ange e n: Oeflamtauflage: Die 12geſpan.—— 19. W e àgeſpalt. Milimeterzene Geriag u.———— A 3, 44½1. Gernſpr.⸗Sammei-⸗Ri. 354 21. Das u 0 (owa uber de v. Stolz m Gil:stort⸗ arl Hellmer emmle Heiterkeit und tig· spannende einen Mann“, EK o w a mit lumor darstellt hau irr auſ weib! 5.00.30 zugelassen 8 U. rten Hatz Mannheim ihrten: M..50 bis.50 14.00 Uhr. .„RM..— land. RM..50 5 RM..— ir m. Verpfl. öl. ., 12. 9. 49. —2 erpfl. RM. 30 50 * ca. RM. E liche Prospekte! Ruf Nr. 214 20. — H 3. 3 immer, 120 Per- „(Samstage frel) niz- Bier sowie big, Ruf 207 97 e mann Chef vom Dienſt: Innenpolitik: Hel⸗ „ Hageneier;— i Ratzel; ür urpolitit, für den Se h Karl Haas; für uhe Faher. hl u, Carl Lauer; ämtl. in Mannh. F v. 5. 105 —17 ubr nntag). hte verboten.— ckerei Gmbo. Mannheim. .30 bis 12 ⸗Nr. an Schat, Man sliſten: eim Nr. 10. Aus⸗ tzingen Nr. 8.— n und Abend er⸗ Sgabe B. 0 0 0 T über 41 350 0 0 I „ über 6950 0 2— über 320 VQlll danner: Ausgab l. 12mal, Bezugspreiſe: Frei Haus monail. 2,20 Mat. u im Textteil 60 Pi. Ma—— Uusgabe: Die 12ge—. 10 Ageſpali. Trägerioyn; durch bie Woſi 2. 20 W1 leinſchl. 605 48 Pi.——— A 4. 35 815 Milämeterzeile im— 45 Pf. etzinger— Vae LZbefpalt Mi A Adundsvrt Mambel———— m 1 0 130 K Digz e gebühr) zuzüg üllungso kundeim.* r annheim. oſtſcheckkonto: Zudw Zit die ZBeitung am— lauch d. boͤb. Gewalt) verhind. beſteht tein Untwr. au Kitienbicans dafen— Rb 4960. Vertaasort Mannbeim— K0— elver 2 uS 11 5 10 Pfenn 3 abend⸗ usgabe A 8. Jahrgong MANNHEIM Nummer 229 Donnerstag, 19. Mai 1958 „Von Pakis iit Vefehl gegeben, Die ſjelfer Rotſpaniens DNB Paris, 19. Mai Der„Jour“ veröffentlicht einen ausführlichen Bericht über den Durchgangsverkehr auslän⸗ diſcher Waffen und Munition von Frankreich nach Rotſpanien. Dieſer Waffenſchmuggel ſei heute gewaltiger und umfangreicher als je zuvor. Er werde in einer ſolchen Eile betrieben, daß die Befürderung auf dem Schiffahrtswege völlig eingeſtellt ſei und nur durch Eiſenbahn⸗ und Laſtkraftwagen erfolge. Die franzöſiſchen Präfekten und Polizeibeamten hüteten ſich aus Angſt um ihre Beförderung, gegen dieſen Schmuggel einzuſchreiten. Der Berichterſtatter des„Jour“ hatte auf dem Grenzpaß Perthus eine Unterredung mit einem Zollbeamten. Auf die Frage, warum die franzöſiſchen Zollbeamten nichts unternäh⸗ men, obwohl ſie doch wüßten, daß faſt jeder Laſtkraftwagen Waffen und Munition beför⸗ dere, erwiderte dieſer, von Paris ſei Befehl gegeben worden, beim Zoll nichts zu öffnen und„die Augen zu ſchließen“. In der ver⸗ gangenen Woche habe ein großer mit Explo⸗ ſionsſtoffen beladener Laſtkraftwagen auf der engen Bergſtraße eine Panne gehabt, und die nachfolgenden Wagen ſeien lange Zeit aufge⸗ halten worden. Die benachrichtigte Präfektur des Departements habe telefoniſch dem zuſtän⸗ digen Polizeihauptmann Anweiſung erteilt, den ganzen Laſtkraftwagenzug, koſte es was es wolle, noch im Laufe der Nacht über die rot⸗ ſpaniſchen Grenze zu ſchaffen, Täglich 40 bis 50 Caſtkraftwagen Noch nie ſei ſo viel Kriegsmaterial über die Grenze befördert worden, wie während der letzten zwei Monate; aber in der franzöſiſchen Preſſe werde überhaupt nicht davon geſchrie⸗ ben. Rund 40 bis 50 Laſtkraftwagen mit Waf⸗ fen paſſierten täglich allein den franzöſiſch⸗rot⸗ ſpaniſchen Grenzpaß Perthus. Die Rotſpanier würden oft überhaupt nicht mit der Aus⸗ und Umladung fertig. Genau ſo verhalte es ſich mit den Bahnbe⸗ ſörderungen. Vor ſechs Wochen habe eine aus Barcelona nach Paris gekommene Abordnung von der ſtaatlichen franzöſiſchen Eiſenbahn⸗Ge⸗ ſellſchaft das Zugeſtändnis erhalten, daß die aus Frankreich kommenden Güterzüge ſtatt bis Cerbeère bis zum ſpaniſchen Bahnhof Port Bou fahren dürfen, da das Bahnperſonal in Cer⸗ bere die Umladung allein nicht mehr ſchaffen könne. Nur eine einzige Grenzſtelle zwiſchen Frank⸗ reich und Rotſpanien gebe es, an der ein Waf⸗ die Augen zn ſchüeßen“ Euglands Aupenmninmter füx Kusgieich mit Deugcand fenſchmuggel nicht möglich ſei, und zwar in Bourg⸗Madame, wo ſich ein nationalgeſinnter franzöſiſcher Bürgermeiſter allen Machenſchaf⸗ ten mit größter Energie widerſetze. Der Berichterſtatter des„Jour“ berichtet ſo⸗ dann noch, wie er erſt am Montag dieſer Woche in der Nähe von Perpignan einen großen Laſtkraftwagen in der Fahrtrichtung zur rot⸗ ſpaniſchen Grenze beobachtete, in dem man deutlich einen ſchlecht verkleideten und über⸗ haupt nicht abmontierten ſchweren Tank habe erkennen können. Andere Laſtwagen ſeien ihm begegnet, die vorn die franzöſiſche Tri⸗ kolore getragen hätten und an deren Rück⸗ ſeite eine ſpaniſche Anſchrift ange⸗ bracht geweſen ſei, die lautete:„Getrock⸗ netes Gemüſe, nicht anſtoßen!“ Todesſtrafe für Martha Marek Schw/erer Kerker für den Bolschewisten Neumann DNB Wien, 19. Mai. In dem Prozeß gegen die Halbjüdin Martha Marek, die wegen vierfachen Giftmordes und eines Giftmordverſuches vor einem Wiener Schwurgericht ſtand, wurde Donnerstag mittag das Urteil geſprochen. Die Marek, die ihren Mann, eines ihrer Kinder und zwei entfernte Verwandte mit dem Rattkengift Thallium er⸗ mordet hatte, um ſich in den Beſitz von Ver⸗ ſicherungsſummen zu ſetzen und aus dem glei⸗ chen Grunde einen Giftmordverſuch an ihrem zweiten Kinde verſucht hatte, wurde zum Tode verurteilt. Der Helfer der Marek bei ihren Betrügereien, der Jude Jenö Neumann, der zur Zeit der Bela⸗Khun⸗Herrſchaft in Ungarn Rotgardiſt bei den Belſchewikenhorden war, erhielt wegen Be⸗ Ein neuer-Boot-Tender Kürzlich wurde dieser neue-Boot-Tender„Donau“ Auf unserem Bild sieht man das Schiff bei seiner Ausfahrt aus der Kieler Förde. Im Stellt. Hintergrund links das Marine-Ehrenmal Laboe. der Reichskriegsmarine in Dienst ge- (Scherl-Bilderdienst-M) trugs und Veruntreuung drei Jahre ſchweren Kerker. fim Doxenſtein abgeſtürzt DNB München, 19. Mai. Nach Mitteilung der Deutſchen Bergwacht wurden am Mittwochnachmittag der 17jährige Matthias Lettle und der 16jährige Adolf Curt, beide aus Augsburg, als vermißt ge⸗ meldet. Sie waren am 13. Mai auf ihren Fahr⸗ rädern nach Garmiſch gefahren und wollten über den Waxenſtein und die Riffelſpitze auf die Zugſpitze ſteigen. Die ſofort von der Rettungsſtelle Garmiſch der Deutſchen Bergwacht und des Deutſchen Al⸗ penvereins unternommene Nachforſchnug führte zur Auffindung der Vermißten. Lettle war am Waxenſtein tödlich abgeſtürzt. Curt konnte le⸗ bend geborgen werden. Staatsekretär Tassinari beim Reichsminister Darrẽ Auf Einladung des Reichsministers für Ernäh- rung und Landwirtschaft, Reichsbauernführer Darré, weilt der Staatssekretär des italieni- schen Landwirtschaftsministeriums. Professor Tassinari zur Zeit zu Studienzwecken in Deutschland.— Links Reichsminister Darré, techts Staatssekretär Professor Tassinari. Auin: PBZ Nen/ Orlea— — 55 NMExINO—%⁰ν 5 5 — Nerno—————— 85—— TehpZ20— 29— — Coafe— —— ebsras0—— Din ee ** ——— 4 rgn-.* 55 —2 kcuab N 4 . 5. Gweysgvicg.——— +. 5 55— 0 oo iooo 2000 K Autostraße durch ganz Amerika Fünfzehn Staaten des amerikanischen Gesamt- kontinents arbeiten seit einigen Jahren an der Verwirklichung eines großen Planes, dem Bau einer Automobilstrabe, die Buenos Aires, die südlichste Hauptstadt Lateinamerikas, mit Ottawa, der Hauptstadt von Kanada, verbin- den soll. Bereits im Jahre 1923 wurde dieser Plan auf der Konferenz von Santiago erörtert, aber erst im Dezember 1936 kam es während der panamerikanischen Konferenz in Buenos Aires zu einer entsprechenden Konvention, die ietzt nacheinander von den verschiedenen ame- rikanischen Staaten ratifiziert wird. Die Länge der geplanten Autostraße beträgt von Washing- ton bis Buenos Aires annähernd 20 000 Kilo- meter.(Scherl-Bilderdienst-M) Zu Ehren des neuen deutſchen Botſchafters in London, von Dirkſen, gab die Anglo⸗ Gertnan⸗Fellowſhip am Mittwoch einen Emp⸗ fang, zu dem die Mitglieder der Geſellſchaft, Mitglieder der deutſchen Botſchaft und der deutſchen Kolonie erſchienen waren. Große Propagandaaktion für die französische R üstungsanleihe Mit allen Mitteln hat in Frankreich die Werbung für die neue„Anleihe der Nationalen Ver- teidigung“ begonnen, für deren Erfolg sich die Zivil- ebenso wie die Militärbehörden einset- zen. Hier sieht man einen Militärfesselballon, auf dem das Wort„Zeichnet“ aufgemalt ist. „Hakenkreuzbanner“ *. Donnerstag, 19. mai 10 DB London, 19. Mai. Lord Halifax ſprach geſtern im Oberhaus auch zum Verhältnis zwiſchen Großbritannien und Deutſchland. Er erklärte zunächſt zur abeſſiniſchen Frage, die Genfer Aktion ſei im Juni 1936 beendet worden. Daraufhin ſeien zwanzig Staaten zu der Schlußfolgerung gekommen, daß ihre kollek⸗ tiven Verpflichtungen zu Ende ſeien und ſie da⸗ her die Eroberung Abeſſiniens durch Italien anerkennen könnten. In Genf habe man die Lage in Abeſſinien eingehend ge⸗ prüft und man ſei zu dem Ergebnis gelangt, daß es keine abeſſiniſche Behörde gebe, die auch nur die geringſte Ausſicht auf eine des Landes abe. Halifax beſchäftigte ſich dann noch einmal mit dem mit Italien getroffenen Abkom⸗ men und hob dabei hervor, daß die Abma⸗ chungen über Paläſtina nicht weniger bindend ſeien, weil ſie mündlich getrof⸗ fen wären. Die britiſche Regierung nehme die italieniſchen Verſicherungen an und glaube da⸗ mit, die Beſorgniſſe der Welt zu erleichtern und zur Verminderung der Kriegsgefahren beizu⸗ tragen. Das Abkommen mit Italien beſage, daß ein Anfang mit dem Frieden gemacht ſei, und die britiſche Regierung ſei entſchloſſen, jede Gelegenheit zu benutzen, um es fortzuſet⸗ zen und fortzuentwickeln. Großbritannien ſehen ſeine Freundſchaften in keiner Weiſe als exkluſiv an und werde verſu⸗ chen, deren Zahl und Umfang zu vergrößern. Es würde es gerne ſehen, wenn alle Urſachen des Mißtrauens und Verdachtes zwiſchen Groß⸗ britannien und Deutſchland beſeitigt würden, eine Anſicht, die von der großen Maſſe der bei⸗ den Völker, die ſo eng miteinander der Sprache und der Abſtammung nach verwandt ſeien, ge⸗ teilt würde. Das Gerede von der Unvermeid⸗ lichkeit eines Konfliktes ſei gefährlich und gänz⸗ lich unberechtigt. In Spanien werde die britiſche Regierung EI 4 3 Cbo00 me, Fene ſe— meun e 2 laltanche 11 UEL 5 dor WW— 5— Alboczcer — , C 7 0 3 0. Alcolg Wichtige Stellung bei Teruel von den Franco-Truppen eingenommen Die nationalen Truppen haben im Abschnitt nordöstlich von Teruel das strategisch wichtige Dorf Corbalan, das seit Beginn der Feind- seligkeiten von den Bolschewisten mit den mo- dernsten Mitteln zu einer wahren Festung aus- gebaut worden war, genommen und ihre Vor- marsch bereits in östlicher Richtung fortgesetzt. (Scherl-Bilderdienst-M) Vor den ragenden Säulen der Neuen Staats⸗ galerie in München hängt in goldenen Buch⸗ ſtaben an goldenen Schnüren der Name des rößten Malers, den der bayeriſche Volksſtamm freur hat: Albrecht Altdorfer. Wie von einem ragenden Podeſt rüßen die Worte über das weite Rund des Königlichen Platzes, dem Platz ſichtbar den feſtlichen Stem⸗ pel aufprägend, den er diesmal von einem un⸗ ewöhnlichen künſtleriſchen Wolf57 emp⸗ ängt. Albrecht Altdorfer und Wolf Huber, der Meiſter aus und der Meiſter aus Paſſau, bilden die Gegenpole dieſer über alle Maßen ſchönen Schau, die hier von Gene⸗ raldirektor Buchner aus allen Teilen des Reiches zuſammengetragen wurde. Gerade die⸗ ſes Verſtreutſein aller Werke dieſes Kreiſes, die kanntes Daſein friſteten, hatte es bis heute be⸗ wirkt, daß Altdorfers und auch Hubers Kunſt nie in dem Umfange gewürdigt werden konnte, wie ſie es verdiente. Die Stunde, da die Ausſtellung, wie ſie auch in der Kunſtſtadt München einzigartig iſt, er⸗ öffnet wurde, iſt ſymboliſch. Die Ausſtellung kam in einem Augenblick zuſtande, da der Oſten des Reiches ſich wieder dem Reiche einverleibte. Die Kunſt der Donaumeiſter, gewachſen auf dem Boden der Landſchaft, empfangen im wechſel⸗ weiſen Tauſch des geſamtdeutſchen Le⸗ bens, tut ſich in einer Pracht und Farbigkeit vor uns auf, die wie ein Geſundbrunnen auf das Auge wirkt. In mühevoller Arbeit wurden alle die Ta⸗ feln, Druckgraphiken und Handzeichnungen zu⸗ ſammengetragen, geordnet und aufgeſtellt. 480 Graphiken, 212 Tafelbilder und ſieben Wand⸗ malereien ſind es, in denen das Geſamtwerk „Altdorfers und ſeines Kreiſes“ zuſammen⸗ gefaßt iſt. ——————————————— Die Kunst der Donaumeister in München „Albrecht Altdorfer und sein Kreis“ oft in Privatſammlungen ein ſtilles, wenig be⸗ Lord Halifax im Oberhaus üũüber die englische Außenpolitił fortfahren, die Nichteinmiſchungspolitik fortzu⸗ ſetzen. Sie werde ihr Beſtes tun, um die ande⸗ ren Mächte zu bewegen, dieſe Politik auch wirk⸗ lich durchzuführen. Dormarſch trotz Reoen und nebel DNB Salamanka, 19. Mai. Dem nationalſpaniſchen Heeresbericht vom Mittwoch zufolge wurde trotz ſchlechten Wet⸗ ters wie Regen und Nebel der Vormarſch fort⸗ geſetzt. Wichtige Stellungen weſtlich von Catit wurden erobert, desgleichen im Abſchnitt Mos⸗ queruela. Im Abſchnitt Corbalan beherrſchen die Truppen jetzt Val Belinares. Der Feind ließ über 100 Tote und 283 Gefangene zurück. Im Luftkampf wurde ein roter„Boeing“⸗Jä⸗ ger abgeſchoſſen. Miniſter Glaiſe⸗ Horſten au begab ſich zur Teilnahme an der 18. Reichstagung des Volksbundes deutſcher Kriegsgräberfürſorge nach Breslau. Für deutſch⸗ engliſchen flusgleich wieder Sowietoffiiere verhaftet Ein verhãngnisvoller Brief im Gepäãc eines Sowijel-Kuriers DNB Warſchau, 19. Mai. Wie der„Krakauer Illuſtrierte Kurier“ mel⸗ det, ſpielte ſich an der polniſch⸗ſowjetiſchen Grenze am 15. Mai auf der noch auf ſowjeti⸗ ſcher Seite gelegenen Grenzſtation Negorjeloje ein blutiger Zwiſchenfall ab. Aus dem Expreßzug Moskau—Paris wurde der ſowjetiſche diplomatiſche Kurier Semjon Bertſin von ſechs GPu⸗Soldaten heraus⸗ geholt. Sein Gepäck, das aus zwei Koffern und einer Aktentaſche beſtand, wurde beſchlag⸗ nahmt und Bertſin in das GPu⸗Büro der Station gebracht. Hier wurde Bertſin vorge⸗ worfen, für den Trotzkismus zu arbeiten. Als dann auf Befehl des dienſttuenden GPu⸗Offi⸗ ziers die Soldaten das Gepäck durchſuchen wollten, zog Bertſin blitzſchnell einen Revol⸗ ver und ſchoß den Offizier auf der Stelle nieder. Mit weiteren Schüſſen tötete Bertſin einen Soldaten und verletzte einen weiteren GPlu⸗Offizier ſchwer. Bertſin „Journal“ meldet fbbruch der Derhandlungen mit Jtalien EP Paris, 19. Mai(Eig. Bericht) Die franzöſiſch⸗italieniſchen Verhandlungen ſind, wie das„Journal“ bisher als einziges franzöſiſches Morgenblatt am Donnerstag zu melden weiß, bis auf weiteres unterbrochen worden. Der franzöſiſche Geſchäftsträger in Rom, Blondel, ſollte nach dem genannten Blatt am Mittwoch vom italieniſchen Außenminiſter, Graf Ciano, empfangen werden. Letzterer empfing ihn jedoch nicht. Auf die Frage des franzöſiſchen Diplomaten, ob' die Beſprechung vielleicht am Donnerstagnachmittag ſtattfinden könnte, wurde geantwortet, Italien wünſche die Verhandlungen mit Frankreich erſt wieder auf⸗ zunehmen, wenn der Waffen⸗ und Munitions⸗ ſchmuggel an der franzöſiſch⸗ſowjetſpaniſchen Grenze aufgehört habe. Nach italieniſcher An⸗ ſicht ſei nur unter dieſer Bedingung eine Eini⸗ gung zwiſchen den beiden Ländern möglich. Selbſt wenn der franzöſiſche Geſchäftsträger in den nächſten 48 Stunden zu Graf Ciano ge⸗ rufen werden ſollte, ſo würde dieſer ihm doch nur mitteilen, daß Italien als formelle Vor⸗ bedingung für eine Weiterführung der Ver⸗ handlungen mit Frankreich die ſofortige Ein⸗ ſtellung des Kriegsmaterialtranſits fordere. Je⸗ denfalls habe die italieniſche Regierung die Spanienfrage zum Programmpunkt Nr. 1 in den franzöſiſch⸗italieniſchen Verhandlungen gemacht. Ehrengeleit duech Deutſchland 79 jugoslawische Kriegsgeſallene in die Heimat ũber geſührf DNB Cleve, 19. Mai. Am Mittwochvormittag fand an der deutſch⸗ holländiſchen Grenze bei Wyler die feierliche Ueberführung der ſterblichen Ueberreſte von 79 jugoflawiſchen Soldaten ſtatt, die während des Weltkrieges in Holland beigeſetzt worden ſind. Die toten Krieger werden durch ein Ehren⸗ geleit der deutſchen Wehrmacht von der hol⸗ ländiſchen bis zur jugoſlawiſchen Grenze be⸗ gleitet. Als der Zug mit den Leichenwagen deutſchen Boden erreichte, präſentierte die vom Infan⸗ terie⸗Kegiment 39 geſtellte Ehrenkompanie. Zumn Empfang hatten ſich zahlreiche Vertreter der Bewegung und der Behörden eingefunden. Unter dumpfem Trommelwirbel und Choral⸗ klängen wurden die 79 Zinkſärge in die bereit⸗ ren in der neuen Staatsgalerie erötfnet Die Schau beginnt mit den vorbereitenden Meiſtern, die vertreten werden durch den Ma⸗ ler Mair aus Landshut und den in Tirol ar⸗ beitenden Max Reichlich. Ihnen folgen die un⸗ mittelbaren Vorläufer in den Werken des Jörg Breu d.., Roland Frueauf, H. Pruckendorfer und Lukas Cranach d. Ae. Sie begleiten be⸗ reits die früheſte Schaffenszeit des jungen Altdorfer. Die Koſtbarkeit des dritten Saales ſind die 16 Altartafeln aus dem öſterreichiſchen Kloſter St. Florian. Im fünften Saal ſehen wir zum erſtenmal die wiederentdeckte Regensburger „Schöne Maria“, die von entſtellenden Uebermalungen erſt befreit werden mußte, um in einem unvorſtellbaren farbigen Glanze zu ſtrahlen. Der folgende Saal zeigt die größten Werke des Meiſters, unter ihnen vor allem die gewaltige„Alexanderſchlacht“ und die berühmte Berliner„Weihnacht“. Kaum iſt es möglich, die ganze Fülle des Stoffes in geordneten Reihen aufzuzählen. Da ſind noch die Reſte der Alt⸗ da Wandmalereien zu nennen. Köſtliche Miniaturen von Jörg Kilderers Triumph über Kaiſer Maximilian und vor allem die Kupfer⸗ ſtiche Altdorfers umſchließen einen Reichtum der univerſalen Künſtlerſchaft, der uns heute unbegreiflich dünkt. Dem Altdorfers, dem Paſſauer Wolf Huber, ſind zwei Säle gewidmet. Die berühmte„Beweinung“ aus Feldkirch, das Bildnis des„Humaniſten Jakob Ziegeler“ wer⸗ den hier die höchſte Beachtung der Kunſtfreunde 1 0 Dieſen weſentlichen Werken folgen noch ie Nachfahren Altdorfers, die Werke der Lem⸗ berger, Feſelein, Wertinger und der Meiſter von Mühldorf, die den Kreis der„Erlauchten“ ſchließen. Zum erſtenmal iſt das Werk der Meiſter der „Donauſchule“ in einer ſo lückenloſen Folge ſtehenden Wagen einer Panzerabwehrabteilung derladen. Oberſtleutnant von Tſhudi legte nach kurzen Gedentworten im Namen des Kom⸗ mandierenden' Generals des VI. Armeekorps einen Kranz an den Särgen nieder. Nach dem Lied vom guten Kameraden und drei Ehren⸗ ſalven ſetzte ſich dann die Kolonne in Bewe⸗ gung. In Kranenburg nahm der jugoflawiſche Vizekonſul aus Düſſeldorf, Dr. Joſeph Loga, das Ehrengeleit in Empfang. Zu Ehren der toten Krieger hatte die alte Grenzfeſte reichen Flaggenſchmuck angelegt. Abordnungen der Gliederungen der Bewegung bildeten in den Straßen Spalier. Die Fahrt geht unter dem Ehrengeleit deut⸗ ſcher Soldaten über Koblenz und Schweinfurt bis Marktredwitz. zuſammengeſtellt worden. Das mag vor allem den Kunſthiſtoriker intereſſieren. Damit iſt aber die ungeheure Bedeutung dieſer Ausſtellung noch— 3 nicht erſchöpft. Sie hat eine 35 lungskraft, die weit über das Gebiet des Fa lichen hinausreicht, * ihre gleichſam lodernde Farbigkeit, die Gewalt und der hinreißende Schwung ihrer Formenſprache, die Tiefe des Gefühls und die wunderbare Meiſterſchaft der Handwerklichkeit, die von dieſen Fürſten der Malerei gleichſam nebenbei erlernt und be⸗ herrſcht wurde, ſie ſpringen uns an wie elementare Lebensmächte. Es iſt eine Sprache der Seele, die ſich in ihnen ausſpricht, die nicht des vermittelnden Balaſtes bedarf, um verſtan⸗ den zu werden. Man braucht nichts, als mit geſammelten Sinnen und geöffneten Herzen zu ſchauen und jedes Bild als einen Kosmos eigener Art auf ſich wirken laſſen, um etwas von der Glut der Empfindung, von der Leiden⸗ ſchaft des Erlebens und der Mächtigkeit des bildneriſchen Triebes zu ſpüren, der die Größten dieſes Kreiſes beſeelte. Erwin Bauer. junge Künst'er musizierten Eine wertvolle Veranſtaltung in Ludwigshafen In Verbindung mit der Stadtverwaltung und der NSG„Kraft durch Freude“ führte die Landesleitung der eichsmuſikkammer im Gau Saarpfalz in verſchiedenen Orten des Gaues Konzerte junger Künſtler durch, die dem Nach⸗ wuchs Gelegenheit gaben, vor einem größeren Publikum Proben ihres Könnens abzulegen. Das Ludwigshafener Konzert war das letzte der diesjährigen Reihe. Es ſoll gleichzeitig auch der der Ausleſe fördernswerter Kräfte, die in anderen Gauen eingeſetzt wer⸗ den können, dienen. Dieſem Zweck entſprechend feiti die Vortragsfolge überaus bunt und viel⸗ eitig. Eine liebevoll miteinander muſizierende Ge⸗ meinſchaft iſt im Kammerorcheſter junger Künſt⸗ ler, das Kurt Werner leitet, zuſammenge⸗ kommen. Mit Mozarts„Eine kleine Nacht⸗ Rego⸗ „Heit' ſinn Beſtſtellung w nerstagvormitt ſen, wenn ma— zwängen mußte nen ſtanden. Marktbeſuch w zeichnen und a zu wünſchen ül Auf der an Marktbeſuch d rechtfertigt, die ermöglichte. ſtanden begre Spargeln. ſelbſt wurde dann durch Schüſſe und Bajonettſtiche getötet. Wie das Krakauer Blatt weiter zu melden weiß. machte Bertſin ſeit einigen Wochen Dienſtreiſen auf der Strecke Moskau—Negor⸗ jeloſe—-Warſchau—Paris. Von der GPu wurde er ſeit einiger Zeit ſorgfältig beobachtet. Als er am 14. Mai Moskau verlaſſen hatte, ſtellte man feſt, daß er ſich außerordentlich' wichtig Urkunden angeeignet hatte. Daraufhin wurde ſeine Verhaftung und die Durchſuchung ſeine Gepäcks angeordnet. Angeblich iſt in dem Gepäck von Bertſin ein Brief gefunden worden, der dazu geführt hat, daß die GPu am Mittwoch in dem Moskaue Hauptquartier der Armee fünf Generale und 32 weitere Armeevoffiziere verhaftete. eon ig Der Chef der GpPu, Jeſchow, iſt der Anſicht, waren. daß die Verhafteten die Leiter der Organiſa Im übrigen tion ſeien, die in geheimen Rundfunkſendungen das warme W⸗ gedroht hätten, Stalin zu ermorden. Die Na men der Verhafteten ſollen in einem Brief ge⸗ ſtanden haben, den Semjon Bertſin ins Aus⸗ land habe ſchmuggeln wollen. Furchibarer Gattenmord in hamburg DNB Hamburg, 19. Mai. Am Mittwoch wurde der Hamburger Polizei gemeldet, daß in den frühen Morgenſtunden von einem Unbekannten Fleiſchteile in das Her⸗ rengrabenfleet geworfen worden ſeien. Die dar⸗ aufhin alarmierte Mordkommiſſion fand bei ihren Nachforſchungen im Fleet Stücke einer weiblichen Leiche, die zum Teil verkohlt waren. Nach Feſtſtellungen der gerichtsmediziniſchen Weithin duf Sachverſtändigen handelte es ſich um eine etwa überall angebot 1,.65 Meter große Frau im Alter von 25 bis 30 man für Bowl. Jahren. Von der Mordkommifſion wurden ſo. Büſchel Marga fort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen auf. man ſchon dre gab man nicht zwei Pfennig ebenfalls in a— Ganz gewaltig rung an Ret langen Eis34 Als Neuhe ſen und da es rer Menge als nach und nach, tels, wieder können. genommen. Tödli⸗ In den ſpäten Abendſtunden des Mittwoch* erſchien auf einer Polizeiwache der mehrfach Am Mittwoc wegen Einbruchs und Diebſtahls vorbeſtrafte Zollhafen mehr Krauſe und erſtattete für ſeine 25jährige Ehe⸗ von ſchweren frau eine Vermißtenanzeige. Er gab eine ge⸗ Jſchen Schiff beſ naue Beſchreibung ſeiner Frau, auf Grund der bHöhe von etwa feſtgeſtellt werden konnte, daß es ſich bei der der Hanfballen Vermißten um die Tote aus dem Herrengraben⸗ traf einen fleet handeln mußte. Krauſe wurde einem ein⸗ Uchen holländiſ ſer mit großer gehenden Verhör unterzogen, in deſſen Verlauf er unter der Wucht des Belaſtungsmaterials zu⸗ ſammenbrach und ſich ſchließlich zu einem Ge⸗ J ſchleudert wunt ſtändnis bequemte. zungen und wi Er will mit ſeiner Frau, mit der er zwei kenhaus verbra Jahre verheiratet war, am Dienstagabend in J feſtgeſtellt wert Streit geraten ſein und ſie im Verlaufe einer ſuchung über Auseinanderſetzung erwürgt haben. Um den J worden. Leichnam aus dem Hauſe zu ſchaffen, habe er ihn zerſtückelt und verſucht, die Teile zu ver⸗ Unente brennen. Als ihm dies nicht gelang, habe er die Das Stä Leichenteile in einen Sack gepackt und bei Mor⸗ gengrauen in das Herrengrabenfleet geworfen. 4 4—— —— für Pilzberatm Wie Reuter meldet, plant die britiſche Re⸗ J dem erſten Wer gierung draſtiſche Maßnahmen zur Uunter⸗ JUhr jedem un drüchkung des„arabiſchen Terro⸗ JJeder, der Pil rismus“ in Paläſtina. baben will, da nießen kann, ka barkeit prüfen. Aus türkiſchen Kreiſen in London verlautet, daß am Mittwoch in London ein engliſch⸗ türkiſches Kreditabtommen abge⸗ Immer noch ſchloſſen wurde. 4 Der Mangel berſchärft ſich d mende Kräfte z1 elterliche Landr weiterhin viele liche Berufe ü fuhr die Verm durch die Einf Mädchen. Die muſik“, Griegs„Elegiſchen Melodien“ und der liebenswürdigen Serenade von Trunk bewies es 3 Köntien kammermuſikaliſche Arbeit und zutes Können. Mit Arien von Verdi und Roſ⸗ ini(Arie des René aus„Maskenball“ und der Cavatine aus„Der Barbier von Sevilla“) ſtellte ſich der Bariton Ernſt Gabelmann, junge Anfänger 1 — eine anſprechende Stimmbegabung, vor, Dr. all im Steige Alfred Waſſermann, ſein Lehrer, beglei⸗ frauen boten ſia tete ihn. Erna Poſtel ſang mit ſchöner Tech⸗ Großreinemache⸗ nik und klangvoller Stimme Lieder der Lud⸗ möglichkeiten. wigshafener Komponiſtin Hanni Schön, die feines lyriſches Empfinden und beachtliche r 4 en. Hier und da erſcheint allerdings durch das Taſten nach farbiger und ausdrucksvoller Be⸗ Neu gleitung die künſtleriſche Einheit von— ſtimme und Klavierpart nicht reſtlos verwirk⸗ licht. Am anſprechendſten ſind die anſpruchs⸗ Uach dem neu loſen kleinen heiteren, nach dem Vorbild des Kindervolksliedes geſtalteten Lieder. Die Kom⸗ Der neue, ſeit poniſtin ſelbſt begleitete am Flügel. fahrplan hat fü Vielleicht die ausſichtsreichſte Begabnug ließ tere Schnellzugs die Pianiſtin Annelieſe Leonhardt erken. fburg ae 23 nen. Sie hat gute techniſche und dringt entſchieden auf die muſitaliſche Ausden⸗ gebracht. Hierzu — vor. Dabei bleibt ihre Auffaſſung immer ſwerte Neueru weiblich und abſolut ehrlich, die Künſtlerin iſt genläufen. ſich der Grenzen ihres Deutungsvermögens be⸗ 1 wußt und experimentiert nicht. An Werken von„Zunächſt erhä Brahms, Chopin und Reger bewies ſie ihr 10 B großes techniſches und muſikaliſches Können 55 B f 0⁵ und fand reichen Beifall, Der junge Geiger Hel⸗ Klaſſe Berlin mut Heller überraſchte durch ſein ſchönes, bahn.51. Dafi edles Spiel und die feine Auffaſſung der 45 Bf. adlig ſtrengen Schönheit J. S. Bache wie der J Worms) aufgel, romantiſch empfundenen Lyrik in Regers„Ro⸗ wird zwar dem manze“. Der virtuoſen Artiſtik Lalos(im erſten 22.56(über Mai Satz aus der„Spaniſchen Suite“) allerdings lin Anhf Bf. a war er noch nicht vollſtändig gewachſen, hier S be kam er über Aeußerliches nicht hinweg. Ein⸗ Schlafwagen in fühlend wurde er von Kurt Werner begleitet. Das zahlreiche Publikum hatte viel Freude an der Muſizierluſt der jungen Künſtler und ſpendete reichen Beifall. Dr. Carl J. Brinkmanus D 1, und zwar e Bahnhof ürfte ſonach d ſchnellzug nach wagen gelaſſer Das Nacht⸗D⸗ 9. Mai 1958 f aftet -Kuriers hüſſe und r zu melden igen Wochen Skau—Negor⸗ Gpu wurde obachtet. Als hatte, ſtellte tlich; wichtige aufhin wurde uchung ſeines n Bertſin ein geführt hat, em Moskauer Benerale und tete. ſt der Anſicht, her Organiſa⸗ unkſendungen ſen. Die Na⸗ iem Brief ge⸗ tſin ins Aus⸗ hamburg rg, 19. Mai. urger Polizei Norgenſtunden le in das Her⸗ eien. Die dar⸗ ion fand bei Stücke einer erkohlt waren. smediziniſchen um eine etwa von 25 bis 30 n wurden ſo⸗ ßnahmen auf⸗ des Mittwoch der mehrfach s vorbeſtrafte 25jährige Ehe⸗ gab eine ge⸗ uf Grund der s ſich bei der Herrengraben⸗ de einem ein⸗ deſſen Verlauf zmaterials zu⸗ zu einem Ge⸗ t der er zwei istagabend in Berlaufe einer en. Um den affen, habe er Teile zu ver⸗ ig, habe er die und bei Mor⸗ leet geworfen. britiſche Re⸗ zur Unter⸗ en Terro⸗ don verlautet, nengliſch⸗ men abge⸗ dien“ und der Trunk bewies e Arbeit und erdi und Roſ⸗ iball“ und der on Sevilla“) abelmann, ing, vor, Dr. ehrer, beglei⸗ ſchöner Tech⸗ der der Lud⸗ i Schön, die id beachtliche erkennen lie⸗ ngs durch das ucksvoller Be⸗ t von ſtlos verwirk⸗ ie anſpruchs⸗ Vorbild des der. Die Kom⸗ el. Zegabnug ließ jardt erken⸗ und iſche Ausdeu⸗ aſſung immer Künſtlerin iſt hermögens be⸗ n Werken von ewies ſie ihr ſches Können ze Geiger Hel⸗ ſein ſchönes, uffaſſung der Zachs wie der Regers„Ro⸗ los(im erſten % allerdings wachſen, hier hinweg. Ein⸗ rner begleitet. mviel Freude Künſtler und inkmann. Spargeln. „hakenkreuzbanner“ Groß-Mannheim Donnerstag, 19. Mai 1938 Regen Marſtbetriel „Heit' ſinn viel Leit uffem Markt“— dieſe Feſtſtellung wurde immer wieder am Don⸗ nerstagvormittag auf dem Hauptmarkt getrof⸗ ſen, wenn man ſich durch die Reihen durch⸗ zwängen mußte, in denen überall die Käuferin⸗ nen ſtanden. Es war auch tatſächlich ein Marktbeſuch wie ſchon lange nicht mehr zu ver⸗ zeichnen und auch die Kaufluſt ließ kaum etwas zu wünſchen übrig. Auf der anderen Seite wurde der gute Marktbeſuch durch eine Beſchichung ge⸗ rechtfertigt, die eine Befriedigung aller Wünſche ermöglichte. Im Vordergrund des Intereſſes ſtanden begreiflicherweiſe immer noch die Sie lenkten weit mehr als an den vorangegangenen Markttagen die Auf⸗ merkſaankeit auf ſich. Wo man auch hinblickte, türmten ſich die weißen Stangen in allen Qua⸗ litäten. Der Preis war für die erſte Sorte auf unter 50 Pfennig geſunken, während ge⸗ ringere Sorten ſchon für 30 Pfennig und noch billiger das halbe Kilo zu haben waren. Im übrigen merkte man doch, wie ſehr ſich das warme Wetter auf das Wachstum ausge⸗ wirkt hat. Da wurde Kopfſalat in ſolchen Mengen angeboten, daß man wirklich zufrieden ſein konnte, zumal auch der Preis entſprechend niedrig gehalten war. Für 10 Pfennig bekam man ſchon drei feſte Köpfe und hier und da gab man nicht ganz gut geratene Köpfe für zwei Pfennig das Stück ab. Spinat wurde ebenfalls in ausreichender Menge angeboten. Ganz gewaltig zugenommen hat die Anliefe⸗ rung an Rettichen— vor allein an den langen Eiszapfen. Als Neuheit erſchienen die erſten Erb⸗ ſen und da es auch junge Karotten in größe⸗ rer Menge als bisher gab, wird man ſich ſo nach und nach, je nach der Fülle des Geldbeu⸗ tels, wieder Erbſen mit Karotten leiſten können. Weithin dufteten die Maiblumen, die überall angeboten wurden, Maikraut empfahl man für Bowlen und gegen Motten und große Büſchel Margareten gab es für wenig Geld. Tödlicher Betriebsunfall Am Mittwochfrüh gegen.45 Uhr waren im Zollhafen mehrere Arbeiter mit dem Entleeren von ſchweren Hanfballen aus einem holländi⸗ ſchen Schiff beſchäftigt. Hierbei löſte ſich ein in Höhe von etwa 7 Meter frei am Kran hängen⸗ der Hanfballen, fiel in das Schiff zurück und traf einen innerhalb des Drehkreiſes befind⸗ lichen holländiſchen Steuermann, wodurch die⸗ ſer mit großer Gewalt gegen zwei Fäſſer ge⸗ ſchleudert wurde. Er erlitt ſchwere Kopfverlet⸗ zungen und wurde ſofort ins Städtiſche Kran⸗ kenhaus verbracht, wo aber nur noch der Tod feſtgeſtellt werden konnte. Gerichtliche Unter ⸗ ſuchung über die Schuldfrage iſt eingeleitet worden. Unentgeltliche pilzberatung Das Städtiſche Unterſuchungs⸗ amt in der Kurfürſt⸗Friedrich⸗Schule, C6, 1— Eingang gegenüber dem Luiſenheim— ſteht für Pilzberatungen jeweils montags und an dem erſten Werktag nach Feiertagen von—12 Uhr jedem unentgeltlich zur Verfügung. Jeder, der Pilze ſammelt und die Gewißheit haben will, daß er die Pilze unbedingt ge⸗ nießen kann, kann dort die Pilze auf ihre Eß⸗ barkeit prüfen. Die Beratung iſt unentgeltlich. Immer noch Mangel an hausgehilfinnen Der Mangel an älteren Hausgehilfinnen berſchärft ſich dadurch, daß vom Lande ſtaan⸗ mende Kräfte zum Teil für den Sommer in die elterliche Landwirtſchaft zurückkehren und daß weiterhin viele Hausgehilfinnen in gewerb⸗ liche Berufe übergehen. Eine Belebung er⸗ fuhr die Vermittlung in die Hauswirtſchaft durch die Einführung des Pflichtjahres für Mädchen. Die Bereitſchaft der Hausfrauen, junge Anfängerinnen einzuſtellen, iſt faſt über⸗ all im Steigen begriffen. Für Reinmache⸗ frauen boten ſich bei den im Frühjahr üblichen Großreinemachearbeiten gute Beſchäftigungs⸗ möglichkeiten. Heue Fannen des Standorts FHannneim-VLudcieshafen kür die Zivilen Betriebsgemeinschaften der Wehrmacht/ Am Kommenden Montag keierliche Einholung Auf dem Wege der Arbeitsbeſchaffung, im Zuge des gewaltigen Aufbauprogramms unſe⸗ res Führers iſt in Verbindung mit dem Auf⸗ bau der neuen deutſchen Wehrmacht auch dem Schaffenden wieder ein neuer Lebensweg, eine neue Exiſtenzbahn geöffnet worden. Die Tat⸗ ſache, daß neben den Beamten militäriſchen Charakters heute auch viele zivile Beamte, An⸗ geſtellte und Arbeiter im Bereich der Wehr⸗ macht berufliche Entfaltungsmöglichkeit finden konnten, hat ſich erfreulicherweiſe ſeit dem Jahre 1936 innerhalb des Standortes Mannheim⸗Ludwigshafen beſtätigt. Spargeln werden jetzt auf dem Markt in großer Menge angeboten. Es haben ſich nicht nur bei militäriſchen Ver⸗ waltungsdienſtſtellen, ſondern auch bei den Truppeneinheiten ſelbſt überall Betriebs⸗ gemeinſchaften herausgebildet, die zum überwiegenden Teil zivile Arbeitskräfte, männ⸗ liche und weibliche, umfaſſen. Dieſe Wehr⸗ machtsbetriebe haben im Zuſammenhang mit der Erfaſſung aller Schaffenden in der großen Deutſchen Arbeitsfront gleichfalls einen orga⸗ niſatoriſchen Zuſammenſchluß bereits gefun⸗ den. Ihre Berufsorganiſation iſt die DAF⸗Abt. Wehrmacht, welche ſich, gleich der Abt. Luft⸗ fahrt oder Marine, als organiſche Gliederung der großen DAß aus rein dienſtlichen bzw. be⸗ triebstechniſchen Gründen in ihrem Verhältnis von der großen DAß jedoch als mehr ſouveräne Aufn.: Hans Jütte Der Tod an der Maſchine Lichtbildervortrag über Unfallverhütung in den Holzverarbeitungsbetrieben Unfallverhütung in den Betrieben. Das be⸗ deutet die Erhaltung notwendiger und wertvoller Arbeitskräfte der deutſchen Wirtſchaft, die ſich namentlich in der Holzinduſtrie mit ernſten ichwuchsfragen auseinanderzuſetzen hat. Ge⸗ —de hier, in der Holzinduſtrie, iſt die Unfallziffer von 1937 auf 1938 um 26 Prozent geſtiegen! Und insgeſamt ver⸗ liert in einem Jahr das deutſche Volk 3000 Menſchen durch Unfall in Induſtrie und Ge⸗ werbe. Wie unheimlich raſch ſich der Tod an der Ma⸗ ſchine einſtellen kann, durch unglaublichen Leichtſinn namentlich gerade junger Menſchen, Lehrlinge, oder durch kleine Unvorſichtigkeiten, die auch der erfahrenſte Arbeiter eines Tages begeht, wie Tod und Unfall eintreten können durch ungeſchützte Maſchinen, durch ſchadhaftes Werkzeug, falſche Arbeitsweiſe und falſche Ar⸗ beitskleidung und wie er andererſeits durch richtige und zweckmäßige Maßnahmen verhütet werden kann— dies alles wurde in Wort und Bild dieſes Vortrags außerordentlich eindring⸗ lich und mahnend dargelegt. Die Lichtbilder waren Originalaufnahmen aus ver⸗ ſchiedenen Holzverarbeitungsbetrieben, wie In⸗ enieur Schöntag von der Holzberufsgenoſ⸗ enſchaft Stuttgart betonte. Der Vortra Gauwaltung Baden der Deutſchen Arbeitsfront Neuerungen im Schlafwagenverkehr Uach dem neuen RKeichsbahnfahrplan für Mannheim weitere Schnellzugsverbindungen Der neue, ſeit 15. Mai geltende Reichsbahn⸗ fahrplan hat für Mannheim zahlreiche wei⸗ tere Schnellzugsverbindungen mit Berlin, Ham⸗ burg, den Rheinlanden, Holland und München gebracht. Hierzu treten nun einige bemerkens⸗ werte Neuerungen in den Schlafwa⸗ genläufen. Zunächſt erhält der neue Nacht⸗D⸗Zug 402 Berlin Anh. Bf.— Frankfurt— Karlsruhe, Berlin ab 23.05, einen Schlafwagen., 2. Klaſſe Berlin—Mannheim, hier an über Ried⸗ bahn.51. Dafür wird der Schlafwagen Ber⸗ lin Anh. Bf.— Ludwigshafen in D 2/314(über Worms) aufgelaſſen. Für die wird zwar dem Gegenzug D 401, Mannheim a 22.56(über Main⸗Neckar⸗Bahn— hervei Ber⸗ lin Anhf Bf. an.58 bedauerlicherweiſe kein Schlafwagen beigeſtellt; vielmehr kehrt der Schlafwagen in dem über Heidelberg laufenden D 1, und zwar erſt ab Frankfurt nach dem An⸗ —5 Bahnhof in Berlin zurück. Der D 401 ürfte ſonach der einzige ſüddeutſche Nacht⸗ ſchnellzug nach Berlin ſein, der ohne Schlaf⸗ wagen gelaſſen wurde! Das Nacht⸗D⸗Zug' paar 191/192 Karlsruhe— Hamburg, Mannheim nordwärts ab 23.13, zu⸗ rück hier an.48, erhält zu ſeinem Baſel-Ham⸗ burger Schlafwagen zuſätzlich einen Schlafwa⸗ gen., 2. Kl. Karlsruhe—Hamburg. Wünſchens⸗ wert wäre nur, daß zu den Mannheim berüh⸗ renden Schlafwagenläufen dritter Klaſſe nach und von Dortmund bzw. Emmerich auch ein Liegewagen Mannheim—Hamburg und Mann⸗ eim— Berlin käme. Gerade das neue Ber⸗ iner Schnellzugspaar D 401/½02 wäre für die Beiſtellung von Schlafwagen dritter Klaſſe Mannheim—Berlin wohl beſonders geeignet ge⸗ weſen! Der neue Schlafwagenkurs Dortmund— Ulm(Oberſtdorf) in D 108/107 iſt für Mann⸗ heim, das mitten in der Nacht berührt wird, von geringer Bedeutung. Der früher in dieſem Zugspaar geführte Schlafwagen Kiſſingen— Mannheim— München(., 2. Klaſſe) wird jetzt über Würzburg geleitet. Eine beachtenswerte Verbilligung für den Schlafwagenverkehr bedeutet der Weg⸗ fall der Vormerkgebühr, die ſeit 15. Mai von der Mitropa nicht mehr erhoben wird. Damit braucht der Schlafwagenreiſende bei Vorbeſtellung einer Bettkarte nunmehr nicht mehr zu bezahlen als bei Löſung im 58% 88 wurde auf Veranlaſſung der gehalten, die an dieſem Abend(am Mittwoch in den Germaniaſälen in S 6) durch Gaufach⸗ gruppenwalter Stegmüller vertreten war. Kreisfachgruppenwalter Nietfeld begrüßte die anweſenden Betriebsführer und Gefolg⸗ ſchaftsmitglieder, Meiſter, Geſellen und Lehr⸗ linge von der Fachgruppe Holzhandwerk. In der Metallinduſtrie, führte Ingenieur Schöntag aus, habe man es gelernt, ſich zu ſchützen gegen Tod und ſonſtigen Unfall in den Betrieben. Aber in den Betrieben der Holzinduſtrie man⸗ gele es immer noch an den notwendigen, an den oft primitivſten Schutzmaßnahmen und Schutz⸗ vorrichtungen. Die Meiſter ſchüttelten bei An⸗ icht der im Lichtbild aufgezeichneten Mißſtände ie Köpfe, über die mangelhaften Meſſerver⸗ bindungen in den Spindeln der Fräsmaſchinen, über den vollſtändigen Mangel an Klappenſchutz bei den Hobelmaſchinen, über die ſchadhaften Kreisſägen(man fragt ſich, wie damit über⸗ haupt gearbeitet werden konnte), und die Lehr⸗ linge lächelten über die dutzenmal geflickten Sicherungen oder die beſchädigten Kabel⸗ lampen. Und manchem, der in einem geordneten Be⸗ triebe aufgewachſen iſt, mögen ſolche Dinge, die heute noch allerorten vorkommen, unglaub⸗ lich erſcheinen. Eine der größten Gefahren im Holzverarbeitungsbetrieb iſt der Holzſtaub. Wieviel Brände ſind dadurch entſtanden, daß Funken aus dem Leimofen den Holzſtaub zum Glimmen gebracht haben, und plötzlich, nach Ta⸗ en oft, ſtand die Werkſtatt in Flammen! Holz⸗ taubexploſionen(exploſives Staubluftgemiſch im Späneſilo), ſind immer wieder einmal vor⸗ gekommen. Leimofenexploſionen ebenfalls(durch verſtopftes Standrohr!), und jedesmal ſind Menſchen dabei zu Tod gekommen. Ungeſchützte Trans miſſionen(wie etwa jene im Lichtbild gezeigte Transmiſſionsanlage in einem Sägewerkkeller), vollkommen unge⸗ ſchützt, die Welle nicht abgekapſelt, die einen Arbeiter erfaßte, um die Welle ſchleuderte und auf dieſe furchtbare Art tötete, ſolche Arbeits⸗ bedingungen ſind ein Verbrechen. Der kleinſte Stellring kann zum Verhängnis wer⸗ den und iſt es ſo und ſo oft auch ſchon ge⸗ worden!(Daher auch: enganliegende Arbeits⸗ kleidung! Keine loſefallenden weiten Aermel an den Kitteln!) Sehr viel eigene Schuld aber auch trifft den Arbeiter, wenn er ſich etwa leichtſinnig den Holzrückſchlägen an der Kreis⸗ ſäge ausſetzt(Schläge auf den Unterleib haben den Tod herbeigeführt), wenn er falſch hantiert 15 leichtſinnig die Hand in die Nähe der Säge ringt. Dadurch, daß etwa kleine Holjzklötze nicht ſofort weggeräumt, ſondern ſchließlich vom Kreisſägeblatt erfaßt und in die Höhe geſchleu⸗ dert wurden, hat mancher Arbeiter ſein Auge verloren. Ganz ungeheuerlich iſt der Fall, in⸗ dem ein Lehrling, ein 16⸗ oder 17jähriger Menſch, unter die Säge gekrochen iſt! Das Kreisſägeblatt hat ihm das Rückgrat durch⸗ ſchnitten. Tief beeindruckend waren die Lichtbilder, war der Vortrag— Mahnung und Warnung zu⸗ gleich.— St— Organiſation der Schaffenden unterſcheidet und der als oberſter Führer der Oberbefehlshaber der Wehrmacht vorangeſtellt iſt. Im Geſamt⸗ aufbau zentraliſiert ſich die DAß⸗Abt. Wehr⸗ macht aber gleichfalls zum Hauptſitz der Zen⸗ trale in Berlin und indirekt auch zur dortigen Reichsleitung der Deutſchen Arbeitsfront. Die beſondere Stellung der Wehrmachtsbe⸗ triebe gegenüber den privaten und induſtriellen Betrieben, begründet in vielfachen Ausnahme⸗ vorſchriften, gebietet den Angehörigen ſFho⸗ Gefolgſchaften eine beſondere Haltung. Cha⸗ rakter und Vertrauenswürdigkeit bilden dabei die natürliche len Schaffende Obwohl ſich der Dienſt der zivilen Schaffenden bei der Wehr⸗ macht ganz naturgemäß auf beſondere Ver⸗ pflichtung aufbaut, erfuhr bei den Wehrmachts⸗ betrieben innerhalb des Standortes Mann⸗ heim⸗Ludwigshafen der unc und Kameradſchaftsgedanke dennoch ſeine be⸗ ſondere Pflege. Die Gemeinſchaft unter den ſchaffenden zivilen Wehrmachtsangehörigen hat ſich auf eine recht beachtliche Stufe inner⸗ halb des Standortes entwickelt. mgkmanig kameradſchaftlich und verwaltungsmäßig ſteht die DAF⸗Abt. Wehrmacht des Standortes heute bereits mit an führender Stelle. Dieſer glückliche Umſtand hat es möglich ge⸗ macht, daß der Standort Mannheim⸗Ludwigs⸗ hafen auch 1 den wenigen Standorten des Reiches zählt, die ſich beſchafffen konnten. Zehn ſolche Fahnen werden künftig nun bei allen öf⸗ fentlichen Anläſſen auch den Wehr⸗ machts⸗Gefolgſchaften voranflat⸗ tern. Dieſe zehn Betriebsfahnen erhalten jetzt am Sonntag am Sitze des Armeekommandos durch den Kommandeur des XII. Armeekorps in Wiesbaden gemeinſam mit anderen 4 ihre Weihe. Und gerade dieſe Feier wird für Montag, 23. Mai 1938, beſonderer Anlaß ſein, die neuen geweih⸗ ten Fahnen für den Standort ein⸗ zuholen und zu übernehmen. Während die eigentliche Weihe ein völkiſches Schauſpiel für Wiesbaden ſein wird, findet ſich am Montag die geſamte Wehrmachtsbelegſchaft des Stand⸗ ortes zum Empfang der Fahnen zuſammen. Aufmarſch und Standortappell Die zehn neuen Betriebsfahnen werden um 14 Uhr vom Bahnhof her eingeholt. Es wird ein öffentlicher Aufmarſch werden, der vor allem davon künden wird, daß die Wehr⸗ macht und ihre zivile Gefolgſchaft ſaz enerſe miteinander verbunden liſch 5 aß affe, Feder und Ambos ſymboliſch das zum Aus⸗ druck bringen, was das Aufbauwerk des Füh⸗ rers in wirklichem Sinne zum Ziele hat. Für die zivilen Schaffenden der Wehrmacht wird darum die Fahnenübergabe ein beſonde⸗ rer Freudentag ſein, der ſeinen Abſchluß mit einem großen Standortappell im Ballhaus bei anſchließender Kamerad⸗ ſchaftsfeier finden wird. Die aktiven Truppen, Formationen der Bewegung und der Betriebs⸗ gefolgſchaften werden an dieſem Tage gemein⸗ ſam marſchieren. Zahlreiche Ehrengäſte werden ſich im Schloßhof einfinden und Zeugen des erinnerungswürdigen Schauſpiels ſein, wenn der Standortälteſte bzw. deſſen Stellvertreter die Parade dortſelbſt abnehmen wird. Bei die⸗ ſem K Marſch werden die neuen zehn Betriebsfahnen der DAF⸗Abt. Wehrmacht ab Hauptbahnhof durch den Kaiſerring, die Planken und Breite Straße ihren offiziellen in Mannheim halten. Die Weihe und Uebergabe dieſer Be⸗ triebsfahnen darf gleichzeitig auch als eine Krö⸗ —2. eines gewaltigen Stückes Aufbauwerk an der deutſchen Wehrmacht innerhalb des Stand⸗ ortes angeſehen werden, an dem ein jeder Ge⸗ folgſchaftsangehörige beſtimmten— 15 Krs. Die Polizei meldet: Zwei Verkehrsunfälle. Am Mittwochvormit⸗ tag wurde ein Radfahrer auf der Morſchfeld⸗ ſtraße von einer Zugmaſchäne ange⸗ fahren, wobei dieſer den linken Fuß unter das Hinterrad der Zugmaſchine brachte und verletzt wurde. Der Verletzte mußte mit dem Krankenwagen der Feuerlöſchpolizei in ein Krankenhaus verbracht werden.— Bei einem weiteren Verkehrsunfall, der ſich am Mittwoch⸗ abend auf der Scharhoferſtraße ereignete, wurde eine Radfahrerin von einem Kraftradfahrer an⸗ gefahren, wobei beide robſe u Boden geſchleu⸗ dert wurden. Der Kraftradfahrer zog ſich einen linken Oberarmbruch und die Radfahrerin Prellungen und Hautabſchürfungen zu. Der Kraftradfahrer mußte mit dem Sanitätskraft⸗ wagen in ein Krankenhaus verbracht werden, während ſich die nach Anlegung —— Notverbandes in ihre Wohnung begeben onnte. Verkehrsüberwachung. Bei am Mittwoch vor⸗ genommenen Verkehrskontrollen wurden wegen verſchiedener Uebertretungen der Straßenver⸗ kehrsordnung 33 Perſonen gebührenpflichtig verwarnt und an 10 Kraftfahrzeughalter wur⸗ den rote Vorfahrtsſcheine ausgehändigt, weil ihre Fahrzeuge techniſche Mängel aufwieſen. pilz⸗ und Kräuterwanderung Am kommenden Samstag iſt eine Pilz⸗ und Kräuterwanderung im Schifferftadter Wald ge⸗ plant unter Führung von Dr. Bickerich, Heidel⸗ berg, und zwar ſoll u. a. nach Morcheln und Lorcheln Ausſchau gehalten werden. Treffpunkt iſt am Bahnhof Schifferſtadt um 14.30 Uhr. Lud⸗ wigshafen ab 14.08 Uhr. Außer Pilzen er müß die wichtigſten Heilkräuter und Wildge⸗ müſe des Frühjahrs gezeigt werden. Fohmider werden eingeſtelt. Sonntagsfahrkartel „Hakenkreuzbanner“ der Bauſpiegel Donnerstag, 19. Mai 1958 Werkstoffeinsatz- im Wohn- und Zweckhau Wie sparst du beim Bau devisenfressende Werkstoffe7 Die kürzlich in Berlin abgehaltene Tagung „Werkſtoffeinſatz im Wohn⸗ und Zweckbau“ hat Genüge gezeigt, daß das Wiſſen um die rſparnismöglichkeiten bei deviſenfreſſenden Werkſtoffen noch nicht allzu ſehr verbreitet iſt. Die folgende Ueberſicht ſoll dem Fachmann in großen Zügen Hinweiſe geben. Erſparniſſe an Eiſen und Stahl In erſter Linie z. B. durch Vermeiden un⸗ nötig tiefer Räume und zu breiter Oeffnungen für Durchgänge, Türen und Fenſter, Vermeiden von überhängenden Bauteilen Sahel Kon⸗ ſolen uſw.), von unnötigen Aufbauten(Türm⸗ chen, Brüſtungen, 9103 und von en für Wände und ſonſtige Bau⸗ ile teile. durch Konſtruktionen, 3. B. durch Verwendung eiſenſparender Decken⸗ Letzte Hand wird an den Kamin gelegt. Bald wird der Bau schlüsselfertig stehen. Auin.: W. M. Schatz und Treppenkonſtruktionen(Treppengeländer aus Leichtmetall oder Holz), durch Verwendung von Wölbkonſtruktionen aus Ziegel oder Beton für Kellerdecken und für Stürze(Ueberdeckun⸗ gen), von Tür⸗ und Fenſteröffnungen, durch Verwendung von hochwertigem Eiſenbeton, der geringe Abmeſſungen zuläßt, durch der Einfriedigungen durch Mauerwerk oder Hecken anſtatt aus Metall. Bei den Bauklempnerarbeiten Bei den Dächern werden Kehlen und Dach⸗ anſchlüſſe ſowie die Anſchlüſſe von Schorn⸗ ſteinen wenn möglich, ohne Verwendung von Blech oder ſonſtigem Metall— Für Mauereckleiſten wird Leichtmetall gebraucht. An Stelle von Eiſenrahmenfenſtern können Leichtmetallrahmenmenſter und unter Umſtän⸗ den auch Glasziegel und Glasſteine Verwen⸗ 13 finden. egenfallrohre und Dachrinnen werden anſtatt aus 75 aus verzinktem oder emailliertem Eiſenblech und in Zukunft vielleicht auch aus in Schichten gewickeltes und mit Kunſtharz getränktem Holzband her eſtellt. ür Induſtriegegenden, in denen beſondere orroſionsgefahr enf kommt auch Aſbeſt⸗ zement in Frage. Fenſterbänke und Stirn⸗ mauerabdeckungen werden nicht aus Metall, ſondern aus Naturſtein, Schiefer, Beton, Beton⸗ ſteinen, Dachſteinen oder Flieſen hergeſtellt. Baubeſchläge und Innenverkleidungen werden behant aus Schwermetallen aus oberflächen⸗ behandelten Leichtmetallen oder aus Preßſtoff, in manchen Fällen auch aus Glas und Por⸗ zellan gefertigt. Bei der Erstellung der haustechnischen Einrichtungen Durch inſtallationstechniſch richtige Anord⸗ nung der Wohnungen und Arbeitsräume 1 B. durch Uebereinanderlegen und Zuſammenlegen von Räumen mit kurze en Einrichtun⸗ gen, ſo haß möglichſt kurze Rohrſtränge erfor⸗ derlich ſind. Bei bwaſſeranlagen An Stelle von Eiſenrohren für Abwaſſer und Regen⸗Falleitungen können in vielen Fällen Rohre aus Steinzeug benutzt werden. Für die Dichtungen treten an die Stelle von Blei hei⸗ miſche Dichtungsmittel wie Aluminiumwolle, Sinterit, Solusausgußmaſſe uſw. Für Ge⸗ ruchverſchlüſſe ſtehen anſtatt Blei emailliertes Gußeiſen, Porzellan, Kunſtharzpreßſtoffe zur Verfügung. Keller⸗, Haus⸗ und Regenrohr⸗ ſenkläſten werden anſtatt völlig aus Gußeiſen weitgehend aus Beton, Reinigungsrohre aus Steinzeug hergeſtellt. Für Spültiſche, Aus⸗ güſſe uſw. werden Hartſteingut, Porzellan und Steinzeug anſtatt Gußeiſen verwendet. Bei Waſſerverſorgungsanlagen dürfen Blei und Kupfer nicht mehr verwendet werden. Dafür werden Stahlrohre gebraucht, die durch Verzinken oder Bituminieren gegen Korroſion(Metallfraß) geſchützt werden. Eine porendichte Inneniſolierung iſt bei dem ſog. Habitrohren vorhanden. Glas⸗ und Porzellan⸗ rohre werden wohl in der Zukunft eine Rolle ſpielen, auch Rohre aus Kunſtſtoff(Mipolam) haben ſich in verſchiedenen Gebieten bewährt. Bei Spülkäſten, Waſchtiſchgarnituren, Aus⸗ laufventilen uſw. werden mit Erfolg heimiſche Werkſtoffe wie Glas, Porzellan und Preßſtoff verwendet. Bei Einzelwarmwaſſerbereitern wurde bisher als für die waſſer⸗ führenden Teile hauptſächlich Kupfer verwen⸗ det. An ſeine Stelle treten kupfexplattiertes Aluminium⸗ und Stahlblech, verzinktes oder emailliertes Stahlblech kommen 0 in vielen Fällen in Frage. Innenbehälter von elektriſchen Heißwaſſerſpeichern werden ver⸗ ſuchsweiſe aus Glas und ſchon⸗ reihenmäßig aus Porzellan hergeſtellt. Bei den Heizanlagen kann eine ſehr erhebliche Eiſenerſparnis durch den Einbau neu geſchaffener eiſenarmer Typen von Kachel⸗ öfen und Kachelherden erzielt werden, wobei durch geſchickte Anordnung der Oefen, dadurch, daß ſie mehrere Räume gleichzeitig beheizen, eine weitere Verminderung des Werkſtoffbedar⸗ fes erreicht wird. Klimaanlagen, die in der Induſtrie und bei öffentlichen Gebäuden immer mehr Ver⸗ breitung finden, können gleichzeitig zu Luft⸗ heizungsanlagen ausgebaut werden. Für ihre Kammern und Leitungen treten an Stelle von Schlosser bei der Arbeit am Bau Metall Mauerwerk, Beton, gepreßte Holzfaſer⸗ platten und ähnliche Werkſtoffe. Bei den elektriſchen Einrichtun⸗ gen kann man in vielen Fällen Kupferleitun⸗ en gegen Leitungen aus Aluminium austau⸗ —5 an die Stelle von Gußeiſengehäuſen tre⸗ ten ſolche aus Preßſtoff, bei den elektriſchen Leuchten ſind Metallteile vielfach ſchon durch Preßſtoff und Porzellan verdrängt worden. Wir nehmen zur Kenntnis: Der Reichswirtſchaftsminiſter macht darauf aufmerkſam, daß beim Bau hochwertiger Be⸗ tonſtahl in größerem Umfange zur Anwendung kommen kann, weil ſich durch die Verwendung von Bauſtahlgewebe oder anderem hochwertigen Bauſtahl größere gewichtsmäßige Einſparungen an Eiſen erzielen 2755 und zum andern, weil die Kapazität an dieſen Bauſtählen zur Zeit in ungenügendem Maße ausgenutzt wird. In dem Runderlaß wird nochmals an die Beſtimmun⸗ gen des RdErl. vom 16. 2. 37 erinnert, die die erhöhten Spannungen beim hochwertigen Be⸗ tonſtahl nur unter beſtimmter Vorausſetzung ftoffg n daß bei einer Trennung der Zuſchlag⸗ toffe in die Körnungen—7 mm und über 7 mm ein einwandfreier Beton mit einer Min⸗ deſtwürfelfeſtigkeit Wb 28 160 ks/ om? hergeſtell wird. FEARBEM Lacke, Oele, Pinsel prodorit-Lacke, Silo-Lack Frledr. Becker- G 2, 2 · femsprecher 207 40 Dachpappen, chem. Bauttoffe Isolierstoffe, Isolieranstriche Isolierpapier, Asphalte Schimper- ſheodor Laur r. 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Das Handicap beſteht in einem dem Zylinderinhalt des Motors an⸗ Ren kwean Geſamtgewicht und der Erlaubnis, en kompreſſorloſen Motor im Hubraumverhält⸗ nis 1,5:1 ſtärker als den bauen zu dürfen. Nach theoretiſchen Ueberlegungen wurde dem kompreſſorloſen Fahrzeug 50 ſogenannten „langſamen“, d. h. kurvenreichen, faſt gerade⸗ oſen Strecken eine gute Chance eingeräumt gegenüber dem an ſich ſchnelleren Kompreſſor⸗ wagen, deſſen Ueberlegenheit auf„ſchnellen“, kurvenarmen, mit langen Geraden verſehenen Strecken zu erwarten war. Dieſe Ueberlegungen erwieſen ſich bis jetzt als richtig. Auf dem Karuſſell von Pau ſiegte der kompreſſorloſe Delahaye, der dafür in Tri⸗ polis nichts zu beſtellen hatte und hinter den mit Kompreſſor verſehenen Mercedes⸗Benz und ompreſſormotor Alfa⸗Romeo Letzter wurde. Die Formel iſt alſo gerecht. Große Gegner— großer Sieg Vier Alfa⸗Romeo, drei Mercedes⸗Benz, zwei Maſerati und zwei Delahaye ſtanden auf dem Startplatz der Mallaha⸗Strecke. Ein Alfa⸗ Romeo, alle drei Mercedes⸗Benz, ein Delahaye und kein Maſerati erreichten das Ziel nach dem 524 Kilometer währenden Kampf. Und dieſe drei Mercedes⸗Benz belegten unter Lang, von Brauchitſch und Caracciola auch die erſten drei Plätzel Das bedeutet, daß der deutſche Renn⸗ wagen ſchneller und zuverläſſiger war als alle ſeine Gegner. Begeiſtert ſchreibt„Il Litto⸗ riale“:„Mercedes iſt der große Triumphator dieſes Rennens!“ Ehrlich erkennt der Mailän⸗ der„Corriere della Sera“ das Fort⸗ beſtehen der deutſchen Vormachtſtellung mit den Worten an:„Die Formel iſt geändert, neue Wagen ſind gebaut, aber gleichgeblieben iſt die Lage!“„Es war ein verdienter und überzeugender Sieg der deutſchen Induſtrie“, beſtätigt der Popolo di Roma“. Nicht das erſtemal vollbrachten die tapferen Fahrer im Zeichen des Dreizackſterns ſolch ein Meiſterſtück, mit allen geſtarteten Wagen die vorderſten Plätze zu beſetzen. Doch dieſer Sieg von Tripolis iſt wertvoller als ſie alle, einen ausgenommen, den im Großen Preis von Frankreich 1914, als Lautenſchlager, Wagner und Seiler Europas und vor allem Frankreichs vielgerühmte Spitzenklaſſe ſchlugen. Dieſe beiden Siege ſind einander als Merkſteine in der ſtolzen Geſchichte des Unter⸗ türkheimer Werkes ebenbürtig. Sieg der Technik Wir Deutſche erkennen ein höchſtes Geſetz. Den Willen des Führers. Er hat unvergängliche Werte Im Zeitalter der Technik un ie Erfolge unſerer Rennwagen dazu. Es ſind Wunderwerke deutſcher Ingenieurkunſt, Präziſionsarbeiten deutſcher Werkmänner, auf die eine Welt voll Staunen blickt. Die genialen Zauberer in Untertürkheim haben es fertiggebracht, mit halb ſo großem Motor annähernd die gleichen Leiſtungen zu er⸗ zielen wie vor einem Jahr. Viel beſſer iſt die Kurvenlage geworden, und auch das Manko von Pau iſt ausgeglichen. Damals ſcheiterte der Sieg an zu großem Treibſtoffverbrauch und dem Seeeneee dadurch bedingten Tankaufenthalt. Der Motor verſchlang 135 Liter auf hundert Kilometer. Das konnte in Tripolis verhängnisvoll werden; doch bis dahin wurde der Verbrauch bis unter die Hundertlitergrenze heruntergedrückt. Schritt hielt auch die deutſche Zubehörinduſtrie. Sie entwickelte Reifen, die trotz dem unheimlichen Tempo bis zu 280 Klm.⸗Std. und trotz der Hitze ſo durchhielten, daß der Sieger nur die Hinter⸗ radreifen, und dieſe nur ein einziges Mal, zu wechſeln brauchte. Auf zum Nürburgring Die deutſche Vormachtſtellung beſteht weiter, aber die Gegner ſind—. eworden. In Italien hat ſich das verſchoben. Maſerati hat Alfa⸗Romeo den Rang abgelaufen, das war die andere große Ueberraſchung von Tripolis. Die aufgetretenen Schäden ſollen ſo geringer Natur ſein, daß ſie in Kürze und—7 5 zu beheben ſind. Alfa⸗ omeo wird auch nicht müßig bleiben. Das wird ein Eifelrennen geben am 12. Juni! Der dramatiſche Kampf in den erſten dreizehn Runden in Tripolis läßt viel erwarten. Zu den Mercedes⸗Benz, den Maſerati und Alfa⸗Romeo ſtoßen auf dem Nürburgring wieder neue Gegner. Die Kuto-Union greift ein Deutſchlands ſcharfe Waffe, das Zſchoppauer Werk, wird in der Eifel vertreten ſein.—7 Delahaye erhält Unterſtützun von Bugatti und vielleicht auch von Talbot. e geht um Molsheim ein Geraune. Ettore Bugatti will nicht mehr Rennwagen bauen. Wimille, ſein Spitzenfahrer, bei Alfa⸗ Romeo? pde ſteht, daß der franzöſiſche Meiſter⸗ fahrer auf der Monzabahn mit dem Alfa⸗Romeo trainierte und—— eim Sturz die Verletzungen zuzog, die ihn bewogen, Tripolis fernzubleiben. Troſſt und Varsi beim Eifelrennen Tripolis hat gezeigt, daß Italiens Favoriten⸗ ſtellung von Alfa Wontes auf Maſerati über⸗ Europas Boxamateure während der Ueberfahrt nach Amerika Auf unserem Bild sieht man die neue Europa-Boxstaffel bei ihrer Ankunft in Amerika. In der vorderen Reihe erkennt man von links: Lethinen, Nardechio, Sergo und Bondi. Hintere Reihe von links: Runge, Vogt, Baumgarten, Kolczynski und Saunders. alg hren iſt, Beſonders Graf Troſſi erwies ſich als hartnäckiger Gegner, bevor ihn ein Schaden an den aus dem alten Rennwagen übernom⸗ menen Differential aus dem Rennen warf. Mit dem gleichen Schaden mußte auch Varzi aus⸗ ſcheiden. Graf Troſſi und Varzi werden am 12. Juni beim Eifelrennen ſtarten, bis dort ſind auch die für den Formelwagen neuen Differentiale fer⸗ tiggeſtellt. Ob Alfa Romeo zum Nürburgring kommt, iſt nach den ſchlechten Erfahrungen von Tripolis noch nicht ſicher. Ekopa verliert den Erdteilkampf Amerikas Boxſtaffel ſiegt mit:5 punkten Zum ſiebten Male ſtanden ſich in Chikago amerikaniſche und europäiſche Amateurboxer in einem Erdteilkampf gegenüber. Keinen der bis⸗ herigen Kämpfe konnten die Europäer gewin⸗ nen, ſo daß auch die:5⸗Niederlage, die ſh in der Nacht zum Donnerstag vor 21000 Zuſchau⸗ ern in der Rieſenhalle des Chikagoer Stadions erlitten eigentlich keine Ueberraſchung iſt. Von den vier deutſchen Boxern, die den Stamm der Europaſtaffel bildeten, gewann nur einer ſeinen Kampf: Olympiaſieger Herbert Runge. Der Wuppertaler ſchlug im er⸗ gewicht den Neger Dan Merrit ſicher na Punkten. So ſtarke Kämpfer wie Italien Olympiaſieger Ulderico Sergo, Europameiſter Nürnberg(Berlinz und Richard Vogt(Ham⸗ burg) wurden dagegen geſchlagen. Nürnberg lieferte allerdings einen großen Kampf, hatte den Neger Milton Beß in der Schlußrunde am Rande einer..⸗Niederlage, erhielt aber beim amerikaniſchen Punktgericht trotzdem nicht den Sieg. Vor Beginn der Kämpfe gab es eine über⸗ aus eindrucksvolle Vorſtellung der einzelnen Boxer. In Gegenwart von Reichsfachamtslei⸗ ter Dr. Metzner, des deutſchen Generalkon⸗ ſuls in Chikago und des Botſchaftsattaches Vor der Eingliederung des FTurnerbundes (Eigener Bericht des„H“.) Die Führerſchule in Neuſtrelitz beherbergt in dieſen Wochen 255 Turn⸗ und Sportlehrer aus Neuſtrelitz. Von den bekannten Pädagogen der Oſtmark nimmt auch der Wiener Turngeſchicht⸗ ler Profeſſor Dr. Erwin Mehl teil, der unſerem Mitarbeiter einen intereſſanten Bericht über das Schul⸗ und Vereinsturnen in Oeſterreich gab. sch. Neuſtrelitz, 18. Mai Groß war die Bedeutung der öſterreichiſchen Leibesübungen im Weltſport! Das beweiſt das Vorhandenſeint großer Könner auf vielen Ge⸗ bieten. Die Fußballſpieler zeigten jetzt wieder gefſip Aſton Villa ihre große Kunſt. Die Hand⸗ allſpieler, die Tennisſpieler, die Turner, Ru⸗ derer, Boxer, Leichtathleten und nicht zuletzt auch die Eiskunſtläufer und Skiläufer trugen ihren Namen über die Grenzen des Landes in die Welt hinaus. Dabei darf aber niemals ver⸗ geſſen werden, daß gerade in der Turn⸗ und Sportbewegung all die Kräfte die für die Heim⸗ ehrin das Reichjederzeit wirkſam waren. Wiener Turnverein— ohne Juden „Wenn am 29. Mai“, nahm Profeſſor Dr. Mehl das Geſpräch auf,„der Deutſche Tur⸗ nerbund ſeine Auflöſung vollzieht, um in der Gemeinſchaft, dem Deutſchen Reichs⸗ und für Leibesübungen, als Gau XVII auf⸗ ugehen, iſt damit eine Entwicklung abgeſchloſ⸗ 35 die dank dem eigenen Wege des öſterrei⸗ chiſchen Turn⸗ und Sportlebens und dank vor allem auch der Initiative im Reich und des Reichsſportführers nun für den Auf⸗ und Aus⸗ bau eine wertvolle Grundlage abgeben kann.“ Und dann kam der Profeſſor auf die Erfül⸗ lung der geſchichtlichen Aufgaben des Turner⸗ bundes zu ſpr hen:„Bekannt iſt, daß durch Oberturnwart Franz Xaver Kießling be⸗ reits im April 1887 von Wien aus die Raſſen. frage aufgerollt und beſtimmt wurde, daß Mit⸗ lieder des Wiener Turnvereins nur„Deut⸗ ſſhs ariſcher rei ſein durften. Be⸗ reits zwei Jahre ſpäter erfolgte der Zuſammen⸗ ſchluß der Turnvereine zum Deutſchen Turner⸗ bund, der ſich die Aufgabe ſtellte, jeden ſeiner Angehörigen ſo zu erziehen und geiſtig zu ſtählen, daß er jederzeit inſtande war, ſeinen volksbewußten Standpunkt zu verteidigen. Hier heffen auch das Dietweſen ſeinen Ausgang, deſſen Begriff 1907 von dem Turnwart Her⸗ mann Leithner geprägt wurde. Raſſenreinheit — Volkeseinheit und Geiſtesfreiheit waren die Leitſätze, die verkündet wurden und die von 7 einen völkiſchen Kenntnisnachweis for⸗ erten. Von 40 000 auf 120 000 Mitglieder 1919 umfaßte der Deutſche Turnerbund 40 000 Mitglieder, ſtieg aber gewaltig und umfaßte bald 120 000. o lag alſo hier das Schwer⸗ . der nationalen K Beunh Auf Grund er Einſtellung hatte der Deutſche Turnerbund Angriffe von allen Seiten zu beſtehen und wenn man bedenkt, daß von 600 Vereinen 400 5 wurden, dann ſpricht das eine deut⸗ liche Sprache. Keiner von ihnen, die den Rei⸗ hen des Turnerbundes angehörten, verlor aber das geſteckte Ziel und ſo arbeiteten ſie trotz aller Schikanen für die Heimkehr ins Reich.“ Arierparagraph auch beim Alpenverein Auf die Frage, wer mit in den Reihen der Idee des Turnerbundes auf dem Gebiete der Leibesübung tätig war, erklärte Prof. Dr. Mehl, daß der Skiverband, dem ungefähr 20 000 Männer und Frauen angehörten, bereits 1924 den eſterreichif hatte, und der Deutſche und der Oeſterreichiſche Alpenverein ſetzte Arif gleichen Zeit für die 80 000 Mitglieder die—— durch. Der Alpenverein gab auch wie der Turnerbund den getarnten natio⸗ Freiherr von Gienanth wurden in dem mit den Flaggen aller vertretenen Natlonen feſtlich geſchmückten Stadion zunächſt die National⸗ hymnen geſpielt, wobei die deutſchen Lieder mit ſtarkem Beifall aufgenommen wurden. Die einzelnen Ergebniſſe: Fliegengewicht: Cavalieri(USA) beſiegt Lethinen (Finnland) nach Punkten.— Bantam: Kainrath (USa) beſiegt Sergo(Italien) nach Punkten.— Feder: Saunders(Irland) beſiegt Eddy(USA) nach Punkten. — Leicht: Beß(USA) beſiegt Nürnberg(Deutſchland) nach Punkten.— Welter: Kolczynſki(Polen) beſiegt ')Malley(USA) in der erſten Runde durch.o.— Mittel: Beckwith(USA) beſiegt Baumgarten(Deutſch⸗ land) nach Punkten.— Halbſchwer: Guerrieri(USA) beſiegt Vogt(Deutſchland) nach Punkten.— Schwer: Runge(Deutſchland) beſiegt Dan Merrit(USA) nach Punkten.— Einladungskampf im Fliegengewicht: Nar⸗ decchia(Italien) beſiegt Noto(USA) nach Punkten. Der Gau Baden hat für das am 26. Mai in Baden⸗Baden ſtattfindende Degen⸗Mann⸗ ſchaftsturnier folgende Vertretung beſtimmt: Roth, Leible(beide TV Lörrach), Dr. H. Knieß (Tſchft. Freiburg), Wöhrl(Karlsruher TV 46) und Stahl(TV 34 Pforzheim). (Associated-Preß-.) Krankreichs akkes Au'gebot Der Franzöſiſche Fußball⸗Verband hat auf Vorſchlag von Gaſton Barreau, der allein für die Aufſtellung der Ländermannſchaft verant⸗ wortlich iſt, der FIß A folgende 22 Spieler für die Weltmeiſterſchaftskämpfe genannt: Tor: di Lorto(Sochaux), Da Rui(Lille), Llonſe(Sete)); Verteidiger: Cazenave, Mattler(Sochaux), van Dooren(Lille), Ben Bouali(Marſeille), Jaſſeron(Havre Ac); Läufer: Bourbotte 15 Povtluy(Havre AcC), Baſtien(Marſeille), Delfour(Roubaix), Diagne, Jordan(RC Paris); Stürmer: Aſton(Red Star), Ignace(BNetz), Nicolas (Rouen), Zatolli(Harfeille), Heißerer(Straß⸗ burg), Bruſſeaux(Sete), Courtois(Sochaux), Veinante(RC Paris). Wer von dieſen 22 Mann, unter denen ſich eine Reihe Nachwuchskräfte befindet, am 26. Mai in Paris gegen England ſpielt, ſteht noch nicht feſt. Tichechoſtowakel Irland.2 Zur Vorbereitung auf die Weltmeiſterſchaft hatte ſich die Tſchechoſlowakei die Fußball⸗Na⸗ tionalmannſchaft Irlands zu einem Probeſpiel nach Prag eingeladen. Vor 20 000 Zuſchauern wurde das Spiel am Mittwochnachmittag zum Austrag gebracht und endete unentſchieden, :2(:). Auf dem und ſchweren Bo⸗ den fanden ſich beide Mannſchaften nicht zurecht und Zuſammenſtöße waren an der Tagesord⸗ nung. Für die Tſchechoſlowakei ſchoß Nejetly beide Treffer, den einen durch Verwandlung eines Elfmeterballes. Für Irland waren Da⸗ vis und Carey erfolgreich. Erſt in letzter Minute kamen die Fren zum Ausgleichstreffer, als nach Nejetly, der faſt die ganze zweite Hälfte fehlte, auch der Mittelläufer Houcek ausſcheiden mußte. Das Stuttgarter Doppelſpiel am 29. Mai mit Stuttgarter Kickers⸗Vf R Mannheim und VfB Stuttgart⸗FC 05 Schweinfurt iſt ge⸗ ſichert, nachdem nun auch die Schweinfurter endgültig zugeſagt haben. ar nalſozialiſtiſchen Jugendgruppen Möglichkeit ur ſportlichen Betätigung. Ebenſo arbeitete er erſte Wiener Amateurſchwimmklub recht gut, aber bei dem verhältnismäßig kleinen Wir⸗ kungskreis trat er wenig in Erſcheinung. Verein und Schule ſind eng verbunden In den Reihen des Turnerbundes ſtanden die meiſten Turn⸗ und Sportlehrer. Neun —3— von ihnen bejahten die völkiſche Idee. araus erklärt ſich auch, daß das Vereinstur⸗ nen bis zu der Tätigkeit von Prof. Dr. Gaul⸗ ofer, alſo bis zu den 20er Jahren, das chulturnen befruchtet hat. Erſt ſeit dieſem Zeitpunkt iſt ein umgekehrtes Verhältnis feſt⸗ daß nämlich das Schulturnen das exeinsturnen beeinflußte. Aus dieſer Wech⸗ ſelbeziehung jedoch ergab ſich von jeher in den Städten und im Gebirge, alſo in beſſeren und einfacheren Verhältniſſen, eine lebendige Ar⸗ beit, die niemals einſeitig werden konnte und die nun die Möglichkeit bietet, die Grund⸗ ſätze nationalſozialiſtiſcher Leibesübung und Leibeserziehung in kürzeſter Zeit zur Verwirk⸗ lichung zu bringen. Seit 1926 keine Fachturnlehrer Zur Frage der Turnlehrer⸗Ausbildung er⸗ klärte Profeſſor Dr. Mehl, daß es ſeit 1870 in Graz, Wien und Innsbruck zweijährige Kurſe gab, und daß erſt Profeſſor Dr. Gaul⸗ hofer— der heute an der Akademie in Amſter⸗ dam tätig iſt,— 1926 dieſe Ausbildung auf vier Jahre ausdehnte und zum vollwertigen Univerſitätsſtudium machte. Es gab daher keine Fachturnlehrer mehr und ſo läßt ſich auch hier die Angleichung an die Verhältniſſe im Reich leichter durchführen. Ellbpa⸗AEn Das Programm des großen Schwimmkampfes Die Amerikaner haben das von der Reichs⸗ ſportführung vorgeſchlagene Programm für den großen Schwimmkampf Europa— UsSA am 20. und 21. Auguſt im Olympiſchen Schwimm⸗ ſtadion in Berlin angenommen. Für die Wer⸗ tung wird jeweils der beſte Schwimmer jeder Mannſchaft berückſichtigt, und zwar wird er als Sieger mit drei Punkten und auf einem der Plätze mit einem Punkt eingeſetzt.— Das Pro⸗ —.— für die beiden Tage im Olympiſchen chwimmſtadion lautet: Samstag, 21. Auguſt: 100 Meter und 400 Me⸗ ter Kraul, 4 mal 100 Meter Kraul, 200 Meter Bruſt, 200 Meter Rücken und Kunſtſpringen. Sonntag, 21. Auguſt: 4 mal 200 Meter Kraul, 100 Meter Bruſt, 100 Meter Rücken, Turmſprin⸗ gen, 1500 Meter Kraul, 400⸗Meter⸗Lagenſtaffel. Relchsweltkäͤmpie der En am 15./17. Juli in Berlin/ Ausſcheidungskämpfe der Gruppe Kurpfalz in ſechs Städten Noch knapp zwei Monate trennen uns von den Tagen, an denen die Männer der SA zur größten ſportlichen Entſcheidung vor den NS⸗Kampf⸗ ſpielen, den Reichswettkämpfen in Berlin, an⸗ »treten werden. In allen Einheiten hat ein reger Wettkampf⸗ betrieb eingeſetzt, der im Mai und Juni zu den Ausſcheidungskämpfen der Stan⸗ darten und Brigaden führte und führen wird. Die Standaxten⸗ und Brigademeiſter in Handball und Fußball wurden bereits ermit⸗ telt. Am 29. Mai findet in Wiesbaden der Endkampf der Gruppe Kurpfalz ſtatt. Die Gruppe hat davon abgeſehen, ihre Ver⸗ treter für Berlin bei einer zentralen Sportver⸗ anſtaltung zu ermitteln und die Ausſcheidungs⸗ kämpfe in ſechs große Städte des Gruppenge⸗ biets gelegt. Am 26. Juni 1938 finden die Aus⸗ ſcheidungskämpfe in allen Diſziplinen in Hei⸗ delberg, Saarbrücken, Mfenszen ſtadt, Mannheim und Offenbach ſtatt. In Villingen und Freiburg finden am Wochenende, 21. bzw. 22. Mai, die beiden letzten Ausſcheidungsturnen der badiſchen Turner für fiatt Deutſche Turn⸗ und Sportfeſt in Breslau att. —— ———————————— ———— ————————— „hakenkreuzbanner“ Die bunte Seite Donnerstag, 19. Mai 1938 Lofterie um die Hoffnung duf Reiciium Wie ein neuenideckies Diomantenfeld verfeilt wurde/ Fieberhaſte Erworlung in Thorney Guich Seit den bewegten Tagen, da man vor 51 Jahren um die neuentdeckten Diamantenlager von Klondike ſtritt, hat unter den ſüdafrika⸗ niſchen Schatzgräbern nicht mehr eine ſo große Aufregung geherrſcht wie jetzt, als man in Thorney Gulch, 57 Meilen von der Stadt Kim⸗ berley entfernt, ein Diamantenfeld ent⸗ deckte, das nach dem Gutachten der Sachver⸗ ſtändigen das reichſte aller in den letzten 20 Jahren in Südafrika erſchloſſenen Felder iſt. Der glückliche Entdecker iſt ein alter Südafri⸗ kaner namens Ooſthuizen, der eine große Farm bei Thorney Gulch bewirtſchaftet. Er fand einige kleine Edelſteine, als er ſeinen Acker be⸗ arbeitete, und meldete das ſofort den Behör⸗ den. Denn das Land, das er bewirtſchaftete, iſt nur Pachtland und gehört der Regierung. So⸗ fort wurde eine Sachverſtändigenkommiſſion nach Thorney Gulch entſandt, die auf Grund einer eingehenden Prüfung zu dem Ergebnis kam, daß das Diamantenfeld vorausſichtlich den Abbau in hohem Maße lohnen werde. Wie aber ſollten die im Schoße der Erde ſchlummernden Reichtümer zur Verteilung gelangen? Man entſchloß ſich, unter der Bevölkerung, die die Provinz„Kap der guten Hoffnung“ bewohnt, eine Lotterie zu veranſtalten, um von vorn⸗ herein alle etwaigen Gewaltätigkeiten und Pa⸗ nikſzenen, wie ſie ſich bei der Erſchließung der Lager von Klondike abſpielten, auszuſchalten. Die Teilnahme an der Lotterie loſtete ledig⸗ lich eine Verwaltungsgebühr von 5 Schillingen. Ueber 7000 Männer und Frauen betei⸗ ligten ſich an der Ausloſung, bei der nur jene, die die Nummern 1 bis 1000 zogen, Ausſichten fW 3 einen Anteil an dem neuen Diamanten⸗ eld zu erhalten. Der glücklichſte Gewinner iſt in jedem Falle der Entdecker Ooſthuizen, der als Lohn für ſeine Meldung von der Regie⸗ rung außerhalb der Verloſung 50 Anteile an dem Feld koſtenlos zur Verfügung geſtellt er⸗ hielt. Unter unbeſchreiblicher Aufregung wurde die Ausloſung unter Kontrolle durch Regie⸗ rungsbeamte in Kimberley durchgeführt. Wer ſeine Nummer bekommen hatte, durfte ſofort nach Thorney Gulch fahren, um ſeinen„Claim“ abzuſtecken. Natürlich waren die Inhaber der erſten Nummern am beſten daran, weil ſie auf dem großen Feld ihren Anteil nach Belieben ausſuchen konnten, während die ſpäter an die —— Kristina Söderbaum in der Hauptrolle des von Veit Harlan inszenier- ten Majestic-Film der Tobis„Verwehte Spuren“ M. Zeichnung: Trieb-Tobis Reihe kommenden das nehmen mußten, was übrig blieb. Glückspilze und Pechvögel Das Diamantenfeld war, umlagert von einer neugiergien Menſchenmenge, von Militär ab⸗ geſperrt, um Unbefugte an ſeinem Betreten zu wartung, die unter den 918 Schatzgräbern herrſcht, zu beſchreiben. Nur ein kleines Po⸗ izeiaufgebot iſt zurückgeblieben, das für die Aufrechterhaltung der Ordnung ſorgt. Im übrigen hat ein Regierungskommiſſar im Her⸗ zen des neuen Feldes ein Lager aufgeſchlagen, wo etwaige Streitigkeiten geſchlichtet werden. Zur Internationalen Handwerksausstellung eingetrofien Der Bürgermeister des Handwerkerdorfes, Ebelin g, begrüßt japanische Handwerker, die aui der Internationalen Handwerksausstellung in Berlin ihre Kunst zeigen werden. hindern. Drei Stunden nach Beginn der Aus⸗ loſung erſchien bereits der„Schatzgräber Nummer“, um ſeinen Claim abzuſtecken. Unter atemloſen Schweigen der Menge maß er das ihm zuſtehende Stück genau im Mittel⸗ punkt des Feldes ab. Am Abend traf noch ſeine Frau mit einem Wagen, der Zelte und alle notwendigen Geräte barg, in Thorney Gulch ein. Als die Sonne unterging, hatten ſich bereits 500 Beſitzer von Anteilſcheinen ein⸗ gefunden, während die reſtlichen 418 im Laufe der Nacht anlagten. Der Unglücksrabe, der die Nummer 919 gezogen hatte, mußte ebenſo wie die Beſitzer der ſpäteren Nummern feſtſtel⸗ len, daß für ihn nichts mehr übrig geblieben war. Das Feld war reſtlos verteilt. Nicht ein einziger wartete mit den Grabar⸗ beiten bis zum nächſten Morgen. Beim Schein von Oellampen oder Autoſcheinwerfern wurde augenblicklich begonnen, und der erſte Mann, der einen Fund melden konnte, war der Mann mit der Lotterienummer 6, ein ſiebzigjähriger Engländer namens Charlie Waterford. Er entdeckte an der Oberfläche ſeines Bodens einen Stein, der etwa viermal ſo groß wie ein nor⸗ maler Nagelkopf war. Freilich iſt dieſer Stein umgearbeitet kaum mehr als fünf Schillinge wert, aber jeder der Schatzgräber hofft ja, Hun⸗ derte ſolcher Rohedelſteine zu finden. Nicht alle Hoffnungen werden ſich erfüllen, denn noch ver⸗ mag niemand zu ſagen, ob das Feld von Thor⸗ ney Gulch tatſächlich allen Erwartungen ge⸗ recht wird. Mancher, der glaubt, einen beſon⸗ ders guten Claim erwiſcht zu haben, wird ver⸗ gebens graben, und einem kleinen Außenſeiter, der zuletzt kam, winkt vielleicht das große Glück. Lager der tauſend Hoffnungen Es iſt ſchwer, die Atmoſphäre fiebernder Er⸗ Weltbild(M) Zuſammen mit den„Diggers“, wie man die Diamantenſucher nennt, iſt neben ihren Fami⸗ lien auch ein Heer von Abenteurern aus allen Teilen Südafrikas erſchienen, die hier irgendwelche Geſchäfte zu machen hoffen. Manche kamen bis von Golden Rand, Johan⸗ nesburg oder aus den Bergen von Natal. Den ſicherſten Verdienſt werden die paar hundert Händler haben, die herbeigeeilt ſind, um ihre Verkaufsſtände aufzuſchlagen, mit denen ſie die Schatzgräber und ihre Familien mit Le⸗ bensmitteln und allen notwendigen Geräten verſorgen. Andere haben aus ein paar Holz⸗ latten Bars und Schenken zuſammengezim⸗ mert, ſogar ein Wanderkino iſt bereits am Platze. 5 In großer Anzahl ſind auch die Eingebore⸗ nen erſchienen, die von den wohlhabenderen Claimbeſitzern angeſtellt zu werden hoffen. Ein namens Johannes, der für einen alten Holländer arbeitet, war es, der einſt auf einem Diamantenfeld bei Pretoria den inzwiſchen be⸗ rühmt gewordenen„Jonker⸗-Diamanten“ fand, der als viertgrößter Edelſtein der Welt ſeinem Beſitzer, nachdem er benannt wurde, über eine Million Mark einbrachte. Seitdem ſind einge⸗ borene Diggers ſehr beliebt, jeder hofft, einen ſolchen„Jonker⸗Miamanten“ mit Hilfe ſchwarz⸗ häutiger Angeſtellter dem Boden zu entreißen Jeder träumt davon, über Nacht ein Kröſus werden zu können, aber nur wenigen wird das große Glück in den Schoß fallen. Vorerſt ſind hier nur Zeltlager zu finden, die alle einen Namen haben, etwa„Smith's Hoffnung“ oder„Delpoots Glück“ oder„Roux' Rettung“. Sie drücken mehr als alles andere die Gefühle ihrer dem Glück nachjagenden Be⸗ wohner aus. Die Sonne geht falsch Der bereits für die Weltausſtellung ſehene Plan, den Obelisk auf dem Concorde⸗ Platz als Sonnenuhr zu benutzen, harrt immer noch der Verwirklichung. Die Idee zu dieſer Sonnenuhr hatte bereits vor dem Kriege der franzöſiſche Aſtronom Camille Flammarion. Obwohl vor einigen Monaten die dazu benö⸗ tigten Kredite vom Stadtrat bewilligt worden ſind, bleibt es mehr als fraglich, ob die Pariſer jemals die Sonnenuhr zu ſehen bekommen. Das hauptſächlichſte Hindernis, den Obelisk als S zu benutzen, iſt techniſcher Natur. m Winter, heißt es, fähe man den Schatten ſo gut wie garnicht, und im Sommer gerate die Sonnenuhr mit der in Frankreich eingeführten Sommerzeit in Konflikt. Das gesiohlene Holel Den zweifelhaften Ruhm, ein ganzes Hotel ausgeräumt zu haben, ohne daß irgend jemand etwas davon merkte, haben zwei Leute aus jenem Teil der Pariſer Bevölkerung, die man im Volksmunde„Clochards“ nennt. Dieſe we⸗ nig nützlichen Mitglieder der Pariſer Bevölke⸗ rung ſind die berufsmäßigen Arbeitsloſen, die im Sommer an den Seinekais und im Win⸗ ter unter den Brückenbogen ſchlafen und für alles, nur nicht für ordentliche Arbeit, zu ha⸗ ben ſind. Das kleine Hotel, um das es ſich handelt, umfaßte dreißig volleingerichtete mer ſowie ein Kaffee. Es war wegen Kon⸗ kurs des Beſitzers ſeit einiger Zeit Fan Nachbarn machten die Polizei darauf aufmerk⸗ ſam, daß etwas in dem Hotel nicht in Ord⸗ nung war, und als daraufhin die Beamten mit dem Gerichtsvollzieher das Haus betraten, harrte ihrer eine Ueberraſchung. Nicht nur, daß ſämtliche Möbel und Beleuchtungskörper ausgeräumt waren— ſogar die Metallbeſchläge von der Theke in dem Kaffee waren abmon⸗ tiert, und der Ausbau der elektriſchen, Gas⸗ und Waſſerleitungen war offenbar gerade im vollen Gang. Den Beamten, die ſich darauf⸗ hin in dem Haus verſteckten, liefen die beiden Banditen in die Arme, als ſie in der gleichen Nacht wiederkehrten, um auch noch den letzten Reſt von nutzbarem Material aus dem ge⸗ plünderten Haus abzuholen. Karl Martell verkörpert in der Euphono-Kreutzberg-Produk- tion der Tobis„Sspieler“(nach Dostojewski) den Baron Vincent. M. Zeichn.: Keil-Tobis Alles für den —— Amtl. Bekanntmachungen der Stadt Mannhelm deffenkliche Aufforderung Nach 5 36 der Friedhofordnung der Stadt Mannheim müſſen die Grabanlagen auf den ſtädtiſchen Friedhöfen dauernd in gutem Zu⸗ ſtand gehalten werden. Eine große Anzahl eiſerner Einfaſſungen von Einzel⸗ und Familiengräbern befin⸗ den ſich in ſchlechtem Zuſtand. Die Friedhofverwaltung kann deren Ent⸗ fernung verlangen und, ſofern dieſer Aufforderung nicht nachgekommen wird, ſelbſt vornehmen, wobei ſie be⸗ rechtigt iſt, über die entfernenden Ge⸗ O O& Malzextrakt mit Vitamin u. Ka K tärkt und beugt vor Nolochabsnan am Lager Rollschuͤhe: Mercedes- Rex lal Kaiser genftände nach Ermeſſen zu verfügen.fund ist in 5000 Ea- Die Grabberechtigten werden hier⸗ milien mit dem größ⸗- Meerfefdstr. 17/ Ruf 257 87 N groziõs mocisch Die nevesten oaele reſo PnagrMaNN 0 7. 13-Heidelbergerstraße 4 1 en Beruismäntel für Damen und Herren Adam Ammann Fernruf 23789 Qu 3. Soe: alhan fün gBeniskleidune Jahres ſeit dieſer Veröffentlichung mit aufgefordert, die in Frage kom⸗ſten Erfols für Mut⸗ ter und Kind an- menden eiſernen Grabſtätteneinfaſſun. en in den ſtädtiſchen Friedhöfen auf en allgemeinen Grabfeldern bis längſtens 1. Oktober 1938 und auf den Familienplätzen innerhalb eines zu entfernen. Falls dieſer Aufforde⸗ rung nicht friſtgemäß entſprochen wird, wird die Friedhofverwaltung die eiſernen Einfaſſungen entfernen kaſſen und über das anfallende Ma⸗ terial verfügen. 25 Erwünſcht iſt, an Stelle der eiſer⸗ nen Einfaſſungen lebende Einfaſſun⸗ aen(Buchs und dergl.) zu ſetzen. Den übrigen Grabberechtigten wird anheimgeſtellt, eiſerne Einfaſſungen durch niedere lebende Grabeinſgſſun⸗ gen nach Rückſprache mit der Fried⸗ hofverwaltung zu erſetzen. Mannheim, den 14. Mai 1938. Der Oberbürgermeiſter. uvermieten. Hlun-L. Lauenaume. Ju/.fö per 1. Juli d. J. zu vermieten.— gewandt worden.— Bitte holen Sie bei mir eine Gratis- kostprobe. 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Hageneier.— Chef vom Dienſt: Helmuth Wüſt.— Verantwortlich für Innenpolitik: Hel⸗ muth Wüſt; für Außenpolitik: Karl M. Hageneier;— Wirtſchaftspolitit und Handel: Wilhelm Ratzel; für Be⸗ wegung: Friedrich Karl Haas: für Kulturpolitik. Feuille⸗ ton und Unterhaltung; Helmut Schulz: für den Heimat⸗ teil: Fritz Haas: für Lokales: Friedrich Karl Haas; für Sport: Julius Etz; Geſtaltung der B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel; für Beilagen: Dr. Hermann Knoll u. Carl Lauer; für die Bilder die Reſſortſchriftleiter: ſämtl. in Mannh. Ständ. Bexliner Mitarbeiter: Prof. Dr. Johann v. Leers Berlin⸗Dahlem.— Berliner Schriftleitung: Hans Gra Reiſchach, Berlin SW 68, Charlottenſtr. 15 b.— Sprech⸗ ſtunden der Schriftleitung: täalich von 16—17 Uhr(außer Mittwoch. Samstaa und Sonntag). — Nachdruck ſämtlicher Originalberichte verboten.— Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei Gmbo. Geſchäftsführer: Direktor Kurt Schönwitz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30 bis 12 Uhr außer Samstag und Sonntag).— Fernſprech⸗Nr. für Lerlag und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 304 27— Für den Anzeigenteil verantw.: Wilhelm M. Schatz, Mannh. Zur Zeit gelten folgende Preisliſten: Geſamtausgabe Nr. 2, Ausgabe Mannheim Nr. 10. Aus⸗ gabe Weinheim Nr. 8, Ausgabe Schwetzingen Nr. 8.— Die Anzeigen der Ausgaben 4 Morgen und Abend er⸗ ſcheinen gleichzeitig in der Ausgabe B. Frühausgabe A Mhm. über 16 500 über 14 400 Abendausgabe A Mhm. Ausgabe B Mhm. über 25 200 Ausgabe A und B Mannheim über 41 350 Raesgsgenz A Schw.. über 600 Abendausgabe 4 Schw. über 600 Ausgabe B Schw. über.350 Ausgabe A und B Schwetzingen über Frühausgabe A Whm. hen 34 Abendausgabe A Whm. über 500 Ausgabe 6 Whm. über 3200 Ausgabe A und B Weinheim über 3 700 Geſamt⸗DA. Monot April 1938 über 5² UU0 aken! ——.—— lnoustrie SW Hauptve embo, Karl ſammlung der ruhe, wurden nung auf 31. Der Vorſchlag ebenfalls einſti im Vorjahre a Prozent nach vom 31. 12. 19 jenigen Mitgli⸗ des Hauptverſ⸗ ſchreibung vor wiederum eine Reichsmark je ſchaft am 31. Dieſen zuſätzlic Witwen inzwi ſelbſt der Bad treten ſind, fü Reichsmark gef Ghemannes. A 1932 mit meh ren und mit 1 gefallen ſind, Reichsmark, au Zwiſchenzeit a getreten ſind, f teren Anteil, 1937 die Mitgl geſtelltenunterſt e. V. werden zugewieſen. Di tragten Satzun nehmigt. Die ratsmitglieder Mitglieder neu SW Zur Gri fabrik Ac, Mi die Kommand fabrik, Mußbac Fabrilanten 2 lingen(Baden Norma⸗Konſerr nunmehr erfol Aktiengeſellſcha 1,20 Millionen 4 Die Firma, die arbeitet auch ſchaftsmitgliede herigen Abteil geräte ſowie i haltsgeräte. SW Sektkell⸗ der Weinſtraße heim AG wirt auch im vergar der Schaumw⸗ eingetretenen 2 freiwillige ſozia Zwecke wurder Waren erhöhte neben erbrachte Reichsmark. A hälter 184 462 (11 580) RM., Zinſen 22717 träge 6012— (231 794) RM. Reichsmark erl 19 895(15 299) (80 895) RM. verteilt werden ven. Zuſamme leiheſtock mit 5 Verteilung. D bei 0,45 AK, 0 und 0,04(0,05) erhöhte Verbin auf 0,31(0,12) den wie i. V, räte auf 0,68( käufe) auf 0,0 betragen 0,33( Zugang mit o, SW Franke (Pfalz). Die ge auch der Fran jahr 1937 eine der Geſamtumſ die Bilanzſumt höhte. Die Zah zu. Die Sumn trägt 0,93 Mil 1936. Der Wer Reichsmark au Guthaben bei Mill. RM. geg Die Schuldner Freinłci Efflektet Festverzinsl. W. 30% Dt. Reichsanl.“ int. Dt. Reichsanl Baden Freist..! Bayern Staat v. Ani.-Abl. d. Dt. F Dt. Schutzgeblet Augsburg Stadt v Heidelbs. Gold V Ludwissh. v. 26 Mannhm. Gold v. Mannheim von ⁊7 Pirmasens Stadt Mhm. Ablös. Altt Hess. Ld. Liqu. Rl B. Kom. Goldhyp do. Goldanl..? —* ay. Hyp. Wechs. Erki. Hyp. Goldh Frankf. Lidu. Frkf. Goldofdbr.“ Prki. Goldpfr. L. Mein. Hypd. Mein. Hyp. Liau. Pialz. Hyp. Goldi Pfälz. Lidu. Pfälz. Hyp. Goldk Rhein. Hvv. Gdpł. do. do. 12-13. do. Lidu. do. Gdkom.1 Sudd. Boder.-Lid Grobkraftwk. M. Lind. Akt.-Obl. v. Rhein-Main-Dona 1G-Farbenind. v. lndustrie-Aktle Accumulatoren Adt Gebr. Aschaffbg. Zellsto Bayr. Motor.⸗We Berl. Licht u. K Brauerel Kleinlei. Brown Bov., Cement Heidelbe almlex-Benz eürsche Erdöl ng vo Concorde⸗ rrt immer zu dieſer rriege der mmarion. azu benö⸗ t worden ie Pariſer men. Das elisk als er Natur. Schatten gerate die igeführten zes Hotel id jemand zeute aus „die man Dieſe we⸗ tBevölke⸗ zloſen, die im Win⸗ und— it, zu ha⸗ 1s es ſich jhtete Zim⸗ gen Kon⸗ eſchloſſen. aufmerk⸗ t in Ord⸗ Beamten betraten, Nicht nur, —. llbeſchläge n abmon⸗ hen, Gas⸗ erade im darauf⸗ die beiden er gleichen den letzten dem ge⸗ rg-Produk- Stojewski) Keil-Tobis ünn ef vom Dienſt: ienpolitik: Hel⸗ Hageneier;—— e⸗ ſtatzel; für politik, Feuille⸗ ir den Heimat⸗ karl Haas; für gabe: Wilhelm u. Carl Lauer; itl. in Mannh. hann v. Leers 5 55 1 ö b.— Spre -17 Uhr(außer ag). verboten.— ei Gmbo. annheim. —* 2 Uhr iſprech⸗Nr. 2 04 21.— Für Schatz, Mannh. iſten: Nr. 10. Aus⸗ igen Nr. 8.— ind Abend er⸗ ibe B. über 41 350 über 6 950 über 3 700 32 U00 —————————— ecmoch, Karlsruhe. ſammlung der Badiſchen Beamtenbank eGmbo, Karls⸗ die wietſchaſtsſeite hakenkreuzbanner“ Inbustrie- und Wirtschaftsmeldungen SwW Hauptverſammlung der Badiſchen Beamtenbank In der ordentlichen Hauptver⸗ ruhe, wurden Bilanz⸗ und Gewinn⸗ und Verluſtrech⸗ nung auf 31. Dezember 1937 einſtimmig genehmigt. Der Vorſchlag zur Verteilung des Reingewinnes fand ebenfalls einſtimmig Bewilligung. Hiernach gelangt wie im Vorjahre an alle Mitglieder eine Dividende von 2 Prozent nach dem Stande ihrer Geſchäftsguthaben vom 31. 12. 1936 zur Verteilung. Ferner erhalten die⸗ jenigen Mitglieder, an deren Geſchäftsanteil auf Grund des Hauptverſammlungsbeſchluſſes von 1933 eine Ab⸗ ſchreibung von 50 Reichsmark vorgenommen wurde, wiederum einen zuſätzlichen Auffüllungsbetrag von 1 Reichsmark je Geſchäftsanteil, ſofern ſie die Mitglied⸗ ſchaft am 31. Dezember 1937 nicht gekündigt hatten. Dieſen zuſätzlichen Auffüllungsbetrag erhalten auch die Witwen inzwiſchen verſtorbener Mitglieder, falls ſie ſelbſt der Badiſchen Beamtenbank als Mitglied beige⸗ tireten ſind, für jeden unter die Abſchreibung von 50 Reeichsmark gefallenen Geſchäftsanteil des verſtorbenen Ghemannes. Auch die Mitglieder, die am 31. Dezember 1932 mit mehreren Geſchäftsanteilen beteiligt wa⸗ ren und mit dieſen unter die Abſchreibung von 1933 gefallen ſind, erhalten den Auffüllungsbetrag von 1 Reichsmark, auch wenn ſie mit dieſen Anteilen in der Zwiſchenzeit ausgeſchieden aber ſofort wieder neu bei⸗ getreten ſind, für jeden aufgegebenen zweiten und wei⸗ teren Anteil, jedoch nur, falls ſie am 31. Dezember 1937 die Mitgliedſchaft nicht gekündigt hatten. Der An⸗ geſtelltenunterſtützungskaſſe der Badiſchen Beamtenbank e. V. werden aus dem Reingewinn 25 000 Reichsmart zugewieſen. Die vom Vorſtand und Auſſichtsrat bean⸗ tragten Satzungsänderungen wurden einſtimmig ge⸗ nehmigt. Die turnusmäßig ausgeſchiedenen Aufſichts⸗ 3 ratsmitglieder wurden wiedergewählt und drei weitere Mitglieder neu hinzugewählt. sw Zur Gründung der Süddeutſchen Metallwaren⸗ ſabrit Ac, Mußbach. Schon vor einigen Monaten iſt 3 die Kommanditgeſellſchaft Süddeutſche Metallwaren⸗ fabrik, Mußbach an der Weinſtvaße, in den Beſitz des Fabrilanten Dr. Albert Hackelsberger in Oef⸗ Uüngen(Baden) beziehungsweiſe der ihm gehörenden Norma⸗Konſervenglasfabrik übergegangen. Nach der nunmehr erfolgten Umwandlung der Firma in eine Aktiengeſellſchaft ging das geſamte Grundlapital von 1,20 Millionen Reichsmark auf Dr. Hackelsberger über. Die Firma, die ſoeben ihr 50jäbriges Beſtehen begeht, arbeitet auch weiterhin mit ihren rund 300 Gefolg⸗ ſchaftsmitgliedern ſelbſtändig weiter mit ihrer bis⸗ herigen Abteilung verſilberte und verchromte Tafel⸗ geräte ſowie in dem zweiten Werke Aluminiumhaus⸗ haltsgeräte. Sw Sektkellerei Wachenheim Ac, Wachenheim an der Weinſtraße. Im Bericht der Sektkellerei Wachen⸗ heim AG wird darauf hingewieſen, daß der Betrieb auch im vergangenen Jahr wieder an der ſeit Wegfall der Schaumweinſteuer in der Schaumweininduſtrie eingetretenen Aufwärtsentwicklung beteiligt war. Für freiwillige ſoziale Leiſtungen und andere gemeinnützige Zwecke wurden im Berichtsjahr 19 233(7027) RM. verausgabt bzw. verrechnet. Der Rohgewinn aus Waren erhöhte ſich auf 728 342(645 535) RM.; da⸗ neben evbrachten außerordentliche Erträge 1487(157) Reichsmart. Andererſeits erforderten Löhne und Ge⸗ hälter 184 462(173 793) RM., ſoziale Abgaben 12˙260 (11 580) RM., Beſitzſteuern 116 177(127 648) RM., Zinfſen 22717(3809) RM., geſetzliche Verbandsbei⸗ träge 6012(—) RM., ſonſtige Auſwendungen 279 206 (381 794) RM. Abſchreibungen ſind auf 50 727(24 445) Reichsmark erhöht. Es verbleibt danach einſchließlich 19 895(15 290) RM. Vortrag ein Gewinn von 78 162 (80 895) RM. ven. Zuſammen mit der Dividende kommt der An⸗ leiheſtock mit.17 RM. pro Aktie von 300 RM. zur⸗ Verteilung. Die Bilanz(alles in Mill. RM.) weiſt bei 0,45 AK, 0,15(0,13) Rücklagen und Rückſtellungen und 0,04(0,05) Wertberichtigungspoſten auf 0,54(0,32) erhöhte Verbindlichteiten aus, nachdem Bankſchulden auf 0,31(0,12) ſtiegen. Daneben betragen Warenſchul⸗ den wie i. V, 0,11. Im Umlaufsvermögen ſind Vor⸗ räte auf 0,68(0,48), geleiſtete Vorauszahlungen(Wein⸗ käufe) auf 0,06(0,008) geſtiegen. Warenforderungen betragen 0,33(0,36). Das Anlagevermögen iſt bei 0,07 Zugang mit 0,16(0,14) bewertet. sw Frankenthaler Volksbank Ac, Frankenthal (Pfalz). Die geſteigerte wirtſchaftliche Tätigkeit brachte auch der Frankenthaler Volksbank AG im Berichts⸗ jahr 1937 eine weitere Aufwärtsentwicklung, indem ſich der Geſamtumſatz gegen 1936 abermals um 21 Proz., die Bilanzſumme von 4,22 auf 4,39 Mill. RM. er⸗ höhte. Die Zahlungsbereitſchaft nahm weiter erheblich zu. Die Summe der greiſbaren flüſſigen Mittel be⸗ trägt 0,93 Mil. RM. gegen 0,72 Mill. RM. Ende 1936. Der Wertpapierbeſtand hat ſich um rd. 285 000 Reichsmark auf 0,86(0,57) Mill. RM. erhöht. Die Guthaben bei anderen Banken belieſen ſich auf 0,17 Mill. RM. gegen 0,08 Mill. RM. am 31. 12. 1936. Die Schuldner ſtellten ſich am 31. Dezember 1937 auf 17. 15.5 18.5. 18•5 18 5. 1 15.5 16.5. 13.5 18 5. 19 5 eee Deatsenerrezganz 173,75 173,50 Bank-Aktien Verkehrs-Aktien Rachemer Knenot 150,62 150,62 Ver“ Sagfetz Awore 1 verslcher.-Aktlen rse Dt. Steinzeuge'ie* 102 Badische Bank.. 125,— 125,— AG. Verkehrswesen 137, arburger Gumm—55 5 er. Stahlwerke. 5— 1000. Eflelcton 13.5, 19. 5 Durlacher Hot. 103,50.— Baver. Hvyp, Wecisei 103.50„rsof Aiis. rol. u. ralts. 173.— 152,—] Harpener Berzbau 177— 177,.— Ver. Ultramarinfabr. 141,— 144,59 T„288,75 267.— Festverzinsl. Werte 18. 5. 19..] Eichb.-Werger-Br. 113.— 117,.—] Commerz. pPriwatbk. 118,50 118,50 kübs.-Amer.-Paketfü. 77.— 3,r Hedvieshütte 113.50 113762 Vozel Telegz- Br. 169,.— 129,75 Allianz Leben::: 249,— 250.— 3% Dt. Keichsanl..27 192.— 101,90] El. Licht& Kratt. 113,— 115.— Beutsche Bant... 12938 129½ be,-Südam. Dpfsch, 132,.25 fioesch. Eis. u. Stahi 143,50 133,62] Wanderer-Werke. 185, 16,9 an heben... int. Dt. Reichsanl. 20 104, 192,½ Enzinger Unlon. 119,.— 119,— Presdner Bank. 113,5 112,50 Norddeutscheril-iovd 79,— 79,.— Holzmann Fhilvv 64.— 164,%] Wiestd. Kaufhot Aä. 107,50 107,87 Baden Freist. v. 1927 29,75 59,75 Gebr. Fahr A6... 158, 156,— J Frankit. Hyp.-Bank 120,— 120,— Südd. Eisenbahn.—— otelbetrieb.. 99, 99,12] Westeregeln Alkali 106,25 106,— Kolonlal-Paplere Bayern Staat v. 1927 29,„=leé Farbenindustris. 39·J3 160,— Pfalz. Hvpoth.-Bank 197,. 107.— immob.-Ces.. 9)5 9,%7] WiDrahtind Hamm„ ot.-ostatriha... 120,— 121.— Ini.-Abi. d. Di. Rch. 13,30 153,7 Feidmühie Papier, 137.50— Reichshank... 19528„ Effektenkurse Zunchans Gebr. 143 19,—] Wiöner Metail... 109,, 109, Nenu-Gnlnea„r 5t. Schutzzeblet os. 11,4 41,4 Sesiürel-Loewe. 14LIs 142— Fhein. Hvvoth.-Bank 151,50 151,50 Fahie Porzeilan:: 146,.75 Zellston Waldhoi: 146,12 115,50 Otavf Min..Eisenb. 25,50 25,63 Nuzsburg Sadt v. 260 23,50 99,50 Fu. Goldschmidt. 14375 12,— Aceumulstoten- Fbt. 231,75 228 Fai Cheme....— 133·5 Reidelbz. Gold v. 26—— 35 Gritzner-Kayser: 9—— Verkehrs-Aktlen Allgem. Bau Lenz 5 33 115˙50 3 wissh. v. 26 S. 1 29, 25 Srobkraft Mnum. Vz.„— Bad. AG. f. Rheinsch.—„„—„„ AEC(neuel. 2 Sknerwerke ⸗ Mannbm. Goia v. 26 3½ 3,3] Srön& Bungeer. 138.— 136.— bti. Reichsd. Va.. 129,62 12,050f Asehaldr. Zeilstoß. 185.30 13575 Foriew Fvem'f 1557 1055, Zeclaer Deanten Mannheitn von 27„ 38,7 39,52] Hanfwerke Füssen 156* Aussburg- Nürnbers 133,37 177,7] Koksw. u, Chem. Fb. 13) Pirmasens Stadt.26 38,— 39,— Harpener Berrbau. 136,25 161 Verslcher.-Aktien B. Motoren(MWI. 153,50 156,70] Follmar 2 lourdan. 133•30 153.20 Oeld Brief Oeid griet Mhm. Abiös. Aitbes. 137,50 137,50] Hochtief A8., Essen 134— 163.—] Alltanz Leben... 250.— 250,—] Haver. Spiegelelas 32,.——„ Kötiz Led u Wachs 155.5% 109,20 Hess.Ld. Liqu. RI-24 101,— 101,.—] Holzmann Phil..— Bad. Assecurznzzes.——[I. p. Bemberg.. 146,50 148,25 Kronorinz Metall 152•12 132 55 B. Kom. Goldivp. 29 100,— 199,— iise Bergban 135.— 135/25 1 MannhelmerVersſch.—— fBersmann Elektr. 139, 135,50 Eahmever& Co. 134.— 185.— 18. Mai 19. Mai do. Goldanl. v. 20 100.— 100,.— do. Genußscheine 12055 12050[Württ. Transvortver.—— Braunk. u. Brihetts 196,50 200,— kich Kanz Mannheim 18— 10,— J Aegypt.(Alex.-Kalro) 1 fg. Ptd. 12,670 1 12, 100 f 12,860 12,690 do. Goidani. v. 25, 100.— 100,—f Junshans Gebr. uns wen f Braunschweir-G.— 140,.—f Lanrahüte.— 123·25 Irgentia,(Buenos-Alr.) IPap.-P. 0,648 855] ,849 ,88 Bay. Hyp. Wechs. Gyt„Kal chemie.„— Bremer Vulkan—eroldzGrobe. 15 125— Beiz.(Blussel u Antw.) 100Beirs 41,510 41,50 41,00 41,550 Prki. Hyb. Goldhyp. 109,— 100,— do. Aschersſeden—— Berliner Börse Bremer Wolſkamn.— 10, Kindes-Blsmazen. 1138· 11477] Brasuien(Rio 4? lav.) U Miireis] 0,145 3,1] 9,4 94 Franit, Liau.., 191,15 101,—] EKleinschanziin Beck— 115762 Kesscik——— 13,7 flannesmannröhren. 148˙57 11237 Bulnarien(Solaf. 100 Lews 3,04) 37058].047.53 Erkf. Goldpfdbr.VIII 100.— 100,.— Klöcknerwerke 587 2 urse Buderus Eisenwerke 120.— 119.— Mansfelder Bergbar 146•37 + häne K(K.j 100 K 55,230 3⁵⁰ 55,180 55, Faki. Eoldvir. Ilan. 101,.— 101.—f Knorr-Nelbrong“: 259,— 28.—f 5z bt Keichsanl. 27 102,— 101,20] Sond Gummi. f84, 78.—f fiartt- 3. Kubigeie 137.— 136,30] Banzis(Dansieſ. 100 Gnicen 43.300] ,380J 3,80 Mein. Hyv..„ 100,.—] Konservenfbr. Braun 3 132.— 4% do. do. v. 1934 99, 59,7] Haimier-Benz 14%6% j81, J Kasch. Buetau Wolf 185————— Engiano 4 151— 12,370 12,100] 12,360 12, Mein. Hvp. Liau. 11,— 101,—] Lahmever 153,62 10.—] Dt. Ani.-Ausl. Aitbes. 133,75 138,50 Bemae 146,.— 146,12 Manimianshütte.— 202,.— Estiand(Kev. Fail.) 100 est Kr. L 38,130 66,270J 68,180 68.27 Pfalz. Han Goldpfd. 101.— 1ut.—— 143.— 145,.—J bt. Schutzzebiete 66—— pt. Atiant. Telegr. 133.— 13.40——. 5—[Fianland kuͤelsinet. 10⁰ üooi 8 5,155 5/75] 5½70%75 Fie 18— w- fl rirme g 1— dfh.s- 2 Fe e .-4 100,—— 45 11*—„—J Kathgeber-Waggon. 8 — 531 e i ich Bentseie Firilen 117750 173.50f Kheinieigen Kraf 144,0 146,.— 1 0—— u. Rott.) 1006. 184— 3 do. 12-13.. 100,.—— fPark-u. Bürgbr. Pirm. 165.— 165,.— 575 do. do. K. 21 100,.—— Devtsche Steinzeng 181,— 182,— Phein Braunkohien lsiand N—8 1— 55,350 450 35,280 35,40 do. Lldu. Pfälz. Mühlenwerke 165,.— 168.— 6⁵⁰ do. do. Komm. bürener Metall—— Rhein. Elektr. 7 it nie(Ron* 1 15 1 T. 13˙090 15.110 13.090 13,110 do. Gdiom. i. ili 100,— 100,—f piälz prebhefe Sprit 332/50 232,55. 20—— IZefam, Kebet. 828 237 Beis, Siadlrzerze 133•38 133, lager Cigo 0e es Sudd. Boder.-Lidu. 101,62— Rhein. Braunkohle 232,.50 232,50 40% Pr Gtrba. E Lieferunsen.. 120,12 120,12 Phein. Westt, Kal Z.— 8* 55654 5,.706]1.,654.706 Erobiraftwk, kum.——[Kheineiekktra Stamm 127.— 124 Gapt. 1028. 100,— 100,— Ei. Senfesſen„„n Fiedeer Mogian 46 12730 12.—] Kansds——* 180%%% 2,470% 2,474 2468 247 Find. At-Gön. v. 5—„ 0. Vorzursakijen 1255 13%½5] ne do. Kom. 1 100.— 100— Ei. Kieh ang Krn 14375 13315] Fiecef 1,... 156,— 153.—f Lellang Wa 00.atz 43,100 40,200 43,100 45,200 Fheln.- Maig-Donauzs 51ꝛ 19035] Fheiastabl, 1837 185)85 n Enelpterlmmlonwerhe 118, 15.—f Siteetsverte.. 105.— 368,—f itaven ckönofavbes) 100 L4t. J 4448 42,320 4420 4229 16.Farbenind. v. 28 130,12 130,75 Rütgerswerke 185˙7 18558 Bank-Aktien Farbenindustrie 1 139•8 160,7 Sachsenverz— KeFnoſkaung) ſeone, J 62,170 62,230 625130 6²,240 industrie-Altlen Salzwerk fieiſbfond 265,— 205,—f dca... 104.25 104,25 Feldmühje Papſer 123·75 133,75] Sachtleben 46. 35 250J pPoi 50 WO 44— 15————.— 47,000 47,100 47,050 47.1 er r.- zisl Vvetsckek.: 18— 12825 f Bere e 15— 168.— Lezuben L. Saie 143.— 141,35f Lorwasr A. Basbenſ 100 Eeerse f fi.235 11245 11215] fi.5 — 16,„„ 34 e aver Hyd. Wechse! 1„ 5 5 33————— Zachafps. Zcilztoß 138,—, 136,59] Seizwarts, Ftozedev ji6,— 115—] Commers, Przvsibi 138.70 1380 Germ FoftiSemep, 102 i06.25] Sbuefensce 0,55 103,5] Zebwegen Stoehb-2&) 100 Er. Sesf esen gs20 gh B Motor.-Werke 156,50 157,75 Seilind. Woltt Mum.——heutsche Bank 120,25 120,—] Gerresheim Gias 4 0 Schulth Patzenhofe 30bwe(20 55 5 3 100 Fr. L 58,750 56.910J 56•ĩ350 56˙970 Berl Fieht à. Krat.—— Jemene Malshe, 103.— 108,.— 31 Goldoiskontvann 1053] Cestürei-oese 1457 14175] Stoehr Famnmwarn 130.72 13055] Svonien iadr. u. Bare 100 Pen.——— Beauerelkieiriein 114.— 117.— Jnner, Grünwinkei 275.50 273.55 b1 Gebersee Bant 113,. 113,0] Goſcschmidt Tu 143-37 4637] Sioßhe,emgeng 139•33 109,57 Taopechaslonskef(Pea 100 Kr..689 3% er 110 Brown Bov., ſihm. 183,— 133,.—] Fidd, Zugter....0 217.3 Hresdher fann li2,45 1i3,50 Iritrner Ksvaer%7 6,3f Joſperver Anthüme)73— Türvef(stanbol) fuck. Piong.76]%368] 1,76.83 F F n f i6, 35 — 4— 151,..—RKelchsbank„— Guano-Werke—*— 3 K 9 4 ree0 33 Aagten 17555• 7ellet Wanih Swm 148 75 145,—. We. Me Wan 181 8 18˙7e tBbernef Besn“ 124*0 135.— Ver Pꝰt NMerelwe /e 172.50 171,.50 nn 4³³⁵ 44⁰5 4450 40ʃ drauß wieder 8 Prozent Dividende verteilt werden follen. 20 000 RM. gehen an die Reſer⸗ Aktien still, aber freundlich/ Renten ruhig Berliner Börse Die Kurstafeln zeigten zu Beginn der heutigen Börſe zwar wieder vielfach Lücken; ſofern aber Notierungen erfolgten, lagen dieſe meiſt über dem Vortagsſchluß. Darin ſpiegelte ſich die bei kleinem Umſatz im Grunde freundliche Tendenz, ausgelöſt durch kleine Käufe des Publitums und zum Teil auf Anſchaffungen des be⸗ rufsmäßigen Handels, der ſich in der letzten Zeit offen⸗ bar weitgehend entlaſtet hat. Die ſtörenden Verkäufe, die ſeit einigen Tagen bereits erheblich eingeſchränkt wurden, ſind faſt kaum noch zu beobachten. Am Montanmarkt lagen Rheinſtahl, allerdings bei kleinem Bedarf 1 Prozent, Vereinigte Stahlwerke/ Prozent, Mansfelder und Harpener je ½ Prozent höher. Von Braunkohlenwerten zogen Bubiag um 1½ Prozent an, wobei man auf die Dividendenerhöhungen bei Anhalter und Welſchen⸗Weißenfelſer Kohle verweiſt. Im übrigen konnten an dieſem Marktgebiet wie auch bei Kaliwerten mangels Umſatzes meiſt keine Notie⸗ rungen erfolgen. Wintershall zogen um 1½ Prozent an. Von chemiſchen Papieren blieben Farben mit 160 zunächſt unverändert, gaben dann aber wieder auf 159•/% nach. Chemiſche von Heyden büßten 1½ Prozent ein, während Goldſchmidt 1 Prozent höher ankamen. Bei den Gummi⸗ und Linoleumaktien wurden Conti Gummi erneut 1⅛½ Prozent höher bezahlt, von Elektro⸗ und Verſorgungswerten fielen lediglich Lichtkraft mit plus/ Prozent auf. Lebhafteres Kaufintereſſe lenkten Daimler auf ſich, die einen Anfangsgewinn von 1/ Prozent ſogleich auf 2 Prozent abrunden konnten. Von Maſchinenbauwerten ermäßigten ſich Orenſtein um 1½ Prozent; anſcheinend kſt man hinſichtlich der heute fallenden Dividendenentſcheidung nicht mehr ſo opti⸗ miſtiſch wie in den letzten Tagen. Die geſtern feſteren Metallgeſellſchaft gaben 2˙½¼ Prozent her, ſonſt ſind noch Holzmann mit minus 1¼ Prozent, Dierig, Zell⸗ ſtoff Waldhof und Bank für Brauinduſtrie mit je minus ½ Prozent, andererſeits Deſſauer Gas, Waſſer⸗ werk Gelſenkirchen ſowie Stöhr mit je plus ½ Prozent und Weſtdeutſche Kaufhof mit plus ¼ Prozent zu er⸗ wähnen. Am Rentenmarkt ermäßigten ſich Reichsaltbeſitz um J/ Prozent auf 133/, die Umſchuldungsanleihe um 5 Pfennig auf 91,10. Reichsbahnvorzüge lagen nach der geſtrigen Erholung mit 125¼ erneut ½ Prozent niedriger. Am Geldmarkt nannte man unveränderte Blanko⸗ tagesgeldſätze von 2½ bis 2½ Prozent. Von Valuten errechneten ſich das Pfund mit 12,37½, der Dollar mit 2,491½ und der Franken mit 6,97½¼. Am Börſenſchluß gaben die Notierungen vielfach weiter nach, während andererſeits nur vereinzelt Beſſe⸗ rungen von emwa/ Prozent zu verzeichnen war. Farben ſchloſſen mit 159/, während Harpener gegen die Anfangsnotiz 4 Prozent verloren und mit 175 an der Taſel erſchienen. Rheinſtahl gaben gegen den Ver⸗ lauf um 1 Prozent, Demag um ½ Prozent nach. Deutſche Waffen ſchwächten ſich gegen den Vortag um 1½ Prozent ab. Nachbörslich blieb es ruhig. Bei der amtlichen Berliner Deviſennotierung wur⸗ den das engliſche Pfund mit 12,37½(12,38½), der holländiſche Gulden mit 137,82(137,89) und der Belga mit 41,94(41,95) etwas niedriger bewertet. Der Dollar und der franzöſiſche Franken blieben mit 2,491 be⸗ ziehungsweiſe 6,97 unverändert. Der Schweizer Fran⸗ ken ſtieg auf 56,91(56,85). Von den zu Einheitskurſen gehandelten Bankaktien ſchwächten ſich Berliner Handelsgeſellſchaft um /s Pro⸗ zent und Deutſch⸗Ueberſeebank um ½ Prozent ab. Deutſche Bank und Dresdner Bank verloren je/ Prozent. Bei den Hypothekenbanken gaben Deutſche Hypotheken um ½ Prozent und Deutſche Zentralboden um ¼ Prozent nach. Am Markt der Induſtriepapiere ſtiegen Concordia Bergbau um 3, Beton⸗Monier⸗Bau um 2½ Prozent. Grün u. Bilfinger zogen um 2 Proz. an. Anderer⸗ ſeits verloren Deutſche Eiſenbahnbetrieb 7¼ Prozent, wobei Zuteilung vorgenommen wurde. Allg. Bau⸗ Lenz ſchwächten ſich um 3½, Meier Kauffmann ſowie Stetait Magneſia je um 3¼ Proz. ab. Sachſenwerk wurden 6 Proz. niedriger bewertet. Von Kolonial⸗ werten zogen Doag um 1 Prozent an. Steuergutſcheine der Fälligkeit. 34—35 wurden ge⸗ ſtrichen, die übrigen blieben unverändert. fhein-Mainische Mittagbörse Still, aber freundlich Die Börſe blieb zwar infolge der noch fortdauern⸗ den Zurückhaltung der Kundſchaft ſehr ſtill, die freund⸗ lichere Grundhaltung erfuhr aber eine weitere Stär⸗ kung, da das Angebot weiter nachgelaſſen hatte. In⸗ deſſen war die Kursentwicklung am Aktienmarkt nach wie vor etwas uneinheitlich, die durchſchnittlichen Ver⸗ änderungen bewegten ſich unter 1 Prozent. Die mei⸗ ſten Montanwerte zeigten eine weitere Beſſerung um —½ Proz., nur Klöckner 1¼ Proz. ſchwächer mit 118/. Bemerkenswerte Erhöhungen verzeichneten Daimler Motoren mit 152(150) und Conti Gummi mit 204½(203), außerdem lagen Rheinmetall und Verein. Deutſche Metall je 1 Proz. feſter. IG Farben konnten ſich bei etwas mehr Geſchäft mit 160 gut be⸗ haupten, unterlagen ſpäter aber einigen Schwankun⸗ gen, die übrigen Chemiewerte wichen bis/ Proz. ab. Von Zellſtoffaktien ermäßigten ſich Waldhof um 1 Pro⸗ zent auf 146 und von Autoaktien verloren BMW 4 Prozent und Adlerwerke ½ Proz. Elektropapiere lagen ſehr ruhig. Am Rentenmarkt war das Geſchäft ſtill und die Kurſe wenig verändert. Im Freiverkehr wurden Kom⸗ munal⸗Umſchuldung mit 96·½/ und 4proz. Rentenbank »Ablöſung mit 94½ bewertet, von den amtlich notier⸗ ten gingen Reichsbahn VA. auf 125¼(126) zurück. Am Pfandbriefmarkt blieb die Lage unverändert. Li⸗ quidationswerte bröckelten z. T.) Proz. ab. Stadt⸗ anleihen lagen uneinheitlich bei Veränderungen bis / Prozent. Auch Induſtrie⸗Obligationen zeigten keine einheitliche Entwicklung. Im Verlauſe war die Kursentwicklung bei anhal⸗ tend kleinen Umſätzen ausgeſprochen unregelmäßig, wobei inſolge wieder auftretenden Angebots die mei⸗ ſten Papiere etwas zur Schwäche neigten. AEG 122¼ (123½), Holzmann 163(164), Berger Tiefbau 157½¼ bis 157½(158). Gegen den Anfang etwas niedriger lagen u. a. Höſch mit 113½ nach 113¼½, Verein. Stahl mit 108⅛ nach 109. Dagegen Adlerwerke wieder 120 nach 119¼½. JIG Farben hielten ſich bei unv. 160. Der Freiverkehr hatte nur wenig Veränderung. Ding⸗ ler 96¼½(96½). Schuh Berneis 84½(84). Tagesgeld unverändert 2/ Prozent. 2,39 Minl. RM. Wenn auch die Ausleihungen in ihrer Geſamtſumme gegenüber dem Vorjahr keine weſent⸗ liche Veränderung erfahren haben, ſo iſt trotzdem das Kreditgeſchäft durch Rückzahlung, Umſchichtung und Neugewährung von Krediten während des ganzen Jahres recht lebhaft geblieben. Hypothekenforderungen haben ſich von 0,10 auf 0,09 Mill. RM. ermäßigt. Die Gläubiger einſchließlich Spareinlagen erhöhten ſich von 3,06 Mill. RM. Ende 1936 auf 3,28 Mill. RM. Dabei ſind die Spareinlagen erneut um rd. 227 000 Reichsmark auf 2,44 Mill. RM. geſtiegen; der Zu⸗ wachs iſt umſo bemerkenswerter, als auch im ver⸗ gangenen Jahr größere Sparbeträge in Reichsſchatz⸗ anweiſungen angelegt wurden. Die Verpflichtungen der Bank aus Akzepten ſind von 0,36 auf 0,30 Mill. Reichsmark zurückgegangen.— Die Roheinnahmen ſind entſprechend dem erweiterten Geſchäftsumfang geſtie⸗ gen. Dieſe haben jedoch den Reingewinn nicht weſent⸗ lich verändert, da eine beträchtliche Erhöhung der Laſten, vornehmlich der Steuern, eingetreten iſt. Die Einnahmen aus Zinſen und Proviſionen erbrachten 0,20 Mitl. RM. gegen 0,18 Mill. RM. i. V. Der Rein⸗ gewinn beträgt nach vorheriger Zuweiſung von 0,01 Mill. RM. an die geſetzliche Reſerve einſchl. Vortrag 36 737(42 623) RM., woraus 4½(4) Prozent Divi⸗ dende auf 600 000 RM. AK verteilt werden.(V: 27. Mai.) SswW Aus dem Stumm⸗Konzern. In der Aufſichtsrats⸗ ſitzung der Halleſche Röhrenwerke AG, deren Aktien⸗ mehrheit ſich in den Händen der Neunkircher Eiſenwerk befindet, wurde der Gewinnverteilungsvorſchlag des Vorſtandes, nach welchem eine Dividende von 4½(4) Prozent zur Verteilung kommen ſoll, angenommen. Die Hauptverſammlung findet am 10. Juni in Neun⸗ kirchen ſtatt. Der LVB verwendet Ueberſchuß zur Erhöhung der Geburtshilfe. Die am 15. 5. 1938 in Roſtock tagende ordentliche Mitgliedervertretung des Vereins geneh⸗ migte den Rechnungsabſchluß für das Jahr 1937. Die Beitragseinnahmen ſtiegen von 35 036 540 Reichsmark um 1 032 507.99 auf 36 069 048.86 RM. Dieſe Steigerung iſt zum Teil dadurch bedingt, daß viele Verſicherte auf Grund ihrer jetzigen beſſeren wirt⸗ ſchaftlichen Verhältniſſe einen höheren Verſicherungs⸗ ſchutz oder einen Zuſatztarif wählen. Die Verſiche⸗ rungsleiſtungen ſtiegen von 26 461 442.51 Reichsmark im Jahre 1936 auf 27 166 763.51 RM. Im Vergleich zu den Beitragseinnahmen betrugen die Schäden 76,63 Prozent(im Vorjahr 77,15 Prozent). Die Verwaltungskoſten einſchl. Werbungs⸗ und Schadenregulierungskoſten ſind von 22,31 Proz. auf 20,80 Prozent geſenkt worden. Die Fahres⸗ rechnung ergibt einen Ueberſchuß von 817 921.72 Reichsmark, nachdem der Schadenrücklage 125 000.— RM., der Rücklage für Schadenregulie⸗ rungskoſten 8650.— RM., der Deckungsrücklage 694 000.— RM. zugeführt und für Abſchreibun⸗ gen 116 204.18 RM. verwandt worden ſind. Von dieſem Ueberſchuß in Höhe von 817 921.72 RM. fließen in die geſetzliche Rücklage 210 000.— RM., in Ac vormals Gebrüder Stumm, Reunkirchen(Saar), die Sozialrücklage der Mitglieder 370000 RM., Originalhüttenaluminium 9 Sbis bonnerstag, 10. mai 1958 Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M Das geſtern über Frankreich zur Entwicklung gekommene Teiltief 0 zum Mittelmeer gewan⸗ dert, ſo daß es ohne direkten Einfluß auf unſer Wetter bleibt. Die Entwicklung ändert ſich aber im Verein mit der Geſamtlage. Das Vordrin⸗ gen ausgeſprochener kühler Meeres⸗ kuft auf das Feſtland iſt für unſer Wetter be⸗ ſtimmend. Die Ausſichten für Freitag: Uebergang zu wechſelhaft bewölktem Wetter mit geringer Schauerneigung zu lebhaften Winden aus Oſt bis Nord. ... und für Samstag: Zunächſt zeitweiſe heiter und meiſt nachts friſch, ſpäterhin neue Bewölkungszunahme. Rhelnwosserstuncl 18. 5. 98 19. 5. 38 Waldshutrtrtr 239 239 Rheinfelden 225 233 Breisachhh„ 101 120 Kehl 228 235 Manee„ 35¹ 362 WMaonnheim„ 0 228 238 Kaub ee 128 130 Si 85 83 Neckurwesserstane 18. 5. 38[ 19. 5. 38 WMannhelm 219 230 in die Gewinnrücklage der Mitglieder RM. 237 921.72. Der Betrag von 370 000 RM. (Sozialrückllage der Verſicherten) wird reſtlos an diejenigen ariſchen Mit⸗ glieder verteilt, die im vergangenen Jahr einen Gebuurtsfall zu verzeich⸗ nen hatten und am.7. 38 noch der Ge⸗ fahrengemeinſchaft angehören. Die Ver⸗ mögenswerte ſtellen ſich auf 10 814 094.56 RM., wo⸗ von auf Grundbeſitz 1 876 000.— RM. und auf Hypo⸗ theken 3 396 805.31 RM. entfallen. Schuldſcheinforde⸗ rungen gegen öffentliche Körperſchaften und Wert⸗ papiere ſtehen mit 3 444 728.75 RM. zu Buch, Gut⸗ haben bei Banken mit 835 447.26 RM. Auf die ge⸗ ſetzliche Rücklage, Schaden⸗ und ſonſtigen Rücklagen und Rückſtellungen entfallen 9 316 413.76 RM. Der Nettozuwachs betrug insgeſamt 16 538 Perſonen, ſo daß am 31. 12. 1937 insgeſamt 721 691 Perſonen unter Verſicherungsſchutz ſtanden. Die bisherigen Mo⸗ nate des Jahres 1938 wieſen einen günſtigen Ge⸗ ſchäftsverlauf auf. Metalle Berliner Metallnotierungen Berlin, 19. Mai. RM für 100 Kilo: Elektrolyt⸗ kupfer(wirebars) prompt eif Hamburg, Bremen oder Rotterdam 54,50; Standardkupfer lſd. Monat 48,75.; Originalhüttenweichblei 18,75.; Standardblei lfd. Monat 138,75.; Originalhüttenrohzink ab norddeut⸗ ſchen Stationen 17 un.; Standardzink lfd. Monat 17.; 99 Prozent in Bloͤcken 133; desgleichen in Walz⸗ oder Drahtbarren 99 Prozent 137; Feinſilber 36,40—39,40. Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei und Zink Berlin, 19. Mai. RM für 100 Kilo: Kupfer: Mai, Juni, Juli, Auguſt, September, Oktober 48,75 n. Brief, 48,75 Geld; Tendenz: ſchwach.— Blei: Mai, Juni, Juli, Auguſt, September, Oktober 18,75 n. Brief, 18,75 Geld; Tendenz: ſtetig.— Zink: Mai, Juni, Juli, Auguſt, September, Oktober 17 n. Brief, 17 Geld; Tendenz: ſchwach. Baumwolle Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 19. Mai. Juli, 991 Brief, 989 Geld; Oktober 1023 Brief, 1022 Geld; Dezember 1034 Brief, 1033 Geld; Januar 1039 Brief, 1037 Geld; März 1050 Brief, 1049 Geld; Mai 1055 Brief, 1053 Geld.— Tendenz: ruhig. Kautschuk Marktlage: ruhig. Sheets loro 518/¾16; per Juni⸗Juli •/; per Juli⸗Auguſt 515¼18. Preiſe in Pence für ein lb. „Bakenkreuzbanner“ Donnerstag, 19. mai E. 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