bekommen. Drei Boote, achtet auf drei Boote!... Waſſer ſchlägt in die Funklabine, meldet ob ihr kommen könnt. Sturm wird die Boote in Nord⸗Nordweſt ab⸗ treiben! Helft!“ Und nun Worte in einer fremden Sprache, die nicht zu verſtehen ſind für uns, es mag ſpa⸗ niſch oder franzöſiſch geweſen ſein. Die Stimme iſt hell und haſtig und überſtürzt ſich. Es geht um Sekunden— ſpürt man aus dieſer Stimme. Herrgott, warum geht der Funker denn nicht, warum geht er nicht ſelber in eines der Boote? Iſt das nicht alles nur ein albernes Nas⸗ führen? Sitzen wir nicht einem dummen Scherz auf? Morſt man denn nicht auf Schiffen? Seit wann hat man einen eigenen Radioſender an Bord? Augenblicke ſchweigt unſer Lautſprecher. Ser pastill genügt Wir ſehen uns an, ſehen auf die neun glim⸗ menden Radioröhren und ſehen, wie bleich wir ſind: Nein, das hier war kein Spiel! Da wieder der Sprecher: „Helft! Sechs ſind von uns bis. In den Booten ſind keine Hilfmittel... eines iſt abge · kommen. Kapitän Bück. Immer mehr ſcheint die Stimme zu erſter⸗ ben. Dann noch deutlich hört man den Ton einer Signalpfeife. Das Knallen einer Nebengeräuſche des Apparates. nichts mehr! Draußen heult noch immer der Wind ums Haus! Zwei Stunden lang laſſen wir den Apparat noch ſummen. Wir ſchweigen und lauſchen. Schweigen und lauſchen. Und ſtarren auf die leuchtenden Röhren. Dann ſchalten wir ſie mit einem Knack aus. Wir geben uns ſtumm die Hand als„Gute Nacht“.—— Nach dem, was der engliſche Amateur hörte, ſollen die Notrufe aus dem Mittel⸗Atlantik ge⸗ kommen ſein. Wer das Schiff in Rot war, konnte man auch dort nicht feſtſtellen. Taſtauto von einem kilzug erfaßt Drei Todesopfer zu beklagen DN Hamburg, 12. Januar. Die Reichsbahndirektion teilt mit: Am Mitt⸗ wochvormittag überfuhr der von Kiel kom⸗ mende Eilzug E 36 vor der Einfahrt in den Bahnhof Einfeld den Laſtkraftwagen! P 47 623, der in ſchneller Fahrt die geſchloſſene Schranke durchbrochen hatte. Der Fahrer des Wagens, Rudolf Laarſer, ſowie zwei Mitſahrer, Kurt Baß und Frau Monreal, ſämtlich aus Kiel, wurden hierbei getötet. Von den Inſaſſen des Zuges wurde niemand verletzt. Lokomotive und Wagen wurden leicht beſchädigt. Aerztliche Hilfe und der Hilfszug aus Neumünſter trafen nach kurzer Zeit an der Unfallſtelle ein. Mit einer Verſpätung von 50 Minuten konnte der Eilzug ſeine Fahrt fortſetzen. Reiches zurückgekehrte deutſche Land links des Rheines weiſt nur ganz kurze unbedeutende kanaliſierte Flußſtrecken bzw. Kanäle auf, wo⸗ durch der ſaarländiſche Güterabſatz im Gegen⸗ ſatz zum rheiniſch⸗weſtfäliſchen Induſtriegebiet ſtark benachteiligt iſt. Wichtiger aber als andere geopolitiſche und politiſche Erwägungen ſprechen die wirtſchaft⸗ lichen Notwendigkeiten für den Anſchluß des Saarlandes an das deutſche Waſſerſtraßennetz, weil es dabei in des Wortes vollem Sinne um eine Lebensfrage des Saarlandes geht. Ich hoffe deshalb, daß in dieſem Jahr die Kanalfrage ihre endgültige Klärung finden wird.“ Die Linienführung des geplanten Kanals iſt folgende: Nach ſeiner Abzweigung von der Saar innerhalb des öſtlichen Stadt⸗ gebietes von Saarbrücken ſteigt der Kanal aus dem Saartal mit drei Hebewerken auf und erreicht bereits fünf Kilometer nach der Abzweigung bei Sengſcheidt im Grumbachtal ſeine größte Höhe. Er verläuft dann unmittel⸗ bar füdlich am Stadtgebiet von St. Ingbert vorbei über Rohrbach, Geiskircher Hof, Kohlhof, überquert das Bliestal ſüdlich von Niederbex⸗ bach und führt von Homburg am Nordrande des Landſtuhler Bruches entlang bis Kaiſers⸗ lautern und in öſtlicher Richtung weiter bis Enkenbach, um in einem nördlich gegen den Donnersberg führenden Bogen die Senken zwiſchen Donnersberg und den Nordausläufern des Haardtgebirges zu erreichen. Von hier aus erfolgt der Abſtieg zur Rheinebene und zum Rhein mit insgeſamt ſechs Hebe⸗ werken über Grünſtadt und Frankenthal. Die Einmündung in den Rhein ſoll unmittel bar gegenüber dem Altrhein nördlich von Mannheinm erfolgen. Auf dieſe Weiſe wer⸗ den die Mannheimer Häfen und der kanaliſierte Neckar auf dem kürzeſten Wege erreicht, ohne daß ein beſonderer Schleppdienſt rheinaufwärts erforderlich iſt. Die Länge des projektierten Kanals wird 127 Kilometer betragen. Am Schluß kam der Gauleiter noch auf die Grenzlandpolitik zu ſprechen und betonte, daß im Saarland alles getan wird, um an der Ausſöhnung zwiſchen Deutſchland und Frankreich mitzuarbeiten. Gerade der wirtſchaftliche Aufbau des Gaues Saarpfalz und alle Zukunftspläne bekundeten klar und deutlich dieſen Friedenswillen. Der einfältigſte Menſch müſſe einſehen, daß ein Volk, das den Frieden mit Frankreich will, beſtimmt nicht im Geſchützbereich der franzöſiſchen Feſtungslinie eine ſtarke und leiſtungsfähige Wirtſchaft empor⸗ wachſen laſſe. Das Saarland kenne nur das eine Ziel, zum Wohle des ganzen deutſchen Volkes und ſeiner Zukunft unter Adolf Hitler im Frieden mit allem Ein⸗ ſatz, deſſen der Nationalſozialismus fähig iſt, am Werk des Friedens zu arbeiten. „Hake Wir 1 auch ni⸗ keit, ſon welcher ſelbſt w in Deut ſammlu wurde: konnte, mahnte: Zeiten müſſen, ſtehen. Sache zi lutſcher Vorteil doch we⸗ ſie zur Zuhörer wo eiger und die wir den wunden Mitmen können. Der ei Rieſenſc verwalti als ſein tert gege eigenen und mei deine B das Lich einfallen Sache au die Anſi⸗ die dein deinem auf eine doch ein keit“ gäb und ma „Zur Se aber wir den, de Warum nur irge leider.( gibt eine heißt: A chen und nen. Ir Wort zu belieb Komi Dienn ſammena Gemeind Informa haben ei Reichsju, der Reic ſonder proapolcte ———— Leitung ſchaffen beſtehend. heiten wi delt. 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Solche Leute glauben allen Ernſtes, der Sache zu dienen, wo ihnen doch jeder Daumen⸗ lutſcher nachweiſen kann, daß ſie ihren eigenen Vorteil mit der Sachlichkeit verwechſeln. Und doch werden ſie gehört und beklatſcht, als hätten ſie zur Sache geſprochen. Warum? Weil viele Zuhörer meiſt nicht zu unterſcheiden vermögen, wo eigene Anſicht und eigener Vorteil aufhören und die Sachlichkeit beginnt. Ein Glück, daß wir den Vereinsrummel der Syſtemzeit über⸗ wunden haben! Es bleiben immer noch genug Mitmenſchen zurück, die nicht zur Sache reden können. Der eine ſpricht von den Unſummen, die der Rieſenſchneefall dieſer Januartage die Stadt⸗ verwaltung koſtet und meint doch nichts weiter als ſeine eigene Gehaltserhöhung. Jener wet⸗ tert gegen den Bubenkopf und meint nur ſeine eigenen Grillen, ein anderer ſpricht vom Sport und meint nur ſeine Filzpantoffeln. Nimm deine Brille vom Auge, lieber Freund, damit das Licht in dein Auge von anderer Richtung einfallen kann! Du wirſt ſehen, daß ſich die Sache auch anders beleuchten läßt. Freilich ſind die Anſichten darüber oft ſehr verſchieden. Aber die deine, wenn du ſie vorträgſt, darf nicht aus deinem Suppentopf erwachſen, ſondern muß auf einem großen Podium ſtehen. Wenn es doch ein gutes Rezept zu dem Thema„Sachlich⸗ keit“ gäbe! Manche Dinge würden beſſer ſtehen und manche Aufgabe leichter gelöſt werden. „Zur Sache“ ließe ſich noch mancherlei ſagen, aber wir fürchten, wenn wir weitſchweifig wer⸗ den, den Einwurf„zur Sache!“ zu hören. Warum denn? Wir ſprechen doch ſo ſachlich wie nur irgend möglich. Aber das iſt es ja eben leider. Es gibt abſolute Sachlichkeit. Doch es gibt eine Grundlage aller Sachlichkeit, und die heißt: Aus einem ehrlichen Herzen ſpre⸗ chen und mit Charakter dem größeren Ziele die⸗ nen. In dieſem Sinne, um ein Wallenſtein⸗ Wort zu gebrauchen:„Zur Sache, wenn's beliebt!“ F. Kommunale Dienſtſtelle der RZ Die neuen Richtlinien für die engere Zu⸗ ſammenarbeit der Hitler⸗Jugendführer mit den Gemeinden wie auch die Notwendigkeit einer Information über kommunalpolitiſche Aufgaben haben eine entſprechende Vertretung durch die Reichsjugendführung erforderlich gemacht. In der Reichsjugendführung iſt deshalb eine be⸗ ſondere Kommunaldienſtſtelle unter Remstal-Sprudel Beinstein eine Kur mechenl 1322 n cier Mineralbrunnon à8 Bad Oberkingen Leitung von Oberbannführer Schlinke ge⸗ ſchaffen worden. Das bisher im Sozialen Amt beſtehende Hauptreferat für Gemeindeangelegen⸗ —— wurde dadurch organiſatoriſch umgewan⸗ elt. Drei ſtrahlende Geſichter⸗ nach einem Griff Der zweite Tauſender in der Reichswinkerhilfe⸗Colrterie gezogen/ Die glücklichen Gewinner in unſerer Stadt Das will ja gar nicht mehr abreißen. Vor zwei Tagen haben wir ſchon von der Ziehung eines 500⸗Mark⸗Gewinns berichten können, ge⸗ ſtern war es genau ſo und... heute? Ja, heute können wir auch nicht anders! Schon wieder hat ein Hauptgewinn in unſerer Stadt ſeinen Beſitzer gefunden, diesmal aber nicht 500 Mark ſondern ein blanker, blauer Tauſen⸗ der war der Lohn für das kräftige Zugreifen. Die Gewinner ſind drei junge Männer unſerer Stadt, zwei Mitglieder unſerer Schriftleitung und ein Angeſtellter des Norddeutſchen Lloyd. Ausgerechnet! Unter die⸗ ſen Umſtänden macht es uns wenig Schwierig⸗ keiten, den ganzen Hergang des erfreulichen Er⸗ eigniſſes zu erzählen. Auf dem üblichen Rundgang Schauplatz der Handlung iſt eine Gaſtſtätte in P 5. Nebenan, auf dem Dach einer Metzgerei, hat um dieſe Zeit gerade ein Dachdecker zu tun. Was tut ein Dachdecker in dieſem Fall? Er ſperrt den Gehweg ab, vorne eine Latte und hinten eine weitere. Tief vor ſich hinſinnend kommt ein Glücksmann des Wegs. Weiß er, daß er das Glück mit ſich herumträgt? Jeden⸗ falls— ſtößt er mit der Naſe auf eine der Holzlatten des Dachdeckers. Das genügt vor⸗ läufig um die ſpäteren Gewinner auf„ihren“ Mann aufmerkſam zu machen. Sie laufen hin⸗ ter ihm her, betreten nach ihm die Gaſtſtätte, während unſer Glücksmann höflich und zuvor⸗ kommend die Tür hält. Und wie er die drei dabei anlächelt, ſo geheimnisvoll, ſo als ob Er macht ſeinen Rundgang, wie es viele hun⸗ dert andere in dieſem Fall auch tun würden, verkauft hier ein Los und dort eines. Eigent⸗ lich müßte er jetzt ſchon den dreien ſeine Loſe anbieten; da ſie aber noch am Stühlerücken ſind, und er, der Glücksmann, erſtens mal Takt und dann auch die richtige Naſe für den rechten Moment hat, übergeht er ſie fürs erſtemal, um ſie ganz am Schluß„unter die Kur zu nehmen“. Das geſchieht denn auch. Jetzt kommt der Mann mit den Loſen zu den dreien. Wie das nun ſo iſt mit jungen Leuten, die tagtäglich im Gaſthaus eſſen: ſie werden keinen einzigen Tag von den Glücksmännern überſehen, jeden Die drei glücklichen Gewinner stellen sich vor Aufnahme: Jütte Wer kann ſeinen Namen ändern? Die Möglichkeit des Widerrufs/ Einzelheiten zum neuen Keichsgeſetz Zu dem neuen Geſetz über die Aenderung von Familiennamen und Vornamen werden jetzt Einzelheiten bekannt. Als Grundlage für das Verfahren bei Namensänderungen ſind vom Reichsinnenminiſter folgende Richtlinien aufgeſtellt worden: Das geltende Recht geht davon aus, daß der Familienname grundſätzlich die Abſtammung aus einer beſtimmten Familie kennzeichnet. Jede Namensänderung im Verwaltungswege beeinträchtigt die Erkennbarkeit der Herkunft aus einer Familie, verſchleiert die blutmäßige Abſtammung und erleichtert damit eine Ver⸗ dunkelung des Perſonenſtandes. Eine Namens⸗ Rund um den Königſtuhl im Schnee Eine herrliche Wanderung des Odenwaldhlubs durch die Winterlandſchaft Die Maul⸗ und Klauenſeuche legt ſchon ſeit Monaten dem Wandergroßbetrieb recht fühl⸗ bare Feſſeln an und manche geplante ſchöne Wanderung mußte abgeblaſen werden, weil der Odenwaldklub ſich der großen Verant⸗ wortung bewußt iſt, nicht Verſchlepper der Seuche zu werden. So mußte die Dezember⸗ wanderung, die in die Pfalz führen ſollte, auf ſpätere Zeit verſchoben werden. Dafür wurde die Aeer Landſchaft durchwandert. Die rieſenheimer Inſel, die Blumenau und der äfertaler Wald wurden rluft zweifelhaftem Wetter von über 300 Wanderluſtigen durchſtreift unter Führung von Fr. Schäfer, Straub und H. Weyler, wobei die bemer⸗ kenswerte landſchaftliche Vielgeſtaltigkeit unſerer engeren Heimat erneut feſtgeſtellt werden konnte. Die Januarwanderung ſollte nach Wiesloch führen. Aber auch hier mußte das Vorhaben aufgegeben und Erſatz dafür geſucht werden. „Rund um den Königſtuhl“ lautete chließlich die Loſung und der Kälteeinbruch mit tarkem Schneefall zu Beginn des neuen Jahres verhieß den Klüblern eine herrliche Winterwan⸗ derung. Da trat zwei Tage vor der Wanderung der Wetterſturz ein und ſo kam es, daß nur rund 300 wetterfeſte Wanderer mit einem Sonderzug der OEc nach Heidelberg uhren. Feiner Regen rieſelte herab, als man — ſteilen Weg zu den„Sieben Linden“ em⸗ porſtieg. Je höher man aber kam, um ſo leichter wurde das Steigen; denn die Schneedecke wurde immer dichter. Ueber Rondell und Sprunghöhe wurde die Blockhütte erreicht. Von da an aber war es ein herrliches Wandern. Wenn—+— der ſanft anſteigende Weg, der um die Kuppe des König⸗ ſtuhls führt, eine dichte Schneedecke von oft 30 und mehr Zentimeter aufwies, ſo daß das Wa⸗ ten im weichen Schnee etwas ermüdend wirkte, ſo entſchädigte dafür die herrliche, unbe⸗ rührte Winterland'ſchaft die Augen der Wanderer. Man war den Führern Kam. H. Schick und Ruf dankbar dafür, daß ſie dieſen Weg führten und wenigſtens zwei Stunden lang vergeſſen ließen, daß in den tieferen Lagen Regen und Schneeſchmelze die Pfade faſt unwegſam mach⸗ ten. Wenn es dann beim Abſtieg nach Rohrbach auch bei manchen mit weniger waſſerdichtem Schuhwerk naſſe Strümpfe gab, ſo erlitt, da⸗ durch die fröhliche Stimmung keine Einbuße. Man ließ ſich in der„Linde“ das Eintopfgericht gut ſchmecken, ſang kräftig das von Karl Sonntag geſpielte Liederallerlei mit und belohnte die kernige Neujahrsanſprache des Werbewarts Freudenberger mit kräf⸗ tigem„Friſch auf“. Freudig begrüßt wurde die itteilung des Wanderwarts Schäfer, daß hier die Wanderung zu Ende ſei; was aber die meiſten nicht abhielt, noch nach Heidelberg zu 15 um von da aus die Heimfahrt anzu⸗ reten. änderung kann daher nur erfolgen, wenn aus⸗ reichende Gründe ſie rechtfertigen. Ein ausreichender Grund zur Namensände⸗ rung iſt im allgemeinen nicht ſchon darin zu er⸗ blicken, daß dem Antragſteller der ihm zuſte⸗ hende Name mißfällt, daß ihm der angeſtrebte Name ein beſſeres Fortkommen verſpricht oder daß er ſich von ſeiner Familie und den Trägern ſeines bisherigen Namens losſagen will. Aus⸗ lhländiſche oder ſonſt nichtdeutſche Na⸗ men werden im Wege der Namensänderung grundſätzlich nicht gewährt. Eine Aus⸗ nahme von dieſem Grundſatz wird gegebenen⸗ falls nur bei Namensänderungen aus familien⸗ rechtlichen Gründen in Frage kommen. Führen deutſchblütige Perſonen jüdiſche Namen, ſo kann Anträgen auf Aenderung dieſer Namen ſtattgegeben werden. Angehöri⸗ gen, der gleichen Familie wird dabei grund⸗ ſätzlich nur der gleiche neue Name bewilligt. Welche Namen als jüdiſch anzuſehen ſind, be⸗ ſtimmt ſich nach der Auffaſſung der Allgemein⸗ heit. Es gibt zweifellos zahlreiche Familien⸗ namen, die ihrem Urſprung nach deutſche Na⸗ men ſind, in der Volksanſchauung aber als Judennamen gelten. Es gibt weiter zahlreiche bibliſche Namen, die ebenfalls als typiſch jüdi⸗ ſche Namen angeſprochen werden, aber ſowohl bei Juden wie bei Nichtjuden vorkommen. Zu den Judennamen werden häufig auch diejeni⸗ gen Namen gerechnet, die von dem Herkunfts⸗ ort abgeleitet ſind. In Fällen, in denen jüdiſche Namen aus Gründen der Tarnung vor dem 30. Ja⸗ nuar 1933 geändert wurden, kann bis Ende des Jahres 1940 Widerruf er⸗ folgen. Dieſer Widerruf kann auch dann vorge⸗ ommen werden, wenn die Perſon, deren Name geändert werden ſoll, bereits verſtorben iſt. So⸗ mit verlieren auch diejenigen den Namen, die ihr Recht zur Führung des Namens von jenen ableiten, deren Name geändert wird. ieſe Perſonen müſſen dann jenen Namen füh⸗ ren, der ihnen oder ihren Vorfahren vor der Namensänderung zuſtand. Weiterhin beſchäftigt ſich das Geſetz mit dem Namensfeſtſtellungsverfahren. Da⸗ nach kann der Reichsinnenminiſter den Namen der Perſon feſtſetzen, deren Namensrecht zwei⸗ felhaft iſt. Hiervon werden hauptſächlich jene. Fälle betroffen, in denen jetzt durch die Sip⸗ penforſchung feſtgeſtellt wurde, daß vielleicht vor Jahrhunderten einmal Adelspartikel geführt wurden, die die betreffenden Perſonen nun plötzlich wieder aufnehmen wollen. Tag kommt ein anderer und bietet ſeine Loſe an. Immer kann man da nicht zugreifen, auch wenn man wollte; man hat deshalb ſeinen beſtimmten Tag, der ſozuſagen dazu auserſehen iſt, das Glück zu verſuchen. Und der 1 war nun gerade geſtern. Geſtern hat man ſeinen regelmäßigen Beitrag gegeben, deshalb ſoll es —5 mal ohne Los gehen. Sie wollen nicht recht. „Das müſſen Sie nehmen!“ Der Losverkäufer läßt ſich aber nicht abſchrecken. Er ſieht, die Leute ſind ſchon geiſe⸗ verſuchen wir es deshalb auf andere Weiſe. „Nehmen Sie doch zuſammen ein Los!“ „Ha, natürlich, des is ä Idee“. Und dann kommt der große Moment. Der Glücksmann macht ſei⸗ nem Namen alle Ehre, er zeigt auf ein Los und ſagt zu dem einen der jungen Männer:„Das da müſſen Sie nehmen!“ Der tut, wie ihm an⸗ geraten, alles iſt ein wenig geſpannt, alles wird ein wenig blaß im Geſicht, als der Mann mit den Loſen mit Stentorſtimme die ganze Welt davon unterrichtet, daß„der Herr hun⸗ dert Mark gewonnen habe“. Die Freude iſt groß, glücklich ſehen ſich die drei in die Augen, während unſer Glücksmann mit dem Los in der Hand im Lokal herumſauſt und die anderen Gäſte von dem Geſchehen überzeugt. Währendem ſchwitzen die glücklichen Ge⸗ winner ein wenig, wie es in einem derartigen Fall nicht anders zu erwarten iſt. Sie be⸗ mühen ſich ſichtlich, ſelbſt in dieſem ſchwierigen Fall Haltung zu bewahren. Plötzlich erbebt die Luft, unſer Glücksmann verändert das Geſicht, weit reißt er den Mund auf und brüllt los: „Des ſinn jo dauſend Mark! Des ſeh' ich jo ewe erſcht!“ Nun wird es aber Tag! Wahrhaftig, es ſind tauſend Mark, da iſt gar nichts zu deuteln, ganz klar und in wunderſchöner Druckſchrift ſteht es da: Dieſes Los hat Eintau⸗ ſend Mark gewonnen. Das iſt zuwiel. Den Gewinnern bleibt vorerſt die Spucke weg, ſie können es kaum faſſen, der eine iſt blaß, der andere glühend rot im Geſicht. Sie freuen ſich unbän 423 zeigen das natürlich auch ohne Scheu und ſtecken mit ihrer Freude die ganzen Gäſte an. Ueberall ſieht man lächelnde Geſichter, man gönnt dem andern das Glück, im ſtillen viel⸗ felbit überlegend, wie das ſo wäre, wenn man elbſt 100% RM.— bar ausbezahlt! Währenddem nimmt das Schickſal ſeinen Lauf. Der Glücksmann, einer der„wildeſten“ bei der ganzen angenehmen Angelegenheit ver⸗ ſtändigt die Hauptgeſchäftsſtelle und ſchon nach einer halben Stunde iſt der Geſchäftsführer ſelbſt mit dem Gewinn da der bar auf den Tiſch ausgezahlt wird. Unſere drei jungen Männer, die noch nie mit ſoviel Geld auf einmal beglückt wurden, neh⸗ men mit zitternden Händen die ſchweren Sil⸗ berrollen an ſich. Sie ſind mit der Sache noch nicht ganz fertig geworden, müſſen erſt mal aus⸗ giebig darüber ſchlafen. Der eigentliche Urheber dieſes Glückes aber, der Glücksmann ſelbſt, be⸗ kam einen angemeſſenen Teil des reichen Se⸗ gens. Der Hunderter dürfte ihm und ſei⸗ ner Familie gerade recht kommen. H. E Die Mannheimer nehmen Anteil am Stadtigeſchehen Die vom Karneval⸗Ausſchuß an eſetzte Friſt zur Einreichung von Vorſchlägen 1 den Ju⸗ biläums⸗Karnevalzug iſt in dieſen Tagen abge⸗ Die des eingegangenen Mate⸗ rials iſt laufend e00 ſo daß jetzt ſchon die erſte Sichtung vorgenommen werden konnte. Im allgemeinen darf feſtgeſtellt werden, daß ſich die Mannheimer weit ſtärker als in dem ver⸗ gangenen Jahre intereſſierten und daß Vor⸗ ſchläge für die Ausgeſtaltung des Karneval⸗ zuges in großer Zahl eingelaufen ſind. Es wird aber noch einer umfangreichen Arbeit bedürfen, ehe das ganze Material bearbeitet iſt, ſo daß auch über Einzelheiten noch nichts geſagt werden kann. Die Einſendungen laſſen erkennen, welch großen Anteil die Mannheimer am Stadtgeſchehen nehmen und wie ſtark man ſich mit ſtädtiſchen Angelegenheiten befaßt. Um nur etwas herauszugreifen: Unſer zu klei⸗ Auch am oge die Heut pflegen. Des Gesicht mit Nives-Creme leicht mossieren, dos lerůftigt clĩie Heut und ertrischt sĩe zugieich. nes Stadion und die damit zuſammenhängen⸗ den Probleme ſind in mehreren Einſendungen behandelt worden. Auch die Tauben vom alten Rathaus ſpielen eine ſehr 92 Rolle. Allerdings ſind auch viele Vorſchläge einge⸗ laufen, die aus mancherlei Gründen von vorn⸗ herein ausſcheiden müſſen, weil der Stoff zu ernſt iſt, um an Fasnacht behandelt zu werden. Es iſt 5 B. natürlich ganz ausgeſchloſſen, den Brand des Schlachthofes irgendwie in karneva⸗ liſtiſcher Form zu verwerten. Neuer Abendkurs in der Mütterſchule Wir machen an dieſer Stelle nochmals auf den am Dienstag, den 18. Januar, 20 Uhr, in der Mütterſchule beginnenden Nähkurs auf⸗ merkſam. Der Kurs findet jeweils dienstags und donnerstags von 20 Uhr ab ſtatt und dauert insgeſamt fünf Wochen. Die Kursgebühr be⸗ trägt.— RM. Es wird um möglichſt baldige Anmeldung bei der Mütterſchule Mannheim Kaiſerring d, gebeten. 4 „Hakenkreuzbanner— Donnerstag, 13. Januar 1938 flchlung, Kuff häuſer-fameraden! Am Samstag, 15. Jannar, nachmittags und auch eventuell am Sonntag, 16. Januar, ſam⸗ meln die Kameraden des Kyffhäuſerbundes in für Baden, mit den Handwerkern zuſammen, r das Winterhilfswerk. Es werden Zunftwappenabzeichen aus Holz verkauft. Die Kameraden melden ſich möglichſt ſchon am —470 im Laufe des Nachmittags oder des bends bei den für ſie zuſtändigen Ortsgrup⸗ penleitungen, um alles Nähere, wo und wann ſu zum Sammeln eingeſetzt werden, dort in Er⸗ ahrung 51 bringen. Alle weiteren Weiſungen erhalten die Kameraden bei der NSV bei den zuſtändigen Ortsgruppen. »Ich verlange. daß alle Kameraden, die frei ſind oder ſich frei machen können, ſich reſtlos —— dieſes edle Werk unſeres Führers zur erfügung ſtellen. Auch das Soldaten⸗ treffen am Samstagabend iſt kein Grund, vom Sammeln zurückzubleiben. Die Kameradſchaften der Vororte und Ge⸗ meinden ſetzen ſich mit den für ſie zuſtändigen Ortsgruppenleitungen in Verbindung. Der Bezirks⸗ und Kreisführer: gez.: Dr. Hieke. Jahresfamilienfeier ehem. Reſ. 40er Daß die Kameradſchaft ehemaliger Reſerve⸗ Aoer eine einzige große Familie bildet, zeigt ſich Ree beſonders bei der Jahres-Familienfeier, ie auch in dieſem Jahre wieder die Kameraden mit ihren Angehörigen und Freunden im gro⸗ en Saal des Kolpinghauſes vereinte. Vor al⸗ em waren in großer Zahl die Kameraden von der Traditions⸗Batterie ö des Flak⸗Regiments Nr. 49 unter Führung von Batteriechef Haupt⸗ mann Runge erſchienen, die ſich nicht nur im Kreiſe der Soldaten des alten Heeres ſehr wohl fühlten, ſondern die auch durch Darbietungen mannigfacher Art erfreuten. Kameradſchaftsführer Paul Stahl, der zu Beginn des Abends mit von Herzen kommen⸗ den Worten der Toten gedacht hatte und das Treuegelöbnis auf den Führer erneuerte, wies in einer Anſprache auf die Notwendigkeit hin, unſere ganze Einſtellung ſo auf das Heute vor⸗ zunehmen, wie ja unſer Schickſal in das Heute geſtellt iſt. Bezirksverbandsführer Dr. Hieke konnte — vorbildlich geleiſtete Arbeit im Fechtweſen es Deutſchen Reichskriegerbundes Kyffhäuſer den Kameraden Paul Stahl, Kohler und Steinebach je ein Bild mit eigenhändiger Widmung des Bundesführers,-Gruppenfüh⸗ rer Oberſt a. D. Reinhard übermitteln. Für die Unterhaltung ſorgten in beſter Weiſe einige Künſtler vom Nationaltheater: Paula Stauffert⸗Becker, Solotänzerin Gaby Loibl und Heini Handſchumacher. Dazu kamen die ganz ausgezeichneten„3 Elanos“, die erneut beſtätig⸗ ten, daß ſie Artiſten ganz großer Klaſſe ſind. Rach Abwicklung der Vortragsfolge vergnügte ſich alt und jung noch beim Tanz. j. Japans Luftſchutz macht ernſt! „Schon viermal hat Tokio umfaſſende Luft⸗ feitiche Hauy durchgeführt, denn„Wer die kai⸗ erliche Hauptſtadt ſchützt, der ſchützt das Wne niſche Vaterland“ heißt es in einem Aufruf. Im neueſten Heft der„Sirene“, der illuſtrierten eitſchrift' mit den Mitteilungen des Reichs⸗ uſſch bundes, berichtet ein Japaner über die auſſchlußreichen Erfahrungen der Luftſchutz⸗ Organiſation ſeines Volkes. Das Heft bringt außerdem ſchöne Bildberichte über Pfälzer Mädchen, die ihre Luftſchutzkenntniſſe bei einem Dorfbrand unter Beweis ſtellen konnten, und über den Schweizer Luftſchutz; außerdem drei Seiten Bilder von den Reichsautobahnen, die Fortſetzung des feſſelnden Berichts„Wie Frank⸗ reich zu ſeinen Kolonien kam“ und vieles andere. Der wüw-spender iſt der 0pfer⸗ trüger, aber vergeſſen wie es nicht: 8 der wWiw-fjelſer iſt dar Opfer⸗ bringer. (der Führer äber das Winterhilfzwerk) Abſcheuliche Verbrechen am Pflegekind Die Kinderſeele für das ganze Leben vergiftet/ 2½ Jahre Zuchthaus Schweinereien allerübelſter Art, wie ſie in dieſem Gerichtsſaal noch kaum zu hören gewe⸗ ſen waren, gelangten am Mittwochmorgen vor der Großen Strafkammer zur Aburteilung. Auf der Anklagebank ſaß eine laſterhafte Ge⸗ ſtalt, deſſen Geſichtszüge die ganze Verwerflich⸗ keit der abzuurteilenden Untaten ſpiegelte: der 1903 geborene Hilfsarbeiter Heinrich Kraft aus St. Ilgen. Wenn er auch noch nicht einſchlägig vorbe⸗ ſtraft iſt, ſo beſagen ſeine 30 Vorſtrafen(meiſt Wildereien) doch, daß man es hier mit einem überaus ſtark verbrecheriſch veranlagten Men⸗ ſchen zu tun hat. Es läßt ſich leicht verſtehen, daß mit einem ſolchen Menſchen nicht zuſammenzuleben war, und wenn ſeine jetzt in Scheidung mit ihm le⸗ bende Frau, die ihn 1927 zumerſten M a le heiratete, ſich 1931 von ihm ſcheiden ließ, dann war das Mitleid nicht am Platze, das ſie dazu veranlaßte, ihn auf ſein Drängen hin 1934 noch⸗ mals zu heiraten. Jedenfalls aber ſoll ſeine Frau bis zur Aufdeckung der Straftaten nichts von den verbrecheriſchen Handlungen ihres Ehemannes gewußt haben. Allein ſein ſonſti⸗ fen Auftreten ſcheint ihn ſ en Egoiſten geſtempelt zu on zu einem bruta⸗ aben, der zu Hauſe neuem begannen. Unglaubliche Zuſtände in ſitt⸗ licher Hinſicht wurden von dem ſadiſtiſch ver⸗ anlagten Angeklagten verſchuldet, unter denen namentlich der mehrfache geſchlechtliche Miß⸗ brauch ſeiner 12 Jahre alten Pflegetochter i m Wald von Hockenheim und Wall⸗ dorf, ſo unter anderem auf einer gemein⸗ ſamen Radfahrt von Hockenheim nach Karls⸗ ruhe auf dem Hin⸗ und Rückwege. Begonnen hatte er mit dieſen Verbrechen an einem Tage, da ſeine Frau gerade in der Kirche weilte und er mit der Pflegetochter allein war. Auch ſeiner damals noch ſchul⸗ pflichtigen Schwägerin verſuchte er kurz nach feiner Hochzeit einmal unſittlich nahezutreten. Es iſt auch durchaus nicht klar geworden, ob er ſich nicht auch an ſeiner damals achtjährigen leiblichen Tochter zu vergehen geſucht hat. Die⸗ ſes Verbrechen konnte ihm allerdings nicht nach⸗ ewieſen werden, ſo daß man ihn in dieſem Punkte freiſprechen mußte, obgleich das Ge⸗ richt von ſeiner Schuldloſigkeit keinesfalls über⸗ zeugt war. Nachdem der Staatsanwalt dieſen Unhold deutlich gekenzeichnet und den Antrag ge tellt hatte, 15 auf zweieinhalb Jahre ins uchthaus zu ſchicken und ihm auf die uer von zwei Jahren die bürgerlichen Ehren⸗ rechte abzuerkennen, ſah ſich das Gericht ver⸗ per Matsch als Rilekstand des, stärken Schnsefalls der letzten Woche weichten manche behelismähigen Uebungsplätze unserer Soldaten auf. und der Regen der letzten Tage Unser Bild zeigt zwei Wagen der Beobachtungsabteilung 33, die auf dem Schulplatz der Mollschule„Karussell“ fahren— trot: Wasser- lachen und aufgeweichtem Boden. Die Mannheimer konnten am vergangenen Sonntag selbst an solchen Fahrten teilnehmen, die anläßlich der Vorkührungen der Wehrmacht im Rahmen des Eintopfsonntags durchgeführt wurden. ſchon K hat:„Ihr braucht nix zu freſſe, vor allem kumm ich!“. Der zeitweiſe ſeinen anzen Lohn vertrank, ſeine Frau vor den lugen ſeiner vier eigenen Kinder und des Pflegekindes brutal mißhandelte, mit gemei⸗ nen Redensarten auftrat, ja, ſeiner Frau ſchon drohte, ihr den Hals abzuſchneiden, wenn ſie ihm nachforſchen würde, und ebenſo ſeiner Pflegetochter Martha damit drohte, wenn ſie ihn verriete. Was aber zur Aburteilung vorlag, waren noch gemeinere Untaten, die während der Zeit vom Sommer 1936 bis Februar 1937 dauerten und, nach Abbüßung einer Gefängnis⸗ ſtrafe, gleich nach der Haftentlaſſung wieder von Die Schachfreunde grüßen Bogoljubow mannheims Schachklub iſt zum Beſuch des großen Meiſters und Lehrers gerüſtet Nur wenige wiſſen, daß Mannheim für Schachmeiſter Bogoljubow Schick⸗ fal war! Wir erinnern an das alänzende internationale Schachturnier im Juli 1914, das im Ballhaus ſtattfand, aber leider durch die weltbewegende verhängnisvollen Ereigniſſe unterbrochen werden mußte. Damals nahm ein in Deutſchland unbekannter Meiſter teil. Er hieß Bogoljubow. Kiew war ſeine Vaterſtadt. Es war ſein erſtes internationales Turnier. Er wurde interniert, erſt Raſtatt, dann Triberg. Die Kriegsjahre ließen ihn zum großen Meiſter heranreifen. Tribera wurde die zweite Heimat. Von da aus begann ein großarti⸗ ger Siegeszug am ſtillen Schachbrette, gekrönt durch Moskau 1925, wo er vor Lasker, Capa⸗ blanca u. a, ſiegte. Es war ihm zwar nicht ver⸗ gönnt, die oberſte Sproſſe zu erklimmen, doch fetzte er in zwei Wettkämpfen dem Weltmeiſter Aliechin gewaltig zu. Das reiſere Alter ſchuf in ihm, dem Stürmer und Dränger, den gro⸗ ßen Theoretiker und Pädagogen. Noch einmal keuchtete ſein Stern auf, als er in einem Vie⸗ rerturnier 1935 Euwe und Aljechin ſchlug und ſchließlich den zweiten Preis teilte. Seitdem iſt es ſtille um ihn geworden. Bald wurde aber die Schachwelt durch eine Meldung überraſcht: Bogoljubow gründet eine Schachalademie in Triberg! Bogoljubow krönt ſeine pädagogiſche Berufung und erfüllt damit ein zeitgemäßes Verlangon des talentierten Nachwuchſes. Unter ſeinen erſten Schülern be⸗ fand ſich gleich ein elfjähriges Talent: der Frankenthaler Stadtmeiſter Rudi Kaſſel. Er wird an der heutigen Simultanvorſtellung im Klublotal des Mannheimer Schachklubs Kaffee Merkur teilnehmen. Heute abend iſt Simultanvorſtel⸗ lung Bogoljubows. Nicht zum erſten Male in Mannheim, aber mit immer größerem Erfolg beglückt. Fühlt der Schachfreund den Einfluß des Lehrers während des grimmigen, meiſt hoffnungsloſen Kampfes? Iſt es die ſympa⸗ thiſche Perfönlichkeit des Großmeiſters, welcher humorvoll und darum verſöhnend eine Nieder⸗ lage bereitet und mit gelegentlichen und kurzen Bemerkungen dem Ganag der geheimnisvollen Ereigniſſe die nötige Erklärung verleiht? Ich habe immer nur überfüllte Vorſtellungen Bo⸗ goljubows geſehen! Mannheim bildet natür⸗ lich für den Großmeiſter ein heißer Boden! Ganz„ungerupft“ iſt er noch nie davongekom⸗ men. Und Turnierkämpe wie Gaſt werden in aller Freundſchaft beſtrebt ſein, mit Remis und Sieg für das heimatliche Schach Zeugnis ab⸗ zulegen. Die Blindvorſtellung am Freitagabend im aleichen Lokal ſieht den Meiſter von weniger bekannter Seite. Daß aber Bogoljubow den größten Blindſpielern ebenbürtig zur Seite ge⸗ ſtellt werden muß, haben wir Mannheimer vor einem Jahre erlebt, als er eine ſtarke„Sechs“ mit 5,5˙0,5 vernichtend ſchlug. Es war tatſäch⸗ lich„Qualitätsarbeit“, welche man da ſah. Am Freitag werden Mannheims beſte Spieler ver⸗ ſuchen, die Scharte vom letzten Jahre auszu⸗ wetzen. Ob es alücken wird, das ſteht auf einem anderen Blatt! Die Teilnehmer an der heuti⸗ gen Simultanvorſtellung werden von der Klub⸗ leitung gebeten, pünktlich zu erſcheinen. Dem aroßen Meiſter und Lehrer gilt der herzliche Willkommaruß aller Schach⸗ freunde. Aufnahme: Hans Jütte anlaßt, über das beantragte Strafmaß hinaus⸗ zugehen. Es verurteilte dieſen verkommenen Menſchen wegen K Verbrechen gemäß §6 174 und 176,3 bei gleichem Umfange der be⸗ antragten Zuchthausſtrafe zum Verluſt der Ehrenrechte auf drei Jahre. Damit dürfte die Volksgemeinſchaft zunächſt einmal vor dem Verurteilten geſchützt ſein. Den Hammer auf den Kopf gehauen In einem anderen Fall ſtand der 1876 ge⸗ borene Elektromeiſter Ludwig Sch. aus Mann⸗ heim⸗Käfſertal vor dem Richter. Der Ange⸗ klagte hatte mit ſeinem früheren Vermieter eine Auseinanderſetzung wegen einiger Werk⸗ zeugſtücke, die er ſeiner Meinung nach noch im Keller bei ſeinem ehemaligen Vermieter lagern gehabt haben will. Während der alte Mann den Angeklagten mit dem Arm abdrängend aus dem Keller weiſen wollte, ſchlug ihm die⸗ ſer ohne weiteres einfach den Hammer auf den Schädel und„haute ab“. Mit dieſer unſanften Behandlungsweiſe vermochte ſich der alte Mann nicht einverſtanden zu erklären. Er ging vor den Kadi und klagte ihm ſein körperliches Leid, das in einer zwei Zentimeter langen erheb⸗ lichen Wunde an der Schläfe ſichtbaren Aus⸗ druck— allerdings auch Eindruck— gefunden hatte. Für die Urteilsfindung war in dieſem Falle ausſchlaggebend, daß der Angeklagte ſchon im Jahre 1894, alſo in einem frühen, jugendlichen Alter einſchlägig zum erſten Male beſtraft wer⸗ den mußte und ſich dieſe rohe Untugend noch immer nicht abgewöhnt zu haben ſcheint, da er es inzwiſchen ohne dieſe Aburteilung immerhin auf zehn derartige Vorſtrafen brachte. Nament⸗ lich im Alkoholzuſtand tritt bei ihm die Ge⸗ walttätigkeit hervor. Seit 1927 iſt er allerdings auch Epileptiker. Aus dieſem Grunde legte das Gericht das Hauptgewicht mehr auf eine Verurteilung zur Unterbringung in eine Heil⸗ und Pflegeanſtalt; außerdem nahm es ihn für zwei Wochen hinter Gefängnisgitter.—e— Der Menſch fängk nicht beim Gewehrgriffklopfen an! Eine grundſätzliche Stellungnahme des amt⸗ lichen Organs des Reichsarbeitsführers„Der Arbeitsmann“ ſetzt ſich mit der Frage ausein⸗ ander, was Haltung ſei. Es ſei ein großer Irrtum, zu glauben, nur jener Menſch habe eine Haltung, der es verſteht, die Hacken zuſam⸗ menzuklappen. Das Wort Haltung komme von „Verhalten“, und zwar im Umgang mit den anderen. Die Erziehung zum Manne ſolle erſt im Arbeitsdienſt beginnen, wo der junge Menſch den tiefen Sinn der ſoldatiſchen Ge⸗ meinſchaft und Kameradſchaft verſtehen lernt. Eine ſolche Gemeinſchaftserziehung lehre auch den einzelnen, auf ſeine Kameraden Rück⸗ ſicht zu nehmen, und dies ſei eine der beſten Schulen der Selbſidiſziplin. In einer ſolchen Gemeinſchaft aber herrſche auch der bekannte „rauhe“ aber herzliche Ton,„über den Männer unter ſich ſchmunzeln, der jedoch nicht überall angebracht erſcheine, noch dazu in Geſellſchaft von Frauen. „Außerhalb der ſoldatiſchen Gemeinſchaft könne man ruhig einen Teil jener Haltung ab⸗ legen, der einer geſchloſſenen Formation den Charätter wuchtiger Geeintheit gebe. Man brauche ſich mit Schnürſchuhen an den Füßen nicht immer in Stiefeln zu fühlen und dieſen „zuliebe den rauhen, aber herzlichen Ton bei⸗ zubehalten. Dies werde in den wenigſten Fäl⸗ len als Haltung empfunden. Der Menſch fange nun einmal nicht beim Gewehrgriffklopfen an, ſondern der Mann werde es in den meiſten Fällen können, ohne viel darüber zu reden, und wenn er es aus irgendeinem Grunde nicht gelernt habe, ſo »könnten dafür hundert Urſachen maßgebend ge⸗ weſen ſein, ohne daß ihm deshalb Haltung ab⸗ geſprochen werden könnte. Was nützt uns, ſo ſchließt die Stellungnahme, der„ſtrammſte Hund“, wenn er nicht ausgefüllt iſt von dem Geiſt, den wir brauchen, um das Schickſal zu zwingen. Jubilarfeier der J6-Jarbeninduſtrie Ein feſtliches Kleid hatte wiederum der große⸗ Saal des JG⸗Feierabendhauſes angelegt, in dem am Samstagabend die Ehrung der Werk⸗ jubilare ſtattfand. Mit einem Eröffnungs⸗ marſch leitete das NSBO⸗Orcheſter unter der Leitung von Dr. A. Waſſermann die Jubelfeier ein. Nach einem Vorſpruch eines Arbeitskame⸗ raden und der von dem Orcheſter und dem Ge⸗ ſangverein der Badiſchen Anilin⸗ und Soda⸗ fabrik zum Vortrag gebrachten„Hymne an Deutſchland“ begrüßte der Betriebsführer des Werkes Oberrhein, Dr. Wurſter, Jubilare und Gäſte herzlich. Unter letzteren befanden ſich die Vertreter von Partei, Staat und Behörden. In ſeinen weiteren Ausführungen gedachte Dr. Wurſter derjenigen Kameraden, die bei Erfül⸗ lung ihrer Arbeitspflicht den Tod fanden. Wäh⸗ rend die Namen der Opfer der Arbeit verleſen wurden, intonierte das Orcheſter leiſe das Lied vom guten Kameraden. Sodann nahm der Be⸗ triebsführer die Ehrung der 428 Jubilare vor. DieGrüße der Gauleitung der Deutſchen Ar⸗ beitsfront überbrachte Gaupropagandawalter Vollbehr, während namens der Jubilare Werkkamerad Lambert dankte. Um die feſt⸗ liche Ausgeſtaltung des offiziellen Teils machte ſich neben dem Orcheſter auch der lyriſche Bari⸗ ton des Karlsruher Staatstheaters, Kammer⸗ ſänger Fritz Harlan verdient. Aus dem Seckenheimer Tagesgeſchehen Eintopfeſſen bei der Wehrmacht/ Darieté abend mit„Kraft durch Freude“ Wie auch anderwärts, hatte ſich auch in unſe⸗ rem Vorort die Garniſon in den Dienſt des Winterhilfswerkes geſtellt. Das Eintopfeſſen, das das 2. Bataillon Inf.⸗Rgt. 110 in der hieſigen Loretto⸗Kaſerne veranſtaltete, war ein voller Erfolg für das WH W und zu⸗ genfent u ein herzlicher Ausdruck der Verbun⸗ enheit von Wehrmacht und Bevölkerung. Rund 3000 Beſucher fanden ſich in den Kaſernen ein, denn bei dieſer Gelegenheit konnten ſämtliche Gebäude und Einrichtungen der Kaſerne beſich⸗ tigt werden. Schon von 10 Uhr ab zogen die Seckenheimer dem Ortsausgang zu, wo die Ka⸗ ſernen liegen. Einige Gliederungen der NSDAP waren geſchloſſen zum Eintopfeſſen angetreten. Selbſt aus Ilvesheim und Mannheim kamen zahlreiche Beſucher. Es wurde auch aller⸗ hand außer dem Eintopfeſſen ten. Den Kin⸗ dern machte es beſonderen W95 u reiten, Kutſche zu fahren oder auf ein Proßfahr⸗ zeug ſitzen— dürfen. Die NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ veranſtaltete im Seckenheimer Schloßſaal einen Varietéabend, ein Gaſt⸗ ſpiel Groaſſers, das ein voller Erfolg war, hat⸗ ten ſich doch nahezu 1200 Perſonen eingefunden. Das beweiſt, wie gerne alle Volksgenoſſen eine ſolche Veranſtaltung beſuchen. Drei Stunden lang wurden die Beſucher glänzend unterhalten und konnten manche Sorgen vergeſſen. Den Reigen der Darbietungen eröffnete das Landing⸗ Ballett. W. Armand, der Meiſtermimiker, führte in lebendiger Weiſe Muſiker und Komponiſten vor Augen. Als Berliner Rngen tanzten die Geſchwiſter Hoffmann ausgezeichnet. Bruxello, der Elaſtik⸗Künſtler begeiſterte. Gutes artiſtiſches Können verrieten die zwei Stephans. Als Zau⸗ bermeiſter brachte Groaſſer verblüffende Neu⸗ heiten. Den Abſchluß bildete Bob Weel am Seil und die beiden Rivals. Es waren wirklich frohe Stunden, die die NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ den Seckenheimern geſchenkt hat. In der Schulturnhalle werden jetzt wieder freitag abends Gymnaſtikkurſe für Frauen abgehalten, die ſich eines guten Be⸗ ſuches erfreuen. Es iſt beabſichtigt, die Kurſe 5 für Frauen und Mädchen getrennt abzu⸗ halten Trotz aller Vorſichtsmaßregeln ſteigt die Zahl der durch die Maul⸗ und Klauenſeuche verſeuch⸗ ten Höfe in Serkenheim immer noch weiter. Es ſind jetzt ſchon faſt 90 Gehöfte erfaßt. Es muß immer wieder dringend gemahnt werden, die Vorſichtsmaßregeln auch weiter zu beachten, daß in den jetzt wieder freien Gehöften die Seuche nicht wieder kommt. ko. i*+ ——5ð—— Nationalth Lichtſpieltt Alhan „Ritter „Fanny Capit Berg ru GLibelle: N. Städt. Ki (Berlin) leriſche? Etäpt. Sa Sonde Garniſor Theatermu ſchau: Sternwarte Planetariu Sternpre Etüdt. Kun Reichsſende .30 Fri Morgenn muſik; 13.15 Mi bunt; 16 Werkſcha einmal. es euch ter; 22.3 haltungs Deutſchlanr Frühkon; 11.15 Se nuten; 1. richten; Wetter⸗, muſik ein ſik am 9 Violinmi ſpruch, 2 iſt Feier Welt vo— und Spo 22.30 Ei Buſch ſpi Date 1859 Der lin 1935„Die Beke — Wini Die Ge lak⸗Rgt. Abteilung ſich mit emütlich etriebsz lungskom ihren An arbeit ar gaben de neuen Jg Pflichterf widmen die Stun quartett Vortrag fall entt eine anho und auch Bei Sch das wir Schlecht⸗ Keine Na f Auffi 2 erzlich uldigte 1 40jährif meiſter Neuer Re den 13. J. bei der R bilar auf 1 W S—2 S25— ir 1938 ———— hes Leid, merheb⸗ 'n Aus⸗ efunden m Falle chon im ndlichen aft wer⸗ nd noch it, da er nmerhin Nament⸗ die Ge⸗ lerdings de legte auf eine ine Heil⸗ ihn für —e— eim des amt⸗ rs„Der ausein⸗ n großer ſch habe n zuſam⸗ nme von mit den ſolle erſt r junge chen Ge⸗ nlernt. ig lehre ſen Rück⸗ er beſten r ſolchen bekannte Männer t überall eſellſchaft neinſchaft ltung ab⸗ tion den e. Man n Füßen ud dieſen Ton bei⸗ ſten Fäl⸗ icht beim r Mann ien, ohne r es aus habe, ſo ebend ge⸗ ltung ab⸗ t uns, ſo ſtrammſte von dem hickſal zu uſtrie der große⸗ gt, in dem r Werk⸗ öffnungs⸗ unter der Jubelfeier heitskame⸗ dem Ge⸗ nd Soda⸗ ymne an ührer des Jubilare anden ſich Behörden. dachte Dr. hei Erfül⸗ den. Wäh⸗ t verleſen das Lied n der Be⸗ ubilare itſchen Ar⸗ ndawalter Jubilare n die feſt⸗ ils machte iſche Bari⸗ Kammer⸗ hen interhalten eſſen. 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Sternwarte: 10—12 und 14—16 Uhr. Wlanetarium im Luiſenpark: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Städt. Kunſthalle: 10—13 und 14—16 Uhr. Rundfunk⸗Programm für Donnerstag, 13. Januar: Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymnaſtit; .30 Frühkonzert;.00 Gymnaſtik;.30 Fröhliche Morgenmuſik; 10.00 Volksliedſingen; 11.30 Volts⸗ muſik; 12.00 Mittagskonzert; 13.00 Nachrichten; 13.15 Mittagskonzert; 14.00 Eine Stund', ſchön und bunt; 16.00 Muſik am Nachmittag; 18.00 Junges Werkſchaffen; 18.30 Griff ins Heute; 19.15 Es war einmal...; 20.00 Der zerbrochene Krug; 21.00 Wie es euch gefällt; 22.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wet⸗ ter; 22.30 Schaltpauſe; 22.35 Volks⸗ und Unter⸗ haltungsmuſik; 24.00—.00 Nachtmuſik. Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel, Morgenruf;.30 Frühkonzert;.00 Nachrichten; 10.00 Volksliedſingen; 11.15 Seewetterbericht; 11.30 Dreißig bunte Mi⸗ nuten; 12.00 Muſik zum Mittag; 13.50 Neueſte Nach⸗ richten; 14.00 Allerlei von zwei bis drei; 15.00 Wetter⸗, Börſen⸗ und Marktbericht; 15.15 Haus⸗ muſik einſt und jetzt! Programmhinweiſe; 16.00 Mu⸗ ſik am Nachmittag; 18.00 Der Dichter ſpricht; 18.20 Violinmuſik; 18.45 Sport und Beruf; 19.00 Kern⸗ ſpruch, Wetter, Kurznachrichten; 19.10... und jetzt iſt Feierabend; 20.00 Deutſchlandecho; 20.15 Die Welt vor hundert Jahren; 22.00 Wetter⸗, Tages⸗ und Sportnachrichten; anſchließend: Deutſchlandecho; 22.30 Eine kleine Nachtmuſik; 23.00—24.00 Hans Buſch ſpielt zu Tanz und Unterhaltung. Dalen für den 13. Januar 1938 1859 Der Schriftſteller Karl Bleibtreu in Ber⸗ lin geboren(geſt. 1928). 1935„Die Saar iſt frei!“ Ueberwältigendes Bekenntnis zur deutſchen Volksgemein⸗ ——5 90,8 v. H. Stimmen für Deutſch⸗ and. — Winterfeſt der Flak⸗Gefolgſchaft Die Gefolgſchaftsmitglieder der I. Abteilung 49, die als Zivilangeſtellte der DAß⸗ Abteilung„Wehrmacht“ angehören, vereinigten ſich mit ihren Familienangehörigen zu einem Winterfeſt in den Germanigſälen. etriebszellenobmann Heckmann und Abtei⸗ lungskommandeur Major Pickert dankten in ihren Anſprachen der Gefolgſchaft für ihre Mit⸗ arbeit am Aufbauwerk des Vaterlands und gaben dem Wunſche Ausdruck, daß auch im neuen Jahre jeder einzelne ſich mit Eifer und Pflichterfüllung der n geſtellten Aufgaben widmen werde. Eine bunte Unterhaltung ließ die Stunden im Fluge vergehen. Das Doppel⸗ quartett der„Liederhalle“ durfte für die zum Vortrag gebrachten Lieder ſtärkſten Bei⸗ fall nd Ein Humoriſt ſorgte für eine anhaltende Betätigung der Lachmuskeln und auch bei dem von Gefolgſchaftsmitgliedern 3 2 0 Bei Schlaflosigkeit das wirtſame, unſchädliche u. preiswerte Jolarum. Schlechter Schlaf zermürbt. Quälen Sie ſich nicht länger! Keine Nachwirkungen. Vackung 18Tabl. M. 1. 26 l. d. Apothele, erzlich gelacht. Zum Abſchluß des Abends ur Aufführung fi man noch eifrig dem Tanz. 40jähriges Dienſtjubiläum. Der Stellwerks⸗ meiſter Adam Bock, Mannheim⸗Neckarau, Neuer Rangierbahnhof, feiert am Donnerstag, den 13. Januar, ſein 40jähriges Dienſtjubiläum bei der Reichsbahn. Wir gratulieren dem Ju⸗ bilar auf das herzlichſte. 72. Geburtstag. Frau Margarete Nikolaus Wwe., Mittelſtraße Wa, feiert am Donnerstag, den 13. Januar, in geiſtiger Friſche ihren 72. Geburtstag. Wir gratulieren. VSRGISS DAS NICHT SEL DEINEM OpEER * ebrachten Luſtſpiel wurde So wird in Zukunft die Altmaterialſammlung in unſerer Stadt durchgeführt Nach der jetzt erfolgten Neuregelung der Altmaterialſammlung kommen die Sammler mit der grünen Binde nicht mehr zu den einzelnen Haushaltungen ſelbſt, ſondern monat⸗ lich ein⸗ bis zweimal zu den Hausleitern der Partei bzw. Hauswaltern des Reichsluftſchutz⸗ bundes. Wir bitten die Hausfrauen, das ſich laufend anſammelnde Altmaterial dem Haus⸗ leiter zu übergeben, der es in geeigneten Sammelbehältern aufbewahrt und dem Händ⸗ ler gegen Bezahlung ausgehändigt. Nachſtehend nennen wir die Händler mit den zugeteilt. Bezirken Arlt Johann, Peſtalozziſtraße 27... Breitner, Joſef, Adlerſtraße 62. Sn Chriſtoffel, Jakob, Neudorfer Straße 62 Dieter, Peter, Hinterer Riedweg 57. ihiitonh. anz, uühuß, gu, dner, Peter, Hinterweg 16. iſch, Anton, Glücksbergweg 82. del, Guſtav, Schanzenſtraße 9a. „„ ch, Robert, Neckarvorlandſtraße 36. g, Friedrich, Kreisſtraße 146 „Bernhardt, Fahrlachſtraße 10.. dorf, Kilian, Hinterer Riedweg 141 en adt, Emil, Niederfeldſtraße 17. fel, Michael, Hinterer Riedweg 41. he, Florian, Birkenauer Straße 26.. mim, Peter, Waldhofſtraße 83. udtmeiſter, Herm., Otterſtadter inle, Johann, Stockhornſtraße 23. inmann, Luiſe, Fröhlichſtraße 55. olf, Karl, Kleine Straße 11. . nk, Heinrich, Lortzingſtraße 43. ——+ 29 8 — S — ⏑ ‚— ο ‚ ⏑ SeS ι SSeDοαιαι⏑αDο S2 D½ ⏑ ⏑ 0 ——————————— S — a ———— +⏑]ᷓ. a e e S5GOOGGOG⏑οοοe Sα 2- .Ortsgr. Str. 12 Sollte das Altmaterial von dem zuſtändigen ſo bitten wir den Hausleiter der Partei bzw. Hauswalter des RèB., dem Propaganda⸗ leiter der zuſtändigen Ortsgruppe⸗hiervon Meldung zu machen. Erlenhof, Süd, Grenze Gartenfeldſtr. Wohlgelegen und Bäckerweg 55 Rheintor Friedrichsfeld und Seckenheim „ Humboldt⸗Oſt, Gr. Lortzing⸗Waldhofſtr. 5 Plankenhof Platz des 30. Jan. und Schlachthof. 5 Bismarckplatz Friedrichspark 5 Sandhofen und Siedlung 5 Waſſerturm 3 Luzenberg u. Neueichwald, ſüdl. Waldſtr. 4 Neckarſpitze Waldpark Feudenheim-Weſt und Ilvesheim „ Feudenheim⸗Oſt und Wallſtadt 3 Deutſches Eck 0 3 aldhof u. Neueichwald, nördl. Waldſtr. „ Jungbuſch 3 Neckarau⸗Süd 4 Erlenhof⸗Nord, Grenze Gartenfeldſtr. Käfertal und Siedlung Humboldt⸗Weſt, Gr.Lortzing⸗Waldhofſtr. 5 Rheinau 5 Lindenhof 5 Strohmarkt 5 Neckarau⸗Nord 5 Neckarſtadt⸗Oſt * Almenhof⸗Neuoſtheim Sammler nicht regelmäßig abgeholt werden, Das Kreispropagandaamt: gez.: Fiſcher. Was Sandhofen zu berichten weiß Groaſſer ſpendete Freude/ Der Männergeſangverein begeht ſein 60. Jubiläum Die NSG„Kraft durch Freude“ hatte für einen bunten Abend Groaſſers Varieté⸗ Bühne mit ihrem ſtimmungsyollen künſtleri⸗ ſchen Programm verpflichtet. Meiſter Groaſſer zeigte mit ſeinem Euͤſemble luſtige Zaubereien und ſonſtige Künſte. Groaſſer ſagte an dieſem bunten Abend ſelbſt an. Er ſpann altes und auch junges Garn, aber nur erſte Qualität. Es war ein vergnüglicher Abend im hieſigen Mor⸗ genſternſaal, bei dem die Gekommenen ihren Entſchluß nicht zu bereuen brauchten. Die Mitglieder des Männergeſangvereins 1878 waren im Lokal zum„Adler“ zur dies⸗ jährigen Generalverſammlung verſammelt. Sängerführer Adam Michel erinnerte an die kommenden Aufgaben und dankte allen Mit⸗ gliedern für ihre treue Mitarbeit. Eine beſon⸗ dere Betonung fand die Tatſache, daß der Män⸗ nergeſangverein in dieſem Jahr auf ſein 60jähriges Beſtehen zurückblicken kann. In den ſechs Jahrzehnten iſt die älteſte Sängergemein⸗ ſchaft Sandhofens ſtets ihrer Aufgabe gerecht geworden. Der unter Leitung von Chormeiſter Karl Rinn ſtehende ſingſtarke Männerchor be⸗ abſichtigt, in einer Liedfeierſtunde zu ge⸗ gebener Zeit das 60jährige Jubiläum würdig zu begehen. Die nahm in allen Teilen einen flotten Verlauf. Die Krieger⸗ und Soldatenkameradſchaft Sandhofen hatte im Gaſthaus zum Waldhorn einen Appell, bei welchem Rückſchan gehalten wurde. Kameradſchaftsführer J. Wernz ſtreifte auch die Beſichtigung der Kaſernen der neuen Wehrmacht in Seckenheim, die auf alle Kame⸗ raden ſtarken Eindruck gemacht hatte. In ge⸗ wohnter Weiſe war man nach dem Appell noch lameradſchaftlich beiſammen. Anordnungen der NSDAP Kreisleitung der NSDAP Mannheim, Rheinstraße 1 An alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim Die Propagandaleiter haben am Freitag, 14.., zwiſchen 10 und 12 und 16 und 18 Uhr das Propa⸗ gandamaterial(Wille und Weg, Neues Volk, Redner⸗ und Informationsmaterial und Schulungsbrief) auf der Kreisleitung abzuholen. Termin muß eingehalten werden. Kreispropagandaamt. Ortsgruppen der NSDAP Lindenhof. 13.., 20.30 Uhr, Hausleiterbeſprechung im„Rheinpark“. Waſſerturm. Freitag, 14.., 20.30 Uhr, findet der Dienſtappell der Ortsgruppe in der Rennwieſen⸗Gaſt⸗ ſtätte ſtatt. Teilzunehmen haben alle Politiſchen Leiter und Anwärter ſowie alle Walter der DAß und NSV. Anzug: Dienſtanzug, Nichtuniformierte mit Hakenkreuz⸗ armbinde. Antreten pünktlich 20.15 Uhr. Platz des 30. Jannar. Der Dienſtappell unſerer Ortsgruppe findet am 14.., 20.15 Uhr, im Verſteige⸗ rungsſaal des Städt. Leihamts ſtatt. Es haben zu erſcheinen: Sämtliche Politiſchen Leiter und Anwärter, ſowie alle Walter und Warte der DAß und NSV. Dienſtuniform. Ausweiſe mitbringen. Erlenhof. 14.., 20.15 Uhr, Dienſtappell der Politi⸗ ſchen Leiter, Anwärter, Walter und Warte im Kaiſer⸗ garten. Erlenhof. 14.., 20.15 Uhr, im Kaiſergarten, Zehnt⸗ ſtraße, Lichtbildervortrag„Die deutſche Wehrmacht“. Almenhof. Am Montag, 17.., 20.15 Uhr, im Schlachthofreſtaurant, Seckenheimer Anlage, erweiterte Mitgliederverſammlung, an der außer den Parteige⸗ noſſen auch die Parteianwärter, die Walter und Warte der NS und DAß und die Walterinnen der NS⸗ Frauenſchaft teilzunehmen haben. Ilvesheim. Am Montag, 17.., 20 Uhr, im Partei⸗ heim Beſprechung der Politiſchen Leiter. Erſcheinen eines jeden unbedingte Pflicht. Platz des 30. Januar. Der Dienſtappell der Orts⸗ gruppe Freitag, 14.., 20.15 Uhr, im Verſteigerungs⸗ ſaal des Städt. Leihamtes. Es haben zu erſcheinen ſämtliche Politiſchen Leiter und Anwärter, ſowie alle Walter und Warte der DAß und NSV. Dienſtuniform, Ausweiſe mitbringen. Neckarau⸗Süd. Am 17.., 20.30 Uhr, Mitgliederver⸗ ſammlung im„Filmpalaſt“, Friedrichſtraße. Es ſpricht Pg. Müller, Weinheim, über das Thema:„Ausrich⸗ tung der Parteigenoſſen für das kommende Kampf⸗ jahr“. Pflicht für Pg., SA und die Mitglieder der Gliederungen und Formationen. Dienſtanzug. NS⸗Frauenſchaft Achtung Propagandareferentinnen! 13. Beſprechung in J. 9, 7. Friedrichspark. 13.., 20 Uhr, Nähabend und Chor⸗ ., 15 Uhr, probe in D 4. Ferner wichtige Beſprechung aller Zel⸗ lenfrauenleiterinnen. Wallſtadt. 13.., 20 Uhr, Heimabend im Schulhaus. Strohmarkt. 14.., 20.15 Uhr, nehmen die Frauen an der Mitgliederverſammlung der NRSDaAp im Ball⸗ haus teil. Erſcheinen iſt Pflicht. Seckenheim. 13.., 20 Uhr, Heimabend im Heim. Abt. Jugendgruppe Lindenhof., 13.., 20 Uhr, Heim⸗ abend im BDM⸗Heim in der Dieſterwegſchule. Wohlgelegen. 13.., 20 Uhr, im„Durlacher Hof“ Stab⸗, Zellen⸗ und Blockfrauenleiterinnen⸗Beſprechung. Erſcheinen iſt Pflicht. Abteilung Jugendgruppe Deutſches Eck und Innenſtadt. Donnerstag 20 Uhr: Heimabend in L 9, 7. Erſcheinen unbedingt Pflicht. Lindenhof. Donnerstag 20 Uhr: Heimabend in der Eichelsheimerſtraße. Neckarſtadt⸗Oſt. Donnerstag 20 Uhr: Heimabend in der Wohlgelegenſchule. Achtung, Jugendgruppenführerinnen. Die Führerin⸗ nen nehmen an den obigen Heimabenden die An⸗ meldung für den Pflichtſamariterkurs entgegen und ſenden die namentliche Aufſtellung ſofort an die Ge⸗ ſchäftsführerin Frau Maria Kobberger, Mannheim, 8 1, 9. Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung Mannnelm. Rheinstr. 3 Kreisjugendwaltung Am Freitag, 14. Jan., 18 Uhr, findet eine wichtige Beſprechung der Ortsjugendwalter des Stadtgebietes Mannheim ſtatt. Erſcheinen iſt unbedingte Pflicht. Ortswaltungen Neckarſpitze. Am Donnerstag, 13.., Verſammlung im„Schwarzen Lamm“, 20 Uhr. Erſcheinen iſt Pflicht. Neckarau. Am kommenden Freitag, 14.., ſpricht im Gemeindehaus in Mannheim⸗Neckarau Dipl.⸗Ing. Hch Geſell, Schriftleiter(Berlin) über Deutſche Roh⸗ und Werkſtofſſe aus deutſcher Ar⸗ beit mit praktiſchen Beiſpielen und Lichtbildern, Fer⸗ ner Filmvorführung: Silberner Segen des Meeres. Eintritt zu 30 Rpf. für Staatsjugend und Wehrmacht 10 Rpf., zu haben bei der Koß⸗Geſchäftsſtelle Göppin⸗ ger, Fiſcherſtraße 1, ſowie bei den Kdß⸗Betriebswarten und DAF⸗Zellenwaltern und Koß⸗Geſchäftsſtelle Lui⸗ ſenſtraße 46. Kraft. ahreude Abt. Reiſen, Wandern, Urlaub Wer hat Urlaub in der Zeit vom 16.—23..? In dieſer Zeit führt die NSG„Kraft durch Freude“ eine Schifahrt in das Walſertal zum Preiſe von RM. 48.50 durch. In dieſem Preis iſt enthalten: Fahrt mit Om⸗ nibus hin und zurück, Unterkunft und volle Verpfle⸗ gung, ſowie Schikurs. Anmeldungen raſcheſtens er⸗ beten. Die Schneeverhältniſſe im Walſertal ſind ſehr gut. Achtung! Sonderzug nach Stuttgart. Der Sonderzug nach Stuttgart am kommenden Sonntag, den 16.., fällt aus, da die Teilnehmerzahl infolge der außer⸗ ordentlich ungünſtigen Witterung nicht erreicht wurde. Die bereits gekauften Karten bitten wir noch im Laufe dieſer Woche an die Vorverkaufsſtellen gegen Rückzah⸗ lung des Betrages zurückzugeben. Bum Winterſport in den Schwarzwald am kommen⸗ den Sonntag, 16. Januar, mit Omnibus auf den Ruheſtein. Abfahrt ab Paradeplatz.30 Uhr. Karten zu.— RM. ſind erhältlich nur bei Geſchäfts⸗ ſtelle 1, P 4,—5, Zimmer 11, und Omnibusgeſell⸗ ſchaft Klingler, o 6, 5. Achtung, Winterurlanber! Winterurlaubsfahrten werden noch in ſehr großer Anzahl mit Omnibus und Bahn durchgeführt und zwar nach dem Schwarzwald, Allgäu, Walſertal, Oberbayern und Berlin. Beforgen Sie ſich koſtenlos das reichhaltige Winterurlaubspro⸗ gramm bei den Geſchäftsſtellen und Ortswarten. Nachmittagswanderung am kommenden Sonntag in die Umgebung Mannheims. Treffpunkt: 15 Uhr Adolf⸗ Hitler⸗Brücke(Reckarſtadtſeite). Abt. Feierabend Gaſtſpielreiſe der Dentſchen Varieté⸗Bühne Groaſſer. 13..: Edingen, Schloßwirtſchaft; 14..: Schriesheim, „Zur Pfalz“; 15..: Hockenheim,„Roſe“. Karten je⸗ weils bei der zuſtändigen Kd⸗Geſchäftsſtelle. Abteilung Kulturgemeinde Am Dienstag, 18.., ſpielt in der„Harmonie“ um 20.15 Uhr das„Quartetto di Roma“ italieniſche Kam⸗ mermuſik. Preiſe: Mitglieder der MaG RM..60,.90, .10,.50; Nichtmitglieder RM..00,.30,.50,.70. Vorverkauf: KoF⸗Betriebswarte und ⸗Geſchäftsſtellen P 4, 4½, Langſtraße 39a, Tatterſallſtraße 37, Völkiſche Buchhandlung, Zigarrenkiost Schleicher, Tatterſall, Muſithäuſer: Heckel, Pfeiffer, Kretzſchmann. Abt. Volksbildungswerk Am Donnerstag, 20.., findet in der„Harmonie“, um 20.15 Uhr, ein Lichtbildervortrag über„Das unbe⸗ kannte Spanien“ von Kurt Hielſcher(Berlin) ſtatt. Preiſe:; RM..20,.80,.50,.30. Vorverkauf: Koß⸗ Betriebswarte und ⸗Geſchäftsſtellen P 4, 4½, Lang⸗ ſtraße 39a, Tatterſallſtraße 37, Völk. Buchhandiung, Zigarrenkiost Schleicher(Tatterſall), Muſithäuſer: Hek⸗ kel, Pfeiffer, Kretzſchmann. Vortrag:„Oſtpreußen und Polen“. Ueber dieſes Thema ſpricht mit Lichtbildern am Freitan, 14. Jan., 20.15 Uhr, in der Aula der ehem. Handelshochſchule, A 4, 1, Dr. Helmut Frank, Karlsruhe. Die Ver⸗ anſtaltung wird in Gemeinſchaft mit der Verwaltungs⸗ akademie durchgeführt. Für Inhaber der Hörerkarte der Volksbildungsſtätte und der Verwaltungsakademie iſt der Eintritt frei, Gaſthörer zahlen 20 Pf. Eintritt. Karten an der Abendkaſſe, Fotokreis für Anfünger. Fortſetzung des Arbeits⸗ kreiſes am Mittwoch, 19.., in der Peſtalozziſchule ⸗A (Handarbeitsſaal). Linolſchnitt. Fortſetzung am Donnerstag, 13.., 20.15 Uhr, in der Peſtalozziſchule A. Handweben. Fortſetzung am Donnerstag, 13.., 20.15 Uhr, in der Peſtalozziſchule A. Sport für jedermann Donnerstag, den 13. Jannar Allgem. Körperſchule. Offener Kurs für Frauen und Männer: 20—21.30 Uhr Schillerſchule, Neck, Uebergang. — Betriebsſportkurſe: 17.30—19 Uhr Stadion, Gym⸗ naſtithalle: Joſ. Vögele AG. 18—19.30 Uhr Eliſabeth⸗ ſchule: Hch. Jacobi. 19—21 Uhr Schillerſchule A: Mohr & Federhaff. 16—18 Uhr Bad. Hof, Rheinau: Chem. Fabrit Buckau. 18—20 Uhr Peſtalozziſchule B: Kohlen⸗ kontor Weyhenmever. 20—21.30 Uhr Dieſterwegſchule: Hch. Lanz Ac. 18—19 Uhr Schillerſchule: Deutſche Aſbeſt⸗Werke.— Fröhl. Gymnaſtik und Spiele. Offene Kurſe für Frauen und Mädchen: 20—21.30 Uhr Hum⸗ boldtſchule. 20—21.30 Uhr Feudenheimſchule, 20—21.30 Uhr Wohlgelegenſchule. 20—21 Uhr Schwetzingen, Lo⸗ kal„Backmulde“.— Betriebsſportkurſe: 18.30—20 Uhr Humboldtſchule: Hutchinſon. 18—19.30 Uhr Dieſterweg⸗ ſchule: Hch. Lanz AG. 20—21.30 Uhr Uhlandſchule: Kaufhaus Hanſa.— Kindergymnaſtik: 17—17.45 Uhr Humboldtſchule. 17.45—18.30 Uhr Humboldtſchule.— Schwimmen. Betriebsſportlurſe: 21.30—23 Uhr Städt. Hallenbad, Halle III: Acch und Kaufhaus Vetter.— Schi⸗Gymnaſtit. Ofſener Kurs für Frauen und Män⸗ ner: 20—21.30 Uhr Peſtalozziſchule, Eingang Otto⸗Beck⸗ ſtraße.— Reiten. Offener Kurs für Frauen und Män⸗ ner: 18—19 Uhr Städt. Schlacht⸗ und Viehhof. Kleine Wirtschaftsecke fnhein-Malnische Abendbörse Still An der Abendbörſe war das Geſchäft auf allen Marktgebieten überaus klein. Der Ordereingang hatte nur geringen Umfang, wodurch auch der berufsmäßige Handel keine Unternehmungsluſt bekundete. Die Grund⸗ ſtimmung war, obwohl die Kurſe gegenüber dem Ber⸗ liner Schluß zwar wenig verändert aber meiſt ½ Prozent darunter notiert wurden, unverändert freund⸗ lich. Montanpapiere blieben gut behauptet, nur Rhein⸗ ſtahl /½ Prozent niedriger mit 149. Die Farbenaktie bröckelte/ Prozent auf 164½ und Scheideanſtalt wei⸗ ter auf 255(255½) ab. Auf den übrigen Marktgebieten waren die Kurſe überwiegend nom. Am Rentenmarkt zogen 4½proz. Baden von 260 auf 98¼(98½) an, im Freiverkehr ſtellten ſich Rentenbank-Ablöſungsſcheine auf 93/—94 und Kommunalumſchuldung auf unver⸗ ändert 95.15. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 12. Jan. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Januar.42¼½; März.52½ Br.; Mai.55; Juli.55. Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Januar 118⅛; März 116½; Mai 111½; Juli 109. Metalle Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei u. Zink Berlin, 12. Jan.(RM. per 100 Kito.) Ku pfer, Tendenz ſeſter: Januar mit Mai 54.50 nom. Brief, 54.50 Geld. Blei, Tendenz ſeſter: Januar mit Mai 21.75 nom. Brief, 21.75 Geld. Zink, Tendenz feſter: Januar mit Mai 20.25 nom. Brief, 20.25 Geld. 1 3 3 4 3 5 4. „Hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand Donnerstag, 13. Januar 1938 tetie badiſche ſeldungen 1000 Reichsmark Belohnung Eine Mitteilung zum Mord in Bruchſal * Karlsruhe, 12. Jan. Zur Mordſache Lieb, Bruchſal, teilt der Oberſtgatsanwalt beim Landgericht Karlsruhe nachträglich mit: Auf die Ergreifung des Täters bzw. ſach⸗ dienliche Mitteilungen, die zur Ergreifung des Täters führen, hat der Oberſtaatsanwalt beim Landgericht Karlsruhe eine Belohnung von 1000 Reichsmark ausgeſetzt. Es wird ausdrücklich hervorgehoben, daß die Be⸗ lohnung nur für Mitteilungen aus der Bevöl⸗ kerung beſtimmt iſt, und daß Beamte, zu deren Aufgabenbereich allgemein die Verfolgung und Aufklärung ſtrafbarer Handlungen gehört, auf ſie kein Anrecht haben, daß über die Zuerken⸗ nung der Belohnung ſowie über deren Vertei⸗ lung unter mehrere Perſonen der Oberſtaats⸗ anwalt beim Landgericht Karlsruhe unter Aus⸗ ſchluß des Rechtsweges nach freiem Ermeſſen entſcheidet. Das erſte SA⸗Denkmal in Baden * Karlsruhe, 12. Jan. Die Stadt Sin⸗ gen a. H. hat unter den badiſchen und in Ba⸗ den geborenen Bildhauern einen Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die Errich⸗ tung eines SA⸗Denkmals ausgeſchrieben, das am Rondell auf dem Kreuzenſteinplatz ſtehen ſoll, der nach der Denkmalsweihe„Platz der SA“ heißen wird. In plaſtiſcher Form ſoll die Idee der kämpfenden SA als Vortrupp der Bewegung zur Darſtellung gelangen. Es han⸗ delt ſich um das erſte ausgeſprochene SA-Denk⸗ mal in Baden. Die Preiſe betragen bis zu 950 Mark. Die Entwürfe ſind an das Bürgermei⸗ ſteramt Singen einzuſenden. Gauobmann Dr. Roth vor den Lehrern * Heidelberg, 12. Jan. Am Mittwoch⸗ nachmittag verſammelten ſich in der Aula der neuen Univerſität die Lehrer des Kreiſes Hei⸗ delberg zu einer aroßen Tagung. Nach Begrü⸗ ßung der Erſchienenen durch den Kreisleiter ſprach der Gauobmann der DAß, Pg. Dr. Roth, über die Aufgaben der Partei, die er u. a. da⸗ hin kennzeichnete, daß ſie die große Erziehungs⸗ aufgabe für das Volk zu leiſten habe, damit Volk und Regierung einig in ihren Grund⸗ anſchauungen ſeien und das Volk die aus der einheitlichen Auffaſſung erlaſſenen Verordnun⸗ gen und Geſetze begreife, daß weiterhin neben der ſtarken Fauſt, wie ſie die Wehrmacht für das Volk bedeute, auch die ſtarke Seele der Nation ſtehe. Straßenräuber als Sittlichkeitsverbrecher * Karlsruhe, 12. Jan. Der 43 Jahre alte ledige erheblich vorbeſtrafte L. Stürm⸗ linger aus Würmersheim wurde im Dezem⸗ ber 1927 zu ſieben Jahren Zuchthaus wegen ſchweren Raubs verurteilt. Er iſt einer der drei Knielinger Straßenräuber, die um die Mittags⸗ zeit des 1. April 1927 einen Kaſſenboten der Zelluloſefabrik Maxau überfielen und ihm 21000 Mark Lohngelder abnahmen. Stürmlin⸗ ger wurde im Jahre 1934 aus der Strafanſtalt Bruchſal entlaſſen und hat ſich in der Zeit von 1935 bis 1937 in ſeiner Wohnung und in ſei⸗ ner Gartenhütte in Karlsruhe in ſieben Fällen an Mädchen im Alter von acht bis vierzehn Jahren unſittlich vergangen. Die Karlsruher Jugendſchutzhammer verſagte dem Schwerver⸗ brecher mildernde Umſtände und verurteilte ihn zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverluſt. Das nächſtemal Sicherungsverwahrung urg, 12. Jan. Mit 21 Vorſtrafen belaſtet, ſtand der 37 Jahre alte Georg Oechsle erneut vor dem Richter. Bei ſeinen Straf⸗ taten handelte es 15 um Betrug im Rückfall, Diebſtahl im Rückfall und um Unterſchlagung. Die Strafe lautete auf ein Jahr drei Monate Zuchthaus, 50 RM Geldſtrafe und drei Jahre Ehrverluſt. Drei Monate und fünf Tage ſowie die Geldſtrafe gelten durch die Unterſuchungs⸗ haft als verbüßt. Das Gericht ließ den An⸗ — nicht darüber in Zweifel, daß dieſe Strafe die letzte Station vor der unvermeid⸗ lichen Sicherungsverwahrung iſt. Rund um die Buchfront von 15 filometern Lehrreicher Spaziergang durch die Badiſche Landesbibliothek/ Dokumenke der Kullur am Oberrhein Karlsruhe, 12. Jan. Das Land Baden beſitzt eine Einrichtung, die angeſichts ihrer über⸗ ragenden kulturellen Bedeutung in der großen Oeffentlichkeit noch viel zu wenig bekannt iſt. Wir meinen die Badiſche Landesbibliothek am Friedrichsplatz in Karlsruhe. Gar manche, die nach der Gauhauptſtadt kommen, ſuchen und finden wohl das ehemalige Sammlungsgebäude, Verkehrsverein im Einvernehmen mit dem Reichspropagandaamt Baden ſeit einer Reihe ovn Monaten durchführt, die Schriftleiter die Möglichkeit erhielten, die Badiſche Landes⸗ bibliothek in ihrem Aufbau, Zweck und Ziel näher und anſchaulich kennen zu lernen Direk⸗ tor Dr. Friedrich Lautenſchlager über⸗ nahm dabei die Führung und gab in eingehen⸗ den Darlegungen intereſſante Aufſchlüſſe, zu⸗ Alte Bauernhäuser am Rande der Großstadt: Der Scharhof bei Sandhofen, eines unserer ältesten Ge- bäude der Umgebung wiſſen aber nicht, daß darin ſchon längſt ein In⸗ ſtitut von unſchätzbarer Wichtigkeit, eine mäch⸗ tige Fundgrube für alle Wiſſensgebiete und nicht zuletzt für unſere heimatliche Forſchung, »Unterkunft gefunden hat. Darauf hinzuweiſen, iſt eine dankbare und ſelbſtverſtändliche Pflicht der Preſſe. Es war deshalb lebhaft zu begrüßen, daß in der Reihe der Preſſebeſichtigungen, die der Karlsruher Zeichnung von Edgar John nächſt über die Aufgabe des Inſtituts als wiſſenſchaftliche Bildungsbiblio⸗ thek für das Land Baden. Es verſorgt unentgeltlich nicht nur die Be⸗ wohner der Landeshauptſtadt, ſondern auch die draußen im Land vom Bodenſee zum Main mit dem literariſchen Schriftgut für allgemeine, wiſſenſchaftliche und berufliche Weiterbildung. Die Landesbibliothek unterſcheidet ſich von ihren Schweſtern, den Univerſitäts⸗ und Hoch⸗ Der Gautag 1938 ⸗noch größer vom 18.—20. März in der Gauhauptſtadt/ Wieder eine Großkundgebung Karlsruhe, 12. Jan. In einer erſten vor⸗ bereitenden Sitzung unter Leitung von Gau⸗ organiſationsamtsleiter Kramer wurde mit⸗ geteilt, daß der diesjährige Gautag in der Zeit vom 18. bis 20. März in der Gauhauptſtadt ſtattfindet. Der ſtellvertretende Gauleiter Röhn machte hierzu einige grundſätzliche Ausführungen. Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Nachrichten * Straßenreinigung bei Schneefällen. Anläß⸗ lich der letzten Schneefälle und des darauf⸗ folgenden Tauwetters konnte die Feſtſtellung gemacht werden, daß der Schnee von vielen Hauseigentümern nach der Straßenmitte ge⸗ fegt wurde, anſtatt ihn wegzubringen. Oft wurde auch der Kehricht einfach in die Straßen⸗ ſinklaſten gekehrt. Das ee macht ausdrücklich darauf aufmerkſam, daß dieſe Art und Weiſe der Straßenreinigung bei Schnee⸗ fällen unſtatthaft iſt. Der Schnee iſt vielmehr umgehend abzuführen. Gegen Zuwiderhand⸗ lungen wird in Zukunft ſtrafend eingeſchritten. * Ein Gruß an die Saar⸗Feuerwehren. An⸗ läßlich des Gedenktages der Saarabſtimmung — 13. Januar 1938— hat die Feuerlöſchpolizei Ladenburg an die Wehrführer Oberbrand⸗ meiſter Hafner in Fürſtenhauſen/ Saar, Haupt⸗ brandmeiſter Ernſt Uhl in St. Ingbert und Hauptbrandmeiſter Luitpold Hafner in Groß⸗ Roſſeln ein Schreiben folgenden Inhalts ge⸗ ſandt:„In Dankbarkeit gedenken wir des Ta⸗ ges, an dem Ihr, liebe Brüder von der Saar, der Welt gegenüber das Zeugnis Eurer echten deutſchen Geſinnung und Treue zum deutſchen Volk und ſeinem Führer Adolf Hitler durch Abgabe des Stimmzettels in ſo überwältigen⸗ der Weiſe zum Ausdruck brachtet. Wir, Eure Kameraden der Ladenburger Wehr, begrüßen und beglückwünſchen Euch in Erinnerung dieſes Tages auf das herzlichſte und geloben unver⸗ brüchliche Treue zum Führer und zu unſerem Vaterland, das nur Deutſchland iſt. Grüßen Sie alle Kameraden der dortigen Wehr von allen Ladenburgern.“ Edingen berichtet * Groaſſer⸗Abend. Auf das heute, Donners⸗ tag abend im Saale der Schloßwirtſchaft ſtatt⸗ findende Varieté⸗Gaſtſpiel der Truppe Groaſſer wird nochmals hingewieſen. NUeues aus Schriesheim * Bringt die Leitungen in Ordnung! Es wird nochmals daran erinnert, daß ſämtliche Beſitzer elektriſcher Licht⸗ und Kraftanlagen, welche die bei der Reviſion im vergangenen Jahr feſtgeſtellten Mängel noch nicht beſeitigen ließen, dies ſofort nachzuholen haben. Die In⸗ ſtandſetzungsmeldungen ſind bis ſpäteſtens 25. Januar 1938 beim Bürgermeiſteramt mit der Unterſchrift des hierfür beauftragten In⸗ ſtallateurs abzugeben. * WHW⸗Ausgabe. Am Freitag, 14. Januar, werden in der Geſchäftsſtelle des Winterhilfs⸗ werks im Horſt⸗Weſſel⸗Haus Kohlen⸗ und Bri⸗ kett⸗Gutſcheine für die Gruppen—F von 13—16 Uhr ausgegeben. W Nach dem Willen des Gauleiters werden die Gautage in Baden in jedem Frühjahr durch⸗ geführt. Sie ſchließen die Winterarbeit der Partei, die ſich vornehmlich in geſchloſſenen Räumen abſpielt, ab und bilden den Auftakt für die großen Veranſtaltungen unter freiem Himmel im Sommer ſowie für die Kreistage. Dieſe Kreistage, jeweils am Sitz der Kreisleitung, gewinnen immer mehr an Be⸗ deutung. Mit ihnen ſollen die örtlichen tra⸗ ditionellen Feſte und Feiern verbunden wer⸗ den. Damit erhält der Kreistag den Charakter eines alle Volksgenoſſen vereinigenden Volks⸗ feſtes. Der Gautag 1938 wird wiederum in den aus der Kampfzeit überlieferten Formen— Auf⸗ marſch, Großkundgebung und Sondertagungen der Gliederungen gehören dazu— ſtattfinden, aber in noch größerem Rahmen als im Jahre 1937. Der Ort des Gautags iſt und bleibt die Gauhauptſtadt als politiſcher und kultureller Mittelpunkt am Oberrhein und als Sitz des Gauleiters und Reichsſtatthalters. Gauorganiſationsamtsleiter Kramer ſkiz⸗ zierte den vorausſichtlichen Ablauf des Gau⸗ tags. Den Höhepunkt bringt der Sonntag, der 20. März, mit der traditionell gewordenen Füh⸗ rertagung, der Großkundgebung auf dem Feſt⸗ halleplatz, zu der wieder einer der führenden Männer aus dem Reich erwartet wird, und an die ſich der Marſch durch die Stadt mit Vorbei⸗ marſch am Adolf⸗Hitler⸗Platz anſchließt. Das Programm für die beiden erſten Tage ſieht u. a. vor: Außer den Sondertagungen der Gliede⸗ rungen Einbringung der Fahnen und Stan⸗ darten der Formationen, Ueberreichung der Preiſe für die Sieger des Piſtolenwettkampf⸗ ſchießens auf dem letzten Reichsparteitag, vor⸗ ausſichtlich eine Ausſtellung, Einweihungen von Gebäuden der Parteigliederungen, Theater⸗ aufführung, Großkonzerte. Verbunden mit dem Gautag wird ein großes Volksfeſt in der ſtädti⸗ ſchen Markthalle. ſchulbibliotheken, einmal darin, daß ſie die Er⸗ werbung der engeren gelehrten Fachveröffent⸗ lichungen ausſchließt und dafür die zuſammen⸗ faſſenden Werke der Wiſſenſchaft und das volks⸗ verbundene Schrifttum beſonders pflegt. Sie unterſcheidet ſich zum anderen von ihnen da⸗ durch, daß ſie auch unbeſtimmte Beſtellungen annimmt und dieſe Beſteller weitgehend berät. Für badiſche Forſchung Die Bereitſtellung reiner Unterhaltungs⸗ literatur dagegen iſt nicht ihre Aufgabe, ſon⸗ dern die der Volksbüchereien. Weitere Aufgabe und Pflicht iſt vielmehr, wie ſchon der Name beſagt, das geſamte Schrifttum über das Land Baden zu ſammeln und bereit zu hal⸗ ten. Damit wird die Badiſche Landesbibliothek zur nieverſiegenden Quelle für alle, die im Dienſte der badiſchen Landes⸗ und Volkstum⸗ erforſchung, der Heimat⸗ und Landesgeſchichte ſich heute in geſteigerter Zahl an ihre Mithilfe wenden. Es iſt die Abſicht des Direktors Dr. Lautenſchlager, dieſe Aufgabe der Landes⸗ bibliothek auf den ganzen oberrheiniſchen Raum zu erweitern. Schließlich wird alles Schriftgut aus dem Lande Baden geſammelt, bereitgehalten und in die Zukunft weitergegeben. Das literariſche Schaffen der Bade⸗ ner, die kulturelle Tätigkeit des badiſchen Ver⸗ lags und der badiſchen Druckereien findet ſo im Schoße der Landesbibliothek ihren dauernden Niederſchlag. Das am 1. April 1936 in Kraft getretene Geſetz über die Verpflichtung zur Ab⸗ gabe eines Freiſtücks aller im Lande Baden ver⸗ legten oder gedruckten Schriften an die Badiſche Landesbibliothek erleichtert dieſe Sammelauf⸗ gabe. Der Verleger leiſtet damit einen Beitrag zu einer gemeinſchaftlichen Kulturaufgabe der deutſchen Bibliotheken. Er wird darin eine gern zu erfüllende Pflicht erblicken. Die Beſtände der Landesbibliothel Wir zählen heute einen Geſamtbeſtand von 354 146 Buchbinderbänden. Dieſe würden ne⸗ beneinandergereiht eine über 15 Kilometer lange Buchfront ergeben. Darunter ſind bald 50 000 Bände badiſcher Schriften, 13 000 badiſche Zeitungsbände, 1316 wertvolle Wiegendrucke. Die Handſchriftenabteilung umfaßt 5000 Hand⸗ ſchriften, zum Teil von internationalem wiſſen⸗ ſchaftlichen Ruf. Dazu kommt ein im Ausbau befindliches badiſches Dichterarchiv. Wir haben im ganzen das Ergebnis jahrhundertelanger Sammelarbeit vor uns. Ihre Anfänge gehen zurück auf die fürſtliche Privatbibliothek der badiſchen Markgrafen in Pforzheim bis ins Jahr 1500. Dort wird ſie bereichert um die Stiftung der Gelehrtenbiblio⸗ thek Fohannes Reuchlins(1522) und die Er⸗ werbungen wertvoller Handſchriften aus dem Kloſter Hirſau(1525). Das Walthari⸗Lied iſt unter ihnen. Die Erbteilung der badiſchen Markgrafſchaft im Jahre 1535 weiſt den einen Teil der Bücherei der bernhardiniſchen Linie zu. Er kommt nach Baden⸗Baden, ſpäter nach Raſtatt. Die Bücher der erneſtiniſchen Linie wandern mit der Verlegung der Reſidenz 1565 in die Durlacher Karlsburg. Kriegsnot am Oberrhein veranlaßt 1634 ihre teilweiſe Flucht nach Straßburg, 1674 die Rettung ins neutrale Ausland nach Baſel. Von dort kehrt die baden⸗ durlachiſche Sammlung erſt 1765 auf Rhein⸗ ſchiffen in die Heimat zurück, jetzt in die neue Reſidenz Karlsruhe, wo ſich nach dem Ausſter⸗ ben der Baden⸗Badener Linie die Raſtatter Sammlung 1771 wieder mit ihr vereinigt. Die Aufhebung der Männer⸗ und Frauen⸗ klöſter am Oberrhein, den Pflegeſtätten nicht nur der kirchlichen Wiſſenſchaften im Jahre 1803 und der Anfall der oberrheiniſchen welilichen und geiſtlichen Territurien an den neuen Staat Karl⸗Friedrichs(1806) bringen der Hofbiblio⸗ thek im Karlsruher Schloß ungeahnten Zu⸗ wachs, ſo die reichen Handſchriftenſchätze des Kloſters Reiche nau. Der unter fürſtlicher Fürſorge ſtetig wachſenden Bücherſammlung ſchuf Großherzog Friedrich I. in dem neuen Sammlungsgebäude am Friedrichsplatz, das von 1865 bis 1872 von Berckmüller erbaut wurde, Raum und Bewegungsfreiheit für Jahr⸗ zehnte. Aus der fürſtlichen Hofbibliothek wurde zu gleicher Zeit die ſtaatliche Landes⸗ bibliothek. »(Ein 2. Teil folgt.) fileine Diernneimer Racheichten * Neue Parteidienſtſtelle. Die Geſchäfts⸗ räume der NSDaAp befinden ſich ſeit einigen Tagen in dem der Gemeinde Viernheim ge⸗ hörigen Haus Bürſtädter Straße 18. * Amtswalter⸗Appell. Im Saale des„Deut⸗ ſcher Kaiſer“ fand dieſer Tage der erſte Amts⸗ walterappell der Gruppe des ReB ſtatt, an dem auch der Bezirksgruppenführer Pg. Moskopp (Bensheim) teilnahm. Nach Begrüßung durch den Gemeindegruppenführer Lammer wurde der verſtorbenen Amtswalter durch Erheben von den Sitzen gedacht. Es folgte eine längere Anſprache über die Aufgabengebiete. OLS⸗ ührer Moskopp ſprach ebenfalls über den uftſchutzgedanken im deutſchen Volk und über die erfolgreiche Tätigkeit der verſchiedenen Gruppen innerhalb des Kreisgebietes. Er dankte allen Amtsträgern für die bisher ge⸗ leiſtete Mitarbeit. „Hake Di. Die in ſetzende ſternber Bedar durch d gaben d iſt. 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Auch ſein Inhalt hat ſich gewandelt, weil jeder Inhalt im Wirken und Schaffen des Menſchen durch den Geiſt und durch die Idee geformt wird, die ihn trägt. Einſtmals hatte man für die Aufgaben und für die Arbeit der Schweſter den Ausdruck „Liebestätigkeit“. Allgemein⸗menſchliche, kari⸗ tative und kirchlich⸗religiöſe Motive bildeten den ethiſchen Grundwert im Wirken der Schweſter. Sie waren beſtimmend für das, was die Schwe⸗ ſtern taten, für die Art, wie ſie es taten und für die Ordnung und Führung des eigenen Lebens der Schweſtern. Schweſternſchaft mitten im Volk Der lebensbejahende und lebensgeſtaltende Wille des Nationalſozialismus hat die Schwe⸗ ſternſchaft mitten hinein in den Dienſt am Volk geſtellt, hat dieſen Be⸗ ruf zu einem der wichtigſten Träger des völki⸗ ſchen Lebens gemacht, gab ihm als höchſte und erhabenſte Verpflichtung: die Verpflichtung ge⸗ genüber dem Volksganzen, den Dienſt an der Gemeinſchaft. Er forderte von den Schweſtern die gemeinſame weltanſchauliche Ausrichtung, die Bejahung der Wirklichkeit, Aufgeſchloſſen⸗ heit für und Freude an den Dingen des Le⸗ bens und den Sinn für die ideellen und kultu⸗ rellen Werte, für alles Echte und Wahre, Ein⸗ fache und Erhabene, Kraftvolle und Heroiſche. So iſt das Wirken der Schweſter heute nicht mehr ein Ausfluß der Barmherzigkeit und der Mildtätigkeit. Die Arbeit gilt nicht mehr dem Kranken und Schwachen, ſondern ſie gilt dem Starken und Lebendigen. Sie gilt dem Leben ſchlechthin, im direkten und im übertragenen Sinne. Sie beginnt nicht erſt, wenn der Menſch der Hilfe bedarf, ſondern ſie ſetzt bereits ein an der Wiege des Kindes, dort, wo ſich das Leben formt und wo ſich Leben geſtaltet. Kein Wunder, daß die Schweſter heute mit⸗ ten im Dienſt des Hilfswerkes„Mutter und Kind“ ſteht, daß ſie in gleichem Maße Be⸗ treuerin der Mutter wie Beſchütze⸗ rin des Kindes iſt, daß ſie in mancher Ge⸗ meinde unſeres Vaterlandes der Mittelpunkt des Lebens in fürſorgeriſcher wie geſundheits⸗ pflegeriſcher Hinſicht geworden iſt. In ihrer Avpbeit liegt zu einem entſcheidenden Teil mit die Zukunft des Volkes. Sie iſt die Wahrerin und Hüterin des koſtbarſten Gutes, das eine Nation beſitzt, der Kinder. In ihrer Hand liegt mit die Antwort auf die Frage nach Beſtand und Wohlfahrt des Volkes, Geſundheit und Kraft der Nation, Männlichkeit und Stärke des Staates. Frohe Menſchen brauchen wir Eine ſolche Aufgabe kann in weiteſtem Um⸗ fang nur von fröhlichen, wirklich⸗ keitsnahen, naturverbundenen Menſchen gelöſt werden. Wer heute eine Schweſter in ihrer Tätigkeit betrachtet oder viel⸗ leicht an ſich ſelber den Segen deutſchen Schwe⸗ ſterntums verſpürt, der weiß, daß dieſe Arbeit von Menſchen verrichtet wird, die zwar dienen wollen mit allem Ernſt und aller Hingabefähig⸗ keit ihrer Seele, die aber in dem Wort Dienen keinen Ausdruck der Schwäche ſehen, ſondern einen Ausdruck der Kraft und des Lebens. Der weiß, daß dieſe Arbeit von Menſchen verrichtet wird, die nicht nur fröhlich ſind mit den Fröh⸗ lichen, ſondern die auch die Verzagtenmit Vertrauen und Fröhlichkeit erfül⸗ hen, die in ihrem Herzen jung und elaſtiſch ſind, die heiter und froh in dieſer ſchönen Welt ſtehen und ſich den Freuden und Schönheiten nicht ver⸗ ſchließen, ſondern gerade aus ihnen immer neu die Kräfte für ihren Volksdienſt ziehen. Der weiß auch, daß dieſe Arbeit von Menſchen ver⸗ richtet wird, die in ihrer Arbeit und in ihrer Tätigkeit einen entſcheidenden Faktor des tota⸗ len völkiſchen und ſtaatlichen Aufbaues ſehen, die ſich berufen fühlen, zu ſchaffen und zu wir⸗ ken im beſten Sinne des Wortes als Solda⸗ ten des Friedens am ewigen Leben des Volkes. Dieſer fraulichſte Beruf hat nichts von aſketi⸗ ſcher Lebenshaltung an ſich, ſondern ſteht ganz in dem großen Dienſt an der völkiſchen Erhal⸗ tung und Betreuung des deutſchen Menſchen. Schweſterndienſt iſt Dienſt am deut⸗ ſchen Volk. Dr. Ulrich Lübbert. „pflüg' mit, Kamerad“ Eine neue Werbeaktion der HZ Zur Behebung des Arbeitsmangels der Land⸗ wirtſchaft ſoll auch im kommenden Jahr wieder die Jugend verſtärkt eingeſetzt werden. Der Landdienſt der Hitler⸗Jugend, der im vergangenen Jahr 15000 Jungen und Mädel umfaßte, wird weiter ausgebaut. Im Februar wird daher die Hitler⸗Jugend eine neue Werbeaktion für die Landwirtſchaft unter der neuen Parole„Pflüg' mit, Ka⸗ merad“ durchführen. Die Aktion wird durch eine Kundgebung, auf der der Reichsjugendfüh⸗ rer Baldur von Schirach und der Reichs⸗ bauernführer Walther Darre zu den Fragen des Landeinſatzes und der landwirtſchaftlichen Berufe ſprechen werden, eröffnet, Zur Anordnung des Neichsjugendtführers/ Behebung des Nachwuchsmangels in pflegerischen Berufen Im Amtsblatt des Jugendführers des Deut⸗ ſchen Reiches wird eine Anordnung Bal⸗ dur von Schirachs veröffentlicht, die für die künftige Erziehung der weiblichen Jugend von entſcheidender Bedeutung iſt. Jedes Mä⸗ del, ſo heißt es in dem Erlaß, habe bereits im Alter des BDM die ſelbſtverſtändlichen Kennt⸗ niſſe, die zu einer Haushaltführung notwendig ſind, zu erwerben. Um gleichzeitig dem Nach⸗ wuchsmangel in den hauswirtſchaftlichen, ſozia⸗ len und pflegeriſchen Berufen zu begegnen, ſolle die weibliche Jugend in erſter Linie eben dieſe Berufe ergreifen, da ſie auch ihrer Art am meiſten entſprächen. Beiden Aufgaben, der all⸗ gemeinen hauswirtſchaftlichen Ertüchtigung der Jugend und der Vorſchulung für die ſozialen und pflegeriſchen Berufe, wird dadurch in groß⸗ zügiger Weiſe vorgearbeitet, daß nach der An⸗ ordnung vom 5. Januar jedes BDM⸗Mä⸗ del verpflichtet iſt, im Alter von 14 bis 21 Jahreneinvolles Jahr haus⸗ wirtſchaftliche Arbeitzuleiſten. Der Dienſt im BDM iſt für alle Zukunft mit der Pflicht zur Teilnahme an der hauswirtſchaft⸗ lichen Ertüchtigung verbunden. lösung schwieriger Arbeit⸗einsatznrobleme Die Anordnung des Reichsjugendführers hat neben ihrer praktiſchen Bedeutung durchaus ſymptomatiſchen Charakter. Sie geht, ohne ſelbſt Apbeitseinſatzmaßnahme zu ſein, mit be⸗ ſten Erfolgsausſichten an die Löſung ſchwierigſter Arbeitseinſatzpro⸗ bleme. Das ſtarke Anziehen der Beſchäftigung hat in den männlichen Berufen zu den bekann⸗ ten Mangelerſcheinungen geführt, zugleich aber eine lebhafte Steigerung des Fraueneinſatzes gebracht. Die„Reſerven“ werden angebrochen: neben den älteren Erwachſenen und Frauen tritt die weibliche Jugend zahlreicher in den Arbeitsprozeß ein. Dieſe Entwicklung geht bis in die Zeit von 1933 zurück. Bevorzugt waren im Rahmen des wachſen⸗ den Arbeitseinſatzes der weiblichen Jugend vor⸗ nehmlich die Büro⸗ und Fabrikarbeiten. Das hat zu einem beträchtlichen Teil pſychologiſche Gründe: die Mädel haben eine feſt umriſſene Freizeit. Mit ſolchen Anreizen können die Haus⸗ und Landwirtſchaft einſtweilen nicht aufwarten. Sie leiden daher— ebenſo wie die ſozialen und pflegeriſchen Berufe— unter einem emp⸗ findlichen Nachwuchsmangel. Die Gefahren dieſer Entwicklung ſind nur zu deutlich:⸗die weibliche Jugend er⸗ ſcheint heute als eine der ergiebigſten Arbeits⸗ einſatzreſerven. Sie wird nicht nur zahlenmäßig ſtärker herangezogen, auch die Art ihres Ein⸗ ſatzes ändert ſich; ein ungleich.höherer Prozent⸗ ſatz wandert in die Fabriken und Kontore. Es Wohin im Urlaubsjahr 1938 das Jahres · Reiseprogramm der NSG,, Kraft durch Freude“ ĩst erschienen Von der Gau⸗Preſſewaltung der Deutſchen Arbeitsfront iſt ſoeben das Jahrbuch für „Kraft⸗durch⸗Freude“⸗Reiſen fertig⸗ geſtellt worden.„Urlaub 1938“ ſteht auf dem mit einem bunten, Reiſeſehnſucht wecken⸗ den Bild verſehenen Umſchlag dieſes Buches, das eigentlich jeder Volksgenoſſe in ſeinem Be⸗ ſitz haben müßte. Enthält es doch das geſamte Jahres⸗Reiſeprogramm des Amtes für Reiſen, Wandern und Urlaub mit allen wichtigen und wiſſenswerten Einzelheiten. Die erſten Blätter des Buches enthalten mit luſtigen, auf die einzelnen Monate abgeſtimm⸗ ten Zeichnungen verſehenen Kalender, in den gleich der Termin für Beginn und Ende der Urlaubsfahrten eingetragen ſind. Unter der Ueberſchrift„Wann nimmſt du Urlaub“ ſind anſchließend ſämtliche feſtgelegten Urlaubs⸗ fahrten, Omnibusfahrten und Ferienwanderun⸗ gen mit genauen Daten, und Preiſen verzeichnet. Beſonders werwoll macht das nur 30 Pfennig koſtende Heft, der in der Mitte befindliche Bil⸗ derteil„Ferienzeit— Ferienziel“. Hier hat man einen Bilderbogen der KdF⸗Fahr⸗ ten zuſammengeſtellt, der herrliche Aufnahmen aus den Gegenden umfaßt, die als Reiſeziele der Koß⸗Fahrten 1938 ausgewählt worden ſind. Zuerſt kommen die Winterfahrten, dann aber wird ausgiebig bebildert auf die Som⸗ merfahrten hingewieſen, auf die Schönhei⸗ ten des Bodenſees, des Fichtelgebir⸗ ges, des Schwarzwaldes und anderer deutſcher Gaue.„An Bord“ mit den Hinweiſen auf die Norwegenfahrten und die Fahr⸗ ten nach dem Süden,„Segeln“,„Wandern mit Ko“ und„Sportferien“ ſind die weiteren Un⸗ terteilungen des Bilderteils, der mit einem Bild abgeſchloſſen wird, das das lachende Ge⸗ ſicht eines deutſchen Arbeiters mit der Unter⸗ ſchrift„Mit neuer Kraft an die Arbeit“ zeigt. Einige Erzählungen und Skizzen ergänzen den Textteil des Buches, das ſchließlich noch das Programm der Ferienwande⸗ rungen, die ausführlichen Teilnahmebedin⸗ gungen für die KdF⸗Reiſen uſw. enthält. Einige Seiten ſind für die Eintragung von Urlaubs⸗ erinerungen freigelaſſen, ebenſo eine Seite für das Feſthalten der Anſchriften von lieben Ur⸗ laubsfreunden. Urlaub 1938!— Wohin ſoll die Reiſe gehen? Das Buch„Urlaub 1938“ gibt Aufſchluß dar⸗ über. Man braucht nur zu ſuchen— die Aus⸗ wahl iſt groß! fehlt aber auf der ganzen Linie an Mädeln, die ſich für den Beruf der Krankenſchweſter ent⸗ ſcheiden, es fehlt an jungen Volkspflegerinnen, Kindergärtnerinnen, Säuglingsſchweſtern, Hort⸗ nerinnen. Das Erziehungsideal ſcharf umriſſen Es bedarf keiner Erläuterung, daß mit geſetz⸗ lichen Zwangsmaßnahmen der Sache kaum bei⸗ zukommen iſt. Die induſtriellen und kaufmänni⸗ ſchen Berufe haben nun einmal einen beſtimm⸗ ten Bedarf an jungen weiblichen Kräften, außerdem ſind die Mädel überwiegend auf ma⸗ teriellen Verdienſt angewieſen. Schließlich ſollte die freie Berufsentſcheidung auch bei der weib⸗ lichen Jugend nicht aufgehoben werden. Gbenſo ſelbſtverſtändlich aber iſt, daß die typiſchen Frauenberufe bevorzugt mit Nachwuchs zu ver⸗ ſehen ſind, zum anderen jedes Mädel einer gewiſſen hauswirtſchaftlichen Ausbildung zuge⸗ führt werden muß. Die ſtaatlichen Dienſtſtellen des Arbeitseinſatzes ſtehen vor einer ſchwieri⸗ gen Aufgabe. In dieſem Augenblick greift die Parteiein und wirftihre Mittel der Menſchenführung in die Waagſchale. Dabei iſt zu beachten, daß die Anordnung des Reichsjugendführers in erſter Linie auf Fragen der Mädelerziehung, erſt in weiterer Auswirkung auf Angelegenheiten des Arbeitseinſatzes abgeſtellt iſt. Neben die kör⸗ perliche Ertüchtigung und kulturelle Schulung tritt als gleichwertiger und ebenſo dringlicher BDM⸗Dienſt die haus⸗ wirtſchaftliche Erziehung. BdM⸗ Mädel müſſen ſich auch im Haushalt auskennen. Das iſt von nun an eiſernes Grundgeſetz. Da⸗ mitiſt das Erziehungsidealfürden BD M weſentlich ſchärfer umriſſen worden. Die praktiſche Durchführung der Anordnung iſt auf zahlreiche Wege verwieſen. Da ſind die Haushaltungsſchulen des BDM und der Land⸗ dienſt der Hitlerjugend, beide allerdings nur begrenzt aufnahmefähig. Da ſind ferner als Einrichtungen, die von Partei⸗ oder Staats⸗ ſtellen gemeinſam mit der Hitlerjugend getragen werden, das Hauswirtſchaftliche Jahr im Fa⸗ milienhaushalt, das Landjahr, das auf die hauswirtſchaftliche Arbeitspflicht des BDM an⸗ gerechnet wird, die Hauswirtſchaftlichen Ar⸗ beitsgemeinſchaften des Jugendamtes der DAß, die Haus⸗ und Landarbeit in Einzelſtellen und endlich die befriſtete ſoziale Arbeit in Ein⸗ richtungen von Partei⸗ und Staatsſtellen, im beſonderen der NSV(Schweſternſtatio⸗ nen, Kindergärten, Erholungsan⸗ ſt alten). Es iſt bemerkenswert, daß neben der reinen hauswirtſchaftlichen Betätigung auch die Land⸗ arbeit und vor allem die ſoziale und pflegeriſche Tätgikeit jeglicher Art rundweg als„hauswirt⸗ ſchaftliche Ertüchtigung“ bezeichnet und damit auf die gleiche Stufe der Bedeutung und Dring⸗ lichkeit erhoben wird. Der Zweck aller Maßnahmen Allen Einrichtungen und Maßnahmen auf dieſem umfaſſenden Gebiet iſt derſelbe Grund⸗ zug gemeinſam: ſie benötigendringend weiblichen Nachwuchs, zum anderen ſind ſie die Stätten einer Ausbildung, die nunmehr als unabdingbares Erfordernis der national⸗ ſozialiſtiſchen Mädelerziehung anerkannt wor⸗ den iſt. Wer alſo eine der genannten Maßnahmen durchlaufen hat, wird zur einjährigen haus⸗ wirtſchaftlichen Ertüchtigung als BDM⸗dienſt nicht mehr herangezogen. Das gilt mit be⸗ ſonderer Betonung auch für den Arbeitsdienſt der weiblichen Jugend, der ſich als Ausbil⸗ dungsſchule für Haus⸗ und Landarbeit vorzüg⸗ lich bewährt hat. Die 20 000 Arbeitsmaiden, die im Jahre 1937 eingezogen waren, haben täg⸗ liche Hilfe bei eiwa 15000 Bauern⸗ und Sied⸗ lerfamilien geleiſtet. Jedes Mädel, das von dieſer Erziehung nicht erfaßt wird, hat ſich alſo für eine der anderen Maßmnahmen zu entſcheiden. Das iſt BDM⸗ Dienſt, wie jeder Heim⸗ und Sportabend und jede gemeinſame Gruppenfahrt. Beſchleunigter Kusbau der Einrichtungen Nach der Anordnung des Reichsjugendführers erſcheint es zwingend geboten, daß ſämt⸗ liche Einrichtungen beſchleunigt ausgebaut werden, und zwar mit Unter⸗ ſtützung aller beteiligten Partei⸗ und Staats⸗ ſtellen. Wollte man heute bereits alle Mädel, die im Alter des BDM ſtehen, für ein Jahr zur hauswirtſchaftlichen Ertüchtigung zuſam⸗ menziehen, ſo würde die Kapazität der be⸗ ſtehenden Einrichtungen bei weitem nicht aus⸗ reichen. Schon aus dieſem Grunde iſt— un⸗ abhängig von den Geſichtspunkten des Arbeits⸗ einſatzes, auf die wir oben hinwieſen— von einer ſofortigen zwangsmäßigen Erfaſſung der weiblichen Jugend abgeſehen worden. Die Anordnung iſt durchaus elaſtiſch gehalten, und das iſt ihre Stärke. Es bleibt jedem BDM⸗ Mädel überlaſſen, wann es in der Zeit zwiſchen dem 14. und 21. Lebensjahr ſeine hauswirt⸗ ſchaftliche Arbeitspflicht ableiſten will. Ein Auf⸗ geben andersgearteter Berufe iſt damit keines⸗ wegs zwangsläufig verbunden. Allerdings ver⸗ folgt die Anordnung unausgeſprochen das Ziel, die Mädel auf dem Wege über eine befriſtete haus⸗ und landwirtſchaftliche, ſoziale oder pfle⸗ geriſche Ausbildung zur endgültigen Er⸗ greifung dieſer reinen Frauen⸗ berufe zu veranlaſſen. Und ſicherlich hat dieſe Art des Vorgehens die größte Ausſicht auf Erfolg. Der geſamte BDM⸗Dienſt wird in Zukunft durchſetzt ſein von Maßnahmen der Aufklärung und Einflußnahme auf die Berufsentſcheidung. Das bedeutet eine Erziehungsarbeit von zu⸗ nächſt unabſehbarer Dauer. Ohne arbeitsein⸗ ſatzpolitiſchen Erforderniſſen Gewalt anzutun, wird man ſich doch ſtetig dem Ziel nähern, daß einmal die jeweils zur Schulent⸗ laſſſung kommenden Jahrgänge ausnahmslos herangezogen und vor Eintrittin das Berufslebenin die haus⸗ oder landwirtſchaftliche oderſoziale Arbeiteingeführtwer⸗ den. Das iſt ſowohl eine Forderung des plan⸗ mäßigen Geſundheitsſchutzes wie der national⸗ ſozialiſtiſchen Erziehung. Zugleich ergeben ſich daraus Wirkungen für den Arbeitseinſatz, die auf anderem Wege nicht zu erzielen wären. A. M. —— —————— „Hakenkreuzbanner“ unternaltung und Wiſſfen Donnerstag, 13. Januar 1938 Von Dipl.-Ing. Die„gelehrte“ Lüge von der Zweckforschung/ M Bor-e Im zweiten Vierjahresplan wurde dem deut⸗ ſchen Volke vom Führer die Aufgabe geſtellt, ſich auf dem ihm von der Natur gegebenen engen Raum die Lebensmöglichkeit zu ſchaffen, die es frei von allen Zufälligkeiten und Zwangslagen des internationalen politiſchen Lebens macht. Dem deutſchen Arbeiter ſoll für alle Zeiten und für alle Fälle ſein Arbeitsplatz und ſeine Verdienſtmöglichkeit gewährleiſtet ſein. Eine ſo präziſe Aufgabenſtellung verlangt von der Technik, der Wiſſenſchaft und der For⸗ ſchung die Ausrichtung ihrer Arbeiten nach der Linie, die auf dem kürzeſten Wege zum ge⸗ ſteckten Ziel führt. Forſchung und Wiſſenſchaft ſind alſo gehalten, nicht nur nach„freiem“ Er⸗ meſſen zu arbeiten, alſo nicht nur„intereſſante“ und den einzelnen Forſcher intereſſierende Auf⸗ gabengebiete zu verfolgen, ſondern ihre Frage⸗ ſtellung ſo zu halten, daß mit deren Beant⸗ wortung auch ein beſtimmtes Ziel für die All⸗ gemeinheit erreicht wird. In der ausländiſchen wiſſenſchaftlichen Fach⸗ preſſe, ebenſo wie in der Tagespreſſe, wird nun von intereſſierter Seite, in beſonderem Maße natürlich von den Emigranten, auf Grund der Tatſache dieſer präziſen Aufgabenſtellung der deutſchen wiſſenſchaftlichen Forſchung der Vor⸗ wurf gemacht, daß ſie nicht„frei“ ſei, ſondern als Zweckforſchung angeſprochen werden müſſe. Unter Zweckforſchung verſtehen dieſe Liberaliſten reinſten Waſſers eine Forſchung, die entweder in vorher beſtimmter Zeit abge⸗ ſchloſſen ſein muß, oder deren Reſultat ſchon von vornherein feſtgelegt iſt. Darauf iſt zweierlei zu antworten. Einmal haben dieſe„Gelehrten“ ja ſelbſt in all den Fällen, in denen es auch in ihre Rechnung und zu ihren Plänen paßte, Zweckforſchung in aller⸗ ſchlimmſter Form getrieben(in dem ſchlechten Sinn, in dem ſie ſelbſt ſie verſtehen), zum an⸗ dern aber gibt es überhaupt keine„freie For⸗ ſchung“ in dem Sinn, den die Demokraten die⸗ ſem Begriff unterſchieben möchten und ſchließ⸗ lich iſt die Behauptung von der Unfreiheit der deutſchen Forſchung eine bewußte, zweckgebun⸗ dene Lüge. War vielleicht im Mittelalter die Wiſſ enſchaft und die Forſchung frei? Oder mußten nicht ſo und ſo viel Forſcher widerrufen, wenn die Re⸗ ſultate ihrer Forſchungsarbeit nicht mit dem Weltbild der Kirche in Einklang zu bringen waren, oder gar den Scheiterhaufen beſteigen, wenn ſie bei ihren Erlenntniſſen beharrten? konnte vielleicht in der Syſtemzeit ein deutſcher Forſcher ſich durchſetzen, wenn die Ergebniſſe feiner Arbeit den Juden und ihren Hörigen nicht in die Rechnung paßte. Wurde er nicht totgeſchwiegen oder mit allen Mitteln, die einer verlogenen und beſtochenen Journaille zur Ver⸗ fügung ſtanden, vernichtet? Eine üblere Zweckforſchung als die ſoge⸗ nannte Relativitäts⸗Theorie des Juden Ein⸗ ſtein lann es überhaupt niemals in der Wiſſen⸗ ſchaft gegeben haben. Das Ergebnis dieſer Pſeudoforſchung war genau ſo dazu beſtimmt, Streit und Verwirrung unter den deutſchen Wiſſenſchaftlern hervorzurufen wie das For⸗ ſchungsergebnis der Marxſchen Lehre in den Köpfen und Herzen der deutſchen Arbeiter. Eine Freiheit aber, wie ſie dieſe Juden und Demokraten verſtehen, auch eine Freiheit der Forſchung, gibt es überhaupt nicht. Von die⸗ fem Irrwahn ſind wir ja durch unſere Welt⸗ Die Stedinger Roman von Wolfgang Schreckenbach anſchauung geheilt. Forſchung iſt doch letzten Endes nichts anderes als die Frageſtellung des Menſchen an die Natur. Ein Kaffer wird ſich aber für ganz andere Fragen intereſſieren wie ein Romane und die Frageſtellung des Juden iſt der des deutſchen Menſchen entgegengeſetzt. Iſt aber die Frageſtellung und damit die For⸗ ſchung gebunden an Blut und Raſſe, alſo be⸗ dingt durch das Menſchliche, dann müſſen wir auch dafür ſorgen, daß die Frageſtellung menſchlichen, d. h. gemeinſchaftlichen Intereſſen entgegenkommt. Wir können nicht hinnehmen, daß die Wiſſenſchaft wie eine Wolke über dem übrigen Leben ſchwebt, ſie muß vielmehr mitten im Leben ſtehen, auch im politiſchen Leben. Damit iſt aber die wiſſenſchaftliche Forſchung noch lange nicht eine Zweckforſchung, wie ſie von unſerer Gegenſeite ohne oder mit Wiſſen bezeichnet wird. Man könnte ſie allenfalls als ausgerichtete Forſchung bezeichnen. Es wird von keinem Forſcher verlangt, daß er ein vorher feſtgelegtes Reſultat durch ſeine Forſchungs⸗ arbeiten beweiſen ſoll, es wird nur erwartet, daß er ſich nicht Frageſtellungen zuwendet, die im Wolken⸗Kuckucksheim liegen, ſondern ſolche Probleme und Aufgaben be⸗ handelt, die für unſer Leben Sinn und Zweck haben. Es iſt vollkommen gleichgültig, von welcher Seite her die Frageſtellung an die Natur ge⸗ ſchieht. Immer aber iſt es beſſer und ver⸗ nünftiger, ſchon bei der Frageſtellung ein ge⸗ wiſſes praktiſches Ziel im Auge zu haben, als nur intereſſante Probleme zu behandeln, die für die Allgemeinheit vollkommen belanglos ſind. Wir laſſen dabei durchaus nicht außer acht, daß ein Problem im Augenblick für uns ganz unintereſſant, in wenigen Jahren aber von größter Bedeutung ſein kann. Aus dieſen Erwägungen heraus ſind auch vom Reiche der freien Forſchung niemals größere Mittel zur Verfügung geſtellt worden wie heute. Der Begriff der Zweckforſchung iſt aber nichts anderes als eines der üblen, ver⸗ logenen Schlagwörter, in die Welt geworfen, um unſere ſyſtematiſche Aufbauarbeit und das Ringen nach unſerer wirtſchaftlichen Freiheit zu ſtören. Die Mehrzahl unſerer Forſcher und Wiſſen⸗ ſchaftler aber weiß, um was es geht: Das be⸗ weiſen eindeutig die Erfolge, die ſie auf zahl⸗ loſen Gebieten, die für unſer Leben von ein⸗ ſchneidender Bedeutung ſind, ſchon erreicht haben und die ſie noch erreichen werden. Wir laſſen uns durch derartige Schlagwörter heute nicht mehr irre machen und werden, ohne nach links und nach rechts zu ſchauen, den Weg gehen, den uns der Führer vorgeſchrieben hat. Hildebrandlied wird vervielfältigt Das Manuskript des ältesten deutschen Heldenliedes ist gefährdet Unter den Koſtbarkeiten der deutſchen Bi⸗ bliotheten nimmt das einzige Exemplar des Hildebrandliedes in der Lan⸗ desbibliothek Kaſſel den erſten Platz ein. Denn es iſt das älteſte deutſche, uns hand⸗ ſchriftlich überlieferte Gedicht. Das Werk mit ſeinem heldiſch⸗tragiſchen Inhalt ſchildert be⸗ kanntlich den Kampf, die Auseinanderſetzung zwiſchen Hildebrand und ſeinem Sohn Hadu⸗ Landschaftsbild bei Jungier anziger Landzebiet) DAS HELDENLUED EINES BAII FENVOLKES Copyricht by Verlag L. Staackmann, Leipzig 4 8. Fortſetzung Das mußte anders werden, und vieles hatte ſich auch ſchon geändert, ſeit Gerhard in Bre⸗ men Erzbiſchof war. Mit feſten Fäuſten hatte er zugepackt, manch altes, halbvergeſſenes Recht wieder zur Geltung gebracht, manch neues dazu erworben. Aber die alte Autorität beſaß die bremiſche Kirche doch auch innerhalb der ihr verbliebenen Grenzen noch nicht wieder. Um ſie zurückzugewinnen, war Geld nötig. Und woher ſollte er dieſes beſchaffen? Manchen Plan hatte der Erzbiſchof ſchon bei ſich erwogen. Mit großen Skrupeln plagte er ſich dabei nicht. Gott ſelber wollte ja, daß das geiſtliche Schwert über dem weltlichen ſein follte. So durfte ſich die Kirche gewiß auch die Rechte, die man ihr vorenthielt, verſchaffen, auf welche Art es eben anging. Die Einnahmen aus den Abgaben der Geeſt⸗ bauern waren gering, denn die Geeſt war ma⸗ geres Land. Zudem war hier viel an Prieſter und Mönche vergabt, und ähnlich verhielt es ſich mit Land und Leuten, die unmittelbar zur Kirche gehörten. Als er die Wittenborg gegen Bremen baute, um ſich in den Weſerzöllen eine neue Einnahme zu ſchaffen, war er jung und hitzig geweſen und hatte ſeine Machtmittel nicht richtig eingeſchäßzt. Das Scheitern diefer Unternehmung war für den ſtolzen Kirchenfürſten ein empfindliches Lehrgeld. Aber da waren noch jene reichen Bauern der Stedinger Marſch, die überhaupt nicht zinſen und zehnten wollten und ſich gebärdeten, als ob ſie adlige Leute wären. Aus welchem Recht durften ſie der Kirche den Zins verweigern, den ihr doch ſonſt jeder zahlen mußte? Die Geeſt war mager, aber die Marſch war fett. Korn, Vieh und Geld würden von hier dem Erzbistum in Fülle zuſtrömen! Zudem aber würde die Kirche die Ritter auf ihrer Seite haben, die ihr damals gegen Bremen ge⸗ fehlt hatten. Die ſahen ja doch nur den Haß, den ſie gegen die Bauern hegten, aber die Ge⸗ fahr, die deren Unterwerfung unter den Erz⸗ biſchof ihnen felber bringen konnte, würden ſie nicht ſehen. Schon einmal hatte Erzbiſchof Gerhard des⸗ halb ſeine Forderung erhoben. Als aber andere Sorgen kamen, ſtellte er ſie zurück. Nun iedoch batte er freie Hand. Und was war denn das „Erzſtift ohne die Marſch? Ein biſchöflicher Mamtel ohne Goldſchmuck, oder eine Krone, 1 der man den ſchönſten Edelſtein gebrochen atte! Herrn Gerhards Geſtalt reckte ſich; ſeine Augen glühten. 7 „Ich muß den Stedinger Zehnten haben! Ich muß!“ ſtieß er hervor. Der Prior nickte.„Er ſteht der Kirche zu.“ „Nur ſchade, daß die Bauern nicht wollen!“ ſpottete Bernhawd von Seehauſen. 5 Der Erzbiſchof warf ihm einen zornigen Blick zu.„Wer ſich nicht biegt, den breche ich!“ ſchrie er, und eine dicke Ader ſchwoll ihm auf der Stirn. „Man hat Beiſpiele—“ begann der Mönch. Aber Erzbiſchof Gerhard unterbrach ihn. Jener dachte an Feuer und Schwert, aber ſo weit war man doch wohl noch nicht. Der Gedanke an einen neuen Kriegszug war dem Kirchenfürſten brand. Es enthüllt uns als älteſtes deutſches Sprachdenkmal eine Verskunſt, die gerade heute ſehr aufſchlußreich iſt, weil ſie uns ein Bild des hohen Kulturſtandes unſerer Vorfahren im neunten Jahrhundert vermittelt. Um den augenblicklichen Zuſtand des Werkes auf alle Fälle ſpäteren Generationen zu erhalten, wird z. Zt. eine genaue Reproduktion des Hilde⸗ brandliedes durchgeführt. Dieſe Reproduktion Auin.: Staatl. Werbestelle Danziz unbequem, denn dazu hätten abermals wichtige Rechte verpfändet werden müſſen. Deshalb hatte er den Bauern bis zum Frühiahr Bedenk⸗ zeit gegeben in der Hoffnung, daß ſie ſich auf ihre Pflicht beſännen. „Der Winter arbeitet für uns!“ lenkte er ein. „Das Waſſer über ihren Deichen muß ſie zur Beſinnung bringen!“ „Solche Leute bringt nur das Schwert zur Beſinnung“, knurrte Bernhard von Seehau⸗ ſen; und der dicke Dompropſt brummte:„Wir hätten die Führer in der Hand behalten ſollen, als wir ſie hatten! Was wären die Bauern ge⸗ weſen ohne ſie!“ Aber dem Erzbiſchof kam ein anderer Ge⸗ danke. Da waren die Dominikaner. Mit dem Bettelſack zogen ſie durch das Land, ſahen den Leuten auf den Mund und verſtanden, mit jedem in ſeiner Sprache zu reden. Eine große Macht übten ſie dadurch auf die Gemüter aus, und ſelbſt der heilige Vater in Rom vertraute ihrem Einfluß an, was er bei dem gemeinen Manne durchſetzen wollte. Es war wohl mög⸗ lich, daß ihr Einfluß den Trotz der Stedinger brechen könnte Als er die anderen entließ, behielt er den Prior zurück; und als dieſer ging, umſpielte ein zufriedenes Lächeln den Mund des Kirchen⸗ fürſten.„Das iſt ein Weg“, murmelte er.„Der wird uns viel Blut ſparen.“ Achtes Kapitel Das Leben in der Marſch ging ſeinen ge⸗ wohnten Weg. Ihre Menſchen aber waren ſelt⸗ ſam verwandelt und von einer unbeſtimmten Unruhe ergriffen, die keine rechte Fröhlichkeit aufkommen ließ. Wo immer Leute zuſammen⸗ kamen, bei Hochzeiten, Kindtaufen oder Be⸗ erdigungen, beſprachen ſie dieſen Streit mit dem Erzbiſchof und tauſchten Vermutungen aus über das, was nun weiter geſchehen werde. Ja, es konnten ſich kaum zwei Nach⸗ barn begegnen, ohne daß irgendwie die Rede darauf kam. Beſonders ſchwer laſtete die Sorge auf den iſt notwendig geworden, weil die frühere un⸗ ſachliche Behandlung der Handſchrift zahlreiche Schäden verurſacht hat. Das Gedicht iſt mancherlei Schickſalen unter⸗ worfen geweſen. Die Niederſchrift erfolgte in der erſten Hälfte des 9. Jahrhunderts im Klo⸗ ſter Fulda, doch läßt ſich die eigentliche Ur⸗ ſprungszeit nicht mehr genau feſtlegen. Vor⸗ handen ſind zwei Blätter, die das ganze Lied außer ſeinem Schluß bringen, der bisher noch nicht aufgefunden iſt. Die vorhandenen zwei Seiten dienten als erſtes und letztes Vorſatz⸗ blatt in einer theologiſchen Sammelhandſchrift. Als im Jahre 1632 der Schwedenkönig Guſtav Adolf das Stift Fulda an Kaſſel ſchenkte, kam die Handſchrift mit der Bibliothek dorthin und wurde etwa 100 Jahre ſpäter als Hildebrand⸗ lied erkannt. Die eigentlichen Entdecker ſind jedoch die Brüder Grimm, die es 1812 zum erſten Male veröffentlichten. Nach der ganzen Faſſung des Liedes kann der Schluß des Ori⸗ ginals nur ſo rekonſtruiert werden, daß Hilde⸗ brand der Vater ſeinen Sohn Hadubrand im Kampf tötete. Die ſpätere Faſſung als Volks⸗ lied biegt das tragiſche Moment dahin ab, daß eine Verſöhnung zwiſchen den beiden Kämp⸗ fern ſtattfindet, eine Variation, die dem tiefen tragiſchen Sinn des Liedes nicht gerecht wird. Beſonders erfreulich im Zuſammenhang mit der augenblicklich durchgeführten Reproduktion iſt die Herausgabe einer preiswerten Auflage des Falſimile⸗Druckes, durch die vielen Volls⸗ genoſſen der Weg zum Verſtändnis dieſes hoch⸗ bedeutſamen Denkmals althochdeutſcher Dicht⸗ kunſt ermöglicht wird. Deutsche Oper in Bukarest Im Königlichen Theater in Bukareſt hat⸗ ten am 7. Januar in einer Aufführung der „Meiſterſinger von Nürnberg“ Generalinten⸗ dant, Kammerſänger Wilhelm Rode als Hans Sachs, Kammerſängerin Berta Stetzler als Eva, Kammerſänger Eyvind Laholm als Stolzing und Kammerſänger Eduard Kandl als Beckmeſ⸗ ſer einen ungewöhnlichen Erfolg. Die Künſtler und Generalmuſikdirektor Artur Rother, der das Orcheſter leitete, wurden ſtürmiſch gefeiert. Plastik aus Kohle für Rom und Paris Die Stadt Hindenburg hat auf Wunſch des Reichsamtes des deutſchen Volksbildungs⸗ werkes eine Auswahl von Kunſtgegenſtänden oberſchleſiſcher Laienkünſtler zuſammengefaßt, die zunächſt in Paris und dann in Rom gezeigt werden, wo ſie während des Weltkongreſſes für Freizeitgeſtaltung im Mai 1938 bleiben. Die Be⸗ völkerung Frankreichs und Italiens ſoll auf dieſe Weiſe einen Einblick in den Kunſtſinn und die Handfertigkeit des deutſchen Arbeiters in ſeinem Freizeitſchaffen erhalten. Drei Aquarelle des Bobreker Hüttenarbeiters Heinrich Konopka ſind darunter, Hüttenmo⸗ tive, die techniſch und in der Idee überzeugen. Von dem Grubenarbeiter Max Kiſiel ſtammt eine Kreidearbeit„Oberſchleſiſche Frau“, der Gleiwitzer Arbeiter Kurt Niemitz hat ſeine ausdrucksvolle Gipsarbeit„Oberſchleſiſche Bäue⸗ rin“ zur Verfügung geſtellt, die ſtarke bildhaue⸗ riſche Begabung verrät. Als Neuling in Gips⸗ arbeiten überraſcht der Hindenburger Büroange⸗ ſtellte Anton Schwiegel. Eine Kohlearbeit „Bergmann beim Wagenſchieben“ ſchuf der Gru⸗ benarbeiter Paul Chromik, der eine gute Be⸗ obachtungsgabe verrät. Das Stadtwappen Hin⸗ denburgs ſtellte der Arbeiter Georg Lux eben⸗ falls in einer Kohlenſchnitzarbeit dar. Den Berg⸗ geiſt, eine Geſtalt aus dem oberſchleſiſchen Sa⸗ genſchatz, hat ſich der Häuer Joſef Wollnik für eine originelle Holzſchnitzerarbeit ausgeſucht. Deichgrafen und ihren Getreuen. Mancher ſehnte den Tag der Landgemeinde herbei, der dieſer Ungewißheit ein Ende machen ſollte. Es geſchahen aber auch in dieſem Winter allerlei Dinge, die die Menſchen nicht zur Ruhe kommen ließen. Mit Eintritt des Froſtes, als die Wege gang⸗ bar wurden, kamen Mönche von Bremen her⸗ über, Bettelbrüder aus dem Kloſter der hei⸗ ligen Katharina zu Bremen. Sie wohnten bei dem Prieſter Arp Allmers in Berne und bei Jürke Lübbs in Warfleth; tagsüber aber zogen ſie von Haus zu Haus und ermahnten die Leute. dem Biſchof die verlangten Abgaben zu leiſten und dem alten Unrecht kein neues hin⸗ zuzufügen. Vor allem verſuchten ſie, die Frauen für ſich zu gewinnen und gegen ihre Männer auszuſpielen; und wenn ihnen das auch nur in den ſeltenſten Fällen wirklich gelang, ſo kam es doch darum zu manchem harten Wort und mancher ſcharfer Auseinanderſetzung. Bolko ſah ihrem Treiben mit Unwillen zu, denn er erkannte darin die Hand des Erz⸗ biſchofs und wußte doch nicht, wie er dem ſteuern ſollte. Mehrmals ſandte er ſeinen Knecht deswegen zu Jürke Lübbs hinüber, und zuletzt ritt er ſelber nach Warfleth, um mit dem Prieſter zu reden. „Ja, mein Junge“, ſagte der und zuckte die Achſeln, laubſt du, ich liebe dieſe Gäſte? Ich bin ein Stedinger Bauernſohn wie du und be⸗ baue den Acker, der zur Kirche gehört, nicht an⸗ ders, als ihr alle euer Land bebaut; und außer⸗ dem have auch ich mein Geſchlecht in Stedingen ſitzen. Du meinſt doch wohl nicht im Ernſt, daß ich es gern unter die Dienſtbarkeit der Kirche kommen ſähe? Aber ich bin ein Prieſter und kann die Boten des Erzbiſchofs nicht abweiſen, ſolange ſie in Frieden kommen.“ So ſprach Jürke Lübbs. und ähnliche Worte erwiderte auch Arp Allmers in Berne, als Tammo von Huntorp deshalb bei ihm an⸗ fragte. Und ſooft ſie danach ſelbſt miteinander über dieſe Sache ratſchlagten, kamen ſie doch zu keiner anderen Entſcheidung, (Fortſetzung folgt.), Einladu 1936 in wird am Gäſten 1 tſchechiſch der deut für körpe Die Fi dendorf, Sieg al einem gramm 1 rerin.( Schmidt, ebenfalls wurde. 1 An Nachde ſchaften Reichsbu kanntgege und Niet Die B den 10 die gleick im Köln rhein mi Tor: gung: mann(1 Kupfer( (Bayern Stürm Itkowiak (beide 1. ern Mün Niebd Duisburg Tor: Vertei Me4 Eſſen)— mer: Wi born 07) rſatz: A Bender( Kobierſki für Währen Berufsſpi Tage dur haltene jetzt die ügige S 12 Miaio dem hera terſtützung Hallen. TCempf Nachdem Neckar⸗Hal konnte, ha zwei ſport und zwar Saarbr nuar, ge Kampf ge⸗ eichneten er in der Mannhein haim ſpiel weitere S Im 5 werden di nal und Buß und mit der h e ehen. Dei wird an d tar 1938 ————— ihere un⸗ zahlreiche en unter⸗ rfolgte in im Klo⸗ tliche Ur⸗ ſen. 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Ich du und be⸗ t, nicht an⸗ und außer⸗ Stedingen Ernſt, daß der Kirche rieſter und t abweiſen, liche Worte Berne, als ihm an⸗ niteinander n ſie doch ig folgt.), nal und Goſewich den Mannheimern Dr. „Hakenkreuzbanner“ 5 S * et und Spiel pe. Dun hrigi in Brih über„Olumpia 1936 in Bildern“ Dr. Carl Diem, der an der Olympiſchen Spiele 1936 in Berlin, hat die Archivbild(2) Einladung, in Prag Vorträge über„Olympia 1936 in Bildern“ zu halten, angenommen. Er wird am Freitag und am Samstag vor den Gäſten und Mitgliedern des Waiſten und tſchechiſchen Turnlehrer⸗Bildungskurſes und der deutſchen und tſchechiſchen Hochſchulzentrale für körperliche Erziehung ſprechen. Glückwunſch an Lydia Veicht Die Führerin des Obergaues, Martha Mid⸗ dendorf, beglückwünſchte Lydia Veicht zu ihrem Sieg als Deutſche Eiskunſtlaufmeiſtexin in einem herzlich gehaltenen Glückwunſchtele⸗ gramm und beförderte ſie zur Mädelſchaftsfüh⸗ rerin. Ebenſo galt ihr Glückwunſch Sofie Schmidt, der Dritten in der Meiſterſchaft, die zur Mädelſchaftsführerin befördert wurde. Daberns Elf gegen Vaden m 253. Januar in Schweinfurt Nachdem Nordmark und Baden ihre Mann⸗ ſchaften für die Zwiſchenrundenſpiele um den Reichsbundpokal am 23. Januar bereits be⸗ kanntgegeben haben, liegen nun auch die Auf⸗ ſtellungen der Gaumannſchaften von Bayern und Niederrhein vor. Die Bayern, die in Schweinfurt mit Ba⸗ den n haben bis auf Uebelein die gleiche Elf———— die am 5. Dezember e im Kölner Wiederholungsſpiel übex Mittel⸗ rhein mit:1 ſiegreich blieb. Sie lautet: Tor: Köhl(1. FC Nürnberg); Verteidi⸗ gung: Haringer(Wacker München)— Bill⸗ mann(1. FéC Nürnberg); Läuferreihe: Kupfer(FC. 05 Schweinfurt)— Goldbrunner (Bayern München)— Luber(1. FC Rürnberg); Stürmer: W—(Schwaben Augsburg)— Itkowiak(1860 München)— Friedel— Schmitt (beide 1. FC Nürnberg)— Simetsreiter(Bay⸗ ern München). * Niederrhein kämpft gegen Nordmark in Duisburg mit folgender Elf: Tor: Jüriſſen(Rot⸗Weiß Oberhauſen); Verteidigung: Janes(Fortuna Düſſel⸗ Reh— Duch mborn 07); Läuferreihe: Mehl(Fortung)— Stephan(Schwarz⸗Weiß Eſſen)— Rodzinſki(Hamborn 07); Stür⸗ mer: Winkler(Schwarz⸗Weiß)— Petry(Ham⸗ born 07) Wei(Fortuna)— Stermſek Schwarz⸗Weiß)— Günther(Duisburg 99). rſatz: Abromeit, Buſch(beide Duisburg 99), Bender(Fortuna), Schroer(Schwarz⸗Weiß), Kobierſki(Fortuna). Gropzügige Snung für Englands Berufsfußballſpieler Während ſich bisher die engliſchen Fußball⸗ Berufsſpieler durch eine Rente für ſchlechte Tage durch die von ihnen gegründete und er⸗ haltene„Spielervereinigung“ ſchützten, hat jetzt die Football⸗Aſſociation durch eine groß⸗ 11 Stiftung von 100 000 zeſchnß(über „2 Millionen RM) einen Fonds geſchaffen, aus dem heraus bedürftigen Berufsfüßballern Un⸗ terſtützungsgelder gewährt werden ſollen. Hollentenniskampfe in Mannheim TC empfängt Saarbrücken und Frankfurt Nachdem die Hallentennisſaiſon in den Rhein⸗ Neckar⸗Hallen Anfang Januar eröffnet werden konnte, hat der Tennisklub Mannheim zwei ſportlich bedeutungsvolle Klubkämpfe, und zwar am Sonntag, 16. Januar, gegen Saarbrücken und am Sonntag, 23. Ja⸗ nuar, gegen Frankfurt vereinbart. Der Kampf gegen Saarbrücken dürfte ſchon ausge⸗ eichneten Sport bringen, zumal die Saarlän⸗ er in der Halle bisher ſtets vorteilhaft gegen Mannheim abgeſchnitten haben. Für Mann⸗ heim ſpielen Dr. Buß und Walch ſowie zwei weitere Spieler. Im Spiel gegen Frankfuxt am 23. Janugr werden die beſtbekannten Frankfurter Doh⸗ Buß und Walch gegenüberſtehen. Es wird da⸗ mit der hieſigen Tennisgemeinde Gelegenheit egeben, erſtklaſſiges Tennis in Mannheim zu ehen. Der genaue Spielplan für beide Kämpfe wird an dieſer Stelle noch bekanntgegeben. Henne- der Welkſcnelſter motoxrodſabrer-kit ab „Ich will mich meinem Beruf widmen“— erklürt der„weiße Teufel von Wales“ Es war in den letzten Oktobertagen bei der 1. Internationalen Rekordwoche der ONS auf der Reichsautobahn bei Frankfurt a. M. Ernſt enne ſaß in ſeinem meergrünen BMW⸗Ka⸗ briolet, nach ſoundſoviel Verſuchsfahrten auf der Stromlinien⸗BMwW, und erzählte, wie die Maſchine um 250 Klm.⸗Std. zu ſchwänzeln be⸗ gann. Was nun?„Da fahren wir halt heim, probieren ein bißl und kommen dann wieder“, meinte er in.—— unverwüſtlichen Optimis⸗ mus ganz unbefangen. Und er kam wieder zu jenem denkwürdigen 28. November, der Deutſch⸗ land in zwei Stunden zwölf neue Weltrekorde einbrachte, daruntermit 27955 Klm.⸗Std. den abſoluten, der mit 273 Klm.⸗Std. im Beſitz des Engländers Fernihough war. Wie eine Bombe ſchlägt nun die Nachricht ein, daß Ernſt Henne nicht mehr fährt und den Motorſport aufgibt, dem er 15 Jahre lang treu und erfolgreich wie ſelten ein anderer gedient hat. Deutſchland verliert mit 4 einen ſieg⸗ reichen Rennfahrer, den beſten der berühmten BMW-⸗Sechstagemannſchaft, ſeinen, größten Weltrekordbrecher. Henne will ſich künftig ſei⸗ nem Beruf widmen, er hat in München eine BMWVertretung. Dom Mechanikerlehrling zum Meiſter Seinen Weiler im Allgäu verließ der junge Henne— er iſt 1904 geboren— um im Württembergiſchen ſeine Lehrjahre als Me⸗ *.— hinter ſich zu bringen. Nach ſeinen rſtlingserfolgen wagte ſich Henne 1925 zum erſtenmal ins Ausland, er ſuchte ſich hierfür ausgerechnet den„Großen Preis von Europa“ in Monza aus. Der völlig unbekannte Münche⸗ ner zog zur Ueberraſchung aller ſelbſt dem ſpä⸗ teren Sieger Tazio Nuvolari auf und davon. Erſt als der ſelbſt hingetrimmte Japmotor nicht mehr recht wollte, fiel Henne zurück und wurde Sechſter. Das folgende Jahr ſah ihn zum erſtenmal als Mitglied der BMW⸗Renn⸗ mannſchaft. Die Siege häuften ſich, Henne wurde berühmt und ſicherte ſich 1927 den Titel eines Deutſchen Meiſters. Internationale Er⸗ folge ſchloſſen ſich an, f0 der Rekordſieg in der Targa Florio auf Sizilien. Der Welt ſchnellſter Motorradfahrer Mit acht Weltrekorden fing es 1929 an. Deutſchland ſchwang ſich zum großen Gegner Englands im Kampf um den abſoluten Welt⸗ rekord der Motorräder auf. Henne und ſeine BMwW ſchraubten ihn von den erſten 218 Klm.⸗ Std. immer wieder höher, wenn Gefahr von jenſeits des Kanals drohte. Gyon in Ungarn und ſpäter die Frankfurter Reichsautobahn bildeten die wichtigſten Etappen. 76 Weltre⸗ korde ſtellte er 3 darunter ſieben abſolute. Dieſe Leiſtungen brachten 33 den Ehrennamen „der ſchnellſte 9 19 Beſt rer der Welt“ ein. Keit ſind noch 19 Beſtleiſtungen in ſeinem eſitz. Der weiße Teufel von Wales Eng verknüpft mit den deutſchen Siegen in der Internationalen Sechstagefahrt iſt die BMW⸗Dreimannſchaft enne, auermayer, Stelzer. Es war 1933 in den Bergen von Wales, Henne Zeit Reifenſchaden und jagte der verlorenen Zeit nach, daß den Zuſchauern Hören und Sehen verging. Nach dieſer Großtat ehrten ihn die Engländer als den„weißen Teu⸗ fel“. Deutſchland errang zum erſtenmal die vielbegehrte Trophäe und verteidigte ſie mit Henne, Kraus, Stelzer noch zweimal erfolgreich in den Bergen Süddeutſchlands. II. Olompiade Cokro beginnt am 24. Auguft 1940 Nun ſteht bereits auch die Zeitfolge der Sommerſpiele endgültig feſt Nachdem vor einigen Wochen bereits das Programm. der Winter⸗Olympiade in Sapporo veroffentlicht wurde, folgt nun das der Som⸗ merſpiele in Tokio. Die feierliche Eröffnun ften am 24. Auguſt 1940, 16 Uhr, n ten. Tags darauf beginnen die Kämpfe in der Leichtathletik, im Ringen, Hockey, Kanuſport, Modernen Fünfkampf und im Fechten. Am 26. Auguſt ſetzen Fußball und Turnen ein. Am 27. Auguſt findet das Segeln ſtatt, am 28. das Gewichtheben, am 29. das Schießen und Basket⸗ ballturnier. Schließlich bringt der 31. Auguſt das Schwimmen. Die reſtlichen Wettkämpfe— ———— Radrennen, Reiten und Hand⸗ ball— werden ab 3. September ausgetragen. Am 8. September wird dann die Schlußfeier veranſtaltet. Im einzelnen hat das Programm folgendes Ausſehen: Leichtathletik: 25. Auguſt bis 1. Sep⸗ tember im Meiji⸗Schrein⸗Stadion. Ringen; 25. Auguſt bis 2. September im Kokugikan⸗Ring. Hockey: 55. Auguſt bis 2. September im Shiba⸗Stadion. Kanuſport: 5. und 26. Auguſt in Toda⸗ baſhi und Arakawa. Glllmelſtexfchaſten der Moderner Fünfkampf: 5. bis 29. Auguſt. Fechten: 25. Auguſt bis 5. September im National⸗Gymnaſium. Fußball: 26. Auguſt bis 7. September im Meiji⸗Schrein⸗Stadion und an anderen Kampf⸗ plätzen. „Turnen: 26. und 27. Auguſt im Kiſhi⸗Ge⸗ dächtnis⸗Muſeum. Segeln; 27. Auguſt bis 2. September in Nokohama. Gewichtheben: 28. und 29. Auguſt in Kokugikan. 58 Schießen:). und 30. Auguüſt auf den Murayamaſtänden. Basketball: 29. Auguſt bis 7. Septem⸗ ber auf verſchiedenen Kampfplätzen. Schwimmen: 31. Auguſt his 7. Septem⸗ ber im Meiji⸗Schrein⸗Schwimmſtadion. Boxen: 3. bis 7. September in Koku⸗ gikan. Rudern: 3. bis 6. September in Toda. Radrennen:., 4. und 6. September in Nakaſendo. Reiten: 3. bis 8. September im Meiji⸗ Schrein⸗Stadion und an anderen Kampfplätzen. Handball: 3. bis 6. September im Meiji⸗ Schrein⸗Stadion. büdichen Gekätluener Der 12. und 15. Jebruar ſieht Badens Tur nerelite in Weinheim im Kampf Das Gaufachamt 1 des Reichsbundes für Leibesübungen hat jetzt die Austragung der Gaumeiſterſchaften im Gerätturnen ausgeſchrie⸗ ben. Ausrichter der Veranſtaltung iſt der Turnverein 1862 Weinhein, der be⸗ reits umfaſſende Vorbereitungen für den rei⸗ bungsloſen Ablauf trifft. Die Kämpfe werden in vier völfla zurchgeh und zwar: 1. Tur⸗ ner: Zwölfkampf; 2. Aeltere: Siebenkampf; 3. Turnerinnen: Achtkampf und 4. Jugendliche: Sechskampf. Während die Jugendturner ihren Kampf am Morgen des 13. Februar in der Turnhalle der Volksſchule(Schulſtraße) zur Abwicklung bringen, ſind die Turner, Aeltere und Turnerinnen bereits am Samstag, 12. Fe⸗ bruax, nachmittags in der Turnhalle der Ben⸗ derſchule(Realgymnaſium) mit der Pflicht⸗ übung beſchäftigt. Die Kürübungen folgen an gleicher Stelle am Sonntagvormittag; lediglich die acht beſten Turner und fünf beſten Turne⸗ rinnen der Pflichtübungen werden in einem Lasen feſtlichen Nachmittag im Saal⸗ au„Pfälzer Hof“ den Gaumeiſierſchaften vor einer breiten Oeffentlichkeit Abſchluß geben. Mit den verbunden ſind 1. die Ausſcheidungen für die Gaugruppen⸗ kämpfe zu den Deutſchen Meiſterſchaften der einen würdigen Gerätturner, und 2. die Aufſtellung der Gau⸗ riegen für Turner und Turnerinnen für das Jahr 1938. Teilnahmeberechtigt an den Kämpfen ſind die Aktiven, die am Stichtag, 13. Februar 1938, in der Klaſſe Turner das 18. Lebensjahr, in der Klaſſe Aeltere das 32. Lebensjahr, der Klaſſe Turnerinnen das 17. Lebensjahr vollendet Bei der Jugend ſind alle die ſtart⸗ erechtigt, die an genanntem Tag das 18. Le⸗ bensjahr noch nicht vollendet haben. Das Intereſſe für die Gaumeiſterſchaften iſt überall groß, ſo daß mit einer Teilnahme von weit über 100 Aktiven gerechnet werden kann, worunter ſich die bekannten Spitzenturner aus der Deutſchlandriege befinden werden. Der Veranſtalter beginnt bereits jetzt mit dem Vorverkauf der Eintrittskarten für die Großveranſtaltung am Sonntagnachmittag. Es empfiehlt ſich daher für die zahlreichen aus⸗ wärtigen Beſucher, rechtzeitig beim Turnverein 1862 e. V. Weinheim a. d. B. ſchriftlich Karten anzufordern, um ſo mehr, da mit frühzeitigem Ausverkauf der Karten gerechnet werden muß. — r8— Mit dieser 500 cem-BMW-Maschine stellte Ernst Henne am Sonntag, 28. November 1937, zwöli neue Weltrekorde auf, mit denen er absolut schnellster Motorradfahrer der Welt wurde Eknſt Henne jeht im Gpoetwagen Ernſt Henne, der offiziell ſeinen Rücktritt vom Motorradrennſport bebanntgegeben hat, wird dem deutſchen Motorſport doch nicht ganz verloren gehen. In Zukunft betätigt ſich Henne als Sportwagenfahrer. Er benutzt den BMWa⸗ Sportwagen, mit dem er 1937 ſchon beim „Großen Grenzpreis von Belgien“ und„Gro⸗ ßen Preis von Bukareſt“ fuhr, in nationalen und internationalen Rennen. Sein Nachfolger auf dem Motorrad im Kampf um die Welt⸗ rekorde wird ſein engeren Landsmann Karl Gall ſein, der die BMW⸗Rekordmaſchine beſtens kennt und— wenn es nötig iſt— für Henne in die Breſche ſpringen kann. forpsfüprer Suyntein an Henne Der Führer des deutſchen Kraftfahrſportes, Korpsführer Hühnlein, richtete an Ernſt Henne fngat Schreiben: „Ich habe Ihr Schreiben vom 15. Dezember erhalten und davon Kenntnis genommen, daß Sie mit Abſchluß des Jahres 1937 ſich vom Motorradrennſport zurückziehen wollen. So ſehr ich es hedaure, fünflig im Motorradrennſport einen Mann miſſen zu der die ſtolzeſten Erfolge für ſein Vaterland errungen hat und deſſen Name Weltruf beſitzt, kann ich mich doch den von Ihnen darxgelegten Gründen nicht ver⸗ ſchließen. Ich verſtehe durchaus, daß Sie ſich nach einem 15jährigen ununterbrochenen Aihe im Motorradrennſport aus dieſem zurückziehen wollen und freue mich, daß es Ihnen noch ver⸗ önnt war, als glänzenden Abſchluß die an talien verloren gegangenen Weltrekorde ſich Deutſchland zurückzugewinnen, Ihre Abſicht, ſich vom Kraftfahrſport nicht gänzlich zurückzu⸗ ziehen, ſondern künftig am Steuer des Sport⸗ wagens auf internationalen Konkurrenzen die Farben Ihres Vaterlandes zu vertreten, begrüße ich ſehr und wünſche Ihnen für Ihren weiteren ſportlichen Einſatz von Herzen„Hals⸗ und Bein⸗ bruch!„Heil, Hitler gez. Hühnlein, Korpsführer.“ Künukegatten in voden/Suüdweſ Dreimal Meiſterſchaften in Mannheim Für das Gaugebiet Baden/ Südweſt wurden jetzt die Termine der Kanuregatten für das Jahr 1938 feſtgelegt. Die Gaumeiſterſchaften langen in: Mainz⸗Kaſtel(Langſtrecke), annheim(Kurzſtrecke) und die Staffel an einem noch zu beſtimmenden Ort zur Aus⸗ 32 Der Terminkalender: 8. Mai: Langſtrecke Darmſtadt—Erfelden; 15. Mai: Langſtrecke Mannheim; 22. Mai: Langſtrecke Mett⸗ lach; 29. Mai: Langſtrecke Speyer—Ludwigs⸗ . 12. Juni; Langſtrecken⸗Meiſterſchaft ainz⸗Kaſtel—Biebrich; 19. Juni: Kurz⸗ ſtrecke Offenbach; 26. Juni: Kurzſtrecke Mainz; 3. Juli: Kurzſtrecke Mannheim; 10. Juli: Kurzſtrecke Frankfurt a..; 17. Juli: Kurzſtrecken⸗Meiſterſchaft Mann⸗ heim; 28. Auguſt: Kurzſtrecke Saarbrücken; 4. September: Staffelmeiſterſchaft. deulſche Gchwerathieten in 6kandinavien Schäfer und Schweickert belegten die zweiten plätze Das Internationale Ringerturnier in Oslo wurde am Sonntagabend beendet. Die beiden deutſchen Teilnehmer Fritz Schäfer(Lud⸗ wigshafen) und Ludwig Schweickert(Ber⸗ —5 Pläte in ihren Gewichtsklaſſen die zwei⸗ en Plätze. Im Weltergewicht ſetzte Schäfer ſeinen Sie⸗ eszug zunächſt fort, Strand rachte er eine entſcheidende Niederlage in vier Minuten bei und bezwang deſſen Landsmann Larſen nach Punkten. Dann mußte ſich der deutſche Europameiſter jedoch dem Schweden Spedberg beugen, der mit einem Punktſieg gleichzeitig den Turnierſieg ſicher hatte. Aehn⸗ lich wie Schäfer erging es dem Berliner Schweickert im Halbſchwergewicht. einen Vunktſieg über Knutſen(Norwegen) folgte ein Fallſieg über Johanſen(Norwegen) nach zehn Minuten. Schweickert mußte dann aber feiner⸗ ſeits durch Axel Cadier(Schweden) eine unktniederlage einſtecken und ſeinem letzten Gegner den erſten Platz in der Geſamtwertung überlaſſen. Die geplante Schwedenreiſe des deutſchen Schwergewichts⸗Europameiſters im Ringen, Kurt Hornfiſcher(Nürnberg), iſt um einige Tage gekürzt worden. Das Fachamt hat nur die Kämpfe in Boras und Stockholm geneh⸗ 14 während der Start in Göteborg in Fort⸗ fall kommt. Während ſich Hornfiſcher voraus⸗ ſichtlich am 22. und 23. Januar am Turnier in Boras als einziger Deutſcher beteiligt, gehen am 1. und 2. Februar in Stockholm mit ihn noch die deutſchen Freiſtil⸗Europameiſter Net⸗ tesheim(Köln), Brendel(Rürnberg), Schäfer(Ludwigshafen) und Böhmer (Reichenhall) auf die Matte. „lenlreuzban ner⸗ Wonnerstag, 13. Januar 1938 kugenürxtliche Rezepte t finden unzere besond. memene annheim 2 2. 14(gegenüb. d. 5030 efersnt sjler Krenſknlossen. ür Brillen so gute Fünge gemacht w Fllet von Kabeljau Fllet von Goldbarsch Kabellau o. K. i. g. Schellflisch o. K. i. g. Nicht alle Tage i ist der frische Seefisch s0 preiswett. Wenn, wie jetzt, auf hoher See die Hausfrau mit beiden Händen zugteifen 5 1, 2 — aut 239 10 u. 239 13 erden, dann sollte . ½ kg 42 4 . ½ ͤ kg 50 3 . ½ kg 30 „ ½ kg 33 3 die Atmungsorgane. Münlnan's Bronenial-Tee (Bronchitis-Tee), Marke„Wurzelsepp', wirkt kräftig, schleimlösend u. stärkt Lindert Husten, Heiserkeit usw. Orig.-Pack. RM..—, verstärkt RM..50. 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Ende 22.45 Uhr. Neues Theater Mannheim Donnerstag, 13.Januar 1938 NSG.„Kraft durch Freude“ Kulturgemeinde Mannheim. Parkftrade 13 Ein Kriminalſtück in drei Akten von Axel ZIvers. Anfang 20 Uhr Ende 22.15 Uhr Aalamnd: Freitag früh 8 Uhr Kuhfleisch. Anf.1600 deffenkliche Erinnerung Hierdurch wird an die Zahlung folgender Steuern erinnert: 1. Grundſteuer nebſt Landeskirchen⸗ teljahr 1937, fällig am 15. Jan. 38, „Börſenumſatzſteuer für Abrech⸗ nu fällig am bis 1937, fällig am 15. Januar 1938; ⁰ lehen, fällig am 15. Fanuar 1938, 4. Beiträge zum lig am 15. Januar 1938. denden„Abſchlußzahlungen“ er⸗ innert. Eine Einzelmahnung der oben auf⸗ geführten Steuern erfolgt nicht mehr. Erhebung des warten. Fönſare ſo iſt mit dem Ab ſchrift ein einmaliger Säumniszu⸗ gen Betrages verwirkt. Fingnzamt Mannheim⸗Stadt, Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 1460. Finanzamt Mannheim⸗Neckarſtadt. Poſtſchegtonto Karlsruhe Nr. 78 845. Finanzamt Schwetzingen, Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 1433. Finanzamt Weinheim, Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 1331. Zwangsversteigerungen Donnerstag, 13. Januar 1938, nachmittags 2½ Uhr, hieſigen Pfandlokal bare Zahlung öffentlich verſteigern: 1 Kochherd, 1 Kredenz, 1 Radio⸗ apparat, 1 Opellieferwagen, ein Zimmerbüfett, 1 Kaffeeſervice. Boppre, Gerichtsvollzieher. Qu 6, ſteuerzuſchlga für 4. Rechnungsvier⸗ 31. Dezemher 3. Tilgungsraten auf Eheſtandsdar⸗ Reichsnährſtand 2. Rate, Rechunmariags 1957, fäl⸗ 5. Zugleich wird an die Zahlung der im Laufe des Monats auf Grund der zugeſtellten Steuerbeſcheide fäl⸗ lig geweſenen und noch fällig wer⸗ Wer eine Zahlung verſäumt, hat 5 ohne weiteres die gebührenpflichtigeE. Schmidthals, Solingen 4 Rückſtandes durch Nachnahme oder koſtenpflichtigen em nnnn——————— zug im Wege der Beitreibung zu er⸗ Wird eine Zahlung nicht miahf beh lauf des älligkeitstages nach geſetzlicher Vor⸗ ſchlag von 2 Prozent des rückſtändi⸗ Mannheim, den 13. Januar 1937. werde ich im Hron and. mehr m Bolimemabiwane LiarEummite Lhdisziongues Räucherwaren, Marinaden täglich frisch gebackene kisehe Flusß- und Seefisehe am besten stets bei Fisch-Nellling Gu 4, 20 Freßgasse laboratoriuum Schenks Bazzermann Inh. Dr. E. Bätz Wòe., N 2, 4 Laboratorium für Blut-, Urin-, Stubl- und Sputum⸗ Untersuchungen regelmüßig geöffnet 10—12,—5 Unr— Fernruf 27466 allen Krankenkassen Brust- und Lungentee iſt bei ſtarker Erkältung, Huſten, Verſchleimung u. Katarrh d. Beſte. Paket 45 Pfg.— Bayer. Malz⸗ zucker/ Pfund 30 Pfeünig.— Hlorchen⸗Drogerie vias. H 1. 10 fölliad ZWxbäasene Dachdeckermeister K 3, 17 Fernruf 20803 K 3, 17 Ausführung sämtlicher Meu- bedachungen, Dach- reparaturen werden billig und fachmännisch ausgeführt. Un- verbindliche Angebote nn—— schwer versilbert 36 teilige Gar⸗ RA. 45.— nitur. Langjährige schriftliche Garantie. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann wever und Frau Lokomotivführer a. D. zu verkaufen, daff Ckauerkarten- Crauerbriefe lefert schnell und gut Hakenkreuzbanner-Druckerei — 24.403%0 Thoräckerſtr. 7 2 Ge für de de 13 eEin Bef wer a) 3 b) 0) Ausführlich abſchriften Dinl.-Ing — ——— Lener un d Lame für Hausproh ganda⸗Verkat Anes neuartig Hausbedarfs Artikels geſuhl Laufend Nach ſtellungen!— Höchſtproviſio Firma Mittmant Mannheit U 5, 15.! Tügl. 17—19 — Junges, ſaube müdohe 15—178. f. lei Hanzarbei ur 9 geſu* 8 r morgen 3 U. nachmttte Vorzuſtellen; ſchen 12—14 1 Hoffman Neuoſthei Feuerbachſtraße (57 343 V) Zuverlüſſige, El Ottv⸗2 traße 13 5 Stellvertreter: Helmuth Wüſt. muth Wüſt; fü Urlaub: i. 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Samstaa und Sonntaa) Hatenkreuzbanner⸗Verlag⸗ und Druck und Verlgga: Druckerei G. m. b. H. Geſchäftsführer: Direktor Kurt Schönwitz, Mannheim. Sprechſtunden der (außer Samstaa Verlagsdirektlon: 10.30 bis 12 Uhr und Sonntag); Fernſprech⸗Nr. für Verlag und Schriftleſtung: Sammel⸗Nr. 354 21. Für den Anzeigenteil verantw.: Wilh. M. Schatz, Mannh Zur Zeit Geſamtausgabe Nr. 2. gelten folgende Preisliſten: Ausgabe Mannheim Nr. 10, Ausgabe Weinheim Nr' 8. Ausaabe Schwetzingen Nr. 8 die Anzeigen der Ausgaben 4 Morgen und Abend er⸗ ſcheinen aleichzeitig in der Ausgabe 5 iZz5 4 A Ausgabe àA und rühausgabe Ausgabe B Schw Ausgabe A und rühausgabe A Aisd6 4 Wüm. usgabe Whm. Ausgabe A und Mhm. bendausgabe A Mhm. usgabe B Mhm. A Schw. bendausgabe 4 Schw. über 16 600 über 14 600 über 24 200 B Mannheim über über 39 800 60⁰ über 600 übex..000 B Schwetzingen üher ß 60ʃ Whm über 600 über 600 übher 3 000 B Weinheim itber 3 600 Geſamt⸗DA. 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