tzdort u 7. 29 1 mmg „ früher rfahrungen r Tätig⸗ àa briken ften, Licht- sansprüche erbeten an nheim 1 Ker re Stellun- n gesucht. gaben an: I Lean Brachmann andersetzung testantischen lgern“ wirkt außer · inigend zum be durch das ne einer ras- hichtsauffas- fandum Lanenige 1 fſhode, die von der Schmeichelei bis zur der gestern seinen Füllhalter zerbio- chen hatte, brachte ihn gleich zu uns Nun hat er wieder für einen kleinen Betrag einen ta⸗ dellosen Füllhalter u. freut sich damit. Fahlbusch im Rathaus. non Seefisch orgen Sie sich Rezepte m loden. U8%Kg 39. 18.½1g 29% dll /1 44 i. g. ½ kg 330 fson 1 52% — ———— 3 8 Verlag u. Schriftleitun eld. Ausgabe 3 erſch. wöchtl. 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus mona lohn; durch die Poſt 1 Früh⸗Ausgabe A f Mannheim, R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Mr. 354 21. Das„Hatenkreu bannek“ Ausgabe à erſcheint wöchtl. 12mal. Bezugspreiſe; Frei Haus monatl. 2,20 RM. u. 50 P Trägerlohn; durch die Poſt 2,20 RM. einſchl. 69,36 Pf. ean 72 Beſtell⸗ 5. U 70 RM.(einſchl. 54,74 Pf. Pöſtzeitungsgebühr) zuzügl 42 Pf. Sſt die Zeitung am Erfcheinen(auch d. höͤh. Gewalt) verhind., beſteht kein Anſpr. auf Entſchädigung. 9. Jahrgoang MANNHEIM z⸗ „30 Pf. Träger⸗ eſtellgeld. im Textteil 60 Pf. Millimeterzeile im Textteil 45 Pf meterzeile 4 Pf füllungsort Mannheim Nummer 81 ömmelaner mansc bis an dos Ende' Die 4geſpaltene Millimeterzeile im n 18 usſchließlicher Gerichtsſtand: hafen a. Ry. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelverkaufspreis 10 Pfennig. Anzergen: Geſamtauflage: Die 12geſpalt. Milimeterzeile 15 Pf. Die aAgeſpalt. Millimeterzeile Mannheimer Ausgabe: Schwetzinger und Weinheimer—— Die 12geſpalt. Milli⸗ Die 12geſpalt. Millimeterzeile 10 Pf. Die Ageſpalt. und Er⸗ P Ludwigs⸗ annheim. .— Zahlungs⸗ Poſtſcheckkonto: Freifag, 17. Februar 1939 — Römnche Ganmen zum„Demokraiischen Weirennem u Keine vorzeitiqe Zurũdeziehung der Freiwilligen“ v. L. Rom, 17. Februar. Rachdem die italieniſche Oeffentlichkeit be ⸗ reits die Form der italieniſchen Anteilnahme an dem demokratiſchen„Hindernisrennen“ um die Gunſt Francos als„lächelndes Intereſſe“ gelkennzeichnet hat, präziſiert die offiziöſe„In⸗ formazione Diplomatica“, deren Verlautbarun⸗ gen nicht ſelten den perſönlichen Stil des Duce 1 erkennen laſſen, auch die Auffaſſung der ver⸗ antwortlichen römiſchen Kreiſe zu dieſen demo⸗ kratiſchen Manövern. 7 In Nr. 29 der„Informazione Diplomatica“ wird zudem feſtgeſtellt, daß das„geſchwätzige Gemunkel“, mit dem die ſogenannten„großen Demokratien“ das Problem der Anerkennung oder Nichtanerkennung der Regierung von Burgos behandelten, in den verantwortlichen römiſchen Kreiſen„mit voller Ruhe verfolgt wird“. Daß die Franzoſen und Engländer ſich endlich dazu entſchließen werden, den Sieger anzuerkennen, liege in der Logik des menſch⸗ 3 lchen Beginnens.„Aber,“ ſo heißt es weiter, udie Methode, nach der ſie vorgehen, eine Me⸗ Drohung reicht, beweiſt ihre geiſtige Verwir⸗ rung ebenſo, wie eine vollkommene Unkennt⸗ nis der Pſychologie des ſpaniſchen Volkes.“ Zialien kennt die Richtlinien der Politik Fran⸗ dos und die eiſernen Notwendigkeiten dieſer Politik, denn es verfolge ihre einzelnen Pha⸗ ſen ſeit Beginn des Bürgerkrieges. Angeſichts der plötzlichen demokratiſchen Freundlichkeit gegenüber Franco unterſtreicht die Verlaut⸗ barung noch einmal, daß„Italien bereits am N. Juli 1936 auf den erſten Appell Francos antwortete, nachdem die Franzoſen und Sow⸗ fetruſſen die Republikaner beliefert hatten“. Das Blatt weiſt weiter darauf hin, daß Ita⸗ lien gemeinſam mit Deutſchland am 18. No⸗ pember 1936 die Franco⸗Regierung als die Regierung des ganzen Spanien an⸗ erkannt habe, während die„Franzoſen und Engländer damals und weiter 30 Monate lang wie gewöhnlich auf das verlierende Pferd ſetzten“. Klar und eindeutig wird abſchließend das Ge⸗ webe zerriſſen, mit dem die Frage der Zurück⸗ jehung der italieniſchen Freiwilligen von den emokratien umgeben worden iſt:„Was die üölieniſchen Legionäre anbetrifft— 10 000 un⸗ erſchrockene Kämpfer—, ſo werden ſie in die Heimat zurückkehren, ſobald Franco zu wiſſen gibt, daß ihre Aufgabe beendet iſt, nicht eher! Es liegt im Stile des faſchiſtiſchen Ita⸗ liens, mit dem Freund bis ans Ende zumarſchieren, was auch geſchehen möge.“ die brundforderungen der deulſchen in Citouen DNB Kowno, 16. Februar. Der Kulturverband der Deutſchen in Li⸗ dauen überreichte dem litauiſchen Miniſterpräſi⸗ . 3 (Drahtberlchfunseres Vertrefers InRom) denten eine Denkſchrift an die litauiſche Regie⸗ rung, die die Grundforderungen der Deutſchen, wie ſie in den letzten Jahren verſchiedentlich erhoben worden ſind, aber keine Berückſichti⸗ gung fanden, zuſammengefaßt noch einmal vor⸗ trägt. Insbeſondere fordert der Kulturverband: 1. Alle falſchen Volkszugehörigkeitsvermerke in den inländiſchen Päſſen der Deutſchen abzuän⸗ dern und den Paßinhabern keinerlei Schwierig⸗ keiten bei der Angabe der Volkszugehörigkeit zu machen. 2. Bis zur techniſchen Durchführung dieſer Korrektur der Päſſe allen deutſchen Kin⸗ dern den Beſuch deutſcher Volksſchulen zu ge⸗ ſtatten. 3. Die Zahl der deutſchen Volksſchulen in Litauen im Laufe der nächſten fünf Jahre ſtufenweiſe auf mindeſtens 50 zu erhöhen. 4. Den Organiſationen der Deutſchen in Li⸗ tauen entſprechend ihrer Anſäſſigkeit überall die Bildung von Ortsgruppen zu geſtatten. 5. Ungeſetzlichen Druck und andere widerrecht⸗ liche polizeiliche Maßnahmen gegen deutſche Organiſationen und deren Mitglieder zu ver⸗ bieten. Der Kulturverband erwartet von der litau⸗ iſchen Regierung, daß dieſe Mindeſtforderungen zur Erleichterung der kulturellen Lage der Deut⸗ ſchen in Litauen Erfolg finden. fid§-Urlaub an der Rivierg jeizt auch Landreisen nach lialien DNB Berlin, 16. Februar. Das Reiſeprogramm der Kdỹ⸗Urlaubsfahrten hat für das Frühjahr 1939 ein neues begehrens · wertes Ziel erhalten. Durch die von Reichs⸗ organiſationsleiter Dr. Ley mit den italieni⸗ ſchen Organiſationen getroffenen Abmachungen iſt es möglich geworden, daß nunmehr auch Urlaubsreiſen nach Italien durchge⸗ führt werden, die ausſchließlich einem Land⸗ aufenthalt gewidmet ſind. Als Kdßỹ⸗Urlaubs · gebiet für den Landaufenthalt in Italien iſt die ſchönſte Küſte des Landes, das Pa⸗ radies des Imperiums, die Riviera, und ferner der Gardaſee ausgeſucht worden. 36 KdFỹ⸗Ur⸗ laubszüge werden in den kommenden Monaten, Ende März beginnend, nach dem Süden ſtarten. Die italieniſche Schweſterorganiſation der NSG„Kraft durch Freude“, das Freizeitwerk „Do 26“ mit Medikamenten für Chile in Natal gelandet Dopo lavoro, hat die Ausgeſtaltung des deutſchen Urlaubs an der Riviera und am Gardaſee übernommen. Die Teilnehmer dieſer Urlaubsreiſen werden für die Hin⸗ und Rück⸗ fahrt Sonderzüge mit D⸗Zugwagen benutzen. Die Unterbringung geſchieht nurinerſtklaſſigen Hotels. Alle Dopo⸗ lavoro⸗Einrichtungen können während des Landaufenthalts in Italien von den KdF⸗Ur⸗ laubern koſtenlos in Anſpruch genommen wer⸗ den. Dampferfahrten führen an der in der gan⸗ zen Welt einzig daſtehenden Rivieraküſte mit den bekannten Badeorten Genua, San Remo, Alaſſio, Rapallo uſw. entlang. Für die Zeit des Aufenthalts in Italien kann jeder KdF⸗Urlau⸗ ber ein Taſchengeld bis zu 25 Reichsmark mit⸗ nehmen. Es muß bei der Anmeldung eingezahlt werden und wird in Italien in Lire zur Ver⸗ fügung geſtellt. Kurz vor dem Start werden die Kisten mit Medikamenten und medizinischen Instrumenten an Bord geschafft. Weltbild(M) Erfolgreicher deutſcher Beanflug für das Chile⸗Hilfswerl Icharfe römiſche firitik Judas Großangrift aut Südamerika! Don C. E. von Merck, Buenos Rires Nicht nur zwiſchen den Wolkenkratzern in Laguardias„Neuyork“ und in den Großſtädten jener„freien Demokratie“ der Baruchs, Ickes, Frankfurthers uſw. werden neue Synagogen gebaut, weil die alten nicht mehr reichen. Richt⸗ feſte neuer Judentempel ſind eine kontinentale Erſcheinung Amerikas. Das faſt ſchon eroberte, daher ſo laut gelobte Land der Beſchnittenen umfaßt entſprechend ihrer Habgier, den ganzen amerikaniſchen Kontinent. Von der Bering⸗ ſtraße bis Kap Horn mauſchelt es in den Städten von Tag zu Tag immer lauter. Man wird in Europa vielleicht über dieſe Tatſache ſtaunen, denn bisher ſah und fühlte man das Judentum auf dem amerikaniſchen Kontinent lediglich in den UsS A. Die gleichen Pankeejuden ſind es, die ſich Latein⸗ amerika auf ihre Art zu„erſchließen“ trachten und daher ſtändig ihren europäiſchen Raſſege⸗ noſſen Hilfeſtellung leiſten, um den lohnenden Sprung nach Lateinamerika zu tun. USA kann jetzt nicht mehr ſoviel Juden gebrauchen. Der moſaiſche Einfluß iſt dort bereits geſichert, würde aber gefährdet, wenn die Nankees ſelbſt, ob allzu vieler bibliſcher Bärte ſtutzig würden. In Lateinamerika braucht aber der Dollar⸗ imperialismus„Soldaten“, die das Goͤld als Waffe meiſterlich zu handhaben wiſſen. Darum verſpricht man ſich von einer verſtärkten Ju⸗ denemigration nach Lateinamerika eine „friedliche Durchdringung“, deren Träger keine Mankees ſind, aber dennoch für Rooſevelt und ſeine Berater wirken. Mexiko hat die Grenzen ſeines Gebietes heute ſchon ausdrücklich vom raſſiſchen Standpunkt aus„für Juden geſperrt“, obgleich die mexika⸗ niſche Verfaſſung keine Raſſenunterſchiede aner⸗ kennt. Seinem Beiſpiel ſind Coſt a Rica, San Salvador, Guatemala, Vene⸗ zuela gefolgt. Sie ſprechen von„unerwünſch⸗ ten Elementen“. Ihre Konſulate wiſſen aber, daß damit die Juden gemeint ſind. Perus ener⸗ giſches Staatsoberhaupt, General Benavi⸗ dez, hat erlebt, wie einige wenige Juden die urſprünglich geſunde Apra⸗Bewegung Haya de la Torres radikaliſierten und faſt den Bol⸗ ſchewiſten in die Arme trieben. Auch in Peru ſind Juden unerwünſcht. Beſonders intereſſant ſind die Fragen der jüdiſchen Einwanderung und der jüdiſchen Durchdringung in den drei La⸗Plata⸗Staaten Argentinien, Uruguay und Paraguay. Argenti⸗ nien erlebte bereits ſeit der Jahrhundertwende eine ſehr ſtarke iſraelitiſche Einwanderung, de⸗ ren Schutzpatron der berüchtigte engliſche Ge⸗ treidejude Hirſch geweſen iſt. Er ſiedelte im Staate Entre Rios(1911) 900 jüdiſche Fami⸗ lien an. Davon ſitzen heute nur noch 70 Fa⸗ milien in Moiſeville auf dem Lande. Die übri⸗ gen ſitzen als Händler in den kleineren Pro⸗ vinzſtädten Argentiniens oder in der Bundes⸗ hauptſtadt. Einige dieſer„harmloſen Siedler“ waren an einem kommuniſtiſchen Umſturzver⸗ ſuch gegen die Regierung Jrigoyens im Jahre 1919 beteiligt. Seine energiſchen„Koſake.“ (die reitende Polizei) haben damals über 80 jüdiſche Umſtürzler verhaftet und einige davon füſiliert.— Man ſpricht heute nicht gern über „Hakenkreuzbanner“ Freitag, 17. Jebruar 198 die„Semana Tragica“, die tragiſche Woche Ar⸗ gentiniens, denn das wütende Volk hat auch ſechs jüdiſche Umſtürzler in den Fluten des La Plata ertränkt, die jüdiſchen Läden ge⸗ ſtürmt und geplündert, alſo bereits „Nazipropaganda“ inſtinktiv richtig rea⸗ giert. Argentinien hat eine rieſige Hauptſtadt, ein Aſphaltmeer, wie es ſtets das richtige Pflaſter für Juden geweſen iſt. Darum iſt der Einfluß des Judentums heute ſchon unverkennbar. Ar⸗ gentinien hat ſich dagegen gewehrt, hat ſeit einem Jahr die Einwanderung für Juden er⸗ ſchwert, aber den rieſigen Fluß der illegalen Emigration nicht zu ſtoppen vermocht. Die Zen⸗ trale der illegalen Einwanderung nach ganz Südamerika, beſonders natürlich aber nach Buenos Aires iſt die Hauptſtadt Uruguays bis vor kurzem geweſen. Uruguay kannte keinerlei Einwanderungsbeſtimmungen, erlebte daher be⸗ reits Ueberraſchungen mit den Sowjets und ihrem Hauptagenten in Ibero⸗Amerika, Luis Carlos Preſtes, der in jüdiſchen Häuſern in Montevideo Unterſchlupf fand. Bekanntlich führ⸗ ten dieſe Umſtände zum Abbruch der Beziehun⸗ gen zwiſchen Urnuguay und Sowjetrußland. Von Montevideo, wo jeder Dampfer aus Europa Hunderte von Juden ablud, organiſierten eben⸗ falls Juden den Menſchenſchmuggel nach Bra⸗ ſilien, nach Uruguay und Argentinien. In klei⸗ nen Booten wurden die Juden nachts über den La Plata an die argentiniſche Küſte gebracht. Dort verſchwanden ſie im Trubel der Millio⸗ nenſtadt Buenos Aires unter den Fittichen ihrer einflußreichen Raſſegenoſſen, bis einmal ein ſol⸗ ches Boot ſank und die Methode entlarvt wurde. Danach pachtete man in Paraguay Siedlungs⸗ land, ließ die Juden als„Landwirte“ nach dort fahren und ſchmuggelte ſie nach einigen Wo⸗ chen über die argentiniſche Grenze. Viele un⸗ ſichtbare Kanäle führten Unmaſſen von Juden nach Buenos Aires und auch nach Aſuncion und Südbraſilien. Der Men⸗ ſchenſchmuggel hat aber derartigen Umfang in den letzten Monaten angenommen— man ar⸗ beitete ſogar mit einigen beſtochenen füdameri⸗ kaniſchen Konſulatsbeamten in Europa zuſam⸗ men, die Viſas, Einwanderungsſcheine uſw. großzügig gegen bare Münze ausſtellten,— daß nunmehr Uruguay und Paraauay ausdrücklich die jüdiſche Einwanderung reſtlos geſperrt ha⸗ ben und gemeinſam mit Argentinien eine ſcharfe Ueberwachung der Grenzen und des La Plata durchführen werden. Aber es iſt ſchon zu ſpät! Am La Plata gibt es bereits eine Juden⸗ lich ſtärker, auch wenn ſie nicht mit dem ſteigen⸗ den jüdiſchen Einfluß auf das öffentliche Leben Schritt zu halten vermag. der Juden in allen Branchen iſt unverkennbar. 70 Prozent des Klein⸗ und Mittelhandels, 35 Prozent des Großhandels ſollen, nach Be⸗ rechnungen einer antiſemitiſchen Zeitung, ihnen reſtlos gehören, manche Zweige der Wirtſchaft ihnen hörig ſein. Da die meiſten von ihnen deutſch klingende Namen haben und „Deutſche“ angeſehen werden, glaubt der kleine Argentinier an einen⸗„deutſchen Vormarſch“ in der Wirtſchaft, iſt daher empfänglich für die antideutſche Hetzerei, die die Juden mittels ihrer Großinſertion in der Preſſe ausgelöſt haben. Eine Proteſtſchließung aller jüdiſchen Läden der Bundeshauptſtadt, um gegen Deutſch⸗ land zu demonſtrieren, gab ob der erſtaunlichen Anzahl geſchloſſener Türen manchem Argen⸗ tinier zu denken. Die antiſemitiſche Front würde ſtärker, der Polizeipräſident ließ die ge⸗ ſchloſſenen Läden zählen und ſelbſt in amtlichen Kreiſen ſoll man baß erſtaunt geweſen ſein. Wie einſt die engliſchen Juden China mit planmäßigen Opiumſendungen entnervten und obendrein Geſchäfte machten, ſo handeln heute die Pankeejuden mit Kokain in ganz Latein⸗ amerika. Es iſt ein offenes Geheimnis! Jü⸗ diſche Verbrechen, Wucher, jüdiſche Extra⸗ vaganz in der Kleidung, jüdiſches Nachtleben, wie in Neuyork, und lautes Gemauſchel in je⸗ dem Kaffee. Selbſt die Südamerikaner fangen an zu merken, was los iſt, erahnen die Verbin⸗ dung dieſer Erſcheinungen mit der„guten Nachbarſchaft“ Mr. Rooſevelts und ſeinen Plä⸗ nen. Noch ſind ſie ganz Gelaſſenheit, aber man beginnt Deutſchland und Italien beſſer zu ver⸗ ſtehen, trotz der vergiftenden Lügen der Preſſe. „Die Juden beeinfluſſen vieles, aber nicht alles. »Ihre Art ruft immer neue Gegner auf den Plan. Neue Synogogen auf einem ganzen Kon⸗ „tinent.— Morgen werden ſie vielleicht auch Trümmerhaufen ſein, ſogar ohne jede Hilfe der „böſen Nazis“! Dafür ſind die antijüdiſchen Entſchließungen vieler lateinamerikaniſcher Länder flammende Vorzeichen! die„Bremen“ durchfünet den Uanamananal DNB Neuyork, 15. Februar. Aus Criſtobal(Kanalzone) wird gemeldet, daß der deutſche Dampfer„Bremen“ auf einer Ferienreiſe nach Callao in Peru zum erſtenmal als größtes Schiff, das jemals den Kanal durch⸗ fuhr, den Panamakanal paſſiert habe. In der Gatun⸗Schleuſe blieben zwiſchen dem Oberdeck und der Schleuſenmauer auf beiden Seiten nur 25 Zentimeter und zwiſchen Heck und Bug und den Schleuſentoren jeweils nur 135 Zentimeter Abſtand. frage. Die antiſemitiſche Bewegung wird täg⸗ als · Ozeanflug eines neuen Flugbootes für das Chile · Hilſsv/erk der Reichsre gierung Berlin, 16. Februar.(HB⸗Funk.) Am Donnerstag um 15.59 Uhr(MéEz) lan⸗ dete in Natal in Braſilien das neue Atlantik⸗ flugboot Dornier Do 26„Seefalke“ der Deut⸗ ſchen Lufthanſa nach ſeinem erſten Ozeanflug. Die Beſatzung des mit vier Junkers⸗Jumo⸗205⸗ Schwerölmotoren ausgerüſteten Flugbootes be⸗ ſteht aus Flugkapitän Graf Schack, Flugkapi⸗ tän Blume, Flugmaſchiniſt Diele wie z und Oberflugzeugfunker Wittrock. Das Flugboot, das am Dienstag, 14. Fe⸗ bruar, in Travemünde abflog, um über Liſſa⸗ bon nach Weſtafrika geführt zu werden, von wo aus am Donnerstag um 10 Uhr MéEz der Sprung über den Südatlantik angetreten wurde, hat neben einem techniſchen Angeſtellten der Lufthanſa 570 Kilo Fracht an Bord. Hierbei handelt es ſich um Medikamente, Ver⸗ bandszeug und chirurgiſche Inſtru⸗ mente, die von der Reichsregierung der chile⸗ niſchen Regierung als Geſchenk übermittelt wer⸗ den und vom Deutſchen Roten Kreuz zuſam⸗ mengeſtellt wurden, um das große Elend der von dem Erdbeben betroffenen chileniſchen Be⸗ völkerung lindern zu helfen. Jeder Deutſche wird Freude und innere Befriedigung über die Tat der raſchen Hilfsbereitſchaft empfinden, die dem befreundeten chileniſchen Volle ſchnelle Lin⸗ derung der großen Not bringen ſoll, die ihm durch die grauenvolle Naturkataſtrophe zugefügt wurde und weite Gebiete des ſchönen Landes mit ſeinen Städten und Dörfern verwüſtete. Von den zahlreichen Gegenſtänden, die an Bord des Lufthanſa Flugbootes ſind, die nun mit den deutſchen Anſchlußflugzeugen auf der Lufthanſa⸗Poſtſtrecke über den ſüdamerikani⸗ ſchen Kontinent hinweg nach Santiago de Chile bis zur Küſte des Stillen Ozeans fliegen, ſeien einige genannt. Das Deutſche Rote Kreuz, das von der Reichsregierung auf Grund der Er⸗ fahrungen und Verbindungen, die es auf dieſem Gebiet hat, mit der Beſchaffung und Zuſam⸗ menſtellung der Ladung betraut wurde, ſetzte ſich telegrafiſch mit dem chileniſchen Roten Kreuz in Verbindung, um deſſen Wünſche kennenzuler⸗ nen. Das Deutſche Rote Kreuz hat, wie erin⸗ nerlich, in den letzten Jahrzehnten wiederholt in großem Ausmaß bei Naturkataſtrophen, Krie⸗ gen und Bürgerkriegen Hilfsmaßnahmen durch⸗ geführt. Erinnert ſei nur an die Hilfe bei dem Erdbeben in Meſſina, im italieniſch⸗abeſſini⸗ ſchen Konflikt und dem Bürgerlkrieg in Spanien. Eine mediziniſche Ladung Bereits am 8. Februar brachte das Auswär⸗ tige Amt eine Teilſendung auf den Weg die mit der planmäßigen Poſtmaſchine der Luft⸗ hanſa nach Chile befördert wurde. Dieſe erſte Sendung erfolgte auf Anforderung der deut⸗ ſchen Botſchaft in Chile, der die chileniſche Re⸗ gierung mitgeteilt hatte, daß ſie für raſche Ueberlaſſung von Verbandsſtoffen dank⸗ bar wäre. So wurden nun abermals in Trave⸗ münde 19 Kiſten und 11 Ballen von der Luft⸗ hanſa übernommen und in ihr Dornier-Flug⸗ boot verladen, chirurgiſche Inſtrumente, Injek⸗ tionsſpritzen mannigfaltiger Art und Ausfüh⸗ rung, für die verſchiedenen operativen Eingriffe beſtimmt, ſowie Verbandswatte und Mull ent⸗ haltend. Mit dieſen Kiſten und Ballen an Bord, die insgeſamt ein Gewicht von 570 Kilo aufwei⸗ ſen— eine immerhin noch nie auf einer Ozean⸗ luftverkehrsſtrecke beförderte Ladung— ging das neue Do⸗26⸗Flugboot auf ſeinen erſten At⸗ lantik⸗Flug, der, wie nicht anders zu er⸗ warten, zur vollen Zufriedenheit der altbewähr⸗ ten Atlantikflieger der Lufthanſa verlief. Die Lufthanſa wird das neue Dornier Do⸗26⸗ Flugboot, das ſeine erſte große Probe im Rah⸗ men einer ſo ſchönen Aufgabe erfüllen konnte, demnächſt im planmäßigen Atlantikflug einſet⸗ zen nachdem es ſeit Spätſommer 1938 über der Nord⸗ und Oſtſee, ſowie über Küſtengebieten des Atlantik eingehend erprobt worden iſt. kin fabineit Teleki gebildet p Bubdapeſt, 16. Febr. Miniſterpräſident Graf Paul Teleki hat ſein Kabinett am Donnerstagnachmittag gebil⸗ det. Das bisher von ihm bekleidete Amt des Kultus⸗ und Unterrichtsminiſters wurde mit dem früheren langjührigen Kultusminiſter Ho⸗ man, der bis vor einem Jahr dieſes Amt inne hatte, beſetzt. Die übrige Regierungs⸗ liſte bleibt unverändert. Heute abend noch findet eine Sitzung der Regierungspartei ſtatt, in der der neue Mini⸗ ſterpräſident ſein Kabinett vorſtellen wird. In unterrichteten politiſchen Kreiſen erwartet man die Vereidigung des neuen Kabinetts für Freitagvormittag. Graf Paul Teleki wurde 1879 in Buda⸗ peſt geboren. Noch vor dem Kriege machte er ſich einen Naenen als Geograph. Seine Abge⸗ ordnetenlauſbahn begann 1905. Nach Be eeid i⸗ guerig des Krieges wurde er Profeſſor der Wirtſchaftsgeographie an der Budapeſter Uni⸗ verſität. In der erſten ungariſchen National⸗ Argentiniens Judenfrage iſt noch nicht in ein Dle juden · und Bodenreſormvorlage àufrecht erhallen akutes Stadium getreten, aber der Vormarſch verſammlung nach der Räte⸗Revolte wurde Teleti 1920 zugächſt zum Außenminiſter und daern zum Miniſterpräſidenten ernannt. Nach ſeiner Demiſſion 1921 widmete er ſich wieder der wiſſenſchaftlichen Tätigkeit an der Buda⸗ peſter Univerſität. 1938 wurde Graf Teleki zum Kultus⸗ ueid Un⸗ terrichtsminiſter der Regierung Imredy, er⸗ nannt. Nach dem Münchener Schiedsſpruch nahm er als ungariſcher Hauptdelegierter an den Verhandlungen mit der tſchecho⸗flowaki⸗ ſchen Regierung in Komorn teil. Eine Erklärung Telekis Miniſterpräſident Graf Paul Teleki er⸗ flärte anläßlich einer Sitzung in der Regie⸗ runigspartei, die unveränderte Zuſammenſet⸗ zung des Kabinetts dokumentiere am beſten die Abſicht, die Politit Imredys unverändert ſowohl in außen⸗ wie in innerpolitiſcher Rich⸗ tung fortzuſetzen. Die neue Regierung halte die Juden⸗ und Bodenreformvor⸗ lage in unveränderter Form aufrecht. Zum Ausbau des Kalser-Wilhelm-Kanals Die Entwieklung des Verkehrs auf dem Kaiser-Wilhelm-Kanal und die gesteigerte Bedeutung einer leistungsfähigen Verbindung zwischen Ost- und Nordsee haben den Plan einer grohzügi- gen Erweiterung des Kaiser-Wilhelm-Kanals reifen lassen, dem der Führer, wie berichtet, seine Zustimmung erteilt hat. Der Kaiser-Wiühelm-Kanal, gesehen vom Deck des (unser Bild). Kreuzers„Köln“ Weltbild(M) umnimmmmummnzinmnmnmmniminmimimnimimmmiunimnminnmmnumimimirmmmimimmnmmniimnzrnnnmminzmirimmnunnanimmnnmnnmnimmnmummnnmmninsnnnnnimvininmmntütinitüfütinütiuininifiiinimimiiüiiimüm der nolitioclie Jag O Die Entwicklung um die Anerken⸗ nung Francos durch die franzöſiſche und engliſche Regierung wird allmählich zu einer Komödie. Vor allem in Frankreich ſind es die Kräfte der Volksfront, die es immer noch nicht wahr haben wollen, daß das Schickſal des bolſchewiſtiſchen Spaniens be⸗ ſiegelt iſt, und die deshalb alles daranſetzen, um zu verhindern, daß die de-jure-Anerken⸗ nung Francos durch Paris erfolgt. Sie ver⸗ ſuchen, der franzöſiſchen Oeffentlichkeit zu ſuggerieren, daß die Sache der roten Macht⸗ haber noch lange nicht verloren ſei, und daß deshalb aus den bekannten Nützlichkeitser⸗ wägungen heraus eine„vorzeitige“ Anerken⸗ 1 die philoſe nung nur von Schaden ſein könnte. 4 Als der beſte Witz in dieſer Tragikomd⸗„In einen die mutet es faſt an, daß ſich Azana gewei⸗ England die gert hat, nach Rotſpanien zurückzulehren. Er muliert der hat glatt und bündig erklärt, daß Negrin Deie halbe überhaupt keine Hoffnung haben könne, die liſch. Der b endgültige Niederlage zu vermeiden. Er hat daut. Und damit ſeine Freunde von der Volksfront in des Zufriede nicht geringe Verlegenheit verſetzt, und es ner, die da⸗ iſt ſehr intereſſant, zu erfahren, wie die reif geword Reaktion in Paris auf dieſe offene Sprache gicht auf Me ſein wird. daben für H Aus Italien wird eine offiziöſe Stellun⸗ BSöberalen— nahme bekannt, in der das„lächelnde In⸗ 4 Ziel der en tereſſe“ an dem Wettlauf der Demokratien nach Burgos geſchildert wird. Mit Nachdruck wird erklärt, daß Italien Seite an Seite mit ſeinem Freund bis ans Ende zu mar⸗ ſchieren gedenke. Dieſer Freund, das na⸗ tionale Spanien, hat es nicht nötig, nach der neuerlichen Entwicklung der Dinge auf die Anerkennung durch die weſtlichen Demo⸗ kratien überhaupt noch irgendein Gewicht zu legen. * 3 O Es iſt ſehr intereſſant, daß Frankreich jetzt ſelber dabei iſt, der Genfer Liga und ihren ſeltſamen Methoden, die den Frieden der Welt gefährden, das Grab zu ſchaufeln. Der franzöſiſche Außenminiſter hat dem Se⸗ kretariat der Liga mitgeteilt, daß die fran⸗ zöſiſche Regierung zwar ihre Beteiligung an dem Uebereinkommen von 1928 über die friedliche Regelung internationaler Strei⸗ tigkeiten weiter aufrecht erhalte, jedoch ihrer Beitrittserklärung nunmehr folgenden Vor⸗ behalt hinzufüge:„Der Beitritt gilt künftig nicht für Streitigkeiten über Vorgänge, die ſich im Falle eines Krieges, in den die fran⸗ zöſiſche Regierung verwickelt ſein ſollte, er⸗ geben.“ Es iſt ſehr intereſſant, daß dieſe Exklä⸗ rung, die praktiſch dieſes ganze Abkommen unterhöhlt, auch von England, Neuſeeland und dem Staatsſekretär für Indien abgege⸗ ben wurde. 4 Siimunnunnmmmnmmnmummnnunnmmmmmmmmmmnmnnunumb Daris zögert weiter Noch keine Anerkennung Francos nw. Paris, 17. Febr.(Eig. Drahtber) Das franzöſiſche Kabinett iſt für Samstag⸗ vormittag, 10 Uhr, zu einer neuen Sitzung ein⸗ Die berufen worden, deren Tagesordnung noch nicht offiziell bekanntgegeben wird. Es dürfte ſich vor allem um die Behandlung der am Diens⸗ ſondern wi tag zurückgeſtellten Flüchtlingsfrage handeln. Mit neuen Entſcheidungen über Spanien iſt Der Fortſchr nicht zu rechnen, nachdem in den bisherigen leiſtet. Inte die beſte Ga Beratungen des Kabinetts die von Bonnet emp. Dies iſt a fohlene ſofortige Anerkennung Francoh iker. Von nicht herbeigeführt werden konnte. man, in den „SZBougaleich a bor dem beginn der ms-Uinter⸗ defchert 1 eſchei du Kompfſpiele nelniache h Faſchiſtiſche Miliz in Villach Fbvordiſche Ra Bilach, 16. Febr.(OW⸗Fund e unterwo Donnerstagnachmittag kam als Gaſt der diurch Arbeit Oberſten SA⸗Führung eine Abordnung faſchi⸗ Kultur zu e ſtiſcher Milizoffiziere in Villach an, um den Früftigen Pl NS⸗Winterkampfſpielen beizuwohnen. Die Ab⸗„unſerem ordnung, die unter Führung des Generals der Aufgaben vo faſchiſtiſchen Miliz, Tabarini, ſteht, wurde Cromwell in Arnoldſtein vom Führer der SA⸗Gruppe Südmark, Gruppenführer Nibbe, und von Su⸗ Standartenführer Rennecken von der Ober⸗ ſten SA⸗Führung empfangen. Vor dem Bahn⸗ hof in Villach hatte ein Muſikzug der Sü⸗ Gruppe Südmark Aufſtellung genommen. Der Vorbilder, zi blickt. Dieſe neu⸗ Studenten R der liberalen Stabsführer der Oberſien SA-Führung, ber, nes zzelther gruppenführer Herzog, begrüßte die Kame⸗— b0 elthern raden aus dem faſchiſtiſchen Italien und hieß 5 abwelenh ſie in Großdeutſchland herzlich willkommen. 55 Durch ein dichtes Spalier ging dann die uen e Fahrt in die feſtlich geſchmückte Stadt. Herr⸗ flicht und we licher Sonnenſchein lag über Deutſchlands ſüd⸗ ner' Ar* lichſter Grenzſtadt. Mächtige Torbogen aus fälli Tannengrün mit dem SA⸗Wehrabzeichen 3 hip ſchmücken die Straßen. Ueberall herrſcht feſt⸗.— liſche Stimmung. Empire. die nordiſche es ſoll derein land, als T Welt wachen Wieder Bombenern'oſion in condon DN London, 16. Febr. In einem Güterſchuppen des Londoner Bahn⸗ hofs Kings Croll explodierte am Donners nachmittag eine Bombe. Dabei wurde ein ſenbahner verletzt. Ueber die Täter iſt bis nichts bekannt. Im Jahre ueen Victe bruar! 930 Jag Anerken⸗ efranzöſiſche allmählich zu rankreich ſind die es immer en, daß das Spaniens be⸗ 8 daranſetzen, -jure-Anerken⸗ olgt. Sie ver⸗ entlichkeit zu roten Macht⸗ iſei, und daß ſtützlichkeitser⸗ ige“ Anerken⸗ znnte. r Tragikomö⸗ Azana gewei⸗ ckzulehren. Er „daß Negrin zen könne, die teiden. Er hat Volksfront in rſetzt, und es zren, wie die ffene Sprache iöſe Stellung⸗ „lächelnde In⸗ Demokratien Mit Nachdruck eite an Seite nide zu mar⸗ teund, das na⸗ jt nötig, nach der Dinge auf ſtlichen Demo⸗ ein Gewicht zu haß Frankreich ifer Liga und e den Frieden b zu ſchaufeln. r hat dem Se⸗ daß die fran⸗ Beteiligung an 1928 über die ionaler Strei⸗ te, jedoch ihrer olgenden Vor⸗ itt gilt künftig Vorgänge, die 1nden die fran⸗ ſein ſollte, er⸗ dieſe Erllü⸗ ize Ahlommen d, Neuſeeland Indien abgege⸗ Mnmmummmmamn ſeiter ʒrancos g. Drahtber.) für Samstag⸗ n Sitzung ein⸗ nung noch nicht es dürfte ſich der am Diens⸗ frage handeln. er Spanien iſt den bisherigen n Bonnet emp. ug Francoß ſen konnte. -Dinter⸗ Villach .(HB⸗Funk) als Gaſt der ordnung faſchi⸗ h an, um den hhnen. Die Ab⸗ s Generals der i, ſteht, wurde ſer SA⸗Gruppe „ und von Sa⸗ von der Ober⸗ zor dem Bahn⸗ ikzug der Sa⸗ enommen. Der Fßührung, Ober⸗ ßte die Kame⸗ alien und hieß willkommen. ing dann die e Stadt. Herr⸗ utſchlands ſüd⸗ Torbogen aus ⸗Wehrabzeichen 4 ll herrſcht feſt⸗ in condon on, 16. Febr. ondoner Bahn⸗ m Donnerstag⸗ wurde ein Ei⸗ — — äter iſt bisher gicht auf Machtpolitik. Ziel der engliſchen Politik atenzreuzbanner⸗ Freltag, 17. Tebruar 1939 — pree denS fronKhhSche venloaqsDODιι⏑I”gD Vtft%ν — 12. Fortſetzung Die philoſophie eines hamſters „In einem Anfall von Geiſtesabweſenheit hat England die halbe Erdkugel erobert“— ſo for⸗ muliert der Hiſtoriker John Seeley. Die halbe Erdkugel— in der Tat, ſie iſt eng⸗ liſch. Der britiſche Löwe iſt geſättigt. Er ver⸗ daut. Und er hat die Philoſophie des Satten, des Zufriedenen. Nach der Meinung der Män⸗ ner, die das Empire beherrſchen, iſt die Zeit teif geworden zur Abrüſtung und zum Ver⸗ Fortan ſollen die Aus⸗ gaben für Heer und Flotte— ſo verkünden die Liberalen— geſpart werden, fortan ſoll das nicht Eroberung, Die PremierDiamanten-Mine bei Pretoria ſondern wirtſchaftliche Durchdringung ſein. Der Fortſchritt werde durch Freihandel gewähr⸗ leiſtet. Internationale Schiedsgerichte ſeien die beſte Garantie für den ewigen Frieden. Dies iſt auch die Lehre der liberalen Poli⸗ tiker. Von den Kathedern und Kanzeln hört man, in den Zeitungen lieſt man ſie. Zugleich aber wächſt ein neues Geſchlecht heran. Da lehrt Thomas Carlyle: Selbſt⸗ beſcheidung iſt Selbſtentmannung, die Macht begründet das Recht, die überlegene nordiſche Raſſe hat Anſpruch darauf, die Welt in Beſitz zu nehmen, weil ſie allein fähig iſt, die unterworfenen Stämme der Naturvölker durch Arbeit emporzuheben und zu höherer Kultur zu erziehen. Der Schwache hat dem Kräftigen Platz zu machen. „Unſerem Volke ſind koloniale und heimiſche Aufgaben von etwig göttlicher Art zugewieſen.“ Cromwell und Friedrich der Große ſind die Vorbilder, zu denen dieſes junge England auf⸗ blickt. Dieſe neuen Lehren gefallen dem Oxforder Studenten Rhodes beſſer, als die Vorleſungen der liberalen Profeſſoren. Es mochte richtig ſein, daß England zu ſei⸗ ner Weltherrſchaft„in einem Anfall von Gei⸗ ſtesabweſenheit“ gekommen war. Das aber hin⸗ dert nicht, nachträglich in die Entwicklung einen neuen Sinn hineinzutragen. Rhodes greift die Gedanken Carlyles auf, ſpinnt ſie fort und flicht und webt ſie zu einem Gedankennetz eige⸗ ner Art. In ſeiner Phantaſie fügt er die zu⸗ fällig zuſammengerafften britiſchen Beſitzungen und Machtpoſitionen zu einem weltumſpan⸗ nenden Gebäude. Er erfüllt das alte Wort Empire mit einem neuen Sinn: England ſoll die nordiſche Raſſe zur Weltherrſchaft führen, es ſoll dereinſt, vereint mit USA und Deutſch⸗ land, als Treuhänder über das Schickſal der Welt wachen. dDas Ceſtament des 25jährigen Im Jahre 1876, in dem ſich die 57jährtge Queen Victoria die indiſche Kaiſerkrone ſym⸗ ——————————— boliſch aufs Haupt ſetzt und ihrem Titel einer Königin Großbritanniens den einer Kaiſerin Indiens hinzufügt— in eben dieſem Jahre ſitzt der 23jährige Rhodes in ſeinem Studen⸗ tenzimmer und verfaßt ſein— Teſtament. „.... vermache ich mein ganzes Vermögen der Errichtung und Förderung einer Geſell⸗ ſchaft, deren Aufgabe darin beſtehen ſoll, die engliſche Herrſchaft über die ganze Welt aus⸗ zudehnen, die britiſche Koloniſation aller Län⸗ der zu vervollkommnen und insbeſondere den großen Kontinent von Afrika mit britiſchen Anſiedlern zu beſetzen. Das heilige Land, das Euphrattal, die Inſeln Cypern und Kreta, ganz Südamerika, die Inſeln des Stil⸗ len Ozeans, die Seeküſten von China und Ja⸗ pan ſollen als Teile zum Ganzen des britiſchen Reichs gehören. Die Vereinigten Staaten ſol⸗ len wiedergewonnen werden. Ein Syſtem ko⸗ lonialer Vertretungen ſoll in einem Reichs⸗ parlament gipfeln, und es ſoll end⸗ lich eine Macht errichtet werden, die groß und ſtark genug iſt, für die Zukunft alle Kriege unmöglich zu machen und das Wohl der Menſch⸗ heit zu fördern...“ Nun, man muß ſchon ſagen: der junge Mann entwickelt einen ge⸗ ſunden Appetit. Viel iſt es nicht, was er von der Welt für die anderen Völker übrigläßt. Später wird er einige Beſcheidenheit an den Tag legen, er wird nur ſo viel nehmen, als er bekommen kann. Daß er genau weiß, was und wie⸗ viel in der Wirklichkeit von Eng⸗ land erbeutet und verdaut wer⸗ den kann— das wird ſeine Größe ausmachen. Einſtweilen propagiert er den Gedanken:„Da die Oberfläche der Welt beſchränkt iſt, hat England die Pflicht, alles davon zu nehmen, was es irgend bekommen kann.“ Andere Stimmen fallen ein. Lord Curzon verkündet:„Das britiſche Reich iſt das größte Werkzeug Gottes zum Guten, das die Welt je geſehen hat.“ Damit iſt der praktiſchen Forde⸗ rung eine moraliſche Ge⸗ wandung umgeworfen. Und bald gilt es in den Kreiſen des jungen, imperialiſtiſchen England als ein unumſtößlicher Glaubens⸗ ſatz:„Großbritannien iſt es nicht nur ſich ſelber ſchuldig, die Erde in Beſitz zu nehmen, es folgt dabei einem Gebot der Ziviliſation und Moral.“ Mehr und mehr verſtummt die Stimme des Rechtes. Die Entwick⸗ lung läßt ſich an der Zeittafel ab⸗ leſen: Bei der Eroberung Aegyp⸗ tens werden noch Bedenken laut: der Feldzug im Sudan bleibt bereits unbelaſtet von ethiſchen Erwägungen, und der Rechtsbruch in Afrika und die Vergewaltigung der Buren finden ſchließlich die uneingeſchränkte Zuſtimmung aller Engländer.— Der klarſte und konſequenteſte aller Imperia⸗ liſten iſt Cecil Rhodes. Dieſer Mann aber iſt ein Todeskandidat, ſeine Lungen ſind krank. Wenn er weiterleben will, ſo muß er wieder hinüber in das trockene, heiße Klima Südafrikas. Als er das Schiff beſteigt, iſt er entſchloſſen, Südafrika zum„Eckſtein“ des Gebäudes zu machen, das ſich als britiſches Empire über den ganzen Erdenkreis erheben ſoll. Aus Südafrika hat er die Edelſteine geholt, die er in Macht verwandeln will, um mit dieſer Macht dies Land als einen Edelſtein der engliſchen Krone einzufügen. Der Augenblick iſt gekommen, da jene Politik entſteht, die die Völker der Welt ein halbes Jahrhundert ſpäter in Beſitzende und Habe⸗ nichtſe aufſpaltet. Noch iſt das Innere Süd⸗ afrikas nur ſeiner Diamanten wegen wertvoll. Noch gibt es keinen lebenswichtigen Grund zu politiſcher Einverleibung. Die des jungen Rhodes: Landnahme auf Vorrat! Koloniales Hamſtertum! Tändereroberung durch Börſenmanöver Als der ſechsundzwanzigjährige Rhodes im Jahre 1879 nach Kapſtadt zurückkehrt, findet er das Land in einer Kriſe. Die Diamanten⸗ preiſe ſind gefallen und die Abbaukoſten ge⸗ ſtiegen. Die Arbeit mit den primitiven Werk⸗ zeugen, wie Spaten, Hacke und Korb führt nicht mehr zum Ziel. Die Diggers müſſen in tiefere Schichten vordringen. Koſtſpielige Anlagen werden nötig. Cecil Rhodes ſieht ſich nach einem Teilhaber um. Er findet ihn. Mit einem kleinen Kapital kaufen die beiden Anteile einer großen Grube, die erſoffen und ſomit billig zu haben iſt. Mit Beſtrebungen „ 10 diæ nclæren Sihre Kolenien erwarhen Hilfe einer gewöhnlichen Bauernpumpe wird die Mine betriebsfähig gemacht. Der Grund ſtellt ſich als beſonders diamantenreich heraus. Cecil Rhodes iſt ein gemachter Mann. Er gründet eine Kompagnie, die De⸗-Beers⸗Com⸗ pany, die ſich in kurzer Zeit zur größten Diaman⸗ tengeſellſchaft der Welt entwickelt. Sie gewährt ihm ein jährliches Einkommen von 250 000 Pfund. Und ſie wird zugleich der erſte Eckpfeiler des Machtgebäudes, das er nun zu errichten be⸗ ginnt. In dieſem einen Jahr 1879 bringt er drei Punkte ſeines Lebensprogrammes zur Ausführung: Er erwirbt in Oxford ſeinen aka⸗ demiſchen Grad, begründet die eben erwähnte groͤßte Diamantengeſellſchaft der Welt und geht aus dem Wahlkampf um einen Sitz im Par⸗ lament der Kapkolonie als Sieger hervor. Er bleibt unaufhörlich bemüht, ſeine finan⸗ zielle Machtpoſition ins Unermeßliche zu erwei⸗ tern. Er verwirklicht den alten engliſchen Grundſatz: Das Geld— alſo die wirtſchaftliche Macht— führt am beſten und ſchnellſten zur politiſchen Macht, alſo auch zum Ländererwerb. Reichwewden durch Kaufen und Verkaufen— das iſt der gangbarſte Weg, Kolonien zu er⸗ werben. Und es iſt ein verſteckter Weg, ein Umweg. Aber nur in der Geometrie iſt die Gerade die kürzeſte Strecke, im Leben und in der Politik führt meiſt der weiteſte Umweg am ſchnellſten zum Ziel. Reiche Privatmänner er⸗ werben Gebiete auf eigene Gefahr, und das engliſche Vaterland wiwd um eine Kolonie rei⸗ cher. Die Tradition hat ſich hundert Jahre zu⸗ vor in Indien glänzend bewährt. Clive und Haſtings waren Direktoren einer privaten Han⸗ delsgeſellſchaft, der Eaſt⸗India⸗Company. Ce⸗ cil Rhodes hat ſeine De⸗Beers⸗Company. Und er hat ſie wirklich, denn ihm gehören die An⸗ teile, während Clive und Haſtings nur ange⸗ ſtellte Direktoren und ihrem Aufſichtsrat ver⸗ antwortlich waren. Herr des Diamanten-Monopols Zunächſt einmal verkauft Rhodes ſeine Mine an die Regierung der Kapkolonie für hundert⸗ tauſend Pfund. Die Neuerwerberin macht übrigens, dies ſei nebenbei erwähnt, ein glän⸗ zendes Geſchäft: ſie entnimmt dem Unterneh⸗ men binnen neun Jahren Diamanten im Werte von zwölf Millionen Pfund, alſo einer Viertel⸗ milliarde Mark, darunter einen Stein von neunhundertſiebzig Karat, deſſen Wert auf eine balbe Million Pfund geſchätzt und der dem Papſt zum Geſchenk gemacht wird. Mit ſeinen hunderttauſend Pfund kauft Rhodes neue Mi⸗ nen. Monatelang iſt er unterwegs, durchſtreift das Niemandslano, ſteckt überall Land ab, wo ſich nur die geringſte Hoffnung auf das Vor⸗ handenſein von Diamanten zeigt. Zum großen Schlage aber holt er im Jahre 1885 aus. Zu dieſer Zeit gibt es wieder einmal eine Welt⸗ wirtſchaftskriſe. An der Neuyorker Börſe ſinken die Kurſe, die Baiſſe ſtrahlt bis nach Südafrika aus. Hier iſt der kapitalkräftige Rhodes einer der weni⸗ gen, die kaufen können. Und er kauft und kauft. Wo immer Anteile von Diamantengruben an⸗ geboten werden, da nimmt er ſie auf. Als ſein Geld alle iſt, eilt er nach England, borgt ſich zwanzig Millionen. Damit macht er ſich nach und nach zum Herrn aller ſüdafrikaniſchen Diamantenfelder von Wert. Er hat als erſter erkannt, daß ſich auf die Dauer mit Diamanten nur Geld verdienen läßt, wenn das Angebot der Nachfrage angepaßt wird. Diamantenpreiſe ſind Phantaſiepreiſe. Derſelbe Stein kann eben⸗ ſo vier wie fünfhundert Pfund bringen. Ein Konkurrenzkampf unter den Diamantenhänd⸗ lern muß alſo über kurz oder lang zum Ruin aller führen. Rhodes errechnet ſich, daß jähr⸗ lich genau vier Millionen Pfund für Brillan⸗ ten ausgegeben werden. Sinken die Preiſe, ſo werden entſprechend mehr Steine gekauft, liegt der Kurs hoch, ſo ge⸗ hen die Umſätze entſprechend zurück. Die Geſamtſumme aber, die die Männer der Welt für den Schmuck ihrer Frauen ausgeben, bleibt konſtant. Beſitzt alſo Cecil Rhodes alle Gruben und damit alle Steine, ſo fließen dieſe vier Millionen Jahr für Jahr in ſeine Taſche, Als er in ſein fünfunddreißigſtes Lebensjahr geht, hat er dieſes Ziel erreicht. Er iſt im Be⸗ ſitz des Diamantenmonopols, Die wenigen Funde, die außerhalb der Rhodesſchen Gruben noch gemacht werden, etwa in anderen Teilen Afrikas, in Braſilien oder in Indien, zählen nicht. Von nun ab ſtellt die internatio⸗ nale Männerwelt dem afrikaniſchen Diamanten⸗ könig alljährlich achtzig Millionen Goldmark zur Verfügung. Goldmine und Wäscherei hei Johannesburg Mit der Errichtung des Monopols iſt der Dia⸗ mantenrummel von Kimberley zu Ende. Im gleichen Zeitpunkt ſetzt der Goldrummel in Transvaal ein. Ein Menſchenalter hindurch hat es ſich verheimlichen laſſen, daß die Kies⸗ ſchichten des Witwaterrandes Gold führen. Nun iſt das Geheimnis offenbar geworden. Ein Goldfieber bricht aus, das hinter demjenigen Kaliforniens an Ausdehnung und Höhe nicht zurückbleibt. Tauſende von Menſchen aller Raſ⸗ ſen und Sprachen ſtrömen im altväteriſchen Transvaal zuſammen. Ueberall ſchießen Städte aus dem Boden. Das Dorf Johannesburg ent⸗ wickelt ſich in einem überamerikaniſchen Tempo zu einem Platz von mehr als hunderttauſend , Die führende Qualitäts-Cigaorette: arican 3, Einwohnern. Und bald hat jedes dieſer Gold⸗ neſter ſeine eigene Börſe. Eine wilde Spekula⸗ tion hebt an, ein Leben in Saus und Braus. Den Reiſenden fragt der Wirt eines Gaſthofes, ob er ſein Bad in Waſſer oder in Champagner nehmen wolle, und er fügt hinzu:„Der Preis iſt der gleiche.“ Wo kein Gold gefunden wird, da wird es erlogen. Wo immer ein Sandhaufen auf der Linie einer Goldader zu finden iſt, da wird eine neue Geſellſchaft gegründet, Proſpekte wer⸗ den gedruckt und in die Welt geſchickt. Und bald dehnen ſich die Goldfelder über ſechzig Kilome⸗ ter hin, und noch immer iſt das Ende der Adern nicht abzuſehen. Die Stunde iſt angebrochen, vor der ſich die alten Hirten gefürchtet haben. Der Diamanten⸗ rummel hatte ſich im Griqualand abgeſpielt. Der Goldrummel durchtobt die Landſchaft, die von den niederſächſiſchen Bauern dicht beſiedelt iſt. Zuſammenſtöße und Reibungen ſind unaus⸗ bleiblich. Die Goldfunde müſſen Transvaal zum Verhängnis werden. Und ſie werden es. Das Gold fordert das Blut und das Glück der Hir⸗ ten. Südafrikas Schickſalsſtunde iſt angebrochen. (Fortietzung folgt) ————— —————————————————— —— ——————— — ————————————— —————— ——— — — —— —— —— ———— — —— —— ———————————— 3 —————] 8,———— „Habenhreuzbgnner“ ———— / Freitag, 17 Februar 195 ſie'ſel weiht Dſ-Fohnen Feierſtunde im Berliner Sportpalaſt Berlin, 16. Februgr.(HB⸗Funk.) Die Deutſche Arbeitsfront, Abteilung Wehr⸗ macht, veranſtaltete am Mittwochabend für die Standorte Oberkommando der Wehrmacht und Oberkommando des Heeres im Sportpalaſt eine Weiheſtunde, auf der nach einer Anſprache des ſtellvertretenden Gauleiters Staatsrat Gör⸗ litzer der Chef des Oberkommandos der Wehr⸗ macht, Generaloberſt Keitel, mit der Blut⸗ fahne des SA⸗Sturmes„Heinz Eberhard Mai⸗ kowſki“ die Weihe von 15 von Dr. Ley verlie⸗ henen Betriebsfahnen vornahm. Der ſtellvertretende Gauleiter Staatsrat Gör⸗ litzer erinnerte in ſeiner Anſprache an die Jahre des Kampfes um die Macht, in denen mutige Männer das heilige Symbol des Haken⸗ kreuzes hochhielten, eines Kampfes, der über 40 Tote in der Reichshauptſtadt forderte. Dieſes Banner wolle uns mahnen, ſo ſagte Görlitzer, einig zuſammenzuſtehen. Die Haltung der Partei ſei von jeher ſoldatiſch ge⸗ weſen. Es werde auch für die Zukunft darauf ankommen, ſoldatiſche Bereitſchaft und Spann⸗ kraft zu erhalten und zu pflegen. Generaloberſt Keitel, der dann das Wort nahm, gab ſeiner beſonderen Freude darüber Ausdruck, an dieſer alten Kampfſtätte der NS⸗ DAp die Fahnen weihen zu können, die der Reichsorganiſationsleiter den beiden Standor⸗ ten für ihren Kampf um die Schaffung der großen deutſchen Volksgemeinſchaft verliehen habe, Wie unſerer Wehrmacht in den Trup⸗ penfahnen die Symbole des Soldatentums auf ſeinem Wege für die Sicherung und Verteidi⸗ gung der Heimat voranwehen, ſo ſollen auch Ihnen, meine Kameraden, Ihre neuen Fahnen immer porangehen in Ihrem Kampf um die Sicherung der inneren Front und um die Ge⸗ winnung des letzten Volksgenoſſen für die Ideen und die Weltanſchauung unſeres Führers. Warum muß knoland aufrüſten? Systemalische Siimmungsmache der englischen Presse orahtberichfounsefes londoner Vertrefefs) ib. London, 17. Febr. Die gewaltigen Ziffern der engliſchen Auf⸗ rüſtung ſind in der engliſchen Oeffentlichkeit mit ſehr gemiſchten Gefühlen aufhe⸗ nommen worden. Die Preſſe bemüht ſich, die Notwendigkeit dieſer Rüſtungsausgaben zu he⸗ tonen und zu verſichern, daß die Steuerſchraube nicht allzu ſtark angezogen werde. Nicht ohne Abſicht hat gerade im gegenwär⸗ tigen Augenblick auch der ehemalige Gouver⸗ neur voer Gibraltar, General Sir Harring⸗ ton, in einem aufſehenerregenden Vortrag behauptet, Gibraltar habe während der Sep⸗ temberkriſe des vergangenen Jahres nur vier Flugabwehrgeſchützſe beſeſſen und ſei auch fonſt völlig unvorbereitet geweſen. Durch ſolche Darſtellungen, die von der Preſſe aller Richtungen in großer Aufmachung verhreitet werden, ſoll der Oeffentlichkeit die Notwendig⸗ keit der gewaltigen Rüſtungsausgaben demoei⸗ ſtriert werden. Gleichzeitig ſperden von den Zeitungen krampfhafte Bemiſhungen gemacht, zu erklären, warum trotz des Abkommens von München die Aufrüſtung Englands in dieſem Maße weitergetrieben werden müſſe, wobei natürlich nach althergebrachter Weiſe wieder Deutſchland der Hauptſchuldige ſein muß. knglands flebeitsloſenelend Eine schwerwiegende Dehatie im Ulnlerhaus Drohtbeficht unsefes londonefVertfefefs fh. London, 17. Februar. Die Arbeiterpartei hat am Donnerstagmittag im Unterhaus ihren vor einiger Zeit angekün⸗ digten Mißtrauensantrag gegen die Regierung wegen ihrer Untätigkeit gegenüber dem Arbeits⸗ loſenproblem eingebracht. Der Antrag lautete dahin, daß das Unter⸗ haus die Tatſache des Vorhandenſeins von über 2 Millionen Arbeitsloſen und von weit beneralſtabsbeſpeechungen condon-Paris Fr anzõsische Truppeniransporie nach Tunis (Drahtberichronsetes Porfisef Veftfefefs) hw. Paris, 17. Februar. Der„Figaro“ meldet aus London, daß neue franzöſiſch⸗engliſche Generalſtabsbeſprechungen über die gemeinſame Verteidigung der beiden Kolonialreiche bevorſtünden. Hierbei ſollen im einzelnen alle Maſmahmen geprüft werden, die zur Wahrung der gemeinſamen Intereſſen die⸗ nen künnten. Es handelt ſich vor allem um ver⸗ ederzeit Wiſd lenninger und Geflügel leden samstag une sonntag KoNMzERT G K AlLSTADT ſchiedene Projekte für militäriſche Zuſammen⸗ arbeit im Mittelmeer und im Fernen Oſten. Die Gerüchte über italieniſche Truppenver⸗ ſtärkungen in Libyen beunruhigen die außen⸗ politiſchen und militäriſchen Kreiſe in Paris lebhaft. Es muß dahingeſtellt bleiben, wie weit dieſe Sorgen ernſthaft ſind oder vorgeſchoben werden, um neue engliſche Schritte in Rom hervorzurufen oder eigene mi⸗ litäriſche Maßnahmen zu rechtfertigen. Am Quai'Orſay wird zur militäriſchen Lage in Nordafrika bemerkt, franzöſiſche Truppenbewe⸗ gungen von Algier nach Tunis ſeien„üblich“. li Tode:urteile in zwei Wochen Britiſche Militärjuſtiz in Paläſtina London, 16. Febr.(HB⸗Funk) Das Militärgericht von Haifa hatte in der vergangenen Woche ſieben arabiſche Freiheitskämpferzum Tode verur⸗ teilt. Wie nun am Donnerstag aus Jeruſalem gemeldet wird, hat der dortige Militärgerichts⸗ hof in 48 Stunden die aleiche Zahl von Todes⸗ urteilen gefällt. Am geſtrigen Mittwoch verur⸗ teilte das Gericht drei Araber und heute vier Araber zum Tode. Die Verurteilten waren in der vergangenen Woche von briti⸗ ſchen Truppen gefangen genommen worden. ————————————————————————————— 400 Jahre Albertus-Universität Königsberg Der Gau Oſtpreußen der NSDaAP führt in dieſen Tagen die Kant⸗Copernicus⸗Woche durch, um damit zwei Männer zu feiern, die unſere Vorſtellungen von Welt und Menſch weit über Deutſchlands Grenzen hinaus beſtimmt haben. Indem wir dieſer Männer gedenken, liegt es nahe, den Anteil, den Oſtpreußen und befonders die Königsberger Univerſität am deutſchen geiſtigen Leben gehabt haben, zu be⸗ trachten. Die Königsberger Univerſität wurde vor faſt 400 Jahren, 1544, von Herzog Albrecht, deſſen Namen ſie noch heute trägt, geſtiftet. Er fühlte ſich zur Gründung einer Univerſität verpflichtet, damit er für ſein Land die nötigen Rechtskun⸗ digen und Aerzte, beſonders aber Pfarrer und Lehrer heranbilden könnte. Darüber hinaus aber dachte er ſich die neue Univerſität als einen geiſtigen Mittelpunkt für ganz Nordoſt⸗ europa. Die erſten Profeſſoren berief Herzog Albrecht auf Empfehlung Melanchthons, der erſte Rektor wurde deſſen Schwiegerſohn Georg Sabinus. Während des 30jährigen Krieges erlebte die Univerſität ihre erſte Glanzzeit. Von den Ver⸗ wüſtungen des Krieges, der das deutſche Volk faſt vernichtete, blieb der Oſten und beſonders Preußen größtenteils verſchont. Gegenüber der geiſtigen Ueberfremdung Deutſchlands wurden hier die Anſätze zur Entwicklung deutſcher Dich⸗ tungen gemacht. In Königsberg entſtand eine Dichterſchule, deren hervorragendſter Ver⸗ treter Simon Dach war. Als ſein Freund wirkte der Dichter und Komponiſt Heinrich Al⸗ bert. 1645 wurde hier die erſte Vorleſung in deutſcher Sprache angekündigt, ein halbes Jahr⸗ hundert früher als durch Thomaſius in Leipzig die deutſche Sprache allmählich in die Univerſi⸗ täten eindrang. Im 17. und 18. Jahrhundert wies die Univerſität die größten Beſucherzahlen ———— auf, 1644 und 1704 waren es über 1000, wäh⸗ rend es 1844 nur 340 waren. An der Befreiung des Denkens und der Wiſ⸗ ſenſchaft von allen kirchlichen und ſonſtigen Dog⸗ men hat die Königsberger Univerſität den ent⸗ ſcheidenden Anteil. Unter der Regierung Fried⸗ richs des Großen erlangte ſie für immer ihre weltgeſchichtliche Bedeutung durch das Werk Immanuel Kants. Er war nicht der einzige Große, der damals an der Königsberger Uni⸗ verſität lebte. Zu ſeinen Schülern zählt der Mann, ebenfalls Oſtpreuße, der wie Kant nicht aus dem deutſchen und europäiſchen Geiſtesleben fortzudenken iſt: Johann Gottfried Herder. Ein wichtiges Ereignis war die Dreihundert⸗ jahrfeier 1844, bei der König Friedrich Wil⸗ helm IV. den Grundſtein zu dem heutigen Uni⸗ verſitätsbau legte. An bedeutenden Gelehrten wirkten hier im vorigen Jahrhundert der Alt⸗ philologe Lobeck, der Juriſt Felir Dahn, der hier ſeinen„Kampf um Rom“ vollendete, vor allem aber der große Naturwiſſenſchaftler Beſſel, durch den Königsberg zur hohen Schule der Aſtronomen wurde, der Zoologe und Anatom Karl Ernſt von Baer, die Phyſiker Helmholtz und Franz Neumann, ſchließ⸗ lich in den 9oer Jahren der Kunſtgeſchichtler Georg Dehio. Im Laufe des 19. Jahrhunderts machte ſich die Abſeitslage Königsbergs immer mehr be⸗ merkbar. Königsberg war nicht mehr der kul⸗ turelle Mittelpunkt Oſteuropas, ſondern Oſt⸗ preußen wurde als die öſtlichſte Provinz Preu⸗ 3 als rückſtändig und unbedeutend ange⸗ ehen. Die große Zeit die wir erleben, ſtellt auch der Univerſität große Aufgaben. Von Königsberger Studenten wurde ſchon früh der Gedanke des freiwilligen Arbeitsdienſtes in die Tat umge⸗ ſetzt. Aus ihm entwickelte ſich der ſtudentiſche Landdienſt, in dem ſchon Tauſende von jungen Menſchen aus allen Teilen des Reiches die Not und Bedeutung unſeres Grenzlandes erlebten und in das Bewußtſein des ganzen Volkes brin⸗ gen werden, 1934 begann hier der erſte Lehr⸗ verbreiteter Unterernährung in der Bevölkerung ſowie die Erfolgloſigkeit der Regierung in der Bekämpfung dieſes Uebels bedauere. Der Ab⸗ geordnete Greenwood, der den Antrag be⸗ gründete, hatte ein verhältnismäßig leichtes Spiel. Die Arbeitsloſigkeit bildet zweifellos ei⸗ nen der beſonders ſchwachen Punkte der Re⸗ gierung. Der Redner wies darauf hin, daß, wenn England ſoviel für Flüchtlinge aus ande⸗ ren Ländern tue, es ſeine eigenen notleidenden Angehörigen nicht vergeſſen dürfe. Der Oppoſitionsredner wies darauf hin, daß ein großer Teil der Arbeitsloſen ſeit Jahren ohne Arbeit ſei. England dürfe ſich dieſe Ver⸗ geudung von Volkskraft nicht erlauben. Sie bringe eine pſychiſche und ſoziale De⸗ generierung der Bevölkerung mit ſich. Müßige Menſchen, ödes Land und leer⸗ ſtehende Fabriken ſeien heute Zeugeneines tragiſchen Schauſpiels in England. Als Abhilfe forderte er große öffentliche Ar⸗ beiten, wie Landverbeſſerung, Hafenbauten, Wegebau uſw. Der Arbeitsminiſter antwortete auf dieſen Antrag, er bedaure die Zahl der Arbeitsloſen, aber es handelt ſich bei den 2039 000 Arbeits⸗ loſen nicht um eine Dauererſcheinung, wie es oft dargeſtellt werde. Die nächſte Zählung werde bereits einen nennenswerten Rückgang dieſer Zahl bringen, 15 Prozent ſtellten Arbeitsloſe dar, die ein Jahr oder länger arbeitslos ge⸗ weſen ſeien; 72 Prozent der Geſamtzahl ſeien weniger als ſechs Monate arbeitslos. „Times“ wünſcht Arbeitsdienſt Die„Times“ befaßt ſich in einem Leitartikel mit der Angelegenheit. Das Blatt rechnet aus, daß im vergangenen Jahre allein durch die langfriſtigen Arbeitsloſen 50 Millionen Arbeitstage derengliſchen Produk⸗ tion verloren gegangen ſeien. Man er⸗ ſehe daraus, wie ſchlimm die chroniſche Arbeits⸗ loſigkeit ſich auswirke. Schon im beſten Kon⸗ junkturjahr 1937 habe es einige tauſend Arbei⸗ gang des Langemarckſindiums, das jedem be⸗ fähigten Volksgenoſſen den Beſuch der Hoch⸗ ſchule ermöglichen ſoll, Alle dieſe Beſtrebungen find notwendig, damit die Hochſchule das ſein kann, was ſie nach dem Willen ihres Gründers ſein ſollte und in ihren großen Zeiten war: ein ſtarker politiſcher Faktor im Leben des Landes und Kraftzentrum deutſcher Kultur in Nordoſt⸗ europa. „Agnes von, Böhmen“ Uraufführung in Görlitz Im Rahmen der geſamtſchleſiſchen Kultur⸗ woche fand in Görlitz die Uraufführung des neuen Schauſpiels Agnes von Böhmen“ von Wolfram Krupka ſtatt, der ſchon mit ſeiner Legende„Bruder Nirgendwo“ auf ſich aufmert⸗ ſaen machte. In ſeinem neuen Bühnenwerk ge⸗ ſtaltet er einen großen hiſtoriſch⸗politiſchen Stoff, den Gegenſatz zwiſchen dem Hohenſtaufen Friedrich II und ſeinem Sohn, dem deutſchen König Heigrich VII. Es iſt dem Dichter gelun⸗ gen, die brennenden Probleme einer bedeut⸗ ſamen deutſchen Epoche mit ihrem Gegenſatz zwiſchen den Weltherrſchaftsträumen des Kai⸗ ſers und den auf Deutſchlands Erſtarkung ge⸗ richteten Plänen ſeines Sohnes, dazu den gi⸗ gantiſchen Kampf zwiſchen Kaiſertum und Papſt⸗ tum organiſch zu vereinigen und zugleich das Schickſal einer Liehbe mit dichteriſcher Kraft darzuſtellen. Mit unendlicher Freude am klin⸗ genden Wort wird der gedankliche Inhalt des Dramas veranſchaulicht. Krupka knüpft dabei ann das Vorbild des klaſſiſchen Dramas an. Unter der ſorgſamen, bedachten Regie des Inteydanten Hermann Niſſen wurde das Werk zu einem ſtarken Erfolg geführt, an dem die mit ganzer Hingebung ſpielenden Darſtel⸗ ler und der Autor ſelbſt teilnahmeni. Wolfgang Pohl. „Uotreu“ Uraufführung in Berlin Das Kleine Haus der Stgatstheater Berlin brachte in deutſcher Uraufführung eine ter im beſten Alter zwiſchen 25 und 45 Jahren gegeben, die ſeit zehn Jahren arbeitslos gewe⸗ ſen ſeien. Das bedeute eine ko loſſgle Ver⸗ geudung von Arbeits⸗ und Produl⸗ tionskraftz ganz abgeſehen von den Schä⸗ den an Leib und Seele, die den be⸗ troffenen Menſchen zugefügt würden. Das Blatt empfiehlt die Einführung einer Art von bezahltem Nationaldienſt als Heilmittel, und weiſt auf die Bildung von Arbeitsdienſt⸗ abteilungen in Südafrika zur Beſchäftigung von jungen Arbeitsloſen hin. Das merkt tiefſinnig, daß man mit einem Bruchteil der ungeheuren Summen, die jetzt für die Auf⸗ rüſtung ausgegeben würden, die ganze Arbeits⸗ loſigkeit beſeitigen und Millionen von Arbeiter⸗ wohnungen bauen könnte. kine unerhörte peovonation Bilder des Duce verbrannt DNBE Rom, 15. Februar. In berechtigter Empörung meldet die rümi⸗ ſche Morgenpreſſe einen neuen aus dem marxiſti⸗ ſchen, antifaſchiſtiſchen Haß geborenen italien ⸗ feindlichen Akt aus dem kleinen Grubendorf Redeuyef in Süptunis. 43 Dort ſeien— wie die hieſigen Blätter unten rieſigen Ueberſchriften berichten— Bilder des italieniſchen Herrſcherpaares und des Duce aus der italieniſchen Bibliothek geſtohlen und zu⸗ 4 ſammen mit vielen Büchern auf offener Straße verbranat worden. Auch diesmal ſei die Poli⸗ zei erſt am Tatort erſchienen, als die Pornütz bereits ein Raub der Flammen geworden waren. „Popolo di Roma“ heht die Tatſache hervorr daß dieſer„Beginn einer neuen antifaſchiſtiſchen Kampagne“ mit der Ankunft von Jouhaux in Tunis zuſammenfalle. Zweifellos handele es ſich bei den Tätern um verbrecheriſche Elemeni, die der komemuniſtiſchen Partei angehörten. In fiürze Donnerstagabend fand im Großen Sitzungs⸗ ſgal der Induſtrie⸗ und Handelskammer Berlin die erſte Tagung des auf Anordnung des Reichswirtſchaftsminiſters gebildeten Wehrwirt⸗ ſchaftsrates ſtatt, an der mit den Wehrwirt⸗ ſchaftsführern zahlreiche Vertreter der oberſten Reichsbehörden und der Wehrmacht teilnahmen. Reichswirtſchaftsminiſter und Reichsbankpräſi⸗ dent Funk gab den Wehrwirtſchaftsführern in längeren Ausführungen einen umfaſſenden Ein⸗ blick in die augenblicklichen allgemeinen wirt⸗ den Kdß⸗Wagen ſchafts⸗ und finanzpolitiſchen Probleme. 1* Die Abordnung ſudetendeutſcher Journali⸗ ſten, die auf Einladung der Reichspreſſeſtelle der NSdDaAp eine Deutſchlandreiſe unternimmt, Rauchen 14005 Anli Aubane erhältlich in Fachgeschäften wurde am Donnerstagnachmittag in Berlin vom Stellvertreter des Führers empfangen. 5 Es ſteht nunmehr feſt, daß Senator Berard am Freitagabend 20.40 Uhr in Begleitung von zwei Botſchaftsſekretären Paris verlaſſen wird, um ſicherneutinoffizieller Miſſion nach Burgos zu begeben. ſung unbetannt iſt, läßt ſich über die miz ſierte Auffriſchung de Kowas kaum etwas gus⸗ ſagen, aber man gewinnt den Einſdruck, daß exr die Rolle des Eindrinalings Viktor beſonderz ausgeſtattet hat. Das Dreiecksſpielchen zeigt uns die„Sorgen“ Müßiggänger. Die Eiferſucht ſteht hoch im Kurfe und wird durch eine kluge, liſtige Gattinn aus dem Hirn trieben mittels des kleinen harmloſen Flirts mit einem Dritten. Dieſe et blütige Handlung zieht ſich über drei Akte hin und bietet Anlaß zu allerlei Wortſpielen. Das Publikum, über das Spielchen ein wenig ver⸗ Arbeiterhlatt„Dgily Herald“ be⸗ Bearbeitung V. de Kow as von der Komüdie 4 „des Italieners Roberto Bracco. Da die Urfgſ⸗ einiger Nichtstuer und ihres Mannes ver⸗ etwas dünn⸗ MPon Eine große Z. maß der e wir alle ſchlich Pflicht. Aber d müchtige Kraft Probleme verla das Herz in die cht nur das Zeit muß von 4 Wir kennen a der Liebe, wie Hpfer, in der ti im engſten, tr — Darüber de nicht ge enden, wenn in Kiebe aus ſchenl „die der 3 t. Wir ſpre Vertrauen. Wi— on iſt jeder d —— „Doch das heele zu Eine Das iſt der lunde, daß u iebe erſtehen nir neu zu ſehe 4 hlen. Wandlu unſeren Aufgal kunft ſtehen, re⸗ Volbes das Ge der Kraft eines ahnen, was Lie Adꝰ unterliegen 4 Nach einem keichsverſicheru im Re 4 e freiwilliger 4 riebsführer fei 11 iedern zu ſerb eines Kd 4 spflichtiges 4 O anzuſeher hied Geſche⸗ der Zuſchuß eir ienzahlungen ei 5 zug, ſondern Hußnahme dar die Reichsba baß ab 20. Fe ludwigshafen en). 4 01 a. 4 14 Oſterb 4 Rh. an 10,52 „44, Wiesloch⸗ Wiesloch⸗Walld — 3166 W Hei Heidelberg an 10,04, Mannhei heim Höf. ab 4 ——— 3— 4 1* 1 5 4 wueidert, applaudiert die hervorragenden Lei⸗ ſtungen von Käthe Dorſch und Paul Hart⸗ mann, die in ſchöner Abſtufung den Abend kurzweilig geſtalten. Zu ihnen geſellt ſich de Kowas Liebhgber, von dem man nicht ge⸗ nau weiß, ob er ſich ernſt nimmt oder nicht. Herta Böhm entwarf das Bühnenbild, de Ko⸗ wa führte erſtmalig Regie. Das Publikum hielt ſich an die Haupwarſteller und kargte nicht mit Beifall. Heinz Grothe Köln erhält neues Kunſthaus, In Köln wird eine arößere Galerie für Kunſtaus⸗ ſtellungen errichtet werden, die bis zur Inter⸗ nationalen Verkehrsausſtellung im Jahre 1940 fertiggeſtellt ſein ſoll. In dieſein Neubau wind der Kölniſche Kunſtverein, der in dieſem Jahr ſein hundertjähriges Beſtehen feiern kann, ſein 4 neues Heim finden. Zur Erlangung von geeig⸗ neten Entwürfen war ein Wettbewerb ausge⸗ „ 4 3 4 ſchrieben worden, aus dem der Kölner Architekt Dipl.⸗Ing. Op Gen Orth als Preisträger her⸗ 4 vorging, der auch mit der Ausarbeitung ſeines Vorentwurfs betraut wurde. lung des monumentalen Bauwerks, das als Galerie zeitgenöſſiſcher Kunſt auch das Wallraf⸗ Richartz⸗Muſeum wirkſam entlaſten wird, wird das alte Gebäude des Kölner Kunſtvereins ab⸗ gebrochen werden. Nach Fertigſtef. 4 2 hruar 1950 o 45 Jahren itslos gewe⸗ ſgle Ver⸗ d Produyl⸗ n den Schä⸗ ſe den be⸗ ügt würden. ng einer Art 3 Heilmittel, Arbeitsdienſt⸗ äftigung von erald“ be⸗ em Bruchteil für die Auf⸗ anze Arbeits⸗ von Arbeiter⸗ ohation nnt 5, Februar. zet die rümi⸗ dem marxiſti⸗ enen italien⸗ Grubendorf Blätter unter — Bilbder des hes Duce aus zlen und zu⸗ ffener Straße ſei die Poli⸗ die Portrüts in geworden tſache hervor, tifaſchiſtiſchen Jouhaux in 3 handele ez ſche Elemente, gehörten. zen Sitzungs⸗ immer Berlin oronung des ſen Wehrwirt⸗ 'n Wehrwirt⸗ der oberſten ht teilnahmen. ichsbankpräſi⸗ tsführern in faſſenden Ein⸗ meinen wirt⸗ bleme. her Journali⸗ preſſeſtelle der unternimmt, ſhake mäften ag in Berlin mpfangen. itor Bérard ſegleitung von ſerlaſſen wird, er Miſſion —————— der Komödie Da die Urfaſ⸗ ſdie moderni⸗ m etwas aus⸗ nſd ruck, daß er tor beſonders wienchen ſg 3166 wW Heidelberg ab 9,05, Wiesloch⸗Wall⸗ dorf an 9,21.— 3167 Wiesloch⸗Walldorf ab 9,32, Hheidelberg an 9,51.— 3021 Schwetzingen ab J0%04, Mannheim Hof. an 10,22.— 3022 Mann⸗ heim Höf. ab 10,57, Schwetzingen an 11,15.— ichtstuer und ſteht hoch im kluge, liſtige Mannes ver⸗ mloſen Flirts etwas dünn⸗ — an D 204 Mannheim g 74 Wiesloch⸗Walldorf ab 8,14, Heidelber drei Akte hin rtſpielen. Das in wenig ver⸗ ragenden Lei⸗ Paul Hart⸗ ig den Abend n geſellt ſich man nicht ge⸗ nt oder nicht. enbild, de Ko⸗ Bublikum hielt rgte nicht mit inz Grothe ſt haus, In für Kunſtaus⸗ is zur Inter⸗ n Jahre 1940 Neubau wird dieſem Jahr ern kacin, ſein ng von geeig⸗ ewerb ausge⸗ ölmer Architekt reisträger her⸗ heitung ſeines ich Fertigſtel⸗ rks, das als das Wallraf⸗ 4 n wird, wird nſtvereins gb⸗ Hahenbreuzbanner“ Ceoß-Mannheim Freitag, 17. Tebruar 1039 Pon innen herqus 4 CEine große Zeit kann ſich nicht im alltäglichen Gleichmaß der Seele erfüllen. Wohl vollbringen wir alle ſchlicht und treu unſere berufliche Pflicht. Aber das Werk im ganzen ſetzt eine müchtige Kraft der Seele voraus. Alle großen RMobleme verlangen die große Liebe. Da muß das Herz in die Aufgaben ſchlagen. Da darf ſie nicht nur das Hirn begreifen. Eine Wende der Zeit muß von Liebe getragen ſein. Wir lennen auch die kleinen helfenden Dienſte bder Liebe, wie ſie ſich in der Bereitſchaft zum Opfer, in der täglichen Treue und daheim auch im engſten, trauten Verhältnis der Familie igt. Darüber hinaus jedoch kann ſich die hende nicht ganz zu ihrer Beſtimmung voll⸗ enden, wenn in ſie nicht die tiefe und ſtarke JDieebe aus ſchenkenden, wollenden Herzen ſtrömt. „n den einzelnen Erſcheinungen iſt uns dieſe Diebe, die der Philoſoph verlangte, auch gut be⸗ lannt. Wir ſprechen vom Glauben. Wir haben Hertrauen. Wir kennen den Schöpferwert der Geduld. Wir wiſſen auch, daß ohne Begeiſterung nie eiwas Großes vollbracht wird. Und auch da⸗ pen iſt jeder durchdrungen, daß nur das Ge⸗ meinſchaftserlebnis umfaſſende Ziele erreichen Han. Doch das alles muß ſich in Tiefen der Seele zu Einem finden. Es muß Lie be ſein. Das iſt der hohe Geiſt der geſchichtlichen Stunde, daß unſer Volk zu dieſer Kraft der giebe erſtehen will. Aus innen heraus ſuchey wir neu zu ſehen. Aus neuen Tiefen wollen wir fühlen. Wandlung wind in uns. Weil wir mit unſeren Aufgaben vor der unerhörteſten Zu⸗ kunft ſtehen, reckt ſich auch aus der Seele des Volkes das Gewaltigſte. Und wir fangen aus der Kraft eines übermächtigen Glaubens an zu ahnen, was Liebe iſt. fd J⸗Wagenzuſchüſſe unterliegen nicht der Verſicherungspflicht! Nach einem neueren Beſcheid neigt das cheidung im Rechts zuge zu der Auffaſſung, daß 1 vorbehaltlich einer Ent⸗ ie——5 Zuwendungen, die ein Be⸗ 1 kriebsführer ſeinen langjährigen Gefolgſchafts⸗ mitgliedern zu den Ratenzahlungen für den Er⸗ 4 werb eines Koͤß⸗Wagens zahlt, nicht als bei⸗ 4 25 Entgelt im Sinne des 9 160 Oanzuſehen ſind. Geht man von dem Un⸗ Ferſchied Geſchenk und Entgelt aus, ſo ſtellt ſich der Zuſchuß eines Betriebsführers zu den Ra⸗ nunzählungen eines Gefolgſchaftsmitgliedes für den KdF⸗Wagen nicht als verſchleierter Lohnbe⸗ ſondern Ma als eine betriebsfürſorgeriſche aßnahme dar. „Alſo Jungen, jetzt mal mit voller Puſte!“ Der Lehrgang kommt von einem kleinen Ausmarsch zurück. „Was treiben denn dieſe Jungen auf dem Schulungskurs?“, fragt die Mutter.„Und was hat das alles für einen Sinn?“ fragt der Lehr⸗ herr, der für acht Tage ſeinen„Stift“ zur Teil⸗ nahme an dem Lehrgang des Bannes 171 in der Mannheimer Jugendherberge freigegeben hat. Einen Augenblick— wir haben mal die Jungen aufgeſpürt und— beim Singen er⸗ tappt.„Jetzt muß es aber klappen, alſo mit vol⸗ ler Puſte, nicht mehr Piano, ſondern Forte, meine Herren, aus ganzer Kehle!“ Ob das ein Geſchrei war? Na, es war erträglich. Das Lied wurde ja kurz zuvor erſt vorgeſungen. Einer aus der Mitte der Kameraden war der Soliſt. Dann ſummte der ganze Kreis mit und ſpäter klappte das neue Lied, das dem Inhalt gerecht wurde:„Und ihr rufenden Fanfaren findet die Jungen all, die ſich das Stürmen bewahren ge⸗ gen den alten Wall“. Dann ſpricht der Schulungsleiter über das Lied. Wie die Volkslieder, ſo haben ſich auch die Kampflieder erhalten und fortgeſungen— Verſchiedene Reiſezüge fallen aus Die Einſchränkungen im Zugverkehr ab 20. Jebruar Die Reichsbahndirektion Rarlsruhe teilt mit, daß ab 20. Februar 1939 folgende Reiſezüge ausfallen: E 276 Ludwigshafen a. Rh. ab 10.30; Heidel⸗ berg an 10,59(Bleibt zwiſchen Wiesbaden und Ludwigshafen a. Rh. und befördert durchlau⸗ ſende Wagen Wiesbaden—München, die ſeither mit D 104 Wiesbaden ab 9,28 geführt worden find, Zwiſchen Ludwigshafen a. Rh., ab 10,42 uünd Mannheim verkehrt D 104 zum Anſchluß b 11,04 nach Mün⸗ en).— E 209 Heidelberg ab 13,47, Lud⸗ 4 wigshafen a. Rh. an 14,11(Wiesbaden).— 21 Oſterburken ab 8,48, Ludwigshafen a. Rh. an 10,52.— 3164 W Heidelberg ab 4, Wiesloch⸗Walldorf an 8,00.— 3 an 8,32. 3275 Freiburg i. Br. ab 20,45, Riegel Reichsb. an 21,20.— 3278 Riegel Reichsb, ab 21,40, Frei⸗ burg i. Br. an 22,15.— 669 Kehl ab 22,25, Ap⸗ penweier an 22,44, 670 Appenweier ab 21,26, Kehl an 21,44.— 1419 Villingen ab 9,54, St Georgen i. Schwarzwald an 10,21.— 1420 St. Georgen i. Schwarzw. ab 10,40, Villingen an 11,00.— 2427 Baden⸗Baden ab 15,33, Baden⸗ Oos an 15,38, 2428 Baden⸗Oos ab 15,46, Baden⸗ Baden an 15,52. Die Schnellzüge D 369/0 370 verkehren bis auf weiteres nür noch zwiſchen München und Ludwigshafen a. Rh.(anſtatt Wup⸗ pertal— Oberbarmen). In Ludwigshafen am Rhein beſteht von D 369 unmittelbarer Anſchluß an D 269 Baſel—Köln—Dortmund, während in der umgekehrten Richtung in Mannheim unmittelbare Uebergangsmöglichkeit von D 270 von Dortmund—Köln auf P 370 in der Rich⸗ tung nach Stuttgart—München vorhanden iſt. — D 369 wird am 20. 2. 1939 nochmals bis Wuppertal—Oberbarmen durchgeführt. Obergebiets führer Kemper beſuchte den vierken Lehrgang des Ban Aufn.: Dr. G. Jacob einer hat ſie in der Zeit des Kampfes geformt. Spontan wurden ſie geboren. Ihre Verfaſſer ſind oft unbekannt. Herzerfriſchend klangen ſie auf„War einſt ein junger Sturmſoldat“ oder „Es pfeift von allen Dächern“, Wichtig iſt auch, ob das Lied mit einem Auftakt beginnt oder nicht. Die Jungen müſſen wiſſen, daß bei Marſchliedern die Betonung auf der zweiten Silbe liegt. Ein reicher Tagesplan Ob nur geſungen wird? Freilich nicht, denn der Geſang iſt ja nur ein Teil der Arbeit. Um unſere Leſer davon zu überzeugen, haben wir heimlich den Tagesplan abgeſchrieben: Der ſieht ſo aus:.40 Uhr Wecken, Waſchen, Lagerord⸗ nung;.45 Lagerappell;.50 Flaggenhiſſen; .00 Frühſtück;.30—10 Formaldienſt; 10—11 weltanſchauliche Schulung; 11—12 Singſtunde; 12—12.30 Freizeit im Hauſe; 12.30—13 Mittag⸗ eſſen; 14—16 Geländeſport; 16.15—16.45 Kaffee; 16.45—19 Dienſt nach beſonderem Plan; 19 Flaggeneinholung; 19.05 Abendeſſen; 20—21.30 Heimabend; 21.30 Zapfenſtreich. Das iſt der Plan für einen Tag, der ſich je⸗ weils ändert, ſobald ſich die Erde einmal um die Sonne gedreht hat. Stereotyp iſt alſo der Stundenplan ganz und gar nicht. Er iſt beweg⸗ lich wie die Jungen ſelbſt, Sie ſollen ſich tum⸗ meln, aber auch zu ernſter Arbeit um den Tiſch ſcharen. Alles, was getan wird, ſoll Erleben ſein. Der Geländedienſt iſt kein Schlauch, aber auch keine tolle Angelegenheit, um die Zeit zu verkürzen. Dieſe vergeht nur zu raſch und nur das Allernotwendigſte kann vermittelt wer⸗ den. Jeder Hitler⸗Junge aber,— es ſind etwa 40— der irgendwo im Banngebiet eine Einheit führt oder dazu auserſehen iſt, einmal eine zu führen, iſt bei der Sache, ſo daß alles zack⸗zack geht. Der Dienſt felbſt wird ſtraff durchgeführt. Der Lagerführer beſtimmt jeden Tag einen Jun⸗ gen, der als Führer vom Dienſt fungiert, den 1 antreten läßt, für den Küchendienſt ſorgt, uſw. Auch gute ſportliche Leiſtungen Jeder Junge ſoll auf dieſem Lehrgang das Hi⸗Leiſtungsabzeichen erwerben. Der Erwerb erfordert nicht nur Kenntniſſe auf ſtagtspoliti⸗ ſchem Gebiet, ſondern auch ſolche hinſichtlich der Geländekunde. Er ſoll ſich im Gelände zurecht⸗ zufinden verſtehen. Auf dem Sportplatz heißt es, ſeine körperliche Gewandtheit zu zeigen. Junge, wie weit vermagſt du die Kugel zu ſto⸗ ßen, wie ſchnell durcheilſt du die 100⸗Meterbahn, welche Weite bezwingſt du in der Kiesgrube? Recht gute Durchſchnittsergebniſſe wurden von nes 171 der hitler⸗ Jugend den Jungen gemeldet. Kugelſtoßen über 10 Me⸗ ter, 100 Meter wurden in 126 Sekunden ge⸗ ſchafft uſw. Wenn es auch nicht um den Ein⸗ zelkönner geht, ſo muß aber jeder felbſt darnach ſtreben, ſeine eigene Spitzenleiſtung aus ſich herauszuholen. Der Schießſport iſt im Rahmen der Bedin⸗ ungen für das HI nicht unweſentlich Je nach 99 Alter hat jeder Junge mit fünf Schüſſen liegend aufgelegt und freihändig die Mindeſt⸗ ringzahl zu erzielen. Wohl wird nur mit KL⸗ Gewehren auf eine Entfernung von 50 Meter geſchoſſen, aber dennoch dürfte der gefꝛimieſte Meiſterſchütze zugeſtehen, daß Leiſtungen mit 52 Ringen doch ganz gut ſind. Hoher Beſuch Eine Ueberraſchung bereitete der Obergebiets⸗ führer Friedhelm Kemper, der zuvor in der NS⸗Frauenſchule war und der Bitte des Mann⸗ heimer Bannführers Pg. morz gern nachkam, und den Sprung in die Jugendherberge wagte. Er ſprach zu den Jungen, um ihnen mit ſei⸗ nen eigenen treffenden Worten ein Gegenwarts⸗ bild zu geben. Deutſchland verlangt ſeine ge⸗ ſtohlenen Kolonien wieder zurück. Die Jugend hat bei dieſer Forderung an vorderſter Stelle zu ſtehen. Das Jahr 1939 fordert als Jahr der Gefundheitspflicht von jedem einzelnen, alles zu tun, um ſeinen Körper gefund zu erhalten. Dem übermäßigen Genuß der Nikotin⸗ und Alkohol⸗Gifte iſt der Kampf angefagt. Die zweite große Aufgabe der HJ liegt in der Landdienſtarbeit. So wollen wir ein ge⸗ ſunderes und noch ſtärkeres Volk werden, wol⸗ len gerade wir Jungen eine Gemeinſchaft bil⸗ 100 die ſich ſelbſt vor dem Teufel nicht fürch⸗ et. Bald mußte der Obergebietsführer wieder weiter, denn noch zwei Standorte galt es zu beſuchen. Die kurze Anſprache jedoch wies den Gut agqut gelaunt! Ein Kleiner Lluxvs, der viel freude mocht: SOTBSART-tUXCOsA die Klinge 20 22 5f jungen Kameraden der H aus dem Munde ihres Jugendführers den Weg, den ſie als jüngſte Garde des Führers zu gehen hat. Wenn Ende dieſer Woche der Lehrgang zu Eyde geht, ſollen die jungen Führer in ihre Einheiten hineingehen und ſich mit der gleichen Begeiſte⸗ rung an die geſtellten Aufgaben machen.—oh. Wer will einen aͤd-Wagen gewinnen? Am 1. März erſcheint das Jahrbuch 1939 des Amtes für Reiſen, Wandern und Urlaub der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“, 64 Sei⸗ ten ſtark iſt dieſes Jahrbuch. Es enthält nicht nur ein genaues Verzeichnis aller Kö⸗Fahrten des Gaues Baden für 1939, es iſt außerdem mit einem erleſenen und ungemein reichhaltigen Bildmaterial ausgeſtattet. Noch etwas ſei hier über den Inhalt des diesjährigen KoF⸗Jahr⸗ buches vermerkt: Es enthält auch ein Preis⸗ ausſchreiben, an dem ſich jedermann be⸗ teiligen kann und bei welchem dem glücklichen Gewinner ein Koß⸗Wagen beſchieden iſt. „Der Franzl iſt mir der liebſie. Wenn der ſeine„Milde Sorte“ raucht, daan gehis uns auch gut!“ sie frclł, αιᷓili ṼDme Uιρομ,i]ti— Sie ist IiMÆ lichi mild „hakenkreuzbanner“ „Hhaben —.— Freitag, 17. Tebruar 1939 Die Mannheimer Stadichroniłk 70. Geburtstag. Am Freitag, 17. Februar, degeht Frau Emilie Merdes Wwe., Mann⸗ eim, Augartenſtraße 102, ihren 70. Geburtstag. ir gratulieren. 72. Geburtstag. In noch geiſtiger und kör⸗ perlicher Friſche feiert am Freitag, 17. Februar, der Reichsbahn⸗Zugführer a. D. Franz Kiſ⸗ ſel, wohnhaft Mannheim, Burkſtraße 41, ſei⸗ nen 72. Geburtstag. Dem Jubilar unſere herz⸗ lichſten Glück⸗ unnd Segenswünſche. Im Nationaltheater wird heute in neuer Inſzenierung Verdis Oper„Kigoletto“ ge⸗ geben. Die muſikaliſche Leitung hat Ernſt Cre⸗ mer, Spielleitung Erich Kronen von den Städti⸗ ſchen Bühnen Breslau als Gaſt, während die ühnenbilder von Friedrich Kalbfuß ſtammen. Die Titelpartie ſingt Hans Schweska. „Vom Tingel⸗Tangel zum Karneval“. Von Samstag bis einſchließlich Fasnachtdienstag, 21. ſrebruar, wird im National⸗Theater das „Faſchings⸗Kabarett“„Vom Tingel⸗Tangel zum Karneval“ wiederholt. Ein ſpanungsreiches Luſtſpiel. Albert Kehms Luſtſpiel„Trau, ſchau, wem?“, das am Don⸗ Soulg Seouf geſaunf 5 nsche jede frau sein, Aber wie oft quäſt Müdigkeit, Migröne u. Nervenschwöche. Da hilft sicher nerstag, 23. Februar, zum erſten Male im Na⸗ tional⸗Theater aufgeführt wird, iſt ein ſpan⸗ nungsreiches, modernes Verwechſlungs⸗Luſt⸗ ſpiel in bürgerlich⸗geſellſchaftlichem Milieu. Die Spielleitung hat Helmuth Ebbs. Großes Bordfeſt beim SVM. Unter dieſem Motto veranſtaltet der Schwimmverein Mann⸗ heim am Samstagabend in der Liedertafel eine Faſchingsunterhaltung, die ſich würdig ihren Vorgängern anſchließen wird. Seit vor⸗ geſtern iſt der Vergnügungsdampfer„SVM“ rheinauſfwärts unterwegs und wird in Mann⸗ heim Anker werfen. Matroſen, Schiffsperſonal, exotiſche Bordgäſte, ſchöere Frauen uſw ſind auf dieſer Fahrt vertreten, während eigene Feuerwehr, Bordtapellen uſw. für Ordnung bzw. zünftige Unterhaltusng ſorgen werden. Der Veranſtalter empfiehlt, ſich rechtzeitig mit Eintrittskarten zu verſehen, da der Dampfer wegen des niedrigen Waſſerſtandes keine Ueber⸗ fülluerg zuläßt. Großer Koß⸗Maskenwettbewerb. Unter der Parole„Kehraus bei Kdß“ findet am Fas⸗ nachtdienstag, 20.11 Uhr, im Roſengarten das letzte Treffen der Mannheimer Narren und Närrinnen unter Anweſenheit Ihrer Tolli⸗ täten, des Prinzen und der Prinzeſſin Karne⸗ val, der Elferräte und des übrigen Gefolges ſiati Als beſonderer Höhepunkt dieſer Veran⸗ taltung ſei der große Maskenwettbe⸗ werb erwähnt, in dem herrliche KdF⸗Fahrten als Preiſe winken und damit vielen Beſuchern noch ein ſchönes Andenken an den närriſchen Ausklang des Mannheimer Karnevals 1939 ge⸗ geben wird. W in Ipokn. u. Drog. 90 Pfg. Zwei Kraftwagen brannten in G7 lichterloh So ein Brand ist natürlich ein Ereignis— besonders wenn es dabei so mãch- tig qualmt, wie wir es hier sehen. Der Spritzwagen der Feuerwehr stent auf der Straße, Schlauchleitungen liegen umher und die beiden Schutzmänner sorgen dafür, daß die Ansammlungen der neugierlgen Jugend nicht gar s0 stark werden. Aufn.: Hans Jütte Kurz nach 14 Uhr wurde am Donnerstag die Berufsfeuerwehr nach der Jungbuſchſtraße ge⸗ rufen, wo im Hauſe G7, 15, ein Werkſtät⸗ tenbrand ausgebrochen war. Bei Ankunft des Löſchzuges ſtand nicht nur die im Hinter⸗ gebäude befindliche Kraftfahrzeugwerkſtätte in hellen Flammen, ſondern auch die darin befind⸗ lichen Kraftfahrzeuge: ein Laſtkraftwgen, ein Perſonenkraftwagen und ein Kraftrad. Wäh⸗ rend des Löſchangriffs ereigneten ſich noch meh⸗ rere kleinere Exploſionen, die aber den Wehr⸗ leuten glücklicherweiſe keinen Schaden zufügten. Durch den tatkräftigen und planmäßigen Ein⸗ ſatz von vier Schlauchleitungen gelang es, das Feuer auf ſeinen Herd zu beſchränken und zu verhindern, daß die Flammen das ganze Ge⸗ bäude ergriffen. Im Hinblick auf die enge Be⸗ bauung in dieſem Gebiet— hinter der Brand⸗ ſtelle führt die ſogenannte ſchiefe Gaſſe vor⸗ über— gab man Alarmſtufe mittel, ſo daß aus⸗ reichende Löſchkräfte zur Verfügung geſtanden wären, falls durch die leicht brennbaren Dinge in der Werkſtätte das Feuer eine größere Aus⸗ dehnung genommen hätte. Wegen der ſtarken Verqualmung mußten die an vorderſter Stelle arbeitenden Wehrmänner mit ſchwerem Gas⸗ ſchutzgerät arbeiten. Auch dann noch, als der Brand bereits lokaliſiert war, drangen dichte Rauchſchwaden aus der Werkſtätte und ſtiegen längs der Hauswand zur Höhe. Ueber die Urſache des Brandes weiß man nichts näheres. An dem in der Werkſtätte ſtehenden, auf Gasbetrieb eingerichteten Laſt⸗ kraftwagen ſoll plötzlich eine Stichflamme her⸗ ausgeſchoſſen ſein, die ſofort alle in der Nähe befindlichen Gegenſtände in Brand ſetzte. Der Werkſtattmeiſter, der mit dem Feuerlöſcher ſo⸗ fort eingriff, zog ſich ſehr ſchwere Ver⸗ brennungen im Geſicht zu, ſo daß ſeine ſofortige Ueberführung in das Krankenhaus notwendig wurde. Auch zwei weitere Arbeiter erlitten Brandwunden. Außer dem Gebäude⸗ ſchaden und zahlreichen vernichteten Werkzeu⸗ fich ſind auch noch die in dem Raum befind⸗ ichen Fahrzeuge zerſtört worden. j Ein Mannheimer führt Badens Anwälte Dr. Kurk Ludwigs wurde zum Präſidenten der badiſchen Anwaltskammer ernannt Pg. Dr. Kurt Ludwigs, Rechtsanwalt in Mannheim, wurde durch Erlaß des Reichs⸗ miniſters für Juſtiz vom 7. Februar 1939 als Nachfolger des verſtorbenen Pg. Wilhelm Brombacher zum Präſidenten der badiſchen Anwaltskammer ernannt. Zum erſtenmal iſt damit ein Mannheimer Rechtsanwalt mit der Führung der badiſchen Rechtsanwälte beauf⸗ tragt worden. Dr. Ludwigs wird die Geſchüfte der badiſchen Anwaltskammer von Mann⸗ heim aus führen. Seine Anwaltspraxis wird er nach wie vor ausüben. Der neue Präſident der badiſchen Anwalts⸗ kammer konnte in dieſem Jahre ſein 251äh⸗ riges Berufsjubiläum begehen. Als Rechtsanwalt beim Landgericht in Manaheim wurde Dr. Ludwigs im Januar 1914 zugelaſſen. Während der ganzen Dauer des Weltkrieges leiſtete er Frontdienſt und wurde zum Leutnaait d. R. ernannt. Nach Kriegsende wurde Dr. Ludwigs oft mit berufsſtändiſchen Aufgaben be⸗ traut. Er iſt ſeit vielen Jahren Mitglied der Mannheimer Anwaltskammer und führt den Vorſitz in einer Kammer des Ehrengerichtes der Rechtsanwaltskaanmer. Dieſe umfangreiche Tätigkeit gab Dr. Ludwigs insbeſondere nach der Machtergreifung durch den Nationalſozia⸗ lismus die Möglichteit, das große Hilfs⸗ werk der Aawaltſchaft, die NS⸗Betreu⸗ ung, in Mannheim und darüber hinaus in ganz Baden vorbildlich zu organiſieren. Die NS⸗Beratungsſtelle hat nicht nur in Mann⸗ 3 Sorten Aunks-strümple paar 1 95..50..25 MANNVHEIM- AVDEVPLANKENM- Neben der Hauptpost heim, ſie hat im gaarzen Reich bei der minder⸗ bemittelten Bevölkerung Dank und Anerken⸗ nung gefunden. Als Bezirksführer des NS⸗ Rechtswahrerbundes hat ſich Dr. Ludwigs auch viele Verdienſte erworben. Den Neuauf⸗ bau der badiſchen Anwaltſchaft vollzog er mit Unterſtützung ſeiner Mitarbeiter. Es iſt ſein alleiniges Verdienſt, hier vorbildliche Leiſtun⸗ Rechtsanwalt Dr. Kurt Ludwigs Foto: Franz Ströck gen zu tätigen und beachtliche Erfolge zu er⸗ zielen. Die politiſche Leitung uend der Reichsjuſtiz⸗ miniſter haben dem Pg. Dr. Ludwigs auf Grund ſeiner verdienſtvollen Tätigkeit im nationalſozialiſtiſchen Staat das volle Ver⸗ trauen ausgeſprochen und ihn jetzt an die Spitze der badiſchen Anwaltſchaft berufen. Daß Dr. Ludwigs ſein neues Amt im Geiſte unſerer Zeit verſehen wird, dafür bürgt ſein aufrech⸗ ter Charakter, ſeine Berufstüchtigkeit und nicht zuletzt ſein begeiſtertes Bekenntnis zum Drit⸗ ten Reich. Die badiſche Anwaltſchaft grüßt ihren neuen Präſidenten und verſichert ihm in ſeinem ver⸗ geitwortungsvollean neuen Amt die vollſte Un⸗ terſtützung: ſie weiß, es ſteht eine Perſbalich⸗ keit an der Spitze, die im Sinne unſeres Füh⸗ rers wirken und dem Gemeinwohl dienen wird. Mit beſonderer Herzlichkeit nimmt vor allem die Mannheimer Anwaltſchaft freudigen Anteil an dieſer Berufung, ſie ſchätzt Dr. Lud⸗ wigs als einen Menſchen von Gemüt und Ge⸗ rechtigkeitsſinen. Mit ihr wünſcht die Mann⸗ heimer Bevölkerung dem neuen Präſidenten gute Erfolge. Daß Präſident Dr. Ludwigs von Manaheim aus ſeine Geſchäfte führen wird, iſt uns ein Beſweis ſeiner engen Verbundenheit mit unſe⸗ rer Stadt, die ſtolz darauf iſt, daß gerade er dieſe hohe Auszeichnung erfahren durfte. Auch unſere herzlichen Glückwünſche zu der Er⸗ nennung. Neue Schiffahrts⸗Polizei⸗Verordnung Für das deutſche nheinſtromgebiet Ab 1. April in Kraft Im Reichsgeſetzblatt iſt jetzt die durch den Reichsverkehrsminiſter des Innern erlaſſene neue Schiffahrtspolizeiverordnung für das deut⸗ ſche Rheinſtromgebiet veröffentlicht. Die Verordnung iſt ian drei Teile gegliedert: gemeinſame Vorſchriften für alle Waſſerläufe, Sonderbeſtimmungen für den Rhein, Sonderbeſtimmungen für die Nebenwaſſerläufe des Rheins. Die beiden erſten Teile ſind nach längeren Verhandlungen mit den übrigen Rheinuferſtaa⸗ ten zuſtandegekommen uend werden mit glei⸗ chem Text auch durch die Regierungen der Nie⸗ derlande, Belgiens, Frankreichs und der Schweiz für ihr Hoheitsgebiet veröffentlicht werden. Im dritten Teil ſind u. a. Sonder⸗ beſtimmungen für den Neckar und den Main enthalten. Die neue Verordnung tritt aen 1. April 1939 ier Kraft. Mit dem Erlaß der neuen Verordnung wer⸗ den die bisherigen Rheinſchiffahrtspoli⸗ zeiordnung vom 23. Januar 1913, ausgenom⸗ men die Vorſchriften über Bau, Bemannung, Ausrüſtung und Unterſuchung der Flöße, die Polizeiordnung für die Schiffahrt und Flöße⸗ rei auf dem Neckar vom 16. April 1894, mit Ausnahme der Vorſchriften über die Schiffs⸗ atteſte und über die Ausweiſe der Schiffsfüh⸗ rer und der Schiffsmannſchaf“, ſowie die tion und Lagerei hat einen Tarif für Orts .4 RNationalthe Kleinkunſtbi Konzert: 5 Rheingold „ſtube. Tanz: 3 4 Eremitage gold. Reichsſender 6,15 Gym .10 Gym daheim; 10.30 Ma Eröffnung lung Bert richten; Stimme; „Die Fled um 20.00 Muſetteor Sportberi Tanz; 24. Deutſchland Frühkonze ſtunde; Marſchmu ternationc Berlin 18 13.45 Ner bis drei; verdreht; zeitgenöſſi in Zakope 19.00 Ein Automobi kleine Hö glückhafte Wetter⸗ Paarlaufi muſik; 23. Dater 1600 Der wird bran 1673 Der tiſte 1823 Der Noll⸗ 1827 Der in V in 1854 Der Kruz Die Tollitäten werden zugegen ſein ... beim zweiten Großen Maskenball Hoher Beſuch hat ſein Erſcheinen beim zwei⸗ ten„Großen“ zugeſagt: Prinz Werner I. von wird mit dem Gardemarie. en und ſeinen Miniſtern ſein närriſches Volk begrüßen. Selbſtverſtändlich iſt der Feuerio⸗ Elferrat ebenfalls anweſend, um ſo die Bedeu⸗ tung dieſes hochoffiziellen prinzlichen Beſuches zu unterſtreichen. Obgleich für die Karnevaliſten und alles, was dazu gehört, am Fasnachts⸗ TbcrrR KiiueE —— ſonntaa ein ſchwerer Tag bevorſteht, laſſen ſie es ſich doch nicht nehmen, beim zweiten Gro⸗ ßen Städtiſchen Maskenball zugegen zu ſein. „Die Karnevalsprinzeſſin ſteht ebenfalls nicht zurück, die Maskenballbeſucher werden auch von Ihrer Tollität Liſelotte 1. von der„Fröh⸗ lich Pfalz“ begrüßt. Daß auch die„Fomme Pfalz“ ihre Gebieterin nicht allein kommen läßt, ſondern der Elferrat mit erſcheint, braucht wohl kaum beſonders erwähnt zu werden. Im übrigen hat man wieder dafür geſorgt, daß die Freude am Tragen einer Maske einen Anſporn erfährt. Prämiiert werden wie beim erſten„Großen“ die beſten Damen⸗ und Herren⸗Einzelmasken und auch die Gruppenmasken. Vielleicht hat ſich die⸗ ſer oder jener ſchon ſeinen Kopf darüber zer⸗ brochen, wie er ſich maskieren könnte, um dem Preisgericht zu gefallen, das um 22.30 Uhr be⸗ reits und nach kurzer Vorberei⸗ tung die Maskenprämiierung vornimmt. Zur Mitternachtsſtumde erfolgt dann die Verkündi⸗ gung der Preisträger. Allein durch dieſe Mas⸗ kenprämiierung wird bekundet, welchen großen Wert man darauf legt, daß möglichſt viele Mas⸗ kenballbeſucher maskiert erſcheinen. Wer ſich durchaus nicht entſchließen kann, ſich in ein närriſches Gewand zu ſtecken, der kann natür⸗ lich trotzdem kommen... aber nicht im Stru⸗ ßenanzug, ſondern im Abendanzug, wozu der ſchwarze Tanzanzug für junge Leute, der Smo⸗ king und der Frack gerechnet werden. ii- Schiffahrtspolizeiordnung für den kanaliſierten Main vom 3. April 1955 nebſt Nachträgen und Durchführungsbeſtimmungen außer Kraft geſetzt. Strom⸗ und Schiffahrtspolizeibehörden im Sinne der neuen Schiffahrtspolizeiverordnung ſind die Mittelbehörden der Reichswaſſerſtra⸗ ßenverwaltung, die befugt ſind, die Regelung örtlicher Verhältniſſe ihren nachgeordneten ört⸗ lichen Stellen zu übertragen. Mitielbehörde der Reichswaſſerſtraßenverwaltung iſt in Ba⸗ den für den Rhein und die Mündungsſtrecke des Neckars das Finanz⸗ und Wirt⸗ ſchaftsminiſterium— Abteilung für Waſſer⸗ und Straßenbau— Karlsruhe. Nachgeordnete örtliche Stellen ſind die Rhein⸗ bauümter Mannheim, Kehl und Freiburg, Einheitstarife für Umzüge geſchaffen Am 15. Februar in Kraft getreten Der Leiter der Reichsverkehrsgruppe Spedi und Nahumzüge mit Möbelwagen mit Wirkung vom 15. Februar 1939 verbindlich in Kraft ge ſetzt. Dadurch iſt ein einheitliches und verbind liches Preisgebäude für alle Haushaltsumzüg im Ortsverkehr und im Nahverkehr bis 50 Kilo meter geſchaffen worden. bruar 1959 rloh jegen ſein daskenball en beim zwei⸗ Verner I. von Gardemarie⸗ ärriſches Voll der Feuerio⸗ ſo die Bedeu⸗ ichen Beſuches arnevaliſten m Fasnachts⸗ teht, laſſen ſie zweiten Gro⸗ gen zu ſein. ebenfalls nicht werden auch on der„Fröh⸗ die„Fröhlich lein kommen ſcheint, braucht werden. dafür geſorgt, Maske einen den wie beim amen⸗ und ind auch die hat ſich die⸗ f darüber zer⸗ nnte, um dem 22.30 Uhr be⸗ rzer Vorberei⸗ rnimmt. Zur die Verkündi⸗ rch dieſe Mas⸗ velchen großen chſt viele Mas⸗ en. Wer ſich n, ſich in ein r kann natür⸗ icht im Stra⸗ zug, wozu der eute, der Smo⸗ rden.-i- nung n kanaliſierten achträgen und ißer Kraft ibehörden im izeiverordnung eichswaſſerſtra⸗ die Regelung ſeordneten ört⸗ Mitielbehörde ig iſt in Ba⸗ ündungsſtrecke und Wirt⸗ Abteilung für carlsruhe. nd die Rhein⸗ und Freiburg, geſchaffen getreten gruppe Spedi lrif für Orts i mit Wirkung h in Kraft ge und verbind tshaltsumzüg hr bis 50 Kilo „hakenkreuzbanner“ Freitag, 17. Jebruar 1939 Oas ꝛot heute Loò2 Freitag, 17. Februar: Kationaltheater:„Rigoletto“, Oper von Verdi. Kleinkunſtbühne Libelle: Kabarett und Varieté. Konzert: Plankenkaffee Koſſenhaſchen, Palaſt'affee „Rheingold, Cafe Wien, Weinhaus Hütte, Grinzing⸗ „ſtube. Fanz:'s Holztiſtl im Mannheimer Hof, Parthotel, in der Libelle, Palaſtkaffee Rhein⸗ gold. Rundfunk⸗Programm Freitag, 17. Februar: AReichsſender Stuttgart:.00 Morgenlied, Zeit, Wetter; 6,15 Gymnaſtik;.30 Frühkonzert;.00 Nachrichten; .10 Gymnaſtik;.30 Morgenmuſik;.20 Für dich daheim; 10.00 Kartoffeln gehören in den Keller; 10.30 Marſchmuſik der NSf; 11.00 Reichsſendung: Eröffnung der Internationalen Automobil⸗Ausſtel⸗ lung Berlin 1939; 12.00 Mittagskonzert; 13.00 Nach⸗ richten; 13.15 Mittagskonzert; 14.00 Zauber der Stimme; 16.00 Und nun klingt Danzig auf; 17.00 „Zum Fünf⸗Uhr⸗Tee“; 18.00 Aus Zeit und Leben; 19.00 Konzert für Cello von Luigi Boccherini; 19.15 „Die Fledermaus“, Operette von Strauß; dazwiſchen um 20.00 Nachrichten; 21.45 Jan Steurs und ſein Muſetteorcheſter; 22.00 Nachrichten, Wetter⸗ und Sportbericht; 22.30 Muſik zur Unterhaltung und zum Tanz; 24.00 Nachtkonzert. Deutſchlandſender:.00 Eine kleine Melodie;.30 Frühkonzert;.00 Nachrichten;.40 Kleine Turn⸗ ſtunde; 10.00 Der Deich, eine Erzählung; 10.30 Marſchmuſik der NSaͤc; 11.00 Eröffnung der In⸗ ternationalen Automobil⸗ und Motorradausſtellung Berlin 1939; 12.00 und 13.15 Muſik zum Mittag; 13.45 Neueſte Nachrichten; 14.00 Allerlei von zwei bis drei; 15.15 Heinrich Schlusnus ſingt; 15.30 Alles vperdreht: 16.00 Muſik am Nachmittag; 18.00 Die zeitgenöſſiſche Sonate; 18.30 Skiweltmeiſterſchaften in Zakopane und NS⸗Winterkampfſpiele in Villach: 19.00 Eine NSgKg⸗Kapelle ſpielt zur Eröffnung der Automobil⸗Ausſtellung; 19.15 Quadatur der Liebe, fleine Hörfolge; 20.10 Für jeden etwas; 20.50 Das glückhafte Schiff von Dorkum: 22.00 Nachrichten, Wetter⸗ und Sportbericht; 22.15 Aus Budapeſt: Paarlaufweltmeiſterſchaft; 22.30 Eine kleine Nacht⸗ muſik; 23.00 Muſik zur Nacht. Daten für den 17. Februar 1939 1600 Der Philoſoph Giordano Bruno aus Nola wird in Rom von der Inquiſition ver⸗ brannt. 1673 Der franzöſiſche Luſtſpieldichter Jean Bap⸗ tiſte Molière in Paris geſtorben. 1823 Der preußiſche General Graf Kleiſt von Nollendorf in Berlin geſtorben. 1827 Der Pädagog Johann Heinrich Peſtalozzi in Brugg(Aargau) geſtorben. 1854 Der Großinduſtrielle Friedrich Alfred Krupp in Eſſen geboren. Der Begriff„Autofalle“ endgültig geklärt Das Mannheimer Urteil wies den Weg in rechtliches Neuland, das jeht durch das Reichsgericht abgefteckt iſt Die Nationalſozialiſtiſche Parteikorreſpondenz beſchäftigt ſich heute unter Bezugnahme auf das Mannheimer Urteil gegen die Autofal⸗ lenräuber noch einmal mit dem Begriff der Autofalle, ſo wie er ſich nach der Urteilsbegrün⸗ dung des Mannheimer Sondergerichts dar⸗ ſtellte. In der Zwiſchenzeit iſt ja bekanntlich in derſelben Sache ein intereſſantes Reichsgerichts⸗ urteil ergangen, das ebenſo wie ein Aufſatz des Staatsſekretürs im Reichsjuſtizminiſterium Dr. Roland Freisler weſentlich dazu beigetragen hat, den Begriff der Autofalle einer endgültigen Klärung zuzuführen. Das Reichsgericht hatte, wie ſchon kurz berichtet, über folgenden Sachverhalt zu ent⸗ ſcheiden: Der Angeklagte beſtieg am 11,. Sep⸗ tember 1938 kurz vor Mitternacht auf dem Bahnhofsvorplatz in U. eine Kraftdroſchke mit dem Auftrag an den Fahrer, ihn nach A. zu bringen. Während dieſer Fahrt ſetzte er ſich durch einen plötzlichen Ueberfall auf den Fahrer in den Beſitz des Kraftwagens und des Geldes, das der Fahrer bei ſich führte. Für weite uslegung Das Schwurgericht hatte das Autofallen⸗ geſetz für nicht anwenobar erachtet. Hiergegen wendet ſich das Reichsgericht mit Aus führün⸗ gen, in denen es u. a. heißt:„Das Geſetz vom 22. Juni 1938 knüpft die Strafandrohung an zwei Tatbeſtandsmerkmale: Das„Stellen“ einer Autofalle und die„räuberiſche Abſicht“, in der das geſchieht. Sind dieſe beiden Merkmale im einzelnen Falle gegeben, ſo iſt ſchon damit der Straftatbeſtand des Geſetzes verwirklicht. Es kommt dann für die Anwendung des Geſet⸗ jes nicht mehr entſcheidend darauf an, ob der Täter ſeine räuberiſche Abſicht noch in die Tat umſetzt, alſo das Raubverbrechen ſelbſt noch ausführt oder auch nur auszuführen beginnt, Die Totenehrung bei Behörden Ohne Gnſehen von Dienſtzeit und Stellung UHeue Richtlinien Der Reichsminiſter des Innern hat, zugleich im Namen ſämtlicher Reichsminiſter, des preu⸗ ßiſchen Miniſterpräſidenten und ſämtlicher preu⸗ ßiſcher Staatsminiſter die bisher bei den ein⸗ zelnen Reſſorts verſchieden gehandhabte Beſchaf⸗ fung von Kranzſpenden für verſtorbene Beamte, Angeſtellte und Arbeiter aus öffent⸗ lichen Mitteln einheitlich geregelt. Da ſich eine verſchiedene Durchführung dieſer To⸗ tenehrung mit dem Gedanken der Volksgemein⸗ ſchaft nicht vereinbaren läßt, ſtellt der Miniſter Richtlinien auf. Danach iſt eine Kranzſpende aus öffentlichen Mitteln ſtets geboten, wenn ein im Dienſt ſtehen⸗ der Behördenangehöriger ſtirbt. Sie kann auch beim Ableben von Warteſtands⸗ und Ruheſtands⸗ beamten, ſowie von ſolchen Angeſtellten und Ar⸗ beitern, die nach ihrem Ausſcheiden aus dem Behördendienſt an andexer Stelle nicht mehr be⸗ ſchäftigt waren, bewilligt werden, wenn die zuſtändige Behörde rechtzeitig Kenntnis von dem Todesfall erhält. Von einer beſtimmten Dienſtzeit oder Stellung in der Behörd? darf die Kranzſpende nicht abhängig gemacht wer⸗ den. Bei Kranzſpenden ſind künftig nur H aken⸗ kreuzſchleifen zu verwenden. Ein Nachruf erſcheint gerechtfertigt beim Ableben von noch im Dienſt ſtehenden Behör⸗ denangehörigen, deren beſondere Stellung oder beſondere Leiſtung eine Hervorhebung in der Oeffentlichkeit verdient. Einen Nachruf auf Grund ihrer Stellung können nur erhalten Be⸗ hördenleiter, bei Provinzialbehörden Behörden⸗ und Abteilungsleiter, bei oberſten Reichs⸗ und Landesbehörden Abteilungsleiter und höherge⸗ ſtellte Beamte. Im übrigen können Behörden⸗ angehörige mit einem Nachruf geehrt werden, wenn ſie beſonders lange, mindeſtens 25 Jahre, treue Dienſte geleiſtet, bei kürzerer Dienſtzeit beſondere Leiſtungen vollbracht haben oder in Ausübung ihres Dienſtes oder infolge eines Dienſtunfalles den Tod erlitten haben. Ket auch nicht einmal darauf, ob über⸗ haupt jemand in die geſtellte Falle geht. Das Geſetz bedroht vielmehr ſeinem Weſen und Zwecke nach beſtimmte Vorberei tungs⸗ handlungen, die der Täter vornimmt, um ein Raubverbrechen(vVgl. die 88 249 ff. STGB.) ausführen zu können. Die Strafdrohung ſoll dem Kraftfahrzeugverkehr und ſeiner weiteren Entwicklung durch ſchärfſtes vorbeugendes Eingreifen gegenüber ſolchen Vorberei⸗ tungshandlungen einen nachdrücklichen Schutz gegen die beſonderen Gefahren gewäh⸗ ren, die aus räuberiſchen Ueberfällen während der Fahrt drohen. Dieſer Zweck gebietet, daß Tatbeſtandsmerkmal des„Stellens“ einer „Autofalle“ weit auszulegen. Dem Wortlaut des Geſetzes allein iſt nicht zu entnehmen, was hierunter zu verſtehen iſt. Dar⸗ aus aber, daß in der Vorſchrift zur Kennzeich⸗ nung des Tatbeſtandsmerkmals ein bildhaf⸗ ter Ausdruck verwendet iſt— das„Stellen“ einer„Falle“— mit dem ſich nach allgemeinem Sprachgebrauch im Leben die Vorſtellung ge⸗ wiſſer äußerer und insbeſondere auch innerer Vorgänge verbindet, die der Ueberliſtung eines anderen dienen ſollen, um ihn in die Gewalt des Täters zu bringen, ergibt ſich, daß alles, was ſich danach unter dem bildhaf⸗ ten Ausdruck begreifen läßt, auch bei der Auslegung der Geſetzvor⸗ ſchriften mit heranzuziehen iſt, Die Beſonderheit der Vorſchrift liegt inſoweit nur darin, daß es ſich um eine„Autofalle“ handeln muß. Das aber iſt dahin zu verſtehen, daß das „Falleſtellen“ einem„Auto“ zu gelten hat. Das Latbeſtandsmerkmal Dabei macht es keinen grundſätzlichen Unter⸗ ſchied, ob von der„Falle“ das Fahrzeug ſelbſt — die Kräfte, die ſeine Fortbewegung bewirken — oder der Fahrer betroffen werden ſoll, der dieſe Kräfte wirkſam werden läßt, Die Autofalle kann demnach ſowohl durch Bereitung von äuße⸗ ren Hinderniſſen auf der Fahrſtrecke geſtellt wer⸗ den, wie auch und abhängig davon, durch ein beſonderes Verhalten des Täters gegenüber dem Fahrer ſelbſt, das darauf abzielt, dieſen oder das Fahrzeug in die Gewalt des Täters zu bringen. Entſprechend dem oben dargelegten Zweck des Geſetzes, Vorbereitungshandlungen des Täters zu treffen, die ihm zur Ausführung eines Raubverbrechens dienen falen, kann die⸗ ſes Verhalten des Täters auch darin beſtehen, daß er den Willen betätigt, den Fahrer irgend⸗ W * Sechszylinder-Dieselmotor dauf 2 Hauprrypen: .M. ee 4Menner 100 5p5 6000 leg fahrgestell-Tragfäãhĩgkeit Sechszylinder-Dieselmotor fohrgestell-Trogfähĩgleeit 6-ronner 135/145 p5 8000 leg als Lstkrafw/agen, als Kipper und als Trambus 10 Au re 07 40 Autohaus und Neparaturwerk Joset Heitger Ma HN H m Seilerstr. 12, Fernrui 27545, 46 „Hakenkreuzbanner⸗ Freltag, 17. Februar 103 wie in den Glauben zu verſetzen, er wolle als Fahrgaſt mit ihm als Fahrer eine ordnungs⸗ mäßige Fahrt ausführen, während er ſich n Wirklichkeit mit„räuberiſcher“ Abſicht trägt. Darüber, mit welchen Hand⸗ lungen im einzelnen ein ſolcher Wille betätigt werden kann, damit das Tatbeſtandsmerkmal des„Falleſtellens“ erfüllt iſt, und wann insbe⸗ ſondere das„Stellen“ der Falle nur verſucht oder aber bereits vollendet iſt, können keine er⸗ ſchöpfenden Regeln für alle in Betracht kommen⸗ den Möglichkeiten aufgeſtellt werden. Das wird vielfach Tatfrage und daher vom Tatrichter zu entſcheiden ſein. Das Tatbeſtandsmerkmal des„Falleſtellens“ kann bereits vor Beginn einer Fahrt erfüllt ſahr wie der Täter als Fahrgaſt eines Kraft⸗ fahrzeugs dem Fahrer aufträgt. Es iſt aber auch rechtlich möglich und tatſächlich denkbar, daß das „Stellen der Falle“ erſt im Laufe einer Faährt vorgenommen wird, die der Täter zunächſt ohne räuberiſche Abſicht begonnen hat und auf der er dieſe Abſicht erſt unterwegs faßt. Auch in ſol⸗ chen Fällen kann die Strafandrohung anwend⸗ bar ſein. Die beſondere Gefahr, die dem Fahrer aus Ueberfällen durch einen Fahrgaſt im Fahr⸗ zeug ſelbſt während der Fahrt droht, hat ihren weſentlichen Grund darin, daß der Fahrer den Fahrgaſt für harmlos halten darf und— auch hält und ſomit nicht darauf gefaßt und nicht in der Lage iſt, W4 der ihm drohenden Gefahr vorzubeugen, weil er die äußeren und inneren Vorbereitungshandlungen des Fahr⸗ gaſtes nicht erkennt.“ Staatsſekretär Dr. Freisler entwirft zu Beginn ſeines oben ſchon erwähnten Aufſatzes ein ſtolzes Bild der Motoriſierung im neuen ————— Er zeigt, wie aber auch hier, wie überall, wo ein Volk Werte ſchaffe, aſoziale Paraſiten danach ſchauen, ob ſie dieſe Werte ihren gemeinſchaftsfeindlichen Zwecken dienſtbar machen können. Dieſe Geſchwindigkeit des Verkehrserſchwert dem Aſozia⸗ len ſeine gemeinſchaftsfeindliche Betäti gung. Er ſucht daher die Geſchwin⸗ digkeit zu beſeitigen oder auszunutzen. Der ro⸗ buſtere und plumpere Typ des Autobanditen ſtellt, legt, gräbt und ſpannt ein mechaniſch⸗ wirkendes Hindernis, um das Opfer zum Hal⸗ ten zu zwingen. Der andere, häufigere Typ des Autobanditen geht mit Liſt vor.„Er erſcheine in Maske; in der Maske eines Verunglückten auf der Straße, dem zu helfen Menſchenpflicht ſei; in der Maske des müden Wanderers, den ein Stück Weges mitzunehmen gern geübte Ge⸗ fälligkeit ſei; in der Maske des eine Lohnfahrt Suchenden, aus deſſen Hand Arbeitslohn winke“. Beide Typen wollen das gleiche: durch Ausgleich, Abſtoppung oder Benutzung der Ge⸗ ſchwindigkeit des Autofahrers ſich ein geplan⸗ tes Verbrechen dem Fahrer oder einem anderen Inſaſſen des Kraftwagens gegenüber erleich⸗ tern. Darauf hat das Geſetz mit der Todesſtrafe —— wenn die Verbrecherabſicht zugleich aubabſicht iſt. Davon muß bei der Anwendung des Geſetzes ausgegangen werden. Den mann, nicht den Wagen ſchützen Freisler lehnt daher alle Auslegungsmetho⸗ den ab, die dieſen Geſetzeszweck aus dem Auge verlieren. Man könne nicht nach dem Begriff„Falle an ſich“ forſchen wol⸗ hen. Man könne erſt recht nicht etwa deduzieren wollen: Wer am Droſchkenhalteplatz ein Auto mietet, hat damit keine Falle geſtellt, weil er im Gegenteil den Wagen„ordnungsgemäß ge⸗ mietet“ hat. Man könne auch nicht Schlüſſe dar⸗ aus ziehen wollen, daß das Geſetz vom„Stel⸗ len“ und nicht vom„Legen“ einer Falle ſpreche. Man müſſe ſich auch von dem unmittelbaren Anlaß zu dem Geſetz, dem Kriminalfall der bei⸗ den Götze, die zufällig mit mechaniſchen Fallen arbeiteten, frei machen. Nur wenn die Juſtiz darauf achte, welche beſonderen Ge⸗ meinſchaftsgefahren ein Geſetz ban⸗ nen wolle und welche Menſchen⸗ typen ſie treffen wolle, hinke ihre Rechtſprechung nicht hinter der Findigkeit des Verbrechers her. Aus dem Geſetzeszweck heraus muß auf die Frage, ob nur ein im Verkehr befindliches Auto bzw. deſſen Fahrer und Mitfahrer Autofallen⸗ opfer im Sinne des Geſetzes ſein können, die Antwort gefunden werden: Das Autofallengeſetz iſt immer dann gegeben, wenn die beſondere Gefährdung und Wehrloſigkeit des Autofahrers vorliegt. Aus dem Geſetzeszweck heraus iſt ſeine Anwendbarkeit zu verneinen, wenn der Täter unterweg, etwa bei einer Fahrtpauſe, ſich ohne Gewalt, lediglich durch Liſt, in den Alleinbeſitz des Wagens letzen und mit ihm fortfahren will, denn das Geſetz will, wie ſich aus der ver⸗ langten Beraubungsabſicht ergibt, den Mann und nicht den Wagen ſchützen, wenn der Täter erſt bei der Fahrt die Raubabſicht faßt. Der durch das Mannheimer Urteil ge⸗ zeigte Weg, der Aufſatz des Staatsſekretärs und das jüngſte Urteil des Reichsgerichts zeigen, wie eine ſouveräne, aber verantwortungsbe⸗ wußte Geſetzesauslegung rechtliches Neuland erobert, abſteckt und einrichtet. Um eine Ad-Reiſe nach Italien Reichsentſcheid und Meiſterſchaft in Kurzſchrift Ende vorigen Jahres wurde im ganzen Reich Ddas 2. Reichsleiſtungsſchreiben in Kurzſchrift gemeinſam von der Arbeitsfront. Amt für Be⸗ rufserziehung und Betriebsführung in Ber⸗ lin und der Deutſchen Stenografenſchaft, Reichsbundesführung in Bayreuuh, durchge⸗ führt. Die Gaubeſten treten am 26. Februar in Bayreuth zum Ausſcheidungsſchreibem an, das über die Zuerkennuna der Reichspreiſe (KoßF⸗Reiſe nach Italien und zwei wirtſchafts⸗ kundliche Studienfahrten) entſcheidet. Gleich⸗ zeitig werden die Deutſchen Karzſchriftmeiſter⸗ ſchaften ausgetragen. An den Wettbewerben beteiligen ſich die 70 beſten deutſchen Kurzſchriftler in den Geſchwiei⸗ digkeiten von 300 bis 360 Silben in der Minute. Das iſt noch viel zu wenig! Hohe Gefängnisſtrafen für drei Jugendverderber Die Mannheimer Jugendſchutzkammer tagte unter Vorſitz von Landgerichtsrat Dr. Gerard und Dr. Mackert. Es kamen drei Fälle zur Verhandlung, die wegen ihrer gemeinge⸗ fährlichen Art mit hohen Freiheitsſtrafen ge⸗ ahndet wurden. Im erſten Fall mußte ſich der 33 Jahre alte Eduard Bender aus Ludwigshafen verant⸗ worten. Ihm wurde von der Anklagebehörde vorgeworfen, er habe an Kindern unter 14 Jah⸗ ren unzüchtige Handlungen vorgenommen. Trotz des frechen Leugnens des Beſchuldigten konnte er ſeiner Taten überführt werden. Die Mäd⸗ chen wurden zu den einzelnen Fällen gehört. Sie gaben an, daß ſich ihnen der Angeklagte, der einen Friſeurladen hat, beim Haarſchnei⸗ den in unſittlicher Weiſe näherte. In einem Fall hat ſich Bender beſonders gemein benom⸗ men und iſt nicht davor zurückgeſchreckt, einem neunjährigen Mädchen die ſchlimmſten Dinge vorzumachen. Die Jugendſchutzfammer diktierte dem Wüſtling, der keinerlei Reue zeigte, eine Gefängnisſtrafe von zwei Jahren und ſechs Monaten zu. Ein Teil der Un⸗ terſuchungshaft wurde ihm angerechnet. Wegen widernatürlicher Unzucht ſtand der 27 Jahre alte Wilhelm Meffert aus Mann⸗ heim vor dem Richter. Er war geſtändig, daß er ſich mit einem Schüler eingelaſſen hat und daß er in einem weiteren Fall einen Jugend⸗ lichen unter 21 Jahren veranlaßte, mit ihm Unzucht zu treiben. Der Gerichtsarzt hält ihn für einen geiſtig minderwertigen Menſchen, der aber für ſeine Taten voll verantnwortlich zu machen iſt. Dem Angeklagten wurde eine Frei⸗ heitsſtrafe von einem Jahr drei Mona⸗ ten Gefängnis zudiktiert abzöglich zwei Monate Unterſuchungshaft. Der 65 Jahre alte Hermann Klenk aus Rudersberg iſt kein unbeſchriebenes Blatt. Seine 18 Vorſtrafen kennzeichnen ſeinen Cha⸗ rakter und beleuchten ſein Vorleben. Der An⸗ geklagte gab ſich mit Kindern unter 14 Jahren ab und ging bei ſeinen„Zärtlichkeiten“ zu weit. Er verführte zwei Mädchen, die mit ihren El⸗ tern im gleichen Haus wohnen. Klenk wurde zu einem Jahr drei Monaten Gefäng⸗ nis verurteilt. An dieſer Strafe wurde die erlittene Unterſuchungshaft in Anrechnung ge⸗ bracht. gu. Trotz Grippe und ſchlechtem Wetter der Schwarzwaldverein wanderte im pfälzer Oberland Wenn trotz Faſching, Grippe und zweifelhaf⸗ tem Wetter ſich am Sonntag in der Frühe eine ſtattliche Wanderſcher am Ludwigshafener Hauptbahnhof zuſammenfand, ſo iſt dies ein Zeichen für die große Wanderfreudigkeit im Schwarzwaldverein. Und alle, die ge⸗ kommen waren, die Wanderung ins Pfälzer Oberland mitzumachen, haben ihren Entſchluß nicht bereut. Von Neuſtadt aus, wohin man mit dem Ver⸗ waltungsſonderzug fuhr, ſtellte die Oberland⸗ bahndirektion liebenswürdigerweiſe einen Son⸗ derzug zur Fahrt nach Edenkoben zur Verfü⸗ gung. Schon die Straßenbahnfahrt die deutſche Weinſtraße entlang iſt ein Genuß, bietet ſie doch auf der Strecke ſchöne Ausſichten und Rund⸗ blicke in die Rheinebene und auf die Hänge und Gipfel der Haardt mit ihren Burgen und Aus⸗ ſichtstürmen. Die Wanderung begann in Eden⸗ koben in Marſchrichtung Villa Ludwigshöhe, die ſich ſo hübſch auf einer leichten Anhöhe mit der Front nach der Rheinebene erhebt. War der bis⸗ herige Anſtieg kaum nennenswert, ſo mußte jetzt ſchon eine ſchärfere Gangart eingeſchlagen wer⸗ den beim Aufſtieg zur Rietburg, der höchſtgele⸗ genen Burg der Pfalz. In der in die Burg ein⸗ gebauten Hütte des Pfälzer Waldvereins wurde eine kurze Frühſtücksraſt gehalten. Während des Aufenthalts hörten die Wanderer aus dem Munde des Hüttenwartes Geſchichte und Sage der Burg. Alsdann folgte eine abwechflungs⸗ reiche Kammwanderung zum Blättersberg mit dem Ludwigsturm. Immer wieder gaben Wald⸗ lichtungen den Blick frei zu einer umfaſſenden Ausſicht. In der Ferne hoben ſich in leichten Konturen die Berge des Odenwaldes und der Bergſtraße ab und etwas weiter ſüdlich ahnte man die höheren Erhebungen des Schwarz⸗ waldes. Vom Ludwigsturm aus begann dann der Ab⸗ ſtieg auf einem idylliſchen, faſt zugewachſenen Pfade, der tief ins Modenbachtal einſchneidet. Auch auf dieſem Pfade hat man an den Lich⸗ tungen ſchöne Blicke das ganze Tal hindurch bis zur Ruine Meiſterſel. Faſt am Ende des Modenbachtales liegt die Buſchmühle, die die Wanderer zur Mittagsraſt aufnahm. Wie ſchmeckte nach dem Zyaſtündigen Marſch das dampfende Eintopfeſſen! Nach dieſer Stärkungs⸗ pauſe ging es weiter das Modenbachtal ab⸗ wärts, an der Burrweilerer Mühle und Mittel⸗ mühle vorbei nach Hainfeld, um ſchließlich zum Schlußpunkt der Wanderung, dem alten Wein⸗ bauſtädtchen Rhodt, zu gelangen. Dem heiteren Tag folgte ein fröhlicher Abend bei Sang und Pfälzer Wein. In launigen Wor⸗ ten dankte der Vorſitzende, Stadtamtmann Stolz, dem Führer der Wanderung, Wander⸗ freund Raupach, und überreichte ihm, Zeit und Stimmung entſprechend, einen glitzernden Orden. Ein luſtiges Preisausſchreiben des NS⸗Fliegerkorps Die NSFK⸗Gruppe 16(Südweſt) veröffent⸗ licht ein Preisausſchreiben, das ſich an alle wendet, die in der Lage ſind, in Wort und Bild erlebte oder frei erfundene Darſtellungen aus dem Bereich der Luftfahrt wiederzugeben. Es iſt bekannt, daß die Flieger— und wir wollen die Luftſchiffer nicht vergeſſen, damit ſie uns nicht böſe werden— ein Völkchen für ſich ſind, das ſich in ſeinem Humor wie in ſeiner ganzen Sprache etwas„herausnimmt“. Viele, auch gelungene Verſuche ſind unternommen worden, dieſe ganze Art künſtleriſch in Wort und Bild darzuſtellen. Wir haben da Verſe und ganze Büchlein, die der Kenner für ſich un⸗ ter die„Klaſſiter“ zählt! Wenn es nun die NSF⸗Gruppe 16 unter⸗ nimmt, öffentlich einen Wettbewerb auszuſchrei⸗ ben, der Anregungen auf dieſem Gebiet brin⸗ gen ſoll, ſo vor allem deshalb, weil ja auch in der Südweſtecke des Reiches Männer ſitzen, die fliegen und erzählen können. Wir haben ſchon oft erlebt, daß Männer die Feder und den Zei⸗ chenſtift ſo gut zu führen wußten wie den Steuerknüppel. Die Einzelheiten über die Bedingungen des Wettbewerbs ſind auf der nächſten Dienſtſtelle des NS⸗Fliegerkorps zu erfahren, wo Merk⸗ blätter mit den Bedingungen koſtenlos zu er⸗ halten ſind. Anordne ngen der NSDAF Kreisleitund der VSbap Mannheim. Rneinstraſße 1 An alle Ortsgruppen des Kreiſes Mannheim! Beitr. Schießausbildung. Die Kreismannſchaften für Kleinkalibergewehr und Piſtolen ſchießen am Samstag, 18.., ab 15 Uhr, auf dem Schießſtand der Schützen⸗ geſellſchaft von 1744. Halteſtelle Neckarplatt. Es iſt unbedingt erforderlich, daß die eingeteilten Schützen antreten. Ortsgruppen der NSDAP Neuoſtheim. Heute Freitag, 17.., 20.30 Uhr, An⸗ treten der Zellen⸗ und Blockleiter ſowie des Ogru.⸗ Stabes in der Schule. Uniform. Feudenheim⸗Oſt. Am Sonntag, 19.., 9 Uhr, fin· det im Neuen Schützenhaus Schießen für ſämtliche Politiſchen Leiter und Anwärter ſtatt. Strohmarkt. Heute, 17.., um 20.30 Uhr, Zellen⸗ abend der Zellen 02 und 03 in M 6, 12, findet nicht ſtatt. NS⸗Frauenſchaft Almenhof. Heute, 17.., 20 Uhr, Gemeinſchafts⸗ abend für alle Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmit⸗ glieder im Gemeinſchaftshaus, Weinweg 2. Taſſen mitbringen. Treffpunkt 19.45 Uhr an der Markus⸗ kirche. Neuoſtheim. Heute, 17.., 20 Uhr, Gemeinſchafts⸗ abend im Schulhaus für alle Frauenſchafts⸗ und Frauenwerksmitglieder. 85 Spielſchar. Heute Freitag, 17.., tritt die Spiel ⸗ ſchar um 20 Uhr im Schlageterhaus vollzählig an. Rollenhefte, die noch im Beſitz der Kameraden ſind, müſſen mitgebracht werden. Bannorcheſter. Das Bannorcheſter übt regelmäßig jeden Dienstag und Freitag, 19.30 Uhr, in der Aula der Adolf⸗Hitler⸗Schule, Friedrichsring 6. Heute Freitag, 17.., 19,30 Uhr, beginnen in der Turnhalle des TV 1877 Mannheim⸗Waldhof die Vor⸗ kämpfe zu den Boxmeiſterſchaften des Bannes Mann⸗ heim(171). Hierzu haben die Teilnehmer aller Ge⸗ wichts⸗ und Leiſtungsklaſſen anzutreten. Neuanmel⸗ dungen werden dabei auch entgegengenommen. Ins⸗ beſondere weiſe ich darauf hin, daß die Gefolgſchaf⸗ ten jeden Kameraden, auch wenn er noch nie im Ring geſtanden und noch keinen Kampf gemacht hat, entſenden ſollen. Die Gefolgſchaft, die die meiſten Teilnehmer entſendet, erhält für 1939 den Wander⸗ preis! NSROV Kameradpſchaft Innenſtadt. Heute Freitag, 17.., 19 Uhr, in der Geſchäftsſtelle, M 2, 6, wichtige Ab⸗ teilungsführerbeſprechung. Erſcheinen unbedingt er⸗ forderlich. „ Die Deutsche Arbeitsiront Kreiswaltung Mannheim Nheinstr. 3 Ortswaltungen Waſſerturm. Heute Freitag, 17.., findet im Sit⸗ zungsfaal, Beethovenſtraße 15, pünktlich um 20.30 Uhr, die Monatsbeſprechung ſtatt, wozu alle Betriebs⸗ obleute, ferner alle Straßenzellenobleute und Straßen⸗ blockobleute zu erſcheinen haben. Es müſſen im Be⸗ hinderungsfalle Vertreter geſandt werden, da wichtige Punkte zur Sprache kommen. Werkſchar und Schulung Die bei der Abteilung Werkſchar und Schulung be⸗ ſtellten Referate für die Grundſchule der Deutſchen Arbeitsfront können auf der Kreiswaltung, Rhein⸗ ſtraße—5, abgeholt werden. Berufserziehungswerk, 0 4, 8/9 Kurzſchrift. Am Donnerstag, 23. Februar, beginnen ——— Abendlehrgemeinſchaften: 17.30 Uhr: K 1202, K 2/210; 19 Uhr: K1/204, K 2/212, K 3/216, K 4/½220; 20.30 Uhr: K 1/206, K 2/214.— Am Freitag, 24. Fe⸗ bruar, beginnen folgende Abendlehrgänge: 19 Uhr: K 1/205, K 2/213, K 3/218: 20.30 Uhr: K 1/½207 K 2/215.— Für ſämtliche Lehrgänge: Kurzſchrift An fünger- K1; Kurzſchrift für Fortgeſchrittene(hi 80 Silben) ⸗ M 1/206; 20.30 Uhr M 1/207. Am Freitag, 24.., beginnen folgende Abendlehr⸗ gänge: 17.30 Uhr M 2/210; 19 uhr M 1/205; 19 Uhr M 2/212; 20.30 Uhr M 1/208; 20.30 Uhr M 2/213. Für folgende Maſchinenſchreib⸗Lehrgemeinſchaften werden noch Anmeldungen beim Berufserziehungs⸗ wert, O 4, 8/9, und in der Rheinſtraße—5 ent⸗ gegengenommen: M 1/208(Anfänger), Unterrichts⸗ zeit: Dienstag und Freitag von 20.30 bis 22 Uhr: M 2/209 Fortgeſchrittene), Unterrichtszeit: Montag und Donnerstag von 17.30 bis 19 Uhr; M 2/212 (Fortgeſchrittene), Unterrichtszeit: Dienstag und Frei⸗ tag von 19 bis 20.30 Uhr. Im Laufe der kommenden Woche beginnt ein Lehr⸗ gang in Buchführung für Anfänger und Engliſch, Stufe III.(Leichte Handelsbriefe, Grammatik, Konver⸗ ſation.) Anmeldungen für dieſe beiden Lehrgänge ſind bis 22. d. M. in 0 4, 8/9 oder Rheinſtraße 3 abzugeben. Am Montag, 20. und Dienstag, 21. Februar(Fas⸗ nacht), fallen ſämtliche Lehrgemeinſchaften aus. Die Teilnehmer der Lehrgemeinſchaft Nr. 190,„In⸗ duſtrielles Rechnungsweſen“, 17. Februar, geſchloſſen am Vortrag des Profeſſor Dr. Kalveran, im Saale der„Harmonie“, D 2, 6, teil. Treffpunkt 19.15 Uhr,„Harmonie“, D 2, 6. Der Lehrgang Nr. 191,„Betriebsſtatiſtit“, fällt am Freitag. 17. Februar, infolge Verhinderung des Uebungsleiters aus. Wir beginnen in aller Kürze mit folgenden Lehr⸗ gemeinſchaften: Algebra Stufe J, Werkſtoffkunde Stufe I. Uẽund I, Fachzeichnen Stufe 1, U und III, Eiſen und Betonbau mit allgem. Baufachthemen, Leicht⸗ metallſchweißen, Kraftfahrzeughandwerk am Mittwoch, 22. Februar. Für vorſtehende Lehrgemeinſchaften können noch einige Anmeldungen entgegengenommen werden, und zwar beim Berufserziehungswerk, 0 4, 8/9, und in der Rheinſtraße—5. Frauenabteilung Die Beſprechung der Ortsfrauenwalterinnen des Be⸗ zirkes Lam Dienstag, 21. Februar, fällt aus. . Kraltone Reiſen, Wandern, Urlaub Teilnehmer an der Oß 816 vom 18. bis 26. Fe⸗ bruar ins kleine Walſertal, Oß7 836 vom 18. Februar bis 5. März nach Reutte(Tiroler Alpen). Die Un⸗ terlagen ſind eingetroffen und können bei den zuſtän⸗ digen Geſchäftsſtellen abgeholt werden. Die Abfahrt erfolgt am 18. 2. ab Mannheim, Waſſerturm, pünkt⸗ lich 18.15 Uhr. Zum Winterſport nach dem Ruheſtein am Sonntag, 19. Februar. Teilnehmerpreis RM..50. Die Abfahrt erfolgt ab Mannheim, Paradeplatz, pünktlich.30 Uhr. Anmeldungen bei Geſchäftsſtelle Plankenhof und Om⸗ nibusgeſellſchaft Klingler, 0 6, 5. UF. 42/39 vom 2. bis 7. März zur Internationa⸗ len Automobil⸗Ausſtellung nach Berlin. Teilnehmer⸗ »preis beträgt für Bahnfahrt, drei Uebernachtungen pIANLENHOF pG PARAbEPIATZ2 E T mit Frühſtück, Eintritt zur Ausſtellung 28 RM. Bahnfahrt und Eintritt zur Ausftellung(Uebernachten bei Verwandten) 17.50 RM. Sofortige Anmeldung erforderlich, da Sonderzug immer frühzeitig ausver⸗ kauft! Anmeldungen nehmen alle Kd§⸗Geſchäftsſtel⸗ len entgegen. Oð 838 /39 vom 25. Februar bis 5. März ins Außerferngebiet(Reutte, Tiroler Alpen). Teilnehmer⸗ preis 42 RM. ohne Seriturs. Einige Anmeldungen zu dieſer Omnibusfahrt können noch angenommen werden. Anmeldungen bei alen Kdß⸗Geſchäftsſtellen. Feierabend Kehraus bei Koß. Am Dienstag, 21. Februar, im Roſengarten großer Maskenball mit Prämiierung Karten zu Reichsmark .90 und 1,60 ſind bei den KdF⸗Verkaufsſtellen er⸗ hältlich. Sport für jedermann Freitag, 17. Februar: Allgemeine Körperſchule. Offener Kurs für Frauen und Männer: 20—21.30 Uhr, Peſtalozziſchule B.— Be⸗ triebsſportkurſe: 20—21.30 Uhr, Peſtaſozziſchule 4, Defaka; 16—18 Uhr, Schillerſchule, Bayeriſche Hypo⸗ thekenbank; 17.30—19 Uhr, Werner⸗Siemens⸗Gewerbe⸗ ſchule, Oeffentliche Lebensverſicherung: 20—21.30 Uhr. S Modehaus Neuge⸗ auer; Bank; 18—19.30 Uhr, Woh'gelegenſchule, Herbſt⸗Felina; 20—21.30 Uhr, Wohlgelegenſchule, Werner& Nicola; 18—19.30 Uhr, Stadion(Gymnaſtikhalle), Siemens; 17.30—19 Uhr, Peſtalozziſchule, Badiſche Kommunale Landesbank; 20—21.30 Uhr, Nebenius⸗Gewerbeſchule, Modehaus Neugebauer.— Fröhliche Gymnaſtik und Spiele. Offene Kurſe für Frauen und Mädchen: 20 bis 21.30 Uhr, Seckenheimſchule(Turnhalle) und Fried: richsfeld(Rathausſaal).— Betriebsſportkurſe: 20 bis 21.30 Uhr, Mädchenberufsſchule Weberſtraße, Defaka; 18.30—20 Uhr, Gymnaſtikhalle im Betrieb, Rheiniſche Hypothekenbank; 17.30—19 Uhr, Uhlandſchule, Herbſt⸗ Felina; 20—21.30 Uhr, Uhlandſchule, Kaufhaus Hanſa AG; 17—18.30 Uhr, Eliſabethſchule, Berk.— Deutſche Gymnaſtik. Offener Kurs für Frauen und Mädchen: 19—20 Uhr, Gymnaſtitſaal Goetheſtraße 8.— Schwim. 4 men. Offener Kurs für Hausfrauen:—10.30 Uhr, Städtiſches Hallenbad(Halle).— Betriebsſportkurſe: 18.30—20 Uhr, Städtiſches Hallenbad(Halle), Koh⸗ lenkontor Weyhenmeyer; 20—21.30 Uhr, Städtiſches K 2; Kurzſchrift, Einführung in die Eilſchrift—- K 3; Eilſchrift— K 4— werden noch Anmeldungen beim Berufserziehungswerk 0 4, 8/9 und in der Rheinſtraße 3/5 entgegengenommen. Maſchinenſchreiben. Aum Donnerstag, 23.., begin⸗ nen folgende Abendlehrgänge: 17.30 Uhr M 2/2093 19 Uhr M 1/204; 19 uhr M 2/211; 20.30 Uhr nehmen am Freitag, 4 18—19.30 Uhr, Peſtalozziſchule A, Dresdner akenkre Poll 35. Fortſetzung „Du hätteſt ſich vorhin geg bat“, fährt ſie warten.„Wir fſein, kaum, da ſiee früher eige recht überlegt. aber von Tag; bden, und wer teurer Bruder, „Wieſo ich?“ „Herrgott, ſe griff! Weil du Sie ſeufzt t Gedanke zu kor „Sag mal, iſ „Möglich, m fedenfalls über miformiert, Mi Sie blickt ne „Vielleicht André?“ JIn mich!“! niun mache ab⸗ immerhin ſcho ainnſt du jetz feine Schweſt doch eher jede Gegenſtand ihr „Oh, ſetze di gegnet ſie.„ wenn du nicht bdirein ein gewi nicht auch, daß urſula?“ ueber dieſes begianen wir und ich. Und das The tig abgetan zi1 vorhin im ſtill unod kana es Zeanne mir t daß ich mich ſi fühle, und de leid tut. Wie ein Ti dieſe Straße ſam hinunterſ dem Fluß ſell tert, meiſt ſehr ſiee ſich in der Brücke am K das Waſſer iſt gefärbt vom arbeiten die Abend. Der( Stirn, aber ſi wie ihre ſehr Den„Doteur grüßen uns ſe ihn ſofort ins während Min Auch zu der etwas weiter Brücke ſtehen, Von allen? hrüßt, und— — mit einer u radezu famili Straßenkehrer frauen oder 8 der Brücke an die Tätigkeit maain begegn aus dem be— cganz und ga enthält. Und nen den einf weniger zuvo en, die auf d Das gewiſſ. im Verkehren denfalls bei d — die band ſcht „Ich möchte Ueberall un dieſer kleinen ſtolz, daß Loe ſchönſten got Hallenbad(Halle), Oopp& Reuther.— Offener Kurs für Frauen und Männer: 21.30—23 Uhr, Städt. Hallenbad(Halle).— Rollſchuhlauf. Offener Kurs für Frauen und Männer: 20—21.30 Uhr, Karl⸗Fried rich⸗Gymnaſſum, Moltkeſtraße— Reiten. Offene Kurſe für Frauen und Männer: 13—14, 14— 15, 21—22 und 22—23 Uhr, Reithalle(Städt. Schlacht⸗ und Viehhoſ ebruar 1939 änge: 19 Uhr: Uhr: K 1/20, Kurzſchrift An⸗ geſchrittene(öbis iführung in die — werden noch erk 0 4, 8/9 und men. „ 23.., begin⸗ Uhr M 2/2093 11; 20.30 Uhr ende Abendlehr⸗ M 1/2057 19 20.30 Uhr M hrgemeinſchaften erufserziehungs⸗ traße—5 ent⸗ ), Unterrichts⸗ 0 bis 22 Uhr; jtszeit: Montag Uhr; M 27/212 nstag und Frei⸗ ginnt ein Lehr⸗ und Engliſch, nmatik, Konver⸗ iden Lehrgänge Rheinſtraße 3 Februar(Fas⸗ ten aus. t Nr. 190,„In⸗ nam Freitag, des Profeſſor rmonie“, D 2, 6, 8 tiſtik“, fällt am hinderung des folgenden Lehr⸗ ſtoffkunde Stufe und III, Eiſen themen, Leicht⸗ k am Mittwoch, n können noch 'n werden, und 4, 8/9, und in erinnen des Be⸗ t aus. eude rub 8. bis 26. Fe⸗ im 18. Februar pen). Die Un⸗ bei den zuſtän⸗ l. Die Abfahrt ſerturm, pünkt⸗ n am Sonntag, 0. Die Abfahrt nktlich.30 Uhr. enhof und Om⸗ Internationa⸗ n. Teilnehmer⸗ lebernachtungen 2 LATZ2 E7 lung 28 RM. (Uebernachten ge Anmeldung hzeitig ausver⸗ F⸗Geſchäftsſtel⸗ 5. März ins ). Teilnehmer⸗ Anmeldungen angenommen Geſchäftsſtellen. ngarten großer zu Reichsmark kaufsſtellen er⸗ rs für Frauen chule B.— Be⸗ Hozziſchule 4, veriſche Hypo⸗ mens⸗Gewerbe⸗ 20—21.30 Uhr. haus Neuge⸗ A, Dresdner Herbſt⸗Felina; ner& Nicola; lle), Siemens; )e Kommunale Gewerbeſchule, Bymnaſtik und ädchen: 20 bis ) und Fried⸗ tkurſe: 20 bis traße, Defala; ſeb, Rheiniſche ſchule, Herbſt⸗ zufhaus Hanſa rk.— Deutſche und Mädchen: 8.— Schwim⸗ —10.30 Uhr, iebsſportkurſe: Halle), Koh⸗ r, Städtiſches r.— Offener 3 Uhr, Städt. Offener Kurs r, Karl⸗Fried⸗ Offene Kurſe 5, 21—22 und und Viehhofß 35. fportſetzung gegnet ſie. Unterhaltung Freitag, 17. Jebruar 1959 „hakenkreuzbanner“ Aarid Hofler: Mreune 7324/U polU⁰ „Du hätteſt nur beobachten müſſen, wie ſie ſich vorhin gegen Urſula und mich dbenommen hat“, fährt ſie fort, ohne meine Antwort abzu⸗ warten.„Wir ſchienen einfach Lüft für ſie zu ſein, kaum, daß ſtie uns begrüßte!— So war ſie früher eigentlich doch nicht, wenn man es recht überlegt. In der letzten Zeit ſcheint es aber von Tag zu Tag ſchlimmer mit ihr zu wer⸗ den, und wer trägt Schuld daran? Du, mein teurer Bruder, nur du!“ „Wieſo ich?“ „Herrgott, ſei doch nicht ſo ſchwer von Be⸗ griff! Weil du zu gut biſt, zu nachſichtig!“ Sie ſeufzt tief auf. Plötzlich ſcheint ihr ein Gedanke zu kommen. „Sag mal, iſt ſie am Ende verliebt, Andre?“ „Möglich, meint er achſelzuckend.„Ich bin jedenfalls über ihre Privatangelegenheiten nicht informiert, Mimi.“ Sie blickt nachdenklich vor ſich hin. „Vielleicht iſt ſie ſogar in dich verliebt, Anoré?“ „In mich?“ Jetzt lacht er herzlich auf.„Mimi, nun mache aber Schluß. Das müßte ich doch immerhin ſchon gemerkt haben! Uebrigens be⸗ ginnſt du jetzt, mir Schmeicheleien zu ſagen, fleine Schweſter. Ich glaube, daß die Jeanne doch eher jeden anderen als gerade mich zum Gegenſtand ihrer Träume erwählen dürftel“ „Oh, ſetze dich nur nicht ſelbſt ſo herab“, ent⸗ „Du würdeſt ſogar mir gefallen, wenn du nicht mein Bruder wäreſt und oben⸗ drein ein gewiſſer Henri eriſtierte! Finden Sie nicht auch, daß Andre gar nicht ſo übel ausſieht, Urſula?“ Ueber dieſes etwas zweideutige Kompliment begimnen wir wie auf Kommando zu lachen, er und ich. Und das Thema:„Jeanne“ ſcheint nun endgül⸗ tig abgetan zu ſein. Ich habe Mimi jedenfalls vorhin im ſtillen aus volleen Herzen zugeſtimmt. Und kann es ſelbft nicht begreiſen, daß dieſe Zeanne mir trotz allem nicht unſympathiſch iſt, daß ich mich ſogar irgendwie zu ihr hieigezogen leid tut. fühle, und daß ſie mir— ſeltſamerweiſe— Wie eien Traum aus der Vergangenheit iſt dieſe Straße am Maasufer, die wir jetzt lang⸗ ſam hinunterſchreiten. Die Häuſer ſcheinen aus dem Fluß ſelbſt aufzuſteigen; grau und verwit⸗ tert, meiſt ſehr ſchmal und hoch gebaut, ſpiegeln ſie ſich in der ruhigen Waſſerfläche. Unter der Brücke am Kai knien ein paar Wäſcherinnen, das Waſſer iſt in dieſem Bereich ſchmutzig⸗grau gefürbt vom Abguß der Seifenbrühe. Fleißig arbeiten die Frauen ſelbſt jetzt noch, gegen Abend. Der helle Schweiß ſteht ihnen auf der Stirn, aber ſie ſind fröhlich unnd guter Dinge, wie ihre ſehr lebhafte Unterhaltung beweiſt. Den„Doteur“ ſcheinen ſie gut zu kennen, ſte grüßen uns ſchon von weitem; eine Alte zieht ihn ſofort ins Geſpräch, er bleibt bei ihr ſtehen, während Mimi und ich langſam weitergehen. Auch zu der kleinen Gruppe von Anglern, die etwas weiter unter dem Bogen einer zweiten Brücke ſtehen, geſellt ſich André eine Weile. Von allen Leuten werden wir freundlich ge⸗ hrüßt, und— was mir immer wieder auffällt — mit einer unbefangenen Vertrautheit, die ge⸗ radezu familiär anmutet. Ob es nun der alte Straßenkehrer an der Ecke iſt oder die Waſch⸗ frauen oder die jungen Burſchen, die oben auf der Brücke am Geländer lehnen und intereſſiert die Tätigkeit der Angler beobachten— jeder⸗ mann begegnet uns mit einer Höflichkeit, die aus dein Herzen zu kommen ſcheint und ſo ganz und gar nichts Devotes, Unterwürfiges enthält. Uund Mimi und André wiederum begeg⸗ nen den einfachen Menſchen um keinen Zoll weniger zuvorkommend als etwa den Offizie⸗ ren, die auf der Brücke an uns vorüberkommen. Das gewiſſe„aber wir ſind ja gar nicht ſo!“ im Verkehr mit kleinen Leuten vermiſſe ich je⸗ denfalls bei den Geſchwiſtern Duval: mein Herz weitete ſich vor Freuwde, als ich Aeidré vorhin bei der alten Wäſcherin ſtehen ſah und beobachtete, wie er ihr den ſchweren Korb auf ihren Hand⸗ karren laden half und zum Abſchied herzlich die Hand ſchüttelte. „Ich möchte halt immer noch dazulernen!“ Ueberall und von jedem Volle kann man ler⸗ nen. Gerade aus ſolchen Dingen, meine ich.— * Und jetzt ſtehen wir auf dem freien Platz vor der Kathedrale. Welcher gewaltige Dom, in dieſer leinen Provinzſtadt! André belehrt mich ſtolz, daß Longville ſich rühmen könne, eine der ſchönſten gotiſchen Kirchen Nordfrankreichs zu beſitzen. „Für mich iſt ſie ſogar die ſchönſte, nach Ebartres und Reims“, ſetzt er binzu.„Uebri⸗ gens beſitzt ſie wie die Kathedrale von Chartres noch ein romaniſches Portal: ſie wurde gegen Ende des zwölften Jahrhunderts. in der Epoche der großen Kathedralen Frankreichs, auf den Ueberreſten eines urſprünglich romaniſchen Baues errichtet.— Sie ſollen aber auch noch die königlichſten Dome unſeres Landes zu ſehen betommen, Urſula. Nach Reims fahre ich Sie zuerſt, unnd dann nach Paris und Chartres. Aber nur, wenn Sie mir verſprechen, Notre⸗ Dame von Longpille dann auch weiterhin als ſchönſte Kirche der Welt anzuſehen“, ſchließt er lächelnd. Ich bin ganz verſunken in den Anblick dieſer grauen Steinmaſſen, die ſich mit zwei formen⸗ ſchönen Türaen in das weiche Blau des avend⸗ lichen Himmels heben, ſo ſchlank aufſtrebend unnd ſo unwahrſcheinlich hoch, als ragten ſie wirklich bis in den Himmel hinein. Die Häuſer im Umtreis ſcheinen ſich unter dieſer ſtolzen Höhe zu ducken, ſich ängſtlich und wie hilfe⸗ ſuchend an ſie zu ſchmiegen. Unwillkürlich faſſe ich nach Andrés Hand. So treten wir durch das Portal. Dann umfängt uns das kühle Dämmerdunkel, jene weihrauchgeſättigte, mit dem Duft bren⸗ nender Kerzen durchzogene Atmoſphäre, die nur in Kirchen zu Hauſe iſt. In dieſer Kathedrale ſind keine Bänte wie in unſeren deutſchen Domen, und das ſcheint den Eindruck unermeßlicher Weite in dem Kirchen⸗ ſchiff noch zu vertiefen. Nur Betſtühle mit ſtrohgeflochtenen Sitzen gibt es hier. Wir ſind in der Nöhe des Einganas ſtehen⸗ geblieben, von hier iſt der Blick über die kühn aufſtrebenden Pfeiler des Chors wohl aen ſchön⸗ ſten. Und dieſe bunten Glasfeerſter! Wie zärt⸗ lich das Licht des ſintenden Tages draußen ſie durchſtrömt, daß der Purpur eines Heiligen⸗ gewandes aufflammt und der Mantel der Mut⸗ tergottes in berückender Himmelsbläue leuchtet. Dieſe Kirchenfenſter ſteigern noch den leichten, luftigen, emporſtrebenden Eindruck des Innen⸗ raumes. Um das Mittelſchiff ſchließt ſich ein Am ersten Tag im Karneval meinem Kameraden Werner bei Saint Martin geblieben, ich weiß es nicht. Das Gedicht aber Gewiß, gnädige Frau, kennen Sie das ent zückende kleine Gedicht des Freiherrn von Münchhauſen vom Karneval, ich weiß nicht gleich, welche Ueberſchrift es trägt, aber ich meine jenes, das anhebt:„Am erſten Tag im Karneval— der erſte Tag, der machte es— am erſten Tag im Karneval, auf allen Straßen lachte es, da küßte Gräfin Monbijou die Perl⸗ weinſchale von Kriſtall, ſie trank dem blonden Pagen zu, der Page, der hieß'Autreval. 5 Nicht wahr, Sie kennen es? Vielleicht hat es auch Ihnen einmal jemand mit roten Backen und im Flüſterton vordeklamiert oder gar die erſten beiden Zeilen verſteckt und mit dem Ko⸗ pierſtift auf Ihren Fächer geſchrieben? Ob Sie Pitter und Schäl, zwei bekannte rheinische Karnevalstypen. Coppright bei Frundsberg- Verlag G. m. b.., Berlin Kapellenkranz, und die Chöre wachſen ſich wie⸗ derum dreiſchiffig aus. Der Stein verleugnet hier ſeine Natur und wird lebendig, wird zum ſteinernen Gebet. Neben uns knien ein paar Frauen vor einem alten Madonneabild. So reglos und in ſich verſunten, als gehörten ſie ſelbſt zu den unver⸗ gänglichen Beſtandteilen dieſer Kathedrale, als mieten ſie ſchon ſeit Jahrhunderten ſo, im Schein der Wachslichter, die ihre dunklen Ge⸗ ſtalten zuckend beleuchten.— Ein weißhaariger Kapuzinermönch löſt ſich aus dem Dunkel einer der Kapellen und ſchreitet das Mittelſchiff zum Altar hinauf, der Schritt ſeiner ſandalenbe⸗ ſchwerten Füße hallt in dem weiten Stein⸗ gewölbe wider. Und jetzt beginnt irgendwo aus der Höhe eine Glocke zu läuten, dünn und ein⸗ tönig.— Traum aus der Vergangenheit. * „Wie gefällt ſie Ihnen, die Nationalheilige Frankreichs?“ Wir ſtehen auf den Marktplatz, vor dem Steinbild der Jeanne'Arc. Die junge Heilige hält eine Fahne in den Händen, ihr Antlitz iſt elſtatiſch dem Himmel zugekehrt, ihre ganze Haltung drückt fanatiſchen Heldenmut und faſt ungeſtümen kriegeriſchen Sinn aus. Das Denk⸗ mal iſt hinreißend ſchön. Es hebt ſich höchſt wirkungsvoll von dem Hin⸗ tergrund der alten Häuſer um den Platz ab, und gerade zu Häupten der heiligen Johanna weht eine verblaßte Trikolore vom Balkon eines etwas überladenen Renaiſſancegebäudes. „Das Rathaus“, erklärt André.„Und hier nebenan das Hotel du Tidre, der Bau ſtammt noch aus dem frühen Mittelalter.“ „Die Jeanne'Are wurde erſt vor zwei Jah⸗ ren hier aufgeſtellt“, fällt Mimi ein.„Wiſſen Sie, man errichtet ihr neuerdings iei ganz dieſen Flüſterton wohl noch manchmal hören in det Erinnerung oder die Kopierſtiftzeilen auf Ihrem Fächer noch manchmal bemer⸗ ken und wieder leſen und ein wenig hinter ihnen her denken und ſinnieren? Ich wünſche es mir. Wie gut würden wir uns dann verſtehen! In der Feldbuchhandlung von Wenduyne, auf dem Marſch in Stellung, habe ich mir vor vielen Jahren einmal ein Bändchen Münch⸗ hauſenſcher Gedichte gekauft, und darin fand ſich auch dieſes von der Gräfin Monbijou und ihrem Pagen'Autreval. Das Bändchen iſt mir dann irgendwo und irgendwann„verſchütt ge⸗ gangen“, wie wir das damals nannten, viel⸗ leicht habe ich es auch verſchenkt und es iſt mit Aufn.: A. Tölle Zum 375. Todestag Michelangelos Am 18. Februar vor 375 Jahren starb der große Bildhauer und Maler Bounarotti Michelangelo. Unser Bild zeigt eines seiner vielbewunderten Meisterwerke, die Pieta in der Peterskirche in Rom. Weltbild-Sturm(M) Frankreich Denkmäler— ſie ſchießen nur ſo aus dem Boden. Manche ſind ſcheußlich geſchmacklos, aber dies hier kann ſich wirklich ſehen laſſen, meinen Sie nicht?“ „Herrlich iſt es“, ſtimme ich bei. Irgendwie ſteht ſie meinem Herzen beſonders nahe, dieſe Schutzpatronin Frankreichs. Sie er⸗ ſchien mir noch immer als die anmutigſte aller Heiligen, ſicher aber als die liebenswerteſte. Und ſie tut mir leid.— Es ſcheint nun einmal das Schickſal vieler Großen dieſer Erde zu ſein, daß ſie erſt den Weg durch die Qualen eines gewaltſamen Todes zu gehen haben, ehe man ihnen Denkmäler errichtet.— (Fortſetzung folgt) , Von Georg Grabenhorst hat mich begleitet, und ich denke nur mit Rüh⸗ rung an den Kriegsfreiwilligen, der in jenen lang durchwachten Grabennächten in Frankreich und Flandern die Verſe von der Gräfin Mon⸗ bijou leiſe vor ſich hinſprach, wieder und wie⸗ der, und von einem Karneval träumte, von dem er mit ſeinen achtzehn Jahren noch nichts erfah⸗ ren hatte, und der ich ſelber war. Inzwiſchen habe ich gelernt, ach, von ganzer Seele gelernt, was ein Karneval bedeutet oder was er doch bedeuten kann, und ich mache Ihnen dieſes Geſtändnis, gnädige Frau, mit einem ſeltſam bewegten Gefühl, gerade als ob ich Ihnen perſönlich dafür zu danken hätte, daß mir meine rührenden Blütenträume doch noch reiften? Wer weiß? Vielleicht ſind wir uns hinter unſeren Masken irgendwo einmal begegnet? Vielleicht ſtimmt jene verſteckte Kopierſtifterin⸗ nerung auf Ihrem Fäche noch heute mit meiner Handſchrift überein? Vielleicht werden Sie doch aufblicken, wenn ich Sie morgen oder über⸗ morgen oder wann es ſein wird, auf irgend⸗ einem Koſtümfeſt plötzlich anſpreche, leiſe, in einem Flüſterton, der um irgendſoeine kleine, nicht weiter beſtimmbare Tonfarbe anders iſt als die übrigen Stimmen um Sie herum und dem Sie zuhören müſſen, obgleich er lauter verrückte und leider auch ziemlich zärtliche und unmögliche Sachen ſagt? Wer weiß? Ach, liebe gnädige Frau, es iſt wieder Kar⸗ neval! Und das will heißen, daß wir der Ju⸗ gend in uns, die ja doch unſer beſter Teil iſt und die wir ein ganzes Jahr lang über unſeren tauſend Pflichten, Berufen und ſogenannten Würden vergraben und vergeſſen hatten, daß wir dieſer ewigen Jugend einmal wieder ihr Recht geben, ihr wundervolles Pagenrecht! Lächeln Sie nur: es hört ſich gewiß ſehr „romantiſch“ an. Das reinſte und innerſte Ge⸗ ſchenk des Karnevals ſcheint mir aber gerade jenes Kindſein hinter der Maske, das Unbe⸗ denkliche, das Unſachliche, das Spieleriſche und von aller Nur⸗Lebenswirklichkeit Befreite, das geſtillte Verlangen unſerer, ach, ſo altmodiſchen Phantaſie! Iſt es nicht mühevoll genug, ein Jahr lang immer ernſt und erwachſen und um „Haltung“ beſorgt ſein zu müſſen? Die Maske alſo her, und friſch gepudert und geſchminkt! Einmal wollen auch wir uns ver⸗ wandeln, einmal wollen auch wir fröhlich und ohne mit der Wimper zu zucken wieder unter⸗ tauchen in das Traumland unſerer ewigen, ſonſt ſo tief verſteckten Herzenskindheit. Und möch⸗ ten Sie doch am Aſchermittwoch, glädige Frau, vor ſich hinflüſtern können wie ich, dankbar und nicht ohne eine leiſe zärtliche Rührung:„Am letzten Tag im Karneval— der letzte Tag, der machte es—.“ 5——— 0———— ——— ———— — „hakenkreuzbanner“ *. D h**— e Sport und Spiel Freitag, 17. Jebruar 1059 Sensation in der nordischen Kombination Unn auch Guftl Berauer Ski-Weltmeiſter/ Der erſte deutſche Sieg in dieſer Diſziplin— der Uorweger erſte Niederlage Der größte Kampf der Ski⸗Weltmeiſterſchaften in der Hohen Tatra endete mit einem deutſchen Sieg. Der Sudetendeutſche Guſtl Berauer gewann als erſter Deutſcher den Welt⸗ meiſtertitel in der nordiſchen Kom⸗ bination. Zum erſten Male haben die ſieg⸗ gewohnten Norweger in ihrer ureigenſten Diſzi⸗ plin in der nordiſchen Kombination(Lang⸗ und Sprunglauf) eine bittere Niederlage erlitten. Mit dem Sieg Berauers hat der großdeut⸗ ſche Sport in Zakopane den ſechſten Weltmeiſtertitel erobert, eine Erfolgs⸗ ſerie, die in der langen Geſchichte der FJIs⸗ Rennen bisher noch ohnegleichen iſt. Sprung nur bei halbem Ablauf Bei Sonnenſchein und Tauwetter gingen die Bewerber der nordiſchen Kombination am Don⸗ nerstag auf der Krokiew⸗Schanze zum entſcheidenden Kampf. Schon bei den von den Spezialſpringern gezeigten Proben deuteten die vielen Stürze die gefährliche Glätte des Aufprungs hin. Es wurde aus dieſem Grunde nur der halbe Ablauf freigegeben, der ſpäter noch verkürzt wurde. Von den Deutſchen ſprang zuerſt Chriſtian Merz, der 64,5 Meter vor⸗ legte. Der Pole Stanislaus Maruſarz kam auf 73,5 Meter und dieſer gute Könner der Schanze wurde bei 71,5 Meter im zweiten Durchgang auch Beſter des Kombinationsſpringens. Ober⸗ jäger Albert Burk erreichte 63,5 Meter. Nach ihm ſprang der beſte Langläufer der Kombina⸗ tion, der Finne Ernnki Mäkinen. Er ſtürzte bei 61,5 Meter und hat damit ſeine Ausſichten auf den Sieg ſchon begraben. Glaf Hoffsbakken ſtürzte Nicht beſſer erging es dem an zweiter Stelle liegenden Norweger Olaf Hoffsbakken, der trotz aller Vorſicht bei 57,5 Meter zu Boden mußte. Sein aufs Ganze gehender Landsmann Kvanly bezahlte ſein forſches Springen bei 71 Meter mit einem Sturz. Dieſem Beiſpiel folgte der Norweger Olaf Odden bei 57,5 Meter. Der einzige Norweger, der überhaupt ſeinen Sprung durchſtand, war Magnar Foſſeide, der 55,5 Meter in ſchlechter Haltung erzielte. Einen ſauberen 67⸗Meter⸗Sprung legte Hans Lahr hin und nach ihm ſtand Guſtl Berauer bombenſicher 64,5 Meter. Der gefährlichſte Ri⸗ vale Berauers war nur noch der Schwede John Weſtberg als Dritter des Langlaufes, der aber in mäßiger Haltung ſchon bei 53 Meter landete. Danach legte Günther Meergans in feinem Stil 65 Meter hin. der zweite Durchgang Aeußerſt geſpannt ſahen die rund 5000 Zu⸗ ſchauer dem zweiten Durchgang entgegen. Chri⸗ ſtel Merz kam bei 65 Meter auf, der Pole Ma⸗ ruſarz bei 71,5 Meter und dann ſtürzte Mäkinen bei 62,.5 Meter erneut. Es kamen dann noch die norwegiſchen Springer, aber für ſie war nichts mehr zu retten. Hoffsbakken ſergieg 61 Meter, Kvanly 69,5 Meter und dann erzielte in präch⸗ tiger Luftfahrt Hans Lahr mit 72 Meter die größte Weite. Völlig geſammelt und ruhig kam Guſtl Berauer auf 66,5 Meter und damit war der Kampf zugunſten des Deutſchen entſchieden. Der Schwede Weſtberg konnte ſich bei 57,5 Meter nicht auf den Brettern halten. Unſer Heeres⸗ meiſter Günther Meergans kam auf 61,5 Meter und damit dürfte ſich der Schleſier auf den vierten Platz in der Kombination vorge⸗ arbeitet haben. Albert Burk hatte ſich beim er⸗ 155 Durchgang leicht verletzt und tat nicht mehr mit. Ehrenplahe für Meergans und merz Der ſechſte Platz ien Langlauf und der vierte Platz im Sprunglauf hatten Guſtl Berauer den Titel eines Ski⸗⸗Weltmeiſters gebracht. Aber der deutſche Triumph wird vervollſtändigt durch die Ehrenplätze von Meergans und Merz. Hinter dem Schweden Vellin, dem Norweger Foſſeide und dem im Sprinoen außerordentlich gut bewerteten Polen Andreas Maruſarz wurde unſer Heeresmeiſter Günther Meerganz Fünfter und dahinter kam Chriſtian Merz auf den ſechſten Racig. Das iſt ein Er⸗ folg, wie er ſchöner nicht erhofft werden konnte. Im Kampf mit den beſten Stiläufern der Welt haben die Deutſchen im ſchwerſten und bedeu⸗ tendſten Wettbewerb den Sieg davongetragen. Dieſer Tag von Zakopane wird für immer in der Geſchichte des deutſchen Skiſports mit gol⸗ denen Lettern vermerkt. Der beſte Kombinationsſpringer war der Pole Stanislaus Maruſarz mit Weiten von 73,5 und 71,5 Meter. Der Pole wure aber im zweiten Durchgang von Hans Lahr übertrof⸗ fen, der 72,5 Meter und nicht wie zuerſt ge⸗ meldet 71,5 Meter erzielte. Wie ſchon eingangs erwähnt, hatte Andreas Maruſarz mit ſeinen Sprüngen von nur 64 und 65 Meter milde Richter gefunden. Berauer übertraf an Weiten mit 64,5 und 66,5 Meter wie auch an Haltung den Polen, erhielt aber weniger Punkte. Chri⸗ ſtian Merz und Günther Meergans reihten ſich mit ihren guten Sprungläufen an fünfter be⸗ ziehungsweiſe ſiebenter Stelle ein, während Karl Wimmer für einen geſtürzten 65⸗Meter⸗ und einen geſtandenen 63⸗Meter⸗Sprung nur 129,1 Punkte erzielte und auf den 23. Platz kam. Ergebniſſe: Kombinations⸗Sprunglauf: 1. Stanislaus Marufarz(Polen) 227,5(73,5 7155 Meter); 2. Hans Lahr(Deutſchland)z 214,8(67— 72 Me⸗ ter); 3. Andreas Maruſarz(Polen) 208,1(64 + 65 Meter); 4. Guſtl Berauer(Deutſchland) 206,1 (64,5 + 66,5 Meter); 5. Vellin(Schweden) 203,1 (63,5— 62,5); 6. Chriſtel Merz(Deutſchland) 200,5(64,5 +— 65,5); 7. Günther Meergans (Deutſchland) 195(65 + 61);... 23. Wimmer (Deutſchland) 129,1(65 Meter geſtürzt + 63 Me⸗ ter). Nordiſche Kombination: 1. und Weltmeiſter Guſtl Berauer(Deutſchland) 429,6; 2. Guſtaf⸗ Adolf Vellin(Schweden) 426,6; 3. Magnar oßeide(Norwegen) 422,4; 4. Andreas Maru⸗ arz(Polen) 410; 5. Günther Meergans (Deutſchland) 408,5; 6. Chriſtel Merz(Deutſch⸗ land) 403; 7. Stanislaus Maruſarz(Polen) 391,9; 10. Hans Lahr(Deutſchland) 388,8; 22. Karl Wimmer(Deutſchland) 319,6 Punkte.— 10 fährig⸗e Po e beſter 6yringer Für die Deilnehmer am Spezial⸗ Sprunglauf war am Donnerstag die Krokiew⸗Schanze zum Training freigegeben. Der Held des Springens war der erſt 16jährige Pole Jan Kula, der 85,5 Meter ſtand. An dieſe Weite kam keiner der Bewerber auch nur annähernd heran. Der Norweger Myhra er⸗ 5 77 Meter und 72 Meter, Asbjörn Rund 5 Meter, Birger Ruud 73 Meter und Kongs⸗ gard zweimal 72 Meter. Joſef Bra dl ſchwang ſich über 75,7 Meter hinaus, ſtürzte aber, Ha⸗ felberger ſtand 72 Meter ſehr ſicher, Krauß kam auf 68 Meter und Aſchenwald ſogar auf 68,5 Meter. Bemerkenswert noch iſt der 76er des Schweizers Paterlini. Elshocke im Mannbeimer Eisnadlom Zum Kuftakt am Samstag ein Meiſterſchaftsſpiel: Düſſeldorfer EG— Ev urefeld Am Samstagabend iſt endlich der große Augenblick gekommen, an dem das Mannheimer Eisſtadion im Rahmen einer großen Veranſtaltung der Oeffentlichkeit übergeben wird. Der Mannheimer Eis⸗ und Rollſportklub hat ein prächtiges Programm für dieſen Abend zuſammengeſtellt, in deſſen Mittelpuntt das Eishockeyſpiel zur Zwiſchenrunde um die deutſche Meiſterſchaft zwiſchen der Düſſeldor⸗ fer EG und dem EVKrefeld ſteht. Dieſes erſte Eishockeyſpiel in Mannheim wird allen Beſuchern gleich einen Begriff von der Schnelligkeit und der Schönheit des Eishockey vermitteln, handelt es ſich doch nicht um ein ge⸗ wöhnliches Meiſterſchafts⸗ oder gar Freund⸗ ſchaftsſpiel, veelmehr iſt es ein weiterer Zwei⸗ kampf dieſer beiden Mannſchaften um die Vor⸗ herſchaft im rheiniſchen Eishockey. Noch am letz⸗ ten Sonntag zeigte der EV Krefeld bei dem Spiel in Berlin gegen den Klagenfurter AC ſein großes Können und wird nun in dieſem Preſtigekampf beſtimmt den Düſſeldorfern manche Nuß zu knacken geben. Eigentlich ſollten die Düſſeldorfer ja dieſen Kampf gewinnen, da ſie in ihren Reihen eine ganze Reihe bekannter Spieler haben, u. a. auch den Nationalſpieler Keßler, aber Namen entſcheiden eben nicht im⸗ mer einen Kampf und deshalb iſt auch der Aus⸗ gang dieſes Treffens offen. Ebropameierin Lodio Wayl und weitere Kunſtläufer ſind da Ebenſo wie im Eishockey wird den Beſuchern auch in dem Kunſtlaufprogramm Hexvorragen⸗ des geboten werden. An erſter Stelle iſt hier wohl unſere Europameiſterin im Roll⸗ ſchuh⸗Kunſtlaufen, Lydia Wahl(Rürnberg) zu nennen, die erſt am Put Sonntag bei dem ſachverſtändigen Wiener Publikum einen 3 ßen Erfolg hatte, und auch Walter Hofer (Nürnberg) unſer Juniorenmeiſter, wird den Beſuchern mit ſeinem ausgezeichneten Können zu gefallen wiſſen. Weiterhin zeigt ſich im Kunſtlaufen Elli Gall(Freiburg) und im die Nürnberger Rudolf und nager. Alles in allem bietet dieſer erſte Abend in dem neuen Mannheimer Eisſtadion ein wert⸗ volles und abwechſlungsreiches Programm, das dem Eisſport in der Südweſtecke unſeres Reiches beſtimmt weitere Freunde werben wird. M Ehret und öreund gegen annmark Der 25. Tänderkämpf unſerer Ringer ſteigt am Sonntag in Unkjöbing Unſere Amateurringer, die in den letzten Wochen eine ganze Reihe internationaler Kraft⸗ proben zu beſtehen hatten, feiern mit dem ſieb⸗ ten Länderkampf gegen Dänemark, der am kommenden Sonntag in dem Städtchen Nykjöbing auf der Inſel Falſter ausgetra⸗ gen wird, ein kleines Jubiläum, iſt er doch in der Geſchichte der deutſchen Ländertreffen als Nr. 25 verzeichnet. Wenn auch die deutſche Staf⸗ fel die Reiſe nach Dänemark ohne Fritz Schä⸗ fer und Kurt Hornfiſcher antreten muß, ſo ge⸗ ben uns die letzten Erfolge unſerer Spitzenkön⸗ ner doch ein gewiſſes Recht zu der Annahme, daß es diesmal zum erſten deutſchen Sieg auf däniſcher Matte kommen wird. Die Dänen haben bisher zu Hauſe ſtets ſehr erfolgreich ge⸗ gen Deutſchland gekämpft, während ſie alle Be⸗ egnungen in Deutſchland ganz eindeutig ver⸗ oren. Hier die Aufſtellung der bisherigen deutſch⸗ däniſchen Länderkämpfe: 1926 in Kopenhagen :4; 1927 in Oberſtein 6·1; 1928 in Kopen⸗ hagen:5; 1929 in Ludwigshafen.1; 1930 in Aarhus:4; 1932 in Köln:0. Der letzte Län⸗ derkampf, bei dem die Dänen ohne Sieg blie⸗ ben, liegt alſo ſchon rund ſieben Jahre zurück. Wenn unſere nordiſchen Gaſtgeber auch heute noch auf eigener Matte als recht ſtark zu gel⸗ ten haben und keineswegs zu unterſchätzen ſind, ſo ſpricht doch alles für einen deutſchen Ge⸗ ſamtſieg. Mit Pulheim, Oſtermann, Ehrl, Schweickert und Feldwebel Ehret, haben wir international ſo erfahrene Ringer zur Stelle, daß es kaum ſchiefgehen kann. Der Ludwigs⸗ hafener Freund hat ſich ebenfalls ſchon aus⸗ gezeichnet, während der junge Frankfurter Leich⸗ ter zum erſten Male im Ausland kämpft. Die beiden Mannſchaften ſtehen wie folgt: Bantamgewicht: Georg Nulheim⸗Köln(Deutſchland) Eigil Johanſen(Dänemark) Federgewicht: Fritz Oſtermann⸗Berlin(Deutſchland) Robert Voigt(Dänemark) Leichtge wicht: Otto Freund⸗Ludwigshafen(.) Aage Meier(Dänemark) Weltergewicht: Wolfgang Ehrl⸗München(Deutſchland) Einar Chriſtenſen(Dänemark) Mittelge wicht: Ludwig Schweickert⸗Berlin(Deutſchland) Otto Jenſſen(Dänemark) Halbſchwergewicht: Max Leichter⸗Frankfurt(Deutſchland) Sihoſka(Dänemark) Schwergewicht: Karl Ehret⸗Ludwigshafen(.) Peter Larſen(Dänemar Im Anſchluß an den Lünderkampf ſtartet die Februar in Malmö gegen eine Auswahlmannſchaft von deutſche Mannſchaft noch am 21. Südſchweden. B MWhat wieder einen ſchönen Aus⸗ landserfolg zu verzeichnen. Bei Budapeſt ge⸗ langte als letzte Wertung zur ungariſchen Kraftradmeiſterſchaft 1938 eine Winterzuver⸗ läſſigkeitsfahrt mit Bergrennen zur Durchfüh⸗ rung. In der Klaſſe bis 500 cem. ſiegte mit Tagesbeſtzeit der bekannte ungariſche Renn⸗ fahrer Endre Kozma auf der deutſchen Ma⸗ ſchine. Die beiden Nächſten ſowie der Sieger der Seitenwagenklaſſe, Julius Patho, fuhren ebenſalls auf BMW. erban énnn. Mumbnflr%0 freuen wollen, erwartet. Kordlandreiſe deunſcher vorer Baerlund— H. Schönrath in Helſinki In den erſten März⸗Tagen unternimmt ſtarke deutſche Berufsboxer⸗Expedition mit Hans Schönrath, Peter Kleinhütten (beide Krefeld), Walter Müller(Gera) und einem weiteren deutſchen Leicht⸗ oder Welter⸗ gewichtler unter Führung von Chriſtian Schaath eine Nordlandreiſe. In der ſchwediſchen Stadt 4 Göteborg iſt für den 3. März eine inter⸗ nationale Veranſtaltung geplant, wo im Haupt⸗ 4 kampf des Abends Hans Schönrath und Schwedens Schwergewichtsmeiſter Arne An⸗ derſon ſich vorausſichtlich gegenüberſtehen werden. Für die drei anderen Deutſchen ſind erſtklaſſige ſchwediſche Kräfte als Gegner vor⸗ geſehen. Die deutſchen Boxer reiſen dann nach 4 Helſinki, wo noch in der erſten Märzhälfte ein Kampfabend abgewickelt werden wird. Im Mittelpunkt dieſer Veranſtaltung ſteht die Be⸗ gegnung von Gunnar Baerlund und Hans Schönrath. Sten Suvio ſoll ſich mit Walter Müller meſſen. Auf dem Programm ſtehen noch die Namen Peter Kleinhütten, Bruno Ahlberg und Nikola Stepulow ſowie noch ein weiterer 4 deutſcher Teilnehmer. Daunmeierjchaften der Voker Start am Freitag in Mannheim⸗Waldhof Das Meldeergebnis zu den Boxrmeiſterſchaf ten des Bannes 171 befriedigte, wenn auch mit einer größeren Zahl von Teilnehmern aus der Anfänger⸗(Erſtlieigsklaſſe) gerechnet wurde, zu⸗ mal es das Ziel des Gaufachamtes iſt, das Jugendboxen in Baden auf breiteſter Grund⸗ lage aufzubauen. Am Freitag finden in der Halle des Turn⸗ vereims von 1877 in Mannheim⸗Waldhof die Ausſcheidungskämpfe ſtatt. Es iſt allen Hö⸗ Angehörigen, ſowie Jungvolk⸗Jungen die letzte Gelegenheit gegeben, ſich an den Meiſterſchaf⸗ ten zu beteiligen und ihre Kräfte im ritter⸗ lichen Fauſtkampf zu meſſen. Es iſt zu erwar⸗ ten, daß ſich vor den Kämpfen noch Meiſter⸗ ſchaftsanwärter beim Bannfachwart melden; vor allem werden noch Meldungen von Anfängern erwartet, d. h. von ſolchen Jun⸗ gen, die bisher noch keinen Kampf beſtritten haben. Die Bannmeiſterſchaften ſollen nicht eine kfleine Ausleſe kampferprobter Jugend⸗ boxer darſtellen, ſondern ein ſtattliches Aufge⸗ bot beherzter, mutiger Jungen ſein, die zeigen wollen, daß ſie Kraft in ihren Fäuſten beſitzen und über die nötigen geiſtigen Fähigkeiten ver⸗ fügen, einen friſchen und klug berechneten Kaanpf zu führen. 3 Es iſt wohl eine Selbſtverſtändlichkeit, daß die Kameraden der HJ ihre Meiſterſchaftsa wärter ien den Kampf begleiten, und möge der Beſuch der Ausſcheidungskämpfe am Freitag⸗ abend ein zahlreicher ſein. Neben dem Beſuch der Jugend wird auch der von zahlreichen Er⸗ wachfenen, die ſich über flotte Jugendtreffen eberton Jclug Birmingham Everton Liverpool konnte im Pokal⸗Wie⸗ berholungsſpiel am Mittwoch Birming⸗ ham mit:1 beſiegen und hat nun in der ſech⸗ ſten Schlußrunde am 4. März gegen Wolver⸗ haanton Wanderers anzutreten. Im Kampf um die Punkte ſchlug Aſton Villa mit:0 Hudders⸗ field Town, Preſton Northend und Stoke Citn ſpielten:1. In der II. Liga war Notts Foreſt über Neweaſtle United mit:0 erfolgreich. Reichsſportwart Martin über die Lehren der Weltmeiſterſchaftskämpfe 1959 (Eigener Bericht des„Hakenkreuzbanner“) Zehn Tage lang haben in Zürich und Baſel die beſten Eishockey⸗Mannſchaften der Welt um den Meiſtertitel gekämpft. Die Kanadier konn⸗ ten erneut als Sieger aus den Kämpfen her⸗ vorgehen, während die deutſche Mannſchaft den fünften Platz unter 14 Nationen belegte. Unſer Sportmitarbeiter hatte mit Eishockey⸗Reichs⸗ ſportwart Martin(Berlin) eine Unterredung über die Lehren aus den Kämpfen in der Schweiz. Karlsruhe, 16. Februar. Die Eishockey⸗Weltmeiſterſchaft 1939 hat wie⸗ derum die Beſtätigung gebracht, daß Kanada um mindeſtens eine Klaſſe den europäiſchen Mannſchaften überlegen iſt. Darüber darf auch der knappe:1⸗Sieg von Kanada gegen die Tſecho⸗Slowakei in der Zwiſchenrunde nicht hinwegtäuſchen, denn zum Schluß zeigten die Kanadier ihr erprobtes Können, ihre Schlitt⸗ ſchuhläufer⸗Kunſtſtücke und ihre artiſtiſche Be⸗ herrſchung des Stocks, kurzum Spiele, die wie eine Offenbarung für alle Zuſchauer waren. Ka⸗ nada blieb die einzige ungeſchlagene Mann⸗ ſchaft, und wer im Kampfe gegen Amerika, die Tſchechen, die Schweiz und Deutſchland geſehen hat, der iſt überzeugt, daß ſie auf Jahre hin⸗ aus die führende Nation bleiben wird. Die dies⸗ jährigen Kämpfe haben gezeigt, daß der Eis⸗ hockeyſport in Europa Fortſchritte gemacht hat. Neue Nationen ſind in die Front der Länder⸗ mannſchaften eingeſchwenkt, ſo Finnland und Jugoſlawien. Deutſchland beſtritt die meiſten Spiele Von allen teilnehmenden Mannſchaften hatte Deutſchland die meiſten Spiele, nämlich neun, zu beſtreiten. Es hatte, wie Eishockey⸗Reichs⸗ ſportwart Martin erklärte, dieſes Jahr viel Pech. Die Unglücksſträhne fing in der Vorrunde an, in der Deutſchland in eine Gruppe mit vier Teilnehmern kam, während andere Nationen nur zwei Spiele zu erledigen hatten, dann in einem gigantiſchen Ringen gegen Italien zwei ſchwere Spiele hatte. Am Ruhetag, an dem alle Mannſchaften ſich erholten, mußte das Wiederholungsſpiel gegen Italien ausgetragen — werden.„Sie können ſich denken“, ſo betonte Eishockey⸗Sportwart Martin,„daß dieſe ſchwe⸗ ren Kämpfe die deutſche Mannſchaft über⸗ menſchlich beanſpruchten. Sie hat in der Schweiz mit ihrer prächtigen Haltung einen tadelloſen Eindruck hinterlaſſen. Das iſt das einſtimmige Urteil der Sportpreſſe. Die Deutſchen waren anſtändige Verlierer— ſie ſind übrigens nur von den beiden Ueberſeemannſchaften Kanada und Amerika geſchlagen worden— und haben ſich durch ihr tadelloſes Verhalten die Wert⸗ ſchätzung der Schweizer erobert.“ Sonderkurs für St. Moritz 4 Die deutſche Mannſchaft hat ſich bei der Eis⸗ hockey⸗Weltmeiſterſchaft 1939 bewährt. Sie ver⸗ folgte in dem Spiel gegen Kanada nicht die Taktik anderer Mannſchaften, ſich im Verteidi⸗ gungsdrittel feſtzuſetzen, ſondern ſie zeigte ein offenſives Spiel, das die Bewunderung der Zu⸗ ſchauer fand. Dieſes Spiel wurde einſtimmig in der Preſſe der Schweiz als das ſchönſte des ganzen Turniers bezeichnet.„Deutſchland hat in den zahlreichen ſchweren Kämpfen viel ge⸗ lernt und wir werden“, ſo betonte der Führer der deutſchen Mannſchaft,„ſelbſtverſtändlich die Lehren aus dieſem Kampfe ziehen. Eine der Hauptaufgaben der Vorbereitungen für das Olympiſche Eishockey⸗Turnier 1940 in St. Moritz wird darin beſtehen, das tech⸗ niſche Können der Spieler zu ver⸗ vollkommnen. Die Mannſchaft wird als Stamm für die Olympiſchen Winterſpiele 1940 zuſammenbleiben und noch durch einige Spieler ergänzt werden. Spiele mit ſtarken Mannſchaften ſind geplant. Es iſt nicht aus⸗ geſchloſſen, daß wir nach England fahren. Die deutſche Mannſchaft wird vor den Olympiſchen Winterſpielen noch einmal zu einem Kurs zu⸗ ſammengezogen. Wir hoffen, daß Deutſchland dann bei der Ausloſung etwas mehr Glück hat als in dieſem Jahre, Zieht man die Bilanz de Eishockey⸗Weltmeiſterſchaft 1939, dann könne wir mit den Leiſtungen unſerer Mannſchaf die vor allem einen vorbildlichen Kamera ſchaftsgeiſt zeigte, zufrieden ſein.“ — —— Am 22. Ap gartenſchau et Höhe des einen herrlick hinüber zu de und wenn da fern am Hor Schwäbiſchen Blickes, die, f⸗ ſchwäbiſche Le Reichsgartenſc Blick an Hier kann kei Gartenanlage nicht dieſe her⸗ einbezogen wi tenſchaugeländ ſchaftliche Verbindungen nicht zu ſehen Dazu kommt lände, das bis wies vor etl Steinbrüche a man heute no⸗ ſchen Land be ſeinem Mater jedoch ſchon vo rück blieben S wildbewegtes Höhenunterſchi narbe überzog ſeiner ganzen für allemal ſchien. Trotzdem na auf dieſem unn lichen Gehiet län de erſtehe lich große Er! Auf dem etwa mußten ganze ten bis zu 30 Es mußten zu ſerung bis zu den Fels getri reiche Straßen werden. Mit Gelände jedoch lediglich in ſe gung der Geſe Haßt. Insgeſan ebruar 1959 —— k Dorek n Helſinki ternimmt eine pedition mit leinhütten r(Gera) und oder Welter⸗ riſtian Schaath pediſchen Stadt rz eine inter⸗ wo im Haupt⸗ znrath und 'r Arne An⸗ egenüberſtehen Deutſchen ſind Gegner vor⸗ ſen dann nach en Märzhälfte den wird. Im ſteht die Be⸗ nid und Hans ich mit Walter um ſtehen noch zruno Ahlberg h ein weiterer Botit im⸗Waldhof hoxmeiſterſchaf⸗ wvenn auch mit zmern aus der ſet wurde, zu⸗ mtes iſt, das iteſter Grund⸗ alle des Turn⸗ Waldhof die iſt allen Hö⸗ ngen die letzte Meiſterſchaf⸗ fte im ritter⸗ iſt zu erwar⸗ noch Meiſter⸗ wart ungen von n ſolchen Jun⸗ impf beſtritten ſollen nicht bter Jugend⸗ ttliches Aufge⸗ ein, die zeigen äuſten beſitzen ähigkeiten ver⸗ g berechneten melden; ndlichkeit, daß eiſterſchaftsan⸗ und möge der am Freitag⸗ n dem Beſuch ahlreichen Er⸗ Jugendtreffen hom m Pokal⸗Wie⸗ Birming⸗ un in der ſech⸗ zegen Wolver⸗ zm Kampf um :0 Hudders⸗ nd Stoke City r Notts Foreſt rfolgreich. 940 ſe 1939 “, ſo betonte iß dieſe ſchwe⸗ inſchaft über⸗ in der Schweiz nen tadelloſen is einſtimmige utſchen waren übrigens nur haften Kanada — und haben ten die Wert⸗ h bei der Eis⸗ ährt. Sie ver⸗ iada nicht die im Verteidi⸗ ſie zeigte ein ſerung der Zu⸗ de einſtimmig 1s ſchönſte des eutſchland hat npfen viel ge⸗ te der Führer 'erſtändlich die n. Eine der reitungen für ier 1940 in „ das tech⸗ er zu yiß haft wird als Winterſpiele durch einige mit ſtarken iſt nicht aus⸗ id fahren. Die n Olympiſchen em Kurs zu⸗ ß Deutſchland iehr Glück hat die Bilanz der dann können r Mannſchaft, en Kamerad⸗ * 3 4 hakenkreuzbanner⸗ Aus Steinhalden entſteht ein Gartenland Freitag, 17. Jebruar 1959 Vorſchau zur Reichsgartenſchau Stukfgark 1939 Am 22. April wird in Stuttgart die Reichs⸗ gartenſchau eröffnet. Sie liegt oben auf der Höhe des Killesberges, von wo man einen herrlichen Blick in das Neckartal und hinüber zu den Bergen des Schurwaldes hat, und wenn das Wetter günſtig iſt, kann man fern am Horizont noch den Steilabfall der Schwäbiſchen Alb erkennen. Dieſe Weite des Blickes, die, faſt möchte man ſagen, das ganze ſchwäbiſche Land erfaßt, gibt dem Stuttgarter Reichsgartenſchaugelände ſeine beſondere Note. Blick an der Staudenvergleichsschau vorbei auf as Neckartal und seine Hönhenzüge Hier kann kein Gebäude errichtet und keine Gartenanlage geſtaltet werden, ohne daß dabei nicht dieſe herrliche Sicht in das Geſamtprojekt einbezogen wird. Das Stuttgarter Reichsgar⸗ tenſchaugelände erhält damit eine land⸗ ſchaftliche Note, wie man ſie ſonſtwo in Verbindung mit einer derartigen Schau noch nicht zu ſehen bekam. Dazu kommt noch ein anderes: Dieſes Ge⸗ lände, das bisher unerſchloſſen und brach lag, wies vor etlichen Jahrhunderten namhafte Steinbrüche auf. Bedeutende Bauwerke, die man heute noch in Stuttgart und im ſchwäbi⸗ ſchen Land bewundern kann, entſtanden aus ſeinem Material. Dieſe Steinbrüche wurden jedoch ſchon vor Jahrzehnten verlaſſen und zu⸗ rück blieben Stein⸗ und Geröllhalden und ein wildbewegtes Gelände, das bis zu 60 Meter Höhenunterſchiede aufwies. Eine dünne Gras⸗ narbe überzog ſpäter den ſteinigen Grund, der ſeiner ganzen Entſtehungsgeſchichte nach ein für allemal zur Unfruchtbarkeit verdammt ſchien. Trotzdem nahm man das Projekt in Angriff, auf dieſem unwirtlichen und nahezu unzugäng⸗ lichen Geviet ein Reichsgartenſchauge⸗ lände erſtehen zu laſſen. Damit wurden frei⸗ lich große Erdbewegungsarbeiten erforderlich. Auf dem etwa 50 Hektar umfaſſenden Gelände mußten ganze Hügel abgetragen und Schluch⸗ ten bis zu 30 Meter Tiefe aufgefüllt werden. Es mußten zum Zwecke der Be⸗ und Entwäſ⸗ ſerung bis zu 80 Meter lange Stollen durch den Fels getrieben und zudem noch umfang⸗ reiche Straßen⸗ und Wegbauten vorgenommen werden. Mit all dieſen Arbeiten wurde das Gelände jedoch keineswegs eingeebnet, ſondern lediglich in ſeiner Linienführung und Bewe⸗ gung der Geſamtlandſchaft harmoniſch ange⸗ paßt. Insgeſamt fielen dabei über 400 000 Ku⸗ bikmeter Erdbewegungsarbeiten an, wovon allein 100 000 Kubikmeter Mutterboden ſind, der abgehoben und wieder aufgetragen werden mußte. Im Enderfolg wurde damit aber mehr als nur ein Ausſtellungsgelände geſchaffen: Stuttgart gibt mit dieſer großzügigen Pla⸗ nung ein Beiſpiel dafür, wie aus längſt vergeſſenen Schutt⸗ und Abraum⸗ halden, die es überall im Reiche gibt, ein Gelände geformt werden kann, das ſich nicht nur harmoniſch der landſchaftlichen Umgebung anpaßt, ſondern zugleich wieder einer neuen Nutzung zugeführt werden kann. Vielleicht liegt ſogar darin das Weſent⸗ lichſte und Bedeutſamfte des Stuttgarter Aus⸗ ſtellungsvorhabens überhaupt. Darüber hinaus aber war hier die Möglich⸗ keit geboten, eine neue Landſchaft zu formen, Die kleine Waldkapelle im Musterdorffriedhof Sommerliche die bis in die letzten Einzelheiten den Zug der Einheitlichkeit und Großzügigkeit trägt. Ob man gartengeſtalteriſche Aufgaben in Angriff nimmt oder Lehr⸗ und Vergleichs⸗ ſchauen vorbereitet, ob Wochenendhäuſer oder muſtergültige Gärtnereien angelegt werden, immer iſt es der landſchaftliche Charakter des Geländes ſelbſt, der ſeine künſtleriſchen Forde⸗ rungen ſtellt und ſo der Geſamtſchau eine ein⸗ heitliche und innere Linie und Haltung gibt. Es iſt darum ſicherlich nicht zu viel geſagt, wenn man ſchon heute feſtſtellt, daß dieſes Kleinod am Killesberg nicht nur dem Fach⸗ mann tauſendfältige wertvolle Anregungen gibt, ſondern auch für den Laien ein Stück ſchönſten landſchaftlichen und gärtneriſchen Er⸗ lebens vermittelt. Ingeſamt werden auf dem rund 50 Hektar umfaſſenden Gelände etwa 15 000 Quadrat⸗ meter für Waſſerflächen und Seen und 50 000 Quadratmeter für Wege benötigt. Der Reſt dient für Blumen⸗, Raſen⸗ und ſonſtige Pflan⸗ zungen. Unter anderem ſind 1 000 000 Früh⸗ jahrs⸗ und Sommerblumen, 150 000 Tulpen, 100 000 Stauden, 50 000 Roſenſtöcke, 30 000 Pflanzen im Garten des Heimatſchutzes, 22 000 Königskerzen und 20 000 Gladiolen vorgeſehen. Außerdem aber wurden etwa 1500 Großbaum⸗ pflanzungen vorgenommen, wobei noch Bäume mit einer Höhe von 20 Meter, einem Alter von 60 Jahren und einem Gewicht von 200 Zentner angefahren, mit Rieſenkranen an die Pflanz⸗ ſtelle transportiert und dort eingepflanzt wur⸗ den. Es iſt eine weitzügige landſchaftliche Anlage, die damit dem Beſucher bevorſteht. Man muß ſich vorſtellen, welche Blütenpracht durch all dieſe Anpflanzungen geſchaffen wird, und muß ſich noch vergegenwärtigen, daß über all dieſen Feſtesfreuden werden die Reichsgartenſchau Stuttgart 1939 umgeben. In unendlicher Fülle wird über die Waſſer, die Beete, aus Sträuchern und Bäumen ein Lichtglanz die lauen Nächte durckſtrahlen und flutendes Leuchten wird den feſtlich ge⸗ ſtimmten Beſucher empfangen. Ein Sommernachtstraum wird es ſein, in Aufn.: Landesbildstelle Württemberg Auf einer der Treppen, die durch den Rosen- und Staudenhang herabführen. Aufn.: P. Hommel(2) Farben und reizvoll in das Gelände gefügten Pfaden ein einziger herrlicher Blumenduft liegt. Man wird durch dieſes Gelände gehen wie durch ein Stück ſchönſter Landſchaft, vor⸗ bei, an Seenterraſſen, an Waſſer⸗ ſpielen und ſteilaufragenden Felſen, wird ſich in den Gaſtſtätten erholen und wird nicht zuletz im Ausſtellungs⸗Freibad, das noch mit einer großen Liegewieſe ausge⸗ ſtattet iſt, köſtliche Erfriſchung finden. Und da⸗ zu gibt es tauſendfältige andere Unterhaltungs⸗ möglichkeiten; Muſik und Tanz und allerlei Sonderveranſtaltungen werden für reiche Ab⸗ wechſlung ſorgen, ſo daß dieſe ganze Reichsgartenſchau wie ein einzi⸗ ges Gartenfeſt wirkt, das ſich mit dem Wechſel der Jahreszeiten immer wieder än⸗ dert, immer wieder neue Schönheiten entfaltet und ſo zu einem Feſt des Gartenjahres über⸗ haupt wird. Licht aus 500000 Kerzen überm Killesberg den er higieinſchreitet über den Ehrenhof und hinab zum großen See, an deſſen Ufern 212 in Parabeln ſich überſchneidende, von Scheinwer⸗ fern beleuchtete Springſtrahlen ſich in das Bek⸗ ken ergießen. In die Fläche des Sees aber ſchießen acht Kanonenſtrahlen 20 Meter weit, voer denen jeder von zwei ſtarken Scheinwerfern ausgeſtrahlt wird. Aus 13 Schalen ſprudeln je zwei kleinere Strahlen. Zu einem einzigen Lichtdom wird das große, von unten her ange⸗ leuchtete Sommerblumen⸗Parterre werden, und die daran anſchließende Plan⸗ und Modellſchau wird ein einziger Leuchtkörper ſein. Ueber die Hänge des Roſentales wird in ſinnreicher Anlage ein Lichtteppich ge⸗ breitet werden, der die Flächen und Umriſſe der Blumen und Pflanzen in ſeltener Schönheit hervortreten läßt. Vorbei an den Felswänden des Tales der Roſen wird das Licht ſich er⸗ gießen und den Eindruck erwecken, als ob die Landſchaft ſich weit in den Rauen hinaus ver⸗ löre. Das Tal abſchließend werden in ſilber⸗ nem Fluſſe 30 zwei bis vier Meter hohe, aus⸗ geleuchtete Waſſerſtrahlen zwei Flachbecken ent⸗ ſteigen. Dem Sinne der Schau entſprechend, nämlich Naturnähe zu vermitteln, ſollen ſo wenig wie möglich Laternen oder Lampen in landläufiger Form verwendet werden. Aus ſich ſelbſt heraus ſoll das Werk leuchten. Es ſollen die Bäume, die Sträucher, es ſollen die Waſſer, die Pflan⸗ zengruppen, die Wieſen und Hänge leuchten. Noch nie hat man bisher Aehnliches geſchaut. Aus nahezu 400 Strahlern, kunſtvoll in den Boden verſenkt, wird ſich das Licht über Laub und Raſen nach oben ergießen und durch Schein und Widerſchein die Hauptwege beleuchten. Dr. Fk. QNeichs-Gartenschau Stuttgart 1939 60 000 blöhende RNosen- uüber eine Hillion Frühſehrs- und Sommerblumen. dòzu Seen, Wesserspiele und ein herrliches lend- vVersöumen Sie nicht, dieses Wundef deutscher Gerten- und lendscheftsgesteltungę zu besuchenl 7 „hHakenkreuzbanner⸗ —(Freitag, 17. Jebruar Nach dem erſten Skikurs Nun ſind Sie, gnädige Frau, wieder zu Hauſe in der großen Stadt. Sie ſtehen am Fenſter und der Sehnſucht nicht, die mächtig über Sie kommt, der Sehnſucht nach dem herrlichen Winter. Sie träumen von un⸗ ſeren verſchneiten Tannen, die Ihnen ſo nek⸗ kiſch Puder auf Haar und Hände ſtreuten. Sie machen Gleitſchritte auf dem Parkett und ſtu⸗ dieren im Spiegel Ihre Kriſtianiaſtellung. So ſtelle ich mir die erſten Tage nach Ihrer Heimkunft vor, derweil mein Ski mich eilends durch den Wald führt. Die Bindung ächzt, denn es iſt kalt geworden. Und auf der Straße unten klingeln die Schlitten, ſchnaufen die Autos dem Bahnhof zu: Der Kurs iſt zu Ende, es geht heim. Was ſagen Sie nun zu unſerer Skiſchule? Hat ſie das nicht fein gemacht mit dem Sei⸗ kurs? Richtig über Nacht kam der Schnee prik⸗ kelnd nieder, beſſer und beſſer ward die Ski⸗ fähre, und die Laune unſerer Schule ſtieg mit, mit jedem Grad, um den die Queckſilberſäule des Thermometers ſank. Als ſtrahlend die Sonne über den Bergen ſtand, da kannte der Eifer keine Grenzen. Es war eigentlich bloße Neugier, nicht wahr, die Sie bewog, einmal aauf Bretteln zu laufen; aber als Sie dann begannen, kam das Winterſportfieber über Sie, und dagegen iſt kein Kräutlein ge⸗ wachſen. Anfangs waren Sie ja wohl noch etwas ſchüchtern, weil Sie ſo oft ſtürzten und ſich ausgelacht ſahen. Dann aber packte Sie Eifer und Begeiſterung, dem Beiſpiel der an⸗ deren folgend, überwanden Sie, nun ſelbſt ſchon lachend, alle Schüchternheit, alle Zimperlichkeit und übten ſo tapfer, ſo fröhlich und ſo un⸗ bekümmert darauf los, als gelte es, noch in dieſem Winter einen Preis zu erringen. So iſt doch die Geſchichte Ihrer Skilehre, nicht wahr? Eben kam ich von einem kleinen Skibummel zurück. Die nämlichen Spuren überflogen meine Brettl, die wir auf unſerem Abſchlußausflug gruben. Ganz feiner, pulvriger Neuſchnee lag darüber. Dennoch konnte ich die Stellen er⸗ kennen, an denen Sie ſtürzten, und ich mich plagen mußte— nein, nicht plagen:— an denen ich das Vergnügen hatte, Sie wieder flottzumachen. Wie ein verſchneites Tännlein Kunnaus saxo (828 m ü. d..) bei Baden-Baden interkuren/ Winterspert PDernsion ab RM. 6.— Prospexkte. ſahen Sie aus. So mancher unſerer Kameraden beiderlei Geſchlechts hat damals im Wald und —am Steilhang von„Schinderei“ geſprochen und Ziſt doch wunderbar erfriſcht nach Hauſe ge⸗ kommen. Das bewieſen die flinken Tänzerinnen und Tänzer, die ſich abends im Saale drehten und ſich plaudernd, der Abenteuer des Tages freuten. Ich möchte ungeſehen dabei ſein, wenn Sie Ihren Freundinnen von den ſchönen Sonnen⸗ ſtunden am Uebungshang erzählen, den harten, aber glanzvoll gemeiſterten Aufgaben Ihres „Skiexamens“ und dem vergnügten Kabarett⸗ abend, den wir danach ganz ohne Artiſten zu⸗ ſtande brachten. So, nun ſchnalle ich meine Skier an und trage den Brief hinunter zur Poſt.„Ski Heil!“ ruft der Poſtbote, wenn er ihn auf ſchnellen Skiern zum Bahnhof hinunterbringt, und„Ski Heil!“ klingt es nun auch Ihnen entgegen— als lockender Gruß aus unſeren Bergen, als Gruß Ihres Skilehrers Die ſchönſte Zeit für den Winter⸗ ſport im Schwarzwald Der erfahrene Winterſportler nützt die jetzigen Tage gerne aus, da bei guten Schneeverhält⸗ niſſen die allgemeine Witterung auf den Höhen des Schwarzwaldes ganz ideale Vorbe⸗ dingungen für Winterſport und Erholung ſchafft. Wenn jetzt auf dem Feldberg bei einer Schneedecke von einem Meter in der Mit⸗ tagsſonne Temperaturen von— 15 Grad ge⸗ meſſen werden, dann entwickelt ſich in dieſem wundervollen Skigebiet das hierfür charakte⸗ riſtiſche bunte Leben und Treiben: Vor den Winterſporthotels und Berggaſthöfen ſitzt man in der ſtrahlend hellen Höhenſonne, trinkt ſei⸗ nen Kaffee im Freien und ſieht behaglich dem Kommen und Gehen der Winterſportgäſte des Schwarzwaldes zu. Denn die Straßen ſind bis auf die höchſten Höhen für den Kraftwagen befahrbar, und wo über Nacht Schnee fällt, da ſorgen die modernen Räumgeräte in kurzer Zeit dafür, daß man— mit gut profilierten Reifen ſogar ohne Schneeketten— zum Winter⸗ ſport im Kraftwagen fahren kann. Es iſt ja auch die ſchönſte Zeit des Jahres,„wenn die Tage langen“. Eine wundervolle Fernſicht trägt den Blick bis zu den Alpen und den Vogeſen, die Sonne in ihrer Kraft und Reinheit läßt den Reichtum der Reizſtrahlung auf den Körper niederſchießen und ruft eine wahre Revolution der Geſundung und Kräftigung darin hervor, ſo daß die Aerzte mit Recht behaupten können, einige Tage Erholung in dieſer Zeit und auf dieſen Höhen wiegen Wochen ſommerlichen Ur⸗ laubs am Reſultat für die Geſundheit auf. Fremdenverkehr in Sperrgebieten Den Fremdenverkehrsgemeinden, die in Sperrgebieten liegen, gehen immer wieder An⸗ fragen zu, ob der Reiſeverkehr und der Auf⸗ enthalt in ihren Bezirken nicht ſo ſtark be⸗ ſchränkt ſeien, daß man von einem Beſuch beſſer abſehen würde. Die Befürchtungen, die Anlaß zu ſolchen Fragen geben, ſind, wie das amtliche Reichsorgan„Der Fremdenverkehr“ feſtſtellt, unbegründet. Zwar iſt der Aufenthalt in den Sperrgebieten(vor allem in den Ge⸗ meinden links des Rheins und in den badiſchen Grenzoebieten) allen aktiven Angehörigen einer ausländiſchen Wehrmacht verboten; dieſe dür⸗ fen die Sperrgebiete auch nicht im Kraftwagen oder im Eiſenbahnzug durchfahren. Auf an⸗ dere Perſonen bezieht ſich jedoch das Verbot nicht. Selbſt ausländiſche Reſerveoffiziere trifft es nicht, ſofern ſie nicht gerade eine Uebung ableiſten. Die Beſtimmun⸗ gen, die in ähnlicher Weiſe auch im Ausland z. B. für franzöſiſche und polniſche Gehiete er⸗ laſſen ſind, ſtellen nichts Außeraewöhnliches dar und werden von Ausländern ohne weiteres als ſelbſtverſtändlich hingenommen. Es iſt ferner allaemein verboten, die ſoge⸗ nannten Sicherunasbereiche zu betreten und von ihnen Lichtbildaufnahmen zu machen. Auf dieſe Anordnuna wird an Ort und Stelle durch Tafeln hingewieſen, ſo daß dem Reiſegaſt nicht unvermutet Schwierigkeiten entſtehen können. Im übrigen beſteht irgendeine Erſchwerung des allagemeinen Fremdenverkehrs in den Sperrgebieten nicht. Niemand, der die ſchönen Berge und Täler in den Grenzgebieten Deutſch⸗ lands liebt und dort ſeine Urlaubstage zubrin⸗ gen will, braucht zu befürchten, daß ihm die Bewegungsfreiheit beſchränkt wird, und er etwa unbefriedigt in ſeine Heimat zurückkehren müßte. Aus dem kleinen Reiſemerkbuch Achenſeeſtraße wird ausgebaut Neue Verbindung München—Innsbruck Zu den beiden Straßen, die von München über Kufſtein und das Inntal ſowie über Garmiſch und Mittenwald nach Inns⸗ bruck führen, kommt nunmehr als dritter alpiner Straßenzug die Achenſeeſtraße hinzu. Bisher beſtand am Oſtufer dieſes herrlichen Tiroler Gebirgsſees nur ein ſchmaler Weg, der 3 durch eine neue, acht Meter breite Straße wird die Achenſeeſtraße mit ihrer völlig neuen Traſſenführung die kürzeſte Verbindung zwi⸗ ſchen dem Tegernſee und Jenbach im Inntal ſein. Am Seeufer wird ſie in einer Höhe von 20 Meter über dem Waſſerſpiegel am felſigen Waldrand verlaufen und bei See⸗ hof durch einen 360 Meter langen Felstunnel mit mehreren Fenſtern und Galerien führen. Aus Gründen der Verkehrsſicherheit werden alle Ortſchaften umgangen. — Den Schauplatz der Sage von der tugend⸗ haften Pfalzgräfin Genoveva und dem böſen Ritter Golo glaubt man in dem Eifelſtädten Mayen vor ſich zu haben. Noch heute erzäh⸗ len die mächtige Genovevaburg mit dem hochragenden Goloturm von der alten Mär. Das kulturgeſchichtlich intereſſante Baudenkmal, einſt Trutzfeſte gegen Kurköln, iſt jetzt in den Beſitz der Stadt Mayen übergegangen. Die Burg ſoll zum kulturellen Mittelpunkt der Stadt und darüber hinaus des Eifellandes umgeſtal⸗ tet werden. Das in der Burg untergebrachte Eifelvereinsmuſeum wird zu einem Landſchafts⸗ muſeum für die ganze Eifel ausgebaut werden. Die Burg ſoll demnächſt die wertwolle Bücherei des Eifelvereins, das Stadtarchiv und die Volksbhücherei beherhergen. Zugleich wurden neue mürdige Repräſentationsräume und Sit⸗ erſetzt wird. Mit einer Länge von 37 Kilometer zungsſäle gewonnen. Der Goloturm wird zur Beſichtigung freigegeben. Im Sommer werden wahrſcheinlich wieder Freilichtaufführungen im Burghof ſtattfinden. * Bad Liebenzell im ſchönen Nagoldtal im Schwarzwald wird noch in dieſem Frühjahr mit dem Bau eines Kurhauſes beginnen. Der erſte Bauteil enthält den großen Kur⸗ und Feſt⸗ ſaal mit der Theaterbühne, der 700 bis 1000 Perſonen Platz bietet. Im zweiten Bauab⸗ ſchnitt wird eine geräumige Wandelhalle mit Brunnenhaus für die Heilquellen errichtet. — Die reizvolle Hildener Heide im Nie⸗ derbergiſchen, eine von Wanderern wegen ihrer eigenartigen Flora und Fauna gern beſuchte ſtimmungsvolle Landſchaft, iſt jetzt in einer Größe von 192 Morgen zum Natunſchutzg erklärt worden. Den weiteren Abbau de Bauſenberges im Brohltal, des h erhaltenen Vulkans Deutſchlands, iſt mit tiger Wirkung von Reichsforſtmeiſter Gen feldmarſchall Göring unterſagt worden. Som iſt zu hoffen, daß das Landſchaftsbild, vor Rhein aus geſehen, ungeſchmälert erhalt bleibt. 7* 3 Bad Wildungen erhält ein neues, bo⸗ denſtändiges Heimatmuſeum, das in einem der ſchönſten örtlichen Fachwerkhäuſer untergebra F H. Sdh iſt. Das Muſeum wird künftig dem geſamte 3 Kreisbauern Ederkreiſe Rechnung tragen und beſonders ein ſprach Land⸗ Pflegeſtätte bodenſtändiger Handwerkskun bauernführe ſein. artigen Wid * Die thüringiſche Gemeinde Brotterod unſerer Bar am Inſelsberg feiert im nächſten Som⸗ Männer aus mer ihr 9ho0iähriges Beſtehen. Unter anderem Bürgermeiſt ſind ein Feſtzug und ein Heimatſpiel vorg ale Gliederi ſehen, für die die Vorbereitungen bereits i 3 Gange ſind. Schwetz inge * Bei Miegern in Kärnten, im Bezirk Klage. furt, wurden vor kurzem neun Skelette frei Gäſte herzlich legt, in deren Nähe man türkiſche Krummf Dank ausſp Meſſer und Holzkrüge fand. Offenſichtlich ha es delt es ſich um türkiſche Krieger, die im 16. un Tagung auser 17. Jahrhundert während der heftigen Kämp bundenheit de mit den Kärntnern ſind. zum Ausdruck 45 Stadt hatten Eine eigenartige Stifprungſchanze beſitzt Winterſportplatz Joſefstal im ſudetendeutſche Iſergebirge. Der Schanzenabſprung iſt von d Aufſprungbahn durch die Bezirksſtraße getrenn ſo daß der Skiſpringer im hohen Fluge über d Straße hinwegſpringt. Die Straße iſt jetzt üb tunnelt; als dies früher noch nicht der Fall wa ließen die Fotografen gern Fuhrwerke an d ſer Stelle halten, um die über Pferd und Wagen ſauſenden Skiſpringer zu knipſen. zur gr * gebung in d Die Kurverwaltung in Bad Münſtera. 8 vor Beginn hat umfangreiche Bauarbeiten im Kurviertel Angriff genommen, ſo daß in dieſem Jahre d Winterkurzeit ausfallen muß. Das Kurhaus fährt einen gründlichen Um⸗ und Ausbau; Kurpark wird vollkommen neu geſtaltet. Auße dem wird ein neues Salzſiedehaus erricht Durch den Umbau des Kurhauſes iſt die Ku verwaltung künftig in der Lage, auch Kongr ines der ält Gaues Baden, genten und J ſammlung mit r beſondere⸗ finden, dank d doß ſechs Jahr hinter uns lie geführt hat. und Tagungen größeren Umfangs durchziff ren. Das Gäſteheim Zügerhöhe am Schwenza bei Angerburg in Oſtpreußen iſt ausge⸗ baut worden; dabei wurde die Bettenzahl we⸗ 3 ſentlich erhöht. Erſtmals wird es zur Deutſchen Eisſegelwoche vom 25. Februar bis 2. Mäühß und der anſchließenden Internationalen Woche Gerade wir in zur Verfügung ſtehen. Sorgen das L über allen Sor Opfern ſteht 1 wieder in den Wirtſchaft nah Für den Text der Reisebeilage verantwortlich: Dr. Hermann Knoll eeeee Rergentheim GSalle Lober ferisuch Zucker Mugen Darm In der Vokurzeit ermäßigte Kurtaxe und bensionspte se/ pauschalkuren Eu Hauskuren: Hergentneimer Kkarsdue ſe u. Mergethelmer natilri. auelisa 2 Drogsrien, sonst durah die Lurverwa tung Bad Mergentheim Erntes Haus aàm piatze ——— St. Geornen 24 v04. Fließ. Wasser, Zentralheizg. Ciasver- Liegeterrasse, vorzügl. Verpfleg, Penson ab.60 KM. Kuf 114. Garage Prospekt. Otto Braun. Küchenehel. Allule In Apotheken, D auschont d. Winzer. 0 neslein Kuranstalt Kohenlo e Wiedereroffnung am 1. Mr2 figonehs Fherr oene efzgei- mit eiſenet Bäderabteſluns. mmamammmmmammn Ernähenen Mineralwasser-Gfohhanglunven, Apotheken, Zum Besuch des Rosenmonta WZu es in Mainz am 20. febr. 1939 50881 —*„oO.%οοοοm geben die Bahnhöfe der Dedfichen Reichsbahn im 70 . SCHWARE Umktreis von 100 km Sonnta srückahikarten aus mit 2— ND 20400 Gehfungsdauer von Samstag, den 18. un rebruar 12 Unr bie Mntwocn, den 22. 3— Post februar i1a Unr(spaester Antritt der Rücklautt) fotei- pens on 99 7 für ruh. Aufenth Zentralhzg., fließ k 5 1 F Wasser. Kk u w Garage Prospekte 75 5 Reichsbahndirektion Karsrune Wasteneng f Gastnof, Pensiog iimmmnmmmnnummmmmmmmymmummmmmmmmmmmmmmmmmmmmmnnumm 4 Sen ind die HB-Rei 3 u. Metzgerel Z2um U 3— zroßer Saal, Wocnenendpreis.50 Mk. leden freitag ericheint die HB-Reisebeiage G. Seyfried und Frau e 1474 mVorarlberg Vauſion Apiucoſi Im herrlichen Skigebiet im Montafon Zenfrolhzo.- Fl. Wasser- Bolkon Hens.-Hreis RN.- bis 8. Prosp. Bes.: Hermann Neher, Fern'uf 7 1 1150 m Post Reutte— Tirol Nesselwängle Haller àn Hadenses Gasthof und Pension Seehof Herrl. freie Lage. Sonnenterrasse Zentralhzg neu aufgeb 30 Betten Balkonzimmer Gnte Küche Schikurse unte, Leitung eines staat!l gepr. Schiſehrers Eissport hensior 5. u 5 50 RM M. Asam Telegtamme Seehof Nesse wüängle(Tirol)— Ptosp. in den Relsebütros in Marxzell bei Herrenaſh bhietet lhnen die Marxzeller Mükhle (Fernruf 23) mit ihren gemütlichen Käumen. Weinen, gepflegter Küche— Geheißte Zimmer, Pension von KRM..— an. naturreinen Forelſen— angenehmerF Aufenthaft, und die anschließend Waldungen gute Erholung Wochenend Kreis (alu/ Sehömbere iehner un Mn MrE Rünen bei Erkrankungen der Atmungsor ane Sanatorlon, Kutheime»rospekte d. d. Kmamt u. d. Verlae Christl. Hausordnung. Freutenstat 20 Beiſen Hension ab KRN1„. Hernrul 747. Am langennochwag flospiz Teuchelwald Aulzug. Ganzes johr ofſen. Prospekie. ZWTIESELSBERG bhei Freudenstadt ällstätze H. Denszon„Serin“ Zimmer fließendes Wasser. Zentralheiz.. Prospekte. Fernruf: Freudenstadt 422. Bes.: Honold-Armhruster. Efaſit⸗Fußbad, —— Höhenhlick. Baden-Baden Kur- und Rekonvaleszenten-Heim der Ev. Diakonissenanstalt Karle. ruhe-Rüppurr, in boherrschend Lage a. Wald. Fließ. Wasser, Dampl. heizg., Aufzug, Balkone, Sommer u Winier geöffnet. Anmeldg. u. Au. kunft: Herbert Norkus-Str. Sehen LSIT Hoiel Sommerberg 60 Betten. pflegung. Zentralheizg Fliebß Wasser w. Uu. K. Gehe⸗ Garage Prospekte Tel.: Trihers 402 Bes.: A. Wirth Aisetaskiätten lin duner ldealer Wintersport- platz, bietet den brholungsuchenden und Sportlern an nehmen Aufenthalt. Pension RM..00 bis.50. kermruß Neuzeitlich eingerichtet. Falkau er ſtehen, der Kampfes nie d ben zu löſen, Wir haben de Fahne des Fü Ueberzeugung gen des Volkes großen Aufgal ganzen Pe ſchworene e Bekanntes Familienhotel. 155* (Hochschwarzwald, Feldberggebl 1000— 1100 Meter über dem Meere fianenneim s Hosp!„r azer Heim Zentram fl w/. jed Wintersport some 15 f Pensionspreis ab.80 KM.— Prosp. Ruf Altglash Tebruar 1889 aturſchutzgeblet n Abbau de ltal, des beſß⸗ 3, iſt mit ſofot teiſter Genernl⸗ worden. Somit haftsbild, vom tälert erhalten ein neues, bo⸗ s in einem der er untergebracht dem geſamten beſonders eine Handwerkskunſt Brotterode nächſten Som⸗ Unter anderem matſpiel vorge⸗ zen bereits im Bezirk Klagen⸗ Skelette freige⸗ ſe Krummſäbel, fenſichtlich han die im 16. und eftigen Kämpfe anze beſitzt der udetendeutſchen ung iſt von der ſtraße getrennt, Fluge über die ße iſt jetzt über, ht der Fall war, fätzliche Linie auszurichten. Nach Beendi⸗ zrwerke an die⸗ erd und Wagen . künſter.Et. n Kurviertel in eſem Jahre die as Kurhaus er⸗ d Ausbau; der eſtaltet. Außer⸗ haus errichtet, es iſt die Ku auch Kongreſſe . dille Roisehörp; gs durchzufüh⸗ Schwenzaitſee zen iſt ausge⸗ Bettenzahl we⸗ zur Deutſchen bis 2. März ionalen Woche rantwortlich: II WALe Schwarzwald. 2N bahn, 800 bis 1000 m ü, d. M. Neues mod. 2r Haus güd ans tralheizg. Glasver,, gl. Verpfleg, Penson 1. Garage Prospekt, Braun. Küchenehel. LIA len-Baden waleszenten · Heim issenanstalt Karls- in bsherrschender eh. Wasser, Dampf- Zalkone. Sommer u . Anmeldg.u. Au·. Norkus-Str. 19—-83 Sennellzusstat, Iriüberz Tberg „ Erstklassige Fer⸗ er w. u. k. Geheſete 2 Bes.: A. Wirthie, alr Wnnmen ldealer Wintersport- nd Sportlern ange⸗ bis.50. Fernruf 52, Bes. E. Gauwitg ld. Feldberggehlet) er Über dem Meere fHa Hosy tersport Schikurse, uf Altslashütten 3l. 8 63 3 „hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand Freitag, 17. Februar 1959 W 5 5 Nachtvoller Appell der Frontsoldaten im Kampf um die Ernährungsfreiheit/ Pg. Albert gotn sprach bei der Schlußkundgebung des Kreisbauerntages 1939 in sSchwetzingen zu über 2000 Bauern unseres Kreises (Eigener Berichf des„LHakenkreuzbonner“) C. F H. Schwetzingen, 16. Febr. Mit einer machtvollen Kundgebung im Falkenſaal fand der Kreisbauerntag 1939 ſeinen glanzvollen Höhepunkt. In einem einzigen, hinreißenden Appell ſprach Landeshauptabteilungsleiter I, Pg. Albert Roth an Stelle des erkrankten Landes ⸗ bauernführers zu dem Landvolk unſeres Kreiſes. Selten fand ein Kreisbauerntag einen der⸗ artigen Widerhall, wie gerade dieſer. Das zeigte ſich nicht nur in der gewaltigen Beteiligung unſerer Bauern und Landwirte, ſondern auch vor allem in der Anweſenheit der führenden Männer aus Partei und Staat. So waren neben unſerem Kreisleiter Pg. Schneider die Bürgermeiſter faſt aller Städte und Gemeinden unſeres Kreisgebietes zugegen, außerdem waren alle Gliederungen der Partei, die Wehrmacht und die ſtaatlichen Behörden vertreten. Schwetzingen hatte zu ſeinem großen Tag ein feſtliches Kleid angelegt. Schon am Vormittag lonnte Bürgermeiſter Pg. Stober die Gäſte herzlich willlommen heißen und ſeinen Dank ausſprechen, daß Schwetzingen für dieſe Dagung auserſehen ſei, wobei er die enge Ver⸗ bundenheit der Bevölkerung mit den Bauern zum Ausdruck brachte. Faſt in allen Sälen der Stadt hatten ſich die führenden Männer des Landvolks und des Reichsnährſtandes zu ern⸗ ſten Arbeitstagungen zuſammengefun⸗ den, um von den führenden Männern über die großen Aufgaben der einzelnen Abteilungen unterrichtet zu werden. Darüber hinaus galt es, Rechenſchaft über das Geleiſtet e zu geben und alle Aufgaben auf die grund⸗ gung der Sondertagung fanden ſich dann alle zur großen abſchließenden Kund⸗ gebung in den Falkenſaal ein, der auch lange vor Beginn ſchon überfüllt war, ſo daß ſich viele außerhalb des Saales die zündende und begeiſterte Rede unſeres Pg. Albert Roth, eines der älteſten Kämpfer und Redner des Gaues Baden, anhören mußten. Bis zum Be⸗ ginn unterhielt die ſchneidige Jungvolk⸗Kapelle unter der bewährten Stabführung ihres Diri⸗ genten und Meiſters Ueltzhöffer die Ver⸗ ſammlung mit ſchmiſſigen Marſchweiſen. Kreis⸗ bauernführer Pg. Schank begrüßte die zahl⸗ reichen Gäſte und ſtellte mit Freuden feſt, daß die Veranſtaltungen des Landvolbs heute wie⸗ der beſonderes Intereſſe beim geſamten Volk finden, dank der aufklärenden Arbeit der Par⸗ iei, Der Führer hat gerade in der letzten Zeit die Bedeutung des Bauerntums für die Nation beiont, denn der Bauer iſt unerſetzlich in un⸗ * ſerem Volk. Ureisleiter pg. Schneider ſpricht Pg. Hermann Schneider erinnerte daran, daß ſechs Jahre erfolgreichen Kampfes hinter uns liegen, wie ſie kein Volk noch durch⸗ geführt hat. In dieſen Jahren ſteckt unendlich viel Arbeit und Einſatz, daß die Erfolge nicht ausbleiben konnten: Ueber 7 Millionen wurden wieder in den Arbeitsprozeß eingereiht und die Wirtſchaft nahm einen ungeahnten Aufſchwung. Auch das 7. Jahr fordert jeden an ſeinem Platz, wenn wir die großen Ziele erreichen wollen. Gerade wir in der Stadt wiſſen heute, welche Sorgen das Landvolk draußen bewegt. Aber über allen Sorgen, über aller Arbeit und allen Opfern ſteht das Wiſſen um die Gemein⸗ Hühneraugen Hornhaut, Gchwielen, Warzen u. dergl. werden raſch u. ſchmerzlos entfernt mit Efaſit Hühneraugentinktur. Neuartig, glaͤnzend bewährtes Präparat, ſtarke Tiefenwirkung. Verlangen Sie aber In Apotheken, Drogerien und Fachgeſchäften auch Efaſit· Sußbad, Efaſit · Kreme, und · Sußpuder erhaͤltlich. ſchaft und der Wille zur Einſatzbe⸗ reitſchaft und unſer Glaube an den Führer. Wir vergeſſen oft über den Kleinig⸗ keiten des Alltags das Große, das vor uns ſteht. uUeber allem muß der Glaube an unſeren Füh⸗ rer ſtehen, der in den vielen Jahren des harten Kampfes nie den Mut verloren hat, die Aufga⸗ ben zu löſen, die keiner vor ihm gelöſt hat. Wir haben deshalb die Aufgabe, immer die Fahne des Führers aufrecht zu halten und die Ueberzeugung in uns zu tragen, daß die Sor⸗ gen des Volkes überwunden werden müſſen. Die großen Aufgaben verlangen den Einſatz der ganzen Perſon. Wir ſind alle eine ver⸗ ſchworene Gemeinſchaft und haben im neuen Kamp'jahr alle Kräfte anzuſpannen und uns keiner Verpflichtung zu entzie⸗ hen.„Wir wollengläubige Gefolgs⸗ männer des Führers, treue Solda⸗ ten und Arbeiter ſein“, appellierte der Kreisleiter an die Verſammelten. Dank für Arbeit und Einſatz Im Namen des Landesbauernführers Pg. Engler⸗Füßlin dankte Pg. Albert Roth den Bauern für den Einſatz und die Ar⸗ beit im vergangenen Jahr, für die Leiſtun⸗ gen und Opfer, die für das große Ziel, ein freies Volk auf freier Scholle zu werden, ge⸗ bracht wurden. Wir leben in einer großen Zeit, die außergewöhnliche Men⸗ ſchen und außergewöhnliche Leiſtun⸗ gen fordert. Jedes Jahr nach der Machtüber⸗ nahme war ein beſonderer Meilenſtein im großen Aufbau. Heute empfinden wir deut⸗ lich, was der Führer einſt ſprach:„Das kom⸗ mende Reich wird ein Bauernreich ſein.“ Wir haben in ereignisreichen Tagen gelernt, daß wir in erſter Linie Nationalſozia⸗ liſten mit dem Herzen und nicht mit dem ſchnitte gemacht werden mußten, ſo ſind ſie nur aus dem Grunde erfolgt, die Nahrungs⸗ freiheit ſicherzuſtellen. Gerade bei uns im Gau Baden iſt der Lebenskampf des Bauern ſo ſchwierig, weil wir hier, wie nirgends ein Volk ohne Raum ſind. Wir haben in Baden die größte Zahlkleinerlandwirtſchaft⸗ licher Betriebe. Aber trotz allem ſind hier im Südweſten die Treueſten des Führers. Die großen Aufgaben In Bezug auf den Landarbeiterman⸗ gel betonte Pg. Roth, daß derjenige, der in der heutigen Zeit die Scholle verläßt und fahnen⸗ flüchtig wird, ſich am Volke verſündigt. Der Landarbeitermangel iſt kein Lohnpro⸗ blem, es iſt eine Angelegenheit derin⸗ neren Haltung der Menſchen. Darum ſoll uns die Schlußſtunde des Kreisbauerntages Kraft verleihen, im Kampf zu beſtehen. Wenn der Führer die Jugend ruft, dann muß ſie kommen. Unſere Jugend wird auch dieſes Pro⸗ blem helfen meiſtern. Blut und Boden, Volk und Raſſe ſind unſer Bekennt⸗ Blick in den überfüllten Falkensaal in Schwetzingen während der Begrüßung der Gäste durch Kreisbauernführer Schank. In der ersten Reihe Pg. Albert Roth, Landeshauptabteilungslei- ter Jund Kreisleiter Pz. Hermann Schneider. Verſtand ſein müſſen. Der Nationalſozialismus iſt eine Herzensangelegenheit und auch keine Angelegenheit der Wirtſchaft oder der Wiſſenſchaft. Wenn auch ſechs Jahre eine kurze Zeit im Leben der Nation dar⸗ ſtellt, ſo ſind in dieſen Jahren doch Wunder geſchehen. Gerade beim Bauern beweiſt ſich die nationalſozialiſtiſche Geſinnung, denn der Bauer arbeitet nicht für heute, er ſchafft für die Zukunft des Volkes. Wenn auch jeder ſeine Sorgen und Nöte hat, ſo hat jeder doch das Beſtreben, Deutſchland ſo ſtark als möglich zu machen. Der Führer hat uns in ſeiner letzten Rede erneut beſtätigt, daß das, was der Bauer geleiſtet hat, einzig und einmalig in der Geſchichte daſteht. Das ſoll uns Anſporn ſein, auch in der Zukunft den Einſatz zu wagen. Die Erziehung unſeres Dolkes Gewaltige Arbeit ſteht uns noch bevor: Die Erzie hung unſeres Volkes zu unſerem Grundſatz:„Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, die reſtloſe Sicherung unſerer Gren⸗ zen und der reſtloſe Aufbau unſerer Wehrmacht, die Durchführung des z weiten Vierjahresplanes. Wir ha⸗ ben feſtſtellen dürfen, daß in den ereignisrei⸗ chen Tagen der Bauer auf ſeinem Poſten ſtand. Wir haben aber auch feſtſtellen können, daß nur ein Volk Beſtand hat, das in der Lage iſt, ſich ſelbſt zu ernähren. Den Meckerern die heute noch kritiſieren und ſich an Kleinigkeiten ſtoßen, können wir aber ſagen, daß ſie vielleicht heute nicht mehr meckern könnten, wenn der Führer nicht geweſen wäre. Der Jehler: Die Gleichgültigkeit Wir finden heute ſchon faſt alles für ſelbſt⸗ verſtändlich, daß wir Arbeit haben, daß viele wieder gut verdienen und in ihrer Gleichgültig⸗ keit ſich um nichts mehr kümmern. Sie vergeſſen aber, daß wir noch einen ſchweren Kampf um unſere Nahrungsfreiheit führen müſ⸗ ſen, daß in der Welt gegen uns unglaublich ge⸗ hetzt wird. Wenn ſie draußen in der Welt die Lügen verbreiten, daß wir faſt am Verhungern ſind, ſo ſtellen wir feſt, daß wir auf vielen Ge⸗ bieten heute ſchon in der Lage ſind, uns aus der eigenen Scholle zu ernähren. Wenn aus dieſem Grunde gerade auf dem Ge⸗ biete der Landwirtſchaft gewaltige Ein⸗ Aufn.: Kreichgauer nis der Welt gegenüber. Und nur eine Frage ergeht an jeden: Biſt du ein Deutſcher?! Wir wollen das Banner vorantragen, das die Einheit unſeres Volkes offenbart.—„Frei⸗ heit und Brot“— dafür wollen wir uns ſtets einſetzen und unſerem herrlichen Führer die Treue erneut geloben. Und ſo wie unſere Jugend ſingt, ſo ſoll es ſein:„Heute ge⸗ hört uns Deutſchland und morgen die ganze Welt!“ Nicht endenwollender Beifall dankte dem Pg. Roth. Spontan ſangen die Maſſen die Lieder der Nation zum Abſchluß dieſer begeiſternden Verſammlung, die allen neue Kraft und neuen Mut verlieh. Ein großer Heimatabend beſchloß den Kreisbauerntag, wobei die Landjugend ihre fröhlichen Spiele zeigte und damit würdig den Tag ausklingen ließ. Die Funde in hengnau Lindau, 16. Febr. Die Weiterführung der in der Vorwoche begonnenen Grabungen in Hengnau im Landkreis Lindau hat nach fach⸗ kundiger Prüfung ein ganz überraſchendes Er⸗ gebnis gezeitigt. In einer von Weſten nach Oſten gerichteten Gräberreihe ſind bis heute vier in beſtimmter Geſetzmäßigkeit aufgefun⸗ dene Skelette freigelegt. Eine aus dieſen Grä⸗ bern geborgene 38 Zentimeter lange Speerſpitze entſtammt der alemanniſchen Phaſe der Rei⸗ hengräberzeit um das Jahr 600 un⸗ ſerer Zeitrechnung, der auch die Skelette einzu⸗ reihen ſind. Wie verlautet, wird die Auffindung dieſer Gräberreihe einen unmittelbaren Aufſchluß ge⸗ ben zu der noch recht lückenhaften Fundkarte dieſer Gegend und für die Gruppe der„auorte“ am Bodenſee überhaupt. Sie liefert ganz neue Geſichtspunkte für die ältere ge Sied⸗ lung im Bodenſeeraum und im Zuſammenhang damit auch für den Umfang des noch älteren Kulturbodens. Opfer eines entſetzlichen Unglückes * Konſtanz, 16. Febr.(Eig. Drahtbericht.) Am Donnerstagvormittag wurde das drei⸗ jährige Töchterchen eines hieſigen Einwohners das Opfer eines ſchrecklichen Unglücksfalles. Auf ungeklärte Weiſe hatte ſich das Kind in den Beſitz von Zündhölzern geſetzt, die das Bettchen und die darin liegenden Puppen in Brand ſetzten. Das Kind wurde von den Flam⸗ men erfaßt und ſtarb bald an den erlittenen ſchweren Brandwunden. Ein zweites in dem Kinderzimmer untergebrachtes Kind trug nur leichte Brandwunden davon. Zuchthausſtrafe für ein Scheuſal Freiburg i. Br., 16. Februar. Durch die Große Strafkammer beim Freiburger Landge⸗ richt wurde der 26 Jahre alte ledige Joſef Lösle aus Lörrach, der als ein leichtſinniger, arbeits⸗ ſcheuer Menſch gilt und ſchon ehrenrührige Vor⸗ ſtrafen hat, wegen ſchweren Notzuchtverſuchs in drei Fällen, in einem Falle an einer erſt 16⸗ jährigen, in Tateinheit mit einem Diebſtahl an dem einen Mädchen, zu drei Jahren, zwei Mo⸗ naten Zuchthaus, drei Jahren Ehrverluſt und zu den Koſten verurteilt. Wegen der Schwere der Fälle und wegen ſeines liederlichen Lebens⸗ wandels wurden dem Angeklagten mildernde Umſtände verſagt. Ueẽnes aus Schriesheim * Kdỹ⸗Maskenball. Infolge reger Nachfrage nach Karten für den Kdy7⸗Maskenball am Samstagabend werden noch Karten in der Ge⸗ ſchäftsſtelle der DAß heute, Freitag, von 20 bis 21 Uhr, im Vorverkauf abgegeben. — Ein fairer Kampf und ſchöner Sieg! Der Tabellenführer TV Großſachſen war am ver⸗ angenen Sonntag bei unſerer 1. Handball⸗ annſchaft im Vfe Schriesheim zu Gaſt. In der erſten Spielhälfte war unſere Mannſchaft klar überlegen. Mit.1 wechſelte man die Sei⸗ ten. Nach Wiederanſpiel wurde der Kampf ausgeglichener und härter. Hier zeigte ſich der ſch Kampf⸗ und Siegeswille in unſerer Mann⸗ chaft. Jeder Spieler leiſtete was er konnte. Der Lohn blieb nicht aus::7 für Schriesheim lautete das Endergebnis. Unſere Mannſchaft lieferte ihr bisher beſtes und ſchönſtes Spiel. Der Reichsberuiswettkampi in der Landwirtschaft Auch die verschiedenen Sparten des Reichsnährstandes kampf der schaffenden Deutschen. beteiligen sich am Reichsberufswett⸗ Unsere Aufnahme, die auf dem Stadtgut Blankenfelde bel Berlin gemacht wurde, zeizt Mädel beim Melken. 10 Weltbild(M) 0 „Dakenkreuzbanner“ Freitag, 17. Februar 19 Obſtbaurat Blaſer geſtorben Schwerer Verluſt für die badiſche Obſt ⸗ und Gartenbauwirtſchaft *„Karls ruhe, 16. Februar.(Eigener Be⸗ richt.) Vor einigen Tagen iſt der getreue Eckart des badiſchen Obſtbaues und darüber hinaus der Betreuer des badiſchen Gartenbaues, Obſt⸗ baurat Guſtav Blaſer, an den Folgen eines Verkehrsunfalles geſtorben. Mit ihm verlor die badiſche Landwirtſchaft und der badiſche Obſt⸗ und Gartenbau einen ihrer fähigſten Männer. Blaſer entſtammt einem alteingeſeſſenen ba⸗ diſchen Bauerngeſchlecht und wurde am 10. März 1878 in Weildorf bei Ueberlingen ge⸗ boren. Nach der Lehrzeit als Gärtner in der Hofgärtnerei Salem war er in Gärtnereien und Obſtbaubetrieben in Nord⸗ und Süddeutſch⸗ land tätig. Auf Grund ſeiner außerordentlichen Bewährung wurde ihm im Jahre 1908 der Poſten eines Kreisinſpektors für Gemüſe⸗, Obſt⸗ und Weinbau für die Kreiſe Mannheim und Heidelberg übertragen. In Anerken⸗ nung ſeiner Arbeit durch die vorgeſetzte Dienſt⸗ ſtelle wurde auf Blaſers Vorſchlag der allbe⸗ kannte Landesverſuchsgarten Ladenburg, Blaſers ureigenſtes Werk, geſchaffen. Ferner wurde er 1934 an die Badiſche Landwirtſchafts⸗ kammer Karlsruhe als Vorſtand der Abteilung für Forſt⸗ und Gartenbau gerufen. Seine Lei⸗ ſtungen wurden weit über die Grenzen Badens hinaus anerkannt, ſo daß Blaſer oft als Rat⸗ geber und Vortragender nach allen Reichsteilen gerufen wurde. Seine von ihm verfaßten Fach⸗ bücher, vor allem das Landesobſtſortiment für Baden, ſind Taufenden von Erwerbs⸗ und Lieb⸗ haberobſtbauern zum unentbehrlichen Rüſtwerk geworden. von der Heidelberger Univerſität Heidelberg, 16. Febr. Dem Dr. phil. nat. habil. Alfred Bohrmann wurde die Dozen⸗ tur für das Fach der Aſtronomie unter Zuwei⸗ fung an die Naturwiſſenſchaftlich⸗mathematiſche Fakultät der Univerſität Heidelberg verliehen. — Dem Dr. med. habil. Ernſt Voß in Heidel⸗ berg iſt mit Wirkung vom 1. Oktober 1938 die Dozentur für das Fach Kinderheilkunde unter Zuweiſung an die Mediziniſche Fakultät der Heidelberger Univerſität verliehen worden. Rohe Kindesmißhandlung Pforzheim, 16. Februar. Die Große Straf⸗ kammer verurteilte den 39 Jahre alten vertwit⸗ weten Hermann M. in Pforzheim wegen Kin⸗ desmißhandlung zu einer Geſamtgefängnis⸗ ſtrafe von 5 Monaten unter Anrechnung von 1 Monat erlittener Unterſuchungshaft. M. hatte nach dem Tode ſeiner Frau ſein achtjähriges Töchterchen zu Hausarbeiten herangezogen, de⸗ nen das Mädchen nicht gewachſen war. Als das Kind einmal nicht mit der Arbeit rechtzeitig fertig wurde, nahm der Vater einen Schrubber und ſchlug damit dem Kinde derart über das Kreuz, daß der Stiel abbrach und das Kind einen blutunterlaufenen Rücken bekam. Drei Tage ſpäter ſchlug der Angeklagte dem Kind auf die Backe, ſo daß dieſe gleich eine Ver⸗ letzung aufwies. Von einem Auto tödlich überfahren Mönchweiler bei Villingen, 16. Februar. Am Ortsausgang gegen Villingen wurde am Dienstagabend auf der Reichsſtraße 33 der Steinhauer Theodor Liebl von hier von einem Perſonenkraftwagen von hinten angefahren und mit ſolcher Wucht zu Boden geſchlendert, daß er nach kurzer Zeit ſtarb. Da wegen einer um dieſe Zeit ſtattfindenden Verdunkelungsübung der Kraftwagenfahrer die Lampen abgeblendet hatte, bemerkte er den Verunglückten zu ſpät. Die fjeimat dankt fſermann Burte Der Dichter Ehrenbürger der Stadt Lörrach Lörrach, 16. Februar. Tiefe Verehrung und Dankbarkeit, welche die engere alemanniſche Heimat ihrem Dichter Hermann Burte zu ſei⸗ nem 60. Geburtstag entgegenbrachte, fand ihren überzeugenden Ausdruck in der ſchönen Feier, die die Stadt Lörrach für ihren großen Mitbür⸗ ger veranſtaltete. Keine Stadt iſt ja ſo berufen, dem Dichter den Glückwunſch und den Dankes⸗ gruß der Heimat zu überbringen wie gerade Lörrach, denn ſchon im Jahre 1896 ſiedelten die Eltern des Dichters nach Lörrach über und von hier aus nahmen alle ſeine großen Schöpfungen den Weg in die Welt. Die konnte am Mittwochabend die aroße Zahl der Gäſte, Verehrer und Freunde kaum faſſen, die aus dem Markgräfler Land, aus Freiburg und auch von der Nachbarſtadt Baſel gekommen waren. An der Spitze der Vertreter der Partei und ihren Gliederungen war Obergruppenführer Ludin, ein enger Freund des Dichters, erſchienen. Ferner ſah man Oberbürgermeiſter Dr. Ker⸗ ber, Freiburg, viele bekannte Perſönlichkeiten aus dem Kunſtleben Oberbadens, die beiden Ehrenbürger der Stadt Lörrach und unter den zahlreichen ſchweizeriſchen Gäſten auch den Biographen Prof. Altwegg. Dem Dichter Duf⸗ ner⸗Greif war die ehrenvolle Aufgabe zu⸗ gefallen, die Feſtanſprache zum Ehrentaß Her⸗ mann Burtes zu halten. Er tat dies aus dem tiefen Gefühl der Dankbarkeit und der Ver⸗ pflichtung gegenüber einem Manne, mit dem ihn ſelbſt enge Freundſchaftsbande verknüpfen. In den Mittelpunkt ſtellte er das Werk„Wilt⸗ feber“, von dem er ſagte, daß dieſes Buch es den Deutſchen möglich mache, das ganze Welt⸗ bild zu ſchildern und dem lernenden und ſu⸗ chenden Menſchen eine Regung zu geben. Zwei Sätze aus dem Doppelkonzert in-moll von Bach leiteten über— Begrüßung durch den Bürgermeiſter der Stadt Lörrach. Er gab ſeiner Freude darüher Ausdruck, daß die Stadt Lörrach Hermann Burte eine Heimat ſein dürfe. Lauter Beifall ertönte, als der Bürger⸗ meiſter die Burtes zum Ehren⸗ bürger der Stadt Lörrach bekanntgab und ihm darauf eine kunſtvolle ſilbergetriebene Ka⸗ ſette mit dem Ehrenbürgerbrief übergab. Aber noch eine weitere Gabe wurde Hermann Burte durch die Stadt Lörrach zuteil. Der Dichter er⸗ hielt auf Lebenszeit das freie unentgeltliche Be⸗ nutzungsrecht des Flachsländer Hofes, des Sit⸗ zes des Dichters. Dieſes Anweſen iſt Eigen⸗ tum der Stadt. Darauf nahm der Geehrte ſelbſt das Wort. Er dankte dem Feſtredner ſowie dem Bürger⸗ meiſter für die Ernennung zum Ehrenbürger. Mit dem Dank dafür, daß der Flachsländer Hof ihm nunmehr als unentgeltlicher Wohnſitz ein⸗ geräumt worden ſei, verknüpft Hermann Burte den Wunſch, daß Lörrach im alemanniſchen Raum einmal eine bedeutendere Rolle zufallen möge. Der Dichter ſchloß mit einem Dankesgruß an den Führer, dem Freund und Förderer der Künſtler. Glückwünſche an hermann Burfke * Karlsruhe, 16. Febr. Gauleiter und Reichsſtatthalter Robert Wagner hat an den Schriftſteller Hermann Burte anläßlich deſſen 60. Geburtstags folgendes Glückwunſchtele⸗ gramm gerichtet:„Zur Vollendung Ihres 60. Lebensjahres ſpreche ich Ihnen meine herzlichen Glückwünſche aus und gebe der Hoffnung Aus⸗ druck, es möchten Ihnen viele weiteren Jahre kraftvolles im Heimatboden wurzelndes Schaf⸗ fen beſchieden ſein.“ * Am Mittwochmittag ſuchte Innenminiſter Plaumer Dr. Hermann Burte in Lörrach auf und ſprach ihm im Namen des Reichsſtatt⸗ halters der Badiſchen Staatsregierung und im eigenen Namen die herzlichſten Glückwünſche zum Gburtstag aus und überreichte ihm einen Blumenkorb. Für das Bezirksamt Lörrach er⸗ warb der Innenminiſter ein Gemälde Burtes, eine tppiſche Landſchaft des vorderen Wieſen⸗ tales darſtellend. Der Dichter ſprach ſeinen aufrichtigen Dank für die ihm zu Teil gewor⸗ dene Ehrung aus. Der hadiſche Bauer bleibt! die Seßhaftigkeit des Bauerntums/ 200 Bauerngeſchlechter werden geehrt Unſer Volk teilt ſich in zwei große Gruppen, in einen ſeßhaften, ländlich⸗bäuerli⸗ chen und in einen frei z ügi g⸗ſt üdtiſchen Teil. Die Freizügigkeit tritt beſonders darin zu Tage, daß der Städter keinen eigentlich feſten Wohnort hat. Er wächſt oftmals nicht in der Straße auf, in der ſein Geburtshaus ſteht. Je⸗ ner Ort, an welchem er eine Familie begrün⸗ det, iſt in der Regel nicht derjenige, wo ſich ein⸗ mal ſeine Kinder tummeln oder wo er gar ſelbſt ſein Daſein beſchließt. Die Heimat hat ſomit für ihn jenen feſten Begriff verloren, den der Bauer unerſchütterlich in ſein Weſen übernommen hat. Und mit Wehmut denkt mancher, der in der Stadt wohnt, an die Tage der Kindheit, an das Landleben zurück. Die Keimzeille der Vaterlandsliebe iſt die Heimat. Während beim ſtädtiſchen Menſchen das Nationalempfinden mehr eine Frucht der Erziehung und erworbener Kenntniſſe darſtellt, iſt dies beim bäuerlichen Menſchen anders. Er iſt von Generationen her eine Einheit mit der Lanoſchaft, in der er lebt und aufwächſt. An⸗ hänhlichkeit und Liebe zum Vaterland zeigen ſich bei ihm deshalb mehr als halb unbewußter Trieb, der ihm von Anfang im Blute ruht. Die Seßhaftigkeit des Bauerntums zu ehren, ſtellt ſich uns heute als eine würdevolle Auf⸗ gabe, Die allerdings nicht leicht zu erfüllenden Bedingungen des Reichsnährſtandes haben auch bei uns in Baden ſchon bewirkt, daß 200 Bau⸗ erngeſchlechter für eine demächſt vorzunehmende Ehrung auserſehen ſind. Wenn aber die Sip⸗ penforſchung noch weiteres aufſchlußreiches Ma⸗ terial herausfindet, dann wird auch dieſe Zahl noch ſteigen. Aber auch dann, wenn alle Bauern⸗ geſchlechter erfaßt ſind, die wenigſtens eine zweihundertjährige beſitzrechtliche Verbindung mit ihrem Hofe nachweiſen können, dann wird damit doch noch kein feſtes Maß für die Boden⸗ ſtändigkeit unſeres Landvolks gewonnen ſein. Vielfach ſind die Nachweiſe für eine derartige Verbindung einer Familie mit dem Grund un Boden einfach deshalb nicht beibringbar, weil das betreffende Dorf unter einem dem Anerben⸗ recht feindlichen Bodenrecht lange Zeit geſtan⸗ den hat. Solche Verhältniſſe ſind in unſerem Lande zahlreich. Die Schätzung, daß 30 Prozent der Familien in unſeren Dörfern ſchon unmittelbar vor dem Dreißigjährigen Krieg in ihren heuti⸗ gen Wohnorten anſäſſig waren, iſt der Erfah⸗ rung nach ſicher nicht zu hoch. Und faſt überall befinden ſich auch einige Familien, die ſchon viel früher anfäſſig geweſen ſind. Der Anteil dieſer Urgeſchlechter iſt wahrſcheinlich größer, als man an Hand der Akten ableiten kann. Denn im 15. und 16 Jahrhundert waren ja die Familien⸗ namen noch nicht unveränderlich; vielfach ver⸗ gingen auch nur die Namen, aber nicht der Stamm, an dem man die Bodenſtändigkeit feſt⸗ ſtellen könnte, ganz abgeſehen davon, daß die ortsgebundenen mütterlichen Erbträger nicht weniger als die väterlichen einen Ausdruck der Seßhaftigkeit darſtellen. Wären aber einſtens die Beſitzverhältniſſe der Bauernſchaft ein we⸗ nig beſſer geweſen, dann würde der Hundertſatz der Bodenſtändigkeit unſeres Landvolkes noch viel größer ſein. Möge die Seßhaftigkeit unſerer alten Bauern⸗ geſchlechter unſerem Landvolk Daſeinsbedingun⸗ gen ſichern, die es ihm ermöglichen, ſich die be⸗ währte Art als eine der ſchönſten Tugenden des deutſchen Menſchen zum eigenen und zu des ganzen Volkes Vorteil zu bewahren. 7 fileine Diernneimer ſlacheichten * Es ſoll ein großer iasmoſtsfeig werden! So wie beim erſten großen Volksfeſt 1938 hat auch in dieſen Tagen von den veranwortlichen Stellen aus die Werbung bei allen Vereinen und Organiſationen ſowie in der ganzen Be⸗ völkerung begonnen. Für Donnerstag, 21 Uhr, ſind alle Mitwirkenden an dem Umzug in den „Ratskeller“ eingeladen, wo das Zugprogramm aufgeſtellt werden wird. In Ermangelung eines „Verkehrsvereins“ wird auch dieſe Veranſtal⸗ tung des Volkskarnevals zur Hebung des hei⸗ matlichen Humors und des Viernheimer Ge⸗ werbes die„Große Carnevalgeſellſchaft“ mit ihrem Elferrat durchführen, wober insbeſon⸗ dere Elferrat Braun als der große Werber zu nennen iſt, der auch das erſte große Volksfeſt im vorigen Jahre durchführte. Wenn alle Ver⸗ eine ſowie Handel, Handwerk, Gewerbe, Bauernſchaft mit der ganzen Bevölkerung mit⸗ arbeiten, wird der erſte Fasnachtszug ſchon eine ganz beachtliche Größe erreichen, denn es ſind Pläne und gute Einfälle genug vorhan⸗ den, die in einem ſolchen Umzug verwirklicht werden können. Die Gemeindekapelle wird ſpie⸗ len. Die Große Carnevalsgeſellſchaft wird mit, dem Elferrats⸗ und Prinzenwagen teilnehmen und originelle Einzelgruppen ſtellen. Am Abend beteiligt ſich der Elferrat an der WHW⸗ Fremdenſitzung im Mannheimer Roſengarten. Am Sonntagmittag nach Auflöſung des Fas⸗ nachtszuges am Staatsbahnhof führt die„Ge⸗ Ce⸗Vau“ im Karpfenſaale einen großen Kin⸗ dermaskenball durch. * Nächſter Volkstumsabend am Freitag. Die NS⸗Kulturgemeinde in der NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“ veranſtaltet am kommen⸗ den Freitag, um 20.30 Uhr, im Saale des „Freiſchütz“ im Rahmen des Volksbildungs⸗ werkes den dritten Theaterabend. Die„Rhein⸗ Mainiſche Landesbühne“ ſpielt das neugeſtal⸗ tete Luſtſpiel„Das Ferienkind“. Bei Bronchitis flosfen, Verschleimong, Astnma Dr BoethHer-Jableten 23 irk. Bewührtes, kräuterhaltiges Epezialmittel. Enebält 2 erprobte Wit ſtoffe.— 5— ſchleimlöſend, auswurffördernd. Neinigt, beruhigt und ——— die angegriffenen Gewebe. In Apotheken.43 und.50 ahlreiche ſchriftliche Anerkennungen zufriedener Arzte! —3 handelsregiſter Amtsgericht Mannheim FG. 3 b. Kaufgesuche. Kaufe(Für die Angaben in 0 keine Gewähr) 2 Mannheim, den 15. Februar 1939. Ii E Neueintragungen: B 52/460 Fr. Hoffſtaetter, Geſellſchaft ieder Art. ſmit beſchränkter Haflung, Mannheim Möbel⸗Leiner,(Kohlen⸗ und Holzhandlung, Lulſen⸗ 5 33 ring 61). Der Geſellſchaftsvertrag iſt am 3. Februar 1939 errichtet. Gegen⸗ (160 635 V) ſtand des Unternehmens iſt: Handel mit Brennſtoffen und verwandten ee rodukten, Das Stimmkapital beträgt 20 000 Reichsmark. Hans Greinert — uun Aosiamemase mus ausgeſtattet, pre er⸗ kaufen. Kaffe iſt im Betrieb. Näh. ———— Drehbank zu kaufen geſucht. Angabe der Größe u. 176 695 VS an den Verlag dieſes Blattes erb. und Heinrich Mintrop, beide Kauf⸗ leute in Mannheim, ſind Geſchäfts⸗ führer. Sind mehrere Geſchäftsfüh⸗ rer beſtellt, ſo wird die Geſellſchaft entweder durch zwei Geſchäftsführer gemeinſam oder durch einen Geſchäfts⸗ führer zuſammen mit einem Proku⸗ riſten vertreten. Werner Harloff, Kaufmann in Ilvesheim, hat derart eſamtprokura, daß er zuſammen mit inem Geſchäftsführer und ſagen i iſt. Als nicht Angebote mit Sehlk⸗MHaus öd. Mulol. T1 auf gutes Objekt, (Haus) ſofort geſucht. Angeb., ünter Nr. 3165 B an d. Verlaa d. Bl. Iboo. von Feſtangeſtellt. geg monatl. Rückz. geſuchl. Angeb. u. 3245 B an d. Verlaand B Kraftfahrzeuge Auto- u. Kiesenluk-meiken werden runderneuert, in eigenen Volltormen 155 20 Zoll, bis 40* 10, in 24 Zoll bis 42239½ mit Garantie(4 Profilarten (Verlang. Sie kostenl. Offerte „NEUVULK A- Karlsrunhe, Rob.-Wagner-Allee 10 Daselbst auch neue Reifen allei Kahrikate Hypotheken Kywotnekengelber u 5“ Zins, 99% Auszahlung jowie Därlehen gegen Bürgſchaft durch:(173 323 V) Bittiger, Immobilien. Goeggſtraße Nr. 15(Almen). m. Schupp., Klein⸗ tierſtallg. u. ten bei 4000 RM. Anzahlung wegen Wegzug z. verkauf. Henn, Plankſtadt Stefanienſtraße 16 eingetragen wird ver et Be⸗ kanntmachungen der Geſellſchaft erfol⸗ en im„Deutſchen Reichsanzeiger“. ie Mitgeſellſchafterin Frau Amalie Hoffſtaetter Witwe geb. Brurein in Mannheim, Luiſenring 61, zur Zeit in Berlin, bringt im Wege der Säch⸗ einlage auf ihren Stammanteil mit 6000 RM. in die Geſellſchaft ein: das von ihr unter der Firma„Fr. Hof ſtaetter“ in. Mannheim hetriebene Sa mit der Firma, den Warenvorräten, der Geſchäftseinrich⸗ Gax⸗fung, den Geſchäftsbüchern, dem Werbematerial und der Kundſchaft, ferner mit drei Pferden und fünf Rol⸗ len, jedoch unter Ausſchluß der For⸗ derungen und Verbindlichkeiten nach dem Stand vom 1, Fehruar 1939.— Dieſes Einbringen erfolgt mit der Maßgahe, daß das Geſchäft von die⸗ ſem Zeitpunkt ab als für Rechnung der Geſellſchaft mit beſchränkter Haf⸗ Plankstaot: labau Näheres bei: (131 047Sch) gutomarkt 25 OpE UpE abzug. R 6, 3, Meffert. tung geführt angeſehen wird. er Wert dieſer Sacheinlage iſt auf 6000.— RM. feſtgeſetzt. Für dieſen Betrag wird die Sacheinlage angenommen unter Anrechnung auf die von der einbringenden Geſellſchafterin über⸗ nommene Stammeinlage, die damit als voll geleiſtet gilt. 4 2170 Alois Hohenadel, Mannheim Nutzhol⸗handlung, 319). Inhaber iſt 1,3⸗Liter⸗ Limouſine Olympia⸗ Ffs198 3555(Holzhandlung, Käfertaler Str. f⸗[Bernhard Huber junior, W Hohenadel, Kaufmann, Viern⸗ heim. A4 2171 Johannes Karl irſch, Mannheim(Großhandel mit elektro⸗ techniſchen Maſchinen und Materia⸗ lien, Seckenheimer Str. 84). Inhaber iſt Johannes Karl Hirſch, Kaufmann, Mannheim. 4 2172 Hans Schmüſer, Mannheim (Vertretungen und Großhandel in Haus⸗ und Küchengeräten, L 8, 15). Inhaber iſt Hans Schmüſer, Kauf⸗ mann, Mannheim. A 2173 Wilhelm Zahn, Mannheim (Fabrikation von Damen⸗ und Her⸗ renmäntel, 1. 8, 15). Inhaber iſt Dr. Wilhelm Zahn, Kaufmann, Mann⸗ heim. Elli Koch, Mannheim, hat Ein⸗ zelprokura. Veränderungen: B 150 Deutſch⸗Niederländiſche Schiff⸗ fahrts⸗ und Handelsgeſellſchaft mit beſchränkter Haftung in Mannheim, Zweigniederlaſſung, Hauptſitz: Duis⸗ burg⸗Ruhrort. Wilhelm Brewig in Homberg a. Rhein hat derart Wro kura, daß er gemeinſam mit einem Geſchäftsführer vertretungs⸗ und zeichnungsberechtigt iſt. Die gleiche im Handelsregiſter des Hauptſitzes Duisburg erfolgte Ein⸗ tragung wurde im„Deutſchen Reichs⸗ anzeiger“ Nr. 18 veröffentlicht. 285 Huber& Co., Mannheim (Schälmühle, Induſtrieſtraße 4—). 5 Kaufmann in Neu⸗Ulm, iſt als weiterer perſön⸗ lich haftender Geſellſchafter in die Ge⸗ ſellſchaft eingetreten, Seine Vertre⸗ tungsbefugnis iſt vorläufig ausge⸗ ſchloſſen. 4 1835 Rudolf Kurz& Co., Mann⸗ heim(Neckarau, Altriper Str. 40—48, und Kiſtenfabrik), Die Einlagen von 5 Kommanditiſten ſind 1 1 Kommanditiſt iſt eingetre⸗ en. Die gleiche wird auch im Handelsregiſter des Amtsgerichts in Memmingen für die in Illertiſſen beſtehende Zweigniederlaſſung erfol⸗ gen. Erloſchen: 4 26 Maz Liebmann, Mannheim. Die Geſellſchaft iſt aufgelöſt, die Fir⸗ ma erloſchen. 4 1441 Alfrev Weilheimer, Mann⸗ heim. Die Firma iſt erloſchen. Amil- bekannimathungen Dekanntmachung Die unterzeichneten Finanzämter ſind am Samstag, den 18. Februar 1939, für den Publikumsverkehr ge⸗ ſchloſſen. Mannheim, 16. Februar 1939. inanzamt Mannheim⸗Stadt. inanzamt Mannheim⸗Neckarſtadt. Fe fe VHaftnächgen mme o uoι⏑ο nreinigketten resſlos beseiigt“ fUr Mk..10. Ober nu in apotſjeken Best.: Engel-, Elnhorn-, Frledrich-, Hof-, Kronen-, Löwen-, Luisen-, Mohren-, pe⸗ likan-, Schwan- u. Wasserturm-Apotheke * Morgen 11 Sonntag- Ausgabe aaggaam Felikůß der lnæeigen-Hanalime lus dis zanntag-Ausgabe. Wir bitten slle, die noch eine Anzelge für die dufgeben möchten, hierauf ücksicht zu nehmen, denn nach 11 Uhr werden wit keine Anzeigen mehr ännehmen können llalæenlieeuælannet · Anceigenabteclung Die Frage, ob amten deutſcher ühung unſerer dem Bedarf an Zweifel die Kar den Menſchen be trages zur Dur ſtungsſteigerung wirtſchaftsminiſt ſollte, daß die Hrage bejaht, if ſel baſieren mei naliſierungsbegr Auftrage an die naliſterung, wie hoben, ſondern ſierung. und da wirtſchaft giot e Wirtſchaftspoliti mer wieder beto wo man das 2 Wirtſchaft gema⸗ ſozialismus die vielſach noch ger zu halten. Es höchſt vraktiſche ſeiner Wirtſchaf anderes, als da einrichtet, wie Zielen entſpricht an den Mafjnal beutſche Kraftwe bereits kurz beri hat. An dieſem ppelche gewaltig — ſchaftlichen Ratit rung der Prodi noch liegen, Mö tlonaliſierung ar ir“ iſt ſchränkt. empfehlen daher, einen Vortrag de ber Beachtung u Der Auftra Abe ſeiner zahlent wicklung der 1 beſtinmt, daß fenden Begr alſo mit ein Großnorm zumal die Kr wichtige Schli der Lage iſt, genau gleicher lungsmaſchine in weiten Ber mie ferbſt zu wirken. berbilligung Selbſt dem⸗ geſchulten La eine außerord neid g ſein muß, we wie bisher? ſondern nur vorher nach ſo zeitraubender Bauarten als ausgeſchloſſen erzielende betr es nämlich mi denen Zwiſche und ſeinren M Laſtwagen um u verzichten,. ſcaftlichen Gi Betriebskoſten künftige 3⸗Ton wie heute der mehr als bish nen alle Zwiſc ner und dem! lich. Dasſelbe ſo daß die Fo ab 1. Januar Grundgrößen mit 1,5 mit 3, burchaus berec bereinfachun⸗ Die Verbilli Beſchleunigung aber natürlich durch die ſcharf erneuten Ra Aatürliche Kraftwage wirtſchaft. un helarm, um eiſtungsſt dine ſolche ſcha möglich wäre. kraftwagenind und 6000 1 3 bie Kraftwage einer techniſch eingeſtellten T. 4 ſu teuer, weil 5 worden. nitt, zu der von der Induf find, zahlreiche, ftige weit und damit Ver ur Folge habe wieder beim tiieng, Wartung machen werden die Normun den, aber ſie ha bringen können end erforderl. ingt erforderl! weniger Tnp Die beiden 5 kaftwagen ch gehen; bei eorenzung au ne derart Grund und ingbar, weil em Anerben⸗ Zeit geſtan⸗ erem Lande Prozent der unmittelbar ihren heuti⸗ der Erfah⸗ faſt überall ie ſchon viel Anteil dieſer zer, als man Denn im 16. e Familien⸗ vielfach ver⸗ r nicht der ndigkeit feſt⸗ on, daß die träger nicht lusdruck der ber einſtens zaft ein we⸗ Hundertſatz dvolkes noch ten Bauern⸗ nsbedingun⸗ „ſich die be⸗ ugenden des und zu des n. eichten zug werden! eſt 1938 hat niwortlichen 'n Vereinen ganzen Be⸗ tag, 21 Uhr, nzug in den igprogramm gelung eines Veranſtal⸗ ing des hei⸗ heimer Ge⸗ lſchaft“ mit t insbeſon⸗ Werber zu ze Volksfeſt in alle Ver⸗ Gewerbe, kerung mit⸗ tͤzug ſchon en, denn es uug vorhan⸗ verwirklicht e wird ſpie⸗ ft wird mit, teilnehmen ellen. Am der WHW⸗ toſengarten. a des Fas⸗ rt die„Ge⸗ roßen Kin⸗ Freitag. Die zemeinſchaft m kommen⸗ Saale des ksbildungs⸗ die„Rhein⸗ neugeſtal⸗ A unreinigketren os besejfigt!“ ir ApotfeE’α Friedrich-, Hof-, -, Mohren-, Pe⸗ serturm-Apotheke —————— für die hieràuf werden Konnen lung Wirtſchaſts⸗ und sozialpolitin Freitag, 17. Tebruar 1959 akenkreuzbanner“ Die Frage, ob durch eine Leiſtungsſteigerung der ge⸗ amten deutſchen Wirtſchaft noch eine weſentliche Er⸗ ng unſerer Produktion bei ungefähr gleichbleiben⸗ zem Bedarf an Arbeitskräſten zu erreichen iſt, iſt ohne Zweifel die Kardinalfrage, die heute alle wirtſchaften⸗ den Menſchen bewegt. Obwohl die Erteilung des Auf⸗ trages zur Durchführung aller Maßnahmen zur Lei⸗ ſtungsſteigerung der deutſchen Wirtſchaft an Reichs⸗ wirtſchaftsminiſter Funk ſchon allein Beweis dafür ſein ſollte, daß die Führung des deutſchen Volkes dieſe Hirage befaht, iſt dem ſo. Solche unangebrachten Zwei⸗ —— ſfel baſieren meiſtens auf einer Verkennung des Ratio⸗ naliſierumgsbegriffes. Es handelt ſich bei dem jetzigen Aluftrage an die deutſche Wirtſchaft nicht um eine Ratio⸗ naliſterung, wie wir ſie in der Vergangenheit erlebt hoben, ſondern um eine volkswirtſchaftliche Rationaſi⸗ erung. und das iſt ganz etwas anderes. Eine Volks⸗ wiitſchaft gibt es, wie der Leiter der Kommiſſion für Witiſchaftspolitik, Pg. Bernhard Köhler, im⸗ mier wieder betont, überhaupt erſt ſeit dem Zeitpunkte, wo man das Volk wirklich wieder zum Wirt ſeiner Wirtſchaft gemacht hat. Alſo erſt, ſeitdem der National⸗ ſozialismus die Führung übernommen hat. Man iſt bielſach noch geneigt, vas für eine theoretiſche Phraſe alten. Es iſt aber keine Phraſe, ſondern beſitzt höchſt praktiſche Bedeutung, wenn das Volk zum Wirt fſeiner Wirtſchaft wirv. Das beveutet nämlich nichts anbveres, als daß dieſer neue Wirt ſeine Wirtſchaft ſo einrichtet, wie ſie ſeinen Bedürfniſſen, Zwecken und Zielen entſpricht. Was das heißt, wird am beſten klar an den Mafmahmen, die der Bevollmächtigte für die beutſche Kraftwagenwirtſchaft, Operſt von Schell, wie beereits kurz berichtet, für das laufende Jahr vorgeſehen hat. An dieſem Beiſpiel wird man am beſten begreiſen, pbelche gewaltigen Möglichteiten in einer volkswirt⸗ ſchaftlichen Rationaliſierung ſowohl für die Vergröſſe⸗ kung der Produktion als auch für ihre Verbilligung noch liegen, Möglichteiten, die die frühere private Ma⸗ ionaliſterung auch nicht im entſernteſten beſaſt. Wir empfehlen daher, die nachſtehenden Ausführungen über einen Vortrag des Bevolmüchtigten, Oberſt von Schell, bet Beachtung unſerer Leſer. (Schriftleitung.) * Der Auftrag einer zuſätzlichen Leiſtungs⸗ eigerung iſt nicht auf den Kraftwagenbau be⸗ chränkt. Aber der Kraftwagen iſt dank ſfeiner zahlenmäßig ſtürmiſchen Auſwürtsent⸗ wicklung der letzten Fahre geradezu dafür vor⸗ heſtimmt, daß bei ihm mit einer durchgrei⸗ fenden Begrenzung der Typenzahl, alſo mit einer bis zu Ende durchgeführten Großnormung der Anfang gemacht wird, zumal die Kraftwageninduſtrie als beſonders wichtige Schlüſſelinduſtrie auf dieſe Weiſe in der Lage iſt, durch Aufträge großer Auflagen genau gleicher Einzelteile oder auch Herſtel⸗ lungsmaſchinen, Behelfe und Einrichtungen in weiten Bereichen der Erzeugungsgüterindu⸗ ſtrie ſelbſt wieder typenbegrenzend Zu wirken. rans—— Selbſt dem auf techniſchen Gebieten vöͤllig un⸗ geſchulten Laien muß es einleuchten, daß eine außerordentliche Erzeugungsſteige⸗ tung und gleichzeitige Verbilligung möglich fein muß, wenn wir eines Tages nicht mehr wie bisher 335 verſchiedene Kraftfahrzeuge, ſondern nur noch 85 herſtellen, nachdem man borher nach ſorgfältiger, aber deshalb doch nicht zeitraubender Abwägung rund 250 verſchiedene Bauarten als entbehrlich aus der Erzeugung ausgeſchloſſen hat. Gerade durch die damit zu erzielende beträchtliche Verbilligung wird es nämlich möglich ſein, auf alle die verſchie⸗ denen Zwiſchengrößen— beien Perſonenwagen und ſeinen Motoren jeweils um 100 cem, beim Laſtwagen um je eine Zehnteltoane geſtuft— u verzichten, die bisher aus angeblichen wirt⸗ ſchafflichen Gründen der Anſchaffungs⸗ und Betriebskoſtem notwendig erſchienen. Wenn der fünftige 3⸗Tonnen⸗Laſtwagen nur ſoviel koſtet wie heute der 2½⸗Tonnen⸗Wagen, und kaum mehr als bisher der 1,5⸗Tonner, dann erſchei⸗ 1 . nen alle Zwiſchengrößen zwiſchen dem 1,5⸗Ton⸗ 3 ner und dem 3⸗Tonner ohne weiteres entbehr⸗ lich. Dasſelbe gilt bei den größeren Laſtwagen, ſo daß die Forderung von Schells, daß es ab 1. Januar 1940 nur noch vier verſchiedene Grundgrößen von Laſtkraftwagen geben ſoll mit 15 mit 3, mit 4,.5 und mit 6,5 Tonnen, burchaus berechtigt erſcheint. bereinfachung——— »Die Verbilligung— und damit die erneute Beſchleunigung unſerer Motoriſierung— iſt aber natürlich nicht das einzige Ziel der jetzt 4 1 durch die ſcharfe Typenbegrenzung eingeleiteten 4 bie Kraftwagenmotoren Lener techniſch viel zu ſehr auf Einzellieferung eingeſtellten Teilinduſtrie(natürlich noch viel lin Weniger Tnpen mittlerer Stärke Uneuten Rationaliſierung unſerer Fraftwagen⸗Bau⸗ wirtſchaft. und Betriebs⸗ Sie iſt gewiſſermaßen nur der latürliche und jedem Laien einleuchtende Rern um ein breites Tor für eine geiſtungsſteigerunga zu öffnen, die ohne eine ſolche ſcharfe Typenbegrenzung ganz un⸗ 3 möglich wäre. Bisher ſind in der deutſchen kaftwageninduſtrie 12 000 verſchiedene Ventil⸗ und 6000 verſchiedene Kolbenformen in eingebaut und von teuer, weil in vielen kleimen Auflagen) her⸗ ſtellt worden. Deshalb wird der erſte ſcharfe , zu dem die Einzelvorſchläge durchweg pon der Induſtrie ſelbſt ausgearbeitet worden ſind, zahlreiche, faſt möchte man ſagen, ſelbſt⸗ ütige weitere Vereinfachungen— uünd damit Verbilligungen und Verbeſſerungen zur Folge haben, die ſich dann rückwirkend auch hieder beim Kraftwagen ſelbſt, ſeiner Hal⸗ kung, Wartung und Inſtandſetzung hemerkbar . werden. Vieles iſt ja ſchon bisher durch bie Normung aeleiſtet und verbeſſert wor⸗ ben, aber ſie hat nicht die ſchnelle Vereinfachung bringen können, die heute angeſichts der drin⸗ nd erforderlichen Leiſtungsſteigerung unbe⸗ ingt erforderlich iſt. Die beiden Hauptſchnitte werden beim Daſt⸗ ftwagen und beim Motorrad vor gehen; bei den Perſonenwagen wird eine kenzung auf etwa die Hälfte der bisherigen finanzen. tyand 50 Bauarten vorgenommen, wobei die kleineren Wagen bis über ein Liter Hubraum voll geſchont, die großen Wagen wegen ihrer geringen Auflagen als wenig beachtlich even⸗ falls ziemlich beiſeite gelaſſen werden. Hier wird alſo nur der viel zu dicht beſtückte Be⸗ reich der mittleren Wagen betroffen werden, wo zweiſellos auch die diesmalige Autoſchau wieder eine gewiſſe Ueberbeſtückung mit ganz ähnlichen Wagenbauarten und Mo⸗ torengrößen zeigen wird. Beim Laſtwagen da⸗ gegen werden mindeſtens 90 v. H. der bisher gebauten Fahrgeſtellbauarten in Wegfall kom⸗ men unſ die Sonderfahrzeuge— Omnibuſſe, Feuerwehr⸗, Polizei⸗ und ſonſtigen Sonderauf⸗ bauten— in Zukunft ausſchließlich auf den Regelfahrgeſtellten der neuen Baugrößen aus⸗ geführt werden. Bei den Krafträdern und den Motorfahrrädern wird ſich ebenfalls ein ſehr ſcharfer Schnitt ermöalichen laſſen, wo⸗ bei etwa fünf Sechſtel der bisherigen Bauarten ier Wegfall kommen. Hier und bei den Leaſt⸗ wagen werden in Zukuaft mehrere bisher im Wettbewerb ſtehende Fabriken und Unterneh⸗ mungen dieſelbe Bauart, keine mehr ein volles Erzeugungsprograannm vom kleinſten bis zum größten Fahrzeug, herſtellen, wie das leider bisher vielfach die Regel war. Eine Derſuchsanſtalt Die zweifellos bei einem ſolchen Verein⸗ fachungsplan vorhandene Gefahr, daß hierdurch der techniſche Fortſchritt behindert Ein Beispiel volkswirtschaftlicher fationalisierung Oberst von Schell lüber die Rationalisierung der Kraftfahrzeugwirtschaft werden koöͤnnte, wird man durch ſorgfältig ab⸗ gewogene Maßnahmen ausſchließen. Wie Oberſt von Schell ankündigte, wird ſchon in Kürze eine von der Automobiliaiduſtrie ſelbſt geſchaf⸗ fene neue Verſuchsanſtalt entſtehen, die allen Beteiligten für umfaſſende Verſuche zur Verfügung ſtehen und vor allem Bau⸗ muſter aller wichtigen ausländiſchen Kraft⸗ wagen in einem Einzelſtück erwerben wird, (wobei gegenühber dem jetzigen Zuſtand, daß jede einzelne Firma ſich dieſe Baumuſter be⸗ ſchaffen muß, ganz erhebliche, beſſeren Zweckeei zuführbare Mittel geſpart werden können). Beiſpiele für ſolche zentralen Verſuchsanſtalten ſind auf anderen Gebieten, z. B. bei der deut⸗ ſchen Luftfahrt und im Ausland auch beim Kraftwagenbau bekannt und bewährt. Die General⸗Motors in den Vereinigten Staaten beſitzen eine dearrtige Verſuchsanſtalt, bei dder trotz der gewaltigen, für ſie aufgewandten Mittel auf deei einzelnen Wagen der Geſamt⸗ produktion nur 3 bis 4 Dollar entfallen. In dieſer Verſuchsanſtalt, aber auch in ſeinem eigenen Betrieb kann jedes Unternehmen die Weiterentwicklung des in großer Serie geban⸗ ten Regelwagens durchführen und vor allenn auch in der unbedingt erforderlichen längeren Zeit ausreifen laſſen, bis danem bei einer Aen⸗ derung des bisher gebauten Muſters die in⸗ zwiſchen entwickelten und auch ſchon erprobten Fortſchritte für die neue Großſerie eingeführt werden. Mit der Aenderung der Laſtkraft⸗ wagenbauarten iſt z. B. alle vier bis fünf Jahre zu rechnen. Der Lage angepaßt Hierbei müſſen dann natürlich von den beſten Köpfen der deutſchen Technik ſehr ſchwer⸗ wiegende Entſcheidungen gefällt wer⸗ den, die ſich u. a. auch auf die Motoren⸗ bauart— Otto(Benzin)⸗ oder Dieſel (Gasöl)⸗Motor beziehen, Entſcheidungen, die ſelbſt wieder von unſerer Treibſtofflage auf Grund unſerer Eigenverſorguna aus Kohle⸗ Benzin und Kohle⸗Dieſelöl abhängen. Auch wird manche Einzelheit der Werkſtoffver⸗ ſorgungslage angepaßt werden können, wie man das ja heute bereits bei dem umfang⸗ reichen Leichtmetalleinſatz erkennen kann. Auch die Voll⸗Ausnutzung der in unſeren Fabriken vorhandenen, in ihrer Geſamtheit einen erheb⸗ lichen Teil unſeres Volksvermögens darſtellen⸗ den Maſchinen und Einrichtungen wird bei der Umſtellung einer Bauart ſtark ins Gewicht fallen und zugleich eine frühe Ent⸗ ſcheidung notwendig machen, damit die Anvaſ⸗ ſung der Erzeugung ohne Stockung durchgeführt werden kann. 1. April— Beginn der Umſtellung Mit der erſten lückenloſen Durchfüh⸗ rung der ſcharfen Typenbegrenzung iſt bis zum 1. Januar 1940 zu rechnen. Nach dieſem Zeitpunkt werden von der Regelbauart abweichende Fahrzeuge polizeilich nicht mehr zugelaſſen werden. Bei der Wehrmacht iſt die Typenbegrenzung heute bereits durchgeführt, für die meiſten anderen Fahrzeuge iſt ſchon in den nächſten Wochen mit dem Erlaß der not⸗ wendigen Verordnungen eder dem Ab⸗ ſchluß bindeeider freiwilliger Uebereinkom⸗ men bei der Induſtrie zu rechnen, ſo daß wir bereits ab 1. April d. J. mit dem Begiein einer weitreichenden Umſtellung unſe⸗ rer Kraftwageninduſtrie rechnen kön⸗ nen. Dabei werden alle Erleichterungen z. B. durch Vermittlung von Maſchinentauſch uaid durch Beſchleunigung in der Lieferung neuer Maſchinen gewährt werden, die behördlicher⸗ ſeits zur Verfügung ageſtellt werden köainen, weil auch ſie zu der driggalich gewordenen Lei⸗ ſtungsſteigerung beitragen können. Dadurch wird das dreifache Ziel, mit einer ſolchen Typenbegrenzung zugleich Menſchen, Geld und Werkſtoffe zu ſparen, mit um ſo größerer Sicherheit erreicht werden mit dem ebenfalls ſehr beachtlichen Nebenerfolg, durch eine Verbilligung unſerer Kraftwagen auch eine heute ſo ſehr erwümſchte Steige⸗ rung unſerer Ausfuhr Hand in Hand gehen kann. Lockerung des Kreditverbots der Sparkassen? üemeindeanleihen dürften bald wieder möglich sein * Die Sanierung der Gemeindefinanzen kann als abgeſchloſſen gelten. Die Löcher in den Ge⸗ meindehaushalten ſind verſchwunden, Einnah⸗ men und Ausgaben ausgeglichen. Gleichzeitig ſind die Schulden und die Zinslaſten erheblich vermindert worden. Die Gemeinden haben be⸗ reits erhebliche Rücklagen bilden können, deren Geſamtſumme 2 Mrd. RM. überſchreitet. 1933 war, wie man ſich erinnert, die Lage der Ge⸗ meindefinanzen troſtlos. Die Gemeinden hatten ſich in den Jahren 1926/9 ſehr bedenkenlos in Schulden geſtürzt und allen Warnungen zum Trotz immer neue Anleihen im In⸗ und Aus⸗ lande aufgenommen. Als dann das große Er⸗ wachen kam, die ſteuerlichen Einnahmen ſanken und die Wohlfahrtslaſten ſtiegen, mußten bei Banken und anderen Geldgebern kurzfriſtige Mittel aufgenommen werden, um wenigſtens den dringenden Verpflichtungen genügen zu kön⸗ nen. Trotzdem mußte eine Anzahl Gemeinden den Zinſendienſt ihter Anleihen einſtellen. Schuld⸗ und ſchuldenbeladen boten ſie ein wenig erfreuliches Bild nachnovemberlicher Kommu⸗ nal⸗ und Anleihepolitik. Der nationalſozialiſti⸗ ſche Staat beſeitigte dieſen Zuſtand radikal, in⸗ dem er zunächſt die 3 Mrd. RM. kurzfriſtiger Schulden in eine langfriſtige Anleihe von zwan⸗ igjähriger Laufdauer, die Gemeinde⸗Um⸗ ſch uldungsanle he, überführte. Damit waren die Gemeinden ihre Kaſſenſorgen los und konnten ihren Haushalt neu aufbauen. Gleich⸗ zeitig wurde ihnen die Aufnahme neuer Schulden für zwei Jahre verboten. Daneben lief noch das Verbot vom Jahre 1931, wonach den Sparkaſſen jede Kredithergabe an Gemeinden verboten war. Dieſes Verbot be⸗ 74 mit gewiſſen, den Wohnungsbau betreffen⸗ en Ausnahmen bis heute fort. Schließlich brachte dann die neue Gemeindeordnung noch eine laufende Ueberwachung der Gemeinde⸗ Alle dieſe Barrieren haben zuſam⸗ mengewirkt, um eine Geſundung der Ge⸗ meindefinanzen zu erzwingen und neue Ueberſchuldungen zu verhindern. „Die Deutſche Volkswirtſchaft“ macht nun in ihrem neuen Heft darauf aufmerkſam, daß das die Sparkaſſen betreffende Kreditverbot in die⸗ ſem Jahre aufgehoben werden dürfte. Das Wirtſchaftsminiſterium dürfte den Sparkaſſen bereits dahingehende Zuſagen gemacht haben. Die Sparkaſſen haben das Verbot ſeit Jahren bekämpft und ſeine Aufhebung immer wieder gefordert. Die ſachliche Berechtigung, den Kapi⸗ talmarkt auch den Gemeinden zu eröffnen, ergibt ſich aus ihren Aufgaben für den Vierjahresplan. Die Vorausſetzungen liegen hier ähnlich wie bei den großen privaten Unternehmungen, denen nach dem Auftrag, den der Führer dem Reichswirtſchaftsminiſter erteilte, in Zukunft der Kapitalmarkt geöffnet werden ſoll. Die Träger der Elektrizitätswerke ſind vielfach Ge⸗ meinden. Die Erweiterung der Elek⸗ trizitätswerke iſt aber eine der vordrin⸗ gendſten Aufgaben, weil die wichtigſten neuen Werkſtoffe großer Mengen Strom zu ihrer Her⸗ ſtellung bedürfen. Die augenblickliche Kapazität reicht jedenfalls ſchon bald nicht mehr aus. Aber auch der Ausbau der Straßen wird dringender, die Verkehrsbetriebe nehmen an Umfang zu und erfordern Inveſtitionen. Die Abwäſſerverwen dung, die Phenol⸗ gewinnung uſw. gehören ebenfalls hierher. Ebenſo wie es ſeine erheblichen Nachteile hat, wenn ſolche Inveſtitionen von der privaten Wirtſchaft aus eigenen Mitteln, die ja zum Schluß doch nur aus den Preiſen gewonnen werden können, finanziert werden, iſt auch die Selbſtfinanzierung der Gemeinden von Uebel. Sie führt zu überhöhten Tarifen oder kann doch jedenfalls ihre Senkung hindern. Ganz davon abgeſehen iſt es vielen Gemeinden nicht mög⸗ lich, dieſen Weg der Selbſtfinanzierung über⸗ haupt zu beſchreiten, ſo daß die Vornahme wichtiger Inveſtitionen nicht erfolgen könnte, wenn der Kreditweg weiter verſchloſſen bleibt. Praktiſch wird der Zeitpunkt, zu dem das Kommunalkreditverbot gelockert wer⸗ den kann, natürlich ganz von der Entwicklung des Kapitalmarktes und den Bedürfniſſen des Reiches abhängen. Grundſätzlich ſtehen nach wie vor die Bedürfniſſe des Reiches an erſter Stelle. Die Genehmigung von Gemeinde⸗ emiſſionen dürfte ſich dann nach den gleichen Erwägungen richten, die in Zukunft für die Induſtrieanleihen oder Aktienemiſſionen maß⸗ gebend ſein werden. Entſcheidend iſt die jewei⸗ lige volkswirtſchaftiche Dringlichkeit im Rah⸗ men des Vierjahresplans. Erdil und Kautschuk Die Erdölerzeugung der Welt betrug nach Berech⸗ nungen des Londoner Petroleum⸗Preſſebüros 1938: 271,36 Mill. To. gegenüber 230,98 Mill. To. im Jahre 1937. Sie war demnach um 3,4 v. H. geringer. Die Kautſchukausfuhr der Welt ſtellte ſich 1938 auf 855 000 Tonnen gegen 1,142 Mill. To. im Jahre zuvor. Der Weltverbrauch wird auf 885 000 To. gegen 1,1 Mill. Tonnen bezifſert. daß · Oureñ dlie Seitluye Jupp, der Fahrstuhlführer dak— jupp, unser Fahrstuhlführer, besaß die ungeteilten Sympathien des ganzen Hau- ses. Und das will in einem Bürohaus mit mehreren hundert Beschäftigten allerhand heißen. Jupp war ein siebzehnjähriger intel⸗ ligenter Bursche, der mit einer geradezu instinktiven Sicherheit seine Arbeit aus- führte. Als oh er es ahnte, hielt er mit seinem Fahrstuhl stets dort, wo ein Be⸗ sucher wartete, so daß es kaum eines Klin- gelzeichens bedurfte, um Jupp mit seinem Fahrstuhl herbeizurufen. Mit einem Wort: unser Fahrstuhlführer Jupp war„ganz groß“. Man beneidete uns geradezu um ihn. Im Herbst vorigen Jahres kam er zum Arbeitsdienst. Sein Nachfolger konnte ihm nicht im entferntesten das Wasser reichen. Und als jetzt Jupps Arbeitsdienst abgelaufen war, freuten sich alle schon wieder auf inn. Aber er kam nicht mehr zu seinem Fahr- stuhl zurück. In einem andern Betriebe hatte er einen besseren Arbeitsplatz gefun⸗ den. Er ist da im Lager bheschäftigt. Das Bedauern darüber ist im ganzen Büro- haus allgemein. An jupps Stelle fährt jetzt ein älterer beschränkt einsatzfähiger Ar⸗ beitskamerad von Etage zu Etage. Man würde ihm Unrecht tun, wollte man etwas ihm bekritteln. Aber Jupp war eben— Upp. suchern unseres Bürohauses und dem Be-⸗ triebsführer gegangen, jupp stünde wieder an seinem alten Platz und würde noch jahr- zehntelang unsern Fahrstuhl bedienen. Kürzlich kam jupp und erzählte von seiner neuen Arbeit. In absehbarer Zeit hofft er, in die Lagerverwaltung zu kommen, um nach entsprechender Einarbeitung später als Lelernte Arbeiter tätig zu sein. Wieviel Jupps mögen wohl auch in ande- ren Betrieben noch an Fahrstühlen stehn, deren Arbeitskraft und Fähigkeiten anders und besser eingesetzt werden könn⸗ en fllltuillittittizkitrizziztitIZzztirizkxekrimrizvnimzziurzrszrrzrzwavimsiikuz- Inimunmnmmummmnnnmaummmnnmmmammmnnummmmmmmmmmnummmnnnummmammnnumimmanummmnannummnnnnumminn. —2 Deutschlands Eigenversorgung an Schwefel * Die induſtrielle Schwefelgewinnung hat in Deutſch⸗ land in den letzten Fahren ſtark—————* Verfahren zur Entſchwefelung der Gaſe aus Kokereien und ſonſtige Kohleveredelungsanlagen wurden ſo weit entwickelt, daß heute die— auch im Hinblick auf die Dauerhaftigkeit der Rohrnetze wünſchenswerte— Gas⸗ entſchweſelung reſtlos durchgeführt werden kann. Im Jahre 1938 konnten durch die erwähnten Anlagen rund 7⁰ 000 Tonnen elementarer Schwefel gewonnen werden. Für das laufende Jahr werden ſchon 100 000 Tonnen erwartet, und im Zuſammenhang mit dem Wirtſchafts⸗ auſſtieg wird das Jahr 1940 eine weitere Steigerung bringen. Da der Bedarf an elementarem Schwefel in Deutſchland gegenwärtig etwa bei 110 000 bis 120 000 Tonnen liegt, iſt die Eigenverſorgung in abſehbarer Zeit auch in dieſem Stoff geſichert. Hauptabnehmer der Schwefelerzeugung iſt die Kunſtſeide⸗ und Zellwoll⸗ induſtrie. Auch für die chemiſche Induſtrie iſt der Schwefel unentbehrlich: es braucht nur an die Her⸗ ſtellung von Schwefelſäure, Farben uſw. erwähnt zu werden. Als wichtiger Rohſtoff hat der Schwefel auch Einzug in die Landwirtſchaft gefunden, wo ſchwefel⸗ ſaures Ammoniak und Ammonſulfat für die Düngung bedeutſam ſind. Auch in der modernen Schädlingsbe⸗ kämpfung ſpielt Schwefel eine Rolle. Adreſſ⸗ und Exporthanvbuch der Maſchinen⸗, Metall⸗ und Elektrotechniſchen Induſtrie. 5. Auflage. Ver⸗ lag Dipl.⸗Kfm. Erwin Müller, Berlin W 9. Preis 20 Reichsmark. Die Aufſtellung von Adreßbüchern iſt mit nicht unbe⸗ trüchtlichen Schwierigkeiten verbunden, ſo daß es nicht verwunderlich iſt, wenn die Auflagen der großen Fach⸗ adreßbücher einander nicht ſo raſch folgen wie früher. Dazu kommt, daß auch der Werberat das Gebiet der Anſchriftenbücher neu geordnet hat und an die Schrift⸗ leitungen ſtark geſteigerte Anſprüche ſtellt. Allen dieſen geſtiegenen Anforderungen hat das vorliegende Adreß⸗ buch nach beſten Kräften zu genügen geſucht Die neue Ausgabe umfaßt natürſich nur das Altreich. Sie zählt mehr als 20 000 Firmen der einſchlägigen Induſtrie einmal nach Namen in alphabetiſcher Ordnung auf und wiederholt ſie dann noch einmal nach Orten geordnet, ſo daß es dem Benutzer auf jeden Fall möglich ſein wird, die von ihm geſuchte Firma zu ermitteln. Ein beſonderer Branchenteil gibt die ein:elnen Erzeugniſſe und deren Herſteller an, ſo daß das Buch nicht nur als Nachſchlagewerk, ſondern auch als Verlaufshelfer gute Dienſte leiſten dürfte. Rhein-Mainische Abendbörse Still An der Abendbörſe lagen Aufträge der Kundſchaft nach keiner Seite hin in nennenswertem Umfange vor. Die Umſatztätigkeit hielt ſich daher in engſten Gren⸗ zen, zumal der Berufshandel im Hinblick auf die mor⸗ gige Bilanzſitzung der Vereinigten Stahlwerke Zurſck⸗ haltung bekundete. Bei weiterhin zuverſichtlicher Grundtendenz wieſen die vorwiegend nominell no⸗ tierten Werte nur kleinſte Abweichungen auf. 36 Farben bröckelten) Prozent ab auf den Frankfurter Schlußſtand von 153½. Voll behauptet waren Ver⸗ einigte Stahl mit 110/½(110½). Sonſt wurden unter anderem noch notiert: Mannesmann mit 111¼, Demag mit 1465/½ und Licht und Kraft mit 1332/%. Der Rentenmarkt war ohne jedes Geſchäft. Getreide Mannheimer Produkten Alles unverändert. Getreidenotierungen in Rotterdam Rotterdam, 16. Februar. Weizen(in Hfl. per 100 Kilo). März 3,45, Mai 3,70 Brief, Juli 3,92½, September 4,02½¼ Brief.— Mais(ein Hfl. per Laſt von 2000 Kilo). März 89, Mai 88 Brief, Juli 87 Brief, September 87/. Märkte Mannheimer Ferkelmarkt Zufuhr: 230 Ferkel und 92 Läufer. Preiſe: Ferkel bis 6 Wochen nicht notiert, über 6 Wochen 28—37, Läufer 38—51 RM. Marktverlauf: lebhaft. Wäre es nach den Angestellten und Be⸗ ———————— ——————— „hakenkreuzbanner“ Freitag, 17. Tebruar 1959 8 27 0 423— die für 3 ro und Ges undheit mit den echien —— Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grohßvater, Bruder, Schwager und Onkel. Herr Wineim Treniae am Mittwoch, 11.25 Uhr, im Alter von 50 Jahren rasch und unerwartet sanft entschlafen ist. Mannheim(Stamitzstr. 14), den 17. Februar 1939. In tie fer Trauer: Frau Thekla Trenkle Heinrich Trenkle und Frau Enkelkinder und Verwandte Die Beerdigung findet am Samstag, den 18. Februar 1939. mittags 1 Uhr statt. 6 kaufen bei: schilpp, Negarau, Lerrlachſtraße 10. Mümante (Biſam), Gr. 44 bis 46, günſtig zu verkaufen. Kilb, M2, 1. Radio Is nooren, Netzg., ſehr billig zu ver⸗ (3248B Gut erhaltene, ſwenig gebrauchte ffällong. Bar-Frankier- masshine 2700 preisw. abzugeben 3 [Zuſchriften unter Nr. 176 825 VS Ian d. Verlaa d. B. TIodesanzeięge Verwandten, Freunden und Fekannten die Trauernachricht. daß meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Grohmutter, Urgroßmutter und Tante Margareie Scholl gehb. Zehrbach nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 84 Jahren sestern früh um 6 Uhr sanft entschlafen ist. Mannheim(Schwetzinger Str. 23), den 17. Februar 1939. In tie fer Trauer: Joh. Gg. Scholl, Wagnermeister i. R. Peter Scholl, Mannh.-Friedrichsfeld Wilhelm Scholl und Familie, Leipzig Fritz Scholl und Familie, Böblingen Die Feuerbestattung findet am Samstag, den 18. Februar 1939, mittags 12 Uhr. von der Leichenhalle aus statt. u verkanfen. Motorrad, 550 cem zinderwagen 17.95 28.— 49.—• Nähmaschinen neu, mit Garantie 95.— 115.— Schrankausf.175. zebraucht 20.- 25.— Zanlungserleicht. Endres, Hecharau Schulstr. 34 ſteuerpfl. Triumpf. Aſch⸗ Gasherd m. Tiſch.— Ou 1, 16, 5 i. Treppe, Müth 35 (160 993V) Nacdhrui Am 15. ds. Mts. ist unser Betriebs-Veteran, Herr Heinrich Maldinger gestorben. Der Verstorbene war nahezu 30 Jahre unserem Werk ein treuer und gewissenhafter Arbeitskamerad, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Mannheim, den 16. Februar 1939. Betriebsfümrer und Befoigschaft der Motoren-wente mannneim.., vonm, Benz geb. Friedle im Alter von nahezu 65 Jahren nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen. Mannheim(Weinbietstr.), den 18. Februar 1939. A. Dolds Die Feuerbestattung hat in aller Stille stattgefunden. Am 14. Februar ist meine liebe Frau und gute Mutter Mainilde Dolds Todesanzeige Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß meine lebe, unvergebliche nu Elisnbein Lommel geb. Selzer an den Folgen ihres Unfalles heute nacht verschieden ist. Mannheim(Tullastr. 13), den 15. Februar 1939. Die trauernde Feuerbestattung am 17. Februar, nachmittags 3 Uhr. Julie Lauer Geschäfte pachtgesuche, Verkgute usw.. Zas Neæefix- zum Wohlbefinden: Jeden Abend eine ongor- fruchi. Schmeckt ousgezeichnef Friſeur⸗ ond wirkt gröndlich heſchüft ſofork zu berkaufen. Näheres tägl. ab 5 Uhr Viernheim, Moltkeſtr. 13, II. Lei Verstopfung In ollen brogerien und Apotheken · pockungen zu 15/30/56/95 Schmerzerfüllt die traurige Nachricht, daß uns heute früh um 2 Uhr unsere herzensgute Mutter, unsere liebe Oma, Schwester, Schwägerin und Tante Joscphine Sanner. geb. Ludwig im Alter von 59 Jahren 6 Monaten unerwartet ent- rissen wurde. Mannheim, 16. Februar 1939. In tie fer Trauer: Emil Müller und Frau Frieda geb. Sahner Heinz Schwenn und Frau Anni geb. Sahner nebst 3 Enkeln Die Feuerbestattung findet am Samstag, 18. Febr., mittags 1 Uhr, statt. Iodesanzeige Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine innigstgeliebte Gattin, meine herzensgute Mutter, Frau Anna NHaria liieier geh. Indlekoier nach kurzer, schwerer Krankheit zu sich abzurufen. Mannheim(Wespinstr. 17), den 16. Februar 1939. In tiefer Trauer: Pius Kiejer und Tochter Else Die Beerdigung findet am Samstag, 18. Februar, nachm. 2 Uhr, von der Friedhofkapelle aus statt. Danksagung Wir haben unsere innigstgeliebte Mutter, Frau Uunelmine drelter geb. Mangold am 10. Februar 1930 zur letzten Ruhe gebettet. Herzlichen Dank Herrn Vikar Walter und Herrn Dr. Wegerle und den Diakonissen der Innenstadt, besonders Schwester Malchen für die liebevolle Pilege, der Führung und Gefolgschaft des Fernsprechamtes Mann⸗ heim, den Politischen Leitern der Zelle 15. Deutsches Eck. und der DAF, Ortsgruppe Bismarckplatz für die schönen Kranzspenden. Ferner danken wir allen, die durch Blumenspenden und Beileids- schreiben unserer toten Mutter gedacht und sie zur letzten Ruhe- stätte begleitet haben. Mannheim(S 3.), Karlsruͤhe, den 16. Februar 1939. In tie fer Trauer: Familie A. Preller nebst Angehörigen Wiederſehen mit Geschichten, die das Leben schrieb: einem Jugendfreundl Meine Vermählungsanzeige in der Zeitunt brachte mir unter allen kostbaren Hochzeits- gaben, die man uns gereicht hatte, das schönste und wertvollste Geschenk. Ein lieber Schul⸗ kamerad und Berufskollege, Paul B. aus., mit dem ich schon in frühester Jugend Freud und Leid geteilt, und den ich elf Jahre nicht mehr gesehen hatte, war wenige Tage nach meiner Vermählung mein Gast. im„Hakenkreuzbanner“ Er hatte die Anzeige gelesen, nahm sich drei Tage Urlaub und besuchte mich. Das war ein unvergehliches Wiedersehen: allerhand liebe Erinnerungen wurden ausgetauscht, auch meine Frau nahm teil daran und lernte meinen ju- gendfreund schätzen, den wir nun nicht mehr aus den Augen verlieren wollen. Ein Glück, daß wir eine Vermählungsanzeige aufgegeben hatten, sonst hätte ich den Paul wohl nie wie⸗ dergesehen. Wilhelm D. Mams gihn acwul uh. Grri. dinm, Venieih.“ Mannheimer Autoverleih Schwetzingerſtr. 58 Gar. Fels& Flachs remrut 423 94 Leih- Wagen Stõndplòtz: Garage: H 7, 30 Feroruf 263 71 Leih- 2 Wasserurm-darage Kinzinger Hof. N 7, 8 Tag- u. Nachtbetrieb Ruf 20293 für Selbstfahrer Leik A% p 7,18, Planken Auto-Schwind- fernruf 28474 Huto-Verleih 72532 Knometer 8 Pfennig an Selbskfahrer Schinergarage Speyerei-Sr.-J Huto-Verleih 4552. Kiometer 8 bfennig an delbsttahrer, Gewehr. Luisenst. 11 Leih-Autos 4½3 Schlachthot-Garage 8 e 1 Seckenheimerſtraße 132. Ruf 443 65. Immohilien guche Einfamilien-haus zu kaufen. Vermittler verbeten.— Zuſchriften nur v. Selbſtverkäufern unter Nr. 176 693 VR an den We⸗ lag dieſes Blattes erbeten.— —.— F nach längerem leiden verschieden. Dienste geleistet. Mannheim, den 16. Fæebrucr 1939. Todesanzeige Am 16. Februcr 173 ist unser langjähriger Mitorbeiter, Herr Prokurist nil Schnurr Seit Aubgost 111 stond der Entschlofene in unseren Diensten und war seit dem Joahre 1926 der Leiter der Abteilung Einkouf und Materiolverwoltung. Mit seinen reichen krfahrungen hat er unserem Konzern hervorragende Donk seiner ausgezeichneten menschlichen kigenschaf- ten erfrebte er sich qllseitiger Achfung und Wertschätzung. Sein Andenken wird bei uns immer in hohen Ehren gehalten werden. Belrlebsiünrer und Geto'gscait der Daimler-Benz Aktengesellschant annneim „haken — WIrsSs der ins denbuc Klagev in Fra solche bereits bungen VORY — —— Zu Beher. haltun werbu Gehalt 176 66 — Zum Eint ig von Indus Schrlfitwe gaben ge Allgemein und Bedi sich meld tem Lebe haltsanspi 3 — — S in Kon 1939, e Bewer 5 Ste mit ents bei gute Angebot. Geschäft ——————— Zum 1. Mür Haus 335 gut koche Vorzuſt. von Droſte, Me Mhin in Jahresſte ſofort oder 1 Hotel„Vikt a.— Ar Tne eeign. f. 2 5 alle beiten, flotte Allgemeinbil —— ungskreis mit Bild u. ſow. Gehalt,: Bernh. Roo Speyer a. 9 —————◻εeeee Februar 1939 en schrieb: mit freundl. in der Zeitung lren Hochzeits- te, das schönste lieber Schul⸗ B. aus., mit rend Freud und hre nicht mehr ze nach meiner tte die Anzeige en, nahm sich mich. Das war allerhand liebe cht, auch meine nte meinen ju⸗ nun nicht mehr en. Ein Glück, ige aufgegeben wohl nie wie· Wilhelm D. i lm, 7. famb, Auto 7, 18, Plamken FErnruf 28474 in 42532 pfennig nage Speyerew-Sr.-J Fernrut ih 48521 Hfennig ehr. Luisenstr. 11 Kiometer tos. drage 8 2111 132. Ruf 443 65. men -Hüus ttler verbeten.— Selbſtverkäufern VR an den Wi⸗ erbeten.— 13 — „hakenkreuzbanner“ Freitag, 17. Tebruar 1959 7 in Französisch und Englisch besitzt. Es k Wirsuchen z. baldmögl. Eintritt einen bilanzsicheren Buchhalter der insbesondere befähigt ist, einer umfangreichen Kun— denbuchhaltung und dem damit verbundenen Mahn- und Klagewesen selbständig vorzustehen u. Sprachkenntnisse solche Bewerber in Frage, die einen ähnlichen Posten bereits mit Erfolg bekleidet haben. Ausführliche Bewer- bungen bitten wir unverzüglich zu richten an die: Hoforen-Werke Meannlelem Aà6 VORM. BENZ, ABT. STAT. MOTORENBAU ommen nur I — Gesucht zum 1. April, evtl. sofort 1 lungerer Beherrschung der Durchschreibebuch- haltung erwünscht. Ausführliche Be- werbung mit Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen erbeten unter Nr. 176 663 VsS an d. Verlag dieses Blattes — * Zum Eintritt auf 1. April oder früher tücht., is. Kaufmann von Industrlewerk zur Erledigung von techn. Schriftwechsel nach Diktat und kurzen An- aben gesuclt. Nur Bewerber mit guter Allgemeinbildung, Fertigkeit in Kurzschrift und Bedienen der Schreibmaschine wollen sich melden unter Beifügung von kurzgefab- tem Lebenslauf, Bild, Zeugnisabschr..“ Ge- haltsanspr. u. Nr. 176 670 Vs an den Verlag. C 7 Perfekte Stenotypistin in Kontorarbeiten erfahren, zum 1. 4. 1939, evtl. früher, gesucht. Schriftliche Bewerbungen mit Zeugnisabschr. an: Reuther-Tiefbau.m..H. Mannhelm-Waldhof . Stenotypistin mit entsprechenden kauim. Kenntnissen bei guter Bezahlung auf 1. April ds. Js. gesucht Angebote unter Nr. 176 636 vS an die Geschäftsstelle des HB in Mannheim erb. Häüaben Zuverl. junges Maucen (auch Haushalts⸗ jahrmädchen), für kleinen Geſchäfts⸗ haushalt mit zwei Kindern, evtl. auch Mithilfe im Büro, ſofork geſucht. Artur Bernhard Schwetzingen Mannheimer Str. Nr. 42, Ruf 296. (131 048Sch) Tüchtig. icennauch ſofort geſu h 7 pschorr-Bräu U 6, 9. (176866 R) Jung. Mäochen aus guter Familie zut zwei Kindern (Arzthaushalt)— geſucht. Näher, ——— Zuverläſſig., j ü · ngeres in kleinen gepflegt. Haush. ſof. geſucht Jernruf 266 38 Jüngeres Lerwierträulein für ſofort geſucht. Gaſtſtätte„Zum Rennershof“, Rennershoſſtr. 12. (176 687 V) Saubere Monatsfrau oder Müdchen f. vorm. 3 Stund. ſofort geſucht. Moltkeſtr.5, 3 Tr. (3236 B) hrdenll Frilu oder Müdchen für tagsüber ſoſort geſucht. Gutemannſtr. 8a (3232 B) Zum 1. Mürz 1939 ſelbſtändige Hausgehilfi die gut kochen kann, geſuch t. Vorzuſt von—13 Uhr.(176639V) Droſte, Mollſtraſſe Nr. 45.— 25 92 2 2222 2 Küͤchin d. Weilüchin in hresſtellung geſucht. Eintritt 1. März.(176 692 V) tritt für die Wir ſuchen zum ſofort. Ein⸗ tüchtigen zweiten Betriebs⸗ mechaniker d Inſtandhaltung d. Nähmaſchinenanlage l. HITGEH, KHansrune (176669 Vogeſenſtraſte 2. Hotel„Viktoria“ Ludwigshafen a. Rh., Am Ludwigsplatz.— 2 leinanzeigen Otfene sStellen Lin zuberläſ. Krafffahrer und ein Beifahret geſucht für eine Deutz⸗Zugmaſchine. Angeb. u. 176 657 VS an Verlag. Schr. Tüchtiges äuchen Leſuhl. 6G 7, 39 (46.6418) Ich ſuche tüchtiges, ehrliche s Mädchen welches im Kochen und in allen Hausarbeit. perf. iſt, ſow. einen Ausläufer Bäckerei Herm. Metzger jr., Friedrichsfelderſtr. 54.(176698 fakumirän'Aenotypisia ewandt, zuverläſſig, perfekt in Stenografie u. Maſchinenſchrb., ſof. od. ſpäter in Dauerſtellung geſucht. Angeb. mit Gehaltsan⸗ ſprüch., Zeugnisabſchr. u. Licht⸗ bild erbeten an:(176 690 V) Bernh. Roos AG, Schuhfabr. Speyer a. Rh., gegründet 1864. Tüchtiger, jüngerer Duchharter ſim 1 Durchſchreibebuchführ. z. bald. 0 it Angehote mit Zeugnisabſchriften u. Nr. 3739B an den Verlag dieſes Blattes erbeten. intritt geſucht. Fakturistin ewandte Maſchinenſchreiberin, auber u. zuverläſſig arbeitend, von Groffhandelshaus z. 1. 4. 39 lesueht. Angebote unter Nr. 176 616 VcS an den Verlag dieſes Blattes. Zuverläſſiger, jüngerer Expedient mit auten kaufm. Kenntniſſen, von Weingroßhandlung geſucht. Angeb. mit Zeugnisabſchriften unt. 3740 B an den Verlag dieſes Blattes.— Chemiſches Unterſuchungslabora⸗ torium ſucht junge mihr üinn mit guter Schulbildung.— Be⸗ werbungen unt. Nr. 176 617 VS an den Verlag dieſes Blattes. hausdiener, Müdchen f. Küche, hausmädchen zimmermädchen (1769252 holel Pfülzer Hof, Veinheim ſofort geſucht. an der Bergſtraße. Kaufm. Lehrling beſte Schulbildung(mögl. Han⸗ delsſchule), für erſtkl. Spezial⸗ geſchäft Groß⸗ und Einzelhandel zum 1. April geſucht. Ausfh. Bewerb. u. 3169 B an Verlag. Ehrliches, fleiſiges äbchen in Privathaushalt zum 1. März oder ſpäter geſucht. L—5 Fbrlrut 213 70 (3223 B) Jüngeres Rädhen und jüngere bügletin ſofort geſucht. Düſch. Schäfer Schwetzingerſtr.130 (176658V) Tagesfrau ſofork goincht T 2, 5,2. Stock. 62⁴4⁴4 B) LMgen Kaaenea eeign. J. Verkauf, Kalkulation owie alle anderen haufm. Ar⸗ lesucht, eve Bernh. Roos AG, Schuhfabr. den Verlag dieſe Ame Anit beiten, flotte Rechner, mit guter 3 1 Allgemeinbildg. u. leichter Auf⸗ Hnfängerin. s wird geeign, Wir⸗ ungskreis geboten. Zuſchriften Biverſäſſig, für. nachmittags, mit Bild u. Zeugnisabſchriften Schreibmaſchine und allgemeine ſow. Gehaltsanſpr. an(1766918 Büroarbeit. Dauerſtellung. Zu⸗ ſchriften unter Nr. 3184 BS an itl. küentige s Blattes erbet. Speyer a. Rh., gegründet 1864. Kraft⸗ fahrer für Jernkrans⸗ Dorxk geſucht. Es kommt nur ein zuverl. Fahrer u. Wagenpfleger, der ſchon im Fern⸗ transp. tätig war, in Frage. Ang, u. 2384V'n d. Ze⸗ ſchäftsſt. Weinhm. Perfekte Fliſkiſe bei hohem Lohn geſucht, Sglon Heiter, Mönchwörthſtr. 122 Almen.(176751V) Rlufmänn. Lug zu Mflern 1929 geſuchl. Angeb. u. 3738 B an d Verlaa d. B Ehrl., ſaubere Frau von—14 Uhr f. Haushalt geſucht. Adreſſe zu unter Nr. 3735 im Verlag ds. Bl. Ehrl., fleiſiges Mudchen in Bäckerei zum 1. März 1939 Schmitt Seckenheimer Str. ſtellengezuche Junger Kküflig. mann ſucht Arbeit gleich welcher Art. Angeb. u, 3171 B an d Verlaa d. B Kleider⸗ hüglerin geſucht. färb. Mramer SeclenheimerLand⸗ ftraßſe Nr. 270. Vorzuſt, zw. 10 u. 12 Uhr.(176640V) Junger Mann 38 Jahre, ſucht Vertrauensſtellung Kaution vorhand. Zuſchr. u. 3243 B Stellengesuche Tüchtiges, in allen Arbeiten erfahr. Mädchen ſucht Slellung zum 1. märz, evtl, auch zum Servieren. 1 ſchriften u. Rr. 3221 B an Verkag an d. Verlag d. B. Zu⸗ zuverläſſig, an den Verlag Jungek Mann ſtadtkundig, nachmittags ab 4 Uhr Arbeit gleich welcher Art. Führerſchein Kl. 2 u. 3 b vorhanden. Angebote u. 3181 B ſucht für dieſes Blattes.— 2 dimmer und Bad, mögl. März, ſpäteſt. 1. April 1939 Angebote unter Nr. 100 VH an den Verlag dieſes Blattes erbet. mit Küche Neubau, per loht. Höbl. Zimmer zu mieten geiucht behagl. möbl. Zimmer in Oſtſtadt, mögl. Waſſerturm⸗Nähe, v. berufst. Alade⸗ miker geſuch.— Angeb, u. 3228 B an d. Verlaa d. B. krofttahreuge in erſtklaſſig.— ſtand, äußerſt bil⸗ lig abzugb. 3193B R. Meſſerſchmidt, Möhlſtraße Nr. 18 Angebote unter an den Verlag brohe, helle Mlo⸗ nd Lb. Lagerränme in Schwehingervorſtadt hesucht. Nr. 176 684 VS dieſes Blattes. Kleine Familie ſucht baldmöglichſt Zimmer und Küche Zuſchriften u. Nr. 3194 B an d. Ver⸗ lag dieſes Blattes. Nr. 176 686 VS Schöne dame ſucht Beſchäftigung Kenntniſſe in Schreibmaſchine und allen vorkommenden Büroarbeiten, evenkl. als Atzthilfe. halbe oder ganze Tage. Angeb. unt. inner in Neubau zum 1. April zu vermiet. Anzuſehen Samstag, 18. Febr., bei Baumann, Eggenſtraße 9. an d. Verlag d. B. (176675 V Wibnun Heuostneim, Feuerbachstr. 18 chüne 4Iimmer-Wohnung mit Bad, Küche u. Etagenhz., Mäd⸗ chenzimmer, Loggia, Speiſet., Keller u. Dachk., ab 1. März zu vermieten. Näheres im Hauſe bei Wagner. Innenſt., 1 Zimm. u. Küche 30, 32 l/, Luzenbg. 25.50 J/, Reckarft. 24.20 J/, 25.50, 38... Neckarſt. 2 Zimm. und Küche 35 /, Käfert.⸗Süd 57 /, Innenſt. 35, 45. 4, 3 Zimm. u. Küche 65., 70., 8. 4 Zimm. u. Küche 60, 80, 100, 120 l. Immobilien dchäfer, M.9 (176 697V) 23imm..Riche m. eingericht. Bad. Käfert.⸗Süd, 40 /½1 3zJimm. u. Küche Feudenheim 55%1 Lindenhof 56. „Neckarſtadt 50% zu vermieten. Nachw. Schneider, Schwetzingerſtr. 39 (176 689V) Linbenhof⸗ nner Il Käche 5. Stock, auf 1. 4. zu vermiet. Preis 35„(. Ang. unter Nr. 3240B an den Verlag dieſ. Blatt. S ehr ſch öne zimmer mik Rüche in Zchriesheim z. 1. April zu verm Peter Ehret, Kriegſtraße. (176868V R) leexe Zimmer Au Vermieten Leeres Parkr.-zimmer zu vermieten auf 1. März. Zu erfr. Ob. Clignetſt. 15/17 Laden.(3188B) Künftige Eheieute tinden Wonhnung durch Nr. 47.(176 696 Schriesheim,Roſſ ◻⏑ Mobl. Zimmer zu vermieten O ſt ſtadt! Zwei ſchöne, ſonnige Halkonzimmer (Parkett) m, fließ. Waſſ., Heiz., 1 Tr. nur an ſol. Perſon zu verm.(3187B) Fernſprech. 435 06. fiöbl. Anmer leen Zu C 2, 3, 3 Trepp. Möbliertes Manſ-zimmer an berufst. Dame zu vermieten. Max⸗Joſef⸗Str. 19 parterre.(3167 B Schün i möbl. zimmer z. 1. März zu vm. p 2 45, 3. St. Nähe Paradeplatz. (3166,5) Schüön möbl. kl. Man arden⸗ zimmer an berufst. rl. ohne Bedien. ſof. zu vermieten. 1 10, 3 3. Stock, Fernſprech. 289 79. (3183B) Gulmöblierles zimmer ſofort zu vermiet. : a, K 4, 14, Ecke Luiſenring. 631858) Kleines ſey. zimmer möbliert, zu ver⸗ mieten. 3247 V S 4, 15, 1 Treppe. Gulmöblierles Zimmer an Herrn zu ver⸗ mieten. Anzuſehen nach 5 Uhr. 5, 3, 3. Stock HB-Asselge (160 9925) Auf 1. April 1 Kl. zimmer l. Küche oder 1 Gr. leer. zimm. in Mannheim od. Vorort zu mieten geſucht. Angeb. m. Mietpreisang. unt. 176 635V an Verlag dief. den Bl. -Zimmer⸗ mohnung .Necharau, Schwet⸗ zingerſtadt,Linden⸗ hof o. ſonſt. Bahn⸗ hofnähe ſof. oder ſpät. zu mieten geſucht, Adreſſe zu erfr. u. 3226 im Verlag d, Bl. Geräum., ſonnige -Jimm. Dohn. mit Bad u. Manſ. in gut. Wohnlage von Beamten auf 1. 4. geſucht. Ang. u. Nr. 176 682V an d. Verlag d. B. J Ummer nit Kiche und dad auf 1. April 1939 geſucht, mögl. Zentrum d. Stadt. Zuſchriften u. Nr. 176 683VS an d. Verlag d. Blatt. Ruhiges Ehepaar ſucht z. 1. April oder ſpäter Munmer Malnusg Angebote unt. Nr. 3235 BS anVerlag +zimmer⸗ Dohnung oder 3 zimmer mit manſarde Nähe Lindenhof ſo. Bahnh,, z. 1. April 1 mieien geſucht Ingeb, n, 3233 B an d Verlaa d B beldgeber lesen täglich die Gesuchsanzeigen im„I1B 6 Mriebrichsbr. Möbliertes Zimmer 470 1 ofort eſucht. Off, u. Rö 56551 an d Verlaa d B Snatkerhemh Gulmöblierles Amnmer in. gutem Hauſe, mögl. Flughafen⸗ nähe, v. berufstät. Herrn ſof. geſucht. Angeb. u. 3231 B an d. Verlag d. B. Möblierles Fimmer von Herrn ſofort Preis ca. A. Zuſchr. unter Nr. 3741 B an d. Verlaa d. Bl zu mieten geiucht Leeres zimmer v. berufstät. Frl. DMW oü. Roier gut erh., geg. bar zu kaufen geſucht. Angeb, u. 3160 B an d. Verlag d. B. fuftAa in gutem Zuſtand Umſtände halber ſofort gegen bar zu verkaufen. Lumperlheim Rh., Wilhelmſtr. 30 Gebrauchter DHu-wagen ſteuerfr., zu verkf. Preis: 500 RM. Schmidt, Feudenheim, Wen 44. (3163 B) Opel 1 2TTCabrio- Limousine mit Koffer, und Opel --Limousine Ztürig, zu verkauf. U 4, 15, 4. Stock geſuhl. Zuſchr. u. 3736 B an d. Verlaa d. B Fran ſuch leeres Zimmer auch Almenhof.— Zuſchr. u. 3182 B an d Verlaad B SGARAGEN. Hollen- v. ladusfrie- bauten liefert in ein- u. doppelwandigen Ausführungen, zer- legboar und ortsfes J. FAUSER, Hollen- und Gorogenbav, Bodelshausen Wom. —— — — „Ich hab's erprobi: Der Gchmutzlöſer Burnus iſt unübertroffen! Die Wäſche wird ohne Mühe wirklich ſauber. Das werden Sie von erfahrenen Hausfrauen hoͤren, wenn Sie nach Burnus fragen. Auch Sie werden dieſe Feſtſtellung machen, wenn Sie erſt Burnus kennen. Das ſchafft nur Burnus: Nur Burnus loͤſt ſchon beim Einweichen biologiſch den meiſten Gchmutz aus den Wäſcheſtücken heraus, ohne das Gewebe anzugreifen. Ohne anſtrengendes Reiben und Bürſten und langes Kochen wird die Wäſche vollkommen ſauber. So wird die Waſcharbeit leicht gemacht, die Waͤ. ſche geſchont und an Waſchmitteln und Feuerung geſpart. Burnus iſt ſehr ſparſam im Gebrauch. Ein Eßlöffel für den Eimer Waſſer genügt. Schon für 15 Pf. erhalten Sie eine Probedoſe Burnus bei Ihrem Kaufmann. Burnus löst den Schmufz und schont die Wäsche! Koſtenlos! Wenn Sie Burnus noch gicht kennen, zchreiben Sie on die sunνν⏑,?s G. M. 8.., Dormstadt, Abt. Næ 34 Sie erhalten donn kosfenlos eine Probedose. „hakenkreuzbanner“ Freitag, 17. Jebruar 199/ Carin llardt lcaun lustig cein wer sie kennt, der weiß, wie unbeschwert und ausgelassen sie sein kann. In ihrem neuesten Film stellt sie es erneut unter Beweis- „DER VERTAUScHTE EHEAANMA. ———————„7k——— Ragle: leesteeekel der Regisseur von„Etappenhase“ und„Musketier Meier III“ Ein lustiger Fiim v. verliebten Paaren, tollen Verwechslungen und enttäusch- ten Ehestiftern· nach einer Komödie von Rudolf Ahlers In den Hauptrollen: Karin Hardt · Jupp Husels Hans Holt- vorit kreysler A. Nog..Reval,.vespermann.à. Eduard Künneke, der volkstümliche Komponist, schrieb die Musik Ein Lusispiel voller Tollheiien, in dem die Jugend, die Liebe und nicht æuleiai der Humor iriumphieren keotauſfůͤlirung lieute Freitag Im Vorprogramm: Meine Gans- ganz greß! Anfangszeiten:.00.00.20 Unhr Für Jugendliche nicht zugelassen IINDOENMHNOE Meerfeldstraße5õ Fernruf 269 40 IISEILE Der Zombenerfolg deo Fasnaclits-Nrogtammo Heute und morgen.11 Unr nochm. Die beiden letzten Kinder- maskenbälle II. ſr lb heute in Erstauffünrung! Eine lriminallcamòdie voller Geheimnisse und Ueberraschungen Ein Kriminalschlager mit Tempo, Spannung, Humor u. Liebe mit Jack Oakĩe, Kent Taylor Franees Drake Im Florida- Expreb versdubinden eri- volle Juwelen u. inr Besitzer dazu, Bevor es gelingt, Aulklärung in die mysteriõse Angelegenheit zu bringen, gibt es jür die Zuschauer viel Spannung und Heiterkeit Auserwähltes Vorprogr. Jugend nicht zugela sen Beginn: 4,.0 .20 So. ab.00 mit besonderen Uberroschunsenl Fosnòchts-5samstòg&.11 Uhr abends: faznachtsrummel in allen Rãumen 5 Kkopellen preisw/erte Ffloschemweine Eintfitt Libelle EI1.20,.50,.80 kintritt Grinzing, Eremitege II-. 50 Fosnochts-Sonntog.11 Uhr Uhr nochin. im„Grinaing“: lustige Stimmungsmusik zum Fasnachtszug Fenſterpl. Eri 1. preiwerte Flèscherw/ .11 Uhr nochm. in der Libelle Märrische Familien- Vorstellung kinttitt 50—50 pfg. .11 Unr abends Märrische Fremden- Vorstellung Fdsnochtsbetrieb in sllen Röumen preiswerte Floschenv/eine Eintritt Libelle Qrl.-,.20,.40 ꝑosenmontag, nechm..55 Uhr pPünktiien: letater Kräppel-Ka-fee L L Samstag, den 18. ebruar: Ludwigshafens gröſtter Maskenball Veranstalter: Karne valverein„Rheinschanze“ Eintritt RM1.30. Sonntag. den 19. Februar: Lustiges Faschingstreiben in sämtl. Räumen ab 20 Uhr. Tanz, Kabarett, 2 Kapellen. Eintritt 20 Pfg. Mentag, den 20. Februar: Ludwigshafener Volksfasching 4 Eintritt 75 Pig. blenstag, den 27. Kebruar: Faschings · Kehraus 19391ʃ Veranstalter: Ludwigshafener Schwimmvetein. Eintritt 80 Pig. sich s0 fort eles reuerio Karten im abends.11 Uhr: Letate Damen-Fremden- Vorverkaut.taung d. feuerĩo mit onschliehend. Kostumbol lnfo'ge der zu erw/arftenden Uber- 11.30 bis 13 und fülong ebenfels&. 11 Uhr obends: 18 bis 17 Unr Nebensitzung im „Grinzing““ mit namheften Büttenrednem Aun LIIIIIIIItItttTtttttttttITITtttTtrtTIIIi11111111f111111117117l117117T11fIZWVATLLTIWICFTTWfTfrnnmmmnnmmmumannnnnnnmmummemunnmnumem eeeneeeeeieeeieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeneneenenem Heinlaus Zùmn Nosenætacl 3nHeute Freitag 8 Uhr 11 Närrischer Abend mit verlüngerung · Samstag lange Nacht Speꝛlolitꝭt ob Nitternocht: Huhnersuppe m. Einlese Café-Restaurant Zeughaus D.15 Gemutfiches fomien Cefe Heufe Vverlängeruno eeee edeee b r Srertenermurhgr ghingnarsihe Beachiten Sie auch unsere Kino- anzeigen auf der letzten Seite! 18.J großer Maskenball —— im„Frie drichspark“ Tanzschule Helm. M2, 155 1. u. 4. März Kursbsoinn- Einzelstd. jederzeit- Ruf 269 17 Taleſchute 6lündebeek NM 7, 8 fernsprecher 25006 N 7, 8 Neue Kurse beginnen! 9 Schöne damen⸗ masken Müluer, p 2, 4/5 verk, od. zu verl. Malen luer a fade lose, wie in einfochen und eleganten pacłkungen limmer frisch euli N 4. 13 masken verleiht billig Waller, Riedfeldſtraße 19. (31301 V) Neue zu verleihen. Schneiderei. Schöne, neue für Damen und u. Kinder bill. zu Uhl, S 6, 21 (Ring), Ruf 216 66. (151 000 V) nn· fen Knudsen A 3. Ta lal. 28401 Gegen Teinaniung liefer!: herren⸗ und damenkleidg. oder Sloffe hierzu, Däſche Betten, Steppdecken Matratzen. Hugà co K 1, 5b5, Breite Straße, i. Hauſe Schauburg⸗Kino Eheſtandsdarlehen Hasuuaananawaaaiſ, Kinderr.⸗Scheine. Ein Lustspiel nach dem gleichnamigen Bühnenwerk von Avery Hopwood, dem Verfasser des„Mustergatten“ miit: Käthe von Nagy, Albert Maltersiock, Puul Kemp Grethe Weis er, Lucie Englisch, Jolo Jobst Georg Alexander, Rudolf Platte u. vo. a. Spielleitung: Paul Verhoeven eeeeeeeeeeeeeeene ee ner g be Anan urnnrhemter Flirt und Liebe kreuꝛ und quer · Eifersudit und Mibverstãndnisse hin und her. Eine amũs ante Komödie von verliebien Leuten, die alle einander eilersüditig macien und so in die unmöglichsten GO unmnnnmmnmmnnnnmmnnnnnnnannnnnunnmnnmnmmmnn und komisclislen Situationen geraten Vorher: Kulturlilm„Durch Berlin fließt immer noch die Spree“ Neueste Ula-Wochenschau Jugendliche ab 11 Jahren haben Zutritt! Erstuuffihrung heuie..222 UFa-palLAsT Ahabenkrer 5 O E Inn. eine An? Haaaaaanagagaaaaaaggmmnnnaagaaan — l LS 4 lumocvolle Aaler-Miauzorstelaagen National-Theater Mannnelm u ter dem Motto: Augen-Lacen- Füönlichks' A men II Uhr des Piave. Muſik von Giuſeppe Verdi Anfang 20 Uhr Ende etwa 22.30 Uhr Bezirksgericht Beginn Wo. 7,.30 So. 5, 7,.30 Ohr Cenn Olralle Engel Güren Etwas z um Totlachen⸗ ganz groß in Ordnune Sung Im Mannheim-Meckarau. Frieiricstrabe 3 Freitag, den 17. Februar 19395 2OSenmot „b heute reitag! Vorſtellg. Nr. 203 Miete F Nr. 17 nans Moser- ida wWüst 1. Sondermiete F Nr. 9 Soͤmtliche ut Lueie Englisch In neuer Inſzenierung: Kleines Oper in 4 Akten nach d. Italieniſchen—— anmrim 1.———— Foasnacht⸗Samstag, 16. Februar, 20.11 Unr — jahrmarkt in fimhuktu in sömtlichen Röumen des„Deutschen Heuses“ C1. 10 Sektlaube-⸗Blerkeller- Maskenprömlierung Eintritt dienses II Uhr 110 Pfennige Tanzschule Lamade 4 SaAmst Hans Moser, Theo lingen Twün dn norzmlaten zzun Der richtige Film um in die aus- gelassenste K arnevais-Stimmung zu kommen. Versãumen Sie nicht unsere lustigen Sonder-Abende Stimmung— IStimmung kinzelunterrlcht Je der zeit · prospelc un/erbindlich heclangen Se in dl'en Göststötten des Halcenlereũæbanner Wie immer: — dei Will) Kimmerl Hauptſchriftleiter Piellvertreter: Karl helmuth Wüſt; Veran hageneier; Außenpoli chaftspolitit und Ha karl Lauer; Kulturr Fchulz; Heimatteil:§ Für den Anzeigenteil Dr Hakenkreuzbanner⸗ Zur Zeit gelten folg Fr. 3, Ausgabe Man r. 9, Ausgabe Schw lusgaben 4 Morgen in usgabe 4A Mannhein Ausgabe B Mannhein Ausgabe A und B 0. A Schwetzin Ausgabe B Schwetzin Ausgabe A und B ave 4 Weinheim Ausgabe B Weinheim Ausgabe A und B heſamt⸗DA. Mona rk von n“ miit: Kemp n Jobsi Inisse euten, disten immer nschau utritt! 15.30 umm llaauaaaaaanaanaaamnansananunnannananmamnanaanunnnunnusnunnun Theater e Ilm Februar 1939: Miete F Nr. 17 te F Nr. 9 ſienierung: llb y d. Italieniſchen 'n Giuſeppe Verdt— ide etwa 22.30 Uhr Freitag, 17. Tebruar 19359 Vereinsregister usw. Schwetzingen. Einwohnerverzeichnis der VERLAG UND DRUCKEEREI Hannneim und die Geschäftsstelle Schwetzingen Demnächst erscheint: der Stadt Schwetzingen.Umsebung Rohrhef, Ketseh, Brühl, Plankstadt, Ofte rsheim, Heckenheim, Altlußheim, Neutuſtheim, Rel.ingen Das Werk enthält: Im Vorsatz ein umfassender Abriß über die historische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der erfaßten Städte und Gemeinden. I. Teii Verzeichnis aller ortsansässigen Behörden, der NSDAP, öffentlichen Einrichtungen, berufsständischen Organisationen, Verzeichnis aller Einwohner über 20 Jahre, der Firmen usw. nebst Angaben über Beruf oder Geschäftszweig, Straße, Hausnummer und Fernsprecher in Schwetzingen. Verzeichnis der Einwohner usw. nach Straßen und Haus-⸗ nummern geordnet nebst Angabe der Hauseigentümer in Verzeichnis der selbständigen Handel- u. Gewerbetreibenden und Industrien nach Berufsgruppen u. Ortschaften geordnet. Innerhalb der redaktionellen Abschnitte ist für die Wirtschaftswerbung eine wirksame und nach neuzeitlichen Gesichtspunkten ausgerichtete Anzeigenplacierung vorgesehen. Unverbdl. Auskunjit u. Tarif durch den Verlag,, Hakenkreuzbanner“ übrigen erfaßten Ortschaften. ———— G Ni. Vorbestellpreis des Werkes Rf.50 Sungl Hacre Himenentsensäahaagm CInchenneim RZosenmontagssverònstsltuns natto: Der Zeiwel iSG L4s/ Soͤmtliche unterirdischen Sender eingeschàſtet. V/ir fangen àn wie immer 19.7l Uht für Stimmungę verbürgt:.e näriische Kkommission Sungl — — „ 20.11 Unr. huktu mlierung 3 ade 4 usgabe B Mannheim... über 29.500 usgabe A und B Mannheim. über 46 500 abe à Schwetzingen.. über 5⁵⁰ gabe B Schwetzingen.. über 6 950 lusgabe A und B Schwetzingen„ Hüber 7 500 be 4 Weinheim. über 450 be B Weinheim. über 3550 ampäbr- um-LurrenineA. Aansbein samstag, den 18. Februar 1935 in der Vereinsturnhalle Beginn: 8 Uhr 11 Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann. ienvertreter: Karl M. Hageneier; Chef vom Dienſt: Feamuth Wüſt; Verantwortlich für Innenpolitik: Karl M. ageneier; Außenpolitit: Dr. Wilhelm Kicherer; Wirt⸗ aftspolitit und Handel: Wilhelm Ratzel; Bewegung: Fart Lauer; Kultürpolitik und Unterhaltung: Helmut chulz; Heimatteil: Fritz Hags; Lokales: Wüſt: Pport: Jul, Etz; Beilagen: Dr. Hermann Knoll: Bilder: e Keſſortſchriftieiter, ſämtl. in Mannheim.— Ständiger Perliner Mitarbeiter: Prof. Dr. Joh. von Leers Berlin⸗ Fahlem.— Berliner Schriftleitg.: Hans Graf Reiſchach, Perlin Sw/ 68, Charlottenſtraße 82.— Nachdruck ſämtl. Originalberichte verboten. Für den Anzeigenteil verantw.: Wilh. M. Schatz, Mym Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei.m. b. H. ur Zeit gelten folgende Preisliſten: Geſamtausgabe Auscabe Mannheim Nr. 11, Ausgabe Weinheim l. 9, Ausgabe Schwetzingen Nr. 9. Die Anzeigen der lusgaben 4 Morgen und Abend erſcheinen gleichzeitig 3 in der Ausgabe B. sgabe A Mannheim.. über 17 000 4 3 Fasching. Brilckl F Z, 13àa Heute, Freit ag: Karneualistischer Tanzabend Morgen, Samstag, nachmittag 4 Uhr: Kindermaskenball Abends: Maskenfest des„Arlon“ Fasnachtsonntag nach d. gr. Karnevalzug Karnevalistischer Tanz zur Kaffeesiunde Abends Maskenball Rosenmontag, nach d. Kindermaskenzug: Kindermaskenball Abends Hausball Fasnachtdienstag, nachmittags.00 Uhr: Kindermaskenball Abends: Kehrausrummel. Aschermittwoch abends: Traditionelles Heringessen m. Tanz , 0 MEUTE FREITAG wie der der lustige KaAPPENABEND mit Uebeſraschungen im usgabe A und B Weinheim. über 4000 55 Cafẽ Corso 31,6 §ag mal, élse wie kommt es. daß Du in letzter Zeit so fabelhaft schöne Böden hast. und dazu diesen wohltuenden. an- genehmen Zimmerduft? liebe llilde Ja, liebe daran ist nur mein Drogist schuld. er empfahl mir kürzlich das neue, wunderbare„Lätol“ Tannenduft- Edelwachs, und wir sind alle be⸗ geistert. Vater schimpft nicht mehr über schlechten Geruch, die Kinder rutschen nicht mehr aus, und mir ist die Arbeit eine Freude. Dieses Hartwachs hat trotz mäßigen Preises solche Vorzüge, daß ich es Dir wirk- lich empfehlen kann. Zu haben ist es in ½1 Dosen zu RM..80 und in % Dosen zu RM.—.95 in folgenden Fachdrogerien: P. Bopp, Spring⸗- mann Nig., P 1, 6; Th.⸗Hoffmann, Lange Rötterstr. 16; Heh. Merkle, Gontardpl. 2; Apoth. E. Mössinger, B 6, 7; Schloß-Drogerie, L. 10, 6; Drogerle Sperber, Seckenheimer Straße 29; in Mhm.-Feudenheim: Drogerie Hein, bei der Post; in Mhm.-Waldhof: Drog. J. Sehmidt, Oppauer Straße 23. Gebrauchte ScMREIBMASCHIMEIN orolswert irn .CVMHBIA--CAVOEN Mannheim p 4, 18— Anruf 287 23 *—— orhalten Sie zich durch Apothoker Dr. Schrosder's Krüutor-Augenbad Flascho 200 6 flu,.35— Es schönt vor kntzõndung, kräfligt die Augen und mocht zie und eucksuoll! Regelmůͤᷣſzige · Pflege heꝛeitigt oder vermindert ouch zogenonnte Augenbeutel und Krõhenfòõſhe — herstehef: W. Bonner à Ce., Oberneulond/ Bromon Ludwigshaien: Adler-Apotheke, Ogsgers- heimer Straße 1.- Mannheim: Kronen-— Apotheke, am Tattersall; Hof-Apotheke, C1, 4; Drog. Ludwig& Schütthelm, 0 4, 3; Michaelis-Drog., G 2, 2; Drog. Hoffmann, N I. 9. durch das nicht fettende Maturhaaröl(ꝓflanzenauszug) wirkt wie eiin Wunder. Schuppen, Haarausfall, Kopfjucken werden beſeitigt. Haar wird duftig u. geſchmeidig. Erfolg garantiert. Zahl⸗ keiche Dankſchreiben. Original⸗Flaſche RM.20, Doppel⸗Flaſche RM.9 Alleinverkauf in, Mannheim: Drogerie u. Parfüm. Ludwig u. Schütthelm, Mhm., 0 4, 3 und Filiale Friedrichsplatz Nr. 19. Wꝛim jat: ſie Angſt? Aerre, wenn das Barometer fällt, ürchtet ſie ſich vorm Rheuma. Datz iſt nicht notwendig. Wer Carmolim Hau⸗ ſe hat, iſt gegen Rheuma und Glieder⸗ ſchmerzen gewappnet Schon vielenhalf Carmol In Apotheken und Drogerien ab RM o 80. Amti. Zekanntmacnungen Kennkarlen für Dehrvflichlige Der Reichsminiſter des Innern hat auf Grund der Verordnung über Kennkarten vom 2. 7. 1938 beſtimmt, Ladenburg daß männliche deutſche Staatsangehö⸗ rige innerhalb der letzten drei Mo⸗ nate vor Vollendung ihres 18. Le⸗ bensjahres(Eintritt in das Wehr⸗ pflichtverhältnis) bei der zuſtändigen Polizeibehörde die Ausſtellung einer Kennkarte zu beantragen haben. Ich mache hierauf aufmerkſam und fordere die in Frage kommenden Wehrpflichtigen zur Antragſtellung auf, Anträge werden auf dem Rat⸗ haus— Zimmer 10— entgegenge⸗ nommen. Ladenburg, den 15. Februar 1939. ſamt⸗DA. Monat Januar 1939. über 58 b00 Der Bürgermeiſter: Pohly. ferſttl. Arb. O. ferfr. u. 176 678 V * .40 .80 .10 BIRKEMWASSER ZUR HAARPEIECE K. f cl i 2 60 Sömstög, 18. Febr., 21 Uhr Rosenmontog, 20. Febr., Sonntog. 19, febr., 10 Unr Grofer Kindermaskenball mit vielen lustigen Uebef- roschungen Eintritt Ef..— bezwr.—. 60 Kaxneval mit Kd F In Bad Durkheim Turnhalle „Wein-Macht an Fasnacht“ Somstog, 18. Febr., 21 Uhr 21 Unr Fòsncht-Dienste 2, 21. Febr., 1 6 Unr Grofer Kindermaskenball Eintritt Ni..— Kinder Efl.—.50 EfWochsene Efl.—.50 LPräniieruns der orisinellsten Masken Immunmmmmmmummmmmmmmmummmmmmmmmmnnmmummmmmmimmmmumunmmummmmmmmmmmmmimmmmnaum Fasnacht-Dienstag 14 Uhr Gronger Fasnachts-Umzug Vorvetkauf: Friseur Kaufmann, Buchhandlg. Baumann, Buchhandig. Ulirich ieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeie f zu verhäuten Wertvolles Epeiſe⸗ zimmer Eiche mit Rutz, 9d Form, preisw, zu verkaufen. Adrefſe unter Nr, 3250.9 im Verlag d. Bl. Wg. Geſchäftsaufg. zu verkaufen: Pendelſäge, eerten- gand⸗ ſhleijnaimine Früsmaſchine Heizplatte, verſtellb. Kreisſäge, Poliermaſchine— Hobelbänke, Preſſe 3,5 m Entſtaubgs.⸗ Anlage. Adreſſe im Verlag d. Bl. Gut erhaltene Geſellſchafts⸗ Anzüge auch leihweiſe. J 1, 20, parterre. (160647V) Blauer Kinder⸗ Kaſtenwagen gut erhalten, zu verkaufen., Waldhofſtr. 217, Laden.(3219 B) Weißer kombin. oher Keag u. verſch, Hausrat billig zu verkaufen. Bing, Qu 7, 28. (3220 B) Chaiſelongue Kleiderſchrank bill. zu verk. K. Walter, F 4, 5, Laden. (8208VV) Gebrauchter Maurer⸗ handkarren zu verkauf., 10 L. Näh, bei:(3241B Klingler, G 4, 17 Nähmaſchine, ſenkb., 38/ z. v. Pflügersgrund⸗ ſtraße 33, Baum⸗ Fürtner, Reparat. (3196B) ver⸗ v mod. Gewinnauszug 5. Klaſſe 52. Preußiſch⸗Süddeutſche 278. Preuß.) Klaſſen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboken Auf jede gezogene Rummer ſind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II 10. Ziehungstag. 15. Februar 1930/ In der heutigen Vormittagsziehung wurden gezogen 4 Gewinne zu 10 000 RM. 386413 348012 2 Gewinne zu 3000 RM. 129519 16 Gewinne zu 2000 RM. 42130 82780 273881 280343 292406 328724 371802 62 Gewinne zu 1000 RM. 12 22321 50532 64105 68648 79387 87653 104569 142536 149483 171753 179831 188021 7 8 346938 359350 3 ewinne zu 500 RM. 10566 12148 37010 37089 62641 72002 96516 137299 1 273404 348569 26394 399842 196 Gewinne zu 900 RM. 8133 9429 17656 18899 20119 24150 32570 50661 52528 59666 62247 66614 68297 70341 71025 72275 72426 73066 65415 56404 92221 105390 107191 108436 117489 120634 124930 125044 126482 126862 1 95 129867 129944 131427 145718 179230 354563 361646 373904 378432 369564 380164 385962 387083 392727 Außerdem wurden 4664 Gewinne zu je 150 RM. In der heutigen Nachmittagsziehung wurden 2 Gewinne zu 3000 RM. 1253 26 Gewinne zu 2000 RM. 4488 109666 127279 146416 149799 264003 301161 360464 368468 48 8 1000 RM. 32647 47909 72102 75041 227 107776 121902 123003 152344 172942 183962 197422 185805 250204 385 268477 279836 316665 376938 26346 37748 gezogen. gezogen 70251 197557 65293 143563 236314 360870 33149 176173 51814 117404 82 Gewinne zu 500 RM. 74145 75826 90517 97123 105175 109115 124872 130296 131007 132492 135939 377918 338349 340154 362914 388846 170 Gewinne zu 300 RM. 15759 20745 31985 37112 37242 50254 56211 63086 77187 77622 77795 63381 86242 95878 103801 11 3 117867 118114 118349 120111 121710 3 129055 140907 147796 150236 150785 157435 164078 172910 181772 185714 195633 196750 200127 209381 212851 213289 230944 235336 260256 268417 279603 286850 309079 324788 350316 358170 374477 378907 383783 390743 394451 395617 Außerdem wurden 4672 Gewinne zu je Im Gewinnrade verblieben: 1 000 000, 2 zu ſe 300 000, 2 zu je 100 000, 150 RM. gezogen. 2 Gewinne zu je 2 zu je 200 000, 2 zu ſe 75 000, 4 zu ſe 50 000, 10 zu je 30 000, 10 zu je 20 000, 70 zu ſe 10 000, 108 zu je 5000, 250 zu je 3000, 628 zu je 2000, 1908 zu je 1000, 3260 zu je 500, 6640 zu je 300 und 150102 Gewinne zu je 150 RM. ful üie zu verkaufen. Näh. bei Böſe, Erlenſtraße 22. (176 870BH) Die Nillion wird am 9. Mürz gezogen; eiwerben Sie daher noch ein Los. Staatl. Lotte /ie-Einnahme STURMHER, Hannneim, 0 7. 11 „hakenkreuzbanner“ W Mitwirkende: Georg Alexander paul Klinger E. von Tnellmann Oiga Iimburg Hans lunkermann Heinz Schorlemmer Das Ballett des Metropoltheaters Das Schurike- Terzett Das Borry- Tabz-Trio MUsIK: 1E0 LEUX Neueste Tobis-Wochen⸗ schau und Kulturfilm: „Wer macht mit?“ Olga Tschechowa in ihrem neuesten Grossfilm! paris und Mizzůa- Schöne Ffrauen und llMWelenräuber Man erlebt Flitterwochen die gestört werden und Störungen, die zu Flitter- wochen führen.- Alles wurde geschrieben und inszeniert für Olga Tschechowa, die lange nicht so sicher spielte und so blendend aussah, wie in ihrem neuesten Grossfilm: Laaliablu Abenteue Dieser Eilm ist eine einzige Ereudel Für Jugendliche über 14 Jahren zugelassen Anfangszeiten:.50.20.20.30 Uhr Premiere heute Freitagl AlHANHBNA p 7, 23 Planken fFernsprecher 23902 I im eigenen Heim mit Achalplatten von 9 3. 10 Kunststraße Dlauer Lelenakict entflogen. Gegen Belohn. abzugeb. Fernruf 441 92. (176 680V) Haonnitte in Latein, Oriecn. Franzöſiſch erteilt Studienrat Heinick, Seckenheimerſtr. 14 1Roh⸗ *—— möbel Waſchkomm. 23.— Nachttiſch 11.— Schrank 2tr. 35.— Hch.kaumannaco. Verkaufshäuſer 42 1, Nr..—8 Fernruf 278 85. rei Haus! (76 712V) zurückgen. Schlaf⸗ zimmer 2eG in gt. Zuſt. aer- 150. 115• Schlaf⸗ — afz., Ztüri 195. 1 Schlafz., 22⁰ 3 Eiche, Zztür. 1 1 Schlafzimmer e Mö. F 8 Fernruf 278 85. (176 711V) —— Laler Avug 5 unterſetzt. Herrn undweite 108 em u. grauer Cover⸗ cbat⸗Mantel, gut erh., bill. zu verkf. —7 Ühr. Keppler⸗ ſtr. 25, 2. St. lks. (3224 B) Eleganter Kinderwagen elfenbein, f. neu, mit.⸗Matratze u. Steppdecke zu ver⸗ kaufen.(3157 B) riſeurſalon Kirſchner, Käfertal Kurze Mannheimerſtr. 22 ub heute.15..20..30 Ersfauffügrung fasnacht-Stimmung Witz- Humor- Ueberraschungen Verblüffende Situationen und ihre ergötzliche Lösune zeigt dieses iolle Lustop Das Film-Liebespaar loreita vVGUNG mione BOW eR I und der König der Kavali re aborpHE MENIOU Beschte- Sie zuon unsere Vergnügungs⸗ anzeigen auf den vorhergenend. Seften. Huhänger Olymp-Lichtspiele Käfertal Freitag bis Montag! ZARAH LEANDE A WILLV BIRGEL PAUL HöRBIGER Der Blaufuchs SZamstag abends 11 Uhr Sensatlonelle Mach:vorstellung „Later Moräverach“ Sonntag 2 Uhr Jugendvorsig. Nevada Wildwestfilm u. „Die endlose Nacht“ Heute Freitag nochm. und àbends IAMZ s8 Uf 4 Tenzflöchen EINTRITT ERIEI f. Fahr⸗ u. Motor⸗ rüder 8 Gr. ab 25.4 Fahrradhaus Traitteurſtraße 17. (8206 VV) Gdragentür 2,7042,40 m, 2tlg. m. Rahmen u. Be⸗ ſchläg zu verlaufen Speyererſtr. 122. (3230 B) Neuwertiger Honfirmanden- Han-Hnzug preisw. zu verkauf. upper rger Str. 30.(3179 B) Großer weißer Garderobe⸗ ſchrank .50 la.,.20 hoch. 80 tief. weg. Umz. BEEINA uannnEIA LI CHTSPIELE nec- An4 Dat moderne Tneætet im Suden der Stadt „ heute Ffreitag! VOUnser großes aschinęspiosramm Curt Goetz- Valerle von Martens n dem großen Tobis- Lustspi.! apoieon isz an adem Sculd Auf der Bühne: Persönliches Au- netende unoar. Geigen-Virluosin bolyka Xilzer begleitet von ihrem eigenen Pianist. Mario Cos 2 Tägl. in jeder Vorst. Beg..00,.3 Neue Spannkraft dutch eine grünchiche Blut- reinisungskur. So eine braucht der Kötpethaus, alt von Zeit zu Zeit. Münlhan's Luleimaaaoriae Marke„Wurzelsepp“ Denken Sie daran, er wird auch Sie frischer und wider- standsfähiger machen. Origi- nal · ackung RM.- nur bei Ludwig& Schüttnelm. 0 3,3 u. Fillale Frileurichsplatz 19 illig zu verkaufen. Rob. Magnien Ludwiashafen Rh. Heinigſtr. 60—75. (3176 B) wenig geſpielt, behanntes Fabr. in einwandfrei. Zuſtand, billig abzugeben, auch auf Raten. IAAA größtes Lager am Platze 2, 12. ————— ———————————— —— 2.—.———— ——————————— Gerade rechtzeitig für diejenigen, die in Karnevalstimmung sind und ebenso für die, die einen kKleinen Karneval- ersatz brauchen . S0O urteilt die Presse über den neuen großen Lustspielschlager: Dieser neue Streich der berüchtigten„Spaßvögel“ ist der Anfang eines derben rheinischen Schwankes von flatterhaften Männern, getreuen Ehefrauen und den aus- gelassenen Späßen einer merkwürdigen Stammtischrunde. Lustige u. gewagte Streiche ehrwürdiger Bürger werden in diesem Lustspiel gezeigt, in dem einem verliebten Bür- germeister das Fensterln bei den Frauen des Städtchens auf originelle u. äußerst wirksame Weise versalzen wird. Heinz Schorlemmer- Fritz Odemar- Aribert Wäscher Leo Peukert⸗ Karl Ettlinger- Oscar Sabo u. v. a. Splelleitung: Friepetlenr Büi Neueste Deulig-Tonwoche und Kulturfilm: „Hinter den Kulissen des Aquariums““ HaUuBURG K 1, 5- Breite Straße ⸗Fernsprechnummer 240 88 Beginn:.50.15.10.30 Für Jugendliche nicht zugelassen] 0 + 9 4 N (173135) eenen gbeHι ——— Es wirken u. à. mit: Die 5 Hotters Fritz Fegbeutel Willy SBender Köpelle Kurt Henkels schrammel-Kepelle 18., 10., 20., 21. Februæar wie noch nie sektbor geöôffnet ö Alle 4 Nöchmittsge ffeier Eintritt! Ssömstögnöchmittsg 4 Uhr Kinder-Bäll Abends Verzehrkarien, die Z⁊ur Tischbestellunę berechtigen: Fösching-Somstag Ef!..50 Föschingę-Sonntsg Pf!..50 Fòsching- Nontag Efi..00 Fõschinę-Dienstàg EI..50 Lassen Sie sich diese frohen Stunden nicit entgehen und Besucien Sie uns täglich! 5 4 3 Freitag, 17. Tebruar 1939 4— Verlag u. Schrift banner“ Ausgab Trägerlohn; dur — Ausgabe B ohn; durch die! t die Zeitung Abend⸗Au⸗ en Bek Die feierliche Automobil⸗ u durch den Führ Schauplatz eine monſtration im anſchreitenden? den laſſen. D motoriſierten G Regierungsviert teriſtiſche Geyr ſeiner wuchtige lichte das aus ſozialiſtiſchen K Ehren von der ſtellungshallen g und jugendfriſch als den Trägei im Dienſte an hohen und bede Die breite Oſt hin zum Kaiſe Aufmarſchf ner der Motorſf ganzen Reich, di gruppe Berlin Ein geländegät nationalen Aut