24. Juni 1088 — echrunenung. mannberm. g 5, 1471 Se Ausgabe 4 5— umal. 8²ĩ Trägertoyn; durch die 1.20 RM. leinſchi. 66, 355 gspreile Abend⸗Kusgabe A . Feſlicher flbſchluß Berlin, 24. Juni(SB⸗Funk) Die 12. Tagung des Interntionalen Verleger⸗ longreſſes, die ſeit Sonntag führende Verleger aus 17 europäiſchen Ländern und Japan zu einer inhaltsreichen und bedeutſamen Arbeits⸗ lagung in Leipzig, der Stadt des deutſchen ise Lang — en. Metzgereien. äüfte, Milchhand- en. Konditorelen, idlungen ro- Buchhandels, zuſammengeführt hat, endete heute mit einer repräſentativen Schlußſitzung in dem mit den Flaggen der Kongreßnationen und Mumen prächtig geſchmückten Reichstagsſit⸗ zungsſaal bei Kroll in Berlin. Die Tatſache, bäß der Reichsminiſter für Voltsauftlärung und Propoganda, Dr. Goebbels, als Schirmherr der Tagung und Präſidet der Reichskulturkam⸗ mer auf dieſer Schlußſitzung ſelbſt das Wort nahm, und grundſätzliche Ausführungen über die hohe Verantwortung und die hohe Aufgabe des Verlegers machte, beweiſt klar, welche Be⸗ deutung der nationalſozialiſtiſche Staat den Arbeiten der Tagung beimißt. „on dem Beſtreben, dem Frieden zu dienen Mänle 220 Volt mit inhalt lristig lieierbarl eis durch: u.(0 Iumt 239 35.07 Die jugend der Westmark jubelt der Alten Garde Zzu Mit festlichen Stunden nahm die diesjährige Fahrt der Alten Garde, die durch den West⸗ markgau Koblenz-Trier der NSDAP führt, in Trier ihren Anfang. Die Bevölkerung dieser ültesten deutschen Stadt bereitete den 630 kreuesten Mitkämpfern des Führers, die aus üllen deutschen Gauen sich zum Fahrtbeginn an der ehrwürdigen Porta Nigra sammelten, einen jubelnden Empfang. (Sekerl-Bilderdienst-M/) Hernſpz.⸗Sammei⸗i. 394 21. Das„Hatentreuz⸗ + Frei Haus monatl. 2,20 RMN 5 8. Jahrgong — KA MANNHEIM und einer wahren Verſtändigung die Wege zu ebnen“, ſo begann Reichsminiſter Goebbels ſeine Rede vor den Delegierten des internatio⸗ nalen Verlegerkongreſſes,„vereinigen ſich die beſten Kräfte aller Völker“. Viele Anſtrengun⸗ gen in dieſer Richtung, führte der Miniſter wei⸗ ter aus, ſeien allerdings nicht von demer⸗ hofften Erfolg gekrönt worden, weil ſie nicht von der Erkenntnis der wahren Lebens⸗ grundlagen und»bedingungen ausgegangen ſind, denen die Völker der Erde unterworfen ſeien. Wirkung auf Generationen hinaus Im Mittelpunkt des Verlegerkongreſſes hät⸗ ten die Bemühungen geſtanden, die Völker ein⸗ ander näherzubringen und die Vorausf etzungen für die Reſpektierung der jeweiligen Lebens⸗ rechte zu ſchaffen.„Das Buch“, ſo erklärte der Miniſter,„iſt in Wahrheit die wirkſamſte Waffe des Friedens. Es vermittelt uns nicht nur die Leiſtungen der großen Denker und geiſtigen Führer unter den Völkern, die die Wegbereiter der kulturellen Entwicklung ſind, es iſt auch ein weſentliches Mittel, mit dem die Völker einander innerlich begegnen und ſich in ihren vielfältigen Verſchiedenheiten kennen⸗ lernen.“ Das Buch trage eine auf viele Gene⸗ rationen hinaus wirkende Kraft in ſich. Tiefer als jeder andere Beruf greife der Verleger mit ſeiner Arbeit in das geiſtige Ge⸗ füge ſeines Volkes ein. Gegen den Mißbrauch des Buches Nicht minder gefährlich für den Frieden der Völker als der Mißbrauch der öffentlichen Mei⸗ nung, ſo erklärte Dr. Goebbels, ſei der Miß⸗ brauch des Buches zur Verzerrung des geiſti⸗ gen Geſichtes anderer Völker und ihrer wah⸗ ren politiſchen Abſichten. Er habe das Buch einmal ein Schwert des Geiſtes ge⸗ Reichsminister Dr. Frank in Italien 45 5 A . u. 50 Pf N—— im Texttell 60 Pi. t. Woſtzeitungsgebühr) zuzügi. 72 Ff. Beſtell, 5 — Zous monatt..70 42. 30 Pf. Trãger · 4 L W.„Imal. u 2 ngegen; Gefamtauſiager Die 12geſpan. Milimeierzene 19 W. Die Ageſpalt. Miuimeterzetle Mannbeimer Ausgabe; Die 12geſpalt. Milimeterzeile Millimeterzeile im Texttei 45 Pi. Schwetz meterzeile( Pf. Die— Millim 1815 im Textteil 18. 3a fülun Mannbeim. Sſchlletzlicher—— annheim. Ludwigs · —55 und inheimer Ausgabe: Die 12geſpalt e dafen a Mö 4960 Benaasor Monndeim— Enrzivernfevr0 fenn 0 Nummer 287 Freitag, 24. Juni 1938 ieee das Buch-Dafee des riedens Aotenwechſel mit Berlin über die Reutralität der Schweiz nannt, um ſeinen Wert als vornehmſte Waffe im friedlichen Wettbewerb der Völker zu kenn⸗ zeichnen.„In dieſem Sinne möge es uns allen ein Helfer ſein bei der Ueberwindung der Nöte der Zeit! Wenn aber das Buch als eine Waffe des Friedens ſeiner hohen Aufgabe dienen ſoll, dann muß dieſe Waffe vor allem rein und makellos gehalten werden.“ Nachdem der Miniſter ſeinem Bedauern Ausdruck gegeben hatte, daß die ausländiſche Oeffentlichkeit oft nicht die Möglichkeit habe, ſich ernſtlich mit den das nationalſozialiſtiſche Deutſchland beſchäftigenden Fragen, ausein⸗ anderzuſetzen, erklärte er:„Allzu lange galt im Auslande ein Schrifttum als das eigentlich deutſche, das mit dem wirklichen Deutſchland wahrhaftig nichks zu tun hatte. Es iſt unſer Wunſch und zugleich eine Bitte, die ich an den Kongreß richte: er möge dazu beitragen, d aß das Bild des wahren und wirkli⸗ chen Deutſchland als eine Sache der Ar⸗ beit und der Pflichterfüllung im Dienſte der fortsetzung siehe Seite 2 1„Die 4geſpal:. iege poit, Mi Die ersten 100 Reichs-Lautsprechersäulen in Breslau be. Sebbels auf dem znternalonalen vertegerkongre betriebnahme und Uebergabe einer Mu- steranlage der Reichs-Lautsprechersäulen anläßlich eines Festaktes im Rathaus zu Breslau durch Staatssekretär Hanke wur⸗ den die ersten 100 Lautsprechersäulen ihrer Bestimmung übergeben. Brennerstraße verschüttet Mailand, 24. Juni. Im Eisacktal sind nach einem heitigen Gewitter mehrere Steinlawinen niederge- gangen, die die Brennerstraße an ver- schiedenen Punkten verlegt haben. In der Näuhe von Franzensfeste wurde die Straße durch einen Erdrutsch, der etwa 12 000 Kubikmeter Gesteinsmassen in Bewegung setzte, auf einer Strecke von etwa 150 Meter verschüttet. Auch die Eisenbahn- linie wurde durch Geröll verlegt, aber von Arbeitern, die die ganze Nacht am Werke waren, wieder freigemacht. Zwei Tote in Tel Aviv Paris, 24. Juni. Havas meldet aus Jerusalem, daß es auf dem jüdischen Markt von Tel Aviv gestefn zwischen Arabern und Juden zu Schleßereien gekommen sei, in deren Ver- lauf zwei Araber getötet und sieben ver- letzt worden sind. Auch drei Juden seien verletzt, davon einer lebensgefährlich. Die Welttagung der Flieger Staaissekrelãr Nilci eröfſnet die FAl-Konferenz in Berlin Berlin, 24. Juni(HB⸗Funk) Die vom 23. bis 29. Juni in Berlin ſtattfin⸗ dende 38. Konferenz der Fédération Aeronauti⸗ que Internationale, der 35 Nationen aus allen Erdteilen angehören, wurde am Freitagvormit⸗ tag im Feſtſaal des Hauſes der Flieger feierlich eröffnet. Der Präſident des Aeroclubs von Deutſchland Weltbild(M) Reichsminister Dr. Frank, der zur Zeit in Rom weilt und an der Tagung der Arbeitsgemein- schaft für deutsch-italienische Rechtsbeziehungen teilnimmt, schreitet nach der Kranznieder- legung am Grabmal des Unbekannten Soldaten die Front einer Fhrensbhordnung ab. und Vizepräſident der FAß, Wolfgang von Gronau, in deſſen Händen die Durchführung der diesjährigen Tagung der FA liegt, be⸗ grüßte die Gäſte. Wolfgang von Gronau gab einen kurzen Rückblick auf die Tätigkeit der FAJ. Die Männer, die ſich von Begeiſterung für das neue Element der Luftfahrt damals zu⸗ ſammenſchloſſen, ſeien Freunde geworden, und dieſe perſönliche Freundſchaft habe auch die Stürme überdauert. Darauf begrüßte Staatsſekretär der Luftfahrt, General der Flieger Milch, im Auftrage des Generalfeldmarſchalls Göring die Tagung. Der Staatsſekretär ſprach mit Anerkennung von der Arbeit der Organiſation. berleihung von Goldmedaillen Zum Schluß ſeiner Eröffnungsrede über⸗ reichte der Präſident für beſonders hervor⸗ ragende fliegeriſche Leiſtungen einige Gol⸗ dene Medaillen. Als erſter Frau wurde dieſe Auszeichnung der engliſchen Fliegerin Miß Jean Batten für ihren Flug von Eng⸗ land nach Auſtralien zuerkannt. Ueber die Tätigkeit der Nationalen Aero⸗ clubs für 1937 erſtattete der Generalſekretär des Aeroclubs von Deutſchland, Adolf Krog⸗ mann, Bericht. Für den techniſchen Fort⸗ ſchritt, ſagte er, ſind die Rekorde der beſte Anhalt. An die Stelle der 51 anerkannten Re⸗ korde im Jahre 1936 ſind im vergangenen Jahre 120, d. h. 185 Rekorde der verſchiedenen Klaſſen getreten, an denen Frankreich und Ita⸗ lien den ſtärkſten Anteil hatten. Sand cakkommiſſion proteſtiert DNB Antiochia, 24. Juni. Die internationale Sandſchakkommiſſion hat ein Telegramm an die Genfer Liga gerichtet, in dem gegen die franzöſiſch⸗türkiſchen Militär⸗ beſprechungen proteſtiert wird. Die Sandſchak⸗ kommiſſion ſtellt feſt, daß dieſe Beſprechungen mit den Wandatsbeſtimmungen unvereinbar ſeien. „BHakenkreuzbanner“ Freitag, 24. Zunt Das Buch⸗ Waffe des Friedens lIlllAkiitittizizsiizztzitzzitttzzztitszi: Fortsetzung von Selte 1 geſamten europäiſchen Kultur bei den übrigen Völkern immer lebendiger werde.“ Bekenntnis zur europäiſchen Kulturgemeinſchaft Die weiteren Ausführungen des Miniſters geſtalteten ſich zu einem nachdrücklichen Be⸗ kenntnis zur europäiſchen Kultur⸗ gemeinſchaft. Ungeachtet mancher Verſchie⸗ denheiten trete uns, wenn wir von unſerem Erdteil ſprechen, das Gemeinſchaftsbewußtſein unſerer Kultur als die Realität des geiſtigen Europa gegenüber, an dem alle Völker dieſes Kontinents ihren Anteil hätten.„Das national⸗ ſozialiſtiſche Deutſchland“, ſo rief der Miniſter aus,„hat niemals die Abſicht gehabt, ſich aus dieſer Verbundenheit zurückzuziehen. Möge auch das Ausland“, ſo ſchloß Reichsminiſter Dr. Goebbels ſeine oft von ſtürmiſchem Beifall un⸗ terbrochene Rede,„möge insbeſondere die aus⸗ ländiſche Verlegerſchaft dieſe Notwendigkeit des geiſtigen Austauſches ſtets erkennen und för⸗ dern! Mögen ihre Arbeiten, die der kulturellen Annäherung der Völker dienen, dabei von Er⸗ folg gekrönt ſein! Der nationalſozialiſtiſche Staat aber wird Beſtrebungen, auf dieſe Weiſe dem Frie⸗ den der Welt zu dienen, jeder⸗ zeit mit allen ſeinen Möglich⸗ keiten fördern. Es liegt an der welt, in die offene Freundeshand einzu⸗ ſchlagen, die wir ihr entgegenhalten.“ Todesſtrafe für'e schönewalds beantragt st. Köln, 24. Juni.(Eig. Bericht.) Nach dramatiſchen Vernehmungen der beiden Angeklagten und ſchwer belaſtenden Zeugenaus⸗ ſagen ſtellte der Staatsanwalt am Donnerstag ſeinen Strafantrag gegen das Mörderehepaar Schönewald. Er hielt die beiden Angeklagten für ſchuldig und beantragte die Todes⸗ ſtrafe. Vor ſeinem Plädoyer waren die bei⸗ den letzten Zeugen des aufſehenerregenden Pro⸗ zeſſes vernommen worden. Einer von ihnen hatte erſt durch den Reichsſender München ge⸗ ſucht werden müſſen. Der griechiſche Dampfer„Agliagarvana“ iſt am Mittwochvormittag bei ſtarkem Nebel in der Nähe der Inſel Oueſſant(in der Nähe von Kap Finiſtere) auf einen Felſen aufgelaufen und geſunken. „ 4„*„0 K Die neutralität der Schweiz ist ein Element zur Sicherung des europäischen Friedens/ Ein Notenwechsel zvw/ischen Deuischland und der Schweiz Berlin, 24. Juni(HB⸗Funk). Bekanntlich hat die ſchweizeriſche Regierung den Völterbundsrat wührend ſeiner letzten Sitzung im April zu einem Beſchluß veranlaßt, der die Schweiz von der Teilnahme an der Durchführung der Sanktionsbeſtimmungen be⸗ freit. Die ſchweizeriſche Regierung hat von die⸗ ſem Beſchluß des Völkerbundsrates dem Reichs⸗ miniſter des Auswärtigen, von Ribbentrop, mit der nachſtehend veröffentlichten Note vom 20. Mai Mitteilung gemacht: „Wie Ew. Exzellenz wiſſen, iſt die Schweiz ſtändig von dem Beſtreben beſeelt, die Neutra⸗ litätspolitik, von der ſie ſich ſeit mehr als vier Jahrhunderten leiten läßt, weiterzuführen und die in den Verträgen von 1815 in dieſer Bezie⸗ hung enthaltenen Verpflichtungen auf das ge⸗ naueſte einzuhalten. Der Bundesbeſchluß vom 5. März 1920 be⸗ treffend den Beitritt der Schweiz zum Völker⸗ bund, der am 16. Mai gleichen Jahres durch eine Voltsabſtimmung angenommen worden iſt, wurde erſt gefaßt, nachdem der Völkerbundsrat in ſeiner Erklärung von London vom 13. Feb⸗ ruar 1920 feierlich erklärt hatte, daß die im⸗ merwährende Neutralität der Schweiz als internationale Verpflichtung für die Erhaltung des Friedens mit keiner Beſtim⸗ mung des Völkerbundspaktes unvereinbar ſei. Befreiung von Artikel 16 Die Londoner Erklärung ſtellt ausdrücklich feſt, daß die Schweiz nicht verpflichtet ſei, an militäriſchen Unternehmungen teilzunehmen oder den Durchzug fremder Truppen oder die Vorbereitung militäriſcher Unternehmungen auf ihrem Gebiete zu dulden. Dagegen enthält ſie keine Befreiung von firiegshetze Cloyd Georges Tolle Lärmszenen im DbN London, 24. Juni. Die von der Labour⸗Oppoſition erzwungene Unterhausausſprache über die leute Verſenkung britiſcher Schiffe wurde am Donnerstag vom Oppoſitionsvorſitzenden Attlee eröffnet, der in der üblichen Weiſe gegen das nationale Spa⸗ nien ſcharf machte und auch vor dreiſten Ver⸗ dächtigungen Deutſchlands und Italiens nicht zurückſchreckte. Seine naiven Vorſchlüge wurden von den Konſervativen mit Hohngelüchter auit⸗ tiert, was Attlee zu heftigen Zornesausbrüchen veranlaßte. Chamberlain bedauerte die Erregung, die auf der Seite der Oppoſition herrſchte, weil dieſe es verhindere, daß die Stimme der Vernunft ge⸗ hört wird. Er müſſe ſie daher daran erinnern, daß ihr auch eine gewiſſe Verantwortung ob⸗ liege, ſobald ſie Dinge berühre, die an die Grenzlinie zwiſchen Krieg und Friedenſtießen. Die Oppoſition habe ſich ſtändig gegen das Nichteinmiſchungsabkommen gewandt. 45 Der Jerfall der Genfer Liga Wieder zwei amerikaniscie Staaten ausgetreien DNB Waſhington, 24. Juni. Das Staatsdepartement hat die Mitteilung erhalten, daß Nikaragua am kommenden Mon⸗ tag und Honduras Anfang Juli aus der Gen⸗ fer Liga austreten werden. Damit haben von 20 amerikaniſchen Staaten, die urſprünglich dem Genfer Verein angehör⸗ ten, bisher 8 ihren Austritt erklärt. Haupt⸗ grund für ihren Entſchluß war der völlig Ver⸗ luſt allen Anſehens, den ſich die Genfer Ver⸗ einigung durch ihre im Verſailler Geiſt wur⸗ zelnden Beſchlüſſe und ihre lebensfernen De⸗ batten zuzog. „Mein Sohn, der Herr Minister“ Birabeaus satirisches Lustspiel im Nationaltheater erstaufg eführt Andre Birabeaus ſatiriſch⸗humoriſtiſche Auseinanderſetzung mit dem Parlamentaris⸗ mus Frankreichs, die in irgend einer ver⸗ wandten Form auch jedes andere parlamen⸗ tariſch an Volk berührt, wurde einer der größten Bühnenerfolge der letzten Jahre. Auch der Film hat den dankbaren Stoff aufgenom⸗ men. Was der Film aber nur unvollkommen wiedergeben konnte, iſt der typiſch franzöſiſche, geiſtreiche Dialog. Jeder Satz bringt einen neuen überraſchenden Einfall in knappſter For⸗ mulierung und ſchärfſter Pointierung. as Syſtem des Intrigenſpiels der Parteien und Parteiführer im Drange nach der Futter⸗ krippe, der Gegenſatz von Wort und Tat dieſes Glücksſpiels, deſſen Regeln man kennen muß, um erfolgreich zu ſein, und das ſchließlich wieder ſeinen Spielern mitſpielt, wird in un⸗ liebenswürdiger Frechheit lächer⸗ lich gemacht. Die Satire iſt ſo charmant ge⸗ boten, daß ihr die beißende Schärfe fehlt. Birabeau iſt zu ſehr Franzoſe, um vernich⸗ tende Schläge oder wenigſtens laute Anklage zu führen. Gerade die geiſtvollen Wendun⸗ gen aber führen das ganze Syſtem um ſo ſicherer ad absurdum Sowohl der„jugendliche“ Miniſter, wie ſein ihm vorher unbekannter Vater, der Amts⸗ diener des Miniſteriums, ſind nichts weiter als Spieler dieſer Roulette, bei der man ſich ſchließlich für eine Farbe entſcheiden muß, und je nach Laune der Fortuna gewinnt oder ver⸗ liert. Das Volk iſt weiter nichts als Zahl oder Farbe des Spiels, man ſetzt und irgendwie muß die Entſcheidung fallen. Die Ohrfeige, die der Vater dem Sohne gibt, wird zum An⸗ laß eines Wechſels der glücklichen Farbe. War * etwa die roſa Farbe ſo wird es jetzt die rote, ohne daß Vater oder Sohn etwas daran ändern können.„Ich hatte die Wahl zwiſchen zwei Arten der Lächerlichkeit: der Miniſter zu ſein, der ſeinen Amtsdiener zum Vater hat— oder der I zu ſein, den ſein Amtsdiener geohrfeigt hat.— Wir alle waren uns einig darüber, daß der Vater blamabler ſei“ erklärt der Sohn, um dann Arm in Arm mit ſeinem Stieſvater, dem Ka⸗ pitaliſten, trotz aller ſeiner beinahe ſozialiſti⸗ ſchen Ideen in eine immer noch roſa Zukunft zu gehen. Der Amtsdiener, gegen den der Miniſter das Diſziplinarverfahren eröffnete, aber wurde zum Märtyrer, und dieſen Mär⸗ tyrer ſchrieben die Kommuniſten auf ihre Fah⸗ nen, und nun wurde plötzlich aus dem ewig müden Amtsdiener, der ſchon einen ſo ſchönen Poſten als Portier in Ausſicht hatte, ein flam⸗ mender Revolutionär, und er ſteigt mit„Stim⸗ menmehrheit“ in den Miniſterſeſſel des Soh⸗ nes. Das Regieren aber beſorgt für ihn ſeine Partei, und er hat als weſentlichen Gewinn weniger Dienſtſtunden und bequemeres Ar⸗ beiten wie als Amtsdiener. Dafür iſt der Poſten allerdings denn es ſind auch Leute von der Partei ſeines Sohnes in der Regierung, und auch unter einem Volks⸗ frontregime darf die Futterkrippe nicht leer ſtehen. Man kann da nicht viel machen, man muß abwarten, wie die nächſte Chanee des Spieles ausfällt. und gründlich für alles mögliche Vorteilhafte ſorgen, damit auch die Zukunft geſichert iſt. Rudolf Hammachers Spielleitung legte vor allem auf äußerſte Zuſpitzung des Dialoges Gewicht, jede Pointe trat klar hervor, und mehr als einmai gab es bei den treffendſten Stellen Beifall bei offener Szene. Die Straffung des Dialoges gab dem Spiel ein flottes Tempo und innere Geſchloſſenheit, der Zuſchauer war vom erſten bis zum letzten Wort gebannt. Ham⸗ macher verzichtete auf jede Typiſierung und überhaupt auf jeden billigen komiſchen Effekt, der hier auch völlig unnötig geweſen wäre. —— englischen Unterhaus Attlee erklärte, daß dies nicht wahr ſei, wo⸗ rauf ſich erneut Gelächter bei den Regierungs⸗ parteien erhob. Es entſtand ein wilder Lärm. An drei verſchiedenen Stellen des Hau⸗ ſes erhoben ſich auf den Zuſchauerbänken junge Leute, die wüſte Beſchuldigungen gegen Cham⸗ berlain in den Saal brüllten. Die Ruheſtörer wurden ſchließlich von den Saalbeamten gewaltſam entfernt. Einer von ihnen, der um ſich ſchlug, mußte von vier Beamten hinausgetragen werden.() Chamberlain konnte hierauf ſeine Rede fort⸗ ſetzen. Er habe ausdrücklich erklärt, daß die bri⸗ tiſchen Schiffe nur auf hoher See beſchützt wer⸗ den ktönnten, nicht aber, wenn ſie ſich in terri⸗ toriale Gewäſſer begeben. Dieſe Warnung ſei von einer Reihe von Schiffen nicht beachtet wor⸗ den, und es habe auch ſolche gegeben, die ſich durch hohe Frachten nach Spanien hätten ver⸗ leiten laſſen. Lloyd George machte dann den unge⸗ heuerlichen Vorſchlag, daß Mallorka blockiert und mit Bomben belegt werden ſolle.() — Chamberlain erwiderte ihm, daß das nicht. die Politik Großbritanniens ſei und rief aus: „In ſeinem 76. Lebensjahr iſt Lloyd George bereit, das Land in einen Krieg zu ſtürzen!“(Starker Beifall auf den Regie⸗ rungsbänken, Proteſte der Oppoſition.) Lloyd George widerſprach heftig, worauf Chamberlain feſtſtellte, daß Lloyd Georges Vor⸗ ſchlag der Weg zum Beginn eines neuen europäiſchen Krieges ſei. Das ſei die Anſicht der geſamten Regierung. Nach weiteren Zwiſchenfragen Attlees wieder⸗ holte Chamberlain, daß er die Angriffe auf britiſche Schiffe bedaure. Die Nichteinmiſchungs⸗ politik weiſe im Augenblick beſſere Ausſichten denn je auf. Die britiſche Regierung werde dieſe Politik daher fortſetzen. Er ließ das reizvolle politiſche Glücksſpiel für ſich wirken, und die im Dialog zu Tage treten⸗ den Hintergründe dezent, aber ſehr deutlich aufleuchten. Dieſe Zurückhaltung gab der Wiedergabe einen köſtlichen, kammerſpielarti⸗ en Zug, der ſie doppelt liebenswürdig er⸗ feisn ließ. Von den Darſtellern verdient Hans Becker als Gabriel Fabre, der Amtsdiener, der mit Gewalt zum Revolutionär und Miniſter ge⸗ macht wird, erſte Nennung. Er hatte die Ge⸗ ſtalt des müden Mannes aus dem Volke, deſſen höchſtes Ideal war, weniger arbeiten zu müſ⸗ ſen, der vorſichtshalber nie etwas gelernt hat und mit dem wenigen, das ihm die Natur gab, auch noch ſehr vorſichtig umging, glänzend durchdacht. Ueberzeugend ſtellte er dieſem an Bücklinge und Gehorchen gewöhnten Amts⸗ diener den zur„Familiärität“ neigenden Vater entgegen, der ſich der Würde des Amtes immer bewußt bleibt, in der Sorge um den Menſchen, den er liebt, ſeine Schwiegertochter, aber auch zu momentaner energiſcher Auf⸗ wallung kommt, wobei ihm begreiflicher Weiſe die Hand ausrutſcht. Neben ihm ſteht als „bewegendes Moment“ Eliſabeth Stieler als Sylvie Marines, die Frau ſkrupelloſen Ehrgeizes, der maßloſen Eitelkeit. Ihr 500 Sohn und ehemaliger Gatte im Augenblick des Glückes nichts als Werkzeuge und die Hohe Politik iſt das Mittel zur Befriedigung ihrer Wünſche nach Macht und Regierungs⸗ gewalt. Oberflächlich und ſpielwütig braucht ſie die Senſation der Lotterie um Stimmen und Miniſterſeſſel, in jeder Situation findet ſie redegewandt das„paſſende“ Wort. Kühl und von der gleichen Eitel“it, hinter der aller⸗ dings manchmal noch ein Funke von Verant⸗⸗ wortungsbewußtſein hervorblickt. iſt Herbert Bleckmann als ihr würdiger Sohn und Miniſter. Im Grunde iſt nicht er Miniſter, ſondern ſeine Mama. der er nach den Augen ſieht, und die ſeine Schritte lenkt. Liebens⸗ würdig und ebenſo lieb wie belanglos gibt Alice Decarli die Rolle ſeiner Frau An⸗ nette wieder als kleine Frau der guteß Geſell⸗ ſchaft, die maßlos verliebt und ein bißchen der Teilnahme an den in Artikel 16 des Völt bundspaktes vorgeſehenen wirtſchaftlichen und finanziellen Maßnahmen. Da die Erfahrung gezeigt hat, wie unſicher die Unterſcheidung die man im Jahre 1920 zwiſchen den verſchie⸗ denen in dem erwähnten Artikel vorgeſehenen Maßnahmen glaubte machen zu können, hat d Bundesrat am 29. April 1938 dem Völk bundsrat ein Memorandum überreicht, von d ich Gelegenheit hatte, dem Auswärtigen A in offiziöſer Weiſe Kenntnis zu geben u durch das die Abſicht der Schweiz angekündigt wurde, angeſichts ihrer immerwährenden Neutralität, in keiner Weiſe mehr an der Anwendung der Sanktionsb ſtimmungen des Völkerbundspakt teilzunehmen. Der Völkerbundsrat hat 14. Mai eine Reſolution gefaßt, die von die Abſicht Kenntnis nimmt und erklärt, daß die Schweiz nicht aufgefordert werden wird, an Sanktionen teilzunehmen. Die Schweizeriſche Eidgenoſſenſchaft iſt ſomit von jeder Verpflichtung entbunden, woraus ſih ein Zweifel über ihren unerſchüt⸗ terlichen Willen, unter allen u ſtänden neutral zu bleiben, erg benkönnte.“ Dieſe Note iſt deutſcherſeits mit der na ſtehenden Note beantwortet worden, die Reichsminiſter des Auswärtigen, von Rih⸗ bentrop, dem Schweizeriſchen Geſandten Frölicher, am 21. Juni überreicht hat: „Mit Note vom 20. Mai ds. Is. hat Herr Amtsvorgänger mir davon Mitteilu macht, daß die Schweiz, in dem Beſtreben, i traditionelle Neutralitätspolitik weiter zu ren und die ſich daraus ergebenden Verpfl tungen auf das genaueſte einzuhalten, den Wi kerbundsrat zu einem Beſchluß veranlaßt haht der die Schweiz von jeder Verpflich⸗ tung entbindet, an der Anwendung der Sanktionsbeſtimmungen des Völkerbundspallez teilzunehmen. Namens der deutſchen Regiermg habe ich die Ehre, Ihnen hierauf folgendes erwidern: 4 Die Reichsregierung begrüßt Die deutſche Regierung hat mit großem y tereſſe davon Kenntnis genommen, daß es de Bemühungen der Schweizeriſchen Regierung ſ lungen iſt, ſich von Verpflichtungen zu bef en, die in der Tat geeignet waren, die Neutralilff der Schweiz zu geführden. Die deutſche Reſſt rung begrüßt dieſes Ergebnis, weil ſie in d unbedingten Aufrechterhaltung der Neutraliff der Schweiz ein wichtiges Element für die k cherung des europäiſchen Friedens ſieht. R Schweizeriſche Regierung kann deshalb ül zeugt ſein, daß der von ihr jetzt erneut bekundel Wille zur Neutralität bei der deutſchen Rehſe rung jederzeit den entſprechenden Willen finden wird, dieſe Neutralität anzuerkennen und achten. Ich brauche nur auf die der Schweiſß riſchen Regierung bekannten Verlautbarung zu verweiſen, in denen die deutſche Regieni ihren Standpunkt in dieſer Beziehung berelf in aller Klarheit zum Ausdruck gebracht hat“ ſehr verwöhnt, doch noch genug Natürl beſitzt, als einzige der ganzen Familie Schwiegervater gern zu haben, obwohl e Amtsdiener iſt. Neben dieſen ausgezeichneten Hauptdarſt ſteht das mit gleicher Einſatzfreude an ſei Aufgaben herangehende Enſemble der Neben⸗ rollen. Unnachahmlich echt iſt Friedrich Hölh lins Vaccareès, das„Auge Moskaus“, det große Kommuniſt, der mit fliegenden, verwil derten Haaren und proletariſch ungebügelten Hoſen die Bankette den durch ſeine in der Partei zum Miniſter erhobenen diener⸗Miniſter ausmacht. Das Gegenſtück ff Klaus W. Krauſe, als der das Wanee mit ruſſiſchem Akzent ſprechende Kanzle der regelmäßig vor dem jeweiligen Miniſtt füß lächelnd tiefe Verbeugungen macht, wil⸗ rend der geſtürzte weniger Achtung findel Eine prächtige Geſtalt bietet auch Joſ Offenbach als alter Amtsdiener Reich Das Großkapital vertritt jovial und ſympe⸗ thiſch ſelbſtſicher Karl Marx als Julien M rines, der Stiefvater des jungen Miniſtenz Man ſpürt, daß er ſich ſicher genug fühlt, lange das Glücksſpiel für ſeine Geſchäfte ſon und daß er im übrigen ein ſehr unbeteiligtt Zuſchauer iſt. Herta Zietemann ſpielt Charme die Verbindungen ſuchende„Schlangz und„ſüße Frau“ von der Comedie Francgaſfe Beryll Sharland die freche Journal Mona Courtois. chef, 4 14• 44 In weiteren Rollen fi Karl Hartmann, Joſef Renkert, heh mann Ullmer, Georg Zimmerman Willy Baetcke beſchäftigt. Dr. Car1 J. Brinkmant Am 3. Juli werden Studierende der Abi lung„Opernſchule“, der Chor und das Orcheſte des Konſervatoriums der Stadt Dresden it Staatlichen Schauſpielhaus die Spieloper drei Eisheiligen“ von Gerhard Körner, von Otto Roth, zur Uraufführung bri Der Komponiſt iſt ein Studierender des ſervatoriums. Die Leitung der Urauffü hat Staatskapellmeiſter Kurt Striegler. ßer Varieté ſchließendem Te Kdß anläßlich d „Chemie“ wied zuſammengeſtell Namen wie A beſter Plauderer ner unübertreffl die Lachmuskeln erſtklaſſiges Bal gen des deutſch wieder für die Darbietungen. ſonders freuen beliebte Tanzka Programm begl im Nibelungenf aufſpielen wird. längerungg einen unvergeßl Stimmung und Die Lu Ueber die Weg bekämpfung wir bekämpfung ühmer, Di Hlinik Freiburg in Mannhein ſes am Marktpla 4 ant der 43 er iſt allgemeine Be Imme Arbeitsbeſchaff nationalſozialiſtiſ wichtigſten Aufb den erſten Fahre⸗ en als lksgenoſſen. 1 nen Arbeitslof bekam der Run wurde es A jeden an die Ar! ner Begabung a en des Vierje tgreifende Un atte die An d nun die„2 hieder neue Au⸗ ie Organiſatio gder deut i in München ebüro in Bad ſerſtraße 148(geg en worden. A zu nichten. Te glieder der? te als auch B Abfahrt in K 8. uhn mit 3 Uhr) erfolg t die Ermlßig beten, die zu vollziehen. Am Samsta⸗ flugsſonderzug mi zigung und ausr guemen Wagen 2. nach Rothenbure Sbf. ab 13.46 Uhr an 19.20 Uhr.— Bonntag, 3. Ir ber ab 17.15 Uhr 1 Uhr.— Fahrpreis für Hin⸗ und Rü 360 RM. Näheres den Bahnhöfen zu artenausgaben ur u erfragen. 3 Die Organiſatio ſe teilt mit, daß en bereits jetzt ſch ungen von Vol n in Nürnberg er wenigen Qua ehen, auf keinen 7 en können. Das Gauorga ierzu auf Folgend 1. Die Zahl der enden Parteigeno lit Rückſicht auf di mbeſchränkt. 2 Die zahlenmäß arteitagsteilnehme zolitiſche Leiter al noſſen und Frauer 3à Hotelauar Kteitagsbeſucher 24. Zunt 180 hagenkreuzbanner⸗ Groß-Mannheim Freitag, 24. Juni 1938 3 Feohes Wochenende mit fidß Am kommenden Samstag, 25. Juni, findet im Nibelungenſaal des Roſengartens ein gro⸗ isel ßer Varieté⸗Feſtſpiel⸗Abend mit an⸗ ſchließendem Tanz ſtat. Wie wir erfahren, hat Koß anläßlich der Reichstagung des Fachamtes „Chemie“ wieder ein erſtklaſſiges Programm zuſammengeſtellt. Namen wie Adolf Gondrell, Deutſchlands beſter Plauderer, Hermann Held, der mit ſei⸗ ner unübertrefflichen Komik eine halbe Stunde die Lachmuskeln des Publikums bearbeitet, ein erſtklaſſiges Ballett und weitere Spitzenleiſtun⸗ gen des deutſchen Varietés bürgen auch hier wieder für die außergewöhnliche Qualität der Darbietungen. Die Tanzluſtigen wird es be⸗ ſonders freuen zu hören, daß die bekannte und beliebte Tanzkapelle Theo Hollinger das Programm begleiten und nach dem Programm im Nibelungenſaal und in der Wandelhalle aufſpielen wird. Die Polizeiſtundenver⸗ längerung gibt Gelegenheit, einmal wieder einen unvergeßlichen KdF⸗Abend mit Humor, Stimmung und Freude zu erleben. l16 des Völler⸗ tſchaftlichen und die Erfahrung nterſcheidung iſt hen den verſchie⸗ kel vorgeſehenen können, hat der dem Voölker⸗ erreicht, von dem 1swärtigen Amt zu geben und veiz angekündigt mmerwährenden iſe mehr an anktionsbe⸗ undspaktes dsrat hat am t, die von dieſer erklärt, daß die 4 7 erden wigg Die Lupus⸗Bekämpfung Ueber die Wege zu einer planmäßigen Lupus⸗ bekämpfung wird der Beauftragte für die Lu⸗ ae Bezirk Baden, Prof. Dr. A. tühmer, Direktor der Univerſitäts⸗Haut⸗ AHinik Freiburg i. Br., am Dienstag, 28. Juni, in Mannheim, im Saale des Alten Rathau⸗ ſes am Marktplatz einen Vortrag mit Licht⸗ bildern halten. Der Eintritt hierzu iſt frei. In Anbetracht der Wichtigkeit des Vortragsſtoffes iſt allgemeine Beteiligung erwünſcht. enſchaft iſt ſomit den, woraus ſich n unerſchüt⸗ rallen Un⸗ eiben, erge⸗ mit der nach⸗ vorden, die dur en, von Rih⸗ chen Geſandten Immer neue Aufgaben! cht hat: Arbeitsbeſchaffung war im erſten Jahr der nationalſozialiſtiſchen Regierung einer der s. Is. hat dh wichtigſten Aufbaubegriffe. Damals und in den erſten Fahren haben wir ihn begrenzt ver⸗ nden als Arbeitsbeſchaffung für jeden olksgenoſſen. Und es verſchwanden die Mil⸗ lionen Arbeitsloſe von der Straße und wieder⸗ um bekam der Begriff einen neuen Sinn. mum wurde es Aufgabe der Arbeitsbeſchaffung, veranlaßt haht f ſeden an die Arbeitsſtelle zu bringen, die ſei⸗ ir Verpflichenß ner Begabung am beſten entſprach. Die Auf⸗ Anwendung der gaben des verlangten eine ölkerbundspalltz weitgreifende Umſtellung der Wirtſchaft. Wie⸗ tſchen Regieru der hatte die Arbeitsbeſchaffung einzugreifen. chef e eanie ünd nun die„Tatmenſchen“ von heute ſehen auf folgendes wieder neue Aufgaben und jede ſchafft neue Arbeit. Wieder hat die Arbeitsbeſchaffung die ünde zu rühren. So behält die Reichs⸗ n Mitteilung ge⸗ n Beſtreben, ihn k weiter zu füh⸗ enden Verpflich⸗ halten, den Wi⸗ 5 otterie für Arbeitsbeſchaffung, die eben mit erhöhtem Gewinnplan aufgelegt mit großem g worden iſt, aleichfalls einen neuen Sinn. Sie men, daß es n dient der Ausführung der immer neuen Auf⸗ en Regierung ſe 32 ngen zu befreien „ die Neutralilff e deutſche Rege „ weil ſie in de der Neutraliſff ment für die 6 edens ſieht. n deshalb üben erneut bekundel deutſchen Regie en Willen finden rkennen und ie der Schweiſſ Verlautbarunge utſche Regierug ſeziehung bereiſ gebracht hat! ———————— ug Natürlichlel 'n Familie de „ obwohl er mi gahrt badiſcher Künſtler nach München Die Organiſation der diesjährigen Fahrt zum Tag der deutſchen Kunſt vom 8. bis 13. Zuli in München iſt dem Mitteleuropäiſchen Reiſebüro in Baden, Reiſebüro Karlsruhe, Kai⸗ erſtraße 148(gegenüber der Hauptpoſt) über⸗ n worden. Alle Anmeldungen ſind nur da⸗ in zu richten. Teilnahmeberechtigt ſind ſowohl itglieder der Reichskammer der bildenden fünſte als auch Befreite und deren A örige. Die Abfahrt in Karlsruhe wird vorausſichtlich am 8. Zuli mit D 157, 11.42 Uhr(an München 1715 Uhr) erfolgen. Je nach Beteiligung be⸗ —5 die Ermäßigung 33½ bis 50 Prozent. Es wi——— die Anmeldungen raſchmöglichſt zu vollziehen. Billiger Kusflugsſonderzug nach Rothen⸗ burg ob der Tauber Am Samstag, 2. Juli, perkehrt ein Aus⸗ flugsſonderzug mit 60 Prozent Fahrpreisermä⸗ igung und ausreichenden Sitzplätzen in be⸗ Hauptdarſtelem guemen Wagen 2. und 3. Klaſſe von———+ zfreude an ſeiut Rothenburg ob der Tauber. Mannheim uble der Neben Föf. ab 13.46 Uhr, Rothenburg ob der Tauber Friedrich Hölſmn120 Uhr.— Die Rückfahrt erfolgt Moskaus ze Sonntag, 3. Juli. Rothenburg ob der Tau⸗ egenden, berpit Fer ab 17.15 Ühr und Mannheim Hbf. an 2231 ch ungebügelten Uhr.— Fahrpreis 2. Klaſſe ab Mannheim Höf. urch ſeine Mutht in⸗ und Rückfahrt 12,0 RM, 3. Klaſſe rhobenen Amtt 6h Rh. Näheres iſt aus den Aushängen auf as Gegenſtüc den Bahnhöfen zu erſehen oder durch die Fahr⸗ 7 Fan kartenausgaben und die amtlichen Reiſebüros 9 4 eiligen Miniſter**. gen macht, wüh⸗ Achtung findel tet auch Juſe mtsdiener Meich ial und ſympi⸗ als Julien Me ungen Miniſten genug fühlt, ehr un Die Organiſationsleitung der Reichspartei⸗ anen fpichthif Finze teilt mit, daß ähnlich wie in den Vorjah⸗ hende„Schlange ren bereits jetzt ſchon OQuartieranforde⸗ medie Frangaſe Fungen von Volksgenoſſen und Parteigenoſ⸗ eche Journaliſt;; 3 ten Rolen ſen in Nürnberg eingehen, die in Anbetrach renkert, h der wenigen Quartiere, die zur Verfügung mermann uni fehen, auf keinen Fall alle Berückſichtigung fin⸗ den können. Das Gauorganiſationsamt verweiſt hierzu auf Folgendes: rende der Abiehe 1. Die Zahl der am Reichsparteitag teilneh⸗ ind das Orcheſer Fmenden Parteigenoſſen und Volksgenoſſen iſt adt Dresden in mit Rückſicht auf die Unterbringungsmöglichkei⸗ Spieloper Ai ien beſchränkt. „Körner zu 2 Die zahlenmäßigen Zuteilungen der übrung, bringet Parteitagsteilnehmer auf die einzelnen Kreiſe render des Kan nice Leiter als Marſchteilnehmer, Partei⸗ er Mrauffübrünz Fgenoffen und Frauen) ſind bereits erfolgt. triegler. Hotelcuartiere für private Reichs⸗ FParteitagsbeſucher ſtehen in keinem Falle zur Brinkmant Neue Schnellzüge fahren über Mannheim Die Reichsbahn trägt den Erforderniſſen der Hauptreiſezeit Rechnung Die Hauptreiſezeit hat begonnen. Mit ihr macht ſich allenthalben ein erheblich geſteigerter Eiſenbahnverkehr bemerkbar. Dieſem ſtürkeren Reiſeſtrom ſucht unſere Reichsbahn durch Ein⸗ legung weiterer Saiſonzüge und durch ausgedehntere Kurswagenläufe nach den begehrteſten Reiſezielen zu begegnen. Mehrere dieſer Mafmahmen kommen vor allem auch Mannheim zugute. Nach dem Schwarzwald und Boden⸗ ſee beginnt der vorzügliche dreiklaſſige Schwarz⸗ wald⸗Expreß Oſtende— Konſtanz am 25. Juni ſeinen Lauf(in umgelehrter Richtung am 24. Juni), der zwar über Heidelberg geleitet wird, aber doch von Mannheim mit dem 15.22 Ubhr hier abgehenden Eiltriebwagen über Schwetzingen erreicht werden kann. Schon ſeit Mitte Juni führt ferner der Schwarzwaldſchnellzug D 150 einen Kurswagen —3. Klaſſe nach Chur über Triberg— Konſtanz— Rorſchach— Bad Ragaz, auf den in Offenburg von den um 7 Uhr morgens in Mannheim abfahrenden Baſeler b⸗Zügen be⸗ quem übergegangen werden kann.(Zurück mit E 151/ D 91). Ab 1. bzw. ab 2. Juli verkehrt außerdem über Mannheim(ab.28 Uhr ſüd⸗ wärts,.00 Uhr nordwärts) und Baſel wieder das-Zugspaar 174/173 Holland— Schweiz mit durchlaufenden Wagen—3. Kl. und Schlaf⸗ wagen Amſterdam— Mannheian— Chur und Interlaken ſowie mit Liegewagen Emme⸗ rich— Baſel. Dafür geht von dieſem Zeitpunkt ab aller⸗ dings der Liegewagen Baſel— Mannheim — Dortmund im b 307 ein. Dagegen wird der in dieſem Sommer zum erſten Male verkeh⸗ rende Liegewagen Dortmund— Mannheim — Ulm im 5108/107 ab 1. Juli, im Rücklauf ab 2. Juli, bis Oberſt dorf fortgeſetzt. Im glei⸗ chen Zugspaar(Mannheim ab.52, zurück an .37) läuft ſeit Mitte Juni der Kurswagen(1. bis 3. Klaſſe) Rotterdam— Friedrichshafen über die Arlbergbahn nach und von Inns⸗ bruck— Zell a. S. Salzburg durch. Zur Entlaſtung dieſes vielbenützten D 107/108 wird ferner als Neuerung in der Nacht vom 1. auf 2. Juli ein weiteres D⸗Zugspaar 373/374 München— Mannheim— Dortmund Fliegende Zahnklinik im Salzburger Land Die fahrbaren Zahnambulatorien, die durch die NSV und den Berufsstand der Deutschen Zahn- ärzte nach dem Anschluß Oesterreichs in die befreite Ostmark geschickt wurden, setzen ihre segensreiche Tätigkeit planmäßig fort. Hier sieht man eine„Freiluft-Behandlung“ Salzburger Schulkinder in der fliegenden Zahnklinik. (Scherl-Bilderdienst-.) Die Reichsſiegerinnen werden geehrt Der Kreisleiter und der Kreisobmann dankten der ſiegreichen Betriebsſportgruppe Die 30 Mädel, die am Donnerstagabend im Friedrichspark durch die Partei und die Deut⸗ ſche Arbeitsfront geehrt wurden, können es heute noch nicht recht faſſen, daß ſie mit ihrer Leiſtung bis zum höchſten Erfolg durchzuſtoßen vermochten. Wenn ſie ſich und mit ihnen die ganze Betriebsgemeinſchaft über dieſen ſchönen Sieg freuen und wenn ſie darauf ſtolz ſind, dann mit Recht. Iſt es doch die Summe freu⸗ diger Gemeinſchaftsleiſtung, die die Kraft zur hohen Leiſtung gab. Der Friedrichspark war gefüllt, denn es wollte jeder vom Betrieb und viele von den Angehöri⸗ gen mit dabei ſein, um dieſe Ehrung mitzuer⸗ leben. Eingangs der Veranſtaltung hielt Be⸗ triebsführer Sack aus Frankfurt a.., dem Hauptſitz der Firma Hanſa, eine Begrüßungs⸗ anſprache, im Verlauf deren er zuſicherte, daß der Betriebsſport bei ihnen auch weiterhin ſo gepflegt werde wie bisher. Betriebsobmann Thonig ſchilderte nochmals die Triumphfahrt unſerer Mannheimer Reichsſiegerinnen von der Ankunft am Bahnhof an und betonte, wie ſehr Anmeldung nur über die Ortsgruppe Wichtig für die Teilnehmer am Reichsparteitag Verfügung. Es kann weiterhin mit Beſtimmt⸗ heit nicht geſagt werden, wieviel andere Quar⸗ tiere dem Gauorganiſationsamt über das Kon⸗ tingent der gemeldeten aktiven Teilnehmer hin⸗ aus zugeteilt werden. 4. In allen Fällen iſt für eine Teilnahme am Reichsparteitag die zuſtändige Ortsgruppe der NSDAP maßgebend. Private Reichspartei⸗ tagsbeſucher ſind daher gehalten, mit Rückſicht auf eine ordnungsgemäße Unterbringung ſich an die für ſie zuſtändige Ortsgruppe zu wenden. Die Ortsgruppen der NSDaAP haben die Quar⸗ tieranforderungen auf dem Dienſtweg an das Gauorganiſationsamt weiterzuleiten. Dabei wird für eine Beſchaffung eines Privatquar⸗ tiers keine Gewähr übernommen. 5. Direkte Quartieranforderun⸗ gen bei der Organiſationsleitung der Reichs⸗ parteitage Nürnberg oder bei Nürnberger Hotels uſw. ſind zwecklos. Alle direkten Anfragen werden dem Gauorganiſationsamt zur weiteren Bearbeitung zugewieſen. ſie ſich durch Pflichterfüllung, Einſatzbereitſchaft und Opferwilligkeit neben ſchöner Pflege der Betriebskameradſchaft zu ihrer erfolgreichen Leiſtung durchgerungen haben. In einer packenden Anſprache ſprach Kreis⸗ leiter Schnei der den tüchtigen Mädeln Dank und Anerkennung aus, ſei man doch allſeits ſtolz auf ſie. Ihre Leiſtung habe dieſe Betriebs⸗ ſportgruppe zum Vorbild für alle Betriebsſport⸗ gemeinſchaften Mannheims werden laſſen. Schließlich überreichte er der Leiterin der auf der Reichstagung der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ in Hamburg als Reichsſieger hervorgegangenen Betriebsſportgruppe, Frau Helfert(von der übrigens in Zuſammen⸗ arbeit mit Frau Bauer Muſik und Choreo⸗ grafie zu den Gymnaſtikvorführungen ausge⸗ arbeitet wurde), ein ſilbergerahmtes Bild des Reichsorganiſationsleiters Dr. Ley mit deſſen Widmung. Im Namen der Kreiswaltung der DAß wandte ſich Kreisobmann Schnerr nun an die in ihrem ſchmucken Sportdreß Spalier ſtehenden Mädel. In einem Rückblick auf die Zuſtände vor 1933 ſtellte er jener Epoche der Zerrüttung und des Verfalls den heutigen deutſchen Zeit⸗ geiſt gegenüber. Des neuen Reiches Pole aber ſind die Arbeit und die Freude; ſie geben uns die Kraft für den Alltag im Bewußtſein der völkiſchen Gemeinſchaft. Als ſolche Leiſtung gelte daher auch der Erfolg von Hamburg und als äußeres Zeichen der Anerkennung durch die DAF überreichte Kreisobmann Schnerr jeder der dreißig Mädel das mit ſeiner Widmung verſehene Buch„Michael“ von Dr. Goebbels. Natürlich wollte man die ſchönen Leiſtungen unſerer Reichsſiegerinnen nochmals ſehen. So war es geradezu ſelbſtverſtändlich, daß ſich die Mädel wieder zu ihren Darbietungen formier⸗ ten und einige dieſer künſtleriſch aufgelockerten gymnaſtiſchen Gruppen⸗ und Tanzgymnaſtik⸗ ſpiele zeigten. Nachdem ſich der Beifall gelegt hatte, trug die Unterhaltungskapelle P. Ru pp Melodien und Rhythmen zum Tanz in den Saal und man blieb im Geiſt herzlicher Betriebskameradſchaft noch beiſam⸗ men. Quittungskarte Nr. 1 Nach einer Anweiſung des Reichsverſiche⸗ rungsamts iſt bei der Ausſtellung einer neuen Quittungskarte für eine verheiratete Verſicherte, der die Beiträge erſtattet worden ſind, wieder mit Quittungskarte Nr. 1 zu beginnen. erſtmals eingelegt, das über Graben⸗Neudorf — Riedbahn— Koblenz beſonders raſch durchgeführt wird.(München ab 21.20, Mann⸗ heim.31, Dortmund an.57; zurück Dortmund ab 21.55, Mannheim an.27, München an.15). Für Freunde des Nordſeebades Norder⸗ ney läuft ab 29. Juni im Hamburger Nacht⸗ ſchnellzug D 75/76, Mannheim ab 19.06(in der Gegenrichtung erſtmals am 1. Juli an 10.58) ein Kurswagen bis und ab Norddeich. Hoffentlich gelingt es in abſehbarer Zeit, auch eine brauch⸗ bare Durchgangsverbindung nach den Nordſee⸗ bädern am Tage und über die weitaus nähere und überaus reizvolle Rheinſtrecke über Köln oder auch Frankfurt— Siegen— Lennetal— Münſter in Weſtfalen zu ſchaffen! Dr. G. Parole: Schwimmen lernen! Eine der angenehmſten Freuden des Som⸗ mers iſt ein erfriſchendes Bad. Der Drang nach Bewegung, nach Luft, Licht und Waſſer erfaßt erfreulicherweiſe immer weitere Kreiſe unſeres Volkes. Glücklich die Gegenden, in de⸗ nen die Natur durch Flüſſe und Seen dem Badeleben fördernd entgegenkommt. Aber das Baden will mit Vernunft betrieben ſein. Die Nichtbeachtung der elementarſten Baderegeln hat ſchon manches Unglück, ſchon manchen To⸗ desfall verurſacht. In erhitztem Zuſtande ſoll man nicht ins Waſſer ſpringen, da infolge des plötzlichen Temperaturwechſels die Tätigkeit des Herzens ausſetzen kann. Oft werden beim Ba⸗ den auch Wirbel und kalte Strömungen gefähr⸗ lich. Meiſt ſind ſolche Gefahren vielbeſuchter Badeſtellen ja bekannt. In unbekannten Gewäſ⸗ ſern muß jedoch auch der beſte Schwimmer Vorſicht üben. Nichtſchwimmer ſollen ſich nie zu weit hinauswagen, jedenfalls nicht ſoweit, daß ſie den Boden unter den Füßen verlieren. Der Kopfſprung iſt gewiß eine ſportliche Leiſtung, aber in trüben und wenig bekannten Waſſer lann ein unter dieſem aufragender Stein und Pfahl gefährlich werden. Unnötig langes Verweilen im Waſſer ſoll gleichfalls ver⸗ mieden werden. Jeder aber ſollte ſchwim⸗ men lernen! Gelegenheit hierzu iſt jetzt überall in Stadt und Land geboten. Vorſtudienausbildung von Volksſchülern Im Rahmen der Vorſtudienausbildung der Reichsſtudentenführung, die nach 2 Ausleſe junge Kräfte mit Volksſchulbildung durch einen einjährigen Lehrgang zur Hochſchule führt, fand in Heidelberg ein neues Ausleſe⸗ führe ſtatt. Unter Leitung von Gauſtudenten⸗ führer Dr. Oechslhe wurde eine genaue Prü⸗ fung bei einer größeren Zahl von Kameraden aus dem ganzen Reich durchgeführt. Vertreter von Partei und Staat überzeugten ſich durch Teilnahme an dem Lager von der Bedeutung der Vorſtudienausbildung für die Heranführung aller Kräfte zur höchſten Leiſtung in der natio⸗ 55 nalſozialiſtiſchen Volksgemeinſchaft. Die Polizei meldet: „Verkehrsunfälle. Am Donnerstag ereigneten ſich hier vier Verkehrsunfälle, wobei drei Per⸗ onen verletzt und drei Wrle e beſchä⸗ digt wurden. Sämtliche Verkehrsunfälle ſind auf Nichtbeachten der Verkehrsvorſchriften zu⸗ rückzuführen. Verkehrskontrolle. Bei einer am Donners⸗ tag durchgeführten Verkehrskontrolle wurden 41——(darunter 17 wegen Nebenein⸗ anderfahrens) gebührenpflichtig verwarnt und an 9 Kraftfahrzeughalter wurden rote Vor⸗ fehmi ene weil ihre Fahrzeuge techniſche Mängel aufwieſen. Entwendet wurde: In der Zeit vom 1. bis 4. Juni aus einem Einfamilienhaus in Neu⸗ oſtheim Herrenkleider, eine goldene Herrenuhr, eine goldene Damenuhr, Herrenwäſche und Bettwäſche, ſowie eine eiſerne feuerfeſte Geld⸗ kaſſette, 40:30:20 Zentimeter groß. Durch ſchleudernden Kraftwagen getötet In der Nacht zum Donnerstag, kurz nach 2 Uhr, wurde der 43 Jahre alte Portier Karl Schäfer von hier, auf dem Gehſteig vor dem Kaffee„Vaterland“ in der Ludwigſtraße von einem Perſonenkraftwagen angefahren und ſo ſchwer verletzt, daß er kurz nach ſeiner Einlie⸗ ferung ins Krankenhaus verſtorben iſt. Der Führer des Perſonenkraftwagens wollte in der Ludwigſtraße anhalten. Beim Bremſen geriet ob Trikot- Seide, dann Strumpf-Hornung- O 7, 5 der Wagen auf der regennaſſen Straße ins Schleudern und auf den Gehſteig. Durch den ſchleudernden Kraftwagen wurde die Schau⸗ fenſterſcheibe eines Geſchäftshauſes eingedrückt und zwei parkende Krafträder beſchädigt. Jugendliche Diebe verhaftet Die Kriminalpolizei Ludwigshafen a. Rhein konnte zwei jüngere Männer von hier ermit⸗ teln und feſtnehmen, die in der letzten Zeit in mehreren Fällen in Ludwigshafen und Mann⸗ heim Verkaufshäuschen, Warenautomaten und Auslagekaſten aufbrachen und Waren von er⸗ heblichem Wert entwendeten. Das Diebesgut konnte zum Teil ſichergeſtellt werden. Die Feſt⸗ genommenen wurden dem Richter vorgeführt. „Hakenkreuzbanner“ Jeugniſſe ſtudentiſchen Leiſtungswillens Zwei Ausſtellungen der Deutſchen Studentenſchaft in Heidelberg (Eigener Bericht des * Heidelberg, 24. Juni. Die Ausſtellung „Hochſchule im Oſten“, die am Mittwochnachmit⸗ tag von Bereichsführer Rother eröffnet wurde, hat ſich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit des oſtpreußiſchen Studententums ſeit nunmehr 5 Jahren gegenſtändlich darzuſtellen. Es ſoll weiterhin hierbei dem deutſchen Studententum und gleichzeitig dem geſamten deutſchen Volke ein Ausſchnitt aus der Geſamtaufbauarbeit, die das Studententum im Rahmen derjenigen des ganzen Volkes zu vollbringen hat, gezeigt wer⸗ den. Somit iſt die Ausſtellung zuſammengeſtellt nach den Gebieten: körperliche Ertüchtigung als Grundvorausſetzung ſtudentiſcher Erziehung, Ginſatz im Arbeitsdienſt, im Heer— hierbei eingereiht in die Jugend der ganzen Nation—, und ſchließlich das Geſamtgebiet der ſtudenti⸗ ſchen Arbeit im Grenzgebiet des Oſtens. Die Ausſtellung umfaßt außerdem ein Raum, der den großen ſtudentiſchen Vorbildern gewidmet iſt, bedeutenden Männern der Bewegung und orſchern der eailſchen Sf Tafeln ſtellen die eſchichte des deutſchen Oſtens dar. Außerdem aben die größten deutſchen Kulturträger wie tto der Große, Luther, Beethoven, Bismarck uſw. in dieſem Rahmen ihre beſondere Würdi⸗ gung erhalten. Ebenfalls am Mittwochnachmittag wurde— wie ſchon berichtet— die Ausſtellung im Kur⸗ pfälziſchen Muſeum:„Z3. Reichsberufs⸗ wettkampf der deutſchen Studen⸗ ten“ eröffnet. Pg. Uffenorde, Stabsführer „Hakenkreuzbanner“) des Verbindungsamtes Berlin und Reichsfach⸗ ruppenleiter, betonte bei ſeiner Eröffnungsan⸗ anch daß die Hauptaufgabe dieſer Schau ſei, beſondere Zeugniſſe ſtudentiſchen Leiſtungswil⸗ lens zu zeigen. Die Ausſtellung bringt vor allem Arbeiten des letzten Reichsberufswett⸗ kampfes, die u. a. zur Auswertung hevangezogen werden; ſo die Arbeit„Siedlung und Erweite⸗ rung Rodleben“. Für die Planung dieſer Sied⸗ lung— zunächſt 25 für die deutſchen Hydrierwerke in Rodleben— iſt die RBWe⸗Arbeit der Landesbauſchule Zerbſt an⸗ gefordert worden und ſoll als Grundlage für die Planung dienen. Als zweite Arbeit iſt die Erſchließung des Gröditzberger Kupfererzvor⸗ kommens im Rahmen des Vierjahresplanes und die dadurch bedingte Ordnung des Raumes Lö⸗ wenberg—Bunzlau—Goldberg zu nennen. Auch dieſe Arbeit ſoll in vollem— ausgewer⸗ tet werden. In dieſer Reihe ſind noch zu nennen die Reichsſiegerarbeit über das Thema:„Be⸗ kämpfung der Landflucht durch wirtſchaftliche und kulturelle Maßnahmen, dargeſtellt durch eine Planungsarbeit in der gleinftadt Frieſack in der Mark und ihrer ländlichen mäftdau ln die reichsbeſte Arbeit„Der Feldgemüſebau in der Erzeugungsſchlacht“ und die von der Lan⸗ desplanungsgemeinſchaft Grenzmark und der Regierung Schneidemühl angenommenen Pläne: „Feierplatzgelände in Flatow, Grenzmark⸗Pom⸗ mern⸗HJ⸗Heim, Ehrenmal, Jugendherberge, Sportplatz. Führungen durch dieſe Ausſtellung führt der Leiter der Hauptſtelle Bildende Kunſt, Balon, durch. C. F. Jeden Morgen um die gleiche Zeit kann man in Viernheim diesen Milchmann mit seinem Wa⸗ gen sehen, den er durch einen kleinen arabischen Esel ziehen läßt. Dieser nützliche Helfer ist wesentlich kleiner als die europäischen Esel. Von der angeblichen, aber durchaus unbewiese⸗ nen„Dummheit“ ist an diesem Tier, das selbständig und ohne zu„bocken“ von Kunde zu Kunde wandert, nichts zu bemerken. Itandesamlliche Nachrichten Mannneim nur beste Verarbeitung vom Bettenspezlalgesehäft H. Schmalzl, R 4. 9 Ehestandsdarlehen gegenlber 8 4 een Ruf Othmar küörbt und reinigt chemĩsch MANNHMEIM. „7, 4„feimut 24108 böWiGsMafEN wigatras= 55 Fornrut 60788 Kainz Arbeitsmann Karl Schmidt u. Luiſe Großkinsky Rentenempf. Peter Schleicher u. Emma Winter geb. Verkundete Kapok màtratzen extra dick gefüllt Schlaraftiamatràtzen Schott Matroſe Hermann Fluck u. Hilda Hollerbach Schreiner Franz Hofmann u. Maria Schick Straßenbahnſchaffner Rud. Künzler u. Erna Willhauck Gerichtsreferendar Dr. jur. Holm Hoeſch u. Edelgard Polſterer Peter Steffan u. Frieda Schachner Feldwebel Alfred Samendinger u. Maria Bürner Kraftfahrer Hermann Großelfinger u. Anni Dreſcher Kaufmann Fredi Büttel u. Erika Brockenauer Kaufmann Bernhard Foshag u. Anna Dorner Arbeiter Johann Gerner u. Emma Lockemann Schiffer Foſef Bendheuer u. Luiſe Emmenlauer Kraftwagenführer Mich. Schneckenberger u. Bertha Unteroffizier Joſef Wecker u. Katharina Egger Verw.⸗Oberſekretär Werner Klumpe u. Maria Dinges Schloſſer Karl Hagen u. Katharina Bernhart Metzgermeiſter Karl Häfner u. Luiſe Zendler Nieter Heinrich Häfner u. Martha Pfau Kaufmann Leonhard Ebert u. Margarete Dietz Aufn.: Banzhaf fjöchſtleiſtungen im Wohnungsbau In Baden wurden im Jahre 1957 10 386 Wohnungen geſchaffen Karlsruhe, 24. Juni. Nach den jetzt vorliegenden endgültigen amtlichen Ergebniſſen der Bautätigkeit im Jahre 1937 weiſen ſowohl der Wohnungsbau als auch der übrige Hoch'⸗ bau im Jahre 1937 Höchſtleiſtungen auf, wie ſie bisher in keinem anderen Jahre der Nachkriegs⸗ zeit erreicht worden ſind. Der Zugang an Neu⸗ bauwohnungen war im Reich mit 308 945 um 9,4 Prozent größer als im Vorjahr. Im Land Baden wurden im Jahre 1937 5434 Wohngebäude errichtet, davon 2586 mit öffentlichen Mitteln. Die Zahl der durch Neubau und Umbau geſchaffenen Wohnungen betrug insgeſamt 10 386. Von ihnen waren 9694 durch Neubau und 692 dur Um⸗ bau gewonnen. Da die Errichtung von Arbei⸗ terwohnſtätten in ſteigendem Maße gefördert wurde, hat der Kleinwohnungsbau am ſtärkſten zugenommen. Dementſprechend iſt der Anteil der neuerſtellten Kleinwohnungen(mit—3 Wohnräumen) von 2985 im Jahre 1936 auf 3264 im Jahre 1937 in Baden geſtiegen. Die ſtaatliche und gemeindliche Fürſorge für den Wohnungsbau drückt ſich in der hohen Zahl von 4339 mit Unterſtützung aus öffentlichen Mitteln errichteten Wohnungen aus. Davon wurden mit Mitteln der Kleinſiedlung oder mit Hilfe von Reichsbürgſchaften für Kleinſiedlungen 601 Kleinwohnungen geſchaffen.— Reinzugang an Wohnungen(d. h. der Wohnungszugang abzüg⸗ lich des Wohnungsabganges durch Umbauten, Abbrüche, Brände uſw.) betrug im letzten Jahre in Baden 9966. Das entſpricht 4,1 Wohnungen auf 1000 der gegenüber dem Reichsdurchſchnitt von 4,8 Wohnungen auf 1000 Einwohner. Der Bau von Nichtwohngebäuden, deſſen Geſamtumfang ſchon im Jahre 1936 im Reich doppelt ſo hoch war wie 1932, hat 1937 weiter zugenommen. In Baden wurden 2584 Nichtwohngebäude im letzten Jahre errichtet mit 2053 000 Kubikmeter unbauten Raums ge⸗ genüber 2279 Gebäuden im Vorjahr. Obwohl der„Ueberhang“ an im Bau 10 lichen Wohnungen Ende 1937 um etwa 29 000 eringer war als Ende 1936, werden die Aus⸗ ichten für den Wohnungsbau im Jahre 1938 vom Statiſtiſchen Reichsamt günſtig beurteilt, da in den erſten Monaten des laufenden Jahres die Wohnbautätigkeit außerordentlich lebhaft eingeſetzt hat. Bienenſchwarm mitken in der Skadk fm. Karlsruhe, 23. Juni. Ein ſehens⸗ wertes Schauſpiel bot ſich in der Karlſtraße unweit der Münze: Ein Bienenſchwarm kam geflogen und ließ ſich in der Krone eines Bau⸗ mes vor dem Laden der Verbrauchergenoſſen⸗ ſchaft nieder. Dort hing die ſummende Traube, bis auf einem Fahrrad ein Imker hinzukam. Dieſer verſtand ſich darauf, was in ſolchem Falle zu tun iſt. Mit Waſſer und Beſen veranlaßte er den Bienenklumpen, in einen großen Karton, den er ſich im nahen Laden borgte, umzuſteigen; und als der Hauptklumpen im Kaſten war, entſchloſſen ſich nach und nach auch die vielen die Schachtel um⸗ ſchwärmenden Immen ebenfalls, dieſe neue Behauſung anzuſteuern und ſich darin zu ver⸗ Geborene Heide, Vater Eugen Ströbel Ute, Vater Franz Herren Gestorbene Eva Rohr, gob. Rück, 62 Jahre Friedrich Horn, 64 Jahre dchtete gibt es durch die von allen be · Femllienonzeige „Hekenkreuzboanner“ Sonderermäßlgung för Fomillen- Andreas Braſter Anna Koopmann geb. Walter Wilhelm Kuntz Johann Menzel Erwin Fiſcher Joſef Kuld, 68 Jahre Dr. Karl Scheffelmeier Curt Blechſchmitt Hans Karl, 23 Jahre Gottfried Löſer, 70 Jahre Auguſt Schmitt im hekennt! Helmut Karl Chriſtian, Vater Helmut Eversz Gert. Vater Dr. med. dent. Fr. Weſſinger. Apollonia Rothenbach geb. Strack, 69 Jahre Margaretha Rudolph geb. Freitag, 84 Jahre Suſanna Mayer geb. Ganter, 68 Jahre kriechen. Zuletzt blieben nur noch wenige Ahche kleinere Grüppchen, 1 5 am Boden niedergelaſſen hatten, wurden Autſen—„man darf ſie nur nicht drücken dann ſtechen ſie nicht!“— von der Hand des lundigen Imkers in den Kaſten geſetzt. Die Bienen ihn als Bienenvater zu en kennen, denn dieſer trug bei dem immerhin nicht ungefährlichen Geſchäft nicht einen Stich davon. Dann aufs Rad geladen und die Reiſe fortgeſetzt. In brennendes Oel geſtürzt Bad Kreuznach, 23. Juni. Im Hartſtein⸗ bruch auf dem Lemberg bei Feilbingert waren zwei Schmiede mit Schweißarbeiten an einem Geleiſe beſchäftigt. Inzwiſchen wollte der Stein⸗ abrichter Friedrich Decker, der eine Kanne Oel trug, die Geleiſe überſchreiten, blieb aber mit einem Fuß in den Schienen hängen. Er ſtürzte, das Oel lief aus und entzündete ſich ſofort an den glühenden Eiſenteilen. Der Mann fiel in die Flammen hinein und erlitt ſchwere Brand⸗ wunden. Arbeitskameraden konnten ſchließlich die Flammen löſchen und den Unglücklichen aus ſeiner gefährlichen Lage befreien. Der binſter verblünht. In die bunten Farben des Frühſommers— das wechſelvolle Grün der Wälder, das Blau Rot, Gelb und Grün der Wieſen und Felder miſchte ſich von den Hängen her und über die Straßen herüber das leuchtende Goldgelb de⸗ wurde der Karton verſchnütt, 4 Freitag, 24. Juni 1058 blühenden Ginſters, das wie eine ſelig erfültz Verheißung aufrauſchte aus unſcheinbaren, u beachteten Büſchen an Weg und Rain. Aus dem dunklen Grün der Blätter und den Graubraun des Geſträuchs flammten die gelben Blüten wie kleine Sonnen auf. Wie auf Erden umherſpielendes Sonnengold wob ihr Schein von den Hängen und Höhen herab und leuchtete und flammte weithin an wolkenloſen Sommer tagen: ja, ſelbſt den graueſten Regentagen brach ten ſie ein wenig Sonnenglanz. Durch Tage und Wochen ſchimmerten blütenüberladene Ginſterbüſche; und wer nicht den Sonnenglah in ihnen wiederſchimmern ſah, der mochte ihnn Schein für reinſtes Erz halten, das aus veh borgenſten Tiefen der Erde den Menſchen z wuchs. Nun flammt es nur noch hier und dort den Spitzen der Büſche. Das Gold der Blülhß wird langſam runzelig und braun, und di Blüten wandeln ſich hier und dort ſchon hellgrünen Schoten. Langſam werden dieſe die Büſche bedeckende Samenhülſen dunkler, länger, härter. Ruh Wochen zur Spätſommerzeit, wenn dann d Wind geht, werden die braunſchwarzen Ginſten ſchoten an ihren Zweigen zu raſcheln und kah pern beginnen. Und wenn ſie dann ſpringeh hat der ginſterblütengoldene Sommer ſein ſel⸗ ges Lied zu Ende geſungen. Glüeklich! Jawohl durch Mö bel Filiale in Schwetaingen wnnelm Zieglef Werkstätte für moderne Bildranmutff Gerahmte und ungerahmte Bilder Geschenke geeignet. N 7. 31 Tel. 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Alle runnen, bis das Verbrech licher n vor ein Berl Urteil lautete und allda ode zu brin Ganz Be Menſchen haufen— das undzwanzig mals, Anno 1 ner an den manche konnte nis noch gut des neuen anze Spreeſt. 15 Das Fi rt der Tode⸗ angeſichts der die die beiden ſo machten ſick 1813 die Me Tauſenden au ſich auf eine burger To kleinen Kinden Stock zur Sto ſchaften ließen und wer nich haften Szene e au die Todgewei wurden. Um 6 Uhr Stadwogtei⸗G Die Menſchen riger Zug, de wegt. Beritte kommt der erſt dem verwegen. Gerichtsdiener weiten Leiter en Pferden a litz,„deren Se umſchattet iſt“ childert. Neb⸗ latz genomm der Schützengi Die alte Be meinschaftsve parade steht. men teilnahm 4 24. Juni 1938 au ffen ir noch wenigt e Grüppchen, die hatten, wurden ur nicht drücken, in der Hand des ſten geſetzt. Die nenvater zu en dem immerhin nicht einen Stich arton verſchnürt, iſe fortgeſetzt. geſtürzt ni. Im Hartſtein⸗ ſeilbingert waren rbeiten an einem wollte der Stein⸗ eine Kanne Oel , blieb aber mit ängen. Er ſtürzte, ſete ſich ſofort an er Mann fiel in t ſchwere Brand⸗ onnten ſchließlich Unglücklichen aus en. lüht. Frühſommers— älder, das Blath ſen und Felder her und über die ide Goldgelb dez eine ſelig erfülle nſcheinbaren, in⸗ id Rain. Blätter und den mmten die gelben f. Wie auf Erden wob ihr Schein erab und leuchtete enloſen Sommer Regentagen brach anz. Durch Tage blütenüberladen den Sonnengla „der mochte ih en, das aus vez den Menſchen hier und dort Gold der Blüleh braun, und di id dort ſchon züſche bedeckendn er, härter. Mah wenn dann da chwarzen Ginſten raſcheln und kah ie dann ſpringeh Sommer ſein ſe Klich! irch M bel 2 — —— En Bll DERHIAI ilhelm Ziegle noderne Bildrahmuß ingerahmte Bilder f et. 7. 31 Tel WI Infertigung Ammagz Tel. 27/ U% ur Beruiskleidugf —+ 4 4 lesfällen von und nach auswih t. Leichenvigin Mannhe 1 2, 5 Mi schäft am pfatteß osselstr. 8 1n/ Ur —— 3 Stadtvogtei⸗Gefängniſſes „hakenkreuzbanner“ Die bunte Seite Freitag, 24. Juni 1958 Die lelzſe Hinriciiunꝗ durch Feuer Vor 125 Johren in Berlin/ Abgeschaffie Hinricitungsart 18 13 angewendel Dieſer Tage jährte es ſich zum 125. Male, daß in Deutſchland die letzte öffentliche Hinrichtung auf einem brennenden Scheiterhaufen voll⸗ zogen wurde. Im Frühjahr 1813 wurde ein Ver⸗ brecherpaar, das durch ſeine Mordbrennereien die Bevölkerung jahrelang in Angſt und Schret⸗ ken verſetzt hatte, vor dem Oranienburger Tor in Berlin den Flammen übergeben. Der Tod auf dem Scheiterhaufen war früher bei vielen Völkern eine gebräuchliche Vollzugs⸗ form der Todesſtrafe. Im germaniſchen Mittel⸗ alter wendete man ſie vor allem als Sühne für Mordbrenner, Zauberer, Hexen und Ketzer an; ſ0 wurde erſt im 18. ſebasd dur in den deut⸗ chen Gauen und durch humanere Hinrichtungsarten erſetzt. Trotzdem griff ein Berliner Gericht in den letzten en des Jahres 1813 nochmals zu dieſem grauſamen Exempel zurück, weil man für das zu ſühnende Verbrechen keine andere Strafe abſchreckend genug fand als gerade den öffentlichen Feuertod. Man 3 da zwei verwegene Mörder und Brandſtifter gefaßt, die faſt ſechs Jahre lang die Länder Preußen, Sachſen und Oeſterreich in Angſt und Schrecken hielten. Ihr Sünden⸗ regiſter, das in Berlin auf allen Plakattafeln zu leſen war, wollte gar kein Ende mehr nehmen. Hauptanführer der Mordbrennerbande war ein gewiſſer 30 Jahre alter Peter Horſt aus Jerichow an der Elbe, der ſeinem Geſtänd⸗ nis zufolge in etwa 45 Städten und Dörfern euer gelegt hatte, wobei das Dorf Schönen⸗ inde faſt völlig der Vernichtung anheimfiel und ſechs Menſchen in den Flammen umkamen. orſt hatte für ſeine Verbrechen einen tüchtigen ehilfen in ſeiner 21 Jahre alten Geliebten Chriſtiane Delitz, die ſchon von früheſter Ju⸗ end an durch Diebſtähle auf Märkten und eſſen ihr Leben gefriſtet hatte und nun in dem Mordbrenner einen Mann fand, der ſelbſt vor den größten Gewalttaten nicht zurück⸗ chreckte. Allein der Krug geht ſo lange zum runnen, bis er bricht. Eines Tages konnte das Verbrecherpaar nach jahrelanger vergeb⸗ licher Verfolgung auf friſcher Tat ertappt und vor ein Berliner Gericht geſtellt werden. Das Urteil lautete,„daß ſie zur Richtſtätte zu ſchlei⸗ und allda mit dem Feuer vom Leben zum ode zu bringen ſeien“. Ganz Berlin war auf den Beinen Menſchen auf einem brennenden Scheiter⸗ haufen— das hatte man in Berlin ſeit ſieben⸗ undzwanzig Jahren nicht mehr geſehen! Da⸗ mals, Anno 1786, war der Brandſtifter Höp⸗ ner an den Feuerpfahl gebunden worden; manche konnten ſich an dieſes ſchaurige Erleb⸗ nis noch gut erinnern. Kein Wunder, daß ob des neuen mittelalterlichen Schauſpiels die anze Spreeſtadt ſich in höchſter 3 be⸗ 15 Das Für und Wider, das ſich um dieſe rt der Todesſtrafe entſpann, verſtummte bald angeſichts der unzähligen gemeinen Verbrechen, die die beiden Delinquenten verübt hatten, und ſo machten ſich am frühen Morgen des 28. Mai 1813 die Menſchen zu Tauſenden und aber Tauſenden auf den Weg zum Richtplatz, der ſich auf einem Acker vor dem Oranien⸗ burger Tor befand. Die Mütter nahmen ihre kleinen Kinder mit, Greiſe humpelten mit dem Stock zur Stadt hinaus, die vornehmen Herr⸗ ſchaften ließen ſich in ihren Equipagen fahren, und wer nicht gehen konnte oder der grauen⸗ haften Szene fernbleiben wollte, der bildete 4 e auf den Straßen Spalier, auf denen bie Todgeweihten zur Hinrichtung, gebracht wurden. Um 6 Uhr früh öffnen ſich die Tore des am Molenmarkt. Die Menſchen recken die Hälſe. Es ein trau⸗ riger Zug, der ſich da zur Stadt hinaus be⸗ wegt. Berittene Polizei trabt voran. Dann kommt der erſte Leiterwagen angerumpelt, auf dem verwegenen Geſichtes Peter Horſt, von drei Gerichtsdienern feſtgehalten, ſteht. Auf dem Leiterwagen ſitzt mit dem Rücken zu en Pferden auf einem Bündel Stroh die De⸗ litz,„deren Schönheit vom Todesgrauen etwas umſchattet iſt“, wie ein zeitgenöſſiſcher Bericht childert. Neben ihr haben zwei Gerichtsdiener latz genommen. Beide Wagen werden von der Schützengilde und der Nationalgarde in prachtvollen Uniformen eskortiert. Den Schluß bildet wieder berittene Polizei. Die Menge verhält ſich ſtumm und unbeweglich, nur ab und zu werden ien d laut und den Delin⸗ quenten die geballten Fäuſte gezeigt. Die Flammen praſſeln auf. Eine—38 Stunde brauchen die Todeskarren, bis ſie en Richtplatz vor dem Oranienburger Tor erreichen, wo die Menge hinter dem dop⸗ pelten Kordon der Abſperrmannſchaft Kopf an Kopf in fiebernder der grauſigen Dinge harrt, die da kommen ſollen. Der Schei⸗ terhaufen war ſchon am Tage vorher errichtet worden. Aus ihnen ragen zwei Pfähle mit Sitzen hervor, auf denen die Delinquenten Platz zu nehmen haben. Sofort nach Ankunft der Wagen wird zur Exekution geſchritten. Die Verbrecher werden vom Leiterwagen—2 und müſſen ſtehend die nochmalige Vorleſung des Todesurteils an⸗ hören. Während der Stab über ſie gebrochen wird, breiten vier Männer raſch eine ungegerbte Kuhhaut aus, auf die Peter Horſt und Chriſtine Delitz niedergedrückt und auf ſolch unehrenhafte Art zur hölzernen Stiege geſchleift werden, die auf den todbringenden Holzſtoß führt. Das Mädchen nimmt als erſte den für ſie beſtimmten Platz ein, dann folgt ihr Gelieb⸗ ter, der ſich lachend umſieht, plötzlich juchzend ſeinen Hut hochwirft und dann zum letzten Male ſeine Geſinnungsgenoſſin umarmt. Ein Teil des Publikums iſt über eine ſolche Keckheit angeſichts des ſchrecklichen Todes der⸗ art überraſcht, daß er in einen lauten Beifall ausbricht. Beide werden nun von den Scharf⸗ richterknechten mit mehreren Riemen um Hals, Arme und Beine an den Pfahl gebunden, einer zieht den Delinquenten no Aus dem Ufa-Kulturfilm„Gesunde Frau— Ge sundes Volk“. ———— über das Geſicht, und ſchon leuchtet das Feuer praſſelnd auf, deſſen Qualm und Rauch einen dichten Vorhang um die gemarterten und ſterbenden Körper zieht, ſo daß viele ſenſations⸗ gierige Gaffer nicht auf ihre Rechnung kom⸗ men, Immerhin, Berlin hatte das letzte Schau⸗ ſpiel einer Feuerhinrichtung erlebt, das ſeit⸗ dem in ganz Deutſchland nicht wieder geboten raſch eine wurde. Wenn juden unter Siqdu sind Jackĩie Coogan gegen Bernstein- Coogon/ Amerikos neueste Sensolion Wer entſinnt ſich nicht dieſes lieblichen, groß⸗ äugigen und tropfnaſigen Buben, der ſchmutzig, verkommen und bedrückt über die Leinwand geiſterte und Millionen von Kinobeſuchern durch ſeine geſtenreichen, erſchütternden Erleb⸗ niſſe Tränen der Rührung und des Mitgefühls entlockte? Dieſes herrliche Wunderkind, der jüngſte Künſtler des Jahrhunderts: Jackie Coo⸗ gan— ein Dutateneſel für die Herren Film⸗ produzenten, Schlagzeile für ſenſationslüſterne Zeitungsſchreiber und als verzuckerter Film⸗ kitſch eim Herzensbedürfnis für alle Weiblich⸗ keiten beiderlei Geſchlechts. Jackie Coogan iſt groß geworden— und ſiehe da, wieder taucht er aus der Verſenkung auf und macht von ſich reden. Aehnlich wie weiland der ſelige Auguſtus präſentiert er ſich heute tränäugig der betroffenen Oeffentlichkeit und ruft mit gerungenen Händen: Mutter, Mutter, gib mir meine Millionen wieder! Daß wunderkindliche Produktionen auch geld⸗ lich meiſt einen ſehr gediegenen Hieitergrund haben, hat noch keiner bezweifelt— beſonders, wenn ein geſchäftstüchtiger 1S A⸗Manager aus Transjordanien hinter der Sache ſteht. Dieſer Manager, der ſich„künſtleriſcher Beirat Jackie Coogans' nannte und den vielſagenden Namen Arthur Bernſtein führt, iſt heute der zweite Gatte der Frau Coogan ſenior, nachdem Jackies Vater vor einigen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen iſt. Jackie beziffert den durch ſeine„Kunſt“ ge⸗ wonnenen Verdienſt auf 4 Millionen Dollar, deren Verwaltung ausſchließlich in den Hän⸗ den ſeiner Mutter und des ehrenwerten Herrn Bernſtein liegt— ſoweit dieſe noch vorhanden ſind. Immerhin behauptet Jackie, daß noch zwei Millionen von ſeiner Mutter verwaltet werden— und die will er haben. 6½% Dollar Taſchengeld vom böſen Stiefvater So erlebt die amerikaniſche Welt denn das 750-Jahr-Feier der Stadt Freiberg Die alte Berghauptstadt des Landes Sachsen feierte ihr 750jähriges Bestehen mit einer Ge⸗ meinschaftsveranstaltung des sächsischen Erzbergbaues, in deren Mittelpunkt die große Berg- parade steht, an der auch eine Abordnuns steiermärkischer Bergleute in historischen Unifor— men teilnahm(unser Bild). Wieltbild(VI) Ereignis eines Monſterprozeſſes Sohn gegen Mutter, der alle erforderlichen Requiſiten: An⸗ griff auf die Tränendrüſen, bombaſtiſche Ent⸗ hüllungen, Ausgraben der intimſten Faanilien⸗ und ähnliche Schönheiten ent⸗ ält. Und es ging ein Schrei der Entrüſtung durch die Welt, als man erfuhr, daß Coogans ihren ſo geſegneten Sprößling ſeit Jahren nur mit einer wöchentlichen Unterſtützung von 6½% Dol⸗ lar bedachten. Erſchüttert vernahm man, daß Herr Arthur Bernſtein als guter Geſchäftsmann ſeinem Stiefſohn eines* Haus verbot.„Von mir bekommſt du keinen Cent mehr“, ſo oder ähnlich ſagte er,„ſchau ſelbſt, wie du dich durchbringſt, denn du biſt jetzt mündig und ein Mann!“ Das erwachſene Wunderkind Jackie Coogan lag auf der Straße. Heirat zwecks Troſt und Propaganda Was aber tut ein echter Mann, wenn er nicht mehr aus noch ein weiß und ſich in erſchrecklicher Weiſe den finſteren Gewalten der Erde aus⸗ geſetzt ſieht? Der echte Mann heiratet, um derart die ſchwere Laſt der Verantwortung nicht allein tra⸗ gen zu müſſen. Jackie Coogan heiratete und zwar die Film⸗ ſchauſpielerin Betty Grable. Dieſe Zeremonie erledigt— und er ſelbſt für kurze Augenblicke durch Blitzlicht und Schlagzeilen wieder in den Mittelpunkt ſeiner Welt gerückt, nahen Jackie den Kampf auf. Schallend ſtieß er in die ble⸗ cherne Reklamepoſaune von Jericho und inſze⸗ nierte den gewaltigen Prozeß Coogan gegen Bernſtein⸗Coogan. Dieſe ſeltſame Art von Propaganda genügte, um Jackie ein mit tauſend Dollar bezahltes Filmengagement zu verſchaffen. Daneben aber handelte er: er gab der ſtaunenden Welt Kennt⸗ nis von dem verruchten Vorgehen ſeiner Mut⸗ ter, die Jackies Ehe auf alle Art zu hintertrei⸗ ben verſuchte, erzählt von den verſchwenderi⸗ ſchen Ambitionen ſeines Stiefvaters Bernſtein und rief wie ein großer Politiker das Weltge⸗ wiſſen an. Amerikas Oeffentlichkeit wettet. Zwei Millionen Dollar verlangt Jackie Coo⸗ gan von ſeiner Mutter...„und“, erklärte er in einem Interview,„wenn ich ſie nicht erhalten kann, ſo ſoll auch ſie keine Freude an dem Gelde haben. Eher werde ich dafür ſorgen, daß die beiden Millionen als Prozeßkoſten in die Staatskaſſen wandern. Auf keinen Nyell möyo„ ich, daß mein Stiefvater ſeine lebemänniſchen Gewohnheiten mit meinem Vermögen fortſetzt!“ Wie die Dinge enden werden, weiß kein Menſch. Natürlich tut Bernſtein alles, um den Prozeß in die Länge zu ziehen, und Jackies Anſprüche ſcheinen noch zu verworren und unge⸗ um eine raſche Entſcheidung zu ver⸗ angen. Inzwiſchen ergötzt ſich die amerikaniſche Oef⸗ fentlichkeit und ſchließt Wetten ab— pro und kontra Jackie Coogan. Die Zeitungen bringen rührende Berichte und illuſtrieren dieſe auf ſinn⸗ fällige Art: eine über ihren verlorenen Sohn weinende Mutter Coogan, ein zuverſichtlicher Bernſtein und ein ſich in ſeinem Eheglück ſon⸗ nender Jackie ſind Faktoren, die in gleicher Weiſe an das innige Mitgefühl der Menichen appellieren. unnd ſo ſtehen die Wetten ohne eigentlichen Favoriten einſweilen auf pari. ages einfach das Aufn. Uia(116 K) Die papierfreie Ziqarefie Mit einer bedeutſamen Erfindung iſt nach anderthalbjähriger Laboratoriumsarbeit der bekannte ungariſche Schriftſteller Stephan Ta⸗ mas vor die Oeffentlichkeit getreten, und zwar der Zigarette 2 in Papierhülle. Das Prinzip dieſer neuen Er indung beſteht darin, daß aus dem Tabak ſelbſt eine oudinne und vollkom⸗ men durchſichtige f1. e angefertigt wird, die den Tabak einſchließt. Der Vorteil der Verwen⸗ dung von Tabak auch für die Hülle liegt auf der Das Aroma des Tabaks wird nicht durch das mitverbrennende Papier, das ja bekanntlich auch ſchädlich für die Geſundheit iſt, beeinträchtigt. So wird das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Außerdem dürfte es vielen Zigarettenrauchern auch Freude machen, beim Rauchen ſtändig den goldgelben durch die durchſichtige Hülle ehen zu können. Wie weiter bekannt wind, hat eine große amerikaniſche dem Erfinder bexeits für das Recht, die Erfindung in Ame⸗ rika zu verwerten, eine Million Dollar und Sie möchten sich äm liebsten nie von Wind und Wellen trennen.(Scherl-Bilderdienst-.) eine fünfprozentige Gewinnbeteiligung angebo⸗ ten. Der Erfinder begibt ſich bereits dieſe Monat nach Amerika, um über das Angebot mündlich zu verhandeln. Trotzdem iſt Stefan Tamas nicht ganz zufrie⸗ den mit ſeinem techniſchen Erfolg. Freunden gegenüber äußerte er:„Im Alter von 20 Jah⸗ ren habe ich einmal davon geträumt: wenn ich nach Jahren einmal nach Amerika komme, dann werde ich auf dem Broadway die Titel meiner Schauſpiele oder Filme in Leuchtſchrift leſen. Statt deſſen wird mir nun vielleicht einmal die Reklame entgegenleuchten:„Rauchen auch Sie die neue Tamas⸗Zigarette!“ Giſt wurde versfeigert Eine aufſehenerregende Verſteigerung fand vor einiger Zeit in Budapeſt ſtatt. Ein Arzt, der ſich in Geldſchwierigkeiten befand, löſte ſein chemiſches Laboratorium auf. Die Leute waren in Menge gekomanen, um die chemiſchen Pro⸗ dukte, darunter gefährliche Gifte, Morphium⸗ präparate, zu erwerben. Das ungariſche Ge⸗ ſundheitsamt empfing darauf auch eine Abord⸗ nung der Budapeſter Apotheker, die ihm von der ſeltſamen Verſteigerung Meldung erſtat⸗ tete und darauf aufmerkſam machte, daß die Geſamtmenge der verſteigerten Präparate ge⸗ nügen würde, um den Tod von 150000 Men⸗ ſchen herbeizuführen. „hakenkreuzbanner“ Iport und 5viel Freitag, 24. Juni 1958 Dellage⸗Millelgebixasfahet ſchwer wie nie Es gab reichlich Strafpunkte und auch einige Unfälle bei der Jubiläumsfahrt Eine Jubiläumsfahrt muß etwas Beſonderes ſein, dachte die ONS und ſuchte für die zehnte Dreitage⸗Mittelgebirgsfahrt im Harz Strecken aus, wie ſie vorher bei dieſer größten geländefahrſportlichen Veranſtaltung nie vorkamen. Drei Strecken ſtehen zur Verfü⸗ gung. Die 202 Kilometer lange Südſtrecke iſt die ſchwerſte von ihnen. Sie war am erſten Tag den Krafträdern und Geſpannen vorbehalten. Die Oſtſtrecke iſt mit 228 Kilometer die längſte; auf ihr tummelten ſich die Wagen über 2000 cem und die Kübelwagen. Nur 194 Kilometer hatten die übrigen Wagen auf der Weſtſtrecke zurück⸗ zulegen. Durch dieſe Teilung war es natur⸗ achterd nur möglich, einen Abſchnitt zu beob⸗ achten. Mit den Krafträdern auf der Südſtrecke ſtar⸗ teten als erſte die Italiener auf ihren Guzzi⸗ und Bianchi⸗Maſchinen in Goslar. Dann folgten die rund 150 Maſchinen der Deutſchen. Am Rehberger Graben waren ſchon zwei Ohne⸗ haltprüfungen überſtanden. Der ſchmale, ſteile Waldweg am Graben mit ſeinen großen Stei⸗ nen und kleinerem Geröll wurde manchem Ge⸗ ſpann zum Verhängnis. Verwegen jagte der Italiener Tancorre hinauf. Ausgezeichnet bewährte ſich die Hinterradfederung am Hunger⸗ loch. Die erſte Berſaglieri⸗Mannſchaft war hier geſprengt. Ein Fahrer„zockelte“ mit Gabelbruch hinter ſeinen Kameraden her. Als Erſter durch⸗ brach der Nürnberger Hecker mit der 350⸗com⸗ Zündapp die Front der Gäſte. Schneidig nahm er die ſchwere Strecke. Dicht aufgeſchloſſen hatte Sachſens NSͤ⸗ Mannſchaft Scherzer, Fähler und Deh⸗ melbauer, die neue deutſche Nationalmann⸗ ſchaft für die Sechstagefahrt in Wales, mit der 250⸗cem⸗DKW. Bei der abſchließenden Quer⸗ feldeinfahrt jagte Zimmermann vom h⸗ Oberabſchnittt Mitte in verwegenſtem Tempo durch das Gelände und erzielte mit 5% Minu⸗ ten die beſte Zeit. Die 351 Geſtarteten fanden nicht allzu günſti⸗ ges Wetter vor. Längere Regenſchauer füllten die ausgetrockneten Moraſtlöcher wieder auf. So mußten manchesmal Schiebekommandos Pferdekolonnen oder Zugmaſchinen in Anſpruch genommen werden. Begeiſtert erlebte die Be⸗ völkerung die Kämpfe gegen die Tücken des Ge⸗ ländes mit. Trotz der nicht zu hoch angeſetzten Mindeſtdurchſchnitte von 20—27 Kilometer gab es reichlich Strafpunkte und auch Ausfälle. Reue Kampibeſimmungen ſür Amateurboxer Die Einführung von Sechsrundenkämpfen den Derbänden anheimgeſtellt In Berlin hält gegenwärtig die 7 J BA, der internationale Amateur⸗Boxverband, einen außerordentlichen Kongreß ab, der auf einen deutſchen Antrag hin einberufen wurde. In er⸗ ſter Linie ſtand eine Neuregelung der Kampf⸗ beſtimmungen auf der Tagesordnung. Die Schweiz und Irland hatte einen Antrag auf Erhöhung der Rundenzahl von drei auf ſechs Runden von je zwei Minuten bei Europamei⸗ ſterſchaften und bei Olympiſchen Spielen einge⸗ reicht. Der Vorſchlag fand keinen Anklang und ſo bleibt es weiterhin bei den drei Runden. Darüber hinaus iſt es den Landes⸗ verbänden aber überlaſſen, zu den nnn über zuge⸗ en. In der Bewertung der Kämpfe wird man in Zukunft ganz andere Wege gehen. Bei einem Kampfabbruch wegen einer Verletzung wird das feſtgeſtellte Punkteergebnis nunmehr über Sieg und Niederlage entſcheiden und nicht mehr der verletzte Kämpfer auf Grund des Abbruchs zuan Unterlegenen ertlärt. Der Ricigrichter muß mit dem Auszählen nicht mehr warten, bis der Bo⸗ xer am Boden liegt, ſondern kann damit bereits beginnen, wenn er ſich an den Seilen hält, wenn er in Doppeldeckung geht oder überhaupt auf⸗ hört zu kämpfen. Um eine einheitliche Bewer⸗ tung und eine einwandfreie Beurteilung der Kämpfe anzuſtreben, wurde eine Liſte der Ring⸗ richter aufgeſtellt, die einzig und allein bei Europameiſterſchaften und Olympiſchen Spielen amtieren dürfen. Es handelt ſich dabei aus⸗ ſchließlich um geprüfte Richter. punktwertung wird ergänzt Am zweiten Tage des Kongreſſes gab es über das Richtverfahren noch längere Ausſprachen. Schließlich kam es zu einer Beſchlußfaſſung. Eine Kommiſſion, beſtehend aus General Murphy(England), Smeds(Finnland) und Hieronimus(Deutſchland) wurde be⸗ auftragt, neue Richtlinien über die Punktwer⸗ tung auszuarbeiten, die als Anhang die Inter⸗ nationale Wettkampfordnung ergänzen werden. Der Paragraph 45 der Sportordnung wurde dahingehend geändert, daß bei den Olympiſchen Spielen und Europameiſterſchaften eine„Jury 'Appell“ gebildet wird, die bei zweifelhaften Entſcheidungen beſchließen kann, daß der Un⸗ terlegene eines Kampfes weiter am Turnier teilnimmt. Allerdings muß das Berufungsge⸗ richt als letzte Inſtanz ſeine Entſchließung ein⸗ ſtimmig herbeiführen. Beſprochen wurden wei⸗ terhin die Amateurbeſtimmungen und den Na⸗ tionalverbänden aufgegeben, die Beſtimenungen über die Dauer von Auslandsreiſen(21 Tage) ſtrikte einzuhalten. der Reichstwortüprer in Fianen Der Reichsſportführer, Staatsſekretär von Tſchammer und Oſten, hat am Mittwoch einen Flug nach Rom angetreten. Der Reichsſportfüh⸗ rer iſt Führer der deutſchen Delegation„Sport und Körperkultur“ beim Weltkongreß „Arbeit und Freude Rom 1938“. Im Verlaufe dieſer Italienreiſe wird der Reichs⸗ ſportführer Gelegenheit haben, die Einrichtun⸗ gen und die Organiſation des italieniſchen Sports kennenzulernen und in perſönlicher Fühlungnahme mit den führenden Männern des faſchiſtiſchen, ſtaatlichen und ſportlichen Le⸗ bens auch die Sportfreundſchaft der beiden Länder zu vertiefen. Erstes Funkbild vom Boxkampf Schmelina-Louis ——ö.—————————.— Nach den harten Schlägen des„braunen Bombers“ mußte Max Schmeling einige Male den Boden aufsuchen. Joe Louis bleibt im Eifer des Gefiechts Sekunden vor ihm stehen, wird jedoch vom Ringrichter Donovan in die Ecke verwie sen. (Scherl-Bilderdienst-.) Deutschlandfahrer in angenehmer Begleitung Bei großer Hitze legten die 38 Teilnehmer der Deutschlandfahrt die 12. Etappe von Bielefeld nach Hannover über 240 Kilometer im geschlossenen Bummeltempo zurück. Irgendwelche Vor- stöße wurden aus dem Feld nicht unternommen, mit bald 40 Minuten Vorsprung weiterhin als so0 daß der Träger des Gelben Trikots, Schild, neißer Favorit in Führung liegt. Wie man sieht, hatten die Fahrer unterwegs auch Zeit, mit dieser hübschen Begleitung ein Stückchen ge- meinsam zu radeln. Links der Sieger der 12. Etappe Kijewski. (Schirner-.) „Große Grünauer“ mit fämenchen meiern Das erſte große Kräftemeſſen in Berlin/ Internationale Klaſſe am Start Nach den erſten Regatten des Jahres, die in ihrem ſportlichen Wert kaum die Bedeutung lokaler Veranſtaltungen überſtiegen und zunächſt einmal der Feſtſtellung vorhandener Kräfte dienten, wird es jetzt ernſt. Zum kommenden Wochenende trifft in Grünau und in Frankfurt am Main die deutſche Spitzenklaſſe zuſammen und ſteht gleichzeitig vor der Aufgabe, ſich gegen erſtklaſſige Mannſchaften des Auslandes durch⸗ zuſetzen. Während auf dem Main Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und Jugoſlawien vertreten iſt, werden in Grünau Italien, Ungarn, Polen und Dänemark an den Start gehen. Grünau hat weniger ausländiſche Mannſchaf⸗ ten, dafür aber gehen alle Rudermeiſter des Vorjahres ins Rennen. Nach den bisherigen Erfahrungen kann man dieſen Mannſchaften nicht immer unbeſchränkte Siegeshoffnungen einräumen, denn verſchiedentlich ſind doch neue Namen ſtark in den Vordergrund getreten und erſt wenn die Zielglocke das Rennen abläutet wird man wiſſen, mit welchem Rüſtzeug die Mannſchaften auf die diesjährigen Meiſterſchaf⸗ ten losmarſchieren. Naturgemäß wird ſich das Hauptintereſſe auf die ſtolzeſte Bootsgattung, den Achter, konzen⸗ trieren. Ueber die ſchnellen und gleichwertigen Boote des„Club“ und des RaW iſt nichts mehr zu ſagen. Die neue Renngemeinſchaft Etuf⸗ Krupp, Eſſen, hat am vergangenen Sonntag ihre Karte in Mannheim abgegeben. Die Eſſe⸗ ner wurden knapp von den überraſchend guten „Amiciten“ geſchlagen. Sie müßten ſchon zu großer Form auflaufen, wenn ſie die beiden Berliner Boote hinter ſich laſſen wollten.„Wi⸗ king“⸗Linz wird kaum entſcheidend eingreifen können. Für die italieniſche Mannſchaft, ebenſo wie für die Ungarn, fehlen Vergleichsmöglich⸗ keiten. Man muß aber berückſichtigen, daß beide Länder in den letzten Jahren immer über erſt⸗ klaſſige Mannſchaften verfügten. Die Härte die⸗ ſes Achterrennens wird kaum zu überbieten ſein. Die Beſetzung der Vierer⸗Rennen iſt ſchon zahlenmäßig ſo ſtark, daß am Freitag Ausſchei⸗ dungen gefahren werden müſſen. Acht Boote im Vierer„ohne“, zehn Boote im Vierer„mit“! Hier ſind die Vorrennen ſchon ein Erlebnis. Im Vierer„ohne“, der am Samstag gefahren wird, muß ſich der Deutſche und Europameiſter Etuf⸗Eſſen mächtig ſtrecken, denn er hat„Wi⸗ king“⸗TiB und den beſſer gewordenen„Club“⸗ Vierer neben ſich. Italien, Hellas, Victoria und Renngemeinſchaft BRV 1876-Luftwaffenſport⸗ verein Reg. General Göring vervollſtändigen das Feld. Noch ſchwerer wird es die Meiſter⸗ mannſchaft„Wiking“⸗Tih am Sonntag im Adolf⸗Hitler⸗Vierer, dem früheren Kaiſ er⸗Vierer, haben. Hier rückt der„Club“ gleich mit zwei Booten an, von dem Frieſen⸗Vierer iſt auch allerhand zu erwarten, der Stettiner„Triton“ gefiel in Frankfurt a.., ferner werden die Renngemeinſchaften Etuf⸗-Krupp, 76⸗Luftwaf⸗ fenſportwerein, ſowie die Italiener und Hellas für die nötige Spannung ſorgen. Mit die ſpannendſten Rennen wird es in den Riemenzweiern geben. Fünf Boote mit Steuer⸗ mann ſtellen ſich dem Starter, von denen man den Olympiaſiegern Guſtmann/ Adamſki⸗Frieſen die beſſeren Ausſichten einräumen muß. Hun⸗ garia⸗Budapeſt mit ehemaligen Europameiſtern, Italien, Triton⸗Stettin und Victoria⸗Grünau ſind die weiteren Bewerber. Das ſteuermann⸗ loſe Rennen fahren ſechs Mannſchaften. Die Meiſter aus Hannover werden in beſter Form ſein müſſen, wenn ſie die Wannſeer Eckſtein⸗ Stelzer, die Gebrüder Olſen vom Sorö⸗Club und die Hungaria⸗Mannſchaft ſchlagen wollen. Potsdamer RC und Victoria werden kaum etwas ausrichten können. Pirſch⸗Füth treffen im Doppelzweier erſtmalig auf ernſte Gegner. Was Schröder⸗Krakau, Bitterfeld, und die Ita⸗ liener können, weiß man nicht. Im Einer muß man den Wiener Haſenöhrl die Favoritenſtel⸗ lung zubilligen. Meiſter Weſthoff⸗Münſter, Pirſch und Füth⸗Berlin, Krakau⸗Bitterfeld und Seedorf⸗Tangermünde ſind bewährte Skuller, ſo daß ſchon eine Ueberraſchung möglich iſt. 8. i d6 kbulka z0 Der Kampf geht verſchärft weiter Baron Inada, der Generalſekretär der 5. Olympiſchen Winterſpiele 1940 in Sapporo ſtellte ſich, eingeführt von ſeinem Vorgänger in Garmiſch⸗Partenkirchen, Baron Le Fort, in der Reichshauptſtadt den Vertretern der öffentlichen Meinung vor. Er führte in einer in deutſcher Sprache gehaltenen Rede aus, daß er alles tun werde, die 5. Winterſpiele zu einem großen Feſt der Völker der ganzen Erde zu machen. Die Vorbereitungen hierzu ſind in vollſtem Gange. Das einzige, was zu tun übrig bleibt, iſt die Löſung des Konflikts mit der FIS. Japan will, unter Umſtänden zuſammen mit einigen Sport⸗Großmächten, die nicht nur in Europa zu ſuchen ſind, es zu einer Machtprobe mit der San kommen laſſen. Der Baron, übrigens in Sapporo wohnhaft und als Mitglied des japa⸗ niſchen Oberhauſes in ſeiner Heimat ein mäch⸗ tiger Mann, betonte, daß man den jungen Schi⸗ läufern der Welt aus Gründen der Paragra⸗ phen⸗Reiterei nicht das letzte Tor verſchließen dürfe, und er ruft die Schiſportler der Welt, den Kampf für die Teilnahme an den Spielen in Sapporo aufzunehmen. Alle Gaue treten an Große Sichtung der deutſchen Leichtathleten Nach den erſten Gauvergleichskämpfen werden am Wochenende die deutſchen Leichtathleten in allen Gauen ihre Meiſter ermitteln. Dieſe Titel⸗ kämpfe ſind gleichzeitig die große Sichtung un⸗ ſerer Spitzenkräfte, die als Grundlage für die Aufſtellung unſerer Mannſchaften für die be⸗ vorſtehenden Länderkämpfe dient. In allen Gauen iſt das Meldeergebnis vor⸗ züglich ausgefallen und die vorjährigen Ziffern wurden verſchiedentlich weit übertroffen. Ins⸗ geſamt werden über 3200 Teilnehmer am Samstag und Sonntag zu den Kämpfen auf⸗ marſchieren. Die Meiſterſchaften der einzelnen Gaue werden an nachſtehenden Plätzen durch⸗ geführt: Oſtpreußen in Allenſtein, Poenmern in Köslin, Brandenburg in Berlin, Schleſien in Breslau, Sachſen in Leipzig, Mitte in Weimar, Nord⸗ mark in Hamburg, Niederſachſen in Hannover, Weſtfalen in Hagen, Niederrhein in Oberhauſen, Mittelrhein in Aachen, Heſſen in Kaſſel, Süd⸗ weſt in Neuſtadt, Baden in Karls⸗ ruhe, Württemberg in Stuttgart und Bayern in München. Eine Ausnahme macht allein der neue Gau Oſtmark, der ſeine Meiſterſchaften, für die übrigens bereits die Meldunegn von Teilnehmer vorliegen, erſt am 2. und 3. Juli zur Durchführung bringt. Um den Mitropavokal Am kommenden Sonntag, 26. Juni, beginnen auch wieder die Spiele um den Mitropa⸗Fuß⸗ ball⸗Pokal. Die früher beteiligten Wiener Mann⸗ ſchaften ſind in dem neuen Wettbewerb nicht mehr vertreten. Der erſten Runde liegt folgen⸗ der Spielplan zugrunde: Hungaria Budapeſt— Juventus Turin, Sf Kladno— HASc Agram, Anbroſiana Mailand gegen Kiſpeſt Budapeſt, Belgrader SK— Sla⸗ via Prag, Zidenice Brünn— Ferencvaros Bu⸗ dapeſt, Ripenſia Bukareſt— FC Mailand, Ujpeſt — Rapid Bukareſt, Genua 93— Sparta rag. „Hakenk Was Ko. NWp Mit fo— ſendem Kraftw an Bedeutung. gibt, werden vi wagen anfangen mals einen ner können. Der glü wünſcht ſich na einen neuen We geradezu als in ihren Wagenen anderen zu vert ſoll der Altwac Neugeſchäft ſein Jahre 200 000 V als 100 000 a ihren Beſi! Deutſche Autom; im ganzen Reic Altwagen abſchä unter der Hand Altwagen, vor a für alte Perſon⸗ Automobil⸗ unt 1258 Reichsn ſehr weiten St eines Kleinwag⸗ mark und dem darüber für eine der von ſeinem Aber dieſe Taxn nicht als Preiſe der Automobilh ſchlägt noch ſein der Mann auch Deutſche Autom grundſätzlich ein für ausreichend, ſchlag zu gering. achten der Indt eine Stütze, das hatte. Sie hat fragten Händler 15 Prozent zuz koſten anerkannt. Meiſterſchi Die„Handwer ziſchen„Handwe ühnliche Anſtalt haben jetzt die? ſchen Handwerk; ſoll ihnen Wegr ſein. Mehr noch der Geſellen des Maler, Schrein treuen. Hier wei bildung erhalter forderungen bei Handwerkszweig warten, daß die freiwillig beſuch mit herangezoge Di des De S Die Rohſt trug einſchließlic beitstage) 1 896 im April 1938(2 im Durchſchnitt nen im Mai 193 hergeſtellt. Die! betrug im Berie 202307 Tonnen Der Saa SwWy Im Klee⸗ gültig Geſchäftsſt ren Ergänzungs⸗ läres Geſchäft zu ſchiedentlich Inte rung bemerkbar. ſchnellwachſende und Welſches gegnen alle Grün auch die Eindecku Wicken, Peluſchke Senfſaat wirden vorſichtiger Disp ſtabile Marktlage Keine Anfrage bereitung des dak— Wie Arbeitsfront n ſchaft zur Vor wagens“ in 3 arbeit, Anfrage ——— Franlefu Eflektent Festverzinsl. Wert SMDt. Reichsanl..2 Int. Ot. Reichsanl. 2 Baden Freist. v. 192 Bayern Staat v. 192 ——— d. Dt. Reh t. Schutzgeblet 08 Augsburs Stadt v. Heidelbz. Gold v. 2 Ludwissh. v. 26 S. annbm. Gold v. 2 annheim von 27 pirmasens Stadt.2 Mhm. Ablös. Altbes iess.Ld. Liou. Rl-2. B. Kom. Goldhvv..? do. Goldanl. v. 20 ay. Hvp. Wechs. . Goldhvv rankf. Liaunn. prkt. Gojdofabr.VII Prki. Goldofr. Llan Mein. Hyvp. fiein. Hyo. Llan., pfalz. Hvv. Goldold Pfälz. Lioaun. falz. Hvv. Goldkom. bein. H vv. Gdot. 7 do.-9„„ 0„ 0. u. 2 do. Gdrom.-I. Südd. Bodcr.-Llou. Großkraftwe. Mum Lind. Akt.-Obl. v. 20 Rhein-Maln-Donau2⸗ -Farbenind. v. 2 ladustrie-Aktlen Accumulatoren· Adt Gebr. Aschaffbg. Zellstoff Bavr. Motor.-Werke Berl. Licht u. Krat Braberel Kleinlein Brown Bov.. Mhm ement Heldeſbers almler-Benz sche Erdödt Bielefeld lche Vor- s, Schild, Wie man cchen ge- lirner-.) 4 rt t Boote im rer„mit“ Erlebnis. ig gefahren ropameiſter r hat„Wi⸗ en„Club“⸗ ictoria und haffenſport⸗ ollſtändigen zie Meiſter⸗ onntag im iſer⸗Vierer, h mit zwei er iſt auch er„Triton“ werden die 6⸗Luftwaf⸗ und Hellas d es in den mit Steuer⸗ denen man nſki⸗Frieſen muß. Hun⸗ opameiſtern, ria⸗Grünau ſteuermann⸗ haften, Die beſter Form ꝛer Eckſtein⸗ Sorö⸗Club gen wollen. erden kaum ßüth treffen iſte Gegner. ind die Ita⸗ Einer muß avoritenſtel⸗ ff⸗Münſter, tterfeld und rte Skuller, glich iſt. 8S. für die be⸗ egebnis vor⸗ igen Ziffern offen. Ins⸗ ehmer am ämpfen auf⸗ er einzelnen latzen durch⸗ ht allein der rſchaften, für egn von 292 und 3. Juli mi, beginnen Nitropa⸗Fuß⸗ ziener Mann⸗ bewerb nicht liegt folgen⸗ Turin, SR ma Mailand SK— Sla⸗ nevaros Bu⸗ nland, Ujpeſt 93— Sparta — — kenkreuzbanner⸗ Freitag, 24. Juni 1958 Was kostet der alte Wagen? Nwo Mit fortſchreitender Motoriſierung und wach⸗ ſendem Kraftwagenbeſtand gewinnt der alte Wagen an Bedeutung. Solange es noch keinen Volkswagen gibt, werden viele Kraftwagenfahrer mit einem Alt⸗ wagen anfangen und manche werden ſich vielleicht nie⸗ mals einen neuen Wagen'um vollen Preis leiſten können. Der glückliche Beſſtzer des neuen Wagens aber wünſcht ſich nach zwei Jahren in der Regel wieder einen neuen Wagen. Es hat ſich bei den Autofahrern geradezu als internationale Gewohnheit eingebürgert, ihren Wagen nach ein oder zwei Jahren mit einem anderen zu vertauſchen. In den Vereinigten Staaten ſfoll der Altwagenabſatz bereits bedeutender als das Reugeſchäft ſein. In Deutſchland ſind im vergangenen Jahre 200 000 Wagen neu zugelaſſen, aber auch mehr als 100 000 alte Perſonenwagen haben ihren Beſitzer gewechſelt. Denn allein die 4 Deutſche Automobil⸗Treuhandgeſellſchaft hat durch ihre im ganzen Reich verbreiteten Schätzungsſtellen 96 000 Altwagen abſchätzen laſſen. Aber daneben vollzieht ſich unter der Hand noch ein umfangreicher Handel von Altwagen, vor allem Kleinwagen. Der Schätzungspreis flür alte Perſonenwagen betrug nach der Statiſtit der Automobil⸗ 1258 Reichsmark. Er iſt das Mittel aus einer ſehr weiten Streugrenze, zwiſchen dem Schrottwert eines Kleinwagens von vielleicht 20 bis 30 Reichs⸗ und Treuhandgeſellſchaft durchſchnittlich mark und dem Taxpreis von 15 000 Reichsmark und bdarüber für einen eben eingefahrenen ſchweren Wagen, der von ſeinem Beſitzer nicht gehalten werden kann. Aber dieſe Taxwerte der Schätzungsſtellen können noch nicht als Preiſe der Altwagen angeſehen werden. Denn ber Automobilhändler, der einen Altwagen verkauft, chlägt noch ſeine Unkoſten hinzu, und ſchließlich will — ber Mann auch bei dieſem Geſchäft verdienen. Die Deutſche Automobil⸗ grundſätzlich eine Handelsſpanne von 11,11 Prozent und Treuhandgeſellſchaft hält für ausreichend, den Automobilhändlern iſt dieſer Auf⸗ ſchlag zu gering. Ihre Anſicht erfährt durch das Gut⸗ achten der Induſtrie⸗ und Handelskammer Chemnitz eine Stütze, das ſie in einer Strafſache zu erſtatten hatte. Sie hat darin, einer Anſicht der von ihr be⸗ fragten Händler entſprechend, eine Handelsſpanne von 5 Prozent zuzüglich etwa notwendiger Reparatur⸗ koſten anerkannt. Meiſterſchulen des deutſchen Handwerks Die„Handwerkerſchulen“, alſo die ehemaligen preu⸗ 4 ßiſchen„Handwerker⸗ und Kunſtgewerbeſchulen“ und ühnliche Anſtalten aus anderen Teilen des Reichs, haben jetzt die Bezeichnung„Meiſterſchulen des deut⸗ ſchen Handwerks“ erhalten. Dieſer ehrenvolle Titel ſoll ihnen Wegweiſer für ihre zukünftigen Aufgaben 1 ſein. Mehr noch als bisher werden ſie die Ausbildung der Geſellen des„geſtaltenden“ Handwerks, alſo der Maler, Schreiner, Steinmetze, Schmiede uſw., be⸗ treuen. Hier werden die zukünftigen Meiſter die Aus⸗ bildung erhalten, die angeſichts der ſteigenden An⸗ forderungen bei den Meiſterprüfungen gerade dieſer Handwerkszweige unerläßlich iſt. Es iſt auch zu er⸗ warten, daß die Ergebniſſe der Abſchlußprüfung der — freiwilig beſuchten Schulen bei der Meiſterprüfung mit herangezogen werden. Die Rohſtahlgewinnung des Deutſchen Reiches im Mai 1938 g Die Rohſtahlgewinnung im Deutſchen Reich be⸗ trug einſchließlich Schweißſtahl im Mai 1938(25 Ar⸗ beitstage) 1 896 291 Tonnen gegen 1 765 624 Tonnen im April 1938(24 Arbeitstage). Arbeitstäglich wurden im Durchſchnitt einſchließlich Schweißſtahl 75 852 Ton⸗ nen im Mai 1938 gegen 73 568 Tonnen im April 1938 hergeſtellt. Die Rohſtahlgewinnung im Saarland betrug im Berichtsmonat 211 058 Tonnen gegenlüber 202 307 Tonnen im April 1938. Der Saatenſtand in Süddeutſchland SW Im Klee⸗ und Grasſaatenhandel iſt nun end⸗ giültig Deſchäftsſtile eingetreten. Abgeſehen von kleine⸗ und Welſches Weidelgras gefragt. gegnen alle Grünfutterſaaten verſtärktem Intereſſe und auch die Eindeckung des Landhandels ſetzt für Erbſen, ren Ergänzungsaufträgen iſt kein weſentliches, regu⸗ läres Geſchäft zu verzeichnen. Dagegen macht ſich ver⸗ ſchiedentlich Intereſſe für Lagerpartien zur Ueberlage⸗ rung bemerkbar. — Für Zwiſchenfruchtſaaten und ſchnellwachſende Gemenge ſind noch Weſterwaldiſches Naturgemäß be⸗ Wicken, Peluſchken, Ackerbohnen uſw. ein.— Deutſche Senfſaat wird nun regelmäßig vom Landhandel bei vorſichtiger Dispoſition aufgenommen, wodurch eine ſtabile Marktlage gewährleiſtet iſt. Keine Anfragen an die„Geſellſchaft zur Vor⸗ bereitung des deutſchen Volkswagens“ richten k— Wie das Preſſeamt der Deutſchen ch Arbeitsfront mitteilt, können von der„Geſell⸗ ſchaft zur Vorbereitung des deutſchen Volks⸗ wagens“ in Zukunft Bewerbungen um Mit⸗ arbeit, Anfragen bezügl. Uebernahme von Ver⸗ die Wirtſchaſtsſeite Aktien uneinheitlich, Renten ruhig Berliner Börse Die an den Wertpapiermärkten herrſchende Geſchäftsſtille erfuhr gegen das Wochenende womöglich noch eine Verſtärkung. Rein äußerlich kam das ſchon darin zum Ausdruck, daß eine Reihe variabel gehandelter Papiere keine Anfangsnotiz er⸗ halten konnte. Wieder waren es auch meiſt nur Min⸗ deſtſchlüſſe, auf Grund deren eine Notiz überhaupt vorgenommen wurde. Dabei überwog kleines Angebot aus den bekannten Quellen, das aber auch auf leicht ermäßigter Baſis nicht untergebracht werden konnte. Montane und Braunkohlenwerte, größ⸗ tenteils auch Kaliaktien, hielten ſich auf ge⸗ ſtriger Baſis. In den genannten Gruppen fielen lediglich Eintracht mit plus 1 und Salzdetfurth mit minus 1 Prozent auf. Von chemiſchen Werten gaben aßrben einen Anfangsgewinn von/ Prozent ſogleich wieder her, Kokswerte ermäßigten ſich um ½ Prozent. Von Gummiaktien waren Conti Gum⸗ mi um 1 Prozent gedrückt. Im gleichen Ausmaß ga⸗ ben bei den Elektro⸗ und Verſorgungs⸗ werten Gesfürel und Siemens nach. Rheag wur⸗ den nach Paüſe um 1½¼ Prozent heruntergeſetzt. Da⸗ gegen gewannen Elektriſche Werke Schleſten 2 Prozent. Maſchinenbauwerte zeigten mit Ausnahme von Orenſtein,(plus ½¼) durchweg Einbußen, die bei Deutſche Waffen mit minus 1½ und Berliner Ma⸗ ſchinen mit minus 1 Prozent beſonders hoch waren. Von Metallwerten ſind Metallgeſellſchaft mit minus 1¼8, von Bauaktien Holzmann mit minus 1½¼ Prozent zu erwähnen. Im letztgenannten Ausmaß gingen auch Hapag zurück. Feſter notierten Feldmühle (plus 1) und im Freiverkehr Burbach(plus 2 Proz.) Von variablen Renten ermäßigten ſich Reichs⸗ altbeſitz um 10 Pf. auf 131,70, Reichsſchuldbuchfor⸗ derungen mittlerer Fälligkeiten um ½, während 1948er um ½ Prozent anzogen. Wiederaufbauzu⸗ ſchläge büßten/ Prozent ein. Die Gemeindeum⸗ ſchuldungsanleihe ſtellte ſich auf unverändert 96. Am Geldmarkt waren für Blanko Tagesgeld unveränderte Sätze von 2¼ bis 3 Prozent anmlegen. Von Valuten errechneten ſich das Pf.' mit 5 der Dollar mit 2,483 und der Franken mit Am Börſenſchluß verſtärkte ſich die be⸗ reits- vorher zu ver'eichnende Wiederſtands⸗ fähiakeit, wobei Deutſche Waffen ½, Feldmühle /% und Salzdetfurth 1 Prozent gewannen. Farben gaben um ½¼ Prozent auf 155½ nach. Ferner büßten Geſfürel„) Prozent ein. Reichsbahnvorzüge erholten ſich auf 12376. Nachbörslich blieb es ruhig. Bei der amtlichen Berliner Deviſen⸗ notierung wurden das engliſche Pfund mit 12315 und der franzöſiſche Franken mit 6,92 unverändert feſt⸗ geſetzt. Der Dollar ſtellte ſich auf 2,483(.485), der holl. Gulden oauf 137,.58(137,59) und der Schweizer Franken auf 57,00(57,09). Von den zu Einheitskurſen gehandelten Bank⸗ aktien verloren Deutſch⸗Aſtatiſche gegen die Notiz vom 20. Juni 10 RM. Bei den Hypotheken⸗ Prozent. banken zogen Weſtdeutſche Bodenkredit und Mei⸗ ninger Hypotheken je um ½ Prozent an. Am Markt der Induſtriepapiere ſtiegen Dresdner Baugeſellſchaft um 2 und Magdeburger Mühlen nach Pauſe um 3 Andererſeits ſchwächten ſich Hannoverſche Ueberlandſtraßenbahn, nach Unterbrechung, um 25/ Prozent ab. Gerresheim Glas gaben gegen die Notiz vom 9. Juni um 9½ Prozent nach, wobei allerdings ein Dividendenabſchlag von 4,95 Prozent zu berück⸗ ſichtigen iſt. Bei den Kolonialwerten ſtellten ſich Kamerun 1½ Prozent niedriger. Steuergutſcheine blieben unverändert. Rhein-Mainische Mittagbörse Uneinheitlich Die Börſe blieb weiterhin uneinheitlich. Sie war ganz ausſchließlich beeinflußt von dem anhaltenden Angebot aus Abwicklungsverkäufen. Je nachdem die⸗ ſes die einzelnen Marktgebiete traf, gingen die Kurſe hier zurück. Kaufneigung iſt nur in ſehr begrenztem Umfange vorhanden, ſo daß die Geſamthaltung der Börſe ruhig und uneinheitlich blieb. IG Farbenindu⸗ ſtrie lagen um ½ Prozent, Deutſches Erdöl/ Pro⸗ zent feſter, aber Scheideanſtalt und Metallgeſellſchafk je 1 Prozent niedriger. Adlerwerke Kleyer gaben ½ Prozent, Conti⸗Gummi 2½ Prozent, Weſtdeutſche Kaufhof ½ Prozent nach. Elektrowerte bei kleinen Umſätzen nicht einheitlich. Mainkraftwerke und Ges⸗ fürel gut gehalten, RWE um ½ Prozent und Bekula um ½ Prozent ſchwäwer. Das gleiche Bild war am Montanmarkt feſtzuſtellen, obwohl die Schwankungen hier nur ſehr geringfügig waren. Je ½ Prozent ver⸗ loren Mannesmann, Höſch und Verein. Stahlwerke, Rheinſtahl waren gut gehalten, Klöckner um ½ Pro⸗ zent, Ilſe Genuß um 1 Prozent befeſtigt. Im einzel⸗ nen konnten Reichsbankanteile unverändert notieren, in Reichsbahn⸗Vorzugsaktien kam weiter Material heraus, der Kurs gab wieder ½ Prozent nach. Am Maſchinenmarkt waren Demag um 1 Prozent, Mö⸗ nus um ½ Prozent ſchwächer. Bei Bau⸗ und Zement⸗ werten ebenſo wie am Zellſtoffmarkte kam es zunächſt zu keiner Erſtnotiz. Renten waren weiter äußerſt ruhig und zum Teil leicht gedrückt. Kommunalum⸗ ſchuldung 95,925(95,95), ſpäte Schuldbuchforderungen 99½(99½). Im Aktienfreiverkehr fanden kaum Umſätze ſtatt. Es häufte ſich aber das Angebot in dieſen Werten und zwar zu bisheriger Kurshöhe. Nur Ufa gut ge⸗ halten, Burbach in Auswirkung der günſtigen Aus⸗ fübrungen bei Salzdetfurth um 1½ Prozent bis 76/½ erhöht. Im Verlaufe hatten die Aktien unter Führuna eini⸗ ger weniger Spitzenwerte einen freundlicheren Grund⸗ ton, ohne daß aber Veränderungen von Belang noch auch eine Geſchäftsbelebung eintrat.— Der Renten⸗ markt war ebenfalls ſehr ruhig, hier war immer noch etwas Angebot vorhanden. In Induſtrieobligationen trat im Gegenſatz zu den Vortagen zum Teil etwas Kaufneiaung ein. Auguſt Thyſſen⸗Anleihe 98½¼(98), die 4½ Prozent— Brabag aber 99(99½). Tagesgeld weiterhin leicht und 2¼½ Prozent. tretungen und Beſtellungen auf Wagen nicht mehr beantwortet werden. Die Anfragen dieſer Art haben ein derartiges Ausmaß angenom⸗ men, daß die Bearbeitung dex techniſchen Auf⸗ gaben der Geſellſchaft durch ſie eine ſtarke Be⸗ hinderung erfahren würde, Einzelheiten über Lieferungsbedingungen und ähnliches werden zu Zeit durch die Preſſe bekannt⸗ gemacht. Wir nohmon zur Kenntnis: Wpb. Für den Ausbau der Ill⸗Kraftwerke ſind 25 Mill. RM. Teilſchuldverſchreibungen der ins⸗ geſamt 50 Mill. RM. betragenden Anleihe zur Zeich⸗ nung aufgelegt worden. Die Baupläne ſehen vier Anlaagen an der Il vor(Obervermuntwerk, Ver⸗ muntwerk, Rodund und Lorüns). Neben dieſen An⸗ lagen iſt die Ausnutzung des Lünerſees mit zwei Werken in Ausſicht genommen. Die aufgelegte An⸗ leihe dient zunächſt dem Ausbau des Werkes Rodund. Dazu ſind insgeſamt 60 Mill. RM. erforderlich. Nach Vollendung der Werke Obervermunt und Rodund wird die Illwerke AG. einſchließlich des Vermunt⸗ werkes ein Jahresarbeitsvermögen von rund 540 Mil⸗ lionen kwin beſitzen. Die Anleihe wird hypothekariſch geſichert. Das Rheiniſch⸗Weſtfäliſche Elektrizitätswerk und die Oberſchwäbiſchen Elektrizitätswerke über⸗ nehmen die ſelbſtſchuldneriſche Bürgſchaft und haben ihren Stromabnahmevertrag ſo erweitert, daß ſie ſich verpflichten, ſelbſt wenn kein Strom entnommen wird, die zur Deckung der Betriebskoſten, der Zinſen und der jährlichen Tilgungsraten erforderlichen Beträge zu zahlen. „Metalle I Berliner Metallnotierungen Berlin, 24. Juni.(RM. per 100 Kilo.) Elektro⸗ lytkupfer(wirebars) prompt, cif Hambura, Bremen oder Rotterdam 52.25: Standardkupfer, lfdb. Monat 46.50 nom.: Oriainalhüttenweichblei 19.50 nom.: Stan⸗ dardblei lfd. Monat 19.50 nom.: Originalhüttenroh⸗ zink ab nordd. Stationen 17.75: Standardzink lfd. Mo⸗ nat 17.75; Oriainalhüttenaluminium, 98—99 Prozent, in Blöcken 133: desal. in Walz⸗ oder Drahtbarren 99 Pro:zent 137. Feinſtlber(RM. per 1 Kilo fein) 36.60—39.60. Amtl. Preisfeſtſetzung für Kupfer, Blei u. Zink Berlin, 24. Juni.(RM. p. 100 Kilo.) Kupfer, Tendenz ſeſt: Juni mit November 46.50 nom. Brief, 46.50 Geld, Blei, Tendenz feſter: Juni mit Novem⸗ ber 19.50 nom. Brief, 19.50 Geld. Zink, Tendenz feſt: Juni mit November 17.75 nom. Brief, 17.75 Geld. Kautschuk Kautſchuk⸗Effektic⸗Markt Marktlage: feſt. Sheets loko 6¼; per Juli /Auguſt * per Auguſt /September 6¼. Preiſe in pence für ein lb. Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M. Mit der Verlagerung der vom Atlantik aus⸗ gehenden und über Nordeuropa hinwegführen⸗ den Wirbeltätigkeit hat ſich auch bei uns unbe⸗ ſtändiges Wetter eingeſtellt. Der Wetterablauf blieb dabei bisher im weſentlichen noch freundlich, doch muß jetzt mit zunehmender Niederſchlagsneigung gerechnet werden. Zwi⸗ ſchendurch wird es jedoch immer wieder zu Auf⸗ heiterung kommen. Die Ausſichten für Samstag: Veränderlich mit Aufheiterung und zeitweiſe auch Regen, bei Winden um Weſt mäßig warm. ... und für Sonntag: Wechſelhaftes Wetter mit Neigung zu Regenfällen, mäßig warm. Rheinwasserstand 23. 6. 38 24. 6. 38 Waldshur„„ 345 342 Rheinfelden 333 337 Breisaschgh„„ 238 243 Kehl n ee 355 360 Maxqvu„„ 528 525 WMannbeim 0 455 439 Keuhhßhh 304 296 Köln 0* 0 9 4 E n 285 270 Neckarwasserstand 23. 6. 38 J 24. 6. 38 Menhelnmn 444 427 Baumwolle Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 24. Juni. Juni 987 Abr.; Juli 990 Brief, 985 Geld, 987 Abr.; Ottober 1015 Brief, 1011 Geld, 1013 Abr.; Dezember 1026 Brief, 1022 Geld, 1021 bez., 1024 Abr.; Januar 1027 Brief, 1026 Geld, 1026 bez., 1026 Abr.; März 1039 Brief, 1036 Geld, 1037 Abr.; Mai 1042 Brief, 1040 Geld, 1042/40/41 bez., 1041 Abr.— Tendenz: kaum ſtetig. Bernotein gewinnt neue Fꝛouncdle Syo- 4 —— 21 3 Zefchnune Roederer 79³³ Der Bernstein ist wieder volkstümlich gewor⸗ den. aber durch die Wanderausstellung„Das deutsche Gold“ wurden diesem schönen deutschen Schmuckstück neue Käuferkreise erschlossen. Dazu beigetragen hat auch die Verwendung des Bernsteins bei den Winterhilfsabzeichen. So konnte die Bernsteinförderung außerordentlich gesteigert werden. 1935 wurden nur 112 Tonnen Rohbernstein gefördert. 1936 waren es schon 331 und 1937 gar 500 Tonnen. frenkfurter 5 6. 585 23. 6. 24. 6. 23. 6. 24. 6. 23. 6. 24. 6. 23. 6. 24. 6. 23. 6. 24. 6. DeutscheLinoleumw. 773 5 Bank-Aktlen Verkehrs-Aktlen Hamburs Elektro, 151,— 151,75 J verl. Glanzst. Elbert.— verslcher.-Aktlen Effektenbörse Dt. Steinzeuge Ffeld 107. 107.— Badische Bank— A6. Verkehrswesen 123,75 123,50 Harburger Gumm— Ver. Stahiwerke. 106,25 103,12 Meben nne Festverzinsl. Werte 23. 6. 24..] Burlacher Hot. 116.— 116. Baver. Hyp. Wechscl.—. 101,25 Alis. Lok. u. Kraftw. 145,— 145,— Harpener Bersbaun-— 167/,.— J Ver. öltramarinfabr. 140.— 139.— Afllanz All—35„ 27.— 270. 30%0 101,80 101,30 Elohb.,Warger. Br.. 139,— 138.— Commerz. Privatbk. 133,3 118,75] ffba.-Amer.-Paketf. 74,.— 73,5 fledvſeshutte..„ 1Tes 117581 Vorel Teiegr.-Dr.-Ae Dt. Reichsanl..23 02.25 10225 Ei. Licht& Kraft.—„—Heutsche Bank.. 120,28 120,25 Hbz.-Südam. Bpfsch.—— Hoesch. Eis. u. Stabi 116,2 111,25 Wanderer-Werke. 165,78 168,— a PiRelchsenigzz— 99,50] Eneſnser Unien.. 153.30 158,50 Presager Bank:„ 11,5 11,64 NoradentscherLlovrd 38,15 76,—f jiolzcann Fhiio 133.59 1395 Westd. Kaucof Kc..J 535 Raden Frelst, v.—— 99,37 99/37] Febr. Fahr 46.. 135.37 135.— Frankit, Myv.-Bank 116,5 115,. Südd. Eisenbahn 56,/5— fioteidettev... 35,25 95,75 Westererein Kalf 103,75 103,75% Kolonlal-Palero Mul. Abi G. bx. nen. 131.60 131,75 18— 135.— Ptalz. Hypoth.-Bank 133 3 Immob.-Ges. A. Wi. Brahtind. Hamm W— 103.50] Ot Ostatens...— 110,75 nes. 11.8— Friggante ketter, 145,.—— enne„ 18.133 Efflektenkurse Zunchags Cebr..„. 148.30 143/23 Witner Metall.;„ 1047 103“79 Len-Goines„„ Tz 57 t. Schutzge 26 99,50 99,—] SesfbrelLoene.— Khein. Hvpoth.-Bank 149,50 149,25 Kahla Porzellan„ 133„25 J Zellston Waldhoi, 144,62 144,25 J Otavf Kin. u. Bisend. 24,37 24.62 Aazzbgrr Zatg 7. 25 96762 90,62] Tb, Soldschmidgt.— 4525 Aecumulatoren- Fbr.—— Eal Chemie..„ 133,7 152,59 feielde, Gonz 39,25 95,25 Sritener. Karser,—— Vorkehrs. Aktlen Allgem. Ban Lenz——„ Ealiv. Aschersteben 108,75 199,75 Eadgirst..)) 99.— 99.— Froütract, Jnm. vr.—[Bad. Ag. f. Rheinsch.—, T&(nene)“.., 116,50 118,12 Kisetgerwerke. 117,75 117,½87 Berll bevisenk aunbm. Gold 5. 26 9g.25 99,5] Srün& Bunnaer.— 13525] öi. Reichsb. Va.. 124,— 123,87 Aschaffbe. Zelistob.— 1225.. Knork.. 167 240.— erllner Vevlsenkurse —— 26 98,75 98.75] Hankwerke Flesen—— Augsburx- Nürndert 134,— 133,20 Konsw. u, Chem. Fb. 187.— 188.50 Ain Abios. Alides. 137750 127·25 J farbener errgae 1077 155, Arntererenbben B. Motogen(BMWI. 147,5 146,67 Koiimar 75 jonfdan 143.— 148.— deid J Bnef f deid f Briel Mum. Ablos. Alt 2¹ 100.75 100˙75 Hochtlef AG., Essen 152.25 151.25 Alltanz Leben— a0 Baver. Spiegelglas Kötiz. Led. u. Wachs 148.75 146,.— 8 ReseldAd—*— 00.— 100.— Holzmann Phill.— Bad. Assecuranzres, 35,— 35,— f. P. Bemberg.. 185,37 135.— J Eronprinz Metall. 4— 125˙25 Kom.———— 100,— 100,— iise Bergbar„ 136,.—— KangbelmerVersick.—— fersmann Eiektr..— 126,—f kahmever& Co., 179.— 173•50 23. Juni 24. Juni d0. Goldanl. v. 1 18 100.— do. Genußscheine ſan* Württ. Transportver.—— Braunk. u. Briketts—— Hch. Lanz Mannheim 17.2⁵ 17.30 Aegypt.(Alez.-Kalro) 1 fg. Pfd. 12,500 12.680 12.600 1 12.630 oert n 3.— 43 103,25 103,25 remer Vulkan T 50—„ elg.(BrüsSsel u Antw.) 100Belga 4 11 1 100,62 10062] aps Mrenfeszdor 134/— 181, ꝛrliner Börse Seger Weitan,— ffen] e Femeeen.: 1fe 473, geener J g. ian) Liten 4e i4 4 r. Vin 100,— 100.— 40 W 116,50 116,87 Kessekurse—*—* 8575 371 1 141.— 140.—] Bolasrien(Sofa)... 100 Lews 537030 5 180 133 75050 Fa. Solavtr. 100.— 100.—] norr. Hefdrong.: 36,———2 bi. Kelebsant 23 101,50 101,20] Sonet Sommi 7 f84,35 z8,J5] Zarkt: 2. Fupſgeie 133.55 131—] Zag'lzBaasfzſb., 100 Coſgen f 4000] 27,100] 2,390 25.400 — 23 Lian., 14'10 101,— Cogservenſfbr. Branp 138,5— dor do.„187 31,5 13182 Seimer-Bens 5— 3 Maseh.-Bueſan Wolf—.— 133.—] Eneiand(Londom“... 1 Pfuod J 12,500 12,330] 12,300 12,.330 . Hvp. Soidofd. 190,75 100, 75 Vahmever abr. 119— 110.— Dt. Anl.-Ausl. Altbes.%, 3 Demag. 0 109˙80 Maximilanshütte. 2 W Estland(Rev., Tafl.) 100 estn. Kr. 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Klaſſe (277. 4 Gewinne zu 5000 RM. 315058 339915 2 Gewinne zu 3000 RM. 332245 33————2 zu*5—5 46920 ewinne zu„ 3140 10042 49077 82496 203178 231878 242291 258455 17857 264106 368018 14 Gewinne zu 800 12354 248384 2347 3543 131326 156303 RM. 85 365851 385443 „604 50313 72692 76089 127375 140487 191488 23191 313660 337168 341433 35003s- 263832 154 Gewinne zu 400 RM. 10946 17073 33328 38821 39692 47693 50658 58039 60975 64187 66460 73438 77945 81442 96595 98141 102802 108703 113 89 130274 142816 14440 145520 165341 350969 369288 360187 360469 In der heutigen Nachmittagsziehung wurden 2 Gewinne zu 100000 RM. 186620 2 Gewinne zu 50000 RM. 367937 2 Gewinne zu 10000 RM. 2 Gewinne zu 5000 RM. 6 Gewinne zu 3000 RM. gezogen 13496 173203 2520¹1 0 zu 2000 RM. 151318 218305 256975 3018 zu 1000 RM. 381618 223191 230908 20 Gewinne zu 800 RM. 10902 51129 51590 —.1145 172161 191925 284639 324598 347647 50 Gewinne zu 500 RM. 64331 70235 79282 81522 83677 85295 86349 108505 118703 131046 138242 149488 1658769 171074 209651 215276 229511 246027 259180 328038 337420 357351 364113 376131 388674 198 Gewinne zu 400 RM. 4988 7770 11708 15507 22030 24227 25910 29600 32684 33198 36225 36647 38533 39554 39761 45270 48066 49546 54177 54862 59996 60550 60728 62705 67458 70314 72104 103811 113232 113780 114133 117644 126284 1 136521 137288 137470 152813 178407 208762 235065 257993 296247 311422 345629 353065 359551 370362 396614 385438 391380 398840 Die Ziehung der 4. Klaſſe der 51. Preußiſch- Güddeutſchen(277. Preußiſchen) Klaſſen-Lotterie findet am 13. und 14. Juli 1938 ſtatt. Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann Stellvertreter: Karl M. Hageneier.— Chef vom Dienſt: Helmuth Wüſt(in Urlaub),— Verantwortlich für In⸗ nenpolitik: Helmuth Wüſt(in Urlaub: Vertreter: Wil⸗ helm Ratzel); für Außenpolitik: Karl M. Hageneier: für Wirtſchaftspolitik und Handel: Wilhelm Ratzel; f5 Bewegung: Friedrich Karl Haas: für Kulturpolltik, euilleton und Unterhaltung: Helmut Schulz ein Ur⸗ aub; Vertreter: Dr. Hermann Knoll); für den Heimat⸗ teil: Spor Haas; für Lokales: Frievrich Karl Haas; für Sport: Julius Etz; Geſtaltung der B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel; für Beilagen: Dr. Hermann Knoll und Carl Lauer; für die Bildex die Reſſortſchriftleiter, fämtliche in Mannheim.— Ständiger Berliner Mit⸗ arbeiter: Prof. Dr. Johann v. Leers, Berlin⸗Dahlem. — Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Ber⸗ lin SwW. 68, Charlottenſtr. 82.— Sprechſtunden der Schriftleitung: täglich von 16—17 Uhr laußer Mitt⸗ woch, Samstag und Sonniag).— Nachdruck ſämtlicher Originalberichte verboten. Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei Gmbh. Geſchäftsführer: Direktor Kurt Schönwitz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlagsdirektion: 10.30—12 Uhr (außer Samstaa und Sonntag).— Fernſprech⸗Nr. 18 Verlan und Schriftleitung: Sammel⸗Nr. 354 21. r den Anzeigenteil verantw.: Wilh. M. Schatz. Mhm. Zur Zeit gelten folgende Preisliſten: n Nr. 3, Ausgabe Mannheim Nr. 11. Ausgabe Weinheim Nr. 9, Ausgabe Schwetzingen Nr. 9.— Die Anzeigen der Ausgaben 4 Morgen und Abend erſcheinen gleich⸗ zeitig in der Ausgabe B. Frühausgabe A Mhm.. über 16 500 Abendausgabe A Mhm.— 5 400 Ausgabe B Mhm. 2⁰⁰ Ausgabe A und B Mannheim über 41 350 Frühausgabe 4 Schw. über 600 Abendausgabe A Schw.. über 600 Ausgabe B Schw.. über 6350 Ausgabe A und B Schwetzingen über 6 950 A Whm. über 500 bendausgabe A Whm. über 500 Ausgabe B Whm.. über 3200 über 3 700 Ausgabe A und B Weinheim Geſ.mt⸗DA. Monat Mai 1938 über Von frisch gesch sdenen empfehle: Schlegel. ½ Kilo.40 Ziemer. ½ Kilo.40 Bug.. ½ Kilo.— Ragout... ½ Kiio- 50 Ferner empfehle: Suppennünner) no.05 3% Mabafif Verkauf im Laden I 1, 6 Ob neues Fahrrad oh Reparatur ob Ersatæieile ob Auskunit nur ob neue Beleucitung ob dies, ob das aul Friedrich Penn ist steis Verlab. Qu 4,7 Ecke„IB“ Mineralwaſſer (Heil- u. 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