4. Juni 1938 htigte Polizei ie Auffaſſung, Untat, die aus inden ſei, eni⸗ ine Zuchthaus⸗ den Angeklag⸗ örperverletzung hren ſechs ibzüglich drei eit ), 14. Junji. el Maier und ten das ſeltene feiern. Beide mund beſtellen verſieht ſeit 6) eher der frühe (Domäneam rdem 50 Jahre und 20 Jahre ſchmiede 14. Juni. Am erſchmiede von chgruppenleiter grundlegenden des Kupfer⸗ glichkeiten, ſich lrbeitstechniken der Deviſener⸗ fer heute nicht rtreter der Ba⸗ hm Syndikus die mit einem er geſchloſſen 5 rſchlagen 4 in bei einem ter Italiener einem Baum⸗ getroffen, daß igere ich in Barzahlung: (Sonora), an, 1 Lello, nenmappe, zahl Hoten“ mer. 4 (neu), aus„Kaiser- stimmt statt. theim. Oberweiler ie Buchhal- nschreiben auch ein- nterkunft u. 4 bote unter 4 en u. Licht- prüche an: Lesellsoh. aien a. Rh. ———— ———— 38 oder früher: 4 ſauberes idchen lt m. einem Kind nnen, die ein In⸗ ut,.A 4 Wi: „Nr. 7.— elite ten, ſof. Auszahl. 1 1. U. 2. Slelle hoher Beleihung. ike für alle Zwecke dch. zinanz⸗ u. Hypoth.. ſeſchäft, Mannheim 19.(Gegr. 1906). aum ſiZ Od. geteltt. e verwendbar, m. 'o, in Vorort von ermieten.— t(4023835) iſprecher 441 63. banner“ Ausgabe à erſcheint wöch Trägerlohn; durch die ohn; durch die Poſt Ift die Zei * Gerlag u. Schriftleitung: Mannheim, B 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21, Das„Harenkreuz ⸗ tl. 12mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monail. 2,20 Müm. u. 50 Pf oſt 2,20 RM. Leinſchl. 66,48 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zu 145 W B 57 10 Ame“ Leinſchi. 51.38 Wf. W 4—.70 415 t. u. 30 „51, 5 eitun na am Ertcheinen Lauch d. bob. Gewald verhinn. 1 febr ei ———— r) zuzugl. 42 Pf.—— eſteht kein Anſpr. auf Entſchädiaung. frelvereo. 8. Jahrgeng ügl. 72 51 Beſtell· MANNHEIM im Textteil 60 Pf. meterzeile 4 Pf. Die Nummer 270 rũh⸗Ausgabe A Anzelgen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milimeterzeile 15 Pf. Die Ageſpalt. Mimimet Mannheimer Ausgabe: Die 12geſpaält. Miulmeterzenen Bi. Wie en Millimeterzeile im W r geſpaltene illimeterzeile im Textteil 18—— füllungsort Mannheim. KAlusichllezlicher Gerichtsſtand: Ma 3 baten a. Rhb. 4960. Verlaasort Mannheim.— Einzelverkaufspreis 10 pfennka. Mittwoch, 15. Zuni 1938, 8 49e zeinheimer Ausgabe: Die 12ge pali Zahlungs⸗ und Er⸗ nnheim. Poſtſcheckontö: Ludwt Naturgewalten hemmen den dernof⸗aKrie Riefige Aeberjchwemmungskatafrophe im Hoangho⸗Cat Neues Leistungsabzeichen für vorbildliche Kleinbetriebe Keine Vergeltung oder Intervention Englands in Spanien Rieſige verluſtziffern Angeblich sind bereits Hunderitausende erirunken DNB Schanghai, 15. Juni. Der Gelbe Fluß ſelbſt hat in die Kampf⸗ handlungen in Mittelchina eingegriffen, wo eine Ueberſchwemmungskataſtrophe unvorſtell⸗ baren Ausmaßes die Kriegshandlungen in den Hintergrund treten läßt. Zwiſchen Kaifeng und Tſchengſchau ſind die Süddeiche des Gelben Fluſſes an 15 Stellen gebrochen. Aus Lücken, die bereits bis 150 Meter Breite klaffen, wälzt ſich eine 15 Meter hohe Flutwelle mit 40 Kilo · meter Stundengeſchwindigkeit von Norden her über die Provinz Honan, in der bisher bereits über 100 000 Menſchen ertrunken ſind. Alle verzweifelten Verſuche der japaniſchen Pioniere, mit Unterſtützung der Landeseinwoh⸗ ner den toll gewordenen Fluß zu bändigen, ſind hoffnungslos geſcheitert. Zahlreiche chine⸗ ſiſche Banden griffen die Rettungstrupps an, um die Kataſtrophe zu beſchleunigen, die un⸗ zweifelhaft in voller Abſicht von der chineſiſchen Heeresleitung zur Abwehr des japaniſchen Vor⸗ ſtoßes auf Hankau verurſacht worden iſt. Die Ueberſchwemmungen werden die Weiterfüh⸗ rung der Operationen ſtark behindern. Der Ein⸗ griff der Naturgewalten in den großen Krieg auf dem Höhepunkt der Entſcheidung kann eine ganz neue Lage ſchaffen. In ganz Mittelchina dauern die wolkenbruch⸗ artigen Regengüſſe noch weiter an und eine Beſſerung iſt noch nicht zu erwarten. Der japaniſche Dormarſch geſtoppt Die entfeſſelten Fluten des Gelben Fluſſes haben in der öffentlichen Meinung das Inter⸗ eſſe an den kriegeriſchen Operationen faſt völ⸗ lig in den Hintergrund treten laſ⸗ ſen. Die Sintflut erreichte von Norden her nach den letzten Meldungen den Lunghai⸗Eiſen⸗ bahndamm zwiſchen Kaifeng—Tſchengtſchau, der bereits ſtellenweiſe überflutet wurde. Von japaniſcher Seite wird zugegeben, daß dadurch der Angriff auf Hankau von Nordoſten her erheblich geſtört wird. Man hat bereits jetzt den Eindruck, als würde⸗die japaniſche Heeresleitung durch Konzentration der Operationen auf dem Jangtſe der durch die Gewalt der Fluten geſchaffenen Lage Rech⸗ nung tragen. Hochwaſſermeldungen liegen weiterhin von vielen anderen Flüſſen vor. Darunter befindet ſich auch der Große Kanal, der Tientſin bedroht. Fronzöſiſch⸗chineſiſcher beheimpak!? Tokio, 14. Juni(HB⸗Funk). Die japaniſche Preſſe greift bereits ſeit eini⸗ ger Zeit Frankreich heftig an wegen der Un⸗ kerſtützung Chinas und der Einmiſchung in den gineſiſchen Konflikt. Am Dienstag berichtet nun Domei aus guter Quelle, daß Vertreter der Hankau⸗Regierung mit dem Gouverneur von Franzöſiſch⸗Indoching in Hanoi über gemein⸗ ſame militäriſche Maßnahmen zum Schutze der Inſel Hainan gegen eine japaniſche Bedrohung verhandelten, da eine Beſetzung Hainans durch Japan einer Blockade Südchinas und Fran⸗ zöſiſch⸗Indochinas gleich käme. Ein derartiger Militärpakt, ſo heißt es in dem Domei⸗Bericht, müſſe eine ſchwere Be⸗ drohung Japans bedeuten; denn er bringe die Möglichkeit mit ſich, daß ſich um den Beſitz Hainans neue Feindſeligkeiten er⸗ geben könnten. NMan täusche sidi nichfl Mannheim, 15. Juni. In den franzöſiſchen Zeitungen war dieſer Tage folgender Witz zu leſen: Ein tſchechiſcher Grenzbeamter und ein deutſcher Soldat be⸗ gegnen ſich an der Grenze. Es entſpinnt ſich zwiſchen beiden ein Geſpräch. Der Tſcheche ſagt: im Falle einer Mobiliſierung muß ich ſchon in einer Stunde in Prag ſein. Der deut⸗ ſche Soldat antwortet: ich auch! Die Sache iſt zwar recht witzig und man kann herzhaft dar⸗ über lachen, ja ſie iſt ſogar ein Kompliment für die Schlagfertigkeit der deutſchen Armee. Doch es iſt nur zu bekannt, daß die franzöſiſche Preſſe ſelbſt mit dieſem Witz die Abſicht hat, Deutſch⸗ land offenſive Kriegsabſichten zu unterſchieben und die Dinge ſo darzuſtellen, als ſeien der Kriegsplan und die Kriegsabſicht gegen die Tſchechei bereits in allen Einzelheiten bis zu ihrem minutiöſen Ablauf feſtgelegt und eine beſprochene Sache. Nachdem Deutſchland wie⸗ der in das einſtmals entmilitariſierte Rheinland mit ſeinen Truppen eingezogen iſt, und nachdem es Oeſterreich heimgeholt hat zum Reich, glaubte die Welt, daß es auch den politiſchen Unſinn, den Verſailles mit der Errichtung des tſchechi⸗ ſchen Nationalſtaates gemacht hat, korrigieren werde. Eine ſolche Auffaſſung kann nur aus dem ſchlechten Gewiſſen und der ſchlechten Tat entſpringen, die die vollbracht haben, die als Gemeinſchaft der Sieger dieſes Verſailler Dik⸗ tat ausheckten. Man hat begriffen, daß Ver⸗ Der Tanz ist Ausdruck der Freude der Nuiionen Hamburg stand im Zeichen der 4. KdF-Reichstagung.„Schönheit und Freude“ war das Motto für den grohartigen Festzug. Unser Bild zeigt den Tanz der Polen.— Ein Schnappschuß vorder Haupttribüne vor dem Hamburger Rathaus. Aufn.: PBZ „Hakenkreuzbanner“ mittwoch, 15. Juni 1958 ſailles die Verkörperung der politiſchen Dumm⸗ heit ſchlechthin iſt und man weiß auch, daß die organiſch geſtaltenden Kräfte der Geſchichte all die Fehler, die in dieſem ſchmachvollen Werk eine ſeltene Häufung erfuhren, einmal wieder gutmachen werden. Daß es trotz aller frechen Provokationen der Tſchechen in den letzten Wo⸗ chen nicht zu einem Krieg gekommen iſt, das verbuchen die Gralshüter der Verſailler Doktrin auf ihr Konto. Dieſe ſeltſamen Friedensengel können ſich nicht genug tun, das immer wieder zu betonen. Ihre Lohnſchreiber aus dem Ge⸗ ſchlecht der Libanontiroler ſtoßen es täglich in der Lautſtärke der Poſaunen von Jericho in die Welt und ſie ſind auch heute noch nicht müde zu betonen, daß„die Nazis um jeden Preis die Agitation und die Kriegsgefahr aufrecht erhalten“. Ja, dieſe Dünnmänner haben ſich ſogar in ihre Heldenbruſt geworfen und erklärt, daß allein durch ihr energiſches Dazwiſchen⸗ treten Deutſchland, eingeſchüchtert, vor der letz⸗ ten Konſequenz zurückgeſchreckt ſei. Dazu muß eindeutig Res. werden, daß es nicht Deutſchland geweſen iſt, das in den letzten Wochen mobiliſiert hat, ſon⸗ dern die Tſchecho⸗Slowakei. Und es muß der Welt geſagt werden, daß nach den Worten des früheren franzöſiſchen Miniſter⸗ präſidenten Flandin die franzöſiſche Regierung in eine gefährliche Kriegspſychoſe hineingeſchlittert war. Und es muß ſchließlich feſtgeſtellt werden, daß die franzöſiſche Regierung am 21. Mai eine allgemeine Kriegs⸗ beorderung fertiggeſtellt hatte. Und was geſchah in Deutſchland? Nichts von alledem! Unſere Zeitungen haben lediglich in dieſen Tagen über das verbrecheriſche Treiben der Tſchechen gegen die Sudetendeutſchen be⸗ richtet und die deutſche Regierung iſt wegen zweier Vergehen bei der tſchechiſchen Regierung vorſtellig geworden. Wir im Reich haben uns gefreut, daß Rudolf Heß in Gegenwart des Führers in Stettin den politiſchen Dunkelmännern der anderen Seite einmal die Karten aufgedeckt hat. Er riß denen, die ſich noch heute als Friedensapoſtel feiern laſſen, die Maste vom Geſicht und erklärte feier⸗ lich, daß es Guropa und die Weltnie⸗ und ſeiner Friedensliebe zu ver⸗ danken habe, daß dieſes gemeine Spiel nicht zu einer Kataſtrophe führte. Nicht diejenigen, die ſich heute als Friedensengel feiern laſſen, haben den Krieg verhindert, ſondern Deutſchland und der Führer haben den Frieden gerettet. Kann man das wilde Geſchrei der Bankrotteure von Verſailles von der deutſchen Kriegslüſtern⸗ heit wirklich ernſt nehmen, angeſichts der faſt übermenſchlichen Friedensaufgaben, die ſich die⸗ ſes Volk in den letzten Jahren geſtellt hat und auch heute noch ſtellt? Wir bauen die ſchönſten und herrlichſten Straßen der Welt, wir ver⸗ wandeln das Geſicht der größten deutſchen Städte, wir ſchaffen die größten Kunſtwerke al⸗ ler Zeiten, ſetzen im Reiche der deutſchen Kunſt und Architektur ewige Denkmäler unſerer Zei⸗ tengröße und Weltanſchauung, wir bauen die gewaltigſten Fabriten für die Motoriſierung unſeres Volkes, wir machen Oed⸗ und Unland fruchtbar, wir wiſſen kaum noch, wo wir die ſchaffenden Hände für unſeren aufbauträchti⸗ gen Willen hernehmen ſollen. Wir wiſſen, daß dieſe Werke des Friedens mit einem Schlage von den Schreckniſſen des Krieges zerſtört wer⸗ den könnten. Sind denn die uns grundlos feindlich geſinnten Staatsmänner, Politiker, Publiziſten, deren Hintermänner und Kriegs⸗ Der Reichsjugendführer Schirach eröffnete am Montagabend im Deutſchen Nationaltheater feierlich die Wei⸗ mar⸗Feſtſpiele der deutſchen Jugend. Die Feier begann mit der Ouvertüre zu„Oberon“, ge⸗ ſpielt von der Staatskapelle des Nationalthea⸗ ters. Nach Liedern der HJ⸗Rundfunkſpielſchar München nahm der Reichsjugendführer Baldur von Schirach das Wort. Die Weimar⸗Feſtſpiele der deutſchen Jugend ſind, ſo ſagte er, ein glückliches Wahrzeichen der jungen Nation. Es liegt für eine durch jugend⸗ liche Kräfte beſtimmte Revolution eine beſon⸗ dere Gefahr darin, daß ſie Ueberlieferungen kultureller Art und Traditionswerte leugne. Die Fähigkeit, ſich ſelbſt und anderen gegen⸗ über ſeine geiſtigen Ahnen einzugeſtehen, iſt ein untrügliches Kennzeichen menſchlicher Größe. Der Nationalſozialismus beſitzt in höch⸗ ſtem Maße die dankbare und Bereit⸗ ſchaft, das große Vergangene zu pflegen und ſelbſt da, wo die eigene Ueberzeugung mitun⸗ ter zweifeln möchte, krotzdem in Verehrung und Liebe dem Genius auf ſeinem Wege ehrfürchtig zu folgen. Den Weimar⸗Feſtſpielen habe er die Aufgabe zugewieſen, die klaſſiſche Kunſt zu pflegen. Dabei verwies er auf die engen Beziehungen der Goetheſchen Gedankengänge zu unſerer Areen Siier In den Reichstheatertagen der Hitler⸗Jugend, im ver⸗ gangenen Jahr in Bochum und in dieſem in Hamburg beſitzen wir eine Einrichtung, die wie keine andere in der Welt ausſchließlich dem zeitgenöſſiſchen Drama Ausdruck gibt. Eingehend ſprach der Reichsjugendführer über Sprache, Dichtung und die, muſiſchen Kräfte unſerer Zeit. Er wies auf die führende Rolle von Muſik und Baukunſt hin und erklärte: „Aber iſt die Dichtung eine geringere Kunſt?“ 7 mandem anderem als dem Führer die pariſer ſiriegshetzer Ein geschlossener Angriff auf Flandin Vonunserfef poflser Schrlftleltong) h. w. Paris, 14. Juni. Ein Stoßtrupp der vereinigten Kriegshetzer Frankreichs, zuſammengeſetzt aus dem früheren Miniſterpräſidenten Blum, dem chauviniſtiſchen Abgeordneten de Kerillis und dem kommuniſti⸗ ſchen Senator Cachin, fällt über den früheren Miniſterpräſidenten Flandin her, weil er in ſeiner Rede vom Sonntag die Daladierſchen Vorbereitungen für eine Mobilmachung am 21. Mai bekümpft und ſich gegen die Machen⸗ ſchaften der Kriegshetzer gewandt hat. „Von welchen dunklen Intrigen und gemei⸗ nen Machenſchaften ſpricht der frühere Mi⸗ niſterpräſident? Wenn die Regierung Daladier am 22. Mai die Mobilmachungsproklamation vorbereitet hatte, ſo einfach deswegen, weil Deutſchland, nachdem es zehn Diviſionen in Dresden konzentrierte, ſich zum Angriff auf die Tſchecho⸗Slowakei rüſtete, mit der wir durch einen gültigen Vertrag verbunden ſind.“ So ſchreibt de Kerillis, Mitglied des Auswär⸗ tigen Ausſchuſſes(ſo daß man auch weiß, wo⸗ her er ſeine Verleumdungen gegen Deutſchland, die natürlich jeder Grundlage entbehren, be⸗ ziehth). Der Hauptſchriftleiter der„Epoque“ hält, leider mit gewiſſem Recht, Flandin vor, daß er ja ſelbſt durch einen Artikel im „Petit Pariſien“ eine Politik der Gewalt gegen Deutſchland empfohlen habe. Er endet mit einer Hymne auf den Krieg:„Ueber einen Mo⸗ bilmachungsbefehl diskutiert man nicht, ob er von einer Rechts⸗ oder von einer Linksregie⸗ rung gegeben wird, von einer Regierung, die man liebt oder die man haßt, von einer Regie⸗ rung, die recht hat oder die ſich täuſcht(). Es handelt ſich um den höchſten Appell an das Volk'“. Noch deutlicher wird der kommuniſtiſche Se⸗ nator Cachin in der„Humanité“, der direkt von einem Verrat ſpricht, wenn jemand, wie Flandin es getan hat, Frankreichs Interven⸗ tion zu Gunſten Sowjetſpaniens anprangert. Der marxiſtiſche Parteiführer Blum ent⸗ rüſtet ſich an der Spitze des„Populaire“ über Flandins Proteſte dagegen, daß am 21. Mai die Mobilmachungsordre bereit geweſen ſei. Stolz verkündete der ehemalige Pazifiſt— der ſelber beſtimmt in keinen Krieg geht— natür⸗ lich ſeien die tragiſchen Maueranſchläge ſtets bereit; man werde am Tage der Gefahr nicht erſt darauf warten, ſie in der Druckerei zu be⸗ ſtellen. Er polemiſiert gegen Flandin, 4 dieſer einen Krieg nur bei direktem Angriff au Frankreich ſelbſt zulaſſen wolle. Ob denn, ſo fragt Blum, Frankreich zuſehen wolle, wie Großbritannien, Belgien, die Schweiz, die Sowjetunion(), Polen, die Tſchecho⸗Slowakei angegriffen würden? Die tſchechiſche Kriſe ſei keineswegs beendet!— Mit all ſeiner jüdiſchen Rabuliſtik gelingt es dem marxiſtiſchen Partei⸗ führer nicht, den Tatbeſtand zu verwiſchen, daß beſtimmte Kräfte tatſächlich mit dem Kriege drohen und auf ihn hinarbeiten. „Vorbildliche fleinbetriebe“ Dr. Ley stiftet neues Leistungsabzeichen (oprohtberlchfunsefer Berfliner schriffleitung) rd. Berlin, 15. Juni. Der Reichsorganiſationsleiter und Leiter der Deutſchen Arbeitsfront, Dr. R. Ley, hat ein Leiſtungsabzeichen„Vorbildlicher Kleinbetrieb“, das im Rahmen des Leiſtungskampfes der deut⸗ ſchen Betriebe verliehen wird, geſchaffen. Die Anordnung hat folgenden Wortlaut: Der erſte„Leiſtungskampf der deutſchen Be⸗ triebe“ hat gezeigt, daß nicht nur die finanziell ſtarken Betriebe, ſondern auch die finanziell ſchwächeren Betriebe jeden geeigneten Weg zur Förderung der Gemeinſchaft gehen. Eine große Anzahl kleinerer Betriebe hat in Anerkennung ihrer hervorragenden Leiſtungen vom Führer perſönlich die Auszeichnung„Nationalſozialiſti⸗ ſcher Muſterbetrieb“ erhalten. Das Abzeichen„Vorbildlicher Kleinbetrieb“ ſoll dazu dienen, alle die Kleinbetriebe, die treiber wahnſinnig geworden, daß ſie ehrfame und fleißige Völker wegen der Mißgeburt eines Nationalitätenſtaates gegeneinander hetzen, Europa in eine Wüſtenei und in ein Meer von Leid, Not und Tränen verwandeln wollen? Die Volksjuſtiz müßte ſich ſolcher Verbrecher be⸗ mächtigen und ſie ihrer gerechten Strafe zufüh⸗ ren. Der Wahawitz der anderen wird Deutſch⸗ land in die Schuhe geſchoben. Allein die Ein⸗ ſicht des Mannes, der das Schickſal ſeines Vol⸗ kes jeweils dort miterlebt hat, wo es aen härte⸗ ſten geſchmiedet wurde, hat in den brodelnden Keſſel einer gefährlichen Kriegspſychoſe durch den Mund ſeines Stellvertreters ein Bekennt⸗ nis des Friedens gerufen und durch ſein Ver⸗ halten während der vergangenen Tage auch be⸗ ſtätigt und erhärtet. Wer das Verdienſt um die Rettung des Friedens hat und wer ſich be⸗ Bekenntnis zum Erbe Weimars Baldur von Schirach eröffnet die Weimar Festspiele der Deuischen Jugend Baldur von Was aber bleibet, ſtiften die Dichter“, ſingt Hölderlin. Und verdanken wir nicht den Di tern mehr noch als den Hiſtorikern die Erkenntnis der großen handelnden Perſön⸗ lichkeiten des geſchichtlichen Geſchehens? Was wüßten wir außer dem Ereignis vom Weſen der Befreiungskriege ohne Dichtung eines Max von Schenkendorf und die ſchier erſchütternde Gewalt der Sprache eines Ernſt Moritz Arndt. In dieſer Zeit der raſſiſchen Erkenntniſſe dür⸗ fen wir über die Erforſchung der Menſchen unſeres Blutes nicht die Sprache vergeſſen. Ge⸗ wiß, ſie kann auch von Fremdraſſigen erlernt werben, aber in tiefſtem Sinne des Wortes deutſch reden, kann nur ein Deutſcher. Un⸗ ſere Sprache iſtein Raſſenmerkmal. Wir müſſen dieſe Sprache heilig halten, ver⸗ danken wir doch ihr und nur ihr allein die deutſche Wiedergeburt, und die nationalſoziali⸗ ſtiſche Erhebung kann für ſich den ſtolzen Satz m. nehmen:„Im Anfang war das ort“. „Das deutſche Volk der Dichter und Denker hat ſich zur Nation der Dichter und Soldaten gewandelt. Unſer Volk trägt in ſeinen Sprichwörtern ewige Weisheit“, ſo fuhr Schirach fort.„Ich will mit dieſem oder jenem deutſch reden, heißt es im Volk. Das heißt ſo viel als ich will ihm rückhaltlos die Wahrheit ſagen. Im Volk allein iſt unſere Aufgabe rein Akelien geblieben, denn Adolf Hitler ſpricht nicht die Sprache der Kaufleute, Juſtizbeamten oder Steuerbehörden, ſondern die Sprache des Volkes. Wie furchtbar, daß wir von einer Amtsſprache reden und damit eine geſchraubte, ja überdrehte Ausdrucksweiſe meinen, die im Volk mit Recht verſpottet wird. Leider verſu⸗ chen ſich an unſerer Sprache Vereine und Ge⸗ ſellſchaften aller Art, die ſolche Worte und Be⸗ griffe, die wir längſt in unſeren Sprachſchatz müht hat, ihn zu brechen, dürfte objektiv feſt⸗ ſtehen. Selten noch, ſo erklärte Rudolf Heß in Stettin, iſt in der Weltöffentlichkeit ſo blind⸗ lings gelogen, zugleich aber auch ſo lendenlahm dementiert worden, ſelten noch hat man ſich be⸗ müht, die wahren Urſachen ſo zu verwiſchen, wie in den vergangenen Wochen. Man hatte die Stirn, unſere Friedensliebe als Schwäche aus⸗ zulegen. Man täuſche ſich nicht! Deutſch⸗ lands Wehrmacht iſt ſtärker denn je, und wir wiſſen uns zu ſchlagen! Auch ein Volk kann nur bis zu einem gewiſſen Grad Lügen und Ver⸗ leumdungen hinnehmen. Auch das deutſche Volk hat eine Ehre. Man ſpanne ſie nicht auf eine allzuharte Probe. Es gibt Scheitelpunkte der Herausforderungen. Wer ſie überſchreitet, hat für die Folgen einzuſtehen. Dr. W. Kaftermann. aufgenommen oder, wie es heißt, eingedeutſcht haben, wieder herausdeutſchen wollen. Sie bleiben nicht dabei ſtehen, daß ſie das Wort „Garant“ durch„Gewährleiſter“ oder„Sicher⸗ heitsverbürger“ erſetzt haben wollen, nein, ſie erklären unſere Naſe zum„Geſichtserker“ und unſeren„Revolver“ zum„Drehpuffer“. Die Pflege unſerer Sprache beginnt nicht mit dem Buchſtaben!“ Es hängt gegenwärtig alles, ſo fuhr dann der Reichsjugendführer fort, davon ab, daß wir uns hervorragende Facharbeiter für alle gei⸗ ſtigen und körperlichen Berufe heranziehen. Wir wollen aber eines nicht, daß unſer muſi⸗ ſches Leben durch dieſe Entwicklung auch nur die geringeſte erfährt. Die Freude an unſerer deutſchen Kunſt und die Minfene von Tönen, Worten, Bildern oder Bauten ergriffen zu werden, iſt uns Deut⸗ ſchen durch die beſondere Gnade der Gottheit Ets n Das wird uns täglich ſtärker bewußt. ir können keine unſerer 170 von uns abtrennen laſſen, ohne nicht eine Wunde zu empfangen, die ewig bluten müßte. Aber au⸗ er, in und über dieſem haben wir unſere gei⸗ tigen Provinzen, die vom Rumpfe des Reiches niemals getrennt werden können. In der Fülle der geſchichtlichen Geſtaltung unſeres Volkes ſind vor allem diejenigen dem Volke ans Herz- gewachſen, die in ihrem Weſen künſtleriſche Züge erkennen laſſen. Weil wir Deutſche ſind, wollen wir uns mit amuſi⸗ ſchen Erſcheinungen auf die Dauer nicht be⸗ freunden. In dieſem Zuſammenhang verwies er auf Friedrich den Großen, deſſen Flötenſpiel wir ebenſo liebten wie ſeine einzigartigen Er⸗ folge im Frieden wie im Krieg.„Das Gemüt⸗ liche gehört zu uns wie das Heldiſche. Ich meine nicht die Gemütlichkeit, der die trun⸗ kenen Kegelbrüder ein dreifaches Proſit ſingen, ſondern jene, von der Fichte ſagt, daß ſie allein unſere Siege erkennt. Wir deuten die national⸗ ſozialiſtiſche Revolution als die Erhebung des deutſchen Gemüts gegen die Willkür des kalten Intellekts.“ Die Worte des Reichsjugendführers über die und Gottlieb Zeithammer in den Titelrollen 2 9 Der nolitioclie Jag O Wir ſtehen wieder an einem großen Abſchnitt des inneren Aufbauwerkes des nationalſozialiſtiſchen Staates. In vielen Bezirken ſind große Arbeiten vollendet und„MAnlat neue Planungen werden in die Tat umge⸗ 2 ſetzt. Für das kulturelle Leben hat Dr. Goeb⸗ Ep 9 2 bels in ſeiner großen Wiener Rede die Wege S gewieſen, die wir in den nächſten Jahren zu Die von 2 beſchreiten haben. Wir haben auch hier mit ge m S nationalſozialiſtiſcher Entſchloſſenheit und ſprache mit Wagemut die 31 0 Schiffahrt wenn wir zu Zielen vorſtoßen wollen, die ein Staat erreichen muß, der auf allen ande⸗ niſcher Hů ren Gebieten des nationalen Lebens ſchon kräfte end 2 ungeheure Aufbauleiſtungen vollbracht hat. oppoſi. Wir glauben, daß die großen Werke auch* 3 die Geſtalter finden werden für den künſtle⸗ Der Mii Sriſchen Rahmen, der ihrer würdig iſt, und S auch die Dramatiker, die das Wirken einer gen mit = großen Zeit in Worten zu ſchildern ver⸗ Standpunlk — mögen. die in ih -— Das gewaltige Bauvorhaben, zu dem der Englands — Führer geſtern in Berlin den erſten Grund⸗ aus den L S ſtein legte, iſt wahrlich unſerer großen Zeit Häfen er - würdig. Noch nie zuvor iſt ein Werk von E ſolchem Ausmaß in Angriff genommen wor⸗ aufs ti B den und es iſt eine Aufgabe, die nur eine Chamberla große Generation zu meiſtern vermag. Nur ein Regierung Mann von ſolch ſchöpferiſcher Kraft wie der angewieſer = Führer vermochte einen ſolchen Plan zu faſ⸗ and = ſen und ihm Leben zu geben. Der Welt ihrer Angr aber rufen wir zu, daß wohl nichts ſo ſehr doch darau 8 den friedlichen Willen des deutſchen Volkes Schiffe zuſ unterſtreicht wie dieſe Planung, die eine in — Friedensarbeit von vielen Jahrzehnten vor⸗ S ausſetzt. und es den 5 Schiffen 1 Filllllltitiuiastmmisssmmissttsüsssꝛtminsissiunssimiüssziutsssttuüssztuns. unterſcheid heute ſchon dieſe höchſte Auszeichnung der ſchaf⸗ fenden Gemeinſchaft anſtreben, aufs höchſte an⸗ Keine Der zuſpornen. Die Verleihung des Leiſtungsab⸗ zeichens„Vorbildlicher Betrieb“ findet im Rah⸗ Weiter k men des„Leiſtungskampfes der deutſchen Be⸗ Vergeltung triebe“ ſtatt. klärte, die gez. Dr. R. Ley, fung von müſſen, da brächten, u ſtehe, daß würde. Reichsorganiſationsleiter der NSDAp und Leiter der Deutſchen Arbeitsfront. — Am erſten Leiſtungskampf der deutſchen Be⸗ triebe, der mit der Auszeichnung der würdigſten Betriebe und ihrer Ernennung zu„NS⸗Mu⸗ Dagegen ſterbetrieben“ am Feiertag der nationalen Ar⸗ zwei Anre beit beendet wurde, beteiligten ſich neben gro⸗ verſprächen ßen und mittleren Betrieben Tauſende von heitszo kleinen und kleinſten Betrieben. ſtimmten Einer nicht geringen Anzahl von ihnen konnte Hafens im auf Grund ihrer Leiſtungen das„Gaudiplom lich für en für hervorragende Leiſtungen“ und werde zur einigen ſogar die höchſte Auszeichnung„NS⸗ regung ſtar Muſterbetrieb“ verliehen werden. gierung, di Unter den mit den einzelnen Leiſtungs⸗ macht habe abzeichen—„Kraft durch Freude“, fenden eng Berufserziehung, Heimſtätten und Wohnungen, oder ſonſti Volksgeſundheit— ausgezeichneten Betrieben, dürften. W befand ſich nur eine geringe Anzahl kleiner und dung eine kleinſter Betriebe, da hier die Anforderungen Uueberwachi in ihrer Spezialiſierung nur von wenig Klein⸗ nahmen vo betrieben erfüllt werden konnten. Um nun den Beſonderheiten der kleinen und kleinſten Be⸗ Keine Ein triebe in Zukunft Rechnung zu tragen und eine Belohnung für ihr beſonders hoch zu wer⸗ Abſchlie tendes Mitkämpfertum im Leiſtungskampf der berlain ſel von dieſen der ſpaniſch 3 Schiffe! 1 tes in ſpe möglich ſei . reit wäre, miſchen. De deutſchen Betriebe zu ſchaffen, hat der Reichs⸗ organiſationsleiter das Abzeichen„Vorbild⸗ licher Kleinbetriel“ geſchaffen. ſtolzen Aufgaben der Hitler⸗Jugend fanden bei den verſammelten Führern der jungen Genera⸗ tion lauten Widerhall. Ergebni prüfung Julius Weismanns neue Operr jedoch davo Die Städtiſchen Thegter in Leipzig haben die in den neueſte Oper von Julius Weismann,„Die tragbar kluge Pernille und der Mann, der keine Zeit hat“(Text nach Holberg), zur alleinigen Ur⸗ aufführung angenommen. Dieſe wird am 7. Ja⸗ nuar 1939 unter der muſikaliſchen Leitung von Generalmuſikdirektor Paul Schmitz, in der Inſzenierung von Intendant Dr. 315 Schũü⸗ ler und mit Kammerſängerin Irma Beilke ſtattfinden. Ein Künſtler aus Mannheim. In der Berliner Galerie Gurlitt hat Erik Ho⸗ man⸗Webau, der in Berlin als Bühnen⸗ bildner wirkende Sohn des bekannten Mann⸗ heimer Muſikers eine Reihe Entwürfe zu Opern, Dramen und Operetten aus e 2 die viel r. erregten. Der„Völkiſche Beob⸗ achter“ hebt in ſeiner Beſprechung ſowohl das gute Einfühlungsvermögen wie auch die phan⸗ taſievolle Vielſeitigkeit des Künſtlers rühmend hervor. So heißt es„Dieſe Arbeiten verraten nicht nur eine Vertrautheit mit der handwerk⸗ lichen und techniſchen Seite des Bühnenbildes ſondern auch eine durchaus eigene, räumli dekorative Phantaſie“. Internationale Muſikausſtel⸗ lungin Luzern. Im Juli und Auguſt wird in Luzern eine Internationale Muſikausſtellung veranſtaltet, auf der u. a. Originalpartituren und Handſchriften berühmter Komponiſten aus den letzten vier Jahrhunderten gezeigt werden. Für dieſe Ausſtellung werden die Berliner Staatsbibliothek, die Wiener Na⸗ tionalbibliothek ſowie die Muſikbücherei der Wiener„Geſellſchaft der Muſikfreunde“ Reichsmir Leihgaben zur Verfügung ſtellen. 8 lestlegte, Leo Sle mi 105 —ſſ.—— ag m großen erkes des In vielen endet und at umge⸗ Dr. Goeb⸗ die Wege Jahren zu )hier mit heit und zugreifen, ollen, die llen ande⸗ ſens ſchon racht hat. zerke auch n künſtle⸗ g iſt, und rken einer dern ver⸗ dem der in Grund⸗ oßen Zeit Werk von men wor⸗ nur eine g. 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Die von der Oppoſition erzwungene Aus⸗ ſprache über die Verwicklung der engliſchen Schiffahrt in die Bombardierungen ſowjetſpa⸗ niſcher Häfen durch nationalſpaniſche Luftſtreit⸗ kräfte endete mit einer Niederlage der Oppoſition. Der Miniſterpräſident begann ſeine Erklärun⸗ gen mit einer eingehenden Darlegung des Standpunktes der nationalſpaniſchen Regierung, die in ihrer Antwort auf die Vorſtellungen Englands vom 31. Mai betont habe, daß ſie die aus den Luftangriffen auf Valencia und andere Häfen entſtandenen Menſchenverluſte aufs tiefſte bedauere. Dabei, fuhr Chamberlain fort, habe die nationalſpaniſche Regierung erklärt, ihre Flieger ſeien keineswegs angewieſen worden, engliſche Schiffe zum Ziel ihrer Angriffe zu machen. Gleichzeitig müſſe je⸗ doch darauf hingewieſen werden, daß engliſche Schiffe zuſammen mit den Schiffen anderer Na⸗ tionen in der Nähe militäriſcher Ziele ankerten und es den Fliegern unmöglich ſei, zwiſchen den Schiffen und dieſen militäriſchen Zielen zu unterſcheiden. Keine bergeltung Weiter kam Chamberlain auf die Frage der Vergeltungsmaßnahmen zu ſprechen und er⸗ klärte, die Regierung habe nach ſorgſamer Prü⸗ fung von ſolchen Maßnahmen Abſtand nehmen müſſen, da ſie gewiſſe Schwierigkeiten mit ſich brächten, und im übrigen auch keineswegs feſt⸗ ſtehe, daß damit das angeſtrebte Ziel erreicht würde. Dagegen prüfe die Regierung im Augenblick zwei Anregungen, die einen gewiſſen Erfolg verſprächen: Die Schaffung von Sicher⸗ heitszonen für die Schiffahrt in be⸗ ſtimmten Häfen und die Beſtimmung eines Hafens im ſowjetſpaniſchen Gebiet ausſchließ⸗ lich für engliſche Schiffe. Der erſte Vorſchlag werde zur Zeit noch geprüft. Die zweite An⸗ regung ſtamme von der nationalſpaniſchen Re⸗ gierung, die dabei lediglich die Bedingung ge⸗ macht habe, daß die einen ſolchen Hafen anlau⸗ fenden engliſchen Schiffe keinerlei Munition oder ſonſtiges Kriegsmaterial mit ſich führen dürften. Weiter ſehe dieſer Vorſchlag die Bil⸗ dung eines internationalen Ausſchuſſes zur Ueberwachung und Durchführung dieſer Maß⸗ nahmen vor. Keine Einmiſchung Abſchließend ſtellte Miniſterpräſident Cham⸗ berlain ſehr eindeutig feſt, daß— abgeſehen von dieſen Vorſchlägen— ein wirkſamer Schutz der ſpaniſche Häfen anlaufenden engliſchen Schiffe während ihres Aufenthal⸗ tes in ſpaniſchen Hoheitsgewäſſern nur dann möglich ſei, wenn die engliſche Regierung be⸗ reit wäre, ſich in die Feindſeligkeiten einzu⸗ miſchen. Das, ſo betonte Chamberlain, ſei das Ergebnis einer gründlichen Ueber⸗ prüfung der ganzen Lage. Die Regierung ſei jedoch davon überzeugt, eine Einmiſchung in den ſpaniſchen Krieg ſei nicht tragbar, da eine ſolche nach engliſcher An⸗ ſicht zu einer Erweiterung des ganzen Streit⸗ falles führen müßte. Die engliſche Regierung müßte ſich daher da ⸗ mit begnügen, die Ende vorigen Jahres an die engliſche Schiffahrt ergangene Warnung zu wie⸗ derholen und erneut zu erklären, daß alle eng⸗ liſchen Schiffe auf hoher See den Schutz Eng⸗ lands und ſeiner Flotte genöſſen, daß aber alle Schiffe das Anlaufen der im Kriegsgebiet lie⸗ 6 — genden Häfen auf eigene Rechnung und Gefahr tun müßten. 112 bebäude eingeüſchert EP Warſchau, 14. Juni. In Zaklikow, einem Dorfe bei Lublin, brach infolge unvorſichtigen Umgangs mit Feuer ein Brand aus, der die geſamte Siedlung vernich⸗ tete. Es brannten 112 Wohnhäuſer und die Wirtſchaftsgebäude nieder. Eine„Junkers“ am nanga Parbat AFliegender Proviant“ fũr Deuischlands Bergsteiger (Elgener Berichf des„Hokenkreuzbonnet“) h. München, 14. Juni. Bei der Deutſchen Himalaja⸗Stiftung in München traf die Meldung ein, daß das im Kampf um den Nanga Parbat eingeſetzte Jun⸗ kers⸗Flugzeug die erſten Laſten im Gewicht von 300 Kilogramm über das am 2. Juni errichtete Hauptlager der Expedition abgeworfen hat. Da⸗ mit iſt ein weiterer Schritt im Kampf um den „Berg des Schickſals“ getan. Wenngleich der eigentliche Einſatz der Ma⸗ ſchine auch erſt für Höhen über 6000 Meter geplant war, ſo läßt doch ſchon dieſer erſte ge⸗ glückte Verſuch über die Eiswüſte des Himalaja zuverſichtlich hoffen, daß das vom deutſchen Aero⸗Klub entſandte und von der engliſchen Regierung genehmigte Flugzeug ſeiner Auf⸗ gabe gewachſen ſein wird. Als Operationsbaſis für Start und Landung wurde der dreimotorigen Junkers⸗Maſchine der 1300 Meter hoch gelegene Flugplatz von Srinagar zugewieſen. Zur ſtändigen Beſatzung der Maſchine gehören der bekannte Pilot und Flugzeugbaumeiſter Alexander Thoenes, die Funker Ebner und Menſe, der Beobach⸗ ter Schwendler und der Bordmonteur Spengler. An dem jetzt durchgeführten Flug, der drei Stunden dauerte, nahm auch ein Offizier der britiſchen Luftwaffe teil. Der Ein⸗ ſatz des Flugzeuges geſchah hauptſächlich in der Erwägung, damit auf einen größeren Troß ver⸗ zichten zu können und den mühſamen Trans⸗ port der erforderlichen Laſten durch die Glet⸗ ſcher des Himalaja zu vermeiden. Von großer Wichtigkeit iſt ferner, daß die Spitzengruppe der Expedition in den Hochlagern regelmäßig 05 friſchen Nahrungsmitteln verſorgt werden ann. Keine Spezialmotoren Die keineswegs mit Spezialmotoren ausge⸗ rüſtete Maſchine wurde für den Flug zum Nanga Parbat lediglich mit beſonderen techni⸗ ſchen Apparaturen und zur Erhöhung der Ma⸗ növrierfähigkeit mit einem Flettner⸗Seiten⸗ ruder verſehen. Radiogeräte werden die ſtän⸗ dige Verbindung zwiſchen den Teilnehmern der Expedition und der Flugzeugbeſatzung er⸗ möglichen, und eine beſonders eingebautes Atem⸗ anlage wird die Ueberwindung großer Höhen⸗ differenzen auf verhältnismäßig kurzer Strecke den Inſaſſen der Maſchine möglich machen. beſprechungen mit fiodza Prag, 14. Juni(HB⸗Funk). Entſprechend den in den letzten Wochen ge⸗ troffenen Vereinbarungen fand am Dienstag, den 14. Juni, eine längere Ausſprache zwiſchen dem Miniſterpräſidenten Dr. Hodza und den bevollmächtigten Vertretern der Sudetendeut⸗ ſchen Partei, den Abg. Dr. Kundt, Dr. Roſſe, Dr. Peters und den Führungsratsmitglie⸗ dern Dr. Sebekowski und Dr. Schicke⸗ danz ſtatt. Die Beſprechung wird fortgeſetzt. der„Raiſer von kuropa“ Ein„Dguoier Krisi“ ſaucht wieder auf/ Ein NMoskaufreund propagierie die Vielehe (Elgener Berficht des„lokenkreuzbonner“) pz Königsberg, 14. Juni. Am Montag begann vor dem Sondergericht in Königsberg die Verhandlung gegen den in Oſtpreußen nicht unbekannten Kurt Paehlke und zwei Komplicen, die verſucht hatten, den vor fünf Jahren wegen ſeiner Staatsfeindlich⸗ keit aufgelöſten und verbotenen„Bund der Guoten“ wieder aufzurichten. Paehlke war das Haupt dieſes Bundes bis zu ſeinem Vepbot geweſen. Er iſt einer der größten Scharlatane und Schwätzer, den die Dr. Goebbels auf der Reichstheaterfiestwoche in Wien Reichsminister Dr. Goebbels, der auf der Kundgebung der Reichstheaterkammer in der Wiener Staatsoper in einer programmatischen Rede die Aufgaben für das Theaterjahr 1939 festlegte, unterhält sich auf einem Künstlerempfang anläßlich der Reichstheaterfiestwoche mit Leo Sle ⁊ a k. Weltbild(M) Syſtemzeit hervorgebracht und geduldet hat. Dabei ein Mann mit anrüchiger Moral, der wiederholt im Mittelpunkt von Sittenſkanda⸗ len unter ſeinen Anhängern geſtanden hat. Ohne ſelbſt zu arbeiten, hat er viele Jahre von der Dummheit derer, die nicht alle werden, ge⸗ lebt. Seine Opfer fand er merkwürdigerweiſe hauptſächlich in gebildeten Kreiſen. Nachdem der Betrüger in Berlin ſchon 1918 und ſpäter Schriften religiös⸗phantaſtiſchen In⸗ halts herausgegeben hatte, die er„unter der Hand“ verbreiten ließ, verlegte er ſeine Wirk⸗ ſamkeit nach Oſtpreußen und begann hier zu miſſionieren. Er ſammelte von ſeinen Anhän⸗ gern eifrig Geld und kaufte 1930 das Reſtgut Sillginnen mit dem Herrenhaus für 20000 RM. Fortan nannte er ſich„Schloßbeſitzer und Privatgelehrter“. Muſtiſcher Brimborium Paehlke griff in ſeiner Lehre einen Gedanken auf der damals in der Luft lag: die Raſſen⸗ frage. Aber er umkleidete ſie mit einem my⸗ ſtiſchen Brimborium, wobei das Horoſkop und der Seelenſpiegel eine große Rolle ſpielten. Er behauptet, nur er allein beſitze den Schlüſſel zur Erkenntnis und Vermittlung der rechten Menſchenzüchtung. Unter ſeiner Leitung müß⸗ ten die beſten Männer eines„ario-germani⸗ ſchen Staatsweſens“ ſich ſtärker fortpflanzen — auch durch Mehrehe. Es iſt bekannt, daß einige Leute in Oſtpreußen— allen voran Paehlke ſelbſt— dieſe Lehre in die Praxis um⸗ ſetzten, und daß es dann hinterher erhebliche Verwicklungen familienrechtlicher Art und Eiferſuchtsgeſchichten ge⸗ geben hat. Paehlke nahm Trauungen zur lin⸗ ken Hand vor. Das Heil der Völker, vor allen Dingen das Heil Europas und Deutſchlands, werde ſchließlich auf dieſe Weiſe erzielt werden. So ſtehe am Ende dieſer Entwicklung das euro⸗ päiſche Kaiſertum, und deshalb ſei er, Paehlke, der wenn auch noch heimliche, ſo doch wahre „Kaiſer von Europa“. Aber er leiſtete ſich noch viel mehr! Durch ein Wortſpiel erhält die Lehre des Paehlke anſchei⸗ nend eine deutſch⸗völkiſche Note. Er behauptete: der„Gute“ und der„Gote“ bilden den„Guo⸗ Weltbild(M) Paris im Zeichen des englischen Königsbesuches Französische Schulkinder lernen die englische Nationalhymne, um mit ihr das englische Kö- nigspaar bei der Ankunft begrüßen zu können. In fürze Am Montag fanden an der vorpommerſchen Küſte im Beiſein des Führers, des General⸗ feldmarſchalls Göring, des Generaloberſten von Brauchitſch und des Generaladmirals von Raeder Gefechtsübungen um einen durch ein Fluggeſchwader und durch Flakartillerie verteidigten Fliegerhorſt ſtatt. * In Peterswalde, Kreis Heilsberg, waren zwei junge Männer mit dem Bau eines Brun⸗ nens beſchäftigt. Als die Arbeiten bis zur Tiefe von 13 Meter gediehen waren, barſten plötzlich die Brunnenringe und die nachſtürzen⸗ den Erdmaſſen begruben die beiden Brunnen⸗ bauer. Alle Verſuche, die Verſchütteten zu be⸗ freien, waren vergebens. — Bei der Einfahrt in den Mailänder Haup. bahnhof entgleiſte ein Wagen eines Schnell⸗ zuges. Aus bisher unaufgeklärten Urſachen verſchob ſich eine Weiche in dem Augenblick, als der ſechſte Wagen des Zuges über ſie hinweg⸗ fuhr. 18 Perſonen erlitten leichte Verletzungen. Ein Mann, der anſcheinend abſpringen wollte, wurde zwiſchen den Gleiſen tot aufgefunden. 3 vor Gericht ten“, das iſt gleichbedeutend mit der„e del ſt e Deutſche“. Die Guoten ſind Vorläufer„der großen ariſch⸗deutſchen Internationale“, die die Welt beherrſchen wird. Der Bund der Guoten unterſcheidet ſechs Raſſen, von denen jede ihre Eigenart hat. Bis zur fünften Raſſe kann der Menſch durch richtige Zuchtwahl hinaufgezüchtet werden. Der Menſch der ſechſten Wurzelraſſe iſt dann der vollkommene, der ariſche Menſch, der Guote, der Gottmenſch oder der„Kriſt“. 500 leere Weinflaſchen Paehlke, dieſe Inkarnation, dieſe Fleiſchwer⸗ dung des„guoten Kriſten“, war kein Freund von Traurigkeit. Beim Aufräumen im Juni 1933 wurden im Schloß Sillginnen rund fünfhundert leergetrunkene Wein⸗ und Sektflaſchen und rund zwei⸗ hundert volle gefunden. Der„Kaiſer von Europa“ hatte auch einen Prunkſeſſel mit Wap⸗ pen. Größere Aufmerkſamkeit aber erregte ein an⸗ derer Fund. Man ſtieß auf eine Schrift zur „vertraulichen Verwendung“. Da ſtand zu leſen:„Wir begegnen uns mit den Zielen der KPꝰ in bezug auf die radikale Be⸗ Stärker braun durch nivea! Denn mit Nivea können Sie länger in der Sonne/ bleiben, weil Nivea in⸗4 folge des Euzeritgehalts A die Haut„durchſättigt“ ſeitigung der ſämtlichen europäiſchen Machtſtaa⸗ ten... Da die kommuniſtiſche Partei im Grunde genommen dieſelben Ziele hat, die eine Weltrevolution bedeuten, beſteht kein Grund zu etwa feindſeliger Haltung zwiſchen uns und ihr.“ Als ſein Schwiegervater ihm damals vietr Revolverkugeln in den Bauch ſchoß, hätte der „Kaiſer von Europa“ endgültig abdanken ſol⸗ len. Er aber mußte wieder von ſich reden ma⸗ chen, ſodaß ſich nun das Sondergericht mit ihm zu befaſſen hat. „hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand Mittwoch, 15. Juni 1958 Ministerpräsident Walter Köhler und Kom-— merzlenrat Röchling nach der Grubenfahrt. Aufn.: Dietmeier Tetzie badiſche meldungen Ueĩner Bürgermeiſter in Bruchſal Bruchſal, 14. Juni. Der bisherige Bür⸗ germeiſter von Mosbach, Dr. Theophil Lang, wurde unter 13 Bewerbern zum Bürgermeiſter der Stadt Bruchſal berufen. Dr. Lang, der in Lauda gebürtig iſt und im 35. Lebensjahre ſteht, wird ſofort ſeine neuen Amtsgeſchäfte übernehmen. Kind ſprang in ein Laſtauto Ettlingen, 14, Juni, Hier ſprang das vierjährige Töchterchen des Arbeiters Ludwig Süß in einen Laſtkraftwagen, wurde von der Stoßſtange zur Seite geſchleudert und am Kopfe tödlich verletzt. Durch fallenden Holzklotz getötet * Babp Krozingen, 14. Juni. Am Diens⸗ tagvormittag wurde der 19 Jahre alte Holzar⸗ beiter Adolf Müller aus Mengen auf dem Holz⸗ platz der Firma Zimber von einem fallenden Klotz am Kopfe ſo ſchwer verletzt, daß der Tod in wenigen Minuten eintrat. Die Fallermühle abgebrannt * Neuſtadt, 14. Juni. Am Montagnachmit⸗ tag wurde die bekannte Fallermühle im Löffel⸗ tal ein Raub der Flammen. Gegen halb 6 Uhr brach in dem unterem Stockwerk aus und breitete ſich derart raſend aus, daß ſich die Frau und die Kinder des Straßenwärters Wirbſer, der den zweiten Stock bewohnte, nur durch einen Sprung aus dem Fenſter retten konnten. Ein Bahnarbeiter alarmierte die Feuerlöſchpo⸗ lizei in Hinterzarten, die ſofort am Brandort erſchien, aber nichts mehr ausrichten konnte. Das Gebäude, das ganz aus Holz gebaut iſt, brannte bis auf den Grund nieder. Die Fami⸗ lie Wirbſer konnte nur das nackte Leben retten. Die Brandurſache iſt noch unbekannt. begonnen. In flochbetrieb im badiſchen kezbergwerk Miniſterpräſident Walter Köhler beſuchte die Gruben in Blumberg und Gukmadingen Bei einem Beſuch der badiſchen Erzvorkommen in Blumberg und Gutmadingen unternahm Mi⸗ niſterpräſident Kühler eine Grubenbefahrung und beſichtigte anſchließend die Tagesanlagen und die neuen Bergmannsſiedlungen. Von dem an der Fahrt teilnehmenden Berichterſtatter er⸗ halten wir darüber ſolgenden Bericht: Das badiſche Eiſenerz Nahe der Schweizer Grenze, da wo der Kan⸗ ton Schaffhauſen am weiteſten über den Rhein herüber nach Süden vorſpringt, liegt das Städtchen Blumberg, von deſſen aſein wohl die wenigſten Badener wußten. Es iſt da oben eine Landſchaft von eigenartigem Reiz. Charakteriſtiſch ſind die Bergkegel mit kahlen Hängen, deren Gipfel wie eine Haube Wald krönt. Die blendend weißen Straßen deuten auf die hin; Jurakalk iſt vorherrſchend, er enthält das Eiſenerz. Die Bezeichnung„Doggererz“ für die dortigen Erz⸗ vorkommen heſagt, daß der Eiſengehalt in brau⸗ nen Juroſchichten angereichert iſt. Dieſe badiſchen Erzlager zählen mengen⸗ 3852 zu den bedeutendſten in Deutſchland. Ihr Vorhandenſein iſt zwar ſchon länger be⸗ kannt. Das Gebiet von Gutmadingen wurde von 1923 ab planmäßig durch Bohrungen un⸗ terſucht und anſchließend auch mit dem Abbau erſelben Gegend iſt bereits früher ſchon Bergbau in beſcheidenem Maße be⸗ trieben worden. Die Schwierigket lag aber bis⸗ her daran, daß der Eiſengehalt verhältnismäßi gering iſt. Erſt nach 1933 ging man daran, au dieſe Bodenſchätze im größeren Umfang zu he⸗ ben. Es wurden neue Aufbereitungsverfahren entwickelt und erfolgreiche Verſuche mit dem oherzes durch⸗ unmittelbaren Schmelzen des geführt. on Donaueſchingen her fahren wir bergauf, bergab über das Hochland. In Begleitung des Miniſterpräſidenten befinden ſich Erſter Bergrat und Miniſterialrat Spieß, der Leiter der Straßenbauabteilung des Wirt⸗ ſchaftsminiſteriums, außerdem der bekannte aarländiſche Induſtrielle Röchling, der an der Aufſchließung der badiſchen Erzvorkommen ſtark beteiligt iſt. Ueber einer flachen Talmulde lagern dunkel⸗ braune ner Fülderbrif Das mächtige Eiſen⸗ gerüſt einer Förderbrücke ſpannt ſich über die ganze Breite des Tales. Dahinter erkennt man einzelne Werksanlagen und Verwaltungsge⸗ bäude. Wir ſind im Zentrum des badiſchen Erzbergbaues. Eine Grubenfahrt In einem Werksgebäude verwandeln wir uns in zünftige Bergleute. Die Zivilkleider werden mit dem Grubendreß vertauſcht: hellgrauer, waſſerdichter Jacke und Hoſe, einer halbkugel⸗ förmigen Lederkappe mit kurzem Schild, kur⸗ zen Stiefeln, die der Soldat„Knobelbecher“ nennt, über den derben wollenen Socken. Vor der Bruſt pendelt die Grubenlampe. So aus⸗ gerüſtet, fahren wir mit den Wagen einen ſtei⸗ len Feldweg hinauf. Am Waldrand wird ge⸗ halten. Hier iſt unter einem Holzgerüſt der 4 Kee Sen Man zwängt ſich durch die ſchmale fnung und klettert vor⸗ Dier Straßenbauorbeiter verſchüttet Jurchtbares Unglück in Schönau im Wieſe ntal/ Drei Arbeiter tot (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) »»Schönau im Wieſental, 14. Juni. Infolge eines Erdrutſches unterhalb der im Zuge der Straßenerneuerungs⸗ und Verbreiterungsarbei⸗ ten errichteten neuen Stützmauer an der Wem⸗ bachbrücke bei Schönau im Wieſental wurden am Dienstagfrüh kurz nach acht Uhr vier am Straßenbau beſchäftigten Arbeiter verſchüttet. Einer der Verunglückten konnte bald gerettet werden. Nach achteinhalbſtündigen, mit allen Mitteln unternommenen Rettungsarbeiten konnten die übrigen drei Verſchütteten nur noch als Leichen geborgen werden. Der Schwerver⸗ letzte mußte mit einem Beinbruch in das Krankenhaus Schönau eingeliefert werden. Wie wir weiter zu dem ſchweren Unglück bei Schönau erfahren, lagen die verſchütteten Ar⸗ beiter in einem ſchmalen Graben unter einer vier Meter hohen Erdſchicht. Die Rettungsarbeiten wurden beſonders durch die nachdrückenden reſtlichen Erdmaſſen ſowie durch das Waſſer erſchwert. Ueber die Ur⸗ ſache des Unglücks kann noch kein abſchließendes Urteil geſprochen werden. Wahrſcheinlich war die Erſchütterung der Straße durch die neuer⸗ richtete Stützmauer zu groß, ſo daß ſich das Erdreich in Bewegung ſetzte. Die Sanitätsko⸗ Zwischen Neckar und Bergstraſe Ladenburger Uachrichten * Der Neckar führt Hochwaſſer. naufs ſtar⸗ ker Regenfälle im Gebiet des Oberlaufs und im mittleren Neckartal iſt der Neckar in der Nacht zum Dienstag ſchnell ung beträchtlich ge⸗ ſtiegen, ſo daß Aiach die Schiffahrt eingeſtellt werden mußte. Nach einer Meldung aus Plo⸗ chingen iſt dort der Fluß in der genannten Zeit um drei Meter geſtiegen. Dieſe gewaltige Hochwaſſerwelle hat ſich allerdings bis zu uns größtenteils verlaufen, aber der Fluß iſt doch merklich angeſtiegen. Am Dienstagvormittag ſollte das Schwimmbad zur Reinigung entleert werden, da ergoß ſich das Hochwaſſer in die faſt ſchon geleerten Schwimmbecken. Die Wieder⸗ —— wird ſich dadurch verzögern, aber wenn as Wetter weiterhin ſo unfreundlich bleiben ſollte, wäre der Badebetrieb ohnehin gering. Aus Ueckarhauſen * Kommt zum RsB! In der Woche vom 13. bis 19. Juni kann der Reichsluftſchutzbund auf ſein fünfjähriges Beſtehen zurückblicken. Aus dieſem Anlaß werden die Blockhelferinnen der Gemeindegruppe Neckarhauſen eine Mit⸗ gliederwerbung durchführen, von der man er⸗ warten darf, daß ſie nun auch die noch abſeits ſtehenden Volksgenoſſen erfaßt. * Fährbetrieb eingeſtellt. Der Betrieb der Neckarfähre mußte geſtern wegen des Hoch⸗ waſſers eingeſtellt werden. Ueũes aus Schriesheim Hitler⸗Urlauber danken. Aus Marbach an der Bonau erreicht uns ein Brief, in dem einer der Hitler⸗Urlauber, die fin in Schries⸗ heim zur Erholung weilten, ſeinen Dank zum Ausoruck bringt. Es heißt darin: Noch ſind die Blumen keheß die liebe Mädchenhände uns an die Röcke hefteten. Ein letzter Blick galt der Strahlenburg, und unvergeßliche Tage waren zu Ende. Vierzehn Tage waren wir Gäſte in Schriesheim, und vom Anfang bis zum Ab⸗ ſchied hat eine ſtill waltende, liebevolle Für⸗ ſorge uns umgeben, wofür es uns an Dankes⸗ worten gebricht. Wem danken? Allen, allen, die uns dieſe Tage ſo wunderſchön gemacht haben! So viel Sonnenſchein fiel uns in die Herzen. Schriesheim, leb wohl— Schriesheim, auf Wiederſehen! IAvesheimer NUotizen * Das Inſelfeſt rückt näher. Nur wenige Tage noch, dann werden wieder Tauſende fro⸗ her Menſchen die große Feſthalle füllen. Der Verkehrsverein hat eine eigene Inſelfeſt⸗Zei⸗ tung herausgegeben, die neben Aufſätzen und Bildern von Ilvesheim auch die Folge der Veranſtaltungen anläßlich des 4. Inſelfeſtes am 18., 19. und 20. Juni nennt. Als Anſager wirken am Samstag und Sonntag Rudi Schmitthenner vom Reichsſender Stutt⸗ gart, am Montag Joſef Offenbach vom Na⸗ tionaltheater Mannheim mit. Außerdem wirkt eine Reihe bekannter Künſtler mit, die Wehr⸗ macht beteiligt ſich mit ſportlichen Vorführun⸗ gen und die Stadtkapelle Ladenburg ſpielt zu Unterhaltung und Tanz, Die Halle hat einen glatten Aſphaltboden erhalten, womit ein wei⸗ terer, weſentlicher Schritt zu Znſe Vervoll⸗ kommnung getan wurde. vergangenen Jahre haben gezeigt, daß ſelbſt bei ſchlechtem Wetter mit einem Maſſenbeſuch gerechnet werden kann. * Seinen 75. Geburtstag kann heute Herr Johann Wagner J. feiern. Wir gratulieren. Großmarkt Handſchuhsheim * Erdbeeren 60—70, 50—60, 30—45, Wald⸗ erdbeeren 90—105, Kirſchen 50—62, 40—49, Sauerkirſchen 40, Kopfſalat in Steigen—5, Spargel 35, 28, 18, Kohlrabi 35, Stangenboh⸗ nen 44, Erbſen 26—33, Kaxotten—8 das Bund, Blumenkohl 23—32, 10—20, Spinat 5, Schlangengurken 32—40, Rhabarber—7 Rpf. Anfuhr gut, Nachfrage ſehr gut. Die Inſelfeſte der lonne und die Feuerwehr aus Schönau und Zell ſowie die Arbeiter einer benachbarten Bauſtelle nahmen in mehrſtündiger Arbeit jede An⸗ ſtrengung auf ſich, um ihre verunglückten Ka⸗ meraden zu retten. Die Rettungsmannſchaft hatte vor allem den Verſuch gemacht, das Grundwaſſer durch Pumpen zu entziehen und den Verſchütteten durch Rohre Sauerſtoff zuzu⸗ führen. Am Dienstagnachmittag zwiſchen ein⸗ halb ſechs Uhr und ſechs Uhr iſt es dann enblich gelungen, die letzten der Vexunglückten zu ber⸗ den, Es wurde dabei feſtgeſtellt, daß zwei der Verſchütteten ſofort durch die Geſteinsmaſſen erſchlagen und verſtümmelt' wurden. Der dritte Verunglückte muß noch etwa eine Stunde gelebt haben, da zu dieſer Zeit durch einen Schacht Lebenszeichen zu hören waren. Trotz ſtänndigen Pumpens und dauernder Luft⸗ zufuhr war es jedoch nicht möglich, dieſen Ar⸗ beiter zu retten. Bei den Opfern dieſes Unglücks handelt es ſich un den ledigen Arbeiter Mathae aus Schönau, den ledigen Arbeiter Karle aus Wieſen und den verheirateten Arbeiter Wiß⸗ ler aus Geſchwend, der eine Familie mit fünf Kindern hinterläßt. Die Leichen wurden nach Schönau überführt. Oberſtaatsanwalt Luger aus Waldshut hat ſofort an Ort uand Stelle die erſten Erhebungen vorgenommen. Jum Kaſſenſchrank⸗Einbruch Einer der mutmaßlichen Täter feſtgenommen Karlsruhe, 14. Juni. In Köln wurde als einer der mutmaßlichen Täter beim Kaſſen⸗ ſchrank⸗Einbruch in Heidelberg der Heinrich Erven, am 26. Mai 1912 zu Köln geboren, dort wohnhaft, feſtgenommen. Der zur Tat be⸗ nutzte Eifel⸗Ford⸗Wagen I 2 48 413 wurde ſichergeſtellt. Erven hatte den Einbruch nicht nur mit einem, ſondern mit zwei Tätern aus⸗ geführt, die er allerdings nur mit den Vorna⸗ men Kurt und Franz kennen will. Erven gibt zu, am 7. Juni 1938 in Heidelberg geweſen zu ſein, leugnet aber vorerſt noch, den Einbruch mitausgeführt zu haben. Erven hat ſich jedoch in ſeinen Angaben, insbeſondere in Bezug auf die Aufenthaltsverhältniſſe zur Tatzeit, derart widerſpruchsvoll ausgelaſſen, daß an ſeiner Mittäterſchaft nicht mehr gezweifelt werden kann. Erven und ſeinen Helfershelfern werden noch ähnliche Einbrüche in Köln zur Laſt ge⸗ legt. un gochwaſſer im Neckartal Stuttgart, 14. Juni. Infolge der am Montag über Württemberg niedergegangenen ſtarken Regenfälle iſt der Neckar erheb⸗ lich geſtiegen. Am Montagabend haben die reißenden Fluten, die in der Nähe der Unter⸗ türkheimer Brücke bei Stuttgart vexankerte Holz⸗ konſtruktion des Militärſchwimmbades losge⸗ riſſen und etwa 500 Meter fortgeführt, wo ſie eines Elektrizitätswerkes hängen⸗ ieb. Am Dienstagmorgen riſſen die Waſſermaſſen in Sontheim bei Heilbronn den Badeſteg des dortigen Freibades weg und trieben ihn fluß⸗ abwärts. Der Steg ſtieß mit ſolcher Wucht ge⸗ gen eine für den Bau der zweiten Heilbronner Neckarbrücke errichtete Transportbrücke, daß das Mittelſtück dieſer Brücke zerſtört wurde. Nach Anſicht der zuſtändigen Stellen iſt mit einem weiteren Steigen des Neckar und ſeiner Zuflüſſe zu rechnen. In vielen Fällen iſt das Waſſer in die Keller der Häuſer eingedrungen. feucht anfühlende Lei⸗ arze inein⸗ ſichtig mehrere ſteile, ſit tern hinab. nten öffnet ſich der ſ Schlund des wagerecht in den Berg führenden Stollens. Er iſt ſolide ausgebaut, mit ſtarker Eiſen⸗ und Holzkonſtruktion. Auf einem ſchmalen Bretterroſt geht es im Gänfemarſch vorwärts. Der Stollen iſt meiſtens hoch genug, um aufrecht zu gehen. Von der ecke ſickern e Sie verwandeln den Grund in einen Brei. Geſpenſtiſch zuckt der Schein der Grupenlampen an den Wä den entlang. Links zweigt eine Abbauſtrecke ab. Hier wird es ſtellenweiſe niederer, und man muß ſeinen Kopf in Acht nehmen. Seitlich an der Wand hocken Grubenarbeiter beim Früh⸗ ſtück. Glückauf! challt es uns entgegen.„Wo ſtammen Sie her?“ fragt der Mini expräſident. „Aus dem Saargebiet“, antworten die meiſten. Einige ſind auch in der Umgebung zu Hauſe. Der Gauſieger „Darf ich Ihnen unſeren Gauſieger im Reichsberu eieh vorſtellen?“. tönt die Stimme des Betriebsführers aus dem Dunkel. Es iſt eine ungewöhnliche Vorſtellung. Im Schein der Grubenlampen taucht ein——— grinſendes Geſicht auf. Mit gebeugten Rücken, die Fußr im aufgeweichten Boden, ſtehen ſich die Männer gegenüber und ſchütteln ich die erdverkruſteten Hände. In ſeiner gwan los freundlichen Art unterhält ſich Miniſterpräſident 11.5 mit dem Bergmann. ngewöhnlich iſt auch die Fortſetzung der ahrt. Wir legen uns hintereinander bäuch⸗ ings auf das breite ſchwarze Förderband aus Gummi und gleiten, den Kopf wie liegende Schützen auf den Arm gelegt, über die eiſernen Rollen. Nach einem kurzen Halt wird umge⸗ ſtiegen und au, einem anderen Band geht die Fahrt in den Berg hinein weiter. Wir taſten uns noch einen Bretterroſt hinab und befinden uns an der Stelle, wo das auf das gleitende Band geſchaufelte Roherz in die Schüttelrinne, eine geneigte, trapezförmige Eiſenrinne, fällt. Unten am Stollenausgang gelangt das Erz dann in die Förderwagen. Der Miniſterpräſident läßt ſich eingehend über die Abbaumethoden, die Abbauorganiſation, die Sicherheitsanlagen und die Arbeitsverhältniſſe unter Tage unterrichten. Dann kehren wir ans Tageslicht zurück. Von 600 auf 15 o00 Einwohner Nach einem ſehr wohltuenden Bad begeben wir uns in das Städtchen Blumberg, das noch vor kurzer Zeit 600 Köpfe Sa5 Der Landes⸗ fürſt, der dieſem kleinen Ort das Stadtrecht verliehen hat, ſcheint die Entwicklung ſchon vor⸗ aus geahnt zu haben. Die neue Bergmanns, ſiedlung am Eingang iſt ſchon bald größer als die ülte Gemeinde mit ihrem beſcheidenen Kirch⸗ turm. Der ganze Ort iſt ein großer Bauplatz. Vor jedem Haus lagern Baumaterialien, Wüh⸗ rend man in der Gaſtwirtſchaft im Hinterzim⸗ 8 zu Mittag ißt, arbeiten vorn die Hand⸗ werker. Seit Aufnahme des Bergwerksbetriebes hat ſich die Einwohnerzahl auf 2600 erhöht. Die Neuzugezogenen wohnen teils in ordentlichen Baracken, teils haben ſie ſchon die erſten Sied⸗ lungshäuſer bezogen. Ein Kino iſt bereits vor⸗ handen; Omnibuslinien werden eingerichtet, KdſF. tut alles, um den Bergleuten nach der ſchweren Tagesarbeit Erholung und Unterhal⸗ tung zu bringen. Die geſunde Lage in 750 Meter Höhe und die ſchöne landſchaftliche Um⸗ gebung tragen zur Ausſpannung bei. Geſunde Grbeitsbedingungen Auf einem Rundgang durch die neuenſtan⸗ dene Eſſwelhänſern 1f mit ihren ſauberen netten Einzelhäuſern läßt ſich erkennen, was hier im Werden iſt. In eiwa 5 Jahren ſoll Blumberg eine Stadt von 15 000 Einwohnern ſein, die ſich auf 25 000 bis 30000 vergrößern kann. Eine Aufgabe, die an ähnliche der Grün⸗ Wahit in Deutſchland erinnert. Und ein wahrhaft amerikaniſches Tempo! BUnte Sommerstoffe Dirndistoffe Cael Zauæ l Kunftftrabe einem grundlegenden Unterſchied: was früher planlos in einem wilden Wachstum notdürfti und lieblos aneinandergeſchachtelt wurde, da wird jetzt nach einem weitſchauenden Plan or⸗ 5 ch entwickelt. Alles wirkt zuſammen, um ür die tauſende von Arbeitern, die hier ihr rot verdienen können, 116—5 Arbeits⸗ und Lebensbedingungen zu ſchaffen Den Abſchluß des anſtrengenden, aber umſo erlebnisrxeicheren Tages bildete ein kurzer Be⸗ ſuch in Gutmadingen. Hier geht die Ent⸗ wicklung weniger ſtürmiſch als in vor ſich, wenn auch dort die Betriebe gleichfall ſehr ausbaufähig ſind. Der Bergbau in Baden hat in den letzten Jahren einen ſo lebhaften Aufſchwung genom⸗ men, daß mit Wirkung vom 31, März d. Z. ein Oberbergamt mit dem Sitz in als mittlere Bergbehörde errichtet wurde, die die enheſ dem Bergamt als un⸗ terer Berghehörde und dem Reichswirtſchafts⸗ miniſter als oberſte Reichsbergbehörde bezw. dem badiſchen Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſtet als oberſter Landesbergbehörde bildet. Leiter des Oberbergamtes iſt Erſter Bergrat Land⸗ ſch ü tz. E. Dietmeier. Nur mit „HBaken Oι Mit Stachel Vorsprünge gesichert, u vor Unbeso fälle zu ver kin er des Heute M Otto Erler der Inſzeni derholt. Be Max Kerg liſten des e im Rahmet Konzerte an terſaal des Leitung von dorff und u terorcheſters Georges Bi Erich He Mannheim 1 fried“⸗Gaſtſp ſen Eindru eitung ſchr kann 0¹ begabten W Erſcheinung Regungen d keinerlei Une Stimme aus Glück eines Erich Hallſti Held erſchier prächtiger E Studienfa Am Sonn NSG„Kraft Studienf iſt folgender heim, Heppe berg, Linde „ Mich Beerfelden, ———3— ichtigen Pi Der Leiter 1 Direktor Dr. Klbicnmnh bernommen. auf die Paro verwieſen. Kde7 In einem tiſchen Was hübſche und i zwiſchen Wäl Obſtgärten ſi⸗ ſchichtlich⸗ An Sehe zabern vor a warten. Dieſ Frührenaiſſan gen um das ſeinnen mächti in ſeinen Ba was herzerfri ſich in ſeinem demm Schloß Bergzaberns noch das„An reichem Bar ſicher und ſelb die Bergkirche Turm ſich ſel eigener War— Kurſtädtchens herrliche derungen und radezu heraus forderung nich Es werden a Wanderungen 1. Grup Bergzabern— 5 nde Lei⸗ ſchwarze hinein⸗ isgebaut, n. t es im meiſtens Von der g iſch zu Wanden recke ab. ind man itlich an m Früh⸗ m.„Wo präſident. meiſten. Hauſe. ger im tönt die Dunkel. ng. Im vergnügt 1 Mircken, ehen ſich 1 präſident zung der r bäuch⸗ hand aus liegende eiſernen e ie 18 taſten befinden gleitende ttelrinne, ne, fällt. as Erz end über ation, die rhältniſſe wir ans begeben das noch Landes⸗ tadtrecht chon vor⸗ gmanns⸗ ößer, als en Kirch⸗ Bauplatz. en. Wüh⸗ interzim⸗ ie Hand⸗ ebes hat öht. Die entlichen en Sied⸗ eits vor⸗ gerichtet, nach der Interhal⸗ in 750 iche Um⸗ euenſtan⸗ ſauberen ſen, was hren ſoll wohnern rgrößern er Grün⸗ ind ein tur mit s früher oldürfti ſer umſo rzer Be⸗ die Ent⸗ I leichfall n letzten meier. reichem Barock „Haßenßronzbanner' Groß-Mannheim Mittwoch, 15. Juni 19•⸗3 Oas uns tãglieñ auſſdllt Mit Stacheldraht und Eisenklammern sind die Vorsprünge der Pfeiler der Friedrichsbrücke gesichert, um die überall herumturnende jugend vor Unbesonnenheiten zurückzuhalten und Un- fälle zu vermeiden. Aufn.: Jütte kin erfolgreiches Haſtſpiel des Mannheimer Nationaltheaters Heute Mittwoch wird im Nationaltheater Otto Erler's Schauſpiel„Thors Gaſt“ in der Inſzenierung von Rudolf Hammacher wie⸗ derholt. Beginn 20 Uhr. Max Kergl und Ernſt Hoeniſch ſind die So⸗ liſten des erſten Kammerkonzerts, das im Rahmen der neueingerichteten ſtädtiſchen Konzerte am Freitag, den 17. Juni, im Rit⸗ terſaal des Schloſſes unter der muſikaliſchen Leitung von Generalmuſildirektor Karl Elmen⸗ dorff und unter Mitwirkung des Nationalthea⸗ terorcheſters Werke von Danzi, Mozart und Georges Bizet zur Aufführung bringt. Erich Hallſtroem vom Nationaltheater Mannheim konnte bei ſeinem kürzlichen„Sieg⸗ fried“⸗Gaſtſpiel in Darmſtadt einen nachhalti⸗ ſen Eindruck hinterlaſſen. Eine Frankfurter eitung ſchreibt:„Hallſtroem's„Siegfried' ſtand im Mitelpunkt des Intereſſes. Es war die Be⸗ kanntſchaft mit einem jungen, ungewöhnlich begabten Wagnerſänger. Eine ſchlanke ſehnige Erſcheinung, eine heldige Stimme, die allen Regungen des Ausdrucks folgt. Viel Art und keinerlei Unart hat dieſer Siegfried'“. Und eine Stimme aus Düſſeldorf:„Der Abend hat das Glück eines ganz ausgezeichneten„Siegfried': Erich Hallſtroem. Dieſer jugendlich ſtrahlende Held erſchien uns ſtimmlich und mimiſch von prächtiger Eindringlichkeit.“ Studienfahrt auf der Hibelungenſtraße durch den Odenwald Am Sonntag, den 19. Juni, veranſtaltet die NSG„Kraft durch Freude“ eine 8⁰ nztägige Studienfahrt durch den ſenwald. Es iſt folgender Weg vorgeſehen: Mannheim, Wein⸗ heim, Heppenheim, Bensheim, Schloß Schön⸗ berg, Lindenfels, Schloß Fürſtenau, Stein⸗ „ Michelſtadt, Erbach(Schloßbeſuch), Beerfelden, Hirſchhorn, Neckarſteinach, Heidel⸗ berg, Mannheim. An geſchichtlich und kulturell wichtigen Punkten wird Aufenthalt genommen. Der Leiter des Mannheimer Schloßmuſeums, Direktor Dr. Jacob, hat die kultur⸗ und kunſt⸗ geſchichtliche Führung der intereſſanten Fahrt übernommen. Für weitere Einzelheiten wird auf die Parole der NSG„Kraft durch Freude“ verwieſen. „Regnet es im Juli im Thüringer Wald?“ Sommerzeit— neiſezeit! Das ur⸗ laubsfieber hat wie⸗ der große Kreiſe des Volkes erfaßt. Nun will man wieder hinaus und fern dem Getriebe der Großſtadt die Tage gder Wochen ver⸗ bringen, die voll und ganz der Erholung ge⸗ widmet ſein ſollen. Aber wohin? Viele Reiſeziele locken, viele Wünſche möchte man ſich am liebſten in einem Urlaub erfüllen. Aber wozu ſich ſo viele Sorgen machen? Wer nicht mit„Kraft durch Freude“ reiſt, der braucht ja nur zum„Onkel Reiſedoktor“ zu ge⸗ hen und ſich in einem der Mannheimer Reiſe⸗ büros beraten zu laſſen. Hier erfährt man alles, was man wiſſen will und hier bekommt man auch von Fachleuten ſehr gute Tips. Dabei koſtet die Reiſeberatung nicht einen Pfennig und die Auskunftserteilung iſt ebenfalls koſten⸗ los. Nur eine kleine Gegenleiſtung erwarten die Reiſebüros: daß man dort, wo man die Auskünfte einholte, auch die Fahrkarten be⸗ ſorgt, die Unterkünfte vermitteln läßt und was derlei Dinge mehr ſind. Werden doch in den Reiſebüros die Fahrkarten, die Flugſcheine, überhaupt alles was mit der Reiſe zuſammen⸗ hängt zu⸗Originalpreiſen abgegeben. Fragen am laufenden Band Gern und bereitwilligſt wird an den Schal⸗ tern der Reiſebüros Auskunft gegeben. Es wer⸗ den kaum mehr ausgefallene und unmögliche Fragen geſtellt, als vor und während der Reiſe⸗ zeit. Dieſe Frager ſind es auch, die nicht nur den ganzen Betrieb im Reiſebüro aufhalten, ſondern die auch die„Quaſſelſtrippe“ mit Be⸗ ſchlag belegen und über den Fernſprecher Dinge wiſſen wollen, die nichts mit den Reiſeplänen zu tun haben. Wir haben uns nun auch einige Zeit unter die Auskunftheiſchenden im Reiſebüro gemiſcht, um feſtzuſtellen, mit welchen Anliegen die Mannheimer hier herantreten. Wenn auch weit⸗ aus die Mehrzahl der Beſucher ſich die zu ſtel⸗ lenden Fragen zurechtgelegt hatten und klipp und klar vortrugen, was ſie zu wiſſen wünſch⸗ ten, ſo gab es doch außerordentlich viele, die Die siegreichen Mannheimer Sportmädel wurden bei ihrer Ankunft im Mannheimer Haupt- bahnhof herzlich begrüßt. Im Vordergrund(in Uniform) Kreiswart Pg. Edam von der NSG „Kraft durch Freude“. Aufn.: Gg. Meerstetter Hochbetrieb beim Arbeitsamt 150 ooo Arbeitsbuchkarten werden nach zehn Geſichtspunkten gezählt Die Arbeitsämter führen in der Zeit vom 23. bis 25. Juni 1938 eine Zählung derjeni⸗ gen Perſonen durch, die ein Arbeits⸗ buch beſitzen. Deshalb ſind auch an dieſen Tagen die Vermittlungsabteilungen und die Abteilung Arbeitsbuch beim Arbeitsamt Mann⸗ heim geſchloſſen. Bereitſchaftsdienſt iſt ein⸗ gerichtet. Es wird aber gebeten, das Arbeitsamt während der genannten Zeit im Hinblick auf den Umfang der Zählung— es müſſen etwa 150 000 Arbeitsbuchkarten nach zehn Geſichts⸗ punkten gezählt werden— nur in wirklich dringenden Fällen in Anſpruch zu nehmen. Durch die Zählung ſoll zunächſt die Zahl der Koct fährt am Sonntag nach Bergzabern Die ſchöne Südpfalz iſt diesmal das Ziel der Wanderungen In einem Ausgangstal des überaus roman⸗ tiſchen Wasgaus liegt Bergzabern, die hübſche und intereſſante Kleinſtadt. Eingebettet zwiſchen Wälder und Rebenhügel, Wieſen und Obſtgärten ſieht die Stadt auf eine große ge⸗ ſchichtliche Vergangenheit zurück. An Sehenswürdigkeiten hat Berg⸗ zabern vor allem mit ſeinem Schloß aufzu⸗ warten. Dieſes Schloß, ein wertvoller Bau der Frührenaiſſance, von den Zweibrücker Herzö⸗ gen um das Jahr 1560 erbaut, zwingt mit ſeinen mächtigen Rundtürmen jeden Beſchauer in ſeinen Bann. Es geht von dieſem Bau et⸗ was herzerfriſchend Starkes aus und man fühlt ſich in ſeinem Schatten froh und geborgen. Mit deim Schloß ſind aber die Sehenswürdigkeiten Bergzaberns keineswegs erſchöpft. Es bleibt noch das„Amtshaus“ zu erwähnen, das ſich in (holländiſcher Schiffbauſtil) ſicher und ſelbſtbewußt darbietet. Dazu kommen die Bergkirche und die Marktkirche, deren alter Turm ſich ſelbſtſtändig gemacht hat und auf eigener Warte thront. Gleich am Ende des Kürſtädtchens beginmnt das unermeßlich herrliche Waldgebiet, das zu Wan⸗ derungen und ausgedehnten Spaziergängen ge⸗ radezu herausfordert. Wer wollte dieſe Heraus⸗ forderung nicht annehmen! Ko hat vorgeſorgt. Es werden am kommenden Sonntag folgende Wanderungen geführt: 4 bre(weiße Markierungsſchilder: Bergzabern— Kuranlagen— Kolmerkapelle— Stäffelsberg, Ausſichtsturm 485 Meter— Dör⸗ renbach(Mittagsraſt)— Bergzabern. Wander⸗ zeit ca. 3 Stunden. 2. Gruppe(rote Markierungsſchilder): Bergzabern— Liebfrauenberg— Finſtere Buche— Ruine Laadeck(Raſt)— Treidelsberg — Münchweiler— Bergzabern. Wanderzeit ca. 5 Stunden. 3. Gruppe(grüne Markierungsſchilder): Bergzabern— Silzer Linde— Lindelbrunner Schloß(Raſt)— Birkenhördt— Kuranlagen— Bergzabern. Ruckſackverpflegung! Wanderzeit ca. 6 Stunden. Nach Beendigung der Wanderungen findet in Bergzabern noch eine gemütliche Tanzun⸗ terhaltung ſtatt. Die Karten zu dieſer Fahrt ſind eingetroffen. Sie koſten nur.90 RM. und ſind erhältlich bei: Geſchäftsſtelle Plankenhof P 6, Langſtraße 39a, Völtiſche Buch⸗ handlung, Zigarren⸗Kiosk Schleicher am Tat⸗ terſall, Sporthaus Ruſch N 7, 10, Zigarrenhaus Köhler, Meerfeldſtraße, Neckarau: Buchhandlung Göppinger, Weinheim: Luiſenſtraße 3, Schwet⸗ zingen: Zigarrenhaus Rey. Abfahrt des Sonderzuges ab Mannheim zwiſchen 7 und.30 Uhr. Rückkunft Mann⸗ heim an gegen 22.30 Uhr. Genaue Fahrzeiten folgen in der Parole. Beſchäftigten überhaupt, ſodann aber ihre Ver⸗ teilung in den verſchiedenen Altersgruppen auf die Berufsarten und die Wirtſchaftszweige feſt⸗ geſtellt werden. Außerdem ſoll ein Ueber⸗ blick darüber gewonnen werden, welche Ar⸗ beitsreſerven für die Mangelberufe der Landwirtſchaft, des Bergbaues, ſowie des Me⸗ tall⸗ und Baugewerbes in anderen Wirtſchafts⸗ zweigen vorhanden ſind. Ferner werden die be⸗ rufsfremd beſchäftigten Perſonen, getrennt nach dem Alter und dem Wirtſchaftszweig, in dem ſie ſind, und die Zahl der Lehrlinge feſtgeſtellt. Mit all dieſen Dingen ſoll ein Ueber⸗ blick über die augenblickliche Arbeits⸗ einſatzlage gewonnen werden, und zwar in einem Umfang, daß Schlüſſe für die künftige Lenkung der Schaffenden gezogen werden kön⸗ nen. Im Rahmen der Durchführung des Vier⸗ jahresplans iſt dies dringend notwendig, da jede Arbeitskraft ſo angeſetzt ſein muß, wie es ihrer Ausbildung, ihren Kenntniſſen und Fä⸗ higkeiten entſpricht. Ueber das Ergebnis der Zählung, die im 1 Reich durchgeführt wird und deren Aufarbeitung etwa drei Mo⸗ nate dauert, wird zu gegebener Zeit an dieſer Stelle berichtet werden. Die Grundlagen der Pam bilden die bei den Arbeitsämtern geführten rbeitsbuch⸗ karten. Es iſt eine Selbſtverſtändlichkeit, daß vor einer ſolch wichtigen und een Aufgabe dieſe Grundlagen in den beſtmöglichen Zuſtand gebracht werden. An der Ueberholung der beim Arbeitsamt Mannheim zur Zeit ge⸗ führten etwa 150 000 Arbeitsbuchkarten haben daher die Angehörigen dieſes Amtes in den letzten Monaten und Wochen mit Eifer gearbei⸗ tet. Sie allein konnten jedoch die notwendige Arbeit nicht bewältigen. Zur Richtigſtellung der auf den Arbeitsbuch⸗ karten eingetragenen Beſchäftigungsverhältniſſe und ſonſtigen Dinge gingen in letzter Zeit Tau⸗ ſende von Einzelanfragen des Arbeitsamtes an Betriebe der Wirtſchaft und an Einzelperſonen hinaus. Außerdem mußten Tauſende von Ar⸗ beitsbüchern zur Ergänzung und Richtigſtellung eingefordert werden. Im Drang der Geſchäfte wurde manch Säumiger zweimal ge⸗ mahnt! Die Betriebe der Wirtſchaft und all die vielen Einzelperſonen, welche die Anfragen des Arbeitsamtes gewiſſenhaft beantwortet ha⸗ ben, leiſteten zum Gelingen der großen Aufgabe ihren Beitrag. Diejenigen, die es aber bis jetzt unterlaſſen haben, die vom Arbeitsamt gefor⸗ derten Auskünfte zu geben, ſeien auch an dieſer Stelle gemahnt, dies unverzüglich nach⸗ zuholen. Im Intereſſe einer möglichſt ge⸗ nauen Zählung, die ja im letzten Grunde dem Wohle jedes Volksgenoſſen dient, muß jeder teine Pflicht tun! Ein Beſuch in einem Aeiſebüro/ Der Reiſeluſtige frägt oft mehr, als zehn Weiſe beantworken können überhaupt nicht wußten, was ſie wollten. Der Beamte am Schalter ſollte ihnen ſagen, ob es ſchöner im Gebirge oder an der See ſei oder welche Gegend Deutſchlands empfohlen werden könne. Dieſe Frager überlegten überhaupt nicht, daß von der Wahl des Reiſezieles in erſter Linie der perſönliche Geſchmack aus⸗ ſchlaggebend iſt! Ob es im Monat Juli im Thüringer Wald regne, wollte eine Frau wiſſen, während eine andere ſich für die Häufigkeit der Gewitter im Monat Auguſt im mittleren Schwarzwald inter⸗ eſſierte. So ein Reiſebürobeamter weiß ja vie⸗ les und iſt in allen Gebieten des Reiſeweſens geſchult— aber ein Wetterprophet iſt er noch lange nicht. „Ich möchte eine Katze als Geſchenk mit nach Ungarn nehmen. Habe ich Schwierigkeiten an der Grenze, wie verpacke ich das Tier und wie teuer kommt das alles“— das war auch eine geſtellte Frage, die der Frageſteller ſofort be⸗ antwortet haben wollte. Wieder ein anderer wollte wiſſen, ob man von Mannheim nach Karlsruhe vorwärts oder rückwärts fährt. Es bedurfte einer längeren Erklärung, bis der Frageſteller begriff, daß das lediglich davon abhängt, wie man ſich in das Abteil ſetzt. „Wie breit ſind die Türen der Wagen in den beſchleunigten Perſonenzügen?“ wollte eine Frau wiſſen, die dann erklärte, daß die Aus⸗ kunft von größter Wichtigkeit für ſie ſei, da ſie ihren Kinderwagen auf die Reiſe mitnehme und der Kinderwagen 61 Zentimeter breit ſei. Reiſe ohne Sorgen! Wer möchte nicht ohne Sorgen reiſen! Das iſt übrigens gar nicht ſo ſchwer, wenn man ſich rechtzeitig um die für eine Reiſe erforderlichen Dinge bekümmert. Auf das rechtzeitig kommt es aber an! Wer ſehen kann, welcher Hochbetrieb gegenwärtig an den Schaltern der Reiſebüros herrſcht und wer weiß, daß ſich dieſer Betrieb in den nächſten Wochen noch ſtei⸗ gern wird, der kann verſtehen, daß wohl die Frage nach einer Zugverbindung oder einer Reiſeroute raſch beantwortet iſt, daß es aber geraume Zeit dauert, bis die Fahrtausweiſe für zuſammengeſtellte Reiſen ausgefertigt ſind. Selbſt bei größter Beſchleunigung der Arbeit iſt es ausgeſchloſſen, wenige Minu⸗ ten vor Abgang eines Zuges die er⸗ forderlichen Zuſammenſtellungen zu machen. Zumal auch beim beſten Willen nicht die Fahrſcheine ſämtlicher Strecken ge⸗ druckt aufliegen können und daher viele Fahr⸗ ſcheine handſchriftlich ausgefertigt werden müſ⸗ ſen. Das trifft neuerdings bei den ſeit dem 1. Mai geltenden, um 20 v. H. ermäßigten Rundreiſeheften in beſonderem Maße zu, wobei betont werden muß, daß dieſe Rundreiſehefte nur in den Reiſebüros und nicht an den Bahn⸗ hofſchaltern zu haben ſind. Was iſt eine pauſchalreiſeꝰ Aus den geſtellten Fragen muß man entneh⸗ men, daß noch vielfach Unklarheiten über den Begriff einer Pauſchal⸗ reiſe herrſchen. Eine Pauſchalreiſe iſt eine Reiſe, bei der die geſamten Reiſekoſten, alſo Fahrt, Unterkunft, Verpflegung und evtl. auch ſonſtige Leiſtungen, im voraus zu einem ver⸗ einbarten feſten Preis entrichtet werden. Der Pout vaſierf— 0 gut Zelaunr, Raſierklinge OTSART BLAULACK Reiſende braucht während der Reiſe jeweils für die Leiſtungen nur die ihm zuvor ausge⸗ händigten Gutſcheine abzugeben. Gar mannigfach ſind die Aufgaben der gro⸗ ßen modernen Reiſebüros, deren Aufgaben⸗ kreis ſich ſtändig erweitert. So hat z. B. das Reiſebüro im Plankenhof in Verbindung mit dem Verkehrsverein und der NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“ während der Ende Juni ſtattfindenden Reichstagung des Fachamtes „Chemie“ der Deutſchen Arbeitsfront die Be⸗ treuung der Fremden, die Quartierbeſorgung und die Vermittlung aller Sonderfahrten mit Bahn, Schiff und Omnibus übernommen. ——————— ——— „Bakenßrevzbanner- Mittwoch, 15. Juni 1938 75 Jahre kliſabethſchule Die Eliſabethoberſchule für Mädchen(ſprach⸗ liche Form) wird am Samstag, den 2. Juli, im Roſengarten das Feſt ihres 75jährigen Be⸗ ſtehens feiern. Der eigentliche Feſtakt, zu dem zahlreiche Ehrengäſte erwartet werden, findet lleines F 10 Uhr im Muſenſaal ſtatt. Ein kleines eſtſpiel, von einer ehemaligen Lehrerin verfaßt, wird die Feier eröffnen. Schulchöre, das aus der Lehrer⸗ und Eltern⸗ ſchaft und frühere Schülerinnen verſtärkte Schulorcheſter ſowie künſtleriſche Darbietungen werden der Feſtanſprache den würdigen Rah⸗ men geben. Der Landheimverein lädt abends zu einer frohen Wiederſehensfeier mit Tanz ein, bei der außer dem Schulchor und dem Lehrerquartett auch der„Liederkranz“ aus Buchklingen und die Landheimgemeinde mit⸗ wirken werden. Volkstänze, ſowie turneriſche Vorführungen aller Klaſſen vervollſtändigen die Fokfoler⸗ die kurz gehalten iſt, um der zwangsloſen Geſelligkeit und Wiederſehens⸗ freude um ſo mehr Raum zu laſſen. Gerne werden die ehemaligen Schülerinnen der Eliſabethſchule die Gelegenheit ergreifen, mit ihren alten Lehrern und Kameradinnen einige fröhliche Stunden zu verleben. Verbilligte Rundflüge Der Hanſa⸗Flugdienſt G. m. b. H. führt in der Zeit vom 18. bis 24. Juni täglich Rund⸗ Fugs mit einer Meſſerſchmidt⸗Maſchine M 20 urch. Der NSG„Kraft durch Freude“ wur⸗ den verbilligte Flügſheine zum Preis von 4 RM. überlaſſen, die allerdings nur im Vorverkauf bei der Veriaufsſtene im Plan⸗ kenhof erhältlich ſind. Der Tagespreis beträgt für den gleichen Rundflug 5 RM. Die Rund⸗ flüge ſelbſt finden je nach Beteiligung täglich von—22 Uhr ſtatt. Bereinigung der Ueubeſitzanleihen Die Gläubiger der Anleiheablöſungsſchuld ohne Ausloſungsrechte der Stadt Mann⸗ heim werden unter Hinweis auf die Bekannt⸗ machung des Oberbürgermeiſters vom 15. Fe⸗ bruar 1938 nochmals auf das bis zum 30. Junt 1938 befriſtete Angebot der Stadt aufmerkſam gemacht, wonach die Stadt dieſe Schuldver⸗ ſchreibungen zum Kurſe von 3,25 Prozent an⸗ kauft. Die Schuldverſchreibungen ſind bis zum 30. Juni 1938 mit einer Erklã⸗ rung bei der Stadtkaſſe Mannheim einzureichen. Schuldverſchreibungen, die nicht zur Barablö⸗ ſung eingereicht werden, werden erſt am 2. Ja⸗ fälig 1970 mit dem Nennwert zur Heimzahlung ällig. volksbüchereien— Sache der Gemeinden In erneuten Verhandlungen mit dem Deut⸗ ſchen Gemeindetag über die Trägerſchaft und Führung der Volksbüchereien hat das Deutſche Volksbildungswerk mit Zuſtimmung des Reichs⸗ erziehungsminiſteriums erklärt, daß Errichtung und Führung der Volksbüchereien aus⸗ ſchließlich Angelegenheit der Ge⸗ meinden und Gemeindeverbände* Das Deutſche Volksbildungswerk werde ſich auf die Betreuung der Werkbüchereien und auf den Einſatz zuſätzlicher und vorbereitender Schrank⸗ büchereien beſchränken. Achtung, Knffhäuſer⸗Kameraden! Am Mittwoch, 15. Juni, 20 Uhr, findet nun⸗ mehr der Lichtbildervortrag„Fudenherr⸗ ſchaftüber Deutſchland“ durch die Licht⸗ bildſtelle der Kreisleitung der NSDA ſtatt. Der Vortrag iſt im großen Saale der Bäcker⸗ innung, S 6, 40. Ich lade die Kameraden des Kreisverbandes Mannheim mit ihren Ange⸗ hörigen hierzu nochmals ein und erwarte eine recht ſichre Beteiligung. Für die Kamerad⸗ ührerringe iſt mein Rundſchreiben maß⸗ gebend. Dr. Hieke, Bezirks⸗ u. Kreisführer Mannheim. Die H3 ſteht freiwillig im Luftſchut⸗ Zum 2. Jugendluftſchutztag/ Gemeinſchaft sappell von hJ und RCB Am 15. Juni findet der Zweite Jugendluft⸗ ſchutztag ſtatt. Der Tag wird von 20 bis 21 Uhr als gemeinſchaftlicher Appell der Hitlerju⸗ gend mit dem Reichsluftſchutzbund in allen Standorten durchgeführt. Von 20.45 Uhr bis 21 Uhr werden die Reden des Chefs des Am⸗ tes für körperliche Ertüchtigung in der Reichs⸗ jugendführung, Obergebietsführer Dr. Stell⸗ recht, ſowie des Präſidenten des Reichsluft⸗ ſchutzbundes, Generalleutnant von Roques, über alle Reichsſender übertragen. Vor einem Jahr mochte noch da und dort die rage geſtellt werden, was die nichtwehrfähige ugend, was die vierzehn⸗, fünfzehn⸗ und ſechs⸗ — Zu den wichtigsten Luftschutzgeräten gehört der Feuerlöschwagen. Jungen und Mädel auf 2. bſchnitt der Landesverteidigung 3 ſuchen hät⸗ ten. Die Jungen und Mädel haben ſelbſt da⸗ rauf die einzig mögliche Antwort gegeben: ſie haben ſich freiwillig zu Zehntau⸗ ſenden in den zivilen Luftſchutz eingereiht. Es iſt kein Zweifel, daß die in der Welt dem Jugendluftſchutz ungezählte neue Freunde gewonnen haben, die im Rahmen ihrer Kräfte bemüht ſind, den Schutz der Heimat am richtigen Platz zu über⸗ nehmen. KHeine Spielerei Seit 1933 beſteht die kameradſchaftliche Zu⸗ ſammenarbeit zwiſchen der HJ und dem Reichs⸗ Privataufnahme Maſſierer und Fußpfleger werden geſchult Zuerſt Abendkurſe, dann acht Cage nach heidelberg Mit dem zuſtändigen Referenten des Mini⸗ ſteriums des Innern wurde vereinbart, daß diejenigen Maſſierer und Fußpfleger, die unter die Uebergangsbeſtimmungen der Verordnung vom 28. Oktober 1937 zur Aende⸗ rung der Verordnung über die ſtaatliche Prü⸗ fung von Maſſierern und Fußpflegern fallen, in ſieben wöchentlichen Abendkurſen geſchult werden. Dieſe Schulungsabende ſollen in allen Krei⸗ ſen der Fachgruppe zur Durchfüh⸗ rung kommen. Hinzu kommt anſchließend ein achttägiger Kurs in Heidelberg an der Maſſage⸗ und Fußpflegeſchule an den akademiſchen Kran⸗ kenanſtalten. Die ſtaatliche Prüfung ſchließt ſich an die Anerkennung durch das Miniſterium des Innern an, das auf den Nachweis einer genügenden Ausbildung großen Wert legt und die Anerkennung nur dann erteilt, wenn die Prüflinge eine genügende theoretiſche Ausbil⸗ Mehr musizieren- Bessere Instrumente Die Arbeitsgemeinschaft Reichsmusikkammer— Musikinstrumen engewerbe Vom 10.—12. Juni führte die Arbeitsgemein⸗ ſchaft Reichsmuſikkammer— Muſikinſtrumen⸗ tengewerbe zum erſten Male eine Reichstagung des deutſchen Muſikinſtrumentengewerbes durch, deren Beſuch und Ergebniſſe alle Erwartungen übertroffen haben. Ein fruchtbarer Gedanken⸗ austauſch bezeugte, wie groß bei allen Zweigen dieſes Gewerbes das Intereſſe iſt, die Fragen Gegenwart in gemeinſamer Beratung zu öſen. Nicht ohne Abſicht hatte man das Staatsbad Elſter und odamit den deutſchen„Muſikwin⸗ kel“ zum Tagungsort gewählt, wo ein beträcht⸗ licher Teil des deutſchen Muſikinſtrumentenge⸗ werbes anſäſſig iſt. Das Muſikinſtrumenten⸗ unterſcheidet ſich von vielen anderen urch ſeine enge mit kulturpoli⸗ tiſchen Zielſetzungen. Deshalb ſtanden auch ne⸗ ben Fragen wirtſchafts⸗ und ſozialpolitiſcher Natur ſolche kulturpolitiſchen Charakters auf der Tagesordnung. Die grundlegenden Referate wurden in der Schlußverſammlung und bei einer großen Kundgebung auf der Grenzland⸗ kampfbahn gehalten. Der Leiter der Arbeitsge⸗ meinſchaft, Direktor Ernſt Hohner, konnte feſtſtellen, daß man in allen Zweigen des Muſik⸗ inſtrumentengewerbes die enge Verbundenheit zwiſchen kulturellem und wirtſchaftlichem Schaf⸗ fen vollauf erkannt hat, und daß man ſich dar⸗ über einig iſt, daß es wichtiger iſt, überhaupt zu muſizieren als ſich darüber zu ſtreiten, welches Inſtrument„kulturwürdiger“ ſei. In ähnlichem Sinne äußerte ſich Präſidialvat Heinz Ihlert, wenn er betonte, daß keine Werturteile über einzelne Muſikinſtrumente, wie z. B. Handharmonika oder Blockflöte ge⸗ fällt werden und vor allem ihre Ablehnung nicht zum Programm erhoben werden dürfe. „Was dem Volke dient, iſt richtig!“ Als weitere Leitſätze ſtellte Präſidialrat Ihlert die Hebung des Leiſtungsſtandes im Muſikinſtrumentenge⸗ werbe durch eine gründliche, insbeſondere auch auf eine allgemeine muſikaliſche Bildung und das Selbſtmuſizieren ausgedehnte Fachbildung, ſowie den Ausbau des Sachverſtändigenweſens und eine zeitgemäße Neuregelung der Werbung auf. Ueber die Bebeutung der Vererbung hand⸗ werklicher Fertigkeiten nannte der ſächſiſche Wirtſchafts⸗ und Arbeitsminiſter Lenk einige intereſſante Beiſpiele aus dem obervogtländi⸗ ſchen Gebiet. So ſind aus der Familie Rei⸗ chel, die 1677 die erſte Geigenbauerzunft in Markneukirchen gründete, bis heute nicht weni⸗ ger als 53 Meiſter, aus anderen Familien die⸗ ſer Gegend 36 und 22 Meiſter hervorgegangen. Intereſſante Ausführungen machte auch Prof. Hermann Zilcher in ſeinem Vortrag über die Volksmuſik, in dem er zunächſt betonte, daß man neben dem erbaulichen Moment der Muſik die erzieheriſche Wirkung nicht vergeſſen dürfe. Bei der Inſtrumentenwahl komme es nicht ſo ſehr auf den perſönlichen Geſchmack an, als viel⸗ mehr darauf, ob eine Literatur vorhanden ſei. Ergänzend dazu ſagte er mit beſonderem Nachdruck, daß auch kein Bach oder Beethoven u„ſchade“ ſei, auf einem Volksinſtrument ge⸗ ſpieit zu werden. Man ſolle deshalb auch keine zu übertriebene Angſt vor der„Bearbeitung“ haben. Es ſei falſch, dem Phantom des„Origi⸗ nalklangs“ nachzujagen: man führe doch auch A mehr Goethes„Fauſt“ mit„Oelfunzeln“ auf! Die Gründung eines„Reichsinſtituts für experimentale Muſikforſchung“ ſtellte Prof. Dr. A. Kreichgauer, Berlin, als ein dringendes Bedürfnis hin und ſchilderte dann noch im ein⸗ zelnen den Aufbau einer ſolchen Forſchungs⸗ anſtalt. Die Gruppe„Blas⸗ und Schlaginſtrumente“ unterhielt ſich über das aktuelle Problem der Verwendung von neuen Rohſtoffen(Leicht⸗ dung beſitzen. Es iſt notwendig, daß durch dieſe beiden Kurſe, die nur einmalig ſtattfinden, alle Maſſierer und Maſſiererinnen, Fußpfleger und Fußpflegerinnen erfaßt werden, weshalb dieſer Bekanntmachung eine ganz beſondere Bedeutung zukommt. Es wind in dieſem Zuſammenhang ferner darauf hingewieſen, daß infolge der Beſchrän⸗ kung der Kurierfreiheit auf Grund eines zu er⸗ wartenden Reichsgeſetzes einer Anzahl Maſſie⸗ rern und Maſſiererinnen, Fußpflegern und Fußpflegerinnen die Ausübung ihres Berufes unterſagt wird. Der ſiebenwöchige Abend⸗ kurs muß ſpäteſtens Mitte Juni begonnen werden, da bereits Anfang Auguſt der achttägige (ganztägige) Kurs mit der ſtaatlichen Prüfung ſtattfindet. Anmeldungen für die Kurſe ſind ſofort zu richten an die Deutſche Arbeitsfront, Kreis⸗ waltung Mannheim, Amt für Volksgeſundheit, Rheinſtraße 3. metalle und Plexiglas im Inſtrumentenbau. — Der„Zeichenverband deutſcher Muſikinſtru⸗ mentenherſteller“ beſchloß die künftige Kenn⸗ zeichnung aller Blasinſtrumente, ſo 98f der Muſiker ſich ein Urteil über die Leiſtungsfähig⸗ keit des einzelnen Herſtellers bilden kann. Einen feſtlich repräſentativen Rahmen gaben der„Reichstagung“ ein Konzert der Dresdner Philharmoniker unter Leitung von Heinz Dre⸗ wes, ein großer volksmuſikaliſcher Abend und die muſikaliſche Rahmengeſtaltung der Kund⸗ gebung durch Muſik⸗ und Spielmannszüge ſo⸗ wie ſingende Einheiten verſchiedener Partei⸗ gliederungen, beide unter Leitung von F. Da⸗ vignon. „Kostbarkeilen des Theaters“ Ausſtellung in der Wiener Nationalbibliothek Am Montag wurde im Prunkſaal Fiſcher von Erlachs in der Nationalbibliothek die Ausſtel⸗ lung„Koſtbarkeiten des Theaters“ eröffnet. Profeſſor Gregor hat hier aus ſieben Jahr⸗ hunderten intereſſante Bildwerke der Theater⸗ geſchichte und Inſzenierungen zuſammengetra⸗ gen. Ein breiter Raum iſt dem Volksſpiel ge⸗ geben, deſſen ſtändige fruchtbare Berührung mit dem Kunſtſtil hier anſchaulich gemacht wird. Erleſene Koſtbarkeiten findet man bei den Bühnenmodellen. Für den Reichtum des architektoniſchen Thea⸗ ters im 18. Jahrhundert ſpricht ein Entwurf des„Theatro Criſoſtomo“ in Venedig von 1786. Ein reizender, mit Papier und Holzſtäben aus⸗ geführter Liliputbau ſteht als fernes Märchen venezianiſchen Rokokos vor uns, das einſt Lo⸗ renzo Sacchetti ausgedacht hat. Auf ſeiner ita⸗ lieniſchen Reiſe beſuchte Goethe dieſes Theater, dem er bekanntlich ein dichteriſches Denkmal geſetzt hat. Eine Serie von Schaukäſten verfolgen den Weg der Shakeſpeare-Dramen auf den Bühnen Europas. Aus dem Beſitze Ludwig Tiecks ſtammen ganze Serien der koſtbaren Folio⸗Aus⸗ gaben, die der deutſche Dichter für ſeine be⸗ rühmten Ueberſetzungen verwendet und mit An⸗ merkungen verſehen hat. luftſchutzbund. Schon der damalige Präſident de M ert der Artillerie a. D. Grimme, hatte die erkannt, die die nichtwehr⸗ fähige Jugend auf dem Gebiet des Luftſchutzes u erfüllen hat. Es eht dabei nicht um Spie⸗ ereien, wie an änglich manche meinen wollten, vielmehr um Angelegenheiten, hinter denen ein tiefer Ernſt ſteckt. Aus dieſer Anſchauung her⸗ aus hat auch die Reichsjugendführung ſehr früh ein Hauptreferat Luftſ wo mit allen verfügbaren Mitteln die Zuſammenarbeit der beiden Formationen gefördert wird. Eine Aufgabe des Zweiten Jugendluftſchutz⸗ tages wird es ſein, verſchiedene Ergebni e die⸗ h Zuſammenarbeit der breiten Oeffentlichkeit arzuſtellen. Eine Hauptaufgabe wird aber da⸗ rin beſtehen, den Volksgenoſſen den Gebrauch der Volklsgasmaske zu zeigen und viel⸗ fach überhaupt erſt einmal die keit der Anſchaffung der Volksgasmask 30 demonſtrieren. Während im Ausland die von Gasmasken zumeiſt zu einer Selbſwerſtändlichkeit für die Bevölkerung, Mann, Frau und Kinder geworden iſt, begegnet man in Deutſchland— hier und dort der Meinung:„Was brauche ich die Gasmaske, was brauche ich Luftſ utz im entſcheidenden alle bin ich doch nicht da.“ Dagegen ſteht die orderung, daß jedermann den Luftſchutz be⸗ errſchen muß, gleich, wo er einmal ſtehen wird. Erſte Hilfe für Mädel Wie werden nun die Jungen und Mädel in den großen Rahmen des Luftſchutzes einge⸗ pannt? Es verſteht ſich von ſelbſt, daß die Mü⸗ el vor allem in der„Erſten Hilfe“ einge⸗ ſetzt werden. Die Jungen ſind an exponier⸗ teren Stellen tätig. Einmal können ſie beſon⸗ dere Schutzaufgaben übernehmen, wenn nicht gleich im geſamten Umfange, ſo doch in ein⸗ zelnen Teilen. Hauptſache iſt,. Junge, der im zivilen Luftſchutz tätig iſt, ſammelt frühzei⸗ tig die Erfahrungen, die zur Löſung der viel⸗ Aufgaben gehören. Die Schu⸗ liegt beim; Saaeen bund. Dort werden die Jungen und Mädel ausgebildet, wobei jeweils auf Kräfle und ſelbſwerſtändlich auf das Alter Rückſicht genommen wird. Ein beſonders enges Verhältnis hat ſich in der Zuſammenarbeit mit der Polizei herausgebildet. Die vierzehn⸗ und bens in deh ungen, an die von vorn⸗ erein keine großen techniſchen Anforderungen geſtellt werden, werden z. B. als Melder aus⸗ gebildet und eingeſetzt. Solche Schulungen werden bei der Polizei mit durch⸗ ſchnittlich einhalbmonatiger Dauer. 85. Geburtstag. Frau Katharina Wamſer Wwe., Mannheim⸗Sandhofen, Kalthorſtſtraße Nr. 12, begeht am Mittwoch in körperlicher und geiſtiger Friſche ihren 85. Geburtstag. Der Ju⸗ bilarin unſere herzlichſten Glückwünſchel Silberne Hochzeit. Bankbeamter Sebaſtian Fheſr O 4, 4, feierte dieſer Tage mit ſeiner Ehefrau Johanna, G1 Rauchler, das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Wir gratulieren! Treue im Dienſt. Der Zugführer Apen Hehn kann auf eine 40jährige Dienſtzeit be der Reichsbahn zurückblicken. Dem Jubilar zu ſeinem Ehrentage herzliche Glückwünſche! Miniaturhandſchriften aus der mittelalter⸗ lichen Literatur über die bunten Gebräuche der volkstümlichen Feſtzüge auf italieniſchem und ſüddeutſchem Boden, Schauſpielerbilder vom Hanswurſt bis zu den erſten großen Mimen Schröder und Iffland vervollſtändigen die Schau, in der auch aus der Unſumme der vorliegenden Theaterzettel ein verſunkenes Stück Weltgeſchichte zu neuem Leben erwacht, Dr. Frie drich. Eichendorffs, Freier“ n romantiſches Die Freier“ iſt in der Bearbeitung von Ernſt Leopold Stahl und mit der Kammer⸗ muſik von Ceſar Bresgen ſoeben an den Städtiſchen Bühnen in Hannover ſowie an den Städtiſchen Schauſpielen von aden⸗ Baden(Inſzenierung Richard Weichert) er⸗ folgreich zur Erſtaufführung gekommen. Zeit werden die„Freier“ in der gleichen Be⸗ arbeitung vom Schauſpielhaus in Leipzig für feſtliche Freilichtaufführungen im Parke des zu einem Kulturmittelpunkt der Stadt Leipzi ausgeſtalteten Gohliſer Schlößchens vorbereitei. In den Heidelberger Reichsfeſtſpielen iſt die Erſtaufführung der„Freier“ in der Inſze⸗ nierung von Richard Weichert für den fen berger Schloßhof auf Sonntag, 31. Juli, an⸗ geſetzt. Ceſar Bresgen wird ſeine Muſik zur E. L. Stahlſchen Bearbeitung ſelbſt vorbereiten und dirigieren. Die weiblichen Hauptrollen ſpielen Berny Clairmont(Hannover) und Gerda Maria Terno(Berlin), den Grafen Leo⸗ nard Fred Liewehr(Burgtheater Wien). Ehrung Josef Reiters Am 15. Juni enthüllt der Wiener Männer⸗ geſangverein Breitenſee zu Ehren des großen deutſchen Tondichters Joſef Reiter im Rahmen einer Feier eine Gedenktafel am Hauſe Kendler⸗ ſtraße 25 in Wien, wo Joſef Reiter längere Zeit hindurch gewohnt und wo er auch ſeinen „Bundſchuh“ geſchaffen hat. Luſtſpiel „haken 0 Nationaltheat Beginn 20 Roſengarten: feſſelten. B. Städt. Schloſ räume und nung. Theatermuſen ſchau: At Städt. Zeugt und Urgeſch Sternwarte: Planetarium: Städt. Kunſth ſaal: 10— Mannheimer Truppe, Gr ſtellung. Städt. Schlof bis 19 Uhr. Sondera ſtellung. Städt. Volksl Leſeſaal Stüdt. Hallen bäder 10—2 Hafenrundfahr richsbrücke. Ri fü Reichsſender .15 Wieder .30 Freut e richten..30 11.30 Volksn konzert. 13.0 13.15 Mittag Nachmittags! Griff ins H klötze weg!“ furt. 21.00„ und Klang. Sportbericht. Portugal. 2 Nachtkonzert. Deutſchlandſent Tag beginnt Frühkonzert. ſtunde. 10.00 Kindergarten Muſik; dazw. Nachrichten. Wetter⸗, Bö Muſik aus 2 16.00 Muſik ſchehen. 18.00 18.40 Von Pi ter, Kurznach abend“. 20. 21.00 Stunde haltung. 22.0 anſchl. Deutſchl 23.00 Aus St Der gi Großden Obwohl B. alſo drei der Teilnahme v Großdeutſche gutes Abſchn⸗ Leiter des G der(Berlin) lich begrüßte, tern, das in erregen dürft zunächſt noch der Meiſter vi egen den Gi . denn eiſerne Vertei Erſt kurz vor Erfolge, nur zelſiege der ta Stand am er land. Davon 6½33/%. Im wonnen, zwei endeten mit 1 Am zweit lichen Brettern NMeine Leichter b. Meine N Trocken, a STEMMI ——— geiz unſerer nahezu in der der fertig, daß Gewinne, dene den! 16:3 hieß gewann annſchaftswe noch lange nach dieſem Erfolg beſten europäiſ Wichtigee Kieninger— S Denn die nimmer Brillen-ſiet egen Lundin üller(Wien) gegen Krogdah. E. Petterſſ. örenſen, 7. (in der 2. Part (Nürnberg) 1 Prof, ſor Becke Dr. Antze:1• Juni 1938 Präſident D. Grimme, nichtwehr⸗ Luftſchutzes t um Spie⸗ ſen wollten, r denen ein hauung her⸗ ig ſehr früh tet, wo mit mmenarbeit wird. ndluftſchutz⸗ die⸗ ffentli rd aber da⸗ n Gebrauch mund viel⸗ wendig⸗ ksgasmaske island die ſt zu einer ſevölkerung, ſt, begegnet —1 der Gasmaske, ſcheidenden t 45 utz be⸗ 375 wird. Mädel in zes einge⸗ ß die Mä⸗ fe“ einge⸗ exponier⸗ ſie beſon⸗ venn nicht och in ein⸗ Junge, der elt g der viel⸗ re Schu⸗ 75 ⸗ ind Näbcl ranlagung, das Alter ders enges arbeit mit tzehn⸗ und )hon vorn⸗ örderungen elder aus⸗ dchulungen mit durch⸗ Wamſer horſtſtraße licher und „Der Ju⸗ he! Sebaſtian mit ſeiner s Feſt der er Fran feft bel Fubilar zu ſche! dreeee nittelalter⸗ räuche der chem und lder vom n Mimen llſtändigen umme der erſunkenes nerwacht. drich. Luſtſpiel tung von Kammer⸗ an den owie an aden⸗ ichert) er⸗ ielen iſt ſer Inſze⸗ n Heidel⸗ Juli, an⸗ Muſik zur orbereiten zuptrollen her) und afen Leo⸗ ). Männer⸗ s großen Rahmen Kendler⸗ igere Zeit ſeinen chkeit dieſem Mittwoch, 15. Juni 1958 Oas ist heute(os 2 Mittwoch, den 15. Juni Rationaltheater:„Thors Gaſt“. Schauſpiel von Erler. Beginn 20 Uhr. Roſengarten:„Gute Beſſerung“. Gaſtſpiel der 8 Ent⸗ feſſelten. Beginn 20 Uhr. Stüdt. Schloßmuſeum: 10—13 und 15—17 Ubhr Prunk⸗ räume und ſtadtgeſchichtliche Sammlung in Neuord⸗ nung. Theatermuſeum: 10—13 und 15—17 uhr Sonder⸗ ſchau: Adele⸗Sandrock⸗Gedächtnisausſtellung. Stüdt. Zeughausmuſeum(Muſeum für Völkerkunde und Urgeſchichte): z. Zt. im Umbau begriffen. Sternwarte: 10—12 und 14—16 Uhr. Planetarium: 16 Uhr Vorführung des Sternprojektors. Stüdt. Kunſthalle: 10—13 und 15—17 Uhr.— Leſe⸗ ſfaal: 10—13 und 15—17 Uhr und 19.30—21.30 Uhr. Mannheimer Kunſtverein: 10—13 und 15—17 Uhr Karl ——— Graz, Eugen Wolff, Filſeck, Gedächtnisaus⸗ tellung. Stüdt. Schloßbücherei: Ausleihe: 11—13 und 17 bis 19 Uhr.— Leſeſäle:—13 und 15—19 Uhr Sonderausſtellung: Hutten⸗Gedächtnisaus⸗ ſtellung. Stüdt. Volksbücherei: Ausleihe: 16—19 Uhr.— Leſeſaal: 10.30—13 und 16.30—21 Uhr. Stüdt. Hallenbad: Schwimm⸗, Wannen⸗ und Spezial⸗ bäder 10—20 Uhr. aſenrundfahrten: 10, 11, 15, 16, 17 Uhr ab Fried⸗ richsbrücke. Rundfunk⸗Programm für Mittwoch, den 15. Juni Reichsſender Stuttgart:.45 Morgenlied, Gymnaſtik. .15 Wiederholung der⸗zweiten Abendnachrichten. .30 Freut euch des Lebens, Frühkonzert..00 Nach⸗ richten..30 Morgenmuſik. 10.00 Der Schimmelreiter. 11.30 Volksmuſik und Bauernkalender. 12.00 Mittags⸗ konzert. 13.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wetterbericht. 13.15 Mittagskonzert. 14.00 Fröhliches Allerlei. 16.)0 Nachmittagskonzert. 18.00 Tanz⸗Rhythmen. 18.30 Griff ins Heute. 19.00 Nachrichten. 19.15„Brems⸗ klötze weg!“ 19.45 Unſer ſingendes, klingendes Frank⸗ furt. 21.00 Stunde der jungen Nation. 21.30 Sang 22.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wetter, 22.30 Programmaustauſch Deutſchland 23.00 Aus Stadt und Land. 24.00—.00 Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel, Wetter..05 Der Tag beginnt..00 Morgenruf, Nachrichten..30 Frühkonzert..00 Nachrichten..40 Kleine Turn⸗ ſtunde. 10.00„Der Schimmelreiter“. 10.30 Fröhlicher Kindergarten. 11.30 Dreißig bunte Minuten. 12.00 Muſik; dazw.: Zeitzeichen, Glückwünſche und Neueſte Nachrichten. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 15.00 Wetter⸗, Börſen⸗ und Marktbericht. 15.15 Leichte Muſit aus Amerika. 15.45 Benjamino Gigli ſingt! 16.00 Muſik am Nachmittag. 17.00 Aus dem Zeitge⸗ ſchehen. 18.00 Der Dichter ſpricht. 18.15 Violinmuſik. 18.40 Von Pundt bis Sawall. 19.00 Kernſpruch, Wet⸗ ter, Kurznachrichten. 19.10„„. Und jetzt iſt Feier⸗ abend“. 20.00 Deutſchlandecho. 20.15 Blasmuſik. 21.00 Stunde der jungen Nation. 21.30 Zur Unter⸗ haltung. 22.00 Tages⸗, Wetter⸗ und Sportnachrichten, anſchl. Deutſchlandecho. 22.30 Eine kleine Nachtmuſit. 23.00 Aus Stadt und Land. 24.00—.00 Nachtmuſit. Der große Schachkampf Großdeutſchland ſchlug Skandinavien Obwohl Bogoljubow, Eliskaſes und Engels, ſo drei der ſtärkſten Deutſchen Meiſter, an der Teilnahme verhindert waren, durfte ſich der Großdeutſche Schachbund doch Hoffnung auf ein 15 Abſchneiden machen. Als in Bremen der eiter des Großdeutſchen Schachbundes Zan⸗ der(Berlin) die Gäſte aus dem Norden lich begrüßte, begann ein Ringen an 19 tern, das in der ganzen Schachwelt Aufſehen erregen dürfte. Der erſte Spieltag ergab noch nicht viel Erfreuliches. Kieninger, er Meiſter von Deutſchland, mußte an Brett 1 egen den Großmeiſter Stahlberg die 00 trecken, denn ein Bauernopfer wurde durch die eiſerne Verteidigung des Schweden widerlegt. Erſt kurz vor Spielabbruch häuften ſich deutſche Erfolge, nur mitunter unterbrochen durch Ein⸗ elſiege der tapferen 717 Schließlich war der tand am erſten Spieltag 13:6 für Deutſch⸗ land. Davon hatten die erſten 10 Bretter erzielt :3/8. Im ganzen wurden neun Partien ge⸗ wonnen, zwei gingen verloren und acht Partien ndeten mit Unentſchieden. Am zweiten Spieltag wurden an ſämt⸗ Uchen rettern die Farben getauſcht. Der Ehr⸗ reiswerter und guter Sekt! Neine Mausmarke„BWeinlaek“ 2 20 Leichter bekömmlicher Rieslingsekt Fasche. Neine Hausmarke,, senhwarzlack“ 2 60 Trocken, aus Saar-Riesling Flasche&. 5 Flaschen RlA 12.- 87E K4 MER, 0 2, 10 aur 236 24 geiz unſerer Meiſter, die ja den Sieg ſchon nahezu in der Taſche trugen, brachte das Wun⸗ der fertig, daß keine Partie verloren ging! 13 ewinne, denen ſechs Remiſen gegenüberſtan⸗ den! 16:3 hieß alſo das zweite Ergebnis. Im anzen gewannen die Deutſchen mit 29:9 einen nſchaftswettſtreit, der in der Schachwelt noch lange nachhallen wird. Deutſchland iſt mit rfolg gegen den ſtarken Gegner zur beſten europäiſchen Schachnation geworden! „Wichtige Einzelergebniſſe: 1. Brett: Kieninger— Stahlberg ½1, 2. Brett Richter nimner taugen 9 C 33 geh' au Rau thaus Brillen⸗ſieferant aller Krankenkalſen Wenn die flugen 5 Lundin 11(beide remis!), 3. Brett: H. ller(Wien)— 5H rett: Rellſtab age:1, 4. gegen Krogdahl 1½:/½, 5. Brett; Carls:0 ge⸗ 3 E. Petterſſon, 6. Brett Reinhardt:0 wuffon Sör enſen, 7. Brett: Heinicke:0 gegen Jonſſon lin der 2. Partie 88 Zügel), 8. Brett: Dr. Rödl (Rürnberg) 1½:½ gegen Berqquiſt, 9. Brett: eſſor Becker:0 gegen Haave, 10. Brett: r. Antze:1 gegen Pnolſen uſw. Was Sandhofen zu berichten weiß Große Uebung des Sanitãtszuges Ein Tabakſchuppen wird gebaut Unter den prüfenden Augen von Vertretern der Kreisſtelle des Deutſchen Roten Kreuzes und Kameraden nachbarlicher Züge hielt der Zani⸗ tätszug Sandhofen mit Einſatz des zungen neugebildeten Werkſanitätstrupps der Vereinigten Juteſpinnereien und Webereien eine Hauptübung ab. Die frühe vormit⸗ tagsſtunde des Sonntags war hierzu auser⸗ wählt.„Bombenflieger über dem Werk“— das war der Alarmruf. Dieſen gelang es, eine Anzahl Fliegergeſchoſſe abzuwerfen, die das Werk im Rohſtofflager, in der Vorſpinnerei, Weberei, Näherei und Keſſelhaus erfolgreich trafen. Der Einſatz des Werkſanitätstrupps erfolgte von der Befehlsſtelle aus. Bei dem Anfall von„Splitterverletzten“ mußten Ein⸗ heiten des Sanitätszuges Sandhofen zur Hilfeleiſtung beordert werden. Gasſpürer ſtell⸗ ten Kampfſtoffverletzte feſt und nahmen fach⸗ liche Bergung vor. Raſch war ein proviſori⸗ ſcher Verbandsplatz in der Nähe des Altrheins angelegt, Hier wurden nach Anlieferung aller Verletzter die Verbände und Schienungen durch Standortarzt Dr. med. Beck und den Leiter der Adjutantur der DRc⸗Kreisſtelle, Pg. Sandhaas, eingehend geprüft. Nach Abſchluß wurde im Werkhof noch eine kurze Beſprechung der eere, vorgenom⸗ men. Dr. med. Beck dankte ſowohl dem Werk⸗ ſanitätstrupp für ſeine bewieſene Einſatzfreu⸗ digkeit, als auch dem Leiter des Werkſchutzes, Jakobs, und dem unter Führung von Löſch exakt arbeitenden Sanitätszug Sand⸗ hofen. Pg. Sandhaas brachte in ſeiner Be⸗ gutachtung zum Ausdruck, daß man den tiefe⸗ ren Sinn der Aufgabe des Werkſanitätsdien⸗ ſtes in vollem Umfang verſtanden habe. Nur durch Uebungen könne man prüfen, ob das notwendige Rüſtzeug auch wirklich vorhanden ſei. Die anſchließende Betriebsbeſichtigung zeigte einen vielfältigen Produktionsprozeß auf, angefangen vom Rohſtoff bis zur Fertig⸗ ware. Die blitzſauberen Unterkunftsräume der 1200 Gefolgſchaftsmitglieder ſind ein Schmuck⸗ ſtück des Werkes. Plattling war der letzte Wettflug der Brief⸗ tauben über eine 330 Kilometer Flugſtrecke. Auch bei dieſem Flug konnte der BzV„Rhein“ Sandhofen recht erfolgreich ſein. „Das Problem„Gemeinſchaftstabakſchuppen“ iſt derzeitig bei den Tabakpflanzern atut. Für manchen Pflanzer wäre dies eine geſchickte Lö⸗ ſung, da ſich oftmals zur Erſtellung eines eige⸗ nen Schuppens keine Raummöglichkeiten bie⸗ ten. Die Ortsbauernſchaft hatte dieſerhalb mit den eptl. Intereſſenten eine Vorbeſprechung. Der Gemeinſchaftstabakſchuppen ſoll nach dem vorliegenden Plan 40 Meter lang und 15 Me⸗ ter hoch werden. An Abweſenheit eines hieſigen Metzgermeiſters wurde in deſſen Wohnung ein Einbruch verübt, wobei die Täter 2000 RM Bargeld, das für Einkaufszwecke bereitgeſtellt war, ent⸗ wendeten. Bis jetzt konnten die Diebe noch nicht dingfeſt gemacht werden.— Frau Berta Anſorge geb. Pariſch wurde dieſer Tage 73 Jahre alt. Wir gratulieren. Schwetzinger Spargelfeſt— mit Regen Das Rokokoſpiel vor der hirſchgruppe entzückte wieder Tauſende Und wiederum war Spargelfeſt. Es war auch in dieſem Jahr trotz des regneriſchen Wet⸗ ters der Magnet, der viele Fremde in die Spargelſtadt zog. Wohl ſelten wo erfreut ſich eben ein Feſt einer ſolchen Bodenſtändigkeit und Bindung an das heimatliche Brauchtum wie dieſes Heimatfeſt. Rokokoſpiele inmitten des Parks und graziöſe Muſik, Feſtbeleuchtung und fröhlicher Tanz bedürfen eben ſommerlichen Wetters, um den Zauber des Spargelfeſtes ganz zur Entfaltung zu bringen. Leider mußten des⸗ halb die entzückenden Rokokoſpiele vor der Hirſchgruppe abgebrochen werden, was allge⸗ mein bedauert wurde. Doch im Intereſſe der Mitwirkenden ſowie der regenempfindlichen ſchönen Koſtüme war dieſe Maßnahme not⸗ wendig. Den Auftakt zu den Spargelfeſttagen bildete am. ein großer Heimatabend in den Zirkelſälen, die bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Auch Kreisleiter Schneider, der mit dem Kreisſtab und den Ortsgruppen⸗ leitern hier weilte, verſäumte nicht, mit diefen der Veranſtaltung einen Beſuch abzuſtatten. Der geſamte Muſikzug des Reichslußzſchubundes ließ ſchneidige Märſche und fröhliche Weiſen erklingen und ſpielte ſpäter zum Tanze auf. So herrſchte bald bei Schwetzinger Gerſtenfaft, ungezwungenem Humor und Tanz eine famoſe Stimmung, die noch gehoben wurde, als die „Luſtigen Fünf“ nach dem gemeinſam geſungenen Schwetzinger Spargelfeſtlied ihre föftlichen, mit viel Beifall aufgenommenen Wei⸗ ſen erklingen ließen. Am Sonntagvormittag wurde das Feſt vom Bürgermeiſter Stober in den Zirkelſälen an⸗ läßlich der Verteilung der bei den tags zuvor ſtattgefundenen ſportlichen Wettkämpfen erziel⸗ ten Preiſen offiziell eröffnet. Auch diesmal wurden bei den Wettkämpfen ausgezeichnete Ergebniſſe feſtgeſtellt. Das Stadtoberhaupt wünſchte dem traditionellen Heimatfeſt, das im kommenden Jahr, wenn Schwetzingen wieder Garniſon geworden iſt, noch eine bedeutende Vergrößerung erfahren wird, ein ſchönes Ge⸗ lingen und trank darauf als erſter einen kräf⸗ tigen Schluck aus dem großen Spargelfeſt⸗ humpen. Die Luftſchutzkapelle gab auch dieſer kurzen Eröffnungsfeier den muſikaliſchen Rah⸗ men. Eine große Zuſchauermenge harrte auf der Wieſe bei den Hirſchen, unter den Linden⸗ bäumen der Alleen des Beginns des Spiels. In den Laubengängen und an verſchiedenen Punkten des Zirkels verſammelten ſich die in buntleuchtende Gewänder gekleideten Mitwir⸗ kenden, Tänzer und Tänzerinnen, Jäger, Win⸗ zerinnen, Mohren, Leibwache, Dienerſchaft und Blumenmädchen. Auf das Signal der Herolde eilten ſie raſch zu der Bühne, die das Hirſch⸗ baſſin überdeckte. Ein Anſager ſtellte ſich in launigen Verſen(nach der Vogelhochzeitweiſe) vor. Muſik ſetzte ein und auf die Bühne ſpran⸗ gen allegoriſche Figuren, Gott Pan und Nym⸗ phen, die einen ſchelmiſchen Tanz vollführten. In bunter Reihe folgte dann, vom Anſager immer ſehr nett eingeleitet, eine Programm⸗ nummer nach der anderen, die von den Zu⸗ ſchauern ſtets mit ſtarkem Beifall aufgenom⸗ men wurden. Eine Jägergruppe ſang Lieder aus Kurpfalz(Sängerbund mit Chormeiſter Nikolaus), das Ballett des Mannheimer Nationaltheaters tanzte Walzer in Ro⸗ kokokleidung, ausgelaſſene Winzerinnen führten einen luſtigen Winzertanz den inzwiſchen er⸗ ſchienenen kurfürſtlichen Herrſchaften vor, Anordnungen der NSDAP Kreisleitung der NSDAP Ortsgruppen der NSDAP Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 17.., 20.15 Uhr, Sitzung der Zellenleiter und des Stabes in der Ortsgruppen⸗ geſchäftsſtelle. Wohlgelegen. 16.., 19.45 Uhr, Antreten ſämtlicher Politiſcher Leiter, DAß, NSV⸗Walter und Hausleiter vor der Geſchäftsſtelle. NS⸗Frauenſchaft Erlenhof. 16.., 20 Uhr, Heimabend bei Krämer, Waldhofſtraße. Humboldt. 15.., 20 Uhr, Heimabend in der Alp⸗ hornſtraße 17.— 16.., 14.30 Uhr, Beitragsabrech⸗ nung in der Mittelſtraße 24. Bei Verhinderung Ver⸗ tretung ſchicken. Neckarau⸗Nord. 15.., 20 Uhr, Heimabend im Ge⸗ meindehaus. Schlachthof. 15.., 20 Uhr, Heimabend im Lokal „Zukunft“. Rheintor. 16.., 20 Uhr, Zellen⸗ und Blockfrauen⸗ ſchaftsleiterinnenſitzung in der„Arche Noah“, p 5. Sandhofen. 16.., 20 Uhr, Heimabend im Heim. Achtung, Ortsfrauenſchaftsleiterinnen der Ortsgrup⸗ pen Rheintor, Sandhofen, Schlachthof, Seckenheim, Wallſtadt und Waſſerturm. Die Tätigkeits⸗ und Stim⸗ mungsberichte für Monat Mai ſind umgehend bei der Kreis⸗Frauenſchaftsleitung abzuliefern. Jugendgruppe Rheinau. 15.., 20 Uhr, Heimabend abend im Vereinshaus. §3 Der Geſchäftsführer: Am 23. Mai wurde die Hzg⸗ Dienſtmütze Nr. 300 984 gefunden. Dieſelbe iſt auf der Banndienſtſtelle nachmittags von—7 Uhr abzuholen. Fliegergef. 1, 2 und TB. 15.., 19.30 Uhr, ſtehen die obengenannten Einheiten auf dem Zeughausplatz angetreten. Sämtliche Beurlaubungen ſind an dieſem Tag aufgehoben. Gefolgſchaft 11/171. Die ganze Gefolgſchaft tritt heute, Mittwoch, 20 Uhr, in tadelloſer Uniform kame⸗ radſchaftsweiſe zum Uniformappell an. Sämtliche Be⸗ urlaubungen ſind für heute aufgehoben. Die Kamerad⸗ ſchaftsführer liefern um 19.45 Uhr die Meldungen im Heim»ab. Mannheim, Rheinstraße 1 TB⸗Nachrichten⸗Gef. Die Gefolgſchaft ſteht am 15. 6. um 19.30 Uhr auf dem Zeughausplatz angetreten. Tadelloſe Uniform. Motor⸗Gefolgſchaft 2/171 Oſtſtadt⸗Neuoſtheim. 15. 6. Antreten der geſamten Gefolgſchaft in tadelloſer Som⸗ meruniform um 19 Uhr am Karl⸗Benz⸗Denkmal zur Kundgebung auf dem Meßplatz. Techniſcher Dienſt und Sport fallen dafür aus. Motorgefolgſchaft 5/171 Neckarſtadt. Die Gefolgſchaft tritt am Mittwoch, 15.., bereits 19.30 Uhr, auf dem v⸗2⸗Schulplatz(vor dem Städt. Hallenbad) in Sommeruniform an. Motorgefolgſchaft 6/171 Luzenberg. Die Gefolgſchaft tritt am 15.., 19.30 Uhr, auf dem U⸗2⸗Schulplatz an. BDM 11/171 Humboldt 1 und 12/171 Erlenhof. 15. 6. treten die beiden Gruppen in Dienſtkleidung mit wei⸗ ßen Söckchen 19.45 Uhr auf dem Marktplatz zur Luft⸗ ſchutztundgebung an. 14/171 Neckarſtadt. 15. 6. Antreten ſämtlicher Mädel um 19.15 Uhr auf dem Clignetplatz in tadelloſer Dienſtkleidung mit weißen Söckchen zur Jugend⸗Luft⸗ ſchutzkundgebung. 8/9/171 Schwetzingerſtadt. 15.., 19 Uhr, Antreten auf dem Gabelsbergerplatz zur Kundgebung. 17/171 Waldhof. 15.., 19 Uhr, Antreten vor der Waldhofſchule. Arbeitsgemeinſchaft„Geſundheitsführung“. 15. 6. treten alle Mädel um 19.30 Uhr am Städt. Kranken⸗ haus, Ecke Kronprinzenſtraße, in Dienſtkleidung zur Fugend⸗Luftſchutztundgebung an. 6/171 Lindenhof 1. 15.., 19 uhr, Antreten der Gruppe am Gontardplatz zur Teilnahme an der Kund⸗ gebung. 1/171 Deutſches Eck. 15. 6. treten alle Mädel in Dienſtkleidung(Söckchen) 19.20 Uhr auf dem 0⸗2⸗ Schulplatz an. Gruppenführerinnen, ſofort Fächer leeten! Gruppe 3/ 171 Friedrichspark. 15. 6. Antreten der Gruppe um 19.30 Uhr auf dem Zeughausplatz. Der für Donnerstag angeſetzte Sport wird auf Frei⸗ tag, 17.., 20 Uhr, ins Stadion verlegt. Erſcheinen Pflicht. 4/171 Rheintor. 15. 6. tritt die ganze Gruppe um 19.30 Uhr auf dem Zeughausplatz zur Kundgebung an. 12/171. 15.., 20 Uhr, Antreten der Gruppe mit Sport vor der Humboldtſchule. Dienſtkleidung. Gruppe 13 Neckarſtadt⸗Oſt. 15.., 19.30 Uhr, an der Uhlandſchule zum Luftſchutztag antreten. Gruppe Feudenheim. 15.., 19.15 Uhr, Antreten für alle Mädel am Schulplatz. NSKOV Schwerkriegsbeſchüdigtenausfahrt der Kameradſchaft Mannheim. Sämtliche 33 Abteilungsführer holen, ſo⸗ weit dies nicht ſchon geſchehen iſt, ſofort die Fahrt⸗ papiere ab. Dieſelben ſind ſofort an die Berechtigten auszugeben. Die unterſchriebenen Reverſe werden dann bei der Kameradſchaft abgegeben. Die Deutsche Arbeitsfront Kreiswaltung Mannhelm. Rheinstr. 3 Organiſation Ortswaltung Schlachthof. Am Donnerstag, 16. 6. findet ein Appell der Ortswaltung Schlachthof ſowie eine Beſichtigung der Dienſtſtelle durch den Kreis⸗ obmann ſtatt. Es haben um 21 Uhr im Reſtaurant „Schlachthof“, Seckenheimer Anlage 6, der Stab des Ortsobmannes ſowie ſämtliche Straßenzellen⸗, Stra⸗ ßenblock⸗ und Betriebsobmänner der Ortswaltung Schlachthof anzutreten. Dienſtanzug. Der Organiſationswalter. Abt. Propaganda Betr. Reichstagung Chemie. Es ſind ſo⸗ fort Plakate für die Reichstagung des Fachamtes „Chemie“ auf der Kreiswaltung in Empfang zu neh⸗ men und den Betrieben zuzuſtellen. Der Kreispropagandawalter. Berufserziehungswerk der Deutſchen Arbeitsfront Zu dem jeweils mittwochs um 20.30 Uhr ſtatt⸗ findenden Lehrgang Starkſtrom 1 werden noch An⸗ meldungen entgegengenommen. Zu dem am Freitag, 17.., beginnenden Lehrgang für Buchführung für Handwerker werden noch Anmel⸗ dungen entgegengenommen. Dieſelben ſind in C1, 10 abzugeben. Vor einigen Tagen hat ein neuer Lehrgang für Ita⸗ lieniſch für Anfänger begonnen. Einige Anmeldungen hierzu können noch abgegeben werden. Der Lehrgang findet jeweils montags und donnerstags von 20.30— 22 Uhr in L 7, 1(Zimmer 11) ſtatt. Se Kraft.hreude Benutzt den Kartenvorverkauf! Wer bei den Eintrittskarten zum Großflugtag am Sonntag, 19. Juni, Geld ſparen will, beforge ſich im Vorverkauf eine Eintrittskarte. Der Vorverkaufspreis beträgt 30 Pf., während der Tagespreis 50 Pf. be⸗ trägt. Insbeſondere weiſen wir auf die wenigen Sitz⸗ platzkarten zum Preiſe von.— und.— RM. hin, deren Anzahl ſehr beſchränkt iſt. Die Eintrittskarten zum Preiſe von 30 Pf. ſind bei allen Kdß⸗Orts⸗ und Betriebswarten erhältlich. Die Sitzplatzkarten nur in den Kdß⸗Verkaufsſtellen Plankenhof, p 6; Langſtraße 394; Völk. Buchhandlung; Zigarrenkiosk Schleicher, Tatterſallſtraße und Sporthaus Ruſch, N 7. Nützen Sie den Vorverkauf! Sie ſparen Geld! Abteilung: Reiſen, Wandern, Urlaub Achtung! Omnibusfahrt am kommenden Sonntag in Verbindung mit dem Amt Volksbildungswerk. Fahrtſtrecke Mannheim— Weinheim— Lindenfels— Michelſtadt— Erbach— Hirſchhorn— Heidelberg— Mannheim. Abfahrt.30 Uhr Waſſerturm. Der Fahr⸗ preis beträgt nur.— RM. Anmeldungen ſofort nur an der Geſchäftsſtelle 1, Plankenhof, P 6. Sonderzug am kommenden Sonntag nach Berg⸗ zabern mit verſchiedenen Wanderungen und Nachmit⸗ tagstanz. Teilnehmerkarten zu.90 RM. ſind bei den bekannten Vorverkaufsſtellen erhältlich. Sonntag, 26.., Sonderzug in den Schwarzwald (Oberbühlertal) mit Wanderungen und Nachmittags⸗ tanz. Teilnehmerpreis.90 RM. Urlaubsfahrten. Es können nur noch für folgende Urlaubsfahrten Anmeldungen angenommen werden: UF 24 vom 24.—28. 6 nach Berlin; Uß 81 vom 26. 6. bis 5. 7. nach Kärnten, Geſamtkoſten 43.— RM.; Uß 32 vom.—16. 7. Saar—Obermoſel, Geſamtkoſten 22.50 RM.; Uc 33 vom.—17. 7. ins Fichtelgebirge, Fränkiſche Schweiz, Geſamtkoſten 23.— RM.; UF 35 vom 17.—27. 7. an den Bodenſee, Geſamtkoſten 39.50; Uß 82 vom 18..—3. 8. ins Oberinntal, Geſamtkoſten 58.— RM.; Uß 37 vom 20.—24. 7. nach München; UF 38 vom 21..—6. 8. an den Bodenſee, Geſamt⸗ koſten 69.50 RM.; Uß 83 vom 21.—29. 7. Pinzgau, Geſamtkoſten 36.— RM.; UF 77 vom 28..—6. 8. Sächſiſche Schweiz, Geſamtkoſten 42.— RM.; Uß 42 30. 7.— 3. 8. Bodenſee, Geſamtkoſten 23.50 RM.; UF 84 v..—16. 8. Pongau, Geſamtkoſten 44.50 RM.; UF 73 vom.—10. 8. Berlin; Uß 85 vom 12.—19. 8. Salzkammergut, Geſamtkoſten 34.— RM.: U 74 vom 13.—17. 8. Berlin; Uß 86 vom 18..—1. 9. Kärnten, Geſamtkoſten 56.— RM.; Uß 56 vom 28..—3. 9. Bodenſee, Geſamtkoſten 29.— RM.; Uß 78 vom 28. 8. bis 3. 9. Schwarzwald, Geſamtkoſten 23.90 RM.: UF 57 vom 18..—25. 9. Allgäu, Geſamtkoſten 30.—; UF 58 vom 29..—3. 10. München; Uß 59 vom 19. 10.—24. 10. Berlin; Uß 60 vom 6. 11.—10. 11. München. Es empfiehlt ſich, die Anmeldungen tunlichſt ſofort abzugeben, dies gilt insbeſondere für die Oeſter⸗ reichfahrten Uß 81, 82, 83, 84, 85, 86. Folgende Urlaubsfahrten ſind zur Zahlung fällig: Uß 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30 und Ux 81. Auf der Nibelungenſtraße durch den Odenwald Eine Omnibusfahrt mit„Kraft durch Freude“ Am Sonntag, 19. 6. veranſtaltet die NSG„Kraft durch Freude“ eine Studienfahrt durch den Odenwald. Es iſt folgender Weg vorgeſehen: Mannheim, Wein⸗ heim, Heppenheim, Bensheim, Schloß Schönberg, Lin⸗ denfels, Schloß Fürſtenau, Steinbach, Michelſtadt, Erbach(Schloßbeſuch), Beerfelden, Hirſchhorn, Neckar⸗ ſteinach, Heidelberg, Mannheim. Die Fahrt nimmt den ganzen Sonntag in Anſpruch. Die Kultur⸗ und Kunſt⸗ geſchichtliche Führung hat der Direktor des Schloß⸗ muſeums, Pg. Dr. Jacob, übernommen. Karten zu .— RM. bei der Geſchäftsſtelle Plankenhof. Da die Teilnehmerzahl an dieſer intereſſanten Fahrt be⸗ Kis iſt, wollen Intereſſenten Karten umgehend eſorgen. „ Mannheimer Volkschor Nächſte Proben jeweils 20 Uhr in der„Liedertafel“, K 2: Mittwoch, 15.., Geſamtprobe; Montag, 20.., Aan für Männer; Mittwoch, 22.., Probe für rauen. ee———————————————— „Bakenkreuzbanner“ flus der Bewegung mittwoch, 15. Juni 1958 Iſt unſere Jugend ein „Staat im Staate“? Von Helmut Sündermann Es iſt nicht nur uns, die wir ſelbſt zur jun⸗ gen Generation gehören, ſondern überhaupt allen alten Nationalſozialiſten von der Partei ſeit je gelehrt worden, daß nicht allein das Alter die Weisheit beſitze, ſondern daß der Zu⸗ gend— ihrem Einſatz und ihrer Leiſtung ent⸗ ſprechend— auch der Anſpruch auf Aner⸗ kennung ihres Wortes gebühre. Daran ſoll nicht gerüttelt werden, wenn dieſe Zeiten der Korrektur einer Parole dienen, die in den letzten Tagen in einer Zeitſchrift unſerer Ju⸗ gend zu leſen war und die vielleicht etwas un⸗ überlegt von unſerer nationalſozialiſtiſchen Ju⸗ gend den Satz aufſtellte, ſie ſei ein„Staat im Staate“. Gewiß, es handelt ſichmehr um einele⸗ gantes Wortſpiel, als um eine ernſte Behauptung, auch die Argumente blieben an der Oberfläche: die Arbeit der Jugend ſei„in den Grundzügen den ſtaatlichen Miniſterien und den parteilichen Dienſtſtellen entſprechend“ organiſtert. Die Jugend habe ſich einen Staat für ſich gebildet, der„ein Spiegelbild des gro⸗ ßen Geſchehens ien kleineren jugendlichen Set⸗ tor“ darſtelle. Jahr für Jahr finde gewiſſer⸗ maßen eine„Paroleausgabe des Staates für den Staat der Jugend“ ſtatt, die die„Gleich⸗ richtung der jugendlichen Arbeit in allen ihren Zweigen mit der Tätigkeit der ſtaatlichen Mini⸗ ſterien und parteilichen Aemtern“ zur Folge habe. Die vielen Millionen der Jungen und Mädel ſeien„für nüchterne Arbeit in Marſch geſetzt“ worden. So ſei der angeblich natur⸗ gegebene alte Gegenſatz zwiſchen Jugend und Staat überwunden worden. Jedes dieſer Argumente trägt manche Wahr⸗ heit in ſich— und doch befriedigen ſie den nicht, der ſich als Nationalſozialiſt von unſerer Ju⸗ gend mehr erwartet. Daß die Jugend hineinwächſt in die Arbeit des Lebens, daß ſie ſich einfügt in einen Staat— daß ſie in ihrem Sektor ſachliche Beiträge zur allgemeinen Wohl⸗ fahrt liefert— das vermögen Schule, Lehrer und bürgerliche Erziehung wohl auch in ande⸗ ren Staaten unſerer Welt. Wir wiſſen dabei, daß in einem etwa nach alten Traditionen ge⸗ lenkten Staat keineswegs ein„Gegenſatz zwi⸗ ſchen Jugend und Staat“ zu beſtehen braucht, daß aber der Gegenſatz, der früher bei uns zu gewaltigen Flammen der Empörung und des Kampfes führte, ſeine Wurzel nicht bei der Ju⸗ gend, ſondern bei jenem Staat hatte. Wir haben es am eigenen Schickſal erlebt, daß der Einſatz unſerer Jugend im Kaanpf gegen das Syſtem nicht in einer unſerem Alter etwa naturgemäß beigegebenen Anti⸗ pathie gegen das Beſtehende begründet lag, ſon⸗ dern in unſerem inſtinktiven Glauben an den Führer, in unſerer Begeiſterung für die Ideen, die er uns gab, in unſerem heißen Einſatz für die Partei, in deren Reihen er uns rief. Wir kamen nicht, um uns auf miniſterielle Tätig⸗ keiten vorzubereiten, ſondern um in unſeren jungen Jahren der geiſtigen Kräfte teilhaftig zu werden, die uns die nationalſozialiſtiſche Bewegung gab und der wir uns dabei für unſer ganzes Leben verſchrieben haben. Wir wollten auch nicht etwa— nachdem wir damals noch keinesfalls„ein Staat im Staate“ ſein konnten — etwa eine„Partei in der Partei“ ſein. Nein, wir wollten nichts anderes, als den Idea⸗ len dienen, die uns der Führer gab und die uns die anderen Parteigenoſſen vorlebten. Wir dürfen mit Stolz behaupten: auch heute ſind die jungen Kameraden in unſeren natio⸗ nalſozialiſtiſchen Fugendorganiſationen mit den gleichen Gedanken und Idealen erfüllt. Das erſcheint uns als der große Berech⸗ tigungsnachweis der nationalſozialiſtiſchen Ju⸗ gendführung, wie ſie Baldur von Schirach im Geiſte der Partei aufgebaut hat. Aus den eige⸗ nen Argumenten dieſes Werkes der Hitler⸗Ju⸗ gend verwahren wir uns gegen jede ſchriftſtelleriſche Verkleinerung der großen Gedanken, die den Zugend⸗ organiſationen unſerer Partei zugrundeliegen. Dieſe Millionenorganiſationen haben unſe⸗ rem Volke etwas Neues gegeben, ſie bilden nicht das theoretiſche Wiſſen, ſie erziehen nicht zur Fertigkeit in Staatsgeſchäften, ſie bilden nicht ein Supplement zur Schule oder Hoch⸗ ſchule, ſondern ſie geben unſerer Zukunft etwas, was dieſe Zukunft viel dringender braucht: ſie geben ihr Nationalſozialiſten. Sie ſind nicht Organiſationen um ihrer ſelbſt wil⸗ len, nichts Abgerundetes oder Abgeſchloſſenes, ſie führen nicht ein Leben für ſich, ſondern aus⸗ ſchließlich ein Leben für andere, ein Leben für die Zukunft der Partei und damit für die Kraft des Rei⸗ ches von morgen. Der ununterbrochene Pulsſchlag des Lebens unſeres Volkes führt ihnen ohne Unterlaß das friſcheſte Blut der Ju⸗ gend zu und ebenſo ohne Unterlaß geben ſie ſolches friſche Blut ab an die Partei, die die⸗ ſes große Geſchenk einer von nationalſozia⸗ liſtiſchen Ideen und von nationalſozialiſtiſcher Energie erfüllten Jugend unſerem ſtolzen Reich und ſeinen Organen, dem Staat und der Wehr⸗ macht überliefert. Die großen Werte, die ſolcher Art durch un⸗ lere nationalſozialiſtiſchen Sugendorganiſatio⸗ Der deutsche Student nat Tritt gefaft vom 21. bis 25. Juni findet in Heidelberg der, Deutsche Studententagꝰ statt/ Die großen veranstaltungen Vom Dienstag, 21., bis Samstag, 25. Juni findet in Heidelberg der„Deutſche Studententag“ ſtatt, als die große ſtuden⸗ tiſche Jahreskundgebung, als Demonſtration unſeres ſtudentiſchen Wollens, aber auch, um der Oeffentlichkeit zu ſagen: Der deutſche Student hat Tritt gefaßt und iſt zum Mitarbeiter geworden am Aufbhauwerk unſeres Volkes an ſeiner Stelle, die gerade ihm zuge⸗ wieſen iſt. 1000 Studentenführer aus allen Gauen un⸗ ſeres Großdeutſchen Reiches werden ſich ver⸗ ſammeln, gemeinſam mit ungefähr 250 Amts⸗ trägern des NS⸗Altherrenbundes der Deutſchen Studenten. Wir knüpfen dabei bewußt an die große Tradition der Deutſchen Studententage an, die ſeit dem Welt⸗ kriege von der Deutſchen Studentenſchaft, die ſchon damals in ſich alle Studenten deutſcher Abſtammung und Mutterſprache vereinigte, ver⸗ anſtaltet wurden. Durch die endgültige Eini⸗ gung des deutſchen Studententums durch den Nationalſozialismus ergibt ſich von ſelbſt, daß der„Deutſche Studententag“ unſerer Tage von ungleich größerer Bedeutung ſein muß. Pprohklamation des politiſchen Willens Der„Deutſche Studententag“ hat ſeine tiefſte Sinngebung in der machtvollen Prokla⸗ mation des politiſchen Willens der ſtudentiſchen Jugend unſeres Großdeutſchen Reiches. Hier empfängt der Studentenführer und ſtudentiſche Amtsträger eine erneute ein⸗ heitliche Ausrichtung ſeiner Arbeit. Und von hier aus geht er dann wieder hinaus an ſeine Hoch⸗ und Fachſchule, neu beſtärkt in dem Be⸗ wußtſein, daß ſein Kamerad an irgendeiner Hoch⸗ oder Fachſchule, genau wie er ſelbſt, ar⸗ beitet an der Neuformung eines Studenten⸗ tums. Und ſo wird es ſelbſtverſtändlich, daß im Mittelpunkt des Deutſchen Studententages die großen Arbeitstagungen ſtehen, auf denen alle Arbeitsgebiete der ſtudentiſchen Selbſtverwaltung und Selbſtführung zur Sprache kommen werden. Neben dieſen Ge⸗ ſamtveranſtaltungen, an denen alle ſtudentiſchen Führer teilnehmen, am Mittwoch⸗, Donners⸗ Die Goldstadt feiert den Kreistag Pforzheim erlebte in den letzten Jehren einen einzigartigen Aufstieg Der Kreis Pforzheim blickt an ſeinem Kreistag vom 17. uis 19. Juni auf eine in dem kurzen Zeitraum von 5 Jahren wohl einzig⸗ artige Entwicklung zurück. An ihrem Anfang ſteht wie bei allem neuen Werden in Deutſchland die mutige Initiative der Partei. Die Geſchichte der NSDaAP im Kreis iſt mit den Anfängen der Bewegung in Baden ver⸗ knüpft. Bereits im Jahre 1920 hat der inzwi⸗ ſchen verſtorbene Parteigenoſſe Wittmann die erſten Nationalſozialiſten Pforzheims um ſich geſammelt. Kurz nach der Entlaſſung aus der Feſtungshaft begaenn Robert Wagner die Parteiin Baden von Pforzheim aus zu organiſieren. Ein Ereignis hat ſich den Pforzheimer Alt⸗Parteigenoſſen beſon⸗ ders eingeprägt: Die Kundgebung, auf der der Führer im Jahr 1928 ſprach. pforzheim hat wieder Weltruf Als 1933 die Partei die Macht übernahm, waren es, wie Kreisleiter Knab rückſchauend unſerem Berichterſtatter mitteilte, ſchon viele, die ihre einzige Hoffnung auf die neue Füh⸗ rung ſetzten. Der Schwund der Kaufkraft hatte gerade die Schmuckwareninduſtrie, Pforzheims Lebensader, getroffen. Der Kreis war Not⸗ ſtandsgebiet geworden. Die Hoffnungen auf die neue Zeit wurden nicht enttäuſcht. Im Gegenteil, der größte Optimiſt hätte nicht zu hoffen gewagt, daß die Erholung ſo ſchnell und gründlich erfolgen werde. Der Gauleiter und die badiſche Regie⸗ rung ſetzten ſich von Anfang an für Pforz⸗ heim ein. Sie gaben der Wirtſchaft den Wage⸗ mut, aus eigener Kraft neue Wege zu beſchrei⸗ ten und eine weitgehende Umſtellung auf andere Produktionszweige vorzunehmen. Es wurde die Kleinuhreninduſtrie ins Leben gerufen, die heute mehrere tauſend Ar⸗ beitskräfte beſchäftigt. Parallel mit der techni⸗ ſchen Umſtellung ging die Hebung des künſt⸗ leriſchen Niveaus. Sehr beachtenswert iſt die Herſtellung neuer Werkſtoffe im Zeichen des Vierjahresplanes. Die Spitzenleiſtungen des Kreiſes Pforzheim werden in der Leiſtungsſchau in dem nach den modernen Geſichtspunkten der Ausſtellungs⸗ technik ausgeſtatteten Muſeumsgebäude ver⸗ einigt. Sie wird die ausgeſprochene Eigenart des Kreiſes als Hauptſitz der Schmuckwaren⸗ induſtrie heute und in der Zukunft widerſpie⸗ geln. Eine Ausleſe Pforzheimer Wertarbeit, die auf der Pariſer Weltausſtellung mehrere Grand Prix und viele andere Aus⸗ zeichnungen errang, gibt der Schau eine beſon⸗ dere repräſentative Note. Das Kunſthandwerk und die freiſchaffenden Künſtler ſind mit ſchö⸗ nen Arbeiten vertreten. Was die Schmuckwaren⸗ induſtrie für Stadt und Land bedeutet, wird in der bildlichen Darſtellung des wirtſchaftlichen Einzugsgebietes deutlich. Die landwirtſchaftliche Anbaufläche iſt in den letzten Jahren durch Bodenverbeſſerungen ſo⸗ weit als möglich vergrößert worden. Wenig bekannt ſein dürfte, daß der Kreis Pforzheim das zweitgrößte Obſtbaugebiet Ba⸗ dens iſt, das noch weiter ausgebaut wurde. In Dietlingen und Ellmendingen wächſt ein guter Wein; Amerikanerreben hat es dort nie gegeben. Auf der Leiſtungsſchau werden Koſt⸗ proben ausgeſchenkt. Eine Sonderſchau der Reichsauto⸗ bahn gewinnt um ſo größeres Intereſſe, als der Generalinſpektor für das deutſche Straßen⸗ weſen Dr. Todt geborener Pforzhei⸗ mer iſt. Die Strecke von Karlsruhe her wird einen überaus reizvollen Wechſel an Land⸗ ſchaftsbildern bieten. Die zahlreichen Kunſtbau⸗ ten beſchäftigen ſowohl an der Strecke als auch in den Steinbrüchen viele Arbeiter. Alles in allem eine imponierende Schau. Sie wird am Samstag im Muſeumsgebäude eröff⸗ net, nachdem am Freitag bereits ſämtliche Fah⸗ nen und Standarten nach der Kreishauptſtadt eingebracht werden. An bedeutenden Veranſtal⸗ tungen des Kreistages ſind weiter zu nennen: der Appell der Politiſchen Leiter durch den Stellvertretenden Gauleiter Röhn auf dem Platz der SaA am Samstagnachmittag. Der ſtellvertretende Gauleiter ſpricht auch auf der Führerkundgebung. Die Tagungen der Kreis⸗ ämter ſchließen ſich an. Abends ſind Theater⸗ aufführungen. In der Großkundgebung am Sonntag, 13 Uhr, auf dem Platz der SA ergreift Mini⸗ ſterpräſident Walter Köhler das Wort. Abends vereinigt ſich jung und alt nach Beendigung der durch die SͤA geleiteten ſportlichen Schauvor⸗ führungen beim Volksfeſt auf dem Meßplatz und zum bunten Abend im Saalbau. Den Ab⸗ ſchluß bildet ein großes Feuerwerk. nen geſchaffen werden, laſſen ſich mit alten Begriffen nicht meſſen und begreifen. Die Zeit der großen Völkerideen hat in Deutſchland wie in Italien neue gewaltige Organiſationen ent⸗ ſtehen laſſen, die berufen ſind, die großen Ge⸗ danken der Nation zu bewahren, ihre Ver⸗ wirklichung durch die Apparate des Staates zu überwachen und vor allem: ſie in die Zu⸗ kunft zu tragen. Doch nicht allein den Ideen dienen dieſe Organiſationen, ſondern auch der Ausleſe der Menſchen. Sie ſind die Inſtitutionen, die den beiden aus dem Stumpf⸗ ſinn und der Gefahr des Liberalismus erwach⸗ ten Völkern die Beſten des Volkes für die Füh⸗ rung der Nation zur Verfügung ſtellen. Hier liegen die wunderbaren Aufgaben un⸗ ſerer Jugend, die ſie im großen Rahmen der Partei unter eigener Verantwor⸗ tung erfüllt: die Idee des Nationalſozialis⸗ mus in aufgeſchloſſene junge Menſchen zu ver⸗ ſenken, ſie zur hohen Aufgabe der Partei zu erzieben und jene Ausleſe vorzubereiten, die dann die Zeit der Reiſe mit ſich bringt. Die nationalſozialiſtiſche Jugend erfüllt dieſe große Miſſion in einem neuen Geiſt. Sie braucht nicht„erwachſen“ zu ſpielen, weder auf dem militäriſchen noch auf dem ſtaatlichen Gebiet. Ebenſo wie unſere Wehrmacht, zieht ſich unſer nationalſozialiſtiſcher Staat aus den jungen Nationalſozialiſten, die ihm unſere Organi⸗ ſationen ſtellen, die Kräfte, die er braucht zu ſeinen Aufgaben und zu ſeinem Wirken, ſo her⸗ an, wie es ſeinen Erforderniſſen entſpricht. So wollen wir auch unſere Jugend nicht mit Problemen beſchweren, Oie ſich für jeden einzelnen von ſelbſt löſen— ebenſowenig wie wir einſt an ſolche Dinge dachten, aber dafür unbedingt eines werden wollten: Parteigenoſſen, die in ihrer inneren Haltung ebenſo wie in ihrer körperlichen und geiſtigen Gewandtheit als ganze Kerle an⸗ erkannt und in den Kreis der anderen aufge⸗ nommen werden. Die literariſche Parole, ſich als Mitglied eines„Staates im Staate“ zu fühlen, vermag keinen jungen Menſchen innerlich mitzureißen. Die Gewißheit aber, zunden jungen Maſchierern der ewigen Bewegung Adolf Hitlers zu gehören, die über die Formen unſerer Zeit hinaus den Geiſt unſeres großen Jahrhunderts weitertra⸗ gen wird in die Zukunft— dieſe Gewißheit verleiht unſerer Jugend heute den inneren Stolz, den die ganze Partei an ihr be⸗ wundert. tag⸗ und Freitagnachmittag, finden auch noch Tagungen der einzelnen Aemter der Reichsſtudentenführung mit ihrem Sach⸗ referenten in den Gauſtudentenführungen und Führungen der Hoch⸗ und Fachſchulen ſtatt. Wir ſind nichts ohne das Dolk Aber was wäre unſere geſamte ſtudentiſche Arbeit, wenn ſie abſeits unſeres Geſamtvolkes geleiſtet werden würde. Und ſo wie der natio⸗ nalſozialiſtiſche Student nicht in einer in ſich geſchloſſenen, vom anderen Volksgenoſſen ab⸗ getrennten Standesorganiſation ſein möchte, ſo ſollen an unſeren jährlichen großen Kund⸗ gebungen nicht nur Studenten beteiligt ſein. Sie ſollen vielmehr Stunden der gemein⸗ ſamen Beſinnung und Erhebung für Volk und Student darſtellen, damit der Volks⸗ genoſſe erkennen möge, daß der Student, genau ſo wie jeder andere, nichts iſt ohne ſein Vollk und daß ſein höchſtes Ideal das Idealaller Deutſchen iſt: Dem Führer und Volk reſt⸗ los zu dienen! Deswegen bildet den Auftakt zum Deutſchen Studententag eine große öffentliche Kundgebung auf der Feierſtätte Heidelbergs, auf dem Heiligenberg. Des⸗ halb veranſtaltet die Reichsſtudentenführung eine Ausſtellung, die der Bevölkerung einen Einblick in die ernſte wiſſenſchaftliche und künſtleriſche Arbeit des Deutſchen Studenten⸗ tums geben ſoll. Sie wird die beſten Arbeiten aus dem Reichsberufswettkampf 1937/½38 der Deutſchen Studenten zeigen. An der Groß⸗ kundgebung des NS⸗Altherren⸗ bundes der Deutſchen Studenten in der Heidelberger Stadthalle am Donnerstagabend werden vor allem die Alt⸗Akademiker Heidel⸗ bergs und Badens, darüber hinaus aber all die Kreiſe, die ſich beſonders mit dem Schickſal des Deutſchen Studentenums verbunden füh⸗ len, teilnehmen können. Studentenmeiſterſchaften in Mannheim Neben unſerer wiſſenſchaftlichen Arbeit ſteht als gerechter Ausgleich die körperliche Er⸗ tüchtigung. Die Deutſchen Studenten⸗ meiſterſchaften, die Freitag und Samstag in Mannheim ausgetragen werden, ſollen der breiten Oeffentlichkeit beweiſen, daß auch darin der deutſche Student ſtets bemüht iſt, ſein Beſtes zu leiſten. Denn letzten Endes iſt auch eine körperliche Ertüchtigung nicht Selbſtzweck. Am Schluß des Deutſchen Studententages ſteht das Schloßfeſt, das noch einmal alle ſtudentiſchen Führer, alte Herrn und die ge⸗ ſamte Bevölkerung zu wenigen Stunden fröh⸗ licher Gemeinſchaft vereinen wird. So geſtaltet ſich der Deutſche Studententag 1938 zu einer großen Feier der ſtudentiſchen Jugend, die ernſte geiſtige Arbeit, ſportliche Kampfbereitſchaft und ungezwungene Fröhlich⸗ keit kennt und liebt. Vesterreichs Kampf gegen die luden“ „Der kommende Menſch(vermutlich war der neue öſterreichiſche Menſch damit gemeint) wird der Miſchling ſein! Für Europa wünſche ich mir eine euraſiſch⸗negroide Zukunftsraſſe, um eine Vielheit der Perſönlichkeit durchzuführen. Die Führer ſollen die Juden ſtellen, denn eine gütige Vorſehung hat Europa mit den Juden eine neue Adelsraſſe von Gottesgnaden ge⸗ ſchenkt.“— So ſchrieb einmal der Juden⸗ miſchling Graf Coudenhove⸗Ca⸗ legri, der Führer der ſogenannten„Paneuro⸗ päiſchen Bewegung“, in einer jüdiſchen Frei⸗ maurerzeitung. Dieſer Erguß zeigt ſchlagartig die Ziele des Judentums, das in Wien des Syſtem⸗Oeſterreich eine wichtige 4 achtſtellung in Mitteleuropa gefunden atte. Das Juniheft der führenden judengeg⸗ neriſchen Monatsſchrift„Der Weltkampf“ bringt eine Reihe beſonders wichtiger Beiträge über die Judenfrage in Oeſterreich. Jahrelang war der„Weltkampf“ wegen ſeines unentweg⸗ ten Kampfes gegen die Juden und ihre Herr⸗ ſchaft im Syſtem⸗Oeſterreich verboten. Dieſen Kampf gegen den jüdiſchen Feind führt die Monatsſchrift gurch ihre überaus wichtige Auf⸗ klärungsarbeit nun kompromißlos weiter. Die Beiträge des Juniheftes: Karl Springen⸗ ſchmid,„Oeſterreich im Weltkampf gegen die überſtaatlichen Mächte“, Gebhard Anwander, „Wien wird wieder eine deutſche Stadt“, Prof. H. Damiſch,„Die Verjudung des öſterreichiſchen Muſiklebens“, Dr. W. Brewitz,„Sind die Habs⸗ burger judenblütig?“, Dr. Rudolf Urban,„Ju⸗ dentum und Bolſchewismus in der Tſchecho⸗ Slowakei“, und Ladislaus Devatich de Nagy: kälna,„Das ungariſche Judengeſetz“. Dieſes Heft über den Kampf Oeſterreichs ge⸗ gen die Juden gibt jedem Volksgenoſſen wichtige ſachliche Aufklärungen. Neueste Klassen ningslag sehen v 0 + Die Mit gri anhänger landfahrt ſamtſtrecke Tag, dann unſerer G iehen ſeh ie Fahre ſind im Le denſten Württe Fahrt„B Deutſchlar als ſiegge durch unſe gab uns Langhoff bahn Pro vier und heute glei gleichen Roth, d manchen S Wenn a der ſchwe 9. Etappe Wie nic echo⸗S Bordeaux anlage we ausverkau Rekordein Beide Me änderten? weniger a flowakiſche auch nur zweite S nicht ſo h tags. In der chen mit il Feldwebel Vor 40 000 Endkämpf sters im Hier sieh. Jungmelst Juni 1958 tungen auch noch Aemter rem Sach⸗ ingen und n ſtatt. ſtudentiſche ſamtvolkes der natio⸗ ier in ſich noſſen ab⸗ in möchte, zen Kund⸗ eiligt ſein. gemein⸗ ür Volk der Volks⸗ ent, genau ſein Volk alaller Volk reſt⸗ Deutſchen entliche erſtätte erg. Des⸗ enführung evölkerung ftliche und Studenten⸗ Arbeiten 37/38 der r Groß⸗ herren⸗ in der Stagabend er Heidel⸗ 3 aber all n Schickſal nden füh⸗ ſheim rbeit ſteht liche Er⸗ Studenten⸗ mstag in ſollen der auch darin iſt, ſein s iſt auch zelbſtzweck. ententages nmal alle id die ge⸗ iden fröh⸗ o geſtaltet zu einer ntiſchen ſportliche Fröhlich⸗ h war der eint) wird hünſche ich zraſſe, um hzuführen. denn eine ſen Juden naden ge⸗ Juden⸗ ve⸗Ca⸗ „Paneuro⸗ chen Frei⸗ ſchlagartig in Wien vichtige gefunden judengeg⸗ tkampf“ r Beiträge Jahrelang unentweg⸗ ihre Herr⸗ n. Dieſen führt die chtige Auf⸗ eiter. Springen⸗ gegen die Inwander, dt“, Prof. reichiſchen die Habs⸗ ban,„Ju⸗ Tſchecho⸗ de Nagy⸗ .Dieſes ich s ge⸗ lsgenoſſen .7 Sport uñd Spiel Mittwoch, 15. Juni 1958 Neueste Auinahme aus Speculator im Staate Neuyork, wo sich der Deutsche Meister aller Klassen für den Weltmeisterschaftskampf gegen Joe Louis vorbereitet. Max Schmelings Trai- ningslager ist immer von zahlreichen Besuchern umstanden, die den Boxer bei seiner Arbeit sehen wollen. Weltbild(M) öö. egalla der Auderhvoburg länzendes Meldeergebnis zur Jubiläums⸗Regatta Der Mannheimer nimmt es faſt ſchon als ſelbſtverſtändlich hin, daß ſeine alljährliche Re⸗ gatta im Mühlauhafen etwas ganz beſonderes bringt. So war es ſchon in den Jahren vor und nach dem Kriege und ſo iſt es erſt recht heute zur 55 Internationalen Regatta im Jahre des 60jährigen Beſtehens des Mannheimer Regatta⸗ Vereins. Es trifft ſich recht gut, daß faſt zur gleichen Zeit die Deutſchen Studentenmeiſter⸗ ſchaften 1938 in Mannheim ausgetragen werden, deren ruderſportliche Konkurrenzen bereits am kommenden Freitag, ebenfalls im Mühlauhafen, in guter Zuſammenarbeit mit dem Regatta⸗ Verein in guter Zuſammenarbeit mit dem Re⸗ gatta⸗Verein ihre Erledigung fieden. Nach einem ſeit Jahren beſtehenden Abkom⸗ men mit ſchweizer Rudervereinen haben auch heuer wieder Seeklub Zürich und Aviron Ro⸗ mand Zürich ihre Meldung für Mannheim ab⸗ gegeben, ſo daß auch dieſes Mal wieder der in⸗ ternationale Charakter der Veranſtaltung ge⸗ wahrt werden konnte. Aus der Meldeliſte intereſſiert vor allem die Nennung der beiden Breslauer Vereine Wratis⸗ lavia und ARC, der Start von Witing, Linz, wie auch die Anweſenheit der Vereine aus Würzburg, Eſſen, Schweinfurt, Friedrichshafen, Saarbrücken, Regensburg, Karlsruhe, Offen⸗ „Giaanten der Landitrahe“ am Gamstag in mannheim Die Sonderprämie des„Hakenkreuzbanner“ ſteht zur Enkſcheidung/ Verlauf der Fahrt durch Nordbaden Mit größtem Intereſſe haben die Radſport⸗ anhänger den bisherigen Verlauf ier Deutſch⸗ landfahrt verfolgt. Etwa ein Drittel der Ge⸗ ſamtſtrecke iſt durchfahren und näher rückt der Tag, da wir die„Giganten der Landſtraße“ in unſerer Gegend begrüßen und an uns vorüber⸗ iehen ſehen werden. Dem Namen nach ſind uns ie Fahrer faſt alle bekannt, viele von ihnen ſind im Laufe der letzten Jahre bei den verſchie⸗ denſten Großfahrten, bei„QOuer durch Württemberg und Baden“, bei der Fahrt„Baſel—Cleve“, bei der vorjährigen Deutſchlandfahrt, teils als Amateur, teils ſchon als ſieggewohnte Berufsfahrer in wilder Jagd durch unſere Gegend geeilt. Noch voriges Jahr gab uns der heutige Dürkopp⸗Fahrer Paul Langhoff auf der Mannheimer Phönix⸗Kampf⸗ bahn Proben ſeines reifen Könnens. Vor drei, vier und fünf Jahren war Heinz Wengler, heute gleichfalls Dürkopp⸗Fahrer, Gaſt auf der gleichen Bahn, nicht zu vergeſſen auch Bruno Roth, der auf der Mannheimer Bahn ſchon manchen Sieg gegen erſte Klaſſe erringen konnte. Wenn am nächſten Samstag früh morgens in der ſchwäbiſchen Hauptſtadt der Start zur 9. Etappe erfolgt, haben die Fahrer eine der längeren Reiſen, rund 272 Kilometer, vor ſich, ehe ſie das Ziel dieſer Etappe in Frankfurt paſ⸗ ſieren. Das erſte Fünftel der 9. Etappe wechſelt von Stuttgart bis Pforzheim in Berg⸗ und Talfahrt. Sollte es einigen Fahrern hier ge⸗ lingen, das übrige Feld zu ſprengen, ſo iſt die weitere Flachſtrecke zum Ausreißen mehr als günſtig. Die bisher noch weniger in Erſcheinung getretenen Flachbahnſpezialiſten werden jetzt wohl oder übel verſuchen müſſen, ihre Trümpſe auszuſpielen. Die im Südweſten und Weſten, wie auch in Weſtfalen beheimateten Fahrer müſſen auf der 9. Etappe den Vorſtoß beginnen, wenn noch einer von ihnen als Träger des gel⸗ ben Trikots ſeine Heimatſtadt durchfahren will (Roth, Bautz, Oberbeck, Wengler, Langhoff, Diederichs, Kijewſki uſw.). Die 9. Etappe kann allerhand Ueberraſchungen bringen, denn von Durlach bis Frankfurt ſind die Straßen in beſter Verfaſſung. Eine ganze Reihe wertvoller Prämien, darunter auch die des„Hakenkreuzbanner“, halten das Feld der Fahrer ſtets auf dem Sprung. Die ganze Fahrt wird um ſo reizvoller für dden Sportanhänger und Zuſchauer am Stra⸗ ßehrand, je weniger Schwierigkeiten den Fah⸗ Drafiliens Mannſchalt hals geichant Die Tſchecho⸗Slowakei im Wiederholungsſpiel:1 beſiegt Wie nicht anders zu erwarten war, hatte die —— Begegnung zwiſchen Braſilien und der ſchecho⸗Slowakei ſelbſt an einem Wochentag in Bordeaux großes Intereſſe ausgelöſt. Die Platz⸗ anlage war mit nahezu 15 000 Zuſchauern faſt ausverkauft und mit 278 000 Franes wurde eine Rekordeinnahme für einen Wochentag erzielt. Beide Mannſchaften erſchienen in ſtark ver⸗ änderten Aufſtellungen. So hatte Braſilien nicht weniger als neun neue Leute. Von der tſchecho⸗ flowakiſchen Beſetzung des Sonntags waren auch nur ſechs Spieler übrig geblieben. Das zweite Spiel, das ſoll erwähnt werden, wurde 70 ſo hart durchgeführt wie das des Sonn⸗ ags. In der erſten Viertelſtunde waren die Tſche⸗ chen mit ihrem beſſeren Zuſammenſpiel die klar Feldwebel Falderbaum bester Geschicklich- keitsilieger Vor 40 000 Zuschauern wurden in Nürnberg die Endkämpfe um den Titel des Deutschen Mei⸗- sters im Geschicklichkeitsflug durchgeführt. Hier sieht man den Sieger vor dem Bücker- Jungmeisterflugzeug, mit dem er seine Kür flog. überlegene Mannſchaft. Die ganze Elf arbei⸗ tete f55 genau und präziſe zuſammen, ſo daß Braſilien kaum zur Entwicklung kam. In der 20. Minute erzielte dann der tſchechiſche Halb⸗ linke Kopeckh den längſt fälligen Führungs⸗ treffer. In der letzten Viertelſtunde der erſten Spielhälfte kam Braſilien etwas mehr auf, ohne ſich aber durchſetzen zu können. Nach Wiederanſpiel lagen wiederum die Tſchechen etwas mehr im Angriff, aber mehr und mehr kam Braſilien auf und dann hatte die tſchechiſche Abwehr ſehr ſtark zu tun. Dabei zeichnete ſich der Erſatzmann für den verletzten Torwart Planicka, Burkert, beſonders aus. In der 13. Minute ſchoß Leonidas den Aus⸗ gleich. Die braſilianiſche Mannſchaft wurde durch dieſen Treffer ſtark aufgemuntert, ſpielte klar überlegen und zeigte ein ganz hervorragen⸗ des Spiel. In der B. Minute gelang ihrem Halbrechten Luizino der ſiegbringende Tref⸗ fer. In den letzten zehn Minuten verſuchten die Tſchechen noch einmal alles, um wenigſtens den Ausgleich und damit noch einmal die Verlänge⸗ rung zu erzwingen, aber erfolglos. Schiedsrich⸗ ter war diesmal der Franzoſe Cacdeville. Maunbeimer voxer In Eikosbne Am Montagabend weilte eine Mannheimer Städte⸗Boxſtaffel in Straßburg, um gegen die Stadtmannſchaft einen Freundſchaftstampf aus⸗ zutragen. Vor gutem Beſuch kamen die Bade⸗ ner zu einem ſtark gefeierten 10:6⸗Erfolg, der noch höher ausgefallen wäre. wenn nicht Wei⸗ rich und Zlotecki im Welter⸗ und Halb⸗ ſchwergewicht durch kraſſe Fehlurteile um den Sieg gebracht worden wären. In einem Einlagekampf zwiſchen den Berufs⸗ boxern Charles Rutz(Straßburo), Frankreichs Schwergewichtsmeiſter, und Dubois(Paris) ſchlug Rutz ſeinen Gegner bereits in der fünften Runde des über zehn Runden angeſetzten Kampfes k. o. Die Ergebniſſe des Städtekamp⸗ fes(vom Fliegengewicht aufwärts): Geißler (Mannheim) ſchlug Hopp(Straßburg) n..: Stätter(M) ſchlug Roſſin(St) n..; Hoff⸗ mann(M) ſchlug Sieſermann(St) n..; Piotrowſti(M) ſchlug Spielhalter(St.) n..; Oſtermann(St) ſchlug Weirich(M) n..; Weiß(M) ſchlug Holzmann(St) 1. Rd. ko.; Berg(St) ſchlug Zlozecki(M) n..; Agaſtroi (St) ſchlug Bolz(M) n. P. rern durch die übrigen Verkehrsteilnehmer be⸗ reitet werden. Darum, Fußgänger, Radfahrer, Fuhrleute und Landwirte, Kraftfahrer aller Art, ſeid bitte vernünftig, wenn ihr die Fahrer kom⸗ men ſeht oder dieſe durch die Streckenpoſten ge⸗ meldet werden, macht Platz, haltet mit Roſſen und Fahrzeugen ſo rechtzeitig, daß jede Behin⸗ derung der Fahrer vermieden wird. Seid hilf⸗ reich den Fahrern gegenüber, ſobald es ſich um einen ſchwereren Unfall handelt, doch drängt den Fabhrern eure Hilfe nicht auf, ſofern dieſe abgelehnt wird. Wie alle übrigen Sportarten, ſo hat auch der Radrennſport ſeine Beſtim⸗ mungen, unter dieſen iſt gerade die Annahme von Hilfe oder Verpflegung durch mitfahrende Autos, Motor⸗ oder Radfahrer ein Spezialkapi⸗ tel. Jede Hilfe an den Fahrtteilnehmern darf nur rein zufällig erfolgen, ſie darf auf keinen Fall den Charakter der organiſierten Hilfe tra⸗ gen. Die Deutſchlandfahrt in Nordbaden Ueber Fahrtſtrecke und die ungefähren Durch⸗ fahrtszeiten ſollen die Leſer zum Schluß noch unterrichtet werden. Stuttgart.45 Uhr, Karls⸗ ruhe 11 Uhr, Wieſental 12 Uhr, Waghäuſel⸗ Neulußheim 12.15, Hockenheim 12.30, Schwetzin⸗ gen(Zähringer⸗, Karlsruher⸗, Schloß⸗, Drei⸗ könig⸗, Mannheimer Str.) 12.35 bis 12.45 Uhr, Mannheim⸗Rheinau(Rhenaniaſtraße) 12.45 bis 13 Uhr, Mannheim(Neckarauer Str., Ueber⸗ gang, Viehhofſtr., Rheinhäuſerſtr.(Heiliggeiſt⸗ kirche), Roonſtr., Friedrichsplatz(Roonſtraße— Auguſta⸗Anlage), Auguſta⸗Anlage, Seckenheimer⸗ landſtraße) 12.50—13.10 Uhr, Seckenheim, Edin⸗ gen 13.10—13.25 Uhr, Wieblingen 13.25—13.45 Uhr, Heidelberg 13.30—13.50 Uhr, Doſſenheim 13.35—13.50 Uhr, Schriesheim 13.40—13.55 Uhr, Leutershauſen 13.45—13.55 Uhr, Groß⸗ und Lüt⸗ zelſachſen 13.50—14.05 Uhr, Weinheim 14.00 bis 14.20 Uhr, Sulzbach 14.10—14.25 Uhr, Hemsbach 14.15—14.30 Uhr, Laudenbach 14.20—14.30 Uhr, Frankfurt 16.40—17 Uhr. Die ganze Fahrt wird aus verkehrspolizeilichen Gründen durch die motoriſierte Straßenpolizei begleitet. Die Renn⸗ leitung und Organiſation liegt in den Händen des Deutſchen Radfahrer⸗Verbandes und ſeiner örtlichen Vertretungen. Dem eigentlichen Fah⸗ rerfeld wird ein offizielles Begleitfahrzeug etwa 20 Minuten vorausfahren und den jeweiligen Stand des Rennens durch Lautſprecher über⸗ mitteln. Die örtliche Vertretung des Fachamts Radſport wendet ſich mit folgender Bitte an die Oeffenlichkeit: Da die Durchfahrtszeit an einem Samstag zu ungünſtiger Zeit erfolgt, können die an der Strecke liegenden Radfahrer⸗ Vereine die Sicherung der Strecke mit eigenen Kräften nicht bewerkſtelligen, es werden daher alle am Radſport intereſſierten Volksgenoſſen gebeten, ſich an der Streckenſicherung zu be⸗ teiligen. Die Fahrtſtrecke ſelbſt wird vor dem Rennen durch rotweiße Richtungspfeile ge⸗ kennzeichnet. Bun Fendenheim-366 Lanz:2 lö:1) Es iſt jedes Jahr dasſelbe. Nach Abſchluß der Verbandsſpiele iſt es für die Vereine der Be⸗ zirksklaſſe ſehr ſchwer, Zuſchauer auf die Beine u bringen. Es iſt deshalb zu begrüßen, daß a öfters Paarungen zuſtande kommen, wo die Vereine verſchiedenen Klaſſen angehören. Wenn auch ein ſolches Spiel nur wenig Anziehungs⸗ kraft ausübt, iſt es doch für die Beteiligten immerhin von Nutzen. Die„Lanzer“ hatten ſich da bei den Feudenheimer bald was abge⸗ —0 Der Widerſtand wurde mit dem Ablauf es Spieles immer größer und die Feldüberle⸗ genheit der Platzbeſitzer war nicht ſo, wie das Ergebnis ausdrückt. Ein Unterſchied in der Auffaſſung war je meiſt vorhanden, denn das Gerippe der Feudenheimer ſtellten die bewähr⸗ ten Spieler Ueberrhein 3, Ripp, Fuchs 1 und Ignor. Im Angriff operierten die weiteren Etatsmäßigen Klemmer, Back und Uhrig, der als Sturmführer ſehr gut gefiel. Völlig ver⸗ dient waren die zwei Gegentore der Gäſte und ein Beweis dafür, daß man auch in der Kreis⸗ klaſſe 2 einen annehmbaren Fußball ſoptz bach, Stuttgart, Worms, Rüſſelsheim und Mainz. Die Mannheim⸗Ludwigshafener Ver⸗ eine können ſich über maeigelnde Konkurrenz und in ſehr vielen Diſziplinen auch über ſehr gute Klaſſe wirklich nicht beſchweren. Gleich ien Eröffnungsrennen, dem 1. Senior⸗ Vierer m. St. prallen ſtarke Einheiten zuſam⸗ men. Germania Frankfurt, Wratislavia, Re⸗ gensburg und„Amicitia“ ſind hier am Start. Und für den 1. Senior⸗Achter haben ſo ſtarke Mannſchaften wie Frankfurt, Zürich, Breslau und Etuf/ Kruwa Eſſen den Agniciten den Kampf angeſagt. Der Hüllinhoff⸗Achter aus Frankfurt intereſſiert hier neben den Männern vom Züricher Seeklub und den Leuten aus der Waffenſchmiede ganz beſonders. Auch ein Lokal⸗Derby hat dieſe Regatta zu verzeichnen, und zwar im 1. Senior⸗Zweier o. St. Dieſes Rennen hat nach der Karlsruher Regatta an Spannung nur noch gewonnen. Eichhorn/ Strauß und Gaber/ Waßmann ſtehen Erich Bautz-Dortmund gewann die 5. Etappe der Deutschlandfahrt 1938, die das noch aus 50 Fahrern bestehende Feld Montag über 185,1 Kilometer von Mün⸗ chen nach Innsbruck führte.(Schirner-M) ſich wiederum allein gegenüber. Im Rahmen der Mannheimer Rennen wird ſich dieſes Kräftemeſſen weit beſſer ausnehmen wie auf der äußerlich ziemlich farblos gehaltenen Karlsruher Regatta. Außerdem verfolgt man auch im Reich die Entwicklung der beiden Mannheimer Boote mit ſteigendem Intereſſe. Die Olympiaſieger auf beiden Seiten tragen jedenfalls recht we⸗ ſentlich dazu bei, daß die Mannheimer Ruder⸗ tage ihre Erſtklaſſigkeit bewahren. Auch die Mannheimer Junioren von der RG 1880,„Amicitia“ und„Club“ greifen im Vierer und Achter in das Geſchehen ein. Größte Beachtung findet außerdem der Start von G. v. Opel/ Willi Kaidel im Doppelzweier gegen Marquardt/ Paul von der Frankfurter Germa⸗ nia und Faber/ Schubert vom Mainzer Ruder⸗ verein. Im Senior⸗Einer wird man wieder Kaidel, v. Opel, v. Graffenried(Zürich), Brook⸗ mann(Bonn) und Neuburger(Godesburg) am Ablauf ſehen. Ein Ganzpontonrennen der Pio⸗ niere über 1000 Meter wird in dem Ablauf der Rennen etwas Abwechſlung bringen. Um den Preis des Kommandeurs der 33. Diviſion, Ge⸗ neralmajor Ritter von Speck kämpfen die Mannſchaften der Bataillone 9, 33, 35 und 52. Dieſe 55. Oberrheiniſche Ruder⸗Regatta wird ſich allen ihren Vorgängerinnen würdig anrei⸗ hen. Eine beſſere Beſetzung iſt ſchlechthin kaum möglich. Die Ruderer haben es blendend ver⸗ ſtanden, ihrer Mannheimer Regatta Anſehen und Gewicht zu verleihen. Wenn es am Sams⸗ tag und am Sonntag nun auch noch gelingen ſollte, dieſem organiſatoriſchen und propagandi⸗ ſtiſchen, den ſportlichen Erfolg anzureihen, dann wäre das höchſte Ziel faſt erreicht. Wir ſagen faſt, denn es gilt jetzt wieder anzuſchließen an die großen Taten der vergangenen Jahre. Mannheim hat ein Jahr Pauſe eingelegt und war deshalb nicht in vorderſter Front im Ru⸗ derſport zu finden. Nun gilt es im Verein mit den„wiedergekommenen“ Olympioniken die Ju⸗ gend den Weg nach oben zu führen. Das iſt der Ehrgeiz, der die Leute an Rhein und Neckar be⸗ ſeelt und worin ihnen die Unterſtützung ganz Sport⸗Mannheims gehören muß. Dieſe Unter⸗ ſtützung aber kann nicht beſſer zum Ausdruck kommen als durch den Beſuch der einzigen Ver⸗ anſtaltung unſerer Ruderer, der Mannheimer Regatta. Unſere Ruderer haben Mannheim alle Ehre gemacht, jetzt iſt es an Mannheim und ſeinen Sportlern, Dank abzuſtatten. Mannheims Ruderſport hat den Weg nach oben wieder angetreten, wir alle wollen helfen, daß er zur höchſten Spitze des Erfolges 3 Karl Gall, der von den BMW⸗wWerken zur engliſchen Senior⸗TT gemeldet worden war, kam beim Training zur TT ſchwer zu Fall und wurde am Straßenrand bewußtlos aufgefunden. Die erſte Unterſuchung ergab neben einer Ge⸗ hirnerſchütterung auch einen Armbruch. Sein Start iſt dadurch unmöglech geworden. die deutſche Srau Mittwoch, 15. Juni 1958 eundlicheres Ausſehen. Den Winter über hatten wir ſie nicht ge⸗ ſehen, in irgend einer Turnhalle mögen ſie herumgetollt ſein. Die Führerin der Schar hat es nicht leicht, mit ihrer Stimme durchzudrin⸗ gen, es ſind kleine Mädchen, jede hat etwas zu erzählen.. immer noch, trotz des langen Her⸗ marſches. Der große Haufen wird in einzelne Scharen eingeteilt, Schar eins geht zum Weit⸗ ſprung, Schar zwei macht Startübungen, andere ziehen ein Spiel auf oder„ſpezialiſieren“ ſich auf Ballweitwerfen. Jetzt laufen zwei ranke Mädchen die Strecke ab, es ſind wohl 75 Meter. Donnerwetter, die legen aber ſein Tempo hin und halten das auch bis zum Zielband durch! In der Grube iſt die Schar eins beim Weitſpringen.„Im letzten Jahr bin ich noch drei Meter zwanzig ge⸗ ſprunge, Ilſe, aber heut' will ich weiter komme“, meint eine kleine Braunhgarige mit langen Zöpfen. Ilſe ſcheint keine Zweifel zu haben, und auch bei uns werden f0 weggebla⸗ ſen, als wir wenig ſpäter mit anſehen müſſen, wie dieſes kleine ſchmale Ding mit den luſtigen Augen unſerem großen Mittelſtürmer den Ball auf die Naſe kickt. Einige der Mädchen haben ausgemacht, ein „römiſches Wagenrennen“ zu ſtarten. Die ver⸗ wegenſte macht den Kutſcher, als Leine hält ſie die Zöpfe einer Spielgefährtin in den energi⸗ ſchen Händen.„Achtung, los!“— Nach zehn Metern verliert die eine Partei, ſtark in Füh⸗ rung liegend,„ein Rad“, lärmend überholt die Konkurrenz die vom Pech Verfolgten. Zwei Stunden geht das luſtige Treiben. „Aufhören und anziehen“, hallt's plötzlich über den weiten Platz. Nach zehn Minuten ſtehen ſie abmarſchbereit auf der Aſchenbahn, helle Stimmen ſchmettern ein Lied. Sie marſchieren heimwärts und bringen einen gewaltigen Ap⸗ petit mit. Mutter wird ſich mal wieder ordent⸗ lich wundern. Was essen wir diese Wocdie? Mittwoch: Sagoſuppe, Rindfleiſch, Gur⸗ ken⸗, Kopf⸗, Kreſſeſalat, gedämpfte Kartoffeln, Mondaminpudding.— Abends: Grüne Kar⸗ toffeln, Salat. Donnerstag: Grießſuppe, gebackene Le⸗ ber, Kartoffelbrei, Salat.— Abends: Wurſt, Gurken, geröſtete Kartoffeln, deutſcher Tee. Freitag: Peterſilienſuppe, gebackene Fiſche, Kartoffeln, Salat.— Abends: Sauermilch, Schwarzbrot. Samstag: Eintopf: Erbſen, Kartoffeln, Speck.— Abends: Kartoffelſalat, heiße Würſt⸗ chen. Sonntag: Grünkernſuppe, eingemachtes Kalbfleiſch, Makkaroni, Salat.— Abends: Boh⸗ nenſalat aus Büchſenbohnen, gebackene Matka⸗ roni mit Ei. Montag: Falſche Eiergerſtenſuppe, ſüßer Reisauflauf, Rhabarberkompott.— Abends: Bratheringe und Schalenkartoffeln. Auf einmal waren ſie wieder da, die vielen, — vielen kleinen Mädchen vom BDM, zu Hunder⸗ ten kamen ſie gleich an dieſem ſonnigen Sommer⸗ tag, mit lachenden, friſchen Geſichtern. Das freun Stadion hatte im Handumdrehen ein viel Schon die Kinder wollen spielen und siegen Warum kommt mein Junge in der Schule nicht mit?/ Von Hermann Ohnesorge, Reichskinderturniwart des DRl. Warum kommt mein Junge im Turnen in der Schule nicht mit? Dieſe Frage wiw in der letzten Zeit oft geſtellt. Es handelt ſich dabei meiſt um Kinder im Grundſchulalter vom 6. bis 10. Lebensjahr. Beſonders henten bezieht ſich die Anfrage auf Kinder des letzten Grund⸗ ſchuljahres, weil hier bereits die körperliche Leiſtungsfähigkeit die Ausleſe für die weitere Schulausbildung mit beſtimmt. Alle Eltern wollen eben geſunde und ſtarke Kinder haben und Gott ſei Dank wachſen die meiſten ohne vieles Zutun auch ſo heran. Das gilt beſonders für die Kinder, deren Bewegungsleben durch die Großſtadt nicht geſtört wird. Wie vielen Kindern aber fehlt dieſe Betätigungsmöglich⸗ keit, und wieviele Kinder müſſen die Be⸗ wegungsreize einer geeigneten Umwelt entbeh⸗ ren. Die Auswirkung zeigt ſich vielfach bereits im erſten Schuljahr; es fällt ſolchen Kindern ſchwerer, die mit dem einſetzenden Schulleben verbundenen Aufgaben zu erfüllen. Und ſo ent⸗ ſtehen die zwei Fragen: 1. Soll man Kleinkinder vom 3. bis 6. Lebens⸗ jahr bereits einer geordneten„Leibeserziehung“ zuführen? 2. Iſt es Kindern im Grund⸗ ſchulalter neben der körperlichen Erziehung in der Schule noch eine Sonderſchulung für die „Leibesertüchtigung zu„verordnen“? „Ich bin Erſter!“ Für das 6. bis 10. Lebensjahr liegen Erfah⸗ rungen in größerem Umfange vor, die in erſter Linie im Vereinsleben des Deutſchen Reichs⸗ bundes für Leibesübungen gemacht worden ſind. Es hat ſich gezeigt, daß lebendige und be⸗ wegungsſreudige Kinder nach dem Tummeln und Austoben in fröhlicher Kinderſchax gerade⸗ zu verlangen. Sie ſuchen nach der kindlichen — Leiſtung, nach Wagniſſen und Gefährlichkei⸗ ten, wollen Kampf und Sieg! Sie ſagen: „Das kann ich, ich bin erſter, wir ſind Sieger.“ Das Spielturnen in Vereinskindergruppen gibt ihnen ausreichende Gelegenheit dazu. biele ſind bewegungsmüde Es gibt ebenſoviele bewegungsmüde oder be⸗ wegungsträge Kinder, die aus ſich ſelbſt heraus den Anſchluß an ſpielende Kindergruppen we⸗ der ſuchen noch finden. Sie bedürfen der An⸗ regung, des Anſtoßes von außen her. Für ſie bedeutet die Einreihung in eine Spielſchar zu⸗ nächſt eine große Ueberwindung. Sind ſie aber erſt einmal eingefangen, ſind Unbeholfenheit und Trägheit überwunden, ſo wächſt auch' in ihnen in ſteigendem Maße die Freude an der Bewegung am Können und an der Leiſtung. Und damit iſt der Weg gegeben für Wachstum und Entwicklung. Bei alledem iſt aber zu bedenken, daß zwei Spielturnſtunden der Woche nicht von aus⸗ ſchlaggebender Bedeutung ſein können. Sie gleichen vielmehr dem Motor, der den Gang ankurbelt, der die Kräfte weckt, der die Gele⸗ genheiten zum Mittun ſchafft. Erſt ihre Aus⸗ wirkung kann den vollen Erfolg bringen. Je Es ist noch nicht Zanz entschieden, wer hier die Oberhand behält. Der kämpferische Einsatz der zwei Knirpse, die links am Tau ziehen, gebend sein. mehr das Kind aus dem Bewegungsreichtum der Turnſtunden in ſeinen Alltag hineinträgt, deſto ſpielfreudiger wird es ſich in das Leben der Freunde einordnen. „Wie ſteht es aber mit dem Kleinkinde vom 3. bis 6. Lebensjahr? Soll man in dieſem Lebens⸗ alter die Kinder bereits einer geordneten Spiel⸗ ſchar einfügen? Ausreichende Erfahrungen all⸗ gemeiner Gültigkeit liegen nicht vor. Dieſe Aufgabe iſt Neuland. Ich muß darum von mei⸗ ner eigenen Arbeit auf dieſem Gebiete ſprechen, die ich ſeit einer Reihe von Jahren durchführe. Den Anſtoß dazu gaben mir die Eltern der größeren Kinder meiner Kinderturngruppen, die die kleineren Geſchwiſter mit in die Turn⸗ ſtunde brachten. Aus dem vorläufigen Zuſchauen der Kleinen wurde ein Nachahmen des Turnens der Größe⸗ ren. Die Kleinen waren nicht zu halten, ſie wollten auch alles probieren. Es blieb weiter nichts mehr zu tun übrig, als die Krabbelge⸗ ſellſchaft in ein Rudel einzufangen und vor ge⸗ meinſame Aufgaben zu ſtellen. Das gelang bei mehr als 80 Prozent über Erwarten ſchnell und gut. Ohne jeden merklichen Zwang entſtand eine Spielgemeinſchaft, deren Aufgabenkreis (lindliche Spiel⸗ und Arbeitsbetätigungsmög⸗ 1— ſich von Stunde zu Stunde erwei⸗ erte.“ Mit Vatis alten Oberhemden läht sich ohne grohe Unkosten manches Kinderkleidchen schneidern Es iſt der Stolz jeder Mutter, ihre Kinder ſo ſchön und nett wie möglich anzuziehen. Das iſt nicht ganz einfach, denn die Kleinen wollen im Sommer leichte Sommerkleidung tragen, im Herbſt ſollen ſie vor Erkältungen behütet wer⸗ den, und im Winter brauchen ſie„warme Sa⸗ chen“. Nun haben Kinderſachen die Eigenart, daß ſie nie ſo lange halten, wie ſie es eigentlich müßten. Und außerdem: mit unvorſtellbarer Ge⸗ ſchwindigkeit wachſen die Kinder aus ihren An⸗ zügen und Kleidern heraus. Was geſtern noch paßte, iſt heute viel zu klein. „Geſetz der Erbfolge“ Da ſteht die Mutter einer größeren Kinder⸗ ſchar oft vor heiklen„Bekleidungsfragen“. Bei den Jüngſten iſt die Löſung der Frage, was ſie an„neuen“ Bekleidungsſtücken zu erhalten ha⸗ ben, noch am einfachſten. Jedes Kind aus einer kinderreichen Familie kennt ja das unabwend⸗ bare Schickſal der Kleinſten: ſie haben immer die Kleider zu tragen, aus denen die älteren Geſchwiſter herausgewachſen ſind. Aber nicht nur die abgelegte Bekleidung der älteren Geſchwiſter, ſondern auch die der Er⸗ wachſenen kann zu Umarbeitungen herhalten. Mit einigem Geſchick laſſen ſich aus den Klei⸗ dungsſtücken der„Großen“ die verſchiedenartig⸗ ſten und reizendſten Kleidchen und Höschen für die Kleinſten herſtellen. Es iſt erſtaunlich, wie erfinderiſch Mütter beim Umarbeiten ſind, mit wieviel Liebe und Erfindungsgabe ſie an die „Verwandlungsarbeiten“ herangehen, und welche für jeden Mann überraſchenden Erfolge ſie dabei erzielen. Datis Hemden als„Rohſtoff“ Nehmen wir ein Beiſpiel: Vaters alte Ober⸗ hemden geben ein wunderbares Material für Mutters Schere und Nähmaſchine ab. Für den Aelteſten wird ein neues Sport⸗Oberhemd mit angeſetztem Schillerkragen geſchneidert, der Jüngere erhält zwei 15 und einen ganzen Sportanzug, das Töchterchen ein Sportkleidchen und eine Bluſe, und der Reſt wird ein Spiel⸗ kittelchen für das Kleinſte. So ſorgen die Verwandlungskünſte der Mut⸗ ter dafür, daß die Kinder immer wieder„neue“ Sachen bekommen, die oft gar keinen Pfennig Geld koſten und für die man außer Zwirn, Na⸗ del und Schere nur Luſt und Liebe und Eifer braucht. Mancher Mann würde ſeine Frau be⸗ wundern müſſen, wenn er ihr bei den langwie⸗ rigen Umarbeitungen zuſehen könnte, die ihm ſo manche Mark erſparen. dürite aber bei diesem Zweikampf ausschlag- Aufn.: Göllner Die Frau im Berulsleben der Völker Im Hinblick auf die Bemühungen der ver⸗ ſchiedenen Ae„die erwerbstätige Frau und vor allem zialgeſetze zu ſchützen, iſt es intereſſant, einmal den Anteil der erwerbstätigen Frau im Ver⸗ gleich zur Geſamtzahl der Erwerbstätigen der verſchiedenen Staaten feſtzuſtellen. So betrug in Italien im Jahre 1931 die Zahl der Erwerbstätigen 17,3 Millionen, und der der erwerbstätigen Frau betru .9 Mill., alſo 23,5 vH. Für Frankrei lauten 1931 die entſprechenden Ziffern: 21,6 Mill. Erwerbstätige; davon 7,9 Mill. Frauen oder 371 vũ. Erwerbstätige. Großbritan⸗ nien weiſt 21,1 Mill. Erwerbstätige auf; die Min der erwerbstätigen Frauen betrug 6,2 Mi Schließ h beträgt in den Vereinigten Staaten von Nordamerika die Geſamtzahl der erwerbstätigen Bevölkerung 48,9 Mill., da⸗ von Frauen 10,7 Mill, oder 22,6 vh. Sehr unterſchiedlich iſt die Stellung und der Perſonenſtand der erwerbstätigen Frauen in⸗ nerhalb ihres jeweiligen Berufes. In Italien ſind von 3,9 Mill. berufstätigen Frauen nur 400 000 ſelbſtändig, aber 3,5 Mill. Arbeiterin⸗ nen. Dagegen beträgt die Zahl der ſelbſtändi⸗ gen Frauen von einer Geſamtzahl von 7,9 Mill. in Frankreich 2,9 Mill., die der Arbeiterinnen nur.6 Mill. In Großbritannien überwiegt wiederum die Zahl der Arbeiterinnen die der ſelbſtändigen Frau, und zwar 7,5 Mill. gegen⸗ über 500 000. In erſter Linie handelt es ſich bei den ſozial⸗ politiſchen Maßnahmen für die berufstätige Frau um den Schutz der Mutter, und in faſt allen Ländern ſind auf Grund inter⸗ nationaler Abkommen beſonders ſchwere, unge⸗ ſunde oder nur nächtlich auszuübende Arbeits⸗ 90 Das bunte Cädchen in der Kunststfoß N 5, 10 25 Ein Flecicen im auten Kleld kostet meht wie eine Kunstgewerbliche Schürze Uine Relchling leiſtungen verboten. Das drückt ſich u. a. darin aus, daß die Anzahl der im Bergbau tätigen Frauen gegenüber den anderen Berufen ver⸗ ſchwindend gering iſt. So ſind beiſpielsweiſe in Frankreich 40,4 vh. der erwerbstätigen Frauen in der Landwirtſchaft, 14,7 vH. im Handel, 26,7 vch in Induſtrie und Handwerk, 9,1 vH. in häuslichen Dienſten, 4,1 vH. in freien Berufn, dagegen nur 0,1 vH. im Bergbau tätig. In Großbritannien beträgt die Ziffer ebenfalls 0,1 vH. Höher iſt ſie dagegen in Belgien, und zwar.6 vhH. Es iſt Aufgabe der Sozialverſicherung, den Frauen den ihnen infolge ihrer körperlichen Verfaſſung und der Art ihrer Arbeiten zukom⸗ menden Schutz zu gewähren und ſie gegen das Verluſtriſiko des Arbeitsplatzes zu ſchützen. viel geſagt? Aber Vi 1. Iſt Inge gekraͤntt? Hat Giſela ihr zu harmoniſchen Ehe nicht zuletzt eine gute Küche- das mußte ihr doch jemand ſagen ſchließlich gehört zu einer 2. Ja, ſie war ihrer Freundin böſe, aber nur ... weil dieſe ihr nicht ſchon viel früher den guten Tip„Glücksklee“ gegeben hatte. Wieviel ſchöne Gerichte hätte ſie damit bereiten können! Glücksklee Milch hilft auch ühnen nahrhafte Gerichte auf den Tisch 20 bringen. Uber 80 er. probte Gocksfles- Rezepte finden Sie im Rezeptheft, das dis blückskleellch. f gesellschaft m. b.., 1 Abt. A 47 Hamburg 36 lhnen auf Wunsch gern lostenfrei zusendet. 4 licht zu erwerbstätige Mutter durch So⸗ Arbeits man doch Dienſt, Ke jeden Deu unabände jungen N das Wort lt ſo ma . 15 wirkli ſoll hier e gleichsdier Ausglei ſeine Bede eht, iſt 1 rienten uUeberail Ein Mä ieren. ſitzt es, fo ung zu er as Mäde dienſtunta ſie auf jed beitsdienſt meldet ſie Hier ſtel beitsgebiet daß ſie an elbſt tätig Iit ur finden. Bei ———— 2 ie Einsatz ausschlag- .: Göllner r Völker en der ver⸗ e Frau und durch So⸗ ant, einmal m im Ver⸗ tätigen der re 1931 die ionen, und Frau betru ankrei ffern: 21,6 ill. Frauen zbritan⸗ ze auf; die betrug 6,2 inigten Geſamtzahl Mill., da⸗ ig und der Frauen in⸗ In Italien rauen nur Arbeiterin⸗ ſelbſtändi⸗ n 7,9 Mill. heiterinnen überwiegt en die der kill. gegen⸗ den ſozial⸗ erufstätige ter, und ind inter⸗ here, unge⸗ e Arbeits⸗ m guten Kleld iche Schürze e Relchling t. a. darin u tätigen ufen ver⸗ pielsweiſe rbstätigen 7 vH. im Handwerk, in freien bau tätig. ebenfalls gien, und rung, den rperlichen 'n zukom⸗ zegen das hützen. „hofenkreuzbanner⸗ mittwoch, 15. Juni 1958 Arbeitsdienſt! Welche Gedanken verbindet man doch ſofort mit dieſem Wort. A Dienſt, Kameradſchaft! Der Arbeitsdienſt iſt für jeden Deutſchen heute ein Begriff geworden, der unabänderlich als Markſtein im Werden des ijungen Menſchen ſteht. Wenn aber irgendwo das Wort„Ausgleichsdienſt“ fällt, dann ſchüt⸗ telt ſo mancher verwundert den Kopf und kann 4 15 wirklich nichts darunter vorſtellen. Deshalb ſoll hier einmal kurz von dem Weſen des Aus⸗ gleichsdienſtes geſprochen werden. Ausgleichsdienſt. In dem Wort ſteckt ja ſchon ſeine Bedeutung. Haff ſoll für irgend etwas ein Ausgleich geſchaffen werden— für den Arbeitsdienſt. Die Einrichtung, die erſt eit 1937 in dieſer wohlorganiſierten Form be⸗ eht, iſt nur für die weiblichen Abitu⸗ rienten beſtimmt. Ueberall iſt ein Weg! Ein Mädel hat ſein Abitur gemacht. Es will N Die nötige Reife und Fähigkeiten be⸗ itzt es, folglich heißt es, ſeiner Arbeitsdienſt⸗ licht zu genügen, um dann die Hochſchulzulaf⸗ ung 35 erhalten. Nun ſtellt es ſich heraus, daß kädel aus irgendeinem Grund arbeits⸗ dienſtuntauglich iſt. Was nun? Studieren will ſie auf jeden Fall, aber ein halbes Jahr Ar⸗ beitsdienſt muß ie nachweiſen können. Alſo meldet ſie ſich zum Ausgleichsdienſt.— Dieſer em Rab der Reichsſtudentenführun die in dieſem Falle Hand in Hand mit der NSe arbeitet. Das Mädel wird zu einem kurzen Einführungslehrgang einberufen, wo ſie ihre neuen Pflichten theoretiſch kennenlernt. Von da wird ſie an eine NSV⸗Dienſtſtelle in irgend⸗ einen Gau verwieſen. Hier ſteht der Abiturientin ein roßes Ar⸗ beitsgebiet offen. Es beſteht die Möglichkeit, daß ſie an der Dienſtſtelle der Kreisamtsleitun⸗ ſelbſt tätig iſt. Da kann ſie bei dem Hilfswe Mutter und Kind“ ein weites Betätigungsfeld finden. Bei der Arbeit auf der Dienſtſtelle lernt ———2—2— —— ſie den innerſten Aufbau des großen Hilfswer⸗ kes kennen. Sie ſieht, wie erſt aus den neben⸗ ſächlich erſcheinenden Einzelarbeiten das große ſtraffe Ineinanderarbeiten des Geſamtwerkes Sie lernt verſtehen, warum— beri inwandfreiſein, ſoziale Haltung und Or⸗ entlichkeit die Hauptbedingungen ſind, die die NSVan ihre Betreuten ſtellt. Sie gewinnt Ein⸗ blick in kinderreiche Familien, wo es Arbeit ge⸗ nug gibt, weil die Mutter erholungsbedürfkig iſt und deshalb ihren großen Verp lichtungen nicht mehr nachkommen kann. Hier gilt es einzugreifen! Die Mutter wird Was der Ausgleichsdienst ſür Mädchen beꝛibecktꝰ Hier ist die Autklãrung/ Ein reiches Betãtigungsfeld für die arbeitsdienstuntauglicien Abiturientinnen von der NSV in Erholung gel Meir Da viel⸗ leicht niemand vorhanden iſt, der die Wirtſchaft inzwiſchen verſorgt, wird eine Haushaltshilfe eingeſetzt. Da 3 nun auch eine Betätigungs⸗ möglichkeit für die Abiturientin. Natürlich nur dann, wenn ſie einige hausfrauliche Vorkennt⸗ niſſe beſitzt. Aber nicht nur auf der Dienſtſtelle oder im Haushalt ſetzt das Hilfswerk ſeine Abi⸗ turientin ein. Da 3 es zahlreiche Kinder⸗ tagesſtätten, Erntekindergärten, Kinder⸗ und Müttere wo eine ſchöne, auf⸗ lunge e und echt weibliche Arbeit auf das unge Mädel wartet. Auch Kinder werden betreut Auch bei anderen Dienſtſtellen findet die Aus⸗ gleichsdienſtmaid ihre Arbeit. Die Jugend⸗ hilfe iſt ein weitverzweigtes und lehrreiches Gebiet. Sie ſchließt die Betreuung erziehbarer ———— Jugendlicher in ſich, die zu ver⸗ wahrloſen drohen oder kriminellen Einſchlag haben. Gleichzeitig werden hier Vormundſchaf⸗ ten übernommen, Fürſorge⸗ und Schutzerzie⸗ hung geregelt. Das junge Mädchen kann hier herangezogen werden, Hausbeſuche zu machen, um die Verhältniſſe der einzelnen Familien ſelbſt in Augenſchein zu nehmen und ſich ein eigenes Urteil zu bilden. Ein 1 intereſſantes Aufgabengebiet liegt der Wohlfahrtspflege ſowie der Ju⸗ ob. e gewinnt as Mädel Einblick in das Siedlungsweſen, in Wohnungsangelegen eiten, Mietſtreitfälle u. a. Hier muß ſie wohl die meiſte Büroarheit lei⸗ ten. In das Gebiet der gehört auch as Geſuch⸗ und Beſchwerdeweſen. Hier ge⸗ winnt das Mädel Einblick in Verhältniſſe, von denen ſie in ihrem bisherigen Daſein keine Ah⸗ nung hatte. Sie wird vielleich den Kopf ſchüt⸗ teln, wenn ſie erfährt, daß ein Mann ſeine fechsköpfige milie mit einem geringen Lohn ernährt und bekleidet hat. Sie kann auch aſoziale Elemente kennenlernen, Menſchen, die zu faul ſünd, um eine geregelte Arbeit zu leiſten. In der Jugenderholung darf die Abiturien⸗ tin Kindertransporte ausarbeiten, in Empfang nehmen oder auf den Bahnhof ſchaffen. Ihr fahl m Ziel wird es ſein, einen Transport mal elbſt mitzumachen. Die Mädel haben aber—5 nur 14 zu exfüllen, ſie bekommen auch Gegenleiſtungen. Sie erhalten von der NSL freie Wohnung und Verpflegung. Außerdem bekommen ſie dasſelbe Taſchengeld, wie die Mädel im Arbeitsdienſt. Ihre Tätigkeit der Arbeitsmaid gleich⸗ wertig. Nach Abdienen des halben Jahres er⸗ hält das Ausgleichsdienſtmädel— wie die Ar⸗ beitsdienſtmaid— ein Pflichtenbuch mit Noten ür Fleiß, Arbeitswilligkeit und Leiſtung. Hat as Mädel auch keine Uniform an, ſo ſteht es doch genau ſo im Dienſt für ihr Vaterland wie die Arbeitsdienſtmaid. Der Sinn des Ausgleichsdienſtes iſt einmal der, daß für das arbeitsdienſtuntaugliche Mäd⸗ chen eine geſchaffen iſt, und zum andern ſoll die bis dahin nur Schüle⸗ rin geweſene Jugendliche einen tiefen Einblick in die——— Hilfsbereitſchaft unſeres großen Wohlfahriswerkes gewinnen. E Ein paar Ratſchläge Fenſterſcheiben werden beim Putzen hell und blank, wenn man ſie mit aufgelöſtem Waſchblau ee und mit einem wollenen Lappen nach⸗ poliert. Das Knarren der Türen läßt ſich leicht be⸗ ſeitigen. Man braucht nur in den knarrenden Teil des Kegels oder Scharniers einen Bleiſtift zu ſpitzen, denn Graphit iſt ein gutes Schmier⸗ mittel. Riſſe in den Möbeln füllt man nicht mit —en ſondern am beſten mit Bienenwachs aus. Bügeleiſen roſten nicht, wenn man ſie in er⸗ wärmtem Zuſtand mit Wachs oder Stearinreſten abreibt. Kinder am Strand KW 44292.— aus kleinkartertem Waſchſtoff in durchgehender Schnit litze breit. Bunte Bepyer⸗S 4 karlerter Innenſette iſt für Knaben und Erforderlich für 4 Jahre; 1,20 m Stoff von 140 em Breite. Bunte Beyer⸗Schnitte für 2, 4 und 6 Jahre ſind erhaͤltlich. KW 44294. Strandanzug mit paſſendem Hut aus geblümtem Waſchſtoff mit angeknoͤpften Achſeltraͤgern. Oben iſt die Weite durch Saͤumchen eingehalten. Erforderlich für 7 Jahre: 1,55 m unte Beyer⸗Schnitte für 3, 5, 7, 9 Jahre. Stoff, 80 em breit. orm, deſſen Garnitur farbige Zacken⸗ für 3 Jahre: 1,15 m Stoff, 80 em nitte für 1, 3 und 5 Jahre erhaͤltlich. KW 44281. Der Bademantel aus einfarbigem Frottee mit ädchen tragbar. geknöpſt. Erf. rückwaͤrts an 43655 Bunte Beyer⸗ KW 11293. Dieſes ärmelloſe Sportkleid aus weißem Leinen iſt mit einem—1— Hoſenrock gearbeitet. Die chſelträger werden vorn an⸗ ür 10 Jahre: 2,10 m Stoff, 80 em breit. chnitte für 8, 10 und 12 Jahre erhaͤltlich. KwW 14280. Reizender Luſtanzug, rückenfret, durch eine dicke Kordel gehalten. In Gürtelhöhe Gummizug, Er⸗⸗ forderlich für 3 Jahre: 80 em Stoff von 70 em Breite. Bunte Beper⸗Schnitte für 1, 3 und 5 Jahre erhaͤltlich. KW44290. Rückenfretier Strandan 11 Zeichnungen: Meurer zug aus einfarbigem Waſchſtoff mit langen, weiten 1133 und einem Leibchen, das durch eine farbige Kordel gehalten wird. Erforderlich für ahre: 2,25m Stoff, 80 em breit. Bunte Beyer⸗Schnitte für 7, 9,11 und 13 Jahre. MK44279. Brat᷑tiſch iſt der Leibchenrock aus einfarbigem Waſchſtoff mit großen Taſchen und tiefem Auch über Bluſen zu tragen. 1,5 m Stoff, 80 em breit. Bunte Beyer⸗Schnitte für 7, gund 11 Jahre erhältlich. V 44287 und K W44288. Badehoſe aus ſchwarzem Satin oder Trikot mit Gummi⸗ zug für Knaben. Darüber der praktiſche Bademantel aus geſtreiſtem Frottee mit abſtechendem Schalkragen, für jede Altersſtufe paſſend. Erf. für 9 Jahre zur Bade⸗ hoſe: 85 em Stoff, 80 em breit, zum Bademantel:1 80 m Stoff, 160 em breit. Bunte Beyer⸗Schn. zur Badehoſe f. 5,7, 9,11,13,15 J zum Bademantel f. 3,5,7,9,11,13 J. KW44277. Spielanzug mit runder, auf den Schultern geknoͤpfter Paſſe, mit Zacken⸗ litze beſetzt. Erf. für z Jahre: 1m Stoff, do em breit. B. Beyer⸗Schn. für 1,Zu.5 Jahre. rforderlich für 11 Jahre: Beper- Abpldftmusfer Aes vom Derlag OI¹ιͥ‚, ſ Beyer vorrdiig bei Beyer- HHandurbeiis- Bäànde Bunte BSJer-Schnitte EmmasSchäfer Cieerung sumfliicher Zellschriflen au jede gewünschie Z eiudouer daurcg Boren jrei ins Haus 3 Beyer- HHausßalis- Bände Zenſrale Beyer-Modeaeitschriten Scßniiimusfer- N1 7 24 Rui 26603 land die Stofpłe lcauſt man bæi ◻ Mmrnrr—— —— „hohbenkreuzbanner“ unterhaltung und Wiſfen Mittwoch, 15. Juni 1958 Gottfried Silbermann, der Meister des Orgelbaus Das Leben des Schöpfers der Freiburger Domorgel/ Erzählt von Fritz Dachsel Geboren zu Kleinbobritzſch bei Frauenſtein im Erzgebirge am 14. 1. 1683, geſtorben zu Frei⸗ berg, der alten Bergſtadt, am 4. 8. 1753; da⸗ zwiſchen ein Leben voll Arbeit, Erfolg und Ruhm. Er, der Meiſter ien Orgelbau, war der zweite Sohn des Schloßzimmermanns Michael Sil⸗ bermann. In ſeiner Jugend narrte er ſeine Mitſchüler wo er nur konnte. Damals jagte die Schatz⸗ gräberei die Leute aus den Betten, und dieſer Aberglaube gab dem Silbermann⸗Friedel, wie er allgemein geruſen wurde, Veranlaſſung zu tollen Streichen. So lockte er ſeine Mitſchüler nachts nach entlegenen Orten und ließ ſie nach Schätzen graben. Königlich freute er ſich über deren Enttäuſchung, wenn ſie einen Gegenſtand fanden, den er vorher dort verſteckt hatte. Die Streiche wurden bald bekannt, und der Vater mußte ihn mehrere Male züchtigen, obwohl er oft über die eigenartigen Einfälle ſeines Spröß⸗ lings lachte. Die Mutter aber ſagte und tröſtete ſich:„Hat der Junge Geſchick zu Dummheiten, ſo wird es ihm auch an Anlagen zum Guten nicht fehlen.“ Friedel ſollte nach beendeter Schulzeit ein Handwerk lernen. Sein ſehnlichſter Wunſch war ein„Orgeliſt“, ein Orgelbauer, zu werden, wie ſein älterer Bruder einer war. Der Vater aber hatte andere Pläne. Friedel kam zu dem Buch⸗ bindermeiſter Fröbel in Frauenſtein in die Lehre, weil dieſer Lehrherr, nach des Vaters Meinung, den Uebermut ſeines Sohnes brechen werde. Nur mit Widerwillen trat Friedel dieſe Lehrſtelle an, ſie befriedigte ihn nicht und die innere Leere gebar Pläne neuer Neckereien. Wie die damaligen Zeitgenoſſen dem Aberglauben der Schatzgräberei verfallen waren, ſo waren ſie es auch dem„Geiſterglauben“, und als Frie⸗ del einmal dean Juſtizamtmann Genſel, in ein weißes Ziegenfell gekleidet, als„Geiſt erſchien“ und der Beklagenswerte darob ſo erſchrak, daß er erkrankte, ergriffen ſie den mutwilligen Bur⸗ ſchen und ſperrten ihn in das Schloßgefängnis. Durch eine längere Haft wollte man ſeinen Mutwillen brechen. Aber der gewitze Friedel flocht ſich in einigen Tagen aus dem Stroh. welches er als Lager erhielt, ein Seil und flüchtete. Beinahe hätten ihn die Verfolger er⸗ wiſcht, aber der Ausreißer kletterte auf einen Baum, ließ die Verfolger erſt wieder zurückkom⸗ men und bereitete dann bei einer Verwandten in Böhmiſch⸗Einſiedel ſeine endgültige Flucht aus Sachſen vor. Sein Ziel war Straßburg im Elſaß, wo ſein Bruder Andreas Orgelbaumeiſter war. Er lernte bei ihm erſt einmal das Tiſchler⸗ handwerk, nachdem er zweimal ein Vierteljahr zur„Probe“ dortbehalten wurde; denn der Va⸗ ter hatte an Andreas geſchrieben:„—— Sieh dich vor Gottfried vor, er iſt ein ausgelaſſener Burſche, der das Zeug in ſich hat, entweder ein großer Mann, oder ein Spitzbube zu werden.“ Aber der Junge arbeitete mit Luſt und Liebe, und der brüderliche Lehrherr merkte bald, daß ihn der Vater zu hart beurteilt hatte. Nach beendeter Lehre ging Gottfried nach Wien, wo er ungefähr ein Jahr lang blieb. Ein Brief ſeines Bruders rief ihn wieder nach Straßburg. Er trat wieder bei Andreas ein und ſchuf im Jahre 1706—1707 ſeine erſte Or⸗ gel, ſein Meiſterſtück. Jetzt war er Orgelbau⸗ meiſter. Als er an einer Orgel fürs Kloſter Sankt Margareten arbeitete, ſahen ihm oft die Non⸗ nen zu und eine, Roſalie, zeichnete den jungen Künſtler beſonders aus. In zwei junge Her⸗ zen zog die Liebe. Die verabredete Flucht miß⸗ lang. Die Nonne mußte in das Kloſter zurück und Gottfried konnte, einen Sprung über die Kloſtermauer wagend, entfliehen. Damals ſtand die Todesſtrafe auf die Entführung einer Nonne. Er konnte unmöglich bleiben, ſo wandte er ſich ſeiner Heimat zu. Der Verzicht auf ſeine erſte Liebe ließ ihm ſein ganzes Leben keine Italienische Landarbeiter Eine Erinnerung an den Staatsbesuch des Führers in Rom. Aufn.: Dr. Kattermann Ruhe. Er ſchwor, keine andere Frau zu hei⸗ raten, und dieſen Schwur hat er auch geholten. Noch auf ſeinem Sterbebett ſei ſein letztes Flü⸗ ſtern„Roſalie“ geweſen. In Frauenſtein baute er ſeine erſte Orgel für die Heimat, nach vielen Schwierigkeiten mit den Stadtvätern, die dem früheren„lockeren Vogel“ nichts Gutes zutrauten. Aber die Orgel wurde ſo wundervoll, daß er ſofort auch den Bau der Orgel in der Pau⸗ linerkirche zu Leipzig übertragen bekam. Gottfried Silbermann ſiedelte dann nach Freiberg über und ſchuf hier die Domorgel, und im Laufe ſeines Lebens achtundvierzig Orgeln, und alle unübertroffene Kunſtwerke. Seine berühmteſten ſind die in der Sophien⸗ kirche, in der Frauenkirche, in der katholiſchen Hofkirche zu Dresden und ien Dom zu Freiberg. Freiberg hat noch eine Orgel von ihm, in der Kirche St. Petri. Von dieſer wird erzählt daß, als ein italieniſcher Künſtler ſie ſah und hörte, er ausgerufen habe:„Die iſt die erſte in der Welt!“ Aus Petersburg und Kopenhagen bekam er Einladungen, er aber lehnte ab und ſagte zu ſeiner Umgebung:„Ich kann nicht ſüße und ſaure Geſichter zu gleicher Zeit ſchneiden. So⸗ lange ich im Sachſenlande Brot finde, bleibe ich, denn mit großen Herren hann ich nicht um⸗ gehen. Am liebſten bin ich hier in meiner Werkſtatt“! Sein Lebenswerk krönt die Orgel in der katholiſchen Hofkirche zu Dresden, von der ge⸗ ſagt wurde:„So wie dieſe wird keine mehr ge⸗ baut!“ Am 4. Auguſt 1753 ſchloß Gottfried Silber⸗ mann, der Meiſter im Orgelbau, in ſeiner Wohnung zu Freiberg die Augen für immer, „in Gegenwart zweier ſeiner Verwandten und ſechs ſeiner Gehilfen“ wie das Kirchenbuch meldet. Karl Springenschmid:„Der Rautter“ Ein Spiel aus Kärntens ſchwerſter Zeit. In 5 Bildern. Preis: kart. 1,25 RM. Dheaterverlag Albert Langen/ Georg Müller, Berlin 1988. (Dheaterſpiele des Volkes Heft 10.) Der öſterreichiſche Dichter und Politiker Karl Springenſchmid, einer der Vorkämpfer der nationalſozialiſtiſchen Bewegung Oeſter⸗ reichs, hat in ſeinem Spiel vom Rautter das Geſchehen aus der ſchickſalſchweren Zeit des Kärtner Freiheitskampfes zu einer hinreißen⸗ den Volksſpielhandlung verdichtet. Der Rautter gehört zu den Alten, Reſignierten. Ruhe will er haben. Seinen Acker beſtellen, arbeiten im Stall und Feld und Wald will er, ſonſt nichts. Aber es iſt noch etwas in ihm, das er nicht kennt, das er tot geglaubt hat. Der kleine Rautter⸗Bub macht es wach in ihm. Brennende Scham treibt den alten Rautter hinaus zum Kampf für die Heimat. Als erſter fällt er. Den Vater hat der kleine Rautterbub verloren, aber ein Vaterland gewonnen. Weit hinaus ins Windiſche hinab ſieht man die hohe Fichte, um die die Kärntner⸗ buben das Siegesfeuer auflodern laſſen.— In dieſem Spiel wird nicht, wie in ſo vielen Wer⸗ ken, die ſich mit großen vaterländiſchen Vor⸗ gängen beſchäftigen, ein wirklichkeitsfremdes, geſchwollenes Theater geſpielt, ſondern es wird aus dem Erlebnis einer Gemeinſchaft in der ſchlichten, kernigen Sprache unſerer Kärntner Landsleute ein prachtvolles Volksſpiel geſtaltet — zur Ehre unſeres Deutſchtums, zur Ehre der deutſchen Oſtmark und eines ihrer beſten Söhne. Karl Springenſchmids„Rautter“ wird als ein Spiel freudigen Gelöbniſſes vor allem von der Jugend aufgegriffen werden. ——————————————————————————————————————————— Selix Riemkasien K eidt Sünt aleler Copyright by August Scherl Nachfolget, Berlin SW 68 6. Fortſetzung Not ſucht Freunde Ein ſo warmes Gefühl erfüllte ihn, daß er allen bisher geſammelten Haß auf den Jun⸗ gen vergaß und ſtracks hinübereilte. „Hier ſitzen Sie ja,“ ſagte er atemlos als Be⸗ grüßung und ſtreckte die Hand aus. Der Junge fuhr ſehr zuſammen, aber auch in ihm leuchtete ein Freudenſtrahl.„Das iſt groß⸗ artig,“ rief er,„da ſehen wir uns ja wieder!“ „Haben die Ihnen auch den Paß weggenom⸗ men?“ forſchte Kleinſchmidt in Haſt. Das ſchien das Wort zu ſein. Sofort war der junge Menſch bei der Sache.„Ah, Ihnen auch?“ rief er aus. Eine ungeheure Erleichterung ſchien ihn zu beleben.„Mir haben ſie geſagt, den Paß gäbe es drüben wieder. Und jetzt, jetzt rollen wir ſchon.“ „Kommen Sie zu mir herüber,“ bat ihn Kleinſchmidt,„bei mir iſt Platz“. „Ich komene ſofort.“ „Wenn die alſo wegen des Paſſes...“ ſagte Kleinſchmidt. „Da haben wir nicht die mindeſte Schuld“, beteuerte der Junge. „Eben. Und zur Not legitimiert einer den anderen. Darf ich Ihnen meiie Adreſſe auf⸗ ſchreiben?“ „Ich gebe Ihnen meine!“ Sie ſchrieben ſchon und reichten es einander zu.„Winfried Kleinſchmidt, Berlin⸗Steglitz“; „Rudi Rotter, Berlin SW“. Sie drückten ſich ſtark und warm die Hand. Und dann waren ſie beide entrüſtet und beide voll dunkler Angſt. Aber dann kam ein Maan herein, der ihnen wie ein Engel vorkam. Er trug Uniform, und in der Hand trug er ein Paket Päſſe. Alles ſtimmte. Herr Kleinſchaidt beſann ſich wieder darauf, daß dieſe Reiſe eine Reiſe ſein ſollte und daß er es einfach in den Nerven nicht vertragen würde, jetzt, nachdem er ſeicren Namen preis⸗ gegeben hatte, dieſen Menſchen als eine Art von Mitwiſſer und Aufpaſſer um ſich zu haben. „Herr... Herr Rotter“, ſagte er,„es ſollen ia wohl bis Zagreb gut acht Stunden ſein, ſo⸗ viel ich weiß. etwas ſagen...“ Es war allerdings ſchwer, ſo etwas offen zu ſagen. Offen ſah ihn nur der Junge⸗an. „Wie kommen Sie eigentlich zu dieſer Reiſe?“ fragte Herr Kleinſchmidt, um eine Einleitung zu finden. Rotter macht ſich aufs neue unbeliebt „Ja, daran hat mein Ontel ſchuld“, ſagte der Junge bereitwillig und war eher froh als ge⸗ kränkt.„Ich habe gerade den Arbeitsdienſt hin⸗ ter mir und den Militärdienſt vor mir: da habe ich mir geſagt, daß ich zwiſchendurch eigentlich raſch mal eine Reiſe machen ſollte.“ Ich möchte Ihnen ganz offen „Dagegen iſt nichts zu ſagen.“ „Nicht wahr? Das meinen Sie auch? Ich habe mir gleich gedacht, daß ich ſo ſchön losge⸗ bunden vielleicht nie wieder reiſen kann. Eigentlich bin ich Bankbeaenter, aber wer weiß, ob ich Urlaub bekomme und ob ich dann nicht ſchon verheiratet bin, und es heißt dann: Hier⸗ her gehörſt du, fertig! Und darum reiſe ich diesmal. Es heißt immer, die Frauen im Sü⸗ den ſollen viel leidenſchaftlicher ſein.“ „Wenn Sie nur endlich von Ihren Frauen aufhören wollten!“ rief Kleinſchmidt gepeinigt. „Aber wieſo denn? Deshalb reiſen Sie doch auch nur? Auf das Mädchen, das in Bamberg ausgeſtiegen iſt, haben Sie große Augen gewor⸗ fci, das hat ſie mir ſelbſt geſagt, und ſie hat ſich mächtig gewundert: na, und die Frau in der Eiſenbahn, die in Gaſtein ausgeſtiegen iſt und die wie ein ſchwitzendes Ritterpferd aus⸗ ſah „Wie? Wie was ſagen Sie?“ „Oder nicht? Ich weiß ja nicht. Aber ich ſtelle mir immer vor: Solche Pferde haben da⸗ mals die Ritter gehabt.“ „Junger Mann“, ſchnaufte Herr Prokuriſt Kleinſchmidt und ſah den jungen Mann nun einmal klar und entſchieden an.„Ich wollte es Ihnen längſt ſchon geſagt haben, ſchon kurz hin⸗ ter Berlin in der Eiſenbahn. Ein ganz un⸗ nützer, vorlauter, naſeweiſer Burſche ſind Sie, Sie mit Ihren Bemerkungen...“ „Aber wieſo denn?“ empörte ſich der Junge „Wieſo wollen Sie mich hier ſo andonnern? Hier iſt nicht die Firma, hier iſt Jugoflawien, und hier auf der Reiſe kann keiner...“ „Kann keiner?“ rief Herr Kleinſchmidt in beinahe jauchzender Wut.„Mir können Sie, verſtehen Sie? Mir! Ihnen habe ich's an⸗ geſehen, kaum daß Sie eingeſtiegen waren am Anhalter Bahnhof.“ „Anhalter Bahnhof?“ ſchrie der Junge.„Ich dente, davon will kein Menſch etwas hören? Ich bin froh. daß ich davon weg bin.“ Das allerdings ſchlug Herrn Wierfried Klein⸗ ſchenidt. War er etwa ſelbſt der Eſel? Was ging ſie beide hier der Anhalter Bahnhof an? „Hören Sie“, ſagte er,„ich war vielleicht etwas heftig, aber Sie geben mir leider auch andauernd Grund dazu. Mit dem Anhalter Bahnhof ſollen Sie recht haben, aber ich ſage Ihnen trotzdem: Ich will mit Ihnen nichts zu tun haben, ich will nicht. Reiſe ich darum, daß mir dauernd jemand am Leibe hängt, aus Ber⸗ lin 5 mir die Illuſionen wegnimmt, mir fort⸗ geſetzt—“ Ach, er ſchwitzte.„Möchte nur wiſſen, wie Sie auf dieſe Reiſe gekommen ſind“, knurrte er. Aber darüber bekam er Auskunft. „Mein Onkel hat es gewollt. Ich habe doch einen Onkel, der früher in dieſem Lande den Feldzug mitgemacht hat, und als er hörte, daß ich eine Reiſe nach Italien machen wollte...“ „Italien?“ „Ganz egal, wohin; jedenfalls da, wo Pal⸗ men wachſen. Da ſagte er mir, wenn ich nach Dalmatien führe, wo er als Soldat geweſen iſt, dann gäbe er—“ „Ihnem gibt wohl jeder was?“ „Ja, aber ich kann doch nichts dafür, daß mir der Herr aus Dänemark—“ „Das ſagt auch niemand.“ „Vielleicht, aber Sie denken es ſich. Und je⸗ denfalls muß ich Briefe ſchreiben und alles an⸗ ſehen und nachher berichten für meinen Onkel. Das kann er für ſein Geld verlangen.“ „Und ich“, ſagte Kleinſchmidt erſchöpft,„ich wurde Ihnen Geld dazugeben, wenn ich Sie hinter Zagreb nie wieder zu ſehen bekäme. Haben Sie das begriffen?“ „Das ſchoc, aber mir iſt das ſo egal“, ſagte der jugendliche Herr Rotter.„Sie können ſo grob werden, wie Sie wollen. Ich habe mei⸗ nen Paß, mir kann nichts paſſieren, und fünfzig däniſche Kronen habe ich auch, und dann noch das andere Geld dazu.“ Er bekam keine Antwort. Herr Kleinſchmidt hatte gefunden, daß es ermüdend und aus⸗ ſichtslos ſei, ſich mit dieſem Menſchen auf Wort⸗ gefechte einzulaſſen. (Fortſetzung folgt.) Mannheim, neue Ze Die„NS. pa A .a: D 5 ſammenf es. zu —— lemaukd Mittwo Schlafzimmer tiſch, Eiche, g. Chaiſelongue, ſchrank, Bett i. 4 5 Schrank- finmaschin ersenxba iHmaschin biltlia rkaufen. Steinbach, hmaſch'nenhol (41 254 V) hr gut erhalte Iberwager sw. zu verkau alter, Stei iße 3, Luzenb Abſtechbank, Heifſt., Schmi mnu ch., Hüng „Kaliberring zen. Bohrer. G⸗ ndebohrer, Kli „ Feuerzanger e, Schlüſſe wetzingerſtr. ⸗ und Verkau rnruf 439 68. (4⁰ 343 V) Unser Onkel, k WII ist im Al entschlaf IMann 1 Die Be um 13 U ZSOOOm],ön Statt Kart Allen. liebevoll IIbank au. LNeckarst: IIhafen une Gedenker ihre aufo Mlann! mittwoch, 15. Juni 1938 hakenkreuzbanner⸗ Juni 1958 au zu hei⸗ Zu verkauten 1——— F . gohonteh. Neue formſchöne Amtliche Bekanntmachungen. letztes Flü⸗ pHlLlpp BoUren 6 ch 5 Mannhelm— Ou Mittwoch, den 15. Juni 1938: e für eigene Anfertigung Meſſenllice Lunnerungl Dergebung des Bedarfes lil Vorſtellung Nr. 354. Miete M Nr. 27. ten mit den Zusnahme. zz.Männheim wekden jallin fpäͤteſtens[ Ileiſch⸗ und Durſtwaren aei ren Vogel“ preis, 4*am: 48 Das Pionierbataillon 33, Mann⸗ verkauft: 15. Rahr Rn heim⸗Feudenheim iſt gemäß den Thors Goſt i 74 H. Seeberger Zunk 1033„Rate f Vorſchriften der Verdingungsordnung Bühnenwerk in drei Aufzü vo We ez Polſterei, S 4, 20.J15. Juni 1888: die Hundeſteuer fürſVerasbung gesedaefeh mit, der Slib Erten der Pau⸗— 45 ee: die Hundeſteuer fürſVergebung des Bedarfes an Fleiſch⸗ Du Exier 0 20. Junf 1938: die Gemeindehn und Wurſtwgren für die Truppenteile Anfang 20 Uhr. Ende 22.30 Uhr ſam. 40 dinige gebt„r Ma ig emeindebierſteuer 141 3 3 en 3— afen in der Zeit vom 16. Juli 8 den we VM DEUTSCHILIANDI Su u f Wgrrveih llAune Domorgel, Zimmer⸗ 20, Hunt 1838: die 313 vapin wuig hiermit öffentlich aus⸗ d l 4 Elerung tundvierzig ree 120 e os 1; Beparf des Pionierbataillons[„„„Im Auftrag des Nachlaßge⸗ amweri⸗ türen“ r eee zeiiag den 7. Jun ungen und 8 eim); Sophien⸗ Schon im Herbſt 1036 ſprach der Führe u verkaufen.] Eln, bis dahin fällig werdendenſLos 2: Bedaxf des II./Ah. 110 Freilag, den 17. Juni 1938 katholiſchen Adtiwendir 5 hrer davon,„wie RNäheres: Steuerzahlungen und Säumnis⸗(Kaſerne Mannheim⸗Seckenheim); 1 5 1 5 R 15 18 u Greiderg Rebuf 10 3 Schule eine Geſchichte der— e 14 Tage nach Zuſtellung des Forde W Riaſerne Mannheim⸗ vormu 7— Mach⸗ 5; ar Tas Zu⸗ i aſe Mannheim⸗ rmittags gb raucht, die in knapper Form der deutſchen rungszettels: das Handels⸗ und Khfertahh 23 mitiags ab 2 Uhr, bizentlich ge⸗ Los 4; Bedärf der./ AR. 69 gen bar an den Meiſtbietenden: Gewerbeſchulgeld für das 1. Drit⸗ Weißer Kinder tek Wa für ihm, in der Jugend Bilder vom Kampf der Bewegu 3 ng vor Augen rzählt da gung 19385 Kafern BN umd ont führt“ Dieſer Aufgabe dat ſich Meichsleiter Phillpy Küſtenwagen[ en dieſe Zavtungen wird erinnert] blerſtraße); onbrinzenſtr.Grena⸗1 ſehr ſchön. Schlafzimmer Bouhler, der Chef der Kanzlei des Führers, unte billi r Wird eine Steuerzahlung nichtſLos 5: Bedarf ver I/Am. 33(eichen, 2 kompl. Betten, Ztür, rſte in der rzogen. 15 zu verkauſen.ſrechtzeitg entrichtet, ſo iſt nach den(Kaſerne Ludwigshafen); Aleiderſchrant, Waſchtiſch' mit Pſhügersgrund⸗ Vorſchriften des. Steuerſaumnisge⸗ Los 6; Bedarf der f. Abteilun Flak- Spiegelguffatz, 2 Nachttiſche. ſtr. 26, 2. Stock r. ſetzes mit dem Ablauf des Fälligkeiks⸗ regiment 49(Flak⸗Kaſerne Mann⸗ 2 Stühle). n leidenſchaftlicher und ll— bekam er 8 zuchtvoller Sprahe erſteht tages ein einmaliger Zuſchlaag(Säum⸗ heim⸗Käfertalerwald): d ſagte zu vor unſeren Augen der Kampf Adolf Hitlers und 1 TIT1 miaflundſn A Los 7: Bedarf der Fliegerhorſtlom⸗ 1 Eßzmmer maſſio eichen ſüße und 5 Getreuen um die Macht, die die Vorausſetzung 90 7ꝙ·——+ 545 W außerdem die e(Kaſerne Mannheim⸗ Ausziehtiſch, 3—„mit hohen Koſten verbundene Zwangs⸗: 17 eiden. So⸗ le Schaffung unſeres heutigen Großdeutſchlands ſtr, 33, pt., rechts. vollſtrecung zu erwarten. Eine be⸗ 55 Ruoies Mainbeg. 2 Klubſeſſel-moauet und de, bleibe 5 war.— Alle Höhen und Tieſen dieſer* einzelnenſ oſthelm). 1 iſm aut 2 Se. erſolgt nicht. Di ordi zun 4 nicht um⸗ de. unlg, Peobagler- 14 Jahre ziehen wie unmittelbare Gegenwart an läs-Zadeoten Stadtkaſſe. uni 188. Lhekreni mmerüiſc—— in meiner vom 2. Junt 1838 über⸗ uns vorüber und werden damit lebendige Geſchichte. Automat u. eiſerne Megeleideſſoer Paſenim Fehferſbei der Zahlmeiſterei des Pionſer⸗ Beiten Aigean ſchrerbr ſeine augführliche Wanne, kl. Anrichteger, Geingfteſede Manndelm, P 1/baigllons 33(Kaferne Mainbeim⸗ Schrküre, Verfito 1Echrkigic, Beſprechung:„Das Leſe⸗ 1 Eiche geſchn. 1Fön Nr. 6, Betrieb in Sagersheim hat Feudenheim, Stabsgebäude, Zimmer 7. 1 mitteigr Eisſchrank Waſch⸗ zel in der buch iſt tot— es lebe das Umfang 108 Seiten/ Mit einem Bild falt,.— Sämst Kun' 1938 106), während“der Dienſtſtunden vonf en- Si Veſebuch“ und ſchlieht des Jührers w. u. kalf,.— 4, am Samstag, den 11. Juni 1958, umſ10ʃ Anden ilommoden, Divans, Chaiſe⸗ on der ge⸗ das neue(Bouhler: 1 i Sinotinghemden f. 12½ Übr, dei Antrag uf EröffnungFebis 16 Uhr gegen Bezahlung emp⸗longue, Biumenſtünder, Steh⸗ e eupf am Wennichlanbz n leinen gebunden RM. Fickig zu berigufen. des Vergleichsverfahrens zur Abwen⸗ ſangen werden. leiter, Hausavothete, Sſen⸗ e mehr ge lebr 40 Käfiig 4—* 7 Rofengartenſtr. 20,dung des Konkurſes geſteut. Zum] Die Angebote ind nur durch dieſſ ſchirm, Tiſche und Slühle, Re⸗ neue Zen. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen Werd ſh ib„fanſezen, Mafeichlderzahredem epſVergehung der Fleiſch⸗ Ang Wurft ſen argree esde. 5 Silber⸗ in 9 4% 4% B) ſanirgaten, Deialeſcheverſahren, wirdſwaren“ verſehen Fleiſch, und, Wusſt⸗ſ ſeſſel, Mahmaſchine, gutéwoden⸗ in ſeiner 9837 Jun13 neiell ln engbeim. 0 des Biokierbatainons. 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Junt 1958 Die Deutsche Lufthansa weiter im Aufstieg 19,5 v. H. mehr Fluggäste/ 8,9 Millionen Rückstellungen/ Ergebnisse 1937- Ausblick 1938 rd. Berlin, 14. Juni. „Der Geſchäftsbericht der Deutſchen Lufthanſa für das Jahr 1937, zu dem Direktor Walter Luz ſoeben vor Vertretern der Preſſe außerordent⸗ lich aufſchlußreiche Mitteilungen machte, weiſt für Rückſtellungen den beſonders hohen Betrag von 8,9 Millionen Mark aus. Dieſe Flüſſigkeit der Geldmittel iſt die notwendige Grundlage für den geplanten weiteren Ausbau des Luft⸗ verkehrs. Sofortige Indienſtſtellung der Fw/ 200 und Ju 90 Schon die unmittelbar bevorſtehende In⸗ dienſtſetzung der Großverkehrsflugzeuge vom Baumuſter Focke⸗Wulf Fw200 für 26 Fluggäſte und Junkers ſu 90 für 40 Luft⸗ reiſende verſchlingt beträchtliche Summen. Wäh⸗ rend die Anſchaffung der dreimotorigen ju 52, des der deutſchen Handels⸗ luftfahrt, rund 250000 Mark koſtet, muß für die Fw 200 mehr als das doppelte und für die Ju 90 das mehrfache veranſchlagt werden. Den⸗ noch wird ſich der Einſatz dieſer Rieſenmaſchi⸗ nen, vorerſt auf den meiſtbeflogenen Strecken Berlin— Frankfurt und Berlin— Wien, auch wirtſchaftlich als eine durch die Entwicklung erforderlich gewordene Verbeſſe⸗ rung bewähren. „Die Ergebniſſe des Jahres 1937, über die der Oeffentlichkeit jetzt der erſte zu⸗ ſammenfaſſende Bericht wird, geben der Deutſchen Lufthanſa vollauf recht, in ihrer großzügigen Aufbaupolitik fortzufahren. 1937 wurden rund 277000 Fluggäſte befördert, was gegenüber 1936 einen Zuwachs von 19,5 Pro⸗ zent bedeutet, eine wirklich erfreuliche Leiſtung, wenn man berückſichtigt, daß die Olympiade dem Luftverkehr von 1936 ſchon einen beſonders ſtarken Auftrieb gegeben hatte. 54 Prozent Kusnutzung der vorhandenen platzkilometer Im Vorjahre haben die Pariſer Weltausſtel⸗ lung und die wachſende wirtſchaftliche Verflech⸗ tung mit Südoſteuropa nicht unweſentlich zum Aufſchwung beigetragen. Die ſeit Jahren flän⸗ dig ſteigende Ausnutzung der angebote⸗ nen Platzkilometer hat 1937 mit 54,4 Prozent den bisher höchſten Stand erreicht und ſpricht am eindringlichſten dafür, daß ſich das Flug⸗ eug als Verkehrsmittel endgültig durchgeſetzt at. Beſonders erfreulich hat ſich wiederum die uſammenarbeit mit der Deutſchen Reichspoſt entwickelt, teils durch die Erweiterung des Poſtſtreckennetzes, teils durch ver⸗ ſtärkte Mitgabe auch zuſchlagfreier Poſt, die ſich immer mehr als eine um wälzende Neuerung erweiſt. Die beförderte Gewichts⸗ menge iſt auf 3 350 000 Kilogramm gaſtiegen, mithin um 63,6 Prozent gegenüber 1930. Die Luftpoſt betrug im vorigen Jahre 34,1 Kilogramm im gemiſchten Verkehr(1956— 25 Kilogramm) und 388,5 Kilo⸗ gramm im Poſtfrachtverkehr(1936— 353,9 Kilo⸗ gramm) 61,3 Prozent der Geſamtbeförderungs⸗ leiſtung entfielen auf die Nachpoſtſtrecken. Erfolgreicher Aſiendienſt Im außereuropäiſchen Luftver⸗ kehr waren die Vorbereitungen für den plan⸗ mäßigen Dienſt über den Nordatlantik und die Erkundung eines neuen Luftweges nach dem Fernen Oſten über das Hochland von Pamir die wichtigſten Neuerungen. Der Poſtver⸗ kehr der Deutſchen Lufthanſa über den Süd⸗ atlantik, bei dem ſich das freundſchaftliche Ver⸗ hältnis zur franzöſiſchen Lufwerkehrsgeſellſchaft Air France noch weiter gefeſtigt hat, iſt längſt zu einer ſtändigen Einrichtung von größter Re⸗ gelmäßigkeit und Pünktlichkeit geworden. Das Streckennetz der Syndicato Condor Etda., die eng mit der Lufthanſa zuſammenarbeitet und in der Hauptſache Junkers ju⸗52⸗Flugzeuge ver⸗ wendet, iſt noch weiter ausgedehnt worden. Im Aſiendienſt iſt die Eröffnung der Strecke Berlin—Bagdad für das Jahr 1937 bemerkens⸗ wert. Inzwiſchen iſt die Verlängerung bis Ka⸗ bul erfolgt. Trotz der ſchwierigen politiſchen Verhältniſſe, unter denen die der Lufthanſa naheſtehende Geſellſchaft Euraſia im Fernen Oſten ihren Betrieb durchführen mußte, war auch im Streckennetz 1937 eine Zu⸗ nahme im Fluggaſt⸗, Fracht⸗ und Poſtverkehr feſtzuſtellen. Alle Briefe in Zukunft per Cuftpoſtꝰ Wenn auch die beſonders ſchlechten Witte⸗ rungsverhältniſſe in den Monaten Januar und —.—— zu einem beträchtlichen Rückgang der eförderungsleiſtungen führten, ſo hat ſich in⸗ zwiſchen ſchon eine ſo erhebliche Verbeſſerung durchgeſetzt, daß für 1938 mit einem günſtigen Geſamtergebnis gerechnet werden kann. or allem die Wiedervereinigung mit der Oſtmark hat bereits in den erſten Monaten eine ſtarke Belebung bewirkt, die zweifellos von bleiben⸗ der Dauer ſein wird. Die neue Linie Ber⸗ lin— Budapeſt— Bukareſt, durch die auch Rumänien inzwiſchen an das deutſche Luftverkehrsnetz angeſchloſſen worden iſt, ſcheint ſich ebenſo wie die Strecke Berlin—Bagdad— Kabul zu einem wichtigen Verkehrsglied der Deutſchen Lufthanſa zu entwickeln. ngeklärt iſt noch, wieweit es in nächſter Zukunft möglich ſein wird, mit der Türkei zu einer für beide Teile fruchtbaren Zuſammenarbeit zu gelangen. Von deutſcher Seite beſteht jedenfalls die Be⸗ reitwilligkeit, zu dieſem Lande auch auf dem Luftweg die Brücke zu ſchlagen.— Der Anteil des Flugverkehrs an der Poſtbeförderung wird ſich noch weiter beträchtlich ſteigern laſſen. Zahl⸗ bDauerwaren in der Prüfung reiche europäiſche Poſtverwaltungen haben ſich bereits zu der Auffaſſung bekannt, daß der Poſt⸗ dienſt jeweils das ſchnellſte Verkehrsmittel be⸗ nutzen ſoll und daß auch die Briefe auf dem Luftwege befördert werden ſollen, für die kein beſonderer Zuſchlag entrichtet wor⸗ den iſt. In gewiſſem Umfange geſchieht das ja ſchon heute. Erſte Tufthanſafiliale in Cima Der weitere Ausbau des ſüdamerikaniſchen Flugnetzes iſt in Zuſammenarbeit mit der Syn⸗ dicato Condor Ltda. und dem Lloyd Aero Bo⸗ liviano bereits in dieſem Jahr in Angriff ge⸗ nommen worden. Der Direktor der Deutſchen Lufthanſa Frhr. von 1 befindet ſich ge⸗ rade in dieſen Tagen in Südamerika, um die flugtechniſchen Vorausſetzungen und Einrich⸗ tungen für dieſe Erweiterungen ſelber an Ort und Stelle zu ſtudieren. In Lima, der—— t⸗ ſtadt Perus, iſt übrigens die erſte Lufthanſa⸗ Filiale eröffnet worden, die überhaupt jenſeits der Reichsgrenzen bisher geſchaffen wurde.— Für den Nordatlantikdienſt zwiſchen Europa und den Vereinigten Staaten ſtehen in dieſem Jahr von dem bewährten viermotorigen Schwimmerflugzeug Blohm& Voß Ha 139 drei Maſchinen zur Verfügung. Es ſind je 14 Hin⸗ und Rückflüge im—— Verkehr vorge⸗ ſehen. Deutſchland iſt jedenfalls für einen regel⸗ mäßigen Luftpoſtdienſt auch über dieſem Welt⸗ meer gerüſtet. Alles weitere iſt nur noch eine Frage der zwiſchenſtaatlichen Vereinbaxungen, zu denen die Vereinigten Staaten hoffentlich recht bald endgültig ihre Hand reichen werden. Die Erfahrungen über dem Südatlantik zeigen, daß auch hier mit bedeutenden Beförderungs⸗ ergebniſſen gerechnet werden könnte. — Wertvolle Hilfe für die Vorratswirtschaft Regelmäßig anläßlich der Reichsnährſtands ⸗ ſchauen werden in jedem Jahre die Reichsprü⸗ fungen zahlreicher Proben aus um ⸗ fangreichen Dauerwarenbeſtänden vorgenommen. In dieſem Jahre mußte die Reichsnährſtandsſchau wegen der Maul⸗ und Klauenſeuche ausfallen. Doch ſind die Dauer⸗ warenprüfungen des Reichsnährſtandes volks⸗ wirtſchaftlich, insbeſondere im Hinblick auf eine Vorratswirtſchaft ſo bedeutungsvoll, daß dieſe Leiſtungsprüfungen auch in dieſem Jahre, und zwar in Leipzig, durchgeführt wurden. 1190 proben wurden genommen Den Preisrichtergruppen, die jode einzelne aus einem Vertreter der Wiſſenſchaft, einem Herſteller und einem Verteiler ſich zuſammen⸗ ſetzte, wurden 1190 Proben zur Entſcheidung vorgelegt. Dabei waren die Fleiſchwaren mit 640 Proben am ſtärkſten vertreten. 150 Wurſtproben waren eingeſandt, 155 Spe⸗ zialitäten hatte die Fiſchwirtſchaft eingeſchickt, darüber hinaus waren Gemüſe und Obſt mit 130 Proben vertreten, und ſchließlich waren noch 142 Weinproben zu beurteilen. Die meiſten dieſer Nahrungsmittel hatten ſchon eine faſt dreimonatige Dampfer⸗ reiſe hinter ſich, wobei zweimal der Aequator paſſiert wurde. Man kann wohl ſagen, daß dieſe Reiſe durch die Tropengebiete die Wa⸗ renbeſtände auf eine unerhört harte Probe ſtellte. Allerdings iſt dieſe Hartaufhart⸗Probe notwendig, um die Eignung der einzelnen Nah⸗ rungsmittel als Dauerware nach jeder Richtung prüfen zu können. Nicht nur auf Haltbarkeit allein kommt es dabei an, auch Geruch, Ge⸗ ſchmack, Bekömmlichkeit, Nährwert dürfen keine ſonderliche Einbuße erleiden, wenn die Eig⸗ nung als Dauerware gegeben ſein ſoll. Zweck der prüfung Die Ergebniſſe der Dauermaren⸗ prüfung haben gezeigt, daß auch die Dauer⸗ warxen in den letzten Jahren immer mehr ver⸗ vollkommnet wurden. Schwer genug war der Weg. Denn als die Dauerwarenprüfungen ein⸗ geführt wurden— lange vor dem Kriege—, da hatte man in erſter Linie daran gedacht, Waren zur Verſorgung der Koloniſten in die deutſchen Kolonien zu ſchaffen. Die Kolonien wurden uns und damit entfiel ein weſentlicher Grund zu einem weiteren Aus⸗ bau der Dauerwarenwirtſchaft. Eine neue Aus⸗ richtung brachte erſt die nationalſozialiſtiſche Ernährungswirtſchaft. Ihre Forderungen waren nicht nur Steigerung der Erzeugung ſondern auch planvolle Verteilung und vor allem ſinn⸗ volle Vorratswirtſchaft, um die bei gewiſſen Nahrungsmitteln jahreszeitlich bedingten Ueber⸗ ſchüſſe einlagern zu können und ſie erſt dann wieder in den Verbrauch zu bringen, wenn die klimatiſchen Verhältniſſe eine natürliche Er⸗ zeugung nicht mehr geſtatten. Im Rahmen einer ſolchen Vorratswirtſchaft fällt natur⸗ gemäß der Dauerwareninduſtrie der verſchie⸗ denſten Nahrungsmittelgruppen eine volks⸗ wirtſchaftlich wichtige Auß abe zu. Die Dauer⸗ warenprüfungen des Reichsnährſtandes haben darum auch den Zweck, die Leiſtungen der Dauerwareninduſtrie regelmäßig zu erproben, die Initiative der einzelnen Gruppen anzu⸗ regen, der Forſchung neue Wege je weiſen, 4 überhaupt in allen Dingen mitzuhelfen bei der Klärung jener Fragen, die für die Durchfüh⸗ rung einer volkswirtſchaftlichen Vorratswirt⸗ ſchaft notwendig ſind. Tropenſchiff ohne Lüftungshörner wopp Bei dem vor der Vollendung ſtehenden 15 000 Bruttoregiſtertonnen großen Motorſchiff„Patria“ ig der Hapag, das als Tropenſchiff auf der Route Ham⸗ burg—Weſtküſte⸗Südamerika eingeſetzt werden wird, hat man neue Wege in der Lüftung der unteren Decks eingeſchlagen. Die hohen Ventilationsrohre, die wie Hörner aus dem Deck der älteren Schiffe herausragen und dort in den Wohndecks für die natürliche Lüftung durch den Fahrtwind ſorgen, konnten auf der„Patria“ vermieden werden. Die Technik hat auch hier nach an⸗ deren Möglichkeiten ſuchen müſſen, und die Konſtruk⸗ teure der„Patria“ haben ſich der neueſten Erfindungen ouf dieſem Gebiet bedienen können. Eine hervorragende künſtliche Lüſtung der Kabinen wird die Anziehungs⸗ kraft dieſes ſchönen Schiffes erhöhen. Elektriſch ange⸗ triebene Lüfter verſchaffen durch ein weitverzweigtes Kanalnetz allen Räumen ſtändig und regulierbar die richtige Friſchluftmenge und nehmen gleichzeitig die verbrauchte und warme Luft aus den Küchen⸗ und Wirtſchaftsräumen. Es iſt den Schiffbauern gelungen, die Anlagen ſo einzurichten, daß ſtörende Zugluft oder ſiörende Geräuſche vermieden werden. Außerdem aber hat das Schiff eine„Klima⸗Anlage“ erhalten, durch die ein Teil der Wohnräume mit klimatiſierter Luft ver⸗ ſorgt wird; durch ſelbſttätige Regelung kann dieſen Räumen je nach Bedarf erwärmte oder gekühlte, ge⸗ trocknete oder befeuchtete Luft zugeleitet werden. fthein-Mainische Abendbörse Weiter leicht abgeſchwächt Angeſichts der faſt völligen Umſatzloſigkeit ſetzte die Abendbörſe die an ſich ſchwächere Grundhaltung in einem leichten Kursrückgang der Hauptwerte fort. Zum Teil lagen die Papiere noch unter den Berliner Schluß⸗ kurſen. Metallgeſellſchaft blieben auf dem niedrigſten Tageskurs angeboten. Geſfürel wurden 1 Prozent unter Mittag, Hoeſch ¼ Prozent ſchwächer notiert. Die mei⸗ ſtien Kursfeſtfetzungen erfolgten ohne Umſatz. IG⸗ Farben wurden mit 160¼, alſo ½ Prozent unter Ber⸗ liner Schlußkurs, notiert, bei allerdings kleinem Umſatz. Renten waren ohne Bewegung. Kommunalumſchul⸗ dung unv. mit 96 ½ gehandelt. Am Rentenmarkt ent⸗ wickelte ſich wieder ein gewiſſer Markt in reinen öſter⸗ reichiſchen Vorkriegsanleihen. Die Abendbörſe ſchloß farblos. Getreide 3 Rotterdamer Getreide Rotterdam, 14. Juni. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo): Juni.00; September.75; .72½ Br.; Januar.72½. Mais(in Hfl. per Laſt 2000 Kilo): Junt 100/; September 103/¼; November 104½; Januar 104¼. Metalle Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei und Zink Berlin, 14. Juni. RM für 100 Kilo. Kupfer: Juni, Juli, Auguſt, September, Oktober, November 18 n. Brief, 18 Geld; Tendenz: ſtetig.— Zink: Juni, Juli, Auguſt, September, Oktober, November 16,50 n. Brief, 16,50 Geld; Tendenz: ſtetig. Märkte Mannheimer Schlachtviehmarkt Der heutige Mannheimer Großviehmarkt hatte fol“ gende Beſchickung erſahren: Ochſen 53, Bullen 94, Kühe 216, Rinder 117, zuſammen 480 Stück Großvieh. Gegenüber der Vorwoche(426) betrug der Mehrauf⸗ trieb 54 Tiere. Die Zuteilung erfolgte im Rahmen der Kontingente bei unveränderten Höchſtnotizen. Ochſen 42—45, Bullen 40—43, Kühe 40—43, Rinder 41—44. Der Kälbermarkt hatte einen Auftrieb von 804(Vor⸗ woche 464) erfahren. Der erhöhte Auftrieb ließ nur einen mittleren Marktverlauf bei einer unveränderten Höchſtnotiz von 60—65, Doppellender 66—80 zu. Schweine waren 2274 Tiere(Vorwoche 1631) dem Pſennig. Mannheimer Pferdemarkt Zufuhr: bis 220; Verlauf: ruhig. Sommer- 2dressen — Creme und Seife nelſen Pohli-scher auch bei Mitessern, unreiner Haut. viele begeisterte Dank- Kraftfahrzeuge Gut erhaltener, ſteuerfreier porsonenwager aus Privathandg. ſofortige Kaſſe zu Kennen die Di Kr 16 5 kaufen geſucht. Glaser 20 Meiſterkl., Cabrio, Angebote unt. Nr. Autoscheiben— Ffensterscheiben Bauj. 36/37, Son⸗ 40 210 VS an den iben. Prei. Erhültlich: 55 erausfü 0 achreiben. Preise bereits ab 50 Pl. Erhältlic K0 778-Uinzingerhof fel. 224 26 derausführung m. Verlag ds Bl. Ludwig& Schütthelm Drahtſpeichräder, ſehr aut erhalten, gegen Barzahlungſkevor Sie ihr „ 0 4. 3. 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Echloßtheater 6chwezingen bespielt vom Nationaltheater Mannheim 0 Sonnabenel, den 18. Juni, 20 Unhr „Les petites riens“ Musik von Mozart „Die Pilger von Mekka“ Oper von Gluck Ende 22 Uhr. Rückfahrt Sonderzug: Schwetzingen ab 23.05 Uhr— Sonntagskarten. Eintrittskarten an der Nationaltheater- kasse Mannheim— Fernsprecher 24213%/14. 7000 BRosen blülhen in Rosengarten TWeibrücken Täglich geöffnet bis Ende Oktober. Gesellschaſten und Vereine Ermäßi- gung b. Voranmeld. an Rechnungsrat Fr.Hasemann, Zweibrllcken, Hauptstr.8 kõönnen gungen Liebhaber- Fotografen Folo-Weftbewerb Molive aus Ladenburg beteiligen, der vom Verkehrs- verein Ladenburg veran- staltet wird. Preise und Bedin- ersichtlich ist, wollen beim Ver- kehrsverein Ladenburg (Rathaus Facli- und sich an dem groben aus denen alles Vähere angefordert werden. Einladung zur Sitzung des Kirchengemeindeaus- schusses der Evangel. gemeinde Mannheim auf Freltag. den 2. Juni 1838, 21 Unr. in die Konfirmandensäle d. Christuskirche. Gesamtkirchen- Tagesorunung: Feststellung des Ortskirchensteuer-Vor- anschlags der Evangel. Gesamtkirchen- gemeinde Mannheim jür die Rechnungs- jahre 1937 und 1938. Der Voranschlag ist von Dienstag, den 14. Juni 1938, an 8 Tage lang beim Evang. Gemeindeamt, O 6, 1. offengelegt. sprachen gegen den Voranschlag wären bis zur Sitzung des Kirchengemeindeaus- schusses bei dem Vorsitzenden des Kir- chengemeinderats vorzubringen. Mannheim, den 14. Juni 1938. Ebdng. Mirchengemeinderat. Ein- mittwoch, is. Junt 1058) .. 3il lůr Oieſi aul. KEMr KER— 7 weEn— n E MAGD SsCHN 300 470 630.30 Uhr ab 14 jehr e naben Zulr in 5 —— 2 Loge! Ein ndere, Pümlustsptel Städtische Konzerte Rieesn emen Frelteg, 17. Juni 1958, 20 Uhr KAMMER-KOMZENT r theaterorchester: Utg. Karl Elmendorft, Solit.: Max Kergl, Violine, Exnst Hoenlsen, Viole Franz Danzi Sinfonie in-dur, op. 25 Concertonte Sinfonie for (zum ersten Fele) Kort. zu 3..-,.- Afi an der Kosse d. Nationelthesters u beim Verłkehrsvereln ſhm. W. A. Mezart Georges Bizet Sinfonie in-dur(⁊um er-. Violine u. Viole(.V. 504) sten Fale) Die S Enffesselfen HEUTE RiittwvOφι Letzter Abend Musensaal/ Rosengarten 20 Unr Die erfolgreiche parodistische Zeitbünne in inrer neuen szenenfolge„lute Besserung“ Karten RM.— bis.50 bei Heckel, O 3, 10; Dr. Tillmann, P7, 19; Verkehrsverein Plankenhof; Musikh. Planken, O7, 13; Zigarrenkiosk a. Tattersall; Blumenh. Lindenhof, Meerfeldstraße; Buchhandlung Schenk, Mittelstraße und an der Abendkasse —.— Llaanät Stuttgart-Mannheim-Frankiurt wird am Samstag, den 18. Juni, gestartet. Im Gebiet des„Haken- kreuzbanner“ werden folgende Orte durchfah- ren: Neulußheim-Hockenheim-Schwetzingen · Mannheim(Rheinau: Rhenaniastraße, Neckarau: Neckarauer Straße, Viehhofstraße, Rheinhäuser- straße, Seckenheimer Straße, Roonstr., Fried- richsplatz, Augusta-Anlage, Seckenheimer Str.), Seckenheim-Edingen- Heidelberg- Schries- heim- Leutershausen- Weinheim Sulzbach- Hemsbach- Laudenbach. Die Durchfahrtszeiten liegen zwisch. 12-14 Uhr. zmurtnrämienH werden ausgefahren: Hockenheim(irxa um 12.is unj auf der Umgehungsstraße, von der Tank- stelle bis zum Waldrand. programme sind bei unseren Trägern und den Zeitungsverkäufern zu 10 Pfg. erhältlich. Nannheim airra um 13.00 unn in der Rheinhäuserstraße, von der Burg- straße bis Traitteurstraße. Weinheim dirxa um 14. is unr in der Bergstraße, von der eppelinbrücke bis Gasthof zum Falken. „ 8 8 * d G 5——. — 3 8 5— —— * — 8 N Z ————— ——————————————————————————————————————————————————————————— ——————————————————————— 1—————— 1—————— —— Verlag u. S banner“ Au Trägerlohn; . Ausga hn; dur Iſt die Zeiti Abend⸗ Dr. Goebbel Kavalie Mit drei! Haus des die in der Runden P