laupassant, recht, mit: debrand Aemann eyerinck lackeben nze Strek⸗ H. B in Mann- ur die der Filmkomö- sind. erdient ip nüller, die ist. Diese rrau kann singt auch aß dle Zu- hen. -Anzeiger chenschau Lassenl 30 Uhr 51 A5T — Tiefsee er in einem Wiege dieses 1e Darsteller. Helk daren ——— ller rvorrag. Welne ————————— ————bb.—— banner“ Ausgabe à er ſobn Ausgabe B erſch. wöchtl. ; durch die Poſt.70 RM. lteinſchl. 54 74 655 die Zeitung am Erf Verlag u. eß R 3, 14/15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. cheint wöchtl. 12mal. Bezugspreiſe; Frei Haus monatl. 2 Rh. u. 50 Trägerlohn; durch die Poſt 2, 25 RM. leinſchl. 69,36 Pf. nn zu 1 72 WWöf. Beſtell⸗ 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatl. 1, 8- Pf. Poſtzeitungsgebühr) zuzüg cheinen Lauch d. hoͤh. Gewalt) verbind., Abend⸗Ausgabe A 5 35 30 Pf. Träger⸗ 2 Pf. Beſtellgeld. eſteht kein Müſpr. au Entſchädigung. 9. Jahrgoang MANNHEIM 746 Kilometer in der Stundel- 207 Meter in der Sekunde! Heinkel Jagdfingzeug im Textteil 60 Pf. ——* 45 Pf. füllungsort ieinbeim Nummer 153 Anzergen: enn Die 15 Wf. Die 4geſpalt. Millimeierzeile Mannheimer 4 abe: wetzinger und meterzeile 4 Pf. Die 4g9e. Shlimeterzeile im Textteil 18 Pf.— Sſchließlicher Gerichtsſtand: hafen a. Rh. 4960. Verlagsort Mannheim.— Einzelvertaufspre“ Die 12 geh alt. Milimeterzeile 10 Pf. Die 4geſpalt. einheimer Ausgabe: Die 12geſpalt Milli⸗ Zahlungs⸗ und Er⸗ annheim. Wohh1 Ludwigs⸗ Wfennig. Freitag, 31. März 1939 holk abiolnten Weltgeſchwindigkeitsxekord Laval⸗Brief beweiſt Frankreichs Wortbruch vom Jahre 1935 kine broßtat unſerer Tuflwaffe Flugkapitfãn Dieterle scilãgt den lialiener Agello (Orahtbericht unsefer Berliner Schriffleltung) Berlin, 31. März. Nachdem vor kurzer Zeit erſt einem ſerien⸗ mäßigen Junkersbomber gelungen war, einen außergewöhnlichen Langſtreckenrekord aufzuſtel⸗ len, hatte die deutſche Luftfahrt jetzt wiederum einen großen Erfolg, den größten und ſchönſten überhaupt, den ſie ſeit ihrem Beſtehen zu verzeichnen hatte. Auf der Strecke zwiſchen Oranienburg und Neuruppin erreichte in den Abendſtunden des Donnerstag Flugkapi⸗ tün Hans Dieterle auf einem Heinkel⸗ Jagdflugzeug die kaum faßbare Ge⸗ ſchwindigkeit von 746,66 Stunden⸗ kilometer, das ſind 207 Meter in der Se⸗ kunde. Damit iſt der bisher von dem Italiener Agello mit einer Durchſchnittsgeſchwindigkeit von 709,209 Kilometer⸗Stunden gehaltene in⸗ ternationale Geſchwindigkeitsweltretord erſt⸗ mals in der Geſchichte der Luftfahrt an Deutſchland-gegangen. Der Rekordflug gelang beim erſten Verſuch. Das dabei benutzte Flugzeug der Heinkelwerke ſtellt eine verbeſſerte Entwicklung des He⸗112⸗ Jagdeinſitzer dar, mit dem Generalleutnant Üdet im Jahre 1938 über 100 Kilometer eine Durchſchnittsgeſchwindigkeit von 634 Stunden⸗ Kilometer erreichte. Es war ausgerüſtet mit einem 1175 P8 Mercedes⸗Benz⸗Flugmotor DB 601 und einer VDM-Luftſchraube. Die Renn⸗ Meßkamera ſtellten die Askania⸗Werke. Erſtmals mit Jagdflugzeug Bemerkenswert an dem neuen Rekordflug iſt, daß er erſtmals in der Geſchichte der Geſchwin⸗ digkeitsrekorde überhaupt mit einem Landflug⸗ zeug durchgeführt wurde Zu allen bisherigen, und vor allem von den Italienern und Eng⸗ ländern vorgenommenen Rekordflügen wurden Waſſerflugzeuge benutzt, da für die enormen Landegeſchwindigkeiten der Rekord⸗ flugzeuge ſo große Flugplätze nicht zur Ver⸗ fügung ſtanden. Unn ſo höher iſt die Leiſtung des Heinkel⸗Jagdeinſitzers zu bemeſſen, dem Start und Landung auf einem nur durchſchnitt⸗ lich großen Flugplatz gelaaig. Die Heinkelwerke ſetzen ſich damit zugleich in den Beſitz des iaiternationalen Geſchwindig⸗ keitsrekords für Landflugzeuge, der bisher von der Me 109, Flugzeugführer Dr. Wurſter, mit einer Geſchwindigkeit von 610,950 Stun⸗ denkilometer gehalten wurde. Die Mehr⸗ geſchwindigteit von 136 Stundenkilometer be⸗ weiſt am deutlichſten, welchen großen Schritt vorwärts die deutſche Zuftfahrt mit dem neuen Jagdeinſitzer der Heinkelwerke machte. Der Reichsminiſter für Luftfahrt und Ober⸗ befehlshaber der deutſchen Luftwaffe, General⸗ feldmarſchall Hermann Göring, ſandte aus San Remo an Flugkapitän Hans Dieterle an⸗ läßlich des Weltrekordes folgendes Telegramm: „Zu dem ſtolzeſten aller Flugrekorde, der höch⸗ ſtes fliegeriſches Können und Einſatz verlangt, ſpreche ich Ihnen unter Er⸗ nennung zum Flugkapitän vollſte An⸗ erkennung und Zufriedenheit aus. Heil Hitler! gez. Hermann Göring.“ Unterhaus und fiabineit tagen Die„Friedenspakiplãne- vor der vVerwirklichung (Fonkmeldung des„laokenkreuzbonnet“) London, 31. März Das britiſche Kabinett trat Freitagmittag um 13 Uhr im Unterhaus zuſammen. Das Unterhaus trat ebenfalls am Freitag um 12 Uhr MEz zur Erörterung außenpolitiſcher Fragen zuſammen. Die Sitzung begann mit einem Frage⸗ und Antwort⸗Spiel zwiſchen dem ſtellvertretenden Vorſitzenden der Oppoſition, Greenwood, und dem ⸗Premierminiſter Cham⸗ berlain. Wie die Freitagmorgenblätter mit großer flmerika erſtickt faſt im bolde Bereiis 60 v. H. des gesamien Bestandes der Welt in USA DNB Neuyork, 31. März. Die Goldtransporte aus England ſind am Freitag in Neuyork eingetroffen. In Wirt⸗ ſchaftskreiſen wird darauf hingewieſen, daß die „Manhattan“, eines der fünf Schiffe, auf de⸗ nen das Weltkapital ſein Geld in Sicherheit brachte, den bisher größten Gold⸗ vorrat befördert habe, der je verſchifft worden ſei. Es handle ſich um 60 Millionen Dollar. Gleichzeitig habe die„Normandie“ für 28 Millionen Dollar Gold ausgeladen. Damit iſt Amerikas Goldſchatz auf über 16 Milliarden Dollar angewachſen, ſo daß es be⸗ reits 60 v. H. der Goldbeſtände der Welt hortet. Bildtelegramm aus Madrid vom Einzug der nat ionalen Truppen In den Straßen Madrids stehen die Menschen und grüßen begeistert die einziehenden nationa- len Truppen, die ihnen die Freiheit brachten. Das Schreckensregiment der Bolschewisten ist vorüher! Hein ich Hoiimann(M) Schlagzeilenaufmachung ankündigen, wird Mi⸗ niſterpräſident Chamberlain aller Wahrſchein⸗ lichkeit nach am heutigen Freitag die erwartete außenpolitiſche Erklärung abgeben. Die Blät⸗ ter weiſen darauf hin, daß der Meinungsaus⸗ tauſch mit befreundeten europäiſchen Haupt⸗ ſtädten bis in die ſpäten Nachtſtunden angehal⸗ ten habe. Die politiſchen Beſprechungen ſowohl im Regierungslager als auch mit der parlamen⸗ tariſchen Oppoſition hätten ebenfalls um Mit⸗ ternacht noch angedauert. Der Inhalt der außenpolitiſchen Erklärung des Miniſterpräſidenten hängt allerdings noch immer von der noch ausſtehenden endgültigen Zuſtimmung der Staaten ab, die mit einer engliſchen„Beiſtandsgarantie“ bedacht werden ſollen. Vor allem ſcheinen dieſe Staaten wenig geneigt zu ſein, die von England gewünſchte Verpflichtung einzugehen, ſich untereinander ge⸗ genſeitige militäriſche Garantien zu geben. Dute-Rede beeindruckt Condon DNB London, 31. März. Die Rede Muſſolinis in Coſenza, in der er auf die letzte Rundfunkrede Daladiers ant⸗ wortete, findet in der Londoner Preſſe aller⸗ ſtärkſte Beachtung. Die Blätter berichten über die Rede auf der erſten Seite und heben die Worte Muſſolinis hervor, daß Italien auf keinen Fall der Gefangene im Mittelmeer ſein wolle. Aus den Berichten der Blätter geht hervor, daß der entſchiedene Ton des Duee hier ſtarken Eindruck gemacht hat. Ferner zitieren alle Blät⸗ ter den Kommentar des„Giornale d' Ita⸗ lia“, das feſtſtellt, daß Frankreich endgül⸗ tig die Tür zuſchlagen wolle, die Italien offengelaſſen habe. Italien ſei aber nicht unge⸗ duldig, es könne warten. Letzte bedeulende Sladt Suriens beſetzt Beirut, 31. März.(HB⸗Funk.) Wie in Beirut bekannt wird, wurde am Don⸗ nerstag auch die Hauptſtadt des ſyriſchen Alaui⸗ tengebietes, Latakije, von franzöſiſchem Mi⸗ litär beſetzt. Nunmehr ſind ſämtliche bedeu⸗ tenden Städte Syriens, nämlich Damaskus, Aleppo, Homs, Hama und Deireſzor ſowie auch Latakije in franzöſiſcher Hand. Donnerstagabend explodierte vor der Woh⸗ nung des Befehlshabers der franzöſiſchen Streit⸗ kräfte in Nordſyrien in Aleppo eine Bombe. Zahlreiche Fenſterſcheiben wurden zerſtört. Der Täter konnte bisher noch nicht feſtgenommen werden. In Aleppo wurde daraufhin von der Polizeidirektion über einige Stadtgebiete das Ausgehverbot ab 19 Uhr verhängt. „Oikenkreazbagner“ Frekkag, 31. März! Cavals berſprechen ⸗ ein„Fetzen Dapier“ Der jranzõsische Worthruci durdi einen Brief erhärtet/ lialiens Ansprũche gerecht (orthtberichtunsefes Verftrefters in Rom) Dr. v. L. Rom, 31. März. Die italieniſche Feſtſtellung, daß Frankreich vorſätzlich und unter dem Druck der„höchſt moraliſchen“ Engländer im Jahre 1935 eine von dem damaligen franzöſiſchen Miniſterprä⸗ ſidenten Pierre Laval ſeierlich abgegebene Er⸗ klärung brach, hat in Frankreich zur fieber⸗ haften Suche nach einem ſtichhaltigen Alibi ge⸗ führt. Es handelt ſich um den ſogenannten Laval⸗Brief an die italieniſche Regierung vom 7. Januar 1935, der in engſter Beziehung zu dem abeſſiniſchen Krieg ſteht und deſſen Geſchichte zum Verſtändnis der Anklagen Italiens gegen Frankreich wich⸗ tig iſt. Der Heygang iſt dabei folgender: Am 7. Ja⸗ nuar 1935 ſchloſſen Italien und Frankreich das ſogenannte Muſſolini⸗Laval⸗Abkommen, das aus drei Titeln und einem Zuſatzprotokoll hin⸗ ſichtlich Tunis, Libyen und ſeinen Grenzen, Eritrea und Franzöſiſch⸗Somaliland beſtand. Wichtiger für die Entwicklung als dieſes Ab⸗ kommen, deſſen Inkrafttreten infolge der nicht ausgetauſchten Ratifikationsurkunden niemals ſtattfand, war ein Brief des damaligen franzöſiſchen Miniſterpräſidenten an Muſſolini, der nach unumſtößlichen italieniſchen Zeugniſ⸗ ſen vorliegt und deſſen Vorhandenſein im übri⸗ gen auch von franzöſiſcher Seite nicht beſtritten wird. Der Inhalt dieſes Briefes iſt bisher der Oeffentlichkeit nicht bekanntgegeben worden. Auf Grund der italieniſchen Feſt⸗ ſtellungen weiß man jedoch, daß in dieſem Brief Frankreich ſein„Desintereſſement“ an Abeſſinien erklärte, und zwar ganz zweifellos im Zuſammenhang mit dem Artikel 13 des Londoner Vertrages von 1915, in dem von engliſcher wie franzöſiſcher Seite Italien Kom⸗ penſationen auf kolonialem Gebiet zugeſichert wurden. England hatte dies durch Abtrennung des Juba⸗Landes erfüllt, Frankreich hatte ſich bisher dieſer Verpflichtung entzogen. Mit dem Laval⸗Brief trug Frankreich zu den kolonialen Kompenſationen Italiens bei, und zwar auf eine für Frankreich äußerſt günſtige Art, da das franzöſiſche„Desintereſſement“ an Abeſſi⸗ nien keine direkte franzöſiſche Hilfe für Italien bedeutete, und Abeſſinien damals ganz all⸗ gemein als eine unüberwindliche Bergfeſtung galt, deren Eroberung ein ſehr unſicheres Aben⸗ teuer war, mit anderen Worten: Frankreich „geſtand“ weiter nichts zu, als daß Italien auf eigenes Riſiko in das abeſſiniſche Abenteuer eintrat. Immerhin war die Zuſiche⸗ rung des„Desintereſſements“ Frankreichs für Rom wichtig, um in der bevorſtehenden Aus⸗ einanderſetzung mit Abeſſinien den Rücken frei⸗ zuhaben und durch Frankreichs ſtillſchweigende Neutralität gegenüber Italien die mit Be⸗ ſtimmtheit zu erwartende Feindſeligkeit Eng⸗ lands gegen Rom zu neutraliſieren. Im Beſitz dieſes franzöſiſchen Dokuments bereitete Ita⸗ lien den Krieg in Oſtafrika vor. Der Bruch des Derſprechens Noch auf der Konferenz von Streſa wenige Monate vor Beginn der militäriſchen Operatio⸗ nen in Oſtafrika wurde mit Zuſtimmung der franzöſiſchen Konferenzteilnehmer— wiederum Miniſterpräſüdent Laval— in dem Schluß⸗ kommuniqué der Konferenz der urſprüngliche Ausdruck:„Friede in der Welt“ in „Friede in Europa“ geändert. Am 3. Or⸗ tober 1935 beganei der Krieg in Abeſſigien. Am 18. November 1935 wurden die Sanktionen ge⸗ 7 gen Italien verhängt, an denen Frank⸗ reich teilnahm. In italieniſchen Archiven befindet ſich ein Dokument, wonach der Mini⸗ ſterpräſident Laval Ertlärungen abgab, daß Frankreich in erſter Linie zur Verhäcgung der Sanktionen gegen Italien beigetragen habe. Eier Verhalten, das in kraſſem Widerſpruch zu dem Brief Lavals und der Zuſicherung des „Desintereſſements“ vom 7. Januar 1955 ſtand. Die Ueberraſchung, die Enttäuſchung und der Zorn in Italien über dieſen glatten Vertrags⸗ bruch durch Frantreich nahmen ſtürmiſche For⸗ men an, die Frankreich in Anbetracht der durch die Sanktiogen gegen Italien noch feſter ge⸗ knüpften Bündnisbande mit England auf die leichte Schulter nahm. Die faſchiſtiſche Regie⸗ rung nahm den Kampf auf, ohne vorerſt die fracizöſiſche Regierung zur Rede zu ſtellen. Nach ſiegreicher Beendigung des abeſſiniſchen Krieges wurde jedoch die Prüfung dieſes Ver⸗ haltens Frankreichs ſpruchreif und zwar da⸗ hin, daß nunmehr Italien feſtſtellte, daß der MuſſoliniLaval⸗Vertrag hinſällig war, da außer dem Formfehler(Ratifikationsurkunden) Frankreich die Vorausſetzung für dieſen Ver⸗ trag, nämlich die in dem Laval⸗Brief Italien gemachten Zuſicherungen, nicht eingehal⸗ ten hatte und Frankreich dementſprechend weiter mit der Schuld belaſtet war, die ſich aus Artikel 13 des Londoner Vertrages von 1915 ergab, nämlich Italien Kompenſationen auf kolonialem Gebiet zukommen zu laſſen. Am 17. Dezember 1938 erklärte die faſchiſtiſche Re⸗ gierung offiziell durch ihre Note der franzöſi⸗ ſchen Regierung, das Laval⸗Muſſolini⸗Abkonn⸗ men als nicht beſtehend und bezog ſich als Grundlage der franzöſiſch⸗italieniſchen Be⸗ ziehungen auf den Londoner Vertrag von 1915, alſo Frankreichs Verpflichtungen gegenüber Italien auf kolonialem Gebiet. Noch genauer wurden dieſe Verpflichtungen durch die Rede Muſſolinis am 26. März getennzeichnet, als er ſie unter den Namen: Tunis, Dichibuti. Suez zuſammenfaßte. abher die flusreden ziehen nicht Während der Jahre 1935 bis 1939 hatte die franzöſiſche Regierung den unbequemen Brief Lavals mit größtem Stillſchweigen übergangen. Zu leugnen, daß ſich Frankreich im Januar 1935 an Abeſſinien„desintereſſiert“ hatte, war un⸗ möglich, dementſprechend wurde der Vertrags⸗ bruch durch die Teilnahme Frankreichs an den Sanktionen offenbar. Erſt in Anbetracht deſſen, daß Italien nunmehr den Frankreich wegen der zu leiſtenden kolonialen Kompenſationen nicht weniger unbequemen Londoner Vertrag anzog, tat man in Paris ein übriges. Laval gab in der ußenpolitiſchen Kommiſſion des Senats eine Erklärung ab, daß Frankreich mit ſeinem„Des⸗ intereſſement“ niemals eine militäriſche Aktion gegen Abeſſinien gemeint habe und dementſpre⸗ chend bei einer ſolchen Frankreich nicht mehr zur Neutralität gegenüber Italien während der Sanktionen verpflichtet war. Mit anderen Wor⸗ ten, Frankreich hatte ſich nur dann verpflichtet, Italien in Abeſſinien freie Hand zu laſſen, wenn die italieniſche Aktion friedlich war. Dieſe Erklärung, die nichts als den Verſuch eines Alibis darſtellt, um Frankreich des Vor⸗ wurfs auf Vertragsbruch zu entlaſten, erinnert an die franzöſiſche Haltung während der Kon⸗ ferenz von San Giovanni di Mauriana, alſo an die Komödie, die England und Frankreich mit Italien ſpielten. Die Behauptung, Muſſo⸗ lini habe ſich mit dem franzöſiſchen Desintereſ⸗ ſement begnügt, um friedlich in Abeſſinien vor⸗ zugehen, grenzt an eine Groteske. Jedes Kind in Italien wie in Frankreich wußte im Januar 1935, nach den Zwiſchenfällen von Ual⸗Ual, daß die Abeſſinier für ſanfte Zureden nicht gerade zugänglich waren.⸗Nach franzöſiſcher Darſtel⸗ lung hätte jedoch ausgerechnet Muſſolini das nicht gewußt, ganz abgeſehen von der Tatſache, daß Italien zu einer friedlichen Aktion in Abeſ⸗ ſinien, alſo etwa zu einem Vertrage, wirklich nicht der Zuſtimmung Frankreichs bedurfte Die Kenntnis dieſer Vorgänge iſt umſo wich⸗ tiger, da ſich aus ihnen ergibt, mit welcher unter juriſtiſchen Manipulationen verſteckten Leichtfertigkeit eine ſo„vertrags⸗ treue“ Demokratie wie Frankreich Verträge— bricht. Nicht weniger wichtig aber iſt die Kennt⸗ nis dieſer Vorgeſchichte, um zu verſtehen, daß Italien nicht nur aus gerechtfertigten Gründen ſeiner Entwicklung und ſeiner Ausdehnung, ſondern auch auf Grund einer unan⸗ taſtbaren juriſtiſchen Grundlage heute noch die Erfüllung der Verſprechen for⸗ dert, die ihm vor 14 Jahren feierlich gegeben wurden. Es iſt dabei zu beachten, daß der Ver⸗ trag von London ausdrücklich von territorialen Kompenſationen für Italien ſpricht. Der eumüniſche beſandie beim Führer Ueberreichung des Beglaubĩiqungsschreibens Berlin, 31. März(HB⸗Funk). Der Führer empfing am Freitag in Anweſen⸗ heit des Reichsaußenminiſters von Ribbentrop in der neuen Reichskanzlei den neu ernannten Königlich⸗rumäniſchen Geſandten Radu Crut⸗ zescu zur Entgegennahme ſeines Beglaubi⸗ gungsſchreibens und des Abberufungsſchreibens und des Abberufungsſchreibens des Geſandten Diurau, der als rumäniſcher Botſchafter nach Athen verſetzt worden iſt. Geſandter Crutzescu wurde in einem Kraft⸗ Jetzt verſchlingen ſie lebende Fiſche Der neue Weithewerb und der große Unsinn in USA DNB Boſton, 31. März. Die amerikaniſchen Studenten ſind, anſchei⸗ nend nach Erſchöpfung aller anderen ausgefal⸗ lenen Ideen, darauf verfallen, ſich vor ihren Mitbürgern damit zu produzieren, daß ſie lebende Goldfiſche gleich maſſen⸗ weiſe verſchlingen. Sie machen das natürlich ſyſtematiſch und veranſtalten Wett⸗ bewerbe— wofür gibt es wohl keine Wett⸗ bewerbe in den Staaten?—, bei denen die Goldfiſche vor den Augen einer erſtaunten Menge zappelnd und bei lebendigem Leibe ver⸗ ſchlungen werden. Das iſt nicht etwa ein Aprilſcherz. In Boſton haben ſich derartige Wettbewerbe zu einer ſolchen Seuche ausgewachſen, daß es Leu⸗ ten mit geſundem Sinn doch allmählich zuviel geworden iſt. So hat jetzt ein Mitglied der Staatslegislatur eine Unterſuchung beantragt, die zur Annahme eines Geſetzes führen ſoll, das dem Schutze der Goldfiſchbrutſtätten und der Bewahrung der Goldfiſche„vor grauſamer und mutwilliger Verzehrung“ dient. Der Prä⸗ ſident des Boſtoner Tierſchutzvereins hat gleichfalls ein draſtiſches Vorgehen gegen die Goldfiſchwettbewerbe angedroht. u9 Derbrecher ausgebrochen Idylliſche Gefüngnisverhältniſſe DNB Mepiko, 31. März. Die Zeitung„Ultimas Noticias“ mel⸗ det aus Puebla, daß die Inſaſſen des Gefäng⸗ niſſes in Huejotzingo ausgebrochen ſeien. Ins⸗ geſamt handele es ſich um 49 Mörder, Räuber und andere Verbrecher. Das Blatt fügt dieſer Meldung hinzu, daß es bereits das 15. Mal ſei, daß Gefangene ausbrechen konnten, da ſie von der Polizei ſo gut wie gar nicht bewacht würden. Italieniſche Walzmühle abgebrannt. In Ce⸗ ſena fiel eine der größten Walzmühlen der Romagna einem Großfeuer zum Opfer. In wenigen Stunden wurden das Gebäude und ſämtliche in den Mogazinen lagernden Vorräte ein Raub der Flamenen. Der Schaden beläuft ſich auf etwa 3 Millionen Lire. -wagen des Führers von der rumäniſchen Ge⸗ ſandtſchaft abgeholt und unter dem üblichen Zeremoniell nach dem Ehrenhof der neuen Reichskanzlei geleitet, wo ihm bei der An⸗ und Abfahrt eine Ehrenwache des Heeres unter Füh⸗ rung eines Offiziers militäriſche Ehrenbezei⸗ gungen erwies. In ſeiner Anſprache bei dem feierlichen Emp⸗ fang ging der Geſandte beſonders auf die enge wirtſchaftliche beider Länder ein, die in der mächtigen Waſſer⸗ ſtraße der Donau und in den ſich gegenſeitig er⸗ gänzenden Bedürfniſſen ihren natürlichen Aus⸗ druck findet. Der Führer wies in ſeiner Erwiderung auf die durch das jüngſte deutſch⸗yumäniſche Wirt⸗ ſchaftsabkommen eingeleitete wirtſchaftliche Zu⸗ ſammenarbeit und die guten und ausbaufähi⸗ gen Beziehungen beider Staaten hin. An den Empfang ſchloß ſich eine längere Unterhaltung des Führers mit dem neuen Geſandten. Der britiſche Botſchafter in Spanien tritt ſeinen Poſten an. Der britiſche Botſchafter in Spanien, Sir Maurice Peterſon, hat, aus London kommend, die franzöſiſch⸗ſpaniſche Grenze am Donnerstagmittag überſchritten, um ſeinen Poſten anzutreten. Verbindung“ ſiriegsmorinewerſt fiiel Howaldtswerke mit Kriegsmarinearſenal ver⸗ einigt Kiel, 31. März.(HB⸗Funk.) In den Beſitz⸗ und Betriebsverhältniſſen der Kieler Werften vollzieht ſich mit dem 1. April 1939 eine durchgreifende Wandlung: Nach Verhandlungen mit dem Oberkommando der Kriegsmarine hat der Auſſichtsrat der Hho⸗ waldtswerke AG am 20. März d. J. beſchloſſen, das Werk Kiel am 1. April 1939 in das un⸗ mittelbare Eigentum der Kriegs⸗ marine zu übertragen. Kie!“ erhält. Damit hat ſich die Kriegsmarine auch in eine reichseigene Werft in eigener Verwal⸗ tung geſchaffen. An der Spitze der neuen Kriegsmarinewerft tritt der bisherige Arſenal⸗ ihrem Hauptſtützpunkt Kiel wieder kommandant, Konteradmiral Hormel, als Oberwerftdirektor. Die Uebergabe wird in den 4 nächſten Tagen gelegentlich eines Betriebs⸗ appells beider Betriebe vorgenommen werden. Die Howaldtswerke AG wind mit dem gleichen Tage ihren Sitz nach Hamburg verlegen und dort unverändert weitergeführt. Bomben und wieder bonden Immer neue Anſchläge in England Ep. London, 31. März. In England macht ſich wieder eine verſtärkte Tätigkeit von Bombenattentätern bemerkbar, die die Oeffentlichkeit wiederum in Kreiſen der iriſchen Extremiſten ſucht In Birmingham er⸗ eignete ſich am Donnerstagabend eine Explo⸗ ſion in einem Wohnhaus. Um Mitternacht er⸗ eignete ſich eine weitere Exploſion vor einem Optitergeſchäft. Man bringt die Anſchläge in Birmingham mit einer für den Freitagabend angeſetzten Verdunkelungsübung in Zuſammenhang uaid meint, die Attentäter woll⸗ ten unter der Bevölterung eine Panilſtimmung verbreiten. Man nimmt an, daß ſich wührend der Luftſchutzübung noch weitere Anſchläge er⸗ eignen werden. Auch in anderen Städten Englands 4 ram es wieder zu Bombenanſchlägen. In Co⸗ ventry explodierte am Freitagmorgen eine Bombe, durch die eine Gavage beſchädigt wurde. Die Trümmer einer Zinnkapſel deuten auf eine ſelbſwerfertigte Bombe hin. In Liverpool wur⸗ den insgeſamt drei Bomben gefunden. Eine explodierte und zertrümmerte die Schaufenſter In fiürze Der Führer und Oberſte Befehlshaber empfing den mit dem heutigen Tage ausſcheidenden Kommandierenden General des XI. Armeekorps, General der Artillerie Ulex, zur Abmeldung. X Der Wräſident des Reichsluftſchugbundes hak Weiſung erteilt, daß mit dem Aufbau des Luftſchutzes im Memelland und der Organiſation des Reichsluftſchutzdienſtes unver⸗ 4 züglich zu beginnen iſt. * Der Sprecher des japaniſchen Außenamtes behandelte heute die Fiſchereiverhand⸗ lungen zwiſchen Japan und Sowjetrußland, die in Moskau geführt werden. Er teilte mit, 4 daß es vorläufig noch zu keinem befriedigenden 1 Abſchluß gekommen ſei. X* Der ſpaniſche Botſchafter in London, der Herzog von Alba, iſt nach Madrid abgereiſt, um ſeinen Beſitz in Madrid wieder zu über⸗ nehmen. **—4 Die griechiſche Polizei hat in der Hafenſtad 4 Piräus eine kommuniſtiſche Organi ſation ausgehoben, die aus Funktionären b der Poſt, vor allem auch im Telegraphenamt, und bei der Zollbehörde ſowie aus Bank⸗ angeſtellten beſtand. Das unmenſchlich harte Urteil ge⸗ gen einen 13jährigen Araberjungen wurde vo britiſchen Oberkommandierenden bis auf eine kleine Milderung beſtätigt. Der Junge war zu zehn Jahren Gefängnis und 18 Peitſchenhieben verurteilt worden. Die Zahl der Peitſchenhieb wurde um ſechs gemildert. Jopan nimmt die 5pratlu-Inſeln Unter Verwaltungsoberhoheit des Gouver neurs von formosd Tokio, 31. März.(HB⸗Funk.) Das Außenamt in Tokio erklürte in einer offi⸗ ziellen Verlautbarung, daß die Regierung die Spratly⸗Inſeln öſtlich der Küſte von Franzö⸗ ſiſch⸗Zndochina unter die Verwaltungs⸗ hoheit des Generalgouvernements von Formoſa geſtellt habe. Der ſtellvertretende Außenminiſter habe den franzöſiſchen Botſchafter in dieſem Sinne un⸗ terrichtet. In der Verlautbarung heißt es wei⸗ ter, die herrenloſen Spratly⸗Inſeln ſeien ſei 1917 von japaniſchen Staatsangehörigen wirt⸗ ſchaftlich entwickelt worden. Die japaniſche Re⸗ gierung habe wiederholt durch Entſendung von Kriegsſchiffen die japaniſchen Intereſſen an⸗ erkannt. Das Fehlen einer Verwaltungshohei zum Schutze des Lebens und Eigentums de Japaner ſowie die Vermeidung unnö ger Auseinanderſetzungen mi Frankreich habe die japaniſche Regierung zu dieſem Schritt veranlaßt. Der Obevbefehls⸗ haber der Kriegsmarine, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, hat verfügt, daß das Werk an dieſem Tage mit dem Kriegsmarinearſenal Kiel vereinigt wird und der neue gemeinſame Betrieb den Namen,Kriegsmarinewerft Uhr, im Si Ende iſt lei dann die„ obachtung dunkles Gla. das Hineinſ Und was bi nus als Mo Sonne auf. iter zu ihr ritter im X gewinnt ein und Jupiter Anblick ver um 2 Uhr, gend des E nimmt er a nahe bei der —1 Uranu im Löwen achtbar. Dir h Ein neues 1 besten Inter brasilianiscl der chilenis Fado. Rosit großen bun Freunde ge saal ruft. —— ◻πππ⏑— Die literari Was —80 e Fre dringlicher unſeres Vo Schrifttum der nation über alle hinaus aucd ſewirkt. D ſtiegene Bu⸗ wirtſchaftlic tiert ſich ei rung der Volkes am at vor alle bilſiert. J reien vor ſende Deutſ nahme an! iſtiger Be Vorrecht de einer Verp dort wird noch„Dicht rivilegier ücher als ten unſere⸗ behaupten eren woll⸗ rch das? banale Pro lb der( enen zu und Anlacg iſtigen O olkes erſe Dieſer ge derlegen. auf den S eres Vi ns bet ärz 1959 fiiel rſenal ver· B⸗Funk.) ltniſſen der m 1. April ndlung: rkommando rat der Ho⸗ beſchloſſen, idas un⸗ Kriegs⸗ obevbefehls⸗ dmiral Dr. s Werk, an rinearſenal gemeinſame inewerft ne auch in der eine er Verwal⸗ der neuen ge Arſenal⸗ rmel, als vird in den Betriebs⸗ ien werden. hem gleichen erlegen und Zomben igland 31. März. ne verſtärkte bemerkbar, Kreiſen der ningham er⸗ eine Explo⸗ tternacht er⸗ vor einem Anſchläge in ſreitagabend ibung in täter woll⸗ nilſtimmung ich während lnſchläge er⸗ n Englands zen. In Co⸗ norgen eine ädigt wurde. iten auf eine bherpool wur⸗ inden. Eine Schaufenſter aber empfing isſcheidenden Armeekorps, bmeldung. tzbundes hat Aufbau des nid und der enſtes unver⸗ Außenamtes verhand⸗ wjetrußland, Ir teilte mit, efriedigenden London, der rid abgereiſt, der zu über⸗ er Hafenſtadt Organi⸗ ktionären bei egraphenamt, aus Bank⸗ Urteil ge⸗ wurde vom bis auf eine unge war zu eitſchenhieben Beitſchenhiebe eln 7oOor mosd An ſeien ſeit jörigen wirt⸗ apaniſche Re⸗ tſendung von ntereſſen an⸗ Utungshoheit gentums der gunnöti⸗ gen mit ſe Regierung im Löwen iſt die ganze Na achtbar. „Hakenkreuzbanner“ broß-Mannheim Freitag, 31. März 1959 Fonnenfinſternis am 19. ſipril Das bemerkenswerteſte Himmelsereignis des Monats April iſt die am 19. April ſtattfin⸗ dende Sonnenfinſternis, die auch bei uns zu beobachten ſein wird. Der Beginn der Finſter⸗ nis tritt in Norddeutſchland etwa um 18.20 Uhr, im Süden um 18.36 Minuten ein, das Ende iſt leider nicht mehr zu verfolgen, da dann die Sonne bereits untergegangen iſt. Der Eintritt des Mondes, der ſich vor die Sonne ſchiebt, geſchieht am rechten Sonnen⸗ rand und dann wandert der Mond nach links oben über die Sonnenſcheibe hinweg. Zur Be⸗ obachtung der Finſternis halte man ſich ein dunkles Glas bereit, da ſonſt die Augen durch das Hineinſchauen in die Sonne leiden.— Und was bieten uns nun die Planeten? Ve⸗ nus als Morgenſtern geht eine Stunde vor der Sonne auf. Ab Mitte April geſellt ſich der Ju⸗ —5 zu ihr und am 16. und 17. findet ſich als dri ter im Bunde der Mond dort ein. Jupiter gewinnt einen immer größeren Abſtand von 1 F 0 K L diese Ouolitàtmorłe U finden Sie nur im groſen Sneæial-Hlůtlaũs ZEUMER in der Breiten Straße M 1. 6 zeit öbs · M.7 der Sonne, geht damit immer früher vor der Sonne auf. Am 22. April ſtehen ſich Venus und Jupiter ſehr nahe, was uns einen ſchönen Anblick r ars taucht vorerſt etwa um 2 Uhr, ſpäter ſchon um 1 Uhr in der Ge⸗ gend des Süd⸗Oſt⸗Horizontes auf. Allmählich nimmt er an Helligkeit zu; Saturn, der ganz nahe bei der Sonne ſteht, wird nicht zu finden —1 Uranus geht um 21 Uhr unter, Neptun hindurch beob⸗ Dir hören ſie zonntag wieder Ein neues Foto von Rosita Serrano, der wohl besten Interpretin des argentinischen Tango, der brasilianischen Zamba, der kubanischen Rumba, der chilenischen Cueca und des portugiesischen Fado. Rosita Serrano wirkt bekanntlich in dem großen bunten Abend mit, der am Sonntag alle Freunde gesunden Humors in den Nibelungen- saal ruft. Archivbild Die literurische Glosse: Was soll ich lesen? ——0 e Frage wird allen immer öfter und ein⸗ dringlicher geſtellt, die ſich an irgendeiner Stelle unferes Volkes mit Werbung und Dienſt am Schrifttum befaſſen. Die jahrelange Erziehung der nationalſozialiſtiſchen Staatsführung hat über alle rein organiſatoriſchen Maßnahmen inaus auch hier bereits eine tiefe Wandlung ewirkt. Der ſeit 1933 um faſt 100 v. H. ge⸗ ſtiegene Buchabſatz iſt nicht nur eine Erſcheinung wirtſchaftlicher Beſſerſtellung. In ihm dokumen⸗ tiert ſich eine auch innerlich beſtimmte Steige⸗ rung der Anteilnahme des ganzen deutſchen Volkes am deutſchen Buch. Dieſe Steigerung 1 vor allem ganz neue Leſer und Käufer mo⸗ bilſiert. In Werksbibliotheken, in Volksbüche⸗ keien vor allem wird immer ſtärker der ſchaf⸗ fende Deutſche aller Stände zur bewußten Teil⸗ nahme an der Dichtung geweckt. Das Buch als iſtiger Beſitz der Nation hat ſich aus einem orrecht der„Gebildeten“ zu einem Recht und einer Verpflichtung aller gewandelt. Da und dort wird dies immer noch beſtritten. Es gibt noch„Dichter und es gibt vor allem noch viele nivilegierte Buchleſer“, die rein dichteriſche ücher als ungeeignet für die einfachen Schich⸗ ten unſeres Volkes anſehen, die unverdroſſen behaupten, daß der deutſche Arbeiter ſich amü⸗ eren wolle, im Film und Theater ebenſo wie urch das Buch. Seichte Unterhaltung, einfache banale Problematik ſei die Parole. Was ober⸗ halb der Courts⸗Mahler komme, ſei nur von denen zu verſtehen, denen Bildung, Herkunft und Anlage die Tore zur höheren Welt der iſtigen Quellen und ſeeliſchen Tiefen unſeres olkes erſchließe. Dieſer geiſtige Hochmut iſt ſehr leicht zu wi⸗ derlegen. Der Zufall bringt uns ein Büchlein auf den Schreibtiſch, das uns die Wandlung unferes Volkes in den Fragen des kulturellen ens beglückend offenbart. Was ſ ollich „Der Sieg des Idealismus unumstäſslich“ Dbie Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront im Nibelungensaal brachte mit der Rede von Reichshauptamtsleiter Im feſtlich ausgeſchmückten, vollbeſetzten Ni⸗ belungenſaal brachte der Donners⸗ tagabend mit der Großkundgebung der Deutſchen Arbeitsfront, in deren Mittelpunkt eine packende und tiefſchürfende Reichshauptamtsleiter Klaus Selzner Rede von Reichshauptamtsleiter Pg. Klaus Selzner ſtand, eine weitere Feierſtunde des diesjährigen Kreistages der NSDAP. Die Rede des Reichshauptamtsleiters beſcherte einen ſeeliſchen Höhepunkt, der im Her⸗ zen und in der Erinnerung der Tauſende von Schaffenden lange nachklingen und zugleich Richtſchnur für weitere poſitive Arbeit im Sinne des Führers im Kreiſe Mannheim ſein wird. Unter den zahlreichen Ehrengäſten bemerkte man den italieniſchen Vizekonſul Spinielli, SA⸗Gruppenführer Fuſt, den ührer der SA⸗ Standarte 171, Oberſturmbannführer Noack, HJ⸗Bannführer Merz, die Generalmajore Ritter von Speck und Zimmermann, den Kreisverbandsführer im NS⸗Reichskriegerver⸗ band, Dr. Hieke, und neben dem italieniſchen Vizekonſul Spinielli weitere zahlreiche Vertre⸗ ter von Partei, Staat, Stadt und Wehrmacht. Nach flotter Marſchmuſik, aufgeſpielt von der BBe-Werkkapelle unter der ſicheren Stabführung von Lauter bach, erfolgte der wohldiſziplinierte Aufmarſch der Werk⸗ ſcharen, dem der feierliche Einmarſch der Fahnen folgte. Unter der ſtraffen Leitung des reiskulturſtellenleiters und Kulturreferenten der Werkſcharen, Pg. Lind, ſangen die Werk⸗ ſcharen gut ausgeglichen und wirkungsvoll zwei trutzige Lieder der Arbeit, von denen das erſte, „Heilige Flamme“, von Pg. Lind komponiert wurde. Dazwiſchen klangen wuchtig die mah⸗ nenden Worte zweier Sprecher auf. Begrüßung durch Kreisobmann Schnerr Die Eröffnung des großen Appells der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront geſchah durch Kreisobmann Pg. Schnerr, der einleitend darauf hinwies, baß die Kreistage an die Tage der Kämpfzeit erinnern, an denen marſchiert und der übrigen Umwelt gezeigt wurde, daß die NSDaAc am Werke iſt. Für die Schaffenden des Kreiſes Mannheim, insbeſondere für die Mitarbeiter Zaaamaeereinebeme anee er arbonaaummank-chaaurnenern irneherm- Klaus Selzner für Tausende der DAß, fand Pg. Schnerr her, liche Dankes⸗ worte für die im abgelaufenen Jahr geleiſtete Arbeit und den erbrachten Beweis, daß ihnen der Nationalſozialismus mehr als nur ein Lippenbekenntnis iſt. Herzliche Willkommworte galten dann Reichshauptamtsleiter Selzner, der den alten Mannheimer Parteigenoſſen wohl⸗ bekannt iſt. Als alter Mitkämpfer des Führers ſei er beſonders dazu berufen, Rüſtzeug zu vermitteln und Richtlinien aufzuzeigen für die Bewältigung kommender Aufgaben. Klaus Selzner ſpricht Starker Beifall empfängt Reichshauptamts⸗ leiter Selzner, der ſich gerne an Mannheim erinnert, wo er 1934 letztmals geſprochen hat. eine herrliche Feierstunde 4 weiſt der Redner darauf hin, daß reistage ſeeliſche Höhepunkte bedeuten, bei denen es gelte, ſich neu auszurichten und den Weg für die kommende Zeit aufzuzeigen. Dok⸗ tor Ley habe vom Führer den Auftrag erhalten, das Volk in ſeinen Beziehungen ſeeliſch, geiſtig und körperlich höher zu entwickeln Das ſei nicht zu erreichen durch Arbeit an beſtimmten Typen oder Schichten. Die Perſonalpolitik ver⸗ ſuche Dr. Ley durch das Schulſyſtem(Führer⸗ ſchule, Ordensburgen, Gauſchulen uſw.) poſitiv zu löſen. In der Organiſation komme es auf die zweckentſprechende Form an. Zwiſchen der Spezialarbeit der DA und der Reichsorgani⸗ fationsleitung habe eine harmoniſche Bezie⸗ hung zu beſtehen. In ſeinen weiteren, großangelegten und ſtark in die Tiefe gehenden Ausführungen ſtellte Pg. Selzner den deutſchen Menſchen in den Mittelpunkt ſeiner Betrachtung. Es gelte ſeine eigene Weſenheit zu erken⸗ nen. Sehr lehrreich geſtalte ſich dabei der Ver⸗ gleich mit dem Juden. Während man aus einem Juden leicht einen Händler im Sinne eines Wucherers machen könne, ſo aus dem Deutſchen einen guten Soldaten im Sinne des Landesverteidigers. Der Unterſchied zwi⸗ ſchen dem Juden und dem Deutſchen ſei wie negativ und poſitiv, paraſitär und ſchöpferiſch. Der Unterſchied ſei mit einem Wort abſolutär. Während der Jude ſeinen Weltherrſchafts⸗ traum lebe, wolle der Deutſche nur als Herr im eigenen Hauſe leben. Mit vollem Recht habe Alfred Roſenberg bereits 1924 von dem Weltkampf geſprochen. Bewußt und gewollt habe der Jude in uns das Prinzip des Gegeneinander S der Führer aber das Miteinander. Leitſatz des Juden iſt:„Teile und herrſche“— Leitſatz des Führers„Eine und führe 1“ Während es ſich beim Juden um eine artfremde Herr⸗ ſcherklique handle, gilt beim Nationalſozialis⸗ mus die arteigene Führung. Deshalb muß, wer erziehen will, Vorbild ſein. Europa erwache! Der Kampfruf„Deutſchland erwache“ bezog ſich auf uns, ſo fuhr Pg. Selzner ſort. Zuerſt lehnte man uns ab, dann duldete man uns und zuletzt brandete die Begeiſterung. Heute gelte der Ruf:„Europa erwache“. Auch hier ſei zuerſt abgelehnt worden, heute dulde man bereits und einige Länder ſeien begeiſtert. In dem Weltkampf gegen den Juden werde einſt die Deviſe gelten:„Welt erwache!“ Den Entwicklungsſtadien der Ablehnung werde die Duldung und zuletzt die Begeiſterung folgen. Der Reichshauptamtsleiter warf dann die Frage auf:„Was hat die Deutſche Arbeitsfront damit zu tun?“—„Sie hat damit unmittelbar zu tun. Denn wenn man etwas will, dann muß man es in allen Beziehungen wollen.“ Es dürfe nicht vergeſſen werden, daß ſich ein Voll leicht verhetzen laſſe. Der Jude ſei den Weg des geringſten Widerſtandes gegangen. Er hat die Gemeinſchaft aufge öſt, die Familie, den Betrieb uſw. Unter dem Juden haben ſich zwei gehaßt, die an einer Aufgabe ſchafften. Unter dem Juden entſtand gewollt die Entfremdung zwiſchen Stadt und Land, das Gegeneinander aller im Reich. „Wenn heute ſolch ein Wandel zu verzeichnen iſt, ſo iſt dies kein Wunder. Er wurde in Ererenieeieeineeehn arrbe rraltHlenrr leſen?“ heißt das ſchmale Heft(Verlag Willi Siegle, Stutigart), in dem der Schriftleiter Willi Vorch der großen Werkzeitſchrift„Wir vom Glanzſtoff“, die alle Angehörige ſämtlicher deutſchen Glanzſtoffabriken kulturell betreut, Ergebniſſe ſeiner Arbeit verwertet hat. Die kulturpolitiſche Leiſtung, von der uns durch dieſes Buch ein bezeichnender Ausſchnitt ver⸗ mittelt wird, iſt in jeder Beziehung bahnbre⸗ chend. Hier ſind die Erkenntniſſe und Forde⸗ rungen nationalſozialiſtiſcher Volksgemeinſchaft und Kulturarbeit vorbildlich in der Praxis ver⸗ wirklicht. Es handelt ſich darum, dieſer großen, Zehntauſenden von Arbeitern und Angeſtellten umfaſſenden Werksgemeinſchaft, die über alle Gaue Deutſchlands verſtreut iſt, den Weg zur Dichtung und zum echten deutſchen Buch zu ebnen. Man hat nicht literariſche Ratſchläge erteilt, ſondern in einer Auswahl weſentlicher dichteriſcher Bücher Angehörige dieſer Werks⸗ gemeinſchaft ſelbſt leſen und darüber urteilen laſſen. Aus Hunderten von ſolchen Urteilen über Bücher ſind über fünfzig in dem worlie⸗ genden Werk geſammelt. Die Urteile befaſſen ſich mit den Büchern von Heinrich Lerſch, Jo⸗ ſefa Berens Totenohl, Werner Beu⸗ melburg, Hans Friedrich Blunck, Edwin Erich Dwinger, Friedrich Grieſe, Knut Hamſun, Karl Benno v. Mechow, Fried⸗ rich Schnack, Emil Strauß, Felix Tim⸗ mermans und Karl Heinrich Waggerl. Die Großzügigkeit und nähere Wertung dieſer Auswahl ſprechen ſchon ſür ſich. Es wird aber kaum jemand geben, der nicht mit Erſchütterung und glücklicher Freude lieſt, was die einfachen, unverbildeten Menſchen un⸗ ſeres Volkes zu den Werken dieſer Dichter ſa⸗ gen.„Leichte, ſeichte Bücher können uns wohl unterhalten aber nicht wachſen laſſen“, ſchreibt ein Fabrikarbeiter. Man ſchreibe ſich allerorten dieſes wahrhaft eindeutige und tiefe Bekennt⸗ nis hinter die Ohren, wo man im Schaffenden nur die Luſt für billiges Amüſement anſprechen will. Oder eine Stenotypiſtin ſchreibt:„Nur das wirklich gute Buch hat einen Wert für uns. Es gibt uns innere Bereicherung, ſteigert unſere Lebensfreude und vertieft unſern Le⸗ bensinhalt...“ Oder man leſe, was ein ſchle⸗ ſiſcher Arbeiter über Grieſes Bauernromane, ein Mechaniker aus dem Rheinland übder Knut Hamſun, eine Stenompiſtin über den inneren Glanz der Bücher von Emil Strau ß ſchreibt, und wird daraus eine entſcheidende Stärkung des Glaubens an die innerliche Bereitſchaft un⸗ ſeres Volkes für Echtes, Weſentliches und Edles in der Dichtung gewinnen. Den Dichtern ſelbſt ind ſolche Stimmen ſicher werwoller, als manche theoretiſierende Abhandlung literariſcher Syſtematiker. Kulturarbeit von dieſer Seite iſt neu und von gewaltiger Bedeutung. Die Leh⸗ ren daraus könnten manchen Unbelehrbaren von der Zunft aller literariſch„Verſchworenen“ heil⸗ ſam die Augen öffnen. Kurt Ziesel Die Bedeutung der deutschen Museen Auf einer Morgenveranſtaltung im Muſeum für Kunſt⸗ und Kulturgeſchichte in Dortmund ſprach Generaldirektor Dr. Feulner(Köln) über die deutſchen Muſeen und ihre kulturpoli⸗ tiſche Bedeutung. Er wies u. a. darauf hin, daß die induſtrielle Entwicklung es mit ſich ge⸗ bracht habe, daß ſich die Geſichter der Groß⸗ ſtädte in ganz Europa einander angeglichen hätten. So ſähen ſich beiſpielsweiſe Lille, Dort⸗ mund und Mancheſter heute in vielen Dingen ſo ähnlich, daß die eine Stadt ebenſogut in einem anderen Land liegen könnte. In dieſem Prozeß der internationalen Uniformierung des Großſtadtbildes ſei dem Heimatmuſeum eine wichtige Aufgabe zugefallen: die Bewahrung der künſtleriſchen Schätze des Volkes, wenn auch nur als Beleg und außerhalb ihres natürlichen Zuſammenhanges. Von den Sammlungen der müttelalterlichen Kunſtfreunde über die Gale⸗ rien des Abſolutismus führe eine gerade Ent⸗ wicklung zu den Volksmuſeen unſerer Zeit. Sie ſeien die Sammlung der Ewigkeitswerte eines Vollkes, ſo daß man ſich daran gewöhnt habe, bei der Würdigung einer Stadt in einem Reiſe⸗ führer eine Aufzählung ihrer Kunſtſchätze vor⸗ ſchwerer Mühe geſchaffen, durch das leuchtende Vorbild des Führers.“ Der Redner erinnert daran, daß man in Mannheim zur Beſatzungszeit be⸗ griffenhabe daß die nationale Not die ſoziale Not im Gefolge habe. Heute ſtände Deutſchland mitten im Erziehungs⸗ prozeß. Und ſo ſolle es ſein. Noch müſſe jeder an ſich ſelbſt arbeiten, der wirtſchaftlich und der ſozial Betonte. Dem Herrſchaftsbeiſpiel des Juden habe Adolf Hitler das Führungsbeiſpiel entgegenge⸗ ſtellt. Der Fälſcher(Jude) aber wurde ins Rampenlicht geſtellt. Mit dem Erfolg, daß ſich heute die Welt mit der Judenfrage e Unter dem ſtarken Beifall der Tauſende ſtellte Pg. Selzner feſt:„Wir haben in der Ju⸗ fiier war geſtern der ſchöne Seſtakt Das Haus des Berufserzie hungswer- kes in dem Festschmuck, den es anläßlich der offiziellen Einweihungsfeier am Donnerstag an- gelegt hatte. Aufn.: Jütte zunehmen und ſchlechthin ihre Sehenswürdig⸗ keiten dieſem Beſitz gleichzuſetzen. Dichterstunde in Marburg In einer Dichterſtunde im Rahmen eines preſſekundlichen Lehrganges kam in Marburg (Lahn) Alexander Reuß(Schwetzingen) zu Worte. Man hörte die Schilderung der Tank⸗ ſchlacht von Cambrai aus ſeinem Roman„Zwi⸗ ſchen den Völkern“, ferner zwei Versſtücke, das Schlußbild aus einem„Totentanz“ und die letzte von fünf„Deutſchen Epiſteln“, zwei Dich⸗ tungen, die eyſt in letzter Zeit vollendet wur⸗ den. Als beſonders gelungen darf neben der Proſaſchilderung der„Totentanz“ bezeichnet werden. Hier greift der Dichter ein mittel⸗ alterlich⸗chriſtliches Motiv auf, dem er eine voll⸗ kommen andere, moderne Deutung gibt. Er bleibt nicht bei dem vanitas vanitatum, der Ver⸗ neinung alles Irdiſchen, ſtehen, ſondern erkennt im Tod das Geſetz des Lebens, das der Herr des Todes iſt, und in der Geſtalt der Lichtgott⸗ heit über Finſternis und Verwaſung ſiegt. Reuß beweiſt in dieſen nhythmiſch freien, durch den Reim gebundenen Verſen packende Geſtal⸗ tungsgabe und Beherrſchung der ſprachlichen Mittel. Die Schilderung des einzelnen, die er mit viel Liebe pflegt, wird ergänzt durch ver⸗ tiefende ideenmäßige Geſtaltung, bei häufig ſtarker Neigung zu ſymbolhafter Deutung. Ernst Dehßh Richard⸗Strauß⸗Ehrung durch die Münchener Philharmoniker. Im Hinblick auf den bevorſtehenden 75. Geburtstag von Richard Strauß veranſtalteten die Münche⸗ ner Philharmoniker unter Leitung von Pro⸗ feſſor Oswald Kabaſta ein Konzert, bei dem „Don Juan“ und die„Sinfonia de eſtica“ zur Darbietung gelangten. Die beiden Tonſchöpfun⸗ gen wurden in herorragender Weiſe ausgedeu⸗ tet und das Publikum bedachte die ausgezeich⸗ neten Leiſtungen des Dirigenten und des Or⸗ cheſters mit reichem Beifall „Hhakenkre uzbanner“ Freitag, 31. März 1039 denfrage die beſſeren Argumente.“ Das ganze Volk muß es wiſſen, daß es die unlösliche Schickſalsgemeinſchaft ſchweißen gilt. In der zuſammenzu⸗ triebsgemeinſchaft muß das Tatbekenntnis über allem ſtehen. In der Arbeiterpartei und müſſe die Nä müſſe Glaube, Liebe, Vertrauen herrſchen. im chſtenliebe Ho Arbeitertum geübt werden, inung und Die Frage, ob die Rechnung des Materialiſten(Juden) oder des Idealiſten ſei, ſei längſt beantwortet. ſteht der Sieg des Der Jude und der Einkreiſungspolitik Beifall). Lebhafte rung, daß die Parte an den Staat, immer ſ (Rationalſozialiſten) Un Ideal Zuſtimmung erfuhr a. i bei der Aufgabenſtellung agen wird wie das und das am beſten gemacht wird. Auf den Betriebsſpor aufgegangen umſtößlich ismus feſt. Engländer haben mit ihrer Pleite gemacht(lebhafter uch die Erklä⸗ t eingehend, er⸗ klärte der Redner, daß deſſen Tenor der Aus⸗ gleichsſport ſei, auch komme es dabei au rhöhung des Sportalters an. Betriebe ſind taktiſche Einheiten ſeien die taktiſchen Einheiten. Die Betriebe In ihnen ſei zu um rufserziehung, den beſten Beruf uſw wetteifern um die beſt die beſte Kd⸗Politik, um Sſport, um die beſte Leiſtung die ſte Be⸗ „Wir wollen unſer deutſches Haus bauen und 1 Unr zur Kommunion vom Fäch L. Köhler werden es mit Die andern ver zu machen. Es wird a Sollte aber einer ſich an den Za erhält er einen Denkzettel, w bekommen hat.“ Beifall.) „Die Familie, der geschöft 22•23 einem ſtarken Zaun umgeben. ſuchen uns dabei? ber beim Verſuch bleiben. un wagen, dann ie er (Lebhafter, i Vorſchriften noch nie einen langanhaltender Betrieb, die Länder, das Reich haben ſich geſeſtigt, weil der Führer iſt, wie ein Deutſcher i Aufwärtsentwicklung nötig.“ aber iſt(ſtarker Beifall). Für dieſe waren Epochen Die nationale Arbeit ſei nur gewährleiſtet, wenn zwiſchen Führung Harmonie S 8 auch der Arbeit de beſondere Bedeutung zu. Appell an die Tauſend noch mehr für den Führer un ſetzen, noch mehr Aktivismus. Pg. Klaus Selzner ſeine Re ertra der ſozialen und wirtſchaftlichen Dabei komme unensrates Mit einem packenden e, ſich in aller Zukunft d das Volk einzu⸗ u beweiſen, ſchloß e, die als ſtarkes Erlebnis bei allen Anweſenden lange in der Erinnerung ſortleben wird. Starker, begeiſter⸗ ter und langanhalten Redner. Der Kreisleiter danltkt Kreisleiter Schneider dankte dem Reichs⸗ hauptamtsleiter, und' inhaltstiefen Einfachheit und der mit einer der Beifall dankte dem bezwingenden Schlichtheit den Anweſenden aus dem Herzen geſprochen habe. Sein flammender Appell werde bei den naricenlrüte die sich Weltgeltuns vefschefft hoben. Hebig, Borsalino, Brummel, Peschel Dinpel Maent. Feiner Za2 wen Schaffenden des Kreiſ aufs beſte nachklingen. »Gelöbnis ſtimmten die Tauſende b das wuchtig aufklingende„Sieg Heil Geſang der Li dem Ausmarſch der Werk war dieſe ſeltene und herrl Führer ein. Mit dem endet. Als Dank es Mannheim lange und und freudiges de begeiſtert in “ auf den eder der Nation und ſcharen und Fahnen iche trieben waren tere Gäſte anweſend, laſſen wollten, über ihrer Werksangehörigen Kleine Mannheimer Stadtchronik 25 Jahre beim Theater. Der Cheffriſeur und Vorfahrtsſcheine ausgehän⸗ Maskenbildner des Mannheimer Nationalthea⸗ ters, Acſred Hildebrand, kann am 1. April auf eine 25jährige Bühnentätigkeit zurückblicken. Vom Nationaltheater in Weimar ging ſein Weg über Wiesbaden, Leipzig und Jena zum Stadt⸗ iheater in Erfurt. September 1931 an berufen, dem er dann ger Angebote treu g das hieſige N für Muſik und Theater verpflichte A ruflich als Maskenbildner für den heranwachſenden Nachwuchs. Wir wünſchen dem Jubilar noch eine recht lang Tätigkeit an unſerem Muſentempel. Kinder verunglückt. Am Don⸗ debrand nebenbe Zwei 4jährige nerstagvormittag geriet ein vier Kind beim Ueberqueren K 2 und K 3 in die Fahrbahn eine Das Kind wurde zu Boden gewor ſich eine Gehirnerſchütterung Sanitätskraftwagen der Feuer das Kind nach bracht. Am gleichen — der Straße 8 Radfahrers. zuzog. löſchpolizei wurde Von dort wurde er am 1. ationaltheater trotz wiederholter günſti⸗ eblieben iſt. Die Hochſchule te Herrn Hil⸗ e ſegensreiche Jahre altes zwiſchen fen, wobei es Mit dem dem Städt. Krankenhaus ge⸗ auf der Meerfeldſtraße ebenfalls e altes Kind gegen einen Das Kind wurde zu Bod ſich am Hinterko pf eine Wunde Tage, gegen 18.30 Uhr lief in vier Jahre Perſonenkraftwagen. en'geworfen, wobei es zuzog. Die Führerin des Kraftwagens. die den Unſall ver⸗ hüten wollte, ſteuer wobei ein die Unfallſtelle rer angefahren und verletzt wurde. ilichen weiteren Verkehrs⸗ Schuldfrage ſind noch im Gange. unfällen, die ſich eigneten, wurden v die polize Bei zwei im Laufe des D Straßenbahnwagen beſchädigt. Verkehrsüberwachung. Bei den am Donners⸗ tag vorgenommenen Verkehrskontrollen wurden wegen verſchi ier Kraftfahrz te ihr Fahrzeug nach lints, paſſierender Radfah⸗ Ueber die Erhebungen onnerstag er⸗ euge und ein edener Uebertretungen der Stra⸗ ßenverkehrsordnung 20 Perſonen gebühren⸗ pflichtig verwarn 250 gutgeſchulte Sanitäts⸗Prüflinge t und an ſechs Kraftfahrzeug⸗ wieſen. tag 1939 kannt iſt, zu e nen werden. Polſz, Mannheim, ein ge führende Worte ſprechen. halter wurden rote digt, weil ihre Fahrz Vier jugen Fahrräder nicht in Ordnung waren, Ventile abgenommen. Kolonialtrieger kommen zuſammen. Die Ko⸗ lonialkrieger⸗Kameradſchaft Mannheim im NS⸗ Reichskriegerbund hält am Samstagabend ihre Jabhreshauptverſammluna im Kolonialheim ab. Da wichtige Tagesorcnung, wie Reichskrieger⸗ und Kolonialtagung in Wien, iſt Antreten aller Kameraden Pflicht. der Zips. Im Anbau der onntag, den 2. April, eine Deutſche Kunſt in der Zips“ er⸗ die Zips? ſo wird mancher amen vielleicht zum erſten Zips iſt ein altes deutſches der Slowakei am Fuße der feine Geſchichte von mehr ckblicken kann. Hier hat ſich ttelalter— eine be⸗ Prägung ent⸗ und Dörfer tragen noch heute sgeſprochenen deutſchen Cha⸗ tſche Kunſthiſtoriker, Prof. Dr. Wieſe, Bres⸗ te Kulturgebiet zum erſten ſcht und die überraſchenden terſuchungen in einer um⸗ lichung des Deutſchen Ver⸗ niedergelegt. Die von ſtellte Schau vermit⸗ ſehr eindrucksvolles Deutſche Kunſt Kunſthalle wird am S Ausſtellung„ öffnet. Die vielfach einen ar rakter. Zwei deu Schürer, lau, haben dieſes al Male gründlich erfor Ergebniſſe ihrer Un fangreichen Veröffent eins für Kunſtwiſſenſchaft Prof. Schürer zuſammenge telt in Großaufnahmen ein i oll Bild von dem künſtleriſchen Reichtum dieſes 3. Für die Eröffnung der rof. Dr. Schürer, der in bereits als glänzender Redner be⸗ inem Lichtbildervortrage gewon⸗ Vor ihm wird Herr Ingenieur bürtiger Zipſer, ein⸗ Der Eintritt iſt frei. alten Siedlungslande Ausſtellung Mannheim in Kaſſel Wo liegt fragen, der den N Male hört. Siedlungsgebiet in Hohen Tatra, als 800 Jahren zurü — beſonders im ſpäten Mi deutende Kunſt von kerndeutſcher faltet. Die Städte 1 das au München, und Dr. konnte P euge techniſche in — ſtiegen ins Abſchluß⸗Examen Erfolgreiche Rote⸗Kreuz⸗Arbeit Im Robert⸗Lev⸗ Reuther fand die von Dr. Klin kurſes ſtatt. der Kreisſtelle Worte der Begrüßung, Ausdruck darüber gab, ſtark beſucht war. daran teil. Da ſanitätskurs gedacht war, & Reuther, Benz, GE Kabelwerke, Hutſchin⸗ Von all die Werke Bopp & Perthun, Süddeutſche Strebewerke u. a. m. 4 die Betriebsobmänner und wei⸗ ſon, erſten Hilfe uſw. erhalten. Niemand wird gen geleiteten des DR wobei er daß Es nahmen 250 der Kurs zugleich als beſchickten ihn auch die es ſich Saal des Werkes Bopp& Abſchlußprüfung des Sanitäts⸗ Einleitend ſprach der Vertreter Mannheim einige ſeiner Freude dieſer Kurs ſo Volksgenoſſen Werk⸗ G, Groß dieſen Be⸗ nicht nehmen den Stand der Kenntniſſe auf dem Gebiete der ein wahrheitsgetreues Bild zu es bereut haben, den Abend auf dieſe Weiſe zugebracht zu haben. Das Gebiet der Kenntnis des Ver mie, auf Unglücksfä Keis auf die Kenn ie Art, in der — inſtruktiv. Vermittels Proje Prüfung erſtreckte ſich auf die bandmaterials, der Anato⸗ lle und deren Behandlung tnis der Kampfgiftſtoffe. Dr. Klingen vorging, war ſehr ktionsapparats ließ er verunglückte Menſchen ganz natürlich auf der Leinwand erſcheinen un d ließ dann ſeine Prüf⸗ linge die Behandlungsweiſe mündlich darlegen. Anſchließend Anlegen von wurde Verbänden gezeigt, die alle kunſt⸗ 8 dann auch gerecht gezeigt wurden und von aller Beteiligten Zeugnis Stunden waren treter der Kreisſtelle de die Prüfung für ablegt im Nu vergang praktiſch das dem Können en. Die zwei en. Der Ver⸗ s DR konnte ſchließlich beendigt erklären und in ſeiner Schlußanſprache hob er dann die gen beſonders mete er dem guten Leiſtun⸗ hervor. Beſonderen Dank wid⸗ Kursleiter, einem der fleißigſten und befähigſten wieder an dieſem ſchaft unter Beweis ſt nehmer dankten Dr. Klinge ten und überreichten ihm ei 1 als äußeres Zeichen ihrer Wertſchätzung. die Serne waren Jeelichter Eine Reihe Gaſtſtätteninhaber begaunert Führer des DR, der auch Abend ſeine dlichen Radfahrern, deren Mängel auf⸗ d wurden die Einſatzbereit⸗ ellte. Auch ſeine Kursteil⸗ n in herzlichen V n Blumengebinde Wor⸗ Im Vorjahr reiſte der 31jährige verheiratete ganz Deutſchland und beſuchte Rudolf H. durch u. a. in Frankfurt a.., Bad heim ausſchließlich aute Reſtaurants, um mit den Inhaber trag über eine großart bindung mit Koſtüm⸗, Großſpur ab zuſchließen. Ems und M Kaffeehäuſer und ann⸗ n einen Ver⸗ ige Filmſchau in Ver⸗ Mode⸗ oder Tanzrevue ig führte H. an, daß er mit der Tobis⸗Filmgeſellſchaft in Verbindung ſtehe.„Es leuchten die Titel der großartigen Sterne“, Revue lauten. U. a. ſo ſollte der wurde die Mitwirkung von dem Filmſchauſpie⸗ ler Alexander zugeſagt, Autogramme ſpenden würde. der natürlich auch Selbſtver ſtůaiud⸗ lich fehlte auch nicht ein Tanzairlenſemble. Von den Verſprechungen des ſicher auftretenden H. beeindruckt, gewandt und nahmen 22 Gaſtſtätteninhaber keinen Anſtand, die Unter⸗ ſchrift unter den vorgeſchlagenen Vertrag zu ſetzen und die anfallenden Gebühren für den Werberat und die F Aber um es dem H. ausſchließlich, bezahlen. purer Schwi noch u treten. mit dem Film der Betrüger auch nur ver Es kam, wie e feine„leuchtenden Sterne“ ndel. achſchaft im voraus zu dieſe Gebühren ging denn alles andere war Weder mit der Tobis ſchauſpieler Alexander hatte ſucht, in Verbindung s kammen mußte— führten H. vor den fängnis ſuchungshaft. atte ig. Er habe ſchon Schulden gehabt und ſchlietzlich in ſeiner drängnis nicht mehr ein⸗ Reiſen von Stadt zu lhenn ein Feot nalit. dann wird vorher meistens der Kleidef- schronle durchgesehen- denn zu jedem fest gehert ein„festlich Gewend“. donmerst ist Feste feiern schoh! unt noden dafur fraͤclitige Koffe für Kleldet, Anzüse und Höntel- bas neueste dleses Frühlehfs! deachtenswert ist guch unsere Auswohl D A 2 Aber àuch unsere „for die genze Ffamilie- ist seht bdeliebt, weil sle stets modisch, àber geschmecłkvoll und preisvwert ist. Kadi. Vor dem Schöffengericht in Köln ſtand er jetzt wegen Betrugs und Unterſchlagung. Insgeſamt ſchwindelhaftes Manöver bares Geld in die H war wenigſtens vor Gericht reſtlos geſtän⸗ ſich der Angeklagte durch ſein 4 über 4000 RM ände geſpielt. Er 14 Revuen gemanagt, habe Be⸗ und ausgewußt. Die Stadt hätten das meiſte Geld verſchlungen. Der Staatsanwalt bezeich⸗ ENM-STRUIHIPFEI Das Urteil erging mit 2“ Jahren Ge⸗ unter Anrechnung der Unter⸗ 9 7 * nete das Vorgehen des Angellagten als plan⸗ 3 loſenn Schwindel. Blumen aus dem Keller an iſt es an Anfang Winter im hielten, wieder war darf man gen, da ſie zunächſt einer unterworfen werden ſollten. nimmt man die Pflanzen aus den Töpfen und entfernt dann mit der Bürſte den ſchimmeligen Ueberzug an den Außenſeiten der Regel benötigen krautarti Geranien, Fuchſien, Fleißige topfen in einen größeren Topf. 1t der Erd⸗ ballen ſtark eingetrocknet, ſtellt Pflanzen mit dem alten in Waſſer, bis die Erde dann wird die Blume in der Zeit, die Blumen, die ſeit eller ihren Winterſchlaf ans Tageslicht 1 ſie nicht direkt ins Freie brin⸗ Zu dieſem Zwe der Töpfe. In e Pflanzen wie ieschen ein Um⸗ ſo ſtellt man die Topf einige Stunden hen vollgeſaugt hat, en neuen Topf ge⸗ Kölle Generalſäuberung zu bringen. 3 dos mocische Hemd Der fofmschöne u“ HMerrenausstatter 0 3, 8 Planken chen kone oder Veran empfiehlt ſich das Bepflanzen mit Blumen⸗ zwiebeln ſowie Tauſendſchön, Ver ißmeinnicht und Stiefmüt⸗ terchen. Hoffentli mit ihren warmen Strahlen wieder beglücken, mit einer Erdmiſchung aus glei⸗⸗ eilen Sand, Miſtbeet⸗, Heide⸗ und Laub⸗ erde gefüllt wurde.. Erſt wenn wärmeres Wetter einſetzt, kann man die Blume dann vor das Fenſter, auf al·- den ſtellen. Für Blumenkäſten den Frühjahrsblühern wie wird uns bald die Sonne mieten geſucht. Mieigesuche FFimmer⸗Wohnnng mit Zubeh. ſofort oder ſpäter bt Bevorz. Neckarſtadt d. Vorörte Seckenheim. Ilvesheim, riedrichsfeld, Ladenburg. ünter 1740668̃H an den Verlag. Angeb. -Jimmer- Vohnung von ält. Ehepaar zum 1.., mögl. echarſt.⸗Oſt, ngeb. u. an d Verlaged B. Zwei große Zimmer Küche u. Bad Miete bis 60„/. per ſof. oder ſpät. geſucht. Evtl. preis⸗ werte Tauſchwoh⸗ nung Mitte der Stadt vorhgnden Angeb. u. 6784 B an d. Verlag d. B B/Ang. u. 193353B R Möbl, Zimmer zümieten geiucht Ingenieur ſucht ſofort dulmöblierles Fimmer Gegend: Bahnhof. Lindenhof od. Oſt⸗ ſtadt. Preisangeb. u. Nr. 174036V R an d. Verlaa d. B. Möübliertes Ummer mgl. Innenſtadt, ſofort geſucht. 2 kleine ſonnige Manſ.-Simmer u. Küche ver ſof. zu vermieten. Ang. u. 174072VS an d. Verlag d. B. Schöne J. Aumer Lohnung mit Bad, Garage, Neubau, auf 1. 5. od, ſpät. zu verm. Anzuſ. den ganzen Sonntag.(6935B Waldh. Gartenſtadt Langer Schlag 140 Feudenheim Ilvesheimerſtraße 2 Zimmer und Küche mit Bad leingeb. Badewanne) ſof. zu vermiet. Näh. deh.: P. Enſinger, Feudenheim, Am an d. Verlaa d. B. Bogen 10. (174 076) Bitte Offertenziffern deutlich schreiben! 0 Badbentz., Innen⸗ E zu vermieten Gut möbliertes Aunmer ſofort zu vermiet. Augartenſtraße 11, part.(174498V) Großes, leeres lmmer zum Unterſtll. von Möbeln zu verm. Zuſeyfr.u. 1740748 im Verlag d Gutm, ruh. Zimm. als Einzel⸗ oder Doppelz. zu verm. Telefon, Küchen⸗, Badben, geſtgttet. L 14. 19, 1. Etage Fernſprech. 228 16. Gut möbliertes Splaf: Jimmer ſtadt, ſof. zu vm. Adreſſe zu 31518 unt. Nr. 193351 im Verlag d. Bl. Möbl. Iimmer in Einf.⸗Haus ab ſofort zu vermiet. Kä., Edenkobener⸗ Tennispl. IT 6, 25 1 Treppe ſch. mol. Fimmer m. fließ. Waſſer u. Bad, m. o. ohne Penf. zu vermiet. Fkrnruf 285 42 Möbliertes zimmet an Herrn zu ver⸗ mieten. Keppler⸗ ſtraße 14.(6858B) Nähe Waſſerturm: Gulmoͤblierkes Zimmer an ſol. Herrn od. Dame per ſof. zu vm. Seckenheimer⸗ ſtraße 30, 3. Trepp. (1740275) Möblierles zimner in freier Lage ſof zu verm.(67955) Posmanik Meerfſeldſtraße 62a Finz. Zimſinor ſonnia. Zimmer Bad auf 1. 4. zu vermieten. Angeb, unter Nr. Schönmöblierk. ſeparal. zimm. zu vermieten. 7, 36, 2,. Stock, rechts.(7007B) 2 mbl. zimmer mit 1. u. 2 Betten K1 verm.(94068 V homas, H 4, 22. Gut möbi. zimmer (ſeparat), preiswt. zu vermieten. Rheinhäuſerſtr. 93 4. Aiech links. (174 083) mö5 br. Jimmer möbl. ſofort zu vermiet. Roſengartenſtr. 21 part. r.(6834B) Gerüumiges, Lulmbl. zimm. 2 Betten, mit Küchenbenützung zu vermieten. Luiſenring 47 3 Treppen rechts. (6937B3) Schön moblierl. zinmer in gt. Lage Recharau an Herrn zu ver⸗ mieten.(6836B) Zu erfragen: ſtr. 4.—(6947B) im Verlag d. Bl. Wörthſtr. 3, 2. St. Gut⸗ Aan Llete (3,40 m lg.), mit Eichenpl. umſtdh. äußerſt preisw. zu vef. Anz, im Verk. Verein im Plan⸗ kenhof.(193354V) Gebrauchter Handwagen guterh. und Flur⸗ garderobe zu verk. Wenzel, Canna⸗ bichſtr. 22.(6825B Zu verkaufen Hauskrauen! Billige, neue K ben Fohnteie 185. 683 1 Hocker 1d5. fich. Baumannalo. Verkaufshäuſer T 1. Nr.—8 Vollſtündiges Gchlaf⸗ zimmer Kirſchb.,ſehr ſchön. n und errenzimm., Klei⸗ derſchränke, Sofa, nn iſche bill. zu pk. LI M5 4 Doppel⸗ Daſchküche und be⸗ Guüß⸗ ſchüdigte Dabewanne bill. zu verkaufen. mi M 4, 12.(174348 Fernruf 278 85. (100 bis 2 Jl 200 Liter) eineiater abzugeb.(6835B) Durgſtraße 31. Ver fauſcht z,Alillel⸗ Wohnung mit Bad(Neckar⸗ bh gegen 21½⸗ his 3⸗Zimmerwhg. in d. Stadt? Ang. unter 174494V an d. Verlag des HB. 1 Dye (1,1 Lt.), in fahr⸗ bereitem Zuſtand, für 250.— 4 zu verkaufen. Näh.: Huf vchwel⸗ Angen Ur. 250 (6865B) Ein aguterhaltener Olympia oder Kadett zu kaufen geſucht. Ueckert. B5. 32 Fernſprech. 237 18 Wegen Wegzug (Köin) Bauj. 1933, ſteuer⸗ frei zu verbaufen. Zu beſicht. Sonn⸗ dag, 2,., zwiſch. —11 Uhr.(6843B Das führende aiälkau liefert Innen alles tür Aute Hotorrad konkurrenzlos bei fachmäünn. Beratunę Rutomohilzubehör Hekele Mannheim ne Tutsnches wird Sie übherzeugen, üher tau⸗ send Kunden werden es gerne bestätigen, wir bringen gule Qualiäten wirklich billig. Besichtigen Sie unverbindlich die große Ausstellung von: Schlafzimmer Speisezimmer alle Einzelmöbel federn- Inletts- Deckbetten ie DSchrifi. Garantie Ehestandsdarlehen! N 7, 2 Fernrut 27075 F Küäfertal, Café Völker, Bitte, deutlĩel ↄeſn eiben bei allen Anzeigen-Manuskripten, 1 Sie verhindern dadurch unlieb- samse Reklamationen * poslkorle- Wenn eine, VUunnte, dann n Einrichtung h. reich paßt. Der Land der unge Mätreſſen. Di zu Zeit ein hier oder da nahmen, währ weniger frohe ſchaft verbrach Aber wie a— Fabrik hervor keineswegs m Frauen haben an die Alibi⸗ nach ſonnigen ſie ſich in vie haupt nicht Paris blieben Ein Wie bei all es auch hier cdchichte der franzöſiſcher lyriſche Gedi Idee, eine ſ. gibt es außer ſehr große A türlich unter Diskretion v⸗ ſchon deshalb die Behörden er Agenture Deshalb Agenturen ſo klein gehalte mand einen erhält. Pün Wenn mar kommt und ausführen n Büros eine Hotels an, ir abſteigt. Er Städte aus das Briefpo denen er an Er muß a an dem er in aller Sti die Briefe einreicht. Er den ganz be den betreffe und die Ag pünktlich e⸗ ſo wird beh Fo Nun iſt wünſcht, in lais, in Al lombo foto⸗ noch einen haben, daß Plätzen wei Auch dieſ geliefert. Y ſtellt noch ſtellers her Aufnahmer Heimkehr In dieser „Deutschl „Heimatha einen Ar „Deutsch ist ei * die bunte Seit 1 Dakenkreuzbanner⸗ le un 2 2¹ 2 Freitag, 31. März 1959 ln ſtand—— hlagung. urch ſein 4 4* 4 2 D0% RM 1 Brdiichen Sie Ell! Alibi heſtän⸗ 4 1 gt, habe postkorten aus allen Teilen der Well, vom Nordkap noch Honolulu iner Be⸗ ſußt. Die Wenn eine„Alibi⸗Fabrik“ in Paris entſtehen auf einmal die Pyramiden von Gizeh im Hin⸗ is meiſte lonnte, dann nur deshalb, weil es ſich um eine tergrund hat, obwohl er ſich aus der Wohnung bezeich⸗ Einrichtung handelt, die wirklich nach Frank⸗ ſeiner Mätreſſe in den vier Wochen ſeiner el- hrs! haupt nicht vom Rrxeich paßt. Denn Frankreich iſt noch immer das Land der ungetreuen Ehemänner, das Land der Mätreſſen. Die Ehemänner brauchen von Zeit zu Zeit ein Alibi, um nachzuweiſen, daß ſie hier oder da geſchäftlich eine Reiſe unter⸗ nahmen, während ſie in Wirklichteit mehr oder weniger frohe Stunden in illegitimer Geſell⸗ ſchaft verbrachten. Aber wie aus den Ueberſichten dieſer Alibi⸗ Fabrik hervorgeht, beſchränkt ſich die Kundſchaft keineswegs nur auf Männer. Auch zahlreiche Frauen haben ſich aus„zwingenden Gründen“ an die Alibi⸗Fabrik gewandt, um eine Reiſe nach ſonnigen Inſeln vorzutäuſchen, während ſie ſich in vielen Fällen in Wirklichkeit über⸗ Platze rührten— und in Paris blieben. Ein Poethatte die Idee Wie bei allen Dingen in der Welt, ſo gibt es auch hier eine Geſchichte— alſo eine Ge⸗ ſchichte der Alibi⸗Fabriken. Zuerſt hatte ein franzöſiſcher Schriftſteller, ein Poet, der nur lpriſche Gedichte ſchrieb, im Jahre 1883 die Idee, eine ſolche Agentur aufzubauen. Heute gibt es außer vielen kleinen Unternehmen vier Orientreiſe überhaupt nicht entfernte. Die Vorſicht der Büros iſt außerordentlich groß. Bei vielen Gelegenheiten wünſchten offen⸗ bar die Kunden Aufnahmen in Original⸗ koſtümen der betreffenden Länder. Alſo gibt es in zwei Agenturen große Kleiderſchränke, die die ſchönſten ſüdamerikaniſchen, nordafrikani⸗ ſchen und indiſchen Koſtüme enthalten, in die ſich Monſieur Durand hineinſtürzen kann, um ſeine Anweſenheit in fernen Ländern noch deutlicher zu belegen. Die Gebühren der Agenturen ſind nicht hoch. Wenn jemand ſchon ein Alibi braucht, dann zahlt er gern, was dieſe Büros verlangen. Nachher kann er beruhigt auf die einwandfreien Unterlagen pochen, die er auf Wunſch den Zweiflern und den tobenden Gattinnen unter die Naſe halten kann. Frisch aus Hagenbecłks Tiergarten eingetroffen Die afrikanische Elefantenkuh„Lindi“ mit den beiden Neulingen„Kadidia“ und„Zita“, die von Hagenbecks Tiergarten in Berlin eintrafen und sicher bald zu den Freunden der Zoobesucher gehören werden. Weltbild(M) Hier ist der Fernsehsender Großer Feldber9 Bilder schweben vom Taunus bi ſchehnis nicht direkt zu übertragen, ſondern zu⸗ § Worms/ Demnöchst Aufnahme des dendebetriebs gen von Bewegungen und Szenen. Die Perſo⸗ 7 ſehr große Agenturen dieſer Art, die ſich na⸗ Der Bau des Fernſehſenders Großer Feld⸗ türlich unter allen Umſtänden zu ſtrengſter berg im Taunus ſteht vor ſeiner Vollendung. nächſt einen Film aufzunehmen und ihn ſpäter nen und Gegenſtände bewegen ſich genau ſo, Diskretion verpflichten. Dieſe Diskretion wird Nachdem der 53 Meter hohe Turm bereits ſeit zu einer beliebigen Zeit über den Fernſehſender wie ſie ſich bei dem wirklichen Vorgang bewegt haben. Für die Uebertragung von ild und ſchon deshalb eingehalten, weil ſonſt ſehr ſchnell einiger Zeit fertiggeſtellt wurde, iſt man ſeit komplizierten Apparaturen zu ſchicken. Ton ſind zwei getrennte Sender erforderlich, als plan⸗ Benesz f e, Wochen dabei, die nd 3 e n ee ſid re Deshalb wird auch das Perſonal dieſer wichtigſten Arbeiten ſind in Kürze abgeſeßloſſieg jeden Sender Agenturen ſorgfältigſt ausgeſucht und möglichſt Vunmendung In Aichepiethenern Die ersfe Enie llein gehalten, wobei außer dem Direktor nie. Zunächſt richts! die Reichspoſt in Frankfurt aufgenommen wurde, durch den Fernſehſender Von Oskar G. Foerſter er mand einen reſtloſen Einblick in die Akten ähnlich wie in Berlin— Fernſehſtuben für das ausgeſtrahlt werden. Er bietet ſomit allen 33 erhält. Publikum ein. Darüber inaus kann jeder ſich Volksgenoſſen die Möglichkeit zu einem Heim⸗ Aus Kriegs⸗ und Nachkriegszeiten iſt die Zei⸗ n, die ſeit ünktli T ein Fernſehempfangsgerät kaufen und damit die kino. Es wird möglich ſein, einen für das Le⸗ tungs⸗„Ente“ zur Genüge bekannt, unter der interſchlaf Pün chauf den Tag Sendungen ſehen un hören. Aber wer kann ben der Nation wichtigen Film nicht allein in wir eine unrichtige, lügenhafte Meldung ver⸗ nen b. mo wer J. e 3 6 ſe agung bew die Fer der zu ſchicken u ohlſch e Ti igentlich i ſchl E en e Lier des W 0 an Volksgenoſſen herngnibfingen ge Tier, eigentlich in ſo ſchlechte e 33 erden, d. h. Wellen unter ieſe Wellen ünftig wird auch der! ernſehfunk auf den 17 0 38 öpfen und Büros eine Reiſeroute vor, gibt genau die beſitzen aber nur eine Reichweite, die annähernd Reichsparteitagen 45 ſein Zur Zeit Napoleons I. waren die Pariſer Zei⸗ immeligen Hotels an, in denen man an beſtimmten Tagen mit der optiſchen Sicht zufammenfällt. Das iſt und damir dem deutſchen Volke die Möglichkeit tungen voll von lügenhaften Berichten. Der öpfe. In abſteigt. Er händigt Poſtkarten der einzelnen auch der Grund, weshalb die Deutſche Reichs⸗ geben, auch Augenzeuge des großen Geſchehens große Korſe ließ den Zeitungen ſelbſt in ſeinen anzen wie Städte aus und übergibt dem Antragſteller auch voſt das Sendegebäude auf dem höchſten Gipfel zu werden. Darüber hinaus wird jeder Fern⸗ unglücklichſten Zeiten glanzvolle Siegesbulle⸗ mein Um⸗ das Briefpapier der betreffenden Hotels in des Taunus und noch dazu in einem 53 m hohen ſehſender noch ſein eigenes Programm abwik⸗ tins zugehen, die von Unwahrheiten ſtrotzten. der Erd⸗ denen er angeblich wohnt Turm errichtet hat. Man wird den neuen Fern⸗ keln, das überwiegend Darbietungen bringen Im Jahre 1812 ſtellte der geiſtreiche Brüſſe⸗ man die enen er ange ſehſender ſo weit ſehen und hören, als man vom wirb, die ſich auf optiſche Eindrücke beſchränken. e Stunden Er muß alſo dann an dem betreffenden Tag, Großen Feldberg aus mit unbewaffnetem Auge Wenn der Fernſehſender Vorgänge übertra⸗ 3 ſaugt hat, an dem er bei der Agentur vorgeſprochen hat, bei beſter Sicht ſehen kann, alſo bis Worms gen will, die an einem entfernten Ort ſtattfin⸗ Topf ge⸗ in aller Stille die Poſtlarten ausfertigen und und auf der andern Seite bis Rüdesheim. We⸗ den, muß eine egene Kamera ſich dorthin bege⸗ ——— die Briefe ſchreiben, die er der Agentur dann Kem der Rauhreifbildung, die ein Aufſtellen der ben und das Geſchehnis aufnehmen. Die Auf⸗ 4 einreicht. Er hat damit die Garantie vaß an ntenne im Freien unmöglich machte, mußte nahmen der Kamera werden dabei in elektriſche jsche. 8. der hohe Turm gebaut werden. Ströme umgewandelt, die auf beſonderen Ka⸗ den ganz beſtimmten Tagen die Poſtkarten an Wie im Tonfilm beln zum Sender auf den. Großen Feldberg ge⸗ den betreffenden Plätzen eingeworfen werden 111 leitet werden. Der Sender ſtrahlt die aufge⸗ schöne und die Agenten des Unternehmens die Briefe Das Fernſehen iſt nicht nur ein Sehen und nommenen und verſtärkten eleltriſchen Ströme pünktlich expedieren. Verzögerungen kommen, Hören, ſondern ein unmittelbares Erlebnis. aus. die dann wieder in Lichtwellen zurückver⸗ ſo wird behauptet niemals vor. Der Eindruck iſt genau der gleiche wie im Ton⸗ wandelt werden, ſo daß der weit entfernt aufge⸗ * filmtheater, nur iſt er viel unmittelbarer, weil nommene Vorgang nach Bruchteilen einer Se⸗ 31f Fotos in echtem Milien der Zuſchauer weiß, daß ſich die Vorgänge, die kunde auf der Empfängerſcheibe des Senders 5 2 er durch ſeinen Empfänger ſieht und hört, zur erſcheint. In der gleichen Art wie der Rund⸗ lanken Run iſt es in vielen Fällen vielleicht er⸗ Zeit an einem fernen Ort abſpielen, funk vom Mikrophon abhängig iſt, ſo kann der wünſcht, in Nizza auf der Promenade des Ang⸗ aß er alſo über den Fernſehſender zum unmit⸗ Fernſehſender nur das übertragen, was mit lais, in Algier, Kairo, in Bombay oder Co⸗ telbaren Zeugen großer Geſchehniſſe wird. dem gelektriſchen Auge“ aufgenommen iſt. Der 3 lombo fotografiert zu werden, um ſomit auch Selbſtverſtändlich iſt es auch möglich, ein Ge⸗ Empfänger liefert einen ununterbrochenen Rei⸗ noch einen fotografiſchen Beweis dafür zu ſetzt, kann haben, daß man wirklich an den betreffenden . auf al⸗ Plätzen weilte. 1 5 umenkäſten Auch dieſe Fotos werden von den Agenturen U U 2 f K 4 geliefert. Man hat Aufnahmen aller Städte da, Er On Udnt dnOP U ſtellt noch raſch ein neues Foto des Antrag⸗ enm her und kombiniert dann die beiden Die sellsome Roche eines beirogenen Ehemonns/ Schüsse im Woachsfigurenkabinelt beglücken. Uufnahmen ineinander, ſo daß Herr Durand um ſich zu rächen, ſtellte der Eigentümer eines baren, Weg, dieſe Rache auszuüben. Eines Ta⸗ bekannten Wachsfigurenkabinetts in ges ſehen die Beſucher des Wachsfigurenkabi⸗ St. Louis die Büſte des Verführers ſeiner Frau netts zu ihrem Erſtaunen in dem Saal, der die in ſeinem Unternehmen aus und ſchrieb die Figuren der bekannteſten Verbrecher, beher⸗ e Warnung darunter:„Ehemänner von St. bergt, das lebensgetreue Abbild des Mr. 4 Louis, nehmt euch in acht vor dieſem Indivi⸗ John Raleigh. Seine Büſte ſteht in einer Vi⸗ Enslands Luftschutz:Reklame zent seltsame 25 3 duum!“ Was ſich aus dieſer ungewöhnlichen trine zwiſchen Al Capone und dem Frauenmör⸗ Wese ingen Maßnahme ergab, erfahren wir nun aus einem der Landru. Er trägt ein buntes Pyjama, und Selbst einem Robot setzte man nun eine speziell eh billig. auffehenerregenden Doppel⸗Prozeß, der vor dem auf dem dazugehörigen Plakat iſt zu leſen: für Aeen em Gasmaske aui, obwonl die. werbindlich Gericht in St. Louis unter größter Anteil⸗„Einer der gefährlichſten Verbrecher unſerer 5— Ahe besitzt. die versiftet Hung von: nahme der Oeffentlichkeit ausgetragen wird Stadt St. Louis. Ehemänner nehmt euch in a—— 5 Die ſeltſame Komödie begann damit, daß Mr. acht vor dieſem Individuum!“ Innerhalb und dabei Zieenekne möbeil Deckbetten Frederick Kent, Beſitzer eines der bekannte⸗ ſten Wachsfigurenkabinetts in den Vereinigten Staaten, vor zwei Jahren zur Weltausſtellung nach Paris kam und dort ſein Herz an ein Man⸗ nequin namens Monne Blard verlor. Er nahm das hübſche junge Mädchen mit nach St. Louis und heiratete es zwei Monate ſpäter. Ganz St. Louis bewundert die Schönheit Mvonnes, man macht der jungen Frau den Hof, und eines Ta⸗ weniger Stunden hat ſich die Sache herumge⸗ ſprochen. Zu Hunderten erſcheinen die Beſucher, um die Wachsbüſte des angeprangerten Don Juans zu ſehen. Raleigh iſt außer ſich. Er läßt dieſe Beleidi⸗ gung nicht auf ſich ſitzen. Ein Freund von ihm, der Boxer iſt, begibt ſich auf ſeine Weiſung in das Panoptikum und eröffnet mit einem Brow⸗ ning den Krieg gegen Mr. Kents Wachsfiguren. pulär zu machen. ler Publiziſt Norbert Corneliſſen dieſen Ueber⸗ treibungen der franzöſiſchen Preſſe die Draſtik des Humors entgegen. Er veröffentlichte in einem Brüſſeler Blatt folgenden Lügenbericht, der den Leuten endlich die Augen über die Un⸗ glaubwürdigkeit der Zeitungen öffnen ſollte: „Wie groß die Gefräßigkeit der Enten iſt, n Maset 5 f 1 in— ges lernt ſie im Taumel des geſellſchaftlichen Schüſſe krachen, Vitrinen zerplatzen, die lehrt ein Experimen d + TuRN Lebens Mr. John Ralei gh, einen der reich⸗ Statuen Lindberghs, Clemenceaus, Stalins, des Miel Man T 2, 45 ſten und eleganteſten Männer der Stadt ken⸗ Herzogs von Windfor ſtürzen zertrümmert zu ben eine, zerhackte ſie ſamt Federn und Knochen antie nen. Kurz darauf findet Pwonnes Mann einen Boden. In wenigen Minuten, und noch ehe und gab die Stücke den neunzehn übrigen zu Brief ſeiner Frau, die ihn verlaſſen hat,„Ver⸗ die alarmierte Polizei zur Stelle iſt, hat ſich freſſen. So fuhr man fort, eine nach der an⸗ rlehen zeih mir, ich kann dieſes Leben nicht länger das ganze Muſeum in einen Trümmerhaufen deren zu ſchlachten und den Schweſtern vorzu⸗ (Scherl-Bilderdienst-.) — fortſetzen. Die Liebe iſt ſtärker als ich⸗ Leb verwandelt. ſetzen, bis nur mehr eine einzige vor anden wohl!“ Mr. Kent erfährt, daß John Raleigh Zwei Prozeſſe ſind die Folgen dieſer war, gemäſtet mit dem Fleiſch und Bint ihrer mit Mwonne fortgefahren iſt und findet ſich mit Tragikomödie. Mr. Kent verlangt die Wieder⸗ Genoſſinnen.“ dieſer Tatſache ab. f0n eine angemeſ⸗ Der Bericht erſchien. Aber Corneliſſen ſah 2 Aber ſchon einige Wochen päter erſcheint ſene Scha enerſatzſumme. Raleigh fordert ſei⸗ ſich in ſeinen Erwartungen gänzlich getäuſcht: Neibe Heimkenr des Pvonne wieder im Hauſe ihres Gatten, wirft nerſeits eine Entſchädigung von 100 000 Dollars Die Leſer glaubten die Ba in diesen Tagen kehrt das Seselſehuseg in die Arme und bitiet ihn für den Angriff auf ſeine Ehre. Er habe zur machte die Runde durch faſt alle europäiſchen 5 ſich ihm weinend Deutschland“ von seiner Auslandsreise in den um Verzeihung. Kent nimmt ſie wieder bei Selbſthilfe gegriffen, ſagt er, damit ſeine Wachs: Zeitungen. Und noch zwanzig Jahre ſpäter ruskripten, 4 jet ch unlieb nener ſich auf, aber in ſeinem Herzen hegt er eine figur im Panoptikum nicht zum Geſpött der griff eine amerikaniſche Zeitung den Bericht Deutschland“—„Mann über Bordi“. Im Nu furchtbare Wut gegen den Verführer Raleigh. Welt werde. Man erwartet mit Spannung, wie von den gefräßigen Enten noch einmal auf! ist eins der Rettungsboote klargemacht. Er muß ſich an dem Verletzer ſeiner Ehre das Gericht dieſen einzig daſtehenden Fall be⸗ Die„Ente“ war für immer in den Journalis⸗ Weltbild(M) rachen. Und er findet einen höchſt ſonder⸗ urteilen wird. mus eingezogen. 1 1 „hakenkreuzbanner“ Läden in Mannheim 2, 1 gegenüber der Haupt- post, Ruf 24105; H 4, 26; Mittelstr. 1; Mittelstr. 111 Lindenhof, Meerfeld- straße 36, Ruf 27930 Prinz-Wiihelm-Strabe 27 Ecke Lameystraße, Ruf 440 17 Luüden in Ludwigshafen Ludwigstr. 55, Ruf 607 85; Ostmarkstraße 9 ElWas Herrliches ist so eine drehbare o BettCouch m t Federeinlgge und Roß haarauilage zu RNMH 120. Sacnin KESSIEN 2 Tapezier- u. Polstermeisſer ſ 7, 25(Näne Ring) Ru 40176 — Vonofm 010 ——.——— Zum— 4, 24 Jos. Tröndle 3½225 L rautloute kaulen vorteilhaft Befttfe dern Daunen 9 Matratzen Polstermöbel vom Betten-Spezialgeschäft H. Schmalzl, R 4. 9 Ehestandsdarlehen gegenüber 8 4 Meiinderbeinilie u1 266 56 f a mser fGeborene März 1939 Architekt Georg 3 e. T. 4 tel Maria Spengler Ludwi üller e. urt Adam Schiffsführer Frledrich Wilbelin Heuß e. S. Friedrich Ludw Arbeiter ſuden Wilh. Geißelmann e. S. Manfred rer Friedr. Emil Landwehr e„Helmut Fra r An Siegfr. Diebold e. T. Chriſta Len⸗ en Reg de 30 Walter Karl Hagenlocher e. T. Ruth iſab Arbeiter Anrich Mink e. T. Helga Chriſta Monteur Albert Zimmermann e. S. Rudolf Hermann Schloſſer Joſef Nohe e. T. erin Maria Arb. Markin Heinrich Gerber e. Heinrich Martiin Handelsbevollm. Heinrich Rud. Mimin Cordes e. T. Renate loſſer Guſtav Schü + e. S. Udo Norbert 8 fsarb. Emil Schmidt e. S. Heinz Herbert Dirt. Ve, Johannes Clemens Arno Rich. Ehrhardt Gerlinde Margarete Juſbelfer Hermann Heſfel e. T. Gabriele Bauarb. Gottlieb Sandbühler e. T. Renate 33 Maſch. Schloſſer Johannes Beikert der IX. e. S. Franz Richard Kfm. Albert Berberich e. T. Maria Eliſabeth Rudolf Klaus Kfm. Angeſt. Otto Dudenhöffer e. S. Richard Spengler u. Inſt. Willy Engler e. S. Willi Werner Arb. Wilh. Guthmann e. S. Rudolf Meiſter Jakob Schlimm e. S. Dieter Franz—*34 Bahnarb,. Anton Steuer e. T. Urſulg Gertrude Dozent Ludw. Karl Helmut Jörns e. S. Tilman alter Helmuth Former Robert Burkhardt e. S.— Arb. Adolf Weſemayer e. S. Amtsgehilfe Rüdolf Hofmeiſter e. T. Karin Edda R Johann Breitenberger e. S. Roland Raſch S Keller e. T. Elle illy Hönig e. T. Gertrud Ella Aun 3 e. T. Marlieſe Arb. Hans Bickel e. S. Hermann Franz Kraftwagenf. Heinrich Weick e. 7 Marga Maurermeiſter Karl e. T. Roſemarie Lina Metzger Hugo Moſer e. Ottilie Schloſſer Ernſt Bürkle e. T. Maria Thereſia Steueraſſiſtent Adolf Ahr e. S. Wolfgang Friedrich Arbh, Johann Emmerich e. T. Klara Anna Margareta Poftſchaffner Heinrich Altmann e.* Heidi Barbara Maſch. Arb. Reitmeier e. Hagen Hans Kfm. Julius Leiß e. S. Dieter Whißp p . S. Gerhard Eiſendreher Franz Ottõ Herbert Link e Klaus Franz Stra Rſchafner Lorenz Bollmann e. T. Gabriele Kfm. Jofef Auguſt Nafz e. T. De Maria auptm. Franz Joſ. Pecoroni* S. Hermann Arnold Schleifer Karl Dörrſcheidt e. T. Urfula Thereſe Ger. Aſſ. Dr.* Rechte Peter Hermann Hill e. S. Klaus Pet Schlnesn eifter Jaſob Friedr. Haßler e. S. Friedrich Hans Georg Kürt Friedrich Baumgärtner e. S. Gün⸗ er Franz Kfm. Aliebrſch Gelbert e. S. Manfred We Maſch. Schloſſer Bernhard Grün e. T. Edi Poſtſchaffner Friedrich Schmitt e. 5 Fis Ferdinand Buchhändler Joſeph Heeg e. S. Han Gebietsführer der HI Walter Karl Jo ef Kröcher e. T. ohne Vorname Sfne d Alfons Seitz e. S. Aanz Alfons Otto Hubert 0f e. Marie⸗Luiſe Schlöſſer Auguſt Kohl e. K Ludwig Hermann Dipt, Joſef Eduard z4 e. T. Zannelore, Urſula Geſch.Leiter Richard Mangold e. Roland Horſt an 0 Joſeph Tielenbeinrich e. S. Rorbert Karl Kfm. Wilhelm Ludw. 2 i Händler Fakob Schäfer e. S. Heinz 3 olf Uhrm. Friedrich Heinrich Lampe Klaus Albert Kaſſier Karl Peter Laier e. S. Horſt Fans Schneider Leonhard Grimminger e. S. Wilhelm Leonhard Angeſt. Georg Adam Röſch e. Manfred Lohnbuchhalter Georg Neeb e. +. Katharina Kfm. Auguſt Adolf Max Ludw. Rud. Meß e. S. Ru⸗ dolf Kurt Heinrich e pondent Richard Stein e. T. Chriſta ertru Drogiſt Edmund Kaiſer e. T. Sigrid Maria Autoſchloſſer Heinrich e. T. Maria Apollonia Arb. Hermann Pflug e. Roſemarie Johanna n Leicom Hith. Guſt. Johannes Dumjahn Giſela Anna Luiſe Dipi,* Carl Heinrich Ringe e. T. Ingrid 133 Dr. d.— ten Edgar Hans Eber⸗ hard Albers e Roſemarie Cäcilie Kfm. Angeſt. Wilb. Schradi e. Herta Toni Schreiner Karl Gottfried Echinid T. Helga Johanna Maler Bernhard Merling S. olf Eiſendreher Willi Löſch e. L. Eheiſta Irmgard OlEk Haltentierte frockenbeuung Aſſes Iu. das Kina Sdugſings-Ausſtallung Hinder Hleidung FsorTONODRESV ½D ι voM FAcHGEScHRFT Mnibeganß 07. 20 Bor 21592 0 Belten-Dob er S 2, 6-Eerntuf 23918- Reinigung PIIOE NIX NMähmaschinen interossdι% vVvforführungen Mannheim M. 4, 12(Kkonsfsfr.) Fulf- leiden mildert u. behebt der Spè- Zzialist für föchgemöbe Einlsgen u. Bandägen Bandagisten-Heister Wili ann. Fernruf 276 25 Stets Eingang neuester Modelle Aeit. Spezlal- Uinderwagen- SGeschäft Zekanntbillig ch. Standeſferznlinne bel d haben in vielen hällen 9 4 1 HB-Kleinanzeigen erfüllt. 7 Ruf 22223 bie Qualltäts- -Küchen „Höhel Zmmermann. K] löbte Sperial Abteil. f. H chen u. Schlafz. in allen farden u. Holzanen NMuuer edivnaveir Hannheim f, 2·3 am Marktpl. begr. 1890 Ruf 21171 Krankenkasse für Familien- und Einzelversicherung Arzt einschl. Operation, Aranel, Zahnbehandlung, Brillen in eintacher Fassung, Vollst. frei. Honhe zauschüsse bei Kranken⸗ hausbehandlung, Durchleuchtung und Besttahlung- Woeecehenniife und Sterbegeid Menatsbeiträge: Einzelperson.50- 2 Personen.50 3 und meht Personen KM.50 Filialen in allen Vororten und in Schriesheim Verkũündete März 1939 Se Karr Jöſt u. Gewerbegeh. Berta 1 Reichsbahngeh. Kurt Bader u. Verk. Anna Vomſtein Autolackierer Karl Reinhard u. Lina Gudheimer Kfm. Ang. Minor u. Kath. Rehm Kaftwagenf. Fritz Unverſehrt u. Hausgehilfin Ger⸗ trud Valdor Nage Eugen Erlacher u. Näherin Maria Martha aſm. Dab Rüppel u. Betriebsgeh. Sophie Dorothea Karl Franz Settele u. Näherin Anna Magd. Luiſe Vogel Schneider ch. Jakob Reinig u. Verkäuferin Erika Marie Neuer Schloſſer Rob. 4301 Hch. Eiſenhardt u. Verk. Marie akobina Stiefel Werner Eck u. Verk. Irma Luiſe ötzinger Ecbriier Walter u. Verkleberin Lina Siegfried Buchhalter Joſ. Pet, Raſpel u. Kont. Eliſab. Oswald Wucee Willi Hch. Vöhringer u, Kont. Roſa Maria Dr. med. Erich Gg. Jakob Graf u. Irmg. Charl. Eliſ. Gertrud Zacherl Hans 33 Ernſt Bergerhauſen u. Verk. Karolina Kilia Plattenleger Karl Friedr. Becker u. Arbeit. Veronika Anna Schreiber Oskar Sedlmeier u. Platzanweiſ. Emma eim Erſter Staatsanwalt Dr. jur. Curt Weinreich u. Ger⸗ trud Charlotte Engelhorn Maler u. Tüncher Johann Conrad Eberlein u. Haus⸗ gehilfin Lina Reichert Schloſſer Willi Friedr. Kull u. Schneiderin Roſa Roth Kfm. Karl Alban Kuch u. Anna Hildeg. Gran Sanitäts⸗ 3 Hch. Dänwel u. Friſeuſe Eliſabetha Schwar Afh 515 deinz Benkert u. kfm. Ang. Jutta Sidonie eyſe Maſchinendaumonteur Karl Wilh. Mohr u. Köchin Maria Kath. Preißenger Zugſchaffner Karl Lang u. Amanda Magd. Holler Matroſe Wilh. Weihrauch u. Hausang. Maria Veit Bäckermeiſter Ludw. Rodemer u. Hausgeh. Eliſ. Roſa Lina Beuchert Kfm. Ang. Karl Gottlieb Synock u. Verk. Natalie Helene Dietl Kfm. Ang. Karl Borgner u. Kont. Elſa Klotz Karteiführer Artur Zeller u. Köchin Martha Ochs Feinmechan. Hch. Nuſſer u. Schneid. Amalie Bächle Ingenieur Erich Erwin Schultz u. Stenotypiſtin Anna Marg. Schmidt Eiſendreher Herm. Ambacher u. Modiſtin Emilie Ochman Arbeiter Hans Leo Mothenſtein u. Arb. Karoline Bar⸗ bara Steinbeck Eiſendreher Arthur Ludwig Bender u. Irma Reis Maler Weidner u. Kont. Johanna Hed⸗ n Aan Höſchler u. Einrichterin Gertrud egar Ma chinenſchloffer Guſtav Emil Alter u. Kath. Sophie Frieda Keller ng Angeſtellter M0 93. Rech u. Stenot. Erna Martha etſ Afſn. Angeſt Karl Wi 4 ZLebterin Erika Martin Kfm. Angeſt. Ernſt Riebel u. Ang. Erna Voit Drogiſt Joſef Hieber u. Stenot. Marg. Mefſ ſelhäußer Sere Phil. Buchholz u. Emma Jäger geb. ertel Maler Emil Lorenz u. Lagerhalterin Pauline Mancher Uffz. Alfred Ellner u. Verk. Math. Straub Anwaltsaſſeſſ. Aeang Pfefferle u. Mie Einſtmann Kernmacher Wilh. Attner u. Arb. Sophia Krauth Feldwebel Wilh. Weiter u. Kont. Johanna Luxe Afm. A Ang. Hch. Schmitt u. Stenot. Gertrude Kraus Aſm. 1444, Hch. Buſſelmaier u. Schneiderin Bertha Staͤdt. Ang. ch. Eichberger u. Hausang. Anna Hübner riedr. Gehrig u. Eliſabetha Stöhr geb. Pfra Kim.—— Alfred Burkhardt u. Verk, Helma Schneider Dipl.⸗Braumeiſter Oskar Grunſchluß u. Kont. Gertr. Strobach die neuesten Modelle n Damenhüten Bekannt für erstklassige Bedienune! Formschöne gediegene öbel und preiswerte für jeden Geschmacłk, die lhrem Heim duch Beheglichkeit geben, kaufen Sie in grober Ausw/ohl bei Dina Müller wWw. Qu 5. 4 M zeigt Ihnen unverbindlich gibt es durch die von allen ho- achfete fœmillenanzeige im „Hek enkreuzbanner“ bekennt Sonderermäßigung für fomillen- enzelgenl Au 3, 17⸗19 Ehestandsdarlehen Ausstellung in 6 Stockw/erken! Brautkränze, Schleier, Zukefts Kirchen- und Tafeldekorafion deschu, Rarcher n 1,5 Fernruf 23567100 nach ſesthäftsschluß fürcen f nofee fabsffao eigene Anfertigung Adam Ammann Uu 3. 1 Tel. 237 89 Spezialhaus für Berufskleidung desichtshanre und Warzen entfernt durch Diathermie garantiert für dauernd und ohne Narben Bertl Blum-Ehrler s.2; —— ernsprecher 21537.— Mannheimer Groß⸗ Wäscherei ren Kratzer Weidwascherei, Uardinenspannerei, Industrie-Wascherei(putztücherreinig.) Mannheim. Drosselstr. 8 fel. 53002 Wohnungselnrichtungen Trauerkarten Trauerbeiefe ſiefert schnellstens HMS-Drerckerel Fernruf 55421 Getraute März 1939 Wißtgker Mauerer u. Julie Maria Na⸗ tuſ Elektro⸗ Meiſter Eugen Heinrich Wilhelm Fiſcher und Marie Wilhelmine Janſon Kfm. See Karl Hermann Goetz u. Henriette Renate Diſt Kaufm. Dr. der Rechte Hans Jogchim Karl Adolf euther u. Thereſe Edith Hanna Mathilde Richter Eiſendreher Ludwig on Jakob Pfiſter u. Karo⸗ line Weilmann geb. Roth Kfm. Michael Wilhelm Henninger u. Johanna Defre Stabtärbeiter Joſeph Höhn.Lenchen Aimermann Kaufmann Georg Albert Stephan u. Amalie Koch Arb. Wilhelm Heidenreich u, Luiſe Grimm Wachmann Karl Adler u. Karola Elſa Hotz geb. Berzl Kranenführer Martin Karle u. Hildegard Zapf Schweißer Hugo Bruno Krinke u. Erika Anna Kölle Aſſ. Arzt. Dr. med. Bernhard Schmid u. Dr. med. Marion Barbara Kathrina Dieterich Zimmermann 84595 335 u. Maria nnt geb. Dipl. J Manfred 0* Gertrud Höfler Hukmech. Karl Joſef Eiſele u. Glſa Maägdalena Nied ng. Erich Friedrich Dreizler u. Margareta Freund Alfred Diener u. Barbara Hildegard mafch Arb. Nikolaus Bohrmann u. Anna Katharina Deck Maker Alfred Weigel u. Sofie Frene Kalinke Verw. Sekretär Willi Gieſer u, Paula Frieda Zegowitz Behördenangeſt. Gg. Paul Kümmerle u. Luiſe Drexler Bahnarbeiter Walter Erich Günther u. Anna Brunner i Engelberth Vogel u. Juliana Pau⸗ lina Hofmann Werkſtattſchrb. Karl Fridolin Herth u. Berta Henrich Kfm. Ang, Hans agd May u. Hedwig Zera geb. Guoß Kriminalkomm. i. R. Karl Ludwig Weyland u. Anna Maria Wille 5 Wurk Elektr. Mont. 8 Michael Scherer u. Anna Katha⸗ rina Schwind Schreiner Karl Leonh. Boſch u. Erna Frieda Reichert Maſch. Former Adam Marün u. Anna Gladyſczek Tr Aer Walter Karl Hermann Dietz u. Elſa rieda häfe Feinmech. Guſtav Helmuth Seiberlich u. Sofie Gut⸗ lei afm. 10 Heinrich Galm u. Hilda Johanna Fiſcher Ke 15 Lipponer u. Frieda Heilmann fm. Angeſt. Adol Wilhelm Schüler u. Karolina Ries Sehe Karl Anton Denkinger u. Werra Elfriede Schloffer Heinrich Zöllner u. Theodora Johanna Luiſe Augspurger Monteur Otto Anton Stiefenhofer u. Katharina Völker Autolackierer Karl Auguſt Silberzahn u. Maria Mag⸗ dalena Daurer Glaſer Hans Jakob Daub u. Klara Antonie Alſcher Rißſge* Ernſt Siegfried Mahns u. Roſa Maria Rück Elektr. Ing. Heineie lalbert Ziegler u. Erna Roſa Worſter Gestorbene März 1939 Margareta Kerber geb. Flößer, Witwe des Oberpoſt⸗ ſchaffners Albert Kerber, geb. 31. 5. Soefes Dr. med. Hermann 1 geb. 22. 5. 1879 Friedrich Heppel, geb. 18. 3. 1939 Kentenempf. ohann Georg Heß, geb. 27. 1861 Wengatzuings erinſp. Georg Friedrich Rieichert geb. Anna Würthwein geb. Knoll, Witwe des Landwirts onh* Warihe geb. 21. 11. 1865 Eva Witwe des Metzgers Karl Frſehrſch hoth, geb. 5 1867 Slibe Groos, geb. 17. 3. 1539 dildegard Maria Schiniit, get 175 0 1939 Doris Laudenklos, geb. 17. Auns S nanzad, Lanalg 17. 1859 Anna ie Frey geb itwe des Arbeiters Georg Frey, geb. 20. 10. Krankenſchweſter Eliſabeth Zaſtei, geb. 5 9. 1901 Rentenempfänger Valentin Grimm, geb. 5. 11. 1872 Zementeur Michael Adler, geb. 15. 11. 1875 Rnen** 18* Herz geb. Volkſtaedt, geſchieden, ge m Jan geb. des Arbeiters Heinrich Bender, geb. 12. Karoline Wipfler geb.*— d. Rentenempf. Gg. Karl Herm. Ludw. Wipfler, geb. 15. 10. 1876 Paula Kühne, geb. 10. 3. 1925 Johanna Margareta Greiff 425 Stein, Ehefrau des Meßners Johann Peter Greiff, geb. 15. 9. 1879 Prokuriſt Jakob Anton Weismantel, geb. 2. 6. 1865 Magdalene Ingrid Schmitt, geb. 18. 2. 1939 Kath. Elſa Alt geb. Kraushagr, Witwe des**h. walts Dr. jur. Theodor Alt, geb. 27. 8. 188 Auſen Faic 655 Fore Lözlegg des Hauptlehrers R. Emil Walch, geb. 2. 9. 1863 me Fink geb. Fahrbach, Ebeft. Schreinermeiſters Ludwi Am t geb. 28. 10. 1880 Arbeiter 15 Appler, geb. 18. 2. 1881 Urſula Berta Luiſe Gäriner, geb. 4. 2. 1939 Roſine Barbara Seitter geb. Rummel, Veften des Kaufm. Gottlob Seitter, geb. 11. 5 1505 Peter Reis, geb. 13. Maurermeiſter Friedrich Lein, 1485- 2. 7. 1880 Arbeiter Franziskus Diez, 33 Rentenempfänger urk, 4* 3. 11. 1872 Korſt Ott, geb. 29. 3. JFoſephine Dickgießer 173 1. Ehefrau d. Stra⸗ chaffnars 1 Johann Dickgleßer, geb. 20 — Baur, geb. 4. 10.4 1931 aufmann Iſidor Berg, geb. 26. 12. Anna Katharina Sinner geb. Cchenti Ehzren des i Auſeh Kaa 5 3 6. 10. M 10 Zollaſſ. 1 Karl Eduard Beck, geb. 13. 1854 Ri5 Grueim geb. 92 0 beſgg d. Kelners Kaver einrich Briem, 33 Adolf Otto Alef. deb. 10 1938 aſchinenſchloſſer Adam Ernſt, 25. 30. 12. 1883 Manfred Hans Pitour, geb. 23. 939 üwe Lothär Ulrich Bobraßz, g 17. 11. 1938 Henriette Nehr, 22. 6. 1938 Rangiermeiſter i. hme Hamm, 535 3 1870 —— Klebſattel, unverehelicht, la, 1868 ewerbegehilfin Maria Ellen Brigulla ab. 55. Ki. 1889 Eliſabeth Marth geb. We5 73 des Arbeiters Heinrich Marth, geb. 2. Frieda Carolina 9840 1. Lihin d. Gußputzers Georg Pah, geb. Luiſe Elſa Buchholz 55 Schroabaas, Ehefr. Ver⸗ treters Richard Paul Juchhorz, geb. 4. 55 1902 Nudolf Heinrich Förtſch, 1939 Karl Heinrich Bernhard fg, G 055 1 Arbeiter Ludſpig Schmückle, geb. 8. Gipſer Georg Rettelbach, geb. 15. 7 98825 Rolf Georg Becker, geb. 22. 3. 1939 Anna Barbarxa Kindgen geb. Feder, Ehefr. d. Ren⸗ tenempf., Guſtav dolf Kindgen, geb. 27. 7. 1873 Rentenempf. Johann Nikolaus Zöller, geb. 20. 2. 1858 Ella Margarete Anna Schweiker geb. Beyler, W d. Arbeiters Guſtav Schweiker, geb. 24. 9. 1910 Maria Anna Faußer geb. Böger, W d. Privatm. Franz Joſef Faußer, geb, 10. 1860 Thereſig Sche 1 geb. Flaiſchlen, Ebeft d. Mineral⸗ waſſerfabr 361 W1 Schäfer, geb. 16. 9. 1884 Kaufmann 516 dolph geb. 16. 8. 1867 Ottilie Moſer, geb. 25. 3. 1939 Anna Maria Weiler geb. heis Mise des Stadtarb. i, R. Jakob Weiler, geb. 8 Liſetha Sedewitz geb. Hopf, Wittve bes Stadtarbeiters Wilhelm Heinrich Karl geb. 2. 5. 1879 Klaus Johannes Bayer, geb. 3. 1939 Elektroſchw, Friedrich Franz en geb. 10. 5. 1912 Charlotte Wetzel geb. Delp, Ehefr. d. 9 Karl Jakob Wetzel, geb. 23, 1. 1873 Kfm. Angeſt. Fritz Hermann Goede, geb. 5. 187 Heidig Wener K Ernſt 38˙5 ogriſnann, geb. 18.5 71860 nrich Peter Nau, geb. 9. 1930 Hiagdekeng Fehlinger geb. Heſe Witwe d. Formers Jakob Fehlinger, geb. 27, 1883 Karöline Friederike Witte geb, Atruſt, Witwe des Foto⸗ grafen Karl Amalia Roll geb. Baſtian, N Swiengg Ignaz Osſwald Roll, geb. 11. 10. 18 Rentenempf. Fohann Georg' Schmitt, 174 23. 1. 1868 Guſtav Emil Alphons Broichſitter ge„ 1877 Marie Herring, geb. 19. 1890 Anna Marg. Legleiter 5 d. Inſtall, Georg Legleiter, geb. 13. Aug. Albert Witte, geb. 10. 10. 1860 Der 10 im. Kar Karlsruher von Landge zwei Tage 19jührigen l zuletzt wohr verſuchter u ſtiftung in Es wird ihr Hauſe Walt Bründe im Brand in Haid& N Bründe iſt e Mark entſta Zeugen, ſon Die Anklage Der Ange Unterſuchun und war Dienſtknecht kenswert iſt, bei ſeinem in Südbad brannte. Eigentümer ter zu einein Als Vierzel einen zweit Landwirt, b 1936 war de Karlsruher Jahr war e & Neu beſch bis zum er nommen un eingeſtellt. Die Ankt ten Angekla⸗ 4 Auf die F dieſe Anklage uch e r macht ein klärung, wie beſchäftigt w• nicht zu geb eingehenden jede Schuld. wohnte er ſ— Angeklagte 1 von außen g Brandherdes den Brand be Angeklagte: tun.“ Er kar der Veſperpa Speicher war Darſtellungen Angaben in Jahre war ſchäftigt und Feuer ausbre dieſem More Bier holen( den in den 8 len. Das wa er zu einem? bemerkt, daß müßte nach ſe haben. Am men worden Lagerraum i Brandtage he und.30 Uhr .30 Uhr zule ſich nun fün nicht geraucht verbot.) Erſt zu, nach der Speicher gew kundet, daß e der Angeklag ſtärkſten gebr. war der Ang An der Brar terſucht. Die ſchluß als Br liegt eine Sel den Brandleg dem Angeklac Lokaltermin Am Nachm und die Pro an Ort und ten. Mehrere belaſtet wurd ehört. U. a. eit im Roſe Brande zuſar ablud, daß le— Der Zeuge h weil er ſofort gelegt hat. D wie der Zeu, Dies wird ve ten. Kurz vi Zeuge den 2 ſteigen und mutlich eine Angeklagte ü die er hinein telnd aufgere wurde er au der Küche der Zeugin ſah zlich ubers cand im. Karlsruhe, 31. Mürz. Vor dem 1 Karlsruher Schwurgericht unter dem Vorſitz von Landgerichtsdirettor Böhringer begann die iwei Tage dauernde Verhandlung gegen den on allen he- 4 % lmhrigen ledigen Franz Suntz aus Ottenau, n mient wohnhaft in Karlsruhe, der ſich wegen verſuchter und vollendeter vorſätzlicher Brand⸗ ſtiftung in fünf Fällen zu verantworten hat. tur fomilion- es wird ihm zur Laſt gelegt, zwei Brände im Hauſe Waldhornſtraße 43 in Karlsruhe, zwei 4 Bründe im Gut Roſenhof und einen weiteren Brand in der Nähmaſchinenfabrit * bLaiv& Neu gelegt zu haben. Durch dieſe Bründe iſt ein Geſamtſchaden von rund 240 000 MNMRant entſtanden. Zu der Verhandlung ſind 21 4 Zeugen, ſowie ein Sachverſtündiger geladen. 17.19 Die Anklage vertritt Erſter Staatsanwalt Nerz. 1 Der Angerlagte befindet ſich ſeit 8. April in Unterſuchungshaft. Er beſuchte die Volksſchule tochu/ erken und war nach ſeiner Schulentlaſſung als Dienſtknecht und Hilfsarbeiter tätig. Bemer⸗ kenswert iſt, daß der Angellagte als 13jähriger fer, Bulels 4 4* einem h. 1 in Sücdbaden wohnte, das nachts ab⸗ Adekoranon braante. der aus Säckingen ſtammende 4 Eigentümer des Hauſes wurde als Brandſtif⸗ lex K 1 3 ter zu eineinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. nAls Vierzehnjähriger erlebte der Angeklagte nach lesthäftsscud einen zweiten nächtlichen Brannd bei einem Landwirt, bei welchem er in Stellung war. 1936 war der Angeklagte als Hilfsarbeiter in 4 Karlsruher Fabriken tätig. Etwa ein halbes ZJabhr war er in der Nähmaſchinenfabrik Haid E Reu beſchäftigt. Im Roſenhof war er tätig bis zum erſten Brande, wurde dann feſtge⸗ nommen und nach ſeiner Entlaſſung wieder eiangeſtellt. Die Anklage wirft dem bisher unbeſtraf⸗ ten Angeklagten vor, er habe am Sonntag, tigung mann Auf die Frage des Vorſitzenden, was er auf fel. 23789 dieſe Anklage zu erwidern habe, erklärt der An⸗ utskleldun 3 mah„Ich bin in keinem Falle der Täter“. Enacht“einen verſtockten Eindruck. Eine Er⸗ — lKlärung, wie es kommt, daß überall da, wo er —“beſchäftigt war, ein Brand ausbrach, vermag er nicht zu geben. Im weiteren Verlauf ſeiner Uxe eingehenden Vernehmung leugnet er hartnäckig, jede Schuld. In dem Hauſe Waldhornſtraße 43 ntfernt dureh wohnte er ſeinerzeit bei ſeiner Mutter. Der garantiert für Angeklagte behauüptet, dieſer Kellerbrand ſei onne Narben von außen gelegt worden. Nach der Lage des S6. 37 Brandherdes iſt dies jedoch unmöglich. Was 6. den Brand bei Haid& Neu anlangt, erklärt der 1537— Arngeklagte:„Damit habe ich gar nichts zu nun.“ Er kann jedoch nicht leugnen, daß er nach der Veſperpauſe um 9 Uhr als letzter oben im er Groß- Speicher war. Er gibt darüber wechfelvolle Darſtellungen und ſetzt ſich mit ſeinen früheren — rel Angaben in Widerſpruch. Seit einem halben Jahre war er in der Nähmaſchinenfabrik be⸗ 2 cſchäftigt und zwar im Bau 7, in welchem das — Feuer ausbrach. Zum Veſper habe er ſich an dieſem Morgen ausnahmsweiſe eine Flaſche RBier holen laſſen. Er ſei hinaufgeſchickt wor⸗ den in den Speicher, um zwei Mulden zu ho⸗ len. Das war.15 und.30 Uhr, wie er zu einem Arbeiter ſagte. Er habe dabei nicht bemerkt, daß es brannte. Der Fahrſtuhlführer müßte nach ſeiner Meinung den Brand bemerkt haben. Am Tage des Brandes iſt er vernom⸗ men worden und gab an, daß er täglich in den Lagerraum im 5. Stock gekommen ſei. Am Brandtage habe er im Speicher zwiſchen.15 nenspannerei, utxtücherreinig.) . 8 ſel. 53002 —————————— und.30 Uhr Mulden holen müſſen, und er ſei .30 Uhr zuletzt im 5. Stock geweſen. Er habe ſich nun fünf Minuten dort aufgehalten und nicht geraucht.(In dem Raume beſteht Rauch⸗ verbot.) Erſt nach längerem Leugnen gab er zu, nach der Veſperpauſe noch einmal auf dem Speicher geweſen zu ſein. Ein Schreiner be⸗ kundet, daß es ausgerechnet an der Stelle, wo der Angeklagte die Mulden geholt 925 am ſtärkſten gebrannt hat. Nach den Erhebungen war der Angeklagte als letzter am Brandplatz. An der Branoſtätte wurde der Fahrſtuhl un⸗ terſucht. Die Unterſuchung ergab, daß Kurz⸗ ſchluß als Brandurſache ausſchied, ebenſowenig liegt eine Selbſtentzündung vor. Auch die bei⸗ des Arbeiters d. Gußputzers Ehefr. d. Ver⸗ geb. 4. 7. 1909 9 den Brandlegungen im Roſenhof werden von dem Angeklagten beſtritten. öd Lokaltermin im Roſenhof Am Nachmittag fuhren das Schwurgericht und die Prozeßbeteiligten zum Roſenhof, um an Ort und Stelle einen Lolaltermin abzuhal⸗ 27. 7. 186 eb. 20. 2. 1858 hler, Ehefr. d. 9. 1910 d. Privatm. ten. Mehrere Zeugen, durch die der Angeblagte d. Mineral-' belaſtet wurde, wurden an den Brandſtellen b. 16. 9. 18% gehört. U. a. gibt ein Zeuge an, der zu jener b. 16. 8. 1867 Zeit im Roſenhof beſchäftigt war und vor dem Brande zuſammen mit dem Angeklagten Heu ablud, daß letzterer gerufen habe:„Es brennt!“ Der Zeuge hat Suntz ins Geſicht geſchlagen, weil er ſofort vermutete, daß dieſer den Brand gelegt hat. Der Angeklagte will geſehen haben, wie der Zeuge im Heuſpeicher geraucht habe. Dies wird von dem Zeugen unter Eid beſtrit⸗ ten. Kurz vor dem Brandausbruch ſah der Zeuge den Angeklagten die Leiter herunter⸗ ſteigen und etwas in die Taſche ſtecken, ver⸗ mutlich eine Streichholzſchachtel. Dann lief der Angeklagte über den Hof zur Futterküche, in die er hineinging. Als er mit den Armen fuch⸗ telnd aufgeregt vom Branpplatz wegſprang, wurde er auch von zwei anderen Zeugen in der Küche der Wirtſchaft geſehen. Eine weitere eugin ſah ihn aus der Futterküche he⸗aus⸗ des Stadtarb. Stadtarbeiters b. 2. 5, 18f o, 10. 5. 1912 Rentenempfg. 5. 4. 1877 eb. 18. 5. 1860 e d. Formers twe des Foto⸗ 10., 10. 1860 nzteiugg 22 33 b ke hat fünf Brände gelegt Der 19jährige Brandſtifter vor dem Karlsruher Schwurgericht/ Ein Vierkelmillion Reichsmark Schaden 8. Dezember 1935, nachmittags, im Keller des Hauſes Waldhornſtraße 43 in Karlsruhe Pa⸗ pier und ſonſtigen brennbaren Unrat aufge⸗ häuft und danach in Brand geſetzt. Er ſei da⸗ bei darauf ausgegangen, ein großes Feuer her⸗ beizuführen, von welchem das ganze Haus er⸗ faßt werden ſollte. Dieſes Ziel hat er nicht er⸗ reicht, weil der Brand alsbald von anderen Perſonen entdeckt und gelöſcht werden konnte. Am Abend des gleichen Tages etwa 21 Uhr habe er ſich in dem gleichen Hauſe in die Woh⸗ nung der Eheleute Sch.(Schlager) begeben. Dort habe er im Schlafzimmer das ſettzeug in Brand geſteckt, um auf dieſe Weiſe ein großes, das Haus erfaſſende Feuer betepufien Auch diesmal habe er ſein Ziel nicht erreicht, weil das Feuer entdeckt und ſofort gelöſcht wer⸗ den konnte. „Am 24. Juli 1937 morgens.30 Uhr habe er im Speicher der Nähmaſchinenfabrik Heid& Neu, in der er damals als Arbeiter beſchäftigt war, Feuer gelegt, indem er Papier, welches über die im Speicher aufgeſtellten Mö⸗ bel gebreitet war, anzündete. Hieraus habe ſich ein Großfeuer entwickelt, durch welches der Dachſtuhl des Baues 7 zerſtört wurde. Dabei iſt ein Gebäudeſchaden von 60 000—80 000 und ein Fahrnisſchaden von 150 000 RM entſtanden. Am 12. März 1938 habe er Nachmittags im Heuſchopf des Gutshofes Fa in Neureut Feuer gelegt. Das Feuer habe an dem Heu reiche Rahrung gefunden und raſch um ſich gegriffen. Im weiteren Verlauf iſt das Oekono⸗ miegebäude bis auf die Umfaſſungsmauern nie⸗ dergebrannt, wobei ein Gebäudeſchaden von 7000 RM und ein Fahrnisſchaden von 5000 RM entſtanden iſt. Am 14. April 1938 habe er auf dem Heuſchop des Roſenhofs erneut Feuer angelegt. Au in dieſem Falle iſt das Oekonomiegebäude, in welchem ich mehrere Stallungen banden, bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der Ge⸗ bäudeſchaden betrug 4000 RM, der Fahrnis⸗ ſchaden 1500 RM. „LDamit hab' ich gar nichts zu tun“ kommen, wobei er ſagte:„Es brennt ſchon wieder!“ Die Zeugenvernehmung auf dem Ro⸗ ſenhof und die Gegenüberſtellung mit dem An⸗ geklagten ergab eine Reihe elaſtender Momente. Die Verhandlung wurde dann im Schwur⸗ gerichtsſaale fortgeſetzt. Ein Gendarmeriebeam⸗ ter hielt dem Angeklagten vor, daß man doch nicht wegſpringe, wenn es brenne, worauf er die ſich wiederholende Antwort gab:„Bewei⸗ ſen kann man mir nichts“. Die Erhebungen ergaben keine Anhaltspunkte für einen anderen Täter. Der pſychiatriſche Sachverſtändige Dr. M. Thumm(Fllenau), der den Angeklagten auf ſeinen Geiſteszuſtand beobachtete, konnte bei ihm keine pathologiſche Brandſtiftungsneigung (Pyronamie) aus Schwachſinn, Epilepſie, Heim⸗ weh oder Schizophrenie feſtſtellen. Der Ange⸗ klagte ſei von Haus aus eine minderwertige, degenerative Perſönlichkeit, intellektuell unter⸗ wertig, ethiſch defekt und aſozial eingeſtellt. Es finden ſich keine Motive ae rt, die impulſiwen Triebhandlungen entſprechen. Der Angeklagte ſei weder geiſteskrank noch geiſtes⸗ ſchwach und es ergeben ſich keine Anhaltspunkte dafür, daß er ſich in einem Zuſtande krankhaf⸗ ter Geiſtestätigkeit oder Geiſtesſchwäche befun⸗ den hat. Er iſt ſtrafrechtlich voll verantwort⸗ lich zu machen. Tetzte badiſche meldungen Die Fangvorrichtung als Retter Pforzheim, 31. März. Auf der weſtlichen Karl⸗Friedrich⸗Straße wurde ein 60 Jahre alter Mann beim Ueberſchreiten der Straße durch einen Wagen erfaßt und zu Boden geworfen. Dabei kam er auf die ausgelöſte Fangvorrich⸗ tung zu liegen. den Sturz erlitt er einen Naſenbein⸗ und eilen Rippenbruch, eine Platz⸗ wunde am Kopf und Hautabſchürfungen am rechten Oberſchenkel. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus geſchafft. Er handelte mit geſtohlenen Eiern Pforzheim, 31 März. Der ledige 33jäh⸗ rige Auguſt Huber aus Pforzheim⸗Brötzingen wurde wegen ſechs Verbrechen des Diebſtahls zu einer Zuchthausſtrafe von drei Jahrenverurteilt. Huber hat ſchon eine Reihe von Vorſtraſen wegen Diebſtahls hinter ſich. Seine Spezialität war der Eierdiebſtahl. Mit den geſtohlenen Eiern, deren Zahl in die Hunderte geht, hatte Huber einen Laden auf⸗ gemacht und damit Handel getrieben. Im vor⸗ liegenden Falle wurde Huber nachgewieſen, daß er im Februar 1930 und in venſchiedenen Mo⸗ naten des Jahres 1938 von einem Handwagen eine Kiſte Butter im Wert von 100 RM, ein Paar Rohnſtiefel im Werte von 20 Mark, Schmuchſachen im Werte von mehreren hundert Mark, drei Stallhaſen und aus einem Auto eine Handtaſche, in der er Geld vermutete, ge⸗ ſtohlen hat. Schließlich lockte er noch einen Jagdhund im Werte von 300 Marl an ſich, 0 chlachtete ihn ab und ſteckte ihn in den Topf. Im Brunnenſchacht ertrunken * Meßkirch, 31. März.(Eig. Ber.) In Buchheim fiel das fünfjährige Töchterchen der Familie Hermann Boos in einem unbewach⸗ in einen Brunnenſchacht und er⸗ rank. 2 W ————————— —— ———— — 2 SSSSSSSS SDDDD DDDDD V V ———— 1 Was sehen Sie zuerst7 das Bein, das heißt also, den Strumpf Unsere Hausmarken sind etwas Besonderes! * . Hausmarhe Silber lunstliche Woschselde, feinmòaschiges Gewebe in vlelen herrlichen Forben, heſtber .25 aas eemnm 10 +W Hausmarte Gold dreltoech Bemberg, besonders fein im Gewebe, Sohle, Ferse und Spitze vierfach, alle 1 Flodeſetben paer 50 1 Hausmarke Sonderllasse kunstlliche Woschselde, fodenfein, fotbenschòn, kot mvollendet, lnes und rechts, 1 elegonte Ausfohrung.. Poar 95 Ausiese Nog0 der Strumpf for den verw/ohnten Geschmscłk, kröftig und doch elegent, linles, gonz 2 3 grobes Fordensortimentt... poer 40 5 Beachten Sie bitte unser Sonderfenster KAUEHAUS * 2 i ——————— ——— v „Zukenkreuzbanner“ Sport und Spiel Freitag, 51. märz 1959 Italiens Weltmeiſtermannſchaft ſoll am 1. Suni in Stockholm einen Fußball⸗Länderkampf gegen Schweden beſtreiten, nachdem die Portu⸗ Gide den für den gleichen Tag vereinbarten änderkampf gegen Schweden abgeſagt haben. Auf ihrer Nordlandreiſe werden die Italiener dann auch in Oslo gegen Norwegen antreten. * In Mailand trägt die Hockeymannſchaft der Stuttgarter Kickers im Mai zwei Spiele aus. Am 9. April tritt ſie gegen die italieniſche Stu⸗ dentenmannſchaft an und tags darauf hat ſie eine Auswahl der Lombardei als Gegner. * Olympiaſieger Manger(Freiſing) hat ſich beim Training einen ſchweren Bluterguß am linken Knie zugezogen und kann aus dieſem Grund den für die nächſte Zeit vorliegenden Einladungen keine Folge leiſten. Manger mußte deshalb auch ſeinen für Karfreitag in Paris vorgeſehenen Start abſagen. N Am 9. April findet in Kaiſerslautern ein Fußballturnier der HI ſtatt, zu dem folgende Mannſchaften zugeſagt haben: Bochum 1848, FSoV Frankfurt, Spielverein Kaſſel, 7V Karls⸗ ruhe, SC Düſſeldorf 1899, Vfn Mannheim, FC Bayern München, 1. FC Pforzheim, Stutt⸗ arter SC 1900, 1. Wiener SC ſowie mehrere auvereine. * Schwedens Ringermeiſter wurden in Stock⸗ holm wie folgt ermittelt(vom Bantam⸗ bis Schwergewicht): Wetterlöv, Svenſſon, Nyman, Svedberg, Myhrman, Cadier und Carlſten. Im Mittelgewicht wurde„Ringerkönig“ Ivar Johanſſon von dem unbekannten Mac Donald nach einer Minute beſiegt und dieſe Nieder⸗ lage koſtete ihn den Titel. * Der Polniſche Amateurbox⸗Verband will ſich um die Ausrichtung der Europameiſterſchaften 1941 bewerben. Die Meiſterſchaften 1939 werden bekanntlich vom 18. bis 22. April in Dublin veranſtaltet. * Im Modernen Fünfkampf wird die Meiſter⸗ ſchaft der Wehrmacht vom 1. bis 4. Juli in Wünsdorf ausgetragen. Sie findet diesmal nur in einer Klaſſe ſtatt. Im letzten Jahre ſiegten Oberleutnant Lemp(Klaſſe A) und Oberleut⸗ nant Scharte(Klaſſe). Verbunden mit der Meiſterſchaft iſt ein Kampf gegen Schweden. * Die Tiſchtennis⸗Weltmeiſterſchaften 1941, die an Deutſchland vergeben wurden, werden vor⸗ ausſichtlich in Düſſeldorf ſtattfinden. deutſche Curner in zealien Für die Turnwettkämpfe, die vom 33 April bis 9. Mai in Genua, Mailand, Cremona und Neapel zwiſchen deutſchen und italieniſchen Turnern ſtattfinden, wurde jetzt auch die deut⸗ ſche Riege aufgeſtellt. Es ſind vorwiegend ſüd⸗ deutſche Spitzenkönner, die an der Reiſe teis⸗ nehmen: Uffz. Karl Stadel(Wünsdorf), Willi Stadel(Konſtanz), Innozenz Stangl(Mün⸗ chen), Kurt Krötzſch(Leuna), Eugen Göggel (Stuttgart), Rudi Wurm(Kaſſel), Jakob Kie⸗ 150 355 Kreuznach) und Hans Pludra(Vil⸗ ingen). Motherwell im pokalendſpiel In Glasgow wurde am Mittwoch das Vor⸗ ſchlußvrundenſpiel um den ſchottiſchen Fußball⸗ Pokal zwiſchen Motherwell und Aberdeen wiederholt, nachdem am Samstag beim•1 keine Entſcheidung gefallen war. Die zweite Begegnung gewann Motherwell ſicher mit 5 Toren und qualifizierte ſich damit für das am 22. April ſtattfindende Endſpiel gegen Clyde. Beide Vereine waren bisher noch nie in den Beſitz des Pokals gelangt. Zum Tag des deutschen Rudersports Am 2. April treten alle deutschen Rudervereine zur Eröfinung des neuen Ruderjahres an. Am FStari des NMotor-Sportjahres 1939 Caracciola, von Brauchitsch Die Kampfzeit des Jahres 1939 im internatio⸗ nalen Automobil⸗Rennſport wird am kommen⸗ den Sonntag in dem kleinen ſüdfranzöſiſchen Städtchen Pau mit dem„Großen Preis von Pau“ eingeleitet. Hier zeigen die Werke zum erſten Male wieder ihre neue Schöpfungen im ernſthaftem Kampf, nachdem man in den Win⸗ termonaten die Erkenntniſſe der letzten Renn⸗ zeit für techniſche Verbeſſerungen ausgewertet hat. Leider werden nicht alle Werke in Pau an den Start gehen, die im Jahre 1939 auf den internationalen Bahnen erſcheinen werden, da die neuen Wagen z. T. noch nicht ſtartbereit ſind. Mercedes⸗Benz ſetzt wie im letzten Jahr auch diesmal ſeine Streitmacht gleich im erſten gro⸗ ßen Rennen ein. Die Untertürkheimer wiſſen gur zu gut, daß eine frühzeitige praktiſche Er⸗ probung die geſündeſte Gwindlage zum Erfolg darſtellt und werden deshalb in Pan gleich mit drei Wagen in die Ereigniſſe eingreifen, nach⸗ dem ſie im letzten„Großen Preis“ nur durch Rudolf Caracciola vertreten waren. Diesmal werden neben dem Europameiſter noch Man⸗ fred von Brauchitſch und Hermann Lang am Steuer ſitzen, und allein dieſe drei Namen bür⸗ gen eigentlich ſchon für einen deutſchen Erfolg. Es darf allerdings nicht vergeſſen werden, daß der überaus winklige Kurs von Pau aa die Wagen und Fahrer große Anforderungen ſtellt und die Mercedes⸗Wagen hier ihre überlegene Schnelligkeit nicht ausſpielen können. Die Franzoſen möchten ſelbſtverſtänd⸗ lich den Vorjahrsſieg von René Dreyfus auf Delahaye erfolgreich verteidigen und ſetzen des⸗ halb eine überaus ſtarke Streitmacht ein. Einen großen Vorteil bedeutet für die franzöſiſchen Wagen nach wie vor das Labyrinth von Pau, Schirner(M) und Lang sitzen am Steuer das an Gefährlichkeit dem brühmten Kurs von Monaco nicht nachſteht und das an die ſchnel⸗ len deutſchen Wagen weitaus größere Anfor⸗ derungen ſtellt, als an die leichten und wendi⸗ gen der Franzoſen. Mercedes⸗Benz wird ſelbſt⸗ verſtändlich die Erfahrungen des letzten Jah⸗ res ausgewertet und ſeine taktiſche Einſtellung zu dieſem 100-Runden⸗Rennen zu je 2,769 Kilometer geändert haben, ſo daß es die Fran⸗ zoſen diesmal ſehr viel ſchwerer haben dürf⸗ ſteh gegen die deutſchen Wagen ſiegreich zu be⸗ tehen. Ein Blick auf die Starterliſte zeigt, daß es die drei Mercedes-Wagen diesmal mit einem Dutzend ausländiſchen Rennwagen zu tun ha⸗ ben werden. Am Start werden zwei Talbot (mit Etancelin, Carriere oder La Begue), drei Delahaye vom Stall„Franeia“(mit Paul, Contet und Chaboud), je ein Alfa Romeo (Sommer), Sefao und Maſerati ſde Graffenried), zwei weitere Delahaye(Biolay und Mazaud) ſowie zwei 2,3Liter⸗Bugatti mit Kompreſſor ſein. Da die zwei Wagen von Lucy'Reilly Schell nicht rechtzeitig fertig ge⸗ worden ſind, wird leider auch der große Steuer⸗ künſtler und Vorjahrsſieger René Dreyfus vom Start fernbleiben. Allerdings hätte wohl auch Dreyfus in dieſem Jahr den Silberpfeilen den Sieg nicht ſtreitig machen können. Auch die Auto⸗Union hat das urſprünglich in Pau ge⸗ plante Erſtauftreten wieder abgeſagt, da ihr Spitzenfahrer Tazio Nuvolari auf dieſem Kurs nicht ſtarten will. Georg von Metaxa wurde beim Tennistur⸗ nier in Juan le Pins im Einzel von dem Fran⸗ zoſen Abdeſſelam und im Doppel mit Bawo⸗ rowſki von Bouſſus⸗Abdeſſelam geſchlagen. Mit Frau Mathieu verlor der Wiener auch im Ge⸗ miſchten Doppel. ueve nonma ACflururen dzwalheottharhe aueeenen nib an vmtvnbrttilenrrkehe, —— Admira wird niemals„verkalken“ Berufsſport hinterließ 50 ooo Mark Schulden Vonunserer Wiener Schriftleitung) Der erſte Fußballmeiſter der Oſtmark, Sport⸗ klub„Admira“ Wien, ſteht vor der Löſung großer Aufgaben. Die Kämpfe um die Deutſche Meiſterſchaft, Turniere in Berlin und ein Ab⸗ löſeſpiel in Frankreich ſind auf dem Spielplan des April vorgemerkt. Unſer Sonderberichterſtat⸗ ter ſprach mit dem Vereinsführer von Admira, Tirektor Glaſer, über Pläne und Hoffnungen des Oftmark⸗Meiſters. Wien, 31. März. Direktor Glaſer der Führer des neuen Fuß⸗ ballmeiſters der Oſtmark, Sportklub„Admira“, at einen Terminkalender zur Hand genommen. Die Seiten umblätternd erzählt er:„Am Sonn⸗ tag ſpielt die Admira im Prater⸗Stadion. Da kommen die„Stuttgarter Kickers“ zum erſten Ausſcheidungskampf um die Deutſche Meiſterſchaft zu uns. Oſtern fahren wir nach Berlin, am 16. April nach Halle und am 23. nach Frankreich zum F. C. Rouen zum Ablöſekampf. Wir müſſen mit dem letzten Spiel eine alte Schuld begleichen.“ Idealismus war ſtärker als pfunde „Im Altreich wird es wenig bekannt ſein, daß unſere hervorragenden Spieler Ha hnemann und Durſpekt im Frühjahr 1938 von Rouen nur durch die Verpflichtung„Admiras“ zu einem Ablöſeſpiel in Rouen losgekauft werden konnten. Die Franzoſen hatten vor Jahren 40 000 Schilling für unſere Wiener ezahlt. Das Geld ging Rouen in dem Augenb ick verloren, als Durſpekt und Hahnemann nach dem Um⸗ bruch wieder in die Oſtmark zurückkehrten, um Amateure zu werden. Rouen wollte die Spieler gern behalten. Man bot ſogar die Auszahlung des Gehaltes, das monatlich mit Prämien pro Mann rund 800 Mark ausgemacht hatte, in eng⸗ liſchen Pfunden an. Darſpekt und Hahnemann lehnten trotzdem ab und packten ihre Koffer zur Reiſe in die freie Heimat. Jetzt drohten die Franzoſen mit Sperrung der Spieler. Da einigten wir uns auf ein Ablöſeſpiel, deſſen Einnahmen ohne Abzug der F. C. Rouen als Entſchädigung für Durſpekt und Hahnemann erhält.“ Bezahlt wurde mit Schuldſcheinen Mit gleicher Offenheit ſpricht der Vereins⸗ führer auch über die wirtſchaftlichen Sorgen von Admira, die das wahre Geſicht des einſt ſo ge⸗ lobten Profeſſionalismus im alten Oeſterreich erhellen:„Der Berufsſport hinterließ uns und beinahe allen anderen großen Vereinen nur Schulden. Die hohen Gagen der Spieler ſtanden auf dem Papier. Bezahlt wurde zum großen Teil mit Schuldſcheinen. Hahnemann konnte beiſpielsweiſe nach ſeiner Rückkehr aus Rouen noch für 2600 Mk. Schuldſcheine vorweiſen, die aus den Jahren vor ſeiner Frankreich⸗Reiſe ſtammten. Unſer Verein hatte zuletzt rund 50 000 Mark Schulden, von denen jetzt bereits die Hälfte getilgt worden iſt. Als der Reichsſport⸗ führer von Tſchammer und Oſten nach der Be⸗ freiung der Oſtmark in Wien erklärte, daß die Fußballſpieler wieder in den Arbeitsprozeß der Nation eingereiht würden, ging ein Aufatmen durch unſere Vereine. Bald darauf wurde das Wort des Reichsſportführers von der Stadt Wien eingelöſt, die jedem Spieler nach ſeinem Können einen Arbeitsplatz zuwies. Mit der Er⸗ haltung von wahren Lebensſtellungen gewann die Spielerſchaft aber zugleich ihren alten Un⸗ ternehmungsgeiſt wieder und ſpielte jetzt beſſer als früher. Die Fußballmeiſterſchaft iſt ein Be⸗ weis dafür!“ Der Uachwuchs lohnte die Opfer Auf den Hinweis, daß die Admira ihren Sieg doch in erſter Linie A dem Nachwuchs ver⸗ danke, erklärt Glaſer:„Dem Nachwuchs haben wir in vergangenen Zeiten viele Opfer gebracht, ohne zu wiſſen, wie ſchnell die Früchte reifen würden. Heute brauchen wir nun dafür vor⸗ läufig keine Sorge um die„Verkalkung“ unſerer Elf zu haben. Die jungen Kräfte, die früher an⸗ dere Vereine mit großen Mitteln kaufen konn⸗ ten, ſo daß ſie ſich niemals mit der Jugend ab⸗ zumühen brauchten, ſtehen uns heute in großer Zahl und gut ausgerüſtet zur Serfügung. „Fußball“ im Hochwaſſer der Donau Abſchließend erzählt Direktor Glaſer in kurzen Zügen die Geſchichte der Admira:„Die erſten orpfoſten waren nach der Gründung im Jahre 1905 ein paar Bäume auf der Blauenſteiner Wieſe bei Wien. Unſere Plätze umgaben als Seitenlinien die Auswaſſer von Florisdorf. Wohnſiedlungen verdrängten uns aber bald zur Schepplerwieſe und von dort zur Geierwieſe, wo wir oft Fußball im Hochwaſſer der Donau ſpielten. 1910 nahmen wir dann abermals un⸗ ſere Torpfoſten und den Fußball und wanderten damit zur Pollakwieſe, auf der nun die Admira ihre erften großen Siege errang. Der Weltkrieg unterbrach dann die glückhafte Entwicklung. Von 130 Spielern zogen 80 ins Feld. Die größ⸗ ten Siege errang der Verein, als der Berufs⸗ fußball in Oeſterreich eingeführt wurde. Sechs⸗ mal gewannen wir ab 1927 die Landesmeiſter⸗ ſchaft. Und jetzt ſind wir, das iſt unſer großer Stolz, der erſte Gaumeiſter der freien Oſtmark geworden.“ Dridge⸗Melſterſchaft Am 17., 18. und 19. März fand in Hannover unter großer Beteiligung die Austragung der Deutſchen Bridge⸗Meiſterſchaft ſtatt. Das Ergebnis lautet: Mannſchaft Graz mit 9 Siegpunkte; Wien 1. mit 7 Siegpunkte; Ber⸗ lin 1. 5 Siegpunkte; Stuttgart mit 3 Siegpunkte. Aus dieſer Sieger⸗Liſte iſt erfreulicherweiſe zu erſehen, daß der Deutſche Bridge⸗Verband durch das Hinzukommen der Oſtmärker eine weſent⸗ liche Hebung der Spielſtärke erhalten hat. „Die eklige Gunpe⸗ daß man nicht noch ein paar„paſſende“ Worte dazu ſagen könnte— erfährt man von den Kommentaren, mit denen der polniſche „Expreß Poranny“ und die„Polniſche Tele⸗ graphenagentur“ die Niederlage der beiden polniſchen Läufer Kuſocinſki und Danowſki beim Iſtaf⸗Hallenſportfeſt in der Deutſch⸗ landhalle zu beſchönigen verſuchen. Die Leichtathletikfreunde werden wiſſen, daß der großangekündigte polniſche Hallen⸗ ſpezialiſt Danowſki ſchon im Zwiſchenlauf gegen Max Syring ein ausgezeichnetes Ren⸗ nen lief, das unſer Altmeiſter in:31,3 Mi⸗ nuten, alſo in einer Zeit, die er im Freien noch nie gelaufen iſt, als Sieger beendete. ſem Tage das Pech hatte, Syring in einer beiſpielloſen Form anzutreffen, gebührend zu loben und herauszuſtellen. Man darf darum doppelt erſtaunt ſein, in der polniſchen Preſſe Bemerkungen zu fin⸗ den, die die Plattform der ſportlichen Fair⸗ neß verlaſſen und nichts anderes ſind als ein ſchmutziges Gegeifer typiſch jüdiſchen Zungenſchlags. Selbſt im„Expreß Poranny“, einem Regierungsblatt, iſt zu leſen, daß die polniſchen Wettkämpfer dadurch ſtark beein⸗ trächtigt worden ſeien, daß in Deutſchland gerade Eintopfſonntag war. Sie hätten ſich „mit einer ekligen Suppe und ein paar Würſt⸗ chen begnügen müſſen“. Man könnte über ſolche lächerliche Gehäſ⸗ ſigkeiten mit Verachtung hinweggehen und bekannten Küchenchefs im„Ruſſiſchen Hof“ hinnehmen, wenn man nicht hinter der Maske ſolcher Boshaftigkeiten das wahre Geſicht einiger maßgebender polniſchen Jour⸗ naliſten hervorleuchten ſähe, das einigen deutſchen Zeitungsleuten ja noch aus den Tagen von Zakopane in unangenehmſter Er⸗ innerung iſt. Was ſind ſolche Suppenkaſperl⸗Märchen anders denn ein Teil jener blinden Aus⸗ landshetze, der alles Deutſche in innerſter Seele verhaßt iſt. Iſt es noch nötig, zu ſagen, daß die„ecklige Würſtchenſuppe“ im Ruſſi⸗ topf mit Rindfleiſch beſtand? Und iſt es nicht ſonderbar, daß der Magen des ſchwediſchen Hürdenläufers Lidmann das„Waſſerſüpp⸗ chen“ ausgezeichnet vertrug. Aber ja, wer ſoll ſich auch auskennen in den Küchenwünſchen einer polniſchen Wirt⸗ ſchaft..—sch AlllIIIIIIIVIniiIiIinIIiVIIzVIZViIwiIVVIIVVnzzzIzziziinzzzIIzizzvtzziIIVIIzVIIVIIVVIZVzIVVzIIVziVLiiviꝛzzzIZiiszzzvkkzzieizzsIIiLVixIIViIzzIzzrzzizizzzIIzztZzzIZziziziZvzszizzizzzztzszzzsiizzzizviizviizzzizzztzzszzzsitzzizezitzzzizzziszizzirzziizi. Ragoem der dluarekoedure Ab 1. April 50 Beſtleiſtungen weniger Mit zu den wichtigſten Beſchlüſſen der Pari⸗ 1— Januar⸗Tagung des Internationalen Luft⸗ port⸗Verbandes(Födération Aeronautique In⸗ ternationale) gehörte die Reform der Flug⸗ rekordliſte mit Wirkung vom 1. April. Um die Zahl der Beſtleiſtungen durch immer neue Klaſ⸗ enrekorde nicht ins Unermeßliche anwachſen zu laſſen, war die dort vorgeſchlagene Bereini⸗ gung eine Notwendigkeit. Ein halbes Hundert internationaler Rekorde wird in hr gefi in der internationalen Liſte nicht mehr geführt, obwohl die bisher anerkannten Leiſtungen zum 4 größten Teil noch nicht überboten worden ſind und damit immer noch einen Maßſtab für das Leiſtungsniveau der jetzt geſtrichenen Rekord⸗ klaſſen bilden. Von der Relordliſte verſchwin⸗ den alle Beſtleiſtungen für Flugzeuge mit 500 Kilogramm Nutzlaſt, Streckenrekorde in gebro⸗ chener Linie, die Mehrſitzer⸗Rekorde für Leicht⸗ flugzeuge ſowie die Frauenrekorde für Flug⸗ zeuge mit Nutzlaſt oder Leichtflugzeuge mit 4 Klaſſeneinteilung nach Zylinderinhalt. Alle die in dieſen Kategorien bisher anerkannten Beſt⸗ leiſtungen haben mit dem 31. März 1939 offi⸗ ziell ihre Gültigkeit verloren. Frankreich verliert 22 Rekorde Von dieſer Maßnahme wird Frankreich am fühlbarſten betroffen. 22 Leiſtungen, na⸗ mentlich in der Klaſſe Leichtflugzeuge, waren in franzöſiſchem Beſitz. Die Tſchecho⸗Slowakei hatte ſieben, Italien ſechs und Deutſchland nur Jwei Rekordhalter in den geſtrichenen Klaſſen. Der deutſche Flugſport bleibt nach dieſer Maß⸗ nahme zuſammen mit Italien auch weiterzin führend in der künftigen Rekordliſte. Ungültig geworden ſind der Streckenflug von 8435 Kilo⸗ meter in gebrochener Linie für Waſſerflugzeuge des Dornier Do 18 mit Flugkapitän von Engel und Gundermann, des Bücker„Student“ über 1000 Kilometer, die ſchon nach ſechs Tagen loren hat. Glück hat Pilot Ahlfeld, der am 25. März auf der nur mit einem 50⸗PS⸗Motor ausgerüſteten Maſchine mit Paſſagier den fa⸗ moſen Durchſchnitt von 171,1 Stundenkilometer flog, inſofern, daß ſeine Leiſtung auch beſſer iſt als der bisherige Einſitzer⸗Rekord der 2iter⸗ Klaſſe für Leichtflugzeuge und nunmehr allein anerkannt wird, denn künftig gilt die beſte Lei⸗ krmncht ganz gleich ob im Ein⸗ oder Mehrſitzer erzielt. Deutſchland hält 36 Rekorde Die deutſche Luftfahrt iſt noch immer hervor⸗ ragend vertreten. 36 Rekorde gehören Deutſch⸗ land; je fünf für Freiballons, Landflugzeuge, Leichtflugzeuge und Hubſchrauber, ſechs im Segelflug, vier internationale Streckenrekorde, drei für Waſſer⸗-Leichtflugzeuge, zwei Frauen⸗ rekorde und einen für Luftſchiffe. Darunter be⸗ finden ſich der für die Höchſtgeſchwindigkeit für Landflugzeuge mit 634,3 Stundenkilometern von General Udet, ſämtliche Hubſchrauber⸗Re⸗ korde und im Segelflug alle mit Ausnahme der längſten Diſtanz in gerader Linie. Wahrhaft eine ſtolze Bilanz! Reichlich ſpät— jedoch nicht zu ſpät, als hängen blieb, während dann aber Kuſocinſki 1 Die deutſche Sportpreſſe ftand nicht an, den ausgezeichneten Lauf des Polen, der an die⸗ ſie ledialich als Beleivigung des rühmlicht daß die„eklige Würſtchenſuppe“ im Ruſſi⸗ FülllllllliiztiatzaszitzziszzszzvrtzzztzzztwZzzzizzizzviszizvizzvzzzzzzszzzsizzzztzf“ ferner die Beſtleiſtungen ihre Gültigkeit ver⸗ V. mazenkr * Im Obſt, Saen5 eerenſträ: 4 rt ausgeführt jahresſpritzunge Rnoſpen), fort hlüten⸗ ſowie ſie ſich aus der zichtigen Zeitpu der Obſtbauer ſelbſt erkennen, gen darf dies durch erheblich! Menge als auck maligen Ausgal ſchon im erſten Rach den 1 burch Spätf kigen Baumblüt wehrmittel gege ſchränkt, am we und Lage ſowi übliche„Räuchen den vorjährigen pen größten Ren Einflüße Obſtgehölze zu Kockenheit, wie muß das Wurze werden, um vo meiden; die Ba ind gelockert u Aach den bisher Frühjahr mit ei kechnen iſt, werl polle Erfahrung die in der Folg Die Pflanz hat begonnen, ſie uünd Steinobſt ka 4 günſtig ge oſen beſſe⸗ ſträucher wer! Ausſchluß von — ———————————————————— ——— Garies netert U/ Sand MAN Fern 22 Rucolf Sanenna Fe aualitätssen 10 — * u ſpät, alß „paſſende“ rt man von er polniſche niſche Tele⸗ der beiden d Danowſki 433 den wiſſen, ſche Hallen⸗ wiſchenlauf Kuſocinſki znetes Ren⸗ :31,8 Mi⸗ im Freien r beendete. icht an, den der an die⸗ ng in einer gebührend unt ſein, in gen zu fin⸗ lichen Fair⸗ es ſind als h jüdiſchen z Poranny“, ſen, daß die ſtark beein⸗ Deutſchland hätten ſich paar Würſt⸗ liche Gehäſ⸗ zgehen und 4 rühmlichſt iſchen Hof“ hinter der das wahre iſchen Jour⸗ ſas einigen ch aus den ehmſter Erx⸗ rl⸗Märchen inden Aus⸗ in innerſter g, zu ſagen, im Ruſſi⸗ im Ruſſi⸗ wiſt es nicht ſchwediſchen Waſſerſüpp⸗ tskennen in ſchen Wirt⸗ —sSch e weniger n der Pari⸗ nalen Luft⸗ autique In⸗ der Flug⸗ ril. Um die r neue Klaſ⸗ es Hundert hr geit in ahr geführt, tungen zum worden ſind tab für das ien Rekord⸗ verſchwin⸗ uge mit 500 e in gebro⸗ e für Leicht⸗ für Flug⸗ gzeuge mit alt. Alle die innten Beſt⸗ 3z 1939 offi⸗ Frankreich tungen, na⸗ uge, waren ho⸗Slowakei tſchland nur ien Klaſſen. dieſer Maß⸗ h weitertzin te. Ungültig 8435 Kilo⸗ ſerflugzeuge ivon Engel eſtleiſtungen lometer, die ltigkeit ver⸗ ld, der am O⸗PS⸗Motor zier den fa⸗ denkilometer uch beſſer iſt der 2⸗Liter⸗ mehr allein ie beſte Lei⸗ r Mehrſitzer mer hervor⸗ ren Deutſch⸗ dflugzeuge, „ ſechs im eckenrekorde, hei Frauen⸗ zarunter be⸗ ndigkeit für nkilometern hrauber-Re⸗ Snahme der Wahrhaft er Deutſch⸗ Freitag, 31. März 1959 anenkreuzbanner“ Im Obſtgarten werden vorbeugende pritzungen der Obſtbäume und Peerenſträucher gegen Schädlinge aller Art ausgeführt, beginnend mit den Vorfrüh⸗ Phresſpritzungen(vor dem Schwellen der Roſpen), fortgeſetzt mit Vor⸗ und Nach⸗ lüten⸗ ſowie Spätſommerſpritzungen, wie ſich aus dem Spritzkalender ergeben. Den zichtigen Zeitpunkt für dieſe Spritzungen muß ber Obſtbauer an den verſchiedenen- Obſtarten ſelbſt erkennen, auch bei Gemeinſchaftsſpritzun⸗ hen darf dies nicht ſchematiſch durchge⸗ fürt werden. Unſere Obſterträge können da⸗ Furch erheblich verbeſſert werden, ſowohl in der Renge als auch nach der Wertigkeit. Die ein⸗ Faligen Ausgaben für Spritzgeräte machen ſich ſchon im erſten Jahr bezahlt. ach den vorjährigen Mißerfolgen hurch Spätfröſte ſieht man der diesjäh⸗ gen Baumblüte mit Sorge entgegen. Die Ab⸗ Pehrmittel gegen Froſteinwirkungen ſind be⸗ hränkt, am weſentlichſten ſind dabei Standort lind Lage ſowie Windſchutz; das im Süden übliche„Räuchern“ in den Obſtgärten hat nach n vorjährigen Berichten nicht viel genützt. den größten Widerſtand gegen ſchädigende lußere Einflüße werden immer die gepflegten Pöfigehölze zu bieten vermögen. Bei längerer Kronenbäumchen von Johannis⸗ und Stachel⸗ beeren, die ſich mit ihren Blüten⸗ und Frucht⸗ behang hübſch in das Gartenbild einfügen, wird ſich noch ein Plätzchen finden; man pflanzt mit —2 Meter Abſtand. Im Gemüſegarten nehmen die Arbeiten zu, wenn ſie auch noch ſehr von der Witterung abhängig ſind. Miſtbeete können noch herge⸗ richtet werden, um frühere zu Im Freien werden Saatbeete für ärtere Gemüſearten zu dem gleichen Zweck an⸗ Herds windgeſchützt, warm und halbſchattig. er Saatboden muß gut vorbereitet werden, am beſten wird er mit verrottetem, altem Dün⸗ ger oder guter Kompoſterde beſchickt. Im Miſt⸗ beet gezogene Pflänzchen, u. a. Artiſchocken, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirſing, Salat, können unter günſtigen Verhältniſſen bald ins freie Land geſetzt werden, Sellerie und Porree erſt im Mai. An Stelle werden neu ausge⸗ ſät: Tomaten(verpflanzt erſt in der zweiten Maihälfte), Rhabarber(wird im Herbſt an den Standort verpflanzt); für kleinexen Bedarf ver⸗ wendet man dazu Töpfe und Schalen, die im warmen Raum ans Fenſter geſtellt werden. Die freien Ausſaaten von Puffbohnen, Erbſen, Schwarzwurzeln, Karotten, Spinat, Radies, ishjcehi-ʒaleiten im Farten Salate, Rettich, Peterſilie uſw. werden in An⸗ die Witterungsverhältniſſe fortge⸗ ſetzt; Weiß⸗, Rot⸗ und Wirſingkohl ſeit Ende März. Im Ziergarten wird ebenfalls ausgeſät und gepflanzt mit dem Ziel, eine immerblu⸗ hende Beetfläche zu erhalten. Von den Som⸗ merblumen kann in dieſer Zeit eine Anzahl unmittelbar ins Freie geſät werden, u. a. Gar⸗ tenmohn, Kornblume, Korkardenblume, Ringel⸗ blume, Schleifenblume, Schöngeſicht, Wucher⸗ blume. In Töpfen oder Schalen ſowie ins Miſtbeet werden 30 ſpäterer Verpflanzung aus⸗ geſät u. a. Atlasblume, Balſamine, Eiſenkraut, Goldblume, Hahnenkamm, Lederbalſam, Nelken, Petunien, Sommeraſtern, Zinnie. Auf geeig⸗ netem Standort und richtig behandelt gelingt es oft, auch dieſe Blumen bei freier Ausſaat —7 Blühen zu bringen. Roſenhochſtämme und uſchroſen werden nach guter Bodenvorberer⸗ tung, je nach der Wetterlage, bis Mitte April verpflanzt. Auch verſchiedene Laubhölzer wer⸗ den jetzt günſtig verpflanzt, z. B. Akazien, Bir⸗ ken, Buchen, Eichen, Weiden; Nadelhölzer(mu 24 Ballen) vor beginnendem Trieb, von pril bis Mitte Mai. F. tom Die khusen. In geradezu vorbildlicher Weiſe ſind ſie auf dem Gelände der 3. Reichsgartenſchau in Stuttgart errichtet worden, wo ſtatt des frü⸗ heren ſchrankenloſen Individualismus eine große formengerechte Rahmengebung getreten iſt, die aber trotzdem eine reichhaltige und viel⸗ ſeitige Erfaſſung der Einzelmotive zuläßt.. Außer dieſen dicht unterhalb der höchſten Er⸗ hebung des Killesberges gelegenen Kleingärten finden wir hier aber auch alle anderen Arten von Gärten. Da ſind z. B. die Wochenendgär⸗ ten, die ähnlichen Zwecken dienen, aber ab⸗ weichend in der Bepflanzung geſtaltet ſind, weil die Pflanzen ohne große Pflege auskommen müſſen. Da ſind ferner die Gärten mit Kleinſt⸗ häuſern, die zwei bis vier Zimmer mit Neben⸗ gelaß enthalten und 6000 bis 7000 RM. koſten, und ſchließlich die Gärten mit Siedlungshäu⸗ ſern, die auch höhere Anſprüche befriedigen. Aber auch dieſe noch unterſchiedlich. Ein Gar⸗ ten kommt beſonders den Bedürfniſſen der kin⸗ derreichen Familien nach, ein anderer ſucht die Intereſſen eines Staudenliebhabers, der dritte die Intereſſen eines Gehölzfreundes zu befrie⸗ digen, der vierte Garten ſtellt ſogar das Tier in den Vordergrund. Ebenſo werden Beiſpiele gezeigt, welche Bepflanzungen für die einzelnen Bodenarten am vorteilhafteſten ſind, um den Gartenliebhaber vor Mißerfolgen und unnöti⸗ gen Ausgaben zu bewahren. Alles was der Stadtrandſiedler und der Beſitzer oder Pächter eines Gartens wiſſen will, findet er hier in einer wundervollen Umgebung beiſammen. Und Kockenheit, wie ſie um dieſe Zeit oft vorkommt, n das Wurzelwerk genügend feucht gehalten Perden, um vorzeitigen Blütenabfall zu ver⸗ m iden; die Baumſcheiben der älteren Bäume ſind elockert und unkrautfrei zu halten. Da lach den bisherigen Beobachtungen in dieſem Frühjahr mit einem ſtärkeren Blütenbehang zu iſt, werden in jedem Obſtgarten wert⸗ Polle Erfahrungen geſammelt werden können, die in der Folgezeit nutzbringend anzuwenden Die Pflanzenzeit für Obſtbäume hot begonnen, ſie dauert bis Ende April. Kern⸗ Fünd Steinobſt kann im Frühjahr wie im Herbſt günſtig gepflanzt werden, Pfirſiche und irikoſen beſſer im Frühjahr. Beeren⸗ äucher werden noch bis Ende April(unter üsſchluß von Froſttagen) gepflanzt. Für 4 Aus der Hetze des modernen Berufslebens zu ſtiller Naturverbundenheit zurückzukehren, iſt ein begreiflicher Wunſch des heutigen Menſchen. Um die Steinmauern der Großſtädte entſtand daher im Laufe der Zeit ein ausgedehnter Kranz von Gartenkolonien, tauſendfach Freude, Ent⸗ ſpannung und Erholung bringend. Oft noch unſchön, mit düſteren Dachpappenlauben und mit Flaſchen umrahmten Beeten verſehen, ſpen⸗ den ſie doch alt und jung manch frohe Stunde. Fii, jeden der ydsdende Fgarten Muſtergültige Kleingärten auf der 3. Reichsgartenſchau Aber auch hier zieht ſchon der neue Geiſt ein. An Stelle der ehemaligen Schrebergärten treten immer mehr die Kleingartenanlagen, wie wir ſie heute anſtreben. Dauerbeſtand der Anlage eines kleingärtneriſchen Nomadentums, planmäßige Gliederung unter fachmänniſcher Oberaufſicht, reiche Nutzflächen, aber auch die Möglichkeit, die Schönheit der Blumen ſprechen zu laſſen, ſind heute die Hauptgeſichtspunkte, unter denen ſolche Anlagen geſchaffen werden. ſtatt wenn er mit dem in natura Vorgeführten noch nicht zufrieden iſt, ſo gibt eine großangelegte Plan⸗ und Modellſchau noch unendlich viele andere Anregungen. Begrüßenswert iſt vor allem, daß eine Tafel in jedem Garten auch darüber Auskunft gibt, wie hoch die Entſte⸗ hungskoſten ſind. Wenn ſie auch nicht überall gleich hoch ſein werden, ſo geben derartige An⸗ gaben doch wertvolle Fingerzeige, wie lange man etwa ſparen muß, um endlich die Sehn⸗ ſucht nach einem eigenen Garten und Häuschen befriedigen zu können. Daher wird die 3. Reichs⸗ gartenſchau, die am 22. April geöffnet wird, nicht nur dem Gartenbeſitzer Anregungen ge⸗ ben, ſondern auch dem, der es noch werden will. Für jeden der paſſende Garten, das iſt der Leitgedanke, der dieſen Teilen der Ausſtel⸗ lung zugrunde liegt. r — .-.e s bernlcht nur des, Sie haben auch Erfols mit Engelen 2 Weigel E 2, 13 fernspfechet 21280-81 neuzeitlichen Geräten von Für Ihren Gartenl Garfen-Geräte„ Gtöben u. Ausfühtungen: RNeb- u. Hecken- scheren, leiter- u. Kastenwagen, Drahtgeflechte, Gartenpumpen Jiis Nüne Marktpl. F 2. 5 Ruf 210 08 brahtgeflecht Gürffengerüte Der wonndrahßt tacheldraht krfolg- Gartenpumpen 0 AAle reſche Gummischlauch- Hanne jed.Art Handoagen wirdt ESBER& BOHTLEV n Inh. Otto Bohley- ſchwetzinger ſtr. 124 Nuf 405460. H Streichfertige Oelfarben Farbĩiges Karbolineum Obstbaum- Karbolineum 5 08— 15 4 1 4—* 6 4 RTEN MUBEIT irme in groher auswanhl Gesellsehaft für Gerfengesfalfundg Ludwigshafen a. Rh., Ffonkentheler Str. 106/108, Ruf 62597/02598- Nebenstelle Saarbrucken Beratung, Ausfünrung u. Pflege von Gärten, Pflanzungen u. Groſigrünanlagen Kkunstdunger, Saatbelzmitiel Baumwachs G2◻◻NνιιrA CHELS-TEL 26740/41 n Llllhen Ad durtenzüune früher Mannhei Kistenfabrik— F f Rudolf Kurz& Co.,..r4zu:ssſaeha..K. KH'heim-Neckarau“ Mr, Prne 4833 Bretter, Kanthölzer, Latten, imprägnierte Pfähle, Karbol neum, Mas chen draht. Dachpappe, Zement, Kalk usw. billigst bel Sämtliche Gartengeräte Spaten. Nechen, Macken, Drahtgeflecht, Stacheldraht Garienkies Le WEBER& Co. Sand- und Klesvertrieb G. m. b. H. MANNHIEIM— Lulsenring 35 ——— Garten-Sämereien Buschbohnen, II. Wohl, in teckazwiebeln, hleine funde,/ g 28 4 Fernsprecher 20190 und 231 80 1 7 Silebe brantftechtereĩ o.-h⁰ren Erstellen von brantzzunen Monnnelm- seckenhelm artin 45 ECnoppenneimeratr. v, Huf 47086 4 Rudolt Hauer vom. vatter enenhandluns Fernruf 20038 klite mucia, 7On. Stuck 25 9 ſeatkertoffaln in den Sorten: Böhms Allerfrüheste- Fruhgold Flavs Heuxeitliche Gartengerite ⁊u Originalpreisen kaufen zie am vesten im fachgeschaft: BADIScHES SAMENHNAUS E. Schmidt, kom.-Gets. Monnheim 5 1, 3 Preite Str. neb., Norchee-Flichhelle Gladlielen 10 Stück 304 fiaufluſt ge lesen tiglieb- HB-Kleinanzeige⸗ Huon inserate Sid wientist Auslitatss amen für Garten und felc Wolt. Garten · Gerüte billięst bel 7 Spaten 4 7 Rechen Gariensdilrme Gartenpumpen Gartensessel Baumscheren—— . 3 aekierung: 2farbig, Baumspritzen weih- koralle- hell K 1. 4 Brelte Straßbe Reichardt, E2, 2 Gärtengeräte Uraptgoflechte 2 Hudift Tac Lg. Röiterstr.18-20, gesenüber der Pos: Hlappsessel Klanntiscae Vergrößern Sie lhren Kundenkreis durch Anzeigen im H5! Nesgssiünhi“ Grofße Auswahnl und Billigkeit! Achfung genheimbesitzer. sieeller Zum Hrühjahr empfehle solange Vor- rat reicht: für den Hof Gehwegplatten(Basaltplatten) in la Qual., mit höchst. Druekfestigkeit für den Garten; Besteinfassungssteine Heinrich Koger, Gehwegpa'ten-fabrikaklon Mannheim-Seckenheſim, Achernerstr. 22 bernsprecher Nr, 47062 und alle Gartengerä“e conneb J0058 eu, 260 50 F 3, 18-20 — Pfeiffer ahaaaa ———————————— 5— ———— „Hakenkreuzbanner“ 4 Herren-Bekleidung Sckko-Anzüge 28.—, 36.—, 48.— Sport-Anzüge 29.50, 35., 42.- Sport-Sckko 24.50, 29.50, 35.- Gab.-Mäntel Chev.-Mäntel 29.50, 55.-, 42.- Komb.-Hosen.50,.25, 12.50 Damen Belleidung Dbamen-Mäntel 14.50, 19.50, 25.— Demen-Kostbme bamen-Ppl.-Mäntel 28.50, 56.50 llànger die große ade/ 42.-, 49.—, 59.— 18.50, 25.- 0 Hosen aller Art große AbuSsahll G. O1FF + * 5 N G — 77 0—— 2 40*—3 2 22 2 2 28 , ——— — 2 4 F 4 N +4 — — S S 4 ð — —— — W — — G 3 . 2 5 + — 4 4 ————+ι⏑4. 7 4 * 4 1 5 1, 6 Breite Straße ·(früher Laden Nettner) · 5 1, 6 Breite Straße sowie Schlaf- Zimmer und lerren- zimmer auch Viele immer preiswert bei Frie drich aler F 1, 9 khestandsdarl. leere Zimmer Zu vermieten Leereszimmer zu vermieten. B 4, 8, bei Frau Schümm.(6877B) Otftene Stellen Suche für mein Lager ordentl. jung. Mann ———1— Kl. 3 erwünſcht.— ngebote an Nr. 51465. (177 088 VB) Glenoldpfffn otte Arbeiterin, welche auch elefon bedienen kann, zu bal⸗ digem Eintritt von Fabrit im Induſtriehafen geſucht. Angebote unter Nr. 174.029 V an den Verlag dieſes Blattes. Stadtkundiger Ruslänier e ſuch t. Führerſchei— Vorzufelien bei:(174 345B) 6. Bartelsheim, M 3. 10 Schaufenſterwerbemitt., Papierwaren il. Aanopsän evtl, auch für Halbtagsarbeit, 0 cht.— Bewerbungen mit ohnanſppuch u. Nr. 17402385 an den Verlag dieſes Blattes. Wir ſuchen ſofort tüchtige jüngere Duchhaltexin welche auch im Verkauf bewand. iſt. 6 Olff Herren⸗ u. Damenkleidung * Mannheim— 81., 6 (174 342V) fock ommis zum baldigen Eintritt geſucht. Haupfbannhofwixkſchaften,. Mannheim. fachleute uer lndustrie ingenleure, Techniker, Kaufleute. erste Kräfte vermittelt det Stellenmarkt des HB —— Stellengesuche Aieeeeeeeen Lränlein im Verbauf u. Verkehr mit der Kundſchaft erf., Sucht dtellung als Volontärin in gutem Spezialgeſchäft.— Angebote unter Nr. 6848B an den Verlag dieſes nnnnnnnnmnnmm ieeiei Sauberes, ehrl. Michabe⸗ Hädchen auf 1. 4. geſucht. Adreſſe zu erfrag. u. Nr. 174 im Verlag d. Bl. Pflichtahr⸗ Müdchen geſucht, kinderlbd. von 8 bis 6 Uhr. Heibold M 2, 16(6859B) Ruf 205 49 pubfrau auch f. and. Haus⸗ arbeit an einigen Tagen der Woche ſofort 4 Vorzuſtellen abds. nach 7 Uhr bei nenney Donnersbergſtraße Nr. 27.—(6872B) Lvertränein tüchtig, zuverläſſig geſucht. Angeb. an Hote Golden. Pflus Mannh., am Bhf. 174082V) ztellengezuche zuhe heimarbeil im nühen f. Fabr. o. Geſch. Angeb. u. 6853B an d. Verlaa d. B. Gelrag. Anzug mittl. Größe kauf, geſ. Angeb. m. Pr. u. 6945B an d. Verlag d. B. Gebrauchie Kreis säge 1 kaufen geſucht. Ang. u. 174041VS an d. Verlag d. B. Blattes erbet. kinderliebes Sechi SAcS“CO-AnzüEEE ————— 26˙ 38.•— 45.—• 58.• 69.⸗ SPORT-ANZ GE Haupt- proislagen: 25.— 35.•¹ 45.— 35. 65.—• KoOMBINATIONEN Haupt- preislagen: 20.— 28.• 35.-• 48.— 55.• üSsEREANVGS-MANTEI. Haupt- proislagen: - 38.- 45.— 55.—68.8 32.— 3— in unsefer Sperial-ͥAbtellung für Knaben, Sekleidung ſinden Sis eine orobo Auswahl und niedrige Preise * Freitag, 31. März 10359 Hatenkre C Unser Häns höt ein Bruüderchen bekommen in donkbörer Freude laus llecrdegen u. Frau Monnheim- E 2, 8 d 7 Trauerkarfen„ Trauerbriefe liefert schnellstens Makenkreuzbanner-Drucherei Fernruf 3554 21 Iodesanzeige Durch einen Unglücksfall wurde am Mittwochnach- mittag 2 Uhr unser lieber, einziger Sohn Horst Mnol im Alter von 15 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Er war unser aller Stolz. Mannheim(K3, 12), den 31. März 1939. In großem Schmerz: Die fleirauernden Eliern und verwandien Die Beerdigung fündet am Samstag, den 1. April 1939, nachmittags 15.30 Uhr, von der Leichenhalle Mannheim aus statt. Ein treues Mutterherz hat aufgehört Zzu schlagen. Verwandten. Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung. daß heute früh meine liebe Frau. unsere gute Mutter. Schwieger⸗ mutter. Großmutter, Schwägerin und Tante. Frau Marie Schmiſt Gcb. Lipponer nach kurzer Krankheit plötzlich u. unerwartet sanft entschlafen ist. Wohlgelegen. Heidelberg. Friedrichsfeld, den 30. März 1939 In tie fem Schmerz: Wilnelm Schmitt Wwir. Georg Schmitt und Frau Lisl, geb. Leitner Hans Koch und Frau Marie, geb. Schmitt Ludwig Schmitt und Frau Lisl, geb. Silber Aug. Preißendörier und Frau Gretchen, und 18 Enkelkinder. geb. Schmitt Die Beerdigung findet auf dem Hauptfriedhof am Samstag, dem 1. April. nachm. 1 Uhr. statt.(6842B) MEEBEN-VSOöEI Nittelstrebe 54. Fernruf 524 81 eeeei Dekanntmachung Umſtellung der Hybriven. Bei allen bis jetzt nur oberflächlich entfernten Hybriden, aleichgültig, ob ſie freiwillig oder zwangsweiſe durch ie Nachſchaukolonne über der Erd⸗ oberfläche abgehauen, abgeſägt oder abgeſchnitten wurden, müſſen die Wurzelſtöge vom Beſiter oder Nut⸗ Ar 1 ſpäteſtens bis zum 1. März 1939 mindeſtens 30 Zenti⸗ meter tief ausgeſtocht werden. Bei fpätexen Kontrollen durch den Reb⸗ lausbekämpfungsdienſt noch ſtehend angetroffene Wurzelſtöcke und Stock⸗ ausſchläge werden auf Koſten der Grundeigentümer bzw. Nutznießer zwangsweiſe durch die Ortsvpolizei⸗ behörde entfernt. Außerdem haben die Säumigen Strafe zu erwarten. Neckarhauſen, den 29. März 1939. Der Bürgermeiſter. 905 SbezlolgeschöftI Baingen I Ankauf füͤr den ileren bekanntmachung 5 nacingtienng der dygewen. altem Tahngold i em⸗ If̃ der Neckarstadt ber bontgen Jaͤhres Kaufgetretenen„ Gold Froſt und Schneefall wuxde ſeiner⸗ zeit geſtattet, daß die Hybriden nurſf„ platin „ oberflächlich abgeſchnitten werden 8 können, die Wurzelſtöcke aber nach⸗ Silber FF55 · träglich ſpäteſtens bis 31. März 1939f 1714 mindeſtens 30 Zentimeter tief aus.⸗⸗“— gegraben werden müſſen. Brillanten Die Vernichtung der Hybriden iſt im allgemeinen dürchgeführt, dagegen iſt die nachträgliche Ausgrabung der Wurzelſtöcke bisher größtenteils un⸗ terblieben, Ich fordere die Beſitzer und Nutz⸗ nießer hiermit nochmals auf, die Wurzelſtöcke der Hybriden, ſoweit dies noch nicht geſchehen iſt, alsbald zu entfernen. Bei der in den nächſten Tagen ſtattfindenden Kontrolle werden etwa noch ſtehend angetroffene Wurzelſtöcke und Stockausſchläge auf Koſten der Grundſtücksbeſitzer und Nutzungs⸗ berechtigten entfernt. Außerdem ha⸗ ben die Säumigen neben entſprechen⸗ der Beſtrafung die Entziehung der vorgeſehenen Hybridenentſchädigung zu erwarten. Edingen. den 29. März 1939. Der Bürgermeiſter: Müller. Darlehen aus Pvpivath. ſof. Erledig. Sprechz. —.30 u. 13—15 Uhr tägl, Erw ſchriftl. Angebote.(7051B) N. henlſche Güterhallenſtr. 56 Immob., Finanz. .unter Nr. Fniedens-Silbermark hachm. Bedienung MERMANN APEIT 3, 14 planken gegenüber Mode- haus Neugebauer G. B. 1/48495 Gestern abend ist meine liebe Frau, unsere zute Mutter. Groß- mutter und Schwiegermutter Halharina Tnge Gceb. Emrida für immer von uns gegangen. Mnm. Rheinau, Pfingstbergstr. 20, den 31. März 1939 Dle trauernden Hinterbliebenen: Ol1% Engel Ww. u. Angenörige Beerdigung: Samstag. 1. April. 15.30 Uhr Rheinau.(6837B) ſofort geſucht. Nähe R 4. Angeb. 6936B an d. Verlag d. B. Am 29. März 1939 verschied unser Parteigenosse Had Mate-fättaa im Alter von. 60 Jahren. Die Ortsgruppe Mannheim-Wasserturm wird dem Verstorbenen ein treues Gedenken bewahren. HSDAp. Ortseruppe Gasserturm gswW Baumwollſy 2 den 22. April wollſpinnerei Spet Aenderung der Ta ſchoben. Dadenia Glasve Die Badenia Glas hielt am Sonntag, fährige ordentliche Bericht über das( Aufwärtsentwicklun rungsbeſtand hinſi⸗ der verſicherten G mens wiederum ei lerung der auße⸗ HBerichtsjahre 1938 dungen und zur 3 3 Rechenſchaftsbericht fland und Auſſichts berichts einſtimmic migem Beſchluß w konto übertragen. ſtand und Aufſichts . Finkenzeller( mbe, und Karl Ba Ernſt(Vorſitzenden mhe, Rud. Hugo Farlsruhe, Adolf; Hberbach, Georg Pforzheim, J. A. SW. Kraſtübertr ben/ Baden. Die Rheinfelden, Rheii Abſchluß zum 31 Dividende). Neu SDr. Edmund Bart Aiger. Ausgeſchied berg, Zürich, der laufenden Geſchäft SWMaas& Sol Saarbrücken. Die —¹ bei 200 000 R Reichsmark Abſch— 14578.28(10 721.46 10000 RM. der fr rickſichtigung des noch ein Reingewi Diwidende von 5 Reſt auf neue Re ſchüftigung iſt zur zufriedenſtellend. „Graphiſche Werk⸗ ſchloſſen. Ha Karisruher In der am 30. Hauptverſammlun bHerichtes und de⸗ ſtimmig dem Vorf feilt und den Vor * Dana⸗ denden insgeſamt teſerve der Verſich ſpricht 99 Prozent mit Gewinnbeteili erzielt wurde. Fü von 96 00% RM. Fener wird der Kapitat in Bedüt arbeiter des Auße den, wieder auf 5 bericht führte Ger der Geſamtverſich auf mehr als 935 Erste 48 Hprauerei Sw In der Ho der ſämtliche Pu fanden, wurde be nach ſämtlichen Er Berichtsjahr weite terzahl konnte Pr nahme zur Förder heriger Höhe gel . V. 548 000 R 1000 RM.(i. V Reichsmarr(0) 3 perbleiben einſchlt Reichsmart(i. V. tagen werden. In der Bilanz! permögen 3,17 M 837 Mid. RM. 100 Min.(289 —— franktu Eflektenb Pestverzinsl. Werte Mot. Reichsanl..2“ t. Dt. Reichsanl. 3 Baden Freist. v. 192 Bayern Staat v. 192 Anl.-Abl. d. Dt. Rch Dt. Schutzgebiet 0 Augsburg Stadt v 20 Heidelbs. Gold v. 2 Ludwigsh. v. 26 S. annhm. Gold v. 2 annheim von 27. rmasenssStadt.2 Mhm. Ablös. Altbes Hess.Ld. Liqu. R-2 B. Kom. Goldhyp. 2 do. Goldanl. v. 30 do. Goldanl. v. 26 Bay. Hyp.Wechs. Gp Frkk. Hyp. Goldhyp Frankf. Lidqun. Frkf. Goldpfabr.VII Frkf. Goldpfr. Liau MeiningerHypothek Mein. Hyp. Liau. Pfälz. Hyp. Goldpfd Pfälz. Lidnu. Pfälz. Hyp. Goldkom Rhein. Hyp. Gdpf.-“ 59 40,% 12-18. an.. do. Gdkom.-II dd. Boder.-Liau. Hrobkraftwerk Mhm Lind. Akt.-Obl. v. 2 Fhein-Main-Donau? 16-Farbenind. v. 2 Industrie-Aktien AKͤccumulatoren Aat Gebr. Aschaffbrg. Zellsto Hayr. Motor.⸗Werk. Berl. Licht u. Kra Kleinlei Prown, Bov., Mhn Cement Heidelber Daimler-Benz** vochnach⸗ gerissen. 9 25 Eliern n 1. April ichenhalle at aufgehört Mitteilung. Schwieger- I tschlafen ist. lärz 1939 Leitner schmitt h. Silber tehen, b. Schmitt amstag, dem (6842B) lutter. Großs- ärz 1939 nörige (6837B) igenosse I wird dem n. erkurm ereeeeee T eeeeeee eeeee e e e de eeeeee 5 den insgeſamt 5 656 229.25 an teſere der Verſicherten überwieſen. Dieſer Betrag ent⸗ eeeeeeeeeeeee————— —33 99.— 99, Rir, Goldhvo. 1005s 100 55 Adt G ſakenkreuzbanner“ die Wirtſchaſtsſeite Jreitag, 31. März 1959 ſe- Und Mrschaftsmeldungen er Baumwollſpinnerei Speyer in Speyer a. Rh. Die Aur den 22. April 1939 vorgeſehene ohV der Baum⸗ Ponfpinnerei Speyer in Speyer a. Rh. wurde ohne enderung der Tagesordnung auf den 26. April ver⸗ Pabdenia Glasverſicherungsverein a. G. Karlsruhe. Die Badenia Glasverſicherungsverein a. G. Karlsruhe am Sonntag, den 26. März, in Triberg ihre dies⸗ füh e ordentliche Mitgliederverſammlung ab. Der 1 tüber das Geſchäftsjahr 1938 läßt eine günſtige pärtsentwicklung erkennen. So konnte der Verſiche⸗ gsbeſtand hinſichtlich der Zahl der Verſicherungen, verſicherten Glasfläche und des Prämienauftom⸗ us wiederum eine Steigerung erfahren. Die Regu⸗ kung der außerordentlich zahlreichen Schäden im chtsfſahre 1938 erſolgte ſtets ſofort ohne. Beanſtan⸗ und zur Zufriedenheit der Geſchädigten. Der henſchaftsbericht wurde angenommen und dem Vor⸗ bund Auſſichtsrat nach Bekanntgabe des Reviſions⸗ Aachts einftimmig Entlaſtung erteilt. Laut einſtim⸗ n Beſchluß wurde der Gewinn auf das Rückage⸗ A übertragen. Nach erfolgter Wahl ſetzt ſich Vor⸗ nd und Aufſichtsrat wie folgt zuſammen: Vorſtand: intenzeler(-Vorſitzender), Adolf Vetter, Karks⸗ m eund Karl Barber, Mannheim: Auſſichtsrat: Aug. Vorſihender), Karlsruhe, Max Bauer, Karls⸗ e Rud. Hugo Dietrich, Karlsruhe, Otto Freundlieb, lruhe, Adolf Wilſer, Karlsruhe, Hans Gröninger, ach, Georg Meiners, Heidelberg, Richard Sale, heim, J. A. Bühler, Schiltach. tübertragungswerte Rheinfelden, Rheinfel⸗ 4557 Die oh der Kraftübertragungswerke R liben, Rheinlelden Baden, nahm den bekannten im' 31. 12. 1938 zur Kenntnis(6 Prozent —3 in, den Aufſichtsrat gewählt wurden Edmund Barth, Nikolaus Wenz und Arthur Wi⸗ er. Ausgeſchieden iſt Auguſt von Schultheß Rech⸗ e6, Zürich, der Stromabſatz im erſten Viertel des laufe den Geſchäftsjahres war befriedigend. s& Sohn AG— jetzt Graphiſche Werke AG, . Geſenſchaft konnte im Geſchäftsſahr g bei 200 000 RM. Aktienkapttal nach 42 382(42 157) Smark Abſchreibungen einen Jahresertrag von 2(10 721.60) RM. erzielen. Daraus werden 000 RM. der freien Rücklage überwieſen, unter Be⸗ ückſichtigung des Vortrages von 1939 verbleibt dann hein Reingewinn von 15 299.88 RM., woraus eine hidende von 5 Prozent verteilt wird, während der ſtauf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Be⸗ igung iſt zur Zeit gut und der Auftragsbeſtand riedenſtellend. Die HV hat Firmenänderung in aphiſche Werke Saarbrücken Aktiengeſellſchaſt“ be⸗ oſſen. Hauptversammlung Korisruher Lebensversicherung AG n der am 30. März in Karlsruhe ſtattgefundenen enmm wurde nach Vorlage des Geſchäfts⸗ tes und des Berichtes des Aufſichtsrates ein⸗ —* dem Vorſtand und Aufſichtsrat Entlaſtung er⸗ Kin'und den Vorſchlägen über die zeſti Danach werden u. a. für Verſichertendivi⸗ *6 RM. an die Gewinn⸗ prich Prozent des Jahresüberſchuſſes, der aus den nit——3—— abgeſchloſſenen Verſicherungen zielt wurde. Für die Aktionärdividende wird ein Be⸗ ag von 288 000 RM.(12 Prozent) aufgewendet, wo⸗ von 0 Ren,(4 Proz.) in den Anleibeſtock ſliehen. ner pird der Friedrich-Luiſen⸗Fonds, aus deſſen pitat in Bedürfnisfällen⸗ Unterſtützungen an Mit⸗ arbeiter des Außen⸗ und Innendienſtes gewährt wer⸗ Anelpieder auf 50 000 Rm- auſgefüllt. Zum Geſchäſts⸗ icht führte Generaldirektor Samwer noch aus, daß der Gefamtverſicherungsbeſtand bis Ende Mürz 1939 auf mehr als 935 Millionen RM. angewachſen iſt. Eosto Doutsche Ramie-heselischaft Emmendingen 4 der Haupwerſammlung vom 29. März, in iluce—— der Tagesordnung Erledigung fanden, wurde berichtet, daß die lebhafteſte Nachfrage ach fümtlichen Erzeugniſſen der Geſellſchaft im ganzen Perichtsjahr weiter anhielt. Trotz verminderter Arbei⸗ zahl konnte Produktion und Umſatz dank der Maß⸗ nahme zur Förderung der Leiſtungsſteigerung auf 75 riger Höhe gehalten werden. Nach 399 000 RM. B. 548 000 RM.) Abſchreibungen auf Anlagen, 1 0% RM.(i. V. 561 000) Rückſtellungen und 485⁵ 000 chsmart(0) Zuführung an die geſetzliche rbleiben einſchließlich 15 000 RM. Vortrag 265 000 V. 348 000 RM.) Gewinn, die vorge⸗ der Bilanz werden ausgewieſen: Aktiva: Anlage⸗ ———9 Mill RM.(2,38 Mill.), Warenbeſtände Minl. RM.(4,21), ſonſtiges Umlaufsvermögen Mitk,(2,89 Mil.) RM. Waſſiwa: eigene Mittel Frenkfurter Effektenbörse DeutscheLinoleumvvn.— Dt. Steinzeug Field Eichb.-Werger- Fr. 5 en Freist. v. io27 98,62 98,62 un Staat v. 1927 99,10„99,12 Abi. d. Dt. Ech. 130, 10 2 Schutzgebiet 08 burg Stacdt V 26 96,25 98,25 97.— 96, 75 elbg. 905 12 Enzinger Union. 113, Gebr. Fahr AG. Feldmühle Papier„ Gesfürel-Loewe Gritzner-Kayser Großkraft Mhm. Vz2. Grün& Bilfinger Hanfwerke Füssen. Harpener Bergbau. Hochtief AG., Essen mnheim von 27.. asensStadt.26 99 „ Ablös. Altbes. Ld. Ligu, R-24 109, „— lise Bergbar i. 8 0. Genußscheine 305 Junghans Gebr. nick. Liau Kali Chemie FGoſfdpiabr Vin„9, 80 75 ee. 4 05 375 Hyp. Go 98,50 98,50 99.— 99,.— do. 99,.— 99,— Mannesmannröhren. 137 101.— 0o..„*23 do. Gakom.-ili 98,50 3— 22 Boder.-Liau. 101,.— 1. rohſeraftwerkhhm. 103,— 103,.— nd. Akt.-Obl. v. 26 100,50 100,25 hein-Main-Donau23 121,50 122,25 Klöcknerwerke Knorr- Heilbronn. 286, Konservenfbr. Braun Lahmeverr „„„»„„„ do. 59 1 do. Mez Parku. Bürgbr. Pirm.— Pfälz. Mühlenwerke Rhein. Braunkohle. 213, Rheinelektra Stamm Rheinstahll Rütgerswerke Schuckert el. 12 210.— 218.— nna, Schwartz Storchen 105 ehr. f 8 Schaffbrg. Teilstoli 102,— 102,25 apr, Motor⸗-Werke 146, 148,25 ITicht u. Kraft 158,59—eSinner-Grünwinkel. Kleinlein 115,50 115,50] Gebr. Stollwierck Mhm. 116,50 113,.— Südd. Zucker 152.75 153,.— 130,50 195,75 Siemens-Halske„ 30. 5. Deutsche Erdöl. 122,25 Durlacher Hof. 110— El. Licht& Kraft 123,59 5⁰ G Farbenindustrie t 150.— Th. Goldschmidt.** Allianz Leben Holzmann Phil. 15⁰.— 92.62 34,.— KleinschanzlinBeck. 4— 86.— . 112,50 Heinrich Lanz AG. 163,25 Ludwigsh. Aktienbr. 115.— Walzmünhie 139.— — Metallgesellschaft 116,50 1 Pfälz. Preſheie Sprit 163,.— 189, 7½7% do. Kom. 1. 132,— un 230,— 260 0 0 Salzwerk Heilbron 173.50 250 Commerz- Privatbk. 111 Seilind.“ Wolff, Mhm. 13 0 10 90.—-Ban 121.50 Dt. Uebersee K . 212,50 Ver. Dt. Oe„ WW 5 Lelis Waldh. Senim 115.— 117.75 Axtien fest, Renten freundlich Berliner Börse Die in der geſtrigen erſten Sitzung des Zentral⸗ ausſchuſſes der Reichsbank unter der neuen Reichs⸗ bankleitung von Reichswirtſchaftsminiſter und Reichs⸗ bankpräſident Funk gemachten Darlegungen über die neuen Wege in der deutſchen Finanzpolitik bildeten nicht nur das ausſchließliche Geſprächsthema der Börſe, ſie haben, wie ſich an der Umſatzſteigerung und Kursbeſſerung erkennen ließ, auch be⸗ reits praktiſch in einem ſtärkeren Wertpapierumſchlag ausgewirkt. Insbeſondere werden für die Börſe mit der angekündigten Aufhebung des Anleiheſtockgeſetzes und der in Ausſicht genommenen Beſeitigung der ſog. Spekulationsſteuer Hemmniſſe abgeſchafft, die die Um⸗ ſatztätigkeit mehr oder weniger verringert haben. Die bei Börſenbeginn zu beobachtenden Steigerungen be⸗ ruhten auf Anſchaffungen des Publikums, zumal die⸗ ſem die Mittel aus dem Kupontermin zur Verfügung ſtehen, während andererſeits Angebot nur in beſchei⸗ denem Umfange vorlag. Von Montanwerten ſtiegen Rheinſtahl um 3¼9, Mannesmann um 2¼ und Buderus um 2, von Braunkohlenaktien Bu⸗ biag um 5, Deutſche Erdöl um 3¼ und Eintracht um 3, von Kaliaktien Wintershall um 3¼½, von chemiſchen Papieten Goldſchmidt um 3 und Farben um 2, Gummi⸗ und Linoleumwer⸗ ten Conti Gummi und Deutſche Linoleum, beide nach anfänglicher Plus⸗plus⸗Notiz um 8 bzw. 5½, von Elektroaktien Siemens um 33¼, Akkumulatoren um 3½, Lichtkraft um 4 Prozent. An den übrigen Märkten hatten beſonders hohe Kursgewinne noch zu verzeichnen: Berliner Maſchinen und Bemberg (je plus 4½), Berger(plus), Deutſche Waffen(plus 3½), AG für Verkehr(plus 3 Prozent). Am variablen Rentenmarkt zogen Reichsalt⸗ beſitz um ½ auf 130¼, die Gemeindeumſchuldungs⸗ anleihe um 5 Pf. auf 93,60 an. Am Geldmarkt waren um ½ Prozent höhere Blanko⸗Tagesgeldſätze von 3½—33½/%% zu zahlen. Von Valuten errechneten ſich das Pfund mit 11,67, der Dollar mit 2,493 und der Franken mit 6,60. Abgeſehen von einigen Ausnahmen, ſetzten ſich an den Aktienmärkten auch zum Börſenſchluß wei⸗ tere, wenn auch nur leichte, Kursſteigerungen durch. Rheinſtahl gewannen ½, Wintershall 36, Conti Gummi und Berliner Maſchinen und Siemens je ½ Prozent, wodurch letztere mit 190½ gegen 183/ am Vortage ſchloſſen. Metallgeſellſchaft ſtiegen um ꝛ/ und Akkumulatoren um 1 Prozent. Farben notierten 150. Vereinigte Stahlwerke büßten hingegen 36 und Deut⸗ ſche Waffen 1 Prozent ein. Die Reichsaltbeſttzanleihe ſchloß zu 130½. Auch nachbörslich blieb es feſt. Bei der amtlichen Berliner Deviſen⸗ notierung ſchwächte ſich der Schweizer Franken auf 55,90 gegen 56,01 ab. Der holländiſche Gulden ſtellte ſich auf 132,35 gegen 132,31. Die übrigen Deviſen blieben unverändert. 3 Von den zu tretVg i msismsas. Aä. w, ſſ⸗ n123 Von den zu Einheitskurſen gehandelten Bankaktien ſtiegen Deutſch⸗Aſiatiſche um 9 Mk. und Vereinsbank Hamburg um ½ Prozent. Bei den Hypothekenbanken kamen Bayeriſche Hypo⸗ theken /, Deutſche Hypotheken /, Deutſche Central⸗ boden 1¼, Rhein. Hypotheken 1, Hamburger Hppo⸗ theken 1½ und Meininger Hypotheken 1½ Prozent höher an. Am Markt der Kolonialwerte be⸗ feſtigten ſich Reuguineg und Doag um 2 und Schan⸗ tung um 3 Prozent. Bei den Induſtriepaple⸗ ren ſtiegen Eſchweiler Bergwerk, Schieß de Fries und Siegersdorfer Werke um je 4 Prozent, Halle Ma⸗ ſchinen ſowie Nordd. Steingut um je 4½ Prozent, ferner gewannen Reichelt Metall 43/, Stock& Co. 5½, Radeberg Export 5 Prozent, wobei in letzteren Zu⸗ teilung vorgenommen wurde. Grün& Bilfinger wur⸗ den um 10½ Prozent heraufgeſetzt. Induſtriewerke Plauen kamen 5/ Prozent höher an. Niedriger lagen Schönbuſch Brauerei um 2 und Falke Glas um 4½j Prozent. Steuergutſcheine blieben unverändert. Rhein-Mainische Mittagbörse Aktien ſehr feſt Unter dem Einfluß der Ausführungen des Reichs⸗ bankpräſidenten Funk über die neuen Wege der Wirt⸗ ſchaftspolitik, insbeſondere die Auswirkungen des An⸗ leiheſtockgeſetzes und Fallenlaſſens der Spekulations⸗ ſteuer, erhielten die Aktienkurſe einen ſtarken Auftrieb. Bei lebhafterer Beteiligung der Kundſchaft ergaben ſich durchſchnittlich Steigerungen von—2 Prozent, die Umſätze waren teilweiſe lebhaft, einer ſtärkeren Ausweitung ſtand der Mangel an entſprechendem An⸗ gebot gegenüber. Nach den erſten Kurſen wurde es erheblich ruhiger, auch konnten die höchſten Kurſe in⸗ folge kleiner Gewinnmitnahmen nicht überall aufrecht⸗ erhalten werden, ohne daß aber die feſte Grundtendenz eine Beeinträchtigung erfuhr. Einen gewaltigen Kurs⸗ ſprung machten von Anleiheſtockwerten Conti Gummi auf 2203¼(210). Von ſtärker geſtiegenen Papieren ſind u. a. Scheideanſtalt mit 205(201), Rheinbraun mit 217½(213), Bemberg mit 134¼(130), Deutſche Erd⸗ öl mit 127½(124) und Demag mit 146(142½) zu erwähnen. Montanwerte lagen durchweg 1½—2%. Mannesmann 2½ und Rheinſtahl 2¼ Prozent feſter. IG Farben ſtiegen auf 1505/(149). Ferner AEG auf 114½(112½), Geſfürel auf 135½(133½), Rhein⸗ metall auf 130½(128) und u. a. Daimler auf 133 (133). Unverändert blieben Reichsbank mit 178. Am Rentenmarkt ſetzten ſich mäßige Anlagekäuſe fort, die Kurſe zeigten jedoch nur wenig Veränderung. Reichsaltbeſitz 130,30(130,25), Reichsbahn⸗VA 123½ (123a5%), 5prozent. Gelſenberg 10036(100/%) und Kom⸗ munalumſchuldung halbamtlich etwa 93,60(93/). Pfandbriefſe lagen ruhig und unverändert. Stadtan⸗ leihen zogen vielſach ½—1½ Prozent an, im gleichen Ausmaß notierten Induſtrieobligationen höher, 6vroz. IG Farben 122¼½(121½), andererſeits öproz. Mittel⸗ ſtahl 100(100¼). In der zweiten Börſenſtunde blieb die Haſtung feſt, die Kurſe entwickelten ſich etwas uneinheitlich, insge⸗ ſamt überwogen aber neue Erhöhungen bis 1 Prozent, Rheinſtahl 136½ nach 135½, Daimler 135½ nach 135, AEc 114¼ nach 114½, Weſtd. Kaufhof 105½ nach 105, ſtärker erhöht Buderus auf 107 nach 104/½—104½, an⸗ dererſeits IG Farben 150 nach 15036. Verein. Stahl 105 nach 105½, Mannesmann 112 nach 113½¼, Demag 145½ nach 146. Von ſpäter notierten Werten ſind an⸗ zuführen: Akkumulatoren 218(214), Licht und Kraft 131½(127¼), Siemens 190(185), Deutſche Linoleum 158½(153½), Südd. Zucker 216(212½), Berger Tief⸗ bau 144½(140½), Salzdetfurth 131(128), Zellſtoff⸗ papiere lagen bis 2 Prozent höher. Der Einheitsmarkt war ebenfalls z. T. ſtark befeſtigt, wobei die Markt⸗ enge den Auftrieb begünſtigte. Der Freiverkehr blieb ſtill. Um etwa—1 Prozent höher nannte man Ding⸗ ler mit 106—108, Raſtatter Waggon 55½ 56½ und Verein. Fränk. Schuh mit 82/½—83½. Tagesgeld war gefragt und wurde auf 3(2½ Wro⸗ zent erhöͤht. 5,76 Mill. RM.(5,03), Delkredere 0,067 Mill. RM. (0,066), Rückſtellungen für ungewiſſe Schulden 281 000 Reichsmart(561 000), Schuldenverſchreibungen 2,85 Millionen(unv.), ſonſtige Verbindlichkeiten 1,56 Mill. (0,97 Mill.) RM. Die Auſwendungen für ſonſtige Zwecke haben eine weitere Steigerung erfahren. Im laufenden Jahr ent⸗ ſpricht die Entwicklung bisher der des Berichtsjahres. Erfassung der Heimarbelter bis 15. April sw Nach einer Anordnung des Reichstreuhänders der Arbeit für das Wirtſchaftsgebiet Südweſtdeutſch⸗ land über die Erfaſſung der Heimarbeiter müſſen bis 15. April die Heimarbeiterliſten durch die Unterneh⸗ mer, die Heimarbeit vergeben(Gewerbetreibende und Zwiſchenmeiſter), in doppelter Ausſertigung an das zuſtändige Arbeitsamt eingereicht werden.— In die Liſten ſind ſämtliche Heimarbeiter und die ihnen gleich⸗ geſtellten Perſonen aufzunehmen, die in der Zeit vom 1. April des vergangenen Jahres bis zum 31. März des laufenden Jahres von den zur Liſtenführung Ver⸗ pflichteten dauernd oder nur vorübergehend beſchäftigt waren. 31. 3. 30. 3. 31. 3. 126,50 158,25 109,50 110.— 113,50 15 Bank-Aktlen Badische Bank: Baver. Hyp. Wechsel 10 Commerz- Privatbk. Deutsche Zank. Dresdner Bankk. .—] Erankft, Hyp.-Bank Piälz. Hypoth.-Bank 1 Reichsbannk Rhein. Hypoth.-Ban Verkehrs-Aktlen Bad. AG. f. Rheinsch. Dt. Reichsb. Vz. Versicher-Aktlen 135,50 134.— 126.— 123,50 AEG(neue) 206.— W 4 Bad. Assccuranzges. MannheimerVersich. 5 Württ. Transportver. 1057 Fremer Berliner Börse Kesscdkurse 57 Dt. Reichsanl. 27 191,59 101,50] Conti 47 do, do. v. 1934 39,52 95,82 Pofr 51. Ani.-Ausl. Kitbes. 130,12 130, 30——n Bt. Schutzgebiete 66— 12, 30 Bt. Pfandbrleĩe 67 Pr. Ld.-Pfdbriefe Anst..-K. 19- 199,— 109,— 57 do. do. K 21. 100,— 100,— 67 do. do. Komm. R 20. 100.— 8 1105 99 dpf. 98. 5⁰ Deutsche Deutsche Deutsche Bank-Aktien e Bank für Brauind.. Bayer. Hyp. Wechsel Bercelgn bonvant 117,25 t. Golddiskontban 90,50 91 111.— 10 118.— 176.— Dresdner Bank. Meininger Hyp.-Bk. Reichsban Verkehrs-Aktlen AG. Verkehrswesen 115,59 119,50 Allg. Lok. u. Kraftw, 42 Hbg.-Amer. Paketfh. Hbg.⸗Südam. Dpfsch. 121,50— NorddeutscherLloyd 58,37 60,— Südd. Eisenbahn 8¹ Effektenkurse Accumulatoren-Fbr. Allgem, Bau Lenz. Aschaffig. Tellstoff. 102.— 103,50 Augsburg- Nürnberg 41 B. Motoren(BMVÄ Baver. Spiegelglas. 52,5 Bemberg.. 128,25 Bergmann Elektr. 30,— Braunk. u. Briketts 181,50 Bamas Fut.-G, 120, 50 ulten Bremer Wollkäamm. 175,50 Brown Boveri. Buderus Eisenwerite 192.— Gummi 2 Atlant. Telegr. Deutsche Conti Gas 195 Deutsche Erdöl Kabelwk. Linoleum Steinzeug Deutsche Waffen Dürener Metall. Dynamit Nobel El. Lieferungen El. Schlesien El. Licht und Kraft Enzing. Unionwerke Farbenindustrie 16 Feldmühle Papier. Felten& Guilleaum Gebhard& Co. Germ. Portl.-Cement Gerresheim Glas. Gesfürel-Loewe Goldschmidt Th. 140 Gritzner-Kayser Rnhein. Hvpoth.-Bank 130,— 131,.— 1 Gruschwitz Textil Kautschuk Marktlage: rubig. Sheets loko 8/½2: per April⸗Mai 83/16; per Mai⸗Juni ½2. Preiſe in Pence für ein lb. Baumwolle Notierungen der Bremer Baumwollterminbörſe Bremen, 31. März. Mai 898 Brief, 894 Geld, 896 bez., 896 Abr.; Juli 883 Brief, 881 Geld, 881 bez., 881 Abr.; Oktober 873 Brief, 871 Geld, 871/72 bez., 872 Abr.; Dezember 870 Brief, 868 Geld, 869 bez., 869 Abr.: Januar 870 Brief, 868 Geld, 869 bez., 869 Abr.; März 869 Brief, 686 Geld, 868 bez., 868 Abr. Tendenz: ſchwach. Metalle Metallnotierungen in Berlin Berlin, 31. März.(RM. per 100 Kilo.) Elektro⸗ lytkupfer(wirebars) prompt, cif Hamburg, Bremen oter Rotterdam 59.25; Standardkupfer, lfdD. Monat 53.50 nom.; Originalhüttenweichblei 18.50 nom.; Stan⸗ 30. 3. 31. 3. Guano-Werke 107.— Hackethal Draht 141,50 —————— 23* arburger Gummi. r —— Bergbau 189,— 140,75 edwigshütte 5 Hoesch Eis. u. Stahl 106,37 108,50 Holzmann Philipp. 149,50 159.— Hotelbetrieb Immobil.-Ges.. 35,50 39,— — funghans Gebr. 92,75 95,25 Kahla Porzellan 143,.— 1 30. 3. 31. 3. 1, n 55,75 57,25 — 46.— 111,37 114,75 Kali Chemie.... 188,— 134,50 Klöcknerwerke. 115,75 118,50 vVer. Dt. Nickelwerke 161,— 164,— Versicher.-Altien Verl. Glanzst. Elberif.——* 103 Ver. Stahlwerke.. 102,87 104.87 Ver. Ultramarinfabr. Vogel Telegr.-Dr. Wanderer-Werke„ 8 Westd. Kaufnof AG. 102,— 105,37 Wf. Drahtind. Hamm 133,50— Wihner Metall.—— Zellstoll Waldhof 115,50 116,25 Wie wird das Wetter? Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M Unter dem Eierfluß kines von dem ausge⸗ dehaten nordeuropäiſchen Hochdruckgebiet ausgehenden Hochdruckausläufers herrſcht bei uns meiſt heiteres Wetter. Während unſerem Gebiet von der Vorderſeite des Biskavyatiefs mildere Meeresluftmaſſen zuſtrömen, werden nach dem Oſten des Reiches an der Südflanke des oſteuropäiſchen Hochs kühle Feſtlandluft⸗ maſſen verfrachtet. Im ganzen erfährt der Witterungscharakter keine weſentliche Aende⸗ rung, ſo daß das heitere Wetter anhalten wird. Die Ausſichten für Samstag: Morgens dun⸗ ſtig, ſonſt heiter bis wolkig, trocken, tagsüber anſteigende Temperaturen, nachts Temperatu⸗ ren um Null Grad, Winde um Süd. ... und für Sonntag: Wolkig und trocken. Rheinwaosserstonel 30. 3. 39[ 37. 3. 39 23¹ 2²28 2²4 7²2õ 207 20 252 260 S88 395 331 3³⁰ 264 2⁵8 —— 311 301 Neckourwessrstund 30 3. 39 372 Woldshuf. Rheintslden Breisqcch. Maxcu Maonobheim ah Köln „„—„„„ „„„ —„»„„„ 31. 3. 39 3⁵⁴ MWoanhelm dardblei lfd. Monat 18.50 nom.; Originalhüttenrohzink ab nordd. Stationen 17.25 nom.; Standardzink lfd. Monat 17.25 nom.: Originalhüttenaluminium, 98 bis 99 Prozent, in Blöcken 133; desgleichen in Walz⸗ oder Drahtbarren, 99 Proz. 137. Feinſilber 36.40—39.60 RM. ohne warmes Mittagessen keine Höchstleislung Dringende Aufgaben für die Betriebe DNB Berlin, 30. März. Der Leiter des Amtes Soziale Selbſtverantwortung in der DAß hat den Arbeitsausſchüſſen ſämtlicher Wirtſchaftszweige das Thema„Arbeit und Ernährung“ zur Beratung ge⸗ ſtellt. Die Arbeitsausſchüſſe ſollen die Grundlagen für die Einführung einer warmen Mittagsmahlzeit für alle Betriebe, gleich welcher Größe und Art, erarbeiten. Unter den Fragen, die in die fünf Hauptgruppen Ein⸗ führung des Mittageſſens, Teilnahme am Eſſen, tech⸗ niſche Durchführung, die Koſt, der Preis eingeteilt ſind, intereſſiert beſonders die Einführung eines war⸗ men Eſſens im Kleinbetrieb(Fernverpflegung, Vertrag mit Gaſtwirtſchaften) die Regelung des betrieblichen Zuſchuſſes, die koſtenloſe Abgabe eines Eſſens bei Mehrarbeit und an Lehrlinge, ſowie die Pauſengeſtal⸗ tung und die Möglichkeit, alle Gefolgſchaftsmitglieder ohne Ausnahme zur Teiknahme am Eſſen zu gewin⸗ nen. Den Arbeitsausſchüſſen des Bergbaues wurden einige ergänzende Fragen, die den Beſonderheiten des Bergbaues entſprechen, geſtellt. Der Frage„Arbeit und Ernährung“ kommt heute, wo die Schaffenden 12, 14, ja oft 16 Stunden täglich unterwegs ſind, beſondexe Bedeutung zu. Nur-„der Schaffende, der ſeine Arheſtskraft in richtiger 1 auffüllen kann, das iſt durch das übliche mitgebrachke Frühſtücksbrot allein nicht möglich, wird auf die Dauer 5 zu den notwendigen Höchſtleiſtungen beſähigt ein. Da die Unterlagen für die allgemeine Einführung eines warmen Eſſens allein niemals am grünen Tiſch ausgearbeitet werden können, ſind jetzt die Arbeits⸗ ausſchüſſe, die aus Betriebsführern und Gefolgſchafts⸗ mitgliedern zuſammengeſetzt ſind, für die Ausarbei⸗ tung der Unterlagen für eine umfaſſende Einführung der betrieblichen Ernährung eingeſetzt worden. Spanisches Ouecksilber * Die jetzt wieder in Francos Herrſchaftsbereich ge⸗ kommenen weltberühmten Queckſilbergruben von Al⸗ maden ſtellten vor Ausbruch des ſpaniſchen Bürger⸗ krieges einen erheblichen Teil der Weltproduktion an Queckſilber. Von den rund 92000 Flaſchen(1 Flaſche — 34,5 Kilo) Weltproduktion an Queckſilber entſiel 1935 weit über ein Drittel auf Almaden. Mit Aus⸗ nahme der drei großen Erzeugerländer Spanien, Ita⸗ lien und USA führen alle übrigen Länder Queckſilber ein. Spanien und Italien, die ausſchließlich den euro⸗ päiſchen Markt beliefern, waren bis zum Oktober 1936 in einem Kartell, dem„Mercurio Europeo“, zuſammengeſchloſſen. Das Kartell ſetzte Ausfuhrpreiſe und Ausfuhrmengen feſt. 30. 3. 31. 3. 30. 3. 31. 3. Aachen-München.„— Allianz Aligem.. 246,75 1 119, 129,— Allianz Leben.—— 51,87 152,— 148,.— 150 Kolonlal-Paplere Dt.-Ostafrika. Neu-Guinea Otavi Min. u. Eisenb. 100,50 102,00 21,25 22,50 Berliner Devisenkurse — 142,— C. H. Knorr. 5 145,8) 147,50 Kollmar& Jourdan eld Brief Oeid Brief — 96.— Kbün 188,— 141, 50 ronprinz Metall. Lahmever& Co. 112,50 115,75 Hch. Lanz Mannheim 163,50 167,25 „ eopold-Grube Lindes-Eismasch. 169,75 Mannesmannröhren. 108, 87 Mansfelder Bergbau— Markt- u. Kühlhalle,— Masch.-Buckau Wol- 119,— Maximilianshütte.. 183,— Mülheimer Bergwk. 124,.— Nordd. Eiswerke. Orenstein& Koppei 105,— Rathgeber-Waggon— Kheinfelden Kraft— Rhein. Braunkohlen 213,75 216 Rhein. Elektr.— 1 Rhein, Stahlwerke 131,75 Rhein-Westf. KalkWW.— 5 Riebeck Montan AG Riedel J. D. 117.— Rütgerswerke... 136, 50 Sachsenwerk.— Sachtleben AG.— Salzdetfurth Kail.. 129,— Schubert& Salzer 121,50 Schuckert& Co.. 172,87 Schulth. Patzenhorer Siemens& Halske Stoehr Kammgarn Stolberger Zinkhütte Südd. Zucker Thür. Gasges,„ 135.— 131.— 124,½75 80 116.— — 353,50 216,75 Aegypt.(Alex.-Kairo) 1 äg. Pfd. Argentin.(Guenos-Alr,) 1 Pap.P. (Brüss. u. Antw.) 100Belga Brasillen(Rio de Jan.) 1 Milreis Bulgarien(Sofia) Dänemark(Kopenh.) 100 Kronen Danzig Danzig).. 100 Gulden England(London) Estland 100 estn. Kr. Einnland(Helsingf. Frankreich(Paris), 100 Franes Griechenland(Athen) 100Drachm. Holland(Amsterd.u. Rott.) 100 G. lran(Teheran). 100 Rials Island(Reyklavik), 100 isl. Kr. Italien(Rom u. Mailand) 100 Lire Japan(Tokio u. Kobe). 1 Ven Jugoslaw.(Belg. u. Zagr.) 100Din. Kanada(Montreal) 1 kan. Dollar Lettland(Riga) Litauen(Kow)no/Kaunas) 100 Lit. Norwegen(Oslo).. 100 Kronen Polen(Warschau/Pos,) 100 Zloty Portugal(Lissabon) Rumänien(Bukarest) ,, 100 5 Schweden(Stockh. u..) 100 Kr. Schwelz(Zür., Bas., Fern) 100 Fr. Spanlen(Madr. u. Barc.) 100 Pes. Türkei(Istanbul) 1 türk. Pfund Ungarn(Budapest) Uruguay(Montevid.) 160ld-Peso Ver.St.v. Amerika(Neuy.) 1 Doll. 1 2,491 Belg. 30. März 31. März „. 100 Lewa ..„ 1 Pfund 100 fnnl. Mk. „„100 Late 47,100 10,600 60,200 56,580 .962 9,506 .495 47.0 10,550 60, 080 55,950 1,978 0,904 10,500 60,170 55,960 1502 9,301 .435 100 Escudo 60,050 55,540 1578 „899 .491 . 1 Pengõ „Hhakenkreuzbanner“ 9 V 72 4 denn wie üͤberell bletet euch suf dem Geblet detr Node do fochgefchöft eine besonden gepfleste Auw/ahl Au unerem groben loger an Koftümen ein feines Karo mit Bordore u. f1 Mannheims gröltos fach · Geschsft tur Oamen· und Kiyderkleidung s zeitunglesen iĩst hflient · ohne Zeitung geht es nicht! Hauptſchriftleiter: Dr. Wilhelm Kattermann. Stelvertreter: Karl M. Hageneier; Chef vom Dienſt: eimuth Wüſt; Veraniwortlich für Innenpolitit: Kart M. ageneier; Außenpolitik: Dr. Wilhelm Kicherer; Wirt⸗ ſchaftspolitit und Handel: Wilhelm Ratzel; Bewegung: Carl Lauer; Kultürpolitik und Unterhaltung: Helmut Schulz; Heimatteil: Fritz Haas; Lokales: Helmuth Wüſt; Sport: Julius Etz; Beilagen: Dr. Hermann Knoll; Ge⸗ faltung'der B⸗Ausgabe: Wilhelm Ratzel; Bilder: die eſſortſchriftleiter, fämtl. in Mannheim— Ständiger Berliner Mitarbeiter: Prof, Dr. Joh. von Leers, Berlin⸗ Dählem.— Berliner Schriftleitg.: Hans Graf Reiſchach, Berlin Zy, 68. Chariottenſtraße 82.— Nachdruck ſämtl verboten.— Für den Anzeigenteil verant⸗ worilich: Wilh. M. Schatz, Mhm.— Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner Verlag und Druckerei G. m. b. H. —3 Zeit gelten folgende WPreisliſten: Geſamtausgabe r 3 Ausgabe Mannheim Nr. 11. Ausgabe Weinheim und Schwetzingen Nr. 9. Die Anzeigen der Ausgaben Morgen u. Abend erſcheinen aleichzeitig in d. Ausgabe B Ausgabe 4 Mannheim... über 17 409 Ausgabe ß Mannheim. über 30.100 Ausgabe A und Mannheim über 47 500 Ausagabe& Schwetzingen. über 550 Ausgabe ß Schwetzinagen über 6 950 Ausgabe A und B Schwetzingen über 7 500 Ausgabe 4 Weinheim über 450 Ausgabe ß Weinheim. über 3 550 Ausgabe A4 und B Weinheim über 4 0000 Geſamt⸗DA. Monat Februat 1939„ über 50 00⁰ Al. Garſengeräfe Giebkannen, Drahigeflechte. 21 4— Kompl. Bade- Einrichtungen und Zubehörteile in allen Ausfüh- rungen und sämtl. Preislagen Speziòlhàus Luln Prompte Ausfüh- rung von Instal- lationsarbeiten u. Reparaturen behr. Marken- Schrelbmasoninen N 5 * stets preiswert. Große Auswahl. l. Hiller à Ln. MANNIHE IM O 3, 10 KRut 20494 aut⸗ flle Lalel fllle in allen Hreiten duch für Kunstgewerbe H. à K. Mul0 F2,9 am Markt ee, Slriclllcleia und des beliebte zweiteilise Modell in grober Auswahl Kübler Forma Modella und Original-Wien Fesche sportliche Blusen Spezlölgeschöft au 1, 12- kcke inhsber: Klara Assenheimer STRUNMSðĩBPFE GOUNTERWISeNE Eisschr änke auf 6 Monatsraten Georg Fabrikat: Heberer, Eishexe Geiger lasherde auf 20 Monatsraten MANNHEIM Fabrikat: Junker& Ruh, Senking, Roeder Mittelstraße 20 Kohlenherde aufloMonatsraten] n Meßplatz Fabrikat: Roeder, Baldur Ferntuf 500 70 Heldlzinalkusse Hunnneim U 1. 18-19 Segrondet 18%2 Fernruf 282 95 Die leistungsfähige Krankenkasse Ubernimmt die besamfkosten für Arnt leinschlieplich Dperation), Innei und Tahnfüllungen U. gewöhrt weitere Leistungen nach abgabe ihres Leistungstarits NMonatsbeiträge: (aufnahme gebllhrenfreil) 1 person.30 Eri 2 personen.50 N7 3u. 4 pers..00 Nfi 5 u. mehr p..00 Er! Auskunft und leistunsstsfif durch des Heuptbũro u 1, 18.19 u. die fiſelen der Vororte Leih- Wagen — Den leichten oheline· mantel tuhrt als Spezialität Ferdinand Riess Eleganie Herren- und Damengarderobe f Eichendorffstr. 50, Ecke Kronprinzenstr.— 4 n mi tt Fernruf 53043 Stondplaàtz: Garage: l 7, 30 Hnzeigen im Hs werden! Fernruf 283 71 FROUHAHRS· MANTEI sportl. Charakter und kragenlos, aus modern gemusterten Stoffen 45.— 36.— 31.- 25. FROHuAHR8s K05STUME sportlich und in Modefarben, auch marine und schwarz 54.— 43.— 29.— 265% FROIARS KLEIDER in schönen Formen aus Lavabel u. anderen reizvollen Druckstoffen 35.— 29.— 2350 1780 in modernen Ausführungen 15.50.75.35 Kinder-Mäntel Hamburger- und Sportform 15.650.75.50 Beachten Sie unsere Hutab- teilung. Wir haben schöne Unser he quemer Zahlungs- plan erleichtert Ihnen die Anschaffung von: Wäsche, Bekleidung Stotfte, Schuhe, Gardinen Teppiche, Möbel, Beiten ————ſſ——————• Hůͤ9Q———— Wochen- oder Monaisraten Kunststraſle/ Turmhaus 7 100 Caſ'-VMien des Heus der guten Kopellen- P 7, 22- An den plonłken we Der lleister ãᷣmm Fluge — pAU KUI- durch sein grobes Konnen in dpiel und Gesongę Velen tousenden Rundfunchòrern bełannt, wird mit seinen Solisten wöhrend seines Göstspiels viel Belfall und neue Freunde finden PElZ. Neuanfertigungen Umarb.- Reparat. billigst Kunstf 2 f 2, HMari Konserven „——— 3 schmecken gut und sind gesund lollmops.— Ltr.-Ds. 84 Hacdinen hekinge, beleeherg./½„„ 47% Hratheringe.K. ausg. 1,„ 69. 35 9** 4³34 ſieleeheringe portion ca. 200 Gramm Maljesfilet senr delikat, sSt. 184% auf neu fatbt spannt lhasclrereil Sle horen den Koünstler nechmittess undebends heese L Lipnomstrabe 13 Rut 533 30 Seelachs in II Ers. I. gef., 125 f41 zeelachs ochnitr. Ers..gef.25 g284 aſfanaammammmanw. V i bamen-Mantel flotte Verarbeitung aus Noppen- bouclé, Rücken leicht blusig, mit Gürtel u. Taschen garniert, Mänger lose Form/ lang in flotter Verarbeitg., hübsches Schotten- muster, ganz auf- Kunstseide gefüt:ert Sport-Mantel aus Popeline, Sliponform mit Schlitz, Taschen und Gürtel.. 1623 28.— 39.— fheiwer EXTINTMAUs uemeleim QlBreiheute bamen- Kleid jugendl. rorm, aus modischem Kunstseiden-La vabel, Rock vorn mit reichl. Falten, hochgeschl. Damen Kostũm aus solidem sSchottlandstteifen, gute Verarbeitung, Jacke ganz auf Kunstseidenfutter. ganz auf Kuustseiden- Maroc 39 gefüttert.*.50 und hübscher Plissegatrnierung 26.50 1 Verlag u. Sch banner“ Aus Trägerlohn; —38 Ausgab n; durch d die Zeitu Früh-Au KkurHnus vErrEn MANNHEIM NZ.3 England v Da die Zahl Service“ im: England ein. Vor der Lor fel zur Meld lebrun: Kan Vo Die Vorbe ſidentenwahl um die übli und Manöve Bild bervor⸗ ben allerdin⸗ ney die Auff richtet, ſich 1 Kammerpräſt gleicher Rich— vor einigen dung fallen. Miniſterpräſi Alttion bei L datur Herrio 3 5 Lobour- Maßiregelun ODrahtber . 4 4 Trotz der k neten Crip die Auseina Schaffung ei den Reihen hat nunmehr nete, darunte Eintretens fi tei ausgeſchlt