ärz 1958 Frankfurt eingelegte en. Damit lm Mie⸗ in zwei r Aberken⸗ rechtskräf⸗ gen ſeinen Mieger ſußwaffen⸗ 15 Jahren chtsverluſt 1917 den nauer aus hainer Ge⸗ egen Wil⸗ r war der Hofmann, Dillinger tieger Va⸗ dieſer Tat Vater iſt m Frank⸗ ens gegen Rechtsfrie⸗ ind wegen haus bei chte unan⸗ eil w/ir ſiefern. kwerken 27 780.— 560.— 200.— Kein Laden ————— ———— ng eine zucht, ampen- Stauto. erbet. uper uders preis⸗ (5266 V * 1 ————◻◻ᷣοο⏑π⏑⏑¾ en Lekalg —— lüße en gewöhnt, 38 Stellung. 4 VeS an d. (Hept. 4192) — 4 —* K- 3) — f ucht. Adreſſe im Verlag. pflicht es nichtl —— banner“ Ausgabe à er Trägerlohn; durch die Poſt 2,20 RM. einſchl. 66,4 gu. riftleitung: Mannheim, 8 3, 14/15. ernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das„Hakenkreuz ⸗ ſcheint wöchtl. 12mal. Haus monatl. 2,20 RM. u. 50 Pf Pf. Poſtzeitungsgebühr) zügl 7 Pf. Beſtell⸗ u ld. Ausgabe g erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 1,70 S. u. 30 Pf.Träger⸗ fohn;— die Wof 70 RM.(einſchl. 51,38 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzugl. 42 Pf. Beſtellgeld. Iſt die Zeitung am Erſcheinen Lauch d. höh. Gewalt) berbind. beſteht kein Unſpr. auf Entſchädiaung. Früh⸗Ausgabe A Machtboler Appel der Partenoemalonen 8. Jahrgong MANNHEIM Anzelgen: Geſamtauflage: Die 12geſpalz. Millimeterzetle 15 Pf. Die 4geſpalt. Miuimeterzeile im Textteil 60 Pf. meterzeile 4 Pf. Mannheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. Schwetzinger und ner 2 Die ageſpaltene Millimeterzeile im Textteil 18 P Die ageſpalt. einheimer Ausgabe: Die l2geſpalt Milli⸗ — Zahlungs- und Er⸗ füllungsort Mannheim. Ausſchlietzlicher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigs⸗ bafen a. Rh. 4960. Verlaasort Mannbeim.— Einzelverkaufspreis 10 Bfennig. Nummer 159. —4 — Donnerskag, 24. März 1938 Goebbels, Lutze, Himmler, Hühnlein und christiansen sprachen ⁊u den Nännern der Gliederungen/ Nillionen Kämpfer stehen bereit Begrüpung deutſcher, Ungarncher und iugoftamuncher Trunven an der nenen Eüdoflorenze Zie franzöſiſche Regierung in großen Finanzſchwierigleiten In der deutſchlandhalle Der Aufruf der führenden Nänner der Pariei Orohtberlchtounserer Berllner Schrflftlelftung) rd. Berlin, 24. März. Nachdem am Portage Reichsminiſter Dr. Goebbels in einer Großkundgebung im Berliner Sportpalaſt die Parole für den bevorſtehenden Wahlkampf ausgegeben hatte, erlebte ganz Deutſchland, einſchließlich der öſterreichiſchen Volksgenoſſen, am Mittwochabend den General⸗ appell der aktiviſtiſchen Gliederungen der Partei. In allen deutſchen Städten und Dörfern er⸗ dröhnte in den Abendſtunden der Marſchtritt der braunen Kolonnen, die geſchloſſen aufmar⸗ ſchierten, um die Weiſungen für den kommen⸗ den Wahlkampf entgegenzunehmen. Im Mit⸗ telpunkt aller Formationen im Reich ſtand der gewaltige Generalappell der Formationen der Berliner Bewegung in der Deutſchland halle, auf dem Reichspropagandaleiter Dr. Goeb⸗ bels, Stabschef der SA, Lutze, Reichsführer und Chef der deutſchen Polizei, Himmler, — ſeine Rede wurde aus Wien übertragen— Korpsführer des NSKK, Hühnlein, und der Korpsführer des NSF, Chriſtianſen, das Wort zu den Männern ergriffen, die in den nächſten Tagen die ſchwerſte Aufgabe zu be⸗ wältigen haben. Die Anſprachen wurden durch den Rundfunk übertragen und von Millionen politiſcher Kämpfer in ganz Deutſchland gehört. Nach dieſemn machtvollen Auftakt wird die ge⸗ waltige Armee der braunen politiſchen Solda⸗ ten Adolf Hitlers getreu dem erhaltenen Befehl in die Wahlſchlacht marſchieren, um auch den letzten Volksgenoſſen wachzurütteln. Der Aufmarſch der Formationen Das Geſicht der Reichshauptſtadt war am Mittwochabend wie mit einem Schlag verän⸗ bert. Wohin man ſchaute, auf den Straßen und Plätzen zwiſchen dem gewaltigen Häuſermeer ſah man marſchierende Gruppen von Männern der Bewegung. Angehörige der SA und J, des NScc und des Necn traten zuſammen mit den Politiſchen Leitern zum Appell an. Es lag eine Stienmung über Berlin, die wieder ſo recht an die Kampfzeit erinnerte. Endloſe Ko⸗ lonnen marſchierender Truppen, Marſchmuſik und der Geſang der alten, unvergeßlichen Kampflieder. Mit klingendem Spiel ging es von den Sammelplätzen aus in Propaganda⸗ märſchen zur Deutſchlandhalle, deren gewaltiger Bau von außen durch rieſige Scheinwerfer in ein helles, ſtrahlendes Lichtermeer gehüllt war. Ein unüberſehbarer Zug bewegte ſich durch die Innenſtadt zur Deutſchlandhalle. 20000 Män⸗ ner der SA, 8000 Politiſche Leiter, 8000 Män⸗ ner des NSK, 2000 Mann iz und 500 Flieger. Voran flatterten im leichten Abendwind die kampferprobten Standarten der SA⸗Gruppen „Ruhetag“ unſerer Wiener büſte Berliner Humor und Wiener Gemüilicikeit DNB Berlin, 23. März. Die 2000 Arbeitskameraden aus Wien hatten am Dienstag nach ihrer vielſtündigen Eiſen⸗ Auftakt des Wahlkampies zum 10. April Weltbild(M) Den Auftakt zur Eröfinung des Wahlkampies durch Dr. Goebbels bildete ein großer Propa- gandamarsch der SA durch die Berliner Innenstadt. Von der Dienststelle der SA-Gruppe wur⸗ den sämtliche Standarten und Fahnen der Berliner SA nach dem Sportpalast übergeführt. — bahnfahrt durch die deutſchen Gaue einen wohl⸗ verdienten Ruhetag verordnet bekommen, aber von Ruhe konnte keine Rede ſein. Die Berliner Verkehrs⸗Geſellſchaft(BVG) und die Reichsbahndirektion hatten allen für die Dauer ihres Berliner Aufenthalts Freifahr⸗ karten zur Verfügung geſtellt, die für ſämtliche Verkehrsmittel der Reichshauptſtadt— alſo s⸗ Bahn, U⸗Bahn, Straßenbahn und Oennibus— Gültigteit haben. Dieſe Gelegenheit wurde ſelbſtverſtändlich zu ausgiebigen, erlebnisreichen Erkundungsſtreifzügen benutzt. So konate man in allen Stadtteilen, ob im Weſten am Kur⸗ fürſtendamm, im Oſten rund um den Alexander⸗ platz, im Norden am Wedding oder im Süden in der Flughafenſtadt Tempelhof, kleineren und orößeren Trupps unſerer deutſchöſterreichiſchen Volksgenoſſen begegnen, die die Sehenswürdig⸗ keiten Berlins in ſich aufnahmen. Am ſtärkſten war ſelbſtverſtändlich die Berliner Innenſtadt, ſo vor allem das Regierungsviertel mit der Reichskanzlei und der Wilhelmſtraße, beſucht. Ueberall ſah man unſere Wiener Gäſte mit den Berlinern in Geſprächen und Gedankenaustauſch. In vielen Lokalen kam es zu Verbrüderungsſzenen, und immer wieder konnte man die Beobachtung machen, daß Berliner Humor und weaneriſche Gemüt⸗ lichkeit offenbar eine gute Miſchung darſtellen und ſich gegenſeitig aufs beſte ergänzen. Obwohl am Abend die Bettzipfel mächtig zogen, ſaßen die Wiener Gäſte noch überall an den Lautſprechern, um die große Rede von Gau⸗ leiter Dr. Goebbels zur Volksabſtimmung und Wahltampferöffnung mithören und miterleben zu können. Berlins und die Sturmfahnen ber Gliederun⸗ gen. Gegen einhalb neun Uhr war der Aufmarſch der Formationen auf dem rieſigen Platz vor der Deutſchlandhalle beendet. In langen, end⸗ loſen Reihen ſtanden die Stürme, vielfach ge⸗ ſtaffelt, in gewaltigen Blocks aufmarſchiert. Verkörperung der Kraft und der Diſziplin der nationalſozialiſtiſchen Bewegung. Vor den Säulen des Portals der Deutſchlamdhalle hat⸗ ten Ehrenformationen lie denen Gliederungen Aüüßſtellung ge⸗ nommen. Der rieſige Raum der Deutſchlandhalle war inzwiſchen bis auf den letzten Platz beſetzt. Mächtige Hoheitszeichen bildeten den einzigen, ſoldatiſch⸗ſchlichten Schmuck. Dahinter die mah⸗ nende Kampfparole in rieſigen Lettern:„Ein Volk— Ein Reich— Ein Führer“. Scharfe Kommandos ertönen. Die Tauſende im Raum der Deutſchlandhalle nehmen Front zu den Eingangstoren. In feierlichem Marſch⸗ tritt werden die ſiegreichen Standarten und Fahnen eingebracht. Eine einzige große Span⸗ nung liegt jetzt über den Männern auf dem breiten Vorplatz und in der Halle, wo inzwi⸗ ſchen auf der Tribüne die Führer der Forma⸗ tionen, ſowie Vertreter der Wehrmacht und des Arbeitsdienſtes Platz genommen haben. Punkt * Die Wiener Soldaten erhalten Uniformen der deutschen Wehrmacht ln der Kaserne des Berliner Wachregiments wurden die in Berlin anwesenden Soldaten des 1. Bataillons des Infanterie-eegiments Nr. 15 aus Wien in Uniformen des Reichsheeres ein- gekleidet, Weltbild(M ———————————————————— ————— ————————————————————— „akenkreuzbanner“ Donnerstag, 24. März 1958 21 Uhr trifft zuſammen mit Stabschef Lutze und dem Korpsführer Hühnlein, Korpsfüh⸗ rer Chriſtianſen und Reichspropaganda⸗ miniſter Dr. Goebbels ein. SA⸗Oberführer Kraut meldet dem Stabschef die angetretenen Formationen. Unter den Klängen des Präſen⸗ tiermarſches ſchreiten die führenden Männer der Partei die Front der angetretenen Ehren⸗ formationen ab und betreten alsdann die Deutſchlandhalle. Gemeinſam ſingen die Zehn⸗ tauſende das alte Kampflied, das ſo oft in ſchwerer Zeit erklang:„Durch Großberlin marſchieren wir, für Adolf Hitler kämpfen wir.“ Der ſtellvertretende Gauleiter des Gaues Ber⸗ lin der NSDAp, Görlitzer, eröffnet den Gene⸗ ralappell für das ganze deutſche Reichsgebiet. Dann ſteht als erſter oben Stabschef Lutze. Der õstabschef der 5fl, Cutze, ſpricht Meine Kameraden! Heute ſtehen im ganzen Deutſchen Reich, ein⸗ ſchließlich der alten deutſchen Oſtmark— Deutſchöſterreich— die Männer der national⸗ ſozialiſtiſchen Sturmabteilungen angetreten zum Appell! Vor uns liegen Tage verſtärkten Einſatzes, höchſter Hingabe und letzter Pflichterfüllung. Es gilt die Herzen des großdeutſchen Volkes zu mobiliſieren. Es gilt den Einſatz für die nationalſoziali⸗ ſtiſche Idee. Es gilt, einer Welt zu zeigen, daß dort, wo deutſche Herzen ſchlagen, dort, wo deutſches Blut in den Adern deutſcher Menſchen pulſt, ein einziges Bekenntnis zu Deutſchland und ſeinem Führer iſt. Vor wenigen Tagen iſt eine Grenze gefallen, die durch Willkür errichtet, von dem brutalen Egoismus einer volksfremden Clique gehalten, über 6 Millionen deutſche Menſchen zu einem von fremden Intereſſen diktierten Eigendaſein zwang. Der Führer hat dadurch, daß er ſeine Heimat, das deutſche Oeſterreich, dem großen deutſchen Volke zuführte, daß er die über ſechs Millionen Menſchen der deutſchen Oſtmark mit ſtarker Hand dem politiſchen Intereſſenſpiel fremder Mächte entwand und in die Gemein⸗ ſchaft des einen großen deutſchen Volkes ein⸗ gliederte, ein uraltes, zwar ungeſchriebenes, aber dennoch ewig gültiges Geſetz befolgt: Das Geſetz des Blutes und der Raſſe, das gött⸗ liche Geſetz der Unteilbarkeiteines Volkes. Großdeulſchland iſt Wirklichkeit geworden. Die Sturmfahnen der Bewegung flattern heute auch in Deutſchöſterreich. Und die Welt darf überzeugt ſein davon: wo die Fahnen und Standarten der Sturmabtei⸗ lungen des Führers einmal geſeht ſind, wird ſie keine Macht der Weli mehr enkfernen! Unſere Fahne iſt unſer Glaube, unſer Glaube iſt unſere Kraft und mit dieſer Kraft meiſtern wir unſer Schickſal— wenn es ſein muß, gegen eine Welt von Feinden! Die nationalſozialiſtiſche Wektanſchauung iſt nicht die Idee einiger Wenige, ſondern das Be⸗ kenntnis eines ganzen Volkes. In jahrelangem harten aber ſieghaften Kampf wur⸗ den die Herzen des deutſchen Volkes für die Idee des Führers erobert: durch die Kraft der Ueberzeugung, durch beiſpielhaften Opfermut und Einſatz, durch die Tat! Unzählige Wahlkämpfe haben wir, meine Ka⸗ meraden, ſchon geſchlagen, wir haben ſie durch⸗ geſtanden und ſiegreich zu Ende geführt in Zei⸗ ten, die ſchwerer waren, als es die heutige iſt. Und immer waren es die Sturmabteilungen des Führers, die die Hauptlaſt dieſer Kämpfe zu tragen hatten, und immer waren ſie es, von deren Einſatzbereitſchaft und Opfermut der Er⸗ folg abhing. Eys iſt heute nicht anders. Es iſt unſere Auf⸗ gabe, die vor uns liegende Volksabſtimmung zu dem gewaltigſten Treuebekenntnis eines Vol⸗ kes zu ſeinem Führer zu geſtalten, das die Welt je ſah. Es iſt an uns, die Herzen auch der letzten Volksgenoſſen in Stadt und Land, in allen Gauen unſeres großdeutſchen Vaterlandes, auf die Stunde vorzubereiten, für die der Führer ſein Volk gerufen hat. Ich habe es bereits in meinem Tagesbefehl an die SA geſagt: ich erwarte, daß jeder ein⸗ zelne von euch ſich bis zum Letzten einſetzt und feine Pflicht tut, getreu der in Kampf und Not gewordenen Tradition der nationalſozialiſtiſchen Sturmab⸗ teilungen. Ich weiß, daß in euren Herzen und in euren Reihen die Begeiſterung groß iſt darüber, daß Oeſterreich nunmehr durch die befreiende Tat des Führers erlöſt wurde aus unſäglicher völki⸗ ſcher Not, und, aller Feſſeln ledig, eingereiht wurde in die Gemeinſchaft, die Deutſchland heißt. Ich weiß aber auch, daß ihr das Feuer eurer Begeiſterung und die Kraft eurer Ueber⸗ zeugungstreue ausſtrahlen laſſen werdet auf das ganze deutſche Volk. Wenn dann am 10. April 1938 die Welt das Treuebekenntnis des deutſchen Volkes zu ſei⸗ nem Führer vernommen haben wird, wird euch das der ſchönſte Lohn füreuren Ein⸗ ſatz ſein. Meine Kameraden! Im Geiſte Horſt Weſ⸗ ſels, im alten SA⸗Geiſt, wollen wir unſere Pflicht erfüllen. Wir werden uns, wie immer im Kampf, auch dieſes Malh als die Sturm⸗ abteilungen an die Spitze der national⸗ ſozialiſtiſchen Bewegung ſetzen und die Größe unſeres Einſatzes meſſen an der Größe der Zeit, die wir erleben. Der Führer geht uns mit leuchtendem Beiſpiel voran. Ihm folgen wir wie immer, unbeirrbar, treu und gläubig! Sein Weg iſt unſer Weg und ſein Ziel iſt unſer Ziel: ein freies, ſtarkes broßdeulſchland! Der forpsführer des N5RR Dann tritt Korpsführer Hühnlein vor. Er knüpfte an den Appell des Stabschefs an, mit dem er die SA aufgerufen hatte, dem Führer die befreiende, weltgeſchichtliche Tat durch höch⸗ ſten Einſatz zu danken und forderte dann die NScc⸗Männer auf, das Lied ihrer Motoren mit ehernem Rhythmus durch Stadt und Land bis hinein ins entlegendſte Dorf erklingen zu laſſen.„All unſere Zeit,“ ſo führte er weiter aus,„all unfſere Kraft gehört bis zum 10. Aprilallein dem einen Ziell Und wenn der Tag der Entſcheidung naht, dann gilt es, mit dem letzten Kraftfahrzeug den letz⸗ ten Wähler in Stadt und Land an die Wahl⸗ urne heranzuziehen. Allen Kranken, Siechen und von der Laſt der Jahre Gebeugten zeigt euch dabei mit fürſorglicher Umſicht als Helfer und Freund! Führer und Männer des nationalſozialiſti⸗ ſchen Kraftfahrkorps! Dies iſt die beſondere Aufgabe für euch Män · ner der motoriſierten Gliederung der politiſchen Armee im Rahmen des großen Ganzen. Erfaftt ſie in der ganzen Erhabenheit ihrer Bedeutung mit kampfesfroher Verantwortung und erfüllt ſie mit leidenſchaftlicher Hingabe! Praſſelnder Beifall, dröhnende Heilrufe danken Hühnlein. fiorpsführer Cheiſtianſen In gleicher Weiſe brauſt die Begeiſterung dem Korpsführer des RSFiͤ, Chriſtian⸗ ſen entgegen. Die Begeiſterung, die Chriſtianſens Worten folgt, verhallt. Dann dringt aus den Laut⸗ ſprechern die Stimme des Reichs füh⸗ rers ihy Himmler. Sie dringt von der Donau herüber als Antwort. Er ſpricht aus Wien. Und nun ſtehen die Männer hier im gleichen Bann unſichtbarer Loſungsausgabe wie die Kameraden im Reich. Reichsführer 55 fimmler Der Reichsführer und Chef der deutſchen Polizei Himmler zeigte die verantwortungs⸗ vollen Aufgaben auf, die die Männer der Schutzſtaffeln und der Polizei im bevorſtehen⸗ den Wahlkampf zu erfüllen haben. Der Führer hat, betonte Himmler, in den Tagen des 11., 12. und 13. März in ſeiner Tat des Friedens Großdeutſchland ge⸗ ſchaffen. Am 10. April ſoll das deutſche Volk in einer Abſtimmung ſein Bekennt⸗ nis zu dieſem Großdeutſchland und zu ſeinem Führer ablegen. Jeder Nationalſozialiſt hat die ehrenvolle Pflicht, in der Vorbereitung dieſer Abſtimmung tätig zu ſein und alle ſeine Kraft in den Dienſt zu ſtellen. Von euch i⸗Männern in allen Tei⸗ len Deutſchlands verlange ich, daß ihr an jeder Stelle, an die euch die Organiſation der Partei ſtellt, vorbildlich eure Pflicht erfüllt. Himmler rief j und Polizei dazu auf, den ganzen Ehrgeiz daran zu ſetzen, daß ſowohl die großen Kundgebungen wie auch die An⸗ fahrt des Führers und ſeiner Mitkämpfer ein Muſter friedſamer Ordnung und reibungsloſer Harmonie abgeben. „So geht nun, ihr Männer der und der Polizei“, ſchloß Himmler,„in allen Städten und Dörfern des weiten deutſchen Vaterlandes an die herrliche Aufgabe heran, die euch geſtellt iſt, tragt dazu bei, daß das deutſche Volk in einer noch nie dageweſenen Einigkeit im Be⸗ kenntnis zu Deutſchland und ſeinem Führer am 10. April einen kleinen Teil des tiefen Dan⸗ kes abträgt, den wir alle unſerem Führer ſchul⸗ dig ſind.“ Heinrich Himmler hat geendet. In der Ferne dröhnt der Beifall und jubeln die Zurufe; in ſie fallen die Männer in Berlin ein. So hat jede Formation ihren Befehlshaber gehört, den eigenen und die Führer der Bruderformationen— ſo fühlen alle die Ein⸗ heit, die ſie umſchließt. Der Reichspropagandaleiter Dann aber donnert wie ein Wetter der Sturm auf, welcher Dr. Goebbels gilt. Lachend ſteht der Reichspropagandaleiter vor ſeinen Braun⸗ hemden. Noch einmal entwarf der Berliner Gaulei⸗ ter ein Bild von den gewaltigen Tagen hiſto⸗ riſchen Geſchehens hei der Befreiung der öſter⸗ reichiſchen Heimat und zeigte die ſchickſal⸗ hafte, ſeit Generationen erſehnte Größe dieſes Vorganges auf. Mit zündenden Worten verſtand er es, die poli⸗ tiſchen Kämpfer auf die große Bedeutung des bevorſtehenden Wahlkampfes hinzuweiſen. Wie ein Bekenntnis brandete ein ungeheurer Bei⸗ fallsſturm auf, als Dr. Goebbels ausrief: „Der Führer hat uns aufgetragen, das Volk aufzurufen. Dieſer Ruf, von ihm angeſtimmt und von uns aufgenommen, wird ſo bis zum 10. April bis in die letzte Hütte getragen wer⸗ den. Der Führer hat uns gerufen und der Ruf des Führers iſt uns Befehl. So trete denn an, alte Garde des Führers, als Gardiſten der Par⸗ tei und politiſche Soldaten der Kampfgliederun⸗ gen unſerer ſtolzen und ruhmbedeckten Be⸗ wegung. Hebet hoch die Ziele und hoch die Hände: Unſer Führer Sieg Heil!“ Begeiſterte Ovationen Ein mächtig aufbrauſender Beifallsſturm er⸗ füllte nach dieſen Worten den weiten Raum der Deutſchlandhalle. Spontan ſangen die Tau⸗ ſende die Lieder der Nation. Bei der Abfahrt von der Deutſchlandhalle wurden dem Berliner Reichsminister Dr. Goebbels eröfinete den Wahlkampf Der Berliner Gauleiter, Reichsminister Dr. Goebbels, sprach auf der Großkundgebung, die den Auftakt zur Abstimmung am 10. April gab, im Berliner Sportpalast. Weltbild(M) klimmimniinlisuumtiriꝛzvazinimimiIIivaszrnrtitirrzrrrzrkrzzrrriiszvrrsrursvrriiizszirttirrrkivrszrrininiuziivaszvrrirrrikiizzsrvrrtttirrkꝛivrnrvttirrzriziizvrrrrrrrrvkiiizsuummiiriiuluun Der nolitiochne Jag O Man könnte in dieſen Tagen, in denen es uns um Größeres geht, verſucht ſein, über das kleinliche und geifernde Gemek⸗ ker einer gewiſſen Auslands⸗ preſſe hinwegzugehen. Da wo aber die Scheinheiligkeit einen Grad erreicht, der nicht erſparen. Die angeblich ſonſt ſo ernſt⸗ hafte Londoner„Times“ hatte einen un⸗ ſcheinheiligenr Argumentierung nichts zu wünſchen übrig ließ. Es wird darin von einem„organiſierten Apachentum“ geſpro⸗ chen, das von dem armen öſterreichiſchen Land Beſitz ergriffen habe, und von den bru⸗ talen Methoden, mit denen der Anſchluß von Deutſchland vollzogen worden ſei. Ueber dieſes angeblich rigoroſe Vorgehen wird ein Gezeter angeſtimmt, während gleichzeitig behauptet wird, in England habe man im übrigen niemals daran gezweifelt, daß der Anſchluß Oeſterreichs an das Reich eines Tages doch einmal erfolgen müſſe. Man pro⸗ teſtiert alſo angeblich nur gegen die hier oben ſchon erwähnten Methoden. Hierzu iſt zunächſt einmal feſtzuſtellen, daß das deutſche Heer in außerordentlicher Diſzi⸗ plin, von der öſterreichiſchen Regierung ge⸗ rufen und ohne daß irgendein Zwiſchenfall oder ein Opfer zu verzeichnen war, in Oeſterreich eingerückt iſt. Wir glauben, daß der Weltkrieg ſchon erwieſen hat, daß es keine Truppen gibt, auf die der Begriff des Apachentums weniger anwendbar iſt als die deutſchen. Im übrigen möge man in England nicht ſo ſcheinheilig tun, als ſei der Anſchluß eine Sache, mit der man eigentlich ſtillſchweigend von Anbeginn an einverſtan⸗ den geweſen ſei, denn es gibt wohl in Eng⸗ land niemand, der es wegleugnen kann, daß die Regierung Großbritanniens an der Ab⸗ faſſung des Anſchlußverbots maßgeblich beteiligt war. In ſpäteren Jah⸗ ren hat ſich das bei der Verhiaderung der damals geplanten Zollunion ebenſo gezeigt wie bei allen anderen Anläſſen. Dieſer engliſchen Hetzblüte ſteht würdig an der Seite der„Bericht“ eines franzöſi⸗ ſchen Blattes von einer Berichterſtatterin, die angeblich in Oeſterreich geweſen ſein will. Die Verfaſſerin behauptet, daß die Begeiſterung in Wien bezahlt worden ſei. Jedes Schulkind habe einen kleinen Betrag erhalten, damit es„Heil Hitler!“ rufe. Sie ſelbſt habe einen Bettler gefunden, der das Halkenkreuz trug, und ſie habe ihm einen Franken geboten, wenn er Heil Frankreich rufe und ſein Hakenkreuz zertrete. Das habe er dann auch freudig getan. Dieſer Bericht iſt eine ſeltſame Geſchmack⸗ loſigkeit, ſchon deshalb, weil man in Paris immer ſo getan hat, als ob man für das „öſterreichiſche Volk“, das hier angeblich ſo billig käuflich iſt, ſtets eine große Hochachtung und tiefe Sympathie empfunden habe. Es iſt ſeltſam, daß man dieſes Oeſterreich mit einem Male ſo niedrig einſchätzt.— Für uns genügt es zu wiſſen, daß die deutſchen Oeſterreicher ihr Herz ſchon immer auf dem rechten Fleck gehabt haben und daß ihr deut⸗ ſches Herz niemals käuflich war. MilIllliiiiiIiZxIIkxrrittimmmumnumunuunnIIiiiiꝛiꝛlrrrrrirrtinnn · IIIllkiIIIereiiekiree. Gauleiter und den anderen führenden Männern der Partei begeiſterte Ovationen dar⸗ gebracht. Mit klingendem Spiel begannen kurz nach 22 Uhr die vor der Front der Deutſch⸗ landhalle angetretenen Formationen abzurücken, während im Innern der Halle der Führer der Berliner SA, Obergruppenführer v. Jag ow, noch einen kurzen Appell an ſeine Männer richtete. Truppweiſe zogen ſie zurück in die Innen⸗ ſtadt; noch alle im Banne des großen Appells. Bis tief in die Nacht klan⸗ durch die Straßen der Reichshauptſtadt der Marſchtritt der brau⸗ nen Kolonnen und der Geſang der alten Kampf⸗ lieder. Der größte politiſche Appell des neuen Großdeutſchland iſt be⸗ e n d ens 4 Tondon-Reiſe Cianos? v. M. Rom, 24. März.(Eig. Drahtber.) Am Mittwochabend ſind zwiſchen Graf Ciano und dem engliſchen Botſchafter in Rom, Lord Perth, die engliſch⸗italieniſchen Verhandlungen fortgeführt worden. Es war dies die fünfte Ausſprache ſeit der Rückkehr Lord Perths nach Rom. In politiſchen Krei⸗ ſen verlautet, daß während des geſtrigen Ge⸗ ſprächs in weiteren Einzelpunkten Fortſchritte erzielt worden ſind. In der engliſchen Bot⸗ ſchaft naheſtehenden Kreiſen wird erklärt, daß in verſchiedenen weſentlichen Einzelfragen, ſo in der des Tanaſees, des Roten Meeres, des Suezkanals und des weſtlichen Mittelmeeres ſchon ſehr große und konkrete Fortſchritte hin⸗ ſichtlich einer gemeinſamen Stellungnahme er⸗ zielt worden ſeien. Von amtlicher römiſcher Seite verlautet zu den Verhandlungen im einzelnen noch nichts. Es fällt jedoch auf, daß die geſamten italieni⸗ ſchen Zeitungen Nachrichten wiedergeben, nach denen noch im Laufe dieſes Monats mit einer Reiſe Cianos nach London, zum Zwecke der Un⸗ terſtreichung des zwiſchen London und Rom zuſtande gekommenen Alkords, zu rechnen iſt. unerträglich iſt, können wir uns einige Worte verſchämten Artikel veröffentlicht, der an 4 Im“ durch d bräunte ſingend, Unterſch gräben kein W. einige 2 ſchen V von rev fern iſt Kaum k noch Un Schihoſe gefaßt f maſchen, ſchuhe, k pargata⸗ Mäntel ler erde puzen zr kragen, Lederjac braune, grüne u ſchneider einander ſagen, u ganze K Schlacht den dun ſie jetzt Franco: Wie i treten. 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Die Schriftleitung. h. d. Zaragoza, BB. März. Im Schneckentempo ſchiebt ſich unſer Wagen durch die Straßen von Zfacenz⸗ Wetterge⸗ bräunte Soldatenjugend, lachend, ſchwatzend, ſingend, flirtend, hält ſie beſetzt. Was für ein Unterſchied für ſie, die wochenlang in Schützen⸗ gräben lagen, nicht aus den Kleidern kamen, kein Waſſer zum Waſchen hatten, und nun einige Tage der Ausſpannung und des ſtädti⸗ ſchen Wohlſeins genießen können. Ein Heer von revolutionären, nationalen Freiheitskämp⸗ fern iſt hier verſammelt, keine Paradetruppe. Kaum kann man die Kleidung, die ſie tragen, noch Uniform nennen. Lange Hoſen, Kniehoſen, Schihoſen, die über den Knöcheln zuſammen⸗ gefaßt ſind, Reithoſen, Schaftſtiefel, Wickelga⸗ maſchen, Ledergamaſchen, Tuchgamaſchen, Leder⸗ ſchuhe, hohe Schnürſtiefel, Leimwandſchuhe„al⸗ pargatas“, das ſind Stofſſchuhe mit Hanfſohlen, Mäntel aus kariertem oder geſtreiftem Tuch al⸗ ler erdenklichen Schnitte und Farben, mit Ka⸗ puzen zwiſchen den Schultern, Pelz⸗ oder Woll⸗ kragen, lange und kürzere, Bluſen in Kakhi, Lederjacken mit Knöpfen oder Reißverſchluß, braune, blaue, graue Wolljacken erdfarbene, grüne und gelbe„monos“, aus einem Stück ge⸗ ſchneiderte Ueberanzüge, ein ſcheckiges Durch⸗ einander, eine ſeltſame: Truppe würde man ſagen, wenn man nicht wüßte, daß dahinter ganze Kerle ſtecken, die dem Tod auf dem Schlachtfeld gleichmütiger ins Auge ſehen, als den dunklen Mädeln von Zaragoza, mit denen ſie jetzt Blicke wechſeln. Francos kampferprobte Mauren Wie überall iſt der Mare maſſenweiſe ver⸗ treten. Immer unter ſich ſchlendern dieſe braunen Geſellen, oft Hand in Hand, umher, unterhalten ſich in ihrer harten, gutturalen Sprache— nur wenige verſtehen ſpaniſch— und ſcheinen nicht recht zu wiſſen, was ſie mit dieſen Stunden des Friedens anfangen ſollen. Denn der„moro“ liebt den Kampf, der ihm das Paradies näher bringt. Maleriſch ſind dieſe Krieger, die Nord⸗ afrika geſchickt hat. Der rote Fez der„Regu⸗ lares“ wechſelt mit dem Turban der Mehal⸗las, den ſie aus einem Tuch zuſammenwinden, und mit geſtrickten ſteifen kegelſtumpfförmigen Müt⸗ zen ohne Rand. Nie fehlen die traditionellen Hänge⸗ oder Beutelhoſen. Alles andere iſt dem perſönlichen„Geſchmack“ überlaſſen. Die Front in Bewegung Wir müſſen halten. Ein Zug von Dutzenden offener Laſtkraftwagen verſperrt den Weg. Ver⸗ ſtaubte, unraſierte, bärtige verwegene Lands⸗ knechtsgeſichter lachen auf uns herunter. Schief ſitzt die„gorra“, die ſpaniſche Kappe, auf unge⸗ kämmtem Haar, und das Gewehr hängt über der Schulter.„Woher?“—„Von der Front, von Monälbän, Alcaniz, Caſpe“.—„Wie ſteht'?“—„Sie laufen, laufen wie die Haſen!“ — Ein begeiſtertes„Ariba Eſpana!— Viva Franco!“ brauſt auf. Alles ſtimmt mit erhobe⸗ nem Arm ein. Weiter. Vorbei an Feldbatte⸗ rien, deren müde Mauleſel kaum noch vorwärts können, an hochbeladenen Proviantwagen, die eiligſt nach vorn ſtreben, um die erſten Linien mit dem ſo notwendigen Brot und Fleiſch zu verſorgen, an langen Munitionskolonnen mit Futter für Kanonen, Flinten und Maſchinen⸗ gewehre. Flakbatterien rattern vorüber. Auf maſſigen Anhängewagen ſtehen die Geſchütze, deren lange weite Rohre ſo manche rote„Ratte“, ſo manchen ſowjetruſſiſchen„Martin Bomber“ aus der Luft heruntergeholt haben. Wir ſtaunen, über die komplizierte Maſchinerie, die ſie rich⸗ tet, über die Kraft, die aus ihnen ſpricht, und die Sicherheit, mit der der Führer des viel⸗ rädigen Zugwagens dieſe Ungetüme über die ausgefahrenen Straßen bewegt. Da treffen wir eine Ambulanz, die von der Front kommt, dort eine Abteilung Mauleſel mit.⸗Gs. Menſch, Stahl und Tier ſind von einer dicken weißen Staubkruſte eingedeckt. Bewegung, Be⸗ wegung, das iſt der Eindruck, der ſich aufdrängt. Der Winter iſt vorüber. Die Sonne ſtrahlt vom wolkenloſen Himmel. Der Wettergott ſteht auf der Seite Francos. Die Dampfwalze, die ſo lange im Hintergrund angeheizt wurde, hat ihr Werk bei Teruel begonnen und kann nicht mehr halten. Wird ſie jetzt ihr letztes Ziel erreichen? Kutofahrt unter rotem Mö-Jeuer Fuendetodos. Der Ebro nähert ſich der Land⸗ ſtraße, und drüben zur linken Hand, Oſera, Dina, ſind noch rot. Der Führer unſeres Wa⸗ gens gibt das verabredete Zeichen, und tritt auf den Gashebel. Das Auto ſchießt vorwärts, was der Motor hergibt. Tiefe Löcher, ausge⸗ fahrene Gleiſe, Buckel und enge Kurven, es iſt gleichgültig. Wir paſſieren zerſchoſſene Wagen am Straßenrand, ſechs Autos, von denen zwei durch Volltreffer vollkommen zertrümmert waren. Soldatenlos! Soldatentod! Wir halten uns feſt, gegenſeitig, ſo gut es geht. Tak⸗tak⸗ tak, knattern die Garben der Maſchinengewehre aus vielleicht 1500 Meter Entfernung. Sie ſchießen auf jeden Wagen, der hier vorbeikommt. Rechts und links, hinter und vor uns ſteigen hohe braune Erdwolken auf. Granaten! Ein Kilometer, zwei Kilometer, drei— der Ebro biegt nach Norden ab. Er macht eine weite Schleife, kommt bei Quinto noch eine kurze Strecke an uns heran, und dann endlich, endlich können wir aufatmen. Der Wagenführer wiſcht ſich den Schweiß von der Stirn. Die erſte Ge⸗ fahr iſt vorüber. In Sichtweite des zeindes Es geht weiter. Azaila. Kaum heben ſich ſeine Lehmhäuſer von dem rauhen, trockenen gelblichroten Bergland ab. Noch einmal führt uns der Weg in die unmittelbare Nähe des Feindes, bei Escatrön. Erſt wenige Stunden vorher war es von den nationalen Truppen ge⸗ nommen worden. Noch böllern die roten Ge⸗ ſchütze, pfeifen die Kugeln. An beiden Seiten der Straße Schützengräben, die, wie man ſieht, gut vorbereitet und ſtark ausgebaut waren, Ma⸗ ſchinengewehrneſter und dichte Drahtvrerhaue, zum Teil durchſchnitten. Da und dort liegt noch ein toter Bolſchewiſt. Die meiſten waren nach Caſpe enwichen, nach dieſer wichtigen Stadt von 20000 Einwohnern, um die Rotſpanien mit dem letzten Einſatz ſeiner Kraft und Re⸗ ſerven kämpfte, und der wir zuſtreben. Endlich ſind wir am Ziel angelangt. Wir ge⸗ hören zu den erſten Ziviliſten, die Caſpe be⸗ treten dürfen. Geſtern, ſo erzählt man uns, bot der Ort einen ſchaurigen Anblick. Zu Hunderten zählten die Leichen, die in den Straßen herum⸗ lagen und in den Kellern und Wohnungen ge⸗ ſunden wurden. Sie wurden inzwiſchen der Erde übergeben. Durch die Sprengung der Ebro⸗Brücke hatten ſich die Roten ihr eigenes Grab gegraben Bolſchewiſtiſche Kirchenſchänder Caſpe iſt von den Roten ausgeraubt. Die koſtbaren Schätze der Kirchen, Bilder und Kunſt⸗ gegenſtände, unerſetzliche hiſtoriſche Dokumente, alles, was irgendeinen Wert hatte, iſt ver⸗ ſchwunden. Der Zuſtand vieler Gebäude iſt beklagenswert. Große Löcher in den Mauern zeugen von der ſchweren Beſchießung, den Flie⸗ gerbomben und Sprengungen, die die Roten im letzten Augenblick noch vornahmen. Auch die Tſchekas haben hier fürchterlich gehauſt. Aber ſchon beginnt aus den Ruinen neues Le⸗ ben zu erwachen. Der Handel öffnet Fenſter und Türen. Der Dreck, in dem die Roten ge⸗ wirtſchaftet haben, wird ausgekehrt. Ordnung und Sauberkeit, Hoffnung und Vertrauen auf eine beſſere Zukunft kehren zurück. Man ſieht es den Menſchen an, die 20 Monate unter der Herrſchaft bolſchewiſtiſcher Tribunale lebten, daß ſie aus einer Hölle erlöſt ſind. Aber noch fallen Granaten in die Vororte. Der Tag geht zu Ende, und wir wollen noch Belchite ſehen. Die Straße Caſpe— Alcaniz war, wie uns gemeldet wurde, noch nicht be⸗ Zum Reichswahlleiter ernannt Der Präsident des Statistischen Reichsamtes, Ministerialdirektor Dr. Reichardt, wurde vom Reichsminister des Innern zum Reichswahlleiter ernannt. Weltbild(M) fahrbar, lag noch unter feindlichem Feuer. So mußten wir denſelben Weg bis Acaila zurück. Nach einer Fahrt auf ausgefahrenen, kurven⸗ reichen ſteinigen Feldwegen: Belchite. War Teruel ſchon eine grauſige Ruinenſtadt, ſo iſt dieſer heroiſche Ort, der einſt 5000 Bewohner hatte, ein Trümmerhaufen. Kein Stein ſteht mehr auf dem anderen. Zerſchoſſene Mauer⸗ reſte ragen anklagend gen Himmel. Nur da⸗ durch, daß bolſchewiſtiſche Wut aus Belchite ein offenes Grab machte, konnten die 20000 Mann ſtarken roten Horden das Häuflein von 1500 nationalen Helden vernichten. Ganze 150, das war der Reſt, der ſich nach 13 Tagen der Be⸗ lagerung rettete. Keiner ergab ſich. Alle ande⸗ ren waren entweder ſchwer verwundet oder tot. Wir hielten. Eine alte Frau ſaß auf einem Stein und weinte. Ein einfaches Bauernweib in ſchwarzem Rock und dichtem Trauerſchleier. Sie weinte vor den verkohlten Dachbalken ihres Hauſes, vor den durchlöcherten Wänden, vor den leeren Fenſtern, vor einem zerſchlagenen Holzkoffer, aus dem Kleider, Wäſche und Haus⸗ rat herausquollen. Das war alles, was ihr geblieben. Noch lange blieb mir die⸗ ſer ſtumme anklagende Blick der Alten in Er⸗ innerung. Er enthielt eine Klage gegen die roten Mordbrenner, die dieſes herrliche Land in eine Wüſte des Todes verwan⸗ deln wollen. Waffenbrüder und ritterliche segner Deuische, ungarische und jugoslaw/ische Soldaten an den neuen Neichsgrenzen DB Wien, 23. März. An der deutſch⸗ungariſchen und deutſch⸗jugo⸗ ſlawiſchen Grenze fanden Begrüßungen zwi⸗ ſchen dem Reich und ſeinen neuen Nachbarlän⸗ dern ſtatt. Dieſe Begrüßungen, die in beiden Fällen in Form von Begegnungen militäri⸗ ſcher Formationen ſtattfanden, waren mehr als nur eine Erfüllung internationaler Höflichkeits⸗ formen, ſie waren erfüllt von der gegenſeitigen Achtung ſtarker Nationen und ihres gemein⸗ ſamen Wollens. waffenbrüderſchaft des Weltkriegs Bei Oedenburg an der deutſch⸗ungariſchen Grenze trafen ſich zwei deutſche und zwei unga⸗ riſche Schwadronen und gedachten in einer ge⸗ meinſamen militäriſchen Feierſtunde der Waf⸗ fenbrüderſchaft im Weltkrieg. Oberſt Graf Rothkirch als Vertreter der deutſchen Wehr⸗ macht und Oberſt Veniezey Karoly als Ver⸗ treter der Kgl. ungariſchen Wehrmacht ritten die Front der in Paradeaufſtellung angetrete⸗ nen Schwadronen ab. Anſchließend hielt Oberſt Graf Rothkirch fol⸗ gende Anſprache:„Da wir nun durch die Tat Inflation- Blums letzte Rettung Außerordentilich gespannie Kassenlage in Frankreich (Orohtberichftounsefes Porflser Verffefers) H. W. Paris, 24. März. Die franzöſiſche Kaſſenlage iſt nach Indis⸗ kretionen aus dem Finanzausſchuß der Kam⸗ mer derart geſpannt, daß am Donnerstag ledig⸗ lich noch einige Hunderttauſend Franken zur Verfügung ſtehen. Gleichwohl gehen die Ver⸗ handlungen mit dem Senat nur langſam und ſchwierig voran. Kriſengerüchte gehen um: Hitler macht den Anſchluß und wir machen die Inflation. Mit dieſer Formel charakteriſiert ein Pariſer Abend⸗ blatt den ganzen Unterſchied in der politiſchen Lage der beiden Länder. Zur allgemeinen Un⸗ ſicherheit tragen die Zweifel bei, wie hoch der Betrag ſein wird, um den die Regierung den Umfang an Zahlungsmitteln nach Angabe ihrer Geſetze aufzublähen gedenkt. Schon iſt die Rede von über zehn Milliarden. Die Sachverſtändi⸗ gen ſind ſich darüber einig, daß beſonders die nachgeſuchte Erlaubnis zur Ausgabe von drei⸗ monatigen Schatzwechſeln der Landesverteidi⸗ gungskaſſe neue Inflationsmöglichkeiten ent⸗ hält. In einem Artikel„Inflation das einzige Heilmittel“ ſtellt der„Temps“ den Inflations⸗ methoden der Regierung Blum Forderungen nach einer anderen Politik und nach einer anderen Regierung entgegen. Auch die Arbeitgeberverbände verlangen in einer ſcharfen Erklärung den Sturz des Kabinetts Blum. Die Forderungen von Kriegsteilnehmer⸗ verbänden und Rechtsgruppen nach Bildung einer überparteilichen Regierung oder einer „Nationalen Union“ häufen ſich. An der Börſe herrſcht gedrückte Stimmung— Immerhin hat der Stützungsfonds den Fran⸗ ken am Mittwoch halten können. unſeres Führers Nachbarn geworden ſind, hat der Oberbefehlshaber der VIII. Armee den Wunſch, umgehend die unmittelbaren und freundſchaftlichen Beziehungen zur Kgl. ungari⸗ ſchen Armee aufzunehmen. Es iſt mir eine hohe Ehre, daß mir dieſer Auftrag zugefallen iſt. Sie wiſſen, daß wir für die ruhmreichen Kgl. ungariſchen Truppen beſondere kameradſchaft⸗ liche Gefühle und eine hohe Achtung hegen. Vier Jahre hindurch haben Ungarn und Deutſche Schulter an Schulter gekämpft und geblutet. Nun hat uns des Führers geniale Tat wie⸗ derum nebeneinander geſtellt. Freudig reichen wir Ihnen heute die Hand, um bis in ferne Zeiten in treuer Kameradſchaft mit Ihnen zu⸗ ſammenzuſtehen. Dies iſt der Wunſch der deut⸗ ſchen Armee, den ich Ihrem Oberbefehlshaber zu übermitteln bitte.“ Oberſt Veniezy Karoly antwortete darauf: „Das Huſarenregiment Grad Nadasdy und ich als Kommandant dieſes Regiments haben den ehrenden Auftrag erhalten, die For⸗ mationen der Wehrmacht des Deutſchen Reiches an der ungariſchen Grenze im Namen der Kgl. ungariſchen Honved zu begrüßen. 20 Jahre ſind es her, daß die deutſche und ungariſchen Kräfte für die Freiheit ihrer Völker Schulter an Schul⸗ ter kämpften. In harten und zähen Kämpfen hielten wir an allen Kriegsſchauplätzen des Weltkrieges ſtand, das Blut unſerer gefallenen Helden beſiegelte unſere Freundſchaft und Waf⸗ fenbrüderſchaft. Mit dieſen Gefühlen begrüßen wir ungari⸗ ſchen Soldaten die deutſchen Truppen und rufen ihnen in kameradſchaftlicher Freundſchaft ein herzliches Willkommen zu.“ Der feierliche Begrüßungsakt fand ſeinen Abſchluß durch einen Vorbeimarſch der Schwa⸗ dronen an Oberſt Graf Rothkirch und Oberſt Veniezey Karoly, der von einer zahlreichen Menſchenmenge begeiſtert begrüßt wurde. An der deutſch⸗jugoflawiſchen Grenze Wenige Stunden ſpäter fand auch an der deutſch⸗jugoſlawiſchen Grenze an der Brücke in Radkersburg ein Zuſammentreffen zwi⸗ 65 deutſchen und jugoſlawiſchen Truppen att. Der Kommandeur des Gebirgsjägerregiments Nr. 99, Oberſt Dietl, in deſſen Begleitung ſich u. a. der öſterreichiſche Oberſt Cabeſius befand, und Oberſt Milos Ozegovie als Vertreter der Kgl. jugoſlawiſchen Wehrmacht ſchritten die Front der in Paradeaufſtellung an⸗ getretenen Truppen ab. Hierbei begrüßte Oberſt Dietl die jugoſlawi⸗ ſchen Soldaten mit einem ſerbiſchen Grußwort, das freudig erwidert wurde. Dann hielt Oberſt Dietl folgende Anſprache: „Ich habe den Auftrag des Oberbefehls⸗ habers der deutſchen VIII. Armee, mich an die Grenze des Königreiches Jugoſlawien zu be⸗ geben, um die kameradſchaftliche Fühlung mit Ihnen aufzunehmen. Der deutſchen Armee iſt es eine beſondere Freude und Ehre, der Kgl. jugoſlawiſchen Armee an dieſer Stelle die Hand reichen zu dürfen, einer Armee, deren hohe Tapfer⸗ keit und Ritterlichkeit im deutſchen Heer wohl bekannt und unvergeſſen ſind. Ich bitte Sie, unſere freundſchaftlichen und kameradſchaftlichen Gefühle Ihrem hohen Vor⸗ geſetzten zu übermitteln.“ Oberſt Milos Ozegovic erwiderte in ſehr freundſchaftlichen Worten und erklärte, daß eine kameradſchaftliche Zuſammenarbeit von Jugo⸗ Wenn Blomen ihre Wonsche sogen köngten, sie wörden sich Omoto hlumenkroff wönschen. OmOO ist ein notörlicher pflohzendönger von hoher Guaqlitöt, der krõffiges und hormo · nisches Wochstum bewirkt. 36 Q0mato pfonnig Slumentraft, ſlawien herzlich erwidert würde. Ferner ſtellte er feſt, daß die jugoſlawiſche Armee eine ganz beſondere Hochachtung für die ſtarke deutſche Wehrmacht empfinde. Mit einem Vorbeimarſch fand auch dieſe kurze militäriſche Feier ihren Abſchluß. „hakenkreuzbanner“ Donnerstag, 24, März 1958 Das berfahren der VDolksabſtimmung Die Ersie Verordnung des Reichsinnenministers/ Weiße und grüne Slimmzetiel DNB Berlin, 23. März. Reichsinnenminiſter Dr. Frick hat eine Erſte Verordnung zur Volksabſtimmung und zur Wahl zum Großdpeutſchen Reichstag erlaſſen, die die Durchführung der Wahl und der Abſtim⸗ mung regelt. Im alten Reichsgebiet beſteht der Stimmzettel aus weißem oder weißlichem Pa · pier, in Heſterreich nus grünem Papier. Die Verordnung bringt zunächſt die Vorſchrif⸗ ten für Reichsdentſche ohne die öſterreichiſchen Stimmberechtigten. Danach werden die Stimm ⸗ liſten und Stimmkarteien im Reichsgebiet außer Oeſterreich am Samstag, 2. und Sonntag, 3. April, ausgelegt. Einen Stimmſchein erhält außer den in der Reichsſtimmordnung genannten Fällen auf An⸗ trag auch ein Stimmberechtigter, der nicht in eine Stimmliſte eingetragen iſt, 1. wenn er Auslandsdeutſcher iſt und ſich am Wahliag im Inland aufhält, 2. wenn er zur Beſatzung von See⸗ oder Binnenſchifſen gehört und für keinen feſten Landwohnſitz polizeilich gemeldet iſt. Auslandsdeutſche können auf Grund des Stimmſcheines auch vor den in Oeſterreich zur Entgegennahme von reichsdeutſchen Stimmen ermächtigten Ortsſtimmbehörden ihre Stimme abgeben. Wer einen Stimmſchein beantragt, muß ſich entſprechend ausweiſen. Regelung für Ruslandsdeutſche Auslandsdeutſche weiſen ſich durch einen Reiſepaß oder einen im kleinen Grenzvet⸗ kehr eingeführten Ausweis aus, Beſchäftigte des öffentlichen Dienſtes auch durch einen Dienſtausweis, Seeleute durch ihr See⸗ fahrtsbuch. Die Stimmabgabe erſolgt in der Weiſe, daß der Stimmberechtigte, der die zur Abſtimmung geſtellte Frage bejahen will, unter dem vorge⸗ bruckten Wort„Ja“, der ſie verneinen will, unter dem vorgedruckten Wort„Nein“ in den dafür vorgeſehenen Kreis ein Kreuz ſetzt. Reichsdeutſche, die in Oeſterreich ihren Wohn⸗ fitz haben, aber nicht das öſterreichiſche Stimm⸗ recht beſitzen, ſtimmen mit weißem Stimmzettel vor den dazu ermächtigten öſterreichiſchen Orts⸗ ſtimmbehörden ab. Für Reiſende mit Stimm⸗ ſcheinen, denen ſich keine Stimmabgabe in einem allgemeinen Abſtim⸗ mungsraum bietet, werden auf 51 Uebergangs⸗ bahnhöfen im alten Reichsgebiet und 24 in Oeſterreich beſondere Stimmbezirke eingerichtet. Abſtimmung an Bord Auch für die Seemannswahl werden wieder beſondere Beſtimmungen getroffen für viejeni⸗ gen, die aus dienſtlichen Gründen am Wahltag ihr Stimmrecht an Land nicht ausüben können. Zur Verhinderung von Doppelabſtimmungen wird die Teilnahme an der Abſtim⸗ mung im Seefahrtsbuch vermerkt. Auf den größeren Schiffen werden beſon⸗ dere Abſtimmungsbezirke gebildet. Bordabſtimmungen können in der Zeit vom 10. Tage vor bis zum 5. Tage nach dem Abſtim⸗ mungstag ſtattfinden. Reichsarbeits⸗ dienſtangehörige in Unterkünften wer⸗ Kleiner Kulturspiegel Werke von Fritz Klimsch und W. ter Hell Die Hauptſtelle Bildende im Amt des Beauftragten des Kaiee für die geſamte gei⸗ — und weltanſchauliche der NS⸗ DAp, eröffnet am 26. März in Berlin eine Sonderausſtellung von Werken des Bildhauers Profeſſor Fritz Klimſch und des Berliner Malers Willy ter Hell. Die Ausſtellung — einen umfaſſenden Ueberblick über das chaffen der beiden Künſtler und enthält auch eine große Anzahl neuer Werke, die Prof. Klimſch und Willy ter Hell in öffentlichem Auf⸗ trag geſchaffen haben und die erſtmalig der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Jesus und die Krämer“— als Chor Zoltan⸗Kodäly⸗Uraufführung in Leipzig Der führende Komponiſt Ungarns, Zoltän⸗ Kodäly, kam in der Motette der Thomaner mit einem neuen Chorwerk zur Uraufführung. Der-cappella⸗Chor„Jeſus und die Krämer“ hat die bibliſche Szene der Vertreibung der Wechſler und Krämer aus dem Tempel zum Gegenſtand. Es kommt aber dem Komponiſten weniger auf die tonmaleriſchen Möglichkeiten, die der Text bietet, an, obwohl er mit kurzen durcheinanderwirbelnden Motiven ein recht anſchauliches Bild der Situation entrolt, als vielmehr auf die thematiſche Arbeit ſelbſt. Sie gibt eine eigenartige Seelenſchilderung, ſo zum Beiſpiel, wenn zu den Worten:„Angſt faßte ſie alle“ das Richterwort Jeſu„Gottlos!“ als quälendes Erinnerungsmotiv immer wie⸗ der anklingt. Die eingehende Beſchäftigung des Muſitgelehrten Kodäly mit dem ungari⸗ ſchen Volkslied verleugnet auch der Komponiſt nicht; magyariſche Voltsweiſen haben unver⸗ kennbar auf die Melodik und Rhythmit einge⸗ wirkt. ballun häufiger Wechſel des Zeitmaßes machen den Möglichkeit zur Quintrückungen, Akkordballungen und den in die n der nächſtgelegenen Ge⸗ meinde eingelragen. Die Abſtimmungszeit In ländlichen Stimmbezirken kann die Ab⸗ ſtimmungszeit verkürzt werden, ſie darf jedoch nicht ſpäter als 11 Uhr vormittags beginnen und nicht vor 17 Uhr ſchließen. Für die öſter⸗ reichiſchen Stimmberechtigten wird noch beſon⸗ ders vorgeſchrieben, daß die Soldaten des bis⸗ herigen öſterreichiſchen Bundesheeres entſpre⸗ chend der bisherigen Rechtslage in Oeſterreich an der Volksabſtimmung teilnehmen, dagegen nicht an der Wahl zum Großdeut⸗ ſchen Reichstag. Oeſterreichiſche Stimm⸗ berechtigte im außeröſterreichiſchen Reichsgebiet oder mit ausländiſchem Wohnſitz ſtimmen mit grünem Stimmzettel vor den öſterreichiſchen Abſtimmungsbehörden oder den ermächtigten Abſtimmungsvorſtänden in außeröſterreichiſchem Reichsgebiet ab. Bei der Wahl für den Groß⸗ deutſchen Reichstag entfällt auf je 60000 Stimmen ein Abgeordnetenſitz. Ein Reſt von mehr als 30000 Stimmen wird vol⸗ len 60 000 gleichgeachtet. Unter afeikaniſchem fjimmel Balhbo und Dr. Ley sprachen zu den deutschen Arbeiiern Tripolis, 23. März.(HB⸗Funk.) Tripolis, ſeine Landſchaft und ſeine Men⸗ ſchen, ſtehen in einem Umkreis von 80 Kilo⸗ meter landeinwärts im Zeichen von„Kraft durch Freude“, Unſerer deutſchen Arbeiter und Arbeiterinnen wartete am Dienstagabend ein beſonderes Erlebnis, als Marſchall Balbo der öffentlichen Kundgebung mit Dr. Ley in der Nacht zum Mittwoch einen Rahmen gab, deſſen Geſtaltung unter verſchwenderiſchem Ein⸗ ſatz der Machtmittel des Imperiums erfolgte. Im Halbdunkel der afrikaniſchen Nacht ſtan⸗ den die deutſchen Urlauber. Mit ihnen hatte ſich die Bevölkerung des alten und neuen Tri⸗ polis verſammelt. Daneben waren italieniſche Miliz und die italieniſche Jugend aufmar⸗ ſchiert. Auf den jahrhundertealten Treppen⸗ gängen der Burg ſtanden viele hundert Ehren⸗ poſten eines kolonialen Garderegiments. Die Militärkapelle intonierte die deutſchen und die italieniſchen Nationalhymnen. Nach dem Spiel der Italiener wiederholte eine deutſche Werk⸗ ſcharkapelle die Hymnen. Ehrentage des Imperiums Dann ſprach Marſchall Balbo. Er gab ſeiner herzlichen Freude Ausdruck über die Ankunft der deutſchen Arbeiter und über die Anweſenheit Dr. Leys, den er als einen will⸗ kommenen Abgeſandten des Führers bezeich⸗ nete. Die Tage, die die deutſchen Urlauber zum erſtenmal in Tripolis verbringen, ſeien Ehren⸗ tage des Imperiums. Die Worte Balbos wurden immer wieder von brauſendem Jubel unterbrochen. Auch als Dr. Ley zu ſprechen begann, brandete immer wieder der Jubel der Maſſen auf. Dr. Ley ſprach Marſchall Balbo und all ſeinen Mit⸗ arbeitern den Dank der deutſchen Regierung für den unvergeßlichen Empfang und vor allem für dieſe Feierſtunde aus, Die bisher in Tri⸗ polis verlebten Stunden hätten den deutſchen Urlaubern eindringlich die tiefe Freundſchaft zwiſchen Italien und Deutſchland vor Augen geführt. Mit einem Gruß an den Duce und an den Führer ſchloß Dr. Ley ſeine Anſprache. Spontan umarmte Marſchall Balbo den Reichsorganiſationsleiter und dann ſtanden Satz ſchwierig. Es wird daher nicht viele Chöre geben, die dem Werk eine ſo vollendete ſichere und tlangſchöͤne Wiedergabe ermög⸗ lichen können, wie Karl Straube mit ſeinen Thomanern. Gesellschaft der Bücherfreunde in Chemnitz Die Geſellſchaft der Bücherfreunde zu Chemnitz hielt dieſer Tage, unter Leitung ihres Vorſitzenden Dr. Orenius, ihre ab, in der über die Tätig⸗ leit der Gefellſchaft im Jahre 1937 Bericht er⸗ ſtattet wurde. Im vergangenen Jahr laſen aus ihren Werken: Joſef Weinheber(Wien), Otto 051 err von Taube(Gauting), Karl Röttger Düſfeldorf), Karl Heinrich Waggerl(Wag⸗ rain bei Salzburg) und Hermann Claudius (Hamburg). Ferner fand ein Vortragsabend des ſoeben verſtorbenen Dr. Ludwig Wüllner ſtatt, deſſen Erlös dem Winterhilfswerk über⸗ wieſen wurde. Als Jahresgaben verteilte die Geſellſchaft„Die ſilberne Hochzeitsreiſe“ von Hans Brandenburg und das„Lohmer Le⸗ ſebuch“ von Rudolf Paulſen. Als Sonder⸗ gabe erhielten die Mitglieder das 21. Heft der e Hans Brandenburg a ſhrer ſchaft. D Gründung im Jahre 1 54 Bücher und Schriften veröffentlicht. Die Ehrengabe in Höhe von 500 Mark für das Jahr 1937 wurde dem Dichter Hermann Claudius zuerkannt. Großtagung der Mathematiker und Naturwissenschaftler Vom 10. bis 14. April findet in München die erſte Tagung des Reicfkſawgie eß Mathe⸗ S⸗Lehrerbund in Zufammenhang mit dem Sachgebiet Biolo⸗ 905 ſtatt. Die Tagung gewinnt dadurch beſon⸗ hier infolge der Einigung rzieher im NS⸗Lehrerbund zum h nur Lehrer von Höheren matik und Naturwiſſenſchaft im ere—— daß aller deutſchen erſtenmal ni e Geſellſchaft 01 damit ſeit ihrer die beiden Männer einige Sekunden Hand in Hand vor den jubelnden Maſſen. Immer wie⸗ der wurden Heilrufe auf den Duce und auf den Führer ausgebracht. Auch Präſident Cia⸗ netti wurde von den Maſſen gerufen. Die deutſchen Arbeiter dankten Cianetti für ſein mit Dr. Ley geſchloſſenes Abkommen, das auch Ausgangspunkt dieſer Tripolisfahrt geweſen iſt. Nach der Kundgebung empfing Marſchall Balbo 200 Abgeſandte der deutſchen Arbeiter und Arbeiterinnen. Sowohl Balbo als auch die höheren Würdenträger ſorg⸗ ten perfönlich auf dieſem Empfang, der zu Ehren Dr. Leys und der deutſchen Urlauber veranſtaltet wurde, für die Betreuung un⸗ ſerer Arbeitskameraden. Bolſchewiſtiſches Balaillon meuterte Bilbao, 23. März.(HB⸗Funk,) Das bolſchewiſtiſche Schanz⸗Bataillon Nr. 30 weigerte ſich, Barcelong zu verlaſſen, als es den Befehl erhielt, an die Front auszurücken. Ein meuternder Unterofftzier ſchoß den Bataillons⸗ kommanveur nieber, er wurde kurz nach der Tat ſtandrechtlich erſchoſſen; mehrere andere Meute⸗ rer ſind eingekerkert worden. In Barcelona und Valencia ſind über 100 wehrpflichtige Perſonen verhaftet worden, die über die franzöſiſche Grenze oder per Schiff ins Ausland flüchten wollten. Sie wurden als Deſerteure vor das Kriegsgericht geſtellt. Deſterreichs feldentum Das Klagenfurter Hausregiment, das Infan⸗ terie⸗Regiment Graf Khevenhueller ſteht mit 8500 Gefallenen an der Spitze aller Regi⸗ menter deutſcher Zunge, und auf dem Denkmal des Kärntner Feldjäger⸗Bataillons Nr. 8 in Villach ſteht die erſchütternde Inſchrift: „Von dieſer Stelle zogen im Auguſt 1914 ins Feld 38 Offiziere und 1222 Mann. Gefallen ſind im Welttrieg 38 Offiziere und 1221 Mann.“ In fiürze Die NSDaAP hielt am Mittwoch zum Ge⸗ denken des 70. Geburtstages Dietrich Eckarts, des unentwegten Kämpfers für Adolf Hitler, des nationalſozialiſtiſchen Dichters und erſten nationalſozialiſtiſchen Journaliſten, eine Groß⸗ kundgebung in Neumarkt ab, in deren Mittelpunkt eine Rede des Reichsleiters Alfred Roſenberg ſtand. * Das Segelſchulſchiff„Albert Leo Schla⸗ geter“ hat auf ſeiner Ausreiſe nach Weſt⸗ indien in der Nähe von Dover eine leichte Kolliſion mit einem engliſchen Dampfer gehabt und dabei einige unweſentliche Schäden an der Takelage erlitten. * Der 19. Jahrestag der Gründung derfaſchi⸗ ſtiſchen Kampfbünde wird in ganz Italien feierlich begangen. Bei einer Maſſen⸗ kundgebung auf der Piazza Venezia in Rom ſprach der Duce. * Reichsminiſter Dr. Goebbels hat in einer Sofortaktion 30 000 Schilling als Unterſtützung 101 die Wiener Privattheater zur Verfügung geſtellt. Dieteich Eckart lebt in uns! Ein Kranz des Fũührers am Grabe niedergelegi pun München, 23. März. Im ſtillen Bergfriedhof von Berchtesgaden gedachte eine große Menſchenmenge am 70. Ge⸗ burtstag Dietrich Eckarts, des Rufers, Se⸗ hers und Dichters des Dritten Reiches. Zu dieſer Gedenkfeier traf auch der Gauleiter München⸗Oberbayern, Staatsminiſter Adolf Wagner, ein, der in perſönlichem Auftrag des Führers einen präch⸗ tigen Lorbeerkranz mit Widmung des Führers Vertreter der Reichsleitung überbrachte den Kranz des Stell⸗ vertreters des Führers, Rudolf Heß. Weiter des Gau⸗ leiters der bayeriſchen Oſtmark, aus der Diet⸗ rich Eckart ſtammt, des Kreisleiters der Markt⸗ gemeinde Berchtesgaden und der Stadt Neu⸗ des Traditionsgaues am Grabe niederlegte. Ein ſchmückten den Grabhügel Kränze markt, dem Geburtsort des Dichters. Kreisleiter Kammerer Schulen, ſondern 19 9 von Hochſchulen, Volks⸗ ſchulen, Techniſchen uſw. zeherr⸗ menkommen. Die innerhalb des NS⸗Lehrer⸗ bundes gebildeten Reichsſachgeblete faſ⸗ ſen nicht allein die deutſchen Gaue, ſondern auch alle Schulgattungen zu Arbeit zu⸗ ſammen. Namhafte Männer aus dem ganzen Reich werden das Wort ergreifen, denn die Be⸗ deutung einer gediegenen mathematiſchen und naturwiſſenſchaftlichen Ausbildung der deutſchen Jugend iſt heute durch den Vierja resplan noch geſtiegen. Festkonzert der Wiener Philharmoniker Das Feſtkonzert der Wiener Philharmoniker am, Montag unter Leitung von Hans Knap⸗ uſch ſtand im Zeichen der Wiederver⸗ einigung Oeſterreichs mit dem Deutſchen Reich. Das Bildnis des Führers und Zit Haken⸗ ehen dem Feſtſaal einen wür⸗ digen Schmuck. Nach dem Deutſchland⸗ und dem hilharmoniker te Sinfonie von Anton Bruck⸗ ner, dem großen Meiſter aus demſelben Hber⸗ öſterreich, das dem Volk ſeinen Führer .Das Publikum, das den Saal bis auf den letzten Platz füllte, ſpen⸗ pertsbu kreuzfahnen verli Horſt⸗Weſſel⸗Lied ſpielten die die Ach i dolf Hitler geſchenkt ha dete nichtendenwollenden Beifall. Vom Führer gezei nete Aquarelle ien konnten zwei rers ſtammende und bisher unau 4 0 lquarelle wiederent⸗ e Bilder ſtammen aus der Wiener Zeit des Führers und ſtellen den Franziskanerplatz und den Blick auf die Michaeler Kirche dar, Das erſte Bild iſt mit den Anfangsbuchſtaben A.., das zweite mit Im letzten Augenblick konnte die Verſchleppung dieſes unerſetzlichen Erinnerungsgutes verhindert werden. Die bei⸗ den Aquarelle wurden von der NSDAp Wien dem des Führers, Gauleiter wiederentdeckt. In von der Hand des Fü deckt werden. A. Hitler gezeichnet. Bürckel, als Geſchenk übergeben. ſprach am Grabe ein kurzes Grußwort, dem das Deutſchland⸗ und das Horſt⸗Weſſel⸗Lied folgte. Noch einmal reckten ſich die Arme zum Gruß an den toten Dichter, zum Gruß aber auch an Adolf Hitler, der vollendete, was Dietrich erſehnte: Das geeinte Großdeutſche eich. Eine Gedächtnis⸗Ausſtellung In der Hauptſtadt der Bewegung wurde am Mittwoch eine Dietrich⸗Eckart⸗Gedächtnis⸗Aus⸗ ſtellung eröffnet, die ein anſchauliches Bild 75 Leben und Wirken dieſes großen Deutſchen gibt. Reichshauptamtsleiter Dr. Dresler gab nach einer Begrüßung durch den Leiter des Archivs Rehſe ein Bild vom Lebenskampf und Wirken Dietrich Echarts, den der Füh⸗ rer unter die Toten ber Feldherrn⸗ halle eingereiht hat. Von den deutschen Hochschulen Mit Beginn des Sommerſemeſters werden die Rektoratsgeſchäfte der Univerſität Frei⸗ burg i. Br. von dem bisherigen Rektor Pro⸗ feſſor Dr. Friedrich Metz auf den gegenwärti⸗ gen Vertreter der Zoologie in Freiburg, Pro⸗ feſſor Otto Mangold, übergehen. Der hat den Bres⸗ lauer Profeſſor Dr. G. A. Walz mit Wirkung vom 1. April 1938 zum Profeſſor an der Unt⸗ verſität Köln ernannt. Im Alter von 48 Jahren ſtarb in Halle der Direktor des Inſtituts für Pharmazie und Nah⸗ rungsmittelchemie der Univerſität tenberg, Profeſſor Dr. Carl Au ojahn. Der Verſtorbene hat durch ſeine fachwiſſenſchaft⸗ lichen Forſchungen auch im Auslande einen ge⸗ ——— Namen, ſo ernannte ihn die American Pharmaceutical Aſſociation vor drei Jahre zum Ehrenmitglied. Der Ordinarius für Philologie an der Uni⸗ verſität Heidelberg, + ſor Dr. Emil Wink⸗ ler, wufde in gleicher Eigenſchaft an die Uni⸗ verſität Berlin berufen. Der o. Profeſſor für experimentelle Phyſik, Geh. Regierungsrat Profeſſor Dr. Ri⸗ chard W achs muth, der von 1907 bis 1932 in Frankfürt a. M. gelehrt hat, konnte dieſer Tage ſein 70. vollenden. Vor ſeiner Frank⸗ furter Tätigkeit hat der Gelehrte als Ordina⸗ rius für Phyſik in Roſtock ſowie als Lehrer an der Kriegsakademie und an der Bergakademie in Berlin gewirkt. Der Führer und Reichskanzler hat den Do⸗ zenten ao. Profeſſor der Univerſität München Dr. Max Storz zum ao. Profeſſor unter Be⸗ rufung in das Beamtenverhältnis auf Lebens⸗ lah ernannt und ihm in der naturwiſſenſchaft⸗ ichen Fakultät der Univerſität München die ao. Profeſſur für Geſteinskunde verliehen. „Bake Oer Plötzlich einen rie Seiten lat weiß, wo ſache: Ein Fußgänge überſtröm: Polizeiber das um il dere wie den Hoſer gebracht a aber zuve fällt ſein! bar einme rung ein geben hal —— zu v will ich z1 wenig Zei habe, zu legenheiter hier als g verhalten? Die An— eventuell e kommen. 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März 1958 Oer„LieleoyarœgcyH Plötzlich ſehe ich vor mir auf der Straße einen rieſigen Menſchenauflauf. Von allen Seiten laufen ſie zuſammen, ſo daß man kaum weiß, wo ſie in der Eile alle herkamen. Ur⸗ ſache: Ein Unglücksfall. Ein Auto hat einen Fußgänger zu Boden geſchleudert, der blut⸗ überſtrömt bewußtlos am Boden liegt. Ein Polizeibeamter iſt bereits zur Stelle, doch iſt das um ihn herumſtehende Publikum alles an⸗ dere wie vertrauenerweckend. Die Hände in den Hoſentaſchen beſſer und wärmer unter⸗ gebracht als beim Helfen. Der Poliziſt braucht aber zuverläſſige Hilfe und zwar ſofort. Da fällt ſein Augenmerk auf mich, dem nun ſchein⸗ bar einmal das Alter und große Lebenserfah⸗ rung ein vertrauenserweckendes Anſehen ge⸗ geben haben. Er bittet mich, den nächſten —— zu verſtändigen und heranzuholen. Nun will ich zwar gern helfen, habe nur ſchrecklich wenig Zeit, weil ich eine wichtige Beſprechung habe, zu der zu ſpät zu kommen mir Unge⸗ legenheiten bereiten kann. Wie muß ich mich hier als guter Menſch und guter Staatsbürger verhalten? Die Antwort lautet: Du mußt und eventuell etwas verſpätet zu dieſer Beſprechung kommen. Dies ſagt mir die eigene menſchliche Stimme, aber auch das Strafgeſetzbuch, denn in § 360 Ziffer 10, im ſogenannten„Liebespara⸗ graph“ iſt der mit Strafe bedroht, der bei Un⸗ glücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not von der Polizeibehörde oder deren Stellvertreter zur Hilfe aufgefordert, keine Folge leiſtet, ob⸗ gleich er der Aufforderung ohne erhebliche eigene Gefahr genügen könnte. Ich hätte alſo höchſtens meine Hilfeleiſtung ablehnen können, wenn mir ſelbſt erhebliche eigene Gefahr ge⸗ droht hätte. Wir müſſen alſo beiſpielsweiſe auch helfen, wenn wir zwar gern helfen wollen, aber vermeinen, es nicht tun zu können, weil uns vielleicht der Anblick eines blutenden Menſchen auf die Nerven geht. Der Ableh⸗ nungsgrund darf eben nur die erhebliche eigene Gefahr ſein und darüber wollen wir uns klar werden, ſoll nicht etwa zu einem Un⸗ glück eines anderen auch noch uns ſelbſt Scha⸗ den treffen. Aufruf! Am Samstag, den 26. März, kommen auf der Durchreiſe nach dem Gau Saarpfalz 100 öſterreichiſche Arbeiter nach Mannheim. Die Arbeiter werden mit Omni⸗ buſſen um 10.30 Uhr vor dem Roſengarten (Waſſerturmſeite) eintreffen und dort empfan⸗ gen werden. Die Anfahrt der Kameraden aus Oeſterreich erfolgt über die Reichsautobahn, durch die Auguſta⸗Anlagen zum Roſengarten. Die Mannheimer Bevölkerung wird den öſter⸗ reichiſchen Kameraden einen jubelnden Emp⸗ fang bereiten und damit ihrer Freude über die Wiedervereinigung Oeſterreichs mit dem Vater⸗ lande Ausdruck geben. Heil Hitler! Kreisleiter Oberbürgermeiſter Kreisobmann Schneider, Renninger, Schnerr, 300 Kinder aus Deulſchöſterreich Der Führer ſpricht: „Nicht der Staat ſoll dich zwingen, daß du deiner natürlichen Pflicht genügſt, ſondern du ſollſt deiner Empfindung für die Volks⸗ gemeinſchaft ſelbſt lebendigen Ausdruck geben.“ Männer und Frauen des Kreisge⸗ bietes Mannheim! Ueberlegt nicht lange, denn 300 Kinder aus Deutſch⸗Oeſterreich treffen vorausſichtlich ſchon am 30. März in Mannheim ein. Zeigt eure Verbundenheit mit den Brüdern und Schweſtern aus der Heimat unſeres Füh⸗ rers. Unſer Ruf geht an alle Familien! Spendet Freiplätze! Meldungen und Spenden nehmen alle NSV⸗ Dienſtſtellen an. TZerre Anpell antefrefen Die Gliederungen der Bewegung waren am Wasserturmplatz aufmarschiert Wie überall im gro⸗ ßen Deutſchen Reich, ſo traten auch in Mannheim in der achten Abendſtunde des Mittwoch die Männer der Gliede⸗ rungen der Bewegung auf ihren Sammel⸗ plätzen an, um unter den Klängen der Mu⸗ ſik⸗ und Spielmanns⸗ züge und mit Kampf⸗ liedern auf den Lip⸗ pen zum Waſſerturm⸗ platz zu marſchieren, der wiederum in den Blickpunkt des Inter⸗ eſſes gerückt wurde. Galt es doch, gemein⸗ ſam die führenden Männer der Gliede⸗ rungen der Bewegung zu hören, die anläß⸗ lich des Appells in der Deutſchlandhalle zu allen Angehörigen der Kampfformationen ſprachen. In hellem Flutlicht lag der Waſſerturm, der erneut im Flag⸗ genſchmuck prangte und der wiederum einen feſtlichen Anblick bot. Da frühzeitig der Straßenverkehr umge⸗ leitet wurde und auch die Straßenbahnen nicht auf dem Ring und in der Heidelber⸗ ger Straße verkehrten, konnte ſich der Auf: marſch in tadelloſer Ordnung vollziehen. Immer mehr Kolon⸗ nen rückten an, um auf dem Waſſerturm⸗ platz in der vorgeſe⸗ henen Weiſe Aufſtel⸗ lung zu nehmen. Auf dem Balkon des Waſſer⸗ turmes fanden ſich die führenden Männer der Gliederungen aus Mannheim ein, die ſomit Zeuge werden konnten von dem difziplinierten Aufmarſch, der frühzeitig vollendet war. Regen Anteil nahmen die Mannheimer an dieſem Appell, der ja nicht nur an die Ange⸗ hörigen der Gliederungen, ſondern an alle Volksgenoſſen gerichtet war. Durch die neue Aufſtellung der erſtmalig eingeſetzten Für den Generalappell der Aktivisten der Bewegung am Mittwochabend am Wasserturm wurden im Laufe des gestrigen Tages ganz neuartige Lautsprecher aufgestellt, die als Tiefstrahler gebaut sind. Durch die neue Konstruktion der Lautsprecher ist nicht nur eine größere Reichweite gewährleistet, sondern es wird auch das bei solchen Uebertragungen oft störende Echo verhindert. Aufn.: Jütte Keimpſchen Tiefſtrahler⸗Lautſpre⸗ cher war es möglich, ohne den geringſten Wi⸗ derhall und in gleicher Lautſtärke von allen Plätzen aus die Worte zu verſtehen. Aufmerkſam lauſchten die angetretenen Män⸗ ner den Worten ihrer Führer und ſie ſtimmten auch in den Beifall mit ein, den ihre Kamera⸗ den den Rednern direkt ſpendeten. So waren ſie wieder alle verbunden und bekundeten auch einmütig ihre Treue zum Führer!— Größe K2-Paßt wie angegoſſen! gusgabe der bolksgasmaske in vollem Gang/ Beſuch in den Kusgabeſtellen Gr. M— F oder K bei VM 372— das iſt keine Geheimſchrift, ſondern die im Vorder⸗ grund ſtehende Frage bei der Beſchaffung der Volksgasmaske: ob man nämlich die Größe M für Männer, F für Frauen oder K für Kinder benötigt, wenn man ſich in den Beſitz der Volks⸗ gasmaske VM 37 ſetzen will. Es kann aber nicht der geringſte Zweifel darüber beſtehen, daß dieſe Frage gegenwärtig alle Volksgenoſſen be⸗ ſchäftigen muß, weil die Anſchaffung der Volks⸗ gasmasken für jeden einzelnen eine in ſeinem eigenen Intereſſe liegende Pflicht iſt. Bekanntlich erfolgt der Vertrieb der Volks⸗ gasmasken durch die NS⸗Volkswohl⸗ fahrt in Verbindung mit dem Reichsluftſchutz⸗ Schaffende ſammeln- Schaffende geben Der 26. und 27. März 1938 ſteht im Zeichen der Deutſchen Arbeitsfront, die mit ihrem ge⸗ waltigen Heere freiwilliger Helfer den Schlußſtein zum herrlichen Bauwerk nationalſozialiſti⸗ ſcher Hilfsbereitſchaft im Winterhilfswerk 1937/8 ſetzen wird. So wie an dieſen beiden Tagen in ganz Deutſchland, werden auch hier im Kreiſe Mann⸗ heim Tauſende von Betriebsführern, Betriebsobmännern, Straßenzellen⸗ und Straßenblock⸗ obmännern ſowie Werkſcharen der Deutſchen Arbeitsfront durch ihren reſtloſen Einſatz den nationalſozialiſtiſchen Gemeinſchaftsſinn aller Schaffenden unter Beweis ſtellen. Wenn alle Volksgenoſſen im Kreiſe Mannheim an dieſen letzten Sammeltagen des 26. und 27. März bereit ſind, für das deutſche Winterhilfswerk Opfer zu bringen, ſo wird das Er⸗ ein Triumph nativnalſozialiſtiſcher Volksgemeinſchaft und ſozialiſtiſcher Tatbereitſchaft in. Heil Hitler! Der Kreisobmann der Deutſchen Arbeitsfront gez.: Schnerr. bund. Die NSV⸗Walter haben in dieſen Tagen überall vorgeſprochen— wo es nicht heſchen iſt,— wird es noch erfolgen— um en, wieviele Volksgasmasken in den einzelnen Fa⸗ milien benötigt werden. „Der Preis für eine Volksgasmaske 10 auf fünf Mark feſtgeſetzt, die an den NSV⸗Walter gegen Quittung und Bezugsſchein zu zahlen ſind. Um auch den Volksgenoſfen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, die Beſchaf⸗ fung der Volksgasmasken zu ermöglichen, iſt eine ſoziale Staffelung des Preiſes vorgenom⸗ men. Dieſe Staffelung iſt entſprechend dem Ein⸗ kommen und der für die Zahl der Familien⸗ angehörigen feſtgelegt. Mit dem Bezugsſchein begibt man ſich zu den Ausgabeſtellen, die in verſchiedenen Stadtteilen eröffnet worden ſind und denen gelegentli noch weitere folgen werden. Den in Betri befindlichen Ausgabeſtellen unſerer Stadt ha⸗ ben wir einen Beſuch abgeſtattet, um zu ſehen, in welcher Weiſe nun die Vollsgenoſſen ihre Gasmasken erhalten. Unnötig zu erwähnen, daß in den Ausgabe⸗ —— nur geſchultes Perſonal tätig iſt— rauen, die vom Reichsluftſchutzbund beſonders ausgebildert wurden und deren Kenntniſſe da⸗ für bürgen, daß jedem Volksgenoſſen ſeine Volksgasmaske auch richtig verpaßt wird. Dieſe Arbeit in den Ausgabeſtellen geſchieht vollkommen ehrenamtlich, alle Helferinnen und 5 ſtellen—5 ohne Entlohnung in den ienſt der Sache. Jeſt muß die Maslke ſitzen Vor dem„Verpaſſen“ einer Volksgasmaske muß Maß genommen werden: kreuz und quer wird das Bandmaß über das Geſicht gelegt und auf Grund der ermittelten Zahlen, wählt man dann die entſprechende Größe. Es iſt aber durchaus nicht geſagt, daß eine Frau unbedingt eine Größe F und ein Mann die Größe M für Männer erhalten muß! Die Hauptſache iſt und bleibt, daß die Maske tadellos ſitzt. Wenn die Maske über das Geſicht geſtülpt iſt,. erfolgt ein ſorgſames Abtaſten längs der „Bandlinie“, denn der feſte Sitz iſt notwendig, um eine völlige„Dichtung“ zu erreichen. Hat man dieſen guten Sitz feſtgeſtellt, dann wird die Oeffnung, die zum Anbringen des Filters dient, feſt zugehalten und der Käufer zum tie⸗ fen Einatmen aufgefordert. Saugt ſich die Oeff⸗ nung feſt an die Hand an, dann iſt das der beſte Beweis dafür, daß die Maske luftdicht ſchließt und von keiner anderen Stelle her von außen Luft eindringen kann. 114 Peinlichſte Sauberkeit herrſcht bei dieſer An⸗ probe, die nicht' immer auf den erſten Anhieb klappt. Auch kommen von ſeiten der Käufer manche Einwendungen— meiſt weil die Maske angeblich ſpannt. In den ſeltenſten Fällen han⸗ delt es ſich aber um ein„Spannen“, das viel⸗ fach mit dem erforderlichen guten Sitz verwech⸗ ſelt wird. Wenn man ſich auch erſt an den ſtraffen Sitz des Gummis auf die Haut gewöh⸗ nen muß, ſo darf man nicht vergeſſen, daß die Volksgasmaske ungemein leicht iſt. Nur 385 Gramm wiegt die ganze Maske einſchließlich des Filters, alſo nur ein Drittel des Gewichts der allgemein gebräuchlichen S⸗Maske! Unmittelbar nach jeder Anprobe werden die Gasmasken desinfiziert, genau ſo wie die Bandmaße nach jeder Meſſung. Iſt dann die Maske ordnungsgemäß verpaßt, erhält der Käu⸗ fer die genauen Anweiſungen über die Auf⸗ bewahrung, genau ſo wie er feben ſchon die Erläuterungen über das Aufſetzen und Ab⸗ nehmen der Maske bekommen hat. Der Andrang zu den Ausgabeſtellen iſt er⸗ freulicherweiſe recht ſtark— ein Zeichen dafür, wie ſehr man die Notwendigkeit des Beſitzes einer Volksgasmaske erkannt hat. In erſter Linie ſind es Frauen, Kinder und alte Män⸗ ner, die ſich ihre Volksgasmasken verpaſſen laſ⸗ ſen, weil ja die wehrpflichtigen Männer nicht von dieſer Beſchaffungsaktion erfaßt werden. 1— 16. Juni: Großfluglag in Mannheim Im Mittelpunkt der flugſportlichen Veranſtal⸗ tungen in Mannheim ſteht in dieſem Jahre ein Großflugtag, der urſprünglich zwiſchen Oſtern und Pfingſten ſtattfinden ſollte. Nach⸗ dem die langwierigen Verhandlungen abge⸗ ſchloſſen ſind und eine Reihe bekannter Flieger ihre Mitwirkung zugeſagt haben, iſt der Groß⸗ flugtag in Mannheim endgültig auf den 19. Juni feſtgelegt worden. eetzte muſikaliſche Feierſtunde Die auf 31. März 1938, 20.15 Uhr, im Nibe⸗ lungenſaal vorverlegte 6. muſükaliſche Feierſtunde bringt noch einmal zum Ab⸗ ſchluß dieſer in Mannheim ſehr beliebten Kon⸗ zertreihe der Mannheimer Kulturgemeinde ein wertvolles und intereſſantes Programm. Enrico Mainardi, der bekannte und beliebte Celliſt, wird das Schumann⸗Cello⸗Konzert ſpielen. Generalmuſikdirektor Karl Elmendorff bereichert mit dem Saarpfalz⸗Orcheſter das Programm durch die Ouvertüre zu„Der Bar⸗ bier von Bagdad“ und die in Mannheim in den letzten Jahren wenig geſpielte, überragende 5. Symphonie von Peter Tſchaikowsky. Die Mannheimer Muſikfreunde werden ſich auch dieſes letzte Konzert nicht entgehen laſſen. Nationaltheater: Heute Donnerstag„Wallen⸗ ſtein“, dramatiſches Gedicht von Schiller; Inſze⸗ nierung: Friedrich Brandenburg.— Morgen Freitag für die Kulturgemeinde Mannheim „Der Die Saffi ſingt Frau Meyer⸗Fiſcher. Hans Becker inſzeniert den Schwank von —— Müller⸗Nürnberg„Friſcher Wind aus anada“, der am kommenden Sonntag im Neuen Theater zur Erſtaufführung kommt. Die Muſik von Herbert Walter wird ausgeführt von Guſtav Semmelbeck und Rolf Schickle an zwei Flügeln. Das Landestheater Meiningen hat das Na⸗ tionaltheater Mannheim für Sonntag, 3. April 1938, zu einem Gaſtſpiel eingeladen. Gegeben wird Bodarts heitere Oper„Spaniſche Nacht“, die in Mannheim erfolgreich uraufgeführt wurde und Wolf⸗Ferraris Einakter„Sufannes Geheimnis“. Die heutige für. KdF⸗NS⸗Kulturgemeinde vorgeſehene Aufführung von Roſſinis„Der Barbier von Sevilla“ im Neuen Theater muß infolge mehrfacher Erkrankungen im Perſonal verſchoben werden. Es wird ſtatt deſſen Le Strauß' Operette„Die Fledermaus“ geſpielt. becleilæe'e,: unsere 40 jährige Pionierarbeit— mit dem alleinigen Ziel, beste Schmiermittel herzustellen— kommt Ihnen zugute! 4 „Hakenkreuzbanner“ Donnerstag, 24. März 1958 Oas jist heuto(osꝰ Donnerstag, den 24. Mürz Stüdt. Schloßmuſeum: 10—13 und 15—17 Uhr Prunk⸗ räume in Neuordnung. Theatermuſeum: 10—13 und—17 uhr Sonder⸗ ſchau: Schwetzingen und ſein Theater. Sternwarte: 10—12 und 14—16 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Palmenhaus:.30—17 Uhr. Stüdt. Kunſthalle: 10—13 und 15—17 Uhr.— Leſe⸗ ſaal: 10—13, 15—17 und 19.30—21.30 Uhr.— Sonderausſtellung: Vorbildliches Hand⸗ werksgut der Vergangenheit. Mannheimer Kunſtverein: 10—13 und 14—16 Uhr — sſtellung: Hermann Geiſeler und Wilfried o. Stüdt. Hallenbad: Schwimm⸗, Wannen⸗ und Spezial⸗ bäder von 10—20 Uhr. Flughafen: 10—18 Uhr Rundflüge über Mannheim. Rundfunk⸗-Programm für Donnerstag, den 24. Mürz Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Gymnaſtik. .30 Frühkonzert..00 Nachrichten..00 Gymnaſtik. .30 Ohne Sorgen jeder Morgen. 10.00 Volkslied⸗ ſingen. 11.30 Volksmuſik. 12.00 Mittagskonzert. 13.00 Nachrichten. 13.15 Mittagskonzert. 14.00 Zur Unter⸗ haltung. 16.00 Muſik am Nachmittag. 18.00 Wir er⸗ leben den Durchbruch. 18.30 Griff ins Heute, 19.15 „Singend und klingend im Marſch ſtets voran!“ 20.15 Meiſter ihres Inſtruments. 20.30„Emilia Galotti“. 22.00 Zeitangabe, Nachrichten. 22.20„Echo vom 31. großen Reit⸗ und Springturnier in der Stadthalle Stuttgart“. 22.30 Volks⸗ und Unterhal⸗ tungsmuſik. 24.00—.00 Nachtkonzert. Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel, Morgenruf..30 Frühkonzert,.00 Nachrichten. 10.00 Volksliedſingen. Farben⸗Hermann Lacke und Farben für Induſtrie und Handwerl Farbiges Karbolineum G 7, 17 u. 17a Fernſprecher 24673 11.15 Seewetterbericht. 11.30 Dreißig bunte Minuten. 13.00 Glückwünſche. 13.15 Neueſte Nachrichten. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 15.15 Hausmuſik einſt und jetzt. 16.00 Muſik am Nachmittag. 18.00 Violin⸗ muſik. 18.30 Soldaten von Morgen. 19.00 Kern⸗ ſpruch, Kurznachrichten. 19.10... und jetzt ift Feier⸗ abend. 20.00 Deutſchlandecho. 20.15 Zur Unterhal⸗ tung. 21.00„Der Barbier von Sevilla!“ 21.40 Nach⸗ richten. 22.00„Der Barbier von Sevilla!“ 23.00 23.55„Der Barbier von Sevilla!“ Kd7-⸗Uaturfreunde im Luiſenpark Die Lehrwanderung von Koß am vergan⸗ genen Sonntag hatte wieder großen Zuſpfaßh. in Zeichen dafür, wieviel Kraft wir Stadt⸗ menſchen aus der Natur ſchöpfen für die Arbeit des Alltags.—3— er Sonnenſchein ergoß ſich über den Luiſenpark, als nach kurzer Begrü⸗ ßung und Einführung durch Fritz Sachs die Wanderung begann. Ein wunderſames Raunen eht in dieſen Tagen durch die Natur: Der rühling iſt da! Die Sträucher entfalten chon ihre erſten zarten Triebe, und die For⸗ ſythie prangt in ihrem goldenen Hochzeitskleid. Viele Sträucher lernte man kennen, z. B. den elben Hartriegel in Blüte, die Aerſh enen ornſträucher, darunter auch den Chriſtusdorn. dem allerdings die Dornen fehlen. Die Mandelbäume ſind auch mit einigen Ausländern vertreten. So gab es auch Sumpf⸗ zypreſſen und Libanon⸗Zedern zu ſehen. Auch über die Laubbäume konnte man manches er⸗ fahren. Die Platane iſt mit drei Arten ver⸗ treten. Neben der einheimiſchen Linde konnte man auch die Silber⸗ und die Krimlinde ſehen. Auch die verſchiedenen Pappeln ſind nun den meiſten bekannt. Beſonderes Intereſſe erregten der amerikaniſche Schnurbaum und die ameri⸗ kaniſche Schwarznuß.—1 die muſikaliſche Un⸗ termalung ſorgten unſere gefiederten Sänger. Der Weidenlaubſänger, der ſchon einige Tage zu hören iſt, verkündete auch uns mit ſeinem Abermfe den Frühling. Ein Rotkehlchen gibt über unſeren Köpfen ſein Frühlingslied zum beſten. Kecke Buchfinkenhähne dankten mit einem munteren Lied für die Fütterung. Auch die Droſſel ſäng ihre Sogar die Spechte ſind glücklich über den Frühling. Auch wir ließen, überwältigt von all dem Ge⸗ Frühli und Geſchauten, in unſerem r den rühling einziehen. g. Remsfal-Sprudel Beinsfein prospelcto kostenlos von dor llinsralbrunnen à0 dad Oberingen „Lachendes Wien“ verlängert. Die zur Zeit in der„Libelle“ zur Aufführung kommende Revue„Lachendes Wien“ wird noch bis Ende dieſes Monats aufgeführt. Einige Bilder der Revue wurden geändert. hioſogisches Hadrtonikum hei ihrem Friseur RM..20 Haare kommen wieder 87. Geburtstag. Der älteſte Einwohner des Stadtteiles Käfertal, Jakob Klein, Mann⸗ heim⸗Käfertal, Reiherſtr. 53, feiert am Donners⸗ tag, 24. März, in duntenag und körperlicher Friſche ſeinen 87. Geburtstag. Wir gratulieren herzlichſt und wünſchen dem Jubilar einen ge⸗ ſunden und zufriedenen Lebensabend. Silberne 2 7 1 Der Metallſchleifer Julius Stoll, Mannheim⸗Waldhof, Glücksburgerweg Nr. 76, feierte dieſer Tage mit ſeiner Ehefrau Roſa geb. Schilling das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar nachträglich unſere herzlichen Glückwünſche. 35 Wahikzeumchene kestwen die erſten Wahlkundgebungen finden in ſämtlichen Mannheimer Stadtortsgruppen bereits am Freitag, den 25. März, 20.15 Uhr, ſtatt. Wir rufen die geſamte Bevölkerung Mannheims zur Teilnahme auf. Mmänner und Frauen! Bekundet euren Willen zu einem einigen Deutſchen Reich und ſtattet dem Führer den Dank ab für ſeine große geſchichtliche Tat! Erſcheint in Maſſen zu unſeren Kundgebungen und zeigt damit der Welt, daß es im ganzen großen Deutſchen KReich, von der Nordſee bis zum Brenner, von der Saar bis nach Wien, nurein Bekenntnis gibt: Ein bolk—ein Reich—ein Jührer! Die Kreisleitung der U5Sdap. Ortsgruppe: Saal: Redner: 1. Almenhof Schillerſchule Pg. Chelius, Heidelberg 2. Bismarckp 8 ringer Löwe g. Peter, Karlsruhe 3. Deutſches E ania⸗Säle g. Schuppel, Karlsruhe 4. Erlenhof Kaiſergarten g. Sand, Krötzingen 5. Feudenheim⸗Oſt um Stern Pg. Schumacher, Karlsruhe 6. Feudenheim⸗Weſt adenia g. Oechsle, Heidelberg 7.—— Adler g. Schönberger, Mannheim 8. Friedri rł Ballhaus g. Dreſler, Karlsruhe 9. Horſt⸗Weſſel⸗Platz lanetarium g.——12 Karlsruhe 10. Humboldt lora g. Vollrath, Tauberbiſchofsheim 11. Jungbu iedertafel Pg. Engelhardt, Karlsruhe 12. Käfertal⸗Nord Schwarzer Adler Pg. Senft, Mosbach 13. Käfertal⸗Süd e———8 Hof Pg. Seiler, Heidelberg 14. Lindenhof inpar Pg. Stühle, Karlsruhe 15. Neckarau⸗Nord Gemeindehaus Pg. Dorr, Karlsruhe 16. Neckarau⸗Süd Volkschor Pg. Dr. Echneider, eidelberg 17. Neckarſpitze Geſellſchaftshaus Pg. Weygandt, Karlsruhe 18. Neckarſtadt⸗Oſt Uhlandſchule 50 Dr. euſcheler, Karlsruhe 19. Neu⸗Eichwald Siedlerheim g. Birkhofer, Ueberlingen 20. Neuoſtheim Rennwieſen Pg. Sauerhöfer, Kehl 21. Plankenho Kaſino Pg. Mauch, Karlsruhe 22. Platz des 30. Januar Stüdt. Leihamt 50 Rakow, Mannheim 23. Rheinau Badiſcher Hof g. Steinmetz, Durlach 24. Rheintor Wartburg⸗Hoſpiz Pg. Storr, Hornberg 25. Sandhofen Morgenſtern g. Rudolph, Karlsruhe 26. Schlachthof Schlachthof g.—— Karlsruhe 27. Seckenheim Turnhalle g. Schott, Forchheim 28. Strohmarkt g. Hafen, Karlsruhe 29. Waldhof rückl Pg. Stengle, Karlsruhe 30. Waldpark Stern Pg. Curth, Bruchſal 31. Wallſtadt Pflug Pg. Karlsruhe 32. Waſſerturm Verſammlungsſaal Pg. Dr. Reuther, Kehl 33. Wohlgelegen Wohlgelegenſchule Pg. Hartlieb, Karlsruhe Gott und die Welt belogen und betrogen Ein volksſchädling übelſter Zorte wandert ins Gefängnis Die Große Strafkammer 1 hatte ſich dieſer Tage mit einem Betrüger zu befaſſen, deſſen Verhandlung den ganzen Tag in Anſpruch nahm. Wegen einer Reihe von Betrugs⸗ und Untreue⸗Straftaten zum Schaden des Reichs und privater Unternehmen ſtand in der An⸗ klagebank der 40jährige Kaufmann Hermann Berberich aus Frankfurt am Main, wohn⸗ haft in Mannheim. Seine Straftaten offenbar⸗ ten meiſt eine ganz üble Geſinnung im Geſchäftsgebahren, die dieſen Verhandlungsfall denn auch weſentlich aus dem ſonſt gewohnten Rahmen geſchäftlicher Betrügereien heraustre⸗ ten ließ. Der Angeklagte hatte im Jahre 1931 das väterliche Geſchäft in Mannheim übernommen. Dieſes Geſchäft war von beſcheidenem Umfange, hätte aber ſeinem Inhaber voll und ganz eine ausreichende Exiſtenz bedeuten können, Der An⸗ gebnggen beſitzt jedoch ein derartiges Geltungs⸗ edürfnis, ja eine Ae hen Großmanns⸗ ſucht, daß er es fertig brachte, dieſes Unterneh⸗ men in einem Zeitraum von etwa fünf Jahren trotz nachgewieſenermaßen guten Geſchäftsgan⸗ es auf eine etwa 14 900 betragende Ueber⸗ ſchuldung zu bringen. Außerordentlich hohe „Werbungskoſten“ und ebenſolche als Privat⸗ entnahmen eingeräumte Ausgaben kennzeichne⸗ ten dieſe Seite des Geſchäftsgebahrens. Wes⸗ alb er ſich aber vor Gericht zu verantworten atte, war die andere Schattenſeite ſeines Ge⸗ chäftsgebahrens. » Im erſten zur Verhandlung ſtehenden Fall hatte er den Staat um einen Betrag von 400 RM dadurch geſchädigt, daß er Arbeitsſtunden anrechnete, auch wenn ſie nicht geleiſtet worden waren. So ſchrieb er einmal 800 Arbeitsſtunden an, während es in Wirk⸗ lichkeit nur 364 waren. In einem anderen Fall gab er vor, einen Auftrag zu beſitzen und bereits begonnen zu haben, der gar nicht vorlag. Bei einer hieſigen Großinduſtrie⸗Firma ſetzte er 97 Arbeitsſtunden zuviel an und ſchädigte dieſe ſo um etwa 155 RM. Bei einem Auftrag ſeitens des Reichs in Käfertal, warf ihm die Anklage Untreue vor, weil er ſich Aufträge im Geſamtbetrag von etwa 11 500 RM, die er einem anderen Unternehmer abtrat, da er ſelbſt nicht für ſie eingerichtet war, von ſeinen Banken bevorſchuſſen ließ, obwohl er über dieſe Summe keinerlei Verfü⸗ gungsrecht mehr beſaß. Eine Reihe von Streiflichtern, die im Laufe des ausgedehnten Verfahrens die Handlungs⸗ weiſe des Angeklagten beleuchteten, zeigte die ganze Skrupelloſigkeit Berberichs auf. So fer⸗ tigte er„Originalrechnungen auf Formularen anderer Geſchäftsleute, die dieſe ihm überlie⸗ ßen, ſelbſt an. Oder er fälſchte Arbeitsbelege. Ganz bezeichnend für die W keit Ber⸗ berichs f außerdem die Tatſache, daß er einen bei ihm ſeit vielen Jahren angeſtellten Mon⸗ teur unter Ausnutzung ſeines Vorgeſetztenver⸗ hältniſſes zu Fälſchungen fſm und ihn ſo ins Unterſuchungsgefängnis brachte, wo die⸗ 1— 255 Monate feſtgehalten werden mußte. Aus Großmannsſucht fälſchte er oder machte er, 3 mindeſten fr von einem ge⸗ älſchten Militärpaß, in dem er der ahrheit zuwider aus einem Kanonier zum Leutnant der Reſerve„avancierte“. Dabei hatte er noch die Stirne, beim Wehrbezirkskommando um Teilnahme an einer Uebung als Offizier 4 Mit der nämlichen Frechheit trat er überall als„Offizier“ auf. Nachdem der Erſte Staatsanwalt eine Ge⸗ ſamtgefängnisſtrafe von drei Jahren und 150 RM Geldſtrafe beantragt hatte, fällte das Ge⸗ richt unter Berückſichtigung all der mannig⸗ fachen Belaſtungs⸗ und Milderungsgründe we⸗ de3 fünf Fällen des Betrugs und außerdem es verſuchten Betrugs, der Untreue und des Gebrauches gefälſchter Urkunden zu einer Ge⸗ ſamtgefängnisſtrafe von zweieinhalb Jah⸗ ren, wobei die Geldſtrafe und drei Monate von der erlittenen acht Monaten Unterſuchungs⸗ haft angerechnet wurden.—e— Anorduungen der Shar Kreisleitung der NSDAP Mannheim, Rheinstraße 1 An die Stadtortsgruppen! Die Propagandaleiter holen ſofort Einſchreibeplakate für die Kundgebungen am Freitag auf dem Kreis⸗ propagandaamt, Rheinſtraße 1, Zimmer 3, ab. Die Kreispropagandaleitung. An ſämtliche Kaſſenleiter des Kreiſes Mannheim Wir machen darauf aufmerkſam, daß die Mitglieder⸗ ſtandsmeldung für Monat Mürz am 25. dieſes Monats in unſerem Beſitz ſein muß. Bezüglich der PA⸗Mel ⸗ dung verweiſen wir auf unſer Rundſchreiben Nr. 14½8. Die Benachrichtigung der Veränderungen muſt bis 1. 4. bei uns vorliegen. Kreislartei. An die Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim! Die bis einſchl. 10. 4. angeſetzten Lichtbildervorträge fallen wegen der Wahlvorbereitungen aus. Die betrof⸗ fenen Ortsgruppen werden aufgefordert, neue Termine einzureichen. Kreislichtbildſtelle. Ortsgruppen der NSDAP Ortsgruppe Jungbuſch. Freitag, 25.., 20 Uhr, Kundgebung in der Liedertafel, großer Saal, K 2, 31. Alle Volksgenoſſen ſind eingeladen. Eintritt frei. Horſt⸗Weſſel⸗Platz. Freitag, 25.., 20 Uhr, Groß⸗ kundgebung im Planetarium. Alles iſt zur Stelle! Rheinau. Der für Freitag, 25.., angeſetzte Schu⸗ lungsabend findet nicht ſtatt. 93 .⸗Stelle. Am kommenden Freitag und Samstag, „25./26.., hält der DRe⸗Fachlehrer Murero in der Turnhalle des Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſiums jeweils um 20 Uhr beginnend einen Lehrgang für Basletball ab. Zu dieſem Lehrgang haben die Sportwarte aller Ge⸗ folgſchaften, der Unterbanne 1, 2, 3 und 4 ſowie der zum Stadtgebiet gehörenden Sonderformationen teil⸗ zunehmen. Mitzubringen ſind Turnſchuhe, Sportklei⸗ dung, Waſchzeug und Notizbuch mit Bleiſtift. Fliegergefolgſchaft 1. 120—150 Mann in Uniſorm mit Fahne am Freitag, 25.., 17.45 Uhr, vor dem Ball⸗ haus zur erſten Wahlverſammlung der Ortsgruppe Friedrichspark. HIJ⸗Bann⸗Muſikſchar Donnerstag, 24.., 20 Uhr, Antreten ohne Inſtru⸗ mente am Schloßeingang, A 1. BDM Gruppe 12/171 Humboldt 2. 25. 3. Gruppenheim⸗ abend. Antreten aller Mädel in Uniform um 19.35 Uhr auf dem Marktplatz. Inſtrumentalſpielerinnen. Alle Mädel, die Flöte, Geige, Cello, Bratſche uſw ſpielen, können jeweils freitags um 20 Uhr nach N 2, 4, zur Probe kommen. Muſikſchar. 25.., 20 Uhr, Probe auf dem Untergau. NS⸗Frauenſchaft Rheinau. 24.., 20 Uhr, Beſprechung der Zellen⸗ 905 und Blockfrauenleiterinnen im„Bad. Hof“. Anſchließend Singſtunde. Erſcheinen iſt Pflicht. Waldhof. 24.., 20 Uhr, Heimabend bei Brückl. Perſonalfragebogen müſſen abgegeben werden. Schere, Nadel und Faden mitbringen. Friedrichspark. 24. 3. fällt der Nähabend aus. Sämt⸗ liche Stab⸗ und Zellenfrauenleiterinnen kommen 20.15 Uhr ins Ballhaus.— 25..: Der angeſetzte Heimabend fällt aus. Nächſter Termin wird bekanntgegeben. Ein⸗ ladungen aufheben. Rheintor. Der Heimabend am B. 3. fällt aus. Neuer Termin wird belanntgegeben. Programme behalten ihre Gültigkeit; aufheben. Platz des 30. Jannar. 24.., 20 Uhr, Heimabend bei Hack, Seckenheimer Straße 56, für alle Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder. Erſcheinen iſt Pflicht. Ilvesheim. 24.., 20 Uhr, Pflichtheimabend mit Kartoffelkoſtproben im„Schiff“ für alle Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder. Taſſen mitbringen. Seckenheim. 24.., 19.45 Uhr, treffen ſich die Frauen an der Brücke nach Ilvesheim zum Beſuch des Pflicht⸗ heimabends mit Kartoffelkoſtproben in Ilvesheim. 40 Rpf. und Taſſen mitbringen. Neuoſtheim. 24.., 16 Uhr, Werbenachmittag für Kartoffelverwertung bei Brück, Lucas⸗Cranach⸗Str. 8. Jugendgruppe Neckarſtadt⸗Oſt. 24.., 20 Uhr, Heim⸗ abend in der Wohlgelegenſchule. Jugendgruppe Deutſches Eck und Innenſtapt. 24.., 20 Uhr, Heimabend in L 9, 7. NS⸗Rechtswahrer⸗Bund Die auf Montag, 28.., angeſetzte Pflichtverſamm⸗ lung des NSRB, Kreisgruppe Mannheim, fällt aus und wird auf einen ſpäteren Zeitpunkt verſchoben. Be⸗ reits verkaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Reichsnährſtand, Kreisbauernſchaft Heidelberg Für die Ortſchaften Laudenbach, Balzenbach, Hems⸗ bach, Sulzbach, Weinheim, Lützelſachſen, Ritſchweier, Steinklingen, Oberflockenbach, Rippenweier, Urſenbach, Hohenſachſen, Großſachſen, Leutershauſen, Schriesheim, Ladenburg, Heddesheim, Neckarhauſen, Ilvesheim, Mannheim⸗Seckenheim, Mannheim⸗Neckarau, Mann⸗ heim⸗Feudenheim, Mannheim⸗Wallſtadt, Mannheim⸗ Käfertal, Mannheim⸗Sandhofen, findet am Freitag, 25.., 10 Uhr beginnend, eine Schulung der Ortsabteilungsleiterinnen durch die Wirtſchaftsberatungsſtelle und Landwirtſchaftsſchile Ladenburg im Gebäude der Schule ſtatt. Die zur Teil⸗ nahme verpflichteten Ortsabteilungsleiterinnen werden hiermit zu dieſer Schulungstagung einberufen. 8 Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung Mannheim. Rheinstr. 3 Ortswaltungen Sandhofen. Anläßlich der letzten Sammlung für das WowW durch die Deutſche Arbeitsfront führt das Muſik⸗ korps der Fliegerhorſtkommandantur Mannheim⸗Sand⸗ hofen am kommenden Sonntag von 12—13 Uhr am Horſt⸗Weſſel⸗Platz(neues Kriegerdenkmal) erſtmalig ein Standkonzert durch. Wir bitten die Bevölkerung Sandhofens um rege Teilnahme und laden ſie hiermit herzlich ein. Waſſerturm. Zur Betriebsſammlung für das WoW am Samstag,..., holen die Betriebsobleute Abzei⸗ chen und Büchſen Donnerstag und Freitag in der Zeit von—12 und 16—18 Uhr auf der NSV.Geſchäfts⸗ ſtelle, Beethovenſtraße 15, ab. Rückgabe am Samstag bis 10 Uhr. Krafto„Freude Abteilung: Reiſen, Wandern, Urlaub Sonntag, 27.., Geſellſchaftsfahrt ins Neckartal mit Wanderung: Neckarhauſen, Neckarhäuſer Hof, Finſter⸗ bachtal, Steinerner Tiſch, Forſtgarten mit Hütte, Wald⸗ wimmersbach, Epfenbach, Schloß Neidenſtein. Wander⸗ zeit—5 Stunden. Mannheim ab.06 Uhr(nicht.00 Uhr), Rückfahrt ab Neidenſtein 19.54 Uhr. Karten zu RM..90 nur im Vorverkauf bis Freitag, den 5.., bei den bekannten Vorverkaufsſtellen. Abteilung: Feierabend Ortsgruppe Neckaran. Am Dienstag, 29.., 20.15 Uhr, findet im Evang. Gemeindehaus Neckarau, Rhein⸗ goldſtraße, ein Vortrag über„Deutſch⸗Südweſt von heute“ ſtatt. Es ſpricht Kurt Bütow⸗Windhuf; mit Lichtbildern. Eintritt 30 Rpf.(keine Einlaßgebühr). Karten bei den Koß⸗Warten und in der Buchhandlung Göppinger, Fiſcherſtraße 1. Achtung, Ortswarte! Die Karten für die Muſikaliſche Feierſtunde und die Plakate ſind umgehend auf dem Kreisamt abzuholen. Abteilung: Feierabend Am Samstag, 26.., 20.15 Uhr, im Nibelungenſaal großer bunter Abend. Es wirken mit Louis Graveure, Camilla Horn, Jupp Huſſels, Maria Ney, Marja Tamara, 20 Alberti⸗Mädel uff. Eintrittspreiſe: Im Vorverkauf RM..50,.20,.80; an der Abend⸗ kaſſe RM..80,.50,.00. Vorverkauf: Ko⸗Orts⸗ und Betriebswarte, Kdỹ⸗Geſchäftsſtellen Plankenhof, P 6 und Langſtraße 39a, Völk. Buchhandlung, Muſi⸗ lalienhandlung Heckel, Zigarrenkiosk Schleicher am Tatterſall, Zigarrengeſchäft Köhler, Meerfeldſtraße, Buchhandlung Göppinger, Neckarau, Fiſcherſtraße, Fri⸗ 71* Seckenheim, Hauptſtraße, Waldhof, Freya⸗ platz 12. Abteilung: Volksbildungswerk 6. Vortrag der Natur⸗ und heimatkundlichen Vor⸗ tragsreihe. Am Donnerstag, 24.., 20.15 Uhr, ſpricht in der Aula, 4 4, 1, Hauptlehrer Fr. Sach s über„Die Welt der Kleinlebeweſen“ mit Lichtbildern. Eintritt 30 Rpf. bei der Kdỹ⸗Geſchäftsſtelle, P 6, und an der Abendkaſſe. Kursverlegung im Rollſchuhlauf Die jeweils freitags von 19—20 und von 20—21.30 Uhr ſtattfindenden Kurſe im Rollſchuhlaufen werden dieſe Woche auf Donnerstag(24..) vorverlegt. . Gan Ein doch kei alte Er in eine din nac wendu hat. J mer me was ih ſchließli ten zu Seine gen, n von inte Der ausbeut eine Ge Berückſi⸗ der Sa⸗ b0 Der näch nanzamtes 7. April 19 Bürſtädterſ Steuerpfli vorſprechen ſpäteſtens? mittags 12 — melden welcher S dem Finan; ter Anmelde tag nicht be Viernhein Di Bekümpfung Alle Hybr befin em Frühja ind zwecks eier der Ga 25, d. Mts Obſtbaumka ſpritzen. Hi⸗ wei⸗ und andeln. Narnè bishet dͤb: neue Ausgẽ Härz 1958 e, Sportklei⸗ tift. Uniform mit zr dem Ball⸗ Ortsgruppe ohne Inſtru⸗ Fruppenheim⸗ m um 19.45 „ die Flöte, nnen jeweils he kommen. em Untergau. der Zellen⸗ Anſchließend bei Brückl. rden. Schere, aus. Sämt⸗ ommen 20.15 te Heimabend jegeben. Ein⸗ lt aus. Neuer ime behalten eimabend bei frauenſchafts⸗ t Pflicht. imabend mit Frauenſchafts⸗ ingen. h die Frauen des Pflicht⸗ Ilvesheim. ichmittag für anach⸗Str. 8. Uhr, Heim⸗ iſtavt. 24.., ichtverſamm⸗ m, fällt aus rſchoben. Be⸗ re Gültigkeit. Heidelberg ibach, Hems⸗ Ritſchweier, r, Urſenbach, Schriesheim, Ilvesheim, au, Mann⸗ Mannheim⸗ am Freitag, lung der durch die tſchaftsſchule die zur Teil⸗ inen werden ufen. che »OOt Rheinstr. 3 ung für das t das Muſik⸗ iheim⸗Sand⸗ 13 Uhr am )erſtmalig Bevölkerung ſte hiermit das WoW leute Abzei⸗ in der Zeit V⸗Geſchäfts⸗ m Samstag ide rlaub eckartal mit of, Finſter⸗ ütte, Wald⸗ n. Wander⸗ r(nicht.00 Karten zu den 25.., 9.., 20.15 rau, Rhein⸗ S ü dweſt v⸗Windhul; laßgebühr). ichhandlung Muſikaliſche id auf dem elungenſaal mit Louis Naria Ney, trittspreiſe: der Abend⸗ Kdỹ⸗Orts⸗ Plankenhof, ung, Muſi⸗ leicher am rfeldſtraße, ſtraße, Fri⸗ of, Freya⸗ lichen Vor⸗ 20.15 Uhr, r. Sachs ichtbildern. „ P 6, und uf 20—21.30 en werden legt. „Bakenkreuzbanner“ Donnerstag, 24. März 1958 Drei kleine Zuhälter müſſen brummen Schluß mit dieſen„Exiſtenzen“/ Schmarotzer an Sumpfpflanzen Ein„würdiger“ Vertreter ſeiner Gilde und doch kein typiſcher Zuhälter, das iſt der 25 Jahre alte Erich Sch. aus Mannheim, der von feiner in einer gewiſſen Straße beſchäftigten Freun⸗ din nach deren eigenen Angaben mehrmals Zu⸗ wendungen an Geld und Zigaretten bezogen hat. In der Verhandlung vor der Straftam⸗ mer machte er Schwierigteiten, indem er alles, was ihn belaſten konnte, beſtritt, ſo daß er cchließlich nur zugab, einmal ſieben Mark erhal⸗ ten zu haben. Seine Freundin hatte in der Vorunterſu⸗ chung zugegeben, daß ſie dem Angeklagten lau⸗ fend Zuwendungen geenacht habe; einmal ſchickte er ſogar einen Bekannten zu ihr, um Geld zu holen, aber ſie war gerade ſelbſt bar⸗ geldlos. Erich ſoll ihr, die er ſpäter heiraten wollte, auch öfters„Kundſchaft“ geſchickt haben. Das weiß ſie nun nicht mehr, und an die Geld⸗ geſchenke kann ſie ſich mit Ausnahme der ge⸗ nannten ſieben Mark nicht mehrerinnern. Offenbar ſtand dieſe Zeugin in der Verhand⸗ lung unter dem Druck von Drohun⸗ gen, mit denen ſie auf dem Gang zum Gericht von intereſſierter Seite eingeſchüchtert wurde. Der Staatsanwalt beantragte wegen ausbeuteriſcher und kuppleriſcher Zuhälterei eine Gefängnisſtrafe von acht Monaten unter Berückſichtigung mildernder Umſtände, nachdem der Sachverſtändige darauf hingewieſen hatte, daß der Angeklagte Anlagen zum Schwachſinn hat und deshalb auch ſterili⸗ ſiert worden iſt. Das Gericht kam zu der Ueberzeugung, daß Erichs Geliebte unter der Einwirkung von Drohungen in der Verhand⸗ lung die Unwahrheit ſagte, um den Angeklag⸗ ten zu entlaſten, und erkannte auf ſechs Mo⸗ nate Gefängnis. Ob er ſie dann heiratet? * Einfacher geſtaltete ſich die Beweisaufnahme ien zweiten Fall, in der Anklage gegen den 27 Jahre alten Willi B. aus Mannheim, einen vielfach vorbeſtraften Menſchen, der ſich mit Geldbeträgen und Anſchaffungen von einer Dirne unterſtützen ließ. Daß er ſie mal auf der Straße„vermöbelte“, nahm ſie nicht weiter übel. Sie löſte ihm einen Anzug aus und be⸗ zahlte ſeine Strafzettel, tat alſo mehr, als man von einer ſorgenden Frau verlangen kann. Im ganzen hat ſie über 200 Mark für dieſen„koſt⸗ baren“ Willi aufgewendet. Der Angeklagte war von Anfang an geſtändig. Die Zeugin hatte in der Vorunterſuchung zunächſt geleugnet, dann aber im weſentlichen zugegeben. Das Urteil lautete auf ein Jahr drei Monate Ge⸗ fängnis abzüglich drei Wochen Unter⸗ ſuchungshaft. * Bei dem dritten und letzten Fall war nicht einmal die Zeugin erforderlich, denn der An⸗ geklagte Karl B. war reſtlos geſtändig. Vom Mai bis Oktober vorigen Jahres, unter⸗ brochen durch einen Krankenhausaufenthalt des Mädchens, hatte er ein Verhältnis mit der Dirne, die er auf der Neckarwieſe kennen gelernt hatte und mit der er täglich Spaziergänge mit anſchließenden Wirtshausbeſuchen unternahm. Etwa 80 bis 100 Mark ließ ſich der damals ar⸗ beitsloſe Angetlagte geben. Als er im Herbſt wieder Arbeit bekam, löſte er das Verhältnis. Zehn Monate Gefängnis unter An⸗ rechnung von drei Wochen Unterſuchungshaft ſind die Sühne für dieſes Verbrechen der Zu⸗ hälterei. Der Staatsanwalt hatte ein Jahr be⸗ antragt. * Man kann dieſe drei Angeklagten nur als Gelegenheitszuhälter bezeichnen. Der Verkehr in gewiſſen Kneipen und der ſonſtige Umgang ließen ſie der Verlockung erliegen, als Teil⸗ haber an dem unſauberen Verdienſt ihrer Freundinnen mit in dem Sumpf zu le⸗ ben. Dieſe jungen Männer ſind geſtrauchelt, weil ſie nicht die Kraft hatten, an der günſtigen Gelegenheit vorbeizugehen. Was ein richtiger Zuhälter iſt, das iſt eine Miſchung von geſchnie⸗ geltem Fatzken und brutalem Schwergewichtler. Aber der iſt bei aller Stupidität doch gerie⸗ bener als dieſe unkomplizierten Burſchen; deshalb ſieht man ihn leider ſeltener vor den Schranken des Gerichts. wn. Was Sandhofen zu berichten weiß Eine kleine Wochenend⸗Uachleſe/ Die Tabakpflanzer tagten Der Geſangverein Liedertafel Sandhofen konnte ſich mit der Programmfolge ſeines bun⸗ len Lieder⸗Abends, der im Morgenſternſaal ſtattſand, durchaus ſehen laſſen. Zum Beginn durfte man das Lehmann⸗Orcheſter mit Ouver⸗ türe„Marinarella“ von Fucit,„Dichter und Bauer“ von Fr. v. Suppe,„Glühwürmchen⸗ Idyll“ von P. Linke hören, das durchaus im⸗ ponierte. Das Zupfmuſiker⸗Orcheſter der Or⸗ cheſter⸗Gemeinſchaft Mannheim, das ebenfalls aufgeboten ward, ſcharte ſich um J. H. Fuchs. „Zwei Werke von Ritter:„Deutſcher Bauern⸗ walzer“ und„Unter der Linde“ ſind von fri⸗ ſcher Lebhaftigkeit. Muſildirektor A. Guggenbühler ſtellte ſich mit ſeiner Sängerſchaft in gut durchgetra⸗ genen Werken von Franz Schubert, S. Bräu, Georg Nellius und mit dem ſchönen Kela⸗Bela⸗ Walzer„Am ſchönen Rhein, gedenk ich dein“, Chor mit Lehmann⸗Orcheſter vor. Theodor Rit⸗ ter, der frühere Bundesdirigent vom Mando⸗ liniſtenverband ſchrieb den neuzeitlichen Zyklus „Klingende Heimat“ für Mandolinen⸗Orcheſter (Orcheſtergemeinſchaft), ein Werk, das unter der ſicheren Führung des Dirigenten recht gute Aufnahme fand. Grundnote des Zyklus waren die Themen: Hirtenmuſik, Frühlingslied, der Bauer, der Bergmann, der Wertsmann, Mei⸗ ſter und Geſell' und deutſche Art. Dem mit großem Beifall aufgenommenen Geſamtvortrag ſchloß ſich ein Frühlingsball an, der alle Anweſenden noch für einige Zeit froh vereinte. Die Tabakpflanzerſchaft Sandhofen hatte im Saal„Zum Adler“ ihre Jahreshaupt⸗ verſammlung. Aus den Berichten iſt zu entnehmen, daß ein arbeitsreiches An⸗ baufahr zu Ende gegangen iſt. Bei guter Dach⸗ trocknung war es möglich, die Ernte bis auf kleine Reſtbeſtände bereits bis zuen Jahres⸗ umbruch 1938 zur Verwiegung zu bringen. Die Anzucht der Setzlinge ſoll künftighin, wie Fach⸗ ſchaftsführer Johann Karl Wernz beſonders betonte, in Beeten mit Glasabdeckung vorge⸗ nommen werden. Dadurch tritt die wünſchens⸗ werte Möglichteit ein, frühzeitiger als ſonſt Setzlinge zur Verfügung zu haben. Weitere fachliche Fragen wurden noch erledigt. Orts⸗ bauernführer Pg. Model dankte Führung und Fachſchaft für die geleiſtete Arbeit und den erprobten Einſatz. Weiterhin kann berichtet werden, daß die Maul⸗ und Klauenſeuche in Sandhofen end⸗ gültig erloſchen iſt. Die täglich anfällige Milch iſt an der Milchſammelſtelle wieder ab⸗ zuliefern. Für 40jährige ununterbrochene Sängertätig⸗ keit wurden die Sänger Franz Michel und Adam Schenkel vom Geſangverein„Aurelia“ mit der goldenen Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Bei der Zellſtofffabrik Waldhof, Werk Mann⸗ heim, wurden die Gefolgſchaftsmitglieder Her⸗ mann Feſtel und Joſef Grabinſki für 25jährige Werkszugehörigkeit geehrt. Silberhochzeit feierten die Eheleute Heinrich Naegele und Ehefrau Marie geb. Kempf und die Eheleute Hermann Reiber und Ehe⸗ frau Eva geb. Fenzel. Wir gratulieren herzlich. ung der Viernheim bekanntmachung Der nächſte Steuerſprechtag des Fi⸗ + findet am Donnerstag, den 7. April 1938, hier im Gemeindehaus, Bürftädterſtr. 16, ftatt. Dieienigen Steuerpflichtigen, die an dieſem Täge vorſprechen wollen, müſſen ſich bis ſpäteſtens Montag, den 4. April 1938 mittags 12 Uhr, hier— Zimmer 1 Zimmer Nr. t. Die liche tragten Für die Amtliche Bekanntmachungen. f Sämtl. Hybridenbeſitzer bzw. Nutz⸗ nießer ſind verpflichtet, nach Beendi⸗ Spritzarbeiten die erfolgte urchführung auf dem — anzumelden. Die Anmeldung wird in eine Liſte einge⸗ —— und die Richtigkeit vom An⸗ flert epflichtigen durch Unterſchrift be⸗ ätig Nachprüfung der Durchführung erfolgt durch dasStaat⸗ i Weinbauinſtitüt.— Reblausbe⸗ kämpfungsdienſt— und den beauf⸗ ezirksſachverſtändigen. erſtellung und Anwen⸗ fürf Rathaus— empfehle: erfolgten rösterei. Amniiienfeste KAFFEE stets frische Röstungen aus eigener Groß⸗ ſute Mischungen, rein im Geschmack 125-gr-paket 63, 75, 85 Gan — melden und genau angeben, in welcher Sache die Beſprechung mit dem Finanzamt gewünſcht wird. Spä⸗ terAnmeldende können an demSprech⸗ taa nicht berüchſichtigt werden. Viernheim, den 21. März 1938. Der Bürgermeiſter. Edin gen bekanntmachung Bekümpfung des Reblauswintereies. Alle Hybridenreben, die von der im befindlichen Umſtellung in die⸗ em Frühjahr nicht betroffen wurden nd zwecks Vernichtung der Winter⸗ eier der Gallenreblaus bis ſpüteſtens 25, d. Mts. mit einer 6prozentigen Obſtbaumkarbolineumlöſung abzu⸗ ſpritzen. Hierbei iſt insbeſondere das duna derKarbolineumſpritzbrühe wird folgende Anweiſung gegeben: Um 100 Liter Spritzbrühe herzu⸗ ſtellen. werden 6, Kilo Obſtbguümkar⸗ bolineum mit 94 Liter Waſſer gut vermiſcht. Bei Verwendung von Er⸗ ſatzſtoffen werden 4 Kilo Obſtbaum⸗ karbolineum aus Schwerßl mit 96 Ltr. Waſſer vermengt oder 5 Kilo Obſt⸗ baumkarbolineum aus Mittelöl mit 95 Liter Waſſer. Für die Spritzung iſt möglichſt ſon⸗ niges, auf alle Fälle aber trockenes Wetter zu wählen. Edingen, den 19. März 1938. Der Bürgermeiſter: Müller. wei⸗ und mehrjährige Holz zu be⸗ andeln. Dohin hente abend? Beochten Sie unsere Vergnugungsenzeigen! Ziellen Sie umꝰ hitte, geben Sie uns lhre neue Adresse rechtzeitig àuf, dann entsteht kelne Unterbrechung in der Zustellung des Hb. n Halcenlereuæbanner Vertrie bsabteilung Ndame: bishefige V/ohnung: aͤb: neue Wohnung: Ausgdbèe: Hefe Backpulver Eine billige Mischung offen 125 gr 47½ Schrelbers Kaffee coflelntiei, 125--pek. 65 Welzenmehl Type 812. ½ Kilo 20 4 Weizenmenl re 51 mit kleberweiren ½ K 21 elnveroen: 2 L Aunn reinschmeckendes fleinch. aartig.⁊art .20 V ffeimost 9 3, 2 8 1e1.229227 eoximmem 3 — enangen zie unver⸗ 55 ndüche Vorführung zur Bereitung von: Sackferuges Kuchenmehl fype 812 Marmorkuchen— Sandhuchen und Königskuchen 500--Paket 454 Zubereitungsvorschrift auf der Packung Zitronen 3 Leuchter fellel uppenhünner. es v. h ras fffl. Iuut ſGemüse-ETSsen. ½ lunge Erbsen pflaumen mit Stein. ½ Apfelmus tafelfertig. ½1 . ½1 Dose ab 624½ lunge Schnitthohnen. ½ Dose ab 48% lunge Brechbohnen. ½ Dose ab 50% lorikosen— zimen— kErobeeren Mirabellen, Preiselheeren iunge Hahnen 7, 2 Dose 523 500 9.10 bis.15 Dose RM.75 Dosο RRNM.40 Brunn Seckenheimerstr. 38 Fernspr. 449 91 Dose 60% Dose 60 Vorderschinken gekocht t. 125 gr 433 Salami- und Zerelatwurst 125 gr 50% Schweizerkäse 45% F. i.., 125 gr 327 Edamerkäse 40% F..... 125 gr 304 — Wfampert 46.12. 3% Mabaft Aus meiner Kellerei: Deutschen Weinwein offen.. ILtr. 75 Deutschen Rotwein offen 36er Herxheimer felsenberg lim..-.01. Wachstum Heinrich Welmar, Herxheim 36er Liebfraumilch natur, Ltrfl..20 o. O. Valwiger(Moselwein) Literllasche.20 o. 0. zber Bockenheimer Sonnenderg Tern..25 v. Oi. Wachstum K. Arras, Klein-Bockenheim Le21222“25 Ltr. 80 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang meines Mannes und lieben Vaters Franz Sdauh Sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege innigen Dank. Waldhof, den 24. März 1938. Frau Veronika Schuh nebst Kindern u. Verwandten Danlsagung Die trauernden Hinterbliebenen: in guter Aus- stättung, 20 mm Gummi K. 37.50 Klappwagen m. Riemengestell 2u Nik. 16.830 17.80 19.80 21.50 Mutter, Trauerkarfes Trauerboriefe Hakenkreuzbanner-Druckereiĩ 22.80 ete. hilliger Vverkauf Hühne à Abac Qu 1, 16 Nach langer, schwerer Krankheit wurde unsere gute Schwiegermutter, Großmutter und Urgroß⸗ mutter. Frau faroline Schülpp.., ouse- im 76. Lebensjahre am 22. März durch einen sanften Tod erlöst. Mannheim(P2,-), den 23. März 1938. Die Beerdigung findet am Freitag, 25. März, nachm. 2 Uhr. auf dem Hauptfriedhof statt. Iodesanzeige In tiekfem Schmerz: Johanna Müller geb. Gauger Richard Müller Luise Wüst, geb. Gauger Liesel Gramlich, Familie Henn. Verlangen Sie unsere prelsliste „Hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand Donnerstag, 24. März 1958 Unſere firiminalpolizei— ſchlagkräftiger denn je Miniſter Pflaumer ſprach auf der Arbeilskagung der Kriminalpolizei Badens in Karlsruhe Karlsruhe, 23. Mürz. Am Dienstag wurde im feſtlich geſchmückten Bürgerſaal des Rathauſes die in der Zeit vom 22. bis einſchl. 25. März hier ſtattfindende Arbeitstagung der Kriminalpolizeiſtelle Karlsruhe eröffnet, an der außer den Polizeipräſidenten, den Polizeidirek⸗ toren, den Landräten und den Offizieren der Gendarmerie auch die Leiter der Staatlichen Kriminalabteilungen, der Gemeindekriminal⸗ polizei Weinheim, ſowie die Bezirksführer der Gendarmerie in Baden teilnehmen. Auch aus den benachbarten Gauen ſind Vertreter zu der Tagung erſchienen. Der Leiter der Kriminal⸗Polizeiſtelle Karls⸗ ruhe richtete ſeine Begrüßungsworte in erſter Linie an den Miniſter des Innern, Pflau⸗ mer, mit der Verſicherung, daß nach Durchfüh⸗ rung der Neuordnung ſdder Kriminalpolizei dieſe in einheitlichem Sinne und Geiſt in der Verbrechensbekämpfung arbeiten werde. Von franzöſiſchen Dorbildern beeinflußt Innenminiſter Pflaumer kennzeich⸗ nete darauf in einer Anſprache die frühere Sonderſtellung der Polizei in Baden ſowohl in Deutſchland, wie auch gegenüber den übrigen ſüddeutſchen Ländern und die heutige ſtraffe Gliederung der Polizeiverwaltung. Die Aus⸗ deſtaltung der Polizei— als Einrichtung des Staates— habe, ſo führte der Miniſter u. a. aus, die wollkommenſte Prägung in Baden ge⸗ funden und zwar ſowohl hinſichtlich des zeit⸗ lichen Beginns dieſer Maßnahanen, als auch bezüglich des Umfanges ihres Aufgaben⸗ bereichs. Es ſei nicht zu verkennen, daß hier⸗ bei Baden als Grenzland am Oberrhein bei ſeinem ſtaatlichen Werden und der Organiſa⸗ tion ſeiner öffentlich⸗rechtlichen Verhältniſſe von franzöſiſchen Vorbildern beeinflußt war. Im Rahmen dieſer ſtaatspolizeilichen Auffaſ⸗ ſung wurde die Polizei als ſinnfälligſter Aus⸗ druck der ſtaatlichen Autorität ſehr ſtark in die Hand des Staates genommen und dadurch der Beeinfluſſung durch die Landeszentralgewalt ſehr nahe gebracht. Die Stadt Karlsruhe hat ſchon ſeit 1787 eine ſtaatliche Verwaltung der Ortspolizei und nach Schaffung des Großher⸗ zogtums wurde in den Jahren 1808 und 1809 die Polizei auch in den Städten Mannheim, Heidelberg und Freiburg verſtaatlicht. Es folg⸗ ten dann ab 1835 weitere größere Städte, ſo daß Baden nunmehr in 19 Städten ſtaatliche Ortspolizeiverwaltungen beſitzt. Vergleichs⸗ weiſe führte hierzu der Miniſter an, daß im Nachbarland Württemberg ſelbſt die Landes⸗ hauptſtadt Stuttgart erſt im Jahre 1920 ſtaat⸗ liche Ortspolizei erhielt. Der Ruf als„Muſterländle“ Durch die Geſetzgebung der Jahre 1860 bis 1864, die den Ruf Badens als„Muſterländle“ begründete, hat Baden eine für die damalige Zeit vorbildliche Organiſation der Polizeiver⸗ waltung geſchaffen. Der ſtraffen Gliederung der Polizeiverwaltung entſprach ein ſcharfes und unbedingtes Anweiſungsrecht der Vorge⸗ ſetztenbehörden; auf keinem Gebiet der ſtaat⸗ lichen Hoheitsverwaltung iſt ja eine einheitliche Leitung und Führung und die Zuſammenfaſ⸗ ſung aller Kräfte ſo notwendig, wie auf deen der Polizei. Es hat ſich immer wieder ge⸗ zeigt, daß bei einer auseinandergeriſſenen Hoheitsverwaltung die Gefahr beſteht, daß durch oft ſehr aktive, aber nicht mit der Ge⸗ ſamtverantwortung für einen Ort oder einen Bezirk beladene Stellen die Verantwortung verſchoben werden und daß durch Ueberorgani⸗ ſation ein Leerlauf und eine nicht immer zweck⸗ mäßige Verwendung der öffentlichen Mitteln bewirkt wird. In ſeinen weiteren Darlegungen zeigte der Miniſter, wie auch bei jenem Zweig des poli⸗ zeilichen Vollzugsdienſtes, der die Bezeichnung„Kriminal⸗Polizei“ führt, Baden eine beſondere Entwicklung mitgemacht hat. Dieſes ſogenannte badiſche Syſtem ſtand im letzten Jahrzehnt im Mittelpunkt der wiſſen⸗ ſchaftlichen Erörterung über die Organiſation zehnten der Kriminalpolizei. Baden hatte eigentlich zwei Kriminalpolizeien. Die langjährigen Bemühungen der badiſchen Polizeiverwaltung, dieſe badiſche Beſonderheit durch Zuſaenmenlegung der beiden getrennten Körper zu beſeitigen, hatten keinen Erfolg, da die Juſtiz ſich mit größter Energie gegen dieſe Abſichten wehrte. Erſt im Herbſt des Jahres 1933 erhielt Baden eine Kriminal⸗ polizei und zwar eine Kriminalpolizei, deren Organiſation derjenigen der übrigen deutſchen Länder entſpricht. Durch die Ueberführung der ſtaatlichen Vollzugspolizei in die Verwal⸗ tung des Reiches mit Wirkung vom 1. April 1937 iſt nun auch in Baden die Kriminalpoli⸗ zei vollkommen nach den reichseinheitlichen Richtlinien ausgeſtaltet worden. Unter Hinweis auf die Erklärung des Chefs der deutſchen Polizei, daß die Angehörigen der ſtarkem Beifall aufgenommen. Polizei einen neuen Typ im öffentlichen Leben darſtellen ſollen, der ſich aufbaue auf den bei⸗ den werwollſten Typen der Träger der öffent⸗ lichen Gewalt, auf dem Typ des Beamten und dem Typ des Soldaten, erklärte Miniſter Pflaumer, daß dieſer Auffaſſung auch die Aus⸗ und Fortbildung des Polizeibeamten entſprechen müſſe. Es ſei begrüßenswert, ſo ſchloß der Miniſter, daß dieſe Arbeitstagung der Krieninalpolizei unter Teilnahme ſo zahlreicher, an verantwort⸗ licher Stelle verwendeter Beamten ſtattfindet. Die Tagung müſſe unter dem Programmpunkt, mit dem die„Grundſätze für die Polizei“ ſchließen, ſtehen:„Schule dich und arbeite an dir. Wer viel leiſtet, wird anerkannt, Anerken⸗ nung ſei dein höchſter Stolz!“ Die Darlegungen des Miniſters wurden mit Es folgte eine Zum ersten Male österreichische KdF. Fahrer in Deutschland Das Abzeichen, das die 2000 Wiener Arbeiter, die zusammen mit 8000 anderen österreichi- schen Arbeitskameraden zur KdF-Reise nach Deutschland kamen, tragen. (Scherl-Bilderdienst-.) Um die krhaltung eines alten Realeechts Geſuche und Beſchwerden auf der Tagesordnung der Bezirksratsſitzung beim Bezirksamt * Mannheim, 23. März. Dem Bezirks⸗ rat beim Bezirksamt lag in ſeiner letzten Sit⸗ zung ein Geſuch um Feſtſtellung des noch be⸗ ſtehenden Realrechtes für eine Wirtſchaft vor, für die in den letzten Jahrzehnten jeweils Perſonalkonzeſſionen erteilt worden waren. Es mußte in dieſem Falle genan geklärt werden, ob durch die Perſonalkonzeſſionen das frühere Realrecht erloſchen war. Bei der in Frage ſtehenden Wirtſchaft in Altlußheim handelte es ſich um ein Real⸗ recht, das auf Ausſchank von Bier und Verab⸗ reichung von kalten Speiſen lautete. Bereits in den 70er Jahren des vergangenen Jahr⸗ hunderts erkannte ſein Wirt, daß die ihm durch das Realrecht a Konzeſſion nicht für einen richtigen Wirtſchaftsbetrieb aus⸗ reichte. Eine über das Realrecht hinaus⸗ gehende Konzeſſion konnte ſelbſtverſtändlich nur als Perſonalkonzeſſion gegeben werden und ſo kam es, daß in den folgenden Jahr⸗ jeweils Perſonalkonzeſſionen erteilt wurden. Als jetzt das Haus, in dem ſich die Wirtſchaft befindet, zwangsverſteigert werden ſollte, wurde die Frage aufgeworfen, ob über⸗ haupt noch das frühere Realrecht beſteht, da dies bezüglich des Hauswertes von Bedeu⸗ tung war. Der Bezirksrat ſprach in ſeiner Entſcheidung die Anerkennung des Realrechtes in dem früher beſtandenen Umfange aus, ohne ſich jedoch bei Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Uachrichten * Der Gauleiter ſpricht. Am Frei⸗ tagabend findet in Ladenburg eine Großkund⸗ gebung auf dem Marktplatz ſtatt, bei der Gau⸗ leiter Robert Wagner ſprechen wird. Die Volksgenoſſen von Ladenburg und den Orten der Umgebung erſcheinen in Maſſen, um durch den Reichsſtatthalter den Aufruf zur bevor⸗ ſtehenden Volksabſtimmung zu hören. Laden⸗ burger, beflaggt eure Häuſer! * Kleine Gäſte aus Oeſterreich. In den nächſten Tagen treffen hier fünf erholungs⸗ bedürftige Kinder aus Oeſterreich zu einem Aufenthalt von drei Wochen ein. * Zuſammenſtoß. Am Dienstagvormittag ereignete ſich am Ortsausgang nach Ilvesheim ein Verkehrsunfall. Ein Perſonenkraftwagen von hier überholte den Laſtwagen der Ab⸗ beckerei und ſtreifte denſelben, da im Augen⸗ blick einige Radfahrer aus entgegengeſetzter Richtung kamen. Der ſtürzte die ein Meter hohe Böſchung hinunter, wobei der Anhänger umfiel. Verletzt wurde niemand, der Sachſchaden iſt gering. Die Schuld trägt der Fahrer des Perſonenwagens, da er wegen des Vorfahrtsrechts der Radfahrer nicht über⸗ holen durfte. * Die Schützengeſellſchaft führt am 27. März ein Schießen zugunſten des Winterhilfswerkes durch. Ein größeres Preisſchießen findet in der Woche vom 17. bis 24. Juli ſtatt, das Kö⸗ nigsſchießen im September. * Todesfall. Im Alter von 80 Jahren ſtarb am Montag Poöſtmeiſter a. D. Georg Bau⸗ mann nach kurzer ſchwerer Krankheit. Der Verſtorbene war von 1895 bis 1923 am Poſt⸗ amt Ladenburg tätig, wohin er als Poſtver⸗ walter von Handſchuhsheim verſetzt worden war. Später leitete er das hieſige Poſtamt als Poſtmeiſter; nach 51jähriger Dienſtzeit trat er 1923 in den Ruheſtand. Unter zahlreicher Teil⸗ nahme fand geſtern Nachmittag die Beerdigung ſtatt. Poſtvorſtand Filſinger legte namens der hieſigen Poſtbeamten einen Kranz nieder. Edingen berichtet Elternabend des Jungvolks. Am Samstag, 26. März, findet im Saale der Schloßwirtſchaft ein Elternabend des Jungvolks ſtatt. In bun⸗ ten Bildern werden die Zuſchauer die Arbeit des Jungvolks kennenlernen. Bei Liedern und Spielen wird man einen fröhlichen Abend be⸗ reiten. Alle Eltern und Bekannten unſerer Jungen ſind herzlich eingeladen.— Die Pa⸗ role für den kommenden Samstag lautet: Auf zuen Elternabend des Fähnleins 59/171„Wal⸗ lenſtein“. einer eventuellen Wiedereröffnung der Wirt⸗ Firhe für den Umfang der Konzeſſion zu binden. Die Beſchwerde eines Schreiners aus Il⸗ vesheim, der ſchon mehrfach nicht den bei einem Bauvorhaben vorgeſchriebenen Weg ein⸗ gehalten hatte und dem män nun einen auf nicht in Plan gelegten Gebiet vorgeſehenen Bau verweigerte, wurde vom Bezirksrat zu⸗ rückgewieſen. Es kann grundſätzlich nicht mehr geſtattet werden, des in Plan ge⸗ Ki Gebietes zu bauen. inem Althändler war vorgeworfen worden, daß er ſich nicht an die Beſtimmungen gehalten und geſammeltes Altpapier über den Höchſtpreis verkauft hatte. Außerdem ſoll er Altmaterial an einen Juden weiterveräußert haben. Auf Grund dieſer Vorfälle war dieſem Mann der Wandergewerbeſchein wegen Unzu⸗ verläſſigkeit entzogen worden, wogegen jetzt beim Bezirksrat die Beſchwerde vorlag. Zu ſeiner Entlaſtung machte der Althändler gel⸗ tend, daß er lediglich, um Wiegegeld zu ſparen, verſchiedene Sorten ausſortiertes Altpapier zu einem Mittelpreis verkauft habe. In dem an⸗ deren Falle e 5 ſeine Frau, die grade kein Geld zu Hauſe hatte, einem vorbeikommenden Großhändler— der ein Jude war— ein ganz kleines Quantum Lumpen abgegeben, um drin⸗ gend benötigtes Geld zu bekommen. Der Be⸗ irksrat gab dieſer Beſchwerde ſtatt, nicht ohne dem Beſchwerdeführer deutlich zu ſagen, was über ſein Verhalten zu denken iſt un Zukunft die Beſtimmungen peinlichſt genau eingehalten werden müſſen. In einem anderen Fe war einem Pferde⸗ händler die ewerbelegitimationskarte ebenfalls wegen Unzuverläſſigkeit verſagt wor⸗ den. Da aber der Pferdehändler dieſerhalb bei der Bernen Viehverwertungsverban⸗ des ein Ver Entſcheidung der beim Bezirksrat eingelegten Beſchwerde vertagt, zumal der Spruch des Schiedsgerichts Aab für die Ent⸗ ſcheidung des Bezirksrates ſein wird. 7 Der Bezirksrat genehmigtedie Geſuche: Ri⸗ chard Brandenburger 575 den Betrieb der Wirtſchaft„Z3um Walfiſch“ in 333 Rathausſtraße 44; Joſef Keller für den Betrieb einer Baukantine; Bertha Gärtner für den Betrieb des erweiterten„Kaffee Walter“ in Weinheim, Hauptſtraße 133; Friedrich Bolle für den Betrieb der Wirtſchaft„Zum rünen Baum“ in Weinheim, Ecke Graben⸗ und Wiriſchaft Jakob Treiber für den Betrieb der Wirtſchaft Kliro Baugenoſſenſchaft“ in Plankſtadt, Hebelſtraße; Philipp Mon⸗ tag für den Kleinhandel mit Ketſch, Schwetzinger Straße 45. Weiterhin wurden noch verſchiedene Geſuche um Erteilung der———— zur Eintragung in die Handwerkerrolle behandelt. Ein Geſuch verfiel der Ablehnung, da dem Ge⸗ laſchenbier in ſuchſteller wegen ſtaatsfeindlicher Umtriebe die Zuverläſſigkeit abgeſprochen wurde und er ſich das Recht verwirkt hatte, durch Erteilung einer ein Entgegenkommen zu finden. In der anſchließenden nichtöffentlichen Sit⸗ ung erfolgte die Ernennung von Schätzern für as Viehſeuchenentſchädigungsverfahren. ſtelle im Polizeipräſidium. daß in ahren angeſtrengt hatte, wurde die über zwei Stunden in Anſpruch nehmende eingehende Beſichtigung der Kriminalpolizei⸗ Kurz nach 11 Uhr vorenittags wurde die Arbeitstagung mit einem Vortrag des Leiters der Kriminalpolizeiſtelle Karlsruhe über die Organiſation der ſtaatlichen Kriminalpolizei fortgeſetzt. Die Erkenntnis, ſo lautete die Einführung in den Vortrag, daß die Kriminalpolizei we⸗ gen ihrer Ortsgebundenheit und der Verſchie⸗ denheit in der Ausrüſtung dem ſog. reiſenden Verbrechertum nicht mehr gewachſen war, führte zur Schaffung einer Landeskriminalpoli⸗ zei. die ſich allerdings erſt nach dem Kriege mehr und mehr durchſetzte. am 15. Februar 1922 ein polizeilicher Erken⸗ nungsdienſt eingerichtet, deſſen Hauptarbeits⸗ gebiet die Sammlung der aus dem Gebiet des Landes Baden anfallenden Fingerabdruck⸗ blätter wurde. Nach eingehender Verbreitung über die neue Organfiſation ſtreifte der Redner kurz die Frage der Verreichlichung der Gemeinde⸗ polizei. Es werde nicht mehr lange dauern, bis dieſe organiſatoriſch in der gleichen Weiſe erfaßt ſei wie die ſtaatliche Polizei. In ſeiner weiteren Darlegung behandelte dann der Red⸗ ner noch die Stellung des Polizeipräſi⸗ denten von Karlsruhe, der für das Land Baden als Chef der ſtaatlichen Kriminalpoli⸗ zei fachlicher Chef auch für alle badiſchen Kri⸗ minalabteilungen des Landes geworden iſt. Das Programm der Arbeitstagung für den Dienstag nachmittag und die folgenden Tage iſt ſehr umfangreich und enthält vor allem eine größere Anzahl fachlicher Vorträge, die teil⸗ weiſe auch durch praktiſche Vorführungen er⸗ gänzt werden. letzte badiſche Meldungen Tauſend öſterreichiſche Arbeiter kommen nach Heidelberg * Heidelberg, B. März. Auf Einladung des Leiters der Deutſchen Arbeitsfront Dr. Ley weilen zur Zeit zahlreiche öſterreichiſche Arbei⸗ ter als Gäſte im Reich. Tauſend unſerer öſter⸗ reichiſchen Arbeitskameraden, die jetzt in Wies⸗ baden ſind, werden von dort aus am Freitag nach Heidelberg kommen. Die Gäſte werden die Feierſtätte und das Schloß beſichtigen und von dort aus über Neckarſteinach, Neckarhauſen und Hirſchhorn wieder zurück nach Wiesbaden fahren. Auf dem Wege durch die Stadt Heidel⸗ berg wird die Schuljugend Spalier bilden. Kreisleiter Seiler und Oberbürgermeiſter Dr. Neinhaus begrüßen die Arbeitskameraden auf dem Schloßhof, wo gleichzeitig das Muſiklkorps des Infanterieregiments 110 zu ihren Ehren konzertieren wird. Ein Anweſen vollkommen niedergebrannt * Gutach bei Hornberg, 23. März. In der Nacht zum Mittwoch Ehn das Oekonomie⸗ gebäude des Bauern riſtian Wöhrle aus noch unbekannter Urſache in Flammen auf. Die Bewohner konnten im letzten Augenblick ge⸗ rettet werden. Das Anweſen brannte vollkom⸗ men nieder. Das Vieh und ein Teil des In⸗ ventar wurde in Sicherheit gebracht. Wildäcker in Brand geſteckt Lahr, 23. März. Leichtſinnigerweiſe wurde am Montag ſogenannte Streu auf den Wild⸗ äckern unweit der Gemeinde Kippenheimweiler in Brand Scen Das Feuer nahm infolge der ſchon ſeit Wochen herrſchenden Trockenheit raſch ungeahnte Ausdehnung an, ſo daß die Wehren der umliegenden Gemeinden 3 der moto⸗ riſierte Löſchzug der Freiwilligen Feuerwehr Lahr alarmiert werden mußten. Dank gemein⸗ ſamer Hilfe gelang es, den Brand ſo rechtzeitig einzudämmen, daß der in kaum 100 Meter Ent⸗ fährder liegende große Kaiſerwald nicht ge⸗ ährdet wurde. Es wäre jedoch ein unabſeh⸗ 50. 40-30 5 in kurzer Jeit! Nach 3 Monaien Nach 6 Monaten Negelmüßiges züůhneputen mit Solidor de⸗ freit Sie vom gefährlichen zahnſtein und ſeinen ſchlimmen Folgen: Cockerwerden und Nus fall ſelbſt geſunder zähne. Bedenken Sie darum bei der Wahl Ihrer Jahnpaſta: in Deutſchland enthält nur Solidor das gegen Jahnſtein wirk⸗ lame Sulforizin-Oleat nach Dr. Bräunlich! SOLIDOKAAI 40pfg. Giebe12 60519 barer Schaden entſtanden, wenn das Feuer nicht rechtzeitig von einem benachbarten Bau⸗ ernhof aus beobachtet worden wäre. lleues aus Tampertheim Unfall an der Kreisſäge * Lampertheim, 23. März. In der ver⸗ gangenen Woche verunglückte der 29jährige Schreiner Jakob Wiedmaver in der Lampert⸗ heimer Möbelfabrik dadurch, daß beim Sägen an der Kreisſäge ein Brett von der Säge zu⸗ rückſprang und ihm in die linke Bauchſeite drang. Er trug ſchwere innere Verletzungen da⸗ von, die ſeine ſofortige Operation zur Folge hatten. Geſtern abend iſt der Verunglückte an den Folgen des Unfalles geſtorben. Gegen Zohnstein In Baden wurde NWD vollen Zö die vertra Ländern 5 a hl⸗E;) en davot gemeinſch verbrauch Amerika e ſen, von aus Belg Wettrenn⸗ Schrott z funden. 7 der Welt, Jahres Deutlicher den ange Tagen.( Stahlkäuf nen Bedat atte es Stahlhun⸗ den dar noch vor u ſtand, de wurde. D einigen Li ganz erhel wieder die können di Belgien 1 des ſinke Am 30. glieder de im Zeiche dem Eiſe und Stock kleinſten? Luxembur beſonde Eiſenindu einem markt, u ſtrie hat, 110 ſofort piegelt. S 55 ſtſtand 60 000 t i ang der ebruar 177 000 t, 1 bererzeugu vom Höchf auf 144 00 ier As 100 4 ſich dieſe( tragszahle. iſchen Ei 70 000 t ber 1937 a nuar dieſe geſtiegen, noch 50 900 längerungs Mitglieder Behan gen. Ein um Bruch zen Eiſen marktes ge konnte von mal einen hat, leichte denjenigen auf eine he Erfahrunge ren werder giſche Eiſer rz 1958 ——— hmende lpolizei⸗ 11 Uhr it einem izeiſtelle atlichen führung zei we⸗ Verſchie⸗ ꝛiſenden nwar, nalpoli⸗ Kriege wurde Erken⸗ arbeits⸗ hiet des albd ruck⸗ eneue urz die meinde⸗ dauern, Weiſe iſeiner er Red⸗ räſi⸗ Land nalpoli⸗ en Kri⸗ ſen iſt. ür den n Tage m eine ie teil⸗ gen er⸗ n r ladung Dr. Ley Arbei⸗ r öſter⸗ Wies⸗ Freitag den die en und hauſen s baden Heidel⸗ bilden. er Dr. en auf ikkorps Ehren rannt In der nomie⸗ e aus if. 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Der Umſchwung auf dem Eiſenmarkt der Welt, der ſich gegen Ende des vergangenen Jahres anzeigte, iſt inzwiſchen eingetreten. DBeutlicher als viele Zahlen ſagen dies die bei⸗ den angeführten Nachrichten aus den letzten Tagen. England war der größte Eiſen⸗ und Stahlkäufer des vergangenen Jahres. Um ſei⸗ nen Bedarf zu niedrigen Preiſen zu befriedigen, atte es ſeine Zölle geſenkt. Sein Eiſen⸗ und Stahlhunger iſt jetzt geſtillt, die Zölle wer⸗ den darum wieder erhöht. Schrott war noch vor wenigen Monaten ein geſuchter Gegen⸗ ſtand, der förmlich mit Gold aufgewogen wurde. Der Rückgang der Stahlerzeugung in einigen Ländern hat die Nachfrage nach Schrott ganz erheblich gekürzt. Die Schrottkäufer haben wieder die Auswahl unter den Lieferanten und können die Preiſe wieder beſtimmen. Belgien und Tuxemburg Leidtragende des ſinkenden Bedarfs Am 30. Juni läuft nun der Vextrag der Mit⸗ glieder der Ireg ab. Seine Verlängerung wird im Zeichen des Abſatzes auf dem Eiſenmarkt nicht ohne Schwierigkeiten und Stockungen vor ſich gehen. Die beiden kleinſten Mitglieder der Jrgſ Belgien und Luxemburg, ſind von dem Rückſchlag ganz beſonders ſtark 2 worden. Ihrer Eiſeninduſtrie fehlt der Rückhalt an einem kaufkräftigen Inlands⸗ markt, wie ihn z. B. die deutſche Eiſenindu⸗ ſtrie hat, ſodaß jeder Rückgang der Ausfuhr ich ſofort in den Erzeugungsjzahlen wied.⸗ piegelt. So iſt Belgiens Eiſenerzeugung vom 55 ſtſtand im Auguſt 1937 von 350 000 t auf 60 O00 t im Januar 1938 gefallen, Der Rück⸗ ang der Flafiegerog noch größer. Jel ebruar hielt die Flußſtahlerzeugung bei 177 000 t, dies iſt gerade die Hälfte der Okto⸗ bererzeugung. Luxemburgs Eiſenerzeugung iſt vom Höchſtſtand im Juni 1937 von 231 000t auf 144000 t im Januar 1938 geſunken. Auch ier 4 der Abfall der er⸗ 100 er. 55 ebruar und auch im März hat ſich dieſe Entwicklung noch fortgeſetzt, Die Auf⸗ tragszahlen der Verkaufsgemeinſchaft der bel⸗ iſchen Eiſeninduſtrie, die im Juli 1937 über 70 000 t lauteten, waren ſchon im Dezem⸗ ber 1937 auf 84000 t Areneſfzszwart Im Ja⸗ nuar dieſes Jahres waren ſie zwar auf 98 000 t geſtiegen, doch im Februar betrugen ſie nur noch 50 900 t. Das iſt ein noch nie erlebter Tief⸗ ſtand. Beide Länder werden bei den Ver⸗ längerungsverhandlungen von den größeren Mitgliedern der Ireg eine bevorzugte Behandlung rer Ausfuhr verlan⸗ gen. Ein ſolches Verlangen hat ſchon einmal um Bruch einer R aft der gro⸗ zen Eiſen⸗ und Stahllieferanten des Welt⸗ marktes geführt. Der Kampf um den Abſatz konnte von der Eiſeninduſtrie, die zuerſt ein⸗ mal einen großen Inlandsmarkt zu verſorgen hat, leichter durchgeſtanden werden als von denjenigen Werken, die ihre Leiſtungsfähigkeit auf eine hohe Ausfuhr ausgerichtet haben. Die Erfahrungen des Kampfes vor wenigen Jah⸗ ren werden ſich die belgiſche und luxembur⸗ giſche Eiſeninduſtrie wieder ins Gedächtnis zu⸗ rückrufen müſſen, wenn ſie vor übereilten Be⸗ ſchlüſſen bewahrt ſein wollen, Die JIreg kann nur in ihrer gegenwärtigen Form beſtehen oder gar nicht. England unabhängig von Eiſeneinfuhr Der Rückgang der Ausfuhr der belgiſchen und luxemburgiſchen Eiſen⸗ und Stahlinduſtrie, aber auch der verhältnismäßig geringere Rück⸗ gang der deutſchen Eiſen⸗ und Stahlausfuhr iſt eine Folge der der engliſchen Eiſeninduſtrie. England war der große Eiſen⸗ und Stahlkäufer im vergangenen Jahre. Seine Eiſen⸗ und Stahleinfuhr war von 1,5 Mill. Tonnen im Jahre 1935 auf 2 Mill. Tonnen im Jahre 1937 geſtiegen. Aber ſchon in den letz⸗ ten Monaten des vergangenen Jahres iſt die Einfuhr zurückgegangen. Der Rück⸗ gang hat ſich im Januar und Februar dieſes Jahres fortgeſetzt. Im Augenblick liegt ſoviel Stahl in England, daß die Abſtellgleiſe und Läger überfüllt ſind und verſchiedene Händler die Lieferungen nicht abnehmen konnten Eng⸗ land hat in den letzten fünf Jahren nahezu 700 ill. RM in den Ausbau ſeiner Eiſen⸗ induſtrie geſteckt. Die Stahlerzeugung liegt ſetzt über 1 Mill. Tonnen im Monat, damit kann jeder Bedarf im Lande ſelbſt gedeckt wer⸗ den. Darum wird England als Kunde künf⸗ tig nicht mehr von derſelben Bedeutung ſein wie bisher. Die, deutſche Eiſen⸗ und Stahl⸗ induſtrie wird von der Entwick⸗ lung auf dem Weltmarkt wenig be⸗ rührt. Ihre große Stütze iſt der In⸗ landsmarkt, der ſich jetzt um den großen Markt des Landes Oeſterreich erweitert hat. Für unſere brauchen wir einen ge⸗ ordneten Markt, der uns Preiſe gibt, die dem Arbeitsaufwand entſprechen. Die deutſche Eiſeninduſtrie fürchtet einen Kampf um den Weltmarkt für Eiſen nicht, ſie wünſcht ihn aber nicht und zieht eine Verlängerung des Ireg 157 den 30, Juni hinaus jeder anderen Löfung or. Arbeitsreserve der beschränkt Einsatzfähigen Soꝛziales pflichtbewußtsein muff die Einstellung det 215 000 beschruünkt Einsatzfänigen erleichtern Am 30. November 1937 wurden im Deutſchen Reich unter insgeſamt 573 000 Arbeitsloſen nicht weniger als 215 000 beſchränkt Einſatz⸗ fähige feſtgeſtellt. Es iſt oft 903 t worden, welchen Arbeitsreſerven unter den 215 000 be⸗ ſchränkt Einſatzfähihen wohl vorhanden wären. Die Frage konnte nur beantwortet werden durch eine nähere dieſes Per⸗ ſonenkreiſes, die die Reichsanſtalt für Arbeits⸗ vermittlung und Arbeitsloſenverſicherung hat durchführen laſſen, und über die ſie jetzt unter anderem folgendes mitteilt: Von den be⸗ ſchränkt einſatzfähigen 215000 Arbeitsloſen ſtanden 150 000 im Alter von über 40 Jah⸗ ren, 45 000 waren ſogar über 60 Jahre alt. Schon dieſe Ueberalterung war einer der Gründe, die 73 Beſchränkung der Einſatzfähig⸗ keit führte. Es hat ſich ergeben, daß 74,5 v. H. der Geſamtzahl, alſo rund 160 200 Arbeitsloſe, zu dieſer Gruppe zu zählen ſind, in die man auch die körperlich und geiſtig Be⸗ geiten Biag und die von chroniſchen Krank⸗ eiten Befallenen hinzurechnete. Wegen charakterlicher Mängel wa⸗ ren 14200- 6,6 v. H. der Geſamtzahl, be⸗ ſchränkt einſatzfähig,—*— vorübergehen⸗ der Krankheit 4— 2,1 v.., wegen unzulänglicher Berufsausbildung er a 22000— 10,2 v. H. und aus ſonſtigen Gründen(3. B. Verhinderun am vollen Arbeitseinſatz für 48 Wochenſtundenz 14000- 6,6 v. H. Eine beſondere Erſchwer⸗ nis, aus dieſem Geſamtkreis noch Arbeits⸗ reſerven herauszunehmen, liegt darin, daß der größte Teil dieſer beſchränkt Einſatzfähigen gleich 81 v..) langfriſtig arbeitslos ind. In größerem Umfang wird ſich nach Anſicht der Rech auſtalt nur aus dem Kreife der un⸗ ulänglich Ausgebildeten oder Berufsentfrem⸗ eten eine größere Zahl von Perſonen zum vollen Einſatz bringen laſſen, indem durch Nachſchulung, Anlernung oder Einweiſung in ungelernte Arbeit früher Verſäumtes nachge⸗ holt wird, Bei der großen Gruppe der körper⸗ lich, Anfti und aus charakterlichen Gründen beſchränkt Einſatzfähigen wird ſich dagegen nur bei wirklich großem örtlichem Bedarf in ſtets beſonders gelagerten Fällen ein Arbeitsplatz ausfindig machen laſſen, den die Arbeitsloſen trotz ihrer Behinderung oder ihrer Fehler ohne Schaden für den Betrieb und die Betriebs⸗ gemeinſchaft noch ausfüllen können. Es iſt ſchwer anzugeben, in welcher Zeit es den Arbeitsämtern durch zähe Klein⸗ arbeit gelingen wird, die beſchränkt einſatz⸗ fähigen Arbeitsloſen, foweit dies überhaupt raktiſch möglich iſt, unterzuhringen. Legt man ie bisher erreichten günſtigen Verhältniſſe Niederſachſens und Mitteldeutſchlands, wo nur drei bzw. vier beſchränkt einſatzfähige Ar⸗ beitsloſe auf 1000 Arbeiter und Angeſtellte ent⸗ —— zugrunde, ſo ließe ſich die noch vorhan⸗ ene Zahl von 215 000 auf etwa 70 000 vermin⸗ dern. Sehr viel wird dabei von der richtigen Einſtellung der Betriebe abhängen, die in Er⸗ kenntnis der tatſächlichen Lage des Arbeits⸗ einſatzes von überſteigerten Anforderungen ab⸗ beon müſſen. Das notwendige ſoziale Pflicht⸗ ewußtſein wird ihnen dieſe Einſtellung zwei⸗ ſellos erleichtern. Wiener Tascherin und Tiroler findshäute bie reichsdeutsche und bsterreichische Lederindustrie stärkt und ergünzt sich In jeder größeren Stadt Deutſchlands gibt es nicht nur ein„Wiener Kaffee“, fondern faſt immer auch Läden mit Wiener Strick⸗ moden und Wiener Lederwaren. Wer nun den Verſuch macht, z. B. den Umfang der Ausfuhr dieſer Wiener Lederwaren feſtzuſtellen, iſt vielleicht enttäuſcht über den verhältnis⸗ mäßig kleinen Umfang dieſer Spezialitäten im Die berufsqliederung des londes Osterreich gene bistemeich f lnni io fomyscon B. Inqustrie und Gewerde C. Hondel und Verkeh- D. Hoͤusliche hienste IE. Ohenſl bienote utreie derufe 7˙9 0 5 + 4 7. 5 Ze *stꝰ 876.070 2—4— — elermark „ Amem⸗ 7 land 223 0e50 fe 975 93 Körnten 27 4 59•0 i3 e Drs re kimonner out Km.? 90 Das Geſicht der Würtſchaft der acht Land⸗ reichiſchen Induftrie iſt Wien. Von den b9—— wird—5 Wald, 33 Miklone) Einwoßnekn des Landes Oeſter⸗ —— der deutſchen Oſtma n Almen, Wieſen, Aeckern, dem Waſſer und den Handfertigkeiten der Bevölkerung geprägt. Das Gartenland und die Ernährungsbaſis ſind rings um die Donau gelagert, Ober⸗, Nieder⸗ öſterreich und vor allem das Burgenland. Die Wald⸗ und Erzländer ſind Steiermark und Kärnten. Hier findet man deshalb auch einen bedeutenderen Anteil von Induſtrie, Handel und Verkehr. Tirol, Salzburg und Vorarlberg nd das Land der Almen und des Oedlandes. ber überall finden ſich wichtige Erze und eine ausgedehnte Viehwirtſchaft. iſt daruͤber—— auch der Sitz einer ausgedehn⸗ ten Textilwirtſchaft. Das Zentrum der öſter⸗ reich waren Ende 1936 rund 2,9 Millionen be⸗ rufstätig. Davon verdienten 1,77 Millionen ihren Lebensunterhalt in der Land⸗ und Fforſt⸗ wirtſchaft. An zweiter Stelle ſtehen die im „Oeffentlichen Dienſt“ Tätigen mit 291 000. In den kleinen und mittleren Betrieben des Handwerks ſind 286 500 Berufstätige, pährend in den Großbetrieben des Gewerbes 275 000 Menſchen tätig ſind, davon allein 100 000 in Wien. 236 000 Erwerbstätige verdienen ihr Brot in Handel und Verkehr. Die—— len des Bildeß zeigen den Anteil der Geſamt⸗ bevölkerung in den einzelnen Wirtſchafts⸗ zweigen. diteihiſgen muterdandet aber ois e5 a nächſt als ko erſcheint, verwandelt ſich näheren Zuſehen in ein Zeichen beſonderer Lei⸗ ſtung. Es iſt genau ſo, wie bei der Pariſer ode, die in der ganzen Welt über ein Jahr⸗ Frantre den Ton angab, ohne daß deshalb rankreich ſeinen entſprechend hohen Export von Damenkleidern gehabt hätte. Es ſind die wenigen Modellkleider und oft nur die Muſter, die über die— gehen und—— ſolchen Einfluß in allen Ländern ausüben. Nicht die Mengen ſichern einer Mode ihren Einfluß, ſon⸗ dern die Kunſtfertigkeit und der Stil. 7 Aehnlich iſt es auch mit dem Wiener Stil, der ſein Anſehen nicht zum bigeſen natürlichen Eleganz verdankt, die zum Weſen des Oeſter⸗ reichers gehören. Es iſt oft behauptet, daß dem Deutſchen gegenüber romaniſchen Völ⸗ kern ein— 150 Charme abginge— aber wer wollte beſtreiten, daß der Oeſterreicher ſchar⸗ mant iſt? Dieſem liebenswürdigen Weſen dankt der Oeſtereicher ebenſo den Zuſtrom der Aus⸗ landsfremden wie manchen Ausfuhrerfolg. Es iſt auch kein Zulig daß ſich dieſe Leiſtungen be⸗ ſonders im man in einem weiteren Sinne auch die Wiener Taſchen und andere Geſchenkartikel aus Leder rechnen. Die Ausfuhr dieſer Lederwaren aus Oeſterreich erſcheint mit rund 4 Mill. RM zwar auf den erſten Blick nicht ſehr groß. enn Deutſchland führt für 24 Mill. RM Offenbacher Lederwaren aus. Während aber die geſamte deutſche Ausfuhr zehnmal größer als die öſter⸗ reichiſche iſt, wurden„nur“ ſechsmal ſoviel Le⸗ derwaren ausgeführt. Jedoch beſteht die eigentliche Stärke der öſter⸗ reichiſchen Lederwirtſchaft nicht in den bekann⸗ ten Lederwaren, ſondern in den namenloſen Tiroler Rindshäuten, in der bedeutenden Aus⸗ fuhr von Bodenleder und Gerb⸗ rin de. An und für ſich ſollte man meinen, daß die öſterreichiſche Lederinduſtrie ihre natürliche Grundlage in der ausgedehnten Viehwirtſchaft der öſterreichiſchen⸗Alpentäler finde. Oeſterreich ählt 3,4 Mill. Rinder gegenüber 16 Mill. im eich. Aber merkwürdigerweiſe werden die an⸗ fallenden Häute, die von beſter Qualität ſind, meiſt ausgeführt, während die Lederinduſtrie dafür billigere Wild⸗ häute verarbeitet! Hier wird der Zuſammenſchluß einen glück⸗ lichen Aichaft“ 5 Die deutſche Le⸗ derwirtſchaft hat gute endungsmöglich⸗ keiten für die öſterreichiſchen Zahmhäute und unſtgewerbe zeigen. Dazu könnte kann aus der bisherigen Einfuhr die von öſter⸗ reichiſchen Betrieben benötigten Wildhäute reiſtellen. Dafür wird aber vermutlich der Zu⸗ ammenſchluß der öſterreichiſchen Ledererzeu⸗ ung, die in den letzten zehn Jahren um tozent zencksRurd hi iſt, wieder neuen Auf⸗ trieb bringen. Nur die Vodenledererzeugung konnte in dieſer Zeit einigermaßen ihren Stand —— 45 8445 3 na eutſchland hat für die Oeſterreicher i den ſce Ein Jahren ausgereicht, um die reichs⸗ deutſche Einfuhr von Ober⸗ und Lackleder, von Ziegenleder und fertigen Schuhen zu bezahlen. Insgeſamt aber hat die deutſche Le⸗ derinbuſtrie mehr von Oeſterreich bezogen als dahin geliefert. Denn zu den Rindshäuten und dem Oberleder kommt noch die für Gerbzwecke nicht Wii wichtige Fichtenrindeneinfuhr. Aus den öſter⸗ reichiſchen Wäldern werden über 10 000 Tonnen ute Gerprinde— etwa ein Viertel des bis⸗ erigen deutſchen Rindenanfalls— gewonnen. Da der deutſche Preis weſentlich höher liegt, die öſterreichiſche Erzeugung aber noch leicht eſteigert werden kann, ſafte von dieſer Seite bie deutſche Lederwirtſchaft eine weſentliche Entlaſtung, A Alles in allem Ai f25 öſterreichiſche und bisherige, reichsdeutſche Lederinduſtrie in glücklicher Weiſe, ſo daß ihre Vereinigung zu einer Stärkung der Geſamtpro⸗ duktion führen wird. Meldungen aus der Wirtschaft Karlsruher Lebensverſicherung AG.— Starkes Neu⸗ geſchüft.— Ueber 810 Mill. RM. Verſicherungsbeſtand. Verbeſſerung der Auſwertungsquote. Als erſte der großen Lebensverſicherungsgeſellſchaften legt die Karls⸗ tuher Lebensverſicherungs Ac den Geſchäftsbericht 1937 vor. Im Berichtsjahr wurde eine Verſicherungs⸗ ſumme von 104,21(77,54) Mill. RM. beantragt, Der gefamte Zugang betrug 104,32(79,00) Minl. RM., wo⸗ von 2,65(3,73) Mill. RM. auf die eigene Verſorgungs⸗ einrichtung der Geſellſchaft entfallen. Von den Neuauf⸗ nahmen treffen 33,28(30,98) Mill. RM. Verſicherungs⸗ ſumme auf Verſicherungen mit unterſuchung, 46,17 (16,44) Mill. RM. Verſicherungsſumme auf Verſiche⸗ rungen ohne Unterſuchung. Der geſamte Abgang be⸗ trug 34,29(33,27) Mill. RM. Durch einen Rein zu⸗ wachs von 69,27(40,78) Mill. RM. ſtieg der Geſamt⸗ verſicherungsbeſtand einſchl. Renten und Auſwertung) auf 810,69(741,42) Mill. RM. Der neberſchuß ver⸗ minderte ſich durch die Koſten des ſtarken Neugeſchäfts und durch die Mehrbelaſtung an Steuern uſw. auf 5 814 125(6 228³ 785) RM. Satzungsgemäß fließen 90 Prozent— 5,23 Mill. RM. in die Gewinnreſerve der Verſicherten, der aus dem reſtlichen Nettogewinn noch 229 260 RM. zugewieſen werden ſollen, wodurch die Verſicherten wieder 99 Prozent des Jahresüber⸗ ſchuſſes erhalten, der aus den mit Gewinnbeteiligung abgeſchloſſenen Verſicherungen erzielt wurde. Außer⸗ dem wird der HV(7..) vorgeſchlagen, insgeſamt wie⸗ der 12 Prozent Aktionärdividende zu verteilen, wovon 4 Prozent an den neuen Anleiheſtock abgeführt werden. Auf die bisherigen Leiſtungen an den Anleiheſtock wurden Steuergutſcheine im Geſamtbetrage von 292 500 RM. zugeteilt. Die Auszahlung des Bar⸗ erloöͤſes aus dem Verkauf der Steuergutſcheine erfolgt gleichzeitig mit der. Ausſchüttung der Aktionärdivi⸗ dende für 1937. Der Rechnungsabſchluß des Aufwer⸗ tungsſtockes ermöglicht eine Erhöhung des Gewinn⸗ anteils von 65 Prozent auf 73 Prozent, wodurch eine effektive Auſwertungsquote von 28,55 Prozent er⸗ reicht wird. Im einzelnen wurden vereinnahmt: an Prämien 33,24(30,13) Mitl. RM., an Zinſen und Mieten 9,01(8,29) Mill. RM., an Gewinn aus Kapi⸗ talanlagen 0,81(0,83) Mill. RM. Zahlungen wurden geleiſtet unter anderem für fällige Verſicherungen 9,67 (8,36) Mill. RM., für Rückkäuſe 2,10(2,30) Mill. RM., für Gewinnanteile an Verſicherte 5,16(4,88) Mill. -Reichsmark, für Verwaltungskoſten einſchließlich Steu⸗ ern 7,90(6,4) Mill. RM. Die Bilanz weiſt an Ar⸗ twen 218,5(201,3) Mill. RM. aus. Davon entfallen auf Hypotheken 78,0(74,4) Mill. RM., auf Wertpa⸗ piere und Beteiligungen 63,5(62,2) Mill. RM., auf Forderungen gegen öͤffentliche Körperſchaften 26.9 (20,9) Mill. RM., auf Verſichertendarlehen 19,4(18,2) Mill. RM., auf den Grundbeſitz 16,0(13,4) Mill. RM., auf Bankguthaben und Kaſſe 4,9(2,8) Mill., RM. In den erſten beiden Monaten des neuen Geſchäftsjahres hielt die Produkttonsſteigerung im Neugeſchäft um rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresgeſchäft weiter an. Es wird mit der ſteigenden Tendenz in der Produktion über das ganze Jahr hin gerechnet. Der Geſamtbeſtand überſchreitet im März dieſes Jahres 825 Mill, RM. Verſicherungsſumme. Rundfunkempfangsgeräte um 5 v. H. verbilligt Der Reichskommiſſar für die Preisbildung hat mit dem heutigen Tage eine dritte Verordnung über die Regelung der Handelsſpannen für Rundfunkempfangs⸗ geräte und Lautſprecher erlaſſen und gleichzeitig eine Senkung der Verbraucherpreiſe für Rundfunkempfangs⸗ geräte und Lautſprecher um 5 v. H. angeordnet. Die Preiſe für den Volksempfänger werden durch dieſe Regelung nicht berührt, ſie ſind bereits zur letz⸗ ten Rundfunkausſtellung erheblich geſenkt worden. Flöten aus Plexiglas Nachdem vor längerer Zeit Geigen aus — rhergeſtellt werden konnten, iſt nun die praktiſche Erprobung der Flöte aus gleichem Stoff erfolgt. In ſehr vielen Punkten iſt ſie der Holzflöte überlegen. Anfängliche Un⸗ reinheiten im Ton konnten abgeſtellt werden. fheln-Malnlsche Abendbörse Still und behauptet Die Abendbörſe verzeichnete nur wenig Auftrüge, ſo daß ſich das Geſchäft in ſtinen Bahnen bewegte. Bei unverändert freundlicher Grundſtimmung war die Kursentwicklung im Vergleich zum Berliner Schluß nicht ganz einheitlich, im augemeinen ergaben ſich nur Veränderungen um Bruchteile eines Prozentes. Niedri⸗ ger lagen dabet u. a. Bekula, Mannesmann, Metallge⸗ ſellſchaft und Demag, andererſeits waren Deutſche Erd⸗ öl, Schuckert, Cement Hetdelberg, Hoeſch und IG⸗Far⸗ ben leicht erhöht. Sonderbewegungen traten nicht her⸗ vor.— Am Rentenmarkt blieb Kommunalumſchuldung zu 96,20 und 4proz. Rentenbankablöſung zu 947ß% ge⸗ fragt, größere Umſätze fanden jedoch nicht ſtatt. Getrelde Rotterdamer Getreide Rotterdam, 23. März. Weizen(in Hfl. per 43— 655..57½; Juli 45071ept. 37½. a n„per Laſt Kilo): Mär 109; Mat 105½.; Juli 104½; Sept. 105. n vom 23. März eu, trocken.50 RM., Weizen⸗ und Roggenſtro drahtgepreßt.30 RM., bo. gebündelt.00.——— Alles andere unverän⸗ 3 „hakenkreuzbanner“ Unterhaltung und Wiſſen donnerstag, 24. März 1058 Wer immer strebend Ach Berünt: Ein Beitrag zur Fachbuchwerbung 1938/ Auch der Bauer darf nicht abseits stehen Eine Stärke des Nationalſozialismus liegt in der Tatſache, daß er den deutſchen Menſchen zum Kampf mit geiſtigen Waffen erzieht. Er baut auf der Leiſtung des einzelnen ſeine wirt⸗ ſchaftlichen, kulturellen und politiſchen Leiſtun⸗ gen als Nation auf. Nicht eine dünne Ober⸗ ſchicht von Intellektuellen ſoll Spitzenleiſtungen vollbringen, während der große Teil des Vol⸗ kes geiſtig unintereſſiert bleibt. Aus der geſunden Baſis eines geiſtig geweckten Volkes müſſen die Höchſtleiſtun⸗ gen hervorwachſen, die dem deutſchen Volk als dem vielſeitigſten und als einem der intelligen⸗ teſten Kulturvölker in vergangener und gegen⸗ wärtiger Zeit die Bezeichnung des Volkes der Dichter und Denker eingetragen ha⸗ ben. Wir könnten noch hinzufügen: der Erfin⸗ der, der Techniker, der Ingenieure, der Architekten, denn auf allen dieſen Gebieten haben wir in den letzten Jahren dank der För⸗ derung des Nationalſozialismus und dem da⸗ mit verbundenen wirtſchaftlichen Aufſtieg Deutſchlands Großes geleiſtet. Die unverſiegbare Kraft des Volkes Es würde zu weit führen, in dieſem Rahmen auf dieſe einzelnen Leiſtungen einzugehen. Wir müſſen uns darauf beſchränken, hinzuweiſen auf die lebendige, unverſiegbare, gei⸗ ſtige Kraft, die im deutſchen Volke ſteckt, und durch die ſolche Leiſtungen allein möglich ſind. Letzten Endes überzeugen nicht Worte, ſondern allein Taten, Ergebniſſe, Arbeit. Darum hat jeder einzelne die Verpflichtung, mitzuarbeiten, d. h. in erſter Linie an ſich ſelbſt zu arbeiten, ſich weiterzubringen, nicht ſelbſtzufrieden auf dem einmal Erreichten ſtehenzubleiben, ſondern alle in ihm ſteckenden Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln, ſich zu bilden. Was iſt denn Bildung anderes als ſtete Ar⸗ beit an ſich ſelbſt? Der Begriff Bildung wurde früher ſo oft mißbraucht und entſtellt, daß der einfache Menſch entweder einen grund⸗ loſen Reſpekt vor den„Gebildeten“, den„höher und über ihm ſtehenden Menſchen“ hatte, oder aber einen ebenſo falſchen, wenn auch oft be⸗ gründeten Haß gegen dieſen Begriff der Bildung, hinter dem ſich vielfach nichts als Hohlheit und grenzenloſe Ueberheblich⸗ keit verbarg. Der Reichsberufswettkampf— ein Bildungsmittel Der Nationalſozialismus hat bei der großen Umwertung aller beſtehenden bisherigen Werte auch mit dieſem alten Bildungsplunder aufge⸗ räumt. Gebildet iſt jeder, der nach dem Maß ſeiner Fähigkeiten und den ihm zur Verfügung ſtehenden Mitteln ſichſelbſt geformt, ſich ſel bſt gebildet hat. Darum wurde der Reichs⸗ berufswettkampf geſchaffen, der jeden Deutſchen zur Leiſtung aufruft, zur Höchſtlei⸗ ſtung in den ihm gegebenen Grenzen. Zu dieſer Höchſtleiſtung kommt er aber nicht ohne Fleiß, ohne Arbeit und ohne den feſten Willen, etwas zu leiſten. Er darf nicht planlos hier anfangen und da und ſich in nutzloſer Vielſeitigkeit zerſplittern, weil er glaubt, auf dieſem und jenem Gebiet beſondere Fähigkeiten zu entdecken. Er wird zielbewußt eine Richtung einſchlagen, er wird in dem von ihm erwählten und ausgeübten Beruf die höchſtmögliche Leiſtung zu erreichen trachten. Dazu kann er Kurſe beſuchen; Vorträge anhören, er kann in einer Arbeitsgemein⸗ ſchaft Erfahrungen austauſchen, und viele Möglichkeit wird es für ihn noch geben. Das Fachbuch für ſtille Stunden All dies aber wird ihm nichts nützen, wenn er nicht lieſt, wenn er nicht in ſtillen Stun⸗ den ſich mit dem Gehörten und Geſehenen gei⸗ ſtig nochmals ganz für ſich allein auseinander⸗ ſetzt. Er wird daher zum Buch greifen, zum Fachbuch. Er wird darin in überſichtlicher und klarer Weiſe dargelegt finden, was er in den Kurſen der Arbeitsgemeinſchaften praktiſch gelernt hat. Er wird jetzt erſt begreifen und vie⸗ les wird ihm ganz klar werden, was er bisher nur mechaniſch ausgeführt hat. Neue Gedanken und Einſichten werden ihm kommen und er wird vielleicht ſelbſt auf dieſe oder jene Einſicht verfallen, wie er ſeine Ar⸗ beit noch einfacher und zweckmäßiger geſtalten kann. Die Fachbuch⸗ und Auswahlliſten für jeden Die Auswahl des richtigen Fachbuches wird durch die in jeder Buchhandlung zu habenden Fachbuch⸗Auswahlliſten 1938, die vom Kuratorium für das Deutſche Fachſchrift⸗ tum zuſammengeſtellt ſind, leicht gemacht. Kein Arbeitsgebiet, für das es nicht ein Fachbuch gebe! Und die Preiſe dieſer wertvollen Bücher ſind ſo gehalten, daß es für jeden Geldbeutel reicht. Von der einfachen Bro⸗ ſchüre für einige Pfennige bis hinauf zu voll⸗ ſtändigen, mehrbändigen Werken iſt alles an Fachſchrifttum vertreten, was die ſchaffenden deutſchen Menſchen aller Stände angeht. In den Fachbuch⸗Auswahlliſten 1938 ſind 5000 Fachbücher verzeichnet, die in überſichtlicher Weiſe alle auf den verſchiedenen Arbeitsgebie⸗ ten erſchienene Fachliteratur zuſammenfaſſen. Das Fachbuch für den Bauern heute eine Notwendigkeit. Ganz beſonders iſt neben dem techniſchen und dem wirtſchaftlichen auch das landwirt⸗ ſchaftliche Fachbuch vertreten. Der Bauer hat heute in der Erzeugungsſchlacht be⸗ ſonders wichtige Aufgaben. Die Anforderun⸗ gen, die der Vierjahresplan an ihn ſtellt, ſind ſo vielſeitig, daß er ohne das gute Fach⸗ buch nicht mehr auskommen kann. Er darf nicht mehr einſeitig und konſervativ am Altherge⸗ brachten hängen, er darf ſich nicht mit ſtoiſcher Ruhe und Gleichgültigkeit von allen Neuerun⸗ gen fernhalten, dieſe mißtrauiſch und Unheil prophezeiend beim Nachbarn beäugen, er hat vielmehr die Aufgabe, techniſche Neuerungen und wiſſenſchaftliche Erkenntniſſe ſchnellſtens in die praktiſche Erfahrung umzuſetzen, um ſo in ſtändigen Verbeſſerungen mitzuhelfen an der Produktionsſteigerung, die für unſer 75⸗-Mil⸗ lionenvolk eine volkswirtſchaftliche Notwendig⸗ keit geworden iſt. Der Bauer iſt in erſter Linie dazu berufen, uns die wirtſchaftliche Unabhän⸗ gigkeit vom Ausland zu ſichern. Nur durch ſeine Mitarbeit kann es uns ge⸗ lingen, dieſe Unabhängigkeit zu erreichen. Der deutſche Bauer wird alſo wie der Arbeiter, der Angeſtellte, der Kaufmann, zum Fachbuch grei⸗ fen, um ſich ſtändig auf dem Laufenden zu hal⸗ ten, um Erfindungen oder bisher unbekannte Anbauverfahren ſelbſt auszuprobieren. So wird es ihm gelingen, die Erträgniſſe ſeiner Wirt⸗ ſchaft immer wieder zu verbeſſern. Und nicht nur der materielle Erfolg ſeines Fleißes und ſeiner unermüdlichen Arbeit wird ſich ein⸗ ſtellen. — Der ideelle Gewinn für den Volksgenossen Auch derideelle Gewinn, das Bewußt⸗ ſein, mitzuhelfen und mitzuſchaffen als einzel⸗ ner in der großen Gemeinſchaft des Volkes am Wiederaufbau eines ſtolzen, freien und ſtarken Deutſchland wird ihm die Beruhigung getaner Pflichterfüllung geben. Viel iſt ſchon geleiſtet worden in den vergangenen fünf Jahren, aber noch unendlich viel iſt zu tun. Nicht raſten und ruhen dürfen wir, bis das geſteckte Ziel erreicht iſt. Auch dann wird es wieder neue Ziele geben, denn nie hört die Entwicklung und der Kreis⸗ klne Lousbòberel in der Kleinstadt/ von Heinrich Spoer Cooyrleht by Droste-Verleg und Druckerel K. G. Düsseldort 30 Fortſetzung Eva ging zu ihrem Vater. „Mit dem Lyzeum zuſammen? Aber Eva!! Und ganz abgeſehen davon,— eure Direktorin wird den Deibel tun.“ Man muß die Sache anders aufziehen, dachte Eva und ſuchte nochmals die Direktorin auf: Sie habe mit ihrem Vater geſprochen. Er ſei ganz begeiſtert von der Idee und könne gar nicht begreifen, daß die Frau Direktorin— „Aber Evchen, davon iſt doch gar keine Rede. Wenn der Herr Direktor geſtattet, ſelbſtver⸗ ſtändlich mit Freuden.“ 4 Dann wieder zum Vater: Die Frau Direk⸗ torin ſei entzückt von dem Vorſchlag und hoffe, daß er ſeinerſeits keine Schwierigkeiten machen werde. „Aber ganz im Gegenteil! Wenn ich ihr Da⸗ mit dienlich ſein kann—.“ Am Nachmittag dieſes denkwürdigen Ueber⸗ einkommens zwiſchen Gymnaſium und Lyzeum war Eva wieder einmal bei ihrer zuverläſſi⸗ ſen Freundin Lisbeth und Hans nicht zu auſe. Das war nichts Beſonderes, denn ſie kamen ſo häufig zuſammen, wie es nur eben möglich war. Hans hatte auch längſt ſeine Ohrfeige be⸗ toenmen und einige tauſend weitere verdient und nicht betommen. Auch dieſer Nachmittag wäre nicht weiter bemerkenswert geweſen, wenn die beiden Liebesleute dabei nicht in ein böjes Unwetter geraten wären. negebouoln Sie marſchierten, wie ſo oft, über den wal⸗ digen Hügelrücken, der ſich an der Oderniede⸗ rung entlang zog. Es war ſchon ſeit vielen Tagen eine geradezu lähmende Hitze. Die Wie⸗ ſen und Felder ſchimmerten braun. Die Blät⸗ ter hingen müde und ſchlaff an den Zweigen. Selbſt den Vögeln ſchien es zu warm zum Singen; ſie ließen ſich durch die eifrigen Gril⸗ len vertreten. Auch die Luft ſchien völlig eingeſchlafen. Ein kleiner Dampfer mit großen Schleppkähnen kroch in der Ferne den Strom herauf; kilome⸗ terlang hing die Rauchfahne über den Win⸗ dungen des Fluſſes. Man konnte weit ſchauen; die Luft ſchienmerte in einer verdächtigen Klarheit. Das war kein Wetter für große Märſche. Hans und Eva ließen ſich auf einen mooſigen Abhang nieder. Eva hatte ihren Wuſchelkopf in Hans Pfeiffers Arm gelegt und verſuchte zu träumen. Hans bemühte ſich, ſie nicht zu ftören und vermied jede Bewegung. Er wagte kaum zu atmen. Aber Eva ſchlief nicht. „Hans, machſt du Oſtern dein Abitur?“ „Natürlich. Warum meinſt du?“ „Kannſt du nicht ein bißchen durchfallen?“ „Wenn ich mir tüchtig Mühe gebe.“ „Bitte, Hans, gib dir tüchtig Mühe.“ Hans fühlte ſchon ſeit geraumer Zeit, daß die ſorgenfreie und zukunftsloſe Primanertändelei ausgetändelt war. Immer häufiger drängten ſeine Gedanken vorwärts. Schulschiff„Horst Wessel“ auf großer Fahrt (Scherl-Bilderdienst-.) lauf der Arbeit auf. Wir für unſern Teil wol⸗ len jeder unſer Beſtes geben. Die Geſchehniſſe der jüngſten Zeit haben uns erneut gezeigt, was menſchlicher Wille zu vollbringen vermag. Das ſoll uns ſteter An⸗ ſporn ſein, nicht nachzulaſſen, nicht zu erlahmen in unſerem Eifer. Arbeit und Leiſtung ſoll das Lied unſeres Le⸗ bens ſein! Arbeit an uns ſelbſt, aus der die Leiſtung wird. Und wenn auch nur die wenigſten genial ſein können, ſo wollen wir doch unſere Aufgabe vollbringen und unſeren Platz ganz ausfüllen. Darauf allein kommt es an! So nur beweiſen wir unſere Liebe zur deut⸗ ſchen Heimat. Und ſo wird auch Deutſchland in naher Zukunft ſicher und ſtark auf dem Fun⸗ dament ſeines treuen Volkes ruhen. 4 8„5 Schrifttumspreis des Bundes der Deutschen Der Bund der Deutſchen hat anläßlich des Buchjahres 1938 den„Sudetendeutſchen Schrift⸗ tumspreis des Bundes der Deutſchen“ geſtiftet. Er wird zur Auszeichnung beſonderer Leiſtun⸗ gen auf dem Gebiet des ſudetendeutſchen Schrift⸗ tums verliehen. Der Preis wird 15 000 Tſche⸗ chenkronen betragen. Er kann jährlich vergeben werden, falls die Vorausſetzungen hierfür beſte⸗ hen. Er iſt jedoch mindeſtens alle drei Jahre zu verleihen. Zum erſten Male wird der Preis im Jahre 1938 vergeben werden. Argentiniſcher Theaterdirektor kommt nach Deutſchlan d. Der Direktor des Teatro Colon in Buenos Aires, Floro Ugarte, iſt dieſer Tage in Neapel angekom⸗ men. Er begibt ſich von dort nach Rom, um mit dem Leiter des Teatro Reale die Beſpre⸗ chungen für die Vorarbeiten der italieniſchen Stagione zu führen. Hierauf ſind Beſuche in Wien, München und Berlin geplant. Die deutſche Spielzeit in Buenos Aires dauert von Mitte Auguſt bis Mitte Oktober. „Du fürchteſt wohl, daß ich dann weggehe?“ „Och“, ſagte ſie und drückte ihren Kopf feſter an ſeine Bruſt. „Eva, ich könnte dich ja auch—— was wollte ich noch ſagen?“ Noch nie hatte er dieſe Frage berührt. Auch Ewa nicht. Jetzt war eine Gelegenheit, alles zu verderben. „— Ich meine, vielleicht könnte ich dich dann mitnehmen.“ Eva ſah mit großen klaren Augen zu ihm herauf. „Du biſt ja verrückt“, ſagte ſie. War er verrückt? Er war zur Zeit Prima⸗ ner. Er hätte die Maske jetzt abwerfen können; aber das wollte er nicht. Immerhin war er doch ein Primaner ganz beſonderer Art. Bildete er ſich ein. Das müßte genügen. Er rupfte einen Halm aus und zerriß ihn in kleine Stücke. Dann fragte er unvermittelt: „Was iſt eigentlich mit dem Profeſſor Crey? Der verkehrt wohl viel bei euch.“ „Den ſoll ich doch heiraten, Hans.“ „Ja, und?“ „Gar nichts. An ſowas denke ich noch gar nicht. Ich bin doch noch ein kleines Schulmädel. Aber weißt du, Hans—“. Sie hob ihren Kopf lebhaft in die Höhe:„Wenn ich ſpäter mal hei⸗ raten ſollte— man kann ja nie wiſſen.— Du, dann müßte es ſchon ein ganz Beſonderer ſein. Einer, der mir richtig imponiert, und der zehn⸗ mal ſo klug iſt wie ich. Meinſt du nicht auch?“ Das meinte Hans auch. Richtig imponieren — zehnmal ſo klug, dachte er, das kann ſie haben. Und nun beging er prompt den Fehler, der ſo oft in ſolchen Lagen gemacht wird: Er ver⸗ ſuchte, zu imponieren, zehnmal ſo klug zu ſein. Er wurde plötzlich geſprächig, machte Konver⸗ ſation. Er fing an, ſein univerſales Wiſſen auszubreiten, mit Witz und Geiſt zu ſpritzen und ſeine Bildung zur Schau zu ſtellen. Er tat es ſicher ſehr geſchickt. Aber vielleicht nicht ge⸗ ſchickt genug für die feinfühlende Eva. Von den allgemeinen Tagesfragen aus⸗ gehend, drängte er ſchnell das Geſpräch ins eeee wee eeeeeeeeee eeeee Hiſtoriſche, ging dann auf die alte und neue Philoſophie über und war auf dem Wege der modernen Naturphiloſophie, der Elektronen⸗ und Quanten⸗Lehre. Bei Eva verfing das nicht.„Einſtein iſt mir zu hoch“, erklärte ſie offen.„Ich weiß, daß es auf der Welt vielleicht ein Dutzend Mathemati⸗ ker gibt, die bei Einſtein mitreden können. Alle anderen verrenken ſich dabei den Verſtand oder machen ſich ſelbſt was weis.“ Hans fühlte die Abfuhr. „Vielleicht liebe Eva, fehlt dir hier etwa das naturwiſſenſchaftliche Denken.“ „Dafür haben wir ja Gott ſei Dank den Crey!“ „Warum erwähnſt du den Nannen? Du weißt, daß du mich damit ärgerſt.“ „Wenn ich das wüßte, würde ich ihn häufiger erwähnen. Crey, Crey, Crey!— Oder haſt du lieber, wenn ich Schnauz ſage?“ lenkte ſie ein. Hans merkte, daß er nicht auf dem richtigen Wege war. Er ließ eine kleine Pauſe eintreten und ſpielte dann das Geſpräch geſchickt auf die Literatur über. Das war vielleicht eher etwas für kleine Mädchen. Und hier war er ganz be⸗ ſonders zu Hauſe. In ſeinem Eifer hatte er gar nicht bemerkt, daß ſich der Himmel blei⸗ grau zugezogen hatte, während im Weſten ein ſchwefelgelber Lichtſchein ſtand und alles mit einem ſchrägen unheimlichen Zwielicht umgab. Er achtete auch nicht darauf, daß kurze, ſcharfe Windſtöße in die Baumwipfel ſtießen und Zweige und Aeſte herunterfegten. „Siehſt du, Eva, was in der Muſik der Kon⸗ trapunkt iſt, das iſt im Drama und ian Roman die Gegenhandlung. Bei Hamſuns„Segen der Erde' zum Beiſpiel— darüber iſt übrigens kürzlich eine ſehr intereſſante kritiſche Schrift erſchienen von— meinem Namensvetter Jo⸗ hannes Pfeiffer. Du haſt ſie ſicher geleſen?“ „Ich kenne„Segen der Erde' und vieles andere. Aber die tauſend Ueber⸗Bücher kenne ich nicht. Ich mache mir auch nichts daraus. Es iſt immer ſo, daß irgendein kleiner Mann ſich anmaßt, an einem großen herumzukorrigieren.“ (Fortſetzung folgt.) —.——— 22 40 n Nachc und Vet sichtsrat gebilligt gesetz durch u ein, die I. 6 mit fols 1. Vorla rates. 2. Besch sichts 3. Besch Sowei Gesel 4. Neufa tienge Neber folgen Inhalt „S0 tel: let Po ger wi be gal 3 1058 ———— arf nicht ltherge⸗ ſtorſcher euerun⸗ Unheil er hat erungen ſtens in m ſo in an der 75⸗Mil⸗ wendig⸗ er Linie nabhän⸗ uns ge⸗ en. Der iter, der ich grei⸗ zu hal⸗ hekannte So wird r Wirt⸗ nd nicht Fleißes ſich ein⸗ n eil wol⸗ ben uns ille zu ter An⸗ rlahmen eres Le⸗ Leiſtung enigſten h unſere b ganz ur deut⸗ itſchland em Fun⸗ 4* zlich des Schrift⸗ geſtiftet. Leiſtun⸗ Schrift⸗ 0 Tſche⸗ vergeben für beſte⸗ i Jahre er Preis rektor Direktor 3, Floro ingekom⸗ tom, um Beſpre⸗ ieniſchen eſuche in lant. Die uert von no neue Vege der ektronen⸗ iſt mir „ daß es ithemati⸗ nen. Alle anſd oſer twa das dank den ju weißt, häufiger haſt du ſie ein. richtigen eintreten t auf die r etwas ganz be⸗ hatte er iel blei⸗ eſten ein lles mit umgab. e, ſcharfe zen und der Kon⸗ Roman egen der übrigens » Schrift tter Jo⸗ eſen?“ vieles er kenne raus. Es tann ſich igieren.“ folgt.) Dakenkreuzbanner. 4 Kurt Waldecker Hedwig Waldecker geb. Kalser Mannhelm, Brahmsskr. 9 2 Vermählte 24. Lenzing 1938 crober BAL. I. u. Tanzschau der Tanzsehule B. u.. Lamade 26. März, 20.30 Uhr „Harmonie“, D 2, 6 ———————————— Harisruher Lebensversicherung Htiengesellschart Hansrune. Elnladune Zzur Hauptversummlune Nachdem der Vorstand die Jahresbilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftslahr 1937 dem Auf- sichtsrat fristgerecht vorgelegt, dieser den Jahresabschluß gebilligt hat und damit der Jahresabschluß nach dem Aktien- gese durc ein. mit tz vom 30. Januar 1937 ſestgestellt ist, laden wir hier- h unsere Aktilonäre zur ordentlichen Hauptversammlung die am 7. Mprit 1938, 11 Unr vormittags. im Gesellschaftsgebäude zu Harisrune folgender Tagesordnunz stattündet: 1. Vorlage des Geschäftsberichts und Berichts des Aufsichts- rates. 2. Beschlußfassung über Entlastung von Vorstand und Auf- sichtsrat. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Ueberschusses, soweit er der Hauptversammlung gemäß 5 19 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages zur freien Verfügung steht. 4. Neufassung des Gesellschaftsvertrages auf Grund des Ak- tiengesetzes vom 30. Januar 1937. Neben Aenderungen, die nur die Fassung betreffen, werden fo In 5. N lgende Satzungsänderungen, die in ſhrem wesentlichen halt aufgeführt werden, vorgeschlagen: § 3 Satz 2 wird Absatz 2 und heiht neu: „Soweit Willenserklärungen an einen Aktionär mit⸗ iels eingeschriebenen Briefes an seine der Gesellschaft letztbekannte Anschrift gerichtet werden, dient der Posteinlieierungsschein als Nachweis, daß 93 zugegan- gen sind.“ 4 Absatz 2 und 3 werden zestrichen. 6 Absatz 2 und 3 werden gestrichen: Absatz 4 wird Absatz 2; in Absatz 1 und 2 wird das Wort „Uebergang“ jeweils durch„Uebertragung“ ersetzt. §es ist gestrichen und heißt neu: „Der Vorstand besteht mindestens aus 2 ordentlichen Mitzliedern. Ihm können auch stellvertretende Mitslie- der angehören. Die Mitglieder des Vorstandes werden vom Aufsichtsrat bestellt.“ § 9 ist gestrichen und heißt neu: „Die Gesellschaft wird durch den Vorstand gerichtlich und aubergerichtlich vertreten, und zwar gemeinschaft- lich durch 2 Vorstandsmitglieder oder durch ein Vor- standsmitglied und einen Prokuristen.“ Als§ 10 wird eine neue Bestimmung eingeschoben mit folgender Fassung:„Der Vorstand hat unter eige⸗ ner Verantwortung die Gesellschaft so zu leiten. wie das Wohl des Betriebes und seiner Gefolgschaft und der gemeine Nutzen von Volk und Reich es fordert. Der Vorstand ist der Gesellschaft gegenüber verpflich- tet, Beschränkungen einzuhalten, die die Satzung oder der Aufsichtsrat für den Umfang seiner Vertretungs- befugnis festgesetzt hat.“ Bisheriger§ 12 ist gestrichen, dafür lautet 5 13: „Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung zu über- wachen. Mit den ihm vom Gesetz zugewiesenen Auf- gaben liegt ihm insbesondere ob: 1. die Erklärung über den Jahresabschluß: 2. die Bestellung und Zusammensetzung des Vorstan- des und der Widerruf der Bestellung sowie die Zu- stimmung zur Bestellung von Prokuristen; 3. die nen einer Geschäftsordnuns für den Vor- stand: 4. die Bestimmung der Arten von Geschäften, die nur mit seiner Zustimmuns vorgenommen werden dürfen; 5. die Bestimmung des Prüfers zemäß 5 58 VAG. Der Aufsichtsrat ist berechtigt, aus seiner Mitte Aus⸗ schüsse zu bilden und diesen unter Wahrung der ge⸗ setzlichen Verantwortung des zesamten Aufsichtsrates einen Teil seiner Obliegenheiten zu übertragen.“ § 14(bisher 13) Satz 2 erhält folgenden Zusatz: „..„ wobei die Tätigkeit von Aufsichtsratsmitgliedem in Ausschüssen besondere Berücksichtigung finden kann.“ In§ 16(bisher 15) wird die Einberufungsfrist von 6 auf 7 Monate heraufgesetzt: Satz 2 erhült folgende Fassung: „Ihrer Beschlußfassung unterliegen insbesondere: 1. die Feststellung des Jahresabschlusses in den im Ge- setz vorzesehenen Fällen: „ die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates; „ die Verwenduns des Reingewinns; „ die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrates: . Sonstige auf der Tagesordnung stehende Anträge des Vorstandes, des Aufsichtsrates und der Aktionäre.“ In§ 1s(bisher 17) erhält Ziffer 3 folgende Fassung: „3. bei Verschmelzung, Vermögensübertragung oder Um- wandlung der Gesellschaft gemäß 55 253 ff. AktG.“ In§ 19(bisher 18) Absatz 2 erhült folgende Fassung: „Innerhalb der ersten 5 Monate eines Geschäftsjahres] a hat der Vorstand den Geschäftsbericht, den Jahresab- schluß und den Vorschlag für die Gewinnverteilung dem Aufsichtsrat vorzulegen.“ § 20(bisher 19) Ziffer c erhält folgende Fassung; „c) der Aufsichtsrat einenGewinnanteil von 10%j, höch- stens jedoch von 50 000 RM. berechnet nach den ge⸗ setzlichen Vorschriften aus dem restlichen Gewinn nach Abzug von a und b euwahl des Aufsichtsrates. n οι An der Hauptversammlung können nach 5 14 des Gesell- schaftsvertrages nur die Aktionäre teilnehmen oder sich vertreten lassen, die im Aktienbuch eingetragen sind oder, soweit es sich um Inhaberaktien handelt, ihre Aktien bei uns oder bei einer deutschen Bank oder bei einem deut- schen Notar hinterlegt haben. Auhßerdem muß die Teil- nahme an der Hauptversammlung, bei Inhaberaktlen unter Nachweis der Hinterlegung, spätestens am dritten Tage vor der Hauptversammlung bei dem Vorstand angemeldet voin. Vertretung ist nur durch Aktionäre zulässig, die Holbst zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt nd. Karlsruhe. den 17. März 1938. Der Vorstand. Samwer. Dr. JIIIZen. Dr. Schmit2. VVVVVVVVVVeeeeeeee — Altgold Gold ſchmuck und Brillanten, Alt⸗Silbergeld, Silbergegenſtände, Pfandſcheine kauft Karl Leiſter, u 5, 15. An⸗ und erkäuf VI. 40426. Ankauf veon Altοh platin, Zltem Tahngold, Isilber Alten Süldermarken Reellste Bedienung femann IpEI nur h 3, 14 gegenüber Mode- haus Neugebauer Tul.-Besch. II./ 31383 Lolnul lanhen ſowie Iumermagen in nur gut. Zuſtd. 7 kaufen ucht. 1 6 u. 4 W d. Verlag d. Schwarzer od. blauer Anzug Kleiderſchrk., 2tür. weiſt, zu k. HWreisangebote 5388 VS an Verl. Gut erhaltener Kinder⸗ Spotlwagen 12 4 0 Age⸗ don** 1375985 an d. Verlag d B. Wen. gebr. Mark.⸗ GAsherd 2⸗od. 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Cremèe Hergestellt in den belannten SlDO. %r f1 „Hakenkreuzbanner“ Sport und Spiel Donnerstag, 24. März 1938 8ös-Ainnen 1340 in Ubrwegen: Der Internationale Schi⸗Kongreß in Lahti hatte bekanntlich über die Vergebung der Schi⸗ Weltmeiſterſchaften 1940 noch keinen Beſchluß gefaßt, um erſt einmal den Olympiſchen Kon⸗ greß in Kairo abzuwarten. Wie Major Oeſt⸗ gaard, der Präſident des Internationalen Schi⸗ verbandes, mitteilt, ſoll über die Vergebung der FIS⸗Rennen 1940 brieflich entſchieden werden. Oeſtgaard iſt der feſten Ueberzeugung, daß dieſe Rundfrage als Ergebnis eine Vergebung der Kämpfe an Norwegen zeitigen werde. das doß in Sriechenand Das Internationale Olympiſche Komitee iſt am Dienstagfrüh von Alexandrien nach Grie⸗ chenland abgefahren, um dort der feierlichen Beiſetzung der Urne mit dem Herzen des im Vorjahre verſtorbenen Wiedererweckers der Olympiſchen Spiele, Baron de Coubertin, am Altar des alten Olympias beizuwohnen. Unter den 35 Mitgliedern befand ſich auch die deut⸗ ſche Abordnung mit General von Reichenau an der Spitze. der dührer eenenert Ehrenpreis Neuſtiftung für das„Silberne Pferd“ Der Führer und Reichskanzler ehrte den deut⸗ ſchen Rennſport durch die Neuſtiftung eines wertvollen Ehrenpreiſes für die alljährliche Steherprüfung„Silbernes Pferd“ in Hoppe⸗ arten. Der Ehrenpreis für das ſeit 1832 be⸗ tehende„Silberne Pferd“, auf dem die Namen von 100 Siegern aufgezeichnet wurden, iſt nach dem Führe 1931 nicht mehr erneuert worden. Der Führer und Reichskanzler hat der Bitte des Union⸗Klubs entſprochen und ſich bereit er⸗ klärt, den Ehrenpreis für das traditionsreiche Rennen alljährlich neu zu ſtiften. KRillan/ Bopel werden empfangen Am 25. März kehren Deutſchlands erfolg⸗ reiche Sechstagefahrer Kilian/ Vopel nach einer beiſpielloſen und nur durch einen Sturz von Kilian unterbrochenen Siegesſerie auf amerika⸗ niſchen Bahnen heim und treffen an dieſem Tag mit der„Europa“ in Bremerhaven ein. Den beiden Rennfahrern ſoll ein großartiger Empfang bereitet werden. Sie werden am Pier in Bremerhaven durch den dortigen Kreisleiter der NSDAp, die Gliederungen der Partei, den Deutſchen Radfahrer⸗Verband und den Ober⸗ bürgermeiſter der Stadt Bielefeld empfangen und nach einer beſonderen Ehrung von einer Autokolonne des NSͤn nach Bielefeld gebracht, wo ourch die Stadtverwaltung eine weitere Be⸗ grüßungsfeier vorgeſehen iſt. Vorausſichtlich werden die beiden Weſtfalen erſt im Herbſt wieder nach USA zurückkehren. „Fall Fortuna Leipzia“ Der brandenburgiſche Gaufachwart für Fuß⸗ ball, Oberregierungsrat Dr. Vialon, hat ſich im Auftrage des Reichsfachamtsleiters Felix Linnemann noch einmal mit dem„Fall Fortuna Leipzig“ beſchäftigt. Bekanntlich war dieſer Ver⸗ ein, der in der Meiſterſchaft nur um ein Fünf⸗ hundertſtel ſchlechteres Torverhältnis von BC Hartha auf den zweiten Platz verwieſen wurde, im Verlauf eines Verfahrens gegen ſeinen ehe⸗ maligen Spieler Pompe worden, den Seen der erſten Mannſchaft Geldzuwen⸗ dungen über die vom Fachamt zugebilligten Speſen hinaus gemacht 55 haben. Die damalige Unterſuchung war aller ergebnislos ver⸗ laufen. Dr. Kialon hat die Verhandlungen nun erneut aufgenommen und wird dem Reichs⸗ fachamtsleiter über die Ergebniſſe der neuen Unterſuchung berichten, der dann die endgültige Entſcheidung treffen wird. Der deutſche Gport wiebt in der Ofimark Drei mannheimer ſtehen in der Handball⸗Uationalmannſchaft In der Woche vom 2. März bis 3. April ſtellt der Deutſche Sport ſich geſchloſſen in den Dienſt der Propaganda für die am 10. April ſtattfindende Volksabſtimmung. Im Einver⸗ nehmen mit dem Reichsminiſter für Volks⸗ aufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, und dem Beauftragten des Führers zur Durchfüh⸗ rung der Volksabſtimmung in Oeſterreich, Gau⸗ leiter Bürckel, werden Handballer, Fußballer und Turner an der großzügigen Werbeaktion, die ſich über die ganze, zum Reich heimgekehrte Oſtmark erſtreckt, mitwirken. Den Auftakt bildet am Sonntag, 27. März, im Wiener Stadion ein Handballſpiel zwiſchen der deutſchen Nationalmannſchaft und der alt⸗öſterreichiſchen Elf. Vor dieſem Spiel wird zum erſtenmal der Reichsſportführer zu den deutſchen Volksgenoſſen in Oeſterreich ſpre⸗ chen. Die deutſche Handball⸗Nationalmannſchaft für dieſen bedeutungsvollen Kampf hat folgen⸗ des Ausſehen: Lũdecke (Deſſau) Müller Schmidt (beide Mannheim⸗Waldhof) Keiter Buchholz Hanſen (Berlin)(Königsberg)(Hamburg) Zimmermann Theilig Ortmann Klingler Badſtübner (Waldhof)(Hambg.)(Breslau)(Weißenfels)(Leipz.) Erſatz: Reich, Schauer(beide Hamburg), Laqua (Weißenfels). * der Aeichsſportzührer ſpricht Reichsſportführer von Tſchammer und Oſten trifft am Sonntag, 27. März, 9 Uhr vormittags, auf dem Wiener Weſtbahnhof ein und wird dort die Ehrenabordnungen der Oeſterreichiſchen Sport⸗ und Turnfront begrüßen. Am Sonntag ſpricht der Reichsſportführer Borf ein zweites⸗ mal, und zwar anläßlich der Vorführungen der Deutſchland⸗Riege im Wiener Konzerthaus. Weitere Anſprachen hält der Reichsſportführer am W. in Leoben und in Graz, am 29. März in Klagenfurt und in Villach, am 30. März in Salzburg, am 1. April in Linz, am 2. April in Wels und am 3. April vor dem großen Fußballſpiel im Wiener Stadion. ** Ferner werden im Rahmen der ſportlichen Kämpfe und Vorführungen noch als weitere Redner auftreten: Der Stellvertreter des Reichs⸗ ſportführers Arno Breitmeyer, der Reichs⸗ fachamtsleiter für Handball, ⸗Brigadeführer f5 errmann, ferner die Gauführer, J⸗Ober⸗ ührer Breithaupt(Brandenburg), SA⸗ Standartenführer Paul Sohn(Oſtpreußen), SA⸗Brigadeführer Schneider(Bayern), Mi⸗ niſterialrat Kunz(Sachſen), Miniſterialrat Kraft(Baden), SA-Standartenführer Dr. Klett(Württemberg) und Oberbürgermeiſter Keyßner(Niederrhein). Zwei Deutſchland⸗Riegen Die zwei zu Deutſchland⸗Riegen zuſammen⸗ gefaßten beſten deutſchen Kunſtturner werden, vom Reichsſportführer begleitet, an folgenden Orten ihr großes Können zeigen: 28. März in Graz, 29. März in Klagenfurt, Leoben und Villach, 30. März in Salzburg, 31. März in Innsbruck, 1. April in Linz, 2. April in Wels und Bludenz. Als Höhepunkt im Fußball⸗TCänderſpiel Am Ende des großen Werbefeldzuges wird am Sonntag, 3. April, im Wiener Stadion der Fußballkampf zwiſchen einer deut⸗ ſchen Ländermannſchaft und einer Auswahl des Gaues Oeſterreich ſtattfinden. Am gleichen Tag werden noch vier weitere Shbia l- Städteſpiele durchgeführt: Salzburg— Vor der Weltmeisterschaft im Halbschwergew lcht Zwel Aufnahmen vom Abschlußtraining Adolf Heusers, der am 25. März mit dem Belgier Gustave Roth in der Deutschlandhalle um die Weltmeisterschaft kämpft. Links: Der Deutsche Halbschwergewichtsmeister(schwarze Hose) im Training mit seinem Bruder Hans. Rechts: Heuser bei gzymnastischen Uebungen während des Abschlußtrainings. Ein Geſpräch mit„Vier Aſſen“ Deutſchlands Meiſterſteher über ihre pläne (Eigener Bericht des HB) d. Stuttgart, 23. März. Die Winterſaiſon der Steher iſt vorüber. Nach einigen Wochen Pauſe wird auf den deut⸗ ſchen Sommerbahnen die neue Saiſon geſtartet. die kleinen Wintermotore der Schrittmacher werden dann mit den großen Sommerbahn⸗ motoren vertauſcht. Die geſamte deutſche Dauer⸗ fahrergarde wird wieder am Start ſein und die Kräfte mit den europäiſchen Spitzenfahrern meſſen. Lohmann(Bochum), Metze(Dort⸗ mund), Schön(Wiesbaden) und Stach(Ber⸗ lin) waren die am meiſten beſchäftigten Fahrer in der Winterſaiſon, und dieſe„Vier Aſſe“ ſtellen auch Deutſchlands erſte Spitzenklaſſe dar. Wir haben uns nach Abſchluß der Winterſaiſon mit ihnen unterhalten und ſie nach ihren Plänen im Sommer gefragt. nahmann:„Es wollte einfach nicht klappen“ „Die Winterſaiſon brachte mir in 13 Rennen ſo gut wie gar keinen Erfolg“, ſo berichtet Weltmeiſter Lohmann,„während ich im Winter 1936/37 faſt alle Rennen gewonnen habe, wollte es diesmal einfach nicht klappen. Das hat mir die ganz: Kampfmoral genommen. Aber ich bin jung und kann aus den gemachten Fehlern noch lernen. Uebrigens war das ſchlechte Abſchneiden nicht allein meine Schuld. Mit meinem neuen Schrittmacher Grolimond verſpreche ich mir von der Sommerſaiſon ſehr wiel. Ich hoffe, beſſer als je auf dem Daenm zu ſein. Zunächſt werde ich mich noch einmal rich⸗ tig ausruhen und etwas Winterſport treiben.“ Metze:„Mein ſtärkſter Gegner war Stach“ Metze war der begehrteſte deutſche Fahrer im Ausland. Während Lohmann, Schön und Stach je zwei bis drei Auslandsſtarts zu verzeichnen hatten, beſtritt Metze auf Frankreichs und Bel⸗ giens Winterbahnen ſieben Rennen, vondenen er 5 gewinnen konnte. Insgeſamt hat er 16 Winterrennen im In⸗ und Ausland gefahren. Metze fährt überhaupt lieber Winter⸗ als Som⸗ merbahn⸗Rennen. Auch Lohmann iſt ein Freund der Winterbahnen, während Schön und Stach gleich gern in der kalten wie in der war⸗ men Jahreszeit fahren.„Meine ſchönſten Er⸗ folge“, ſo erzählt Metze,„waren die Erringung der franzöſiſchen Wintermeiſterſchaft und ein Sieg in der Deutſchlandhalle vor Stach, Loh⸗ mann und Schön. In Deutſchland war Stach mein ſtärkſter Gegner. Im Ausland war es der ſchon 41jährige Franzoſe Lacquehaye. Im Soan⸗ mer habe ich viel vor, vor allem hoffe ich in der Deutſchen oder der Weltmeiſterſchaft auf einen Titel, nachdem ich letztes Jahr durch unglück⸗ liche Umſtände leer ausging. Schön:„Im Sommer bin ich wieder auf der Höhe“ Schön trat in der Winterſaiſon infolge eines ſchweren Sturzes in Dortmund, wo er über die Zuſchauer-Barriere flog, weniger oft die Pe⸗ dale, als er es ſelbſt gewünſcht hätte. Seine Naſe, die am meiſten mitgenommen wurde, iſt auch jetzt noch nicht ganz in Ordnung und muß nochanals behandelt werden.„Bis im Sommer werde ich wieder auf der Höhe ſein“, erklärte er aber zuverſichtlich,, Metze war im Winter mein ſtärkſter Gegner. Aber mit ihm und Lohmann konnte ich in Paris den Länderkampf gegen Frankreich gewinnen, während ich mit Stach in Berlin das Ausland beſiegte. Dazwiſchen beſtritt ich auch ein Sechstagerennen. Zuſam⸗ men mit dem Dänen Falck Hanſen belegte ich in Kopenhagen den vierten Platz. Jetzt iſt die Weltbild(M) Parole zunächſt einmal: 14 Tage Erholung bei Schiſport.“ Stach:„Mein Ziel: die Weltmeiſterſchaft“ Der Berliner Georg Stach war in dieſem Winter der am meiſten beſchäftigte und in Deutſchland vielleicht auch erfolgreichſte Fah⸗ rer. Bei mehr als 20 Rennen kann er vor allem einen Sieg in der inoffiziellen Deutſchen Wintermeiſterſchaft in Stuttgart vor Metze, Lohmann und Schön und den zweiten Gewinn des„Großen Preiſes von Berlin“ vor Metze, Lohmann und Severgnini verzeichnen. Als ſeinen ſtärkſten Gegner nennt Georg Stach den Dortmunder Metze. „In der Sommer⸗Saiſon möchte ich möglichſt alles ewinnen was kommt, vor allem die Deutſche und die Weltmeiſterſchaft, bei der ich bisher noch nicht dabei geweſen bin“, ſo erläu⸗ tert der Berliner nicht gerade beſcheiden ſeine Zunt und Wünſche,„am liebſten fahre ich in tuttgart und Berlin. Stuttgart hat übrigens das dankbarſte Radſport⸗Publikum.“— Dieſe Bemerkung Stachs braucht nicht zu wundern, iſt er doch in dieſer Saiſon ſehr ſchnell der Lieb⸗ ling der Stuttgarter Stadthalle geworden. Von Afrika zurück Die Ende Januar von Nürnberg zu einem Afrita⸗Flug geſtarteten deutſchen Sportflieger Oblt. Pulkowsky und Senfft von Pil⸗ ſach ſind wieder in Deutſchland eingetroffen. Auf der mit einem 160 Ps Siemens⸗Bramo⸗ Motor Sh 14a ausgerüſteten Klemm Kl 32, die ſich bei derartigen Langſtreckenflügen ſchon ſo oft hervorragend bewährte, haben die beiden Flieger ohne jeden ernſtlichen Zwiſchenfall ein gewaltiges Flugpenſum erledigt. Ueber Italien, Tunis, Kairo gelangten ſie zur Weſttüſte des Roten Meeres nach Aſſeb und von hier über Abeſſinien quer durch Mittelafrika und über den Viktoria⸗See nach Belgiſch⸗Kongo. Der Heim⸗ flug erfolgte über das Sudan⸗Gebiet, Kairo, Iſtanbul und Belgrad. München, Linz— Dresden, Innsbruck— Berlin und Klagenfurt— Breslau. Berlins Fußball⸗Elf zum Kampf in Innsbruck am 3. April wurde wie folgt aufgeſtellt: Tor: Buchloh(Hertha); Verteidigung: Katzer(Tennis⸗Boruſſia), Krauſe(Hertha); Läuferreihe: Radoatz „Union Oberſchöneweide), Boßmann(Wacker 04) Buchmann(Nowawes); Angriff: Schneider I, Sobek(beide Hertha), Berndt, Käſtner, Wilde(alle Tennis⸗Boruſſio).— Er⸗ ſatz: Burnitzki(Wacker 04), Göde(T..), Hahn (Hertha). Zwei Handballmannſchaften Für das Städteſpiel am 27. März in Linz hat Leipzig die nachſtehende Mannſchaft aufgeboten: Tor: Wendt(MTSaA); Vertei⸗ digung: Kieſelſtein(SpVg.), Lange (MTSA); Läuferreihe; Petzold(Sport⸗ freunde), Schünzel, Steudte; Angriff: Göll⸗ ner(alle MSaA), Schützenmeiſter(1867), Proſ⸗ ſer, Höfer, Reinhardt(alle MTSA). * Die Reichshauptſtadt tritt in Graz mit folgender Handballmannſchaft an: Tor: Stiller(Bewag); Verteidigung: Pfeiffer (Polizei), Kenk(BSC); Läuferreihe: Brinkmann(Polizei), Tege(BSV 92), Elze (Polizei); Stüttgen(ATV), Per⸗ ner, Herrmann(beide DBV), Baumann SCCh), Buchmann(Polizei).— Erſatz: Tolle(DBV), W, Hömke(ATV), Pfitzner(DBV). Beiet Güdheſen Nun iſt die Entſcheidung vielleicht doch früher als man angenommen hat. Das Spiel er beiden Favoriten am nächſten Sonntag hat nun lange nicht mehr die Bedeutung wie vor⸗ her, da die Pfiffligheimer Normannen für die notwendige Senſation ſorgten. Auf eigenem Platze ließ ſich nämlich die Elf beſiegen und leiſtete dadur ihrem hartnäckigen Rivalen Lorſch wertvolle Schrittmacherdienſte. Relativ liegt Lorſch nunmehr fünf Punkte voraus. Bei dem derzeitigen Können der Elf glauben wir kaum, daß dieſer Vorſprung eingebüßt wird. Doch laſſen wir zuerſt die Reſultate des letzten Sonntages ſprechen. Lampertheim— MSV Darmſtadt Dürſtadt— Lorſch Pfiffligheim— 98 Darmſtadt. Oberroden— Alemannia Worms 2 Die Lampertheimer Mannſchaft geht mit ihren—* nach unten. Klar und deutlich beweiſen dies die letzten Spiele, das ſchwere Spiel gegen Lorſch fordert jetzt ſeinen Tribut. Auch die neue Aufſtellung hat ſich nur teilweiſe bewährt. Die Darmſtädter Soldaten waren in jeder Phaſe des Spieles überlegen und haben den Sieg in dieſer Höhe verdient. Zwei alte Rivalen ſtanden ſich in Bürſtadt gegenüber. So klar das Ergebnis vielleicht an⸗ mutet, ſo ſchwer mußte der Sieg erkämpft wer⸗ den, da die Bürſtädter Mannſchaft nach langer Zeit wieder einmal ihrem Können entſprechend ſpielte. Lange Zeit ſtand das Treffen unent⸗ ſchieden. Erft die letzte Viertelſtunde erbrachte die beiden Tore. Bei Pfiffligheim machen ſich jetzt die Disgualifllaflonen verſchiedener Spieler be⸗ merkbar. Auch diesmal war der Tabellenführer gezwungen, mit einigen Erſatzleuten anzutre⸗ ten, wodurch die Elf merklich geſchwächt war. Bis Pfiffligheim zur Beſinnung kam, lagen die Gäſte bereits ſchon mit 4 Toren im Vorſprung, wovon nur 2 aufgeholt werden konnten. Oberroden hatte gegen ſeinen Gegner die Niederlage vom Vorſpiel wettzumachen. Das Vorhaben glückte, wenn auch ganz knapp, was einen kleinen Sprung nach oben bedeutete. Die beiden anderen Spiele Horchheim— Wix⸗ hauſen und Arheilgen— Blauweiß kamen nich zum Austrag.—g9 Generalbexfammiung der Schützengeſellſchaft o9 Mhm.⸗Neuoſtheim Vereinsführer Fuhr begrüßte die zahlreich erſchienenen Schützenkameraden und gab einen Geſchäftsbericht, bei dem zu erkennen war, in welch vielſeitigem ſportlichem Fahrwaſſer ſich die Schützengeſellſchaft 09 befindet, zumal faſt alle Waffengattungen gepflegt werden. Oberſchießleiter Emig gab für die einzelnen Unterabteilungen Kleinkaliber, Zimmerſtutzen und Großkaliber einen Tätigkeitsbericht. Die Erfolge der Schützengeſellſchaft 09 ſind bekannt, ſo daß Kamerad Emig nur nochmals die Schützenkameraden daran zu erinnern hatte, was für Aufgaben künftig geſtellt ſind. Die Jungſchützen, welche von Abteilungsſchieß⸗ leiter Kamerad Beckenbach betreut werden, zei⸗ gen Fortſchritte und werden in dieſem Jahre aktiv in die einzelnen Kämpfe ein⸗ geſetzt. Dem Alterspräſident Mechler dankte im Namen der Schützenkameraden der Vereinsfüh⸗ rer für die geleiſtete Arbeit im Schießſport. Die vorgenommene Neuwahl zeigte folgendes Ergebnis: Vereinsführer Fritz Fuhr, ſtell⸗ vertretender Vereinsführer und Schriftführer Eberhard Braun, Schatzmeiſter Heinr. Kallen, Oberſchießleiter Willi Emig, Preſſe⸗ und Pro⸗ vagandaleiter Curt Schnitzer, Dietwart Adolf König, Abteilungsſchießleiter(Jungſchützen) Adam Beckenbach, Kleinkaliber, Zimmer⸗ ſtutzen Reinig und Ehrler jr., Wehrmannszug Karl Kuhn. Vereinsführer Fuhr verpflichtete ſeine Mit⸗ arbeiter auf Einſatzbereitſchaft und zur Treue zum deutſchen Schießſport. Die Punktſieger im Monat Januar bei dem Plattl und Punttſchießen mit dem Zimmer⸗ ſlutzen Kam. Volz, Hermann und im Februar Kam. Ehrler jr., erhielten als Preis je einen Schützenbecher mit Widmung. do SS :6 12 4 21 4 * „haker 0. ——————— mit höher zilglicher Von gr0 Angebote den Verla oder Ange Dauerstelli Alter 28—5 Spar- U 2 langi. für Angeb haltsa. für Holz⸗ 1 Kichard Ludwigs für ſofork g haltsanſpr. an den V. Geſucht we 1 Hal Müdcht Uber 20 Jah. leichtere Hau u. Bedienen von ca. 18 Jo —.—— Zzu günf edingungen. gebote u. 3395 an d. Verlag Hauptſchrift Stellvertreter: Helmuth Wüſft muth + Wirtſchaftspol wegung: Frie ton und Unte teil: Fritz Ha Sport: Juliu⸗ Ratzel; für Be ür die Bilde tändiger Be Berliner 03 — Nachdruck Sprechſtunden (außer Hakenkreu, Direktor Sprechſtunden (außer Sams Verlaa u Für den Anzet ur Geſamtausgab Ausgabe Wein Die Anzeigen ſchein bendausgabe Ausgabe B M Ausgabe At Frühausgabe Abendausgabe Ausgabe B S Ausgabe A rühausgabe bendausgabe Ausgabe B N Ausgabe A Geſamt⸗DA. ärz 1038 Donnerstag, 24. 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März 1958 Urlaub auf Heute letzter Tagl 5 5 5 5 nser neunges bobe Eine gefährliche Situation restenn eEnrenwort in dem sensẽtionellen und spannenden Terrò Grobfilm: LI Ein Ufa-Großfilm mit ingeborg Theek Fritz Zae e i Kamper: Rolt NMoebiu: Heinz Hünmann BIRGEl. —— 1— wee Ein neuartiger Filmstoff, der mit seinem hlonken) zündenden Humor, seiner Gemütstiele Beriag u 2 Dia Nauoug. und seinem starken Liebeserlebnis tiel.—— im Herzen der Zuschauer bleibt! de s Iin die Beii 4 110 Um Vorprogramm: bie Eilbildherichte aus Desterreich übend⸗ .50.30 fmit Karin Hardt .30.30[sybhllle sehmitz Jugend ab 14 Jahren zugelassen HERHANN SPEELHANS legt uberwͤltigt u. in einen Teppich eingerollt m Hoden seiner Kkabine u. dòs grelle Licht blendet inn. Wer hat ihn beim Wickel?- heinene wöre er einem Ge⸗ heimnis auf die Spur ge- lommen.. selt sich slles erst ganz lurz vor dem Schlub dieses Filmes Nlreroſaſaulu Manòiuοn pailſaßun dis Nauſalioumu bil zuu ſauunubun Tubul DOle Dorsteller dieses o dber entröt- S Filmes sind: Hermann Speelmans Harald Paulsen Maria Andergast Fita Benkheff Hans lunkermann Max Gülstorff Spielltg.: carl Boese —— Im Palast Anfang.: „.00.10.20- So..00 Im Gloria Anfang: .00.20.30- S0..00 PALasT lerspiEks Heute letzter Tag! Hartu Eggerth Iima Mean i Liauch f mit van bongen, lingen, Hörbiger, NMoser Aul Meerfeldstr. 55 Be ginn Scalo: .00.05 38.30 Ldpitol Neßplatz Beg. Caplfol: .15.20.30 Ein Ufa- Großfilm mit Hans Brausewetter, Carl faddatz Erich Fiedler, Vera v. Langen u. a. Ein Tourjansky-Film- Musik: M. Linz Es ist bewundernswert, wie die Darsteller dieses Films von der Siàrke des Stoffes eriüllt werden! Vorher: Aust. Tonfilmberichte von den denkwürdigen Tagen im deutschen Oesterreich! Beginn:.00.45.30 Unr Jugend unt. 14 Jahren nicht zugelass. UrA-PALAST UNIVEASUN E Mannhelm Donnerstag, den 24. März 1938: Vorſtellung Nr. 264. Miete D Nr. 20 2. Sondermiete D Nr. 10 Dallenſein Ein dramatiſches Gedicht von Schiller Lager. Die Piccolomini. allenſteins Tod.) Für die Mann⸗ heimer Aufführung an einem Abenv bearbeitet von Friedr. Brandenburg. Anfang 19 Uhr. Ende gegen 22.30 Uhr. Ausführliche Bildbefichte von den ein Gkogs-IrT-Fünm der ufAmit Mannheim denkwürdigen Tegen in OESTERREICH V/ L 4 54 F 2 7 5 2 H Donnerstag, den 24 März 1938: vom kinzugs der Iruppen bis zuf pare de in Wien. Vorfiellung Nr. 48 Am 2 Kulturtilm: Hörkische Heimet. A erſte von r e Benonl 4 Fi n Bar⸗ gebene e * pETER DANN- FE. KAvSSLER berſchiff Heute Donnerstag Erstaufführuns E. MORENA- H. SSAUSEWETTEA Die Fledeemaus gen Fah dee und DOrehbuch: Evs leidmoenn· Nusile: Werner ſche Arb anfangszeiten:.50.15.05.30 Unr doenmem- erstelſunssieliuns: SEOb&. WIrr f Opergte And Saiehn n Wubee Fahrt d Spielleitung: Mans Minrieh Muſit von Jobann Strauß iemals Anfang 20 Uhr. Ende etwa 22.45 Uhr. Wn Ein spunnunggeladener Film voller Konllikte um Deutſche K 1 5 Ehe-· und Kindesliebe, der in seiner Handlung und der Natürlicikeit der Darstellung dem Lebensgelühl* Leben d Breite der Menschen von heute entspricit———— Stuhlverstopfung vermitte Straße* 4* kamerad Vorher: Flieger Funker Kanonlere · kin Ufe- Kulturfiim ũber Apnetitlosickeit Bord. kinsetz und leistung unserer Luftu/ affe Blähungen, Kopfwen Mit d bie neueste aktuelle Ufa-lonwoche trinken Sie dem Wibe Sienn 5 1 inen GZ-OOMHE MorgenPremiere Ifih 1. Lerdauungstee iner Marke Alpspitz, Paket.25. ar. De auf der Terfdò5S5e.%.48.30 DAz, letet im Franlahr vnd Marktolatz, E 1, 15; Universal- des Man du blelbst geosund. Für qugendliche nicht zugelòssen! drogerie Schmidi, Seckenheimer Schiff 1 Ein gruͤndliches Blut. Strabe 8: Merkurdrogerie Merkle Gontardplatz 2. 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