Dktober 1988 TX un mit erner u.&. E„aaa ntag, „Okt. tag, „Olkt. iSchl. n fuͤnf n, die n wird. Jans —— f 244 07 Heilkundigen. ausbehandlung en Sie Prospekt F 1415 n V. ßen.— 2 ingen, 83 alter As — 3,15 Ttattermant W 1 Dienſt: für Innenpolitit: r. Wilh. Kicherer; zilhelm Ratzel; für für Kulturpolitil, it Schulz; für den s: Friedrich Karl 3 der B⸗Aus⸗ in: Dr. Hermann ilder die Reſſort⸗ — Ständiger Ber⸗ von— 95 ung: Han r ſtr. 82.— Spre von 16—17 5 onntag).— Nach hoten. uckerei Gmbo. : 10.30—12 Uht — Fernſprech⸗Rr. immel⸗Nr. 354 2. .M. Schatz, Mhm. 1: Geſamtausgabe lusgabe Weinheim — Die n erſcheinen aleich über 41 850 0 .400 50⁰0 500 32⁰⁰ über 370 — 52M ERT rmeider nlage 12 her unbekannten Gründen 30 Perſonen wurden zum Teil ſchwer verletzt. Man nimmt an, daß es ſich um einen Sabo⸗ tageakt handelt. Auf der gleichen Strecke iſt im vorigen Jahr ſchon einmal ein Zug entgleiſt; 30 Perſonen wurden damals getötet und 665 verletzt. über 6050 bhanner“ Ausgabe A er Trägerlohn; durch die Poſt 2,20 RM.(einſchl. 66,4 eld. Ausgabe B erſch. wöch 10 n; durch die Poſt 1,.70 RM.(einſchl. Abend⸗Ausgabe A Auf in den Trudelwindkenol Die Leilnehmer der Houptwersommlung der lilienthal-Gesellschoft für lufrfahrtforschung besuchen die Deutsche Versuchsonstolt för lofffohrt in Berlir-Adlershof. Unser Bild zeigt sle bel Besichtigung des Trodelwindkoncls Pressebildzentrale fianton unter Slandrecht 500 000 bereits geflohen DNB Tokio, 17. Oktober. Nach einer Preſſemeldung aus Hongkong iſt über Kanton das Standrecht verhängt worden. Es wurden gleichzeitig einige Not⸗ maßnahmen getroffen. Es wurde ein Verſamm⸗ lungsverbot erlaſſen, die Lebensmittelkontrolle eingeführt, ferner erhielten die chineſiſchen Be⸗ hörden Vollmachten zur Durchſuchung pri⸗ vater Wohnungen und Hotels zur Schaf⸗ fung von Unterſtänden zum Schutze der Ein⸗ wohnerſchaft und zur Zerſtörung von Privat⸗ häuſern zu militäriſchen Zwecken. Einer am Montag eingetroffenen Meldung zufolge haben hereits 500 000 Perſonen Kanton verlaſſen und ſind ins Hinterland geflüchtet. Der falkutta-kxpreß entoleiſt DNB London, 17. Oktober. Aus Kalkutta wird gemeldet, daß der Kal⸗ mtta⸗Expreß auf der oſtindiſchen Eiſenbahn⸗ ſtrecke, 90 Meilen von Patna entfernt, aus bis⸗ entgleiſt iſt. Verlag u. aß Mannheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 35421. Das„Hakenkreuz⸗ cheint wöchtl. 12mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 2,20 RM. u. 50 Pf. f. Poſtzeitungsgebühr) a. 72 Pf tl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 1,70„ U. 30 Pf. Träger⸗ 0,.54 val Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 55 1 t die Zeitung am Erſcheinen(auch d. hoͤh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Ent .Beſtell⸗ Beſtellgeld. ſchädigung. 8. Johrgong Der Teilungsplan iſt bereits erledigt DNB London, 17. Okt. Aus verſchiedenen Londoner Zeitungsberich⸗ ten geht hervor, daß die engliſche Regierung jetzt feſt entſchloſſen iſt, den Kampf der Araber in Paläſtina mit allen Mitteln zu unterdrücken. So meldet u. a.„Kews Chronicle“ aus Alexandrien, der engliſche Generalſtab in Palä⸗ ſting werde in der kommenden Woche einen Großangriff gegen die arabiſchen„Auf⸗ ſtändiſchen“ unternehmen. Insgeſamt ſtünden jetzt 25000 Mann zur Verfügung zum Kampf gegen die Araber, und zwar 17 000 Mann eng⸗ liſche Truppen, über 2000 Poliziſten und 6000 Juden. Zunächſt handle es ſich darum, alle von Arabern beſetzten Städte wieder zurückzuero⸗ bern. Danach würden Strafexpeditio⸗ MANNHEIM im Textteil 60 Pf. Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. meterzeile 4 Pf. füllungsort Mannheim. Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milimeterzeile 15 Pf. Die Ageſpalt. t ——— Augt—— 1 1 40 Wi. Die 4. elbalt. wetzinger und Die 4geſpaltene————— im 1 Usſchließlicher Gerichtsſtand: annhei Die 12geſpalt. Millimeterzeile 1 Die 4geſpal einheimer Mimt⸗ Die 12geſpalt. Milli⸗ —— und Er⸗ oſtſcheckontõ: Ludwigs⸗ m. hafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelverkaufspreis 10 Pfennig. Nummer 482 nen gegen die Dörfer unternommen, in denen ſich die arabiſchen Aufſtändiſchen feſtge⸗ ſetzt hätten. Beachtenswert iſt in dieſem Zuſammenhang, daß der diplomatiſche Korreſpondent des marxi⸗ ſtiſchen„Daily Herald“ in großaufgemach⸗ ten Berichten meldet, die engliſche Regierung habe heute aller Wahrſcheinlichkeit nach eine Teilung von Paläſtina fallengelaſſen, denn die Woodhead⸗Kommiſſion, die ihren Bericht Ende dieſes Monats veröffentlichen werde, ſei zu dem Ergebnis gekommen, daß die Teilung un⸗ durchführbar ſei. Auf ihr Anraten werde ſich die Regierung höchſtwahrſcheinlich entſchlie⸗ ßen, mindeſtens für zwei Jahre eine jüdiſche Einwanderung nach Paläſtina zu verhindern. Gleichzeitig ſcheine die Regierung jüdiſchen Landerwerb in Paläſtina unterbinden zu wollen. Dieiſchaftsachſe zum Schwarzen ſſleer Deuischland entwicelt dĩe Produłktion Sũdosteuropas DNB Berlin, 17. Oktober. Reichswirtſchaftsminiſter Funk gewährte unmittelbar nach ſeiner Rückkehr von ſeiner Südoſtreiſe nach Berlin dem Wirtſchaftsſchrift⸗ leiter der„BZ am Mittag“ eine Unterredung, in der er das Ergebnis der Beſpre⸗ chungen mit Jugoſlawien, Bulgarien und der Türkei folgendermaßen kennzeichnete: Jugoſlawien, Bulgarien und die Türkei, die politiſch befreundet ſind, bilden eine Balkan⸗ Reichswirtschaftsminister FEunk während seines Besuches beim bulgarischen Ministerpräsiden- ten Dr. Kiosseiwanoff in Sofia. Weltbild(M) Montag, 17. Oktober 1938 Eloland beſchlest Srobanori gegenaraver 25000 Mann Plun Sondons Pamlüna⸗Mollnr durkorüxen mbeſetzungen im britiſchen Kabinett durch Lordötanleys Tod achſe, die von der deutſchen Grenze bis zum Schwarzen Meer reicht. Dieſe Tatſache hat es ermöglicht, über großzügige wirtſchaftliche Auf⸗ baupläne für alle drei Länder zu verhandeln, z. B. über große Straßenbauten und durch⸗ gehende Fernſprechkabel. Durch die große Be⸗ deutung der Donau für den Oſten wird ein Wirtſchaftsraum geſchaffen, der ſich von der Nordſee bis zum Schwarzen Meer erſtreckt und deſſen einzelne Gebiete ſich in natürlicher Weiſe ergänzen. Die drei Staaten verfügen über reiche Na⸗ turſchätz e, an deren Gewinnung man bisher nicht herangegangen iſt. Sie werden jetzt land⸗ wirtſchaftliche Produkte verſtärkt anbauen, für die Deutſchland in beſonderem Maße Abneh⸗ mer iſt, wie Baumwolle und Oelfrüchte. Süd⸗ oſteuropa und Kleinaſien beſitzen faſt alles, was Deutſchland braucht.„Hauptſächlich haben wir darüber verhandelt“, ſo erklärte der Miniſter, „wie die produktiven Kräfte dieſer Länder mit deutſcher Hilfe entwickelt werden kön⸗ nen, damit ſie noch mehr nach Deutſchland lie⸗ fern und bei uns größere Einkäufe machen.“ Der Miniſter erwähnte bei dieſer Gelegen⸗ heit den der Türkei gewährten Kredit von 150 Milliohen Mark, der zum Einkauf induſtrieller und militäriſcher Ausrüſtungsgegenſtände in Deutſchland benutzt werden wird. Bei der Durchführung der beſprochenen Pläne beſtehe die Möglichkeit, daß den Ländern weitere lang⸗ friſtige Warenkredite eingeräumt werden, wie überhaupt die wirtſchaftlichen Beziehungen auf die Grundlage von mehrjährigen Verträgen ge⸗ ſtellt worden, ſo daß die Produzenten in Süd⸗ oſteuropa mit feſten Lieferungen zu feſten Prei⸗ ſen nach Deutſchland rechnen können. „Es iſt eben eine unabänderliche Tatſache“, ſo betonte Reichswirtſchaftsminiſter Funk,„daß kein anderes Wirtſchaftsgebiet in dem Umfang Käufer für die Erzeugniſſe Südoſteuropas ſein kann wie Deutſchland. Wir kaufen dort mehr als die doppelte Menge, die England, Frankreich und die Vereinigten Staaten zuſam⸗ men abnehmen. Durch die Eingliederung der ſudetendeutſchen Wirtſchaft, die enge Beziehun⸗ gen nach Südoſteuropa unterhält, iſt der deutſche Anteil noch vergrößert worden.“ Die Reiſe habe gezeigt, wie nützlich der Ge⸗ dankenaustauſch mit den führenden Perſönlich⸗ keiten und die perſönliche Kenntnis pon Land und Volk ſei.„Ich habe infolgedeſſen“, ſo er⸗ klärte der Reichswirtſchaftsminiſter,„die Wirt⸗ ſchaftsminiſter von Jugoſlawien, Bulgarien und der Türkei nach Berlineingeladen und überall freundliche Zuſagen erhalten.“ Usfl-friegsflotte ſür flilantik? DNB Paris, 17. Oktober. Der Neuyorker Berichterſtatter des„Paris midi“ meldet, daß man im Zuſammenhang mit den geplanten amerikaniſchen Rüſtungs⸗ maßnahmen bereits von der Schaffung einer amerikaniſchen Kriegsflotte im Atlantiſchen Ozean ſpreche, die der im Stillen Ozean glei⸗ chen ſoll. 9 „Dakenkreuzbanner“ hHer Granatwerfer 3 Eine moderne schwere Hilfswaffe der Infanterie Scherl- Bilderdienst-.)— Lelen und ſchießen lernen Wie ſteht es um Frankreichs Rekruten? DNB Paris, 17. Oktober. In der„Epoque“ nimmt General Duf⸗ four zu angeblichen„Lücken“ in der franzöſi⸗ ſchen Landesverteidigung Stellung und meint, nachdem Frankreich nur eine einzige Stütze in ſeiner Armee habe, müſſe man heute wieder gewiſſe Mängel hier ſchnell beheben. Es fehle vor allem das Syſtem der vormilitäri⸗ ſchen Ausbildung. Der General glaubt, daß dieſes Problem an zuſtändiger Stelle aber bereits in Angriff genommen ſei, und-daß man die geſamtmilitäriſche Ausbildung der Jugend in drei Abſchnitte zu teilen beabſichtige: 1. In den Abſchnitt von 7 bis 14 Jahren, der körperlichen und moraliſchen Grunderziehung, 2. in den Abſchnitt von 14 bis 18 Jahren, der körperlichen und moraliſchen Weitererziehung in Sportverbänden oder Kurſen,, 3. in den Abſchnitt von 18 bis 20 Jahren, der eigentlichen militäriſchen Vorbereitung unter dem Kommando von Offizieren und Unteroffi⸗ zieren. Was die moraliſche Erziehung betreffe, ſo ſtelle man alljährlich bei den Rekruten eine bedauernswerte nationalgeſchichtliche Unkennt⸗ nis feſt. Auf dem Gebiet der körperlichen Er⸗ ziehung habe die franzöſiſche Hochſchule noch keine zufriedenſtellende Organiſation erreichen können. Von dem ganzen Problem ſei alſo le⸗ diglich der Teil gelöſt, auf dem die Armee die Verantwortung ſelbſt trage. 25 v. H. der Rekru⸗ ten ſeien im Durchſchnitt im Beſitz einer derart unzureichenden Grundausbildung, daß man ſie im Winter abends auf die Schule ſchicken müſſe, damit ſie ſich im Leſen, Schreiben und Rechnen üben. Hier ſtehe Frankreich am Ende des zivili⸗ ſierten Europa. Bei einem Zuſammenſtoß zweier Flugzeuge über dem Flughafen von Detroit in einer Höhe von 100 Meter gerieten beide Apparate in Brand und ſtürzten ab. Fünf Perſonen fanden den Tod. „Tannhäuser“ wieder im Spielplan des Nationaltheaters Der„Tannhäuſer“ iſt wohl die volks tüm⸗ lichſte Oper Richard Wagners geworden. So oft ſie im Spielplan erſcheint, findet ſie auch An⸗ klang beim Publilum, und auch jetzt war das 3 gut beſetzt. Die Oper iſt 30 etzt in der pielzeit 1936/37 aufgeführt worden, die zahl⸗ reichen Veränderungen im Perſonal hatten eine grundlegende notwendig gemacht für die Wiederaufnahme in den Spiel⸗ plan. 33 Die muſikaliſche Leitung hatte Heinrich Holl⸗ reiſer, der ſich zum erſten Male dem Mann⸗ heimer Publikum mit der eigenen Einſtudie⸗ ung eines großen Werkes vorſtellte. Er mühte ſich ehrlich um die Einheit von Orcheſter und Bühne, richtete beſondere Aufmerkſamkeit auf die Herausarbeitung der Themen und i res leitmotiviſchen Charakters und gab der uſik die notwendige dramatiſche Intenſität. Aehn⸗ lich wie Elmendorff ſucht auch Hollreiſer die Wirkung in der Ballung der Spannung, der plötzlichen Entladung. So hob er machtvolle Höhepunkte heraus. Wer den„Tannhäuſer“ gut kennt, mußte allerdings auch merken, daß der Kontakt mit dem Orcheſter und vom Orcheſter zur Bühne kein vollendeter war, daß die Auf⸗ ühvung im Zeichen einer gewiſſen allgemeinen nſicherheit ſtand, die weder Dirigent noch Re⸗ giſſeur reſtlos beſeitigen konnten. ie Regie iſt beir!„Tannhäuſer“ auf weite Strecken durch die Muſik und Wagners Büh⸗ nenanweiſungen derart feſtgelegt, daß bei allen Aufführungen gewiſſe Einzelheiten immer wie⸗ derkehren. Hier hatte Curt Becker⸗Huert forgfältig die Tradition gewahrt. Eine gewiſſe Unſicherheit der Darſtellung mag allerdings darin gegeben geweſen ſein, daß ein auswärti⸗ ger Tenor, der mit unſeren Bühnenverhältniſ⸗ fen nicht vertraut war, die Titelrolle ſang. Sie wird ſich beheben, wenn die Oper ganz mit eigenen Kräften geſpielt wird. Schwerlich aus⸗ reichend vorbereitet war wohl der Maſfen in der Sängerhalle, bei der die großen Maſſen der kin breiter Srom von blückwünſchen Oer 70. Geburistag des Reichsstattholters Riſter v- Epp pris München, 17. Ottober. Aus ganz Deutſchland liefen am Sonntag, dem 70. Geburtstag des Reichsleiters Reichs⸗ ſtatthalter General Ritter von Epp, die Glück⸗ wünſche und Blumenſpenden in München ein. „Die Volksgenoſſen bereiteten ſchon am frühen Morgen dem Reichsſtatthalter vor ſeinem Hauſe herzliche Kundgebungen. ⸗Brigadeführer Oberſtleutnant Bauszus als älteſter kolonialer Mitkämpfer General von Epps übermittelte die Glückwünſche des Kolo⸗ nialpolitiſchen Amtes und des Reichskolonial⸗ bundes und überreichte eine Stiftungsurkunde des Bundes zur Ermöglichung wiſſenſchaftlicher kolonialer Forſchungsarbeit in Höhe von jährlich 50 000 Reichsmark. Zu dieſer Summe treten weitere 15 000 Reichsmark, die durch Vermittlung von Staatsſekretär Hof⸗ mann für den gleichen Zweck aufgebracht wur⸗ den, Die Glückwünſche der Landesregierung übermittelte Miniſterpräſident Siebert, der zuſammen mit dem bayeriſchen Gaukeiter Adolf Wagner erſchien. Die Glückwünſche der Hauptſtadt der Bewegung ſprach Oberbür⸗ germeiſter Dr, Fiehler aus. Weiter über⸗ mittelte Reichsminiſter Frank die Wünſche der Akademie für Deutſches Recht. Oberbürger⸗ meiſter Memmel überreichte die Ehrenbür⸗ gerurkunde der Stadt Würzburg in einer prunk⸗ vollen Kaſſette. Nach einem Ständchen des Reichsarbeitsdienſtes überbrachte Generalar⸗ beitsführer Baumann als Geſchenk des Arbeitsdienſtes eine Truhe mit ſchönen Schnitzarbeiten. Die Grüße der deutſchen Poli⸗ zei überbrachte der alte Kriegsadjutant des Generals und jetzige Stabschef des Generals der Ordnungspolizei, Polizeigeneral von Bom⸗ hard, während Miniſter von Glaiſe⸗Horſtenau die Glückwünſche des Reichsſtatthalters Seyß⸗ Inquart und der öſterreichiſchen Landesregie⸗ rung übermittelte. Eine ganz beſondere Ehrung bereitete der Reichsjägermeiſter dem Jubilar durch die Verleihung des Ehrenhirſch⸗ fängers der Deutſchen Jägerſchaft, den Oberſt⸗ jägermeiſter Scherpring mit den beſonderen Glückwünſchen des Generalfeldmarſchalls Gö⸗ ring überbrachte. Im Auftrage des Korpsfüh⸗ rers des NSaͤg wurde deſſen Bild mit Wid⸗ mung und ein Bild der nach dem General be⸗ nannten Motorſportſchule in Kochel überbracht. Unter dem Jubel der Volksgenoſſen erſchien um 12.30 Uhr der Stellvertreter des Führers, Reichsminiſters Rudolf Heß, um auch ſei⸗ nerſeits dem verdienten Reichsleiter der NS⸗ DaAp die herzlichſten Glückwünſche der Partei auszuſprechen. Zum Zeichen des Dankes über⸗ reichte er Ritter von Epp ein Kriegsgemälde. Auch aus dem Auslande erreichten General von Epp zahlreiche Glückwünſche. Eine beſondere Ehrung bereitete dem Reichsſtatthal⸗ ter noch die Hamburger Univerſität, die ihm die Goldene Ehrenmünze und die Ehrenmitglied⸗ ſchaft der Univerſität verlieh. So war dieſer Tag in der Fülle der Glück⸗ wünſche aus ganz Deutſchland und aus allen Kreifen der Bevölkerung ein überwältigender Beweis des Anſehens und der Verehrung, der Volkstümlichkeit und der Beliebtheit, deren ſich der alte Frontſoldat und Nationalſozialiſt Rit⸗ ter von Epp erfreut. „Dir kannten nur fitlers farikatur“ Tschechische Erkenntnisse— noch nicht zu spät DNB Prag, 17. Ottober. Die Prager Blätter beſchäftigen ſich immer noch mit der Reiſe des Prager Außenminiſters nach Deutſchland und den damit zuſammenhän⸗ genden unmittelbaren Auswirkungen auf die nächſte politiſche Orientierung der Tſchecho⸗ Slowakei. Das volksſoziale„Ceſka Slowo“ ſchreibt: „Der Reichskanzler hat die Verſicherung des tſchechiſchen Außenminiſters, mit, Befriedigung zur Kenntnis genommen, daß die Tſchecho⸗Slo⸗ wakei zu Deutſchland eine loyale Haltung ein⸗ nehmen wolle. Das iſt ein hiſtoriſcher Meilenſtein in den Beziehungen unſeres Staates zu dem großen Nachbarn, denn durch dieſe Erklärung findet die zwanzigjährige Epoche unſrer Politik nach dem Weltkriege ihren Abſchluß. Wir haben die ſchweren Feh⸗ ler bezahlt, von denen dieſe Epoche innerpoli⸗ tiſch erfüllt war, wie wir auch den Irrtum in den Berechnungen unſerer außenpolitiſchen Konzeption bezahlt haben. Von dem mannhaf⸗ ten Bekenntnis zu dieſen Irrtümern führt ein ebenſo aufrichtiger Weg zur Ernüchterung, de⸗ ren Ergebnis die Erklärung unſeres neuen Außenminiſters war: Durch das Anbahnen eines guten Verhältniſſes zu Deutſchland wün⸗ ſchen wir auf neue Wege zu gelangen. Statiſten in Verwirrung gerieten. Die Regie ſehr berechtigt, die übliche Starre dieſes Aufzuges zu lockern und ihn lebenswahr und lebensvoll zu machen. Wenig erfreut war man über die Aenderung des Bacchanals, das in einer freieren tänzeriſchen Ausgeſtaltung ſicher nicht ſo ſchwerfä ic gewirkt hätte. Die Tanzleitung hatte Wera onalies. Für den erkrankten Erich Hallſtroem ſang Cornelius Rei vom Landestheater in Darmſtadt die Rolle des Tannhäuſer, die er, um die Aufführung zu retten, in letzter Minute übernommen hatte. Er war redlich darauf be⸗ dacht, ſich in das Enſemble des Nationalthea⸗ ters einzufügen, und ſeinen Wer woht ein⸗ drucksvoll auszugeſtalten, hatte aber wo lkaum Gelegenheit, ſich derart anzupaſſen, daß er zur vollen Entfaltung gekommen wäre. Daß er auf dem rechten Wege war, erkannte man an der großen Steigerung, die ſeine Leiſtung ſowohl nach der darſtelleriſchen wie der geſanglichen Seite im letzten Akt erfuhr. Eine wohldurchdachte und durchgebildete Wiedergabe erfuhr die Rolle des Wolfram von Eſchenbach durch Theo Lienhard, der au Kends 7 mit die ſtärkſten Eindrücke de bends hinterließ. Ausgezeichnet waren die an⸗ deren Minneſänger: Fran Koblitz als Wal⸗ ter von der Vogelwelde, Wilhelm Trieloff als Biterolf, Fritz Bartlin als Heinrich der Schreiber und Peter Schäfer als Rein⸗ mar von Zweter. Zu ſchöner Entfaltung ihrer reichen ſtimmlichen Mittel kam Roſe Hüſzka als Venus, auch wurde ſie der Partie durchaus gerecht. Als Eliſabeth hörte man Marlene Müller⸗Hampe, die durch die Eindringlichkeit des Spieles wie durch die weiche Fülle ihres Geſanges den Er olg der Aufführung weſentlich mitbeſtimmte. In jeder Hinſicht füllte Heinrich Hölzlin wieder die Rolle des Landgrafen Hermann aus, die ſchon z3 einer ſeiner Glanzrollen gerechnet werden arf. Den jungen Hirten ſpielte und ſan Guſſa Heiken in ühender Friſche, Hildegard Rößler, Ellen Utpott, Nora Landerich und Lina Vogel ſpielten die vier Edelknaben. Muſikaliſch gut durchgearbeitet waren die Chöre, die Karl Klau In der„Narodny Liſty“ ſchreibt der ehe⸗ malige Gegenkandidat Dr. Beneſchs bei der letz⸗ ten Präſidentenwahl, Nemec:„Wir hatten jahrelang kein rechtes Bild vom neuen Italien und vom neuen Deutſchland. Wir kannten nicht die wirklichen Porträts Hitlers und Muſſo⸗ linis, ſondern nur deren Karikatu⸗ ren. Die erſte Forderung iſt, unſerem Nach⸗ barn, von dem uns eine chineſiſche Mauer ge⸗ trennt hatte, richtig zu verſtehen. Wir müſſen verſtehen, was dieſe Führer, von denen wir abhängen, wollen. Wenn wir ſie richtig ver⸗ ſtehen, werden wir auch ihr Verſtändnis für uns erreichen. Es iſt eine Jronie des Schick⸗ ſals, daß wir dieſe Weisheit, die wir bis vor kurzem in kleinerem Maßſtabe unſeren ſudeten⸗ deutſchen Staatsangehörigen gepredigt hatten, jetzt in erhöhtem Maße auf uns ſelbſt anwen⸗ den müſſen. Deutſche und Tſchechen müſſen zu⸗ ſammenarbeiten; ſie ſchädigen ſich gegenſeitig, wenn ſie es nicht tun. Beim polniſchen Außenminiſter weilten geſtern der Botſchafter Italiens, der rumäniſche Botſchafter und der ungariſche Ge⸗ ſandte. In politiſchen Kreiſen glaubt man, daß die Beſprechungen der ungariſch⸗tſchecho⸗ ſlowakiſchen Frage gegolten haben. gerchor, das Sorgenkind jedes Chorkapellmei⸗ ſters, ließ in muſikaliſcher Hinſicht kaum 150 Wünſche offen. Ein ſchöner Fortſchritt war aue in techniſcher Hinſicht erzielt worden. Soweit es ihm bei dem wenig vorteilhaften Bühnen⸗ bild 4 Blankes möglich war, hatte Otto Junker durch die Beleuchtung neue Effekte erſtrebt, die Verwandlung zwiſchen erſtem und zweitem Bild im erſten Akt vollzog ſich in einer bisher unerreicht kurzen Zeit. Das zahlreiche Publikum nahm die Auffüh⸗ rung ſehr dankbar entgegen, und rief nicht nur den Gaſt und die Darſteller, ſondern auch Ka⸗ pellmeiſter und Regiſſeur vor den Vorhang. Dr. Carl J. Brinkmann Sieben bis neun Uraufführungs- theater in Wien n einer Preſſekonferenz in Wien gab Aſ⸗ ſeſſor Tackmann von der Reichsfilmkammer einen Ueberblick über die des deut⸗ ſchen Filmweſens in der Oſtmark. Er beleuch⸗ tete zunächſt den Zuſtand, in dem ſich die Film⸗ wirtſchaft in der vor dem Umbru beſunden hat. Damals befanden ſich 80 bis 9 v. H. der Produktion und des Verleihs in jüdi⸗ ſchen 7—— iſt es auch, daß es in Oeſterreich 42 Filmverleihgeſellſchaften gab gegen 30 im Altreich und daß das kleine Oeſter⸗ reich jährlich mehr als 340 Filme herausbrachte, während das 1158 Deutſche rauff mit 170 Fil⸗ men auskam. Elf Berliner Uraufführungskinos ſtanden dreißig in Wien gegenüber. Ein weiterer Mißſtand war der, daß in einzelnen Kinotheatern bis zu ſiebzehn verſchiedene Preiskategorien vorhanden waren. Künftig wird es in Wien ſieben bis neun Urauf⸗ . geben und die Zahl der artenkategorien wurde auf ſieben beſchränkt. Ferner wurde die Laufzeit der Filme verlän. Rf ſo daß ſich die Zahl der in der Oſtmark aufenden Filme auf 170 wie im Altreich ver⸗ die Schaffung einer größeren ringert. Dur lätze ſoll einem breiteren Publi⸗ Zahl billiger leitete, ſogar der Pil⸗ Muſik und darſtellende Kunſt in Wien, tigſte die Leiſtung ſei. Dabei liege es ihm fe montag, 17. Oktober 1938 akenk Judendämmerung in prag 2000 Tſchechiſche Aerzte fordern Numerus elauſus. und DNB Warſchau, 17. Oktober. In der polniſchen Preſſe wird auf die wach⸗ 5 ſende Ablehnung des Judentums in 55 3 der Tſchecho⸗Slowakei hingewieſen. So habe der n Verband der Prager Anwälte beſchloſſen,)— B0 Juden aus den Liſten des Verbandes zu ſtrei⸗ chen. Gleichzeitig wurde gefordert, daß der ge⸗ ſamte tſchecho⸗ſlowakiſche Rechtsanwaltsrat die Zahl der jüdiſchen Mitglieder ſoweit verrin⸗ ausſchuß die von Freiwill wiederholt gere, bis die Zahl der jüdiſchen Rechtsanwälte red Preßß zuf der Zahl der in der Tſchecho-Slowakei lebenden Danffationen Juden entſpreche. Die Prager Aerztekam⸗ den. mer hat das Kultusminiſterium aufgefordert, für Juden den Numerus clauſus in den medii⸗ flm Doec niſchen Fakultäten ſämtlicher tſchechiſcher Uni⸗ verſitäten einzuführen. W Taxi⸗ Die deutſchen acheichten aus Paris Be Ein feiger Ein Proteſt der Elſüſſer DNB Paris, 17. Oktober. Die elſäſſiſche völkiſch⸗ republikaniſche Union (Union Populaire-Republicaine'Alsace) hat am ſeiner Jahre liner Weſten Wannſee ver feur neben ſ. war durch zi Samstag in Straßburg in einer Entſchließung geen die geplante Erweiterung der Sen dun⸗ Genick, der a gen in deutſcher Sprache durch die Pa⸗ Nach den riſer Rundfunkſtationen proteſtiert. Nur der minalpolizei Straßburger Sender dürfte in deutſcher Sprache ſenden. Die Redigierung und die Form der deutſchſprachigen Sendungen in Paris, die von deutſchen Emigranten bearbeit würden, könnten, ſo heißt es am Schluß der Ent⸗ ſchließung, weder die elſäſſiſche Bevölkerung zu friedenſtellen noch irgendeinen guten Eindruck im Ausland machen. Toler Marxiſt auf den bleiſen tags wie ger Eintragung nur kleine F lich hat er Fahrgaſt in Kollegen wol einen Mann handelt. Das ſpäten Aben eignet haben DNB Paris, 17. Okt. Der Mord Der Generalſekretär des marxiſtiſchen Ge⸗ Die Taxe lat werkſchaftsbundes von Pontoiſe iſt am Sonntag Tote. Zahlr⸗ auf der Bahnſtrecke von Paris nach St. Ger⸗ daß der Fah main tot auf den Gleiſen gefunden hat, ehe er worden. Die Kriminalpolizei verſucht feſtzu⸗ geſtreckt wur ſtellen, ob es ſich um einen Selbſtmord oder konnte noch hinterläßt F darauf ſeiner um einen Mord handelt, der von den Tä⸗ tern dadurch vielleicht verſchleiert worden ſei, daß ſie den Toten nachträglich von einem Zuge überfahren ließen. Deder Rechts⸗ noch kinnsruch pus Brüſſel, 7. Ott. e Die erſten Ergebniſſe der belgiſchen Ge⸗ terte Stt meindewahlen laſſen annehmen, daß in gangene Me der Zuſammenſetzung der neuen Gemeinderäte ſer Stadt ſin im allgemeinen keine großen Umwälzungen ein⸗ 1119 treten werden. In den meiſten Gemeinden Die in S ü ſcheinen ſich die bisherigen Mehrheiten der Re⸗ 5 5 gierungsparteien— Katholiken, Liberale, So⸗ 10 1 4* zialdemokraten— mit geringen Veränderungen n gehalten zu haben. Die Rexiſten haben teil ⸗ weiſe gute Erfolge erzielt. Sie konnten in ver⸗ Die Polni ſchiedenen Gemeinden rund 10 v. H. der Stim⸗ daß die polr men auf ſich vereinigen. wieder unte 3 mungen ſ filagenfurt erre cht die 50 b00 Im Zuſamm rd. Wien, 15. Okt.(Eig. Bericht.) Rhieſttunde Klagenfurt, die Gauhauptſtadt Kärntens, wir emi in den nächſten Tagen durch Eingemeindu 25— der Stadt St. Rupprecht, der Gemeinde St A 5 Martin, eines Teiles von Krumpendorf am d 3 Wörterfee und St. Peter bei Klagenfurt ſo b eutſchen B deutend vergrößert, daß ſie künftig 5 0 0 rungskommi Einwohner zählt. Heute beg Volksfei kum der Kinobeſuch ermöglicht werden. D Preiſe der Plätze werden um rund 30 v. H. bil⸗ liger ſein als in Berlin. Mit der Durchführung dieſer, Maßnahmen wird zugleich auch eine großzügige Ausgeſtaltung der Wiener Film⸗ theater in Angriff genommen, deren Innen⸗. ausſtattung vielfach nicht den primitivſten kul/ turellen und hygieniſchen Anforderungen ent⸗ ſpricht. So wird alles getan, um eine weit⸗ 5 Angleichung an die ſeit 1933 planvol etriebene Filmwirtſchaft im Altreich, die heute bereits von den führenden amerikaniſchen Film⸗ weltkonzernen als die beſte und ehrlichſte der Welt bezeichnet wird, zu erreichen. dankfeſt gede für alle Krie Wiener Musikakademie Der kommiſſariſche Leiter der Akademie für Franz Schütz, äußerte ſich über den Neug au dieſes Inſtituts. Er⸗betonte, daß das W neue Experimente, ſei es im Lehrplan oder der allgemeinen Struktur, zu verſuchen. Akademie verfüge über einen Stock vorzüglichel Lehrer, mit denen eine weſentliche Leiſtun ſteigerung ſehr wohl durchgeführt werden könne. Eine Erſchwerung aller Prüfungen werde zur Holeh haben, daß es künftig nur wirklich Hoch⸗ egabten möglich ſein werde, das Reifezeugniß der Anſtalt i erlangen. Der Heranbildung eines muſikaliſchen Maſſenproletariats ſoll e gültig Einhalt geboten werden. Ueber Neu ſetzungen im Lehrkörper teilte Profeſſor Sch mit, daß es eine ſeiner vornehmſten Aufgaben ſein werde, international bekannte Künſtler an die Anſtalt zu verpflichten. So hätten Pfitz⸗ ner, Wührer und Grümmer bereits zü⸗ geſagt, ihre endgültige Ernennung bleibe n dem Unterrichtsminiſterium vorbehalten H Pfitzner würde der Wiener Muſikakademie Februar zur Verfügung ſtehen und über Oper literatur leſen, Friedrich Wührer ſtändig und Feierlicher Alfred Hoehn auf vorläufig noch unbeſtimmte Der erste Zeit die Meiſterſchule für Klavier übernehmen. dem belsgis Mit Hoehn, Stroß nien wurd und Maria Jvogün ſchweben noch Verhandlungen. 1 niglichen Unsere Au tober 1938 prag rus elauſus 7. Oktober. iuf die wach⸗ entums in So habe der e beſchloſſen, ides zu ſtrei⸗ daß der ge⸗ waltsrat die weit verrin⸗ techtsanwälte akei lebenden erztekam⸗ aufgefordert, den medizi⸗ chiſcher Uni⸗ aus Daris 3 7. Oktober. niſche Union ace) hat am Entſchließung »Sendun⸗ urch die Pa⸗ rt. Nur der ſcher Sprache e Form der ris, die von earbeitet hluß der Ent⸗ völkerung zu⸗ ten Eindruck leiſen is, 17. Okt. iſtiſchen Ge⸗ am Sonntag ach St. Ger⸗ gefunden rſucht feſtzu⸗ tmord oder von den Tä⸗ worden ſei, meinem Zuge kdruck el, 17. Okt. iſchen Ge⸗ men, daß in Bemeinderäte älzungen ein⸗ Gemeinden eiten der Re⸗ ziberale, So⸗ ꝛränderungen mhaben teil⸗ nnten in ver⸗ H. der Stim⸗ 50 000 ig. Bericht.) irntens, wird ngemeindung zemeinde St npendorf am jenfurt ſo be⸗ ftig 50 000 —————— werden. Die 30 v. H. bil⸗ Durchführung h. auch eine ziener Film⸗ ſeren Innen⸗ mitivſten kul⸗ erungen ent⸗ m eine weit⸗ 1933 planvoll niſchen Fun⸗ niſchen Film⸗ ehrlichſte der mie Akademie für Wien, Prof. den Neuauf⸗ aß das Wich⸗ es ihm fern, plan oder in rſuchen. Die k vorzüglicher he Leiſtungs⸗ verden könne, 'n werde zur wirklich Hoch Reifezeugnis Heranbildung iats ſoll end⸗ leber Reube ofeſſor Schütz ten Aufgaben Künſtler an ätten Pfitz⸗ r bereits zu⸗ g bleibe no halten Han kakademie ab über Opern⸗ ſtändig und unbeſtimmte übernehmen, a Ivogün „hakenkreuzbanner“ montag, 17. Oktober 1958 2000 flmerikaner gefallen „„, und ausgerechnet für Rotſpanien DNB Neuyork, 17. Okt. Die Nachforſchungen amerikaniſcher Behör⸗ den haben ergeben, daß bisher nicht weniger als 2000 Amerikaner in Rotſpanien gefallen ſind. Obwohl vor deen Dies⸗Unterſuchungs⸗ ausſchuß die geſetzlich verbotene Anwerbung von Freiwilligen für die rotſpaniſche Front wiederholt angeprangert wurde, iſt, Aſſocia⸗ ted Preß zufolge, gegen die bloßgeſtellten Or⸗ ganiſationen bisher nichts unternommen wor⸗ den. fim Dorabend ſeines beburistages ermordet Taxi⸗Chauffeur tot aufgefunden Berlin, 17. Okt.(Eigene Meldung) Ein feiger Mord, dem ein Mann in der Blüte ſeiner Jahre zum Opfer fiel, wurde im Ber⸗ liner Weſten in der Nähe des Strandbades Wannſee verübt. Dort wurde ein Taxi⸗Chauf⸗ feur neben ſeinem Wagen tot aufgefunden. Er war durch zwei Schüſſe, von denen einer ins Genick, der andere in den Rücken ging, getötet. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kri⸗ minalpolizei iſt der Taxi⸗Chauffeur nachmit⸗ tags wie gewöhnlich auf Tour gefahren. Laut Eintragung in ſeinem Arbeitsbuch hat er aber nur kleine Fahrten unternommen. Wahrſchein⸗ lich hat er erſt in den Abendſtunden einen Fahrgaſt in die weſtlichen Vororte befördert. Kollegen wollen geſehen haben, daß es ſich um einen Mann in einem hellgelben Regenmantel handelt. Das Verbrechen muß ſich dann in den ſpäten Abendſtunden kurz vor Mitternacht er⸗ eignet haben. Der Mord wurde nachts um Zwölf entdeckt. Die Taxe lag in einem Graben. Dahinter der Tote. Zahlreiche Spuren deuteten darauf hin, daß der Fahrer ſich mit allen Kräften gewehrt hat, ehe er durch die beiden Schüſſe nieder⸗ geſtreckt wurde. Ob ein Raubmord vorliegt, konnte noch nicht feſtgeſtellt werden. Der Tote hinterläßt Frau und Kinder und hätte tags darauf ſeinen 38. Geburtstag feiern können. In fiürze In Waitſchau, dreißig Kilometer nördlich der Biasbucht, fanden am Sonntag erbit⸗ terte Straßenkämpfe ſtatt. Vorange⸗ gangene Meldungen über die Einnahme die⸗ ſer Stadt ſind alſo verfrüht. 1 0 Die in Südchina gelandeten japani⸗ ſchen Tru ppen haben ihren Vormarſch nach Norden in raſchem Tempo fortgeſetzt. * Die Polniſche Telegraphen⸗Agentur berichtet, daß die polniſche Volksgruppe in Litauen jetzt wieder unter polenfeindlichen Strö⸗ mungen ſeitens der Litauer zu leiden habe. Im Zuſammenhang damit kam es in Wilna zu Proteſtkundgebungen. — An dem in Neapel vom 18. bis 23. Oktober 1938 ſtattfindenden internationalen Agrarkreditkongreß nimmt außer einer deutſchen Bankengruppe eine deutſche Regie⸗ rungskommiſſion teil. * Heute beginnt in Japan eine Reihe von Volksfeiertagen, die ſowohl als Ernte⸗ dankfeſt gedacht ſind als auch dem Gedächtnis für alle Kriegsgefallenen gewidmet ſind. Am Sonntag fand in Aussig eine riesige Kundg Feierliche Totenehrung in der Sudetenstadt Aussig bung der Sudetendeutschen statt, bei der Kon-ad Henlein nochmals dem Eührer den Dank Pressebildzentrale des befreiten Gaues für sein mutiges Eintreten in höchster Not abstattete. Cord Stanleys Tod erhöht Englands Forgen Der Dominion-Minister plõtzlici gestorben/ Ninisterium des Nationalen Diensfes (ortohmmeldungunsefes londonerVerfttefers) . b. London. 17. Oktober. In der Nacht von Samstag auf Sonntag iſt der engliſche Dominienminiſter Lord Stan⸗ ley in einem Londoner Krankenhaus geſtorben. Lord Stanley war 45 Jahre alt und erſt im Mai d. J. zum Dominienminiſter ernannt wor⸗ den. Er war der älteſte Sohn und Erbe des be⸗ kannten Lord Derby. Lord Stanley machte im Auguſt eine Reiſe durch Kanada, die er aber vorzeitig abbrechen mufßte, weil ſich eine alte Verletzung am Fuß verſchlimmerte. Er traf gerade während der tſchecho⸗ſlowakiſchen Kriſe in London ein, konnte aber keiner der zahl⸗ reichen Kabinettsſitzungen mehr beiwohnen. Mi⸗ niſterpräſident Chamberlain beſuchte ihn nach ſeiner Rückkehr von Godesberg und von Mün⸗ chen am Krankenbett und unterrichtete ihn per⸗ ſönlich über die Lage. Feierlicher Empiang Bülow-Schwantes beim König der Belgier (Scherl-Bilderdienst-.) Der erste Botschafter des Deutschen Reiches in Brüssel, v. Bülow-Schwante, überreichte dem belgischen König Leopold III. sein Beslaubigungsschreiben. Nach überlieferten Zeremo- nien wurden der Botschafter und die Botschaftsmitglieder in drei Staatskarosserien zum Kö- niglichen Schloß geführt. Eine Schwadron berittener Gendarmerie eskortierte den Wagenzug. Unsere Aufnahme zeigt die Karosse des Botschafters beim Verlassen des Könislichen Schlosses. Lord Stanley galt als einer der ausſichts⸗ reichſten Köpfe im Kabinett. Er war einige Zeit⸗ lang ſtellvertretender Vorſitzender der Konſerva⸗ tiven Partei geweſen und hatte früher ver⸗ ſchiedene Unterſtaatsſekretariate bekleidet. Im Juli 1936 vertrat Lord Stanley England in der Dardanellenkonferenz in Montreux. Sein Tod hinterläßt eine weitere Lücke im Kabinett und trägt zweifellos dazu bei, die bevorſtehende Ka⸗ binettsumbildung umfaſſend zu machen. Das Rätſelraten der Preſſe Nach dem Tode des Dominienminiſters Lord Stanley und angeſichts des Planes der Regie⸗ rung zur Schaffung eines Miniſterium? des Nationalen Dienſtes rechnet die Londoner Preſſe jetzt damit, daß Chamberlain die Aufgabe zufällt, gegebenenfalls ſogar drei neue Miniſter ins Kabinett zu nehmen. Haben die Sonntagsblätter von der Schaffung eines Miniſteriums des Nationalen Dienſtes geſprochen, das der Abgeordnete Anderſon er⸗ halten ſoll, ſo rechnen die Montagsblätter da⸗ mit, daß gegebenenfalls auch ein Muni⸗ tionsminiſterium geſchaffen werden ſoll, wie man dies bereits im Weltkriege eingeführt hatte, ſowie ſchließlich ſogar ein Miniſterium der Handelsmarine, das heißt alſo Trennung von Kriegsmarine und Handelsmarine, wie man ſie bisher in England nicht kannte. Selbſtver⸗ ſtändlich geben ſich die Blätter einem großen Rätſelraten hin, wer nun als Kandidat in Be⸗ tracht kommen könnte bzw. welche Umbeſetzun⸗ gen erfolgen dürften. Schließlich wird die Ver⸗ ſion, daß Chamberlain es verſuchen wird, auch Mitglieder der Oppoſition mit in die Regierung aufzunehmen, jetzt wieder für unwahrſchein⸗ licher gehalten. Als ausſichtsreichſten Kandi⸗ daten für den Erſten Lord der Admiralität in Nachfolgeſchaft von Duff Cooper nennen die Londoner Blätter heute den gegenwärtigen Er⸗ ziehungsminiſter Lord Stanhope. Die mei⸗ ſten Zeitungen erwarten außerdem, daß Land⸗ wirtſchaftsminiſter Morriſon den Poſten Lord Stanleys übernehmen wird. Miniſterpräſident Chamberlain kehrt am Montag aus Schottland nach London zurück. Der Kabinettsrat wird wahrſcheinlich am Mitt⸗ woch abgehalten werden. Die Londoner Zei⸗ tungen betonen, daß die Miniſter außer den Neuernennungen und der Umbildung des Ka⸗ binetts auch noch andere wichtige und dringliche Fragen zu beſprechen haben, wobei ſie ins⸗ beſondere die Unruhen in Paläſtina, das ſpaniſche Problem und damit die engliſch⸗ italieniſchen Beziehungen, die letzten Vorgänge in China, die engliſch⸗amerikaniſchen Handels⸗ vertragsverhandlungen und die verſchiedenen tſchechiſchen Probleme aufzählen. Toter Maurermeiſter ſchafft erwicklung Warschau ũber feige Ermordung eines Polen sehr erbhittert EP Paris, 17. Oktober. Der ſeit Anfang Auguſt andauernde Konflikt im Lyoner Baugewerbe, der eine faſt ununter⸗ brochene Kette Streiks und politiſcher Kund⸗ gebungen der kommuniſtiſch beeinflußten Bau ⸗ arbeiter zur Folge hatte, hat vor Wochenfriſt auch ein Menſchenleben gekoſtet. Der polniſche Maurermeiſter Ladislas Weiczorokowſki, der kurz zuvor aus Proteſt gegen die fortwährenden Eingriffe ra⸗ dikaler Elemente aus dem Allgemeinen Gewert⸗ ſchaftsbund, der CGT ausgetreten war und ſich dem Berufsverbande der Bautechniker ange⸗ ſchloſſen hatte, wurde aus Rache für ſeinen „Verrat“ auf dem Heimwege vom Arbeitsplatz in einem Lyoner Vorort von fünf Individuen überfallen und durch einen meuchlings auf ihn abgegebenen Lungenſchuß ſo ſchwer verletzt, daß er einige Augenblicke ſpäter im Krankenhaus ſtarb. Die Entrüſtung über die feige Mordtat war nicht nur in bürgerlichen, ſondern auch in den Lyoner Arbeiterkreiſen groß, die ſich ſpon⸗ tan zur Ermittlung der Täter zur Verfügung ſtellten. Die Lyoner Polizei hat inzwiſchen drei Individuen feſtgenommen, gegen die der be⸗ gründete Verdacht beſteht, an der Mordtat teil⸗ genommen zu haben. Großes Aufſehen hat auch die Verhaftung eines Sekretärs der Bauarbei⸗ tergewerkſchaft, eines gewiſſen Labrouſſe, gemacht, der bei der Verhetzung der Arbeiter⸗ ſchaft auf Verſammlungen und Kundgebungen eine erſte Rolle ſpielte. Der Generalſekretär der Bauarbeitergewerkſchaft hat gegen die„uner⸗ hörte und grundloſe“ Verhaftung des Genoſſen Labrouſſe ſcharfen Proteſt erhoben. Es dürfte aber wohl bei der platoniſchen Wirkung dieſes Einſpruchs bleiben, denn es ſteht bereits die Feſtnahme eines anderen marxiſtiſchen Gewerk⸗ ſchaftsbonzen bevor. Die Ermordung des polniſchen Maurermei⸗ ſters in Lyon bei dem dortigen Streik im Bau⸗ gewerbe durch Mitglieder der marxiſtiſchen Ge⸗ werkſchaften hat in ganz Polen größtes Aufſehen erregt. Die Preſſe berichtet aus⸗ führlich und voller Empörung über die Blut⸗ tat. Der Pole, der jetzt einem feigen Mord zum Opfer fiel, ſeiſeit 18 Jahren in Frank⸗ reich anſäſſig geweſen und ſtets in Ruhe ſeiner Arbeit nachgegangen. „Baßenßronzhonnor- Die bunte Seite Vet- vom Chemiker rekonstriliert De Voi geschichhforschung fand Helfer/ Funde sind wichliger als schri fliche Zeugnisse Die Zeiten, in denen der deutſche Wiſſen⸗ ſchaftler nur das getroſt nach Hauſe trug, was er„ſchwarz auf weiß beſaß, ſind Gott ſei Dank längſt vorüber. Die Geſchichtsforſchung hielt vielleicht noch am längſten an dieſer Scheuklap⸗ pen⸗Geſinnung feſt. Zeiten, die nicht in irgend⸗ einem alten Schriftſtück beſchrieben waren, ſon⸗ dern ſich auf politiſches Handeln und kulturel⸗ les Leben, ohne daß ſie einen Geſchichtsſchrei⸗ ber hervorbrachten, beſchränkten, galten ihr als BaWichr und Zeitalter finſterſter Bar⸗ arei“. In dieſen Tagen nun haben die Forſcher und Freunde der älteſten deutſchen Volksgeſchichte auf ihrer 5. Reichstagung in Hannover den 80. Geburtstag des Mannes gefeiert, der vor einem Menſchenalter die Quellen entdeckte, aus denen die Wiſſenſchaft ein viel klareres und'wei⸗ terreichendes Wiſſen von den älteren Kapiteln germaniſcher Geſchichte erſchöpfen konnte. Gu⸗ ſtaf Koſſinna war es, der den tiefen Sinn des ſpöttiſchen Wortes aus Goethes Fauſt im Bereiche der hiſtoriſchen Forſchung erkannte und nachwies, daß dieſe Wiſſenſchaft die Bo⸗ denfunde altgermaniſcher Kulturhinterlaſ⸗ ſenſchaft viel getroſter nach Hauſe, d. h. ins Mu⸗ ſeum und in das Bildungsweſen des Volkes tragen könne, als die mehr als zweifelhaften Behauptungen, die Tacitus und andere antike Schriftgelehrte von allzu kurzen Forſchungsrei⸗ ſen in den„rauhen Norden“ nach Hauſe in ihre Heimat am Mittelmeer ge⸗ tragen hatten. Botanik und Zoologie ſpringenlein Heute hat nun die deutſche Vorgeſchichtsfor⸗ ſchung, das bewies die Tagung des„Reichs⸗ bundes für deutſche Vorgeſchichte“ in Hannover deutlich, die Fofnn n iſche Methode“ Koſſinnas, die auf einer uſam⸗ menſchau der Bodenfunde und Vorzeitdenk⸗ mäler und der ſchriftlichen Ueberlieferung be⸗ ruhte, durch eine ganze Reihe von Hilfswiſſen⸗ ſchaften ergänzt und damit das Gebiet ihrer Quellenforſchung ganz bedeutend erweitert. Die Kunſtgeſchichte z. B. beſchränkt ſich nicht mehr auf äſthetiſche Betrachtungen, ſondern verſucht aus der Stileigentümlichkeit alter und älteſter Kunſtgegenſtände und Monumente die geiſtige Haltung, völkiſches Weſen und raſſiſche Be⸗ dingtheit abzuleſen. Beſonders für die richtige Datierung man⸗ cher Funde und frühen Volkskulturen ſind na⸗ turwiſſenſchaftliche Hilfs mittel notwendig. Die Pollenanalyſe unterſucht die genaue Lage eines Fundes, indem ſie die meiſt gut erhaltenen, aber nur im Mikroſkop zu erkennenden Blütenſtaubpollen auszählt, um aus dem Verhältnis, nachdem z. B. Kiefer oder Buche vertreten ſind, zu erkennen, in welche Zeit der Fund gehört. Die Zoologie und Bo⸗ tanik vermag gleichfalls hier zu helfen: Finden ſich bei einem menſchlichen Werkzeug Knochen eines ausgeſtorbenen Tieres, ſo hat man wie⸗ der einen Anhaltspunkt für das Alter der frag⸗ lichen Kultur. Andererſeits haben Funde von Getreidekörnern in einwandfrei ſteinzeitlichen Tongefäßen das hohe Alter des Ackerbaus im vorgeſchichtlichen Norden bewieſen und damit die ſchriftlich jahrtauſendelang verbreitete Lüge von der nomadiſchen Urbarbarei der Germa⸗ nen endgültig widerlegt. Flieger ſehen durch den Boden Die vor kurzem abgehaltene Vor eſchichts⸗ tagung in Hannover hat gezeigt daß immer mehr Helfer aus anderen For chungsgebieten gewonnen werden müſſen, wenn es gelingen ſoll, das Bild unſerer älteſten Volksgeſchichte ganz klar zu erkennen. Die Ausſtellung„Luft⸗ waffe und Chemie im Dienſte der Vorgeſchichts⸗ forſchung“ hat das beſonders deutlich zu zeigen vermocht. Wie lange hat man die Zuel Hein⸗ rich I. geſucht, die aus i Quellen des Mittelalters als Pfalz Werla bekannt war! Dort hat der„Burgenbauer“, der Gründer des Erſten Reiches, mit den Ungarn Friedensver⸗ handlungen geführt. Die Enideckung der Pfalz am Nordharz aber gelang erſt durch genaue Betrachtung von Luftaufnahmen. Dr. Schrol⸗ ler, der Ausgraber dieſer Burg, hat zuſam⸗ men mit Hauptmann Stein und Fluglehrer Gustay Fröhlich als Major Markus im ia-Film„Frau Sixta“. 4 Aufn. Ufa-Brix Scherl-M. ſchwarz auf weiß von Buſſe die Faegaufnahmen a Der Spaten arbeitete nie umſonſt Oft muß man aber auch mehrere Aufnahmen nebeneinander halten, um die verblichenen Züge der alten Landſchaft zu enträtſeln. Auch ſtereo⸗ ſkopiſche Aufnahmen ſind nötig und ſo feine Beobachtungen, wie die der Farbenverſchieden⸗ heiten des Getreides, das dort anders erſcheint, wo es auf dem Grunde eines unter der Erd⸗ Mauerfundamentes wächſt, von deſſen Vorhandenſein kein Menſch mehr eine Ahnung hatte. Auch entwickelt an ſolchen Stellen das Getreide ſtärkere Halme. Kommt nun ein Gewitterregen, ſo drückt er oberfläche verborgenen neue Methode entdeckt, durch ehemalige Bauten und An⸗ gen aus Verfärbungen und geringen Er hebungen abzuleſen, die bei gewöhnlicher Be⸗ gehung des Geländes unbemerkt bleiben müßten. hat man bei überall das Getreide zu Boden. Nur an man⸗ und urg gefunden. Die beiden obengenannten Forſcher von der Fliegerbildſchule Hildesheim haben ſchließlich in dieſen Monaten ihre Methode ſo verfeinert, daß ſie dem Ausgrabungsleiter keine falſche Stelle, bezeichneten. Sie konnten vorher erken⸗ nen, wo eine Mauer oder ein Turm lag. Und der Spaten wurde an keiner Stelle umſonſt an⸗ geſetzt. Speiſereſte geben Aufſchluß Eine ähnlich bedeutſame Hilfe für die Vor⸗ eſchichtsforſchung iſt z. B. die Chemie. Pro⸗ füg 15 a eringfügigen Reſten, die dem bloßen uge un 5 Mitroftop unbemerkt blieben, durch ſchaft zu einer Angelegenheit des ganzen deut⸗ eſſor auch „Ein Dreigestirn“ Clark Gable, Myrna Loy, Spencer Tracy in den Hauptrollen des sensationellen Fliegerfilms „Der Werkpilot“. Einbrũche mit Foto: Metro-Goldwyn-Mayer Golſschlägern Zimmerschilũssel aus allen Luxushofels der Welf/„Hofelraten“ verhaftef In einem Pariſer Luxushotel konnten dieſer Tage zwei internationale„Hotelratten“ feſtgenommen werden, die ſich auf einer euro⸗ päiſchen„Gaſtſpielreiſe“ befanden und ſich einen höchſt originellen Trick ausgedacht hatten, mit dem ſie ihrem zweifelhaften Gewerbe nach⸗ gingen. Marie Hagen, eine Niederländerin, und Marianne Matlachoua, eine Tſchecho⸗Slowakin — das ſind, wie die Polizei nach langwierigen Ermittlungen feſtſtellen konnte, die wahren Na⸗ men der beiden Verhafteten— pflegten ſich auf ihren Reiſen, auf denen ſie nur in den erſten Hotels wohnten, als begeiſterte Golfſpie⸗ lerinnen auszugeben. Die beiden Frauen hatten auch ſtets eine ganze Serie von Golfſchlägern bei ſich, die ſie wie einen Augapfel hüteten. Den Grund für dieſe auffallende Liebe zu den Golfſchlägern enträtſelte der Nachtportier des Hotels, der, als er ein Geräuſch zu vernehmen glaubte, die dunklen Korridore des zweiten Stockwerkes ent⸗ lang ging. Plötzlich ſtieß er auf zwei ſchwarze Geſtalten, die eng hingeſchmiegt an eine Zim⸗ mertür waren. Die Ueberraſchten ließen ein Ge⸗ rät fallen, das der Portier unzweifelhaft als Golfſchläger identifizierte. Er ſchaltete ſogleich das Licht ein und ſah zwei Frauen in eng an⸗ liegenden ſchwarzen Pyjamas und mit geſtrickten ſchwarzen Schuhen bekleidet den Gang entlang laufen und das Weite ſuchen. Er be⸗ tätigte die Alarmglocke, und eine wilde Ver⸗ folgungsjagd ſetzte ein, die mitten auf dem Place de'Opera ein Ende fand, als die beiden Flüchtlinge in ihrem ſeltenen Aufzug einer Polizeiſtreife in die Arme fielen. Die näheren Unterſuchungen ergaben, daß man zwei internationale„Hotelratten“ gefangen hatte, in deren Beſitz ſich ein Koffer mit Zim⸗ merſchlüſſeln von allen Luxushotels der Welt befand. Sie verfügten überdies über nicht weniger als 20 gültige Päſſe der ver⸗ ſchiedenſten Länder, die ſie in London nach ihren eigenen Angaben gekauft hatten. Ihr Haupt⸗ trumpf aber waren die Golfſchläger, die in Wirklichkeit keineswegs dazu dienten, um Sport zu treiben, ſondern an deren Enden Spezial⸗ inſtrumente zum geräuſchloſen und ſicheren Aufſprengen von Türen angebracht waren. Mit ihrer Begeiſterung für das Golfſpiel tarn⸗ ten Marie Hagen und Marianne Matlachoua nur ihre ungewöhnlichen, mit großem Geſchick angefertigten Diebeshandwerkszeuge. Marianne Matlachoua verſicherte bei ihrer Vernehmung, ſie habe in ihrem Leben ſo viele falſche Namen gehabt, daß ſie ſich nicht mehr erinnern könne, wie eigentlich ihr richtiger Name laute. Eine Rückfrage bei der Brüſſeler, Londoner, Amſterdamer und Berliner Krimi⸗ nalpolizei ergab, daß die beiden„golfbegeiſter⸗ ten“ Hotelratten auch hier bekannt waren. Hat⸗ ten ſie doch erſt anläßlich der Handwerksaus⸗ ſtellung ein kurzes Gaſtſpiel in Berlin gegeben, wo ſie in einem Hotel im Weſten reiche Beute machten. Wie groß aber war die Ueber⸗ raſchung der Polizei, als man in einer kleinen Pariſer Wohnung, die die beiden unter fal⸗ ſchem Namen gemietet hatten, ein ganzes Wa⸗ renlager von Diebesgut fand, darunter zahl⸗ reiche Abendkleider, Pelzmäntel, Koffer und Schmuckgegenſtände. chen Stellen hält es der niederdrückenden Kraft des Regens ſtand. Auch auf dieſe Erſcheinungen der Erforſchung der Werla⸗Pfalz dabei wieder Anlagen der alten chemiſche Analyſen den urſprünglichen Werk⸗ Montag, 17. Oktober 1938 ſtoff nachweiſen, z. B. für den Griff eines Schwertes, von dem nur die bronzene Klinge erhalten war: heute wiſſen wir, daß ſein Griff aus Horn beſtand. Auch Speiſereſte kann man aus Rückſtänden in den vorgeſchichtlichen Ge⸗ fäßen ermitteln und durch chemiſche Unter⸗ ſuchung geſſen und ſchichts⸗ Helfer jeder oder F feſtſtellen, was unſere Vorfahren ge⸗ getrunken haben. Dr. von Stokar, Köln, hat früher ſchon über den Met berichtet, den er tatſächlich aus Reſten in altgermaniſchen Gefäßen rekonſtruieren konnte. Angelegenheit des ganzen Volkes Aber auch mit dieſer Hilfe iſt es noch nicht genug. Denn zu der Zuſammenarbeit der Ge⸗ und Naturwiſſenſchaften, der Forſcher an den Hochſchulen Männer der Luftwaffe kommt als und Inſtituten und der wichtigſter deutſche Volksgenoſſe, deſſen Arbeit reizeit ihn hinaus in die deutſche Land⸗ ſchaft führt. Der pflügende Bauer, der Gärtner und der 1 Arbeitsmann an Führers kommen Tag für Tag in Berührung den Straßen des mit der kulturellen Hinterlaſſenſchaft unſerer Vorfahren. So wird nach den Schlußworten von Reichsamtsleiter Reiner th dieſe Wiſſen⸗ ſchen Volkes, das nicht nur durch die Forſchung ein völlig neues Bild von der großen Geſchichte unſerer Vorfahren erhält, dieſem Bild ſondern ſelber an e bauen ſoll. J. Benecke. Der stumme Tenor Eine dieſer Tage ſtatt. Das Publikum war des„Troubadour“ kannte Tenor William'& des Enrico höchſt merkwürdige Vorſtellung and in der Londoner Hippodrome⸗Oper r zu einer Vorſtellung erſchienen, bei der der be⸗ onnor die Rolle übernommen hatte. Die Zuhörer ſpendeten beſonders OConnor reichen Beifall, und nicht ein einziger Menſch im Zuſchauer⸗ raum hatte der ganzen bemerkt, daß der Tenor während Oper vollſtändig ſtumm blieb und nur ſeine Lippen bewegte.'Con⸗ nor hatte ſich am Abend zuvor, als er die Titel⸗ rolle bei der Uraufführung einer Oper 85 ſo en Ton angeſtrengt, daß er nicht einen einzig hervorbringen konnte. Um die Vorſtellung nicht abſagen zu müſſen, Enrico ſang, bilkum nur d ollegen bracht, der hinter den Kuliſſen die nen nicht minder berühmten Lon⸗ Frank Mullings mitge⸗ e artie des während'Connor vor dem Pu⸗ ie notwendigen Geſten dazu machte und die Lippen bewegte, wie es dem Text ſei⸗ ner Rolle entſprach. Das zum großen s Expeximent glückte Spaß der beiden Sänger ſo glän⸗ —— daß niemand dieſes ſeltſame Doppelſpiel emerkte; erſt am nächſten Morgen las man es in der Zeitung, daß OConnor nur „gemimt“ und Mullings geſungen hatte. Die Insel der Katzen Ein ſ eltſames Eiland inſel Fri ga d iſt die kleine Korallen⸗ te im Stillen Ozean, die nach den Berichten von Seefahrern und Guano⸗Suchern ausſchließlich von Katzen, und zwar von Zehntauſenden dieſer Tiere, bevölkert iſt. Vor 80 Jahren ſollen einmal Schiffbrüchige nach verſchlagen worden ſein, die mehrere atzen bei ſich hatten. Die Tiere blieben zurück und wurden Katzenvolkes, zu den Stammeltern des wilden das heute das Betreten der Inſel zu einer Gefahr macht. Die völlig ver⸗ 10 wilderte chern und f „Staate“ ſehr wohl. Sie haben ebeweſen hauſen in Höhlen und Lö⸗ ühlen ſich offenſichtlich in ihrem ich zu hervor⸗ ragenden Fiſchfängern ausgebildet und emeinſchaftsjagden auf Fiſche, die ihr Hauptnahrungsmittel bikden. Sie ge geradezu en dabei nach den gen ſo geſchickt vor, Berichten von Augenzeu⸗ daß ſie bei Eintritt der Ebbe, wenn das Waſſer aus den ſeichten Lagu⸗ nen ins offene Meer ſtrömt, die Fiſche gegen das Ufer treiben, um dann reiche Beute zu ma⸗ chen. Man hat dieſe Wildkatzen ſ on an einem einzigen Tage 20 000 ſehen. und mehr Fiſche fangen Amerikanische Reporier-Anekdole Es ereignet nen auf dem platz Sarat Berichterſtattung über e ſich kürzlich bei den Pferderen⸗ berühmten amerikaniſchen Renn⸗ oga... Mr. MeBride hatte die die Rennen für eine große Neuyorker Zeitung übernommen, die ihn nach Saratoga entſandte. Aber leider war der ſonſt ſo pflichtbewußte Zeit vom Al den Lauf der ſaß er vor einer Batterie von Reporter juſt um dieſe okoholteufel beſeſſen. Statt flinken Vierbeiner zu verfolgen, Whiskyfla⸗ ſchen. Der Chef der Weſtern⸗Union⸗Telegra⸗ fah8 ellſchaft, „daß die S i 524 ſich Fhilfsbereft efbſl cht ſehr fach einen zwar ni nach Neuyork, der Arbeit wunderte, ein alter Bekannter MeBri es, gehen werde. So ſetzte in und telegrafierte männiſchen, aber doch Bericht an MeBrides Zeitun wo man ſich zwar über den Stöi ſie aber doch mit der elbſt Ueberſchrift„Von Charles MeBride“ veröffent⸗ lichte. So ging das 10 Tage lang. MeBride trank, der Birektor der Telegrafengeſellſchaft ka⸗ belte Berichte. Bis eines Tages MeBride mit feuchtfröhlichen Augen ins Büro der Weſtern⸗ Union⸗Geſellſchaft in Saratoga hineinſchwankte. Sich im Türra lauter, empörter Stimme:„Meine habe meine A hmen feſthaltend, rief er aus mit Herren! Ich rtikel ſeit 10 Tagen in meinem Blatt geleſen. Die Artikel ſind miſerabel! Wenn Sie nicht etwas Beſſeres produzieren können, ſchicke ich ab morgen meine Berichte durch die Poſtal⸗Telegraph⸗Geſellſchaft!“ Aus polizeilichen Protokollen Grober Unfug:„.. bei meinem Erſcheinen ergriff Huber zuerſt gegen mich richtete, Flucht, die' er ſtehen zu bleiben, den Stock, den er bewußt und dann plötzlich die meines Ermahnens doch trotz unbeirrt fortſetzte“. * Ruheſtörung:„.. am 23. d.., nachts 1 Uhr, betrat ich im betrunkenen Zuſtande den im Be⸗ treff genannten Joſef Meider auf dem Markt⸗ platz, der furchtbar lärmte und ſchrie“. ————————— ————— „Daaen Eo Die Zw knapp. Zud zwiebeln ar machung de Die Hausfr beln auf d⸗ möchte. De zeiten nicht ſich auch fü möglichkeite tern, die ſo nügenden 9 zen z. B. geſchnitten bel faſt voll Knoblauch Die Gefa genehmen beſteht nur wird. 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Deswegen braucht ſie aber ihre Mahl⸗ zeiten nicht gewürzlos aeizurichten. Es bieten ſich auch für Zwiebeln eine Menge Ausweich⸗ möglichteiten mit einheimiſchen Küchenträu⸗ tern, die ſowohl abwechſlungsreich wie in ge⸗ nügenden Mengen vorhanden ſind. So erſet⸗ zen z. B. Lauchſtangen, in kleine Würfelchen geſchnitten unnd in Fett angedünſtet, die Zwie⸗ bel faſt vollſtändig. In anderen Fällen dürfte Knoblauch den gleichen Zweck erfüllen. Die Gefahr, daß der Knoblauch einam unan⸗ genehmen Geſchmack der Speiſen hervorruft, beſteht nur, wenn zuviel von ihm gegeben wird. Wer kein Knoblauch nehmen will, braucht deshalb auf das Würzen der Mahl⸗ zeiten noch nicht zu verzichten, einen vortreff⸗ lichen Erſatz bietet auch der Schnittlauch. Vor allem kann die Hausfrau Schnittlauch im Topfe ſelbſt ziehen, was weſentlich billiger iſt, als wenn ſie Zwiebeln kauft, deren Preis von der jeweiligen Marktlage abhängt. Schnitt⸗ lauch kann ja nicht nur zuen Würzen verwendet werden, es hat ſich auch als ſchmackhafter Brot⸗ belag durchgeſetzt. Die Hausfrau, die Schaitt⸗ lauch im eigenen Topfe zieht, hilft ſich alſo ſelbſt, ſie hilft der deutſchen Gartenbauwirt⸗ ſchaft, indem ſie den Markt entlaſtet. hilfe für ſudelendeulſche Kinder Der NS⸗Reichskriegerbund hat in ſeinen Kin⸗ der⸗ und Waiſenheimen 50 Freiplätze für bedürftige ſudetendeutſche Kinder zur Verfügung geſtellt. In dieſen Heimen werden die Kinder unentgeltlich erzogen und auch nach vollendeter Schulpflicht bei ihrer Be⸗ rufsausbildung betreut. Außerdem hat der NS⸗Reichskriegerbund in einem ärztlich geleiteten Kinderheim eines deutſchen Badeortes Freiplätze für 150 unterernährte ſudetendeutſche Kän⸗ der auf die Dauer von 4 Wochen zur Ver⸗ fügung geſtellt. Ferner werden zu Beginn des nächſten Jahres in den Erholungsheimen des NS⸗Reichskriegerbundes zahlreiche ehemalige Soldaten und Kämpfer der ſudetendeutſchen Bewegung Aufnahme finden. Unker der Fahne der Treue Es iſt ein vergebliches Beginnen mit Anord⸗ nungen und Befehlen allein eine wirkliche Ge⸗ meinſchaft zuſammenzutragen. Wo aber Men⸗ ſchen ſich finden, die unterm Zeichen eines ge⸗ meinſchaftlichen Zieles den Kampf in ſich tra⸗ 033 25 pollzieht ſich das Wunder: Eine plötz⸗ liche Weſensinnigkeit umſchließt über jede tren⸗ nende Lebensgrenze hinweg alle zu einem ehr⸗ n Bund, der nach Opfer und Tat — Das war zu fühlen aus der ſchlichten und doch 0 echten Feierſtunde, die eine Orts⸗ frauenſchaftsgruppe mit ihren Jugend⸗ gruppenkameradinnen hielt. Jung fühlten ſie ſich alle und der Aufruf der beiden Feiergeſtalterinnen(Ortsfrauenſchafts⸗ leiterin Hintze und Kreisjugendgruppenführerin Britſch) ſpornte ſie zum weiteren Opfergang unter der Fahne der Treue an, der nur gemein⸗ ſam mit der Jugend an der Spitze gewonnen werden kann. Und mit der wirklichen Kämpferin wird einſt die reifere Schar ihr Erbe in die jungen Hände übergeben können, die von ihr gelernt haben, was man Ziel hingeben kann für ein unvergängliches iel. Solche Feſte ſind tiefer als private Vergnü⸗ ngsabende und ſie geben den Menſchen un⸗ erer Zeit mehr heilende, weil heiligende Kraft, ja einen aus der Tiefe des Herzens ſtrömenden Autgage mit deſſen Abſt der Dienſt an der ufgabe beglückende Selbſtverſtändlichkeit wird. Mädchen unſerer Stadt, die hier und in manch anderen Ortsgruppen noch fehlen und den rech⸗ ten Zugang zum bekennenden Tun nicht finden. Wir tragen alle die gleiche Verantwortung und es iſt keinem geſtattet, teilnahmslos neben dem Schickſal der Nation einherzulaufen. Eine findn Zeit wird wenig Nachſicht und Ver⸗ tändnis für ſolche Schlachtenbummler haben. Wo ſind aber die vielen jungen Frauen und Eine eindrucksvolle Morgenfeier „Der Führer in Italien“/ Deutſch⸗italieniſche Filmfeierſtunde im„Alhambra“ Die großen hiſtoriſchen Tage des Führer⸗ beſuches in Italien ſind uns allen noch in der Erinne-ung lebendig und werden es lange bleiben. Eine ſchon lange beſtehende Freund⸗ ſchaft zwiſchen uns und dem Imperium fand hier in zahlloſen Kundgebungen erhebenden und feſtlichen Ausdruck. Sie wurde kurz nach dieſen feſtlichen Tagen in Stunden der Gefahr nicht gehalten, ſondern erhärtet, vertieft und befeſtigt. In einem großartigen packenden Filmwerk, das unſeren Reichsparteitagfilmen und dem Olympiafilm mit Recht an die Seite geſtellt worden iſt, haben die Italiener das Erlebnis jcner Tage des Führerbeſuches feſt⸗ gehalten und verewigt. Meiſterhaft wurden die zahlloſen Ereigniſſe dieſer Tage gefilmt, im⸗ mer aber ſtehen die Geſtalten der beiden gro⸗ ßen Staatsmänner Hitler und Muſſolini im Mittelpunkt alles Geſchehens. In Anweſenheit von Vertretern der Partei, des Staates und der Stadt kam dieſes italie⸗ niſche Filmwerk, das mehr iſt als nur Repor⸗ tage, das aus dem Geſchehen ein erhebendes Künſtwerk gewann, in einer ſonntäglichen Morgenfeier im„Alhambra“ zur 10 lih⸗ rung. Im Verein mit dem hieſigen aſcio fe ⸗ nete die Kreisleitung als Veranſtalterin der Feierſtunde. In ſeiner Begrüßungsan⸗ ſprache konnte Kreispropagandaleiter Fiſcher hervorheben, wie die Freundſchaft beider Völker auch in der herzlichen feis in ſchaft zwiſchen der Partei und dem Faſcio in Mannheim ihr Spiegelbild findet. Er ſtreifte kurz die geſchichtlichen Auswir⸗ kungen dieſer Freunoſchaft. Beide Völker aber haben auch dieſelben Feinde in der Demokratie, die das einzigartige Verhältnis des Vertrauens und der Liebe, das beide Völker den Lenkern ihrer Geſchicke entgegen bringen, als Diktatur und Knechtſchaft entſtellen wollen. In dieſem Sinne grüßten die Teilnehmer der Feierſtunde die beiden Führer. Der Vizekommandant des Mannheimer Faſcio, Signor Sacco, überbrachte die Grüße von Konſul Spinielli. Er erinnerte an die Freundſchaft zweier Völker, die ſich auf dem Schlachtfelde kennen und ſchätzen gelernt hatten, und die von dem Wunſche erfüllt ſind, daß dieſe Freundſchaft ewig feſt und unerſchütterlich bleiben möge. In Waſenber Spannung und Begeiſterung folgte man dann dem Film, der den Führer vom erſten Augenblick an, in dem er den Boden⸗ Italiens betrat, begleitete. Die triumphale Fahrt durch Italiens Städte und Dörfer, der jubelnde Eifang in Rom durch den König, die gran⸗ dioſen Ereigniſſe in Rom, Kranzniederlegung, Vorbeimärſche und die unüberſehbare Fülle die⸗ ſer feſtlichen Zeit erſtanden vor den Zuſchauern. Man bewunderte die Diſziplin des italieniſchen Volkes, als es dem Führer zujubelte, man er⸗ kannte wieder das herzliche Verhältnis zwiſchen dem Duce und dem Führer, zwiſchen den ita⸗ lieniſchen und den deutſchen Staatsmännern. Von höchſter Eindringlichkeit aber waren auch die Aufnahmen von der gewaltigen Flotten⸗ parade in Neapel. Noch einmal erlebte man die Größe und Macht der italieniſchen Flotte, die prachtvoll ausgeführten Manöver der Un⸗ terſeeboote und der neuen Motortorpedoboote bei ihrem Durchbruch durch die Kette der Schlachtſchiffe. Ebenſo eindringlich aber zeig⸗ ten auch die Vorführungen des italieniſchen Heeres die Stärte und Schlaokraft der italieni⸗ ſchen Wehr. Und wieder folgten Feſte, Vorbei⸗ märſche. Die Trachten der italieniſchen Stämme zogen vorüber in ihrer maleriſcher Schönheit. Und in dieſes gewaltige Dokument der Größe des neuen Italien fügten ſich die Reſte des an⸗ tiken Rom, Zeugniſſe der großen Zeiten italie⸗ niſcher Kunſt und ſchloſſen ſich mit dem jungen Italien zur Einheit. Der edle Geiſt, der Roms Volk in den größten Zeiten ſeiner Geſchichte beſeelte, lebt und wirkt auch heute wieder, und er hat zu Leiſtungen geführt, die keiner erwar⸗ tete. Schließlich begleitete man den Führer auf der Heimfahrt, erlebte das einzig⸗ artige Feuerwerk in Florenz und den begeiſter⸗ ten Abſchied an der renze. Eine ähnliche Filmfeierſtunde fand auch im „Capitol“ ſtatt. Es hat ſich„ausgekerwel mannheim⸗Oſt beſchloß den Keigen der Kerwe⸗Darbietungen Wie in jedem Jahre, ſo beſchloſſen auch dies · mal wieder die im öſtli innheimer Stadt⸗ gebiet gelegenen Vororte Rheinau, Friedrichs⸗ feld, Seckenheim und Feudenheim den Reigen der Kerwefreuden. ch im Ueber mangelnden Betrieb konnte man ſich i allgemeinen wirklich nicht 1 obglei deutlich erkennbar war, daß der uftrom au der nicht in dem Ausmaße erfolgte, wie man dies früher beobachten konnte. ſcheint eben doch, daß manche Mannheimer bei dem großen Herbſtfeſt und bei der Herbſtmeſſe ihren Bedarf an Rummelplatzfreuden edeckt hatten und nun keine allzugroße Luſt mehr zur Beteiligung an den Kerwefreuden verſpürten. Dieſe Tatſache bekamen am meiſten die Vor⸗ orte Rheinau und Friedrichsfeld zu verſpüren, wo man ganz unter ſich war. Nach unſeren Beobachtungen ſcheint es in Rheinau, wo ſelbſt der Kerweplatz eine recht beſcheidene Beſchickung aufzuweiſen hatte, am ruhigſten zu⸗ gegangen zu ſein. In Friedrichsfeld war immerhin ſchon etwas mehr los und man merkte auch an dem in den Straßen pulſieren⸗ den Leben etwas von Kerwebetrieb. Hochbetrieb hatte natürlich Secken⸗ heim, wobei ſich begreiflicherweiſe das eigent⸗ liche Auf und Ab eines Kerwetages auf die Hauptſtraße und auf die Lokale am ſtärkſten konzentrierte. as ſoll natürlich nicht heißen, daß außerhalb dieſes Brennpunk⸗ tes des Kerwebetriebes nichts los geweſen wäre! Ueberall wurde eifrig das Tanzbein ge⸗ ſchwungen, von überall her hörte man Kerwe⸗ muſik und an der Stimmung erkannte man ohne weiteres, daß die Seckenheimer und die⸗ jenigen, die zu ihrer„Unterſtützung“ von Ilves⸗ heim und anderen Orten gekommen waren, die gebotenen Kerwefreuden richtig genoſſen. 20 Stunden„Säuglings⸗Studium“ Eine Werkfrauengruppe feiert Abſchluß des Säuglingspflegekurſes Im Rahmen der Mütterſchulungskurſe des Deutſchen Frauenwerkes nahm die Werkfrauen⸗ ruppe der 4 5 Bopp& Reuther, Mann⸗ heim Waldho„an einem der von der Mütter⸗ ſchule— durchgeführten Säuglings⸗ pflegekurs teil. Die Kursleiterin, eine ſtaatlich eprüfte Säuglingsſchweſter, wurde ſchon in der erſten Lehrſtunde in das Herz ſämtlicher Kameradinnen eingeſchloſſen, da ſie es in mei⸗ — ter Weiſe verſtand, das Säuglings⸗„Stu⸗ ium“ ſchmackhaft zu machen. Nach nun 20 Stunden ernſter und gewiſſenhafter Arbeit fanden ſich ſämtliche Mädel zu einer kleinen Feier zuſammen. Das Programm war mit iebe und Sorgfalt zuſammengeſtellt worden und erfreute ſichtlich alle Anweſenden. Nachdem die Kursleiterin den Kameradin⸗ nen die wichtigen Kursteilnahme⸗Beſcheinigun⸗ en übergeben hatte, ſprach die Kreisfrauen⸗ ſchaftsleiterin, Frau Droes, von den ſpäte⸗ ren Pflichten der deutſchen Mädel als Frau und beſonders als Mutter. Sie lehrte die Kameradinnen das Kind als das höchſte Gut des Volkes zu betrachten und ſchon in das kleine Herz die Liebe zum deutſchen Vater⸗ ande einzuprägen. Anſchließend wies die Kreis⸗ * ſachbearbeiterin, Frl. Hagner, auf die Pflich⸗ ten der Kameradinnen als Mitglieder einer Werkfrauengruppe innerhalb des Betriebes hin. Als Vertreter der Betriebsführung begrüßte Herr Oſtertag die Gäſte und ſagte der Werk⸗ frauengruppe die jederzeitige tatkräftige Unter⸗ ſtützung ſeitens der Firma zu. Mit dem Lied „Heilig Vaterland“ fand der erſte Teil der Feier ſeinen Abſchluß. Die geſchmackvoll mit Blumen geſchmückte Tafel wurde im Nu mit zum Teil ſelbſtgebak⸗ lenen Kuchen geſpickt und die dampfenden Kaffeekannen trugen weſentlich zur Erhöhung der Stimmung bei. Frohe Lieder, ein Reigen, kleine und größere Spiele zeigten den Gäſten in luſtigen Verſen den Inhalt der 20 Stun⸗ den, beſonders der von einer Kameradin ſelbſt⸗ gedichtete Kursbericht erfreute mit ſeinem ſprü⸗ henden Humor die Anweſenden. Als dann die Kameradinnen nach klingendem Kehraus Abſchied nahmen von der Kursleiterin, bedauerten ſie doch im ſtillen, daß ſie den klei⸗ nen Peter, die Säuglingspuppe, nun nicht mehr ſehen würden, aber in jedem Herzen ſtand das Gelöbnis feſt, das Gelernte nicht zu ver⸗ geſſen und das ihm einſt vielleicht anvertraute Kind als den teuerſten eigenen und der Nation Schatz zu hüten. Ungefähr das gleiche Bild bot ſich in Feu⸗ ei wo noch die meiſten„Ur⸗Manne⸗ mer“ W waren. Die aus der Innen⸗ ſtadt gekommenen Mannheimer waren aber meiſt Bekannte von Feudenheimern, die dadurch Teilhaber bei der Vertilgung ihres Kerweku⸗ chens fanden. Die übrigen„Zugewanderten“ ſetzten ſich aus tanzluſtiger Jugen zeſeſfenen“ die dann den„Eingeſeſſenen.⸗ dafür ſorgten, daß die Tanzſäle nicht verwaiſt waren, ſondern daß man dort die richtige Tuch⸗ fühlung bekam. Während es in Seckenheim die 11er waren, die einen nicht unweſentlichen Faktor unter den Kerwegäſten bildeten, ſo tra⸗ ten in Feudenheim die Pioniere ſehr ſtark in Erſcheinung und zeigten, daß ſie nicht nur gute Soldaten, ſondern auch flotte Tänzer ſind. mittags, die 3 5. Geſch 5onnlagsverkauf von Feilſchobſt Für den Sonntagsverkauf von Friſchobſt und Südfrüchten ſind durch die Richtlinien des Reichsarbeitsminiſters vom 6. Dezember 1934 gewiſſe Erleichterungen eingeführt worden, die aber bisher nur für die offenen Verkaufsſtellen galten. Auf das ambulante Gewerbe wurden dieſe Richtlinien oft nicht in zureichender Weiſe angewendet. Jedenfalls fehlte es am einer ein⸗ heitlichen Behandlung innerhalb des geſamten Reichsgebietes. Nunmehr hat der Reichsarbeits⸗ miniſter jedoch Veranlaſſung genommen, die zuſtändigen Behörden darauf aufmerkſam zu machen, daß es nicht angebracht iſt, die Abgabe von Friſchobſt in Anbetracht ſeiner leichten Verderblichkeit unnötig zu erſchweren. Bei der Zulaſſung von Ausnahmen für den Sonntagsverkauf ſoll daher künftig auch das ambulante Gewerbe einheitlich nach den vor⸗ erwähnten Richtlinien für die offenen Ver⸗ kaufsſtellen behandelt herden. Danach iſt der Friſchobſtverkauf an Sonn⸗ und Feiertagen bekannt⸗ lich während des ganzen Jahres für die Dauer von zwei Stunden all⸗ gemein zugelaſſen. Und außerdem kann in Gegenden, die an Sonn⸗ und Feiertagen einen beſonders ſtarken Fremdenverkehr auf⸗ weiſen, am 26 Sonn⸗ oder Feiertagen im Jahre der Verkauf ſogar auf die Dauer von fünf Stunden zuge⸗ laſſen werden. Ueber dieſen Rahmen hinaus kann ein Verkauf an Sonn⸗ und Feier⸗ tagen für das ambulaate Gewerbe nur in be⸗ ſonderen Ausnahmefällen zugelaſſen werden. Prüfung für Geſchäftsſtenografen Die Induſtrie⸗ und Handelskammer Mann⸗ heim hält am Samstag, 19. November, nach⸗ äftsſtenografen⸗ prüfu'ng ab. Geprüft wird wie bisher in Abteilungen für 150, 180, 200, 220 und 240 Sil⸗ ben Geſchwindigkeit in ber Minute; außerdem findet eine Vorprüfung für 120 Silben ſtatt. Die Diktatdauer beträgt in allen Klaſſen 10 Mi⸗ nuten(2 mal 5 Minuten). Die Uebertragung erfolgt unmittelbar nach dem Diktat in einer vorgeſchriebenen Zeit. Die Prüfungsgebühr beträgt.— RM und iſt vor der Prüfung ein⸗ zuzahlen. Das Beſtehen der Prüfung wird auch in das Arbeitsbuch eingetragen. Anmeldungen müſſen bis ſpäteſtens 10. November bei dem Prüfungsamt für Kurzſchrift der Induſtrie⸗ und Handelskammer Mannheim, L 1, 2, eingegangen ſein. Zur Ent⸗ gegennahme von Anmeldungen ſowie zur Er⸗ teilung jeder weiteren Auskunft iſt die Indu⸗ 3 2 und Handelskammer Mannheim gerne be⸗ reit. Kameradſchaftsabend unter Soldaten In den Räumen des Lokales Brückel Wald⸗ hof veranſtaltete die Flak⸗Batterie Mannheim dieſer Tage einen wohlgelungenen Kamerad⸗ ſchafts⸗ und Abſchiedsabend. Der Batteriefüh⸗ rer begrüßte zunächſt die Vertreter von Partei und Staat, ſowie die zahlreich erſchienenen Kameraden mit ihren Quartiergebern. In Ver⸗ tretung des verhinderten Ortsgruppenleiters ſprach Pg. Aulmich Worte des Dankes und der Anerkennung. Im Anſchluß an den offi⸗ ziellen Teil entwickelte ſich aus den Reihen der Kameraden ein reichhaltiges Unterhaltungs⸗ programm. Volksmuſik ⸗ ſchmackhaft dargeboten Erfolgreiches Großkonzert im Friedrichspark/ handharmonika in neuer Jorm Schon wiederholt konnten wir von dem ge⸗ 33 überraſchend großen der deutſchen Volksmuſik im Laufe der letzten Jahre berichten. Handharmonika⸗ und Mandolinen⸗ orcheſter ſpielen dabei mit die erſte Geige. Die dem kleinen deutſchen Kinde ſchon angeborene Liebe zur Muſik und die in Erkenntnis dieſer Tatſache hierauf aufgebaute liebevolle Pflege des Volksmuſikgemeinſchaftsgedankens begin⸗ nen, immer edlere Früchte zu tragen, die un⸗ ſeren Volksgenoſſen und ⸗genoſſinnen aller Schichten vorbehalten ſind und deren Genuß ſtändig ſteigenden Beſucherzahlen offen⸗ art. Die bis jetzt in unſerer engeren Heimat zu Gehör gebrachten Handharmonikakon⸗ Be bewegten ſich vorwiegend in einfacher eſetzung, d. h. zweiſtimmig, bei der jeder Spieler ganze Akkorde zu greifen hat, doch ver⸗ folgt auch die orcheſtrale Handharmonikakunſt neue Wege, die im ſogenannten polyphoniſchen Orcheſter ihren Niederſchlag findet. Dieſe Or⸗ cheſterarbeit in ſechs verſchiedenen Stimmen unter Einbezug einer meiſterhaft n Keſſelpauke zwecks beſſerer Heraushebung der Geſamtwirkung ſtellt an Laienmuſiker ſowie Di⸗ rigenten, aber auch an die Zuhörer, große An⸗ ſprüche. Führend hierin iſt bis jetzt das be⸗ kannte S Troſſingen, das damit ſchon große Erfolge aufzuweiſen hat. In dieſem Sinne trat am Wochenende das andharmonita⸗Orcheſter Diehl annheim im bis auf den legten 3 be⸗ fetzten Friedrichspark vor die Oeffentlichkeit. Dipl.⸗Handharmonikalehrer JZoſef Diehl jr. konnte hier mit ſeinem etwa 40 Kopf ſtarken Orcheſter(vorwiegend Jugendliche) in einem geſchickt zuſammengeſtellten R009 beide Vortragsweiſen gegenüberſtellen, wobei Herr Ziegler als verbindlicher Anſager jeweils paſſende Worte fand. Für die einfache Beſet⸗ zung wurden Vertonungen von Holzſchuh(Tap⸗ fere Jungens), Queißer(Intermezzo„ Mär⸗ chenſpiele“), Helbling(Oberſteirer Ländler durch die Anfängergruppe und Claudes Länd⸗ ler Sennengruß“ herangezogen, die unter Be⸗ rückfichtigung der verſchiedenen Schattievungen klangrein zum Vortrag gebracht, großen Bei⸗ fall fanden. Schwerer verdaulich für viele Beſucher— da⸗ her wohl auch die zeitweiſe ſtörende Unruhe— waren dagegen die unter großem Müheauf⸗ wand eingeſchulten Vorträge für das polyphone Orcheſter. Hier ſprach zunächſt E. Offeney durch ſein getragenes Paſtorale ſowie der Ländler in Mannheimer Beſetzung zu uns. Fr. Haag (Suite— n o. d. Tauber 2. und 3. Satz) vermittelte uns— ſpeziell im 2. Satz „Vor einer Kirche“— einen orgelkonzertähn⸗ lichen Genuß mit all den delikaten Feinheiten und ſchwierigen Uebergängen durch die Lud⸗ wigshafener Spieler, die ſich als ganz große Könner entpuppten. Die von A. Naef vertonte „Elegie“, ſowie der von M. Thöni verfaßte, immer wieder begeiſternde Marſch„Das ſchöne Innsbruck“ rundeten dieſes Gebiet gefällig ab. Die jungen Mannheimer Reichsrundfunk⸗ künſtler Ziegler und L. Nagler begeiſter⸗ ten durch ihr fein abgeſtimmtes virtuos durch⸗ geführtes Vortragsſpiel„Dankeshymne“ von Schlechte Augen⸗ Mißgeſchick die Brille hilft von Käpernick oer Brillenfachmann, P 2, 14 gegenüb. der Hauptpoſt Claude, wie ſie auch ſpäter durch ihre Grotesk⸗ ſzene„Polli und Molli“ und dem als Drein⸗ gabe geſpendeten Tango neue Beifallsſtürme entfachten. Schmiſſig legte L. Nagler als Soliſt einen feurigen Czardas hin. Mit eiſerner Ruhe zog der ſechsjährige Herb. Bolz bei verblüf⸗ fender Fingerfertigkeit die vielen hundert Zu⸗ hörer durch ſeinen Schuhplattler in ſeinen ann, dem als Zugabe der Marſch„Für's Va⸗ terland“ folgte. Nicht unerwähnt ſei ſchließlich die feine ge⸗ genſeitige Abſtimmung des Werkorcheſters der Zellſtofffabrik Waldhof in„Ein Sonntag im Dorf“(Fantaſie in 5 Sätzen von M. Thöni), wobei ſo recht die verſchiedenſten Variationen 3 und liebevoll betriebener Volksgemeinſchaftsmuſik zum Ausdruck kam. Ein fröhlicher Tanz, bei dem unſere Weßhr⸗ macht beſonders ſtark vertreten war, ſchlor ſich an. Kr. „Dakonkreuzbonner“ Sport und Ipiel Mmontag, 17. Oktober 1038 Hockeh⸗Wellluenier 1940 Als Erſatz für das Olympiſche Hockeyturnier, das 1940 nicht ausgeſchrieben wird, führt der Internationale Hockey⸗Verband, wie er auf dem Amſterdamer Schlußkongreß beſchloß, eine Welt⸗ meiſterſchaft durch. Vorausſichtlich werden min⸗ ſtens 12 Nationen teilnehmen. Es verlautet ſogar, daß England, Schottland und Irland großes Intereſſe bezeigen, auch Britiſch⸗Indien, Afghaniſtan, Japan und USA werden erwar⸗ tet. Als ſichere Teilnehmer gelten ſchon jetzt Deutſchland, Frankreich, Holland, die Schweiz und Belgien. Austragsort iſt Amſterdam, das ein Stadion für Sechstauſend zur Verfügung ſtellt. Italien, Neuſeeland und Auſtralien wer⸗ den als neue Mitglieder aufgenommen, ſo daß der Internationale Hockey⸗Verband nun 15 Landesverbände als Mitglieder aufweiſt. Als weitere Regeländerung wurde neben dem Fuß⸗Stoppverbot auch jedes Haken unterſagt, wie es bei den Frauenſpielen ſchon lange üblich iſt. Der geſamte Vorſtand des IcV wurde wiedergewählt, neu hinzugekommen ſind ein Däne und ein Franzoſe als Beiſitzer. Kluch im 8. Gpiel gewonnen Deutſcher Handballſieg über Ungarn Die deutſche Handball⸗Mannſchaft, die am Sonntag in Budapeſt ihren 8. Landerkampf gegen Ungarn austrug und auch dieſes Tref⸗ fenm mit 14:5 Toren für ſich entſchied, wurde in der ungariſchen Hauptſtadt nicht weniger herzlich empfangen, als acht Tage zuvor die deutſche National⸗Boyſtaffel. Auf dem DEAC⸗ Platz der Techniſchen Hochſchule erlebten 3000 Zuſchauer, unter ihnen auch Fachamtsleiter -Brigadeführer Herrmann eine Demon⸗ ſtration wahrer Handballkunſt. In der deutſchen Mannſchaft war kein ſchwa⸗ cher Punkt. Trotzdem ſtach die Verteidigung durch ihr großartiges ſicheres Spiel und durch ihre Geiſtesgegenwart ab. Diesmal kamen die Ungarn nicht dazu, mit ihrem engliſchen Krei⸗ ſelſpiel die Zügigkeit des deutſchen Angriffs zu heanmen und den deutſchen Sturm aus dem Konzept zu bringen. Ortmann auf Halbrechts war die treibende Kraft. Herbolzheimer im Tor hatte trotz der guten Arbeit der Läufer⸗ reihe und Verteidiger nicht wenig zu tun, ein Zeichen für das verbeſſerte Können der Ungarn. „iuflria“ unter neuer Füpeung Staatsſekretär Kaltenbrunner Ehrenpräſident Wien, 17. Oktober. Der berühmte Wiener Fußballverein Auſtria wählte auf der Hauptverſammlung in ſeinem Klubheim unter Leitung von Gaufachwart Hauptmann Janiſch ſeine neue Führerſchaft und beendete damit ſeine Umſtellung zum Ama⸗ teurſport. Staatsſekretär Dr. Ernſt Kaltenbrunner übernahm die E renprä⸗ ſidentſchaft und Rechtsanwalt Dr. Bruno Ek⸗ kerl die Führung des Vereins. Der bekannte Fußballkönig Sindelar wurde in den Aelte⸗ ſtenrat gewählt. Am 1. November tritt der Verein in Wien zu einem Rückſpiel gegen Schalke 04 an. Er wurde bekanntlich von den„Knappen“ bei der erſten Begegnung in Gelſenkirchen:3 ge⸗ ſchlagen. Rolms 6portpalat ereht Die Pläne für die Erbauung eines großen Sportpalaſtes in Rom ſind ſo weit fertiggeſtellt, daß die Arbeiten bald ien Angriff genommen werden können. Die Eröffnung ſoll noch vor der Weltausſtellung 1942 ſtattfinden. Der Sportpalaſt in Rom wird der modernſte Bau ſeiner Art darſtellen; er erhält ſeinen Platz unweit des Nationalſtadions. Die ſportlichen Einrichtungen ſind ſehr vielſeitig. Der„Palazzo dello Sport“ wird eine Radrennbahn, ein Aſchenbahn, Spielplätze für Korbball, eine Box⸗ kampfarena und zwei Teanisplätze umfaſſen. zum 9. Male Vorotra Im Londoner Queens⸗Club wurden die eng⸗ liſchen Hallen⸗Tennismeiſterſchaften durchge⸗ führt. Bei den Männern errang der Fran⸗ oſe Jean Borotra zum 9. Male den Titel. m Endkampf hatte er gegen den Engländer Butler einen verhältnismäßig leichten Stand. Er gewann ſicher:0,:6,:4,:2. Delimelier Mete vor Lohmann Zum Kehraus der deutſchen Freiluft⸗Renn⸗ zeit waren am Sonntag auf der Bochumer Radrennbahn 8000 Zuſchauer erſchienen, die alle auf den ſcharfen Zweitampf zwiſchen Welt⸗ eneiſter Erich Metze und dem Lokalmeiſter Wal⸗ ter Lohmann geſpannt waren. Metze gewann beide Läufe über 40 und 60 Kilometer und da⸗ mit auch in der Geſamtwertung ſicher vor Loh⸗ mann, dem dyrch einen Zwiſchenfall bereits nach zehn Runden der Schreck in die Glieder gefahren war. Weltmeiſter Metze unternahm im erſten Lauf einen Angriff auf den führen⸗ den Lohmann, kam nach rundenlanger Jagd gleichauf mit dem Bochumer, wobei die Schritt⸗ macher⸗Maſchinen ſich bedenklich nahe kamen. Lohanann verlor einen Augenblick die Nerven, kam von der Rolle ab und büßte viel Boden ein. Bei den Amateur⸗Fliegern war Heinz Haſ⸗ ſelberg der überlegene Mann, der ſowohl das wauptfahren als auch das Punktefahren ge⸗ wann Aen bieb auch in Gtuftoart Giegee Unſere Ringer unterlagen den Amerikanern mit:2 Die zweite Begegnung der deutſchen und ame⸗ rikaniſchen Freiſtilringer endete, wie ſchon das erſte Treffen beim Stockholmer Vierländertur⸗ nier, mit einem Sieg der Amerikaner. In der mit 6000 Perſonen glänzend beſuchten Stuttgar⸗ ter Stadthalle ſiegte die ausgezeichnete USA⸗ Mannſchaft über die verſtärkte deutſche Länder⸗ mannſchaft mit:2 Punkten. bon Kampf zu Kampf Den Eröffnungskampf im Bantamge⸗ wicht führte Ziſcher gegen MedDaniel durch. Der Deutſche hatte durch eine Beinſchere eine kleine Wertung herausgeholt. Im weiteren Ver⸗ lauf holte der Amerikaner nicht nur den Punkt⸗ vorſprung auf, ſondern gewann mit allen drei Richterſtimmen einſtimmig nach Punkten. Nahezu den gleichen Verlauf nahm das Tref⸗ fen im Federgewicht zwiſchen Pulheim und Millard. Einigen gut angeſetzten Armſcheren entglitt der aalglatte Amerikaner mühelos. Der Sieg von Millard mit:0 ſtand dann nie mehr in Frage. Die amerikaniſche Erfolgsſerie unterbrach als erſter Meiſter Weikert im Leichtgewicht gegen Scriven. Ungeachtet ſeines Vorſprunges nach ſechs Minuten verzichtete der deutſche Mei⸗ ſter auf ſeinen Vorteil und wies in der Unter⸗ lage alle Angriffe ab. Nach dem Wechſel legte Weikart den Amerikaner durch einen Ausheber nach:15 Minuten auf beide Schultern. Zweifellos war der Kampf im wicht zwiſchen Nettesheim und Jacob de ſchönſte des Abends. Beide zeigten unerhörtes und vielſeitiges Können. War Nettesheim in den erſten inuten angriffsfreudiger, ſo er⸗ lahmten mit der Dauer des Kampfes ſeine Kräfte, ſo daß Jacob zum Schluß den verdien⸗ ten:0⸗Punktſieg zugeſprochen erhielt. Im Mittelgewicht machte Fritz Schäfer ſeine Stockholmer Niederlage durch Crawford wieder wett. Als Schäfer nach dem zweiten Wechſel ſchon den Kampf nach Punkten führte, konnte Crawford ſeiner entſcheidenden Nieder⸗ lage durch einen Armzug am Boden geſeſſelt in:15 Minuten nicht mehr entrinnen. Gegen Amerikas ſtärkſten Ringer ſtand im Halbſchwergewicht Feldwebel Ehret von vornherein auf verlorenem Poſten. Dennoch glückte es ihm, unter dem Jubel des Hauſes, gleich zu Beginn ſich aus einer Brücke zu ent⸗ winden. Der Deutſche verteidigte ſich bis zum Schluß äußerſt tapfer und überließ Harrell nur einen:0⸗Punktſieg. Im Schwergewicht konnte Paul Böhmer ſeinen Sieg über Guſtafsſon nicht wiederholten. Der Amerikaner erzielte mehrere Wertungen und wurde dadurch einſtimmiger Punktſieger. Die badischen Hockey-Frauen schlugen die Südwest⸗Vertretung im Spiel um den Eichen- schild:0 Geyer „Makjchall Voxwärts“ gewann 6t. Leger „Die diesjährige Abſchlußprüfung der Dreijäh⸗ rigen, das deutſche St. Léger, vereinte auf der Hoppegartener Bahn zum letzten Rennſonntag noch einmal eine große Zahl von Rennfreun⸗ den. Der außerordentliche Botſchafter v. Pa⸗ pen hatte unter den zahlreichen hohen Offizie⸗ ren den Inſpekteur der Kavallerie General von Goßler zu Gaſt und auch der ſcheidende fran⸗ zöſiſche Botſchafter Frangois⸗Poncet war unter den Ehrengäſten. Das mit 21000 RM. ausgeſtattete deutſche St. Leger über 2800 Meter hatte mit nur fünf Startern eine recht ſchwache Beſetzung, und auch die Klaſſe ließ manche Wünſche offen. Die ſtarke Inanſpruchnahme während des Rennjahres hatte Ausfälle mit ſich gebracht, und der Hoppegartener Huſten war an den Dreijährigen nicht ſpurlos vorübergegan⸗ gen. Immerhin war das Rennen durch die Teil⸗ nahme des ausgezeichneten Ungarn Dragonyos international beſetzt, dem erſte Gewinnausſich⸗ ten eingeräumt wurde. Um ſo erfreulicher iſt der ſicher errungene Sieg des Schlenderhaner Meiſterichaftsspieie 7S0 Frankfurt— So Wiesbaden:1(:1) Der FS Frankfurt mußte am Sonntag am Born⸗ heimer Hang in einem von Anfang bis Ende erbittert geführten Kampf mit dem SL Wiesbaden die Punkte mit 1: 1(0: 1) teilen. Die Frankfurter hatten an⸗ ſcheinend die Gegner etwas zu leicht genommen. Nach⸗ dem Frankfurt die beſten Torgelegenheiten ausgelaſ⸗ ſen hatte, konnte in der 30. Minute der erſte Wies⸗ badener Vorſtoß zum Führungstor für die Wiesbade⸗ ner führen. Ein FSV⸗Verteidiger verfehlte den Ball und Fleiſch und Schulmeyer brachten ihn dann ins Frankfurter Tor. Erſt in der 69. Minute kamen die Frantfurter zum Ausgleich. Mehr konnten ſie aber nicht erreichen. Das Eckenverhältnis ſtand 8: 1 für die Bornheimer.— 4000 Zuſchauer. Schiedsrichter: Ullrich(Ludwigshafen). 7K o5 pirmaſens— Keichsbahn Frankfurt:2 4000 Zuſchauer ſahen ein Spiel, das in der erſten Halbzeit ausgeglichen war. Die Gäſte kamen nach einem kraſſen Fehler des Pirmaſenſer Tormanns Heinz, der einen Ball aus den Händen gleiten ließ, zum erſten Treffer. Eine Viertelſtunde ſpäter erhöhte Frankfurt durch Mittelſtürmer Lautz, der auch das erſte Tor erzielt hatte, auf 0: 2. Kurz vor der Pauſe wurde der Frankfurter Halbrechte Debus wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz geſtellt. Im zwei⸗ „Marſchall Vorwärts“, der von Streit auf der Geraden nach vorne gebracht wurde, nachdem er die ganze Zrwas über im Hintertreffen ge⸗ blieben war. Dragonyos wies vom Start weg Elbgraf, Ciccerone, Fauſtitas und Marſchall Vorwärts den Weg, bis Elbgraf und Ciccerone an dem Ungarn vorbeigingen. Jockei Streit griff dann auf der Geraden die Spitze an, ging auch an Elbgraf und Ciccerone vorbei und ge⸗ wann ſicher mit 1½ Längen. Elbgraf kam als Zweiter ein, während der ungariſche Hengſt noch das dritte Geld retten konnte. Einen ſpannenden Verlauf nahm zuvor das Große Armee⸗Querfeldein⸗Rennen über den 4600 Meter langen neuen Markierkurs. O. K. von der Kavallerieſchule Hannover lag lange Zeit an der Spitze des zehnköpfigen Feldes. Erſt nach dem letzten Hindernis zogen Mahadöh und Herero unter dem Brüderpaar Lt. v. Mitzlaff am Feld vorbei und ſiegten mit klarem Abſtand. Der Ehrenpreis wurde den Siegern von Ge⸗ neral v. Goßler nach dem Rennen überreicht. in Eiddeunchand ten Spielabſchnitt waren die Pirmaſenſer tonangebend — aber Frankfurt wehrte heldenhaft. Remmert be⸗ wies dabei im Frankfurter Tor ſeine internationale Klaſſe. Erſt fünf Minuten vor Schluß kam Pirmaſens zu ſeinem Ehrentreffer durch Mittelſtürmer Brückler, der placiert einſchoß. Sportfr. Stuttgart— SSo Ulm:0 1500 Zuſchauer ſahen einen ſehr fairen Kampf, der von Stadelmaier(Stuttgart) gut geleitet wurde. Bei⸗ derſeits ſah man ſchwache Stürmer, die ſich gegen die guten Läufer und Verteidigungen nicht durchzuſetzen vermochten. Die Punkteteilung und das unentſchie⸗ dene Spielergebnis entſprachen vollauf dem Spielver⸗ lauf. Die beſten Leute bei Ulm waren der Mittelläu⸗ fer Mohn 1 und Torhüter Braun. Bei Stuttgart überragte Mittelläufer Eſenwein. Die Ulmer waren inſofern benachteilgit, als ihre beſten Leute infolge Militärdienſtes am Spiel nicht teilnehmen konnten. 7b0 Zuffenhauſen— Stuttg. Kickers:1 Die Stuttgarter Kickers wurden beim FV Zuffen⸗ hauſen, obwohl ſie bis auf Schuſter mit der ſtärkſten Mannſchaft antraten, überraſchend und verdient mit :1(:0) geſchlagen. Dabei hatte Zuffenhauſen mehrere Spieler erſetzen müſſen. Die Stuttgarter boten eine recht ſchwache Mannſchaftsleiſtung. In der 21. Minute gingen die Zuffenhauſener durch Schick in Füh⸗ rung, und als nach dem Wechſel überraſchend durch Mittelſtürmer Bechtle noch ein zweiter Treffer erzielt ViL Neckarau— Phönix Karlsruhe Hack, der unermüdliche Stürmer, beim Schuß Geyer(2) wurde, war die Entſcheidung gefallen. Die Kickers konnten nur noch durch Frey zum Ehrentreffer kom⸗ men. 1000 Zuſchauer. Union Böchingen— Dfz Stuttgart:3 Der Kampf der beiden noch ungeſchlagenen Mann⸗ ſchaften, Union Böckingen und VfB Stuttgart, fand in Böckingen großes Intereſſe und lockte rund 5000 Zuſchauer an. Der Meiſter ſiegte verdient mit:2 (1:), wenn auch Union energiſchen Widerſtand lei⸗ ſtete. Leymann brachte in der achten Minute durch einen Kopfball Kickers in Front, aber die unentwegt angreifenden Böckinger erzwangen durch Schadt, der einen Elfmeter einſchoß, den Ausgleich und ſetzten ſich auch wenige Minuten ſpäter durch einen erfolgreichen Strafſtoß von Graf in Front. Die Stuttgarter, die ſchon vor der Pauſe leicht überlegen waren, erkämpf⸗ ten ſich nach dem Wechſel den verdienten Sieg. Schon nach fünf Minuten wurde durch Haaga der Ausgleich geholt. und Lehmann ſchoß in der 80. Minute den Sie⸗ gestreffer.— Schiedsrichter Hirſch(Cannſtatt). 1. 70 nHürnberg— BS NUeumener:3 Das Nürnberger Loralſpiel zwiſchen dem 1. FC und der BSG Neumeyer hatte 13 000 Zuſchauer angelockt. Die Firmenſportler, die ſchon in den letzten Spielen mit vorzüglichen Leiſtungen aufwarteten, erkämpften ſich durch ihr ſchnelles und zweckmäßiges Spiel gegen den Club einen verdienten 3: 2(1:)⸗Seig. Die Clubelf begann mit ſchnellem Kombinationsſpiel, ſie wurde aber bald zurückgedrängt, und in der 21. Min. hieß es durch Zolleis 1: 0 für Neumeyer. Nach dem Wechſel legten die Firmenſportler noch energiſcher los. Zunächſt erhöhte Fiſcher auf 2: 0. Dabei wurde der Torwart des Clubs verletzt. Uebelein, der für ihn ein⸗ ſprang, war wenig ſpäter gegen einen Weitſchuß von Preißl machtlos. Zwölf Minuten vor Schluß ſtand der Kampf noch:0. Jetzt wurden die Mannen der BSdG in der Abwehr etwas leichtfertig, und ſo konnte Uebelein I noch zwei Treffer einſchießen. Schieds⸗ richter Röſch(Donauwörth). 1860 münchen— 3C Schweinfurt 1: Einen Kampf, wie ihn die Meiſterſchaft ſo oft mit ſich bringt, lieferten ſich 1860 München und F 05 Schweinfurt. Man fah kaum techniſche Feinheiten. Kupfer ſtürzte einmal ſchwer, verließ den Platz, kam aber bald wieder und war weiterhin ein vollwertiger Spieler. Erſt kurz nach dem Wechſel gingen die Schweinfurter durch einen Kopfball von Schmeißer in Front. Die Münchener kämpften jetzt entſchloſſen um den Ausgleich, hatten aber erſt nach 6 Minuten Erfolg. Janda ſchoß aus 15 Meter ſcharf in den oberen Torwinkel. Gegen Schluß waren die Löwen drückend überlegen, aber zum Sieg wollte es nicht reichen.— 3500 Zuſchauer. Banern München— Jahn Regensburg:0 Bayern München trat gegen Jahn Regensburg mit einer ſtark verjüngten Mannſchaft an, in der u. a. Siemetsreiter, Streitle und Moll fehlten. Immerhin ſchlugen ſich die jungen Spielkräfte ausgezeichnet. Eine beſonders feine Leiſtung bot Goldbrunner. Jakob iſt in erſter Linie das Unentſchieden zu verdanken. Der Angriff der Regensburger war reichlich ſchwach und auch nicht in der Lage zum Erfolg zukommen, als der Münchener Torwart Fink den Platz wegen einer Ver⸗ letzung verlaſſen mußte und die Bayern mit zehn Mann ſpielten. Eblele der Bezirksklaffen Mittelbaden⸗Nord: FC Birkenfeld— Germania Brötzingen.. 220 FV Blankenloch— VfgR Pforzheim BSC Pforzheim— SpVag. Dillweißenſtein.:2 Frankonia Karlsruhe— Fé Eutingen:1 abg. FV Niefern— SpVgg. Söllingen„% 131 Phönix Würm— VfB Grötzingen i Mittelbaden⸗Süd: Phönix Durmersheim— SpVgg. Aue SG Rüppurr— FV Ettlingen. FV Beiertheim— SpVgg. Baden⸗Baden FV Knielingen— Germania Durlach. 04 Raſtatt— FV Kuppenheim FVog. Weingarten— FV Daxlanden. Freiburg⸗Nord: ———————— ———— Emmendingen— Jahn Offenburg.„„:0 Waldkirch— Elgersweier.„„ S8i Lahr Achern n e e e 0 0 0 0:0 Kehl Gutach„ 0 0 0 0„ 0 0 o Oο„:2 Freiburg⸗Süd: Lörrach— Rheinfelden Fahrnau— Schopfheim Sportfreunde Freiburg— ehr 07 0 0 0 0 0 0 — . Konſtanz: Vilingen— Fé Konſtanz„ 7¹ Mönchweiler— Radolfzeel. aus VfR Konſtanz— St. Georgen. 420 Singen— Gottmadingen 1 Donaueſchingen— Stockach„ 4 1 1 126 0 0 — 0 ——— „HBaken!k Das R Der bevorf kacals an d gendes Waſſe fen. Die Sch auf vor, daß biete mehr b landlanal ein nach Weſten kürzliche Abk fahrtsgeſellſch konzern über durch den nach Weſten kung. Die ſamen Motor Köln, die ein der Schiffahr liegt in derſe in naher Zu den märkiſche fahren können auf dem Rhe ſetzt die Frac innerhalb des bietes, alſo Magdeburg, d allgemein wir den werden. für die Schiff zerne denkbar Ubſchiffahrts. ſamen Dienſt digt haben. Schiffe Frach übernehmen 1 Elbſchiffahrtse Die endgültig wird aber erſt Soweit die nur im Durch weiter keine“ Intereſſen der werden. Das Frachten von oder von dort Erfolge in Neuerdings wi artikel⸗ und Turr ſtelle eine Statiſt geführt. Dieſe St vielen unaufgegl Handelsſtatiſtik u artikel⸗ und Tu— von etwa 35 Mil am Geſamtumſat das ſind 1,8 Mi der erſten ſieben 6,1 Prozent und Reichsmark. Die Vermittlung von Gemeinſchaftspro und Zeitſchriften hgeeen, s6 Fo eue de Wirtsc S Am 24. O ſchaftsverhandlun⸗ Schweiz. Es han des Stickereivered und Vorarlberg, verkehr mit dem fragen und Frage aus der Eingliet in das Reich erge Danzigs Wir Die jüngſten M auch dort wie im keit zu beſeitigen. den Danziger Arl Arbeitsloſe 1933 über 33 000 Einwohnern gezäh ſo erſtaunlicher al Diktat ſein natürl eingebüßt hat, na ſonders hart betre mus dort im Mai auch in Danzig e ſchiffsverkteh von 8 auf 5,5 Mi —— Freinkiur Effektenb Festverzinsl. Werte 5t. Reichsanl..27 Int. Dt. Reichsanl. 30 Baden Freist. v. 1927 Bayern Staat v. 1927 Anl. Abi. d. Dt. Rch. Dt. Schutzgebiet 08 Augsburg Stadt v. 26 Heidelbg. Gold v. 26 Ludwigsh. v. 26 S. 1 Mannhm. Gold v. 26 Mannheim von 27. Pirmasens Stadt.2 Mum. Ablös. Altbes. Hess. Ld. Liau. R 124 B. Kom. Goldhyp. 29 do. Goldanl. v. 30. do. Goldanl. v. 26 Bav. Hyp. Wechs. Gpt Frkf. Hyp. Goldhyd. Frankf. Li 5 au. Frkf. Goldpfdbr.VIII Erkt. Goldpfr. Liqu. Mein. Hyv.„„„„ Mein. Hyp. Llau,„ Pfalz Ryp. Goläpfa. Pfälz. Liau.„„ 5 Pfalz. Hyv. Goldkom. Rhein. Hyp. Gdpf.-4 do.-⸗9„„„„ do.*— 3* 3 du.** in. Snäcd. Boder.-Lian. GrohkraftwerkMUhm. Lind. Akt.-Obl. v. 26 Rnein-Main-Donau?23 16-Farbenind. v. 28 Industrie-Aktien Accumulatoren Adt G „„„ 1 t Gebr. 3 Zachaſbe Zeilstoff. Bayr. Motor.-⸗Werke Berl. Licht u. Kraft Hrauerel Kleinlein 1 rown Bov., m. t Heidelberg er⸗Benz 4 ober 1058 zruhe eim Schuſ Geyer(2) Die Kickers itreffer kom⸗ zart:3 ꝛnen Mann⸗ ttgart, fand rund 5000 it mit:2 derſtand lei⸗ inute durch munentwegt Schadt, der ſetzten ſich erfolgreichen tgarter, die n, erkämpf⸗ dieg. Schon r Ausgleich tte den Sie⸗ tatt). ner:3 1. FC und r angelockt. ſen Spielen erkämpften Spiel gegen Seig. Die nsſpiel, ſie r 21. Min. 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Das kürzliche Abkommen zwiſchen zwei Elbſchiff⸗ fahrtsgeſellſchaften und einem Rheinſchiffahrts⸗ konzern über einen gemeinſamen Dienſt burchden Mittellandkanal von Oſten nach Weſten und umgekehrt iſt eine Auswir⸗ kung. Die Vereinbarung über einen gemein⸗ ſamen Motorſchiffsdienſt zwiſchen Berlin und Köln, die eine Hamburger und eine Dortmun⸗ der Schiffahrtsgeſellſchaft abgeſchloſſen haben, liegt in derſelben Richtung. Es werden alſo in naher Zukunft Rheinſchiffe auf der Elbe, den märkiſchen Waſſerſtraßen und der Oder fahren können, wie andererſeits der Elbtahn auf dem Rhein fahren wird. Es erhebt ſich fetzt die Frage, ob dieſe„fremden“ Schiffe innerhalb des durch das Elbekartell erfaßten Ge⸗ bietes, alſo z. B. zwiſchen Hamburg und Magdeburg, Frachten befördern dürfen. Ganz allgemein wird das auf keinen Fall zugeſtan⸗ ben werden. Eine gewiſſe Ausnahme wäre für die Schiffe derjenigen Rheinſchiffahrtskon⸗ zerne denkbar, die ſich jetzt mit den beiden Abſchiffahrtsgeſellſchaften über den gemein⸗ famen Dienft von Oſten nach Weſten verſtän⸗ digt haben. Es iſt anzunehmen, daß dieſe Schiffe Frachten innerhalb des Elbegebietes fbernehmen dürfen und daß ſie den beiden Elbſchiffahrtsgeſellſchaften zugerechnet werden. Die endgültige Entſcheidung über dieſe Frage wird aber erſt in den nächſten Tagen fallen. Soweit die Rhein⸗ und Oderſchifſe die Elbe nur im Durchgangsverkehr berühren, entſtehen weiter keine Schwierigkeiten, da dadurch die Intereſſen der Kartellmitglieder nicht berührt werden. Das gleiche gilt, wenn dieſe Schiffe Frachten von außen in das Elbegebiet hinein⸗ oder von dort herausbringen. Erfolge in der Sportartikelausfuhr Reuerdings wird bei der für die Fachgruppe Sport⸗ artikel⸗ und Turngeräteinduſtrie zuſtändigen Prüfungs⸗ ſtelle eine Statiſtik über den Export von Sportartikeln, geführt. Dieſe Statiſtik faßt zuſammen, was bisher in bielen unaufgegliederten Poſitionen der allgemeinen Handelsſtatiſtik verſtreut war. 1937 hatte die Sport⸗ von etwa 35 Millionen Reichsmark. Die Ausfuhr hatte am Geſamtumſatz einen Anteil von etwa 5 Prozent, das ſind 1,8 Millionen Reichsmark. Im Durchſchnitt der erſten ſieben Monate 1938 betrug die Ausfuhrquote 6,1 Prozent und erreichte damit rund 1,4 Millionen Reichsmark. Die Fachgruppe hat ſich ſtark bemüht, durch Vermittlung von Gemeinſchaftsvertretern und durch 4 Gemeinſchaftspropaganda in ausländiſchen Zeitungen 3 Schweiz. Es handelt ſich dabei um eine Neuordnung — 1 ere Bällen uſw. weiter zu fördern. . 1 4 guch in Danzig ein trauriges Erbe vor. Der See⸗ pbon 8 auf 5,5 Millionen Tonnen geſunken. Der Er⸗ 15. 10, 17. 10, 15. 10. 17. 10. 15. 10. 17. 10. 15. 10. 17. 10. 15. 10. 17.10. 15. 10. 17. 10. und Zeitſchriften die Ausfuhr von Schiern, Barren, 1 Sorſ eus deuisoh-schweizerische Wirtschaftsverhandlungen sh Am 24. Oktober beginnen in Bern neue Wirt⸗ ſchaftsverhandlungen zwiſchen Deutſchland und der V des Stickereiveredlungsverkehrs zwiſchen der Schweiz . und Vorarlberg, 2. um den Waren⸗ und Zahlungs⸗ perkehr mit dem früheren Oeſterreich und 3. um Zoll⸗ fragen und Fragen des Verrechnungsverkehrs, die ſich aus der Eingliederung des ſudetendeutſchen Gebiets in das Reich ergeben haben. banzigs Wirischaft wieder aufgebaut Die jüngſten Meldungen aus Danzig zeigen, daß es guch dort wie im Reich gelungen iſt, die Arbeitsloſig⸗ keit zu beſeitigen. Im Mai dieſes Jahres waren bei den Danziger Arbeitsämtern nur noch etwa 2000 rbeitsloſe gemeldet, während zur gleichen Zeit 1933 über 33 000 Arbeitsloſe von insgeſamt 400 000 Einwohnern gezählt wurden. Dieſe Entwicklung iſt um jſo erſtaunlicher als Danzig, das durch das Verſaiuer Diktat ſein natürliches Hinterland zum größten Teil eingebüßt hat, natürlich von der Wirtſchaftskriſe be⸗ fſonders hart betroffen war. Als der Nationalſozialis⸗ mus dort im Mai 1933 die Macht übernahm, fand er ſfchiffsverkehr war in den letzten vier Jahren Sehr stilles Geschäft Berliner Börse Zum Wochenbeginn waren von der Bankenkundſchaft nur kleinſte Aufträge erteilt worden, die ſowohl die Kauf⸗ als auch die Verkaufsſeite betrafen und infolge⸗ deſſen die Entwicklung einer einheitlichen Tendenz nicht zuließen. Der Grundton blieb dabei, wie nicht anders zu erwarten, weiter durchaus freundlich, nicht zuletzt unter dem Eindruck des Ergebniſſes der Balkanreiſe des Reichswirtſchaftsminiſters, deren Auswirkungen das hauptſächlichſte Geſprächsthema der Börſe bil⸗ deten. Am Montanmarkt ermäßigten ſich Klöckner um zirka 1 Proꝛent; auch hier wieder konnte man alſo die Beobachtung machen, das nach dem Bekanntwerden des günſtigen Abſchluſſes und der Kapitaſtransaktion Humboldt⸗Deutz das Intereſſe geſchwunden iſt, zumal die nun zur Tatſache gewordenen Vermutungen der Börſe kursmäßig bereits vorweg eskomptiert worden waren. Von den übrigen Werten des Marktes hatten nur noch Stolberger Zink mit plus 1 Prozent ſtärkere Abweichungen gegen den Samstagſchluß aufzuweiſen. Braunkohlenaktien waren, ſoweit notierten, ſchwächer, namentlich Ilſe Genußſcheine mit minus 1½ Prozent, Ilſe Bergbau und Eintracht mit je minus 1 Prozent. Auch Kaliaktien neigten zur Schwäche. Chemiſche Pa⸗ piere, wurden etwa zu Samstagſchlußkurſen gehandelt, ſo Farben mit 151¼(minus ½ Prozent), das gleiche galt von den Elektrowerten, von denen nur Gefſfürel mit minus 1 Prozent hervorzuheben ſind. Verſorgungs⸗ werte erfreuten ſich kleinem Anlageintereſſe, ſo Schle⸗ ſiſche Gas(plus 1½ Prozent) und Elektriſche Werke Schleſien(plus ½ Prozent). Im übrigen ſind mit über Prozentbruchteile hinausgehenden Veränderungen nur noch zu erwähnen: Dortmunder Union(minus 2 Pro⸗ zent), Hapag(minus 1¼ Prozent) und Hotelbetrieb (minus 1 Prozent), andererſeits Berliner Maſchinen und Metallgeſellſchaft mit je plus 1 Prozent. Von variablen Renten waren Reichsaltbeſitz mit plus 45 Pfennig gut erholt; allerdings büßte das Papier in der erſten Viertelſtunde bereits wieder ½ Prozent ein(130%). Unverändert blieb die Umſchuldungsan⸗ leihe mit 93,90. Am Geldmarkt waren für Blankotagesgeld unverän⸗ derte Sätze von 2/ bis 2/ Prozent anzulegen. Von Valuten errechneten ſich das Pfund mit 11,82½, der Dollar mit 2,4965 und der Franken mit 6,61½. Am Börſenſchluß wieſen die wenigen zur Notiz ge⸗ kommenen Papiere nur geringe Abweichungen auf. Goldſchmidt ſtiegen um ½ Prozent, Demag um ½ Prozent und auch Farben zogen auf 151¼ an. Ande⸗ rerſeits ſtellten ſich Charlotte Waſſer, Vereinigte Stahl⸗ werke und Weſtdeutſche Kaufhof je ½ Prozent niedri⸗ ger. Klöckner fielen durch einen Rückſchlag um/ Prozent. 3 Nachbörslich blieb es ſtill. Bei der amtlichen Berliner Deviſennotierung ſtiegen das engliſche Pfund auf 11,845(11,825), der franzöſi⸗ ſche Franken auf 6,625(6,61) und der Schweizer Fran⸗ ken auf 56,58(56,50). Der Dollar und der holländiſche Gulden blieben mit 2,497 beziehungsweiſe 135,88 un⸗ verändert. Von den zu Einheitskurſen gehandelten Bankaktien erhöhten ſich Vereinsbank Hamburg um ½ Prozent. Bei den Hypothekenbanken gewannen Deutſche Zentral⸗ boden und Weſtdeutſche Kaufhof je ½¼ Prozent ſowie Hamburger Hypotheken 1 Prozent. Am Markt der Kolonialwerte gaben Doag um/ Prozent nach und Kamepnun ſtiegen nach Unterbrechung um 2 Prozent. Bon ehgen ich geiher ache, iſtriepapie 8 4 Lehmann ſtiegen um 3½ Prozent, Ver⸗ einigte Glanzſtoff und Wenderoth erhöhten ſich je um 3 Prozent. Andererſeits waren Guanowerke nach Pauſe um 3½ Prozent und Steingut Colditz um 3 Prozent rückgängig. Steuergutſcheine blieben unverändert. Rhein-Mainische Mittagbörse Sehr ſtill Der Wochenbeginn geſtaltete ſich ſehr ſtill. Nach wie vor ſteht die Anleihezeichnung im Vordergrund, ſo daß nur ſehr wenig Kundſchaftsaufträge vorlagen. Der Dividendenvorſchlag von Klöckner entſpricht den Erwartungen, ſo daß hiervon keine zuſätzliche An⸗ regung mehr ausging. An den Aktienmärkten blieb die Kursentwicklung, meiſt vom Zuſall abhängig, un⸗ einheitlich bei allgemeinen kleinen Abweichungen. Von Montanwerten ſetzten Ver. Stahl mit 105¼½(105), Hoeſch mit 114%(114¼½), andererſeits Rheinſtahl mit 138½¼(138¼) und Deutſche Erdöl mit 129¼ (13034) ein, Ilſe Genuß lagen 1¼ Prozent nied⸗ riger mit 137½. Maſchinenwerte blieben etwas ge⸗ fragt und lagen gut behauptet 1 Prozent höher mit 141½. Von chemiſchen Werten lag IG⸗Farben etwas ſchwächer mit 151½ bis 151½(151/½). Elektro⸗, Zellſtoff⸗, Bau⸗ und Verkehrswerte waren zunächſt ohne Erſtnotiz. Von den variablen Bankaktien gingen Braubank um 1½ Prozent auf 125½ und Reichsbank um 1 Prozent auf 187½ zurück. Niedriger lagen außerdem Weſtdeutſche Kaufhof mit 101½(101½). Auch an den Rentenmärkten hielt die Geſchäfts⸗ ſtille an. Reichsaltbeſttz /½ Prozent höher mit 130½¼, andererſeits kommunale Umſchuldung nur knapp ge⸗ halten mit 93,90(93,95). Am Pfandbriefmarkt ſchwankten Liquidationswerte bis zu ½ Prozent. Stadtanleihen und Induſtrieobli⸗ gationen lagen ruhig und meiſt unverändert, ebenſo Staatspapiere. In der zweiten Börſenſtunde ruhte das Geſchäft faſt vollkommen. Soweit überhaupt zweite Notie⸗ rungen erfolgten, lagen ſie infolge der Stille eher leicht rückläufig. Ver. Stahl 105 nach 105¼ höher ledoch Hoeſch mit 115 nach 114¼. Bei den ſpäter notierten Werten gingen die Veränderungen ebenfalls kaum über 1 Prozent hinaus, wobei Elektropapiere meiſt nur knapp gehalten waren. Ferner ließen u. a. Klöckner 123½(124¼) nach. Zellſtoffwerte gewannen bis 1¼ Prozent. Scheideanſtalt erholten ſich um 3 Prozent. Am Einheitsmarkt verblieb für Bank⸗ aktien Intereſſe. Kommerzbank 112½(112½), Deutſche Bank 117½(117¼). Dresdner Bank 111(110%). Der Freiverkehr lag ſtill und unverändert. Etwas höher nannte man Raſtatter Waggon mit 51½—537% (51—53) und Growag mit 75(74). Tagesgeld unverändert 2½¼ Prozent. Metalle Metallnotierungen in Berlin Berlin, 17. Ortober. RM für 100 Kilo. Elektrolyt⸗ kupfer(wirebars) prompt eif Hamburg, Bremen oder Rotterdam 65,25; Standardkupfer lfd. Monat 59,50.; Originalhüttenweichblei 21.; Standardblei lid. Mo⸗ nat 21.; Originalhüttenrohzink ab norddeutſchen Stationen 19,50.; Standardzink lfd. Monat 19,50.: Originalhüttenaluminium 98 bis 99 Prozent in Blöcken 133; desgleichen in Walz⸗ oder Drahtbarren 99 Prozent 137; Feinſilber 36,30—39,30(RM für ein Kilo). Baumwolle Notierungen der hremer Baumwollterminbörſe Sfenen, 1 Sl Geld, 965 Abrechnung; Januar 969 Brief, 967 Geld, 969 und 968 bezahlt, 968 Abrechnung; März 976 Brief, 973 Geld, 974 Abrechnung; Mai 976 Brief, 973 Geld, 974 Abrechnung; Juli 979 Brief, 977 Geld, 978 bezahlt, 978 Abrechnung; Oktober 968 Brief, 963 Geld, 965 Abrechnung.— Tendenz: ruhig ſtetig. lös der Danziger Fiſcherei hatte 1933 einen Tieſpunkt mit 1,39 Millionen Gulden erreicht, das waren 700 000 Gulden weniger als 1930. Handel und Wandel ſtockte überall, insbeſondere auf den Danziger Werften, denn 1932 liefſen nur noch 2500 Bruttoregiſter⸗ tonnen vom Stapel gegenüber 40 000 im Jahre 1928. Die nationalſozialiſtiſche Regierung ſah es als eine ihrer erſten Aufgaben an, das Verhältnis zu Polen zu regeln. Nach einem Uebereinkommen vom Auguſt 1933 verpflichtete ſich auch Polen, alle Maßnahmen zu treffen, die einen weiteren Rückgang des Seeverkehrs über Danzig verhinderten. Um die Arbeitsloſigkeit her⸗ abzudrücken, wurde zuerſt die Beſchäftigung von Nicht⸗ Danzigern eingeſchränkt und darüber hinaus wurden viele Danziger für kürzere Zeit oder längere Zeit im Reich untergebracht. Der Ausbau der Hafen⸗ anlagen und andere öffentliche Aufträge belebten die Bauwirtſchaft. Infolge umfangreicher reichsdeut⸗ ſcher und auch polniſcher Beſtellungen konnten auch die Metallinduſtrien und Werften ihre Anlagen ausbauen. Im erſten Vierteljahr dieſes Jahres waren wieder 40 000 Bruttoregiſtertonnen auf Danziger Werften, alſo genau ſo viel wie 1928 im Bau. 1937 hat auch der Schiffsverkehr wieder die Grenze von 8 Millionen Tonnen überſchritten. Die günſtige Entwicklung der Einnahmen des Freiſtaates ermöglichte im letzten Jahre eine Steuerſenkung, die Zahl der Konkurſe, die ſich 1932 noch auf rund 100 beliefen, betrug 1937 nur noch ein knappes Dutzend. Die Erfolge der Maßnahmen der nationalſozialiſtiſchen Wirtſchaftspolitit ſind alſo auch in Danzig weithin ſichtbar. SwW Aufhebung der Verordnung zur Verſtärkung der Gewinnung von Zellſtoffholz. Da die Aufbringung des Fichtenfaſerholzes(Zellſtoffholzes) nunmehr durch Um⸗ lage geregelt iſt, hat der Reichsſorſtmeiſter durch Ver⸗ ordnung vom 8. Oktober 1938(veröffentlicht im Reichs⸗ anzeiger Nr. 239 vom 13. Ottober 1938)— auf Grund der 58 1 und 6 des Geſetzes über die Marktordnung auf dem Gebiete der Forſt⸗ und Holzwirtſchaft vom 16. Oktober 1935— beſtimmt, daß die Verordnung zur Verſtärkung der Gewinnung von Zellſtoffholz vom ber. Dezenver 964 Prief, 9o1 Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M. Im Bereiche des feſtländiſchen Hochdruckge⸗ bietes zeigte das Wochenende, abgeſehen von mehr oder weniger ſtarker Nebelbildung, freund⸗ lichen Wetterablauf. Inzwiſchen hat ſich das Hochdruckgebiet ſüdoſtwärts verlagert, ſo daß die Wirbeltätigkeit wieder weiter auf das Feſtland übergreifen konnte. Dabei kam es aber vor allem in weſtdeutſchen Gebieten bereits zu Regen, doch iſt eine Aus⸗ ſchaltung des Hochdruckeinfluſſes bei uns mit dieſer Entwicklung nicht verbunden. Die Ausſichten für Dienstag; Beſonders mor⸗ gens vielfach dunſtig oder neblig, ſonſt wolkig bis heiter und im allgemeinen trocken; Tem⸗ peraturen wenig geändert, Winde meiſt aus Süd bis Weſt. Q und für Mittwoch: Abgeſehen von Nebel⸗ bildung im weſentlichen freundlich. Rheinwasserstunc 16. 10. 38 17. 10. 38 Waldshuf„ 0 233 221 Rhelnfelden. O» 213 214 Brelssch„ 110 95 242 221 Moeorrre„„„„ 375 375 Maonnhelm 284 272 Kaub en 189 180 Köln 171 161 Neckarwosserstand 16. 10. 3517. 10. 38 Monnhelm 28¹1 26 30. September 1937(Reichsanzeiger Nr. 230 vom 6. Oktober 1937) aufgehoben wird. SW Frühbezugsvergünſtigungen für Superphosphat und Superphosphatmiſchungen. Um einen beſonderen Anreiz für noch frühzeitigere Abnahme zu geben, hat ſich die Deutſche Superphosphatinduſtrie Gmbc ent⸗ ſchloſſen, in dieſem Jahr ausnahmsweiſe auch auf Be⸗ züge in der zweiten Oktoberhälfte Frühbezugsvergün⸗ ſtigungen zu gewähren, die neben den für November gültigen Sätzen beſonders günſtige Zahlungsbedingun⸗ gen vorſehen. Im übrigen werden für Lieferungen im November⸗Dezember 1938 und Januar 1939 die glei⸗ chen Frühbezugsvergünſtigungen eingeräumt wie im Vorjahr.— Es iſt zu hoffen, daß dieſe günſtigen Be⸗ zugsmöglichkeiten die Abnehmer veranlaſſen werden, möglichſt frühzeitig zu beziehen, damit ſie die Gewähr haben, daß die benötigten Superphosphatdüngemittel auch bei etwaigem Eintritt eines Wagenmangels auf Fall rechtzeitig an Ort und Stelle zur Verfügung tehen. SW Vergebung des Sandblatts aus dem Gundi⸗Ge⸗ biet in Heidelberg. Als nächſte Vergebung kommt am Freitag, den 21. Oktober, zu Heidelberg das Sandblatt des Landesverbandes badiſcher Tabakbauvereine, Sitz Karlsruhe, aus dem Gundi⸗Gebiet zum Ausgebot. Kautschuk Marktlage: ſtetig. Sheets loro 8/8; per November⸗ Dezember 81½10; per Dezember⸗Januar 8¼, Preiſe in Pence für ein lb. Das deutsche Rohstoffwunder Von Anton Lübke. 556 Seiten. 6,80 Reichsmark. Verlag für Wirtſchaft und Verkehr, Stuttgart. dak Es iſt ein unerhört gründliches Werk, das dem vielverſprechenden Titel entſchieden gerecht wird. Der Verfaſſer hat ſich nicht darauf beſchränkt, die altge⸗ wohnten Rohſtoffe, ihre Vorräte, Gewinnung und Ver⸗ wertung zu behandeln, ſondern die— man kann ſchon ſagen— zahlreichen neuen und Austauſchſtoffe uns vorzuführen, die die deutſche Wirtſchaft zu Hilfe nimmt, um ſich vom Ausland unabhängig zu machen. Dabei kann der Verfaſſer mit den allerneueſten Forſchungs⸗ ergebniſſen aufwarten und hat auch die durch den An⸗ ſchluß der Oſtmark neugeſtalteten Verhältniſſe berück⸗ ſichtigt, Dieſes Buch geht jeden an und gibt jedem unendlich viel, dem Techniker, dem Journaliſten, dem Handwerker, dem Kaufmann, dem Induſtriellen. Man könnte es als ein ſehr brauchbares Nachſchlagewerk be⸗ zeichnen, aber der hochintereſſante Inhalt gebietet ſchon ledem, daß er ſich rege damit befaßt, zumindeſt mit dem, was ihm in ſeinem Beruf in dieſer Hinſicht am nächſten liegt. Dazu kommt noch, daß dieſes Buch ſo leicht verſtändlich geſchrieben iſt, daß zu ſeiner Lekture keine beſonderen techniſchen Kenntniſſe erforderlich ſind. Es iſt zugleich ein Sammelwerk der gigantiſchen Lei⸗ ſtungen Deutſchlands in der Rohſtoffwirtſchaft. Frenkfurter Ber— 33 3 eee F a 98,50 1175 180,— versicher.-Aktien 55 eutscheLinoleumvn.— IBadische Bank.—* Verkehrswesen„ ackethal Draht—-Glanzst. Elberf. 171,.—— 2 55 4 Eflektenhörse Dt. Steinzeuge Field.— Baver. Hyp. Wechsei 109,77 109, J Alis. Lok. u. Kraftw. 146,— 116,25 Hamburs Elektro. 152,50 151,25] Ver. Stahlwerke. 105,— 105,.— 10Je„282,— 252,50 Festverzinsl. Werte 15. 10. 17. 10.] Durlacher Horf.. 109,— 109,— Commerz. Privatbk. 112,12 112,25 Hbs.-Amer.-Paketih. 79,50— J Harburzer Gummi 72— IVer. Utramarinfabr. 139,37 138,— Allianz Leben.—— Fabr Reiehsanl..27 193,62 101,62 Eichb. Werger-Br.. 113,75 113,75] Beutsche Banit... 11,25 117,50 KHbs.-Südam. Dpfsch. 123,.— 123,.—] Hardener Berabau 150,75— vosel Tejegr.Br.——*—— A 5i Feichsanl. 30 192, ez El. Licht& Kraft. 140,— 140,—f Presdner Bank.. 119,2 111, Norddentscherl-iovd 14.— 73.— Hedwizshütte.— S Wanderer-Werke 52 159,25 Kolonlal-Paple Mien Fgeiet, v. 1927 33•35 33/7 Ereinser Umen.. 11— 181— Pfapkit, Hrp.-Bank 133.28 138,50] Süad. Eisenbahn.. 30,— 56,50 Moesch. Eis. u. Stahi 114.— 115,12] Westd. Kaufhot 4. 101,25 100,50 Bapern Staat v. 1527 99,50 99, Gebr. Fahr A6.. 151,— 151,— Pfälz. Hvpoth.-Bank 101,50 101,50 Holzmann Philiopp. 152,— 132,—] Wi. Drahtind. Hamm——.„Dt.-Ostafrika... 15.— 113,75 Ant.-Abi- d. Dt. Rch. 129,75 130,— 16 Farbenindustrie 152,25 151,— Reichsbank. 188,37 1687,25 Hotelbetrlebh... 33,39 33,] Wißner Metall.— ,15 Neu-Guinen.—— pt Schutzzebiet 08—— Feldmühle Papier 130,50 131,25 Rhein. Hypoth.-Bank 137,25 137.— Efflektenkurse Immob.-Ges.„ 74,50 14,75 Zellstofi Waldhof„ 138,.— 137,50 Otavi Min. u. Eisenb. 27.— 26, 57 AKussdürs Stadt v. 26 99,— 99,— Gesfürei-Loewe. 5 Junchans Gebr.„„— 104,— Kleidelbæ. 53•1 97.——— CritameEanst„ 138,75 3 ie Airemulgtor fr, kbre.— 15. 41* bente„ 148 13335 26 S. + 295,— Gritzner-Kayser..——Bad. AG. f. Rheinsch.—— zem. Bau Lenz——Kal Chemie. —— v. 26 57,75 37,5] Crobtraft Mum. Vz.—— Ibt. Reichsb. Vz... 125,75 125,75 AEC(neue)... 120,.— 140,—] Klöcknerwerke 121.— 123.— Berliner Devisenkurse Jlannheim von 27 3,75 97,75] Grün& Bilünger. 226,.—— Aschaffbs. Zeilstol 129,„„ C. H. Knorr..—* Pirmasens Stadt.26 99,— 99,— Hanfwerke Füssen e verslcher.-Aktlen Augsburg- Nürnbers 140,39 141,25] Koksw. u. Chem. Fb. 151,50 157,— Geid ſ Brief Geld T Brnief 3 Ablös. Altbes. 134,— 134,.— Harpener Bersbau. 151,— 5 Alllanz Leben.—— B. Notoren(BMUWI) 144,50 144,25 Kolimar& jourdan 97.— 55,50 ..— 101,.—J Hochtief AG., Essen 8 143 Bad. Assecuranzges.— 30,— Bapyer. Spiegelalas 37.— 17725 Köttz. Led, u. Wachs— 2 15. Oktob 17 5. Kom Goldhvv. 29 190, 190 fiolzmann Phil... 151,50 152,75 NannheimerVersich.——. P. Bembers 223 123•30] Lröondrins Metal 125.— 12775 Oktober. Oktobet do. Goldanl. v. 20. 99.75 99,75 lise Berzbarn 135•75 137.50 Württ. Transportver.—— Bersmann Elektr. Lahmever& Co. 169·50 156.251 Aexvot.(Alex.-Kalro) 1 àg. Pfd. 12,119 12,149 f 12.130 12,160 Lo.——2 3— 3* 13.— doß ZdeGebbene—* 12½7 Braunsnz;**. nn 16•50—[ Arsentin.(Buenos-KAir.) 1 pap.P. 1—— 83 Bay. Hyv. Wechs. aIns„ raunschweig.-G. T 5* Bels.(Brüss. u. Antw.) 100 Belga„„ Fret. Hyo. Goldhvo. 100,— 100,— Kali Chemie.... 139,50— Berliner Börse Bremer Vulkan.—— IFeopoid. Grube..„ 128,25 Brasllien(Rio de Jan.) 1 Miireis] 9,146 9,148] 0,146 90.148 10ʃ,12 161,25—. 117•50 179,75 E en aee, ege z ffe, bi Fii. Soldvir. Llau. 10,12 191,10 Klöchnerwerke.. 124, 5% Dt. Reichsanl. 27 101,62 101,82 Buderus Eisenwerke 1117—ansteider Berabau 148,.— 135.— Danzie(hanzig).. 100 Gulden f 47,000 47,100 f 47.000 47,100 Kein. Hyo..... 190, 100,— Knorr-Heilbronn 97.— 4% do. do, v. 103% 39,37 35.57] Conti Gummi 13575 136,25 Markt- g. Kuhlhalle 127— Eneiang(London)... 1 Pinnd 11,319 11,340] 11,850 11,860 Fa ieiavia. A 123,50J Dt. Ini.-Ausl. Kitbes, 128,15 130,— Beimer-Benn Harinſifefrton 127.—— Esiiand(Rev. Fall) 106 estn. Kr.——— 3338 Pfalz. Hyv. Go ahmeyer„ f——„ g Maximillanshütte. m* Einnland Mk. fiz Liau.* 101,12 101.— Ludwigsh. Aktienbr. 198,50 Ot Atlant. Telegr. 117˙50 Mütheimer Bergw. 858 855 n 6,605 5,61) 6,816„652 Pfalz. Hyv. Goldkom. 100,— 190,— do. Walzmühle 6˙50 110˙52 Piandbrleie Deutsch. Conti Gas 130˙25 1300 Nordd. Eiswerge. 107750 105. Griechenland(Athen) 100Drachm.•3553235 255•357 Rhein. Hvp. Gdpf.-4 100,— 100,.—] Mannesmannröhren. 110, 26•12 5 Pr.Ld.-Pfdbriele Deutsche Erdöl. Drenstein& Koppel 94.— Holland(Amsterd. u. Rott.) 100 G. J 135,49 135,929 f 135,740 136,020 do.-9.„„„„199,— 109,—] Metallgesellschait 126,50 126,1 Anst..-R. 19. 199,— 100,— Deutsche Kabelwk. A— Fathgeher. Waszgon 33,50—lran(Feheran)„ 110 Klals 13,899 14,700 14700 14,720 n- 120,— Mee 101.— 5 40, do. K 21 100.— 100,—] Heutsche Linoleum, 158,25— Pheinfeigen Kraft•75 215, island(Revkiavii), io0 isi. Kr. J 52,840] 52,940[ 52,50] 53,030 do.—715 141.—0— 1. 133.— 1335—f 6% do. do. Komm. Berisehe Woaſen 3 s 11 5 5280 ftallen(Rom u. Mailand) 100 Lire—— 10·355 97050 3745 do. om. I-— 100,5 2. env.. 100,— 100,— t en.— 62 -, e bkraftwerkihm.—— ein. Braunkohle„ 7 Gdpf. 1928.—— amit Nobel. ein-Westf. Kalkw. 7 7 4. Akt.-Obl. v. 25——[Fnheinefektra Stamm 15 8 7⁰˙⁰ 4 Kom. 1„ 100,.— iöö.— + 120.—f Fieheen Montan A6 3 3 1 400—— 46,150 48,350] 48.750.00 FWein-Main-Donau23 100,52 100,62f do. Vorzussaktien 87 133•25 Ei Seplesien 133•50 139·30 f Siedel 1.. 2 147•75 Litauen(kowno/ Kaunas) 100 Lit. J 41,940 f 42,020 41,940 42,020 I6⸗Farbenind. v. 28 122,25 122,— Rheinstahl..... 138, ank-Aktien El. Licht und Kraft 13„50 Fütgerswerke. 147,25 147, Norwegen(Gslo). 100 Kronen J 39,360 59,450 59,400 55,550 Kütgerswerke... 146,50 147.—„ 95,75 95,75 Enzingerbmonwerke 5 Sachsenwerk 5 Polen(Warschau/Pos.) 100 Zlot 47,090 43,100.000 1 lndustrie-Aktien Salzwerk Heilbronn— r Bank für Brauind. 128,50 138,75 Farbenindustrie&. 151,75 181.12 Sachfjeben AG.. 180,.—— Portugal(Lissabon) 100 E 35 10,720] 10,740 10.730] 10,750 Aecumulatoren— Schuckert ei.. 174,50 174,.— Baver. Hvp. Wechsei 100,—„Eeidmühſe Papier—„25 Saſzdetfurin Kan.— 142˙2⁵ Rumünlen Bukarest) 100 Lei Wr——5— Gshe„ ees 120.— 125·80] Seſereftezinen——f Fenmerbrtvatbi. 11523 11530] keiten& Gullleaume 15.25 153,5] Seinbert'saizer 135.— 134.—] Zehweden Soeth. P&) 10 Fr. 90750 f 89570 L0,540f 81700 Aeehaftbs Zeifstoßß 120, 120,50 Seilind. Woif Müm.—— Heutsede Bantt... 117,25 117,50 Gebhard& Co... 145,—— Sehüekert& Co.— j5 Schwelz(Zür.-Bas., Bern) 100 Fr. I 56,440 56,560 56,520 56,640 apr. Motor.-Werke 144,50 144,50 Siemens-Halske— Dt. Solddiskontbhank— Serm. Portt.-Cement— 102—f Schufth. Patzenhofer 105,37 104, 75 Sbanlen(Madr. u. Barc.) 100 Pes. 05. V 55 Peri. Uicht u. Kraft—„— Sinner⸗Grünwinkel. 99,.—— Dt. Uebersee- Bank 109,. 106,37 Cerresheim Gias 7 Jemens& Hlaiske 196,50 201.— Tschecho-Siowalteĩ(pras) 100 Kr. 9,591] 5,609] 6,591 3, 809 Faateref Kieirleig, 120,50 139,9] Fido, Zueter....— 137.— Presdner Bant. 118·J8 11)—] Seslurei-Loene 133,0 138—] Sochr Kammrarn—— Fürtel(sanbuf) 1 türk. Pfund.576].862] 1,578.982 a 15175 131.— Wzies—94 13745 17,55 Erlter-4 43 36.— 45 8300 23 211,28 Vnaarn 3 97599 Toor 05 0 Sement Heidelberg—Westeregein—„—„ · 107, tzner-Kayser.— 17/ Südd. Zucker„„ Ur Monte vid.) idoĩd-p 1..999.001 pa—+ 4s%— 136,.50 J Zellst, Waidh. Stamm 138,50 188,50] KTheig. Hypoth.-Bant 13/,25 18/.— 1 Gruschwitz fenui!— 115,121 Thür. Gasges. 130,17 131,50—— Keay) ibai. 1 34⁵ 2,495] 2,135] 2,405 ————————————————————— ————— —— — Montag, 17 Oktober 1938 zakenkreuzbanner“ Rieine dadilche llacherichten Münchener Frau tödlich verunglückt „Heidelberg, 17. Okt. Auf der Reichs⸗ autobahn ſtießen am Sonntag ein Motorrad und ein Perſonenkraftwagen zuſammen. Dabei wurde die 25jährige Ingenieursehefrau Luiſe Heiting aus München, die mit ihrem Manne zuſammen auf dem Motorrad ſaß, ſo ſchwer verletzt, daß ſie bald nach ihrer Einlieferung ins Heidelberger Akademiſche Krantenhaus ſtarb. Von den übrigen Beteiligten iſt niemand verletzt worden. BJ-Heim Obrigheim eingeweiht —. 17. Okt. Obrigheim hatte ge⸗ ſtern einen großen Tag. Das Heim, das die Ge⸗ meinde ihrer Hitlerjugend gebaut hat, das erſte nach den neuen Richtlinien der HJ erbaute Heim im Gau Baden, wurde im Rahmen einer Keigt Kundgebung durch Obergebietsführer emper ſeiner Beſtimmung übergeben. Be⸗ ſonderer Dank gilt dem Bürgermeiſter der Ge⸗ meinde Obrigheim, Pg. Geier. In den An⸗ ſprachen kam zum Ausdruck, daß dieſes Heim nur ein Anfang ſein ſolle für eine Reihe wei⸗ terer Heime im Kreisgebiet. Der Architekt, Pg. Mailandt, übergab dem Bürgermeiſter der Gemeinde den Schlüſſel des Heimes. Der Ober⸗ gebietsführer weihte darauf in ſeiner Rede das Heim ein und übergab es ſeiner Beſtimmung. Er wünſchte, daß ihm recht bald weitere folgen mögen. Badiſche Frontkämpfer fahren nach Paris und Le hHavre * Karlsruhe, 17. Okt. In der Zeit vom 2¹1. bis 26. Oktober findet ein deutſch⸗franzö⸗ ſiſches Frontkümpfertreffen in Paris und Le Havre ſtatt, an dem je 200 alte Soldaten, An⸗ gehörige der NS⸗Kriegsopferverſorgung und des Reichskriegerbundes, aus den Gauen Ba⸗ den und Württemberg teilnehmen. Anläüßlich des Treffens werden verſchiedene gemeinſame Kundgebungen der deutſchen und franzöſiſchen Frontkümpfer durchgeführt, die durch die gro⸗ ſſen geſchichtlichen Ereigniſſe der letzten Wo⸗ chen ein beſonderes Gewicht erhalten. Einweihung von USb⸗Kindergärten * Karlsruhe, 17. Okt. Am Samstagnach⸗ mittag wurde unter Anweſenheit von Gauamts⸗ leiter Pg. Dinkel in Blumberg der erſte NSV⸗Kindergarten in der neuen Bergmanns⸗ ſtadt eingeweiht.— Oberſchefflenz hatte ſich am Sonntag zur Einweihung ſeines neuen NSV⸗ Kindergartens feſtlich geſchmückt. Der Ortsgrup⸗ penleiter von Oberſchefflenz, Pg. Häfner, be⸗ Aaußte die zahlreichen Gäſte und hielt eine kurze nſprache. Der Bürgermeiſter Reimold dankte dem Architekten und all denen, die freiwillig an der Erſtellung mitgewirkt haben, Als Vertreter der Gauamtsleitung der NSV ſprach Gau⸗ hauptſtellenleiter Pg. Merdes ſeinen Dank aus an alle, die am Werk mitgeſtaltet haben. Die Errichtung dieſes Kindergartens möge ein Anſporn für alle übrigen Gemeinden des Krei⸗ ſes Mosbach ſein. Zum Schluß ſprach Kreis⸗ leiter Pg. Senft zur Bevölkerung, der ſeine Freude über das wohlgelungene Werk aus⸗ ſprach. Tagung des hiſtoriſchen Vereins Kippenheim, 17. Okt. Die 23. Haupwer⸗ ſammlung des Hiſtoriſchen Vereins für Mittel⸗ baden fand am Sonntag in dem alten Markt⸗ flecken Kippenheim ſtatt, der am Kirchweih⸗ ſonntag dank des guten Beſuches dieſer Tagung völlig im Zeichen dieſer außerordentlich wichti⸗ gen Zuſammenkunft der Heimatforſcher der Ortenau ſtand. An Stelle des verſtorbenen Dr. Batzer⸗Offenburg wurde Dr. Staedele⸗ Offenburg zum 1. Schriftwart berufen und Dr. Rubin⸗ffenburg, dem nach Erſtattung des Rechenſchaftsberichtes Entlaſtung erteilt wor⸗ den war, in ſeinem Amt beſtätigt. Als nächſt⸗ jähriger Tagungsort wurden Baden⸗Baden und Lichtenau vorgeſchlagen. Die endgültige Ent⸗ ſcheidung bleibt dem Ausſchuß vorbehalten. guto ſtürzt Abhang hinab Achern, 17. Okt. In der Dunkelheit verlor ein Autofahrer infolge Feſtklemmens der Steuerung die Herrſchaft über den Wagen, der darauf einen Abhang bei Herrenwies hinab⸗ ſtürzte. Zwei Inſaſſen wurden ſchwer verletzt, Das 1oo0. Lebensjahr beginnt Freiburg i. Br., 17. Ort. Am 18. Or⸗ tober kann Frau Apollonia Burkart ihr 99. Le⸗ bensjahr vollenden und in das 100. eintreten. Trotz ihres hohen Alters iſt die Greiſin körper⸗ lich und geiſtig noch verhältnismäßig friſch. Frau Burkart iſt in Achern geboren und hat in ihrem langen Daſein vier Kriege erlebt. Ihr Gedächtnis iſt noch ſehr gut und ſie weiß man⸗ ches Intereſſante aus ihrem Leben zu er⸗ zählen. Oberbadiſches utomobiltreffen 1939 Säckingen, 17. Okt. Das nüchſtjährige große Automobiltreffen iſt am Samstag, 1. Juli und Sonntag, 2. Juli 1939 in unſerer Stadt. 4 Statt Kartenl Die gluckliche Gebuft eines Sonntagsjungen zeigen an Or. G. Bundschuh u. Fràu Liesel geb. Stelzer Hennheim 6öp 6,), den 16. Oktober 1958 Jeden Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag Vertängerung.2414 im goldenen Stern p 7. 17 fLAaor oͤm Wossefturm Immer wieder kommt es vor., daß Frleurich Zrehm ſärbt · reinigt Lederlärberei Koks, Briketts E. Rehberger G m b. 1 6, 11 Rutf 22597 Iihr Fünhalter ver- 5 Laden: 35 2, 4—————— p 4, 6 Ruf 21515 Auf Wunsch werden die Gegenstände Kieini gkeit. Wir be⸗ abgeholt. 112551%» Iheben den Fehier sofort und sparen Ihnen viel Aerger. 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Hermann gabe: Wilhelm Ratzel: für Beilagen: Knoll und Carl Lauer; für die Bildex die Reſſort⸗ ſchriftleiter, ſämtliche in Mannheim.— Ständiger Ber⸗ liner Mitarbeiter: Prof. Dr. Johann von Leers, Ber⸗ lin⸗Dahlem.— Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin SW 68, Charlottenſtr. 82.— Sprech⸗ ftunden der Schriftleitung: täglich von 16—17 Uhr (außer Mittwoch, Samstaa und Sonntag).— Nach⸗ druck ſämtlicher Originalberichte verboten. Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlaa und Druckeret Gmbo. Sprechſtunden der Verlagasdtirektion: 10.30—12 Uhr (laußer Samstaa und Sonntaa).— Fernſprech⸗Nr für Verlaa und Schriftleituna: Sammel⸗-Nr 354 21 Für den Anzetgenteil verantw.: Wilh. M Schatz. Mym Zur Zeit gelten folgende Preisliſten: Geſamtausagabe Nr. 3. Ausgabe Mannheim Nr 11. Ausgabe Weinheim Nr. 9. Ausaabe Schwetzinaen Nr 9.— Die Anzeigen der Ausgaben 4 Moragen und Abend erſcheinen aleich · zeitia in der Ausaabe B Frühausgabe A Mhm.„ ſber 16 200 Abendausgabe A Mhm... über 14100 Ausgabe B Mannheim über 28.700. Ausgabe A und B Mannheim über 41 850 Frühausgabe à Schwetz.. über 559 Abendausgabe à Schwetz. über 559 Ausgabe B Schwetzina. über.400. Ausgabe A und B Schwetzingen über 6 950 Frühausgabe A Weinheim, über 509 Abendausgabe 4 Weinheim. über 500 Ausagabe B Weinheim. über 3200. Ausgabe A und B Weinheim über 3 700 Geſamt⸗DA. Monat Septbr. 1938 über 32 500 enre- mſ Schön n vo. Iimmer ſof, od. 1. Nov. an Herrn zu vermiet. S 6, 2, 2 Tr. rechts (19 381)0 Möbliertes zimnet elektr. Licht. ſevar. ſofort zu vermieten 14a, 14, parl. (19 926“ zu mieten geiucht Ehepaar ſucht zum 1. Novbr. 38 möbliertes zinnet f. mindeſt. 4 Wch. in gutem auſe, Angeb. u. 19 919“ an d. Verlag d. B. Feparlt. möbl. Zimmer von Dauermieter ſofort geſucht, möglichſt in den „[Quadraten. Angb. mit Preis u. 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