r 1938 ſtrierten „armen hien der vergaß fzuſchla⸗ zürdigen darüber d Sat⸗ 15 fünf K eldſtrafe, Unter⸗ einge⸗ urde die zeordnet. ſich um delte, für in Frage icht rere vor rachtende i ſeinem rt gegen zerbrach Jungen Fahrer, g heran⸗ „ wurde 9 2und 212 23 tzung schen uher- zum h das rras- uffas- ——————4 — LALLKIIiA Verlag u. Schrifneitung: Mannheim, N 3, 14/15. Fernſ banner“ Ausgabe A erſcheint wöchtl. 12mal. 983 5. Trägerlohn; oſt 2,20 RM. einſchl. 70,80 Pf. geld. Ausgabe B erſch. wöchtl 7mal. 85890 N. kohn; durch die Poſt 1,70 RM. uch.de 5 Iſt die Zeiiung am Aricheinen Lauch d. höb. Gewaͤt) ver Früh⸗Ausgabe A„ Wagt es Prag, die Vorgänge des 21. Nai zu wiederholenꝰ Dee Tchechen rujen die Reſervien Aller zahegänge von 1894 ab zu den Waßen Viele Eudetendeutſche als Geiſeln in Barackenlager geſperrt Chamberlain fliegt heute zurück/ Beſprechung wird fortgeſetzt +* beneralſtreik ausgerufen als Proteſt der Sudetendeutſchen DNB Reichenberg, 15. Sept. In den meiſten Orten des ſudetendeutſchen Gebietes wurde am Donnerstag als Proteſt ge· gen den unerhörten tſchechiſchen Terror und den Einſatz von Panzerwagen und Maſchinenge⸗ wehren gegen friedliche Bevölkerung der Ge⸗ neralſtreik proklamiert. In Reichenberg und zahlreichen anderen Or⸗ ten haben alle Betriebe die Pforten geſchloſſen und die Arbeiter die Fabriken verlaſſen. Auch die Zeitungen erſcheinen nicht mehr. Die Ar⸗ beiterſchaft wurde in vielen Orten auf dem Heimwege von Polizei und Gendarmerie mit Schußwaffen bedroht, angegriffen und ge⸗ ſchlagen. Das Standrocht erweitert Insgeſamt 16 Bezirke betroffen DNB Prag, 15. September. Der Landespräſident von Böhmen hat im Einvernehmen mit dem Präſidenten des Ober⸗ gerichts und dem Oberprokurator am Donners⸗ tagnachmittag auch über die Bezirke Reichen · berg, Rumburg und Schluckenau das Stand⸗ recht verhängen laſſen. Im Anſchlag der tſchecho⸗ſlowakiſchen Republik wird auf der gleichen geſetzlichen Grundlage auch die Ver⸗ hängung des Standrechts in den Bezirken Ko⸗ motau und Warnsdorf ausgeſprochen. Somit iſt bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt das Standrecht über insgeſamt 16 Bezirke verhüngt worden. .. und die kommuniſten loben Paris, 15. Sept.(HB⸗Funk) Die Kommuniſtiſche Partei Frankreichs hat offenſichtlich von Moskau den Auftrag erhalten, die durch die Zuſammenkunft auf dem Ober⸗ ſalzberg in die Wege geleitete neue Entwicklung in der ſudetendeutſchen Frage nach Kräften zu ſabotieren. Die franzöſiſche Sektion der Ko⸗ mintern hat nämlich eine Erklärung veröffent⸗ licht, in der Chamberlain in der übel⸗ ſten Weiſe angepöbelt wird. Sein Be⸗ fuch beim Führer wird mit unerhörter Dreiſtig⸗ keit als ein„neuer Schlag gegen den Frieden“ bezeichnet. Auch Daladier und Bonnet werden von den geifernden Jüngern Moskaus in der ſchamloſeſten Weiſe verdächtigt und angegriffen. .⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das, rei ſe: Fre 5 90 Pf. 01 eitungsgebühr) zuzügi. 42 Pf. hind., beſteht 1e1 4 Hakenkreuz ⸗ Frei Haus monail..20 RmM. u. 50 eſtellgeld. nſpt. auf Entſchädigung. 8. Jahrgong MANNHEIM ——— im Textteil 60 Pf. Mgnnheimer Au meterzeile 4 Pf. — Mannheim. Nummer 429 fllle falernen ſind überfüllt DNB karlsbad, 15. September. Die Einziehung von Reſerviſten in der Uſchecho⸗Slowakei hat am Mittwoch und Donnerstag ſolche Tormen angenommen, daß in vielen Betrieben ſchon mehr als die Hälfte des perſonals unter die Jahnen gerufen worden iſt. Die Einziehungen er⸗ ſtrecken ſich auf das geſamte tſchecho⸗flowakiſche Staatsgebiet und auf ſämtliche Jahr⸗ gänge von 1894 ab. Die Kaſernen reichen trotz engſter Belegung bei weitem nicht mehr aus und ſo ſind für zahlreiche Cruppenteile Curnhallen, Gaſthausſäle und markthallen requiriert worden, ferner auch zum Teil die Schulen. Die Straßen im ganzen Gebiet ſind verſtopft durch lange motoriſierte Truppenteile, unter denen man beſonders zahlreiche Panzerwagen bemerkt. Straßen aufgeriſſen, flutos beſchlagnahmt In den unmittelbaren Grenzgebieten herrſcht auferordentlich lebhaftes militä ⸗ riſches Treiben in den ausgebauten Stel · lungen, in die insbeſondere zahlreiche Muni⸗ tionstransporte geleitet werden. Faſt alle Brülk⸗ ken und wichtige Straßenkreuzungen ſind wie ⸗ der wie am 21. Mai militäriſch beſetzt. Es finden überall Paſſanten ⸗ und Wagenkon ⸗ trollen ſtatt. Faſt alle Laſtwagen, Omnibuſſe, ſowie zahlreiche Perſonenwagen und Motor⸗ Zum tschechischen Terror gegen dle Sudetend eutschen Blick auf die urdeutsche Stadt Eger, rechts die von Barbarossa erbaute Kalserpfalz.— Im Zusammenhang mit dem tschechischen Terror hat die tschechische Staatspolizei die Büros der Sudetendeutschen Partel besetzt, um die Tätigkeit der SdP lahmzulegen und das gesamte Sudetendeutschtum führerlos zu machen. Löhrich-(M) hanner NANFTBIAT NOBDWsIBABENs Anzergen: Geſamtauflage: Die 12—* Milimeterzeile 15 Pf. Die 4ge abe: Die 1 Milfmeterzeile im Texieil 45 Pf. Schwetzinger und ——— Die Age en Millimeterzeile im Textteil 18 W üͤsſchlietzlücher Gerichtsſtand: afen a. Rh. 4960, Berlagsort Mannbeim.— Einzelverkaufspreis 10 Pfenn Korps, aufgenommen in Pritzwalk in der Ost- 4 alt. Mimmeterzelle 2geſpalt. Milimeterzeune 10 Pf. Die in⸗ einheimer Ausgabe: Die 2 illi⸗ „— Zahiungs⸗ und Er⸗ annheim. Poſtſcheckkontö;— Freitag, 16. Seplember 1938 Manöverpausel Ein Bild von den Herbstübungen des III. Armee · 3 prignitz. Weltbild(M) räder ſind für den Heeresdienſt beſchlagnahmt worden. Im Gebiet Rumberg, Teplitz, Mähriſch⸗ Oſtrau und Warnsdorf ſind viele Straßen durch ſpaniſche Reiter und quergeſtellte Wagen ge⸗ ſperrt und geſichert. Pioniere ſind dabei, die Straßen aufzureißen und die Sprengkam⸗ mern an den Brücken zu laden. Auf dem Bahnhof Neuhütte⸗Lichtenwald an der Strecke Rumburg—Leipa wurden am Mittwoch⸗ abend zwei Güterzüge mit Tanks und Kampf⸗ wagen entladen. Die Schöberſtellung, von der aus man einen behekrſchenden Ausblick in deut⸗ ſches Gebiet hat, iſt durch zahlreiche Truppen⸗ teile beſetzt worden. Für den Verpflegungs⸗ und Munitionstransport wurden auch zahlreiche Wagen und Geſpanne ſudetendeutſcher Bauern 4 requiriert. llles geht drunter und drüber Die Schulen ſind faſt im ganzen ſudetendeut⸗ ſchen Gebiet geſchloſſen, da die Eltern aus Proteſt ihre Kinder nicht zur Schule geſchickt haben. Die Familien der tſchechiſchen Beamten und Grenzler ſind zum größten Teil ins Lan⸗ „akenkreuzbanner' Freitag, 16. September 1038 desinnere abtransportiert worden. Soweit die Lehrer und Beamten an Ort und Stelle ver⸗ blieben ſind, wurden ſie bewaffnet und der Gendarmerie zugeteilt. So ſind z. B. die Steuerämter und Gerichte in zahlreichen Orten geſchloſſen, weil von den Beamten niemand mehr anweſend iſt. Umfangreiche Truppenzuſammenziehungen aller Waffengattungen wurden bei Fleißen und bei Joachimstal vorgenommen, ebenſo bei Alt⸗ tachau, Graslitz, Falkenau, Karlsbad und Eger, —30 das letztere ganz beſonders ſtark beſetzt Sie wollen Talſperre ſprengen In die Sperrmauer der Talſperre von Außig ſind Sprengkapſeln eingeſetzt worden. Da die Talſperre durch die ſchweren Regenfülle der letzten Zeit vollſtändig gefüllt iſt, würde eine Sprengung der Talſperre nicht nur für das ſudetendeutſche, ſondern auch für das ſächſiſche Elbegebiet die verhängnisvollſten Folgen haben. Alle Maßnahmen dagegen ähneln denen, die am 21. Mai getroffen worden ſind. Tſchechiſches fjeerlager in braslitz Strafanzeige gegen fjenlein Benesch ireibt diĩe Entwicklung auf die Spitze Prag, 15. September.(HB⸗Funk.) Das tſchechiſche Kabinett hielt am Donnerstag zwei Sitzungen ab. Die erſte begann um 16 Uhr unter dem Vorſitz des Miniſterpräſiventen Dr. Hodza. Daran ſchloß ſich um 17 Uhr eine Sit⸗ zung beim Präſidenten der Republik, Beneſih, an. In den Sitzungen wurden, wie es heißt, „alle weiteren Maſſnahmen zur Aufrechterhal⸗ tung der Ruhe und Orbnung beſchloſſen und nach allen Richtungen hin angeordnet“. Weiter verlautet, daß„im Hinblick darauf, daß Kon⸗ rad Henlein zwei Kundgebungen an die ſu⸗ detendeutſche Bevölkerungüber den Deutſch⸗ landſender verbreiten ließ, das Ein⸗ ſchreiten gegen Konrad Henlein in dieſer An⸗ gelegenheit den zuſtändigen Straforganen über⸗ tragen wird“. Das heißt alſo, daß gegen den panzerwagen rasen feuernd durch die Straben D Oberklingenthal, 15. September. Die benachbarte Grenzſtadt Graslitz gleicht einem Heerlager. Gendarmerie und Militär halten die Straßen beſetzt. Bereits in den frühen Morgenſtunden des Mittwoch waren in Graslitz Panzerwagenſchießend durch die Straßen geraſt. Auch hier kam es überall zu tſchechiſchen Gewalttätigkeiten. Den Sudetendentſchen, die die Abzeichen der Sdp trugen, wurden dieſe brutal heruntergeriſſen. In den Geſchäftsräumen der Bezirksſtelle der Sdo hatten die Tſchechen bei der Durchſuchung wie Einbrecher gehauſt. Eine Wohnung, deren Inhaber am Dienstagabend nicht zu Hauſe ge⸗ weſen war und der deshalb der Aufforderung der SdP zum Einziehen der Hakenkreuzfahne nicht nachkommen konnte, wurde von den Tſche⸗ chen erbrochen. Sie riſſen die Fahne herunter und trampelten auf ihr herum. In der kleinen Stadt Graslitz befinden ſich nach einer Nachricht vom Mittwochabend 400 Mann Militär, 300 Gendarmen und etwa 300 bewaffnete Bahn⸗ und Poſtbeamte! Am Marktplatz ſtanden zwei Tanks und 15 große Militärlaſtkraftwagen. Andere Tanks bzw. Pan⸗ zerwagen durchfuhren Silberbach und ſtanden dann vor Schwaderbach. In den Grenzorten Schwaderbach und Mark⸗ hauſen, die man von reichsdeutſcher Seite ein⸗ ſehen kann, wares totenſtill., Richts regte ſich dort. Sie glichen am Donnerstag aus⸗ geſtorbenen Orten. In Schwaderbach ſahen ſich am Mittwochabend gegen 20 Uhr die Ordner der SdpP angeſichts der Ausſchreitungen der tſchechiſchen Soldateska gezwungen, den Wach⸗ dienſt einzuſtellen. Die meiſten folgten ihren n und gingen über die renze. Schwaderbach war damit die ganze Nacht ohne Schutz. Da bewaffnete Kommu⸗ niſten gemeinſam mit den Tſchechen den Ort eingeſchloſſen hatten, ſchweben die geflüchteten Einwohner in furchtbarer Ungewißheit, welches Schickſal die zurückgebliebenen Kameraden er⸗ litten haben und was aus ihrem hinterlaſſenen Eigentum geworden iſt. In Markhauſen nahm mit Gewehren be⸗ waffnete Gendarmerie am Mittwochabend Haus⸗ ſuchungen vor. Vor allem wurden die Gaſt⸗ ſtätten durchſucht, Auf der Straße tobte unter⸗ deſſen der Terror. Die tſchechiſchen Bewaffneten fielen die ſudetendeutſchen Einwohner an, ſetzten ihnen unter Drohung das Gewehr auf die Bruſt und mißhandelten ſie. Den ganzen Tag und ſpät in der Nacht kamen vereinzelt Flüchtlinge über die Grenze. Am Donnerstagvormittag erſchien nur ein kleiner Teil der vielen Hundert ſudeten⸗ deutſchen Grenzgänger zur Arbeit in Klingen⸗. thal. Großer Bankenſturm in Prag Die Zahlungen eingestellt/ Hanik in den Kassenräumen bn Prag, 15. September. Das Vertrauen in den Beſtand der Tſchecho⸗ Slowakei und in die Sicherheit des Staates iſt im Laufe der letzten 24 Stunden in Prag derart geſunken, daß die Abhebungen bei den Prager Großbanken und ihren Filialen im Lande unge⸗ ahnte Ausmaße angenommen haben. Sie er⸗ ſtreckten ſich bereits auf einen weſentlichen Teil ſämtlicher Arten von Einlagen. In den Schal⸗ terrüumen der Zentralen und der Depoſiten⸗ kaſſen ſpielten ſich am Donnerstag dramatiſche Szenen ab; zahlreiche Konteninhaber forderten in größter Erregung ihr Geld zurück, wurden aber abgewieſen. Die wenigen Bank⸗ filialen, die Auszahlungen überhaupt noch vor⸗ nehmen konnten, beſchränkten die Abhebung auf 2000 Tſchechenkronen je Konto. Deviſen ſind überhaupt nicht mehr zu bekommen. In der Nationalbank fand am Donnerstag eine Sitzung fämtlicher Direktoren der Prager Großbanken ſtatt, die in Gefahr ſind, illiquide zu werden, weil zu allem Ueberfluß die Natio⸗ nalbank ſich weigert, Rediskont auf Staats⸗ papiere zu geben. Aus unterrichteten Kreiſen verlautet, daß die Banken beabſichtigen, ein allhemeines Moratorium zu erklären. Im Gegenſatz dazu ſind die ſudetendeutſchen Ban⸗ ken von dieſem Run auf die Kaſſen nicht be⸗ troffen worden; ſie gelten als abſolut ſicher und liquide. Mit dieſem Maſſenrun auf die Prager Ban⸗ ken haben ſich die Befürchtungen, die nach dem 21. Mai in verſchiedenen engliſchen und fran⸗ zöſiſchen Blättern über die finanziellen Schwie⸗ rigkeiten der Tſchecho⸗Slowakei laut wurden, in kataſtrophaler Weiſe bewahr⸗ heitet. Beſonders in den kaufmänniſch den⸗ kenden Finanzkreiſen der Londoner City hat man ſchon ſeit längerer Zeit erkannt, daß die ungeheueren Ausgaben der Prager Regierung für Polizeizwecke, Mobiliſterungsmaßnahenen uſw. weit über die finanzielle Kraft dieſes Staates hinausgehen. Die Warnungen Lon⸗ dons machten jedoch auf Prag keinen Eindruck. Im Gegenteil, die Ausgaben für dieſe Zwecke wurden im Vertrauen auf die Bundesgenoſ⸗ ſen in Paris und Moslau noch erheblich ver⸗ größert. Die Folgen dieſer kataſtrophalen Fi⸗ nanzpolitik machen ſich jetzt bemerkbar. Ange⸗ ſichts dieſer Tatſachen unterliegt es keinem Zweifel mehr, daß ſich der Aufloͤſungsprozeß auf der ganzen Linie in einem ungeheueren Tempo vollzieht. Die Tſchecho⸗Slowakei treibt zur Stunde nicht nur politiſch, ſondern auch wirtſchaftlich und finanziell einer Kata⸗ ſtrophe entgegen. Sie iſt damit zu einem Unruheherd geworden, an deſſen Aufrechter⸗ haltung niemand gelegen ſein kann. Führer der Sudetendeutſchen Strafanzeige unter Berufung auf das Strafgeſetz und auf das berüchtigte„Geſetz zum Schute der Republik“ von der Staatsanwaltſchaft erhoben werden wird. F. 5. Wurde aufgelöſt Rundfunk gegen„anonyme Geſellſchaft⸗ (Drahtbericht unseres Prager vertreters) tg. Prag, 16. September. Der auf der Prager Burg tageende Miniſter⸗ rat hat am Donnerstag außerdem beſchloſſen, die unter dem Zeichen F7S bekannte freiwil⸗ lige Schutzorganiſation der Sudeten⸗ deutſchen Partei mit ſofortiger Wir⸗ kung aufzulöſen. Ueber die tſchechiſchen Sender wurde am Donnerstag eine längere politiſche Kundgebung verleſen, in der zu dem Aufruf Konrad Henleins Stellung genommen wird. In dieſer als offiziell anzuſehenden Er⸗ klärung, welche in tſchechiſcher und deutſcher Sprache verbreitet wurde, wird der in Aſch un⸗ ter der Führung von Konrad Henlein verſam⸗ melte Teil der Sudetendeutſchen Parteiführung als eine„anonyme Geſellſchaft“ be⸗ zeichnet, die den Frieden geſtört habe. Die Politik Henleins ſei ein Beweis dafür, daß die Sudetendeutſche Partei es in ihren Ver⸗ handlungen niemals ehrlich gemeint habe(). Durch derartige Lächerlichteiten ſcheint man in Prag zu glauben, die Welt über die ungeheuer⸗ —* Schuld der Tſchechen hinwegtäuſchen zu kheinen. Das erſte 35 000⸗Tonnen⸗Schiff der franzöſi⸗ ſchen Kriegsmarine, der Panzerkreuzer„Riche⸗ lien“, geht auf der Staatswerft von Breſt ſei⸗ ner Vollendung entgegen. Der Stapellauf dieſes Schiffes ſoll ganz be⸗ ſonders würdig ausgeſtaltet werden. Der fran⸗ zöͤſiſche Kriegsmarineminiſter hat ſich damit einverſtanden erklärt, daß eine unbekannte Ar⸗ beiterfrau als Repräſentantin der framzöſiſchen Nation dieſes Schlachtſchiff weiht. der halitioclle Jag Ueber den Wert der tſchechiſchen Armee im Ernſtfall urteilt das polniſche, der Regierung naheſtehende Blatt„Kur⸗ jer Czerwony“ in einem Situations⸗ bericht aus Prag. Ein in Prag akkredidierter Diplomat erklärte dem polniſchen Bericht⸗ erſtatter, er glaube nicht an die militäriſchen Fähigkeiten der Tſchechen. Es ſeien dies Menſchen, die träge ſind und ſich den Bauch täglich mit Bier und Knödeln füllen und da⸗ her unbeweglich werden. Rein, der tſche⸗ chiſche Soldat ſei nicht viel wert. Dieſe Mei⸗ nung des Diplomaten, ſo ſchreibt das Blatt weiter, decke ſich mit der Anſicht vieler in Uebereinſtimmend ſagen ſie aus, daß der Tſcheche ſich nur um ſeine Privatintereſſen kümmere. Hingegen ſeien ſie klug genug, andere mit ihren Angelegenheiten zu be⸗ helligen, vor allem dann, wenn dieſe ihnen ſelbſt Schwierigkeiten bereiten oder gar für ſie gefährlich werden. Heute ſprechen die Tſchechen weniger über die Notwendigkeit, ihre Schwierigkeiten durch die eigene Kraft zu überwinden, ſondern welche Hilfe ſie von Frankreich und Sowjetrußland zu erwarten hätten. Sie berauſchten ſich an dem Ge⸗ danken der fremden Hilfe und überſähen ſehr oft die Notwendigkeit des eigenen Ein⸗ ſatzes im Kriegsfalle. Der Berichterſtatter nahm auch an der Vorführung des ſowjet⸗ ruſſiſchen Films„Wir ſchwören!“ in einem Prager Lichtſpielhaus teil und ſchildert, wie die Menſchen trotz des ſchlechten Filmes in freudige Erregung gerieten, als auf der Leinwand bolſchewiſtiſche Flugzeuge erſchie⸗ nen.„Rußland ſchützt uns!“ ertönte es laut im Saal. Zuſammenfaſſend wird in dem polniſchen Blatte geſagt, der„brave Soldat Schwejk“ verſtehe es zwar, ſeine Kraft gegenüber dem Schwächeren zu demonſtrieren, ſo lange ihm dies ungefährlich dünke. Charalteriſiich für die innere Haltung ſei der offenherzige Aus⸗ ſpruch eines tſchechiſchen Lehrers, eines eif⸗ rigen Grenzlers und Chauviniſten, mit dem der Pole geſprochen habe. Der Tſcheche habe geſeuft:„Ja, zur Zeit Oeſterreichs hatten wir es beſſer; da wußten wir wenigſtens, 5 wohin wir ausreißen konnten!“ lllinmikikiirmriliiiizixzarrsrrxkzanrrrrzrxrswvrririttirzizarrrrrrerzxrrrrrrerrvsvenuiriiizzivmazitiuiiiIIiiuirintitiiiaazvivitrtzkzaaunrzzriniairrrimrirzanzzkrrrirsxrzanuriritirvznzarrrrrrkrnvarrrritziwwvrrrnrriininn, Die Lebensmittelläden geſtürmt ber Anfang vom Ende in der Isc echo · Sſowakei Dieß Reichenberg(Böhmen), 15. Sept, Die Lage in der Tſchecho⸗Slowakei, ſo ins⸗ beſondere die zahlreichen militäriſchen Maſmah⸗ men, haben zu einer Kaufpanik der Bevölle · rung geführt, die ſich insbeſondere auf dem Le⸗ bensmittelmarkt auswirkt. In erſter Linie wer⸗ den Fett, Konſerven und Mehl gehamſtert, aber auch Talglichte und andere Gegenſtände des täglichen Bedarfs werden in großen Maſſen gekauft, ſo daß in vielen Geſchüften die Lebens⸗ mittel ausverkauft ſind. Die Preiſe haben ſich in wenigen Tagen faſt verdoppelt, ein Zeichen, wie gering das Vertrauen des Handels zum Beſtand des Staates und zum Wert der tſche⸗ chiſchen Wührung iſt. Der Wert der Tſche⸗ chenkrone iſt ſoweit geſunken, daß ſie in · offiziell nur noch mit etwa 4 Reichsmark für 100 Kronen gehandelt wird, während der nor⸗ male Kurswert auf 8,59 RM für 100 Kronen ſteht. Durch die Lebensmittelverknappung und die Verteuerung iſt es ſowohl in Prag als auch im Umfangreiche Sprengungen von Araberhüusern in Palüstina Da die Unruhen in Palästina unvermindert andauern, griffen die Engländer auf ein bereits vor mehreren Jahren angewandtes Abschreckungsmittel zurück. Sie sprengten umfangreiche Bezirke von Araberhäusern in der Erwartung, daß dadurch die Angriffe der empörten arabi- schen Bevölkerung aufhören. Unser Bild zeigt links eine Sprengung und rechts die Trümmer- haufen der Araberhäuser nach der Sprengung. (Scherl-Bilderdienst-.) ſonſtigen tſchechiſchen · Gebiet zu zahlreichen Demonſtrationen gegen Geſchäftsleute und zur Demolierung von Geſchäften gekom ⸗ men. Selbſt der marxiſtiſche„Pravo Lidu“ ſieht ſich trotz der außenpolitiſchen Bedenken gezwun ⸗ gen, dieſe Vorgänge offen zu behandeln, und ſchreibt u..:„Die letzten Ereigniſſe werden bereits von gewiſſenloſen Leuten und Wuche⸗ rern ausgebeutet. Die Konſumenten ſind auf⸗ gebracht, daß insbeſondere die Fett⸗ und Kon⸗ ſerwenpreiſe dem Zugriff von Wucherern ausge · ſetzt ſind, gegen die die ſchürfſten behördlichen Mafmnahmen ergriffen werden müßten.“ Die prager Juden fliehen Heilloſes Durcheinander in der Hauptſtadt (Orohtberlcht unsefes Proger Verftrefers) t. g. Prag, 16. September. In Prag herrſcht völlig kopfloſe Nervoſität. Die Zeitungen erſcheinen mit Extraausgaben, die den Verkäufern buchſtäblich aus den Händen geriſſen werden. Die linkseingeſtellten Parteien, und hauptſächlich die Kommuniſten— die zweit⸗ ſtärkſte Partei in Prag!— nützen die Gelegen⸗ heit aus und putſchen durch den Inhalt ihrer Flugblätter die Bevölkerung noch mehr auf. Sie verlangen z. B. die ſofortige Verhaf⸗ tung aller führenden Männer der Sudeten⸗ deutſchen Partei. Die Prager Bahnhöfe haben Hochbetrieb. Die in Prag anſäſſigen Juden laſſen ihre Wohnun⸗ gen im Stich und fahren mit großem Gepäck ins Ausland, ſoweit es ihnen gelang, ein Vi⸗ ſum für Frankreich uſw. zu erhalten. Anderer⸗ ſeits aber ſind ſämtliche in Prag ankommen⸗ den Züge mit Juden überfüllt, die bisher im ſudetendeutſchen Gebiet wohnten. Eine Verbindung von der mit Gerüchten und Nervoſität angefüllten Stadt Prag aus nach den ſudetendeutſchen Gebieten iſt unmöglich. Alle als dringend und ſogar als Blitzgeſpräch gewünſchten Verbindungen beiſpielsweiſe mit Eger, Aſch, Reichenberg uſw. laufen ſeit 24 Stunden und ſind immer noch nicht erledigt. Man kann alſo von einer völligen Unterbre⸗ chung des Telefonverkehrs zwiſchen Prag und dem ſudetendeutſchen Gebiet ſprechen. der Tſchecho⸗Slowakei lebender Ausländer. —4· geð „Hake! weemn—mreeee—n Abr „Wirn dieſem Ar der hat Ke zerſchnitte deutſchen genoſſen u ſchweife, 1 er den P wollen mi gehen dor unſeres zurück zut „Wir Menſch Forderun dreieinhal ſprechliche keiner St roten Fal geknebelte anſah, de am liebſte um ſich alten deu letzte For Arbeit in zu dieſer Slowakei den Söhn zu kümm friedliche tum in 9 miſche Ji nichtete v entweder aber— n laſſen. Niema rad Henl es gibt tungen, d vornherei die Losli daß die bader Pi eine raff rung in kann mar geduldig, chiſchen darauf v ſten Rech ſtolzen 2 volkes“( in ihren nichts. V aus dem in der 9 alles in daß veri einen ſo geſtern u unſerer Das 2 iſt mächt Muſſo Runci Tinte ge. kann den bar dafü den nich den auch den Spie Beitrag hat. 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September. „Wir wollen heim ins Reich!“— Mit dieſem Aufruf an ſeine ſudetendeutſchen Brü⸗ der hat Konrad Henlein endgültig das Tiſchtuch zerſchnitten zwiſchen unſeren in der Sudeten⸗ deutſchen Partei zuſammengeſchloſſenen Volks⸗ genoſſen und dem tſchechiſchen Staat. Ohne Um⸗ ſchweife, ohne demokratiſchen Formelkram, hat er den Prager Herren ins Geſicht geſagt, wir wollen mit euch nichts mehr zu tun haben, wir gehen dorthin, wohin wir kraft des Gebotes unſeres Blutes und unſerer Geſchichte gehören, zurück zum Deutſchen Reich. „Wir wollen als freie deutſche Menſchenleben!“— Machtvoll ſchallt dieſe Forderung zum Himmel aus der Bruſt von dreieinhalb Millionen Menſchen, die Unaus⸗ ſprechliches gelitten haben. Denn ſie waren zu keiner Stunde, ſeitdem ſie unter der blau⸗weiß⸗ roten Fahne leben mußten, etwas anderes als geknebelte Menſchen, die man als zweitklaſſig anſah, denen man nicht traute. und die man am liebſten über die Grenze abgeſchoben hätte, um ſich endlich ungeſtört an dem Beſitz des alten deutſchen Bodens erfreuen zu können. „Wir wollen wieder Friede und Arbeitin unſerer Heimat!“ ſo hieß die letzte Forderung Konrad Henleins, Friede und Arbeit in der ſudetendeutſchen Heimat, die man zu dieſer demokratiſchen Spottgeburt Tſchecho⸗ Slowakei ſchlug, ohne ſich um die proteſtieren⸗ den Söhne dieſes Landes auch nur einen Deut zu kümmern. Wie lange blieb ihnen ſchon die friedliche Arbeit verwehrt, da das Tſchechen⸗ tum in gemeinſtem Wirtſchaftszwang die hei⸗ miſche Induſtrie von Jahr zu Jahr mehr ver⸗ nichtete und ſo die Menſchen zwingen wollte, entweder zum Tſchechentum überzutreten oder aber— wie ſchon erwähnt— das Land zu ver⸗ laſſen.—5 Niemand kann dieſe drei Forderungen Kon⸗ rad Henleins als unbillig bezeichnen. Gewiß, es gibt einen großen Teil ausländiſcher Zei⸗ tungen, die nun aufheulen, daß die SdP von vornherein nichts anderes gewollt habe, als die Loslöſung von der Tſchecho⸗Slowakei und daß die Verhandlungen über die acht Karls⸗ bader Punkte nur Schein geweſen wären, nur eine raffinierte Taktik, um die Prager Regie⸗ rung in die Enge zu treiben. Nun, ſchreiben kann man ja ſo etwas. Papier iſt ja beinahe ſo geduldig, wie der deutſche Volksteil in der tſche⸗ chiſchen Muſterdemokratie, der zwanzig Jahre darauf wartete, daß man ihm die primitiv: ſten Rechte auf Gleichſtellung mit den„ſieges⸗ ſtolzen Angehörigen des tſchechiſchen Herren⸗ volkes“ gewähren würde. Davon ſchreiben ſie in ihren demokratiſchen Sudelküchen jedoch nichts. Wohl aber bringen ſie jeden Runderlaß aus dem Hradſchin, in dem betont wird, daß in der Muſterdemokratie Verſailler Schöpfung alles in beſter Ordnung wäre. Ein Wunder, daß vernünftig denkende Menſchen noch auf einen ſolchen Schwindel hereinfallen, der noch geſtern wiederholt wurde, als bereits das Blut unſerer Volksgenoſſen floß. Das Tintengeſpritz iſt vergeblich. Denn Blut iſt mächtiger als Tinte. Wie ſchön hat das Muſſolini in ſeinem Brief an Lord Runciman ausgedrückt, als er auf die mit Tinte gezogene Grenze von 1918 hinwies. Man kann dem italieniſchen Regierungschef nur dank⸗ bar dafür ſein, daß er mit dieſem ſeinem Brief, den nicht nur Lord Runciman leſen, ſondern den auch die Weltöffentlichkeit ſich nicht hinter den Spiegel ſtecken wird, einen ſo bedeutenden Beitrag zur Löſung dieſes Problems gegeben hat. Bei den Verdrehungsartikeln der„demo⸗ kratiſchen“ Preſſe ſteht ja nichts dahinter als höchſtens eine Judennaſe. Hinter dieſem Brief aber ſteht die ganze Macht und Stärke eines Imperiums, das ſich eindeutig für die fudetendeutſche Sache eingeſetzt hat. Und ſomit ſteht hinter unſeren Brüdern und Schweſtern jenſeits der tſchechiſchen Grenze nicht nur unſer 75⸗Millionen⸗Volk, ſondern darüber hinaus auch die geballte Kraft des faſchiſtiſchen Italiens. Das mag ihnen eine tröſtliche Gewißheit ſein in dem furchtbaren Kampf, der zur Zeit in ihrem Lande tobt, da rohe tſchechiſche Solda⸗ teska, blind ihren Huſſitenhaß mit Kanonen auf Parteiheime der SdP ſchießt und einen Terror ausübt, den man ſich grauenhafter nicht mehr vorſtellen kann. Noch wiſſen wir nicht die Zahl der Blutopfer, die mittlerweile für das Deutſch⸗ tum hingegeben werden mußten, und noch tobt der Tſchechenhaß weiter. Panzerwagen rattern durch die Dörfer, die Wege ſind durch Truppen wieder verſperrt, Maſchinengewehrneſter wer⸗ den wieder aufgebaut, kurz, die ganze lächer⸗ liche Soldatenſpielerei des 21. Mai wird hier von Prag aus wiederholt. Der Führer hat in ſeiner Schlußrede vor dem Kongreß unmißver⸗ ſtändlich zum Ausdruck gebracht, daß Deutſch⸗ land ſich derartige Dinge ein z weites Malnicht mehr gefallen läßt. Am 21. Mai haben wir die Provokation der kleinen Kläffer von Prag an der deutſchen Grenze hin⸗ genommen in dem Bewußtſein, dem Frieden einen großen Dienſt zu leiſten. Aus dem 21. Mai wird aber kein 16. September werden! Das verſprechen wir den Herren auf dem Hradſchin! Wir verbitten uns dieſes Theater mit Tanks, Kanonen und ähnlichen Dingen ein⸗ dringlichſt und fordern unnachgiebig, daß dieſer Spuk augenblicklich von der Grenze und aus dem Sudetenland deutſch⸗ engliſches eſpräch wird fortgeſetzt cnamberlain reist heuie wrũck/ lnzwischen Beralungen mit dem Kabinett Chamberlain beim Führer auf dem Obersalzberg ber britische Premierminister Neville Chamberlain(Mitte), der von London aus 2 einer direkten Aussprache mit dem Führer auf dem Obersalzberg abgeflogen ist. In seiner Beglei- tung befinden sich Sir Horace Wilson(links), der langiährige Wirtschaftsberater der briti- schen Regierung, und William Strang(rechts), der Leiter der Mitteleuropäischen Abteilung im englischen Außenamt. Berchtesgaden, 16. Sept.(HB⸗Funk) Der Führer und Reichskanzler hatte am Donnerstagnachmittag auf dem Oberſalzberg mit dem britiſchen Premierminiſter Nev ille Chamberlain eine Beſprechung, in deren Verlauf ein umfaſſender Meinungsaustauſch über die gegenwärtige Lage ſtattfand. Der bri⸗ tiſche Premierminiſter führt heute nach Eng⸗ land zu rück, um ſich mit dem Londoner Ka⸗ Weltbild(M binett zu beraten. In einigen Tagen findet eine neue Beſprechung ſtatt. — Am geſtrigen Tage, wenige Minuten nach 16 Uhr, war der engliſche Premierminiſter in Begleitung des Reichsminiſters des Auswär⸗ tigen, von Ribbentrop, im Sonderzug des Führers auf dem Bahnhof in Berchtes⸗ gaden eingetroffen. Zum Empfang hatten ſich der Chef der Präſidialkanzlei, Staatsminiſter Optimiſtiſche ommentare ũber den Berdiesgadener Besuch Chamberleins (orohtbetichlonsefes Londonet Vetfitefes) f. b. London, 16. Sept. In London herrſcht einiger Optimismus, der gewiſſermaßen als Reaktion auf die überaus gedrückte Stimmung der letzten Tage erſcheint. Der Flug des Miniſterpräſidenten Chamber⸗ lain nach Berchtesgaden ſteht ebenſo im Vor⸗ vergrund des Intereſſes wie die ſtarke Be⸗ achtung der Meldung von der Proklamation Henleins, die die Heimkehr der ſudeten ⸗ deutſchen Gebiete ins Reich fordert. Dagegen werden vielfach die Nachrichten über die neuen ſchweren Zwiſchenfälle in der Tſchecho⸗Slowakei aus wenig anſtändigen Gründen taktiſcher Art in den Hintergrund gedrängt. In den Kommentaren weiſen die Blätter ohne Ausnahme darauf hin, daß das engliſche Volk geſchloſſen hinter der„Friedensreiſe“ Cham⸗ berlains ſteht.„Evening News“ nennt die Reiſe einen neuen Anfang und bezeichnet als ihren Hauptzweck, dem deutſchen Volke zu ver⸗ ſichern, daß das engliſche Voll keinen Krieg mit ihm haben wolle. In Londoner politiſchen Kreiſen hält man ſich naturgemäß mit einem Urteil noch ſtark zurück und verweiſt auf die Abſchiedsworte Chamber⸗ lains an die Preſſevertreter auf dem Flug⸗ hafen. Das allgemeine Intereſſe Londons iſt ſo ſtark nach Berchtesgaden gerichtet, daß der König geſtern ſozuſagen unbemerkt in London eintraf. Er empfing am Donnerstag Sir John Simon, der nach britiſcher Tradi⸗ tion als Schatzkanzler den abweſenden Mini⸗ ſterpräſidenten vertritt. Simon unterrichtete den König über die Lage. Später wurden Lord Halifax und der Verteidigungsminiſter Sir Thomas Inſkip vom König empfangen. Paris, 16. Sept.(HB⸗Funk.) Auch in der Pariſer Abendpreſſe nimmt die überraſchende Begegnung zwiſchen Adolf Hitler und Chamberlain mit großer Ge⸗ nugtuung und Erleichterung auf. Sie verknüpft damit die Hoffnung, daß nicht nur die drin⸗ gende tſchecho⸗ſlowakiſche Frage eine raſche und gerechte Löſung erfährt, ſondern daß in Berch⸗ tesgaden gewiſſermaßen der Grundſtein für eine neue europäiſche Ordnung ge⸗ legt wird. Der letzte Gedanke kommt beſonders in der nationaliſtiſchen„Libert“ zum Aus⸗ druck. „Paris Soir“ ſchreibt, der Gedanke an einen Volksentſcheid werde immer wahrſchein⸗ licher. Die Schwierigkeit beſtehe nur darin, einen ehrlichen Verlauf zu ſichern. Der Gedanke an eine internationale Polizeitruppe greife immer weiter um ſich. Waſyhington, 15. Sept.(HB⸗Funk) Während die amerikaniſchen Amtsſtellen Chamberlains Berchtesgadener Beſuch mit ge⸗ ſpannteſter Aufmerkſamkeit verfolgen, nimmt die geſamte Preſſe zu dieſem in der Geſchichte beiſpielloſen Vorgang ausführlich Stellung. Der Beſuch wind allgemein als Ereignis von größter internationaler Be⸗ deutung gewertet. Die„Newyork He⸗ rald Tribune“ erwartet, daß das perſön⸗ liche Zuſammentreffen der beiden Staatsmän⸗ ner die endgültige Klärung hinſichtlich der Möglichkeit einer friedlichen Löſung bringen werde. Auch die übrigen Blätter bringen der ſude⸗ tendeutſchen Frage zahlreiche Aufſätze. Die „Los Angeles Times“ erörtert ſehr objektiv den Vorſchlag einer Abtretung der überwiegend von Deutſchen bevölkerten Gebiete der Tſchecho⸗ Slowakei und vertritt den Standpunkt, daß eine derartige Löſung auch eine hiſtoriſche Spitze ha⸗ ben würde. verſchwindet. Wir ſprechen keine leere Drohung aus. Wir haben es jetzt gründlich ſatt, uns dauernd mit Schießeiſen vor der Naſe her⸗ umfuchteln zu laſſen, ſonſt... nun, das Weitere kann ſich Herr Beneſch oder Herr Hodza ſelbſt ausmalen. Nochmals, hütet euch, es iſt aller⸗ letzte Zeit zur Umkehr. Es iſt gut, daß der engliſche Premierminiſter Chamberlain gerade in dieſen Tagen nach Deutſchland kam, da dieſe Provokationen wieder beginnen. Mögen dieſem Manne, deſſen Schritt wir ſelbſtverſtändlich im Intereſſe des Friedens aufs herzlichſte begrüßen, die Augen dadurch noch mehr geöffnet werden und möge er heute heimkehren und ſeinem Volle klarmachen, daß es einen ſchlechten Streit fechten würde, wenn es ſich für das Tſchechenpack einſetzen würde. 8 Dr. Wilhelm Kicherer. Dr. Meißner, und der Chefadjutant der Wehrmacht beim Führer, Major Schmundt, eingefunden. Die Bevölkerung Berchtesgadens entbot dem britiſchen Staatsmann ein herz⸗ liches Willkommen. Nach kurzem Aufenthalt im Grand⸗Hotel geleiteten Staatsminiſter Dr. Meißner und Major Schmundt den britiſchen Premierminiſter im Kraftwagen auf den Berg⸗ hof Oberſalzberg, wo Chamberlain um 16.55 Uhr eintraf. Beim Führer zu Gaſt Der Führer begrüßte ſeinen Gaſt, zu deſ⸗ ſen Ehren eine Ehrenkompanie der Leib⸗ ſtandarte Adolf Hitler angetreten war, auf der Treppe ſeines Hauſes. Der britiſche Pre⸗ mierminiſter war begleitet vom britiſchen Bot⸗ ſchafter in Berlin, Sir Neville Henderſon, und dem Reichsminiſter des Auswärtigen von Ribbentrop, ferner von Sir Horace Wil⸗ ſon und Mr. William Strang, ſowie von Staatsſetretür Freiherrn von Weizſäcker, und dem Chef des Protokolls, Geſandten Frei⸗ herrn von Dörnberg. Nach der Begrüßung folgte der britiſche Pre⸗ mierminiſter einer Einladung des Führers zu einem Tee in der Halle des Berghofes, an dem mit dem britiſchen Premierminiſter und denn Führer die oben genannten Perſönlichkeiten teilnahmen. Der Flug nach Deutſchland Wie wir in einem Teil unſerer Ausgabe ſchon berichteten, iſt der britiſche Miniſterprä⸗ ſident am Donnerstagmorgen um.35 Uhr vom Flughafen Heſton aus nach Deutſchland ge⸗ ſtartet, um ſich zum Führer nach Berchtesgaden zu begeben. Die zweimotorige Maſchine der Britiſh Airways landete um 12.30 Uhr glatt auf dem Münchner Flughafen. Der britiſche Botſchafter in Berlin, Neville Hen⸗ derſon, entbot dem britiſchen Miniſterprä⸗ ſidenten, der die Anſtrengungen des erſten Fluges, den er in ſeinem Leben gemacht hat, offenſichtlich aufs beſte überſtan⸗ den hatte, den erſten Gruß. Sodaain hieß Reichsaußenminiſter von Ribbentrop den Gaſt willkommen. Um 13.16 Uhr ſetzte ſich der Sonderzug in Richtung Berchtes gaden in Bewegung. von ſjeeren bei Stojadinowitſch Belgrad, 15. Sept.(HB⸗Funk.) Der jugoflawiſche Miniſterpräſident und Außenminiſter Dr. Stojadinowitſch emp⸗ fing am Donnerstag den deutſchen Geſandten vorn Heeren. Später ſprach auch der tſchecho⸗ſlowakiſche Geſandte Lipa vor. In fiürze Zur Beſeitigung von Härten, die ſich aus dem Arbeitsausfall durch ſchlechte Witterung im Winter 1938/39 für die bei den Bauten der öffentlichen Hand beſchäftigten Arbeiter erge⸗ ben, iſt vom Reichsarbeitsminiſter, der mit der Wahrnehmung der Geſchäfte des Reichstreu⸗ händers der Arbeit für das Wirtſchaftsgebiet Heſſen beauftragte Oberregierungsrat Dr. Schmelter zum Sondertreuhänder der Arbeit beſtellt worden. Er ſoll eine Regelung im Wege einer Reichstarifordnung vornehmen. * Der„Times“ Artikel, der eine Abtrennung der ſudetendeutſchen Gebiete von der Tſchecho⸗ Slowakei vorſchlug, hat in weiten Kreiſen der — Oeffentlichkeit Zuſtimmung gefun⸗ en. Der„Intranſigeant“ veröffentlicht eine kurze Erklärung des ehemaligen Miniſterprä⸗ ſidenten Flandin, in der dieſer der Hoff⸗ nung Ausdruck gibt, daß die Begegnung zwi⸗ ſchen Hitler und Chamberlain den Ausgangs⸗ punkt einer neuen europäiſchen Ordnung bil⸗ den möge. * Der Beſuch des britiſchen Premierminiſters hat in Rumänien ungeheures Aufſehen er⸗ regt' und eine außerordentliche Entſpannung zur Folge gehabt. Die Zeitung„Frontul“ erklärt klipp und klar: Adolf Hitler will keinen Krieg. 3* Wie Prager Blätter melden, beabſichtigt Lord Runciman einen Beſuch der böhmiſchen Not⸗ ſtandsgebiete. 0 1* Der Führer und Reichskanzler hat der Frau Suſanne Krug ign Klein⸗Koſel aus Anlaß der Vollendung ihres 100. Lebensjahrs ein per⸗ ſönliches Glückwunſchſchreiben und eine Ehren⸗ gabe zugehen laſſen. * Im Rahmen der Straßenbautagung, die zur Zeit in München durchgeführt wird, gab der Generalinſpektor für das deutſche Straßen⸗ weſen, Dr. Todt, zu Ehren der ausländiſchen Gäſte am Donnerstag im Feſtſaal der Ausſtel⸗ lungsſtätte einen Empfang. ————————333323222ÄÆ—E—bÄÄÄAÄAÄAÄ————— ——————————————————— ——————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————2 „Bakenkreuzbanner“ Freitag, 16. September 1958 Slüchtlinge berichten von ihrem Martyrium Junge Männer gehen üher die Grenze/ uLiebher alles liegen und stehen lassen als für die Berlin, 15. Sept.(§B⸗Funk.) Die Zahl der ſudetendeutſchen Flüchtlinge iſt ſchon aufüber 6000 angewachſen. Auch am Donnerstag ſtieg die Zahl der verzweifelten Flüchtlinge aus ſudetendeutſchen Gebieten un⸗ gehener ſchnell. In zahlreichen deutſchen Orten kommen ganze Familien an, die zum Teil ta⸗ gelang ohne Lebensmittel in den Kellernihrer Häuſer geſeſſen hat⸗ ten, weil draußen Straßenkämpfe tobten. Sie ſind verhärmt und elend, und haben ihr ganzes Hab und Gut im Stich laſſen müſſen, um we⸗ nigſtens ihr nacktes Leben vor den bolſchewi · ſierten Terrorhorden der Tſchechen zu retten. Erſtens wehrfähige männer Aus dem Flüchtlingslager in Zittau berichtet u. a. die„FIittauer Morgenzeitung“: „Von den mehreren hundert Flüchtlingen, die an der Grenze bei Zittau dem Terror der Tſchechen entronnen ſind, ſtammen die meiſten aus den Bezirken Reichenberg, Deutſch⸗Gabel, Warnsdorf und Zwickau in Böhmen, Die Mehr⸗ zahl von ihnen ſind junge Burſchen, die von den Tſchechen gegen ihre deutſchen Volksgenoſ⸗ ſen eingezogen werden ſollten. Sie erhielten in den letzten zwei Tagen Geſtellungsbefehle mit ganz kurz befriſteten Terminen. Bei einem gro⸗ ßen Teil von ihnen reichte die Zeit offenbar nicht einmal zur ſchriftlichen Einberufung, ſon⸗ dern ſie wurden durch tſchechiſche Soldaten und Gendarmen von den Arbeitsplätzen weggeholt und ſo, wie ſie waren, in der Lederſchürze, in bloßem Hemd, zu den ſchwer eskortierten Laſt⸗ wagen des tſchechiſchen Militärs geführt und von dort aus in die Kaſernen gebracht. Dort wurden ſie ſofort eingekleidet. Wem es in dieſer Situation noch irgend möglich war, entzog ſich den tſchechiſchen Häſchern, oft von Kugeln ver⸗ folgt. Zahlreiche von ihnen flüchteten in die Wälder und pirſchten ſich auf Schleichwegen über die Grenze. Unter den Militärflüchtlingen befinden ſich ſolche bis zu 40 Jahren. Zweitens Amtswalter der Sdy Zur z w e iten Gruppe der Flüchtlinge gehö⸗ ren in erſter Linie die Amtswalter der Sudetendeutſchen Partei, gegen die ſämtlich bereits Haftbefehl ergangen war. Sie konnten zum größten Teil ihre Frauen und Kinder nur mit Mühe und Not über die Grenze bekommen und ſind fetzt, ſoweit ihnen das nicht gelang, in größter Sorge um ihre Fami ⸗ lien. Die Deutſchen in Nordböhmen haben ſeit Jahren ſchon um ihre Exiſtenz ringen müſſen. In Not und Arbeitsloſigkeit unvorſtellbaren Ausmaßes haben ſie ihre Familien, ihren Hausſtand und ihren beſcheidenen Beſitz nur unter den größten Entbehrungen gründen und erhalten können. In einer einzigen harten Nacht haben ſie ſich nun entſchließen müſſen, ihr Hab und Gut aufzugeben, um ihr Leben für Deutſch⸗ land zu retten. Nun ſtehen ſie in den Flüchtlingslagern mit Kinderwagen, einigen Koffern und dem wenigen, das ſie gerade auf dem Leibe hatten, und aus ihren Augen ſpricht das Leid über ihren einem ungewiſſen Schick⸗ ſal ausgelieferten Beſitz und ihre Heimat. Sie ſind froh, jetzt im Kreiſe deutſcher Volksgenoſſen zu ſein, die alles tun, um ihnen ihre Lage ſo bald wie möglich zu erleichtern und ihnen zu helfen. Vor dem Zittauer Wändelhaus trafen zwei junge ſudetendeutſche Frauen aus Machendorf ein, die berichteten, daß die Tſchechen auf freiem Felde ſeit Wochen Erdbefeſtigun⸗ gen errichtet, in die ſie in den Nächten in langen Autokolonnen Munition führen. Den Einwohnern konnte natürlich das nächtliche Treiben nicht verborgen bleiben. Sie wurden mit den ſchwerſten Strafen bedroht, wenn ſie irgendetwas davon verraten würden. Die bei⸗ den Frauen haben ihr Heimatland verlaſſen müſſen, weil ihnen von tſchechiſchen bewaffneten Kommuniſten gedroht wurde, ſie ſtänden mit ihren Männern auf der„Schwarzen Liſte“ und würden nun dran kommen. Auch ſie haben all ihr Hab und Gut, auch ihr Vieh, im Stich laſſen müſſen. Die Flüchtlinge werden von der NS⸗Volkswohlfahrt muſter⸗ gültig betreut. Der„Erzgebirgiſche Generalanzeiger“ in Ol⸗ bernhau an der tſchecho⸗flowakiſchen Grenze be⸗ richtet:„In Olbernhau trafen im Laufe des Mittwochs flüchtende Sudetendeutſche aus den tſchechiſchen Grenzgebieten, insbeſondere aus Brandau, ein, die infolge der ihnen zugeſtellten kurzfriſtigen Geſtellungsbefehle der tſchechiſchen Regierung auf reichsdeutſches Gebiet geflüchtet ſind. Es handelt ſich faſt ausſchließlich um An⸗ gehörige der SdP.“ Schüſſe auf Demonſtrationszug Weiter traf eine größere Zahl von Flücht⸗ lingen aus Gerkau ein, wo ſchwere Zuſammen⸗ ſtöße zwiſchen einem Demonſtrationszug der Sdp und tſchechiſcher Polizei ſtattgefunden hat⸗ ten, die ſogar in den Demonſtrationszug hin⸗ einſchoß. Die Polizei nahm am Mittwoch wahl⸗ los Verhaftungen vor, ſo daß ſchließlich eine Reihe von Angehörigen der Sdp zur Flucht ge⸗ zwungen war. Ebenſo wurden auch in Gerkau die Rekrutierungen für die tſchechiſche Armee von Gendarmen mit aufgepflanztem Bajonett vorgenommen. Sie wurden wie Verbrecher abgeführt und auf Laſtkraftwagen ins Innere des Landes transportiert. Es wurde ihnen bei jedem Fluchtverſuch mit ſofortigem Erſchießen gedroht. Auch der Gaſtgeber Runeimans bedroht In Gerkau ſind tſchechiſche Polizeibeamte und Gendarmen in zahlreiche Wohnungen ein⸗ gedrungen und haben nicht nur die Männer, schechen dĩie Knarre gegen unsere deuischen Brũder ridmenl* ſondern auch die Frauen auf das unmög⸗ lichſte mißhandelt. Zahlreiche Frauen wiſſen nicht, was aus ihren Männern gewor⸗ den iſt. Es iſt bezeichnend, daß jetzt auch Prinz Max zu Hohenlohe⸗Langenburg auf Rothaus bei Gerkan, bei dem noch vor einigen Tagen Lord Runeiman zu Gaſt weilte, in Olbernhau mit ſeiner Frau eingetroffen iſt, weil er nach dem Beſuch von Lord Runciman auf ſeinem Gut ſchlimmſtentſchechiſchen Bedrohun⸗ gen ausgeſetzt und ſeines Lebens nicht mehr ſicher war. In Ebersbach in Sachſen ſind ebenfalls zahl⸗ reiche Flüchtlinge eingetroffen, die in erſter Linie aus Rumburg und dem umliegenden Ge⸗ biet ſtammen. Sie berichten, daß dort nach einer Demonſtration die Gendarmerie mit auf⸗ Der Mittellandkanal, die Drehschelbe der deuis chen Binnenschlffahrt Am 16. Oktober werden zum ersten Male 1000-Tonnen-Kähne, die aus dem Westen kommen, vom Schifishebewerk Rothensee bei Magdeburs 19 Mtr. tiei auf das Niveau des Abstiegkanals gesenkt werden, der sie dann nach Magdeburg bzw. in die Elbe bringt. Weltbild(M) Damit findet eine 82 Jahre lange Entwicklung durch die Initlative des nationalsozialistischen Staates ihren er- folgreichen Abschluß. Unser Bild zeigt einen Blick auf das Schifishebewerk Rothensee. Rechts der Abschluß des Kanals, im Mittelgrund der nach Magdeburg und in die Elbe führende Ab- stiegkanal, im Hintergrund die Reichsautohahnbrücke der Strecke Berlin—-Hannover, „Die rote Wehr ſchießt!“ Ein erschũſiernder Bericht ũber das Bluibad in Eger DN Eger, 15. Sept. Wie wir ſchon in einem Teil der Ausgabe berichten, kam es am Donnerstag in Eger zu ungeheuerlichen Gewalttaten der Tſchechen. Panzerwagen und Tanks erſchienen plötzlich vor der Hauptſtelle der Sdp beim Bahnhof und nahmen ohne jede Warnung den ganzen Gebäudekomplez unter Feuer, der daraufhin geſtürmt und geplündert wurde. In den Räumen der Hauptſtelle befanden ſich wäh⸗ rend der Beſchießung 5 Sudetendeutſche, über deren Schickſal nichts bekannt iſt. Die ganze Stadt ſteht unter dem wahnſinnigen tſchechi⸗ ſchen Terror, über den jetzt die erſten Augen ⸗ zeugenberichte vorliegen. „Schon am Mittwoch kam es in den Straßen Egers zu Zuſammenſtößen leichterer Art. Tſchechiſche Panzerautomobile fuhren durch die Straßen und ſchoſſen ſcharf. Tſcheſchen und Kommuniſten hatten ſchon vorher Drohungen laut werden laſſen, daß ſie, bevor ſie aus Eger flüchten würden, unter der deutſchen Bevölke⸗ rungein Blutbadohnegleichen anrich⸗ ten würden. Zahlreiche mit ihren Frauen be⸗ reits Geflüchtete waren am Mittwochnachmittag bewaffnet und in verſchiedenen Uniformen zu⸗ rückgekommen. Gegen 18.15 Uhr tauchte in der Nähe des Bahnhofs eine Gruppe bewaffneter roter Wehrleute auf, von denen man auf Grund früherer Drohungen fürchtete, daß ſie die Haupt⸗ ſtelle der SdpP ſtürmen werden. Sofort fielen in der Bahnhofſtraße zahlreiche Gewehr⸗ ſchüſſſe. Hilferufe und Schreie Getroffener wurden laut. Die Straße entlang gellte der Ruf:„Die rote Wehr ſchießt!“ Dann waren nur Motorengeräuſche vernehmbar, das Knat⸗ tern von Maſchinengewehrſalven, in das ſich dumpfe Detonation miſchte. Die rote Wehr, zu der ſich nun zahlreiche tſchechiſche Militär⸗ und Staatspolizei geſellt hatte, ſprengte mit Handgranaten die Tür der Hauptſtelle der Sdp. Das Schießen und Schreien wollte kein Ende nehmen. Dazwiſchen bellten tſchechiſche Kano⸗ nen und militäriſche Hornſignale. Eine Weile ebbte der Lärm ab. Dann klang das Schreien der Getroffenen, das Hilferufen nur um ſo hef⸗ tiger. Man hörte aus anderen Ortsteilen Ge⸗ wehrfeuer und Kanonenſchüſſe. Aber immer wieder gellten Hilferufe und das Geräuſch der Panzerautos. Flüchtende wurden verfolgt und erbarmungslos niedergeſchoſſen. Nach kurzer Stille, aus der das Schreien der Ver⸗ wundeten hörbar war, ratterten Panzerautos in der Stadt umher. In meiner Nähe wurden aufgeſcheuchte Geflüchtete mit wilden Schreien niedergemacht. Nun gellte aus der Ferne das Donnern von Geſchützen. Wieder wurden Hornſignale laut. Nun wieder in nächſter Nähe Schüſſe und wilde Wehlaute. Mit ganz weni⸗ gen kurzen Unterbrechungen ging das ſo bis nach 10 Uhr abends. Dann trit einigermaßen Ruhe ein, wenn auch weiter Panzerautos durch die Straßen fuhren und noch immer Leute aus den Häuſern geholt wurden. Man hörte Schreie und Schüſſe.“ gepflanztem Bajonett und Gummiknüppeln auf die Bevölkerung eingedrungen ſei, wobei fünf⸗ zehn Sudetendeutſche durch Bajonettſtiche erheb⸗ lich verletzt worden ſeien, darunter ſogar ein 70jähriger. Das Sägewerk in Rumburg wurde von tſche⸗ chiſchen Kommuniſten mit Benzin übergoſ⸗ ſen und angeſteckt. Es brannte völlig nieder. Am Donnerstag fuhren zahlreiche Laſtautos durch Rumburg und holten Hunderte von Män⸗ nern aus den Wohnungen und Fabriken ab und transportierten ſte ohne Einberufung ins Lan⸗ desinnere. Ein Teil von ihnen iſt nach Kollin und nach St. Martin transportiert worden. Ein in Ebersbach eingetroffener Soldat deut⸗ ſcher Nationalität berichtet, daß bei ſeiner Truppe alle Sudetendeutſchen entwaffnet und als Geiſeln in Baracken unter⸗ gebracht worden ſeien. Sie würden mit Ma⸗ ſchinengewehren bewacht und es ſei ihnen ge⸗ droht worden, daß man ſie bei jeder Unruhe im ſudetendeutſchen Gebiet erſchießen werde. Im Durchgangslager Ehrenfriedersdorf Die Stadthalle in Ehrenfriedersdorf, in deren Räumlichkeiten ein Arbeitsdienſtlager von 48 Arbeitsmaiden untergebracht iſt, wurde jetzt ſeiner ſonſtigen Beſtimmung entzogen und dient als Durchgangslager für unſere ſudeten⸗ deutſchen Brüder, die über die Grenze geflo⸗ hen ſind. Im Laufe des Tages ſind rund 1000 Flüchtlinge im Lager Ehrenfriedersdorf regi⸗ ſtriert und verpflegt worden. Es gab heißen Tee, Brot und Wurſt. Noch beſſer wird ihnen das Mittageſſen, Erbſen und Speck, geſchmeckt haben, das die freundlichen, feſt zupackenden Arbeitsmaiden für ſie bereiteten. In den mei⸗ ſten Fällen handelt es ſich bei den Flüchtlin⸗ gen um Sudetendeutſche militärpflichtigen Al⸗ ters. Sie zeigten uns tſchechiſche Einberufungs⸗ befehle, in denen es heißt, daß ſie ſich binnen einer Stunde zu ſtellen haben.„Wir dachten gar nicht daran, für die Tſchechen die Knarre in die Hand zu nehmen und etwa auf unſere deutſchen Brüder zu ſchießen. Lieber haben wir zu Hauſe alles ſtehen und liegen gelaſſen und ſind über die Grenze. Es war höchſte Zeit, denn wer nicht ſchnell genug machte, daß er weg kam, den haben die Tſchechen geholt.“ Tord halifar beim enoliſchen König DiB London, 15. September. Außenminiſter Lord Halifax wurde im Don⸗ nerstagnachmittag vom König im Buckingham⸗ Palaſt in Audienz empfangen. Dolizeiflugzeuge Werden eingeſetzt zum Schutze des deutſchen Luftraums DNB Berlin, 15. Sept. Zum Schutze der auf Befehl des Reichsmini⸗ ſters der Luftfahrt, Generalfeldmarſchall Gö⸗ ring, an der Weſtgrenze eingerichteten Luft⸗ ſperrgebiete Aachen, Trier, Pfalz und Baden werden vom 20. September an Polizei⸗ flugzeuge des Reichsluftaufſichtsdienſtes eingeſetzt. Durch Patrouillenflüge ſichern die ſchnellen und beſonders bewaffneten, in den Sperrgehie⸗ ten ſtationierten Spezialflugzeuge den Luft⸗ raum, Hellgrüner Anſtrich von Rumpf und Tragflächen kennzeichnen die Polizeiflugzeuge, die an beiden Seiten des Seitenſteuers die Reichsdienſtflagge tragen und außerdem am Rumpfe in weißer Farbe hinter dem Hoheits⸗ zeichen D die Buchſtaben„POl.“ mit anſchlie⸗ ßender Nummer führen. Wird der Aufforderung zur Landung keine Folge geleiſtet, wird das Flugzeug unter Feuer genommen und nötigenfalls zum Abſturz gebracht. Die Warnung des Flugzeuges er⸗ folgt durch Leuchtſpurmunition. Die Flugzeuge müſſen auf dem kürzeſten Wege landen, nach Möglichkeit auf dem nächſtgelegenen Flugplatz außerhalb des Sperrgebietes. Blutlachen auf den straßen Auch der Bezirksleiter der Sdp in Eger erschossen Hof, 15. September.(HB⸗Funk.) Deutſche Journaliſten und Ausländer, die am Donnerstagabend aus Eger in Hof eingetroffen ſind, berichten, daß in Eger weiterhin Mord und Totſchlag herrſchte. In allen Straßen ſtanden Polizei⸗ und Militärpoſten mit ſchußbereitem Gewehr. Die öffentlichen Gebäude waren mit Maſchinengewehren beſetzt, desgleichen das Hotel Viktoria, das von Militär unter Geſchützfeuer genommen worden war und deſſen Türen und Fenſter jetzt mit Latten verſchlagen ſind. Bei den heutigen ſchweren Bluttaten des tſchechiſchen Militäürs wurde auch der Bezirksleiter der SdPin Eger, Hausmann, der ganz beſonders beliebt bei der Bevölkerung war, er⸗ ſchoſſen. Polizei und Militär ſtürmten den ganzen Tag über durch die Stadt und machten Jagd auf Abzeichen der Sdp und auf Klei⸗ dungsſtücke, aus denen etwa eine Zugehörigkeit zur Sdp zu erkennen ſein könnte. In der Gra⸗ benſtraße wurden drei Arbeiter beſchoſ⸗ ſen, als ſie ihre Werkzeugbude betreten wollten. Die Bevölkerung iſt völlig verängſtigt und wagt ſich nicht mehr auf die Straße. Der Zugverkehr iſt nach den meiſten Richtungen unterbrochen, desgleichen der Omnibusverkehr nach Aſch, Ma⸗ rienbad und anderen Orten. Das Verlaſſen der Stadt iſt nur unter größter Lebensgefahr möglich. Vor dem Bahnhof und in den verſchiedenen Straßen, ſerner am Marktplatz ſieht man groſe Blutlachen, die notdürftig mit Erde beſtreut ſind. Nach Ausſagen der Bevölkerung war es in⸗ folge der Unſicherheit des Straßenverkehrs nicht möglich, zahlreiche Verletzte in die Krankenhäuſer zu ſchaffen, ſo daß ſie zunächſt ohne ärztliche Verſorgung in den Häuſern untergebracht ſind, Links: pen fü gen G oft be 11 Unle 41 Pf Taten d ſeiner 5 mehr e Samsta geführt, den, daf ſammelt hörde ül Tauſend durch d gen hin herein z Die l wakei h druck ge überall zahl der Slowak chen ein einer vei land au Hinſic alle füh der bel— daß Bel bleib⸗ Das e Im Ge Larser 1958 un auf i fünf⸗ erheb⸗ ar ein 1tſche⸗ goſ⸗ völlig ſtautos Män⸗ ib und Lan⸗ Kollin en. t deut⸗ ſeiner t und üter⸗ it Ma⸗ en ge⸗ ihe im unſere haben elaſſen Zeit, ſaß er 0 nig ber. Don⸗ gham⸗ tzt 8 ept. mini. Gö⸗ Luft⸗ Baden zei⸗ enſtes nellen gebie⸗ Luft⸗ und zeuge, s die nam heits⸗ ſchlie⸗ keine unter bſturz 3 er⸗ zeuge Gra⸗ hoſ⸗ lten. wagt erkehr ochen, „Ma⸗ n der ſefahr denen o ſſe ſtreut s in⸗ nicht äuſer tliche ſind. Berlin bereitet slch für die kommende Luftschutzübung vor Links: Mit Verdunkelungspapier werden die Fenster abgeschirmt. Rechts: Verdunkelungskap- pen für die Autoscheinwerfer. Mitte unten: Verdunkelungspapier gibt es in allen einschlägi- gen Geschäften. Aehnliche Szenen konnte man in den letzten Tagen auch in Mannheim oft beobachten. Schirner(M) pfund finklagemateriall Umersuchung gegen Nassenmõrder Weidmann abgeschlossen A. S. Paris, 15. Sept. 41 Pfund wiegt das Aktenbündel über die Taten des Maſſenmörders Weidmann und ſeiner Komplizen. Die Unterſuchung iſt nun⸗ mehr abgeſchloſſen. Samstag erneut dem Unterſuchungsrichter vor⸗ geführt, um davon in Kenntnis geſetzt zu wer⸗ den, daß das von der Unterſuchungsbehörde ge⸗ ſammelte Material nunmehr der Anklagebe⸗ hörde übergeben wird. Dieſes Material umfaßt Tauſende von Aktenbogen. Die Richter, die ſich durch dieſes Labyrinth menſchlicher Verirrun⸗ gen hindurchzuarbeiten haben, ſind von vorn ⸗ herein zu bedauern. Neun Monate hat der Weidmann wurde am Unterſuchungsrichter Berry gebraucht, um alle Spuren der ſcheußlichen Verbrechen der Weid⸗ mannbande zu verfolgen. Weidmann und Roger Million ebenſo wie die Dritte im Bunde, Colette Tricot, erſchienen am Samstag unter ſchärfſter Bewachung. Nur der ebenfalls in die Weidmannaffäre verſtrickte Jean Blanc, der ſeit dem Juni vorläufig auf freien Fuß geſetzt worden iſt, erſchien ohne Feſ⸗ ſeln. Weidmann nahm die Eröffnungen des Unterſuchungsrichters unbewegt zur Kenntnis, während Roger Million mit großer Aufmerk⸗ ſamkeit den Ausführungen des Unterſuchungs⸗ richters folgte. Der Prozeß wird vorausſichtlich im November vor dem Schwurgericht des De⸗ partements Seine et Oiſe zur Verhandlung kommen. Belgien pocht auf ſeine Unabhängigkeit „Bei einem Konflikt hindet uns kein Bündnis“ DNB Brüſſel, 15. September. Die letzten Ereigniſſe in der Tſchecho⸗Slo⸗ wakei haben in Belgien einen ſehr ſtarken Ein⸗ druck gemacht. Sie werden von der Bevölkerung überall lebhaft erörtert. Während die Mehr⸗ zahl der Blätter die Ereigniſſe in der Tſchecho ⸗ Slowakei ziemlich objektiv wiedergibt, verſu⸗ chen einige deutſchfeindliche Zeitungen, ſie für einer verſtärkte Stimmungsmache gegen Deutſch⸗ land auszunützen. Hinſichtlich der Stellung Belgiens betonen alle führenden Blätter einſtimmig, daß dank der belgiſchen Unabhängigkeit die Ausſichten, daß Belgien von jedem Konflikt fern⸗ bleiben könne, noch nie ſo günſtig wie jetzt Das erste deutsche Denkmal in Südafrika geweſen ſeien.„Vingtieme Siecle“ ſchreibt in dieſem Zuſammenhang:„Belgien iſt an nie⸗ mand mehr gebunden. Keinerlei Bünd⸗ niſſe können es in einen etwaigen Konflikt hineinziehen.“ Das Blatt fährt dann fort, daß Deutſchland keinerlei Intereſſe daran habe, Belgien zu bedrohen. Auch was England und Frankreich betrifft, ſo habe man die feſten Hoffnungen, daß dieſe Län⸗ der an ihren Garantien der belgiſchen Unver⸗ ſehrtheit feſthalten werden. Man könne daher ernſtlich ſerwarten, daß Belgien ſich ebenſo wie die Schweiz und Holland aus Konflikten fernhalten könne. Die„Metropole“ ſchreibt, daß der tſchecho⸗ flowakiſche Konflikt Belgien überhaupt nichts angehe, und daß es ſich daher in keiner Weiſe in die Streitigkeiten hineinmiſchen dürfe. (Scherl-Bilderdienst-.) im Gebiet der deutschen Siedlung Lüneburg in Nord-Natal wurde vor kurzem das Filter- Larsen Denkmal enthüllt, das erste deutsche Denkmal in Südafrika. Es ist zwei deutschen Vorkämpfern, Filter und Larsen, gewidmet, die im Zulu-Krieg 1879 ihr Leben- ließen. —— — — ——— —— — ————————— — — — — ——— — ——— — f 4 10— 0 4J ——— — — —— ——————— ——— — —— 5— — 5 1 N —— —— — 4 — — 9— 40 33755 VI , ———— —— ——ů— ——— — — —. 2 4 . 4 % 4 4 — — — — — — — —— — — — — —2 —— — ( * 5 7 7 ½ 75 Z , T. — Oiĩese Cigaretten werden in den fab werkes in Hamburg · Bahrenfeld nacfð Oer ungewohnlich ꝛarte uod reine Chat sumtiche Tabeke zweime Monostöck hergestellt. Oi 0 Ak 5 5 Die Cigaretten si methoden, diĩe zug H eERNTEN 34 818 36 7 MosTERCIGARETTEM MIS(H ο Sν⏑φ ι MNR ñ ͤ̃ o/ . f A bri. fN REENMVYSMA I CIGARETTEMTASRIK EN WERK HAMGURG& ogen voseres technischen Stamm· völlig geben Methoden nergestellt. acter dieser Mischung beruht derauf. deð wrd ausschſiebᷣſich ohae us folgenden Oistcikten: 2 1 V. tioa uer Fabriksons · 44 He ſuhg euf .— O —„—= ———————————————— Bescha fenheitskontrolle beim Eintreſfen der Tabaxke im Hamburger Freihafenlager. „hakenkreuzbanner Blich übers cand Freitag, 16. September 1938 De. fldam ſtarrillon Aufn.: Oeser Im Alter von 85 Jahren iſt Adam Karrillon, der Odenwälder Volksdichter, in ſeinem Heim in Wiesbaden, wo er ſeit einigen Jahren lebte, geſtorben. Adam Karrillon wurde am 12. Mai 1853 zu Waldmichelbach im Odenwald als jüngſtes von zehn Kindern eines Dorfſchul⸗ lehrers geboren. Der Junge ſollte nach dem Wunſch der Eltern Pfarrer werden und kam ſchon früh in das biſchöfliche Konvikt in Mainz. Karrillon konnte ſich aber 5 den theologiſchen Beruf nicht begeiſtern und ſtudierte Medizin. Er wirkte dann etwa 50 Jahre als Arzt. Von 1883 bis 1917 lebte er in Weinheim an der Bergſtraße. Dort entſtanden ſeine Odenwälder Romane„Michael Holy“,„Die Mühle zu Huſter⸗ bach“,„Das Novellenbuch“,„Bauerngeſelchtes“ und zahlreiche andere Werke. Noch bis ins hohe Alter ſchrieb Adam Karrillon, der Träger des heſſiſchen Staatspreiſes für Kunſt war, Beiträge für die Tagespreſſe und Zeitſchriften. kin Odenwälder Schäfertag Beerfelden(Odenw.), 15. Sept. Die Kreisfachſchaftsgruppe Schäfer in der Kreis⸗ bauernſchaft Starkenburg⸗Süd veranſtaltet am Sonntag, 18. September, erſtmalig den Oden⸗ wälder Schäfertag in Beerfelden. Bei dieſem Schäfertag wird ein Kreisleiſtungshüten durch⸗ geführt, an dem ſich alle Berufsſchäfer des Odenwaldes beteiligen können. Es ſind zwei wertvolle Preiſe geſtiftet, die den beiden beſten Schäfern ſiag Der Schäfertag wird mit emem Kamerad⸗ ſchaftsabend eröffnet, an dem alle Schäfer teil⸗ nehmen, die ſich am Leiſtungshüten beteiligen. Das Leiſtungshüten ſelbſt beginnt am Sonn⸗ tagvormittag um 9 Uhr. Nachmittags findet eine Fachſchaftstagung ſtatt. Hierbei ſprechen u. a. der Vorſitzende Schuſter vom Landesver⸗ band der—+ Heſſen⸗Naſſau und Kreis⸗ bauernführer Reinheimer. Außer den beiden Preiſen für das Leiſtungs⸗ üten kommt noch der Preis der Stadt Beer⸗ elden(Odenwald) für Schäferbrauchtum zum ustrag. Der Preis wird demjenigen Schäfer zuerkannt, der zum—— in der beſten altüberlieferten, bodenſtändigen Schäferkleidung (Tracht) erſcheint. Ein verhängnisvoller Topf Farbe * Pforzheim, 15. Sept. Der 33jährige Emil H. aus Pforzheim nahm in ſeiner Mappe einen Topf mit Farbe von der Bauſtelle weg. der einen Wert von etwa einer Reichsmark 4 5 Als er mit ſeiner Diebesbeute im Auto⸗ us ſaß, wurde die Farbe vermißt und der ganze Wagen nach ihr unterſucht. Man fand die Mappe mit der Farbe, aber H. leugnete, der Beſitzer der Mappe zu ſein. Mappe und Farbe wurden in eine Bauhütte eingeſchloſſen. Die Arbeiter fuhren heim. H. wollte ſeine Mappe jedoch wiederhaben. Nachts ſchlich er ſich um die Bauhütte, brach die Türe auf, nahm ſeine Mappe an ſich, die Farbe aber ließ er zurück. So geſellte er zum S0 den Hausfriedens⸗ bruch. Da Emil H. unter den Vorausſetzungen des Rückfalls ſtand, wurde er 2 drei Monaten und 1 Woche Gefängnis verurteilt. Fegler umkreiſen die hornisgeinde Am kommenden Sonnkag wird die Segelflugzeughalle des NSIt eingeweihl „ Karlsruhe, 15. Sept. Der Führer der Gruppe 16(Südweſt) des NS⸗Fliegerkorps, Gruppenführer Zahn, wird am kommenden Sonntag, 18. September, in Anweſenheit des Gauleiters und Reichsſtatthalters Robert Wagner die neue Segelflugzeughalle auf der Hornisgrinde einweihen. Anſchließend daran wird ein fliegeriſches Programm gezeigt, in dem bekannte Flieger Kunſtflüge im Motor⸗ und Segelflugzeug zeigen werden. Unter den Ehrengäſten wird auch der„Rhönvater“ Oskar Urſinus ſein. Sturmführer Ludwig Hof⸗ mann, der bereits im Jahre 1934 von der Hornisgrinde nach Nürnberg und nach Belfort ſegelte und der heute Fluglehrer an der Segel flugſchule Trebbin iſt, wird bei dieſer Veran⸗ ſtaltung Kunſtflüge auf einem Segelflugzeug vom Typ„Habicht“ zeigen. Formationsſegelfliegen der Flugzeugführer Sturmführer Haaſe vom NSF⸗Sturm 6/80 Karlsruhe, Obertruppführer Habicht von der NSſciK⸗Standarte 81 Neuſtadt a. d.., und Scharführer Lohrum von der NSFa⸗Stan⸗ darte 80 Mannheim, die Kunſtflugketter der NSſFK⸗Gruppe 16(Südweſt), Oberleutnant Eckerle auf Kl 35 und Obertruppführer Geitz vom NSFia⸗Sturm 4/80 Mann⸗ heim, die beide an der Deutſchen Meiſterſchaft im Geſchicklichkeitsflug 1938 teilgenommen ha⸗ ben, ſowie Sturmführer Helmer auf Bücker⸗ „Jungmeiſter“ mit ihrem Kunſtflugprogramm ſind die Punkte, die aus dem fliegeriſchen Teil der Veranſtaltung beſonders hervorgehoben werden müſſen. Weiter wird Obertruppführer Frey, der bereits vor mehreren Jahren als erſter einen 12⸗Meter⸗Zögling von der Hornisgrinde ſtar⸗ tete, auf dem gleichen Muſter fliegen. Am Abend des 17. September wird im Raſthaus auf der Hornisgrinde ein Kameradſchaftsabend veranſtaltet, an dem auch u. a. die Flugzeug⸗ führer teilnehmen. Wie aber die Hornisgrinde zu dem wurde, was ſie heute iſt, entnehmen wir aus folgen⸗ dem Bericht: Daß der aus der Rheinebene ſteil aufragende Weſthang der Hornisgrinde zur Durchführung von Segelflügen unbedingt ge⸗ eignet ſein mußte, war ſchon ſeit langem man⸗ chem klar, der ſich mit Segelflug beſchäftigt hatte. So nimmt es auch weiter nicht wunder, daß es eine Reihe Leute gibt, die die Hornis⸗ grinde„entdeckt“ haben. Anton Fren war der erſte Der Ruhm aber, wirklich der erſte geweſen zu ſein, gebührt nur dem heutigen Segelflug⸗ hauptlehrer Anton Frey, der damals als Fluglehrer in der Fliegerortsgruppe Bühl tä⸗ tig war. Oſtern 1933 war es, als die Bühler unter Leitung des ehemaligen Kriegsfliegers Nagler, der ſelbſt ein begeiſterter Segel⸗ flieger iſt, zum erſten Male mit einer Segel⸗ kiſte zur Hornisgrinde zogen. Daß als Pilot nur der Draufgänger Anton in Frage kommen konnte, ſtand von vornherein feſt. Denn es ge⸗ hört ſchon allerhand dazu, den erſten Flug auf einem völlig unerforſchten Gelände zu machen, noch dazu in einem ſo ſchwierigen Gebiet wie die Hornisgrinde. Es war noch kein Start⸗ und Landegelände hergerichtet; die Höhendif⸗ ferenz zur Rheinebene beträgt immerhin rund 1000 Meter und ein beſonders gutes Segel⸗ flugzeug ſtand auch nicht zur Verfügung. Nur ein„Hol's der Teufel“, der normalerweiſe nur zu Gleitflügen eingeſetzt wurde. fjerrichtung des Siart⸗ und Tandegeländes Der Flug gelang. Frey konnte hinter Bühl nach einem Flug von etwa 18 Kilometer lan⸗ den. Die Hornisgrinde war als Segelflugge⸗ lände erſchloſſen. Weitere Verſuchsflüge folg⸗ ten, die immer mehr die hervorragende Eignung der Hornisgrinde zeigten. Inzwiſchen war man auch in Mannheim bei der Flieger⸗Landes⸗ aruppe VIII(Baden) auf dieſe Flüge aufmerk⸗ ſam geworden und war entſchloſſen, die Hornis⸗ grinde auszubauen. Es war klar, aß die erſte Arbeit die Herrichtung der Start⸗ und Lande⸗ Die Arbeiten ſollten durch den freiwilligen Ar⸗ beitsdienſt ausgeführt werden. Aber ſo ein⸗ fach war es nicht, den FAd auf die Hornis⸗ grinde zu bringen. Sobald der Naturſchutz⸗ bund von den Plänen der Flieger⸗Landes⸗ gruppe VIII erfahren hatte, wurde gegen die Arbeit auf der Hornisgrinde Eieiſpruch er⸗ hoben. Die Hornisgrinde iſt nämlich das höͤchſt gelegene Moor Europas und ſollte als ſolches zum Naturſchutzgebiet erklärt werden. Erſt als nach langen Verhandlungen zugunſten der Fliegerei entſchieden war, konnte mit den zu⸗ ſtändigen Stellen des Arbeitsdienſtes verhan⸗ delt werden. Der Gang der Arbeiten Rieſenſteinblöcke mußten geſpalten werden, Bäume gefällt und ein brauchbarer Weg ange⸗ legt werden. Mancher Schweißtropfen erhöhte die Feuchtigkeit des höchſten Moores Europas. Die Arbeiten wurden von einem prächtigen Wetter begünſtigt, nur ſelten hat es in dieſer Zeit geregnet. Die Jungens vom FAd haben wirllich ſeſt angepackt. Jeder denkt gern an dieſes Arbeitslager auf der Hornisgrinde zu⸗ rück, und auch der Baunternehmer Müller vom Bühlertal war recht zufrieden. Das geeignete Gelände In den Lehrgängen, die im Jahre 1934 von der Flieger⸗Landesgruppe VIII abgehalten wurden, ſtellte ſich immer mehr heraus, daß Zwischen Neckar und Bergstraſte Ueẽnes aus Schriesheim * Traubentreſter⸗Entlernung. Im Rahmen des Vierjahresplanes wurde bei der Winzerge⸗ noſſenſchaft Schriesheim eine Traubentreſter⸗ Entkernungsmaſchine aufgeſtellt, um die Trau⸗ benkerne zur Gewinnung eines feinen Oeles verwenden zu können. Im vorigen Jahr konnte durch die Verwertung der Traubenkerne ein Aſchrlicher Oelgewinn erzielt werden ſo daß in dieſem Jahre das Verfahren noch in ver⸗ ſtärktem Maße durchgeführt werden muß. Hier⸗ u iſt es erforderlich, daß nach Anweiſung vom Reichsnährſtand ſämtliche Traubentreſter erfaßt werden, alſo ſowohl vom Weinhandel wie auch von den Wirten und allen Privatper⸗ ſonen, die Trauben keltern. Die Ablieferung wird genau kontrolliert; wer ſeine Treſter nicht bei der Winzergenoſſenſchaft abliefert, ſetzt ſich empfindlicher Beſtrafung aus. * Gäſte aus dem Rheinland. Etwa 70 Jung⸗ bauern aus Mayen im Hunsrück trafen geſtern abend, von Heidelberg kommend, hier ein; ſie befinden ſich auf einer Beſichtigungsfahrt und haben hier übernachtet, Aus dieſem Anlaß fand im„Hirſch“ ein Dorfabend mit gemütlicher Un⸗ terhaltung ſtatt. Edingen berichtet * Der Turnverein Edingen nimmt wieder ſei⸗ nen Winterbetrieb auf Für Männer ſind die Turnſtunden dienstags, für Frauen donners⸗ tags. * Feuerwehrübung. Die Freiwillige Feuer⸗ wehr Edingen tritt am Sonntagfrüh.30 Uhr am Rathaus zu einer Uebung an, an der auch die Altersmannſchaft teilnimmt. Mütterberatung. Heute Freitag findet in der Schule von 15 bis 16 Uhr die Mütterbera⸗ tung ſtatt. Aus Ueckarhauſen * Kleintierſchau. Der Kleintierzüchterverein Neckarhauſen veranſtaltet am Wochenende im „Badiſchen Hof“ eine örtliche Ausſtellung. die Hornisgrinde wirklich ein phantaſtiſches Leiſtungsſegelfluggelände darſtellt. Es wurden ſehr beachtliche Leiſtungen erzielt. Es keante feſtgeſtellt werden, daß auch der Oſthang(Biber⸗ keſſel) befliegbar iſt, daß in der Rheinebene ausgezeichnete Thermikverhältniſſe vorliegen, ſo daß man auf der Hornisgrinde auch bei Wind⸗ ſtille oder leichtem Nord⸗ und Südwind mit Ausſicht auf Erfolg ſtarten kann. Den größten Anteil an den Forſchungsflügen auf der Hornisgrinde hätfe Ludwig Hofmann, flache ſein mußte; das war aen dringendſten.) der“ durch ſeine Flüge nach Montbeliard und Nürnberg die Hornisgrinde weit über die Gren⸗ zen der badiſchen Heimat hinaus bekanntmachte. Die Unterbringung der Flugzeuge war in die⸗ ſen Lehrgängen außerordentlich primitiv. Zwi⸗ ſchen den beiden Gebäuden des Raſthauſes Hor⸗ nisgrinde wurde eine geliehene Zeltplane ge⸗ ſpannt, und hier fanden die Segelflugzeuge ihre Unterkunft. Es war klar, daß dieſer Zuſtand auf die Dauer unhaltbar war, denn das Material litt ſehr ſtark unter dieſen primitiven Verhält⸗ niſſen. Und ſo reifte bei der Flieger⸗Landes⸗ gruppe VIII der Gedanke, eine Halle und gleich⸗ zeitig eine Unterkunft zu bauen. Im Prinzip war der Bau vom Präſidium des Deutſchen Luftſportverbandes ſchon genehmigt. Es kam jedoch anders. Durch die neue Einteilung des Deutſchen Luftſporwerbandes, die zum 1. April 1935 erfolgte, mußte der Plan wieder aufge⸗ geben werden und bei der Entwicklung der Hor⸗ nisgrinde trat ein Stillſtand ein. Der Bau einer Halle wurde erſt wieder durch das badiſche Un⸗ terrichtsminiſterium aufgegriffen, und der Ini⸗ tiative von NSFK⸗Standartenführer Kraft ver⸗ danken wir es, daß nunmehr eine Halle auf der Hornisgrinde ihrer Beſtimmung übergeben werden kann. Der kommende Sonntag cber wird mit der Einweihung der Halle einen neuen und wohl den weſentlichſten Abſchnitt in der Geſchichte der Hornisgrinde als Segelflugge⸗ lände einleiten. Eine Stadt kauft KAd⸗Wagen Walldür n⸗Bd., 15. Sept. Unſere bayeri⸗ ſche Stadt Miltenberg hat für ihre ſtädtiſche Gefolgſchaft drei Koỹ⸗Wagen beſtellt. Sie ſollen allen Gefolgſchaftsmitgliedern der Stadtver⸗ waltung zur Verfügung ſtehen und den Lei⸗ ſtungswillen fördern helfen. Badens Stellmacher tagen »Karlsruhe, 15. Sept. Die Bezirksſtelle Baden des Reichsinnungsverbandes des Stell⸗ macher( Wagner)⸗ und Karoſſeriebauhandwerks hält am 17. und 18. September d. J. ihre dies⸗ jährige Obermeiſter⸗ und Bezirkstagung in Freiburg i. m9 ah. Auf dieſer Tagung wird Reichsinnungsmeiſter Pg. Mende⸗Berlin über allgemeine Fragen des Wagner⸗ und Ka⸗ roſſeriebauhandwerks ſprechen. Fünf neue Tonfilmwagen eingeſetzt »„Karlsruhe, 15. Sept. Wie die Gaufilm⸗ ſtelle mitteilt, wurden in dieſen Tagen 5 neue Vorführwagen mit Tonfilmapparaturen einge⸗ ſpet Die neuen Wagen ſind ſämtlich mit Laut⸗ prechern ausgeſtattet. Somit W die Gau⸗ wagln ur Vefpeiunn inotof über 23 Vorführ⸗ wagen zur Beſpielung kinoloſer Orte. Der Ein⸗ . der fünf neuen Wagen ermöglicht die Durch⸗ führung von etwa 150 weiteren Filmveranſtal⸗ tungen in jedem Monat. Kleine Wirtschaftsecke Dritte Außenhandelswoche in Heidelberg Dis Ueberwin dung des Kapitallsmus durch das Recht auf Arbeit Sw Im Rahmen der Außenhandelswoche im Kur⸗ hotel Kohlhof bei Heidelberg ſprach am Donnerstag⸗ vormittag Profeſſor Dr. W. Thoms(Heidelberg) zu obigem Thema. Der Redner führte dabei unter anderem aus: Der Kampf gegen den Kapitalismus bedeutet in kei⸗ ner Form eine Frontſtellung gegen Wirtſchaft oder Kapital, ſondern im Gegenteil ihre Befreiung aus einer artfremden und lebenszerſtörenden Ideologie. Eine arbeitsteilige Lebensordnung kann auf Kapital und Kapitalbildung nicht verzichten, ebenſo nicht auf das Geld und den Geldſummenausdruck für Güter und Leiſtungen. Entſcheidend iſt aber nicht das Vorhanden⸗ ſein von Geld, Kapital, Wirtſchaft, ſondern ihr Rang und ihre Stellung in der Volksordnung. Geld, Kapital, Wirtſchaft ſind nicht wertfreie, objektive, iſolierte, abſo⸗ lute Tatbeſtände, ſondern in ihrem Wert und in ihrer Bedeutung nur aus dem völkiſchen Lebenszuſammen⸗ hang zu begreifen. Der Kapitalismus iſt in Theorie und Praxis die Wirtſchaft der Juden, die totale Lebensformung mit dem Kapital als zentraler Lebensachſe. Die internationale Kapital⸗ verwertung gilt hier als der Inhalt der Wirtſchaft und dieſe als das Schickſal der Völker. So wollte es der politiſche Wille des Judentums, um auf dem Wege über dieſe Denkweiſe ſeine endgültige Herrſchaft über alle Völker errichten zu können. Die Rentabilität des inveſtierten Kapitals wurde als abſolutes Gütezeichen der Wirtſchaft ausgegeben und das Rentabilitäts⸗ prinzip proklamiert Auf dieſe Weiſe wurden alle Le⸗ benserſcheinungen zu Rentabilitätsfaktoren umgemünzt. Das kapitaliſtiſche Denken und Han⸗ deln iſt artfremdz; es führt zur Zerſetzung und zum Niedergang und endet im Bolſchewismus. Der Kapitalismus wird zur Lebensgefahr der Völker. Er iſt nicht nur einer beſtimmten Gruppe von Menſchen vorbehalten, er kann Allgemeingut eines Volkes werden und führt dann zu dem ſataliſtiſchen Aberglauben, daß die Arbeit abhängig iſt vom Kapital. Der Kapitalis⸗ mus, der ein Volk befällt, wirkt wie die Peſt. Er er⸗ zeugt nicht ſtahlharten Willen, ſondern duldſamen Glauben an die Allmacht Kapital. Er lähmt den Willen zum raſſiſchen Bewußtſein, zur völkiſchen Wehr und zur politiſchen Geſtaltung. Der Kampf gegen den Kapitalismus iſt nicht eine einmalige Angelegenheit, ſondern eine immerwährende Aufgabe: nie zu vergeſſen, daß die Arbeit die Grundkraft des Lebens und der Wirt⸗ ſchaft iſt, mögen ſich auch die Kapitalien zu Bergen türmen, die Rentabilitäten ſteigen und die Wirtſchaft in unvorſtellbaren Maßen blühen. Die Arbeit iſt unſer Leben. Wirtſchaft heißt Arbeitsentfal⸗ tung und nicht Kapitalbewertung. Der Kapitalismus iſt international, liberaliſtiſch, indivi⸗ dualiſtiſch. Er iſt dadurch wirklichkeitsfremd; denn die Wirklichkeit iſt gebunden an die Raſſe, ihrem Form⸗ Januar 94½, März 93½. kild und ihrer Formkraft, ihrem Arbeitsethos und ihrer Arbeitsgeſchicklichkeit; ſie iſt gebunden an das Wolk und an den Raum; ſie iſt gebunden an den Gang der Geſchichte, wodurch die Aufgabenſetzung er⸗ folgt. Der Nationalſozialismus hat das Recht auf Arbeit als Wirtſchaftsprin⸗ ziperrichtet. Dieſes Recht iſt nicht ein Mittel im „Kampf gegen die Arbeitsloſigkeit, das dann aufhört, wenn alle Volksgenoſſen in Arbeit ſind, es iſt, wie es der Leiter der Kommiſſion für Wirtſchaftspolitik, der NSDaApP, Pg. Bernhard Köhler, ausführt,„eine grundſätzliche, weltanſchaulich begründete, politiſch un⸗ abdingbare Forderung“. Es iſt das granitene Funda⸗ ment, auf dem die neue deutſche Wirtſchaft errichtet worden iſt und die große ſozialiſtiſche Klammer der deutſchen völkiſchen Arbeitsgemeinſchaft. Die praktiſchen Auswirkungen der Verwirklichung des Rechts auf Ar⸗ beit zeigen ſich in dem gewaltigen Aufſtieg der deut⸗ ſchen Volkswirtſchaft, im Wachſen ſeiner Betriebe und vor allem und entſcheidend im Umbau der kapitaliſti⸗ ſchen Wirtſchaft zur Wirtſchaft der deutſchen Volks⸗ gemeinſchaft, der Ehre und Freiheit die höchſten Güter ſind, die auch der Wirtſchaftsordnung als Teil der Lebensordnung das Gepräge geben. fthein-Mainische Abendbörse Im Hinblick auf die weiteren Ereigniſſe in der Tſchecho⸗Slowakei, die weiterhin mit größter Aufmerk⸗ ſamkeit verfolgt werden, erreichte das Geſchäft an der Abendbörſe keinen größeren Umfang, doch war die Haltung am Aktienmarkt weiter feſt und die meiſten Kurſe zogen erneut bis zu 1 Prozent an. Seitens der Kundſchaft hielt die Kaufneigung an. Verhältnismäßig lebhaft umgeſetzt wurden Vereinigte Stahl mit 100¼, 36 Farben mit 149, Aec mit 110¾ und Bemberg mit 130½. Stärker erhöht waren Goldſchmidt mit 128 (125½) und Conti Gummi mit 197½(195½). Der Rentenmarkt lag weiterhin ſtill. 5½ prozentige Doung⸗Anleihe ging mit 100/% und im Freiverkehr Kommunalumſchuldung mit 94½ um. Getreide Mannheimer Produkten Alles unverändert. Getreidenotierungen in Rotterdam Rotterdam, 15. September. Weizen(in Hſl. per 100 Kilo): September 3,90, November 3,87/ Geld, Januar 4,05, März 4,15.— Mais(in Hfl. per Laſt von 2000 Kilo): September 98½/, November 95, 6* „Dake 0 aſt t: e einer 2 en von ebiete ſes“ zu 1 mahnen, pitze. en der! an der E Wenn ſchlägſt was die dann fäl Sie iſt heute di rechter E Du w brauche o gewu ber es man 10 es ſelbſt ekonnt olalſpi ſtellt kei tung. Unſer wiederke gel leſe Sie wi men ſe Eine eine U Ratgeb die Lo Wäh führt, ührt, egebe führen mark ſind. 2 „ ahrp ahrter olksg ſein n geführ Auch Auf lung liegen taubſt tigkeit bensje oder hörigt jahr 1 es g April 14 inde der Ne Auf den neue dem Eise Wn 3„ 1 3 2 3 4 5 Groß-I annheim Freitag, 16. September 1958 * er 1958„Hakenkreuzbanner“ Dis Kotakeyise Sei Kamerad ⸗ auch auf der Straße! aſt täglich taucht an derſelben Stelle der kiener dufſah unß der ſeue vor diſen wor. zum„Tag der verkehrsbeſinnung“ am 17. Sepiember/ Eine ernſte Mahnung an alle Volksgenoſſen 1 en von jenem plaudert und neugierig in alle 3.—— litzen und dabei— Frau anfahren.„Paß w. Zwi⸗ ebiete des Lebens hineinhorcht, um über die⸗ Unter dem Leitwort„sei Kamera d die Schulter zu klopſen. Kamerab iſt 5 3 25 335 2, mitd baseimiss Len, ſes Hor⸗ ſes“ zu lachen, über jenes zu ſtreiten, hier zu 5t1— K findet am auch im Alltag, nicht nur im Ueberſchwang de ahrſcheinlich auch ſchreiti 4„ f512 700 ane en. 113 5 die—70 ai⸗ in sStraßenverke br“ findet am Gefühls, jederzeit bereit iſt, die Intereſſen 5 5 6 me zeigt uns den Platz an, Samstag, den 17. September der erſte der Gemeinſchaft vor ſeine eigenen du ſtelen uge ihre en der kleine Bericht beanſpruchen darf: er ſoll 95 und das nicht nur ſagt, ſondern auch ſo han⸗ and auf an der Spitze des lokalen Teiles ſtehen. Cag der Derkehrsbeſinnun* ſtatt. nicht t, „Tag hrsbeſi g“ ſtatt. delt Es it nicht damiit getan, Kamerad ſein ayrum. Wenn er dann am Ziel iſt, wird er Material 4 Wenn du das Innere deiner Zeitung auf⸗ 5 Verhält⸗. ſchlägſt und dich all dem vertraut machen willſt, Es gibt Leute, die da meinen, das Kamexad⸗ zu wollen,„wenn es darauf We tonicher empört ſein, wagte einer zu ſagen, er Landes⸗ was die Heimat bringt und dir ſagen will, ſein müſſe beſchränkt bleiben auf einige Tage es lommt im m darauf an, an jedem ag habe ſich während ſeiner Raſerei wenig kame⸗ d gleich⸗ er zuerſt 5 05 e im Jahr und auf gewiſſe gefährliche Exeig⸗ und zu jeder Stunde! radſchaftlich benommen. Wieſo unkamerad⸗ Prinzip ie 1 einma urz, einma anger, ie el niſſe, die das Leben mit ſich bringen kann. An Nun wi 8 cher zu gKenntnis neb⸗ ſchaftlich? Soll doch jeder auf der Straße heute dieſes morgen jenes zu betichtenein de 733 r eine Feiie b Nun wird das mancher zur Keun —* rechter Spie gel des tägli chen Lebens. 1 5 ee men und ſich weiter nichts dabei denken. Dann—— er 10%0 en W 1 ung des Du wirſt manchmal meinen, was da ſtehe, meraden herauszutehren Sie ſind davon über⸗ wird er ſich, wie eden Tag, auf ſein Zahrtr* f 3—— iſt ich lieblich kein Weg 1. April brauche dir keiner zu ſagen, daß hätteſt du auch 75 Sien Kietens ſchwingen und losbrauſen. Weil er es eilig hat ke her 5 i auf o gewußt oder wenigſtens geahnt oder geſühlt. Zeugki. An 15— oder glaubt, es eilig zn haben—, wird er im Krantenhausgarten! So m ber es iſt hier wie mit allen Dingen: wenn brechender Gefabr, wenn es wirtlich darauf an⸗ alle Kurven ſchneiden, raſch, weil kein Schuvo dana wden und ſich forſch und modern vor⸗ er Hor⸗ man— elnmal davon hört oder lieſt, wil man kommt, ihren Kampfgefährten echte da iſt, vorſchriftswidrig über die Kreuzung kommen. zu einer es ſelbſt gewußt und vielleicht gar noch beſſer Kamer aden zu ſein. Dieſe Leute glauben, ** Du————— die Kaaneradſchaft ſei ein immer greiſbares 4 er Ini⸗ okalſpitze kommt ganz be eiden zu dir und Mittel, feſtliche Stunden noch fröhlicher zu ge⸗ Ei i S lb d aft ver⸗ ſtellt keinerlei Anſprüche auf Vorrang und Gel⸗ ſtalten und zum anderen eine das ganze Volk ne gew E 2 tzu t ge oͤrt azu auf der tung. bedrohende Gefahr zu bannen oder wenigſtens„ flitzen viele über vereinbar, Leichtfertigkeit kennzeich⸗ Unſer Leben iſt feignifß an einmaligen und abzuſchwächen. Ja, wenn es darauf ankommt, So wie dieſer Radfahrer wiederkehrenden Ereigniſſen, an Kleinigkeiten dann ſind die Kameraden, zumindeſt nehmen die Straßen und Plätze deutſcher Städte und net einen haltloſen Charakter, und mit der 1 ſie ſich vor, es dann zu ſein! Soaſt aberd? Sie Dörfer, mit derſelben Einſtellung ſteuern andere haltloſe Charaktere können niemals Kameraden 5as ol⸗ kommen gar nicht auf den Gedanten, auch im ihr Auto oder lenken ihr Fuhrwerk.„Kame⸗ ſein. ergeben — eiht!—*—— m 0 haß 5i ichtigſ— Alltag als Kameraden zu handeln. Sie ver radſchaft auf der Straße?“ So ein llen Lebensl in der reißt noch andere mit, ſo daß die ni tigſte Be⸗ 0 ade 32* 1 en en lflugge⸗ gasa elt einen Kreis von Gedanken bannt, wechſeln den Begriff de— Kameradſchaft mit Quatſch, wenn es„einmal wirklich darauf an⸗ Kamerad 15 allen Lebenslag as alltäglichfte Geſchehen hinüberdeutet in Tie“ einem je nach Bedarf anregenden oder abweh⸗ kommt“, ſind ſie natürlich Kameraden, das iſt Der Begriff Kameradſchaft umfaßt alles fen und Hintergründe. Haſt du an alles das renden Mittel, das man nur zu beſtimmten klar! Aber mit dem Straßenverkehr hat das Tun und Laſſen des Menſchen. Es 1111 Zeiten gebraucht, ſo etwa, wie man manchmal nichts zu tun!— So meinen ſie!——5 der ie Lokalſpitze will dich mit Gedanken be. in die Apothele geht, um ſi ein Mittel gegen or vi ſein, im Betrieb aber ein übler Suet, bayeri⸗ enken, die naheliegen und doch unbeachtet—5 13 Doch, es hat ſogar J1 viel kann auch niemand in ſeiner Arbeit ein guter ädtiſche eiben, die hinter abgegriffenen Worten rech, Kamerad ſein heißt ich auch Ran lichkeit Kamerad ſein und durch ſein Verhalten auf der e ſollen ten Sinn zeigen, und die dich oft erbanen und vereitſchaft zur Tat den anderen nehmen! Auch auf die Mögichſe Straße ſich ausgeſprochen unkameradſchaftlich deinem inneren Wollen und Werten weiter hel⸗ hin, ſelber ein paar Minuten ſpäter ans Ziel gebärden. Entweder iſt man giamerad, dann en Lei⸗ en. Sie erfaſſen nicht, daß die Kameradſchaft zu gelangen. Gerade auf der Straße kann der aher immer, in allen Lebenslagen, oder man ſſt 7 Du darfſt ſie nicht nur zwiſchen Tür und An⸗ kein Präparat iſt— in Bedarfsfällen jeden einzelne unter Beweis ſtellen, daß er den Sinn 23 3 nicht! Und wer ein guter Kamerad iſt, — Tag drei Eßlöffel voll—, ſondern eine ſtete der Kameradſchaft begriffen hat. Dazu gehört wird darüber keine langen Reden halten, ſon⸗ imnabel 2 F Z, b(Aihe Markipl.) innere Bereitſchaft zur Tat für den auch— gerade im Straßenverkehr— eine ge⸗ dern durch die Tat ſeine Geſinnung offenba⸗ -Honiæianec Miftelsti.16(i Mesbi) anderen zum Wohle des Ganzen! Das bhat mit wiſſe Selbſtzucht, die mit zu den Grundlagen ken, durch die Tat mithelfen, das deutſche Volk ksſtelle Fürſorge und Mitleid nichts zu tun, entſpringt wahrer Kameradſchaft gehört. Nicht immer das 53 den ſinnloſen Blutopf ern des Straßenver⸗ Stell⸗ vielmehr dem lebendigen Gefühl, auch an der tun, was man gern möchte, wenn die einfachſte befrei dwerks S. h Meſathan er fleinſten Stelle immerwährende Verantwortung Ueberlegung dartut, daß man dadurch die Si⸗ kehrs zu befreien. 4—57— men ſein 9 9 für das Wohlergehen der Geſamtheit zu tragen. cherheit, die Geſundheit oder gar—— s im Das ſei in W 5 ſein hei iel Volksgenoſſen auf der Straße ge ähr⸗ uns ahnung un er ichtung zu⸗ Eine kleine Lebensphiloſophie in Bildern, Kameradſein beißt nicht, in guten Tagen, guderer Portgendſſen mn Berlin eine Ueberſicht der Etazniſe und ein getreuer einem fonſt fernſtehenden Mann vertraulich auf det. Rückſichtsloſigkeit iſt mit Kameradſchaft un⸗ gleich. is. nd Ka⸗ Ratgeber.. das will und kann und ſoll dir die Lolalfpitze ſein. Die neue Siraß enbahn · Omnihuslinie nach dem Almenhof ufilm⸗ Während die NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch 5 neue führt, w ihr Sonderfahrtenprogramm zu Ende einge⸗ ührt, werden ſchon die Winterfahrten bekannt⸗ Laut⸗ egeben. Wie es nicht anders zu erwarten war, Gau⸗ führen die meiſten Winterfahrten in die Oſt⸗ rführ⸗ mark, deren Schigebiete zur Genüge bekannt r Ein⸗ ſind. Die Oktober⸗Ausgabe der Koß⸗Zeitſchrift Durch⸗„Die Gemeinſchaft“ bringt Einzel eiten über anſtal⸗ ahrpreis und Zielgebiet der Winterurlauber⸗ ahrten, die diesmal auch für unſere älteren olksgenoſſen eine willkommene Abwechſlung ſein werden, da Winterfußwanderungen durch⸗ geführt werden. Auch blinde und kaubſtumme Kinder 0 ſind ſchulpflichtig 4 Auf Grund des anhn über die Einſchu⸗ lung blinder und taubſtummer Kinder unter⸗ liegen Kinder, die blind oder blind und zugleich taubſtumm oder mit hochgradiger Schwachſich⸗ tigkeit behaftet ſind, ſofern ſie das ſechſte Le⸗ 5 und bensjahr, und ſolche Kinder, die taubſtumm m das oder mit hochgradiger Taubheit bzw. Schwer⸗ an den hörigkeit behaftet ſind, ſofern ſie das 7. Lebens⸗ ing er⸗ jahr vollendet haben, mit dem Vollendung t es angegebenen Lebensalters olgenden 1. 4. April der allgemeinen Schulpflicht. Die Nam⸗ ufhört der blinden und taubſtummen wie es Fn Eintritt tik, der e r ul 1 erfolgen. 33 5 3 „eine Die neue Straßenbahn-Omnibuslinie nach dem Almenhof ist nun seit 14 Tagen in Betrieb. Nach dieser kurzen Betriebszeit läßt sich natür- ſch un⸗———————— lich noch kein Urteil über diese neue Einrichtuns bilden, wie man auch noch nicht sagen kann, welche Wünsche, die von seiten der die Funda. Linie benützenden Volksgenossen geäußert werden, eine pesondere Beachtung finden. Jedenfalls darf festgestellt werden, daß die Be- —.— setzung der Wagen die Notwendigkeit der neuen Strecke hinreichend bewiesen hat. Darüber hinaus erfreuten sich die Straßenbahn, Om- ktiſchen nibusse auf der Strecke Gontardplatz—Elandernplatz und umgekehrt an Regentasen einer solchen Beliebtheit, daß die meisten Wagen uf Ar⸗ übherfüllt waren und vereinzelt gar nicht alle wartenden Fahrgäste mitgenommen werden konnten. Aufn.: Hans Jütte(2) r deut⸗ nalift⸗ a= 23 Volks⸗ M i S ch f II Hagen 19½, Düſſeldorf und Krefeld 18½, Lud⸗ Güter ch wigshafen 18, Köln 14½, Dortmund 6˙½. il der 75 Großer annhe mer a er o 8 In der 2. Klaſſe kämpften 6 Vereine. Hier ſiegte Linz, gefolgt von Jena, Rüſſelsheim, Kai⸗ Süd⸗ und weſtdeutſche Schachgrößen rangen um die palme des Sieges ferslautern und Fiſchbach(Saar). se Eine Elite der ſüd⸗ und weſtdeutſchen Schach. Nordoſtgruppe. znn beſtreiten! Ein Vom Nationaltheater. Heute, Freitag, 19.30 in der vereine kämpfte in Frankfurt a. M. um die erſter Pla, lag ſogar durchaus im Vereich der uhr,„Der Roſentavalier“ Obper don imerk⸗ Meiſterſchaft. Die Sieger ſind teilnahmeberech⸗ Möglichkeit! Richarb Strauß. Muſikaliſche Leitung: Ernſt *— tigt an den Endkämpfen.(Vermutlich ein Vierer⸗ Der Mannheimer Schacht lub errang Eremer. Regie: Helmuth Ebbe. — turnier mit Berlin und Hamburg.) Der Mann⸗ als einziger Verein laus fünſi) vier Mann⸗ Morgen, Samstag, erſcheint Victorien Sar⸗ ns der heimer Schachklub hatte eine ſtarke Mannſchaft- ſchaftsſiege! Der Sieger München brachte dous Luſiſpiel„Madame lans gene“, in mäßig entſandt, die ebenſo wie bei den anderen Ver- es nur auf drei und verlor zwei. Nur der Bes neuer Inſzenierung auf dem Spielplan des Na⸗ 100%½ einen aus acht Spielern beſtand Es waren dies ſtimmun g, daß die erſielten Punkte(alſo tionaltheaters. Es wirken mit: Die Damen Heinrich(Meiſter von Baden 193839). Dr: Lau⸗ Partiewertungt) f00 die Verteilung der Plätze Blantenfeld, Colin, Keßler, Suielen Imann — terbach, Dr. Ruchti, Dr. Mever, Beck, Weinacht maßgebend ſeln ſollten, haben die Münchener und Zitemann und miund Friet Bleckmann, w 3 den Sieg zu verdanken. Sie brachten es auf Evelt, Hartmann, Hellmund, Friedrich Hölzlin, Neues Abzeichen des Reichskriegerbundes Götz, Mühi. Die in ſie geſetzten Erwartungen— 1 — Auf Anordnung des Reichskriegerführers ist für der Mannheimer Schachgemeinde ſind nicht Zur 26 Punkte, der—15 Kleinert, Krauſe. Wags n Linder, Marr, den NS-Reichskriegerbund(Kyffhäuser) dieses erfüllt, ſie ſind übertroffen worden! Ein ehsen⸗ 25½ während ie hritte 5 7 Offen bach, Renkert, Batzcke und Zimmermang. neue Bundesabzeichen geschaffen worden. Nach voller zweiter Platz unter 14 Vereinen, dar⸗ 25 Punkten auf dem drinen at Die Titelrolle ſpielt Roſe, die ſich damit dem Vorbild der Bundesfahne zeigt es das unter Wien, München, Augsburg, Frankfurt, Weitere Plavierung; Augsburg 23½, zum erſtenmal dem annheimer Publikum Eiserne Kreuz auf rotem Feld mit Hakenkreuz bringt unſeren Spielern das Recht, die——— a. M. 22½ leine usgertaſchung, vorſtellt. Die Spielleitung hat Hans Becker, i ochum und Innsbruck je 21, Wiesbaden 20, die Bühnenbilder entwirft Friedrich Kalbfuß. in weißem Spiegel.(Scherl-Bilderdienst-.) Entſcheidung gegen die Sieger der er 95, ———————————— ———————————————————————— will, iſt nicht ohne Grund in diefer „hakenkreuzbanner“ Freitag, 16. September 1958 „Was man sdubarꝛ auf weih besitzt.“ Rundgang durch die im Aufbau belindliche Grenꝛland- Presseschau in Ludiigshafen Wenn du, lieber Leſer, taͤglich zur gewohnten Stunde das„Halenkreuzbanner“ zur Hand nimmſt, machſt du dir keine Gedanken darüber, wie die Zeitung entſteht, denn was ſo draußen in der Welt und in unſerer engeren Heimat ſich ereignet, das erfordert deine ganze Auf⸗ merkſamkeit, zumal in dieſer bewegten Zeit. Aber es lohnt doch, ſich auch einmal mit der techniſchen Seite der Zeitungsher⸗ ſtellung vertraut zu machen; man verſteht manches beſſer, wenn man einmal hinter die Kuliſſen geſehen hat. Wir haben das geſtern mal gründlich getan und zwar in der Preſſeausſtellung„Schwarz auf Weiß“, die heute vormittag drüben in Ludwigshafen er⸗ öffnet wird. Man ſoll nicht zuviel davon erzählen, denn es iſt unmöglich, mit Worten das alles zu ſchil⸗ dern, was ſich auf dieſer 10000 Quadrat⸗ meter bedeckenden Ausſtellung dem Beſucher bietet. Das aber kann geſagt werden: Es iſt michts da, was nicht unbedingt mit der Zeitung 51 tun hat, doch es fehlt auch nichts! Eine Preſſeſchau von ſolcher Vielſeitigkeit und Ge⸗ ſchloſſenheit iſt in noch nicht gezeigt worden. Mit Stolz dürſen wir vermerken, daß uns in einigen Abteilungen der Name Mann⸗ heim begegnete, ſei es mit der Völkiſchen Buchhandlung, die einen eigenen Siand hat, oder in den geſchichtlichen Rückblicken auf das Schickſal unſerer Heimat in den letzten Jahrzehnten. Flugblätter, die im November 1918 den heimkehrenden Soldaten in Mann⸗ heim in die Hand gedrückt wurden, Aufrufe des Arbeiter⸗ und Soldatenrates, Erinnerun⸗ gen an die Beſatzungszeit, an den ganzen roten Zauber jüdiſch⸗marxiſtiſchen r Aanon ſeparatiſtiſche Landplage und die In⸗ flation. Wie wenige Jahre liegt das alles zurück— und wieviel davon haben wir ſchon rge Schon dieſe Tatſache allein müßte für e en Volksgenoſſen den Anſporn bilden, die einzig⸗ artige Ausſtellung im Hindenburgpark zu be⸗ ſuchen. Nicht weniger intereſſant iſt die tech⸗ niſche Seite, der Werdegang der Zeitung vom Baumſtamm bis zum bedruckten Blatt, das eben aus der Rotationsmaſchine kommt. Ein Triumph deutſcher Wertarbeit— das iſt der Eindruck, den wir in allen Abtei⸗ lungen— ſei es bei der Papierherſtel⸗ lung, den Fernſchreibern und der Bildtelegrafie, an den Setz⸗ und Druckmaſchinen. Und wer —— Volkswagen ſchon beſtellt hat, kann ihn chon beſichtigen. Der Kd⸗Wagen, den jeder ſehen usſtellung zu finden. Log doch die„Prawda“, daß der Ad§⸗Wagen ein getarnter Kank ſei. Kann dieſe Lüge beſſer entkräftet werden, als durch die Gegenüberſtellung einer Großfotomontage und dem Originalwagen? Im auf ſo manche lung„Gchwar die unſer in der Preſſeausſtel⸗ lung„Schwarz auf Weiß“ harrt, haben wir Mannheimer allen Grund, hinüber zu pilgern. Wer das nicht geſehen hat, kann nicht mit⸗ reden, wenn von der Zeitung geſprochen wird; denn wer Zeitung lieſt, muß auch wiſſen, wie ſie entſteht. am Freitag Eröffnung Ein Fr Werk, das von langer Hand vorbereitet wurde, wächſt in Ludwigshafen am Rhein heran und wird durch ſeinen Schirm⸗ herrn, Gauleiter und Reichskommiſſar Joſef Bürckel, heute Freitag eröffnet. Die Aus⸗ ſtellung kann nach ihrem Inhalt und ihrer architektoniſch ausgezeichneten Form als ein⸗ malig bezeichnet werden. Es gab während des Aufbaues der Aus⸗ ſtellung am Mittwoch unter den Arbeitern, Künſtlern, Architekten uſw. keine geringe Auf⸗ regung, als die Empfangsgeräte des Deutſchen Nachrichtenbüros zu laufen begannen. London meldete die e des engliſchen Flug⸗ euges zwiſchen Eger und Prag, die Rückkehr es engliſchen Königs nach London uſw. In Deutſch und Franzöſiſch liefen die Streifen ab, jeder konnte ſie leſen und teils wurden ſie auch mitgenommen. So ſoll es nun 17 Tage lang der Fall ſein. Die Nachrichten laufen über die in der Ausſtellung e Apparate genau ſo, wie ſie in Berlin in Mannheim, ja— in der ganzen Welt bei dem Deutſchen Nachrichten⸗ büro eingehen. In dieſem Vorbericht ſoll nicht zuviel ver⸗ raten werden, das eine ſteht auf jeden Fall feſt: Die Grenzland⸗Preſſeſchau Saarpfalz„Schwarz auf Weiß“ bietet in ihrem Inhalt und in ihrem architektoniſchen Aufbau dem ſucher ein Erlebnis. Ludwigshafen am Rhein wird in der Zeit der Ausſtellung einen Maſ⸗ großen Ausmaßes zu verzeichnen aben. KdJ-Halle mit ausgezeichnetem programm Wer die Anzeigen in der Preſſe der letzten Tage geleſen hat, der weiß, daß im KdF⸗zZelt ein ausgezeichnetes Programm geboten wird. Tauſende werden allabendlich nach dem Beſuch der Ausſtellung hier Erholung und Entſpan⸗ nung finden, ſie werden ſich an dem ausgezeich⸗ neten Programm erfreuen, das ſich würdig neben die Ausſtellung geſellt. Freie Straßenbahnfahrt zur Ausſtellung Das Inſtitut für Deutſche Kultur⸗ und Wirt⸗ ſchaftspropaganda, das die peifchene veran⸗ altet, hat mit dem Städtiſchen Stra⸗ enbahnamt Mannheim⸗Ludwigs⸗ hafen eine dahingehende Vereinharung 9 3 daß die Straßenbahnſchaffner für M.50 eine kombinierte Karte verkau⸗ fen, die zur koſtenfreien Hinfahrt be⸗ rechtigt und zugleich Eintrittsausweis für die Ausſtellung iſt. Zum Eintritt in die Kdß⸗Halle berechtigt dieſe“ Karte nicht! Es können „ ſoweit noch Plätze vorhanden ſind, Zuſchlagskarten zum Preiſe von 30 Pf. an der Abendkaſſe gelöſt werden. Dieſe kombinierte Karte für fieli Hinfahrt fa Ausſtellung und für den Aus ſandiſch aß oſtet RM..501 Es iſt ſelbſtverſtändlich, da die Karte nur bei dem Schaffner auf dem Wege ur Ausſtellung Kank werden kann. Die freie 5 ur Ausſtellung gilt für das geſamte Straßenbahnnetz von Mannheim⸗ Ludwigshafen, ganz gleich, wo der Aus⸗ ſtellungsbeſucher einſteigt und ſich die Karte löſt. Dies iſt Ga 2f eine ſehr begrüßenswerte Einrichtung! Was vor allen Dingen Betriebs⸗ obmänner und Betriebsführer wiſſen müſſen. Schreib-Fonknetz des DNBE Robt Nτνφlεl 2 loVνοPOο 7 7 57EROA. gachsset, —— 708 Ausgeführt mit Siemens · Hlell · Schleĩbern Auf der Grenzland-Presseschau„Sschwarz auf Welh“ wird in überaus aufschlußreicher Weise die Nachrichtenübermittlung des Pressefunks gezeigt. Alle aufgestellten Apparate ar- beiten in der gleichen Weise wie im Nachrichtenbüro, so daß der Besucher sich ein Bild machen kann, auf welchem Wege die Nachrichten zu uns kommen. Der ſchöne Robert und die Frauen Ein Heiratsſchwindler von Format vor dem Ludwigshafener Schöffengericht Betrug im Rückfall, Entführung einer Min⸗ der iſtung um ſie zur Unzucht zu bringen und Anſtiftung zum 21t J31 waren die Anklage⸗ unkte gegen den ſeit 3. Juni in Unterſuchungs⸗ aft beſindlichen, mehrfach wegen Betrugs und iebſtahls vorbeſtraften Reiſevertreter Robert Bredenbröcker, ohne feſten Wohnſitz, der zur Aburteilung vor dem Ludwigshafener Segeie fland. 3 urch 1• Tante lernte der Angeklagte eine Witwe in Reuſtadt an der Weinſtraße kennen, die ihn auf Bitten hin als Unter⸗ mieter aufnahm. Zunächſt pumpte der„Herr ngenieur“, wie er ſich hochtrabend nannte, die itwe um 50 RM ean, um angeblich ſeine Stel⸗ lung im Rheinlano antreten zu können. Das erſte Lebenszeichen, das die Frau von Breden⸗ bröcker bekam, war ein Brief aus dem Gefäng⸗ nis—++ im Erzgebirge. Darauf ſchickte ihm die Witwe dreimal kleinere Geldbeträge und ſchließlich noch einmal 140 RM zur angeblichen Bezahlung eines Wechſels. Nach ſeiner Entlaſ⸗ ſung wohnte er von Januar bis 1938 bei der Witwe und beſtimmte ſie, ihm Geld zum Ankauf eines Perſonenwagens und zur Exi⸗ ſtenzgründung zu geben. Der Wagen wurde auch gekauft und von der Frau größtenteils be⸗ zahlt. Insgeſamt wurde die gutgläubige Frau um etwa 2100 RM geſchädigt. Obwohl verhei⸗ ratet, verſprach er der Frau, daß er ſie nach ſeiner 16 heiraten werde. Während Bredenbröcker noch bei der Witwe früzer nahm er die Beziehungen zu einem ihm früher bekannten Mädchen, das in Knielingen bei Karlsruhe wohnt, wieder auf. Auch dieſem Mädchen verſprach er, ſie ſofort nach ſeiner Scheidung zu ehelichen. Es war ihm jedoch nu⸗ darum 0 tun, 0 viel Geld zu erlangen. n Teilbeträgen erhielt er nach und nach eine umme von 2500 RM. Um das Mäochen in Sicherheit zu wiegen, verſprach er ihr wieder⸗ holt in Gegenwart der Eltern des Mädchens das Heiraten und übereignete ihr Perſo den der Neuſtadter Witwe gehörigen erſonenkraft⸗ wagen. Das tollſte Stückchen leiſtete er ſich jedoch in Ludwigshafen. Hier lernte er Ende März 1938 ein ſiebzehnjähriges Mädchen kennen, die mit ihm weitläufig verwandt iſt. Mit dem Kraftwagen wurden in der Folge mehrere Autotouren unternommen und es entſpann ſich ein ſehr intimes Liebesverhältnis. Das Mäd⸗ chen wußte, daß Bredenbröcker verheiratet iſt. Anfang Mai machte er dem Mädchen den Vorſchlag, mit ihm in das Ausland zu gehen, dort wolle er ſie heiraten. Sie erbat ſich zu⸗ nächſt Bedenkzeit, war dann aber entſchloſſen, mit ihm zu gehen. Der Angeklagte machte die Reiſe davon abhängig, daß das Mädchen das nötige Kleingeld mitbringe, worauf dieſe ihren Eltern einen Betrag von 450 RM ſtahl. Unter dem Einfluß des B. ſchrieb das Mädchen ihren Eltern einen Abſchiedsbrief, in dem ſie der Wahrheit zuwider behauptete, ſie erwarte ein Kind von Bredenbröcker. Von Mangheim aus wendete ſich das ſaubere Paar zunächſt nach Köln und kam über Würzburg nach Rehau bei Hof. Hier blieb man bis das Geld zu — Ende war. Dann veranlaßte Br. das Mädchen, zu ſeinen Verwandten in das Rheinland zu fahren und Geld zu holen, damit man in die Tſchecho⸗Slowatei fahren koͤnne. Im Rhein⸗ land wurde das Mädchen aufgegriffen und zu ſeinen Eltern zurückgeſchafft, während Breden⸗ bröcker in Rehau feſtgenommen wurde. Recht dreiſt benahm ſich der zweifellos ſehr intelligente Angeklagte in der Verhandlung. Obwohl ſeine drei Opfer unter Eid ausſagten, daß er das Geld unter der Verſprechung, eine künftige Exiſtenz zu gründen, von ihnen ver⸗ langt und ihnen auch verſprochen habe, ſie nach ſeiner Scheidung zu heiraten, leugnete Breden⸗ bröcker ales. Er will das Opfer dieſer Frauen geweſen ſein, die ſich ihm förmlich auſdrängten und ihen das Geld aufnötigten. Ganz erbärm⸗ lich benahm er ſich aber dadurch, daß er in der teilweiſe unter Ausſchluß der Oeffentlichteit durchgeführten Verhandlung verſuchte, die von ihm betrogenen Frauen in ſittlicher und mora⸗ liſcher Hinſicht aufs ſchwerſte zu belaſten. Als Entlaſtungszeugin war ſeine Frau er⸗ ſchienen, die ſich bereit erklärte, nach der Straf⸗ verbüßung es noch einmal mit dieſem haltloſen Menſchen zu verſuchen und die weiterhin aus ihrer ſpäteren Erbſchaft den durch ihren Mann verurſachten Schaden wiedergutmachen will. In ſeiner Anklagerede Staats⸗ anwalt ein treffendes Bild von dieſem trauri⸗ en Menſchen und verlangte vom Gericht unbe⸗ dingt die Verſa gung mildernder Um⸗ 5 nde. Schließlich beantragte er wegen zweier ergehen des 14 84 Betruges Jahr Zuchthaus und je 1000 RM Gelsſtrafe, wegen Anſtiftung zum Diebſtahl im Rückfall ein Jahr Zuchthaus und Entfüh⸗ rung einer Minderjährigen ſechs Monate Ge⸗ 147 zuſammengezogen zu zwei Jahren n ſechs Monaten Zuchthaus und 2000 RM Geldſtrafe und für letztere im Unvermögensfalle weitere 100 Tage Zuchthaus. Ferner forderte der Anklagevertreter wegen der emeinen A die Aberkennung der Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. Goldene Hochzeit. Das Feſt der goldenen Hochzeit feierten am 15. d. M. Pg. Georg Fi⸗ ſcher und Ehefrau, wohnhaft J 7, 14. Dem Jubelpaar, das ſich beſter Rüſtigkeit erfreut, unſere herzlichſten Glückwünſche. OOads ist heute Cos2 Freitag, 16. September: Nationaltheater:„Der Roſenkavalier“, Oper von Rich. Strauß. 19.30 Uhr. Kleinkunſtbühne Libelle, 0 7, 8: Tanz⸗Kabarett. Omnibusfahrt: 14 Uhr: Pfal z: Ruppertsberg, Wein⸗ ſtraße, Deidesheim, Forſt, Wachenheim, Bad Dürkheim. Planetarium im Luiſenpark: 16 Uhr: Vorführung des Sternprojektors. Ständige Darbietungen: Schloßmuſeum: 10—13 und 15—17 Uhr. Theatermuſeum, E 7, 20: 10—13 und 15—17 Uhr. Sonderſchau: Adele⸗Sandrock⸗Gedächtnisausſtellung. Sternwarte am Friedrichspark: 10—12 und 14—16 Uhr. Städtiſche Kunſthalle, Moltteſtraße 9: 10—13 und 15 bis 17 Uhr.— Leſeſaal: Graphiſche Sammlung und Kupferſtichkabinett: 10—13, 15—17 und 19.30—21.30 Uhr hr. Mannheimer Kunſtverein, L 1, 1: 10—13 und 15—17 Uhr. Ausſtellung der Maler: Profeſſor Franz Lenk, Georg Schrimpf(Nachlaß), Heinz Hinrichs(Aachen). Gemälde und Aquarelle. Hafenrundfahrten: Friedrichsbrücke. Flughafen: Rundflüge über Mannheim. Schloßbücherei: Ausleihe: 11—13 und 17—19 Uhr.— Leſeſäle:—13 und 15—19 Uhr. Sonderausſtellung: Hutten⸗Gedächtnisausſtellung. Rundfunk-Programm Freitag, 16. September: Reichsſender Stuttgart:.45 Morgenlied, Gymnaſtik; .15 Wiederholung der zweiten Abendnachrichten; .30 Frühkonzert;.00 Nachrichten;.00 Gymnaſtik; .30 Froher Klang zur Arbeitspauſe; 10.00 Johann Nikolaus Dreyſe; 10.30 Kampfſpiele vom Reichs⸗ parteitag: 11.30 Volksmuſik und Bauernkalender; 12.00 Mittagskonzert; 13.00 Zeitangabe, Nachrichten, Wetter; 13.15 Mittagskonzert; 14.00 Weber— Wag⸗ ner; 16.00 Nachmittagskonzert; 18.00 Es war im Schöneberg im Monat Mai; 18.30 Griff ins Heute; 19.00 Schön iſt das Soldatenleben; 20.00 Nachrichten; 20.10 Die Opern des Reichsſenders Stuttgart,„Fi⸗ delio“; 22.15 Zeitangabe, Nachrichten; 22.30 Tanz und Unterhaltung; 24.00 Nachtkonzert 1;.00—.00 Nachtkonzert II. Deutſchlandſender:.00 Glockenſpiel, Wetter;.05 Muſik;.00 Morgenruf, Nachrichten;.10 Eine kleine Melodie;.30 Frühkonzert;.00 Nachrichten; .40 Kleine Turnſtunde; 10.00 Brände vernichten Brot; 12.00 Muſik zum Mittag; dazwiſchen: Zeit⸗ zeichen, Glückwünſche und Neueſte Nachrichten; 13.15 Blasmuſik; 14.00 Allerlei von zwei bis drei; 15.00 Wetter⸗, Markt⸗ und Börſenberichte; 15.15 Kinder⸗ liederſingen; 15.35 Lagergeſchichten; anſchließend: Programmhinweiſe; 16.00 Muſik am Nachmittag; 17.00 Neue deutſche Hausmuſtk; 18.00 Max Doniſch ſpricht über den internationalen Kongreß für„Sin⸗ gen und Sprechen“; 18.10 Volkslied; 18.40 Klavier⸗ muſik; 19.00 Deutſchlandecho; 19.15 Muſikaliſche Koſt⸗ barkeiten; 20.00 Kernſpruch, Wetter⸗ und Kurznach⸗ richten; 29.10 Otto Dobrindt ſpielt; 21.15 Der Koslickſche Bläſerbund ſpielt; 22.00 Tages⸗, Wetter⸗ und Sportnachrichten; anſchließend: Deutſchlandecho: 23.00 Abendkonzert; 23.45 Willi Stech ſpielt; 24.00 bis.00 Nachtkonzert. A4075738 — EFu. * 2 ee euun Sim ATA extrafein doppelflaſche: 50 pf.⸗ AfA lein normalſlaſche: 7 pf. ATA grob panei 12 Pf. m — 5 uumi ————77— 6/2& 2 2—4 O ie ein 10, 11, 15, 16 und 17 uhr ab . beſti! wirt kann die und jähr geni⸗ nik wirt Schl an d D ſerm nüge entn eine eine eine ſen —.—— 4 — ist für Aus Sie uns Ihre er 1958 Mädchen, land zu n in die Rhein⸗ und zu Breden⸗ los ſehr indlung. sſagten, ng, eine en ver⸗ ſie nach Breden⸗ Frauen zrängten erbärm⸗ r in der tlichleit die von d mora⸗ n. frau er⸗ r Straf⸗ zaltloſen in aus Mann will. Staats⸗ trauri⸗ ht unbe⸗ er Um⸗ zweier e ein ldſtrafe, Rückfall Entfüh⸗ ate Ge⸗ ahren s und tere im chthaus. gen der ng der hren. 21— oldenen irg Fi⸗ 2 ꝛon Rich. tt. g, Wein⸗ zürkheim. rung des 17 Uhr. tellung. —16 Uhr. und 15 lung und 30—21.30 d 15—17 inz Lenk, (Aachen). Uhr ab Uhr.— ſtellung: ymnaſtik; chrichten: zmnaſtik; Johann Reichs⸗ kalender; chrichten, — Wag⸗ war im s Heute; chrichten; irt,„Fi⸗ 30 Tanz 00—.00 r;.05 10 Eine hrichten; ernichten n: Zeit⸗ nz.15 ei; 15.00 Kinder⸗ fießend: hmittag; Doniſch r„Sin⸗ Klavier⸗ che Koſt⸗ urznach⸗ 15 Der Wetter⸗ andecho: t; 24.00 Wirtſchaftens nicht von ſelbſt. an den Techniſchen Hochſchulen. „hakenkreuzbanner“ — Freitag, 16. September 19⁵8 Neue Frauenberufe! Warum auch nicht?— Es gibt doch beute ſo viele und vielerlei Möglichleiten. Ueberall wer⸗ den arbeitswillige, junge Kräfte gebraucht und auch wir Frauen dürfen die Augen vor den Forderungen der Gegenwart bei dem Auf⸗ biühen unſerer Wirtſchaft nicht verſchließen. Aber eines dürfen wir darüber doch nicht ver⸗ geſſen: In der Regel werden die jungen Mäd⸗ chen nach einigen Jahren Berufstätigkeit „Hausfrauen“.— Und dieſer Lebensberuf er⸗ forde:t auch gründliche Kenntniſſe, denn mit der Liebe und der Ehe kommt die Kunſt des Es muß alles gelernt, erprobt und immer wieder durch neue Kenntniſſe erweitert werden. Jede Frau, je⸗ des Mädchen ſollte daran denken und alle Mög⸗ lichteiten, die zur Vor⸗ und Fortbildung in der Hauswirtſchaft gegeben ſind, ausnutzen. Das Deutſche Frauenwerk, Abt. Volks⸗ und Hauswirtſchaft führt hier in Mannheim,.9, 7, jeden Monat eine Anzahl hauswirtſchaftlicher Lehrkurſe durch. So beginnt am 1. Oktober d. F. wieder der allmonatliche Vormittags⸗ Kochkurs, welcher täglich von 8 bis 12 Uhr läuft. Da die Teilnehmerinnen des Kurſes das Mittageſſen im Hauſe haben, können ſie mit dieſem Kochkurs ſehr gut den Beſuch des Nachmittagskurſes der Nähſchule des Deutſchen Frauenwerkes im Hauſe I. 9, 7, verbinden. Für auswärtige Schülerinnen iſt dies ganz beſon⸗ ders günſtig; ſie haben zum Beſuch der Kurſe bei der Reichsbahn Fahrpreisermäßi⸗ gung und dadurch die Möolichkeit, ſich über Winter in ganztägiger Ausbildung gediegene hauswirtſchaftliche Kenntniſſe zu erwerben. Die Kurſe der Nähſchule in I. 9, 7, haben auch wieder in vollem Umfange begonnen und zwar täglich von 8 bis 12 und 14 bis 17 Uhr ſowie dienstags und donnerstags von 19.30 bis 22 Uhr. Die Abendkochkurſe ia L 9, 7, ſind durch Voranmeldungen bis Weih⸗ nachten bereits von beſetzt, doch beginnen Mitte November noch ein Abend⸗Backkurs und Kalte⸗ Platten⸗Kurſe, zu welchen noch Anmeldungen angenommen werden. Alle Anmeldungen ſind an die Geſchäftsſtelle des Deutſchen Frauen⸗ werks, Abt. Volks⸗ und Hauswirtſchaft in L 9, 7, zu richten.(Geöfſnet täglich von 8 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, Fernruf Nr. 271 96). Auch die Kurſe der Fiſchlehrküche in I. 12, 6, welche dem Deutſchen Frauenwert an⸗ deſchioſfen iſt, ſind jetzt in großem Umfange um⸗ und ausgebaut worden. Es finden nun acht verſchiedene Fiſchkochkurſe ſtatt und zwar: ein Grundturs, ein Aufbaukurs, ein Kurs für feine Fiſchgerichte, ein Kurs für Süßwaſſer⸗ fiſch, ein Kurs für Fiſcheintopfgerichte, ein Kurs für Kalte Fiſchplatten, ein Kurs für Biück⸗ lings⸗ und ein Kurs für Heringsgerichte. Die Aneneldungen zu dieſen Kurſen können bei der obengenannten Geſchäftsſtelle des Deutſchen Frauenwerks oder täglich von 16 bis 18 Uhr in der Fiſchlehrtüche IL. 12, 6(Fernruf Nr. 200 31) erfolgen. W „Ingenieur für Kulkurtechnik“ Der Reichserziehungsminiſter hat die, Grund⸗ beſtimmungen für die Bauſchulen für Waſſer⸗ wirtſchaft und Kulturtechnit(Fachſchulen)“ be⸗ kanntgegeben. Dieſe neuen Fachſchulem haben die Aufgabe, Ingenieure für Waſſerwirtſchalt und Kulturtechnik heranzubilden. Nach vier⸗ jähriger praktiſcher Arbeit tönnen hier In⸗ genieure für Waſſerwirtſchaft und Kulturtech⸗ nit eine Prüfung zum Baumeiſter für Waſſer⸗ wirtſchaft und Kulturtechnit ablegen. Die Schkußprüfung berechtigt ferner zum Studium Die Anwärter für die Bauſchulen für Waſ⸗ ſerwirtſchaft und Kulturtechnit müſſen eine ge⸗ nügende Allgemeinbildung vorweiſen können, entweder das Verſetzungszeugnis zur 7. Klaſſe einer Höheren Schule oder das Schlußzengnis einer Mittelſchule. Außerdem iſt es möglich eine Aufnahmeprüfung abzulegen, die von die⸗ fen beiden Vorausſetzungen entbindet. 2 RCB oder beim Cuftſchutzwart. AuliiiliiiiiiIktiumiuniiirimimiuminiiiviiiiuniiliiiiiiinmniiinniirtimiumiuniirimumziikiiiizimnüniiirzzittiruinisssiiirrrtiurt — Ammmmmmumnumnnummmnmnmmnmmmmmnnmmmnmmmnnnnnnnnnnnnninnmmmmrummiunimmimmmnnimnimminümniminimiinitititt Gaſtſtätten bei berdunkelungsübungen Wenn in dieſem Herbſt wiederum wie in den vergangenen Jahren Der⸗ dunkelungsübungen ſtattfinden, haben die Beſitzer von Gaſtſtätten, Kinos, Cadengeſchäfte uſw. eine beſondere Gufgabe zu erfüllen. Sie müſſen mancher⸗ lei mehr bedenken als die Dolksgenoſſen, die nur ihre Wohmung luftſchutz⸗ bereit zu machen haben. Es iſt nötig, den publikumsverkehr mit den Be⸗ dürfniſſen einer berdunkelungsübung in Einklang zu bringen und die Dor- bereitungen derart zu treffen, daß die Abblendung der Fenſter, Oberlichter uſw. jederzeit ohne Derzug vorgenommen werden kann. Es handelt ſich nicht nur um die Abblendung von Cichtſtrahlen, in den Wirtſchafts- und den Uebenräumen, ſondern vor allem auch um die Anlage von Tichtſchleuſen, die den Zugang und Abgang von Kunden und Gäften ermöglicht, ohne daß ein Cichtſchein nach außen fällt. Wer nicht ge⸗ nau Beſcheid weiß, erkundige ſich bei ſeinem zuſtändigen Blockwart des Ein ernſtes Wort zum Schluß: Behelft euch nicht mit irgendwelchen un⸗ zureichenden Mitteln, ſondern ſorgt für ſolides und dauerhaftes Derdunke⸗ lungsmaterial. Ihr werdet es noch oft gebrauchen! unnnmumummmmmmmmmunmmmmmmnmmnmmmmnunnnunnnunnnnnnnmmmmmmmmmnmmmunmmmnnnmmmmmnnnnnnmmmm 7. fe⸗ 5 Anordnungen der NSDA Kreisleitung der NSDAP An alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim Die Ortsgruppen haben ſofort das Propaganda · material(Schulungsbrieſe,„Wille und Weg“ uſw.“) und die Erntedankſträuſchen auf dem Kreispropa⸗ gandaamt abzuholen. Kreispropagandaamt. 9 Motorgefolgſchaft 6/171 Luzenberg. Am Freitag, 16.., 20 Ühr, Antreten vor der Luzenbergſchule. Schar 1 und 2 motortechniſcher Dienſt. Motorgefolgſchaft 2/171 Oftſtadt⸗Neuoſtheim. 16.., 20 Uhr, Führerbeſprechung, Horſt⸗Weſſel⸗Platz 5. Außer den Führern haben auch Sozialreferent, Schieß · wart und Geldverwalter anweſend zu ſein. Motorgefolgſchaft 2/171 Oltſtadt⸗Neuoſtheim. 17.., 15 Uhr, Antreten der Schar 1 vor dem Stadion. (Schießen auf dem 09⸗Platz.) Fliegerſtamm 171. Achtung, Teilnehmer am Flieger⸗ lager 1. 17.., 17 Uhr, ſtehen ſämtliche Teilnehmer auf dem Heiliggeiſtkirchplatz feldmarſchmäßig aus⸗ geruſtet zum Abmarſch nach Heidelsheim angetreten.— Achtung, Bohlhoflagerteilnehmer! Diejenigen Kame⸗ raden, die eine Prüfung geflogen haben, können ihren Ausweis und Abzeichen auf der Geſchäftsſtelle des Fliegerſtammes, Parkring 31, abholen.— Achtung, Teilnehmer vom Fliegerlager 2. 16.., 20 Uhr, An⸗ treten auf dem Zeughausplatz zum Appell. NS⸗Frauenſchaft Ortsfrauenſchaftsteiterinnen. Die kür die Kinder⸗ bewirtung am Herbſtſeſt benötigten Kuchen ſind doch nicht für Sonntag, fondern für Mittwoch, 21.., zu richten! Käfertal⸗Süd. 16.., 20 Uhr, findet im„Schwar⸗ zen Adler“ ein Heimabend ſtatt. Es ſpricht Kreis⸗ frauenſchaftsleiterin Frau Drös. Erſcheinen iſt Pflicht. Käfertal⸗Rord. 16.., 20 Uhr, findet im„Schwar⸗ zen Adler“ ein Heimabend ſtatt. Es ſpricht Kreis⸗ frauenſchaftsleiterin Frau Drös. Erſcheinen iſt Pflicht. Sandhoſen. 16.., 20 Uhr, Beſprechung der Zellen⸗ frauenſchaftsleiterinnen im Heim. Chor der Ogru. Plankenhof, Waldpark, Necharſtadt⸗ Oſt, Jungbuſch, Rheintor und Jugendgruppe. 16.., 20 Uhr, Chorprobe in der„Liedertafel“, K 2, 32. Erſcheinen iſt Pflicht. Abteilungsleiterinnen für Propaganda. 16.., 17 Uhr, wichtige Beſprechung in L 9, 7. Ortsfrauenſchaftsleiterinnen der Ogru. Wallſtadt, Reckarau⸗Nord und»Süd, Sandhoſen, Seckenheim. Friedrichsſeld, Rheinau, Neueichwald, Waldhof, Kü⸗ fertal⸗Rord und ⸗Süd. 16.., 15 Uhr, wichtige Be⸗ ſprechung in I. 9, 7. Erſcheinen iſt Pflicht. Mannheim, Rheinstraſle 1 BDM 7 /171 Lindenhof 2. 16.., 20 Uhr, kommen alle Führerinnen zu einer kurzen Beſprechung ins Heim, Meerfeldſtraße 3. Gruppe Feudenheim. 18. 9. Antreten aller Mädel an der Schule(Morgenfeier). 17/171 Waldhof. 16.., 20 Uhr, Gruppenappell in der Turnhalle der Waldhofſchule. Sport mit⸗ bringen. Muſikſchar. 16.., 20 Uhr, Heimabend in N Beitrag mitbringen. JM IM⸗Gruppenführerinnen ſofort Fächer leeren.— Große Mappen mitbringen. Die Deutsche Marbeitskront Ilvesheim. Freitag, 16.., 20.30 Uhr, findet eine Kreiswaltung Mannhelm. Rheinstr. 3 wichtige Beſprechung für alle Mitarbeiter der DAð im Parteiheim, Schloßſtraße 120, ſtatt. Entſchuldi⸗ —— können nur in dringenden Fällen angenommen werden. 5 Kraftonnſreude —— Vetr. Koͤß⸗Wagen. Die Ortswarte von Rheintor, Bismarckplatz, Strohmarkt, Neckarſpitze, Waldhof und Almenhof holen auf der Kreisdienſtſtelle, Mannheim, Rheinſtraße 5, Zimmer 47, die Sparkarten ab. Bar⸗ zahler können ebenfalls auf der Kreisdienſtſtelle die Sparmarken käuflich erwerben. In folgenden Dienſt⸗ ſtelen ſind bis jetzt Sparmarken erhältlich: Rhein⸗ ſtraße 5(nur für Barzahler), Rheinſtraße 1(nur für Betriebe), Plankenhof p 6, Langſtraße 39a, Verkaufs⸗ ſtelle Weinheim. Weitere Verkaufsſtellen werden in den nächſten Tagen bekanntgegeben. Abteilung Reiſen, Wandern, Urlaub Fußwanderung am kommenden Sonntag, 18. Sep⸗ tember. Schriesheim— Doſſenheim— Mühltal— Klauſe— Bachſpring— Am Vogelherd— Harten⸗ bühr(Waldraſt)— Jägerhütte— Oelberg— Ring⸗ wall— Kanzel— Strahlenburg— Schriesheim. Ruck⸗ fackverpflegung! Wanderzeit 4 bis 5 Stunden. Abfahrt ab Mannheim(OEG Neckarſtadt).14 Uhr. Sonn⸗ tagskarten zu.20 RM. vor Abfahrt am OeéG⸗ Schalter. Radwanderung am kommenden Sonntag, 18. Sey · tember, nach Schriesheim. Von Schriesheim aus Fuß⸗ wanderung. Abfahrt.00 Uhr ab Waſſerturm,.20 Uhr ab altes Kriegerdenkmal Feudenheim. uß 105 vom 18. bis 25. September in den Schwarz⸗ wald(Wolfach, Schenkenzell).(Siehe auch im lokalen Teil dieſer Ausgabe.) Abſahrt ab Mannheim an kommenden Sonntag, 18. September,.20 Uhr. Rück⸗ kunft Mannheim an am Sonntagabend, 25. September. Geſamtkoſten 30 Reichsmark, enthaltend Fahrt, Unter⸗ kunft und volle Verpflegung. Anmeldungen ſofort an die Geſchäftsſtellen erbeten. uß 90 Sonderfahrt zum Erntedankfeſt auf dem Bückeberg vom 30.., abends, bis 4. 10., abends. Geſamtkoſten 24.— RM., einſchl. Fahrt, Unterkunft, Verpflegung ſowie Sonderfahrt nach dem Bückeberg und zurück. Nur Fahrt 13.— RM Sß 104/38 nach Italien vom 18. Oktober bis 6. November. Dampfer„Der Deutſche“. Fahrtroute: Mannheim ab am 18. 10., abends, nach Bremen und Tirde. F n M 1, 3 Keffer für die Reise Bremerhaven. Von dort durch den Kanal nach Liſſa⸗ bon, Palermo, Bari, Venedig. Ab Venedig mit Zug zurück. Fahrpreis wird noch bekanntgegeben(etwa 180 Reichsmark). Achtung! Urlaubsfahrer von Uß 83 nach dem Pinz⸗ gau mit dem Unterkunftsort Saalfelden treſſen ſich am Samstag, 17. September 20 Uhr, in der Keller⸗ wirtſchaft„Zur Stadtſchänke“. Fotos mitbringen. Abt. Vollsbildungswerk Lehrwanderung in den Waldpark. Am Sonntag, 18.., findet eine Lehrwanderung durch den Wald⸗ park ſtatt. Der Jahreszeit gemäß werden beſonders Früchte, Beeren und Samen beobachtet. Auch auf unſere Holzgewächſe und die vorkommenden Heil⸗ kräuter wird hingewieſen. Die Lehrwanderung wird von Fritz Sachs geführt. Trefſpunkt: 9 Uhr Endſtation der Straßenbahn Waldpark. Teilnehmerkarten zu 10 Pf. werden zu Beginn der Wanderung ausgegeben. Abt. Mannheimer Kulturgemeinde Die Ausweiſe können in der Geſchäftsſtelle p 6 ab⸗ geholt werden. Sport für jedermann Freitag, 16. September Allgemeine Körperſchule. Ofſene Kurſe für Frauen und Männer: 20—21.30 Uhr, Stadion; 20—21.30 Uhr, Peſtalozziſchule B.— Betriebsſportkurſe:.30—.30 Uhr, Stadion(Feld), Defaka, Tegahaus und Eckrich & Schwarz; 16—18 Uhr, Stadion(Feld), Bayeriſche Hypotheken⸗ und Wechſelbank; 17.30—19 Uhr, Stadion (Hauptfeld), Badiſche Communale Landesbank; 17.30 bis 19 Uhr, Stadion(Feld 2, Oeffentliche Lebensver⸗ ſicherung; 18—19.30 Uhr, Stadion(Feld), Dresdner Bank; 18—19.30 Herzogenriedpark, Herbſt⸗Felina; 19.30 bis 21 Uhr, Stadion(Feld), Modehaus Neugebauer; 18—20 Uhr, Planetarium, Neue Mannheimer Zeitung; 19.30—21 Uhr, Peſtalozziſchule A, Richard Kunze; 20 bis 21.30 Uhr, Wohlgelegenſchule, Werner& Ricola.— Fröhliche Gymnaftit und Spiele. Offene Kurſe für Frauen und Mädchen: 20—21.30 Uhr, Seckenheimſchule (Turnhalle); 20—21.30 Uhr, Friedrichsfeld(Rathaus⸗ faal).— Betriebsſportkurſe: 18.30—20 Uhr, Stadion (Hauptfeld), Rheiniſche Hypotheken⸗ und Wechſelbank; 17.30—19 Uhr, Uhlandſchule, Herbſt⸗Felina; 20—21.30 Uhr, Uhlandſchule, Kaufhaus Hanſa AG; 17—18.30 Uhr, Eliſabethſchule, Berg.— Deutſche Gymnaſtik. Offener Kurs für Frauen und Mädchen: 19—20 Uhr. Goetheſtraße 8.— Schwimmen. Ofſener Kurs für Hausfrauen:—10.30 Uhr, Städtiſches Hallenbad (Halle).— Betriebsſportkurſe: 18.30—20 Uhr, Städt. Hallenbad(Halle), Kohlenkontor Weyhenmeyer: 20 bis 21.30 Uhr, Städtiſches Hallenbad(Halle), Bopp & Reuther.— Offener Kurs für Frauen und Männer: 21.30—23 Uhr, Städtiſches Hallenbad(Halle.— Tennis. Betriebsfportturs: 18—20 Uhr, Tennisanlage im Friedrichspark, Heinrich Lanz AG.— Rollſchuhlauf. Offener Kurs für Frauen und Männer: 20—21.30 Uhr, Karl⸗Friedrich⸗Gymnaſium, Moltkeſtraße.— Reiten. Offene Kurſe für Frauen und Männer: 13—14, 14 bis 15, 21—22 und 22—23 uhr, Reithalle im Städtiſchen Schlacht⸗ und Viehhof. nns e. Aleg Verlein Kutos Für Selbstfahrer Mannheimer mureregen Leihzter echwetzg. Str. 9 Auto-schwind- ferntuf W474 Zwangsversteigerungen Freitag, den 16. September 1938, nachmittags 2½¼ Uhr, werde ich im bare offentlich verſteigern: 3 Lammweſten, 1 Schreibtiſch, zwei Seſfel, 1 Schreibmaſchine mit Tiſch Angebote mit 4 wer eneitt Untenicht in 1g edn Beihemaszorce Elllisch Iprwatstunden)? Preisangaße hent, 35s 37 377 VH an die Geſchäftsſtelle „Hakenkreuzb.“ Mannheim erbeten. — pickeln, Fflechten und Stuhl und ſonſtiges. p 1, 3a ⸗ Fernrut Dmn Morgen um 1 Unhr ist Anzelgensdiluß für die Sonnlags- Ausgabe. Kommen Sie also vorher an unsere Schaller mit lhremAnzelgenlexi Feim Duguio-Uerleih 7482⸗ n Mnometer 8 Pfennis an Selhskfahrer Schitergarage Speyeret-tr.-9 Bindert, Gerichtsvollzieher. 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Ar.. ſind in der Anzeigenabteilung die Adreſſen niedergelegt und werden auf Anfrage bekanntgegeben. Halenkrenzbanner an Zelhsttahtet. Gewehr. 1 lautet: Lein-Autos zuſchriflen unter Ur.. Reue Sportwagen und Limouſinen, oder Seflärftsi-Garzve 5 6½i) Angebole unler Ur. desundennaurwuchs durch das nicht fettende Köhlmeiers Naturhaaröl Schuppen verschwinden sofort,— Haarausfall hört auf, fettes Haar wird duftig, trockenes geschmeidig. Dauerwellung. Ondulation bleibt er⸗ halten. Erfolg garantiert. Orig.-Fl. Mk..20. Alleinverkauf: Drog. u. Pariüm. Ludwig u. Schütthelm, Mhm., 0 4, 3 u. Fillale Friedrichsplatz Nr. 19; Michaelis-Drog., Mhm., G2, 2 2 ——————————————— 5—————————————————— — „hakenkreuzbanner“ Der Küfertanz auf dem Marktplatz, ein alter Brauch der Oppenheimer Küferzunft. Er wird jedes Jahr im Rahmen des Marktspiels„Ein Küfertanz in Oppenheim anno 1354“ aufgeführt. Im Rahmen der jetzt im Herbſt ſtattfinden⸗ den Winzerfeſte iſt das am 18. und 25. Septem⸗ ber in Oppenheim ſteigende Weinleſe⸗ und Küferfeſt von beſonderer Bedeutung. Es be⸗ ruht auf einer alten Tradition. Aus den alten Zeiten der Zünfte iſt ein ſchöner Brauch bis zu unſeren Tagen hereingetragen worden. Es iſt der Oppenheimer Küfertanz, den die Küferinnung von der Zunft übernommen hat und heute noch bei den Feſtlichkeiten auf⸗ führt. So handelt es ſich hier um etwas wahr⸗ haft geſchichtlich Gewordenes, um ein gutes, altes Handwerksbrauchtum, das in allen Stür⸗ men der Zeit nicht untergegangen, ſondern feſt. eingebaut in die handwerkliche Tradition Oppenheims, lebendig geblieben iſt. Eine ebenſo ſchöne Ueberlieferung iſt der„Oppen⸗ heimer Küferſtreich“, ein Chorgeſang der Küferzunft, der mit Händeklatſchen, den „Streichen“' und den Ausrufen des Zunft⸗ meiſters verbunden iſt. Dieſe alten, ſchönen Bräuche ſind eingeglie⸗ dert in das ſeit 1928 in jedem Jahre ſtattfin⸗ dende Feſtſpiel„Ein Küfertag in Op⸗ penheim anno 1354“, von Wilhelm Krei⸗ mes, das eine der vielen hiſtoriſchen, denk⸗ würdigen Tage in Oppenheim zum Vorwurf genommen und zu glücklicher, lebensvoller Ge⸗ ſtaltung gebracht hat. Die Küferinnung, ge⸗ ſtützt auf ihr altes Erbtum, hat ſich eine Ehre daraus gemacht, auch dieſes Feſtſpiel als ihr eigen zu betrachten und nur von den Mitglie⸗ dern der Innung ſelbſt zur Aufführung brin⸗ gen zu laſſen. Die Weinleſe, der Tag der Ernte, iſt der Tag, an dem die Freude beſonders aufbricht in den Gebieten des deutſchen Weinbaues. Rhei⸗ niſcher Frohſinn und ein lebendiges Bild der Geſchichte des deutſchen Weinbaues werden die Beſucher ſchauen und erleben in dem großen Winzerfeſtzug„Eineinhalb Jahr⸗ tauſend deutſchen Wein“, der den alter⸗ tümlichen Straßen der Stadt ein buntes Ge⸗ präge verleihen wird. An ihren Feſttagen ſchmückt ſich die Stadt Oppenheim nicht allein um ihrer ſelbſt und ihrer eigenen Freude willen, ſondern um auch Freude zu geben all-. denen, die zu dieſer Zeit den Weg nach Oppen⸗ heim finden, um bei einem Glaſe Rheinwein les darf auch mehr ſein) den Blick hinaus⸗ ſchweifen zu laſſen über den deutſchen Strom und die Rheinebene hinweg nach dem Oden⸗ wald, Taunus und Speſſart, um in einigen frohen Stunden neue Kraft zu ſammeln für die Pflichten des Alltags. Cannſtatter Volksfeſt Feſt der Schwaben Herausgewachſen aus dem ſchwäbiſchen Bo⸗ den iſt dieſes Volksfeſt, das man heuer nun ſchon zum 103. Male begeht. Es gibt keinen volkstümlicheren Feſtbrauch, keine urſprüng⸗ lichere Feſtfreude in Schwaben. Jeder Volks⸗ genoſſe iſt eng damit verbunden. So ſtark, daß ſogar die Schwaben draußen in der Welt die Erinnerung daran mitgenommen haben. So feiern die ſchwäbiſchen Landsleute in Chikago ſeit mehr als 60 Jahren ihr Cannſtatter Volks⸗ feſt. Das ganze Volk nimmt an dieſem freudigen Geſchehen teil, ſo wie das ganze Volk in Schwa⸗ ben einſt am Boden und ſeinen Erzeugniſſen teil hatte. Durch dieſes Feſt ſchwingt die Freude an der gütig ſchenkenden Natur. Eine ſchwere Hungersnot hatte das Land heimgeſucht. Die Einſicht des Landesherrn ſchuf dieſes Feſt; es ſollte Anregung bringen zur Steigerung des landwirtſchaftlichen Ertrags, zur Verbeſſerung des Acker- und Gartenbaus, zur Hebung der Viehzucht. Ausſtellungen ſollten Belehrung ins Landvolk tragen, Preiſe und Auszeichnungen ſollten Anreiz zu erhöhter Leiſtung geben. Dar⸗ um ragte ſchon am erſten Feſt und ſeitdem all die Jahre hindurch die üppige Fruchtſäule als Sinnbild über das Feſttreiben. Die Natur ſchmückt das Feſt. Es gibt weit und breit keinen landſchaftlich reizvolleren Feſt⸗ platz. Im breiten Cannſtatter Becken bietet ſich die ſchwäbiſche Landſchaft in üppiger Vielfalt und beglückender Anmut. Das weit ge⸗ öffnete Tal mit dem ſonnenblitzenden Fluß, hier die grüne Rebenpracht an den Halden und Hängen, dort wohlgepflegte Obſtgärten hoch hinauf zu den dunkleren Waldſäumen. Der Berg aber, der einſt die Stammburg des Landes trug, ſteht weinumkränzt, frei herrſchend, inmitten. Für den Schwaben gibt es nicht viel Feſt⸗ tage im Jahre. Darum feiert er dieſes Feſt be⸗ dächtig und mit innerer Anteilnahme. Man kann den Schwaben dort unten kennenlernen. Im Bierzelt, wenn ſich ſein hintergründiger Humor entfaltet, wenn ſein Witz und ſeine harmlos boshafte Kritik aufwacht. Man kann weit ſuchen, bis man ſoviel urſprüngliche Hei⸗ terkeit, ſo ungezwungene Volksgemeinſchaft, ſo Die Fruchtsäule, das Wahrzeichen des Cannstatter Volksfestes. viel rauſchende Freude trifft. Für Eſſen und Trinken iſt geſorgt. Denn das ſpielt auf dem Volksfeſt eine große Rolle. Da kann man auch die ſchwäbiſchen Spezialitäten ge⸗ nießen. Eine„heiße Rote“ oder eine Schützen⸗ wurſt friſch vom Roſt und Sauerkraut dazu, das ſind Leckerbiſſen, die knuſprigen Laugen⸗ brezeln, dazu einen Krug ſchäumendes Stutt⸗ garter Bier oder ein Viertele Wein, Für das 103. Cannſtatter Volksfeſt wird wie⸗ der allerlei vorbereitet. Pferderennen werden ab⸗ gehalten, die Kinder haben ihr Vergnügen, Sportfeſte, nächtliche Waſſerfeſte mit Beleuch⸗ tung der Neckarufer und Feuerwerk wechſeln miteinander ab. Das Volksfeſtſchießen wird wieder viele anlocken. So bietet jeder Tag— vom 17. bis 26. September— einen neuen Ge⸗ nuß, eine neue Sehenswürdigkeit, eine neue Freude. Dr. E. Stemmer Aufn. P. Hommel oimgen„Festen fiumdrelselärlen“ mit 23% Fahrpreisermäßigung. Verzeichnisse sömtlicher sutſiegen- den Rundreisekarten sind an den Fahrkærtenschältern und bei den H R- Qeisebũros kostenlos erhöltlich. Reichsbahndirektion Karlsruhe 2 50 Min. von.-Baden exs eln Ur Höhenluftkurort 400—500 Meter ſ. d. M. 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Jenlember der „Ein Kküfertag Annoe 1354“ mit dem historischen Oppenheimer Küfertanz Oppenheimer Küferzunft KAn. ———— Groſler Winzerfestzug„1½ Jahrtausend—— en nW * ——— Der Auf jetzt en zimmer das vo Oktobe Karuſſe nen, L Münch rieſige Backher werden ſchmur ben ve werden haupte Wurſtb maßen wo die verſtän zehrt 1 ben, w tilgt u und Ki det da buden, des M „Au wenn prunkv von de der Tl 13 Läͤn Für vom 2 Bad bereite land, Slowa wien, garn, nung A 5 —3 „Bakenkreuzbanner“ Freitag, 16. September 1958 Der„Wieſn“-Aufbau hat begonnen Auf der Thereſienwieſe in München herrſcht jetzt emſiges Leben. Da wird gehämmert, ge⸗ zimmert und gerüſtet, um die Budenſtadt für das vom 24. September bis 9. Oktober dauernde Oktoberfeſt rechtzeitig fertigzuſtellen. Neben den Karuſſells, Schau⸗ und Schießbuden, Achterbah⸗ nen, Luftſchaukeln ſchlagen wieder die großen Münchner Brauereien ihre Zelte auf, die eher rieſige Feſthallen als Zelte ſind. Die leckeren Backhendln, dieſe köſtlichſte„Wieſn“⸗Spezialität, werden in elf Bratereien an den Spießen ſchmurgeln, während die„Steckerlfiſche“ an ſie⸗ ben verſchiedenen Stellen überm Feuer röſten werden. Trotz Backhendl und Steckerlfiſch be⸗ hauptet auch die Bratwurſt ihren Platz: 10 Wurſtbratereien haben ſich angemeldet, gewiſſer⸗ maßen, um die Ochſenbraterei zu unterſtützen, wo die Ochſen im ganzen gebraten und, ſelbſt⸗ verſtändlich zum„Wieſn⸗Maß“, in Stücken ver⸗ zehrt werden. Man muß es einmal erlebt ha⸗ ben, wie ſchnell hier ſo ein rieſiges Tier ver⸗ tilgt wird! Wer ſich zwiſchendurch mit Kaffee und Kuchen zu weiteren Taten ſtärken will, fin⸗ det dazu Gelegenheit in ſechs großen Kaffee⸗ buden, die auch hier an der feſtlichen Heimſtatt des Münchner Biers nicht fehlen. „Auf geht'!“ heißt es bei den Münchnern, wenn am 24. September Schlag zwölf Uhr die prunkvollen Geſpanne der Brauereien, begleitet von den Wieſenwirten und Kellnerinnnen, auf der Thereſienwieſe einziehen. 13 Läͤnder beim Internationalen Bäderkongreſt Für den Internationalen Bäderkongreß, der vom 22. bis 28. September in Berlin und Bad Nauheim ſtattfindet, haben ſich bisher bereits 13 Länder angemeldet: Deutſchland, Eſt⸗ land, Italien, Litauen, Polen, die Tſchecho⸗ Slowakei, die Schweiz, Rumänien, Jugoſla⸗ wien, Dänemark, Frankreich, Schweden und Un⸗ garn, das mit einer beſonders ſtarken Abord⸗ nung vertreten ſein wird. Blick auf ottenhöten Aufn. W. M. Schatz Mit Inkrafttreten des Winterfahrplans am 2. Oktober übernimmt die Mitropa den ge⸗ ſamten Schlafwagen⸗ und Speiſewagenbetrieb in der deutſchen Oſtmark, der bisher von der Internationalen Schlafwagengeſellſchaft durchgeführt wurde Bisher unterhielt die Mi⸗ tropa lediglich vier Schlafwagenkurſe: Berlin— Wien, Köln—Wien, Karlsruhe—Wien und im Sommer Berlin—Badgaſtein. * Das Stadttheater Hagen i. W. leitet ſeine neue Spielzeit mit einer am 18. September beginnenden Feſtwoche„Heiteres weſt⸗ fäliſches Bühnenſchrifttum“ ein Vorgeſehen ſind u. a. zwei Uraufführungen: „Die Wunderwurzel“ von J. K. Heſſe und„Die Mauſefalle“ von Wilhelm Becker. Eine„Königsberger Muſikwoche 1938“ findet vom 13. bis 18. Oktober in Oſt⸗ preußens Hauptſtadt ſtatt. Sie bringt u. a. eine feſtliche Opernaufführung, Orcheſter⸗ konzerte(darunter 9. Sinfonie von Beethoven), zwei große Volksmuſikveranſtaltungen und eine Kundgebung„Muſik der Bewegung“. * In Bad Neuenahr findet am 17. und 18. September ein Automobil⸗Sportfeſt des DDaAcC ſtatt, das u. a. eine Fuchsjagd und einen Geſchicklichkeitswettbewerb für Wagen und Krafträder bringt. * Die Hamburgiſche Staatsoper ver⸗ anſtaltet aus Anlaß der 260jährigen Opern⸗ Neues Reiſe⸗ und „Südbayern“ Die„Deutſchen Heimatführer“ haben raſch einen großen Freundeskreis gefunden. Daran trägt die Preiswürdigkeit dieſer in Lei⸗ nen gebundenen Bücher die Schuld, die auf eini⸗ gen hundert Seiten, die dazu noch trefflich be⸗ bildert ſind, umfaſſende Kenntnis der Landſchaft und der einzelnen Orte vermitteln. Nun liegt auch Band 6 vor, der ſich ausſchließlich mit Süd⸗ bayern beſchäftigt. Herausgeber iſt der Direktor im Reichsamt für Landesaufnahme Hans Joa⸗ chim von Loeſchebrand⸗Horn; Touriſtik⸗ Verlag Gmbß, Berlin W9. Der Preis beträgt wieder eine Reichsmark. Auf 258 Seiten iſt eine Fülle von Stoff zuſammengedrängt, aus der wir nur einige bemerkenswerte Punkte geben. So finden wir eine knappe und dennoch auf⸗ ſchlußreiche Gebietsbeſchreibung, ein Verzeich⸗ nis der Fremdenverkehrsgemeinden und Berg⸗ gaſihäuſer, der Kmorte, Heilquellen, Vorſchläge für Schifahrer, Wiſſenswertes über Bergwacht und Alpenvereinshütten, die im Winter bewirt⸗ ſchaftet werden. Die ſüdbayeriſchen Winter⸗ Volksfeſte und Gebräuche haben in gleichem Maße Berückſichtigung gefunden wie die Reichs⸗ ſtraßen, Autobahnen, Jugendherbergen, die Er⸗ innerungsſtätten der nationalſozialiſtiſchen Er⸗ hebung, die Burgen, Muſeen und Sammlungen. Zwölf Vorſchläge zu Gebietsfahrten für Kraft⸗ fahrer ſind eingeſtreut, desgleichen für Waſſer⸗ Aus dem kleinen Reiſemerkbuch tradition der Hanſeſtadt vom 15. bis 22. Ok⸗ tober eine Feſtwoche mit dem Motto„Mei⸗ ſter der deutſchen Oper“. Im Pro⸗ gramm ſtehen Werke von Händel, der einſt an der Hamburger Oper wirkte, Gluck, Mozart, Beethoven, Weber, Wagner, Lortzing, Strauß und Pfitzner. * Im Endertal bei Kochem an der Moſel wird ein Wildpark eingerichtet. Außer Muf⸗ fel⸗„Dam⸗ und Rehwild ſollen hier ſeltene Entenarten ausgeſetzt werden, für die ein Teich mit Brutplätzen vorgeſehen iſt. . Der Schi⸗Club Karlsruhe hat die Markwald⸗ hütte auf der 1166 Meter hohen Hornis⸗ grinde im Nordſchwarzwald zu einer moder⸗ nen Schihütte ausgebaut. Sie hat 35 Betten in zwei⸗ bis vierbettigen Zimmern und zwei große Tagesräume. — Die Zwiſchenahner Heimatſpiele haben ihre Spielzeit begonnen. Auf der Diele des„Am⸗ merländer Bauernhauſes“ in Bad Zwi⸗ ſchenahn wird das plattdeutſche Volksſtück „In de Zwickmöhl“ von Heinrich Behnken auf⸗ geführt. — Das Kirchweihfeſt in Schönau bei Heidel⸗ berg wird am Sonntag und Montag wieder zahlreiche Mannheimer als Gäſte in den gaſt⸗ lichen Mauern dieſes ſchönen Ortes ſehen. An ——— wird es erfahrungsgemäß nicht ehlen. Heimatſchrifttum wanderer. Es wurde auch nicht vergeſſen, dem gut ausgeſtatteten Heimatführer eine Gebiets⸗ karte einzufügen. Mehr kann in der Tat nicht verlangt werden. Der Heimat⸗ und Wander⸗ freund wird gerne nach dieſem Buche greifen. . „Coburg— die Fränkiſche Krone“ Die Reihe der„Städtebücher der Bayeriſchen Oſtmark“, die im Gauverlag Bayeriſche Oſtmark Gmbß Bayreuth erſcheint, iſt jetzt um ein wert⸗ volles Werk bereichert worden. Von der Patina ehrwürdiger Geſchichte umwoben, hebt ſich Co⸗ burg als verbindender Pfeiler zwiſchen dem Norden und Süden des Reiches auffällig her⸗ aus. Nicht allein in ſeiner frühen Geſchichte. Wir wiſſen gut, daß Coburg auch mit dem Wer⸗ den des neuen Deutſchland aufs innigſte ver⸗ knüpft iſt. Es ſei nur an den hiſtoriſchen Zug unſeres Führers nach dieſer Reſidenz⸗ und Kunſtſtadt im Oktober 1922 erinnert. Empfäng⸗ lich zu ſein für die lebendigen und poſitiven Strömungen einer Zeit, war noch ſtets für dieſe Stadt, die von der Veſte, die man die„Frän⸗ kiſche Krone“ nennt, überragt wird, beſonders charakteriſtiſch. Das 71 dieſer Stadt auch ihr Gepräge gegeben. Auf 128 Seiten ſind die we⸗ ſentlichſten Stationen der Geſchichte, des in den ſieben Jahrhunderten Gewordenen, der Lebens⸗ äußerungen der Coburger in Wort(der Text ſtammt aus der Feder von Dr. Erich Probſſt) in den Mauern und Bild aufgezeigt. Das vorliegende Städte⸗ buch iſt ein Erinnerungswerk(in Leinen.75 RM.) für jeden Heimatfreund und im beſon⸗ deren deſſen, der ſchon einmal Gelegenheit hatte, dieſer gaſtlichen Stadt zuů weilen. 4 „Landshut/ Zſar“ Von einer zweiten Neuerſcheinung in der Reihe der„Städte der Bayeriſchen Oſtmark“ (Gauverlag Bayeriſche Oſtmark Gmbh, Bay⸗ reuth) kann hier geſprochen werden. Die Stadt Landshut ſtellt ſich diesmal vor. Karl Stad⸗ ler ſchrieb den Text zu dieſem mit 156 Bildern ausgeſtatteten Werk, das zu einem Hohelied auf die im Reiz ſpätgotiſcher Kultur prangende Stadt wurde. Es iſt gewiß nicht leicht, über eine ſo vielgeſtaltige Stadt in fragmentariſcher Art ein umfaſſendes Bild zu entwerfen, das nicht bei Baden-Raden„Besuchen Sie die Uurnhalt ieieirennüt in, Aer nur die Schätze der Baudenkmäler, ſondern auch die Vielfalt des Lebens einer Stadt gebührend berückſichtigt. Stadler hat das Werk zu einer er⸗ lebnishaften Ganzheit gerundet. Außer den be⸗ merkenswerten Sonderbauten Landshuts, wie Burg Trausnitz, Martinmünſter und Stadtreſi⸗ denz haben die alten Bürgerhäuſer, die einzig⸗ artige„Landshuter Hochzeit Anno 1475“ Platz gefunden, geben Zeugnis von dem Leben dieſer Stadt, die auch in neuer Zeit ihren Ehrenplatz zu behaupten wußte. Das Stadtbuch wird Landshut noch eine Menge von neuen Freun⸗ den gewinnen helfen. Dr. Hermann Knoll. Blumen, Kunſt und Wein Ein„Tag der Stadt Wiesbaden“ und eine Meiſterblumenſchau„Blühender Herbſt“ haben Wiesbadens Herbſtwochen eingeleitet, die bis zum 3. Oktober dauern und eine Fülle von feſtlichen Veranſtaltungen umfaſſen. Am 23. September leitet ein Konzert unter dem Leitwort„Der Wein in Sang und Klang“ über zum großen Rheingauer Weinfeſt, das vom 24. bis 26. September unun Mummelsee mn die Sehenswürdligkeilt an der Hornisgrinde. ſtattfindet und als Ausklang der Wiesbadener Herbſtwochen vom 1. bis 3. Oktober wiederholt wird. Während der ganzen Dauer wird im Naſſauiſchen Landesmuſeum eine Ausſtellung „Alte und neue Baukunſt in Wies⸗ baden“ gezeigt.—3ʃʃ9 * Wuppertal veranſtaltet vom 23. bis 26. September„Blumenfeſttage“ mit Blumenkorſo und Blumenball. Eine Meiſterſchau deutſcher Blumenbinder wird verſchiedene Arten von Blumenarbeiten zeigen. Mittelpunkt der Aus⸗ ſtellung bildet eine Blumenfontäne. Für den Text der Reisebeilage verantwortlich: Dr. Hermann Knoll ranzmusik der„Stelnschtäter Kommt zur Kerwe am 18. ànd 79. Kentembes 77³8 in das fròliliche Trachtenkapelle“ in ellen lokolen Schöna im schönen Herbst nech ola“ Feeheim. elſm straſle L pens. ab Mk..25. Prosp. Zi. fl. Wass., Wochenende Fernrut 204 Traubenkut jeden Mittwock Tanzabend Kur- und Erholungsheim., Waldhornꝰ Herrl. Herbstaufenth., dir. a. Wald. Schöne. krdl. Zim. mit u. ohne fl. Wass. Pensionspr..50 Mk. Ruf 353. M. Leyhausen. im Odeuw./ Gasth. u. Pens.„Zur Zonne- Ernsthoten, Teieton 15.— Besitzer: WIlb. Manl Pensionspreis.— Riü., bei reichlicher zuter Verblleauns Saal, 7 Bahnstation Ober Ramstadt Postomntbusverbindune an der Weinstrosse Mussbach besucht unseren Spezidleusschànł in der Winzergenossenschaft im Natskeller weinheim- Hauptstraſte 74 lonansrertes Schiftz Erteichbar durch herri. ab Darmstadt Haupthahnhof 8 00. 13 40 und 1%%s lh- Waldwege über Königs- stuhf. 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Müller wartet 7 Uhr 55*an der Bachſtraße mit ſeinem Wagen und nimmt mich mit, da brauch ich den meinen nicht herauszuziehen.“ Frau Renate ſpielt mit der Zeitung. Sie iſt immer mißtrauiſch, wenn Werner ärgerlich wird, dann ſtimmt meiſtens etwas nicht. Ihr Blick fällt auf ein Inſerat: Auf zum Wurſt⸗ markt nach Dürkheim! Treffpunkt der Mann⸗ heimer beim Pfälzer⸗Wald⸗Schorſch! Abfahrt der Oberrheiniſchen: Paradeplatz.55 Uhr. „Sieben Uhr fünfundfünfzig?“ Werner geht. Renate überlegt.. Ein Blick auf die Uhr: Viertel nach acht. Sie nimmt den Hörer und wählt nach eingehendem Studium des Telefonbuches...„Iſt Frau Mül⸗ ler zu ſprechen?“ „Selbſt am Apparat!“ „Hier Renate Schulze! Können Sie mir ſa⸗ gen, wo heute abend die Sitzung unſerer Män⸗ ner ſtattfindet? Ich konnte meinen Mann in bem gewohnten Lokal nicht erreichen, da heute keine Sitzung ſein ſoll!“ „Nein, da kann ich leider auch keinen Beſcheid geben. Mein Mann erzählte mir, daß er heute abend mit dem Wagen Ihres Gatten zur Sit⸗ zung fahren würde!“ Schweigen. Frau Müller ſtutzt. Frau Schulze glaubt Ge⸗ wißheit zu haben:„Könnte ich Sie einen Augenblick von Geſicht zu Geſicht ſprechen?“ „Aber ſelbſtverſtändlich! Ich würde mich ſehr freuen, zumal ich bis jetzt nur das Vergnügen hatte, Sie und Ihren Gatten vam Hörenſagen zu kennen.“ „Ich komme mit dem Wagen und bin in zehn Minuten bei Ihnen!“ Das Fremde zwiſchen den beiden Frauen iſt ſchnell überwunden, und gemeinſames Inter⸗ eſſe überwiegt. Sie ſind ſich volllommen einig und ſchon beginnt Frau Maria ſich umzuklei⸗ den. Frau Renate hilft ihr und findet, daß ſie faſt die gleiche Figur haben. Da kommt ihr ein Einfall, der begeiſtert aufgenommen wird. Kurze Zeit ſpäter, unter dem Motto: Auf zur Sitzung! ſitzen ſie lachend im Wagen, der im Gewühl der Stadt untertaucht. Auf dem Wurſtmarkt geht es indeſſen hoch her. Der Rummelplatz iſt überfüllt. Abends in den Zelten wird die Enge immer beängſtigen⸗ der. Immer neue Schoppengläſer wandern die Tiſche reihum. Mit der Hitze und der Drän⸗ gelei ſteigert ſich die Fröhlichkeit und der aus⸗ gelaſſene Humor der Pfälzer wie der Fremden. Im Pfälzer⸗Wald⸗Schorſch, wo die„Waldes⸗ luuuſt“ lockt, drängen ſich die Tanzenden unter dem Podium der Muſikkapelle wie Heringe im Faß. Je enger der Raum, deſto größer das Vergnügen! „Glänzender Einfall von dir, Fritz, das mit der Sitzung“, lacht Werner, der zum erſten Male hier iſt, während ſie ſich einen Platz er⸗ gattern.„Soo einen Wein! Und dieſe Rieſen⸗ gläſer! Was meinſt du zu einer Wurſt? Ein Wurſtmarkt ohne Wurſt... das geht doch nicht!“ Die Wurſt kommt. Werner bearbeitet ſie mit Meſſer und Gabel. Die Wurſt flutſcht aus und ſauſt über den ganzen Tiſch. „Nanu“, lacht Werner,„die Wurſt reißt aus!“ „Worſcht heeßt deß— unn die Preiße kann ſe net leide!“ ſpottet eine kleine Brünette im Vorübergehn und wirft Werner die Wurſt zurück. „Mädel“, lacht Werner,„du haſt ja Humor!“ „Ne, awer Dorſcht“, ſagt die Kleine und langt ſich ungeniert Werners Glas. „Ein Mädel vom Rhein...“ ſpielt die Ka⸗ pelle. Werner legt einen Arm um das Mädchen und verſucht ſie in die Bank zu ziehen. Eine unzarte Berührung ſeiner linken Wange er⸗ nüchtert ihn ſchnell. Die am Tiſch Sitzenden lachen.„Behüt dich Gott, es wär ſo ſchön ge⸗ weſen“, leiert eine Drehorgel am Eingang. Ein ſilbernes Lachen, das Werner bekannt vor⸗ Probeaufbau einer Orgel im Arbeitssaal Aus dem Terra-Film„Orgelklänge“, der unter Produktionsleitung der Ufa hergestellt wurde. kommt, läßt ihn um ſich ſchauen. So lacht doch Renate! Aefft ihn ein Spuk? Da geht wahrhaf⸗ tig Renate in ihrem braunen Koſtüm. Er will aufſpringen, da dreht ſich die junge Frau halb um. Gott ſei Dank! Eine Fremde. Keine Spur von Renates rundem Kinn und dem kecken Stubsnäschen. Werner iſt beruhigt. Aber die Fremde iſt ſchön! Sie ſtehen auf und wollen folgen. Die Fremde iſt verſchwunden. Der herrliche Duft der am Spieß gebratenen Hähnchen ſteigt ihnen in die Naſe. Der Stand iſt belagert und ſie können nicht beikommen. Sie gehen weiter. Fritz foppt Werner wegen dem Mädel. „Gelacht“, prahlt Werner,„wetten wir, daß uns noch ſo ein Wurſtmarktengel fröhliche Ge⸗ ſellſchaft leiſtet!“ Fritz nimmt den Gedanken auf:„Einverſtan⸗ WSQSONCN Eine Motter roobt ihr Kind ⸗ Von Gerhord Uhde eeeeeeeeeeereeinnenrku vülhfenxgb 3. Fortſetzung Dieſer Gedanke ſchritt mächtig auf ſie ein, zerriß die Dämmerung um ſie her, die ſie zu unbegreiflicher Tatenloſigkeit umhüllt hatte, und ließ die Leidenſchaft wie einen lange ver⸗ haltenen Strom in alle Empfindungen bre⸗ chen. Während die Stimmen der Kinder von drinnen an ihr Ohr ſchlugen, ſtand ſie im Flur an die Waaid gelehnt und ſchluchzte. Die Schweſter, die ihr eine Weile ſpäter nachging, wurde Zeuge des erſchütternden Bildes. Aber bie Nacktheit des gezeigten Gefühls wirkte er⸗ löſend. Man wollte lieber das Schmerzliche mitleiden als die Furcht ertragen, daß die Sinne von ihr gingen. Veronika ſchämte ſich nicht vor der Schweſter und ließ ſich Troſt zu⸗ ſprechen. Aber hinter den Worten, die aus liebevol⸗ bem Herzen kamen, konnte ſie nichts greifen, was ihr Halt gab. Sie riß ſich nach einer Weile los— die Schweſter meinte, daß ſie beimgehen und ſich ihrem Schmerze überlaſſen wollte— und eilte davon. Im Hofe blieb ſie einen Augenblick ſtehen, als müßte ſie vor einem verſchloſſenen Tore haltmachen. Doch es ſprang ſogleich auf, von unſichtbarer Hand berürt, und Veronika trat hindurch. Nun ging ſie mit einer Sicherheit, als ob die ver⸗ gangenen Wochen die Wege dieſer Stunde vor⸗ hebllbet hätten und ſie nichts weiter zu tun brauchte, als ſich unerſchrocken führen zu laſ⸗ kn,- Hatte ſie das geträumt, daß hier am Zaune ein Anzug vom kleinen Peter zum Trock⸗ nen hängen würde, derſelbe, den ſie ihm manch⸗ mal ausgezogen hatte, wenn ſie ihn in Ange⸗ las Kleid ſteckte? Sie nahm ihn zu ſich, da es ſo ſein mußte, und lief nach Hauſe. Schnell ſaß ſie auf dem Fahrrad und fuhr aus dem Dorfe hinaus. Es war noch früh am Nachmittage. Die Sonne ſtand im wolkenloſen Blau und ſtrahlte auf das erntenahe Land, über das ein erfri⸗ ſchender Oſtwind ſtrich. Er kam von rückwärts ueid beſchleunigte ihre Fahrt. Dieſer Bote der Lüfte, war er nicht vorbeſtellt auf dieſen Tag, damit er ſie auf ſeine Flügel nähme? Die Bäume der Landſtraße trugen bekannte Ge⸗ ſichter, ja, ſelbſt die Begegnungen mit Kraft⸗ odder Pferdewagen waren gleichſam vertraute Zeugen dafür, daß ſie den vorgeſchriebenen Weg auf Minuten und Sekunden einhielt. Sie brauchte ſich keine Vorſtellungen von dem zu machen, was kommen ſollte, alle Bilder brachen zeitlos aus einem geheimen Schöpfungsgrunde und ſtiegen erfüllend in den Augegi⸗Blick. Als Veronika am Rande der Kleinſtadt an⸗ gelangt war, ſtieg ſie ab und ſchob das Rad. Die Straße, in die ſie einbog, war leer, und über den vereinzelt ſtehenden Gehöften lag be⸗ ſonnte Stille. Die Kleinbauern ſchafften auf den Feldern. Als Veronika ſo weit gekommen war, daß ihr Blick bald den Rudaſchen Hof er⸗ reichen konnte, ging ſie langſamer. Der Hund ſollte nicht zu früh anſchlagen. Da nahm ſie den! Wer zuerſt einen feſchen Wurſtmarktengel aufgabelt, bekommt von dem andern einen ſaf⸗ tigen Hahn ſpendiert, abgemacht?“ „Abgemacht!“ Inzwiſchen kommen ſie zu den Schubkärch⸗ lern. Der würzige Duft des Gewürztraminers hat es ihnen angetan. Dann ſitzen ſie in einer Halle. Die Stimmung hier iſt auf dem Siede⸗ punkt. Plötzlich ſpringt Werner auf und ver⸗ ſchwindet im Gewühl, ehe Fritz etwas davon merkt, der ſich mit einem Nachbar unterhält. Werner hat in einem Wandelgang das Mädel in Renates Duplikatkleid entdeckt. Da muß er mal ſein Glück verſuchen. Vor lauter Eifer be⸗ merkt er nicht die blonde Frau im grünen Mantel, die bei ſeinem Herannahen in der Halle verſchwindet. Dieſe ſetzt ſich ohne Um⸗ ſtände neben Fritz. Nun wendet ſich der herum und will Werner zuproſten. Das Wort bleibt ihm im Halſe ſtecken. Neben ihm ſitzt ſei ne Frau! Jedenfalls Figur, Mantel und der Aufn. Türck-Kulturfilm-Inst. Hut mit dem braunen Band ſind ihm ſehr be⸗ kannt.„Maria!“ ſchreit er faſt und packt ſie am Arm. Da wendet ſich die Frau herum. Fritz ſieht ein luſtiges Geſicht mit blauen Augen und einer kecken Stubsnaſe. Keine Ahnung von Marias ſchmalen Zügen und den lieben brau⸗ nen Augen. Erleichtert atmet er auf. Als nun die Fremde lachend ſeinen Arm nimmt und fröhlich zu ſchunkeln beginnt, iſt Fritzens Schreck verflogen und ein luſtiges Geplänkel nimmt ſeinen An⸗ fang.„Heureka“, frohlockt Fritz für ſich,„ſo etwas Nettes und der Hahn als Zugabe!“ Und da kommt auch ſchon Werner und ſchreit vom Eingang her:„Los Fritz, der Hahn iſt fällig!“ Da legt Fritz den Arm um die Blonde:„Der Hahn iſt fällig, ja, aber für mich!“ In dieſem ——————————————————— etwas wahr, das ſie aus der Ruhe riß. Ueber einem Zaun hinweg ſah ſie die Köpfe von zwei Kühen und den der Schwiegermutter neben ihnen umgehen. Ob die Tiere angeſchirrt wur⸗ den oder ſchon ausgeſpannt? Veronika ſtieg ohne ſich umzublicken auf einen in gleicher Straßenhöhe liegenden Schotterhaufen und ge⸗ bärdete ſich ſo, als ob ſie die Lenkſtange des Fahrrades geradebiegen müßte und von oben herab mehr Kraft dazu hätte. Sie hatte genug geſehen. Die Alte hatte an⸗ geſchirrt, auf den Bretterwagen Geräte gelegt und Angela neben ſich geſetzt. Der Hund riß bellend an der Kette, iedeſſen der Wagen durchs hintere Gatter auf den Feldweg hinausfuhr. Veronika war in glühender Spannung. Wenn der Zweifel ihr den Glauben entriß, verlor ſie die Kraft, die ihren Willen hierher geführt hatte. Sonſt ſperrte die Alte Angela ein, heute gerade nahm ſie ſie mit aufs Feld. Das Knar⸗ ren der Räder hallte durch die Stille. Immer weiter entführte der langſam fahrende Wagen ihr Kind. Sie konnte ihm jetzt mit freiem Blicke folgen. Ein wildes Verlangen hob ihre Bruſt, und Träcen traten in die Augen, die ſeſt an das kleiner werdende Bild geheftet blieben. Als es eine Senkung hinabfuhr, und verſchwand, wollte ihr der Mut mit entſinken, aber ſie fing ihn auf und reckte ſich. Da fühlte ſie wieder die tätige Kraft, die von innen her den Augenblick erſchaffte, und im Vertrauen, daß dieſe beſtan⸗ dene Prüfung auch dem vorgezeichneten Weg acgehörte, erklomm ſie den Grat einer nicht mehr zu erſchütternden Hoffnung. Die Alte konnte nur zu dem fernen, am Bache gelegenen Acker gefahren ſein. Veronika brauchte ſich deſſen nicht erſt zu vergewiſſern. Schon ſaß ſie auf dem Rade, fuhr an dem Hunde vorbei, deſſen Bellen ſie nicht mehr fürch⸗ tete, und gelangte auf Umwegen an die andere Bachſeite und zu jener Stelle, der gegenüber Augenblick dreht ſich auch ſchon der ganze Wurſtmarkt um ihn, als er jetzt Werners „Wurſtmarktengel“ erkennt:„Maria!“., und „Renate!“ ſtammelt Werner und erſtarrt faſt 15 Salzſäule, als er ſieht, wen Fritz im Arm ültz Verſtändnislos ſehen ſich die beiden Männer an! Da findet Renate, daß des grauſamen Spieles genug ſei:„Nun“, lacht ſie und legt den Arm zum Frau Müller:„Wenn es in eurer wichtigen Sitzung um gebratene Hähnchen geht, davon verſtehen wir auch etwas und ſind abſolut nicht abgeneigt, mitzuhalten. Nicht wahr, Frau Maria?“ Ein Film vom deutschen Flugzeugbau Die Ufa hat im Auftrage der Junkers Flug⸗ zeug⸗ und Motorenwerle einen Werk⸗ und Lehrfilm über den Flugzeugbau unter dem Titel„Metallene Schwingen“ herge⸗ ſtellt. Die Regie dieſes Filmes lag in der Hand von Hans F. Wilhelm, der auch das Drehbuch ſchrieb. Für die techniſche Geſtaltung zeich⸗ nete Auguſt Dreſſel von den Junkers⸗Werten in Deſſau verantwortlich. An der Kamera ſtand Adolf Kahl. Muſik von Walter Winnig. Gene⸗ ral der Flieger Milch hat dem Film einen Vorſpruch gegeben, in demn er auf die Bedeu⸗ tung der deutſchen Luftfahrt im Weltverkehr und für die Landesverteidigung hinweiſt. Der Film erhielt die Prädikate: Staatspoli⸗ tiſch wertvoll und Lehrfilm. Die Junkers⸗Werke führten„Metallene Schwingen“ in einer Veranſtaltung vor ge⸗ ladenen Gäſten im Ufa⸗Palaſt im Zoo ia Ber⸗ lin vor. Zahlreiche Vertreter von Staat, Par⸗ tei und Wehrmacht, Mitglieder des Diploma⸗ tiſchen Korps, Pevfönlichleiten der Flugzeug⸗ induſtrie und der Wirtſchaft, ſowie viele Gäſte aus dem Auslande waren zu dieſer Veran⸗ ſtaltung erſchienen. Buücherecke Werner Bergengruen:„Der S taroſt“, Hanſeatiſche Verlagsanſtalt AG, Hamburg. Leinen.80 RM. Es gibt wohl wenig Bücher, in denen natür⸗ liche Macht und natürliche Gewalt, die einem Menſchen gegeben ſind, ſo dramatiſch und ſo wahr geſchildert wird, wie in dieſem Buch Werner Bergengruens. Der Staroſt von Karp iſt ſo eine Gewaltnatur, die, wenn es gilt, ihre ganze Perſönlichkeit einſetzt und es an der Härte auch gegen ſich ſelbſt nicht fehlen läßt. Seinem gewalttätigen Trotz opfert er ſogar den Sohn. Als er die Grenze des menſchlichen Wil⸗ lens und der menſchlichen Macht erkennt, wird er ſinnvoll ſelbſt Opfer ſeines Trotzes. Alle in dieſem Roman gezeichneten Perſonen tragen lebendige und lebenswahre Züge. Aus allen ihren Handlungen ſpricht das Leben ſelbſt. Man empfindet von der erſten Seite an, daß hier ein Schriftſteller am Werk war, dem es nicht um billige Unterhaltung, ſondern um einen bleibenden Wert ging. Ein dankbares Buch. * Joſef Hieß:„Hunger nach Deutſch⸗ 5“. Verlagsanſtalt Otto Stollberg, Berlin Literatur über Oeſterreich hat jetzt Hochkon⸗ junktur. Zu den Büchern, die wirklich leſens⸗ wert ſind, gehört das Buch von Joſef Hieß, in dem er ſeine Jugend im ehemaligen öſterreichi⸗ ſchen Grenzland feſſelnd und lebensnah ſchildert. In einzelnen Kapiteln läßt der Verfaſſer einen tiefen Blick in das Ringen deutſcher Menſchen um ihr Bekenntnis zu Großdeutſchland tun. Wilhelm Ratzel. ———————————— ſte das Geſpann mutmaßte. Die diesſeitigen Weidenbüſche verdeckten ſie gegen unerwünſchte Sicht, während ſchmale Durchblicke hier und da noch auf dem Rade ermöglichten, das Ge⸗ lände drüben zu erforſchen. Aber noch hatte ſie das erſehnte Bild nicht erſpäht. Sie ſtieg ab, ſchob das Rad ins Geſträuch und blickte ſich um, als ob ſie das Auge irgend⸗ eines Weſens auf ſich ruhen fühlte. Ein Menſch konnte es nicht ſein, denn eines Menſchen Blick hatte nicht ſolche Gewalt. Hinter ihr lag ein Korafeld, vor ihr ſtanden Weidenbüſche und ragten Erlen drüben am anderen Ufer des Ba⸗ ches. Saftiges Gras war zu ihren Füßen ne⸗ ben dem ſchmalen Feldwege. Veronira atmete tief. Sollte ſie der Natur rundum Rechenſchaft geben, weshalb ſie hier eingebrochen war? Jei den Lüften jubelten Lerchen. Dort oben wurde Lied, was hier unten raunte. Hatte ſie noch niemals ſaftige Weiden geſehen, nie ein Korn⸗ feld oder Gras oder die ſchmale Spur eines Weges? Dieſer Fleck der Erde, auf dem ſie ſtand, war ien Innenraume der Natur. Wer ihn betrat, wurde Weſen von dem, was um ihn war, und ſah von innen her die Welh. Veronika zerteilte die Büſche und ſpähte hin⸗ über. Sie wußte kaum noch, daß ſie ſelbſt es war, deren Blick ſich dorthin richtete. Es ſah durch ſie hindurch und traf mit ſolcher Sicher⸗ heit das nur geahnte Ziel, daß ſie zitterte. Angela hockte im Klee neben einem hohen Kornfelde und pflückte. Wenn ſie wie eine Glucke locken und das Gela⸗Kind den Mutterton auffangen und mit ihm zurückflattern könnte, der Alten aus der Acht laufen und den Abhang hinunter zum Waſſer! Raſch würde ſie durchwaten, ihren Schatz in die Arme reißen und davonſtürmen. Oder daß ſie wie ein Adler fliegen, ihr Kind greifen und vor den Augen der entſetzten Alten aufſteigen könnte! Gortletzung lolat.!/ Der er Sonnta am Re haupts gen. Al weiſe e 8 Dief berufen abgeſag fachamt Mager ziener oder in wichthe Am ſef Ma Schiffer kampf⸗ heim) 1 Ma Die d tember der deu den. S. gang Heller Meurer ter(Ch ¹ Uebe: den Si Heimat Stehern belegte Hollänt Lauf u 100⸗Kl 44:38 M 140 Met 1. Lohm 90 Mete Lohman Wals 99 oſt“, iburg. natür⸗ einem nd ſo Buch Karp „ ihre ider läßt. r den Wil⸗ wird lle in ragen allen Man hier nicht einen h. ſch⸗ erlin hkon⸗ ſens⸗ ß, in eichi⸗ dert. inen ſchen i. e l. —— „Bakenkreuzbanner“ Er startet zum Großen Preis der Reichshauptstadt Der englische Hengst„Dardanelles II“, der am Sonntag unter Jockel Smirke in Hoppegarten am Rennen um den Großen Preis der Reichs- hauptstadt teilnimmt. Schirner(M) 6cnelng win wieder nach Uen Amerikaniſchen zufolge hat Max Schmeling an den Neuyorker Ma⸗ diſon Square Garden ein Telegramm gerichtet, in dem er ſeinem Entſchluß Ausdruck verleiht, wieder in den Ring zu ſteigen. Er will Ende dieſes Jahres erneut die Ueberfahrt antreten, um am 1. Januar 1939 in Neuyork zu ſein und Kampfabſchlüſſe zu tätigen. Rusgezeichnete itallennche Amateurborer ſiegen bei ihrem erſten Start in Ingolſtadt Die itglieniſchen Amateurboxer trafen im erſten Kampf ihrer Süddeutſchlandreiſe in Ingolſtadt in der ausverkauften Donau⸗ halle auf eine Stadtmannſchaft. Die Gäſte hinterließen einen glänzenden Ein⸗ druck und ſiegten mit 12:4 Punkten. Nur im Welter⸗ und Schwergewicht, wo Grötzſch(RAd) und Müller(Ingolſtadt) für die Gaſtgeber Siege erfochten, wurden die Italiener geſchla⸗ gen. Alle übrigen Begegnungen endeten mit teil⸗ weiſe eindeutigen Erfolgen der Gäſte. Schwerathletik⸗Tagung abgeſagt Die für das Wochenende nach Heidelberg ein⸗ abgeſagt worden. Vorausſichtlich wird Reichs⸗ fachamtsleiter Kurt Frey die ſchwebenden ragen mit ſeinen Gaufachwarten während der ziener Euro Ae e beſprechen, oder im Anſchluß an die Titelkämpfe der Ge⸗ wichtheber eine neue Tagung anſetzen. Joſef Manger in Schifferſtadt Am 24. September ſtartet Olympiaſieger Jo⸗ ſef Manger)zum erſten Male in Schifferſtadt. Er trifft im Olympiſchen Drei⸗ kampf auf den Winzem Meiſter Kieſer(Mann⸗ heim) und den Einheimiſchen Keßler. Drel 6tabhochſpringer uber 4 Meter In Kopenhagen wurden zum zwölften Male der Leichtathletik⸗Auswahlkampf zwiſchen der däniſchen Hauptſtadt und einer Mannſchaft der Provinz Schonen ausgetragen. abei fielen zwei däniſche Rekorde. Dorph lief die 400 Meter Hürden in 55,1 und Peterſen er⸗ zielte im Gewichtwerfen 16,20 Meter. Ausge⸗ Fufavs Leiſtungen gab es im Stabhochſprung; uſtavsſon ſiegte mit 4,05 vor ſeinem ſchwedi⸗ ſchen Landsmann Ljungberg und dem Dänen Larſen, die beide 4 Meter überſprangen. Großer Wald⸗Staffellauf in Ueuſtadt Zum zweiten Male veranſtaltet am 9. Oktober die Sportgemeinde Neuſtadt ihren großen Wald⸗Staffellauf„Rund um die Germania“. Der Wettbewerb wird in ſechs Klaſſen ausge⸗ tragen und iſt reichsoffen. Die Strecke der Hauptklaſſe geht über 3543000 Meter; Vorjah⸗ resſieger iſt der SV 98 Darmſtadt. Mannichaft für Lomo-Rom geändert Die deutſche Mannſchaft für das am 24. Sep⸗ tember beginnende Etappenrennen Como—Rom der deutſchen Radamateure mußte geändert wer⸗ den. So fehlt der Deutſche Bergmeiſter Irr⸗ gang(Berlin). Es fahren jetzt Kropp(Aachen), Heller(Schweinfurt), Balling(Schweinfurt), Meurer(Tilſit), Hackebeil(Chemnitz) und Rich⸗ ter(Chemnitz). Diesmal wieder Walter Lohmann vor Metze Ueber 12000 Zuſchauer ſahen am Mittwoch den Sieg von Walter Lohmann auf ſeiner Heimatbahn vor Canazza, Wals und dem neuen Steherweltmeiſter Erich Metze. Im erſten Lauf belegte Lohmann den zweiten Platz hinter dem Holländer Wals und ſicherte ſich den zweiten Lauf und damit den Geſamtſieg. Ergebniſſe: 100⸗Klm.⸗Dauerrennen. 1. Lauf(50 Klm.): 1. Wals 44:38 Min.; 2. Lohmann 10 Meter zurück: 3. Canazza 140 Meter; 4. Metze 360 Meter.— 2, Lauf(50 Klm.): 1. Lohmann 46:27; 2. Canazza 70 Meter; g. Metze 90 Meter; 4. Wals 340 Meter zurück.— Geſamt; 1. Lohmann 99,990 Kim.; 2. Canaz'g 99,780 Klm.; 9. Wals 99,670 Klm.; 4. Metze 99,600 Klm. ———. Reichstagung für Schwerathletik iſt ten haben, den Titel erfo föbo Melee in 10,25 Errunden Cobb ſchafft einen neuen Weltrekord mit 565 Km.⸗Std. Der Automobil⸗Schnelligkeitsweltrekord des Engländers Cpt. Eyſton mit ſeinem Monſtre⸗ Rennwagen von 556,010 Std.⸗Klm. hat nicht lange Beſtand gehabt. Nach verſchiedenen ver⸗ geblichen Verſuchen iſt es John Cobb nun⸗ mehr gelungen, ihn mit 563,592 Std.⸗Klm. auf dem Salzſee bei Bonneville(Utah) an ſich zu bringen. Cobb hat damit ſeinen Landsmann klar übertroffen. Darüber hinaus wurde dieſe Leiſtung mit einem Napir⸗Railton⸗Rennwagen aufgeſtellt, der nur mit 2500 Ps ausgeſtattet iſt, während Eyſtons Wagen nicht weniger als 6000 ps beſitzt. Auf ſeiner Fahrt über die ab⸗ geſteckte Meile mußte natürlich auch der Rekord über einen Kilometer daran glauben. Mit 563,282 Std.⸗Klm. war hier faſt die abſolute Geſchwindigkeit erreicht. Schon dieſe Zahlen löſen ein leichtes Gruſeln aus, wieviel mehr erſt, wenn auf Einzelheiten eingegangen wird. Die Meile, das ſind 1609 Meter, wurde bei der Rekordfahrt in einem »Durchſchnitt von 10,28 Sekunden durchraſt. Bei leichtem Rückenwind ergab ſich für die Hinfahrt eine Geſchwindigkeit von 568,524 Std.⸗Klm. Bei der Rückfahrt konnten nur noch 558,660 Std.⸗ Klm. erreicht werden, was immerhin noch den Rekorddurchſchnitt von 563,592 zuließ. Aber bei aller Anerkennung für dieſe Leiſtung muß man ſich fragen, ob der Einſatz und Aufwand ſich überhaupt lohnen, denn als Vorausſetzung muſt hierfür eine Strecke aufgeſucht werden, die praktiſch nie zur Verfügung ſteht; und die Ko⸗ ſten für dieſe Verſuche verſchlingen ein Ver⸗ mögen, ganz abgeſehen von der Kapitalanlage für den Bau dieſer Ueberrennwagen. Hannover 98 oder München 99 Endſpiel um die Deutſche Waſſerball⸗Meiſt erſchaft Im Endkampf um die Deutſche Waſſerball⸗ meiſterſchaft 1938 ſtehen ſich am Sonntag in Hamburg im neuen Sportbad der Titelvertei⸗ diger Waſſerfreunde 98 Hannover und München 99 gegenüber, die ſich bei den Ausſcheidungskämpfen, an denen 21 Mannſchaf⸗ ten beteiligt waren, als die Beſten erwieſen haben. Die Hannoveraner, die nun ſchon ſechsmal die Deutſche Meiſterſchaft gewannen, kamen in den beiden letzten Jahren bei den Endlämpfen in Hannover und Bielefeld nur unter glückli⸗ chen Umſtänden zum Sieg, einmal entſchied ſogar nur das beſſere Torverhältnis. Hannover und München trafen übrigens beim letzten Gruppenturnier in Hannover zuſammen und damals behielt Hannover nur knapp mit:3 die Oberhand. Inzwiſchen dürften die Süp⸗ unter der Obhut des ungariſchen Leh⸗ rers Verteſſy weitere Fortſchritte gemacht haben, außerdem trifft München den Meiſter diesmal 44 neutralem Boden. Das ſind Dinge, die die Meiſterſchaftsausſichten der Münchener 41f88 aber zweifellos ſind auch die Nord⸗ deutſchen in den letzten Wochen nicht müßig ge⸗ blieben und ſo wird man einen erbitterten »Kampf erwarten dürfen, deſſen Ausgang völlig ungewiß iſt. Vielleicht reißt der unverwüſtliche „Itze“ Gunſt, Deutſchlands Rekord⸗National⸗ ſpieler, dem in Baier, Schwenn und Allerhei⸗ ligen weitere erſtklaſſige Spieler zur Seite ſte⸗ hen, dank ſeiner großen Ueberſicht und Erfah⸗ Seui* Kampf erneut für Hannover aus dem Feuer Gegelkegotta auf dem Altezein Austragung der Gaumeiſterſchaft Kommenden Samstag und Sonntag findet die diesjährige Seeſgche der Seglexr auf dem Altrhein ſtatt. Dieſe Wettfahrten erhalten dadurch eine beſondere Bedeutung, daß die Mannheimer Segler⸗Vereinigung mit der Sin Gaumeiſterſchaft beauftragt worden in ie geſamte Veranſtaltung iſt in Risbzent Maßſtab aufgezogen, denn es liegen is jetzt Meldungen von über 30 Booten aus allen Plätzen des Gaues vor, wie auch Boote aller Größen zu ſehen ſein werden, angefangen von der Olympia⸗Jolle bis zum großen Kajüt⸗ Kielkreuzer. Es wird 0 alſo um ein ſegel⸗ Ereignis handeln, wie es in un⸗ eren Gewäſſern noch nie zu fehen war. Für die an der Meiſterſchaft beteiligten Boote, die insgeſamt drei Wettfahrten zu be⸗ ſtreiten haben, beginnt die erſte Wettfahrt Samstag, 15 Uhr; zwei weitere Wettfahrten finden Sonntag, 9 Uhr und 14 Uhr, ſtatt. Die anderen, an der Meiſterſchaft nicht beteiligten Klaſſen ſtarten ebenfalls am Sonntag zur gleichen Zeit. Sämtliche Wettfahrten können von der Baſtion an der Aeend wo das Bootshaus der Segler⸗Vereinigung liegt, leicht verfolgt werden. dee mungenir,Spwer-vetlemigen den dmlit gegen den Berliner Sport⸗Club und den KSo Köln am Sonntag in münchen In München wird am Samstag und Sonn⸗ tag der Endkampf um die deutſche Vereinsmei⸗ ſterſchaft in der Leichtathletik ausgetragen. Be⸗ ieiligt ſind die in dex Rangliſte an der Sprte ſtehenden Vereine TSV 1860 München, Berli⸗ ner SC und ASod Köln, von denen 1860 Mün⸗ chen gleichzeitig Titelverteidiger iſt. Bemerkenswert iſt, daß diesmal die Stuttgar⸗ ter Kickers, die in den ketzten Jahren ſtets bei der Entſ AWung ein gewichtiges Wort mitre⸗ deten, nicht beteiligt ſind. Die Münchner„Lö⸗ wen“ haben die nicht zu unterſchätzende An⸗ nehmlichkeit, in heimiſcher PleßLaiß kämpfen zu können, aber nicht allein dieſe Tatſache ſtem⸗ pelt ſie zu Favoriten. Mit Lampert, Lang, Eding, Heyn, Oſtertag, Eberlein, Mayr, Kro⸗ nenberg, um nur einige der Spitzenkönner zu nennen, haben die Münchner ſo hervorragende Athleten zur Stelle, daß f die beſten Ausſich⸗ feat zu verteidigen. Die Stärke der„Löwen“ liegt in den Läufen, aber auch Kugelſtoßen und Diskuswerfen ſind gut beſetzt. Der ſtärkſte Widerſacher der Münchner dürfte der Berliner SC ſein. Wenn die Berliner tat⸗ ſächlich in allerbeſter Beſetzung mit Blask, Schröder, Leichum, Fiſcher, Rinck, Büſſe, Böder, Ladewig, Beſchetznit und Huber nach München kommen können, haben ſie als ſehr ausſichts⸗ reiche Titelanwärter zu gelten. In der Rang⸗ liſte liegen München und BSC mit Punktzah⸗ len von über 13 000 nicht weit auseinander, wobei erwähnt zu werden verdient, daß der BSC ſeine Punktzahl ohne die Mitwirkung von Blask erreichte. Der neue Deutſche Meiſter kann alſo ſehr leicht BSC heißen! Als Dritter im Bunde erſcheint der AS Köln, der ebenfalls in der Lage iſt, 13 000 Punkte zu ſchaffen. Einen Ueberraſchungserfolg der Rheinländer, die zwar drei Deutſche Meiſter in ihren Reihen, aber auch einige ſchwache Stel⸗ len haben, wird es wohl kaum geben. dneeemeue bpokt in Küxze Leopold Neumer(Auſtria Wien), der am 25. September in der Nationalelf gegen Ru⸗ mänien ſpielen ſollte, wurde im Meiſterſchafts⸗ ſpiel des Feldes verwieſen und vom Gaufach⸗ wart für vier Wochen geſperrt. * Brandenburgs Silberſchild⸗Elf für die am Wochenende ſtattfindenden Kämpfe hat folgen⸗ hes Ausſehen: Lichtenfeld: Preuß— Rückert; Gerdes— Keller— Schmalix: Schulz— Meh⸗ litz— Weiß— Scherbart— Meßner. Steller, Raack, Lüthje, Kubitzki ſtehen in der Nach⸗ wuchs⸗Mannſchaft. * In Foreſt Hills konnte Donald Budge den Engländer Hare glatt in drei Sätzen ausſchal⸗ ten. Der Jugoflawe Kukuljevic ſchied eben⸗ falls aus. Bei den Frauen ſiegten Aliee Marble und die Polin Jedrzejowska. * Erich Linnhoff gewann in Karlstal(Schwe⸗ den) den 800⸗Meter⸗Lauf, Blask ſiegte im Ham⸗ merwerſen vor Hein und Malmbrandt(Schwe⸗ den). Europameiſter Kreek ließ im Kugelſtoßen abermals Wöllke hinter ſich. * Henry Armſtrong, der dreifache Box⸗Weltmei⸗ ſter, hat durch ſeinen Manager erklären laſ⸗ ſen, daß er ſeinen Federgs⸗wichtstitel weoen Ge⸗ wichtsſchwierigkeiten zur Verfügung ſtellt. Die Deutſchlandriege der Turner wird ſich am 25. September in Bochum vorſtellen. Der Riege gehört auch Zwölfkampfmeiſter Hans Fried⸗ rich(Müachen) an. Gchllehrgang in den Sinbater Rinen Das Reichsfachamt Schilauf wird zu Be⸗ gint des Monats Dezember in den Stu⸗ aier Alpen einen Arbeitslehrgang durch⸗ führen, an dem ſich rund 100 Gau⸗ und Kreis⸗ fachwarte aus allen Gebieten Großdeutſchlands beteiligen werden. Die eigentlichen Lehrgänge 1 die Kern⸗ und Nachwuchsmannſchaften etzen etwas ſpäter ein und werden auf faſt alle größeren deutſchen Winterſportgebiete ver⸗ teilt werden. Die Geſamtleitung des Trai⸗ nings liegt wieder in Händen von Friedel Pfeiffer. Toni Seelos wurde das Trai⸗ ning unſerer Abfahrts⸗ und Torläufer über⸗ tragen. Genhs nöu⸗dabrer bei Verlin Die große Langſtreckenfahrt Berlin— Rom, die am 24. September geſtartet wird und für die Motorräder erſt in Nürnberg beginnt, ſieht auch die Vertreter der NSü⸗Werke im Kampf. Es ſtarten zwei Fabrikmannſchaften. Die 350⸗ cem⸗Maſchinen fahren mit Pfeiffer(Pirma⸗ ſens), Kneef(Königsberg) und Zollner(Nek⸗ karfulm), während die 600⸗cem⸗Seitenwagen⸗ geſpanne von Walter(Köln), Dunz und Oet⸗ tinger(beide Neckarſulm) geſteuert werden, Gauchel, der Sturmkährer W5 Polen Archivbild Deel Pokanpiele werden nachgebolt Von der zweiten Schlußrunde um den Tſchammerpokal ſind noch einige Treffen nach⸗ uholen. Das trifft beſonders auf ſüddeutſche ereine zu. Daher gibt es am 18. September folgende Paarungen: 1. FC Nürnberg— SSV Ulm VfB Mühlburg— VfB Peine Vfh Stuttgart— BSG Neumeyer Nürnberg Der 1. FC Rürnberg iſt zu Hauſe zwar Fa⸗ vorit, aber der Gaſt aus Ulm darf nicht unter⸗ ſchoße werden. Auf ſeiner Fahne ſteht ein öner 32⸗Sieg gegen die SpVg. Fürth in der erſten Schlußrunde. Der VfB Mühlburg lie⸗ erte am Sonntag gegen Hanau g3 ein taktiſch ehr kluges und in ſeinen Aktionen ſehr ent⸗ chloſſenes Gefecht. Das berechtigt zu den beſten Hoffnungen gegen die Miederföchſif e Mannſchaft Vſch Peine. Die Gäſte zählen nicht zur Elite im Gau des Deutſchen Meiſters, aber daß ſie etwas können, beweiſt ihr über⸗ raſchender Sieg gegen den Hamburger SV. Die Elf ſetzt ſich ſehr kampfesmütig ein, ſpielt einen reinen Zweckfußball, ſtellt alſo eine ausgeſpro⸗ chene Pokalmannſchaft dar. Die Mühlburger müſſen alſo Giese Widerſtand und einen ent⸗ ſchloſſenen Siegeswillen brechen. Der VfB Stuttgart zeigte am Sonntag gegen Phönix Karlsruhe eine Form, die kaum Tadelsmöglich⸗ keiten übrigließ. Die Stuttgarter rechnen ſich daher auch einen Erfolg gegen die BSG Neu⸗ meyer Nürnberg heraus, werden ſich 256303 ickers daran erinnern, daß die Stuttgarter K 85 en die Nürnberger mit:2 in der erſten lußrunde unterlagen. Am 25. September⸗ſollen zur zweiten Schluß⸗ benh runde um den Tſchammerpokal ſpielen: Fian BSc, Berlin— K Allenſtein. au⸗Weiß Berlin— Rieſaer S und im Wiederholungsſpiel Stettiner SC— Norck Inſterburg. Das erſte Verbandsiniel des Iin Am kommenden Sonntag trägt der VfR auf einem Sportplatz an den Brauereien das erſte flichtſpiel der Saiſon aus. Der Gegner des VfR iſt kein Geringerer als der Aui meiſter, der Karlsruher nsn Der deutſche Altmeiſter aus Karlsruhe ſtellt eine gutgeſchulte Mannſchaft ins Feld, die urch Fo erhebliche Verſtärkung erfahren at; ſo vor allem im Tor und im Sturm. m übrigen ſtützt ſich die Karlsruher mi nach wie vor auf die ausgezeichneten Stammſpieler Brecht, Benz, Damminger, Bolz I, Bolz II, Wünſch, Rapp und Holm., Ledick Aheinnials Zeigte ſchon der erſte Sonntag intereſſante Paarungen, ſo iſt der zweite Spieltag nicht minder geſpickt mit ſchönen Treffen; ſtehen ſich doch gerade in Oppau und auch in Speyer die Spitzenmannſchaften gegenüber. Wie die Ver⸗ eine des ehemaligen Südheſſengebietes abſchnei⸗ den werden, iſt noch nicht vorauszuſehen, jeden⸗ falls war das Debüt nicht verheißungsvoll. Nun zu den Spielen des kommenden Sonntags: Speyer— Lorſch Oppau— Tura Ludwigshafen Frankenthal— Blau⸗Weiß Worms Bürſtadt— Lampertheim Mundenheim— Oggersheim Norm. Worms— Reichsbahn Ludwigshafen Mutterſtadt— Frieſenheim Der vorjährige Südheſſenmeiſter Lorſch muß b mit beſſeren Leiſtungen aufwarten, um die ſtarke Hintermanſchaft der Speyerer zu überwinden.— Wenn Tura mit kompletter Mannſchaft antreten kann, dürfte ein Sieg ſicher ſein.— Wenig Federleſens wird auch Franken⸗ thal mit ſeinem Gegner aus Worms machen.— Zwei alte Rivalen ſtehen ſich in Bürſtadt gegenüber, der Ausgang des Spieles iſt voll⸗ kommen offen, was auch von dem Treffen in Mundenheim geſagt werden.— In den beiden reſtlichen Spielen werden die Platzbeſitzer die Punkte nicht abgeben.—2. In Sonjas Fußtapfen Die in Deutſchland ſehr geſchätzte ſchwediſche Eiskunſtläuferin Vivianne Hulteèn unterbricht im Oktober ihren Aufenthalt in USA, um in Stockholm ihren Landsmann Nils Tholand zu heiraten. Tholand beſitzt in Neuyork und Chi⸗ kago Stahlwerke und gilt in ſeiner Heimat als Millionär. Vivianne Hulten wird ſich nach ihrer Hochzeit als Filmſchauſpielerin verſuchen, nach⸗ dem Probeaufnahmen günſtige Ergebniſſe ge⸗ bracht haben ſollen. „Hake Hakenkreuzbanner“ Freitag, 16. September 1958 Oftene Stellen Mietgesuche IZu vemaufen Gebrauchter ——————— ſelbſtün⸗Ehrliches, fleiſiges 00 0 Küchenherd nes Arbeiten gewöhnten eliaaken. fakarstenz 175 äbchen Ainnerwoün n zu verka f I0 4 l. 4 fee eeeeee e ücht. ofo ere 1 zum möglichſt baldigen Eintritt.— Wan, 1 nefuchl. Zuſchriften unt. Mr. T. ant erh. Derr. Es wouen ſich nur Herren eventl.] Gichelsheimerſtk. Sofort gesuehtt 44 039 5 an pen Verlag ds. Bl. Aüzug n, Loden⸗ 2 Rogerteb Sünhiche Wonen inneßatzen. Anged.] Berneuf 20 ö8 berr, Anzu önf⸗ 4 ehaefpre mit lückenlof, Lebenslauf, Gehalts⸗(37367 B) Maarten taa bis 13 Uhr b. reinigt die Mundhöhle 7 Hoffma anſprüchen, Zeugnisabſchrift. 572005 erei. 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Seplember 1938 Hochzeif: Bollhaus Danksagund Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme an dem herben Verlust unseres lieben Kindes sagen wir allen unseren herzlichen Dank. Besonders danken wir den ehrwürdigen Schwestern von Rheinau und des Theresienkrankenhauses für ihre aufopfernde Pflege. Die trauernden Hinterbliebenen Hart Grimm u. Frau nebst ngehörigen wahren wollen. Iodesanzeige Unser Gekolgschaftsmitglied, Frau Augusfe Ney schied durch den Tod aus unseren Reihen. Wenn sie auch nur kurze Zeit bei uns tätig war, so konnten wir sie doch als fleißige und willige Arbeiterin kennenler- nen, der wir ein gutes und ehrendes Andenken be- Mannheim-Neckarau, den 15. September 1938. Führung und Gefolgschaft der oton-Montaxt 6. m... Tur deutsch⸗ tschechischen Fragel Konrad Menlein, Rede in Karlsbad auf der Tagung der Sudetendeutschen Partei am 24. April 1938 und Memorandum der 5d9. vom 7. 6. 1938. 67 Seiten, broschiert, RM..80. Karl Vietz, Verrat an Europa ein Rotbuch über die Bolschewisierung der Tschecho-Slowakei mit vielen Wiedergaben von Bild-Dokumenten, 191 Seiten, broschiert, RM. 1. 10. lMung, Donmen und das Reich Eine tiefgründige Schrift üÜber das deutsch-tsche- chische Problem. 35 Seiten, broschiert, RM.—.80. Walter Schneefuf, Deutsch-Böhmen Schicksal und Weg der Sudetendeutschen.— 186 Seiten mit 6 Karten, gebunden, RM..30. krledrlen Bodenreuth, Alle Wasser Bönmens fllegen nach Deutschland Der große Roman vom Kampf der deutschen Men- schen in detr habsburgischen Monarchie und in der neuerstandenen tschecho-slowakischen Republik. Mit dem Volksdeutschen Dichterpreis 1938 aus · gezelchnet.— In Leinen gebunden RM..50. Völk. Buchhandlung h 4, 12 Mennhelm- p 4, 12 Statt hesonderer Anzelge! Unser lieber Sohn, mein guter Bruder Gcridmisassessor P0. Dr. jur. LTwin Gündert Dienstverweser des Amtsgerichts Treysa, die letzten Wochen im Dienste der Wehrmacht, ist am 12. September 1938 im 28. Lebensjahr nach kurzer, schwe⸗ rer Krankcheit sanft entschlafen. Mannheim(L 9, 12), den 15. September 1038. Präsident Gündert u. Frau Luise, ged, Ditzel Llesel Bündert, cang, med. Die Einäscherung hat im engsten Familienkreise stattgefunden. Von Beileidsbesuchen wolle abgesehen werden. 3 Aundhaus 11*38 Mos⸗ a Zimmer u. Küche, Garien, Ga⸗ 53 Wieh 25300 Fäufe Preis Nähepes: Kirchenſtraße 3 5 Vochenena-zaus —5 Räume elektr. Licht, a. d. Bergſtr. od. iim Reckartal 55 975 en geſuch Größ. Garten erw. Gegend Weinheim bis Heidelberg od. bis Baraus⸗ fihn Wene Hypotheken oker 7500.-Am. auf 96* Objekt geſucht. A bote u Rr 17 4335 an d. Veri laa d. B bünſtige fupotheken durch eine HB-Kleinanzelge Lenlites- Sehne Golenk-Sohmerzen Zehenballen- Fullgewölbe · Sehnen u. 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Septombet 1938, mit dem det Relchoponeltog sein Endo fanc, waren dle Bildberlchtentattor cdot Bewogung bel allen Veranstallungen, kongrosson und Tagungen siets in det Nune des Führen. Aus der gew)altlgen Ausbeute dleser Männer der kamera wurden dle schönsten Blider fur das sondetheft„Relehsparteltag Groß- doutschlands“ des Jllustrlerion 5s · obachien auνεον prolt M pienalg bboral orhllen me——— Nuſiaierier Neubucfuer Hauptſchriftleiter: r. Wilhelm Kattermann Stemvertreter: Karl M. 43. Zt. Wehrmacht). Chef vom Dienſt: Helmut 3àanworilich für B elmuth r Außenpolitik: Dr. —1—— für Wirt cha politt Handelz Wilhelm Ratzel; für Bewegung: Friedrich Karl Haas: für Kultuspoltit Feufleton ünd Unterhaltung: Hel⸗ —3——+ m 310 Heimatteil: Fritz Sana für Loka⸗ riedrich ſtaltung der Ratzel; für Beilagen Dr. Hermann Kno Ständiger Berliner Mitarbeiter: Prof. Dr.“ Johann von Leers, Berlin⸗Dahlem.— Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin 8W 68. 8² — Sprechſtunden der Schriftleitung: täglich von 16—1 Uhr(außer Mittwoch. Samstag und Sonntag).— Nachdruck ſämtlicher Ziigftolberichre verboten. Druck und Verlag n——— Drucerei Gmbo. hrer: Direktor Kurt Schönwi'tz, Mannheim. Sprechſtunden der Verlggsdtrettion: 10.30—12 Uhr (außer Samstag und Sonntag). Fernſpre für Verlaa und Schriftleituna; Sammel.Nr. 3 Für den Anzeigenteil verantw.: Wilh. M. Schatz, M Mom. Zur Zeit gelten folgende Preiskiſten: Gefamtausgabé Rr. 5 Ausgabe Mannheim Nr. 11. Ausgabe Weinheim Ausgabe Schwetzingen Nr. 9.— Die Anzeigen 7³ Aasgaben 4 Mörann und Abend erſcheinen gleich ⸗ zeitig in der Ausgabe B. Frühausgabe 4 Mhm... über 15 900 Abendausgahe 4A Mhm. 182 14 000 Ausgabe B Mhm. ber 2400. Ausgabe A und B manmbeig über 41 350 ———— 4 Sch.. übe 50 ubgehe 8 A Schw. über 550 Ausgabe 5 Schw....., über.400. Ausgabe A und B Schwenſugen rühausgabe A Whm.... übe bendgu Nen 4 Whm.. 114 50⁰ Ausgabe B Whm r 320⁰ Ausgabe 4 und B Weinhe über 3 700 Geſamt⸗DA. Monat Aingun 1938 über 52 00⁰⁰ —————————————————————————————— Karl Haas: für Juli us Etz; Ge⸗ Carl Lauer; 5175 die Bilder die eſſort Hrifteurz mdntſiche in annheim.— zohüber 6950 ————————————— Vobeft Taylor Lorettäà Voung Dös vollendete lilebespes7 in dem mitrelbenden krleben: c proꝛes Gesteltet noch Hotlven des bronss „Der lebende lelchnem“ von leo Tolstoi Das erschitternde Schick- sal zweier MHenschen Ein hohes lied der liebe von leld und Glucł Vergebens löͤuft eine Welt voll Heb und Unvertond Sturm gegen die Ehre einer Ffeu und gegen dile be- stöndigkeit einer groben liebe! Erstauflũhrung heute freĩitag Die pockende Geschichte eines Stodts- danwoälts, der verschwindet, ois er be- merlt, dab seine jüngete Freu in einen endeten Honnverliebt ist Ein Film, reich n drsmòtichen Gercheh- niszen u. von ztörlester Uberzeugungskraft .00.30.30.30 Füt Jugendliche nleht zugelessen! AIKAMBRA 7, 23 an den Planken im Vorprogromm: Neueste Deuligtony/ oche und Kulturfilm:„HA in Kemerun“ Anfengszelten:.00.20.15.15 ro: Jugendliche nicht zuge lossen Schausun Tögllch: Breite Straſe ——— Hans Albers“ c νο‘˖ αμeι DDοιι Eln jnte fesʒonter, dramatischer Ffilim sus dem leben der fahrenden leute leben und Schickssl der Artisten eines Biesenzelt-Zirkus ES Spielen mit: Francoise Rosay, nannes Stelzer, camilla Morn Gleichzeitig in beiden Theaternl! Anfengszeiten:.00.10.235 Anfonęszeiten:.15.20.30 SciIA · CApTrOI1 lindenhof, Meerfeldstr. 36 Nenplatza, Waldhofstr. Bräautleute! Der unge wůhnlich spannende und er- regende Kriminai- film der Ufa Das Drama und die . Beichte eines Arates Will Birgel Geraldine Katt, H. Leibelt, Heute 20.50 Uhr: Premiere Erwin Hagen konferiert d neue grobe Nummern..d. die Weltsensetion NMary und Nicolas Shipoff lnternationale Tenz- Attrołktion Bela Kremo zum Jonelieren sebofen- „Dosglbt's nur einmall“ die Atttolction der Grol · Vorieles. fronz. gevue-Stor, föchet- und Schleiertänze Vomerkauf tòglich 11.50— 15.50 Uhr kcemitage die schone neue Tägl. 4. 00,.10,.20 Uhr So. ab.00 Unr Mentag letater rag PALAST (75 329 V) Verschiedenes Die einfachſte und doch gute Verdun⸗ kelung iſt die abge⸗ blendete ſtromſpa⸗ rende lühlampe. Zu haben bei: UttoLang“ Fernſprech. 204 32 hMannhelm-Meckarau, Frieirichstraße IIIIIIIIIIIIILIILLLL Ab heute Freitag: Hor mit den gepflegten fiix- Getrnken 3 Paramount zeigt faufluſtige ſeinæing Eingong nur, O 7, 27. den neuen Gaty- Cooper-· Film iesen tIglleb tiB-Kielnanzelges taͤgl. ob 18 Uhr: Wiener Speꝛlolſtòten db 20.50 Uhr: Wiener stimmung bei pepi Stoss Ver gibl Serkaner Nach⸗ hlennlerrit uptſüchl. 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