— 4 ** frou zum f Ausgabe 4 er n Hohn; durch die Poſt 2,20 RM.(einſchl. 66,4 ertliche 3 Berſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: 15 dur, ochen Meeilung am Erſcheinen lauch d. bob. Gewalt) verhind. nobden 80.- M. 1 Ausgabe A slogeh. cnts. rMA —— en — nieh 4 DNB Berlin, 16. Dezember. iſterpräſident Generalfeldmarſchall Gö⸗ hat als Beauftragter für den Vierjahres⸗ burch Erlaß vom 9. d. M. den General⸗ für das deutſche Straßenweſen Dr. zum Generalbevollmächtigten für die kaung der Bauwirtſchaft ernannt. Durch e Beſtellung ſoll für die Zukunft eine Ord⸗ Ag der geſamten Bautätigkeit, des Hochbaues wie des Tiefbaues, geſichert werden, beſondere den Erforderniſſen der Roh⸗ ewirtſchaftung und des Arbeitseinſatzes ung trägt. adt Faupidienſtleiter der nodflp DNB Berlin, 16. Dezember. Reichspreſſeſtelle der NSDAP gibt be⸗ Der Führer hat auf Vorſchlag des Stell⸗ ers des Führers Pg. Rudolf Heß den linſpektor für das deutſche Straßenweſen Ing. Fritz Todt zum Hauptdienſtlei⸗ NSDAp ernannt. * der Ernennung zum Hauptdienſtleiter, gleichzeitig mit der Beſtellung Dr. Todts Generalbevollmächtigten für die Rege⸗ der Bauwirtſchaft bekannt wird, erfährt alres 1l E die langjährige Tätigkeit des Parteigenoſ⸗ Fodt eine beſondere Anertennung. olres Todt iſt einer der älteſten Gefolgsmänner Führers, und ſeit langeen ſpielt er eine kende Rolle in der NSDAP, zumal er ſeit inahren dem Stabe des Stellvertreters hrers angehört und in der Reichsleitung ENI artei mit der Leitung des Hauptamtes — chnik betraut iſt. noſen, Todt wurde 1891 in Forchheim in Slrohe mgeboren. Er ſtudierte Ingenieurwiſſen⸗ nuber ſten an den Techniſchen Hochſchulen in üchen und Karlsruhe und beſchäftigte ſich ils ſchon eingehend mit Straßenbau. Nach Studium war er als Hilfsbauarbeiter bdann übernahm er Stellen als Bauführer Bauleiter großer Tiefbauunternehmen, bis 3 Geſchäftsführer und techniſcher Leiter belannten großen Straßenbaufirma Durch ſeine berufliche Tätigkeit lernte ie Straßenbauverhältniſſe ganz Deutſch⸗ aber auch aller übrigen europäiſchen in die ihn Studienreiſen führten, ken⸗ Im Weltkriege war Todt vom erſten bis ehten Tage an der Weſtfront, zuerſt als kiſt, dann als Fliegerbeobachte⸗. 5 Duli 1933 wurde Dr. Todt zum Ge⸗ linſpektor für das deutſche Straßen⸗ Abeſtellt. Damit wurde zum erſtenmal der ünte deutſche Straßenbau einer einheitlichen lung unterworfen. odts Hauptaufgabe wurde dabei au der Reichsautobahn, deren ilometer in dieſen Tagen erſt für den Aehr freigegeben werden konnte. Neben die⸗ Aigontiſchen Werk. deſſen Entwicklung Dr. Aheute ſchon in der ganzen Welt Anerken⸗ 2 1 NATIONAIZOLIAIIZTIZCHRE 3 ag u. rerſg R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das„Hakenkreuz⸗ cheint wöchtl. 12mal. Frei Haus monatl..29 RM. u. 50 Pf. f. Poſtzeitungs n 72 Pf. Beſtell⸗ rei Haus monatl. 1,.70 4 45 u. 30 Pf. Träger⸗ die Poſt 1,70 RM.(einſchl. 50,54 Pf. Poſt inbe zuzügl. nn Thefch tellgeld. eht kein Anſpr. au äidigung. 8. Jahrgong Aalieniſche Geſetze beſeitigen die Für Rohsioffhew/irischaſtung und Arbeitseinsatz nung eingetragen hat, wurde dem General⸗ inſpektor im Frühjahr 1938 noch eine Sonder⸗ aufgabe übertragen: die Beſchleunigung der Verteidigungsanlagen im We⸗ ſten, die im Hinblick auf die politiſche Lage zur Sicherung des Reiches geboten ſchien. Auch dieſe Arbeiten wurden unter Leitung von Dr. Todt mit der größten Energie durch⸗ geführt. * MANNHEIM — S —— im Textteil 60 Pf. meterzeile 4 Pf. füllungsort Mannheim. Nummer 584 Für dieſe überragenden Leiſtungen wurde Dr.⸗Ing. Todt auf dem Parteitag 1938 der Deutſche Nationalpreis verliehen. Dr. Todt ſteht an der Spitze der deutſchen Tech⸗ niker. Er iſt Vorſitzender im NS⸗Bund Deut⸗ ſcher Technik und führt zugleich das Amt für techniſche Wiſſenſchaft in der DAF. Im Mai 1938 übernahm er auch den Vorſitz im VꝰDz. Auf der Internationalen Ausſtellung Paris 1938 wurde Dr. Todt in der Klaſſe öffentliche Arbeiten mit einem Grand Prix ausgezeichnet. Für die hervorragenden Leiſtungen beim Aus⸗ bau der Luftverteidigungszone Weſt wurde Dr. Todt mit dem 1. Oktober Major der Reſerve der Luftwaffe. 25 memeldeulſche und/ Titauer hilden fortan den memellãndischen Landtag DNB Memel, 16. Dezember. Die aus Memeldeutſchen und Litauern be⸗ ſtehende Wahlkommiſſion hat am Freitagnach⸗ mittag das endgültige amtliche Wahlergebnis der memelländiſchen Landtagswahl bekanntge ⸗ geben. Das bereits bekanntgegebene vorläufige amtliche Wahlergebnis wird damit endgültig beſtätigt. Die Errechnung der Mandate ergab, daß die memeldeutſche Liſte, wie bereits angekündigt, im neuen Landtag über 25 Abgeordnete verfügt, während ſich die litauiſchen Parteien mit vier Abgeordneten begnügen müſſen. Die Litauer haben alſo trotz der künſtlichen Zuwanderung Tauſender von Großlitauern und Juden ein Mandat an die memeldeutſche Liſte abgeben müſſen. Ein weiteres Mandat, das ſonſt auch noch der memeldeutſchen Liſte zugefallen wäre, konnten die Litauer nur mit knapper Mühe durch die Verrechnung der Reſtſtimmen für ſich retten. Der Führer bei den Reichsautobahnarbeitern Aus Anlaß der Fertigstellung des 3000. Kilometers der Reichsautobahn waren 3000 Arbeiter aus allen Teilen Großdeutschlands Gäste des Führers auf dem Kameradschaftsabend im Theater des Volkes. Auf unserem Bild dankt einer der Reichsautobahnarbeiter im Namen der 3000 dem Führer für alles, was er für das deutsche Volk erreicht hat. Neben dem Führer sieht man Dr. Todt und Dr. Goebbels. Weltbild(M) —— Ae LLILIIiLL Anzergen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 15 Pf. Die Ageſpalt. Milimeterzene 2 6 Mannheimer Ausgabe: Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die Millimeterzeile im Textteil 45 Pf. Schwetzinger und Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Textteil usſchließlicher Gerichtsſtand: bafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannbeim.— Einzelverkaufspreis 10 Pfennſio. Ageſpalt. zeinheimer Die 12geſpalt. Milli⸗ 18 Pf.— 3 3. und Er⸗ ahlung annheim. Poſtſcheckkonto: Ludwi Samskag, 17. Dezember 1938 . Todt leltet die dentiche Vauwictchait jüdiſche Gefahr für immer Neuer Wind in Prag von Raoymund Höõrhager Der tſchecho⸗ſlowakiſche Miniſterpräſident Be⸗ ran hat in ſeiner Regierungserklärung vor dem Prager Abgeordnetenhaus zum Ausdruck gebracht, daß das neue Kabinett in erſter Linie ſeine Aufgabe darin ſehe, die Innen⸗ und Außenpolitik auf eine neue Grundlage zu ſtel⸗ len, die der veränderten Lage Rechnung trage. Damit hat der neue Regierungschef die Verſiche⸗ rungen, die in letzter Zeit von maßgebender tſchechiſcher Seite abgegeben wurden, beſtätigt und bekräftigt: Prag zeigt den ernſtlichen Wil⸗ len, ein Syſtem endgültig zu liquidieren, über deſſen Kataſtrophenpolitik wohl heute keine Worte mehr zu verlieren ſind. Die überwie⸗ gende Mehrheit der tſchecho⸗ſlowakiſchen Oef⸗ fentlichkeit hat den Bruch mit den Fehlern der Vergangenheit und die Ankündigung, daß der neue Staat auf den Grundſätzen nationaler zund ſozialer Gerechtigkeit aufgebaut werden ſoll, mit Befriedigung zur Kenntnis genom⸗ men. Allerdings hat ſie inzwiſchen auch die Feſtſtellung gemacht, daß es wohl noch einige Zeit dauern wird, bis die endgültige Verwirk⸗ lichung der angekündigten Reformen erfolgen wird. Das Land befindet ſich augenblicklich im Stadium eines Umbruchprozeſſes, der allerdings in gewiſſer Beziehung dadurch beeinträchtigt und erſchwert wird, daß in Prag offenbar hinter den Kuliſſen immer noch ein⸗ flußreiche Kreiſe am Werke ſind, die beſtrebt ſind, eine totale Neuordnung zu verhindern. In ſeiner Rede hat Miniſterpräſident Beran jedoch deutlich zu verſtehen gegeben, daß die Regierung nicht daran denke, ihr Aufbauwerk durch dieſe Elemente gefährden zu laſſen. In der Tat kann die innere Umſtellung, die das tſchecho⸗ſlowakiſche Volk durchmacht, nur dann zum Erfolg führen, wenn es gelingt, den Ein⸗ fluß jener, zur heutigen Politiknegativ eingeſtellten Kreiſe auszuſchal⸗ ten. Es liegt alſo in der Hand der Regierung, die Bedenken der ſchon ungeduldig werdenden jungtſchechiſchen Bewegung zu zerſtreuen, die heute ſchon reſigniert erklärt, daß es zwar viele einſichtige Männer gäbe, die von dem Willen beſeelt ſeien, die von der Oeffentlichkeit gefor⸗ derte Neuorientierung durchzuführen, es ihnen jedoch an der entſchloſſenen und kompromiß⸗ loſen Tatkraft fehle. Wenn man auch ſelbſtverſtändlich nicht er⸗ warten kann, daß die in alle Bezirke des poli⸗ tiſchen, geiſtigen und wirtſchaftlichen Lebens eingreifende grundlegende Neuordnung in der Tſchecho⸗Slowakei von heute auf morgen durch⸗ führbar iſt, ſo darf man andererſeits nicht außer acht laſſen, daß ſeit München im⸗ merhin bald ſchon drei Monate vergangen ſind, alſo immerhin ein Zeit⸗ raum, in dem die pſychologiſchen Vorausſetzun⸗ gen für eine Neuordnung, von der zweifellos in erſter Linie die tſchecho⸗ſlowakiſche Bevölkerung ſelbſt Nutzen ziehen wird, geſchaffen werden konnten. Das Ermächtigungsgeſetz, durch das der Regierung für zwei Jahre weitgehende Vollmachten erteilt wird, gibt aber jetzt dem Kabinett Beran die Möglichkeit, mit Intenſität die innerpolitiſche Reform durchzuführen, ohne durch parteipolitiſche Sonderintereſſen gehemmt zu werden. Die Verſchmelzung der früheren bür⸗ gerlichen Parteien zu einer nationalen Hhakenkreuzbanner“ Einheitspartei, ſowie die Einſtellung der kommuniſtiſchen Partei und die Umwand⸗ lung der Sozialdemokratie in eine nationale Arbeiterpartei berechtigen zu der Hoffnung, daß die Entwicklung der tſchechiſchen Innenpolitik in Zukunft jenen Kurs einſchlägt, der ſich aus dem Abkommen von München ergibt. Dazu ge⸗ hört nicht zuletzt auch die Löſung der Judenfrage, die der Miniſterpräſident in ſeiner Regierungserklärung nur am Rande ge⸗ ſtreift hat. Dafür waren jedoch die Worte gegen die jüdiſchen Emigranten, die bekanntlich zum großen Teil ſeit 1933 mit allen Mitteln in Preſſe und Rundfunk das tſchechiſche Volk ge⸗ gen das nationalſozialiſtiſche Deutſchland auf⸗ gehetzt haben, umſo deutlicher. Für ſie iſt in der neuen Tſchecho⸗Slowakei ebenſowenig Platz wie für die Kommuniſten, die Prag unter dem Beneſch⸗Regime als Baſis für ihre weltrevolutionären Aktionen in Mitteleuropa benutzten. Herrſcht über die zukünftige Entwicklung der Innenpolitik noch keine reſtloſe Klarheit, ſo beſteht andererſeits kein Zweifel, welchen Kurs die tſchechiſche Außenpolitik ein⸗ zuſchlagen hat. Beran hat im außenpolitiſchen Teil ſeiner Rede unter dem Beifall zahlreicher Abgeordneter darauf hingewieſen, daß die Re⸗ gierung beſonders bemüht ſein werde, mit Deutſchland freundſchaftliche Beziehungen zu unterhalten. Man kann erfreulicherweiſe feſt⸗ ſtellen, daß in den letzten Wochen ſich immer mehr in der Tſchecho⸗Slowakei die Erkenntnis der unumgänglichen Zuſammenarbeit mit Deutſchland durchgeſetzt hat. Zweifellos wird dabei auch die Ueberlegung, daß das innere Aufbauwerk nur in enger Tuchfühlung mit dem Reich möglich iſt, eine entſcheidende Rolle ge⸗ ſpielt haben. Wie ernſt es der Prager Regierung mit der Neuorientierung der Außenpolitik iſt, geht aus der Tatſache hervor, daß bei dem großen diplo⸗ matiſchen Revirement ſämtliche Diplomaten, die durch die Beneſch⸗Politik belaſtet ſind, ver⸗ ſchwinden werden. Miniſterpräſident Beran beſitzt in Außenminiſter Chvalkovſky, der ſich demnächſt nach Berlin begeben wird, einen Mann, der endgültig unter die Politik der letz⸗ ten zwanzig Jahre einen Strichgezogen hat, und zwar mit allen Konſequenzen, die ſich daraus ergeben. ird spaak kampfmüde? Ep Brüſſel, 16. Dez. In parlamentariſchen und politiſchen Kreiſen laufen Gerüchte um, wonach Miniſterpräſident Spaak in Anbetracht der verworrenen inner⸗ politiſchen Lage und der hartnäckigen Weige⸗ rung der Sozialiſtiſchen Paxtei, Nationalſpa⸗ nien anzuerkenen, ſein Abgeordnetenmandat der Partei zur Verfügung ſtellen werde. Er werde nicht nur ſeinen Rücktritt geben, ſondern auch auf ſeinen Abgeordnetenſitz verzichten.— Gleichzeitig verlautet, der König, der volles Vertrauen in Spaak habe, werde die Kammer auflöſen und Neuwahlen ausſchreiben. neue iſchechiſche sender geplant on unserem Prager Vertretet) TG. Prag, 16. Dezember. Neben dem Ausbau des Poſt⸗ und Telegra⸗ fenweſens wird in der Tſchecho⸗Slowaker auch der Reorganiſation bzw. der Erweiterung des Rundfunks große Aufmerkſamteit geſchentt. Es ſind mehrere neue Sender ge⸗ plant. U. a. will man eine Hundert⸗Kilowatt⸗ Sendeſtation in der Weſt⸗Slowakei errichten. „Enoch Arden“ Von Kurt Ungerer Die Oper Ottmar Gerſters wird am Sonntag im Nationaltheater zum erſten Male auſgeführt. Ottmar Gerſter gehört nicht zu denen, die ſelbſt auf die Gefahr hin, keinen Widerhall im Publikum zu finden, neu und„modern“ ſein wollen um jeden Preis. Ex gehört aber auch nicht zu jenen, die mit verbiſſener Abeken am wohlerprobten Alten hängen und da behaupten, die Entwicklung der Muſik habe mit Wagner oder gar noch früher aufgehört. Ohne ſeine Le⸗ bensgeſchichte oder ſeinen Kane eeng zu kennen, kann man an Hand dieſes einen Wer⸗ kes, der Oper„Enoch Arden“, zu einer klaren Erienntnis der ſtarken Wurzeln ſeiner Kraft gelangen. Was da in den großen Höhepunkten der Oper aufklingt,— im zweiten Akt das Duett vom Glück, das in wollenen Schuhen leiſe und ſanft daherkommt, das an eine Kindermelodie mahnende Lied des Müllers—*— mahle ühle“ oder das alle Akte durchziehende Lied Mühle“ oder 8 des Schiffers Enoch Arden„mein mein Boot heißen Annemarie“— könnte ſchlicht und einfach aus dem Munde der Menſchen ſtam⸗ men, täglichen Sorgen und Erleben heraus dieſe Oper geſtaltet iſt. Sorgfältig iſt das muſikaliſche Gut in dem Geſamtbau det Oper verteilt, es wandelt ſich mit den Schau⸗ plätzen und der Umgebung, es verändert ſich mit der zunehmenden Steigerung der Konflikte. Von einem geſunden und an beſten Vorbildern geſchulten Inſtinkt geleitet hat der Komponiſt in der Oper„Enoch Arden“ vom rein Muſikali⸗ ſchen her eine durchlaufende dramatiſche Steige⸗ runa hub wenige zeitgenöſſi⸗ che Opern aufzuweiſen haben. kAullendin s gab das Textbuch in ſeiner Klar⸗ 115 und Tiefe dem Komponiſten die beſten ÿöglichkeiten in die Hand. Es behandelt die fchickfalsſchwere Geſchichte des Schiffers Enoch Arden, der nach kurzer Ehe Weib und Kind verläßt, um noch einmal mit ſeinem Schiff auf große Fahrt zu gehen. Sein Schiff ſtrandet in flusmerzung der Juden in Malien Siaatswichlige und Grobheiriebe unter Staaisaufsicht (bdrohfberflchfronsefes frömlschenVveffrefers) Dr. v. L. Rom, 16. Dezember. Durch einen Beſchluß des italieniſchen Mini⸗ ſterrats vom Freitag wurde die gründliche Säu⸗ berung des italieniſchen Grund und Bodens ſowie der Induſtrie Italiens von Juden ver⸗ vollſtändigt. Zu den Geſetzen vom November, die den Juden in Italien Grundbeſitz im Werte von über 5000 Lire und Hausbeſitz im Ertrags⸗ werte von über 20 000 Lire ſowie den Beſitz und die Führung induſtrieller Unternehmungen mit über 100 Arbeitnehmern oder ſtaatswichtigen Betrieben verbietet, wurden nun die Durchfüh⸗ rungsbeſtimmungen getroffen. Die jüdiſchen Haus⸗ und Grundbeſitzer in Italien haben eine zwangsweiſe Erklärung über den Umfang ihres Immobi⸗ lienbeſitzes abzugeben. Damit wird erſtmals der in jüdiſchen Händen befindliche Haus⸗ und Grundbeſitz in Italien feſtgeſtellt. Jeder Beſitz, deſſen Wert über 5000 bzw. 20 000 Lire hinausgeht, wird den Juden abgenommen. Er wird einer neu einzurichtenden Organiſation unterſtellt, die ihn verwaltet und weiter ver⸗ kauft. Der Wert des abzutretenden Beſitzes wird nach amtlichen Schätzungen ermittelt. Die bisherigen jüdiſchen Beſitzer empfangen da⸗ für von der Organiſation herausgegebene Wert⸗ papiere mit vierprozentiger Verzin⸗ ſfung. Die Organiſation wird vermutlich durch die lRl, das Inſtitut zum induſtriellen Wieder⸗ aufbau geſtellt. Unter Staatsaufſicht Die in jüdiſchem Beſitz befindlichen Unterneh⸗ mungen, die als ſtaatswichtig erklärt werden oder mindeſtens 100 Arbeiter beſchäftigen, wer⸗ den unter Staatsaufſicht geſtellt. Den bisherigen jüdiſchen Beſitzern wird ein noch feſt⸗ zuſetzender Termin geſtellt, bis zu dem ſie ent⸗ weder ihren Betrieb verkauft oder die Umwand⸗ lung in einen judenfreien Betrieb durchgeführt haben müſſen. Wird der Termin von den Ju⸗ den nicht eingehalten, ſo hat der Staat das Recht, den ſtaatswichtigen Betrieb zu überneh⸗ men und die Betriebe mit mehr als hundert Arbeitnehmern einer proviſoriſchen Geſchäfts⸗ führung zu unterſtellen oder zu liquidieren. Der Reinerlös aus dem Verkauf ſoll in Staats⸗ papieren angelegt werden. Jüdiſche Gefahr beſeitigt Die Maßnahmen des italieniſchen Miniſter⸗ rats ſind außerordentlich umfaſſend. Sie be⸗ ſeitigen die jüdiſche Gefahr für Grund und Boden, wie auch für die italieniſche Induſtrie für immer. Was den Grundbeſitz anbelangt, ſo ſind hier die Juden ſchon ſo gut wie ausge⸗ ſchaltet, da aller Grund und Boden im Werte von über 700 Mark dem italieniſchen Volk zu⸗ rückgegeben wird. Hinſichtlich der geſchäftlichen Unternehmungen iſt mit Recht anzunehmen, daß die Mehrheit aller jetzt noch in jüdiſcher Hand befindlichen Unternehmen unter das Ka⸗ pitel„fſtaats wichtige Betriebe“ da Italien mitten im Autarkiekampf lebt und dementſprechend alle Sektoren der Wirtſchaft als ſtaatswichtig betrachtet werden müſſen. Der 16. Dezember 1938 wird damit zu einem hiſtoriſchen Tag im Kampf Ita⸗ liens gegen das Judentum, deſſen ma⸗ terielles und finanzielles Rückgrat in Italien damit für immer gebrochen iſt. der Terror in Tunis ltaliener wurden zu Zwangsarbeit verurteilt (Drahtberichfunserfes römischen Verftrefers) Dr. v. L. Rom, 17. Dezember. Das franzöſiſche Diſtriktsgericht in Tunis hat zwei Italiener, einen 45jährigen Arbeiter und einen 25 Jahre alten Studenten zu ſechs Landsleute fort. Der Haß gegen Italien explodiert auf jeder Straße, in jedem Winkel. Kann man immer noch Geduld von unſeren Landsleuten in Tunis verlangen, die jede Strafe hinzunehmen haben, verfolgt und verhöhnt und Monaten Zwangsar beit bzw. 15 Ta⸗ ſchließlich auf die Straße geworfen werden** gen Gefängnis und Geldſtrafen verürkeilt, da ſie ſich gegen den marxiſtiſchen Pöbel bei den italienfeindlichen Kundgebungen gewehrt hat⸗ ten. Der Vorſitzende erkundigte ſich ausdrücklich darnach, ohb die Angeklagten Mitglieder der Faſchiſtiſchen Partei ſeien und fällte dann das Urteil. Beide Italiener wurden in Hand⸗ ſchellen vorgeführt. Das Urteil hat in Italien ſtarke Empörung ausgelöſt. Die ita⸗ lieniſchen Berichterſtatter ſchildern, daß im Ge⸗ richtsſaal bei der Urteilsverkündung faſt ein Aufſtand ausgebrochen ſei. „Stampa“ ſchreibt:„Frankreich fährt auf dem eingeſchlagenen Wege der Anmaßung und der Einſchüchterung unſerer der Südſee, auf einer menſchleeren Inſel lebt er zehn Jahre verſchollen, bis er endlich durch einen Zufall gerettet wird. In der Heimat gilt er als verſchollen, man hält ihn für tot, nach Jahren vergeblichen Wartens heiratet ſeine Frau einen gemeinſamen Jugendfreund, mit dem ſie, bevor ſie Enoch Arden kennenlernte, ſchon ſo gut wie verlobt war. Als Enoch Arden nach ſeiner Rettung zurück⸗ kehrt und von der Wiederheirat ſeiner Frau er⸗ fährt und es greifbar nahe vor Augen ſieht, von niemand, auch von der eigenen Frau nicht er⸗ kannt wird, bleibt ihm, will er das Glück der geliebten Frau nicht zerſtören, kein anderer Weg, als ſtill und ohne Aufhebens, ohne ſich zu erkennen zu geben, aus der Welt zu gehen. Dies Schickſal eines Menſchen lebt ſeit un⸗ denklichen Zeiten in allen Küſtenvölkern, denen Seefahrt Lebensnotwendigkeit iſt. Es iſt in No⸗ vellen und Romanen oft geſtaltet worden, am bekannteſten wurde es woht durch die Ballade des 10. Dichters Tennyſon, auf der auch die Textdichtung von Levetzows fußt. Durch eine, kühne und außerordentlich feſſelnde In⸗ tuition gelang aber Textdichter und Komponiſten in ihrem gemeinſamen Werk ein Wurf, der die Oper mit packender Einmaligkeit aus der wöß⸗ der gewohnten Opernſchemas heraushebt; wäh⸗ rend der erſte Akt in normaler Entwicklung Ab⸗ ſchied und Ausfahrt Enoch Ardens darſtellt, der zweite das ſtille Glück der neuen Ehe, ſchildert der dritte den letzten, von Irrſinn und Ver⸗ zweiflung durchzogenen Tag aus der zehnjähri⸗ gen Einſamkeit des verſchollenen Kapitäns aus der Südſeeinſel: ein einziger Sänger und Dar⸗ teller während eines ganzen Aktes! Mit der Geſtaltung dieſes Aktes und der Schlußaktes gelangen dem Schöpfer des Werkes die großen menſchlich⸗ſeeliſchen Höhepunkte der Oper. Im vierten Akt geht Enoch Arden ſtill in den Tod, eine kleine glückliche Welt hinter ſich laſſend. Reat foll doch in der Welt ſein, gleichgültig, bei wem Theo Lingenals Autor. Das Staats⸗ theater Berlin hat das Stück„Was wird hier Die Stimme des„Giornale'Italia“ Das italieniſche Regierungsorgan„Gior⸗ nale'Italia beſchäftigt ſich in einer ein⸗ gehenden Unterſuchung mit den von Frankreich von 1881 bis heute geübten Ungerechtigkeiten gegen die Italiener in Tunis. Der gute Glaube Italiens an die Abkommen mit Frankreich ſei regelmäßig getäuſcht worden. Die römiſche Zeitung ſchreibt zum Schluß:„Es iſt Italiens Recht und Pflicht, ſeine Sonderintereſſen in Tunis geltend zu machen, und zwar nicht nur allein auf Grund der zahlreichen in Tunis le⸗ benden ialieniſchen Bevölkerung, ſondern auch für die Kultur Nordafrikas überhaupt. Denn in Tunis ſteht noch immer viel freies und koſt⸗ bares Land zur Verfügung, das der Land⸗ arbeit zugänglich gemacht werden geſpielt?“ von Theo Lingen zur Uraufführung erworben, die noch in dieſer Spielzeit in Szene gehen wiw. Auf Welle 522,6 Die Südweſtmark des Reiches Aus Karlsruhe hörten wir die Sendung „Baden— die Südweſtmark des Reiches“, eine Folge von kurzen Betrachtungen der einzelnen Landſchaften, aus denen ſich unſer Gau zuſam⸗ menſetzt. Die um 400 zugewanderten Ale⸗ mannen drückten dieſem Land ihren Stempel auf, Die bewegte Geſchichte von 15 Jahrhunder⸗ ten kennzeichnet das Grenzland, deſſen Bevöl⸗ kerung immer wieder Kraft und Lebenswillen bewies, Vom ſagenumkränzten Bodenſee bis nach Mannheim und Heidelberg, alſo über den alemanniſchen Raum hinaus in den pfälziſchen Kulturkreis erſtreckte ſich die Landfahrt. Mann⸗ heim kündete ſich mit dem Geheul der Schiffs⸗ ſirenen an. Im Hafengebiet fing das Mikrofon einen kleinen Ueberblick über Verwaltung und Technik dieſes umfangreichen Betriebes ein. Mannheims Kulturleben mußte ſich mit einem Hinweis auf die ruhmreiche Tradition der Schil⸗ lerbühne begnügen: dann klang ſchon das Lied „Alt Heidelberg, du feine“ auf, und die letzten Minuten der Sendung galten der Alma mater Heidelbergensis, die den Ruhm der deutſchen Wiſſenſchaft in alle Teile der Erde trägt. Am Schluß hörte man zwar ſingen„.. und reit ins Neckartal“, doch beim Singen blieb es, denn das ſchöne Stückchen unſerer badiſchen Heimat (eigentlich iſt es ein ordentliches Stück) blieb dem Hörer vorenthalten. Was zwiſchen Heidel⸗ berg und Wertheim liegt, durfte wenigſtens mit einem Satz erwähnt werden Unter der Spielleitung von E. Henninger gina am aleichen Abend von Mannheim eine Sendung hinaus in der unter dem Titel„Tücke des Objekts“ einige heitere Kurzſzenen zuſam⸗ mengefaßt waren. Es gina um einen verlorenen Kragenlnoyf einoen Grand) mit Nieren, d⸗ ſchriftſtelleriſchen Ehrgeiz der Chlothilde Mond⸗ ſtich und andere große Mucken kleiner Leute, fällt, lm. der nolitioclie Die deutſche Preſſe hatte im L Jahres wiederholt Veranlaſſung, brecheriſchen Methoden der Kriegstre immer wieder durch die ſyſtematif breitung von Hetzlügen die internat Atmoſphäre zu vergiften verſuchen, Pranger zu ſtellen. Erfreulich iſt, auch von der Berner Regierung dieſer dunklen zum Kriege hetze mente erkannt worden iſt. Bundesra deſſen Objektivität auch von den mißt ſten Demokraten nicht in Zweifel gez werden kann, hat im Berner Bundesrit erfriſchender Deutlichkeit jener internati len Hetzelique eine Abfuhr erteilt, die! fentlich auch von gewiſſen Schweizer Zeſh gen ſo verſtanden wird, wie ſie gemeint R Motta nahm die lächerlichen Vorwürfe gi den deutſchen Geſandtſchaftsrat in von Bibra, zum Anlaß, die Methoden unter ſowjetruſſiſchem Einfluß ſtehen Hetzpreſſe zu beleuchten. Nachdem er einlei die unſinnigen Verdächtigungen des g ſchen Diplomaten energiſch zurückgewſt hatte, beſchäftigte er ſich mit der Taktil Preſſe, deren Hauptziel es iſt, die Frieh bemühungen in allen Ländern zu ſabolſe Bundesrat Motta kam dabei zu benſe Feſtſtellungen, die auch ſchon die deuſ Preſſe wiederholt getroffen hatte. Motig alſo die Beweiſe, die deutſcherſeits lher Hintergründe dieſer Lügenkampagne gem wurden, hundertprozentig beſtätigt als bisher gewiſſe„demokratiſche“ Mi haber den Kriegshetzern gegenüber eine verſtändliche Nachſicht walten ließen, die den offiziellen Friedensbeteuerungen h beſten Willen nicht in Einklang zu brſ waren. 400 Es wäre ſehr wünſchenswert, wenn g in den Ländern, in denen ſich bisher Lügenpropaganda hemmungslos entwic konnte, endlich Maßnahmen getroffen w 0 um jenen Elementen das Handwerk egen. fillllſlliziäkttimtikIizszIzitziIZizLstttILzxszzitiIkkzeszzitttitmssztr könnte, ſtatt deſſen aber durch den 3 Amumnunmmnummmmmammmunmmnumnoummmnmmunnmmmmanmummmmmmnmummumnammnumummmumimnnnumanmmnnamnnummmmm Frankreichs an Arbeitskräften und dem ſtand der franzöſiſchen Behörden gegen verſtärkte italieniſche Einwanderung hrt liegt. 5 Millionen Hektar fruchtbaren A 3 werden in Tuneſien überhaupt aut.“ Ein korſiſcher Kufruf „Reſto del Carlino“ verdffentlicht Aufruf * Vaterland, zeigt, wird verfolgt. Die Zahl korſtſchen Flüchtlinge in Italien wird im größer. Frankreich zerſtört ſyſtematiſch g was auf Korſika italieniſch iſt. Die i Sprache, die Sprache des Volkes, der der Kinder und des Gerichts iſt verbo ſere jungen Menſchen werden uns entriſſen nach dem Senegal und den franzöſiſchen f nien verſchleppt, um aus ihnen wenige J ſpäter krank zurückzukehren. Unſere Felder den nicht mehr bebaut. Unſere Induſtrie Die Dörfer zerfallen, Italiens Korſilg Italien, hilf Korſika!“ durch reichliche Zwiſchenaktmuſik in die g gezogen. Mit der Tücke des Objekts hatte eig 1 nur der Kragenknopf etwas zu tun, 4 andere waren mehr Tücken der Subjekte, unterhaltſam war's doch, und ſogar e Mannemer haben gebabbelt, wofür wir rem Stuttgarter Sender ſtets beſonders bar ſind. Aber eine halbe Stunde davon gereicht. Wilhelm N Neues Petrarca-Haus in Köln Dur das Kulturabkommen zwiſhe Deutſchland und Italien iſt 40 1931 in Köln beſtehenden Mus beſondere Stellung im kulturellen zwiſchen beiden Ländern zugewieſen word Anläßlich der Unterzeichnung des Kulliz kommens fand in dieſem Deutſch⸗Italieniſt Kulturinſtitut ein Empfang ſtatt, auf dem Präſident des Petrarca⸗Hauſes, Exzellenz bino Giuliano, in ſeiner Anſprache heloh daß durch das Abkommen die politiſche Fien ſchaft zwiſchen beiden Ländern zu einek g gen Gemeinſchaft erweitert und vertieft en Er gab dann der Hoffnung Ausdruck, daß Neubau des Petrarca⸗Haufes bald Wirkfſt werden möge, da das bisherige Haus füz geſteigerte Inanſpruchnahme dur lichkeit und die ſtändig e Biblio längſt nicht mehr ausreiche. Nach der Un zeichnung des Abkommens wird es ſetzt g möglich werden, den vorgeſehenen italieniſt Unterricht in Kölner Schulen einzurichten ſtellvertretende Vorſitzende der dem Juf naheſtehenden Geſellſchaft der Freunde ſig niſcher Kultur, Profeſſor von Bechetg teilte mit, daß die Arbeit der t ganz Weſtdeutſchland ausgedehnt werden Mit Hilfe von Reichsmitteln ſei es miſ geworden, die Geſellſchaft weiter ban und zu entwickeln. Neben der bereits im ten Jahr tätigen Gruppe Krefeld werde 9 nächſt eine Gruppe Wuppertal und vorauzſ lich hald auch weitere HMeffale in ande Städ'sen Rheinlands und Weſtfalens ge werden. verdient inſofern hervorgehoben zu wele des korſiſchen Volksführers 6 vacchini an Italien, in dem es u. a. hel „Italiener, vergeßt Korſika nicht. Wer von Korſen ſeine Sympathie für Italien, daß g le von Rothſch die 95 onten. dem er d ion des franzöſiſ „wennen ine aktuel g der fra an der E adio, die! ird, in de eroͤffentli Feſtſtellu ſerz des Antiſe l, die ſich ir finden. D edergegebe ſen Quell leinen Anſpru unzöſiſchen Z eſellſchaften durch die Per eſetzen, zun ſtik der nal de otnare⸗ üheren Fr u. a. die miſchen Jüd ly. Hauptſch Redaktion 81 0 ah ren gegrü iſtiſche Pro irektor: de mlaſſung, er Kriegstrei ſyſtematiſe die inte mer Bundesrat jener internati ihr erteilt, die! Schweizer Zein ie ſie gemeint h hen Vorwürfe g haftsrat in die Methoden Einfluß ſtehen achdem er einlei en hatte. Motin ittſcherſeits ib et nkampagne gem ig beſtätigt. A zehoben zu w nokratiſche M gegenüber eine lten ließen, die beteuerungen h inklang zu hrin nswert, wenn a ien ſich bisher ungslos entwi nen getroffen m das Handweitk IIA zurch den 'n und dem örden gege vanderung fruchtbare überhaupt * verödffentlicht el olksführers Gi dem es u. a. helf licht. Wer von i r Italien, das g gt. Die Zahl talien wird im ſyſtematiſch all iſt. Die italief zolkes, der Schult franzöſiſchen gi 'nen wenige J uniere Feheßz nufik in die bjekts hatte eige twas zu tun, der Subjekte, nd ſogar e „ wofür wir i s beſonders da ztunde davon h ilhelm N ommen lien iſt d Lun turellen ugewieſen ng des Kultun eutſch⸗Italieniſt ſtatt, auf de 1 ſes, Exzellenz Anſprache politiſche irn zu einer gei und vertieft wel Ausdruck, daß s bald Wirklich rige Haus durch die 3* e Bibliot ach der Unt wird es jetzt g henen italieniſc einzurichten der dem Juf er Freunde itt von Becherg r t 1 dehnt werden ln ſei es möh veiter bau er bereits im d refeld werde 9 * lreuzbanner Samskag, 17. Dezember 1958 Juden in Presse und Rundfunk nterstreichung der letzten Enthüllungen über die französischen Nachrichtenagenturen/ Die Juden- clique und ihre Umtriebe im Straffburger Sender Schreiben, das der ehemalige Direktor der Uachrichtenagentur Journier, ontenon, an den Beſitzer der Agentur, den Juden Bol lack, gerichtet hat, dem er die ganze jüdiſche Preſſetaktik enthüllt, wirft das problem der Gr⸗ on des franzöſiſchen Uachrichtenweſens und die Frage der Verjudung der franzöſiſchen preſſe nochmals auf. Es iſt nützlich, dieſe Zuſammenhänge zu wenn man alles, was ſich hinter den Kuliſſen abſpielt, verſtehen will. ne aktuelle Veröffentlichung über die der franzöſiſchen Zeitungen weiſt ßan der Spitze der Banque de Paris Fay Bas, die bekanntlich Havas kontrol⸗ bis vor kurzem dem Jude Horace Finaly te ſteht Moreau an der Spitze, der nderes als der Platzhalter Rothſchilds Zuden⸗Bankier Stern beſitzt ebenfalls en der Agence Havas und wird des⸗ s Inhaber von Havas angegeben. daneben in Frankreich noch zwei nicht genturen, an deren Spitzen aber, wie ähnt, ebenfalls Juden ſtehen: Die dio, die von dem Juden Bollack kon⸗ ird, in der außerdem der Jude Blum chen Einfluß hat, und die Agence deren Verwaltungsrats⸗Präſident Bollack iſt. mu lüftende Geheimniſſe e Veröffentlichung ſtützt ſich im weſent⸗ Aauf Feſiſtellungen des italieniſchen Vor⸗ ſerz des Antiſemitismus, Giovanni Pre⸗ die ſich im Novemberheft der„Vita finden. Die Aufſtellung, die wir hier⸗ edergegeben, iſt aus deutſchen und chen Quellen ergänzt worden, erhebt keinen Anſpruch auf Vollſtändigkeit. Da anzöſiſchen Zeitungen in der Form von fellſchaften betrieben werden, iſt es den zum Teil wenigſtens in der Perſon lechſelnden jüdiſchen Einfluß nachzuweiſen. haben es die franzöſiſchen Juden ſtem erhoben, ihre jüdiſchen Namen ohlklingendere franzöſiſche zu erſetzen. krhin läßt ſich der jüdiſche Einfluß in den lden, hierunter regiſtrierten Feſtſtellungen burch die Perſonen, die die maßgebenden beſetzen, zuverläſſig nachweiſen: atiſtik der Cagespreſſe nal des Debats“: Unter Kon⸗ on Rothſchild durch ſeinen Vertreter et, welcher der lüdiſchen Bank urg angehört. mps“: Im Auſſichtsrat Roume, der wertritt. igaro“: Wird von dem rumüniſchen Cotnareanu kontrolliert, dem Gat⸗ früheren Frau Coty. In der Schriftlei⸗ id u. a. die Juden Hahn, Bauer, tein, Maurois, Vanderem, ven. Petit Pariſien“: Im Beſitz der niſchen Jüdin Browne, verwitwete Hauptſchriftleiter der Jude Elie L. aktivesſekretär der Jude Aghion. Mitarbeiter: Lewin, Wolff, „Meyer u. a. m. nforma tion“: Kontrolliert von Bollack und der Banque La⸗ e ihrerſeits unter der Leitung des n Duvid Weill ſtebt. 1s Midi“ und„Paris⸗ſoir“: 3 Informationsdienſtes der Jude zareff. In der Schriftleitung ſind gende Juden: Maurois, Titayna, che, P. Wolf, Weißkopf alas bault. Auf igenant“: Leitartikler der zarus, der mit dem Pſeudonym chnet. ir“: Pariſer Abendblatt, das vor en gegründet wurde, um die jüdiſch⸗ iſche Propaganda in Frankreich zu Direktor: der Jude J. R. Block; rektor: der Jude Benſam. Es iſt d, daß nach einer Mitteilung im dition vom 19. November 1938 das⸗ die Mitarbeit des Kriegshetzers oper geſichert hat. atin“: Leiter des Informations⸗ der Jude Sam Cohen. In der ng die Juden Keſſel, Sommer und pre“: Wird heute von der jüdiſchen er kontrolliert. „LEre Nouvelle“: Organ Herriots. Wird heute von dem Juden Albert Milhaud kontrolliert. „La Republique“: In der Schriftleitung befinden ſich u. a. die Juden Jacques, Kayſer, Pierre Paraf, Sammy Beracha, Robert Aran. „Le Jour“—„Echo de Paris“: wird von dem Juden'Hericourt kontrolliert. In der Schriftleitung befinden ſich die Juden Suarès, Idzowsky; Leiter der Anzeigenabtei⸗ lung iſt der Jude Hecker. „Le Journal“: In der Schriftleitung be⸗ finden ſich die Juden Géo London, Jean Balenſi. „'Epoque“: Die hauptſächlichſten Mit⸗ arbeiter ſind die Juden Hirſch alias Hutin, Bernſtein, Bauer. „Le Populaire“: Direktor: der Jude Léon Blum; Hauptſchriftleiter: der Jude Roſenfeld. In der Schriftleitung arbeiten fol⸗ gende Juden: Jean⸗Maurice Herrmann, Marie⸗ Louiſe Herrmann, Moch, Zyromſki, Weill⸗Rey⸗ nal, Cohen⸗Adria, Goldſchild, Serge Moati, Nicolich, Liebermann, Schleſſer, Julius Deutſch, Angelo Tasca, André Leroux, Haußer, Hirſch, land gehörte neben der Preſſe der Rundfunk. Sie hatten ſich hier die fetteſten Pfründen aus⸗ geſucht und beherrſchten den Rundfunk in einer Weiſe, die keine anderen Kräfte aufkommen ließ. Wenn wir den franzöſiſchen Rundfunk in dieſer Hinſicht prüfen, kommen wir zu ganz ähnlichen Ergebniſſen. Es mag nicht von An⸗ fang an ſo geweſen ſein, jedoch das Gebiet, das uns hier aus beſonderen Gründen ſehr intereſſiert, die deutſchſprachigen Sendungen des Straßburger Senders ſind heute eine aus⸗ geſprochene Domäne der Judenklique Jakob geworden. Es iſt bereits des öfteren in frühe⸗ ren Jahren auf die bewußte Hetze hingewieſen worden, die durch dieſen deutſchſprachigen Sen⸗ der betrieben wurde. Es war alſo nur ein Winkelzug der Regierung Blum, als im Jahre 1936 die Sendeſtelle für die deutſchſprachi⸗ gen Programme des Straßburger Senders nach Paris verlegt wurde. Man glaubte auf dieſe Weiſe, eine direktere Fühlung zwi⸗ ſchen gewiſſen Stellen der Regierung und dem Sender herzuſtellen, dem man in jener Zeit große außenpolitiſche Bedeutung beilegte. Bei der ſeinerzeitigen Verlegung hat man an⸗ fangs ſo getan, als ob man guten Willen be⸗ zeigen wolle und engagierte tatſächlich einen Deutſchen für die betreffenden Funktionen. Aber dieſer Mann beging die große Unklugheit, die Judenclique um den berüchtigten Jakob, die zehn Berliner Emigranten umfaßte, und aus den Juden Hans Jakob, Heinrich Levpy, Eduard Levi, Dyck, Heil, Franck, W e W* N. ** Wi Wred NN So gibt der„Gringolire“ seiner Freude doröber Ausdrouck, doaß der Stier Doladier den Torero Blum oof die Hörner genommen hat. Schermann, Kanter, Schiff, Kuntzelmann, F. Meyſembourg, Betty Brunſchwiog, M. Mau⸗ rice Hirſchovitz. „Ami du Peuple“: Kontrolliert von dem Juden Georges Mandel, der in der Schrift⸗ leitung durch den Juden Michelſohn vertre⸗ ten iſt. Man ſollte meinen, daß dieſe anſehnliche Reihe genügt, um den jüdiſchen Einfluß zu ſichern. fjetzer im Rundfunt Es gehört in die ſelben Zuſammenhänge wenn kürzlich im franzöſiſchen Kammerausſchuß für Poſt⸗ und Telegraphenweſen die Forderung aufgeſtellt wurde, daß die von den franzöſiſchen Rundfunk⸗ ſendern verbreiteten Nachrichten ſtets einen unpar⸗ teiiſchen Charalter haben müßten. Es wurde bei der Gelegenheit eindeutig feſtgeſtellt, daß dunkle Kräfte am Werke ſind, die nicht im Intereſſe Frankreichs arbeiten. Wir wiſſen, daß es ſich auch hierbei um Emigranten und Juden handelt. Wir veröffentlichen hierunter zur Kennzeichnung der Situation eine Schilderung der Verhältniſſe am Straßburger und Pariſer Sen⸗ der, die auf Angaben fußt, die kürzlich vom „Führer“ in Karlsruhe gemacht wurden. Zu den bevorzugten Gebieten der Tätigkeit der Juden während ihrer Glanzzeit in Deutſch⸗ Schleſinger, Wronkow, Jolowicz, Schwann beſteht, heranzuziehen. Er hatte bald den Dank dafür, indem ihn die geſchloſſene Front der Juden aus ſeinem Amt herausekelte. Die Juden brauchten, um dies zu erreichen, nur einen Zeitraum von vier Wochen. Tag für Tag Rundfunkhetze Ueber das Wirken dieſer jüdiſchen Emigranten in der Zeit ſeit 1936 brau⸗ chen wir wohl nichts beſonderes zu ſagen. Tag für Tag wurde in der übelſten Weiſe gehetzt. Die Proteſte, die vor allem aus dem Elſaß ſelbſt kamen, wo man die Verhältniſſe kannte, irritierten die Leuute nicht. Man muß ſich vor Augen halten, wenn man ſich darüber klar werden will, welch eine Provokation das Wir⸗ ken dieſer Leute bedeutet, daß ſie nicht einmal der franzöſiſchen Sprache wirklich mächtig ſind. Ueberdies beſitzen ſie faſt alle keine Arbeits⸗ bewilligung, die man heute in Frankreich eben⸗ ſogut wie in Deutſchland braucht. Die jüdiſchen Emigranten um Jakob ſind hier mit der bekannten jüdiſchen Frechheit vorge⸗ gangen und haben ſich über alle Beſchwerden und ſelbſt über die Anweiſungen des Profeſſor Berteaux, des Vertreters des franzöſiſchen Außenminiſteriums, hinweggeſetzt, wenn es ſich darum handelte, eine Hetze zu betreiben, wie ſie ihnen zweckmäßig erſchien. Darüber hinaus hatten ſie in der Tat ſo gut wie gar keine Kontrolle, denn der Oberſte Rat des amtlichen politiſchen Nachrichtendienſtes, der noch die Be⸗ rechtigung hätte, ſie zu kontrollieren, umfaßt außer Delbos lauter Juden und Freimaurer, darunter den bekannten Huisman, die Di⸗ rektoren des„Oeuvre“ und des„Peuple“. Von dieſer Seite iſt alſo nichts zu befürchten, was die Kreiſe der Judenclique ſtören könnte. Man ſieht alſo, daß die großen Linksblätter auch hier maßgebend vertreten ſind. Man will offen⸗ bar auf dieſe Weiſe den Gleichklang zwi⸗ ſchen Preſſe und Rundfunk in einer zweckmäßigen Weiſe garantieren. Alle die wilden Hetznachrichten gingen mit den Vorzeichen„es geht das Gerücht“,„es wird die Meinung vertreten“,„es wird behauptet“ in die Welt hinaus. Man hatte auch eine raffi⸗ nierte Taktik, die Nachrichten in der Weiſe zu tarnen, daß man ſie als Zitate aus engliſchen oder anderen ausländiſchen Zeitungen bezeich⸗ nete. Eine Unterſuchungskommiſſion, die nicht arbeitete In der letzten Zeit haben ſich um dieſe deutſch⸗ ſprachigen Sendungen noch einige beſondere Vorgänge abgeſpielt. Den franzöſiſchen Rechts⸗ kreiſen und der verantwortungsbewußten fran⸗ zöſiſchen Preſſe war es allmählich zu dumm ge⸗ worden, daß in den deutſchſprachigen Sendun⸗ gen, die ja zeitweilig nicht nur über den Sender Straßburg gingen, eine ausge⸗ ſprochene Kriegshetze betrieben wurde. Man verlangte entſchieden Aufklärung darüber, wor⸗ auf es zurückzuführen ſei, daß immer wieder über den amtlichen Nachrichtendienſt Meldungen gingen, die nichts anderes ſeien, als eine ausgeſprochene Kriegshetze. Tatſäch⸗ lich wurde ſchon damals eine Unterſuchungs⸗ kommiſſion über die„Falſchmeldungen“ einge⸗ ſetzt. Von ihrer Tätigkeit hat man jedoch bis auf den heutigen Tag nichts weiter vernommen. Ein Gpfer— auf dem papier Es wird vor allem wohl auf das Konto der ſich immer wiederholenden Proteſte aus dem Elſaß zu ſetzen ſein, wenn ſchließlich doch einer — aus der Clique der zehn Juden geopfert wurde. Es war der Sprecher Heil. Aber die jüdiſche Miſchpoke hält zuſammen, und ſo iſt es nicht weiter verwunderlich, daß ihn Jakob auf einen ſicheren Poſten ſchob. Im übrigen hat man jedoch nichts vernom⸗ men, was darauf ſchließen ließe, daß die Ju⸗ denclique ihres verderblichen Einfluſſes ver⸗ luſtig gegangen wäre. Nach wie vor erfolgt die Auswahl der Meldungen unter Geſichtspunk⸗ ten, die den Juden und Freimaurern genehm ſind. Wenn es Frankreich ſchon für richtig⸗ hält, in ſeinen Grenzgebieten deutſchſprachige Sender zu unterhalten, hat es auch die Pflicht, Nachrichten und Berichte zu bringen, die dem deutſchen Weſen und der deutſchen Nation ge⸗ recht werden. „Demokratiſcher“ Rundfunk Frankreichs Hörer fordern Objektivität Paris, 16. Dez.(HB⸗Funk.) Bei der allgemeinen Kammerausſprache über den Haushalt des Poſtminiſteriums wurde von verſchiedenen Seiten der Mangel an Objektivi⸗ tät im Rundfunk kritiſiert. Der Berichterſtatter machte ſich zum Sprecher der Rundfunkhörer und erklärte, die Hörer könnten wohl ver⸗ ſtehen, wenn während einer internationalen Kriſe die politiſchen Informationen des Rund⸗ funks zenſiert würden, nicht aber, wenn es ſich um eine gewöhnliche Kabinettskriſe handle. Der rechtsſtehende Abgeordnete Montalembert for⸗ derte von den Funkſprechern eine objektivere Einſtellung. Man habe gerade in den letzten Jahren zu viele einſeitige Berichte gehört. Er wünſche vor allem, daß die Preſſeſchau des Rundfunks objektiver werde. Ciano empſing Englands Botſchaſter Rom, 16. Dez.(HB⸗Funk.) Außenminiſter Graf Ciano empfing am Freitag den engliſchen Botſchafter Lord Perth, um, wie man annimmt, mit ihm vor ſeiner Ab⸗ reiſe nach Budapeſt nochmals über die allge⸗ meine politiſche Lage und insbeſondere über den Beſuch des engliſchen Miniſterpräſidenten in Rom zu ſprechen. Der italieniſche Außen⸗ miniſter wird am Montag um 8 Uhr nach der ungariſchen Hauptſtadt abreiſen. d Sern & Hausjacken 11.50 18.— 24.— Sport SKutzer 18.— 28.— 328. Ski-Slalomblusen 9. 18.— 19. Winter-Mäntel 0 29.• 42.—• 55.— HHJ-, Pl.- u. SA-Uniformen sowle IV-Blusen, Ski-Mosen, Hosen, Hemden, Sakko-Anzüge, 22. 48.- 48.— Sport-Anzüge. 32s. 42. 48. Kletterwesten, Koppel und Schulterrlemen usw. al und porauzſt ale in ande eſtfalens ge Stoffe 20⏑ 12.— 18.— 23.— 2 —— Kinder-Mäntel..90 5. 14. Män'el. roden 24.- 32.- 48. L in Lederol, Gummi, Batist àb 11. Loden-Loppen in Viel. Forb..50 12. 18.- Mannheim H 1, 5(Breite Straſle) Samstag, 17. dezen „hakenkreuzbanner“ fluflöſung der beſellſchaft„deuilche Freihent“ und des„Ooiſenbundes“ DNB Berlin, 16. Dezember. Der Reichsführer zh und Chef der deutſchen Polizei im Reichsminiſterium des Innern hat auf Grund der Verordnung des Reichspräſiden⸗ ten zum Schutze von Volk und Staat vom 28. 2. 1933 die Geſellſchaft„Deutſche Freiheit e..“ und den„Goiſenbund“ mit ſofor⸗ tiger Wirkung aufgelöſt. Gleichzeitig ſind die von der Geſellſchaft„Deutſche Freiheit e..“ herausgegebenen„Inſormationsbriefe“ verbo⸗ ten. Jede Tätigkeit, die den Verſuch einer Fort⸗ führung dieſer Organiſationen oder einer Neu⸗ gründung mit gleichen oder ähnlichen Zielen darſtellt, wird nach§ 4 der genannten Verord⸗ nung beſtraft. Die Ranziei des Lührers vorübergehend geoſtmoſſon 5 Berlin, 16. Dez.(HB⸗Funk.) Wie die NScmeldet, gibt der Chef der Kanz⸗ lei des Führers der NSDAP bekannt, daß die Kanzlei des Führers der NSDaApP, Berlin W 55, Friedrich⸗Wilhelm⸗Straße 13, vom Mon⸗ tag, 19. Dezember 1938 bis 3. Januar 1939 einſchließlich für den allgemeinen Be⸗ ſucherverkehr geſchloſſen iſt. Aus⸗ nahmen können nur in wirklich dringenden und eiligen Fällen gemacht werden. Juden verlaſſen Polen Maſſenweiſe Auswanderungs⸗Geſuche ſ. b. Warſchau, 17. Dez.(Eig. Drahtber.) Offenbar haben die Juden in Polen allmäh⸗ lich begriffen, daß ſie nun wirklich ab⸗ hauen müſſen. Jedenfalls teilt das pol⸗ niſche Außenminiſterium mit, daß es ſeit eini⸗ gen Tagen mit jüdiſchen Geſuchen und Denk⸗ ſchriften zur Erlangung der Auswanderunas⸗ erlaubnis geradezu überflutet wird. Das War⸗ ſchauer Außenamt erklärt dazu offiziell, daß aber leider noch immer keine Gebiete oder Län⸗ der offen ſtünden, um den Strom det jüdiſchen Auswanderer aufzunehmen. Morxiſtonkrowall in Todz Die Täter waren natürlich Juden J. b. Warſchau, 17. Dez.(Eig. Drahtber.) In der Induſtrieſtadt Lodz unternahm unter jüdiſcher Leitung-eine marxiſtiſche Bande einen Ueberfall auf die Räumlichkeiten der National⸗ partei, um gegen den Antiſemitismus zu pro⸗ teſtieren, der ſich im gegenwärtigen Wahlkampf für die Gemeindewahlen als ſiegreiche Wahl⸗ parole erweiſt. Der Angriff konnte abgeſchla⸗ gen werden, da die Polizei rechtzeitig zur Stelle war. Neun Rowdies konnten feſtgenommen werden, darunter ſieben Juden(h. Ungoenreiſe Cano⸗ om ſan'aa Budapeſt, 16. Dez.(HB⸗Funk.) Der italieniſche Außenminiſter Graf Ciano trifft, einer Einladung des Reichsverweſers folgend, am Montag, 19. ds. Mts., zu ſeinem kürzlich angekündigten viertägigen Ungarnbe⸗ ſuch hier ein. Der Aufenthalt Cianos iſt. wie die Blätter übereinſtimmend melden, priva⸗ ter Natur. Max Eichin und Werner Kornhas ſtellen im Kunſtverein aus Die neue Ausſtellung im Kunſtverein macht mit zwei Karlsruher Malern bekannt, die beide der jüngeren Generation angehören: Max Eichin, von dem die meiſten Bilder gezeigt werden, und der auch der beweglichere der bei⸗ den iſt, wurde 1903 in Lörrach geboxen, Wer⸗ ner Kornha 8, ein gebürtiger Karlsruher, iſt Jahrgang 1910. Eichin bringt, dank ſeines Alters, die größere Erfahrung mit und beweiſt wohl dadurch auch eine reichere des Schaffens. Er war urſprünglich Bildhauer, beſchäftigte ſich dann aber auch mit der Male⸗ rei und wurde Schüler von Dillinger und Goebel. Studienreiſen führten ihn nach Paris, in die Provence, nach Holland, Italien und Kopenhagen. 192 wurde er mit dem Staats⸗ preis ausgezeichnet. Er ſchuf auch als Bild⸗ hauer das Kriegerdenkmal in Lahr⸗Dinglin⸗ en. Kornhas erhielt ſeine Ausbildung eben⸗ f in Karlsruhe bei Scholz und Goebel. eiſen machte er nach Paris und München. Ein Gemeinſames verbindet beide Künſtler; ſie betonen in ihrem Schaffen das Gefühl gegenüber der verſtandesmäßigen Auffaſſung, unb ſie ſuchen die Natur in ihrer Eigenart wie⸗ nicht in ihrem äußeren Geſicht, fondern durch ihre inneren Werte. So geſtal⸗ ien ſie gewiſſermaßen das farbige Abbild ihrer „Seelen“. Auch in der Motivwahl gehen ſie einen verwandten Weg; die Landſchaft, wo ſie arbig am intereſſanteſten iſt, iſt ihr Objekt, er tönende, kräftige und gänzlich unſentimen⸗ tale Farbausſchnitt. Beide ſind ſie in erſter Linie Maler, d. h. ſie kommen ausſchließlich von der Farbe her, Daß Form und Zeichnung trotz allem nicht in den hat ſeinen Grund wohl in der bildhaueriſchen Tätigkeit Eichins und in der grafiſchen Be⸗ ſch e von A x Eichin zeigt Helbilder und Aquarelle. Er geſtaltet die Landſchaft mit leidenſchaft⸗ lichem Temperament. Sie iſt ihm in all ihren Formen und Erſcheinungen intereſſant und ge⸗ intergrund treten, die größie moorſorengung 20 o0% Kilo Sprengsioſf und 378 Ninen eingeseizt DNB Berlin, 16. Dezember. Die 3000 Autobahnarbeiter, die anläßlich der Fertigſtellung des 3000. Kilometers der Reichs⸗ autobahnen als Gäſte des Führers in der Reichshaupiſtadt weilen, hatten am Freitagvor ⸗ mittag Gelegenheit, vor den Toren Berlins der größten Moorſprengung beizu⸗ wohnen, die jemals für den Bau der Straßen Adolf Hitlers ſtattgefunden hat. Um elf Uhr vollzog ſich an einer Bauſtelle für den Avus⸗ Zubringer bei Saarmund, unweit der Süd⸗ tangente des Autobahnringes, dieſe gewaltige, mit nicht weniger als 20 000 Kilogramm Spreng⸗ ſtoff durchgeführte Moorſprengung. Generalinſpektor Dr. Todt gab den Ehren⸗ gäſten einige Erläuterungen. Er ſprach davon, daß mooriges Gelände bisher noch von den Straßenbauern ängſtlich gemieden wurde, weil es den Straßenkörper nicht zu tragen vermag. Heute ſei es gelungen, Moore durch Sprengung zu beſeitigen. Ohne beſondere Schwierigkeiten könne man jetzt mit faſt mathematiſcher Ge⸗ nauigkeit und kaum mehr anzuzweifelndem Er⸗ folg gewaltige Sprengſtoffmengen anſetzen. Weitere Erklärungen gab dann Prof. Dr.⸗Ing. Caſagrande, der Sachverſtändige des Ge⸗ neralinſpektors für alle Moorſprengungen und der Bodenkunde. Er erwähnte dabei, daß in den letzten vier Jahren in Deutſchland beinahe zwei Millionen Kubikmeter Moor und Schlick geſprengt worden ſind, wo⸗ durch mehr als fünf Millionen Reichsmark Ko⸗ ſten für die Reichsautobahnen erſpart wurden. Dor 5000 Zuſchauern Es iſt fünf Minuten vor elf. Die Spannung iſt aufs höchſte geſtiegen. Geſchäftig eilen die Sprengkommandos um das Feld. Plötzlich iſt der große Augenblick, den 5000 Menſchen und nicht zuletzt die Ingenieure ſelbſt fieberhaft er⸗ wartet haben, da: ein gewaltiges Beben läßt das Erdreich ringsherum erzittern, der Boden ſchwankt unter den Füßen, ein dumpfes Grollen, ſchwarze und weiße Rauchwollen ſteigen raketen⸗ artig aus dem Sandberg in die Höhe, goldgelbe Phosphorſchwaden mengen ſich dazwiſchen— die Hölle ſcheint ſich da unten aufgetan zu haben. Viel zu ſchnell iſt das phantaſtiſche Schauſpiel zu Ende, denn das Ganze iſt das Werk von höchſtens zwei Sekunden. Der ſcharfe Wind hat die Rauchſchwaden ver⸗ trieben, und nun glaubt man ſeinen Augen nicht zu trauen: der ganze 320 Meter lange und ſechs bis acht Meter hohe Sandberg iſt ver⸗ ſchwunden, iſt abgeſackt, eine ſchwarz⸗graue, von Moor durchwühlte Maſſe liegt jetzt in ebener Erde. Die Sprengung iſt voll geglückt. Tondon über Südafeika entrüſtet Jahrhunderfſeier der Buren ohne englische Nalionalhymne (Drohtmeldung unseres londonef Verfrefefs) f. b. London, 17. Dezember. Die Gerüchte über die Jahrhundertfeier des buriſchen Sieges über die Zulus in Südafrika verurſachen in London erhebliches Kopfſchüt · teln, wenn nicht gar Beſtürzung. Die engliſche Preſſe berichtet nur ſehr kurz über die Feiern, die gegenwärtig in Pretoria ſtattfinden, kann aber trotzdem heute nicht umhin, zu melden, daß nach der Verleſung der Botſchaft des eng · liſchen Königs die Teilnehmer nicht daran ge⸗ dacht hätten,„Good ſave the King“ zu ſingen, während nach der Verleſung der Glückwünſche der holländiſchen Königin die holländiſche Na · tionalhymne geſungen worden ſei. Die Beſucher haben es ferner abgelehnt, eng⸗ liſche Reden anzuhören und geſordert, daß alle Reden in„afrikaniſch“ gehalten werden müß⸗ ten, was dann auch geſchehen ſei. Es wird ſo⸗ gar berichtet, daß eine Rede mit dem Ruf: „Heil Südafrika“ geſchloſſen worden ſei, wobei der Reoner den rechten Arm zum Gruß erhoben habe. Dieſe nationaliſtiſchen Tenden⸗ zen in Südafrika haben zweifellos die peſſimi⸗ ſtiſche Bemerküng des britiſchen Kolonialmini⸗ ſters Mac Donald über die Zukunft des Empire ſtark beeinflußt. „Evening Standard“ greift Mac Donald noch⸗ mals wegen dieſer düſteren Vorausſagen an und erklärt, der Kolonialminiſter ſolle ſich we⸗ anlagen, aus Gärten, er entwirft das Geſicht des Dorfes und das der Stadt, er erzählt von den Stimmungen im Hafen, von den Bergen, 25 den Blick auf die weite ebene Fläche es Feldes und des Landes, holt einzelne Häuſer oder ganze Häuſergruppen heraus. Er führt ebenſo in die Idylle wie in das härtere Leben des Alltags, aber immer ſpricht ſein ak⸗ tives, faſt unruhiges Temperament, das das Werk in der Stimmung leicht dramatiſch, wenn auch niemals laut oder gar ſchreiend werden läßt. Was in den Aquarellen teilweiſe wie ein Flackern der ſtarken und vielfältigen Farbmi⸗ ſchungen erſcheint, das geht bei der Großzahl der Oelbilder in ein dunkles, volles Tönen über. Dadurch wird Eichin auch ein ſicherer Geſtalter der Stimmung. Eindrucksvoll er⸗ ſcheinen B. die„Landſchaft am Oberrhein“, die„Säulen in Venedig bei Regen“ das„Wie⸗ ſental bei Lörrach“ und andere italieniſche oder holländiſche Bilder. Porträts und Blumenbilder treten neben der Landſchaft in den Hintergrund, erwähnenswert aber bleibt die glückliche und intereſſante Verbindung von Stilleben und Landſchaft in dem Bild„Am E das auch farbig ſehr gut ge⸗ öſt iſt. Werner Kornhas möchte— wie er ſelbſt ſagt—„verſuchen die Intenſionen der Natur zu verſtehen und ſie mit den Mitteln der Ma⸗ lerei einfach geſtalten“. Auch er zeigt die Na⸗ tur in ihrem inneren und wahren Bild, auch er gibt ſeiner Landſchaft eine ſtarke Lebendig⸗ keit, die er durch die Farbe und die eigen⸗ willige Geſtaltung hervorruft, wenngleich er im Motiv mehr die Stille— gegenüber Eichin — bevorzugt. Kornhas malt einen Friedhof, er geht zu den letzten Häuſern vor der Stadt, oder in einen ſtillen Parkweg, vor einen Schloßflügel im Park, geſtaltet Aünzevenpehſe und ausgeſtorbene Straßen der Großſtadt, ein einſames Flußufer, einen Bahnübergang. Aber im Himmel liegt ein dramatiſch bewegter Atem, eine Sinfonie der leuchtenden Farben läßt dieſe Motive alle e egenwärtig und mit Leben erfüllt erſcheinen. sſelbe gilt von ſei⸗ niger finſteren Prophezeiungen als einer Ord⸗ nung der Dinge in Paläſtina und anderswo im britiſchen Weltreich widmen. Jüdinnen als kommuniſtiſche berfünreeinnen J. b. Warſchau, 16. Dez.(Eig. Ber.) Unter den vielen Kommuniſtenprozeſſen, die zut Zeit gegen jüdiſche Kommuniſten laufen, fällt beſonders ein Prozeß auf, der in Stanis⸗ lau ſich abſpielte. Angeklagt waren vier Jüdin⸗ nen und ein Jude, die ſämtlich kommuni⸗ ſtiſche Propaganda betrieben hat⸗ ten. Die Verwendung von Jüdinnen zur Zer⸗ ſetzungspropaganda, im Polentum iſt ſchon ſehr oft feſtgeſtellt worden. Es ſtellt ſich bei dieſen Prozeſſen regelmäßig heraus, daß der Durchſchnittspole der kommuniſtiſchen Doktrin ſehr wenig oder gar kein Verſtänd⸗ nis abgewinnen kann. Um aber trotzdem zum Ziel zu gelangen, benutzt der jüdiſche Kom⸗ munismus weibliche Verführungskünſte, zu de⸗ nen ſich genügend Jüdinnen bereit finden. Sie ahmen ſo die Rolle der bibliſchen Judith nach, denn ſie dienen nicht einem perſönlichen Ziel, ſondern erfüllen das Gebot ihrer Raſſe, welche die Gaſwölker zu zerſetzen und zu vernichten trachtet. Das Gericht in Stanislau verurteilte die An⸗ geklagten zu Gefängnisſtrafen bis zu 4 Jahren und verhängte Polizeiauſſicht bis zu 5 Jahren. ſtaltungswürdig: er gibt Ausſchnitte aus Park⸗ nen Zeichnungen und den flott entworfenen Aktſkizzen. Weihnachtsmesse der Gedok im„Kaſino“ ausgeſtellt Die diesjährige Weihnachtsſchau der Gedok im„Kaſino“ iſt im weſentlichen vom Kunſtge⸗ werbe her aufgebaut. Die bildende Kunſt hat ihre Weihnachtsausſtellung ja ſchließlich auch in der Kunſthalle, wenigſtens für einheimiſche Künſtler. In der Malerei gefallen die Porträts von Tilla Gramm, Mannheim, durch ſicheres Er⸗ faſſen und Erfühlen der charakteriſtiſchen Aus⸗ drucksmerkmale. Aus den Geſichtern ſpricht das Weſen der Menſchen, und eine geſchulte Technik wie auch ausgeſprochenes Farbempfinden ver⸗ mitteln die anſprechende künſtleriſche Form. Auch das Blumenſtück drückt die jahreszeitliche Stimmung ſchön aus. Von den übrigen Wer⸗ ken der Malerei feſſelt der gütige, weißhaarige (Paſtellzeichnung) dank ſeines le⸗ bendigen, beſeelten Ausdrucks. Schließlich ſeien noch das Gemälde„Aufbrechender Kohl“ von M. Nieten⸗Overbeck und ein zartes Aquarell einer Binnenſeelandſchaft bei Füſſen von Helene Schmitt⸗Pfeffer, Mannheim, erwähnt. Die Plaſtik iſt durch Eliſabeth Kirchner, Frankenthal, vertreten. Aus ihren Kleinplaſtiken(Bildniſſe, Medaillen in Bronze und Gips) ſpricht eine ernſte, ſtrebende Künſt⸗ lerin zum Beſchauer, die feinſte Ausdruckstöne wiederzugeben weiß. Im kunſtgewerblichen Teil der Schau verlan⸗ gen die Emaileinlegearbeiten von Käthe Ruckenbrod, Ziegelhauſen, Beachtung. In ihren Schmuckſtücken und Behältern(Meſſing⸗ und Zinkdoſen) ſprechen reizvolle Gedanken und zartabgeſtufte Farbwerte im Emailfluß an. Bernhild Schulz⸗Längin zeigt in wir⸗ kungsvoller Blauglaſur von leuchtender Farbe kleine keramiſche Bilder, Vaſen, Rauchſervice und Aehnliches, wobei ſie Blumen⸗ und Tier⸗ Helmut Schul2. kopenhogenerneeperdanninslan Kopenhagen, 16. Dez.(HB⸗Fu Eine der letzten alten Reeperbahnen(Seile bahn), die in der däniſchen Hauptſtadt n finden ſind, wurde in der Nacht zum 5 durch Feuer zerſtört. Zugleich mit der 500 ter langen Holzbahn wurden große Vorr Hanf und Flachs ſowie zahlreiche we Spinnmaſchinen vernichtet. Der Sachf wird auf zwei Millionen Kronen geſchätz Feuer ſoll an einer Spinnmaſchine durch bung einiger Drähte, die ſich verwickelt hat entſtanden ſein. Teichlſinn om Steuer: drel lole Torgau, 16. Dez.(HB⸗Funk) Am Donnerstagnachmittag ereignete ſi der Nähe von Züllsdorf ein ſchweres wagenunglück, dem drei Menſchen zum fielen. Ein Leipziger Perſonenkraftwag von einer Frau geſteuert wurde, fuhr mit Wucht gegen einen Baum, wobei die Fah deren Kind und eine Begleiterin auf der getötet wurden. Das Unglück iſt darauf zuführen, daß die Fahrerin ihrem Kind wüh rend der Fahrt etwas zu eſſen gab, wobei ſie Gewalt über das Steuer verlor. In fiürze Kriegsminiſter Hore⸗Beliſha, Devonport vor Konſervativen ſprach und Körperſo nen reichen friedliche land mit ſein Politik Chamberlains verteidigte, erklärte chen Erſahru bei, daß während des laufenden Finanz hren Eigena etwa 60 neue Kriegsſchifſſe mit zänzen. d Waſſerverdrängung von zuſammen cken hierin lünſtigen Enn Tonnen in Dlenſt geſtellt werden ſollen. 1 In Anweſenheit von Hauptamtsleiter Rie 1 genfelot und der Reichsfrauenfſ wie zur Mit, Scholtz⸗Klink fand am Freitagvormi Einweihung des erſten NSV⸗Müttererho heimes in Danzig⸗Langfuhr ſtatt. * Der anläßlich der Jahrestagung der A gemeinſchaft für die deutſch⸗polniſchen Rechtz⸗ beziehungen in Warſchau weilende Präſident der Akademie für Deutſches Recht, Reichs ſter Dr. Frank, legte am Freitag am des Unbekannten Soldaten einen Kran der. Anſchließend wurde er vom Staat denten empfangen. In de * 0 betrachte 5 das Wohler Die Polizei hat in dem franzöſiſchen ort Annemaſſe einen von Genf aus ſeit rer Zeit betriebenen Schmuggel jüdiſche granten nach Frankreich aufgedeckt. ——— Der ehemalige Chef der franzöͤſiſchen täreniſſion, General Faucher, hat P 20fähriger Tätigteit verlaſſen. „ Der Oberbefehlshaber des Heeres, Gei oberſt von Brauchitſch, und Frau Brauchitſch empfingen am 15. Dezemher ihrem Hauſe die in Berlin beglaubigten Mi tärattachés. * Wie eine amtliche Bekanntmachung der jetregierung beſagt, iſt der Sowjetflieger low tödlich abgeſtürzt. Tſchkalow, der als lehrer wirkte, iſt bei dem Einfliegen eines n Flugzeuges verunglückt, 3 motive bevorzugt. In der Porzellann ſtellt auch Ola Hammelmann, Lu hafen am Rhein, Geſchirre mit geſchmac lumenſchmuck zur Schau. „Die Freiburgerin Margarete Winn fällt in kunſtvoll ziſelierten Glasätzun der Heidelberger kunſtgewerblichen W00 Fanck⸗Koſt ſpricht eine Reihe klein Arbeiten an, die in ihren ruhigen Fo einer ſauberen Technik einen abgeklä ſchmack verraten. Unter den anderen A fallen die neuartigen naturfarbenen H tiere ins Auge, die in Ausdrucksform arbeitung allein die Maſerung ſpreche Weihnachtlich ſtimmen die eigenwillig n on Rauſchgoldengel im chmuck von Paula Warlimond, licht und beſchwingt komponierte. Unter den Handwebereien fällt Hilde mann, Wachenheim, durch eigene Gebant und Wege in Muſter und Farbwirkung g Auch ihre Zielſtrebigkeit auf dem Gebl Trachtenwebkunſt ſei anerkannt; ſolch ei terliches Dirndlkleid hat gewiß auch ſein reize. Schließlich ſucht auch Valeska ding⸗Larſen nach geſchmackvollen Fa gen und Muſtern im Stil ſkandinaviſche bilder. Hanns GermanN Mailänder Scala zahlt jüd Abonnements zurück. Die Verw der Mailänder Scala hat beſchloſſen, al Perſonen jüdiſcher Raſſe das Geld zurüc ug ben, das ſie als Abonnement für die kommeſ Saiſon gezahlt haben. Film⸗Biennale 1939 in Ven Ungeachtet des amerikaniſchen Boylot italieniſchen Filmmarktes wird die VII. nationale Filmkunſtausſtellung im Au menden Jahres in Venedig abgb Auf Grund der bisherigen Erfahrunge künſtleriſche Wert der Veranſtaltungen ben werden. hakenkreuzbanner“ Fremde diplomaten boim Führer Der Botschaer Chinas und der Gesandie Honands empfangen DNB Berlin, 16. Dezember. Der Führer und Reichskanzler empfing am Freitag im„Haus des Reichskanzlers“ den neuernannten cineſiſchen Botſchafter Chen Chieh zur Entgegennahme ſeines Beglaubi⸗ hungsſchreibens und des Abberufungsſchrei⸗ bens ſeines Vorgängers Dr. Tien⸗Fong Samstag, 17. Dezember 1938 nnin sammen ez.(HB⸗Funk) rbahnen(Seiler⸗ auptſtadt— 4 icht zum Freitag mit der 500 Me⸗ zroße Vorräte an lreiche werwolle Der 10 4 ien geſchätzt. Das verwickelt hatten, das Gedeihen des Deut ſchen Reiches meine auf⸗ richtigſten Glückwünſche hierdurch auszuſprechen. Die Erwiderung des Führers Der Führer und Reichskanzler ſagte in ſeiner Erwiderung: „Ich begrüße es, Herr Botſchafter, daß Sie es als Ihre vornehmſte Aufgabe betrachten, die guten und freundſchaftlichen Beziehungen zwi⸗ Cheng. drei Tole ez.(HB⸗Funl') ereignete ſich in rer und Reichstan ſchweret Krofte denten der Nationalregier ſchen zum Opfet Repuplit mit einer in chi nkraftwagen, der e, fuhr mit voller bei die Fahrerin, in auf der Stele iſt darauf zurüc haltenen Rede, in Grundlage und ſie hrem Kind wüh⸗ dem Gebiete der Wi La, ee nmühungen unſerer 2 ſeinen reichen Bode liſha, der h ſprach und die ſchen Erfahrungen ihren Eigenarten gänzen. Führu Hicken hierin die hünſtigen Entwicklu igte, erklärte da⸗ den Finanzjahres iffe mit einer ſammen 130 000 ren ſollen. Botſchafter Chen Chieh üͤberreichte dern Füh⸗ freundſchaftlichen Be ziehunngen zwiſchen unſeren beiden Ländern haben neſiſchen Nationalregierung insbeſondere auf liefung erfahren. Die deutſche Einfuhr nach n den letzten Jahren an die zweite Stelle gerückt. Dieſes iſt den gemeinſamen Be⸗ und Körperſchaften zu verdanken. China mit zum friedlichen Aufbau einerſeits und Deutſch⸗ land mit ſeinen wiſſenſchaftlichen und techeii⸗ Die chineſiſche Nationalpartei, Regierung und ſchen unſeren Ländern wei Sie können verſichert ſein, meine und der finden werden. Hen um eine w zler das Schreiben des Präſi⸗ ung der chineſiſchen neſiſcher Sprache ge⸗ t welcher er ausführte: Die in Zukunft mit bereits geſchichtlich feſte die verſchiedenen haben ſeit Beſtehen der chi⸗ unſerer beiden L möglichkeiten gen für ein der gegenſei rtſchaft eine merkliche Ver⸗ beiderſeitigen Regierungen ſiſchen Republik nſchätzen und dem Beſtreben das Gedeihen De andererſeits können ſich in gegenſeitig gut er⸗ ng und Volk in China er⸗ Möglichteit einer weiteren ng unſerer Beziehungen. tig und heiße Si willkommen.“ und Reichska deren Verlau turellen Beziehungen werden, nen. Ebenſo wie Sie, Beziehungen. Die freundlichen Wünſche, die Seine Exzellenz der Präſident der Nati ſönlich zum Ausdruck mit Dank entgegen. ter auszugeſtalten. daß Sie hierbei Reichsregierung Unterſtützung Die beiderſeitigen Bemühun⸗ eitere Vertiefung unſerer kul⸗ wie ich hoffe, auch rfolg fortgeſetzt werden kön⸗ ſehe auch ich in den durch wirtſchaftliche Struktur gegebenen Ergänzungs⸗ E artige änder gün ſti ge Vorbedingun⸗ e weiter e Ausgeſtaltung tigen wirtſchaftlichen onalregierung der chine⸗ in ſeinem Handſchreiben für utſchlands und für mich per⸗ gebracht hat, nehme ich Ich erwidere ſie aufrich⸗ e, Herr Botſchaften, herzlich An die Uebergabe des Beglaubigungsſchrei⸗ bens ſchloß ſich eine Unterhaltung des Führers nzlers mit dem Botſchafter, in f dieſer die ihm begleitenden Mit⸗ iWion ſind von ſtarkem Willen zur glieder ſeiner Botſchaft, Botſchaftsrat Dipl.⸗ tamtsleiter Hiis friedlichen Aufbauarbeit im Lande Ing. Tann, Botſchaftsſekretär Qan und den chsfrauenführenn fowie zur Mitarbeit zum Gemeinnutz der Welt ſtellvertretenden Militärattache Oberſtleutnant agvormittag die erfüllt. In der Außenpolitik verfolgt meine Hſu vorſtellte. Müttererholungz⸗ Regierung das Ziel, die Beziehungen mit allen tatt. 4 len, ſondern auch zu zung der Arbeitz„ olniſchen Rechtz ilende Präſtdent techt, Reichsminl ellenz ſtehenden Re lolles Ich betrachte es al hefreundeten Nationen nicht nur aufrechterhal⸗ lih mit dem Beſtreben der unter Eurer Ex⸗ die mir geſtellte Aufgabe erfolgreich zu erfüllen, fördern. Dieſer Geiſt deckt Beziehungen“ gierung und des deutſchen Später empfing Dr. jur. Jon khee der an Stelle s meine ehrenvolle Pflicht, W am Grabe wozu ich um die gütige Unterſtützung Eurer Rappard d nen Kranz ſie⸗ Exzellenz und der Reichsregierung bitte. treten wird. Der vom Staatsprüſe inzöſiſchen Grenz⸗ Ich geſtatte mir, Ihnen, Herr Reichskanzler, für das Wohlergehen Eurer Exzellenz und für des Führers zum „Beſte freundſchaftliche und nachbarliche der Führer und Reichskanz⸗ ler den Königlich⸗Niederländiſchen Geſandten r van Haersma de With, des durch einen Autounfall aus dem Leben geſchiedenen Geſandten Ritter van ie Niederlande in Berlin ver⸗ Geſandte wurde durch den ſtellvertretenden Protokollchef im Kraftwagen Haus des Reichskanzlers geleitet, wo ihm die Ehrenwache des Heeres bei der Ankunft und Abfahrt Ehrenbezeigun⸗ gen durch Präſentieren des Gewehrs erwies. Bei der Ueberreichung ſeines Beglaubigungs⸗ ſchreibens hielt der neuernannte Geſandte eine Anſprache, in der er den Willen ſeiner Regie⸗ rung bekundete, die beſten freundſchaftlichen und nachbarlichen Verbindungen, die zwiſchen dem Deutſchen Reich ſeit alters her beſtehen, auch künftig zu pflegen und auszubauen. Der Führer und Reichskanzler gedachte in ſeiner Erwiderung zunächſt des tragiſchen To⸗ des des früheren Geſandten und ging dann auf die freundnachbarlichen Beziehungen zwiſchen beiden Ländern ein, deren Erhaltung und enge⸗ rer Geſtaltung das Deutſche Reich in gleicher Weiſe größtes Gewicht beimißt. Nach dem Empfang verbrachte der Führer eine Zeitlang mit dem Geſandten in freund⸗ licher Unterhaltung. Weltbild(M) „fousaezt“ als Raſſeſchänder Zuchthaus für einen 67jährigen Juden ng. Hamburg, 16. Dez.(Eig. Ber.) Wegen Raſſenſchande mit zwei artvergeſſenen deutſchblütigen Frauen, deren Hausarzt er war, iſt jetzt in Hamburg der 67 Jahre alte Jude Dr. Albert Leopold zu fünf Jahren Zucht⸗ haus und Ehrverluſt verurteilt worden. Der jüdiſche Arzt, der ſeit 1900 in Hamburg⸗ Eimsbüttel praktiziert, war bereits 1926 wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen an ſeiner Pflegetochter auf zwei Jahre ins Zuchthaus geſchickt worden. Trotzdem ſetzte er ſein Trei⸗ ben hemmungslos weiter fort und wurde 1936 in ein neues Verfahren wegen Raſſenſchande und Abtreibung verwickelt, bei dem er aus Mangel an Beweiſen freigeſprochen werden mußte. Jetzt hat den Juden wegen der vom Juni 1937 bis April 1938 getriebenen Raſſen⸗ ſchande das Schickſal ereilt. iſ aus ſeit lünge el jüdiſcher Emi⸗ edeckk. anzöͤſiſchen mili. „ hat Prag nach verlaſſen. Heeres, General⸗ und Frau von 15. Dezember ſ eglaubigten Mill⸗ 4 21 + achung der Bow⸗ vjetflieger Tichlu w, der als Flug/ iegen eines neuen 7 orpelaneh 5 Ludwi t geſchmado e Winneck 40 en. lichen ihe kleiner Led igen Formen abgeklärten anderen Arbeif benen Holz⸗s icksform und g ſprechen enwilligen, h ngel im 1 wond, die Dürin rte. ällt Hilde Holß 1 um ſarbwirkung dem Geblet der t; ſolch ein wiß⸗ z auch ſeine Sil Valeska Sin⸗ rwollen Farbllür ndinaviſcher Lot erman Nen rhlt jüdiſcheg Die Verwaltung beſchloſſen, alen Geld zurüchug ür die komniende 5 1 5 in Venedſ n Bohlotts deh ddie VII. Inten im Auguſt konh gehalten werden F. 5 2 bosser.“ W. 5 ⸗ , leh mdchto moinem Monn CioA schonken. Slo mösson ihm oboy boson- dors gut Schmockon vnd vor ollom loicht Soin, donn cdonn bokommon 3i0 ſhm AIch ompfo ,. immor wiocdo- die AA‚οD 7+ „Dio„Astro“ schmockt je wunclorbor. Oos 180 oueh för dio vorwöhn· tosto Rouchorzungo oin riehige Enidochungl/ —+4 u dotg bo* 5 4 lotæt oncllich eine(H N4 43 loichte Cigorote rouchat, frouſ mĩch —— . Die horrlich wohlꝛehmeckenden und dobel 20 besonders lolchten Luastro“ erholten Sis öberolf in den deschmoclvollen 50 Stöch-Blech. poackungen för den fFesffog, in den kleinen fockungen im Autometen unelſ in den ũblichon 25Stöck-Pockon- 9⸗%% io jodom Cigarettongeschöff. Schonken Sio Rauchorfreucdo unei Bekõmmlichkelt- achenken Sie eiĩne 50 Stöck· ockung 20 Weihnochten. „Sio hoben mir gut deroten. Mein Monn ist von dem Geschmack dor„Astre“ begeistert und er sagt zelber, die bekommt ihm besonders gut. Er mõöchte wieder 100„Astro“. ahrungen ſoll heh iltung noch geho · ist dos Geheimnis der feinheit der Tabołbld lebt diese „Astro“, vnobhõngig von Ernten und Johr- göngen, immer die gleiche bleibt. Schenken Sie „Astra“/ Wollen Sie„ihm“ leĩchtigkeit und Wohlgeschmock „Astra“. H tter an, schaff der Tobokouswohl und Kkounst nur noch j Generotion als fomilienõberlief 43 *UNW OUMUNE MUNOSTOcx eine Freucde machen? natörlich gewochsen- dos ier kommt os nĩcht nur ouf die sondern obenso oof die Meister- Mischung. Auf dor ganzen Wel m Hause kyriozi in der drimon erung. Sio sorgt doför, doß dio KVRNIAZ21 Slra Blick übers Cand „Hanennreuzbanner⸗ Samstag, 17. Dezember 1888„hakenk 4 4„* noch ſechs, nachdem die andern faſt alle nach b annheimer 5fl ſiellt die beſten Schützen der bruppe haben. Auch die reſtlichen ſechs Juden wollen„Aha!“ Schriesheim verlaſſen, davon vier ſchon gen 7 elt Die Führertagung der Gruppe Kurpfalz in Annweiler hat begonnen Ausbau der Gruppenſchule Rune, Oann ii unſere Gemelehe ene vergeſſen. M um eine Auff (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) chie haben u— * Die Steuerkarten für 1939 ſind ſofort im Rathaus in Empfang zu nehmen. Landau, 16. Dez. Die vom 16. bis 18. Dezember in Annweiler ſtattfindende Führer⸗ tagung wurde heute morgen von Gruppenfüh⸗ ver F uſt mit einleitenden Worten eröffnet. Der Gruppenführer gab den SA⸗Führern in großen Zügen Kenntnis von den Projekten, die von der Gruppe im abgelaufenen Jahr in Angriff genommen wurden. So der Anbau und Aus⸗ bau der neuen Gruppenſchule in Darm⸗ ſtadt, in der im Januar 1939 der Dienſtbetrieb aufgenommen wird, die bevorſtehende Aufſtel⸗ lung einer neuen Reiterſtandarte in Mannheim und die Schaffung von Uebungs · gelegenheiten für die Marine ⸗ und Pionierein ⸗ heiten. Der Stabsführer der Gruppe, Oberführer Herzer, ſprach über Fragen der Führeraus⸗ bildung, unter beſonderer Berückſichtigung der Tatſache, daß die SaA als Erziehungsinſtru⸗ ment der Partei heute ſchon einen Großteil des Führernachwuchſes ſtellt. Der Stabsführer gab weiter bekannt, daß ähnliche Führertagungen wie in Annweiler alle acht bis zehn Wochen in verſchiedenen Städten des geſamten Grup⸗ pengebiets ſtattfinden werden. Das Sü-Leiſtungsbuch Der Leiter der Führungsabteilung der Gruppe beſprach die von der Oberſten SA⸗Füh⸗ rung und der Gruppe Kurpfalz herausgegebenen Ausbildungsrichtlinien. Als beſon⸗ ders bemerkenswert iſt die für das kommende Jahr vorgeſehene Einrichtung eines Lei⸗ ſtungsbuches für jeden SlA⸗Mann und die Durchführung einer Leiſtungsprüfung für die SA⸗Stürme im Juni 1939 zu beachten. Der Auguſt wird in Zukunft Urlaubsmonat der SA ſein. Das ſo wichtige Gebiet der Schießausbildung behandelte der Referent für das Schießweſen der Gruppe. Er gab das Ergebnis des Schieß⸗ fernwettkampfes für zehn Monate bekannt. Die Standarte 171 Mannheim liegt hier an erſter Stelle mit einer Durchſchnitts⸗ ringzahl von 9,88 bei der 12⸗Bruſtring⸗Scheibe. Um die Schießausbildung weiter zu fördern, werden den Einheiten in den nächſten Monaten weitere 3000 Kleinkalibergewehre zur Verfü⸗ gung geſtellt. gusſcheidungswettkämpfe in Darmſtadt Der Sportreferent der Gruppe legte die Richtlinien für die Arbeit auf dem Gebiet des SA-⸗Sportes für das kommende Jahr feſt. Die Waldlaufmeiſterſchaften der Gruppe werden am 12. März 1939 wiederum in Neuſtadt an der Weinſtraße durchgeführt. Die Ausſcheidungs⸗ kämpfe der Gruppe für die Reichswettkämpfe in Berlin finden am 1. und 2. Juli 1939 in Darmſtadt ſtatt. Werwollſte Anregungen für das Gebiet der Schulueig und Feiergeſtaltung gab das Referat des Sachbearbeiters der Gruppe. Ein ausführliches Referat behandelte ferner Fragen, die den Erwerb des SA⸗Sport⸗ abzeichens durch außerhalb der SA ſtehende Männer mit ſich bringt. Der Andrang zu den SA-⸗Sportabzeichen⸗Gemeinſchaften iſt erfreulich ſtark, liegen doch bereits bei einer Standarte 1500 Anmeldungen für das kommende Jahr vor. Der Leiter der Geſundheitsabteilung der Gruppe behandelte als letzter Fragen des SA⸗ Sanitätsweſens. Gruppenführer Fuſt ſchloß nach einer Aus⸗ ſprache über die verſchiedenen Theanen den erſten Arbeitstag ab. Der Abend vereinte die SA⸗Führer mit ühren Gäſten im Hohenſtaufen⸗ ſaal in Annweiler. von den Arbeiten an der Westbeiestigung zurück in Berlin trafen die ersten Züge mit Arbeitern ein, Weltbild(M) die beim Bau der Westbefestigung ein⸗ gesetzt waren. Unser Bild: Lustige Stimmung nach der Ankunft auf dem Lehrter Bahnhof. Zzuischen Neckar und Bergstraſte LCadenburger Uachrichten * Der Weihnachtsbaum für alle iſt auf dem Marktplatz aufgeſtellt und wird jetzt allabendlich im Lichterglanz erſtrahlen. * Landwirtſchaftliche Verſammlung. Am Montag, 19. Dezember, 15 Uhr, ſpricht Profeſſor Dr. Seſſous in der„Landkutſche“ in Mannheim über Zuckerrübenbau. Die Bauern und Land⸗ wirte ſind zu dieſem Vortrag eingeladen. „ Kath. Gotiesdienſt. Sonntag(4. Advent): .15 Uhr Beichtgelegenheit,.45 Uhr Austeilung der hl. Kommunion,.30 Uhr Frühgottesdienſt mit Adventskommunion der Jungfrauen und chriſtenlehrpflichtigen Mädchen,.30 Uhr Haupt⸗ gottesdienſt, darauf Chriſtenlehre für die Jüng⸗ linge, 13 Uhr Chriſtenlehre für die Mädchen, 13.30 Uhr Adventsandacht. Altkath. Gottesdienſt. Sonntag(4. Advent): 15 Uhr Veſper. aus Uecharhauſen * Weihnachtsfeſt der Turner. Morgen Sonn⸗ tag hält der Turnverein Reckarhauſen im Gaſt⸗ Aus unserem Heimat · Weitbewerb: Das ict unser Schriese Am Fuße des Oelbergs, an der Rheinebene Rand Dort liegt unſer Schrieſe als Perle im Land inmitten von Wäldern, Gärten und Wieſen Du Dorf— meine Heimat— du ſeiſt ge⸗ prieſen! Ueberragt biſt du von der alten trotzigen Strahlenburg. Saftige grüne Rebhänge um⸗ ſchließen dich. Wundervoll liegſt du inmitten reich tragender Obſtgärten und fruchtbaren Fel⸗ dern. Deine Lage am Rande des Odenwalds bildet ein Schmuckſtück in unſerem Land. Ein Runoblick von deinen Höhen läßt uns das herr⸗ liche Bild genießen. Gleich Perlen ſind im weiten Feld Die Dörfer, Städte hingeſtellt. Dazwiſchen der Acker, das deutſche Feld Sorgfältig bebauet— vielfältig beſtellt. Es iſt ein wundervolles Moſaik, ein Land, das man lieben muß! Viele andere Lanoſchaf⸗ ten ſind gewiß auch ſchön. Dieſe genießt man, die Heimat aber lieb“ man. Der heimatliche Laut, der uns von Kindheit an begleitet hat, wiegt ſchwerer, als alles das, was das Auge als ſchön erſchaut. Wenn in unſeren Schrie⸗ ſemer Heimatlauten unſer„Freund ich bin vun Schrieſe“ erſchallt, dann bedeutet es uns mehr als es Worte auszudrücken vermögen. Folge einem Gang durch die Schriesheimer Gaſſen und Felder: Dort das ſchöne Fachwerk⸗ haus. Im Garten ein alter aber noch wüchſi⸗ ger Baum. Beide haben Generationen über⸗ dauert. Sie ſind uns Künder dafür, daß wir ſie pflegen und erhalten. Sie ſollen uns über⸗ dauern und den Kommenden, gleich uns, dien⸗ lich ſein. Sie ſind Stücke unſerer Heimat, ſie gehören uns, der Dorfgemeinſchaft. Darüber hinaus aber iſt es nicht nur die aus den Begriffen von Blut und Boden ſich er⸗ gebende heimatliche Verbundenheit. Es iſt ſchließlich auch ein beſonderer heimtlicher Stolz auf heimatliche Leiſtungen: Und iſt es nur der Wein— er iſt mit ein Wecker heimatlicher Liebe und alt und wechſelvoll iſt die Geſchichte des Dorfes. Freud und Leid hat es in all der Zeit ſeines Beſtehens ausgekoſtet. Immer wie⸗ der haben ſich ſeine Menſchen behauptet. Ihre Haltung war erwachſen aus Liebe zum Dorfe. Daſt iſt uns Mahnung, gleich ihnen zu handeln und für die Heimat einzuſtehen. Philipp Rupp. haus„Zum Badiſchen Hof“ ſeine Weihnachts⸗ feier ab. Es gelangen drei zur Aufführung. Wie allfährlich, ſteht den Beſuchern ein genußreicher Abend bevor. Edingen berichtet * Anmeldung der Schulanfänger. Am Mon⸗ tag, 19. Dezember, von 14 bis 16 Uhr, müſſen die an Oſtern ſchulpflichtigen Kinder angemel⸗ det werden. Schulpflichtig ſind die Kinder, die in der Zeit vom 1. Mai 1932 bis 30, Juni 19383 geboren ſind. Impfſchein und Geburtsſchein ſind mitzubringen. 4 Evang. Gottesdienſt. Sonntag(4. Advent): .15 Uhr Hauptgottesdienſt, 10.30 Uhr Kinder⸗ gottesdienſt, 13 Uhr Chriſtenlehre. * Raus miſſe ſe. Jetzt werds doch ernſcht: die Amerigoner ſolle aus em Gorde! Bis em Erſchde ſolle ſe haus ſei. Dreißich Sandimeter dief ſoll mer ſe aus ein Boddem grawe: do muß ich mer erſchder noch en Meder kaafe, dann des ſoll gnau ſei, net zu dief, daß mer de Waſ⸗ ſerſchpiegel net eidrickt, awer a net zu flach, daß net doch noch ſo e Laus iwwerwinnert. Dann wege denne Lausviecher hawe mer jo die Erwet, ſo iſchs. Wann mer an ſei Weifäßl denkt, do drickts ohm dochs Herz beinoh ab, un die Aache fange zu trepfle an. Wen ma jetzt bert, jeda hot dauſend Lidder un meh gmacht. Des wäre ſer Edinge ball e Million Lider Aenerigoner, der jetzt nimmer die Gorgl nunner leeft. Des werd e traurigs Lewe gewe! Die Leit hewes awer gwißt un hede frihzeidig an⸗ nere nochſetze kenne, no hede ſe ball deitſcher Wei, un der ſchmeckt beſſer, un wenns ko Leis meh gibt un ko amerigoniſche Krankede, dann braucht mer a net zu ſchbritze. Die Amerigoner hot ma die letſcht Johr jo a ſchbritze miſſe. Dorum werre mer ſchpäter froh ſei, daß mer des Zeig raus henn. Wege ſeim Geruch kennt mer fage, der Amerigoner wär net ariſch: awer manche henn des grod gern geroche oder gar nimmer gſchmeckt. Wie werre die mol ſchnalze, wenn ſe echter deitſcher Wei als eigenes Ge⸗ wächs in Originalabfillung uf ehrem Diſch ſchtehu hawe! So hot alles ſei Gutes, ſie miſſe halt raus bis zum Erſchde. Sparen in der Schule. Auch hier iſt das Schulſparen unter den Schülern eingeführt. Die Kinder bringen jede Woche ihre Erſpar⸗ niſſe in die Schule, wo ſie Sparmarken erhal⸗ ten, die in eine Karte eingeklebt werden, Wenn die Karte voll iſt, wird der Betrag bei der Spar⸗ und Darlehnskaſſe Edingen eingetragen und verzinſt. In dieſem Jahr wurde am Spartag mit einer Werbung im ganzen Reich eingefetzt, die auch in unſerer Schule großen Erfolg hatte. Die Lehrer geben gerne Auskunft. In den nächſten Tagen wird noch eine Haus⸗ werbung von der Spar⸗ und Darlehnskaſſe durchgeführt. Ueues aus Schriesheim * Bald judenfrei. Vor einigen Jahren leb⸗ ten in Schriesheien 32 Juden, jetzt ſind es nur felſcheine, ſowie der Kohlen⸗ erfolgt am Dienstag, 20. Dezember, in der Geſchäftsſtelle der NSV im Parteihaus, ſter Karl Belz, im Tal, Anna Maraaretha geb. Reinhard das Heſt ber ſilbernen Hochzeit. Wir gratulieren. vieh 294, Federvieh 4446, Bienenvölker 190. Romaniſchen Philologie, wurde zum ordentlichen Profeſſor ernannt Winterhilfswerk. Die Ausgabe der Kartoſ⸗ und Brirettſcheine ab 13 Uhr Silberne Hochzeit. Heute ſeiert Bückermei⸗ mit ſeiner Ehefrau Ergebnis der Viehzählung. Pferde dö, Rind⸗ 284, Schweine 847, Schafe 471, Ziegen Letzte badiſche meldungen Zum ordentlichen Profeſſor ernannt Heidelberg, 16. Dez. Der Dozent dex un erhält die durch die Berufung des Profeſſors Winkler nach Berlin freigewordene Planſtelle als perſönlicher Ordinarius. Gleichzeitig wurde Profeſſor Mönch zum Direktor des Dolmetſcher⸗ Inſtituts an der Univerſität Heidelberg e⸗ nannt. Die Straßen werden verbeſſert Bruchſal, 16. Dez. Demnächſt werden auf der Straße Bruchſal—Forſt ausgedehnte Sua⸗ ßenbauarbeiten vorgenommen. Eine Verbrei⸗ terung um den kurvenreichen Ausbau ſowie di en einer Walzſchotterdecke ſind vorge⸗ ehen. Alkoholgenuß und ſeine Jolgen Offenburg, 16. Dez. Am erſten Sitzungs⸗ tage der diesmaligen Schwurgerichtsſeſſion wurde gegen den 50jährigen, bisher unbeſchol⸗ tenen und ſtrafloſen Otto Kaluza aus Gleiwit wegen Körperverletzung mit Todesfolge ver⸗ handelt. In reichlich angetrunkenem Zuſtande kam der Angeklagte mit zwei anderen Arbeitz⸗ kameraden in Streit, in deſſen Verlauf er einen kräftigen Schlag gegen den Kopf des Franz Koziollek führte. Er traf dabei den vor dieſem ſtehenden Bierhumpen derart kräftig, daß die⸗ ſer zerſplitterte. Einer der Splitter drang Koziollek in den Hals und verletzte die Haupi⸗ vene, ſo daß der Tod nach kurzer Zeit eintrat. Die Beweisaufnahme ergab eine Verkettung unglücklicher Umſtände, die im weſentlichen e⸗ doch auf den reichlichen Alkoholgenuß zurück⸗ zuführen waren. Das Gericht würdigte das bisherige ſtrafloſe Vorleben des Angeklagten entſprechend und verurteilte ihn unter Zubili⸗ gung mildernder Umſtände wegen Körperver⸗ letzung mit nachgefolgtem Tode zu einer Ge⸗ fängnisſtrafe von acht Monaten, wobei ſehn Wochen Unterſuchungshaft angerechnet werden Der Haftbefehl wurde aufgehoben. Eisſtadion Titiſee eröffnet *Titiſee, 16. Dez. Alle Freunde des Eis⸗ laufs werden freudig die Nachricht von der En öffnung des Eisſtadions Titiſee vernehmen. Kaum fünf Minuten abſeits vom Kurort lieght das Stadion mit ſeiner prächtigen Eisbahn, die eine Decke von zehn Zentimeter Kerneis hat. Alle Eisläufer werden hier die Erfüllung ihrer Wünſche finden. neues aus Tamperiheim Lampertheim, 16. Dez. Im„Reichs, 4 adler“⸗Sgale fand ein Mitgliederappell der RSDA ſtatt. Ortsgruppenleiter Grü⸗ von newald nahm eingangs die W karten ausgehändigt wurden. Danach ſtattete der Ortsgruppenleiter G. dem zu dieſem Appell er⸗ ſchienenen bisherigen Kreisleiter Brückmam⸗ Bensheim den Dank ab für die erſprießliche und kameradſchaftliche Zuſammenarbeit. Es war eig ſelten gutes Verhältnis, das Lampertheim mit Pg. Brückmann verband. Wenn Lampertheim jetzt auch zu Worms gehört, ſo ſoll die alte Freundſchaft auch fernerhin abgebe. Gerade Lampertheim habe ſich ſtets als teue und hilfsbereite Ortsgruppe ſchon in d Kampfzeit bewährt. Es iſt aber mit„wo wir ſtehen, wichtig iſt, daß wir mithelfen f 4 fen, zu verwirklichen, ein großes Deutſchla zu ſchaffen. Wir ſind ſtolz darauf, was in ſo kurzer Zeit erreicht wurde, doppelt ſnaß darauf, daß auch wir mit dazu beigetragen haben. Rur durch unſere geballte Kraft und Einigkeit wun es möglich. Kreisleiter Brückmann ſtatette daun der Ortsgruppe Lampertheim ſeinen Dank ſ die treue Mitarbeit ab. Sie habe ihm als Hel⸗ ferin ſtets zur Seite geſtanden un hat man⸗ ches erreichen helfen. Sein Wunſch iſt es, da ſich Lampertheim, auch zu Worms gehörig, ſteis bewähren möge. .—- loch Möbelhaus Lünsgen 8 Batzdorf Gesell lönnen Sie in unserem House unter einer groben Anzehl wertbeständiger, seh pteiswvefter Klein- u. polstetmöbel wöhlen; noch konnen wir eventl. Sonderwunsche berucksichtigen.— Unser Bestreben ist es s8 USz Uführen. alle Weihnechtseuftröge pfompt Erleichtern Sle uns des: warten Sie nicht zu lenge ſmit dem kinkauf und nutz en Sie die r. Walter Mönch 1 beſtehen bleiben. Als äußeres Zeichen des Dankes und der Erin⸗ nerung überreichte er dem Pg. Brückmanm em Lampertheimer Landſchaftsbild. Der Kreisleter dankte und betonte, daß er ungern die Riedos Zeit 1 schaft m. b.., Mannheim, Qu 7, Leſe ich de am Feierabe diert aufmerl würdige Ang teren Zeitung Ereigniſſe des nichts dagege hleibt, mich n ohne ftört mich da daß eine Anz⸗ Ungebot enth nicht mehr a Man nimmt Loch in die„ prangte. Der berwahrt. D weil ſich ohne n machen le e Anzeige g So weit v Denn aber d nehmen will, Gutgeſtellten „Luiſe“, ſag nzeigen aus chwarz für Weiter nichts. gus. Eine Mi Anzeigen brei aus. Mich üb ſchmitztes Geſic Die Zeitung i nichts geleſen iſt ein„HB“⸗ ich mit als P So weit iſt ſie merkt, daß herſchlagen ha diesmal darf d Firma am be klert. Darauf einmal dear u Anzeige. Oder lung von Tex graphiſche Dius mußte ich ein gerechtes U ich mir die beſ Ich hoffe mir als erſter Prei, gründung vom wird. Wennen einem der and frieden. Seit nau den Anzei Schluß damit Weihnachten eit zur Veröffentli der Einſendun⸗ worden. Und ſ Ausſchneideriei Das hatte ich zur Zunft d⸗ mich überzeuge Sh iſt für mich Kapitel gewi Allmä , nämlich, d bahnhof aus ü die Auguſta⸗An „Runofunk iſt Seit Sonntagal Pforten geſchlo⸗ 100 Parteianwärtern vor, denen die Mitglieds⸗ u überſehenden läßt man ſie vi damit nicht Frer in Verſuchung Nechar⸗Halle anz würde man beſt den über Mann ———— Lee 0 5, 9/ zember 1938 faſt alle nach ie Verwandte Juden wollen ier ſchon in o nicht mehr judenfrei. ind ſofort im 4 he der Kartof⸗ Brikettſcheine er, ab 13 Uhr n Parteihaus. ert Bückermei⸗ iner Ehefrau das Feſt der n. rde ös, Rind⸗ 471, Ziegen 190. ungen r ernannt r Dozent der alter Möne r ernannt un des mic ene Planſtelle ichzeitig wurde 5 Dolmetſcher⸗ deidelberg er⸗ rbeſſert hſt werden auf gedehnte Sira⸗ Eine Verbrei⸗ sbau ſowie die cke ſind vorge⸗ FTolgen rſten Sitzungs⸗ irgerichtsſeſſion sher unbeſchol⸗ a aus Gleiwitz odesfolge ver⸗ enem Zuſtande ideren Arbeitz⸗ erlauf er einen ppf des Franz den vor dieſem räftig, daß die⸗ Splitter drang etzte die Haupt⸗ Zeit eintrat. eine Verkettung weſentlichen je⸗ olgenuß zurück⸗ würdigte das es Angeklagten munter Zubilli⸗ gen Körperver⸗ e zu einer Ge⸗ en, wobei zehn rechnet werden. ben. öffnet reunde des Eis⸗ icht von der Er⸗ ee vernehmen. om Kurort liegt tigen Eisbahn, timeter Kerneis r die Erfüllung etheim 3• Im„Reichs⸗ iederappell ppenleiter Gri- ne überſehenden Schilder angebracht. Vieleicht n die Mitglieds⸗ mach flattete der ieſem Appell er⸗ ter Brückmann⸗ erſprießliche und beit. Es war en ampertheim mit in Lampertheim ſo ſoll die glie eſtehen bleiben. s und der Erin⸗ Brückmann ein Der Kreisleſter ern die Riedorte ch ſtets als treue ſchon in det mit„wo mithelfen dürſ⸗ ßes Deutſchla rauf, was in ſi pelt ſtolz darauß, agen haben. Nut id Einigkeit war ann ſtatette dann 3 1 ſeinen Dant für ibe ihm als Hel⸗ hat man⸗ nun unſch iſt es, duh ms gebörlg ſtet hakenkreuzbanner“ Groß⸗-Mannheim Samstag, 17. Dezember 1958 dlie flusſchneiderin zAha!“— denken Sie—„da haben die Her⸗ zen Korrektoren wieder ein randalierendes PDruckfehlerteufelchen rechtzeitig abzuſchießen bergeſſen. Merkt ja ein Knäblein, daß es ſich um eine Aufſchneiderin handeln muß...“ Und hhie haben unrecht. Laſſen Sie ſich erzählen: Leſe ich da friedlich das„HB“ wie immer am Feierabend. Frauchen ſitzt gegenüber, ſtu⸗ hiert aufmerkſam den Anzeigenteil, Eine merk⸗ würdige Angewohnheit übrigens, von der hin⸗ leren Zeitungsſeite her allmählich an die großen Ereigniſſe des Tages heranzukommen. Ich habe liächts dagegen, zumal mir ſo genügend Muße Heibt, mich ordentlich in die Lektüre hinein⸗ Aknien, ohne aufgeſchreckt zu werden. Und doch ſun mich das Klappern der Schere. Möglich, daß eine Anzeige mitunter ein derart günſtiges Ungebot enthalten kann, daß man die Spur licht mehr aus den Augen verlieren möchte. Man nimmt alſo die Schere und ſchneidet ein Loch in die Zeitung, wo vordem eine Anzeige Prangte. Der Ausſchnitt wird im Geldbeutel berwahrt. Dort iſt er am beſten aufgehoben, weil ſich ohne flüſſige Mittel keine Erwerbun⸗ n machen laſſen. Und da hat die Frau dann e Anzeige gleich bei der Hand. So weit verſtehe ich alles noch recht gut. Venn aber die Ausſchneiderei gar kein Ende Hehmen will, erfaßt auch den verhältnismäßig Gutgeſtellten ein gelindes Grauen. Wie mich. „Kuiſe“, ſage ich,„wenn du noch ein Dutzend Anzeigen aus dem„HB“ ſchneideſt, ſehe ich lchwarz für unſere unverſchuldete Zukunft“, Weiter nichts. Luiſe lächelt nur, ſchneidet weiter gus. Eine Muſterkollektion großer und kleiner Unzeigen breitet ſich vor ihr auf dem Tiſche gus. Mich überläuft's. Luiſe macht ein ver⸗ ſchmitztes Geſicht.„Alles für dich, lieber Mann!“ De Zeitung in meiner Hand zittert.„Haſt du nichts geleſen von„Wer? Warum?“ Das it ein„HB“⸗Preisausſchreiben. Und da mache ich mit als Preisrichterin.“ So weit iſt es ſchon mit ihr, denke ich. Da ſe merkt, daß ihre Erklärung mir die Stimme herſchlagen hat, fährt ſie dozierend fort.„Ja, bieseal darf der Leſer einmal feſtſtellen, welche ma am beſten im Hakenkreuzbanner' inſe⸗ klert. Darauf verſtehe ich mich. Sieh doch nur Anmal den unwiderſtehlichen Blickfang dieſer Anzeige. Oder hier die geſchmackvolle Auftei⸗ lung von Text und freſem Raum, Kleine raphiſche Kunſtwerke ſind darunter.“ dDis mußte ich in der Tat zugeben,„Und um ein gerechtes Urteil abgeben zu können, ſchneide ich mir die beſten Anzeigen aus und vergleiche, Ich hoffe mir den Fünfziger zu verdienen, der als erſter Preis für Urteil und ſachgemäße Be⸗ ründung vom Hatenkreuzbanner' ausgeworfen Wird. Wenn nicht, dann gebe ich mich auch mit einem der anderen Geld⸗ und Troſtpreiſe zu⸗ ftieden. Seit 15. November beobachte ich ge⸗ nau den Anzeigenteil. Am 15. Dezember hätte Schluß damit ſein ſollen. Da aber noch bis Weihnachten eine Menge vorbildlicher Anzeigen zur Veröffentlichung gelangen, iſt der Termin der Einſendungen bis B. Dezember verlängert worden. Und ſo lange werde ich deine fleißige Ausſchneiderieir bleiben. Verſtanden?“ Das hatte ich. Von heute an zähle ich ſelbſt zur Zunft der Ausſchneider. Ich habe mich überzeugen laſſen. Der Anzeigenteil des hiſt für mich plötzlich ein intereſſantes Kapitel geworden. Ja, dieſe Frauen! hk. Allmählich wird es Zeit. „nämlich, daß die Schilder, die vom Haupt⸗ hahnhof aus über den Kaiſerring und durch die Auguſta⸗Anlage den Weg zur Ausſtellung „Rundfunk iſt Freude“ weiſen, verſchwinden. Zeit Sonntagabend hat die Ausſtellung ihre Rforten geſchloſſen und immer ſind die nicht läßt man ſie vor Sonntag noch verſchwinden, hamit nicht Fremde in Unkenntnis der Sachlage in Berſuchung kommen, den Weg zur Rheiei⸗ Rechar⸗Halle anzutreten. In einem ſolchen Falle wWürde man beſtimmt keine ſchmeichelhaften Re⸗ hen über Mannheien zu hören bekommen. Wie man uns immer iieder herumkriegi Frauen jeilschen gerne“/ Kleines Kapitel Kundenbehandlung/ Besuck im Berulsgestaltungsheim des Einzelhandels „Sonſt haben Sie nichts nötig?...“, meinte der Verkäufer, und der Kunde.. hatte recht, wenn er verwundert tat und„keineswegs!“ ſagte. Er ſchüttelte draußen auf der Straße noch den Kopf über ſolche Kundenwerbung und verglich den Verkäufer mit jenen nicht ge⸗ rade gebefreudigen Weſen, die ihrem Mitmen⸗ ſchen eine Tafel Schokolade mit folgenden Wor⸗ ten hinhalten:„ Aus Schokolade machſt du dir wohl nichts! Leider habe ich auch keine Zi⸗ garetten da!“ * Tia, es iſt ein Problem, dieſes„Wie ſag ichs meinem Käufer...“, das heißt, wie fag ichhs dem Kunden, daß er außer den teuren Schuhen, die er ſich erſtanden, außerdem noch Strümpfe braucht, Schuhſenkel braucht, meinet⸗ Kleine Sklzze vom Weihnachtsmarkt⸗Verkaul wegen auch nur eine Büchſe Schuhkreme, aber jedenfalls braucht?1! Denn es iſt ja nicht anzunehmen, daß jeder⸗ mann ein ſo idealer Käufer ſei wie jener junge Mann, der in dieſen Tagen das Herz einer Verkäuferin folgendermaßen zu erfreuen ver⸗ ſtanden hat: Junger Mann, ſchwungvoll in den Laden tretend:„So, da binich!“ Die Verkäuferin, darauf verzichtend, fröhlich und oreiſt zu lachen, ſondern eiſern pflichtbe⸗ wußt und ernſthaft lächelnd: „Mein Herr, Sie wünſchen?“ „Eine Krawatte.“ Männer pflegen nach allgemeiner und nach beſonderer Feſtſtellung der Fachleute erſtens ungern zu kaufen, zweitens oberflächlich zu kaufen. Sie machen nicht viel Federleſens. — fertig ſind die Männer mit dem kauf. Beſagter junger Mann, erkannte das ge⸗ ſchärfte Auge der Verkäuferin, erfüllte in der Tat Punkt zwei. Ziemlich übereilt entſchloß er ſich für eine farbenprächtig grelle Krawatte mit ſportlicher Note, obgleich er doch ſoeben noch verkündet hatte, daß er ſie gleich„für heute abend“ brauche. „Ahal, ein Rendenz⸗vous!', hatte die Verkäu⸗ ferin gepacht, keineswegs natürlich geſagt, und hatte nun auch das„So da bin ich!“ rich⸗ 18 zu deuten gewußt.(Frei nach Hans Albers, „Hoppla, jetzt komm ich und erobere— natür⸗ lich— aller Herzen!“) Weil ſie jedoch fand, daß es damit und dazu mit der falſchen Kra⸗ watte nicht getan ſei, ſchlug ſie eine dezen⸗ tere eigens für das abendliche Ausgehen vor. Der Kunde hatte ein Einſehen und fand es auch nebenſächlich, daß er drei Mark drauflegen mußte. Ermuntert hob das Mädchen hinterm Ladentiſch an...“ und darf ich Ihnen außer⸗ dem noch...“„Ich bin in dem Monat knapp bei Kaſſe“, wehrte der Mann ab, und ließ die 5⸗Mark⸗Stücke klimpernd durch die Finger rie⸗ ſeln. Er bedachte dabei, was für einen guten Tropfen Wein das heute abend gäbe. „Na hören Sie mal, dafür können Sie ſich noch ein ſchickes Hemd leiſten!“„Zo? Dann zeigen Sie mal her...“ und er kaufte ſich„zu⸗ ſätzlich“ noch ein Oberhemo. * So einer macht Spaß. So was verſteht man unter einem idealen Käufer. ſpärlich geſät., „Aber ſie ſind „unter den Männern beſonders. Archivbhild 7 Denn die Männer ſind ſo: Sie ſind, wenn ſie kaufen, ſehr nüchtern, ſehr ſachlich, anſpruchs⸗ los zumeiſt, ſind ſtets in Eile, oft nur vermeint⸗ licher Eile. Sie ſind der grundſätzlichen Mei⸗ nung, daß es wichtigere Dinge als das Kau⸗ fen gäbe. Einem Mann einen Hoſenträger zu verkaufen, iſt nicht halb ſo reizvoll— oder er⸗ müdend, als ſeiner Frau etwa ein Strumpf⸗ band zu verkaufen, Ihn— ſo ſteht es in den Lehrtafeln geſchrieben— bediene man kurz und ſachlich. Vor ihm eine Fülle reicher Auswahl auszubreiten, wäre verſchwendete Liebesmüh'. Denn ihn verwirrt und ermüdet die Fülle, an⸗ geſichts derer die Käuferin überhaupt erſt auf⸗ zuleben beginnt. Der Bedauernswerte!, denn es entgehen ihm hundert kleine Freuden. Denn iſt es etwa keine Freude, in längerem Hin und Her das Für und Wider eines lila oder eines grünen Schals oder Schuhes oder ſonſtwas zu erwägen, die Nuancen mit dem Auge zu„koſten“, die Stoffe anzufühlen, ihre Wirkung einmal im Tages⸗ licht wahrzunehmen und einmal unter der elek⸗ triſchen Lampe? Es iſt keinesfalls ſinnlos, wenn eine Frau nach der hundertſten Probe die zuerſt gezeigte wählt, denn ſie will, um ihren Seelenfrieden zu hewahren, davon überzeugt ſein, daß ſie das Schönſte gekauft hat— und überzeugen kann ſie ſich nur am Vergleich. Na alſol Und eben das wiſſen die Leute und Lehrer vom Einzelhandelt, die alle in der Praxis ſte⸗ hen. Daher haben ſie an den Wänden im Lehrraum ihres neuen Berufsgeſtal⸗ tungsheims Tafeln aufgehängt, die in ſchlagendem Wort und treffendem Bild zeigen ſollen, wie„man uns herumkriegt...“(Zu un⸗ ſeren Gunſten, verſteht ſich.) Und übrigens ſind wir in der Tat für nichts dankbarer als für liebenswürdige, zuvorkommende Bedie⸗ nung und überzeugende Erklärung der Waren. Man könne auch ſagen, es ſoll den Geſchäfts⸗ inhabern und Verkäufern beigebracht werden, nicht nur wie ſie ihre Verkaufsleiſtung ſteigern können. ſondern auch wie man im Sinne der allgemeinen Verbinolichkeit und der Gemein⸗ ſchaft 52 Verkaufshandlung kulti⸗ baert. „So lehrt z. B. das Abe des Verkaufens, daß die Begrüßung des Kunden von großer Wich⸗ tigkeit iſt. Erſt recht jetzt, nachdem ihn Inſerat oder ſenflerg die anziehende Geſtaltung des Schaufenſters angelockt haben, beginnt die Ar⸗ beit. Jetzt iſt er zwar da, aber wer weiß, ob er nicht gleich wieder davonläuft, falls ihm irgendwas nicht paßt oder er zwar im Augen⸗ blick etwas einkauft, fürs nächſte Mal aber weg⸗ bleibt. Und ſolches kann man ihm nicht ver⸗ übeln, wenn man den Kunden nicht die ge⸗ bührende Achtung geſchenkt hat. Wenn man etwa, hinter der intereſſanten Lektüre der Zei⸗ tung verſchanzt, ſich nur mühſam zum Bedie⸗ nen erhoben und ſo den Eindruck der Wurſch⸗ tigkeit hervorgerufen hat. Wenn man ihn etwa mit der Frage„Wieviel darfs koſten“ über⸗ fallen und ihm dabei eindringlich in die Augen geſtarrt hat. Denn das kommt ihm ſo vor, als ob man ihm auf eine beſtimmte Gehaltsſtufe feſtnageln wolle, und ſchließlich iſt er nicht auf dem Finanzamt oder gar vor den Schranken des Gerichts, wo ſie einen ſogar fragen, wie alt man iſt. Nein— die Käuferin und der Verkäufer lie⸗ ben es nun mal, wenigſtens ein klein wenig geheimnisvoll zu ſein. Es iſt ſchon wahr, was wiederum auf jenen Tafeln zu leſen ſteht: daß man die Tätigkeit einer Verkäuferin mit der eines Arztes vergleichen könne. Während der Patient aber ſich äußert, wo„es“ fehlt, wer⸗ den die Hemmungen des Käufers und Kunden verſchwiegen, Ehe wir daher als 8 e harmloſe, ahnungsloſe Gemüter, noch gänzlich unentſchloſſen womög⸗ lich, ob wir uns einen Knopf oder lieber doch ein ganz neues Kleid kaufen wollen, eine Aeuße⸗ rung getan haben, haben ſie uns auch ſchon in eine ihrer Kategorien eingeordnet, nach denen wir alsdann vergrztet wewden. Ob wir alt oder jung, unentſchloſſen oder entſchloſſen, langſam oder ſchnell, ruhig oder nervös, bei Kaſſe oder nicht bei Kaſſe ſind, das haben ſie lächelnd er⸗ forſcht und wählen danach ihre Stoffe und Worte. Das heißt, ſo ideal ſoll's allgemein erſt wer⸗ den. Denn wenn nicht noch ſoviel auf dieſem und anderen Gebieten zu lernen wäre, würde weder die DAß die Jugend in ihre Berufs⸗ erziehungs⸗ und Berufsförderungskurſe holen, noch die Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel die Erwachſenen, alſo die Geſchäftsinhaber(und auch ihre Familienmitglieder) in ihren Kurſen zu ſchulen verſuchen. Außer den jetzt laufen⸗ den Kurſen 1 für ſpäter oder demnächſt vor⸗ Bithet Kurſe über Warenpflege, Warenkunde, zetriebswirtſchaftslehre und— wozu bereits die oben bezeichneten Tafeln an der Wand hängen— über Kundenbehandlung. Drei Kurſe laufen zur Zeit, ein Kunſt⸗ und Pla⸗ latſchriftkurs, ein Kurs für Schaufenſterdekora⸗ tion— beides ſehr werwoll jetzt vor Weihnach⸗ ten!— und als dritte und eigentlich wichtigſte die Buchhaltungskurſe. Denn, wie be⸗ kannt, wird am 1. Januar 1919 die Buchhal⸗ tungspflicht für alle Geſchäftsleute eingeführt. Der Geſchäftsmann, die Geſchäftsfrau ſollen lernen und wiſſen, daß die Buchführung nicht bloß fürs Finanzamt da iſt, ſondern daß eine Buchführung wie ein Kompaß iſt.., man muß wiſſen, wohin man ſteuert. st. LIL 51 ——— —35—4 s5 NMan 2 ◻ 0 5, 9/11 ——2 Hannheim 5 1,5 ——— »ſiker von ſehr perſönlicher Prägung, der auwi⸗ durch feinen ſcharfen Witz uneingeſchränkten „HBakenkreuzbanner“ Samstag, 17. Dezember fiorporationsminiſter Cantini in Mannheim Mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug kam auf der Rückfahrt nach Italien am Spätnachmittag des Freitags Korporationsminiſter Lantini durch den Mannheimer Hauptbahnhof. Für den Miniſter und ſeine Begleitung führte der Schnellzug zwei Sonderwagen und zwar einen italieniſchen Salonwagen und einen Schlaf⸗ wagen. Der um 17.40 Uhr eintreffende Schnellzug fuhr nach ſieben Minuten Aufenthalt— der durch Maſchinenwechſel bedingt wurde— über Stuttgart—München weiter. Von dem italieni⸗ ſchen Miniſter und ſeiner Begleitung ſah man nichts, da die Fenſter der Wagen dicht verſchloſ⸗ ſen waren. Verkehrsverein und Reiſebüro ſind am Sonntag geöffnet Um den Intereſſen des reiſenden Publikums gerecht zu werden und um den Volksgenoſſen dienen zu können, die durch ihren Beruf nicht in der Lage ſind, die Schalter des Verkehrsver⸗ eins und des Mannheimer Reiſebüros an den normalen Dienſtſtunden aufzuſuchen, iſt für das jetzige Wochenende ein erweiterter Dienſt vorge⸗ fehen. Die Schalter des Mannheimer Reiſe⸗ büros im Plankenhof und des Verkehrsvereins werden am heutigen Samstag nicht wie ſonſt um 13.30 Uhr, ſondern erſt um 16 Uhr geſchloſſen. Am morgigen Sonntag ſind weiterhin Dienſt⸗ ſtunden von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr angeſetzt. heute abend„Ingeborg“ Heute Samstag, 20 Uhr, wird im National⸗ theater„Ingeborg“, eine Komödie von Curt Götz, aufgeführt. Ottmar Gerſter, deſſen Oper„Enoch Ar⸗ den“ morgen Sonntag, 20 Uhr, zum erſtenmal im Nationaltheater gegeben wird, hat ſich ſeit dem Erſcheinen ſeines mit dem Schott⸗Preis ausgezeichneten Divertimentos für Geige und Bratſche in immer ſteigendem Maße die Aner⸗ kennung der Oeffentlichkeit errungen. In ſeiner Oper„Enoch Arden“ erweiſt er ſich als ein Mu⸗ Liebe Mannheimer! Ihr alle erinnert euch vielleicht noch daran, daß wir, die Jungen und Mädel der Stadt Mannheim, uns im letzten Jahre in einem Brief an euch wandten. Wir waren damals in Verlegenheit. Wir hatten Beſuch bekommen, den wir allein nicht unterbringen konnten und er⸗ baten uns daher Freiquartiere von euch. Ihr entſpracht damals unſerem Wunſch in dankens⸗ werter Weiſe, indem ihr unſere Feen und Wich⸗ ielmännchen, unſere Hexen und Märchenfiguren bei euch aufnahmt. Wenn auch in dieſem Jahr unſer Beſuch etwas anders ausſieht als im letz · ten Jahre, ſo befinden wir uns dennoch wieder ſchen bewährtem Alteen und Neuem um jeden Preis ſeinen durchaus eigenen Weg gefunden hat und mit dieſer Oper in die erſte Reihe der heute lebenden deutſchen Komponiſten gerückt iſt. Die Oper wird Heinrich Hollreiſer di⸗ rigieren. Die Spielleitung hat Curt Becker⸗ Huert. Bühnenbilder: Friedrich Kalbfuß. Es ſingen: Die Damen Müller⸗Hampe und Rößler und die Herren Miller, Scherer und Schweska. Morgen Nachmittag 14.30 Uhr wird das Weihnachtsmärchen„Peterchens Mond⸗ fahrt“ von Gerdt von Baſſewitz wiederholt. Andre Birabeaus„Mein Sohn, der err Miniſter“, eines der geiſtreichſten politiſchen Luſtſpiele der letzten Jahre, das verkaufen. Jeder wird sie gerne erwerben. „Oh, wie iſt es kalt geworden...“ Ja— die ſtrenge Kälte hat geſtern manchen veranlaßt, den Kragen höher zu ſtellen und beſchleunigten Schrittes dahinzueilen. Was will dies aber be⸗ ſagen, wenn es gilt, Millionen von armen Volksgenoſſen vor Hunger und Kälte zu beſchützen! Unſere heimgekehrten deutſchen Brü⸗ der in der Oſtmark und Sudetengau ſollen in dieſem Winter nicht frieren. So ſetzt ſich denn Beifall gefunden hat, wird am Montag, 19. De⸗ zum letztenmal im Nationaltheater ge⸗ geben. Kranzniederlegung zum Tage von Nuits. Oberbürgermeiſter Renninger läßt zur Er⸗ innerung an den großen Sieg von Nuits am 18. Dezember am Grabe des Oberſten und Re⸗ gimentskommandeurs v. Renz auf dem Hauptfriedhof und am Kriegerdenkmal an der Colliniſtraße Kränze niederlegen. Feierliche Aebergabe der Wildſpende Ein gufruf des Kreisjägermeiſters an die Bevölkerung Mannheims Dortſelbſt erfolgt die feierliche Ueber⸗ gabe des Wildes. Die Veranſtaltung wird durch den Rundfunk aufgenommen und vom Reichsſender Stuttgart am 20. Dezember zwi⸗ ſchen 18.00 und 19.00 Uhr in der Sendereihe „Aus Zeit und Leben“ übertragen. Die Bevölkerung wird gebeten, da es ſich um eine ſelten zu ſehende Veranſtaltung handelt, ſich recht zahlreich einzufinden. Die Veranſtal⸗ tung endet ſpäteſtens um 19 Uhr mit Rückſicht auf die um 20 Uhr in der Rhein⸗Neckar⸗Halle angeſetzte Generalmitgliederverſammlung der NSDAP. In dieſem Jahre wird die Jägerſchaft ihre Wildſpende zum WowW in feierlicher Form heute, Samstag, 17. Dezember, 18.30 Uhr, dem Kreisleiter übergeben. Das ge⸗ ſpendete Wild wird unter Beteiligung der Jä⸗ gerſchaft im Fackelzug auf Wildwagen zum Marktplatz gebracht. Der Zug nimmt um 17.45 Uhr Aufſtellung im Schloßhof, marſchiert Punkt 18 Uhr ab durch die Breite Straße, Kunſt⸗ ſtraße bis zum Waſſerturm und von da durch die Planken und Breite Straße zum Markt⸗ platz. Ein Ausschnitt von der Winterhiliswerk-Jagd in Mannheim: von links nach rechts: Innen⸗ minister Pilaumer, Kreisjägermeister Hofmann, Oberst Schreder. Auin.: Hans Jütte(2) Ein Brief an alle Mannheimer Unſere Jugend zur großen Whb⸗Sammlung am Samstag und Sonntag in der gleichen Lage und ſehen uns daher ge⸗ nötigt, wiederum eure Hilfe anzurufen. Unſer Beſuch, die kleinen WHW⸗Holz⸗ figuren nämlich, warten bereits ungeduldig in ihren Pappſchachteln, von euch mitgenommen zu werden und bei euch eine Heimſtatt zu er⸗ halten. Heute, Samstag, den 17. Dezember, ab morgens 9 Uhr, werden unſere jüngſten Kame⸗ raden und Kameradinnen, die Pimpfe und Jungmädel, auf den Straßen und Plätzen unſe⸗ rer Stadt ſtehen, um die Figuren feilzubieten. Am Nachmittag ſammeln H§ und BDM bis um 20 Uhr. Am Samstagabend ſammeln unſere Führer in den Lokalen und am Sonntag geht's bis gegen 17 Uhr. Und nun, liebe Mannheimer, wollen euch noch etwas— wenn auch nicht allzuviel— verraten. 12 der in den letzten Jahren schon beliebt gewordenen Märchenkinder aus Holz, ziehen auch diesmal wie alliährlich bei der 3. Reichsstraßensammlung vor Weihnachten von der Eifel in alle deutsche Gaue. Hitleriugend und BDM werden am 17. und 18. Dezember diese Abzeichen Aufn.: H. Ahrens ... And jedem ſein Figürchen! Die 39 ſtellt ſich geſchloſſen in den Dienſt des bolkes/ Eröffnung der Sammelaktion auch die H in dieſem Jahr intenſiver ein, um ein noch beſſeres Ergebnis zu zeitigen. Geſtern abend wurde auf dem Friedrichsplatz die Hz⸗ Sammelaktion für das WHW eröffnet. 2000 Jungen und Mädel des Standortes Mannheim⸗Stadt ſind angetreten. Ihre Fah⸗ nenträger haben auf den Treppen links und rechts des Waſſerturms Aufſtellung ge⸗ nommen.„Nur der Freiheit gehört ii Leben“, ſchallt über den Platz. Dann ſpricht der Kreisamtsleiter der NSV, Pg. Eckert, zu den Jungen und Mädel, die zuſammengekom⸗ men ſind, um ſich in den Dienſt des großen Winterhilfswerkes des deutſchen Volkes zu ſtellen. Er erinnerte an die gerade in dieſem Jahr ſo gewaltigen Aufgaben und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Sammelaktion der Hi in dieſem Jahr noch einen größeren Erfolg hat und alle an Weihnachten die Befriedigung haben, ihren Teil zum großen Werk beigetra⸗ gen zu haben. Hierauf übergab Pg. Eckert Bannführer Merz eine rieſige Sammelbüchſe, die dieſer lächelnd entgegennahm und verſprach, daß die Hz alle ihre Kräfte einſetzen werde, um dieſe große Sammelbüchſe und auch die vielen anderen zu füllen. Bannführer Merz ſtellte die zweitägige Sammelaktion der H§ unter die Parole:„Wir danken dem Führer mit unſerer Einſatzbereitſchaft“. In die friſche Abendluft hinein hallt das Lied „Ein junges Volk ſteht auf, zum Sturm bereit“, Das Bekenntnis den HI„Vorwärts, vorwärts“ beſchließt die kurze Eröffnungsfeier. Die 2000 Jungen und Mädel unſerer Stadt rücken ab. Aus allen Gaſſen ertönen ihre Lieder. 2000 Jungen und Mädel haben die Parole vernom⸗ men, und nun werden ſie heute und morgen die Sammelbüchſe zur Hand nehmen, vor jeden Volksgenoſſen hintreten und um ſein Opfer bitten. Einen ttes Figürchen ſoll äußerlich die Quittung ſein, aber ſie ſoll mit dem Her⸗ zen entgegengenommen werden. Nicht für ſich ſammeln all die vielen Jungen und Mädel, ſondern für die Aermſten unſeres Volkes. Jeder Volksgenoſſe trage daher mit inner⸗ licher Genugtuung das reizende Abzeichen, ſo wie es für die ſammelnde Jugend eine Be⸗ friedigung iſt, ihren Teil an dem großen Hilfs⸗ werk der Deutſchen beigetragen zu haben. Mit ungetrübter Freude feiert in dieſem Jahre Großdeutſchland ſein Weihnachtsfeſt. —0 Platzkonzerke am Sonnfag Anläßlich der HI⸗Sammelaktion für das Winterhilfswerk finden morgen, Sonntag, in ———802 von 17—18 Uhr Platzkonzerte tatt. An allen Plätzen, wo die großen Weihnachts⸗ bäume errichtet ſind,— in der Innenſtadt alſo am Waſſerturm, auf dem Paradeplatz und Marktplatz— werden Muſikkapellen zugunſten des Wow konzertieren. Wir ſind nämlich gar nicht ſo, daß wir von nur Dinge verlangen, nein, wir ſwo euch auch reichlich fagen gaß Jawohl! Wit wollen euch etwas bieten. Paßt nur mal ſchön auf, wenn ihr am Samstag und Sonntag durch die Straßen geht. Macht mal euern Nachmit⸗ tagsbummel zum Marktplatz, zum Pa— deplatz oder zum Plankenho„Dort könnt ihr allerhand ſehen und braucht nicht mal Eintritt zu bezahlen. Eine unſerer olzfiguren am Mantelaufſchlag genügt vollkommen! A unſere Flieger⸗ und Motorkameraden werden auf dem Plan treten und euch allerhand zeigen Aber hat!— da fällt uns gerade noch wa ein, das hätten wir beinahe vergeſſen. Die Vor⸗ führungen der Stelle für„Leibeserz hung im Bann 171, die müßt ihr euch un ꝛot für Samstag ltheater:„Ingel ſang 20 Uhr, Ende ſbuyne Libelle: ert: Plankenlaffe⸗ gold, Kaffee Wi Holzkiſtl⸗Bar r in der Li „Wintergarte⸗ n⸗Gaſtſtätte, 9 Ständige echloßmuſeum: 6 Uhr. Sonn dingt anſehen. Wenn Ganglehnf auffif 9—0 Monta Mü ller mt ſeinen Turnern auftritt, da——— 63 10—13, 15—1 —17 Ubr:& klung: Oeſterreie ein Kunſtverei —i Uhr; Sonntag Echloßbücherei: , 17—19 Uhr: Montag—Freita uhr.— Gedäch ohoni und Lau ſtaunt ihr! Ganz beſtimmt!— Alſo, es ſich ſchon, am Samstag und Sonntag die Aug aufzumachen und mal herumzugucken, was lo iſt. Und ſchließlich, was wollt ihr den gan langen Sonntag über treiben, wenn nicht ei Plankenbummel machen? Und wenn ihr uns nun am Samstag oder Sonntag⸗ 8 5 1c daß büchſen raſſeln laßt, vergeßt nicht, da r 37 5 ihr in dieſem Jahre eine ganz beſonders grohe——— Verpflichtung übernommen haben. Die Oſtmark ubr: Montag, und das Sudetenland ſind heimgekehrt 2 Veſefaal: Montag⸗ Wir wollen durch unſer und euer Opfer he Mir Samstag 11 tragen, das Sudetenland 6 zu la Die Jugend im Altreich hilft ihren Kamer.„4 und Kameradinnen in der befreiten Oſtme liles Montag, v und im Sudetenland! Unter dieſem Mott Utr. werden wir am Samstag und Sonntag mit der zuſitoucherei: 2 Sammelbüchſe in der Hand hinausziehen, um 5 einen Teil unſerer Dankesſchuld gegenüber un ſeren Volksgenoſſen in den befreiten Gebieten abzuſtatten. Mannheimer, zeigt am Samstag und Sonntag, daß ihr Mannheimer ſeid! Heil Hitler! Die Jungen und Mädel von Mannheim 4 -16 Uhr. Hallenbad: Schn höder: Montag 10 Uhr, Sonntag Rundfu Samsta Stuttgart iez.30 Früht. Wetterbericht, morgenmuſik: 9. Lüften, aber richlig! Wenn draußen Matſchwetter iſt, fällt de wegen die Schule nicht aus, und die Arbeit 0 m den Fabriken und Büros wird auch nicht einge⸗ Ahabtloſen Dienſ tellt. Wir müſſen alle an unſere Arbeit und funte Volksmufn; 15 ie Kinder in die Schule, auch wenn wir guf Eine Fahrt i das Wetter ſchimpfen und mit Schrecken an d 0% Muſt am Na naſſen Füße denken, die wir uns ſicher wied holen werden. Es bleibt ja nicht bei den 19** Füßen! Plötzlich tropft es auch aus der und beim Schlucken tut es im Halſe weh. All wegen des verwünſchten Wetters? Nein, al wegen der naſſen Füße— und die naſſen Fü undichter Schuhe. Daran liegt es nü ich. Im Sommer mag ſich manch einer nichts bei denken, wenn er mit durchgelaufenen ode indergarten; Muſik; dazwil ueſte Nachrich durchgetanzten.— Schuhſohlen einherläuft, muf Winter erinnern ihn naſſe Füße ſehr nachdrück 815 5 lich daran, daß es doch wohl beſſer wäre, demn ter, Kur Schuhmacher Gelegenheit zu geben, ſeine Fen; 19. tigkeit zu beweiſen, als ſich leichtfertig eine; 22.0 Krankheit zuzuziehen.— Jede Wirkung hat ihre; anſchli⸗ Urſache. Dieſe 1— undichte Schuhe— kleine Nachtmu bringt die erſtaunlichſten und immer unang nehmen Wirkungen zuſtande. Und ſchließlich iſt es doch wohl auch billiger, das Schuhzeug in für der Ordnung zu halten, als den Arzt zu bezahl erri und m9 im Bett zu liegen. Es iſt ſchon ſez 3350 hrif Lüftung iſt immer gut, nur nicht an naſſen Win⸗ urfo⸗ tertagen durch die Schuhſohlen! Raturfor norwegif Weihnachtsbaum im Hauptbahnhof. Auch Hauptbahnhof Mannheim hat in dieſem Jah en bei Br wieder ſeinen Weihnachtsbaum bekommen. der Mitte der großen Empfangshalle ſteht der mächtige Baum, der im Glanze ſeiner viel Kerzen ſich beſonders ſchön ausnimmt. Planetarium. Am Montag, 19. Dezember ſpricht Prof. Dr. K. Feurſtein im bdritten Vortrag der Reihe Strahlung und Leben u „Zuſammesrhänge zwiſchen Materie und Stra lung— Aufbau der Atomkerne“. Den Vortt erläutern zahlreiche Lichtbilder. Wenn Wild verblasen wWirdf Sonntag, 18. Gottesdier lslirche:.30 7 dienkirche: 10 1 feior à. D. Ernſt ſlüstirche: 10 Uhn felerſtunde, A, Laz fihein: 10 Uhr 3 1* 10 U *◻ che(Garter irche(Gart Nach Schluß der Jagd ehrt der Jäger das WI das bei dem Halali„verblasen“ wird, Aueh bei der Uebergabe der Jägerspende am Saß tag auf dem Marktplatz wird die Strecke, 4 dem Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt wird, verblasen.. ember 1088 wir von euch 2 wir wollen Jawohl! Wir nur mal ſchön Sonntag durch iern Nachmit⸗ „zum Para⸗ f. Dort 4 noch nicht mal er Solz ommen! Auch raden werden erhand zeigen. ade noch was ſſen. Die Lor⸗ ibeserzie⸗ ihr euch unbe⸗ fu Karl auftritt, da Alſo, es lohnt itag die Augen ucken, was loß zr den ganzen, nn nicht einen Samstag oder ſere Sammel⸗ t, daß wir und eſonders große 1. Die Oſtmark zekehrt zu unz. ier Opfer bei⸗ den zu laſſen! en Kamerade iten Oſtma dieſem Moito onntag mit der ausziehen, um gegenüber un⸗ eiten Gebieten am Samstag mer ſeid! Mannheim + 1 i bolzriſtl⸗Bar im Mannheimer Hof, Eremi⸗ 1—5 Uhr.— Muſitbücherei: Ausleihe: l,.30 Frühkonzert: 30 Wetterbericht, Menbreuzbanner⸗ Samstag, 17. Dezember 1958 as iot gout(0 für Samstag, den 17. Dezember heater:„Ingeborg“. Komödie von Curt Goetz. uhr, Ende 22 Uhr. anfonyne Libelle: Kabarett, Variete. at: Plantenkaſſee Koſſenhaſchen, Palaſtkaffee Kangold, Kaffee Wien, Weinhaus Hütte, Grinzing⸗ „Bar in der Libelle, Parkhotel, Kafſee Carl Aidor, Wintergarten. Finghafen⸗Gaftſtätte, Reichs⸗ Aobahn⸗Gaſtſtätte, Rennwieſen⸗Gaſtſtätte. Stündige Darbietungen: + Schloßmuſeum: Montag—Samstag 10—12.30, s uhr. Sonntag 11—16 Uhr. amuſeum: Montag—Sonntaa 10—13, 15—17 Uhr. unſhalle: Dienstag—Samstoag 10—13, 14—16 eeniag 11—16 Uhr.— Leſeſaal: Dien⸗ tag bis . 15—17, 19.30—21.35 Uhr; Samalag lhor: Sonntag 11.—13 uhr.— Sonder⸗ Aekung: Oeſterreichiſche Werkkunſt der Gegenwart. Aamer Kunſtverein: Dienstag—Samstag 10—13, übr Sonntag 11—13, 14—16 Uhr. ſchloßbücherei: Ausleihe: Montag-Freitag 11 Fio uor: Samstag 11—13 Uhr..— Leſe⸗ enag—Freitag—13, 15—19 Uhr; Samstag uhr.— Gedächtnisausſtellungen für Giambat⸗ Mpezon und Laurence Sterne. Polksbucherei: Zweigſtelle Neckarſtadt, Lortzing⸗ n Ausleihe: Dienstag, Donnerstag 10.30 bis Ah ubhr; Montag, Mittwoch, Freitag 16—19 Uhr. eſgal: Montag—Freitag 11—13 Uhr, 16.30 bis Samstag 11—13 Ubhr.— Zweigſtelle Möhl⸗ Weidenſtraße 16: Montag, Mittwoch, Freitag Städt. Jugendbücherei,„ 46: he: Dienstag, Donnerstag 16—20 Uhr; Kinder⸗ lle? Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag 15 Freitag 10—13, 16 bis 5— Schallprattenvorführung: Donnerstag hr. gallenbad: Schwimmbäder, Wannenbäder, Spe⸗ her: Montag 16—20 Uhr, Dienstag—Samstag JUhr, Sonntag—12 Uhr. Rundfunk⸗Programm 3 Samstag 17. Dezember: der Stuttgart:.00 Morgenlied:.15 Gym⸗ .00 Frühnachrichten; 9 2 Marktbericht;.10 Gymnaſtik; lorgenmuſik;.20 Für dich daheim; 10.00 Vom in einer Zeitung: 11.30 Volksmuſit und Bau⸗ bahtloſen Dienſtes; uch nicht einge⸗ 1200 Mittagskonzert; 13.00 Nachrichten lender; 13.15 Mittagskonzert; 14.00 re Arbeit und Votesmuft; 15.00 Zwiſchen Bovenſee und Arl. wenn wir auf öchrecken an di 8 ſicher wiede bei den naſſen aus der Raf alſe weh. Alleß 52 Nein, alle die naſſen Füß liegt es näm⸗ „Eine Fahrt ins Ländle!“; 15.30 Sorgenfrei; Muſik am Nachmittag; 18.00 Tonbericht der loche; 19.00 Eins ins andete; 20.00 Nachrichten des een Dienſtes; 20.10 Alle Neune!; 21.10 Muſik Unterhaltung; 22.00 Nachrichten des drahtloſen Afes; 22.30 Operette und Tonfilm; 24.00—.00 konzert. ündfender:.00 Glockenſpiel, Mor nruf, Wet⸗ ih Eine kleine Melodie;.30 Frühkonzert; Kachrichten; 10.00 Stromübergang; 10.30 Fröh⸗ Aindergarten; 11.30 Dreißig bunte Minuten; maſit; dazwiſchen: Zeitzeichen, Glückwünſche einer nichts da⸗ ſelaufenen ode einherläuft, im ſehr nachdrück ſſer wäre, dem ben, ſeine Fer⸗ eichtfertig eine zirkung hat ihre chte Schuhe— mmer unange⸗ id ſchließlich iſt Schuhzeug in rzt zu bezahlen Es iſt ſchon ſo: an naſſen Win nhof. Auch der idieſem Jahr bekommen. In Shalle ſteht der e ſeiner vielen ind Leben über 1 erie und Strah⸗ .Den Vortrag hner Wir. Ficht, Jäger das W. n“ wird. Au dende am Sams dlie Strecke, ügung gestellt enal⸗Süd: Reueſte Nachrichten; 14.00 Allerlei von zwei bis .00 Wetter⸗, Marft⸗ und Börſenberichte; 115 Die bunte Platte; anſchließend: Programm⸗ Aelfes 16.00 Muſit am Nachmittag; 18.00 Sport Poche; 18.15 Durch heilige Harmonien; 19.00 uch, tter, Kurznachrichten; 20.10 Die zwölf chlandecho; 19.15 Bunte Ausleſe; 20.00 Kern⸗ inder; 22.00 Tages⸗“ Wetter⸗ und Sport⸗ ichten; anſchließend: Deutſch andecho: 22.30 4⁰5 Nachtmuſit; 23.00—24.00 Barnabas von y ſpielt. holen für den 17. Dezember 1938 Königin Chriſtine von Schweden in Stock⸗ holm geboren. der Raturforſcher Alexander Agaſſiz in Reuchätel geboren. Her norwegiſche Mathematiker Sophus gie in Nordfjordeide geboren. 055 II., König der Belgier, auf Schloß Aaeken bei Brüſſel geſtorben. Her„Völkiſche Beobachter“ wird amtliche geitung der NSDAp. Evangeliſche Kirche onntag, 18. Dezember— 4. Advent glen Gottesdienſten Kollekte für das hieſige 4 Schifferkinderheim. ligliskirche:.30 Uhr Vitar Jaeger; 10 Uhr Vikar lller. ſenkirche: 10 Uhr Pfr. Bürck; 20 Uhr Vortrag, alor a. D. Ernſt Lange. Aüürche; 10 Uhr Pfr. Dr. Weber; 20 Uhr Orgel⸗ tunde, A. Landmann. m: 10 Uhr Vikar Hilmer. 10 uhr Vikar Preuß; 18 Uhr Vikar ſllrche: 10 Uhr Miſſionar Wenz. rche: 10 Uhr Pfr. Speck. 45 Uhr Pfr. Gänger. „Jundt. 9 Uhr Pfr. Walter. kirche: 10 Uhr Vikar Adelmann. e:.30 Uhr Pfarrkandidat Wüt erich. fehüngskirche: 10 Uhr Kang. chegi Schuchmann. lites Krantenhaus: Abendmahlsfeiern. bülffenhaus: 10.30 Uhr Pfr. 32 Aaheim: 10 Uhr Wehrmachtpfarrer Dr. Heidland. 187• Uhr Pfr. hrogg 1 Betz; 20 Uhr Vikar Metzger. : 10 Uhr Vikar Metzger. fan: 10 Uhr Pfr. Vath. be ühr Pfr. Vath; 20 Uhr Vikar Werner . Abendmahl). hfen:.30 Uhr Vikar Schwarz, chönau:.30 Uhr Pfarrvikar Ludwig. 19.30 Uhr Vikar alter. .30 nor Pfr. Ohngemach; 18 Uhr Vitar Zug. :.30 Uhr Pfr. Münzel. Wehrmachtgottesdienſt: heim: 10 Uhr Wehrmachtpfarrer Dr. Heidland. Alt⸗Katholiſche Kirche lirche(Gartenſtadt): 17 Uhr. en Liche rtal: 1 Ar · Eilotertirche(Gartenſtadt): 10 Uhr. Heute Generalmitgliederwersammlung der MsbAp in der Rhein-Neckar-Halle/ Beginn 20 Uhr Die Kreisleitung der Usdap teilt mit: Am Samstag, 17. Dezember 1958, fin⸗ det um 20 Uhr in der Rhein⸗-Ueckar⸗ Halle eine Generalmitglieder⸗ verſammlung für folgende Grtsgruppen ſtatt: Bismarckplatz— Deutſches Eck— plankenhof— platz des 30. Januar— Rheintor— Strohmarkt Horſt-Weſſel⸗platz— Jungbuſch— Ueckarſpitze — Waſſerturm— Ueckarſtadt⸗Oft— Ueuoſtheim— Wohlgelegen. Es Snricht unser Gauleiter Nobert Wagner über das Chema:„In Creue und Glauben zum Jührer und ſeinem werk“. Der Kreismuſikzug ſpielt. Der Unkoſtenbeitrag beträgt 20 pfennig. Die Einlaßkarten erhalten die mitglieder der genannten Ortsgruppen durch ihre Block⸗ leiter. Die parteigenoſſen und parteigenoſſinnen werden erſucht, ihre plätze bis ſpäte · ſtens 19.45 Uhr einzunehmen. nicht mehr betreten werden. Uach 19.50 Uhr kann die Rhein⸗Uechar⸗Halle Aus Opfern entſtand ein Heim Das neue Gemeinſchaftshaus der Ortsgruppe almenhof/ am Sonntag Einweihung Von einem richtigen Gemeinſchaftsleben in⸗ nerhalb der einzelnen Ortsgruppen hängt ſo unendlich viel für die Vertiefung der Vollsge⸗ meinſchaft ab. Es iſt wirklich ſchave, daß die Pflege des Gemeinſchaftslebens nicht immer in der Weiſe durchgeführt werden kann, wie dies erforderlich wäre und wie man dies anſtrebt. Meiſt ſpielt hierbei die Ra umfrage eine ſehr große Rolle, denn es iſt klar, daß vorhandene Wirtſchaftsräume nicht die geeigneten für die Pflege und die Vertiefung der nationalſozia⸗ liſtiſchen Idee ſind. Daher muß die Schaffung von Gemeinſchaftsräumen als vordringlich be⸗ zeichnet werden. Allerdings iſt es nicht einfach, dieſe Gemein⸗ ſchaftsräume zu bauen, zumal man ſie ja nicht herbeizaubern kann. Die NSDAP⸗Ortsgruppe Almenhof iſt jetzt in der Araiſe Lage als erſte Ortsgruppe des Kreiſes Mann⸗ heim ein Gemeinſchaftshaus ihr Eigen zunennen und die Stätte zu haben, an der fruchtbringende Arbeit für den National⸗ ſozialismus geleiſtet werden kann. Viel Idea⸗ lismus und viele Opfer waren von Seiten der Ortsgruppenmitglieder aufzubringen, ehe das Haus gebaut werden konnte, das nun am mor⸗ igen Sonntag anläßlich einer ſchlichten Feier f iner Beſtimmung übergeben wird. Jedes ein⸗ Parteimitglied der Ortsgruppe Almenhof ann mit Ueberzeugung ſagen, daß es ein Bau⸗ ſtein für das neue Gemeinſchaftshaus gegeben hat, denn ſeldſt der ärmſte Volksgenoſſe in die⸗ ſer Ortsgruppe gab eine finan ielle Beiſtener — und wenn es nur einige Mfennige waren. Wer es konnte, griff aber tieſer in den Geld⸗ ſo daß das Werk geſchaffen werden onnte. Tatkräftig ſetzten ſich die Politiſchen Leiter bei dem Bau ein, der in Ergänzung der an die Unternehmer vergebenen Arbeiten noch vieles Zupacken bedurfte. Zu den Politiſchen Leitern kamen die Werkſcharen, die Neemiet und die Jungvolkpimpfe, die ſich alle mit Eifer ans Werk machten und mithalfen. Das Gemeinſchaftshaus ſteht auf dem Ge⸗ lände des früheren Lanzſchen Kinderheims im Niederfeld⸗Weg II. Inmitten der Gärten ſchuf man nach Beſeitigung der Ueberreſte der frühe⸗ ren Bauten ein einſtöckiges Haus mit einer offenen Veranda nach dem großen Garten zu. Der Saal des Gemeinſchaftshauſes hat ein Faſſungsvermögen von 220 Perſonen bei aufgeſtellten Bänken und Ti⸗ ſchen. Innerhalb von zehn Minuten kann aber der Saal ausgeräumt und ſo für Appelle uſw. verwendet werden. Eine Heißluftheizungs⸗ anlage ſorgt für die Durchwäͤrmung des Ge⸗ meinſchaftsraumes, an dem ſich nach rückwärts die Waſch⸗ und Toilettenräume anſchließen. Da ja das Haus allen Gliederungen der Be⸗ wegung zur Verfügung ſteht, ſpäter ein Kinder⸗ garten eingerichtet werden ſoll, und auch die Jugend Mitbenützer ſein wird, hat man dieſe Waſch⸗ und Toilettenräume getrennt gebaut. Gleichfalls wurde eine Küche geſchaffen, die vor allem von der Frauenſchaft belegt werden dürfte und in der auch bei beſonderen Anläſſen etwas zubereitet werden kann. So wird ſchon in der kommenden Woche bei der Weihnachts⸗ feier für die bedürftigen Kinder in der neuen Küche der Kakao gekocht werden können. Außer einem angebauten kleinen Beſpre⸗ chungszimmer enthält das Gemeinſchaftshaus keinerlei Dienſträume. Architekt Otto Geiger ſchuf mit einer Schar Mitarbeiter und Hand⸗ werker dieſes Haus, das in ſeiner Art hoffent⸗ lich nicht das einzige bleiben wird. j Anordnungen der NSDAT Kreisleitung der NSDAP An alle Stadtortsgruppen! Heute, Samstag, treten ſämtliche Fahnen der Stadt⸗ ortsgruppen mit Fahnenbegleitern um 18 Uhr vor der Kreisleitung, Rheinſtraße 1, an. Dienſtanzug: Dienſt⸗ bluſe. Kreisorganiſationsamt. Lehrgang für Sportleiter der Politiſchen Leiter Die Ortsgruppenleiter ſind dafür verantwortlich, daß zu den Lehrgängen, die ſonntags von 9 bis 10.30 und von 10.30 bis 12 Uhr im Stadion bereits durch⸗ geführt werden, die hierfür gemeldeten Sportleiter unter allen Umſtänden regelmäßig erſcheinen. Kreisorganiſationsamt. An ſämtliche Kaſſenleiter des Kreiſes Mannheim Pflichtmitgliederverſammlung am 17. 12. Ich mache die Kaſſenleiter darauf aufmerkſam, daß fämtliche Karten reſtlos verkauft werden müſſen. Der Kreiskaſſenleiter. Reichsarbeitsgemeinſchaft Schadenverhütung Es wird gebeten, die Januar⸗Auflage„Kampf der Gefahr“ bis ſpäteſtens 23. 12. 38, 12 Uhr, abzuholen, da die Geſchäftsſtelle von da ab bis 2. Januar 1939 geſchloſſen iſt. Ortsgruppen der NSDAP Jlvesheim. 18. 12.,.15 Uhr, treten die Politiſchen Leiter vor der Geſchäftsſtene zum Kleinkaliberſchießen und Formaldienſt an. Deutſches Eck. 17. 12., 19 Uhr, Antreten der Pol. Leiter, Walter und Warte vor der Geſchäftsſtelle. Dienſtanzug. Nichtuniformierte Armbinde. Die Mit⸗ glieder der Ehrenbereitſchaft treten mit dieſer an. Bismarckplatz. 17. 12., 19 Uhr, Antreten ſämtlicher Politiſchen Leiter, Walter und Warte ſowie ſämtlicher Parteigenoſſen am Bismarckplatz, Tatterſallſtraße, zur Teilnahme an der General-Mitgliederverſammlung in der Rhein⸗Neckar⸗Halle. Parteigenoſſinnen begeben ſich direkt zur Rhein⸗Neckar⸗Halle. Almenhof. 18. 12., 8 Uhr, treten ſämtliche Politi⸗ ſchen Leiter in einwandfreier Uniform am Gemein⸗ er(Riederfeld, Weg 2) zur Einweihungs⸗ eier an. Mannheim. Rheinstraſle 1 Neckarſtadt⸗Oſt. 17. 12., 19 Uhr, Antreten der Pol. Leiter vor der Rhein⸗Neckar⸗Halle.(Die Angehöbrigen der Ehrenbereitſchaft haben um 18 Uhr vor der Kreis⸗ leitung anzutreten.) Dienſtanzug. Die Pg. und Pgn. begeben ſich ſo rechtzeitig zur General⸗Mitgliederver⸗ ſammlung in die Rhein⸗Neckar⸗Halle, daß ſpäteſtens 19.45 Uhr die Plätze eingenommen ſind. Plankenhof. 17. 12., 19 Uhr, Antreten der Politi⸗ ſchen Leiter, Walter und Warte am Lameyhaus, R 7. Zivil Armbinde. Waſſerturm. Die Politiſchen Leiter, Pol.⸗Leiter⸗ Anwärter, DAß⸗Obmänner und NSV⸗Walter treten am 17. 12., 19.15 Uhr, vor der Chriſtuskirche in Uni⸗ form an. Ziviliſten mit Armbinde. Wohlgelegen. 17. 12., 18.45 Uhr, Antreten ſämt⸗ licher Politiſchen Leiter, DAỹ⸗ und NSV⸗Walter vor der Geſchäftsſtelle in Uniform. Zivil mit Armbinde. Für die Pg. und Pon. iſt es Pflicht, an der Verſamm⸗ lung teilzunehmen und haben ſich ſo rechtzeitig zur Rhein⸗Reckar⸗Halle zu begeben, daß bis ſpäteſtens 19.45 Uhr die Plätze eingenommen ſind. Reckarſpitze. 17. 12., 19.30 Uhr, Antreten der Pol. Leiter, Walter und Obmänner vor der Schlachthof⸗ garage. Dienſtanzug. Nichtuniformierte Armbinde. NS⸗Frauenſchaft Käfertal⸗Süv. 19. 12., 19.30 Uhr, Gemeinſchafts⸗ abend für ſämtliche Frauenſchafts⸗ und Frauenwerks⸗ mitglieder im„Schwarzen Adler“(Käfertal⸗Nord). Käſertal⸗Rord. 19. 12., 20 Uhr, Abrechnung im Heim„Schwarzer Adler“. Achtung, Kaſſenverwalterinnen! 19. 12., 15 Uhr, in L 9, 7 wichtige Beſprechung. Achtung, Jugendgruppe! Strohmarkt. 19. 12., 20.15 Uhr, in M 6, 12 Advents. feier. 93 Motorgefolgſchaft 1/171. Zur Sammlung für das Womw tritt die Gefolgſchaft am 17. 12, 14.30 Uhr, in Winterdienſtanzug auf dem Gockelsmarkt an.— Am 18. 12. ſteht die Gefolgſchaft ebenfalls um 8 Uhr in Winterdienſtanzug auf dem Gockelsmarkt. fur das H3sL. Leute, die die Be⸗ wollen, treten am 17. 12. um 14.30 Uhr in Uniform mit Rad vor der Gef.⸗Dienſt⸗ ſtelle zum Schießen an.— 17. 12., 18.30 Uhr, Ab⸗ nahme des Schwimmens vor dem Städt. Hallenbad. 30 Pf. ſind mitzubringen. 18. 12. Abnahme des Ge⸗ ländeſports. Antreten: 8 Uhr mit Rad in Uniform vor der Gef.⸗Dienſtſtelle N2, 11. BDM Gr. 20/171 Schwetzingerſtadt 2. 17. 12. ab 14 Uhr ſammeln. Antreten in Dienſtkleidung Wallſtattſtr. 54. 18. 12., ab 9 Uhr ſammeln. Antreten Wallſtati⸗ ſtraße 54. Gr. 23/171 Humbolpt. 18. 12. tritt die ganze Gruppe um 9 Uhr zum Sammeln an. Gr. 3/171 Deutſches Eck. 17. 12., 15 Uhr, Antreten der Mödelſchaften G. Günther, E. Boos, G. Becker in Dienſtkleidung auf dem U⸗2⸗Schulplatz.— 18. 12. um 9 Uyr Antreten der Mädelſchaften E. Weber, Tr. Ru⸗ metſch, E. Koch, E. Mudra in Dienſtkleidung auf dem U⸗2⸗Schulplatz. Gr. 21/171 Wohlgelegen. 17. 12., 14.30 Uhr, An⸗ treten ſämtlicher Mädel in tadelloſer Dienſtkleidung in der Bibienaſtraße zum Sammeln. Erſcheinen unbe⸗ dingt erforderlich. Gr. 22 Reckarſtadt⸗Oſt. 17. 12.,.30 Uhr, treten alle Mädel, die noch zur Schule gehen, vor der NSV⸗ Geſchäftsſtelle, Lenauſtraße 21, zum Sammeln an.— 18. 12., morgens 9 Uhr, Antreten der übrigen Mädel, ſoweit ſie nicht beruflich verhindert ſind. Mäüvelgruppe 12/171 Waldpark. Die Gruppe tritt am 17. 12., 14.45 Uhr, in Kluft an der Johanniskirche an. Die Deutsche S Arbeitsfiront Kreiswaltung Mannheim. Rheinstr. 3 Berufserziehungswerk 0 4, 8/9 Lehrgänge für den Einzelhandel! Anfang Januar beginnen wir mit nachſtehenden Lehrgemeinſchaften: Nr. 148: Weſen und Aufgabe der Kalkulatton. Nr. 136: Spitzen, Teppiche und Gardinen. Nr. 143: Kundenberatung und Kundenbehandlung. Nr. 141: Lack und Farben. Nr. 145: Schauſfenſtergeſtaltung. Nr. 134: Strick⸗ und Wirkwaren. Anmeldungen werden bis 30. 12. in O 1, 10, Zimmer 8, entgegengenommen. Weitere Lehrgänge, die Anfang Januar 1939 zur Durchführung gelangen: Nr. 176: Franzöſiſch(Stufe). Nr. 178: Cercle Français. Nr. 174: Engliſh Club. Nr. 188: Kaufmänniſches Rechnen(Stufe Y. Nr. 199: Fabrilbuchhaltung. Nr. 212: Lager und Verſand. Nr. 221: Devrſenbewirtſchaftung. Nr. 220: Arbeitsgemeinſchaft für Exportkaufleute. Anmeldeſchluß: 30. 12. Der Stofſplan für ſämtlich oben angeführten Lehr⸗ gänge iſt aus dem Winterpian des Berufserziehungs⸗ werkes erſichtlich, der in C 1, 10, Zimmer 8, koſtenlos zu erhalten iſt. In den nächſten Tagen beginnt in der Albrecht⸗ Dürer⸗Schule in Käfertal ein neuer Lehrgang in Kurz⸗ ſchrift, Stufe 2(ab 50 Silben). Anmeldungen ſind zu richten an die Ortswaltung der DAß Mannheim⸗ Käfertal⸗Süd. Sprechſtunden: montags und donners⸗ — von 20—22 Uhr, oder an die Ortswaltung der Daß Käfertal⸗Nord. Anmeldeſchluß: 30. 12. 38. Wit möchten heute ſchon darauf aufmerkſam machen, daß ab 22. Dazember 1938 bis einſchl. 4. Januar 1939 ſämtliche Lehrgemeinſchaften und Aufbaukameradſchaf⸗ ten ausſallen. Achtung, Abnahme dingungen noch erfüllen Ortswaltungen Rheintor. Die Ortswaltung Rheintor veranſtaltet am Samstag, 17. 12., 20 Uhr, im Wartburg⸗Hoſpiz einen Familienabend, wozu ſämtliche Betriebsobmän⸗ ner und deren Mitarbeiter ſowie Betriebsführer mit Familienangehörigen eingeladen ſind. „Der bunte Weihnachtsteller von KdF.“ Unter die⸗ ſem Titel findet am 2. Weihnachtsfeiertag, 20.15 Uhr, im Nibelungenſaal eine Veranſtaltung mit erſten Ka⸗ barettkünſtlern ſtatt. Karten zu RM..40,.— und —.80 bei den Koͤß⸗Betriebswarten Plankenhof, P 6, Langſtraße 39a, Völk. Buchhandlung, Zigarrenkfosk Schleicher am Tatterſall, Muſtthäuſer Heckel, Pfeifer und Kretzſchmann; Lindenhof: Zigarrengeſchäft Köhler, Meerfeldſtraße; Neckarau: Buchhandlung Göppinger; Seckenheim: Friſeur Volk, Hauptſtraße. KraftosenFreude Achtung— Weihnachten 2 Tage im ſchönen Schwarz⸗ walv. Am 25. und 26. 12. zwei Tage in den herrlichen Schwarzwald nach Schonach b. Triberg(887), beſon⸗ ders für Skiſport geeignet. Teilnehmerpreis RM. 16.40 einſchl. Fahrt, Unterkunft und Verpfleaung. Abfahrt am 25. 12., morgens.30 Uhr, ab Paradeplatz mit Omnibus. Anmeldungen umgehend bei allen Köß⸗Ge⸗ ſchäftsſtellen wie: Plankenhof, Langſtr. 39a, Neckarau Luiſenſtraße 46. Da nur beſchränkte Teilnehmerzahl, bitten wir um baldige Anmeldung. Folgende zuſätzliche Weihnachtsfahrten ſinv noch frel: Oß 802/39 vom 25. 12.—1. 1. 39 in den Schwarzwald. Unterkunftsort: Bernau. Teilnehmerpreis 35.— RM., mit Skikurs 40.— RM. Oc 803/39 vom 25. 12. bis 1. 1. 39 ins Walſertal. Teilnehmerpreis einſchl. Ski⸗ kurs 45.50 RM. Oß 8034/39 vom 25. 12.—1. 1. 39 ins Allgäu. Unterkunftsort: Sonthofen. Teilnehmer⸗ preis nur ohne Skikurs 37.— RM. Oß 80439 vom 25. 12.—8. 1. 39 ins Kleine Walſertal. Teilneh⸗ merpreis nur mit Skikurs 73.50 RM. Unterkunft in Hütten in ca. 1500 Meter Höhe. Alle Fahrten werden mit Omnibus ab Karlsruhe durchgeführt. Zufahrt bis Karlsruhe muß extra bezahlt werden. Die Abfahrt erfolgt: OF 802/39 am 25. 12., vorm. 8 Uhr ab Karlsruhe Bahnhofplatz. OF 803 /39, 803a/ 39 und 804/39 am 25. 12. 20.15 Uhr ab Karlsruhe, Bahnbof⸗ platz. Anmeldungen umgehend bei den Koß⸗Geſchäfts⸗ ſtellen Plankenhof, Langſtr. 39a und Neckarau Luiſen⸗ ſtraße 46. Silveſter mit Kdoß nach Herrenalb. Vom 31. 12. bis 1. 1. 39 1½ Tage nach Herrenalb. Teilnehmerpreis RM. 11.50 einſchl. Fahrt, Unterkunft und Verpflegung. Abfahrt am 31. 12., 15 Uhr, ab Paradeplatz mit Om⸗ nibus. Anmeldungen ebenfalls umgehend bei allen Kdß⸗Geſchäftsſtellen. Mannheimer Volkschor Nächſte Probe Mittwoch, 21. 12., 20 Uhr, in der „Liedertafel“, K 2. Geſamtprobe. + pALMOIIVE- RASIERSEIFE VERWENOEN SchoxT DlE HAUT STANGE REICHT FUER 4 MoONATE UNQO MEH ERLEICHTERT DIE RASUR UN 3 RASUR KOSTETI Al 50 NMUR HAkBEN PFENNIG „Bakenkreuzbanner⸗ 1 Samstag, 1 7. De Wai G c Ma ——— * 5 4+ 2 8— eber Quslitöten und zu kleinen preisen von 5 9% H1, 4(Hreite Straßge) VVNNER Saärntliche Herrenartikel M * Fertige schicke Ulster F VVANNER Flotte Kosturne-Mäntel „%0 C. W. WANNER. M1, 1 Das bekannie Spezialhaus jür jeine Herren· und Damenmoden 2 Mannhe imnmn- Nähe Schlos 57 7755 bir K ln wohnfertig eingerichteten Růãumen zeigen wir lhnen, wie Sie sich selbst bei geringen Mitteln geschmackvoll ein- richten können. KIING& ECMTERBECKER Mannheim- M1, 4 GOLDVWARNEN SI BEBRGENRATE VEESILBFETE WAEEN E Dor dem sSchenken ſollſt du denken Näher und näher kommen die Tage des Weih⸗ nachtsfeſtes, das in dieſen Wochen und Tagen ſeine Schatten vorauswirft. Aber es iſt ja glück⸗ licherweiſe ſo, daß dieſe Schatten nicht dunkel ſtimmen, ſondern vom Licht der Liebe und des Friedens in den Herzen der Menſchen künden. Ja, in den Herzen vollzieht ſich in dieſen Wochen jene Regung liebender Fürſorglichkeit und das beglückende Empfinden, Freude ſchen⸗ ken zu können. Es iſt die Zeit, in der ſich das alte Sprichwort aufs neue bewahrheitet, daß Geben ſeliger denn Nehmen iſt. Das fühlen wir in dieſen Tagen ſo recht, wenn wir uns auf unſeren Wegen der Weihnachtseinkäufe um In⸗ halt und Form der Geſchenke bemühen, die wir als Gaben auf den Weihnachtstiſch legen wol⸗ len. Da wandern wir dann die Straßen unſerer Stadt entlang, da und dort, dieſe und jene Straße, um aus der Fülle der mannigfachen ſchönen Dinge, die da überall ausliegen, das Rechte herauszufinden. Auf unſerem Weg kommen wir auch in den oberen Teil der Breiten Straße, in die Gegend vom Schloß bis zum Pa⸗ radeplatz, die wir bei unſeren Ueberlegungen gewiß nicht überſehen wollen. Gibt es hier nicht eine Reihe bewährter Einzelhandelsgeſchäfte beiderſeits des Straßenverkehrs? Und dann empfindet man es recht wohltuend, ſich in die⸗ ſem etwas ruhigeren Teil unſerer Hauptſtraße auf die vorweihnachtliche Erkundungsreiſe zu begeben. Da wogt der Strom der einkaufsfreu⸗ digen Volksgenoſſen nicht ſo ſehr, da iſt das Ge⸗ triebe des Verkehrs nicht ſo laut, wird man nicht allzu abgelenkt von ſeinen Ueberlegungen und Erwägungen. Man erinnert ſich, von die⸗ ſem und jenem Geſchäft hier eine Anzeige im „HB“ geleſen zu haben. Nun hat man ſich ja endlich einmal die notwendige Zeit dazu frei⸗ machen können, um nachzuſehen, ob man hier wohl das findet, was in Gedanken vorſchwebte. Oftmals iſt es aber auch ſo, daß man ſich noch gar nichts Genaues vorgenommen hat und ſich dafür um ſo lieber von außen her anregen läßt. Dazu bieten die mannigfachen Schaufenſter der Einzelhandelsgeſchäfte in dieſem Straßen⸗ zug entlang der Quadrate A 1 bis D 1 und L 1 bis Paradeplatz eine willkommene Gelegenheit. Viele fachliche Gebiete ſind hier vertreten, und man bekommt aus einer großen Auswahl ſoviel vorgelegt, daß die Wahl mitunter wirklich ſchwer fallen kann. Denn wer geſchickt und vorteilhaft kaufen will, bleibt nicht vor den Auslagen ſtehen, ſondern geht in das Geſchäft hinein, um ſich näher umzuſehen. Die Auslagen ſtellen ſchließ⸗ lich immer nur einen kleinen Teil des geſamten Warenbeſtandes dar, und alles kann daher nicht in den Auslagen zu finden ſein. Drinnen aber läßt man ſich am beſten auch fachlich bera⸗ ten. Darin liegt ein bedeutender Vorteil beim Einkaufen. Der Laie kann nicht von allem ſoviel verſtehen, um ſich auf ſo mannigfachen Gebieten ſelbſt den beſten Rat geben zu können. Da gibt es ſchließlich eine Menge fachliche Dinge, die man berückſichtigt, wenn man gut einkaufen will. Und viele dieſer Geſchäfte hier im oberen Teil der Breiten Straße ſchauen auf eine Fach⸗ erfahrung zurück, die über eine lange Kette von Jahren reicht. Das alles ſind Werte, die dem Käufer, der ſich beraten läßt, zugute kommen— und damit auch jenen, denen wir mit unſeren Gaben Freude unter den Weihnachtsbaum be⸗ ſcheren wollen. — 2. 2 ueexlee Seit 1871 AUWELIEER Dom Schloß bis zum Paradeplatz +4 +⏑◻ Pelzwerk das Junen Freuͤde maclit nicht nur heute und morgen, son- dern noch nach lahren- das zeige ich lhnen zau günstigen Preisen und in reicher Auswahl Pelzmäntel, Paletots, Jacken, Capes, echte Silberfüchse, Blaufüchse, Rotfüchse, Halstierchen 4 Kdufen Sie õᷣm Goldenen Sonntàg Viele schöne Jafelseruice Laflee- und Jeesecuice Drelinlatten · Drelilrabarelt Neue Fformen in EFdelkeramle Viele interessente neue Herrengeschenke eickel C1, 3 0 pPfeite Sträße ElIsLE U Hn NMODESCHMUCK KUNSTGEGENSTANOE EHE RINV Schlobnähe 5—— —— 245 13 pra ae — ——1IIIISSSSS—————— 22 14 am pO Mminnaun rebe · Uml Tage Soenn. e 1, 7 EIGENE WEECSTATHE in allen Geiden- 7. Dezember 1 — — —— * S. ———2— — —3 L V m lee renke STANDE .GS STATTE e 5 Samstag, 17. Dezember 1938 kreuzbanner“ Dom Ichloß bis zum Paradeplat * ist guler Tee, der aus dem Fernen Oslen zu uns kommt. Kauſen Sile ihn dort, wo Sie gewiß zein dürſen, ſo chsicher und voriellhaſt beralen zu werden. S CHIUOTER-TEE Darieeling-Nelange dleses besonders ſeine Gewò̊chs zollien Sie elnmal probieren. Eine köstliche „Blume“, ein edles Arome, ein Fesi- geschenk für jeden! Schläier Baffée Spezialhaus. fur guten Haffee und ſes Oii porsdeplotz ſel. 228•36 4 Saenhe pra Gtiscm! erober Ausuenf Ruen uen beijedten TAsCHEN-SCHIRNI Sclicm- lerner om porededpletz 2 1, 1 Ffefntuf 25411 CLalender 79 3 9 Weihnachis- Geschenke me im F achgesch äft rebe-Taschenkalender Umlegekalender 2 rages · N otzbücher mit Druck oder prògung Soenn- Ersatzkalender Zri/at-Drucicsaclien Jakob Krumb lekob Krumb e 1,7 Dreite Strane e 1, 7 Brelte Strane GROSSES LAGER EEPARATUREN ANTENNENPBAGU eSsco 313 GHitzenliaus SM. Sarin finden die die beliebten Sestgeschenke in allen Arten von Rlöͤyyel · und&pitæendecken Geiden· und Chiſfon· vůcher, Vaschentüͤcher in großer Rustahl Die ſchenken Bücher und Bücher beſchenken uns Bücher ſind wohl immer willkommen als Geſchenk. Bücher zu ſchenken, richtig auszuwäh⸗ len, iſt aber wohl eine beſondere Kunſt. Dazu gehört vor allem Zeit. Es wird alſo ganz un⸗ möglich ſein, eine ſolche Auswahl in den letzten Tagen vor dem Feſt zu treffen, ſondern ſchon jetzt iſt es höchſte Zeit, die Schätze aufzu⸗ ſpüren, um das Paſſende herauszufinden, ganz abgeſehen davon, daß heute auch noch die Wahr⸗ ſcheinlichkeit beſteht, daß die Lager nicht bereits ausgeſucht oder einzelne Werke gar vergriffen ſind. Es war ſchon immer ſo: nur eine geiſtig vor⸗ anſchreitende Nation wird ſich im Wettbewerb der Völker behaupten können. Vertiefung der Volksbildung iſt alſo eine der höchſten Auf⸗ gaben eines Kulturſtaates mit abſolut verpflich⸗ tender Natur. Das gilt für uns Erwachſene ſelbſt genau ſo wie für uns als Erzieher un⸗ ſerer Kinder, die wir von früher Jugend auf über die ausgeſprochenen Kinder⸗ und Märchen⸗ bücher und ſpäter Bücher belehrenden und die Ideale ſtärkenden Inhalts hinweg zu Freunden des deutſche Buches heranbilden ſollen. Auch Friedrich der Große hat es einmal ausgeſpro⸗ chen:„Bücher ſind kein geringer Teil unſeres Glücks, die Literatur wird meine letzte Leiden⸗ ſchaft ſein!“ Und eine fröhliche Weisheit, die — aller Deutſchen werden ſollte, be⸗ agt: „Schaff' gute Bücher in dein Haus, ſie ſtrömen reichen Segen aus und wirken noch als Segenshort auf Kinder und auf Enkel fort!“ Zoecic-Handochiulie die willkommene Gobe kür den Welhnechtstisch der Dame- des Hermn 9 1, 2 om perodeplotz 222 . 3 — perkesse Mondelscher vo DEEBLINE&. TAPETENM- TIINOTLEUn Sselt 1842 C1, 2, gegenoberKsufnsus ferntuf 21097 Nicht umſonſt gehören wir alle dem Volk der Dichter, Denker und Leſer an: für alle müßte dieſe beglückende Tatſache eine innere Verpflich⸗ tung ſein, recht oft und vermehrt zu einem guten Buche zu greifen. Und wer es vermag, der ſoll auch das äußere Ge⸗ wand, den ſchönen Einband bei ſeinem nicht vergeſſen. Zu unſterblichen Werken gehört ein würdiger Einband. Soll es doch ſtets eine Feierſtunde ſein, wenn wir nach ihnen greifen, und ſchon der ſchöne, geſchmackvolle oder ſogar koſtbare Einband, der uns entgegengrüßt, be⸗ deutet uns, daß wir im Begriff ſind, uns einer ſeltenen Köſtlichkeit zu nahen. Weihnachten, das Feſt der Liebe, ſteht vor der Tür. Wann wohl hätten wir beſſere Gele⸗ genheit, uns ſelbſt und uns naheſtehende Men⸗ ſchen mit dieſen Köſtlichkeiten zu beglücken? 0. v. e Selumlicl Uhren Bestecke Sllberwaren finden Sie in großber Auswöhl bei F. Göhring o 1, 4 porideplatz Gegroncdet 1822 SENKING WALKURE KRAUSS Gos- Und Kohlenherde Dsuerbrend-Ofen Woschméschinen Wäöäsche⸗-prfessen Otto Bender · Bl, 3 GC Orient- und Perser- reppiehe Fr. Bausback B 1, 2 V Eine ilaune Weile sollen Sie dusruhen. ztbischen all Ihren Besorgungen bei duflendem Kaſſee u. jrischem Kuchen.., im Konditorei-Kafles Innaber: Kurt Schmid H. C. Thraner C 1, 8 C 1, Fernsprecher 21658 und 59 ———— „Hakenkreuzbanner⸗ Unterhaltung Samstag, 17. Oeze Dis 78. Fortſetzung Jahrzehnte hindurch korreſpondiert Katha⸗ rina mit ihren literariſchen Freunden. Es er⸗ ſcheint kaum glaublich, daß ein einziger Menſch eine ſolche Unſumme von Briefen geſchrieben haben ſoll, wie ſie Katharina der Nachwelt hin⸗ terlaſſen hat. Selbſt die Erfindung der Schreibmaſchine dürfte es nicht ermöglicht ha⸗ ben, den Rekord zu brechen, den die Zarin auf⸗ Leſtellt hat. Den Zirkeln der Aufllärer präſentiert ſich Katharina als Aufklärerin. Mögen die ruſſi⸗ ſchen Bauern unter den Brutalitäten ihrer Herren verröcheln, die Große Katharina lächelt ihr tolerantes Lächeln. Katharina prägt es den Enzyklopädiſten ununterbrochen ein: die göttliche Zarin iſt human, volksverbunden, die Befreierin der unterdrückten und leibeigenen Bauern. Die Enzyklopädiſten ſchwatzen es ihr nach ueind hämmern der Welt den Lehrſatz von der toleranten Kaiſerin placnmäßig ein. Was verſchlägt es da, daß die Armen in ihrem Reich ſchwerer bedrückt werden, als es je vorher ge⸗ ſchah? Durch dieſe Propaganda ſchafft ſich Katha⸗ rina ſchließlich die Möglichkeit, die innerpoliti⸗ ſchen Probleme überhaupt nicht mehr zu löſen, ſondern beiſeitezuſchieben und an weſensande⸗ ren Frageſtellungen abſterben zu laſſen. Mögen andere Ehrgeizige durch Taten von ſich Rühmens machen, mögen ſie Kriege füh⸗ ren, Städte erobern, Schlachten ſchlagen oder Bücher ſchreiben, die auf den Beifall der Meage zielen— derartige Spekulationen können ge⸗ lingen oder mißglücken. Auch Katharina wird ſehr viel politiſche Arbeit verrichten, Geſetze ſchaffen und Schlachten gewinnen— entſchei⸗ dend für ſie bleibt die Ausnutzung jeder Mög⸗ lichkeit, den Weg unmittelbar und geradezu auf den Ruhm zu nehmen. So gelingt es ihr bald, bie ganze Welt zu benebeln und jedem Men⸗ ſchen von einiger Bedeutung Sand ia die Augen zu ſtreuen... bis ſchließlich nach ihren Taten als ſolchen überhaupt nicht mehr gefragt wird. Ihr Lächeln und ihre ſchönen Worte geſtat⸗ ten ihr die Außerachtlaſſung der Realität. Von dieſer Möglichkeit macht ſie unausgeſetzt Ge⸗ brauch. Mögen die ſchwediſchen Heere ſchon dicht vor Petersburg liegen, mag ſich die Hauptſtadt ſchon im ſicheren Zugriff der Feinde befinden, mögen die kaiſerlichen Koffer ſchon gepackt und Akten und Kaſſen zum Abtransport bereitſtehen— Katharina lächelt und ſpricht von Sieg, immer nur von Sieg. Sie nimmt den Mißerfolg und die Niederlage einfach nicht zur Kenntnis. Es kommt nicht mehr auf die Tatſachen an, es geht nur noch um die unab⸗ läſſige Wiederholung der Behauptung. Das Schwergewicht aller Bemühungen liegt beim Wort und ſeiner Verkündung. Und doch wohnt dieſem Treiben ein höchſt realer Kern ingie: Katharina hat die wahrheit⸗ wirkende Kraft der Lüge entdeckt. Sollte ſie, die mit ſoviel Kunſt und Raffinement liebt, dieſen Vorgang und ſeine Mechanik nicht aus der ars amandi abgeleitet haben? Muß nicht, wer ſo unaufhörlich immer neu zu lieben behaup⸗ tet, ſeine Behauptungen dem zu gewinnenden Partner unabläſſig wiederholen, einreden, ein⸗ prägen, ſuggerieren? Entſteht nicht ſolche Art Liebe faſt iaenmer aus der vorweggenommenen Ausſage, die Liebe beſtünde bereits? Und wird nicht faſt immer aus der Fiktion am Ende die Realität, ergibt ſich nicht oft genug wahre und wahrhaftige Liebe aus ſolcher Erklärung, die da weiterwirkt, bis ſie zurückgegeben wird? Warum ſollten ſich nicht auch innerhalb anderer als der ſexuellen Lebensbeziehungen die Tat⸗ ſachen nach dem Bilde der urſprünglichen un⸗ wahren Behauptungen geſtalten? Zeit ihres Lebens glaubt Katharina an die Kraft des Wortes, die Realität nach der Be⸗ hauptung zu formen. Imponiereeid aber bleibt das Maß von Kon⸗ zentration und Ausdauer, womit dieſe aben⸗ teuerliche Frau ihre propagandiſtiſche Art be⸗ treibt. Der Fleiß und Wille, die Darangabe der ganzen Perſönlichkeit iſt ſo gewaltig, daß die Ausſtrahlung, die von dieſen Eigenſchaften ausgeht, oft ſtärker iſt als die Wirkung der Re⸗ klame als ſolcher. Noch aus den wildeſten Ex⸗ zeſſen der läppiſchen Verherrlicher oder über⸗ mütigen Verleumder, die jedes Augenmaß für die wirkliche Größe Katharinas vermiſſen laſ⸗ ſen, ſchimmert immer etwas von dem Reichtum und der Bedeutung dieſer Frau hindurch. Ueber alle Lobhudeleien und Angriffe hinaus ſpüren wir, wie groß die Kraft iſt, die von dieſer Frauenperſönlichkeit ausgeht. Ja, die Suggeſtion iſt ſo ſtark, daß man ſich bisweilen gewaltſam barauf beſinnen muß, mit welchen Mitteln Katharina ihren Aufſtieg betrieben und ihren Dhron eingenommen hat. Immer wieder fühlt man ſich verſucht, feſtzuſtellen: ſie mag zwar ge⸗ mordet haben— aber ſie kann unmöglich eine Mörderin ſein! Sie mag einhundertzweiund⸗ achtzig Liebhabern ihre Gunſt geſchenkt haben — und iſt doch nun und nianmer eine Dirne! Sie ha“ ihrer Karriere gelebt— und iſt doch eeuſlhirinm: Copyriqh bei Srei- Mascen- vericcg Serlin keine Parvenue! Sie iſt eine Abenteuerin— aber doch unendlich viel mehr als das! Ihre unzähligen und offenſichtlichen Mängel wie Schandtaten nehmen der Größe, die in der Hin⸗ gabe der ganzen Perſönlichkeit an ihr Ziel liegt, keinen Zoll. Zu Anfang ihrer Regierungszeit iſt es Ka⸗ tharina zweifellos ernſt damit, den zerrütteten Staat wieder in Ordnung zu bringen. Sie will ihrem Lande das Glück, den Leibeigenen die Freiheit, den Adligen Bildung und höhe⸗ res Daſein bringen. Die Maſſe der Armſeli⸗ gen und Hungernden mag verſteckt bleiben, in Fiekens Herz fällt ein Widerſchein der Küm⸗ merniſſe. Katharina hat ſich die Art der Fröm⸗ migkeit, die Herr Wagner und Herr Todorſki predigten, nicht zu eigen gemacht: ihr iſt das allgemeine Elend kein notwendiger Beſtandteil der göttlichen Weltordnung. Sie erkennt die überpuderte Dürftigkeit der glanzvollen Schau⸗ ſtellungen, die die europäaiſchen Höfe wie der eigene Hof bieten. Auch fängt der ökonomiſche Ruin der kleinen Vettern im Weſten bereits an, eine draſtiſche Sprache zu ſprechen. Katharina Von Pferdchen, Püppchen und Zinnsoldaten Ein Blick in vergangene Zeiten/ Von Dr. Eisenbarth Was wäre dem Kind die Weihnacht ohne das Spielzeug? Wie drücken ſich die Kleinen an den Scheiben der Auslagen die Näschen platt, wie leuchten die Aeuglein vor all den Kindesherr⸗ lichkeiten, den Eiſenbahnen, Autos, den Flug⸗ zeugen und allen im kleinen nachgeahmten Wunderwerken unſerer Zeit. So groß die Freude am modernen techniſchen Spielzeug auch iſt, man ſoll ſich nicht täuſchen: Das Spielzeug bleibt dem Kinde das Symbol des Die Seschichfe eiger Kan iej. vVoM .noffmona · norniscy — vernimmt das Kniſtern im Gebälk der europäi⸗ ſchen Ordnung. Ihr Ohr iſt durch Voltaire und die Seinen geſchärft, ſie begreift die Enzy⸗ klopädiſten als Zerſtörer und Widerleger des Weltbildes. Die Katharina der ſechziger JFahre glaubt an die Lehren der Aufklärer und arbeitet mit haus⸗ mütterlicher Sorge daran, ihrem Lande zu hel⸗ fen. Sie arbeitet Tag und Nacht, lebt mäßig, trinkt wenig, ißt von einer berüchtigt einfach beſetzten Tafel, geht nüchternen Magens zu Bett. Ihre erſten Verfügungen atmen den Geiſt ihres preußiſchen Vaterhauſes. Sie ver⸗ langt, daß ihr jede einigermaßen wichtige Akte ummittelbar vorgelgt werde, behält ſich die letzte Entſcheidung vor, trägt die Verantwortung. Die umwälzenden Ukaſe Peters des Dritten bleiben beſtehen— ja ſie werden zur Durch⸗ führung gebracht. Es unterliegt keinem Zwei⸗ fel, daß Friedrich in vieler Beziehung richtung⸗ gebend für Katharina iſt. Nur hütet ſie ſich, ſeinen Namen im Munde zu führen. Nach außen wünſcht ſie den Frieden. Sie ruft die Armee zurück urnd löſt das Bündnis mit nes Spielzeug. Schon in der Römerzeit goß man Bleiſoldaten. Uns iſt noch ein römiſcher Legionär als wohlgelungene Zinnfigur aus dem Mainz der Römerzeit erhalten. Auch aus der deutſchen Kulturgeſchichte wiſſen wir um die einmalige Stellung des Spielzeugpferdchens. Kaiſer Ma⸗ ximilian I. ſchenkte ſeinem Sohn zwei Reiter auf Holzpferden. Der kleine Balthaſar, der Sohn des bekannten Paumgartner, wünſchte Am 23. Dezember Volksweihnacht mit Dr. Goebbels in Berlin Die diesjährlge Volksweihnacht als sichtbarer Ausdruck der Volks- und Schicksalsgemein- nanſt wird am 23. Dezember gefeiert. Auf 196 Veranstaltungen werden allein in der Reichs- ha stadt nicht weniger als 120 000 Kinder beschert. Im Saalbau Friedrichshain wird Reichs- minister Dr. Goebbels eine Weihnachtsansprache an das ganze deutsche Volk richten. Un- ser Bild zeigt die Vorbereitungen für die Weihnachtsbescherung in Berlin. Mädchen sind im Spielwarenlager der Gauführung des WHW beschäftigt, wo die Geschenke für die 120 000 Berliner Kinder auigestapelt sind. Lebens. Auch das Kind unſerer Tage wird des⸗ halb immer wieder nach Spielzeug verlangen, das Abbild lebendiger Weſen iſt: Nach Spiel⸗ tieren und Puppen. Pferde aus allen Stoffen So iſt es auch nicht verwunderlich, daß ge⸗ rade das Pferd— mit und ohne Reiter— im⸗ mer wieder und ſchon in den älteſten Zeiten als Spielzeugfigur auftrit. War das wichtigſte Haustier dem Bauern, Krieger und Kaufherrn unentbehrlich, ſo mußte ſich die Phantaſie der kleinen Sprößlinge der genannten Berufe un⸗ bedingt mit dem braven tieriſchen Gehilfen beſchäftigen und ſich Pferde zum ſtetigen Eigen⸗ gebrauch ſchaffen: Spielzeugpferdchen. Jedes Material war zur Nachformung recht. Auf Rhodus fand man ein Pferdchen aus Ton, deſſen Alter auf 4000 Jahre geſchätzt wird. Gleichaltrig ſind die ägyptiſchen Holzpferdchen. Sehr viel häufiger ſind die Funde aus dem griechiſchen Zeitalter, alſo vor ungefähr 2300 Jahren. Dieſe Figürchen ſind meiſtens aus ge⸗ brannter Erde. Durch ſpätantike Schriftſteller wiſſen wir, daß die Beſucher der ſchon damals hochberühmten trojaniſchen Ruinen von dort ihren Kindern kleine„trojaniſche Pferdchen mitbrachten, ein Spielzeug, welches in ſeinem Bauch die tapferen griechiſchen Eindringlinge in Miniaturausgabe barg. In ſpäterer Zeit löſte man beim Spielzeug das Pferd vom Rei⸗ ter los und erſtellte den„Soldaten“ als eige⸗ (Scherl-Bilderdienst-.) ſich im Jahre 1591 von ſeinem Vater auf der Reiſe ein Pferdchen, das mit Ziegenpelz über⸗ zogen ſein ſollte. Wahrſcheinlich benutzte man damals Geißenpelz, um ſchöne Schimmel zu fabrizieren. Viel koſtbarer war dagegen der Wunſch des jungen Ludwig XIV., der auch er⸗ füllt ward: Eine Armee ſilberner Soldaten, die 5000 Taler gekoſtet haben ſoll. Dieſer Ver⸗ ſchwender ließ, als er ſelbſt für einen Thron⸗ folger zu ſorgen hatte, für dieſen unter Auf⸗ ſicht des franzöſiſchen Kriegsminiſters Vauban in Nürnberg ein Heer künſtlich beweglicher Soldaten anfertigen, die„Kriegsexerzitien ſehr artig ausführten“. Als in Nürnberg Andreas Hilpert um 1760 die Idee hatte, kleine Figuren aus Zinn auf eine Standplatte zu ſtellen, wußte er noch nicht, daß ſich dieſer„Nürnberger Tand“ einſt die ganze Welt erobern ſollte. Die alten Er⸗ zeugniſſe aus Holz wurden dadurch aber nicht verdrängt: Die Schimmel, Braunen und Rap⸗ pen, die Engländer und Vollbluthengſte mit und ohne Fell, mit langem und geſtutztem Schwanz, die ein⸗ und mehrſpännigen Leiter⸗, Faß⸗, Kaſtenwagen, Rollfuhren, Kaufherrn⸗ transporter, Landauer und Galakutſchen, alle noch die heiße Sehnſucht unſeres Großvaters. Der heutige Knabe fährt lieber mit dem Auto. Das Pferd iſt für ihn nur noch Reittier. Darum wünſcht er ſich einen„Schockelgaul“. Die Puppen Dagegen iſt die Liebe des Mädchens unge⸗ ſchon im beginnenden 15. Jahrhun ten„Zunft der Dockenmacher“. Die ö ſtrahlt, wie es ehedem die verwöhnte Herſe 1 enkreuzb Friedrich, Neutvralität. 3 Immer bleibt ſte bemüht, die ges Männer auf die geeigneten Poſten zu Wenn ſie brauchbare, genügend vorg Ruſſen nicht findet, verpflichtet ſie Ausli ſorgt aber dafür, daß die Fremden nach 4 nicht in Erſcheinung treten. Die Ruſſen y bevorzugt, die Ausländer benutzt, Jed00 Hintergrunde gehalten. Dennoch ſtehen wie Deutſche in entſcheidenden Stunden bar in der vorderſten Front: denn noch fſ an gebildeten Rußländern. Katharna auf das unerſchöpfliche Reſervoir von hal Baronen zurück, entnimmt dieſer politiſt litäriſch und diplomatiſch geſchulten g ſich noch mehr! ſchicht eine Unmenge von Helfern für hit Gedankenkreis ſe antwortungsvollſten Poſten. Den alten hen. Man ſoll ſa nich, den Friedrich den ruſſiſchen R ein doppelter 9 Eugen genannt hat, beläßt ſie in ſeiner f lage, wenn mar als Orakel ruſſiſcher Kriegsweisheit, bie ſein läßt und rale Michelſon und Graf Stakelberg reſh un feſtl ren das Heer. Graf Sievers teilt das g Zrau kommt vor Gouvernements auf und ſchafft den daz 4 Aach üittag ſchon gen Verwaltungsapparat. Die Männet iüche n Katharinas baltiſcher Schulung regieren dem Manne ſch telbar bis in die Mitte des nüchſten Zah. derts und mittelbar bis in den Weltkrieg n 2 den Bolſchewismus hinein. Wie Frichric ch an 0 helm der Erſte ſeinem Lande die Beg* tradition gibt, ſo verleiht Katharina—f h an auf ganz andere Weiſe— dem ruſſiſchen! fellch verb die Traditionen, in denen die Herrentg i ergänzt, zur Schau ſtellt und äußert. der Leſer iſt auf (Fortſetzung ſe lüöglicht auf einen leitung einleuch— it beſonders krit igt: guter Rat iſt hgenommen— te le Anfahrt darf, gewährt ihm aber wohlpiſ he wellbäder hohen Feſtta Rochtopf ſtehen, lſie aller Sorger 193 ſoll au opuntt, den vie Ein vernünft teilt geblieben— zur ewigen Pupp Raſſen und Zonen kennen ſie: Die alten ken bildeten ſie aus Gold und Silhe Kopten aus Wollfäden und Holz, die( und Römer aus Ton mit deweglich dern, die Neger aus Knochen und t0 Malaien aus geflochtenen Blättern. Al hammed, der ſtrenge Feind der Plaſti die Puppen verbieten wollte, ſoll er von neunjährigen Gemahlin ſehr energiſch ein deren belehrt worden ſein. 4 In Deutſchland wurden Puppen frü gewerbsmäßig hergeſtellt. Man ſagte ir. telalter anſtatt„Puppe“„Docke“ und pe in der Dichterſprache gerne ſchöne Fraug „Docken“. Daher kommt auch der Aam erhaltenen„Docken“ ſind aus Ton und auf der Bruſt eine münzengroße Vert die wohl zur Aufnahme des Patenpf ſtimmt war. Bald finden ſich P Holz, mit bemalten Köpfen. Später man ſie aus mit Kleie und Sägemehl ſtopften Stoff⸗ und Lederbälgen, denen aus Holz, Wachs, Alabaſter, Porzellan piermache aufgeſetzt wurden. Heut eigene Puppenmuſeen. Im vo hundert erfand man das Kugelgelenk der loſen oder ſcharnierten Befeſtigung ft Puppengliedmaßen. Der„Metronomm erfand 1827 eine ſprechende Puppe. Die ſche Puppeninduſtrie hat zuletzt auf d Weltausſtellung wieder überragem davongetragen. Der kleine Hausrat Zur Puppe gehört aber der nötige Hausrat. Wir fanden bei Ausgrabungen öfter Bänkchen und Tiſchchen und kleinez ſchirr, das der römiſchen Zeit angehön allen Jahrhunderten iſt uns das Vorhe ſein derartigen Spielzeugs bekannt. Beſon reiche Formen nimmt dieſes im 16. Jah dert an. Damals fertigte man ganze 9 häuſer mit allem Drum und Dran in gei ſter Kopie der tatſächlichen Lebensverhil an, ſo zum Teil werdwolles kulturgeſchicht Anſchauungsmaterial bietend. Leider von dem Spielhaus, das der bahen Albrecht 1588 für ſeine Tochter erbauen nur noch eine Beſchreibung überliefert, Nürnberg und anderen alten Städten ſindz aber noch ſolche Puppenhäuſer im Hriginal halten. Man kann da, wenn man die Voh ſeite des Märchenhäuschens öffnet, in ein l gangenes Reich ſehen! In der Küche mit g nötigen Inventar wird von Püppchen Gans gerupft, Fleiſch zubereitet, der Braif gedreht, Suppe gekocht, Gemüſe geputzt, in ein Stube wird geſponnen, in einer näht, in der Badeſtube ſehen wir die g Badewanne, kupferne Schöpfgefäße, meſſing Einſeifnäpfe für den Raſierer und Adell becken; von den vielen anderen Ränner eſſiert uns noch die Rüſtkammer und eine von Muſikzimmer(Germaniſches Muſen Derartiges Spielzeug war natür'ich ſehn ſpielig. Praktiſcher und billiger verfuhr man Frankreich, wo man nicht die ganzen Halſt ſondern nur einzelne Küchen und Zimmer Miniatur den Kindern aufbaute. Von hier gi griff dieſe Form auch zu uns über. Doch glauh ich, daß die kleine Urſel meines ich ihrer Puppenküche genau ſo glücklich ſein wenn am Heiligen Abend der Lichterban 165⁰ Uhr: 17⁰⁰ Uhr: Weih 20 30 Uhr: Komõ Aroͤne tochter mit ihrem ganzen Puppenhaus wa Fremden . Die Ruſſ r benutzt, ennoch ſtehen enden Stunden sweisheit, di Stalelberg veſn rs teilt da hafft den d Die Mä lung regieren s nächſten Ja n den Weltkr .Wie Friedri ande die Be Katharina— dem ruſſiſchen die Herren nod äußert. Fortſetzung fulg „Puppen fril Man ſagte im zälgen, denen ter, Porzellg Befeſtigung f „Metrono e Puppe. Di letzt auf der§ berragende ausrat der nöti lusgrabung en und kleine zeit angehö 1s das Vorh bekannt. Beſ s im 16. nan ganze 3 überliefert n Städten ſi ſer im Origi n man die öffnet, in ein her Küche mit g on Püppche eitet, der üſe geputzt, einer and fgefäße, m erer und Aden ren Räumen in nmer und eine verfuhr man die ganzen Häu glücklich ſein wi der Lichterban erwöhnte Her ppenhaus uzbanner“ Samstag, 17. Dezember 1958 hohen Feſttagen ſoll meine Frau nicht opf ſtehen, Weihnachten und Neujahr ler Sorgen ledig ſein, Weihnachten jahr ſoll auch ſie feiern!“ Das iſt ein kt, den viele Ehemänner heute ver⸗ in vernünftiger Standpunkt übrigens, noch mehr durchſetzen wird. Und die⸗ kenkreis ſoll man getroſt noch weiter Man ſoll ſagen: Weihnachten iſt mehr doppelter Ruhetag, es ſind wirkliche wenn man den häuslichen Herd— ein läßt und ſeine Weihnachtsgans in ahrhaft feſtlichen Umgebung verzehrt. ſau kommt vom Alltag nicht los, wenn ſie ittag ſchon wieder von der verwaiſten e an neue Pflichten erinnert wird, Manne ſchwirren die alten Aufgaben wenn er an dieſen ruhevollen Tagen e Straße begeht, auf der er allmor⸗ an ſeine Arbeitsſtätte gelangt. Wer haupt freimachen will, muß ſich ganz n. Wer ein Feſt begehen will, muß Tage in einer feſtlichen Umgebung auch hfeſtlich verbringen. Leſer iſt auf einen klugen Rat gefaßt, auf einen neuen, und wenn ihm die lung einleuchtete, wird er ſich unſeren beſonders kritiſch anhören. Aber unbe⸗ h guter Rat iſt hier nicht— einmal wört⸗ ommen— teuer. nfahrt darf, ſelbſt wenn man ſich für acht Tage freimachen kann, nicht allzuweit ſein. Man muß, wenn Schnee fallen ſollte, jener freudig begrüßte erſte Schnee eines hoffentlich ſchneereichen Winters, ſeiner Einzugspforte ſo nahe ſein, daß man dem Empfang mit Hallo beiwohnen kann. Man muß an ſeine ſorgfältig überſommerten Skier denken, muß ſie auf jeden Fall mit zum Reiſegepäck legen, auch wenn man ſich ſonſt noch ſo wenig belaſten will; man muß ſich andererſeits aber, wenn der Schnee doch ausbleibt, nicht langweilen dürfen. Der Anblick der Skier darf in ſchneeloſer Winters⸗ zeit den, der ſie mitnahm, nicht verdrießen, auch wenn ſie nicht in Aktion treten können. Man darf auch nicht, um den Feſttags⸗Knigge zu vervollſtändigen, von einer Großſtadt in die andere fahren, und beſonders dann nicht, wenn die auswärts wohnende Verwandtſchaft es wünſcht. Es würden ſich ſonſt Tage aneinander⸗ reihen, an denen man ſich Magen und Laune verdirbt und über verqualmten Wohnſtuben ganz vergißt, daß die Lunge ſich mit friſcher Luft ſättigen will. Natürlich muß man ſich ohnehin in ſeiner Luftſehnſucht beſchränken, zumal die frühe Dunkelheit unſere„Weihnachts⸗ Bäume“ ſowieſo nicht in den Himmel wachſen läßt, aber die langen Abende ſollen uns nicht vor gähnender Langeweile ſterben ſehen. Die Qual des Wählenmüſſens ſcheint, wenn ſie ſo ausgedehnte Vorreden erfordert, groß zu ſein, und dennoch iſt ſie es nur ſcheinbar. Weindori Neuweier bei Baden-Baden Weindörfer Ja, was halten Sie von dem Stichwort Ba⸗ den⸗Baden? Auf dieſes Stichwort haben wir unſere Vorrede nämlich zugeſchnitten. Wenn ſich Schneewolken entleeren, ſo tun ſie es zunächſt über Schwarzwaldbergen, alſo auch über denen, die ſich rund um die Weltkur⸗ ſtadt herum mächtig aufbauen. Wenn die er⸗ ſehnten Schneefälle jedoch ausbleiben, ſo ent⸗ ſchädigt den Feſttagreiſenden das Wandeln durch die Lichtentaler Allee, oder wenn die Beine weit ausſchreiten wollen, ſo tut's ein Spaziergang zum Alten Schloß hinauf, oder man läuft über den Berg an den Golf⸗ gründen vorüber in eines der allzeit bereiten mit den Aushängeſchildern Neuweier, Steinbach, Varnhalt, Umweg und wie ſie ſonſt ſich freundlich be⸗ nennen. Oder wenn es Höhenluft und Ausblick über weite Tannenwälder ſein muß, dann ſtehen die Poſtomnibuſſe bereit, die den Kaffee⸗ durſtigen über die Schwarzwald⸗Hoch⸗ ſtraße zu den kuchenbeladenen Tiſchen der Höhenkurorte am Fuße der Hornisgrinde mit⸗ nehmen. Aber in einem wichtigen Punkte müſſen Sie ganz folgerichtig Badener Kurgaſt ſein: es iſt nämlich ämmer gut, wenn man ſich zu Annehm⸗ lichkeiten erzieht. Wenn es dunkel wird, muß man wieder am Tale der freundlichen Oos ſein. Dieſen Gefallen muß man ſich und Baden⸗ Baden tun. Denn nicht umſonſt läßt ſich die Bäderſtadt in ihrem Veranſtaltungsprogramm von niemandem übertreffen. Zu Ihren Pflichtbeſuchen— jenſeits aller Höflichkeitstriebe— gehört ein Gang in die Spielbank. Man muß drin geweſen ſein, muß geſehen haben, wie die Würfel fallen, wie aufmerkſam die Elfenbeinkugel der Glücksgöt⸗ tin dient, man muß einmal in den Sälen unter⸗ getaucht ſein, wo alles den Menſchen berührt, und von deren bourboniſchen Pracht ſich ſach⸗ lich geſtimmte Gemüter unſerer Tage keine rechte Vorſtellung mehr machen können. Aber die Spielſäle ſind nur ein Kind des Kur⸗ hauſes, und das Baden⸗Badener Kur⸗ haus iſt zum Verirren groß. Die Tanzluſtigen geben ſich im Ballſaal zum Tanztee oder zum Weihnachtsball ein Stelldichein. Wer in ſeiner Heimatſtadt ein großes Orcheſter entbehrt, der ſetzt ſich den ſechzig Muſikern zu Füßen, die, zum Sinfonie⸗ und Kurorcheſter vereint, das ganze Jahr über ſo etwas wie ein getreuer Eckart des weit über Deutſchlands Grenzen hinaus bekannten Baden⸗Badener Muſiklebens Innenhof des neuen Schlosses in Baden-Baden ſind. Ja, und ins Theater gehen kann man natürlich auch in den großen Städten, aber wo klingt eine gute Vorſtellung ſo ſtark wie zu dem muſizierenden Barock des reizenden The⸗ aters von Baden⸗Baden? Zum Schluß ein Ratſchlag für unſere Freunde, die ſich willig zum Genuß ermuntern laſſen. Können Sie ſich vorſtellen, daß man am zweiten Weihnachtstag ein Dampfbad nimmt? Natürlich keins, wie es Ihnen Ihre ſtädtiſche Badeanſtalt verſchafft. Nein, ein richtiges Dampfbad mit ſchweren, mildſalzigen Dampfwolken, die aus dichten Kaskaden natur⸗ heißen Waſſers entſchweben. Es iſt ein ſelt⸗ ſamer, aber wirklich ernſt gemeinter Ratſchlag, den wir Ihnen zum Schluß erteilen. Und wenn Sie ihn willig befolgen, werden Sie bis zum nächſten Mal freudig daran denken. Oder wuß⸗ ten Sie noch nicht, daß Durchreiſende oft einen Zug überſpringen— ſo wie man es anderen Ortes tut, um ein Baudenkmal zu beſichtigen — nur um den einmal verwöhnten Körper wieder mit Badens heißen Dämpfen und Wäſ⸗ ſern zu erfriſchen? Hundert gegen eins aber wetten wir, daß Ihnen nach einem ſolchen Feſt⸗ tagsbad die gebratene Gans doppelt gut ſchmeckt und daß Sie nachmittags, ſeltſam verjüngt und ſchön wie Adonis, ſchwerelos ſtrahlend über das Tanzparkett ſchweben werden. Weihnachten in Baden⸗Baden und, wenn's geht, Neujahr dazu: das hat ſelbſt den Hart⸗ geſottenen noch nicht gereut. Herbert Duckstein. Unterwasserstrahl· Druckmassage in den Thermalkuranstalten Aufn.: Laebens-Worpswede(3) Jeac in, Weihnackitstag, 25, Dezember 1938: 16²⁰ Unr: Kurliaus, Neuer Ballsaal: Tanztee 17⁰ Uhr: Kurhaus, Gartensaal: Weihnachtskonzert 202⁰ Unr: Kl. Theater:„ Der König in Paris“ Komödie von de Caillavet, de Flers und Arène/ Koia Außerdem tägli 2. Weihnackisiag, 26. Deꝛember 1938: 1500 Unr: Kl. Thedier:„Peterciens Mondiahrt“ Weihnachtsmärchen von G. von Busseiitz 20 30 Uhr: Kl. Thedier:„Also gut, lassenwir uns scheiden“, Lustspiel von Sordou und Najac 16 2⁰ Unr: Kurhaus, Neuer Ballsaal: Tanztee 21⁰0% Un Kurhaus, Neuer Ballsaal: f Dunkler Anzug. Weihnachfsball BADENM-BADEN Samsiag, 31. Dezember 19338: 203⁰ UVnr: Kl. Theater:„Für die Katz“, Volks- stück von Hinrickis 2100 UVhr: Kurhaus, Großer Bühnensaal: Gala-Abend milt Silveslerfeier unter Mitiirkung erster internationaler Varie tékrälte. Anzug: Frack, Smoking, Uniform · Einiritt.- Mæ. q1 Konꝛerte, Theater Spielbank: Roulette, Buccara, Klondyke Auskünite erteilt die Bäder- und Kurverwaltung(Tel. 2151/54) Sonniag, 1. Januar 1939: 1500 Vnr: Kl. Theater:„Peierciens Mondfahri“ Weihnachismärcken von G. von Basseiitz 20 30 Vhr: Kl. Theater:, Wasser jür Canitoga“ Schauspiel von Georg Turner 16 0 UVhr: Kurhaus, Groher Bühnensaal: Tanztee — akenkreuzbanner“ Samstag, 17. Dezemb. Jetzt locken wieder die Schneeparadieſe. Grund genug, einige Worte über die Schi⸗ ausrüſtung zu ſagen. Denn auch der eifrigſt beſuchte Trockenſchikurs nützt dem Schihaſerl nichts, wenn es ſich nicht zweckmäßig und gut ausgerüſtet hat. Je nachdem, ob eins von Natur„zünftig“ veranlagt iſt oder mehr die elegante und modiſche Note bevorzugt, ob er viel Geld hat oder ob ihm in dieſem Punkte Beſchränkung auferlegt iſt, wird ſich ſeine Schi⸗ ausrüſtung zuſammenſtellen. Iſt er Anfänger, dann mag er in der Auswahl der Bretter und Stöcke und ſonſtiger Dinge beſcheidener ſein. Was ein echter Münchener Bua und ein echtes Münchener Madel iſt, rückt in die Schihütte fepgqrieft der inre Ski-Sliefel Spezialist Wilſt Marquet, jetat Blisabethstr. 1, Ruf 42080 gleich mit Hickory, Diagonalbindung und Kantenmontage ein und weiß dabei noch nicht einmal, wie es ſich richtih auf die Bretter zu ſtellen hat. Badener und Württem⸗ berger und ſelbſt die Berliner ſind da etwas zurückhaltender. Sie wollen erſt einmal an Ort und Stelle ſehen, wie ſich die Dinge abwickeln —˙5—%— beſchaffen kann, wenn man„fortgeſchritten“ iſt. Aber auch der Anfänger ſollte ſich in den Fachgeſchäften über neue Verbeſſerun⸗ gen und techniſche Feinheiten unter⸗ richten und beraten laſſen. Gerade, wenn er in den Schwarzwald reiſen will, wird ihm die Stahlkante oder die ganz vorzügliche und immer häufiger angewandte Kante in Dur⸗Alu⸗ minium gute Dienſte leiſten. Er überwindet viel beſſer verharrſchte Hänge und ſchlechten Schnee. Er ſollte ſich auch das Steigen erleichtern, das vor allem ihn ob der mangelnden Uebung ſo viel Kraft verſchwinden läßt und viel An⸗ ſtrengung koſtet. Das ſieht ſich immer ſo leicht an in den Lehrbüchern und man denkt ſich, daß der Grätenſchritt, die Schleifen und Spitzkehren im Handumdrehen zu erlernen ſeien, Wenn man dann am Hang klebt und immer wieder ab⸗ rutſcht, wäre man dankbar für ſo ein See⸗ hundfell oder Plüſchfell. Insbeſondere natürlich muß der Hochtouriſt im Beſitze von Fellen(die er aufſchnallt oder auch aufklebt) und was man ſich ſo allmählich alles noch dazu⸗ ſein, die harmloſeren Läufer, die nur einmal einen Rutſch ins Gelände unternehmen, aber keine langen Touren machen, kommen ſchließ⸗ lich mit einem guten Steigwachs aus. Uebers Wachſen könnte man ſeitenlang ſchrei⸗ ben. Aber mit theoretiſchen Ratſchlägen iſt wahr⸗ haftig nichts getan. Auch der Schilehrer pflegt darüber nur einen kurzen, wenngleich erſchöp⸗ fenden Vortrag zu halten. Die Kunſt des„Wach⸗ ſens“ muß man mit viel Geduld erlernen, Der alte und erfahrene Bergfreund und Schi⸗ läufer liebt naturgemäß ſeine Bretter, mit denen er durch manchen Schneeſturm gejagt iſt, auf denen er ſo manchen Steilhang genommen hat, und je älter dieſe Bretter ſind, um ſo ſieber ſind ſie ihm, Doch, einmal kommt der Winter, wo er ſich ein neues Paar kaufen muß. Und angeſichts der immer wieder verbeſſerten Geräte. die geboten werden, erſetzt man die gebrauchten nur allzu gerne„Splitkein“— das iſt ein neuer und wunderbharer Schneeſchuh, aus dem Norden zu uns gekommen, Er iſt leichter als der Hickorv, er iſt durch ein beſtimmtes Ver⸗ leimungsverfahren heſonders elaſtiſch, beſonders bruchſicher und beſonders formſchön. Sein äuße⸗ res Bild iſt durch die eigentliche Maſerung äußerſt anſprechend Der Schi aus Eſchenholz tut ſelbſtver⸗ ſtändlich nach wie vor ſeine zu aller Zeit erwie⸗ ſenen vortrefflichen Dienſte. Man ſollte aber auch die Keilſtöcke wichtig genug nehmen, Dies gilt vor allem für die Anfänger, die oft nicht wiſſen, wohin ſie mit den Stöcken ſollen, die ihnen mitunter zu ſchwer und zu unhand⸗ lich erſcheinen, Wer ſich etwas ganz Beſonderes leiſten will, der kaufe, ſich den umklöppelbaren Keilſtock, der ſich in der Form nach ſeinem Ende zu verjüngt, dadurch eine äußerſt günſtige Gewichtsverteilung aufweiſt und außerdem beſonders leicht iſt, Wundervolle Sachen gibt es unter den Bin⸗ dungen. Man hat heute durchweg Aufſchraub⸗ bindungen, die ſicheren Stand gewährleiſten, die die Abfahrt erleichtern(Diagonalzug!), auf die man ſich auch auf ſchwerer Tour verlaſſen kann. Das Neueſte iſt die Kandaharbindung, mit Bildſteinſtrammern kombiniert. Mit das Wichtigſte bei der Schiausrüſtung ſind die Stiefel, an denen der Unerfahrene in ganz falſcher und für ihn ſelbſt nachteiliger Weiſe ſparen möchte. Wenn irgendwo, dann iſt wahrhaftig hier das Sparen am falſchen Platz. Der Schiſtiefel ſoll ein guter handwerklicher zwiegenähter Stiefel ſein, ſtarkſohlig, leder⸗ durchgefüttert, aus einem Stück Neuerdings ſind die Schäfte niedriger geworden, um ſo dem Knöchel und den Gelenken den notwendigen Spielraum zu gewähren. Dem neuen Bin⸗ dungsſyſtem angeglichene Stiefel ſind ſehr zu empfehlen. Denn erſt ſo kommt die Diagonal⸗ bindung zu vollſter Auswirkung. Die Abſatz⸗ kehlung iſt bei dieſen Schuhen entſprechend ſchräg gearbeitet. Und nun der Schianzugl Der kombinierte Anzug aus Hoſe und Windbluſe ſetzt ſich immer ——————— — ſiegreicher durch. Die Keilhoſe der Tiroler verſucht man auch einzuführen, da ſie außer⸗ ordentlich zweckmäßig iſt. Die Kapuzen an den imprägnierten Windbluſen ſind beliebt, ſie ſind mit die praktiſchſte Kopfbedeckung. Neben dieſer gediegenen, gut ausſehenden Klei⸗ dung gibt es eine ganze Skala modiſcher An⸗ züge, auch ſie dem Zweck entſprechend, wenn⸗ gleich anſpruchsvoller in der Pflege— Die meiſten Frauen ſind beſtrebt, beim Schi⸗ ſport flott und ſchick auszuſehen, und dieſe er⸗ freuliche Tatſache trägt erheblich zu dem lebens⸗ frohen und bunten Bild bei, das zum Winter⸗ urlaub gehört, etwa ſo, wie das Bild einer bunten Wieſe zum Sommer, Man ſollte in der Wahl der Farben nicht kleinlich ſein; farben⸗ prächtige Pullover, Schihemden und Jacken ſind außerdem ſehr modern in dieſem Winter, die Wiener Strickkunſt iſt heuer auf die⸗ ſem Gebiet führend und ſcheint auf der ganzen Linie zu ſiegen. Auch die Männer können ge⸗ troſt farbenfrohe Sachen tragen, Für den Aufenthalt in der Schihütte muß der Winterſportler auch gewappnet ſein. Das Verweilen in der Hütte in abendlicher Stunde, wenn man einen ſtrammen Tag hinter ſich hat, gehört zu den ſchönſten Erlebniſſen, Faſt feind⸗ lich erſcheint Nacht und die ſcharfe Kälte draußen vor den kleinen und heimlichen Fenſtern der Hütte, die nun als ſicherer Hort und einzige Zuflucht in hoher Einſamkeit empfunden und erlebt wird Da iſt es das natürliche Verlangen eines jeden, den ſchweren Schianzug auszuziehen, die Windbluſe wegzuhängen und ſich in ein friſches, ſauberes und trockenes Hüttenhemo oder einen warmen Pullover zu werfen Die ſchweren Stie⸗ fel ſtehen ſchon längſt im Kreiſe um den Ofen, um zu trocknen, und dafür ſind die leichten und hübſchen Hüttenſchuhe in ihren Dienſt ge⸗ treten, Opanken ſüdoſteuropäiſcher Herkunft mit den eigenartigen Muſtern balkaniſcher Länder. Die Socken und die Hanoſchuhe hängen ebenfalls an den Stangen zum Trockenwerden. Weitaus die meiſten der Handſchuhe beſtehen aus den Norwegerfäuſtlingen, auch ſie in der volkstümlichen Muſterung ihres Landes. Noch allerhand Kleinigkeiten gäbe es zu be⸗ denken. Zum Schluß ſei nur noch an die ſtatt des Brotbeutels oder des kleineren Ruckſacks verwendeten umfangreichen Schitaſchen und praktiſche finweiſe für unſere Winterſporilerſß bon neuen berbeſſerungen und techniſchen Feinheiten/ fleine Modelips an die kleineren Hüfttaſchen erimnit 2 ausgerüſtet kann man dann die frohe die Winterferientage antreten. Schi⸗Heill In nächſter Nähe des Ortes Semmering(Steiermark) wird zu nachten eine Sprünge bis zu 40 Meter ermöglicht, Außendi kreu; vyr. ber alh 132 F liſch rſon ſich le 8 ber 1500 5 Abiermal 400 5 bei den. Robe Vo lwieder wird 4 wenn ſich Wettkampfma erüffhet wimmverbandes Sprungſchanze wurde eine Skiabfahrt vom Alois⸗Güiſh 1 er Run Haus am 1750 Meter hohen Stuhleck his khiger Junge, zum Bahnhof Spital W geſchaffen. 8 nb Anläßlich der Baperiſchen Skimeiſterſchn die am 21./22. Januar in Rottach⸗ ge1 ausgetragen wird, Wallberg, eine der zünftigſten Steilſtrec der Bayeriſchen Alpen, ausgebaut und g beſſert worden. Sie iſt jetzt auch hei minz guter Schneelage weih Die große EbersbergSprungſgeh von Hohegeiß im Harz wird zur Zeit wi der hergeſtellt. Sie erhält u, a. eine beion Abſprungbahn, erhöhte Zuſchauerplütze einen Parkplatz. als Guftap⸗Baumann⸗ Weg bekannt emt, Schiweg Altenau—Bruchberg im Oberht 0 4 0 Meter iſt in ſeinem unteren Teil weſentlich verbe worden. Die neue, etwa 500 Meter lange Stiit Der enbüßers. Er'n nal ins Waſſe u, Lang iſt die Dordabfah wurde dem ju i Meter aus i der Erfolg? den Beſtimm pien ausgeſchl eberechtigt iſt, pflichtungen⸗ im Rundmund d esund Otter muß ſich en 4 bei 650 Me tbaren Pur abt hätte, nun das Schneetreiben in der umgeht das ſogenannte„Dach“ mit ſeinen Feh r noch nie brocken und dem meiſt vereiſten Hohlweg. 1200 Meter⸗Staf n halen Veſt— alen Beſtimn n konnte—“ Lorſchlage flr ot. vonderungen finden 6le eden öreltag In der Relfebellage „Durch deutjche Gaue“ mtsblattes. er dar inſetzen ur Maß zu 1 faſſung de⸗ 10 W beſitzt, ſoll ſ ar enn dan 55 es ihm hilt ihn„ wortung“ od von der„ Starts“ h ih einen Menf r. da re igen. enn 145 ſie zun der Betreuer d man ſieht, nich Fllege erſten Wint Auf der rour uid ec gefogt, wo dle felſ retten her sind. an hat schnell eeneft weſchem hietesze h SpORT. boblLER K Wonn kommen eige 1 lich Sie in den zunfig 1 soonr. bobIR.E 3 7— AX * 8 N 2, 11- ramm S Sỹ aus a lsbruck zur Aus anglauf, Stafe finden. Zu —* Korpsfmh alleutnant C glel-Sliefel, drasen,— ferwartet. Die als Ausſche lerlampfſpiele Sport:M/iiimann aus zum Wintersport obef vofher die fſchtige Ausrustung eus unseret LIXLEZSZEQS—DEZIA ABTLEIKUNG Sbeler, Stöcke, Felle, Stiefel, ucksòcke. Rodelschlitten Schlitischune- Eislauf- Stiefel und-Bekleidung Hill æ Flüner —— Nz3, 1-12 in der Kurststraße N., 10 HA-Skl-Bæklelgung Alle Artikel für den Bergspoft Forthaus RIISCII Keiserfins ðVvðv--— im vor. Die g 1 nereſfante Ke uppe Weſt ſpie Reilingen— 1846— Rohrt die Oftersheimer Reilingen, der nntlich ſehr 0 nich ganz le lern zu beſtehe in von Rohrho ingen. Die O8e 4 olviere ger heißen. Fen 23 en. Gang zu. „ daß Altluf una 165 mit Erſa 5 eröß 1 p rößte ein s des te Meiſterſche Leutershauſe Edingen— Hemsbach— Wallſtädter hiel iſt ohne en erinnert, ie frohe „ Schi⸗heil es Spital a wird zu Weiß ſe eröffnet, öglicht. Außer 4 1 Alois⸗Günhe Stuhleck bis ſ eſchaffen. Skimeiſterſchaf ottach⸗Egeiß dordabfahrt va gſten Steilſtrech ebaut und ausg auch bei mind prungſchahh ird zur Zeit wi a. eine betonienh ſchauerplütze m 4 n⸗Weg bekann im Oberhen ſentlich verbeſſer eter lange Stuih mit ſeinen Fel ten Hohlw ler Tour wird er o st, o die ſelhei n her sind. n chneli gement f em interesze ſ ooblEg bechen vommen eſgeſſ ſe in den zunfigen . oobLER.AAbE 205 — 11-Fernrut 253 — — Vachaeu V. nn aus,20 kenkreuzbanner“ Sport und spiel Samskag, 17. Dezember 1958 Sporiglosse ek alem die Vernunie ts. Bremen, 16. Dezember. der 15 Weltrekordläufer Sidney hoderſon ſi i den Europameiſterſchaften eichtathleten geweigert hatte, nach ſeinen lſen über 1500 Meter auch noch die Staffel lermal 400 Meter mit zu beſtreiten, fiel den engliſchen Mannſchaftsführern in de. Von der er ſich wahrſcheinlich nicht ſo Kel wieder wird befreien können. irwürden uns heute nicht mehr mit dieſem Ubeſchäftigen, der ſein„Für“ und„Wider“ wenn ſich nicht kürzlich bei einem Start Wettkampfmannſchaft des Bremiſchen Uimmverbandes in Kopenhagen etwas liches ereignet hätte: Der jugendliche Rül⸗ oimmer Rundmund, ein vielſeitiger und her Junge, ſpielte dort die Rolle eines büßers. Er mußte am erſten Tage ſchon ins Waſſer. Erſt in Vertretung des en Langſtrecklers Freeſe über 400 i Kraul, dann in ſeiner Speziallage und ch auch noch in der viermal 100⸗Meter⸗ Am zweiten Tag wurde er dann aber⸗ eingeſetzt, und zwar zunächſt auf der un⸗ hohnten und anſtrengenden 1500⸗Mtr.⸗Strecke. burde dem jungen Mann zu viel; er ſtieg 60 Meter aus dem Waſſer. lun der Erfolg? Er mußte zunächſt nach den nden Beſtimmungen von den weiteren Apfen ausgeſchloſſen bleiben, da nur teil⸗ eberechtigt iſt, wer ſeine vorhergehenden pflichtungen“ erfüllt hat. Und außerdem lan Rundmund danach folgende Kritik zu hö⸗ Eund Ottens(das iſt der Trainer der ir) muß ſich nach einem anderen Mann die 1500 Meter umſehen, als es Rundmund ber bei 650 Meter das Becken verließ und ſtbaren Punkt, den er als Letzter immer gehabt hätte, verſchenkte. Damit war das er noch nicht voll; denn bei der vier⸗ h⸗Meter⸗Staffel mußte Ottens auf Rund⸗ verzichten— da er ja nach den„inter⸗ halen Beſtimmungen nicht mehr aufgeſtellt en konnte—“ heißt es in dem Bericht des famtsblattes. i Trainer darf alſo ſeinen Mann unbe⸗ Aa 3 und braucht dabei anſcheinend Maß zu halten, das durch die körper⸗ aſſung des Athleten geboten erſcheint. 15 Wooderſon, der keine Pferde⸗ beſitzt, ſoll ſeiner beſſeren Einſicht zum peiterrennen, bis ihm die Zunge heraus⸗ Wenn dann aber der Sportsmann baß es ihm zuviel wird, ſchreit/ alles ſchilt ihn„unkameradſchaftlich“,„ohne wortung“ oder ſonſtwie. Beſtimmungen ie von der„Verpflichtung zu allen an⸗ Starts“ haben ja ſchließlich nicht den einen Menſchen, der aus Freude am mitmacht, dazu zu zwingen, ſich zu über⸗ gen. Wenn ſie ſchon einmal beſtehen, nſetzen ſie zunächſt einmal die nötige Ein⸗ kber Betreuer der Aktiven voraus, die aber, man ſieht, nicht immer vorhanden zu ſein Fleger am ékrern erſten Winterkampfſpiele des NSỹ Innsbruck, 16. Dezember. uck rüſtet für eine Winterſport⸗Groß⸗ Afaltung, die bei gutem Gelingen eine ſtän⸗ Einrichtung des Innsbrucker Skiwinters ben ſoll: die Reichswettkämpfe des NS⸗ gerkorps. In den Tagen vom 8. bis 12. Fe⸗ 139 werden ſich rund 400 Wettkämpfer Mi aus allen Gauen des Reiches in Fhruck zur Austraaung dieſer Wettbewerbe glauf, Stafettenlauf und Sprunglauf zu⸗ finden. Zu dieſer großen Veranſtaltung der Korpsführer des NS⸗Fliegerkorps, Heralleuinant Chriſtianſen, in Inns⸗ l erwartet. Die Wettbewerbe gelten gleich⸗ als Ausſcheidungskämpfe für die NS⸗ ampfſpiele in Villach, Die Kkeisklaße! Sonntag vor Weihnachten ſieht in der Freietlaſſe nochmals ein volles Pro⸗ Um vor. Die getroffenen Paarungen ſchei⸗ Mintereſſante Kämpfe zu bringen. In der e Weſt ſpielen: Reilingen— Oftersheim 1846— Rohrhof heinau— 08 Kurpfalz— Ketſch Poſt— Altlußheim Die Oftersheimer gehen einen ſchweren Gang ih Reilingen, denn dort hängen die Punkte anntlich ſehr hoch. Die Rohrhöfer haben es nicht ganz leicht, bei den Mannheimer hern zu beſtehen, aber bei derx derzeitigen um von Rohrhof ſollte ein Sieg heraus⸗ lgen Die Oser müſſen das Rückſpiel in ina Normalerweiſe ſollte der Aiger os heißen. Kurpfalz empfängt Ketſch. ler Umſtänden könnte der Sieg dem Platz⸗ Ain zufallen. Auch Altlußheim geht einen heren Gang zur Poſt. Es iſt nicht anzu⸗ Ahmen, daß Altlußheim dieſes Spiel gewinnt, Amal es mit Erſatz antreten muß. derGruppe Oſt ſteigen drei Spiele, he das größte Intereſſe nach Edingen lenkt, Mein Sieg des Platzvereins bedeutet die le Meiſterſchaft. Es ſpielen: Leutershauſen— Wallſtadt Edingen— Viernheim Hhemsbach— Ladenburg Wallſtädter müſſen nach Leutershauſen. piel iſt ohne Bedeutung, denn Wallſtadt üicht mehr Meiſter werden und Leuters⸗ Pürde bei einem Sieg auch weiterhin Tabellenende zieren. In Edingen wird inmal recht heiß hergehen, denn Edin⸗ Awil durch einen Sieg Gewißheit über die leiſterſchaft haben. Die junge Mannſchaft von Aobach hat ſich inzwiſchen gefunden und ird den Ladenburgern das Leben ſo ſauer wie öglich naachen. Am Wurkreis der bodlicen Handvaler Waldhof— Ketſch heißt der Sonntagsſchlager im handball Am Sonntag ſpielen in der Gauklaſſe: SV Waldhof— To Ketſch 285 Segengs— VfR Mannheim V Seckenheim— Tſchft. Freiburg TVeLeutershauſen— TV Weinheim Die Spannung der Handballer auf das Tref⸗ fen Waldhof gegen TG Ketſch, die beide noch ohne Verluſtpunkte die Tabelle anführen, wird am kommenden Sonntag ihre Löſung finden. Wer gewinnt? Das iſt die Frage, die alle Ge⸗ müter beherrſcht. Beide Mannſchaften haben zu dieſem ſchweren Spiel ihre ſtärkſte Mannſchaft aufgeboten, ſo daß auf dem Waldhofplatz ein Kampf auf Biegen oder Brechen ſteigen wird. Die zweite nicht minder intereſſante Begeg⸗ nung findet im FC⸗Stadion in Freiburg ſtatt. In dieſem Spiel geht es um den dritten Platz. Die Mannheimer Raſenſpieler beſtreiten dieſes Spiel nicht ohne Ausſicht auf den Sieg, müſſen ſich jedoch von Anfang an ſehr anſtrengen. Beim Fé ſpielt zum erſten Male, wie wir ſchon kurz berichteten, Spengler, was den Breisgauern großen Auftrieb geben wird. Die Seckenheimer erwarten die Tſchft. aus Freiburg und ſollten dieſes Treffen zu ihren Gunſten entſcheiden können. Zum Rückſpiel empfangen die Turner aus Leutershauſen, die aus Weinheim. Das Vorſpiel in Weinheim endete damals nach einem ſehr ſchönen Spiel mit:3 Toren für Weinheim. Das Rückſpiel, auf eigenem Platz, wird kaum vier Tore nterſchied bringen. Schwacher Spielbetrieb in der Kreisklaſſe Staffel A Für den kommenden Sonntag ſind nur zwei Spiele vorgeſehen, und zwar: Jahn Seckenheim— Zellſtoff Mannheim VfL Neckarau— Polizei Mannheim Wie in der Gauklaſſe, ſo hat auch die Kreis⸗ klaſſe am nächſten Spieltage ein ſpannendes Spiel zu erwarten. VfL Neckarau und Poli ei ſtreiten ſich um die Vorherrſchaft in 2 Klaſſe. Die neu in der Klaſſe ſtartende Mann⸗ ſchaft der Zellſtofffabrik Mannheim trifft in Seckenheim auf eine Mannſchaft, die dem Neu⸗ ling keinerlei Siegesausſichten einräumen wird. Der Stand der Tabelle: Kämpfe gew. verl. Siegpkt. Pkt. Polizei 8 5 0 74:20 10:0 Vfe Neckarau 5 0 46:27 10:0 Germ. Mannheim 5 1 52:44. Jahn Seckenheim 5 3 42:41 T Schwetzingen 4 233:34 Jahn Neckarau 5 4 25:42 TV Brühl 6 6 Zellſtoff Mhm. 1 1 Staffel B Zum Kampf um die Punkte treten an: Vfe Schriesheim— TVNeckarhauſen TV Oberflockenbach— TV Edingen Einen ſicheren Sieg werden die Bergſträßler hawfe den TV Neckarhauſen landen. Neckar⸗ auſen wird darauf bedacht ſein, die Tordiffe⸗ renz nicht gar zu hoch werden zu laſſen. Auch auf eigenem Gelände wird der TV Oberflockenbach gegen den Gaſt aus Edingen nicht viel ausrichten können und die Punkte ab⸗ geben müſſen. Der Stand der Tabelle: Spiele gew. un. verl. Tore Pekt. TV Großſachſen 6 nns TG Laudenbach 5 4 1 50.238 372 TV Edingen 4 2 25:39 44 TV Hohenſachſen 312 47:50 2 11 411 4 0 19:65 :21 SSS— 2— 282822 Vfe Schriesheim 33:43 TVNeckarhauſen TV Oberflockenb. 13:34 23:55 Eleger⸗ und zubiare⸗Ehkung im Auder-Llub Dieſe traditionelle Feier des„Club“ hatte ſo Mitglieder in das Bootshaus ge⸗ lockt, daß ſchon bei Begrüßung der erſchienenen Ehrengäſte die Räume beſetzt waren. Es alt nochmals, die ſiegreichen Rennmanſchaften des Club, die Jungmannen Willi Bittrolf, Erwin Dölger, Karl Eck, Armin Geiſt, Auguſt Hinze, Hornig, Otto Jungblut, Rolf Moſt⸗ haff und die Steuerleute Walter Klein ſowie ermann Müller, die Senioren⸗ und Olympia⸗ ſieger Eichhorn und Strauß für ihre ſieg⸗ reichen Rennen zu feiern. Vor allem aber galt dieſer Abend der Ehrung der in dieſem Jahre im Club ſo zahlreichen Jubilare. Der Vereinsführer, Rechtsanwalt Beyerlen, konnte Kamerad Math. Bom⸗ marius eine beſonders ſchöne Urkunde für 60jährige Mitgliedſchaft und Treue zum Club überreichen. Solche Feiern ſind ſelten und verdienen beſondere Würdigung. Auffal⸗ lend, und 3 den Club bezeichnend, trat die große Zahl der Kameraden hervor, die nun 40 Jahre Mitglied des Ruder⸗Club ſind. Der Vereinsführer überreichte hierfür den Herren Rudolf Bertram, Heinrich Boßmann, Jo⸗ ſef Götz, Karl Paul, 13— Stehle, Karl Stetter, Jean Riſfer, Joſef Vogt, die goldene Clubnadel und vier weiteren Her⸗ ren, den Kameraden Dr. Becker, Ferdinand Jungblut, Karl Vollmer, Rob. Wang⸗ ler die ſilberne Clubnadel für 25jährige Mit⸗ gliedſchaft. 24. Dann überraſchte Kreisführer Stalf— der beſonders anerkennende Worte für die Treue der ſoeben genannten Mitglieder fand— zwei weitere verdiente Clübler. Dem Trainer des Olympia⸗Zweiers, Kamerad Heinrich Erb, überreichte er mit beſonderen Dankesworten den Gau⸗Ehrenbrief des Reichsſportführers und Rudolf Bertram für nunmehr 33jäh⸗ rige Tätigkeit im Beirat, für ſeine Arbeit in großen und auch ſchweren Tagen, den Kreis⸗ Ehrenbrief des Deutſchen Reichsbundes für Leibesübungen. Kamerad Hch. Boßmann, der ſportlich erfolgreichſte der Jubilare, dankte ergriffen für die Ehrungen, während Kamerad Eck der mn ein Bild der diesjäh⸗ rigen Rennmannſchaften übergab, mit dem Ver⸗ ſprechen, mit der gleichen Begeiſterung auch in dem kommenden Jahre wieder den Rennriemen zu ergreifen. Dieſe große Feierſtunde fand einen würdigen Rahmen durch Darbietungen dem Club ange⸗ höriger Mitglieder des Nationaltheaters. Hel⸗ denbariton Schweska eröffnete den Reigen, Unvergeßliches bot Konzertmeiſter Kergel auf ſeiner bewundernswerten Stradivari. Kon⸗ Plöcher, der— wir ſagen lei⸗ er— an die Staatsoper Berlin berufen iſt, ſpielte hoffentlich nicht zum letzten Male in den Clubräumen. Der allen Clüblern liebge⸗ wordene Tenor Kamerad Koblirtz, der nach Nürnberg geht, ſang zum Abſchied ſeine Wie⸗ ner Lieder, und Kammermuſiker Krentz, Ja⸗ cob Frank und Seppl Götz boten Hervor⸗ ragendes. Das der 6port amm Wochenende beingt Start zum Reichsbund⸗pokal/ Meiſterſchaftsſpiele im Jußball, Handball und Hocken Endſpiel um den Bandball⸗Wehrmachts-Pokal Auch am kommenden Wochenende ſteht der Sport wieder im Zeichen des Fußballs, zudem es in den anderen Sportarten kaum eine be⸗ deutende gibt. Zu erwähnen iſt lediglich das Endſpiel um den Wehrmachts⸗ Pokal im Handball, ſowie die Punkteſpiele im Handball und Hockey und der Länderkampf im Billard gegen Belgien.— Im Fußball ſtehen ſelbſtverſtändlich die Vorrundenſpiele um den Reichsbund⸗Pokal der Fußball⸗Gaumann⸗ ſchaften im Vordergrund des Intereſſes. Die ſchwerſte Aufgabe hat hierbei wohl Baden zu löſen, das zu der Oſtmark nach Wien fahren muß. Nicht viel leichter wird es Südweſt gegen Mittelrhein in Duisburg haben, während die Aufgabe von Bayern in Kaſſel gegen Heſſen und von Württemberg gegen Weſtfalen in Stuttgart etwas leichter ſein dürften. Das Meiſterſchafts⸗ programm iſt mit Rückſicht auf die Reichsbund⸗ Pokalſpiele ſelbſtverſtändlich ſtark verkürzt, in Württemberg werden ſogar gar keine Spiele ausgetragen. Im Gau Südweſt empfangen die Kickers Offenbach Reichsbahn R/W Frankfurt um Rückſpiel, und die TSGe61 Ludwigs⸗ den Fa 03 Pirmaſens. Nur ein Spiel ſteigt in Baden, in dem es dem Tabellenletz⸗ ten SpVg. Sandhofen vielleicht gelingen könnte, auf eigenem Platz gegen den VfB Mühlburg zu weiteren Punktgewinnen zu kommen. Zwei Begegnungen ſtehen in Bayern auf dem Spielplan; VfB Coburg empfängt Neumeyer Nürnberg und BC Augsburg Jahn Regensburg.— In einem Freundſchaftstreffen ſtehen ſich der Karlsruher FV und der Ulmer FV94 gegenüber.— Im Handball iſt das bedeutendſte Ereignis das Endſpiel um den Wehrmachtspokal in Halle, wo ſich die End⸗ ſpielgegner um die Deutſche Handballmeiſter⸗ ſchaft, MSV Weißenfels und MTSA Leipzig gegenüberſtehen. Das Meiſterſchaftsprogramm ſieht lediglich in Württemberg keine Begegnun⸗ gen vor; in den anderen ſüddeutſchen Gauen herrſcht voller Spielbetrieb. Im Gau Südweſt ſteht der Tabellenführer TSG Ludwigs⸗ a⸗ in dem Lokalkampf gegen Tura vor einer ſchweren Aufgabe, dagegen dürfte es der Gfe Griesheim ſchwer fallen, ſelbſt zu Hauſe ge⸗ gen SV 98 Darmſtadt zu gewinnen. Die ande⸗ ren drei Paarungen ſind: Polizei Frankfurt— VfL Haßloch, MSV Darmſtadt— Germanig Pfungſtadt und TSV Herrnsheim— Gfe Darmſtadt. In Baden ſteht nunmehr endlich der Fenf Kampf der beiden ungeſchlagenen Tabellenführer SV Waldhof und T G Ketſch bevor, in dem eine Vorentſcheidung um die Gaumeiſterſchaft fällt. Auch bei den an⸗ deren Spielen wird es harte Kämpfe geben; die Paarungen lauten hier: Freiburger FC— Vf R Mannheim, TSVoOftersheim.—Tſchaft Durlach, TV Seckenheim— Tſchaft Frei⸗ burg und TV Leutershauſein— T V Weinheim. In Bayern intereſſiert vor allem der Ausgana des Treffens zwiſchen dem Mei⸗ ſter Poſt München und dem ſtarken · Neuling RSV München. 1860 Fürth wird gegen den 1. FC Bamberg und 1860 München gegen den TV Milbertshofen einen harten Kampf zu be⸗ ſtehen haben. Die SpVa. Fürth empfängt die Bamberger Reiter.— Im Hockey kann in Württemberg bei den Meiſterſchafts⸗ ſpielen bereits die Entſcheidung fallen, denn wenn der SS Ulm beim VBf Stuttgart wie⸗ der nur unentſchieden ſpielt, iſt der Ulmer F 94 endgültig Gaumeiſter. Im zweiten Spiel ſtehen ſich hier die Stuttgarter Kickers und der Stuttgarker SC gegenüber. Zahlreiche Freund⸗ ſchaftsſpiele vervollſtändigen das Programm, u. a. empfängt Germania Mannheim die TSG'61 Ludwigshafen.— Mit dem erſten Schnee in den Gebirgen tritt nunmehr auch der Winterſport mehr in Erſcheinung. Die SͤA⸗Gruppen Schle⸗ 5 und Sudeten führen über die einſtige deutſch⸗tſchechiſche Grenze den Sudeten⸗Befrei⸗ ungslauf durch, in Füſſen wird die bayeriſche Eishockey⸗Meiſterſchaft entſchieden und neben den Eisfeſten in den einzelnen Städten werden noch in Wiesſee, Kreuth'Tegernſee und Oberſt⸗ dorf Ski⸗Veranſtaltungen durchgeführt.— Unter Verſchiedenes iſt der Billard⸗Länderkampf Deutſchland—Bel⸗ gien in Düſſeldorf als wichtigſte Veranſtaltung hervorzuheben. In Mülheim⸗Duisburg ſteigt außerdem noch ein Pferderennen und in Stutt⸗ gart wird wieder ein Waldlauf durchgeführt. Nicht zu vergeſſen ſind auch die ſüddeutſchen Mannſchaftskämpfe der Ringer. MAochen Germ. Mannheim— TSG 61 Ludwigshafen ToHC Wiesbaden— VfR Mannheim Mit zwei Freundſchaftsſpielen beſchließen die Mannheimer Vereine bereits am Sonntag das alte Jahr. Während MTG und TWV1846 ſchon am vergangenen Sonntag die letzten Spiele ausführten, greifen Germania und VfR noch⸗ mals zu den Schlägern. Germania trifft ſich mit der TSG 61 Ludwigshafen an den Rennwieſen und wird 1— die Ueberrheiner, die zur Zeit in guter orm ſind, keinen leichten Stand haben. In Wiesbaden begegnen ſich die beiden Ta⸗ bellenzweiten von Südweſt und Baden. Die Mannheimer Raſenſpieler, die mit fünf Mann⸗ chaften zum THC fahren, müſſen auf die„Sol⸗ daten“ verzichten, werden aber auch in ge⸗ ſchwächter Aufſtellung ihren Mann ſtellen.-5- Gekätetuxnen für das„Whw des deutſchen bolkes“ Heute, 20.30 Uhr, findet beim TV 1877 e. V. Mannheim⸗Waldhof ein Dreimannſchafts⸗Ge⸗ rätewettkampf gegen den TV1846 Mannheim (2. Riege) und die Turn⸗ und Sportgemein⸗ ſchaft 1889 Oppau e. V. Ludwigshafen a. Rh.— Oppau(komb.) ſtatt. „Alle Turner und Sportler werden gebeten, dieſen Gerätewettkampf zu beſuchen, da der Reinerlös dem Winterhilfswerk zugute kommt. HBVereinskalender Turnverein Mannheim von 1846. Fußballab⸗ teilung: Auf eigenem Platze(Samstag), 15 Uhr, Trainingsſpiele der Sportdienſtgruppen 1 und 2.— Sonntag, 10 Uhr, Fritz⸗Hack⸗Mannſchaft— Germania Friedrichsfeld.— Hockeyabteilung: Auf eige⸗ nem Platze, Samstag, 15 Uhr und Sonntag, 9 Uhr, für ſämtliche Mannſchaften freiwilliger Arbeitsdienſt für Herſtellungsarbeiten.— Handballabtei⸗ lung: Auf fremden Plätzen, Sonntag, 15 Uhr, in Neckarau, 1. Mannſchaft— Kurpfalz; in Ludwigshafen 1. Frauenmannſchaft— FG. Farbenſportverein Lu. 1. Frauenmannſchaft.— Jugendturn⸗Abtlg.: In der Turnhalle(Vereinshaus), Sonntag, 9 Uhr, Pflichtprobeturnen der HI⸗Sportdienſtgruppen.— Hauptturn⸗Abtig.: In der Turnhalle(Vereins⸗ haus), Sonntag,—12 Uhr, Pflichtturnen der erſten Kampfriege; in der Turnhalle des TV Waldhof Drei⸗ Mannſchaftskampf zwiſchen TV Waldhof 1.— TV Oppau 1. und TV Mannheim von 1846 2. Für das Winterhilfswerk des deutſchen Volkes.— Leicht⸗ und Schwerathletik⸗Abtlg.: Samstag und Sonntag Training der Jugend⸗, Frauen⸗ und Männer⸗ Athleten(innen).— Alle Turn⸗, Spiel⸗ und Sportmannſchaftsführer: Samstag, 20.30 Uhr, in der Turnhalle Kameradſchaftstreffen der gro⸗ ßen Vorturnerſchaft mit den Breslauer Sieger(innen). Verein für Raſenſpiele. Fußball. Spiele am Sonntag, Brauereiplatz: 3. Mannſchaft— Phönix Koh⸗ len,.45 Uhr. 4. Mannſchaft— Seckenheim, 10 Uhr. Liga— Erſatzliga(Training) 11 Uhr.— Spiele am Sonntag, Herzogenriedpark: Berlinghof⸗Mannſchaft— Phönix.45 Uhr. Willi⸗Schmitt⸗Mannſchaft— SpV Schwetzingen 10.30 Uhr. 1. Ab⸗Mannſchaft— Arnt⸗ Mannſchaft 10.30 Uhr.— Spiele am Sonntag auf fremden Plätzen: Noll⸗Mannſchaft— MFC 08, Pfalz⸗ platz, 9 Uhr. Geppert⸗Mannſchaft— Phönix Mann⸗ heim 9 Uhr. 2. AH⸗Mannſchaft— MFC 08, Schäfer⸗ wieſe, 10.30 Uhr.— Handball. Spiele am Sonn⸗ tag auf fremden Plätzen: Liga— FFC. Freiburg 15 Uhr.— Samstag: Mannſchaftslampf im Boxen in Ludwigsburg. Mannheimer Fußball⸗Club Phönix 02. Samstag, 17. Dezember, auf unſerem Platz: 14.30 Uhr BSG Waldherr— BSG Großeinkaufsgeſellſchaft.— Sonn⸗ tag, 18. Dezember, auf unſerem Platz: 9 Uhr Grün⸗ Weiß Privat— VfR Geppert PM. 10.30 Uhr Schwarz⸗ Grün Privat— Vfe Frieſenheim GM. 12.45 Uhr 2. Mannſchaft— 2. Sportklub Käfertal. 14.30 Uhr 1. Mannſchaft— 1. Sporttlub Käfertal.— Feld 2: 10 Uhr Schwarz⸗Weiß Privat— BSqG Boehringer. Auswärts:.45 Uhr Schwarz⸗Weiß⸗Grün Privat— VfR Berlinghof PM..15 Uhr Kohlen Privat— VfR 3. Mannſchaft. Mannheimer Turnerbund Germania 1885. Hockey: Auf dem Germaniaplatz ſpielt um.45 Uhr die 1. Mann⸗ ſchaft gegen TSG 61 Ludwigshafen. Um 11 Uhr ſpie⸗ len die 2. Mannſchaften. Um 14.30 Uhr Germania Jugend gegen IG. Ludwigshafen Jugend. Sportverein Mannheim⸗Stadt. Sonntag Ad— Ger⸗ mania Friedrichsfeld. Treffpunkt.45 Uhr Hauptbahn⸗ hof Mannheim. 10 Uhr(Stadion, Feld 1) Stadt Priv. gogen Eſch Privatmannſchaft SV Reichsbahn.— Die allgemeine Trainingsſtunde fällt aus bis 10. 1. 39. Jeden Donnerstag 21.30 Uhr Schwimmen im Städt. Hallenbad, Frauenhalle. Poſt⸗Sportverein Mannheim. Sonntag Fußball: 1. Mannſchaft— Altlußheim, 14.30 Uhr. 2. Mannſchaft gegen Altlußheim, 12.45 Uhr; Poſt⸗Sportplatz. VfB Kurpfalz Neckarau. Fußball: 1. und 2 Mannſchaft— VfR Ketſch auf unſerem Platz. Beginn 1. Mannſchaft 14.30 Uhr, 2. Mannſchoft 12.45 Uhr.— Handball kteine Spiele. FC Germania Mannheim⸗Friedrichsfeld. 1. Mann⸗ ſchaft in Weinheim 14.30 Uhr. Abfahrt Bahnhof⸗Nord 13.30 Uhr. 2. Mannſchaft in Weinheim 12.45 Uhr. Abfahrt Bahnhof⸗Nord 12.04 Uhr. 3. Mannſchaft in Weinheim 10.30 Uhr. Abfahrt.05 Uhr. Hch.⸗Pfeil⸗ Gedächtnismannſchaft— TV 1846 im Luiſenpark 10 Uhr. Andreas⸗Maus⸗Gedächtnismannſchaft in Mannheim— Stadtſportverein.30 Uhr hee⸗. Fußballverein 1903 Ladenburg. Sonntag FHflichtſpiel 1. Mannſchaft— FV Hemsbach, dort, 14.30 Uhr. 2. Mannſchaft ſpielfrei, „Hhakenkreuzbanner“ Samstag, 17. Dezember ffe, W S KSfAFEN Oese Unser gönzes Häus Wohnfeftig eingefichtet! 7 Stockwerke(Fohfstuhl) TELKANHPHAUS HoskIl- Sroffk- TEPppicHE KUNSTGEWERBZE HANNHEIH KUNSTSTRASSE *◻ nit gecclrenlcen uon Carl Baur 2 gereiten Sie stets Freude/ Die Auswahl ist grob in: Schals, Blumen, modischen Stoffen und Kleinigkeiten, Spitzendecken Taschentüchern, Handschuhen, Strümplen sorgt in erster Linie für stàbiles Gepock. Gute kKoffer etsporen viel Verdrub und erhòhen den Genub. Solch' ein schoner, moderner Koffer unter dem Weihnacht:beumn Ist froglos ein cielitiges geschenle! W. CMH. MUllER 0 3, 11/12 Kunststraße getzt iſt die Geſchichte mit dem Einkauf be⸗ reits brenzlich geworden. Wenn der Goldene ſß Sonntag vor der Türe ſteht, dann kann nicht mehr lange gefackelt werden. Wer mit den großen Sachen noch nicht zu Rande kam, iſt zu bedauern. Denn in den letzien verfügbaren Stunden zwangsläufig einen Entſchluß faſſen ß zu müſſen, dazu einen koſtenpflichtigen, der möglicherweiſe nicht einmal dem Beſchenkten ſonderlich Freude macht, iſt bitter genug. Jetzt rächt es ſich, daß nicht Wochen vorher, ein ge⸗ nauer Einkaufsplan entworfen wurde, daß vor ß dem Schenken zu wenig oder nicht früh genug gedacht wurde. Aber wir wollen zum Beſten aller werdenden Weihnachtsmänner hoffen, daß es ſich bis zum Feſte nur noch um Kleinigkeiten handelt, die zu erſtehen ſind. Dann ſprechen wir von leichten Fällen, die ſich ohne großes Kopfzerbrechen bewältigen laſſen. Aufmerk⸗ ſames Studium der gepflegten Auslagen wird wertvolle Anregung in dieſer Hinſicht vermit⸗ teln. Wir braüchen nur einige Stunden durch die Kunſtſtraße zu ſchlendern, die ſo einladend. lichtüberflutet liegt, daß wir es als ein Ver⸗ ſäumnis betrachten müßten, nicht zu den abendlichen Bewunderern gehört zu haben. 525 Hacli dem&inlcaũt᷑ duch mol in den Rosenstock zu elnem guten Glos Weln NM 3, 3 dei der Kunststreabe Delikategkorb., Stemmer in geschmackvoller Ausführung von RM. 10.- an. Bitte, verlangen Sie Spezialliste. Zuverlässiger Versand nach auswärts. FrEHNMEn 0 2, 10 rernrut 226 24 O5,1112 ALBEET KIST Sren oAS HMODISCHEF FAcHGFScHAET Spitzen und Seidenstoffe- Schöls Blumen- Gurtel⸗ Strümpfe und modische Kleinigłeiten WURTMANN in groͤßter Ausw/ahl Stets vorrätig bel N 2,&, Kunststràße 2522575727522222222 82228741 382222 2 ++„½·2 422228822222227222. V ———— ————————1 22 ———————————— ———— + ne: 222522720 m pice 22222◻ 227427 mnrres weiciner& Weiss lãnterm zeugt vom proktlschen Sinn dei Geben. Kaufen Sſe im Ausztsttung:- Speꝛzlel- Heut MWANNHKEIM Kunftftrobe nh. B. Spinner N 2,-Kunststraße- N 2, 9 rernrut Nr. 27964 A Dos gute Föchgeschöft für Korsett- Koftselelt- Brusthòlter ———— 4 SfſH.--A NAAEDIA=. ——————————— Ceramilc dcac. Freùde in's lleim Gazben dle heiteren farben, die schönen Formen mochen jedes Zimmer nett und gemötlich. Vasen Schalen- Körbchen leuchter Teewärmer Schreibzeuge · Rauchservlce und die schönen Hommelfigorehn. Besichtigen Sie meine Schabfenster und die große Schaouim 1. Stock am porodeplatz das große Speziolhous k. Hlchelbach Hchl ++ ———— ——— — ——2 —— —— — enkreu: — C ſari Cſari Versuche Prakti: Hur enkreuzbanner“ Samstag, 17. Dezember 1938 7. Dezember 10h N 4 — oaS GMOSSE SpEZIAI-GE ScHAfFfe 92222 die nie entftäuschen, vom rEPPICHF ,, 4— W ſua Ginonahall„4* GAEDINEF N 586 DOEKOEATIONEN Geſtehen wir uns ein: die vergangenen Tage haben uns in eine ſeltſame Unruhe verſetzt. Auch der Hartgeſottene konnte ſich dem Zauber der weihnachtlichen Stimmung nicht mehr ver⸗ ſchließen. Er wurde auf dem Nachhauſeweg von dem Strom der Kaufluſtigen und der Seh⸗ Mn leute mitgeriſſen, ob er wollte oder nicht. Das phoenix- Nöhmaschinen.Zic-Zackeinrichtung iſt—— 5 vor. 5 werden kluge Hausfrauen ein leben long in vollen Zügen die Köſtlichkeiten der Vor⸗ 5 freude, erleben an uns, wie ſehr wir uns ne e 35 beſchenken, indem wir uns in die Rolle eines HANNHEIHI, Kunststraße, N4, 11/12 Schenkenden einleben. Je näher das Feſt 25 15 N IX donn nöhen Sie gut kommt, deſto tiefer empfinden wir die innere Fernipfechet 210 16 Unraſt, die uns auch in einer Arbeitspauſe nicht verläßt. Und wenn wir dann nach Ar⸗ 4 10 kelkzſchinß Fürch die Lichterkrüßen eilen ei⸗ Mähmaschinenhaus- M 4. 12 Kunststraße tappen wir uns des öfteren dabei, wie unſere Schritte unwillkürlich gemächlicher auf dem Pflaſter hallen, wie wir durch ein beſonders 1— ENZ§άE]. GESCrIE RicE fug biE DAN anziehendes Bild gebannt ſiehen bleiben und Teppiche, Läufer Tapeten den Eindruck auskoſten. Vergeſſen iſt die Eile. Wir kommen ins Schlendern und verweilen, die biwandecken, Reise- u. Autodecken, Linoleum, — 2 Blicke über die glitzernden Ketten gleiten lal⸗ Oienenr Strieklkunot ſend, die über der Kunſtſtraße einen ſtrah⸗ Straguls, Vorhänge, Bettumrandungen lenden Baldachin bilden. — 4 —————————————— —————— 2432222222222•%5 nur beſte NHarłen. Hai. von Si. George H. Engelhard Nachf —HlLT 4 NMOTTER= AITESTES SPEZIATLHAUsS Kunttttr. O 4, 5 Wild. Geflũgel. Fische.feinkost in der Kkunststraße, N3. 12 In- u. ausländische Liköre, Weine u. Champagner SILUSEN- pülkoVEꝑg- scHAls Klepper-Karle Tnüringer Heimarbeit 2 4 Fobfiklose der Klepper- Werke Chaiotłcm- deſimuelt 2 Aarflimecie führt im Wintersport nur beste Norkenortikel nichttropfende Qualitäts-Ware Hofbsuer-, Seelos- Cſiriotlaum- Nergen schacntel von 60 Pfennig an und Fe in· Seilen in hübschen Geschenkpackungen S 2. 3 5 SEKi Versuchen Sie uns. guten Wachskerzen, Sie werden sie alle Jahre wieder kaufen 0 7. 23 2 ba praktische Goschenk-Belgaben in seifen und parfumerien Salon Block.. uchten Stiefel Spezlolfeporatut-Werłstott j 4 024— fF fu za Th. v. Eichstedt. 55 5 ernsprecher 51992 Ur T5 eft- ToO exle N.13-14 Kunststraße* T* 7 Und nach ermũdenden +———„ 185 löufer, Gordinen von— Herz Einkaufsgängen „„ Re elin eine neite chk.* 4, 1½14 usesers eseb Erholungsstunde Fernsprecher 27792 „».9 14 zeigt ihnen in den Semütlichen Räumen des nnmnm 4 0 0 6 Vellenaclito-Seochenle„Srinzing W die viel Freude bereiten—— ft füt— 70 ereite C7. 27 Kunſtstrobe mͤlter KONDITO— hesc! 2* TREI-KAffE auo guten Dorbach euer Noderne Ffertigꝭeidung Eigene Noßanfertigung N 4, 15 p a Geschmöckvolle Hertenausstattung von Kl, Christstollen lebkuchen NMerzipén Spdral nò Mfode A 2 7 prälinen eis. fobriket) ln hübschen Geschenkpackungen* K speziolität: Hennemer breck nech meinem Orisinel gezept MOQNERNAE HE RRE N KILEIDBDUNõ MAN NMNEIM NJ. AMNING. TEIEHON 232000 der Mmarktplatz und ſeine Jugangsſtraßen im Cichterglanz! Der minge Zur Weihnachtsmann 4 ense erſtattet Beri 1 Mdter, Großhändler Mit dem 9 W werb Erſcheinen d Von ihren 7 ſem Jahr gelungen— Licht ung„Der Marktplazſer Vorlage iſt di Auweifungen erhalte Schmewegen. Dadurch zum den Markiplatelnz. abgeſchloſſer und fei führung und de Schritt zu harten n war es möglichn liegenden G oſſen.————— erfolgreich zu we 52 gleichzeitig für d1 mit den 3 ei 1 n größ Heſerzeine geme einige tauſend R lebten Veartung öt Weibnachtsmann 9 in de nen in de— mit einer M m ſich her große Bauuntern⸗ een ge 4—— 0 ung elnheitlichen alſo di gen no aft gezogen en. dieſer Aus Markt konn ie ohnedie Säm der Einführung e guf weit über e um ein großer Te 125 Zoanen. wel 4 r. 3 z Reichswirtſchaftsn 7 t 5 d 4 5 Inipru Kaffee Berrdez 15, M. in Wettbewerb ieſe Anſtrengun uch nehm 3— 2. 8 1 on Erforg gekront ſun, der vor⸗ benebt Der W Ein mogen, eihnachts mann. n9 555 eichswirtſchaftsminif — 4 e 1600 900 Han , Verdienſt di ſt in 2 ertt 1938 an — er Schulung der 5— gopflicht zu dieſ 5—— 1 bwerk konnte vo⸗ , un—— ebandwerter die ei 717 A, 75 7 55% fanige wenige Han — or 50 faliten do: I — rolltedetholte 700 ng vorgeſchrieber D— prakiische Weinnachts- 3:brletpoplet raktische br roßhandel zuerſt ſe bei ſhen Buchführung ar E 4, 15 ⸗ zungbuschstfabe Srietkessenteb——— e Solinger Stahlwaren · Bestecke. iſſſ — 235 geſchlofen haben, mi for Sie: resebbche! ſhaͤftsjahr ihre Buchh foto-Alben umſtellen. Dies 1 de weit über 100 0 ſchleßt mit dem Ende L K G 35 3 10 ſo daß der —— W —— ————— &d N genstände ꝛller rt — ——— — nauten noushohungsge zungbuschsl. ewunkt iſt, an dem Füffen, Für die Kar —— bel 6 Kermann F 2,.5 — Fendels gelten dieſell dler müſſen ſich el oBe spezlal dos gr , Alorderungen, die d hfgeſtelt hat, entſpr⸗ die Einzelbändler § daß ſie den Buc ſprechen können. Im Bereich der Anduſtrie mit ihr ber neun Wirtſch⸗ Kngsplan die Zuſtim ferlums erhalten. Es pler“ Papven⸗, Zel uginduſtrie, Elektroi ſt, Bauinduſtrie, hol ſtrie, Textilinduſ Mlang hat nur d Holzſtofferzeugung für 4 gspflicht e 5 dafür de —— Buchhaltung eir A 2 %,d W W 19.* — 2—..,———— ,,, W— — D nsufensteln— 550 jen zeisé 0 weinnechtsgeben in: die schonstef M Der Wunsch touender ſelnef Kunden it ⁊u Weinnachten ein nette: Weſhnochttgeschenk mm —— Geschenkkisten, Prelfen, Zlgarren- u. Zlgarettenspitzen Tabakdosen, Tabakbeutel, Zigarettenmaschinen WE CK-Zigarren G 2 9, G 2, 8, Bahnhof Neckarsadt, Wortehalle Friedrien brücke. Bellenstr. 43 u. OEG-Zahnhof 2n gos ————— h fürdavi eesirtfoaft. nde Induſtrie „ ebenfalls ſchon a ches Hauptbuch zu ze Jahr Zeit 0 ppe Fahrzeug meschinen-Foch edern frei, je nach 1 SeSschöft dem 1. Juli 19 u n g bus ehSsHra2 4 5 4 Huchhaltung zu änder „„ e —— 71 3 „ 5 5 e agegen ———— ril 1940 hinausg o, den dviſuoblſch Dieſe Aufzählung ze meine bekennten spezislitsten: en nun die Mitaglie 2 W —— ſtrie, Glasinduſtr . mm, +. m, ,, ., ododon.⸗ 4 IVsssssW V —. 4 Zum. 2. S , ————— 8 IV , 2 ſhoft jede Fachgrun Licör, Weinbrände alle Sorten und Marken Plälzer Weine, Nicnaeli-Tropfen, alle führenen NMarken Wermutwein parfllms, kdᷣin. Wasser u. Selfen elnzeln und im Geschenkkarton pPnoto · Appar te, pPhoto- Alben, Be jehtungsmesser, Stative erhalten Sie in relcher Auswan! in der — Gebäck- Lebkuchen Schokolade pralinen und Marzlpanseshe klimbeergelst, zch aumwelne , KoNoirosfi-KAffkk Herrdesgen das gemütliche etweitefte fregeskeffee ——— WV VV ——— „——————————————— W W 3 „,, 5 ———————— 2 2 V S W ————— 4 A F N F J J I I N N 8 flil — 27 — V F W G V W W W 8 — —— — W 4 dddod V I — s Koοοοοο S W ———— V W V —— — SS V W Achtung! A aus diesem Beachten Si Lösung bis 1939. Sofer ——— 24 33 2.—— ut 2 ,,, 2 2,5 ,,, ,, — W W ð IV W 2 Zu hostolarv f, Ceh⁰ Mannhelm àm Morkt dddddddddo· N. 4 z, ,, ,,———— ,, Z, 7 4,, 5 4. 3,8 reonner⸗ Wirtſchaſts- und z03ialpolitik Samstag, 17. Dezember 1058 h. Vom 1. Januar 1939 an müſſen alle Einzel⸗ oler, Großhändler, Ein⸗ und Ausfuhrhändler, die Migliever der Wirtſchaftsgruppen Baninduſtrie, Glas⸗ e nach einheitlichen Grundſätzen ihre Bücher ühren, Von ihren Fachgruppen haben ſie alle nähere Auweifungen erhalten, in denen ihnen die Art der ——◻+ und der Plan der Konten genau vor⸗ ſcheleben worden iſt. Der kleine Einzelhündler, der keinige tauſend Reichsmark Umſatz im Jahre hat, nt mit einer Mindeſtbuchführung aus, während K hroße Baunnternehmer, deſſen Umſätze in die Mil⸗ ren Reichsmark gehen, für ſeine Buchhaltung einen heitiichen Kontenrahmen ceinhalten Aah, Mit dieſer Ausdehnung der Buchführungspflicht i der Einführung eines einheitlichen Kontenrahmens Aiir auf weit über eine Million Betriebe erflllt wie⸗ im ein großer Teil der Wirtſchaft die Anordnung Reichswirtſchaftsminiſters vom November 1936. Lin Wettbewerb Zwiſchen dem Handwerk, dem Handel und der In⸗ e beſteht ein ſchöner Wettſtreit um eſte und vollſtändigſte Durchfüh⸗ Uing der Buchführungsanordnuna des Rachswirtſchaftsminiſters. Das Handwerk hat ſchon ne 1600 000 Handwerker gezwungen, vom 1. 1938 an Bücher zu führen. Nach ſorg⸗ ger Schulung der Mitglieder wurde die Buchfüh⸗ ungey cht zu dieſem Zeitpunkt eingeführt. Das andwerk konnte vorangehen, da für die Mehrzahl bandwerker die einfache Buchführung genügt. Nur Alnige wenige Handwerkszweige, wie Baugewerbe, „und Glaſerhandwerk, iſt die doppelte Buch⸗ g vorgeſchrieben. dem Bereich des Handels hat der ioßhandel zuerſt ſeine Mitglieder zu einer einheit⸗ ABuchführung angehalten. Alle Unternehmungen, im Laufe dieſes Jahres ihr Geſchäftsjahr ab⸗ ofenm haben, mußten ſchon für ihr neues Ge⸗ jahr ihre Buchhaltung nach den neuen Vorſchrif⸗ umſtelen, Dies war jedoch nur ein kleiner Teil in weit über 100 000 Großhändler, Die Mehrzahl lleßzt mit dem Ende des Jahres auch ihr Geſchäfts⸗ i, ſo daß der 1. Januar 1939 auch für ſie der 3. 1 4 1 4 — zuschst. Aapunkt iſt, an dem ſie ihre Buchhaltung umſtellen 11 Aiffen, Für die Kaufleute des Aus⸗ und Einfuhr⸗ schE Adels gelten dieſelben Beſtimmungen. Die Einzel⸗ Aidler müſſen ſich ebenfalls ab 1. Januar 1939 eine lee Buchhaltung einrichten. Sie muß den Mindeſt⸗ 0 7 K,— lorderungen, die der Leiter der Wirtſchaftsgruppe Ageftent hat, entſprechen. Von ihren Fachgruppen f Einzelhändler inzwiſchen ſo weit geſchult wor⸗ daß ſie den Buchführungsanordnungen voll ent⸗ ſyrechen können. Im Bereich der großen Reichsgruppe übuſtrie mit ihren 29 Wirtſchaftsgruppen haben er neun Wirtſchaftsgruppen für ihren Buchfüh⸗ Aigeptan die Zuſtimmung des Reichswirtſchaftsmini⸗ kums erhalten. Es ſind dies die Wirtſchaftsgruppen pier- Pappen⸗, Zell⸗ und Holzſtofferzeugung, Fahr⸗ Aaginduſtrie, Elektroinduſtrie, Feinmechanik und Op⸗ induſtrie, holzverarbeltende Induſtrie, Glas⸗ Aönerte, Textilinduſtrie, und Bekleidungsinduſtrie. klang hat nur die Papier⸗, Pappen⸗, Zell⸗ und lofferzeugung für ihre Mitglieder die einheitliche hfüh üngspflicht eingeführt. Der 1. Jult dieſes hres war dafür der Stichtag. Am 1. Januar 1939 hem nun die Mitglieder der Wirtſchaftsgruppen Bau⸗ Aduftrie, Glasinduſtrie. le Wirtſchaftsgruppe holzverarbei⸗ 1 nde Induſtrie hat ihren Mitgliedern empfoh⸗ ebenfals ſchon am 1. Januar 1939 ein einheit⸗ ſches Hauptbuch zu führen. Jedoch haben ſie das je Fahr Zeit für ihre Umſtellung. Die Wirtſchafts⸗ Appe Fahrzeuginduſtrie ſtellt es ihren Mit⸗ Aedern frei, je nach dem Zeitpunkte der Bilanz zwi⸗ hen dem 1. Juli 1939 und dem 1. April 1940 die hhaltung zu ändern. Einzelne Fachgruppen der Be⸗ Abungsinduſtrie haben für ihren Mitgliederkreis den „ Ap 11330 als Stichtag der Pflicht zur einheitlichen Wichfährung angeſetzt. Die Wirtſchaftsgruppe Elettro⸗ Abutrie hat dagegen den Zeitpunkt noch bis zum 1 Wpril 1940 hinausgeſchoben. Pieſe Aufzählung zeigt, daß jede Wirtſchaftsgruppe Ih oft jede Fachgruppe und ſelbſt einige Fachunter⸗ I. Januar einheltliches Hauptbuch ilage zur Fesistellung eines volkswirtschaftlich gereohtferkigten preises gruppen je nach den Umſtellungsſchwierigkeiten den Beginn der Führung eines einheitlichen Hauptbuches verſchieden angeſetzt haben. Das gilt auch für die Wirt⸗ ſchaftsgruppe Feinmechanik und Optik und für die Wirtſchaftsgruppe Textilinduſtrie, die vorerſt über⸗ haupt noch keinen Zeitpunkt dafür feſtgelegt haben. Außer dieſen neuen Wirtſchaftsgruppen ſind die Vor⸗ arbeiten an den Richtlinien für die Ausgeſtaltung des einheitlichen Hauptbuches ſchon ſo weit fortgeſchritten, daß ſie denjenigen Stellen, die ſie genehmigen müſſen, dazu gehört auch das Reichswirtſchaftsminiſterium, vorgelegt werden konnten. Somit werden in der näch⸗ ſten Zeit Buchführungsrichtlinien für weitere Wirt⸗ ſchaftsgruppen erſcheinen und wohl noch für einen Zeit⸗ punkt im Jahre 1939 eingeführt werden. Dies gilt z. B. für eine Fachgruppe der Lebensmittelinduſtrie. Dagegen ſind noch weitere zehn Wirtſchaftsgruppen mit ihren Vorarbeiten noch nicht ſo weit gediehen, daß ſchon mit der Herausgabe ihrer Richtlinien in naher Zukunft gerechnet werden könnte. Es iſt aber überall das Beſtreben feſtzuſtellen, ſpäteſtens bis Ende 1939 auch die letzten Richtlinien herauszubringen, damit vom Jahre 1940 an alle Unternehmungen der deutſchen Wirtſchaft nach einheitlichen Grundſätzen ihre Bücher führen. Das gilt auch für die Unternehmen in der zu⸗ rückgekehrten Oſtmark und im Sudetenland. Flür ſie beſtimmen ihre Fachgruppen nach einer wohlbemeſſenen Uebergangsfriſt den Tag, an dem auch ſie dasſelbe Hauptbuch führen, wie alle anderen Unternehmen im großen Deutſchen Reich. Buchführung als Hilfsmittel der Betriebsführung Die Vorſchrift des einheitlichen Hauptbuches bedeutet nun nicht, daß der kleinſte Einzelhändler auf dem Lande genau dieſelben Bücher zu führen hat, wie das größte deutſche Unternehmen. Der Grundſatz und da⸗ mit der Aufbau der Buchhaltung iſt überall gleich. Es wird ſowohl die Frage beantwortet:„Was für Koſten ſind entſtanden?“, als auch die Frage:„Wo, an wel⸗ chem Ort und durch welche Tätigkeit ſind die Koſten entſtanden?“ Die eine Frage beantwortet die Koſten⸗ art, alſo z. B. Gehälter, Löhne, Steuern, Poſtkoſten. Die andere Frage nennt die Koſtenſtellen, z. B. ob die Fertigung, der Einkauf, der Vertrieb, die Verwaltung die Koſten verurſacht haben, Das buchhalteriſche Hilfs⸗ mittel dafür iſt der Kontenrahmen. Er gliedert ſich in zehn Klaſſen auf, und dieſe Klaſſen werden wieder in Koſtengruppen, und dieſe wieder in Koſtenarten weiter aufgeteilt. Der kleine Einzelhändler kommt mit we⸗ nigen Klaſſen und einigen Kontengruppen aus. Das große Unternehmen dagegen wird die Aufgliederung ſeiner Buchhaltung bis in zahlreiche Koſtenarten vor⸗ nehmen. Eine ſolche Buchhaltung iſt ein wertvolles Hilfsmittel der Betriebsführung und gibt jederzeit Aufſchluß für die Koſten⸗ und Leiſtungskontrolle aller Glieder eines Betriebes. Die Buchhaltung der deutſchen Unternehmen mußte einheitlich geordnet werden, weil viele gelegentliche und regelmäßige Feſtſtellungen ergeben haben, daß in vie⸗ len Betrieben falſch oder auch gar nicht gerechnet wurde, Bis zur Einführung der einheitlichen Pflicht⸗ Sieben Jahre Kunstseidesyndikat Als Instrument der Marktordnung bewänhrt Nwyp Der Aufſtieg der deutſchen Kunſtſeiveninduſtrie war in den Nachtriegsjahren durch einen hemmungs⸗ loſen Wettbewerbskampf empfindlich gehemmt. Zwar ſtieg die Erzeugung, die im Jahre 1913 nur 4 Mill. Kilo betragen hatte, bis 1931 auf 29 Mill. Kilo an. Aber die wirtſchaftliche Grundlage der Induſtrie war durch die Preisunterbietungen des Inlandes und des Auslandes ſtark geſchwächt. Um einem weiteren Ver⸗ fall zu begegnen, entſchloß ſich die Induſtrie ſchließlich im Winter 1931 zuſammenzugehen. Die nach dem Viskoſeverfahren arbeitenden Firmen, die etwa 90 v. H. der Produktion ſtellen, ſchloſſen ſich in dem Kunſtſe de⸗ Verkaufsbüro EGmbsc zuſammen, die nach dem Kupfer⸗ verfahren arbeitenden Firmen im Kupferkunſtſeide⸗Ver⸗ kaufsbüro in Wuppertal⸗Barmen zuſammen. Gleichzei⸗ tig wurden mit den hauptſächlichen ausländiſchen Kunſtſeidennternehmen Vereinbarungen getroffen wo⸗ durch die Einfuhr auf beſtimmte Mengen begrenzt und Preiſe und Verkaufsbedinaungen feſtgelegt wurden. Einige ausländiſche Firmen, ſo die belgiſche Fabelkg und die ſchweizeriſche Viskoſe Suiſſe S.., traten ebenſo wie die holländiſche Kunſtſeideſpinnerei Nyma im Verlaufe der nächſten Jahre dem Syndikat und dem Abkommen bei. Die Abſatzregelung, die mit dieſen Abkom⸗ men und Zuſammenſchlüſſen geſchaffen wurde und nun ſieben. Jahre beſteht, hat ſich im ganzen als enn brauchbares Inſtrument der Markt⸗ ordnung bewährt. Es iſt vielſach nicht verſtan⸗ den worden, daß man damals der ausländiſchen In⸗ duſtrie einen Teil des deutſchen Marktes überließ. Aber es iſt nicht zu überſehen, daß der damalige Staat 1925 durch den Handelsvertrag mit Italien Bindungen ein⸗ gegangen war, die eine beſſere Löſung kaum ermög⸗ lichten. Praktiſch ſtand dadurch der deutſche Markt dem geſamten Austand gegen einen Zoll von.60 RM. je Kilo offen. In den letzten Jahren iſt die Einſuhr im⸗ mer mehr geſunken, die heimiſche Induſtrie hat ſich außerordentlich feſtigen können, ſo daß das Ausland in dieſem Jahr nur noch etwa 10 v. H. des deutſchen Bedarfs liefern wird. 1936 wurde erſtmals ein Aus⸗ fuhrüberſchuß erzielt, der auch 1937 angehalten hat. Die Ertragsverhältniſſe unſerer Kunſt⸗ ſeidefabriken ſind in den letzten Jahren ſehr gün⸗ ſtig geworden. Die Wirtſchaftlichkeit der Werke iſt geſtiegen, die Vetriebe ſind weiter ausgebaut und techniſch verbeſſert worden, die Unkoſten, insbeſondere auch die ſixen Koſten, konnten herabgedrückt werden. Die Rücklagen konnten erhöht werden, die flüſſigen Mittel ſind geſtiegen. Die Verluſtbilanzen ſind verſchwunden, die Dividenden'ſti⸗gen. Wenn man bedenkt, daß die engliſche Kunſt'eidenindu⸗ ſtrie ſich immer noch nicht hat erholen können, ſo ver⸗ ſtärkt ſich der Eindruck, daß die ordnende Hand des Kartells nützlich gewirkt hat. Es kommt hinzu, daß dieſe günſtige Entwicklung nicht auf Koſten des Ver⸗ brauchers erreicht worden iſt die Kunſtſeidenpreiſe ſind vielmehr zweimal, und war im Jahre 1935 und im Jahre 1937, geſenkt worden. Die engliſche Induſtrie hat im Gegenſatz dazu noch in dieſem Frühjahr die Preiſe heraufgeſetzt. Es war nicht zuletzt die Preispolitik, die der Kunſt⸗ ſeide eine ſchnelle weitere Verbreitung ermöglicht hat. Während noch 1928 je Kopf nur 367 Gramm verbraucht wurden, waren es im Vorjahr 800 Gramm. Die Kunſt⸗ ſeide macht heute ſchon 25 v. H. des Geſamttextilver⸗ brauches aus. Mehr als 90 v. H. Damen⸗ ſtrümpfe ſind aus Kunſtſeide. Neben den günſtigeren Preiſen war es die weitere Verbeſſerung der Qualität, die den Markt der Kunſtſeide ausgewei⸗ tet hat. Das matte und gedämpftglänzende Garn er⸗ laubte ganz neuartige Gewebe mit neuartigen Effeiten herzuſtellen; die Garne ſind ſehr viel feiner geworden, die Dehnungs⸗, Trocken⸗ und Naßfeſtigkeit iſt verbeſſert worden, die Naßfeſtigkeit um mehr als das Doppelte. Es gibt heute Spezialkunſtſeiden, die an Feſtigkeiten die Naturkunſtſeide übertreffen. Das im Spinnband ge⸗ färbte Garn hat ſich als beſonders geeignet fürdas Herrenhemd erwieſen. Große Möglich⸗ keiten ſtehen der Kunſtſeide noch auf techniſchem Gebiet ofſen. In der Kabelinduſtrie benutzt man ſie ſchon lange zum Umwickeln, häufig ſteht ſie der Baumwolle an Reibfeſtigkeit nicht mehr nach. Sie wird als Ein⸗ lagegewebe für Waſſerſchläuche, als Kettenmateria! für Textilriemen, für den Oberſtoff der Autoverdecks uſw. mit ſteigendem Nutzen verwendet. Ein großes Feld der Verbreitung ſteht ihr ſchließlich noch im Auto⸗ und Fahrradreifen offen. Da die Kunſtſeide beſſer als Baumwolle die Wärme leitet, ſo kann ſie die Lebens⸗ dauer der Reifen erhöhen. Deutſchland verbraucht jähr⸗ lich etwa 15 Mill. Kilo Baumwolle für Reiſen, ein einziger Rieſenluftreifen braucht 50 Kilo. Es liegt auf der Hand, welche Deviſenerſparnis die Verdrängung der Baumwolle durch die Kunſtſeide, beſonders bei ſteigender Motoriſierung, bedeuten kann. buchführung war das Rechnungsweſen unſerer Be⸗ triebe uneinheitlich, zerſplittert, unüberſichtlich und auch unzureichend. Nur dort, wo wirtſchaftliche Ver⸗ einigungen langjährige Erziehungsarbeit geleiſtet hat⸗ hat oder dem Rechnuͤngsweſen gegenüber aufgeſchloſ⸗ ſene Unternehmer die Betriebe führten, entſprach die Buchführung den heute an ſie ganz allgemein geſtellten Anſprüchen. Jetzt ſind die Koſten eines einzelnen Er⸗ zeugniſſes jederzeit zu ermitteln, die Kalkulation kann nachgeprüft und der Preis verglichen werden. Verluſte werden ſofort ſichtbar gemacht, ſo daß ſie ausgemerzt werden können. Für die Feſtſtellung des volkswirtſchaftlich gerechtfertigten Preiſes durch den Preisbildungskommiſſar ſind mit der Einführung des einheitlichen Hauptbuches die Vor⸗ ausſetzungen geſchaffen worden. Da jeder Betrieb eines Wirtſchaftszweiges ſeine Bücher nunmehr nach denſelben Grundſätzen, den gleichen Kontenklaſſen, Kontengruppen und Kontenarten führt, können jeder⸗ zeit Betriebsvergleiche durchgeführt werden. So iſt das einheitliche Hauptbuch nicht nur das wichtigſte Hilfs⸗ mittel der Betriebsführung, ſondern auch ein Mittel zur Beſeitigung von Verluſten und damit zur Lei⸗ ſtungsſteigerung, Erteilung von Einkaufsgenehmigungen für NMadelstammholz SW Die Markwereinigung der deutſchen Forſt⸗ und Holzwirtſchaft weiſt darauf hin, daß den Geſchäfts⸗ ſtellen der Marktordnungsbezirke von Verteilerbetrieben immer noch Anträge auf Ausſtellung von Einkaufs⸗ genehmigungen zum Bezug von Nadelſtammholz und ⸗derbſtangen zugehen. Dieſe werden zum Teil damit be⸗ gründet, daß holzverarbeitende Betriebe mit Nadel⸗ ſtammholz verſorgt werden müßten, die bisher ihren Rohholzbedarf beim Händler gedeckt haben, daher nicht Mitglied der Marktvereinigung wären und keine eige⸗ nen Einkaufsſcheine erhielten.— Auf Grund der Ver⸗ ordnung zur Ergänzung der Verordnung über den Zu⸗ ſammenſchluß der Forſt⸗ und Holzwirtſchaft vom 7. Juli 1938 ſind jedoch alle Betriebe(auch Verarbeiter und Verbraucher), die Rohholz einkaufen, ganz gleich, ob der Einkauf beim Waldeigentümer beziehungsweiſe Waldnutzungsberechtigten oder beim Händler erfolgte, Mitglied. Die Erteilung der Einkaufsgenehmigungen erſolgt im Rahmen des anerkannten Jahresbedarfs un⸗ mittelbar an dieſe Betriebe. Infolgedeſſen kann den Verteilern kein eigenes Einkaufsheft für die Beliefe⸗ rung von Verarbeiter⸗ und Verbraucherbetrieben zuge⸗ ſtellt werden.— Damit keine Stockung in der Beliefe⸗ rung eintritt, empfiehlt es ſich, die Verarbeiter⸗ und Verbraucherbetriebe gegebenenfalls darauf aufmerkſam zu machen, daß ſte ſich bei der Marktvereinigung zu melden haben. Sw Deutſche Gold⸗ und Silberſcheideanſtalt vormals Roeßler, Frankfurt am Main. Der Auſſichtsrat der Deutſchen Gold⸗ und Silberſcheideanſtalt vormals Roeßler, Frankfurt am Main, hat beſchloſſen, der auf den 11. Januar 1939 einzuberufenden ordentlichen Hauptverſammlung die Verteilung einer Dividende von wieder 9 Prozent für das am 30. September abge⸗ laufene Geſchäftsjahr 1937/38 auf 35,6 Mill. RM. Stamma'tien vorzuſchlagen, wovon 8 Prozent in bar gausgezahlt werden, während 1 Prozent dem Anleihe⸗ ſtock überwieſen wird. fhein-Mainische Abendbhörse Auch die Abendbörſe war ohne Anregung von der „Kundſchaft und nahm daher gleich dem Mittagsverkehr auf allen Märkten einen überaus ruhigen Verlauf, wo⸗ bei auch der bevorſtehende Wochenſchlüß von gewiſſem Einfluß war. Die Geſamthaltung biieb aber weiterhin behauptet und die Grundſtimmung blieb freund⸗ licher, was auch in vorwiegend gut behaupteten Kur⸗ ſen zum Ausdruck kam. U. a. notierten IG. Farben 149½, Verein. Stahl 104/, Metallgeſellſchaft 118½¼, Adlerwerke 104/, Geſfürel 130 und AG für Verkehrs⸗ weſen/ Prozent höher mit 120. An den Rentenmärkten herrſchte nahezu Geſchäfts⸗ ſtille. Reichsanleihe⸗Altbeſitz wurden zum Einheitskurs Prozent höher mit 12756 notiert. Im Freiverkehr kuren ſich Kommunal⸗Umſchuldung wie mittags auf 35 Getreide Rotterdam, 16. Dez. Weizen(in Hfl. p. 100 Kilo): Janugr.47½.; März.67½; Mai.80; Juli.00. Mais(in Hfl. p. Laſt 2000 Kilo): Januar 96½¼½; März 96½3; Mai 88¼; Juli 86/. Preisfrage „Der inſeriert in Mannheim am beſten und warum?“ Acntungl Achtung! Eine Reihe von guten Anzeigen des Mannheimer Einzelhandels erscheinen noch in diesen Tagen. Wir wollen dem Rechnung tragen und haben aus diesem Grund den Wettbewerb bis 25. Dezember verlängert. Alle Anzeigen, die bis Weihnachten erscheinen, sind also bei der Preisfrage zu berücksichtigen. Beachten Sie die Angebote des Mannheimer Einzelhandels genau, schneiden Sie evtl. auch die Anzeigen aus, damit Sie besser vergleichen können, und senden Sie die 10. —5— 7 Lösung bis zum 25. Dezember an die Anzeigenleitung des„Hakenkreuzbanner“ Mannheim, R 3. Die Veröffentlichung der Preisträger erfolgt in der ersten Januarwoche 5359. Sofern Sie nicht schon einen Lösungsschein eingesandt haben, verwenden Sie gleich untenstehenden Abschnitt. Anzeigenleitung des„Halkenkreuzbanner“ . ö. ſlame:— 3 2. Beruf: oet: .. . Straße: „Hakenkreuz b. anner“ Samstag, 17. Dezember 193 Iin Kaknztru Fufbodenlacke Bohnerwachs Terpentinõl putzartikel Farben aller HöhelKäufer! Hutsepaßt! bi. 100 Schlakaimm. ro Hüchem nnert ne Fachaner Speise- Wohn- u. Herren- Einige alter- piaaas wenig gespielt und vorzüglich erhalten mit voller Garantie billig zu verkaufen 100 23 e Sel* 15 22 h— gührende deutsche Fabrikate in Jallen Freislagen.— Günstige Zanlungsbedingung. Lebastan Rosenderger c 4. 1Fernsprecher 27944. Nänmaschinen-Spezialgeschäft am Nationaltheater. Ehestandsdarlelien und Kindet- beihiiſen werd. in Zahl. genommen. — Jung e 3 Werliſhe ne. sucht Sie Außherd Zzum Imen und Sprechenlernen von RM..- on Dad. Zamenhaus,.Schm'dt,.-. Hannneim,§ 1. 5 neben Kordseehalle tell. o. in sllen Preiten bis zu 150 cin, manm(Wiw. mit erbungen unter hauſes(Schalterraum). Aden Verlag dieſ. Die Reihenfolge iſt genau einzu⸗ Iimmer, Kombin. Zimmer Hensznnung At. 2 in vielen Holz—-Cnaisel.— 3 Lohr ſbiswerte hote Coeh, Federboles, Aeratzen v C. HaukE Bekanntmachungen kcut die Vlelen Sorten on hübschen 1 uus Khaus bel fechmönnischet bettlin 1 jeoni niett, Itä 9 3. 11 hanken unley N. lenen u. dneren mocnen mnen dpeisezimmer Wail. Aualttäten U. bill. preisen Farben · Meckler die Wohl schy/er. Bitte besuchen 4 Polsterstühle. Einize Beispiele: Sie uns noch rechtzeltig. domit Speisezimmer 336. Sohlafzim. 920. gleuerkarten 1929 H 2, 4 +.4 wir de gut beroten konnen im vor., kanad.„ Teitzahtun Diß uer 1039 und ſer⸗ Filisle: Schwetzingerstr. Seiseummer 23. söanim, Zr.3, dib- em enem, 18 i* f i en ezember auf dem Ra n Schlatzim. ö30. herten⸗ und 935 Anne 10, A4b en bitenens„1. 8 f adenburg, Speisezimmer Auszug- 346. Schlat imn pol., Schäl- 560. Damenkleidg. irg, den ezember 8—— 1 D 2 EI tisch, 4 Polsterstühle 1„hbirke, 2 m 5 Der Bürgermeiſter: 1 1 E EUME E Sfeiseummer Büfett, Kredenz usw/(22612V oder Kolffe Pohly. 50 BGB in Ver⸗ 3 5e. WM——————— Auszue- 365. hierzu Vüſche ndung mit 6 12 Abſ. 3 un a isch., 4 Polsterstühle. NMö 55 E? Viernheim ſerer Satzung wir hiermit fol⸗ 8 eisezimmer Büfett 180 em, E d Le Betten, Steppdecken gendes bekannt gemacht: ten gewöhn Kredenz 497 22 Matratzen. ar..55 Auszustisch, 4 Polsterstünl laurf, Zeu ——— Oskar Krüger ktase Ausgabe der sleuerkarten der Veinheimer verbonh luwinſchen gestattet.(24453B) für 1939. iteiraus Sinrennif M 2, 12[En⁰”eͤ4 Hug 8 col ie Sienertarten fut z85o wewen Aller Corpsſtudenten e, 0 dlls IMZen Urer K 1. 55— Reihenfolge ausge⸗ in Veinheim iſt ufge iſt Meiknacisvunsch!————— Ebeflandsdaxleben den 19. Dezember 1938, nie Gebilvet. Fräuleinſſ Kaufabkommen.- Sonntag geölinet Teilzahlung- Ratenkaufabkommen Kinderr.⸗Scheine von 13—18 ühr: Buchſtabe—:] zum alleinigen Liquidator f Anf. 40,— der Beamtenbank- Kostenlose La-————— 14 der bisherige Vorſtand, Landez⸗ Wining wünſcht 8 migmochz deß 21. Dezember 1355 baurat i. R. Karl Blumentha errn in ſicherer von 13—18 Uhr: Werlſicpe—.] Berl.⸗Charlottenburg 4, Momm 2 Ausgabeſtelle: Zimmer 1 des Rat⸗ſſ ſenſtraße 28, beſtellt. For ſrei, für ſof rungen an den Verband ſind hel dem Liquidator anzumelden. duch fur kunstgeverbliche Kind nicht ausge⸗ ſchloſſ.) zw. bald. halten. da Zv/ecke 43 3 7 Selbstfahrer§l0 jten Viernheim, den 15. Dezember 1938. Berlin⸗Charlottenburg 4,„ 34838— Der Bürgermeiſter. 28, den 15. 1 3U. Kehureck Veilaa bief, Blatt Leih-Aufos zemher 1b8 fig. Deinze „ bei: 1 * rn ſ Ai ezaempene n Verdt fir IDl Secenheimerſtraße 132. Ruf 443 65 41995 B) ohne Zeſtung gent es nichtl fein r. 3 Iniutbe ——3 30 itt geſucht Angabe der Lo gni abſchrift. zu 2 7„„-»Geschenk- erte hackungen prelswerl und in großer Auswahl ois der F Hedizinaldrogene Albert Rast D1, 13 Kunststes Aie Karfkk-TEEIHI Kalso Schokoladef Chins- und Jspenwate 4 0 1, 13 Kunlllonere Vroome Fernruf 28271 ꝰD 1, 1 geg. Café Thraner fürcen kintbfcer Hausfrau! skiung h. 44 3 115 beie an.—* 5 B a la del. Mohtt HI M55. 4 zu mieten 8 l. Lehrling ve auswärts, ſuch A immer m. DOas 175 jöhrige Konditorei-Kòffee (1 1 im weihnachtlichen Lichterglanz! lhas sclrenlee iel. bloß meinem nanne? Aber, meine Damen, Sie vergeſſen, daß es LZSS Kunst⸗ in dieies Blattes e straß— Vermieten empflehlt sich Repariert rasch und preiswert Wir Männer ſind ja eigentlich ſehr beſchei⸗ Einziges Spezlalgeschäft am Platze Kaclet Kramer REINIGT o FARBIT Ruf: laden e 1, 7, 204 07 Ruf: Werk 414 27 den. Das iſt von Natur bei uns ſo. Während ſich jetzt die Frauen den Kopf darüber zerbre⸗ chen, was ſie uns ſchenken ſollen, ſitzen wir über unſere Arbeit gebeugt und ſtellen ge⸗ legentlich feſt, daß wir leider viel zu viel da⸗ von wiſſen, was wir unſeren Frauen ſchenken könnten. Aber bei den Damen iſt das etwas anderes. Sie würden uns alles Mögliche ſchenken, wenn ſie erſtens genügend Geld hätten und wenn ſie zweitens wüßten, was ſie uns ſchenken ſollen. Da dieſe beiden Fragen für gewöhnlich überhaupt nicht gelöſt werden,— wir Männer haben ja alles ſchon, was wir brauchen— und watte und einer Flaſche„Kölniſch Waſſer“, die doch mancherlei Dinge gibt, über die wir Män⸗ ner uns ſehr freuen würden zu Weihnachten. Wir hätten z. B. nichts einzuwenden dagegen, wenn man uns ein Paar echte Manſchetten⸗ knöpfe, einen Lehnſeſſel, ein ſchönes Buch oder ein paar Oberhemden ſchenken würde. Es gibt da noch hunderterlei von ſehr aparten Dingen, über die wir Männer uns gewaltig freuen würden, wenn man uns zu Weihnachten damit überraſchte. Im Grunde genommen ſind wir nämlich ſehr leicht zufriedenzuſtellen. Wir brauchen bloß zu merken, daß etwas mit Liebe und Sorgſamkeit eingekauft iſt und wir ſind man ſich vertrauensvoll an den Schreiber dieſer Zeilen, namens Chriſtian Rupprecht, Mann⸗ hter Zufahrt, Koder“ geteilt, Ahen ieten. 51¹ Gummi- u. Zelluloid- de en Wachstuche, Ledertuche Technische und chirurgische cummlvöfgi 0.1 Kunsta Statt K: —— Edel-Branntwein-— dche eschen. ne· miteinander nicht in Einklang zu bringen ſind, dankbar über das kleinſte Geſchenk. Sekt und Wei Für d Sbec Dher As⸗* ſo bleibt es für gewöhnlich bei den obligaten 30 eKk u⏑ Wein Lchweren 90 Geꝰ Weihnachtszigarren mit Bauchbinde, einem Wenn alſo einige Damen einen Rat brauchen sind belieble lueeben, aute boberus Füllfederhalter, weil wir ohnehin mit Tinte ſollten, weil ſie nicht wiſſen, was ſie ihren ſchreiben, einem Aſchenbecher, einer neuen Kra⸗ Männern zu Weihnachten ſchenken, dann wende KARI zERE 3 erlitten hal a18 wir gewöhnlich in großzügiger Weiſe nach vier 9.1 Wochen an die liebe Frau abtreten. heim, Wunſchtraumſtraße 123. atarrahe für das eh — 4 tiefgefühlte Hann! enn, Dezember 103 faciran enlacke erwachs pentinöẽl utzartikel farben aler Art- usw. 1 nischer 50 BG in Ver⸗ 8 12 Abſ. 3 un⸗ wir hiermit ſol⸗ it gemacht: eimer verband! öſludenlen.J. mn iſt Auſgelog en Liquidator 1 Vorſtand, Landes⸗ Karl Blumenthal, tenburg 4, Momm⸗ beſtellt. Forde/ n Verband ſind hel or anzumelden. rlottenburg 4, 28, den 15, De⸗ lumenthal, —— Geschenk- Hackungen Auswahl aus de. 5 Kunstettebe g. Caf mane relswert aàm pPlatze id- Sbielwaren che Gummiwaren nststrahe ain- Liköre Wein 2 4 eene ststraße ——————„————— lhenkreuzbanner⸗ Samstag, 17. Dezember 1938 Ofttene Stellen K. eulende hiesige Kohlengrolhandlung sucht zum baldmöglichsien Eintritt Stenoiypistin Außerdem ist zu beselꝛen auf Ostern näcksten Jahres koujmnnische Lehrsielle Aebole unler r. 127706 VS an den Verlag ds. Blattes erbeten. möglichist mit huchhal. terischen Kenninissen I mnenomünanslun sucrht 9 wuteſtens 3. 1. Febr. 39, nach Möglichk. früh. Renotypistin ſchem Verſtändnis, die an zuverläſſ. —4 Höhere Schulbildung wünſcht. Angebote mit kurzem, ſelbſtgeſchr. Zlaurf, Zeugnisabſchriften, Lichtbild und altswünſchen u. 127 647 VS an d. Verlag. Arbeiten gewöhnt iſt. 11 ferten nie originalzeugnisse beilegen Iämnä. Halsmädch. per ſofort geſucht. Theater⸗Kaffee „Golden. Stern“ B 2, 14. 127 632 V) Orventliches geſucht. Hotel Hünonal L 15, ebtwpifin frei, für ſofort ——9 unter Nr. eſucht. 3 242 VS den Verlag dieſ. Blattes erbet. l Derkzeugſchloſſer m Schnitt⸗ und Stanzen⸗ — befähigt iſt, eine gut Wolffügmache 4 Eatiete ſeilen und en, als —— Eintritt 43 nun—9 . bſchrift, zu richten an: isehe Metaltwierke. uſtabt an Lorarbeiler Aluminium⸗ weiter auszu⸗ (127634 u. Me⸗ um baldigen 434 Angebote n der Weinſtraße. elengezuche ll Slelung 1 1t Wn4 bote unt. Nr. i an den g dieſ. Blatt. zu mieten geiucht keeres Manſ. zimmee — 24423 an d. Ben 2* Wöbl. Zimmer zu mieten gesucht 4 An. Lehrüng(16 Juhre) mnswärts, ſucht A Zümmer im. voll. Penſion he 5 1. 15 n 573 V an den Ver⸗ r Nr. Vergütg, bis Monat. Angeb. dieſeß Miattes erbeten. ermieten . u. d. Verlaa d.* +L Imn als luer Ai guter Zufahrt, geteilt, bhermieten. Ain 3 2 3588 . Bl. Hietgesuche Ann Dohnung mit Bad von penſ. Beamten ſofort o. z. 1. Jan. zu mie⸗ ten geſucht.— Miete bis 65 an d. Verlaa d. B. Dohnhäuſer verkaufen Sie günstig durch 7f L. Düh Kraftfahfzeuge 5 Hanomas- Lieferwagen- debrauchte Autos 2 Ltr. BMW, 50 PS, Baui. 38 2 Ltr. BMW, 50 PS, Baui. 37 2 Ltr. BMW-Limous., 45 PsS, 2 Ltr. Opel⸗Vollcabriolet, Ford-Rheinland, Vollcabriolet Ford- Köln- Limousine Flat, 500 cem, Dopolino, Flat-Ballila, 1100 cem, Bi. 38, 1,2 Liter Ope!l 1,5 To. Opel-Blitz, Lieierwag. 70 PS Magirus-Diesel, 3,5 To. 1 Motorrad, 200 cem VIietoria zu verkaufen.(731138 Rud. Reich, Walunofstr.7 Mannheim— Fernruf 509 01. Garant, 1Adler Jun. fo Lo. Elasti Hniänger balien“ Aö0.-A Hllerrrumpf Lim.-1000 H. gut erhalten. Uiernheim Bismarckſtr. 41, Fernruf 63 Opel“! Spezial Cabrio Lim., mit gr. Kof⸗ fer, ca. 20 000 km gelauf., in garant. einwandfr. Zuſtand preisw. zu verkauf. 18. Dez.,—12 U Karl Seeger, Dalbergſtraße 7. Fernruf 226 45 (2425 Halamag Rekord Lim. in beſtem Zuſtand aus Privathand, preisw. zu verkauf. Zu beſichtigen: Mimenparaoe. (24352 Upel 2 Liter Volltabriolett, Le⸗ derpolſter, prima Zuſtand, bill. ab⸗ zugeben. Näheres: R 6, 3, Meffert. Wagen dobcom Horen- Aotorrac zu verkaufen. HB-Kleinanzeiger IU 300 com, mit Seitenwagen 7000 km gefahren, preisw. zu verkauf. Adre ſſe An erfr. u. 2317 Verlag. Gut erhaltener Pexlonen⸗ Riküf wagen — MA r zu hauſen Opel⸗ Dlpmpia 2 Ford⸗Eifel bevzgt. Näheres bei: G. Montag, K 3, 3.(1276448 %/0 BNMU in gutem Zuſtand zu verkaufen. Sohwemingen Scheffelſtraße 21 Höbl. Timmer zu vermieten Freunvl. Jimmer möbl. 35 Herrn ſof, od. 75, 10 zu 241 1 2⁴ 4 25 leere Zimmer zu vermieten Schönes leeres zimmer m. Kochgel. ſof. o. ſpät. zu vermieten. W010 zu exfr. u. 24 2805 im Verlag —— Iüchen⸗ und Zchöner Email⸗ Zimmer-gfen wenig gebr., billig zu verkaufen. U 5,, 13. bei Oswald Au. (24 359 B) Veiber kan rechts u. links ver⸗ wendbar, kombin. Back⸗ u. Grillofen, zu 70 RM zu ver⸗ kaufen. Neuwert 300 //. Zu erfrag. H4, 30, Laden. (24 408 B) Guterh. Schrank⸗ Grammophon K 11. 3 m. 4 05 bert Wiceb⸗ 2415785 an d. Verl. pelzmäntel Und-jäckchen Seal u. Fohl., meh⸗ rere Perſerteppiche u. Brücken, dehlahimmer Couch, Bettchaiſe⸗ longue, moderner Fe„Porzellan⸗ iguren, Silber, emälde guter Meiſter, Spielwar. ü. Fotos.(119210 Schüfer, Schwetzingerſtr. 47 An⸗ und Verkauf. laiemampen Hlavierstünle Hotenständer Pfeiffer, 0 2,9 (11 998 V) Klnder- Telchen Scheine zugelaſſ. Küch e Küch e 175.— Küchenſchrk. 55. Küchentiſch 23.— Schlafzim. 225.— Schlafzim, 275.- Schrank 1i. 35. Schrank 2t. 50. Schrank zt. 105.— Matratzen 28. 35, 40 4. Chaiſelongue?.- fich. Aaumannsco. Verkaufshäuſer T 1,—8 nr 85. 9512500 G „Mehrere Trommeln und Muſikbecken verſchied. Größe f. Kapelle billig zu verkaufen. U 5 9 part. (243825) Gut erh. Kinder⸗ Riaſlenwagen zu verkauſfen. Lenauſtraße 38. Sonnt. 10—12 zu beſichti ig.(24243B) (131002Sch) Adreſſe zu erfr. u. 24 378B im Verlag Statt Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme an dem gehweren Verlust, den wir durch den schnellen Heimgang unseres Karten! Danlsasgung lleben, guten Vaters O1% Hlans erlitten haben, für die reichen Kranz- und Blumenspenden, sowie für das ehrende Geleite beim letzten Gang sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Mannheim(0 3,), den 17. Dezember 1938. Hermann Bauer und Frau paula, geb. Mlang Wiän. Stelcneie und Frau Erna, geh. Hlang Jaſt neuer siemens⸗Eisſchrank for 11 3 Mir Garantie, adioifg, binie huolletl für 20.— RM. zu verkaufen. ** a* er, Karl⸗Benz⸗ 805 8¹, 038) Platin, schönes Lamen-Arlant-Armbanaabr verkaufen. Gefl. Angeb. u. 127713VR an den Verlag dieses Blattes erbet. Stück, billig zu lon- möhel Schrank 1tt. 22.— Schrank 2tr. 35.— Schrank Zir. 80.— 3. 25.— Bauernmöb. etc. fich. haumannalo. Verkaufshäuſer In Fernruf 278 85. (127665 V) Verkaufe Herren⸗, Damen⸗, Mädchen⸗ Schüler⸗ ⸗Rad Nühmaſchinen neu — 185—— Schr 31 E 4 „ 23 ayſer 60.— er— .— 55onteiig Endres, Neckarau, Schulftraße 53. Laeaasue KbeN·M Muſter Möbelverwertung J. Scheuber, U 1, 1 brünes Haus. „Sonntag geöffnet! (1342188) 3 Nolladen- schränkehen Rerlenb. geſſel , 9² parterre.(24 379B Schönes Schrank⸗ Grummophon mit Platten zu vk. Kl. Üſtattſtr. 21 parterre.(244595 Veiß.Gasherd mit gut erhalten, 25.— 4; Waſchbecten, geör. m. Armatur billig; Badeofen.Hand Tcgentelf 2 hörnenme Wohmimmer Schreibſchranf u. Kredenz, i. Eſche u. Nußbaum m. Wurzelmaſer, Ausziehtiſch u. Stühlen, etwas zurückgef., daher 103.— U. 50ä. Möbelhaus Binzennöfer, Schwetzinger 40 Straße Nr. EckeKepplerſtr.) Eheſtandsdarl. u. Warenkaufabkm. brauſe, wenic ge⸗ biich d. U2, 7 Ai⸗ 2⁴⁴9³5) Eine gute Schülergeige . 5 ſſhe“ Bralſche zafeibeſiec 100 verſilb., unbe⸗ nutzt, ſehr günſtig zu verkaufen. 14.2 l. (243535) Speise- Ammer beſtehend aus: Büfett, 160 em br., Eiche geritzt, mit echt Nußbm. poliert, Auszieh⸗ tiſch, echt Eiche 4 Polſterſtühle, f. Aö.- ffl. ab zugeben. Möbel- Schmidt E 3, 2. Einige trennſcharfe Radio gerüte bill. zu vkf. Klinia, L. 4. 9. 14 355 al⸗ er Fahrikate 27959 V) Formſchöne Küiehen nalitätsarbeit, 57* ne.“ aus eig. Werkſt. find. Sie ppeis⸗ weri bei Möbel⸗ Hopel. f 4 7 Schreinermſtr., 8570 6 n 3553305 geöffn Frrer- altes Cello billig zu verkaufen. Herrmann, (24 252 B) uaſt-Möbel uſw. Pianolager Herrnann Kaiſerring 24, II. (127980) Eleganter dunkler Maßanzug. Dintermantel beides Größe 48, faſt neu, pretswert abzugeben. (110003 V) Nühmaſch., verſfb., für 50/ zu verkf. Pflügersgrundſtr. Nr. 33. Baumgärt⸗ ner, Reparaturen. (24418B) 1 damen-Nad 15 +, 1 Koffer⸗ mit Platten 8. 3¹ 2 Lehr(244575 mit Lautſpr., Netz⸗ anode, Hoß ner⸗ Harmonita zreibig, je 30, billig zu verkaufen. D o Elfenſtraße 44. (24452B) Weihnachtswunſch Wer kauft meinen ſchönen großen Gummibaum f. 25 l, damit ich m. Kind eine Weih⸗ machtsfrd. m. kann Angeb. u. 24 362B an d. Verlag d. B. Dß. Stahlbetl mit Matvatze, weiß. Aachkliſch mit Marmorplatte billigſt zu ver⸗ kaufen. Anzuf. ab 16.00 Uhr.— Leinberger, B 4, 14. (24 344 B) Weißer gut erhalt. Kſtenwagen für 15.— RM zu verkaufen. Kaiſerring 24, II (1279798) —— K 4, 15, Gern. (24 375 B) Klavier-5fühle Nolenſtünder Sahulbank aut erh. für 14./ zu verrf. e Prs. 8 +) bei(244125 Oile K 1, 5b, Paſſage rechts.— Heiß- mangel günſt. zu verk. —— u. Nr. 127 628 VS an d. Verlag dieſ. Blatt. laulgesuche Hereug- glämnchen größ. Laubſäge⸗ kaſten od. ſonſt. praktiſches Weih⸗ nachtsgeſchenk f. 12jähr. Jungen zu kauf. Angeb. Prs. unt. 1270 606 Vo an den Verlag. 33 2 ung! Getrag. Herren⸗ Anzüge, Schuhe u. Pfandfcheine kauft zu Höchſtpr. 12757,15.1 An⸗ u. Verkauf. (8338B V) Hund 3Mt. a. Fox abzugeb. Lützelſachſen. Sommergaſſe 11. (127612V) Hanarienvögel A* Miiunt 1 0 2273 4. Stoc.„243598 Shoich⸗ Terrier reinraſſ. Jungtiere billig zu verkaufen Waldh. Gartenſtadt Wotanſtraße 114. (24 413 B) fune Neuoſtheim, Döcklinſlraze ebene Einfahrt,— 9 vermieten. Off. u. 73 2455 R an d. Verlag d. B. kniflogen Samstag, 10. und 13. Dez. ein bläuen Feiienffirich entflogen. Abzuge⸗ ben geg. gute Bel. Seckenheimerſtr. 80 „ Stock, rechts.— (24 351 B) — Kile Uber ragende Lenag Eine einzigartige Möglichkeit, aus alten Sachen, die nicht mehr ver wendet werden Geld zu machen bietet eine HB/ Kleinanzeige,— Vielfach bringt der Erlös die Moͤglichkeit, Not⸗ wendiges ſich au⸗ zuſchaffen. lhren Héns 70n Mpa..25 en Lad.Zamenhaus,.Zarmiat..ü 25]in Hannheim,§ 1, 5 neben Koräseehalle Amtl. dekanntmachungen Arbeitsvergebung Abbruch der alten Bedürfnisanſtalt u. der Wartehalle an der Friedrichsbrücke Nähere— beim Hoch⸗ bauamt, Baubüro b 5, 3. Stock, von—12 und 15—17 Uor, wo Aus⸗ ſchreibungsbedingungen, ſoweit vor⸗ rätig, erhältlich ſind. Einreichungster⸗ min: den 22. Dezember 1938,.00 Uhr, Rathaus, N*—* 15. 124. Zufchlagsfriſt: bis 23. Lundwirkſchafkl. verſammlung Am Montag, den 19. Dezbr. 1938, nachmittags 3 Uhr, ſpricht Herr Prof. Dr. Seſſous in der„Landkutſche“ in Mannheim über Zuckerxrübenbau. Ich lade die Bauern ünd Landwirte hier⸗ zu freundlich ein. Dr. Köbler, Landesökonomierat. Zum Zwecke der Beiziehung der Angrenzer zu den Koſten der Her⸗ ſtellung 1. der Hermsheimer Straße zwiſchen Reichsbahn und Landsknechtweg, 2. der Hermsheimer Straße zwiſchen und Feldweg öſt⸗ ich des Musketenwegs, — Reiterwegs zwif en Lands⸗ i und dem öſt⸗ beh des Musketenw de Lands knechtwwee 7 5 wiſchen Armbruſtweg und Hermsheimer Straße, des Wandstnechtwegs zwiſchen öoͤſt⸗ lich des Armhruſtweges, „des Troßwegs ziwiſchen Reiterweg und Hermsheimer Straße, „des Marketenderwegs zwiſchen Reiterweg und Hermsheimer Str. „des Armbruſtwegs zwiſch. Lands⸗ knechtweg u. Hermsheimer Str. „des Hellebardenwegs zwiſchen Reiterweg und Hermsheimer Str. 10. des Musketenwegs zwiſchen Rei⸗ terweg und Hermsheimer Straße der Siedlung Neu⸗Hermsheim ge⸗ mäß den Vorſchriften des Badiſchen Ortsſtraßengeſetzes und den für die Stadt Mannheim geltenden allgemei⸗ nen Grundſtücken werden a) die Liſten der beitragspflichtigen Grundbeſttzer ſamt dem Anſchlag des Aufwandes, zu dem ſie beige⸗ zogen werden föllen und den vor⸗ geſchriebenen ſonſtigen Angaben, b) die Straßenpläne, aus denen die Lage der Grundſtücke zu erſehen iſt, wührend 14 Tagen vom 19. Dezem⸗ ber 1938 ab im Rathaus, N 1, hier, Städtiſches Vermeſſungs⸗ und Lie⸗ genſchaftsamt(2. Stock, Zimmer 44) zur Einſicht öffentlich aufgelegt. Einwendungen müſſen innerhalb einer vierwöchigen Friſt, die am 19. Dezember 1938 beginnt, bei Meidung des Ausſchluſſes beim Oberbürger⸗ meiſter hier geltend gemacht werden. Mannheim, den 9. Dezember 1938. Der Oberbürgermeiſter. hündelsregiſter Amtsgericht Weinheim Weinheim, den 16. Dezember 1938. 4 123. Naturin⸗Werk Becker& Co. Wweinheim. Dem' Dr. Emil' Braun, Weinheim, iſt Geſamtprokura derart erteilt, daß er gemeinſam mit einem perſönlich haftenden Geſellſchafter od. mit einem anderen Prokuriſten ver⸗ tretungs⸗ und zeichnungsberechtigt iſt. 3. Im Konkursverfahren über das Vermögen der Baugenoſſenſchaft Mannheim eingetragene Genoſſen⸗ Hatn mit Haftpflicht in annheim iſt zur Erklärung über die Vorſchußberechnung des Konkurs⸗ verwalters Termin beſtimmt auf 29. Dezember 1938, vormittags 10 Uhr, und zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen auf 29. Dezember 1938, vormittags 11 Uhr, vor dem Aimtzſerig Schöffenſaal 11. Raum 210. Die Berech chnung ift auf der Geſchäftsftelle— Einſicht der Beteiligten niedergeleg Mannheim, 15. Bwer 1938. Amtsgericht BG. 5. Zwangsversteigerungen Montag, den 19. Dezember 1938, nachmittags 2½ Uhr, werde 3 bheltaen Pfandlokal, Ou 6, 2, are Zahlung im Vollſtreckungelvege öffentlich verſteigern: 1 elektr. rank, 1 Sahneſchlag⸗ ——◻ι, B cherfchrt., 1 Schreib⸗ 113 mit Seſſel, 1 deirenzimfafe. 11 mit 2 Stühlen, 1 Klubſofa, Ane„ 1 Seſſel und ei 2 5 5 + 3, Gemeindevollzieher. DT HI- B024- Slei-luniporm. NMützen lhintecllusen Ski-Hosen gli⸗Stiefet Ski-Handschuhe Zömn-Ulettecuesaten Brotbeutel Tocnicter Hemden Slci-Zluse- Fohrfenmesser Zzin und il/- Halbschulie Ski-Söckchen Zlusen-Nöclce Feldſaschen lacligesclriet )- Hj- BON.- Regenumhõnge Zöm-inaͤntel BDONH-Nützen Komplettie ki· Ausrũstungen Dem Ratenkaufabkommen der Bad. u. Bayt. Beamtenbanł angeschlossen zwangsverſleigerung Im Zwangsweg verſteigert das No⸗ tariat am Montah, den 6. März 1939, vorm. 10 Uhr, in ſeinen Dienſträu⸗ men, im Rathaus in Schriesheim, die Grundſtüͤcke des Johann Schmitt, Maurer in Schriesheim, auf Gemar⸗ kung Schriesheim. Die ene wurde 1 53 Juli 1937 im Grundbuch ver⸗ er Rechte, die zur felben Zeit noch nich) im Grundbuch zingetragen waren, ſind ber! Wff zn det Verſtengeruna vor ufford/rung zum Bieten anzu⸗ melden und bei Widerſpruch des Gläu⸗ bigers alaubhaft zu machen; ſie wer⸗ den fonſt im zeringſten Gebot nicht und bei der Erlösverteilung erſt nach dem Anſpruch des Gläubigers und nach den übrigen Rechten berückſich⸗ tigt. Wer ein Recht gegen die Ver⸗ ſteigerung hat, muß das Verfahren bor dem Zuſchiaa aufbeben oder einſi⸗ weilen einſtellen laſſen; ſonſt tritt für oas Recht der Verſteigerungserloͤs an W. des verſteigerten Gegen⸗ Die Nachweiſe über die Grundſtücke ſehen. Schätzung kann tedermann ein⸗ en Grundſtücksbeſchrieb: Grundbuch—n Band 14 Lab.⸗Nr. 496/½: 2 Ar 38 qm Hofreite 20 qm Hausgarten 2 Ar 58 qm 3 Ortsetter, Lud⸗ igsthal, Talſtr. 98. Auf der Hofreite 15 1. Ein einſtöckiges ohnhaus mit h ock, Schienenkeller und Man⸗ ar 2. ein einftöck. Schweineſtall, 3. ein einſtöck. Stall mit Schopf. 833 iſt nicht vorhanden. . 7000.— R Igb.⸗Nr. 91: 7 Ar 18 qm Ackerland 2 Ar Grasrain 2 Ar 18 am im Woneg Schätzungswert. 900.— insgeſamt. 7200.— A Weinheim, den 5. Dezember 1938. Notariat u1 als Vollſtreckungsgericht. M Thestek⸗Eintrittskarten Im vorberkaull Veronstoltungen det Nõ- Kulturgemeinde durch uns Dolk. Buchandlang notionelsoꝛlolistische Buchhoandlunę des„Hołenłkreuzbonner“ · vefloges lim strohmarkt eeichkece Argeit durel. teeùe ulelte: Diese Geschenke machen bestimmt Freude, aber Quslitöt keufen von Gazben Staubsauger leppichkehrer beste Qualitäöt.30 bis 18.— Bohner. Düͤgeleisen eleltt. Dampt Bügeleisen eleletr ðb 53. Oder monoti..90 .75 bis 12.50 ..65 bis.20 am pöradepletz dds gfłobe Spezlalhau: „Hakenkreuzbanner“ Samskag, 17. Dezem Kortfen 7 otenständer 8 FRIIZ ZIMNERNMANIII lhre Vermählung beehren sich anzuzeigen Hlavierstünte BEKTI. ZINMNERNMHANN geb. Schilling HEINRICII NMAlEE + SOn Hlavienamnen vERMAHIrt ermaͤrm ro billig bei: Ulm a. D. 17. Dezember 1938 HEDW/IO MAlEK Koihe Groh se br/e peier, 92%— geb. Bin der(11 998 V) grißtirn Mannheim-Käöäferfel, 17. Dezember 1938 5* 7 Mennheim, 18. Dezember 1938 Rebenstraße 6 Eröffnung! Die oltbekannte Kirchenstr. 9 W— 3— S 2 cackolatte Meiler Bäre 4 f 6 7 jst ab Semstẽ g, den 17. dexende ——— 9 N v/leder eròffnet. Zum Ausschenł geleng E 4 h dr d U jetric h des gute Hopfnet Doppelbocł. Hermã Dietric h Es loden ein: Hans Borgner und Frau geb. Henne cke VERNMAHLTE *⏑ 4 54 Zu jeder VMatratzen--Art Mannheim-Neckerau Mannheim-Almenhof 4 3 bextran Schulstrabe 40 Niederfeldsftraßhe 61 5 Spezial-NO Schlaraffla-Rost mit Keil, 1 17. Dezember 1938 Rost f. Kapokmatr. 14.- bis 16% vas reich vitaminhaltige Nühr⸗ und Schonerdeckhen.-, 10.,.— *+⏑ Kräftigungsmittel. in Flaſchen und 5 ausgewogen. Lebertran⸗Emulſion. en—— 4 We e.(Schlachthofstr.)- Fernrüu Marttplatz,—Bettstelleninnenmaße angeben, Storchen-Urogerie H 1, 16. Ia Kapokmatratzen sofort ll Meinungsverſchiedenheit— 15 355 Bilder des Sührers 8 Tage vor der Verlobung? der ſämtlichen Reichs- und Gauleiter in jeder Größe, gerahmt und ungerahmt Lass' dĩie Füſe nicht verludern, Tu' sie baden, cremen, pudern— Nun. Meinungsverschiedenheit“ ist viel- Mit Elasit, du wirst es sehen, Das Bild der deutſchen Tandſchaft leieht zuviel zesagtl S le wil zu wein⸗ Kannst besser du durch's Leben gehenl inodi hten gerne eine Verlobungsanzeige d ſchöne andere Kleinodien der deut⸗ 17 und ſchöne im Hakenkreuzbanner haben. Er meint, Pflegen Sie Ihre Füße mit den belebenden, er- ſchen Kunſt aus erſten Verlagen, nach es ginge doch niemanden etwas an, daß 3 Efasit. Fuſpflege · Glas gerahmt, ie sich Weihnacht loben. Nur die prãparaten! Efasit. Fuſʒ bad regt dĩie Blutzirkula. neuem Vertahren ohne gerah Sepenee- tion an, Efasit-Fuſiereme wirkt vorzüglich bei ſind herrliche Weihnachtsgeſchenke! bi Wiſ nßnnahm wanfen Sühenzplgefarpuderenti fuber müßige Schweiſßabsonderung, Efasit-Tinktur In großer Verkaufs-Rusſtellung Ge betrelt rasch u. schmerzlos von Hühneraugen. unſeres oberen Stockwerkes zeigen wir kür in Unrecht je Ban Machen Sie noch heute einen Versuch mit weihnachten eine beſonders reiche Rusoahl unsere Großeltern schon ihre Ver- iee lobung in der Zeitung bekanntgaben Erhältlich in allen Apotheken, Drogerien und sonstigen Fachgeschäften. Ausreichende Ver- b 0 Ri ſch 2 B U ch.. nd U n9 was sollen wir da erst sagen! suchsmuster kostenlos und unverbindlich von ElasitVertrieb · Togalwerk · München 27vV2 mannheim p 4, 12 Beſichtigung unverbindlich 400 370620 389418 M. wurden 358 0 Gewinne 1 32267 3617750 355 bei der richtigen lösunęg des„Hakenkreuzbannet“. Flug-Preisdusschfeſbef 1 freiflug Mannheim-Berlin 1 Freiflug Mannheim-Köln. r 1 Freiflug Mannheim-Frankfurt-M.„ gestiftet von der Deutschen Lufthansò n 312 1 Reise mit dem Norddeutschen Lloyd 1 — diese Uht ist ousgestellt in den fenstem des VerehrsvVereins Monnheim, 1 Reise ſnit dem Nonnheimer Reisebũro plonkenhof, und des Norddeutschen Lloyd, O 7, 9. Jede Stonde v/ircd durch ein Städtebild gekennzeichnet. Diese zwölf 20 3 igobe, die einen preisgewinn ermöglicht. Die, Losungen sind mt 0 Us lon Karoposi.le- Hogpfelsoussehreiwen“ en ole Wetbsgbielong des Sestiftet vom, HskenkreuZbanner Verlogs einzusenden. Gehen mehrere tfichtige Llösungen ein, entscheidet 3 das Los. Die Entscheidungen der preisfichter, Herren der Deutschen loft- honsc, des Nordd. Lloyd, des Verkehrsvereins und des Verlags sind un- ontechtbor.— elzter Einzendtermin 20. Dezember 1938 Ausfüllen und ein HB-Werbecibtellung einsenden--—— 7 Uhr: Einsender: abe 4 Mannheim labe 5 Mannheim 8 Uhr: 4 vVor- u. Zuname:— 42 55 A. 7 Uhr: weßingen habe A und B S 10 Unt: Woßnoti: Weinbeim Aund B 11 Uhr: D enot Straße v, Hausnummer: 42 Unr: Samskag, 17. Dezember 1053 Dezember Reichskrone I gtadtsclianlee Weinhaus Hütte—— . 1 der angenehme Aufenthelt MAN Miauutugblap- lurlachlec lloę 10— lonæert I. 4 Inhaber Golilleh Bossert Restaurant Blerkell— 938 W——— 4¹¹⁰ 3— Schokatee Automan.e lch eroffne heute des lokel 5 dle sehenswerte Gaststätte Je 5 Zum d hoĩ K Zum Zennershof 44 maup 1, 2 9 K 1. 2 F Er Gontardstr. 2 mit KGNKIER7T* 1 0 annneim Ahg Gonner und Freunde sowie die vef-— — 1. Mocharon GSchulslr. 26 d Ineiankenneller Bler ven rasi J ehflſehe Nachberscheft sind hnerzllieh 3 1 5 eingeladen. Zum Ausschané kommt? bezende Eherhardt Heyer 3 8 dos bellebte Velde · hru Sch/etzinsen? der geprüne Hammerjäger peue 3 5 Für ſf. eine und Küche ist bestens gesorst 3 usschenkg raAsTiEIA, colnnistrane 10 7— Es lodet freundlicn ein G. Gromer 3 rernrut 23318 erkstätte fi LV 0 N— 3 Selt 37 lahren füt pisses aller Art ieeeiieeeeef⸗ u————* Rekelsteee——— E n Bebhrüder— Hohleevs inh. E GoEDE GASTSTATTE — 0 7 — 2— ee, Manrheim, Qu 3. 21 fAlfe Pfalz tratzen · Art elnt 3. 2 ennheimer Spitzen einkurbeln, frefgasse ial-n 51 Werbt alle fürs Stoftk ale“. usw. Fernsorecher 22490 —— 1. 17 5 SkFKTKkkrlenkl Angenehmer Aufenthelt- preiswefte Koche malr. 14.- hi5 f 0 lMn. WIIIVSAUn 3 ꝗ 10. VI Kichert Mannpeimer Thealer⸗Epfalplan füe die Doche bom f5. 115 20. Dallber Nebenzimmer for 60 personen — e—— Im Uationaltheater: Raea 1*— W Fee Leluchte— Sonntag, 18, Dez.: Nachmittags⸗Vorſtellung: terchens ondfahr eihnachts⸗ e— nermas enfer.„Pelerchens Mondfahrt“ Weih, märchen von Aa v. Baſſewitz. it von 8 b atren solort lele 0 4 iiunt wonb ven Sn baſeoit ſtich. Anfang 15.30 Uhr,— elbe Kondltoel U. Kaffee uſik. hon Elemen Malſit mang Sonntag, 25. Dez.: Nachm.⸗Vorſtell.:„Peter⸗ de bate gewonnen? klai nir, Enze d un-bies t enz Monzfghlr, Weſhnacſewärden ene a .41 und 1. Sondermiete B 6 und für die von Gerdt v. Baſſewitz, Muſik von Clemens zmannemer das hervorrag pikante F 4 NSG Kraft durch Freude: Kulturgemeinde Schmalſtich Anfang 14 Uhr Ende 16,30 Uhr. Gehäck, Kartion.- u. à 2. Rli, Ver⸗ 5 n,. Klaſſe 23————— Mun Abt. 416: Zum erſten Male:— Abends; Außer Miete Lohengrin“ e e. — 38. Hreuß.) Klaſſen-Lotterie en z Arnohe ven Sinne.⸗ von Richard Wagner, Anfaſig 19 Uhr, Ende— — en vi F Se d I 4 n gehenl f ſede 3 Rummer ſind zwei gleich miete E 6, zum letzten Mal:„Mein Sohn, n S4 3 enrie An STAOT. PLANETARIIIN 13 10 2—1——— Fa A 1527 1755 Weihnachts märchen von Gerdt v. Baſſewitz,[ Montas, den 19, Dezember, um 20.15 Unr Bategee, lallungen 1 und m Denſenh de 1 1 7 4443 0 4 nn 1 eherlictar-Vortras „Funpflegs⸗ miet P g„nig 3563 1 Außer Miete:„Carmen“, Oper von Geor⸗ er Reihe„Strahlung und Leben“ Zlutzirkula. giehungstag 15, Dezember 1938 und Ende“, Trauerſpiel von Franz Grill⸗ V ufine 4. heutigen Donmlitageziehuns wurden gezogen öern Aiüh,Gndi 445 cher,* Dienelag, 2 e Mtammenkänve zwischen Haterte. rahlung- Aufban seitigtüber. Zsewinne zu 5000 Am. 193292 e iete H un Sondermiete ankm, 1523 1 15 1 0 d 4 2255 43 4 14 i lar Aiomkerne- Vemichang und Errengung von Materte nenmern, 3700. e n 335 emeinde fa Abt. Ende 22.45 Uhr, Vortragender: Proi, Dr, K. Feurstein. 0 37488 87618 v — m 300. 300 54 767553 Anſang 50 ßt, Ende un———4 mmi gerien und h50 3 2737546 20200% 28/732 27688 22.15 er n maen f Fir z. Hazrt—— „„ malſti nfan r, Ende 0 110 4 8 agen 45 e)2 e0803—Abends: Flt die iech Kraft dunch 303, 52.—530. 560, 570, 509, Gruppe P Mr. 1 fiaropeir, 0. 1- Tenruf 2887 — 33 27852 7730 1355 22302 85857„ Speniol: Behond Fiogdernsie 4 45 71882 73188 7905 1354 55557 reude: Kulturgem. Mannheim Abt. 321 bis bis 400, Gruppe E freiwillig Nr.—900: n 11 155 342—347/, 360, 534—537, 544—547, 574„Der Wildſchütz“, Sper von Albert—— 8 1565 51888 is 576, Gruppe 5 Nr.—400, Gruppe E„ Lortzing. Anfang 20, Ende nach 22.45 Uhr.———— 3 0 985 1756³7 191663 Nr. 601—900;„Der Wildſchütz“, Oper Sonntag, 25. Dez.(1. Weihnachtstag): Zum er⸗— * 1381 32 11875 11755 314475 von Albert Lortzing. Anfang 20 Uhr, Ende ſten Male:„Die drei Eisbären“, Luſt⸗ 11 7 267377 270778 274142 nach 22.45 Uhr. Eun von Maximilian Vitus, Anfang 20 Uhr, 5f Ves ter- 884 302034 315243 317863 323044 Donnerstag, 22. Dez.: Miete D 11 und 1, Son⸗ Ende gegen 22.30 Uhr. e 8887 347483 348272 dermiete 6 und für die RSch Kraft durch Montag, 20, Dez(2. Weihnachtstag): Zum er⸗ 375543 377116 382501 Freude: Kulturgem. Mannheim Abt. 291, 518 ſten Male;„Die drei Eisbären“, Luſt⸗ ———1* 3954110 300—3 n 3** En von 4 Vitus, Anfang 20 Uhr, 1 bueden, ewinne, zu je.und en“, Oper von mar rſter. Anfang Ende gegen 22. r. 7* hbewinne zu je 120 Rvl. zezegen. 20 Ühr, Ende eiwa 22.45 Uhr, Donnerbtüg 29. Dez.: Für die RSG Kraft durch Ahe nen We 7el Gn en Augmiabenehno vunen zenzen f Sreingg, beſz Miieſe Kozünd Sender f4 60 feuerverkereĩ EllsCH, D 4. 6 20 zu 3 43*¹ W miete F 3„Em 40 a G 0 3 bis— Fewinne zu v nfang 20 Uhr, Ende um gendgruppe Nr. 6:„Gruppe D Nr. ma 11500 13 5 ee— 1 1 s⸗Vorſtell fü 5 5 Abert kinſeug 22 bewinne zu 52155 55094 68260 mstag, ez.: Nachmittags⸗Vorſtellung für and“, en d⸗Albert. 3 316 e 7 Thealerring der Hiiler⸗Jügend Bann 317, 20 Uhr, Ende gegen 22.30 Uhr. Staatlich anerkannte Schule 9 134½ 188244 33 nnenff Fimimiminiminimripiiminimribirürfazꝑ ir visssage und Fuũvilene 0—— an den Untversl ätskliniken Heidelberg usschtebeh BENSEL. Co. BANK 3 4285 32 8143—— elter: Prof. Klrsehner 98683 9976⁴4 3883• 103841 19³5——˖ Mannheim, 0 7, 17- Ruf 23051 /52 u. 23056——— 137886— Der nächste halbiährige Ausbildungskurs — Snargeldern 7 50 05 8 1939. Schriftl. Anmel- Annalime 23222— ungen sind his 31.Dez. 1938 an die Direkti cK— der Chirurgischen Universitatsrlinil Heidel. Auumummnanemanamamnaaaanamanmmmmie ◻◻ derz zu richten, von wo auch die Teilnahmo- bedingungen angefordert werden Kkönnen. 8656 0 4 e 5856 938³ iö7 37558 35 4 Auhet 420 Gewinne zu je 240 3 und— 0 M. Das BlllbUCI RAbio · xgur + Die— 4. Klaſſe 52.—— i. 0 in ami 1355 a oiterie 018 5 f R 8 Herausgegeben von Henrich Hansen H7, 10 Fernruf 24038 24 n E A LI Idee und Geslallung: A. R. Marsan'i jnende— Sauuumlet— Faba 5 el.. 143 3 für dokumente des zeitheſchehens in Wort und bild nterbaltung: Helmut Schulz; für den 1 F5 1 Gelſaliunz 10 4. A1.„Das Bildbuch des Jahres“ iſt eine Reuſchöpfung in der Geſchichtsdarſtellung, Es vermittelt einen Koee—33 101 ben r. mann packenden, lebendigen Querſchnitt durch das Tagesgeſchehen unſerer Zeit. In dieſem Bildbuch, das agen He 1 allmonatlich erſcheint, werden die wichtigſten zeitgeſchichtlichen Ereigniſſe aus alen Lebensgebieten ee per Nation und des deutſchen Voltstums in Bild und Wort dokumentariſch erfaßt und volksnah feſt⸗ —3— SW 68 Charlottenſtr 2.— gehalten,„Das Bildbuch des Fahres“ iſt ein ſich ſtetig ergänzender Erinnerungsband, ein wertpolles 1 —05 Topeaana Rach⸗ Nachſchlagewerk für jedermann. tlicher 3. Schan m n„Das Bildbuch des Jahres erſcheint in monatlichen Lieferungen. Die Mongtsſfolge für September iſt und 10 bereits erſchienen, die Lieferungen für Ottober und Rovember kommen noch im Laufe dieſes Monats 10. sgabe Mannheim Nr. 11,———— ein 42 zur Ausgabe. Einzelpreis RM..20, bei Beſtellung des Jahresbandes RM..30 je Lieferung. i 9. Die 0 Hßend 7r aiee PANAD DII ½IT2Z E7 B. 1 annheim über 442. Zu bezlehen durch jede Buchkandlung — B Mannheim über 44 700 wetzingen ber 350% weßingen über 8880— bauverlag Bayeriſche oſtmark ⸗ vapreumm Se 1 318 über 242 75 0 K Me fenb. 1038 her 50 b00 N7. 9 3◻—235 090 Olga Tsciechoa Irene von Zwei Frauen Meyendorii Der Lebensren einer grolen Schauspielerin .00.20.20.5 .00.10 6. 10.20 Samstag: Sonntag: ————— nach soeben slegreich beendetem Ozean-Rennen— der Kurs wird geindert— die„Sesostris“ eilt dem in Seenot befindlichen Dampfer zu Hilfe— ee eeeeeee Ein grofjer Film der Terra mit Bildern von mitreißender Wucht- mit Hilde Weissner Attila Mörbiger Paul Westermeier Hans Zesch-Ballot, Walter Stelnbeck, Walter Werner, Hans Nielsen, Edwin Jurgensen Splolleltung: Hans Hlnrlen Liebe vermag alles Eine bezaubernde Frau spielt mit dem vollen Einsatz.wagt das Letzte. Ihr Schicksal packt und beglückt uns. Ein Film ohne Kriminalistik und doch mit einer unerhõrten Spannung Erstauttfũhrung heute Samstagl Neueste Deulig-Tonwoche und Kulturfilm:„Orgelklänge“ Anfangszeiten: SZamstag:.00 53.45 68.20 Unr sonntag:.00.45.55.15 Uhr Für Jugendllehe zugelassemt ScHAUBURG S CALA: — Wer liebt, muſ leiden/ Diese bittere Wanrheit steht am Anfang des neuen Terrafilmes: Liebelei und Liebe mit Paul Mörbiger, Glsela Unlen, ear! eari Raddatæ, u. a Rust Anfangsz Samstag:.00.00.20 Sonntag:.00.00.20 Undenkot, ésrfeſcstr 5⁰ eiten in beiden Theatern: CAPIT O V: Samstag:.15 Sonntag: CALA-CAbHOl. ScAlL. A. CAl fleſplotz. Valdrofstr Einmaligl. 2 Spät-Aaneluun leute Samstag und morpen Sonntag .20.30 Unr 2000 400.20.30 3 7* G1 O0 RIA ECKENHEIMAERSTLR. 132 Sonntag letzter Iag! .00, 6 00,.20- So. ab.00 Unt Der grobe Cabends 11 unxr ö Ufs-Film: Hllde Stolz Fritz Rasp Eln spannendes Fllmwerk aus revolutionflrer Zeit! Olga Tschechow)/a Wolfgang Llebenelner gröste, gehelmnlavollste Splon aller Zeiten! Der Mann ohne Gewissen ſent helten, en 1. langen lustav Uiebl, Herhert Hübner Der Film hat die Präͤdikate staats- politisch und künstlerisch wertvoll Jugend abh 14 Jahen zugelassen G1 O RIA SeckENHEIIAIERSTBR. 13 2 Häncher-Voigtelunsen Weem; lewell DUnr zonntag mit dem neuesten und auf den Füßen. Genußlebens. Schattenhaft taucht er auf, ihm tolgt der Verrat, das Verderben Sein Leben ist ein berechnendes Doppelspilel abenteuerlicher Schurkerel, grausamer Gewinn- sucht und hemmungslosen Der Mann mit den 3 Namen: Asew-⸗ Rasklin- Meumaler Ein Flilm, der alle interesslerf! AcHauBUN K 1,-Breite Straße Vorverkauf an der Tageskasse zchönstendläörchentonfilm Preise füt Kirder ab 30 Pfg. Erwachsene ab 30 Pfg. MacRT.! 0 Auf vielseitigem Wunsch zum allerletzten Male Weinnachtsreise 22. Dez. 38 bis 5. Jan. 59 lörbersee- Sporthotel e, leönnen wir noch einige Buchungen entgegennehmen 1700 m Anmeldeschlub 19. Dezember 15 Tage im ful ffaudigo leanette Macbonald- Clarl Gable Spencer Tracy -Jeder Kommentar überflüssig- —— Der Ufa-Großfilm Will Fritsch- Käthe v. Nagy Am seidenen Müller] —1IT Lras wh 7 fümiünmmmunnommumnmnnmnummnpnammmnnennpinpmn — ummmmaaandaannnen Tii Ein Ufa-Flim nach dem glelchnamigen Roman von Eva Leldmann mt Ellsabeth Flickenschlldt- Marle Paudler Roma Bahn Carl Kuhlmann- Car Gunther- Herbert A. E. Böhme Musik: Thneo Mackeben— Spielleitung: Werner Hochbaun Uta-Wochenschau— Kulturfilm: Farbenpracht auf dem Meervegmnd 3 Wo..00.45.30— 50..00.45.00.30 Une Jugendllene haben keinen Zutrittl Göra-palasr S mnnunInniiiInIIñIIoͤͤʒpnʒI)ñͤñpppinniinininniuneeeeeeeee AilIiIIikizzILIIzIIAzAIAEILzZIszzILzzIIziIIIIZIILEILLzIIVLIJzZIIzLIIIIILxIIzitzxiztzzxtzttsssimssstuas ſjoyer Gelgen und lsutenbauer Spexial · Haus für Streich- und Zupfinstrumente 5 3, 12plenken . Töglich 20.50 Uhr Das große leilinachits- Drogeamm auieruae Hlavierampen Hotenständer preiswert bei und Pleifes, 9²˙ 8 neuen Attraktionenſ fiaufluſtige vorverlaut 11.50- 15 u. ab 18 Unr · Rut 22000 iesen tiglieh HB-Kleinanzelges 1 WMIIIInInInũnũũũũũnũIũIũIIIIIiiiimii Innmmmmunmmnmmanmanmmannannnnnmmmmummannnummannummmumnnmmmmummmmnnmn IISEIIE mit der einmaàligen Sensdtiog VVORV Der Neister der BIIAHdKUns Wieder ſtehen m er Stunden. Die wie eine Gebären übgefallen, und v Fruchtbarkeit. Immer enger w Mantel der Einf bdaß ein armes Vi Zündet eure Li bonmt, daß die latt den Weg finde en Kreis, dam Echmerzen der We Wie ſteht ihr Ge ber Jugend Blick herzlichen Wärme erblindendes Grar LTag der Ankun! das Erwartete. Ganz nach innen Das Maß uren Eonne. und in der Sor 1 7 — 2 Händen-Vomiellungen Lamstag lonntag iIm Märehenland! jew/eil: DUnr Es geht auch 2 herrllehe Stunelen s slnd hreit und bequem, Häansel Fußh kann sich in ihnen frel bo⸗ wegen. Von auhen siehf men und ihnen diesen Voriell garnſchtam Greiel Ein deutscher Tonfilm nach Gebr. Grimm Im Vorprogramm: Alleinverkàuf Vorverkauf hat begonnen ohne Fuſibelchwerden⸗ besonders denn, wenn man ſhe⸗ 2*-Naturform-Schuhe füg, bieten allen Zehen Raãum, der die natürliche Fform wirket und schõn. Ein paarprobeschis bewelsen die inneren und àu seren Vorzüge. Drucksache ffel AL Licht. Zeit der Geburt. heit tönt erahnend Die Dunkelheit, Sturm über das L Racht, die in letzte 4 kfen iſt, das neue Noch aber fällt d ſchreitet die Sonn⸗ wpandt. Gott ſegne Schau niemand geven, die Mutter, Alick über uns au Höſt nicht den Sc Geheimniſſes, da d der Welt Kraft zu— Flechtet den Kra zen. Verſchwendet, Pate ſtehen bei de Gutmütig, die Nacht, ſie ſchreitet ihres Amtes, Dier der Geburt. Früh ſchließt ſie Appen der Stadt, Die Reise nach Spuk im dem Mond Spielwarenladen MANNMEZEIT 0 22 Fefntuf 20237 4 bie brmer Mas lie kiche Heiclelberg, lnn Stadtmusikanten Muscht Fernruf 4683 preise f. Kinder O. 30, O. 50,.70 Erwachsene.50,.70,.— Hindenburgbau- FADE Ein spannendes Filmwerk von tiefer menschlicher Wirkung wesen Devisenbes orgung muüssen Anmeldungen fùr die Reisen in die Dolo- miten im 9on.u. Febr.bis 2. 28. Dez. an uns erfolgen National-Theater Gold.lamm E 2, 14 Näönhe Paradeplatz leüte Schlaclitkect Es ladet höflichst ein J. Neumann Reitebüro ſtuttgart Tel. 406 86— Postscheck 6814 Gesellschafisreisen zum Wintersport Uber Weibnachen und Meujahr nach Bayer. Aligãu 1. 2W. Hindelang- Bad Oherdorf 53. 92 Mannhelm Bolsterlang. Kannheimerheisebürv andk. in amkentaf femrut 34321 Samstag. 17. Dez., gebfinet v..20 16.00 Uhr zonntag. 18. Dez., geblinet v. 10.30-12.20 Unr Samstag, den 17. Dezember 1938 Vorſtellung Nr. 125 Miete CNr. 11 1. Sonderm. C Nr. 6 Jloeborg Eine Komödie in 3 Akten v. C. Goetz Anfang 20 Uhr Ende geg. 22 Uhr Catè-Restaurant D.15 Zeughaus pia am Zeughausplatz Fernruf 22023 Gemiltliches Familien-Cafe Samstag u. Sonntag VERIANGERUNG Alleinvertretung der Weltmarken: Bechstein/ Blüthner Ibach, Stelnway& Sons Schiledmayer u. a. MECKEI. Kunttstrane 0.10 .. Helion ſiobient? Tkerpiten.20 Rinderspacher sehr ergiebig 125 Gramm. 7 duen pfeiffer N 2, 7 Hunststr.-O 7, 4 Heidelbergerstr. Eisem/ oren, MV/erkzeuge, Houshaltartikel irel- lannheim.. 56. 60 Vorarlberg- Damllis., 58, f2% Lleehtenstein Gaflei Malbun Dolomiten 8t. Ulrlehng. Grödnerlocch.. 14 ffh Sella ſocchn.. 61 f Außerdem Fahrten nach Ober- bayern und Schweiz. Devisen f. Liechtenstein, Schwelz und Dolomiten durch uns. So ortige Anmeldung erbeten, Günstige Fahrgelegenheit nach Hindelang, Bolsterlang. RM. 12, Bludenz KM. 16.- Küblis RM. 20 Annahmestelle: Mannheimer Reisebilto embI im plankenhof 6- fFernruf 3082f .„„ „„„„„ 90.— — K1. 4 programm kostenlos — Abfahrten: 17., 24., 25, u. 26 Der . 45.- ganz erfüllt von d der tragenden M Kum achtet. Es wächſt ein Ge e Erde, und die lückſeligen Traun her Rächte zittern Zittert in dir nie licht auch du in d folcher Dunkelheit, hicht voll deiner 2 eſt die Blicke frei Augſt in den Scha nd ſtolz wahrhaft Schöpft die Erin ir Welt immer erlangen, forderf hch zum Kampf, einer Geburt das le: Unſterblichkei Traumſtunden s alles beſingſt. F. Zündet die Lick ichts, und dräng len. Richtet: lamme lodert, we Eva Leldmann: pPaudler n- Cari nme ner Hochbaun k dem Meeroegrund IIIie 1 traktionen 8 Uhr-Nuf 220 dann, wenn mon rform-Schuhe in eit und bequem, n Zehen Rãum, zich in ihnen frel b n auhen sieht n Voriell garnicht che Form wirkt Ein pdarprobesd ie inneren und 19e. Drucksache f I leinverkauf HNEINHTO2, nruf 26237 lberg, I rnruf 4685 nbhurghau- üro ſtutigart — Postscheck 6514 chafisreisen pon, Ider Meiznaulen nü Meujahr ., 24., 25. u. 25 Dez r. Altgãu 1W. 2W. ad Oberdorf 53.— 92, „ . 50.- 96, )amüls.. 58. 62,% tein n 4 ꝗ 4 fl8. —.„„„„„— Fahrten nach Ober⸗ und Schweiz. echtenstein, Sch miten dureh un nmeldung erbet urgelegenheit n lsterlang. RM. 12 16. Kublis RAM. ahmestelle: Reisebilro ombl. 6- fernruf 3408 mm kostenlos . ———— 4 — —— —— — — — — — — — — — — dvent leder ſtehen wir in der Erwartung freudi⸗ Stunden. Die Sonne ſchreitet vor uns hin eine Gebärende, alle Buntheit iſt von ihr fallen, und verborgen trägt ſie an ihrer chtbarkeit. Immer enger werden die Tage, um die der Mantel der Einſamkeit geſchlagen iſt, kaum ein armes Vogellied darein fallen könnte. Zündet eure Lichter an, wenn der Abend nt, daß die Wankende mit ihrer Liebes⸗ den Weg finde, und gebt allen Frohſinn in n Kreis, damit euer inniges Lachen die erzen der Werdenden ertragen helfe. e ſteht ihr Geſicht voll wolkiger Falten und Zugend Blick jüngſt noch trunken von der ichen Wärme des Sommers, erliſcht in ein ndendes Grau. ft. Das Maß urewigen Lebens lebt uns die onne. Zund in der Sonne göttlichen Wandelns das geit der Geburt. Aus dem Lichthof der Rein⸗ hlönt erahnend das gewaltige„Werde“. Die Dunkelheit, da der Scheiding den kalten Urm über das Land weht, wächſt bis zu der iht, die in letzter Vertiefueig der Gefühle be⸗ ſen iſt, das neue Leben zu verkünden. Roch aber fällt die Dämmerung, immer ferner itet die Sonne, ſelbſt ſchon nach innen ge⸗ ündt. Gott ſegne die Wandlung. Schau niemand hin, mühſam trägt ſie das n, die Mutter, gütigfern leuchtet ihr blauer ic über uns aufwärts. Schau niemand hin. ſnicht den Schleier von den Stunden des kheimniſſes, da der Gott dem Mütterlichen in Welt Kraft zur Sendung gibt. Flechtet den Kranz und zündet die roten Ker⸗ gen Verſchwendet, beſchenkt euch, die Liebe muß hate ſtehen bei der Geburt. Utmütig, die Alte, wie ſie wandelt, die icht, ſie ſchreitet der Sonne nach und wartet les Amtes, Dienerin zu ſein im der Stunde r Geburt. Früh ſchließt ſie vom Trubel des Tages die lppen der Stadt, und mit entzündeten Augen, anz erfüllt von dem Warten, folgt ſie beſorgt hagenden Mutter, der Sonne, die ihrer achtet. wächſt ein Geheimnis herauf, ſo bebt ſchon Erde, und die Blicke der Kinder ſind voll lcſeligen Traumes Zwiſchen den Schritten l Rüchte zittern die Sierne. Hittert in dir nicht deine Erinnerung? Brachſt icht auch du in die Welt aus der Einſamkeit Acher Dunkelheit, und waren die Tage vordem ſcht voll deiner Ankunft? Du kamſt, und hat⸗ die Blicke frei im Atmen des Windes und Aügſt in den Schatten des Tals frohen Herzens ind ſtolz wahrhaftige Spuren des Lichts Fchöpft die Erinnerung nicht aus dem Dunkel der Welt immer erneut der reinen Sehnſucht kerlangen, forderſt du nicht ſterbend den Tod loch zum Kampf, weil dir ein Atemzug aus einer Geburt das Ziel deines Lebens verkün⸗ Unſterblichkeit? kaumſtunden deiner Menſchlichkeit, da du alles beſingſt. Durch die Dämmerung fie⸗ Ait der Glaube und in den Abend hinein fal⸗ ſich deine Hände zum Gebet. Zündet die Lichter an, die Vorboten des ſchts, und drängt euch eng um die entfachten luten, Richtet den Holzſtoß auf, der zur me lodert, wenn die Sonne ſich zur Stunde en Das Sder 181 bereif er Fährl Aufn.: Joh. Padelt-Bavaria Vor der Dlastik Zw/eler Hände So wollen wir die Hände immer folten Wis eine Schole, offen, tief und breit, Was nötztes, wenn wir sie nur bittend folten, Sie mössen Kroff sein, heiſßß und stets beteit. Drum mössen wir den Boden dienend groben, Erst wenn wir zitternd so dos heiße leben, Die schwere krde in den Händen hoben, Donn dörfen wir sie betend qufwärts heben. Donn wird der Meisſer selbst die Schale prbfen, vᷣ/ os drinnen bleibt und was datous verrinnt, Und nimmt sie— oder schlägt sie vns in Scherben, Wir aber werden leben— oder sferben, Well wir doch selbst wie eine Schole sind. Rolf Werbelow. Klflikkskzrztzitrtttttitttemeiteatniiiktkreszekerrkzikzritittztttitirttitititttitiirtittttmttt der Geburt wendet. Dann ſpringt durch die Feuer und jauchzt, daß die Nacht verbrennt. wie alle Not in den Gluten eures Glaubens. Liebt das geheime Feuer eures Herzens. Weihenacht. Wiegenfeſt der Lieben, da alle Liebe und Wärme vom Lichte kommt. Leben⸗ diges Leben. Hebt unſere Fahne empor: Gott ſteht im Licht. Zur Geburtsſtunde deiner Kinder und Enkel, Menſch, gibt er dir wieder, was der Zeiten Ver⸗ gänglichteit an deiner Sehnſucht verwitterte, daß du nicht vollkommen werden konnteſt. Du nahmſt es aus Geſchlechtern und in Weihenäch⸗ ten wird es mit immer neuer Hoffnung geboren werden, das unendlich Leuchtende. Da aber die Nacht am finſterſten wird, damit wir die Wiederkehr der Sonne wunderſam be⸗ greiſen, bricht es aus deinem Blut ſtrahlend empor, und du begreifſt es nicht und haſt es doch wie das Kind in deinem lebendigen Her— zen: deine Sendung, Menſch, wozu du berufen biſt. Der aber allein, der dich beruft, iſt dein Goit. Tage der Ankunft. Noch ſchreitet die Sonne verborgen. Zündet Kerzen an für ihren Weg, und webt mit eurem glücklichen Herzen mit an dem Traumſchleier der Gebenedeiten. Was wäre alles Leben ohne deine Fruchtbarkeit und was alle Fruchtbarkeit ohne den Segen dei⸗ ner erwärmenden Liebe, Mutter. Wenn es aber geſchieht, daß die Nacht ganz voll wird von dem Geheimen, und die Sterne zitternd vom Himmel fallen und ein Beben über die Erde geht, dann ſteht die Stunde der Ge⸗ burt, da das Licht aus der Dunkelheit aufbegehrt und ſich wendet und ſich in den Lauf des ewi⸗ gen Lebens gibt. Dann wißt es, wie einſt, da ihr zum Leben wurdet: aus einer dunklen Nacht wacht es auf und erneut verkündet die Stunde ſeiner Wieder⸗ geburt eurer Sehnſucht Offenbarung, das Wun⸗ der der Reinhen. Die Erde ſteht mit erwachenden Augen im jungen Morgen, ihre Arme ſtrecken ſich zum Himmel. Das Neugeborene aber, das reine Licht ſieht uns aus der Urfülle ſeiner Kräfte ſtrahlend und und unbeſcholten an, wie ein Kind. Mit ihm aber iſt die Erde in Luſt und Gefahren neugeboren, iſt neugeboren die Sehnſucht, die Frucht und der Tod. Und in dieſer Weihenach!: mit ihm neugeboren, gereinigt von der Not deines Herzens, gewendet kraft deines unbändi⸗ gen Glaubens im wachen Blute biſt du, des Irdiſchen Ueberwinder, des ewigen Gottes le⸗ bendiger Rufer und Künder: der Menſch. Herbert Böhme Ein Wild ging durcꝭ den Sdinee ADVENISABEND INI RAIIC Fröhicie Stunden im amerikanischen Kkriegsgefangenenlager/ Von Rich ar d Salzburg Advent 1918. Anfang November waren wir, die letzten Ueberbleibſel einer aufgeriebenen Diviſion, in amerikaniſche Gefangenſchaft ge⸗ raten, und nun waren wir ſeit etwa einem Mo⸗ nat Inſaſſen des amerikaniſchen Lagers La Vrillaye ſüdlich von Tours. Bewohner der Touraine ſozuſagen, des Garten Frankreichs, aber in amerikaniſcher Obhut, die ſich in täppi⸗ ſcher Liebenswürdigkeit oder gutgemeinter Grobheit äußerte. Rein, die Amerikaner waren wirklich nicht ſchlecht zu uns, eben nur ruppig manchmal und von einer Unbeholfenheit im Organiſieren. die unſer Mitleid erregte. Oder auch unſern Spott herausforderte; und da lächelten wir, aber mit Anſtand und verſteckt, um den Captain King oder den Sergeant Davis nicht zu reizen. Und eines Tages wurde es anders, da traf ein gro⸗ ßer Materialtransport ein, und mit Gottes und unſerer Hilfe brach ſich eine organiſatoriſche Aufbauarbeit Bahn, die zu den ſchönſten Hoff⸗ nungen berechtigte. Unſere troſtloſen Baracken wurden gedielt, die Fenſteröffnungen mit wei⸗ gemacht werden. Und es mag dem amerikani⸗ ſchen Organiſator ſicher die Einſicht gekommen ſein, daß die Entlauſung zweckmäßiger vor allem andern hätte vorgenommen werden müſſen, o yes. Aber dieſer Schönheitsfehler in ſeinem Denken machte uns nicht völlig unglücklich, auch nicht während der etwa vierundzwanzig Stun⸗ den, da ſich unſere Uniformen in der Entlau⸗ ſungsanſtalt befanden, und wir in neuempfan⸗ gener Unterhoſe nebſt dito Hemd und Strümp⸗ fen um unſer ſchmächtiges Barackenöfchen hock⸗ ten und zähneklappernd Ha.. heimatlieder ſangen... von dem zerſprungenen Ringlein, dem Elslein von Kaub und den bekannten drei Lilien und ſo... und der grauſame November⸗ wind gegen die weiße Leinwand unſever Fen⸗ ſter ſchlug. Nein, es machte uns nicht völlig unglücklich. Was uns aber ganz fürchterlich peinigte und uns immer wieder in unſerem Lebensoptimis⸗ mus zu erſchüttern drohte, das war außer der Ungewißheit über die Lage in der Heimat das Bewußtſein: Nichts oder nur wenig zu rauchen Nach dem Lesen eines Buches Es starb der Held. Wir stehn im Unfoßbaten, enflossen ous def hohen Welt, und stoonen, doß wir ihm so hörig waten, ihm, der noch unsern Atem hölt. bomit begonn's: Wir storben unserm łleben und merkften kaum, wie es versonł, wit brouchten ons dem Wort nor hinzugeben und föhlten wochsend Glock und Danłk. Er fat in uns ond schof sich seine Räume und richtete sein Bild hinein. Wir goben ihm noch alle unste fröume, doch unsre Brust wor viel zu klein. 80 zwischen Förchten, Jauchzen, zwischen Bongen, das Herz in fölle eingeengt, sind wir den letzten Weg mit ihm gegangen, von Tod und leben gleich bedtängt. Et sproch zu uns noch vor dem herben Ende mit Trost qus seiner Gegenwort, als wößte er, daß uns noch jener Wende die horte Wirklichkeit erhorri. * ßer Leinwand beſpannt, die kleinen Oeſchen er⸗ hielten Kohlen und Holz zum Warmwerden, wir felbſt jeder eine Waſchſchüſſel, einen mächtig großen Spiegel, und je etwa 8 Geſichter einen Raſierapparat made in USA. Nur Papier hat⸗ ten und erhielten wir nach wie vor keines, bis ſchließlich der Schrei der vor gewiſſe unab⸗ änderliche Naturnotwendigkeiten geſtellten Krea⸗ tur der Klugheit des Organiſators einige Rollen des hier einzig zweckmäßigen Stoffes entpreßte. Wir wurden ſtolz, ja wir benutzten ſolches Rollenpapier ſogar zur Ausübung literariſchen Tuns. Eines Tages wurde ferner eine ungeheure Ladung Stroh auf unſerem Lagerplatz aufge⸗ baut und uns die Erlaubnis erteilt, mit Hal⸗ men von dieſem Stroh unſere bisher leeren Strohſäcke zu füllen. Und als wir dann auf dieſen weichen Betien vierzehn Tage lang ge⸗ ſchlafen hatten, wurden wir auch entlauſt. Ge⸗ wiß, da mußten die Baracken wieder ausge⸗ räumt, die Strohſäcke wieder entleert und neu gefüllt, es mußte überhaupt vieles noch einmal Gerhord Uhde. zu haben. In dieſer Beziehung befand ſich unſere Stimmung im Bereich eines ſubarktiſchen Tiefs, und kein Morgen brachte die erwünſchte aufhellende Wärme in Form von einigen Zi⸗ garren oder Zigaretten. Aber da konnte auch der Captain King, ſonſt ein hilfsbereiter Herr aus Cineinnati, nichts anderes tun, als uns mit kühler Höflichkeit zu vertröſten:„To mor⸗ row.., morgen!“ Aus dieſem„To morrow“ waren freilich inzwiſchen vier Wochen gewor⸗ den. Allrighi! Nun waren ſo ziemlich die letzten Krümchen Tabak aufgeraucht, die letzten Reſte von dem, was wir von den american ſoldiers durch Hin⸗ gabe unſerer Wertſachen erhandelt hatten! Arm⸗ banduhren, Kompaſſe, Uniformknöpfe, Koppel⸗ ſchlöſſer— jeder Ted oder James wollte doch ſeiner Mabel oder Katherine da drüben in New Jerſey oder Arizona ein Souvenir von den Ger⸗ mans mitbringen!— hatten ſich in Bull⸗Dur⸗ ham⸗Tabak oder Pimpernail⸗Zigaretten ver⸗ wandelt, ja mir hatte ſogar ein Kilometermeſſer für fünfundſiebzig Pfennige— oh, das Ding Aufn.: Presse-Foto ſah in den Augen des amerilkaniſche trägers ſicher verteufelt intelligent un aus!— eine ganze Kiſte Importen ei Auch ſie waren längſt in Rauch und Aſe gegangen, der Tabakbeutel war leer, d lippe hing, und neue Zigarren, neuer To morrow... morgen!.. Als der Oberleutnant Wempe am eines Adventſonntags des Jahres wachte verkündete er von ſeinem Stro mit ſchmelzender Stimme:„Mir trät man uns heut mit Tabak überſchütten Worauf er mit einem Hagel von Wurf und Freundlichkeiten unterſchiedlich überſchüttet wurde. Da er aber ein Charakter war, tat ihm dies nichts, Entrüſtungsbekundungen mehrerer Cht die ſich ſolche„blöd⸗kindiſche Prophetie giſch verbaten, vermochten ihn nicht zu tern. Er lächelte; er lächelte bei der Ooats⸗Suppe nebſt Kaffee und Weiß Frühſtück, er lächelte beim Corned⸗Bee tag. Er löchelte. Es war ein verträu nes Adventslächeln. 3 „Der Tag aing regenſchwer und f wegt“, ſagt Liliencron irgendwo. Wi es von dieſem Adventsſonntag, deſſen taa wir in der Trübſeligkeit franzöſiſche ſchaft verbrvachten, auch ſagen. Ein leich gen rieſelte, Sturm peitſchte unbarmh Geäſt der Bäume, graue Wolke jagten, gingen unter Führung von Sergeant unentwegt die Straßen entlang, taucht die ſchauerlich rauſchenden Wälder und er ſo in echter, nachdenklicher Adventsſti die bedrückende Melancholie der ſpäther Touraine: Hohe, kahle und von zahlreichen ſteln beknotete Pappeln, trübe Wächter gl ſam in winddurchheulter Einſamkeit, weiße Landſtraßen, ſtille Dörfer, leichigeh graue Wieſenflächen, von Weinäckern u chen, eingefaßt von niedrigen Backſtein und dann immer wieder breithingedehn der, Tannen und Fichten, und zu ihren das in Deutſchland kaum heimiſche ſ rig⸗rotbeerige Kuscus aculeatus, das hier f chen Wäldern ſo üppig wächſt wie Blaubeeren, Preiſelbeeren und Farne, breitausladende Eichen, um deren Stämm Aeſte ſich in wuchernder Ueppigkeit ſchlingt. Wir wanderten, wanderten. ſollte unſer Spaziergang auch nur zwei den dauern, wir baten den biederen 2 immer wieder um Verlängerung. De „Allright!“ Dann ging's doch heim⸗ Und das war lich. Verdammt, wenn man jetzt in der Baracke weniaſtens eine Zigarre rauchen oder eine Pfeife! Scheußlich, ſo abgebra ſein!„Kamerad, haben Sie noch wa „Kein Krümchen.“...„Sie auch nicht „Wenn Sie artig ſind, kriegen Sie eine Pfeife ab. Ich glaube, für eine Pfeiſe ſamt wird's noch reichen.“...„Großart Wir ſchreiten durch den poſtengeſpickten gang des Lagers. Da drüben, von hohen f ten umrauſcht, liegt in weißer, kalter R pracht Schloß Vrillaye, zweifelhaft feuda terkunft für Kameraden, die ſchon viel Zeit als wir die Gaſtfreundſchaft des Am ners in Anſpruch nehmen: die Fenſter ſit Blech und Pappe vernagelt, durch die Pa ragen ſchwarze Ofenrohre, und Rauch miſ quirlend mit dem Nebelgrau des Abend Und wirklich, man feiert ein Feſt, u dauert nicht lange, da feiern wir mit. wir draußen ſpazieren gingen, hat erſten Pakete aus der Heimat verteilt, nur, aber ſo ein Gruß aus der Heimg eine Köſtlichkeit, an der ſich viele gl. ſeeliſch aufrichten können. Und dann, u To morrow... morgen.. iſt heut den. Seliger Wempe, wie haſt du richt träumt! Tabakwaren aus dem amerilag Proviantamt ſind eingetroffen, drei Tabak, ſiebzig Zigaretten und fünfundewit Zigarren kann jeder kaufen, eine viel Rauch⸗ und Brandſehnſucht hat qualmend füſlung aefunden! Wir ſitzen in erquickendem Qualm, mer neuer Qualm ſteigt auf Bull 4 Pimpernail, Velvet und— armes Deutſch von 1918 daheim!— Importen, daß d lacht. Sechsundvierzig deutſche Krieger ein begeiſtertes Rauch⸗ und Brandopfer den ſich ein, glücklich zu ſein. Nur w Denken auf die brennenden Adventske und dort trifft, auf dieſen ernſtfeierlichen aus der Heimat, da werden ſie ernſt. Deng Begriff Heimat han beſonders in den Vot nachtstagen 1918 für jeden Kriegsgefang ein ſchmerzliches Gewicht. Wempe hatte ſich in eine Ecke zurückg eine Zigarre im Mundwinkel, und trä den Glanz einer roten Kerze hinei Traum aber hieß Kläre, und dieſe Kl irgendwo in Deutſchland daheim. Aus bereiter Liebe hatte ſie ihm neben eine nengrünen Adventsgruß zehn Zigarren ge echten deutſchen Tabak von 19181! Davon ran er eine, auch aus opferbereiter Liebe, um die amerikaniſchen Importen unberührt. * Um neun mußte der Barackenälteſ gend bitten, das Rauchen nunmehr ein und Türen und Fenſter zu öffnen. zehn Uhr begann auf Befehl des Ame die Nacht, und im Qualm zu ſchlafe im Gefangenenlager»ngeſund. Kälte ins L Weihnach auf, und übe igen Abend ſt er tut geheim hergen, und w ackenem Marzi et, hat die f ar leer, die en, neuer mpe am nichts, auch hrerer Cholenf Prophetie“ e n nicht zu e bei der Quhleß 1d Weißbrot hen rned⸗Beef zu M n verträumt ſch her und ſtu wo. Wir konmn a, deſſen Nachſiß franzöſiſcher gaiß Ein leichter unbarmherzig le jagten, aber Sergeant Dahl lang, tauchten älder und erlehtet Adventsſtimmug der ſpätherbſtlichg on zahlreichen de Wächter gleich zinſamkeit, langz rfer, leichtgewell inäckern unten n Backſteinza das hier in maß ichſt wie bei i und Farne, eren Stämme in Ueppigkeit wanderten. h nur zwei Su biederen Sergenn rung. Der fahſth d das war ſa jetzt in der rre rauchen köngt ſo abgebrannt e noch wasz auch nicht?“ en Sie eine halh eine Pfeiſe ini ..„Großartige ſtengeſpickten K 1, von hohen fih zer, kalter Rololh ſelhaft feudale ſchon viel länge chaft des Ameriſy ie Fenſter ſind m durch die Paphe d Rauch miſcht ſih des Abends. ein Feſt, und mwir mit. 9 zen, hat man at verteilt, wei der Heimat viele glei d dann, und d „iſt heut ge haſt du rich em amerika ffen, drei R d fünfundzwan „eine vielwz hat qualme Qualm, und uf Bull Durh armes Deutſe s in den Vorwelh⸗ Kriegsgefangeneg Ecke zurückgeſog l, und träumte rze hinein. d dieſe Kläre heim. Aus oßſe neben einem Zigarren geſchi 18! Davon rouche er Liebe, und unberührt. rackenälteſte nmehr einzufte öffnen. Denn des Amerikan ſchlafen iſt auh d. 3 Wenn die Erde ſich mit Schnee bedeckt und Alige Kälte ins Land zieht, dann wiſſen alle, hß Weihnachten vor der Tür ſteht. Die Großen und Kleinen freuen ſich wochenlang Aarauf, und überall ſtehen Pakete, die am ligen Abend ſo viel Freude ſpenden ſollen. Heder tut geheimnisvoll, jeder hat etwas zu hetbergen, und wenn es dazu noch nach ſelbſt⸗ ebacknem Marzipan und ſüßem Honigkuchen huftet, hat die freudevolle Stimmung ihren höͤhepunkt erreicht. Nie iſt die Phantaſie erregter als in den Adventstagen, und nie werden ſogar die Er⸗ wachſenen kindlicher als um dieſe Zeit. Vater zieht mit ſeinem kleinen Peter auf den Weih⸗ nachtsmarkt, zeigt ihm die vielen Süßigkeiten und den Feſttagsrummel, und wenn er mit Peter wie⸗ der nach Hauſe kommt, hat das Erzählen kein Ende. Es ſind zu ſchöne Stunden, die die Familie am praſſelnden Herdfeuer verlebt, beſonders wenn alles in Eintracht und Harmonie verſammelt iſt. Was für Pläne werden da nicht geſchmiedet und was für Wünſche werden da wach! Wenn man die alle erfüllen wollte, müßte man einen ganzen Sack voll Geld beſitzen. Aber was eben nicht Wirklichkeit werden kann, das träumt man eben. Und darin iſt Peter ganz groß! Du meine liebe Güte, wie ſchnell iſt er doch ein⸗eſchla⸗ fen und ins ſelige Traum⸗ land hinübergeſegelt! Und was er alles ſah, will ich euch erzählen. Zunächſt iſt er einfach los⸗ geſtrampelt. Es war ihm ganz egal, wohin. Er eom durch einen dunklen Wald, und als er ein ziemliches 4 5 5 —— u n — Vrſtile, . —————— u. ne —————— 4˙◻ Liu, —=◻ + n ◻ —— I. N◻ι.*—◻... SSDSI◻D 5 5 8 7 *+ 2 —. 77 7 NR 22 223 Stück gelaufen war, ſtieß er auf die Milchſtraße, die ſo hell erleuchtet und mit tauſend glitzernden Sternchen beſät war, daß er von dem dunklen Schein gar nicht recht ſehen konnte. Wie ein Wirbelwind ging es ihm durch den Kopf, und Fahrt in den Winter Nun singen die Räder iht jouchzendes Lied hinein in die lauschende Ferne, do aber, mein fröhliches Herz, singe mit. Wos long unter Losten des lebens litt, glüht aof im leuchten der Sterne. Es blöht die Erde kristollen, der Mond hängt oöber dem hellen Gefunkel, Und wos im Land meiner Träume sonst wohnt, von des loges umdòsterten Blicken verschont, wöchst nun aus bedröckendem Dunkel. Weit öffnet der Winter die Arme, bereit mich gastlich und froh zu empfongen. Do lockt eine bunte und festliche Zeit, die Wiesen und Hänge in leuchtendem Kleid: Alle Sorgen sind von mir gegangen. dd 55 L———— A, Ri, K, Ri, Ni, Ri, RiR, R R, Ri Ri, d —— 2 3— 7. 2253 2 I ——— —— T SFge. ——— Le. 5————— i/ — Rifc,Ri⸗ SSAS. ————— —— Rifa, Riid, W SN 5 — T 7 Rif L *V —— LN Nifer, 1 ◻ +. ——— e —— ———— Rifa, S 223 ++ l- * 2253222 *V T 2 L 2 —3 93 +* 75 222 Herbert ZBZöhme SN! —— + W7. . —— R 4 N◻e , Ri/ TRRiRRiſc 75 Zwerge und Elfen in ſchwebenden Kleidern tanzten um ihn herum, und alle hatten für ihn eine Ueberraſchung. Peter ſieht Burgen und prachtvolle Schlöſſer, er träumt von Soldaten, deren oberſter Be⸗ fehlshaber er iſt. Regimenter über Regimenter läßt er aufmarſchieren, eine Uniform immer bunter als die andere. Eine ſummende, brum⸗ mende, ſchnurrende Fliegerſtaffel bildet den Ab⸗ ſchluß der Parade, auf die dann ein zackiger Zapfenſtreich folgt. Ei, iſt das ſchön! Peter lebt im Schlaf förm⸗ lich mit, er zittert vor Aufregung an allen Glie⸗ dern, und manchmal gleitet ein leichtes Lächeln über ſeine ſonſt bleichen Wangen.— Aber noch viel mehr hat Peter erlebt. Wie oft wünſchte er ſich ſchon ein Rennauto! Nie hat er es bekommen, und nun ſteht es mit einemmal vor ihm. Er nimmt ſich gar keine Zeit zum Anziehen, nein, im Nachthemdchen hüpft er in den Wagen, und heidi, geht es durch die Straßen und Alleen, über Autobahnen und rieſige Brücken. Und am Ende der Fahrt ins Glück ſteht der Weihnachtsmann, an den er nie recht glauben wollte. Wenn man ihm davon er⸗ zählte, lachte er immer, aber jetzt wird ihm doch etwas angſt und bange. Er bittet ſogar, daß Knecht Ruprecht ſeine Rute einſtecken möchte; er wolle in Zukunft auch ganz artig ſein und wirklich nicht mehr an den Marmeladentopf gehen. Ganz beſtimmt nicht mehr. Na, Knecht Ruprecht läßt ja mit ſich reden. Er ſteckt alſo die Rute wieder in den Sack, holt dafür ein paar ſchöne, große Aepfel heraus, um ſie Peter zu geben. Aber als Peter tüchtig hin⸗ einbeißen will, raſſelt der Wecker... rrrrrrrr... Schade Bernt Karger-Decker. ——————— —— — Antlitz des Bovern Scherl-Bilderdienst-Autoflex Das Bierfass im War es der ſchöne Mai des Jahres 1834 oder war es die beſonders glückliche Zuſammen⸗ ſetzung der Geſellſchaft— jedenfalls ſind ſelten Auswanderer in Bremen ſo vergnügt ein⸗ getroffen wie die, von denen hier erzählt wird. Zwar erſchreckte ſie erſt die Nachricht, daß das Schiff, mit dem ſie hatten fahren wollen, eben geſtrandet ſei, und ſie hätten denken können, ihre große Unternehmung fange ja gut an: aber es gab mehr Schiffe auf der Welt, und mit dem, das ſie ſich nun ausſuchten, kamen ſie auch wohl⸗ behalten in Baltimore an. Freilich entlud ſich gerade, wie ſie im Hafen einliefen, ein fürchter⸗ liches Gewitter, und es blitzte und donnerte ſo anhaltend und entſetzlich, wie es Baltimore noch nie erlebt hatte, ſo lange die Stadt ſtand, aber darüber verlor nur einer der Ankömmlinge die Nerven: Ludwig Krug war nicht davon zu über⸗ zeugen, daß dieſes Unwetter auch für ameri⸗ kaniſche Verhältniſſe etwas Ungewöhnliches ſei — er ging überhaupt nicht an Land, ſondern fuhr am anderen Tag ſchon wieder heim nach Koburg, wo, wie er ſagte, ſelbſt die Gewitter noch etwas Manierliches hätten. Die anderen aber fuhren mit Sack und Pack und Kind und Kegel zu Land weiter, über die breiten, runden Rücken der Alleghany⸗Gebirge ins Ohiotal, und dann flußabwärts in vierzehn Tagen nach Welling, und noch einmal ebenſo lange nach Cineinnati. Ihr Raddampfer hieß „Feenkönigin“, und ihre Fahrt dünkte ſie auch wie ein Märchen: es war im Monat Auguſt und ziemlich warm, indeſſen ging eine leichte Briſe, und ſo war es ganz köſtlich auf dem Waſſer. Langſam glitten ſie den gelben Fluß entlang, und die grünen Ufer glitten ihnen ent⸗ gegen, und die neue Welt ſchien ihnen ſo ſchön, daß ſie von morgens bis abends ſangen, ſa, ſie hörten nicht einmal auf, wenn das Schiff an⸗ legte, als es dunkel wurde, denn nun traten die Sterne hervor, und in ihrem Licht ſang es ſich noch einmal ſo ſchön, nur, daß die Lieder ern⸗ ſter und inniger wurden. Es war die Zeit, in der in unſerem Volk die alten Volkslieder noch lebendig waren, und ſo klangen denn in die Prärien der Weh⸗ pe⸗ku⸗te⸗ und der Og⸗la⸗la- Indianer die ſchönen Geſänge von dem Hirſch⸗ lein, das ſich im Grunde ſchwemmt, ein Ring⸗ lein in ſeinem Munde, und von der dunklen Wolke, die hereingeht, weil es vom Feinlieb ge⸗ ſchieden ſein muß; ſangen die Pfälzer von der Nachtigall, bei deren Singen das Herz im Leibe zerſpringen möchte, ſo ſangen die Heſſen von dem Lüftlein, das ſich einſchleichen wollte, und von dem Reiter, der durch das Ried ſingend reitet mit ſeinem Lied von dreierlei Stimmen, und es folgte eins aufs andere, bis im Dunkel der Nacht ein Mäſchen den Mut fand, ganz allein das lange Lied von der Lilofee zu ſingen. Die einfältigen, rührenden Weiſen, die zum erſtenmal über dieſem Fleck der Erde gen Him⸗ mel ſtiegen, ſtanden wie zarte Sternbilder über der Fahrt, und ſelbſt der Kapitän und die Bootsleute, die doch dreimal gepichte Kerle waren, ließen das Spucken und das Fluchen und hörten zu und fanden es allriaht. In Cineinnati wurde zu kurzem Aufenthalt gehalten. Man erſtand Lebensmittel, und unten Von Herbert Kranz in der Frontſtraße, an der Ecke, wo die große Sykomore ſtand, ſtießen die Auswanderer auf das erſte amerikaniſche Bier. Das ſchien ein be⸗ deutender Augenblick, wert, gefeiert zu werden, und wenn es auch nicht fo gut ſchmeckte, wie das zu Hauſe, ſo flammte doch die Begeiſte⸗ rung auf, die bei vielen Menſchen durch dieſes Getränk erweckt wird, mit dem ſie manchen ſchwierigen gedanklichen Zuſammenhang weg⸗ zuſpülen meinen, bis er im Grau des nächſten Morgens wieder' unentrinnbar vor ihnen ſteht. Aber der Chroniſt muß auch melden, daß bei dieſer Gelegenheit die ſchöne Einigkeit, die bis dahin unter der Geſellſchaft geherrſcht hatte, in die Brüche zu gehen drohte. Während nämlich die einen mit dem Bierglas in der Hand die Meinung vertraten, jetzt werde die neue Welt ihnen erſt ſo recht ſympathiſch, bemerkten die anderen ziemlich ſcharf, gerade weil es um die neue Welt gehe, ſollten die Deutſchen das alte Laſter des Saufens endlich ablegen. Der Riß war da, und er wurde zum Bruch, als die Al⸗ tenburger unter den Einwanderern einen Hut herumgehen ließen, in dem für die Beſchaffung eines ganzen Faſſes geſammelt wurde— da waren ſie in zwei Parteien geſchieden. Die eine rollte mit Hallo das eben erſtandene Faß Bier die Straße zum Schiff hinunter, während die andere grollend und böſe mit zwanzig Schritten Abſtand hinterher marſchierte. Indeſſen war die Sache noch nicht ausgeſpielt. Als nämlich der Zug eine kurze Meile gegangen war, fiel der Uferabhang ziemlich raſch ab, und das Faß kam ins Rollen, ſo daß die ſtolzen Be⸗ gleiter ſpringen mußten, um mitzukommen. Aber war das Faß ſchon zu ſchwer geweſen, als daß ſie es hätten tragen können, ſo erwies es DlE SEKREIANI Von Deter NMarius Zell Sie möchten noch einen Augenblick warten,“ ſagte die blonde Sekretärin zu Miſter Jim Boyler,„die Konferenz wird nicht mehr lange dauern.“ Jim nickte, ſtrich ſich ſeinen meſſerſcharf dünn raſierten Schnurrbart und wollte verſuchen, eine kleine private Unterhaltung mit der jungen Dame anzutnüpfen. Er ſagte ſich, es iſt immer gut, wenn man einige private Beziehungen zu der Sekretärin ſeines künftigen Kriegsgottes hat, und da der Vertrag, der ihn zum Vizeprä⸗ ſidenten des Foreign Departement der Cim Bank machte, bis auf die perſönliche Vorſtellung perfekt war, war er ſeiner Sache ſicher. Er klappt alſo laut hörbar ſein goldenes Zi⸗ garettenetui auseinander und fragt: „zeihung, darf man hier rauchen?“ „Wenns beliebt,“ ſagt die Blonde, ohne auf⸗ zuſehen, und ſucht im Stenoblock nach dem letz⸗ ten Diktat. Dann klappert ſie mit zehn manikür⸗ ten Fingern, die Jim auch dann begeiſtert hät⸗ ten, wenn die Inhaberin derſelben nicht die Sekreiärin des Bankmagnaten Henry P. C. Cooper geweſen wäre. Jim lehnt ſich alſo läſſig in den Seſſel zurück und ſagt aufs Geratewohl: „Hübſche Hände haben Sie.“ „Finden Sie?“ ſagt die Blonde ohne aufzu⸗ ſehen, und tippt weiter. Es war verdammt ſchwer ins Geſpräch zu kommen. Aber ſchließ⸗ lich war doch Jim Boyler ein Mann, den man als Frau weder wegen ſeiner Stellung noch wegen ſeines Aeußeren überſehen konnte. Er muß ſich bei ihr durchſetzen, und dann war es nebenher wichtig, einiges über Herrn Cooper zu erfahren, ſo etwas Privates. Dieſe großen Leute ſind oftmals kauzig. Sie entſcheiden über Ohio ſich nun auch als viel zu gewichtig, als daß ſie es zu halten vermocht hätten: es entſprang ihren Händen, und ehe ſie's recht verſahen, da war das Faß ihnen ſchon mit großen Sprüngen voraus und rollte ſchnurſtracks in den Ohio und ward nicht mehr geſehen. Indem läutete auch ſchon die Schiffsglocke und alles mußte eilen, an Bord zu kommen. Nun wäre es an der Zeit geweſen, daß die Partei der Nichttrinker mit Hallo das entſchwund ene Faß hätte feiern kön⸗ nen, indeſſen die anderen böſe und grollend ab⸗ ſeits geſeſſen hätten; aber was in der Geſchichte der Menſchheit ſo ſelten Wirklichke'! wird, wo⸗ durch ſoviel Elend in die Welt kommt, daß nämlich der Sieger den vom Schickſal Geſchla⸗ genen eine goldene Brücke baut, über die ſie ins Leben zurückfinden— hier geſchah es: ein klu⸗ ger Mann, der vorhin bei dem zweiten Trupp geweſen war, hielt eine kleine Rede: es ſei auf der Fahrt immer ſo geweſen, daß allgemeine Ausgaben umgelegt worden wären— vorhin, wie für das Faß Bier geſammelt worden wäre, da hätte er kein Kleingeld bei der Hand gehabt, aber jetzt habe er's gefunden, lege es in ſeinen Hut und bitte alle, denen es ebenſo gegangen wäre wie ihm, ein gleiches zu tun. Damit ließ er ſeinen großen Filz herumgehen, und keiner derer, die es anging, ſchloß ſich aus, und dann wurde der gefüllte Hut feierlich den Altenbur⸗ gern überreicht, die dafür Sorge trugen, daß ein jeder der anderen wieder zu ſeinem Gelde kam. Es blieb ſchließlich ſogar noch ein Dollar für die Schiffsmannſchaft übrig, und als es Abend wurde, da gab es nicht mehr die einen und die anderen, ſondern ſie ſaßen alle einträch⸗ tig beiſammen und ſangen ihre Lieder wie vordem. Zwei Gedidie von Oskòr Bischoff Bauernsterben Eine große Hond schleudert hellen Brand von den Högeln noch den brounen Ffeldern. Laot der Holzworm schlägt. Und der Westwind trägt dunkles Rauschen aus den Uferwäldern. Jöh um Mitternocht ist er gufgew/ cht, greift noch einmol noch dem schworzen Krug. Heiß sein Atem geht. Vor den fensfern stehf eines Käbzchens Schrel nach roschem fFlug. Trägt man ihn hincqus 0 aus dem alten Haus, ist sein Gehen doch nur neues Werden: denn seln Enkelkind schreitet schon im Wind hinterm pPflug und hinter seinen pferden. Erfüllung Wir gingen dorch die Ffelder wie Kindet: Hand in Hand; dle nahen, dunklen Wälder hat schon die Nochf umspannt. Die ersten Sterne kamen aus Neichen, fern und bont, wir nannten einen Nomen— und träumten Mund an Mond. Wir schritten ohne Worte am Bacheufer hin, die hohe, goldne pPforte gob Wandlung uns ond Sinn. vom Dorf her trog ein Singen der laue Sommerwind; in uns wor frommes Klingen um Heimat, Herd und Kind. Wir gingen dorch die Felder vyle vordem: ohne Wiort. Die fernen, dunklen Wälder, sle faoschen fort und fort. n mit der Ei + ein kleines ztück meiner Rei n einen Beſucher danach, ob er die Braſil na˖ Havanna wählt, und wenn ein Höcker auf e Naſe zu groß oder zu klein iſt, kann ez eh Karriere koſten, Jim wußte das. Er verdan ſein Emporkommen nur ſeinen ſcharfen pſye mähme.) logiſchen Kenntniſſen. Und dies wiederum haf aber war ich ihm manch lippenſtiftbewehrtes Zentrum ze in Stadt. Im Ab 10 einander nicht han nte oder ſie mi zu haben, w dite 0 h der gre te„ wa 1755 Dicke ſa ſchöne Uhr, golt le: wie meine eig 10 chte ich, laſſen Uhr dreiund; ſieckte die Uhr ein hanzig ſollte der hie Stirn kraus. 55 Dünne * und beſah ſ. + erundzwanz huſtete. Ich dachte e eine Armband heile, ſehr hoch das Glas 10 hatte ich di. fun ſah auch ich an bem Bahnhof ei raten. Er war entſchloſſen, auch dieſe Feſtung ſtürmen und die Minuten nicht unnütz verſ chen zu laſſen. 3 Er ſtand auf, ging eine Weile auf und ohne auch nur einen Blick auf ſein fabell ſitzendes Sakko zu erlangen, und ſtartete dan den Angriff. „Sie tanzen ſicher ſehr gut. Ich ſehe da hi an, wie Sie ſich bewegen. „Aber ich bewege mich doch gar— ſchreibe doch nur“, ſagte die Sekretärin erflan und ließ jetzt wirklich die Hände einen A en blick ruhen. Jim hakte kräftig ein. „Sie irren ſich. Ich habe Sie die ganze beobachtet. Sie glauben, daß ſie nur die Fin e bewegen, keine Spur. Sie zucken mit den Sch tern, Ihr ganzer Körper ſchwingt mit, iſt Mufik. Sie müſſen wirklich gut tanzen.“ Die Sekretärin neigt den Kopf ein nachdenklich zur Seite. Dann meint ſie: „Ach, das Tanzen iſt ja eigentlich langweif Hier und da einmal, aber es iſt kein rechter R 9 ht, der großen. bensinhalt und 15 keine wirklich nette g t ſtreuung darin.. ver n Donnerwetter, pachte er, die Kleine iſt wöhnt. Kein Wunder. Wer etwas von Coohe will, verſucht erſt einmal, die Kleine an 10 feſſeln. Er ſetzt ſeine weltmänniſche Miene ar und ſagt mit leicht herabgezogenen Mundmiß ber Zug fuhr m,“ ſagte der Kl in j meinte der alles de keln: 4 37 Herten,“ ſa „Na, beim Tanzen allein bleibt es ja nich ab.“ Es gibt ja noch ſo unſere Nachtklubs.“ les“ wendete de 4 he ein Karpfenm, ihn auf den Fuß e zu dem Di kte ſich auf ein Kaufhin bot der 5 ſeinen Zigar Ffo zögernd vor, Ank Freilich, er wi in berauben. trat auf den G e Leute gingen Zenſter, ich ſah h ſich langſam geg un begann ein Wal g war. Viele L Die Blonde ſah ihn zum erſten Male m eſſiert an. „Ich bia noch niemals in einem Rachtt 10 geweſen.“ Jim beugte ſich zu ihr: „Ein Rieſenvergnügen, Ihnen ſo etwas zeigen. Wollen Sie?“ „Mich intereſſiert alles Neue. Aber— f das nicht auch nur leere Verſprechungen! ſah ihn aus langbewimperten Augen an: nen Sie denn wirklich ſolche Klubs?“ Jim war ſeiner Sache ſicher. Er ſtieß den Rauch der Zigarette mit Nachdruck von ſich; „Bitte Sie! Ich? Fragen Sie einmal, wo mah mich nicht kennt. Alſo wann gehen wir? deun e abend?“ „Wird ſchwer gehen, Miſter Boyler, u len Sie ſich morgen Beſcheid. Ja!“ Jim ging zu der Blonden, faßte ihre Hand,„ zog ſie ſtatt einer Antwort an ſeine Lippeg preßte ſie und ſagte leicht vibrierend: 1 „Wie glücklich ich bin.“ Und dann überlegte er, daß er wieder einmal die ganze Partie gewonnen hatte. War en ſ weit, konnte er weitergehen. „Müſſen Sie denn heute noch ſo viel g ten? Wohl allerhand auf dieſem Poſten zu unf⸗ Die Blonde ſeufzte. „Miſter Cooper hat nur zu mir Verttaut das iſt einesteils ſehr ſchön, andererſeitz Herren. Si men, und ſie ſpra⸗ ſund am Fenſter und dann, imme 3 uge Und Elin 44 5 das län⸗ ei Damen. Mit kegt, und we⸗ etwa Elinchen von Elinchen ht hatten ſie das lfen? Irgendwo um, erregt zu ſe dman ſo zu— 5 o „Man kennt ja dieſe Löwen“, meint F 75 1 „Geld, Geld und nochmals Geld. Alles Athelf 1 ganze Leben beſteht nur aus Sorgen. 1——— ob es nicht auch andere Dinge gäbe! Coch f baller kennt man ja durch die Preſſe zur Gen*. Aber ſagen Sie, hat er beſondere Angewoh ſie neideten ir heiten oder eine Vorliebe für dies oder jeneße 10 lücktes Tor— „Wie meinen Sie denn das?“ 1 Wald rauſchte „Na, ſeien wir doch einmal ehrlich, dieſe R ne 7 chen ſind doch immer 0 etwas vaſſioniſfhg bären und S „Ich wüßte nicht. 8 das al „Mir können Sie, 1145 ſagen. Ich mein l Und das V ſtehen Sie recht.. har für den W 45 verhallt, „Ach ſo, ja, ich Ihnen Auskunft gebe Miſter Cooper ſteht morgens gegen ſieben 37— dachte ich, auf, dann putzt er ſeine Stiefel ſelbſt, weil e 6 7 nachdenken, ſich daran erinnern will, daß er es einmal ſ ne Formuliet mußte, um ſein Leben zu friſten. Dann föt Ae Wald. eine Orange, trinkt ein Glas Tee und geht ſy zieren im Park. Um neun iſt er im Geſcht unn iamen Fel und arbeitet bis ein Uhr, dann luncht Mif die und größere Cooper und arbeitet nach Tiſch bis ſieben h5„ſo ſah es f Abends ſitzt er noch meiſt in der Bibliothel ii. Auf den Aecke lieſt, um ſich zu entſpannen, Abenteuerromah 1 Pflug, zwiſchen aus, Kaſtanien um nheit Ein kleines elaſſenen Se „neben dem 1 baor winzige? 5 trugen Krar „Wäſche hing jwei Apfelbän hatte ſein braun agen 550 Zuges 4 lder, Dörfer, F 1 Woiten, Wälde der Zug fuhr „Das habe iſt mir ſo gedacht. Etwas vi Abenteuer haben dieſe Leute, die ſich nach 5 arbeiten, alle in ſich, aber woher wiſſen Sie da alles ſo genau? Verkehren Sie bei Miſter de per im Hauſe?“ 1 „Natürlich, er iſt ja mein Vater, und ich m auch, daß er für Schürzenjäger, An Nachtklubkenner wenig Sympathie hat. g ich Sie jetzt noch einmal anmelden?“ „Iſt nicht mehr nötig“, ſagte Jim und zenf im Fahrſtuhl den ſchönen Vertrag, der dinh die perſönliche Vorſtellung ſchon perfelt wat, Von Hermann Stahl zie Braſil oder fuhr mit der Eiſenbahn aus einer großen Die Beiden in meinem Abteil aber ſaßen in Höcker auf 9 Ainein kleines Dorf.(Ich hatte aber das ſchweigſam und rauchten, als ich zurücktam. Der iſt, kann es e lück meiner Reiſe zu Fuß zu machen oder kleine Dicke löſte ein Kreuzworträtſel, beſchäf⸗ has. Er verdank hem Wagen, wenn einer da wäre, der tigte ſich alſo ſehr wohl mit geiſtigen Dingen, n ſcharfen pfych mimähme.) ein Denker ſozuſagen,— der lange Dünne beſah 2s wiederum hat Kober war ich erſt eingeſtiegen, in der genußvoll und gemütvoll die Aſche ſeiner Zi⸗ es Zentrum he Stadt. Im Abteil ſaßen ſchon zwei Her⸗ garre, der geſchenkten, und die Aſche ſollte recht lie einander nicht kannten, ſo wenig wie ich lange halten, ohne abzufallen.. dieſe Feſt 4 nte oder ſie mich.„Der Zug ſcheint Ver⸗„Kennen Sie einen Vogel, der mit K anfängt ht unnüt ve 4 ig zu haben, wieder einmal,“ ſagte der und mit m endet?“ fragte der kleine Dicke den Dicke. Dünnen, und ſeine Augen blinzelten beſorgt. 4 lachte der große Dünne,—„man kann(Er mußte ſie außerdem ſo ſtarr auf den Ge⸗ zeile auf und nken!“ fragten halten, um mir zu zeigen, daß ich auf uf ſein fabelhe zte nicht, was man ſich denken könnte. gar keinen Fall— aber ſchon wirklich ganz und und ſtartete dan ne Dicke ſah auf ſeine Uhr. Es war gar nicht— bemüht werden ſollte, die Antwort e Uhr, golden mit Klappdeckel. Ich zu ſagen...) ie meine eigene, die ich nur damals. Und der lange Dünne beſann ſich.„Alſo mit dch ſehe ha hachte ich, laſſen wir es ruhen..“ ſagte er,—„ja, gewiß doch, mit K, freilich! In Uhr dreiundzwanzig,“ ſagte der Kleine Und mit meaam Schluß! Aber natürlich! Ja ja, ch gar nicht, lle die Uhr ein.„Und um zehn Uhr drei⸗ hm, komiſch! Komiſch, daß ich das nicht weiß! ekretärin erſta wanzig ſollte der Zug abfahren.“ Und er Nein, leider, nicht daß ich wüßte.“ nde einen Augn e Stirn kraus. Ich hätte den Namen des ſeltenen Vogeltieres ein. 3 Khgroße Dünne reckte gemeſſen den linken genannt, aber ich wußte ihn auch nicht. So trat ie die ganze g bor und beſah ſeine Armbanduhr.„Zehn ich wieder in den Gang hinaus und ſah über ie nur die Fingz rundzwanzig,“ ſagte er nörgleriſch, die vorbeieilenden Hügel zur Ferne hin. Wie n mit den Schi huſtete. Ich dachte davan, daß ich als Schul⸗ groß iſt die Heimat. igt mit, iſt rein Uüine Armbanduhr beſeſſen und ſie, für Und es ſtand eine Wolke, ach, eine ganz kleine, it tanzen.“ Reile, ſehr hoch geachtet hatte. Später war leiſe Wolke, in der Ferne, und tief über den 4 kfieiz das Glas entzwei gegangen, und Hügeln, den ſchönen, ſchönen Hügeln. Sie war Kopf ein weng lich hatte ich die Uhr nicht mehr gemocht, leicht flaumfederdünn und eben vom Licht vol⸗ meint ſieß Miat auch ich auf meine Uhr, ich haute ſie ler Glanz. Da ſtand ſie noch, als ich ſie nicht ntlich langwellf in Bahnhof eingeſtellt, nach der Bahn. mehr ſehen konnte. Ganz reglos hatie ſie da ge⸗ der großen. Und es war zehn Uhr ſtanden. ſt kein rechter g irklich n ger Aüözwanzig. Und der Zug ſollte laut Fahr⸗ Eine Dame und ein Herr kamen an mir vor⸗ um zehn Uhr dreiundzwanzig abfahren. hei und lachten und ſagten— ern hatte der kleine Dicke recht gehabt.. e Kleine in m Iber Zug fuhr ab, auf die Minute genau Nein! J D0„a Ich weiß es nicht mehr, Freunde! Ich twas von Coope m fagte der Kleine verärgert. habe 57—35 ſie—205. Die Abenteverlustigen Scherl-Bilderdienst-Autofle Kleine an ſich ga“meinte der Dünne ironiſch, er konnte miſche Miene an ffowieſo alles denken, ich wußte nur leider genen Mundwi 4 1 he he Herren,“ ſagte ich heiter,—„der Zug 0 e Der Ficherknabe und die Tockter des Meeres htklubs. ſes“ wendete der Kleine ſich mir zu und ſein Karpfenmäulchen, etwa ſo, als hätte rſten Male ki Aauf den Fuß getreten,—„pünktlich?“—— ie zu dem Dünnen hinüber. Der Dünne Ein japanisches Mätrchen von Erich Wehmeier einem Nachtllu lünkte ſich auf ein mildes Lächeln. n bot ver Dicke(der Kleine) ihm Es war zu jener Zeit Gvie die„Manvoſhu“, war nicht ein flimmerndes Bild der Luft und war, erſtaunte ihn der Anblick. Wohl waren keine Traumſehnſucht, ſo daß in ihm eine Sü⸗ die Berge noch dieſelben. Aber das Dorf war ihm fremd, wenn er auch manches wiederer⸗ kannte.—„He!“ rief Uraſhima und hielt einen Greis am Aermel feſt, deſſen Haupt kahl war wie die Erde nach dürren Tagen.„Könnt Ihr * ien ſeinen Zigarren an. Der Dünne beugte ein alter japaniſcher Gedichtband erzählt), da jögernd vor, und nahm ſie mit beſtem man im fernen Japan genau ſo wie heute mit ßigkeit aufquoll, wie er ſie nie gekannt hatte. ien ſo etwa ABreilich, er wollte den Dicken doch nicht einer Nukata durch den Sommer ſchritt und Ihre Simme war ſo ſein und ſo zart wie herauben.. Bambusſproſſen und Lotosknollen aß. tauſend Windglöcklein über der Frühlingserde, ie. Aber— fi auf den Gang nee Der Fiſcherknabe Uraſhima Taro pfiff ein als ſie zu Uraſhima ſagie:„Ich bin von dem mir f 0 prechungen?“ Si kle Leute gingen an mir vorbe 5 W kleines Lied, löſte die Halteraue und verließ in Eiland, wo der Sommer niemals ſtirbt und die mir ſagen, wo das Haus der Uraſhima⸗Familie Augen an:„Ke Fenſter, ich ſah hinaus, die freie Landſchaf ſeinem Boot das Ufer von Suminoje. Wäh⸗ Bäume von Früchten nie leer werden und die Rehi„Hehe!“ kicherte der Alte und zeigte lubs?“/ h ſich langſam gegen die letzten Häuſerzeilen, rend die Sonne ſehr hoch am Himmel ſtand und Blumen niemals welken. Du haſt heute eine drei braune Zähne.„Weißt du nicht, daß Ura⸗ begann ein Wald, der alt, groß und ſelbſt⸗ die Farbe hatte des flüſſigen Goldes, warf er Schildkröte freigelaſſen, weil dein Herz gut und ſhima⸗Taro vor mehr als vierzehnhundert Jay⸗ er. Er ſtieß lhig war. Viele Leute gingen währenddeſſen das Netz aus und fühlte, wie es bald ſchwer edel iſt. Das ſoll dir gelohnt werden. Und ich ren ertrunken iſt?“ er humpelte kopfſchüttelnd ichdruck von ſich— wurde und freute ſich auf den glücklichen Fang. ſelbſt bin das Geſchenk und will deine Lieve weiter. Uraſhima aber erſtarrte und wußte dieſes Rätſel nicht zu löſen. Wie war das nur einmal, wo miehal und man hätte es beſſer gewußt, Aber es war nur eine Schildkröte, die nach den ſei ücklich mit dir zuf ein und glücklich mit dir zuſammen leben fur 1 9 3 alles? Vierzehnhundert Jahre?— Oder ſollte zehen wir? beut— Worten des Vaters, des würdigen Fiſchers von alle Zeit.“ 1 das ſage ich ja! Ich ſage, wenn man es Suminoje, von deſſen Haupt der Schnee des Uraſhima wußte nichts, als daß dies alles dieſes Käſtchen, das ihm die Tochter des Meer⸗ Boyler, aber ho 1—* Alters glänzte, ſogar durch zehntauſend Som⸗ ſeh ſchön Wur inß gif— Ruder und führte gottes mitgegeben hatte, ſolche Verwirrungen Ja?“ 1 Herren. Sie gingen in den Speiſe⸗ mer und Winter zu leben weiß. So ſtieß der das Boot nach Weefun daß es immer in ſeinem Gehirn hervorrufen, daß er ſich dies 4 ſh, und ſie ſprachen wohl von Geſchäften. Knabe nur hohe, gurgelnde Klagelaute aus und 105 dorthin glitt, wo die—. ihr Schlaf⸗ nur einbildete, dieſe vierzehnhundert Jahre? faßte ihre dan fand am Fenſter— betete zu dem Drachengott des Meeres, dem die 3 Uraſhi Sei ände zit⸗ an ſeine 2 im F V emach hat.— Sie ſang ein Lied zu dem leiſe raſhima war ſehr erregt. Seine Händez eine Lippeſ i dann, immer ſo erregt, ich weiß gar Schildkröten geweiht ſind. 9 ftl iſchende Takt der Ruder. Die Geſtade terten. Aber es war ein Verlangen in ihm, rierend:—* Darauf lehnte ſich Urafhima in ſeinem Boot guſten m Geſfad. das nicht nachgab und ſeinen Willen ſchwächie 4 Japans waren ſehr weit. Und als der Kahn in und ihn vergeſſen ließ, daß er ſein Wort gege⸗ Eſage, Und Elinchen dürften wir eben nicht zurück. In die Glieder legte ſich die Schwere — S 3 das Abendrot fuhr, dämmerte das Eiland auf, 1 des Schlafes, während die Hitze in ſeinem Kopf wo die Göttlichen des Meeres lebten. Am ben hatte. Und er löſte das Seidenband und 4 ing er wieder einm Epußte das längſt——“ u furren anfi ſch 13 me 35 — das l. anfing und er ſich lächelnd in einen bä ſch hatte. War erf e. Mit Verlaub, dachte ich, wer iſt 13 grün—5 Früchte Strande ſtanden alle die Waſſertnacn in 3 e nnm weshalb iſt wer aufgeregt? und voller Honig und Schmenerlinge.— nur 0 belte und dreit wie eine dem Himmel enkfallene och ſo viel aibefe etva Elinchen? Es waren zweifellos da die Sonne des Knaben Geſicht braun rachten Speiſe und Trank zum Willkommen: Wolke über das Meer davonkrieb. Da begriff Poſten zu tunf len von Elinchen, wer wußte es, und viel⸗ malte und der Meerwind wie der Schleier eines gruß. Uraſhima, daß er ſelbſt ſein Glück zerſtört hatte. Khalten ſie das gute Weſen zu lang allein Mädchenleibes, ſo voller Verſprechunen, ſeine Seitdem war das Leben des Uraſhima ein Zu der Stunde rieſelte ein kalter. Schauder 7 ſen? Irgendwo, und hatten nun allen Lippen berührte und Blumen aus ſeinem Her⸗ trunkener Rauſch von einer Koſtbarkeit in neue durch ſein Blut.— Sein Haar wurde weiß wie mir Vertraun d, erregt zu ſein? Ja, wer einen ſolchen zen blühten, ſchwebte eine kleine Welle zu dem Schönheiten. Er hatte Dienerinnen in Fülle, der Schnee, der Körper krümmte ſich, das Ge⸗ andererſeitz„ nſo zu Ende— Kahn hin, und die Sonne glitzerte ſo ſtark, daß die zu den tiefſten, verborgenen Reichen des ſicht verfiel in Falten und die Zähne brachen en⸗, mein„. 1 ſchoß. Alſo ſchoß, ſage ich, Mann, und auf dem Waſſer lauter Edelſteine ſchwammen, 487 fapp—— aus deren Gianz ein Mädchen auftauchte. Es und ZIrüchte und. g iende Steine zu mun Und Uraſhima fiel entſeelt zu Boden unter a5 Arbeſt kden ja auch alle Bälle zugeſpielt, nie beugte ſich über den Knaben und hob ihn mit brachten. Doch keine Koſtbarkeit war ſchöner als der Laſt Zohre⸗ aus 8 i— liebkoſenden Bewegungen auf aus ſeinen die Tochter des Drachengottes. Unter Uraſhimas Der Hi Vift oft noch bial — wei Fußballer, gewiß auf Spielfahrt. Ihr Träumen. Atem blühte ſie auf zu noch fruchtender Schö⸗ 4 5 3 5 nd die ber 0 äch bewies, daß ſie nicht Spigentlaſſe wa⸗ Uraſhima blinzelte und überzeugte ſich, daß heit, daß er alles Vergangene vergaß und Muſik n W5 Wind die Mi⸗ 64 neideten irgend einer„Schußkanone ihn kein Trugbild umgab, daß er in ſeinem wurde unter ihren Händen. moſen hängen traubenſchwer K Zedernholz lücktes Tor——— 4 Fiſcherboot ſaß, daß um ihn das Meer in ſan.⸗ Aber oft, wenn der Mond durch die Nächte der kleinen Häuſer. Und ganz leiſe, zauberſeine dies oder jeneß 3 in⸗ 12 31„ 2 21 20 2— Wald rauſchte neben unſerer Fahrt ei ter Bläue ſilberte und die Sonne über ihm war. wanderte und Uraſhima auf einer kühlen, wei⸗ Muſik perrli in der flimmernden Luft und * . und wußte von alledem nichts. Da ſah er ſtaunend zu dem Mädchen, das ſo„chen Matte vor ſeinem Hauſe ſaß, ſo dachte er, 3 pa Wald hatte Dämmer und Licht, das Le⸗ ſchön war, wie ſelbſt ſeine Phantaſie es niemals daß nun der und der Stern auch über Japan 15 hebören und Sterben der Tiere, den Atem geglaubt hatte. Und da ſie näher zu ihm glitt, leuchtet, über Mimoſen, Lotosblumen und den Berge ſind ſo blau und das Meer iſt ſo lockend Ahigkeit, das alles hatte der Wald zu be⸗ taſtete er ihre Geſtalt erſt zaghaft ab. Aber ſie Fiſchnetzen von Suminoie. Und er fühlte, wie i al3 üb. f u⸗ A„wie und trägt den Goldſtaub wie glänzende Blu⸗ Und das Vorüberbrauſen unſeres 3 die Tränen in ihm mit mächtigen Wogen bis menblätter. Und die Berggewäſſer ſingen das . Ich meine, fü 3 r den Wald ein Geräuſch, zu kurz, zu den Augen aufbrandeten. Aber dann machte Li 15 die Mz 100 f örte.. Der U b Lied des Kriſtalls, und die Männer tragen die Auskunft 4—5* als daß er es hör 11 eZeſm 245 3 und—0 Tukata, und die Geiſhas und Blumenmädchen egen ſieben M In, willſt gar nicht weiter wenn die Nebelioge o vergingen drei Jahre. Und die Nächte duften hinter bunter Seide und verheißungs⸗ ei ſeioſß m lber uen i 5 und du willſt bie Nochie verläöngermn waren ohne Traum und glühten im Fieber voll wintenden Fächern. Und die, gelten er es ein Formulierung dafür finden. Es iſt Ine Mon ba Be ſehnſüchtiger Gedanken.— Endlich trar Ura:- Dſchunken ſchlafen träge in gelben Flüſſen. Und ten. Dann ißte der Wald. Der Wald! Za, meine ſhima zu ſeiner Frau und bat, ſeine Eltern auf das Meer hat die Sonne goldene Saiten Zb Społ und Schotten verzobbern, wiederſehen zu dürfen. Das ſollte nicht lange geſpannt, daß die Menſchen aus ihnen Märchen Tee und geht ſſ oonn beginnt die Zeit der Kinderttõume, dauern, dann wolle er zurückkommen, und alles hervorgreifen, die doch nur dafür ſind, das 2—28 3 in, 15 A— kamer, 1 J bie Zeit der Sehnsucht noch dem ſollte ſein voll Glück und Liebe, wie es unter Leben in ſchöneren Farben Formen zu zeichnen. nn luncht Mi le und größere Städte, ſie fuhren an u Menſchen ſo ſchön nie geweſen. Sie aber weinte h bis ſieben U„ſo ſah es faſt aus. Schöne, reiche Hei⸗ Lichterglonz und war traurig.„Du wirſt zurückkommen Oft ſitzen die Männer Japans abends zuſam⸗ er Bibliothek un uf'den Aeckern zogen Pferde und Kühe Und Tonnenduf— Uraſhima!“ flüſterte ſie Und der men und ſehen auf das Meer und ſprechen von benteuerromanen lug zwiſchen Hügeln ſtand ein einſames. bonn fossen wi uns wis dio Kinder ꝗn wird in mir ſterben und die Frucht in mir wird Uraſhima, deſſen todbringendes Käſtchen bis icht. Etwas 3 aſtanien umblühten ſeine helle Verſchol⸗ den Hönden, nicht mehr Nahrung finden durch deine Liebe!“ zum heutigen Tage im Tempel Kamagage zu die ſich nach ohe heit. Ein kleines Mädchen ſpielie neben der Um uns ganz noh zu sein.„Ich werde zu dir zurückkommen, wie die Sonne ſehen iſt, wo auch ſeltſame Geſchmeide liegen, er wiſſen Sie du Möhelaſſenen. Schrane Keinet konn mehr dos Allelnsein über Japan ſtets wiederkehren wird!“ ſagte die der Fiſcherknabe aus dem Reich des Dra⸗ chenkönigs mitgebracht hatte. Uraſhima, löſte ſich von ihr und ging.„Nimm 3 dies!“ bat ſie noch und holte ein kleines, buntes Und manchmal erhebt ſich auch ein Mann, Käſichen hervor, das mit einer Seidenſchnur der das Schickſal beklagt. i Miſter Co is, neben dem ziegelroten Gebäude waren be r winzige Beete dem Rain abgeſpart, kKugen Krautköpfe, die der Sonne froh ertrogen, Einer muß dem ondern Gotes sagen ter, und ich wei ing ſacht auf den Leinen zwi⸗ Und Wörme spenden. n , nsnige n u, und der Barnwär- wontend orobgon die fibsss delneron und manchmal ſpricht auch einer dagegen und zathie hat. E hatte ſein braunes Geſicht zu den eilenden Ind föler sich net in den Schnee es nie— ich bitt 5 öffne es 4 05 enn ſieht über die Berge Japans und ſagt:„Ein lden?“ 4 gen des Zuges erhoben. wenn du es tun ſollteſt, niemals mehr Leben, das über ſeine Grenzen drängt, wird Waa Hörfer, Flüſſe mit rumpelnden Brük⸗ einbetten, zu mir zurückkommen können! Uraſhima lachte ſterben. Eine. Zeit, die zu ſtrafen verlernt hat, Jim und zen 3 Wälder und Raum. ja, Freunde Werden unste Herzen relch und weſt; zuverſichtlich.„Ich verſpreche es dir!“ rief er kann auch keine Gebote geben. Wir dürfen 804 Eln wormer Strohl der Ewigkel und fuhr dann hinaus in den Abend.. irren, aber nicht ſündigen!“ trag, der g 1 Zug fuhr dahin, unter dem blanken hon perfekt m Da er aber wieder in der heimatlichen Bucht Und manchmal iſt auch einer, der ihn verſteht. Leouchtet qvf uns. KkortEg9ers. Aus einer Verbindung uralten nordiſch⸗ger⸗ maniſchen Gefolgſchaftsgeiſtes mit den ritter⸗ lich⸗aſzetiſchen Idealen des chriſtlichen Abend⸗ landes ſind zu Anfang des 12. Jahrhunderts die geiſtlichen Ritterorden des Mittelalters entſtanden. Bald nach der Eroberung Jeru⸗ ſalems im erſten Kreuzzug ward von franzö⸗ ſiſchen Rittern als erſter der Orden der Tem⸗ pelherren ins Leben gerufen. Sein Ziel ſollte ſein, die Verteidigung der Heiligen Siät⸗ ten gegen die Mohammedaner und der Schutz der Pilger im gelobten Lande. Neben der Pflege aller kriegeriſchen und ritterlichen Tugenden, legten die Templer ähnlich den Benediktiner⸗ mönchen die Gelübde der Keuſchheit, der Ar⸗ mut und des Gehorſams ab. Dem ariſtokrati⸗ ſchen Sinn der Zeit entſprechend mußten die Ritter des Templerordens, ebenſo wie die Prieſter desſelben, adeliger Geburt ſein. Es konnten freilich auch Mitglieder bürgerlicher Herkunft in den Orden eintreten, dieſe taten aber ihren Dienſt als„dienende Brüder“. Ein Großmeiſter mit fürſtlichem Rang ſtand der Gemeinſchaft vor. Als Abzeichen trugen die Tempelritter über der Rüſtung einen weißen Mantel, der mit einem roten Kreuz zeſchmückt war. Der Orden dehnte ſich raſch aus und er⸗ warb ungeheuren Reichtum, vor allem in den Mittelmeerländern und in Frankreich, wohin zuletzt auch ſein Sitz verlegt wurde. Seine ur⸗ ſprüngliche ſtrenge Zucht lockerte ſich demgemäß bald. Um das Jahr 1300 geriet er mit den machtpolitiſchen Beſtrebungen des franzöſiſchen Königtums in ſchweren Konflikt und erlag nach einem aufſehenerregenden ſeitens des Königs * Hochmelster Hermenn von Salzc Philipp IV. von Frankreich mit furchtbarer Grauſamkeit und Hinterliſt durchgeführten Schauprozeß. Faſt zur ſelben Zeit wie der Templerorden war, ebenfalls zu Jeruſalem, ein zweiter Ritterorden, der der Johanniter oder Malteſer aus der bisherigen Brü⸗ derſchaft des Hoſpitals vom Heiligen Johan⸗ nes heraus entſtanden. Die Tracht war ein ſchwarz/s Gewand mit weißem Kreuz auf der Bruſt. Gewaltiger Beſitz ließ den urſprüng⸗ lichen Geiſt auch hier entarten. Nach dem Ver⸗ luſt Jeruſalems wird der Mittelpunkt des Or⸗ dens erſt nach Zypern, um 1309 nach Rhodos und 1526 nach Malta verlegt, wo er bis 1798 beſtand. Auch in Deutſchland gab es eine Pro⸗ vinz der Malteſer⸗Ritter, und ihre Tradition wurde am öſterreichiſchen Kaiſerhof noch bis 1918 gepflegt. Der Deutſchorden Für die deutſche Geſchichte wurde vornehm⸗ lich der dritte der großen mittelalterlichen geiſt⸗ lichen Ritterorden von Bedeutung, der Deutſch⸗ orden. Als während der Belagerung von Akkon zur Zeit des dritten Kreuzzugs im Jahre 1190 viele deutſche Pilger in den durch Seuchen und Hunger heimgeſuchten Lagern umkamen, ſtifteten Bremer und Lübecker Kreuz⸗ fahrer unter Führung des Grafen Adolf von Holſtein eine Brüderſchaft zum Zwecke der Krankenpflege. Im Jahre 1198 wurde dieſe dann auf Veranlaſſung fürſtlicher Kreuzfahrer, ſo vor allem des jugendlichen Herzogs von Schwaben, des Sohnes Kaiſer Barbaroſſas, zu einem Ritterorden mit nationaldeutſchem Cha⸗ rakter umgewandelt. Mit Hilfe des Großmei⸗ ſters der Templer und Johanniter wurde eine Regel ausgearbeitet und die neue Gemeinſchaft erhielt den Namen„Orden des Deutſchen Hau⸗ ſes unſerer lb. Frau zu Jeruſalem“. Das Or⸗ denskleid wurde ein weißer Mantel mit ſchwar⸗ pem Kreuz, der Ordensſitz zunächſt Akkon. Auch hier gab es drei Klaſ⸗ ſen: Die Ritter, die Geiſtlichen und die dienenden Brüder. Der erſte„Hochmei⸗ ſter“ genannte Vor⸗ ſtand war Heinrich Walpott von Baſſen⸗ heim, ein rheiniſcher Edler. Der große Auf⸗ ſchwung der Deutſch⸗ herren begann 1210 mit dem Hochmeiſter Hermann von Salza, dem vertrauten Freund und genialen Berater Kaiſer Friedrichs II. Das Hochmeiſteramt erhielt jetzt die Würde eines deutſchen Reichs⸗ fürſten. Der Hochmei⸗ ſter führt in ſeiner Fahne den ſchwarzen Adler auf weißem Grund. Das Vermö⸗ gen wuchs raſch. Macht und Anſehen nahmen täglich zu. Im Jahre 1226 tritt dann ein entſcheidendes Ereig⸗ nis in der Geſchichte des Deutſchordens ein: Hermann von Salza wird von dem polniſchen Herzog Konrad von Maſovien und dem Biſchof von Kulm zur Be⸗ kämpfung der räuberiſchen Preu⸗ ßen, einer flawiſchen, heidniſchen Völkergruppe, nach den deutſchen Grenzlanden im Nordoſten einge⸗ laden. Nachdem Kaiſer Friedrich II. den deutſchen Orden zu dieſem Werk bevollmächtigt und ihm da⸗ bei den Beſitz aller dabei gemach⸗ ten Eroberungen zugeſichert hatte, nahm Hermann von Salza den Ruf an und ſandte den Ritter Hermann Balke als„Deutſch⸗ meiſter“ mit einem Ordensaufge⸗ bot nach der Oſtſee. In blutigen Kämpfen wurde das Land öſtlich der Weichſel bis hinauf nach Liv⸗ land in den Jahren 1230 bis 1283 unterworfen. Ueberall entſtanden Burgen und Städte und mit Hilfe deutſcher Handwerker und Kauf⸗ leute entwickelte ſich blühendes wirtſchaftliches Leben. Die deut⸗ ſchen Hanſeſtädte arbeiteten ganz mit dem Orden zuſammen. Zwei kleine, bereits beſtehende Ritterge⸗ meinſchaften, der Dobriner⸗Ritter⸗ orden und die Schwertbrüder von Livland ſchloſſen ſich den Deutſch⸗ herren an. Die politiſche und kul⸗ turelle Bedeutung des Ordens wuchs ſo zu ſtolzer, glanzvoller Größe. Im Jahre 1291 wird der Sitz des Hochmeiſters von Venedig ins neue Ordensland, nach Marienburg, ver⸗ legt. Die Blütezeit erreichte ihren Hö⸗ hepunkt im vier⸗ zehnten Jahrhun⸗ dert unter dem edlen Hochmeiſter Winrich von Knip⸗ rode(1354—1383), einer wuchtigen deutſchen Herrſcher⸗ geſtalt. Der Or⸗ densſtaat umfaßt jetzt ganz Oſtpreu⸗ ßen, Kurland, Liv⸗ land, Eſtland, da⸗ zu die Inſeln Oſel und Dagö. Mäch⸗ tige Beſitztümer breiten ſich auch im ganzen übrigen Reichsgebiet, ein⸗ geteilt in elf Be⸗ zirke oder Kom⸗ tureien, aus. In Oſtpreußen; und den baltiſchen Län⸗ dern zeugen im⸗ mer neue gewal⸗ tige Bauwerke, Schlöſſer und Bur⸗ gen, Stadtſiedlun. gen und Hafenbau ten, Kirche und Gutshöfe von der ſegensreichen T4 tigkeit der Ordens ritter. Eine der ge waltigſten Schloß anlagen von ganz Deutſchland iſt die Reſidenz des Hoch⸗ meiſters zu Ma⸗ rienburg, ein erhabenes Denkmal mittelalter⸗ lich⸗deutſchen Geiſtes und deutſcher Kunſt. Die unermeßliche Macht des Ordens führt ſchließlich im 15. Jahrhundert eine Verflachung der alten Ideale herbei. Wohlleben und Eigen⸗ ſucht führen mehr und mehr zu Mißſtänden und Verfallserſcheinungen. Die alte Stärke und Größe ſchwindet. In dem furchtbaren Kampf von Tannenberg im Jahre 1410, 500 Jahre vor der anderen gewaltigen Tannenber⸗ ger Schlacht, vernichtet ein polniſch⸗litauiſches Heer die für unbeſiegbar gehaltene Herrſchaft der Deutſchritter. Im Jahre 1466 gerät das Ordensland in polniſche Lehensherrſchaft. 1457 war der Sitz des Hochmeiſters von Marienburg nach Königsberg verlegt worden. Als die Re⸗ formation ausbricht, iſt der Ordensſtaat in Auflöſung begriffen. 1525 wird er zu einem weltlichen Herzogtum umgewandelt. Der Hoch⸗ meiſter Albrecht von Brandenburg vollzieht die Säkulariſation des Ordensbeſitzes und Bran⸗ denburg⸗Preußen übernimmt jetzt die ruhm⸗ reiche Tradition des einſt ſo großartigen Ge⸗ bildes. Ein katholiſch gebliebener Teil der Rit⸗ ter behauptet ſich im Beſitz der Güter und Rechte ihres Ordens außerhalb des preußiſchen Gebietes und der Sitz ihres Hochmeiſters wird nun in Mergentheim in Franken aufge⸗ ſchlagen. Hier erhält ſich der Deutſche Ritter⸗ orden nicht ohne Macht und Anſehen noch bis zum Jahre 1809. Die Erinnerung aber an die Zeit ſeiner Kröße und ſeines einſtigen, für die Entwicklung und Geſtaltung Deutſchlands maßgebenden Wirkens iſt mit Recht unver⸗ geſſen geblieben und hat gerade in unſerer Zeit eine neue gerechte Würdigung und Be⸗ urteilung gefunden. Für die vielen, die heute den Nordoſten des Die Maorlenburg Sitz des Hochmelsters des deutschen Riterordens von 1291 bis 1457(lnnenhof) Relches beſuchen, wlrd dle Bebeul, 5 ſchen Ordens und die machtvolle in der Geſchichte unſeres Vollkes geſpf hauptſächlich durch den unvergeßlichen der Marienburg immer wieder zum ſein gebracht. Auf dem hohen rechten breit dahinſtrömenden Nogat, die ſeit Grenze zwiſchen Oſtpreußen und dem deut Freiſtaat Danzig bildet, ragt dieſer hern einzigartige Baukomplex mit ſeinen in ed gotiſchen Formen errichteten Türmen, und Dächern, als ein Denkmal deutſcher weithin die Landſchaft beherrſchend, enh Stadt und Schloß Marienburg werden uh lich zum erſtenmal im Jahre 1276 ermi Der Grund zum Schloß war vom Landſme des Ordens Konrad von Thierberg 124 worden. Als der Hochmeiſter hier ei gann eine, ein ganzes Jahrhundert u Bautätigkeit, die das Schloß immer wuchtiger und ſchöner werden und imm Bauten um den alten Kern entſtehen lie Vor⸗ und Niederſchloß, die Vorburg, das telſchloß, ſchließlich das Hochſchloß, die Mar kirche und zuletzt der Palaſt des Hochmeſf der im Jahre 1398 vollendet wurde. R rienburg widerſtand als einziges und ſe Bollwerk des Ordens dem Anſturm der P nach der Niederlage der deutſchen Ritler Tannenberg. Auch 1454 hielt ſie ſich wich gegen alle feindlichen Angriffe. Erſt 1460 enl ſie der polniſchen Uebermacht. Noch im Dreif jährigen Krieg und im Schwedenkrieg n 1656—60 bewies die Marienburg hohe mifft riſche Bedeutung. Im 18. Jahrhundert dieh ſie dann als Kaſerne und ſchließlich gor Kornmagazin. So wenig Sinn war damals die koſtbarſten Denkmäler der deutſchen ſchichte vorhanden, daß man um 1800 ft daran dachte, den gewaltigen Bau abzubrech Dem leidenſchaftlichen Einſpruch des jung Dichters Max von Schenkendorf war es zu h danken, daß dieſer tolle Plan vertrocht Bürokratenhirne nicht zur Durchführung und daß im Jahre 1804 von der preußſſt Regierung die Erhaltung und Inſtandſeß des Schloſſes angeordnet wurde. Demgen wurde in den Jahren 1817 bis 1830 der meiſterpalaſt und die Marienkirche renohſt ſeit den 8her Jahren des vorigen Jahrhunde bis zum Weltkrieg dann die übrigen Teilz Burg allmählich in den Zuſtand gebrocht, dem wir ſie heute bewundern können. Dr. Pfaff-Giesbetg Grog-Kanius Von Hermonn Claudlus Freiersnö 1 erne:„End in Lieschen! W. Zeic Trink ich Grog, so scheidet sich mein lch vom ſich. Doas eine bin ich selber. Das andere meidet mich. Und flieht aus engen Gossen hinw/eg, wo Menschen sind, und reißt das Hemd vom leſbe undstellt sich nackt dem Wind. Und schreit und singt in Lavten, ihm selber unbekannt, urid toumelt hin im Dunłkeln, vom Geiste öbermannt. Und bleibt da ruhlg liegen uvnd sagt zum Herrgott do Und winkt den sieben Tevfeln mit bösen Listen zu. Und foßt sich letzt belim Schopio ond zieht sich selber hoch und ist zum guten Ende der olte Nœrre doch. Do kommt das lch, das fromme, und trocknet ihm das Haupt. Und sie sind wieder eines, das Zucht und Sitte gloubt. „zu dem iten Hälfte d noſſen mit Be gaunenswerter ine Theori die Seele d die Spaniſ ih kommen wi intereſſanten ch 1. e2—e4. b5 haben wi eichen Wer (Aufn.: K. H ebeulu wolle zolkes rgeßliche eder zun en rechten t, die ſeit 1 und dem gt dieſer he t ſeinen ine 1 Türmen, al deutſcher! herrſchend, irg werden u ihre 1276 erw r vom Land ſierberg 1274 er hier ein hundert um oß immer 'n und imme entſtehen lie Vorburg dat jchloß, die M t des Hochm t wurde. Die inziges und Anſturm der eutſchen Ritte elt ſie ſich h ffe. Erſt 1460 e t. Noch im Dre Schwedenkrieg nburg hohe n Jahrhundert 9 ſchließlich g nn war dama der deutſchen n um 1800. n Bau abzub ſpruch des f dorf war es zu Plan vertroe Durchführung hon der preuß und Inſtand wurde. Demge bis 1830 der ienkirche reno rigen Jahrhund e übrigen Te uſtand gebrat rn können. faff-Giesbe dmus aud1 theidet n ———— ——— er. nich. Gaossen n sind, vom leſbs dem Wind. tin Louten, n, 3 onkeln, nt. 33 liegen 4 t du n Tebfelnn belm Schopie hoch de 4 Jas fromme, s Hobpt. eines, glovbt. (Auln.: K. —— Geſpenſterſtunde des Pantoffelhelden 3 Zeichn. von Hans Buhr(Scherl-M) —— 282 5 —— —.— 4 0 ———— — 2 T+—— *„* Hreiersnöte im Ententeich erne:„Endlich ſehe ich Sie einmal allein, Rieschen! Wollen Sie die Meine werden?“ Zeichn. von L. Altenburg(Scherl-M) 30 In Baden geht die Sage, daß dem genialen Schöpfer des Freiburger Doms beim Anblick einer mächtigen Schwarzwaldtanne die An⸗ ſchauung von der Geſtaltung des lichten Mün⸗ ſterturmes geworden ſei. Es iſt das ſich fort⸗ zeugend verjüngende Lichtverlangen des deut⸗ ſchen Menſchen, das ſich ſeit altersher in ſeinen Werken wie in ſeinem Streben nach Leiſtung kundtut. Die alten Germanen feierten vier Feſte im Jahr, das der Tag⸗ und Nachtgleiche im Früh⸗ ling und Herbſt, ſowie das der Sommerſonnen⸗ und Winterſonnenwende. Dieſes, das man Julfeſt nannte, war das größte und ſchönſte. Das Julfeſt fiel in die Zeit der heiligen zwölf Nächte. Nahe zwei Wochen lang kämpft die Sonne ihren ſchwerſten Kampf. Freyr, der Lichtgott, und Donar, der Gott des Regens und der Fruchtbarkeit, griffen nach germaniſchem Glauben unter der Führung Wotans in das Schickſalsringen ein. Es ging um Untergang oder Aufgang. Die nordiſchen Menſchen wuß⸗ ten, daß ihr Wachſen und Gedeihen an die Mächte des Lichtes und des Guten geknüpft iſt. Aber ſie überließen ſich nicht dem paſſiven Glauben und Hoffen. Sie griffen tätig in die Schickſalsentwicklung ein. Wenn Wotan mit ſeinem Gefolge, in ihrer Vorſtellung lebendig und körperlich nahe, durch die Luft brauſte, wenn der ſturmvolle Zuſammenprall der Na⸗ turkräfte ihnen von der Macht der Licht⸗ und Finſternisgewalten kündete, dann griffen ſie durch Zuruf und Schwertgeklirr in den Kampf ein, gaben ſie den Göttern und Helden durch Opfer zu verſtehen, daß ihnen das Leben und der Kampf gegen die Mächte des Böſen vor⸗ dringliche Aufgabe iſt. Was zweitauſend Jahre ſpäter der germaniſchen Welt gewaltigſtes ton⸗ ſchöpferiſches Genie, Beethoven, in die Worte faßte:„Ich will dem Schickſal in den Rachen greifen!“, dieſes unbeugſame Wollen durchzog alles Tun und Treiben unſerer Alworderen in der Zeit der heiligen zwölf Nächte, vom 24. De⸗ zember bis zum 5. Januar unſerer Jahrrech⸗ nung. Voll kämpferiſcher Erwartung begann die hei⸗ lige Zeit. Das alltägliche Leben ſtand ſtill. Alles Sinnen und Trachten war auf den Sieg des Lichtes gerichtet. Mächtige Feuer ent⸗ Ein Kunſtwerk enttäuſcht Die heiligen zwölf Nächte/ er flammte man auf freien Plätzen und auf den Höhen der Berge. Nächtliche Fackelzüge ſollten dem Durchbruch des Lichtes vorarbeiten. Auf eingerammten Eichenpfählen wurden Holzräder ſo lange und ſo ſchnell gedreht, bis ſie heiß lie⸗ jen und Feuer fingen. Neues, leuchtendes Le⸗ ben ſchlug aus der winterlichen Welt. Man trug die glühenden Scheite zum häuslichen Herd. An ihnen entzündete man den ſogenann⸗ ten Julklotz, einen großen Holzblock, den man bis zum ſiegreichen Entſcheidungskampf der Götter langſam verglühen ließ. Haben die ausgeſandten Boten von den Hö⸗ hen der Berge den Sieg der Sonne erſpäht, dann herrſcht jubelnde Freude, die ſich über alles lebende Weſen ergießt. Da der natur⸗ nahe Menſch das Tier liebt, ſo läßt er es an ſeinem Glück teilnehmen. Die Hunde werden von der Kette gelöſt und erhalten ein beſonderes Stück Fleiſch. Die Kühe bekommen Heu und die Pferde Hafer in die Krippe. Vor allem aber iſt das Haus der Brennpunkt des Jubels und der hoffnungsfreudigen Stim⸗ mung. Die Räume ſind mit Tannengrün, dem Sinnbild des Nacht und Winter übewauern⸗ den Lebens, geſchmückt. Das dem Lichtgott Freyr geweihte Tier, der Eber, ziert die Tafel. Fiir liicbilige Willkommen Sudetenland! Der große deutſche Komponiſt Verlor das Haupt— und was entſtand: Ein Flüßchen und auch eine Stadt Im freien Sudetenland. Füllrätſel ad— ar— är— ca— ch— de— de— ee— ei— en— en— ka— ka— na— nt— od — os— os— pa— rl— sb— sp— te— ts.4 Die obenſtehenden Buchſtabengruppen ſind ſo in die Figur einzutragen, daß ſich waagerecht die Wörter nachſtehender Bedeutung ergeben: 1. Urkunde, 2. Baltiſches Meer, 3. Böhmiſcher Schlachtort, 4. Gabe, 5. Bogenhalle, 6. Schiller⸗ ſche Dramengeſtalt, 7. Raubtier, 8. Stadt im Sudetenland. Die Buchſtaben der mittelſten Zeichnung von H. Lehmann(Scherl-M) ——— 1851 ◻ — 77 »— — Daneben ſteht der Karpfen, das Tier Freyas, Prieſterinnen oder Frauen haben Gebäck in Form von heiligen Tieren hergeſtellt. Mohn und Hirſe werden zu Julſpeiſen verarbeitet. In der Vorſtellung des germaniſchen Menſchen be⸗ deuten die kleinſten Körner Freude und Segen für das kommende Jahr. Geht das Julfeſt zu Ende, ſo ſetzt man hell⸗ lodernde Feuerräder in Bewegung, die von den Bergen zu Tal rollen und, den Lauf der Sonne ſymboliſierend, den Menſchen die Erlöſung durch das Licht bringen. Auch durch die Wandlung, die das germani⸗ ſche Julfeſt durch das Chriſtentum erfahren hat, haben ſich die aldeutſchen Sinndeutungen des göttlichen und menſchlichen Kampfes der Ueber⸗ windung der Finſternis, des Sieges des Lich⸗ tes, der Unſterblichkeit, der Ausgießung der Liebe über alle lebende Kreatur erhalten. Und wenn Weihnachten der lichtſtrahlende Weihnachtsbaum in Hütte, Haus und Palaſt ſteht dann kündet er von der Unvergänglichkeit deutſcher Sitte, und ſeine Kerzen leuchten in die Jahrtauſende einer Geſchichte zurück, in der wie heute die Erlöſung durch den Willen zum Licht erkämpft wurde. Niisseknaucker Spalte ergeben dann, fortlaufend geleſen, zwei ſudetendeutſche Städte. 7 oo OW ο Oο Dο Auflöſungen Auflöſung des Kreuzwort⸗Rätſels Waagerecht: 1. Liane, 5. Gas, 8. Elm, 9. Laube, 11. Eis, 12. Latte, 13. Aedil, 15. Oslo, 16. Eure, 19. Nonne, 21. Bohne, 24. Gig, 28. Ideal, 27. Ahn, 28. Ney, 29. Spreu.— Senk⸗ recht: 1. Lee, 2. Ilias, 3. Amſel, 4. Elli, 5. Gut, 6. Abt, 7. Seele, 10. Aalen, 14. Donna, 15. Oybin, 17. Ungar, 18. Reihe, 20. Oels, 22. Ode, 23. Hey, 25. Gnu. Auflöſung des Silbenrätſels 1. 2. Marionette, 3. Südweſter, 4. Cello, 5. Haarſieb, 6. Menagerie, 7. Erlkönig, 8. Rezept, 9. Zwingli, 10. Eidechſe, 11. Wild⸗ ſchütz, 12. Iphigenie, 13. Radau, 14. Drache, 15. Daumen, 16. Induſtrie.— Im Schmerze wird die neue Zeit geboren. Im Schachbreii Offizielle Mitteilungen des Badischen Schachverbandes im GSB. Bezirk Mannheim onntag, den 18. Dezember 1938 iwas über Eröffnungen ezeigt an zwei Meiſterkämpfen paniſche Partie kann als eine ekigſten und vielgeſtaltigſten Eröffnun⸗ haupt bezeichnet werden. Unter den beliebten iſt ſie die älteſte. Sie ſtellt ein Stück Schachgeſchichte dar. Sie im Geiſte an den Hof der ſpaniſchen 28 16. Jahrhunderts, an dem ihr Ent⸗ Biſchof Ruy Lopez, häufig verkehrte. über zu dem erſten Großmeiſter der lt, zu dem Franzoſen Philidor, der in len Hälfte des 18. Jahrhunderts ſeine ſen mit Bewunderung über ſeine da⸗ feine Theorie der Bauernführung(„der die Seele des Spiels“) erfüllte. Phili⸗ die Spaniſche Partie für ſo ſtark, daß ee-—el, eJ—e5 2. Sz1—13. die Erwide⸗ Fals ſchlechten Zug erklärte und emp⸗ r d7—dö. Es hat ſich allerdings ſpäter, ich bei den großen Erforſchungen des 20. Jahrhunderts, herausgeſtellt, daß nach 2.... Sbs—eb 3. Lf1—b5 ausrei⸗ Verteidigungen zur Verfügung hat, eine ung, die ſich auch in dem kürzlich in Hol⸗ u Ende gegangenen Treffen der acht eſten wiederum bewährt hat. lommen wir zu unſerer Beſprechung tereſſanten Variante: eesel. e/—e5 2. Sg1—f3, Sbö—sc6 haben wir die Spaniſche Partie. Zu eichen Wendungen geben die weiteren enswerten Leiſtungen als Blindſpie⸗ Züge 3...., 47—a6 4. Lb5—a4, S38—16 5.—b, d7—dõ 6. Laæ c cG b7 Kc 7. d2—d4 Anlaß. 4 c 0 e 9 1* 72., 3 F 7, . 2—— 4 7 3 + A,, S . 0 C 0 4 4 1 2 H Ba. N. 5— — 5 Weiß läßt ſeinen Bauern e4 ungedeckt, greift aber dafür den Antagoniſten es an. Richtig wäre nun es d4 um nach Sda: mit Ld7 und Le7 eine feſte, wenn auch etwas beengte Stellung zu beziehen. Ueberraſchend iſt aber, daß ſtatt es d4 das Schlagen des e4-Bauern mit dem Springer fehlerhaft iſt!(In dieſer Variantel) Wir ſetzen alſo fort: 7...., Stö ce4? 8. Tfi—el. 17—151 In einer kürzlich in Königsberg geſpielten Partie Engels— Stein geſchah weniger gut 8...., d7—d5, wonach der bekannte Deutſche Meiſter mit 9. Stzes!(droht mit 12—13 und, falls der Springer das Weite ſucht, ein vernich⸗ tendes Abzugſchach) Les.-e6 10. f2—f3, Se4—46 11. Sb1—cs, les eilt ihm nicht mit dem Bauern⸗ gewinn auf c6) Sd6—b5 12. f3—f41 Sbõxc 13. bꝛ es, Dds—f6(um fs zu verhindern) 14. f4—15! (alſo doch) Dföfs 15. Tel—fi, Di5—e4 16. Tf1—f4 die ſchwarze Dame fing. Ein hübſches Netz wurde über Aphrodite geworfen! Der in unſerem Hauptſpiel als beſſer ange⸗ führte Zug 8..., 17—15 läßt ſich freilich eben⸗ falls als nicht ausreichend ausweiſen. Dies ge⸗ lang in überaus glänzender Weiſe Keres im vorhin erwähnten Avroturnier. Er ließ gegen Reſhevsky folgen: 9. d4 Keb, d6—d5 10. Sfz—d4, cö—05 11. Sd4—e2! Dies rechtfertigt erſt den neuartigen von Ke⸗ res herausgebrachten Zug 10. Sd4, an deſſen Stelle früher das weſentlich harmloſere e4 er⸗ folgte. Mit 11. Sd4—e2 droht ſehr verſteckt Sk4 um ſowohl auf as Bauerngewinn als auch auf 4—3 der Dame ein peinliches Schach zu tä⸗ igen 11.... c7—eß(beſſer Lb7, denn über d7 oder eb kommt der Läufer, wie ſich gleich zeigt, nicht mehr zur Geltung) 12. Se2—f4. 327—g6 13. c2—c4! d5—d4. 14. Ddi—ad!(keineswegs eine nutzloſe Demonſtration, ſondern zu— Figurengewinn führend) Les—b7. Was ſonſt? Auf Do7 folgt f3 Sg5. Sdö!(die Feßlung des-Bauern- die Bedeutung des weißen Damenzuges) und wenn(ſtatt De7) Ld7. ſo brutal, aber richtig es. 15. f2—f3. Se4—g5 16. h2—h4! Sg5—f7.(Dia⸗ gramm 2) 17. es—es! Das Roß iſt nun zu Tode gehetzt, denn auf Sdo loder hö) entſcheidet der ſchneidige-Bauer durch weiteres Vorrücken nach e7. Wenn näm⸗ lich Le7:, ſo Sds! Ses(oder bei vorherigem Snö der Rückzug nach 28) Le5 uſw. Reſhevsky entſchloß ſich daher zu Das cn4. wo⸗ nach Keres mit eöKf7 Kf7:, Sda die Figur ſieg⸗ reich verteidigte. Kombinatoriſche Widerlegung einer be⸗ kannten Variante der Spaniſchen Partie! 24 L er L Hai 4imi i 25 7 ——— 7 AA * i, s, — 3 4. 942 2. 0 9 n 2 C Aus dem Schachbezirk „Badenmeiſter Heinrich gab in Feudenheim eine Simultanvorſtellung, welche aus⸗ ezeichnet beſucht war. Von 24 Partien»viele chachfreunde fanden keinen Platz mehr und waren zu der nicht minder intereſſanten Rolle eines Zuſchauers verurteilt) gewann Heinrich 16, verlor 2(Schneider und Götz), und machte 6 remis, und zwar gegen Dengler, Heger, Schmeckenbächer, Schnepf, Schips ſowie zwei Gieſer. nämlich Werner Bock und Richard ieſer. Bensheim. Kreismeiſter im Mannſchafts⸗ Zenh wurde 5 Auerbach⸗ ensheim un ung erran ls di Stadtmeiſterſchaft. Briefkaſten Schwetzingen.(Th..) Gewinnführung ri tig gelöſt. h..) Gewinnführung rich⸗ Viernheim.(J..) Sie überſahen die Dnrt ——.—— von fein niemnasien Es iſt einfach nicht wahr, daß es ſo iſt; es iſt ganz anders. Wer das nicht erlebt hat, wer das nicht empfinden kann, der iſt zu bedauern, leid tun kann einem ſo ein Menſch. Das ſind dann die, die ſchon meinen, ſie hätten einem etwas geſchenkt, wenn ſie einem etwas ſchen⸗ ken. In Wirklichkeit iſt es aber gar kein Ge⸗ ſchenk geweſen, es war nur etwas eilig Hin⸗ geſchmiſſenes, ein Gekauftes, ein Abgeliefertes. Ein richtiges Geſchenk will ausdrücklich ge⸗ ſchenkt ſein. Und was iſt das,„ſchenken!“? Von den Muß⸗Geſchenken wollen wir hier nicht reden, von jenen Geſchenken alſo, die man machen muß, denn macht man ſie nicht, ſo wird man bald ſehen, was man davon hat. Aerger und Aufregung und eine lebenslängliche Nör⸗ gelei hat man davon. Um das zu vermeiden, geht man hin, kauft etwas, packt es ein, ſchickt es ab oder trägt es ſelber hin— die Hauptſache iſt, daß es von dir abgeliefert worden iſt. Das ſind die Muß⸗Geſchenke. Es ſind Tribute, Zwangsabgaben, Pflichtlieferungen. Wie aber ſteht es mit jenen Gaben, die du tatſächlich haſt geben wollen, gerne gegeben, mit Freuden gegeben? Jene Sächelchen, die dich vorher halb krank gemacht haben bei der Qual der Wahl? Da iſt Erneſtine, nicht wahr, und wenn du dir vorſtellſt, daß Erneſtine alſo ſo ſitzt, ſo für ſich hin, ſie ahnt noch gar nichts, und du, du reibſt dir ſchon die Hände, du haſt eine verflixte und beinahe bis an Rührung grenzende Vorfreude bei dem bloßen Gedanken an Erneſtine, und gut ſein willſt du ihr(viel⸗ leicht ſogar allerlei wieder gutmachen, wie?)— und da alſo, aus dieſer Stimmung einer Seele heraus, gebiert ſich das wahre, echte, richtig ſchöne Geſchenk... für Erneſtine. Es ſoll ihr gegeben ſein, Freude ſoll es wecken, eine Hilfe ſoll es ihr geben, gut ſein ſoll es, es ſoll zum mindeſten einen Gruß beſtellen von Seele zu Seele, von Menſch zu Menſch. Oder die lieben Kinder wollen ihren lieben Eltern eine Freude machen. Sie ahnen dies⸗ mal wohl zum erſten Male, was das all' die Jahre hindurch auf ſich gehabt hat an Ueber⸗ menſchlichkeit: Eltern ſein, Kinder haben, Kin⸗ der durchbringen! Und nun ſchämt man ſich förmlich, erſt heute zu ſolcher beginnenden Ein⸗ ſicht zu gelangen. Man ſteht ganz ärmlich da vor ihrem langen Leben und weiß nicht, wie man es anfangen ſoll, ihnen mit dieſem Paket⸗ chen hier ſozuſagen ſagen zu wollen... zuzu⸗ hauchen, nicht wahr..., daß ſie ſo gute Eltern geweſen ſind. Und dies alſo nicht etwa als Dank, ſondern... na, das wißt ihr, wie. Und eine alte, ſchier vergraute, einſame Mut⸗ ter, die nichts hat als ihre übergroße Liebe, ihre weltweite Erinnerung an alwergangene Tage— ſie ſagt ſich:„Und ein Paket ſchicke ich ihnen doch! Auch wenn ſie es zehnmal ver⸗ boten haben, ich ſoll das nicht!“ Und nun ertütert und klamüſtert ſie ſich irgendeinen win⸗ zigen Murks aus, den ſie ſchenken wird. Das Porto iſt bald mehr wert als der Inhalt, denn Arbeit rechnet eine Mutter nicht. Und das kommt nun an. Es wird euch aufs Herz ſchlagen wie mit Hammergewalt. Für alle dieſe Geſchenke— denn dies allein ſind die wahren Geſchenke— kommt nun das Weſentlichſte hinzu, das Eigentliche, das ganz Große, das ſimpel und ſelbſtverſtändlich offen iſt für alle guten Herzen und ewig unzugäng⸗ lich für alle, die ſo guten Herzens leider nicht ſind. Die Art, wie. Der Bogen dabei. Feine Leute ſagen„die edle Geſte“. Populär ge⸗ ſprochen: Schon allein die Art, wie es einge⸗ packt iſt. Mit Papier. Mit Sinn. Mit Tannen⸗ grün. Mit Liebe. Mit Verſtändnis, mit Zart⸗ finn, mit einem Geſchmack, der aus dem Gefühl kommt, beileibe nicht aus dem bloßen Geſchick. Zwei Paar grobe Strümpfchen für die Kleine hat Großmutter geſtrickt. Mit ihren zitterigen, tränigen alten Augen, mit ihren knotigen, har⸗ ten Fingern, und ob man die Strümpfe tragen kann, das weiß Gott, denn in der Mode ſind ſolche Strümpfe nicht. Aber Großmutter hat nichts anderes machen können. Und ſolide ſind die Strümpfe, es wäre überhaupt manches beſſer in der Welt, wenn man ſolche Strümpfe aus dicker Wolle ungeniert zu tragen wagte. Aber nicht darum geht es uns. Nein, das Un⸗ vergeßliche an dieſer Gabe liegt in der Ver⸗ packung. Hier ſieht man, welche Summe von Liebe in dem alten Herzen lebendig iſt. Wer kann das je vergelten, ja, wer könnte das nur einmal ermeſſen? Und wir ſind Schweine⸗ hunde, nichts als Schweinehunde ſind wir, ſo kalt und ſpöttiſch, wie wir ſind, ſo mißtrauiſch und ſo weltklug. Hat die alte Frau da alſo den Pappkarton innen ganz weich ausgelegt mit einem Seidenpapier, das mit Wolle gefüttert iſt. Dann hat ſie kleine goldene Sternchen hin⸗ geſtreut, dann ein paar grüne Zweiglein und vier kleine Pfefferkuchen. Danach kommt eine Lage Seidenpapier, hübſch beſtreut mit Mu⸗ ſtern weihnachtlicher Art. Noch einmal Pfeffer⸗ Winterabend im Hodilond Erste Rast im Sdinee kuchen, fünf Stück, und endlich dann die Strümpfe. Zugebunden mit einem Goldband, oben darauf ein Herz.(Ach, als ob nicht ohne⸗ hin ſchon alles„Herz“ wäre, nichts als Herz, und da hilft gar nichts, gar nichts weiter. Schweinehunde ſind wir!) Und oben drauf der Brief, den ſie an uns gekrakelt hat. „Meine lieben Kinder!“ ——— Seht ihr, ſie könnte dieſes Paket nie anders als zu Weihnachten geſchickt haben. Es iſt kein Paket. Es iſt etwas ganz anderes. Wir können es nicht alle, und nicht immer ſo ſchön machen, wie Großmutter es gemacht hat. Und wir können nicht jeden, den wir be⸗ ſchenken wollen, in ſolchem Unmaße lieben und lieben, wie Großmutter, die ſich mit ihrem gan⸗ zen Leben an uns klammert, aber einen Teil davon Ein hübſches Päckchen könnten und ſollten wir allemal noch zuſtandebringen. Es muß von Im Park hatte das Sterben begonnen. Langſam rieſelt es von den Bäumen. Die Wege ſind voll davon, als wäre ein Teppich gelegt, auf dem du leiſe und behutſam gehſt. Die Sonne des ſpäten Nachmittags zittert über dem Verfall. Ein leiſer Hauch von Moder be⸗ fällt den Atem dann und wann. Alles iſt ſeltſam und verändert. Inmitten dieſes Herbſtes geſchah das ſtille Sterben des Vogelalten. Niemand hatte es wahrgenommen. Man fand ihn auf ſeiner Bank, die er jeden Tag zur beſtimmten Stunde aufzuſuchen pflegte. Sein Haupt war nicht ge⸗ neigter als ſonſt. Seine Augen nicht erloſchener, denn er war blind. Und ſeine Hand, auf die Bank geſunken, als könnte er ſie ohne Stütze nicht mehr halten, war offen wie immer und die Vögel ſaßen darin und pickten nach den Broſamen, wie ſie es aus der lebenden Hand getan hatten. Sie ſaßen auf ſeinen Schultern und zupften ihn an ſeinem ſchütteren Bart. Er lächelte... ein ſtehengebliebenes Lächeln. Viele waren wohl ſchon an ihm vorüberge— gangen ohne Acht auf ihn oder, die ihn kannten. an ſeinen ſtillen hingegebenen Anblick gewohnt, bis dann einer es merkte und ſie den Toten umſtanden. Der Voselalic Ausführun hington hat Kube enz den Antra⸗ zu behandel sordnung he dem angelſäc t home“ ſollte wird, ann mit. Raſſ⸗ ſagen können:„Das hier ſollſt du haben. iſt nicht nur ſo herausgekauft aus dem Lad wir haben auch erſt einmal ſelber unſere Fren ich daran gehabt, haben es dann eingepackt, iſch und pi das Einpacken war uns keine läſtige Ath ſche oder eu ſondern ein kleines Feſt, ein kleines diebiſh unte, wenn ſie Vergnügen. So, wie wir es hineinprak haben, Blatt für Blatt, mit Zweiglein Papier geziert, beſtreut mit hübſchen, lih Zutätlein, ſo wirſt du es nun auspacken, img langſam, immer achtſam, und vielleicht wit du dabei vor dich hinmurmeln:„Gott, aber wie das hübſch iſt, ſo nett, ſo lieb!! wenn du dabei ſachte ahnen kannſt, wie uns gefreut hat, dann... ja, dann hat es gefreut, und dann war das Geſchenk Go afſe. Als Nege Dank auch wirklich ein Geſchenk, auch für dif ber zu einem Acht Rundfrage an alle, mit einem zwinkernhe t An die 20 di Auge:„Begriffen?“— llen, alle Süd 5 Als typifſ de Geſetzge fterungen einträt koblem vorbeigel nigten Staaten I. 4 Heirat zw Von Armas inem Neger Fien künte und einer einſchließlich hiermit für i h Carolina, 15 „Reger“ u die bis zur hvon einem Ne. orfahre in jeder eweſen ſein. ffsbeſtimmun eiße Perſon as Statutes, 192 heſchließunger Teil der wei Es wären nicht viele Worte zu machen ſen über das Geſchehene. Er war ei Mann.„Ein wenig blöde ſchon“, ſa, einen,„voll weiſen Lächelns“, die ander das und jenes, dieſe Siebenmalgeſcheit Zwei Männer bedeckten den Toten mit Tuch, nahmen ihn auf und trugen ihn die hinab. Die Neugierde gab ihnen das Gel Von der Bank, auf welcher der Alte ge pickten die Vögel die letzten Brotkrumen, Weither ſchlug eine Glocke. ir nn ineſenblu Dann wurde es ſtill. Die Vögel waren 8, 1929, 42— „Ferſonen, die aniſchen Blute nicht mehr da. Langſam rieſelte es von Bäumen. Mehr war es auch nicht geweſen, das 8 leſes Geſetzes als des alten Mannes auf der Bank im Pa gaſſe; alle anderen dem die Leute nichts wußten, nicht einmal Akanſas⸗Statuter nen Namen, daß er ein Bettler war, viellehh II. der ſein kärgliches, vor milden Türen 3 reichtes Brot mit den Vögeln unter dem 432. Alle Eiſ mel teilte und daß er alt war. zur Beförderu ten, ſind verpf 4 nicht. Beförderung n Ein Blatt, das zur Erde fiel.. tzuſtellen... Iſt t ig? an einer auffällige Iſt das etwa wenig?*4 riooptschrittlelter: — oi1. Wilmeim Kofreimona; veromtwortlich füt Gestolhtong ongd Gesomiinnholt de Beioge„Oevisches ceben“: rieimoim S chOlE, beide in Monnneim.