bruar 19390 Ufa SK7 Eister K u. a. nschau itr AIA5T ackenheimer⸗ Straße 13 lheim aorpfalz Sonntaãg Qu 1, uf 2840 lärz unterricht ft roffen! — ———.— ————— nnten ſech· leck- Lehreriſ ʒinosòlen. E1 Mart ur des ckens. lobten. diesen gaſ⁊ O verschie- skunft und ſiese Woche ————— nner“ Ausgabe A er enonn Lurch die Poſt—* 20 Rhl. enſchi— 105 W. eld. Ausgabe B erſch. 0 l. 7mal. K7 ſei zpoſtzeit ohn; durch die Poſt 1,7 M.(einſchl. 54,74 P werg Iſt die Beitung am bie faluch b. hoö. Bewalt) de Abend⸗Ausgabe A eint mal. Bezugspreiſe: Daub monafl. 17 1 72 Bfzüge— aus monatl .— sgebührj—— n Frei Haus monatl. 2,20 RW Verlag u. Sguimenerſeh Reuvgen 14/15. Fernſpr. Aeel en— W. u. 50 W. ——2 42 Wi Veftehgeid. eſteht kein Unſbr. aüf Entſchädiaung. 9. Jahrgong MANNHEIM nzergen; Geſamtauflage: Die 2 15 15 Pf. Die 4geſ Wi e 4geſpeng 4 im Textteil 60 Pf. Miüfmeterzeile im 45. Pf. meterzeile 4 Pf. füllungsort Mannheim. Nummer 59 Mannheimer Ausgabe: Schwetzinger und 8 0 abe: Zah———— Die 4geſpaltene Millimeterzeile im Te tteil Usſchließlicher Gerichtsſtand: bhafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelverkaufsprei ſpalt. Wofiſchhonts; udzwigz⸗ 0 onto: u 10 Pfennia. Die 12geſpalt. Millimeterzeile 1 ——2 Dienskag, 28. Februar 1939 Igof don Mier prveflertgegen engam Bombenanſchlag auf Kommuniſtenhäuptling in der Ulraine ———— — —— flbfuhr für Moralheuchler (Von unſerem Vertreter) Dr. v. L. Rom, 28. Februar. Italieniſche Zeitungen geben den Hirtenbrief des Biſchofs von Down und Connor(Ulſter) gegen die engliſche Unterdrückungspolitik der Katholiken in Nordirland wieder. Dieſer Hir⸗ tenbrief des Biſchofs von Magean iſt ein flammender Proteſt gegen die Quälereien, die die Katholiken in dem von England abhängigen Nordirland ausgeſetzt ſind. In dem Hirtenbrief heißt es wörtlich:„Wir müſſen⸗ be⸗ ſtändig der Kritit zuypren, die an-den auto⸗ ritären Regimen geübt wird, allein nur zu häufig ſind die größten Sünder auf dieſem Ge⸗ biet diejenigen, die ſich gar nicht genug tun können, die anderen zu verurteilen. Wir Katho⸗ iken in Nordirland haben in unſerem eigenen Vaterland noch nicht einmal eine rechtliche Grundlage. Die Freiheit des Wortes gibt es nicht. Die perſönliche Freiheit wird gröblich perletzt und immer wieder ereignen ſich Atten⸗ fate auf unſere Wohnungen.“ Dieſe Verfolgungen, ſo urteilt der Biſchof weiter, ſtellten zwar für die iriſche Bevölkerung unter dem Union Jack nichts Neues dar, doch berſchlimmere ſich die Situation von Tag zu Tag.„)ahlreiche Katholiken wurden herhaftet, ins Gefängnis gewor⸗ ſen und dort feſtgehalten, ohne daß ihnen ein Prozeß gemacht würde. Zu allen Stunden der Nacht drin⸗ zen Beamte in Uniform indie Häu⸗ ſer der Katholiken ein und nehmen Hausſuchungen vor. Die Furcht vor dieſen nächtlichen Beſuchen läßt ſeit Wochen Frauen und Kinder nicht mehr ſchlafen. Unſer Volk iſt tief empört und ich ergreife dieſe Ge⸗ legenheit, um erneut den Proteſt der katholiſchen Gemeinde gegen eine derartige barbariſche Be⸗ handlung auszuſprechen. Ich verlange, daß den Katholiken in ihrem Vaterland endlich die Grundrechte garantiert werden, die allen Staatsbürgern zukommen.“ Feuergefecht mit Ichmuggleen DNB Paris, 28. Februar Havas meldet aus Sufa(Tuneſien) einen ſchweren Zuſammenſtoß zwiſchen zwei Gendar⸗ men und einer Gruppe von Tuneſiern, die„ohne Zweifel Schmuggler“ geweſen ſeien. Der Zu⸗ ſammenſtoß habe ſich in der Nacht zum Montag auf der Landſtraße von Gafſa nach Gabes zuge⸗ tragen. Die Schmuggler hätten zuerſt von der Waffe Gebrauch gemacht und drei der Angreifer ſeien dabei getötet worden, während die übri⸗ gen im Dunkel der Nacht entflohen wären. Teuppen gegen Bonditen DNB Mexiko⸗Stadt, 28. Februar. Im Staate Sinaloa in Mexiko ſind vor einigen Tagen Bundestrup⸗ pen gegen eine Bande von Banditen eingeſetzt worden. Es kam dabei zu einigen Zu⸗ ſammenſtößen, die eine Anzahl Tote und zahl⸗ reiche Verletzte zur Folge hatten.— Bei dieſem Zwiſchenfall handelt es ſich um das Vorgehen gegen eine der Banditenbanden, deren völlige Ausrottung infolge des gebirgigen Geländes nicht immer möglich iſt. Todesurteil vier Tage nach der Tat Mar zahner Aufobhanditen schon abhgeurieilt DNB Berlin, 28. Februar. Das Sondergericht II fällte am Montagabend im großen Schwurgerichtsſaal in Moabit das Urteil gegen die Autoräuber Gebrüder Goſe, die am Donnerstagabend auf der Landſtraße von Berlin nach Strausberg bei der Ortſchaft Marzahn nach zwei mißlungenen Ueberfalls⸗ verſuchen auf vorbeifahrende Kraftwagen einen Kraftfahrer ausgeplündert hatten. Dank der vorbildlichen Arbeit der Polizei wurden die Transportable Luftschutzräume in London Weltbild(MI) In London trafen einige tausend transportable Luftschutzräume ein, die an Hausbesitzer ver- teilt wurden. Hausbesitzer, deren Einkommen eine gewisse Summe nicht überschreitet, er- halten diese Stahlschutzräume kostenlos. Unser Bild zeigt Einzelteile beim Verladen. Verbrecher mit dem geraubten Kraftwagen am nächſten Tage bereits gefaßt und überführt, ſo daß die Verhandlung vor dem Sondergericht ſchon für Montag angeſetzt werden konnte. Der 19 Jahre alte Angeklagte Arthur Goſe wurde wegen Verbrechens gegen das Geſetz gegen Straßenraub mittels Autofallen in drei Fällen, von denen einer in Tateinheit mit ſchwerem Raub begangen wurde, in jedem dieſer drei Fälle zum Tode verurteilt. Ferner wurde der Angeklagte des Verbrechens gegen Mussolini ruft die Itallener in die Heimat zurück 51 Ziffer 1 des Geſetzes zur Gewährleiſtung des Rechtsfriedens in Tateinheit mit verſuch⸗ tem Mord für ſchuldig befunden und deshalb zu einer Zuchthausſtrafe von zehn Jahren ver⸗ urteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm auf Lebenszeit aberkannt. Der 16jährige Bruder Heinz wurde eben ⸗ falls wegen des Verbrechens gegen das Geſetz gegen Straßenraub mittels Autofallen in drei Fällen für ſchuldig erklärt, in einem Falle in Tateinheit mit ſchwerem Raub. Er erhielt mit Rückſicht auf ſeine Jugend eine Geſamtſtrafe von ſechs Jahren Gefängnis. Der 19 Jahre alte Angeklagte Georg., der mit Arthur Goſe in dem geraubten Kraft⸗ wagen nach der Tſchecho⸗Slowakei fliehen wollte, erhielt wegen Hehlerei ſechs Monate Gefüngnis. Jwei dchwerverbrecher hingerichtet Berlin, 28. Februar.(HB⸗Funk.) Am 28. Februar 1939 iſt der am 22. Auguſt 1906 geborene Joſef Mayer hingerichtet worden, der am 26. Januar 1939 vom Sondergericht Köln wegen Verbrechens gegen das Geſetz zur Ge⸗ währleiſtung des Rechtsfriedens, ferner wegen Mordverſuches und verſuchten ſchweren Raubes zum Tode, zu einer Zuchthausſtrafe von 15 Jah⸗ ren und zum Verluſt der bürgerlichen Ehren⸗ rechte auf Lebenszeit verurteilt worden iſt. Mayer, ein ſchwer vorbeſtrafter Verbrecher, hat am Abend des 11. Januar 1939 in Alsdorf⸗ Kellersberg bei Aachen einen Raubüberfall auf den Inhaber einer Trinkhalle unternommen und ihn durch einen Piſtolenſchuß ſchwer verletzt. Bei ſeiner am 13. Januar 1939 durch zwei Poli⸗ (Associated-Preß-.) In Lyon fuhr soeben ein Zug mit den ersten Italienern ab, die auf Wunsch Mussolinis in die Heimat zurückkehren, um hier an dem großen Aufbauwerk Italiens mitzuwirken. Der italie⸗ nische Konsul von Paris. Maccotta, verabschiedete die Italiener am Bahnhof. „Hakenkreuzbanner“ zeibeamte erfolgten Feſtnahme ſetzte er ſich zur Wehr, zog eine Piſtole und drückte auf einen Polizeibeamten ab. Da die Schußwaffe verſagte, blieb der Beamte glücklicherweiſe unverletzt. Am 28. Februar 1939 iſt der am 28. Juni 1912 geborene Wilhelm Buſch aus Wülfrath hinge⸗ richtet worden, der am 12. Januar 1939 vom Sondergericht in Düſſeldorf wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verluſt der hürger⸗ lichen Ehrenrechte verurteilt worden iſt. Buſch hat in der Nacht zum 31. Dezember 1938 ſeine Ehefrau erdroſſelt, weil ſie der von ihm beabſichtigten Eheſchließung mit ſeiner Gelieb⸗ ten im Wege ſtand. berech'e Strafe für mulermöeder Noch ein Todesurteil Prenzlau, 28. Febr.(HB⸗Funk.) In dem grauenhaften Prozeß gegen das Mör⸗ derehepgar Porath, das die Witwe Anna Schulz, die Mutter der Ehefrau Porath, in furchtbarer Weiſe ermordete, wurde im Laufe des Dienstags das Urteil gefällt. Gegen 13 Uhr verkündete das Gericht folgendes Urteil: Der Angeklagte Alfred Porath wird wegen Mordes zum Tode und dauerndem Ehrverluſt und we⸗ gen Blutſchande, Kuppelei in Tateinheit mit Zuhälterei und wegen Diebſtahls in vier Fäl⸗ len zuſätzlich zu fünf Jahren Zuchthaus ver⸗ urteilt. Außerdem wird gegen ihn als gefähr⸗ lichen Gewohnheitsverbrecher die Sicherungs⸗ verwahrung und Polizeiaufſicht angeordnet. Die angeklagte Ehefrau Eliſa Porath wird wegen Muttertotſchlags zu 10 Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverluſt verurteilt. Die Angeklagten nahmen das Urteil mit ſtumpfſinniger Kälte auf. fluch negrin verſchwunden Neuer Befehlshaber in Sowjetſpanien— Man rechnet nicht mehr mit Miaja DNB Bilbao, 28. Februar. Aus Madrid verlautet, daß von Negrin, der Samstag angeblich in die öſtlichen Provinzen abgereiſt iſt, jede Nachricht fehlt. Dieſe Tatſache hat im Madrider Bonzenausſchuß große Beſtür⸗ zung hervorgerufen. Die Beſtürzung iſt um ſo größer, als man auch Miaja nicht mehr traut. Die Beförderung des„Generals“ Caſado zum Oberbefehlshaber der Madrider Front wird be⸗ reits als Beweis dafür aufgefaßt, daß für Miaja ein Erſatz geſchaffen werden ſoll. Aus Alicante wird die Einſtellung der Vor⸗ bereitungen gemeldet, die zur Ueberſiedlung verſchiedener„Behörden“ aus Madrid getroffen worden waren. Die Bonzen verdrücken ſich DNB Tanger, 28. Februar 42 rotſpaniſche Häuptlinge, die vor einigen Tagen aus Valeneia nach Tanger geflüchtet wa⸗ ren, ſich aber hier nicht geborgen genug fühlten, verließen am Montagabend an Bord des Damp⸗ fers„Cotubia“ wieder die Stadt. Wie man er⸗ fährt, läuft die„Cotubia“ verſchiedene Häfen Mittelamerikas an. fjodglon bei flußenminiſter Jordana DNB Burgos, 28. Februar. Der britiſche Generalagent Hadgſon ſprach am Montag um 18 Uhr im Außenminiſterium vor, um von dem Beſchluß ſeiner Regierung, Na⸗ tionalſpanien de jure anzuerkennen, offiziell Mit⸗ teilung zu machen. Gleichzeitig erbat er das Placet zur Ausübung ſeiner Tätigkeit als Ge⸗ ſchäftstrüger. Britiſcher Botſchaftee vorgeſchlogen DNB London, 28. Februar. Wir aus gut unterrichteter Quelle verlautet, hat die britiſche Regierung gleichzeitig mit der Anerkennung General Francos auch einen Vor⸗ ſchlag für den erſten Botſchafter in National⸗ ſpanien unterbreitet. Man rechnet in London bereits für die nächſten Tage mit Francos Zu⸗ ſtimmung. flnerkennung Francos auch durch Belgien? Brüſſel, 28. Febr.(HB⸗Funk) Nach belgiſchen Blättermeldungen iſt nun auch mit der Anerkennung der nationalſpaniſchen Regierung durch Belgien zu rechnen. Diplomalenempfänoe beim Führer Die Geſandten Litauens, Boliviens und Siams überreichten ihre Beglaubigungsſchreiben Berlin, 28. Febr.(HB⸗Funk) Der Führer empfing am Dienstag in der neuen Reichskanzlei in Gegenwart des Reichs⸗ miniſters des Auswärtigen v. Ribbentrop in der üblichen Weiſe zur Entgegennahme ihrer Beglaubigungsſchreiben den litauiſchen Geſand⸗ ten, Kazys Skirpa, den bolivianiſchen Ge⸗ ſandten, Hugo Ernſt⸗Rivera und den ſiameſiſchen Geſandten, Phran Praſasna, die kürzlich als Vertreter ihrer Länder in Berlin ernannt wor⸗ den ſind. Im Ehrenhof der neuen Reichskanzlei erwies bei der An⸗ und Abfahrt eine Ehrenwache des Heeres den fremden Geſandten militäriſche Ehrenbezeigungen durch Präſentieren des Ge⸗ wehrs und Rühren des Spiels. finſchlag auf einen Fronvogt Stalins Ver geltungsalt ukraĩinĩscher Nafionalislen Vonunserem Vertreften j. b. Warſchau, W. Februar. Auf dem Hauptbahnhof in Kiew wurde ein aufſehenerregendes Bombenattentat verübt, das die ganze Hauptſtadt der Sowjetukraine in Be⸗ wegung gebracht hat. Das Attentat war ge⸗ richtet gegen Chruſchtſchow, den erſten Sekretär der kommuniſtiſchen Partei der Sowjetukraine. Der Attentäter warf eine Bombe aus nächſter Nähe auf Chruſchtſchow und ſein Gefolge. Zwei ſeiner Mitarbeiter wurden ſofort getötet, er ſelbſt ſchwer verletzt. Der Attentäter wurde durch die Exploſion in Stücke geriſſen. Seine Identität konnte noch nicht feſtgeſtellt werden, doch behaupten die Sowjetblätter, daß er der nationalen ukrainiſchen Bewegung angehören müſſe, weil deren Kampfgeiſt neu erwacht ſei. Chruſchtſchow iſt im Januar vorigen Jahres von Stalin nach der Sowjetukraine entſandt worden, um dort Säuberungsaktionen gegen die nationale Oppoſition durchzuführen. In⸗ zwiſchen hat Chruſchtſchow über 10 000 Ukrainer „liquidiert“ und beſeitigt. Das jetzige Attentat iſt ſchon das zweite, das gegen ihn gerichtet wurde. Das erſte verübte ein Mitglied der Komſomol im Februar vorigen Jahres, aber es mißlang. Im Zuſammenhang mit dem An⸗ ſchlag wurden in Kiew zahlreiche Verhaftun⸗ gen und Hausſuchungen vorgenommen. Die polizeiliche Bewachung der öffentlichen Gebäude und die der Wohnungen der Parteihäuptlinge iſt erheblich verſtärkt worden. Stalin hat an den ſchwerverletzten Chruſchtſchow ein Beileids⸗ telegramm geſchickt, außerdem zwei Aerzte, die im Flugzeug in Kiew eintrafen. Das ſind gefährliche Häſte! Franłkreichs rolspanische Freunde werden immer frecher bxn Paris, 28. Februar. Die franzöſiſche Polizei in Toulouſe verhaf⸗ tete am Montagabend wieder 13 ſpaniſche An⸗ archiſten, die bei ihren franzöſiſchen Freunden Unterſchlupf gefunden hatten. Sie wurden vor⸗ läufig in ein Konzentrationslager bei Per⸗ pignan geſteckt. Auch in Cherbourg und Umgebung, wo eine Reihe von ſpaniſchen Flüchtlingen untergebracht iſt, iſt es zu Zwiſchenfällen gekommen, die ein Eingreifen der Polizei notwendig machten. Ein Kommuniſtenweib, das ſich rühmt, die Frau eines Piſtoleros aus Barcelona zu ſein und der man nachſagt, ihrem Mann häufig bei ſei⸗ nen Maſſenmorden geholſen zu haben, führt im Flüchtlingslager von Gounville den Reigen tät⸗ licher Ausſchreitungen gegenüber den Lager⸗ behörden an. Am Montag hetzte ſie die Lager⸗ inſaſſen unter dem Vovpwand ungenügender ueid ſchlechter Nahrung auf, ſo daß bald ein Auf⸗ ſtand ausbrach und das geſamte Geſchirr und Material zertrümmert wurde. In Granville ha⸗ ben die kommuniſtiſchen Weiber mit der gleich⸗ geſinnten Bevölkerung Fühlung genommen und kommuniſtiſche Zellen gebildet. Jouhau wird die bergeudung von flebeuerge dern beichemigt Ep Paris, 28. Februar. In der kleinen ſüdfranzöſiſchen Provinzſtadt Limoges ging am Montag ein Prozeß zu Ende, den der Generalſekretär des Allgemeinen Gewerkſchaftsbundes, Jouhaux, gegen eine dor⸗ tige Zeitung wegen übler Nachrede und Inter⸗ eſſenſchädigung angeſtrengt hatte. Der„Courier de Sambre“ hatte in einem Artikel ſcharfe Kri⸗ tik daran geübt, daß die Leiter der CGT, vor allen Dingen Jouhaux ſelbſt, mit Gewerkſchafts⸗ geldern eine Anzahl von Schlöſſern gekauft hätten, die aber nicht den Leuten, mit deren Geldern ſie bezahlt worden ſeien, ſondern nur den Gewerkſchaftsführern zur Verfügung ſtünden. Die Klage wurde von dem Gericht unter der Begründung koſtenpflichtig abgewieſen, daß man das Recht der Kritik nicht beſchnolden dürfe. Frankreich muß diebesgut zurückgeben Die Ansprüche Nationalspaniens anerkannt DNBE Burgos, 28. Februar. In dem Abkommen, das zwiſchen National⸗ ſpanien und Frankreich getroffen wurde, erkennt die franzöſiſche Regierung die Berechtigung der nationalſpaniſchen Forderung auf Rückerſtat⸗ tung des geſamten ſpaniſchen Beſitzes an, der ſich zur Zeit gegen den Willen der rechtmäßigen Eigentümer in Frankreich befindet. Die Rück⸗ gabe wird verbindlich zugeſagt. Von der nationalſpaniſchen Regierung iſt als zurückzuerſtattendes Gut u. a. aufgeführt wor⸗ den: Das ſpaniſche Golddepot in der Bank von Frankreich, das Kriegsmaterial, das den Sow⸗ jetſpaniern gehörte oder für ſie beſtimmt war, das verſchleppte Vieh, ſpaniſche Schiffe und Kunſtſchätze, ferner Gold, Schmuck, Edelſteine, Münzen, Banknoten, Effekten uſw., ſoweit ſie nach dem 18. Juli 1936 aus Spanien gegen den Willen der Eigentümer ausgeführt worden ſind. Beide Regierungen beſchließen, gutnachbar⸗ liche Beziehungen zu pflegen und verpflichten ſich, jegliche Tätigkeit, die gegen die Ruhe des Nachbarlandes gerichtet iſt, ſtreng zu über⸗ wachen. Insbeſondere übernimmt Frankreich die Verpflichtung, irgendwelche Aktionen von Spa⸗ niern in der Nähe der Grenze auf franzöſiſcher Seite zu verhindern. geubenungiüin in der Türkei 23 Bergleufe getölet und 10 schy)/erverletzi Iſtanbul, 28. Febr.(HB⸗Funk) In einem Kohlenbergwerk von Songuldal an der Küſte des Schwarzen Meeres ereignete ſich ein Grubenunglück, das die bisher größte dor⸗ tige Bergwerkkataſtrophe darſtellt. Bei einer Ex⸗ ploſion von Grubengas, das aus unbekannter Urſache zur Entzündung kam, wurden mehrere Stellen eingedrückt, wodurch 23 Bergleute ge⸗ tötet wurden, 10 weitere konnten ſchwerverletzt aus den Trümmern gerettet werden. 5ieben öroßflugzeuge in ſelbourne verbrannt piiß Sydney, 28. Februar Auf dem Flugplatz von Melbourne, Eſſendon, gerieten am Dienstagmorgen ſieben große Paſ⸗ ſagierflugzeuge aus noch unbekannter Urſache in Brand und wurden völlig vernichtet. deuiſche Schulautonomie in der Slowakei Tg. Prag, 28. Februar. Die ſlowakiſche Regierung hat in einem am Montag ſtattgefundenen Miniſterrat beſchloſſen, auf Vorſchlag des Kulturamtes der Deutſchen Partei eine eigene deutſche Abteilung im ſlo⸗ wakiſchen Schulminiſterium zu errichten und einen deutſchen zu be⸗ ſtellen. Reichsſrauenführerin in Rom Von unsefen Veffrefei) Dr. v. L. Rom, 28. Februar. Am Montag um 22.50 Uhr traf die Reichs⸗ frauenführerin Pgn. Scholtz⸗Klient als Gaſt der Faſchiſtiſchen Partei zu einem viertägigen Be⸗ ſuch in Rom ein. Auf dem Bahnhof wurde die Reichsfrauenführerin von dem Sekretär der Faſchiſtiſchen Partei, Miniſter Starace, den In⸗ ſpektoren der faſchiſtiſchen Frauenorganiſatio⸗ nen Italiens und Roms, deen deutſchen Bot⸗ ſchafter von Mackenſen, dem Landesgruppenlei⸗ ter Italien der AO der NSDaApP, Ettel, ſowie durch Abordnungen der faſchiſtiſchen Frauen und der weiblichen Staatsjugend empfaagen. In Begleitung der Reichsfrauenführerin be⸗ fanden ſich die Hauptabteilungsleiterinnen Un⸗ ger und Kirmſſe. Die Willkommensgrüße der Parteigenoſſinnen in Italien entbot die Leite⸗ rin der Frauenſchaft der Landesgruppe Italien der AO der NSDAp. Die Krupskala zgestorben Die Witwe Lenins, Frau Nadeshda Krupskaj ist am Montag, 70 Jahre alt, gestorben. D Krupskaja, die zu Lebzeiten Lenins eine gro Rolle bei den Bolschewisten spielte, hat in d letzten Jahren nur noch ein Schattendasein g führt. Der rote Zar Stalin, mit dem sie meh mals in Konflikte geriet, bezeichnete sie a „dumme Pute“. Trotzdem unterwarf sie si ihrem Widersacher und widmete Stalin schwül⸗ stige Lobhudeleien. Bis zu ihrem Lebensende wurde sie von der GPU scharf bewacht. Scherl-Archiv-MA zwei W0 bob-Marn-ewinne gezogen pr Berlin, 28. Februar 4 In der heutigen Vormittagsziehung der leiß ten Preußiſch⸗Süddeutſchen Klaſſenlotterie— den zwei Gewinne von je 200 000 RM. gezogen Die beiden Gewinne fielen auf die Losnummer 257 051. Das Los wird in der erſten Abteilung in Achteln in einer bayeriſchen und in der zwei⸗ ten Abteilung in Vierteln in einer Berliner Lolf terieeinnahme geſpielt. In fürze Chamberlains Ankündigung, daß England zuſammen mit Frankreich bedingungslos d nationalſpanniſche Regierung anerkannt ha findet bei den Londoner Morgenblättern, m Ausnahme der beiden Oppoſitionsblätter, vo Zuſtimmung. * Im Verlauf der Senat debatte über das rieſige Wehrprogramm der USA verlangte der republikaniſche Senator Van den Berg vor der Annahme der Vorlage eine klare Auslegung der Außenpolitik und wies darauf hin, daß Amorika nicht den Welt⸗ poliziſten ſpielen Zwiſchen Vertretern ſt polniſchen und d deutſchen Regierung wurden in Berlin Be⸗ ſprechungen über die Behandlung der beiden ſeitigen Volksgruppen Eine Gioßkunbgebung des Reichsluftſchutz⸗ 3 bundes, auf der Konrad Henlein und General⸗ leutnant von Rocques ſprachen, trug zum erſten Male den Gedanken des Luftſchutzes in die B völkerung des Einer Mitteilung des Außenminiſteriums folge beginnen am Mittwoch in Hendaye Be⸗ ſprechungen ſpaniſch⸗franzöſiſcher Fachausſchüſſe zum Zwecke der Wiederaufnahme des Eiſen⸗ bahnverkehrs zwiſchen Frankreich und Spah nien. Marſchall Badoglio, 755 in der letzten Woche eine Reihe von Garniſonen in Libyen inſpi⸗ ziert hat, ſchiffte ſich am Montagnachmittag zur Rückreiſe nach Rom ein. hörden ſowie leitende Vertreter der Faſchi ſchen Partei und der Gliederungen an Bo erſchienen. Der deutſche Botſchafter von Moltke ſtattete dem in Warſchau weilenden italteniſhn 9 Schlechte Augen— ſchlechte Leiſtung Vollwertige Arbeitsleiſtung durch gewiſſenhaft angepaßte Augengläſer von Käpernich Mannheim, P 2, 14, gegenüber der Hauptpo Lieferant aller Krankenkaſſen Außenminiſter Graf Ciano kurz vor ſeiner Ab⸗ reiſe nach Bialowiecz 4 Beſuch ab. 4 Die Leitung der Leipziger Meſſe hat ben niederländiſchen Wirtſchaftsminiſter Steen⸗ berghe eingeladen, die Meſſe zu beſuchen. Wie amtlich mitgeteilt wird, hat Miniſter Steen⸗ berghe dieſe Einladung angenommen. * 3 Die auf Grund der Beſtimmungen des Man chener Abkommens vom 29. September 1938 (Räumung des abzutretenden ſudetendeutſchen Gebietes ohne Zerſtörung oder Beſchädigung irgendwelcher Einrichtungen) durch das Durch⸗ führungsprotokoll vom 28. Oktober 1938 ein⸗ geſetzte deutſch⸗tſchechoſlowakiſche Sonderkom⸗ miſſion trat am Montag unter dem deutſchen Vorſitzenden zu ihrer konſtituierenden Sitzung im Reichsminiſterium des Innern zuſammen. Zum Abſchied waren die Spitzen der Militär⸗ und Zivilbe⸗ Eine Das iſt ungewohn ſchoer mal die Zugbr der Burg Wenn h iſt das ei wohntes 1 griff, daß er eicrem tueig vor mir nichts ſige Brück hebt. So, Bierglas Na ja, nicht. Es nichts dav nnichts dav beiſpielsw weiſe ang —5 ur Zeugen ſol fein dürfte ſtören— 1 an der Ar der mit Bi ein verantl leiſten. Jetzt iſt ugema⸗ l— 1 agesſtund die Brü hat wieder Eine Bri kehr über e iſt außerder Waſſerlauf gewiſſe ſtro iſt recht ſo. Schiffe unt können. Alf Bogen, unt anz beſtim Profil habe Bei der? hältniſſe bi breiterungs jenſeits dieſ men werder bedingte da weiter hina ſtrebung ſtä ſen. Da ab kaſten lieg mußte dieſe Zentimeter Brückenboge war es nick nicht verrin Brückenteil: dem müſſen wechſelt wei Afhlichung uferſeitlicher des mittlere Es blieb beiden u ken nun e Zentimetern an dieſem 2 hydrauliſcher gerſtutzeei M Damit ab⸗ Krümmu Holzgehn Krümmunge drigen. Und ſchafft werde benutzbar ge Wenn vor Höhenkrümm dieſe in Bä gehört heute Geduld und gan, um den führen. An 2 Das motor gewerbed in den Räun kammer zu Vertretern de diesjährige T ferner erſchie Handelskamm triebsverband 3 Spedition un Der Leiter Reichsverkehr⸗ terſturmführe⸗ ſtellvertretend gewerbe iſt, h penleiter ſeine mit ihnen üb gewerbes zu nahmen wir Volksmotoriſi der Verkel und wir uns Epoche befind mit der durch 55 des 0 Kraftfahrweſe Lebensende bewacht. -Archiv-MI gezogen „Februar ng der lei/ otterie wur⸗ M. gezogen. Losnummer Abteilung in der zwei⸗ erliner Lotg iß Englanh ingslos die kannt hat, lättern, mit lätter, voll en Senats⸗ gramm der he Senator der Vorlage olitik und den Wolt⸗ en und de Berlin Be⸗ der beider hsluftſchut⸗ id General⸗ zum erſten in die Be⸗ teriums z endaye Be chausſchüſſ des Eiſen zachmittag m Abſchied id Zivilbe⸗ r Faſchi ltke ſtattete talieniſchen Leiſtung ewiſſenhaft ſeiner Ab⸗ ab. 4 e hat de J r Steen⸗ ichen. Wie n. des Mün⸗ mber 1938 endeutſchen ſchädigung das Durch⸗ 1938 ein⸗ zonderkom⸗ deutſchen en Sitzung uſammen. ter Steen⸗ broß⸗mannheim Hakenkreuzbanner 9 0— Eine Sruͤeke gelit hoeli Das iſt für heutige Zeiten immerhin ein ganz ungewohnter Begriff. Zwar hat es das früher ſchocr mal gegeben: im Mittelalter, als es noch die Zugbrücken gab, die über die Waſſergräben der Burgfeſten führten. Das war einmal. Wenn heutzutage eine Brücke hoch geht, dann iſt das ein ſeltenes Ereignis und ein unge⸗ wohntes dazu. Viel bekannter iſt ſchon der Be⸗ griff, daß einem der Hut hoch geht. Das kann er eitbem auch hier. Vor Staunen und Hochach⸗ tunng vor der zeitgemäßen Technik, die da— mir nichts, dir nichts— hingeht und eine maſ⸗ ſige Brückenkonſtruktion einfach in die Höhe hebt. So, wie der gewöhnliche Sterbliche ſein Bierglas am Stammtiſch.. Na ja, ſo einfach iſt das nun ja auch wieder nicht. Es wirkt nur ſo, weil wir blutigen Laien nichts davon verſtehen und vor allem auch nichts davon ſehen können. Wie ſchön wäre es beiſpielsweiſe, wenn wir alle durch freundlicher⸗ weiſe angebrachte Gucklöcher in den Bretter⸗ wänden um die Friedrichsbrücke ſtumme Zeugen ſolch' gewaltiger Taten techniſcher Kunſt ſein dürften! O, wir wollten dabei gewiß nicht ſtören— nur zuſehen und teilnehmen an dem Wundergeſchehen! Und freuen würden wir uns an der Arbeit, die wackere Männer da hinter der mit Brettern vernagelten Welt tagaus, tag⸗ ein verantwortungsbewußt und ohne Aufhebens leiſten. Jetzt iſt die Brücke am Dienstag gar ganz gemacht worden. Auf einen Tag wenig⸗ u — oder nicht einmal: auf nur einige agesſtunden. Warum das nötig war? Weil die Brücke gehoben wird. Und das hat wiederum gewichtige techniſche Gründe. Eine Brücke iſt belanntlich dazu da, den Ver⸗ kehr über einen Waſſerlauf hinüberzuleiten. Sie iſt außerdem auch dazu da, den Verkehr auf den Waſſerlauf ſelbſt nicht zu behindern. Da gibt es gewiſſe ſtrompolizeiliche Vorſchriften. Und das iſt recht ſo. Eine davon iſt beiſpielsweiſe die, daß Schiffe unter den Brücken auch hindurchfahren können. Alſo müſſen Brücken wenigſtens an dem Bogen, unter dem die Fahrrinne hinzieht, eine anz beſtimmte lichte Höhe— das ſogenannte Profil haben. Bei der Friedrichsbrücke aber lagen die Ver⸗ hältniſſe bisher ſo, daß die Umbau⸗ und Ver⸗ breiterungsarbeiten nur auf beiden Seiten jenſeits dieſes Brückenbogens in Angriff genom⸗ men werden konnten. Die geänderte Konſtruktion bedingte dabei, daß die Konſole für den Gehweg weiter hinausragen und dadurch in der Ver⸗ ſtrebung ſtärker als die alten gebaut ſein müſ⸗ ſen. Da aber an dieſer gerade ein Kabel⸗ kaſten liegt, der ſich in Benutzung befindet, ſo mußte dieſer Kabelkaſten zunächſt um vierzig Zentimeter tiefer gelegt werden. An dem Brückenbogen, durch den die Fahrrinne zieht, war es nicht möglich, weil das Profil hier ja nicht verringert werden darf. So konnte dieſer Brückenteil noch nicht bearbeitet werden. Außer⸗ dem müſſen aber auch die alten Lager ausge⸗ wechſelt werden. All dies erforderte nun eine Angleichung der bereits in Angriff genommenen uferſeitlichen Brückenſtrecken an die Profilhöhe des mittleren Brückenbogens. Es blieb alſo nichts anderes übrig, als die beiden uferſeitigen Brückenſtrek⸗ ken nun eben um die Differenz von vierzig Zentimetern zu heben. Und das iſt es, was an dieſem Tag der Brückenſperre geſchieht. Mit hydrauliſchen Preſſen werden die einzelnen La⸗ gerſtutzeei Millimeter um Millimeter gehoben... Damit aber löſt ſich auch das Rätſelder Krümmungen auf dem improviſierten Holzgehweg. Innenſeitig werden ſich dieſe Krümmungen nun auch um dieſes Maß ernie⸗ drigen. Und auch das muß an dieſem Tage ge⸗ ſchafft werden. Alſo iſt auch der Gehweg nicht benutzbar geweſen. Wenn vorläufig immer noch eine beachtliche Höhenkrümmung übrig bleibt, ſo wird auch dieſe in Bälde ihre Löſung finden. Aber das gehört heute nicht hierher. Faſſen wir uns in Geduld und warten wir ab! Es wird alles ge⸗ tan, um den Umbau beſchleunigt zu Eaide zu führen. „Misfti. GKlebe mir eine“ , Dienskag, 28. Tebruar 1059 Schon 1346 Poſtſparbücher in Mannheim Der Start im Januar war gut/ Die erſten Erfahrungen/ Und ein Inkermezzo am Briefmarkenſchalter „Mutti, klbe mir eine...!“ flötet ein Dreikäſe⸗ hoch am Briefmarkenſchalter. Sichtlich erfreut entnimmt die Mutter der Handtaſche eine rote Doppelkarte, um eine Briefmarke auf eines der vielen Markenfelder zu kleben. Dieſe Karte iſt kein philateliſtiſches Sammelalbum, ſondern man ſieht auf ihr wertbeſtändige Fünfer⸗, Sech⸗ ſer⸗, Zwölfer⸗, ja ſogar eine Fünfziger⸗Marke. Aha, die neue Poſtſparkarte! Alles weitere erfährt der ſtille Beobachter dieſer Szene am Schalter des Poſtſparkaſſendienſtes. Und ſchon nennt auch er eine Poſtſparkarte ſein eigen, an die er viele gute Vorſätze knüpft.. Nichts kann das Bedürfnis nach Einrichtung der Poſtſparkaſſe nachdrücklicher beweiſen als die Tatſache, daß ſchon im erſten Monat nach Einführung der Poſtſparkaſſe im Alt⸗ reichüber 175000 Poſtfparbücheraus⸗ geſtellt worden ſind. Die Geſamteinlage be⸗ trägt rund 15,2 Millionen Reichsmark, ſo daß auf ein Poſtſparbuch unter Berückſichtigung der Rückzahlungen etwa 82 Reichsmark entfallen. In Mannheim wurden im Monat Januar nach poſtamtlicher Feſtſtellung 1346 Poſtſpar⸗ bücher ausgeſtellt. Im gleichen Zeitraum wur⸗ den in Karlsruhe 748, in Freiburg 818, in Stutt⸗ gart 2868, in Nürnberg 1677 und in Frankfurt am Main über 2000 Poſtſparbücher ausgeſtellt. Der große Erfolg des Poſtſparſyſtems liegt Ein neuer Jahrgang tritt an Uoch ein Aufruf an die Eltern der kommenden pimpfe und Jungmädel Ein Jahr großer deutſcher Geſchichte liegt hinter uns. Der Führer hat Großdeutſchland geſchaffen! Euern Dank für den Führer bringt Ihr dadurch am beſten zum Ausdruck, indem Ihr Eure Jungen und Mädel des Jahrganges 1928/29 gern und freudig ſeiner Jugend ein⸗ reiht. So ſteht dann wieder ein neuer Jahrgang der Jugend angetreten, um am Geburtstage des Führers ſeinen Dienſt als die jüngſten Glieder der Bewegung aufzunehmen. Die Jungen und Mädel dieſes Jahrganges können mit Stolz und Glück feſtſtellen, daß ſie zum erſtenmal zuſammen mit ihren Kameraden und Kameradinnen aus der Oſtmark und aus dem Sudetenland im Großdeutſchen Reich ihren Dienſt beginnen dürfen. Und Ihr, Eltern, ſtellt mit Freude feſt: Das Werk des Führers wird immer groß ſein, wenn ein Volk dahinter ſteht, einig im Willen und unübertrefflich im Glauben an die national⸗ ſozialiſtiſche Idee und kraftvoll diſzipliniert bis ins letzte. Denn die Jugend von heute iſt das Volk von morgen! Gebt darum Eure Jungen und Mädel dem Führer im Sinne unſerer diesjäh⸗ rigen Parole:„Großdeutſchlands Ju⸗ gendtritt an!“ Dieſer Aufruf trägt die Unterſchriften der Führerin des Jungmädeluntergaues Mann⸗ heim(171), IM⸗Untergauführerin Trudel Weber, ſowie des Führers des Jungbannes Mannheim(171), Oberjungſtammführer Roger Wackenheim. — „Komm in unsere Reihen, junger Kamerad,— wir wollen dir treue Kameraden sein“ Am Anfang einer neuen Verkehrs⸗Epoche Das mororiſierke und nichtmokoriſierke Fuhrgewerbe hielt in Mannheim eine Bezirkstagung ab Das motoriſche und nichtmotoriſche Fuhr⸗ gewerbe des Bezirkes XII hielt dieſer Tage in den Räumen der Induſtrie⸗ und Handels⸗ kammer zu Mannheim in Anweſenheit von Vertretern der Partei und des Staates ſeine diesjährige Tagung ab. Es waren als Gäſte ferner erſchienen Vertreter der Induſtrie⸗ und Handelskammern, des Reichs⸗Kraftwagen⸗Be⸗ triebsverbandes und der Reichsverkehrsgruppe Spedition und Lagerei. Der Leiter der Bezirksfachgruppe XII der Reichsverkehrsgruppe Kraftfahrgewerbe,-Un⸗ terſturmführer Paul Graeff, der gleichzeitig ſtellvertretender Leiter der Fachgruppe Fuhr⸗ gewerbe iſt, hatte die 53 Bezirksfachuntergrup⸗ penleiter ſeines großen Bezirks verſammelt, um mit ihnen über aktuelle Fragen des Kraftfahr⸗ gewerbes zu ſprechen. Seinem Referat ent⸗ nahmen wir u.., daß durch die kommende Volksmotoriſierung eine Revolution in bder Verkehrswirtſchaft eintreten wird und wir uns am Anfang einer neuen Verkehrs⸗ Epoche befinden, die in Zuſammenhang ſteht mit der durch den Führer vorgenommenen Be⸗ rufung des Generalbevollmächtigten für das Kraftfahrweſen, Oberſt von Schell. Die Fachgruppe des Fuhrgewerbes hat deshalb für die kommende Zeit eine große Erweiterung ihres Aufgabenkreiſes zu erwarten. Voraus⸗ ſchauend wurden dafür jetzt bereits Vorberei⸗ tungen getroffen, wobei die Gemein⸗ ſchafts⸗Idee im Vordergrund ſtand. Der Leiter der Fachgruppe Fuhrgewerbe, Pg. von der Brucke(Hannover) ſchilderte in einem längeren Referat das Werden der heu⸗ tigen Organiſation im Kraftfahrgewerbe. Das Gewerbe, das bislang keine ſolche geſetzliche, ſtraffe Regelung hatte wie der Güterfernver⸗ kehr, wird nun in Kürze eine geſetzliche Re⸗ gelung erhalten. Die Unternehmer werden eine Prüfung bezüglich ihrer uver⸗ läfſigkeit zu gewärtigen haben und der Neuzugang wird in Hinkunft ebenfalls einer genauen Prüfung nach verſchiedenen Geſichts⸗ punkten unterzogen werden. Die Tarife ſollen regional eine Regelung finden und wenn nicht als Feſt⸗, ſo doch als Richtpreiſe feſt⸗ geſetzt werden. Amtliche Anerkennung Der anweſende Vertreter des Reichsver⸗ kehrsminiſteriums, Abteilungspräſident Direktor Dr. Herrmann(Wiesbaden), hob in ſeiner Anſprache insbeſondere die gute Zu⸗ ſammenarbeit mit der Bezirksfachgruppe XII und ihrem Leiter hervor. Er zeigte volles Ver⸗ für die Sorgen des Gewerbes und prach ſeine Anerkennung dafür aus, daß ſich die Fachgruppe immer ernſtlich bemüht habe, den wirtſchaftlichen Beſtand des Gewer⸗ bes zu ſichern. So ſei der Wunſch des Gewer⸗ bes auch der Lieblingswunſch des Reichsver⸗ kehrsminiſteriums geworden: keine mittelalter⸗ lichen Zünfte, ſondern Zuſammenfaſſung des Gewerbes in Arbeitsgemeinſchaften zur Erledi⸗ gung großer und behördlicher Aufträge, um da⸗ mit dem ſoliden Gewerbe die Gewähr einer geſunden Baſis zu bieten. Zum Schluß dankte Pg. Graeff für die Ausführungen der Redner und richtete einen Appell an die Bezirksfachuntergruppenleiter, ihre Aufgabe im nationalſozialiſtiſchen Sinn zu er⸗ füllen und ſich reſtlos in den Dienſt der Sache zu ſtellen. Beſonders hob er die enge Zu⸗ ſammenarbeit mit dem Güterfern⸗ verkehr, und zwar mit dem Reichs⸗Kraft⸗ wagen⸗Betriebsverband hervor. Haben ſich doch in dieſer Zuſammenarbeit die beiden größten Verkehrsträger—„der gewerbliche Güterkraft⸗ verkehr“— zuſammengefunden. Anſchließend war noch eine Arbeitstagung der wirtſchaftspolitiſchen Organiſation(„Atra“) der Reichsverkehrsgruppe Kraftfahrgewerbe. vor allem in der unbegrenzten Freizügigkeit des Poſtſparbuches im ganzen Großdeutſchen Reiche begründet. Der Sparer kann alſo bei allen Poſt⸗ ämtern ohne jede örtliche Beſchränkung Geld einzahlen oder abheben. Er kann z. B. in Mann⸗ heim Geld einzahlen, um es in Berlin, Wien oder im entlegenſten Winkel des Reiches wieder abzuheben. Beſonderen Anklang hat die Einführung der Poſtſparkarte für Kleinſparer ge⸗ funden, weil ſchon die kleinſten Werte in Poſt⸗ marken geſpart werden können. Sobald auf der Karte Marken im Werte von 3 Reichsmark ge⸗ klebt ſind, wird dieſer Betrag im Poſtſparbuch gutgeſchrieben und die Karte gegen eine neue gebührenfrei eingetauſcht. Vater und Mutter werden alſo ihren Sprößlingen nicht mehr Bar⸗ geld geben, ſondern„je nach guter Laune“ eine Briefmarke in die Sparkarte kleben. Aus der Praxis zahlreicher Poſtſparer kann geſagt wer⸗ den, daß ſchon recht achtbare Erfolge ſtrenger Selbſterziehungsverſuche in Geſtalt markenbeklebter Sparkarten nachweisbar ſind. Man. darf es allerdings nicht bei den guten Vorſätzen bewenden laſſen, ſondern ſollte öfter den Markenwert einiger Genüſſe, auf die man Verzicht leiſtete, in die Sparkarte kleben. Die Poſtſparkarte zeigt ſo einen neuen Weg zum Wohlſtand, der mit den Markenwerten guter Vorſätze gepflaſtert iſt... W Die Mannheimer Sladichronile Wieder acht„Verkehrsunfälle. Sie ereigneten heß in Mannheim innerhalb der letzten 24 Stun⸗ den. Sieben Perſonen wurden dabei leicht ver⸗ letzt. Beſchädigt wurden durch dieſe Unfälle ſieben Kraftfahrzeuge, zwei Fahrräder und eine Straßenlaterne. Sämtliche Verkehrsunfälle ſind auf Nichtbeachtung der Verkehrsvorſchriften zu⸗ rückzuführen. Die Verkehrsüberwachung. Bei geſtern in Mannheim vorgenommenen Verkehrskontrollen wurden wegen verſchiedener Uebertretungen der Straßenverkehrsordnung 31 Perfonen ge⸗ verwarnt und an 33 Kraftfahr⸗ zeughalter wurden rote Vorfahrtsſcheine aus⸗ gehändigt, weil ihre Fahrzeuge techniſche Män⸗ gel aufwieſen. Wegen groben Unfugs mußten geſtern wieder zwei Perſonen zur Anzeige gebracht werden. Der Viehhof⸗Auftrieb in Mannheim hat in den letzten Monaten ſteigend zugenommen. Er betrug im Oktober 1938 im ganzen 11 931 Stück, im November 16017 und im Dezember 23 766 Stück. Sicherlich ein gutes Zeichen! Die amt⸗ 5 Ziffern für Januar ſind noch nicht be⸗ annt. 500 neue Wohnungen ſind im 4. Vierteljahr 1938 in Mannheim fertigeſtellt worden, wie wir dem neueſten Statiſtiſchen Bericht der Stadtver⸗ waltung entnehmen. Von den 500 Wohnungen waren 467 Kleinwohnungen von 1 bis 3 Zim⸗ mer, das ſind 25 Kleinwohnungen mehr, als im gleichen Vierteljahr des Jahres vorher fer⸗ tiggeſtellt wurden. „Der Mannheimer Altertumsverein kündigt für Montag, den 6. März, in der Kunſthalle einen Lichtbildervortrag des Univerſitätspro⸗ feſſors Dr. Kurt Tackenberg(Bonn) an über das Thema„Die alten Sachfen“. Der Vortragende wird über die Geſchichte der Sachſen in der Zeit von der Entſtehung des Volksſtammes bis zu dem großen Kriege gegen die Franken unter Karl dem Großen Neben der inneren Entwicklung wind er gleich⸗ eitig die ſächſiſche Landnahme in England und rankreich eingehend würdigen. Die zahlreichen odenfunde werden dabei im Mittelpunkt der Darſtellung ſtehen; eine große Anzahl von Lichtbildern wird die Ausführungen des Vor⸗ tragenden veranſchaulichen. Vom Planetarium. In den Vortragsreihen des Planetariums ſpricht Prof. Dr. K. Feurſtein am Donnerstag über„Beziehueigen der Lebe⸗ weſen zur Umwelt“ und am nächſten Montag über„Die Strahlen im Dienſt der Heilkunde“. Beide Vorträge werden durch zalhlreiche Licht⸗ bilder erläutert. Verlängerte Zinsverbilligung. Der Reichs⸗ ernährungsminiſter hat die verſtärkte Zinsver⸗ billigung des Reiches für die Fälle, in denen dieſe Zinsverbilligung am 31. März 1939 aus⸗ läuft, bis zum 31. März 1940 verläcigert. Eine gleiche Regelung gilt für die am 31. März ab⸗ laufende verſtärktte Zinsſenkung für ſtaatliche Meliorationsdarlehen. Der„Manöverſepp“ kommt in das ganze Gebiet der SA⸗Gruppe Kurpfalz Wie wir bereits berichteten, gaſtiert im März die bekannte Münchener SA⸗Büne von Konrad Dreher im Gebiet der Gruppe Kur⸗ pfalz. Wir geben nachſtehend den Reiſeplan der Bühne bekannt. 2. März: Nieder⸗Ingelheim; 3..: Mainz; 4..: Mörfelden: 5..: Groß⸗Gerau; 7..: Rüſ⸗ ſelsheim: 8..: Darmſtadt; 9..: Pfungſtadt; 10..: Ober⸗Ramſtadt: 11..: Erbach i. e. 12..: Weinheim(Pfälzer Hof): 14. 63 Mannheim(Roſengartee): 15..: Bad Dürk⸗ beim; 16..: Neuſtadt a. d. Weiaſtraße; 17..: Bergzabern; 18..: Kirkel; 19..: Mittelbex⸗ bach; 21..: Homburg⸗Saar; 22..: Zwei⸗ brücken; 23..: Brebach: 24..: Völklingen; 25..: Saabrücken; 26. 3. Sulzbach; 28..: Kaiſerslautern; 29..: Rockenhauſen; 30..: Kirchheim⸗Blanden und 31..: Alzey. ————— —————————————————————————————————————————— — ————— — ————— ————— 3 n ——— dienstag, 28. Februar 1959 „Hokenkreuzbanner'“ fileine badiſche acheichten Arbeitstagung der Gaufilmſtelle Baden Karlsruhe, 2. Febr. Gaufilmſtellenleiter Nagel berief die Kreisfilmſtellenleiter und Mitarbeiter der Gaufilmſtelle zum Wochenende zu einer Arbeitstagung nach Karlsruhe. Im Mittelpunkt ſtanden die Ausführungen des Gaupropagandaleiters Schenid über das Dhema„Film und Propaganda“, In längeren Ausführungen befaßte ſich dann der Gaufilm⸗ ſtellenleiter mit der Organiſation des künftigen Eimatzes ſder Gaufilmſtelle auf den Kreistagen der NSDApP und bei Freilichtveranſtaltungen. Schulung der Arbeitsgemeinſchaftsleiterin * Karlsruhe, 28. Febr.(Eig. Bericht.) Im Verlauf des Februar wurden die Arbeits⸗ gemeinſchaftsleiterinnen des BdM⸗Werkes „Glaube und Schönheit“ des Obergaues Baden untergauweiſe zu Schulungen zuſammengefaßt. Nachdem am 11. Februar die erſte Tagung in Karlsruhe ſtattgefunden hatte, kamen am ver⸗ gangenen Sonntag die verſchiedenen Arbeitsge⸗ meinſchaftsleiterinnen der Untergaue Karls⸗ ruhe, Baden⸗Baden, Offenburg und Pforzheim f0 einer Arbeitsbeſprechung in Karlsruhe zu⸗ ammen. Der Einſatz von Gemſen im Jeldberggebiet Karlsruhe, 28. Febr. Schon ſeit einigen Jahren werden anknüpfend an das Vorkommen von Gamswild im Feldberggebiet in früheren Zeiten, vom Landesjägermeiſter Verſuche mit der Wiedereinbürgerung dieſes edlen Wildes im füdlichn Schwarzwald gemacht. Es wurden bisher 13 Stück Gemſen ausgeſetzt, die ſich bis heute gut eingelebt und auch ſchon ver⸗ mehrt haben. Auch in dieſem Jahr konnte dank der Unterſtützung durch Reichsſtatthalter Robert Wagner das begonnene Werk fortgeſetzt wer⸗ den. So trafen am 24. Januar 1939 aus ihrer bisherigen Heimat in Steiermark wieder ſieben Stück eingefangene Gemſen ein, um in der Feldberggegend in die freie Wildbahn ausgeſetzt u werden. Im ganzen ſind ſomit ſeit 1936 im Feldberggebiet 20 Gemſen ausgeſetzt wor⸗ den, die ſich inzwiſchen auch ſchon ganz ſchön vermehrt haben. Dieſe Einbürgerung von Gemswild wird dazu beitragen, den Arten⸗ reichtum unſeres Wildbeſtandes im Schwarz⸗ wald zu vermehren. Zweiter Kreisbauerntag in Buchen Buchen, W. Febr. Der zweite Kreisbauern⸗ tag der Kreisbauernſchaft Mosbach wird am 1. März in Buchen ſteigen. U. a. ſind Sonder⸗ tagungen und eine öffentliche Großkundgebung vorgeſehen. Es wird eine neue Brücke gebaut Buchen, 28. Febr. Ueber die Morre wird zum Schülerheim und zur Wohnſtraße eine neue Brücke errichtet werden. Auf allen höhen flammten Scheibenfeuer Lörrach, 28. Febr. Auch der unaufhörlich niedergehende Reßhen am Sonntagabend hatte dem ſchönen alten Brauch des Scheibenſchla⸗ gens keinen großen Abbruch tun können. Als es dunkel wurde, flammten überall auf den Höhen des Wieſentals und des Markgräfler⸗ landes die Feuer auf und weithin flogen die glühenden Scheiben durch die Nacht zum Tal Ein rieſiger Holzſtoß wurde auf dem Hühner⸗ berg bei entzündet. Nach Beendigung des Scheibenſchlagens zogen die Buben und Mädel mit Fackeln und Lampions wieder heim⸗ wärts. Da durch das ſchlechte Wetter die Sicht ſehr behindert war, konnten nur die nächſten Feuer der Nachbarſchaft wahrgenommen wer⸗ den. Die Burg Rötteln war innen bengaliſch beleuchtet und auch im Burggarten brannte ein kleines Feuer. Eine geharnischte Rede Von Gunnar Gunnarſſon Der Dichter lieſt auf Einladung des Volks⸗ bildungswerkes am Donnerstag, 2. März in der „Harmonie“ zu Mannheim. Um einen hufeiſenförmigen Tiſch im größten Geſellſchaftslokal der Stadt, einem öden, unge⸗ mütlichen Saal, war, bis auf einige Ausnah⸗ men, wie zum Beiſpiel dem Miniſter, dem Dompfarrer und noch einigen, die Blüte der Geſellſchaft der Stadt, faſt hundert Damen und Herren in jejdejm Alter— die Herren jedoch weitaus in der Ueberzahl— verſammelt, um den alten Teitur Skulaſon anläßlich ſeines acht⸗ zigſten Geburtstages zu feiern, Beim zweiten Gang war die Stimmung ſchon recht lebhaft. Ulfur Ljotſſon ſaß ſchweigſam und wortlarg zwiſchen ſeinen Tiſchgenoſſen, dem Redakteur und dem Profeſſor, und wollte ſchon allen Mut bei dieſer Beredſamkeit verlieren. Da aber ge⸗ rade im Augenblick eine Pauſe im Strom der Reden eingtreten war, ſtand Ulfur auf und klopfte an ſin Glas. Stachlehelgi, der rechts von ihm ſaß, fuhr leicht zuſammen und ſandte ihm einen ſcharfen Blick aus ſeinen Adleraugen. Als er aber ſah, daß Ulfur lächelte, rückte er ſich einigermaßen beruhigt zurecht, um ihm zuzuhören. Ulfur konnte ſich nicht gleich Ruhe verſchaf⸗ fen. Die Stimmung hatte ſchon den Punkt er⸗ reicht, da eine Rede nicht mehr willkommen war. Sobald die Leute aber ſghen wer der Red⸗ ner war, legte ſich ſchnell allex Lürm, was Sta⸗ chelhelgi mit Befriedigung feſtſtellte. Ulfur begann:„Meine hochgeehrten Mitver⸗ brecher!“ Ein kleiner Ruck ging durch die Verſamm⸗ lung. Da aber der Redner immer noch lächelte, lachte man und applaudierte bei dieſer witzi⸗ gen, wenn auch etwas gewagten Anrede. Ulfur fuhr fort:„Zweifellos hab ich nicht die broßgemeinde Bensheim iſt geſchaffen Auerbach, Schönberg und Jell eingemeindet/ Bensheim hat dann über 16 000 Einwohner (Eigener * Bensheim, 28. Februar. Durch Erlaß des Reichsſtatthalters in Heſſen und Gauleiters von Heſſen⸗Raſſau iſt nun die Eingliederung der Gemeinden Auerbach, Schönberg und Zell in die Stadt Bens⸗ heim verfügt worden. Bensheim zählt heute 11000 Einwohner, Auerbach 4000, Schönberg 600 und Zell 650. Das neue Bensheim wird alſo 16 25) Einwohner aufweiſen. In dieſe Zahl nicht eingeſchloſſen ſind die Angehörigen der Garniſon. In der Gemarkungsfläche ergibt ſich folgendes Bild: Die Gemarkung Bensheim beträgt 1913 Hektar, Auerbach hat 1148 Hektar, Zell 366 Hektar und Schönberg 194 Hektar. Die Gemarkungsfläche der Großgemeinde wird alſo 3621 Hektar betragen. Dazu kommen natürlich noch der ſtädtiſche Wald und der Zeller Märker⸗ wald in der Gemarkung Gronau und der ſtädti⸗ 955 Frbergwald in der Gemarkung Reichen⸗ a Den Anſtoß zur Durchführung der Maßnah⸗ men in der Richtung der Eingemeindung hat Kreisleiter Brückmann gegeben. Die Par⸗ tei iſt von der Auffaſſung ausgegangen, daß die ganze Entwicklung der Gemeinden dazu dränat, ſich auch organiſatoriſch und verwaltungsmäßig zu vereinigen. Schönberg hatte den Antrag auf Eingemeindung auch ſelbſt ſchon geſtellt. Bisher beſtand ſchon eine enge wirtſchaftliche und kulturelle Verflechtung zwiſchen den Ge⸗ meinden. Vor allem iſt Vensheim aber baulich mit Auerbach und Zell ſo gut wie zuſam⸗ mengewachſen. Beſonders mit Auerbach iſt der Konnex ſehr eng. Durch die Hinderniſſe der wurde es aber immer ſchwieriger, die Bebauung ſo zu geſtalten, wie es im Intereſſe aller Gemeinden notwendig war. Gerade bei den umfangreichen öffentlichen Bauten, die nördlich der Aufbauſchule zu ſtehen kommen, haben ſich die Gemarkungshinderniſſe als ſehr unzweckmäßig für alle Beteiligten er⸗ wieſen. Der 4 nur für Bensheim gut, ſondern ebenſo auch für die anderen Gemeinden. Bensheim wird ſeine Garniſon auch nicht nur behalten, ſondern noch vergrößern. Zu dieſem Zwecke entſtehen neue Kaſernenbauten und andere neue Dinge. Von großer Bedeutung für alle Gemeinden wird auch das zur Errichtung kommende große Sportfeld werden. die vier beie bilden ein organiſches banzes Ohne Bensheim iſt die wirtſchaftliche Exi⸗ ſtenz der zur Eingemeindung kommenden Orte gar nicht gut zu denken. Ein großer Teil der Arbeitskräfte aus Auerbach, Schönberg und Zell iſt in Bensheim tätig. Durch den Zuſam⸗ menſchluß der Gemeinden wird ſich die wirt⸗ ſchaftliche Verflechtung aber ohne Zweifel noch günſtiger auswirken. Auerbach beſonders wird als bevorzugter Wohnplatz für Beamte, die in Bensheim im Dienſt ſtehen, gelten können. Schönberg und Auerbach werden von Bensheim aus mit Gas verſorgt werden; Auerbach auch mit Strom. Das Bensheimer Schwimmbad wird von ſämtlichen Gemeinden aus gerne be⸗ ſucht. Und Bensheim dient auch als Einkaufs⸗ ort. Ueberall machen ſich die Zuſammenhänge bemerkbar. Durch den Zuſammenſchluß der Gemeinden wird aber auch das Erwerbsleben der kleineren Orte durch einen ſärkeren Ausflugs⸗ verkehr befruchtet werden. Auch der Abſatz von landwirtſchaftlichen Produkten wird durch das Entſtehen größerer Genoſſenſchaften nur einen Vorteil erhalten können. Sowohl wegen der Berufsſchule wie auch der höheren Schulen kommt für die drei Gemeinden auch nur Bens⸗ Das ist der„Feurige Elias“, der immer noch zwischen Heidelberg und Weinheim da- ninschnaubt. Auf der vor einigen Tagen stattgefundenen Arbeitstagung der Bürgermeister des Kreises Mannheim befaßte man sich wieder mit diesem Kuriosum, das nun endgültig in Bälde einer modernen elektrischen Bahn weichen soll. die Ehre verdient, heute Abend hier mit den geiſtigen und wirtſchaftlichen Spitzen des Lan⸗ des am Tiſche zu ſitzen, aber hier in der Wetl ⸗ geht es ja ſelten nach Verdienſt, worüber ſich außer mir noch mancher andere freuen ann!“ Die meiſten lächelten. Und Ulfur fuhr fort: „Noch weniger habe ich jedoch das Vertrauen verdient, daß einige der politiſchen Führer un⸗ ſeres Volkes, einige der unermüdlichen Vor⸗ kämpfer der Idee, der aufopfernden Bahnbre⸗ cher des Fortſchritts, der ſelbſtloſen hochſinni⸗ gen Pioniere der heranwachſenden Jugend, wie ſie ſich ſelbſt, wenn auch in beſcheidenen Wen⸗ dungen und ſicher mit Recht, bezeichnet haben, — in noch geringerem Maße habhe ich, wie ge⸗ ſagt, das Vertrauen verdient, daß dieſe Män⸗ ner meiner Wenigkeit haben, indem ſie heute die Aufforderung an mich richteten, in das poli⸗ tiſche Leben einzutreten. Um es gerade heraus u ſagen: Indem ſie mir anboten, Kandidat der artei in den umworbenen Kreis der Haupt⸗ ſtadt ſelbſt zu werden. Ich beabſichtige jedoch, Matroſe auf einem Fiſchkutter zu werden. Meine Beweggründe da⸗ zu ſind keineswegs in unzeitiger Beſcheidenheit zu ſuchen, ſondern ausſchließlich in einer klaxen und geſunden Erkenntnis, meines perſönlichen Wertes, oder meines Mangels an Wert. Außer⸗ dem fühle ich den Drang, ein wenig Nutzen zu ſtiften, denn ich hoffe, daß ich die Stelle des Volkskörpers gefunden habe, wo ich hingehöre, und wo ich mich etwas nützlich machen kann. Wenn nicht, ja, dann iſt ein geſchwollener Fin⸗ ger immerhin einem Magengeſchwür vorzuzie⸗ hen! Und außerdem— und jetzt komme ich zum Kern der Sache— iſt es meine Auffaſſung, daß es merh als genug Würmex, Bazillen und an⸗ dere größerxe und kleinexe Schädlinge im ſör⸗ per des isländiſchen Volkes gibt! Es ſind ſicher viele, ſelbſt unter den Anweſenden, die tun ſollten wie ich. Und deshalb ſage ich euch, ihr Geſetzaeber und Spitzen des Landes, die ſo oft das Geſetz des Landes brachen: Geht eurer Wege und laßt die ſtarke, geſunde Jugend des Landes ans Ruder kommen. Ihr habt lange Aufn.: Banzhaf Zuſammenſchluß iſt deshalb nicht Bericht des„Hakenkreuzbanner“) heim in 3994 Von größter Bedeutung für die wirtſchaftlichen Belange der vier Gemein⸗ den dürfte aber eine einheitliche betriebene Fremdenverkehrspolitik ſein. Die Schaffung eines zentralen Vertehrsamtes in Bensheim wird nicht nur günſtig für den geſamten Frem⸗ denverkehr der Großgemeinde wirken. Es kann auch beſſer die dem Fremdenverkehr dienenden einzelnen Punkte der Gemeinden hrausſtellen und propagieren und ſeine Tätigkeit zum Vor⸗ teil der ganzen Bergſtraße entwickeln. So wer⸗ den die einzelnen Gemeinden eine entſprechende Zukunft und Aufſchwung nur durch die Groß⸗ gemeinde erleben. Eine böhere candbauſchule in Bensheim „Von Bedeutung iſt ferner, daß der Sitz der höheren Bildungsanſtalten der heſſiſchen ſtraße in Bensheim zentraliſiert wird. Oſtern wird die Oberſchule für Jungen wie auch die Oberſchule für Mädchen nur noch in Bensheim beſtehen. Weiterhin erhält Bens⸗ heim mit Beginn des neuen Rechnungsjahres eine neue Behörde mit umfangreichem Verwaltungsapparat— das Straßenbauamt für Südheſſen wird ſeinen Sitz in Bensheim aufſchlagen. Außerdem wird in Bensheim eine höhere Landbauſchule eingerichtet, wo⸗ zu das Gebäude des ſeitherigen Kreisamtes be⸗ nützt wird. Mit der Schule iſt auch ein Inter⸗ nat verbunden. 60 Zöglinge ſollen hier jeweils zu Gutsinſpektoren ausgebildet werden. Von nicht geringer Bedeutung iſt aber auch das neue NSV⸗Müttererholungsheim im Schloß Falken⸗ of, das ſtändig 60 Mütter aufnehmen kann. egenwärtig erfreuen ſich die erſten 62 Mütter auf Schloß Falkenhof der Erholung. Es zeigt ſich ſo aus allem eindeutig, daß der Weg der Stadtgemeinde Bensheim nur nach oben geht. Der 1. April 1939 jedenfalls kann als eines der bedeutſamſten Daten in der Ge⸗ ſchichte Bensheims angeſehen werden. Und die geſchichtliche Entwicklung wird es beſtätigen, daß ſich die Schaffung des größeren Bensheim für alle Beteiligten günſtig ausgewirkt hat. Ueẽne Siedlungsbauten im Schwarzwald 28. Febr. In einer Ver⸗ ſammlung teilte Bürgermeiſter Ottwein mit, daß die Stadtverwaltung den zwei Hektar um⸗ faſſenden ſog. Urbanshof am Ruppertsberg erworben hat, der zu Siedlungszwecken auf⸗ werden ſoll. Zunächſt ſollen 25 Sied⸗ ungsbauten erſtellt werden, denen in den näch⸗ ſten Jahren weitere folgen werden. Cagung des Fremdenverkelrsverbandes * Friedenweiler(b. ih 28. Febr. (Eig. Ber.) Am Montag verſammelte ſich im Kürhaus in Friedenweiler der Gebietsausſchuß Südſchwarzwald im Landesfremdenverkehrs⸗ verband Baden zu einer Arbeitstagung, auf der der Präſident des Verbandes, Hotelier Gabler(Heidelberg), anweſend war. Deutſch⸗franzöſiſches Gemeinſchaftslager * Lörrach, 28. Febr.(Eig, Bericht) Eine Gruppe junger Franzoſen und Franzöſinnen aus Paris iſt der Einladung der Hitler⸗Jugend 3 des Bannes 142 zu einem Gemeinſchaftslager nach Todtnauberg gefolgt. Am Sonntag langten ſie wohlbehalten am Ziel an. Zur Er⸗ öffnung des Gemeinſchaftslagers richtete Bann⸗ führer Haap herzliche Begrüßungsworte an die ausländiſchen Gäſte. re ee —————— genug regiert unter der billigen Maske einer prahleriſchen Vaterlandsliebe...“ Ulfurs Stimme war hart geworden und ſein Lächeln längſt verſchwunden. Lärm und Spek⸗ takel, zornige Zurufe und verächtliche Bemer⸗ kungen hatten ſeine letzten Worte faſt übertönt. Jetzt aber erhob ſich Teitur Skulaſon und hob die Hand, es wurde ſchnell ſtill. „Laßt doch den Mann ausreden, wenn er mehr zu ſagen hat“, ſagte er mit ſeinem uner⸗ gründlichen Lächeln. „Ja, eine Kleinigkeit habe ich noch hon ſich fügen“, ſagte Ulfur, als Teitur Skulaſon ſich wieder geſetzt hatte. Er ſah ſich ruhig um, ohne Blinzeln begeg⸗ nete er den vielen verächtlichen und wütenden die ſich von allen Seiten auf ihn rich⸗ eten. Der einzige, der ſeine Abſicht noch nicht klar erfaßte, war der eine ſeiner Tiſchnachbarn, Pro⸗ feſſor Sigvaldi Karaſon. Der befand ſich völlig in der Gewalt Bacchus': er grinſte töricht und wiederholte entzückt einen Satz, den er mit gro⸗ ßer Mühe glücklich aufgeſchnappt hatte. Stachelhelgi dagegen, Ulfurs anderer Tiſch⸗ nachbar, ſaß blaß und mit einem erbitterten, angeſpannten Ausdruck da. Er bereute bitter ſeinen Aufſatz in der Extranummer vom„Licht“ und ſeinen Anteil an der Einladung Ulfurs zu dieſem Feſt. Hin und wieder brachte er wütend, hinter Ulfurs Rücken, den Profeſſor zum Schweigen. Im übrigen war er damit beſchäf⸗ tigt, eine völlig zermalmende Antwortrede zu memorieren, die er zu halten gedachte, ſobald Ulfur fertig war. Ulfur fuhr ruhig fort: „Vor einigen Jahren, aber doch ſchon zu einer Zeit, als das Verbotsgeſetze erlaſſen war, hatte ſich in der Hauptſache dieſelbe Geſell⸗ ſchaft, die heute hier anweſend iſt, zu einem Feſt für einen anderen unſerer großen Männer ver⸗ ſammelt. Bei, oder vielmehr nach dem Feſte gab es eine Epiſode, die ich berichten will, obwohl ſich verſchiedene der Anweſenden ihrer ſicher er⸗ innern werden, weil ſie als ein Bild unſeres politiſchen Lebens, wie es allmählich entartet iſt, vor mir ſteht. Der Vorfall war folgender: Morgen begleiteten einige der ausdau⸗ erndſten Feſtteilnehmer den Ehrengaſt heim. Bis auf eine einzige Dame waren es ſämtlich Herren; Herren, die ihrer geſellſchaftlichen Stel⸗ lung nach Anſpruch auf Achtung und Ehrerbie⸗ tung hatten. Die Stimmung war glänzend. Da⸗ mals waren es jedoch nicht verbotene Waren, die die Stimmung hochbrachten, denn die rei⸗ chen Vorräte, die vorausſchauende Leute vor Inkrafttreten des Geſetzes beſchafft hatten, wa⸗ ren bei weitem noch nicht aufgebraucht. Der Rauſch war indeſſen, namentlich bei einem be⸗ Feſtteilnehmer, reichlich ſchwer gewor⸗ en, ſo daß, als ſich dieſe unermüdliche Schar von Feſtteilnehmern vor dem Hauſe des Ehren⸗ 4 gaſtes ſammelte, um eine Rede anzuhören, die keiner— und am wenigſten von allen ſicher der Redner ſelbſt— verſtand, ſo daß der 51 lüſſigkeit ho⸗ fende, als ſich die getrunkene ege herauszu⸗ drängte, um auf natürlichem kommen, es ruhig, ohne falſche Scham über ſo Natürliches, geſchehen ließ, wo er ſtand! Viel⸗ leicht wollte er nicht, indem er ſich umdrehte, etwas von der Rede verlieren. Die Herren lach⸗ ——— ten und nahmen die Sache als einen köſtlichen Spaß auf. Aber da packte plötzlich die anweſende Dame— es war eine reſolute und handfeſte Dame— den Betrunkenen an der Schulter und drehte ihn von der Geſellſchaft fort. Um meines Landes und meines Volkes willen möchte ich aufrichtig wünſchen, daß es eine feſte Hand gäbe, die auf dieſelbe Art und Weiſe unſere Politik bei den Schultern packte und ſie um⸗ drehte. Sie hat es nötig! Sie iſt allmählich ein * i 55 nter dem Wutgebrüll, das ſich erhob, ſchob Ulfur 11 Stuhl zurück 103 ſuchte ihn vergebens zu halten, damit er ſeine Antwortrede hören ſollte—, wandte der auf⸗ geregten Geſellſchaft den Rücken und ſchritt zur Tür Ehe er ſie aber erreichte, hörte er noch ein fröhliches Lachen, das wie ein Bergſturz den Lärm übertönte. Ex kannte das Lachen, ohne ſich umdrehen zu müſſen. Es war der alte Tei⸗ tur Skulaſon, der lachte, daß es durch den Saal dröhnte. —— Stachelhelgi Im Olx Fußbal Toren. 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Febr. te ſich im Zausſchuß werkehrs⸗ ung, auf Hotelier . tslager ht) Eine nzöſinnen r⸗Jugend haftslager Sonntag Zur Er⸗ te Bann⸗ worte an olgender: ausdau⸗ iſt heim. ſämtlich hen Stel⸗ Ehrerbie⸗ zend. Da⸗ e Waren, die rei⸗ eute vor tten, wa⸗ ucht. Der inem be⸗ er gewor⸗ che Schar s Ehren⸗ ören, die ſicher der r keit ho hexauszu⸗ über ſo nd! Viel⸗ umdrehte, rren lach⸗ köſtlichen nweſende handfeſte ulter und n meines röchte ich ſte Hand ſe unſere ſie um⸗ ihlich ein ob, ſchob achelhelgi er ſeine der auf⸗ chritt zur noch ein turz den en, ohne alte Tei⸗ den Saal 5port und Ipiel Dienstag 28. Februar 1959 :-Sieg der deutschen Nationalmannschaft üb er Jugoslawiens Fußballer Im Olympia-Stadion in Berlin errang die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag im ersten Fußball-Länderkampf gegen Jugoslawien nach dramatischem Kampfe einen Sieg von:2 Toren. In diesem Augenblick war das 2. Tor für Jugoslawien gefallen. Der Mittelstürmer Welfl(Jugoslawien) hebt freudig die Arme empor, während Janes(links) resigniert zusieht. Am Boden der deutsche Mittelläufer Tibulski und Torwart Klodt. Streitle ist gerade im Be- griff, das Leder wieder nach vorn zu geben. Skoß⸗Amban der Rous Dann wieder Auto⸗Rennen Da die Avus in das Reichsautobahnnetz ein⸗ bezogen wird, glaubte man bisher, daß der europäiſche Rennſport ſeiner ſchnellſten Renn⸗ — verluſtig gehe. Man war auch ſchon auf Suche, um einen Erſatz zu finden. Nun entſchloß man ſich aber, die Avus dergeſtalt um⸗ daß ſie ſowohl als Zubringerſtraße er Autobahn, als auch als Rennſtrecke verwen⸗ det werden kann. Das ſoll ſo geſchehen, daß der ſeitherige Rennkurs durch Verlegung der Südkurve nach Norden abgekürzt wird, ſo daß ein neuer Ring von nur 14 Kilometer entſteht. Dieſe Strecke wird weſentlich verbreitert, da die —75 in ihrer jetzigen Breite nicht mehr allen Anforderungn der modernen Rennwagen⸗Ge⸗ ſchwindigkeit genügte. Als Autobahn⸗Zubrin⸗ erſtraße wird die Avus über die Rennſtrecke inaus weitergeführt. Kluge bleibt beim Motorrad Der Rennſtall der Auto⸗Union Vor einem ſchweren Entſchluß ſtand der Mo⸗ torrad⸗Europameiſter Ewald Kluge. Die Auto⸗ Union, deren Wo⸗cem⸗Rennmaſchine Ewald Kluge in Auſtralien. England und überall auf bdem Kontinent zum Sieg geſteuert hatte, wollte den Chemnitzer nach gelungenen Probefahrten in die Rennwagenmannſchaft aufnehmen. Kluge rang ſich jetzt aber zu der Ueberzeugung durch, daß er vorerſt lieber beim Motorrad bleibt. Durch dieſen Entſchluß wurde der DaW⸗Mann⸗ ſchaft eine empfindliche Schwächung erſpart. Kluge, Winkler, Petruſchke und Hamelehle bilden nun wieder das erprobte Aufgebot der Zſchoppauer. Der junge Bungarz ſteht als Arbeitsmann vorevſt nicht zur Verfü⸗ gung, und Wünſche dient beim Militär, doch wird er von Fall zu Fall Urlaub erhalten. Badens Bandpal⸗En gegen 6achſen Für das Zwiſchenrundenſpiel um den Abler⸗ preis des Reichsſportführers am 5. März in Chemnitz gegen Sachſen hat der Gau Baden folgende Mannſchaft aufgeſtellt: Tor: Trippmacher(SV Waldhof); Ver⸗ teidigung: Schmidt— Müller(beide SV Waldhof): Läufer: Reidl(FC Freiburg)— Kritter(SV Waldhof)— Gehr(TV Secken⸗ heim); Sturm: Reinhardt(SV Waldhof)— Heiſeck(SV Waldhof)— Spengler(FC Frei⸗ burg)— Sutter(Poſt⸗SV Mannheim)— (TV 62 Weinheim). Erſatz: Morgen fR). Praktisch muß man sein! Mit zwei Paar Skiern läßt sich. wie unser Bild Zeigt. bequem ein Schlitten bauen. Weltbild(M) Amerikanerin Wheeler beim (Schirner-.) SHa⸗Gekketär widerlegt Gerüchte Beſuch beim Internationalen Jußball⸗Derband in Zürich Unſer Sportmitarbeiter hat dem Hauptquartier des Internationalen Fußballverbandes, Fifa, in Zürich einen Beſuch abgeſtattet und ſich dabei mit dem Generalſekretär Dr. Schricker über aktuelle Fragen des internationalen Fußball⸗ ſports unterhalten. Zürich, 28. Februar. 46 Länderflaggen aus allen Teilen der Welt von 54 Mitgliedern der Fifa ſchmücken das Zü⸗ richer Heim des Generalſekretärs Dr. Schricker, darunter beſonders wertvolle Wimpel von Län⸗ dern, die bisher Fußball⸗Weltmeiſterſchaften ausgetragen haben. Von Chile, das ſo ſchwer vom Erdbeben heimgeſucht wurde, iſt gerade in dieſen Tagen eine Flagge eingegangen. Weltmeiſterſchaft 1942 in Deutſchland? Das Geſpräch wendet ſich zunächſt der Fuß⸗ ball⸗Weltmeiſterſchaft zu für deren Uebertra⸗ gung Deutſchland ſeinen Anſpruch geltend macht. „Ueber die Zuteilung der nächſten Fußball⸗ Weltmeiſterſchaft 1942 entſcheidet ganz allein der Kongreß der Fifa, der 1940 in Luxemburg ſtattfindet. Deutſchlands Bewerbung für die Fußball⸗Weltmeiſterſchaft liegt bisher als ein⸗ zige der Fifa vor, daher hat Deutſchland größte Ausſicht, Austragungsort zu werden.“ Die letzte von den Franzoſen 1938 durchge⸗ führte Weltmeiſterſchaft hat mit faſt einer Mil⸗ lion Francs Ueberſchuß ein gutes finanzielles Ergebnis gebracht. Davis⸗Pokal als Vorbild In Paris, ſo erzählt der Generalſekretär wei⸗ Deulſchlandfaher mi Länder mannschaften Gleichzeitig Einführung der Uationenwertung Bei der erſten Radrundfahrt durch Groß⸗ deutſchland vom 1. bis 23. Juni werden wieder Ländermannſchaften ſtarten und gleichzeitig wird die Nationenwertung eingeführt. In den letzten Jahren wurden die teilnehmenden Aus⸗ länder in die Fabrikmannſchaften eingereiht und fuhren lediglich für ihre eigene Chance in der Einzelwertung, hatten aber im übrigen die Intereſſen ihrer Fahrradmarke und Mannſchaft zu vertreten. Durch den Start vollſtändiger Ländermann⸗ ſchaften iſt die Lage für das Jahr 1939 anders geworden. Die Ausländer kämpfen im Rah⸗ men ihrer Mannſchaft für ihre Nation und werden außerdem als Einzelfahrer gewertet. Das Ausland ſtellt Sechſer⸗Mannſchaften, wäh⸗ rend für Deutſchland die jeweils am beſten im Rennen liegende Fabrikmannſchaft der acht am Rennen beteiligten deutſchen Firmen als Na⸗ tional⸗Mannſchaft gewertet wird. Jede Gaſt⸗ Nation hat damit alſo praktiſch gegen acht deut⸗ ſche Mannſchaften zu fahren, allerdings bleiben die deutſchen Teams auf höchſtens fünf Fahrer beſchränkt. Die Ausländer werden alſo ſehr ſtarke Mannſchaften mit guten Fahrern ent⸗ ſenden müſſen, wenn ſie in der Nationenwer⸗ tung einen guten Platz belegen wollen. „de6 Melle“ ausgewäblt Deutſches Segelflugzeug für Helſinki In Rom hatte eine aus führenden Männern des Segelflugſports verſchiedener Nationen be⸗ ſtehende Kommiſſion die Auswahl unter fünf Segelflugzeugen für die Olympiſchen Spiele zu treffen. Deutſchland, Italien und Polen führ⸗ ten ihre Konſtruktionen für ein Olympia⸗Ein⸗ heits⸗Segelflugzeug vor, die von elf verſchiede⸗ nen Piloten geflogen wurden. Es galt dabei ein Flugzeug zu finden, das größte Flugtüch⸗ tigkeit und einfachſte Bedienung vorausſetzt. Die„Dy7s Meiſe“, der Deutſchen Forſchungs⸗ anſtalt für Segelflug in Darmſtadt wurde dieſen Anforderungen am meiſten gerecht und nach Abſchluß der ſechstägigen Probeflüge von der Internationalen Kommiſſion zum Olympia⸗ Segelflugzeug für 1940 beſtimmt. Tikol Und Gchwarzwald ſellten die Meifter Abſchluß der 4. Winterkampfſpiele der hitler⸗Jugend Mit den Deutſchen Jugendmeiſterſchaften der alpinen Wettbewerbe wurden am Sonntag die 4. Winterkampfſpiele der HJ in Garmiſch⸗Par⸗ tenkirchen beendet. Oben am Hang ſpielten ſich erbitterte Kämpfe ab. Der Tiroler Preiſer fügte ſeinem Abfahrtsſieg auch noch einen Erfolg im Torlauf zu, womit er auch überlegener Kom⸗ binationsſieger wurde. Beim BDM glückte es der Freiburgerin Hildeſuſe Gärt⸗ ner, den Innsbrucker Schweſtern Annelies und Roſemarie Proxauf durch zwei ſchnelle Läufe die Torlaufmeiſterſchaft abzujagen. Kom⸗ binationsſiegerin wurde Roſemarie Proxauf vor der Schwarzwälderin. Der Sprunglauf der beiden HJ⸗Klaſſen auf der kleinen Olympia⸗Schanze endete mit einer Ueberraſchung. Die Mittelgebirgsgebiete Sude⸗ tenland, Thüringen und Schleſien verwieſen die Vertreter der alpinen Gebiete wie Hochland, Tirol, Kärnten und Steiermark auf die Plätze. Den Sieg errang in der Klaſſe A Lausmann (Sudetenland) und in der Klaſſe B Engerl (Thüringen). Im Olympia⸗Kunſteisſtadion wurden die Schlußſpiele der Eishockeyturniere vor 8000 Zuſchauern ausgetragen. Bei der HJ ſiegte das Gebiet Oſtland:1 über Berlin, im Kampf um den dritten Platz war Düſſeldorf:1 über Kärnten erfolgreich. Das Turnier des Jung⸗ volks wurde von Hochland:1 gegen Düſſel⸗ dorf gewonnen. „Bei der Schlußfeier ſcharten ſich die Wett⸗ kämpfer, die ſich nun eine Woche lang auf allen Gebieten des Winterſports gegenübergeſtanden führer noch einmal um den Reichsjugend⸗ ührer. Baldur v. Schirach ſprach über das Ziel der Winterkampfſpiele und würdigte die guten Leiſtungen. Das Meueste in Kürze Ein Fechtländerkampf zwiſchen Deutſchland und Frankreich auf breiteſter Grundlage wurde für den B. und 26. März nach Paris ab⸗ geſchloſſen. Er geht auf Säbel, Florett und De⸗ gen; jede Mannſchaft beſtreitet den Kampf in jeder Waffe mit ſechs Fechtern. Henner Henkel unterlag zuſammen mit der internationalen Tennisturnier in Beaulieu im gemiſchten Dop⸗ pel der franzöſiſch⸗rumäniſchen Paarung Frau Laffargue/ Tanaſesco:3:6:6. i. Helmut Lantſchner wollte in dieſem Jahr ſei⸗ nen Titel als Schweizer Meiſter in der ſchwe⸗ ren Viererkombination, die nordiſche und alpine Wettbewerbe vereinigt, in Unterwaſſer ver⸗ teidigen, jedoch tvaf ſeine Meldung zu ſpät ein. * Weltmeiſter Bradl iſt erkrankt und kann am nicht teilnehmen. Für ihn reiſt nun Hans Marr(Oberhof) mit dem Wehrmachtsmeiſter Haſlberger und He⸗ chenberger nach Oslo. Eſtlands Ringer ſtellten am Montagabend in Riga ihre hohe Klaſſe erneut unter Beweis. In einem Länderkampf bezwangen ſie Lettland klar mit:1 Punkten. Waldlauf unter Teilnahme bester deutscher Klasse Der Waldlauf in Hohen-Neuendorf bei Berlin sah die besten Läufer des Reiches am Start. Unteroffizier Jacob von der Tierärztlichen Aka- demie(unser Bild) gewann den über 2000 Me- ter führenden Wettbewerb, in dem der deutsche Kekordmann Harbig-Dresden als Zwölfter ein⸗ kam.(Schirner-.) ter, iſt kürzlich über eine Neuorganiſation der Austragung der Fußball⸗Weltmeiſterſchaft ge⸗ ſprochen worden. Seiner Anaſicht nach ſei die bisherige Form der Gruppeerzuſammenſetzung nicht günſtig. Dr. Schricker denkt dabei an einen Austragungsmodus nach dem Vorbild des Da⸗ vis⸗Cup. Es müßten kleinere Gruppen von drei bis vier Teilnehmern zuſammengeſtellt werden, nicht Gruppen wie beiſpielsweiſe Po⸗ len, Jugoflawien, Norwegen und Irland Auch ſolche Länder mit der Spielſtärke der Schweiz und von Portugal ddürften nicht in einer Gruppe zuſammenkomenen. Ein in Paris ge⸗ bildeter Ausſchuß unter dem Vorſitz des Vize⸗ präſidenten Mauro(Italien), dem deutſcher⸗ ſeits Dr. Bauwens angehört, wird all dieſe Fragen prüfen und nach der Rücktehr des Prä⸗ ſidenten Rimet von ſeiner Südamerika⸗Reiſe Ende April oder Anfana Mai die Vorſchläge beſprechen. Die Entſcheidung über die Form der Austragung der nächſten Weltmeiſterſchaft wird ebenfalls 1940 in Luxembura fallen. Starkes Intereſſe an Helſinki Die Fifa hat zwar mit der Durchführung des Olympiſchen Fußball⸗Turniers 1940 in Helſinki zu tun— das iſt eine Angelegenheit des Finni⸗ ſchen Olympiſchen Komitees— aber trotzdem wandte ſich die Unterhaltung dem Olympiſchen Fußball⸗Turnier 1940 zu. Der Verband wird, wie Dr. Schricker betonte, Finnland in jeder Weiſe bei der Durchführung des Olyenpiſchen Fußball⸗Turniers unterſtützen. In Südamerika iſt für das Fußball⸗Olympia großes Intereſſe vorhanden. ſo daß die Teilnahme Südamerikas an den kommenden Kämpfen in Helſinki nicht ausgeſchloſſen iſt. Das europäiſche Aufgebot in Helſinki wird ſehr ſtark ſein. Südamerika⸗Reiſe— Höflichkeitsbeſuch Auf die bevorſtehende Südamerika⸗Reiſe des Fifa⸗Präſidenten Rimet erklärte Dr. Schricker im Verlaufe des Geſprächs ganz eindeutig: „Bei der bevorſtehenden Reiſe des Präſidenten Rimet, über die allerlei falſche Kombinationen verbreitet wurden, handelt es ſich um einen reinen Höflichkeitsbeſuch bei dem Südamerila⸗ niſchen Fußballverband. Während der Anweſen⸗ heit von Präſident Rimet in Südaenerika ſteht weder eine Vergebung der Fußball⸗Weltmeiſter⸗ ſchaft nach Südamerika noch ein Fußball⸗Kampf zwiſchen einer ſüdamerikaniſchen und europäi⸗ ſchen Auswahlmannſchaft zur Ausſprache. An einen Fußball⸗Kampf Südamerika gegen Europa iſt nach den Erfahrungen des Spieles England gegen Kontinent überhaupt nicht zu denken.“ Dr. Schricker wies ſodann auf die Fortſchritte hin, die der Sport in Süd⸗ und Zentralamerika in den letzten Jahren gemacht hat. Im ver⸗ gangenen Jahr fanden in Panama die Olympi⸗ ſchen Spiele von Zentralamerika ſtatt, an denen 21 Länder teilnahmen. Moc os ha's geſcheft Wieder iſt ein Spielſonntag beendet und nun auch die Meiſterſchaft in der Gruppe Weſt ent⸗ ſchieden. 08 hat ſich durch ſeinen weiteren Sieg die Meiſterſchaft errungen und ſomit die Be⸗ rechtigung für die Aufſtiegsſpiele zur Bezirks⸗ klaſſe erworben. Man kann ruhig ſagen, daß in 08 wohl auch die beſte und beſtändigſte Mann⸗ ſchaft den Lorbeer errungen hat. Das Spiel Poſt— 08 wurde auf dem(8⸗Platze ausgetra⸗ gen, da Poſt nicht über ihren Platz verfügen konnte. Im letzten Spiel muß auch noch der Täbellenzweite auf den(8⸗Platz, ſo daß bei die⸗ ſem Siege die Meiſterſchaft mit ziemlichem Vor⸗ ſprung errungen wird. In der Abſtiegsfrage iſt allerdings das letzte Wort noch nicht geſprochen, trotzdem Reilingen ſein letztes Heimſpiel ſieg⸗ reich geſtalten konnte. Altlußheim Runan Reilingen— Rohrhoeſrr.„ 20 08— Poſt„„„ 0 0 0 0* 0 0 31 Oftersheim— Rheinaun. Es konnten ſomit alle Platzvereine zu Siegen komenen.— Die Tabelle iſt folgende: 08 17 13 2 2 283 3 Altlußheim 15 9 2%0% · Oftersheim 17 TG Rohrhof 14 7 1 Rheinau 76s 1846 17 I Poſt 16 6 2 83 Ketſch 16 6 2 83 Reilingen 16 5 2 Kurpfalz W1 Gtaxtolge am Holmenkolen Die Deutſchen in der zweiten Hälfte Je Oslo wurde die Ausloſung für die vom 4. bis 6. März ſtattfindenden, Holmenkol⸗Reei⸗ nen vorgenommen. Für den Langlauf über 17 Kilometer erhielt der einſtige Deutſche Meiſter Hans Vinjarengen die Nr. 20. Lars Bergen⸗ dahl, der Weltmeiſter der 50 Kilometer von Za⸗ kopane, hat Nr. 36. Sverre Brodahl folgt mit Nr. 40. Als erſter Deutſcher geht Leonhard Bach mit Nr. 46 ab. Der norwegiſche Olympia⸗ ſieger von 1936, Oddbjörn Hagen, hat die Nr. 66, der Italiener Deinez die Nr. 85 erhalten. Für Günther Meergans wurde die Nr. 105 ge⸗ zogen, und ſo ziemlich aan Ende des ſtarken Feldes geht unſer Kombinations⸗Weltmeiſter Guſtl Berauer mit Startnummer 121 ins Renneei. Der Fünfländerkampf der Schützen von Deutſchland, Finnland, Schweden, Dänemark und Norwegen, der am 11. und 12. März in Königsberg ſtattfinden ſollte, wurde abgeſagt. Der Deutſche Schützenverband benützt den frei⸗ gewordenen Termin zu Prüfungskämpfen der Nationalmannſchaft, die am 10. und 11. März in Berlin⸗Schönholz und Wannſee durchgeführt werden. ——————————————————————————————————— Dienskag, 28. Jebruar 1930 „Hakenkreuzbannen“ Leichte und ernste Eheprobleme in England (Von unserer Mitarbeiterin Elisabeth Joost, London) Beinahe wichtiger als das Ereignis der Hoch⸗ zeit ſelber iſt ſein Echo im Kreis der teilneh⸗ menden Freunde, der Bekannten, die davon un⸗ terrichtet werden, und der Preſſe, deren Repor⸗ ter Tag für Tag mit gezückter Kamera vor den berühmten Hochzeits⸗Kapellen auf Wache ſtehen. Wie es für die Socziety ganz beſtimmte „ſtandesgemäße“ Wohnviertel, die berühmte „gute Adreſſe“, gibt, ſo hat ſie, je nach Rang und Reichtum, ihre ganz beſtimmten Kirchen, und, damit zuſammenhängend, ganz beſtimmte prieſterliche Berühmtheiten, die die Trauungs⸗ zeremonie vornehmen. Da der Ton, den die Socziety angibt, in unendlichen, bald bürger⸗ lichen, bald volkstümlichen Variationen von den übrigen Geſellſchaftsſchichten übernommen wird, ſo hat jedes bräutliche Paar, ſei es nun in der Großſtadt, in den kleinen beſchaulichen Landörtchen, ja ſelbſt im dörflichen Gehege ſeinen feierlichen Aufzug zur Kirche, wohin die Braut vom Vater, der Bräutigam von ſeinen „beſt man“, aber jedes vom andern getrennt, geleitet wird, ſeine Brautjungfern und Braut⸗ pagen, ſeinen Konfettiregen, wenn es die Kirche verläßt, ſeinen„Empfang“ zu Hinie bei dem Braut und Bräutigam mit vereinten Kräften den ſelbſtgebackenen Hochzeitskuchen ſchneiden und verteilen und ſchließlich ſeinen berühmten „honey⸗moon“(Honigmond), die Flitterwochen. Jalſche Brautleute und Lambeth⸗Walk Beginnt auch in der Socziety das„quiet Wib die ſtille Traufeier ohne Zuſchauer unter Geheimhaltung des Tages und der Kirche, als die neueſte Art von hochzeitlichem Snobismus Mode zu werden, ſo ſind doch die von Amerika überkommenen Methoden der de⸗ korativen Aufzüge und der extravaganten Hoch⸗ zeitsreiſen vorherrſchend. Es vergeht kein Tag, an dem nicht jede Zeitung„ihr“ Hochzeitsbild und wenigſtens eine ſenſationelle oder die Tränendrüſe rührende Hochzeitsbegebenheit brächte. Sei es nun, daß der Lieblingshund der Braut ſich daheim losriß und mit Gebell mitten in die Trauungszeremonie hinein an den Altar ſprang, ſei es, daß ein dreijähriges Brautmädchen in den feierlichen Hochzeits⸗ choral hinein munter den Lambeth⸗Walk krähte, ſei es, daß in einem entgleiſten Unglückszug leich zwei Bräutigame auf dem Weg zum Traualiar mitfuhren und lediglich dadurch, daß ſie ihren Kopf zum Fenſter hinausſtreckten, mit dem Leben davonkamen, ſei es, daß ein junger Lord und reicher Gutsherr wie im Aſchen⸗ brödelmärchen das Küchenmädchen ſeiner Mut⸗ ter heiratete— etwas ganz Ungeheuerliches im ſtandesſtolzen England!— oder die Mutter von einem Jüngling und ihre Tochter von deſ⸗ ſen Vater geehelicht wird, um dann an der Hochzeitstafel als ungewöhnliches Geſellſchafts⸗ ſpiel die etwas ſchwierigen neuen verwandt⸗ ſchaftlichen Grade beſtimmen zu laſſen! Auch daß die falſchen Brautleute zueinanderkommen, kann paſſieren!? So ging es kürzlich einem jungen Mann, der vor dem Altar vom falſchen Schwiegervater unter dem Klang falſcher Cho⸗ räle eine falſche Braut zugeführt wurde. Die richtige hatte ſich verſpätet und die falſche, die werden ſollte, kam ver⸗ rüht. Der verlorene Trauring Noch peinlicher mag der Zwiſchenfall mit dem verlorenen Trauring geweſen ſein, der dem un⸗ geſchickten Bräutigam vor dem Altar hinfiel und trotz eifriger Suche des Paares wie des Pfarrers in der Eile nicht wiederzufinden war. Eine verheiratete Freundin rettete die fatale Situation und reichte den Hilfloſen kurz ent⸗ e e lrar dv ſchloſſen ihren eigenen Ring. Welch böſes Omen! Und ſicher wäre die eben geſchloſſene Ehe daheim gleich in die Brüche gegangen, wäre nicht, gerade im heikelſten Augenblick, wie ein Heus ex machina der Pfarrer mit dem wiedergefundenen Ausreißer erſchienen. Es kann aber auch geſchehen in dieſem Lande, in dem nach amerikaniſchem Muſter bald nichts mehr unmöglich iſt, daß die Braut ausbleibt, verhindert iſt, da ſie ſich zur ſelbigen Stunde heimlich mit einem andern Mann in der immer noch beſtehenden und ausgiebig benutzten Ehe⸗ ſchmiede von Gretna Green an der ſchottiſchen Grenze zuſammengeben ließ. Zwar hat man unlängſt gegen den altmodiſchen Amboß und ſeinen rußigen Schmied als eine unmoraliſche Angelegenheit Sturm gelaufen und hätte die Zufluchtſtätte aller heimlichen, verbotenen und willkürlichen Ehen beinahe durch ein Geſetz ver⸗ nichtet. Aber Triumph der bedrohten Liebe und Sieg der Romantik— die Eheſchmiede blieb, 130 gewiſſermaßen geſetzlich ſanktioniert, be⸗ ehen. Ehen auf Gbbruch Auffallend iſt in der letzten Zeit die Häufung einer ganz beſonderen Art von Ehe, die unter⸗ nehmungsluſtige Methuſalems zwiſchen 70 und 80— manchmal geht's noch höher— mit Bräu⸗ ten von 20 bis 30 Jahren ſchließen. Da die jungen Männer der Vereinigten Königreiche häuftg zu egoiſtiſch ſind, ihr Geld mit einer Ehepartnerin zu teilen, bleiben eben nur die Alten, ſo ſuchte eine Engländerin mir dieſe ab⸗ norme Erſcheinung verſtändlich zu machen. In vielen Fällen mag den Greiſen dieſer Dauer⸗ kontrakt mit ihrer jeweiligen Hausangeſtellten, Pflegerin oder Sekretärin die bequemſte Art der Alterspflege, den betreffenden Frauen aber dieſe„Ehe auf Abbruch“ die ſicherſte Gewährs⸗ leiſtung für zukünftige Verſorgung darſtellen. Einige von ihnen ſind ſchamhaft genug, den Eheſchluß heimlich zu begehen. Wo nicht, bricht ſich hin und wieder das geſunde Urteil einer Zuſchauergemeinde Bahn, wie es kürzlich in einem Dörfchen bei der beabſichtigten Vermählung eines 83jährigen Greiſes mit ſei⸗ nem Küchenmädchen geſchah. Der allgemeine Hohn und die derben Schimpfworte des Hoch⸗ zeitsſpaliexs ließen die 23jährige Braut flüch⸗ ten, ſo daß Pfarrer und Bräutigam vergeblich am Altar auf ſie warteten. „Ehe⸗Bann“ im Regierungsviertel Ein trauriges ſoziales Kapitel wie dieſe Hoch⸗ zeiten von Greiſen ſind die vielen heimlichen Ehen, die junge Paare zu führen gezwungen ſind, weil ſie entweder unter der geſetzlich feſt⸗ geſetzten Einkommenquote ſtehen oder aber un⸗ ter den berüchtigten„Ehebann“ fallen. Dieſer Ehebann, der beſonders unerbittlich in White⸗ hall, dem Regierungsviertel, waltet, verbietet allen in Regierungsämtern berufstätigen Frauen die Fortführung ihrer Tätigkeit, wenn ſie heiraten. Da viele von dieſen Mädchen aber ohne ihr Mitverdienen niemals eine Ehe führen könnten, ſind ſie gezwungen, ihre Verheirgtung angſtvoll vor jeder Entdeckung geheimzuhalten. Das aber, was der Engländer eine richtige Hochzeit nennt, ſo eine Art Märchenhochzeit in einem richtigen Schloß mit allem Prunk, der Dehge deeh wurde kürzlich mit einem gran⸗ dioſen öffentlichen Schauſpiel in Windſor, einer der bevorzugten Reſidenzen des Königspaares, Wien, die Stadt der Mode Exrichtung einer Akademie für Modeschaffen In Wien wird demnächſt im Mittelpunkt der Stadt in moderner Weiſe das ehemalige Haus des Gaſtſtätten⸗ und Beherbergungsgewerbes uü einer Reichsakademie für deut⸗ ſö: s Modeſchaffen eröffnet. Das bedeu⸗ tet nicht nur den Beginn einer neuen Epoche ſch das geſamte moderne Handwerk des Deut⸗ chen Reiches, ſondern vor allem eine Anerken⸗ nung Wiens als führende Stadt für das deut⸗ ſche Modeſchaffen. Eine noch weitergehende Verſelbſtändigung des Modeſchaffens und eine Stärkung der Un⸗ abhängigkeit von den Modediktaten anderer Natiofien iſt eine der vordinglichſten Notwen⸗ digkeiten. Die Klarheit und Zweckmäßigkeit aller handwerklichen Erzeugniſſe, denen es da⸗ bei nicht an Schönheit und individueller Form⸗ gebung mangelt, die perſönliche Note an jedem handwerklich geſchaffenen Gegenſtand bedarf auch in der Mode einer kulturellen Pflege auf breiteſter Baſis. Es muß daher eine Er⸗ Arzngiba errichtet werden, die f ſ5 der Heranbildung und der Förderung des ſchöpfe⸗ riſch begabten Nachwuchſes befaßt. Dieſe Aus⸗ bildungsſtätte wird die genannte Reichsakade⸗ mie für Modeſchaffen ſein, die hier in Wien ihr Heim bekommt. Dieſe Schule umfaßt erſtmals die Ausbil⸗ dungsmöglichkeit für alle modeſchaffen⸗ den Berufe. Man hat erkannt, daß jedes einzelne Erzeugnis der Mode, das Kleid, der Fri der Schuh, der Handſchuh, die Wäſche, die rifur, ein harmoniſches Ganzes bilden und daß alle daran arbeitenden Handwerker in ihrer F rischer Wind im Haus Von Erich Paetzmann Es war eine richtige Mängerwirtſchaft. Zwei Wochen lang hatten ſie eine Frau im Haus ge⸗ habt, oder vielmehr ein Fräulein. Aber als Der Lehrjunge Paul ihr eines Morgens beien Kaffeeholen zweimal in die Küche ſpuckte, ein⸗ mal auf die Herdplatte und einmal in den Scheuereimer, ſagte ſie etwas von Sauwirt⸗ ſchaft, packte die Koffer und ging. Sie waren alſo wieder mal ganz unter ſich, die drei Män⸗ ner. Vorn im Geſchäft der Meiſter zwiſchen ſeinen Fahrrödern und Erſatzteilen, und hiei⸗ ten in der Werkſtatt der Geſelle Georg und ber Spucker und Lehrling Paul.— Man ſah es dem Betrieb ſchon von weitem an, daß keine ſeſte Hand in ihm für Ordnung ſorgte. Seit der Meiſter ſeine Frau begraben hatte und dann die Kiaſder aus dem Hauſe gehen ſah, hatte er keine rechte Freude mehr am Geſchäft. Dabei ſah der Laden noch einigermaßen guf⸗ geräumt und ſauber aus. Von der Werſſtatt konnte man das beim beſten Willen nicht mehr behaupten. Sie war eine einzige verrußte und verluanpte Räuberhöhle. Die paar Schei⸗ ben, die noch nicht durch Pappſtücke erſetzt wa⸗ ren, ſahen aus, als ob ſie aus Milchglas wären, neid vor den Fenſtern draußen häufte ſich ein Berg von roſtigem Gerümpel, mit deſſeei Wachstum auch die Breyneſſeln und Schier⸗ liengsſtauden nicht mehr Schritt halten konn⸗ ten. Der Schaffenseifer der beiden, die hier wirkten, hatte ſich ſchon längſt der Umgebung angepaßt. Da kam eines Morgens ein neues Fräulein in das Haus. Es war ein Mädchen von etwa neunzehn Jahren, das Toni hieß uſd auch ſo ausſah— nämlich hell und jung und friſch, mit einem kleinen Schuß von reſoluter Eigen⸗ willigkeit dazwiſchen. Fräulein Toni riß zunächſt mal alle Fenſter auf und ſetzte dann die Wohnung unter Waſ⸗ ſer. Es war, als wenn ein Mühlbach durch das Haus geleitet würde, der alle Gemütlich⸗ keit und allen altvertrauten Unrat mit ſich aus den Türen ſchwemmte. Der Meiſter hatte ſich gantz in einen fernen Ladenwinkel geflüchtet und ſah von dort aus trübe in die Zukunft. Erſt gegen Abend wagte er ſich mal heraus und kam ſogar bis an die Küche. Er lannte ſie nicht wieder. Er konnte ſich überhaupt nicht denken, daß ein Menſch es zwiſchen ſoviel Blantheit ueid Ordnung auf die Dauer aushalten könnte. Man durfte ja jetzt kaumn noch wagen, ſeine Zigarrenaſche frei in der Wohnung herumzuſtreuen. Und was ſollte das erſt geben, wenn das Fräulein Toni richtig warm geworden war. Am nächſten Morgen ſtieß auch die Werkſtatt zum erſtenmal mit dem neuen Gaſt zuſammen. Der Lehrling Paul kam mit zwei Kaffeetan⸗ nen und verlangte heißes Waſſer. Als Fräu⸗ lein Toni die Kannen ſah, lachte ſie laut auf und ſagte, er ſolle ſich nicht unterſtehen, ihr noch einmal mit ſolchen ſchmierigen Ferkeltrö⸗ gen über die Küchenſchwelle zu kommen. Was ſie drüben in dem Räuberloch von Werkſtatt trieben, wäre ihr gleich, aber in ihrenn Bereich herrſche Ordnung. Baſta! Paul ging ſofort hinüber unſd trug dem Ge⸗ ſellen die Sache brühwarm vor. Es war ein Fall von grundſätzlicher Bedeutung, denn um die Kaffeekannen hatte ſich kein Menſch zu küm⸗ mern als die zwei Beſitzer. Aber da ſie ihr Frühſtück nicht trocken eſſen wollten, mußte ſich Paul wohl oder übel dranmachen, die ſchwarze Kruſte von der weißen Emaille herunterzu⸗ ſcheuern. 1 ſollte noch ſchlimmer kommen, zumal für aul. Eines Tages erhielt er nämlich von dem Geſellen den ſonderbaren Auftrag, alle Schei⸗ ben blant zu putzen. Und während er ſich voller Unluſt an die Arbeit machte, aing Herr Schorſch, wie ihn das Fräulein Toni nannte, nach vorn techniſchen und geſtaltenden Leiſtung aufeinan⸗ der abgeſtimmt 115 müſſen. Auch der Hand⸗ werker der Vorſtadt, der den Arbeiter und Landmann kleidet, ſoll von dieſen Beſtrebungen erfaßt werden, der gute Geſchmack in der Mode ſoll nicht mehr den wohlhabenderen Ständen vorbehalten ſein, auch der einfache Volksgenoſſe hat ein Recht, ſich gut zu kleiden. Gute Klei⸗ dung war nie eine Frage des Geldes, ſondern immer eine Frage des Geſchmacks. Dieſe Erkenntniſſe allen modeſchaffenden Handwer⸗ n vermitteln, iſt die wichtigſte Aufgabe der Modeſchule. Reben der geſtaltenden Arbeit, die von her⸗ vorragenden Fachleuten aus dem geſamten Reich gelenkt und geführt wird, werden ſich techniſche Referenten mit der wiſſenſchaftlichen und handwerklichen Erforſchung der Arbefts⸗ techniken der einzelnen modeſchaffenden Be⸗ rufe befaſſen. So wird es gelingen, den Schü⸗ lern die jeweils beſte Fachtechnik für ihre Be⸗ rufe zu vermitteln. Beſondere Bedeutung kommt der Errichtung einer eigenen Klaſſe für Modeſchöpfer zu. Es ſchn ferner ibblflin für Herren⸗ und Damen⸗ chneider, Modiſtinnen, Modezeichner, Textil⸗ Mfa Modefotografen, Theater⸗ koſtümſchneider und Mannequins vorgeſehen. Für die vielſeitigen Bemühungen, das Anſehen des deutſchen Modeſchaffens in der Welt W feſtigen, wird ſomit aus dieſer Schule der 15 h⸗ lich und äſthetiſch auf das beſte dete Nachwuchs hervorgehen. vorgebi zum Meiſter und behauptete, in der Wertſtatt wäre es zu dunkel, da gehörten endlich ein pagr neue Scheiben rein. Und was der Glaſer koſtete, knte man ja, wenn man das alte Eiſen und Gerümpel da verkaufte—— Schön, der Meiſter war es zufrieden, und am nächſten Tag kam der Glaſer, und ein paar Stunden ſpäter auch der Altwarenhändler. Es wurde langſam lichter in der Werkſtatt. Aber längſt gioch nicht ſo licht wie in der Küche. Fräulein Toni hatte ſich nämlich zu allem Ueberfluß auch noch einen grünen Ka⸗ ſten vor das Fenſter geſtellt, in dem ſie Peter⸗ ſil'e zog. Wenigſtens in der Mitte, denn an den beiden Seiten pflanzte ſie zu ihrem reinen Spaß ein paar Feuerbohtien an, die es ſofort ſehr eilig mit dem Wachſen hatten und bald das ganze Fenſter umrankten. Es war nun immer ein ſehr ſchönes Bild, wenn das blonde Fräulein Toni nachmittags bei ihrer Nöharbeit von lauter grünen Blät⸗ tern eingerahmt war, als ſäße ſie mitten in einer Geisblattlaube. Herr Schorſch mußte von der Arbeit öfters mal hinüberblicken und ſich wundern. Er dachte daran, mal gelegentlich mit Fräulein Toni zu ſprechen, ob man um die Werkſtatt herum auch ſo etwas machen könnte. Aber zunächſt mußten erſt die Bren⸗ neſſeln und das andere Zeug da weg. Paul kam zwar anfänalich mit dem dummen Ein⸗ wand, er lernte nicht Gärtner, ſondern Schloſ⸗ ſer. Aber da draußen gerade die Sonne ſchien und ſo ein paar Blumen auch eine ſchöne Sache ſind, aing er hin, rodete das Unkraut aus und grub das Stückchen Erde um und um. Fräulein Toni ſchaute zwiſchen ihren Feuer⸗ bohnen ab und zu mal hin und lachte auch enal ein bißchen in ſich hinein, was ihr dann immer rieſig nett ſtand. Sogar der Jüngling Paul fand das. So gegen fünf Uhr, als in der Wertſtatt Feierabend war, kam Herr Schorſch in die Küche, um die Sache gleich mal mit Fräulein Teni durchzuſprechen. Er hatte ſich zu dieſem Zweck einen auffallend weißen Kragen umge⸗ bunden. „Soſo— Blumen wollen Sie da pflanzen,“ Marineblau mit weißem Pikee Eine Mode, die jedes Frühiahr auftaucht und immer wieder von den Frauen gern getragen wird. Der weiße Pikee im dunklen Kleid gibt mit seiner strahlenden, schneeigen Frische 50 recht den Eindruck von Adrettsein und Ge⸗ pilegtheit.(Scherl-Bilderdienst-.) begangen. Der Schloßhauptmann der mittel⸗ alterlichen Trutzburg hatte ſeine einzige Tochter zu vermählen. 1300 hohe und höchſte Gäſte wa⸗ ren geladen. Der König hatte die Staats⸗ und Prunkgemächer des Schloſſes und die Kapelle, in der ſonſt nur gekrönte Häupter getauft, ge⸗ traut und beſtattet werden, zu der vom Erz⸗ biſchof von Canterbury, dem Führer der angli⸗ kaniſchen Kirche, Trauung frei⸗ gegeben. Wie mittelalterliche Burgfräulein ſchritten die zehn Brautjungfern in ihren lan⸗ gen Goldſchleiern und Stirnreifen dahin, die Brokate ihrer Gewänder trugen die gleichen Muſter und Farben wie die alten Königs⸗ banner, die von den Wänden der Kapelle nie⸗ derhingen. Die Braut hatte ihr Kleid im Stil der Maria Stuart, die viele Jahre im gleichen Schloß gefangen ſaß, gewählt. Scotland Nard bewachte mit eindem beträchtlichen Aufgebot die feierliche Zeremonie und das koſtbare Leben all der Peers und Peereſſen, der Herzöge und Her⸗ zoginnen. Zu der Märchenhochzeit aber gehörte als vielleicht Allerwichtigſtes der viele Meter lange, von Gold und Silber und ausgeſuchten Gläſern und Porzellanen bedeckte Gäbentiſch. Aber das Originellſte, das da zwiſchen all den HINO⸗ fss .7. 20 3 Me bont Inb üssme Nocheſhe, s ee erleſenen Koſtbarkeiten aufgebaut war, mag doch wohl die komplette Beſen⸗ und Reinigungs⸗ ausrüſtung geweſen ſein, die irgendein ano⸗ nymer Spender mit einem humorvollen Gedicht verſehen hatte.„Er hoffe“, ſo war in ſeinen Reimen zu leſen,„die wohltuende Wirkung ſei⸗ ner Gabe recht oft und deutlich ſichtbar im zu⸗ künftigen Heim der Braut feſtſtellen zu können!“ „Wozu zu bemerken iſt, daß bei manchen eng⸗ liſchen Männern das Verſtändnis für eine tüchtige Haußfrau im guten alten Stil immer noch vorhanden zu ſein ſcheint. Und daß viel⸗ leicht weniger das liebe Geld als der Mangel an ſolchen Ehefrauen alten Stils der Grund für die Heiratsunluſt der jungen engliſchen Männerwelt iſt. eeeee ee e ſagte Fräulein Toni,„was denn für Blumen?“ „Ja eben, was für welche weiß ich auch noch nicht,“ antwortete Herr Schorſch,„aber viel⸗ leicht könnte man ja abends mal an den Gär⸗ ten vorbeigehen——“ „Da freilich, das könnte man ſchon. Es iſt nur— ſehen Sie, Herr Schorſch— wenn wir ſo allein da herumgehen und der Meiſter er⸗ fährt das—“ „Was iſt dann?“ „Naja, dann denkt er, wir hätten was, wir zwei.“ „Kann er ja. Denken koſtet nichts. Aber wenn er ein Wort ſagte, Fräulein Toni, dang ſage ich ihen erſtmal, was das hier für eine dreckige Jammerbude geweſen iſt, eh Sie kamen. Und dann ſage ich ihm auch, er ſollte ſich zur Ruhe ſetzen und mich mal hier den Laden machen laſſen, vielleicht in Pacht oder ſo. Aber dang ſollen Sie mal ſehen, Fräulein Toni, wengn wir beide—“ „Lieber Schorſch, dann könnte ich ja gar nicht mehr hierbleiben.“ „Wieſo nicht?“ „Nein, mit ſo einem jungen Mann allein im Haus'?!“ „Haha, erſt recht, Fräulein Toni! Wir brau⸗ chen uns doch bloß—“ „Pſt!“ Der Meiſter kommt!“ flüſterte Fräu⸗ lein Toni plötzlich. Sie horchten eine Weile hin, aber Fräulein Toni mußte ſich geirrt ha⸗ ben, oder——— Vielleicht war ſie auch nur der Anſicht, daß Herr Schorſch etwas zu ſchneidig in die Zu⸗ kunft ſteuerte. Immmmmmmnmammnammmmmnmammammaaamtm Es waren die goten Ahnen jm Grunde doch recht dumm. Do zogen die alten Germanen weit in der Welt herum. Häften sie gelesen, was hevute gor hochgelahrte leute uöber sjle geschrieben — sie wäfen fein doheim geblieben. WillVesper. Atlas m bes Ent mit ã Das H gekämmt Has 55EZ ooen zu kurz weichen Eitelkeit perückeng zehnte i .—— lmummmmmm Dienne 51 möätür! Mum icht und getragen leid gibt ische 5S0 und Ge⸗ ienst-.) mittel⸗ Tochter äſte wa⸗ ats⸗ und Kapelle, auft, ge⸗ om Erz⸗ er angli⸗ ig frei⸗ fräulein ren lan⸗ hin, die 3 önigs⸗ ſelle nie⸗ im Stil gleichen id Nard zebot die zeben all ind Her⸗ gehörte e Meter zeſuchten bentiſch. all den ir, mag ligungs⸗ in ano⸗ Gedicht 1 ſeinen ung ſei⸗ im zu⸗ önnen!“ zen eng⸗ ür eine immer aß viel⸗ Mangel rund igliſchen umen?“ uch noch er viel⸗ en Gär⸗ Es iſt nn wir ſter er⸗ n was, „Aber i, danei ür eine eh Sie er ſollte ier den ht oder fräulein ar nicht lein im r brau⸗ Fräu⸗ Weile rrt ha⸗ ht, daß die Zu⸗ II hakenßreuzbanner⸗ ———— Frülijahrsmoden in talien Die Italienerin uill nichts mehr wissen von Paris In Italien nimmt der Frühling 1939 einen bunten und blumigen 7485•8 der viele Frauen⸗ herzen höher ſchl fen läßt. Ber Kerneval hrachte kapriziöſe Abendkleider mit Rüſchen, Spitzen und Volants. Es ſchien, als hätte man in Großmutters Kleiderkiſte gewühlt, aber mit einem Ergebnis, das man rühig erfreulich und fraulich nennen kann.„Die Zeit der Extreme iſt vorbei“, ſchreibt eine behannte Modiſtin aus urin,„in einer Zeit der ruhigen Mitte, Ver⸗ und Zugeſtändniſſe, hat ſich„La toda“ pflichtgemäß der Zeit gefügt“. Die Frau hat ſich auf ſich ſelbſt beſonnen und den Ehrgeiz, männlich und emanzipiert zu ſein, aufgegeben und zeigt dies Zugeſtändnis offen⸗ ſic flich in der neuen bevorzugten Linie der neden Man trägt weite, zarte Tüllröcke 115 enger Tgille und Blumenſchmuck an der Schultek. Türkisfarbener Taft und ſchwarze Spitzen, ſcharzer Samt mit Goldſtickerei, weißer Atlas mit pfauenblauen Samtcapes ſind bevor⸗ uügte Farben und Stoffe und ihre Art be⸗ fi imt Harmonie und Schönheit der Linie und des Entwurfes. Mit Jächer und Spitzenſchal Das Haar wird am Abend in der Stirn hoch⸗ gekämmt und mit Blüten gehalten, es iſt nicht Haarförben u,e, 5pEZIATsAroe pER Hauk glroen/ 7. 28 Kunststraße- Fernsprecher 256 96 zu kurz und nicht zu lang und umrahmt in weichen Locken das Geſicht. Hier hat frauliche Eitelkeit auch bizarre Formen geſchaffen, der perückengrtige Lockenaufbau vergangener Jahr⸗ zehnte iſt vielen Angriffen ausgeſetzt, wird aber mit einem gewiſſen chevaleresken Wohlwol⸗ len abgeurteilt. Das alles ſagt, daß man nicht nur modern, ſondern in erſter Linie kleidſam angezogen ſein möchte, ganz gleich, ob mit Großmamas Fächer und Spitzenſchal oder mit Hilfe der überraſchenden Erfindungen unſeres Jahrhunderts, denn frauliche Phantaſie erfand viele, kleine Neuheiten. Der Gürtel z. B. iſt ein ernſtes Problem. Die Handtaſche am Abend iſt belaſtend und veraltet, alſo muß der Gürtel viele Taſchen und Täſchchen enthalten, wo Lip⸗ penſtift, Puder und Spiegel ihr unauffälliges Unterkommen finden. Das Taſchentuch hat enorme Ausmaße angenommen, iſt aber nur ein ſeidener Hauch, eine ſchöne Farbenunterma⸗ lung des Kleides. Die Schuhe, aus Gold⸗ und Silberleder, haben eine klaſſiſche Form, hoch wie der griechiſche Kothurn. Schlichte, ſehr beliebte Tinien Die Ballſäle ſchließen ſich langſam. Die erſten, warmen Sonnenſtrahlen rufen die Eleganz von Rom ihnaus auf den Corſo Veneto. Turin, Mailand und Rom haben ſichtlich in dem Rin⸗ gen um Selbſtändigkeit auch auf dieſem Ge⸗ hiet erfolgreich gefochten, denn ihre Modelle ſtehen in keiner Hinſicht hinter den von Pa⸗ ris zurück. Man kann mit, Freuden feſtſtellen, daß Italien ſich ganz von dem Pariſer Mo⸗ dediktat losgelöſt mit eigenen Ideen und eigenen Idealen. Alles, was eine Frau ſchön und graziös machen kann, bringen die Sonnen⸗ ſtrahlen in dieſem Frühjahr ans Tageslicht. Die Linie iſt ſchlicht, aber farblich neu und fehr belebt. Das Tailleur herrſcht vor, doch wird die ſtrenge Linie behoben durch duftige Bluſen in kräftigen, bunten Farben. Grau, Braun und Türkis triumphieren. Ein braunes Koſtüm er⸗ hält eine himmelblaue Bluſe, der flache, braune Hut mit den blauen Vergißmeinnichtblüten läßt die nach innen gerollten Pagenlocken frei, Hand⸗ ſchuhe, Taſche und Schuhe aus braunem Wild⸗ leder werden mit einem lichtblauen Rand gar⸗ niert. Die Jacken ſind länger und oft buntkariert, die Röcke ſind kürzer und in Falten gelegt und haben nicht mehr die beängſtigende Enge der vorigen Jahre. Das traditionelle Schwarz der Nachmittagskleider wechſelt mit einem warmen Rinlareer belebt durch ein leuchtendes Korn⸗ blumenblau. Nach unten zu weitfallende Aermel und eingelegte Pliſſéees ſind neu und gefällig. Am Tage flache Hüte, am Nachmittag oder Dienstag, 28 Februar 959 Abend hohe, manchmal zu hohe, Turbane mit feinen Schleierchen. Der Schleier iſt ſehr ak⸗ tuell und muß in der Farbe mit Handſchuhen und Gürtel übereinſtimmen. Und wenn manch⸗ mal der Himmel kein Verſtändnis für dieſe Frühlingspracht zeigt und eine Wettermiene aufſetzt, zückt man einen kleinen, durchſichtigen Regenſchirm und unter dieſem bunten Regen⸗ dach, natürlich iſt es blau oder grau, ganz wie es erwünſcht, erwartet man getroſt die nächſten Sonnenſtrahlen, an denen es in Italien wirk⸗ lich nicht fehlt. Vertrauen in der Ehe Soll man ſich in der Ehe alles ſagen? Wie oft iſt dieſe Frage ſchon geſtellt worden und wie ſchwer läßt ſie ſich beantworten. Uneinge⸗ ſchränktes Vertrauen ſollte Grundlage jeder Ehe ſein und Heimlichkeiten darf es eigentlich zwiſchen Eheleuten nicht geben. Andererſeits be⸗ deutet es durchaus keinen Mangel an Ver⸗ trauen, wenn der eine Ehegatte vor dem an⸗ deren etwas Mißliches geheimhält, weil er ihn nicht beunruhigen oder die Sache erſt mit ſich allein abmachen will, ehe er davon redet. Männer werden ohnehin nicht alles der Frau ſagen, was ſie drückt, denn in vielen Fällen wird ihnen die Frau doch nicht helfen können. Was hat es da für einen Sinn, ihr Sorge und Unruhe zu machen. Ihr genügt es ſchließlich, nach einiger Zeit zu hören, das und jenes hat ſich zugetragen, es iſt gut oder auch weniger glücklich ausgegangen. Was anderes iſt es na⸗ türlich, wenn es ſich um die eigene Familie, die Intereſſen des Hauſes handelt. Kein vernünf⸗ tiger Mann und keine kluge Frau wird da wohl Entſcheidungen allein treffen wollen, denn wo zwei raten und überlegen, wenn ſie klug und vernünftig dabei zu Werk gehen, kommt meiſt etwas Befferes dabei heraus, als wenn der eine Ehegatte hinter dem Rücken des anderen be⸗ ſchließt und ausführt. Zum Wefen einer wirk⸗ lich glücklichen und vorbildlichen Ehe gehört eben die Zweiſamkeit in allen wichtigen Dingen. Aber man vergeſſe dabei nicht: In wichtigen Dingen! Kein Mann wird von dem alltäglichen Kleinkram, der ſich im Haushalt ereignet, allzu viel wiſſen wollen. Was geht es ihn an, wenn die Lieferanten nicht pünktlich waren odex die Kinder ſich eine Unart zuſchulden kommen lie⸗ ßen. Mit dieſen Mißhelligkeiten wird jede kluge Frau allein fertig, da braucht ſie den Mann nicht zur Hilfe. Sie wird aber ſelbſtverſtändlich ſich ernſthaft mit ihm beſprechen, wenn ſich bei einem Kind Charakterfehler zeigen, die ſich ſpä⸗ ter ſchlimm auswirken können, ſie wird ihm Snzindmpte el ee NAtin ene— lienernit/ %Nene * auch reinen Wein einſchenken, wenn ſie Ver⸗ pflichtungen eingegangen iſt, die die Familie und damit vor allem den Mann finanziell be⸗ laſten. Du-⸗ neusæstan Zeichnung: Vobach-Atelier lollstoff mit schwarzen Streffen trägt man Sine kornblumenblauè Seidenkreppbſuse. Er- forderlich für Gröse l? etwa 2,40 m Woil- stoff 140 om breit, 1,30 m Seide 92 cm breit. Vobach-Schnſtt 86307 fär Gröge und iii. uleti Solange es noch kühl ist, trägt die gut angeꝛogene Frau fur die Strade am' besten das Komplet. Da es in aflen Abwandſungen modisch ist, mit halblanger enger oder kurzer weiter Jacke, als Kleidkomplet mit Mantel, kostumartig oder mit farblich ab- stechender Weste, ist für jede figur und jeden Geschmack etwas Passendes zu finden. Wir ꝛeigen hier einige besonders Zeckentsprechende, Kleidsame Modelle. diesem aparten Modell aus neligrauem en Kleidkomplet aus V/ebjersey, 5 em man Z2u vielen Gelegenheſten ut uUnd passend aàngeꝛogen ist. Er- orderſich für Größef: eła 4,80 m Stoff, 92 om breit ſiegend. Vobach- Schnitt 87093 für Gröge O und ll. — ——— — 3 —1 Sehr elegant wirkt dieses Sei- enkomplet, dessen uni Mantel Revers, aufschläge und futter aus emusteftem. Klefdstoff zeigt. Eff. Ur Größe ſV zum Kleid: etwa 3,30 m gemusterter Stoff, zum Mantelfutfer: eha3. S0 m gemusterterStoff..80 m 201 Stoft, je 92 om breit. 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Jetzt iſt alle Entwicklung im Entſtehen, und je pünktlicher wir richtig eingreifen, um ſo beſſer wird alles gelingen. Die Märzſaat keimt viel beſſer als die April⸗ ſaat, und die Pflanzungen im März wachſen beſſer an, als die Pflanzungen im April. Alles, was jetzt geſät und gepflanzt werden kann, kommt in den Boden, mit Ausnahme der Pflanzen, die froſtempfindlich oder beſonders wärmebedürftig ſind. Arbeiten im Gemüſegarten Im Gemüſegarten wird jetzt der im Herbſt tiefgegrabene oder rigolte Boden, vor⸗ ausgeſetzt, daß er genügend abgetrocknet iſt, flach gelockert und mit Torfſchnellkom⸗ — ſt uſw. noch verbeſſert. Die Einteilung der eete erfolgt jetzt nach dem feſtgelegten Plan. An Ort und Stelle wird mit der Ausſaat von Möhren, Porree, Zwiebeln, Schwarzwurzeln, Paſtinaken, Kopfſalat, Spinat, Gartenkreſſe, Rübſtiel, Radies, Rettich, Dicke Bohnen, Erb⸗ ſen, Peterſilie u. a. Den lang liegen⸗ den Sämereien, wie Möhren, Zwiebeln, Por⸗ ree, miſcht man etwas Salatſamen bei, um ſchon vor dem Keimen durch eine flache Boden⸗ bearbeitung aufkommendes Unkraut zu zer⸗ ſtören. Der Reihenſagt iſt gegenüber der Breitſaat infolge vieler Vorteile unbedingt der Vorzug zu geben. Es werden Steckzwiebeln in Reihen geſteckt, vorgezogene dicke Bohnen, über⸗ winterte Frühkohlarten und Kopfſalatpflanzen ausgepflanzt, wobei der Wurzelballen beſonders geſchont werden muß. Da in dieſem Jahre in⸗ folge der ſtarken Kälte im Dezember 1938 das Gemüſe ſehr knapp ſein wird, muß alles getan werden, um die entſtandenen Lücken wenig⸗ ſtens in etwas zu ſchließen. Die Rhabarber⸗ und Spargelſtöcke werden flach gelockert, mit Stickſtoff gedüngt und ſpäter beim Spargel die Dämme aufgefetzt. Die im Herbſt geſäten oder gepflanzten Gemüſe für die Frühjahrsernte, ſoweit ſie nicht der 5 reſtlos vernichtet hat, erhalten jetzt eine Kopfdüngung mit einem ſchnellwirkenden Stickſtoffdünger(Natron“-⸗, Kalk⸗ oder Leunaſalpeter). Der letzten Aus⸗ ſaaten von Freilandtomaten und Sellerie wer⸗ den im Gewächshaus oder Kaſten und für Pflanzengewinnung von Salat auf geſchützt liegende Tomaten und andere ſtopft, ein⸗ bzw. umgetopft. Pflanzen vor dem Ausſetzen gut ab, ſehe auf einen gedrungenen Wuchs und beuge Schäd⸗ lingsbefall vor. Generalreinigung der Obſtb Im Obſtgarten iſt die Generalreinigung der Obſtbäume nun zu beende beſte Zeit, junge Obſtbäume zu pflanzen. Na⸗ mentlich in kalten, naſſen, windigen und rau⸗ hen Lagen bewährt ſich die Märzpflanzung ſehr gut. Empfindliche Obſtarten, Aprikofen und Weinreben ſollten wir in un⸗ ſerem Klima nur in dieſem Monat pflanzen. Beim Pflanzen Wurzeln und Krone zurück⸗ ſchneiden. Eine andere wichtige Arbeit iſt das Umveredeln. Wer bei ſei chen von Stachel⸗ und Johannisbeeren bemerkt, daß die Knoſpen von Spatzen abgepickt wer⸗ den, beſpanne die Kronen kreuz und quer mit ſchwarzen Zwirnsfäden. Alle viele Blütenknoſpen haben und zum Treiben verraten, ſind danlbar für eine gute Gabe flüſſigen Düngers. Die im Herbſt mit Dung abgedeckten Erdbeerbeete ſind jetzt zu Die alten Blätter werden entfernt und das Erdreich wird flach gehackt. Erdbeeren laſſen ſich noch pflanzen, es müſſen aber gut ſäubern. bewurzelte Setzlinge ſein. Für Blumenfreunde Im Blumengarten wi dem Säubern begonnen. Auf Beete werden Stiefmütterchen gepflanzt und Edelwicken, Mohn, Ringelblumen, Reſede und Sommerritterſporn nicht zu Aſtern, Zinnien, Nelken, Löw uſw. werden im Frühbeet ausgeſät. Bei den Roſen, immergrünen Gehölzen, Blumenzwie⸗ beln uſw. wird der Schutz allmählich entfernt. Die Roſen ſollen keineswegs unter der Winter⸗ decke treiben. Der Rückſchnitt iſt möglichſt bald vorzunehmen. Bei den Zimm man auf Blattläuſe und bekämpfe dieſe mit einem Nikotinmittel. Die im dem Boden überwinterten Topfpflanzen, wie Pelargonien, Fuchſien uſw. pflanzt und gleichzeitig ſtark zurückgeſchnitten. reilandbeete gemacht. flanzen werden ver⸗ und Kohlarten WMan härte die äume n. Jetzt iſt die wie Pfirſiche, nen Hochſtämm⸗ Obſtbäume, die wenig Neigung vd zunächſt mit gut vorbereitete dicht ausgeſät. enmaul, Comea erpflanzen achte Keller oder auf werden umge⸗ Beim Spritzen von Buschobst Aufn.: Landw. Bilderdienst A Qaclan-a Nolz ber nicht nur dos, Sie haben aàuch Erfolg mit neuzeitlichen Geräten von Engelen à Weigel Sämtliche J E 2, 13 fernspfecher 21280-81 brahtgeflechte jeder Art· BPumpen mit dllen krsetzteilen- Leiter- und Kastenwagen in jeder Grobe- Reb- und Heckenscheren- Gieskannen- überheupt slles für lhren Gorten! Hermagnn 119 F 2. 5S werar. 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Schließ⸗ lich wird noch durch eine Düſe feiner Kohlen⸗ ſtaub in die Strecke hineingeblaſen, der den dort bereits lagernden Staub zu einer dichten Wolke aufwirbelt— es herrſcht jetzt der gleiche Zu⸗ ſtand wie unter Tage. Hart und ſcharf iſt die Detonation, mit raſender Geſchwindigkeit jagt eine Flamme durch die Strecke. Der Kohlen⸗ ſtaub iſt explodiert. Kohlenſtaub beſonders gefährlich Schlagende Wetter, Kohlenſtaubexploſionen und Grubenbrände ſind die Hauptfeinde des a Tief im Stollen lauert der Tod auf den Kumpel. Immer wieder taucht bei Un⸗ lücksbotſchaften die Frage auf: Gibt es denn ein Mittel, dieſe furchtbaren Kataſtrophen zu verhüten? Kann man gar nichts tun, um we⸗ nigſtens die Zahl ſolcher Unglücke auf ein Mi⸗ nimum zu beſchränken? Mit größtem Energie⸗ einſatz arbeiten die Wiſſenſchaftler ſtändig an der Erforſchung der Unglücksurſachen, um aus den gefundenen Erkenntniſſen heraus Verhũ⸗ tungsmaßnahmen treffen zu können. Die Beu⸗ thener Hauptſtelle für Grubenret⸗ tungsweſen führt ihren Hauptkampf gegen den im oberſchleſiſchen Revier beſonders ge⸗ fürchteten Kohlenſtaub und Geu den nn Feind, den ruben⸗ rand. Stichflamme bleibt im Geſteins⸗ ſtaub hängen Das ſicherſte Mittel zur Verhütung von Koh⸗ lenſtaubexploſionen iſt die Verteilung von Geſteinsſtaub. In großen Behältern wer⸗ den unter Tage in den einzelnen Strecken Ge⸗ ſteinsſtaubmengen aufbewahrt. Kommt irgend⸗ wo ein Schuß zur Auslöſung, ſo wird durch den Luftdruck der Geſteinsſtaub aufgewirbelt und rieſelt wie ein feiner Vorhang mehrere Sekunden lang zu Boden. Falls innerhalb des Schußbereichs der dort lagernde Kohlenſtaub zur Entzündung gelangt ſein ſollte, wird die vor der Exploſion hereilende Stichflamme durch den Geſteinsſtaubvorhang aufgeholten. Steiger und Kumpel ſind immer wieder aufs ſtärkſte beeindruckt, wenn oben auf der Verſuchsſtrecke ein Haufen Kohlenſtaub, überdeckt mit einer Geſteinsſtaubſchicht zur Exploſion gebracht wird und der Kohlenſtaub in dieſem Falle nicht zur Entzündung kommt. Schlimmer iſt es ſchon bei den Schlagenden Wettern. Hier hilft nur ein Mittel: Kein offenes Licht unter Tage. Dazu gehört auch, daß die angewendeten Sprengmittel ſo beſchaffen ſind, ſchlagende Wetter nicht zur Ent⸗ ündung bringen zu können. Gerade auf die⸗ 5 Gebiet wird in der Verſuchsſtation laufend gearbeitet. Bei 70 Grad im verqualmtem Stollen Weit häufiger als es ein Außenſtehender ahnt— und auch weit gefährlicher iſt die dritte der gefürchteten Kataſtrophen unter Tage: der Grubenbrand. Wochenlang, oft Monate hin⸗ durch kann ſolch ein Brand im Berg wüten. Nur ein Mittel gibt es, Herr des ſchwelenden und glimmenden Feuers zu werden, die Ab⸗ riegelung der Strecke durch den Bau von Däm⸗ men zur Luftabſchneidung. Mechaniſche Hilfsmittel können hier nicht eingeſetzt werden. Dieſen Kampf mit dem wütenden Element tief unten im Berg muß der Menſch aufnehmen. Bei ſchwierigſten Verhältniſſen, faſt unerträg⸗ licher Hitze von oft 70 Grad und unter der drückenden Laſt des Sauerſtoffgeräts vollbringen die Männer der Grubenwehren ihr Werk. Ihrem entſchloſſenen Einſatz iſt es nicht ſelten gelungen, ein ganzes Bergwerk zu retten. Auch 3 Eduard von Winterstein spielt die Rolle eines Richters in dem Veit- Harlan-Fim der Tobis„Das unsterbliche Herz“. M. Zeichnung: Legies— Tobis heute noch ſind die Grubenwehren auf dem Grundſatz der Freiwilligkeit aufgebaut. Im oberſchleſiſchen Induſtriegebiet gibt es 1100 Mann geſchulte Grubenwehrleute, denen ins⸗ geſamt 330 Gasſchutzgeräte zur Verfügung ſtehen. Jede Grube hat das notwendige Gas⸗ ſchutzgerät, das ſich nach der Zahl der Beleg⸗ ſchaft richtet, in einem beſonderen Raum unter⸗ gebracht. Acht Mann ſind ſtändig bereit Die Hauptſtelle für das Grubenrettungsweſen iſt verantwortlich für das geſamte Rettungs⸗ weſen im oberſchleſiſchen Bergbaubezirk. Sie leitet die Ausbildung der Grubenwehrmänner und überwacht die Einrichtungen der Wehren auf den einzelnen Werken. Bei größeren Un⸗ glücken ſtellt ſie einen Hauptrettungsplan auf, nach dem die Aktion durchgeführt wird. Acht Mann und zwei Führer— von den einzelnen Gruben jeweils auf acht Tage geſtellt— liegen ſtändig in Bereitſchaft, um notfalls eingeſetzt zu werden. Grubenwehr im Modellbergwerk In vierzehntägigen Kurſen werden die Män⸗ ner der Grubenwehren auf ihre ſchwere Arbeit vorbereitet. Der Hauptſchwerpunkt der Schulung liegt neben der notwendigen Theorie auf der Seite der Praxis. Ein kleines Bergwerk iſt zu dieſem Zwecke naturgetreu aufaebaut worden. Nichts iſt vergeſſen, ſelbſt die Gleisanlage, auf der die Grubenwagen die Kohle zum Förder⸗ ſchacht bringen und der Bremsberg ſind vor⸗ handen. Unter den gleichen Verhältniſſen wie im Berg erhalten in dieſem Modell die Männer „Angenehmen Hunger“ zu Wolle mit Apielsinen- Saft Eine ungewöhnliche Kost mußte diese junge Dame aus einer Vorstadt von Chikago zu sich nehmen. Sie hatte eine Nadel verschluckt, und ihr Arzt verordnete ihr als„Diät“ ein Ge⸗ misch von Wolle, Baumwolle und Apfelsinen- brei. Das Mittel brachte den gewünschten Er- folg, die Woll- und Baumwollfäden legten sich um den Fremdkörper und hüllten ihn so ein, daß er. ohne Schaden anzurichten, den Körper wieder verlassen konnte. Weltbild(M) der Grubenwehren die Schulung für den prak⸗ tiſchen Einſatz. Hitze und Rauch erzeugt durch Gaspatronen, erſchweren wie in der Wirklichkeit ihre Uebungen und gewöhnen die Männer an das Arbeiten im raucherfüllten heißen Stollen. Dreißigmal im letzten Jahre wurden die Grubenwehren in Oberſchleſien eingeſetzt. Ins⸗ geſamt 900 Mann nahmen unter Einſatz ihres Lebens den Kampf mit dem lauernden Feinde im Stollen auf und entriſſen durch ihren muti⸗ gen Einſatz dem Tod große Beuten und retteten unerſetzliche Werte vor dem Untergang in den Flammen. Vierbeiniqer Viehfreiber Einer der wertvollſten Helfer der Viehzüchter iſt der ſogenannte Appenzeller Sennen⸗ hund, ein kleines Tier, das mit erſtaunlicher Geſchicklichkeit und ohne jede menſchliche Hilfe das Treiben und Hüten des Viehs beſorgt. Er bringt dank ſeiner Aufmerkſamkeit und Behen⸗ digkeit ſelbſtändig die Herden, einerlei, ob Rin⸗ der, Ziegen, Schafe oder Schweine, vorwärts, treibt das Vieh zu den Melkplätzen und iſt ein Meiſter im Suchen und Zurückbringen verſtie⸗ gener Herdentiere. Er hält die Weidetiere zu⸗ ſammen, greift ein, wenn Streitigkeiten ent⸗ ſtehen und ſorgt beim Eintreiben ohne Kom⸗ mando dafür, daß die Tiere auch in der rich⸗ tigen Reihenfolge den Stall betreten. Ein Ap⸗ penzeller Sennenhund bemeiſtert beim Treiben auf der Landſtraße eine Herde von über 20 Zuchttieren und eine Schafherde von 300 bis 500 Stück. Einen beſonderen Unterricht im Kristina Sõderbaum spielt die weibliche Hauptrolle in dem Veit- Harlan-Film der Tobis„Das unsterbliche Herz“. M. Zeichnung Legies— Tobis Hüten erhält dieſer vierbeinige Hirte nicht. Er hat dieſes Talent bereits von Natur aus. Man nimmt den Junghund im Alter von ſechs Mo⸗ naten mit auf die Weide, wo er ein halbes Jahr lang dem Hütegeſchäft von Hund und Hirt zuſieht. Das genügt, um ihn auf ſein Amt vorzubereiten. Das Vermõgen in der, Fußbankꝰ Die lrrwege einer Kiste, die mit Banknoten gefüllt war Die Odyſſee einer Holzkiſte, die jahrelang einem Stationsbeamten der ſüdafrikaniſchen Eiſenbahn als Fußbank diente, ohne daß je⸗ mand ahnte, daß ſie ein Vermögen von nahe⸗ zu 300 000 Mark enthielt, hat ſoeben ein über⸗ raſchendes Ende gefunden. Ein Goldregen er⸗ goß ſich über eine arme Witwe in der Stadt Griquatown in der Nähe vom Kimberley und enthüllte eine wahrhaft abenteuerliche, von när⸗ riſchen Zufällen geformte Geſchichte. Vor mehreren Jahren ſtarb in Arians Vlei in Südweſtafrika ein Mann namens Anthony Maſter, der ſich 20 Jahre zuvor von ſeiner Frau, die in Griquatown zurückblieb, hatte ſcheiden laſſen. Maſter, der ſich auf die Suche nach Gold begab, hatte Glück. Er entdeckte eine Goldmine, die er verkaufte. Mit dem Erlös führte er ein ſorgloſes Leben, ohne jemals wie⸗ der mit ſeiner geſchiedenen Frau in Verbin⸗ dung zu treten. Dennoch hatte er dieſe Frau nicht vergeſſen. Auf einem Blatt Papier krit⸗ —5 er ſeinen letzten Willen nieder, indem er ie Verfügung traf, daß ſeine geſchiedene Frau die Univerſalerbin ſeines beträchtlichen Vermögens ſein ſolle. Er verſtaute ſein Geld in 20⸗Pfund⸗Noten zuſammen mit ſeinen per⸗ ſönlichen Habſeligkeiten in eine Holzkiſte und ordnete auf dem Sterbebett an, daß dieſe Kiſte an ſeine ehemalige Frau zu ſenden ſei. Das geſchah. Die Kiſte, von deren wertvol⸗ lem Inhalt niemand Kenntnis hatte, traf wohl⸗ behalten in Griquatown ein. Man benachrich⸗ tigte Mary Maſter von dem Tode ihres Ehe⸗ gatten und von der für ſie eingetroffenen Kiſte. Die Witwe fand ſich auch am Bahnhof ein, um die Kiſte abzuholen. Als ſie aber hörte, daß dafür eine Transportgebühr von zwölf Mark zu bezahlen ſei, vorweigerte ſie die Annahme. Sie konnte ja nicht ahnen, daß ihr ehemaliger Mann reich geworden war und daß Heiteres von berũhmten Nnnern Der Hallenſer Hiſtoriker Friedrich Wiedeburg war nicht weniger eitel als Schlegel. Sein Die⸗ ner Jean Baptiſte erzählte gern das folgende reizende Geſpräch, das einmal zwiſchen ihm und ſeinem Herrn geführt wurde. Wiedeburg(zu dem in gebührendem Abſtand hinter ihm gehen⸗ den Diener): „Jean Baptiſte!“ Jean Baptiſte(herbeieilend):„Herr Hofrat?“ Wiedeburg:„Haſt du die Damen bemerkt, die eben vorübergingen?“ Jean Baptiſte:„Jawohl, Herr Hofrat!“ Wiedeburg:„Haben ſich die Damen nach mir umgeblickt?“ Jean Baptiſte:„Jawohl, Herr Hofrat!“ Wiedeburg:„Lange umgeblickt?“ Jean Baptiſte:„Ja, Herr Hofrat!“ Wiedeburg(ſtolz weiterſchreitend):„Laß ſie ſchmachten!“ — Der Romaniſt Roderich Stintzing, der ebenſo ſchlagfertig wie gelehrt war, bereitete den Sohn eines Großkaufmanns auf eine Prüfung vor. — Der JFüngling erlaubte ſich die Bemerkung: „Mein Vater ſagt, wir ſtammen von den Affen ab!“— Stintzing erwiderte:„Grüße deinen Va⸗ ter von mir und ſage ihm, daß eure Familien⸗ verhältniſſe mich ganz und gar nicht intereſſie⸗ ren.“ * Der Schauſpieler Deſeſſart war von ſeinem Kollegen Dugazon beleidigt worden und for⸗ derte ihn deshalb zum Zweikampf. Deſeſſart war ſehr dick, Dugazon dagegen außerordentlich ma⸗ ger; als die Gegner ſich gegenüberſtanden, trat Dugazon an den Beleidigten heran und teilte mit einem Kreideſtrich deſſen umfangreichen Kör⸗ per in zwei Teile.„Welche Seite ſoll ich tref⸗ fen? Bei der ganzen Maſſe hätte ich zuviel voraus!“ Durch dieſen Scherz war Deſeſſart entwaffnet und die Gegner verſöhnten ſich. * Ludwig XIV. ſollte durch den Ort Saint⸗ Maxent in Poitou kommen. Vor dieſem Ort aber ſtand ein Galgen. Und an dem Galgen hing ein Gerichteter. Um den vorüberziehenden König pflichtſchuldig zu ehren, zogen die Ein⸗ wohner des Ortes dem Gehängten ein friſches Hemd an. * Zu Liliencron kam ein junger Dichterling. Brachte einen Stoß eigener Gedichte mit. Bat, ſie dem Meiſter vorleſen zu dürfen. Der nickte ergeben. Doch dann fuhr er auf:„Hüten Sie ſich, ich dichte zurück.“ * Voltaire hatte einſt von einem befreundeten Kollegen in Berlin ein Buch geliehen. Nach acht Jahren erhielt er einen Brief, in dem er gebeten wurde, es zurückzuſenden. Er packte es ſofort ein und legte ein Schreiben bei: „Anbei erhalten Sie mit herzlichem Dank Ihr Buch zurück. Leider bin ich noch nicht dazu ge⸗ kommen, es zu leſen. Vielleicht iſt es Ihnen möglich, es mir ſpäter einmal für etwas länger zu borgen. Ihr ergebener Voltaire.“ K. H. er dieſen ungewöhnlichen Weg gewählt hatte, um ihr ſein Vermögen zukommen zu laſſen; vielmehr nahm ſie an, daß die Kiſte nur ge⸗ tragene Kleider und ſonſtige wertloſe Habſelig⸗ keiten Anthony Maſters enthielt, für die ihr eine Gebühr von 12 Mark zu hoch erſchien. So traf der Stationsvorſteher von Griquatown die Entſcheidung, die Holzkiſte an das Büro für unbeſtellbare Sendungen in Kimberley weiterzuleiten. Und nun griff der Zufall ein: durch irgend einen Irrtum wurde eine andere Kiſte nach Kimberley geſandt, die Kiſte mit dem Vermö⸗ gen Maſters aber blieb in der Güterabtei⸗ lung des Bahnhofs Griquatown zurück. Da man nichts mit ihr anzufangen wußte, machte ſie der dienſttuende Beamte zu ſeiner Fuß⸗ bank und benützte ſie zwei Jahre lang, ohne daß jemand auf den Gedanken gekommen wäre, die Kiſte einmal zu öffnen. Vor kurzem ereig⸗ nete es ſich, daß der ſehr korpulente Beamte auf die Kiſte ſtieg, um einen Akt aus einem Regal zu nehmen. Bei dieſer Gelegenheit brach der Deckel durch und man ſah, daß die Kiſte bis an den Rand mit allerlei Papie⸗ ren gefüllt war. Das erregte natürlich die Aufmerkſamkeit des Bahnhofsperſonals, und man nahm eine nähere Unterſuchung der „Dienſt⸗Fußbank“ vor, die ein überraſchendes Ergebnis hatte. „Man holte neben Kaſſetten mit Schmuck⸗ ſtücken und ſonſtigen Habſeligkeiten eine Reihe von Paketen hervor, in denen ſich gebün⸗ delte 20⸗Pfund⸗Noten befanden. Ins⸗ geſamt enthielten dieſe Pakete Bargeld im Werte von über 280 000 Mark. Die Eiſenbahn⸗ direktion wurde ſofort von dem Fund benach⸗ richtigt, und dieſer Tage konnte die Witwe Mary Maſter freudeſtrahlend auf dem Sta⸗ tionsgebäude erſcheinen, um gegen Erlag von 12 Mark ihre Kiſte in Empfang zu nehmen. Eine 90 Zentimeter lange Bachforelle Im Schwarzafluß(Höllental) im Gau Steier⸗ mark wurde' von einem Forstgehilfen eine Forelle von 90 Zentimeter Länge und 11 Kilo- gramm Gewicht gefangen. Die Forelle wurde jetzt in Wien von dem durch seine bewährten Farbenkonservierungsmethoden bekannten Prä- parator Piller konserviert. (Scherl-Bilderdienst-.) „ Inou SW S (Baden) Ettlinge Ueber d lich bek⸗ 58 454.( Giewinm Dividen 79.853 9 die Gef die Bill ſelbſtänd dem Ver das neu SW S Schweiz ſprache Verteilu Gewinn ner der bHung av Aktiven Schweiz zu entn rufene b Jetztenm⸗ Ergänen Jahresu v. H. zu recht anſ noch übe den Frer ſiſchen 1938 ver Betrag v ferguthal Bank mi Dr. Jöh Dr. Jöh Banken anſtalt( Händen eines A konnte, Mehrzah ländiſche letzten& Obligati— das brei Eine von Pre Kreisſäg ſtehen. Einsc * Wen Lichttechn praktiſche der Betr. geſtellt w veröffent! aus verb triebsbeſi frei“ nu nügend“ IiN⸗Rich lage nehy niſſe ſoge auf, 12,1 Prozent Dieſe ſ deren unt Bereinigi Initiativ Anlaß ge Betreuun in dieſe Dienſtſtell Runderla ſtellung trieben n faſt 80 9 rung bed techniſcher noch nich entſpreche geben, d Grundſät ordnunge und Umb werbeer Festverzin 5⁰ Dt. Reic Int. Dt. Rei Baden Fre Bayern St⸗ Anl.-Abl. d Dt. Schut⸗ Augsburg s Heidelbg. Lud wigsh. Mannhm. G Mannheim Pirmasens Mhm. Ablö Hess.Ld. L B. Kom. Ge do. Golda do. Golda Bay. Hvp.v Frkf. Hyp. Frankf. Lic Frkf. Goldi Erkt. Gold Mein. Hypo Mein. Hyp. Pfälz. Hyp. Pfälz. Liau Pfälz. Hyp. Rhein. Hyp do. 5⸗8 do. 12- do. LI do. Ge Sudd. Bodo Grobkraftv Lind. Akt.- Rhein-Main 16. Farbent Industrie Accumuato Adt Gebr. Aschaffhs. Fayr Moto Berl Licht Brauerei K Brovn Bo Cement kle Daimler-Be 1 Veit⸗ Herz“. —Tobis icht. Er 3. Man ys Mo⸗ halbes d und in Amt K hatte, laſſen; tur ge⸗ ibſelig⸗ die ihr rſchien. tatown Büro nberley irgend e nach Vermö⸗ rabtei⸗ ck. Da machte Fuß⸗ „ ohne wäre, ereig⸗ Beamte hendes chmuck⸗ Reihe bün⸗ Ins⸗ ld im nbahn⸗ henach⸗ Witwe 1Sta⸗ ig von ien. le Steier- eine Kilo- wurde ährten n Prã- ist⸗M.) ent alLer5 3.—ſchürſten Maßſtäben, die der X 4 W die Wirtſchaftsſeite Dienstag, 28. Tebruar 1030 „punenareuzvanner“ Inoustrie- und Wiischaffsmeldungen SW HV der Maſchinenfabrik Lorenz AcG, Ettlingen (Baden). Die ochV der Maſchinenfabrik Lorenz AcG, Ettlingen(Baden) erledigte einſtimmig die Regularien. Ueber das Ergebnis des Geſchäftsjahres wurde ledig⸗ lich bekanntgegeben, daß aus einem Reingewinn von 58 454(122 599) RM. zuzüglich 82 598(272 018) RM. Gewinnvortrag eine von 8 auf 12 Prozent erhöhte Dividende verteilt und der verbleibende Reſt von 79.853 RM. auf neue Rechnung genommen wird Für die Gefolgſchaft iſt der Betrag von 200 000 RM. für die Bildung einer als eingetragener Verein rechtlich ſelbſtändigen Wohlfahrts⸗ und Unterſtützungskaſſe aus dem Vermögen der Geſellſchaft abgezweigt worden. Für das neue Geſchäftsjahr ſind die Ausſichten günſtig. Sw Schweizeriſche Krepftanſtalt, Zürich. Die GV der Schweizeriſchen Kreditanſtalt genehmigte ohne Aus⸗ ſprache Jahresbericht und Jahresrechnung ſowie die Verteilung einer Dwidende von 5 Prozent aus dem Gewinnſaldo von 9,3 Mill, ſfr. Genehmigt wurde ſer⸗ ner der Antrag der Verwaltung, zur weiteren Abſchrei⸗ vung auf Debitoren, namentlich auf transfergebundene Aktiven 1,5 Mill. ſfr. dem Reingewinn und 12,5 Mill. Schweizer Franken dem außerordentlichen Reſervefonds zu entnehmen. Der neu in den Verwaltungsrat be⸗ rufene bisherige Generaldirektor Dr. Jöhr machte zum fetztenmal als Generaldirektor einige Mitteilungen in Ergänzung des Geſchäftsberichts. Danach gingen die Jahresumſätze der Bank um 3,5 Mrd. ſfr. oder 7,4 v. H. zurück, ſind aber mit 43,8 Mrd. ſfr. immer noch recht anſehnlich, Die Liguidität der Bank iſt auch heute noch übermäßig hoch. Das Verhältnis der eigenen zu den Fremdmitteln liegt mit 21,9 v. H, über dem klaſ⸗ ſiſchen Verhältnis von:5. Das Ergebnis des Jahres 1938 veranlaßte die Verwaltung, den obengenannten Betrag von 14 Mill. ſfr. zu Abſchreibungen auf Trans⸗ ferguthaben anzufordern. Die Geſamtbelaſtung der Bank mit dieſen transferbeſchwerten Aktiven bezifferte Dr. Jöhr mit 21 Mill. ſfr. Zum Schluſſe befaßte ſich Dr. Föhr noch mit dem Verhältnis der Schweizer Banken zur Induſtrie. Das Aktienkapital der Kredit⸗ anſtalt liege nicht, wie vielfach geglaubt werde, in den Händen einiger Großaktionäre; der Durchſchnittsbeſitz eines Aktionärs betrage, ſoweit feſtgeſtellt werden konnte, unter 40 Aktien, die weitaus überwiegende Mehrzahl ſeien Beſitzer von 10—20 Aktien. Der aus⸗ ländiſche Beſitz an Aktien der Kreditanſtalt ſei in den letzten Fahren weiter zuſammengeſchrumpft, auch die Obligationen ſeien größtenteils in kleinen Poſten auf das breite Publikum verteilt. Kreisſäge für Preßſtoffe Eine amerikaniſche Firma liefert zum Zerſchneiden von Preßſtoffen eine aus Segmenten zuſammengeſetzte Kreisſäge, deren Zähne aus Wolframkarbidſpitzen be⸗ ſtehen. Berliner Börse Die von der Bankenkundſchaft erteilten Aufträge betrafen ziemlich gleichmäßig die Kauf⸗ und die Verkaufsſeite, ſo daß eine einheitliche Linie in der Kursgeſtal:ung wieder nicht feſtzuſtellen war. Dazu kam, daß die Umſätze weiterhin eng be⸗ grenzt blieben und infolgedeſſen die immer wieder ge⸗ machte Beobachtung zutraf, daß ſchon Mindeſtſchlüſſe einen entſcheidenden Einfluß auf die kursmäßige Be⸗ wertung der Aktien ausübte. Die aus der Wirtſchaft vorliegenden Meldungen vermochten eine Anregung nicht zu geben; der Commerzbankbericht mit wieder 6 Prozent Dipidende, eine Ausweitung der Kreditoren⸗ beſtände, aber wenig veränderter Debitorenſummen, bot keine beſonderen Ueberraſchungen. Viel beſprochen wird neuerdings wieder die Frage,'ob das Anleihe⸗ ſtockgeſetz einer Aenderung unterzogen werden dürfte. Am Montanmarkt hatten Stolberger Zink mit minus 36, Mannesmann und Vereinigte Stahlwerke mit minus ½¼ Prozent die größten Abſchwächungen auſzuweiſen. Dagegen lagen Braunkohlen⸗ werte unter Führung von Ilſe Genußſcheinen(plus 3½) eher feſt. In der chemiſchen Gruppe büßten Farben einen kleinen Gewinn von ½ Prozent ſogleich wieder ein. Ueberwiegend ſchwächer eröffneten Elek⸗ tro⸗ und Verſorgungswerte, ſo insbeſon⸗ dere Siemens, die 2½ Prozent niedriger einſetzten. Von Autoaktien Daimler um 1½ Prozent ſchwä⸗ cher. Weiter gaben Berger um 1¼, Deutſche Linoleum um 1, Zellſtoff Waldhof, Engelhardt und Orenſtein um je ½ Prozent nach, während Dortmunder Unionbraue⸗ rei 1½, Aſchaffenburger Zellſtoff und Metallgeſellſchaft je 1 Prozent höher angeſchrieben wurden. Am variablen Rentenmarkt waren Reichsalt⸗ beſitz und Gemeindeumſchuldung mit 129,70 bzw. 93,10 unverändert. Reichsbahnvorzüge ſtiegen um ½ Prozent. Am Geldmarkt waren für Blanko⸗Tagesgeld angeſichts des Ultimo um ½ Prozent höhere Blanko⸗ Tagesgeldſätze von 276 bis 3½ zu zahlen. Von Valuten errechneten ſich das Pfund mit 11,69½, der Dollar mit 2,493 und der Franken mit 6,60½¼. Die zu Einheitskurſen gehandelten Bank⸗ aktien veränderten ſich kaum. Bei den Hypothe⸗ kenbanken ſtiegen Rheiniſch⸗Weſtfäliſche Boden⸗ kredit um 1½ Prozent, hingegen verloren Rheiniſche Hypotheken 1¼ Prozent. Am Markt der Kolonial⸗ werte gaben Kamerun gegen die Notiz vom 21. Februar um 2 Prozent nach, Schantung ſtellte ſich um ½ Prozent niedriger. Bei den Induſtriepapie⸗ ren gewannen, ſämtlich nach Pauſe, Schlegel Bräu und Deutſche Schachtbau je 2½ Proz., Schalker Glas 3 und Küppersbuſch 4 Prozent, wobei in letzteren Zutei⸗ Zewerbeaufsient in der Aktion„Gutes Licht“ Einschaltung der Gewerbeaufsichtsämter durch funderlaß des Reichsarbeitsministers * Wenn anläßlich der vorjährigen Reichstagung der Lichttechniſchen Geſellſchaft in München einerſeits die praktiſchen Erfolge in der zunehmenden Durchdringung der Betriebe mit dem Gedanken„Gutes Licht“ ſeſt⸗ geſtellt werden konnte, ſo ergaben doch die gleichzeitig veröffentlichten erweiterten Erhebungen ein noch durch⸗ aus verbeſſerungsbedürftiges Bild. In rund 1500 Be⸗ triebsbeſichtigungen lautete das Werturteil„einwand⸗ frei“ nur bei 21,2 Prozent der Betriebe,„noch ge⸗ nügend“ bei 10,9 Prozent und„ungenügend“ in F a.2 exen her⸗ 0 7 nde 4 7 Her IN-Richtlinien die„Empfohlenen Werte“ zur Grund⸗ lage nehmen, verſchlechtern ſich jene Beurteilungsergeb⸗ niſſe ſogar für Urteil Jauf nur 5,7 Prozent, für Urteil II auf, 12,1 Prozent, während Urteil III hiernach in 82,2 Prozent aller Fälle ausgeſprochen werden mußte. Dieſe ſomit noch durchaus problematiſche Situation, deren unter übergeordneten Geſichtspunkten unerläßliche Bereinigung auf die Dauer nicht allein der privaten Initiative überlaſſen bleiben kann, hat nunmehr dazu⸗ Anlaß gegeben, daß über den Rahmen der bisherigen Betreuung hinaus auch der Reichsarbeitsminiſter ſich in dieſe Fragen eingeſchaltet hat. In einem an die Dienſtſtellen der ſtaatlichen Gewerbeaufſicht gerichteten Runderlaß geht der Reichsarbeitsminiſter von der Feſt⸗ ſtellung aus, daß die künſtliche Beleuchtung in den Be⸗ trieben nach den— oben erwähnten— Erhebungen in faſt 80 Prozent der Beſichtigungsfälle einer Verbeſſe⸗ rung bedarf, daß ſomit die Erkenntniſſe über die licht⸗ techniſchen Vorausſetzungen höchſtmöglicher Arbeitskraft noch nicht genügend Beachtung gefunden haben. Dem⸗ entſprechend wird den Gewerbeauſſichtsämtern aufge⸗ geben, die lichttechniſchen Leitſätze, in denen jene Grundſätze feſtgelegt ſind, als Richtlinien für ihre An⸗ ordnungen namentlich bei Prüfung gewerblicher Neu⸗ und Umbauten zu benutzen. Demnach können die Ge⸗ Grund des 5 120d der Reichsgewerbeordnung vor⸗ ſchreiben, welchen in den lichttechniſchen Leitſätzen lN 5034 und 5035) genannten Forderungen die natürliche oder künſtliche Beleuchtung entſprechen muß, gegebenen⸗ falls dieſe Forderungen auch als gewerbepolizeiliche Bedbingung in die Baugenehmigungen aufnehmen. Im Zuſammenhang mit den nun bald ein halbes Jahr beſtehenden Beratungsſtellen„Gutes Licht“ hat der Reichsarbeitsminiſter in dem gleichen Runderlaß ausgeſprochen, daß er Wert darauf. legt, daß die Gewe 0 ichtsämte zirk vi n Lichtberatungs 1 treten und ſich über deren Einrichtung und Arbeits⸗ weiſe fortlaufend unterrichten. Gleichzeitig wird den Gewerbeaufſichtsämtern“ die Förderung der Beſtrebun⸗ gen nach„Gutem Licht“ zur Pflicht gemacht, einerſeits durch den Erfahrungsaustauſch mit allen beteiligten Stellen, andererſeits auch auf dem Wege, daß bei Be⸗ triebsbeſichtigungen und anderen Gelegenheiten die Be⸗ triebsführer, Architekten uſw. auf die Möglichkeit der koſtenloſen Beratung durch die Lichtberatungsſtellen aufmertſam gemacht werden ſollen. Umgekehrt ſollen auch wieder die Gewerbeaufſichtsämter von den Be⸗ trieben aus über bemertenswerte Erfahrungen unter⸗ richtet werden, die bei der Beratung geſammelt worden ſind, ſowie über lichttechniſche Verbeſſerungen, deren Durchführung von den Gewerbeauſſichtsämtern gegebe⸗ nenfalls bei Prüfung von Baugeſuchen und bei Be⸗ triebskontrollen empfohlen oder auf Grund geſetzlicher Vorſchriften angeordnet werden kann. Schließlich wird die Einbeziehung dieſes Betreuungsgebietes in die Auf⸗ gaben der Gewerbeaufſichtsämter auch darin ihren Niederſchlag finden, daß die Gewerbeaufſichtsämter über bemerkenswerte Feſtſtellungen aus ihrer Zuſam⸗ menarbeit mit den lichttechniſchen Beratungsſtellen ſo⸗ wie aus der Durchführung der Leitſätze in den gewerb⸗ lichen Betrieben in ihren Jahresberichten Mitteilung mler-Benzn Aktien uneinheitlich, Renten gehalten lung vorgenommen wurde. Niedriger lagen Hindrichs & Auffermann und Gottfried Lindner je um 3 ſowie Kronprinz Metall um 3½ Prozent. Steuergutſcheine blieben unverändert. Rhein-Mainische Mittagbörse Ueberwiegend ſchwächer Die ungewöhnliche Geſchäftsſtille dauerte fort, da ſich die Kundſchaft kaum beteiligte. Am Aktienmarkt war die Haltung infolge kleiner Verkäufe überwiegend et⸗ was ſchwächer, von wenigen Ausnahmen abgeſehen hielten ſich die Veränderungen unter 1 Prozent. Einen ſtärkeren Rückgang zeigten Zellſtoff Waldhof auf 1203/ (123½) und am Elektromarkt Siemens auf 195½ (197½). Am Montanmarkt gingen die geſtern abend erzielten Beſſerungen reſtlos verloren, Verein. Stahl 110(110½), Mannesmann 110(110/8), Hoeſch 108½ (108¼). Chemiewerte lagen uneinheitlich. Während IG Farben/ Prozent auf 150¼ nachgaben, zogen Scheideanſtalt auf 206(205) und Metallgeſellſchaft auf 121½(121) an. Von Autoaktien verloren Daim⸗ ler 1 Prozent auf 134. Maſchinenpapiere blieben be⸗ hauptet, Eßlinger weiter leicht erhöht auf 110½ (110½¼). Sonſt kamen zunächſt zur Notiz: Reichsbank 179/(180), Deutſche Linoleum 156¼(15794), Weſt⸗ deutſche Kaufhof 104½¼(104½), Schuckert 177½(178), etwas höher AEcG mit 115¼½(115) und Geſfürel mit 138½(138). Renten lagen ebenfalls ruhig und vernachläſſigt. Von öffentlichen Werten bröckelten Reichsaltbeſitz auf 129,50(129,70) und Reichsbahn⸗VA auf 123½ (123½) ab. Kommunal⸗Umſchuldung gingen mit 93,15 und unverändert 93,20 um. Induſtrie⸗Obliga⸗ tionen waren z. T. weiter etwas angeboten, Hproz. Gelſenberg 100(100%. Am Pfandbriefmarkt zeigten nur Liquidationspfandbriefe z. T. geringe Verände⸗ rungen. Auch Stadtanleihen überwiegend unverändert, nur 1928er Mainz 96¼(97½). Im Verlaufſe konnten ſich Montanwerte etwas er⸗ holen, im übrigen blieb die Enwicklung bei kleinſtem Geſchäft uneinheitlich. Verein. Stahl 11036 nach 110, Mannesmann 110½ nach 110, Hoeſch 109 nach 108½, auch AEG weiter gefragt und auf 115¼ nach 115½ er⸗ höht, dagegen IG Farben weiter nachgebend auf 150½ nach 15076, ebenſo Daimler auf 133¼ nach 134. Die erſt ſpäter notierten Papiere lagen uneinheitlich und ſchwankten zwiſchen ½ bis 1 Prozent. Feldmühle Pa⸗ pier nach mehrtägiger Pauſe 115¼(117½). Für Schei⸗ deanſtalt wurde der Anfangskurs von 206 auf 205½ berichtigt. Der Freiverkehr lag ſehr ruhig und ohne Verände⸗ rungen. Tagesgeld zum Ultimo gefragt mit 3(2½) Prozent. Am Börſenſchluß war eine gewiſſe Unſicher⸗ heit unverkennbar, was auch in der Kursge⸗ ſtaltung zum Ausdruck kam. Die Schlußnotie⸗ rungen gaben vielſach erneut etwas nach. AE6 ver⸗ loren ½, RWE ½ und Rütgers ¼ Prozent. Farben ſchloſſen zu 15076. Die Reichsaltbeſitzanleihe wurde mit 129.80 notiert. Nachbörslich blieb es ſtill. Bei der amtlichen Berliner Deviſen⸗ notierung gab das engliſche Pfund auf 11,695 gegen 11,70 nach. Der holländiſche Gulden ſtieg auf 132,52 gegen 132,45. Die übrigen Deviſen blieben un⸗ verändert, Metalle Berliner Metallnotierungen Berlin, 28. Febr.(RM. per 100 Kilo.) Elertro⸗ lytkupfer(wirebars) prompt, eif Hamburg, Bremen oder Rotterdam 57.25; Standardkupfer, lfd. Monat 51.50 nom.; Originalhüttenweichblei 18 nom.; Stan⸗ dardblei lid. Monat 18 nom.; Originalhüttenrohzink ab nordd. Stationen 17 nom.; Standardzink lfd. Mo⸗ nat 17 nom.: Originalhüttenaluminium, 98—99 Proz., in Blöcken 133; desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren, 99 Prozent 137. Feinſilber 37.40—40.40 RM. per 1 Kilo. Baumwolle Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 28 Febr. März 948 Brief, 941 Geld, 941/½45 bez., 945 Abr.; Mai 932 Brief, 930 Geld, 930 bezahlt, 930 Abr.; Juli 924 Brief, 923 Geld, 924 Abr.: Oktober 918 Brief, 916 Geld, 917 Abr.; Dezember 917 Brief, 913 Geld, 917 bez., 915 Abr.; Januar 917 Brief, 915 Geld, 916 Abr. Tendenz: ſtetig. Kautschuk Marktlage: ſtetig. Sheets loko 81/½; per März/ April Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M Der Durchzug der Kaltluftmaſſen, der am Montag wiederholt zu Schnee und auch Hagel⸗ ſchauern führte, hat anſchließend eine vorüber⸗ gehende Beruhigung der Wetterlage und bei klareen Himmel wieder leichte Fröſte gebracht. Die atlantiſche Wirbeltätigteit wird aber bald ihren Einfluß wieder auf das Feſtland hin aus⸗ dehnen, ſo daß unter ſteigenden Temperatuxen wieder Bewölkung ueid Unbeſtändigkeit aufkom⸗ men wird. Die Ausſichten für Mittwoch: Meiſt ſtark be⸗ wölkt und zeitweiſe auch Regen, Temperaturen etwas anſteigend, auffriſchende ſüdweſtliche Winde. ... und für Donnerstag: Unbeſtändig mit Niederſchlägen, mild. kheinwosserstand 27. 2. 39 28. 2. 39 Woldshor 0 0 9 9 9 189 1 89 Rheinfelcen 177 184 ach„„ 149 160 181 188 „„ 324 326 Monnbeim»*„ 230 2⁵3 Oοο. 0 0 183 182 Köln 210 203 Neckorwosserstund 27. 2. 39] 28. 2. 89 Moanbelm 236 24 Stahl wird durch Schlacke veredelt Vanadin— ein neuer Legierungsſtoff (Eigener Bericht des HB) Bei der Veredlung des Eiſens zu hockwerti⸗ gem Stahl ſpielen die Beimiſchungen von Le⸗ gierungsmetallen, wie Nickel, Chrom, Wolfram, Mangan uſw. eine große Rolle. Dieſe Vered⸗ lungsmetalle müſſen zum größten Teil aus dem Auslande eingeführt werden. Zur Erſparnis von Deviſen ſtellt ſich die deutſche Stahlindu⸗ ſtrie daher auf ſolche Legierungsmetalle um, die einen geringerenm Deviſenauſwand erfordern oder in Deutſchland ſelbſt gewonnen werden können. So haben bedeutſame Verſuche unter anderem dazu geführt, das Vanadium als neuen Legierungsſtoff in erheblichem Umfange zu benutzen. Man gewinnt jetzt in Deutſchlaend dieſen Stoff aus Schlacke. 1o ooo Tonnen fallen jährlich an Nach langen Bemühungen iſt, wie der Leiter der Wirtſchaftsgruppe Induſtrie, Generaldirek⸗ tor Dr. Ernſt Poensgen, vor kurzem im „Vierfahresplan“, mitgeteilt hat, ein verhält⸗ nismäßig einfaches Verfahren zur Gewinaung von Vamadium oder Vanadin gefunden wor⸗ den. Obwohl die deutſchen Eiſenerze nur Zehn⸗ telprozente an Vanadin enthalten, läßt ſich die in der deutſchen Stahlerzeugung mitlaufende Vanadinmenge auf etwa 10000 Tonnen ſchätzen, aber ſie blieb bisher ungenutzt in der Schlacke. Ein Bruchteil dieſer Menge reicht aus, um den Vanadienbedarf aus einheil miſcher Quelle zu decken. Eiſeninduſtrie verſorgt ſich ſelbſt Das neue Verfahren ermöglicht nunmehr die Vaciadin⸗Erzeugung aus der Schlacke, die bei der Thomas⸗Stahlgewinnung anfällt. Eine nachfolgende chemiſche Aufarbeitung erbringt dann eine hochprozentige Ferrovanadin⸗Legie⸗ rung, wie ſie die Stahlinduſtrie braucht. Dieſe Methode wird die deutſche Eiſeninduſtrie vor⸗ ausſichtlich ſchon im kommenden Jahr in die Lage verſetzen, den geſamten Bedarf Deutſch⸗ lands an Vanadin⸗Legierungen zu decken. Meue lnlandzuckerfre'gabe 1938 39 SW Der Vorſitzende der HV der deutſchen Zucker⸗ wirtſchaft hat mit Wirkung vom 24. Februar 1939 die achte Inlandzuckerfreigabe in Höhe von 5 Prozent der Jahresfreigaben 1938/39 verfügt. Die Freigabe gilt zur Lieferung in den Monaten Februar bis April 1939. Die Geſamtfreigabe beträgt nunmehr 40 Prozent zu⸗ züalich der unverkauften Reſte aus den Jahresfreigaben werbeaufſichtsämter in geeigneten Fällen auf machen wird. H. M. 856; per April/ Mai 81¼½2. Preiſe in Pence für ein lb. 1937/38. Kfurt 27. 2. 28. 2. 27. 2. 70,..2de 2 27.% rankforter beutsche Erdòl... 124.— 124.— Bank-Aktien Verkehrs-Aktlen Guano-Werke Ver. DOt. Nickelwerke 168,— 168 N„ 1 3—* Dt. 3—verslcher.-Aktien Deutschel-inoleumw. 15/½25 15,50„115,— 119,—14 121,7 121,25 Hiackethai Hrapt:. 148,.— 146.— verl.Glanzst. Elberf.—— nen 2.[BiSteinzenge Ffeid.— 105, 101,50 101.— Aſſe enn 141,25 141,— Hamburs Elektro 145,— 145,— Ver. 110.59 110,12 W 220 5 249.— Festverzinsl. Werte 27. 2. ½% Hurlacher Hort. 1155 11050] Commerz. Privatbk. 113,% 113·7 tibs.-Amer.-Paketth. 61,50 61,50 f flarburser Gummi Dos 175,— Ver. Uitramarinfabr. 123,25— gbr Reichsanl..23 19362 103,02 Eichd.Werger-r. 139·29 133.22] Hevtsche Bank.. 16,25 116,5kibs.-Südam. Ppisch. T, 4r, flarpener Bereban 140.25 145,—f Losel Teleer.-Dr. 158.— 159., ene heben n nt. Dt. Reichsanl. 30 102,29 192,92] El. Licht& Kraft. 115— 115,— Hresdner Ban. 113“12 111,12] NorddeutscherLIoypd 66,25 62,25 Hledvieshütte. 08˙75 109.75] Wanderer- Welke—. 156.25 Baden Freist. v. 1927 98,75 96,75 Enzinger Union.. 115, 58,—[Erankit. Hyp.-Bank 113, 7 112,50 Südd Eisenbahn— 31,37 Hoesch. Eis. u. Stahl 108,„ Westd. Kaufhof AG. 104,75 104,70% Kolontal-Papiere Bayern Staat v. 1027 99,— 99,— J Gebr. Fahr AG.„e 195%% L Pfälz. Hvpoth.-Bank 100,50 109.5% Holzmann Philipp 148,75 149,25 V. Hrahtind. Hamm——[ODt.Ostaſtiha Ani.-Abi. d. Dt. Rch. 120,70 125,50 16 Farbenindustrie 151,75 133 Reichsbank.... 179,25 179,50 Hotelbetrleh 3 1755 Witzner Metaii.. 90,12—.Neu-Guinea.. 205,— 2——— 4500 135)1 135,50 Rhein. Rvvoth.-Bank 137.70 136,50 Efflektenkurse— 93˙'80 4304 Zellstoſt Waldboĩ: 122,25 121.87 Otavi Min v Eisenb. 23 3/ 28.50 1 Ur adt v.„ zesfürel-„ 2 8 6„„ Ftzeie Gold 3612—7505 Th. Goldschmidt 13.— 1 verkehrs-Aktlen Agcumulgtoren- Fbr. 217,87 216.— 14750 122,50 udwigsh. v. 26 S.„„ Gritzner-Kayser 12„I Bad.AG.f. Rheinsch.—— Allgem. Bau Lenz 500 5 2 emie Hannbm. Gold v. 26%½ 97 Lrobiratt Mhm. va.—— Ht. Feichsb. Va.. 123,37 128.12] 4EC(neue).... 115,7 115.6, Llöeknerwerke.— 116,62 Berliner Devisenkurse Mannheim von 27. 97,87 97,87] Grün& Bilfinger 184•50 137.50 Aschaffhg. Zellstoff 105.50 105,12 8 HRorg Fen PirmasenssStadt.26 99.— 99.75 Hantwerke Füssen 40.— 40.— Verslcher.-Aktlen Augsburg- Nürnberg 43.75 144.— oksw. u. Chem. Fb. 975 97˙75 Geld Briet Geld Briet Mhm. Ablös. Altbes. 133,75 133,75 Harpener Bergban 142.— Alltanz Leben 205.50 203,— f f. wotgren(BWMVII 151,75 150.—f Kallmaf&. Jondan 142.— 14². Hess. Ld. Liqu. R-24 101,— 101,— Hochtief A8., Essen 145 25 150— Bad. Assecuranzres.—— IBayer. Spiegelslas 5 Sen Kötlz. Led, u. Wachs 142,—— 3 27. Februat 28. hehruar B. Kom. Goldhyp. 29 33 9935 Holzmann Phl. 0 MannheimerVersich.— 822 IL P. Bemberg 137.— 135,50 4* 115.— 4 do. Goldanl. v. 30 99,25 99, lise Bergbau. 130.—— I Württ. Fransportver.—— ſBersmann Elektr.— ſchmezer A ca 167 18 1657 Aegypt.(Alez.-Kalro) 1 à4g. Pid. 11,98 12,015 11,980 f 12,010 do. Goidani. v. 26. 99,25 99,25 do. Genußscheine 139,„Braunk. u. Briketts 187).—— J Hch.Lanz Mannheim 166,75 166,75 Argentin.(Fuenos-Alr.) I Pap.B. 60.572].5761.57 0,576 Bay. Hyp. Wechs, Gpi 100,— 100,— funzhans Gebr. 96,75 96, 75 Braunschweln.-G.——[Laurahntte.„ 1425 Beis.(Brüss, u. Antw.) 100 Beiga I 41, 41,960] 41,90 41,70 Ert. Hyv. Goldhyvd. 99, 99,% Kali Chemie 138. 138 Berliner Börse Bremer Vuſkan. 163,50—[Leopold. Crube. 110, 113, J Brasinen(Rio de ian.) 1 Miireis 0,14 140 ,14% 0,146 Frankf. Llau... 101,15 100,15 Kieinschanzlin Beck 126,— 138.— Bremer Wollkamm. 169.——[Uindes-Eismasch. 169,50 170,50 Bulgarlen(Soffa), 100 Lews.647] 3,65“ 3,047 30 Frkkf. Goĩdpfabr. Vin 99,— 90,.— Liöcknerwerke. 315,25 516.— Koassckurse Brown Boveri... 119.75— Mannesmannröhren. 130,½ 110,29 Dänemark(Kopenh.j 100 Kronen J 52,180 52,780 52. 160 52,26 Erkt. Goldpfr. Liau. 101,15 101,— J Knorr-Heiſbronn 55 228555 0 101,62 101.62] Buderus Eisenwerke 105,— 106,50 Mansfelder Bersbau 139.25„ Danzis(Danzis).. 100 Gulden 4/,000 4/10] 47,000%% 45,100 lein Hvooth.. 3,—.— Konsetvenfbr. Braun 19.0 143.50 4% bi, Kaiehsanſ 5. 99.50 99,50] Contt CEummi.. 127, 212,,[ Harkt-. Kühihaiie 126,— 125,80 Engiang(Londom).... 1Piund f 11,885] 11,715 11,680 11/110 Mein. Hyp. Llan. 101,— 101,—bahmever... 116,50 146, f d0. do..1380 129.70 128•70 Daimler-Benz„. 135,37 133.25 Masch.⸗Buckau Wolf g— Estiand(Rev., Tall.) ib0 estn. Kr. I 68,180 68,277 65,18“% 68˙270 Pfale. Hvn. Goiäpia. 5,75 98.70 f kieinrien.anz A8. 1. 19“45 Bt.-nslialden— 12.7 Pemae.. 11.— 14.57 farimianshütte⸗ 166,— 105,—] Finnland(eisingt.3 100 Unni. Mü. 5,18“ 5,160% 5,180 160 Piälz. Liou..... 10I,— 100,87 Lodwigsh. Aktienbr. 142,.— 112,— Dt. Schutzsebiete 08 bt. Atiant. Telegr.—, 105,— Mülheimer Bergw.—— Frankreich(Paris), 100 Franes ½608]•617 6,603] 6/617 Pfälz. Hyp. Goldkom. 96,25 98,25 do. Waſzmühle 131,— 131,— plandbrieſe beutsche Conti Gas 114,87 114,12 Nordd. Eiswerke. 131,.—— Griechenland(Athen) 100Drachm. 2,3585 2,357.355 2,35) Rhein. Ho Gdvi.•5 3,— 33.— Mannesmannröhrer 131•75 120·75 6 pr. Ld.-Pidbriefe Heutsche Erddi. 124.50 124.12 Hrenstein&, Koppel 107.50 107,— Holland(Amsterd.s. Rott.) 100 G. 132,32“ 137.80 J 155,397 182,590 do..9.„— 39,— Metaſſgesellschaft 121.25 121,70 Anst.R 19 100.— 100.— J Deutsche KabelwxRc.— 14.— Rathgeber-Waggon.„ 75 lran(Teheran). 100 Rials 14,520 14,540 1420 14,540 da. 12-18,%, 9— 99, iee 7 5% do. do. E 21. 100,— 106,— Deutsche IAnoleum. 158,— 156, Fheinfelden Kralt 134,50— island(eykjavii) igo isl. Kr. 52,770 22,270 52,250% 52,350 do in. 161 101,10 park-u. Bürabr Pirm. 122.— 122,— 6% 48 3—*—„„ Deutsche Steinzeug 183,37 183,75 Rhein. Braunkohlen 214.— 214,25 itallen(Rom u, Mafland) 100 Lire 13,090 13,110 13.090 12•110 do. Gdkom.-in 99, 99, pfaiz. Muünienwerke 133/— 133.— R. 20 100,.— 100,—] Beutsche Wafſen. 142,— 141,—]J Khein. Elektrr.. 3878 115%[ Javan(Tokio u. Kobe) 1 Ven 0,661].868% 0,681] 9,/663 Sndd Boder.-Llan. 101,12 101,12 pfäfz preßhefe Sprit 358.— 356.—%% Pr. Cerda 5pärener Metall..—„Bhein. Stahiserke 186,75 187.15 jugoslaw.(Beig u. Zagr.) iobid. I.654%%44 5,884%½05 Frobkraftwerkllbm, ibe,— 102,— Bhein Braunkohlie 113,— 113.— Gapt. 198s8. 99.— 99.— Dynamit Nobei. 60,— 31,50 Rhein-Westf. Kalkw.„—3 Kanada(Montreah 1 Kkan. Dollar 2,482 7,466% 2,402 2,½46 Lind. Akt. Opi. v. 20„„„ Kheinefektrs Stamm 115,— 115,— 7000 do. Kom. 1 36,50 96,50 Ei. Eleferungen 126.75 127,20] Riebeck-Montan A40. 109,75 105,7 J Lettiand(Riga).. i00 Lats 46,750 46,657 48,70%8 Fhein-kiain-Donau23 100,25 100,50 do. Vorzuesaktlen 1% 137 Ei. Schlesien. 112,25— Riedel'J. DO. 114,35 113,25 Litauen(Kowno/Kaunas) 100 Lit. 41,40] 42,02 41,540 42.020 iG⸗Farbenind. v. 28 120,75 120,75] Fheinstahhk.... 137,12 136,25 Bank-Aktlen El. Licht und Kraft 135,75 135,— Kütgerswerke. 142.,37 141,50 Norwegen(Oslo), 100 Kronen I 56,70 56,840 58,700 38 820 Füiaeswerne 149.— 18— Aca.. 96,50 96,50 EnzingerUnlonwerke 115,——Sachsenwerk.. 324,— 329.5[ pPolen(Warschauſßos.) 100 Zioty 4/00% 47,10 47,00% ½ 47,100 Industrie-Ak tien Salzwerk Heifbronp 250,— 200, Bank fur Brauind. 116,— 116,— Farbenindustrie 16. 151,37 150.5 Sachtleben 46.„ 166,25 Portugar(Lissabon) i00 Escudo f 10,605 i0.22 10,60“[ 10.625 Accumuatoren——„Sehuekert el.. 178,— 177,75 Bayer.Hyp. Wechsel 100,12 100,62] Feidmühie Papfſer 116.25 115,8/] Safzdetfurth Kam. 137,.— 13/,.—] Rumänien(Bukarest), 109 Hei 9*—— Adt Gebr.„.— 67.50 Schwartz. Storchen 113,— 114.— Commerz- Privatb. 113,— 113,— J Felten& Guilleaume 134.25 135.— Schubert& Salzer——8 zchweden(Stockh. u..) 100 Kr. 60,160 f 90,280 f 60,130/ 5ʃ(,250 157750 b6,—] Heutsche Zan. 113,25 119,25] Cebhard& Co... i41.— 140,50 Schnobert& o. 179,25 177,75 Sehwels(2.-Bas. Bern) 100 Fr. I 36,64.16 56/64(] 56•760 Bayr Motor Werke 152,— 15%— Siemens Halske 3— 51 Cojdaiskontgann 97 1,— Serm. Portl.-Cement— 103.— Schulth. Patzenhofer 101˙12 101.50] Spanien(Madr. o. Barc.) 100 Pes, 4——— ien Sinner Grünwinkel 98.— 1 25 öt Uedersee Bank.,— 97.— JGerresheim Gias—„ 113,87 Siemens& Halske— 198.25 ffschecho-Slowakei(Prag) 100KT, 5,591 ,60• 8,591„609 Brauerel Kleinlein 119,50 115.50 Sebr Stollwerck 100, bresdner Bank. 111,12 111,12 Cesfürel-Loewe 186,37 138.— Stoehr Kammgarn 117,62 119.— fürker(Istanbuf) 1 törk pfund.970 1. 96.974.952 Brown* Mum. 5 1 25 5 187 50 n—.2 1875 Tu. 134,.— 215. 217 50 Gr en 8 4833 3 ement Heidelbers F 2 er. Dt. Oele 3 5 eichsbanknk Eu 5 ritzner-Kavser Wn Zucker 3. ruguay(Montevid. old-Peso„ 5„9 5„ 134,75 182,75 1 Zelist. Waldh.Stamm 121,75 121,25 1 Rhein. Hypoth.-Bauk 137,75 156,50“ Gruschwitz Terin 115,.—— I Thür. Gaszes..— 13/— Ver. St.v. Amerika(eby.) 1 Doli. 1 2,451 2,45.,] 2,4911 2,455 Eintritt freil Wachter, O 4, 15(Kunststrahbe)- Am., 2. u. 3. 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