März 1038% die Kaſſierer Sie müſſen igeſichts der Hände übe; i ſchließlick eigerlich die ehrgeſchoß ſe Geſchichte ailleul aus t 23 Jahren nfanteriege⸗ zilliger aus⸗ 1915 einen zte damals wider Er⸗ d iſt heute ie Verwun⸗ ie ſchweren if die Rönt⸗ 8, das mit m ſchwerem nute macht. ten icht, ommt. cdem e ihm h der schlłæ- immt. unse- nen? je k verboten ei gleich je einer beiden Närz 1938 gezogen 3 195199 342575 144 Preußiſch⸗ 1ꝙ-Lotterie terie u haben ..f1 ſen fe elsv/ert Hden banner“ Ausgabe Trägerlohn; durch die f s abe B of wöchti. 7mal. Bezu—2 kohn; d die Poſt 1,70 RM.(einſchl. 51,38 P Ift die Zeitung am Erf Früh⸗Ausgabe A Verlag u. 0 *———— 2„Sammel⸗Nr. 354 21. 1625 an iſe: Frei Haus monatl. 2,20 RM. u. 50 Pf. Woſtzeitungsgebühr) zu 9 55 zügl 225. P g g 3 42 Pf. Beſtellgeld. oſtzeitungsgebühr) zu eſtellge cheinen(auch d. höh. Gewalt) verhind., 48—— wöchtl. Spre Wofn 2. 2,20 RM. einſchi 66, 9840 f Beſiell⸗ e. u. 30 Pf. Träger⸗ eſteht kein Unſor. auf Entſchädiaung. 8. Jahrgong —. Geſamtauflage: Die 12geſpalz. Millimeterzetle 15 Pf. Die 4geſpalt. Millimeterzeile im Textteil 60 Pf. Mannheimer Ausgabe: im Textteil 45 Pfi. Schwetzinger und meterzeile 4 Pf Die ageſpaltene Millimeterzeile im Textteil 18 Pf.— 3 füllungsort Mannheim. Ausſchließlicher Gerichtsſtand: nnheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigs⸗ hafen a. Rh. 4960. Verlagasort Mannbeim.— Einzelverkaufspreis 10 biennke MANNHEIM nommor 128 Mittwoch, 16. März 1938 e eee eeee Du Truppenſchan des geeinten Deuthſchland Der Tag der Wehrmacht im deutschen Wien Die Parade der VIll. Armee vor dem Führer Ein eindrucksvolles Bild deutscher Stärke KDoij Huler lea och Den gropen Cagen von Wien Wieder in Mümchen ein —————— Ein Bild deutſcher Wehrkraſt Vorbeimarsci am Ring vor dein Heldendenkmal DNB Wien, 15. März. Den höhepunkt des zweiten Tages des Führerbeſuches im befreiten Wien bildete die glanzvolle parade der in der VIII. deutſchen Armee zuſammengefaßten bis⸗ herigen deutſch⸗öſterreichiſchen und reichs⸗ deutſchen Truppen vor dem Führer auf dem Ring vor dem heldendenkmal. Die parade bot ein wundervolles Bild der ge⸗ ſchloſſenen Wehrkraft, die das ganze deut⸗ ſche 75-Millionen⸗Reich ſchirmt und ſchützt. Es war eine einzigartige Demonſtration des Friedens, denn dieſe ſchlagkräftige ge⸗ einte deutſche Dehrmacht, die hier in Wien vor dem begeiſterten Volk der Oſtmark als Befreier und Schützer umjubelt wurde, ſi⸗ chert Großdeutſchland den Frieden und ſchützt es vor jedem feindlichen Angriff. mit unbeſchreiblicher Begeiſterung und Kundgebungen innerer Ergriffenheit dan⸗ ken die Dolksgenoſſen der deutſchen Oſt⸗ mark dem Führer dafür, daß er ihnen wie⸗ der eine ſtarke Wehr gegeben hat. Ueber⸗ all, in jeder Straße grüßten ſie die Solda⸗ ten der VIII. Armee mit ſtürmiſchen Heil⸗ rufen. Es war ſymboliſch, daß dieſe erſte Parade der geeinten deutſchen Wehrmacht in Wien angeſichts des Ehrenmals für die Gefallenen der öſterreichiſchen Armee des Fortse zung slehe Seite 2 Der Führer in Wien In Begleiltung des Generals der Infanterie von Bock schreltet der Führer nach dem unver- gleichlichen Empfang die Front der Truppen ab. Weltbild(). Des deulſchen Volkes Dank an den öührer Dr. Goebbels an die Berliner Flillionen hegrũßen den Fũhrer in der Reichshaupistadt Berlin, 16. März.(-Funk.) Männer und Frauen der Reichshauptſtadt! Berliner! hHeute nachmittag um 17 Uhr kehrt der Führer nach Berlin zurüch. Damit iſt ein großes geſchichtliches Ereignis abgeſchloſſen: Das deutſche Geſterreich iſt in den Schoß des Reiches zurückgekehrt. Was Generationen erträumten und erſehnten, wofür Millionen gekämpft, ge⸗ opfert, gelitten und geblutet haben, das iſt nun Wirklichkeit geworden: Das einige große Reich der Deutſchen! Berliner! In tiefer Ergriffenheit habt ihr in dieſen Tagen bis in die Uächte hinein an dem Lautſprecher geſeſſen und klopfenden Herzens den nationalen Aufbruch eines Dbolkes miterlebt. Ueber die Ketherwellen ward ihr mit dem Jubel und der Begeiſterung un⸗ ſerer deutſchen Dolksgenoſſen in Geſterreich verbunden. Wer hätte da nicht manch⸗ mal gewünſcht, auch mit dabei ſein zu können. Uun kehrt der Führer zu uns zurück. Wir wollen ihm einen Empfang bereiten, wie ihn die Reichshauptſtadt noch niemals ſah. Millionen Hhände ſollen ihm zuwinken, Millionen Münder ihm die Dankbarkeit der ganzen Bevölkerung entgegenrufen. Bolk von Berlin! Keiner darf in den Straßen fehlen, wenn der Führer kommt! Berlinerl Schließt die Betriebe! Schließt die Geſchäfte! Seid zeitig auf eurem Poſten! Marſchiert auf nach den Anweiſungen der Amtswalter der partei und der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront auf der Straße Flughafen— Tempelhof— Columbiaſtraße, Ber⸗ liner Straße— Belle-Alliance-⸗Straße— hHalleſches Tor— Belle-Alliance⸗platz— Wilhelmſtraße— Wilhelmplatz. Ganz Berlin iſt zur Stelle! Keine Wohnung, kein Gebäude, kein Geſchäft ohne Girlanden und Flaggenſchmuckh! Bekränzt die häuſer in den Zufahrtsſtraßen! Deutſche im Reich! Seid an den Lautſprechern Zeugen dieſer denkwürdigen volkskundgebung, die über alle Sender übertragen wird. Wir wollen den Jührer begrüßen und umjubeln mit der ganzen tiefen Dankbar⸗ keit, die uns alle erfüllt. Es lebe Adolf Hitler! Es lebe unſer Volk und unſer Reich! (aez.) Dr. Goebbels, Gauleiter von Berlin. Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. Ausgabe: Die 12geſpalt. Milli⸗ ahlungs⸗ und Er⸗ „hakenkreuzbanner“ mittwoch, 16. März 1958 bõroße Truppenſchau in Wien kllinuittsimmutisimisssiuuüsiziuiisztmiässiminittuussiimsszitmüsszttinstiiünirimmüttitunitiimnitimtisitst fortsetzung von Selte 1 großen Krieges ſtattfand. Das Opfer der Helden von 1914/18 iſt durch die Tat des Führers erfüllt, ihre Saat iſt herrlich auf⸗ gegangen im großdeutſchen Reich. In geſpannter Erwartung ſtehen die Maſſen wohlgeordnet vor dem Heldendenkmal am Rande des Platzes. Lange Hakenkreuz⸗ banner wehen im Schein der Frühlings⸗ ſonne von der Faſſade des ehemaligen alten Burghoftores. Ein feſtliches Bild Zu beiden Seiten der Tordurchfahrten lodern Flammen in flachen Opferſchalen. Hier haben Ehrenkompanien der geeinten deutſchen Wehr⸗ macht Aufſtellung genommen. Als die Anfahrt der Wagen des Führers und ſeiner Begleitung gemeldet wird, präſentiert die Truppe. Der Führer begibt ſich zunächſt auf denrech⸗ ten Flügel der Fronten und ſchreitet die dort aufgeſtellte Kompanie der deutſch⸗öſter⸗ reichiſchen Wehrmacht ab, deren Uniformen be⸗ reits das Hoheitszeichen tragen. Am linken Flügel ſteht eine Kompanie der Truppen, die eben auf ihrem Verbrüderungsmarſch nach Wien gekommen ſind. Der Oberbefehlshaber der deutſchen Wehr⸗ macht wird von dem Oberbefehlshaber des Hee⸗ res, Generaloberſt von Brauchitſch, dem Oberbefehlshaber der VIII. Armee, General der Infanterie von Bock, von General der Flieger Milch ſowie von der deutſch⸗öſterreichiſchen Generalität begleitet. Nun begibt ſich der Führer ins Innere des Ehrenmals, gefolgt vom Chef des Wehrmachts⸗ amtes, General der Artillerie Keitel, vom Reichsſtatthalter Dr. Seyß⸗Inquart und dem perſönlichen Adjutanten. Vor der Ehren⸗ tafel legt er einen Kranz mit der Schleife der Führerſtandarte nieder. In tiefer Ergriffenheit grüßt er die Toten der Waffenbrüderſchaft aus dem Weltkriege. Er gedenkt aber auch der To⸗ ten der Bewegung, die als Opfer für Groß⸗ deutſchland fielen. Als der Führer und Reichskanzler das Hel⸗ denmal verläßt, um ſich auf die gegenüberlie⸗ gende Tribüne zu begeben, wird er wieder von endloſen Sprechchören und Jubel⸗ rufen begrüßt. Während die Muſikkorps und Spielmannszüge vor dem Heldendenkmal Aufſtellung nehmen, betritt der Führer die Ehrentribüne, umgeben von der Generalität. Die Luftwaffe eröffnet die parade Schlag 14 Uhr nimmt die Parade ihren An⸗ fang. Wenige hundert Meter über den Dächern des Parlamentsgebäudes erſcheinen die erſten Ketten der deutſchen Luftwaffe. Freudig grüßt der Führer dieſen jüngſten Wehrmachtsteil. Zu ſeiner Rechten hat General der Flieger Milch Aufſtellung genommen, dahinter der Chef des Wehrmachtsamtes, General der Artillerie Kei⸗ tel, der Oberbefehlshaber des Heeres, Gene⸗ raloberſt von Brauchitſch. Dumpf donnern RR heule alle deuiſchen Ichulen geſchloſſen Berlin, 15. März.(5B-Junk.) Reichsminiſter Ruſt hat aus ünlaß der Rückkehr des Jührers nach Übſchluß des geſchichtlichen Ereigniſſes der Eingliede⸗ rung Geſterreichs in das Deutſche Reich für mittwoch, 16. märz, für alle Schu⸗ len des Reiches ſchulfrei ange⸗ ordnet. Der Führer ſpricht in flöſtimmungskundgebungen wien, 15. März.(HB-Junk. der Führer wird im Abſtimmungs⸗ kampf in Oeſterreich in einer Reihe von verſammlungen ſprechen. Die erſte Kund⸗ gebung, auf der der Führer das Wort er⸗ greifen wird, wird in Graz ſtattfinden. der Kimmzeitel für die Dolksabſtimmung am 10. April 1938 in Deutſch⸗Oeſterreich Wien, 15. März.(HB⸗Funk.) Der Text des Stimmzettels, der für die Voltsabſtimmung am 10. April 1938 ausgege⸗ ben wird, lautet folgendermaßen: „Bekennſt du dich zu unſerem Führer Adolf Hitler und damit zu der am 13. März 1938 voll⸗ zogenen Wiedervereinigun, Oeſterreichs mit dem Deutſchen Reich?“ — und dröhnen die Motoren über den Köpfen einer vor Staunen und Begeiſterung in dieſem Augenblick faſt ſprachloſen Menge der Hundert ⸗ tauſende, während Kette auf Kette, Gruppe auf Gruppe und Staffel auf Staffel von Kampf⸗ flugzeugen, Jagdfliegern, Aufklürungsflugzeu⸗ gen und ſchweren Kampfflugzeugen vorüber⸗ ziehen. Es iſt ein erhebendes und glanzvolles Bild. Während der rechte Flügel der in ſauber⸗ ſter Ordnung vorbeifliegenden Formationen un⸗ mittelbar über der Paradeſtraße bleibt, dehnt ſich zum Teil die Front der Luftwaffenparade bis weit über die Altſtadt jenſeits des Bundes ⸗ kanzleramtes hinaus. Mehralseine Viertelſtunde iſt die Luft vom Donner der Flugzeugmotoren erfüllt, die bald nur knapp über den Dächern der hiſto⸗ riſchen Gebäude bleiben, bald bis auf an⸗ nähernd 1000 Meter Höhe den Paradeflug aus⸗ führen. Noch ſind die Flugzeuge über der Pa⸗ radeſtraße, eben erſt hat die letzte Kette der Hunderte von Maſchinen den Oberbefehlshaber der Wehrmacht paſſiert, die Zuſchauermenge richtet ihre Blicke immer noch nach oben, da ſetzen bereits die Muſikkorps vor dem Ehren⸗ mal ein. Der Paradeflug der Luft⸗ waffe iſt beendet. Die Parade der Armee nimmt ihren Anfang. Aufrecht im Wagen ſtehend fährt der Oberbe⸗ fehlshaber der VIII. Armee, General der In⸗ fanterie von Bock, mit ſeinem Chef des Gene⸗ ralſtabes, Generalmajor Ruoff, und ſeinem Adjutanten. Dahinter folgt der Militärkomman⸗ dant von Wien, Feldmarſchall⸗Leutnant Ha⸗ ſelmayr. General von Bock meldet dem Führer und tritt neben ihn; rechts von ihm nimmt Feld⸗ marſchall⸗Leutnant Haſelmayr Aufſtellung. In dem nächſten Wagen paradieren der Komman⸗ deur des Panzerkorps Generalleutnant Gu⸗ derian mit dem Chef des Generalſtabes und dem Kommandeur der deutſch⸗öſterreichiſchen Schnelldiviſion, Generalmajor Dr. Hubitzky. Geſterreichiſche Truppen an der Spitze Die Spitze der Truppen wurde mit beſonde⸗ rer Begeiſterung der Zuſchauer begrüßt. Die deutſch⸗öſterreichiſchen Truppen des Kraftfahr⸗ Jägerbataillons 2, gefolgt von der erſten moto⸗ riſierten Feldhaubitzenbatterie rücken heran. Dieſe Truppen haben die Ehre, als erſte For⸗ mationen der deutſch⸗öſterreichiſchen Wehrmacht ihren Führer zu grüßen. Beim Anblick dieſer Männer hat man die ſtolze Gewißheit, daß Oeſterreich nicht nur einen deutſchen Stamm ins Reich zurückbringt, daß nicht nur der gute Wille vorhanden iſt, ſondern daß auch rein mi⸗ litäriſch der Wille zur Leiſtung mitgebracht, daß hier ſtramme Formationen gezeigt werden, die auch im Ernſtfall in der Einheit der geſamt⸗ deutſchen Armee ihren Mann ſtehen werden, wie es die deutſchöſterreichiſchen Truppen aus der alten ruhmreichen öſterreichiſch-ungariſchen Armee zuletzt noch in viereinhalb Jahren des Weltkrieges bewieſen haben. Panzerwagen raſſeln über die Straßen Dann folgen die erſten Formationen, die am Verbrüderungsmarſch nach Oeſterreich und Wien teilgenommen haben; die zweite Panzerdiviſion rattert über das Plaſter der Donauſtadt. An die Wagen des Diviſions⸗ kommandeurs ſchließen ſich die Fahrzeuge der Aufklärungsabteilung 5 an. Es handelt ſich um die ſchnellen Straßenpanzerwagen, die ſeit der Ueberſchreitung der Grenze die Spitze ge⸗ habt hatten. Ihnen ſchließen ſich mit laut knat⸗ ternden und knallenden Motorrädern und Bei⸗ wagenmaſchinen das Kraftwagenſchützenbatail⸗ lon 2 an. Dann kommt das Schützenregiment2 mit den auf offenen Kraftwagen verlaſteten Kraftwagenmannſchaften, die ſtraff ausgerich⸗ tte mit ihren Gewehren den Führer grüßen, während die ſtrahlende Sonne in den aufge⸗ pflanzten Seitengewehren funkelt. Die über die ehemaligen Reichsgrenzen ge⸗ kommenen Truppen finden ganz beſonders lau⸗ ten jubelnden Beifall der zu Hunderttauſenden die Paradeſtraße ſäumenden Bevöllerung, die auch aus den öſterreichiſchen Landen herbeige⸗ eilt iſt, um dieſen erſten großen Tag der ge⸗ ſamtdeutſchen Wehrmacht in der Landeshaupt⸗ ſtadt der Südoſtmark mitzuerleben. Neue Rufe des Staunens und der Bewunde⸗ rung gehen durch die Reihen, als die motori⸗ ſierten Artillerieformationen vorbeirücken: das Artillerieregiment 74 und die ſchwere Artillerie⸗ abteilung 620, die Panzerabwehrabteilung 38, das Pionierbataillon 38 und die Nachrichten⸗ verſtärkte abteilung 38 zeigen dem Führer und der Bevöl⸗ kerung Deutſch⸗Oeſterreichs die glänzende Be⸗ reitſchaft der ſchnellbeweglichen Formationen, die für einen modernen Krieg ganz beſondere Bedeutung haben. Während das Muſikkorps wechſelt und die hechtgrauen Uniformen der Luftwaffe in den Vordergrund rücken, rattert mit ſeinen für die vielſeitigſte Verwendung beſtimmten Fahrzeu⸗ gen bis zu den ſchweren Waffen das Regi⸗ ment„General Göring“ vorüber, deſſen Vor⸗ beimarſchallein über eine Viertel⸗ ſtunde dauert. Dann folgen die ſtolzen Tanks der zweiten Panzerbrigade. Es iſt ein unausgeſetztes Rau⸗ ſchen und Dröhnen, ſo ſtark, daß man nur ge⸗ legentlich einen Laut des Muſikkorps herüber⸗ dringen hört und daß auch die unendlichen Heil⸗ rufe der Maſſen, die derartig moderne Waffen überhaupt noch nie in ihrem Leben geſehen ha⸗ ben, völlig davon verſchluckt werden. Nachdem die Hunderte von Tanks vorüber⸗ gerollt ſind, die leichten kleinen, auch im ſchwie⸗ rigſten Gelände brauchbaren Raupenfahrzeuge, die ſchweren großen und ſtark beſtückten Pan⸗ zerfeſtungen, ſchwenken die beweglichen Führer⸗ fahrzeuge auf das Muſikkorps der Schwarzen Huſaren des modernen Heeres wieder ein. Es herrſcht ein Augenblick feierlicher Ruhe. deutſch⸗Oeſterreichs Zoldaten tragen das fioheitszeichen Aber ſchon naht in ſtrammem Paradeſchritt das erſte Muſikkorps der Fußtruppen mit dem Spielmannszug. Es iſt deutſch⸗öſterreichiſche Infanterie, an der Spitze der Brigadekomman⸗ deur, Generalmajſor Bornemann mit Ad⸗ jutant. Das Infanterieregiment 4 mit ſeinen drei in großen Blocks von Zwölferreihen zu⸗ ſammengefaßten Bataillonen zeigt den ſtram⸗ men Schritt des Parademarſches der deutſch⸗ öſterreichiſchen Wehrmacht, wie es der deutſchen Ueberlieferung ſeit den Zeiten des Prinz Eugen entſpricht. Dem Dröhnen dieſer Bataillonsblocks folgen die Minenwerferkompanien und die Infanterie⸗ kanonenkompanien. Nach einer kurzen Pauſe reitet der Komman⸗ dierende General des VII. Armeekorps, Gene⸗ ralleutnant Ritter von Schobert heran, der ſein Armeekorps dem Führer meldet und ihm zur Linken Aufſtellung nimmt. Wer die großen Paraden in der Reichshauptſtadt im Zuge der Charlottenburger Chauſſee vor der Techniſchen Hochſchule regelmäßig mitgemacht hat, muß die muſterhafte Ordnung und den gleichmäßig ſtrammen, über die weiten Flächen des Pa⸗ radeplatzes an der Hofburg dröhnenden Parade⸗ ſchritt dieſer Männer anerkennen, die in den letzten Tagen nach plötzlicher Alarmierung außerordentliche Marſchleiſtungen hinter ſich haben. Kavallerieparade in der Stadt prinz Eugens Der Infanterie folgt ein Bild von beſonderer Schönheit: Nach dem Wechſel der Muſikkorps vor dem Heldenmal klingen Reitermärſche auf. Es iſt, nur wenig über hundert Meter von dem berühmten Reiterſtandbild des Prinzen Eugen entfernt, der Marſch von Prinz Eugen, dem edlen Ritter, der von jeher mit beſonderem Stolz von der geſamten deutſchen Reiterei zu einem der ihren gezählt worden iſt. Die Uni⸗ formen der mit blinkendem Degen vorbeiziehen⸗ den Schwadronen wirken neben dem ſonſt ganz nüchternen Feldgrau beſonders. Den Abſchluß des eigentlichen Vorbeimarſches bildet das Artillerieregiment 275, Bat⸗ terie hinter Batterie, Abteilung hinter Abtei⸗ lung. Jubel und Begeiſterung um die Leibſtandarte Nach einer Pauſe, während welcher der Reichs⸗ führer j und Chef der deutſchen Polizei Hein ⸗ Der Dank an den Führer Der Führer kommt heute zurück nach Berlin. Wie ein Lauffeuer hat ſich dieſe Nachricht noch in der vergangenen Nacht in der Reichshaupt⸗ ſtadt verbreitet. Seit Tagen hat die Berliner Bevölkerung fortwährend an den Lautſprechern die hiſtoriſchen Ereigniſſe, die ſich im deutſchen Oeſterreich zutrugen, verfolgt. Sie hat den Er⸗ löſungsſchrei des befreiten Oeſterreich vernom⸗ men und in den Jubel der deutſchen Brüder und Schweſtern der Oſtmark eingeſtimmt. Fah⸗ nen über Fahnen wehen ſeit Tagen an allen Häuſern der Reichshauptſtadt, die nunmehr die Hauptſtadt des Reiches aller Deutſchen gewor⸗ den iſt. Im gleichen Rhythmus ſchlagen die Herzen in Berlin und Wien. Nun wird der Führer zurückkehren in die ewige Hauptſtadt des Reiches; des neuen großdeutſchen Reiches, und was ſich in den vergangenen Tagen im deutſchen und befreiten Oeſterreich abſpielte, wird ſich nun noch einmal in der Reichshaupt⸗ ſtadt wiederholen. Wie ein Triumphator wird der Führer heute ſeinen Einzug halten. Fahnen und Girlanden haben ſich überall über die Straßen und Plätze gewunden, durch die ſein Weg gehen wird. Fie⸗ berhaft hat Berlin gearbeitet. Keine Mühe iſt geſcheut worden, um dem Schöpfer des groß⸗ deutſchen Reiches einen Empfang zu bereiten, wie ihn die Welt noch nirgends geſehen hat. Hunderttauſende werden heute Nachmittag an der Triumphſtraße von Tempelhof bis zur Reichskanzlei Spalier ſtehen und dem Führer ihren Dank entgegenrufen. In den Berliner Betrieben herrſcht heute Arbeitsruhe. Alles wird auf den Beinen ſein. Berlin wird heute den größten Tag ſeiner Geſchichte erleben. Dieſe Stadt iſt ſchon der Zeuge ſo mancher hiſtoriſchen Augenblicke ge⸗ weſen. Sie hat in ihren Mauern ſchon Kaiſer und Könige begrüßt. Aber was bedeutet dies alles gegenüber dem Einzug des Mannes, der den deutſchen Traum von Jahrhunder⸗ ten Wirklichkeit werden ließ? Die Reichshauptſtadt wird dieſe Tat entſpre⸗ chend würdigen. Auch ſie hat einen Trium/ heute. Sie war die Hauptſtadt Friedrichs des Großen, ſie war die Hauptſtadt des Zweiten Reiches und ſie iſt nun auch die Hauptſtadt des großdeutſchen Volksreiches, das der Führer vor wenigen Tagen proklamiert hat. Eine ſieghafte Entwicklung iſt durch dieſe Etappe deutſcher Geſchichte fymboliſiert. Aus der Zerriſſenheit heraus iſt das Volk endlich zu einer neuen Einheit gewachſen. Das Reich aller Deutſchen iſt Wirklichkeit. Berlin fiebert dem Augenblick entgegen, wo es dem Führer dafür S heißen und herzlichen Dank abſtatten kann. rich Himmler neben den Führer tritt, mar⸗ ſchiert in Paradeuniform eine Abteilung der Polizei vorüber. Mit lautem Jubel begrüßt, löſt das Muſikkorps der Leibſtandarte Adolf Hitler die Spielleute der Polizei ab. Obergrup⸗ penführer Sepp Dietrich marſchiert in ſtram⸗ mem Schritt ſeinen Männern voran. Und nun folgen in geſchloſſenem Block Kompanie auf Kompanie, Bataillon auf Bataillon, die Männer der Leibſtandarte, genau ſo wie vorher die In⸗ fanterie, mit aufgepflanztem Seitengewehr. Das Muſilkorps der Leibſtandarte rückt ab. Zum letztenmal an dieſem Tage grüßt der Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht die para⸗ dierenden Formationen. Eine ſtolze und eindrucksvolle Parade iſt zu Ende. Mit emporgereckten Armen grüßt die ju⸗ belnde Menge den Führer. Immer wieder grüßt er vor der Abfahrt aus dem Wagen und mit ſtolzem Blick über die unendlichen Maſſen nimmt er Abſchied von ihnen. Der Führer hat Wien verlaſſen Die Truppen ſind in ihre Unterkünfte abge⸗ rückt. Der Führer hat Wien verlaſſen. Auch die jy⸗Männer und Polizeibeamten, die in den letzten Tagen faſt ununterbrochen ihren ſchwe⸗ ren Abſperrdienſt vorbildlich durchführten, kom⸗ men jetzt zur wohlverdienten Ruhe. der Führer in münchen jubelnder Empfang durch die Haupistadt der Bev/equng DNB münchen, 15. März. der Führer iſt, aus Wien kommend, Dienstagabend um 19 Uhr auf dem mün⸗ chener Flugplatz Oberwieſenfeld gelandet und wurde von den Spitzen der Partei, des Staates und der Wehrmacht unter dem ge⸗ waltigen Jubel einer vieltauſendköpfigen Menſchenmenge empfangen. Zur Begrüßſung waren auf dem Flugplatz unter anderem die Reichsleiter Reichsſtatthalter General Ritter von Epp, Reichsſchatzmeiſter Schwarz, Oberbürgermeiſter Fie hler, der bayeriſche Miniſterpräſident Siebert, die Gauleiter Adolf Wagner und Schwede⸗ Koburg und der ſtellvertretende Kommandie⸗ rende General des VIII. Armeekorps, General Ritter von Prager erſchienen. Ehrenformationen der Wehrmacht und der Partei erwieſen bei der Ankunft des Führers die Ehrenbezeigungen. Reichsſtatthalter Ritter von Epp begrüßte den Führer mit einer kurzen Anſprache, in der er die Bedeutung die⸗ ſer geſchichtlichen Tage für das deutſche Valk würdigte. Nachdem der Führer die zu ſeinem Empfang erſchienenen Männer der Partei begrüßt und die Fron- der Ehrenformation unter dem im⸗ mer neu ausbrechenden begeiſterten Jubel der Maſſen abgeſchritten hatte, trat er die Fahrt in die Stadt an, in deren Straßen ein gewaltiges Spalier von 15 000 Fackelträgern aufgeſtellt war. Die Fe tember 19 nito Mu ſeiner vol ſchen Stä dieſen M deutung ſtärker, ſin Den Au in dieſen oder durck neuzeitlich drucksvolle daß ſie ke das ganze zu ſich zu Erlebnis reichs mit eingefleiſe einer„Ne ſprechen, Tatſachen lung einf Und wi Deutſchlar Drei 2 16. März, geſetz erlie meinen ſchen Cha Reichswel in dieſen Wehrmach dieſem Un mäßig je den Leiſtu zum Schu eines Ang wurden.— Vollſtändi ten! Abgeſeh mehr Vor und auch und abgeſe beſtimmun ſchiede in jeder Rekr heute und und Schul Ueber Ju dienſt erſt Militärdie und in al damit im einfluſ tarnt ſei. Mit di Deutſchlan Alle drei? und Luftm lenmäßiger 3 1958 ————— hrer Berlin. icht noch jshaupt⸗ Berliner prechern ſeutſchen den Er⸗ vernom⸗ Brüder nt. Fah⸗ an allen nehr die gewor⸗ igen die vird der zuptſtadt Reiches, agen im bſpielte, hshaupt⸗ zer heute irlanden id Plätze ird. Fie⸗ Mühe iſt es groß⸗ bereiten, hen hat. ittag an bis zur Führer Berliner Alles ig ſeiner chon der hlicke ge⸗ n Kaiſer utet dies ines, der under⸗ tentſpre⸗ Trium/ richs des Zweiten ſtadt des ührer vor ſieghafte deutſcher riſſenheit neuen eich aller bert dem rer dafür abſtatten ritt, mar⸗ lung der begrüßt, rte Adolf obergrup⸗ in ſtram⸗ Und nun panie auf e Männer r die In⸗ wehr. rückt ab. grüßt der die para⸗ ze und u Ende. die ju⸗ r wieder agen und in Maſſen ifte abge⸗ en. Auch hie in den en ſchwe⸗ rten, kom⸗ gung „ General und der Führers ter Ritter mit einer utung die⸗ tſche Vnlk Empfang zrüßt und dem im⸗ Jubel der Fahrt in jewaltiges aufgeſtellt * „hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 16. März 1958 Jum 1ö. ſnürz, dem Jahrestag der deulſchen Vehrfreiheit Von Dr. Walther Hüsing, Major E der Luftwaffe im Oberkommando der Wehrmacht rd. Berlin, 15. März 1938 Die Feſtſtellung des Führers vom 28. Sep⸗ tember 1937 anläßlich des Staatsbeſuches Be⸗ nito Muſſolinis„Auch Deutſchland iſt in ſeiner volklichen Haltung und ſeiner militäri⸗ ſchen Stärke wieder eine Weltmacht“, hat an dieſen März⸗Ideen 1938 eine inhaltliche Be⸗ deutung und Bereicherung erhalten, wie ſie ſtärker, ſinnfälliger und größer nicht ſein kann. Den Ausdruck deutſch-volklicher Haltung hat in dieſen Tagen faſt die ganze Welt perſönlich oder durch die Organe der weltumſpannenden neuzeitlichen Nachrichtenmittel in denkbar ein⸗ drucksvoller und nachhaltiger Weiſe ſo erlebt, daß ſie kaum noch daran zweifeln kann, daß das ganze deutſche Volk in aller Welt wieder zu ſich zurückgefunden hat. Erlebnis der Wiedervereinigung Deutſch-⸗Oeſter⸗ reichs mit dem Deutſchen Reich, daß ſelbſt die eingefleiſchteſten Gegner des Deutſchtums von einer„Neuordnung der weltpolitiſchen Lage“ ſprechen, weil ſie von der inneren Logik der Tatſachen und Geſchehniſſe zu ſolcher Beurtei⸗ lung einfach gezwungen ſind. Und wie ſteht es mit der militäriſchen Stärke Deutſchlands? Drei Jahre ſind vergangen ſeit jenem 16. März, an dem Adolf Hitler das erſte Wehr⸗ geſetz erließ, das die Einführung der„All ge⸗ meinen Wehrpflicht“ nationalſozialiſti⸗ ſchen Charakters einleitete. Aus der kleinen Reichswehr, dem 100 000⸗Mann⸗Heer, wurde in dieſen drei knappen Jahren eine deutſche Wehrmacht, wie ſie in Deutſchland weder in dieſem Umfang noch in dieſem Gehalt frieden⸗ mäßig je beſtanden hat, ganz zu ſchweigen von den Leiſtungen in Form von Maßnahmen, die zum Schutze von Volk und Staat für den Fall eines Angriffs auf das Dritte Reich getroffen wurden.— Leiſtungen, die in ihrer Größe und Vollſtändigkeit kaum zu überbieten ſein dürf⸗ ten! Abgeſehen davon, daß ein Nicht⸗Arier nie mehr Vorgeſetzter eines deutſchen Soldaten ſein und auch in aller Zukunft nicht werden kann, und abgeſehen davon, daß keinerlei Ausnahme⸗ beſtimmungen Klaſſen⸗ und Standesunter⸗ ſchiede in der Wehrmacht mehr ermöglichen— jeder Rekrut der deutſchen Wehrmacht kommt heute und in aller Zukunft aus der Erziehung und Schule des deutſchen Nationalſozialismus! Ueber Jungvolk, Hitlerjugend und Arbeits⸗ dienſt erſt führt der Weg der Berechtigung zum Militärdienſt! Die deutſche Wehrmacht iſt jetzt und in aller Zukunft nationalſozialiſtiſch und damit immun gegen alle Fremdbe⸗ einfluſſung, wie ſie auch geartet oder ge⸗ tarnt ſei. Mit dieſer inneren militäriſchen Stärke Deutſchlands hält die äußere durchaus Schritt: Alle drei Wehrmachtsteile, Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe, wurden nicht nur auf den zah⸗ lenmäßigen Stand gebracht, der den tatſäch⸗ So ſtark iſt das lichen politiſchen Belangen des Dritten Rei⸗ ches Rechnung trägt, ſie wurden auch unter Berückſichtigung der neuzeitlichen Fortſchritte und Bedürfniſſe hinſichtlich Waffen⸗ und Rüſt⸗ zeug vervollſtändigt, ausgebaut und, was be⸗ ſonders ins Gewicht fällt, gewaltig verbeſſert. Das ſjeer gliedert ſich Ende 1937 bereits wie folgt: Dem Oberkommando des Heeres, unter dem Oberbefehlshaber des Heeres, unterſtehen un⸗ mittelbar neben dem Heeres-Perſonalamt, dem Generalſtab des Heeres, dem Allgemeinen Hee⸗ resamt, dem Heeresverwaltungsamt und dem Heeres-Waffenamt 4 Gruppenkommandos in Berlin, Kaſſel, Dresden und Leipzig und 13 Generalkommandos(daneben Wehrkreiskom⸗ mandos) in Königsberg(Pr.), Stettin, Berlin, Dresden, Stuttgart, Münſter(.), München, Breslau, Kaſſel, Hamburg, Hannover, Wies⸗ baden und Nürnberg, ſowie das Kommando der Panzertruppen mit 36 Infanterie⸗Diviſio⸗ nen, 3 Panzer⸗Diviſionen, eine Kavallerie-Bri⸗ gade, einer 1. Brigade und einer Geb.⸗Brigade. Die fieiegsmorine Nach dem Verſailler Diktat waren nur fol⸗ gende Höchſtſtärken, über die hinaus keine Schiffe in Dienſt gehalten und nur geringe Re⸗ ſerven geſchaffen werden durften, zugelaſſen: 6 Linienſchiffe zu je 10000 Tonnen(35 000 T. bei den großen Seemächten); 6 Kreuzer zu je 6 000 Tonnen(10 000 T. bei den großen See⸗ mächten); 12 Zerſtörer zu je 800 Tonnen(3000 T. bei den großen Seemächten); 12 Torpedo⸗ boote zu je 200 Tonnen(nicht vorhanden bei den großen Seemächten). bGörings Dank an die Cuſtwafſfe Herzlidie Begrũßung der õsterreichischen Fliegerkameraden DNB Berlin, 15. März. Der Reichsminiſter der Luftfahrt und Ober⸗ befehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmar⸗ ſchall Göring, hat folgenden Befehl an die Luftwaffe gegeben: Soldaten der Luftwaffe! Ihr habt das große Glück gehabt, als erſte Repräſentanten des nationalſozialiſtiſchen Deutſchland den nun auf alle Zeiten unlösbar mit uns verbundenen öſterreichiſchen Brüdern einen gewaltigen Eindruck von der Wehrhaftig⸗ keit und Schlagkraft des Reiches aller Deutſchen zu vermitteln. Eine geſchichtliche Tat, die einem jahrhun⸗ dertealten Sehnen aller Deutſchen Erfüllung brachte, iſt durch unſeren Führer vollbracht. Die fliegenden Verbände haben in ſteter Ein⸗ ſatzbereitſchaft trotz teilweiſe ſchlechter Wetter⸗ lage als erſte in vorbildlich durchgeführten Flü⸗ gen unſere Volksgenoſſen in Ober⸗ und Nieder⸗ öſterreich, Kärnten, Steiermark und Tirol be⸗ grüßt. Mein Regiment„General Göring“, die Flak⸗ artillerie und Nachrichtenverbände haben in diſziplinierten Gewaltmärſchen ihre weitgeſteck⸗ ten Marſchziele erreicht, umbrauſt von dem be⸗ geiſterten Jubel des befreiten nationalſoziali⸗ ſtiſchen Oeſterreich. Dieſe außerordentlichen Leiſtungen erkenne ich voll und dankbar an. In treuer Pflichterfüllung haben auch die Teile der Luftwaffe, die nicht das Glück hatten, ſelber an der Verbrüderung mit unſeren öſter⸗ reichiſchen Volksgenoſſen teilzuhaben, zu den großen Erfolgen beigetragen. Am heutigen Tage haben an der feierlichen Einzugsparade unſeres Führer und Oberſten Befehlshabers in Wien Teile der Luftwaffe aus allen Gauen Deutſchlands in muſtergülti⸗ gem Vorbeiflug oder Vorbeimarſch teilgenom⸗ men. Dorbildliche Leiſtungen Hiermit ſpreche ich der geſamten Luftwaffe meine höchſte Anerkennung und Befriedigung aus für die in den letzten Tagen von ihr vollbrach⸗ ten vorbildlichen Leiſtungen. Dieſe ſollen uns ein Anſporn ſein, in unermüdlicher Pflichter⸗ füllung unſerer Waffe zum Schutze Deutſch⸗ lands und zur Wahrung ſeiner Ehre ſcharf und allzeit einſatzbereit zu halten. Mit ſtolzer Freude erfüllt uns die Ueber⸗ nahme der öſterreichiſchen Flieger⸗ und Flak⸗ kräfte in die deutſche Luftwaffe. Eingedenk der treuen Waffenbrüderſchaft des Weltkrieges be⸗ grüßen wir euch, öſterreichiſche Kameraden, in unſeren Reihen. Gemeinſam wollen wir nun getreu den Vor⸗ bildern der Männner, deren Leiſtungen im Gro⸗ ßen Kriege uns ſteter Anſporn ſein ſollen, in eiſerner Pflichterfüllung und unlösbarer Kame⸗ radſchaft weiterarbeiten am Ausbau unſerer herrlichen Luftwaffe. Dieſen Vorſatz verbindet die Luftwaffe mit der Erneuerung des Gelöbniſſes unwandelba⸗ rer Treue zu unſerem Führer und Oberſten Befehlshaber. Es lebe das große Deutſche Reich, das geeinte deutſche Volk, es lebe der Führer! Heil Hitler! gez. Hermann Göring. Nach Abſchluß der deutſch⸗engliſchen Flotten⸗ vereinbarungen vom 18. 6. 1935 und 25. 3. 1936 (unterzeichnet am 17. 7. 37), nach denen die Geſamt⸗Waſſerverdrängung der deutſchen Flotte 35 Prozent der engliſchen nicht überſchreiten ſoll(mit Ausnahme der U⸗Boote. für die eine Quote von 45 Prozent, unter Umſtänden auch 100 Prozent gelten ſoll), ergibt ſich für die deutſche Flotte eine Stärke von 425 000 Tonnen, die ſich wie folgt verteilt, wobei Minenſuchfahr⸗ zeuge und Hilfsſchiffe nicht einbegriffen ſind: Schlachtſchiffe 184000 Tonnen, Kreuzer und Zerſtörer 17000 Tonnen,-Boote(45 Prozent) 23 700 Tonnen. Die Tuftwoffe die zu erhalten und zu beſitzen Deutſchland ge⸗ mäß dem Verſailler Vertrag gänzlich verboten war, mußte im Dritten Reich ſomit gleichſam aus dem Nichts geſchaffen werden. Den Auf⸗ trag des Führers, eine des Deutſchen Reiches würdige Luftwaffe zu ſchaffen, hat General⸗ feldmarſchall Göring in denkbar kurzer Zeit ausgeführt. Die von ihm geſchaffene und heute überall in der Welt bereits in hohem Anſehen ſtehende deutſche Luftwaffe gliedert ſich in die Fliegertruppe, die Flak⸗Artillerie und die Luft⸗Nachrichtentruppe. Die Fligertruppe, die ſich in Staffeln, Grup⸗ pen und Geſchwader gliedert, verfügt über Auf⸗ klärungsflieger, Jagdflieger, Kampfflieger und Sturzkampfflieger(ſowohl bei den Land⸗ wie bei den Seefliegern). Die Flak⸗Artillerie, die ſich aus Batterien, Abteilungen und Regimen⸗ tern zuſammenſetzt, verfügt über ortsfeſte Flak, über motoriſierte leichte(bis zu 3,7⸗Zentimeter⸗ Kaliber) und ſchwere Flak(über 7⸗Zentimeter⸗ Kaliber). Sperrballon⸗Batterien, Flugmelde⸗ dienſt, Luftſchutz⸗Warndienſt und ziviler Luft⸗ ſchutz arbeiten mit der Flak⸗Artillerie zuſam⸗ men für den Schutz der Zivilbevölkerung und aller ſchutzwürdigen Landeseinrichtungen. Die Luftnachrichtentruppe„die ſich in Kompanien und Abteilungen gliedert, hat die verbindende Nachrichtenvermittlungs⸗Aufgabe für alle Teile der Luftwaffe untereinander ſowie zu den anderen Wehrmachtteilen zu erfüllen. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören Fernſprech- und Fern⸗ ſchreibeweſen, Funktelegraphie und Funk⸗Pei⸗ lung. — Am 13. März 1938 konnte Adolf Hitler als Führer und Oberſter Befehlshaber der deut⸗ ſchen Wehrmacht weiter verfügen: „Das öſterreichiſche Bundesheer tritt als Be⸗ ſtandteil der deutſchen Wehrmacht mit dem heutigen Tage unter meinen Befehl. Mit der Befehlsführung der nunmehrigen Wehrmacht innerhalb der öſterreichiſchen Lan⸗ desgrenzen beauftrage ich den General der In⸗ fanterie von Bock, Oberbefehlshaber der 8. Armee. Sämtliche Angehörige des bisherigen öſter⸗ reichiſchen Bundesheeres ſind auf mich als ihren Oberſten Befehlshaber unverzüglich zu vereidigen. General der Inf. von Bock trifft ſofort die notwendigen Anordnungen.“ Daß mit dieſer Erweiterung und Vergröße⸗ rung der bisherigen deutſchen Wehrmacht die militäriſche Stärke Deutſchlands eine weitere beachtliche Zunahme erfahren hat, unterliegt keinem Zweifel. Noch mehr als vordem gilt daher das Wort des Führers: Deutſchland iſt auch in ſeiner militäriſchen Stärke wieder eine Weltmacht! keſte Maßnahmen für eine einwandfreie Abſtimmung Wien, 16. März.(HB⸗Funk) Der Reichsſtatthalter gibt allen Leitern der Bezirksverwaltungsbehörden und den Bürger⸗ meiſtern der Ortsgemeinden für die Durchfüh⸗ rung der für den 10. April 1938 feſtgeſetz⸗ ten Volksabſtimmung folgende vorläufige Be⸗ ſtimmungen: 1. Stimmberechtigt ſind alle ſpäteſtens am 10. April 1918 geborenen Männer und Frauen, die die öſterreichiſche Bundesbürgerſchaft beſit⸗ zen oder auf Grund der Ausbürgerungsverord⸗ nung von 1933 ausgebürgert wurden und nicht vom Stimmrecht ausgenommen oder ausge⸗ ſchloſſen ſind. Ausgenommen vom Stimmrecht ſind Juden. 2. Die Stimmliſte iſt auf Grund des Einwoh⸗ nerverzeichniſſes anzulegen. Die Stimmliſten werden vom 27. März bis 31. März 1938 zur öffentlichen Einſicht auszulegen ſein. 3. Mit den Vorbereitungsarbeiten iſt ſofort zu beginnen. Richtlinien des Führers für die öſterreichiſchen Gaue München, 16. März.(HB⸗Funh) Sofort nach ſeiner Ankunft in München hatte der Führer eine mehrſtündige Konferenz mit ſeinem Stellvertreter Rudolf Heß. Er gab da⸗ bei die Richtlinien, die für den Wiederaufbau der NSDaAP in Oeſterreich geltend ſein werden. Ribbentrop von Dien abgeflogen Wien, 16. März.(HB⸗Funk) Der Reichsminiſter des Aeußern, von Rib⸗ bentrop, hat Wien am Dienstagnachmittag im Flugzeug wieder verlaſſen. „hakenkreuzbanner⸗ Mittwoch, 16. März 1958 „Blut iſt ſtürker als kalte Theoriel“ Flinisterprãsident Walfer Kõhler spradi in einer Großkundgebung in annheim F. K. H. Mannheim, den 15. März Die Oſtmark iſt heimgekehrt ins Reich! Dieſe Tatſache ſtand— wenn auch ungeſchrieben— über der machtvollen Groß⸗ kundgebung der NSDAp im Nibelungenſaal des Roſengartens in Mannheim. Die Tauſen⸗ den, die am Dienstagabend den größten Ver⸗ ſammlungsſaal der Rhein⸗Neckar⸗Stadt füll ⸗ ten, waren noch ganz im Banne der umwül · zenden Ereigniſſe der letzten Tage und vor allem der Worte des Führers, die er am Vor⸗ mittag an die deutſchen Menſchen der älteſten Oſtmark des Reiches und zugleich an das ganze deutſche Volk gerichtet hatte. Seit Tagen war die Bevölkerung Mannheims zu dieſer Großkundgebung der NSDAP aufge⸗ rufen worden. Seit Tagen leuchteten in gro⸗ ßen Buchſtaben vier Worte von allen Plakat⸗ ſäulen:„Die Stärkung der Nation!“. Ueber dieſes Thema ſollte unſer badiſcher Mi · niſterpräſident, Pg. Walter Köhler, zu den Mannheimern ſprechen. Und kein anderes Thema hätte beſſer in dieſe Tage paſſen können. Schon lange vor Beginn der Kundgebung eilten Hunderte und Tauſende Volksgenoſſen zur Verſammlungsſtätte, wo der Kreismuſikzug der Politiſchen Leiter die Teilnehmer bis zum Beginn mit Marſchweiſen unterhielt. Als pünktlich 20.15 Uhr die Ortsgruppenfahnen zu⸗ ſammen mit der Fahne der Hitlerjugend und des Jungvolks durch die grüßende Menge zur Tribüne des Nibelungenſaales getragen wur⸗ den, da war in dem weiten Rund und auf der Galerie kein freier Platz mehr vorhanden. Der Name des alten und verdienten Vorkämpfers der nationalſozialiſtiſchen Bewegung des Gaues Baden hatte wieder einmal ſeine Wirkung aus⸗ geübt. Nach dem Fahneneinmarſch eröffnete Kreis⸗ leiter Schneider die Großkundgebung. „Wir alle ſtehen“, ſo betonte der Kreisleiter, „noch unter dem Eindruck des gewaltigen Ge⸗ ſchehens der letzten Tage, die uns die Erfüllung eines jahrhundertealten Traumes brachten. Mit Freude und Stolz haben wir es erlebt, daß Deutſch⸗Oeſterreich wieder zurückgekehrt iſt in das große deutſche Vaterland. Auch die heu⸗ tige Kundgebung iſt ein Beweis dafür, daß wir Nationalſozialiſten bereit ſtehen, wenn uns der Führer ruft!“ Miniſterpräſident Köhler ſpricht Stürmiſch begrüßt trat hierauf Miniſterpräſi⸗ dent Walter Köhler vor, um in ſeiner einſtündigen Anſprache die großen, uns in die⸗ ſen Tagen gewaltigen Geſchehens beſonders bewegenden Fragen in Worte zu kleiden.„Wenn wir Nationalſozialiſten“, ſo begann Miniſter⸗ präſident Köhler,„in den Jahren des Kampfes um die Macht hinausgingen in das Volk, dann mußten wir an den guten Glauben appellieren. Es war klar, daß dieſer Appell nicht in jedem Herzen Widerhall fand. Anders iſt es heute, da wir nicht mehr mit leeren Händen kommen. Nach fünf Jahren nationalſozialiſtiſcher Volks⸗ und Staatsführung können wir einen Re⸗ Neue Gemülde Willmanns entdeckt Das Breslauer Muſeum zeigt zur Zeit zwei Gemälde, die kürzlich als hervorragende Ar⸗ beiten des berühmten ſchleſiſchen Künſtlers Mi⸗ chael Willmann identiſtziert wurden. Sie hingen jahrhundertelang unbeachtet, von Schim⸗ mel und Staub überzogen, in einem Kloſter. In den Archiven des Kloſters Grüßau hatte ſich eine Eintragung gefunden, nach der der Künſtler 1678 fünf große Kompoſitionen für einen Kreuzweg beendet haben mußte. Bilder des gleichen künſtleriſchen Themas hingen völ⸗ lig unbeachtet in dem Treppenhaus des Klo⸗ ſters, und ſelbſt Kloß, der Biograph Willmanns, maß 425 keine Bedeutung zu. Dr. Cornelius Müller veranlaßte ihre Wiederherſtellung in der Werkſtatt des Muſeums. Aus nachgedun⸗ kelten, riſſigen, mit Schimmel und Staub über⸗ zogenen Tafeln ſind prächtige Bilder hervor⸗ gezaubert“ worden, die in ihrer figürlichen arſtellung zu den beſten Erfindungen Will⸗ manns 12 Die Großzügigkeit der körperlichen und land⸗ ſchaftlichen Kompoſition ſprengt faſt den Raum des monumentalen Bildformates. Durch die Steigerung der Licht⸗ und Farbenwirkung wird der Blick von den unbetonten Bildrändern zum Mittelpunkt geleitet, der in hellen, transparen⸗ ten Tönen aufſtrahl„Auch die Tiefenrichtung ibt Willmann in dieſer Zeit ſeiner höchſten Raumtunſt durch vereinzelt hervorleuchtende Licht⸗ und Farbakzente. In dem Bild der Kreuztragung W der lange Reiterzug da⸗ durch bis in die verdämmernden Tiefen des Hintergrundes hinein ſein unheimliches, be⸗ wegtes Leben. Das zweite bisher Stück, die Entkleidung auf der Schädelſtätte, iſt ganz auf unmittelbarſte Vordergrundwirkung geſtellt. Trotzdem gelingt es dem großen Ba⸗ rockmeiſter, den weitgeſpannten, dunklen Hori⸗ ont durch helle Wolkenpartien zu öffnen und einen faſt überwirklichen Raum zu wölben. Die Malweiſe dieſer beiden Bilder iſt außer⸗ ordentlich locker und weich, beſonders in der chenſchaftsbericht vorlegen, wie ihn das Volk noch nicht geſehen hat. Und wir wiſſen, daß unſer Volk die Größe die⸗ ſer Zeit, die gerade in dieſen Tagen ihre erfahren hat, ſtets anerkennen wird. Es gibt aber auch Monate und Jahre, wo die zermürbende Arbeit des Alltags auf uns ruht und es iſt leider ſo, daß dann von manchen immer noch die Leiſtung im großen an klei⸗ nen Dingen gemeſſen wird. Am Ende jeder politiſchen Arbeit im nationalſozialiſtiſchen Deutſchland ſteht aber das Volk, das gleich einem Strom aus der Vergangenheit kommt und dem die politiſche Staatsführung den Weg in die Zukunft zu ebnen hat. Uns National⸗ ſozialiſten iſt es ſchon immer klar geweſen, daß nur dann eine geſunde Außenpolitik möglich iſt, wenn ein ſtarkes Volk in geordnetem Le⸗ ben dahinterſteht. Zur Bekräftigung dieſer Feſtſtellung rief Miniſterpräſident Köhler, unter ſtarkem Beifall der Tauſenden:„Ohne ein ſtarkes freies deutſches Volk gäbe es heute kein freies Oeſterreich!“ In großen Zügen zeichnete hierauf Pg. Köhler die einzelnen Etappen des nationalſozialiſtiſchen Aufbaues der letzten fünf Jahre. Die Volksgemein⸗ ſchaft zu ſchaffen war das erſte und vielleicht auch das ſchwerſte Werk. 14 Jahre lang hatte es das deutſche Volk mit der Uneinigkeit ver⸗ ſucht und war daran geſcheitert. Mit beſonde⸗ rem Nachdruck betonte Miniſterpräſident Köh⸗ ler, daß die größte Tat des Führers nicht die Schaffung der Wehrmacht an ſich ſei, ſondern die Tatſache, daß Adolf Hitler dem deutſchen Volke wiedereinenneuen ſtarken Wehrwillen gegeben hat. Hätte man 1920 dem Volke Waffen gegeben, es hätte ſie an die interalliierte Kommiſſion abgeliefert oder an Jakob Goldſchmidt ver⸗ kauft. Nichts beweiſt beſſer die Befreiung von artfremdem Einfluß, als der Wandel in dieſer kurzen Zeitſpanne. Die deutſche Einheit unſer höchſtes but Am Ende der erſten Etappe unſeres Auf⸗ baues ſtand die deutſche Einheit, die eines der wertvollſten Güter der nationalſozia⸗ liſtiſchen Revolution iſt und die mit allen Mit⸗ —— wir bereit ſind.(Stürmiſcher eifall. Die zweite Aufgabe lautete: Mobiliſie⸗ rung der deutſchen Arbeitskraft. Mit klaren Linien zeichnete Walter Köhler Sinn und Zweck des erſten Vierjahresplanes, der uns die großen Erlebniſſe der Jahre 1933 bis 1935 ſchenkte. Damit nicht der Ertrag unſerer Arbeit von mißgünſtigen Feinden in Frage geſtellt würde, haben wir als dritte Aufgabe die deutſche Wehrmacht geſchaffen. Früher wurde immer behauptet:„Nationalſozialismus bedeu⸗ tet Krieg.“ Wir haben in den fünf Jahren ſeit der Machtübernahme die Wahrheit des Wortes erkannt, daß wer den Frieden will, zum Krieg rüſten müſſe. Kein Menſch auf der Welt verbündet ſich mit einem Schwachen. Denn es gibt nur Zweierlei: Amboß oder Hammer ſein. Amboß waren wir lange ge⸗ nug, jetzt ſind wir zum Hammer ge⸗ worden.(Jubelnder Beifall.) Wir geben zu: Es iſt heute keine angenehme Zeit für Spießer. Wenn aber der National⸗ fozialismus das nachholen ſoll, was in Jahr⸗ zehnten und Jahrhunderten verſäumt wurde, dann muß dieſe Zeit ausgenutzt werden, weil ein Führer wie Adolf Hitler einem Volke nicht in jedem Jahrhundert geſchenkt wird. Im weiteren Verlauf ſeiner Rede ging Mi⸗ niſterpräſident Köhler auf den zweiten Vierjahresplan ein, an deſſen Durch⸗ führung er ſelbſt maßgeblichen Anteil hat. Die wirtſchaftliche Mobilmachung dieſes Planes will— auf eine einfache Formel ge⸗ bracht— nichts anderes, als die Entſcheidun⸗ gen über unſer Schickſal nach Deutſchland ver⸗ legen. Mit treffenden Worten charakteriſierte Pg. Köhler den wirtſchaftlichen Sinn des zwei⸗ ten Vierjahresplanes, in dem Deutſchland ver⸗ ſucht, auf ehrliche Weiſe zu etwas zu Durcharbeitung der Köpfe verzichtet Willmann auf eine feſte Sei eſich der Konturen. Die Ausdruckskraft der Geſichter wird ſo überwie⸗ —5 durch die Licht⸗ und Farbtöne beſtimmt, aß ſie ein ſaſt impreſſioniſtiſches Gepräge er⸗ alten. Die gleiche Wirkung erzielt Willmanns echnik auch in der Gewandbehandlung. Im Geſamtwerk des Rachen oſtdeutſchen Ma⸗ lers ſind dieſe neuentdeckten Bilder wichtige Fatwicli einer weitgeſpannten k ntwicklung. N Eichendorff-Feiern in Neifße Anläßlich des 150. Geburtstags Joſeph von Eichendorffs veranſtaltete die Stadt Neiße, wo der große deutſche Dichter ſeinen Lebensabend verbracht hat und wo auch ſein Sterbehaus ſteht, eine Gedenkfeier. Einer Kundgebung der Schuljugend amn Eichendorff⸗Dentmal, vor der letzten Ruheſtätte des Dichters, folgte eine Feier im Carolineum, an der u. a. zahlreiche Vertreter der Partei und der Staatsſtellen Schleſiens, ſowie viele Volksgenoſſen aus dem angrenzen⸗ den ſudetendeutſchen Gebiet teilnahmen. In ſeiner Feſtanſprache wies der Eichendorff⸗For⸗ ſcher Dr. Friedrich Caſtelle(Köln) darauf hin, daß Eichendorff ein Dichter und Sänger deutſchen Weſens geweſen ſei, deſſen Wirten und Schaffen der Erneuerung des deutſchen Volkes galt. Er ſei kein verträumter Romanti⸗ ker geweſen, der mit der Laute ſingend durch die Lande zog, ſondern ein kämpferiſcher Deutſcher, der ſich als 25jähriger am 10. März 1813 in das Schwarze Jägerkorps Lützows einreihte und ſpäter als pflichttreuer Beamter Volk und Va⸗ terland wertwolle Dienſte leiſtete.— Die Feiern in Neiße fanden ihren Abſchluß mit einer Feſt⸗ aufführung der Kantate„Von deutſcher Seele“ nach Eichendorffs Gedichten von Hans Pfitzner. Im Deutſchen Eichendorff⸗Muſeum in Neiße, das im Wohn⸗ und Sterbehaus des Dichters untergebracht iſt, wurde eine Ausſtellung von koſtbaren Erinnerungsſtücken eröffnet. Erſtmalig iſt der geſamte literariſche Nachlaß des Dichters zu ſehen. Die Reichsregie⸗ kommen. Mit dem Plus an Intelligenz und Arbeitskraft, das dem deutſchen Volke zur Verfügung ſteht, verſuchen wir jetzt, das Mi⸗ nus an Schätzen auszugleichen. Und da es keine Menſchen in Deutſchland gibt, die nicht von den Auswirkungen dieſes Planes berührt — 1 iſt es notwendig darüber Beſcheid zu wiſſen. Um die wirtſchaftliche Freiheit „Der Vierjahresplan iſt“, ſo rief der Miniſterpräſident mit erhobener Stimme, „keine wirtſchaftliche, ſondern eine politiſche Angelegenheit.“ Die Ver⸗ antwortung für ſeine Durchführung iſt keinem Wirtſchaftler, ſondern einem im höchſten Sinne politiſch denkenden und handelnden Manne übertragen worden: dem Generalfeldmarſchall Hermann Göring. Und am Ende des Vier⸗ jahresplanes ſteht nicht ein gefüllter Geldſack eines einzelnen, ſondern reiche Vorräte für ein ganzes Volk, die ihm die wirtſchaftliche Freiheit ſichern. Die Erzeugungsſchlacht, die Erfaſ⸗ ſung aller im deutſchen Boden vor⸗ handenen Schätze und die Schaffung neuer Roh⸗ und Werkſtoffe ſind die einzelnen Etappen dieſes zweiten gigantiſchen Planes. Was heute den Stempel deutſcher Roh⸗ und Werkſtoffe trägt, kannſtolz als das Pro⸗ dukt deutſcher Hirne und Hände be⸗ zeichnet werden. Miniſterpräſident Köh⸗ ler wandte ſich hierauf gegen die blöde Anſicht, Deutſchland wolle nach Durchführung des zwei⸗ ten Vierjahresplanes die Verbindung mit der Welt abbrechen. Das deutſche Volk will ſich nicht zurückziehen, ſondern im Gegenteil Welt⸗ politik und damit auch Welthandel treiben. Nachdem der Miniſterpräſident noch die Fragen der Preisüberwachung und die Preisbildung und des Arbeitseinſatzes, ſowie das Problem der Verteilung geſtreift hatte, wandte er ſich den Fragen der Außenpoli⸗ tik zu, die gerade heute im Brennpunkt des Intereſſes ſtehen. Wir ſind nicht„ſchachmatt“ Es gibt immer noch Menſchen, ſo betonte Pg. Köhler, die alles beſſer wiſſen wollen als der Führer. Bei der Aufßenpolitik geht es nun einmal zu wie beim Schachſpiel. Das dürfen wir nie vergeſſen. Man mag aber über dieſes Schachſpiel der vergangenen fünf Jahre den⸗ ken wie man will, matt iſt der Führer geworden(Stürmiſcher Bei⸗ all. Die Erkenntnis, daß der Bolſchewis⸗ museine Gefahr für die ganze Welt bedeutet, war mit eine Grundlage unſerer Außenpolitik. Wir mußten daher naturnotwen⸗ dig mit Staaten und Völkern in enge freund⸗ ſchaftliche Beziehungen kommen, die genau ſo dachten wie wir. Daß ünſere Außenpolitik nicht ſchlecht war, zeigen die umwälzenden Er⸗ eigniſſe der letzten Tage und Stunden. Wer hätte jemals geglaubt, daß der Führer eine ſolch gewaltige hiſtoriſche Tat durchführen könne, ohne jede Störung? Jahrhunderte haben an dieſem Problem gearbeitet und ſind an ihm geſcheitert. Wir ſind ein unüberwindlicher Block Die große Tat des 13. März war nur mög⸗ lich, weil an der Wiege des Nationalſozialis⸗ mus das deutſche Blut und die deutſche Seele ſtanden. Und Blut iſt immer noch ſtärker geweſen als kalte Theo⸗ rien. Nun iſt es Wirklichkeit geworden: Wir ſind ein Blockin Mitteleuropa, der unüberwindlich iſt! Deutſchland iſt noch ſtärker geworden und wird in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle in der Weltpolitik ſpie⸗ len wie bisher. Das größte an dem Geſchehen aber iſt die menſchliche Seite. Was wir in dieſen Tagen erlebt haben, das macht aus dem Führer den deutſchen Heros. Und das deutſche Volk kann nur ſeinem Herrgott tie⸗ fen Dank ſagen, daß er ihm dieſen Retter ge⸗ ſchenkt hat.(Stürmiſcher Beifall.) Am Schluß ſeiner Anſprache bat Miniſter⸗ präſident Köhler die Tauſende, einen Abglanz rung hat von den Nachkommen Eichendorffs viele Koſtbarkeiten aus dem Schaffen des Dich⸗ ters, u. a. das Tagebuch, Urſchriften ſeiner Lie⸗ der und Werke, ſowie zahlreiche Briefe, ange⸗ kauft und dem Muſeum zum Geſchenk gemacht. Oberrheinische Kunstausstellung in Baden-Baden Die Ständige Kunſtausſtellung in Baden⸗ Baden veranſtaltet Ende März in der Bäder⸗ ftel die Oberrheiniſche Kunſtaus⸗ tellung. Dieſe will einen Ueberblick über das Schaffen auf dem Gebiet der bildenden in der Schweiz, im Elſaß und in Baden geben. Die Stadt Baden⸗Baden gibt zu Ehren der Künſtler einen Die Ausſtellung wird nach ihrer Beendigung vorausſichtlich auf Wunſch der Schweizer eiſaſſiſchen M noch in Bafel und auf den der elſäſſiſchen Maler ſpä⸗ ter in Straßburg gezeigt werden. Die Oberrheiniſche Kunſtausſtellung ent⸗ Pr einem Wunſch der Schweizer und Elſäſ⸗ ſer Maler, einmal A mit den Bade⸗ nern mit neuzeitlicher Malerei des Oberrhein⸗ ——— in Baden⸗Baden aufzutreten. Baden⸗ aden hat dieſem Wunſch gern entſprochen und die Durchführung der Ausſtellung in die Hand genommen. Die gemeinſame Schau dürfte einen großen Kreis von Kunſtfreunden aus den drei Ländern am Oberrhein Aen Denn ſie entſpringt einem gemeinſamen Wunſch von hüben und drüben, über die Landesgrenzen hinweg neue geiſtige Brücken zu ſchlagen zwiſchen den ſtamm⸗ verwandten Ländern am Oberrhein. Die Reichstheaterwoche der H] Vom 3. bis 10. April wird in Hamburg die Reichstheaterwoche der HJ veranſtaltet, in de⸗ ren Rahmen auch Tagungen mit Ausſprachen der jungen Dramatiker und ihrer Führer vor⸗ geſehen ſind. An dieſer Woche werden ſich alle großen Hamburger Theater beteiligen. der Tage und Stunden mitzunehmen in das fernere Leben. Generationen werden uns einſt beneiden, daß wir an einem ſolchen gewaltigen Erleben teilhaben konnten. Die letzten Tage ſollen in uns den Gedanken der Volks⸗ gemeinſchaft erneut ſtärken und uns erkennen laſſen, daß wir alle Brüder eines Volkes ſind. Dann werden wir auch in der Zukunft ſo für die Gemeinſchaft ar⸗ beiten, wie es uns der Führe vorlebt! Stürmiſcher, langanhaltender Beifall dankte unſerem badiſchen Miniſterpräſidenten Walter Köhler für ſeine begeiſternde Anſprache, für die ihm Kreisleiter Schnei der Dank ſagte. Mit dem Gelöbnis unwandelbarer Treue ſchloß der Kreisleiter dieſen eindrucksvollen Appell der nationalſozialiſtiſchen Bewegung Mannheims, der für alle Teilnehmer Ausrichtung und Verpflichtung bedeutete. Das„Sieg Heil!“ auf den Führer und die Lieder der Na⸗ tion beendeten die Großkundgebung, die zu einer erhebenden⸗ nationalſoziali⸗ ſtiſchen Feierſtunde geworden war. Schlesische Mystiker ziehen um 80 000 Bände von Ratibor nach Beuthen Die Oberſchleſiſche Landesbücherei, die den ſtattlichen Beſtand von 80 000 Büchern mit hohen Seltenheitswerken aufweiſen kann, wech⸗ jelt demnächſt ihren Standort und zieht von Ratibor nach Beuthen um. Die Oberſchleſiſche Landesbücherei iſt eine der wichtigſten Bibliotheken des deut⸗ ſchen Oſtens. Ihren Grundſtock hat man erſt vor zwölf Jahren gelegt, als die Samm⸗ lung des Grafen Oppersdorf von Oberglogau erworben wurde. Hinzu kaan ſpäter eine be⸗ kannte Privatbücherei aus Neuſtadt mit 20 000 Bänden. Die Sammlung erhält unerſetzliche, einmalige Werke des ſchleſiſchen Schrifttums aus der Zeit des Humanismus und der Re⸗ naiſſance. Man findet die ſchleſiſchen Myſtiter Jakob Böhme und Angelus Sileſius, ferner Martin Opitz, Friedrich von Logau, Andreas Gryphius, Johann Chriſtian Günther, Hoffmann von Hoffmanns⸗ waldau, Lohnſtein und andere. Hinzu tommen vollſtändige Ausgaben des Schrifttums über Eichendorff und Guſtav Freytag, die Zuſammenfaſſung des Rübe⸗ zahlſchrifttums, das ja in Schleſien be⸗ ſonders lebendig war, ſowie Sammlungen längſt vergeſſener Zeitſchriften und Provinz⸗ blätter. Unter den beſonders wertvollen Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts ſind das Picar⸗ diſche Geſangbuch aus dem Jahr 1539 und die erſten Lutherdrucke Schleſiens erwähnenswert. Aus dem Jahr 1641 ſtammt der berühmteſte Druck von Oberglogau„Theatrum posthumi honoris“'. Mit Federzeichnungen und bunten Handmalereien ſind manche alten Stammbücher aus der Zeit von 1750 bis 1850 verſehen. Nicht weniger wertvoll ſind alte Atlanten, Karten⸗ ikizzen, Stadtanſichten, Flugblätter aus dem ſturmbewegten Jahr 1848 und Ledereinbände mit Metallbeſchlägen.— Die Landesbücherei findet würdige Räume im Os Landesmuſeum in Beuthen. Die J teilt mit Der e erſten gr ſofort m notwendi rung der in die( wurde d nung zu SA Gül— Durch nung iſt faſſung d reichiſchet bau der Ueber öſterreich 1. Die Geſamtwe Ein. 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Durch die vom Stabschef getroffene Anord⸗ nung iſt innerhalb kürzeſter Friſt mit der Er⸗ faſſung der hier und im Reich anſäſſigen öſter⸗ reichiſchen SA-Männer und Führer der Auf⸗ bau der Gruppe Oeſterreich vollzogen. Ueber den organiſatoriſchen Aufbau der öſterreichiſchen SA beſtimmt der Stabschef: 1. Die öſterreichiſche SA iſt hiermit in den Geſamtperband der SA eingegliedert. 2. Die geſamte öſterreichiſche SA bildet die „Gruppe Oeſterreich“. 3. Ueber die Aufſtellung von Brigaden, Stan⸗ darten, Sturmbannen, Stürmen uſw. ſowie über die Aufſtellung von Sondereinheiten erfol⸗ gen Weiſungen durch den Führer der Gruppe. In perſoneller Hinſicht hat der Stabschef verfügt: Auf Befehl des Führers ernenne ich hiermit zum Führer der SA⸗Gruppe Oeſterreich den SA⸗Gruppenführer Hermann Reſchny. Obergruppenführer Reſchny hat die geſamte gliederungsmäßige und perſonelle Organiſation durchzuführen. Bis auf weiteres befindet ſich Obergruppenführer Hertzog, Stabsführer der Oberſten SA⸗Führung, in meiner Vertretung mit einem kleinen Stab in Wien, um im Voll⸗ zuge der Organiſation der öſterreichiſchen SA die für die Oberſte SA⸗Führung notwendigen Entſcheidungen an Ort und Stelle zu treffen. Mit dieſen Anordnungen iſt nach den gro⸗ ßen politiſchen Ereigniſſen auch die im heißen Kampf erprobte öſterreichiſche SA ein Beſtand⸗ teil der geſamten SA geworden. Ungarns Slüchwunſch Eine hervorragende Geste der Budapester Regierung Berlin, 15. März.(HB⸗Funk.) Der ungariſche Geſandte Cztojay ſuchte heute nachmittag den Staatsſekretür von Mak⸗ kenſen im Auswärtigen Amt auf, um folgen⸗ des zu übermitteln: Die Königlich⸗Ungariſche Regierung habe ihn beauftragt, erſtens dem Führer und Reichskanz⸗ ler die wärmſten Glückwünſche zu der Wieder⸗ vereinigung Oeſterreichs mit dem Deutſchen Reich zum Ausdruck zu bringen und dabei be⸗ ſonders zu betonen, wie ſehr man es in Un⸗ garn zu würdigen wiſſe, daß ſich dieſe Wieder⸗ vereinigung ohne jedes Blutvergie ⸗ ßen vollzogen habe, zweitens der ſtärkſten und freudigſten Hoffnung auf ein weiteres gutes und freundnachbarliches Verhältnis Ausdruck zu geben und drittens dem Führer und Reichskanz⸗ ler zur Kenntnis zu bringen, daß die Königlich⸗ Ungariſche Regierung ſich entſchloſſen habe, die bisherige ungariſche Geſandtſchaft in Wien in ein Generalkonſulat umzuwandeln. fardinalerzbiſchof Innitzer beim Führer Wien, 16. März.(HB⸗Funk) Der Kardinalerzbiſchoff von Wien, Innit⸗ zer, ſtattete am Dienstag dem Führer im Hotel „Imperial“ in Wien einen Beſuch ab und gab ſeiner Freude über die Vereinigung Deutſch⸗ Oeſterreichs mit dem Reich ſowie dem Willen der öſterreichiſchen Katholiken Ausdruck, tat⸗ kräftig am deutſchen Aufbauwerk mitzuarbei⸗ ten. Dolens beduld zu knde Proteſtkundgebungen gegen Litauen Warſchau, 16. März.(Eig. Ber.) Der polniſch⸗litauiſche Konflikt wird nach wie vor als ſehr ernſt bezeichnet und gibt zu den ſchwerwiegendſten Bedenken Anlaß. In maßgebenden Warſchauer Kreiſen nienmt man an, daß Polen mit aller Entſchiedenheit— wenn nötig ſogar durch Militär— die Norma⸗ liſterung der Beziehungen erzwingen wird. Die polniſche Preſſe weiſt darauf hin, daß in ſedeem Monat ein polniſcher Sol⸗ dat auf polniſchem Boden von litauiſchen Kugeln getötet wird. Die Entſcheidung über die weiteren Schritte iſt noch nicht gefallen, da Beck erſt heute abend zurückerwartet wird. Aus Kowno liegen Mel⸗ dungen vor, nach denen ſich die litauiſchen Garniſonen in ſtärkſter Bereit⸗ ſchaft befinden. Wie aus Reval und Riga gemeldet wird, iſt man in Lettland und Eſt⸗ land ebenfalls außerordentlich beunruhigt und rät Litauen, den berechtigten polniſchen Wün⸗ ſchen nach Herſtellung normaler nachbarlicher Beziehungen entgegenzukommen. In Warſchau fanden zahlreiche Proteſtkundgebungen gegen Litauen ſtatt. Dabei wurde vor allem auf die Unterdrückung der polniſchen Minderheiten in Litauen hingewieſen, die für einen Staat von der Größe Polens unerträglich geworden ſei. panik in Barcelona Verzw/eifelter Hilferuf der Sowijeimacdithaber an Paris DNB London, 15. März. Der„Evening Standard“ bringt auf der er ⸗ ſten Seite eine Meldung über die kritiſche Lage in der Sowjetſpanien ſich nach den letzten Sie⸗ gen Francos befindet. Das erſtemal ſeit dem Beginn des Bürgerkrieges fürchte Barcelona eine Invaſion. Flüchtende ſuchten die franzöſi⸗ ſche Grenze zu erreichen. Panik breite ſich in der Stadt aus. Das Blatt will wiſſen, daß ſich die bolſche⸗ wiſtiſchen Machthaber in Katalonien um Hilfe an Frankreich gewandt hätten. Der ſowjetſpa⸗ niſche Vertreter in Paris habe Blum und Paul⸗Boncour aufgeſucht. Es heiße, daß Katalonien mit Frankreich über eine Ausru⸗ fung der Unabhängigkeit verhandele und franzöſiſche Hilfe erbitte für den Fall, daß Franco die katalaniſche Grenze erreiche. Die franzöſiſche Regierung habe aber beſchloſſen, ihre Politik der Nichteinmiſchung beizubehalten. Unruhen in 5owieiſpanien Bilbao, 15. März.(HB⸗Funk.) In Barcelona wurden zahlreiche im Trans⸗ portſyndikat organiſierte Anarcho⸗Syndikaliſten verhaftet, da man ſich trotz„Befehls“ der bol⸗ ſchewiſtiſchen Machthaber maſſenhaft unter gro⸗ ßem Lärm weigerte, im Frontgebiet Trans⸗ portdienſte zu leiſten. Auch in der Provinz Ca⸗ ſtellos fanden große Proteſtkundgebungen der von der Bolſchewiſten⸗Clique bedrückten Bevöl⸗ kerung ſtatt, wobei die Aufnahme von Frie⸗ densverhandlungen mit Franco verlangt wurde. Ueber 300 Perſonen ſind in dieſem Zuſammen⸗ hang in die Gefängniſſe geworfen worden. Aehnliche Kundgebungen fanden in dem 60 Kilometer von der befreiten Stadt Alcaniz ge⸗ legenen Candeſa ſtatt, wo beim Eintreffen von Verwundetentransporten Hunderte von Frauen in den Straßen:monſtrierten, um die Auf · gabe des ſinnloſen Kampfes zu verlangen. Hier wie in den anderen Orten kam es zu heftigen Zuſammenſtößen mit den bolſchewiſtiſchen Schergen. fjeimbeförderung der Franzoſen aus 5owielſpanien? Paris, 15. März(HB⸗Funk) Der franzöſiſche Landesverteidigungsausſchuß iſt am Dienstagnachmittag unter dem Vorſitz von Leon Blum zuſammengetreten. An der Sitzung nahmen neben dem Außenminiſter alle für dieſe Frage zuſtändigen Miniſter, Generäle und Admiräle teil. Wie man erfährt, ſind die letzten Ereigniſſe in Mitteleuropa und die Ent⸗ wicklung in Spanien Gegenſtand der Beratun⸗ gen geweſen. Es wird zum Ausdruck gebracht, daß die Regierung einige Schiffe nach Barce⸗ lona entſandte, um gegebenenfalls die Heimbe⸗ förderung der franzöſiſchen Staatsangehörigen zu übernehmen. Francos dieg für Daris„Keine:wegs gleichgültig“! London, 15. März(HB⸗Funk) Der franzöſiſche Botſchafter in London, Cor⸗ bin, ſuchte am Dienstagabend den Außen⸗ miniſter Lord Halifax auf. Der diploma⸗ tiſche Korreſpondent Reuters ſchreibt hierzu, daß der engſte Kontakt zwiſchen England und Frankreich über die Lage in Mitteleuropa auf⸗ recht erhalten werde. Ein weiterer Faktor, von dem manche glauben, daß er in naher Zukunft von großer Bedeutung werden könnte, ſei das Vorrücken Francos in Spanien. In Paris ſei bereits geäußert worden, daß ein Franco⸗Sieg in dieſem Stadium der euro⸗ päiſchen Kriſe von Frankreich„keineswegs gleichgültig“ angeſehen werden könne. Wanum hat Eckſtein“5 S0 Mele Freunde? —————— ——. ——— * — * 4 —— —— —f— —— ——— —ſſ—— ——— —hht.— ————— ———— ——— ——— ——— —— ———— n —— ——— —— ———— —— —— ——— * — 0 ——— 0— — —— . Weil Eckstein No. 5 fünf kigenscheften garentiert: Ausgewogenes 2 Tobołk edelster Oriĩentauslese 3 Rezeptgetreue Dcuermischung 4 Naturfrisch 5 Oberzeugende Gewicht und formot der Eckstein NMo.5- dick und rund— sind obge- Vollformat stellt auf einen ergiebi- gen, anhaltenden und ungehemmten Rauchge · nuſs. Die Eckstein No. 5 vird in ousgewogenem Vollformat geliefert,.h. auch an formot und Ge- wicht wird ebensowenig gesport wie on Quolitõt verpackt Fochleistung EIKſtein5 — — Saran liori 0 „hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand mittwoch, 16. märz 1os8 „Rheinſchanze“ wurde zur öroßſtadt Cudwigshaſen Zur Eingemeindung von Oppau, Oggersheim, Rheingönheim und Maudach am 1. April Ludwigshafen, 15. März. Ludwigs⸗ hafen am Rhein iſt eine noch ganz junge Stadt, deren Anfänge nur bis zum Beginn des vori⸗ gen Jahrhunderts zurückreichen und die unter ihrem heutigen Namen erſt ſeit dem Jahre 1843 und als ſelbſtändige Gemeinde ſogar erſt ſeit dem Jahre 1853 beſteht. Das heißt aber nicht, daß das Land nicht ſchon lange beſiedelt wäre. Im Gegenteil laſſen ſich aus reichen Bodenfun⸗ den Nieverlaſſungen auch aus den letzten Jahr⸗ hunderten vor unſerer Zeitrechnung nachweiſen. Namentlich Erwähnung finden aber die Mut⸗ tergemeinden Ludwigshafens, Frieſenheim und Mundenheim, ſchon in einer Urkunde aus dem Jahre 771, in der das Vorhandenſein von Win⸗ gerten feſtgeſtellt iſt. Die Bevölkerung im Gebiet des at Peis gen Ludwigshafens fand ihren Unterhalt ſtets in der Landwirtſchaft und Fiſcherei. Es war aber kein geruhiges Landleben; denn die häufigen Kriegszüge und Truppendurch⸗ märſche ſtifteten vielen Schaden und immer wieder wurden die Einwohner zu Fronarbei⸗ ten an der Rheinſchanze, dem linksrheiniſchen Brückenkopf der Feſtung Friedrichsburg⸗Mann⸗ heim, herangezogen, Erſt ſeit den Befreiungs⸗ kriegen konnte ſich die Bevölkerung K ruhi⸗ gen Tätigkeit hingeben, nachdem die Rhein⸗ ſchanze keine militäriſche Bedeutung hatte und ſpäter dann geſchleift worden war. Eine kleine Anſiedlung An der Schiffsbrücke, die von Oggers⸗ heim nach Mannheim führte, war deshalb bald eine kleine Anſiedlung entſtanden, die nach und nach zu einem kleinen Schiffanlegeplatz ausge⸗ baut wurde. Dieſe private Siedlung, an der Rheinſchanze zählte im Jahre 1840 90 Einwoh⸗ ner, während in Frieſenheim 1511 Perſonen elnſchließlich jener in der Zeurhenn und in Mundenheim 1469 gezählt wurden. Auf dem Gebiet des bisherigen Ludwigshafen lebten da⸗ mals alſo 2980 Menſchen, Da die Rheinſchanze kein ſelbſtändiges Gebilde iſt, liegen für die exſten Jahre ihres Beſtehens als Wirtſchafts⸗ körper nur einige—. Zahlen vor, die aber zeigen, wie außerordentlich raſch dieſe Siedlun aufblühte. Schon im Jahre 1851 iſt die Bevöl⸗ kerun 1105 auf etwa 900 angeſtiegen, ſo daß innerbold elf Jahren eine Verzehnfachung der Einwohner 55 eingetreten iſt. Ludwi 2ha en am Rhein hatte zwar zu die⸗ ſer Zeit ſchon einen Namen— ſeit dem Jahre 1843— war aber immer noch keine eigene Ge⸗ meinde, was erſt im Jahre 1853 geſchah. Als Bu Vorbereitung der Gemeindebildung im ahre 1852 eine Erhebung der Bevölkerung durchgeführt wurde, ergab ſich eine Einwohner⸗ zaſe von 1520 Perſonen. Damit war Ludwigs⸗ hafen am Rhein nicht viel kleiner als die Mut⸗ tergemeinden, von denen Frieſenheim 1662 und Mundenheim 1756 Menſchen Legt Die erſte allgemeine Volkszählung nach er Bildung der ſelbſtändigen Gemeinde Lud⸗ een am Rhein fand im Jahre 1855 ſtatt und ermittelte im damaligen Ludwigshafen 2290 Perſonen, das waren etwa ſoviel, wie heute in Maudach. In der näheren Umgebung gab es nur einen Ort, der die neugebildete Ge⸗ meinde an Größe übertraf, nämlich Oggers⸗ heim mit 2403 Einwohnern. Ludwigshafen und ſeine beiden Muttergemeinden zählten zu⸗ ſammen 5782 Einwohner, während in den vier jetzt eingemeindeten Orten 7053 Perſonen ge⸗ zählt worden waren. Auf dem Gebiete des heu⸗ tigen Groß⸗Ludwigshafen lebten alſo vor acht⸗ ar ſchon 12835 Menſche n der Folgezeit entwi Premieren ohne Ende in Berlin Im Staatstheater— Kleines Haus hat wieder eine neue Komödie ihren Einzug gehalten.„Das Leben iſt ſchön“ von Marcel Archard in der b 4 J und Bearbeitung von Viktor de Kowa wurde erſtmals gegeben. Man fragt ſich ange⸗ ſichts dieſer impreſſioniſtiſchen Bilder, warum gerade dieſe Komödie ausgewählt wurde, die im Grunde nicht mehr als ein Märchenſpiel mit romantiſchen Lichtern iſt? Denn von früher her kennen wir die nicht ſehr bedeutungsvollen Arbeiten des Herrn Archard. Die neueſte iſt nicht beſſer, aber ſie hat in der Bearbei⸗ tung einen Charme bekommen, eine Impro⸗ viſation erhalten, die dem Schauſpieleriſchen allen erdenkbaren Raum zubilligt. Das mußte einen Künſtler wie Viktor de Kowa n fe Das Stück iſt vom Schauſpieleriſchen her intereſſant und holt ſich auch aus der Be⸗ ſchwingtheit und den zart aufgeſetzten Tupfen des Darſtelleriſchen ſeinen Erfolg. Die Spiel⸗ leitung in den Händen Wolfgang Lieben⸗ einers war breit angelegt und betonte die Impreſſionismen und Lyrismen des Unaus⸗ geſprochenen, Schwingenden. Helmuth Ebbs inſzeniert im Roſe Theater Der Mannheimer Spielleiter Helmuth Ebbs führte Regie in der Neueinſtudierung des Roſe Theaters von Siegmund Graffs„Die vier Musketiere“. Das Stück iſt bekannt. Die Fabel von den vier Ka⸗ meraden, die an der Front zuſammenhielten, ſich ſpäter wiederſahen und angeſichts der Zeit⸗ läufte auseinanderzugehen drohen und doch bleiben, da das Kriegserlebnis ſie eint, findet auch hier ein lautes Echo. 25 Helmuth Ebbs legt die Regie behäbig an und malt das Milieu ſorgfältig aus, wenn er etwa das Hausmädchen in einer 1— Studie hinſtellt. Er läßt die Männer kamerad⸗ ſchaftlich zueinander finden und die Frauen mehr in die Karikatur hinüberſpielen. Das Pu⸗ blikum geht bereitwillig mit und begreift den hafen am Rhein in einem Tempo, das vielfach amerikaniſch A wurde, beſonders nach⸗ dem die chemiſche Induſtrie hier Fu gefaßt hatte und vor allem als nach der Reichsgrün⸗ dung die vielen Handelshemmniſſe gefallen wa⸗ ren. Bei der Zählung im Jahre, 1867 war das damalige Ludwigshafen am Rhein ſchon größer als ſeine beiden Muttergemeinden zuſammen (4887 gegenüber 3993), und dieſe drei Gemein⸗ den übertrafen erſtmals die ahl der vier jetzt eingemeindeten Orte(8359), Von der Volkszählung im Reichsgründungsjahr an bis ur Jahrhundertwende, alſo innerhalb von drei ahrzehnten, ſtieg die Bevölkerungszahl Lud⸗ 0 und ſeiner Muttergemeinden auf das Fünffache an, nämlich von 12305 auf 61 914. Die Muttergemeinden waren cenhem eingemeindet worden, und zwar Frieſenheim im Jahre 1892 und Mundenheim im** 1899. In dieſer Zeitſpanne hatte ſich die Ein⸗ wohnerzahl der vier Nachbargemeinden noch nicht einmal verdoppelt, ſondern nur von 8814 auf 15 905 erhöht. Die Großſtadt Ludwigshafen In das neue Jahrhundert traten Ludwigs⸗ hafen am Rhein und die jetzt zu Groß⸗Lüd⸗ wigshafen gekommenen Gemeinden mit einer ahl von 77819 Einwohnern. chon zehn ahre ſpäter, bel der letzten ung vor dem großen Kriege, hatte die Bevölkerung die⸗ ſes Gebietes mit 103 886 Einwohnern die Groß⸗ 8 überſchritten, während das kleinere udwigshafen offiziell erſt im Jahre 19 in die Reihe der Großftädte einrückte. Die letzte n vom Jahre 1933 ermittelte auf dem Gebiet von Groß⸗Ludwigs⸗ hafen 138 503 Einwohner, eine Zahl, die na 7 fauftf4 Forzt 1041 1 au „Januat 142 840 angewachſen iſt. Nach dem lit„Kraſt durch Freude“ nach Afrika hatte von den Nachbar⸗ emeinden Oggersheim mit 11 164 und Oppau am dem 1932 eingemeindeten Edigheim) mit 12 252 erſtmals die ehmauſendgrenze, über⸗ ſchritten, während Rheingönheim 5279 und audach 2461 Einwohner 1 Das bis⸗ herige Ludwigshafen war auf eine Bevölkerung von 107 344 angewachſen, von denen 18 012 im Stadtteil Frieſenheim und 18 925 im Stadtteil Mundenheim wohnten. Die Bevölkerungszunahme Die letzte Volkszählung hatte in Ludwigs⸗ hafen am Rhein und den vier Nachbargemein⸗ den eine gegenüber der vorherigen Zählung im Jahre 1955 faſt gleich ſtarke Zunahme ausgewie⸗ 1 nämlich in Ludwigshafen von 5475 und in en Nachbargemeinden von 5134 Perſonen. Die Art der Bevölkerungszunahme war aber grund⸗ verſchieden: in Ludwigshafen am Rhein brach⸗ ten die acht Jahre einen Ueberſchuß der Gebo⸗ renen über die n in Höhe von 6428, denen aber ein Wanderungsverluſt von 953 Perſonen gegenüberſtand; in den vier Nachbar⸗ gemeinden dagegen war ein Wanderungsge⸗ winn von 2623 eingetreten, der höher war, als der Geburtenüberſchuß von 2511. Ludwigshafen am Rhein und ſeine engere und weitere Nachbarſchaft hat dank ſeiner für das wirtſchaftliche Leben Ir Lage immer mehr Menſchen Arbeit und Brot bieten können. Wenn in der Vergangenheit die Ein⸗ wohnerzahl ganz ausnehmend raſch zunehmen konnte, ſo war dies auf das Aufblühen der jungen chemiſchen Induſtrie zurückzuführen, die immer neue Produkte fand und immer neue An⸗ lagen errichtete. Zwar konnte zeitweiſe ein Stillſtand der Entwicklung befürchtet werden, beſonders als nach dem unglücklichen Ausgang des Krieges Zu den interessantesten Erlebnissen unserer KdF-Urlauber wird sicherlich ein Ausflug in die Wüste zäühlen.„KdF“ in Afrika wird allen, die das Glück haben, dabel zu sein, sicherlich un⸗ vergehlich bleiben. Unser Bild zeigt: Beduinen lagern an der Wüste. Sinn des Geſchehens auf der Bühne und be⸗ reitet Schauſpielern, Spielleiter und Dichter eine freundliche Aufnahme. „Der Herr mit dem Zylinderhut“ Im Theater am Schiffbauerdamm wird unter der Regie von Arthur Maria Ra⸗ benalt in der Ausſtattung von Wolfgang Ulrici das Hochzeitsabenteuer von Richard eßler„Der Herrmit dem Zylinder⸗ hut“ uraufgeführt. Die Handlung läßt an Ein⸗ deutigkeit nichts zu wünſchen übrig. Miß Ellen Brighton will mit ihrem friſch angetrauten Gatten, den Herzog von Macartney die Hoch⸗ zeitsnacht verbringen, als er in angeblich vater⸗ ——— wichtigen Auftrag forttelefoniert wird. In Zeit ſteigt der wahre Geliehte, der den nächtlichen Anruf fingiert hat zu Ellen ein. Der Dritte im Bunde iſt Miſter Bullock, der die des Brautgeſchmeides ſtehlen will.— Als der Gatte verwickelt ſich die komiſche Situatlon ſchwankartig. Es geht ſchließlich ſoweit, daß iß Ellen ihren Gatten am Arm des Geliebten verläßt, wäh⸗ rend Bullock mit kühnem Griff den Schmuck klaut. Am andern Tage wird Bullock, durch die Tüchtigkeit ſeiner Braut, als Erbe eines reichen Onkels entdeckt. Bullock, der von ſeinem Glück nichts wußte, ſitzt nun in der komiſchen Situa⸗ tion, den Schmuck wieder zurückzugeben, ohne daß man merkt, daß er ihn ſtahl; er iſt jetzt ſo reich, daß er die Perlen nicht mehr benötigt. Dank eines kleinen Zauberkunſtſtückes gelingt die Rückgabe. Bullock hält ſeine Daiſy in den Armen. Miß Ellen ihren Geliebten und der auf dem Schlachtfeld der Liebe zurückgebliebene Herzog und Exgatte wird Hausfreund. Vor⸗ ang! Rudolf Platte iſt Bullock. Seine Komik und ſein Humor reißen das Haus zu Lachſtürmen hin. Hubert v. Meyerinck und Franz Zim⸗ mermann unterſtützen ihn dabei. Hilde Krü⸗ ger und Eva Sommer ſind die luſtigen Partnerinnen. Viele Lacher! „Das Weſpenneſt“ Im Rahmen der Neueinſtudierungen und Ur⸗ Aufn.: DAF aufführungen, die wir in den letzten Wochen in Form von Komödien, Luſtſpielen und än⸗ ken ſahen, nimmt die im Theater am Kur⸗ f ü f endam muraufgeführte Komödie„Das Weſpenneſt“ von Wolfgang Hanſen einen vorderen Platz ein. Sie iſt hand⸗ und theaterfeſt gebaut. Der alte Anderſen, derzeitig auf Reiſen, hat ſeinen Kindern am Erſten den fälligen Monats⸗ wechſel nicht geſandt, nun iſt kein Geld mehr im Haus. Man hat lange von dem Vater nichts gehört und es kann mit dem Schlimmſten ge⸗ rechnet werden. Da taucht Frau Aſpegreen aus Hammerfeſt auf, die in Wirklichkeit keine andere iſt als jene älteſte Tochter des Hauſes, die vor fices Jahren durchging, weil ſie ein unehe⸗ liches Kind bekam(übrigens eine allgemeine Frage: Warum werden in den meiſten Stücken neueren Datums immer nur Einkinderehen ge⸗ zeigt??). Nun iſt ſie anonym mit ihrer erwach⸗ ſenen Tochter da, erlebt die Erbſchleicherei und eine voreilige Teſtamentseröffnung mit, in der ihr der Löwenanteil der Erbſchaft zufällt. Die Familie beſchließt einen Entmündigungsantrag gegen den Alten zu ſtellen. Da erſcheint der Vater und verſöhnt ſich angeſichts der Aelteſten wieder mit allen. Aber nun iſt er durch eine einſtweilige Verfügung unmündig geworden und die den anderen Kindern zugedachten Gel⸗ der kann er nicht mehr bezahlen. Er ſetzt Frau Aſpegreen, die Tochter als Vermögens⸗ pflegerin ein und beläßt es beim erſten Teſta⸗ ment. Die dummen verdutzten Angehörigen be⸗ ſchirmt das Schickſal, indem es ſie im Augen⸗ blick der größten Blamage befördert. So ſäubert der freundliche Autor das häusliche Weſpenneſt und zwei junge Mädchen bekommen am Ende ihre diesbezüglichen jungen Männer. „Das wird flott in einem heutigen Bühnen⸗ bild von H. Daniel und der Regie von F. Holl und ſint Karter Die beiden erſten Akte zünden und ſind ſtärker als der 2. Teil. Ida Wü ſt Charme und Vitalität, ihre rechte, forſche Art des Zupackens und iht herrlicher Humor laſſen ſie die Mittel finden, das famkliäre Weſpenneſt auszuräuchern. Heinz Grothe. —————— ein großer Teil des Weltmarktes verlorenge⸗ angen war. Die Aufgaben aber, die heute im 14 des Vierjahresplanes der Induſtrie und hier in erſter Linie der chemiſchen Induſtrie ge⸗ ſtellt ſind, geben die Zuverſicht, daß au. dem größeren Ludwigshafen ein weiterer Abſchnitt machtvollen Aufſchwunges bevorſteht. Dr. K. Mol!l Cetzte badiſche lleldungen Bereits das vierte Kind verbrüht * Karlsruhe, 15. März. Nachdem der Po⸗ lizeibericht erſt am 10. März den Tod eines Kindes durch Verbrühen gemeldet hatte, hat ſich dieſer Tage ein weiterer derartiger Fall ereig⸗ net. In Durlach ſtürzte ein dreijähriges Kind in der Küche der elterlichen Wohnung in eine Wanne mit kochendem Waſſer. Tags dar⸗ auf erlag das Kind ſeinen furchtbaren Brand⸗ wunden. Es iſt bereits der vierte Fall, der im Polizeibericht ſeit Beginn des Auſung gemeldet wird. Eltern, laßt euch dieſe Häufung von tra⸗ giſchen Unfällen endlich zur Warnung dienen. Laßt eure Kinder nicht unbeaufſichtigt in der Nähe von kochendem Waſſer! Uhlenhut nach Japan abgereiſt Freiburg, 15. März. Einer ehrenvollen Einladung der Japaniſch⸗Deutſchen medizini⸗ ſchen Geſellſchaft in Tokio folgend, hat der ehe⸗ malige Direktor des Hygieniſchen Inſtituts in Freiburg, Geheimrat Prof. Dr. 1 die Reiſe nach Japan angetreten. An acht Univerſi⸗ täten wixd ex dort über die Erfolge der deut⸗ feie Wiſſenſchaft und die reichen Ergebniſſe einer langjährigen Forſchung Vorträge halten. Brand durch überhitzten Badeofen * Säckingen, 15. März. In den Diens⸗ tagmorgenſtunden wurden die Einwohner kurz nach 4 Uhr durch Sirenengeräuſch aus dem Schlafe geweckt. Im Bergſeereſtaurant war durch Ueberhitzen eines Badeofens ein Brand ausgebrochen. Die Säckinger Wehr war ſofork zur Stelle und konnte das gefährlich ausſe⸗ hende Feuer raſch eindämmen. Im Wirtſchafts⸗ gebäude, wo der Brandherd lag, iſt der Dach⸗ ſtuhl zerſtört worden. kleine Diernheimer llacheichten * Verkehrsunfall mit Todesfolge. Am Mon⸗ tagmorgen erlitt der Kaufmann Jakob Ru⸗ dershauſen, der mit ſeinem Leichtmotor⸗ rad nach Mannheim auf der neuen Umgehungs⸗ ſtraße fuhr, einen Unfall. Er wurde von einem aus der Seitenſtraße von der Kaſerne kommen⸗ den ſchweren Kraftrad angefahren und zur Seite geſchleudert, wo er in ſchwerverletztem Zuſtand liegen blieb. Der Kraftradfahrer be⸗ mühte ſich ſofort um den Verletzten. An den Folgen innerer Verletzungen verſtarb jedoch R. nach kurzer Zeit. Er hinterläßt Frau und vier Kinder. Der Verunglückte war ſchwerkriegsbe⸗ ſchädigt. Beim Gehen mußte er ſtets einen Stock bei ſich führen. Seine körperliche Behin⸗ derung mag mit zu dieſem tragiſchen Unglücks⸗ fall beigetragen haben. * Die Viernheimer Schulen feiern auf dem Rathausplatz. Am Dienstagmorgen waren alle Schulklaſſen der Schiller⸗ und Goetheſchule auf dem feſtlich geſchmückten Rathausplatz verſam⸗ melt, um das große Ereignis des großdeutſchen Reiches zu feiern. Pg. Rektor Hartmann hielt hierbei die Begrüßungsanſprache, worauf Pg. Kreisſchulrat Siebert(Heppenheim) in einer eindrucksvollen Rede auf dieſes gewaltige geſchichtliche Ereignis hinwies. ertreter der Partei, der Gemeinde mit ſämtlichen Beamten und Angeſtellten, der Polizei und der ſtaat⸗ lichen Behörden wohnten dieſer eindrucksvollen Kundgebung bei, die ausklang in dem Dank⸗ und Treuegelöbnis an den Führer und dem Abſingen der deutſchen Lieder. Magdeburger Kunstbericht Im künſtleriſchen Leben von Magdeburg neh⸗ men die Städtiſchen Sinfoniekonzerte infofern eine beſondere Stellung ein, weil ſie reſtlos ausabonniert ſind. Generalmuſikdirektor Böhlke entſchloß ſich daher zu öffentlichen Generalpro⸗ ben. Im letzten Konzert, das Tſchaikowskys Patheriſche Symphonie in geiſtiger, klanglicher und dynamiſcher Hinſicht vorbildlich brachte, ſang Margarete Kloſe Reger und Wolf. Im zweiten Konzert des Berliner Philharmoniſchen Orcheſters brachte Profeſſor Raabe als Erſt⸗ aufführung die Gotiſche Suite von Graener, 1 Angelegenheit. Im Me⸗ lodiſchen beſticht der Meiſter, im Harmoniſchen nähert er ſich, inſonderheit im letzten Satz, den Idealen Pfitzners. Dr. Raabe imponierte mit einer, der weitſchrittigen Melodie den, ausgefeilten Wiedergabe der-moll⸗Sym⸗ phonie von Schumann. In Wolf⸗Liedern bril⸗ lierte Rudolf Bockelmann. Ebenfalls als Gaſt kam Prof. Georg Schu⸗ mann, der Berliner Bachdirigent, nach Magde⸗ burg, um in ſeinem, als Erſtaufführung vom Kobinquartett dargebotenen,-dur-Quintett den Klavierpart zu übernehmen, Ein in roman⸗ tiſchen Gefilden ſchwengendes Werk, das Ergeb⸗ nis meiſterlicher muſikaliſcher Reife. An dieſem Abend gab es als weitere Neuheit Carl Blepy⸗ les Streichquartett in-moll, das Energien feſtgeformter, dornenreicher Satzkunſt vermit⸗ telt. Das Leipziger Ramintrio mit Prof. G. Ramin(Cembalo), Prof, P. Grüm⸗ mer(Violg da Gamba), Prof, R. Wolf(Viola 'Amore) ſpielte klaſſiſche Meiſterwerke in klaſ⸗ ſiſcher Vollendung. Eine Uraufführung brachte das Magdeburger Kulturorcheſter mit Hedden⸗ hauſen Muſik„Aus meiner Heimat“ unter Fritz Theils Direktion. Daneben intereſſieren bemerkenswerte Opern⸗ aufführungen, Wagners„Meiſterſinger“ und Strauß'„Roſenkavalier“, die, Konzerte heimi⸗ ſcher Künſtler und Chorvereinigungen. Dr. Kurt Varges. Alles um ſollt die ganz eworde haupt d Denken rem meh bei dieſe gegen ſe Aber j man imt Leute ab noch in den deut ſo glatt ſchein he Kraft, ni Wasen Pläne, d lichen wi in dieſe träumt Wien, di lange ver chen Alf anken Paſſau 1 ſchmieder man mit rigenſtim Und er feſt in W ner Erin nicht mel men. Kla wollen! Noch ſi fenden B aber in man noch Uebergan De Die G⸗ film in film„V. 21. Mär; Beginn? „Planeta— Neu⸗Eicht 20 Uhr;? ginn 20 1 „Deutſch Am M der eheme DAP, D den Volks Der Redn ſchen Geb grammes den Sude ſchien vor nation, Rudolf Parlamen zahlloſen ſicht, wur angeklagt Flucht en zent an d Nach O der ſeine Hochſchule Kirchenmy fen a. 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Dabei bedenken dieſe Leute aber nicht, daß ja die alten Vorſchriften noch in Kraft ſind und daß ſie ihre Reiſe nach den deutſchen öſterreichiſchen Landen doch nicht ſo glatt durchführen können, wie es den An⸗ ſchein hat. Noch ſind die Paßvorſchriften in Kraft, noch braucht man Deviſen! Was werden aber doch Pläne geſchmiedet— Pläne, die man in allerkürzeſter Zeit verwirk⸗ lichen will— ach, man will ſo viel, ſo ſehr viel in dieſen Tagen. Die Kdỹ7⸗Stammkunodſchaft träumt ſchon von der erſten KoF⸗Reiſe nach Wien, die Bergſteiger ſchwärmen von den ſo lange vermißten Hochtouren in den Oeſterreichi⸗ chen Alpen, die Faltbootfahrer paddeln in Ge⸗ anken bereits wieder auf der Donau von Paſſau bis Wien und bei all dieſem Pläne⸗ ſchmieden kann es einem leicht paſſieren, daß man mit Pfälzer Wein eine Grinzinger Heu⸗ rigenſtimmung bekommt! Und erſt die Sänger, die einſt beim Sänger⸗ feſt in Wien waren und die nun die alten Wie⸗ ner Erinnerungen auffriſchen! Sie werden gar nicht mehr fertig, wenn ſie ins Erzählen kom⸗ men. Klar, daß auch ſie alle wieder nach Wien wollen! Noch ſind dies alles Wünſche, die am lau⸗ fenden Band werden— Wünſche, die aber in Erfüllung gehen werden— nur daß man noch ein klein wenig warten muß, bis die Uebergangszeit vorbei iſt j —1— Der Tonfilmwagen kommt! Die Gaufilmſtelle zeigt als Schmalton⸗ film in nachſtehenden Ortsgruppen den Groß⸗ film„Verräter“ einſchließlich Beiprogramm: 21. März: Käfertal⸗Süd„Heidelberger Hof“, Beginn 20 Uhr; B. März: Horſt⸗Weſſel⸗Platz „Planetaruim“, Beginn 20.15 Uhr; 24. März: Neu⸗Eichwald„Siedlerheim“ Speckweg, Beginn 20 Uhr; 25. März: Lindenhof„Rheinpark“, Be⸗ ginn 20 Uhr. „Deutſche und Tſchechen— ein tauſend⸗ jähriger Kampf“ Am Mittwoch, 16. März, 20.15 Uhr ſpricht der ehemalige Führer der ſudetendeutſchen NS⸗ DaAP, Dipl.⸗Ing. Rudolf Jung, MidR, über den Volkstumskampf in der Tſchechoſlowakei. Der Redner ſtammt ſelbſt aus dean ſudetendeut⸗ ſchen Gebiet und iſt der Verfaſſer des Pro⸗ grammes der NSDaAp in Oeſterreich und in den Sudetenländern. Schon im Jahre 1919 er⸗ ſchien von ihm das grundlegende Buch„Der nationale Sozialismus“. Rudolf Jung war Mitglied des Prager Parlaments. Nach ſiebenmonatiger Haft und zahlloſen Diſziplinarverfahren und Polizeiauf⸗ ſicht, wurde er ſchließlich wegen Hochverrats angeklagt und mußte ſich im Herbſt 1935 zur Flucht entſchließen. Er wirkt heute als Do⸗ zent an der Hochſchule für Politik in Berlin. Nach Oberhauſen verpflichtet. Karl Sauer, der ſeine geſangliche Ausbildung an der Städt. Hochſchule für Muſik und Theater, ſowie bei Kirchenmuſikdirektor Karl Blatter, Ludwigsha⸗ fen a. Rh. erhielt, wurde ab kommender Spiel⸗ zeit als 1. Chorbaß und Spielbariton an das Stadttheater Oberhauſen(Rhld.) verpflichtet. Die Oi 6000 Sänger zählt der Kreis Mannheim Dazu 10 000 unterſtützende Mitglieder/ Die Tätigkeit des Sängerkreiſes Mannheim im Jahre 193 Am kommenden Sonntag findet im Fried⸗ richspark die Sängerkreis⸗Tagung im Sängerkreis Mannheim ſtatt, die mit einer kur⸗ zen Chorfeierſtunde verbunden iſt. An⸗ läßlich dieſer Tagung wurde der Tätigkeitsbe · richt für das Jahr 1937 im Sängerkreis Mann⸗ heim fertiggeſtellt. In dieſem Tätigkeitsbericht wird zum Aus⸗ druck gebracht, daß das 12. Deutſche Sänger⸗ bundesfeſt in Breslau im Mittelpunkt des In⸗ tereſſes ſtand und daß die bereits im Jahr 1936 begonnenen Vorbereitungen im erſten Viertel⸗ jahr des Berichtsjahres mit Nachdruck fortge⸗ ſetzt wurden. Galt es doch, das Feſt nicht nur in Bezug auf den Beſuch, ſondern auch hinſicht⸗ lich der geſanglichen Leiſtungen beſonders gut auszugeſtalten. Da keine beſondere Gauaufgabe geſtellt war, konnte die geſangliche Tätigkeit in den Vereinen auf das Studium der Chöre für die deutſche Weiheſtunde gerichtet werden. Um die Sängerſchaft des Kreiſes, vor allem aber die Chorleiter mit den Chören bekannt zu machen, wurden dieſe im März in einer Chor⸗ feierſtunde von Vereinsgruppen der Stadt⸗ und Vorortvereine zum Vortrag gebracht. Zur gleichen Zeit wurde dieſe Chorfeierſtunde zu einer Werbung für das Sängerfeſt benutzt. Snn Schmitt, ſein Stellvertreter Dr. ünch und Gauchorleiter Rahner ga⸗ ben in Anſprachen beſondere Hinweiſe auf das Sängerbundesfeſt und forderten auf, die Kund⸗ gebung der deutſchen Sänger zu unterſtützen. Mit dieſer Feierſtunde war die Kreistagung verbunden, bei der in Kürze die geſchäftlichen Angelegenheiten erledigt werden konnten. 880 Breslau-Fahrer Der Appell zur Teilnahme am Deutſchen Sängerbundesfeft in Breslau verhallte nicht un⸗ gehört. 880 Volksgenoſſen nahmen aus dem Kreis Mannheim an der Fahrt nach Bres⸗ lau teil. Wenige Wochen nach dem Breslauer Fan rief der Sängergauführer des Badiſchen ängerbundes die Sängerkameraden zur Gau⸗ tagung nach Pforzheim, um dort zugleich das 75jährige Beſtehen des Badiſchen Sängerbundes zu feiern, das Gauführer⸗ ſtellvertreter Dr. Münch mit hinreißenden Wor⸗ ten würdigte. Da im Jahre 1936 bereits zwei Drittel der Kreisvereine am Wertungsſingen teilgenommen hatten, war im Jahr 1937 nur noch die Abhaltung von zwei Wertungs⸗ ſingen, die im April und Mai in Mannheim und Heddesheim ſtattfanden, erforderlich. Die dabei gezeigten Leiſtungen befriedigten die Wer⸗ Zum letztenmal der„Märzenbock“ In dieſem Monat letztmalig Bockbierausſchank/ Notwendige Abſchiedsbetrachtung Wenn das letzte Faß Bockbier dieſer Saiſon angeſteckt wird, haben die Gaſtwirtſchaften Ge⸗ legenheit, ihre Gäſte ein letztes Mal zum Bock⸗ bierfeſt zu laden.„Abſchied vom Bockbier“ könnte die Deviſe der fröhlichen Feier lauten. Nach der Anordnung der Hauptvereinigung der deutſchen Brauwirtſchaft vom 3. März 1938 darf Starkbier für den Inlandverbrauch mit einem Stammwürzegehalt von 16 v. H. und darüber nicht hergeſtellt wer⸗ den. Das Bockbier, das an den Bierſorten dieſer Güteklaſſe den überwiegenden Anteil hat, wird alſo im nächſten Braujahr nicht wiederkehren. Der 3Z Braugerſte zur anderweitigen Verwendung frei zu machen, begegnet allſeitigem Verſtändnis. Gleichwohl werden ſich die Gaſtwirte mit den möglichen Folgen des Verſchwindens des 13 bieres für ihre Abſatzgeſtaltung beſchäf⸗ igen. Der Anteil der Starkbiere am Geſamtaus⸗ ſtoß der deutſchen Brauereien wird auf 1 v. H. beziffert. Bei dem Geſamtausſtoß von 42,16 Millionen Hektoliter im Braujahr 1936/37 waren das rund 421 000 Hektoliter. In der Geſamtrechnung der Brauwirtſchaft und des Gaſtſtättengewerbes würde ſomit der Ausfall des Bockbieres keine entſcheidende Bedeutung haben, zumal dieſer Fortfall den Abſatz keines⸗ wegs um das volle Maß des Bockbieraus⸗ ſtoßes ſchmälern wird. Trotzdem gibt dieſe Ueberlegung kein vollſtändiges Bild der Stel⸗ lung des Bockbieres in der Wirtſchaftsrech⸗ nung der Brauereien und des Gaſtſtättenge⸗ werbes. Wenn wir die Menge des Bierver⸗ brauchs in den einzelnen Vierteljahren mit⸗ einander vergleichen, ſo fällt der geringſte An⸗ weck dieſer Maßregel, teil des Geſamtausſtoßes des Jahres ſtets auf die Monate Januar bis März. Im Braujahr 1936/37 verteilte ſich der Aus⸗ ſtoß wie folgt: Auf Oktober bis Dezember ent⸗ fielen 8,97 Mill. Hektoliter, auf Januar bis März 8,64 Millionen, auf April bis Juni 11,97 Millionen, auf Juli bis September 12,58 Mil⸗ lionen. Und um nun in der Zeit des ſchwächſten Uẽnſatzes einen erhöhten Anreiz zum Bierver⸗ brauch zu ſchaffen, wurde das Bockbier erfun⸗ den und ſein Anſtoß in die Zeit nach Weih⸗ nachten gelegt. Der Umſatzverluſt, der durch den Fortfall es Bockbieres entſtehen kann, ent⸗ fällt ſomit in das Vierteljahr des ohnehin ſchwächſten Verbrauchs. Zieht man dieſen Zweck des Bockbieres in Betracht, ſo wird man erſt recht zu dem Er⸗ gebnis kommen, daß Erwägungen ſolcher Art vor den dringenden Erforderniſſen der Ernäh⸗ rungswirtſchaft, die zum Verbot der Herſtel⸗ lung von Starkbier den Anlaß gegeben haben, nicht beſtehen können. Immerhin ergibt dieſe Erklärung der Rolle der Bockbierſaiſon, daß der Fortfall der Starkbiere für Brauer und Gaſt⸗ wirte den Vexluſt eines Mittels zum Ausgleich der jahreszeitlichen Unterſchiede im Bierver⸗ brauch und damit eine Steigerung der Saiſon⸗ ſchwankungen bedeuten kann. Dies wird die einzige bemerkenswerte Folge des Starkbierverbots ſein. Damit iſt aber auch der Punkt bezeichnet, an dem unſere Gaſtwirte mit ihren Ueberlegungen anſetzen werden, um die immerhin mögliche Umſatzabſchwächung im Winter zu überbrücken. Sie werden ihre Er⸗ findungsgabe in Anſpruch nehmen, um die den Umſatz anregenden Warenbe) Zuſammenkünfte in ihren Räumen, deren Mittelpunkt bisher vielfach das Bockbier war, zu erſetzen durch fröhliche Gaſtereien unter ande⸗ ren, neuartigen, werbenden Lo⸗ ſungsworten. tungsrichter. Es zeigte ſich aber auch, daß man⸗ cher Verein ſeine Wiügtett durch Einbezug der neueren Chorliteratur erweitern muß. Selbſt⸗ verſtändlich ſtellten ſich die Geſangvereine des Kreiſes Mannheim der Partei und ihrer Glie⸗ derungen zur Verfügung oder nahmen an den Feſten der Partei teil. Der Deutſche Liedertag, der wie alljährlich am letzten Juni⸗Sonntag ſtattfand, war ein voller Erfolg. Eine faſt un⸗ überſehbare Zuhörerſchaft folgte am Waſſer⸗ turm den Liedvorträgen und ſang auch die Ge⸗ meinſchaftslieder begeiſtert mit. Weniger vom Wetter begünſtigt waren die im Freien durch⸗ geführten Veranſtaltungen im Rahmen der Gaukulturwoche am„Tag der Muſik“. Zwaag ein heftiger Regen zur Verlegung um ach age. 124 Dereine im Kreis Während des Berichtsjahres bſen fl zwei Vereine ihre Tätigkeit ein und löſten ſich auf. Neu aufgenommen wurden die Geſangsabtei⸗ lungen des Odenwaldklubs und des Turnver⸗ eins von 1846, ſo daß die Zahl der Vereine des Sängerkreiſes Mannheim mit 124 gleichgeblie⸗ ben iſt. Der Mitgliederſtand der einzelnen Ver⸗ eine hat ſich-recht unterſchiedlich entwickelt. Die Hälfte der Vereine konnte ihren Mitgliederſtand halten, während ein Drittel der Vereine zum Teil erhebliche Einbußen erlitt. Der Reſt der Vereine war in der glücklichen Lage, ſeinen Mit⸗ gliederſtand zu erhöhen. Gegenüber dem Stand vom Vorjahre mit 6285 Sänger, 206 Sängerin⸗ nen und 10 555 unterſtützenden Mitgliedern war im Sängerkreis Mannheim am 1. Januar 1938 ein Mitgliederſtand von 6005 Sängern, 72 Sän⸗ gerinnen und 10 497 unterſtützenden Mitglie⸗ dern zu verzeichnen. Eine größere Zahl von Sängerkameraden konnten für ihre Treue zum deutſchen Lied ge⸗ ehrt werden. Es erhielten: 119 Sänger die ſil⸗ berne und 124 Sänger die goldene Ehrennadel, 2 Sänger die Amtswalternadel und 8 Sänger den Ehrenbrief des Deutſchen Sängerbundes für 50 Sängerjahre. Die Männergeſangvereine Heddesheim, Germania Ilvesheim und Sängerbund⸗Harmonie Mannheim⸗ Neckarau konnten im vergangenen Jahre ihr 75jähriges Beſtehen feiern. Das Sän⸗ gerbundesfeſt hat den deutſchen Sängern neue Aufgaben geſtellt, deren Früchte beſtimmt nicht mühelos in den Schoß fallen. Es gilt mit allen Kräften und in noch ſtärkerem Maße als bisher für das deutſche Lied einzutreten.— 1— Vom Nationaltheater. Heute Mittwoch„Mu⸗ ſikaliſcher Komödien⸗Abend“(„Tanzphantaſie“ von Julius Weismann;„Suſannes Geheim⸗ nis“, Oper in 1 Akt von Wolf⸗Ferrari;„Pe⸗ truſchka“, Tanzſzenen von Strawinsky), Leitung der Tänze: Wera Donalies, muſikaliſche Lei⸗ tung der Tänze: Guſtav Semmelbeck, muſikal, Leitung der Oper: Ernſt Cremer. Regie: Kurt Becker⸗Huert.— Morgen Donnerstag: Verdis „Aida“, Gaſtdirigent: Hendrik Diels, muſikal. Oberleiter der Königl. Flämiſchen Oper in Ant⸗ werpen. Inſzenierung: Friedrich Branden⸗ burg. Die Hauptpartien ſingen die Damen Huſzka(„Aida“) und Ziegler(„Amneris“) und die Herren Lutz⸗Walter Miller(„Rhadames“), Heinrich Hölzlin(„Ramphis“), Schweska („Amonas ro“), Peter 5(„König“).— Auf das einmalige Gaſtſpiel des Elſäſſiſchen Theaters Karlsruhe mit Stoskopfs Luſtſpiel „'r ſen. Maire“ ſei nochmals beſonders hin⸗ gewieſen. Die Vorſtellung findet am Sonntag, — im Neuen Theater im Roſengarten att. In der Otto-Beck-Straße ist man gegenwärtig eifrig am Werke, um der Straße die Form zu geben, die ihr zukommt. Entsprach doch bisher weder das Kopfpflaster am oberen Teil, noch das unausgebaute Stück längs des Luisenparks ihrem Charakter als repräsentative Straße. Wie das linke Bild zeigt, wird das Kopfpflaster zwischen Richard-Wagner-Straße und Augusta- Anlage mit einer Asphaltdecke überzogen, so daß in Zukunft ein ruhigeres Fahren möglich ist und die Anwohner vor allzu großen Geräuschbelästigungen verschont bleiben. Das Bild rechts läßt erkennen, daß man den Teil der Otto-Beck-Straße auigestaltet, der zwischen Hildastraße und Neckardamm sich hinzieht. Man ist bei diesem Teilstück, das keinen 50 großen Verkehr aufzuweisen hat, davon abgekommen, die doppelte Fahrbahn wie zwischen Seckenheimer Straße und Hildastraße auszubauen. An Stelle der zweiten Fahrbahn kommt ein Grünstreifen, der jetzt angelegt und mit niederen Steinen eingefaßt wurde. Auf dem mittleren Bild sieht man einen Arbeiter beim Ausfugen der zusammengesetzten Einfaßsteine. Aufnahmen: Hans Jütte(3) Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus Wer dieſe Plagegeiſter am eigenen Körper ſpüren mußte, wird ſich freuen, ein altbewährtes Mittel zu wiſſen, das ſchon vielen Tauſenden geholfen hat, die an Gicht oder Rheumatis⸗ mus litten. Ich empfehle Ihnen ſolch ein Mittel, das ſeit mehr als fünfundzwanzig Jahren erprobt iſt und Sie ſollen es eelbſt verſuchen, ohne daß es Sie etwas koſtet. Aber ehe ich Ihnen folgenden Brief: ſie verſpürt ſchon Beſſerung. ſind Ausdruck der über die wohltätige Wirkung des Gichtoſint mehr ſage, leſe Sie Leutenbach, Kr. Waiblingen, den 22. 1. 1938. Teile Ihnen ganz erfreut mit, daß ich nach zwei Packungen Ihrer Gichtoſint⸗Tabletten, trotz meiner 64 Jahre, wieder mei⸗ ner Arbeit vorſtehen kann. Die dritte Packung habe ich meiner Nachbarin gegeben, welche auch an Rheumatismus leidet, auch Solche Briefe beſitze ich in überaus großer Zahl und alle nerkennung und Dankbarkeit dafür, daß Wilhelm Schneider, Bauer. Gichtoſint geholfen hat. Da Gichtoſint die hauptſächlichſten Be⸗ ſtandteile bekannter natürlicher Heilbrunnen enthält, die ſich bei Gicht und Rheumatismus bewähren, behebt es nicht nur vor⸗ übergehend die Schmerzen, ſondern es bekämpft die Krankheiten von innen heraus und hat keinerlei ſchädliche Nebenwirkungen. Sie können koſtenlos und portofrei eine Probe Gichtoſint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweiſung er⸗ halten, wenn Sie Ihre Adreſſe ſenden an: Max Dultz, Abt. Gichtoſint, Berlin Nr. 633, Friedrichſtraße 19. Gichtoſint iſt in allen Apotheken zu haben. Jetzt zum ermäßigten Preis. „hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 16. März 1958 Sondervorſtellung des NSSB RDe Gelegenheit, daß der Tonfilm„Fern dem Land der Ahnen 1 einige Tage im Kreiſe Mannheim befindet, hat ſich die Kreisamtslei⸗ tung des NS⸗Lehrerbundes zunutze ge⸗ macht, um den Film ſeinen Mitgliedern in einer Sondervorſtellung zu zeigen. Der Film führt uns bekanntlich in das Leben und Treiben der Auslandsdeutſchen in Südamerika und ſtreift auch das deutſche Schulweſen in Ar⸗ gentinien. In ſeiner lebendigen Form zeigt uns der Film alle wirtſchaftlichen und kulturel⸗ len Wechſelbeziehungen zwiſchen dem Deutſch⸗ tum Argentiniens und dem Deutſchen Reich. Nicht in der ſonſt üblichen, lehrhaften Art der Kulturfilme macht uns der Film mit Argen⸗ tinien bekannt, ſondern in einer intereſſieren⸗ den Weiſe, wie man es bei ähnlichen Filmen ſelten ſieht. Eine geſchickte Regie hat den Bild⸗ und Tonſtreifen ſo zuſammengeſtellt, daß er jeden Beſchauer zum Mitleben veranlaßt, wie wir es nur bei Spielfilmen gewohnt ſind. Dem Film iſt als Beiprogramm ein Ton⸗ filmbericht der letzten Auslandsdeutſchen Ta⸗ gung in Stuttgart beigegeben. Die Sonderver⸗ anſtaltung findet am Mittwoch, den 16. März, 18 Uhr, im Planetarium ſtatt. Eintrittskarten zum Preis von 50 Rpf. ſind im Vorverkauf bei Stadtſchulamt Mannheim und vor Beginn der Vorführung im Planetarium zu haben. Zum„Tag der Wehrmacht“ in Mannheim Das bereits in unſerer Morgenausgabe vom 15. März veröffentlichte Programm zum„Tag der Wehrmacht“ in Mannheim erfährt eine kleine Aenderung. Der für Freitagabend an⸗ eſagte Große Zapfenſtreich fällt aus. Dafür fen nachmittags von 17—18 Uhr in den An⸗ agen am a ein Standkonzert das von den beiden Muſikkorps, Pionier⸗ ataillon 33, und dem II. Bataillon 110 Mann⸗ heim⸗Feudenheim,— den Fanfarenbläſern der Axtillerie aus Darmſtadt ausgeführt wird. Das übrige Programm bleibt beſtehen. Sd-Sportabzeichenträger Rheinau! Am 27. März finden die Wiederho⸗ lungsübungen der Inhaber des SͤaA⸗ Sportabzeichens ſtatt, Die 8 ⸗Sportabzeichen⸗ nimmer taugen p a 3z geh' zu Kau fhaus Brillen-ſieferant aller Krankenkaſſen Wenn die flugen träger von Mannheim⸗Rheinau haben dieſe beim Sturm 13/110 abzulegen. Alle SͤA⸗Sport⸗ abzeichenträger haben ſich zur Erfaſſung für die Wiederholungsübungen am Donnerstag, 17. März, 20—21 Uhr, oder am Samstag, 19. März, 17—19 Uhr, bei dex SA-⸗Dienſtſtelle in Mannheim⸗Rheinau, Mülheimer Straße, zu melden. Vorzulegen ſind; Leiſtungsbuch, Beſitz⸗ zeugnis, Wehrpa und Arbeitspaß. Ueber Antreteplatz und Antretezeit ergeht noch beſonderer Befehl. Nun haben ſie's ihnen bewieſen! „Nichts ſagen; ſie ſollen's uns beweiſen!“/ Der Meineid„ihr zu Liebe“ Der zweite Meineidsfall innerhalb der augenblicklichen Schwurgerichtsperiode befaßte ſich mit zwei Angeklagten, die ſchon im erſten Falle mehr oder weniger eine Rolle ſpielten. Beide ſtanden wegen derſelben Straftat wie der am Montag verhandelte Noe, der ja zum gleichen Bekannten⸗ und zugleich auch Lkebha ⸗ berkreis gehörte, vor den Geſchworenen. Und keiner von den beiden Männern wufßjte trotz ihrer gegenſeitigen Freundſchaft von der Gunſt des andern, die er bei der gemeinſamen weit⸗ herzigen Freundin genoß. Friedrich Wilhelm Jäckle, 1896 in Pforz⸗ heim geboren, war in Schwetzingen 02 gewachſen. Seine erſte Ehe dauerte von 1921 bis zum Tode ſeiner damals ſchwerkranken Frau im Jahre 1931. Kurz davor begannen ſeine Beziehungen zu der Mitangeklagten. Jäck⸗ les Strafliſte weiſt einige unerhebliche kleinere Einträge auf. Die mitangeklagte 34jährige Ehefrau Katha⸗ rina Halter, geboren in Birkenau, wohnte ebenfalls in Schwetzingen. Im Spätjahr 1930 begann ein von ihrem Manne angeſtrengter Eheſcheidungsprozeß zu laufen, in dem ſie als⸗ dann Widerklage einreichte. Während Jäckle ein ausgeſprochener Haustyrann geweſen zu ſein ſchien, der außerdem als geſchwätzig, aufſchnei⸗ deriſch und als„Lügner in die eigene Taſche“ gilt, muß man Frau Halter immerhin als eine ordentliche Hausfrau und gute Mutter ihrer Kinder anſehen. Darüber hinaus aber galt ſie in ſittlicher Beziehung als ein wenig locker. Hatte ſie in jener Zeit doch immerhin einen in⸗ timen Bekanntenkreis von etwa ſechs Män⸗ nern() Die Angeklagte Halter iſt nicht vor⸗ beſtraft. n der geſtrigen Schwurgerichtsſitzung ging es nun darum, daß der Angeklagte Jäckle im Laufe jenes Eheſcheidungsprozeſſes der mitangeklag⸗ ten Frau 14 entgegen beſſerem Wiſſen und Gewiſſen der Wahrheit zuwider beſchworen hatte, bis dahin in keinerlei ehewidrigen Be⸗ ziehungen zu der Ehefrau Halter geſtanden zu haben. Einen eigenen triftigeren Grund zu dieſer Handlung hatte Jäckle kaum. Es mußte daher namentlich nachgeforſcht werden, inwie⸗ weit die Angeklagte den Mitangeklagten 1443 Meineid verleitete. Jäckle verfolgte— obgleich er ſeine Tat eingeſtand— eine Taktik, die dar⸗ auf hinauslief, ſich als den Verführten hinzu⸗ ſtellen. Jäckle beſchwor am 17. Juni 1932 mit aller Beſtimmtheit, mit der im Eheſcheidungsprozeß beklagten Frau Halter nicht das mindeſte Ehe⸗ widrige zu tun gehabt zu haben. Frau Halter ſelbſt gab in der geſtrigen Verhandlung zu, den Richter nicht auf das lügenhafte Verhalten des damaligen Zeugen Jäckle aufmerkſam ge⸗ macht und ſo die Leiſtung eines Meineides verhindert zu haben. Für ſie bedeutete die Kennſt du das ſchöne Saarland? Kdꝰ erſchließt dir alle Sehenswürdigkeiten/ Ein Sonderzug am Sonntag Weißt du, wie ſchön die Saar iſt? Kennſt du Homburg, St. Ingbert, Saarbrücken? Kennſt du die Menſchen dort und kennſt du die ſchöne deutſche Landſchaft? Kennſt du die harte, ſchwere und doch ſo ſtolze Geſchichte dieſes Lan⸗ desꝰ? Die Saar iſt groß, ſchön und ſtark. Statte ihr einmal deinen Beſuch ab! Am lommenden Sonntag führt die NSG„Kraft durch Freude“ einen Sonderzug nach Homburg, St. Ingbert und Saarbrücken. In Saarbrücken bietet ſich Gelegenheit, an Stadtführungen teilzunehmen und die Stadt hat an Sehenswürdigkeiten ge⸗ nug aufzuweiſen; von allem hier nur ein paar wenige Hinweiſe: Das Grab des im Saarkampf von Frankreich unſchuldig erſchoſſenen Jakob Johannes; die Wartburg mit dem hiſtori⸗ ſchen Abſtimmungsſaal, das Rathaus mit dem Glockenſpiel, geſtiftet von den Abſtimmungsge⸗ bieten(Geläute.45, 12.15, 19.15. Uhr); Schloß und Schloßlirche mit Grabdenkmälern: Markt⸗ platz mit altem Brunnen; von Kämpfen und Schlachten ſprechen die Namen aller Höhen und Die Abtei Lorſch und das Neich Ein Stück heimatgeſchichtlicher bergangenheit, von einem Torſcher verlebendigt Der Mannheimer Altertumsverein veranſtal⸗ tete am Montagabend einen Vortrag in der Kunſthalle über„Die Abtei Lorſch und das Reich“, der von Studienrat Dr. Karl Glöck⸗ ner aus Gießen gehalten wurde. Dr. Glöck⸗ ner hat im Auftrage des Hiſtoriſchen Vereins von Heſſen die Geſchichte der Lorſcher Abtei erforſcht, die Ergebniſſe ſeiner Arbeit liegen in einem dreibändigen Werke vor. Wenn ein Forſcher wie Dr. Glöckner ſpricht, dann iſt es kein Wunder, daß dieſer ſo ſpröde ſche nd Stoff aus frühmittelalterlicher deut⸗ ſcher und chriſtlicher Geſchichte zu lebendigſt empfundener heimatgeſchichtlicher Vergangen⸗ heit wird. Aus alten Schriftſtücken, von der Hand kaiſertreuer Benediktinermönche geſchrieben, wurde vergangenes Geſchehen her⸗ aufbeſchworen, Atrnn Einblick in die Forſcherarbeit gegeben, verborgen gelegene Wege und Zuſammenhänge aufgezeigt und deren Sinn gedeutet. Auf ihrem Weg durch die———— von ihrer Gründung an bis zu ihrem erfall, iſt die btei der Reichsidee dienſtbar geweſen, und Aanz gleich, ob unter der Regierung der Karo⸗ inger, der ſächſiſchen Kaiſer, Salier und Ho⸗ henſtaufen, ſtets war ſie kaiſertreu der Papſt hatte untergeordneten Einf uß. In einzigartiger Weiſe, die auch in der literariſchen Ueberlieferung ihren—42 gefunden hat, waren in Lorſch Staat und Kirche, Kaiſer und Kloſter ſich einig geweſen. Nie wurde vergeſſen, daß man der Huld des weltlichen Herrn die Entſtehung des Kloſters zu danken hatte. ränkiſcher Hochadel, und von ihnen namentlich das hochangeſehene gräf⸗ liche Geſchlecht der Rupertiner, waren mit der Aufgabe betraut, das ſhen fer Land von den altfränkiſchen Gebieten her zu erſchließen, das hieß politiſch. wirtſchaftlich und religiös er⸗ ſchließen, ein einheitlich begriffenes Ziel im Dienſt der Idee von Königtum und Staat. Denn den Franken galten Kirche und Reich als unzertrennlicher Begriff.(Dieſe Rupertiner wanderten wie ſo viele nach Weſten ab, um ſpäter in Frankreich das weſtfränkiſche Königs⸗ haus der Robertiner— Capetinger zu gründen. Dieſe genealogiſchen Zuſammenhänge hat Dr. Glöckner durch ſeine Forſchungen aufgedeckt.) Mit der Schenkung Heppenheims bieiſe an Lorſch durch Karl den Großen iſt die wirt chaft⸗ liche Zukunft der Abtei geſichert worden, von hier äus konnte der mittlere Odenwald erſchloſ⸗ ſen werden. Nach dem Zerfall des karolingiſchen Reiches ſpielte Lorſch eine bedeutſame Rolle im Reiche Ludwigs des Deutſchen, als Mittel⸗ punkt von Francien(mit Mainz, Worms, Frankfurt). Stärkung der kaiſerlichen Gewalt ſowohl ge⸗ gen partikulariſtiſche Beſtrebungen der Fürſten, wie gegen ehrgeiziges achtbeſtreben der päpſt⸗ lichen Politik, ſchien Lorſchs traditionelle Auf⸗ abe zu fein, und oft genug war dieſe politiſche influßnahme ausgleichend und beruhigend, wie ſich dies im Inveſtiturſtreit erwieſen hat. In Lorſch konnte auch eine klöſterliche Reform, wie ſie von Abt Bruno, dem Bruder Kaiſers Otto des Großen, durchgeführt worden iſt, eine Stütze und Stärkung der weltlichen, macht be⸗ deuten und nicht, wie dies andere überall nun im Reich aufkommende reformeriſche Bemühun⸗ ger und Bewegungen bewirkten, eine Stärkung er päpſtlichen Gewalt. Unter der Obhut des Reiches ſelbſt erlebte Lorſch ſeine Blütezeit und Höhepunkte. Aber dieſes enge Füreinander von Kaiſer und Klo⸗ 2 da jeder die Intereſſen des anderen zu en eigenen machte, und wie es aufs ſchönſte noch einmal unter den ſächſiſchen Kaiſern vor⸗ elebt worden iſt, ſollte mit der ſtaufiſchen eichsmacht ein Ende finden. Zwar entſchied ſich Lorſch immer wieder für den Kaiſer und für das Reich, für ein Reich aber, das in ſei⸗ nen Grundlagen bereits erſchüttert war. Und dies mußte ihm zum Verhängnis werden. Die große Entſcheidung fiel zugunſten des Papſtes und zugunſten des machtvoll erſtarkten Adels, diefer beiden Gegner eines ſtarken Deutſchen Reiches. Und ſo kommt 1232 die Reichsabtei Lorſch an den Erzbiſchof von Mainz. St. die Weiheſtätte und Kriegerfriedhof; das Ehrental. Doch auch die Umgebung Saarbrük⸗ kens lohnt einen Beſuch. Es werden daher zwei ſchöne Wanderungen geführt, die die ganze Lieblichkeit des Saarlandes auſweiſen: 1. Wandergruppe(weiße Markierungsſchil⸗ der): St. Ingbert—Brennender Berg—Stuhl⸗ ſatzenhaus— Saarbrücken. Wanderzeit 5 bis 6 Stunden. 2. Wandergruppe(rote Markierungsſchilder): Saarbrücken— Deutſchmühlenweiher— Ehren⸗ tal— Goldene Brenn— Winterberg— Saar⸗ brücken. Wanderzeit 3 bis 4 Stunden. Am Nachmittag treffen ſich die Teilnehmer ab 16 Uhr zu gemütlicher Tanzunterhaltung. Beſtimmt wird dieſer Tag jedean Fahrtteil⸗ nehmer ſchöne und frohe Stunden bringen. Be⸗ ſorgen Sie ſich noch heute die billige Teilneh⸗ merkarte zu nur.20 RM bei den bekannten Vorverkaufsſtellen. Abfahrt des Sonderzuges ab Mannheim(Hbf.).38 Uhr, ab Ludwigs⸗ hafen.54 Uhr, Homburg an.38 Uhr, St. Ing⸗ bert an.58 Uhr, Saarbrücken an 10,13 Uhr. Rückfahrt: Saarbrücken ab 20.36 Uhr, St. Ing⸗ bert ab 20.51 Uhr, Homburg ab 21.15 Uhr, Lud⸗ e an 22.55 Uhr, Mannheim an 23.15 4 Vom Soldatenbund. Der Verbandsführer gibt bekannt: Anläßlich des Tages der Wehr⸗ macht(19. März) finden folgende Veranſtal⸗ tungen ſtatt: Um 15.30 Uhr: Große ſport⸗ liche Veranſtaltung im Mannheimer Stadion; um 20.15 Uhr: Großer bunter Abend in ſämtlichen Räumen des Roſengar⸗ tens. Karten in den durch Plakate kenntlich ge⸗ machten Vorverkaufsſtellen zu erhalten. Alle Kameraden werden aufgefordert, ſich an dieſen Veranſtaltungen zahlreich zu beteiligen. Aufrechterhaltung der Ehe nach ihrer Angabe, den Vater ihrer Kinder nicht zu verlieren. Jäckle iſt immerhin ein Charakter, dem man auch— wie die Angeklagte behauptete— zu⸗ trauen darf, ſie nach der erſten richterlichen Vernehmung gelegentlich einer Unterredung 33 der Straße mit den Worten bearbeitet zu haben„JFetzt würdeſt du den Karren in den, Dreck ziehen, wo alles ſo ſchön klappt. Du brauchſt ja gar nichts zu tun, als nein zu ſagen; alles andere wird dein Rechtsanwalt machen“. Jäckle wird im übrigen demnächſt nochmals in einer nicht weniger un⸗ rühmlichen Lage auf der Anklagebank anzutref⸗ ſen ſein. Schwebt gegen ihn doch auch eine An⸗ klage wegen Blutſchande. Es iſt im übrigen ein ſtarkes Stück, wenn eine Zeugin, die in einem Verfahren wegen Meineids vernommen wird, den vernehmenden Gendarmeriebeamten 1 noch anlügt. Dieſe Zeugin, eine er Angeklagten, be⸗ quemte ſich auf energiſchſte Vorhaltungen ſei⸗ tens des Norſitzenden Dr. Gerard endlich doch, die Wahrheit zu ſagen. Sie war immerhin dar⸗ über zu vernehmen, inwieweit ſie darüber un⸗ terrichtet war, ob die auch ihr ge⸗ genüber ſchon einmal ähnliche verleitende An⸗ ſtrengungen gemacht habe. Aus dieſer Zeugen⸗ vernehmung konnte der Angeklagten jedoch nichts Belaſtendes nachgewieſen werden. ach den Plädoyers des Erſten Staatsan⸗ waltes und der beiden Verteidiger gelangte das Schwurgericht nach über einſtündiger Be⸗ ratung zu folgenden Urteilen: Wegen Meineids gemäß 5 155, 1 und unter Berüchſichtigung des Strafermäßigungsparagraphen 157 wurde Jäckle an Stelle einer an ſich verwirkten Zuchthausſtrafe von 20 Mongten (ermäßigt auf 10 Monate) zu einer Gefäng⸗ nisſtrafe in Höhe von einem Jahr und drei Monaten und zu drei Jahren Ehrverluſt verurteilt, Katharina Halter er⸗ hielt wegen Beihilfe zum Meineid an Stelle einer an ſich verwirkten Zuchthaus⸗ ſtrafe von 6Monaten neun Monate Gefängnis. Beiden Angeklagten wurden jeweils zehn Wochen der erlittenen Unter⸗ ſuchungshaft angerechnet. Ehrung eines Arbeitsjubilars. Herr Johann Sepp, Mannheim⸗Käfertal, Ladenburger Str.2, feierte am 14. März ſein 25jähriges Dienſtjubi⸗ läum bei der Mannheimer Verſicherungsgeſell⸗ ſchaft. Der Jubilar wurde durch eine kleine Feier mit Anſprachen des Betriebsführers und des Betriebsobmanns geehrt. An ſeinem Eh⸗ rentage wurden ihm ſeitens des Betriebsfüh⸗ rers und ſeiner Kameraden anſehnliche Ge⸗ ſchenke überreicht. 25jähriges Dienſtjubiläum. Sein 25jähriges Dienſtjubiläum kann heute Herr Max Seiler, Windeckſtraße 12, als Oberſekretär bei der Stadtverwaltung begehen. Herr Seiler war während dieſer Zeit bei verſchiedenen Amtsſtel⸗ — e— Entzückende modische und schöne Spitzen Carl Zaur, N 2,) len tätig und ſeit 1924 beim Städt. Steueramt, Abteilung Mietunterſtützung. Dieſe Abteilung betreut er auch heute noch bei voller Geſund⸗ 31 und Friſche. Dem Arbeitsjubilar unſere eſten Wünſche. 70. Geburtstag. Ahez Hagendorn, Mann⸗ heim, Augortenſfraße„bei Partes, feiert am Mittwoch, 16. März, ſeinen 70. Geburtstag. Wir gratulieren. Das kranke Kind und ſeine Behandlung Ein bortrag von Dr. Bachem im Caſino-Saal Einen ſympathiſchen und klugen, auf langer 30jähriger Erfahrung fußenden Vortrag hielt am Freitagabend im großen Caſino⸗Saal Dr. med. Bachem. Der Abend wird manchen für die Beſtrebungen des„Prießnitz⸗Vereins für natur⸗ gemäße Lebens⸗ und Heilweiſe“ gewonnen haben. Insbeſondere waren viele Frauen ge⸗ kommen, die ja dieſes Thema des kranken Kin⸗ des in erſter Linie anging. „Der Vorſitzende Hauptlehrer Dees, ſprach eingangs einige Worie über Sinn und Ziel des roßen, über gen Deutſchland verſtreuten Bun⸗ es. Im Volke ſelbſt ſeien die Kräfte des ge⸗ ſfundheitlichen Selbſtſchutzes und der Selbſthilfe u wecken, eine Notwendigkeit, die heute durch ie Forderung größter Leiſtungsbereitſchaft jedes einzelnen Volksgenoſſen neuen Inhalt er⸗ fahren hat. Dr. med. Bachem nun führte aus, daß auch dem Kind, auch dem Säugling, Luft, Sonnen⸗ licht, Waſſer notwendig ſind, wenn es kräftig und natürlich heranwachſen, wenn es vor allem —.— bleiben oder doch die mannigfachen Kin⸗ erkrankheiten auf Grund ſeiner erworbenen Widerſtandskräfte leichter überſtehen will, als dies ſo oft der Fall iſt. Der Vortrag begann mit der natürlichen Ernährung des Säuglings. Wo die künſtliche Ernährung geboten iſt, gilt es Beſcheid zu wiſſen über die Art, der fenden von Zucker, von dem ſehr zu empfehlenden Honig, gilt es weiter, den mangelnden Kalk⸗ ehalt der künſtlichen Milch auszugleichen mit ebertran⸗ und Vitaminpräparaten, und gan weſentlich durch die Sonnenwirkung, au Höhenſonne. Aus der Fülle der Ratſchläge von Dr. Bachem eien 3 Hinweiſe genannt: Die Bauchlage es Säuglings ſtärkt die Muskeln und verhin⸗ dert mit Rückgratverkrümmung. Um Hautkrank⸗ heiten, Ausſchläge zu verhindern, wähle man das Torfmullbett, es gewährleiſtet die für die Haut notwendige Trockenheit. Iſt der usſchlag dennoch da, ſo gebe man eiweißarme Nahrung, weniger alſo die eiweißreiche Kuh⸗ milch, als Gemüſe: gelbe Rüben. Auch iſt es von Uebel und zeitigt mit die Folgen von Aus⸗ ſchlägen, Katarrhen, Drüſen, das Kind den ganzen Tag von oben bis unten in Windeln verpackt liegen zu laſſen. Mangelhafte Pflege der Haut bedingt eine Verſchlechterung der Ge⸗ ſamtkonſtitution. Die verſchiedenen Möglich⸗ keiten und Unterſchiedlichkeiten in der Waſſer⸗ behandlung bei Maſern, Scharlach, den Röteln, die vorzügliche Heilwirkung erzielt, kamen zur Sprache, gemeinſam mit einer erforderlichen diätiſchen Heilbehandlung. Zum Schluß wurden ein paar bedeutſame und zu beherzigende Hin⸗ weiſe gegeben für die erzieheriſche Behandlung nervöſer Kinder. st. Bei Nie en-, Biasen- und Stoff- wechsellelden. Frequenz 1937: 25 100 Hauptniederlagen in Mannneim: 1. Peter Rixius, Verbindungskanal linkes Ufer 6, Tel. 267 96-07. 2. Wilh. Müller, Hafenstr. 11, Tel. 216 36 und 216 12. Schriften kostenlos. . Leiter, rungen Erler hof“ ei Dienſta fällt au Sum Führer⸗ Alphori werksm 16.., Secken rinnenb Secket Schloß. Laden Alme Gaſthau bringen Edin, Schulha Necka Parteiz iſt einge Humb Geburts ſtraße 1 fragebog Wohl, Frauen kochkurs Ballhau (Erſcheit Fraue machen 20 Uhr, und bitt Dienſt iſt die Nachmit 17 Uhr. Betr. Bannes aufgefüh zum 20. an die Karl H. Steinhil Müller, Adam L ber, Ju Georg Franz Frank, ſind abz H32. Geländef tag, 19. Geſchäfts haus, M Sonntag Abnahm In Er 20. Mär befohlen. folgendes am Son zur Abn Mitzubri :100 00 lich für welcher 1 rechtigter ſchaftsfül Sonntag, der Schü ßens für ſchaften anderer J, nimmt n dingung: Jungvoll volk kön Nr. 76, znelden. Streife ſchaft 17 haus an. 11/171 liche Füh trag mitl 8/ 171 penappell Sport P 9/171 in der J Gruppe herberge Singſch Mädel a Singaber N 27 Wallſta im Schul 2²/171 rz 1958 Angabe, ren. dem man e— zu⸗ hterlichen erredung beitet zu Karren lch ſo nichts zu vird 7— übrigen niger un⸗ anzutref⸗ eine An⸗ ick, wenn en wegen ahmenden gt. Dieſe gten, be⸗ ngen ſei⸗ lich doch, rhin dar⸗ un⸗ ihr ge⸗ 15 An⸗ Zeugen⸗ n jedoch den. Staatsan⸗ gelangte higer Be⸗ Meineids ſichtigung 7 wurde erwirkten onaten efäng⸗ n Jahr Jahren lter er⸗ in Stelle thaus⸗ Nonate wurden n Unter⸗ — e— r Johann ſer Str. 2, zienſtjubi⸗ ngsgeſell⸗ ine kleine hrers und inem Eh⸗ triebsfüh⸗ liche Ge⸗ 25jähriges Seiler, bei der eiler war Amtsſtel⸗ zteueramt, Abteilung e Geſund⸗ ar unſere n, Mann⸗ feiert am Stag. Wir ung r Zuſätze, pfehlenden den Kallk⸗ eichen mit und gan ing, au r. Bachem Bauchlage nd verhin⸗ Hautkrank⸗ ähle man ie für die it. Iſt der iweißarme eiche Kuh⸗ luch iſt es von Aus⸗ Kind den Windeln ifte Pflege ig der Ge⸗ Möglich⸗ er Waſſer⸗ en Röteln, kamen zur orderlichen uß wurden zende Hin⸗ St. ————— 1. Peter Ufer 6, nstr. 11, stenlos. „Hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 16. März 1958 Anordnungen der NSDAP Kreisleitung der NSDAP Ortsgruppen der NSDaꝰp Strohmarkt. 17.., 20.30 Uhr, Dienſtſtunde für alle Pol. Leiter. Dienſtanzug. Rheinau. 17.., 20.15 Uhr, Antreten aller Pol. Leiter, Walter und Warte der angeſchloſſenen Gliede⸗ rungen zum Formaldienſt im Sportheim, Heuweg. Erlenhof. 16.., 20 Uhr, findet im Lokal„Erlen⸗ hof“ eine Amts⸗ und Zellenleiterbeſprechung ſtatt. Entſchuldigungen unmöglich. Singen aus. NS⸗Frauenſchaft Humboldt. 16.., ab 16 Uhr, Beſichtigung der zu Führers Geburtstag gearbeiteten Gegenſtände in der Alphornſtraße 17. Alle Frauenſchafts⸗ und Frauen⸗ werksmitglieder ſind eingeladen. Gäſte willkommen. 16.., 20 Uhr, Handarbeitsabend in der Hildaſchule. Seckenheim. 16.., 20.15 Uhr, Zellenfrauenleite⸗ rinnenbeſprechung im Parteibüro. Seckenheim. 17.., 20.15 Uhr, Heimabend im Schloß. Liederbücher mitbringen. Ladenburg. 16. 3. fällt der Heimabend aus. „Almenhof. 16.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im Gaſthaus„Zur Krone“, Neckarau. Liederbücher mit⸗ bringen. Edingen. 17.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im Schulhaus. Frauenwerk iſt eingeladen. Neckarhauſen. 17.., 20 Uhr, Pflichtheimabend im Parteizimmer. Es ſpricht Kreisfrauenſchaftsleiterin Frau Drös. Rheinau. 17.., 20 Uhr, Heimabend im„Ba⸗ diſchen Hof“. Feudenheim. 16.., 20.15 Uhr Heimabend im Frauenſchaftsheim. Neckarau⸗Süd. 16.., 20 Uhr, Heimabend im Volks⸗ or. Neckarau⸗Nord. 16.., 20 Uhr, Heimabend im Ge⸗ meindehaus. Platz des 30. Januar. 16.., 19.30 Uhr, Fiſchkoch⸗ kurs in L 12, 6 für die gemeldeten Frauen. Deutſches Eck. 16.., 20 Uhr, Pflichthetmabend in den Germaniaſälen. Erſcheinen iſt Pflicht. Frauenwerk iſt eingeladen. Humboldt. 16.., pünktlich 14 Uhr, Ablieferung der Geburtstagsgeſchenke für den Führer in der Alphorn⸗ ſtraße 17. Liſten ſind darüber aufzuſtellen. Perſonal⸗ fragebogen mitbringen., Wohlgelegen. 17.., 14.45 Uhr, treffen ſich die Frauen am Tatterſall, welche ſich zum zweiten Fiſch⸗ kochkurs gemeldet haben. Wohlgelegen. 17.., 20 Uhr, Stab⸗ und Zellen⸗ frauenleiterinnenbeſprechung im„Durlacher Hoſ“, Nebenzimmer. Die fertigen Arbeiten zu Führers Ge⸗ burtstag ſind mit Liſten abzuliefern. Perſonalfrage⸗ bogen und die fehlenden Lichtbilder ſind mitzubringen. Abtlg. Jugendgruppen Jugendgruppe Waldhof. 19.15 Uhr treffen ſich ſämt⸗ liche Mädel an der Halteſtelle der Straßenbahn zum Beſuch des gemeinſchaftlichen Heimabends im Ball⸗ haus. Jugendgruppe. 16.., 19.45 Uhr, gemeinſamer Schulungsabend für alle Jugendgruppenmitglieder im Ballhaus(Gartenſaal). Die Gauführerin iſt anweſend. (Erſcheinen in Kluft.) Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder. Wir machen auf die Veranſtaltung der Gedok am 17.., 20 Uhr, im kleinen Kaſinoſaal, R 1, 1, aufmerkſam und bitten um zahlreichen Beſuch. H9 Dienſtſtunden der Banngeſchäftsſtelle. Ab 15. März iſt die Geſchäftsſtelle des Bannes 171 nur noch an Nachmittagen geöffnet. Dienſtſtunden von 15 bis 17 Uhr. Beſuche an Vormittagen zwecklos! Der Bannführer. Betr. HJ⸗Ehrenzeichen. Auf der Dienſtſtelle des Bannes 171 liegen die HJ⸗Ehrenzeichen für die unten aufgeführten Kameraden. Die Abzeichen müſſen bis zum 20. März abgeholt ſein, andernfalls werden ſie an die Gebietsführung zurückgegeben. Kurt Müller, Karl Heinz Friebel, Erwin Kiefer, Paul Hubert Steinhiller, Edwin Schneider, Fritz Schwanz, Heinz Müller, Kurt Wacker, Walter Götz, Rudolf Zenner, Adam Losmann, Heinrich Mutſchler, Kurt Erich We⸗ ber, Julius Friedrich, Karl Moſer, Fritz Burger, Georg Pfaffinger, Hans Bender, Richard Hering, Franz Olb, Richard Theis, Gotthard Teuſch, Willi Frank, Willi Engel, Hans Götz. Dieſe Ehrenzeichen ſind abzuholen auf der Verwaltungsſtelle, Zimmer 61. HIs. Alle Abnahmeberechtigte für das HIs im Geländeſport und im Schießen erſcheinen am Sams⸗ tag, 19. März, 18.30 Uhr, nicht 19.30 Uhr, auf der Geſchäftsſtelle des Bannes 171, Mannheim, Schlageter⸗ haus, M 4, zwecks Einteilung für die Abnahmen am Sonntag, 20. März. Nichterſcheinen hat Entzug der Abnahmeberechtigung zur Folge. »Is⸗Abnahme Geländeſport In Ergänzung der vom Bannführer für Sonntag, 20. März, im Bannbefehl 2½8 vom 25. Februar 1938 befohlenen Abnahmebeſtimmungen für das HIe wird folgendes angeordnet: 1. Unterbann 1 und II treten am Sonntag, 20. März,.30 Uhr, Endſtation Rheinau, zur Abnahme des Geländeſportes für das Hos an. Mitzubringen ſind die gelben Karten, ferner Karte :100000 und Kompaß, ſoweit vorhanden. Verantwort⸗ lich für die geſamte Abnahme iſt Geff. Max Kotterer, welcher unterſtützt wird von einer Anzahl Abnahmebe⸗ rechtigter ſowie den Unterbannführern und Gefolg⸗ ſchaftsführern. 2. Unterbann III und IV treten am Sonntag, 20. März,.30 Uhr, auf dem Schießſtand der Schützengeſellſchaft 1744 zur Abnahme des Schie⸗ ßens für das HIL an. Gewehre ſind von den Gefolg⸗ ſchaften mitzubringen, Munition und Scheiben werden vom Bann mitgebracht und ſind nur durch den dafür eingeſetzten Geldverwalter zu beziehen. Auf⸗ ſicht und Verantwortung trägt Kamerad Otto Stadler, Stelle L. 3. Zu beiden Abnahmen ſind auch Ig. anderer Einheiten zugelaſſen. »I, Achtung! Die Streifendienſtgefolgſchaft 171 nimmt noch eine Anzahl neue Kameraden auf. Be⸗ dingung: 2 Jahre Mitgliedſchaft zur HJ oder dem Jungvolk. Kameraden aus der HJI oder dem Jung⸗ volk können ſich ſofort im Schlageterhaus, Zimmer Nr. 76, oder Telefon 21412— Streifendienſt— an⸗ znelden. Streifendienſtgefolgſchaft. Die Streifendienſtgefolg⸗ ſchaft 171 tritt am 16.., 20 Uhr, im Schlageter⸗ haus an. BDM 11/171 Humboldt. 16.., 20 Uhr, kommen ſämt⸗ liche Führerinnen und Kaſſtererinnen ins Heim. Bei⸗ trag mitbringen. 8/171 Schwetzingerſtadt 1. 16.., 20 Uhr, Grup⸗ penappell in der Mädchenberufsſchule. Erſcheinen mit Sport Pflicht. 9/171 Schwetzingerſtadt 2. 16,., 20.30 Uhr, Sport in der Mädchenberufsſchule. Gruppenführerinnen. 16.., 20 Uhr, in die Jugend⸗ herberge zum luſtigen Abend kommen(Zivil). Singſchar. Zur Singſchar werden noch ſingbegabte Mädel aus den einzelnen Gruppen angenommen.— Singabend jeweils mittwochs von 20—22 Uhr in N 2, 4. Wallſtadt. 16.., 20 Uhr, Antreten aller Mädel im Schulhaus zum Heimabend. 22/171 Feudenheim. 17.., 19.45 Uhr, Antreten Mannheim, Rheinstraße 1 aller Mädel in Dienſtkleidung im Schulhof. 9/171 Schaft Irma Stahl. 18. 3. Heimabend in . 7/171 Lindenhof 2. 16.., 20 Uhr, Sport in der Dieſterwegſchule. Soweit vorhanden, Trainings⸗ anzüge mitbringen für den Waldlauf. Erſcheinen aller Mädel Pflicht. 5/171 Oſtſtadt. 17.., 20 Uhr, Heimabend der Mädelſchaft Ilſe Rößler(ehemals Hanne Zizler) im Heim, Beethovenſtraße 15. Pünktliches Erſcheinen aller Mädel Pflicht. Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung Mannheilm. Rheinstr. 3 Organiſation Alle Kreisſtabsmitglieder, Ortsobmänner und Be ⸗ triebsobmänner, die eine Einladung für den Gau⸗ parteitag erhalten haben, reichen ſofort die Beſtüti⸗ gungskarte auf der Kreiswaltung der DAß, Abtlg. Organiſation, ein. Bis Mittwoch, 15.., 9 Uhr, iſt die Kreiswaltung telefoniſch zu verſtändigen. Ortswaltungen Erlenhof. Freitag, 18. März, findet ein Appell der Ortswaltung Erlenhof ſowie eine Beſichtiaung der Dienſtſtelle durch den Kreisobmann ſtatt. Es haben um 20 Uhr im Saal der Wirtſchaft„Flora“ der Stab des Ortsobmannes ſowie ſämtliche Straßenzellen⸗, Straßenblock⸗ und Betriebsobmänner der Ortswal⸗ tung Erlenhof anzutreten. Dienſtanzug. Kraft. Freude Dieſ Mitglied der Deutſchen Sig ennzeichnet deutſche Seſchäſte es child Eisenwaren F 2, 5- Fernruf 210 06 Nähmaschinen phoenix-Mähmaschinen N 4, 13, Kunststraße Günst. Zahlungsbed., bill. Preise emzaenCrobhandlunven Dürkes& Obermayer Fernruf Nr. 447 11/12. Amerikanerstraße 12. Seb. Rosenberger „Mundlos“-„Dürkopp“ C 4, 1 Ruf 279 44 Karl Armbruster Schwetzinger Str. 91-95. Ruf 42639 lugust Bach Langerötterstraße 18/20 Fernsprecher Nr. 536 23 Abteilung: Reiſen, Wandern, Urlaub Sonderzug nach Saarbrücken am kommenden Sonn⸗ tag. Abfahrt Mannheim ab.38 Uhr, Ludwigshafen ab.54 Uhr, Homburg an.38 Uhr, St. Ingbert an.58 Uhr, Saarbrücken an 10.13 Uhr. Saarbrücken ab 20.36 Uhr, St. Ingbert ab 20.51 Uhr, Homburg ab 21.15 Uhr, Ludwigshafen an 22.55 Uhr, Mann⸗ heim an 23.10 Uhr. Fahrkarten zu.20 RM. ſind bei den bekannten Vorverkaufsſtellen erhältlich. Die Fahrt bietet: Stadtführungen, zwei Wanderungen, Nachmittags⸗Tanzunterhaltung(nur für Sonderzugs⸗ W Siehe auch im lokalen Teil dieſer Aus⸗ gabe Ravwanderung am kommenden Sonntag. Abfahrt .30 Uhr am Waſſerturm über Schwetzingen nach Speyer und zurück über Otterſtadt—Waldſee. Die Oſterfahrten: Zweieinhalb Tage mit Omnibus nach dem ſchönen und alten Tübingen am Neckar zwiſchen Schönbuch und ſchwäbiſcher Alb Abfahrt des Omnibuſſes am Karſamstag um 13 Uhr, Rückkunft am Oſtermontag etwa 23 Uhr. Geſamtkoſten einſchließlich Fahrt, Unter⸗ kunft und Verpflegung 17,20 Reichsmark. Zwei Tage mit Omnibus nach Miltenberg(Oſter⸗ ſonntag, Oſtermontag). Geſamtkoſten 11,60 Reichsmark. Zwei Tage mit Sonderzug nach Amorbach(Oſter⸗ b4 Oſtermontag), Geſamtkoſten nur 9,10 Reichs⸗ mark. Zwei Tage mit Sonderzug nach Wertheim(Oſter⸗ munen. Oſtermontag). Geſamtkoſten nur 10,40 Reichs⸗ mark. Frühzeitige Anmeldung zu dieſen Oſterfahrten iſt erforderlich. Abteilung: Volksbildungswerk Vortrag:„Deutſche und Tſchechen— ein tauſend⸗ jähriger Kampf“. Am Mittwoch, 16. März, ſpricht um 20.15 Uhr in der„Harmonie“, p 2, 6, der ver⸗ diente alte Nationalſozialiſt und ehem. Führer der ſudetendeutſchen RSDApP, Pg. Dipl.⸗Ing. Rudolf Jung, MdgR, Berlin, über den ſudetendeutſchen Kampf. Eintritt: Karten zu 40 Pf.(für Inhaber der Hörerkarte 20 Pf.) bei der Geſchäftsſtelle, P 6, und an der Abendkaſſe. 6. Vortrag der natur⸗ und heimatkundlichen Vor⸗ tragsreihe, Am Freitag, 18. März, 20.15 Uhr, ſpricht in der Aula, A 4, 1, Hauptlehrer Fr. Sachs über: „Die Welt der Kleinlebeweſen“, Mikroprojektion biologiſcher Objekte. Eintritt 30 Pf. Karten in der Kdy7⸗Geſchäftsſtelle p6 und an der Abendkaſſe. Arbeitsgemeinſchaft Politiſche Zeitfragen. Dieſe Arbeitsgemeinſchaft von Kreispropagandaleiter Pg. Fiſcher wird am Montag, 21. März, 20 Uhr, in der Eliſabethſchule weitergeführt. Mannheimer Volkschor Nächſte Proben: am Mittwoch, 16. März, um 20 bis 21.30 Uhr für Frauen; am Montag, 21. März, um 19.30—21 Uhr für Frauen; am Mittwoch, 23. März, um 20—21.)0 Uhr für Männer; am Monag, 28. März, um 19.30—21 Uhr Geſamtprobe; am Mitt⸗ woch, 30. März, um 20—21.30 Uhr Geſamtprobe. Sport für jedermann Mittwoch, 16. März Allgemeine Körperſchule. Offene Kurſe für Frauen und Männer: 20—21.30 Uhr, Fried⸗ richſchule, U 2; 20—21.30 Uhr, Neckarau, Kirchgarten⸗ ſchule; 20—21.30 Uhr, Eliſabethſchule; 20—21.30 Uhr, Liſelotteſchule, Colliniſtraße: 20—21.30 Uhr, Adolf⸗ Hitler⸗Realgymnaſtum, Politiſche Leiter der Orts⸗ gruppe Waſſerturm und Horſt⸗Weſſel⸗Platz.— Be⸗ triebsſportkurſe: 17—18.30 Uhr, Peſtaloz zi⸗ ſchule A, Vereinigte Armaturen⸗Geſellſchaft;: 18—19.30 Uhr, Mädchenberufsſchule, Kreiswaltung der DAß;: 17.15—18.30 Uhr, Halle im Betrieb, Deutſche Bank; 20—21.30 Uhr, Wohlgelegenſchule, Mannheimer Tage⸗ blatt; 20—21.30 Uhr, Eliſabethſchufe, Ed. Kaufmann Söhne; 18—19.30 Uhr, Peſtalozziſchule B, Rheiniſches Braunkohlenſyndikat; 18.30—20 Uhr, Tulla⸗Realſchule, Andreae Noris⸗Zahn; 20.15—21.45 Uhr, Tulla⸗Real⸗ ſchule, Kaufhaus Hanſa AG.— Fröhliche Gymnaſtik und Spiele. Offene Kurſe für Frauen und Mädchen: 20—21.30 Uhr, Albrecht⸗Dürer⸗Schule, Käfertal; 19.36—21 Uhr, Wohlgelegenſchule; 20.45 bis 22 Uhr, Uhlandſchule.— Betriebsſportkurſe: 16.15—18.45 Uhr, Uhlandſchule, Herbſt⸗Felina; 16.30 bis 18 Uhr. Eliſabethſchule, F. Reiß; 19.30—20.45 Uhr, Uhlandſchule, Gebrüder Braun; 17—18 Uhr, Luzen⸗ bergſchule, Pilo⸗Werk; 20—21.30 Uhr, Mädchenberufs⸗ ſchule, Modehaus Neugebauer.— Kindergymnaſtik. 15 bis 15.45 Uhr, Gymnaſtikſaal, Goetheſtraße 8, Kiu⸗ der über 6 Jahre; 15.45—16.30 Uhr, Gymnaſtikſaal, Goetheſtraße 8, Kinder unter 6 Jahre; 18—19 Uhr, Albrecht⸗Dürer⸗Schule, Käfertal.— Schwimmen. Offener Kurs für Frauen und Männer: 21.30—23 Uhr, Städtiſches Hallenbad(Halle).— Betriebsſportkurſe: 18.30—20 Uhr, Städti⸗ ſches Hallenbad(Halle), Haniel& Co.; 21.30—23 Uhr, Städtiſches Hallenbad(Halle), Joſeph Vögele AG.— Rollſchuhlauf. Offene Kurſe für Frauen und Männer: 19—20 und 20—21.30 Uhr, Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſtum, Moltkeſtraße.— Reiten. Óffene Kurſe für Frauen und Männer: 16—17 und 17—18 Uhr, Reithalle, Städt. Schlacht⸗ und Viehhof, Hal Köhter Hotel-Porzellan.-Glas G 7, 27 Fernruf 219 77 Hermann penig Schwetzinger Straſle 32 Fernsprecher Nr. 432 64 Eckrich& Schwarz 4b P 5. 10- Ruf 262 26/27 4 Werlzeuge- Beschläge Roeder-Fabriklager E 3, 1a Fernrui Nr. 219 84 Reinhard Fuchs OQu 2, 4 Fernrui Nr. 210 22 pau Hermãannſν-Seluli tragen- E 5, 4 femrot 245 52 oclaftt lolilhellagen adom PfeifferF Weber& Bohleyv Geschw. Karcher nur K 1. 5- Ruf 235 67 Schwetzinger Str. 124- Rut 40546 nirs en sehuster Maenf. LBeleuchtungskörper Innaber Gottlieb Jooss Braun& Keller Stammfirma gegründet 1808 r 3, 19 u. 20 Fernruf 266 58/59 9.1 Fernruf Nr. 280 15 Berthold Boek Nachi. Inh. Wilhelm Mibler C 7. 16-17- Fernruf 265 51/½53 Rolladen —— Zuchhondlungen 75 0 len Frönlichstr. 20 fernrut 517 66 Buchhandlg. Schneider 1 5 3 E 1, 13„ seit 1900 E 1, 13 Maler Eacner, Landrarten. Zeitschritten Kurt Böhme Mannheim, E 1, 12 Fernruf Nr. 246 18 40 Peter Hausen NMalergeschäft Jahre Heinrich-Lanz-Straße 26 vernruf 428 22 Ullnelm pilz z Carl August Roth Langerötterstr. 28 Fernruf Nr. 519 74 dakob Mohe Wwe. Fr. Eisenhuth Meerfeldstraße 23 Fernruf Nr. 238 40 Drogerien Ferdinand Beck Fernsprecher 210 72 Karl Assenheimer jr. Fernsprecher 228 21 L Simamer elara Mannheim, J 3a,-2 f Blumengeschäft 2, 9, Kunststraße U. Brecht& K. Hüting Eisenwaren-Großhandlung 0 6. 1 und 10 Tel. 272 58 Auto-Licht Bosch-Dienst, d 6, 3 Fernsprecher 283 04 Werk zeiſge Karl Armbruster Schwetzinger Str. 91⸗95, Ruf 426 39 Adoit Pfeiffer K 1, 4- Breite Straße Spezial-Werkzeuge fülr das Gas-, Wasser-, Heizungs- u lnstall.-Fach Strehler- Gewinde-Schneidkluppen Rohrabschneider mit Ratsche für jed. Fachmann, ersparen Zeit u. Geld ung.-Büro KTEE G m. b. M. 0 7, 22 Kunststrahe Ruf 276 31 nolzdrehereien dean EIZz Holzverwert. u. Holzhandlung Luisenring 50- Fernruf 282 30 Wach-u, Senſielgeselschafbn Silod. 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Fernrui 205 86 Ausf. sämtl, Schlosserarbeiten „hakenkreuzbanner“ Unterhaltung „1 0 Film und Spielleiter Drehbuch oder Werk des Dichtersꝰ/ Eine Umfrage bei deutschen Regisseuren Der Spielleiter bei den Berliner Staatstheatern, Jürgen Fehling, iſt von der„Tobis“ zum Filmregiſſeur berufen worden. Wir haben aus dieſem Anlaß vier bekannte Regiſſeure, die von der Bühne zum Film gekommen ſind, nach ihrer Einſtellung zu dieſen beiden einander weſens · verwandten und dabei doch ſo verſchiedenen Kunſtgattungen befragt. Jürgen Fehling: „Die künſtleriſche Idee iſt ent⸗ ſcheidend.“ „Obwohl meine ganze Liebe dem Theater ge⸗ hört,— ich habe in 17 Jahren weit über hun⸗ dert Inſzenierungen geſchaffen—,“ erklärt Feh⸗ ling ſelbſt,„freue ich mich doch ſehr auf meine Tätigkeit beim Film. Ich bin mir darüber klar, daß beide Kunſtgattungen verſchiedenen Vor⸗ ausſetzungen unterliegen. Ebenſo wenig, wie man z. B. eine Plaſtik mit einer Sinfonie oder ein Gemälde mit einem Gedicht vergleichen kann, laſſen ſich meines Erachtens Parallelen zwiſchen Drehbuch und Drama ziehen. Gemein⸗ ſam iſt allen dieſen Kunſtformen lediglich die künſtleriſche Idee, die wohl beim Film in ähn⸗ licher Weiſe in Erſcheinung treten kann wie beim Theater, jedoch weit mehr auf Bildwir⸗ kung abgeſtellt ſein muß. Die Bühne iſt und bleibt eben mit Rückſicht auf ihre beſchränkten Raumverhältniſſe eine Domäne des geſproche⸗ nen Wortes, alſo der Akuſtik, während ſich der Film mit ſeinen vielgeſtaltigen optiſchen Ein⸗ drücken mehr an das Auge wendet.“ Jürgen von Alten: „Atmoſphäre des Literariſchen und Geheimnisvollen“ „Beim Film“, betont Jürgen von Alten, „liegt das künſtleriſche Schwergewicht auf der Unregelmäßigkeit der Proben. Es iſt daher un⸗ ſer Beſtreben, es in abſehbarer Zeit ſo weit zu bringen, daß die Aufnahmen in chronologiſcher Reihenfolge vor ſich gehen können, wodurch eine ganz andere geiſtige Konzentration erzielt würde. Die menſchliche Phantaſie reicht eben nicht aus, längere Zeiträume einfach zu über⸗ ſpringen. Beim Film iſt die Durchdringung des Dar⸗ ſtellers mit den künſtleriſchen Ideen des Regiſ⸗ ſeurs ungleich ſtärker als auf der Bühne. Im Laufe eines Theaterabends kann ſich der Schau⸗ ſpieler im Guten wie im Böſen vom Spielleiter freimachen und iſt dann nur noch einer Selbſt⸗ kontrolle unterworfen, die im Falle hochgradiger Nervoſität oder eines Uebertemperaments nur zu oft verſagt. Eine große Rolle ſpielt hierbei, beſonders bei Komikern, die Reſonanz, die der Darſteller im Publikum findet. Dem Drama gegenüber iſt das Drehbuch an pſychologiſcher Durchforſchung etwas unter⸗ legen, da es aus ganz anderen Motiven heraus entſteht wie das Bühnenmanuſkript. Beim Drama iſt die dichteriſche Eingebung, beim Drehbuch hingegen der durch die Filminduſtrie beeinflußte Produktionswunſch maßgebend. Es gab wohl früher auch den umgekehrten Fall, daß der„Dichter im ſtillen Kämmerlein“ von ſmarten Geſchäftsleuten für das Theater aus⸗ genutzt wurde, doch findet man heute noch kei⸗ nen wirklichen Dichter, der völlig unbeeinflußt von der Produktion den Film zu befruchten vermag. Während die Bühne durch eine Atmo⸗ ſphäre des Literariſchen und Geheimnisvollen den Spielleiter gefangennimmt, verſetzt ihn beim Film die Wandelbarkeit der Dekoration in einen wahren Schaffensrauſch. Dies iſt auch der eigentliche Grund, warum ſo viele hoch⸗ begabte Regiſſeure dem Theater früher oder ſpäter den Rücken kehren.“ hans hinrich: Tante Emma und die Straßenbahn „Durch den Wegfall der chronologiſchen Pro⸗ ben“ ergänzt Hans Hinrich ſeinen Berufs⸗ kameraden,„ſind beim Film auch die Anſprüche, die an das Gedächtnis des Spielleiters geſtellt werden, viel größer als beim Theater. Er muß dabei nicht nur den Handlungsablauf, ſondern auch die Tonſtärke, die Kameraeinſtellungen und viele andere techniſche Einzelheiten genau im Kopf haben. Ebenſo iſt beim Film das Ver⸗ trauen des Schauſpielers zum Regiſſeur noch größer als auf der Bühne, da er im Aufnahme⸗ atelier völlig auf ihn angewieſen iſt. Beim Theater hingegen kann er noch ab und zu in fruchtbare Oppoſition treten. Der Bühnenraum iſt bekanntlich an—6 Dekorationen gebunden. Man kann daher als Regiſſeur, um ein ganz einfaches Beiſpiel zu gebrauchen, beſtenfalls einen Darſteller an das Fenſter treten und ihn ſagen laſſen:„Da unten ſteigt eben Tante Emma aus der Straßenbahn“. Im Film aber kann man dies zeigen und den Handlungs⸗ ablauf auch noch durch dramaturgiſche und tech⸗ niſche Einfälle beleben. Auf der anderen Seite bedeutet dieſe Möglichkeit, für die Leinwand die ganze Welt als Kuliſſe zu nehmen, natürlich eine große Gefahr, des Guten zu viel zu tun und ſich in Uebertreibungen zu ergehen, die das Seeliſche abtöten.“ Wolfgang Ciebeneiner: „Das Drehbuch iſt eine Betriebs⸗ anweiſung“ „Ich halte“, meint Wolfgang Liebeneiner, „die Proben beim Film für genau ſo notwen⸗ dig wie beim Theater. Sie verleihen dem Schauſpieler das Gefühl des chronologiſchen Blick auf die Philipps-Universität in Marburg an der Lahn Handlungsablaufs und zugleich eine größere Sicherheit. Wenn man ein Werk von Hebbel, Fichte oder Schiller lieſt, erkennt man, auch ohne es auf der Bühne zu ſehen, ſofort den hohen dichteriſchen Gehalt. Das Drama iſt ſomit eine literariſch geformte Dichtung von großem Eigen⸗ wert, während das Drehbuch eigentlich nichts weiter als eine— Betriebsanweiſung zur Her⸗ ſtellung eines Filmes darſtellt. Je mehr ſich daher ein Drehbuch von Stimmungsmalerei und ſeeliſch vertieften Schilderungen fernhält, deſto leichter iſt es„auszuwerten“. Die Bühne zwingt zu einer formalen Geſchloſſenheit, die der Film entbehrt. Infolgedeſſen bedeutet beim Film die weltumſpannende Dekoration wohl eine Erweiterung, jedoch zugleich auch eine Er⸗ ſchwerung der künſtleriſchen Möglichkeiten. Die Bildhaftigkeit der Leinwand muß beim Theater durch ein inneres Maß erſetzt werden, das zu⸗ tiefſt im Seeliſch⸗Dichteriſchen begründet iſt.“ Merlinfalke brütet in Basaltnischen Deutsche lsland-Expedition heimgekehrt/ Erste Auſnahmen in freier wildbahn gelungen Der Falkner Dr. Brüll iſt von einem vier⸗ wöchigen Ausflug nach Island zurückgekehrt und ihm ſind die erſten Aufnahmen aus dem Leben der Gerfalken gelungen. Neben der Auswahl und Erwerbung von Islandfalken für den Reichs⸗ fallenhof galt es vor allem die Biologte dieſer Edelfalken in freier Wildbahn zu erforſchen. Nur wenig iſt von ihnen, die durch eine beſonders hübſche Zeichnung und gelegentlich ganz helle Fär⸗ bung auffallen, bekannt geworden. Die Islandfalken horſten in der romantiſchen, ſteil aufragenden Baſaltfelſenlandſchaft vielfach in verlaſſenen Neſtern des isländiſchen Kolk⸗ raben. Bei einem ſolchen Rabenneſt befand ſich kaum hundert Schritte davon entfernt der „Horſt“ eines Merlinfalken, der kein eigent⸗ kine Lausbüberel in der Kleinstodt/ von Heinrich Spoefl Copyrisht by oroste Verlos und druckerel K., Düsseldoft ¶rmeganquubonoln Astiniiiinuiiiuniiimmmiin iunnnuniiiinnnnunniunininriniinnnininnnnnneee 23. Fortſetzung Da nimmt das ſpäte Jüngferlein die Röcke um die mageren Beine, kneift entſchloſſen die Lippen zuſammen und ſtiebt querfeldein Die Küten hinterdrein. Einige ſchauten ſich zwar, wie weilands Lots Weib, verſtohlen um: aber ſie erſtarren nicht zu Salzſäulen, ſondern be⸗ kommen Winkewinke und Kußhändchen mit auf den Weg. * Dann kam wieder der Alltag. Am nächſten Morgen prangte kein glückverhei⸗ ßendes Schild aen Schultor. Alles war wieder wie ſonſt. Es war nicht wie ſonſt. Es lag etwas in der Luft. Auf dem Schulhof, in den Korridoren— überall ſtanden die Lehrer zu zweit und dritt und konferierten mit todernſten Mienen, ge⸗ dämpft und geheimnisvoll. Und während der erſten Stunde lief der Kaſtellan Kliemke von Klaſſe zu Klaſſe und richtete aus:„Der Herr Direktor laſſe um zehn Uhr zur Konferenz bitten.“ Etwas Furchtbares mußte geſchehen ſein. In der Zehnuhrpauſe nahm der kleine Luck ſeinen Freund Pfeiffer beiſeite. Er war noch bleicher als ſonſt und bibberte vor Erregung. Hans, merkſt du nichts?“ „Was denn?“ 1 „Du— heute habe ich meinen großen Tag. „Was iſt denn los?“ „Hans,— noch zehyn Minuten, dann ſpricht die ganze Schule vor mir. Die ganze Stadt. Iſt das nicht großartig?“ „Aber Luck!“ „Du haſt doch das Schild geſehen geſtern?“ „Klar. „Iſt dir nichts aufgefallen?“ „Ne. „Hans— das Schild iſt von mir.“ „Du biſt raſend.“ „Ja, Hans. Das iſt von mir.“ „Um Gotteswillen, Menſch, wenn das raus⸗ kommt.“ „Aber Hans, es ſoll ja raustommen! Gleich nach der Pauſe melde ich mich beim Schnauz. Ich kann's kaum erwarten. Stell dir bloß den Klamauk vor. Jetzt ſollen ſie endlich erfahren, wer ich bin. Acht Jahre haben ſie mich als Muſterknaben verſchliſſen. Acht Jahre lang ha⸗ ben ſie mich geduckt und gepufft und gepieſackt. Jetz will ich ihnen mal zeigen, was ein Muſter⸗ knabe iſt. Du mit deinem Heidelbeerwein haſt es fertig gebracht, die Oberprima für zwei Stunden nach Hauſe zu ſchicken. Aber ich, ich habe die Schule für einen ganzen Tag nach Hauſe geſchickt. Und ſämtliche Lehrer dazu. Ueberleg mal, was das heißt! Ich, der kleine Luck!“ „Menſchenskind, das kann dir Hals und Bein brechen. Halte doch wenigſtens den Schnabel! · „Ich denke gar nicht daran. Das iſt mir alles ſchnurzegal. Mit meinex Mutter habe ich ſchon geſprochen. Die Hauptſache iſt— jetzt bin ich liches Neſt baut, ſondern nur die gelegentlich mit Pflanzenwuchs überzogenen Niſchen in den Baſaltklüften zum Brüten benutzt. Die Sied⸗ lungsdichte der Islandfalken hat man mit etwa 20 bis 25 Kilometer anzuſetzen, ſoweit liegen wenigſtens in den Schneehuhngebieten Islands die Horſte voneinander entfernt. Die Brutzeit iſt mit ſieben Wochen eher zu niedrig geſchätzt. Der Mauſerbeginn ſetzt mit dem Ausfall der mittleren Stoßfeder ein. Die Expedition hatte auf der Hinfahrt ziem⸗ lich ſtürmiſches Wetter. Bei den Faröer⸗ Inſeln zeigte ſich die erſte mittlere Raubmöwe, ſpäter dann der Eisſturmvogel, beides Vertre⸗ ter der arktiſchen Vogelwelt, und an der Küſte ee der große Mann. Lotte wird natürlich auch davon hören. Oder im Anzeiger leſen.— Ob ſie dann auch noch wegaucken wird, wenn ich vorbeikomme?“ Währenddeſſen fand im Konferenzzimmer eine feierliche Sitzung ſtatt. An dem langen grünen Tiſch hatte ſich das geſamte Lehrerkol⸗ legium verſammelt. In der Mitte der Direk⸗ tor, kenntlich durch eine höhere Stuhllehne und die blaue Mappe. Das ominöſe Schild wurde herumgereicht und mit und ohne Zwicker be⸗ trachtet. Inzwiſchen ſchilderte Direktor Knauer in bewegten Worten die Miſſetat. Er erzählte, wie ihn bereits kurz nach acht Uhr die ver⸗ dächtige Ruhe im Gebäude aufgefallen ſei. Wie er dann beſorgten Herzens durch die Gänge und Klaſſen geeilt ſei, ihen überall leere Bänke entgegengähnten. Wie er dann zum Lehrerzimmer ſtürzte, dort denſelben Zuſtand fand und ſchließlich erſchöpft in einen Stuhl fiel und an Schulſtreik und Revolution dachte. Bis ihm dann Kliemke, verſtohlen grinſend, das verteufelte Schild überbrachte. Alle gutgeſinnten Lehrer hörten den Bericht erſchüttert an und kochten vor Entrüſtung. Pro⸗ feſſor Crey an der Spitze. Die anderen nach Rang und Dienſtalter abgeſtuft. Sogar Dr. Brett riß ſich zuſammen und verbiß ſich das Lachen. Nur Bömmel benahm ſich wie immer daneben, ſchlug ſich auf die Schenkel und gluckſte. Zunächſt wurde beſchloſſen, daß etwas zu ge⸗ ſchehen habe. In dieſem Punkte war man durchaus einig. Was zu geſchehen habe: Darüber gieigen allerdings die Meinungen auseinander. Crey erblickte in der Anfertigung des Schildes eine ausgewachſene Urkundenfälſchung; er will die Kriminalpolizei alarmiert wiſſen. Dr. Brett ſchlägt ſtatt der Kriminalpolizei die Feuerwehr vor. Crey wittert Hohn und wird böſe. Brett plädiert auf Todesſtrafe. Direktor Knauer muß einſchreiten und die Kampfhähne trennen. Müller II iſt für Ernennung eines dreigliedri⸗ gen Unterſuchungsausſchuſſes; Fridolin er⸗ klärt, ſich der Anſicht des Herrn Direktors an⸗ Archivbild Islands ſelbſt Lummen und Möwen aller Art, Tordalk und Seeregenpfeifer. In Reykjavik grüßte das Wappen Is⸗ lands, ein weißer Falke auf blauem Grunde. Selbſt auf einzelnen Häuſern ſieht man an den Dachfirſten holzgeſchnitzte Falken, wie in unſe⸗ rer Gegend auf den Bauernhäuſern die Pferde⸗ köpfe. Seltſamerweiſe findet man in Island an vielen Scheunentoren kunſtvoll in Relief ge⸗ ſchnitzte Eulen mit ausgebreiteten Schwingen. In den Moorgebieten Islands traf man die Eiderente, Schellente, Faröer⸗Be⸗ kaſſine, Goldregenpfeifer, Regen⸗ brachvogel, Alpenſtrandläufer und Schneehühner. Island ſelbſt befindet ſich heute, erdgeſchichtlich und biologiſch geſehen, in einer Zeit, die wir„Dyras⸗Zeit“(Silberwurz, ein weißblühendes Pflänzchen) nennen, etwa in der„Meiendorfer Stufe“, einer Zeit, die min⸗ deſtens 10 000 Jahre hinter uns liegt, und in der die hieſige Gegend ähnliche Verhältniſſe auf⸗ wies. K. R. Gedenkfeier für Dietrich Eckart. Ann 23. März wird Neumarkt in der Ober⸗ pfalz, die Geburtsſtadt des Dichters und Kämp⸗ fers Dietrich Eckart, anläßlich des 70. Geburts⸗ tages ſeines größten Sohnes eine Gedenkfeier veranſtalten. Die Feſtrede über den Dichter wird Alfred Roſenberg halten, der aus dieſem Anlaß zum erſtenmal im Gau Bayeriſche Oſtmark ſpricht. An der Feier werden u. a. fü h⸗ rende Männer der Partei und des Staates aus dem ganzen Reich, ſowie die geſamte Führer⸗ ſchaft des Gaues teilnehmen. Deutſchland⸗Gaſtſpieleinesfran⸗ zöſiſſchen Knabenchors. Der berühmte franzöſiſche Knabenchor„Les petits chanteurs à ja Croix de Bois“ in Paris wird demnächſt eine Konzertreiſe durch Deutſchland unterneh⸗ men. Dieſer führende Pariſer Knabenchor, der u. a. in Berlin, Leipzig, Köln und Frankfurt a. M. konzertieren wird, unternimmt damit ſeine erſte Deutſchlandreiſe. —— zuſchließen. Der Direktor hat noch keine eigene Anſicht geäußert; er hat auch nicht die Abſicht. Bömmel wurde beinahe übergangen. Er pflegt ſich nicht vorzudrängen. Aber da man ihn anſtandshalber wegen der unerhörten Be⸗ deutung des Falles doch fragen muß, läßt er ſich los: „Mer wolle uns nix weismache. Wenn dat errauskömp, dann ſin mir blamiert bis auf de Knoche. Un de Stadt hält ſich der Bauch vor Lache.— Am beſte is: Mer ſage nix! Und da ſtelle mer uns janz dumm. Und da tu mer ſo, als hätte mer tatſächlich baulich verändert. Mer könne ja en alde Leiter auf de Trepp leje.“ Die Antwort war eine einſtimmige Ent⸗ rüſtung. Aber langſam ſiegt Böenmels geſunder Men⸗ ſchenverſtand. Außerdem hatte jeder der Her⸗ ren die feſte Ueberzeugung, daß der Miſſetäter in ſeiner Klaſſe zu finden wäre; und das will man doch nicht gern wiſſen. Für Direktor Knauer aber war entſcheidend, daß er auf dieſe Weiſe jedes Aufſehen und jeden Konflikt ver⸗ mied und vor allen Dingen auch keinen Bericht an das Provinzialſchulkollegium zu machen brauchte. Die alte Leiter wurde akzeptiert. Fridolin bekam den ehrenden Auftrag, bei Kliemke das Diesbezügliche zu veranlaſſen. Und als die Schüler nach der Pauſe vom Schulhof herauf⸗ kamen, war eine Stiege bereits geſperrt und mit Brettern, Leitern und Zementſäcken deko⸗ riert. Der kleine Luck fieberte. Seine Augen flak⸗ ktern. Er ſieht und hört nichts. Hätte ihn Hans von ſeiner Seite gelaſſen, er wäre zu den Lehrern geſtürzt. Endlich taucht Profeſſor Crey auf, ſichtlich durcheinander. Luck meldet ſich. Crey nimmt davon keine Notiz. „Herr Profeſſor!“ „Nähmen Sie mal die Böcher.“ „Herr Profeſſor!“ „Stören Sä necht, Lockl“ Gortſetzung folgt.) Zu Schall zum e nalma iſt es entſent 800⸗ ur Rekordt So ei geſtellt bi al eiſern! ehe er jäh ri, Karrier wahrſch 15 athletik den Na Als„un Die die vor athletiſ. heutenn als wic die Rei ar i. m Oly was me chivbild r Art, 1 Js⸗ runde. n den unſe⸗ ferde⸗ nd an ef ge⸗ gen. m die ⸗Be⸗ gen⸗ tund et ſich en, in twurz, wa in min⸗ ind in ſe auf⸗ R. rart. Ober⸗ tämp⸗ burts⸗ ikfeier dichter raus eriſche à. füh⸗ es aus ührer⸗ fran⸗ ühmte eurs à inächſt erneh⸗ r, der inkfurt damit mnen eigene lbſicht. 1. Er man n Be⸗ ißt er in dat auf de ch vor ind da ner ſo, .„Mer Ent⸗ Men⸗ r Her⸗ ſetäter 3 will irektor f dieſe kt ver⸗ Bericht nachen ildolin ke das ls die herauf⸗ t und ddeko⸗ t flak⸗ e ihn zu den ichtlich keine Igt.). „hakenkreuzbanner“ Sport und Spiel Mittwoch, 16. März 1958 Zum erstenmal in der Nationalmannschaft Schalkes Torwart Klodt spielt am 20. März Zzum erstenmal gegen Luxemburg in der Natio- nalmannschaft.(Schirner-.) Hrgentinien immt doch tell an der Fußball⸗Weltmeiſterſchaft Alle Zweifel, die über die Teilnahme Argen⸗ tiniens an der Fußball⸗Weltmeiſterſchaft be⸗ ſtanden, ſind aus der Welt geſchafft. In der am Montag in Buenos Aires ſtattgehabten Hauptverſammlung des Argentiniſchen Hluß ball⸗Verbandes würde der endgültige Beſchluß gefaßt, eine Mannſchaft nach Frankreich zu entſenden. Die Expedition tritt am 12. April die Reiſe an, da am 29. Mai in Bordegux noch ein gegen den Vertreter von Mittelamerika auszutragen iſt. Südamerikas zweiter Vertreter, Braſi⸗ lien, bereitet ſich gewiſſenhaft auf die Spiele in Frankreich vor. In Petropolis, etwa 50 Kilo⸗ meter von Rio de Janeiro, ſind alle für die Weltmeiſterſchaft in Finse kommenden Spieler zuſammengezogen. in Trainingsſpiel der „Auserwählten“ im Vasco⸗da⸗Gama⸗Stadion wurde bei Tiefſtrahlerbeleuchtung und vor gut 20 000 Segen mit:0 von der wahrſchein⸗ lichen Elf gegen Fluminenſe Rio de Janeiro ewonnen. Durch den Zuſammenſchluß aller Prei in Braſilien beſtehenden Fußball⸗Verbände iſt es möglich, eine ſehr ſtarke Mannſchaft zu entſenden. vFoſef Vradl„og“ 107 Meter in Ratege⸗planiea Gugoſlawien) Auf der berühmten großen Schanze von Ra⸗ tege⸗Planica(Jugoſlawien), die bei richtiger Technit Sprünge über 100 Meter zuläßt, er⸗ ſchien am Dienstag der Deutſch⸗Oeſterreicher Joſef Bradl und der beſte Jugoſlawe Now⸗ ſchak zu einem Probeſpringen, Richtiger müßte es hier aber heißen„Probefliegen“, denn die Zugoſlawen bezeichnen die erſchled die dieſe Schanze verlangt, zum Unterſchied von dem Springen auf den Schiſchanzen als Schifliegen, denn der Oberkörper des Springers wird ſo abgebogen, daß er als tragende Fläche wirkt. Die Jugoſlawen ſind beſtrebt, den Schiflug als neuen Wettbewerb des Schiſports einzu⸗ führen und haben aus dieſem Grunde die An⸗ weſenheit Bradls benutzt, um ihn einmal über die Schanze gehen zu laſſen. Bradl iſt zur Ant der beſte mitteleuropäiſche Springer. Auf nhieb ſtand er bombenſicher 107 Meter, eine Weite, wie ſie bisher noch nie erreicht worden war, Die Art der Ausführung dieſes Sprunges daß es ſich hier A55 um ein Flie⸗ Keuz als um ein eigentliches handelt. owſchak kam bei 86 Meter auf. Treppenſteigen⸗ Harbigs„Wintertraining“ Oeflekreichs Gportleben wird neugeftaltet Eingliederung in den Reichsbund für Leibesübungen iſt Wirklichkeit geworden Im Zuge der heimhehr Oeſterreichs zum Deutſchen Reich wird auch das Curn⸗ und Sportleben neugeſtaltet. Die erſten Anordnungen ſind hier durch die verfügung des Führers der öſterreichiſchen Uationalſozialiſten, Major Klausner, über die Deſterreichiſche Turn⸗ und Sportfront ergangen, die folgenden Wortlaut hat: „Mit Zuſtimmung des Reichsſportführers von Cſchammer und Oſten hat der Jührer der Nationalſozialiſten in Geſterreich folgende Derfügung getroffen: I. Ich ernenne zum Führer der Deutſchöſterreichiſchen Turn⸗ und Sportfront den Chef des politiſchen Amtes in der Landesleitung Geſterreich der Usbap, pg. Friedrich Kainer. 2. Die Chriſtlich⸗Deutſche Turnerſchaft iſt aufgelöſt. Aus allen übrigen berbänden ſcheiden ſofort alle Zuden aus. Kein jüdiſche verbände gehören der Heutſchöſterrei⸗ chiſchen Turn⸗ und Sportfront nicht an. 5. Ich ernenne zum Stellvertreter des pg. Friedrich Rainer den pg. Fritz mü l⸗ ler, zum Geſchäftsführer den Kameraden Raffelsberger, zum dietwart den Pg. Karl Bauer. 4. Die Zuſammenarbeit von Sa,) und 99 mit der Aurn- und Sportfront iſt als eigener Gau dem deutſchen Reichsbund für Leibes⸗ Der Führer der öſterreichiſchen Uationalſozialiſten übungen angegliedert. Klausner E.., Landesleiter.“ Elbaliedexnng in den Dns 1/ Wirkiichreit gewoeden Der Führer und der Stellvertreter der Deutſchöſterreichiſchen Turn⸗ und Sportfront gaben folgenden Aufruf erlaſſen: „Kameraden der Turn⸗ und Sportverbände! Ueberſchäumende Freude erfüllt uns! Wir haben nun eine Aufgabe vor uns, für die es ſich lohnt, alles Können und unſeren ganzen Einſatz zu geben. Wir wollen eine lebensvolle Gemeinſchaft ſchaffen, die kein anderes Ziel kennt, als die Arbeit aller Turn⸗ und Sport⸗ verbände nach den Grundſätzen des national⸗ ſozialiſtiſchen Staates auszurichten und ſomit alles Tun und Handeln dem Wohle unſeres Volkes unterzuordnen. Die innere Geſchloſſenheit der geſamten deutſchen Turn⸗ und Sportbewegung findet ihren organiſatoriſchen Ausdruck in der voll⸗ ſtändigen Eingliederung in den Deutſchen Reichsbund für Leibesübungen, die nun für uns freudige Tatſache geworden iſt. Die durch⸗ heführten Veränderungen an den führenden Stellen der Sport⸗ und Turnfront ſind vom Landesleiter der NODAp Bundesminiſter Major a. d. Klausner, bereits im Einverneh⸗ men mit dem Reichsſportführer von Tſcham⸗ mer und Oſten vorgenommen worden. Schon in kurzer Friſt werden Verfügungen darüber erlaſſen werden, daß die Fahne des Reichs⸗ bundes für Leibesübungen auch unſere Fahne iſt, daß wir auch das gleiche Abzeichen tragen. Das deutſche Reichsſportabzeichen wird an Stelle des bisherigen öſterreichiſchen Lei⸗ ſtungsabzeichens treten. Eine tiefe Freude er⸗ fült uns, daß unſer Weg nun auch in Fahne und Abzeichen zum Ausdruck kommen wird. „Jetzt an die Arbeit! Im engſten Einverneh⸗ men mit den Gliederungen der Bewegung tre⸗ ten wir in den Dienſt. Die kameradſchaftliche un den fdiervreis der Bandbal⸗Saumannfchaften am Sonntag vier Zwiſchenrundenſpiele— Banern, des Südens einziger vertreter Die Kämpfe der Handball⸗Gaumann⸗ ſchaften um den vom Reichsſportführer ge⸗ tifteten Adlerpreis werden am kommen⸗ en Sonntag mit der Zwiſchenrunde fortgeſetzt. Unter den acht noch im Wettbewerb befind⸗ lichen Gauen befindet ſich als einziger Süd⸗ deutſchlands der Gau Bayern, der in Kaſſel gegen—— antritt. Die Paarungen im ein⸗ zelnen haben folgendes Ausſehen: in Kaſſel: Heſſen— Bayern, in Aachen: Mittelrhein— Niederrhein, in Magdeburg: Mitte— Brandenburg, in Stettin: Pommern— Schleſien. Das ſüddeutſche Intereſſe richtet ſich natur⸗ gemäß nach—0 Hier ſtehen ſich in der Tat zwei Mannſchaften gegenüber, die in der Vor⸗ kunde durch bemerkenswerte Siege über Baden bzw. Weſtfalen aufgewartet haben. Obwohl Bayern auch in Kaſſel mit einer„bunten“ Ver⸗ tretung antritt, glauben wir nicht, daß das Können der Heſſen trotz des:6⸗Erfolges über Beſuch bei Deutſchlands beſtem Mittelſtreckhler/ Dder Dresdener iſt gerüſtet (Eigener Bericht des„Hatenkreuzbanner“) „Ob ich„fit“ bin für das große leichtathle⸗ tiſche Programm dieſes Jahres? Aber hören Sie mal: ich bin doch Kaſfterer beinden Gaswerken. Treppauf, treppab— das iſt ein gutes Training,“ ertlärte Deutſchlands beſter 800⸗Meter⸗Mann, Rudolf Harbig, unſerm —— der ihn in Dresden be⸗ uchte. Zweieinhalb Jahre trug der junge Harbig die ſchweren Stiefel der Dresdener Jäger. Zwei⸗ einhalb Jahre marſchierte er, wurde hart' und ausdauernd, geſund und ſtark, und als er nach einer Militärzeit den Kommisſtiefel mit dem ennſchuh vertauſchte, da lief er allen guten deutſchen Mittelſtrecklern davon und trug ſich im 800⸗ und 400⸗Meter⸗Lauf ſogar in die deutſche Rekordliſte ein. So einfach wie es in olih Sätzen dar⸗ geſtellt iſt— war der ſpoktliche Aufſtieg Har⸗ bigs allerdings nicht. Auch er hat kämpfen, eiſern trainieren und eiſern entſagen müſſen, ehe er im Jahre 1936 nach dem Deutſchen Rei⸗ ſtertitel greifen konnte.— hat der jetzt 24jährige Dresdener doch überraſchend ſchne Karriere gemacht, und wir hätten ſeinen Ramen wahrſcheinlich nie in der Deutſchen Rekordliſte — geſehen, wenn ſich die deutſche Leicht⸗ athletit nicht ſo intenſiv und planmäßig um den Nachwuchs gekümmert hätte. Als„unbekannter Sportsmann“ entdeckt Die Suche nach dem unbekannten Sportler, die vor den Olympiſchen Spielen auf dem leicht⸗ athletiſchen Arbeitsprogvamm ſtand und auch heute noch emſig weiterbetrieben wird, brachte als wichtigſte Entdeckung den jungen Harbig in die Reihen der deutſchen Athleten. Er ied ar im 7 ettkampf der Natlonen m Olympiaſtadion 0 on im Vorlauf aus, aber was machte das: in dieſen jungen Beinen ſteckte — ein Vermögen für die deutſche Leichtath⸗ letik, wenn man den Sport einmal nach mate⸗ riellen Maßſtäben werten darf. Der Junge konnte laufen! Gewiß— der Stil mußte noch leichter, lockerer und flüſſiger werden. In die⸗ ſem jungen Dresdener ſtellte ſich aber jenes Ma⸗ —— vor, aus dem Könner geformt werden onnten. Erſter Erfolg: Die Bronzene Man behielt recht, denn als bei den Olympi⸗ Spielen in Berlin die deutſche 4X400⸗ eter⸗Staffel mit der Bronze⸗Medaille ausge⸗ zeichnet wurde, da ſtand neben Hamann, Stülp⸗ nagel und Voigt, auch der junge Harbig aus Dresden, der als Schlußmann weſenilich zu die⸗ ſem ſchönen Erfolg———0 hatte. Und als nach den feſtlichen Tagen im Rundbau des Olympiſchen Stadions die deutſchen leten in Karlſtadt in Schweden an den Start gingen, da ſchlug Harbig im 800⸗Meter⸗Lauf das geſamte Feld, immerhin ein Klaſſefeld, zu dem neben dem jungen Engländer Powell auch der Schwede Ny gehörte. Aus dem unbekannten Sportler, der ſelbſt in Dresden nur einem kleinen Kreis behannt war, hatte ſich in erſtaunlich kurzer Zeit eine gefki nung der deutſchen Leichtathleiik entpuppt. Ein paar Wochen ſpäter war Harbig ſchon Deutſcher Meiſter, denn er hatte Wa⸗ und Mertens auf dem Eichkamp klar geſchla⸗ gen. Er lief die 800 Meter in:54,1, eine ver⸗ ältnismüßig ſchlechte Zeit, wenn man an ſeine eiſtungen in Karlſtadt(:52,2) denkt, aber die Bahn war nicht in beſter Verfaſſung. 1937 in„Rekordlaune“ Harbig war ja auch noch jung. Er ſtand noch am Anfang ſeiner Laufbahn. Das Jahr 1937 brachte den Beweis. Bei den Deutſchen Meiſter⸗ ————————— Weſtfalen ausreicht, um in die am 3. April zu ſpielende Vorſchlußrunde vorzudringen. Zu einer rein weſtdeutſchen Auseinander⸗ ſetzung kommt es in Aachen zwiſchen den Gau⸗ wanuft aften von Mittel⸗ und Niederrhein. Dieſe Begegnung iſt genau wie die in Stettin Pommern und Schleſien, die in der zorrunde zur allgemeinen Ueberraſchung mit viel Kampf eiſt Nordmark und Saächſen aus⸗ ſchalteten, als offen zu bezeichnen. Das letzte Spiel zwiſchen dem Verteidiger des wertvollen ſreſ Mitte, und dem Gau Brandenburg in agdeburg— 70 ein heißer Kampf zu werden. Brandenburg wird natürlich darauf ausgehen, frühere Vor⸗ machtſtellung im——. zurückzuerobern, während der Gau Mitte weiterhin im Beſitz des Ablerpreiſes bleiben will, mit Branden⸗ rh aber für die Zwiſchenrunde wohl die tärkſte der noch im Wettbewerb verbliebenen annſchaften zum Gegner erhalten hat. ſchaften im Olympia⸗Stadion lief er das Ren⸗ nen ſeines Lebens. Die Zuſchauer jubelten und ſprangen von den Sitzen, denn Harbig hatte ſoeben mit 25 Meter 4 7 vor dem Wit⸗ tenberger Mertens den 800⸗Meter⸗Lauf beendet. Wenn das kein neuer Rekord wurde? Mit B Meter Vorſprung vor dem guten Wittenberger durchs Ziel! Und es wurde eine deutſche Höchſtleiſtung. :509 Sekunden hatte man geſtoppt, eine phan⸗ taſtiſche Zeit! Der Jubel im deutſchen Leicht⸗ athletiklager hatte ſich kaum gelegt, als Harbig auf dem Internationalen Stadion⸗Sportfeſt in Berlin auch den bisher von Büchn'er gehal⸗ tenen deutſchen Rekord über 400 Meter angriff und mit 47,8 eine weitere deutſche Höchſtleiſtung ſchuf. Dann bewies er noch in zahlreichen Län⸗ derkämpfen ſeine gleichbleibende Form, vor al⸗ lem holte er ſich als einziger deutſcher Läufer aus England einen ſchönen Sieg. „Ich will doch mit nach Tokio..“ Auch für die Saiſon 1938 iſt er gerüſtet. Ein⸗ mal iſt er Kaſſiexer bei den Gaswerken mit einem reichlichen Laufpenſum, und ſchließlich iſt er auch in dieſem Jahre ſchon zweimal mit Er⸗ folg an den Start gegangen. Er hat in Reichen⸗ bach gegen gute Leute 55 Qualitäten über 400 und 8 ter bewieſen und holte ſich Ende Februar ſogar in Hohen Neuendorf einen Sieg im 3000⸗Meter⸗Lauf. „Zu den Deutſchen Meiſterſchaften melde i natürlich nur über 800 Meter“, erklärte un der ſehnige Dresdener.„Dieſen Titel laſſe ich mir vorerſt nicht nehmen. Natürlich werde i Gegner haben. Man ſpricht ſehr viel von dem Körting, der ſehr gut ſein ſoll. ich ſoll es nur freuen, denn die beſten Lei⸗ ſtungen ſpringen immer im härteſten Kampf heraus. Siegen muß ich allerdings, denn ich will doch mit nach Tokio——“ „Hallungsnoten“- wie lange noch? Das Uebel, daß mit Punkten zu bewertende Leiſtungen hin und wieder durch recht ſubjek⸗ tive Richter beurteilt werden, ift erſt in Lahti Nettesheim-Köln siegte in der Leichtgewichts⸗ meisterschait der Ringer Bei den Meisterschaften im griechisch-römischen Ringkampf, die in diesen Tagen im Münchner Bürgerbräukeller zur Austragung gelangten, konnte der Kölner Nettesheim den Meistertitel erringen.(Schirner-.) Zuſammenarbeit wird auf den auch für uns ——— Vereinbarungen des Deutſchen Reichs⸗ ſundes für Leibesübungen mit SA, 5 HS und DAF aufgebaut werden. Hierdurch' iſt das Zuſammenwirken aller Kräfte gewährleiſtet. Die Leibeserziehung wird ein wichtiger Teil der nationalſozialiſtiſchen Geſamterziehung un⸗ ſeres Volkes ſein. Damit erfüllen wir das zur Wirklichkeit gewordene Erbe Jahns und danken unſerem Führer Adolf Hitler durch Ar⸗ beit und Leiſtung. Rainer Müller.“ Fahns Vekmächnis erft Telegrammwechſel Rainer— v. Tſchammer Der. der Deutſchöſtereichiſchen Turn⸗ und Sportfront Dr. Friedrich Rainer ſandte an den Reichsſportführer folgendes Telegramm: „Reichsſportführer, ich melde Ihnen die Uebernahme der Oeſterreichiſchen Turn⸗ und Sportfront und unterſtelle ſie Ihrer Führung. Jahns Vermächtnis iſt damit erfüllt worden. ie die Kameraden im Reich werden deutſch⸗ öſterreichiſche Turner und Sportler in 1 4 Zuſammenarbeit mit den Gliederungen der Bewegung Führer und Volk ihr Beſtes geben. Dr. Rainer.“ Der Reichsſportführer erwiderte mit folgen⸗ dem Telegramm: „An den Führer der Deutſchöſterreichiſchen Turn⸗und Sportfront, Dr. Friedrich Rainer. J freue mit über hre Ernennung. Der Reichs⸗ bund für Leibesübungen iſt ſtolz über ſeine neuen Mitglieder, die ſchon immer ſeine guten Kameraden geweſen ſind. Ich bin glücklich über die Möglichkeit einer i Arbeit für ein froheres und geſünderes deutſches Volk der Zukunft. v. Tſchammer und Oſten.“ Rekordipeung von Panl Kraus Die beſten Springer des Gau⸗Mannſchafts⸗ ſpringens maßen ihre Kräfte am Montag noch einmal auf der Hans⸗Heinz⸗Schanze in Jo⸗ Vaul Kvanel den Abermals erkämpfte ſich aul Kraus den erſten Platz vor dem bayri⸗ ſchen Jungmannen Joſef Weiler und dem Thüringer Hans Marr. Der Sieger verbef⸗ ſerte in ſeinem letzten Sprung den Schanzen⸗ rekord um einen Meter auf 77 Meter. Ergebnis: 1. Paul Kraus 344,1(74, 76, 77 Meter); 2. 4 Weiler 334,7(70, 70, 73 Meter); 3. Hans Marr(329, (69, 71, 74 Meter). gelegentlich der im Schiſprin⸗ gen wieder einmal deutlich in Erſcheinung ge⸗ treten. Der polniſche Springer Stanislaw Ma⸗ ruſarz lag mit ſeinen Sprungweiten klar vor allen ſeinen Mitbewerbern und hätte den Titel auch gewonnen, wenn nicht einer der Punkt⸗ richter ihn i. üit ſchlechte Punktzahl„hin⸗ untergewertet“ hätte. Den Anfang mit der Beſeitigung dieſes Uebels hat die HI, und wie die Reichsjugend⸗ Winterſportkämpfe in Garmiſch⸗Partenkirchen lehrten, erfolgreich unternommen, indem ſie einfach die Weiten zuſammenrechnet und die höchſte Summe eben den Beſten ergibt. Jetzt hat der ſchweizeriſche Sprungfachmann Ing. Straumann eine andere Form der 08 nung herausgefunden und in Engelberg be⸗ reits erprobt. Die Anlaufgeſchwindigkeit des Springers wird balliſtiſchen Geſetzen entſpre⸗ chend errechnet und mit der Weite kombiniert. Macht der Springer keinen ee ſo muß er der Balliſtik tolce eine beſtimmte Weite erreichen. Erzielt er nicht die errechnete Sprungweite, dann iſt eben ſeine Haltung nicht fehlerfrei ee Man wird die weiteren Verſuche Straumanns beachten müſſen. Drelfacher öuchramn in Henf Ueber ſechs bis 1,60 Meter hohe Hinderniſſe führte der Parcours des Barrierenſpringens beim Internationalen Genfer Reitturnler. Aus dem erleſenen Feld konnte der Sieger erſt beim dritten Stechen ermittelt werden, als die Hin⸗ derniſſe inzwiſchen auf 1,90 Meter erhöht wor⸗ den waren. Unter dieſen ſchweren Bedin⸗ gungen konnte der franzöſiſche Oblt. de Bar⸗ tillat auf Gobe⸗Mouche als Einziger die Be⸗ dingungen abermals fehlerlos erfüllen. Mit je vier Fehlerpunkten wurden fünf weitere Be⸗ werber auf den zweiten Platz geſetzt, darunter auch Oblt. v. d. Bongardt Deutſch⸗ land) auf Dedo. ⸗Sturmhauptführer Gun⸗ ther Temme ſchied mit feiner Bianka ſchon im erſten Gana aus. „hakenkreuzbanner“ Wietſchafts- und Sozialpolitik Mmittwoch, 16. März 1958 fheinische Hypothekenbanłk Mannheim Wieder lebhafte Geſchäftsentwicklung— Weiter gebeſſerter Zinseingang Die Rheiniſche Hypothekenbank in Mannheim berich⸗ tet, daß die Geſchäftsentwicklung im Berichtsjahr 1937 bei der günſtigen Lage des Kapitalmarttes wieder recht lebhaft war. Für den Abſatz der Emiſſionspapiere ſtanden Reſtbeſtände älterer Pfandbriefe und Kommu⸗ nalſchuldverſchreibungen ſowie die i. V. genehmigten 3 Mill. RM. neuer Pfandbriefe zur Verfügung. Nach Abzug der Rückflüſſe und der durch Verloſung und Kündiaungen getilgten Beträge erhöhte ſich der Ge⸗ ſamtumlauf an Pfandbriefen und Kommunalſchuld⸗ verſchreibungen am Jahresſchluß— einſchließlich des eigenen Beſitzes— auf rd. 484,5 Mill. RM. Das Darlehensgeſchäft war im Berichtsjahr wieder ſehr lebhaft. An neuen Hypotheken⸗ und Kommunaldar⸗ lehen wurden insgeſamt 40(23) Mill. RM. ausbe⸗ zahlt. Außerdem waren am Jahresſchluß weitere Dar⸗ lehen in Höhe von 17,5 Mill. RM. zugeſagt, aber noch nicht ausbezahlt. Von den ausbezahlten Darlehen waren 16,5 Mill. RM., von den zugeſagten Darlehen 15,4 Mill. RM. für die Neubaufinanzierung, beſonders auch für Siedlungen und Eigenheime beſtimmt. Bei der Beleihungstätigkeit ſtand wie immer das Kleinge⸗ ſchäft im Vordergrund. Infolge der ſteigenden Pfand⸗ briefturſe konnten auch die Darlehensbedingungen durch entſprechende Erhöhung des Auszahungstkurſes für die Entleiher günſtiger geſtaltet werden. Bei Um⸗ legung des bei der Auszahlung entſtehenden Diſagios auf die Laufzeit der Darlehen ergibt ſich eine Effektiv⸗ verzinſung von nur wenig über 5 Prozent. Die neu⸗ bewilligten Darlehen wurden bis auf wenig Ausnah⸗ men in der Form des Annuitäten⸗Darlehens gewährt, bei den beſtehenden Darlehen erfolgte in zunehmendem Maße die Umwandlung in die Annuitätenform. Der Zinseingang hat ſich weiter verbeſſert. Die Rückſtände an Darlehenszinſen aus dem Jahr 1937 verminderten ſich— trotz des geſtiegenen Zinſenſolls— auf 1,21 (4,87) Miu. RM. Auf die Rückſtände aus früheren Jahren gingen rund 1,57(2,36) Mill. RM. ein. Sämt⸗ liche Zinsrückſtände aus dem Berichtsjahr blieben in der Bilanz außer Anſatz. Die Zahl der durchgeführten Zwangsverſteigerungen hat nur wenig abgenommen, nachdem manche ſchon ſeit längerer Zeit im Lauf be⸗ findliche und einſtweilen eingeſtellte Verfahren nun⸗ mehr zum Vollzug kamen, dagegen iſt die Zahl der noch anhängigen Verſteigerungsverfahren gegenüber dem Vorjahr bedeutend zurückgegangen. Die Abwick⸗ lung der landwirtſchaftlichen Entſchuldungsverfahren wurde im Berichtsjahr ſtark gefördert. Ueber die Schuldnermoral iſt im allgemeinen weniger zu klagen als früher. Am Grundſtücksmartt ſetzte ſich die Ent⸗ wicklung der letzten Jahre fort: Beſſere Verkäuflich⸗ keit von Mietsgrundſtücken mit kleineren und mittleren Wohnungen ſowie von Einfamilienhäuſern, anderer⸗ ſeits Unverwertbarkeit von Großvillen. Bei den Miet⸗ häuſern mit größeren Wohnungen ſowie bei Geſchäfts⸗ häuſern iſt eine beachtliche Verbeſſerung zu verzeich⸗ nen. Ueber die ſoziale Betätigung der Bank nament⸗ lich über die Betreuung der Gefolgſchaft wird wieder ausführlich berichtet Aus dem Jahreserträgnis wer⸗ den wieder 50 000 RM. für gemeinnützige Zwecke be⸗ reitgeſtellt. Die Rückſtellung für Ruhegehälter erreicht durch eine weitere Zuwendung von 150 000 RM. den Betrag von 1,25 Mill. RM. Der mit eigener Rechts⸗ perſönlichkeit ausgeſtattete Beamentunterſtützungsverein der Bank verfügt über ein Vermögen von rund 21 Mill. RM. Ende 1936 beſaß die Bank 15 287(14 392) hypothekariſche Darlehen(einſchl. Bonus⸗Erſatz) in Höhe von 301,88(287,86) Mill. GM. Ende 1937 be⸗ lief ſich die Geſamtſumme der beſtehenden 16 526 (15 287) hypothekariſchen Darlehen auf 320,63(301,88) Micl. GM. Der Beſtand an Auſwertungshypotheken betrug Ende 1937 5475(5835) über 89,59(95,4) Mill. Goldmark. Danach beziffert ſich die Geſamtſumme der 1937 beſtehenden 22001(21 122) Hypothekendarlehen— einſchl. Auſwertungshypotheken— auf 410,22(379,28) Mill. GM. Hierzu treten noch die durch die Verord⸗ nung vom 277. 9. 1932 kapitaliſierten landwirtſchaft⸗ lichen Zinſen von 352 468(366 298) RM. Von dieſem geſamten Hypothekenbeſtand waren 19 529(18 247) Hypotheken über GM. bzw. RM. 406,79(395,56) Mill. Darlehensvaluta als Deckung für Hypothelenpfand⸗ briefe und Liquidationspfandbriefe in das Hypotheken⸗ regiſter eingetragen. Zufolge der Vorſchriſten des Aktiengeſetzes ſind die bisher getrennten Deckungsmaſ⸗ ſen der Rheimſchen Hypothekenbank und der ehemali⸗ gen Berliner Hypothekenbank zu einer einheitlichen Maſſe vereinigt. Die Geſamtſumme der Ende 1937 be⸗ ſtehenden 670(457) Kommunaldarlehen beläuft ſich auf 74,24(71,27) Mill. GM. bzw. RM. In der Ertragsrechnung ſind die Zinſen von Hypo⸗ theken, Kommunaldarlehen uſw. auf 24,93(24,06) Mill. Reichsmark erhöht, andererſeits auch die Zinſen auf Pfandbriefe, Kommunalobligationen uſw. auf 22,08 (21,13) Mill. RM., andere Zinſen erbrachten 1,43 (0,81) Mill. RM., Darlehensproviſionen uſw. 1,47 (1,35), ao. Erträge 2,09(3,47), ſonſtige— hauptſäch⸗ lich Miet⸗Erträge 0,23 Mill. RM.(i. V. nicht geſon⸗ dert ausgewieſen). Löhne und Gehälter erforderten 1,14(0,99), ſoziale Leiſtungen und Abgaben 0,38(0,11), Steuern und Abgaben 1,22(0,95), die ſonſtigen Auf⸗ wendungen 0,98(0,80) Mill. RM. Nach Vornahme von Rücklagen, Rückſtellungen, Abſchreivungen und Wertberichtigungen in Höhe von wieder rund 3,28 Mill. RM. verbleibt einſchl. Gewinnvortrag ein Rein⸗ gewinn von 1 398 372 RM. Ein Vergleich mit dem i. V. ausgewieſenen Reingewinn von 1775 083 RM. iſt wegen der durch das Aktiengeſetz geänderten Be⸗ rechnungsweiſe nicht möglich; bei gleicher Berechnung würde ſich für 1937 ein etwas erhöhter Gewinn er⸗ geben. Aus dem Reingewinn ſoll, wie bereits gemel⸗ det, auf die Stammaktien von 12 Mill. RM. wieder ein Gewinnanteil von 7 Prozent verteilt werden. Zum Vortrag verbleiben 475 572(342 678) RM. In der Bi⸗ lanz betragen(in Mill.“ RM.): Hypothekenpfandbriefe 406,18(404,26), davon Goldpfandbriefe 329,94(318,92), Kommunalobligationen 77,18(64,41), Rentenbank⸗ kreditanſtaltsdarlehen 0,70(0,74), verloſte und ge⸗ kündigte Hypothekenpfandbriefe 1,24(1,44), ſonſtige Verbindlichkeiten 3,70(2,82), anteilige Zinſen 2,32 (2,18), ſällige Zinſen 7,31(7,42), Rückagen und Rück⸗ ſtellungen ſind im Zuſammenhang mit dem Aktienge⸗ ſetz und vorgeſchriebenen Formblatt neu gegliedert und teilweiſe neu bezeichnet: geſetzl. Rücklagen 11,0(10,0), ſonſtige Rücklagen 3,10, Rückſtellungen 2,54(Rückſtel⸗ lungen insgeſamt 4,10), Wertberichtigungskonto 7,17 (6,89). Andererſeits werden ausgewieſen: Hypothelen 411,28 (397,65), Kommunaldarlehen 74,24(71,27), Wertpapiere 19,97(17,50), Bankguthaben 16,63(18,91), eigene Hypothekenpfandbriefe und Kommunalſchuldverſchrei⸗ bungen 6,35(7,06), anteilige Darlehenszinſen 1,51 (159), fällige Darlehenszinſen 1,40(2,07), Grundſtücke und Gebäude bei 1,14 Zugang und 0,34 Abgang durch Verkäuſe 1,19(1,75), davon 0,55(0,75) Bankgebäude. Die Bedeutung der plattierten Werkstoffe Es iſt heute möglich, Bleche ſchon bis zu 30 Milli⸗ meter Stärke, 3 Meter Breite und 12 Meter Länge herzuſtellen. In Sonderfällen kann die Blechſtärke auch überſchritten werden. Welche Bedeutung den plattierten Werlſtoffen beizumeſſen iſt, wird erkennbar, wenn man berückſichtigt, daß z. B. bei einem Zellſtoffkocher von 1d. 250 Kubitmeter Faſſungsvermögen durch Anwen⸗ dung ſäurebeſtändiger plattierter Bleche nicht weniger als 25 000 Kilo hochwertigen, deviſenbelaſtenden Stahls eingeſpart werden⸗ Oesterreichs Wirtschaft ist von der Natur und der Bevölkerung geprägt und bestimmt bie Wirtschaft aller acht Landschaften weist viele gemeinsame Züge auf NWo Das Geſicht der Wirtſchaft der acht Landſchaften der deutſchen Oſtmark wurde vom Wald, den Almen, Wieſen, Aeckern, dem Erz, dem Waſſer, den Handfertigkeiten und Neigun⸗ gen der Bevölkerung geprägt. Die Oſtmark iſt ein ausgeſprochenes Gebirgsland, ja zum größ⸗ ten Teile ein Hochgebirgsland. Die Donau und ihre zahlreichen Nebenflüſſe haben darin die Täler eingeſchnitten. So weiſt denn die Wirt⸗ ſchaft aller acht Landſchaften viele gemeinſame Züge auf. Die Natur und der Menſch haben. aber dafür geſorgt, daß eine jede Landſchaft ihre kleine wirtſchaftliche Eigenart hat. Gartenland, Burgenland, Weinland niederöſterreich Das Gartenland unter den Landſchaften der Oſtmark iſt das Burgenland. Seinen Na⸗ men hat es von den Burgen, die hier an der öſtlichen Grenze der Oſtmark einſt die Wacht gegen die Türken hielten. Aber mehr noch als ſeine Burgen haben der burgenländiſche Wein, der Ruſter, und das Obſt dieſe Landſchaft weit bekanntgemacht. Aber die Hälfte ſeiner Fläche wird von Aeckern und Gärten bedeckt. Der Braunkohlenbergbau bei Neufeld und die Zuk⸗ kerfabriken treten hinter der Landwirtſchaft weit zurück. Wie das Burgenland das Gartenland der Oſtmark iſt, ſo iſt Niederöſterreich das Wein⸗ land. Am öſtlichen Alpenrande wächſt der Gum⸗ poldskirchner und der Vöslauer, die Weine der Oſtmark. In keiner Landſchaft gibt es ſoviel Ackerland wie hier. Ueber zwei Fünftel der Bes wird als Ackerland beavbeitet. Ein ehntel iſt Wieſenland, auf dem eine berrächt⸗ liche Viehzucht getrieben wird. Aber auch die Induſtrie hat in dieſer Landſchaft ihre Stätte. Hier arbeitet eine bedeutende Textilinduſtrie, in Der deutsche Sozialismus wird verwirklicht Ein Vortrag des Reichsarbeitsministers Seldte Im Rahmen einer Veranſtaltung der Welt⸗ wirtſchaftlichen Geſellſchaft in Berlin ſprach Reichsarbeitsminiſter Franz Seldte über We⸗ ſen und Aufgaben der nationalſozialiſtiſchen Sozialpolitit. Das entſcheidende Fattum nach dem 30. Januar 1933 ſei geweſen, daß eine Neu⸗ ordnung der ſozialpolitiſchen Entwicklung nicht von der Sozial⸗ oder Wirtſchaftspolitik, ſon⸗ dern allein vom Politiſchen her hat kommen können. Alle Sozialpolitik ſtand und ſteht ſeit⸗ dem unter der einen großen Aufgabe der natio⸗ nalſozialiſtiſchen Politik: Erhaltung und Siche⸗ rung des Lebens des arteigenen Vollkes. Des⸗ halb iſt auch das frühere Gegeneinander von Wirtſchaft und Sozialpolitit ſinnlos und un⸗ nötig geworden. Der Gehalt der deutſchen Sozialpolitik nach dem 30. Januar 1933 iſt auf eine Formel gebracht, der: Mittel zu ſein, den deutſchen Sozialismus zu verwirklichen. Ihre Aufgabe im beſonderen iſt es, an der Schaffung und Geſtaltung der neuen ſozialen Ordnung als der Ordnung der Arbeit des ſchaffenden Volkes mitzuwirken. Sie ſteht daanit im Range gleich mit den anderen Teilgebieten, der Politik, der Finanzpolitik, der Wirtſchaftspolitik uſw. und ihr Wert bemißt ſich nur nach ihrer Lei⸗ ſtung für die Volksgemeinſchaft. Die Sozialpolitit habe kein ſtarres,.Labge⸗ ſchloſſenes Aufgabengebiet, vor allen Dingen hat ſie ſich heute nicht mehr mit negativen Auf⸗ gaben zu befaſſen wie in der—emzeit, in der Sozialpolitik kaum mehr bedeutete als eine notdürftige Korrektur der falſchen wirtſchaft⸗ lichen Entwicklung. Die großen„„noen Auf⸗ gaben liegen heute in der Bevöllkerungspolitik. Er ſei deshalb entſchloſſen, ſo führte der Mini⸗ ſter aus, noch mehr als bisher die Sozialver⸗ ſicherung in den Dienſt der vorbeugenden Ge⸗ fundheitsfürſorge zu ſtellen und insbeſondere die Leiſtungen auf dem Gebiet der Familien⸗ hilfe ſoweit wir irgend möglich auszubauen. Im gleichen Zuge liegt die Wohnungs⸗ und Siedlungspolitit und alle Bemühungen, die deutſchen Volksgenoſſen nicht nur auf einen Arbeitsplatz überhaupt zu ſtellen, ſondern auf den ihrer veiſtung und ihrem Können gebüh⸗ renden Platz zu bringen. Der Ausbau des Ar⸗ beitsrechts, des Arbeitsſchutzes, der Geſund⸗ heitsförderung und viele andere Aufgaben in dieſer Richtung beanſpruchen die volle Kraft ſeines Miniſteriums. Bilanz der Leipziger Mustermesse/ dio beste sen lahren Am Freitag hat die allgemeine Muſter⸗ meſſe ihre Tore geſchloſſen, nachdem aen Don⸗ nerstag ſchon die Textil⸗ und Bekleidungs⸗ meſſe ſowie die Meſſe für Sportartitel beendet worden waren. Es kann heute feſtgeſtellt wer⸗ den, daß die allgemeine Muſtermeſſe Frühjahr 1938 zu den erfolgreichſten Veranſtaltungen der letzten Jahre zählt. Der Auftragseingang aus dem Auslande liegt etwa 10 v. H. höher als im Vorjahre, und die Bedarfsdeckung der inlän⸗ diſchen Käufer iſt als ſehr zufriedenſtellend zu bezeichnen. Charakteriſtiſch iſt, daß das Kunſt⸗ gewerbe mit ſeinen 764 Ausſtellern einen mehr als guten Abſchluß meldet, ein Zeichen dafür, daß das deutſche Volk wieder Geld hat, um auch den kulturellen Bedarf in genügendem Maße pflegen zu können. In Eiſen⸗ und Stahl⸗ waren entwickelte ſich ein ſolides Bedarfs⸗ geſchäft. Gute Beſtellungen erteilten die Ein⸗ käufer aus den europäiſchen Ländern und— wie viel beachtet wurde— die Einkäufer aus Braſilien. Die Inlandsnachfrage nach Na h⸗ rungs⸗ und Genußmitteln war lebhaft, und auch das Ausland kaufte rege Neuheiten in Süßwaren, Konſerven uſw. Auch bei den Ga⸗ lanteriewaren war lebhafte Nachfrage feſtzu⸗ ſtellen, vor allem in Metallſachen. Sehr gut kaufte Bulgarien, Jugoſlawien und Rumänien, Frankreich dagegen enttäuſchte, was auf die ge⸗ ringe Kaufkraft des Frane zurückgeführt wird. Qualitätswaren in Porzellan, Stein⸗ gut und Glas waren ſehr begehrt. Auch die Verpackungsmittelfabritanten konnten gute Ge⸗ ſchäfte abſchließen, vor allem wurden voen Aus⸗ land Zellglas, Kunſtverpackungen ſowie neu⸗ artige Verſchlüſſe und Folien begehrt. Auf der Automatenmeſſe war ein beſſeres Geſchäft für Warenautomaten feſtzuſtellen als für Spiel⸗ und Unterhaltungsautomaten, Zigarettenauto⸗ maten und Neukonſtruktionen, die den Auto⸗ maten in die Ladentür eingebaut zeigten, inter⸗ eſſierten ſehr. Muſikinſtrumente erzielten wie⸗ der den hohen Abſatz des Vorjahres, auch die Reichsmöbelmeſſe iſt mit ihren Verkäufen ſehr zufrieden. Vor allem kauften die Schweiz, Eng⸗ land, Frankreich und Aegypten kombinierte Möbel. Auch die ausſtellenden Auslandsfirmen (es waren 818 Stände) kommen mit guten Auf⸗ trägen nach Hauſe und ſind in der großen Mehrheit vom Erfolg befriedigt. Wir brauchen weniger Auslandsholz wmhluun braſein libcovdbhet r. mi, 4 1935:.7 1956: 4½ 8 1937: +3 1325755— 7. 127 S= 1555. 712 1936 ————9 122 — ——————, Zeichnung: Zimmermann Vöslau ſteht die größte Spinnerei der Oſtmark. Die Maſchineninduſtrie und die verwandte Eiſen⸗ und Metallwareninduſtrie hat in der weiteren Umgebung von Wien wichtige Ar⸗ beitsſtätten. Der Waldbeſtand Niederöſterreichs liefert den Rohſtoff für die großen Papier⸗ fabriken in Schlöglmühl und Stuppach. Großbauernland Oberöſterreich Das Land der großen Bauern iſt Oberöſter⸗ reich, während in allen anderen Landſchaften der Kleinbauer und der Bergbauer vorherrſcht. In dieſer Landſchaft, wo die Landwirtſchaft als Felderwirtſchaft betrieben wird, wächſt das meiſte Brotgetreide. Hier gibt es auch die in⸗ tenſivſte Viehzucht. Obwohl nur verhältnis⸗ mäßig wenig Almenweiden vorhanden ſind, hat Oberöſterreich den größten Rinderbeſtand. Auf 1000 Einwohner gibt es etwa 540 Stück Rind⸗ vieh. Die Induſtrie tritt gegenüber der groß⸗ bäuerlichen Wirtſchaft zurück. Die alte Klein⸗ eiſeninduſtrie im Südweſten des Landes iſt von einiger Bedeutung. Ueberragt wird ſie von der Waffenfabrikation in Steyr. Die Wald⸗- und Erzländer Steiermark und Kärnten Die„grüne“ Steiermark iſt das größte Wald⸗ land der Oſtmark. Hier befinden ſich aber auch der bedeutendſte Bergbau und die größte Eiſen⸗ induſtrie. Ueber zwei Drittel der Braunkohle ſtammen aus der Steiermark. Eiſenerz liefert der Eiſenerzer Erzberg. Es wird in den Hoch⸗ öfen bei Donawitz, Vordernberg, Eiſenerz und Hieflau verhüttet. Magneſit und Graphit wird ebenfalls in der Steiermark gewonnen, In Kärnten wird das Eiſenerz im Hüttenberger Erzberg geſchlagen. Eiſenkappel und Kreuzen ſind andere wichtige Fundorte. Bei Villach werden in Bleiberg⸗Kreuth Blei und Zinkerze gebrochen. Der reiche Waldbeſtand liefert das Holz für die Zellſtoff⸗ und Papierinduſtrie, die in beiden Landſchaften wichtige Erzeugungs⸗ ſtätten beſitzt. Sie liegen in Gratwein bei Graz, Judenburg, Köflach, Mürzzuſchlag in Steier⸗ mark und in Villach und Spittal in Kärnten. In beiden Landſchaften gibt es aber auch eine bedeutende Landwirtſchaft. Die Rindviehzucht ſteht hier in hoher Blüte. Das Land der Almen und des Oedlandes Von allen Landſchaften hat Salzburg die meiſten Almen. Sie ſind die Grundlage für eine kleinbäuerliche Viehzucht. Ueber 500 Stück Rindvieh werden je 1000 Einwohner gezählt. Die wirtſchaftlich größte Bedeutung hat jedoch der Salzbergbau, der der Landſchaft den Namen gegeben hat. In Iſchl, Hallſtatt, Hallein wird aus dem Salzgeſtein das Salz gewonnen. Am Hellſtätterſee und bei Gaſtein wird auch Ton⸗ erde für die Aluminiumerzeugung gefunden und der Kupferberg Mitterberg liefert das Kup⸗ fererz für die Kupferhütten in Außer⸗ feldenn. Im tiroliſchen Hall wird ebenfalls Salz gebrochen, während ſich in Wörgl und Schraz in Tirol große Papierfabriken befinden. Sonſt iſt Tirol das größte Oedland der Oſt⸗ mark. Gletſcher und Kalkboden bedecken mehr als fechsmal ſoviel Fläche als das Feldland. Hier und im ſalzburgiſchen kann nur eine klein⸗ bäuerliche Landwirtſchaft betrieben werden, de⸗ ren wichtigſte Stütze die Viehzucht iſt. vorarlberg das Textilland Vorarlberg hat nicht mehr den alpinen Cha⸗ rakter von Tirol und Salzburg. Es iſt ſchon alpines Mittelgebirgsland. Es hat viel Almen⸗ weiden, wenig Felder und auch der Wald tritt gegenüber dem Grasland zurück. Trotzdem wird wenig Viehzucht getrieben, ſeine Bewoh⸗ ner haben ſich faſt ganz der induſtriellen Tätig⸗ keit verſchrieben. Die Textilinduſtrie herrſcht dabei vor. In Bludenz ſitzt die Baumwoll⸗ ſpinnerei und weberei, in Feldkirch werden Garne geſponnen und in Dornbirn wird Loden gewebt. Auch Seide und Kunſtſeide wird in Vorarlbergs Textilinduſtrie verarbeitet. ftheln-Malnlsche äbendbörse Behauptet An der Abendbörſe konnte ſich nur ſehr kleines Ge⸗ ſchäft entwickeln, da ſich die Aufträge aus Kundſchafts⸗ kreiſen weiterhin in engſten Grenzen hielten. Der Be⸗ rufshandel zeigte etwas Zurückhaltung. Die Aktien⸗ kurſe waren überwiegend behauptet. Einiges Angebot lag in IG Farben vor, die ſich um) Prozent auf 158% ermäßigten, wobei man auf die feſte Haltung der Sperrmark verwies. Auch Scheideanſtalt lagen in der chemiſchen Gruppe ½ Prozent niedriger mit 251. Gegenüber den Frankfurter Mittagskurſen etwas höher war unter anderem Bayeriſche Motoren mit plus 1 Prozent auf den Berliner Stand von 153. Weitere Nachfrage erhielt ſich in Reichsbankanteile bei kleinen Umfätzen. Im übrigen kamen die meiſten Kurſe ohne Umſatz zur Notiz. Der Rentenmarkt war geſchäftslos. Kommunalumſchuldung waren in einigen Beträgen zu 96,10 angeboten. Farbenbonds/ Prozent höher mit 130½¼. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 15. März. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): März 6,75, Mai 6,80, Juli 6,65, September 6,45.— Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): März 102%%, Mai 103¼, Juli 102½, September 103½. — —— II. Umlau 1. Roh 2. ferti 3. Wer Eige M Löhne und Soziale Al Abſchreibun Vermöge inſen teuern: 1. Beſit Beiträge an Gewinn⸗Vo Reingewinn D Der Divi . ayer Kugs Deutſche Fran Dresdne 320 Reichs⸗K dem Bat geſchiedenen Geheimr wurde ————— AIinmmmm Erkl Durch e der jüd Mannhe die viel Deutſche Eintrag 111 inmmmmnnummnnummmnmnnmmmmz. unmunmmnn ———————— auptſchri tellvertrete Helmuth Wi muth Wüſt Wirtſchaftsp wegung: Fi ton und Un teil: Fritz K Sport: Juli Ratzel: für ür die Bil tändiger Berliner S — Nachdru Sprechſtunde (auß. Hakenkre Direkte Sprechſtunde (außer Sar Verlaa Für den An; Zu Geſamtausg Ausgabe W Die Anzeige ſche Frühausgab Abendausga Ausgabe B Ausgabe/ rühausgab Abendausga Ausgabe B Ausgabe/ rühausgab bendausga Ausaabe B Ausgabe Geſamt⸗Di 5 mittwoch, 16. März 1938 195838„Hakenkreuzbanner +— — 22 Wĩ f Rh Unterricht T Blanz zum 31. bezember 1937 maes armm benepscaenne— 5 92 2 Mannheim ir.—◻ r,ſſlnstitut Schwarzas, I. Grundkapital„„„„„„„ 2460 000.— Sexta bis Prima und Abendschule. Aufgabenüberwachung. I. Hetant? Wunöſge dſtü II. Rücklagen: Jederzeitige Umschulung. Nachholkurse. a) Geſchäfts⸗ u. Wobnaer, 99 999.— 1. Geſetzliche Rücklage„„„„ 250 000.— Aufnahme in Sexta und alle anderen Klassen täglich von 10-12 Abgana.— ü 302.00.— 600 000.— und 45 Unr oder nach tel. Vereinbarung— Gewissenhafte * RM 509 993.— Vorbereitung lür Abitur und alle anderen Schulptüfungen. I 8 Abſchreibung 5 000.— 45 000.— III. Wertberichtigungen auf Poſten des Um⸗ nn Rzortzedaude.—139200— e 405 2 5,[birentlen: Br. G. ZSossier ne br, E. Mochmann a 100.— W. Rüaſtenlunngen„ 455 293.54 An ii v. 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Poſten, die der nechnihihs hehene eEr 11537 150, we 0 alb. u Mbſchreibung.„„„„„„ 822.— 150 000.— 10 924.82 6- bis 70¹ 7 13 7 300 bei 4 1 000 Ainzadl. 1 das n. ungpegifgenin daresfole.18hf lorch-puuman-Limonsine a0 varlenditom. die in⸗ 2. fertige Erzeugniſfe 3 24..231 Vortrag aus 1936.„„„„ 65 361.06 durch Aleindenufkrate: here 5 3. Werwapiere r e Reingewinn in 1937. 94213.18s˙0 150 57424 Wig Pohhr ananenoahne A HSigene Aktien nomminen tellung 200 Pribat ſofort gegen ese uf RM 41 100.—.420.— 54 701.— fafft u verkaufen, Zasan P. Bankgeſch. f. D013 u. Rind⸗ 4 4. n⸗—— r. 501* an den Verlag d. Friedrichspl. Fernruf 421 groß⸗ Anb Grund von Warenlieferungen Sοοοο⏑οοοοοοοον Klein⸗ Leiſtungen. 896 537.01 des iſt 5. Snie Geſellſchaften 5 5 4 4 ſie von 6. Ka einſchl. von · Reichs⸗ Ald Ein%½ rrunen 165 ndere 8. Sonſtige Forderungen 92052.15] 4041 668.53 Rent er. Heſchüfts⸗Echhaus 3 die der neonungsabsrenzüno 13 062.95 u verkaufen. Aviß zang gſe 7001 5509 733.48 5 909 733.48 pelſknlichen! 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Part. zuſammen⸗ 13 3 Der Aufſichtsrat: Dr. Ing. J. W. Ludowiei. Der Vorſtand: E. Weber. nb 2 1 585 ürnten.— Tr i„ im Inn. neu ch eine—28.uge nn Nach dem abſchließenden Ergebnis unferer pflichtgemäßen Prüfung f i ee ehzucht wbohgh Hypotheken⸗ und Wechſelbank in München, Nürnberg, auf Grund der Bücher und Schriften der Geſellſchaft ſowie der vom Wionig⸗ Sfenbelza, Pn 750, am, 438 und a b Vorſtand erteilten Aufklärungen und Nachweiſe entſprechen die Buch⸗ zu verkaüfen dch. d. Eigentumer dah, in Berlin. Manniem, m führung, der Jahresabſchluß und der Geſchäftsbericht den geſetzlichen MOTORFAHNA 21ILLES ides Deen 1 Berlin, Mannheim, Ludwigshafen⸗Rhein und Vorſchriften. mit Sachsmotor 1 4, 1.— Fernruf Nr. 208 76. — r 4 sofort lieferbar —— 30 0 9—— in muncgen Kleine Anzehlunę, Rest monotlich. 2 1105 an umferer Geſellfchaftskaſſe in Ludwigsbafen⸗Rhein doppier] 2, 8 einge 31 5 zgezählt. 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Rechte, die zur ſelben Zeit noch nich im Grundbuch eingetragen waren, ſind ſpäteſtens in der Aen e vor der Aufforderung zum Bleten anzn⸗ melden und bei Widerſpruch des Gläu⸗ bigers glaubhaft ju machen: ſie wer⸗ den ſonſt im geringſten Gebot nichr und bei der Erlösverteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläuvigers und nach den übrigen Rechten berückſich. tigt. Wer ein Recht gegen die Ver⸗ ſteigerung hat, muß das Verfahren vor dem Zuſchlag aufheben oder einſt⸗ weilen einſtellen laſſen: fonſt tritt für oas Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegen⸗ ſtands. en März 1938, Du e Na 8 2½¼ r, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen hare Zahlung im Vollſtreckungswege bn Jeder —— ver. S ine„Erika“, 2 Seſſel⸗] Mannheim gem.den Beſtimmungen der eſtelle,. 1 Bankgeſtell und ſonſtige öbelſtuͤcke vom 26. Jan 1937 vorzulegen. Ein Boppire, Gerichtsvollzieher. e 17. Mürz 1938, nachmittags 2½¼ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen paxe Zahlung im Vollſtrecungswege öffentlich verſteigern: —— 2 Büſetts, 1 Fuft⸗ bodenteppich, Möbel allex Art. Keller, Gerichtsvollzieher. 5 Donnersta 17. Mürz 1938, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen unwirkſam. Grunbſtücksbeſchrieb: an der Auert: Hauptſchwell. Schätzungswert: 900.— RM. Zubehör iſt nicht vorhanden. Weinheim, 14. März 1938. Notariat u1 als Vollſtreckungsgericht. eiſe über das Grundſtück ſamt Schã ichr jedermann ein⸗ ieter hat im Termin ie Genehmigung des Bezirksamts Gebot ohne dieſe Genehmigung iſt Grundbuch Großſachſen Bd. 16 Bl. 13 Lgb. Nr. 709: 9a 12 qm Ackerland ARe Zahlung im Vollſtreckungswege ffent 5 verſteigern: Möbel verſchiedener Art, 1 Schreib⸗ maſchine, 1 1 Klavier, 1 Standuhr, 1 Näüh⸗ maſchine u. a. Hüther, Gerichtsvollzieher. S3 17. 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Er war uns jederzeit ein tüchtiger, treuer Mitarbeiter und lieber Kamerad, und wir werden sein Andenken in Ehren halten. Mannheim, den 15. März 1938. Beiriebsiuhrer u. Getolsschaſt der Joseph vögele.-., HMannneim Die Beerdigung findet am 16. 3. 1938, 14.30 Uhr, auf dem Friedhof Mannheim-Neckarau statt. elaverkent Shüler Penon mit ſtr. Beauſſicht. b. Lehrer od. Pro⸗ feſſor geſucht.— Angeb. u. 6061 V an d. Verlag d. B. — Junger(504“) dernhardiner 1 J. alt, beſte Ab⸗ ſtamm., zu verkauf. Albis Schmid, Oppau⸗Edinheim, Untergaſfe Nr. 30. Junges reinliches kRühchen (Mohrle) in tier⸗ liebendeHände ab⸗ zugeben. Janſon, Feuerbachſtr. 14 Neuoſtheim. (6094 V) zahlung, von 20% Angebote unt. Nr. 12 498 an den Verlag dieſ. Blatt. und Grohvater. Herr Werkmeister i. R. Leiden im Alter von o0 Jahren sanit entschlafen. den 15. März 1938. Friedrida Klas Mannheim-Waldhof(Glasstr.), Dudweiler, Pforzheim, Mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater ist heute nach langem schwerem mit großer Geduld ertragenem Die tieftrauernden Minterbliebenen Die Feuerbestattung findet am Donnerstag um 1 Uhr statt. Reparaturen ſowie Neuanfertigung v. kenk., war. n. gel.? poſtlagernd Speyer (526“) licher Arbeitenſz Blattes erbeten. 4 464 Julius Betz Kommanditgeſell⸗ ſchaft, annheim(Beleuchtunaskör⸗ i ürti er, 7, 33). Kommanditgeſellſchaft t lusw il. eit 11. März 1938 mit Julius Betz, Suehe ſber 1637 Kr. 296 veröffentlicht. 180 Julius Betz(vorm. Max 200. fAn Keller& Ko.) Gefellſchaft mit be⸗ W0. Haftung, Mannheim(Be⸗ gegen Sicherheitſleuchtungskörper, I 7, 33), Durch Ge⸗ bei' monatl. Rück⸗ſellſchafterbeſchluß vom 31. Dezember lden, iſt Sicherheit zu leiſten, ſoweit veim Hermann Müller in Schriesheim über⸗ Amzug Gesangbücher — mkenfirmatien Su. kommunion Dadebfen in grober Auswehl Badewannen Geschenke: ————.——— . ex eine chreibzeuge ——+——— Annemn zuſtallations⸗ meiſter W. Kothermel Schwetzinger⸗ platz 1. fiakenkreuzbanner Verlag u. DUruckerel ömbfj. Mannheim Probenummer- Koſtenfreil Amtl. Bekanntmachungen Dekauntmachung Die Verſteigerung der Fleiſch⸗, Wild⸗ bret⸗und Fif zrichfzpinde des Hanpi⸗ marktes ſowie der Nebenmärkte für 1938/39 findet am Mittwoch, den 30. März 1938, 10 Uhr, im Saal des alten Rathauſes, F 1, ſtatt. Mannheim, 10. März 1938. Der Oberbürgermeiſter. Die 16. November 1867 in Schwäbiſch⸗Gemünd geborene, ledige, berufsloſe. zuletzt in Mannheim, 8 3, r. 2, wohnha eef in der Kreis⸗ pflegeanſtalt in einheim unterge⸗ brachte Katharina Schwarz wurde durch Beſchluß des AmtsgerichtsMann⸗ heim BG. 9 am 2. März 1938 wegen Trunkſucht entmündigt. Mannhelim, 10. März 1938. Amtsgericht BG. 9. Handelsregiſter Amtsgericht Mannheim (Für die Angaben in(ö) keine Gewähr!) am bt.§ 35, 5 1 Migicheim den 11. März 1938 Neueintragung: Kaufmann in Ludwigshafen a. Rh., als perſönlich haftendem Geſellſchaf⸗ ter und einem Kommanditiſten. Veränderungen: uhbaum Aktlengeſellſchaft, Mann⸗ eieh APurch auptverſamm⸗ ungs Aafeuf vom 18. Dezember 1937 ift die Geſellſchaft auf Gründ des Ge⸗ ſetzes vom 5. Juli 1934 über die Umwandlung von Kapitalgeſellſchaf⸗ ten in der Weiſe umgewandelt wor⸗ den, daß ihr geſamtes Vermögen un⸗ ter Ausſchluß der Liquidation über⸗ tragen wuürde auf ihre alleinige Aktio⸗ närin, die Firma Nahm Kommandit⸗ geſellſchaft in Mannheim. Als nicht eingetragen wird veröffentkicht: Gläu⸗ higern 8e5 Geſellſchaft, welche ſich hinnen ſechs Monaten ſeit dieſer Be⸗ kanntmachung zu dieſem Zweck mel⸗ den, iſt Sicherbelt zu leiſten, ſoweit ſie nicht ein Recht auf Befriedigung haben. Andrege⸗Noris Zahn Alktiengeſell⸗ ſchaft Filiale Mannheim in Mann⸗ heim als Zweigniederlaſſung der Firma Andrege⸗Roris Zahn Aftien⸗ gefellſchaft in Frankfurt a. M.(Dro⸗ gen, Chemikalien u. pharmazeutiſche Spezialortikel⸗Großhandlung, Tulla⸗ ſraße 16). Dr. Wilhelm Schäfer in rankfurt a. M. hat für Hauptnieder⸗ kaſſung und alle Zweigniederlaſſungen Geſamtprokurg, und zwar derart, daß er in Gemeinſchaft mit einem Vor⸗ ſtandsmitgliede vertretungsbexechtigt iſt. Die gleiche beim Gericht des Houptſitzes am 10. Dezember 1937 erfolgte Eintragung wurde im Deut⸗ ſchen Reichsan:eſger vom 23. Dezem⸗ 1937 f die Geſellſchaft auf Grund des Geſetzes vom 5. Juli 1934 über die Umwandlung von Kapitalgeſell⸗ ſchaften in der Weiſe umgewandelt worden, daß ihr geſamtes Vermögen unter der Liquidation übertragen wurde auf die zwiſchen ihren Geſellſchaftern neuerrichtete Firma Julius Betz Kommanditgeſell⸗ ſchaft in Mannheim. Als nicht ein⸗ getragen wird veröffentlicht: Gläu⸗ bigern der Geſellſchaft, welche ſich binnen ſechs Monaten ſeit dieſer Be⸗ kanntmachung zu dieſem Zweck mel⸗ ſie ni haben. 4 467 Gebrüder Jacobi K.., Mann⸗ (Zigarrenfabrit, 15,713/14). 3 weitere Kommanditiſten ſind in die Geſellſchaft eingetreten. Erloſchen: Cigarren ⸗ Leopold Maier, Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. Mannheim, den 12. März 1938: Veränderung: A 468 Adam Müller Schriesheim (Textil⸗ 52464 und Wollwaren, Blehle⸗Strick⸗Kleidung, Hüte, Mützen und erren⸗Artikel). Das Geſchäft ſamt Firma iſt auf den Kaufmann t ein Recht auf Befriedigung aegangen. Die Zah- iſt geändert in: f Mangeer Hlablsiae Atürig, aus Pri⸗ vathand gegen bar zu verkaufen. Anruf Nr. 413 77. (524“% Aaanag aut erhalt., preis⸗ wert abzugeben. Mh.⸗Seckenheim Freiburgerſtr.23 (564“) Motorrad n 5 neuwertig, zu ver⸗ kaufen. Anzuſehen Untermühlau⸗ ſtraße Nr. 208. (505“0 le-Tumo Junior aus Privath. ab⸗ zugeb. Ruf 265 97. 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