Rodel⸗ s⸗Anzug! bis Vier⸗ 90 23.15 Verlag u. Schriftleitung: —3 ars A4 erſch Trägerlohn; dur 0„(ein 3 72 3 0 75 11.90 die Beltung am Erſcheimen Lauch d. bob. Gewalt) verhind., heſtehrt Früh⸗Ausgabe A * gewerbe beim 2 4. nderwagen e lch 3 4 a, zchöne Dinge aus Bosft: Bosffoschen, Nöhkörbe auch inSchlelſloc Scholen un Jue juden-Dermögensabgabe Sie können auch mit Grundſtücken zahlen Berljn, 13. Dez.(HB⸗Funk.) Der Reichsminiſter der Finanzen teilt mit: Auf die Judenvermögensabgabe können in Ausnahmefällen Wertpapiere und Grundſtücke n Zahlung gegeben werden. Nachdem bereits heſtern die' Vorſchriften über die Inzahlung⸗ gohme von Wertpapieren erſchienen und in der Preſſe verbreitet worden ſind, liegen nunmehr guch die Beſtimmungen über die Inzah⸗ ungnahme von Grundſtücken vor. Grundſtücke werden auf⸗ die erſte Teilzah⸗ ung der Judenvermögensabgabe, die am 15. Dezember 1938 fällig iſt, nur dann in Zahlung wenn der Abgabepflichtige keine Harzahlung leiſten kann und auch eine Wertpapiere beſitzt, die er in Zahlung geben kann. Die Grundſtücke werden zu einem Wert an⸗ enommen, der dem derzeitigen gemeinen Wert ntſpricht und für jeden einzelnen Fall von dem Pberfinanzpräſidenten feſtgeſetzt wird. Der Antrag auf Inzahlungnahme eines Grund⸗ flckes iſt an das für die Judenvermögens⸗ obgabe zuſtändige Finanzamt zu richten. Dieſes hat zu prüfen, ob der Abgabepflichtige nicht in ber Lage iſt, die Abgabe in anderer Weiſe zu lilgen. zon der Inzahlungnahme ausgeſchloſ⸗ en ſind ſolche Grundſtücke, 1. die mehreren Eigentümern gehören, ſofern nicht ſämtliche Eigentümer ihre Anteile dem Reich übertragen, die überbelaſtet ſind oder bei denen nach Ab⸗ g der Belaſtungen und der Unkoſten ein un⸗ hältnismäßig niedriger Wert zur Deckung ber Abgabe zur Verfügung ſtehen würde, 3. de⸗ en Wert nach Abzug der Belaſtungen und der Unkoſten die Abgabe überſteigt. liſten: Geſamtausg kden als Phraſendreſcher + 9.—%, Verteivigungsminiſter Inſkip rügt ihn lbend erſcheinen g DNB London, 13. Dezember. dle schönen Truhey, ungss ftönder(ouch bbeaum) und noch wel hat der 4744 1 Wor 2, 2 Nlorknoße 1 lh. Katterngg in vom Den ortl. für Innenpolf olitik: dr. W. Kicher el: Wilhelm Ratelz las; für Kulturpolh delmut Schulz; für okales: Friedrich 3 der h⸗ zilagen: Dr. Herm te Bildex die Reſſe eim.— Ständiger ohann von Leers, iftleitung: Hans — 5 Wilh. M. Schat, M ꝛrlag: 1 d Druckerei Gmog Der engliſche Verteidigungsminiſter Inſkip im ſprach am Montagabend in Reading und wid⸗ er 550 Rete in ſeiner Rede auch der Anſprache, die er 65850 den in Amerika gehalten hat, einige kritiſche igen über bemerkungen. Der britiſche Verteidigungs⸗ er 3 miſter wandte ſich vor allem gegen die un⸗ lſende Bemerkung Edens, daß man Sturm he. Inſkip ſagte, daß er einen ſolchen Aus⸗ nicht gebraucht haben würde. Man lebe wohl in einer Zeit, in der Wolken den Blick übten, aber er perſönlich würde keine Phra⸗ ſen benutzen, die den Eindruck erweckten, als ob eine kluge und vorſichtige Staatsmanns⸗ kunſt nicht in der Lage ſein ſollte, die Verwir⸗ kung zu löſen, unter der wir gegenwärtig lei⸗ den. Man ſollte mit Hoffnung und nicht mit Furcht der Zukunft entgegenſehen. Es ſei ſeine nſkips) Ueberzeugung, daß man unter Füh⸗ kung des Miniſterpräſidenten Chamberlain und Lord Halifax ſelbſt durch das„Elend der Ge⸗ genwart“ hindurchkommen werde. Der Fünrer beglückwün cht beorg V. Berlin, 14. Dez.(HB⸗Funk.) Der Führer und Reichskanzler hat Sr. Ma⸗ eftät, dem König von England, zum Geburts⸗ age drahtlich ſeine Glückwünſche übermittelt. m über 39 1938 über U weln- und handlung N e Straſle) nerf 252 3 F3 12mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 2,20 RM. u. 50 urch die Poſt 2,20 RM. leinſchl. 66,48 Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzügl. 72 Pf Benen rei Haus monatl. 1,70 RM. u. 30 Pf. Träger⸗ ſtzeitungsgebühr) zuzügl. 42 Nr. 354 21. Das„Hakenkreuz⸗ Beſtellgeld. ein Anſpr. auf Entſchädigung. 8. Johrgong MANNHEIM im Textteil 60 Pf. meterzeile 4 Pf. füllungsort Mannheim. Nummer 578 Beneſch⸗Meihoden werden abgeſtellt Kein Emigranienidyll in der Ischecho-Stowakei mehr (Drohtberichtunserfes Pfoger Vvertreters) t. z. Prag, 14. Dezember. Im Prager Abgeordnetenhaus und im Senat gab am Dienstag Miniſterpräſident Beran in Form einer Regierungserklärung die Grundlage bekannt, von der die tſchecho⸗ſflowa⸗ kiſche Regierung bei ihrer Zukunftsarbeit aus⸗ hehen will. Miniſterprüſident Beran befaßte ſich in ſeinen Ausführungen mit den innerpoliti⸗ ſchen Maßnahmen, die nach Anſicht der Regie⸗ rung für den Aufbau des Staates notwendig ſind. Er betonte dabei, daß die tſchecho⸗ſlowa⸗ kiſchen Staatsmänner nicht mehr in jener Po⸗ litik fortfahren könnten, die die Männer vor ihnen betrieben hätten. Einen breiten Raum nahm in der Regierungserklärung auch die Außenpolitik ein, die ſich neue Ziele geſteckt habe.„Es wird uns vor allem an der Re⸗ gelung unſeres freundſchaftlichen Verhältniſſes zu Deutſchland ge⸗ legen ſein. Wir glauben zuverſichtlich, daß der fjöchſtſtraſe gegen die Plevitzkaja beantragt - das ist lebenslängliche Zwangsarheit/ Nibei's Plãdoyer Paris, 13. Dezember.(HB⸗Funt.) Im Schwurgerichtsprozeß gegen die Plevitz⸗ kaja, die Frau des ehemaligen ruſſiſchen Gene⸗ rals Skoblin beantragte der Generalſtaats⸗ anwalt am Schluß ſeiner Anklagerede am Diens⸗ tagabend die Höchſtſtrafe, d. h. lebensläng ⸗ liche Zwangsarbeit. Der Vertreter der Nebenklägerin, Rechts⸗ anwalt Ribet, unterſtrich im weiteren Ver⸗ lauf ſeiner Ausführungen vor allem die dunkle Rolle, die der ehemalige marxiſtiſche Innen⸗ miniſter Dormoy ſpielte, und legte noch ein⸗ mal klar, daß dieſer eifrig bemüht war, die Aufmerkſamkeit von der Sowjetſpur abzulenken. Es handle ſich hier um einen eigentümlichen Synchronismus zwiſchen dem Verſagen der Polizei und gewiſſen telefoniſchen Anrufen, von denen er zu Beginn der Verhandlung geipro⸗ chen habe. Trotz dieſes Verſagens und trotz aller Anſtrengungen eines Miniſters, der in dem Verbrechen nur das geſehen und zurück⸗ gehalten babe was ſeinen vpolitiſchen Plänen dienlich ſein könnte, habe man einen Schuldi⸗ gen gefunden und vor Gericht gebracht. Die Ge⸗ ſchworenen müßten ihr Urteil ohne Haß, aber auch ohne Mitleid treffen. Rumänien in Gärung Der rumänische Innenminister Armand Calinesco(mit Monokel) empfing dieser Tage die in- und ausländische Presse. um die Maßnahmen der rumänischen Regierung gegen die„Eiserne Garde“ darzulegen. Weltbild(1) Die 4geſpaltene Millimeterzeile im 18 Pf.— usſchließlicher Gerichtsſtand: 2 bafen a. Rb. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelverkaufspreis 10 Pfennjia. Anzelgen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 15 Pf. Die 4geſpalt. Milimeterzeile Mannheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. Schwetzinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpalt, Milli⸗ Die ageſpalt. Bahlungs⸗ und Er⸗ zannheim. Poſtſcheckkonto: Ludwigs⸗ Mittwoch 14. Dezember 1938 Regierungs erkltrung des tschechischen Ninisterprãsidenten Prag will öreundichaft mir Deutzchtand ie wirlen Ballonſperren?/ Frankreichs geſundes Budget direkte Kontakt zwiſchen den Staatsmännern beider Länder dieſe Löſung erleichtern und be⸗ ſchleunigen wird.“ Beran wies dann auf die in den letzten Tagen von tſchecho⸗ſlowakiſcher Seite gegebenen Er⸗ klärungen außenpolitiſcher Art bezüglich des neuen Verhältniſſes mit Deutſchland hin und ſagte weiter:„Wir vergeſſen nicht, daß wir in der nächſten Zeit die natürlichen Ueberreſte der pſychologiſchen Folgen unſerer ſchweren terri⸗ torialen und nationalen Verluſte überwinden müſſen. Wir glauben, daß das deutſche Volk mit ſeinem Führer die ſeeliſche Verfaſſung un⸗ ſeres Volkes nach der Sturmwelle, die über unſer Volk hinweggegangen iſt, wohl verſtehen wird.“ Das Verhältnis Prags zu Rom ge⸗ ſtalte ſich ſo, wie es dem Wunſche des tſchecho⸗ ſlowakiſchen Volkes entſpreche. Die Stimme Italiens werde in der Tſchecho⸗Slowakei im⸗ mer mit Aufmerkſamkeit gehört werden. Im Sinne der außenpolitiſchen Zielſetzung werde Prag ſeine Freundſchaft mit Rumänien und Jugoſlawien weiter ausbauen und außer⸗ dem ſeine Kräfte dafür einſetzen, ein gutnach⸗ barliches Verhältniſſes zu Ungarn und Polen herzuſtellen. Die Verhandlungen der letzten Tage mit Warſchau und Budapeſt berechtigten in dieſer Hinſicht zu Optimismus. Bei dem Aufbauwerk werde man in der Tſchecho⸗Slo⸗ wakei aber nicht Anhänger einer Iſolation oder Beſchränkung auf einen gewiſſen geographiſchen Raum ſein. Aus dieſem Grunde würden alle Beziehungen Prags zu den anderen Ländern und beſonders zu den Großmächten geregelt und erweitert werden. Vor allem gelte dies für die Beziehungen mit Frankreich, England und Amerika. Schlechte Zeiten für Emigranten Zum Judenproblem erklärte der tſche⸗ cho⸗ſlowakiſche Miniſterpräſident u..:„Wir werden auch die Judenfrage löſen müſſen. Das Verhältnis des Staates zu denjenigen Juden, die bereits lange auf dem Gebiet der Republik anſäſſig ſind und die ein poſitives Verhältnis zu den Bedürfniſſen des Staates und ſeiner Völker haben, wird nicht feindlich ſein.“ Etwas ſchärfer allerdings trat er den Emigranten ent⸗ gegen und meinte, daß dieſe Elemente natür⸗ lich grundſätzlich nicht erwarten könn⸗ ten, dauernd auf dem Boden des tſchecho⸗ſlowa⸗ kiſchen Staates Grund und Wurzel zu faſſen. Die Verengung des Bodens zwinge die Tſchecho⸗ Slowakei, dieſe fremden Zuwanderer darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie ihren dauernden Aufenthalt in Staaten mit großer Wirtſchafts⸗ kapazität ſuchen müßten. Der Kusbau des neuen Staates Die nationale Wiedergeburt und die Erneue⸗ rung des Staates iſt, ſo fuhr Beran fort, ohne eine neue Schul⸗ und Kulturpolitik nicht denk⸗ bar. Es iſt notwendig, daß wir die neue Ge⸗ neration vor allem für das praktiſche Leben vorbereiten. Wir müſſen die Ueberproduktion von Beamtennachwuchs einſtellen, für den in abſehbarer Zeit keine Anſtellungsmöglichkeit ſein wird. Die Freiheit des künſtleriſchen Ausdrucks und der wiſſenſchaftlichen Forſchung wollen und werden wir nicht beſchränken, ſo⸗ weit ſie wirkliche ſchöpferiſche Kräfte beſitzen, die der nationalen Tradition und dem heimi⸗ ſchen Boden entſpringen. Zu den Verhältniſſen in der Preſſe, im Rundfunk und im Film ſagte Miniſterpräſident Beran, die Regierung werde „Hakenkreuzbanner⸗ Mittwoch, 14. auf dieſen Gebieten alle notwendigen Maß⸗ nahmen treffen, um die Normen einer ſtren⸗ gen ſittlichen, ſachlichen und kultu⸗ rellen Verantwortlichkeit einzufüh⸗ ren. Außerdem bereite die Regierung eine Re⸗ form der Arbeitsloſenunterſtützung vor und werde alles tun, um durch Entfaltung des pri⸗ vaten Unternehmertums und durch Inveſti⸗ tionen der möglichſt großen Zahl von Ange⸗ ſtellten die Beſchaffung von Arbeit zu ermög⸗ lichen. Miniſterpräſident Beran richtete überdies am Dienstag an den Führer der deutſchen Volks⸗ gruppe, Abgeordneten Kundt, einen Brief, in dem er erklärte, daß die Stellung der deutſchen Mitbürger in der Tſchecho⸗Slowakei direkt ge⸗ regelt werde. Lolimacht für zwei Johre Das Ermächtigungsgeſetz in Prag (Drahtmeldung unseres Prager Vertreters) t. g. Prag, 14. Dezember. Im tſchecho⸗ſlowakiſchen Abgeordnetenhaus wurde geſtern nach der Regierungserklärung des Miniſterpräſidenten Beran das ſeit einer Woche angekündigte Ermächtigungsge⸗ ſetz eingebracht, über das zwiſchen den Ver⸗ tretern Prags ſowie der Slowakei und der Karpato⸗Ukraine am Montagabend eine Eini⸗ gung erzielt worden iſt. Nach dieſem Geſetz ſollen der Regierung und dem Staatspräſiden⸗ ten weitgehende und unter Umſtänden ver⸗ faſſungsändernde Vollmachten auf den Zeitraum von zwei Jahren erteilt werden. An der Annahme dieſes Geſetzes noch in dieſer Woche iſt nicht zu zweifeln. Lchechi'che§ender ogeſtört Das iſt die Rache der Moskowiter DNB Warſchau, 13. Dezember. Preſſemeldungen aus Moskau zufolge, hat die Regierung der Sowjetukraine acht neue Rundfunkſender errichtet, die vor allem die Aufgabe haben, die tſchecho⸗ſlowaki⸗ ſchen Sender zu ſtören. Die neuen Sowjet⸗ ſender werden auf der gleichen Wellenlänge und zu den gleichen Sendezeiten ſenden wie die tſchecho⸗ſlowakiſchen Sender und in der Nacht gegen Prag gerichtete Uebertragungen in Wess Köchtgt . 5 4 1 0 tſchechiſcher Sprache verbreiten. Die übrigen im Weſten des Landes liegenden zwölf Sowjet⸗ ſender ſind beauftragt, eine ähnliche Tätigkeit zu entfalten. Die Regierung der Sowjet⸗ ukraine hat ferner auf das Abhören der tſche⸗ chiſchen Sender eine Gefängnisſtrafe von zwan⸗ zig Jahren geſetzt. Derlammlungsverbo' in memel DNB Memel, 13. Dezember. Das Memeldirektorium hat durch eine Ver⸗ ordnung die Abhaltung von Verſammlungen innerhalb des Memelgebietes bis auf weiteres verboten. In der Begründung wird auf die innerpolitiſchen Vorgänge in Großlitauen Be⸗ zug genommen. Durch das Verſammlungsver⸗ bot ſoll verhindert werden, daß von außen Un⸗ ruhe in das Memelland hineingetragen wird. „Emilia Galotti“ Im Nationaltheater Die Werke unſerer Klaſſiter haben uns im⸗ mer als ehrfürchtige Betrachter gefunden. Nicht weil ſie in den Literaturgeſchichten eiere um⸗ fangreiche Behandlung erfahren, nicht, weil es zum„auten Ton“ gehört, ſie anzuertennen, oder gar, weil man im„Geſpräch“ über ſie ſeine literariſche Bildung verraten kann— nein: wir haben in ihnen immer die Produkte einer von leidenſchaftlichem künſtleriſchem Fana⸗ tismus erfüllten Zeit bedeutender und begna⸗ deter Geiſter und Dichter geſeheei. Die klaſſi⸗ ſchen Werte haben ſich— man täuſche ſich nicht darüber— ebenfalls aus einem Wuſt unwür⸗ diger künſtleriſcher Eintagsfliegen über bei⸗ nahe zwei Jahrhunderte zu uns herübergeret⸗ tet, ſie ſtellen einen Wert dar, der aus der Ge⸗ ſamtſchau des deutſchen Kulturlebens und der deutſchen Geſchichte nicht fortzudenken iſt. In dieſem Sinne werden ſie ewig ſein, alle: nicht nur Goethe und Schiller, auch Leſſing, obwohl er— von allerhöchſter Warte aus geſehen— keiner unſerer größten Dichter war. Doch auch dieſes hat ſein doppeltes Geſicht. Die Zeiten gehen weiter, und die Auffaſſungen der Menſchen ändern ſich. Ein Wert, das ſeine Werte im Ewig⸗Menſchlichen und damit im Zeitenloſen verankert hat, wird alles über⸗ dauern. Einen Shakeſpeare, einen Goethe, auch einen Schiller und Kleiſt und viele andere wer⸗ den wir— zumindeſt in ihren hauptſächlichen Werten— noch lange auf der Bühne ſehen können, ohne dabei eine klare Trennungslinie zwiſchen der Weltſicht ihrer und unſerer Zeit ziehen zu müſſen. Vielleicht auch Leſſing mit ſeiner„Minna von Barnhelm“. Wie aber ſteht es mit der„Emilia Galotti“? Wir verkennen die Verdienſte nicht, die ſich Leſſing um die deutſche Dichtung gerade mit dieſem Wert er⸗ rang. Er überwand den franzöſiſchen Einfluß auf das deutſche Theater. Das iſt eine Tat, ': man nicht hoch genug anſchlagen kann. Er Sogar 25 millionen Ueberſchuß Frankreichs Staatshaushalt/ Trotzdem leichte Krisis (ODrahtberichfounsere h. w. Paris. 14. Dezember. Der franzöſiſche Miniſterpräſident Daladier empfing am Dienstag eine ganze Reihe Kabi⸗ nettsmitglieder zu Beſprechungen über die in⸗ nen⸗ und außenpolitiſche Lage. Die Kammer hat am Dienstag einen erheblichen Schritt vor⸗ wärts getan, der die ſchon ſeit langem einge⸗ leitete Ausſchaltung des Parlaments in Frankreich erneut beſtätigt, und zwar wird eines der ehemals wichtigſten Vorrechte des Parlaments beſchnitten: Der Geſamthaushalt für das Jahr 1939 ſoll am abgekürzten Verfah⸗ ren bis zum 31. Dezember 1938 erledigt ſein. Dem Finanzausſchuß, der in ſeiner Nachtſitzung durch Aenderungen in den Notvperordnungen vorübergehend ein Defizit von 1,2 Milliarden hatte, wurde auf Betreiben des Finanzmini⸗ ſters dieſer Fehler ſo gründlich wettgemacht, daß ſchließlich 25 Millionen Ueberſchuß errech⸗ net werden konnten. Trotz der außerordentlich günſtigen Lage in der Kammer wollen die Gerüchte über in⸗ nere Unſtimmigkelten im Kabinett und über Treibereien der Gegner Daladiers nicht verſtummen. Sie beziehen ſich faſt immer auf die Perſon des Kolonialminiſters Man⸗ del oder des Finanzminiſters Unter dem Vorwand einer Einigungsformel ſei ein Plan in Vorbereitung, auch einen ſo⸗ Reynaud. parlser Schrifftleitung) zialdemokratiſchen Vertrauensmann in das Kabinett aufzunehmen, womit natürlich die Verbindung zur Rechten abgeſchnitten wäre. Einen innerpolitiſch ſehr intereſſanten Ent⸗ ſcheid hat das Berufungsgericht in Douai ge⸗ fällt. Es hat auf die Klage einer Liller Bier⸗ brauerei die Stadt Lille und den Staat zu insgeſamt 82000 Franken Schadenerſatz ver⸗ urteilt wegen Duldung einer illegalen Betriebs⸗ beſetzung im Verlaufe der letzten Streikwelle. Die Utopiſten von Tima Harte Kritik in mexikaniſchen Blättern Mexilo⸗Stadt, 13. Dez.(HB Funk.) Die Panamerika⸗Konferenz in Lima wird von der mexikaniſchen Oeffentlichkeit ſtark beachtet und von der Preſſe mit größter Aufmerkſamkeit verfolgt.„Excelſior“ betont erneut, daß der Plan der Vereinigten Staaten, eine panameri⸗ kaniſche Verteidigungsliga zu ſchaffen, zum Scheitern verurteilt ſei; dieſe Liga würde ſich für Südamerika verhängnisvoll auswirken, denn ſie würde nur die Hegemonie der Vereinigten Staaten ſtärken. Auch„Univerſal“ erklärt, dieſe phantaſtiſchen Projekte ſeien lediglich Illu⸗ ſionen von Utopiſten. Ebenſowenig würden das Militärbündnis noch die vertragliche Feſtlegung gutnachbarlicher Politik zuſtande kommen. Fellſame ſranzöſiſche fluslegungen Fan häfte von Chamberlain gerne mehr gehört (Orahtberichfonserer h. w. Paris, 14. Dezember. Die Chamberlainreiſe vom Dienstag iſt in franzöſiſchen Kreiſen mit um ſo größerer Span⸗ nung erwartet worden, als die Hoffnung be⸗ ſtand, daß ſich der engliſche Regierungschef we⸗ nigſtens diesmal deutlich für eine aktive Unterſtützung Frankreichs durch England im Falle eines Mittel⸗ meerkonflikts ausſprechen würde. Ande⸗ rerſeits fetzt man in Paris ſeine Hoffnungen auf den für Mittwoch angekündigten Vorſtoßß einer frankophilen Unterhausgruppe gegen das engliſch⸗italieniſche Abkommen. Die Politik Chamberlains iſt in Paris wie⸗ der einmal ſtark umſtritten. Die Preſſe gibt ſich alle Mühe, das in Chamberlains Montag⸗ erklärung hinein zu interpretieren. was der engliſche Miniſterpräſident offenbar mit Rück⸗ ſicht auf ſeinen bevorſtehenden Beſuch in Rom ſowie aus juriſtiſchen Gründen nicht ſagen wollte und konnte. Die Linke argwöhnt bereits. daß Chamberlain ſich in Rom auf Koſten Frankreichs mit Italien verſtändigen könnte. Ein Teil der Rechten hingegen meint, er ſuche ſeine Handlungsfreiheit zu wahren und vor allem eine Regelung des Spanienproblems zu erzielen, was ſeine Gegner in London und Pa⸗ ris zu verhindern verſuchen. eee poriser Schriffleltung) Die ſonſt in Paris totgeſchwiegene Betrach⸗ tung der römiſchen„Tribuna“ über Tunis wird nur im„Temps“ kommentiert, deſſen rö⸗ miſcher Berichterſtatter ſie im Sinne einer förmlichen Beſitzergreifung von Tuneſien aus⸗ legt. Zum erſten Male ſtehe man damit einer autoriſierten Aeußerung über Sinn und Trag⸗ weite der Aktionen Italiens gegenüber.„Seit 12 Tagen von einer Kundgebungsformel zu einer politiſchen Formulierung— man ſieht den Weg, der inzwiſchen zurückgelegt wurde. Zwar ſteht man noch nicht einem offiziellen Akt gegenüber, aber die Stellungnahme der „Tribuna“ iſt bereits offiziös.“ Ungarn und die flchſe Berlin-Rom DNB Rom, 13. Dezember. Der neue ungariſche Außenminiſter Graf Cſaky betonte in einem dem Budapeſter Ver⸗ treter der Agenzia Stefani gewährten Inter⸗ view, daß ihn die zwiſchen Italien und Ungarn ſeit über zehn Jahren beſtehende, erprobte Freundſchaft und die enge Zuſammenarbeit der ungariſchen Nation mit der Achſe Berlin—Rom ermächtige, die feſte Hoffnung zum Ausdruck zu bringen, daß er bei ſeiner Tätigkeit als Außen⸗ miniſter in wirkungsvoller Weiſe der Sache der Zuſammenarbeit zwiſchen Ungarn und den bei⸗ den Staaten zu dienen die Abſicht habe. ummmmnmimuinnirkititimunummmiimnuniritimminsiminiivvztitiiikirrttiimnijivzritmmiunirtttinniiirrimuinivrrtiimiiivrtimilirvrttmmuninrrtttuiinirvrrtmnunniiisininnuilivrivttmniirvrtttumiiirrttunuiiiiiimuninliiiitiiniiiiimminlirꝛtiimminriitiuininsmiinunmzittmiuuniivtiteniliriiiinmiiiirzttunmin, zeigte ferner den Aufbau einer Tragödie. wie man ſie ſchulmäßiger, ſchöner und klarer nicht geſtalten kann. Er ſchrieb ein Stück für das Dheater, das vom dramaturgiſchen Standpunkt aus fehlerfrei iſt, das zudem noch eine Sprache verrät, die Klang hat und nirgendwo zu wan⸗ ken beginnt. Und doch läßt uns— trotz all dieſer Vorzüge— das Schickſal der Jungfrau Emilia kalt. Dieſe Tatſache iſt nicht aus der Welt zu ſchaf⸗ fen, die ſich gerade in unſerer Zeit vollzieht: das bürgerliche Trauerſpiel, das Leſſing mit der„Miß Sarah Sampſon“ und „Emilia Galotti“ einleitete, deſſen ſich Schiller annahm und Hebbel, das auch Ludwig Thoma in der kürzlich in Mannheim aufge⸗ führten„Magdalena“ geſtaltete, iſt heute in⸗ nerlich überwunden, wir ſind darüber binausgewachſen, weil einmal unſer ſittlicher Horizont weiter geſpannt iſt, und weil wir es nicht als Löſung eines dramatiſchen Konflittes empfinden, wenn der Vater die tatſächlich ge⸗ raubte oder auch nur gefährdete Ehre der Toch⸗ ter nur mit dem Dolchſtoß ſozuſagen„ewig“ zu retten weiß Das iſt ein rein perſönliches Schickſal, hier werden aen Schluß Dinge vor dem Forum der Oeffentlichteit ausgebreitet, die niemanden als den alten Odoardo und ſeine Tochter Emilia intereſſieren. Bei Livius(wo Leſſing den Stoff fand) war es dem Vater Virginias un⸗ möglich, ſtatt das„Lamm“ den„Wolf“ zu tref⸗ ſen. Hier jedoch könnte der Vater den verant⸗ wortungasloſen Prinzen, oder den ſchurkiſchen Marinelli zur Verantwortung ziehen, aber er tut es nicht: er tötet die unſchuldige Emilia und liefert ſich ſelbſt den Gerichten aus. Das mag für jene Zeit ein Beſonderes auf der Bühne geweſen ſein, uns berührt es nur noch wie„altes Theater“, und wir nehmen vom inneren Wert der Tragödie nichts mehr mir nach Hauſe. Schon Schiller empfand in ſpäte⸗ ren Jahren einen Widerwillen gegen das Stück und Goethe, gar verglich es in einem Brief an Zelter— woehl etwas übertrieben— als Mumie! Um jedoch die Meinung über das Wert nicht ganz durch den unglücklichen Schluß beeinfluſſen zu laſſen, müſſen wir den politi⸗ ſchen Hintergrund, der ſich tragiſch aen Raeide aufzeigt, und der die Willkür der klei⸗ nen Fürſten angreift, als wertvoll erkennen. Er wirtt mit, dem Stück über die außerordent⸗ lich gute dramaturgiſche Anlage hinaus, Span⸗ nung zu geben, denn er reißt ein Problem auf, das zeitenlos iſt und von jedem— zumin⸗ deſt ſymbolhaft— verſtanden werden kann. Was die Urſache ſein mag, daß man die „Emilia Galotti“ gerade in dieſen Wochen auf manchen Spielplänen der deutſchen Theater fin⸗ det? Der Grund iſt einfach: ſie iſt ein wunder⸗ bar getonntes Theaterſtück, das Rollen hat, die zur Geſtaltung reizen. Rudolf Hammacher, der die Aufführung des Nationaltheaters lei⸗ tete, gab denn auch dem Theater, was des Dhea⸗ ters iſt. Vor ſtilvollen Bühneabildern Fried⸗ rich Kalbfuß' ließ er die Tragldie in ge⸗ dämpftem, ganz leicht ins Realiſtiſche zewen⸗ detem männlichen Pathos abrollen und rückte uns dadurch Zeiten und Anſchauungen, die wir anders kaum verſtanden hätten, ſoweit nahe, als es überhaupt möglich iſt. Er ſah auch ſcharf auf charakteriſierende Zeichnung der Fi⸗ guren, und da fand er beſonders für die inter⸗ eſſanteſte Geſtalt, den Kammerherrm Mari⸗ nelli, in Walter Kiesler einen Schauſpieler, der mit ſouveräner Geiſtigkeit ſeine Rolle be⸗ herrſchte, der dieſem Menſchen alle Tönungen und Schattierungen ſeiner biegſamen, gewand⸗ ten und ſchurkiſchen Seele lieh, der in glänzen⸗ dem Gewand und unter lächelnder Höflichteit die Fäden eines verdammenswürdigen Wertes jederzeit in Händen hielt. Herbert Bleck⸗ mann machte ſich ebenfalls aut in der Rolle des Prinzen von Guaſtalla, er bemühte ſich vor allem mit Erfolg darum, dem Verführer trotz allem menſchlich motivierte Gründe zu unter⸗ legen. Erſtaunlich, was die junge, im erſten Jahr auf der Bühne ſtehende, Hanſi Keßler, aus der Emilia machte! Gewiß können wir uns dieſe Geſtalt noch voller, in ihrer ſeeli⸗ ſchen Anlage noch tiefer vorſtellen, ſo daß ſie mit Würde und ohne Verkrampfung über die Der holitiocl Mit Staunen und Verwu zeichnet die Weltpreſſe den gran kenntnisgang der Mem ſchen. Ihre ſonſt üblichen Begr „Wahl“ und„Abſtimmung“ verſa ſichts dieſes elementaren Aufb Zehntauſenden von Männern und F die kaum die Stunde erwarten ko das Zeugnis ihrer Treue in die Ur werfen. Nein, das war keine„Wah demokratiſchem Schema. Mit Liel Fahnen marſchierten die Memellän die geſchmückten Straßen ihrer 8 Dörfer, über denen Spruchbände deten:„Das Memelland gehört un ſchen“—„Recht muß Recht bleibe wenn es ſich um Deutſche handelt“.— nicht die Unterſchrift Englands un nach der gewaltſamen litauiſchen An dieſes ſeit 600 Jahren deutſchen verkündeten Memelſtatut, das die 2 mie und Freiheit dieſes Gebietes g leiſten ſollte? Hat ſich die engliſche die von„Humanität“ und„Moral“ m trieft, wenn irgendwo in der Welt Juden die Hühneraugen ſchmerzen, darum gekümmert, daß die Meme er Verbe Jahr um Jahr vergeblich ihr Recht lowakiſchen 1 ten? Aber keine politiſche Knebelung, Forderung erl wirtſchaftliche Schikane, weder Gefüngn Studiun noch Kriegszuſtand brachen die anſtänt Geſinnung dieſer Menſchen und ihre zu ihrem Volkstum. Seit 15 Jahren, ſo lg tet das beſchämende Eingeſtändnis der mes“, konnten die Memeldeutſchen* erſten Male ohne Freiheitsbeſch wählen, ſich frei bekennen. let dem bish Die in 15 Jahren der Not bewahrt plin gab auch dieſem hiſtoriſchen Gepräge. Die Flegeleien eines betrun Amerikaners und die ſchon beim erſten ſuch zuſammengebrochenen Provolat einiger Litauer konnten den reibn Verlauf dieſer Wahl nicht beeinträ Ihr Ergebnis kann nicht zweifelha Die bisherigen Teilzählungen der be memelländiſchen Landtagswahlen abg nen Stimmen laſſen ſchon erkennen, da memeldeutſche Liſte in allen Teilen des des einen überwältigenden Sieg erzi Eine Zählung der bis Dienstagmi rechneten Teilergebniſſe zeigt folgen teilung der Stimmen: Landkreis Memel: abg Wahlumſchläge 374, davon Stimmen memelländiſche Liſte 9989, für die lfta Liſten 232, alſo 97,7 v. H. für 915 deutſche Liſte. Kreis Heydekrug: abgegebene umſchläge 1187, davon Stimmen memeldeutſche Liſte 32 614, für die ſchen Liſten 1646, alſo 95,1 v. H. memeldeutſche Liſte. Kreis Pogegen: abgegebene umſchläge 1155, davon Stimmen für di memeldeutſche Liſte 28 912, für die lilgh ſchen Liſten 1877, alſo 93,5 v. H. für memeldeutſche Liſte. Das genaue Ergebnis wird all noch einige Tage auf ſich warten Infolge der komplizierten Abſtim technik— jeder Wähler hatte 29 Wahlſ Rabzugeben— ſind immerhin rund 2 M 555 Stimmzettel zu ſortieren und en. ürd dabei ei Rilitärbündn peinigende Schlußſzene hinwegkommt. was der Künſtlerin an techniſcher Rei fehlte, feyhlen muß, das erſetzte ſie mit ein leidenſchaftlichen Begeiſterung, mehr noch n einem ſicheren und untrügeriſchen Inſtint für das Wahre, das Echte und für die Gefühlz tiefe, wodurch ſie— mit Ausnahee der leht Szene— klar und überraſchend neben der al gefeilten Kunſt ihrer älteren Kollegen beſtehe konnte. Robert Kleinert nahm Odoardo das Sture und einſeitig Strenge, ließ ihn zwar in ſeiner Bürgerlichkeit, aber Maain kämpfte gewaltig und hart mit ſich bis er ſich zum Entſchluß durchrang. Gu ihn eingeſpielt, frauliche und mütte Wärme betonend, ſahen wir weiter Lene B kenfeld als Claudia. Eliſabeth Stielt legte in die Geſtalt der Orſina durch leiden ſchaftliche Ausbrüche die ganze Verzweiflun und das Verzagen der betrogenen, ſich lang ſam mit Haß erfüllenden, weiblichen Seel Daneben ſtanden in kleineren Rollen: Ftich rich Hölzlin als unglücklicher Graf Aß⸗ viani, Joſef Renkert als weiſer( millo Rota, Heinz Evelt als Maler Cont Klaus W. Krauſe als blutrünſtiger Banit Angero: ferner Wolfgang Hellmund, g Hartmann und Georg Zimmerm Die Aufführung war ausgezeichnet. Ihr auch wohl in erſter Linie der lange und w Beifall des Publikuens. 3 Helmut Schu was iſt ſchon auf der einſat Ueber 1100 Kompoſitionen die Reichsmuſiktage 1939. ür Reichsmuſiktage 1939 in Düſſeldorf wurden geſamt 1121 Kompoſitionen eingeſandt, unte denen ſich 36 Opern, 431 Sinfonien, Chorwerſ und Inſtrumental⸗Konzerte befinden, währen 3 ſich die übrigen Einſendungen auf die Gebieith— nicht nur au der Kammermuſik, einſchließlich des Liede gen von Seeleut Feſtmuſiken für Parteizwecke und andere M K. läſſe ſowie Kompoſitionen für Werkkonzerte fi teilen. Mit der Prüfung ſind bekannte poniſten und Dirigenten aus dem Altrei Oſtmark und dem Sudetengau betraut w durchwühl. tſamſten Poſtc Schreiben in t beeinträ zweifelhaft igen der bei wahlen ab Teilen de Sieg erzi ienstagmi abgegebene Wah ᷣtimmen „ für die li „5 v. H. für vegkommt. iſcher Rei te ſie mit „ mehren ſchen In für die Gef nahane der lehle d neben der au Kollegen beſtehe t nahm tig Streng lichkeit, abe art mit ſich ſe chrang. Gut und mütte eiter Lene Bi abeth Stiele ia durch leiden ize Verzweiflun jenen, ſich la. veiblichen Seel als weiſer E⸗ ls Maler Con trünſtiger Vandlf zeichnet. Ihr ange und w itionen 939. ür dorf wurden iingeſandt, u onien, Chorn efinden, wäh auf die G ich des Lied und andere An Werkkonzerte ven bekannte reuzbanner“ Mittwoch, 14. Dezember—⁵³ In fiürze eichsminiſter der Juſtiz hat im Ein⸗ mit dem Reichsminiſter des Innern hei Verordnungen vom 10. Dezember im alten Reich geltende Wechſelgeſetz uni 1933 und das Scheckgeſetz vom 1933 mit den dazugehörigen Vor⸗ den ſudetendeutſchen Gebieten zum ber 1938 eingeführt. * ienstag traf Profeſſor Landra, des Raſſenpolitiſchen Amtes im ita⸗ Miniſterium für Volkskultur, in Ber⸗ Beſuch des Raſſenpolitiſchen Amtes DAp ein. Prof. Landra unterrichtet ſich rage ſeiner Regierung über bevölke⸗ und raſſenpolitiſche Maßnahmen und die in Deutſchland dafür beſtehenden Ein⸗ n. * chweizeriſche Nationalrat beſchloß am einſtimmig, auch in der Schweiz ein enöſſiſches Schuldbuch anzule⸗ damit ſoll dem Gläubiger größere Sicher⸗ unruhigen Zeiten geboten werden. 7* herband der Hörer der Philoſophie an owakiſchen Univerſität in Preßburg hat orderung erhoben, daß künftighin Juden tudium an der Preßburger rfität überhaupt ausgeſchloſſen wer⸗ Gleichfalls verlangt der Verband, daß in örſälen das Bild Hlinkas angebracht * eſamte argentiniſche Preſſe it dem bisherigen Verlauf der Paname⸗ onferenz in Lima ausführliche Leitartikel. ird dabei einheitlich hervorgehoben, daß lilitärbündnis zwiſchen den amerikani⸗ Staaten durchaus nicht notwendig ſei, daß hohen Zollſchranken, die die Staaten nder trennen, durchaus nicht zur För⸗ eines gegenſeitigen Verſtändniſſes bei⸗ 1* ren der Teilnehmer an der panameri⸗ Konferenz in Lima wurde am Sams⸗ d ein großes Symphoniekon⸗ peranſtaltet, das ganz im Zeichen deut⸗ „drahtzüune“ Tauſende von meier hoch (Elgener Berichf des„Hakenkreuzbonner“) In den Kriſentagen des September war zur Sicherung des Leunawerkes bei Merſeburg gegen etwaige Fliegerangriffe, wie wir ſchon berichteten, eine Ballonſperre eingeſetzt wor ⸗ den. Dreißig unbemannte Ballone, in kilo⸗ meterweitem Abſtand um die gewaltigen In⸗ duſtrieanlagen hochgelaſſen, riegelten den Luft⸗ raum um und über dem Werke ab und mach⸗ ten ſo im Verein mit der Bodenabwehr, den Flaks, und der Luftabwehr, den Jagdflug⸗ zeugen, einen Luftüberfall auf die Werksan ⸗ lagen faſt unmöglich. Unſer wh⸗Mitarbeiter ſchildert nachſtehend zum erſten Male Einzel · heiten dieſer Verteidigungsaktion. Die ſtarke Luftgefährdung Deutſchlands hat den Einſatz aller techniſch möglichen Vertei⸗ Eine Aufnahme von Luitsperrballonen, wie sie England verwendet Die Ballons können eine Höhe von 7700 Meter erreichen, sind miteinander verbunden, auf Wagen verladbar, so daß die ganze Ballonsperre auberordentlich beweglich ist. as iſt das ſeltſamſte Poſtamt der Velt Archivbild Graf Luckner ſand auf den Kokosinseln eine Regentonne mit- Briefen Nach Berichten amerikaniſcher Blätter iſt beben nach Amerika eine Expedition von zehn früheren Seeleuten zurückgekehrt, die, wie ſchon agenhaften Inkaſchatz geſucht haben. tünber Benito ſoll den Schatz vor den Spaniern auf Kokos⸗Island vergraben haben. aber nie⸗ mand hat ihn bisher finden können. Auf der Inſel ſtießen die Amerikaner auf das merk⸗ würdigſte Poſtamt der Welt... im Juni dieſes Jahres unter Führung üheren Schiffskapitäns Theodore Beau⸗ us Baltimore eine der vielen Inkasſchatz⸗ Expeditionen auf der Kokos⸗Inſel landet, es ihr nicht anders wie ihren Vorgän⸗ d wie dem Grafen Felix von Luckner, eteufel, der im Auguſt 1937 mit ſeinen uen vergebens vier Tage lang den Spa⸗ kfetzte, um endlich, endlich das Gold des genen Seeräubers Benito aufzuſpüren. Schildkröten, Schlangen, Ziegen und wilde eime ſcheuchte der Graf auf und bei dem lkmarſch zum Schiff, mit dem er nach ſei⸗ Mißerfolg die Weiterfahrt antreten wollte, 2 Um Fest àus def KURPFALZ- SEK TKELLENEI SpkErEN A. Nri. er noch auf eine verwitterte, etwas morſche, Wind und Wetter zerzauſte Heringstonne; Leute wollten an dem Faß vorübergehen was iſt ſchon eine alte Tonne, ſelbſt wenn ſie auf der einſamen⸗Kokosinſel ſteht?— Luck⸗ aber nahm ihren Deckel herunter und ſand ihrem Boden— Briefe! Briefe von Schatz⸗ en, die umſonſt die Erde nach dem Inka⸗ durchwühlt und ihre Enttäuſchung dem feltſamſten Poſtamt der Welt anvertraut ha⸗ Es iſt eine alte Seemannstradition, daß Kapitän, der irgendwo in der weiten Welt icht nur auf Kokos⸗Island— Mitteilun⸗ von Seeleuten findet, dieſe an die nächſte npoſt weitergibt. Und das tat auch Graf ger: er beförderte die Briefe der erfolg⸗ Schatzſucher nach Tahiti und legte ſelbſt hreiben in die Heringstonne. Graf Luckner ſchreibt an ſeine Mutter: „Mein gutes Muttchen“, ſchrieb er u..,„wie manche haben hier Jahre verbracht auf der Suche nach dem Golde. Es iſt alles umſonſt ge⸗ weſen. Wir werden den Schatz wohl auch da⸗ laſſen müſſen. Es geht uns offenbar wie allen anderen die bereits vor uns da waren. Ueber⸗ all ſtoßen wir auf deren Spuren; zerfallene Hütten, alte Oefen, Sprenglöcher, Schächte Spaten und dergleichen ſieht man an vielen Stellen. Hier auf der Inſel iſt ein Heringsfaß aufgebaut, dasſelbe dient als Poſtamt. Dieſen Brief an Dich werde ich ebenfalls dem ſeltſa⸗ men Poſtamt anvertrauen. Ich bin neugierig, wer ihn an Dich weiterleiten wird..“ »Am 16. Auguſt 1937 hatte Graf Luckner den Brief geſchrieben, fünf Monate lag er auf dem Poſtamt der Kokos⸗Inſel, umrauſcht vom Ozean, durchglüht von der Sonne, geſchüttelt vom Sturm; das Raunen des Urwaldes klang zu dem Poſtamt herüber, der Schrei der Tiere, Schlangen krochen an ihm vorbei und Schild⸗ kröten, wilde Schweine und Ziegen ſtrichen um die Tonne, die die Botſchaft an eine alte Frau im fernen Deutſchland, an eine Mutter in der Saaleſtadt Halle barg. Anfang Februar 1938 trat der däniſche Kapitän Heglund an das He⸗ ringsfaß, entdeckte den Brief des Grafen Luck⸗ ner, brachte ihn nach Seattle im Staate Wa⸗ ſhington und überſandte ihn Mitte März der Gräfin Marie von Luckner. Faſt ein Jahr ſpä⸗ ter hielt dieſe ihn in Händen. „An alle Schatzſucher...!“ Auch die Amerikaner, die in dieſem Sommer die Inſel betreten gehen auf das merkwürdigſte Poſtamt der Kontinente, auch ſie holen einen Brief heraus, den zwei Franzoſen im April d. J. an ihre jungen Frauen gerichter haben, auch ſie übergeben dem Heringsfaß eine Bot⸗ ſchaft, die ſich aber nicht an eine einzelne Per⸗ ſon, nicht an Mütter und Bräute, ſondern an alle Schatzſucher wendet, die nach Theodore Beauthy kommen und auf die Jagd nach dem Gold des Seeräubers Benito gehen werden. „Suchet das Gold überall“ ruft Beauthy ſei⸗ nen Nachfolgern zu,„ſuchet es in der ganzen Welt, nur nicht hier! Laßt euch ſagen, daß die Geſchichte von dem Inkaſchatz ein Märchen iſt, das in ein Buch für Kinder gehört und in un⸗ ſerem Rundfunk in der Kinderplauderſtunde er⸗ zählt werden ſollte! Aber ich weiß, ihr werdet euch nicht warnen laſſen. Denn wir ſind alle wie die Jungen, die ſich von der Märchenro⸗ mantik umſpannen laſſen und ihrem Ruf in unendliche Fernen folgen...“ Theodore Beauthy iſt ein guter Pſychologe. Seine Prophezeiung wird ſich erfüllen: die Schatzgräber, die vielleicht in dieſem Augenblick und in aller Zukunft zum Poſtamt der Kokos⸗ Inſeln kommen, werden ſich durch die Botſchaft der Amerikaner nicht davon abhalten laſſen, zum Spaten greifen und zu ſuchen, wie ſeit Jahrzehnten, Jahrhunderten unzählige Men⸗ ſchen, wie die Männer aus Tahiti und Graf Luckner geſucht haben. Und iſt es ſo unwahr⸗ ſcheinlich, daß ſie beim Leſen des Briefes be⸗ haupten werden, Beauthy fürchte nur, daß ſie den Inkaſchatz finden könnten? Daß ſie nun gerade die Erde aufwühlen werden? Unterhous will mitreden Wenn es um unſere Kolonien geht London, 13. Dez.(HB⸗Funk.) Der Abgeordnete Sandys ſtellte im Unter⸗ haus an Miniſterpräſident Chamberlain das Er⸗ ſuchen, eine Verſicherung abzugeben, daß die engliſche Regierung in keine Ver hand⸗ lung mititgendeinerfremden Macht über die Abtretung irgendwelchen britiſchen Ge⸗ bietes oder Protektorats oder Mandatsgebietes eintrete, ohne vorher die Zuſtimmung des Un⸗ terhauſes erhalten zu haben. Chamberlain erwiderte, daß er der Verſiche⸗ rung, die der Kolonialminiſter in ſeiner letzten Rede abgegeben habe, nichts hinzuzufügen habe. Der Abgeordnete Sandys ſtellte feſt, daß die Rede des Kolonialminiſters keine derartige Ver⸗ pflichtung enthalten habe und fragte den Mini⸗ ſterpräſidenten, ob er ſomit keine beſondere Ver⸗ ſicherung abgeben wolle Chamberlain erwiderte darauf, daß er dieſe Verpflichtung nicht über⸗ nehmen könne. Die Omar-ſo'tee ſchwer boſchödigt Beirut, 13 Dez.(HB⸗Funk) Die Omar⸗Moſchee in Jeruſalem, neben Mekka das größte Heiligtum des Iſlams, iſt, wie die ſyriſche Preſſe berichtet, von einem gro⸗ ßen Waſſerſchaden in den letzten Tagen ſchwer betroffen worden. Die Moſchee-Kuppel, die von engliſchen Maſchinengewehr- und Gewehrge⸗ ſchoſſen ſowie von Geſchoſſen aus Richtung der nächſtgelegenen Synagoge wie ein Sieb durchlöchert iſt, hielt den ſtrömenden Re⸗ gen nicht ab und das Waſſer drang in großen. Mengen in das Innere Die Nachricht von der Beſchädigung der Moſchee hat in der moham⸗ medaniſchen Welt große Entrüſtung arns⸗ gelöſt. digungsmittel zum Schutze unſeres Luftraumes notwendig gemacht. Dabei iſt im Zuſammenhang mit unſerer Aufrüſtung, insbeſondere in dem Aufbau unſerer Luftwaffe und der Flugabwehr, ein ſehr wichtiges Kampfmittel einbezogen wor⸗ den, das bereits im Kriege erfolgreich praktiſch erprobt wurde und auch im Auslande eingeſetzt wird: die BVallonſperre. In jüngſter Zeit ſind nun hauptſächlich bei lebenswichtigen Großwerken die deutſchen Bal⸗ lonſperren aufgezogen geweſen, ſo während der Tſchechenkriſe um das größte mitteldeutſche In⸗ duſtriewerk Leuna. Gerade die Uebungen an die⸗ ſem rieſigen Komplex ſtellten die Dringlichkeit dieſes neuartigen Schutzes klar heraus. Gigan⸗ tiſche Schlote wachſen aus den gewaltigen Werksanlagen, in denen Tauſende von Arbei⸗ tern Tag und Nacht arbeiten und u. a. die ge⸗ heimnisvollen Anlagen bedienen, die aus der Luft den Stickſtoff gewinnen. Dieſe Schlote, im Volksmund die Rieſen von Leuna genannt, ſind im Falle eines Krieges von einem feind⸗ lichen Luftgeſchwader ſchon aus großer Entfer⸗ nung auszumachen. Es liegt daher auf der Hand, daß hier eine Abwehr organiſiert wurde, die jeder Größe einer vorſtellbaren Gefahr hun⸗ dertprozentig begegnen kann. In den himmel hineingeheftet Außer den Abwehrmitteln von Flak und Jagdfliegern ſtand ſo während der entſcheiden⸗ den Septembertage wie von unſichtbarer Hand dahingezaubert ein wahrer Kranz von Ballonen um das Leunawerk. Er ſtand da, wie in den Himmel hineingeheftet, in weiter Runde, und jedermann wunderte ſich darüber, daß die Bal⸗ lone im Wind ſich kaum bewegten, geſchweige abtrieben, wie man das hier von dem eifrigen Freiballonſport der Stadt Bitterfeld her ge⸗ wohnt iſt. Man erinnerte ſich an Zeitungsmel⸗ dungen, wonach die Engländer durch Luftſper⸗ ren ihre Hauptſtadt zu ſchützen verſuchen, und mit Genugtuung ſtellte man feſt, daß nun auch Deutſchland Ballonſperren beſitzt. Tauſende von Metern hoch ſchwebten die ſchmetterlingsähnlich aufgebauſchten Ballone in⸗ der Luft. Ihre eigenartige Hüllenform ſichert eine ſtetige ruhige Lage gegen die Windrich⸗ tung. Das Prinzip iſt alſo eine Verbindung von dem durch das Gas aufgetriebenen Feſſel⸗ ballon mit dem eines Drachen. Die Ballon⸗ ſperre ſelbſt wird in einem größeren Abſtand von dem zu ſchützenden Werk angelegt. Dies iſt deshalb notwendig, weil die anfliegenden Bom⸗ ber je nach ihrer Höhe ſchon weit vor dem an⸗ geflogenen Angriffsziel in Einberechnung der eigenen Fluggeſchwindigkeit ihre Bomben ab⸗ werfen. Die Sperrballone ſtehen zueinander in verſchiedener Höhe, denn es muß für den Ernſtfall immer damit gerechnet werden, daß der eine oder der andere Ballon abgeſchoſſen wird. Die verſchiedenartige Höhenſtellung er⸗ ſchwert jedoch dem feindlichen Kampfflugzeug einen ſolchen Abſchuß außerordentlich, zumal dann auch die eigenen Flieger und die Flug⸗ abwehr nicht müßig ſein werden. An unſichtbarem Kabel An ſehr ſtarken, aber verhältnismäßig dün⸗ nen Kabeln werden die Sperrballone gehalten. Ein Flugzeug, das ein ſolches Kabel anfliegt, iſt verloren. Bei der gewaltigen Fluggeſchwin⸗ digkeit wirken die Haltekabel, die nur dadurch nachgeben können, daß ſie den ſchwebenden Bal⸗ lon hinter dem Flugzeug herunterziehen, wie richtige Sägen. Ein Flugzeugflügel, der mit einem Kabel in Berührung kommt, wird glatt abgeſchnitten. Es iſt ferner dean feindli⸗ chen Flugzeugführer unmöglich, ein ſolches dünnes Kabel ſo früh zu ſichten, daß er ihm noch ausweichen könnte, und ſelbſt für den Fall, daß ihm dies gelärige, geriete er beſtimmt in ein anderes. Beſter Werkſchutz bei Uacht Die Sperrballone ſind außerordentlich ſchnell einſatzbereit. Jeder Freiballonflieger weiß, welchen geringen Umfang die leere Hülle im Vergleich zu dem aufgeblaſenen Ballon hat. So iſt es auch bei den Sperrballons. Sie ſind ſehr leicht transportabel, ebenfalls die Gasflaſchen die in Leuna ſerienweiſe gefüllt werden. Eigie Anzahl von ſolchen Gasflaſchen wird von den Luftſperrabteilungen dann an die Ballonhülle angeſchloſſen, und in kürzeſter Zeit kann der gefüllte Ballon in die gewünſchte Höhe geſchickt werden. Das Einholen der Sperren erfolgt ebenfalls ſehr ſchnell, ſo daß man mit den Ballonen regelrecht„rangieren“ kann. Der Einſatz der Balloaſperren wird bevor⸗ zugt bei Nacht und dieſigem Wetter erfolgen, am Tage beſonders bei Wolkenbildung. Die Anſicht iſt alſo falſch, daß die Ballonſperren in der Hauptſache eine moraliſche Abſchreckung zu erfüllen hätten. Wer die Leugaſperre ſah, der weiß, daß unſere Ballonſperren ein Kampf⸗ mittel erſten Ranges darſtellen. einen„Zaun in der Luft“, durch den kein feindliches Flugzeug hindurch kann. Dr. Wilhelm Hambach. „Bakenkreuzbanner“ mittwoch, Condon liegt im Filmkrieg mit fiollywood Oder wienn die kulturellen Bande der NMusterdemokratien einmal zu eng werden Mannheim, 14. Dezember 1938. Sir Stephan Talletts hat bereits vor ſechs Jahren das Wort geprägt, daß die Ver⸗ einigten Staaten jedes Kinotheater in der Welt zu einer Art amerikaniſchen Konſulat gemacht haben. Der Mann erkannte ſchon frühzeitig die Gefahr eines Zuviel an ausländiſchen Filmen, die in einem Land gezeigt werden. Wir in Deutſchland unterlagen eigentlich niemals dieſer amerikaniſchen Filmpropagandawelle. Denn ein⸗ mal mußten Hollywoods Erzeugniſſe entweder mit deutſchſprachigen Untertiteln verſehen wer⸗ den, oder aber man mußte ſie, wie es in letzter Zeit üblich iſt, ſynchroniſieren. Dieſe Mühe ſchaltete eigentlich von vornherein ein Ueber⸗ ſchwemmen der deutſchen Filmtheater mit ame⸗ rikaniſchen Erzeugniſſen aus. Wie iſt das aber in England, das derartige Schwierigkeiten nicht kennt? Wohl iſt das ame⸗ rikaniſche Engliſch von dem in London geſpro⸗ chenen verſchieden. Aber letzten Endes iſt es engliſch, und jeder, der ſich einen ſolchen Film anſieht, kann die Sprache verſtehen. Die Folge mußte ſein, daß ſich ſowohl im Mutterland, als aber auch im ganzen Empire eine ungeahnte Möglichkeit für die amerikaniſche Filmproduk⸗ tion bot. Und die Herren müßten nicht Ameri⸗ kaner ſein,— laſſen wir für einen Augenblick die Juden ſogar aus dem Spiel,— wenn ſie dieſe Chance nicht wahrgenommen hätten. Denn die eigene engliſche Produktion, die im Durch⸗ ſchnitt auf einem weit höheren Niveau ſtand, konnte da mengenmäßig gar nicht mitkommen. Es dreht ſich um die Moral Den Engländern hat nun dieſer Umſtand ſchon ſeit jeher keine Freude bereitet, weder nach der ideellen noch nach der wirtſchaftlichen Seite hin. Man hat ſich Herrn Corda als Allgewaltigen der Britiſh Gaumont Films von Amerika her⸗ übergeholt und gedacht, daß damit auch amerika⸗ niſche Geſchicklichkeit, von engliſchem Geiſt ge⸗ tragen, in die britiſchen Ateliers einziehen möge. Zum Teil ſcheint man das ja auch erreicht zu haben, zufriedenſtellend aber war die Löſung nie, da ja Amerika auch weiterhin beherrſchend blieb. So kam es dann im Frühjahr zu der Be⸗ ratung der„flm bill“ im Unterhaus, die eine günſtigere Verhältniszahl zwiſchen Hollywooder und engliſchen Filmen zugunſten der letzteren feſtſetzte. Die Unterhältungen, die man während der Beratungen in England über dieſes Problem führte, waren höchſt aufſchlußreich. Beſonders wurde geklagt, daß es ja durchaus nicht nur Amerikas Spitzenfilme ſind, die in den ameri⸗ kaniſchen Kinos Londons, den Paramount⸗ theatern— engliſche Ableger Hollywoods— anliefen und die dann in den Vorſtädten Lon⸗ dons und in der Provinz die Häuſer füllten. Beſonders die ſogenannten„thriller“, die Ner⸗ venkitzler, hatten an ethiſchen Werten gar nichts, an blutigen Verbrechen aber alles aufzuweiſen. Was ſoll man zu einem Film ſagen, der den Titel trägt:„Ein leichter Fall von Mord“ und der die Herrſchaft eines Gangſters zeigt, der aber nicht zum guten Schluß auf dem elektriſchen Stuhl endet, ſondern ſogar Schwiegervater eines ausſichtsreichen Polizeibeamten wird und durch ein paar alberne Witze ſich zum Liebling des gedankenloſen Filmpublikums macht?— Will man weiterhin den Filmtitel„Tote erzäh⸗ len keine Geſchichtchen mehr“ als beſonders er⸗ zieheriſch für die Jugend anſprechen?— Oder aber iſt die Schilderung der Freiheiten ideali⸗ ſierter Verbrecherjſugend gegenüber dem Zwang der Erziehung in geordneten Verhältniſſen, wie ſie„Dead End“ bringt, zu begrüßen?— Be⸗ ſtimmt nicht! Der Stiel wird umgedreht Denn daß die Jugend dem Zauber dieſer amerikaniſchen Filme verfällt, darüber beſteht in England gar kein Zweifel. Viele einſichtige Engländer führen ſogar die ſtets wachſende Zabhl von Verbrechen Jugendlicher auch zu einem Großteil auf dieſe Machwerke zurück. Bei den unteren Schichten ſchlagen amerikaniſche Sitten immer mehr ein. Das zeigt ſich bereits in der Art der Kleidung, aber auch in der täglichen Ausdrucksweiſe beim Reden. Der amerikaniſche Filmſchauſpieler ſpricht, um nur ein Beiſpiel zu nennen, das engliſche„Nes“ recht eigenwillig aus. Es klingt wie ein müdes gedehntes Mäah, dem deutſchen„Ja“ ſehr ähnlich. Wer es voll⸗ endet ausſprechen will, halte ſich dabei tunlichſt noch beide Naſenlöcher zu, dann ſtimmt es un⸗ gefähr. Das macht natürlich unter den Cockneys, wie man die unter dem Glockenklang der Lon⸗ doner Bow⸗Kirche Geborenen bezeichnet, Schule. Und ſchon hört man Handwerker und Ausläu⸗ fer, aber auch junge Angeſtellte ſich im Gebrauch des Mah üben. Das hören natürlich auch Eng⸗ länder, die daran keine reine Freude haben und die ſich vernünftigerweiſe ſagen, daß die Jugend ja ſchließlich nicht nur dieſe an ſich harmloſen Eigenheiten übernimmt, ſondern auch die viel gefährlicheren Ideen dieſer Art Filme. Daher die immer mehr wachſende Abneigung gegen den amerikaniſchen Film und den von Monat zu Monat lauter werdenden Ruf nach einem verſtärkten Einſatz der eigenen Arbeit am Film. Die Zeit wird es lehren, daß in dieſem Thema das letzte Wort mit der„film bill“ noch nicht geſprochen iſt. Damit iſt aber dieſes Thema durchaus nicht erſchöpft. Die engliſche Preſſe weiſt täglich auf Amerika auch in rein politiſcher Hinſicht hin. In dieſer Welt des wachſenden Bankerotts der De⸗ mokratienf ühlt ſich England zur„Muſterdemo⸗ kratie“ Vereinigte Staaten beſonders hingezogen. Es iſt die Idee der Blockbildung gegen die Dik⸗ tatoren, die dieſes Freundſchaftsverhältnis be⸗ dingt. Wir erinnern in dieſem Zuſammenhang auch an die vielen Reden engliſcher Politiker über den amerikaniſchen Rundfunk und umge⸗ kehrt,— ſogar Lord Baldwin ſah ſich erſt vor Ideale werden mit Damit haben wir den augenblicklichen Stand der Dinge erreicht. Seit drei Wochen gehen durch engliſche Zeitungen dieſe Rufe nach einem vermehrten Einfluß des britiſchen Spiel⸗ und Kulturfilms in USA. Geſchickterweiſe will man die im nächſten Jahr in Amerika ſtattfindende Weltausſtellung zu dieſem Zweck benützen. um nicht nur den Amerikanern, ſondern auch der übrigen dort vertretenen Welt einen'griff von engliſchem Weſen zu vermitteln. Man weiſt beſonders auf die ſchottiſchen Filme hia, die anläßlich der diesjährigen Empire⸗Ausſtellung in Glasgow gezeigt wurden und die deen Be⸗ ſucher ein Bild von Schottland geben ſollten. Wobei uns ſcheinen mag, daß die aufgewandte Mühe in keinem Verhälmis zur geringen Wir⸗ kung geſtanden hat. Wenn man aber ſchon den Stiel herumdreht, dann auch gründlich, ſagt ſich der Engländer. Er meint, es ſtimmt ſchon, daß die Verhältniſſe im britiſchen Film bislaeig nicht beſonders er⸗ baulich waren und ſind. Der eigene Film aber kann nur ausgebaut werden, wenn auch ſeine Ausfuhr nach Amerika mehr Geld ins Land bringt. Das haben die vielen Reden im Un⸗ terhaus anläßlich der Einbringung der„film bill“ bewieſen. Und wenn es nun gar ans Wirtſchaftliche geht, ſetzt der Engländer noch eine ganz andere Wucht hinter ſeine Arbeit. Und er ſagt ſich weiter: Wenn es dazu noch ge⸗ Stofadinowitſchs bernunſtpolitik trug Frücht Die Bedeuiung seines Wahlsiegs vom Sonniag ſür die Zukunſt Südslawiens Berlin, 14. Dezember. Die überwiegende Mehrheit des jugoſlawi⸗ ſchen Volkes hat am vergangenen Sonntag bei den Skupſchtina⸗Wahlen durch den Stimmzetiel zum Ausdruck gebracht, daß ſie mit der Innen⸗ und Außenpolitik der Regierung Stojadino⸗ witſch einverſtanden iſt. Der Miniſter⸗ präſident hat in der Tat mit Ausnahme von Kroatien und Dalmatien im ganzen Lande einen ſchönen Erfolg davongetragen. Nach den bis⸗ herigen amtlichen Ergebniſſen kann die Regie⸗ rung mit etwa 370 Sitzen in der neuen Skup⸗ ſchtina rechnen, während der Oppoſition höch⸗ ſtens 70 Mandate zufallen werden. Dieſe Zah⸗ len dokumentieren eindeutig den Sieg Sto⸗ jadinowitſchs, der dem Block der ſogenannten Vereinigten Oppoſition, der ſich aus der kroati⸗ ſchen Bauernpartei Dr Matſcheks, der jugo⸗ ſlawiſchen Nationalpartei General Schiw⸗ kurzem bemüßigt, einen Appell für das„arme Judentum“ über die USA⸗Sender laufen zu laſſen. Wir erwähnen hier beſonders auch die Reiſe Edens nach den Vereinigten Staaten, die im Grunde derſelben Idee dient. Wenn man alſo politiſch nicht voneinander loskommt, wird man ſich auch kulturell, in dieſem beſon⸗ deren Fall im Film, nicht löſen können. Schön, ſagt ſich der Engländer, aber warum denn die ganze Wucht amerikaniſcher Propaganda auf England austoben laſſen, und nicht umgekehrt einmal verſuchen, britiſche Ideen durch den Film in Amerika zu verbreiten. Sonſt könnten die Nankees ja meinen, ſie machen über⸗ haupt allein die Kultur der Demokratien. beſchäft verauickt lingt, beſſere Filme, wie z. B. der auch in Deutſchland gezeigte Streifen„Männer von Aran“ einer war, dort als Konkurrenz auf den Markt zu werfen, dann muß ſich auch die amerikaniſche Produttion mehr anſtrengen, und dang werden die ſchlechten Einflüſſe ohnehin im Lauf der Zeit ausgeſchaltet. Wie man ſieht, werden wieder ideenmäßige und wirtſchaftliche Belange hübſch verquickt. Die wachſende engliſche Propaganda Man mag fragen, ſind dieſe amerikaniſch⸗eng⸗ liſchen Filmſorgen überhaupt ſo wichtig, daß wir ihnen unſere Aufmerkſamkeit ſchenken ſol⸗ len?— Die Frage iſt beſtimmt zu bejahen. Englaeid macht ſich Sorgen wegen des wachſen⸗ den Einfluſſes der Propaganda der autoritä⸗ ren Staaten. Und deswegen will es ſich jetzt auch auf dieſem Gebiet mehr einſchalten, damit die Welt auch etwas mehr von England zu hö⸗ ren bekoment. Man iſt ſich das als Weltmacht geradezu ſchuldig. Denn wohin ſollte man kom⸗ men— ſo fragt man ſich— wena primitivere Völter allmählich immer mehr dem Zauber der in dieſer Hinſicht rührigeren autoritären Staa⸗ ten Europas verfallen. Wie man jetzt von Re⸗ gierungsſeite den Außenhandel unterſtützt, ſo bemüht man ſich bereits ſeit Sommer des Jah⸗ res, die Beſtrebungen nach fremdſprachigen Sendungen ien Rundfunk zu unterſtützen. Wer Vonvunsefer ZBZeflinerf Schfiffleifung) kowitſchs und einigen kleinen ſerbiſchen Splitterparteien zuſammenſetzt, eine geradezu kataſtrophale Niederlage beibrachte. In Belgrad beiſpielsweiſe ſtimmten für die Regierungsliſte 41.000 Wähler, während der Wahlblock Mat⸗ ſcheks nur 11.000 Stimmen erhielt. Aehnliche Ergebniſſe ſind in zahlreichen anderen Orten zu verzeichnen. Die einzigen„faulen“ Gegenden Nur in Kroatien und Dalmatien konnte er⸗ wartungsgemäß Matſchek, der im Gegenſatz zu der Einheitsſtaat⸗Parole Stojadinowitſchs ein ſehr nebelhaftes demokratiſches Förderativ⸗Pro⸗ gramm vertritt, ſeine bisherige Poſition be⸗ haupten. In allen anderen Gebieten Jugofla⸗ wiens iſt jedoch die Oppoſition voll⸗ kommen zuſammengebrochen, was angeſichts ihrer Zuſammenſetzung an ſich ſchon Dolens Judentum möchte ſchlau ſein Es verspricht Warschau en„grobes Geschäft“ (Elgener Berichfdes„Hakenkreuzbonnetr“) Warſchau, 13. Dezember. Trotz aller Boykottaktionen und aller Maß⸗ nahmen, die den Juden das Leben in Polen unerträglich machen ſollen, verſuchen dieſe doch immer wieder, ſich in„empfehlende“ Erinne⸗ rung zu bringen und Anbieterungsverſuche beim Polentum zu unternehmen. So befaßte ſich das Lemberger Judenblatt „Chwila Poranna“ mit dem Aufbauplan des polniſchen Vizeminiſterpräſidenten Kwiat⸗ kowſki, um ihm bei dieſer Gelegenheit„wohl⸗ gemeinte“ Ratſchläge anzudrehen. Ganz neben⸗ bei wies das Blatt in dieſem Zuſammenhang land und Italien hin und meinte harmlos. dieſe Maßnahmen hätten beim geſamten Welt⸗ judentum eine derartige Mißſtimmung ausge⸗ löſt, daß Polen, wenn es ſchlau iſt, groß⸗ artige Gewinne daraus ziehen könne. Denn es ſei den polniſchen Juden ein Leichtes, den Bonkott deutſcher und italieniſcher Waren durch das Weltjudentum zu erreichen und Polen dann dieſe für Deutſchland und Italien ausfallende Kundſchaft zu ſichern. Um das zuwege zu bringen, müſſe Polen dem Judentum nur gewiſſe Zuſicherungen geben, über die dann noch zu reden ſei. Dann aber werde Polen in den Stand geſetzt, ein rie⸗ ſiges Geſchäft auf Koſten Deutſch⸗ lands und Italiens zu machen, zu dem Polen jedoch, wohlgemerkt, nur mit jüdiſcher Hilfe gelangen könne Hier wurde nun allerdings die jüdiſche Ver⸗ ſchlagenheit etwas zu dick aufgetragen und ver⸗ riet ſich zu deutlich durch ihren Geruch. Polen ſoll ſich den Juden ausliefern und bekommt da⸗ für ein ſaftiges Geſchäftchen verſprochen, das natürlich auch wieder die Juden machen wollen, zumal ſie ja vier Millionen Vertreter ihrer ſauberen Raſſe in Polen ſitzen haben. Wie Mephiſto im Fauſt, raunt hier das jüdiſche Blatt den Polen zu: Verſchreib mir deine Seele, und ich will dir alle Reichtümer der Welt zu Füßen legen. Das Erheiternde dabei iſt nur, daß die Polen den Teufel längſt er⸗ kannt haben und ſich alle erdenkliche Mühe geben, ihn ganz und endgültig loszuwerden. weiß, wie ſtark der Engländer Sprache als alleinige Weltſprache der kann ungefähr ermeſſen, ſolche Gedanken fallen und gefall Es iſt alles recht klug eingefädelt. U hat man eines vergeſſen: Es komm die Form, ſondern auf den Inha beſſer, wenn man ſie in Seidenpax wickelt und in einem.-Klaſſe⸗Abteil h de Dr. Wilhelm Kich i tten werd 0 ſſenſ chaften unerreicht! Miniſteriur larlsruhe hat beigefügt: von vornherein zu erwarten war. A Wählern mußte es beiſpielsweiſe par ſcheinen, daß Matſchek ausgerechnet mit kowitſch zuſammen marſchierte. Noch vor gen Jahren wurde der Kroatenführer von General wegen ſeiner autonomen Beſtrehi verhaftet. Seinen Wahlſieg hat Stojadinowitſch los nicht zuletzt ſeiner klugen Außenph tik zu verdanken, durch die er das Verhül Jugoſlawiens zu allen Nachbarſtaaten 9 zweiſeitige Abmachungen berei äl Die Bevölkerung hat inſtinktiv erkannt, Se Jugoſlawien ohne die überlegene Staatz rung der letzten 3% Jahre, die den Regliff der neuen Zeit ſtets Rechnung trug, nicht Titelblatt au Stellung errungen hätte, die es heute u au Balkanvölkern einnimmt. Die Parole ch nowitſchs, der ſein Land von der 1 mundſchaft des Quai'Orfſay— freite und der kolektiven Unſicherheitz⸗ Pariſer Prägung den Rücken kehrte, ſta im Zeichen einer ſelbſtändigen, ausf jugoſlawiſchen Politik. Dieſer folgend, verlor Stojadinowitſch auch der Tſchechen⸗Kriſe ſeine Nerven nicht und zichtete, im Vertrauen auf die Freundſ Deutſchland, darauf, irgendwelche mil Maßnahmen zu ergreifen, die zweifellos zur Erhöhung der ohnehin ſchon äußer ſpannten Situation beigetragen hätten. Der Dank der Bevölkerung Die jugoſlawiſche Bevölkerung hat at gangenen Sonntag dahehr auch zweiſellos Willen bekunden wollen, daß der bish it und Le außenpolitiſche Kurs auch in Zukunft we i verfolgt wird. Stojadinowitſch kann j ſtützt auf das Vertrauen der Maſſen, an Vollendung ſeines Aufbauwerkes gehen, e auch heute ſchon von vielen ſeiner poliſf n Gegner anerkannt wird. Hierzu wird guch Verſuch gehören, ſich mit den Kr zu verſtändigen, um für die Erreic ſeiner innen⸗ und außenpolitiſchen Ziele geſchloſſenen Einſatz des geſamten jugoſ ſchen Volkes zu gewinnen. Die Beden ehr intereſſ ſeines Wahlſieges liegt vor allem alſo f. für dieſ darin, daß er einen weiteren Fortſchritt d ind Kreisd ſtrebungen darſtellt, die Stämme der opagandaã ben, Kroaten und Slowenen zu einem t u beſtellen ganzen zuſammenzuſchweißen. 8 tſprache p n, wie ſch gefallen ngefädelt. es kommt selnd, noch Zeichnung: Till sweiſe paradox rechnet mit Sehi rte. Noch vor ei tenführer von d omen Beſtrebung dinowitſch zweiſ in Außenpol er das Verhälſh chbarſtaaten dun ngen bereinigt ktiv erkannt, legene Staatsff die den Realiſii ng trug, nicht je es heute unter d e Parole Stojah ꝛon der Bi i'Orſay h nſicherheits⸗Polf kehrte, ſtand f gen, ausſchließ k. Dieſer Parg iſch auch währen ven nicht und bez e Freundſchaft m welche militäriſch ie zweifellos nit ſchon äußerſt ge en hätten. 9 rung hat am bet uch zweifellos de aß der bisherſ Zukunft weite ſch kann jet r Maſſen, a 1 erkes gehen, du ſeiner poliniſchg zu wird auch den Krogte ir die Erreichmg tiſchen Ziele de amten jugoſlawi⸗ Die Bedeutun allem alſo aut 7ortſchritt der R ämme der Sei zu einem Vo kreuzbanner“ Groß-Mannheim Mittwoch, 14. Dezember 1958 u, wau... Jie haben recht Shon reingetreten— dieſe Feſtſtellung einer mehr zu ändernden Tatſache gab mir vor Tagen Gelegenheit, zu einer kleinen lüchtung über die ärgerniserregenden Hin⸗ affenſchaften ſpazierengehender Hunde. Von fmerkſamen Leſerin, die leider unnöti⸗ e ihren Namen verſchwieg, erhielten wir Zuſchrift, auf die wir ausnahmsweiſe ein⸗ en wollen, denn ſonſt fliegen anonyme Shreiben mit geübtem Schwung in unſeren ge⸗ lmigen Papierkorb. Aber dieſe Anonyma hat Fobwohl ſie eine Frau iſt. Ohne die Hunde ihre nachläſſigen Begleiter in Schutz zu Ahen, dreht ſie den Spieß um, und wirft herren der Schöpfung vor, daß... Laſſen ſie ſelbſt reden: niger ausweichen und verhüten kann man daß die Schuhe, beſonders jetzt in der Kltungsjahreszeit, in allerdings im Volu⸗ weniger große Angelegenheiten, dafür aber kkelerregendenere und beſonders geſund⸗ ſchädliche Exkremente treten. Es kann nicht hheſtritten werden, daß dieſe angedeuteten Anerlaſſenſchaften von den jüngſten bis zu lteſten Vertretern des ſtarken Geſchlechts Aerrühren, die ohne Hemmung auf allen Geh⸗ gen und bei jeder Gelegenheit...“ dloweiterundſofort. Du weißt ſchon, lie⸗ Ae Leſer, was die Moral von der Geſchichte iſt. Reſe Frau hatrecht; möge ſie auch nur Agemuckt haben, weil ſie gern einen Pinſcher Ader Terrier ans Herz drückt, aber in dieſer he hat ſie tauſendmal recht. Es wird nicht langt, daß ſich jeder Ungezogene, der glaubt, hüberall wie zu Hauſe benehmen zu dürfen, ien Spucknapf vorbindet. Nein, aber er ge ſeinen Spauz unauffällig und an einem deponieren, wo niemand mehr mit ihm rührung kommen kann. Anſonſten muß Tun als Schweinigelei und Rückſichtsloſig⸗ ebrandmarkt werden. Das iſt mein bluti⸗ kmj, denn ich weiß nicht genau, woher ich he prima Erkältung bezogen habe. gie aber, liebe unbekannte Briefſchreiberin, Mtrotzdem ihren ſüßen Hundifips abſeits, in ſeine Zeit gekommen iſt. Nicht—53 5 rgang von der Mitkelſchule zur Hhöheren Schule für Mittwoch, 14. Dezember, angeſetzten dungen für die Höheren Schulen bedin⸗ ür die Eltern eine Entſcheidung, ob te Kinder in die Mittel⸗ oder in die Schule ſchicken wollen. In dieſem Zu⸗ nhang iſt es für die Eltern wiſſenswert, ach einem Erlaß des Reichserziehungs⸗ lers die Mittelſchulen ein Bildungs⸗ und Erzieh ziel verfolgen, das im beſonderen UAnforderungen für den Eingang in hobenen mittleren Berufs⸗ fbahnen in Wirtſchaft und Ver⸗ ung genügt. Das Miniſterium des Kultus und Unterrichts Karlsruhe hat dem noch folgende Erläute⸗ beigefügt: wird verſchiedentlich die Auffaſſung ver⸗ die Mittelſchule erſetze die Unterſtufe Höheren Schule und ein Uebergang von Oberſtufe einer Höheren Schule ſei ohne es möglich. Dieſer falſchen Auffaſſung iſt aller Deutlichkeit entgegenzutreten. Die ſchule bietet eine in ſich abgeſchloſſene bildung. Der Uebergang eines Schülers hHöheren Schule hat als Ausnahme zu und wird nur für wenige ganz be⸗ ers begabte Schüler möglich ſein.“ Gefährliches Spiel n wir die Dezember⸗Nummer des Auf⸗ lgsblattes„Kampf der Gefahr“ in ie Hand nehmen, wird es uns klar, warum Titelblatt auf das gefährliche Spiel mit Kiiftaumkerzen hinweiſt. Haben wir doch Aalich 13 Brände, die durch Kinderhände ver⸗ werden. Und gerade der Weihnachts⸗ 75 Steine hug und unbedingt Zzuwerlessig casae 5 her v. Breite Streahe Aaum bringt nun Gefahren mit ſich die Unvor⸗ ſchligkeit und Leichtſinn hervorrufen können. i ja eine ſchöne Beſcherung“ ſo lautet ie lufige Schlußſeite des Heftes„Kampf der Gefahr“, die ſich mit der Beſcherung um den ühnachtsbaum befaßt. Auch die Wunderkerze ein Spielzeug für Kinder, was uns der kel in dieſem Heft zeigt. r eindringlich iſt der Weihnachtswunſch Mutter für ihren Mann.„Feſt der Liebe des Leichtſinns?“,„Weihnachten nicht auſe“ und andere Aufſätze machen die De⸗ mber⸗Rummer des Heftchens„Kampf der Ge⸗ hr fehr intereſſant und es lohnt ſich ſchon, Rpf, für dieſes anzulegen, das bei allen und Kreisdienſtſtellen der RAs bzw. bei en Propagandaämtern der NSDAP erhältlich der zu beſtellen iſt. Waren die Winter früher strenger? Von den Launen und Gesetꝛmähigkeiten der kalten Jahreszeit/ Wesentliche Klimaänderung nicht eingetreten Ein Sehnsuchtstraum aller Wintersportler. Unser Bild zeigt Deutschlands schönstes Ski- gelände am Feldberg im Schwarzwald. Der vergangene Sommer hat— wenigſtens in Bezug auf das Wetter— in Stadt und Land manche Wünſche offengelaſſen. Abgeſehen von drei wirklich warmen Wochen konnte man im günſtigen Falle von unbeſtändiger Wit⸗ terung ſprechen, meiſt aber kam es noch ſchlech⸗ ter und wir mußten eine mehr oder weniger ausgiebige Belanntſchaft mit richtigen Landregen machen, kurz, das Sommerwetter war alles an⸗ dere als ideal. Doch haben wir uns im Laufe der Zeit daran gewöhnt, einen heiteren warmen Sommer als ein verhältnismäßig ſeltenes Ge⸗ ſchenk der Atmoſphäre zu betrachten und wir ſind ſchon zufrieden, wenn nach einem kurzen Som⸗ mer wenigſtens der Altweiberſommer in der zweiten Septemberhälfte ſich freundlich zeigt, wie es heuer tatſüchlich in recht erfreulichem Maße der Fall war. Welche Ausſichten eröfinen ſich nun für den Winter? Weiren die'n⸗ ter vergangener Zeitepochen wirklich weſent. ich ſtrenger als in unſerer Gegenwart? Hierzu ſchreibt unſer Mitarbeiter Dr. G..: Auf Grund der zum Teil bis ins 18. Jahr⸗ hundert zurückreichenden meteorologiſchen Be⸗ obachtungen der deutſchen Wetterwarten und zahlreicher Aufzeichnungen in alten Chroniken können wir folgendes feſtſtellen: üußergewöhnliche Winter In den vergangenen Jahrhunderten hat es neben Perioden mit häufigen kalten Wintern auch ſolche mit zahlreichen milden Wintern gegeben, das läßt ſich einwandfrei nachweiſen. So waren zu Beginn des 18. Jahrhunderts von 12 aufeinanderfol⸗ genden Wintern nicht weniger als 10 zu warm. Es iſt alſo in dieſer Hinſicht eine weſent⸗ liche Klimaänderung nicht einge⸗ treten. Darüber hinaus hat es ſich gezeigt, daß lange und zugleich ſtrenge Winter vor Jahrhunderten genau ſo ſelten waren wie in der heutigen Zeit. Die letzten finden wir in Archivbild den Jahren 1798/9 und 1828/¼29. Dieſer Win⸗ ter 1928/29 hatte während der drei Monate Dezember, Januar und Februar eine Mittel⸗ temperatur von rund 8 Grad unter Null, war alſo um rund—8 Grad kälter als normal. Weder vorher noch nachher können wir in den bis über 150 Jahren zurückreichenden Tage⸗ buchaufzeichnungen der Wetterwarten eine ähn⸗ lich große Abweichung finden. Einzelne Mo⸗ nate waren wohl noch etwas kälter. Häufig ſetzte die Winterkälte erſt im Januar ein, ſie dauerte dann bis weit in den Februar, vereinzelt ſogar bis in den März hinein. Dies war auch im Winter 1928/29 der Fall, der uns allen noch als beſonders ſtreng in Erinnerung geblieben iſt. Der Dezember 1928 war faſt normal, der vorangegangene No⸗ vember ſogar ausgeſprochen mild. Der mildeſte Winter ſeit 150 Jah⸗ ren war der von 1795/96, der im Durchſchnitt eine um 4 bis 5 Grad zu hohe Temperatur hatte. Davon war der Januar um faſt 8 Grad zu warm, er hatte mit—10 Grad über Null eine ausgeſprochene Frühlingstemperatur. Ver⸗ gleichsweiſe war der Januar 1936, einer der mildeſten ſeit Jahren, nur um 4 Grad zu warm. In den meiſten Fällen halten ausgedehnte Froſtperioden nicht länger als 10 bis 15 Tage an. Auch die längſten überſchreiten faſt nie eine Dauer von 40 bis 45 Tagen. Das gleiche gilt von den Wärme- oder Tauwetterperioden. Wenn es alſo in der Zeit vor Weihnachten zu kalt iſt, können wir mit großer Wahrſcheinlich⸗ keit im Januar bzw. Februar mit milderer Witterung rechnen. Herrſcht bis gegen die Jahreswende mildes Winterwetter vor, ſo ſind Arbeitsführer Kieſer nach Lörrach verſetzt Der Leiter des Meldeamtes Mannheim 1 des Reichsarbeitsdienſtes ſcheidet Der Leiter des Meldeamtes 132 Mannheim 1 im Reichsarbeitsdienſt, Arbeitsführer Pg. Ra⸗ van Kieſer, der ſeit Dezember 1934 in Mann⸗ heim tätig war, iſt mit Wirkung vom 1. De⸗ zember 1938 als Leiter des Meldeamtes 140 nach Lörrach verſetzt worden. Arbeitsführer Kieſer iſt am 20. Oktober 1887 in Karlsruhe(Baden) geboren. Nach Ab⸗ ſolvierung der Mittelſchule trat er im Juni 1908 als Fahnenjunger in das 5. badiſche Privataufnahme Infanterieregiment Nr. 113 ein. Bis zum Kriegsausbruch war dann Leutnant Kie⸗ ſer Erziehungs⸗ und Inſpektionsoffizier an der Hauptkadettenanſtalt in Berlin⸗Lichterfelde. Gleich nach Kriegsausbruch kam er wieder zu badiſchen Truppenteilen und nahm als In⸗ fanterieoffizier u. a. an den Schlachten von Mühlhauſen und Sundgau teil. Bereits im September 1914 meldete er ſich zur Flieger⸗ truppe, der er bis Kriegsende angehörte. Als Fliegeroffizier wurde er in den Karpaten, in Polen und an der Weſtfront verwendet. Vor⸗ übergehend war er Leiter der Fliegerſchützen⸗ ſchule in Freiburg im Breisgau und Adjutant in der Inſpektion der Fliegertruppen. Von 1917 bis 1918 kämpfte Kieſer als Offizier an der Paläſtinafront. Wenige Monate vor Kriegs⸗ ende wurde er dem Stabe der Fliegererſatz⸗ abteilung 10 in Böblingen zugeteilt, nachdem er bereits im April 1917 zum Hauptmann befördert worden war. Im Jahre 1920 ſchied Pg. Kieſer aus dem Heeresdienſt aus und war zehn Jahre lang in leitenden kaufmänniſchen Stellen in Hamburg tätig. Im Mai 1933 trat er in den freiwilligen Arbeitsdienſt ein und hat mit Spaten und Schaufel im Sandtorfer Bruch mit Hun⸗ derten anderen Freiwilligen gearbeitet. Im Juli 1933 wurde er als Abteilungsführer nach Baden⸗Baden und anſchließend nach Freiburg im Breisgau berufen. Seit 1. 12. 1933 iſt er Meldeamtsleiter im Reichsarbeitsdienſt und wurde am 15. Dezember 1934 in gleicher Eigen⸗ ſchaft nach Mannheim verſetzt. Den Parteigenoſſen Kieſer, der ſich in Krieg und Frieden gleichermaßen bewährt hat, be⸗ gleiten in ſein neues Arbeitsgebiet im Süden unſeres Gaues die beſten Wünſche ſeiner zahlreichen Kameraden und Freunde. im Januar bzw. Februar eine oder mehrere Froſtperioden zu erwarten. Kalendermäßige Bindungen des Wetters So unregelmäßig uns von Jahr zu Jahr der Ablauf der Witterung im Winter erſcheinen mag, es pflegen doch einige Ereigniſſe— ein⸗ mal abgeſchwächt, ein andermal verſtärkt, im dritten Jahr verfrüht, im vierten vielleicht ver⸗ ſpätet— wiederzukehren, und zwar mit einer nicht erwarteten Regelmäßigkeit und beinahe kalendermäßigen Genau⸗ igkeit. Aus den Tagebuchaufzeichnungen der deutſchen Wetterwarte laſſen ſich einzelne Win⸗ tertage verſchiedener Jahre miteinander ver⸗ gleichen. Dabei zeigt ſich, daß in der Regel der erſte größere Kälteeinbruch erſt gegen Ende No⸗ vember erfolgt. Dieſer bringt meiſt im Flach⸗ land die erſte zuſammenhängende Schneedecke, die allerdings häufig ſchon nach wenigen Ta⸗ gen wieder verſchwindet, da der Erdboden noch nicht genügend erkaltet iſt. Nach einem verhältnismäßig milden Dezem⸗ beranfang folgt in der Zeit vom 8. bis 20. De⸗ zember ein ein- oder zweimaliger Temperatur⸗ rückgang mit Schneefällen, hervorgerufen durch einen kräftigen Vorſtoß von Kaltluftmaſſen aus dem Eismeergebiet. Dieſer Kälteeinbruch führt in der Regel zu der erſten ſtärkeren Froſtperiode des Winters. Doch be⸗ reits um den 20. bis 22. Dezember dringt vom Atlantiſchen Ozean aus milde Meeresluft über Südweſt⸗ und Weſteuropa nach dem Innern des Feſtlandes vor. Dieſe Wärmewelle tritt um die Weihnachtszeit beſonders eindrucksvoll in Erſcheinung, da mit ihrem Eintreffen ge⸗ wöhnlich der Uebergang von Froſt⸗ und Tau⸗ wetter verbunden iſt. Bei den Winterſportlern iſt dieſes Weihnachtstauwetter nicht ſonderlich beliebt, weil es in manchen Jahren nicht nur das Flachland, ſondern auch die Mittelgebirge und die Alpen bis in die Höhen über 2000 Meter erfaßt und plötzliche Lawinengefahr her⸗ vorruft. Dieſes Weihnachtstauwetter iſt in den vergangenen Jahrzehnten ziemlich re⸗ gelmäßig eingetroffen. Im Winter 1935/6 war die Erwärmung beſonders ſtark, ſo daß in wenigen Tagen in den Alpen der Schnee faſt ganz wegſchmolz. Die kälteſten Tage im Januar Ueberhaupt nimmt die Witterung gegen die Jahreswende zu verhältnismäßig raſch wieder winterliches Gepräge an. Dieſer Uebergang zu Froſtwetter, der ſich gewöhnlich ſchon während der Weihnachtsfeiertage vorbereitet, leiter in den meiſten Fällen eine Kälteperiode ein, die mit geringen Unterbrechungen bei allmählicher Froſtſteigerung in der erſten Januarhälfte dann um die Mecatsmitte die kälteſten Tage des ganzen Winters bringt. Etwa vran 16. Januar ab— der Tag wird naturgemäß nicht ſtreng eingehalten— nimmt die Temperatur langſam und unregelmäßig wieder zu. Der Uachwinter Die erſte Februarhälfte bringt in der Regel den Nachwinter, in manchen Jahregn das langerſehnte Froſtwetter überhaupt. So war es beiſpielsweiſe im Winter 1935/36: nach einer 42täaigen Wärmeperiode, die um die Weih⸗ nachtszeit ihren Anfang genommen und nur um den 14. bis 16. Januar vorübergehend leichten Froſt gebracht hatte, ſetzte am 5. Fe⸗ bruar plötzlich Winterwetter ein, das während der ganzen Olympiſchen Winterſpiele anhielt und mur den letzten Tag, den 16. Februar, etwas beeinträchtigte, da um dieſe Zeit ein gro⸗ ßer Warmluftvorſtoß aus Südweſten erfolgte, übrigens genau wie in faſt allen vorangegange⸗ nen Jahren, nur diesmal beſonders intenſiv und lange anhaltend. Normalerweiſe ſind damit die Hauptfroſt⸗ perioden des Winters beendet. Nicht ſelten tritt Ende Februar oder Anfang März nochmals ein Temperaturrückgang ein. Aber dann macht ſich die zunehmernde Sonnenwärme bemerkbar, und die mittleren Temperaturen bleiben nur mehr ſelten unter dem Gefrier⸗ punkt. Die ſpäteren Kälterückfälle während des Frühjahrs bringen höchſtens Nachtfroſt. Die angeführten Tatſachen können nur An⸗ 5— ZDNEIHI imdef, haltspunkte für den Verlauf des Winterwet⸗ ters in Deutſchland ſein, ſo, wie ſie ſich aus den langjährigen Aufzeichnungen ergeben. Auch im kommenden Winter werden dieſe Beſonderhei⸗ ten ihren Ausdruck finden— vielleicht mit einigen Abweichungen oder Verſchiebungen. Jedenfalls iſt auch im koenmenden Winter mit einer oder mehreren Kälteperioden zu rechnen. Gibt es bis Weihnachten keinen nennenswerten Froſt, dann um ſo ſicherer im Januar oder Fe⸗ bruar und umgekehrt. Dr. G. B. „Dakenkreuzbanner“ mittwoch, 14. Dezem Der Lu'tſchutzhelm Mit der Volksgasmaske iſt für alle Volks⸗ genoſſen ein hervorragender Schutz gegen die Einwirkung von chemiſchen Kampfſtoffen ge⸗ ſchaffen worden. Wie Regierungsbaurat Dipl.⸗ Ing. Stoll vom Reichsluftfahrtminiſterium in der„Sirene“ ausführt, haben aber die Erfahrungen vieler Luftſchutzübungen gezeigt, daß die Volksgasmaske durch einen zuſätzlichen Schutz ergänzt werden müſſe. Für die im Selbſtſchutz, erweiterten Selbſtſchutz ſowie im Werksluftſchutz tätigen Perſonen wurde ein be⸗ ſonderer Kopfſchutz erforderlich, damit ſie den Anforderungen im praktiſchen Einſatz unein⸗ geſchränkt nachkommen können. Infolgedeſſen iſt vom Reichsluftfahrtminiſterium die Entwick⸗ lung eines zweckmäßigen preiswür⸗ digen Kopfſchutzes veranlaßt worden. Der neue Luftſchutzhelm wurde als Kopfbedek⸗ kung für den Werksluftſchutz, den Selbſtſchutz und den erweiterten Selbſtſchutz beſtimmt. Den weiteſtgehenden Schutz muß der Luftſchutzhelm —0—0 Träger ohne Zweifel bei der praktiſchen randbekämpfung gewähren. Der Rand des Luftſchutzhelmes iſt daher ſo ausgebildet, daß ein beſonders guter Augen⸗, Ohren⸗ und Nak⸗ kenſchutz gewährt wird. Unter dem Helm kön⸗ nen ohne Schwierigkeit die Volksgasmaske und die S⸗Maske getragen werden. Der Luftſchutz⸗ helm kann zu einem Preis angefertigt werden, der es möglichſt vielen Volksgenoſſen geſtattet, ihn zu erwerben. Das Gewicht iſt ſo bemeſſen, daß der Helm ohne körperliche Beſchwerden längere Zeit getragen werden kann. Der Helm Balt einen matten, dunkelblauen Anſtrich er⸗ halten. Umzugskoſten u. Trennungsentſchädigung für Militäranwärter Wie das Oberkommando der Wehrmacht mit⸗ teilt, werden bis zum Inkrafttreten der Ver⸗ ordnung über die Anſtellung der Militäranwär⸗ ter die den Militäranwärtern zu gewährenden Umzugskoſtanvergütungen und Trennungsentſchädigungen von fol⸗ enden Stellen bezahlt: Im Fall der Einberu⸗ ——5 in eine Beamtenſtelle oder in den Vorbe⸗ reitungsdienſt hierfür ſowie im Fall der Be⸗ ſchäftigung zu einer Behörde des Reiches, der Länder und der Reichsbank von der Beſchäfti⸗ gungsbehörde. Wenn die Einberufung oder Zuweiſung in einen Betrieb oder der Körper⸗ ſchaften. Anſtalten und Stiftungen des offent⸗ lichen Rechts erfolgt, werden die Vergütungen und Entſchädigungen der genannten Art von den Wehrmachtsfürſorge⸗ und»verſorgungs⸗ ämtern bezahlt. Straßenwetterdienſt vom 15. Dezember Der Straßenwetterdienſt vom 13. Dezember meldet: Reichsautobahnnetz in Süd⸗ deutſchland, in Sachſen, in der Kurmark und bei Hannover Glatteisbildung. Die Fahr⸗ bahn iſt geſtreut. Allgemeines Die Großglockner⸗Hochalpenſtraße iſt von Ferleiten bis Heiligenblut unpaſſierbar. Schneeketten ſind „REISWE BI UND G60T TEfoEWIIU Mes/ MEIsBMNNN erforderlich auf der ſfeeund von Pötſchenhöhe bis Auſſee und auf der Steier⸗ markſtraße von Windiſchgarſten bis Pyhrnpaß. Die höher gelegenen Gebirgsſtraßen und die übrigen Alpenpäſſe haben eine feſtgefahrene Scheedecke. Im Flachland iſt in den Gebieten öſtlich der Elbe leichte Glätte durch Rauhreifbildung auf⸗ getreten. Es wird geſtreut. Kusgabeſtellen für Dolksgasmasken Wegen der Feiertage bleiben die Ausgabe⸗ ſtellen für die VN 37 in der Zeit vom 15. De⸗ zember bis 15. Januar geſchloſſen. Nach dem 15. Januar ſind die Ausgabeſtellen wieder ge⸗ öffnet. Die Oeffnungszeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben. Der Leiter der Fachgruppe Handelsvertreter und Handelsmakler hat den Handelsvertreter Georg Dewerth, C2, 9, 140 Leiter der Be⸗ irksuntergruppe annheim be⸗ fiellt, nachdem der frühere Leiter auf ſeinen Antrag von ſeinem Amt entbunden worden iſt. Nur noeſi wenige Tage. Das ist die Europa-Uhr, die in den Schaufenstern des Norddeutschen Lloyd, O 7, und des Mannheimer Reisebüros, P 6, ausge- stellt ist. Nur noch wenige Tage läuft das„HB“-Preisausschrei- ben, das mit dieser Euro- pa-Uhr verbunden ist. Wer die Namen der dar- auf abgebildeten europäi- schen Hauptstädte rich- tig errät, kann bekannt- lich wertvolle Luftreisen und andere Fahrten sowie den vom„Hakenkreuz- banner“ gestifteten Glo- bus gewinnen. Aufn.: Tillmann-Matter Beherzte Tat gegen leere Phraſe Die hitlerjugend ſammelt am Samstag und Sonntag für das wWhyw Nichts iſt uns ſo zuwider wie die Phraſe! Sie iſt die Offenbarung innerer Verlogenheit, der Notausgang des Bankerotteurs. Wo die Phraſe beginnt, iſt das Ende nicht mehr weit. Sie nimmt im gleichen Verhältnis an Laut⸗ ſtärke zu, wie das Selbſtvertrauen, der Glaube an die Richtigkeit der verfochtenen Idee ſchwin⸗ den. Die Phraſe iſt die Tarnkappe des Minder— wertigkeitsgefühls. Die Leiſtungen der nationalſozigliſtiſchen Be⸗ wegung ſetzen ihre Gegner, die Silberſtreifen⸗ fetiſchiſten, die jahrelang von der Phraſe, ge⸗ paart mit Brutalität, lebten, im Jahre 1933 en? gültig ſchachmatt. Hätte Adolf Hitler das Volk weiterhin mit Phraſen gefüttert, wäre die Prophezeiung ſeiner Gegner, daß er in ſechs Wochen abgewirtſchaftet haben würde, Tatſache geworden. So aber gab er dem Volke Arbeit und Brot, Freiheit und Ehre. Tat gegen Phraſe! Keine unverbindlichen Redensarten, kein falſches Mitleid, ſondern Einſatz! Das Winterhilfswerk iſt der Prüfſtein, die Antwort auf die Frage: Biſt du deines Volkes würdig, biſt du Kamerad oder nur ſchä⸗ biger Mitläufer?— Die deutſche Nation hat ſtets mit einem freudigen„Ja!“ geantwortet. Der unanfechtbare Beweis: Die von Jahr zu Jahr ſteigenden Sammelergebniſſe des Winter⸗ hilfswerkes! Wieder hat der Führer gerufen:„Ich er⸗ warte, daß das Winterhitsweri des Jahres 1938 der geſchichtlichen Größe dieſes Jahres entſpricht!“ Die zehn Millionen Volksgenoſſen, die dieſes Jahr ins Reich zurückgekehrt ſind, haben ihr Bekenntnis zum Deutſchtum teuer erkaufen müſſen: Zwei Jahrzehnte unter fremder Herr⸗ ſchaft, brutalſter Willkür, Haß und Verfolgung ausgeliefert ſein, täglich den Kampf um die Selbſtbehauptung mit einem vom Vernich⸗ tungswillen beſeſſenen Gegner führen, ohne von ſeinem Deutſchtum abzulaſſen: Das iſt Beken⸗ nermut! Wir wiſſen um unſere Pflicht: Unvor⸗ ſtellbares Elend, unbeſchreihliche Not gilt es zu beheben. Jeder dieſer Volksgenoſſen aus der Oſtmark und dem Sudetenland ſoll das beglük⸗ kende Gefühl haben, daß wir ihre Sache zur unſerigen machen, daß uns kein Opfer für ſie zu groß iſt, da wir ſtolz darauf ſind, ihnen un⸗ ſeren Dank abſtatten zu können. Daß die Hitlerjugend ſich in ihrer Einſatz⸗ freudigkeit von niemandem übertreffen läßt, be⸗ darf keiner beſonderen Erwähnung. Sie hat den Ruf des Führers verſtanden und wird am 17. und 18. Dezemher zeigen, doß er ſich auf ſeine jungen Kameraden verlaſſen kann..5 Was der SA⸗Mann wiſſen muß Das„Handbuch der Sä“ iſt ein unentbehrlicher Helfer Im Verlag„Offene Worte“ erſchien ſo⸗ eben das„Handbuch der SA“, das mit Genehmigung des Erziehungshauptamtes der Oberſten SäA⸗Führung herausgegeben wurde. Das neue Handbuch iſt ein überaus geſchmack⸗ voll ausgeſtattetes Werk, das 255 in den Text verſtreute Abbildungen enthält, umfaßt alles, was SA⸗Führer und SA⸗Männer vom Auf⸗ bau und der Gliederung, von der Geſchichte und vom täglichen Dienſt der SA wiſſen müſſen. Es wird ſo zu einem wertvollenundun⸗ entbehrlichen Helfer für alle jene Män⸗ ner, die das braune Ehrenkleid tragen. „In Ariſierung begriffen“ Eine amtliche Mitteilung über die Bedeutung eines Schildes Umtlich wird mitgeteilt: Sofern an einem bisher füdiſchen Geſchäft der ſichtbare Vermert angebracht iſt:„In Ari⸗ ſierung beoriffen“, kommen Käufe, die in dieſen Geſchäften getätigt werden, nicht mehr dem jüdiſchen Vorbeſitzer, ſondern dem ariſchen Treuhänder zugute. Sofern jüdiſche Geſchäfte wiedereröffnet wer⸗ den, handelt es ſich entweder um Geſchäfte von Ausländern, oder um ſolche Be⸗ triebe, die mit beſonderer Genehmi⸗ gung des Reichswirtſchaftsminiſterinms wie— der aufgeanacht werder. Insbeſondere wird zum Fall der Wiedereröffnung der Etam⸗ Filialen folgendes feſtgeſtellt: 1. Der Inhaber iſt Ausländer. 2. Die Ari⸗ ſierung der Firma iſt vom Reichswirtſchafts⸗ miniſterium auf Grund der Verordnung vom 3. Dezember 1938 eingeleitet. 3. Es iſt bereits ein ariſcher Treuhänder für den Geſamtbetrieb vom Reichswirtſchaftsminiſterium eingeſetzt. 4. Die Genehmigung zur Wiedereröffnung ſämt⸗ licher Etam-Läpen iſt vom Reichswirtſchafts⸗ miniſterinen ausdrücklich erteilt worden. Die Schilder„In Ariſierung begriffen“ ent⸗ ſprechen alſo dem tatſächlichen Sachver⸗ halht. Eine Beeinträchtigung ſolcher Geſchäfte ſchädigt daher nicht den ißdiſchen Inhaber, ſon⸗ dern den ariſchen Erwerber. Der Stabschef der SA, Viktor Lutze, hat dem Werk folgendes Vorwort vorangeſtellt: „Der SA⸗Mann iſt der politiſche Soldat Adolf Hitlers. Er hat unſer neues Deutſchland erkämpft. Er hat dieſen Kampf zum Siege ge⸗ führt mittels Tugenden, die ihn, den revolu⸗ tionären Kämpfer, auszeichnen. Treue, die den Verrat verabſcheut. Mut, der in der Erfüllung der Pflicht keine Gefahr kennt, Mannhaftigkeit, die nichts Hal⸗ bes mag und größte Verantwortung trägt, Ge⸗ horſam und freiwillige Unterordnung, gläubiges Vertrauen, unbedingte Zuver⸗ läſſigteit, hilfsbereite Kameradſchaft, Pflichtbewußtſein und Ehrliebe. Dieſe Tugenden ſind die unveränderlichen Grundlagen des Erziehungsauftrages der SA. Das vorliegende Buch hat die Beſtimmung, der SA in Richtlinien die Hilfsmittel zu geben, die Führer wie Mann befähigen, als Träger un⸗ ſeres Glaubhens dieſen Auftrag zu erfüllen. Mag darüber hinaus das ganze deutſche Volk durch dieſes Buch verſtehen lernen, was die SA iſt und für Deutſchland bedeutet. Lutze.“ Führerkogung der SA-Gruppe gKurypfalz in Annwmeiſer Vom 15. bis 18. Dezember findet in Ann⸗ weiler(Pfalz) eine Führertagung der SA⸗ Gruppe Kurpfalz ſtatt, zu der ſämtliche haupt⸗ amtlichen Führer des Gruppengebiets heſohle ſind. Die Tagung ſoll einen kurzen Rül blick geben über das abgelaufene Jahr, Bi Arbeiksr ſoll vor allem aber auch der Feſtlegung der Richtlinien für die Arbeit imez Wenn auch di menden Jahr dienen. fnſtig liegt, ſo kbeitszeit in de Die Arbeitstagung beginnt am 16. Deſemihe mit einer Rede des Gruppenführers Fuß Anſchließend werden die Referenten det Knh penſtabes zu ihren Arbeitsgebieten St nehmen. Den Abſchluß des Tages bhilde Gäſteabend. Der Samstag bringt wiede ſchiedene Referate und ein kameradſchaf Beiſammenſein mit der örtlichen SA. gung wird am 18. Dezember abgeſchloſſe einem Appell, bei dem vorausſichtlich 49 Bürckel zu den SA⸗Führern ſp wird. — 84 Walfer der DAF, Abt. W machk, waren in Lobeda Dieſer Tage endete auf der Reichsſchulungz burg Lobeda bei Jena(Thüringen) ein zwilß tägiger Schulungskurs für Walter der Deuß ſchen Arbeitsfront, Abteilung Wehrmacht, Kameraden aus allen Gauen Deutſchlands h deten auf der Burg für 12 Tage eine voßz bildliche Kameradſchaft. Burgkommaß dant Weiß und Unterrichtslehrer Wüllnez gaben ſich alle Mühe, den Waltern in der Verfügung ſtehenden Zeit, die großen ſchen und weltanſchaulichen Linien aufzuzeige Manche Kameradſchaftsbande wurden geſchloß ſen und werden dazu beitragen, daß viele meraden des 34. Lehrgangs beſtrebt ſein werhe bald Wiederſehen feiern zu dürfen. Die f ſchiedsworte des Burgkommandanten beim holen der Flagge am Ende des Lehrgang werden jedem Kameraden in Erinnerung bleh „Germania“ feierke Winkerfeſt Der Mannheimer Turnerbund„Germa lud ſeine Mitglieder und Freunde 1 traditionellen Winterfeſt ein, das diesſ in den Räumen des„Caſino“ ſtattfand. Math der Einleitung des Feſtabends durch den Aun nerbund⸗„Germania“-Marſch von Sch dbel konnte der ſtellvertretende Vereinsführer f Futterer die zahlreich erſchienenen Gäſte grüßen und anſchließend die Ehrung v dienter Mitglieder vornehmen. Durch 35jährige treue Mitgliedſchaft ern ben ſich das goldene Abzeichen die Herren Fr Duffner, Gugen Eberle, Theo Math und Adam Schmitt. Mit der ſilbernen del wurden ausgezeichnet: Dr. Fritz Müll für 25jährige: Maria Fritz, Gertrud Fut rer, Käthe Löſch; für 12jährige: W Artmeier, Bertha Michels, Bar Miſch, Grete Roßnagel— und Cordig Söllner für 10jährige Mitgliedſchaft. „Den reichhaltigen turneriſchen Teil der tragsfolge eröffnete Turnwart Weigel ſeiner Riege, die nur ſo über die Bühne belte. Die von den Turnerinnen in ſtänd Bewegung ausgeführte„Körperſchule“ rief B geiſterung hervor und verriet, daß Turnwag Albach ein Meiſter in ſeinem Fach iſt. Ma den von gutem Können zeugenden Barte übungen der Männer, verſetzten die Turh Friedrich und Bachmeier die Zuſchan durch ihre komiſche Parterreakrobatik in Stau⸗ nen. Was dieſe beiden auf dem Podium zeit 45 kann ſich auf jeder Kleinkunſtbühne fehh laſſen. Im Mittelpunkt des künſtleriſchen Teils f unſer Operettentenor vom Nationaltheater M Baltruſchat, der mit ſeinen Liedern Lehar, Joh. Strauß und Winkler überaus chen und wohlverdienten Beifall erntete. muſikaliſche Umrahmung lag in den bewä len Händen von Kapellmeiſter Ludwig Beckeyh mit ſeinem Orcheſter auch nach Beendigung de Vortragsfolge zum Tanze aufforderte und n lange die frohgeſtimmten Gäſte zuſammg eit ſich der ht durchführen Enahmefällen heinzelnen Sor — — S . Lohnzahlung 9 gusdrücklich b. aſchaftsmitglie! olge eines der er tegelmäßige? e Beſchäftigten itsverdienſtes ſ. effenden Kal⸗ lde, d. h. ſie n verdient haber Zoge gearbeitet lgsmann in b Arbeitsſtunden, es 4% f. 13 r Kurzarbeiter Es„weihnachlete“ beim„Arion“ Aelerkehn, der In dem dichtbeſetzten Saale des Kolpinghat ſes eröffnete das Philharmoniſche Orcheſtg mit dem Adagio von Händel das Winterfeſt de 28 „Arion“ Mannheim, Iſenmannſcher Männes chor. Nach einem Vorſpruch ſang der unter der Stabführung von Muſikdirektor Ai tor Dinand„Die Weihnachtsglocken“ Bergmüller und anſchließend„Weihe des he ſanges“ von Mozart. Vereinsführer Karl Fink ergriff darauf daß Wort, um über die Bedeutung gerade des die jährigen Weihnachtsfeſtes zu ſprechen. Anſchlie ßend zeichnete er verdiente Mitglieder des Keh eins aus. Für 25 Jahre Vereinszugehörigle erhielten das Ehrendiplom und die gol Vereinsnadel: Fritz Stoffel ſen., fat Wirth, Otto Walter, Fritz Zimmet mann, für 15 Jahre den goldenen Sängen ring; Heinrich Dolde, Alois Meckler, Heß rich Tafel, für 10 Jahre die ſilberne Vereiſ nadel; Heinrich Gottmann, Willi Lutz u Otto Papenberg. Mit dem„Abendgrn von Arnold konnte das Arionquartett ſeine guß geglichene Geſangskunſt zur Geltung bringeg Der weihnachtliche Teil wurde mit dem gemeſſß ſamen Lied„O du fröhliche“ beſchloſſen. In zweiten Teil ſang der Chor u. a.„Schih blühn die Heckenroſen“ von Gleßmer mi „Nachtwandler“ von Rinkens. Darauf zeigen das Geſchwiſterpaar Lore und Hans Herfhg ler in einem Akkordeon⸗Duett beachtliches K nen. Lebhaften Zuſpruch fand die„Pai Krott“, Elſe Zettler, die das dichteriſch Erbe Hanns Glückſteins treulich verwaltet un ſo recht zu erkennen gab, welche Anmut iiß Schönheit in der Pfälzer Mutterſprache le Der ſtimmungsvoll verlaufenen Feier ſchloß— ein Tanz an. His. lhenkreuzbanner⸗ mittwoch, 14. Dezember 1958 heitsführer unterrichten ſollten, ſeien Unfug eine Nachteile in der Weihnachtswoche —— Dezember ſon engebiets beſohle kurzen Kl Wfot dis mwürbſge Mole 9—— 2 2 2 2 2 5 3 3 zufü ren. er e rer 0 e te un 1 10 aufene Zahr, Arbeitsrechtliche Fragen, die die Schaffenden zahlreicher Betriebe in dieſen Tagen beſonders inkereſſieren des Aufpaſſers und Ordnungsbeamten ablegen. er Feſtlegung der ſchrieb Warum—5 1 15 n Fir Ahrlichteit rbeit im! henn auch diesmal Weihnachten recht un⸗ entſprechendem Mehrarbeiterzuſchlag. Ander⸗ leiſtende Lohn einſchließlich des vorgeſchriebe: Gemeinſchaft ſeiner Kameraden für Ehrli günig liegt, ſo werden doch viele Betriebe die weit vorgeſehene laufend'ee Zuſchläge nen Mehrarbeitszuſchlags zu zahlen. Ein und Treue, Pflichterfüllung und Ordnung Abeiszeit in der Weihnachts der oder Leiſtungszulggen bleiben Ausgleich der ausgefallenen Ar⸗ in der Schuls erziehen. Dis tieſſte Urſache de am 16. Dezembe tszeit in der Weihnachtswoche ganz oder ehe nfalls beſtehen. Nicht regelmäßig im beitszeit durch zuſchlagsfreie Mehr⸗ mangelnden Anſehens des Lehrerſtandes würde penführers Fu Apeiſe ausfallen laſſen, um den Gefolg: Betrieb vorgeſehene Ueberſtunden bleiben da⸗ arbeit iſt alſo nicht geſtattet. Wird an dabei ausgemerzt werden. Wenn im Heim—— erenten des mitgliedern eine längere Freizeit gegen bei der Berechnung des regelmäßigen dem Feiertag im Rahmen der geſetzlichen Be⸗ OHs oder der Jugendherberge die gebieten Stel Erholung zu gewähren. Dabei tau⸗ Arbeitsverdienſtes unberückſichtigt. ſtimmungen gearbeitet, ſo iſt für die geleiſteten gegenſtände nicht mutwillig zerſtört 3 7 Tages bildet el i Soweit eine Tarifordnung für einen Feierkag Arbeitsſtunden der entſprechende Lohn mit den wenn hier das Selbſtführungsprinzip 5 vringt wieder ine Reihe von Fragen auf. die volle Bezahlung vorſchreibt, bleibt es bei lariflich vorgeſehenen Feiertagszuſchlägen zu gend ſo ſichtboren⸗Gifela winſam* kameradſchaftlichez olung der ausgefallenen Arbeitszeit dieſer Regelung auch dann, wenn an dem Werk⸗ zahlen. 1 F4 ndfüh 15 3 125 Betriebe erreichte chen SA. Die T tag, auf den der Feiertag fällt, tatſächlich kür⸗ mie ſt it Urank Idꝰ ie Zugendſuhrung ich die 58 abgeſchloſfen mit humit die Gefolgſchaftsangehörigen keinen zer gearbeitet worden wäre. Ruht an dem Ka⸗ Wie ſteht es mit Krankenge nämlich Leiſtungsſteigerung, traue ſich die H orausſichtlich Ga nausfall erleiten, wird meiſt die ausgefal⸗ lendertag, auf den der Feiertag fällt, an und Nach der Reichsverſicherungsordnung wird auch über die Schultreppen zu tragen. iAibeitszeit durch Mehrarbeit ausge⸗ für ſich die Arbeit im Betriebe, ſo iſt für dieſen für einen Sonntag oder einen ſtaatlich aner⸗ Einzelwünſche, die hier und im„Fungen hen werden, Hierzu bedarf es keiner be⸗ Tag kein Lohn zu zahlen. Selbſtverſtändlich kannten Feiertag, an dem die Arbeitsunfähig Deutſchlan'd“ begründet werden, wünſch⸗ Pieren Genehmigung, wenn die Nachholung aber darf der Unternehmer nicht den üblichen keit endet, Krankengeld nicht gezahlt. Der ten, daß künftig nur Lehrer werden Abt wehr erhalb der gleichen oder der folgenden Woche Ausſetztag auf den Feiertag verſchieben, um Reichsarbeitsminiſter hat jedoch angeordnet, kann, wer ſich als HJ⸗Führer be⸗ 1 0 ⸗Führern ſp Aalgt. Bei Beſchäftigung von Frauen und ſich ſo der Bezahlung zu entledigen. daß auf Feiertage, für die nach der Anordnung währte, daß die Volksſchule als Fun⸗ LCobeda gendlichen ſowie bel Inanſpruchnahme von Wenn ein beſonders ſtarker Arbeitsanfall es vom 7. Dezember 1937 eine Bezahlung ſtatt⸗ dament aller weiteren Bildungsbeſtrebungen lich zugelaſſener Mehra)rbeit darf die erſorderlich macht, daß die am Feiertag aus⸗ findet, dieſe Vorſchrift der Reichsverſicherungs⸗ die beſten Lehrer bekommt daß die außer⸗ r Reichsſchuln llszeit insgeſamt 10 Stunden täg⸗ fallende Arbeitszeit durch Mehrarbeit an einem ordnung keine Anwendung findet. Ein Ver⸗ ſchuliſche Beanſpruchung der Lehrer und des ringen) ein zwölf⸗*30 überſteigen. Nachgeholt wer⸗ anderen Werktag im Rahmen der Arbeitszeit⸗ ſicherter, deſſen Arbeitsunfähigkeit am 2. Weih⸗ Unterrichts gemildert werde, daß die Förde⸗ Walter der Deul⸗ Harf aber nur die ausgefallene werktägliche ordnung ausgeglichen werden muß, fo iſt neben nachtsfeiertag endet, hat alſo Anſpruch auf rung für den Erzieherberuf Begabter ſchon in ig Wehrmacht. K„Es iſt daher nicht zuläſſig, ohne dem Feiertagsgeld der für die Mehrarbeit zu Krankengeld für dieſen Tag. der Oberſtufe der höheren Schulen einſetzt, daß Deutſchlands hih⸗ ündere Genehmigung des Gewerbeaufſichts⸗ durch das Langemarck⸗Studium'auch Tage eine von⸗ bfür den 1. Weihnachtsfeiertag oder den den Hochſchulen für Lehrerbildung würdige uft. Burgkommane Hahrstag, die beide auf einen Sonntag fal⸗ Studierende zugeführt werden, und daß an⸗ lehrer et hacharbeiten zu laſſen. dererſeits 48 M4——— Zaltern in der z 3 3 Eignung und ſchnellerer Auffaſſungsgabe ver⸗ ie großen pollſ Antrag beim Gewerbeaufſichtsamt 3 Wrzt u5 intenſiver ausgebildet werden, auch inien aufzuzeiget mügt der Ausgleichszeitraum der gleichen—— für den begabteren Teil der Volks⸗ wurden geſchli⸗ ber folgenden Woche nicht, ſo kann das——32 ſchüler eine beſondere Berückſichti⸗ zen, daß viele A herbeaufſichtsamt auf Antrag zulaſſen, daß wen gung im Schulaufbau erfolgt. Die heu⸗ ſtrebt ſein werden, zwiſchen Weihnachten und Neujahr ganz lige hochentwickelte Berufserziehung müſſe auf dürfen. Die Ab leilweiſe ausfallende werktägliche Arbeits⸗* völlig geſicherten Elementarkenntniſſen eines er⸗ ndanten beim ſih bürch Vor⸗ oder Nacharbeit innerhalb eines folgreichen Grundſchulunterrichts aufbauen e des Lehrgangeß Reitraumes bis zu höchſtens 10 Wochen aus⸗ können. Erinnerung blei Alichen wird. Vorausſetzung iſt hierfür, daß andere Verteilung der Arbeitszeit überwie⸗ Nationaltheater. Heute, Mittwoch, 15 Uhr 2 im Intereſſe der Gefolg⸗„e s Mondf t“ von Gerdt Wi chftsangehörigen liegt. Auch ſoll im„Peterchen ondfahr Winkerfeſt en die tägliche Arbeitszeit ausſchließ⸗ von A Wol⸗ bund„Germa der Pauſen 10 Stunden nicht überſchreiten. 99939 Gerz e 5 i filolfſchen Freunde zu dent heit ſich der Ausgleich in dieſen Grenzen 4 Karl El 15— ei ich 3 diri⸗ ein, das diesm führen läßt, kann in begründeten— 2 5 7555 8 55 Enoch Urden“ b“ ſiattfand. kohmefällen die Vor⸗ oder Nacharbeit auch S 55— in ds durch den Weinzelnen Sonntagen geſtattet werden. nierung von Kurt Becker⸗huert zum A von zereinsführer ern ee Male im Spielplan des Nationaltheaters er⸗ is geleiſtete Arbeit iſt eine Mehrarbeits⸗ ſcheint.— André Birabeaus Luſtſpiel„Mein chienenen Gäſte be⸗ Agütung nicht zu zahlen. Eine Ausnahme Sohn, der Herr Miniſter“ wird am Ehrung vei Montag, 19. Dezember, zum letzten Male im 'rnehmen. Nationaltheater gegeben. tgliedſchaft erda Ranen f idie Herren Frh 3 iſ. „ Theo Mat 114 annheim, feier eute, ittwoch, ſeinen der fitem n 3—— 75. Geburtstag. Wir gratulieren. r. Fritz Mül natsgehalt oder Wochenlohn dar 7 Gertrud Fu von den——* W— 5 e 1 4 M är— wiese aus Anlaß der Silberne Hochzeit. Joſeph Bruckner, 2jährige: Zeiertage ausfallende Arbeitszeit vorge⸗ eihnachtswerbung unserer Schmesterstadt Ludwisshafen im, Märchenslanz Mannheim⸗Wallſtadt, feierte am Dienstag mit chels, Barban 9 auf dem Ludwigsplatz und dem Bismarckplatz aufgebaut wurden. Aufn.: Heinz Wagener feiner Ehefrau Albertina, geb. Krämer, das — und Corzuß enmen werden. Soweit es ſich um Beſchäf⸗ Feſt der ſilbernen Hochzeit. Unſere herzlichen gliedſchaft. üigte mit Stunden⸗ oder Akkordlohn handelt, 51191 Glückwünſche. 13 1 en ril bdie Anorvnung über die Lohnzahlung an 2 r Weſge kogen vom 3. Dezember 1937 maßzebend. ule un aben nur ein Zie r die Bühne ſwi anat iſt grundſätzlich für den 1. und 2. Weih⸗ nnen in ſtän hihtsfeiertag ſowie für den Neujahrstag Lohn Revolutionäre Forderungen der Jugend an die Schule von morgen perſchule, rief zahlen. Da aber diesmal der 1. Weihnachts⸗ et, Fach Aertag und der Neujahrstag auf einen Sonn⸗ Soeben werden der Heffentlichkeit Wünſche den Zuſtrom zum Lehrerberuf aus em Fach iß gu z falen, beſteht für vieſe Tage kein Anſpruch der dHitlerjugend über die Neugeſtaltung des der Jugend. Die Auswirkungen müßten das eugenden Barte f weitere Zuſammenlegen von Schulklaſſen und etzten die Tunſt Lohnzahlung. Es iſt alſo lediglich der deutſchen Schulunterrichts von der erzieheriſchen dadurch Leiſtungsminderungen der Schüler mit ſer die Zuſchauer Weihnachtsfeiertag zu bezahlen. Seite her unterbreitet. Reichsjugendführer Bal⸗ Rückwirkungen auf das Berufsleben fein. Schon akrobatik in Stan . dur von Schirach ſelbſt zeichnet in ſeinem heute aber ſeien Wehrmacht und Wirtſchaft dem Podium zeig mni belcher Lohn iſt zu zahlenꝰ neuen Buch„Revolution der Erzie⸗ nicht zufrieden mit dem Leiſtungsvermögen der nrunfihgg ſehet, uder Anordnung vom 3. Dezember 1937 hung“ die tragenden Ideen auf, wobei er gusdrücklich beſtimmt worden, daß den Ge⸗ unter anderem ſagt:„Wir kämpfen nicht gegen ſprochene Leiſtungsbegeiſterung. ri il itgliedern für die Arbeitszeit, die z; 3——— ohal 73 anten Faeroge ausfällt, die Schule, wir kämpfen für die Schule“. Die Eine ſchleunige Wandlung in der Schule ſei inen Liedern de kgelmäßige Arbeitsverdienſt zu zahlen ſei. Einzelanregungen der H3 werden in ſchon durch die Wehrhaftmachung und den nkler überaus Beſchäftigien ſind alſo hinſichtlich ihres Ar⸗ dem Führerorgan„Wille und Macht“ und der Vierfahresplan geboten. Es zeigten ſich hier zifall erntete, ei batsverdienſtes ſo zu ſtellen, als wenn auf den ſozialpolitiſchen Zeitſchrift der deutſchen Ju⸗ offenbar Widerſprüche in der Erziehung. In in den bewähreß alendertag kein Feiertag fallen 5 der Hi finde die Jugend das ſoldatiſche dwig B e det—35 5 ſe müſſen 75 den hend„Das junge Deutſchland“ entwickelt. Prinzip de r. P f 11 chterfüllung, des ch Beendigung ſie verdient n u 15 ſo 1 und 7— r hule zuhe de kig⸗ Sue ⸗ fordert e gearbeitet hätten. Es erhält ſomit der aufmann, wir würden nur dann für Schul, ne Ai 1 fforderte und gaß enann in aller Regel die Bezüge für immer eine nationalſozialiſtiſche Weltanſchau⸗ ſchreiben, den Betrug am Lehrer, das Verheim⸗ Reichs Straßenſamm un)d ſte zuſammenhiel Heſo ſ lich d Verſchwei in Ordnung“. Dieſer — ieitsſtunden, der Akkordarbeiter den durch⸗ ung im Herzen unſerer Jugend verwurzeln, lichenund Verſchweigenin Ordnung Die fonllichen Arbeitsverdienſt feiner Gruppe, wenn wir die Einheit der Erziehung auffällige Gegenſatz müſſe verſchwinden. 5 11 E H 3 10 Kurzarbeiter den entſprechenden Kurz⸗ in Schule und Hz herſtellen. Er verweiſt Die Gerüchte, als ob die H§ die Schulerzie⸗ eim„Arion“ beiterlohn, der Mehrarbeiter den Lohn mit auf den bedrohlich ſchwächer werden⸗ hung übernehmen wolle und die kleinen Ein⸗ e des Kolpin ha noniſche 5 das Winterfeſt d nnſcher Männe ſang der Ch lhieder 5O neue łigenleime aut᷑ der Blumenau erolellt ergriff darauf de g gerade des diez⸗ ſprechen. Anſchli itglieder des Vet⸗ 4.——„. f Bauherr: Gemeinnützige Eigenheim-Baugenossenschaft febeaf und die goldeng fel ſen., falf Fritz Zimmet goldenen Sängen Meckler, Heß ſilberne Veren n„ Willi Lutz W em 2• 5 Geltng h Mannheim. B.7ã—— mit dem gemeiſ eſchloſſen. G. m. b. H E.— 5 2 Lhor u. a.„Schi n Gleßmer uh „Darauf zeigle d Hans Herſch t beachtliches K and die„Pälzer das dichteriſth ich verwaltet in 4 IANNHFII-BLIIVIENAII m Architeki Bückebergweg 30/ Fernruf 59413 n Feier ſchug 8. „Halerkreuzbenner“ mittwoch, 14. zemb ur OOas iot ſiouto(os2 für Mittwoch, den 14. Dezember Nationaltheater:„Peterchens Mondfahrt“. Märchen⸗ ſpiel von Curt Baſſewitz. Anfang 15 Uhr, Ende 17.30 Uhr.—„Die ſchalkhafte Witwe“. Oper von Wolf⸗Ferrari. Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Harmonie: Konzert junger Künſtler. Anfang 17.30 Uhr. Kleinkunſtbühne Libelle: Kabarett, Varieté. Konzert: Plankenkaffee Koſſenhaſchen, Palaſt'affee —In Kafſee Wien, Weinhaus Hütte, Grinzing⸗ Stube. Tanz:'s Holzkiſtl im Mannheimer Hof, Parkhotel, Eremitage⸗Bar in der Libelle, Wintergarten, Kafſee Carl Theodor. Friedrichspark: Ausſcheidbungskämpfe für die Europa⸗ 1939 im Ringen(griechiſch⸗ römiſch) 1— Ständige Darbietungen: Städt. Schloßmuſeum: Montag—Samstag 10—12.30, 14.30—16 Uhr. Sonntag 11—16 Uhr. Theatermuſeum: Montag—Sonntag 10—13, 15—17 Uhr. Stüdt. Kunſthalle: Dienstag—Samstag 10—13, 14—16 Uhr, Sonntag 11—16 Uhr.— Leſeſaal: Dienstag bis Freitag 10—13, 15—17, 19.30—21.35 Uhr; Samstag 10—13, 15—17 Uhr: Sonntag 11—13 Uhr.— Sonder⸗ ausſtellung: Oeſterreichiſche Werkkunſt der Gegenwart. Mannheimer Kunſtverein: Dienstag—Samstag 10—13, 14—16 Uhr: Sonntag 11—13, 14—16 Uhr. Stävt. Schloßbücherei: Auslethe: Montag Freitag 11 bis 13, 17—19 Uhr: Samstag 11—13 Uhr.— Leſe⸗ äle: Montag—Freitag—13, 15—19 Uhr: Samstag —13 Uhr.— Gedächtnisausſtellungen für Giambat⸗ tiſta Bodoni und Laurence Sterne. Stüdt. Voltsbücherei: Zweigſtelle Neckarſtavt, Lortzing⸗ ſtraße 13: Ausleihe: Dienstag, Donnerstag 10.30 bis 12.30 Uhr; Montag, Mittwoch, Freitag 16—19 Uhr. — Leſeſaal: Montag—Freitag 11—13 Uhr, 16.30 bis 21 Uhr: Samstag 11—13 Uhr.— Zweigſtelle Möhl⸗ block, Weidenſtraße 16: Montag, Mittwoch, Freitag 16—19 Uhr.— Steävt. Jugendbücherei, 7, 46: Ausleihe: Dienstag, Donnerstag 16—20 Uhr: Kinder⸗ leſehalle: Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag 15 bis 19 Uhr. Siſdt, Muſitbücherei: Ausleihe: Freitag 10—13, 16 bis i9g Uhr.— Schallplattenvorführung: Donnerstag 10—16 Uhr. Städt. Hallenbad: Schwimmbäder, Wannenbäder, Spe⸗ zialbäder: Montag 16—20 Uhr, Dienstag—Samstag 10—20 Uhr, Sonntag—12 Uhr. Planetarium im Luiſenpark: Vorführung des Stern⸗ profekttors: Montag—Freitag 16 Uhr, Sonntaa 17 Uhr. Palmenhaus am Luiſenpark: Montag—Samstag.30 bis 17 Uhr, Sonntag—12, 14—17.30 Uhr. Tiervark im Käfertaler Wald am Karlſtern: Bis Ein⸗ bruch der Dunkelheit geöffnet. Flughafen: Täglich 10—17 Uhr Rundflüge und Keuch⸗ huſtenflüge. Rundfunk⸗Programm für Mittwoch, den 14. Dezember Reichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied,.15 Gym⸗ naftik..30 Frühkonzert..00 Frühnachrichten..00 Waſſerſtandsmeldungen, Wetter⸗ und Marktbericht. .10 Gymnaſtik..30 Morgenmuſik..20 Für dich da⸗ heim. 10.00„Schäſer ſag', wo tuſt du weiden?“ 11.30 Volksmuſik und Bauerntalender. 12.00 Mittags⸗ konzert. 13.00 Nachrichten des drahtloſen Dienſtes. 13.15 Mittagskonzert. 14.00 Fröhliches Allerlei! 16.00 Kaffee verkehrt aus Wien. 18.00 Aus der Schall⸗ plattenwunſchmappe. 18.30 Aus Zeit und Leben. 19.00 Gruß aus den Bergen. 19.15 Bremsklötze weg! 19.45 Ostar Jooſt ſpielt, 20.00 Nachrichten des draht⸗ loſen Dienſtes. 20.10 Schaltpauſe. 20.15 Stunde der jungen Nation. 21.00 Sohn eines großen Vaters! 22.00 Nachrichten des drahtloſen Dienſtes. 22.30 Be⸗ liebte Kapellen ſpielen zum Tanz. 24.00—.00 Nacht⸗ konzert. Deutſchlandſender:.00 Glockenſplel, Morgenruf, Wet⸗ ter..10 Eine kleine Melodie,.30 Früh'on zert..00 Nachrichten,.40 Kleine Turnſtunde. 10.00 Schäfer ſag, wo tuſt du weiden? 10.30 Fröhlicher Kinder⸗ garten. 11.30 Dreißig bunte Minuten. 12.00 Muſik zum Mittag; dazwiſchen: Zeitzeichen, Glückwünſche und Neueſte Nachrichten. 14.00 Allerlei von zwei bis drei. 15.00 Wetter⸗, Markt⸗ und Börſenbericht. 15.15 Kinderliederſingen. 15.40 Als einzige Teutſche in einer japaniſchen Kleinſtadt; anſchließend: Pro⸗ grammhinweiſe. 16.00 Muſik am Nachmittag; an⸗ ſchließend: Aus dem Zeitgeſchehen. 18.00 Das Wort hat der Sport. 18.15 Soliſtenmuſtk. 19.00 Deutſch⸗ landecho. 19.15 Klänge aus aller Welt. 20.00 Kern⸗ ſpruch, Kurznachrichten, Wetter. 20.15 Stunde der jungen Nation. 21.00 Fünfzig Jahre Deutſchland. 21.20 Das Trio Italiano. 22.00 Tages⸗, Wetter⸗ und Sportnachrichten; anſchließend: Deutſch'andecho. 22.30 Schottiſche Tanzmuſik. 23.00—24.00 Muſik aus Wien. Unser Gauleifer aprichtf in der Genera/ mitgliederversammlung der NSDAP am Iamstsg Die Kreisleitung der Usdap teilt mit: am Samstag, 17. Dezember 1938, fin⸗ det um 20 Uhr in der Rhein-Ueckar⸗Halle eine Generalmitglieder⸗ verſammlung für folgende Ortsgruppen ſtatt: Bismarckplatz— Deutſches Eck— horſt-Weſſel⸗platz— Jungbuſch— Ueckarſpitze plankenhof— platz des 30. Januar— Rheintor— Strohmarkt— Waſſerturm— Ueckarſtadt⸗Oft— Ueuoſtheim— Wohlgelegen. Es ſpricht unſer Gauleiter Kobert Wagner über das Thema:„In Treue und Glauben zum Führer und ſeinem Werk“. Der Kreismuſikzug ſpielt. Der Unkoſten⸗ beitrag beträgt 20 pfennig. Die Einlaßkarten erhalten die Mitglieder der genannten ortsgruppen durch ihre Blockleiter. Anordnungen der NSDAP Kreisleitung der NSDAP An alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim Die Ortsgruppen haben das Propagandamaterial auf dem Kreispropagandaamt, Zimmer 3, abzuholen(Wille und Weg, Rednermaterial, Neues Volk und Schulungs⸗ briefe). Letzter Termin: 17. 12. Kreispropagandaamt. Ehrenbereitſchaft Die Ehrenbereitſchaft tritt am Samstag, 17. 12., um 18 Uhr vor der Kreisleitung, Rheinſtraße 1, an. Dienſt⸗ anzug: Bluſe. Beurlaubung kann für dieſen Dienſt nicht gegeben werden. Kreisorganiſationsamt. Ortsgruppen der NS DAP Erlenhof. 14. Dezember Mitgliederverſammlung um 20 Uhr in den Gefolgſchaftsräumen der Verbraucher⸗ Genoſſenſchaft. Erſcheinen ſämtlicher Mitglieder iſt Pflicht Uniſormträger Uniform. Seckenheim. Donnerstag, 15. 12., 20.15 Uhr, General⸗ mitgliederverſammlung im„Badiſchen Hoſ“. Es ſpricht Pg. Dr. Kattermann. Erſcheinen Pflicht. Strohmarkt. 15. 12., 2030 Uhr, Dienſtbeſprechung für alle Politiſchen Leiter: Anzug: Uniform. NS⸗Frauenſchaft Bismarckplatz, 14. 12., 20 Uhr,'lichtheimabend im „Schwarzwälver Hof“ für alle Frauenſchafts⸗ und Frauenwertsmitglieder. Jugendgruppe iſt eingeladen. Wohlgelegen. 14. 12., 19.30 Uhr, im„Durlacher Hof“, Käfertaler Straße 168, Märchenſpiel der Kinder ⸗ gruppe, ſowie Heimabend für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder. Jugendgruppe und Haus⸗ angeſtellte ſind eingeladen. Anſchließend Beſprechung der Stab⸗ und Zellenfrauenſchaftsleiterinnen. Achtung, Franenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder! Wir machen auf die Weihnachtsmeſſe der Gedok vom 14. bis 16. 12. im Kaſino aufmerkſam. Neueichwald. 14. 12., 20 Uhr, beteiligen ſich ſämtliche Frauen an der Mitgliederverſammlung im Dr.⸗Ley⸗ Saal bei Bopp& Reuther(Eingang: Alte Frankfurter Straße). Almenhoſ. 14. 12., 20 Uhr, Stab⸗ und Zellenfrauen⸗ ſchaftsleiterinnenbeſprechung in der Ortsaruppe. Kedarau Rord. 13 12., 20 Uyr, Pflich'heimabend für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder im „Lamm'“. Erlenhof. 14. 12., 20 Uhr, beteiligen ſich ſämtliche Mitarbeiterinnen an der Mitgliederverſammlung der NSDaA in der Verbrauchergenoſſenſchaft. Humboldt. 15. 12., 20 Uhr, Pflich' heimabend in der „Flora“, Lortzingſtraße 17/19. Jugendgruppe, Rotes Hreuz, VeaA und DAß ſind eingeladen. Die Sänge⸗ rinnen kommen um 19.30 Uhr zu Frau Leux. Rheinau. 15. 12., 20 Uhr, Pflichtheimabend für ſämt⸗ liche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder im „Bad. Hof“. Neckarſtadt Oſt. 15. 12., 20 Uhr, Gemeinſchaſtsabend im„Durlacher Hof“, Käfertaler Straße 168. Wallſtadt, 15. 12., 20 Uhr, Heimabend im„Pflug“. Waldhof. 15. 12., 20 Uhr, Pflichtheimabend für ſämt⸗ liche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder und Jugendgruppe im„Mohrenkopf“. Strohmarit. 15. 12., 20.15 Uhr, Pflichtheimabend für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder im„Ballhaus“. Der Altmeister finnischer Musik Das 4. Akademiekonzert mit dem Cellisten Gaspar Cassado Auf den Schultern der deutſchen hfe wurde die nationale finniſche Muſik geſchaffen. Die heimiſchen Melodien und Rorn drängten die Komponiſten zuerſt auf die Form der ſinſoni⸗ ſchen' Dichtung, die am eheſten als geeigneter Ausdruck von Landſchaft und Sagenwelt er⸗ ien. So wurde auch der 1865 geborene finni⸗ e Meiſter Jan Sibelius bei uns durch eine Tondichtung„Finlandia“ volkstümlich, daneben kannte man ihn als Schöpfer feiner Miniaturen für Klavier. Seit der Jahrhundert⸗ wende aber hatte ſich Sibelius entſchieden der „abſoluten Muſik“ zugewandt, ohne mit ihr die gleiche unmittelbare Reſonanz im Auslande zu finden, wie mit den ſinfoniſchen Dichtungen. Gerade ſeine Sinfonien aber verdienen Beach⸗ tung, ſie wären geeignet, zur Auflockerung der ſtereotyp gewordenen Vortragsfolgen unſerer Sinfoniekonzerte beizutragen. Liebevoll hatte ſich Kgarl Elmendorff der Sinfonie Nr. 1-moll angenommen. Man er⸗ kennt ſofort die Verbindungslinie zu den ſinfo⸗ niſchen Dichtungen. Knapp iſt die Faſſung der Gedanken, überſtrömend der Reichtum des Ein⸗ Landſchaft und nordiſches Menſchentum ſind hier unzertrennlich, nur aus dem Weſen des Landes wird die Erlebnisweiſe ganz verſtänd⸗ lich. In dieſer Sinfonie iſt alles auf einen freu⸗ digen, feſtlichen Ton geſtimmt, wie er auch in den anderen Werken von Sibelius immer wie⸗ der durchbricht. Der finniſche Menſch neigt zur Phantaſtik und zum Ueberſchwang, aber nicht zum Peſſimismus und zur Grübelei. Ein' wundervolles träumendes Lied der ſor⸗ dinierten Streicher, wie es dem empfänglichen Menſchen über der ſommerlichen finniſchen Landſchaft liegen mag, leitet das Andante ein, das in immer neuen Bildern und Motiven den Zauber dieſer Landſchaft entfaltet. Das Fagott deginnt eine unendliche Hirtenweiſe, die vom Holz ausgeſponnen und dann von neuen Moti⸗ ven durchbrochen wird. Der Zauber des ſom⸗ merlichen lichten Waldes breitet ſich aus. Herr⸗ liche Klangwirkungen weiß Sibelius gerade in dieſem Satz aus dem raffiniert gehandhabten modernen Orcheſter zu gewinnen. Humorvoll geſchilderte, länoliche Tanzfreuden bietet das Scherzo. Eine Fülle von Einfällen iſt über das Mannheim. Rheinstrafe 1 Horſt⸗Weſſel⸗Platz. 15. 12., 20 Uhr, Heimabend im Parkhotel für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauen⸗ werksmitglieder.— Friedrichspork. 15. 12., 20 Uhr, Nähabend ſowie Be⸗ ſprechung ſämtlicher Stab⸗, Zellen⸗ und Blockſrauen⸗ ſchaftsleiterinnen in B 4. Feudenheim⸗Weſt 15. 12., 20 Uhr Pflichtheimabend für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglie⸗ der im Heim. Edingen. 15. 12., 20 Uhr, Pflichtheimabend im für fämtliche Frauenſchafts⸗ und „Friedrichshof“ Frauenwerksmitglieder. Achtung Abteilungsleiterinnen. 15. 12., 20.30 Uhr, Beſprechung der Abteiſungsleiterinnen für Hilfsdienſt in I. 9, 7. Erſcheinen iſt Pflicht, Achtung Jugendgruppe: Neckarau⸗Nord. 15. 12., 20 Uhr Pflichtheimabend im „Lamm“. “ Meckarftadt⸗Oſt. 15. 12., 20 Uhr, Pflichtheimabend im „Durlacher Hoſ“, Käſertaler Straße 168. Achtung, Hilfsvienſtmüdel. 15. 12., 19.30 Uyr, wich⸗ tige Beſprechung in 1 9, 7. Erſcheinen der gemeldeten Mädel iſt unbedingt Pflicht. Abgangszeugnis, ſowie Lebenslauf und Lichtbild, ſoweit dies noch nicht ge⸗ bracht wurde, iſt mitzubringen. 98 Motorgeſolgſchaft 5/171 Necarſtadt. Die Gefolgſchaft tritt am 14. 12., 20 Uhr, auf dem Clignetplatz in Winteruniform an. Die Beurlaubun · gen ſind für dieſen Abend aufgehoben. Motorgefolgſchaft 6/171 Luzenberg. Die Gefolgſchaft tritt am 14. 12. um 20 Uhr vor der Luzenbergſchule in Uniform an. Heimabend, Hitlerſungen Achtung! Der Bannſpielmannszug 171 nimmt zu ſeinem weiteren Ausbau eine große Anzahl Hitlerſungen als Trommler und Pfeifer auf, gleich welchen Alters. Bevorzugt werden ſolche, die irgend⸗ ein Inſtrument beherrſchen. Die Anmeldungen ha hen möglichſt ſofort zu erſolgen bei S..⸗Führer Bahm, Wallſtadtſtraße Nr. 51(Nähe Gabelsbergerplatz) oder montags ab 20.30 Uhr in der K⸗5⸗Schule. Singſchar. Heimabend Mittwoch verlegt auf Don ⸗ nerstag 20.30 Uhr in den Untergau. Beiträge mit⸗ bringen. Gruppe 5 Friedrichspark. Am Mittwoch tritt die Gruppe um.45 Uhr in tadelloſer Uniſorm auf dem Zeughausplatz an. Weihnachtspaketchen und Beitrag iſt mitzubringen. — S Arbeitsiront Ortswaltungen Wohlgelegen. Am Mittwoch, 14. 12., 20.30 Uhr, findet im„Feldſchlößchen“, Käfertaler Straße 178, die Monatsverſammlung ſtatt. Es erſcheinen die Straßen⸗, Zellen⸗ und Blockobmänner, Betriebsobmänner und Kreiswaltune Mannheim Rheinstr. 3 Meiſters in die Vortragsfolgen aufzunehmen. Kindes Augen“, deren volkstümlichen Gefüh Der berühmte ſpaniſche Ce liſt Gaſpar Caſ⸗ ſado gehört ſchon ſeit Jahren zu den regelmä⸗ ßigen Gäſten der Akademie, und er kann immer freundlicher Aufnahme ſicher ſein. Seine unbe⸗ kümmerte muſikantiſche Art, ſein prachtvoller Celloton, ſeine überragende Virtuoſität finden immer wieder berechtigte Bewunderung. Er ſpielte das Violoncello-Konzert D⸗dur von Jo⸗ ſeph Haydn, das einzige noch ſpielbare von den Cellokonzerten des Meiſters, das mit zum ſchwierigſten für dieſes Inſtrument überhaupt gehört. Caſſados ſachliche, von jeder Süßlichkeit weltenferne Strenge der Auffaſſung, der die Werkgerechtigkeit oberſter Grunodſatz iſt, ließ auch dieſes heitere virtuoſe Werk inhaltlich ver⸗ tieft und in unendlichem Wohlklang erſtehen. Seine meiſterliche Beherrſchung aller ſchwierigen Paſſagen, ſeine erſtaunliche Doppelgrifftechnik und ſeine blühende Kantilene kamen in den drei Sätzen reſtlos zur Entfaltung. Vom Orcheſter unter der überlegenen Leitung von Karl Elmen⸗ dorff wurde er vorbildlich begleitet. Er wurde ſtürmiſch gefeiert, und nicht ohne Zugabe ent⸗ laſſen. Man hörte noch das Präludium aus der Suite C⸗dur von Joh. S. Bach. Mit einer tiefgründigen, jeder dramatiſchen Steigerung im lyriſchen, romantiſchen Klang⸗ gewebe nachgehenden Ausdeutung der Sinfonie -moll(Unvollendete) von Franz Schubert ließ ihre Mitarbeiter, Handet und Handwerk, We ſowie die Werkſcharen der Firmen Joh ld Kali⸗Chemie. Dienſtanzug. Berufserziehungswerk 0 4,8/0 Der Lehrgang Nr. 155„Einführung in die praxis des Kaufmanns“ beginnt am Mittwoch, 1 19 Uhr, in 0 4, 8/9. Anmeldungen köͤnnen direkt Uebungsleiter abgegeben werden. Das Bilanzbuchhalterſeminar 2035 bei Herrn W fällt am Donnerstag, 15. 12., aus und wird am 915 16. 12., 19.30 Uhr, in C1, 10, Saal 25, fl geſetzt. Frauenabteilung Almenhof. Donnerstag, 15. 12., 20 Uhr, ſchaftsabend im Gaſthaus„Altes Gaswerk“, ſtraße 91. Hausgehilfen Neuoſtheim. Mittwoch, 14. 12., 20.30 Uhr, gruppenabend in der Grünewaldſtraße 24a. Waſſerturm. Mittwoch, 14. 12., 20.45 Uhr, gruppenabend in der Beethovenſtraße 15. Jungbuſch. Mittwoch, 14. 12., 20.30 Uhr, Fag penabend in J4,—6, Wärmehalle. Neckarau. Die Hausgehilfen nehmen am Heimab der NS⸗Frauenſchaft im Gaſthaus„Zum Lan Luiſenſtraße, teil. Beginn 20 Uhr. 2 RraftFreude Achtung— Weihnachten 2 Tage im ſchönen Schw wald. Am 25. und 29. 12. zwei Tage in den hertl Schwarzwald nach Schonach b. Triberg(887) beſon ders für Stiſport geeignet. Teilnehmerpreis RM 1 einſchl. Fahrt, Unterkunft und Verpflegung. Ah am 25. 12., morgens.30 Uhr, ab Paradeplatz Omnibus. Anmeldungen umgehend bei allen Koß⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen wie: Plankenhof, Langſtr. 39a, Neckarah Luiſenſtraße 46. Da nur beſchränkte Teilnehmerz bitten wir um rechtzeitige Anmeldung bei den gen ten Geſchäftsſtellen. 5 Folgende zuſätzliche Weihnachtsfahrten ſind noch fre Oß 802/39 vom 25. 12.—1. 1. 39 in den Schwarzw Unterkunftsort: Bernau. Teilnehmerpreis 35.— R mit Stikurs 40.— RM. Oß 803/39 vom 25. 12, nd doch fa 1. 1. 39 ins Walſertal. Teilnehmerpreis einſchl. Ich verſäum kurs 45.50 RM. Oß 803a/39 vom 25. 12.—.1 3 Neſfe Au ins Allgäu. Unterkunftsort: Sonthofen. Teilneh preis nur ohne Stikurs 37.— RM. Oß 80 efahr au. vom 25. 12.—8. 1. 39 ins Kleine Walſertal. Teil hen unbetr“ derpreis nur mit Skikurs 73.50 RM. Unterk. Als Got in Hütten in ca. 1500 Meter Höhe. Alle Fah Auguſtu⸗ werden mit Omnibus ab Karlsruhe durchgef Zufahrt bis Karlsruhe muß extra bezahlt werden. Die Abfahrt erfolgt: Oß 802/39 am 25. 12. vorm. 8 Uhe ab Karlsruhe Bahnhofplatz. OF 803/39, 803a/39 und 804/39 am 25. 12. 20.15 Uhr ab Karlsruhe, Bahnhoſe platz. Anmeldungen umgehend bei den Kdß⸗Geſchäft ſtellen abgeben. Silveſter mit Koß nach Herrenalb. Am 31. Dez. und 1. Januar 1939 1½j Tage zur Silveſterſeier nach zu fürchten. Herrenalb. Teilnehmerpreis RM. 9 90 einſchl. Fahrt, atharina fü Unterkunft und Verpflegung. Abfahrt am 31. Deember Großen, zu 15 Uhr ab Paradeplatz mit Omnibus. Anmeldu umgehend bei den bekannten KdF⸗Geſchäftsſtellen. Und im Januar wieder eine„Rund⸗ um ⸗Zig fahrt. Vom 26. 1. bis 7. 2. 1939 wird die ni „Rund⸗um⸗Italien⸗Fahrt“ durchgeführt. Fahrtſtrech Karlsruhe— Venedig(Bahn), Einſchiffung auf de Dampfer„Sierra Cordoba“ Anlaufhäfen: Ven Palermo, Neapel, Genua. Bahnfahrt zurück Genua⸗ Karlsruhe, Teilnehmerpreis RM. 150,— einſchl, F ſowie Zufahrtkoſten bis Karlsruhe, Unterkunft und Bei pflegung zurch die Mitropa. Ferner fümkliche An flugsveranſtaltungen ſowie Taſchengeld von RM. 16, in der jeweiligen Landeswährung. Anmeldungen den Koß⸗Geſchäftsſtellen: Plankenhof, Langſtraße und Neckarau, Luiſenſtraße 46. Ich erinnere die Orts⸗ und Betriebswarte Großbetriebe) an die heute, 20 Uhr, im„Siechenbrü ſtattfindende Arbeitsbeſprechung. Die Veranſtaltu vorſchläge ſind mitzubringen. Volksbildungswerk Heute, Mittwoch, 7. 12., 19.30 Uhr, beginnt im chenſaal der Leſſingſchule eine Arbeitsgemeinſchaſt Zeichnen und Malen. Für den erſten Uebungsabend ſind ein Block mittlerer Größe, Bleiſtift und Kohle mitzubringen. Volkschor Die Proben für den Mannheimer Volkschor fi wie folgt in der„Liedertafel“, K 2, um 20 Uhr Mittwoch, 14. 12. Probe für Frauen; Mitiw 21. 12., Geſamtprobe. lahrzeichen me rn, die M. ren zu( eſtandteil ie Goͤttin in geben, die „die ſich über d das Program n, Propaga katharina bri ton ſie ſicher traf. Mit feinem machtvolle fülligen Bariton brachte Hans f. ion des kai zwei Lieder von Franz Schubert, Die Allmachte t: die Augen und„Aufenthalt“, deren dramariſchen 91 ürnen, die Kr Revolution von der 7 war ſte„ſch Die Kaif ſicher nachgeſtaltete. Von Heinrich Hollrei⸗ er wurden die Sängerin und der Dänger eilh füblend veglertet. „Die ſtellvertretende Vorſitzende, Frau R Her“. ling hatte in ihrer kurzen Begrüßung 0 ſprache eine beſondere Ueberraſchung ange digt. Sie kam im Weihnachtsmann, der von Bayreuth eintraf un ſich als überaus h ſchlagener Wagnerianer bewies. In„tref den“ Wagnerzitaten wußte er vergnüglich die kleinen Schwächen verſchiedener Mrglieder zu ſchildern Damit aber keiner den Tadel alljn ſchmerzlich empfan), Khatt. er'it ieden ein klel⸗ nes Geſchenk berert. Es ſei verraten, duß Karl Fiſcher⸗Berneucien dinem nerfeſten Nikolgus aus Bayreutzh ſteckte. Mit dem ruhevollen und gemütstiefen Liede „Advent“ van Richard Trunk und dem pvolls⸗ Rokoko iſt kokett elega neid die tümlichen melodiſchen„Mariä Wiegenlied“ vo—5 Max Reger beendete Erika Müller von Heinrich ung ihrer 3. Hollreiſer fegaiten die kleine Feier. Zie e und deren k ebenſo wie Hans Schweska herzlichen Be le, noch über für ihre Lieder. enaiſſance mũ verfloſſene umfangreiche, bedeutſame Finale quaſi una Fan⸗ Dr. Car! J. Brinkman tasia ausgebreitet, das in feſtlichem Jubel aus⸗ flnuchtvol das Nationaltheat 4 iziert Nationaltheater⸗ af Weihnachtliche Stunde orcheſter mit Elmendorff, der ſeine letzte Kraft an die reſtloſe inhaltliche und klangliche Aus⸗ beim Richard⸗Wagner⸗Verband Deutſcher Frauen Zu einer ſchlichten Adventsfeier hante der Ri⸗ wertung dieſes Werkes wandte Er ließ ſeine prachtvollen Farbenreize entſtehen und arbeitete das eigentümlich Rordiſch⸗Finniſche im Inhalt chard⸗Wagner⸗Verband Deutſcher Frauen ein⸗ ſpielt wird. Glutvolle, leidenſchaftliche Span⸗ deutlich heraus. Er ließ dem Ueberſchwang der geladen, und viele Mitglieder hatten dieſer nungen entſtehen im Ge eneinander der— Phantaſie Raum, ohne darüber das hier ganz Einladung gern Folge. geleiſtet. Wieder hatten men, immer wieder bricht triumphaler Jubel beſonders notwendide Prinzip der Form zu ſich Künſtler des Nationaltheaters zur Verfü⸗ durch, und im feierlichen Triumph klingt der vernachläſſigen. Klax im Aufbau wurde das Kung geſtellt. Das ehemalige Mitgtied unſeres erſte Satz aus. Auch hier lebt das Wefen der Werk auch klar im Inhalt. Der reiche Beifall Theaters, Erika Müller, ſang drei der tren⸗ herzig⸗innigen weihnachtlichen Lieder aus dem Spaniſchen Liederbuch von Hugo Wolf.„Wan⸗ finniſchen Landſchaft, ihre weiten Seen und bewies, daß es die Zuhörer ſtark angeſprochen dunklen Wälder, über die ſich ein ungeahnt lich⸗ und—ee hatte. Vielleicht wird man auch rbuch v dere Maria“,„Führe mich Kind“ und„Ach des ter Himmel breitet, in der Muſik auf. Nordiſche Gelegenheit finden, andere Werke des finniſchen falles. Meiſterhaft arbeitet Sibelius mit den Karl Elmendorff das Konzert auskling Motiven, die er zu höchſten Wirkungen zu füh⸗ ff das zert ausklingen. ren weiß, Klar iſt der Aufbau des Werkes Ein⸗ ſamer, paſtoraler Geſang leitet es ein. Auf drängenden Tremoli entſteht das rhythmiſch ſcharf gezeichnete erſte Thema, dem ein ſpiele⸗ riſches Holzbläſermotiv zur Seite tritt. Wun⸗ dervoll iſt das Geſangsthema, das zuerſt von der Solovioline und dann von den Celli ge⸗ Max Eichin und Werner Korn im Kunſtverein. Ab Sonntag, 11. De ber, Kugt der Mannheimer Kunſtverein in ſeh nen Ausſtellungsräumen in L 1, 1, eine Schal von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen der beiden badiſchen Maler Eichin und Wer⸗ t Ruſſen le ner Kornhas. Die Ausſtellung wird vorauz⸗ und wah ſichtlich bis 8. Januar dauern und kann täglich wenigſten? (ausgenommen montags) zu den bekannten n Oeffnungszeiten beſichtigt werden.— Die Weih⸗ nachtsverloſung des Kunſtvereins findet an Mittwoch, 14. Dezember, 18 Uhr, ſtatt, Die Verloſung gelangenden Bilder ſind ebenfallz ab Sonntag auf der Galerie des Ausſtellungs lokales ausgeſtellt. geſtattet ungehe ungeheure Verc s Lebens, die neibung ins Ke Menſch, dieſer ie zierliche! d man eine ng in die Re Mittwoch, 14.1 oͤnnen direkt beim bei Herrn Ve nd wird am Frel⸗ )„ Saal 25, f 20 Uhr, Gemeln⸗ aswerk“, Windec⸗ 20.30 Uhr, Fach⸗ ze 24a. 20.45 Uhr, Fa z0 Uhr, Fachgrup⸗ pflegung. Abſah Paradeplatz bei allen Koß⸗ ten ſind noch f den Schwarzwald. rpreis 35.— RM., )vom 25. 12, b preis einſchl, Ell⸗ 125. 12.— obfen. Teilnehmet⸗ RM. Oß 804/½9 alſertal. Teilneh⸗ rlsruhe, Bahnhoſe en Kdỹ⸗Geſchüf Am 31. Dez. 1 Silveſterſeier nach 90 einſchl. Fahrt, am 31. De zember us. Anmeldung ſchäftsſtellen. ind⸗ um ⸗Italien⸗ wird die nüchſte ihrt. Fahrtſtreck ſchiffung auf ufhäfen: Venedig, rt zurück Genua— .— einſchl, Fahrt nterkunft und Vei⸗ er ſümtliche A ld von RM. 16.— Anmeldungen bel f, Langſtraße 300 etriebswarte(der im„Siechenbräu“ ie Veranſtaltungs⸗ r, beginnt im Zel⸗ lrbeitsgemeinſchaft tſen Uebungsabend leiſtift und Kohle Volkschor finden um 20 Uhr ſtattt rauen; Mittpoch „—— ilichen Gefühlz ⸗ em machtvollet, 8 „Die Allmacht“ iſchen Gehalt er rich Holltei⸗ der DSänger ein⸗ de, Frau Röch⸗ Begrüßungsan⸗ ſchung angekün⸗ nann, der friſch als überaus be⸗ 5. In„treffen⸗ vergnüglich die r Meeglieder zu den Tadel ollzn ieden ein kl verraten, in dinnem waß 5 ſteckte. 3 nütstiefen Liede und dem vol Wiegenlied“ voh ler von Heinrich Feier. Sie fand rzlichen Beiſul rinkman er Kornhaz itag, 11. Dezem⸗ nſtverein in ſen I, 1, eine Schat 1d Reid e oder wenigſtens ſehen dürfen, ſie finden Tbeatraliſchen den bdes Lebens, die ganze , ſtatt. Die zu ſind ebenfa 3 Ausſtellun 4 unter Ruſſen lebt. breuzbanner⸗ Unterhaltung mittwoch, 14. Dezember 19⁵8 CSpyriqhi bei Srei-Masker vericc Berlir Die Zarin denkt nicht daran, Grigorif gegen Peter einzutauſchen, weder mit einem Gatten mit einem Parlament will ſie die Macht l. Sie weiß von der erſten Stunde an, ihre Ratgeber, ſo klug ſie ſein mögen, nicht en können. Kathariga iſt Preußin und mopolitin und Ruſſin und doch keines von Aber ſie ſpricht und verſteht die Sprache großen Geiſter, die den Ratgebern unver⸗ hlich bleibt. Sie iſt aus Genieland, und ſieht ſich unter ihren Landsleuten um, hält eſprache mit einem, ber ihre Lage verſteht, heil er ſie ſelber durchlebt hat. Der Sieger von Pharſalus antwortet ihr: Ich zog in Rom ein, triumphierte viermal, ih dem Volke Brot und Spiele, errichtete chtbauten, brachte das zerrüttete Staats⸗ en j Ordnung und herrſchte als Diktator, llex maximus und oberſter Richter. Das llef mir nach und gehorchte mir. Ich te zu lächelnm wie Sie, Madame, und zu übern und zu faſzinieren. Meine Art zu chen, mein Blick, meine Haltung gefiel mei⸗ Römern. Ich verſtand, Menſchen zu be⸗ heln, man nannte mich einen Künſtler im loff von Staat und Volk..“ „Und doch fanden Sie Ihren Brutus, Sir.“ ch verſäumte es, mich zu Gott zu machen. ein Neffe Auguſtus war klüger. Er ging je⸗ Gefahr aus dem Wege, ſeine Leiſtungen hen unbeträchtlich, dafür ließ er ſich an⸗ . Als Gott war er unantaſtbar. Er war us Auguſtus und konnte in Frieden regie⸗ und ſterben. Damit er es ganz ſei, hat er zum Gott erhoben und mir Tempel er⸗ htet und auch das geſchah zuen Schutze ſeiner krſon, denn nun ſtammte er von Gott ab war als Gottesnachfolger unbeſtreitbar ich. Nur Dea Katharina braucht keinen Bru⸗ zu fürchten.“ Katharina fühlt die Kraft, ſich zur Cäſarin, Großen, zur Göttlichen zu machen. Sie iſt nwitzig genug, die Göttin Rußlands wer⸗ zu wollen. Das Kind der Aufklärung ſpricht ihren Gedantengängen: Nur durch den guben der Menſchen werden Götter: gäbe es icht Menſchen, die glauben, ſo wären teine ötter? alſo beſteht Gott nur im Hirn der kenſchen. Mithin brauche ich nichts zu tun den Menſchen die Ueberzeugung von mei⸗ Göttlichteit in die Schädel zu pflanzen, die rzeichen meiner Göttlichkeit vor Augen zu uübern, die Mär von meiner Gottwerdung in Ohren zu brüllen— bis mein Gottestum ein Beſtandteil ihres Glaubens geworden iſt. Für die Göttin Katharina wirp es weder La⸗ ſlen geben, die ſie mit ſich ſchleppen, noch Ge⸗ ken die ſich fürchten muß. Zwar ſtehen Mo⸗ ichen über der irdiſchen Gerechtigkeit, aber ur Gotter ſtehen über der Moral, bleiben jen⸗ von Gut und Böſe, den Maßſtäben menſch⸗ chen Tuns entzogen. Dies alles weiß Katharina von der erſten lunde ihrer Dhronbeſteigung an. Und jeder chritt, den die Kaiſerin tut, wird hinfort ein kitt zu dieſem Ziele ſein. Das Programm iſt klar, es lautet: Repräſen⸗ tion, Propaganda, Leiſtung. Katharina bringt von Natur für die Inkar⸗ ton des kaiſerlich⸗göttlichen Prinzips alles die Augen, die Statur, das Lächeln, das Arnen, die Kraft der Rede. In den Tagen Revolution waren Soldaten und Offi⸗ iere von der Zarin hingeriſſen. Wieder ein⸗ mal war ſie„ſchöner denn je vorher und nach⸗ bere, Die Kaiſerig aber braucht ihre Reize ficht für die Verlockung der Straße. Sie gucht ihre Schönheit für die Aura der Er⸗ enheit, des Auserwähltſeins, der Göͤttlich⸗ lelt, Eine Göttin, wird ſie groß und unerreich⸗ or ſern thronen in goldenem Rahmen wie die ne der Götterbilder ihn tragen. Der Zeitgeiſt— dies erkennt das Genie Ka⸗ gring— ſteht ihrer Vergottung entgegen. 18 Rokoko iſt verſpielt und witzig, rührſelig id kotett elegant und ſcharmant, auf den Sa⸗ 4 und die Intimität gerichtet. ſlebt ezwungen, die Verwandlung zur en den Stil, die Mode und Geiſtes⸗ altung ihrer Zeit ins Werk zu ſetzen. Die An⸗ ile und deren kaum vergangene noch unvergeſ⸗ ſene, noch überall ſpürbare Nachformung, die Renaiffance müſſen das Vorbild abgeben: das en verfloſſene Barock mit ſeinem maſſiven nd gravitätiſchen Pomp muß zurückgezaubert, die geit muß zuruckgedreht werden. Wie aut, daß man in Petersburg lebt, im Orient, fern von Paris: die. gefiattet ungeheure Opferſpiele und damit eine Größe und Weite des Landes ungebeure Veroöttlichung. Wie aut, daß man im ihnen gemäßen Ausdruck Nation ae eibung ins Koloſſale. Katharina iſt ganz der wem, dieſer Luft Erfüllung zu gewähren. e zierliche Rokotodame Marie Antoinette id man eines Tages hinrichten, die ſchuld⸗ Dieſe Ruſſen ſind am ech⸗ eſten und wahrſten, wenn ſie Theater ſpielen loſe, kleine Frau! Katharina aber, die Cä⸗ ſarin, das Weib aus dem Weſen und der Art der Borgias, wird man nicht erreichen können, trotz Gattenmord, Mord und Laſterleben. Wie ſich die Gedanken der Uſurpatoren glei⸗ chen! Bonaparte, dieſer Sohn im Geiſte Ka⸗ tharinas, wird vierzig Jahre ſpäter das Ro⸗ koko in das Empire überleiten, er wird auf Seſſeln ſitzen, die kuruliſchen Stühlen gleichen, und die Damen ſeines Hofes werden den Haarknoten und das hochgeſchürzte Gewand der Römmerinnen tragen. Katharina wird ihre Zeit zurüchdrehen. „Ich ſehe mich gezwungen, viel Außerge⸗ wöhnliches auszuführen. Tue ich es, ſo wird man mich anbeten— wenn nicht, ſo weiß ich ſelbſt nicht, was geſchehen wird“, ſo ſchreibt Katharina in den entſcheidenden Tagen. Zunächſt iſt von der Ausführung außerge⸗ wöhnlicher Taten noch nicht die Rede. Man be⸗ ginnt damit, nach einer Lesart zu ſuchen, wie maa die Machtergreifung rechtfertigen kann. Das Manifeſt lautet: „Ihre Majeſtät hat die Gnade gehabt, den⸗ e Seschich/e eider——— VoM. wW. noffmonn mornĩsch jenigen beſondere Zeichen ihres Wohlwollens zu geben, die das gnadenreiche Herz der Kai⸗ ſerin bewogen haben, im Intereſſe des Volks⸗ wohls die Krone anzunehmen und dadurch das Vaterland vor drohendem Unglück zu ret⸗ ten... Wir haben niemals die Abſicht oder den Wunſch gehabt, den Thron zu beſteigen, er war uns durch Gottes Ratſchluß beſchieden.“ Das iſt deutlich! Alſo: Patrioten haben Ka⸗ tharinas gaadenreiches Herz bewogen, ſie ſel⸗ ber wollte weder den Umſturz noch den Thron — es war Rußland, das Katharina rief, und und folate dem Ruf. Es iſt nicht ein Verdienſt an der Kaiſerin, ſie zum Dhrone geleitet zu ha⸗ ben— es iſt das Verdienſt, Rußland gedient zu haben, indem man dem Lande eine ſo gött⸗ liche, große, alles überragende Zarin ver⸗ ſchaffte. Sie alle, die am Peter⸗und⸗Pauls⸗Tage über den Newſkiproſpekt zogen, haben für den Staat, für Rußland, für die Allgemeinhein ge⸗ handelt. Und hinfort bleibt es ein feſtſtohen⸗ des Geſetz: Jeder Dienſt an der Zarin iſt ein Dienſt an Rußland, womit denn fedes Ver⸗ brechen an der Zarin zum Verbrechen an Ruß⸗ land wird. Daraus folgt, daß alle Beteiligten für ihren Dienſt an Rußland entſprechend belohnt wer⸗ den müſſen. Die Orlows werden in den Gra⸗ fenſtand erhoben, in die Orden der Heiligen Andreas und Alexander Newſkij aufgenoen⸗ men, mit brillantengeſchmückten Degen ausge⸗ zeichnet und mit Geſchenken an Geld und See⸗ len überſchüttet. Bereits in den erſten Tagen nach der Machtübernahme iſt eine Million Ru⸗ bel verteilt, das Vielfache verſprochen. Wer immer ſich das kleinſte Verdienſt erworben hat, der wird beſchenkt, geehrt, belohnt, erhoben. Die nächſte Sorge gilt der Krönung. „Ich geſtehe“, hatte Friedrich an Peter ge⸗ ſchrieben,„daß ich ſehr dringend wünſche, Eure Mafeſtät hätten ſich bereits krenen laſſen. Eine ſolche Feierlichkeit imponiert einem Volt, das gewöhnt iſt, ſeine Souveräne gekrönt zu ſehen.“ Ein Friedrich konnte es wagen, unge⸗ krönt zu regieren, er herrſchte über Preußen, war der legitime Sohn des angeſtammten Herrſcherhauſes Katharina wird ſich eine Krö⸗ nungsfeierlichteit bereiten, wie die Welt noch keine geſehen hat. Am vierten Tage nach der Thronbeſteigung trifft ſie alle Anordnungen, wobei ſie auf Eile drängt. Es werden fünfzig⸗ tauſend Rubel, ein Pfund Gold, zwanzig Pfund Silber und vierzig Hermelinfelle für die Anfertigung von Krone und Krönungs⸗ mantel zur Verfügung geſtellt. Einhundertund⸗ zwanzig Fäſſer aus Eichenholz werden angefer⸗ tigt: ſie ſind zur Aufnahme von je fünftauſend Rubeln in Silbermünzen, die unter das Volk geworfen werden ſollen, beſtianmt. (Foriſetzung lolgt.) S0 Soll Wieihnachten seinl Von Hans Zöberlein Unter der Fahrt ſchlug Krafft das Münchener Blatt auf, das er ſich beſorgt hatte, und ſah eine ganze Seite mit Weihnachtsverlobungen ausgefüllt. Das mußt du auch noch beſorgen, denkt er ſich und wird mit einemmal rot vor Freude, ſteht wahrhaftig ſein Name und der von Berta ſchon in der Zeitung. Das hat Berta verbrochen, damit hat ſie ſicher ihren Vater völlig überrumpelt. Na warte, du! Und er malt ſich ſchon aus, wie er ſie in ſeine Arme preſſen umd küſſen wird, bis ſie faſt tot umfallen muß. Er träumt noch beim Ausſteigen davon und ſpürt das Stoßen und Schieben gar nicht, bis er mit jemand zuſammenprallt. Und da hat ihn ſchon ein Arm um den Hals genommen, und ein Geſicht ſtreckt ſich ihm entgegen, und da fühlt er ſchon ihre weichen Lippen auf den ſeinen, einmal, zweimal, dreimal, daß er ganz rot wird unter den Leuten ringsum. Dann lachen ihn ihre Augen an, und er denkt, daß ſie noch ſchöner geworden iſt— und ſie ſtaunt, wie ſtatt⸗ lich und friſch er in Zivil ausſieht. Bis eine vom Lachen geſchüttelte Stimme kollert:„Seid's bald ferti?— daß man auch„Grüß Gott! ſagen kann!“ Der Schönwirt in ſtrahlender Behäbig⸗ keit, ganz anders als früher. Sie ſchütteln ſich die Hände und hören gar nimmer auf dabei.„Gut ſchauſt aus! Heut 'fallſt mir gleich noch beſſer wie das letztemal.“ „Weilſt ihn nie richtig ang'ſchaut haſt, Vater“, behauptete Berta und preßte Kraffts Arm, daß ihm ſonderlich warm dabei wurde.„Das Tele⸗ gramm haſt kriegt?“ fragte der Schönwirt. „Sonſt wäre ich nicht da“, lachte Krafft und fügte mutig geworden hinzu:„Wann darf ich dann den Eltern meine Aufwartung machen?“. „Aufwartung? Zu was ſolchen Krampf? Du gehſt gleich mit. Das Kalb haben wir ſchon ge⸗ ſchlachtet und verwurſtet. Mir brauchſt nichts mehr erzählen, ich kenne mich jetzt ſchon aus mit ench zwei. Weißt, ich hab' es alleweil nicht glau⸗ ben wollen, daß du mit ihr da Ernſt machſt. Ich hab'ng'meint, das wär' bloß ſo eine Pouſ⸗ ſiererei, wie's halt die Soldaten gern mögen, und dann ſind ſie auf einmal fort und laſſen das dumme Mädel ſtehn, am End' gar noch mit einem Kind.“„Jetzt hörſt aber auf, Vater“, ſchmollte Berta, und war glühend rot vor Ver⸗ legenheit.„Ah, was, laß mich reden, daheim Begegnung abseiis der Bülne Heinrich Hölzlin Man glaubt, zu einem Kunſthiſtoriker oder mindeſtens zu einem Sammler zu kommen und nicht in das Heim eines Opernſängers. Alte Schränke, Kunſtmappen, Bilder und Plaſtiken geben einem gemütlichen Raum ihr Gepräge, nur der Flügel erinnert hier an den Beruf. Der Kopf des Bamberger Reiters grüßt von der Wand; er kennzeichnet ungefähr die Rich⸗ tung, in der ſich räumlich und zeitlich die Lieb⸗ haberei ſeines Beſitzers bewegt. Heinrich Hölzlin, in einem kleinen Dorf auf der Baar geboren, wollte urſprünglich auch Kunſtgeſchichte ſtudieren, aber der Drang zur Bühne war ſtärker. Gleich nach dem Abitur ging er nach München zum Geſangsſtudium, dann in den Krieg, aus dem Schützengraben nach Colmar, und das Ende des Krieges fand den jungen Sänger in Bamberg. Nach Ver⸗ pflichtungen an das Stadttheater Freiburg, das Landestheater Darmſtadt und das Staatsthea⸗ ter Wiesbaden kam ein bedeutſames Jahr am Deutſchen Theater in Prag. Anfang 1933— mitten im politiſchen Umſchwung— kam Hein⸗ rich Hölzlin nach Mannheim, um in„ZFidelio“ und im„Barbier von Sevilla“ auf Anſtellung zu gaſtieren; im Sommer 1933 überſiedelte er ganz nach Mannheim und hat, das kann man wohl ſagen, die Herzen der Mannheimer er⸗ obert. Der Beruf läßt dem Künſtler wenig freie Zeit. In den Ferien aber, oder wenn ſich ſonſt ein paar freie Tage zuſammenläppern, dann geht es nach wohlbedachtem Plan hinaus in die Landſchaften Frankens, Bayerns oder Schwa⸗ bens, die für ihre wertvollen Kulturgüter be⸗ kannt ſind und in denen es noch viele verbor⸗ gene Schönheiten zu entdecken gilt. Von den großen Fahrten kündet ein Album mit Licht⸗ bildern, und da wären wir nun bei dem zwei⸗ ten Steckenpferd Heinrich Hölzlins, der Foto⸗ grafie. Er hat ganze Vorträge über alte Städte und ihre Baudenkmäler ausgearbeitet und mit eigenen Farbenfotos verſehen. Es iſt wirklich auch eine ſtille, aroße Freude, mit dem Bildwerfer die farbenprächtigen Erinnerungs⸗ bilder auf die weiße Wand zu zaubern. Vorweihnachtliche Stimmung herrſcht ſchon bei Hözlins. Adventskerzen künden das be⸗ vorſtehende Feſt, und da auf der Kommode (gell, da glotzet ihr, Kenderle— würde Willy Reichert ſagen) ſteht eine prächtige Krippe mit Figuren, Stern und allem Zubehör. Faſt jedes Jahr baſtelt der Herr des Hauſes höchſt eigen⸗ händig eine Krippe, freut ſich dran, bis ſie fix und fertig iſt, und dann geht ſie den Weg aller Baſtelarbeiten, kommt als freudig begrüßtes Geſchenk zu Kindern. Vorher aber, wie geſagt, veranügt ſich der Erbauer ſelbſt damit; er deckt das Dach um, ſägt noch ein Herz in eine kleine Tür, denn ſelbſt das bewußte Oertchen fehlt nicht, ſtellt die Heiligen Drei Könige mal ſo, mal anders, und zündet, wenns im Zimmer dunkel iſt, für ſich allein die Stallaterne an. So iſt Heinrich Hözlin. Wilhelm Nage! darf ich ſo nimmer das Maul aufmachen, dann bin ich ſchon ein Rabenvater, ein Kindsmörder und was ſonſt. Mir erzählt in ſolchen Sachen keines was Neues. Sechſe hab' ich ausgeheiratet, jedesmal hat es geklappt, nur bei dem jüngſten Fratzen habe ich ſolche Scherereien. Wie die mich an der Naſe'rumgeführt hat! Du, da darfſt dich beizeiten auf die Hinterfüße ſtellen.“ Der Schönwirt lachte— und lachte wieder, als er Krafft dahei in die Küche ſchob:„Da iſt er, der Schlankl! Er will jetzt wiſſen, ob er die Berta kriegt oder nicht. Von mir aus hat er ſie.“ Und da lachte die Mutter, ein wenig Waſſer in den Augen, und gab Krafft die Hände und meinte:„Jetzt tut er ſo, als ob's an mir wäre. Meinen Segen habt ihr ſchon immer ge⸗ habt, ich hab' mich gleich ausgekannt, daß das bei euch die richtige Weiſe war, die nimmer voneinander läßt. Jetzt werde ihr halt ein rech⸗ ter Mann!“ Und dann weinte ſie ein wenig an der Schulter des neuen Sohnes, der ihr die grauen Haare ſtrich. Beim Eſſen klang eine ſo heitere Fröhlichkeit durch die gute Stube, daß ſie nicht merkten, wie die Zeit verſtrich. Hans muß immer ſeine Berta anſchauen, die vor innerer Freude ſtrahlte. Sie haben die Hände unterm Tiſch gefaßt und ſind ganz nahe aneinandergerückt. Da hat er ihr ganz verſtohlen den Ring an den Finger der linken Hand ge⸗ ſteckt, und ſie merkt es erſt, als er ihn ihr über den feinen Knöchel ſtreift, und erſchrickt leiſe, hält aber ſtill vor Glück. Da fällt dem Schönwirt ein, daß er ja ſeine Zigarren unten im Mantel hat ſtecken laſſen, und die Mutter muß geſchwind einmal nach dem Kaffee ſchauen, daß er nicht verkocht. Sie müſſen ein wenig lächeln über die Eltern, und dann iſt es mit einemmal ſo ſtill im Zim⸗ mer, daß man den Schlag der Herzen hört von einem zum andern. Draußen wird es dunkel: Die Heilige Nacht bricht an. Breite Schneeflocken wirbeln wie weiche Federn zur Erde. Wir bringen euch eine frohe Botſchaft vom Himmel: Friede den Men⸗ ſchen auf Erden! Hier und da leuchtet ein Chriſtbaum auf hin⸗ ter den Fenſtern der Häuſer gegenüber, und ſie ſchauen verträumt in die ſanften, verſchleierten Lichter und denken daran, wie das ſein muß, wenn ſie einmal ihren Kindern den Baum an⸗ zünden können, und wieviel Heilige Abende wahrſcheinlich noch vorübergehen bis dahin, daß ſie noch enger zuſammenrücken und das wogende Blut wie ein Feuer durch den Körper rinnt. Da nahm ſie ſein Geſicht in ihre Hände und flüſterte:„Sag, iſt das möglich? So lieb kann man ſich haben?“ Und ſie preßte ihre Geſicht an das ſeine und küßte es, wohin ſie traf mit ihren Lippen, und er hielt ſelig ſtill und ließ ſie nimmer los, bis ihr der Atem verging. Aus der Roman:„Der Befehl des Gewif⸗ ſens“. Leinen RM 7,20. Zentralverlag der NS⸗ DAP, Franz Eher Nachf., München Altjapaniſches Drama auf deut⸗ ſcher Bühne. Anläßlich des zweites Jahres⸗ tages des Antikomintern⸗Abkommens zwiſchen Deutſchland und Japan hat die Deutſch⸗japant⸗ ſche Geſellſchaft, die bereits mit einer Reihe kul⸗ tureller Veranſtaltungen zur Vertiefung der kulturellen Beziehungen zwiſchen beiden be⸗ freundeten Nationen hervorgetreten iſt, zur Aufführung eines altjapaniſchen Nationaldra⸗ mas mit dem Zyklus„Hort der Mannen⸗ kreue“ eingeladen, Das Wert wird in der Tribüne in Berlin⸗Charlottenburg von Schau⸗ ſpielſchülern des Deutſchen Theaters in deut⸗ ſcher Sprache, aber in japaniſchem Bühnenſtil, aufgeführt. 7 ———— ³Eꝛm————— ꝗ———E⁴———— +¶i-————.—————[¹E———————————————— 5—— 3—— ————— — „Dakenkreuzbanner⸗ Mittwoch, 14. D Tetzte badiſche meldungen Motorradler auf der Landſtraße überfallen Wertheim, 14. Dez. Der aus Holzkirchen ſtammende Schneidermeiſter Adolf Schmitt wurde auf der Landſtraße zwiſchen Waldbüttel⸗ brunn und Mädelhofen durch eine dreiköpfige Räuberbande durch Winken roter Signallichter angehalten. Zuerſt drehten ſie an dem Motor⸗ rad das Licht aus. Setzten dem Ueberfallenen einen Revolver auf die Bruſt und forderten Geld. Durch Aufleuchten eines Lichtſchimmers wurde die Räuberbande an ihrem Werk gehin⸗ dert, ohne Geld erhalten zu haben. Einer der Bande verſetzte Schmitt einen heftigen Hieb ins Geſicht und dann fuhren ſie mit dem Motorrad in Richtung Würzburg davon. Warnung vor einem Betrüger Karlsruhe, 13. Dez. Das Polizeipräſi⸗ dium teilt mit: Ein Unbekannter, der ſich Fink, 8 8 und Meuerer nannte, hat am 4. und Dezember in Neureut und Eggenſtein in meh⸗ reren Fällen Zimmer gemietet. Den Vermie⸗ tern hat er angegeben, daß er an den Weſtbau⸗ ten Arbeit erhalten habe. Dann hat er jeweils um ein Darlehen von 5 RM 9 beten, um ſein Gepäck einlöſen zu können. ach Erhalt des Geldes verſchwand er. Bei den Vermietern hat er Fahrräder geliehen, die er allerdings bei anderen Vermietern wieder zurückgelaſſen hat. Beſchreibung: Der Täter iſt 30 bis 35 Jahre alt, 160 groß, unterſetzt, bartlos, hat run⸗ des braunes Geſicht, dunkelblonde Foſe. ſpricht bayeriſche Mundart, trägt braune Hoſe, ſchwar⸗ zen Rock, braunen Mantel und weißen Pullo⸗ ver, der am Halsausſchnitt mit Edelweiß be⸗ ſtickt iſt. Da er an anderen Orten ſeine Straf⸗ taten wohl fortſetzen wird, wird gebeten, bei einem Auftreten ſofort die Polizei oder Gen⸗ darmerie zu verſtändigen. Bauernhof eingeäſchert Waldshut, 13. Dez. Am Sonntag brach in einem Bauernhof bei Aichen vermutlich durch Selbſtentzündung des Oehmds ein Feuer aus, das ſich in kurzer Zeit ſo ſchnell ausbreitete, daß der ganze Bauernhof mit dem Wohnhaus zer⸗ ſtört wurde. Gefährlicher Einbrecher feſtgenommen Oeflingen, 13. Dez. Ein Einbruch, ähnlich dem in einer Gaſtſtube in Steinen i.., wurde im Gaſthaus„Zum Kreuz“ in Brennet verübt. Als alles ſchlief, ließ ſich der Dieb an zwei zu⸗ ſammengebundenen Leinentüchern von ſeinem gemieteten Zimmer auf den Hof hinunter, drang in den Wirtſchaftsraum ein und erbrach die Kaſſe. Auch nahm er einen neuen Mantel und Hut ſowie einige Genußmittel mit. Die ſofort verſtändigte Gendarmerie Säckingen konnte den Einbrecher in Waldshut feſtnehmen. Es darf für ſicher gelten, daß der Täter, ein 24 Jahre alter Burſche aus Mannheim, auch an anderen Orten ähnliche Einbrüche begangen hat. Dater überfährt ſein eigenes Kind * Königseggwalbd bei Pfullendorf, den 12. Dez. Der bei der hieſigen Brauerei beſchäf⸗ tigte Traktorführer Anton Schönberger war damit beſchäftigt, eine Fuhre Kunſtdünger abzuladen. Er hatte ſein dreieinhalb Jahre altes Söhnchen mit auf die Zugmaſchine ge⸗ nommen und war eben im Begriff, den Jungen abſteigen zu laſſen. Dieſer ſprang aber, ehe der Laſtzug zum Stillſtand gekommen war, ab und kam zu Fall. Der Traktor fuhr über das Kind hinweg und drückte ihm die Schädeldecke ein. Der Tod trat auf der Stelle ein. Aus unserem Heimat- Wettberwerb: Neine Heimatstodt Ladenbur Iſt ſchon der Ort, in dem man geboren iſt oder in dem man ſeine Jugendzeit erlebte„Hei⸗ mat“, wieviel mehr wird dieſer Fleck Erde für den Bauern zur Heimat, der mehr denn alle anderen mit der Scholle verbunden und ver⸗ wachſen iſt? Heimat und Muttererde: zwei Be⸗ 5 5.—— griffe, die für uns Bauern eines ſind. Je ſchwerer die Arbeit, die der Boden von uns fordert, um ſo mehr ſind wir mit ihm verwach⸗ ſen, und je länger wir dieſen Boden, dieſe Hei⸗ mat bebauen, um ſo lieber haben wir beide. Das fühlt gerade der junge Menſch, der in ſei⸗ ner Lehrzeit in der Fremde war. Wohl mag da und dort die Arbeit leichter zu bewältigen ſein und ſicher wird der unbefangene Beſchauer den Anblick einer Gebirgslandſchaft mit Wieſen und weidendem Vieh, Aeckern und Wald ſchö⸗ ner bezeichnen, als ein Stück Rheinebene. Er ſoll recht haben. Für mich gibt es nichts ſchö⸗ neres als der Anblick meiner Heimatſtadt La⸗ denburg. Liegt dieſes Städtlein nicht inmitten einer herrlichen Umgebung fruchtbarer Aecker, zwi⸗ ſchen Neckar und Bergſtraße? Wie ſchön biſt du Ladenburg vom Felde aus geſehen. Nur ein kleiner Teil deiner Bewohner kennt dich ſo. Nur wenige ſind von deiner Schönheit berührt. Mag man dich nun von Norden oder von Süden ſchauen, ſieht man dich vom Gebirge her oder vom Neckar, immer iſt man von neuem gefan⸗ gen. Einmal treten die drei Kirchtürme in den Vordergrund, oder aber man bemerkt zuerſt das alte Martinstor mit dem Hexenturm. Von Weſten her blickt man durch rauchende Fabritk⸗ ſchornſteine auf die Stadt, während man ſie vom Odenwald aus in ihrer Geſamtheit vor ſich liegen ſieht. So blein iſt ſie, daß man ſie gut mit dem Blick meſſen kann und doch wieder ſo groß, daß ſie Platz hat für Stadtbewohner und Bauern. Biſt du nicht das Ideal einer Stadt? Der Beamte und Arbeiter kennt die Sorgen und Mühen des Bauern und der Bauer wiederum ſieht die Notwendigkeit des einen und das Los des andern. Jeder fühlt, daß er mit ſeinem Mitbewohner unlösbar verbunden iſt. Dies allein, mein liebes Heimatſtädtchen, wäre Grund genug, dich vor allen andern auszuzeichnen. Aber ich weiß es, du birgſt noch viele koſtbare Schätze in deinen Mauern. Wie fühle ich mich geborgen, wenn ich abends in der Dämmerung vom Felde her komme und durchs Martinstor fahre. Mir iſt, als wäre ich ſchon zu Hauſe, obwohl ich den Hof noch gar nicht erreicht habe. Wie ſtill iſt die Wormſer Straße, die doch einmal die Hauptverkehrs⸗ ſtraße war? Ueberall grüßen alte Häuſer, ſtehen trutzig alte Mauern. Hohe Torbogen wechſeln mit engen Gäßlein und kleinen freien Plätzen. Soll ich ſie alle aufzählen deine Kleinodien? Nein, das hieße mein Städtlein zerpflücken. Ich kenne ſeine Schönheit und weiß ſeine Reize, die das Herz weniger Entzücken als vielmehr erfreuen. Dich nennt man oft das pfälziſche Rothenburg. Du biſt mehr als ein Schmuckkäſtchen. Du biſt Vergangenheit und Gegenwart. Du biſt meine Heimat, mein Schick⸗ ſal und deswegen hab ich dich lieb. Hermann Lackert. Dieslocher sänger ſind auf der höhe looo Beſucher der großen Kundgebung/ Sängergemeinſchaft bewährt ſich * Wiesloch, 13. Dez.(Eig. Ber.) Als an⸗ läßlich des Badiſchen Sängertages der badiſche Gauſängerführer Karl Schmitt in Worten höchſter Anerkennung von den Leiſtungen auf muſikaliſch⸗geſanglichem Gebiet ſprach, hat er beſtimmt nicht danebengegriffen. Und wenn ſein damals geäußerter Wunſch nach Zuſam⸗ menſchluß einzelner Vereine bis jetzt nicht in Erfüllung ging, ſo blieb doch auf der anderen Seite die aus fünf Geſangvereinen gebildete Wieslocher Sängergemeinſchaft beſtehen. Und es galt, als zum Abſchluß der Gaukulturwoche die Stadt und die Ortsgruppe zu einer wür⸗ digen Veranſtaltung aufriefen. Wieder gab die Zwischen Neckar und Bergstraſle LCadenburger Uachrichten * Die Generalmitgliederverſammlung der NSDAp am Montagabend wies einen ſehr guten Beſuch auf Nach der Eröffnung durch Ortsgruppenleiter Pohly und einem Vorſpruch ſprach Kreisſchulungswalter Bieber(Mann⸗ heim) über die nationalſozialiſtiſche Welt⸗ anſchauung und Aufbauarbeit. * Pflichtabend der NS⸗Frauenſchaft. Heute Mittwoch, 20 Uhr, iſt in der„Roſe“ der Pflichtabend für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder, ſowie für die Jugend⸗ gruppe. Die Hausgehilfinnen ſind eingeladen. * Aenderung des Ortsbauplanes. Die durch Bekannunachung vom 28. Oktober 1937 auf der Gemarkung der Stadt Ladenburg verhängte Bauſperre für das Baugebiet begrenzt von der Adolf⸗Hitler⸗Straße, der Wallſtadter Straße und ihrer Verlängerung von der Bachbrücke bis zum Bahndamm und der öſtlichen Seite des Bahadamms bis zur Adolf⸗Hitler⸗Straße wird um ein weiteres Jahr verlängert. Die von der Bauſperre ausgenommenen Lagerbuchnummern ſind aus der neucei Bekanntmachung des Bür⸗ germeiſteramts zu erſehen. Edingen berichtet *Die Generalmitgliederverſammlung der NSdDaAc am Montag wurde durch Ortsgrup⸗ penleiter Pg. A. Ding eröffnet. Er gab einen Jahresbericht über die Tätigkeit der Partei und ihrer Gliederungen. Große Leiſtungen und Erfolge, welche die vergangenen Jahre weit übertreffen, wurden erzielt. Auch das kommende Jahr wird erneute Opfer heiſchen, um Deutſchland den Rang unter den Völkern zu ſichern, der ihm gebührt. Dann ſprach Kreispropagandaleiter Pg. Fiſcher über das Thema:„In Treue und Glauben an den Füh⸗ rer und ſein Werk“. * Goldene Hochzeit. Geſtern feierte der Land⸗ wirt Ludwig Koch 2 mit ſeiner Ehefrau Ju⸗ liana geb. Gerſtner das Feſt der goldenen Hoch⸗ zeit. Herzlichen Glückwunſch. * 70. Geburtstag. Der Obſt⸗ und Gemüſe⸗ händler Adam Merdes kann heute bei guter Geſundheit ſeinen 70. Geburtstag feiern. Wir gratulieren. Aus Ueckarhauſen * Richtpreiſe für Baugrundſtücke. Für die Grundſtücke im Gewann„Hinter den Gärten“, wo im kommenden Jahr weitere Eigenheime erſtellt werden ſollen, wurden folgende Richt⸗ preiſe feſtgeſetzt: Preisgebiet 1-.20 RM., II-.10 RM., III- 2 RM. und IV⸗-.80 Reichsmark je Quadratmeter. * Die Viehzählung ergab in Neckarhauſen einen Beſtand von 40 Pferden, 126 Stück Rind⸗ vieh, 406 Schweinen, 91 Ziegen, 2913 Stück Fe⸗ dervieh und 33 Bienenvölkern.— Die land⸗ wirtſchaftliche Betriebsfläche umfaßt 235 Hektar. * Steuerkarten für 1939. Säantliche Arbeit⸗ nehmer müſſen die Steuerkarten für das Kalen⸗ derjahr 1939 umgehend im Rathaus abholen. Ueẽnes aus Schriesheim * Ausſtellung der Kennkarte, Auf die Be⸗ kanntmachung des Bürgermeiſteramtes über die Ausſtellung der Kennkarte wird hingewie⸗ ſen. Sämtliche männlichen deutſchen Staats⸗ angehörigen haben innerhalb der letzten drei Monate vor Vollendung ihres 18. Lebensjahres beim Bürgermeiſteramt, Zimmer 5, die Aus⸗ ſtellung ihrer Kennkarte zu beantragen. Bei männlichen deutſchen Staatsangehörigen, die beim Inkrafttreten dieſer Bekanntmachung ihr 17., aber noch nicht ihr 18. Lebensjahr vollendet haben, beginnt die Friſt von drei Monaten mit dem Inkrafttreten der Bekanntmachung vom 1. Oktober 1938. Sängergemeinſchaft Wiesloch unter der be⸗ währten Stabführung von Muſiklehrer Fritz Leutz Proben ihres großen Könnens, dem ſich die Darbietungen eines gemiſchten Chors wür⸗ dig zur Seite ſtellten. Das Konzert wurde be⸗ reichert durch die Soliſten Karl Schmitt(Wies⸗ loch), Kurt Lubberger(Heidelberg), Oskar Kern(Balzfeld) und den Baritonſänger Hans Landwehrmann vom Städt. Theater Heidel⸗ berg. Im geſprochenen Wort führte Schulungs⸗ leiter Scheuermann im Thema:„Der Kultur⸗ wille im Dritten Reich“ die Hörer an die gro⸗ ßen geiſtigen Aufgaben unſerer Zeit heran. Bald darauf hatte die Sängergemeinſchaft wiederum Gelegenheit, ſich in den Dienſt einer großen Sache zu ſtellen. Der Volksbund Deut⸗ ſche Kriegsgräberfürſorge veranſtaltete eine Feierſtunde, in deren Verlauf Gaugeſchäftsfüh⸗ rer Pauly in dem Lichtbildervortrag„Ewiges Heldentum in Kriegsgräberſtätten“ all das aufzeigen konnte, was die Kriegsgräberfürſorge bisher leiſten konnte und was noch zu tun übrig iſt. Daß dieſes nicht wenig iſt, von dem neuen Deutſchland aber als eine Ehrenpflicht angeſehen und durchgeführt werden muß, das ſprach im Schlußwort Kreisleiter Seiler in klaren Worten aus, wie auch der hieſige Orts⸗ gruppenführer der Kriegsgräberfürſorge Haupt⸗ mann a. D. Bronner, Gewicht auf die Er⸗ der ſich hier ergebenden Aufgaben egte. Der politiſchen Ausrichtung und Orientie⸗ rung diente der Vortrag von Obergebietsfüh⸗ rer Cerff in der Städt. Feſthalle, zu dem ſich über 1000 Perſonen eingefunden hatten. In ſeinen Ausführungen, die von dem ſtarken Feuer echten Bekenntniſſes durchloht waren, würdigte der Redner die Entſtehung des Groß⸗ deutſchen Reiches, um dafür dann um ſo ſcho⸗ nungsloſer mit den jüdiſchen Kriegshetzern ab⸗ zurechnen, die allenthalben in der Welt gegen Deutſchland am Werke ſind— aber vergebens unſere Abwehr überwinden können. Eine beſondere Feierſtunde erlebte die Ge⸗ folgſchaft der Firma Badiſche Füllfedernfabrik „Kaweco“. Denn Kreisobmann Lindinger konnte Betriebsführer Grube in feierlicher Weiſe die vom Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley der Betriebsführung für vorbildliche För⸗ derung von„Kraft durch Freude“ verliehene Ehrenurkunde überreichen. Was der National⸗ ſozialismus an praktiſchem Sozialismus für ſeine Arbeiter und Schaffenden getan hat, legte der Kreisobmann nochmals in klaren, zuſam⸗ menfaſſenden Ausführungen dar: im Vergleich u dem, was vorher war, muß man geſtehen, daß eine neue Welt aufgetaucht iſt. Kreisleiter Seiler ließ es ſich nicht nehmen, der Betriebs⸗ führung perſönlich ſeine Glückwünſche und An⸗ erkennung auszuſprechen und ſo zur Stärkung eines Werkes beizutragen, das heute als Vor⸗ bild für die ganze Welt daſteht. Dies und de s. Ein Gruß aus der Goethezeit. dieſes Jahres wurde im Park von W eine alte Eſche gefällt, deren Stamm Zentimeter Durchmeſſer hatte. Den 3 gen nach war dieſer Baum etwa 170 Jahre alt. Daß dieſer Recke ein G barg, konnte niemand ahnen. Beim des Stammes praſſelte ein Stück ause und legte einen Jahresring frei, de Zentimeter großen Initialen bedeckt F. d. z. 1783“. Wer mag dieſe Runen Jahren in den damals 20 Jahre alten der jungen Eſche eingeſchnitten oder einge haben. Vermutlich war es jemand vo Weimar, der dieſe Buchſtaben und di tum eingegraben hat. Vielleicht ſtand g junge Goethe daneben, der damals be Jahre in Weimar lebte? Dieſes Zeugnis Weimars klaſſiſcher Zeit, da auf ſo wun Art erhalten blieb, beſchwört die Jahr da Herren und Damen des Hofes mit wei puderten Perücken und Reifröcken im Pa Weimar ſpazieren gingen. 1* 1 S. Fahrdamm— elektriſch geladen. horz bei Leitmeritz fuhr ein Kutſcher mit z Pferden über ein Grundſtück. Plötzlich f * Pferde und verendeten unter heftige ungen. lierung vernichtet worden, und die blank triſchen Drähte berührten nun die Eiſen in denen die Leitung verlegt war. Info naſſen Wetters der letzten Tage teilte Strom der Erde mit, und als die Pferde die Stelle kamen, wurden ſie getötet. Kutſcher geſchah nichts. * S. Der„Retter“ eines Hingerichteten Strafkammer Stuttgart verurteilte jährigen ledigen Willi Thale im Harz wegen zwei Verbrechen d trugs zu drei Jahren Zuchthaus und dr ren Ehrverluſt. Der vielfach vorbeſtrafte klagte, der in S in S gte, der in Stuttgart in Stellung war, h ſich der Je ſich an die Ehefrau eines zum Tode Ve ten herangemacht und ihr vorgelogen, e durch Vermittlung einflußreicher Freun der Reichskanzlei die Nichtvollſtreckung d teils erwirken, brauche zu dieſem Zweck aber bis 60 Mark. Die in tiefſter Seelennot heff liche Frau überlegte nicht lange, ſondern digte dem vermeintlichen Retter ihres ſchen hingerichteten Mannes 50 Mark a dieſer dann für ſich verbrauchte. neues aus Tamperiheim Bild der Hauptſtraßen durch Aſphaltier Gebwegplatten recht vorteilhaft verbeſſert hat man jetzt auch die Seitenſtraßen Ortsverſchönerungsplan einbezogen. Di dämme erhielten überall glatte Decken. wird dieſer Eindruck durch die Erweiterung ſeither nur in den Hauptſtraßen beſtehen Baumpflanzungen Zahlreiche Straßen wund mit Kugelakazien bepflanzt. Der im Zenii des Ortes liegende Sedanplatz erfuhr ebenfal Die alten Lindenbäß eine Uengeſtaltung. wurden gefällt und durch Platanenpflan erſetzt. Dieſer Platz, der für die Zukunft Feſtplatz gelten ſoll, wird eine Erweiter fahren, um genügend Raum für groß zu ſchaffen. tieine Viernheimer nacheicten * Elternabend. Im großen Saale des„i ſchütz“ waren die oberen Schulklaſſen der Vo und Berufsſchule beiſammen, wozu ſich de und Behörd Nach ein Eltern, Vertreter der Partei ebenfalls eingefunden hatten. .„ Es wurde feſtgeſtellt, daß unter Grundſtück eine elektriſche Niederſpannun tung führt. Durch einen Erdſchluß war die Familien Weg zum bt es man gekomme nicht. Vie Frau oder ein ſolcher nun die Ar tlefer nachzude ücht in den waters beſ⸗ echnet zu Weihn hnachtsfeſtes de ehen müſſen, da gs kann— sverſicherun all kommt 1 ßer ſeiner auch im( mehr dara ehen; das gilt ſe Prämienl wirtſchaft Lebensverſi etwa divide ſehr erheb die Prämier monatliche durch die e oſten und vand für die Verſi 4 rſicherung ne In der Welt ſir enſchen von der! lüſſe in Deutſchl⸗ in zur Zeit rund len, die allein ing der Lebensve⸗ n beſonderer rung als W maligen Aufwer locht, das von dar ertvoller wird, je Es wird jetzt en, denn ei— ute auf mor Uaber zu Weihne Kampfruf des Schülerchores und einem T 20 begrüßte Rektor Hartmann alle Gäſte und ſpii über die Bedeutung und den tieferen Sinni ali ſes Abends. Anſchließend zeigten die Schl mit ihren Lehrern auf dem Gebiete der Hah muſik, am Klavier zweihändig 2 Schül der Handharmonika, mit der Violine, Blockflöte, zuſammengeſtellt in einem groß Orcheſter, was ſie alles gelernt haben. Daß ſchen trat nochmals der große Schülerchor g und brachte einige Lieder zum Vortrag, wie auch die Darbietungen muſikaliſcher von den Zuhörern ſtets mit größtem aufgenommen wurden. Auch die Mädchen Daß der einen Schat legenhei Europas u nt. Wenige en und damit— bendes deu r muß noch e entſtanden i hlütezeit des s mfatz zwiſchen? Del Ekkällung, Srippegefarr: trinken viele aus alter Gewohnheit Alkohol. heit größere 9 nötig an. halbe Menge oder füge dem Tee jeweils einen Klofterfrau⸗Meliſſengeiſt zu. Sie erhalten Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt in der hla Original⸗Packung mit den drei Nonnen in Apolhef und Drogerien in Flaſchen zu RM 2,80, 1,65 u.— Ausſchneiden und aufbewahren! Das iſt dem geſchwächten Organismus ſelten zuträglich und ſtrengt faſt immer das Herz Unſchädlich und doch wirkſam iſt dage folgende Schnellkur; Kurz vor dem Zubettgehen f lichſt heiß zweimal je einen Eßlöffel Kloſterfrau⸗Me ſengeiſt und Zucker mit etwa der doppelten Meg kochenden Waſſers gut verrührt trinken; Kinder Hälfte. Zur Nachkurx nehme man noch einige Tage z Sch cht der Zun lden. Leuchtete d hluß ſeines gewer ldete doch Lehr⸗ 1 Turchgangsſtad ihn ſomit veranlal jen ſeine Zunft, e Kampfſtellung umen der ſogena tiebe, die zwar ſen aber die Ar e auf Ma und ſich in d Entſtehung Arbeitgebe äßig zutage sſicht auf ſp amit ſich zugleich d arbeiter bleibe Goetheſchule traten zwiſchendurch durch ei Liedervorträge in Erſcheinung. Den 3 aber, die den ganzen Abend ausfüllten ein beſonderes Lob, auch ihren Erziehern ſpendet werden, denn was ſie boten, übert wirklich die kühnſten Erwartungen. Dem ter des Abends, Rektor Hartmann, ſoh ſeinem Lehrperſonal mag dieſer Hausemu abend in ſeiner wirklich gelungenen Art ei ſchöne Anerkennung ſein für die vielen M Tatſache bis Lohnarl och ein Schrit tagte in Be der erſt 95 aften, vo Lel te erkſchaften Zoecke, “ gegründet, ereine ins L reuzbanner“ und sozialpolitih Mittwoch, 14. Dezember 1958 4* Familiengeschenł, hezeit. nLiebe und Fürsorge zeugt 2 4 n den langen Winterabenden vor Weih⸗ e. Den ckt die Familie enger zuſammen. Dann wer⸗ großen und kleinen Weihnachtswünſche der Familienmitglieder regiſtriert— Wünſche, eg zum Bewußtſein gefunden haben. Da⸗ bt es manchen Wunſch, der noch nicht an die gekommen iſt; er iſt da, aber man weiß es nicht. Vielleicht iſt es nur eine Erwartuna, A rau oder den Kindern ſo ſelbſtverſtändlich ah lt n ſolcher Wunſch überflüſſig erſcheint. Hier 1 die Aufgabe des Familienvaters, weiter n a lleſer nachzudenken— gerade jetzt zu Weihnach⸗ mand vo unſerem ſchönſten deutſchen Feſt, das von der n und d r Menſchen zueinander getragen wird. icht ſtand cht in den Weihnachtstagen der Wunſch des damals be aters beſonders lebendig, daß es den Seinen eſes Zeugn t gut gehen moͤge? Ein ſchöner Gedante auf ſo wu un für ihn, zu wiſſen, daß er jedenfalls in er Hinſicht entſcheidend hierzu beitragen kann, Hofes mit r am ſicherſten durch den Abſchlußeiner nsverſicherung. Muß das nun aus⸗ zu Weihnachten ſein? Wer an den Sinn des htsfeſtes denkt, der wird ſich allerdings ein⸗ müſſen, daß es kaum einen günſtigeren Zeit⸗ hierfür geben kann. Gerade Weihnachten ſind rzen unſerer Angehörigen für Taten der Liebe P ötz rſorge beſonders aufgeſchloſſen und dankbar. nter heftig er traurige Gedanke— der gerade im Zu⸗ lt, daß unter ſhang mit einer Lebensverſicherung einmal iederſpannu kann— läßt ſich durch den Abſchluß einer msverſicherung weitgehend ausſchalten. In die⸗ l kommt der Verſicherungsbetrag bei einem n die Eiſenri zu beſtimmenden Alter, ſagen wir mit 60 Jab⸗ 9 ir Auszahlung. Der Ehegatte iſt ſomit ſelbſt der er ſeiner Verſicherung, und die Familie iſt auch im Ernſtfall geſichert. Wir müſſen uns mehr daran gewöhnen, die poſitiven Seiten das gilt ganz beſonders hier bei der Lebens⸗ ng. je Mart wird bei den Vorbereitungen zum htsfeſt ſo leicht unnötig ausgegeben. Für ein Rartk Monatsprämie kann aber ſchon ſicherung über 1000 RM. abgeſchloſſen wer⸗ ingerichteten, verurteilte de Z4 die Prämienleiſtung iſt praktiſch jedem möͤglich. zus und dr d wirtſchaftlich um ſo leichter tragbar, als die vorbeſtraft len Lebensverſicherungen nach einem oder wenigen tellung wa ken etwa dividendenberechtigt werden. Dadurch er⸗ n Tode Ve ſich der Jahresaufwand für Prämienzahlun⸗ rgelogen, e tſehr erheblich. Außerdem können in vielen icher Freu 0 ie Prämienleiſtungen bei der Lohn⸗ oder ver⸗ llſtreckung de⸗ Einkommenſteuer berückſichtigt werden. Ein ſem Zweck monatlichen Aufwandes für die Verſicherung Seelennot durch die erſparte Lohn⸗ oder Ein⸗ nenſteuer wieder herein. Dies kann je nach zbe des Verſicherungsabſchluſſes und des Ein ⸗ ens eine recht fühlbare Entlaſtung ſein. Nehmen ein kinderlos verheirateter Angeſtellter mit Monatsgehalt ſchließt eine Lebensverſicherung RM. ab, für die er etwa 20 RM. monatlich ümie zu zahlen hat. Dadurch dürften die Wer⸗ perthei oten und Sonderausgaben den ſteuerlichen lbetrag von 39 RM. überſteigen. Bei ſchätzungs⸗ in eine dez. N. sgeſamt 55 RM. kommt der Verſicherte Afn e Steuerſtufe(ein entſprechender Vermerk auf nerkarte iſt beim Finanzamt zu beantragen). isher der Steuerfreibetrag nicht überſchritten gibt ſich dadurch eine monatliche ererſparnis von.38 R M. Der Auf⸗ für die Verſicherung beträgt alſo nur 16.62 ſtatt Ant, Dieſe Zahlen, die nur als Beiſpiel dienen oͤnnen ſich ſelbſtverſtändlich je nach Alter des en und ſeinem Einkommen ſowie der Höhe ezogen. Die te Decken. e Erweiterungt raßen beſtehend e Straßen wund 15 er im 32 erſicherung nach oben und unten verſchieben. ten Linde en von der Lebensverſicherung erfaßt. Die Ab⸗ atanenpflanz in Deutſchland umfaſſen eine Vertragsſumme die Zukun Zeit rund 30 Milliarden RM. Sind dies nicht e Erweiteru„ die allein ſchon für die ſegensreiche Einrich⸗ ebensverſicherung deutlich genug ſprechen? Fee 5 noch die Lebens⸗ Mit einer zunächſt für groß ung das von dauerndem Wert iſt, und das um ſo öler wird, je länger die Prämien geleiſtet wer⸗ wird jetzt aber Zeit, den Entſchluß zu ver⸗ n, denn ein Verſicherungsabſchluß kann nicht mte auf morgen getätigt werden. Das Geſchenk aber zu Weihnachten noch übergeben werden. ſtacheichte Saale des, lklaſſen de i und Beh n. Nach und eine e Gäſte und tieferen Sin igten die S Bebiete der— Daß der Marrismus in Deutſchland in ig 2 Schüle ſeinen Schattierungen eine rein jüdiſche gelegenheit war und in den demotratiſchen Andern Europas und der übrigen Welt heute noch iſt. annt, Wenige in Deutſchland waren ſich aber bis Fahre 1933 darüber klar, welche verhängnisvolle perderbliche Rolle der Jude auch im Gewertſchaſts⸗ und damit— rein wirtſchaftlich gedacht— im besdeutſchen Arbeiters geſpielt hat. muß noch einiges geſagt werden. 5 ntſtanden überhaupt die Gewerkſchaften? In en des Handwerks konnte ſich ein ſchroffer ſatz zwiſchen Meiſtern und Geſellen nicht heraus⸗ Leuchtete doch damals dem Geſellen als Ab⸗ ſeines gewerblichen Strebens der Meiſterſtand, ſpeie doch Lehr⸗ und Geſellenzeit nur ein notwendi⸗ Durchgangsſtadium zu jenem Endziel. Was hätte omit veranlaſſen ſollen, gegen ſeinen Meiſtor, „die Repräſentantin 1 mmer das Herz ellung ein:unehmen. Erſt m em Auf⸗ migupein ren Manufakturen— das waren e loen die zwar noch ohne Maſchinen arbeiteten, in el Kloſterfrau⸗ 2 41 beitsteilung eingeführt er doppelten rbei trinken; Kind nherſtellung eingeri noch einige Ta und ſich in dem Beſitz von Kaufleuten befanden jeweils einen cht der Zunftgewalt unterſtellt waren. Später, r Entſtehung der Fabriten, trat der Gegenſatz ngeiſt in de chen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, ſagen wir, zonnen in Apothe enmäßig zutage, weil dadurch für viele Geſellen * 2,80, 1,65 usſicht auf ſpätere Selbſtändigteit ſchwand und ſich zugleich die Ausſicht eröffnete, lebenslänglich kbeiter bleiben zu müſſen. Von der Erkenntnis Tatſache bis zur Bildung beru fsſtändi⸗ Lohnarbeitervereinigungen war zurch durch noch ein Schritt. agte in Berlin vom 23. Auguſt bis 3. Sep⸗ fi her der erſte deutſche Arbeiterkon⸗ Violine, m inn einem g nt haben. Daz ze Schülerchor zum Vortrag, muſikaliſche t größtem Beif die Mädchen efahk: ſeit größere en Organismus ründung en. 1 Aefren, von füatlich ſuvventlonſer⸗ rodultivgenoſſenſchaften(Aſſozia⸗ und nicht zuletzt die Gründung von Ge⸗ aften gefordert, und zur Erfüllung aller ſoecke„Die Arbeiterverbrüde⸗ gegründet, die in allen deutſchen Staaten hie vielen M reine ins Leben rief. Vorſitzender dieſer erſten Deutsch lands Anteil an der Wen-Stromerzeugung von 9 auf 14 v. H. gestiegen Wpo. Die Welt⸗Stromerzeugung iſt ſür das laufende Jahr auf etwa 410 Milliarden Kilowattſtunden zu ver⸗ anſchlagen. Im Vergleich mit dem Vorjahre iſt hier zwar ein leichter Rückgang eingetreten; immerhin aber ſei dem gegenübergeſtellt, daß 1932 nur 268 Mrd. Kilowattſtunden Strom abgegeben worden waren. Seit 1932 iſt die Welt⸗Stromerzeu⸗ gung alſo ummehr als 50 v. H. geſtiegen. Welt⸗Stromerzeugung in Millionen Kilowattſtunden 268 000 293 000 312 000 347 000 966 390 000 420 000 1938(Vorſchätzung) 410 000 Im großen und ganzen hat ſich die Kurve der Stromerzeugung in den einzelnen Ländern der jewei⸗ ligen Konjunkturentwicklung angepaßt. Die Vereinig⸗ ten Staaten— als die größten Stromproduzenten der Welt— meldeten beiſpielsweiſe bis zum verfloſſenen Jahre unentwegt wachſende Abſatzziffern. 1937 wur⸗ Stromerzeugung in neun Verelnigte Staaten Deutſchland Hanabda Großbritannien Italien Frankreich. Schweden. Schweiz „ 0„„„„„„ Ländern in den insgeſamt in USA 121 Mrd. Kilowattſtunden Strom abgegeben, gegenüber nur 83 Mrd. Kilowatt⸗ ſtunden 1932. Das war bereits eine Zunahme um 45 v. H. Infolge des inzwiſchen erfolgten Sturzes der Indnuſtrieproduktion hat auch die Stromerzeugung 1938 einen Rückgang auf 109 Mrd. Kilomattſtunden erlitten. An zweiter Stelle unter den Strom⸗ erzeugern ſtehrt Deutſchland. Auch bei uns prägt ſich der wirtſchaftliche Aufſtieg in den Strom⸗ abgabeziffern aus. Im letzten Kriſenjahr wurde ein Geſamtſtromabſatz von 23 Mrd. Kilowattſtunden ge⸗ meldet, im Jahre 1937 bereits ein ſolcher von 50 Mrd. Kilowattſtunden, und für das laufen de Jahr läßt ſich auf Grund der bisher vor⸗ liegenden Ergebniſſe ein Stromabſatz von 59 Mrd. Kilowattſtunden errechnen. Das iſt eine Steigerung gegenüber 1932 auf das Zweieinhalbfache! Auch bei uns iſt der Stromverbrauch weſentlich ſtärker im Vordringen als der Gasverbrauch. Der diesjährige Gasabſatz dürfte nur etwa 25 bis 27 v. H. größer ſein als 1932! In dieſen letzten fünf Jahren hat ſich unſer Anteil am Welt⸗Stromabſatz von gauf 14 v. H. erhöht. Mill. Kilowatt 1936 113 524 42 570 25 494 21 6⁵0 14 310 16 250 7 413 6 051 3 090 1937 120 990 50 300 27 800 23˙000 15 900 12 600 7 750 6 700 3 530 1938 109 500 59 000 25 000 21 500 16 900 12 500 6 650 6 900 3 850 1932 83 153 23 460 16 052 13 656 10 848 13 592 4 903 4790 2 257 „) Vorſchätzung auf Grund der bisherigen Monatsergebniſſe. Wie die vorſtehende Tabelle anzeigt, iſt nur in Frankreich ein Rückgang der Stromerzeugung gegen⸗ über 1932 feſtzuſtellen. Alle anderen Länder berichten über ſteigende Abſatzziffern. Frankreich kann ſich von den Schäden der Wirtſchaftsunruhen und von den Kriſenſchlacken nur ſehr ſchwer und langſam erholen. Die Schweiz hingegen hat hinſichtlich der Elektrizitäts⸗ verſorgung die Kriſe der Frane⸗Abwertung voll über⸗ wunden, ſo daß die jährlichen Stromerzeugunagszif⸗ fern ſeit 1936 deutlich ſteigen. Bemerkenswert iſt dem⸗ gegenüber, daß die engliſchen Elektrizitätswerke ſeit dem verfloſſenen Jahre über eine Stagnation oder Beanſpruchung durch die Stromverbraucher zu klagen teilweiſe ſogar über einen Rückgang der monatlichen haben. Der diesjährige Geſamtſtromabſatz dürfte ſich nur auf 21,5 Mrd. Kilowatt belaufen, im Vergleich zu 23•0 Mrd. Kilowatt für 1937, aber gegenüber 13,6 Milliarden Kilowatt 1932. Insgeſamt betrachtet, bietet die Welt⸗Elektrizitäts⸗ wirtſchaft ein Bild aufſtrebender Entwicklung. Es wird, trotz vorübergehender Flauten, auch während der nächſten Jahre ſicher mit einer weiteren ſtrukturellen Ausdehnung des Stromverbrauchs zu rechnen ſein, insbeſondere bei uns in Großdeutſchland. Soziale Anwartschaften nicht verfallen lassen Freiwillig Verſicherte der ſozialen Rentenver⸗ ſicherung pflegen meiſt am Jahresende ihre Verſicherungen durch Einzahlung der erforder⸗ lichen Beitrüge in Ordnung zu bringen. Sie haben in dieſem Jahre erſtmalig die geänderten Anwartſchaftsvorſchriften zu beachten, die am 1. Januar 1938 in Kraft getreten ſind. In der Invalidenverſicherung hat für jedes einzelne Verſicherungsverhältnis mit dem 1. Jannar 1938 eine neue Anwartſchaft begon⸗ nen, gleichgültig, zu welchem Zeitpunkt die letzie Verſicherungskarte ausgeſtellt war. Zur Auf⸗ rechterhaltung der Anwartſchaft hat nunmehr jeder Verſicherte im Kalenderjahre mindeſtens 26 Wochenbeiträge zu entrichten, nicht mehr wie bisher 20 und bei freiwillig Verſicherten 40 Beiträge im zweijährigen Anwartſchaftszeit⸗ raum. Als ſogenannte„Erſatzzeit“ für die An⸗ wartſchaft, d. h. als Zeit, während dexren die Anwartſchaft ohne Beitragszahlung aufrechter⸗ halten bleibt, galt in der Invalidenverſicherung bis zum 31. Dezember 1937 die Zeit, während der der Verſicherte aus der Unfallverſicherung eine Verletztrente von mindeſtens einem Fünf⸗ tel der Vollrente bezog. Dieſe Vorſchrift iſt weggefallen. Unfallrentmer, die nicht pflichtver⸗ ſichert ſind, aber ihre Invalidenverſicherung freiwillig fortſetzen wollen, müſſen vom Jahre 1938 ab regelmäßig die zur Aufrechterhaltung der Anwartſchaft nötigen Beiträge zahlen. In der Angeſtellten⸗Verſicherung und der knappſchaftlichen Penſionsverſicherung der Ar⸗ beiter und der Angeſtellten müſſen zur Auf⸗ rechterhaltung der Anwartſchaft in jedem Ka⸗ lenderjahr mindeſtens ſechs Monatsbeiträge ge⸗ leiſtet werden. Die Beiträge der freiwillig Verſicherten ſind nach der Gehalts- und Lohnklaſſe zu berechnen, die dem jeweiligen Einkommen entſpricht. Frei⸗ willige Beiträge ſind unwirkſam, wenn ſie nach Ablauf von zwei Jahren nach Schluß des Ka⸗ lenderjahres entrichtet werden, für das ſie gelten ſollen. Bei beſonderen Härtefällen kann das Reichsverſicherungsamt auch nach Ablauf dieſer Friſt noch die Nachentrichtung zulaſſen. Weil infolge der hinter uns liegenden Maſſen⸗ arbeitsloſigkeit viele Anwartſchaften durch un⸗ terlaſſene Beitragszahlung bedroht ſind, dürfen freiwillige Beiträge für die Kalenderjahre 1932 bis 1937 bis zum 31. Dezember 1941 nachent⸗ richtet werden. Durch die Einführung der ſogenannten „Halbdeckung“ wurde das Anwartſchaftsrecht der Sozialverſicherung ab 1. Januar 1938 ver⸗ beſſert. Die Anwartſchaft iſt danach aufrecht⸗ erhalten, wenn beim Verſicherungsfall(Invali⸗ dität, Berufsunfähigkeit, Tod öder Vollendung des 65. Lebensjahres) die Zeit ſeit dem erſten Eintritt in die Verſicherung mit Beiträgen zur Hälfte belegt iſt. Dabei werden das erſte und das letzte Kalenderjahr der Verſicherung nicht mitgerechnet, wohl aber die— entrichteten Beiträge. Beiträge zu den verſchiedenen Ver⸗ ſicherungszweigen werden berückſichtigt, ſofern ſie nicht auf dieſelbe Verſicherungszeit fallen. Für manche freiwillig Verſicherte kann die Halb⸗ deckung bedeuten, daß ſie zur Aufrechterhaltung der Anwartſchaft überhaupt keine Beiträge mehr zu zahlen brauchen, weil durch lang⸗ jährige regelmäßige Beitragszahlung die An⸗ wartſchaft überhaupt nicht mehr verloren gehen kann. Ob das im Einzelfall zutrifft, muß ſorg⸗ fältig errechnet werden. Es wird empfohlen, mit der Zahlung not⸗ wendiger freiwilliger Beiträge zur Sozialver⸗ ſicherung nicht bis zum Jahresende zu warten, an dem ſich die Ausgaben durch Weihnachten uſw. ſowieſo erhöhen, ſondern die erforderlichen Beitragsmarken regelmäßig im Laufe des Jah⸗ res zu kleben. Fast sieben Millionen Fenerschäden im Oktober 1938 SW Die für den Monat Oktober 1938 der Fachgruppe Feuerverſicherung in der Wirtſchaftsgruppe Privatver⸗ ſicherung von deren Mitgliedern gemeldeten Schäden lagen etwa in der Höhe des Vormonats. Der Monat Oktober brachte bei den privaten Feuerverſicherungs⸗ unternehmungen einen Wertverluſt von 6 98 Millionen Reichsmark, der durch 15 235 Schadenfälle herbeigeführt wurde. Die in allen Monaten des laufenden Jahres feſtgeſtellte Tendenz des Anwachſens der Geſamtſchäden und des großen Gewichts der Großfeuerſchäden gilt anch für den Berichtsmonat. Im Oktober des vorigen Jahres betrug bei einer etwas höheren Schadenzahl (15—5 die Schadenſumme nur 4,37 Millionen Reichs⸗ mark. Wontig für ungarische Staatsbürger! Alle in Deutſchland anſäſſigen ungariſchen Staats⸗ bürger und juriſtiſchen Perſonen, die zur Anmeldung ihrer Vermögen durch die Verordnung der Deutſchen Regierung vom 26. April 1938 verpflichtet wurden, werden durch die ungariſche Geſandtſchaft in Berlin aufgefordert, ſich zwecks Inevidenznahme ihrer auf dem Gebiete des Deutſchen Reiches befindlichen Han⸗ dels⸗, Induſtrie⸗, Landwirtſchafts⸗ und Forſtwirtſchaft⸗ lichen Betriebe und ſonſtigen Unternehmen, Immo⸗ bilien, Wertpapiere, Wertſachen und anderen Effelften bei dem zuſtändigen ungariſchen Konſulat zu melden. Solche Perſonen, die ihren ſtändigen Wohnſitz in einem von dem Amtsſitz des kompetenten königlich ungariſchen Konſulats entfernt liegenden Ort haben, können die Zuſendung der für die Anmeldung vorgeſchriebenen amtlichen Muſter gegen vorherige Einſendung eines genügend frankierten Brieſumſchlages beanſpruchen. Die Anmeldefriſt läuft am 20. Dezember 1938 a b. ſthein-Mainische Abendbörse Still und behauptet Die Geſchäftstätigkeit an der Abendbörſe erreichte gleich dem Mittagsverkehr wieder nur kleinſten Um⸗ fang, da die außenſtehenden Kreiſe ihre Zurückhaltung beibehielten. Der Berufshandel erhielt dadurch ebenfalls keine Anregung zu Eigengeſchäften. Trotz der ſtarken Geſchäftsſtille war die Haltung aber behauptet, was ſich auch in größtenteils unv. Kurſen ausdrückte. Von den führenden Werten waren Verein. Stahl mit 103, Mannesmann mit 105½ und JG Farben mit 147¼ je %Prozent niedriger gefragt. Sonſt notierten u..à Daimler 128, Geſfürel 127, Mönus 122½, Erdöl 120½, Metallgeſellſchaft 115½, Eßlinger 104 und Junghans 99. Auch Großbankaktien lagen behauptet. In Renten war das Geſchäft ohne Belang. Reichs⸗ altbeſitzanleihe waren zum Schlußkurs von 12756 ge⸗ fragt, von Induſtrieanleihen 6proz. IG Farben Pro⸗ zent niedriger mit 117¼, von Pfandbriefen Naſſ. Lan⸗ desbank KO unv. 99½. Getreide Getreidenotierungen in Rotterdam Rotterdam, 13. Dez. Weizen(in Hfl. p. 100 Kilo): Januar.55; März.72½: Mai.92½; Su'i .07½.. Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Januar 95½; März 94; Mai 87½; Juli 86. or polnische Jude Simon Buttermilch alias Stephan Born grülndete die erste deutsche Gewerkschaft gewerkſchaftlichen Arbeiterbewegung wurde der pol⸗ niſche Jude Simon Buttermilch, der ſich aber Stephan Born nannte. Wie man ſieht, empfan⸗ den ſchon damals alle dieſe politiſchen Hoch · ſtapler ihre jüdiſchen Namen als läſt i g, und wir beobachten immer von neuem, wie ſie ſich durch N a⸗ mensänderung zu tarnen verſuchten. Als Bei⸗ ſpiele hierfür nennen wir aus derſelben Zeit, vor genau 90 Jahren, die Erzväter des Marxismus: die Juden Karl Marx, der in Wirklichkeit Levi⸗ Mardochai hieß, und Ferdinand Laſſalle, deſſen wahrer Name Laſel war. Dieſe Sucht der Juden, ſich aus begreiflichen Gründen hinter deut⸗ ſchen Namen zu verſtecken, hat in allen Jahrzehnten danach angehalten. So entſtanden aus dem politiſchen Juden und Geſchäftemacher Moſes der berüchtigte „demokratiſche“ Zeitungsmagnat Rudolf Moſſe und aus Wittkowſki der zu trauriger Berühmt⸗ beit gelangte„Schriftſteller“ Ma xrimilan Har⸗ den, Herausgeber des üblen politiſchen Revolver⸗ blattes„Die Zukunft“. Großes Vertrauen müſſen alſo zu allen Zeiten die deutſchen Arbeiter zu den Juden nicht gehabt haben, denn ſonſt wäre dieſes Verſteck⸗ ſpielen ſeitens der Juden nicht nötig geweſen. Durch Beſchluß des Bundesrats in Frankfurt am Main vom 13. Juli 1854 wurden alle beſtehenden Ar⸗ beitervereine, welche politiſche, ſoziali⸗ ſt iſſche oder kommuniſtiſche Ziele ver⸗ folgten, verboten. Darunter auch die obengenannte „Arbeiterverbrüderung“. Erſt von 1863 ab wurde das, was man zu jener Zeit unter Sozialis⸗ mus verſtand, von neuem belebt, und damit auch der Gewerkſchaftsgedanke. Ein⸗ und Aufputſcher waren die ſchon genannten Juden Ka rl Marx und Fer⸗ dinand Laſſalle, ferner der„Kommuni⸗ ſtenrabbi“ Moſes Heß, der ungariſche Jude Karl Beck und die Juden Grün, Börnſtein, Bernays u. a. Auf einem von den Laſſalleanern im Jahre 1868 nach Berlin einberufenen Allgemeinen Arbeiterkongreß ſchritt man zur Gründung von zehn Gewerkſchaften der verſchiedenſten Berufe, die man „Arbeiterſchaften“ nannte. Hier beginnt der Leidensweg des deutſchen Arbei⸗ ters, der erſt im Jahre 1933 ſein Ende fand. In den ſoeben erwähnten Kongreß brachte der Jude Dr. Max Hirſch von der Fortſchrittpartei eine belebende Note. Er war mit einer Anzahl von Anhängern er⸗ ternationalen Judentums durch von ſchienen, um für ſeine Partei und für die von ihr zu gründenden, nach engliſchem Muſter eingerichteten Ge⸗ werkvereine Propaganda zu machen. Hirſchwurde aber mitſamt ſeinem Gefolge buchſtäb⸗ lich zum Kongreßſaal hinausgewor⸗ fen. Mit„Stehkragenproletariern“ wollte die„klaſſen⸗ bewußte“ Arbeiterſchaft nichts zu tun haben! Erboſt über dieſe Behandlung, machte Hirſch ſofort ſeinen„eigenen Laden“ auf und gründete zuſammen mit Franz Duncker, dem Verleger der demokratiſchen „Berliner Volkszeitung“, die nach ihnen benannten Hirſch⸗Dunckerſchen Gewerkſchaften. Sie wurden von den Marxiſten verächtlich„Gewerkſchaften der feinen Pinkel“ genannt, weil zu ihnen u. a. der Gewerkſchaftsbund der Angeſtellten und ſpäter der Deutſche Bankbeamtenverein gehörten. Hier wie dort aber ſpielte der Jude vor oder hinter den Kuliſſenſtets die ausſchlag⸗ gebende Rolle. Es ſei in dieſem Zuſammenhang an den Juden Artur Landsberger erinnert, den ſich der Gewerkſchaftsbund der Angeſtellten zur Behandlung ſeiner ſozialen Belange(9 verſchrieben hatte und der ſich neben anderen Juden im„Sieben⸗Stäbe⸗Verlag“, einer Grün⸗ dung des Gd., geiſtig verſeuchend austoben konnte. Tauſend Erinnerungen tauchen auf: Wir denken an den Internationalen Gewerkſchafts⸗ kongreß im Jahre 1912in Baſel. In feier⸗ lichem Zuge begab ſich der Kongreß zum Münſter, von deſſen Kanzel(h ausgerechnet der Jude Hugo Haaſe als Vertreter der deutſchen Gewerk⸗ ſchaften knechtſelig über Völkerverſöhnung redete. Da entfloh ſelbſt dem Munde des ſpäteren marxiſtiſchen Reichskanzlers Guſt av Bauer, damals vielleicht noch ein ehrlicher Mann, nachher der gefällige Zu⸗ treiber des jüdiſchen Großſchiebers Barmat, das hiſto⸗ riſche Wort:„Muß denn gerade dieſer krummnaſige Jude hier im ehrwürdi⸗ gen Münſter als Vertreter der deut⸗ ſchen Arbeiter auftreten?!“ Wir denken daran, daß die von jüdiſchen Drahtziehern gelenkten„deutſchen“ Gewerk⸗ ſchaften durch ihre Abgeſandten auf der Gewerſchafts⸗ Internationale nach dem Kriege wider beſſeren Wiſſens in die Lüge von der„Alleinſchuld Deutſch⸗ lands am Kriege“ mit einſtimmten und„Beſſe⸗ rung“ und„Wiedergutmachung“ alles deſ⸗ ſen, was durch den Krieg zerſtört worden war, ge⸗ lobten. So wurden die Geſchäfte des in⸗ Juden verhetzte, trogene deutſche ſorgt! Es gibt keine Strafe, die hart genug wäre, alle dieſe Lumpereien der Ju⸗ den zu ſühnen. Wer will es dem deutſchen Volk nach allen Erfahrungen, die es mit dieſer verabſcheu⸗ ungswürdigen Raſſe gemacht hat, noch verargen, daß es nunmehr endlich von der jüdiſchen Peſt befreit werden möchte! R. K belogene und be⸗ Gewerkſchaftler be⸗ Karl J. Albrecht:„Der verratene Sozialis⸗ mus“. Reich bebildert, 644 Seiten, Nibelungen⸗ Verlag, Berlin⸗Leipzig. Preis Leinen 12.50 RM., br. 10.— RM. dak— Es wird wohl kaum einen Menſchen geben, der berufener iſt, aus eigener Anſchauung Ankläger des Bolſchewismus zu ſein, als der Verfaſſer dieſes Buches. Es wird auch niemanden geben, deſſen ſach⸗ liches Urteil ſchwerwiegender iſt als das ſeine. Wenn er— wie er ſelbſt ſagt— erſt nach langem Zögern und vielen Bedenken zur Feder gegriffen hat, um die tatſächlichen Verhältniſſe Sowjetrußlands aus ſeiner eigenen Anſchauung und reichen Erfahruna ſachlich zu ſchildern, ſo ſpricht das nur für ihn. Albrecht war überzeugter Kommuniſt, hat es vom kleinen Forſt⸗ ingenieur in den unermeßlichen ruſſiſchen Wäldern zum Leiter der Sektion Waldwirtſchaft durch eigene Tüchtigkeit gebracht. Gleichzeitig war er gerade in der kritiſchen Entwicklungszeit der Waldwirtſchaft Sow⸗ jetrußlands Sonderbevollmächtigter des Zentralkomi⸗ tees der Partei und des Rates der Volkskommiſſare auf ſeinem Fachgebiet, Er hat alſo das Leben und die Arbeit in der Sowjetunion und die Mißwirtſchaft auf allen Gebieten durch und durch kennengelernt. Die Form, die Albrecht wählte, um über dieſe Mißwirt⸗ ſchaft in Sowjetrußland zu ſchreiben, iſt die eines ebenſo intereſſanten wie aufſchlußreichen Erlebnis⸗ berichtes, der ſich leicht und flüſſig bis zum Ende lieſt. Wer dieſes Buch„Der verratene Sozialis⸗ mus“ eines eingehenden Studiums gewürdigt hat, kennt die tatſächlichen Verhältniſſe in der Sowjet⸗ union und das Weſen des Bolſchewismus. Hass o v. Bre do w. „hakenkreuzbanner“ sport und Spiel Dadens ſcwerer Gang nach Wien 16 Gaumannſchaften im Kampf um den Reichsbundpokal Mit der am kommenden Sonntag ſtattfinden⸗ den Vorrunde zum Reichsbundpokal hat dieſer Wettbewerb bereits ſeine zweite Etappe er⸗ reicht, denn vor wenigen Wochen haben Sach— ſen und Brandenburg in Planitz bereits ein Ausſcheidungsſpiel beſtritten und Branden⸗ burg war die erſte Mannſchaft, die aus dieſem Wettbewerb ausſchied. Am Sonntag werden weitere acht Mannſchaften„dranglauben“ müſſen, wenn nicht das eine oder andere Spiel unentſchieden ausgeht. Die Austragungsorte, Paarungen und Schiedsrichter ſind: in Duisburg: Südweſt— Niederrhein: Goll(Hannover); in Wie 51 Oſtmark—Baden: Multer(Lan⸗ dau); in Stuttgart: Württemberg— Weſtfalen: Führer(Wien); in Kaſſel: Heſſen— Bayern: Raſpel(Düſ⸗ ſeldorf); in Allenſtein: Oſtpreußen—Niederſachſen: Gebauer(Berlin); in Breslau: Schleſien— Nordmark: Wei⸗ chold(Chemnitz); in Köln: Mittelrhein— Sachſen: Evers (Hamburg); in Stolp: Pommern— Mitte: Muntau(Kö⸗ nigsberg). Seit 1955. Sieht man von den Spielen der früheren Landesverbände ab, dann beginnen die Reichs⸗ bundpokal⸗Fußballkämpfe nach der Bildung der Gaue 1933 mit den Spielen um den Adolf⸗ Hitler⸗Pokal, der von Bayern im zweiten End⸗ ſpiel gegen Brandenburg, das erſte endete:2, mit:1 gewonnen wurde. Beim Kampfſpiel⸗ turnier, ein Jahr ſpäter, ſiegte der Gau Süd⸗ weſt, der Bayern:3 ſchlug. 1935 war der Gau Mitte an der Reihe, der Brandenburg mit•0 — überraſchend— beſiegen konnte. Ein Jahr ſpäter war wieder der Gau Südweſt im End⸗ ſpiel. Im erſten Kampf gegen Sachſen gab es ein:2 und beim Wiederholungsſpiel, als die beſten Südweſtſpieler nicht aufgeſtellt werden konnten, jenes:0, das Sachſen zum Reichs⸗ bundſieger machte. Sachſen verſuchte 1937 die * erfolgreiche Verteidigung des Pokals, ſcheiterte aber im Endſpiel an Niederrhein mit 12. Auch im folgenden Jahre gab es einen neuen Pokal⸗ gewinner, aber die Süoweſtelf ſtand erneut im Enoſpiel. Doch die Nordmark gewann:1. Zu erwähnen iſt ſchließlich noch, daß beim Bres⸗ lauer Turn⸗ und Sportfeſt der eben erſt zum Dy geſtoßene Gau Oſtmark das Fußballtur⸗ nier der Gaumannſchaften gewann. Badens Debut in Wien Eine bisher noch nie dageweſene Paarung ſtellt das Wiener Spiel zwiſchen den Gaumann⸗ ſchaften von Baden und Oſtmark dar. Es iſt fürwahr ein ſchwerer Gegner, der ſchwerſte von allen vielleicht, den Baden da erwiſcht hat. Ba⸗ den, das bisher lediglich 1933 in der Vorrunde ausſchied, ſonſt aber ſtets weiter vordrang, wird auch in Wien zu kämpfen verſtehen, ſchließlich zeigte ja auch der Mannheimer Tſchammerpokalkampf, daß auch die Wiener nur mit Waſſer kochen. Die beiden Gegner ſind: Baden: Havlicek Conrad Gramlich Schneider Heermann Feth Brecht Bielmeier Lutz Klingler Striebinger * Hanreiter Durſpekt Binder Hahnemann Ziſchek Skoumal Mock Wagner Mariſchka Seſta Platzer Oſt mark: Abwehr und Läuferreihe dürften Badens Stärke ſein, allerdings muß man von Havlicck unter Umſtänden Glanzleiſtungen erwarten. Das Duell Heermann—Binder wird wahrſchein⸗ lich wieder Dreh⸗ und Angelpunkt des Spieles ſein. Wenn es Heermann gelingt, den„Bimbo“ ſchachmatt zu ſetzen und ſo die beiden Wiener Flürwl getrennt werden, braucht Baden um ein autes Ergebnis nicht zu bangen, allerdings muß man vom Angriff ebenfalls ausgezeichnete Lei⸗ ſtungen verlangen. Brecht und Striebinger ſind hier zweifellos die treibenden Kräfte, von den Innenſtürmern erwarten wir, daß ſie ſich entſprechend einordnen. An einen Sieg Badens zu glauben, wäre vermeſſen. Reichsbundpokal ſchmäter“ Me'ferſchasprogramm Nur ſechs punkteſpiele finden in Süddeutſchland ſtatt „Die Reichsbundpokalſpiele haben in allen ſüddeutſchen Gauen zu einer Einſchränkung des Meiſterſchaftsprogramms geführt, ſo daß am kommenden Sonntag nur einige wenige Spiele auf dem Programm ſtehen. Zwei Spiele hat der Gau Südweſt angeſetzt, während in Baden nur einmal um die Punkte geſpielt wäird. Der Gau Württemberg ſetzt ganz aus Unser Bild zeigt Jakob Kiefer(Kreuznach) bei einer Uebung am Seitenpferd. (Scherl-Bilderdienst-.) und in Bayern kämpfen ſechs Mannſchaften um die Punkte. Gau Baden SpVg. Sandhofen— VfB Mühlburg Am vergangenen Sonntag holte ſich die SpVg. Sandhofen gegen Phönix Karlsruhe die erſten Punkte. Die Sandhöfer ſpielen erneut auf eigenem Platze, und das wird ein wei⸗ terer Anſporn ſein. Ob es zwar gegen Mühl⸗ burg auch zum Siege langt, iſt noch ſtark zu bezweifeln. Der Karlsruher FVanutzt die Ge⸗ legenheit zu einem Freundſchaftsſpiel mit dem Ulmer FV94. Gau Südweſt Kickers Offenbach— Rotweiß Frankfurt(:2) 61 Ludwigshafen— Fͤ 03 Pirmaſens(:1) Nach dem„Seitenſprung“ gegen Wiesbaden darf man erwarten, daß die Offenbacher Kik⸗ kers gegen Rotweiß mit beſonderem Eifer zu Werke gehen werden. Rotweiß, das inzwiſchen erheblich zurückgefallen iſt, kann einen Punkte⸗ gewinn gebrauchen, wenn es bei der Spitzen⸗ gruppe bleiben will. In Ludwigshafen ſteigt die für den Abſtieg wichtige Begegnung zwi⸗ ſchen der„alten“ TSG und dem Fͤ03 Pir⸗ maſens. Das Vorſpiel endete mit einem Siege der TSG, die auch in Worms gute Leiſtungen zeigte und daher die beſſeren Ausſichten ge⸗ nießt. Allerdings ſind die Gäſte nicht zu unter⸗ ſchätzen. Gau Württemberg Keine Spiele! In der Stuttgarter Adolf⸗Hitler⸗Kampfbahn findet das Reichsbundpokaltreffen der Schwa⸗ ben gegen Weſtfalen ſtatt, ſo daß weitere Spiele nicht angeſetzt wurden. Gau Banyern VfB Koburg— Neumeyer Nürnberg. BC Augsburg— Jahn Regensburg. „Bayern“ München— 1. FC Nürnberg Die Wacé Neumeyer Nürnberg erlitt am Sonntag zu Hauſe eine überraſchende Nieder⸗ lage, ſo daß ſie dem Spiel in Koburg mit eini⸗ er Sorge entgegenſieht, denn auf eigenem latze ſind die Koburger ſtets gefährlich. BC Augsburg empfahl ſich mit einem:0⸗Sieg über die SpVg. Fürth und wird daher gegen Jahn Regensburg verſuchen, das Vorſpiel⸗Er⸗ gebnis umzukehren, wozu die Ausſichten nicht ſchlecht ſind.„Bayern“ und auch der„Club“ ſtellen Spieler für die Gaumannſchaft ab, ſo daß die Vorbedingungen etwas anders ſind. Die Münchner ſind inzwiſchen bis zur Spitzen⸗ gruppe aufgerückt, ſo daß ein Erfolg über Nürn⸗ berg weiter nicht überraſchen würde. W (:3) (:4) —————* Kraulen— mit der Maschine In Amerika hat man einen Apparat konstruiert, der selbsttätig die richtigen Bewegungenb Kraulschwimmen macht und an dem die Schülerinnen den gleichmähigen und kräftigen Si I erlernen können. Dorothy Evans, die hier den Apparat vorführt, braucht das Kraulen aller dings nicht mehr zu lernen, denn in USA ist sie eine Größe dieses Stils. (Scherl-Bilderdienst- Iu 1„drehen“ den dechren herab Reichenberg erwartet die Rodler des Kontinents Reichenberg, 13. Dezember. Wenn es auch noch nicht zum Rodeln und Stifahren langt, was in der erſten Dezember⸗ hälfte an Schneeflocken auf den Jeſchken her⸗ untergewirbelt iſt, ſo liegen als Vorboten eines bedeutungsvollen Sport⸗Winters doch ſchon einige Zentimeter Schnee und geben dem mäch⸗ tig aus dem Neißetale aufragenden ſudeten⸗ deutſchen Berge den Schein eiger tiefen Win⸗ terlandſchaft. Nun zeigt es ſich, wie richtig der Deutſche Gebirgsverein für das Jeſchken⸗ und Iſergebirge handelte, als er iei fieberhafter Tä⸗ tigkeit die erſten Vorbereitungen für die ien Februar 1939 ſteigenden Europameiſterſchaften im Rodeln treffen ließ. Mit einer unbändigen Begeiſterung ſind die Männer, die bereits 1914 die erſte Europarodelmeiſterſchaft am Jeſchken durchgeführt haben, auch heute wieder am Werke und werden im Vereine mit dem eifri⸗ gen Nachwuchs eine Meiſterſchaft im befreiten Sudetenlande aufziehen, die ſich ſehen laſſen kann. Aus 1010 Meter Höhe in die Tiefe Von Reichenberg aus ſteigt im Süſden der Zug des Feſchkengebirges bis zur Höhe von 1010 Meter auf. Wenige Gauhauptſtädte kön⸗ nen ſich rühmen, ſo dicht vor ihren Toren einen Berg dieſer Größe zu haben, der für den Ro⸗ del⸗ aber auch für den Skiſport die beſten Mög⸗ lichkeiten bietet. Von der Höhe führt eine Sportbahn ins Tal, die heute noch— obwohl ſie nun dreißig Jahre alt iſt— als eine der ſportgerechteſten Anlagen ihrer Art gelten kann. Bei einem durchſchnittlichen Gefälle von 14 Prozent beſitzt ſie 13 Drehen, deren Meiſterung an das Können der Rennfahrer hohe Anforde⸗ rungen ſtellt. Ein ſtarker Nachwuchs reift heran Auf dieſer Bahn wurde im Februar 1914 die erſte Europarodelmeiſterſchaft ausgetragen, hier trifft ſich der Stamm der ſudetendeutſchen Rod⸗ ler zur jährlichen Meiſterſchaft auf Kunſtbah⸗ nen, und hier wächſt ein zahlenmäßig außer⸗ ordentlich ſtarker Nachwuchs heraa, der auch leiſtungsmäßig auf beachtlicher Höhe ſteht. Rapid Wien und FSV Frankfurt im Endspiel um den Tschammer-Pokal Spielmomente aus den beiden Vorschlußrunden ämpfen um den Tschammerpokal. Oben: Der Wiener Mittelstürmer Epp schießt für den Frankfurter Torwart Wolf unhaltbar das erste Tor für Wien. Der Wiener Sport-Club wurde von der Elf von FSV Frankfurt in Frankfurt:2 ge- schlagen. Unten: Der Nürnberger Torwart hatte in dem Spiel Kapid Wien gegen den 1. FEC Nürnberg in Wien allerhand zu tun. Wien setzte sich mit:0 durch. Schirner(M) Nicht von ungefähr kommt es, daß Europameiſter aus Reichenbet der Hochburg der ſudetendeutſchen Rodler fla men: Rudolf Kauſchka holte ſich 1914 den Aih auf der Jeſchkenrodelbahn, und Fritz Preißſt kam 1918 in Schreiberhau und 1929 auf den Semmering zu Meiſterehren. Aus dem heiaſ barten Iſergebirge ſtammt die zweimaltz Europameiſterin Frau Hanna Fink aus Mot chenſtern, die 1934 den Titel aus Ilmenau u 1935 aus Krynica nach Hauſe brachte. Neuer Aufbau durch das Fachamt ermi Da verſchiedene Einrichtungen, die noch der Vorkriegszeit ſtaanmten, den heutigen) forderungen nicht mehr genügen, hat de birgsverein angeſichts der großzügigen Un ſtützung durch das Fachamt des Deulſcht Reichsbundes für Leibesübungen manches m erſtehen laſſen können. Das gilt nicht zuletzt ff die Zuſchauertribüne, die ja nun einer weſent lich größeren Zuſchauermenge werden dieng müſſen. Waren dem Gebirgsverein durch git zahlreichen Hemmungen und Schikanen, e als Unterlage er zur Zeit der Tſchechenherrſchaft ausgeſeht Startklad war, die Hände in vieler Hinſicht gebund Mit 0 ſchaut er nun mit Ruhe einer Zukunf f rtleiter gegen, für die er ſelbſt manches Opfer gebrach erlaſſen Deꝛ und die er und die Sudetendeutſchen zu ſeh ane letzten 20 Jahre herbeig Stunde der habeci. Amaenre und'fö ere im Egfh Anläßlich der in den letzten Tagen in Beil ſtattgefundenen Jahresverſammlung des B bandes Deutſcher Amateurreiter hielt der Ohg befehlshaber des Heeres, Generalobeß von Brauchitſch, eine Rede, in der er 9 durch nichts zu erſetzenden militäriſchen des Rennreitens ſtark unterſtrich für den militäriſchen Führer notwendig Eigenſchaften, ſchnelle Auffaſſung, Mut m Entſchloſſenheit, ließen ſich in keinem 8 beſſer ſchulen, als im Rennſport. Gerg r Landepoſten Ereignis, z. fälle uſw. unve der heutigen Zeit müßten dieſe Eigenſchaf mehr denn je vom Offizier, der jederzeit ſatzbereit ſein müſſe, verlangt werden. Der neral forderte die Rennvereine auf, an Tatſachen nicht vorbeizugehen, ſondern Amateurrennen als die neben den Zucht fungen wichtigſte Aufgabe des Rennſph großzügig zu unterſtützen. Der Mannheimer Rennverein wird deſ ſprechend anläßlich ſeiner nächſtjährigen Fi jahrsrennen, die am., 9. und 14. Mai ſig finden, gemäß ſeiner Vorkriegstradition, ausſchließlich dem Offiziersſport gewi war, wiederum ein verſtärktes Amateur⸗ Offiziersprogramm durchführen und dies bei einer am 3. September beab tigten Herbſtveranſtaltung beach d28 Velkiebsſpor faten Berlin, 13. Dezembe November 1937 rief Reichso ſationsleiter Dr. Robert Ley anläßlich de Grundſteinlegung eines Berliner Betriehz ſportplatzes die deutſchen Betriebe auf, an de Bau von Sportſtätten für ihre Gefolgſchaftt mitglieder heranzugehen. Dieſer Aufruf ein erfreuliches Echo gefunden. Nach der neit ſten Erhebung des Sportamtes der Ne⸗ meinſchaft„Kraft durch Freude“ ſind bis hei nicht weniger als 3255 betriebseigene Uebhunz ſtätten ihrer Beſtimmung bereits überge bzw. in fortgeſchrittener Planung griffen. eciiia eoledge fommt noch Vernt Eine ganz vorzügliche Beſetzung erhalten die Eisſportveranſtaltungen an den Weihnachtz feieriagen im Berliner Sportpalaſt. Rachbeg der Start von Weltmeiſter Felix Kaſpar, Geſchwiſtern Pauſin, Martha Muſilek dem Wiener Tanzpaar Winkelmann/Löhner reits feſtſtand, hat jetzt auch die ehemalige W meiſterin Cecilia Colledge(England) zugefag Dazu kommen noch Eishockeykämpfe zW1é Kanada und einer Berliner Auswahl. Ende aus diesen Beachten Lösung hi⸗ Kraulen aller Stils. Bilderdienst- IL t es, daß dref Reichenberg chen Rodler ſtamß ch 1914 den Ti id Fritz Preißleß id 1929 auf deim ichamt ermöglich zen, die noch guß den heutigen A gen, hat der G oßzügigen Untet des Deuſche gen manches nel lt nicht zuletzt fü iun einer weſent e werden dienen verein durch dit Schikanen, denen erſchaft ausgeſeht ſicht gebunden ner Zukunft ent s Opfer geh deutſchen zu hre herbeige le in El Tagen in Berli imlung des We er hielt der Oh eneralobeiſ de, in der er g nilitäriſchen W unterſtrich. rer notwen ſſung, Mut in keinem 8 port. Gerahe ieſe Eigenſchaß der jederzeit werden. Der ne auf, an ie en, ſondern 'n den Zuchiſtt des Rennſpht ein wird deme hſtjährigen F egstradition, sſport gewidmeh s Amateur⸗ un en und dies guch ber beabſich ltung beachten käten „ 13. Dezember ef Reichsorgant y anläßlich der rliner Betriehz riebe auf, an den zre Gefolgſchafze ieſer Aufruf ha .Nach der neu tes der RS=I de“ ſind bis heutz seigene Uebunhz ereits übergeben, ner Planung h nech Berun zung erhalten die den Weihnachtz tpalaſt. Nachdent felix Kaſpar, dez )a Muſilek uh mann/Löhner he e ehemalige Welſ ngland) zugefagt kämpfe zwiſcheh luswahl. be⸗ Mittwoch, 14. Dezember 1958 kreuzbanner“ Rut dem Fliegerhorſt/ nächſten Wochen werden wie beim bei der Luftwaffe die neuen Rekru⸗ iſt Freiwillige, eingezogen und einge⸗ beginnt für die Flieger⸗Re⸗ in völlig neues Leben. Die Ausbil⸗ ßt Kopf und Körper in gleicher Weiſe de die jungen Soldaten der Luftwaffe ſich von vornherein der großen Verant⸗ bewußt ſein, die jeder Fliegerſoldat der anſcheinend kleinſten Dienſtverrich⸗ tragen hat. der Dienſtbetrieb auf dem Flugplatz liegerhorſtes verläuft, das hat Haupt⸗ ierich in ſeinem Handbuch„Der ünterricht in der Flieger⸗ e(Verlag E. S. Mittler u. Sohn, einprägſam geſchildert. Aoffizier vom Flugdienſt hat die Aufgabe, Aben Weiſungen des Flugleiters den Außen⸗ zu leiten. Er iſt verantwortlich für Ein⸗ lung der Flugdiſziplin ſowie für Durchfüh⸗ iih der mit dem Flugbetrieb zuſammenhän⸗ ende Sicherheitsmaßnahmen. Er ſoll ſich vor Aian des Flugdienſtes davon überzeugen, die für den Flugbetrieb notwendigen Ein⸗ Achtungen in Ordnung ſind. Offizier vom Flugdienſt wird zumal bei regem Flugbetrieb, meiſt am Rlärt aufhalten. Er trägt während des Flug⸗ fenſtes das gelbe Dienſtabzeichen. Dieſer Offi⸗ ſier darf für die Dauer ſeines Dienſtes das lände des Fliegerhorſtes nicht verlaſſen und Ah jederzeit durch die Flugleitung oder die Aörtwache telefoniſch erreichbar ſein. Er iſt fedem anderen Dienſt zu befreien. Bei be⸗ Aberen Vorkommniſſen, z. B. bei Unfällen, ausländiſcher Flugzeuge uſw., benach⸗ chlägt er unverzüglich den Flugleiter und den Akegerhorſtkommandant. Für die Leitung am 10 dem Offizier vom Flugdienſt 3 ter. Der Startteiter Startleiter, den der Flugleiter be⸗ Aint, leitet den Flugbetrieb am Start. Er Awacht die Einhaltung der Roll⸗, Start⸗ und horſchriften und ſorgt dafür, daß Start⸗ Landebahn einſchließlich der Einſchwebe⸗ pon Perſonen, Fahrzeugen uſw. frei ſind. verantwortlich für den vorgeſchriebenen Mund den ſachgemäßen Abbau der Start⸗ Landeeinrichtungen. Zer Unterſtützung des Startleiters werden, l bei regem Flugdienſt, durch den Flug⸗ in der Regel zwei Mannals Hilfs⸗ onal kommandiert, von denen der eine ais Unterlage für das Hauptflugbuch erfor⸗ liche Starikladde führt, der andere als Län⸗ 2 Mit Einſtellung des Flugbetriebes hen Startleiter und Hilfsperſonal das Roll⸗ klaſſen. Der Offizier vom Flugdienſt be⸗ dann einen Mann der Startwache als epoſten, der das Rollfeld zu überwachen dafür zu ſorgen hat, daß das Landezeichen Alhprechend der Windrichtung richtig ausliegt Ar der Rauchofen im Betrieb iſt. Startleiter Aer Landepoſten ſind verpflichtet, jedes beſon⸗ Ereignis, z. B. Not⸗ und Bruchlandung, Afane ufw. unverzüglich zu melden. e Startwache unterſtützt den Startleiter Aeim Auf⸗, Ab⸗ und Umbau der Start⸗ und Mdeeinrichtung ſowie beim Startdienſt ſelbſt un ſtellt den Landepoſten. Bei eingeſtelltem Flugdienſt ſorgt die Start⸗ wache dafür, daß auswärtige Flugzeuge, die zu der Flugleitung oder den Hallen rollen, ſachge⸗ mäß eingewinkt werden. Gegebenenfalls iſt 16 ſie die techniſche Bereitſchaft heranzu⸗ olen. Die Stärke der Startwache wird entſprechend den örtlichen und Tagesverhältniſſen verſchie⸗ den ſein und von Fall zu Fall vom Flieger⸗ horſtkommandanten befohlen(Mindeſtſtärke: 1 Wachhabender, 2 Mann). Die Startwache iſt in unmittelbarer Nähe der Was der klieger-Rekrut lernen muß von Hauptmann kritz Herbert Dierich andergelegt und mittels der an ihnen befeſtig⸗ ten Schlaufen durch Eiſenheringe am Erd⸗ boden befeſtigt, Querbalken des„T“ gegen den Wind. Das Landezeichen iſt in der Regel weiß, bei Schnee rot, bei beſonderen Fällen gelb. Winkzeichen an in der Luft befindliche Flug⸗ zeuge kommen nicht in Frage. Das Rollen ſoll ſtets außerhalb der jeweili⸗ gen Start⸗ und Landebahn ſtattfinden. Flug⸗ zeuge, die die Start⸗ oder Landebahn kreuzen müſſen, dürfen dies nur an der Grenze des Rollfeldes. Es iſt dabei Pflicht jedes Rollen⸗ Der Linzer Brückenbau geht ungehindert vor wärts (Scherl-Bilderdienst-M) Trotzdem auf den Höhen des Gebirges bereits Schnee und Eis den Einzug gehalten haben, geht die Arbeit an dem Brückenbau in Linz rüstigs vorwärts. Dieses Bild veranschaulicht den gegenwärtigen Stand der Brückenbauarbeiten. Links: Die bisherige Donaubrücke. Flugleitung in einem Raum unterzubringen, von dem aus das Rollfeld überſehen werden kann. Die techniſche Bereitſchaft ſtellt einen ſtändi⸗ gen Tank⸗ und Wartdienſt dar, der mit Ab⸗ löſung ſeinen Dienſt Tag und Nacht verſieht. Sie hat die Aufgabe, auswärtige Flugzeuge, die ſich vorübergehend beim Horſt aufhalten, zu verſorgen. Bei Brüchen und Flugzeugunfällen wird die techniſche Bereitſchaft in der Regel als erſte Hilfe eingeſetzt. Die techniſche Bereitſchaft beſteht mindeſtens aus einem Flugzeugwart und einem Tankwart. Sie muß auch in Zeiten, in denen kein Flugdienſt ſtattfindet, z. B. an Feiertagen, von der Startwache aus jederzeit zu erreichen ſein. Wo es die örtlichen Verhäl:⸗ niſſe zulaſſen, iſt die techniſche Bereitſchaft in unmittelbare Nähe der Startwache zu legen und durch Kraftfahrzeug beweglich zu machen. Die Zeichengebung Der Zeichengebung dienen: Landezeichen, Startzeichen, Leuchtzeichen und Winkzeichen. Das Landezeichen gibt den günſtigſten Aufſetz⸗ punkt an. Es beſteht aus zwei Leinwandſtreifen von je zehn Meter Länge und zwei Meter Breite. Die Streifen werden in-Form anein⸗ den, auf den Flugbetrieb zu achten. Beim Rol⸗ len zum Start rollt das erſte Flugzeug von hinten in die Startlinie unmittelbar links ne⸗ ben die Startflagge. Die folgenden Flugzeuge ſetzen ſich links daneben. Durch Erheben der rechten Hand meldet der Flugzeugführer oder Verbandsführer die Startbereitſchaft und war⸗ tet auf die Starterlaubnis. Beim Rollen rechts ausweichen, nicht überholen. Mehrmotorige Flugzeuge dürfen nur gerollt werden, wenn beide Vorderſitze beſetzt ſind. Außer dem Startwagen mit Anhänger dürfen ſich weder Fahrzeuge noch Fahrräder unmittel⸗ bar am Start befinden. Das Startzeichen erfolgt durch den Startlei⸗ ter oder auf deſſen Anordnung. Das Start⸗ zeichen darf jeweils nur einem Flugzeug ge⸗ geben werden. Der Start wird nicht freigegeben, ſolange irgendwelche Umſtände das ſtartende Flugzeug behindern können. Die Startfreigabe ſoll im allgemeinen erſt erfolgen, wenn das zu⸗ erſt geſtartete Flugzeug die Platzgrenze erreicht hat. Nach dem Start oder nach dem Durchſtarten müſſen die Flugzeugführer bis auf die Rollfeld⸗ grenze geradeaus fliegen. Sofern nichts anderes befohlen, wird das Rollfeld links herum außerhalb der Rollfeld⸗ grenzen ſo umflogen, daß notfalls jederzeit auf dem Rollſeld gelandet werden kann. Das Ueber⸗ fliegen eines Rollfeldes unter 500 Meter Flug⸗ höhe iſt verboten. Ausnahmen ſind zugelaſſen bei ſchlechtem Wetter und bei beſonderen Uebungen. Begegnen ſich Flugzeuge in der Luft, ſo wird rechts ausgewichen und links überholt. Kreuzen ſich die Flugrichtungen, dann ſoll das von links kommende Flugzeug ausweichen. Aus⸗ weichen und Ueberholen durch Unterfliegen ſind verboten. Luftſchiffen, Segelflugzeugen, Frei⸗ und Feſſelballonen muß ſtets ausgewichen wer⸗ den. Jedes von einem Ueberlandflug heimkeh⸗ rende oder einen fremden Horſt anfliegende Flugzeug hat das Rollfeld mindeſtens einmal in einer dem Platzflugbetrieb entſprechenden Richtung zu umrunden, bevor es zur Landung anſetzt. Soweit es die Wetterlage zuläßt, iſt hierbei eine Höhe von 300 bis 500 Meter einzu⸗ halten. Die Geſchwindigkeit beim Umrunden iſt unterhalb von 200 km /h zu halten. Auf andere Flugzeuge achten! Die letzten 500 Meter beim Anſchweben zur Landung im geraden Anflug! Sofern die Landung aus irgend einem Grund nicht durchführbar iſt, hat der Flugzeugführer noch einmal durchzuſtarten. Ein Kurven in dem Einſchwebegebiet oder über dem Rollfeld iſt verboten. Schwere Flugzeuge haben Landevorrecht vor leichteren. Bei Landung gleichartiger Flugzeuge hat das dem Rollfeld nähere Flugzeug Lande⸗ vorrecht. Verband hat Landevorrecht vor Ein⸗ zelflugzeugen. Befindet ſich ein Flugzeug in Not, hat es Landevorrecht vor allen anderen Flugzeugen. Das Abſchneiden im Anſchweben begriffener Flugzeuge durch Einkurven oder Ueberholen iſt unterſagt. Jeder Flugzeugführer iſt verpflichtet, auch bei ausgelegtem Landezeichen eine Ueberprüfung der Windrichtung mit Hilfe des Windſackes, Rauchofens uſw. vorzunehmen. Bei Nacht wird in der Regel im Einzel⸗ flug geſtartet und gelandet. Beim Rollen zum Start ſind Flugzeuge durch Lampen einzuwin⸗ ken. Benutzung der Flugzeugſcheinwerfer iſt nicht geſtattet. Flugzeuge, die landen wollen, und über einen Scheinwerfer verfügen, ſchalten dieſen ſchon beim Umkreiſen des Rollfeldes ein. Sofern mehrere Flugzeuge am Nachtflugbetrieb betei⸗ ligt ſind, müſſen, falls durch eine zeitliche Re⸗ gelung nicht die notwendige Sicherheit gewähr⸗ leiſtet iſt, beſondere Funk⸗ oder Leucht⸗ und Winkzeichen für die Anfrage zur Landeerlaub⸗ nis und die Landeerlaubnis ſelbſt feſtgelegt werden. Die Landung ſelbſt ſoll in der durch die wei⸗ ßen Lichter gekennzeichneten Landeſtrecke ſtatt⸗ finden, ſo daß die durch die roten Lichter be⸗ zeichnete Ausrollſtrecke lediglich die letzte Aus⸗ rollmöglichkeit darſtellt. Gelingt es einem Flug⸗ zeugführer nicht, bis zur Mitte der Landeſtrecke einwandfrei aufzuſetzen, ſo muß er durchſtarten. Flugzeuge, die nachts auf einem fremden Fliegerhorſt landen wollen, haben neben vorher⸗ gehender fernmündlicher Anmeldung ſtets Landeerlaubnis durch Funkſignal einzuholen oder beim Verſagen des Funkverkehrs durch Abſchießen eines grünen Leuchtzeichens Lande⸗ erlaubnis zu erbitten, die dann durch Funk⸗ ſignal oder Leucht⸗ und Winkzeichen erteilt wird. Konnte wegen unvorhergeſehener Um⸗ ſtände die Anmeldung nicht erfolgen, ſo iſt trotzdem die Landeerlaubnis durch Funkſignal oder Leuchtzeichen anzufordern. aus diesem Grun Lösung his zum 25. Dezember an die Anzeigenleitung des„Hakenkreuzbanner“ 1939, Sofern Sie nicht schon einen Lösungsschein eingesandt haben, verwenden Sie gleich untenstehenden Abschnitt. „Der inſeriert in Mannheim am beſten und warum?“ Achtung! Achtung! Eine Reihe von guten Anzeigen des Mannheimer Einzelhandels erscheinen noch in diesen Tagen. Wir wollen dem Rechnung tragen und haben d den Wettbewerb bis 25. Dezember verlängert. Alle Anzeigen, die bis Weihnachten erscheinen, sind also bei der Preisfrage zu berücksichtigen. Beachten Sie die Angebote des Mannheimer Einzelhandels genau, schneiden Sie evtl. auch die Anzeigen aus, damit Sie hesser vergleichen können, und senden Sie die Mannheim, R 3. Die Veröffentlichung der Preisträger erfolgt in der ersten Januarwoche name: Anzeigenleitung des„Halenkreuzbunner“ Uet: „hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 14. Dezembe Fort mĩt unreinem Gesicht! Durch einfaches A reiben mit cer hoametischen Milen„Ulfa,“ erhalten Sie ein reines, jungfrisches Gesicht. Bestbewührles Gesichtspfl ittel gegen Haut- unrelnigkeiten, Pickel, Mitessr, schlaffe Haut un! nunꝛein; enthält garant ert keine schädl chen Softe. Wer„Ulfa“ probiert, st damit zu rieden. Ver- langen Sie heute noch ausfümlichen Piospekt und Arskunft duifch die Drogerie Ludwig& Schütthelm, Mannheim; Seifenhaus am Markt, F: Oetzel, Marktplatz; Lange-Rötter-Drogerie, Th. Hofmann, Lange Rötterstraße 16; Merkur-Drogerle, Hch. Merckle, Gontardplatz 2; Richard-Wagner-Drogerie, Apoth. J. Kratochvil, Augartenstraße 2.(73 327 v) Unser lieber Sohn Kuri Klare ist gestern unerwartet schnell für immer von uns gegangen. Mannheim, den 13. Dezember 1938. Lortzingstr. 5 In tiefer Trauer: Familie Geors lilare Die Beerdigung findet am Donnerstag, 15. Dez., um 13.30 Uhr, auf dem Hauptfriedhof statt. Todesanze. ge Meine liebe Frau, unsere herzensgute und treu— sorgende Mutter, Frau frieda BoSSert.,„nse. ist heute unerwartet nach einem Leben voll Pflicht- erfüllung und Aufopferung kurz vor Vollendung ihres 65. Lebensjahres sanft entschlafen. Frankenthal, den 12. Dezember 1938. Bahnhofswirtschaft Albert Bossert sen. und jun. Kurt Bossert Helmut Bossert und Braut. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Meine liebe Frau, unsere treubesorgte Mutter, Schwester, Tante, Schwägerin, Schwiegermutter und unsere gute Großmutter, Frau LISabein Dlister geb. Umhey ist nach langem, schwerem Leiden im Alter von 57 Jahren sanit entschlafen. Mannheim-Rheinau, den 13. Dezember 1938. In tie fer Trauer: Plichael Düster, wirt nebst Angehörigen. Die Beerdigung findet am Donnerstag, nachmittags .30 Uhr, vom Leichenhaus Rheinau aus statt. löfzt zofolge z0ĩn bakteriziden Kroff unongenehmet Geruch gar nicht gofkommen Avuch die potenten Domenbinde Angelo“ Drogerien, zchäffen oder bei de-/ PALIENTENOG..GN FRENKFUNT AM. 70 AZu verkaufen Speise- Ammer beſtehend aus: Büfett, 160 em br., Eiche geritzt, mit echt Nußbm. poliert, Auszieh⸗ tiſch, echt Eiche, 4 Po. ſterſtühle, f. Aö.- Ri. a bzugeben. Möbei- Schmiut E 3, 2. 5 zu verkaufen. Lelß. A. herd 3 l. Zilöfen billig abzugeben. Waldhofſtr. 71. (131193) wirkt hötend, denn sie istf mit dem ochten potentex · Antise ptikum leicht imprgniert. Verlongen Sie die kosfenlose Angelo- Orucks achs in den patentex · iederlogen: Apotheken, Melene abrik 90 Elberauft 72 Teile iä⸗ bequeme Teilzahl. Gratiskatalog. A. Paſch& Co., Sol 4 ngen 67. (131189V) Ein Detl mit Roſt Nußbaum poliert, bällig zu verkaufen. OberecClignetſtr.15 parterre.(131185 Kohlenbadeofen— Badew., Beck., Spie⸗ gel, 4fi. Gasherd, kl. Ziminerofen zu verk. Inſt. Kemkes au 7, 15, g. Fried⸗ richsting. 7481VV Ml für.— RM. Adreſſe zu erfr. u. 24 170B im Verlag Zurückgenomm. Holauag laf 0 .Fr de. 25. kommode Reformküche neu auf⸗ lackiert, Geſamt⸗ preis 4 345. ſich. da mennCo. Verſaufshauſer .I, Nr.—8 Fernruf 278 85. (131205V) lieber Vetter, mein guter Pate, Herr Oberst a. D.-Inhaber hoher Orden vollendeten 83. Lebensiahre. In tie fer Trauer: Wiiried Llunerbedi Jurgen Lulterbedi Wir bitten, von Beileidsbesuchen Abstand nehmen zu Nach Gottes Ratschluß verschied in Neckargemünd mein lieber Bruder und Schwager, unser guter Onkel und Großonkel, unser fran August Atritt nach einem mit großer Geduld ertragenen schweren Leiden im Mannheim, Leipzig, Darmstadt, den 12. Dezember 198. anna flaria Guischard. geb. Altritt Dr. Wuneim Guischard., San.-Rat frau narl Lutterbedt, geb. Guischard Famine Obersileuinani Irupp Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 15. Dezember 1938, um 15 Uhr, in Mannheim von der Friedhofskapelle aus statt. Wollen. getruchver. Sanitõtsge · Pracht voll. Lamenrimmet ſchwer Eiche), 4tr. Schrank, komplett Aö0. Möbelverwertung J. Scheuber, 1, 1 Grünes Haus. Sonntag 143938 (131 207V) Nühmaſchinen neu mit—— verfenib. 135.— Scher an k ausfüh⸗ — Sehr ſchöner Waxm. damen⸗ Flauſchmantel Gr. 44, eleg. kurze wft. Känin⸗ jacke, Größe 4 ziehharmonik. mit Klaviatur, ſch. Inſtrument. Steh⸗ lampe zu verkauf. Zuſchriften u. Nr. 131 177 VS an Verlag dieſ. Blatt. Marken- Klaviere neu und geſpielt, prachtvolle——— reiche Ausw billig. 24134 flever, D 2, 11 Klavierbauer. Radio Saba 3 R. 2⸗Kreis dyn. Lautſpr. 58./ Waldhof, Mittelried 3. (24129B) 25 — Gut er⸗ F halten. oͤmoking f. ſchlanke Figur preisw. zu verkauf. Adreſſe zu erfr. u. 24 125B im Verlag Zu verkaufe dellſlelle Zimmer wenig gebrauchter Aüubſauger Marke Kobold. komplett, und ein el. hügeleiſen 220., bill. zu v. S a n d h o e n, Sandhoferſtr. 273, parterre, rechts. (24098B) Schrank- u. Versenkbare Häämascne in aroßer Auswahl zu billigſten Pr. Steinbaeh Schwetzingerſtr.109 Nähmaſchinenhdlg (48 605 V) Zu verkaufen Leichtbanu Dlatien 2,0040,50 m, 2½ em ſtark, Izöllig u. »zöll, ſtarke Scha⸗ ring.—— u. Gerüſtſtangen wenig gebr., ſof. billig abzugeben. Rhein⸗Neckarhalle. Auskunft im Aus⸗ ſteſſungs büro. Schlaf- kreuz Dr „Hakenkreuzbanner“ u „Komm, wir gehen gleich hin und geben ben iſt ja das 077 für Kühle Blechkon: Bewerbur — S — Berlin. L 6 unsere Verlobungs-Anzeige für das HB auf, dann haben wir auch das erledigt.“ Sehr vernünftig von dem Brautpaar, die Verlobungs-Anzeige nicht in letzter Minute zu bringen. Da können wir sie in Ruhe und mit aller Sorgfalt ge- schmackvoll setzen. 3 Zur Fü Brauer. 4 in Bezi. werden gesucht. 27 e—ſ, Paleunoflſferg 3ſafe 2— Jedernbell bandvoliert. ſowie** Pfaff eich. Zimmer und* geb Zah⸗ 48. Erleichtg⸗ Verti lo. Küchen liefert bil⸗K toßt 2 Endres, FAlubenwagen n vei den. Sual. cheſenſchaft f Neckara u, alles ſauber. Ludwig S ier,. Mannnel Schulkrahe. guffesing 21.[ Eicelbrong he Automarki hebenvernf (241655)[Seidelb.(352558R* iſ arbe Lonfirmanden- 2 Hnaben-inr S“ Yφ Finté Mnzug mämel Glaser i Zinheſeile 3 Horn U. Bausch(72 em u. 1 Mtr. Autoscheiben— fensterscheiben., Kaiſerſtr Iungvrrommei Ecke kichelsheimer- und Meerfelustraſle———— N 7, 8 ⸗ Kinzingerhof- lel. At 73 092 V) nk⸗ 9 4 3 partr.(7315695)—— Badewannen Grobe Auswehl in 1 f en Etum 3 Für Selbstfahre nüemwanen ötumm fian f R— 4 ſeere ee Lchokolade. pralinen zs,.—,- In. Mnzont waten Aluto-Verleih 225 Ini drichs elder⸗ 33 5—— ſchw Glüsherd riedrichsfelder⸗ ge nd õeschenkpackungen 2f.u. 25.— m mnomatar a pronng —1—— 4378) u 5 4 iFuüpvenwagen 2Bilder bill. zu ver⸗an Selbsffahrer Schinlergarage zpeſen 14 .95,.50,.50 K,kaufen. Lortzing⸗* roß e s alle Wagen auchſſtraße 4, Schmitt. fofort oder 1. J. auf Teilzahlung.(24 112 B) Frad⸗ Verlet 108 Derl ſhl⸗ l. AAl 5 2 E fl k 5 rernut 42032 gebote mit Leber „ N— Neckarau,— dieh⸗ an Selbstiahrer zchiiergarage) in l. ſtr 53.(37843n— 1 1 Miates erbete 5 2, harmonika Verleih Immobilie zu verkaufen. Schwetzinger⸗ Grippe, Schnopken vnd ähnlichen lofekfions- krunkhelten schõmen Sie zick vor Ansteckong mit *ILBAS Straße 21, III. (131188V) 34 Geige mit Kaſt. u. Stän⸗ der bill. zu verkf. Schönecker, Gon'!orpſtraße 3. (24162B) Ich worne dich! vor Hachläſſigkeit bei Stuhlverſtopfung! Manche beſundheitsſtörung kann daraus entſtehen.„Burga“-Darm- und Blutreini- gungs-Dragées bewirken eine Reinigung auf natürlichem Wege. 50 Sick. 85 Pfg., 120 St..80. Reformhaus kden, 0 7, 3, Ruf 228 70. Unterr iein von Dolmetscher. Spezialität Handelskorrespondenz. Pro Wort 1 Pfig. Heinz Boustedt, Kaiserslautern, Glockenstraße 5. Hauptſchriftleuer: Dr Wilh. Kattermann Karl M Hagenecier. Cheſ vom Lienſn '. Wilh. Ratzel.— Verantwortt fün Fnnenpolitik: Kart M. Hageneier: für Außenpolrtik: Dr. W. Kicherer: für Wirtichaftspolint und Handel: Wuheim Matzel: für Bewegung: Friedrich Karl Haas; für Kulturpohmt Feuilleton und Unterbaltung Helmun Schulz; für den Deimartenl: Fritz Haas: für Lokales: Friedrich Kur Haas: für Sport: Julius Etz; Geſtaltung der K⸗Aus⸗ zabe: Withelm Ratzel: fur Beilagen. r. Hermann Knol und Carn Lauer; für die Bilder die Reſſort⸗ ichriftleiter ſämtliche m Mannheim Ständiager Ber— liner Mitarbeiter: Prof Dr. Johann von Leers Ber—⸗ lin⸗Dahlem Berliner Schriflleimna: Hans Gra Reiſchach, Berlin zW 68 Cbarlotenſtt 82 Sprech ſtunden der Schriftermna: täalich von 16 (außer Mittwoch, Samstag und— Nach Druck ſämtlicher Oriainalberichte verbote Für den Anzeigenteil verantw.: Wiln M. Schatz Mhm Druck und Veriag Hatentrenzvanner⸗ ⸗Verlag und Wümrer EGmbs. Zur Zeit gelten folgende Preisliſten: Geſamtausgabe Rr. 3 Ausgabe Mannheim Nrii Ausgabe Weinheim Nr. 9, Ausgabe Schwetzingen Nr. 9.— Die Anzeigen der Ausaaben A Morgen und Abend erſcheinen agleich⸗ zeitia in der Ausaabe g. Ausgabe 4 Mannheim über 16 6000 Ausgabe B Mannheim. über 28 100 Ausgabe A und B Mannheim über 14 700 Ausgabe A. über 550 Ausgabe B Schwetzingen über 6 850. Ausgabe A und B Schwetzingen über 7 400 Ausgabe A Weinheim Uher 450 Ausgabe B Weinheim über 3 450 Ausgabe A und B Weinheim über 3 9000 Geſamt⸗DA. Monat Nopbr. 1938 über 50 Jo⁰ Fahrrad⸗u. Motor⸗ rad⸗Anhänger Nahmaſch., Her⸗en. und Damen⸗ Rad billig zu. H 4, Aagden (24169B) Eleklriſche Eiſenbahn billig zu verkaufen. 4. 36. 4166B) piano ſchw., neuwertig, für 400„, auch Teilzahlung. Jeuerbachſtr. 8 Fernruf 445 16. (24137B) Schönes Rinderauto Heckel, ſtr. 27. vart. (24135B) Ulte Heistergeige (Bratſche) preisw. zuu verkaufen. Werderſtraße 28, 2 Treppen 131 174 V0 Gelegenheit! Zwei ſtarte Saubſauger preiswert abzugb. Schmitt, J 1, 5, . Anzuſehen: 12—½93 u. n. 7 U. (24141B) Kinder⸗ Rüſtenwagen 1 Kobell⸗ lks. MSe (24140B) 15 mit 2 Schrünken. Tiſch. neu geſtrich. für 25 /, 1 eich. Büfett bill. zu epk Eichelsheimerſtr. 8 Frau Beck. 24139B oͤtreiohdaf m. Futteral, große Trommel, Garten⸗ vumpe, faſt neu, —1 zu vertaufen zenberg o17 Nr. 7. (24 114 B) billig zu verkaufen. i at), ſchw. jacke, Jelz⸗ Eli. ⸗Anzug, Groͤße 42, Schuhe Gr. 37 u. Skier zu verkaufen. 1. ptr. (24 093 B) U. Achtung! Faſt neu. Honner⸗ Handharmonika zu verkaufen. Anzuſehen bei: R. Maier, Rheinhäuſerſtr. 17, bei Arnold. (24 031B) 38ung! Getrag. Herren⸗ Anzüge, Schuhe u. Pfandſcheine kauft zu Höchſtpr. An⸗ u. Verkauf. (8338 V) Leopich aut erh., 250:350, auch Haargarn, zu laufen geſucht. Preisangebote u. 24 167B an Verlag ImmerGen zu kaufen geſucht Angeb. u. 24 142B an d Verlaa d. Bl. SPielkran Schienen u. Bahn⸗ f. el. Eiſ. Spur 1 zu kf. gef. Angeb. 55 2T10 55 d. Verlag d. B. Grammophon⸗ Rofferapparat zu kaufen geſucht. Marken⸗ u. Preis⸗ angeb. u. 24 128B an d. Verlaga d. B. Klubmodell 1, bin. Autos Mannheimer Autoverleih Schwetzingerſtr. 58 Gar. Fels&Flachs Fkrnrut 423 94. Garage Nähe Städt. Kran⸗ kenhaus, per eſucht an d. Verlan d. B. Gakage Daldpark auf einige Wochen, evtl. länger, ſofort zu vermieten. Klllmilplatz 10. (73 163 V) Schöne, großef! üarage 1. Januar, evtl. früher zu vermiet. Zu erfragen: Feudenheim, Schillerſtr. 38,.St. (131195V) Gebild. Dameſf Ende 30, zugendl., geſunde Erſchein., natürlich. heiteres geiſtig in⸗ tereſſ., Liebe für gepflegtes Heim, Muſik und Natur, ſucht gebild., fein⸗ ſinnigen Ehekame⸗ raden in gt. freier od. beamtet. Po⸗ tion. Gute Aus⸗ ſteuer, ſpät. Ver⸗ mögen. Auch Le⸗ ben in Kleinſtadt nicht ausgeſchloſſ Dch Bekannte an⸗ genehm. er⸗ bet u. 131 167VS an den Verlag ds. Blattes erbeten. Gebr. Kinder⸗ Aelaulo zu 944005 Ang. 144BS an d. Verlan d. B. Lelraswänsche naben in vie len hallen HB-Kleinanzeigen In ſchönen d 9 Angeb. u. 24 1558 W 3 fort Kaufgesuche Zweitanin Hals am Herzogenri *◻2. 15% in Küche, Bad, geb., mit Figh heizg. U. 4 Ke kaufen. Ad erfrag. u 210 im Verläg d. ſchinenſchrift, pünt ſien, Angebote an Aenheim, Karlsruh Fernſprecher 2 en waldort neu i viertes 4 e tes Banunterne 1. 1939 tüchtige m. 4 10 miet, Geichümtehn eignet. 3 unt, Nr. 7510 an d. Verlag! Fbubentenx⸗ 2⸗F I 13 65 51 Anzabt 7 kaufen. 1 hote mit kurzen an ne en u Verlag dieſe mmenrhapt-u, belng fehgateri Pung afts lsflubs in Mann h: Ente Kochkenn —— ngeb. —— dieſes 551 gunge, f10 . enetypist mmobilllen. 5 ni Hante ortigen ar 1939 g Kiiastef ſen ng 62 a. Ferg Ka D2* f. Al ſofort gel Rückzahlg, in Monatsrateß 5 l 190 Weilgz. (1275000 1 Unterrich ehr klt. Stul in ſämtl. Füch des Gymnaf. mäßiges Hone Less, HEf lchen⸗ nochen ſch. geſucht. dec, heimerſtr. 56 (73 e8) w 5 iung. Jut 5 enntni en 5 erfüllt. 431 16690% das rner“ geben as HB digt.“ tpaar, letzter ir sie lt ge- — tomarkt 1— Die ſen— fenstersch 4 ningerhof- Lel. LE z1% Fernnt erleih 423 eter 8 Pfen ninergarage 55 Aerl rn ut 42532 niiergarage Zyrſun Immobili heizg. u. ſchö Obſtgart., J kaufen. Adrif im u. A. im Verlag d. In ſchöͤnem d waldort viertes— an d. Verlag Fkubenhe 2⸗F hl in fr. Lage günſtig hei 5 19 nzahlung zu kaufen.—15 F. HIl Immobilien „[Feudenhef Haupiſtraße Fernſprech, F (11 88⁴ 0) Celdverte ffl. Z0l ſofork get Rüctzahlg. Monntan Eil angebole 131 196 38 den Verlag d (1 4 50⁰ 00 Unterrich 9 des Gymnaf, mäßiges Honoß Dess, M R f geb., mit Eigh f (431 156) lonslrukſleure für Kühler von Verbrennungsmotoren und leichten Blechkonstruktionsbau gesucht.- Schriftliche Bewerbungen mit Lichtbild und Lebenslauf an: As Wnonork, Monarate- U. Masehinentabrix Ns. Berlin-Frie denau, Bennigsenstraße 20—22. Aikenirerszrtzrztzszizrtrtzttzrzttzrtzsztz1tzrturiintneneeeeeeen Ofte nie S te 1e 7 Aummummmnmenmmnnmmunmmmmmmnan Zur Führung einer 51 auerei-Hauswirtsechaft in Bezirks- und Gernisonstsdt der Westpfelz Werden fachkundige kautionsfähige WIRTSTEUTE gesucht. Angeb. mit lichtbild unt. 751&0 V5 an d. Verlag . + ſe Lebensverſiche⸗ 10 veeſan F4 fr Ailtten unter F. M. 840 an rbe -— 73 092 V) ellſchaft, Frank⸗ ſerſtraße Nr. 5. füun. ünderin. Derk geſuchl. ote mit lößer. . rittstermin unter. S an den Lebenshauf und Verlag erbeten.— Suche klich: Flotte Hand⸗ und chimenſchrift, pünktliches Ar⸗ An ungebote an Dr. Kleber, Aenheim, Karlsruher Str. 15. Hernſprecher 215. (73164 ſheres Bauunternehmen ſucht .1039 tüchtige und flinke otbpizin erse.-Heugne⸗ fleben. Lebenslauf. gnis⸗ b15 erbeten u. 75161 885 ben Berlaa dieſes Blattes. — ſucht: fforeria mern eines unisfiubs in annheim. Erfor⸗ Guie Kochkenntniſſe und ge⸗ ndte Auſftreten. Aniritt ba glichſt,——— u, 73 159 VS beilag dieſes Blattes erberen. d⸗ an Junge, flotte Lotypistin A Kontoristin fofortigen Eintritt oder ab ZJanuar 193 Kinsterle. Mhm. ring 62 a. 9 geſucht.— (73168 Jüngerer Friſeur⸗ gehilfe Sokort gesucht Kolb, Friedrichs⸗ Gaſthaus if Lauptſtraße (131184A latz Nr. 16. 431 179 V) Zunge, flotte uaieauno Joeſucht. Vorzuſtell. Fkulenneim „ZBum Ochſen“, 70. ) Jür Berkauf und Züfelt wird ein ſolides Früulein geſucht, nicht unt. 20 J. Konditorei Hartmann, am Kaiſerring. (131187) Tüchtiges Mudchen mit Kochkenntniſſ., bei gutem Lohn ſofort geſucht. Vorzuſt.: Reſtaur. „Rennershof“, Rennershofſtr. 12, (131198 V) Amemänlein ſofort geſucht. Jungbuſchſtr.3 (131182v) Jüng. fleiſiges nüdhen welchem Gelegenh. geboten iſt zuß. Kochenlernen, für Küche u. Haushalt geſucht. Weinhaus Hauck, Qu 7,18/19 (1311918) Fleißiges, ehrliches Servler- Len frãulein für Haushalt fur Speifelofal ſo- 7, Jz,Jag enh lert geiuch—wilheim Kiefer Adreſſe zu A u. Wi Nr. 131 1908S ini] Kobellſtraſſe 2. Verlag ds. Bl. Fernruf 536 80. Flottes Stellengesuche 19jähriges Michhabrmädchen ſucht Stelle ab 1. Januar 1939 in gutem, ruhigem Haushalt.— Kennm. im Haushalt u. vorhanden. Angebote unter Nr. 24 130 B an die Geſchäftsſtelle des„HB.“ in Mannheim erbet, Beteiligung Deilbaber geſucht! ür konkurrenzloſe techn. Werk⸗ tätte mit guten Umſätzen und modernen Maſchinen wird zur Ablüſung des jetigen ſtiller od. offener Teilhaber geſucht. Angebote unter Nr. 73 157 VS an den Verlag dieſes Blattes. Priaz-Wilhelm-wStr. 18, hart.: -Aimmei-wonnung mit Bau auf 1. Februar 39 zu vermieten (24131V) •-Anm-Aaand mit Bad und Zubehör, 1. Etage in beſter Wohnlage, vorteilhaft ſofort zu vermieten. An⸗ zuſehen zwiſchen 8 und 4 Uhr. Zu erfrägen: Hinterhaus, Eliſabethſtr. 7.(131192B Hochelegante 6Zimmer-Wohnung mit Diele, Küche, Bad, Vorplatz, Loggia, 2 Manſ., 2 Keller, Zentral⸗ heiz., Warmwaffer, Lift, 1. Anlage 34, part., p. 1. Jan. od. ſp. zu permieten. Näheres bei: Martin Franz, Colliniſtraße 18, Fernruf 246 62.(23962B Zitta, deułliei oclieiben bei ollen Anzelgen· Monuskripten dLie verhindern dadurdh unlieb zame Reklamollonen Zuvermieten Günſtig für Sain 1 zimm., Küche u, Badegeleg., mit Abnahme v. etw. neuen Möh. zu v. Off. u. 127 8518VR an d. Verlag d. B. 1 0d. 2 zimm. und Küche ſofort zu vermieten „Zillerthal“ (24145B) 2 zimmer und Küche Abſchl. gepfl Haus, 5 1. Jan. 39 für 36.60/ zu ver⸗ mieten. Riedſtr. 15, Volz, Rückſpr. Ruf Nr. 445 16.(4136 (24136B) Sonnige -zimmer⸗ Dohnung part., am Neckar⸗ markt, auf 1. Jan. zu vermieten. Zuſchr. u. 24 1263 an d. Verlaa d. B 2immer⸗ Bohuung Neubau, Jungbuſch mit Bad, zum 1. JFanuar 1939 zu vermieten.— Zuſchr. u. 24 131B an d. Verlag d. Bl. Schöne(24168B5 3 Zimm., Küche ad, z. 1. 1. zu v. Anzuſehen—3 U. Eu 7, 15, 2. St. r. uu 2, B. 2. 3. Wohnung 1Mume und Küche z. 1. Januar 1939 zu vermieten. (24033) zu vetmeten 1 zimmer Mäöbl. od. leet, ch5ff m afe 4* oſſergaſſe 3, Luzenbg.(23913B Huuber möbl. zZinner heizbar, in gutem Hauſe, ab 1. Jan. zu vermieten. Adreſſe zu erfrag. unt. Nr. 24 097 9 im Verlag ds. Bl. Shhönes groß. Möbl. zimmer entrum d. Stadt ofort zu vermieten Adreſſe zu erfr. u. 24 171 B im Verlag Nobt. Zimmer zu mieten geiucht Kaufm.(Dauerm.) ſucht für 1. Jan. ſul möbliertes herren⸗ Ichlafzimmer mit fl.., mögl. Tel., Nh. Hauptbh. Angebote m. näh. Anab. u. 24 132“7½ an d. Verlaa d. B. leere Zimmer zuvermieten Leer., gerüum. Fimmer zu vermieten. Holzſtraße 15. Auskunft: Büro dudwig, Holzſtraße Nr.—8.(73158 Schüöne s leeres zimmer * Mel. in—4 „an Dame zuv. Ar eſſe 3 erfr. u. 131 194 Vi. Verlag -Jimmer- Lohnung Nähe Flugplatz ſo⸗ fort geſucht.— Angeb. u. 24121B an d Verlaa d. B Dohnung mil —3 zimmer und Küche in der Oberſtadt (Schloß, Bahnbf.) auf Januar 1939 zu mieten geſucht. Angeb. mit Preis⸗ angb. u. 24 113 B an d. Verlaa d. B. verschiedenes Der bedient eine Fentkal⸗ felzung (O ſt ſtad). Zu⸗ ſchrift u, 24 011B3 an d. Verlaag d. Bl. Lzimmer- Bobnung u. Küche m. vollſt. Einrichtung(Nähe Hauptpoſt) ſof, an raſch entſchl. Käu⸗ ſer abzugeben.— Adpeſſe zu erfr. u. 24 138B im Verlag Verloren Glonat⸗ halskette im Stadtinnern verloren, Da An⸗ denken, bitte gegen Belohnung abzu⸗ geben i. Fundbüro lela-Katad MU bevotzg. gut erhalten, zu klufen geſucht Angebote unt Nr. Nr. 1311768S an den Verlag d. Bl. eiwagra 4/2à Hanomag ſteuerpflicht., bill. zu verkaufen. Knaup, Meßplatz 7. (24156B) 2 Uiter Cabrio, aus Pri⸗ vat bei Zahlungs⸗ erleichterung ſoſort zu verkaufen. Angeb, u. 24 119B an d Verlaa d. Bl damen⸗ Eüchsrab gebr., zu kauf. geſ. Angeb. u. 48 199 an d Verlaa d. B. Hansa.7 Ltt. Lim., 17 000b%m ge⸗ lauf., Opel Blitz Laſtwagen 1,5 To. billig R 6 abzugeben. „ 3. Mffert. (24163B) Gut erhaltener ſteuerfreier Mansnenmag Hller Fauont billig zu verkaufen. Zu erfragen in: udwigshafen Rh. Hemshofſtraße 27, Laden.(24164B) Perſonen⸗ Voges älteres Fabrikat, jedoch ſteuerfrei, gegen Möbel ein⸗ zutauſchen. Adreſſeſf zu erfragen u. Nr. 73 167V im Verlagß perzonenwagen NAG, Preſto, ſteuer⸗ frei, m. 2 Anhe Vorricht., 8 verk, ühnelſfſachſenfſß n 1 4 Bahnhofſtraße 5. Möbl, Zimmer zu mieten gesucht Gebildeter Herr, ruhiger Mieter, ſucht zum 1. Januar 110.2 Möbi.Fimmer fl. k. u. w. Waſſer(Bad), in nur erſtem Hauſe, Nähe Waſſerturm. Angeb. u. 24 158 B an den Verlag. Kraftfa hraze ugse 1 L. Dpel Kabrioiett 1. Lir. Opel Umousine preiswert zu verkaufen Nugartenstrane 31, Fernruf 437 87.(127507V immobiien Prachtvolle Ottstadt-Villa leicht zu teilen, Garagen, ſchö⸗ ner Garten, ſofort zu verkf. d. L. Weiß, Stamitzstrane? Immobilien— Fernruf 521 91 7I ſentennaus Schwetzingervorſtadt, Nähe Tat⸗ terſall, 2⸗ und 3⸗Zimmerwohn. hohe Rendite, für nur 25 000 /4 bei etwa 10000 Anzahlung ſofort zu verkaufen.— fentenhaus Nühe Werberplatz, 2⸗ u. 3⸗Zim⸗ merwohnungen, große Rendite, Hauptpreisford. nur 28 000 L/, Anzahlg. etwa 8500 4. Nh. d. Robert EDet. H 7. 9a Immobilien und Hypotheken, Fernſprecher 217 47.(11894 Lcung Mäcenneister! Baunariner für Bärkeri Mannbeinn geölöfl. Mannheims Zuſchr. u. 23 897 B an Verlag. Hildaſtraſte: Elnfumillenhaus auch als Bürohaus verwendbar, billig zu verkaufen urch(11872V) J. Alles, L J. 1. Immobil.⸗ u. Hypothek.⸗Geſchüft (gegr. 1877). Fernſprecher 208 76 Möglichſt freiſte hendes leuxeitliehes Ma us mit ein. geſamt. Nutzfl. v. etwa 200 bis 400 qm, f. Wohnung u. Büro⸗ räume u. einſchl. etwaiger Neben⸗ gebäude, auf etwa 1. April 39 zu pachten oder kaufen geſucht. An⸗ zahl. 5000 /. Angeb. m. ausf. Be⸗ ſchreibg., unt. Ang. d. Baufahres, d. Steuerlaſt uſw. u. M. H. 4905 an Ala Anzeigen AG., Mannheim erb. Kaufgesuche Kaufgeſuch! Gebrauchte Duchungsmofchine 10 kaufen geſucht. Erbitte Angb. iber Leiſtung, Alter u. Preis unt. Nr. 73 154 VS an den Verlag d. B. 1 Miederdruck- kessel bis 0,5 Atm.,-4 qm Heizfläche, e in doppelwandiger Kochkessel faf Dampfanſchluß, ca. 2000 Lt. aſſend, gebraucht, gut erhalten. zu kaufen geſucht. Angeb. u. Nr. 131 173 VS an d. Verlag Voo. mittwoch, 14. Dezember 1038 W ——— EE — 1538s htet? Wen C * 5 7— h, 5 — Amti⸗ Sekanntmachungen Dekanntmachung Verordnung über die Kennkarten Nach§ 1 der Erſten Bekanntmachung über den Kennkartenzwang vom 23. Juli 1938 haben alle männlichen deut⸗ ſchen Staatsangehörigen, die in der Zeit vom 1. Ottober 1920 bis 30. Sep⸗ tember 1921 geboren ſind, bis ſpäte⸗ tens Ende dieſes Jahres bei dem rgermeiſter— Rathaus, Zimmer Nr. 4— die Ausſtellung einer Kenn⸗ tarte zu beantragen. Die Anträge ſind perſönlich zu ſtel⸗ len und dabei mitzubringen: 4 Lichtbilder, Geburtsſchein und Nachweis der Staatsangehörigteit. Die Lichtbilder müſſen 5274 mm groß ſein(Kopfgröße 30—35 mm). Das Lichtbild muß die dargeſtellte Perſon ohne Kopfbedeckung im Halb⸗ proſfil nach rechts zeigen, daß das linke Ohr mit ſeinen Erkennungs⸗ mglen ſichtbar iſt. 3 Die Kennkartengebühr beträgt 1 l. Wer dieſer Aufforderung nicht Folge leiſtet, wird nach§ 13 der Verord⸗ nung übher Kennkarten mit Haft und mit Geldſtrafe bis zu 150 RM oder mit einer dieſer Strafen beſtraft, Edingen den 12. Dezember 1938. Der Bürgermeiſter: Müller. bekannkmachung Feſtſtellung der Bau⸗ u. Stra⸗ ßenfluchten im Gewann„Pfaf⸗ fenlach“ ſüdlich der Reichsſtraße Nr. 37 der Gemarkung Edingen. Der Bezirksrat hat heute folgende Entſcheidung erlaſſen: Die Bau⸗ und Straßenfluchten im Gewann„Pfaffenloch“ ſüdlich der Mannbeimer Straße auf der Gemar⸗ 2 4 Gold und Silber in jeder Nlenge zu kaufen gesucht . Marx n 1, 1 am Markt Ankẽeufbesch. 1/204 40 kung Edingen werden nach Maßgabe des Erläuterungsberichts Hyom Mai 11i938 u. des zu ihm gehörigen Plans vom Mai und 15. November 1938 Die Koſten des Verfahrens fallen der Gemarkung Edingen zur Laſt. Manyheim, den 23. November 1938. Der Vorſitzende des Bezirksrats: gez.: Veſenbekh. feſta⸗ſtellt. Vorſt⸗hendes wird zur allgemeinen Kenntnis gehracht. Der feſtgeſtellte Bau⸗ und Straßen⸗ fluchtenplan kann während der übli⸗ chen Geſchäftsſtunden auf dem Rat⸗ haus— Zimmer 2— eingeſehen werden. Edingen, den 12. Dezember 1938. Der Bürgermeiſter: Müller. ——— Mittwoch, dch 14. Dezember 1938, nachmittags.99 Uhr, werde ich im hieſtgen Pfandlokal. Qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 1 Schreibmaſchine, einen Rollfilm⸗ automat, 1 Bars. verſchiedene Büro⸗ und Wohnmöbel und anderes mehr. Spieß, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. Dezbr. 1938, nachmittags 2½¼ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtrecungswege öffentlich verſteigern: 1 Kochherd, 2 Karteikaſten, eine Rührmaſchine, 1 Perſonenwagen „NSu“ und ſonſtige Möbelſtücke. Boppire, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. Dezbr. 1938, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, Ou 6, 2, gegen bgre Zablung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: Ladentheke, Warenſchrank, 2 Kla⸗ viere, Staubſauger, Prismenglas, Wäſcheſchleudermaſchine, Friſier⸗ toilette, Möbel verſchied. Art. Endreß, Gerichtsvollzieher. Donnerstag, den 15. Dezbr. 1938, nachmittags 2½ Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, au 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: Möbel aller Art, 1 Perſonenauto „Adler“, 1 Schreibmaſchine, eine Regiſtrierkaſſe, 1 Klavier, 1 Har⸗ monium, 1 Laſtwagen 2½ To. u. a. Hüther, Gerichtsvollzieher. „hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 14. Deze ſempschender! DHackende⸗ Filmwyerk dessen schauspielerische Be- setzune ein herrliches Bild des Zusammenspiels bietet Lĩida Baarovã Albrecht Schoenhals Hannes Sꝛelzer 1 Gustaf Gründgenz Eine der reichsten, interess an- testen Künstlerpersönlichkeiten Der unserer Tage in der Rolle des Debureau—————————————————————— 8 Nach dem berühmten Roman von h. M Dostojewsky In weiteren Hauptrollen: Eugen Klöpfer, Hilde auut dem Vulkan Körber, Karl Martell mit Ralph Arthur Roberts, Sybille Schmitæ, Theo Lingen, G. Uhlen,.Leibelt Regie: Hans Steinhoff 1ETZTE TAGEI Anfangszeiten:.00.25.25.30 Uhr 5 7, 23 planken K1, 5 Bieite Straße ALHNAMBRA INI SCHAUBURG Pràdikat: kUnstlerisch wertvoll 1ETZTE TA G 21 Anfangszeiten:.45.20 6 20.35 Unr 1. 3—— 45 „Bayrischer Hies!“ w Ffreitsg, den 16. Dezember 1058, 8 Uhr abends —4 kuᷣnter Abend im 1. Stock töglich TANZ Fort Mit ernuen Haaren Annmmmmmmmumummminnummmmmmmnun unmmmn imnnumnnunmmmmumumumumunuiil — ine Tag! iene bengen- bustav Diesst- Vere 3 uUngen- H. Häbner- W. Frank B neuie* r Tovis, m der + 0 1355 5 frangoise Mn — m „ Camilis Horn zun rugel. Tagl. 4 00,.10,.20 Unr we.üb.14 J. haben Zutritt Auserwänlt.Vorprogramm SechENIEIESSTE. 12 Prima Weine gute Küche beides vereint im N 3, 5 bei der Kunststrabe Heute Nittwoch Weihnadits-Geschenke 7 im Fachgesckäft 23 für, den schreibtisch Abend der Dome- des Heren kint itt frei Schöne Schreibmappen Schreibunterlagen Paplerkörbe Schreiblisch-Garnituren Jakob Krumb “ 1. 7 Mannhei m 5 Breite Straſie Vorſtell. Nr. 121. Nachm.⸗Vorſtellung. Weinnachits-Geschenke Peterchens Mondiahe: Ein Märchenſpiel in 7 Bildern von im Fauchgeschäft Gerdt n von Anfang 15 Uhr. Ende 17.30 Uhr. Urkunden-Mappen Göstebücher Mittwoch, den 14. Dezember 1938 Vorſtellung Nr. 122. Miete M Nr. 11 Tagebücher 1. Sondermiete M Nr. 6. Termin-Kalender Zum itnmals Dee ſchalkhafte Witwe t Mittwoch, den 14. 1938 laäe das schöne Weihnachtsgeschenk Reiche Auswahl gerahmt und ungerahmt MHannheim, 0 3. 10 Kunststraße Aun, nme in großer AUSWAHL Tahlungserleichterung 160 IAN Mannheim-Heckarsfadt Spelzenstraße 15 Sfvasti rechtzeltig einkaufen henag u. Schriftie mer Aus abe feuememerei BSchl, 1463 4 Kelor. spepdei Johr̃ förohri Allein durch: luduig Stucky Nähmaschinen, 67, 15 Auch gegen Teilzahl. Damennüte in ſchön. Auswahl Umarbeitungen getrag. Hüte billigſt Fubgeſch. Joos au 7, 20, II. Zu jedem Nadio nur de lnl⸗Alluitrt die bodenſtänd. ſchwäb⸗bad. Heimatzelkung Verlag Wilhelm Herget, Stuttgan Reinsburgſtr. 14- Fernruf 62718 u. h Monatl. 86 Rpf. frei ins Haus. Verlangen Sie Proht Wonhin heute! deechten Sie bitte unseg Vergnügungsanzelgeß Antone entsprechenl 5 En Die Erl kom Durch einfaches Einreiben müt„Laurata“ erhalten ſie ihre Jugendfarbe und Viele Neuheiten 24 108 V) Ariſche wieder. Vorzügliches Haarvflegemittel auch gegen Schuppen und Haar⸗ Komiſche Oper in drei Akten(na 3 3 ausfall, garantiert unſchädlich. Gibt keine Flecken und Mißfarben.„Laurata“ Jakob Krumb Car! v. Mario oonen Radio- Ges. Amſt wurde mit der gold. Medaille ausgezeichnet. Orig.⸗Fl..90 RM. ½Fi..70 RM. Deutſche Ueberſetz. v. Walter Dahms.aller Fabrikate repar. Quf NHonnheim 9 6, und Porto. Zu beziehen durch: Drog. u. Parf. Ludwig& Schütthelm, 0 4, 3,“ 1, 7 Breite Strane[Muſit von Ermanno Wolf⸗Ferrari. Klinil 3 Das niederlä Filiale Friedrichsplatz 19. Michaelis⸗Drogerie G 2, 2 am Marktplatz. Anfang 20 Uhr. Ende 22.30 U. L 4, 9 5 —„wendet ſich —— udi Warum quãlen Sie sich mit mũden n„geschwollenen, brennenden m Eĩas und schwitzenden Füßen? Befreien Sie sich davon durchi Efasiti die Blutzirkulation an, Efasit- Fußcreme heilt wundt Füße, Efasit- Fußpuder beseitigt übermähige Schweißabsonderung Efasit-Tinktur befreit rasch und schmerzlos von Hühneraugen usß Machen Sie noch heute einen Versuch mit Efasit, Ihre Füße werden en Ihnen danken. Erhãltlich in Apotheken, Drogerien u. sonstigen Fachge schäften. Ausreichende Versuchsmuster kostenlos u. unverbindlich von Kkaatt-Wartrlab.—— kaunchan 27/s 2 Efasit-Fuß bad re hdijh⸗Indien. ſchreibt das Blat dürfe, ſo ſe Auch für land bine igehelt Tür ſeden das ciclitige ſeschenlc! Partümerie und Toiletteartikel in Geschenk- Packung 0 Liköre Spirituosen-Schaumweine · Christbaumschmuck-Kerzen u. in unserer Filiale Frie drichspletz 19 Photo- Apparate von der Box bis zur Leica, Contax ufd Kinogerät Drogerie ludwig& Schiütthelm, 0.3 Horfschgeicholt I. Arzt N3..8 f22435 Persianer5 Breitschwänze Nerz e Silberfüchse von jehet besonders gepflest die brkällung ꝛehl hinaus. hst cufärmf laschen Llammophon-enaraaren ineigener Werkststt NMuSlK- ScrièWAB, D 2. 7 Fih ist das Mage Uolweidnacis-Esen Dann schmecken die leckeren Dinge an den resttagen nochmal so gut. Fennefen- Herlgelge-Heushéſ/turen Wir pieten Schweſzingerstr. 93/05 Tel. 42659 Kabeljau 1½ kg—26 Kabeljau-Filet, 42 bratfertig.. ½ Kkg Nän Ki Meringsstilcke d Mas( inen in eeee 262—19 Führende deutsche Fabrikate in allen Freislagen.— Günstige *-*1 1 Zahlungsbedingung. Meringe i.—— Portion Sebastian Rosenberger —¹10 Culck-Laden LIAä 1 ( 4. 1Fernsprecher 27944. Nänmaschinen-Spezialgeschäft am Nationaltheater. Ehestandsdarlelien und Kindet- beihilfen werd. in Zahl. genommen. SKki Rollschuhe Schl ttschuhe Wigeon 14. 3. 20 Billige, neue Praktiscie Geschenke für den Haushalt: Esch-Dauerbrandöfen Kohlen-, Gas- u. Kombinierte Kerde, Ofenschirme, Vorsetzer in großer Auswahl im Fachgeschäft F. H. EIEH Kalseriing 42 Küchenſchrk. 55.- Küchenſchrk. 75.— S 22.. Anrichte 83.4 Küchenſinhle.— Auszugtiſch 38.— Schreibtiſch 50.- Ben 40.— Büfett.. 115. Couch— Klubtiſche 15.. Radiotiſche 5 50 Schranke 1t. 35.- Schränke 2t. 50.— uſw.(131206V ch.haumannöco. Verkaufshäuſer T. I. Nr.—8 5 2 2 Fernruf 278 85. Zeitunglesen ist Pflicht- ohne Zeitung gent es nicht! RM..50. Vorrätig bei: Das Klingende Buch, Band II 22 weit Erfolge der Unter- haltungsmusik für Klavier.— Eine einzigarfige Auswahl von unvergänglichen Melodien. Aus dem Inhalt: Winkler, Neapolitani- sches Ständchen/ Lincke, O Frühling,wie bist du so schõn/ Lehar, Bist Du's lachen- des Glück/ Richartz, Kapriziöser Walzer/ Carena, Die Geheimnisse der Etsch u. a. In Ganzleinen RM..80 Heckel, 0 3,7 bas en passend, praktt die fin Schreibmaschi em frlünnam r . ländiſch⸗Ind wonach zahlreiche ſen gedrängt 225 Blatt zäh Ppielen aus der 9 om von Ju übe beobachtet w Sebraucht 4 bie jüdiſchen 5 wakei und aus 9 SMEIBMASCA c ihr typiſch prelswert im OICVMPIA-·— Mannhelm 5 4, 13— Arui Kunst- straße — Palmfaserrr Elancrin .-Haare Weg lohnt. Scmaraima-aratze Spezialrost mit Keil Keine Lockartikel. da Sie beim Selbst- hersteller kaufen. IATNAIZEN-BUnK Ludwigshafen Rh., Hagenstraße 19 (Schlachthofstraße). 52.- bis 65.- RM. 69.- bis 83.— RM. 80.— bis 95. RM. 13. RM. Der weiteste I8A-fHeisebü ultgart, öninstt. 5 Lal. Abzz Gesellschafisre zum Wintersport über Weih 3 und Meujahr abfanrten: 17., 24., 25. u. 25 be nach Bayer. Aligeu 1W. 2n (904⁰7V) — Ruf 627 55. von der Möbelfabrik Georg Wagenblaß unseiang- Bad oberdorf 32, 4 Bolsterlang. irol- annheim Vorarlberg- Damüls. bliechtenstein Gaffei Vaibununn. bdolomiten St. unien „„„„„„„„„„ arödneoch ellajoch Außerdem Fahrten nach hheß bayern und Schweir, „„„„„„„„„„„ Werkstätten- und ——22. bevisen f. Liechtenstein, Schlafzimmer W5 durch ui Wonhnnzimmer o ortige Anmeldung etbe Herrenzimmer usw. in vielen Holzarten zu günstigen Bedingungen abzugeben. Verkaufsstelle: 5 3, 7 Ehestandsdarlehen. Teilzahl. gesta tet uünstige Eahrgelegenheit näch nindelang, Bolsterlang. W. Sudenz KM. 16.— Kübns KI. 2 winierprogramm kosten os belz ovon daner, Mum..fl-.Afh Große 3 Lager-Räume ununterbroc Ruhe komm em Bild schr Fordern 8ie programm! nicht nur at