mmimnx. sch inunu E 705 555 eile abold mer öbel U 2— — Verlag u. 3 banner“ Ausgabe à erſcheint w Trägerlohn; durch die Poſt 2, 7˙0 Wl. leinſchi. 59,36 Pf. eld. e B erſch. wöchtl. ng am Erſcheinen Lauch d. bod. Gewa 7mal. Feiiczbrti e: 75 die Poſt 1,70 RM.(einſchl. 54,74 Pf. 5 2 berzins⸗ beſt 3Sgebühr) ind., beſteht kein Mnſbr: 45 Elnzelverkcu: 14/½15. Fernſpr.⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das, al. Bezugspreiſe; Frei Haus monatl. 4 20 75 tellgeld. digung. 9. Jahrgoang MANNHEIM Kuzelgen Geſamtauflage: Die 1 im Textteil 60 5 Sie 40 meterzeile 4 W. 2 Uungsort Mainieim. Sſchließl afen a. Rb. 4960. Verlagsort Mannbei———0 5— 3 3 lve A Nr. 297/ B Nr. 179 Pf. ertiell 43 P Au 4 5 127 24 1 f.— Za 4 dwi Mfsörtnz 10 dtenn a. að r Mannheim, 3. Juli 1939 Unverantv/ortliche Panilchetze in Paris und London da Fühker beim Staatsakt für Anochenhaner Rudolf Heß:„Angriff auf den Weſtwall iſt Selbſtmord“ Totenehrung für den fiommandierenden des X. flf. Adolf Hifler in Hamburg/ Der leizie Weg eines ver dienten Ofſiziers DNB Hamburg, 2. Juli. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht und mit ihm die deutſche Wehrmacht und das ganze deutſche Volk nahmen am Sonn⸗ tagmittag in einem überaus eindrucksvollen Staatsakt Abſchied von dem verſtorbenen Kom⸗ mandierenden General des X. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis X, General der Ka⸗ vallerie Knochenhauer. In den Vormittagsſtunden war vor dem Ge⸗ neralkommando, in dem der Sarg aufgebahrt war, die Trauerparade angetreten. Kurz nach 11 Uhr wurde von acht Offizieren der mit der Reichskriegsflagge bedeckte Sarg, auf dem Helm und Säbel des toten Generals lagen, aus dem Dienſtgebäude auf die Lafette getragen. Die Trauerparade präſentierte, die Kommandeure und Kompaniechefs ſalutierten, feierlich er⸗ tönten die Klänge eines Chorals. Die Offiziere nahmen rechts und links der Lafette Aufſtel⸗ lung, vor der ein Offizier das Kiſſen mit den Orden des Verſtorbenen trug. Dann marſchierte unter dumpfen Trommelwirbel und feierlichen Chorälen die Trauerparade an der Lafette mit dem Sarge des toten Kommandierenden Ge⸗ nerals vorbei. Nach dem Vorbeimarſch ſchloß ſich die Lafette dem Zuge an, während dahinter, geführt von einem Unteroffizier, das Reitpferd des Verſtorbenen folgte. Das Trauergefolge, unter dem man zahlreiche Generale des Heeres, Offiziere des X. Armeekorps und das geſamte Offizierkorps des Generalkommandos ſah, be⸗ ſchloß den Zug. Der Weg führte nun durch das Spalier der Menge über den Jungfernſtieg zum Adolf⸗Hitler⸗Platz, dem Ort des Staatsaktes ankunft des Tührers Inzwiſchen war auf dem Dammtor⸗Bahnhof, erwartet von einer unüberſehbaren Menſchen⸗ menge, der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht eingetroffen, um dem toten Ge⸗ neral die letzte Ehre zu erweiſen. Zur Begrüßung waren u. a. erſchienen der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Ge⸗ neraloberſt Keitel, Reichsſtatthalter Gau⸗ leiter Kaufmann und Reichsführer 1 Himmler. In Begleitung des Führers be⸗ fanden ſich Reichsleiter Bohrmann und die perſönlichen und militäriſchen Adjutanten des Führers. Bei ſeinem Erſcheinen auf dem Bahn⸗ hofsvorplatz wurde der Führer von der Men⸗ ſchenmenge, der Würde des Tages entſprechend, ſchweigend mit erhobener Rechten begrüßt. Nach Abſchreiten der Front der vor dem Bahn⸗ hof aufmarſchierten Ehrenkompanie begab ſich der Führer im Kraftwagen durch ein in vielen Gliedern geſtaffeltes dichtes Menſchenſpalier nach dem Rathaus, wo er von Bürgermeiſter Krogmann begrüßt wurde. Der Staatsakt auf dem Adolf⸗Hitler⸗Platz Kurz nach 12 Uhr hatte die Spitze des Trauer⸗ zuges den Adolf⸗Hitler⸗Platz erreicht, der in eine würdevolle Trauerſtätte verwandelt war. — Als der Sarg auf den Katafalk gehoben wurde, reckten ſich die Arme zum ehrfürchtigen Gruß. Vier Stabsoffiziere des Generalkommandos hielten die Ehrenwache. Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmächt betrat nun, aus dem Rathaus kom⸗ mend, den Platz. Mit dem Führer erſchienen der Sberſte Befehlshaber des Heeres, General⸗ oberſt v. Brauchitſch, der Chef des Ober⸗ kommandos der Wehrmacht Generaloberſt Keitel, der Reichsführer ij und Chef der deutſchen Polizei Himmler, Reichsſtatthalter Gauleiter Kaufmann, Generaladmiral Albrecht, Generaloberſt Milch, zahlreiche Kommandie⸗ rende Generäle des deutſchen Heeres und wei⸗ tere führende Perſönlichkeiten der Wehrmacht, der Partei und des Staates. In Vertretung des erkrankten Reichsaußenminiſters v. Rib⸗ bentrop nahm ⸗Obergruppenführer Lorenz am Staatsakt teil. Der Führer ſchritt auf den Katafalk zu, neben dem rechts und links in weitem Flügel die Fahnen ſämtlicher Truppenteile des X. Armeekorps Aufſtellung genommen hatten, und grüßte ſeinen toten General, der ſich beim Auf⸗ bau der vom Führer neu geſchaffenen Wehr⸗ macht ſo hohe Verdienſte erworben hat. Generalmajor Roettig, der die Trauerparade kommandierte, erſtattete dann dem Führer Meldung. Der Staatsakt begann, eingeleitet mit den feierlichen Klängen des„Deutſchen Gebets“ von Hackenberger. Dann nahm der Oberbefſehlshaber des Heeres, Generaloberſt v. Brauchitſch, das Wort zu ſeiner Gedenkrede. Nachdem der Oberbefehlshaber geendet, er⸗ klang das Lied vom guten Kameraden. Die Fahnen ſenkten ſich und währennd die Abteilun⸗ gen der Trauerparade präſentierten und die Salutbatterie den Trauerſalut feuerte, ſchritt der Führer zum Sarge des verſtorbenen Ge⸗ nerals, um einen prächtigen, mit Ochideen ge⸗ ſchmückten Lorbeerkranz niederzulegen und in ſtillem Geidenken Abſchied zu nehmen von dem toten Soldaten. Fortsetzung slehe Selte 2 Dropaganda⸗fauſſe in kngland Sensalionsherichie aus Holen und Danzig (Drohtberichfonseres Londonef Vertfrefers) f. b. London, 2. Juli. Ueber das Wochenende erlebte England einen neuen Propaganda⸗Großangriff auf ſeine Ner⸗ ven. Abgeordnete, Kabinettsmitglieder und Zei⸗ tungen aller Richtungen gaben ſich an dieſem Samstag und Sonntag viele Mühe, um nach⸗ zuweiſen, daß und um Danzig bere:“ eine Art europäiſcher Kriſe ausgebrochen ſei. Auf dem Hintergrund von allerlei Senſa⸗ tionsmeldungen und düſteren Prophezeiungen malen Redner und Preſſe die angeblich zum äußerſten Kampf entſchloſſene Stimmung Po⸗ lens, Englands und Frankreichs in den grell⸗ ſten Farben aus. Es hagelt nur ſo„War⸗ nungen“ an Deutſchland, von denen die eine die andere an Unverſchämtheit übertrifft. Die Reden von Schatzkanzler Simon bis zum Exminiſter Eden und den Abgeordneten der Oppoſition ſind meiſt nach dem Muſter der letzten Halifax⸗Rede aufgezogen. Sie beſtehen zum größten Teil aus einer Aufzählung der engliſchen Streitkräfte und einer Verſicherung der engliſchen Kampf⸗ und Verhandlungsbereit⸗ ſchaft. Die Sonntagspreſſe überſchlägt ſich in ihrer Senſationsberichterſtattung aus Danzig und Polen. Einige Zeitungen prophezeien eine Verſchärfung für die nächſte Woche. Andere wieder haben ſchon für dieſes Wochen⸗ ende mit Zwiſchenfällen gerechnet, und zwar deswegen, weil Lord Halifax ſein Wochenende geopfert und beſondere Vorkehrungen für eine ſofortiger Notſitzung des Kabinetts am Sams⸗ tag oder Sonntag getroffen habe. „Sunday Times“ empfiehlt den Abſchluß eines Oſt⸗Locarnos, während„Sunday Expreß“ die engliſche Unterſtützung Polens überaus kritiſch behandelt, und dann damit ſchließt, daß das engliſche Volk norlich dazu gebracht wer⸗ den könne, für irgendjemanden zu irgendeiner Zeit für irgendeinen Grund zu kämpfen. Die Stimmung in England ſei ſchon in gefährlicher Weiſe aufgepeitſcht, gibt„Sunday Expreß“ zu und erinnert daran, daß die„Times“ ſelbſt vor kurzem geſchrieben hat, Danzig ſei natürlich keinen Krieg wert. Auf keinen Fall ſollte man den Polen das gute engliſche Geld geben, es genüge ſchon, wenn Engländer bereit ſein ſollen, für Polen zu ſterben. Lolens§lonte wur de eingelegnot (Drahtbericht unseres Vertreters) rd. Warſchau, 2. Juli. Der Euchariſtiſche Kongreß in Gdingen, der in Zuſammenarbeit mit der Polniſchen See · und Kolonialliga zuſtandekam, wurde mit einer Einſegnung der polniſchen Kriegsflotte durch den Kardinalprimas von Polen, Dr. Hlond, geſchloſſen. Unter den Geſängen der Volksmenge ging die Prozeſſion an Bord von drei Kanonenboo⸗ ten, die durch das Spalier ſämtlicher Einheiten der Kriegs⸗ und Handelsmarine bis zur Grenze des Freiſtaates Danzig fuhren. Die Spitze bil⸗ dete das polniſche Kanonenboot„Pommerel⸗ len“, auf dem ſich der polniſche Kardinalprimas befand, der von hier aus die Kriegsmarine ſegnete. Die Schuldigen erkannt Mannheim, 2. Juli. Zum Wochenende hat die engliſch⸗franzöſiſche Kriegshetze⸗Kampagne Formen angenommen, dje äußerſt bedenklich ſtimmen müſſen. Das Stichwort hat der franzöſiſche Miniſterpräſident Daladier im franzöſiſchen Miniſterrat vom Samstagvormittag gegeben. Er hat den Mi⸗ niſtern, die unter dem Vorſitz des Staatspräſi⸗ denten Lebrun tagten, die allgemeine Lage ge⸗ ſchildert und dabei betont, daß dieſe Lage ſehr ernſt ſei. Auch Außenminiſter Bonnet hat ſich im Anſchluß daran ausführlich über die außenpolitiſche Lage verbreitet, Schon am Samstagabend und dann in ver⸗ ſtärktem Maße am Sonntagmorgen hat die Pariſer Preſſe auf der ganzen Linie zu einer Alarm⸗Kampagne größten Ausmaßes angeſetzt, wobei natürlich die Danzig⸗Frage wieder im Vordergrund ſteht. Dieſes Problem wird zu⸗ ſammen mit zahlreichen Meldungen aus Warſchau und aus London, den Berichten über die Moskauer Einkreiſungsverhandlungen und dem Echo zu den aufhetzenden Reden engliſcher Politiker zu einem Kriegsſtimmungsbild zu⸗ ſammengeſtellt, das in tiefdunkle Farben ge⸗ tönt iſt. Nicht anders in London. Auch dort ſteht die Sonntagspreſſe im Zeichen einer wilden Ge⸗ rüchtemacherei, wobei auch hier das Thema Danzig wieder den Stoff für die Senſations⸗ meldungen hergeben muß. Wohl im Hinblick auf den Pariſer Miniſterrat und das Echo, das er in Frankreich gefunden, meinen die Londoner Blätter, Frankreich habe noch ein⸗ mal die Achſenmächte„gewarnt“. Weiter bringt die Londoner Preſſe zum Ausdruck, daß ſich die engliſche Regierung„in Bereitſchaft halten“ würde. Gleichzeitig verſucht man erneut, Polen aufzuſtacheln, und ſetzt im übrigen die gemein⸗ ſten Verleumdungen gegenüber Deutſchland in die Welt. Mit vollem Recht brandmarkt die italieniſche Preſſe dieſe exploſive Kriegshetze in London und Paris und nagelt die Verantwortlichen feſt. So ſchreibt die römiſche Sonntagspreſſe: Die Aktion der Demokratien gegen den Frie⸗ den iſt in vollem Gange; ſie hat in den letzten 24 Stunden zu einer weiteren Verſchärfung der internationalen Lage geführt“. Der„Popolo di Roma“ meint, daß die ſich überſchlagenden Wutausbrüche und Panikwellen bei den Demo⸗ kratien deutlich und genügend bewieſen, in welchem Maße die verantwortlichen Kreiſe in London und Paris die Nerven verloren hätten. Auch in Deutſchland haben wir am Sonntag zwei große politiſche Willensbekundungen er⸗ lebt: Auf dem„Gautag am Weſtwall“ in Kai⸗ ſerslautern haben am Sonntagnachmittag der Stellvertreter des Führers und vor ihm Gau⸗ leiter Bürckel zu den mehr als 200 000 Volks⸗ genoſſen des Gaues Saarpfalz geſprochen An⸗ geſichts der Anfeindungen, die gerade in unſe⸗ ren Tagen mit verſtärkter Gewalt gegen die deutſchen Grenzen branden, waren auch ihre Reden auf einen ernſten Ton geſtimmt. Aber im Gegenſatz zu den Haß⸗ und Wutausbrüchen jenſeits der deutſchen Reichsgrenzen war in dieſen Reden auch nicht die leiſeſte An⸗ deutung irgendeiner Panikmache, war in ihnen keine Senſations⸗ und Effekt⸗ haſcherei, ſondern die beiden Reden atmeten jene ruhige Zuverſicht und Entſchloſſenheit, jene innere Feſtigkeit gegenüber allen fremden ——— —3———— ———— ————————— ——————— ————————————————————————v ———— 2*—— 5— ——— — —————————————— —— 7———— ———— — „hakenkreuzbanner“ Mmontag, 3. Juli 1959 Einſchüchterungsverſuchen, und jenen Glauben an die Kraft und das Recht des deutſchen Vol⸗ kes, von denen die ganze Nation unter der Führung Adolf Hitlers getragen und beſeelt iſt. Sollte es einmal notwendig ſein, eine ſehr ernſte Gegenüberſtellung von Willensäußerun⸗ gen der einzelnen Völker und Staaten im Som⸗ mer des Jahres 1939 als Rechtfertigung vor der Geſchichte vornehmen, dann werden beide Reden in Kaiſerslautern das beſte Zeugnis für die Meiſterung der politiſchen Situation durch Deutſchland, ſeinen Glauben an das Recht und für den Friedenswillen der Nation ſein. Herr Chamberlain, Herr Halifax und Herr Daladier mögen dieſe beiden Reden ſehr auf⸗ merkſam ſtudieren! Sie werden in ihnen auch nicht an einer einzigen Stelle das Wort von einer deutſchen„Aggreſſion“ finden, die ſie Deutſchland ſo gern zu unterſtellen verſuchen und mit der ſie ihre Einkreiſungsmanöver gegen deutſchland begründen. Gauleiter Bürckel hat— wir hoffen, daß man jenſeits der deut⸗ ſchen Grenzen dieſe Aeußerung nicht unter⸗ ſchlägt!— ſeiner Ueberzeugung offen Ausdruck gegeben, daß die beiden Völker diesſeits und jenſeits des deutſchen Weſtwalls den glei⸗ chen Willen zum Frieden hätten; die 3 deutſch⸗franzöſiſche Grenzfrage ſei bereinigt, 133 und wozu und warum, ſo fragte Bürckel, ſollten 3 beide Völker denn noch einen Krieg führen? Ganz klar und eindeutig aber hat dann Hürckel die Verantwortung feſtgelegt: Der Schuldige werde immer der ſein, der den erſten Schuß abfeuert; das aber werde wieder nur ein Dritter ſein, der ſchon immer kommandiert habe zum Feuern, ſich aber niemals dem Feuer wirklich ausſetzte. Nach einer ſcharfen Abrechnung mit dem Haupt⸗ ſtörenfried unſerer Tage, mit England, richtete der Gauleiter einen Appell an die Männer jen⸗ ſeits des Kanals, doch endlich durch die Rück⸗ gabe der Kolonien einen wirklichen Beweis für die angeblich ſo große Friedens⸗ und Ge⸗ rechtigkeitsliebe zu geben. Und ebenſo wie Gauleiter Bürckel hat der Stellvertreter des Führers nach ihm mit dem Finger auf die Schuld Englands gewieſen und deſſen falſche„Beſorgniſſe“ um irgendwelche Natio⸗ nen angeprangert, die zu„Sklaven ſtarker Na⸗ tionen“ werden könnten, wovor England dieſe Nationen angeblich ſchützen muß. Mit erfri⸗ 340 ſchender Deutlichkeit und beißender Jronie hat Rudolf Heß England daran erinnert, daß es ſelbſt 3 eineinhalb Jahrzehnt lang Deutſchland zum Dtlaven ſtarker Staaten“ gemacht habe, der 5 es heute noch ſein würde, wenn nicht der Füh⸗ rer mit ſeiner nationalſozialiſtiſchen Bewegung gekommen wäre. 5 Hatte nicht, ſo fragen wir, England einein⸗ halb Jahrzehnte lang genug Gelegenheit, zu be⸗ weiſen, daß es ein aufrichtiger Beſchützer eines „Sklaven ſtarker Staaten“ ſei? England hat dies nicht getan. Und deshalb vermögen wir 1 auch heute den Beteuerungen engliſcher Mini⸗ ſter nicht eher Glauben zu ſchenken, als bis ſie ſolche Beteuerungen durch wirkliche Taten des Friedens und der Gerechtigkeit gegenüber Deutſchland belegt haben. Solange ſie dies aber nicht getan haben, ſolange die Welt um uns ſich in wildem Kriegsgeſchrei überſchlägt und eine unverantwortliche Kriegsſtimmung ſchürt, wol⸗ len wir uns in jedem Augenblick daran erin⸗ nern, daß, wie Rudolf Heß es nannte, das deutſche Volk geſchützt iſt durch des Führers Wälle aus Beton und Stahl, durch des Füh⸗ rers unvergleichliche Wehrmacht und durch den Willen zur Selbſtbehauptung unſeres Volles! br. Jörgen Bochmanh. Römerbergieltlpiele in Frankiurt Auftakt mit Hebbels„Nibelungen“ Wieder hat ſich eine feſtlich geſtimmte Zu⸗ ſchauerſchar der ſtolzen, einſt freien Reichsſtadt 55 Frankfurt verſammelt, Trompeten über den weiten Platz, erwartungsfrohe B icke fol⸗ en den Strahlen der Scheinwerfer pielfläche vor dem ehrwürdigen Römer in hellſtes Licht tauchen, und dann rollt das ge⸗ waltige Spiel von Siegfried und ſeinem Schick⸗ ſal in den packenden, ftraffen Bildern und in der ehernen Sprache, in die es Friedrich Hebbel lleidete, ab. Orgelklänge und fromme Weiſen klingen aus den Portalen des Römers, der zur Kathedrale wurde, und dann treten die Bur⸗ gunden heraus, die das noch unverſtandene Oſterfeſt begehen, die mürriſch Hagens harten Worten vom Gekreuzigten lauſchen, um dann freudig die Kunde von der Ankunft Siegfrieds zu vernehmen und ſich im Kräfteſpiel mit ihm zu meſſen. Eindrucksvoll ſetzt das Spiel ein. Hans Meißner hat es für den Römerberg eingerichtet und in ſorgfältigſter Arbeit geſtal⸗ tet. Zwei gleiche mächtige Aufbauten rechts und lints' umgrenzen die Spielfläche, hart, eckig und kantig wie die Sprache des Dramas, die jeder glatten Verskunſt, wie ſie Hebbels Zeit liebte, ebenſo fern iſt, wie die Helden des Nibelungen⸗ liedes und ihr trotziger Kampf um ein unent⸗ rinnbares Schickſal den verwaſchenen Vorſtel⸗ Richt immer fügen ſich ganz reſtlos das Ornament des Baues bleibt oft ein Wider⸗ lungen des 19. Jahrhunderts. Die Gliederung des Spiels führt mit Notwendigkeit auf ein der altengliſchen Bühne nahes Prinzip. Vor⸗ bühne, Hinter⸗ Haupt⸗)bühne und Balkon(der Balkon des Römers) werden wechſelnder Schauplatz des ſchickfalſchweren Geſche piel ie und' der Schauplatz zur Einheit. Im grazilen ſpruch zur Handlung, der einmal, in der Szene, da Siegfried erſchlagen wird, faſt peinlich wirkt. Der kunſtreiche Römer als Hintergrund will ſich chwer zum abendlichen Tann fügen. Um ſo tärker aber wird die nächſte Szene, da Kriem⸗ die die fiünſtliche flarmſtimmung an der Feine Daladier vor dem Ninisterrat:„Oie Lage sehr ernsi“ DNB Paris, 2. Juli. Ueber den Miniſterrat vom Samstag wurde eine amtliche Verlautbarung ausgegeben, in der es u. a. heißt: Die Miniſter haben ſich heute vormittag im Elyſèe unter dem Vorſitz des Staatspräſidenten verfammelt. Der Miniſterpräſident Daladier hat den Miniſterrat über die allgemeine Lage unterrichtet, die ſehrernſt ſei. Der Miniſter⸗ präſident hat dem Miniſterrat wieder eine An⸗ zahl Notverordnungen vorgelegt, und der Außenminiſter hat ein vollſtändiges Expoſè über die außenpolitiſche Lage erſtattet und den Verlauf der ſchwebenden Verhandlungen ge⸗ ſchildert. Ferner hat er dem Miniſterrat die Texte vorgelegt, über die gegenwärtig in Mos⸗ kau verhandelt wird. Wie weiter verlautet, handelt es ſich bei der im Miniſterrat beſchloſſenen Ausgabeermächti⸗ gung um 4,4 Milliarden Franken, die jedoch zu dem am 21. April bereits angekündig⸗ ten 15⸗Milliarden⸗Programm gehören, alſo nicht darüber hinausgehen. Die Sonntagsfrühblätter führen mit ver⸗ ſtärktem Lärm ihre Alarmkampagne weiter. Die Danzigfrage, die meiſt aus polniſchen Blättern oder Warſchauer bzw. Londoner Giftküchen ſtammen, den Lügenmeldungen und der fran⸗ zöſiſche Miniſterrat, daneben die Moskauer Dreierpakts⸗Verhandlungen und die neue Ein⸗ kreiſungsredewoge engliſcher Politiker werden von der Pariſer Preſſe weidlich ausgeſchlachtet und zu einem wirren Kriegsſtimmung S⸗ bild zuſammenkomponiert. Einige Blätter Blätter laſſen jedoch mehr oder weniger offen Jetzt lchon 12 Harantie-finwärier Wenn Noskau ahlehnt, was dann?/ Pessimismus in London (orohtbetichtunseres londonet Verfrefers) t. b. London, 2. Juli. Die Verhandlungen in Moskau ſollen nach engliſchen Meldungen am Samstag wieder auf · genommen worden ſein, und zum ſoundſoviel ⸗ ten Male in ihre entſcheidende Phaſe getreten ſein. „Obſerver“ will wiſſen, daß in einer zweiſtündigen Unterredung Sonntagfrüh der engliſche Unterhändler Strang eine Liſte von zwölf kleineren Staaten vorgelegt habe, die von der engliſch⸗franzöſiſch⸗ſowjetruſſiſchen Al⸗ lianz ausdrücklich garantiert werden ſollen. Darunter ſeien die drei baltiſchen Staaten, Belgien, Holland und die Schweiz geweſen. Molotow werde vielleicht noch am Sonntag ſeine Antwort geben. Die hoffnungsvollen Stimmen in England ſind in den letzten Tagen immer klein⸗ lauter geworden. Man lieſt und hört heute kaum mehr die ſtereotype Verſicherung, daß die Verhandlungen zweifellos erfolgreich ausgehen würden, denn man hat den Leitartikel in der „Prawda“ noch nicht verdaut. Dieſer Artikel kann unter Umſtänden, ſo ſchreibt„Sunday Dispatch“, die Einleitung zu einem Heraus⸗ ſchlüpfen Sowjetrußlands aus den Verhand⸗ lungen ſein. Es müſſe aber jetzt einmal geſagt werden, ſo fügt„Sunday Dispatch“ hinzu, daß ſowohl England als auch Frankreich an die äußerſte Grenze der möglichen Zugeſtänd⸗ niſſe an Moskau gegangen ſeien. Die Frage laute nun ganz einfach: Will Stalin überhaupt das Abkommen mit England oder nicht? Was wären die politiſchen Folgen eines Zu⸗ ſammenbruches der Moskauer Verhandlungen in England ſelbſt, fragt„Sunday Diſpatch“? Und antwortet darauf, daß die Regierung kaum davon erſchüttert würde(?), denn ſie könnte darauf hinweiſen, daß England alles getan habe, uen die Verhandlungen zu einem erfolg⸗ reichen Abſchluß zu bringen. England müſſe ſich dann eben noch ſtärker zuſammenſchließen und allein zuſammen mit Frankreich den Schwierigkeiten gegenübertreten. Am Dienstag beginnt in Tokio ein großer Aufklärungsfeldzug über die japaniſch⸗engliſchen Beziehungen. Der Befehlshaber der japaniſchen Truppen in Tientſin hat die Verſchärfung der Kontrolle und der Leibesviſitationen ſowie weitere Ver⸗ kehrsbeſchränkungen an den Blockadegrenzen angeordnet. der Führer beim Siaatsakt für inochenhauer immnummnunmmiiiirinnijrninlnnmmniiiminrimunnmmnimsinnkitiunitꝛmmiiꝛrtmütiriunitiuniiriiünstimmmssimisz Fforisetzung von Seiſe 1 In ſoldatiſcher Tradition erklang dann der Präſentiermarſch des ehemaligen Infanterie⸗ Regiments 97, in das General Knochenhauer einſt als jueiger Leutnant eintrat, uend der Präſentiermarſch des ehemaligen Reiter⸗Regi⸗ ments 10, des Hunderttauſendmann⸗Heeres, deſſen Regimentskommandeur der Verſtorbene war. Der Führer ſchritt jetzt auf die Hinterblie⸗ benen des Generals zu und ſprach ihnen ſein hild ihren toten Gemahl findet. Große Maſſen von Statiſten treten auf, beleben das Bild und unterſtützen die Eindringlichkeir. Erſtes Prinzip der Hans Meiß⸗ ner aber war, die Gewalt des Wortes, der an die nordiſche Knappheit und Härte der isländi⸗ ſchen Saga erinnernden Sprache zu entfalten, und aus dem Worte Hebbels, der wie kein zweiter in ſeiner Zeit, das nordiſche Denken nachdachte, nordiſches Empfinden nacherlebte, das Drama zu entwickeln. Schon die Größen⸗ verhältniſſe der Bühne und des Zuſchauerrau⸗ mes ließen manche ſchauſpieleriſche Künſte, die für die Bühne unerläßlich ſind, zurücktreten. An Stelle des differenzierten Mienenſpiels etwa muß hier das heldiſche Pathos der großen Gebärde kommen. So wurde aber auch der durch das Fehlen der Illuſion der Bühne notwendige Ausgleich nicht nur erreicht, das Spiel hatte ſeinen eigenen, den Bedingungen der Umge⸗ bung aus reicher künſtleriſcher Intution, dar⸗ fen Erfahrung und W Be⸗ mit den Möglichkeiten dieſes be⸗ ſonderen Schauplatzes abgerungenen Stil. Will Götz e hatte eine ſtrenge, lineare Muſik für Bläſer zu dem Spiel geſchrieben, die ein⸗ dringlich die Höhepunkte des Spiels heraustre⸗ ten kieß und die Uebergänge motivierte. Sie wurde von Hermann Büchhold geleitet. Für die Ausſtattung und das Bühnenbild, die vom Formenreichtum des Römers wirkſam ablenk⸗ 113 zeichnete Helmut Jürgens verantwort⸗ Das Spiel war auf das Wort abgeſtimmt, es ſtellte an die einzelnen Darſteller erhöhte An⸗ forderungen an Sprechkultur und ſprachlicher Ausdrucksintenſität. Dabei war auch alles äußerſt wohltuend gründlich einſtudiert, ſo daß es keine 1* Stelle gab. Von den Darſtel⸗ lern möchten wir Joſefine Praſſer an erſter Stelle nennen. Ihre Kriemhilde hatte eine ein⸗ fi4 Linie von der unbekümmert riſchen Mä chenhaftigkeit zur zart verhaltenen Jungfräulichkeit, zur freudigen Hingabe an den Mann, den ſie liebt und verehrt, bis zum hem⸗ mungslos verzweifelten Schmerz und zum wil⸗ den Rachehaß. Ihre Darſtellung war von der Beileid aus. Nochmals grüßte der Führer ſeinen toten General, um dann ins Rathaus zurückzukehren und ſich durch die überfüllten Straßen der Stadt, von den Zehntauſenden ſchweigend gegrüßt, zuen Hotel Atlantic zu be⸗ geben. Die Trauerparade marſchierte vom Adolf⸗ Hitler⸗Platz zum Gebäude des Generaltom⸗ mandos zurück, von wo die ſterblichen Ueber⸗ reſte des Generals Knochenhauer nach dem Ohlsdorfer Friedhof übergeführt werden. Konſequenz des keifen Erlebniſſes beſtimmt. Kraftvoll in der einſam rieſiſchen Größe ſtand ihr die Brunhild Ellen Daubs gegenüber, die in der Szene vom Iſenſtein und dann vor allem in der Domſzene ausgeprägt perſönliches Profil hatte. Prächtig traf Hermann Schom⸗ berg die ſonnige Unbekümmertheit, das friſch zupackende, überſchäumende Temperament und gleichzeitig auch die wundervolle Milde, die Hebbel dem Siegfried gab. Erich Mu ſil wußte der Geſtalt des Gunther alles Peinliche zu neh⸗ men, ihn als kraftvollen Helden, der in Sieg⸗ fried neidlos den Stärkeren erkennt, der nicht aus Haß, ſondern um eines unerbittlichen Schickſals willen fallen muß, zu geben. Jronie und faſt Sarkasmus aus innerer Zerriſſenheit, aus dem Zerfallenſein mit der zwiſchen hel⸗ diſchem und chriſtlichem Denken ſchwankenden Welt, in der er ſelbſt noch einmal nur das heldiſche Ideal leben will, und Treuloſigkeit um der Treue willen, Meuchelmord nicht aus Feig⸗ heit, ſondern als Vollzug eines notwendigen Dienſtes für den Gefolgsherren wußte Ottokar Panning mit unheimlicher Folgerichtigkeit als Hagen Tronje glaubhaft zu machen. Mei⸗ ſterlich geſtaltete Wilhelm Hoenſelaars den aus menſchlicher Reife gutherzigen und milden, aber auch tapferen und ſchwertgewandten Spiel⸗ mann Volker. Bei ihm wie bei Joſefine Praſſer fiel auch die hohe Sprachkultur beſonders auf. Sehr fein war auch Helmut Reuters Giſel⸗ her durchdacht. Königliche Haltung und tief⸗ innerliche Mütterlichkeit einte Elinor v. Wal⸗ lerſtain als Ute. Einen ſtarken Eindruck hin⸗ terließ auch Anna Birklin als Frigga Dir. Carl J. Brinkmann. pian: stischer Nachwuchs der Klavierklaſſe Friedrich Schery Fünf der begabteſten Schüler aus der Kla⸗ vierklaſſe des Pianiſten Friedrich Schery beſtritten eine Veranſtaltung, die wiederum Zeugnis gab vom Ernſt der Arbeit, zu der die Studierenden an der Hochſchule für Muſik an gehalten werden. Bezeichnenderweiſe handelte es ſich diesmal ausſchließlich um weibliche durchblicken, daß es immer noch eine Reihe von Möglichkeiten gäbe, um das Dilemma„Krieg oder demütigendes Zurückweichen“ zu vermei⸗ den. Das Leitmotiv der Sonntagsfrühpreſſe iſt der immer wiederkehrende Satz des amtlichen Kommuniqués,„die allgemeine Lage bleibe ſehr ernſt“. Bahnhö'e militäriſch beſetzt (Orohtberichf unseresVerfrefers) j. b. Paris, 2. Juli. Einen ſehr unangenehmen Eindruck hat eine Demarche hervorgerufen, die der hollän⸗ diſche Geſandte in Paris am Quai.Or⸗ ſay unternahm. Es ſei wahrſcheinlich, ſo wird erklärt, daß ſich Holland über die Moskauer Verhandlungen beunruhigt fühle, da Paris und London im Begriff ſeien, ſich auf eine Garan⸗ tie der kleinen Staaten einzulaſſen. Im übrigen iſt das Wochenende in Paris im Zeichen einer Alarmſtimmung verlaufen, die ausländiſche Beobachter nur noch mit Kopf⸗ 3 23 iAN 5 75 0 4) ist natürlich nikotinarm ſchütteln verfolgen. Die Bahnhöfe ſind wieder militäriſch beſetzt. Zwar wird von zuſtändiger Seite dementiert, daß neue Reſerviſteneinberu⸗ fungen erfolgt ſeien. Aber alle Anzeichen deu⸗ ten darauf hin, daß die Regierung in der Tat neue Maßnahmen getroffen hat. Miniſterprä⸗ ſident Daladier hatte eine längere Beſpre⸗ chung mit General Gamelin, der unter Ver⸗ zicht auf ſeine geplante Beſichtigungsreiſe nach den Befeſtigungsanlagen auf Korſika nach Paris zurückgekehrt iſt. Die Stimmung wird vor allem durch polniſche Tendenzmeldungen geſchürt, deren ſich die franzöſiſche Preſſe mit großem Eifer annimmt. Wie der„Petit Pariſien“ mitteilt, hat die Regierung beſchloſſen, angeſichts der außen⸗ politiſchen Lage fortan in jeder Woche einen Miniſterrat abzuhalten. In der Schlußſitzung des Kongreſſes der internationalen Handelskammer in Kopen⸗ hagen wurden alle Entſchließungen bis auf eine von über 1000 Delegierten aus 41 Ländern einſtimmig angenommen. Der Gendarmeriegeneral Joſef Jezek wurde zum Innenminiſter der Protektorats⸗ regierung ernannt. Kräfte, wobei wir zur Ehrenrettung der Her⸗ ren anzunehmen geneigt ſind, daß die Auswahl nach Geſichtspunkten des Fleißes— nicht der Begabung— erfolgt iſt. Es war aufſchlußreich, zu verfolgen, wie die unterſchiedlichen Veranlagungen der Spielerin⸗ nen im Vortrag der teils ſehr ſchwierigen Werke ihren Niederſchlag fanden. Allen Schũ⸗ lern gemeinſam iſt eine friſche, unſentimentale Einſtellung zum Werk, die danach ſtrebt, der Spielweiſe des Lehrers entſprechend, alle Be⸗ wegungen auf das Maß des Notwendigen zu⸗ rückzuführen. Daß gelegentlich das Bewußtſein von der erhöhten Verantwortung, öffentlich für die gemeinſame Arbeit des Lehrers und des Schülers zu bürgen, die letzte Sicherheit des Spieles beeinträchtigte, iſt begreiflich. Joſeph Haydns tiefſinnige-moll⸗Variatio⸗ nen erhielten eine gut vorbereitete Wiedergabe. Zur farbigeren Ausgeſtaltung des Spiels emp⸗ fehlen wir kameradſchaftlich die ſtärkere Beto⸗ nung der Gegenſätze, ſo wie ſie gelegentlich im ſpäteren Vortrag der-moll⸗Nocturne von Chopin erreicht war. Weſentlich temperament⸗ ſtärker war die Darbietung der Schumannſchen „Papillons“, deren lyriſche Teile mit romanti⸗ ſcher Eindeutigkeit erfüllt waren. Eine in allen wichtigen Teilen ähnliche Haltung kennzeichnet die mit der Darbietung der vier Fantaſieſtücke op. 12 von Schumann betraute Spielerin. Ihr ungemein fleißiger Verſuch an zwei Sticken von Debuſſy gelangte mitunter über den Cha⸗ rakter einer anerkennenswerten techniſchen Mut⸗ probe hinaus. Mit Chopins-moll⸗Ballade zeigte eine weitere hegabte Pianiſtin bemer⸗ lenswerte Fähigkeiten für Steigerung und Ab⸗ ſtufung. Im Spiel der jungen Elſe Seel kam der zielbewußten Arbeit des Lehrers eine ausge⸗ ſprochene Begabung entgegen. Ihr Ton iſt in allen Stärkegraden deutlich auf äſthetiſche Er⸗ forderniſſe bezogen. Den vorgetragenen Wer⸗ een(-moll⸗Rhapſodie von Brahms und fis- moll⸗Polonaiſe von Chopin) verlieh ſie einen wreuenden natürlichen Schwung. Hermann Eekert. —* Bũr. Sein a m einer wo det He ſ, 200 000 Die Ki Nach Gaulei worten den W der der und Kl ander gleick Schuld erſter der nu: mandie dem 8 dieſem werden Wem uns he antwor ſteht de gibt. 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Der Schuldige alſo werde immer der ſein, der den erſten Schuß abfeuert, das aber werde wie⸗ der nur ein Dritter ſein, der ſchon immer kom⸗ mandiert habe zum Feuern, ſich aber niemals dem Feuer wirklich ausſetzte. Einmal müſſe dieſem Treiben in der Welt ein Ende gemacht werden. Wenn man immer wieder erfahre, daß um uns herum eine„Friedensfront“ entſtehe, ſo antworten wir: Die wahre Friedensfront be⸗ ſteht darin, daß man uns unſer Recht zurück⸗ gibt. Wir möchten ebenſo inſtändig an die Ver⸗ nunft glauben, wie wir entſchloſſen ſind, auf die Zähne zu beißen. So wollen wir die Sprache des Weſtwalles verſtanden wiſſen, die immer nur eines verkündet hat: Unſer deutſches Volk, unſer Deutſches Reich und ſein Führer! Rudolf heß ſpricht Dann nahm unter erneutem Jubel der Stell- vertreter des Führers das Wort zu einer mit⸗ reißenden Anſprache, in der er u. a. ausführte: Volk, Reich und Führer— das iſt der Inhalt des nationalſozialiſtiſchen Deutſchland. Voll, Reich und Führer, ſie bilden heute eine Ein⸗ heit, wie ſie Deutſchland noch nie gekannt in ſeiner Geſchichte. Wir ſind heute nicht mehr Spielball fremder Mächte und fremder Willkür, ſondern wir ſind freie Herren unſerer freien Entſchlüſſe. Es ſoll die Welt draußen auch nicht über⸗ ſehen und nicht vergeſſen: Wir ſind ein politi⸗ ſches Volk geworden, ein politiſches Volk mit klarem Blick für die Schickſalsfragen der Nation. Die hoffnung der JFeinde Wir wiſſen: Es iſt der einzige Wunſch unſe⸗ rer Feinde draußen, daß dieſer Block doch noch einmal Sprünge bekommen möge. Es iſt ihre einzige Hoffnung: Zwiſchen euch, zwiſchen das Volk und die Führung, einen Keil zu treiben! Rudolf Heß erinnerte in dieſem Zuſammen⸗ hang an die Schalmeientöne, die aus den ſoge⸗ nannten Demokratien im Jahre 1918 zu uns herüberklangen, als man ſagte, man habe nichts gegen das deutſche Volk, ſondern nur etwas gegen ſeine Führung und ſein politiſches Sy⸗ ſtem. Wir haben es dann in den folgenden 15 Jahren erlebt, wie es um dieſe Schalmeientöne beſtellt war: Man hatte nicht nur etwas gegen die deutſche Führung und das politiſche Syſtem, ſondern ebenſo auch etwas gegen das deutſche Volk, das man zu vernichten trachtete. Genau ſo ſchallt es heute von jenſeits der Grenzen zu uns herüber: Der Haß richte ſich nicht gegen das deutſche Volk, ſondern gegen ſeine Führung und ſein Syſtem. Wir kennen, ſo rief Rudolf Heß aus, die Melodie; das deutſche Volk iſt klug ge⸗ worden, und ein zweites Mal wird das deutſche nicht wieder auf die Sirenentöne herein⸗ allen. Klare Antwort an England Auch nicht durch alte engliſche Lieder wird es wieder dumm werden. Und wenn man in Eng⸗ land heute rührend beſorgt iſt, daß Nationen zu „Sklaven ſtarker Nationen“ werden könnten, ſo haben wir darauf nur zu ſagen: Ach wäre doch dieſe Beſorgnis ſchon 20 Jahre früher über England gekommen! Denn damals wurde Deutſchland zum Sklaven ſtarker Staaten. Ein⸗ einhalb Jahrzehnte war Deutſchland der Sklave ſtarker Staaten, und es wäre noch heute, wenn nicht der Führer mit ſeiner nationalſozialiſti⸗ ſchen Bewegung gekommen wäre. Denn wir glauben nun mal nicht daran, daß die ſo plötz⸗ lich erwachte ſtarke Beſorgnis Englands uns freigemacht hätte. Deutſchland weiß, was er heißt, der Sklave ſtarker Staaten zu ſein, und deshalb hat ſeine nationalſozialiſtiſche Führung Sorge getragen, und wird weiterhin Sorge tragen, daß Deutſch⸗ land nicht wieder zu einem ſolchen Sklaven wird trotz aller Einkreiſung! Rudolf Heß erinnerte dann an das Beiſpiel Irlands und ſeine Stellung zu England und verglich ſie mit der alten Tſchechei. Wir könn⸗ ten bezweifeln, daß England ſich auch dann ſo unermeßlich ſicher fühlen würde, wenn dieſes Irland ausgeſprochen gegen England gerichtete Pakte ſchlöſſe und wenn es gleichzeitig keinen Zweifel darüber ließe, daß es die geeignete Baſis für allgemeine Luftangriffe gegen Eng⸗ land wäre— wie einſt die Tſchechei gegen Deutſchland. Wir ſind durch Not und Sorge hart gewor⸗ den und wachſam, wachſam beſonders gegen unſere abgefeimteſten Feinde: Weltjudentum und Weltfreimaurerei. Weltjudentum und Weltfreimaurerei, ſie mögen zur Kenntnis nehmen: Ihr Spiel iſt bei uns endgültig und eindeutig verloren. Daran werden auch all ihre Verſuche, eine neue Einkreiſung gegen uns zuſtande zu bringen, nichts ändern. Eine Einkreiſung zu⸗ ſtandezubringen, die darauf abzielt, einen neuen Weltkrieg gegen uns zu entfachen, um uns wieder dieſen internationalen Kräften ge⸗ fügig zu machen. Mögen die jüdiſchen und freimaureriſchen Hintermänner der Politik gewiſſer Staaten auch bereit ſein, die letzte Selbſtachtung der Völker zu opfern, mögen ſie die Vertretung die⸗ ſer Völker auf dem Bauch rutſchen laſſen, damit ein Bündnis gegen uns zuſtandekomme, es wird ihnen doch nichts helfen! Sie werden uns nicht unterkriegen! Uns nicht und das mit uns verbündete Italien auch nicht! Dieſes Italien, das ſie gleichermaßen haſſen, weil ſie auch dort ihre Rolle ausgeſpielt haben. Die flchſe lüeker als alle kinkreiſungspakte Die Einkreiſung Deutſchlands und Italiens muß erfolglos ſein, weil die Achſe ſtärker iſt als die krampfhaft zuſammengekleiſterten Ein⸗ kreiſungspakte der anderen. Denn bei den an⸗ deren klaffen Staatsideen, Wirtſchaftsprinzi⸗ pien und Intereſſen auseinander, ja ſtehen ge⸗ geneinander. Deutſchland und Italien aber ha⸗ ben keine ſich widerſtreitenden Intereſſen. Ihre Intereſſen ergänzen ſich. Beide Staaten und Völker ſind getragen von den gleichen großen Ideen. Und nicht zuletzt: ſie ſtehen in gemeinſamer Abwehrfront! Die gleichen jüdiſchen und freimaureriſchen Gegner haben die ihnen gehörigen Staaten zum Angriff mobiliſiert, ſowohl gegen National⸗ ſozialismus wie gegen Faſchismus. Und es iſt kein Zufall, daß die gleichen, dem Judentum und der Freimaurerei hörigen Staaten es ſind, die fortgeſetzt verſuchen, dem tapferen Volk im Fernen Oſten— Japan— Schwierigkeiten über Schwierigkeiten zu bereiten. In dieſem Zuſam⸗ menhang brachte Rudolf Heß die enge Ver⸗ bundenheit Deutſchlands und Italiens zu Ja⸗ pan zum Ausdruck. Der unüberwindliche Weſtwall Ein anſehnliches Stück des Panzers, um das weltpolitiſche Dreieck Rom⸗Tokio⸗Berlin um ſich gelegt habe, ſei, ſo betonte Rudolf Heß weiter, der Weſtwall. Jeder, der mit eigenen Augen dieſe Betonbunker, dieſe Tankbauten und Tank⸗ gräben geſehen hat, jeder, der in dem größten Feſtungswerk, das es jemals in der Welt gab, ſelber ſtand, der weiß: Hier kommt kei⸗ ner durch. Sie können tun, was ſie wollen, ſie kommen nicht durch. Und das wiſſen ebenſo ausländiſche Offi⸗ ziere. Das wiſſen fremde Feſtungsbauer, das wiſſen fremde Journaliſten. Das wiſſen die Politiker der ausländiſchen Mächte. Und ſie wiſſen es nicht nur, ſie haben es auch ſchon offen zugegeben. Ja, ſie mußten erkennen: Deutſchland hat auf dem Gebiete des Feſtungs⸗ baues die Spitze erreicht. Wie könnte es auch anders ſein? Iſt doch der Führer ſelbſt der Vater dieſes Werkes! Ob es ſich um die Rüſtungen unſeres Volkes han⸗ delt, um Werke der Kultur unſeres Volkes, um die Einigkeit und den Geiſt unſeres Volkes: Was vom Führer iſt, wird durch nichts in der Welt überboten. Anrennen gegen den Tod Und weil man draußen weiß, was der Weſt⸗ wall bedeutet, weil man weiß, daß jeder Soldat die Ueberzeugung hat, ein Anrennen gegen die⸗ ſen Betonpanzer iſt gleichbedeutend mit einem Anrennen gegen den Tod, deshalb verſucht man neuerdings die Völker zu belügen über die Stärke dieſes Werkes. Ihr wißt, daß man dabei die naive Behaup⸗ tung aufgeſtellt hat, die Bunker ſeien wertlos, weil ſie„durch die Waſſer des Rheins über⸗ ſchwement würden“. Da können wir nur ſagen: Was man wünſcht, das glaubt man gern! Mö⸗ gen ſie nur glauben, mögen die anderen nur freizer„Cützow“ vom Stapel geloufen Neue Weserbrũdee eingew/eiht pN Bremen, 2. Juli. In Anweſenheit des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Dr. h. e. Raeder, lief am Samstag auf der Werft⸗AG. Weſer(Deſchimag) der ſchwere Kreüzer„Lützow“ glücklich vom Stapel. Die Stapellauf⸗Rede hielt Admiral z. V. Prentzel. Den Taufakt vollzog die Witwe des Kriegskommandanten des Schlachtkreuzers „Lützow“, die Frau Fanny Harder. Vor dem Stapellauf weihte Großadmiral Raeder die neue We ſerbrücke, den letzten Weſerübergang vor der Weſermündung, die den Namen Adolf⸗Hitler⸗Brücke erhielt. * Der Samstag vom Stapel gelaufene ſchwere Kreuzer„Lützow“ iſt der fünfte Bau einer Se⸗ rie ſchwerer Kreuzer. Er beſitzt eine Länge von 199 Meter, eine Breite von 21,7 Meter und 4,6 Meter Tiefgang. Der Schlachtkreuzer„Lützow“ wurde vor dem Skagerrak ſchwer beſchädigt, und Admiral Hip⸗ per ſtiegmitten im feindlichen Feuer auf einen Schlachtkreuzer über. Das Schiff konnte nach der Skagerrakſchlacht noch bis zum nächſten Morgen über Waſſer gehalten werden, wurde dann aber aufgegeben und durch einen Torpedoſchuß eines deutſchen Torpedobootes verſenkt. Die geſamte Beſatzung, einſchließlich aller Verwundeten, wurde von vier Torpedo⸗ booten übernommen. Der Kommandant des Schiffes war Kapitän z. S. Harder, deſſen Witwe den Taufakt vollzog. verſuchen, den Gedanken eines Angriffes auf unſeren Weſtwall ihren Soldaten durch Mär⸗ chen etwas ſchmackhafter zu machen: Um ſo furchtbarer würde einſt das Erwachen ſein. Um ſo furchtbarer würde das Erwachen ſein, wenn, ſtatt daß das Waſſer in die Bunler hineinläuft, Maſchinengewehr⸗ und Geſchütz⸗ feuer nach allen Seiten herausſpritzt. Um ſo furchtbarer würde das Erwachen ſein, wenn ſich erweiſt, daß die Ueberzeugung des Soldaten doch vichtig war, nämlich, daß ſelbſt ein Verſuch, durchzur ommen, gleich⸗ bedeutend mit Selbſtmord iſt. Selbſtmord im Dienſt des Judentums Aber trotz allem Geſchrei hyſteriſcher Blätter: Wir ſehen keinen Grund, weshalb ein Volk wirklich ſeine Soldaten hineinhetzen ſollte in einen ſolchen Selbſtmord. Wir ſehen keinen Grund, weshalb ein Volk ſeine beſten Söhne hinopfern wollte am deutſchen Grenzwall. Ein Anrennen in großem Stil würde eine unvor⸗ ſtellbare Kataſtrophe für den Angreifer ſein. Es würde auf fernere Sicht das Ausbluten eines Volkes bedeuten und damit ſogar den Selbſt⸗ mord eines ganzen Volkes. Es wäre ein hoher Preis, den dieſes Volk zu zahlen hätte, wenn es ſich endgültig zum Büttel des Judentums in ſeinem Kampfe gegen Deutſchland machen ließe. Mögen ſie aber drau⸗ ßen tun, was ſie nicht laſſen können, mögen ſie tun, wozu die internationalen Auftraggeber ſie aufhetzen. Wir ſehen gelaſſen in die Zukunft. Warten wir abl Deutſchlands unerſchütterliche Ruhe! Wir können abwarten, denn wir ſind ge⸗ ſchützt durch des Führers Wälle aus Beton und Stahl! Wir ſind geſchützt durch des Führers unvergleichliche Wehrmacht. Wir ſind geſchützt durch den geeinten Willen zur Selbſtachtung unſeres Volkes. Wir tun unſere tägliche Pflicht in unſerer wunderbaren nationalſozialiſtiſchen Lebensgemeinſchaft unbeirrt und unbeirrbar! Jeder an ſeinem Platze und alle gemeinſam für Deutſchland und Adolf Hitler! 6 grüßen den Führer! Adolf Hitler„Sieg eil! Am Nachmittag des Gautages erſchien das neue Zeppelin⸗Luftſchiff über Kai⸗ ſerslautern. In fürze Generalfeldmarſchall Göring ſtattete in Begleitung von Staatsſekretär Körner, Staats⸗ ſekretär Neumann und Staatsrat Dr. Gritzbach dem Kaiſer⸗Wilhelm⸗Inſtitut für Züchtungsforſchung in Müncheberg in. der Mark einen längeren Beſuch ab, um ſich von den Forſchungsergebniſſen des Inſtituts, das im Vierjahresplan wichtige Aufgaben zu erfüllen hat, zu überzeugen. Er zeigte beſon⸗ deres Intereſſe für Süßlupinen und neue Oel⸗ pflanzen. * Quedlinburg ſtand am Samstag völlig im Zeichen der König⸗Heinrich⸗Feier der Reichsführung. Zum vierten Male ehrten hier die Schutzſtaffeln der NSDApP im Beiſein ihres Reichsführers zuſammen mit der Partei das Andenken jenes großen Königs, der als Begründer des erſten Reiches der Deutſchen mit überragendem Weitblick die Fundamente für die kommende Größe des Reiches legte. Bei einer Abendveranſtaltung ſprach Reichsführer Himmler über die Bedeutung des Tages. E1 Reichswirtſchaftsminiſter Funk überreichte bei einer feſtlichen Veranſtaltung der Reichs⸗ wirtſchaftskammer im Auftrage des Führers dem Präſidenten Pietzſch den Ablerſchild des Deutſchen Reiches, zuſammen mit einem Glück⸗ wunſchſchreiben, in dem der Führer ſeinem alten Mitkämpfer Pietzſch zur Vollendung des 65. Lebensjahres ſeine herzlichſten Glückwünſche ausſpricht * Nach einem Kameradſchaftsabend im Feſt⸗ ſaal des Deutſchen Muſeums in München ſind die italieniſchen Frontkämpfer in ihre Hei⸗ mat zurückgekehrt. X Der Kopernikus⸗Preis für das Jahr 1939 wurde dem Univerſitätsprofeſſor Dipl.⸗ Ingenieur Dr. Kuhn zuerkannt. —. G. S 0 4 f V. kENUI81T hat wie KOSMOS Bei meinem „Khedive Eæd KiixbWE „Hakenkreuzbanner“ Unterhaltung Montag, 3. Juli 19⁵9 51. Fortſebung Der September war gekommen. September, der den Liebenden, den Träumern, Dichtern und Künſtlern ſo liebe Monat; ſanfter Ueber⸗ gangsmonat zwiſchen dem glänzenden, ſtrah⸗ leeiden, ſcheidenden Sommer und dem reichen, fruchtbaren, wehmütigen herannahenden Herbſt. Die zeitig ergrünenden Bäume, die auch zuerſt verwelken, laſſen ſchon ihre rötlichen Blätter auf die Wege fallen, das Sonnenlicht ſpielt maleriſch in den abends am Horizont in bichteren Maſſen aufgehäuften Wolken. In der Natur herrſcht ſeltſame Ruhe, wie in Erwar⸗ tung einer tränenloſen Trauer. Die Brom⸗ beeren glänzen wie Trauben aus ſchwarzem Bernſtein auf den Sträuchern, die ihre langen ſchlangenförmigen Ranken entblößt ſahen laſ⸗ ſen, Die ſchon kalte Nachtluft bräunt die Rän⸗ der der Blätter. Die Rüben mit ihren morgens vom Tau getränkten Blättern zeigen über der Erde im blaſſen Sonnenlicht ihre roten um⸗ fangreichen Wurzeln. Menſchen, Vögel, Pflan⸗ zen und die ganze Natur ſcheinen zu begreiſen, daß der Lebensſaft alles, was er konnte, ge⸗ geben hat nach den Geſetzen, die ihn regieren, und daß die Zeit gekommen iſt, in der die ſcheinbar erſchöpfte Quelle die eingeſchlummerte Erde weniger reichlich verſorgt. Paul und Margarete und ſelbſt Siska, bis zu den Vögeln in den Käfigen, unterlagen die⸗ ſein wehmütigen Einfluſſe des Herbſtes. Roosje aber hatte andere perſönliche, ehrgeizige und wilde Gedanken. Seit einiger Zeit ſprach ſtie nur noch von Leuten„comme il faut“, von der Geſellſchaft „comme il faut“, von Benehmen„oomme il faut“. Bisher hatte ſie die Gewoheiheit, die Möbel mit bloßen Händen abzuſtauben, das Geſchirr mit heißem Waſſer ſelbſt zu reinigen und ſich dabei die Finger zu verhärten; jetzt verbrachte ſie einen großen Teil des Tages damit, dieſe Arbeitswerkzeuge beſſer zu behandeln, ueid zwar mit Mandelereme, Jockevklubſeiſe und andern Miſchungen mit griechiſchen und fran⸗ zöſiſchen Namen, deren anreizende Geſchäfts⸗ empfehluungen der Haut„unvergleichliche sFriſche und Glätte“ zu verleihen verſprachen. Seit einiger Zeit hörten Schneiderinnen, Putz⸗ imächerinnen, Schuhmacher, nicht auf, ias „Schloß“, wie Roosje es nannte, Kleider, Röcke, Hüte und Schuhe zu bringen. Sie fragte ihre Lieferanten, Leute von Ge⸗ ſchmack und Ruf, um Rat und erſchien dann bald ſo vornehm gekleidet, daß man ſie aus einer gewiſſen Entfernung für eine wirkliche große Dame hätte halten können. Margarete war erſtaunt, ſie ſo umgewandelt zu ſehen, und glaubte in ihrer Einfalt, Roosje wolle, eiſerfüchtig auf die beſcheidene Eleganz der Kleidung Margaretens, ſie nicht eiwa nach⸗ ahmen, ſondern durch verſchwenderiſchen Auf⸗ wand übertreffen. Sie freute ſich über das Vergnügen, das ihre Mutter daran batte. Paul, der nicht Roosjes Sohn war und ſie aus Achtung vor ihrem Alter und aus Rück⸗ ſicht auf ihr Geſchlecht aut bebandelte, be⸗ merkte jedoch an ihr eine Veränderung, die ihn nachdenten ließ. Drei Gefühle beſeelten ſie, dachte er: eine grauſame und ſchlecht ver⸗ hehlte Genugtuung, geſteigerter Haß gegen ihn, der Haß einer Katze, die Samtpfötchen Dienſegei obe vumcl cHAhLES DE CoSrEn macht, während ſie auf den Krallenhieb war⸗ tet, und eine törichte, greuzenloſe Eiferſucht. Die erſte Handlung Roosjes als große Dame beſtand darin, daß ſte grob und grauſam Siska zur Einnahme ihrer Mahlzeiten in die Küche ſchickte. Das arme Mädchen ging trauri⸗ gen Herzens dorthin und kam an dieſem Tage nur heraus, uemn zu ſehen, ob Roosle irgend etwas brauche. Sehr von oben herab wurde ihr angedeutet, man würde läuten, wenn man ſie brauche. Eines Tages erſchien ein kleiner Mann am Gitter. Er war ſchlecht angezogen wie ein junger Gelehrter, eine Archivratte, die alt ge⸗ worden, ſchmutzig ſein wird. Er benahm ſich zugleich ſpöttiſch und übertrieben höflich. Nach⸗ dem er das Mädchen von oben bis unten be⸗ trachtet hatte, fragte er mit gebieteriſcher Stimme, ob Frau Baronin Servaes van Stee⸗ landt ſich im Schloſſe beſfände. Das Wort „Schloß“ betonte er ſehr ſtark. Das Mäochen antwortete, eine alte Frau mit Namen Roosje, die Witwe Servaes geborene van Steelandt bewohnte dieſes Landhaus, vielleicht ſei ſie Baronin, weil der Herr es ſage. Nach Oeffnung des Gitters konate ſie den kleinen Mann von hinten ſehen, wie er durch die mit Muſcheln beſäten Wege ging, die den Raſen umſäumten und unter dem Gewicht ſei⸗ ner großen Schuhe krachten. Siska mußte lachen, als ſie ſeine graziöſe roiS- Deutsche Uebertragung von Arthur Seiffhart Haltung ſah, ſeinen Zylinderhut, der an den Leuchtturm von Oſtende erinnerte, den zu gro⸗ ßen Kopf und zu langen Oberkörper, ſein bieg⸗ ſames Rückgrat, die ſtark entwickelten Hüften und das gewaltige Hinterteil, das dem einer Stute glich, die krummen, ſchweren Beine und Plattfüße. Er ließ ſich unter dem Namen de Bouffart melden und begrüßte beim Eintritt in Roos⸗ jes Wohnung den Tiſch, die Möbel, den Ka⸗ min, die Bilder und auch Frau Servaes van Steelandt, die er mit einem zärtlichen und boshaften Blick betrachtete.„Setzen Sie ſich, Herr“, ſagte Roosje ſehr würdevoll und mit einer Handbewegung, die ſtolz ſein ſollte, aber nur lächerlich wirkte. Herr Bouffart nahm beſcheiden auf demn er⸗ ſten Sitz Platz, der in ſeiner Nähe ſtand. Es war der Betſtuhl. Roosje ſetzte ſich, den Kopf hoch erhoben und mit ſtarren, weitgeöffneten Augen, ein Zeichen überreizter Eitelkeit. Sie ſtützte den Ellen⸗ bogen auf einen kleinen Spieltiſch und be⸗ mühte ſich, das Geſicht mit einer Hand zum Teil bedeckend, den lleinen Finger nahe dem Auge zierlich gekrümmt zu halten. „Ich höre Ihnen zu, mein Herr“, ſagte ſie hart und hochmütig. Bouffart verbeugte ſich tief. „Frau Baronin“, ſagte er,„Ihre Titel ſind in Ordnung. Der Name„von Servaes van ban blüst die Rohrilöte Eins der reizvollsten Bilder aus dem Schwet- zinger Schloßgarten, das von vielen Besuchern übersehen wird. Aufn.: Archiv Verkehrsverein Schwetzingen Steetlandt“ findet ſich bereits 1567 unter den Schöffen von Gent.“ 1567 vor Chriſtus! Ah, Herr, welches Glück!“ rief Roosje, die der Meinung war, es handelt ſich um die Zeit der Sintflut. „Und ſo alt iſt mein Name ſchon, mein Herr?“ „Nicht ganz, Frau Baronin, aber es fehlt nur wenig“, erwiderte Bouffart, ohne mit der Wimper zu zucken.(Fortſ. folgt) Anekdoten um einen schaurigen Beruf 1845 erheiterte ein witzſprühender junger Mann die Kurgäſte von Wiesbaden durch ſeine geiſtreichen Plaudereien und ſeine luſtigen Späße. Alle hatten ihn gern, er fehlte bei kei⸗ ner Abendgeſellſchaft. Nur ein kränllicher klei⸗ ner Mann ſchnitt zu jedem Spaß des Fremden ein eſſigſaures Geſicht, das den luſtigen Gaſt jedoch nicht zu ſtören⸗ſchien. Eines Tages fehlte der beliebte Fremde an der Tafel des Kurhotels. Man vermißte ihn ſehr, den Damen wollte das Eſſen nicht recht ſchmecken, und man fragte, wo der Günſtling der Geſellſchaft geblieben ſei. Niemand wußte es. Da meldete ſich plötzlich das grämliche Männchen am Ende der Tafel:„Mich hat es immer gewundert, daß Sie mit dieſem Herrn ſo freundſchaftlich verkehrten— er wird ſonſt von der Geſellſchaft gemieden.“ „Sie kennen ihn?“ fragte man.„Iſt es etwa ein Schwindler?“ „Oh nein, er verdient durch ehrliche Arbeit ſein Brot. Er iſt der Scharfrichter von Mainz...“ Tags darauf reiſte der kleine Griesgram ab, und am Abend erſchien der luſtige Fremde wieder an der Tafel. Eiſiges Schweigen empfing ihn, ſeine heiteren Späße ſtießen auf ernſte Verlegenheiten. „Welch böſer Geiſt des Mißmuts iſt plötz⸗ lich über Sie gekommen?“ fragte er ſchließlich verwundert. „Lieber Herr!“ ſagte ein Oberſt,„Sie waren Humoreske von Der Zentralblick/ H. Henme, Der Dragoman kam ins öſterreichiſche Kon⸗ ſulatsbüro von Monaſtir geſtürzt, wo ich als letzter Hilfsſchreiber an meinem Federſtiel kaute:„Eine Italienerin iſt draußen, eine Frau mit merkwürdigen Augen, die einen ganz ver⸗ wirren.“ „Dummkopf“, ſagte ich,„führe ſie herein.“ Bald ſaß eine Frau mit einem Mona⸗Liſa⸗ Lächeln neben meinem Schreibtiſch.„Che desi- dera“, ſagte ich in viel zu höflichem Italieniſch, denn was die Frau„wünſchte“, war nur eine Unterſtützung. Immer noch geheimnisvoll lä⸗ chelnd wies ſie ein Arbeitsbuch von Fiume vor. „Damit wollen Sie ſich als Oeſterreicherin legitimieren“, ſagte ich und ſtockte: die Augen der Frau, die keinen Blick von mir ließ, hatten meine Gedanken gänzlich durcheinander ge⸗ bracht. Mir war, als ſähe mir die Italienerin direkt ins Gehirn hinein. „Herr Konſul“, ſagte ich ins Zimmer neben⸗ an,„bitte ſprechen Sie mit der Frau draußen: ſie iſt eine Hexe und verwirrt mich.“ „Dummkopf“, ſagte er und ging zur Italie⸗ nerin hin.„Was wollen Sie“, ſchnaubte er ſie an, war aber bald ganz zahm und bat die Frau höflich, ſich zum italieniſchen Konſul zu be⸗ mühen. „Um Gotteswillen verſchonen Sie mich mit dieſer Perſon“, teleſonierte der italieniſche Kon⸗ ſul nach einer halben Stunde:„ſie iſt keine Ita⸗ lienerin, es iſt eine Hexe.“ „Kommen Sie mit ins Zivilamt“, ſagte ich zur zurückkehrenden Mona Liſa und führte ſie ins Gebäude nebenan, wo man auch Unterſtüt⸗ zungen kriegt. Vom Konſul hörte ich, daß ſie da auch alle ausgeriſſen waren, einer nach dem anderen hatte ſich verwirrt und davongemacht bis zum oberſten Beamten. Der gab ihr, um ſie loszuwerden, eine Unterſtützung aus der Kaſſe für—„überſchwemmte Mazedonier“. Bald darauf hörte ich, die Mona Liſa ſei bei Kaimakam, dem türkiſchen Bezirkshauptmann des benachbarten Florian geweſen und hätte den Mann vollſtändig betört, Er gah ihr das Geld und die Konzeſſion, eine vornehme Bar zu eröffnen, die im Weltkrieg eine Rolle ſpielte. In meine deutſche Heimat zurückgekehrt, ſah ich das Bild der Frau in einer franzöſiſchen Kon⸗ ſtantinopeler Zeitung: die Jungtürken hatten ſie hängen laſſen. Als ich den Fall einmal einem belannten amerikaniſchen Spiritiſten erzählte, ſagte er: die Sache iſt ſehr einfach, die Frau hatte den Zentralblick, Richtet man den Blick unverwandt auf die Naſenwurzel zwiſchen den Augen, ſo verwirrt ſich der Betrachtete und glaubt, man ſähe ihm durch und durch. Seitdem trachtete ich, mir den Zentralblick und hatte auch ſchon einen gewiſſen Erfolg. „Was iſt denn los“— ſagte mir neulich eine Dame und wiſchte ſich die Naſenwurzel,„Habe ich da eine Fliege ſitzen?“ Von Oskar G. Foerster uns allen ein lieber Geſellſchafter, ſeitdem wir aber wiſſen, welches Geſchäft Sie betreiben, iſt ein Abgrund zwiſchen uns... Wir wiſſen, daß Sie Scharfrichter ſind!“ Der Fremde ſchien ſehr erſchrocken und fragte, wer dies verraten habe. Als man ihm den blaſſen, kleinen Herrn nannte, lächelte er boshaft. „Ja, natürlich!“ rief er.„Ich habe ihn ja vor drei Jahren gebrandmarkt!“ Einige Da⸗ men verließen entſetzt den Saal. Der Fremde aber reiſte ab. Einige Tage ſpäter erhielt die Tafelrunde ein Schreiben des„Scharfrichters“ das folgenden Wortlaut hatte: „Ein neidiſcher Rivale hat mir und Ihnen einen boshaften Streich geſpielt. Wohl fiel mancher von meiner mörderiſchen Fauſt, jedoch ſtets nur auf der Bühne. Heute ſpiele ich den „Fauſt“ am hieſigen Hoftheater und nehme mir die Freiheit, Sie alle dazu einzuladen. Daß ich geſtern auf die Bosheit meines Kolle⸗ gen eingegangen bin, halten Sie meiner Laune 4 2 Ihr Julius Waldmann, Hofſchauſpie⸗ er.“ Im Jahre 1529 vermehrte ſich die Zahl der Bettler in Berlin auffallend. An den Sonn⸗ tagen lagen ſo viel lahme und verkrüppelte Leute vor den Kirchentüren, daß die Kirchgän⸗ ger nicht wußten, wer von dieſen jammernden Menſchen am eheſten ein Almoſen verdiene. Meiſter Hans, der Scharfrichter von Berlin, aber hegte Zweifel an der Echtheit dieſer Ge⸗ brechen. Er trug dem Kurfürſten Joachim J. die Bitte vor, etwaige Simulanten nach ſeiner Weiſe zu kurieren. Der Kurfürſt willigte ein, und am nächſten Sonntag erſchien Meiſter Hans mit drei Ge⸗ hilfen vor den Kirchen. Sie hatten Knoten⸗ peitſchen unter den Röcken verborgen, und als die Bettler wieder in ihr jammerndes Geſchrei ausbrachen, brachten die Knechte ihre Heilmit⸗ tel vor und ſchlugen wacker auf die Lahmen und Krüppel ein. Und ſiehe da— nicht einer der Lahmen blieb liegen, ſie alle ſprangen unter den Hieben auf und rannten mit bewunderungswürdiger Schnelligkeit davon,„Du biſt wirklich ein Zau⸗ berer!“ ſagte der Kurfürſt lachend zu dem Scharfrichter.„Kannſt du Krüppel und Lahme ſo ſchnell heilen, ſo muß ich dich wohl auch in anderen Dingen beſſer zu Rate ziehen!“ Der Lachs Von Rudolf Schwanneke d. Ein reicher Kaufherr der alten Hanſeſtadt Lübeck, der wegen ſeiner uneigennützigen Spar⸗ ſamkeit wenig geneidet, aber deſto mehr ver⸗ lacht und beſpöttelt wurde, hatte einen großen Kreis von Freunden eines Abends zu einer Gaſterei gebeten. Neben allerlei vortrefflichen Gerichten, ſollte den Gäſten auch ein guter Lachs aufgetiſcht werden. Der Kaufherr ging ſelbſt auf den Markt, um ein beſonders erleſenes Tier zu wählen. Bald hatte er auch ein ſolches gefun⸗ den. Da aber der Fiſcher für ſeinen Fang den hohen Preis von acht Golddukaten forderte, legte ſich der Kaufherr aufs Handeln. Doch der Fiſcher beſtand hartnäckig auf ſeiner Forde⸗ rung von 8 Dukaten und wollte keinen Gro⸗ ſchen nachlaſſen. So unterblieb der Kauf. Nachdem der erſte Gang des Mahles am Abend verzehrt war, wurde eine große ver⸗ deckte Schüſſel aufgetragen. Der Gaſtgeber erhob ſich und ſprach:„Liebe Freunde! Von dieſer Schüſſel die ihr vor euch ſeht, ſollte eigentlich ein köſtlicher Lachs ſeine letzte Fahrt nach unſeren aufnahmefähigen Mä⸗ gen antreten. Aber der Fahrpreis von 8 Gul⸗ den, für das ſonſt ſo liebliche Tier war mir zu hoch, denn wichtiger als Lachseſſen ſchien mir die Aufgabe, einer armen, kinderreichen Familie, die kürzlich unverſchuldet in große Not geriet, die Mittel zu ſchaffen, ſich ſatt eſſen und warm kleiden zu können. Ihr ſeht alſo“, und damit hob er den Deckel von der Schüſſel, „daß ſtatt des erwarteten Lachſes acht Gold⸗ dukaten hier liegen, die von euch, ihr Lieben, erwarten, um eine ſtattliche Zahl vermehrt zu werden.“ 5 Rach dieſen Worten gab er dem Diener einen Wink, der die Schüſſel von einem Gaſt zum andern reichte, juſt als ſerviere er den ſchön⸗ ſten Lachs. Dann ſetzte er ſie vor dem Hausherrn nieder. Dieſer zählte und ſchmunzelte vergnügt über den ſtarken Zuwachs, den ſeine acht Dukaten erhalten hatten. Er dankte den Spendern im Namen der Ar⸗ men und fuhr dann fort: „Wenn ich nun auch nicht enren Gaumen mit dieſem Gericht erfreut habe, meine Freunde, ſo ſehe ich doch an den reichen Gaben, wie ſehr euer Herz hei dieſem Gang erquickt wurde. Nur das iſt in Wahrheit ein gutes Mahl, wo beide, Leib und Gemüt auf ihre Koſten kommen. Und uns um ſo fröhlicher weiter ſchmau⸗ en. „Juristisches Wörterbuch“ In der Dieterichen Verlags buch⸗ handlung in Leipzig erſchien als Band 9 der Sammlung Dieterich das„Juriſtiſche Wör⸗ terbuch“, von Ewald Köſt, Gerde Köſt und Dr. Werner Kaiſer. Die handliche Form, die gedrängte Sprache und vor allen Dingen die umfaſſende Beſchrei⸗ bung juriſtiſcher Bezeichnungen machen das Buch zu einem reichhaltigen Auskunftsbuch für alle Berufe. Dazu kommt der volkstümliche Preis(.80 RM), der es erlauht, daß ſich tatſächlich ſedermann mit ihm befaſſen kann. Darüber hinaus iſt das Buch ein ſehr inter⸗ eſſantes und aufſchlußreiches Leſebuch. Es gibt kaum eine Frage, die, wenn ſie auch nur ent⸗ fernt das Gebiet des Rechts berührt, nicht be⸗ handelt bzw. beantwortet wird. Als beſonderer Vorzug kommt hinzu, daß Randgebiete des Rechts in ihren Zuſammenhängen' mit dem eigentlichen Rechtskern aufgezeigt werden. —el leuchti gegan konnte Donne funkit. Straß ſo daf Ausnc leuchti die me welle am F Verdu Die Stadt auf d Weiſe gen di bereit? dort g Mann 5 zu ver da die türlich Am endgül abend in ve Gerück worde zumal ſtätigu aber l unſinn Erklär 9 Bei lich ſte viele 9 len S neriſch ter we Die hat au Freun Kreiſer 4 5 3 S* zug ar geſetzte hofſtra fen an die de der S Wen Zug, herrſch hauptſ Da me her, al auch d den Ki den be männe gruppe ren de hwet- chern Zingen r den glück!“ andelt mein fehlt lit der olgt) Sonn⸗ ppelte ichgän⸗ ernden rdiene. Berlin, er Ge⸗ zim J. ſeiner ächſten ei Ge⸗ noten⸗ nd als eſchrei eilmit⸗ ahmen blieb en auf irdiger Zau⸗ dem Lahme uch in ſt zum ſchön⸗ nieder. t über ukaten er Ar⸗ en mit eunde, ie ſehr e. Nur beide, . 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Ja, man mußte ſogar die ganze Straßenbeleuchtung außer Betrieb laſſen, ſo daß die Stadt völlig im Dunkel lag. Eine Ausnahme machten lediglich die elektriſchen Be⸗ leuchtungskörper an den Hauptverkehrspunkten, die man von Hand ſchaltete, nachdem die Druck⸗ welle nicht den Schalter betätigen konnte. Auch am Freitag mußte Mannheim nochmals eine Verdunkelung über ſich ergehen laſſen. Die an zwei Abenden im Dunkel liegende Stadt rief natürlich die Gerüchtemacher auf den Plan. In ganz unverantwortlicher Weiſe wurde die Nachricht verbreitet, daß we⸗ gen drohender Kiregsgefahr eine Verdunkelung 0 gibt SFechlonberqe-. ergüteten KCNIScH WASSER bereits durchgeführt werden müſſe. Da und dort gingen die auf dieſe Weiſe beunruhigten Mannheimer ſogar dazu über, ihre Wohnungen zu verdunkeln! Alle Aufklärung nützte nichts, da die Schwätzer triumphierten und alles na⸗ türlich beſſer wußten. Am Samstagvormittag konnte die Störung endgültig beſeitigt werden, und am Samstag⸗ abend brannte wieder die Straßenbeleuchtung in vollem Umfange. Die Schwätzer und Gerüchtemacher ſind nun plötzlich ſehr ſtill ge⸗ worden, denn ſie wiſſen nichts mehr zu ſagen, zumal ſie für ihre Greuelgeſchichten keine Be⸗ ſtätigung gefunden haben. Der ganze Vorfall aber beweiſt wieder einmal zur Genüge, wie unſinnig oft geſchwätzt wird und wie einfach die Erklärung für ſolche Vorfälle ſein kann. j⸗ Montag, 3. Juli 1050 Bei ſolchem Wetter regnets gern.— Aber die meiſten Mannheimer Wochenendveranſtaltungen verliefen ungeſtört Alleweil könnt' man aber doch auch in einem einzigen Atemzug auf's Wetter ſchimpfen! Was hat's doch in den letzten Wochen nicht ſchon alles net!„Niederſchläge“, wie es die Wetterwarten ſo ſchön umſchreiben, in allen Variationen— von den feinen Sprit⸗ zern angefangen bis zu Tropfen ſo groß wie ein Mantelknopf— alles darfſt du bewundern, und wenn du dir einbildeſt, du könnteſt— we⸗ nigſtens ein einziges Mal— einen Schritt vor die Tore der Stadt ohne Mäntelchen wagen, dann biſt du ſicher von vornherein „verkauft“ und deine Frau hat mit dem Bü⸗ geleiſen hinterher nur ſo zu fuhrwerken, bis ſie die verdrückten, vom Regen arg mitgenom⸗ menen Sonntagshöschen wieder mit ein paar ſchnurgeraden Bügelfalten geſchmückt hat. Wie optimiſtiſch ſind doch wir Menſchen! Ein Monat nach dem andern hat uns angeſchmiert, 235 war's der— na, der hat wenig⸗ tens ein gewiſſes Recht dazu— dann kam der verhätſchelte Wonnemonat Mai, der Juni— alle haben ſie die ſchönſten, in vielen Stunden ausgeknobelten Urlaubspläne regelrecht im Waſſer erſäuft. Glücklich die, denen's damit noch nicht ſo ſehr geeilt hat. Sie vor allem ſind es auch, die gerade dem Juli, der vorgeſtern ſeine Herrſchaft angetreten hat, in„wetter⸗ licher“ Hinſicht uneingeſchränktes Vertrauen entgegenbringen. Hoffen wir, daß ſie nicht auch enttäuſcht werden, und daß der Juli gut⸗ macht, was ſeine ſonſt ſo lieben und freund⸗ lichen Vorgänger in dieſem Jahr haben ver⸗ miſſen laſſen: ſonnige, frohe Tage! Der erſte Juli⸗Sonntag hat ſich nicht gerade ſehr vielverſprechend eingeſchaltet. Niemand war vor naſſen Ueberfällen ſicher. Wie launiſch der Wettergott augenblicklich iſt, beweiſt die Tatſache, daß tagsüber in der Innenſtadt nur vereinzelte Spritzer die neueſten Sommerhüte und Kleider bedrohten, während in den nörd⸗ lichen Vororten ein heftiger Platzregen die Sonntagsfreude zu verderben drohte. Später war es ziemlich angenehm, der Straßenver⸗ kehr nahm dann auch ſichtlich zu. Der große Boxkampf in Stuttgart hatte viele hundert Mannheimer Boxſportbegeiſterte in die Schwa⸗ benmetropole geführt, die Naturfreunde unſe⸗ rer Stadt dagegen ließen ſich auch durch das ungewiſſe Wetter nicht davon abhalten, ihren ſonntäg ihre Ausflug in die— 4 Umgebung durchzuführen. Was un Hauſe blieb, hatte überall Gelegenheit zu Unterhaltung und Tanz. Mit dem Tanzen iſt es ja jetzt ein wenig an⸗ genehmer, da man das Parkett jetzt teilweiſe ins Freie verlegt hat. Sehr nett war wieder die Mondſchein⸗ fahrt nach Worms, die bereits am Samstag vor ſich ging. Allgemein gute Laune und frohe Geſichter machten die Fahrt— zumal der Mond diesmal wirklich ſchien— zu einem klei⸗ nen Erlebnis. Die Kolonialkrieger⸗Kamerad⸗ ſchaft unſerer Stadt beging ihr Zöojähriges Gründungsfeſt, und dabei fehlte keiner, der je afrikaniſchen Boden unter den Füßen hatte. Sehr ſtark beſucht war auch das große Neckarauer Volksfeſt, das ſich über drei Tage, bis zum Montagabend, hinzieht. Am Sonntagvormittag gab vor dem Waſſer⸗ turm das Muſikkorps des./Flak⸗Regiment 49 ein einſtündiges Standkonzert, das wie immer viele beifallsfreudige Zuhörer gefunden hatte. Am Nachmittag ging am Neckarufer zwi⸗ ſchen der Adolf⸗Hitler⸗ und der Friedrichs⸗ brücke das Schulheimſchiff„Hans Schemm“ mit 400 Mädchen an Bord„vor Anker“. Die Mädchen, die wir 14 auch in den Straßen der Stadt wiederſahen, machten unter fachkundiger Füh⸗ Bech Palmenhaus und Kunſtverein einen eſuch. Spannung vor CTautſprechern Gegen 3 Uhr am Nachmittag ſaßen mal wieder Zehntauſende vor ihren Rundfunkap⸗ paraten. ein Wunder, wenn„Max. in den Ring ſteigt. Die„Gefahr“ für den Zuſchauer undZuhörer bei dieſem großen Boxkampf lag ofſenſichtlich darin, daß eben dieſer einmalige Kampf zu ſchnell enden könnte! Wie ſollen wir uns auch die langen Geſichter erklären, die es dann anſchließend zu ſehen gab. Kaum hatte der Gong die Begegnung„eingeläutet“,— der Sprecher kam gar nicht dazu, den Zuhörern den Mund wäſſerig zu machen— da war's auch ſchon geſchehen und der ſtarke Adolf Heu⸗ ſer wurde durch Maxens Rechte auf die Bret⸗ ter gelegt. Natürlich gab's auch freudige Ge⸗ ſichter, beſonders bei denjenigen, bei denen Schmeling ſchon 8050 und Tag in Gunſt ſteht und die auch in Form eines„Stein“ oder „Zehn Stück ohne“ in einer Wette mit„An⸗ bersgläubigen“ dieſem Vertrauen Ausdruck aben. Weil wir gerade beim Sport ſind? das tark auf den Plat⸗ en am Ring hatte natürlich auch ſeine Zu⸗ gefunden, die manchen intereſſanten Kampf zu ſehen bekamen. Zwei Stunden vor Sonnenuntergang gab's noch ein ganz kurzes Sommergewitterchen, das ſich aber ſehr ſchnell verflüchtete. Die Sonne brach wieder durch, WBen e lag ihr Schein auf den fernen Bergen des Odenwal⸗ des und den Dächern der Stadt, bis um 19 Uhr abermals der Donner rollte. Und nun wol⸗ len wir mal in aller Ruhe abwarten, ob un⸗ ſere unverwüſtlichen Optimiſten Recht behal⸗ ten. Vielleicht haben wir das Vergnügen, ſchon in acht Tagen über einen völlig azurblauen, wolkenloſen und angenehm warmen Sonntag ſchwärmeriſche Lobreden halten zu können. Verdient hätten wir das ſchon, nicht wahr? HL. Heraus mit unſeren Kolonien! Die Kolonialkriegerkameradſchaft Mannheim feierte ihr zojähriges Gründungsfeſt Als ſich in Mannheim im Jahre 1909 die Männer zuſammenſchloſſen, die in den deut ⸗ ſchen Kolonien als Soldaten gedient hatten, wollte man in dem jungen Verein nichts an⸗ deres als die Kameradſchaft pflegen, die unter Entbehrungen und ſtändiger Gefahr gegründet worden war. Der feſtgefügten Kolonial⸗Krieger⸗ kameradſchaft, die nun auf ihr 30jähriges Be⸗ ſtehen zurückblicken kann, ſind heute noch an⸗ dere Aufgaben zugefallen: vor allem die Ver ⸗ tiefung des Kolonialgedankens im deutſchen Volk. So ſtand auch das 30jährige Gründungsfeſt der Kolonial⸗Kriegerkameradſchaft im„Fried⸗ richspark“ ganz im Zeichen des Kolonialgedan⸗ kens. Kameradſchaftsführer Hauptmann z. V. Schäfer betonte bereits in ſeiner Begrü⸗ ßungsanſprache, daß im deutſchen Volk der Ko⸗ Höchſte Zeit der Winter wurde verbrannt Schtrieh, ſchtrah, ſchtroh ⸗ auf dem Lindenhof/ Späte Sommertagszugfreuden Bei dem in den letzten Tagen auf Veränder⸗ lich ſtehenden Wetterbarometer bangten wohl viele Lindenhöfer Kinder um ihre traditionel⸗ len Sommertagsfreuden. Doch nach dem reg⸗ neriſchen Sonntagvormittag hielt ſich das Wet⸗ ter wenigſtens am Nachmittag einigermaßen. Die Große Karneval⸗Geſellſchaft Lindenhof hat auch in dieſem Jahr wieder mit Hilfe ihrer Freunde aus der Geſchäftswelt und privaten Kreiſen einen recht gelungenen Sommertags⸗ „Der Sommer und der Winter“ zug auf die Beine geſtellt. Pünktlich zur feſt⸗ geſetzten Stunde ſtellte ſich alles in der Lin⸗ hofſtraße auf. Luſtig flatterten die Papierſtrei⸗ fen an den Sommertagsſtecken in den Straßen, die der Zug berührte, voran ein Herold mit der Standarte der Grokageli. Wenn auch an den Straßenrändern, wo der Zug, vorbeikam, nicht gerade Sangesfreude herrſchte, ſo gab es unter den Zugteilnehmern, hauptſächlich in den Kinderherzen, viel Freude. Da marſchierten die Kleinen luſtig ſingend ein⸗ her, allein oder an der Hand der Eltern oder auch der Oma. Immer wieder begegnete man den Kindergruppen mit Sommertagsſtecken oder den beiden ſymboliſchen Sommer⸗ und Winter⸗ männern, aber auch eine Reihe von Wagen⸗ gruppen kleineren und größeren Formats wa⸗ ren dabei. Viel Freude rief der Kleinwagen mit dem Pony hervor, oder die der Jugend wohlvertrauten Märchengeſtalten des Rotkäpp⸗ chens, Hänſel und Gretel oder Dornröschens und des Prinzen. Fahnenſchwinger, geſchmückte Räder, auch ein Maikranz mit Bändern und ſonſtige gute Einfälle brachten Abwechſlung. Die Muſikkapelle Schönig und der Spielmanns⸗ zug„Blau⸗Weiß“ verteilten ſich in Gruppen auf den Zug und gaben Melodie und Takt an. Hauptanziehungspunkte waren natürlich die großen Wagen, der blütenbeſtreute Frühlings⸗ wagen, der Sommerwagen mit Muſikanten und der Winterwagen mit dem Schneemann. Und dann wurde er verbrannt, der Geſpßs Winter, der diesmal mancherorts gar noch bis in den Juni hinein ſein kälteverbreitendes Amt ausübte. Zugleiter J. Holz hielt im Garten des„Rheinpark“ eine kleine Anſprache an die Kinder und alle Freunde des Sommertags⸗ brauchs und der Grokageli, in der er den Klei⸗ nen die ſymboliſche Handlung erklärte: dann 211 der papierene Schneemann in Flammen auf. Im Anſchluß an den Sommertagszug gab es noch einige Stunden Kinderbeluſtigungen, bei denen das beliebte Wurſtſchnappen, das Sack⸗ hupfen und Eierlaufen die Hauptrolle ſpielten. Ganz beſondere Freude hatten die Buben an Eine Märchengruppe —. 8 Der Wagen des Winters Aufn.: Hans Jütte(3) dem Spiel des Kuchenwetteſſens, denn der⸗ jenige, der ſich mit möglichſt weitgeöffnetem Mäulchen durch den großen Kuchen bis zu der Mark in der Mitte durchgegeſſen(und dabei bis über die Ohren verſchmiert) hatte, war der freudevolle Gewinner des Einſatzes. Für die Erwachſenen gab es am Abend ſchließlich noch ein Sommernachtsfeſt mit einem ordentlichen „Schwoof“. hgn. Reichsminiſter Rudolf Heß landele in Mannheim und fuhr von hier nach Kaiſerslautern weiter Der Stellvertreter des Führers, Reichsmini⸗ ſter Rudolf Heß, traf am Samstagabend 20.00 Uhr mit ſeiner dreimotorigen Ju 250 b— AkGT auf dem Mannheimer Flughafen in Neuoſtheim ein und wurde in Vertretung des erkrankten Kreisleiters von Kreispropaganda⸗ leiter Beile und verſchiedenen Hoheitsträgern der Bewegung des Kreiſes Mannheim begrüßt. Dann ſetzte er mit ſeiner Begleitung die Reiſe nach Kaiſerslautrn fort, wo er auf dem Gautag des Weſtwalls am Sonntag die große Rede hielt, über die wir im politiſchen Teil berichten. lonialgedanke lebendiger denn je 15 und die Männer, die einſt in unſeren Kolonien ihre Pflicht erfüllten, 8 ſind, daß der Füh⸗ rer eines Tages die Kolonien zurückgewinnen wird. Die Forderung„Heraus mit unſeren Ko⸗ lonien!“ iſt heute nicht mehr das Verlangen einzelner kleiner Kreiſe, ſondern der Ruf von 80 Millionen. Deutſche Pionierarbeit Ein Prolog, in dem überzeugend der tiefere Sinn des kolonialen Gedankens zum Ausdruck kam, leiteie 7 der Feſtanſprache über, in der der ſtellvertretende Kameradſchaftsführer Räth mit von Herzen kommenden Worten darlegte, was deutſche Kolonialarbeit war. Er ſchilderte, wie die erſten deutſchen Kolonial⸗ pioniere einem— Schickfal die Stirne boten und eine Arbeit in fremden Landen auf⸗ nahmen, zu der ſie von niemand den Auftrag erhalten hatten. Aber nicht mit dem Schwert in der Hand wurde an die Koloniſierung eines Landes gegangen, das niemand gehörte und in dem wilde Eingeborenenſtämme in ſinnloſer Weiſe andere Stämme niedermetzelten. Die Deutſchen kamen und boten den Eingeborenen ihren Schutz vor Uebergriffen an, und als Ge⸗ genleiſtung beanſpruchten ſie nichts anderes als die Ausnützung des Bodens für die Heimat. Immer wieder müſſen wir es ſagen, daß wir gute Koloniſatoren waren. Der Raub und der Verluſt unſerer Kolonien drücken uns nicht ſo ſehr wie der ſchamloſe Angriff auf un⸗ ſere Ehre, die Behauptungen von unſerer kolo⸗ niſatoriſchen Unfähigkeit. Wenn wir jetzt für die Wiedergewinnung unſerer Kolonien ein⸗ treten, dann verlangen wir nicht fremdes Gut, ——— fordern nur das zurück, was uns ge⸗ üört, Unſere koloniale Zukunft Nach einem Gedenken an die gefallehen Kameraden ſchloß die Anſprache mit dem Gelöbnis, nicht zu ruhen und zu raſten, bis die Hakenkreuzfahnen über den deutſchen Kolonien wehen, und im Glauben an eine koloniale Zu⸗ kunft weiter zu kämpfen, bis wir wieder zu unſerem Recht gekommen ſind. * Bei dem konnten nicht we⸗ niger als 17 Kameraden ausgezeichnet werden, die ſeit 30 Jahren der Kameradſchaft die Treue gehalten hatten: Heinrich Brodbeck, Lud⸗ wig Frieß, Joſef Hügel, Karl Hüß, Karl Laux, Heinrich Lotz, Karl Räth, Georg Reibel, Karl Riſſe, Emil Rückert, Franz Weiß, Markus Wippel, Wilh. Wunſch, Franz Keller, Philipp Kemm, Ludwig Vogel und Wilhelm Nübel. Die Kameraden Geißler und Oberſt konnten für 25jährige Zugehörigkeit das ſilberne Ehrenzei⸗ chen des Bundesführers entgegennehmen. Von Karlsruhe, Pforzheim, Heidelberg, Lud⸗ wigshafen und aus dem Ried waren die Ab⸗ ordnungen der Kolonial⸗Kriegerkameradſchaften Zheehenheer miriit abenos am besten * 5 erſchienen, um der Mannheimer Kameradſchaft zu ihrem Ehrentag die Glückwünſche und die Verſicherung weiterer guter Zuſammenarbeit im Kolonialgedanken zu überbringen. Weiter⸗ hin hatten die Mannheimer Kolonialkrieger die Freude, die Vertreter von Partei, Wehrmacht, Staat und Stadt begrüßen zu dürfen. Der zweite Teil des Abends, der vom Kreis⸗ muſikzug unter Leitung von Muſikzugführer Mohr muſikaliſch betreut wurde, brachte eine bunte Unterhaltung, in deren Mittel⸗ punkt die Aufführung eines vieraktigen Schau⸗ ſpiels„Das Geheimnis der Kalahari“ ſtand. Zum Abſchluß wurde getanzt.——i— —— ———— Montag, 3. Juli 1939 mer wieder betont, er laſſe ſich wegen ehebreche⸗ riſcher Verfehlungen nicht einſperren. An dem verhängnisvollen Tag beſchwor Ko., daß er mit der Ehefrau des Kr. keine ehewidrigen Be⸗ n bie unterhalten habe. Später zog Ko. zu hr in die Wohnung, doch eines Tages kam der unvermeidliche Krach. Er warf ihr Abtrei⸗ dieſer Gruppe ſollte der NS⸗Volkswohlfahrt der Dank für die Kinderlandverſchickung zum Ausdruck gebracht werden. Auch ſonſt ſah man ſehr viele Kleinfahrzeuge, dazwiſchen kamen a einige größere Wagen — aber alle mit viel Liebe zuſammengebaut. Man merkte ſo recht, daß alle ihr Beſtes geben Das Schulheimſchiff„Hans Schemm“, das vor vier Jahren auf einer Werft in Regens⸗ „Hakenkreuzbanner- 5 B . hjeuie ſpricht Viktor Tutze 33 L 00 leine Mannheimer Stadtchronik OO. ise fente eo5 empfang ontag, 3. Juli: Hohes Alter. Am 2. Juli feierte der Volks⸗ K: der eiabacef der en, Bitior Zute wird geoſe eud, Bei9ig, Vltinelhfttaße. bei. dergiegsvpfer alh nmerodem Sich algemein. Fa g Aene.n heute, Montag, von 19.30 bis 20 Uhr im Rund⸗ ſeinen 8J. Geburtstag. Wir verſtändliche Erläuterungen. Kamerad Huth zeimmoln Vafe Alen, Welnbans Ou 3 funk eine Anſprache halten, in deren Mittel gratulieren. 0 344 55 wies in kunezen Aus⸗ Cafe Wien. Weinhaus Hütte, Grinzing⸗ ngen auf das vor kurzem ins Leben ge⸗ Tanz:'s Holzkiſtl im Mannhei thotel, punkt bedeutſame Ausführungen über die vor⸗ Arbeitsjubiläum. Das Ehrendiplom des Ba⸗ Erholungs⸗ und Fürforgewerk——* in der Abele, Waidpartreltaurani und nachmilitäriſche Erziehungsarbeit der SA diſchen Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſters er⸗ kameradſchaft“ hin und forderte von allen am Stern. Frei ſtehen. Die SA⸗Einheiten werden im Gemein⸗ hielt Frau Suſanne Strobel, Bellenſtr. 43, Mitgliedern der NSKOV regſte Werbetätigkeit R d k Kundgel ſchaftsempfang dieſe Rede hören, die d Li für 30jährige Tätigkeit als Verkäuferin bei der und Unterſtützung dieſer ſozialen Einrichtung undfunk⸗Programm ver und Märſche der———— zum Beſchluß des Abends ionnte der Kame⸗ Montag, 3. Juli:*◻— „ Ses lervorſtellung perlegt. Die heutige Schü⸗ rad Engelhardt Emig(Feu⸗ meichsſender Stuttgart:.f45 Morgenlied, Zeit. Wetter; NSdalg lervorſtellung der Komödie„Die gelehrten denheim⸗Weſt) und Kilthau(Wallſtadt) das ür.00 Gymnaſtik;.30 Frühkonzert;.00 Nachrichten; punkt. 2 e w Moliere muß wegen Erkrankung enmiaig ſake 37 Gomngſtil, 11.0 Volsmuft in bildete 05 im Perſonal auf Samstag. 8. li, 15 935 12.00 Mittagst t; 13.00 Nachrichten; 13.15 Mit⸗ Hartman wecres 3 5 3 5 7 konzert; 5 D Aus heiterem Himmel kam am Sonntagnach⸗ S0 kann das nicht weikler ehen! Mutter— eine Heldin. Eine Erzählung; 17.15 Kon⸗ ſudetend 160 nnias nach 17 uhr ein mächtiger Regen 5 9 zert; 18.00„Wir packen aus, Neue Induſtrieſchal⸗ Divertretuns ſenide n Ein Bommerſchan leliete den Neun Verkehrsunfälle— ſieben Verletzte— 15.30 Mnſprache des Sabsches per G, 3 bee mie ſpendeie— als hätten mite die lete. Eine geradezu unglaubliche Vertehrsviſziwlin richen; 70.15, Siuikgazf) Ipleik auf Henere Zeier⸗ ließ. De Ste Spezxial- erkstätte ten Tage nicht genug an Regen gehabt. Trotz herrſchte am Samstag und in der Nacht zum völkerun „Aliekafe des Vaſſerſturzes ſchien hell die Sonne und Sonntag in M ie i ich⸗ „Aliekarossefleäfbalten zes e un nntag in Mannheim. Die Polizei verzeich⸗ Deutſchlandſender:.10 Eine kleine Melodie:.30 rne machte die Straßen zu glänzenden Spiegel i Frühk t;.00 daß der s chlabhgpdlenst So überraſchend 25 feln kfan 5 n n e funder fü ander ſnaen Laesr e oenen minuten auch des Regens Ende. e rhein mi Seckenheimer str. 68a Verkehrsvrſchriften zurückzuführen der groß 1 fechef 402 16 Nitgliederverſammlung der V. e waren. Bei dieſen neun Verkehrsunfällen gab 2 reinigt nationalſozialiſtiſche e 4 Die 2 — e L ere Beriie ver veren unt ieſce Feörberei Kfenn 2 der„Florg“ eine Pflichtverſammlung ab. der Verletzungen erlitten, daß ſie ins Krankenhaus kiicr. 437 Marhoss,. 1, Seihentaime, Sir, 34; Necaran: deutſcher 4 ſehr zahlreich beſuchten Verſammlung wohn⸗ eingeliefert werden mußten. Drei von dieſen feldein. 4% delchslr. 16 4 Zanireiche Annahmestellen Reichsſt⸗ herrnhalle“ umrahmt wird. Gerade im Hin⸗ ien von der Gaudienſtſtelle der NSnOs in fünf Verletzten ſchweben ſogar in Lebensgefahr naur naupileden: 402 10. Ruf Werk: h hegeiſter blick auf die demnächſt ausſcheidenden Wehr⸗ Karlsruhe die Kameraden Klopfer und Huth MANNNEIA Gebäude 4 bei. Kameradſchaftsführer Arnold erſtattete Aber nicht nur Perſonen wurden bei dieſen gesdenkn machtsangehörigen kommt den Ausführungen einen intereſſanten Bericht über die Reichs⸗ neun Verkehrsunfällen verletzt. Auch der Sach⸗ nungen . des Stabschefs beſondere Bedeutung zu.„ arbeitstagung der NSadV in Northeim. Zum ſchaden iſt ſehr bedeutend, denn die Zahl der Gauleite beſchädigten Fahrzeuge beträgt zehn! a 55 merelz treffen a 8 3 14. le on b rei; ſi ch Offenba* Induſtrieſchallplatten; 15.10 Kleine Ferienfreuden im Im 7 0 fenbar wirkte ſich der„Erſte“ auf die eigenen Garten; 16.00 Konzert; 18.00 Das Experi⸗ inzwiſche mmer und immerwieder Meineid mamen en don deen n aus. Wurden doch in der Nacht zum eeee eichauartett Jpien im Nam Samstag elf Krakeeler von der Polizei aufge⸗ Deutſchlandocho: 19.15, Marſchmuſth, 10.30, Anſprache Kreisleit Beim Eheſcheidungsprozeß falſch geſchworen/ Letzter Fall der Schwurgerichtsperiode** fü aufff Lärm ee— E 2 und gro en Unfug auffielen. 15 Die eden de ihrers na er achtüber⸗ vor ie! . Mit zwei Angeklagten hatte ſich das Schwur⸗ fahrten den Bahnvert Der S 4 nahme:)0 Aus dem Liedſchaffen von Richndd andſchl ericht in der letzten Sitzung unter Vorſitz von 117 7 ns 45 Neue Kräfte im Schauſpiel Audiniſcher Monglberſch B bais⸗ hen andgerichtsdirektor Einwaechter zu befaſſen. Im Mannheimer Hauptbahnhof wurdee. und Boltsmuſik.—— Der 20 Jahre alte Adam Kohl aus Tröſel be⸗ verſchiedene Sonderzüge abagefertigt. Ss Verpflichtungen für die Spielzeit 1939/40 42 kräftigte ſeine unwahren Angaben vor der vertehrten für Vetriebsausflüge am Samstag Für die Spielzeit 1939/̃0 wurden als Mit Daten für den 3. Juli Zivilkammer lll im Landgericht Mannheim in ein mit 600 Perſonen beſetzter Sonderzug nach glieder des Schauf iels en d 1 1676 Leopold., Fürſt von Anhalt⸗Deſſau,'r 3 5 Mene——0 Stuttgart und zurück und ein mit 800 Perſonen Banen an 347 Rational⸗Theater 470„Alte Deffauer“, in Deſſau geboren.— 1 ließ dieſen Meineid—1 beletzter Aun nach Eberbach Wei. verpflichtet: Eliſabeth Funcke(von den Ver⸗ 1709 Markgräfin Wilhelmine von Bayrentz. bald wier terhin berührten an dieſem Tag im Durchlauf einigten Städtiſchen Theatern, in Kiel), als Schweſter Friedrichs des Großen, in Ber⸗ Machen 4 Beide Angeklagten kommen aus ſchlechten Ked F⸗Züge auf der Fahrt von Marquartſtein ſchwere Heldin und für Charakterrollen, Kitty lin geboren.—. Verhältniſſen. Der Vater Kohls wurde wegen nach Düſſeldorf, von Wiesloch⸗Walldorf nach Dore Lüdenbach(von den Schauſpielen in 1792 Der preußiſche Generalfeldmarſchall Prinz Sittlichkeitsverbrechens verurteilt und in eine Koblenz und von Klagenfurt nach Eſſen den Baden⸗Baden) als jugendliche Heldin und erdinand von Braunſchweig in Braun⸗ Anſtalt eingewieſen. Die Eltern der Kreß haben Bahnhof. Liebhaberin, Gerd Martienzen(vom chweig geſtorben. gruß, de ich 1924 ſcheiden laſſen aus ſehr bedenklichen Am Sonntag benützten den Koß⸗Son⸗ Stadttheater Aachen) als jugendlicher Lieb⸗ 1866 Schlacht bei Königgrätz. tum dar eweggründen. Die Angeklagte Kr. arbeitete derzug nach Stuttgart rund 1000 Mannhei⸗ 4 Karl Pſchigode(vom Staatstheater 1875 Der Chirurg und Nationalpreisträger Empfang bis zur Verhaftung in der Fabrik, ſie lebte in mer, während der Odenwaldklub mit 800 Per⸗ anzig) als jugendlicher Charakterliebhaber Ernſt Friedrich Sauerbruch geboren. Konrad. ihrer Ehe fehr unglücklich und trennte ſich im ſonen in einem Sonderzug nach Wiesbaden und Bonivant, und Benno Sterzenbach 1919 Hindenburg legt den Oberbefehl nieder. ſterten 8 Juni 1937 von ihrem Mann. Ko. iſt zweimal fuhr. Zu dem Zug 2665 mußte nach Gerns⸗(vom Stadttheater Aachen) als 1. jugendlicher 1926 Gründung der HJ auf dem Parteitag zu ſwegen Diebſtahls und Betrugs beſtraft. Er kam heim ein Vorzug gefahren werden.—i— Held und Naturburſche. Weimar. Dr. Ke. in das Haus der Mitangeklagten und ließ ſich miie bei ihrem Mann, der Schneider iſt, einen An⸗ das Goli zug machen. Bei dieſer Gelegenheit wurde K. 0 mit Anna Kr. bekannt. Wie es ſo geht, wurde Konrad das Leid geklagt und aus der loſen Freund⸗ ue a ma E E nen einen e u iedac erhült elte mit den Monaten ein Liebesverhält⸗ 2. 1 R 1 213 4 nis. Von Kr. erfuhr der Angeklagte, daß ſie ſich Blumen in Menge/ Mannheimer Siedler haben ſich für ihr Volksfeſt mächlig angeſtrengt gern nach ſcheiden laſſen will und daß er als Zeuge be⸗ ter Dr. nannt wird. Hier gehen nun die Ausſagen der Blumenfülle ihrer Gärten etwas abzugeben. lung nahm. Vieles Schöne wurde dabei un⸗ Aufbaue⸗ beiden Beſchuldigten auseinander. Er behaup⸗ Ueber und über waren die mitfahrenden Kraft⸗ anſehnlich, gar manche mit Hingabe gebaſtelte habe. 55 1625 tet, daß ſie ihn dazu gebracht habe, am 21. De⸗ wagen mit Roſen geſchmückt, und wo man auch Sache verdorben. Aber die Siedler ließen ſich vad Hen 5 ember 1937 vor der 3. Zivilkammer im Mann⸗ hinſah, erblickte man eine Blütenpracht, wie nicht unterkriegen und ließen ſpäter auf ihrem lich. Wi nen Landgericht einen Falſcheid zu leiſten. man ſie eben nur in dieſer Umgebung ſo groß⸗ Feſtplatz doch noch das Volksfeſt ſteigen das an der( Er wollte die Ausſagen verweigern und habe zügig bieten konnte. viele Unterhaltung und Abwechſlung brachte. meinſam ſich im letzten Augenblick dazu bewegen laſſen, eizend war ein kleiner Eiſenbahnzug,—1— gaben: w 3 5 zu 105——7 15 er den man aus en üfammenartek E hier„ r ſie, a r er ihn zu und ausgeſchmückt hatte. ter d 0 zum ſud Wahrheit ermahnt habe und daß es beſſer ſei, rollten pie lleinen e in Schulheimſchiff legte an konnte ie er verweigere die Ausſagen. Er habe aber im⸗ fetzt mit fähnchenſchwingenden Kindern. Mit 48 Schulkinder aus Oberheſſen beſuchten ſich mir Mannheim unnd Haß und ihren Teil zum Gelingen des Feſtzuges beitragen wollten. Ob es nun die Gruppe des Reichsbundes der Kinderreichen war, oder die Siedler von der Schönau auf kleinen Wagen ihre Erzeugniſſe mitführten, oder ob ſonſt eine Gruppe auftrat: alle erfreuten ſich und die Zu⸗ ſchauer. Dieſe Freude wäre gen ungetrübt ge⸗ weſen, wenn nicht ein Wolkenbruch gerade in dem Augenblick eingeſetzt hätte, als der Zug ſeinen Weg durch die Straßen der Sied⸗ ———————————————— F. Bausback ent B 1, 2 fuf 21 5 G Orient- u. Perser-Teppiche ——— bungshandlungen vor, und ſie drohte mit einer Meineidsanzeige, die dann auch erfolgte. Der Vertreter der Anklagebehörde, Staatsan⸗ walt Seib, beantragte gegen Adam Kohl ein Jahr Gefängnis und gegen Anna Kreß zehn Monate Gefängnis in Anwendung des Not⸗ ſtandsparagraphen 157 und 158. Urteil iſt wie folgt ergangen: Adam Kohl wurde wegen Meineids unter Zubilligung des — ————————.—2. Siedleriugend fährt nach Tirol ———— Das muß man unſeren Siedlern von Neu⸗ — Paragraphen 157 und 158 zu einem Jahr Ge⸗ eichwald laſſen: ſie haben es ausgezeichnet ver⸗ ängnis und Anna Kreß wegen Beihilfe zum eineid unter Zubilligung des Paragraphen 157 und 158 zu neun Monaten Gefängnis und wei Fahren Ehrverluſt verurteilt. Die Unter⸗ faan wurde beiden Angeklagten ange⸗ echnet. Mit dieſem Fall iſt die zweite Schwurge⸗ richtstagung in Mannheim beendet. zu—. Die Reiſezeit beginnk ſtanden, am Sonntagmittag im Rahmen ihres Mannheimer Siedlerfeſtes einen Feſtzug auf⸗ zuziehen, der vor allem zeigte, mit welcher Liebe und Hingabe die Siedler an ihrer Scholle hängen. Die einzelnen Zellen wetteiferten un⸗ tereinander in der Stellung der einzelnen Grup⸗ pen, die alle mit großer Liebe vorbereitet wa⸗ ren und an deren Geſtaltung ſich vor allem die Jugend begeiſtert beteiligte. Daß HI und BDM mit Jungvolk und Jung⸗ Lustige Mädelgruppe im Siedlerfestzug Aufn.: Hans Jütte(3) burg gebaut wurde, 55 am Sonntagnachmit⸗ e D rienverkehr hat bei der Reichsbahn. 1 —. eingeſetzt 2 mädel in dem Feſtzug mitmarſchierten, war Brücke ſefige der 0** 98 Adolf⸗Hitler⸗ Ein Ueb W ebenſo ſelbſtverſtändlich wie die Beteiligung der Ob e ſe 5 chulmädel aus E2. teber das Wochenende machte ſich bei der Politiſchen Leiter und der Formationen. Un⸗ an Bord, die unter ſachkundiger Her Reichsbahn bereits die begianende Reiſezeit zählige Radfahrergruppen gaben dem deſtrtiag ie Sehenswürdigkeiten Mannheims 561 und der erſte Ferienverkohr bemertbar. Vor Jug ein farbenprächtiges Bild zumal es kein 10 51—* vor allem das Schloßmuſeum und—— allem waren ſowohl am Saanstag wie auch am Fahrrad gab, das nicht mit bunten Bändern lbig die Deu Das Schiff befährt regel⸗ Sonntag der Fernvertehr und der allgemeine und Roſen geſchmückt geweſen wäre. Mit Stolz—— licht 15 0 Aienl und Seen und er⸗ Reiſevertehr ſehr lebhaft. Lediglich am trugen die Kinder Blumen im Haar, wie über⸗ ien praktiſche Heimat⸗ Sonntag hielten ſich im Hinblick auf das zwei⸗ haupt die Blumen in dieſem Feſtzug eine große Reife ſt 8. i 33 d— felbafte Wetter der Nabvertehr und auch der Rolle ſpielten. Da wurden Blumen von den heim 18—37 int er. 0 Mann⸗ Ausflugsverkehr in mäßigen Grenzen. Im all⸗ Echmibeimſchiffes berichten Verla n gemeinen belebten auch zahlreiche Geſellſchafts⸗ Zugteilnehmern wie auch die Zu⸗ ſchauer da und dort nicht kargten, aus der Die Buben auf dem Tretkaweh ausgabe. ulerte *. aſtlaffee rinzing⸗ rkhotel, taurant Wetter; richten; 10 lender; 5 Mit⸗ Stund 00 Die 5 Kon⸗ ieſchall⸗ eretten⸗ 2 SA. Nach⸗ Feier⸗ Sport⸗ 630 Turn⸗ Dreißig ürbht Meer- kardu: 427 Neueſte 1 15.15 den im Experi⸗ uericke; 19 900 ſprache richten; a. M. htüber⸗ Richard 22.20 ltungs⸗ 1 u,'r reuth, Ber · Prinz raun⸗ träger der. ag zu Hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand Montag, 5. Juli 1959 die fiampfgemeinſchaft der örenzgaue Konrad Henlein ſprach auf dem Kreiskag der NS DAp in Freiburg (Eigener Drohtbefichf des„lakenkreuzbonner“) Freiburg, 3. Juli. Mit einer machtvollen Kundgebung auf dem Freiburger Münſterplatz fand der letzte Kreistag des Gaues Baden der NSDaAp am Sonntagvormittag ſeinen Höhe ⸗ punkt. Die ſtolze Krönung dieſes großen Tages bildete eine Anſprache des Gauleiters und Reichsſtatthalters Konrad Henlein, des hochverdienten Vorkämpfers und Führers der ſudetendeutſchen Freiheitskämpfer, der in einer etwa einſtündigen Anſprache nochmals die ganze Größe und Schwere ſeines Kampfes erſtehen ließ. Der begeiſterte Jubel der Freiburger Be⸗ völkerung überzeugte Konrad Henlein davon, daß der Kampf der Sudetendeutſchen für alle Zeiten in den Herzen der Menſchen am Ober⸗ rhein mit der Erinnerung an einen ſtolzen Sieg der großdeutſchen Sache verbunden iſt. Die Bevölkerung Freiburgs war aufgebro⸗ chen, um dem bewährten Führer der ſudeten⸗ deutſchen Freiheitskämpfer, Gauleiter und Reichsſtatthalter Konrad Henlein einen begeiſterten Empfang zu bereiten. Vor dem Gebäude der Kreisleitung der Partei am Sie⸗ gesdenkmal waren gegen 10 Uhr Ehrenabord⸗ nungen der Partei angetreten, deren Front Gauleiter Konrad Henlein nach ſeinem Ein⸗ treffen abſchritt. Im Feierraum der Kreisleitung hatten 0 inzwiſchen die führenden Männer des Kreiſe Freiburg verſammelt. In ihrem Namen und im Namen der ganzen Bevölkerung begrüßte Kreisleiter Dr. Fritſch den Vorkämpfer des Gaues Sudetenland. Gauleiter Henlein, der zu⸗ vor die verſammelte Führerſchaft einzeln durch Handſchlag begrüßt hatte, dankte mit herz⸗ lichen Worten für den freudigen Willkommens⸗ bringt raſche Hilfe Togal. Beſeitigt die Schmerzen, verkürzt Krankbeitsdauer und ſtellt dadurch die Arbeitsfahigkeit bald wieder her. Keine unangenehmen Rebenwirkungen! Machen Gie ſofort einen Verſuch. In all. Apoth. M.24. gruß, den er für das geſamte Sudetendeutſch⸗ tum dankend annahm. Im Anſchluß an den Empfang im Gebäude der Kreisleitung fuhr Konrad Henlein durch das Spalier der begei⸗ ſterten Freiburger Bevölkerung zum Rathaus, wo er von Oberbürgermeiſter, Gauamtsleiter Dr. Kerber, im Namen der Stadt begrüßt wurde. Gauleiter Henlein trug ſich hierauf in das Goldene Buch der Stadt Freiburg ein. Konrad henlein ſpricht Zu Beginn ſeiner Rede erklärte Gauleiter Konrad Henlein, daß er beſonders deshalb gern nach Freiburg gekommen ſei, da Kreislei⸗ ter Dr. Fritſch in entſcheidenden Wochen des Aufbaues im Sudetengau mit ihm gearbeitet habe.„Das Sudetendeutſchtum“, ſo fuhr Kon⸗ rad Henlein fort,„grüßt Sie durch mich herz⸗ lich. Wir haben viel Geeneignſames, die wir an der Grenze des Reiches Wache halten, ge⸗ meinſame Schickſale und gemeinſame Auf⸗ gaben: wir Sudetendeutſchen im Oſten und Sie hier im Weſten! Als ich am 1. Oktober 1933 zum ſudetendeutſchen Freiheitskampf aufrief, konnte ich niemandem etwas verſprechen. Wer ſich mir anſchloß, hatte Verfolgungen, Terror mud Haß zu gewärtigen. Ich aber konnte in dieſer ſchweren Zeit nur führen, weil ich an Adolf Hitler und an den endgültigen Sieg unſerer gerechten Sache glaubte!“ Im weiteren Verlauf ſeiner Rede ging Gau⸗ leiter Henlein auf die einzelnen Verfolgungs⸗ wellen ein, die das. Sudetendeutſchtum über ſich ergeben laſſen mußte.„Ein Kampf, der mit Blut und Tränen beſiegelt war, hatte die ſude⸗ tendeutſche Volksgemeinſchaft geſchmiedet. Bei * uns gab es auch keinen konfeſſtonellen Streit mehr, weil wir erkannten, daß der Dienſt am Volk erſtes Gottesgeſetz iſt!“ Mit ſchlichten und doch ſo eindrucksvollen Worten ſchloß Konrad Henlein ſeine Rede:„Es war mir vergönnt, einen kleinen Beitrag zum Werk des Führers zu leiſten, möge einſt die Geſchichte feſtſtellen:„Die Sudetendeutſchen haben ihre Pflicht getan. Im Geiſte der Kampf⸗ zeit wollen wir weiter marſchieren, getreu un⸗ ſerem Kampfruf: Ein Volk, ein Reich, ein Füh⸗ rer! So ſoll es bleiben bis in alle Ewigkeit!“ Reichsſchau„kwiges Dolk“ in faelseuhe Im Kahmen des Gauärztetages eröffnet * Karlsruhe, 1. Juli. Am Samstagvor⸗ mittag nahm der Gauärztetag ſeinen Auf⸗ takt mit der Eröffnung der Reichsſchau„Ewiges Volk“ in der Landesgewerbehalle in Karlsruhe. Die Anweſenheit des Gauleiters und Reichs⸗ ſtatthalters Robert Wagner, des ſtellver⸗ tretenden Gauleiters Röhn, des General⸗ arbeisführers Helff, des Obergebietsführers Kemper und anderer führender Männer der Partei, des Staates und der Stadt unterſtrich die Bedeutung der nationalſozialiſtiſchen Ge⸗ ſundheitsführung für den Beſtand unſeres Volkes. Nach Begrüßungsworten des Oberbürger⸗ meiſters der Gauhaupiftadt, Dir Hüſſy, an die Erſchienen und ſeinem Dank an die Mit⸗ arbeiter der Schau eröffnete der Gauamtsleiter des Amtes für Volksgeſundheit, Dr. Pychlau, die Ausſtellung. Die Reichsſchau ſtelle beſon⸗ bens des Volkes ders eindringlich vor Augen, wohin wir ohne die Schickſalswende gekommen wären. Es dürfe uns im Gau mit berechtigtem Stolz erfüllen, daß die Schau von dem früheren Leiter des Amtes für Volksgeſundheit in Baden, Dr. Pakheiſer, geſchaffen worden ſei. Er habe es dank einer durchaus neuartigen Technik er⸗ möglicht daß der Beſchauer ſpielend mit den Fragen der Geſundheitsführung vertraut ge⸗ macht werde und einen entſcheidenden Gewinn für ſeine eigene Lebensführung mitzunehmen vermöge. Vor allem werde dem Beſucher deut⸗ lich, daß ſein Einzelleben ein Stück des Le⸗ fei und wieviel demgemäß auf ſein Verhalten ankomme. Der Gauamts⸗ leiter gedachte abſchließend des großen Er⸗ ziehers unſeres Volkes zu neuer Lebensauffaſ⸗ ſund und Geſundheit, des Führers.— Nach den Liedern der Nation übernahm Dr. Pychlau die Führung durch die Ausſtellung, an der ſich auch der Gauleiter und die anderen führenden Männer beteiligten. proſeſſor Tuta in Schwetzingen der rTuca Ministerpräsident Slowakei, Furchtbares Oomnibusunglück Drei Tote, vier Schwerverletzte Pirmaſens, 1. Juli. Am Freitag gegen 19 Uhr ereignete ſich im Trulbertal bei Pirma⸗ ſens ein Autounglück, das furchtbare Fol⸗ gen hatte. Nahe der Trulber Mühle wurde ein mit Arbeitern beſetzter Omnibus, der im Dienſt der Reichspoſt und auf der Heimfahrt nach Pirmaſens begriffen war, durch einen ent⸗ gegenkommenden mit Wellblech beladenen Kraft⸗ wagen gerammt. Dabei wurden die an der Seite ſitzenden Arbeiter faſt alle getroffen. Zwei von ihnen, der 30jährige Richard Peter aus Pirmaſens, Vater von fünf kleinen Kindern, und der Arbeiter Hans Hoffmann aus Pir⸗ maſens waren ſofort tot. Fünf Schwerverletzte und eine Anzahl Leichtverletzte wurden in das Pirmaſenſer Krankenhaus geſchafft. Am Sams⸗ tagmorgen iſt dort der 54 Jahre alte Robert Ehrlich ſeinen ſchweren Verletzungen erlegen. Der Oberſtaatsanwalt von Zweibrücken weilte an der Unfallſtelle und erließ Haftbefehl gegen die beiden Kraftwagenfahrer, die ins Pirma⸗ ſenſer Amtsgerichtsgefüngnis eingeliefert wor⸗ den ſind. Die Straße iſt an der Unfallſtelle au⸗ ſerordentlich ſchmal und es wäre Pflicht beider Fahrer geweſen, bei der Begegnung ihre Fahr⸗ zeuge abzuſtoppen. Schwerer Unfall eines Fernlaſtzuges Kirchheim a.., 1. Juli. Hier rannte ein Fernlaſtzug auf das Gaſthaus„Zum Hirſch“ auf, Ein Fahrer konnte im letzten Augenblick noch abſpringen. Dem anderen Fahrer gelang es nicht mehr. Er wurde in dem Führerhaus zu Tode gequetſcht. Heidelberger Studententag 1959 Heidelberg, den 2. Juli. Der Heidelber⸗ ger Studententag 1939 brachte über das Wochen⸗ ende eine Reihe ſtudentiſcher Fachtagungen und hatte ſeinen Höhepunkt in einer Kundge⸗ bung, auf der Profeſſor Dr. Krieck ſprach und in eindrucksvoller Rede mit den verlogenen Vorwürfen des Auslandes gegen die deutſche Univerſität abrechnete. Wir werden über dieſe bedeutſame Rede noch ausführlich berichten. Feierſtunde des NS D⸗Aerzlebundes Karlsruhe, 3. Juli.—51 Bericht.) An⸗ läßlich des Gauärztetages fand am Samstag⸗ abend im gutbeſetzten Studentenhaus eine Feierſtunde ſtatt, deren Mittelpunkt eine Mpeise- und IDofinsimmer kauft man bei Dietrieh Auf der Fahrt nach Heidelberg stellvertretende besuchte der Professor (Mitte) auch Schwetzingen und be⸗ sichtigte Schloßgarten und das Rokoko-Theater. Sonntag weilte Gast in der Pfalz. dort den Am det Aufn.: Stütz Anſprache von Pg. Dr. Dingeldey von der Leitung des NSD⸗Aerztebundes, München, über das Leben und Wirken Dietrich Eckarts war. Der Redner verſtand es, ein lebensechtes und beiſpielhaftes Bild von dem Menſchen und na⸗ tionalſozialiſtiſchen Kämpfer Dietrich Eckart zu vermitteln. Die Begrüßungs⸗ und Schlußworte ſprach Gauamtsleiter Pg. Dr. Pychlau. fileine biernneimer ſacheichten * Ein tragiſcher Unglücksfall. Dieſer Tage wurde auf der Umgehungsſtraße hinter dem Bierkeller der Brauerei Kühner der 30jährige Hans Faltermann von hier bei der Heimfahrt von ſeiner Arbeitsſtelle nachts gegen 2 Uhr tot⸗ gefahren. Seine Arbeitskameraden fanden ihn bereits tot auf. Der Verunglückte wirkte auch zuletzt in dem bekannten„GeCeVau-Doppel⸗ quartett“ als erſter Tenor mit, während er bei der Sportvereinigung ſtets ein eifriger Aktiver geweſen iſt. Ruhiges e, „Ruh and in ſchöner gage zu—— heſucht. Ein Landhaus— ist der Gesundbrunnen für müde und über · angestrengte Großstädter— und ihre Nerven. Das aber können sich nur die wenigsten Menschen leisten. Wer gute Nerven hat, bleidt länger jung. Gute Nerven ⸗ lecithinreiche Nervenzellen. Dr. Buer's Reinlecithin, der konzentrierte Nervennährstoff, wirkt nervenpflegend, ner · venkraftaufbauend, nachhaltig. Für die Nervenpflege: gegen nervöse Kopf., Herz-, Magenschmerzen, Unruhe und Schlaf- losigkeit. —— Verlangen Sie aber ausdrücklich den konzen- trierten Nervennährstoff Dr. Buer's Keinlecithin 9, —— 0 ſper— achhel—4 — —HAnordnungen der n5RD — —+ Berufserziehungswerk 0 4, 8/9 Die Uebungsgemeinſchaft unter der Leitung des Uebungsleiters Ing. Rühle fällt in den erſten beiden Wo⸗ chen des Monats Juli aus. Die Pa⸗ rallel⸗Nnebungen durch Ing. Hilbert nehmen ihren Fortgang. Die bis jetzt eingegangenen Anmel⸗ dungen für techniſche Lehrgemeinſchaf⸗ ten können im Sommer 1939 keine Berückſichtigung mehr finden(ausge⸗ nommen ſind praktiſche Lehrgemein⸗ ſchaften). Sämtliche Anmeldungen für die jeweiligen Lehrgemeinſchaften werden bis Herbſt 1939(September 1939) aufrechterhalten und iſt eine nochmalige Anmeldung nicht nötig. Für eine Kurzſchrift⸗Lehrgemein⸗ ſchaft für Fortgeſchrittene— K 2— können noch Anmeldungen entgegen⸗ genommen werden, und zwar inner⸗ halb 8 Tagen beim Berufserziehungs⸗ werk der DAßF, o 4, 8/ oder Rhein⸗ ſtraße 3/5, Zimmer 33. G —— ——— Sportamt Volkstanz(für Burſchen u. Mädel). An dem jeweils montags von 20 bis 21.30 Uhr ſtattfindenden Kurſus im Volkstanz in der Turnhalle der Liſe⸗ lotteſchule können ſich noch Burſchen und Mädel beteiligen. Jinu⸗Jitſu. An dem Kurſus in Jiu⸗ Jitſu, jeweils dienstags von 20 bis 21.30 Uhr im Gymnaſtikſaal des Sta⸗ dions, können ſich noch Frauen und Männer beteiligen. 2 Die Deulſche Arbeitsfronl Montag, den 3. Juli 1939: Allgem. Körperſchule(für Frauen u. Männer): 15.30—17 Stadion, Hota; 18.00—19.00 Stadion, Arbeitsamt; .00—11.00 Stadion, Jugend⸗Aus⸗ gleichſport; 19.00—20.00 Stadion, Südd. Fettſchmelze; 17.30—19 Wer⸗ ner⸗Siemens⸗Schule, Olex; 18.00 bis 19.30 Herzogenriedſportplatz, Hutchin⸗ ſon; 18.30—20 Peſtalozziſchule, Rhein. Hypothenkenbank; dion, offen; 19.30—21.00 Stadion, Rich. Kunze; 18.00—19.30 Planeta⸗ rium, Fritz Krieger; 18.00—19 Sta⸗ dion, Siemens; 17.30—19.00 Stadion, Nahrungsmittelgen.; 18.30—19 Pfalz⸗ platz, Ries.⸗G.— Fröhliche Gym⸗ naſtik und Spiele(für Frauen und Mädchen): 19.30—21 Carin⸗Göring⸗ Schule, offen und Aretz; 20.00—21.30 Schulhofſtr. 4, offen; 19.45—21.15 Friedrichſchule, Anker; 20.00—21.30 Stad., Modehaus Neugebauer; 18.30 bis 19.30 Halle im Betrieb, Rhein⸗ elektra; 17.15—18.45 Eliſabethſchule, Berk; 20—21.30 Hans⸗Thoma⸗Schule, Vetter; 20.00—21.30 Friedrichsfeld, offen; 19.30—21.00 Walbdhofſchule, offen.— Deutſche Gymnaſtik(für Frauen und Mädchen): 20.30—21.30 Hans⸗Thoma⸗Schule, offen.— Kin⸗ dergymnaſtik: 17.00—18.00 Albrecht⸗ Dürer⸗Schule, offen; 18.00—19 Wald⸗ hofſchule, offen.— Schwimmen(für Frauen und Männer): 20.00—21.30 Hallenbad, Halle 1, Daimler Benz .⸗G.; 20.00—21 Hallenbad, Halle 2, Hanſa⸗Kaufhaus; 20.00—21.30 Hallen⸗ bad, Halle 3, Anker⸗Kaufſtätte.— Bo⸗ xen(nur Männer): 20.00—21.00 Sta⸗ dion, Gymnaſtikhalle, offen.— Ten⸗ nis(für Männer und Frauen): 18.06 bis 19.00 Stadion, offen.— Reiten (für Männer und Frauen): 14.00— 17.00 1h⸗Reithalle Schlachthof(13. 3j⸗ Reiterſtandarte); 20.00—22.00 fh⸗Reit⸗ halle, Schlachthof(13. ⸗Reiterſtan⸗ darte).— Volkstanz(für Burſchen u. Mädel): 20.00—21.00 Liſelotteſchule, offen. 19.30—21.00 Sta⸗(he Rratttahrreuge Lelroler Vob cem gut bereift, zum Umbau in Liefer⸗ wagen geeign., ſo⸗ ort zu vexkaufen. äh.:(193934 Sch Rathaus Hocken⸗ heim, Zimmer 9. Das führende ſleliathaas liefert lhnen alles für Auto Hotorrad konkurrenzlos bei fachmänn. Beratung Automobilzubehör Haefele Mannheim N7, 2 hernruf 27075 in autem Zuſtand, zu verkaufen. Anzuſeh, vormitt. Ladenburg Ad.⸗Hitler⸗Str. 14. lanräde Hotoriabrader in großer Aus⸗ wahl.(190473V) Eberts Feudenheim, Fern⸗ „ruf Nr. 501 06. guche guleth. htoler aben nicht über 40 000 Kilometer. reis⸗ 55 574 VS a. d. Verlag dieſ. Blatt. oͤportzweisſtz. 1 Liter, ſteuerfrei, generalüberh., zu verkaufen. Anzu⸗ Qu 7, 10. — bühneraugen 4 Hornhaut, Schwielen ſind ſchmerzhaft, machen das Gehen zur Qual. Raſch befreit davon die hervor⸗ ragend bewährte Efaſitę⸗ Hühneraugen⸗Tink⸗ tur. 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Juli 1939 Elle Melerſchatt, die ehench verdient n Die Frauen des ofk Mannheim Deutſcher Handballmeiſter 1959/ Eimsbüttel wurde in einem großen Spiel:5 geſchlagen Im fünften Anlauf endlich gelang es der tap⸗ Meiſterelf das Geleite geben zum„Eichbaum · die Rumänien-Reiſe der Handballſpieler feren Elf des VfR Mannheim die deutſche Handballmeiſterſchaft der Frauen an ſich zu bringen, nachdem die badiſche Meiſtermann⸗ ſchaft in den Jahren 1934, 1935, 1936 und 1938 jeweils im Endſpiel knapp unterlegen war. Im Duisburger Stadion, wo ſich am Sonntag zu den beiden Endſpielen nicht weniger als 35 000 Zuſchauer eingefunden hatten, darunter auch der Reichsfachamtsleiter Brigadeführer Herr ⸗ mann, konnten die Mannheimer Mädel den Tyd. Eimsbüttel Hamburg in einem überaus ſpannenden Kampf mit:5 Toren verdient beſiegen, nachdem die Hamburgerinnen bis zur Pauſe noch mit:2 geführt hatten. Der Sieg war, wie geſagt, vollkommen ver⸗ dient, obwohl es zunächſt gernicht nach einem Erfolg der Mannheimerinnen ausſah. Eims⸗ büttel hatte den beſſeren Start, aber nach der Pauſe lief der VfR⸗Angriff zu ſeiner beſten Form auf und war nicht mehr zu halten. Es Happte nun ausgezeichnet, ſo daß der:3⸗Vor⸗ ſprung der Norddeutſchen bald in einen:5⸗ Sieg verwandelt war. Der Sieg wäre noch höher ausgefallen, hätte nicht Gatermann im Tor von Eimsbüttel ſo großartige Abwehr⸗ leiſtungen vollbracht. Sehr gut ſpielte bei Eims⸗ büttel auch noch die Rechtsaußen Wambacher. Die erſte Hälfte ſtand durchweg im Zeichen Eimsbüttels, zumal der reichlich nervös ſpielte, was eingedenk der früheren Endſpiel⸗Niederlagen nicht verwunderlich war. Durch Knoop führte Eimsbüttel bereits nach drei Minuten mit:0, aber in der 14. Minute glich Ofer aus und Frau Kehl konnte einen 13⸗Meter⸗Wurf zum:1 verwandeln. Durch Jobſt glichen die Eimsbütteler Frauen aus und Schmoldt ſtellte mit zwei weiteren Treffern auf:2 für Eimsbüttel. Nach der Pauſe änderte ſich das Bild ganz überraſchend. Die Hamburgerinnen ſpielten jetzt ſtark auf Verteidigung, während der Mannheimer An⸗ griff zu einer hervorragenden Form auflief. Schnell hatte Ofer ein Tor aufgeholt, aber noch einmal war Eimsbüttel durch Wam ⸗ bacher erfolgreich, ehe die Mannheimer Frauen mit einem prachtvollen Zwiſchenſpurt in Front zogen. Förſter, Kehl, Ofer und Fuchs erzielten nacheinander vier Tore, die den Sieg bedeuteten. Die Mannſchaften ſtanden: Vf R Mannheim: Winter; Bechold, Hauk; Welz, Zell, Schieſtl; Kehl, Bauer, Förſter, Ofer, Fuchs. Tod. Eimsbüttel: Gatermann; Steuß⸗ loff, Schmidt; Siemer, Höhn, Auſt; Wambacher, Schmoldt, Jobſt, Knoop, Junker. * Die Spielerinnen des neuen Deutſchen Frauen⸗Handballmeiſters vom VfR Mannheim kehren bereits am Montag, kurz nach 19 Uhr, in ihre Heimatſtadt zurück. Da wird es vor den Portalen des Mannheimer Hauptbahnhofes wieder einmal hoch hergehen, denn es kann kein Zweifel darüber beſtehen, daß Mannheims große Sportgemeinde den Siegerinnen von Duisburg einen überaus herzlichen Empfang bereiten wird. Und den verdienten die tapferen Mädel des VfR auch) wirklich, nachdem ſie nun ihre jahrelangen, unentwegten Anſtrengungen mit der Erringung des deutſchen Meiſtertitels krönen konnten. Im Triumphzug wird man der deutſchen Stammhaus“ in P5, woſelbſt dann die Ehrung der Meiſterſchaftsmannſchaft durch den VfR Mannheim und die berufenen Stellen von Par⸗ tei und Stadt vor ſich gehen wird. Wie wir noch erfahren konnten werden die Sänger der„Liederhalle“ den Willkommengrufz am Bahnhof entbieten. Durch Vereinbarung eines weiteren Spieles in Rumänien hat der Reiſeplan der deutſchen Handballſpieler eine kleine Aenderung erfah⸗ ren. Der Länderkampf findet bereits am Sams⸗ tag, 8. Juli, in Bulareſt ſtatt. Anſchließend ſpielt die deutſche Elf gegen rumäniſche Aus⸗ wahlmannſchaften am 9. Juli in Kronſtadt und am 11. Juli in Hermannſtadt. Meén Leſpans deite Harvpaumemericalt Tintfort wird im Endſpiel:4 geſchlagen/ Ein unſchönes Endſpiel Bis die Männer mit ihrem Spiel begannen, lag der herrlichſte Sonnenſchein über dem wun⸗ derbar Hepes Me Raſen des Duisburger Sta⸗ dions. Beide Mannſchaften waren in der vor⸗ geſehenen Aufſtellung angetreten. Schiedsrichter war Ro 43 e(Berlin). Beide Mannſchaften wa⸗ ren auf Verteidigung eingeſtellt und ließen die gegneriſche Stürmerreihe——— So gab es manchen harten Zwiſchenfall, der dem Spiel etwas von ſeiner Schönheit nahm, aber doch feſ⸗ ſelte durch ſeine Raſchheit und ſein herrliches Kampfſpiel.—2* wartete mit einer ſehr guten Leiſtung auf und zeigte keinerlei Reſpekt vor dem Deutſchen Meiſter, der ſich mächtig ſtrecken mußte, um dem Drängen des Nieder⸗ rheinmeiſters widerſtehen zu können. Angrif auf Angriff rollt SMei ends Tor, der ſi aber als ein wahrer Meiſter ſeines Faches zeigt. Und dennoch kann Lindfort in Führung gehen und einen unhaltbaren Ball in die Ecke bringen. Bange Minuten muß Leipzig überſtehen, aber Wend im Tor und der Internationale Duſſin als Mittelläufer ſind die Türme in der Schlacht, die den Deutſchen Meiſter, der mit Ab⸗ wehrkunſt gefallen kann, immer wieder halten. Aber der ſchußgewaltige Halbrechte von Leip⸗ zig, der in ſeiner beſten Form ſpielt, kann die Gegner unhaltbar Partie ß Leipzig hat gleich⸗ gezogen und die Partie ſteht:1. Hart wird um jeden Meter Boden gekämpft. Verbiſſen ſtrengen ſich beide Mannſchaften an, aber in den Toren ſtehen zwei Torwächter von Format. Immerhin kann Leipzig vor der Pauſe die Par⸗ tie noch auf:1 ſtellen. In der zweiten Hälfte konnte Höfer zunächſt den Vorſprung auf 31 erhöhen, und als Bart⸗ ſtübner wenig ſpäter das 41 erreicht, glaubt man an einen klaren Sieg des Sachſenmeiſters, aber die Mannſchaft iſt trotz dieſes eindeutigen Vorſprunges nicht in der Lage, ein überlegenes Spiel vorzuführen und muß immer wieder zu den und unerlaubten Mitteln greifen, um den Gegner zu ſtoppen. Lange wehrte ſich der Schiedsrichter, einen 13⸗Meter zu geben und ließ viele unfaire lich auſt mit Freiwurf ahn⸗ den, bis er ſich endlich aufraffte. Lintfort den erſten 13⸗Meter zugeſprochen, aber der all —— am Netz vorbei. Auf der Gegenſeite onnte auch Bartſtübner die große Chance nicht nutzen. Jungmann ſtellt dann für Leipzig die auf:1. Das— iſt damit entſchieden. erte u ſtark ſind beide Verteidigungen, um noch eine Aenderung herbeiführen zu können. Einen weiteren 13⸗Meter kann dann Ladage zum Gegentor für Lintfort verwandeln. as bringt neuen Auftrieb, aber das Fehlen des Mittelſtürmers läßt die nicht mehr zum 8* kommen wie vor der Pauſe. Im Spielfe fleht es langſam grauſig aus— es wird gehalten und geſtoßen. Als Lintfort wieder einmal im Angriff iſt, wird ein Stür⸗ mer ohne Ball im Mittelfeld gelegt. Den ver⸗ hängten Dreizehnmeter verwandelt Ladage zum 523. Pußſiß hat keinerlei Sympathien mehr beim Publikum, mitunter ſetzt ein Pfeif⸗ konzert ein— man kann es dem Publikum nicht verdenken. Die Schlußminiuten 65 noch zwei Tore, je eines für Leipzig und für Lintfort, ſo daß dieſes Endſpiel mit:4 für den alten neuen Meiſter ſein Ende nimmt. MTSA Leipzig iſt abermals Deutſcher Meiſter geworden. shreber Deulcher zubmfangmmenier Ueberraſchender Ausgang der Turnermeiſt erſchaften in Hildesheim Hildesheim, 2. Juli. Hildesheim war dazu auserſehen, die Mehr⸗ kampfmeiſterſchaften des Reichsfachamtes Tur⸗ nen auszurichten. Die außergewöhnlich ſpan⸗ nend verlaufenen Kämpfe am Samstag und Sonntag ergaben eine große Ueberraſchung, in⸗ dem Schreyer(Braunſchweig) den Favoriten Krötzſch auf den zweiten Platz verwies. Der Reichsſportführer wohnte den Kämpfen der Turner perſönlich bei. Der Zrlnenbf der Männer und der Zehnkampf der Frauen brach⸗ ten folgendes Ergebnis: Deutſcher Meiſter im Zwölfkampf der Männer wurde: 1. Schreyer(Braun⸗ ſchweig) mit 230,3 Punkten; 2. Krötzſch(Leuna) 228,6 P. 3. Kammerbauer(Kuchel) 228,0.; 4. Breitkopf(Glatz) 226,2.; 5. Reuther(Op⸗ pau) 224,9.; 6. Frich(Eichen) 221,1.; 7. Gö⸗ rig(Luchwagen) 217,2.; 8. Rinko(Holthau⸗ ſen) 216,7.; 9. Wornemann 212,2 .; 10. Loibl(München) 211,7 P. 22228 Elli Beinhorn-Rosemeyer wieder in der Heimat Ell Beinhorn, Rosemeyer ist nach ihrem Indienflug wieder in Berlin eingetroffen. Die Besrü- gung auf dem Tempelhofer Flughafen durch Reichssportführer v. Tschammer und Osten. der sich Zzufällig dort befand. (PBZ) Krötzſch und Erich erhielten für ihre Kür am Reck je 20 Punkte, alſo die beſte Bewertung. Allerdings war der ſchon am Vortage führende Braunſchweiger Schreyer nicht mehr einzuholen. Zehnkampf der Frauen: 1. Fievers 3 183,5.; 2. Held(München) 182,5.; Kreyſer(Hamburg) 175,5.; 4. Dundſky 174,0.; 5. Lenzing „5.; 6. Dahmen(Bochum) 172,0.; 7. Blankenhagen 400 1705 170,0.; 8. Find⸗ eiſen(Göppingen) 179,5.; 9. Schneider(Ham⸗ burg) 164,5.; 10. Klein(Hannover) 171,5 P. Am Vormittag auf dem feſtlichen Hildeshei⸗ mer Marktplatz ſprach vor dem Turnen der Reichsſportführer von Tſchammer und Oſten in einer kurzen Rede und weihte einige Reichsbundfahnen. lan(40), Holland(48) und Rulterfeg in Ammerdam beim Internationalen Reitturnier Das Internationale Reitturnier in Amſter⸗ dam wurden am Sonntagnachmittag mit dem Nationenpreis vor zehntauſend Zuſchauern und in Anweſenheit von Prinz Bernhard der Nie⸗ derlande beendet, zu dem vier Mannſ n auf die Kampfbahn ritten. Die deutſ 15 eiter, die 1935 und 1938 den Wanderpreis, die—* hol⸗ ländiſche Mühle in Silber, gewonnen hatten, kamen auch diesmal zu einem eindrucksvollen Sieg und belegten mit nur 16 8 lern vor Ir⸗ elgien(129) den erſten Platz. Preis der Nationen: 1. Deutſchland (Rittm. Brinckmann auf II, Oblt. Weidemann auf Alant 04 Fehler, Rittm. uck auf Arthur 478 und Rittm. Haſſe au ra 478 Fehler) 16 Fehler(drei gewertete Reiter); 2. Irland 40 Fehler; 3. Holland 48 Fehler; 4. Vel 13 Fehler gien 129 Ludon wieder degenmeier, Bei den Endkämpfen zur Großdeutſchen Degenmeiſterſchaft am Samstagabend in der Wuppertaler Stadthalle erwies ſich der Frankfurter Hermanne Siegfried Lerdon als der noch immer zuverläſſigſte Fechter dieſer Waffe und verteidigte ſo ſeinen Titel nach einem ſpannenden Endkampf erfolgreich. Als äußerſt ſtarker Gegner des Frankfurters erwies ſich der Sudetendeutſche Wenzel Rais von der NS⸗Turngemeinde Oberleuthensdorf, der lange Zeit mit Lerdon gleichauf lag und nach Nieder⸗ lagen von Schröder und Dopfer von Lerdon nur knapp:2 geſchlagen wurde. 1. und Deutſcher S Siegfried Lerdon Hermannia Frankfurt) 7 Siege, 15 erh. Treffer; 2. Sir Ker Tade. Oberleuthensdorf 5 3. onrad 0 Berlin) 5/16; 4. f ttgart) 5/16; 5. 61 851 Dopfer(T m) 4/19; 7. ⸗Scharf, Köſtner( Nürnberg) 4/20; 8, ⸗ Oſtuf. Otto Schroͤder(h Berlin) 4/21. 6ſeg der Hockeb⸗Aatlonalen Die deutſche Hockey⸗Nationalmannſchaft ge⸗ ſtaltete auch ihr zweites Probeſpiel in Mün⸗ chen erfolgreich. Eine München⸗Nürnberger Kombination wurde diesmal mit:1(:0) ge⸗ ſchlagen, obwohl die Süddeutſchen für ihre ausgezeichneten Leiſtungen ein beſſeres Ergeb⸗ nis verdient hätten. Beide Mannſchaften zeig⸗ ten ein techniſch hochſtehendes Spiel. Der Halb⸗ rechte Baum(Jahn München) ſchoß in der er⸗ ſten Halbzeit für die Nationalen den Füh⸗ rungstreffer; nach dem Wechſel kam die ſüd⸗ deutſche Mannſchaft nach einer Umſtellung ſtark auf und durch Pfeiffer auch zum Ausgleich. Im Endſpurt kam aber die Nationalmann⸗ ſchaft noch durch ihren Linksaußen Meßmer (Berliner SV 92) zu zwei Toren und damit zu einem klaren Sieg. dulsburg 98 und Hannover 98 Glauchau, 2. Juli. „Das Vorſchlußrundenturnier um die Deut⸗ ſche alkch an aneſhloff wurde am Sonntäg in Glauch au abgeſchloſſen. Schon am Sams⸗ tag hatte ſich Duisburg g gegen den Titel⸗ verteidiger, Waſſerfreunde 98 Hanno⸗ ver, als die ſpielſtärkere Mannſchaft heraus⸗ geſtellt und am Sonntag durch weitere Siege erhärtet. Duisburg 98 war gegen Schwimm⸗ ſportfreunde Wuppertal mit:4(:2) Toren erfolgreich und die Hannoveraner kamen gegen Aachen 06 mit:1(:0) zum Sieg, ſo daß dieſe beiden Mannſchaften als Gegner für das am 9. Juli in Hamburg ſtattfindende Endſpiel um die Deutſche Meiſterſchaft feſtſtehen. Ekich Metze enupront Walter Lohmann Titelverteidiger Lohmann fiel frühzeitig aus (Eigener Bericht) Wuppertal, 2. Juli. Mit 20 000 Zuſchauern war der Deutſchen Stehermeiſterſchaft in Wuppertal der feſtliche Rahmen gegeben, der auch die zehn Fahrer immer wieder zur Hergabe ihres letzten Kön⸗ nens zwang. Der Meiſter Erich Metze eroberte ſich zu dem Trikot mit den Regenbogenfarben auch noch das Deutſche Meiſtertrikot, das er 1937 abgegeben hatte, zurück. Aus den erwarte⸗ ten Kämpfen zwiſchen Lohmann und Metze wurde es nichts, da der Titelverteidiger Loh⸗ mann ſchon zu Beginn der 100 Kilometer von einem Defekt betroffen, der ihn mit Reifen⸗ wechſel drei Runden zurückwarf. Metze hatte es daher nur mit den beiden Fahrern Schön und Mertens zu tun, doch der Kampfſtärke des Dortmunders war dieſe in keiner Weiſe ge⸗ wachſen. Als dennoch Schön glatt nach der Hälfte des Laufs von einem Defekt betroffen wurde, verlor er ſeinen bis dahin innegehabten zweiten Platz an den Olympiaſieger Mertens. Mertens fuhr nach Metze das taktiſch beſte Ren⸗ nen, da er ſich nie auf unnötige Kämpfe einließ und dann in ſeiner Verteidigung genügend Reſerven zur Verfügung hatte. Es war ſehr ſchade, daß Schön durch Defekt zurückfiel; denn wir glauben kaum, daß er auf die Dauer den weiten Platz gehalten hätte. Dennoch wurde er Kölner eigentlich recht glücklich Zweiter, denn es bedeutete für ihn keine Schwierigkeit. den Exmeiſter Lohmann, der ſich im letzten Drittel bis auf den dritten Platz hervorgearbei⸗ tet hatte, bei einem Angriff abzuweiſen. Dem Angriff des Bochumers fehlt die noͤtige Durch⸗ ſchlagskraft, da er ſich heute zu ſehr verausgabt hatte. Die Ueberlegenheit Metzes war deutlich daran zu erkennen, daß beim Schluß des Ren⸗ nens zwiſchen ihm und dem Zweiten faſt drei Runden lagen. 1. Deutſcher Meiſter: Metze:18:33,6 Stunden; 2. Mertens 1300 Meter zurück; 3. Lohmann 1380 Meter zurück; 4. Schindler 1760 Meter zurück: 5. Hille 1790 Meter zurück; 6. Hoffmann 1995 Meter zurück; 7. Schön 2160 Meter zurück:. Krewer 3380 Meter zurück; 9. Stach 6240 Meter zurück; 10. Ifland 10 230 Me⸗ ter zurück. Gaujeſtiege des Tu 1846 Beim Zweiten Badiſchen Gau⸗Turn⸗ und Sportfeſt hat der TV Mannheim von 1846 laut der amtlichen Liſten 87 Einzelſiege, 7 Gaumeiſterſchaften und 6 Mann⸗ ſchaftsſiege errungen. Beim Vereinswetturnen erhielt der Verein ſowohl für die Vorführungen der weiblichen, als auch der männlichen Abteilungen je eine Aus⸗ zeichnung 1. Klaſſe. Der Reichsſportführer ſowie Stabsleiter von Mengden haben ſich über das Feſtſpiel, das am Samstagabend bei Scheinwerferbeleuchtung im Stadion durchgeführt wurde, ſehr lobend ge⸗ äußert, und insbeſondere dem TV Mannheim von 1846, der das Bild Nr. 7 mit über 1000 Aktiven darſtellte, beſondere Anerkennung aus⸗ geſprochen. Tei 4 4 i—— 5 bitten unsere Lerein fü- Nasenzniele e. U. deͤtscle Meistecs Ne 8* e. Mann 2 Zom festlich. Empfarg des ieis Teaũenlandlalł Flitglieder und In geschlossenem Zuge wollen wir dia Meisterspielerinnen nach dem sStamm- 4 naus Elehbaum, p 5, 9, geleiten, 1 wo die VfR-Gemeinde den Siegerinnen eine kleine Feier bereiten wird. Ffeunde sich vor dem Hauptportel des Heuptbahnhofes zꝑöhlreich einzufinden Der Sportführer: K. Geppert, Reg.-Rat. der Vereinsführer: K. Bünhn, Direktor. —————— 3 poſt den halt trat (So ris Der Re lei ram der dan dean ling zeig gen F teſſe zwi und dem eiter); Fehler; Deut⸗ onntag Sams⸗ Titel⸗ nno⸗ heraus⸗ Siege wimm⸗ Toren gegen 5ß dleſe as am ndſpiel Durch⸗ usgabt eutlich Ren⸗ ſt drei 18:33,6 ich 3. r 1760 ück; 6. 2160 lück; 9, 0 Me⸗ „Rund 6 laut ann⸗ Verein en, als Aus⸗ rvon I, das chtung nd ge⸗ nheim 1000 maus⸗ —— wir dia Stamm- eleiten, erinnen n wird. eg.-Rat. lrektor. „hakenkreuzbanner“ —— Le K**◻π esf ——————— ————— montag, 3. Juli 1959 ein Ingehenrer 6clag vrache 6cmeing die Erovameiserſcat Adolf Heuſer wurde in der erſten Runde entſcheidend getroffen/ 60 ooo Zuſchauer erlebten einen Blitzſieg (Drahtbericht unſeres nach Stuttgartentſandten Sonderberichterſtatters) Stuttgart, 2. Juli. Dem Großkampftag in Stuttgart war der Wettergott gut geſinnt, wie man es nicht er⸗ wartet hatte. Nachdem es noch am Mittag ſehr trübe ausgeſehen hatte, klärte es ſich in den erſten Nachmittagsſtunden mehr und mehr auf, und während die letzten Tauſende dem Adolf⸗ itler⸗Stadion zupilgerten, das von einem rie⸗ ſigen Wagenpark umlagert war, brach die Sonne durch und überſtrahlte den Kampfplatz mit hellem Licht. So waren auch rein äußerlich die Vorbedingungen gegeben, die dieſes großen Ereigniſſes im deutſchen Sport würdig waren. Würdig der Veranſtaltung war aber auch der Beſuch, denn, wenn auch auf den Rängen, wo die Stehplatzbeſucher untergebracht waren, noch da und dort Lücken klafften, ſo waren die Sitz⸗ plätze um ſo beſſer beſucht, ſo daß man mit gut 60 000 Zuſchauern rechnen kann. Der Tilelkampi Bewegung in der Menge zeigte dann an, daß der große Augenblick des Tages gekommen war. Zunächſt alſo erſchien Adolf Heuſer, der Deutſche Doppelmeiſter, lebhaft begrüßt, anſchließend dann Max Schmeling, der ab⸗ ſolut ruhig und vollkommen konzentriert in den Ring ging und über den weſentlich ſtürke⸗ ren Beifall quittieren konnte. Es folgten zu⸗ nüchſt, während die Bandagen gewickelt und die Handſchuhe ausgeloſt wurden, die üblichen Vorſtellungen im Ring, die den einzelnen alten deutſchen Box⸗Heroen Jubel bei den Maſſen einbrachten. Es ſtellten ſich zunächſt die beiden Kölner Hein Domgörgen und Hein Mal⸗ ler vor, dann ſah man den Held ſo vieler Boxſchlachten der 20er Jahre, den blonden Hans Breitenſträter aus Berlin, ihm folgte ſein Nachfolger, der bullige Bierwir Judnd Diener, dann ſtellte ſich auch noch udwig Haymann, der Deutſche Exmeiſter, vor, der jetzt als Sportſchriftleiter am„Völki · ſchen Beobachter“ fungiert. Heinz Lazek, Wien, tauſchte Grüße mit Max Schmeling und Adolf Heuſer aus und ſchließlich ſtellten ſich auch noch Arno Kölblin und der blonde Walter Neuſel, ſowie der Deutſche Meiſter Guſtaſty Eder vor, die ſämtlich für ihr Er · ſcheinen reich bedankt wurden. Miniſterialrat Dr. Mener, der Führer des deutſchen Box⸗ ſportes, hieß dann die beiden Kämpfer um die Europameiſterſchaft im Schwergewicht willkom ⸗ men, dankte der Stadt Stuttgart und allen Hel- fern für die mühevolle Arbeit, die ſie zur Vor ⸗ bereitung dieſes Kampfes geleiſtet haben, und richtete einen beſonderen Willkommensgruß an Gauleiter und Reichsſtatthalter Murr⸗Stutt⸗ gart und den Regierungschef von Liechtenſtein. Dann wurde der Ring zur erſten Runde frei⸗ gegeben, in der Adolf Heuſer 83,5 Kilogramm, Max Schmeling aber 88 Kilogramm Gewicht mitbrachten. Als Ringrichter amtierte der Ber · liner Otto Grieſe. Schon die erſten Sekunden ließen erkennen, daß Adolf Heuſer übernervös in den Ring ging. Er ſtürmte ſofort in ſeiner belannten Art gegen Max Schmeling vor, duk⸗ kend und fauchend, ohne indes an den ſehr kühl und nüchtern arbeitenden Schmeling heranzu ⸗ kommen. Dann gelang Schmeling ein kurzer rechter Haken zum Kopf, der Heuſer zurückwarf; er ſtürmte aber ſofort wieder energiſch gegen Schmeling an, und dann folgte blitzſchnell das ſenſationelle Ende, das niemand hatte erwarten können. Während Heuſer wieder in ſeiner halbgebückten Art an Schmeling heranging, ge⸗ lang dieſem ein ganz kurzer rechter, blitzſchnell geſchlagener Haken an die Schläfe und Heuſer fiel wie vom Blitz ge⸗ troffen zu Boden. Er wülzte ſich ſichtlich ſchmerzverzerrt von einer auf die andere Seite, während Grieſe zu zählen begann, und wurde dann nach Ablauf der Zeit noch voll⸗ kommen benommen und bewußtlos in ſeine Ecke geſchleppt, während Schmeling einen Ju⸗ belſturm ſondergleichen über ſich ergehen laffen mußte. Er hat einen ſeiner größten Triumphe in ſeinem Leben gefeiert. Er hat der Welt be⸗ wieſen, daß er immer noch Deutſchlands und Europas beſter Schwergewichtler iſt, und daß er nach wie vor noch zur erſten internationalen Klaſſe zählt. Was nun Schmeling über ſich ergehen laſſen mußte, war kaum noch zu beſchreiben. Die Menſchen jubelten und ſtanden auf den Stüh⸗ len und als ſchließlich Max, von der Polizei in die Mitte genommen, durch das Menſchen⸗ ſpalier in ſeine Kabine ging, waren die Be⸗ geiſterten kaum noch zu halten. *e Aebenkamp e Die Zuſchauer kamen ſofort in die richtige Meiſterſchaftsſtimmung. denn bereits die Vor⸗ poſtengefechte erbrachten guten und pannen⸗ den Sport und ſoraten für die nötige Unter⸗ haltung Während ſich die Ränge füllten, be⸗ traten die beiden Leichtgewichtler K. Bielſki (Solingen) und der Singeger Walter Died⸗ rich zu einem Sechsrunden⸗Kampf den Ring. Der Ring war überdacht, um gegen eventl. Regenſchauer gewappnet zu ſein. Die beiden leichten Leute lieferten ſich einen ſehr tempe⸗ ramentvollen und lebendigen Kampf, indem der Singener zunächſt kleine Vorteile hatte, dann aber mit der Zeit die Luſt verlor und dein mehr und mehr nach aufſtrebenden So⸗ linger den Punktſieg überlaſſen mußte. Bielſki zeigte die größere Ringerfahrung und ſchlug genauer, ſo daß ſein Sieg nicht in Frage kam. Für die Stuttgarter gab es dann eine Delika⸗ teſſe, denn der Kampf im Halbſchwergewicht zwiſchen dem einheimiſchen Willi Gurray und dem Krefelder Hans Paggen brachte dem Stuttgarter einen vielumjubelten..⸗ Sieg. Gurray zeigte enorme Verbeſſerung, 3 ſehr hart und ſicher und hatte ſchon in er dritten Runde den Krefelder mehrfach 30 Boden. Schließlich war Paggen ſo zermürbt, daß er in der Pauſe der vierten Runde den für ſich ausſichtsloſen Kampf aufſteckte und dem Stuttgarter den vielumjubelten..⸗Sieg überließ. Unmittelbar nachdem dann Hans Albers, der Filmſtar, von rauſchendem Bei⸗ fall empfangen, ſeinen Platz eingenommen hatte, erſchienen dann der Finne Den Su⸗ vio, der Olympia⸗Sieger von 1936 im Mittel⸗ gewicht, und der Kölner Willi Brodel zum erſten Hauptkampf des Tages im Ring. Man ſah einen verbiſſenen energiſch geführten Kampf, bei dem der Finne zweifellos im Nah⸗ kampf leichte Vorteile hatte. Er ſchlug gegen den tapferen Brodel ſehr gefährliche, kurze Haken und landete vor allen Dingen in der letzten Runde einige ſchöne linke Gerade, die den mutigen Kölner ſicher zurückwärfen und ihm die verdiente Punktniederlage beibrachten. Der Kampf war zwar nicht ſonderlich ſchön, aber für den Box⸗Fachmann ein Genuß, denn man ſah, daß der Kölner ſich ziemlich verbeſ⸗ ſert hat und dem Finnen einen ſehr mutigen und tapferen Kampf lieferte. Einen weiteren.o⸗Sieg ließ dann im zwei⸗ ten Hauptkampf des Tages der junge vielver⸗ ſprechende Aachener Halb⸗Schwergewichtler Jean Kreitz gegen den bekannten tſchechiſchen Ex⸗Meiſter Joſef Hampacher folgen. Der Tſcheche war zwar körperlich und in der Reich⸗ weite dem ſehr gedrungenen und bulligen Aache⸗ ner überlegen, man merkte ihm aber bald an, daß er ſeit längerer Zeit nicht mehr im Ring geſtanden hat und ſo ſehr er ſich auch in den erſten paar⸗Runden, dank ſeiner Erfahrung, den ſtändig'angreifenden Aachener vom Leibe zu halten vermochte, allmählich zeigte ſich doch, daß ihm die Luft ausging und er dem dauernd und wütend angreifenden Gegner nicht mehr gewachſen war. Hampacher vermochte zunächſt einige ſchöne linke Schwinger an den Mann zu bringen, die 1 mit harten, kurzen Schlä⸗ gen auf den Körper beantwortete. In der fünf⸗ ten Runde folgte dann aber das überraſchende Ende. Hampacher mußte auf eine kurze Rechte zum Kinn erſtmals bis 8 zu Boden, kam halb groggy wieder empor um neuerdings wiederum da Boden geſchlagen zu werden, und als er ſich ann leicht erholte und nochmals mutig in den Kampf ging, erwiſchte ihn Kreitz zum dritten⸗ mal ſehr hart am Kinn, ſodaß Hampacher neuerdings die ſchützenden Bretter aufſuchen mußte. Als der Ringrichter neun zählte, kam er zwar abermals hoch, er ſtreckte aber ſofort die Hand und gab den Kampf auf, die richtigſte Maßnahme, die er treffen konnte. Hampacher trifft bekanntlich am nächſten Freitag auf den Ludwigshafener Halbſchwer⸗ gewichtler Mayer, wird aber dort ſicherlich auf einen größeren und erbitterteren Wider⸗ ſtand ſtoßen. Ueber Schmelings ſenſationellen..⸗Sieg hatte ſich das Publikum noch nicht beruhigt, als im 2. Hauptkampf des Tages ſich der Deutſche Mittelgewichtsmeiſter Jup Beſſel⸗ mann, Köln, und ſein Herausforderer Walter Müller, Gera, gegenübertraten. In dem 10⸗Rundenkampf begannen die beiden Kämpfer zunächſt ziemlich vorſichtig, dann aber geſtaltete ſich das Treffen zu einem dramatiſchen Kampf, der mit einer unerhörten Schlußrunde ſeinen trönenden Abſchluß fand. Müller war bald ge⸗ zeichnet und hat mehrmals bange Augenblicke zu überſtehen. In der fünften und ſechſten Runde holte Müller dann jedoch ſchön auf und brachte ſich dann auf gleiche Höhe mit Beſſel⸗ mann, dann aber kam der Deutſche Meiſter wieder groß auf und in der neunten Runde elang es ihm mit einem wuchtigen linken chwinger Müller abzufangen und bis Acht zu Boden zu ſchicken. Müller kam jedoch ganz be⸗ nommen hoch und begibt ſich ſofort in den Clinch und als zu gleich der Gong ertönte, kam er über dieſe gefährliche Situation gut weg. Eine echte Schmeling-Rechte (Zeichnung: Sturtzkopi—Scherl-M) Ueberraſchend erholt ging der Herausforderer in die Schlußrunde und da ſich Beſſelmann nun einige Blößen in der Deckung gab, die Müller geſchickt auszuwerten begann, kam es zu einem aufregenden Schlagwechſel, bei dem Beſſelmann mehrmals ſchwer von der Rechten Müllers ge⸗ troffen wurde und ſchwer ins Wanken geriet. Er fing ſich aber noch rechtzeitig ab und die beiden fauſteten nun Fuß an Fuß im Schlag⸗ wechſel bis der Gong die Beiden trennte. Der Punktſieg von Beſſelmann war verdient. Den Schluß des Tages bildet dann das Tref⸗ fen zwiſchen dem Tſchechiſchen Doppelmeiſter Joſef Hrubes und Erwin Bruch, der nach acht ſpannenden Runden verdientermaßen unentſchieden endete. Der Prager überraſchte den Berliner in der erſten Runde durch ausge⸗ zeichnet geſchlagene linke Schwinger, die ſauber ans Ziel kamen und Bruch mehrmals erſchüt⸗ terten, aber der Berliner zeigte enorme Härte und ſtand tapfer durch. Allmählich fand ſich dann, Bruch mit der ungewohnten Rechtsaus⸗ lagedes Pragers beſſer ab und nun kam auch er wiederholt mit ſeiner gefährlichen Rechte ans Ziel. Beide waren mit der Zeit ziemlich ge⸗ zeichnet und in den letzten Runden zeigten ſich ſichtliche Ermüdungserſcheinungen. Damit fand ein Kampftag ſeinen Abſchluß, der in der deutſchen Bog⸗ geſchichte mit großen Lettern ver⸗ bucht werden dürfte. MRel elndrucsvonle denijche Leichtalhterr⸗Slece Frankreich unterliegt in München mit 106:45, Dänemark in Kopenhagen mit 101:79 und Luzemburg mit 95:41 punkten 12000 öuſchauer im Münchener Dante⸗Sladion (Eigener Drahtbericht) W. München, 2. Juli Der 13. Leichtathletik⸗Länderkampf zwiſchen Deutſchland und Frankreich konnte bei idealem Wetter durchgeführt werden. Es hatten ſich im Münchener Dante⸗Stadion über 12000 Zuſchauer eingefunden. Unter den zahlreichen Ehrengäſten befanden ſich der franzöſiſche Gene⸗ ralkonſul Dr. Joſeé, der Präſident des fran⸗ zöſiſchen Leichtathletikverbandes Dr. Meri⸗ camp, Reichsfachamtsleiter Ritter von Halt, der Generalſekretär der olymp. Winter⸗ ſpiele, Dr. Diem, Generalſekretär Haßler, Ver⸗ treter von Partei, Staat, Wehrmacht und zahl⸗ reiche andere maßgebende Perſönlichkeiten des Sports. Die beiden Mannſchaften wurden bei ihrem Erſcheinen mit begeiſtertem Beifall be⸗ grüßt. Die Franzoſen konnten zwar, wie erwar⸗ tet, eine neuerliche deutliche Niederlage nicht verhindern, ſie waren aber in allen Wettbe⸗ werben ſehr tapfere Gegner und konnten wie⸗ derholt über ſtarken Sonderbeifall quittieren. Das galt vor allem für den Stabhochſpringer Vintouſky, der als einziger ſämtliche bis⸗ herigen Länderkämpfe Deutſchland— Frankreich mitgemacht hat. Im 100⸗Meter⸗Lauf ſiegte Neckermann mit 10,6 Sekunden vor Hornberger mit 10,7 und den beiden Franzoſen Valmy mit 10,8 und Gol⸗ dowſky mit 10,9 Sekunden. Im Stabhochſprung belegten die Deutſchen Sutter und Haunzwickel mit je 3,90 Metern die erſten Plätze vor den beiden Franzoſen Vintou⸗ ſky und Ramadier mit je 3,80 Metern. Den 800⸗Meter⸗Lauf gewann Harbig in :50,5 Minuten vor dem Franzoſen Levecqué mit:52,3, Gießen⸗Deutſchland mit:52,8 und Goix mit:57,2. Im Speerwurf ſiegte Büſſe mit 68,64 Metern vor Gerdes mit 62,98. Die ranzoſen Frinot und Ducher erreichten 60,45 zw. 57,88 Meter. Im 200⸗Meter⸗Lauf ſetzten ſich Scheuring (Deutſchland) mit 21,1 Sekunden vor Necker⸗ mann(Deutſchland) mit 21,3 Sekunden er⸗ folgreich durch. Die Franzoſen du Court mit 21,8 und Dolléants mit 22,0 Sekunden muß⸗ ten ſich mit den Plätzen begnügen. Den Hochſprung gewann Deutſchland ſicher. Weinkötz erreichte 1,93 Meter vor Gehmert 1,90 Meter. Die beiden Franzoſen Man⸗ 5 uend Monent überſprangen je.,80 eter. Im 400⸗Meter⸗Lauf holte Deutſchland wie⸗ derum die beiden erſten Plätze. Dr. Helm ſiegte mit 49,0 Sekunden knapp vor Hamann mit 49,1, Marcillac mit 49,5 und Joye mit 49,7 Sekunden. Im 1500⸗Meter⸗Lauf lag anfangs Kaindl (Deutſchland) an der Spitze. Später ſchoben ſich die beiden Franzoſen nach vorn. Im Eno⸗ kampf ſiegte Kaindl(Deutſchland) mit:57,8 vor Eichberger(Deutſchland) mit:58,0 Min. Die Franzoſen Meßner:58,8 und Hanſenne .01,4 mußten ſich mit den letzten Plätzen be⸗ gnügen. Im Kugelſtoßen gewann Deutſchland über⸗ legen. Stöck erreichte 16,14 Meter, Trippe 16,12 Meter, Noel(Frankreich) 13,74 Meter und Dubroka 13,18 Meter. Weitſprung: Long(Deutſchland) 7,28 Meter, 2. Gottſchalk 6,96, 3. Balezo(Frankreich) 6,92 und 4. Baubry(Frankreich) 6,81 Meter. 40%10%% ⸗Meter⸗Staffel wurde von Deutſchland mit 41,5 gewonnen, 2. Frankreich in 42,5. 110 Meter Hürden: 1. Briſon 14,9 vor Weg⸗ ner(Berliai) mit 15,1; 3. Pollmanns(Deutſch land) 15,2 und 4. Magiotti(Frankreich) 15,7. 44400 Meter: 1. Deutſchland:15,0 Min.: 2. Frankreich:19,8 Min. 5000 Meter: 1. Eberlein(Deutſchland) 14:52: 2. Eberhardt(Deutſchland) 14:53,6; 3. Lalane (Frankreich) 15:10,04; 4. El Gazhi 15:16,4. Luremburg ohne Eleg Nicht weniger eindrucksvoll als an den bei⸗ den anderen Fronten war der Sieg unſerer Leichtathletit⸗Mannſchaft, die Luxemburg in Eſch einen Beſuch abſtattete. Die tapferen Luxemburger wurden mit 95:41 Punkten in der Geſamtwertung ganz überlegen abhefertigt. Die Gaſtgeber koanten überhaupt keinen Wett⸗ bewerb gewinnen, ja, nur zweienal belegten ſie den zweiten Platz. Meiſtens gab es Zwei⸗ kämpfe der beiden deutſchen Athleten. 100 Meter: 1. Vogelſang(D) 11,.0 Sek.: 2. Konze (D) ½ Meter; 3. Merch().— 200 Meter: 1. Konze (). 23,0; 2. Schneider(D) ½ Meter.— 400 Meter: 1. Eiſermann(D) 50,6; 2. Schumacher(D) 1 Meter. — 800 Meter: 1. Brandſcheit(D):53,8; 2. Bott ().— 1500 Meter: 1. Becht(D):59,8; 2. Krg⸗ mer(D) 25 Meter.— 5000 Meter: 1. Syring(D) 14:40,0(neuer Rekord); 2. Adams().— 4 100 Meter: 1. Deutſchland(Schneider, Vogelſang, Konze, Salland) 43,0 Sek.; 2. Luxembura 45,6.— 47400 Meter: 1. Deutſchland(Eiſermann, Büll. Schumacher. Brandſcheit):30,0; 2. Luxemburg weit zurück.— Kugel: 1. Janſen(7) 15,14 Meter; 2. Wotapek S5514½70.— Diskus: 1. Wotapek(D) 48,19 Meter; 2; Janſen(D) 45,36.— Speer: 1. Berg(2) 64,88 Metex; 2. Böder(D) 61,37.— Weitſprung: 1. Witte (D 720 Meter; 2. Lettau(D) 6,.90.— Hochſprung: * 49.80. nh: 1, eu an 35 2. Luxemburg 41 Punkte. W Neuer dentcher Rekord über 5000 meter Der Fünfte Leichtathletik⸗Länderkampf zwi⸗ ſchen Dänemark und Deutſchland in Kopen⸗ hagen wurde auf dem herrlich gelegenen Leichtathletik⸗Stadion vor 8000 Zuſchauern am Sonntagnachmittag pünktlich eröffnet. Bei guten Wetterverhältniſſen, allerdings beſtanden etwas hindernde Windverhältniſſe, wurde nach feier⸗ licher Begrüßung der beiden Mannſchaften und Abſpielen der Nationalhymnen beider Länder mit den Kämpfen begonnen. Die erſte Konkurrenz war der 110⸗Meter⸗ Hürdenlauf, der zunächſt mit einem Fehl⸗ ſtart begann. Er brachte Deutſchland den erſten Sieg durch Claas, der ſeinen harten Gegner Ponten auf den letzten Metern niederringen konnte. 11:10 für Deutſchland. Im 800⸗Meter⸗Lauf gab es ein uner⸗ hört ſcharfes Rennen zwiſchen König und Roſe, das in der Endphaſe dramatiſche For⸗ men annahm. Im Ziel lag König klar vor Steinbach und dem völlig erſchöpften Roſe in Front. Reihenfolge: König, Roſe, Chriſten⸗ ſen, Traub. Stand: 22:20 für Deutſchland. Im Diskuswerfen gab es wieder einen deut⸗ ſchen Doppelſieg durch Fritſch und Siefert. Stand: 29:23 Punkten für Deutſchland. Der 100⸗Meter⸗Lauf brachte ein faſt ge⸗ ſchloſſenes Feld ins Ziel, der allerdings Swis⸗ drup, Hanſen und Lindemann als erſte ſah. Der — Kämpe ſiegte mit halber Bruſt⸗ reite. Der Hochſprung brachte Deutſchland wie⸗ 55 einen Doppelſieg durch Martens und ang. Die Glanzleiſtung des Tages war der Re⸗ kordlauf von Fellersmann über 5000 Meter in 14:34,6. Der Hamburger konnte mit dieſer Zeit den vor genau einem Jahr von Max Syring (Wittenberg) in Königsberg aufgeſtellten Re⸗ 52 von 14:41,4 um faſt ſieben Sekunden unter⸗ ieten. Ergebniſſe: 1. Strydſtrupy(Dänemarh) 10,7; ., Fehrina(Deutſchland) 10,8.— 400 Meter: 1. Blazejezak(Deutſchland) 49,.6: 2. Ole Dorph Jenſen (Dänemark) 49,9.— 800 Meter: 1. König(Deutſch⸗ land):56,1; 2. Emanuel Roſe:56,9.— 1500 Meter; 1. Körting(Deutſchland):58,4; 2. Sei⸗ denſchnur(Deutſchland):58.6.— 5000 Meter: 1. S(Deutſchland) 14:34,6(deutſcher Rekord): Martin Jenſen(Dänemark) 14:59,6.— 110 Meter Hürden: 1. Glaw(Deutſchland) 14.6; 2. Thomſen (Dänemark) 14,8.— Hochſprung: 1. Martens euiſch⸗ land) 1,91: 2. Langhoff„Deutſchland) 1,91.— Weit⸗ ſprung: 1. Lindemann(Deutſchland) 7,16; 2. Holger anſen(Dänemart) 705.— Stabhochſprung: 1. Ernſt Larſen(Dänemart) 3,90; 2. Thomſen(Dänemartk) 3,50.— Kugelſtoßen: 1. Weyer(Deutſchland) 14.78; 2. Dr. Siebert(Deuiſchland) 14.52.— Distuswerfen: 1. Fritſch Deutſchland) 45,87; 2. Dr. Siebert nnr land) 45,85,— Schwedenſtaffel(1000 Meter): 1. Dänemark(Skrydſtrup, Jenſen, Bock, Roſe):58; 2. * Haſen⸗ ver):58,2.— amtſtand: 1. Deutſchland 7 2. Dänemark 79 Punkte. 25 * Der Fuldaer Hammerwerfer Storch zeichnete ſich bei den Prüfungskämpfen der Leih kelg ir Mih gegen Frank⸗ reich in München aus. Er ſiegte mit 55,9 vor Blask(55,34 Meter). 335 5 45 Kallonen in Seafiner „Die Zuſage der Teilnahme an den 12. Olym⸗ piſchen Spielen in Helſinki 1940 iſt bisher von nachſtehenden 43 Ländern abgegeben worden: England, Dänemark, Norwegen, talien Rumänien, Paläſtina, die Schweiz, Lelgien⸗ Jugoſlawien, Coſtarica, Schweden, Liechten ⸗ ſtein, Luxemburg, Portugal, Griechenland, Deutſchland, Vereinigte Staaten von ordamerika, Ungarn, Argentinien, Eſtland, Auſtralien, Braſilien, Haiti, Indien, Island, Lettland, Malta, Bolivien, Ae hpten, Kanada, Kuba, Polen, Bulgarien, Südafrika, Frankreich, Ceylon, Mexiko, China, Spanien, die Philip⸗ nühr Finnland und Protektorat Böhmen⸗ ren. ——— „Hakenkreuzbanner“ 4 5 — montag, 3. Juli 1959 Wulanziaze der En⸗Srimpe Aurnan u darnnast Es ging um die Teilnahmeberechtigung an den Reichswettkämpfen der Sů in Berlin Darmſtadt, 2. Juli. Wo die Sa zum Wettkampf antritt, müſſen Rhen Erniß 40 Maßſtäben der körper⸗ lichen Ertüchtigung greifen. Hier wird das Krelehedie den wehrhaften deutſchen Mann zu Etziehen, zu erhalten und in einem Verband zuſammenzuſchweißen, unmittelbar angegan⸗ gen. Mit welchem Erfolg, darüber gaben auch die Wettkampftage der SA⸗Gruppe Kurpfalz am Samstag und Sonntag in Darmſtadt einen eindrucksvollen Aufſchluß. Hier traten die SA⸗ Männer aus der Pfalz, vom Neckar, aus Rhein⸗ Aſa aus dem Taunus und aus Starkenburg zuſammen. Es ging diesmal um die Teil⸗ Rnahmeberechtigung an den Reichswettkämpfen der Sͤa in Verlin. SA⸗Gruppenführer Fuſt, der unter vielen Ehrengäſten auch den Ober⸗ afwift Luyken konnte, mag mit den Leiſtungen ſeiner SA⸗Männer zufrie⸗ zen geweſen ſein. Bereits der erſte Wettkampftag brachte auf allen Sportſtätten des ſchönen Hochſchulſta⸗ dions und ſeiner. regen Wettkampf⸗ betrieb. Am frühen Morgen wurden, mit den Schießübungen die großen Mannſchaftswettbe⸗ werbe in Angriff genommen. Am weiteſten ge⸗ dieh der Mannſchafts⸗Fünfkampf—(1/½8), wo nach dem Schießen 400⸗Meter⸗Hindernislauf und der 95c50⸗Meter⸗Schwimm⸗Staffel die Brigade 51 klar in Führung lag. Am Nachmit⸗ tag bildeten die leichtathletiſchen und ſchwim⸗ neriſchen Einzelwettbewerbe die kämpferiſchen höhepunkte. Zum Teil ſehr gute Leiſtungen wurden im deutſchen Mehrkampf geboten, wo . Sieger der Klaſſe A(18—32 Jahre) Alfred erbel(Standarte 17 Ludwigshafen) die 100 Meter in 11.2 durchlief, 6,57 Meter weit ſprang, die Kugel 11,34 Meter ſtieß, im 3000⸗Meter⸗ lauf die gute Zeit von 10.40 Minuten benötigte und die Handgranate 62,30 Meter warf. Jakob Katzenbach(Standarte 12 Neuſtadt) ſiegte in der Klaſſe(33—40 Jahre) und Philipp (Standarte 12 Neuſtadt) in der klaſſe C(über 40 Jahre). Im Schwimmen er⸗ Roer der ſchnellſte Krauler(Appel, Mainz) ber 100 Meter eine Zeit von:06.5. Sehr pannend verlief die 95450⸗Meter⸗Staffel der Rehrkämpfer, in der die Führung buchſtäblich auf jeder Bahn wechſelte. De„ Klaſſe 4: 1. Alfred Herbel dude endtwiggzofen) 301 unkte; 2. Richard G1 /Pirmaſens) 831; 3. Mier Auerhammer 5 2¹/— 825.— Klaffe B: 1. Fakob Katen⸗ ſach(12/Reuftadt) 848 Punkte;., Z. Kric(12/Neu⸗ dt) 793; 3. Friedrich Winkes(27/Alzev), 764— e G: 1, Philipp Handrich atte 714 Pkt.; 3 Busrd 5 18/Ländau) 689; alter Sabjetzky 1. Am 1. Ferdinand Ki e 38,25 Meter; 2. Guſtav Ul⸗ e e ann Annweiler 1: marl Beckert(115/ Zarmſtadt) 35:38,3; 3. Alfons Reinhardt(110/Heidelberg) 36:00 Min.: 2. Otto Becker 29 Rarſerzlauiern) 36:15; 3. Hans Wagenrad „Mainz).— Hochſprung: 1. Alex Nuerhammer ana„66 Meter.— Hammer: 1. Guſt. „Neuſtadt) 38,92 Meter;., Herm; Hertreck Groß⸗Gerau) 35,01; 3.——— Schnedier(166/ „Ingbert) 33,55.— 490 eter: 1. Karl Stapf 251)Groß⸗Gerau) 35,01; 3, Jakob Schneider(1650 eidekberg) 52,1; 3. Kurt Dries(18/Landau) 55,7. — Speerwerfen: 1. 8 Frey(117/ Mainz) 55,60 Meter; 2. Guſtav Ülrich(12/Neuſtadt) 51,10. die Kömpie am Sonntag Die Ausſcheidungskämpfe der Sa⸗Gruppe Kurpfalz hatten am Sonntag unter denkhar ſchlechtem Wetter zu leiden. ährend der wich⸗ tigen Wehrſport⸗Mannſchaftskämpfe am frühen. Vormittag goß es bereits in Strömen. Später flarte ſich zwar der Himmel vorühergehend auf, aber nachmittags, wo gutgefüllte Zu⸗ ſchauerränge einen prachtvollen Rahmen ab⸗ iben, öffnete der Himmel wiederum ſeine Echleuſen. ierunter hatte vorwiegend ein Handballſpiel der SaA gegen Wehrmacht, ſowie die abſchließende 20K½-⸗Runden große Hinder⸗ nisſtaffel zu leiden. Den Ergebniſſen nach ſtanden die Gruppen⸗ kämpfe im Zeichen der Pfälzer Brigade 51. Die Pfälzer gewannen am Samstag den Mann⸗ ſchafts⸗Orientierungslauf, holten ſich am Sonn⸗ tagvormittag die wertvollſte Prüfung, den Wehrmannſchaftskampf, durch beſſere Leiſtung beim Handgranatenwerfen. Auch die Hindernisſtaffel wurde eine Beute der Neuſtadter SA⸗Männer. Im Rahmen des Schlußtages, der u. a. auch einen prachtvollen Ausſchnitt aus der breiten Arbeit der SA irhardt ibbe0 440 35:40.— Klaffe B: 1. Wil⸗ zeigte gewann die Brigade 50, Darmſtadt, eine 4K&400⸗Meter⸗Staffel überlegen in:35,1 Min. vor der Brigade 151, Mainz. Die)4100⸗Meter⸗Staffel wurde von der Brigade 153 Heidelberg in 45,1 Sekunden ge⸗ wonnen. „Das erwähnte Handballſpiel endete nach vor⸗ übergehender Führung der Soldaten, die bis ur Halbzeit noch:0 in Front lagen, mit einem em Spielverlauf entſprechenden:4⸗Unent⸗ ſchieden. Die 200 Meter⸗Entſcheidung am Sonntag nachmittag holte ſich Kloos.(2/117) in 23.4 Sekunden vor Waſſen(3/110)— 23.9 Sekunden und Jung 24/110) der in 24.9 Sekunden einkam. Zwiſchendurch gab es eine 20mal 80 Meter⸗ Baumſtamm⸗Pendelſtaffel, die allerhand Anfor⸗ derungen an die Teilnehmer ſtellte. Reichswettkampie der én noch gröper Auf Grund einer Anordnung des Stabschefs der SA wird das Programm der Reichswett⸗ kämpfe der SA auf dem Rei noch eine wertvolle Bereicherung exfahren. Die ur⸗ für den 5. bis 9. Juli nach Frank⸗ urt a. M. angeſetzten Finftampf ver cn der SA ſowie der moderne Fünfkampf der SA ge⸗ langen nunmehr im Rahmen der Reichswett⸗ kämpfe der SA zur Durchführung, und zwar vom 19. bis 23. Juli. Der Fünfkampf wird in Klaſſe A und B ausgetragen. Opergruppeniührer Lupken ppe den Ef⸗öeührern der Seuppe Kurnialz/ In der feſtlich geſchmückten Otto⸗Berndt⸗Halle ergriff SA⸗Obergruppenführer Luyken nach kurzer Begrüßung durch Gruppenführer Fuſt das Wort zu einer großangelegten Rede. Er freue ſich, ſo begann der Obergruppenführer, daß er wieder einmal vor dem Führerkorps ſeiner früheren Gruppe ſprechen könne Aus⸗ führlich erläuterte er den Be vor⸗ und nachmilitäriſche Erziehun und ſtellte als Ausgangspunkt ſeiner usſihguza vier Fragen in den Vordergrund:.Was iſt die weltanſchauliche Grundtendenz der vor⸗ und nachmilitäriſchen Erziehung? 2. Warum hat der Führer gerade die SA mit der Durch⸗ führung dieſer ufgabe betraut? 3. Wie gedenkt die SA dieſe Aufgabe anzugreifen? und 4. Was ergibt ſich aus dieſer vor⸗ und nachmili⸗ täriſchen Ausbildung für Volk und Reich in aller Zukunft? Um die arteigene innere Kraft Der Obergruppenführer zeichnete kurz die Entwicklung auf, angefangen bei den Wirren des Weltkrieges, weitergehend über Verſailles ur Notzeit des Volkes und 1 dem Sieg des ationalſozialismus. Er ſtellte die Tatſachen bei ſeinem Ueberblick klar heraus, die gekenn⸗ eichnet ſind durch die ſichtbare und unſichtbare eltherrſchaft Alljudas in Verbindung mit einem politiſierenden Prieſter⸗ tum. Ueberall da, wo Beſtrebungen im Gange ſind, einen einheitlich geformten Volkskörper zu n erkennen wir das zerſetzende Wirken ieſer Mächte. Hinzu kommen noch die un⸗ ſauberen Kampfmittel der wirtſchaftlichen Ein⸗ kreiſung, wie es der Weltkrieg bewieſen hat. Gegen all dieſe Angriffe konnten wir uns nicht nachhaltig genug zur Wehr ſetzen, weil uns die arteigene innere Kraft fehlte. Brot-, Schichſals⸗ und Wehrgemeinſchaft Auch heute noch erleben wir, daß fremde Mächte am Werke ſind, den arteigenen Geiſt nationalbewußter Völker zu zerſtören. In die⸗ mansheimer Tennisfurnier aboebrochen Schöne Feierſtunde in der Darmſtädter Otto-Berndt⸗Halle ſem A n e der Obergruppen⸗ führer die heutige eltpolitik und ihre Hinter⸗ männer einer rückſichtsloſen Durchleuchtung, die mit der Erkenntnis ſchloß, daß nur die Brots-⸗, die Schickſals⸗ und Wehr emeinſchaft eines Vol⸗ kes den Stürmen jeder eit ſtandzuhalten ver⸗ mag. Hieraus ſich Verpflichtungen für jeden einzelnen, denen ſich keiner ent⸗ ziehen kann, will er ſich nicht an der Ge⸗ meinſchaft des Volkes ſchlimmſtens verſündigen. Die Schaffung jener unzerbrechlichen Brot-⸗, Schickſals⸗ und Wehrgemeinſchaft iſt mit die Aufgabe der SͤA. Gelingt ſie, dann iſt Deutſch⸗ land für alle Zeiten unbeſiegbar. Die Philoſophie der Tat Die Philoſophie der Partei und der SA iſt die des 20. Jahrhunderts, es iſt die Philo⸗ fophie der Tat, jener Tat, die ſchon bei den erſten kämpfenden Stürmen der SͤA zu fin⸗ den war. Sie befruchtet heute nicht mehr die wenigen kämpfenden Bataillone, ſondern die ganze Wehrmannſchaft unſeres Volkes. Was einſt einer Minderheit unter ſchwerſten Um⸗ ſtänden möglich war, kann heute keine unüber⸗ windliche Schwierigkeit ſein für die Mehrheit unſeres Volkes. So iſt es durchaus denkbar, daß einmal im Monat das ganze wehr⸗ fähige deutſche Mannestum, d. h. alle 18⸗ bis 45⸗jährigen marſchieren, um Kamerad⸗ ſchaft und Diſziplin vor dem Volk und vor der Welt zu demonſtrieren. Ständige VBereitſchaft Gute Charaktere werden geſchaffen, von denen wir nie henng haben können. An dieſen Aufgaben kann und wird das deut⸗ ſche Volk nicht teilnahmslos vor⸗ übergehen, dienen ſie doch der Er⸗ haltung ſeiner ewigen Exiſtenz. Die Geſunderhaltung unſeres deutſchen Mannestums an Leib und Seeleiſt da rüberhinaus der ſchönſte Dienſt an der Volksgemeinſchaft. Gute Beſetzung in den einzelnen Klaſſen (Eigener Bericht) Mannheim, 2. Juli Auf den Plätzen am Friedrichsring herrſchte Hochbetrieb. Die Fahnen von Ungarn, Bul⸗ garien, Frankreich und Eſtland wehten neben der Deutſchen Reichsflagge des NSRL. Auf der Anlage ſelbſt ein buntbewegtes Bild. Die Zu⸗ ſchauer wurden durch die Beſetzung der Damen⸗ -Klaſſe, die als gerade erſtklaſſig bezeichnet werden muß, und die Beſetzung bekannter Tur⸗ niere in anderen Städten weit übertrifft, in je⸗ der Weiſe entſchädigt. So war man auch eini⸗ germaßen verſöhnt damit, daß zwei Ausländer, und zwar die beiden Ungarn Masckaſſy und Stolpa das Endſpiel in der Klaſſe A beſtritten. Blick von dem Wachturm(inmitten der Zeltstadt) auf das Zeltlager der SA auf der Flugwiese in Parmstadt. Im Hintergrund die Flushalle. Foto: Horst Erhard Weißgärber Masckaſſy hatte zunächſt große Mühe, gegen den Mannheimer Spitzenſpieler Dr. Buß den erſten Satz mit 13:11 zu gewinnen, um aber dann etwas leichter den 2. Satz und damit den Sieg mit:2 an ſich zu bringen. Das Spiel war ſehr ſchön und Dr. Buß zeigte mitunter wundervolle Schläge. Masckaſſy war jedoch durch ſein Alter im Vorteil, er erlief ſämtliche Stopp⸗ bälle und war vor allem in ſeinen Schlägen ſehr ſicher. Stolpa hatte gegen ſeinen Geg⸗ ner Kleinlogel zunächſt keine großen Schwierig· keiten, wenn er auch im 2. Satz plötzlich ſehr gut ins Spiel kam und mitunter mit ganz aus⸗ gezeichneten Schlägen aufwartete. Das tem⸗ Inmmmnnnnmmaum fl die vevbikerung der Eladt Mannbeim! Das 2. Badiſche Turn⸗ und Sport⸗ feſt des NSRe iſt vorbei. Dank der tatkräftigen Unterſtützung durch die Par ⸗ tei und ihre Gliederungen, durch Staat, Wehrmacht und Stadtver ⸗ waltung ſowie durch den opferbereiten Einſatz der geſamten Bevölke⸗ rung Mannheimsund ſeiner Wor⸗ orte iſt es gelungen, alle Aufgaben erfolg⸗ reich zu löſen, ſo daß das Feſt einen er ⸗ hebenden und ſchönen Verlauf nahm. Ich danke daher allen denen, die an irgendeiner Stelle bei der Vorbereitung und Durchführung des Feſtes mitgewirkt haben, recht herzlich. Sie haben dazu beigetragen, die Mannheimer Feſttage zu einer macht⸗ vollen Kundgebung des deut⸗ ſchen Sports zu geſtalten und dem Na · men der Stadt Mannheim nicht nur innerhalb des Gaues Baden, ſondern auch weit über deſſen Bereich hinaus Ehre zu machen. Heil Hitler! gez.: H. Kraft AlIIIIIIIIIIiIIIiiamVvIimiiimxmiasIiiiiimIimxaIIIazzzwIIAIVIIzMIiIIIIiAIEzILL liummnmiuiunumiwiiiimiziziszinmiizarimmzivzultitiIZLAvzizizizzzzzzsi peramentvolle Spiel des Ungarn gab jedoch dann den Ausſchlag. Im Endſpiel ſiegte dann Masckaſſy über ſeinen Landsmann Stolpa in drei Sätzen glatt. Das Fraueneinzel Klaſſe A war für die Zuſchauer eine Augenweide. Die Klaſſen⸗ ſpielerinnen Frl. Sander, Roſenthal, Nürnberg und Frau Beuther⸗Hammer waren hier unter ſich und zeigten Tennis in Vollendung. Frau Beuther⸗Hammer hatte in der Zweiten Runde egen W anzutreten. In einem ſehr f0 weren Dreiſatz⸗Kampf 3 dann Roſenthal überraſchend mit 62,:8,.4. Frl. Sander ſetzte ſich gegen Frl. glatt durch, wenn auch das Ergebnis mit•2,:1 nicht ganz Allein— Verkauf Kleppei⸗Kaxie der Klepperfabricote 0 7. 24- Euf 51992 den Spielverlauf wiedergibt. Das Endſpiel beſtritten die beiden Klubkameradinnen San⸗ der— Roſenthal, das dann Frl. Sander mit:4,:1 für ſich entſcheiden konnte. Im Frauen⸗Doppel, Klaſſe A, gab es eine Schlußrunde, wie man ſie ſelten zu ſehen, be⸗ ſommt. Sander/ Roſenthal kamen in drei Sät⸗ zen. nach wundervollen Ballwechſeln zum Sieg. Das gemiſchte Doppel, Klaſſe A, gab ſehr in⸗ tereſſante Paarungen, die auch in ihrer Spiel⸗ ſtärte ausgeglichen waren. Für das Endſpiel hat ſich bereits das Paar Sander/ Klein⸗ logel qualifiziert. Im Halbfinale ſtehen noch Beutter/ Dr. Buß gegen Roſenthal/ Maczkaſſy. Durch den gegen Abend einſetzen⸗, den Regen konnten die Endſpiele nicht mehr durchgeführt werden. Das zweite Vorſchlußrundenſpiel und die Entſcheidung im gemiſchten Doppel ſowie die Schlußrunde des Mänger⸗Doppels, die beim Stande von:6,:5,:2 für Dr. Buß/ Klein⸗ logel gegen Stolpa/ Maczkaſſy abgebrochen wurde, werden am Montagnachmittag ab 16 Uhr ausgetragen. Die Ergebniſſe waren: Männer⸗Einzel: Maczkaſſy—Dr. Buß 13:11,:2; Stolpa—Kleinlogel:2,:4; Maczkaſſy.—Stolpa:3, 10:8,:6.— Frauen⸗Einzel: Sander.—Roſenthal:4, 21.— Frauen⸗Doppel: Sander/ Roſenthal.—Nürn⸗ berg/ Beutter- Hammer:5,:6,:3,— Männer ⸗ Doppel: Dr. Buß/ Kleinlogel— Stolpa/ Maczkaſſy:6, :5,:2 abgebrochen. England hat nach der Abſage Schwedens die holländiſche Fußballelf zum Länderkampf nach England eingeladen. Die Hollünder treten am 8. November in London zum Kampf an. Eröffnung der Ausstellung„Künstlerisches Schaffen in der SA“ lm vordergrund von links: Der Leiter der Gutenbere-Presse in Mainz, Prof. Kleukens, Grup- penführer Fust und Obergruppenführer Luyken. Foto: Horst Erhard Weißgärber(3) Gauführer des NSgRe Gau XIV(Baden) —— Ruder neuem RaW⸗ Hauſe. Berlin belung Der ſpreche dete. jungen Traini Vor. ihr Re ſt e in Sie ſi Zweite Dänen Stel ihre e ſe tze n; Il och inn in für en⸗ erg tter rau nde ehr hal er rch, anz auf eõte 992 piel a n⸗ ider eine be⸗ Zät⸗ ieg. in⸗ ziel⸗ piel in⸗ hen hal/ zen⸗, iehr“ die dĩe eim ein⸗ chen 16 — ———— —— —³ 3 SASVODO —„»„*„ 2 8 — —— eten Up- (3) Wie heißt dee beſte dennche„cher“/ 5 Hakenkrerzbanner⸗ Montag, 3. Juli 1939 W. S. Berlin, 2. Juli. Das erſte Rennen brachte gleich die ſchwie⸗ rigſte Bootsgattung, die Zweier mit, an den Start. Guſtmann/ Adamſki(Frieſen Berlin, die Olympiaſieger von 1936), mußten kämpfen, um auf den letzten Metern einen Vorſprung von einer Dreiviertellänge gegen die Wikinger aus Leipzig und Berlin herauszurudern. Auf der hatten ſie ſich allerdings viel Zeit ge⸗ aſſen. Sechs Mannſchaften ſtellten ſich dem Starter im Hindenburg⸗Gedächtnisvierer ohne. Es wurde in allen Booten ſchlecht geſteuert, ſo daß einige Male nur knapp Kolliſionen vermieden wurden. Kein gutes Zeichen für ein erſtklaſſi⸗ ges Rennen bei faſt völliger Windſtille. Nach anfänglicher 032 13 des 3— 5 rsmeiſters Regensburg ſetzte ſich doch auf der halben Strecke die kraftvolle, wuchtige Arbeit des Ber⸗ liner„Club“ durch. Obwohl die Mannſchaft viel verſteuert hatte, ſiegte ſie noch mit einer Länge vor der ſauber rudernden Wratiſlavia Breslau, die ſich gut entwickelt hat, und Renn⸗ gemeinſchaft Berkiner RV 76⸗Luftwaffe. Starken Beifall erhielt Meiſter Haſenöhrl anten für ſeinen Sieg im Großen Einer. Es am nicht zu dem erwarteten Kampf, denn der Wiener Meiſter zeigte ſich in beſter Form. Vom Start weg übernahm er die Führung und ging unangefochten, ſehr ſicher ſteuernd, über die Bahn. Die Skuller der Grünauer Zelle blieben überraſchend weit geſchlagen. Als einziger konnte nur der Breslauer Lindner das Tempo Fen Pumn halten und erwies ſich ſo als ſchnell⸗ er Mann der Cordery⸗Schüler. Höchſte Spannung erfüllte die Menſchen auf dem Regattaplatz, als die Achter um den Büxen⸗ ſtein⸗Preis an die Startnachen fuhren. 1n rechnet klappte hier der Start nicht.„Amicitia“ war hängen geblieben und die Starter rief die Boote noch einmal zurück. Beim zweitenmal kam der Berliner Club am beſten ab und— handbreit vor den Mannheimern. Der Ra aber hatte ſich etwas vorgenommen und Lor mit langen, wuchtigen Schlägen nach vorn. Vor⸗ wärts Elbing fiel ſofort ausſichtslos zurück, während die übrigen Boote Bord an Bord lagen. Ungarns Grünhemden drückten mächti auf Tempo, kamen mit ihrer Taktik aber be den deutſchen Mannſchaften nicht durch. Bei 1000 Meter hatte der RawW ſein Pulver ver⸗ ſchoſſen, und in dieſem Augenblick ging der Berliner Club mit einem genau ſitzenden Spurt in Front. Amicitia und die auf der Außen⸗ bahn ſtark aufkommenden Eſſener ahnten die Gefahr und gingen mit. Aber der Club hatte ſchon eine Länge gut. Wie wild gebärdeten ſich die Zuſchauer angeſichts dieſes mitreißenden Rennens, denn auf den letzten hundert Meter degen die Mannheimer einen unerhörten Spurt, er ſie auch ſtark nach vorn brachte. Die füh⸗ renden Berliner erreichten ſie aber nicht mehr und konnten ſich nur noch den zweiten Platz vor der Eſſener Renngemeinſchaft ſichern. Vier⸗ ter wurden die Ungarn vor dem RaW und El⸗ bing. Selten hat Grünau ſolchen Kampf erlebt, und die Frage am Schluß des erſten Tages iſt nur: Wer wird den Achter am Sonntag ge⸗ winnen? Senjor⸗Zweier m. St.: 1. Frieſen Berlin Ka mann/ Adamſki St. 840:46,8 Min,; 2. Wiking Leipzig(Hahn/ Sleler St. Trümbler):47,8; J. Wiking Berlin.—, Hindenburg⸗Gedüchtnis⸗BVierer o. St.: 1. Berliner RC:40,6; 2. Wratislawia Breslau:42,5; 2 Berliner RV/Luftwaffen SV Berlin :44,7; 4. Regensburger RV.— Jungmann⸗Achter: 1. Rͤ am Wannſee Berlin:20,5.— 1, Elida Wien(Haſenöhrl):35,.8; 2. RG Breslau (Lindner):43; 3. Ré Franken Schweinfurt Ki :44,9.— Achter: 1. Berliner RC:26,4; 2. Ami⸗ citig Mannheim:26,8; 3. Renngem. Baldeneyſee Eſſen:30,4; 4. Hungaria/ Pannonig Budapeſt:32,9; Emlng am Wannſee Berlin:33,5; 6. Vorwärts Auch am Sonntag ſtand die große Grünauer Regatta unter keinem auten Stern. Ueber Grünau ging ein richtiger Wolkenbruch nieder, als die Zeit der Eröffnung heranrückte. Hin⸗ ter dicken Regenſchleiern verſchwammen die Müggelberge. Mit einer Programmänderung begannen die Wettbewerbe. Das erſte Rennen des Tages, der Hellas Olympia⸗Zweier ohne Steuer⸗ mann wurde mit Rückſicht auf den ausgefal⸗ lenen Vierer, der von Eckſtein⸗Stelzer ge⸗ fahren wurde, an das Ende des Programms verlegt. So hatten die Jungmannen das erſte Wort. Die Leichtgewichtler fuhren ein Pracht⸗ rennen. Der Sieger, Rudergeſellſchaft Breslau, war hervorragend in der Arbeit und ſiegte ſicher vor der Renngemeinſchaft Berliner Ruder⸗ verein 70/ Luftwaffe. Fünf Boote gingen im Senior⸗Vierer ohne Steuermann um den Preis der Reichshaupt⸗ ſtadt an den Start. Die Tauſendmetermarke paſſierte die Wratiſlavia Breslau, die Führung kollidierte bei 1300 Meter mit dem Berliner Ruderclub und wurde ausgeſchloſſen. Nach neuem Start bei 1000 Meter fuhr die ſtarke RaW⸗Mannſchaft das Rennen ſicher nach Hauſe. Eine gute Länge zurück wurden die Berliner Militärärzte Zweiter vor den Ni⸗ belungen Berlin und dem Berliner Ruderclub. Der Doppel⸗Zweier wurde mit großer Spannung erwartet. Er war von vornherein eine Sache dexr Skuller⸗Zelle Grünau mit den beiden Mannſchaften Schäfer/ Kaidel und Klotz /Lindner, aber auch den Wormſern Herdel/ RNetzer traute man, und wie ſich roßer Einer: ſpäter als richtig erwies, allerhand zu. Die Die Berliner Dresdner hatten abgemeldet. „Elektra“ hatten einen ſchlechten Start. Man traute ſeinen Ohren nicht recht, als der Laut⸗ ſprecher die möbveng von Klotz /Lindex verkün⸗ 1 dete, Hart und ver jungen Skuller gegen Trainingskameraden. Vor dem Großen Achter fuhren die Zweier ihr Rennen. Gegen die beiden Wannſeer Eck⸗ ſtein⸗Stelzer war kein Kraut gewachſen, Sie ſind eine Klaſſe beſſer als ihre Gegner. Zweite wurden mit ſechs Längen Rückſtand die Dänen vor dem Berliner Wiking., Eckſtein⸗ Stelzer werden auch in dieſem Jahr ihre einzigartige Siegesſerie fort⸗ ſetzen. ſſen ruderten die beiden ihre kampferfahrenen Amicitia Mannheim und der Berliner Ruder⸗ Club hatten es in dieſem Rennen ganz beſon⸗ ders auf einander abgeſehen. Offenbar ver⸗ Pehal ſie dabei, den Ungarn⸗Achter im Auge zu ehalten oder, und darüber konnten wir keine volle Klarheit erhalten, waren die Startplätze in Grünau ſchuld an dieſem überraſchenden Ausgang des Rennens. Das Hauptintereſſe des zweiten Tages hatte ſich ſelbſtverſtändlich wiederum auf die Aus⸗ einanderſetzung des Großen Achters konzentriert. Dieſes Rennen ſollte gleichzeitig auch die Sen⸗ ſation des Tages bringen inſofern, als weder „Amicitia“ Mannheim noch der Ber⸗ liner Ruder⸗Club noch der Ra W zum Siege kamen, ſondern die am erſten Tage aus⸗ ſichtslos im Rennen liegenden Ungarn. Sie ka⸗ men ſogar, und das erhöhte die Senſation noch um einiges, zu einem ſehr deutlichen Siege vor den Mannheimer„Amiciten“, die wiederum den zweiten Platz belegten, und dem auf den dritten Platz einkommenden Berliner Ruder⸗Club. Senior⸗Vierer ohne Steuermann. 1. Ruderklub am Wannſee; 2. Militär⸗Aerztliche Akademie Berlin; 3. Nibelungen Berlin. Senior⸗Vierexr mit Steuermann; 1. Renngemein⸗ chaft Frieſen⸗Ruderclub am Wannſee:01,8; 2. Ru⸗ erverein Bratislavig Breslau:06,7; 3. Renngemein⸗ ſchaft Baldeneyſee Eſſen:11,2. Senior⸗Doppelzweier: 1. Skuller⸗Zelle Grünau/ Boot 2:54,3: 2. Renngemeinſchaft Worms/ Worm⸗ ihn:00,2; Skuller⸗Zelle Grünau Ergebniſſe des zweiten Tages: Zmeier ohne Steuermann: 1. Ruderelub am Wann⸗ ſee(Eckſtein/ Stelzer):24,9 Min.; 2. Sorö RC(Shl⸗ ſen/ Larſen):38.6 Min.; 3. Wiking Berlin(Kuntze/ Knorr):41,7 Min. oöhne Zeit. Verbandsgchter: 1. Ungariſche Renngemeinſchaft 6721,4; 2. Mannheimer RV„Amicitia⸗:23,3; 3. Ru⸗ derelub am Wannſee::25,8; 4. Renngemeinſchaft Baldeneyſee Eſſen:26,1; 5. Berliner Ré:26,8; 6. RV 76/ Luftwaffen⸗SV Renngemeinſchaft Berliner Henke⸗Meiara in Wimbiedon ausgefcheden Henner henkel hat ſich unter die letzten Acht geſpielt Nach einer Woche Wimbledon iſt von der ſtarken deutſchen Tennis⸗Streitmacht allein Meiſter Heinrich Henkel übrig geblieben, der im Einzel unter den„letzten Acht“ ſteht und am Montag im Kampf um den Eintritt in die Vorſchlußrunde auf den gefährlichen Jugo⸗ flawen Franz Kukuljevic treffen wird. Am Samstag gab es für uns eine weitere unan⸗ genehme Ueberraſchung, denn unſer Davis⸗ pokalpaar Henkel/ Metaxa, das im vergan⸗ genen Jahr im Endſpiel ſtand und diesmal an erſter Stelle„geſetzt“ war, wurde geſchlagen. Die jungen Amerikaner MegReill⸗Senith, alſo kein eingeſpieltes Paar, ſondern eine reine „Wimbledon⸗Paarung“, bezwangen unſere Mannſchaft in drei araden Sätzen mit 63, :5,:5. Zwar wehrten ſich die Deutſchen mit allen Kräften und ihr forſches Flugballſpiel fand auch immer wieder den Beifall der Zu⸗ ſchauer, aber bei den Amerikanern war die Zuſammenarbeit beſſer, und da ſie ihre Schüſſe meiſtens auf den wieder einmal ſchwachen Metaxa konzentierten, war die Entſcheidung bald gefallen. Der Wiener ſchlug ſchlecht auf und ſpäter wurde auch Henkel angeſteckt, der im dritten Satz beim Stand von 55 ſeinen Aufſchlag ſogar zu Null verlor. Der über⸗ ragende Spieler des Quartetts war der kali⸗ forniſche Schullehrer Eugen Smith, der über einen Bombenaufſchlag verfügt und auch ſonſt alles mitbringt, was zu einem erſtklaſſigen Tennisſpieler gehört. Dabei war Senith bis⸗ her ſelbſt in Amerika ein unbekannter Mann, der in keiner Rangliſte ſteht und auf eigene Ko⸗ ſten nach Wimbledon kam. Im Männereinzel wurde die vierte Runde abgeſchloſſen. Zu Henkel(Deutſchland), Ghaus Mohammed(Indien), Puncec(Jugo⸗ flawien) unnd Smith(USA) geſellten ſich am Samstag noch Auſtin(England), Cooke(USA), Kukuljevic(Jugoſlawien) und Rigas(USA), ſo daß alſo am Montag Auſtie⸗Cooke, Henkel⸗ Kukuljevie, Smith⸗Puncee und Ghaus Mo⸗ hammed⸗Riggs um den Eintritt in die Vor⸗ ſchlußrunde kämpfen werden.— Im Frauen⸗ einzel ſtehen die„letzten Sechzehn“ feſt, unter ihnen alle„Geſetzten“, alſo Marble(USa2), Jedrzejowſka(Polen). Sperling(Dänemaryh), Hardwick(England), Fabyan(USA), Mathien (Frankreich), Staanmers(England) und Ja⸗ cobs(USA).„Peggy“ Seriven und Dorothy Little⸗Round, die zweifache Wimbledoaiſiegerin, bie diesmal aber der Ehre des Setzens nicht teilhaftig wurde, ſind ebenfalls noch dabei.— deulhhe dohter beztrrigeen dolands T8 Feldwebel Meier gewann in der Klaſſe der 500 cem Bei den nationalen Rennen am Vormittag hatte es in Stömen geregnet. Als aber die Hauptkämpfe auf der 16,5 Kilometer langen Runoſtrecke begannen, war es trocken und die 80 000 Menſchen konnten bis zum Schluß, vom —35 unbehelligt, den packenden Kämpfen olgen. In der Halbliterklaſſe ſchälte ſich bald eine Spitzengruppe mit Meier, Serafini (Italien) auf Gilera, Kraus auf BMW und Vailati(Italien) auf Gilera heraus. In der neunten von 20 Runden mußte Kraus mit Oel⸗ leitungsſchaden aufgeben. Nach dem Tanten in der 11. Runde drehte Serafini plötzlich auf neid fuhr dem Felde davon. Zwei Runden vor Schluß betrug ſein Vorſprung 80 Sekunden! Da geriet der Italiener auf gerader Strecke ins Schleudern und ſtürzte bei hohem Tempo. Glücklicherweiſe blieb er unverletzt. Meier ge⸗ wann mit klarem Vorſprung vor Vailati. Das überrundete Feld führten die Deutſchen Bock und Vaaſen an. DkW gegen Delocette In der 350er⸗Klaſſe erlebte man einen hart⸗ näckigen Zweikampf zwiſchen Deutſchland und England, d. h. zwiſchen Auto⸗Union/ DaW und der engliſche Velocette. Fleiſchmann führte vor Wünſche, Mellors und Stanley Woods. Als der Motor Fleiſchmanns nachließ, ſprang Sieg⸗ fried Wünſche in die Breſche und erreichte nach meiſterhafter Fahrt das Ziel zuerſt vor Mel⸗ lors und Heiner Fleiſchmann. Damit alückte der Auto⸗Union die erſte Revanche für die Nie⸗ derlage in der engliſchen II. Erſt Tenni— dann Kluge Die Auto⸗Union⸗Fahrer Kluge, Petruſchte und Winkler hängten ſich in der 250⸗cem⸗Klaſſe an die Guzzi des Italieners Tenni an. Die Deutſchen konnten aber nicht verhindern, daß der Italiener langſam aber ſicher an Boden gewang. Aber die ſchnelle Guzzi war bei die⸗ ſer Hetzjagd doch etwas überanſtrengt worden, die DaW hielt beſſer durch und wurde von Europameiſter Ewald Kluge zu einem ganz klaren Siege geführt. Ergebniſſe: Hollands TI: Klaſſe bis 500 cem(20 Runden— 330,7 Km.): 1. Meier(Deutſchland) auf BMW:18:46,2— 142,9 Km.⸗Std.; 2. Vailati(Italien) auf Gilera:24:00, 137,8 Km.⸗Std., eine Runde zur.; 3. Bock(Deutſch⸗ land) auf BMW, zwei Rd. zur.; 4. Vaaſen(Deutſch⸗ land) auf Norton.— Klaſſe bis 350 cem(18 Runden — 297,6 Km): 1. Wünſche(Deutſchland) auf Auto⸗ Union/ DaKW:17:16- 130,3 Km.⸗Std.; 2. Mellors (England) auf Velocette:18:04— 129,4 Km.⸗Std.; 3. Fleiſchmann(Deutſchland) auf Auto⸗Union/ TKW :18:40,2— 128,8 Km.⸗Std.,— Klaſſe bis 250 cem (16 Rd.— 264,5 Km): 1. E. Kluge(Deutſchland) auf Auto⸗Union/ DKW:04:43,3- 127,4 Km.⸗Std.; 2. Petruſchke(Deutſchland) auf Auto⸗Union/ TRW :08:28,4— 123,5; 3. Tenni(Italien) auf Guzzi :12:34— 119,8 Km.⸗Std.; 4. Winkler(Deutſchl.) auf Auto⸗Union-DaW:12:40, 1 Rd. zurück. Ggchlelder-hamm gewannen die 100 Aunden bei den Radrennen in Diernheim (Eigener Bericht) Beſonders günſtig waren die Vorausſetzun⸗ gen für die auf der Viernheimer Aſchenbahn zur Durchführung gebrachten Bahnrennen kei⸗ nesfalls, denn das zweifelhafte Wetter und die heftigen Regenſchauer brachten nicht ganz den erwarteten Beſuch und machten zudem eine Kürzung des Programms notwendig. Im einleitenden Fliegerfahren reichte die Schnelligkeit von Schneider⸗Köln auf den letzten 200 Meter aus, um zu einem Anfer fochtenen Sieg zu kommen. Der allzuforſch losgeſpurtete Stie ber⸗Ludwigshafen mußte auf den letzten Metern noch den 2. Platz an Black⸗Wiesbaden abgeben. Intereſſante Kämpfe brachte der in je zwei Fliegerläufen, Ausſcheidungsfahren und 400⸗ Meter⸗Zeitfahren ausgefahrene Städtekampf Frankfurt—Stuttgart—Landau— Mannheim. Ueberraſchungsſieger, aber durchaus verdient, wurde die Landauer Mann⸗ ſchaft Löſch⸗Dange vor Frankfurt mit Noll⸗Linnemann und den als Favoriten ange⸗ ſprochenen Stuttgarter Kurz⸗Pfeiffer. Das auf 100 Runden gekürzte Mann⸗ ſchaftsfahren brachte durch einen takti⸗ ſchen Fehler der Stuttgarter Kurz⸗Pfeiffer einen knappen Sieg von Schneider⸗Hamm vor den Schwaben. Die eifrigen und zähen Corbe⸗ Ziegler landeten auf dem 3. Platz vor Stieber⸗ Ullrich, bei denen Stieber nie recht in Fahrt kommen wollte. Ergebniſſe: 1000⸗Meter⸗Fliegerfahren. 1. Schneider(Köln): 2. Block(Wiesbaden); 3. Stieber(Ludwigshafen): 4. Knieriemen(Kaiſerslautern); 5. Seßler(Mannheim), — Stüdtekampf. 1. Landau(Löſch⸗Dange) 17.; 2. Fvrankfurt(Noll⸗Linnemann) 15.; 3. Stuttgart(Kurz⸗ Pfeiffer) 14.; 4. Mannheim(Ziegler⸗Ullrich) 14 P.— 100⸗Runden⸗Mannſchaftsfahren. 1. Schneider⸗Hamm (Köln⸗Mannheim) 22.: 2. Kurz⸗Pfeiffer(Stuttgart) 20.; 3, Corbe⸗Ziegler(Saarbrücken⸗Mannheim) 9.; 4. Stieber⸗Ullrich(Ludwigshafen⸗Mannheim) 8.; 5. Leichert⸗Lörch(Mannheim⸗Landau) 5 P. Bwg. Dr. Ferencz Cſik, Ungarns Olympiaſieger im 100⸗Meter⸗Kraulſchwimmen, wird nun doch noch einmal an den Start gehen. Bei den In⸗ ternationalen Studentenſpielen in Wien gehört er der ungariſchen Mannſchaft an. „Rmicitia“ mannheim zweimal auf dem zweiten Mannheimer zugend⸗Regata platz hinter Berliner„Club“ und Ungarn 2. Reichsoffene Gebietsregatta Wer Süddeutſchlands Ruderernachwuchs an Stätte im Mannheimer ühlau⸗Hafen am Sonntag hat kämpfen ſehen, dürfte unſchwer zu der Erkenntnis gekommen ſein, daß es um die Nachfolge der Senioren überaus gut beſtellt iſt. An dem, was die Jun⸗ gen— beginnend vom Pimpfen, techniſch und lämpferiſch zeigten, hätten ſich viele alte Mann⸗ ſchaften eine Scheibe abſchneiden können. Dazu ruderten in den teilweiſe großen Feldern die an vierter und fünfter Stelle liegenden Boots⸗ einheiten— mit dem gleichen Einſatz und mit der gleichen Hingabe, als wäre der erſte 143 noch zu vergeben. Wer ſo einen achwuchs hat, kann getroſt in die Zashaet Wohl waren es weniger Zuſchauer als vor 14 Tagen, und doch war das rum und Dran dieſer Mannheimer Jugend⸗ Regatta ein getreues Spiegelbild der großen „Oberrheiniſchen“. Der Manheimer Ruder⸗Verein„Baden“ konnte gleich zu Beginn durch ſeinen Nach⸗ wuchs in überzeugender Manier zwei Rennen ſiegreich nach Hauſe rudern, gleich der Mann⸗ heimer Ruder⸗Geſellſchaft, die im Doppel⸗Zweier und 2. Vierer jeweils als Erſte durchs Zeil gingen. Den Anfänger⸗Vierer ge⸗ wann das Heidelberger College, wäh⸗ rend der Heidelberger Ruderklub in der zweiten Abteilung die weitaus beſte Mann⸗ ſchaft über die Bahn brachte. Die erſte Gebietsmeiſterſchaft der HJ ge⸗ wann der Ludwigshafener Ruder⸗ Verein, obwohl die Dunkelblauen erſt als Zweite das Ziel paſſierten. Schade, daß in dem Wettbewerb für Pimpfen⸗ Ruderer die Ludwigshafener unter ſich waren. Beide Mannſchaften zeigten wieder wie vor Jahresfriſt ihre vielbeſtaunte Bootsakrobatik, und dazu ſpielten dieſe Jungen ſtehend im Rennboot mit einer Selbſtverſtändlichkeit mit dem Medizinball, als wenn das die leichteſte Sache der Welt wäre. Im Zweiten Achter ſtarteten drei Boote aus Mannheim, aber keine dieſer Mannſchaften konnte den gu⸗ ten Ninnn2 oder dem Schwein⸗ furter uderclub Franken, der als Zweiter die Ziellinie paſſierte, den Sieg ſtrei⸗ tig machen. Mit einem dritten Sieg konnten ſwaft die Mannheimer Rudergeſell⸗ chaft als auch der Mannheimer Ru⸗ derverein„Baden“ die Früchte für ihre unermüdliche Aufbauarbeit ernten. Erfreulich, daß das Jugendrudern gerade bei den klei⸗ neren Vereinen eine ſo große Pflegeſtätte Ge⸗ funden hat. Auch die zweite zu vergebende Ge⸗ bietsmeiſterſchaft, die im Erſten Achter, mit der auch die Teilnahme an der Reichsjugendregatta in Berlin verbunden war, holte ſich nach gro⸗ ßem Kampf die Jugend des Ludwigs⸗ hafener Rudervereins vor dem Mann⸗ heimer RV Amicitia und der Saarbrücker Ru⸗ dergeſellſchaft Undine, die eine Länge z dieſer Reihenfolge die Plätze belegten. Damit hatte eine HI⸗Regatta ihren Abſchluß gefun⸗ den, die bewies, daß der Kuderernach auf dem beſten Wege iſt, es ſeinen großen Vor⸗ bildern gleichzutun. Rennen 1. Leichter Vierer(Leiſtungsgruppe). 1. Mannheimer Ruder⸗Verein„Baden“ e. V. 3ꝛ34,5; 2. Ludwigshafener Ruderverein von 1878:52,8. Rennen II. Doppelzweier(Leiſtungsgruppe). 1. Mannheimer Rudergeſellſchaft:32.4; 2. Karlsruher Ruderverein 1879:42. Dreikampf der Pimpfen⸗Ruderer: 1. Ruderverein 1. Boot WPunkte; 2. Ludwigshafener Ruderverein 2. Boot 20 Punkte, Zweiter Achter: 1. Würzburger Ruderelub:11.5: 4 n Ré Franken:13; 3, Maunheimer Ro:17; 4. Mannheimer Ré:19,3; 5. Mann⸗ heimer RV Amicitia:22,5. Dritter Vierer: 1. Mannheimer RG:57; 2, Lud⸗ wigshafener RV(augaghzeih·— 2. Lauf: 1. Mann⸗ ſeimer RV Baden 3137,7; 2. Cannſtatter Ruderelub :41,2; 3. Mannheimer RC:42,9. 1. Achter.gen 1. Ludwigshafener uderverein 4: 744,1; 3. Saarbrücter RG Undine:48,6. Rennen IV: Erſter Vierer Sudwiagssene Ruderelub Würzburg:29; 2. Ludwigshafener Ruder⸗ verein 1878:35,1; 3. Saarbrückener Rudergeſellſchaft „Undine“:45,3. Rennen v. Anfänger⸗Vierer(Anfänger⸗Gruppe), 1. Lanf, 1. Heidelberger College:47,3; 2. Mann⸗ heimer Rudergeſellſchaft 1880:48: 3. Mannbeimer Ruderverein„Baden“:56.— 2. Lauf. 1. Heidelherger Ruder⸗Club 1872:48,4; 2. Mannheimer Ruder⸗Cſub 1875:50,8; Ruderverein Rhenania Germersheim auf⸗ gegeben. Rennen VI: Zweiter Vierer m. St.(Leiſtungs⸗ 1): 1, Lauf: 1. Ludwigshafener Ruderverein :44,4; 2. Saarbrücker Rudergeſellſchaft„Undine“ :51; 3. Ruderverein Rhenania Germersheim:55,3; 4. Stuttgart⸗Cannſtatter Ruder⸗Club 1910:56,4.— Lauf: 1. Mannheimer Ruder⸗Geſellſchaft 1880 34 2. Schweinfurter Ruderklub Franken 3. es Ruderklub 1872:44,9; 4. Aideieige Heidelberg 1898:47; 5. Ruder⸗Elub Würzburg:47,2. Rennen VII: Zutunfts⸗Vierer(Leiſtungsgruppe): 1. Mannheimer Ruderverein Baden:51,5; 2. Stutt⸗ art⸗Cannſtatter Ruder⸗Club 1910:00,3; 3. Heidel⸗ erger Ruderklub 1872:26,5 Gchwere„Elub“Rfederlage Saarpfalz ſchlägt 1. FC Nürnberg:2 Der Fußballkampf zwiſchen einer ſaarpfäl⸗ ziſchen Auswahl und dem 1. FC Nürnberg, der am Samstagmachmittag im Rahmen des Gautages des Gaues Saarpfalz der NSDAP in Kaiſerslautern ſtattfand, hatte über 6000 Fußballfreunde auf den„Betzenberg“ gelockt. Der„Club“ mußte mit:7 Toren eine über⸗ raſchend hohe Niederlage hinnehmen, doch kann er als kleine Entſchuldigunng anführen, daß in ſeinen Reihen ſo gute Kräfte wie Oehm, Uebelein 2, Friedel und Spieß fehlten. Durch Reinhardt aing Saarpfalz in Front, doch Mitte der Halbzeit ſchoß Uebelein 1 einen Elfmeter zum Ausgleich ein. Gleich nach Sei⸗ tenwechſel ſicherte ſich Saarpfalz durch zwei Treffer Reinhardts einen:1⸗Vorſprung und erſt als Walter auf:1 erhöht hatte, glückte dem Gaſt durch Uebelein 1 das zweite Gegen⸗ tor. Walter, Reinhardt und Flohr ſtellten in der Schlußphaſe des Kaanpfes auf:2. Mannheimer RV Amicitia „Hakenkreuzbanner⸗ Montag, 5. Jult 1939 HB-Kleinanzeigen Oftene Stellen AUNXKER Vorrichtung-Konstrukteure Termin- ingenĩieure Termin-Verfolger mit techn. Vorbildung gute Stenotypistinnen Angebote mit lebensleuf, Lichtbild, Zeugnisabschriften, Gehòltsansprũchen u. frũhestem Eintrittstermin erbeten an LUZEUG-UNVD-NHOTORENWERKE AG NOTORENBAU STANMHNHWERK DOESSAU 2STBEIUUHO SO VYSBWALTON geſ. 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Juli, um 14 Unhr Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lleben Mann Frix Sdumidt (Aluminlumgleherei) im Alter von 59 Jahren plötzlich und unerwartet durch einen Herzschlag aus dem Leben zu reibßen. Mannheim(Lindenhoftr. 33), Zweibrücken, Ixheim, Wittlich, Berlin. Die trauernden Hinterbllebenen: kFrau pauline Scimiat Die Einäscherung findet am 4. Juli 1939, 12 Uhr, im Krematorium statt.(155562V M, 5 VolIKORNBROT Qeo 2 dec e e e Treralboe veocdlaulich iat lelchuteg reg uliect an gene/um. Kin Anoma iat ofyrgleichen. Dabei ao billig /ecec lann es lauſen Zu haben in den nachstehenden Bäckerelen E. Bauer. Lge. Rötterstr. 4 Fr. Bickel, Garnisonstr. 25 O. Dorn. Ou 5. 1 Ludwig Eisinger, B 2. 16 Karl Frank. G 7. 39 Wilh. Hessert. S 6. 19 H. Lautenbacher. Schla⸗ geterstrabe 84 Willi Otterbach. U 6. 30 Martin Müller. Böckstr. 6 Hermann Pauli. D 4. 14 Mheiniſche Elektrisitärs⸗Alkiengeſeuscaftut Farklhof 3 Mits vei Solbad Hall, Tirol. Idealer und Bilanz auf 31. 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Erträge aus Beteiligungen 824 349.— Der Gewinnanteil für das Geſchäftsjahr 1938 auf Reichsbank⸗ herorwentücce Erirt; om i5, Sunt 2033 Gchdi. 16 1615) auf 5% feigefedt worden. er r r 7222 64 vom 15. Juni Uewinn⸗Borirßzß 147 683.60 Die Auszahlung erfolgt mit ſãg. Schmidt 5 2, 12- lut 285 Z7 ————3232228251 RERI..— eie mach dem ablchliehenden Ergebnis unſerex pflichtmäßigen Prüfung für jeden Anteil zu RM. 100 und mit und Tranaporten. auf Grund der Bücher und der Sonften der Geſellſchaft ſowie der vom 0 Vorſtand—— Kabſchiuß m 5 gchabert 155 en 3 RRI. S Fpreabſcheut erlduterl, den geſehlichen donchren W für jeden zuſammengefaßten Anteil(10 Stück ſ je RM. 100) zu paghider Mannheim, den 17. Mai 1939. RM. 1000 gegen Einreichung des Gewinnanteilſcheins Nr. 18 vom „Süddeutſche Reviſions⸗ und Treuhand⸗Aktien⸗Geſellſchaft heutigen Tage 5 45 in Berlin ſowie zum z0ct. Mitnenmen. Kappes. ppa. Balbach. bei ſämtlichen Re ch ban anſta Mit Retusche in 1Std. Von den an inländiſche Anteilseigner auszuzahlenden Be⸗ Ateller Rohr. p2.2 3**. n— trägen wird die Kapitalertragſteuer ſheen—5 ohne——.• ende von 7%. Davon werden 67 auf den anteilſchein Nr. itz i Rei i erigen 25 e und 1 dem Anleiheſtock zugeführt.—*5 im Deutſchen Reich bleibt es bei dem bisherig in Berlin: Deuiſche Bane und Commerz⸗ und Privat⸗Bank.⸗G.; Der Gewinnanteilſchein Nr. 19 iſt zur Erhebung des in den Uhem. fleinigung 1 Anleiheſtock der Reichsbank gefloſſenen Gewinnanteils von 1937 22 in Karlsruhe/ Bapen: Deuiſche Bant und Badiſche Bank; beſtimmt. Gegen den Gewinnanteilſchein Nr. 19 kann ein Steuer⸗ Haumül 91 gutſcheinblock im Nennwerte von RM. 3,78 bzw. RM. 37,.80 er⸗ Mleun Umwlawebefilbachen RM. Z52 s00— Genußrechte erbatten hoben werden. Die Steuergutſcheinblöcke können vorausſichtlichſ 1. 1 3½% Zinſen. Die Auszahlung erfolgt auf den Gewinnanteilſchein Rr. 11. ſerſt gegen Ende Auguſt d. J. ausgereicht werden. Um den In⸗ Berntut 23032 Der Aufſichtsrat beſteht aus den Herren: E Aübſiver; Dineide habern der Gewinnanteilſcheine Nr. 19 ſchon jetzt eine Verwer⸗ eruf Fent, Vieß, fenhnl Hre dre z kh igg ahen mogzichteit⸗zeneravtſchelnbkbah zn iM. 778 und Ml. 37 0 Fürbhänder ring, 4. Veifatt Vorſizer; Generaldirextor Geh. Kommer⸗ geben, ſind die Steuergutſcheinblöcke zu RM. 3,78 und ihen V. ſr hnen deenehenden Kürsßeifir Sinergn fene ven in. ee ann 7 K er; Ing. e. h. un j Dr. rer. nat. h. 5. Osear Ritter von Petri, Nürnberg: Direktor Heinrich 11 34— Die Erfülung 555 Geſchäfte 4 für alle Senteibm. Schmitz, Eſſen; Dirẽktor Dr. jur. Karl Sippell, Berlin. Mnber zugelaſſen. nn Stüeh G0 pn MNannbeim, den 30. Juni 1930.— r. 19. ren ſ. erlin, den 30. Der Vorſtand Otto Zickendraih Guſtav Nied. Heinrich Schöberl. letat 1 14, 18 Alfons Wiedermann. Reichsbankdirektorium * Gg. Rüffler, Augartenst. 4 Heinrich Schäfer. Meerwie⸗ senstrabe 23 Ernst Scheytt. B 6. 7 Alois Schönig. L 14. 4 Fr. Schweizer. Lenaust. 27 N. Urban. Meerfeldstr. 41 Ludwig Lind. M. Friedrichs- feld. Molsheimerstr. 8 Albert Robnagel. Mh.-Nek- karau. Friedrichstr. 13 „Hakenkreuzbanner“ Eine Weltmelsterin erobert den Fiimt SOXAA HENXIE Die Eiskönigin Für Jugendliche zugelzszen Tiglien:.50.25.30.35 Uhr ALHMANHBRA 5p 7, 23, Planken hernruf 23902 Ein sensatloneller s chmugglerflim! G f mit A. Hörbiger- G Für Jugendlieche 3 „ Maurus- H. A. Schlettow ugelassen! T1g1ich:.50.20.25.35 Unt SchauBURG wian- Albr. Schoenhals oOiga rschecho K 1,5 Breitestr. Fernruf 24088 Ah ermeigere Die Ausfage n modernes Zroschiehzal) 400.10.20 Heute ScAl A Vindenhof, Meerie lotator Tag 1.15.20.30 capPIITOI. lastr. G Meßplatz, Waldhofstr. .Gros Nochfolger Nayletolatꝛ E Z2 6 TETIER doos Feæial- znlatt a damen ànd tiecrenleleidec-Stopſe Gesichishaare Warzen entfernt unter Garant e füt immer, ohne Narben ffäu Ilum-kurier. 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Die ſofort einen Antra eines Arbeitsbuche Vordrucke zur Ausſtellung von Ar⸗ beitsbüchern ſtun während der üb⸗ lichen ienſtſtunden bis ſpäteſtens Mittwoch, den 5. Juli 1939, auf der Polizeiwache dahier abzuholen. Die vorgeſchriebenen Zeiten zur Abholung und Ablieferung der Arbeitsbuch⸗ anträge müſſen unbedingt eingehalten werden. Zuwiderhandlungen gabech dieſe Anordnung müſſen ſtrafrechtlich verfolgt werden. Ladenburg, den 30. Juni 1939. Der Bürgermeiſter: Pohly. 8 1, 1 rernruf 2335 84 4 4 o Volksheil e naicine verſenkbar, wenig Meerfeldstraſle 56— Fernruf 24407benutzt, mit Ga⸗ privatkrankenkasse. Freie Wahl zwischenTantię billig zu Aerzten und Heilkundigen. Beitragsrügk-Jve x kaufen.— Knudsen A 5. 7a fal. 23495 flert ünd 15— 19 Uhr. Bekömmlichkeit Jahrzehnten von werden ſeit vielen zehntauſenden Köſtritzer⸗Freunden als etwas ganz Beſonderes geprieſen! General⸗ vergütung bei Nichterkrankung. Bei Pfaffenhuver Krankenhausbehandlung bis zu RM. 18.— täglich usw. 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Schatz, Mann⸗ heim— ruck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei G. m. b. H „— Nachdruck ſämtlicher Originalberichte verboten. ggabe 4 Mannheim... über 18 000 Ausgade 5 Mannheim.„ über 30 500 Ausgabe A und B Mannheim über 48 500ʃ Ausgabe 4 Schwetzingen. über 550 Ausgabe B Schwetzingen„ über 6 950 Ausgabe A und B Schwetzingen über 7500 Ausgabe 4 Weinheim 450 Ausgabe 6 Weinheim über 3 550 Ausgabe à und B Weinheim über 4 000 Geſamt⸗DA. Monat Mai 1939 uber ſ0 Uob 9 Shacsame 2 Neiten--“4 ealĩclret vertrieb: Karl Köhler, Mannheim, Seckenheimer Straße 27, Ruf 431 66. Kunstsfrosse N4. 13/½4 w0αͥliłe Holland-kxpreg geld 100 gr 30 3 250 gr 75 3 Holland-Exnreß s. 100 gr 40 3 250 gr 1. Lendera Krüll Hr. 50 100 gr 30 33 Lendera Krüll Hr.40 100 gr 40 3 Größte Auswahl in sümtl. gangbaren Marken-Tabaken Sonder · Abteilung t. Wiederverkäufer. Leurren dender au 2. 7(fdic) gegr. 1903 Tel.22440 F. Münen Windeckstraße 2 Ruf 27393 Rut 61507 Die WANZEN geægen: 2 inh. Heh. Singhot Jak. 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