Juli 1959 er Rück- Heimat- üt seiner NSRL- lienst-M) III ereinigten mada hat t bekannt ⸗ nterſpielen zunehmen. das beim gegenkom ⸗ iahme er⸗ zhafen shafen zik:5 n! Er un⸗ wochabend el hatten wollte ihn lichen wie heraus. ll erfreute zuch gegen latz. Man tenheit der el geweſen wie drü⸗ in Mißton rlauf, G3 der Pauſe albzeitfüh⸗ echtsaußen ttelſtürmer ausgefal⸗ ten ſowohſ nſchließen⸗ in im JG Preis des hrem Sieg. über 2600 nes Pferd“ anderpreis eltbild(M) ellvertreter: t: Helmuth Dr. Jürgen ſerer; Wirt⸗ el; Kultur⸗ Heimatteil: ermann, A. Julius Etz; Vertreter: B⸗Ausgabe: eiter, ſämt⸗ Mitarbeiter: — Berliner lin Sw 68 er hᷣ 00 Verlag und Schriftleitumg: Mannhe d 50 Pja. Trägerloh mona 5 M. Uum g. erlohn; 70,08 Pfg., Poſtzeitungsgevühr)“ züzüglich 72 Pig. wöchentlich 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monatlich 1,70„ und 30 Pfg. Tr. die Poſt.70 RM. leinſchließlich 53,06 Pfg. Poſtzeitungsgebühr) Zusklallch 42 8 Beſtellgeld. Früh⸗Ausgabe A 5 heim, K 3, 14/15. Fernſprech⸗Sammel Ausgabe A erſcheint wöchentlich 12mal.—— p durch die Beſte -Nr. 354 21. Das reiſe: Frei Haus V RM.(einſchließlich ld. Die Ausgabe B erſcheint erlohn; durch 9. Johrgong MANNHEINMI zelvert hindert, ſo beſteht kein Anſpru zinger und Weinheimer Ausgabe: Die 1 meterzeile im Textteil 18 — — .— L Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckkonto: Nummer 325 Spreis 10 Pig.— 3* die am Erſcheinen(auch durch böhere Gewalt) ver⸗ auf chädigung. 5 geſpaltene Millimeterzeile 15 Pfg. Die Ageſpaltene Millimeterzeile im Textteil 1,00 RM. Schwet⸗ 2geſpaltene Millimeterzeile 4 Rie Die 4geſpaltene Milli⸗ Zahlungs⸗ und Erfüllungsort: Ludwigshafen a. Rh. Nr. 4960. Verlagsort: Mannheim. ng.— Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12⸗ annheim. Ausſchließlicher Freifag, 21. Juli 1939 fkäitdükg greude-And Barbledesghlden Die groſe Kdf-Neichstagung in Hamburg hãt begonnen Göring beſichtigte Induſtrie und Häfen im Ruhrgebiet n eeeen beſteigerte flusfuhr nach Ungarn Berlin, 20. Juli.(HB⸗Funk.) Auf Anregung der deutſchen und der ungari⸗ ſchen Regierung haben in Berlin bei der Reichs⸗ gruppe Induſtrie zwiſchen Vertretern beider Induſtrien Beſprechungen in der Frage des deutſch⸗ungariſchen Warenverkehrs ſtattgefun⸗ den. An dieſen Beſprechungen waren die Ver⸗ treter der Maſchineninduſtrie, der Elektrotechnik und der feinmechaniſchen und optiſchen Indu⸗ ſtrie beteiligt. Die Beſprechungen, die in freundſchaftlichſtem Geiſte geführt wurden, haben— ausgehend von dem Wunſche einer Intenſivierung des gegenſeitigen Verkehrs — zu dem Ergebnis geführt, daß auf einer Reihe von Gebieten eine Steigerung der deutſchen Induſtrieausfuhr nach Un⸗ garn unter voller Wahrung der Intereſſen der ungariſchen Induſtrie möglich iſt. Ueber den Kreis der bisher beteiligten In⸗ duſtriegruppen hinaus ſollen im Herbſt dieſes Jahres zwiſchen weiteren Induſtriegruppen Be⸗ ſprechungen mit der gleichen Zielſetzung ſtatt⸗ finden. Die bisher beteiligten Induſtriegruppen werden auf der gewonnenen Baſis ihre Arbei⸗ ten fortſetzen. fönig buſlaf eröffnete die Lingiade Stockholm, 20. Juli(HB⸗Funk) König Guſtaf eröffnete am Donnerstagnach⸗ mittag im hieſigen Olympia⸗Stadion die zum Andenken an den Schöpfer der ſchwediſchen Gymnaſtik, Ling, veranſtaltete Lingiade. 37 Nationen mit über 6000 Aktiven nehmen an die⸗ ſer Gymnaſtik⸗Olympiade teil. Die Begrüßungs⸗ anſprache hielt in ſchwediſcher, engliſcher und deutſcher Sprache der Vorſitzende des ſchwedi⸗ ſchen Organiſationsausſchuſſes für die Olym⸗ piade, Edgarth. Bundesoberrichter Lauer und Frau scheuen den Fotografen Der frühere amerikanische Bundesoberrichter Edgar Lauer und seine Frau verbargen ihre Gesichter hinter Tüchern und Fächern, als sie beim Verlassen des Neuyorker Gefängnisses, in dem Frau Lauer wegen Schmuggelei drei Mo- nate Haft verbüßt hatte, von den Fotografen der Neuyorker Presse aufgespürt wurden. Weltbild(M) Farbenſrohes Bild in der alten fjanſeſtadt Dr. Ley sprach zur in- und ausländischen Presse Hamburg, 20. Juli(HB⸗Funk) Den Auftakt zur großen Koß⸗Reichstagung bildete wieder der ſchon traditionell gewordene Empfang der in⸗ und ausländiſchen Preſſe durch den Reichsorganiſationsleiter, der in den herrlichen Räumen des ſtolzen Kdỹ⸗Schiffes „Röbert Ley“ ſtattfäͤnd. Weit über hundert Preſſevertreter, darunter eine große Zahl ausländiſcher, nahmen an dem Empfang teil. Dr. Ley wies auf den ſtarken Beſuch des Auslandes bei den Hamburger Kdð⸗ Tagungen hin. Die ausländiſchen Freunde ließen ſich nicht beirren durch Lügen und Falſch⸗ meldungen. Er verwies weiter auf den fran⸗ zöſiſchen Feiertag des 14. Juli, der in dieſem Jahre ganz im Zeichen der Kriegshetze, der Nervoſität und Hyſterie ſtand, und verglich ihn mit dem Feiertag des deutſchen kulturel⸗ len Lebens, dem Tag der Deutſchen Kunſt, den man jetzt in München gefeiert habe. Der Führer, ſo ſagte Dr. Ley, beweiſe täglich, daß er nicht aufeinen Krieg hinarbeite. Dieſes Feſt in Hamburg ſei eine Art Fort⸗ ſetzung der Münchener Tage.„In München war die Kunſt triumphierend, in Hamburg ſoll es die Freude ſein. Wir wollen ein Feſt der Volksgemeinſchaft feiern, ein Feſt der Freude und des Friedens. Dieſes Feſt ſoll aber auch ein Feſt der Kraft und Geſundheit ſein, aber kein Feſt der Gewalt, ein Feſt der Selbſt⸗ ſicherheit und der Selbſtbeherrſchung, der Volk⸗ werdung und der ſozialen Gerechtigkeit“. „Wir wollen“, ſo ſchloß der Reichsorganiſa⸗ tionsleiter, daß„Kraft durch Freude“ eine Pa⸗ role des Friedens für die Welt wird. Wir wol⸗ len ſie als antimarxiſtiſche Parole hinausrufen, denn wir wollen der Parole, daß die Arbeit eine Laſt wäre, entgegentreten“. Schon den ganzen Donnerstag gaben die Trachten⸗ und Volkstumsgruppen Hamburg das Gepräge. Eine Fülle ſchöner Trachten aus den deutſchen Gauen und dem Ausland zieht das Auge auf ſich. Am Mittwochnachmittag ſind als erſte Ausländer die Ehrengäſte und Trach⸗ tengruppen aus Bulgarien, Griechenland, Jugoſlawien und Rumänien eingetroffen. Ihnen folgten am Donnerstag Dänen, Finnen und Holländer, Italiener, Litauer, Schweden und Ungarn. Ehrengäſte der Gruppen aus Norwegen, Portugal, Spanien, der Schweiz, der Slowakei und ſelbſt aus Japan und der Süd⸗ afrikaniſchen Union werden an den feſtlichen Veranſtaltungen teilnehmen, wie auch Irland und die baltiſchen Staaten nicht fehlen. Das KdF⸗Flaggſchiff„Robert Ley“ bietet— neben Hotels und Privatquartieren— den Gäſten aus der weiten Welt gaſtliche Aufnahme. 10 000 Feſtteilnehmer von nah und fern weilen be⸗ reits in der Kd7⸗Stadt, zu denen am Sonn⸗ tag, dem Tag des grandioſen Feſtzuges, noch viele Tauſende Volksgenoſſen aus den Ham⸗ burg benachbarten Gauen kommen werden. Der Führer hat Seiner Majeſtät dem Kö⸗ nig der Belgier anläßlich des Nationalfeier⸗ tages drahtlich ſeine Glückwünſche übermittelt. „Sar“: Der beneralſtab macht nicht mit Das angebliche neue Hindernis jũr die.¶oοS˖αau ·Verhandlungen (roahtberichfounseres londoner Verfffefers) fb. London, 20. Juli In London gibt man am Donnerstag ganz offen zu, daß die Verhandlungen mit Moskau jetzt auf ihrem entſcheidendſten Punkt ange⸗ langt ſind. Teilweiſe ſpricht man ſogar davon, daß das engliſche Außenamt heute die letzten Gegenvorſchläge an ſeinen Moskauer Botſchf⸗ ter geſandt habe, die diesmal dem Kremlmit der nötigen Betonung unterbreitet werden ſollen. Nach Anſicht des„Star“ iſt ein neues uner⸗ wartetes Hindernis in dem nun bald vier Mo⸗ nate währenden Kuhhandel durch die Haltung des britiſchen Generalſtabes aufge⸗ treten. Der Generalſtab ſtände Stabsbeſpre⸗ chungen mit den Sowjets vollkommen ablehnend gegenüber, behauptet das Blatt. Niemals hätten in der Vergangenheit irgend⸗ welche vertraulichen Meinungsaustauſche zwi⸗ ſchen dem Kriegsminiſterium und den Sowjet⸗ generalen ſtattgefunden. Die Chefs der Roten Armee wünſchten in der gleichen Weiſe behan⸗ delt zu merden wie die Franzoſen, aber weder die engliſchen noch die franzöſiſchen Generäle hätten den leiſeſten Wunſch, ihre Geheimniſſe mit der Sowjet⸗Union auszutauſchen. In Mos⸗ kau ſei man außerdem verärgert, weil Lie Engländer ſelbſt den Polen ein ſo großes Ver⸗ trauen entgegenbrächten und General JIronſide nach Warſchau geſchickt hätten. Molotow ſoll ſeinen llelaub verſchieben Fordert Moskau den Rücktritt Chamberlains? Drahtbericht unseres Pariser Vertreters) jb. Paris, 20. Juli. Zur Fortſetzung der Moskauer Verhandlun⸗ gen wird zur Zeit zwiſchen London und Paris wieder ein lebhafter Gedankenaustauſch ge⸗ pflogen. Auffallend iſt jedoch, wie wenig über die Verhandlungslage und die nächſten Schritte zu erfahren iſt. Man will indeſſen wiſſen, daß Molotow vor ſeinem Urlaub die Vertreter der Weſtmächte noch einmal, und zwar noch in dieſer Woche, empfangen will. Obwohl bei der letzten Unterredung ſchon die „allerletzten Vorſchläge“ vorgelegt wurden, ſol⸗ len nun doch noch einmal Vorſchläge gemacht werden. Ihre Ausarbeitung iſt ſoweit fertig⸗ geſtellt, daß mit der Uebermittlung nach Mos⸗ kau bis ſpäteſtens Freitagvormit⸗ tag zu rechnen iſt. Es wird behauptet, Bon⸗ net habe den Sowjet-Botſchafter gebeten, Fortsetzung slehe Seite 2 Daæu ſagt die Welt nichts! Don Profeſſor Dr. Johann von Leers Ein Brief aus Braſilien, datiert aus der allerletzten Zeit:„.. Jede Deutſchtumsarbeit iſt heute in Braſilien unmöglich. Unſere Schule iſt polizeilich geſchloſſen worden. Kein Kind unter 14 Jahren darf heute noch in einer aus⸗ ländiſchen Sprache unterrichtet werden, auch in den Zwiſchenpauſen darf kein Wort deutſch geſprochen werden. Unſere Jungenſchaft iſt auf⸗ gelöſt, jede deutſche Vereinstätigkeit ruht. Zir⸗ kulation von Druckſchriften in ausländiſcher Sprache iſt verboten. Eine Welle des Deut⸗ ſchenhaſſes geht über das ganze Land, angeregt durch nordamerikaniſche Hetze, die aus Handelsintereſſen die Gefahr einer deut⸗ ſchen Invaſion an die Wand malt. Hinzu kommt das Treiben jfüdiſcher Emigran⸗ ten, die mit Haß und Rachegefühlen geladen ſind und ſich hier von Monat zu Monat feſter einniſten. Die Erbitterung der Deutſchen, die zum großen Teil ſeit drei und vier Generatio⸗ nen im Lande ſind und außerordentlich viel zum Aufbau Braſiliens beigetragen haben und immer treue und loyale Bürger geweſen ſind, iſt unendlich groß. Wer Kinder hat, iſt mora⸗ liſch verpflichtet, das Land zu verlaſſen. Ich habe mich jetzt nach zwanzig Jahren Ausland⸗ aufenthalt wie unzählige andere entſchloſſen, in die alte Heimat zurückzukehren und meinen ſchönen Beſitz, an dem ich mich ſiebzehn Jahre erfreut habe und um den ich viel beneidet wurde, zu veräußern. Bei dem großen Angebot infolge Rückwanderung war das leider nur mit erheblichem Verluſt möglich....“ Es iſt dies nur ein Brief aus Dutzenden ſolcher Klagen aus der weiten Welt. Es iſt aber nötig, auf dieſe Zuſammenhänge einmal hinzuweiſen, da die Welt draußen zwar täglich und ſtündlich von Klagen über die„Verfol⸗ gung“ der Juden in Deutſchland überſchüttet wird, über die Verfolgungen der Deutſchen aber durch Juden und Judenknechte ſo gut wie niemals etwas zu erfahren bekommt. Worum handelt es ſich in Braſilien? Schon während des Weltkrieges, als man Braſilien ſehr gegen ſeine Intereſſen in den Kampf ge⸗ gen uns hetzte, arbeitete die amerikaniſche Pro⸗ paganda aus USA mit dem Schreckgeſpenſt einer deutſchen Feſtſetzung in den ſtark mit deutſchen Siedlungen durchſetzten Gebieten Süd⸗Braſiliens, vor allem des Staates Sao Paolo, Rio Grande do Sul und Parana, wo ſich deutſche Siedlungen drängen, übrigens vielfach in Streulage mit Italienern und Po⸗ len. Nachdem eine ſtark„faſchiſtiſch“ getönte Erneuerungsbewegung in Braſilien beiſeite gedrängt iſt, kann die heutige Regierung als mehr oder minder ſtark im Kurs der nordame⸗ rikaniſchen Politik ſtehend angeſehen werden. Sie hat einen hundertfünfzigprozentigen Bra⸗ ſilianismus auf ihre Fahne geſchrieben; ähn⸗ lich wie während des Weltkrieges ſind alle Kulturorganiſationen der Deutſchen unter⸗ drückt, und es wird verſucht, die portugieſiſche Sprache auch den Angehörigen der ſprachlich nicht portugieſiſchen Volkstümer, den Deut⸗ ſchen, Italienern, Polen, Kroaten, Japanern, aufzuzwingen. Braſilien, noch von zehn Jahren ein Land nationaler Duldung und gegenſeiti⸗ ger Achtung der Volkstümer, hat heute die kleinlichſten Methoden des europäiſchen Volks⸗ tumskampfes und der Zwangsentnationaliſie⸗ „Haßenkreuzbanner“ ————— eee eee hee/. Freitag, 21. Juli 1030 rung übernommen. Hier nun haben ſich die Juden eingeſchaltet. Weil ſie dem Deutſchen Reich nichts anhaben konnten, gefallen ſie ſich darin, jedenfalls das Deutſchtum in Braſilien zu verfolgen; ſie haben es fertig bekommen, daß die ſehr verſtändigen Einwanderungsbe⸗ ſchränkungen, gegen Juden praktiſch beſeitigt ſind, das Deutſchtum dagegen in einer gehäſ⸗ ſigen und abſtoßenden Weiſe ſchikaniert wird. Braſilien iſt durchaus nicht das einzige Land der Deutſchenverfolgung. Die Zuſtände in Po⸗ len zeigen ein Ausmaß der Gehäſſigkeit und der unritterlichen Nichtswürdigkeit auch gegen einzelne, wehrloſe Deutſche, das wirklich ab⸗ ſtoßend wirkt. Die ſtumpfſinnigſten alten Hetzer gegen das Deutſchtum haben ſich wieder her⸗ vorgewagt. In Leſſen wurde ſo etwa nach Preſſeberichten auf einer Tagung des Weſtmar⸗ kenverbandes öffentlich vorgeſchlagen, man ſolle alle dentſchen Männer in Polen entman⸗ nen, damit die deutſche Brut in Polen mög⸗ lichſt bald verſchwinden möge. Wenn das auch nur die Entgleiſung eines unverantwortlichen Hetzers iſt, die Gewalttaten gegen das Deutſch⸗ tum in Tomaſzow, in Angeloweka, in Galizien, in Konſtantynöw, die Wegnahme deutſcher Schulen und deutſcher Heime, die rückſichtsloſe Entlaſſung deutſcher Arbeiter aus den Betrie⸗ ben— das alles belaſtet das Leben der Deut⸗ ſchen in Polen aufs Aeußerſte. In den Vereinigten Staaten ſind ſeit Jahren nicht etwa nur die Reichsdeutſchen, ſondern auch große Teile des alten Amerika⸗ Deutſchtums das Opfer der jüdiſchen Boykott⸗ bewegung. Ein deutſcher Name auf dem Ge⸗ ſchäft genügt vielfach, um nicht nur Juden, ſondern auch von den Juden aufgehetzte Men⸗ ſchen zur Boykottierung eines ſolchen Geſchäf⸗ tes zu veranlaſſen; Menſchen mit deutſchem Familiennamen, erſt recht, wenn ſie bewußte Deutſche ſind, finden keine oder erſchwerte An⸗ ſtellung. Das Gleiche ſtößt übrigens vielfach Italienern zu, wie überhaupt in den Vereinig⸗ ten Staaten die Propaganda gegen den Faſchis⸗ mus und gegen das Italienertum, dazu die Propaganda gegen die Japaner den deutſch⸗ feindlichen Aktionen zeitlich vorangingen. Neuerdings ſind vielfach auch Araber— es gibt in den Vereinigten Staaten gar nicht wenig Araber und ſogar arabiſche Zeitungen— das Objekt der jüdiſchen Hetze. In Argentinien, deſſen verſtändige Regierung ſehr wohl die Be⸗ Niicht vohllos hen deeie d rauflos rauchen gute Cigaretten bedacht genießenl arican 3, deutung gerade des zahlreichen deutſchen Ele⸗ mentes für die Bildung der argentiniſchen Nation würdigt, konnte es dennoch dazu kom⸗ men, daß in aller Oeffentlichkeit die geradezu närriſche Beſchuldigung erhoben werden konnte, die Auslandsorganiſation der NSDaAP bereite die Eroberung Patagoniens vor. Was wir aus⸗ gerechnet mit Patagonien machen ſollten, haben die Ankläger allerdings niemals verſtändlich zu machen verſtanden. Aber immerhin— dieſe ver⸗ rückte Angelegenheit beſchäftigte ernſthaft die Oeffentlichkeit Argentiniens, obwohl jeder Ein⸗ ſichtige lange erkannte, daß die ganze Behaup⸗ . tung von den finſteren deutſchen Abſichten gegen Argentinien ausgerechnet von England aus in die Welt geſetzt war, von England, das ſich im unrechtmäßigen Beſitz der argentiniſchen Falk— lands⸗Inſeln befindet und ſeit Jahrzehnten die berechtigten Proteſte der Argentiniſchen Repu⸗ blik gegen dieſen Raub in offener Mißachtung der argentiniſchen Anſprüche ohne Antwort zu den Akten nimmt. Die Hetze gegen das deutſche Volk iſt in dem einen Land ſtark und in dem anderen geringer; ſie taucht aber überall auf. Ihre Träger ſind nicht die Engländer als Volk, ſondern das In⸗ dentum und die im Dienſte des Judentums ſtehende britiſche Politik. In einer ſolchen Zeit haben wir das Recht und die Pflicht, uns auf unſere Freunde in der Welt zu beſinnen. Wir müſſen dabei ſtets einen Unterſchied zwiſchen den Völkern und den Regierungen machen. Sehr viele anſtändige Völker ſtehen heute lei⸗ der noch unter Regierungen, die vom Judentum abhängig ſind. Wer mit einem ſolchen Volk als Geſchäftsmann zu tun hat, ſollte überall und bewußt die dortigen völkiſchen Kreiſe, die Feinde des Judentum ſind— und an der Stel⸗ lung zur Judenfrage ſcheiden ſich in Wirklich⸗ keit überall in der Welt die Geiſter!—, bevor⸗ zugen. Umgekehrt— keine deutſche 3 Anzeige, kein deutſcher Auftrag für einen Geſchäftsmann, der ſich in ſeinem eigenen Lande als Feind des Deutſchtums und als Träger der jüdiſchen Hetze gegen uns entpuppt. Findet man keinen Deutſchen als Geſchäftsverbindung, ſo handelt man richtig, wenn man einen bewußt juden⸗ ſchehen muß. „Stal“: der beneralſtab macht nicht mit IlAtttzkksszszIzzzszIIizIzIvzzstsstzztzzzzszzzzzszzszvzzzstz fonsenung von Seite 1. einen kleinen Aufſchub der Abreiſe Molotows in Moskau zu erwirken. Gerüchtweiſe iſt zu hören, daß die letzten Forderungen Moskaus viel weiter gehen, als in Paris und London offiziell zugegeben wird. Moskau ſoll nämlich erbarmungslos den Rück⸗ tritt Chamberlains und ſeinen Erſatz durch Winſton Churchill gefordert haben. Vielleicht wird dadurch die gegenwärtige Schweigſamkeit erklärlich. Zugleich erinnert man ſich daran, wie ſehr die Pariſer Regie⸗ rung Churchill umwarb und mit welchem Nach⸗ druck ſie ſich in London um die Teilnahme Churchills an der Revolutionsfeier bemühte. condons har ament ſaß 18'unden Debatte über die Abgeordneten⸗Penſionen Von unserem Londoner Vertreter) London, 20. Juli. Das engliſche Unterhaus hat vom frühen Nachmittag des Mittwochs bis Donnerstagmor⸗ genes Uhr ununterbrochen getagt. Bei der De⸗ batte ging es um die Penſionen der Parla— mentsmitglieder. Man hat ſich aber ſelbſt nach 18 Stunden nicht einig werden können, und ſo wurde die Debatte um eine Woche vexſchoben. Die Londoner Preſſe iſt ſichtlich ungehalten über den neuen Sitzrekord, der nur von einer Sitzung überboten wird, in der man es auf 22 Stun⸗ den brachte. Condon wirbt Soldaten in Ichonghoi Schanghai, 20. Juli.(HB⸗Funk.) Das engliſche Generalkonſulat in Schanghai fordert nach einer Mitteilung aus zuverläſſiger Quelle alle in Schanghai lebenden waffenfähi⸗ gen Engländer zur Eintragung in eine beſon⸗ dere Liſte auf. Bei der Meldung ſoll angegeben werden, ob man militäriſch bereits ausgebildet iſt und ob man im Falle einer„drohenden Ge— fahr“ bereit iſt, in Schanghai oder„auswärts“ Waffendienſte zu leiſten. Die über den Rahmen des engliſchen Wehrgeſetzes hinausgehende An⸗ ordnung wird hier als eine Maßnahme zur Verſtärkung der hieſigen und in Hongkong ſtehenden engliſchen Truppen angeſehen. Schaffung eines kinkreiſungsgoldblocks? Bezeichnende Spekulalionen in Paris (Drohtberichfonsefes pPorlisef Verfrefefs) . b. Paris, 20. Juli. Die engliſchen Goldverluſte veranlaſſen die Pariſer Finanzkreiſe zu der Feſtſtellung, daß nun die franzöſiſchen Goldreſerven in Eng⸗ land größer ſeien als die engliſchen. Der Ab— fluß des engliſchen Goldes ins Ausland ſchreite unaufhaltſam weiter, ſo daß die engliſche Be⸗ unruhigung durchaus begreiflich ſei. Hinzu komme das in England nach dem Ausland in⸗ veſtierte Kapital(vor allem franzöſiſches), das neuerdings ſchon zur Unterſtützung der Pari⸗ tät der beiden Valuten herangezogen werden müſſe. Auf Grund des Finanzdreierpaktes ver⸗ wende die Bank von England franzöſiſches Gold, um Pfunde zu kaufen. Infolgedeſſen wird von Pariſer Finanzkrei⸗ ſen eine Vereinigung der Goldreſerven Frank⸗ reichs und Englands gefordert. Man verſpricht ſich davon in Paris auch eine weitere Feſtigung der politiſchen Bindung Englands an Frank⸗ reich, was zu einer Stärkung der„Friedens⸗ front“ für erforderlich gehalten wird. Denn durch die Verkoppelung der Goldreſer⸗ ven werde Frankreich für die Kredite, die Eng— land gemeinſchaftlichen Einkreiſungspartnern gebe, mitverantwortlich gemacht und komme gleichzeitig mit ins engliſche Geſchäft. Vor allem aber verſpreche man ſich davon eine Ver⸗ ſtärkung der pſychologiſchen Wirkung, denn man hat in Viris immer noch den Ein⸗ druck, daß in dieſer Hinſicht mehr geſchehen könne und im Hinblick auf die Verhandlungen der Weſtmächte mit Moskau auch mehr ge⸗ Wie der Korreſpondent des„Eveni ng Standard“ meldet, hat ſich Großbritannien in dem engliſch⸗türkiſchen Abkommen dazu ver⸗ pflichtet, der Türkei bei der Befeſtigung der Dardanellen zu helfen. Der Korre⸗ ſpondent will aus zuverläſſiger Quelle erfahren haben, daß England der Türkei eine neue An⸗ leihe von 20 Millionen zum Kauf der für die Befeſtigung notwendigen Kriegsmaterialien ge⸗ währen werde.— Brüſſel will keine ⸗o'denen ßuoeln Brüſſel, 20. Juli.(HB⸗Funk.) Eine Londoner Reutermeldung, wonach die belgiſche Regierung in London die Beteiligung britiſcher Banken für eine Erweiterung des vor kurzem verlängerten holländiſchen Millionen⸗ kredits an die belgiſche Regierung nachgeſucht habe, hat in Brüſſel ſtarkes Aufſehen hervor⸗ gerufen. Von den zuſtändigen belgiſchen Krei⸗ ſen wird die engliſche Meldung energiſch de⸗ mentiert. Man erklärt, daß die belgiſche Regierung keinerlei Verhandlungen mit briti⸗ ſchen Banken eingeleitet habe und auch keine ſolchen beabſichtige. Offenſichtlich handelt es ſich um einen britiſchen Verſuchsballon, um das Spiel mit den goldenen Kugeln aus poli⸗ tiſchen Gründen auch auf Belgien auszudehnen. Bandenſührer Forfanty hof entloſſen Kattowitz, 20. Juli.(HB⸗Funk.) Der berüchtigte polniſche Bandenführer Kor⸗ fanty iſt am Donnerstagmittag aus dem Warſchauer Gefängnis entlaſſen worden. Korfanty hat bekanntlich ſeit 1936 in der Tſchecho⸗Slowakei und ſpäter als politiſcher Emigrant gelebt. Am 28. April d. J. kehrte er reumütig nach Polen zurück. numm mIVIni iiniIIIiniIiiiIIIVIũzvrsrstirrivriivssitizzziiziritririvkiIviszvinitriiIvsriniitivivuvrrkrzizvrirituntiiiizixrrrtittitiizlsrsttritrzanurirrrvruizrrsrttiirrzurrtrtrtrirzzzzirrrittrrprivvrrtttiiiinittrrrirs. der halitioclie Jag Die Reiſen engliſcher und franzöſiſcher Militär⸗Kommiſſionen nach der Türkei haben ſich ähnlich auf die Politik des Lan⸗ des ausgewirkt wie die entſprechenden Be⸗ ſuche in der polniſchen Hauptſtadt. Nicht mit Unrecht verfolgt Italien deshalb mit wacher Aufmerkſamkeit die Auswirkungen dieſer Reiſen auf Ankara. Nun hat in jüng⸗ ſter Zeit die Befeſtigung des Hafens von Zechme, der weſtlich von Smyrna(oder wie es jetzt heißt Izmir) an der Spitze einer in das Aegäiſche Meer hineinragenden Halb⸗ inſel liegt, beſonders deshalb viel Staub aufgewirbelt, weil hier eine Flotten⸗ und Luftbaſis im Dienſte der Einkreiſung ent⸗ ſtehen ſoll. Zwar gehört die Inſel Chios, die gegenüber von Zechme liegt, nicht zu dem italieniſchen Beſitz in der Aegäis, ſondern zu Griechenland; aber dennoch kann die Er⸗ richtung einer Luftangriffsbaſis, die nur wenig mehr als hundert Kilometer von der nördlichſten der italieniſchen Dodekanes⸗ Inſeln liegt, Italien nicht gleichgültig ſein — ganz abgeſehen von der dadurch ent⸗ ſtehenden Veränderung des in mehrfachen Verträgen feſtgelegten status quo im Mit⸗ telmeer. Hinzu kommt, daß die türkiſche Preſſe ſchon ganz offen von der Abſicht ſpricht, Italien ſeinen Beſitz in Dodekanes ſtreitig zu machen. Wir erinnern uns einer Kari⸗ katur, die kürzlich in der türkiſchen Zeit⸗ ſchrift„Caricatur“ erſchien, die einen bri⸗ tiſchen Marineſoldaten zeigte, der, mit auf⸗ gekrempelten Hoſen im Mittelmeer ſtehend, über die italieniſchen Inſeln hinweg dem türkiſchen Soldaten in Kleinaſien die Hand reicht. Dieſe Zeichnung ſcheint die türkiſchen Abſichten beſonders gut zu charakteriſieren. Iſt es ein Wunder, daß Italien im Dode⸗ kanes auch ſeinerſeits zu militäriſchen Maß⸗ nahmen ſchreitet und mit der Kreuzfahrt des 2. Geſchwaders den Willen betont, das zu erhalten, was es einſt ſchwer erwarb? Mehr als einmal hat Rom betont, daß dieſer Beſitz im gleichen Maße für Italien lebenswichtig iſt wie die übrigen Teile des römiſchen Imperiums, und das Einſchwen⸗ ken der türkiſchen Politik in die Linie der Einkreiſung habe die Wichtigkeit dieſer geſtellt. nlllllllnnnmenm Schweizer Flugzeug verung'ückt Konſtanz, 20. Juli.(HB⸗Funk.) Donnerstagnachmittag verunglückte das plan⸗ mäßige Schweizer Verkehrsflugzeug HB⸗IXA der Strecke Wien—Zürich gegen 17 Uhr in der unmittelbaren Nähe des Flughafens Kon⸗ ſtanz, als es eine Notlandung vornehmen wollte. Die aus Kapitän Ackermann und Flugmaſchiniſft Mannhart beſtehende Be⸗ ſatzung ſowie vier Fluggäſte kamen dabei ums Leben. Dieſer Unfall trifft die Schweizer Luftfahrt ganz beſonders hart, da die Fluggeſellſchaft in Flugkapitän Ackermann einen ihrer bewährte⸗ ſten Pioniere verliert. Ackermann war nicht nur einer der bekannteſten Verkehrsflieger, ſondern hat ſich auch als Schriftſteller durch eine Reihe vielbeachteter und erfolgreicher Bücher einen Namen gemacht. — böring beſichtigte Induſtrie-ſinlagen im Ruhrgebiet Jubelnde Begrüßbung durch die Bevölkerung/ Weiterſahrt nach ünsier Eſſen, 20. Juli(HB⸗Funk) Generalfeldmarſchall Göring ſetzte am Donnerstag ſeine Fahrt von Duisburg⸗Ruhr⸗ ort aus auf dem Rhein⸗Herne⸗Kanal fort. Er kam hierbei mitten durch Deutſchlands Waf⸗ fenſchmiede und gewaltigſtes Induſtrie⸗ revier, das Ruhrgebiet. Die unzählbaren ran—⸗ chenden Schornſteine, die ſtetig laufenden Räder auf den Fürdertürmen der Zechen und die gewaltigen Hyu* enanlagen legten beredtes Zeugnis ab, wie hier, wo deutſche Arbeiter unermüdlich ſchaffen, Deutſchlands Wirtſchafts⸗ leben pulſt und hämmert. Der Feldmarſchall unterzog den Rhein⸗ Herne-Kanal gleich den in den Vortagen befah⸗ renen Waſſerſtraßen einer eingehenden Beſich⸗ tigung. In den Häfen ließ er anlegen und ſich genau berichten über deren Bedeutung und die Umſchlagsziffern der letzten Jahre. In Herne unterbrach Generalfeldmarſchall Göring ſeine Kanalfahrt, um der Bergwerksgeſellſchaft„Hi⸗ bernia“ einen Beſuch abzuſtatten. Die Bevöl⸗ kerung brachte Hermann Göring einen begei⸗ ſterten Empfang dar. Der Feldmarſchall beſichtigte die Anlagen, die er ſich eingehend erläutern ließ. Unter brauſendem Jubel der Arbeiterſchaft und der Bevölkerung begab ſich darauf der Feldmarſchall zum Hydrierwerk Scholven in Buer. Hermann Göring beſichtigte das ge⸗ waltige Werk, in dem Kohle verflüſſigt wird zu Benzin, eingehend und ließ ſich von den techniſchen Direktoren alle Einzelheiten erklären. Auch hier empfing die Belegſchaft den Feldmarſchall und Beauftragten für den Vier⸗ jahresplan mit brauſendem Jubel. Es war den Männern der Arbeit anzuſehen, daß es für ſie ein Feſttang war, ihren„Hermann“ unter ſich zu haben, von dem ſie wiſſen, wie er um ihr aller Wohl beſorgt iſt. Am ſpäten Nachmittag ſetzte der Feldmar⸗ ſchall ſeine Fahrt auf ſeinem Motorſchiff fort. Die ganze Fahrſtrecke durch den Kanal um ⸗ ſäumte mit den aus den Fabriken herbeigeeil⸗ ten Arbeitern in dichten Reihen die Bevölle ⸗ rung. Die Anteilnahme des Volkes im gan⸗ zen Ruhrgebiet und im weiten Waſtfalenland bis nach Münſter hin, die Begeiſterung und die vielen rührenden Szenen, die ſich dabei abſpielten, ſind nicht zu beſchreiben. Vom Rhein-Herne⸗Kanal über den Dort⸗ mund⸗Ems⸗Kanal erreichte der Generalfeld⸗ marſchall an Bord ſeines Motorſchiffes„Ka⸗ rin 11“ gegen Abend Münſter. Sfl gedenkt der Tolen Berlin, 20. Juli(HB⸗Funk) Eine eindrucksvolle gemeinſchaftliche Ehrung der Blutzeugen der Bewegung und der Toten des Krieges durch die SA, die Wehrmacht und die Faſchiſtiſche Miliz am Grabe Horſt Weſſels und im Ehrenmal Unter den Linden bildete am Donnerstag den offiziellen Auftakt zu den Reichswettkämpfen der SA. Am Nikolai⸗Friedhof ſchritt Stabschef Lu tz e mit dem Chef des Oberkommandos der Wehr⸗ macht, Generaloberſt Keitel, den Vertretern der Oberbefehlshaber der drei Wehrmachts⸗ teile, darunter Generaloberſt Milch, ſowie mit dem Führer der an den Reichswettkämpfen teilnehmenden Abteilungen der Faſchiſtiſchen Miliz, Oberſt Alviſi, die Front eines SA⸗ Ehrenſturmbannes ab. Als das Lied vom guten Kameraden erklang, ehrten Stabschef Lutze für die SA, Generaloberſt Keitel für die Wehrmacht und Oberſt Mentaſte für die Faſchi⸗ ſtiſche Miliz das Andenken Horſt Weſſels. gegneriſchen Geſchäftsmann eines ſolchen Lan⸗ des, oder einen Italiener oder Japaner bevor⸗ zugt. In dieſer Zeit, da das Judentum über⸗ all und mit allen Mitteln gegen die anſtändigen Menſchen hetzt, müſſen dieſe auch zuſammen— halten. Die Judengegner in der Welt, Deut⸗ ſche, Italiener, Japaner, Araber und die volks⸗ bewußten Kreiſe der anderen Völker, die ſchon heute die jüdiſche Gefahr durchſchaut haben, ſind eine ungeheure wirtſchaftliche Macht; wenn ſie ſich ſtillſchweigend gegenſeitig unterſtützen, ſo wird es den Juden und ihren Anhängern bald überwerden, in Braſilien Deutſche zu ſchikanieren, in Kalifornien Japaner zu hetzen und in Neuyork italieniſchen Geſchäften die Fenſter einzuſchlagen. Die Welt zerfällt heute in zwei große Gruppen— für die Juden oder gegen die Juden. Der Kampf hat, da das Judentum ſich ja die ganze Erde zu Füßen legen wollte und innerlich noch heute will, welt⸗ weiten Charakter angenommen. In ihm gilt es heute:„Jeder zu den Seinen“. Die anſtän⸗ digen judengegneriſchen Menſchen auf der einen Seite— und die Judenknechte auf der anderen Seite. Das iſt eine einfache und klare Tren⸗ nung, das iſt der echte Gegenſatz, um den es wirklich geht. Stützpunkte nur allzu deutlich unter Beweis — „Hak 2 Der? allen F ſchwere werden Weizen Winter, ſam ſch klingt Frauen Korn z erſten 5 Das immer Und do voller a umſchli⸗ Gereifte Sollte 1 ter und alles ni Zeit wi mer, un und Ge Tage ſe Beſinne Der Ni Stimmi 4 — — 0 828 6 66. Hil Vorbild Zum das am gendſchi möglichf Lagerlel ohne Ur Mindeſt ſie mind teilnehn rer der HJ unt ſprechen zu den So w mitteilte Jungen, lern in zur Gei einen, 1 und ger erſte Ar verfehlt; Anmeldt zweihun pLAf m Am e „Kraft Stuttga. haben, 1 Sonderc noch ein den Vor 3 öſiſcher ür ke i s Lan⸗ en Be⸗ Nicht Üb mit lungen jüng⸗ is von (oder e einer n Halb⸗ Staub n⸗ und ig ent⸗ Chios, zu dem ondern die Er⸗ ie nur hon der ekanes⸗ ig ſein h ent⸗ rfachen n Mit⸗ Preſſe ſpricht, ſtreitig Kari⸗ 1 Zeit⸗ en bri⸗ it auf⸗ tehend, g dem » Hand rkiſchen iſieren. 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Das iſt ein erſter herbſtlicher Klang, der uns immer wieder traurig und wehmütig macht. Und doch: warum? Iſt nicht das Reifſein wert⸗ voller als das Reifwerden, weil es ſo viel mehr umſchließt? Iſt nicht die herbſtliche Fülle des Gereiften größer als alle Sommer⸗Ernten? Sollte darum nicht der Herbſt uns liebenswer⸗ ter und geſegneter ſein als der Sommer, der alles nur vorbereitet? Jetzt, im Juli, ſteht die Zeit wie an einer Wende— noch iſt es Som⸗ mer, und doch ward hier und da ſchon Herbſt und Gereiftſein. Das macht das Erleben dieſer Tage ſeltſam reich und ſchön. Ein Sinnen und Beſinnen ſchwingt ſchwer durch alle Stunden. Der Niederdeutſche Theodor Storm fing dieſe Stimmung in Worte ein: „Klingt im Wind ein Wiegenlied, Sonne warm herniederſieht, Seine Aehren ſenkt das Korn, Rote Beere ſchwillt am Dorn, Schwer von Segen iſt die Flur,— Junge Frau was ſinnſt du nur?“ hHitlerjungen fahren nach Tirol Vorbildliche Betriebsführer gewähren Zuſchuß Zum erſtenmal ſind in dieſem Jahre durch das am 1. Januar 1939 in Kraft getretene Ju⸗ gendſchuzgefetz die Vorausſetzungen 8524 553 möglichſt vielen Jugendlichen das Erlebnis des Lagerlebens zu ſchenken. Für alle Jugendlichen ohne Unterſchied des Jahrgangs erhöht ſich die Mindeſtdauer des Urlaubs auf 18 Tage, wenn ſie mindeſtens 10 Tage an einem Lager der HF teilnehmen. Dazu kommt, daß die Betriebsfüh⸗ rer der meiſten Betriebe die Lagerarbeit der HJF unterſtützen, indem ſie ihre Lehrlinge ent⸗ ſprechend beurlauben und ihnen einen Zuſchuß zu den Lagerkoſten gewähren. 4 So wird es dem Bann 171, wie wir ſchon mitteilten, möglich ſein, eine große Zahl von Jungen, Jungarbeitern, Lehrlingen und Schü⸗ lern in ſeinem Zeltlager am Achenſee(Tirol) zur Gemeinſchaft und Kameradſchaft zu ver⸗ einen, um ihnen Tage gemeinſamen Glückes und gemeinſamer Freude zu vermitteln. Die erſte Ankündigung hatte ihre Wirkung nicht verfehlt; die Fahrt wurde mit über tauſend Anmeldungen überzeichnet, und es müſſen noch zweihundert Jungen zurückgeſtellt werden. pIANMKEMHOf pG= PARAEPLA&TZ2?7 mit Kdz zur Reichsgartenſchau Am Sonntag führt die NS⸗Gemeinſchaft „Kraft durch Freude“ einen Sonderzug nach Stuttgart durch, deſſen Teilnehmer Gelegenheit haben, die Reichsgartenſchau mit ihren vielen Sonderausſtellungen zu beſichtigen. Es ſteht noch eine Anzahl Karten zur Verfügung, die bei den Vorverkaufsſtellen erhältlich ſind. Eine Wurſt von Mannheim bis Karlsruhe Und ein paar andere Kleinigkeiten vom großen Mannheimer Sommer feſt/ Stromverbrauch einer Stadt Wer es noch nicht wiſſen ſollte, daß das Mannheimer Sommerfeſt wirklich das größte derartige Feſt Badens iſt, der war beſtimmt noch nicht auf dem Feſtplatz am Adolf⸗Hitler⸗ Ufer. Ein Blick auf das Feſtgelände, in die Zelte und Hallen und über den geſamten Be⸗ trieb hinweg genügt nämlich, um beſtätigt zu bekommen, daß es ſich hier um eine ganz große Sache handelt. Eigentlich iſt bekannt, daß Zahlen, die etwas beweiſen ſollen, langweilen. Dennoch wollen der Geſamtumſatz an Weißwürſten ſein wird. Dieſe Würſte aneinandergereiht, würden die Strecke von Mannheim bis Karlsruhe ergeben. Etwa 3000 Gockelhähne werden ihr Leben ge⸗ laſſen haben, bis das Sommerfeſt zu Ende iſt — vorausgeſetzt natürlich, daß der Appetit der Mannheimer weiter ſo anhält. * Wo ſo viel verzehrt wird, müſſen auch viele Leute ſein. Nun müſſen wir doch mit Zahlen kommen, ſo ſehr wir dies vermeiden möchten. Die kleinsten Rennfahrer starten auf dem Mannheimer Sommeriest Mit ernstem Blick und drei senkrechten Falten auf der Stirn sitzen die Kleinen in ihren mo— dernen Sportwagen; sie fahren ihr Rennen unentwegt rund um die Achse des Karussells, dre- hen gewissenhaft das Steuerrad— obwohl es nichts nützt—, und jedes hat nachher die Freude, als Sieger anzukommen. wir verſuchen, mit ein paar Zahlen zu belegen, was ſich alles ſo auf dem Feſtplatz tut. * Wenn wir beim Durſt anfangen, der bei einem Volksfeſt immer recht groß iſt, dann wäre dazu zu ſagen, daß täglich ſo viel Bier getrunken wird, daß die aufeinandergeſtellten Maßkrüge von der Ebene bis zum Gipfel der Zugſpitze reichen. Es iſt nur ein Glück, daß die Maßkrüge immer wieder leer werden, denn ſo viel„Steine“ gibt es gar nicht auf dem Feſt⸗ platz, daß wir einen Zugſpitz⸗Turm bauen könnten. Zu dieſem gewaltigen Bierverbrauch — natürlich ſind bei dieſer Rechnung alle Zapf⸗ ſtellen zuſammengenommen— kommen noch der Wein, der Kaffee und was es ſonſt noch an Getränken gibt. * Auch der Hunger meldet ſich auf einem Feſt⸗ platz bekanntlich frühzeitiger als anderswo, zu⸗ mal oft verlockende Düfte in die Naſe ſteigen. Natürlich können wir nicht den Verbrauch von Brezeln, Brötchen und anderen eßbaren Dingen aufzählen. Wir wollen nur ſagen, was auf Grund des bis jetzt erfolgten Verbrauches etwa Aufnahme: Heiss Durchſchnittlich wurden bis jetzt täglich 25 000 Beſucher feſtgeſtellt, von denen 10 000 in den verſchiedenen Zelten einen Sitzplatz finden konnten. Den Rekord brachte bis jetzt der Sonn⸗ tag mit 60 000 Beſuchern, und man hofft, daß dieſe Zahl am Abſchlußtag noch übertroffen wird. — Natürlich müſſen auch viele Menſchen da ſein, die um das Wohl der Gäſte beſorgt ſind. Für alle diejenigen Volksgenoſſen, die dienſtlich auf dem Feſtplatz zu tun haben, wurden Ausweiſe ausgeſtellt: 1700 Stück. Wahrlich eine ſtattliche Zahl. In dieſer Zahl nicht einbegriffen ſind die 150 Mann aus den Reihen der Politiſchen Lei⸗ ter und der Werkſcharen, die täglich ehrenamt⸗ lich den Ordnungsdienſt und den Kaſſendienſt verſehen. * Wenn die Beſucher des KdF⸗Zeltes vor der Vorſtellung an einem der 400 Tiſche Platz neh⸗ men, dann wollen ſie eine ſaubere Tiſchfläche ſehen. Das iſt aber nur durch ſtändigen Wechſel der Tiſchdecken nach jeder Vorſtellung möglich. Für das ganze Feſt werden allein im Kdỹ⸗Zelt rund 20 000 Meter Papiertiſchdecken benötigt— alſo ein Papierſtreifen, der von Mannheim bis über Heidelberg hinaus reicht. Wer übrigens wiſſen will, wieviel 20 000 Meter Papier ſind, der ſchaue ſich einmal die bunten Bänder an, mit denen die KdF⸗Halle verkleidet wurde. Hierfür benötigte man 10 000 Meter rotes und weißes Papier! * Sehr groß iſt der ſtändige Stromverbrauch der unzähligen Lampen und Scheinwerfer. Daß auf dem ganzen Feſtplatz rund 20 Kilometer elektriſche Leitungen verlegt ſind— das nur ſo nebenbei. Der geſamte Stromverbrauch iſt je Stunde auf 800 000 Watt errechnet, das heißt alſo, daß in den fünf Stunden des täglichen Hochbetriebs am Abend— bei dem auch die 5000 Glühlampen der Einfaſſung brennen— 400 Kilowatt Strom verbraucht werden. Dieſer Stromverbrauch entſpricht etwa dem Umſatz einer mittleren Familie in hundert Jahren oder einer mittleren Stadt. * Für den Transport des Koß⸗Zeltes werden allein zehn Eiſenbahnwagen benötigt— ſo ſchwer iſt das Holz, das hier kunſtvoll zuſam⸗ mengefügt wurde. In dieſem Zuſammenhang wollen wir auch ſagen, daß die Zeltplanen, die für ſämtliche Zelte aufgezogen wurden, die Fläche von 12000 Quadratmeter einnehmen. * Für die Vertiefung, in der die Muſikkapelle im KoF⸗zZelt ſitzt, mußten 60 Kubikmeter Erde ausgehoben werden. Ausgehoben iſt eigentlich nicht der richtige Ausdruck; denn es mußte auch geſprengt werden, weil ſich im„Plankengrab“ allerlei große Blöcke befanden, die ſich einfach als durch Sprengungen entfernen en.—1— Jugendherbergsausweiſe zeitig beſorgen! Es beſteht Veranlaſſung, wieder darauf n ſen, daß die Ausweiſe zur Benutzung der deut⸗ ſchen Jugendherbergen rechtzeitig bei den Orts⸗ verbänden DIß zu beſorgen ſind. Ein großer Teil der ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Ortsverbänden für das Deutſche Jugendher⸗ bergswerk ſind Lehrer, die in den großen 443533433 441 7¹ 4 NATURIICH NIKOTINARMI 47 Ferien ſelbſt auf Fahrt gehen oder verreiſen, und in jedem Jahr häufen ſich die Briefe der enttäuſchten Wanderer, die dann einen Aus⸗ weis beim Landesverband anfordern. Sportliche Kleidung, die man im Beruf und auf der Straße anziehen kann, finden Sie bei Meiſter Zwirn in einer Vielſeitigkeit, die weit und breit ihresgleichen ſucht. Mit den Sportgeräten iſt es ganz ähnlich. Was man auch ſucht, es iſt da! So fachgerecht, ſo tadellos in der Ausführung und dabei ſo billig im Preis, wie alles, was man bei Engelhorn zu kaufen gewohnt iſt! Zweiteilig Dreiteilig Vierteilig Sportliche Anzüge, Sportliche Anzüge, Sportliche Anzüge, K 3 beſtehend aus Galle beſtehend aus Sakko beſtehend ausSakko, Sie finden alle Sportgerüte und Hoſe, entweder und 2 Hoſen, einer Weſte und 2Hoſen, für Tennis, Hockey, Leicht⸗ lange Gürtelhoſe oder Golfhoſe. Bei Meiſter Zwirn in vielen verſchiedenen Schnitten, Muſtern u. Gütegraden von 33 bis 78 Mark — *— 7 4 Größtes Heus für Herren⸗, Knaben⸗ und Spo tbekleidung in Baden und der Pfalz Mannheim O 5—7 langen Hoſe und einer Golfhoſe. Die typiſchen Univerſal · Anzüge, die man überall anziehen kann. Preislagen: 38 bis 88 Mark einer langen und einer Golfhoſe. Vor⸗ wiegend in ruhiger Muſterung. Anzüge für Straße u. Beruf, Wochenend u. Sport 42 bis 98 Mark athletik, Boren, Gymnaſtik, Schwimmen, Fußball, Fech⸗ ten. Auch paſſende Trikots. —————————————————————————————————————————————————————————.——— Ʒ2Ä— ↄ——————————————————— ———————————— ————— ——— — Frelse-Cis 1 „Hakenhreuzbanner“ Freitag, 21. Juli 1939 Höchſtes Können aus jedem Menſchen! oa. ue lte car? Aufbaukameradſchafken fördern die Arbeiksſchulung der Erwachſenen/ 80 neue DAg · Uebungsſtätten Der Leiter des Amtes für Berufserziehung und Vetriebsführung der DAß, Profeſſor Dr.⸗Ing. h. e, Karl Arnhold, führt im„Vierjahres⸗ plan“ aus, daß wir heute, nach der gewaltigen Ausweitung unſeres Produktionsapparates vor vem Zentralproblem ſtänden, den Menſchen rechtzeitig dazu fähig zu machen, die ihm ge⸗ ſtellten Aufgaben in dieſer Sachwelt von viel⸗ geſtaltigen Fabriken, verwickelten Apparaten und Verfahren, komplizierten Werkzeugen und Maſchinen zu meiſtern. Wir brauchten dafür einen Menſchen mit höchſtem Arbeitskönnen und größtem Arbeitsverſtändnis. Beides erreichten wir durch weit voraus⸗ Arbeitsſchulung, Arbeitsübung und ermittlung von Arbeitserfahrungen. Durch ihre große Organiſation der fördernden be⸗ ruflichen Erwachſenenerziehung arbeite die DAß mit an Rieſem Ziel. Hier würden die Lücken einer ungenügenden Nach wuchs⸗ erziehung ausgefüllt, der Aufſtieg des ein⸗ zelnen, ſeinen Fähigkeiten entſprechend, ermu⸗ fiört und ſein Leiſtungsweg im Betriebe ver— ärkt. Die Erkenntnis, daß der Erwachſene in Lehrgemeinſchaften auf die Dauer nicht mit einer für Jugendliche geeigneten Unterrichts⸗ geſtaltung zu ſeinem eigentlichen Leiſtungs⸗ aufbau geführt werden könne, habe das DAß⸗ Amt veranlaßt, eine eigene, auf die Bedürf⸗ niſſe des erwachſenen Erfahrungsmenſchen abgeſtellte methodiſche Neuentwicklung vorzu⸗ bereiten, die in den Aufbaukamerad⸗ liege. Dieſe Aufbaukameradſchaften deten die eigentliche Plattform für eine planmäßige Arbeitsſchulung, die von vorn⸗ herein vom praktiſchen Arbeitsvorgang aus⸗ gehe. Im Zuſammenklang von Lehrgemein⸗ ſchaft und Aufbaukameradſchaft ſei erſtmalig ein Syſtem der beruflichen Erwachſenenerzie— Das fifünſin und auilllomununſin Ouſeun ist ein f 4 Delikatenkorb„, STEMMER Z1,2 1 Maubtpost in geschmackvoller Ausführung von RM 10.- an Bitte, verlangen Sie Spez iallis ie“ Zuverlässiger Versand nach auswäris hung geſchaffen, das mit dem Namen„Berufs⸗ erziehungswerk“ eine neue Entwicklung ein⸗ leitete. en e Die Zahl der überbetrieblichen Berufs⸗ erziehungsmaßnahmen der DAß habe ſich von 1933 bis 1938 verzehnfacht, Ende 1938 beſtanden 23¹1 Verufserziehunglwerte Im laufenden Jahre wurden 80 neue dieſer Art von denen 40 bereits nahezu fertig ſeien. he Arnhold verweiſt noch darauf, daß 1938 bereits 3,2 Millionen Teil⸗ nehmer an der überbetrieblichen fördernden DAF⸗Berufserziehung teilnahmen, und daß auch der andere Teil, der für alle größeren Betriebe zu empfehlen ſei, kräftig wachſe. In 30 Großbetrieben ſeien allein im Vorjahr Be⸗ rufserziehungswerke geſchaffen worden. Im Augenblick werde die zuſätzliche und fördernde Berufserziehung in dünn beſiedelten Gebieten beſonders ſtark betrieben. Drückeberger werden nicht geduldet Erzieheriſche Maſfnahmen für Arbeitsſcheue Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutſch⸗ land iſt heute ſo, daß jeder, der einigermaßen arbeitsfähig iſt und ſich bemüht, ſchnell einen Arbeitsplatz finden wird. Von dem, der über⸗ mäßig lange die Arbeitsloſenunterſtützung in Anſpruch nimmt, kann daher mit Recht ange⸗ nommen werden, daß er ſich bewußt der Arbeit zu entziehen ſucht. Für derartige Drücke“ berger iſt heute in Deutſchland, wo jede Ar⸗ beitskraft gebraucht und voll ausgenutzt wer⸗ den muß, kein Platz mehr, und es iſt daher an⸗ gebracht, mit geeigneten Erziehungsmaßnah⸗ men nachzuhelfen. Regierungsrat Dr. Schmidt vom Reichsar⸗ beitsminiſterium erklärt in einem der ſe zugeleiteten Artikel, daß eine teilweiſe Entziehung der Arbeitsloſenun⸗ terſtütz ung die wirkſamſte Maßnahme ſein dürfte, um den Arbeitsunwilligen zu veranlaf⸗ ſen, ſobald als möglich irgendwo die Arbeit wieder aufzunehmen. Der Referent hält es allerdings für unzweckmäßig, bei verheirateten Unterſtützungsempfängern die Unterſtützung ganz auszuſetzen, da in dieſen Fällen die Fami⸗ lienangehörigen auf die Hilfe der öffentlichen Fürſorge angewieſen ſeien. Er ſchlägt vor, die Hingzittirnt für den Hauptunterſtützungsemp⸗ fänger vorübergehend auf den regelrechten Be⸗ barfsfatz der öffentlichen Fürſorge und in ſchweren Fällen auf das zur Friſtung des Le⸗ bensunterhaltes notwendige herabzuſetzen. Eine Befriſtung der Unterſtützung ſei dann empfeh⸗ lenswert, wenn den Verhältniſſen entſprechend mit Sicherheit anzunehmen iſt, daß der Arbeits⸗ loſe innerhalb dieſer Friſt einen findet, Die Erfahrung habe bisher gezeigt, da die 4 Maßnahmen einen ſtarken erzleheriſchen Einfluß haben, und in den meiſten Fällen ſei die Arbeit ſchon vor Ablauf der geſtellten Friſt aufgenommen wor' den. Der Referent betont allerdings ausdrücklich, daß Vorausfetzung für alle derartigen Maß⸗ nahmen die Feſtſtellung des Arbeitsunwillens ſein müſſe. Muß man immer überholen? Die Reichsautobahn fordert von jedem Fahrer erhöhte Kufmerkſamkeit und Rückſicht Der Verkehrsunfall auf der Reichsautobahn (Heidelberg—Mannheim) am 6. Februar hatte geſtern vor dem Mannheimer Verkehrsrichter der Abteilung Sé vn des Amtsgerichts ein gerichtliches Nachſpiel. Angeklagt war der 1909 geborene Joſef., wohnhaft in Heidelberg. Er beſtritt die Schuld an dem Unfall, ſtellte gegen R. Strafantrag. Das Verfahren wurde eingeſtellt und der wahre Schuldige vor das Gericht zitiert. Darſtellung des Angeklagten W. iſt ſeit 1928 Fahrer und fährt täg⸗ kich. Am 6. Februar rief man ihn zu einer Be⸗ ſprechung nach Mannheim. Daß ſtarker Nebel herrſchte und infolgedeſſen die Sicht ſehr ver⸗ mindert war, mußte der Angeklagte zugeben, er wollte aber trotzdem auf 100 Meter Entfernung alles überſchaut haben. Plötzlich, als er ſich auf der Ueberholungsbahn befand, ſah er etwa ſechs Meter von ſeinem Wagen entfernt einen Wa⸗ gen ſcharf in die Ueberholungsbahn einbiegen. Es waren nur Bruchteile einer Sekunde, und ſchon geſchah der Unfall durch den harten An⸗ —prall. W. ſelbſt' zog ſich Stirnverletzungen⸗zu. Nach ſeiner Meinung hätte das Unglück auch dann geſchehen müſſen, wenn er nur 30 Kilo⸗ meter gefahren wäre. Mit 70 Kilometer ſei er. in die Autobahn eingefahren, habe aber dann die Fahrt auf höchſtens 50 Kilometer ermäßigt Die Zeugen ſagen anders aus Von den Zeugen wurde der Vorfall weſent⸗ lich anders geſchildert. Sie bekundeten überein⸗ Blick auf die Schweſterſtadt Sechs Tage Blumenfeſt in der Gartenſtadt/ Froher Übend im hindenburgpark Ahafened im Mittſommer begehen die Lud⸗ wigsha ener Gartenſtadt und mit ihr die Sied⸗ lungen das große Blumenfeſt. So war es all die 16 Jahre her, und ſo war es auch am letz⸗ ten Wochenende wieder. Wenn das Wetter auch nicht gerade freundlich war, tat das dem Feſt keinen Abbruch, denn in⸗den Zelten und in der Budenſtadt entwickelte ſich drei Tage lang ein fröhliches Treiben. Eine Ueberraſchung hatte man wieder für das jüngſtgetraute Ehepaar der Gartenſtadt; unter den Klängen des Brautmar⸗ ſches aus„Lohengrin“ geleitete man das Hoch⸗ zeitspaar zum Konzertpodium, wo es mit einer Ehrenurkunde zugleich einen ſchönen Kinder⸗ wagen in Empfang nehmen durfte. Am Sonn⸗ tagvormittag wurde dann die große Blumen⸗ und Gemüſeſchau eröffnet, an der neben den Kleingärtnern und Siedlern auch Vertreter der Stadtverwaltung, der Kreisleitung und der Landesbauernſchaft teilnahmen. Das Blumen⸗ feſt war ein ganz 90095 Erfolg, denn man zählte weit über 20 Beſucher aus nah und fern. Der fröhliche Ausklang des Feſtes findet am kommenden Wochenende ſtatt und bringt wieder viele Ueberraſchungen. Einen großen heiteren Abend hatte die Hin⸗ denburgparkverwaltung im Konzertgarten auf⸗ gezogen, und es war bedauerlich, daß der wäh⸗ rend der Veranſtaltung einſetzende heftige Re⸗ gen die Stimmung der in großer Zahl erſchie⸗ nenen Beſucher merklich beeinträchtigte. Es gab wirklich ein Bombenprogramm mit beſtbekann⸗ ten Künſtlern wie Marita Gründgens, Peter Igelhoff, dem Tanzduo Blackert und vielen anderen. In den Vormittagsſtunden des Sonntag führte ein aus den verſchiedenen Stürmen der SA⸗Standarte 17 Ludwigshafen zuſammenge⸗ ſetzter SA-Sanitätstrupp eine Luftſchutz⸗Ein⸗ ſatzübung im Gelände zwiſchen Altrip und Rheingönheim durch. Einen ſchönen Dorfgemeinſchaftsabend ver⸗ anſtalteten die Arbeitsmaiden des Lagers an der großen Blies in Ludwigshafen im Saale „Zum Weinberg“. Tanzreigen, Märchenſpiele, Kanons und Lieder wechſelten ab. Man ſang mit den Gäſten, die in großer Zahl erſchienen. waren, ſchöne alte Heimatlieder und beſchloß den gelungenen Abend mit einem gemeinſamen Tänzchen. ⸗z⸗ Ein Gſozialer kommt nach Dachau Der ledige Holzſchneider Emil Georg, gebo⸗ ren am 17. September 1906 in Hornbach/ Pfalz, zuletzt dort wohnhaft, wurde von der Krimi⸗ nalpolizeiſtelle Ludwigshafen als Aſozialer in polizeiliche Vorbeugungshaft genommen und in das Konzentrationslager Dachau eingeliefert. Georg, der ſeit längerer Zeit einer ehrlichen und geregelten Arbeit aus dem Wege ging, iſt ein unverbeſſerlicher, notoriſcher Faulenzer und Trinker, der mit guten Mitteln nicht dazu be⸗ wogen werden konnte, ein anſtändiges Leben zu führen. Nicht genug, daß er ſeinen alten Eltern keinerlei Hilfe zuteil werden ließ, be⸗ ſtahl er ſie noch in der gemeinſten Weiſe. lch bin mit der Zeit ein gutes hostpferd geworden, lege meine Statſon zutück vnd bekümmere mich nicht um die Kläffet, die dof der Londstfasse bellen. Friedrich der Grosse an Voltoire. ſtimmend, daß die Sicht auf 15 bis 20 Meter begrenzt war. Der Zeuge R. iſt mäßig in die Ueberholungsbahn eingebogen, er hatte ſeinen Winker rechtzeitig herausgeſtellt und auch Signal gegeben, Ein mien nannte den Angeklagten einen rückſichtsloſen Fahrer. Dieſer habe ihn kurz vor dem Unfall mit ſchnellem Tempo überholt. Durch den wuchtigen Zuſammenſtoß wurde der Wagen des R. auf den Grünſtreifen geſchoben. Von den Inſaſſen kam der Fahrer mit einex leichten Gehirn⸗ erſchütterung davon. Die anderen Mitfahrer erlitten Prellungen und mußten ſich längere Zeit in ärztliche Behandlung begeben. Urteil und urteilsgründe Das Gericht hat den Angeklagten W. für ſchuldig befunden und ihn wegen ſnhrläfiger Körperverletzung in Tateinheit mit einer Straßenverkehrsübertretung zu 200 Mark Geld⸗ ſtrafe lerſatzweiſe 20 Tage Gefängnis) verur⸗ teilt. Wie der———— in ſeiner Be⸗ 1 rundung ausführte, konnte das Gericht den Kmlofüngen des migeklncten nicht ſorgen, Bie Zeugenausfagen“ waren übereinſtimmend und glaubhaft. Demnach hat der Angeklagte grob⸗ fahrläfſig gehandelt. Bei den gegebenen Sichtverhältniſſen war auch eine keit von 50 Kilometer, wie ſie der Angeklagte gefahren iſt,——— zu hoch. Jeder Auto⸗ fahrer ſollte auch von der Gewohnheit abkom⸗ men, ſtändig auf der Ueberholungsbahn zu o ſchneller und, wie er meint, fahren, um ſo iel zu kommemn. gu.— ſicherer zum 15 55 und Studium. In einem Rund⸗ erlaß des Reichsarbeitsminiſters an die Lan⸗ desarbeitsämter und Arbeitsämter wird die Frage der Zuſammenhänge zwiſchen dem Pflichtjahr für Mädchen und dem Studium be⸗ handelt. Die Ableiſtung des Pflichtjahres für die Abiturientinnen, die ſtudieren wollen, iſt — wie es jetzt in dem Erlaß heißt— nicht vor Studienbeginn, ſondern vor dem Arbeitseinſatz erforderlich. Das abgeleiſtete Arbeitsdienſthalb⸗ jahr wird auf das Pflichtjahr angerechnet. Die reſtlichen ſechs Monate Pflichtjahr können ent⸗ weder in einzelnen Abſchnitten während der Ferien oder geſchloſſen nach dem Studium ab“ geleiſtet werden. Der Poſtſcheckdienſt nimmt zu. Die Zahl der Poſtſcheckkonten iſt im Juni 1939 um 2297 Kon⸗ ten auf 1 290 302 geſtiegen. Auf dieſen Konten wurden bei 91,1 Millionen Buchungen 21,8 Milliarden RM umgeſetzt; davon ſind 18,9 Mil⸗ liarden RModer 86,6 vH. bargeldlos beglichen worden. Das Guthaben auf den Poſtſcheck⸗ konten betrug am Monatsende 1226 Millionen RM, im Monatsdurchſchnitt 1274 Millionen RM. 02 3 Adolſf⸗Hitler⸗nfer: Mannheimer Sommerſeſt mit Groß⸗ Varieté in der Kd⸗Halle und Kameradſchaftsaben⸗ den in den Zelten. N—1— Rhein: Langſtrecken⸗Regatta Speyer—Lud⸗ gshafen. Ausſtellung:„Die Schlacht bei annenberg“. Konzert: Hlantentaffee Koſſenhaſchen, Palaſtkaffee Rheingold, Caſe Wien, Weinhaus Hütte, Grinzing⸗ Eremitage⸗ am Stern, Palaſtkaffee Rheingold. Rundfunk⸗Programm Freitag, 21. Juli: 3 Reichsſender Stuttgart:.45 Morgenlied, ter;.00 Cymnaͤſtit;.30 Frühkonzert;.00 Nach⸗ richten;?.00 Wafferſtandsmeldungen, 10 Gymnaſtit;.30 Morgenmuſik: B 10.00 Werte aus Wertloſem. Hörfolge; 10.30 ſtube. Tanz: 3•0 im Mannheimer Hof, Parkhotel, ar in der Libelle, Waldparkreſtaurant eit, Wet⸗ etter;.10„ 9,20 Für dich da⸗ enn ihr in Ferien ſeid! Eine naturkundliche Sen⸗ dung; 11.30 Mittagskonzert; 13.00 Nachrichten; 13.15 Mittags⸗ TücKkMAR K Eι konzert; 14.00 Nachrichten; 13.15 Mittagskonzert; 3 14.00 Nachrichten; 14.10 Aus italieniſchen Meiſter⸗ opern; 16.00 Und nun klingt Danzig auf; 17.00 Muſik zum Tee; 18.00 olksmuſik und Bauernkalender; 12.00 eiterkeit und Fröhlichkeit; 18.45 Aus Jeit und Leben; 19.00 Einft und jetzt⸗ — alte und neue Tänze; 19.30 Kleine muſikaliſche Formenlehre; 19.45 Kurzberichte; 20.00 Nachrich⸗ ten; 20.15 Unterhaltungskonzert; 21.00 Muſik der Nationen: Ungarn; 22.00 Sport, württembergiſche und badiſche ſchau; 22.30 Alcazar no ſe rendira jamas. Zum dritten Jahrestag des 23.00 Kammermuſik; 23.30 Tanzmuſik; 24.00 Nachtmuſi ſik. Deutſchlandſender:.10 Eine kleine Melodie;.30 Frühkonzert;.00 Nachrichten;.45 Reichstagung „Kraft durch Freude“ in Hamburg. Eröffnung und K sorganiſationsleiters Dr. Ley; 11.30 re 13.4 eueſte Nachrichten; 14.00 Allerlei von zwe bis drei; 15.15 Heute dein Gaſt, morgen dein Helfer; 16.00 Mittagskonzert; 18.00 1 nach a alten und neuen Liedern; 18.30˙ Zwiſchen uern und Dolomiten; 18.50 Klavierwerke; 19.00 Deutſch⸗ landecho; 19.15 Bunte Ausleſe; 20.00 Nachrichten; 20.15 Muſikaliſche Sirgiee 20.50„Die Glücks⸗ ritter“, Hörſpiel nach Nachrichten, Wetter, Sport; läͤmpfe der Sͤ; 22.90 Eine klelne RNachtmufik; 23.00 Muſik aus Wien. Daten für den 21. Juli achrichten, Wetter, Sportvor⸗ eldenkampfes in Toledo: wiſte, piiteni.„1300% Mitetaszonzede 5 ichendorffs Novelle; 22.00 22.20 Reichswett⸗ * 1762 Sie Friedrichs des Großen bei Burkers⸗ dorf in Schleſien über die Oeſterreicher unter Daun. Folge: Einſchließung und Einnahme(9. Oktober) von Schweidnitz. 1848 Der Philoſoph und Aeſthetiker Johannes Volkelt in Lipnik, Galizien, geboren. 1858 Der Maler Lovis Corinth in Tapiau in Oſtpreußen geboren. 1886 Der Maler Karl von Piloty in Ambach geſtorben. Die Ortsgruppe Waldhof verloreinen guten Kameraden Auf dem Felde der Arben gefallen Der durch einen Unglücksfall an ſeiner Ar⸗ beisſtätte ums Leben gekommene Parteigenoſſe Ottomar Lebert wurde von ſeinen Kamera⸗ den der Ortsgruppe Mannheim⸗Waldhof zur letzten Ruhe geleitet. So wie ſein Betriebsfüh⸗ rer bezeugte, daß der Verſtorbene auch an ſei⸗ nem Arbeitsplatz als Nationalſozialiſt dachte und handelte, ſo konnte auch Ortsgruppenleiter Köhler feſtſtellen, daß Ottomar Lebert als Par⸗ teigenoſſe und Politiſcher Leiter vorbildlich war, und daß ſein Tod für die Ortsgruppe den Ver⸗ luſt eines unermüdlichen, treuen Kämpfers be⸗ deutet, deſſen Andenken in Ehren gehalten wird. Hohes Alter. Georg Hofmann, Mannheim, Ulmenweg 20, feierte geſtern in geiſtiger und körperlicher Friſche ſeinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren dem alten Abonnenten aufs herz⸗ lichſte und wünſchen ihm einen frohen Lebens⸗ abend. 86 Jahre alt. Weiter begeht am Freitag in aller Friſche Vincenz Mechler, Sen Seckenheimer Straße 52, ſeinen 86. Geburtstag. Auch ihm gelten unſere herzlichſten Glüch wünſche! 70. Geburtstag. Frau Eliſe Müller Wwe., Pflügersgrundſtraße 16, feiert am 21. Juli ihren 70. Geburtstag. Sie iſt mit dem Golde⸗ nen Ehrenkreuz der deutſchen Mutter ausge⸗ 15 zeichnet, da ſie dem Volke zwölf Kinder ſchenkte. Der langjährigen HB⸗Leſerin herzlichen Glück⸗ wunſch. 60 Jahre alt. Seinen 60. Geburtstag feierte dieſer Tage unſer Leſer Karl Fucke, Linden⸗ hofſtraße 84. Wir gratulieren. Keine roſigen Arlaubsausſichten Die Witterungsvorherſage für die Zeit vom 20. bis 29. Juli Das Forſchungsinſtitut für langfriſtige Wit⸗ terungsvorherſage des Reichswetterdienſtes Bad Homburg v. d. H. gab am 19. Juli abends folgende Meldung aus: Anfänglich im Oſten des Reiches noch warm und ſchwül, wolkig bis heiter und, von ört⸗ lichen gewittrigen Störungen abgeſehen, trok⸗ ken. In der Weſthälfte des Reiches dagegen — d. h. etwa wefllich der Linie Bodenſee⸗ gebiet— Fichtelgebirge— Rügen— zune h⸗ mendes Auftreten von fen⸗ len, teilweiſe in Verbindung mit Gewittern, von Weſten nach Oſten fortſchreitende Ab⸗ kühlung. Die weitere Entwicklung der Großwetter⸗ lage iſt diesmal beſonders ſchwer abzuſehen. Wahrſcheinlich bereits ab Freitag, ſpäteſtens ab Ende dieſer Woche auch im Oſten Ueber⸗ gang zu unbeſtändigem und kühlerem Wetter mit verbreiteten Teilweiſe(be⸗ ſonders im Alpenge mengen. In der erſten Hälfte der nächſten Woche im Weſten wieder allmähliche Wetterbeſ⸗ ſerung und Wiedererwärmung, langſam auch nach Oſten ausbreitet. * det Inbegriff ollet sommerlichen Genũssei in det heiben dohteszeſt ↄibt es w/irlelich nichts Erfrischenderes, besonders àuch àls Nachtisch. Als delſkates Quolſtöts-Eis, wie das det Konditorei THRANER, löéßt es die Hehlzeiten zu einem köstlichen Eflebnis susklingen. iet) große Niederſchlags⸗ die ſich Koncltorel TH RANE E(i, 5 Die ve In der Volksgeno aus Mang er ſich ein ſieht, die ſinnung a rer Ber trägt Anl einem beſt „ſeinem“ hüchſter L. des ganzer glückliche richtigen? Für de täglich der heißt: Arl beit am de deutſche V 100 000 befeſtigung Einſatz de⸗ haben bhra um ſein der Führe ſen hat:! Reiches, di bau der de Führer ſel ſche Staa bleiben, w Menſchen Erziehung Reichsarbe wieſen, in nannte. mann de Der Fi Reichsarbe geworden. Praxis. 2 — Amtsgeri (Für die Ane Mannheim Neu à4 2229 Si heim⸗Waidl 142 329). L Fritz C. weannheim, brikdirettor, als perſönli tern. Ewa Gerhard Sch rich Lämme⸗ Herzogenratl protura dere gemeinſchaftl ler oder ein zur Vertreim ligt iſt. Zu ſchaft ſind j meinſam od fſammen mi— rechtigt. Ver B 146 Dr. mit beſchrän (Waldhof, e pitalgeſellſche wandelt wo Vermögen u guidation ül zwiſchen den richtete offen er der Firm —itz in Man ngetragen Glaäubigern ſich binnen 6 anntmachun den, iſt Sick zie nicht ein aung zu ver 3 215 Sube in Mannheit ichluß der 18. Juni 1 lbſa erhält einen ſteuer). Auf ſche Urkunde A 976 Rol (Landeserzeu handlung, Die offene gelöſt. Das dem Firmen ſchluß der Fi lichkeiten übe dert. Necker Rheinau. Di Robert Hein mann. A 337. Bro⸗ ., Dieter'ſch ſeim(c. 1,? iſt mit der derungen un gegangen au in Mannheir dert in: Bre Max Noack. A 460 C. Nr.). Der geſtorben. 2 Otto Rudolp heim, zum beſtellt, daß Geſamtproku B 394 And geſellſchaft Mannheim, Main. Dem heim iſt für niederlaſſung li 1939 —— üt Groß⸗ ftsaben⸗ —Lud⸗ lacht bei laſtkaffee zrinzing⸗ arthotel, ſtaurant 17„00 Mittags⸗ onzert;. ſiraliſche Nachrich⸗ kuſik der Wetter, portvor⸗ S. Zum Toledo: 24.00 e;.30 stagung chswett⸗ htmuſit; urkers⸗ rreicher ig und dnitz. hannes 44 n. hiau in Ambach allen guten ſer Ar⸗ genoſſe amera⸗ hof zur ebsfüh · an ſei⸗ dachte Zebens⸗ itag in nheim, irtstag. Glückh Wwe., Juli Golde⸗ ausge⸗ chenkte. Glück⸗ eierte zinden⸗ n de Ab⸗ wetter⸗ uſehen. iteſtens Ueber⸗ Wetter ſe(be⸗ chlags⸗ Woche rbeſ⸗ ie ſich .83 „Hokenkreuzbonner⸗ Blick übers Cand Freitag, 21. Juli 1959 flebeitsdienſt- richtiger Platz für ganze mMänner Die Verantworkung des Führers der unkeren Laufbahn/ Vielſeitige Fähigkeiten werden gepflegt und geforderk Karlsruhe, 20. Juli. In der heutigen Zeit, in der dem jungen Volksgenoſſen die Berufswahl ſchwer fällt nicht aus Mangel an Wahlmöalichkeiten, ſondern weil er ſich einer Vielzahl von Berufen gegenüber ſieht, die ihn alle umwerben, iſt wohl die Be⸗ ſinnung am Platze, daß Beruf mit inne⸗ rer Berufung zuſammenhängt. Jeder trägt Anlagen und Fähigkeiten in ſich, die einem beſtimmten Beruf entſprechen. Jeden „ſeinem“ Beruf zuzuführen, iſt Vorbedingung hüchſter Leiſtungsfähigkeit des einzelnen ſowie des ganzen Volkes und ſchafft im einzelnen das glückliche Gefühl, am richtigen Platz und an der richtigen Aufgabe zu ſtehen. Für den Reichsarbeitsdienſt liegt läglich der Ernſtfall vor. Und dieſer Ernſtfall heißt: Arbeit am deutſchen Menſchen und Ar⸗ beit am deutſchen Boden. Mit Stolz blickt das deutſche Volk auf die gewaltige Leiſtung ſeiner 100000 vom Arbeitsdienſt bei der Weſt⸗ befeſtigung, und es weiß, daß es durch den Einſatz des Reichsarbeitsdienſtes keine Sorge zu haben braucht um Saat und Ernte und damit um ſein Brot. Faſt unbegreiflich iſt das, was der Führer in dieſen wenigen Jahren geſchaf⸗ ſen hat: den Machtbereich des Großdeutſchen Reiches, die ſtarke deutſche Wehrmacht, den Auf⸗ bau der deutſchen Wirtſchaft. Und doch hat der Führer ſelbſt einmal geſagt:„Der neue deut⸗ ſche Staat wird dann ein Phantaſieprodukt bleiben, wenn er nicht einen neuen deutſchen Menſchen ſchafft.“ So ſtehen wir in der großen Erziehungsaufgabe. Und der Führer hat dem Reichsarbeitsdienſt hierin ſeinen Platz ange⸗ rbe indem er ihn eine Schule der Nation nannte. Mann der Tat und der praxis Der Führer der unteren Laufbahn im Reichsarbeitsdienſt iſt zum Typ, zum Begriff geworden. Er iſt der Mann der Tat und der Praxis. Im Gegenſatz zu jenen Unvollendeten, die in jeder Aufgabe nur Durchgangsſtufe, in der Tätigkeit nur Laufbahn ſehen, weiß er, daß ſeine Aufgabe groß und ernſt iſt. Sie verlangt Stetigkeit und volle Hingabe. Seine Aufgabe iſt ihm in ihrer Größe Lebensſinn. Er iſt der Mann, der die Idee, den Arbeits⸗ dienſtgedanken, in die Wirklichkeit des Alltags umſetzt; er überſetzt das Wollen des Reichs⸗ arbeitsführers in die Sprache des Arbeitsman⸗ nes. Er beherrſcht den Dienſt in allen ſeinen Kleinigkeiten und Feinheiten. Daß er hierin Meiſter iſt, iſt ſein Stolz. Er bildet den Mann aus am Spaten, in den vielen Einzelheiten des inneren Dienſtes, im Gelände, auf der Bauſtelle, im Lager und auf der Truppftube. Das, was viele Berufe ſchwer und für beweg⸗ liche Menſchen faſt unerträglich macht, ſind Ein⸗ förmigkeit und Eintönigkeit. Die Aufgaben des Führers der unteren Laufbahn im Reichs⸗ arbeitsdienſt ſind ſo mannigfaltig, ſo ab⸗ wechſlungsreich und ſo voll von ſtets neuen Situationen, daß Einförmigkeit oder Langeweile nicht empfunden werden können: Leibeser⸗ ziehung, Ordnungsdienſt, Unterricht, innerer Dienſt, vor allem auch die Arbeit wechſeln mit⸗ einander ab. Und auf der Bauſtelle wird dies⸗ mal ein Graben gezogen, ein anderes Mal eine Straße gebaut oder ein Stück Land entwäſſert. Arbeitsanſatz, Arbeitsleiſtung, richtige Arbeits⸗ weiſe, Berückſichtigung der ſtets wechſelnden Bodenverhältniſſe gehören zum Verantwor⸗ tungsbereich des Führers. Beim Ernteein⸗ ſatz ſteht er mit ſeinem Trupp fernab von der übergeordneten Befehlsſtelle im Dorf ganz allein. Wo hat ein Mann in ähnlicher Stellung eine derartige Verantwortung, eine derartige Aufgabe? Durch zweierlei erhält die Arbeit des Füh⸗ rers der unteren Laufbahn ihre beſondere Note. Einmal hilft er an ſeiner Stelle mit an der Schaffung einer neuen Auffaſſung von der Ar⸗ beit und an der Erringung der Brotfreiheit unſeres Volkes. Sodann aber iſt er nicht nur Ausbilder, ſondern Erzieher. Dieſe Aufgabe hebt ihn hinaus über das nur Hand⸗ werkliche. So wird ihm jeder Dienſtzweig Mit⸗ tel zu einem großen Ziel, er wird ihm Er⸗ ziehungskraft. Der Arbeitsdienſtführer weiß, daß der Erziehungserfolg von ſeiner Perſön⸗ lichkeit abhängt und von der Art, wie er ſeinen Dienſt anpackt. Erziehung kann nicht allein durch Gewöhnung geſchehen. Hinzukommen muß die bewußt bejahende Haltung des Man⸗ nes. Der Reichsarbeitsdienſt wäre nicht Schule der Nation, wenn nicht der Arbeitsdienſtführer, der der Mannſchaft am nächſten ſteht, Er⸗ zieher iſt. Ueberwindung aller Standesſchranken Man ſpricht viel von der Ueberwindung von Standesſchranken. Der Reichsarbeitsdienſt lie⸗ fert hierzu zwei Beiträge der Tat: Die Einzel⸗ lage der Abteilung und teils ihre dörfliche Um⸗ gebung bringen es mit ſich, daß ſämtliche Füh⸗ rer der Abteilung, vom Abteilungsführer bis zum jüngſten Truppführer, ſich aufs engſte zu⸗ ſammenſchließen. Die Herausbildung eines Führerkorps einerſeits und eines„Unterfüh⸗ rer“korps anderſeits iſt aus den genannten Gründen unmöglich. Ein perſönliches Verhältnis umſchließt alle Führer der Ab⸗ teilung bei aller ſoldatiſchen Haltung. Zum an⸗ deren hat der Reichsarbeitsdienſt den Führern der unteren Laufbahn, die die entſprechenden Fähigkeiten beſitzen, die Möglichkeit geſchaffen, vollberechtigte Führer der mittleren Laufbahn zu werden durch die Ablegung der Ergän⸗ zungsprüfung. Auf dieſe Weiſe ſtehen ſie in jeder Hinſicht gleichberechtigt neben ihren Kameraden, die das Abitur beſitzen. Wenn der Reichsarbeitsdienſt heute eine ſo ſtarke Reſonanz in den breiten Schichten unſe⸗ res Volkes beſitzt, ſo iſt das nicht zuletzt auf die Stellung und Haltung des Führers der unte⸗ ren Laufbahn in dem Standort ſeiner Abtei⸗ lung zurückzuführen. Eine normal beſetzte Ab⸗ teilung verfügt etwa über zehn Führer der unteren Laufbahn. Die Wirkung dieſer Führer iſt nicht Breiten⸗ und Maſſenwirkung, ſondern jeder einzelne Führer iſt in der Ortſchaft per⸗ fönlich bekannt und hat als Uniformträger und als Angehöriger der großen Organiſation des Reichsarbeitsdienſtes eine weitaus größere Be⸗ deutung und Wirkungsmöglichkeit als das in den Standorten zu ſein vermag, in denen ſtark maſſiert Einheiten ſtehen. Hierzu gehört vor allem auch der politiſche Wirkungs⸗ bereich. Denn den Männern vom Arbeitsdienſt iſt die Kampfbinde, die ſie tragen, mehr als ein Abzeichen. welche Möglichkeiten beſtehenꝰ Das Verſorgungsgeſetz des Reichs⸗ arbeitsdienſtes gewährt nach 10⸗ und auch nach 4jjähriger Dienſtzeit eine in freien Berufen kaum zu erlangende Verſorgung oder Abfindung. Der Aufſtieg iſt gegeben vom plan⸗ mäßigen Truppführer zum Obertruppführer. Geeianete Führer der unteren Laufbahn wer⸗ den den Dienſtgrad des Unterfeldmeiſters er⸗ reichen. Bei Eignung und Neigung beſteht die Möglichkeit des Uebergangs in die Verwaltung, imi-Tubuke erhältlich in Fachgeschäfte-n z. B. als Zeug⸗ oder Quartiermeiſter ſowie in den Geſundheitsdienſt. Nach dem Ausſcheiden aus dem Reichsarbeits⸗ dienſt verfügt der Führer der unteren Laufbahn über vier Qualitäten, die ihn auszeich⸗ nen vor den Angehörigen anderer Berufe: Er hat eine praktiſch techniſche Ausbildung genoſſen. Er kann bei Arbeitsvorhaben Men⸗ ſchen anſetzen. Er beſitzt eine ſoldatiſche Haltung, und viertens hat er gelernt, Men⸗ ſchen politiſch zu erziehen. Wer würde im freien Beruf einen ſolchen Mann nicht nehmen? So ſchließt ſich der Kreis dieſer Betrachtung: In klarer Abgrenzung ſteht dieſer Beruf vor der deutſchen Jugend. Mögen die ihn finden, die dazu berufen ſind; jene, die neben der nöti⸗ gen materiellen Sicherheit nach der Aufgabe ſuchen, Dienſt an der Jugend des Spatens lei⸗ ſten zu dürfen, die dem Führer gehört. Dr. Hellmut Petersen Erſcheinungsweiſe: zweimal wöchentlich: dienstag und Freitag in der Morgenausgabe Amtsgericht Mannheim 70 3y (Für die Angaben in 0 keine Gewähr!) Mannheim, den 19. Juli 1939. Neueintragung: à 2229 Silten Geſellſchaft, Mann⸗ heim⸗Waldhof(Sandhofer Straße 142½124). Offene Handeilsgeſellſchaft ſeit 19. Juli 1939 mit Hans 3 horn, Fabrikant, Mannheim, r. Fritz C. Engelhorn, Fabritkant, weannheim, u. Waul Fritzſching, Fa⸗ brikdirettor, Mannheim⸗Feudenheim, als perſönlich haftenden Geſellſchaf⸗ tern. Ewald Stüber, Mannheim, Gerhard Schneider, Mannheim, Hein⸗ rich Lämmermeyer, Berlin, Heinrich Herzogenrath, Berlin, haben Geſamt⸗ brotura derart, daß jeder von ihnen gemeinſchaftlich mit einem Geſellſchaf⸗ ler oder einem anderen Proturiſten zur Vertreiung der Geſellſchaft berech⸗ ligt iſt. Zur Vertretung der Geſell⸗ ſchaft ſind je zwei Geſellſchafter ge⸗ meinſam oder ein Aihtolneſien u⸗ ſammen mit einem Proturiſten be⸗ rechtigt. BVeränderungen: B 146 Dr. Ernſt Silten Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung, Mannheim⸗ (Waldhof, Sandhoſer Str. 112/124). Durch Geſellſchafterbeſchluß vom 15. Juni 1939 iſt die Geſellſchaft auf Grund des Reichsgeſetzes vom 5. Juli 934 über die Umwandlung von Ka⸗ pitalgeſellſchaften in der Weiſe umge⸗ wandelt worden, daß ihr geſamtes Vermögen unter Ausſchluß der Li⸗ guidation übertragen wurde auf die zwiſchen den Geſellſchaftern neu er⸗ richtete offene un⸗ er der Firma Silten Geſellſchaft mit Sitz in Mannheim⸗Waldhof, Als nicht angetragen wird veröffentlicht: Gläubigern der Geſellſchaft, welche ſich vinnen 6 Monaten ſeit dieſer Be⸗ zanntmachung ei dieſem Zweck mel⸗ den, iſt Sicherheit zu leiſten, ſoweit ie nicht ein Recht haben, Befriedi⸗ aung zu verlangen. 215 Suberitfabrik Aktiengeſellſchaft in Mannheim(Rheinau). Burch Be⸗ h der Hauptverſammlung vom 8. Juni 1939 wurde die Satzung zeändert in 5 11(Aufſichtsrat), 14 Abſatz 1(Hauptverſammlung); 5 13 erhält einen Zuſatz(Aufſichtsrats⸗ ſteuer). Auf die eingereichte notari⸗ ſche Urkunde wird Bezug genommen. 4 976 Robert Heiner, Mannheim (Landeserzeugniſſe, Südfrüchte⸗Groß⸗ handlung, Dardel Jungbuſchſtr. 17). Die offene andeigal chaft iſt auf⸗ gelöſt. Das Handel⸗ eing mit dem Firmenrecht, jedoch unter Aus⸗ ſchluß der Forderungen und Verbind⸗ lichkeiten über auf den Kaufmann Al⸗ bert. Neckermann in. Mannheim⸗ Rheinau. Die Firma iſt geändert in: Robert Heiner Inh. Albert Necker⸗ mann. à 337. Brockhoff& Schwalbe vorm. H. Dieter'ſche Mann⸗ ſeim(c 1, J. Das Handeksgewerbe iſt mit der Firma, jedoch ohne For⸗ derungen und Verbindlichkeiten über⸗ gegangen auf Max Noack, Kaufmann in Mannheim, Die Firma iſt geän⸗ dert in: Brockhoff& Schwalbe Inh. Max Noack. 4 460 C. Heisler, Mannheim(31 Nr.). Der Prokuriſt Helffenſtein iſt geſtorben. An ſeiner Stelle wurde Otto Rudolph, Kaufmann in Mann⸗ heim, zum Geſamtprokuriſten derart beſtellt, daß er gemeinſam mit dem Geſamtprokuriſten Karl Leinhas zeich⸗ iſt. B 394 Andrege⸗Noris Zahn Aktien⸗ gefellſchaft Filiale Mannheim in Mannheim, Haupiſitz: Frankfurt am Main. Dem Otto Werner in Mann⸗ heim iſt für den Betrieb der Zweig⸗ niederlaſſung Mannheim Geſamtpro⸗ kura erteilt. Er vertritt die Geſell⸗ ſchaft in Gemeinſchaft mit einem Vorſtandsmitglied. Die gleiche beim Amtsgericht Frank⸗ furt a. M. erfolgte Eintragung wurde im Reichsanzeiger Nr. 131 bekanntge⸗ macht. Erloſchen: 4 2219 Ulrich& Co. Regenierwerk in Ladenburg. Die offene Handelsge⸗ ſellſchaft iſt aufgelöſt, die Firma iſt erloſchen. 4 424 Abraham Freiberg Nachfol⸗ ger, Mannheim. Die Geſellſchaft iſt aufgelöſt und die Firma erloſchen. A 96.—+ Caſewitz, Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. 4 1300 Koch's Tabathandel, Inh. W. Franz Koch in Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. 4432 Ernſt Weiner, Mannheim. Die Firmg iſt erloſchen. à 1401 Franz Würth, Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. à 814 Ludwig Bauer, Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. Gülerrechtsregiſtereinkrag vom 20. Juli 1939: Georg Rudolf, Reichsangeſtellter in Mannheim, und Margarethe, geb. etri. Vertrag vom 21. Juni 1939. Gütertrennung. Amtsgericht 76 3Zu Mannheim. Mannheim heſſentliche Aufforderung Im Hauptfriedhof Mannheim und im Friedohf Käfertal gelangen nach⸗ ſtehende Graberſelder zur Umgrabung und teilweiſen Kür Hauptfriedhof 1. Teil, 5, Abteilung, enthaltend die Gräber Erwachſener vom 17. 5. 1852 bis 18. 12. 1855; Er⸗ wachſener vom 4. 2. 1895 bis 18. X. 1895; Erwachſener vom 4. 2. 1918 bis 3. 10. 1918; Kinder vom 19. 5. 1852 bis 10. 1. 1856; Kinder vom 14. 12. 1895 bis 30. 7. 1896. Hauptfriedhof 2. Teil, 1, Abteilung, enthaltend die Gräber Erwachſener vom 8. 1. 1859 bis 20. 7. 1861; Er⸗ wachſener vom 4. 10. 1918 bis 9. 2. 1919; Kinder vom 9. 1. 1859 bis 18. 10. 1861; Kinder vom 30. 7. 1896 bis 13. 8. 1897. Hauptfriedhof 6. Teil, 8. Abteilung, enthaltend die Kindergräber vom 26. 7. 1904 bis 12. 3. 1909; Kindergräber vom 8. 5. 1924 bis 11. 1. 1927. Friedhof Käfertal, 13. Abteilung, enihaltend die“ Gräber Erwachſener vom 27. 10. 1916 bis 20. 7. 1919. Sofern in einem Grab zu einem ſpäteren Zeitpunkt eine zweite Be⸗ ſtattung oder eine Urnenbeiſetzung er⸗ folgte, wird dadurch die Umgrabung in keiner Weiſe beeinflußt. Anträge auf Erhaltüung der Gräber auf eine weitere 20jährige Ruhezeit für Erwachſenen⸗ bzw. 12jährige Ruhezeit für Kindergräber, wofür die Gebühr mit 50 RM für Erwachſenen⸗ und 25 RM für Kindergräber zu ent⸗ richten iſt, ſind bis längſtens 31. De⸗ zember 1939 bei der tung im Hauptfriedhof— Sprechſtun⸗ den Werktags von—12 Uhr— zu ſtellen. Später einkommende Anträge werden nicht berückſichtigt. Ein Teil der Gräber muß wegen anderweitiger Verwendung der Grabplätze verlegt werden 0 Die Hinterbliebenen, welche die Er⸗ haltung der Gräber nicht wünſchen, werden aufgefordert, Denkmäler mit Fundamenten, Einfaſſungen und Pflanzungen bis ſpäteſtens 31. De⸗ zember 1939 zu entfernen. Für die Abräumung der Gräber iſt bei der nn— im Friedhof Käfertal beim dortigen Friedhofauf⸗ ſeher— vorher die Erlaubnis ein⸗ zuholen. Nach Ablauf der genannten Friſt wird die Friedhofsverwaltung über die nicht entfernten Materialien verfügen. Mannheim, den 19. Juli 1939. Der Oberbürgermeiſter. Derſuchsfahrlen auf der nenn⸗ ſlrecke hocenheim Die Rennſtrecke iſt ab 24. Juli 1939 bis 7. Auguſt 1939 für den geſamten Verkehr geſperrt. Außerdem ſind der Zufahrtsweg von der Stadt Zelbel⸗ deim bis zur Rennſtrecke(Heidel⸗ berger Weg) vor ſeiner Einmündung in die Alte Speyerer Straße und in den Oftersheimer Weg(Fuhr⸗ mannsweg), der Oftersheimer Weg (Fubrmannsweg) an ſeiner Abzwei⸗ aung von der Reichsſtraße Nr. 291, die Alte Speyerer Straße an ihrer Abzweigung von der Reichsſtraße Nr. 291, ſowie fämtliche von außen in die Rennbahn einmündenden Wald⸗ wege vor ihrer Einmündung in die Rennbahn geſperrt. Mannheim, den 18. Juli 1939. Der Landrat Abt. v/46. Piankstadt Erhebung der gewerblichen belriebe Auf Grund eines Runderlaſſes des Reichsarbeitsminiſteriums(ma 491 vom 26. 1. 1939) wird künftighin je⸗ weils am 1. Auguſt eines jeden Jah⸗ res für die Zwecke der Gewerbeauf⸗ ſicht eine Erhebung der gewerblichen Betriebe durchgeführt. Unter die Erhebung fallen: 1. Sämtliche Betriebe mit 5 und mehr (Arbeiter und Angeſtellte). 2. Folgende Betriebe mit 1 bis 4 efolgſchaftsangehörigen: à) Gaſt⸗ und Schankwirtſchaften, d) Betriebe, in denen motoriſche Kraft verwendet wird; ausge⸗ nommen ſind die Betriebe bis 500 Watt Nennleiſtung(3. B. bei Hgarſchneidemaſchinen), c) Betriebe, für die beſondere Schutzvorrichtungen vorgeſchrie⸗ ben ſind. 3. Alle Bäckereien und Konditoreien, auch wenn in ihnen Gefolgſchafts⸗ mitglieder nicht beſchäftigt ſind. Zu den gewerblichen Betrieben ge⸗ hören auch Handelsbetriebe aller Art, die Betriebe des Verſicherungs⸗ des Verkehrs⸗ und des Baugewerbes. Ausgenommen ſind die Betriebe der Land⸗ und Forſtwirtſchaft, einſchl. der Gärtnereien, die ſich mit der Auf⸗ zucht von Pflanzen befaſſen. Die in Frage kommenden Gewerbe⸗ betriebe erhalten im Laufe dieſer Woche die Fragebogen 28“ Die⸗ ſelben ſind bis ſpäteſtens 28. Juli 1939 auszufüllen und im Rathaus— Polizeiwache— abzugeben. Die Friſt zur Abgabe der Frage⸗ bogen muß unbedingt eingehalten werden. Plankſtadt, den 20. Juli 1939. Der Bürgermeiſter. Ketsch Ladenburg Großsachsen Auf Grund des 5 4 der bezirks⸗ polizeilichen Vorſchrift vom 11. Ja⸗ nuar 1935 und vom 8. November 1934 über die Belämpfung des Mais⸗ zünglers wird folgendes beſtimmt: 1 Sämtliche Erzeuger von Körner⸗ mais werden aufgefordert, bis zum 5 Auguſt 1938 die Maispflanzen zu entfahnen und das anfallende Ma⸗ terial vom Felde zu entfernen und ſo zu verwerten, daß die in dem Stroh befindlichen. Raupen des Maiszünglers mit Sicherheit vernich⸗ tet werden. Das Unterpflügen von Körnermais⸗ ſtroh iſt verboten. Ebenſo iſt ver⸗ boten, das Liegenlaſſen desſelben auf Feldern und Feldrändern, die Ver⸗ wendung zum Bedecken von Hack⸗ fruchtmieten, ſowie jede weitere Ver⸗ wenduna, welche der Verbreitung des Maiszünglers Vorſchub leiſten kann. 2 5* Erzeuger von Körnermais, die den Vorſchriften dieſer Anordnung zu⸗ widerhandeln, werden gemäß 5 145 pol. Str. G. B. mit Geld beſtraft. Außerdem werden die von ihnen un⸗ terlaſſenen Bekämpfungsmaßnahmen auf ihre Koſten durchgeführt. Ketſch, den 18. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Jünger. Es wird darauf aufmerkſam ge⸗ macht, daß das herrenloſe Herum⸗ laufen von Hunden auf dem Felde und den Ortsſtraßen bei Strafe ver⸗ boten iſt. Ketſch, den 18. Juli 1939. Der Bürgermeiſter. Die Tabakpflanzer werden darauf aufmerkſam gemacht, daß die Tahak⸗ fluranmeldungen zur Eintragung des vorausſichtlichen Ernteertrages im Rathaus(Wachtzimmer) vormittags von—12 Uhr aufliegen. Ketſch, den 19. Juli 1939. Der Bürgermeiſter. Dom Jundbüro Gefunden wurde: eine Feldhacke im Gewann Ketſcher⸗Hardt. Abzuho⸗ len beim Bürgermeiſteramt Ketſch. Ketſch, den 15. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Jünger. Oftersheim Dachabſchlag In den nächſten Tagen wird mit der alljährlichen an be⸗ gonnen werden. Währen ieſer Zeit wird der Leimbach kein Waſſer führen. Das Waſſer wird durch den Hardtgraben in den Kraichbach ge⸗ leitet, ſo daß die Reinigungsarbeiten unbehindert durchgeführk werden kön⸗ nen. Oftersheim, den 19. Juli 1939. Der Bürgermeiſter. Mufterung u. Aushebung 1939 Ich verweiſe auf den Anſchlag am Rathaus. Die Muſterung findet am Dienstag, den 325. d.., vorm..15 Uhr für den Jahrgang 1920 und nachm. 14.15 Uhr für den Jahrgang 1919 ſtatt. Die Aushebung findet am Diens⸗ tag, den 25. Juli 1939, nachmittags 14.15 Uhr, ſtatt. „Die Dienſtpflichtigen, der Jahr⸗ gänge 1918, 1919 und 1920 ſowie die Zurückgeſtellten der Jahrgänge 1914 bis 1917 werden zur genauen Durch⸗ ſicht des Anſchlags und genauen Be⸗ achtung der darin enthaltenen Be⸗ ſtimmungen aufgefordert. Nähere Auskunft auf dem Rathaus, Zimmer 10. Ladenburg, den 19. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Pohly. Heddesheim Reinigung der Irksſtraßen Es wurde in letzter Zeit wiederholt feſtgeſtellt, daß die Straßen und Stra⸗ ßenrinnen nicht ordnungsgemäß ge⸗ reinigt werden. Unter Hinweis auf die Straßen⸗ ordnung, wonach ſämtliche Anaxenzer innerhalb des Ortsetters verpflichtet ſind, regelmäßig wöchentlich minde⸗ ſtens 2mal ihre Straßenanteile und Sfraßenrinnen zu reinigen, fordere ich alle Haus⸗ und Grundſtücksbeſitzer auf, künftigbhin ihren Straßenanteil peinlichſt ſauber zu halten. Der Kampf gegen Schmutz und Staub in⸗ nerhalb des Ortes muß mit aller Energie durchgeführt werden. Sofern die Straßen durch Abfegen nicht ge⸗ nügend ſauber werden, iſt durch Nach⸗ ſchwenken mit Waſſer nachenhelfen. Das anteilmäßige Straßenſtück he⸗ ainnt ſtets auf der Mitte der Fahr⸗ bahn. Verboten iſt, den in den Rin nen zuſammengefeaten Schlamm zum Abtrocknen auf Gehwege oder auf die Fabhrbahn herauszufegen. Der Schlamm iſt jeweils beim Fegen mit Eimern zu entfernen. Wer dieſer Anordnuna nicht Folge leiſtet, hat mit Geldſtrafe bis zu 50 RM zu rechnen. Heddesheim, den 21. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Matt. Mülterberatungsſtunde in heoͤdesheim Die nächſte Mütterberatungsſtunde findet am kommenden Dienstag, den 25. Juli 1939, mittags von 13 bis 13.30 Uhr, im Nebenzimmer des Gaſt⸗ hauſes„Zum Kaiſer“ ſtatt. Heddesheim, den 21. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Matt. Kürkoffelkäfer-uchdienſt in heddesheim Der nächſte Suchtag findet am Samstag, den 22. Juli 1939, um 19 Uhr ſtatt. Es hat die Kolonne B zu ſuchen. Da auf keinen Fall der Kartoffelkäfer in Deutſchland ſich wei⸗ ter verbreiten darf, muß die Such⸗ aktion auf das genaueſte durchgeführt werden. Den Gruppen⸗ un ko⸗ iſt unbedingt Folge zu eiſten. Heddesheim, den 21. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Matt. Kärloffelküferſuhdien Heute(Freitag) abend, Punkt 7 Uhr treten die zur 1. Abteilung eingeteil⸗ ten Perſonen zum Suchdienſt am Rathaus an. Es iſt jedermann ver⸗ pflichtet, am Suchdienſt teilzunehmen. bekümpfung des Maiszünglers Die rückſichtsloſe Bekämpfung des Maiszünglers legt allen Pflanzern von Körnermais die Pflicht auf, den Mais innerhalb acht Tagen nach dem Abblühen zu entfahnen. Das anfal⸗ lende Material iſt zu verfüttern oder zu verbrennen, keinesfalls abeß unter⸗ zugraben. Die Durchführung dieſer Anordnung wird überwacht. Großſachſen, den 20. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: Blas auf. Weinheim zekümpfung des KärloffelKäfers Der nächſte Kartoffelkäferſuchdienſt findet am Samstag, den 22. Juli, i8 Uhr, ſtatt. Die Kolonnen ſammeln ſich an den bekannten Treffpunkten. Vollzähliges pünktliches Erſcheinen iſt Pflicht, Nichterſcheinen wird beſtraft. Gleichzeitig erſuche ich die Beſitzer eingefriedigter, mit Kartoffeln beſtell⸗ ter Grundſtücke, zur Durchführung der vorgeſchriehenen Schutzſpritzung die Eingangstüren zu den Grundſtücken offen zu halten, um der Spritzkolonne den Zutritt zu den Grundſtücken zu ermöglichen. Weinheim, den 20. Juli 1939. Der Bürgermeiſter. Veränderung zur Firma Deutſche Bank, Zweigſtelle Weinheim, in Wein⸗ heim, als Zweigniederlaſſung der Firma Deutſche Bank, Berlin: Dr. Eduard Mosler iſt aus dem Vor⸗ ſtand ausgeſchieden. Die gleiche beim Amtsgericht des Hauptſitzes erfolgte Eintragung wurde im„Deutſchen Reichsanzeiger“ am 12. Juni 1939, Nr. 132, veröffentlicht. Weinheim, den 8. Juli 1939. Amtsgericht l. Zwangsversteigerungen Am Freitag, den 21. Juli 1939, nachmittags.30 Uhr, werde ich im hieſigen Pfandlokal, qu 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: 1 Kredenz, 1 Perſonenkraftwagen Opel 1186 cem, 1 Damenfahrrad, 1. Herrenzimmer kompl. 1 Saxo⸗ phon mit Kaſten, 1 Büfett und ſonſtiges. Dietz, Gerichtsvollzieher. „Hhakenkreuzbanner“ Freitag, 21. Juli 1939 Ein Unwetter über Lindau » Lindau, 20. Juli.(Eig. Bericht.) Von einem ſchweren Unwetter wurde am Donnerstagnachmittag die Lindauer Gegend heimgeſucht. Gegen 15.15 Uhr zogen ſchwarze Wolken über den See, ein ſtarker Sturm ſchüt⸗ telte die Bäume und riß die reifenden Früchte herunter. Sturm und Regen waren derart heftig, daß ein Aufenthalt in den Straßen un⸗ möglich war. Große Verheerungen richtete der Sturm auf der Eiſenbahnſtrecke an, welche die Inſelſtadt mit dem Feſtland verbindet. Hier wurden auf der Bahnſtrecke ſämtliche Telefon⸗ doppelmaſten umgelegt. Die Leitungen waren alle unterbrochen. Alle verfügbaren Telefonar⸗ beiter ſind ſofort zur Behebung des Schadens eingeſetzt worden. Nach einer Stunde war das Unwetter vorbei und der See wieder ruhig. Märkte Obſtgroßmarktbericht Weinheim vom 20. Juli. Per Kilo: Pfirſich 30—68, Zweſchgen 40—60, Stachelbeeren 24—36, Johannisbeeren 28—32, imbeeren 64, Birnen 20—60.— Anfuhr 950 — Nächſte Verſteigerung heute 5 Großmarkthalle Handſchuhsheim Sauerkirſchen 20—30, Johannisbeeren 14—16, Sta⸗ chelbeeren 12—16, Himbeeren 32, Birnen 15—28, Aepfel 15— 28, Pflaumen 20—27, Reineclauden 20—25, Lützelſachſener Frühzwetſchen 25—30, Pfirſiche 15—35, Aprikoſen 35, Kopfſalat—4, Kohlrabi 2, Buſchbohnen 18, Stangenbohnen 20, dto. gelb 20, Erbſen 10—12, Tomaten 1 30, II 20, Blumenkohl 15—25. Wirſing 3, Weißkraut 3, Rotkraut 10, Schlangengurken 15—32, Kaſtengurken 15—30. Anfuhr und Nachfrage gut. kine Candungsfahrt des„Oraf Jeppelin“ Beſuch der RKeichsgartenſchau/ Renn-Reportage aus dem Cuftſchiff Frankfurt⸗Main, 20. Juli. Wie die Deutſche Zeppelinreederei mitteilt, wird das Luftſchiff L3 130„Graf Zeppelin“ am Sonntag, 23. Juli, eine Landungsfahrt nach Bielefeld und Münſter durchführen. Das Luftſchiff wird bereits am Samstag, 22. Juli, zwiſchen 20 und 21 Uhr vom Luft⸗ ſchiffhafen Rhein⸗Main aus aufſteigen, um dann noch ſpät abends(etwa 23 Uhr), der Reichsgartenſchan in Stuttgart einen Beſuch abzuſtatten. Anſchließend kehrt das Luftſchiff in den Vormittagsſtunden des Sonntag wieder nach Frankfurt⸗Main zurück, um über dem Luftſchiffhafen Rhein⸗Main die Poſt für die Landungsfahrt nach Bielefeld und Münſter aufzunehmen. Das Luftſchiff wird zu dieſem Zweck in Frankfurt nicht landen, ſondern über dem Luftſchiffhafen auf etwa 100 Meter Höhe heruntergehen und die Poſtſäcke mit Winden an Bord nehmen. Dann wird das Luftſchiff am Sonntagvor⸗ mittag über dem Rürburgring erſcheinen, und ſich dort in die Funkreportage über das Rennen einſchalten. Dann geht die Fahrt weiter nach Bielefeld und Münſter. Mit der Rückkehr des Luftſchiffes auf den Luft⸗ ſchiffhafen Rhein⸗Main iſt Sonntagabend gegen 22 Uhr zu rechnen. Das heimatfeſt in Rappenau 100 Jahre Mõ„Frohſinn“/ Selbſt das Brillantfeuerwerk fehlte nicht Rappenau, 20. Juli.(Eig, Ber.) Zu“ Be⸗ 57 der Woche ſtand die Muſtergemeinde des reiſes Sinsheim, Bad Rappenau, im Ae chen eines großen Heimattages. Deſſen eigentlicher Anlaß gab das 100jährige Jubiläum des MGWV.„Frohſinn“ Bad Rappenau. Gemeindeverwaltung und Vereinsleitung entſchloſſen ſich, hier zuſammen u arbeiten und das Sängerfeſt zu gleicher Zeit zu einem Heimatfeſt und Wiederſehensfeſt der auswärtigen Rappenauer zu machen. Man hatte auch nicht umſonſt auf die Hei⸗ matliebe der Rappenauer geſetzt, denn in gro⸗ ßer Zahl kehrten ſie in die heimatlichen Gefilde zurück und halfen fleißig mit, das Feſt zu be⸗ gehen. Dieſem drohten am Sonntagmorgen durch das ungünſtige Wetter noch erhebliche Schwierigkeiten, aber ſchließlich wandte ſich alles zum Guten und in fröhlichem Stil konnte die Veranſtaltung z Ende geführt werden. Selbſt das„Brillantfeuerwerk“ fehlte abends nicht. Zunächſt war am Samstag im nuffal eine mit reichen geſanglichen und mu ikaliſchen Gaben ausgeſtattete Heimatfeier, bei der Bürgermeiſter Hofmann die Grüße der Ge⸗ meinde und der artei entbot. Der Vereins⸗ führer des Jubelvereins, Emil Freu den⸗ berger, begrüßte die Teilnehmer im Namen ſeines Vereins,* Geſchichte eine ſtolze Entwicklung des Kreisfängerführer darſtellt. eutſchen Männergeſanges aus Kauf⸗ mann(Heidelberg) war ebenfalls zu dem Abend erſchienen, um dem verdienſtvollen Chorleiter Eugen Botſch, der ſeit 1912 die geſangliche Leitung hat, für 50jährige Mit⸗ gliedſchaft mit dem goldenen und Vereinsfüh⸗ rer Emil Freudenberger mit dem ſilbernen Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedſchaft aus⸗ zuzeichnen. Außerdem erhielt der Jubelverein eine Ehrenurkunde des Deutſchen Sänger⸗ bundes. Nach einer Totengedenkfeier am Sonntagmorgen mit einer Kranzniederlegung am Gefallenen⸗Ehrenmal folgte in der Feſthaile ein großes Feſtkonzert, an dem ſich acht Geſangvereine der Sängerkreiſe Heidelberg und Karlsruhe beteiligten. achmittags erlebte das Feſt ſeinen äußeren Höhepunkt mit dem Feſt⸗ ſn flennicger K AlL5TAV. je de rz eit Wilo und Oeflüge ſecen zamstas une sonntag KoNZERT„» zug⸗ in dem ſich über 30 Vereine aus der Umge⸗ ung befanden. Mehr als 1000. dürften es geweſen ſein, die unter den K ängen der beiden Kapellen zum ſchattigen Feſtplatz auf dem Schloßhof marſchierten, wo nach der Be⸗ grüßung durch Vereinsführer Emil Freuden⸗ berger die einzelnen Gaſtvereine mit ihren gefanglichen Darbietungen aufwarteten. Abends kamen die Rappenauer noch zu einer ſtimmungs⸗ vollen Kameradſchaftsfeier zuſammen, wobei die Freude, daß das Feſt gelungen war, deutlich Ausdruck fand. — Nachruf! Unser langjähriger Werksangehöriger, Herr Laver Biebl aus Mannheim, ist am 18. Juli 1939 nach kurzer Krankheit im Alter von 62 jahren gestorben. Ehren halten werden. Mannhelm, den 19. jull 1939. Wir verlieren in dem verstorbenen einen pflichttreuen, tüchtigen Mitarbeiter und Arbeitskameraden, dessen Andenken wir stets in Slrebelwerl Gesellschait mit bescr. Haltuns Daunen⸗Steppdeg. dir. vom Herſteller Gr. 150%00 em, beiderſ. Zwiſchen⸗ ſutter, extra Naht⸗ dichtung, gt. Dau⸗ nenfüllung u. Ver⸗ arbeitg., das Paar ab 95.—„gegen bar. Auf Wunſch hier in Mannhern unverbdl. anzuſeh. Schreib. Sie bitte ſofort an Firma: J. C. Wehrle Nchf., (158249v) nendeckenfabrikat. (4164B) Unsere gute Mutter, Frau geb. Wühler durch den Tod genommen worden. Mannheim, den 21. Juli 1939. MHargareina Berrel s,. ist nach schwerem Leiden am Mittwoch, den 19. Juli 1939, uns In tiefer Trauer: Die Hinferhlichenen Am 20. Juli d. J. verschied nach langem, schwerem, mit zroßer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwester u. Schwägerin Clementine Kacer Krazen Mannheim(Schwarzwaldstr. 19), den 21. Juni 1939 Die Bestattung findet statt am Samstag, 22. Juli, um 14 Uhr, auf dem Mannheimer Haupfriedhof. 496 Dr. med. Die in tieier Trauer Hinterbliebenen: Dr. Filip Kaæer Jan Kaæer, z. Tt. RAb. ramaore Ke&er Line Krelke und Schwestern Mine Keter (158275) Statt Karten! Mutter geb. Seih Danlsagung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme sowie für die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgans meiner innigstgeliebten Frau, unserer herzensguten, unvergeblichen Marie Hedemann sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank. Ganz besonders danken wir Pg. Pungs von der Kreisleitung der NSDAP für seine tief zu Herzen gehenden, trostreichen Worte, sowie dem Quartett der„Liederhalle“ für den erhebenden Grabgesans. Mannheim(Arrasweg 16), den 20. Juli 1939. Hart Heckmann u. Hinder Wilni, Hilde, Kurt u. noe Gestern nacht wurde uns nach kurzer Krankheit unsere liebe Mutter, Großmutter, Tante und Schwä⸗ gerin, Frau 4⁰ Anna Menz vse. durch den Tod entrissen. Mum.⸗Friedrichsfeld, den 21. Juli 1939. Die Beerdigung findet am Samstag um 5 Uhr in Friedrichsfeld statt. Todesanzeig e geb. Kuhn Die trauemden Hinterbliebenen (41975) lieben Verstorbenen, Herrn Ortsgruppe Waldhof. Pg. Köhler, Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme an unserem Oitmar Leberi sagen wir allen denen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden unseren innigsten Dank. insbesondere danken wir dem Ortsgruppenleiter der NSDA, und dem Betriebsführer der Zellstofffabrik Werk Waldhof, Herrn Direktor Claus, für ihre erhebenden Worte am Grabe. Ferner danken wir seinen Kame⸗ raden von der Ortsgruppe, der NS-Frauenschaft, den Abordnun- gen der H] und des BDM, seinen Berufskameraden und der Kapelle der Werkieuerwehr, sowie dem Geistlichen. Mannheim-Waldhof(Altrheinstr. 21), den 20. Juli 1939. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ffau Elise Lebert Wwe., geb. Born, und Hngenärige „Unerwartet rasch ging mein lieber Mann, unser gutér Vater und Grohvater Fritz Heinz Nitier im Alter von 53 Jahren von uns. Kirrlach, den 20. Juli 1939. Die Trauerfeier findet am Freitag, 21. Juli 1939, um 21 Uhr, vor dem Städt. Krankenhaus in Bruch- Sal statt. Todesanzeige Für die Hinterbliebenen: Uharlotte Ritter-Wünler (158 292 V) (158265) Famtenanzeigen„55 [Lein- Wagen Sehmitt Standplæt⁊: Garage: H 7, 30 Fernrut 26371 Leih- Autos Wasserturm-barage iminger Hlot. 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In ſol der Feri gern in d ſtraße, de fahrunger Weiterrei Zu di⸗ Raſtplätze des badi Reihe da erfüllt mi tigſten, di Württeml verbinden kehrs, mit digkeiten, gen Umg täglich an Vorausſe ſtation i: Reiſeland kehrsſtron Mag de mobiliſter von Freil ſee entlat bruck bis durchs pr tal nach wäre ins oder eine den als oder ſollt. ———— —— „ ſchau mar noch zu immer Halt ge den klarer gewaltigſt reckt ſich Donaueſch Park, im ſten zu F belungenl Parzival deutſchen man ſich derte umg mal einen des Fürſt ihre Kult Kunſt vor genwart Heimatmu Bewohner Baar ruft den, in d lienſaales uli 1959 ———— Vereins⸗ euden⸗ n Namen ne—— rgeſange Kauf⸗ zu dem enſtvollen 1912 die 4 ige Mit⸗ reinsfüh⸗ ſilbernen haft aus⸗ ibelverein Sänger⸗ ier am derlegung eſthalle ich acht lberg und lebte das dem Feſt⸗ . 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Wer den kurzen Raſttagen im Lauf eines Arbeitsjahres mehr als völlige Ruhe, wer ihnen wachſtes und reichſtes Erleben bis⸗ her noch unbekannter weiträumiger Teile des ſchönen Großdeutſchen Reiches abfordert, dem Rnr Auto zum unentbehrlichen Reiſe⸗ mittel. Setzen ſolch erhöhte Anſprüche an die Ferien⸗ fahrt, in ihrer Planung auch ein zumindeſt flüchtiges Wiſſen um die Schätze des ausge⸗ wählten Reiſelandes voraus, ſo iſt es doch längſt unmöglich geworden, die beſonders ſehenswerten Orte desſelben ahnungs⸗ und achtlos auf der Fahrt zu vergeſſen. Denn be⸗ reits haben ſich überall, wo die Vorausſetzun⸗ gen erfüllt ſind, Verkehrspunkte gebil⸗ det, deren Namen zu Begriffen geworden ſind. Dieſe„Ferien⸗Feldzugsſtationen“ liegen ver⸗ kehrsgeographiſch immer beſonders günſtig. Sie vereinigen die wichtigſten Straßen verſchiede⸗ ner Richtungen miteinander, in ihren Sehens⸗ würdigkeiten ſind ſie getreuliche Abbilder ihrer Landſchaft und deren Kultur. Sie verfügen über die erforderlichen gaſtronomiſchen Ein⸗ richtungen eines Verkehrsknotenpunktes und beſitzen überdies ein ſo reges Eigenleben, daß auch die unterhaltlichen Wünſche des hier Automobiliſten nicht unerfüllt eiben. In ſolchen Orten iſt der„tägliche Umſchlag“ der Ferienfahrer gewaltig, man miſcht ſich gern in den neuzeitlichen Raſtbetrieb der Land⸗ ſtraße, denn aus den hier ausgetauſchten Er⸗ fahrungen mit den anderen kann man für ſeine Weiterreiſe oft entſcheidende Gewinne ziehen. Zu dieſen ausgewählten und bevorzugten Raſtplätzen im ſommerlichen Automobilverkehr des badiſchen Reiſelandes gehört in erſter Reihe das ſchöne Donaueſchingen. Es erfüllt mit ſeiner günſtigen Lage an den wich⸗ tigſten, die ſchönſten Landſchaften Oberbadens, ürttembergs und Hohenzollerns mit einander verbindenden Schlagadern des Automobilver⸗ kehrs, mit ſeiner Fülle einmaliger Sehenswür⸗ digkeiten, mit der landſchaftlich ſo vielgeſtalti⸗ gen Umgebung und endlich durch ſeine ſich täglich aufs neue bewährenden Gaſtlichkeit alle Vorausſetzungen ſolch einer bevorzugten Haupt⸗ ſtation im gewaltigen das ſüdweſtdeutſche Reiſeland durchflutenden ſommerlichen Ver⸗ kehrsſtrom. Mag das Reiſeziel des durchfahrenden Auto⸗ mobiliſten noch ſo fern geſteckt ſein, mag's ihn von Freiburg oder Offenburg her dem Boden⸗ ſee entlang über den Arlbergpaß und Inns⸗ bruck bis Wien oder Bozen oder Venedig durchs prächtige felſenumdräute obere Donau⸗ tal nach Ulm, München und Salzburg führen, wäre ins Bordbuch des Wagens auch Palermo oder eine noch fernere Stadt im ſonnigen Sü⸗ den als Wendepunkt der Tour eingetragen, oder ſollte auch Stuttgart, deſſen Reichsgarten⸗ Reisegepäck bei Gold-Pfeil,..2 gevenübe Plankenhof „ ſchau man beſichtigen möchte, der Endpunkt der noch zu erreichenden Tagesfahrleiſtung ſein, immer wird am Quell der Donau Halt gemacht. Man blickt einmal hinein in den klaren Waſſerſpiegel der Geburtsſtätte des gewaltigſten Stromes Großdeutſchlands, man reckt ſich und atmet auf in einem Gang durch Donaueſchingens prächtigen jahrhundertealten Park, im Schauſaal der Hofbibliothek des Für⸗ ſten zu Fürſtenberg, wo Handſchriften des Ni⸗ belungenliedes, des Schwabenſpiegels und des Parzival unter vielen anderen Kleinodien der deutſchen Kulturgeſchichte zu ſehen ſind. Läßt man ſich vom Odem vergangener Jahrhun⸗ derte umgeben und man wirft wohl, auch ein⸗ mal einen Blick in die Säle der Sammlungen des Fürſten. Hier wird die Landſchaft und ihre Kultur in den ſchönſten Werken ihrer Kunſt vom ſpäten Mittelalter bis in die Ge⸗ genwart lebendig. Hier in einem reizenden Heimatmuſeum ſchaut man in den Alltag der Bewohner des Landes und die Geſchichte der Baar ruft ſich in den ausgeſtellten Römerfun⸗ den, in den intereſſanten Stücken des Fami⸗ lienſaales des Fürſtenhauſes in die Erinne⸗ rung. Sogar der Geologie, der Mineralogie und der heimatlichen Tierwelt ſind im großen Sammlungsgebäude eigene Säle gewidmet. Es kann ſchon ſein, daß ſolches Schauen zum intenſiveren Erleben der Landſchaft um die Donauquelle reizt. Dann wird dem Reiſe⸗ programm eben einmal ein wenig Gewalt an⸗ getan und man bleibt auf ein paar Tage. Be⸗ reut hat das noch keiner. Man ſchaut ſich ein⸗ mal den Rheinfall bei Schaffhauſen an, man bummelt über einen Nachmittag durch die wildromantiſche Wutach⸗ oder Gauchach⸗ ſchlucht und man wandert an den Donau⸗ ufern hin zum Wartenberg. Der Gipfel der vulkangeborenen Höhe bietet eine prächtige und umfaſſende Ausſicht. Die ſonnige Baar, die, mit dem Silberbande der jungen Donau durch⸗ wunden, eine breite Brücke zwiſchen Schwarz⸗ wald, Hegau und Bodenſee bildet, Donaueſchin⸗ gen, den öſtlichen Ausläufern des Schwarz⸗ waldes vorgelagert, den Feldberg, ein ganzes Gewoge von Höhen und Täler fängt man ein mit einem einzigen Blick. Es gibt noch ungezählte weitere Landſchafts⸗ erlebniſſe, die Donaueſchingens nächſte Um⸗ gebung verſchenkt, der Abſchied von der Donau⸗ quellſtadt wird darum auch noch nach Tagen ſchwer. Um ſich alles zukommen zu laſſen, um auch das Bregtal, die nahen Gebirgszüge des ſchweizeriſchen und ſchwäbiſchen Jura, die Fel⸗ ſenwelt der oberen Donaulandſchaft und die vielen lieblichen Schwarzwaldneſter im Um⸗ kreis kennenzulernen, müßte man einmal ſein Ferienhauptquartier hierher verlegen. Die Stadt im Herzen der verſchiedenſten und reiz⸗ vollſten Landſchaften des Südweſtens iſt ein unerreichter Ausgangspunkt der Wanderungen und kurzen Fahr⸗ ten, die ſich hier in ſo großer Vielzahl bieten. Wer einmal einen Blick auf die Landkarte wirft, wird ſelber finden, daß es keinen günſti⸗ geren im weiten Umkreis gibt. Hochſchwarzwald ⸗ glückliches Ferienland Immer noch übt der ſüdliche Hoch⸗ ſchwarzwald auf alle Wanderfreudigen jene Anziehungskraft aus, die ihn zu einem wahren Wandergebiet macht. Die roten Dächer Neuſtadts, der alten fürſtenbergiſchen Zoll⸗ ſtätte an der Straße von Löffingen nach dem weinfrohen Breisgau, lugen aus dem dunklen Grün der Tannenwaldungen. Neuſtadt iſt Kneipp⸗ und Höhenluftkurort, beſitzt ſeit 1935 ein neues, inmitten herrlicher Baumgrup⸗ pen gelegenes Strandbad mit lieblichem Blick auf die Schwarzwaldhöhen und ermöglicht bei ſeiner zentralen Lage im Titiſee⸗Feldberg⸗Ge⸗ biet mit ihren guten Verbindungen wunder⸗ volle Höhenwanderungen in ſeiner reizvollen Umgebung. Feldberg, Hinterzarten und Saig ſind drei weitere Brennpunkte der Landſchaft. Droben auf der 1320 Meter hohen Im Schlohpark in Donaueschingen Bärhalde, wohl der dichteſten und undurch⸗ dringlichſten Wildnis des ganzen Schwarzwal⸗ des überhaupt, ſollen im 17. Jahrhundert noch Bären gehauſt haben, von denen die Oertlich⸗ keit ihren Namen trägt, Hinterzarten mit ſeinen weit herabreichenden Schindeldächern hat einen beiſpielloſen Aufſchwung genommen. Und endlich Saig, der überaus ſchön gelegene Kurort des Hochſchwarzwaldes und dazu der älteſten einer! Nur zwei Kilometer vom Titi⸗ ſeſe entfernt, liegt Saig am Fuß des Hoch⸗ firſt in 1000 Meter Höhe zerſtreut. Schon 1863/64 beherbergte Frau Kreſzentia Faller auf der ſogenannten„Oeleſteig“ als Gaſtgeberin die erſten Kurgäſte, dieweil ihr Mann in Eng⸗ land den Handel mit Schwarzwälder Uhren betrieb. Ein abwechſlungsreicher Weg führt über den Hochfirſtkamm zum nahen Kappel, (Aufn.: Höll) dem alten Kirchhof mit ſeiner unvergleichlichen Ausſicht vom Feldberg bis zur Stühlinger Alp. In Altglashütten beſpricht man wohl ſeine Ausflüge hinüber ins Falkenauer Tal und nach Neuglashütten. Man hat den Eindruck, als ob tatſächlich die Jahrhunderte an den an den Bergeshängen geklebten nied⸗ lichen Schwarzwaldhäuſern ſpurlos vorüber⸗ gegangen wären. Und welche Fülle von eigen⸗ artigen Reizen gewährt gar eine klare, ſilber⸗ ſchimmernde Vollmondnacht, wie ſie dem Men⸗ ſchen nur der hohe Schwarzwald ſchenken kann! Geſpenſtiſche Schatten werfen die in den ſter⸗ nenüberſäten Nachthimmel aufragenden et⸗ tertannen, und ein friſcher Wind ſtreicht durch das Gras. Am Windgfällweiher, der auch heute noch den Charakter des Verborgen⸗ ſeins, des Weltabgewandten, des ruhenden Pols im lauten Weltgetriebe nicht verloren hat, tummeln ſich Badeluſtige. Lenzkirch, deſſen Freilichtſpiele rühmlich bekannt ſind, weiſt ſchon durch ſeine originellen, holzgeſchnitzten Weg⸗ weiſer, die angenehm warm von den ſonſt üblichen rechteckigen Tafeln abſtechen, auf ſeine innige Verbundenheit mit der Holzbearbeitung hin. Die Krone der ganzen gottbegnadeten Landſchaft aber iſt der Titiſee, der ganz be⸗ ſonders auch den Ausländern ans Herz gewach⸗ ſen iſt.„Wälder, Berge, Waſſer“ ſind ein Motto. Titiſee iſt dans Seebad im Hochſchwarz⸗ wald, ein geradezu idealer Sommerkurort mit ausgezeichneter Unterkunft für alle Anſprüche. Damit aber iſt die Zahl der Kurorte des Hoch⸗ ſchwarzwaldes noch keineswegs erſchöpft. Na⸗ men wie Friedenweiler. Eiſenbach, Bonndorf, St. Blaſien, vor allem aber der als Erholungsſtätte und Ausflugsziel be⸗ ſtens bekannte Feldberg, über deſſen Paß⸗ höhe eine gut ausgebaute Straße führt, mit der neuen Gemeinde Feldberg, ſind gewiß kein leerer Schall. Und dann erſt die Seen! Der idylliſche Titiſeſe, der einſam träumende Feldſee, der langgezogene Schluchſee mit ſeinem gewaltigen Stauwerk, der in ſtiller Landſchaft leiſe atmende Windgfäll⸗ weiher, der Schlüchtſee bei Rothaus, in welchem die Schlücht entſpringt, Was aber wäre die Landſchaft ohne die Menſchen? Ein frohernſtes Spiel der Natur. Erſt durch die Menſchen iſt die Erde mehr, Sie wird Heimat und die ſchließt Land und Leute in ſich. Welch prächtiger Menſchenſchlag lebt doch in den Zauberwäldern des Hochſchwarz⸗ waldes! Holzfäller marſchieren bei jedem Wet⸗ ter in der Morgenfrühe ihrem oft Wegſtunden entfernten Arbeitsplatz zu und verbleiben dort bis zur herabſinkenden Nacht. Sie fällen Bäume, zerſägen Stämme, hauen Junghölzer aus, zie⸗ hen Gräben und legen Kulturen an. All dies vollzieht ſich im Nacheinander der Tage, im Wechſel der naturnah und erd⸗ gebunden. hl zeigen dieſe Prachtmenſchen eine rauhe Außenſeite, ſind meiſt wortkarg und geradeheraus, aber in ihren Reden tanzt auch Schelmerei, ſprechen Lebensernſt und Arbeits⸗ geiſt, klug abgewogen und wohldurchdacht. Wohl nirgends in deutſchen Landen fühlt man ſich ſo mit Scholle und Heimat verwurzelt wie im höchſten Schwarzwald, dieſem heute ſo be⸗ kannten und dennoch abgelegenen Erdenfleck. Denn hier hört und fühlt man den Atem der Natur. Und der Geruch der Erde, des Waſſers und der Wälder iſt ſo eindringlich und ſo mäch⸗ tig, daß man hineinwächſt in ſeine Umgebung. Wenn dann aber die Urlaubstage ſich ihrem Ende zuneigen, kennt man nur den einen Wunſch, recht bald wieder hinauszukommen aus dem grauen Alltag, um hier, in dieſem Paradies des Badnerlandes, die Sorgen des Alltags zu vergeſſen. Donaueschingen am sSchwarzwald ist sehenswert! bonauduelle, Schloßpark, Fursti. Sammlungen und Hofbibliothek- Deizvolle Umgebung mit Vielen Ausfluęszielen- Fàmilienflußbäder- Gute und preisv/urdige Gòstbetriebe Kdt heelelaesanat douaũescliugen Auskunft: 157375 v „Daken kreuzbanner“ Freitag, 21. Juli 1959 350—650 Heter uber dem Hleef jengen Alteftümilcher Oft ien Zn. Schwarzwal Hein Hochmein 3 Merrllehes astat Schwimmstadlon die schöne Barockstadt Auskunft und Prospekte: mit Schloß Stäct. Verkehrsvereln Ruf 2690 Harxzell/ Hotel und Denszon Schönblick Im schön. Albtal gelegen. Empflehlt sich für Sommerfrische u. Wochenend, Zim. fl. 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Juli Bengalische Beleuchtung der auf hohen Felsen erbauten Burgenstadt Höhenfeuerwerk— Strandkonzert ab 20.30 Uhr— 12 Zuschauerschifte bei schlechtem Wetfer findet die Verenstsaltung am dersuffolsenden samstés statt „h a S Beir ſonde Schlö bens wenn Natut danke beleue bieten frohe Den'e BA0 Gaststd Grob Erst! verzei eine 9 den ſe feſte i ſich de burgs eben, luten ſchaft fügun, Reichs leuchti und d dieſem 0. elektrif Barock verſchi ſeinen praſſel dem Meer mmerirische ochwüälder, -Auto- denstadt durch den den“ ln. Korta. Alrekt am r Garten, p. Ruf 71 lenflscherel. Prospekte. ———— immnunmnmen breg· und Scher.prosp. U. d. M. eld ner 204. e. Ferlen· .- bis.— Giemüts der großen s, das Hans m Gottfried es Denkmal it Valds- des Landes, einzigartiges Mittelalters. rholung und und fern. haed * 15—+ % Z0mmor- m Bodensee ndba d. Ur. a. See. Gleichauf. Seeterras. Aug. Litz. isse, Gar. „Rebstein. Prospekte Jun 2 Stött ————— „Hakenkreuzbanner“ Freitag, 21. Juli 1959 Schloßbeleuchtung in Meersburg„Wille und Tat“ in Wiesbaden Bengaliſche Beleuchtungen haben ihren be⸗ ſonderen Reiz. Schon zu allen Zeiten⸗ ſtanden Schlöſſer, Burgen und Stätten höfiſchen Le⸗ bens in ihrem Mittelpunkt. Kein Wunder, wenn Meersburg mit ſeiner herrlichen Naturkuliſſe am Bodenſee zuerſt auf den Ge⸗ danken kam, den Fremden durch ſolche Schloß⸗ beleuchtungen etwas 1 Reizvolles zu bieten, das ſtets eine ſchöne Erinnerung an frohe Ferientage am Bodenſee bleiben ſollte. Den eigenartigen Zauber nächtlicher Lichtkünſte, BAD DURKHEIM 33 borliidlie a. Fensen Herzogmühle Grohe Kaffeeterrasse l. Park m. Blick a. Herzosweiher. Erstkl. Küche. Geeignet für Betriebsausflüge. Ruf 367. die ſich im Seeſpiegel wunderbar vervielfäl⸗ tigen, hat ſchon Goethe gekannt und in den „Wahlverwandtſchaften“ an bedeutſamer Stelle als erregenden Faktor verwandt. Es wäre un⸗ verzeihlich, wenn ſich Meersburg, das ſich wie eine Mittelmeerſtadt über felſiger Küſte erhebt, den ſeltenen Reiz ſolcher ſommerlicher Nacht⸗ feſte in dieſem Jahre entgehen ließ. Man hat ſich daher zu einer Beleuchtung entſchloſ⸗ ſen, die am Bodenſee einzigartig daſtehen ſoll. Sie findet am 22. Juli ſtatt und wird bei ſchlechtem Wetter auf den darauffolgenden Samstag verlegt. Neuartige eleuchtungen werden Meers⸗ burgs eine romantiſche Note eben, Strandkonzerte großer Kapellen und lutendes Licht verleihen dieſer—0— Land⸗ ſchaft ihren Rhythmus. Sämtliche zur Ver⸗ fügung ſtehenden großen—— der Reichsbahn werden in ihrer märchenhaften Be⸗ leuchtung vor dem Ufer in Parade auffahren und den Fremden einen Geſamteindruck von dieſem Wunder vermitteln, wenn der große 0 alad 6 etffischend f denu-⸗ W5 222 undgesund elektriſche Waſſerfall über die Felſen des Neuen Barockſchloſſes in die Tiefe ſtürzt. An ſieben verſchiedenen Punkten wird das Feuerwerk mit ſeinen neuen Formen über die Burgenſtadt praſſeln und alles in Licht und Farbe tauchen. Unvergeßlich ſoll der Abſchluß bleiben: Die bengaliſche Beleuchtung. Wie eine brennende Stadt leuchtet das in dunkles Rot getauchte Bild, während Segeljachten und andere Boote in feſtlicher Beleuchtung vor dem Ufer Corfo⸗ ahren. So wird auch in dieſem Jahr die älteſte Beleuchtung am Bodenſee wieder zum Erlebnis. „Rhein in Flammen“ am Mittelrhein Der Landesfremdenverkehrsverband Rhein⸗ land veranſtaltet am Samstag, den 29. Juli, auf der Mittelrheinſtrecke von der Marksburg bei Braubach und von Rhens bis zur Felſen⸗ feſte Ehrenbreitſtein und zum Deutſchen Eck in Koblenz die Großbeleuchtung„Der Rhein in Flammen⸗“, die ein Refeiberes Ereignis im rheiniſchen Reiſeſommer darſtellt. Wieder wird eine große Flotte von Schiffen und Boo⸗ ten an der Beleuchtungsfahrt teilnehmen, wie ſich in allen Orten am Ufer die Zuſchauer im Anblick des feſtlichen Bildes in großen Scharen verſammeln werden. Um Loreley und Burg Rheinfels und die Städte St. Goar und St. Goarshauſen werden in dieſem Jahr zwei Großbeleuchtungen unter dem Motto„Leuchtende Nacht am romantiſchen Rhein“ ſtattfinden, die erſte am Samstag, den 5. Auguſt, die zweite am 24. Auguſt aus Anlaß des Internationalen Weinbaukongreſſes, deſſen Teilnehmer dann eine Mittelrheinfahrt unter⸗ nehmen. Zur Isemann-Gedächtniswoche: Der Marktplatz in Gengenbach Wiesbaden iſt der Vorzug zuteil gewor⸗ den, in der Zeit vom 25. Auguſt bis 10. Sep⸗ tember die größte Ausſtellung des Jahres 1939 im Gau Heſſen⸗Naſſau zeigen zu können. Unter der Mitwirkung der Gauleitung Heſſen⸗Naſſau der NSDaAp, der Wirtſchaftskammer Heſſen, des Deutſchen Gemeindetages, Landesdienſtſtelle Heſſen— Heſſen⸗Naſſau und des Landesfrem⸗ denverkehrsverbandes Rhein⸗Main veranſtaltet das Inſtitut für Deutſche Kultur und Wirt⸗ ſchaftspropaganda die Ausſtellung„Wille und Tat“. In dieſer Ausſtellung, die wie alle Ausſtellungen des Inſtituts für Deutſche Kul⸗ tur⸗ und Wirtſchaftspropaganda der Volksge⸗ meinſchaft dient, wird ſich das vielgeſtaltige Weinin und kulturpolitiſche Leben des rhein⸗mainiſchen Raumes mit ſeinen acht gro⸗ ßen Stadtkreiſen und rund 30 Landkreiſen ein⸗ deutig und eindrucksvoll widerſpiegeln. Dieſe Ausſtellung wird weiter beſtätigen, daß die vielen Gegenſätzlichkeiten in den Landſchaftsbildern doch nur ſcheinbar ſind und allen Kreiſen mit ihren typiſchen Charakteriſtiken der gemeinſame Zug zum gro⸗ ßen Ganzen innewohnt und ſie ſich alle har⸗ moniſch und ſinnvoll in die geſchloſſene Ein⸗ heit einreihen.„Wille und Tat“ wird in der klaren und überſichtlichen Raumgeſtal⸗ tung den Gau Heſſen⸗Naſſau als politiſche Einheit zeigen und die Landſchaften des Gaues, den Rhein, Main, die Bergſtraße, den Odenwald, das Kinzigtal, den Vogelsberg, die Wetterau, den Weſterwald, die Lahn und den Taunus zu dem Beſucher ſprechen laſſen. Die rhein⸗mainiſche Induſtrie wird in ihrer Vielſeitigkeit durch die prominenteſten Ver⸗ treter der einzelnen Wirtſchaftszweige ihr be⸗ ſonderes Kennzeichen, ihre Qualitätsproduk⸗ tion, zur Schau ſtellen und beweiſen, wie ſtark die Forderung nach der Güteleiſtung im Rhein⸗ Maingebiet verwirklicht iſt. Von den Wirt⸗ ſchaftszweigen aller Art ſind im Gau Heſſen⸗ Naſſau insbeſondere Verkehr und Frem⸗ denverkehr ſtark ausgeprägt und ſie wer⸗ den daher auf der Ausſtellung beſonders be⸗ rückſichtigt ſein. Eine Sonderſchau des Landes⸗ fremdenverkehrsverbandes Rhein⸗Main„Das Reiſeandenken“ wird darüber belehren, wie das ſchöne Reiſeandenken ſein und wie es nicht ſein ſoll. Wieſenmarkt in Erbach Wer die Straßen Erbachs durchzieht, merkt, daß der Wieſenmarkt in allernächſter Nähe iſt. Ueberall regen ſich fleißige Hände und ein Marktwagen nach dem andern fährt zum Markt⸗ gelände. Auf dem Marktgelände ſteht bereits der größte Teil der Geſchäfte. Nur die kleinen Verkaufsgeſchäfte fehlen noch, die allerdings ſtets erſt am Samstag oder am Sonntagfrüh eintreffen. Der kommende Marktſonntag wird neben den Volksbeluſtigungen aller Art wieder⸗ ein Großfeuerwerk von beſonders großem Ausmaße bieten. Der Schlußeffekt dieſes Groß⸗ feuerwerkes ſoll das Durchſchreiten des Stor⸗ ches durch die Wieſe bilden. Am folgenden Marktmontag beginnen in aller Frühe die Vorprüfungen für das Reit⸗ und Fahrturnier. Die Hauptprüfungen werden durch einen Aufmarſch vom Adolf⸗Hitler⸗Platz Erbach um 13 Uhr eingeleitet. Die Beſetzungen der einzelnen Konkurrenzen ſind überaus en ſo daß der ganze Nachmittag mit Pferdeſport ausgefüllt ſein wird. Aber auch hier fehlt es nicht an einer Ueberraſchung, was man ja beim Erbacher Wiefenmarkte gewohnt iſt. Kurz nach Beginn der pferdeſportlichen Veranſtaltungen wird ein Segelflugzeug, welches nach Erbach geſchleppt wird, einige Vorführungen eigen und den Schluß wird ein Fall⸗ frrnnn bilden. Nieren- und Blasen-Heil-Bad BAD BRUCKENAU Wernarzer neiiquelle Stahi- und Moorbad eii 1747 Bayer. Stoatsbed in der Rhõn, etprobt auch gegen „ Frauen-, Herzleiden, Blutarmut. Saison: Mai-Okt. Jagd, Fischerei. Wernarzer Wasserbezug durch lsendch bel Bad bürkhelm Das 1dyll impfilzer WaId stets frische Forellen Schönstes Ausflugszlel für Betriebe u. 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Juli hat ſie anläßlich der Jahres⸗ ſowie das Betreten der Inſel und der ZBu miteinander verbunden durch einen 8 bewaldeter g101 „ hauptverſammlung des Rheiniſchen Vereins für verboten. Verboten iſt weiter das bildliche Kuppen Kämme und Waffer und Waldſchönbeiten des ch 4 Der jetzt fertiggeſtellte Feſtſaal des Si⸗ are Darite ins l ichnen rühmien Gebirges. din meonsſtiftes in Trier, einer romantiſchen Denkmalpflege und Heimatſchutz in würdiger Darſtellen, Juſ 15 18—— mit berüh 9 4 1 ſter ſch 1 7 öff oder Fotografieren der Inſel Helgo 3 Kloſfteranlage aus dem 11. Fahrhundert, der ein neuer Form wieder ihre Pforten geöffnet. Mnlggen einſchließiich der Düne von ESonntagsrucfahrrarten bei beſonderen. Anläſſen. burg, a 4 eindrucksvolles Beiſpiel neuer deutſcher Raum⸗ Land aus und von Bord von Fahrzeugen. Aus Anlaß der Iſenmann⸗Jeier in Gengenbach geben im Mi 3 1323 Was bei lgoland⸗B beachten iſt Land aus un 2 die Bahnhöfe der RBꝰ Karlsruhe im Umkreis von d irs iſt, dient künftig dem Empfang as beim Helgoland⸗Beſuch zu beachten i Schließlich iſt das Mitführen von Fotoappara- 150 Kilometer Sonntagsrückfahrkarten(auch Blanko) wurden 4 dher Gaſte der,Stavt. Der Vierhof des In einer Bekanntmachung des Reichsinnen⸗ ten auf der Inſel Helgoland einſchließlich den nach Kengenbach aug mitz Gchontag 24. Julf,—— Simeonsſtiſtes im Schatten der Porta Nigra miniſters werden die Folgerungen bekanntge. Düne unterſagt. Ausgenommen hiervon ſinr 24 hr ſende zer nüchnurh. 921 iſt zum Schauplatz feſtlicher Veranſtaltungen eben, die ſich aus der Erklärung der Inſel Bewohner der Inſel Helgoland mit beſondere 66er Tag in Lahr geben 35 Bahnhöfe in Baden 4 fh auserſehen. Am 24. Juli wird die Stadt zu elgoland' zum militäriſchen Sicherungs⸗ behördlicher Genehmigung. kegen Worzeigen Ber Seilnehmerfefie, Sunigc unß nicht einem Abendſingen der Trierer Singſchule in bereich ergeben. Deutſche Staatsangehörige, die W 5 Er 212 33*—5——— gel!.— Die ft den Hof des Simeonsſtiftes einladen. Die das 15. Lebensjahr vollendet haben, müſſen Wie zu Grimmelshauſens Zeiten baut ſich auch heute Hinfahrt vom Samsfag, 29. Juli, 9 Uor, bise Sonn. am De 3 Hojährige„Ratsherren⸗Schenke zur danach für den Aufenthalt an Bord von Fahr. im Eudweſten des Kurſiavtchens Oppenau, der ag. 50. Julz, Tien Ragkaurt Nauſ, S22 Ahr paſeftei dendere Steipe“, eine Pflegeſtätte moſelländiſcher zeugen aller Art, die Helgoland⸗Reede oder dunkelbewaldete Gebiraszug der Moos hehr und ſoſt 1. Auguſt, hr(ſpäteſte dens be 1 Gaſtlichkeit, iſt jetzt völlig wiederhergeſtellt wor„ ⸗Hafen anlaufen, ſowie für das Betreten der gebeimnisvoll auf, wie vor beinahe 300 Jahren einen ntri e. davon L Jnmmeumnnnmummnmmnmmnnnnnmnmnmnmmmnmmmmumunm———8 An 3— 1 —— 7 UILISCTERNARTC chſ Heimatspiele Ladenburg seeun A in ERBACHi./O. T Woöchentlich— in der Kurpfalz von c. Serr. S noch 34 — Spleltage im juli: Samstags 3—— — 21 Uhr, Ssonntags 17 Uhr. S in Erhach im Odenwa d 1mol 3 Auf demhistorlschen Herktplotz zecueme rribünen-sitzplätze- S Menzel, am 23., 24. und 30. Juli bent zenſS 4% dueze zaiesierefeene wi S 33 —9»MVr zohren die Hb-— a* Reichsbann, OEO und omnibus. S 13 Fu — Vorverkauf für Mannheim: völ-⸗ S als 4 gelsebeilage⸗ 37 kische Bucnhandlung- P 4, 12. S. fe Sonntag, 23. Jull: volksbelustigunge n aller ber krfolg der E kam Ko eumnmnnnnummnunmönnnzmnmnnininunnnnanrmnnmzmnnnmnninnurnnmnmzninnminunzmnninenzmnrmnumnsnsmnmmnninintnn nuß Mentag, 24. Juli: nachm. 1½ Unr, Konkurrenzen ten Sat der Wehrmacht, SX und SS. Reit- und Fanrturnier, ist in dieser Münſten Galopprennen— Flugsport gebeln HEIDELBERG die 2000 johr. Stodt Nordlär 8 tag, 30, Jult 2 eEn Urꝗg mit inrem herrlichen nen 61 4 S keit begründet Mod., bestgefünrt. kremdenhelm lür Erfolge Haid, n r 5 Haus Lonnenbün! kurzen, langen od. Daueraufentnalt S 9 3 5 d wortet ouf Schri 4 Amazonenrennen, Totalisatorbetrieb Herri. Aussicht a. Schloß, Stadt, Nockat, Waldberg. m. Königstuhl C Wimm d lhren Besuch ſtreitbar — a Röcderweg 6(über der„Alten Brücke“)— Fernruf 5316 gesuehen sie auen das Sehuylmmbacdkaffee wiſchen Bergelbero Londitorel-Kallee farten eF n f schloß— wolfsbhrunnenweg 32 lag der S 1* 90 63 d 54 5 5 Minuten hinterm Schloß- Rut 6564 und Weinstube ftand, d E Hospiz„Wartburg“., Schöne Terrassen mit hert- ran 9 ener El licher Aussicht aut Mechar und' Gedirge. Eigene Konättorel Semotlches fomlienteffee. fevenober dem rung un Besitzer: August Künn. 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Juli 1939 der lunge Koch Künpit auch ale“ ecröder neder vier Deutſche ziehen beim Männer⸗Einzel in die Vorſchlußrunde ein, aber unter den letzten vier Frauen keine Deutſche Licht und Schatten lag am Donnerstag über den Internationalen Tennismei⸗ ſterſchaften von Deutſchland in Ham⸗ burg, als die Teilnehmer der—————— im Männer⸗ und Frauen⸗Einzel ermittelt wurden. So erfreulich es iſt, daß vier deutſche Spieler bei den Männern in die Vorſchluß⸗ runde einzogen, ſo betrüblich iſt es auf der an⸗ deren Seite, daß unter den letzten vier Frauen nicht eine einzige Deutſche zu finden iſt! Die freudigſte Ueberraſchung bei den Spielen am Donnerstag bereitete unzweifelhaft der junge Weſtfale Engelbert Koch, der Schwe⸗ dens bekannten Meiſter Karl Schröder in fünf Sätzen:3,:7,:6,:1,:2 bezwang. In den anderen Spielen ging alles glatt, wenn man davon abſieht, daß Heinrich Henkel ſchwer mit ſeiner Form zu kämpfen hat und gegen den Ungarn Dr. fereneſe am Rande einer Riederlage war. Erſt im letztten Satz raffte lich der Berliner zuſammen und gewann ſchließli noch:8,:3,:7,:1, 674. Die Vorſchlußrunde mit den Paarungen Rolf Göpfert— Roderich Menzel, Heinrich Henkel— Engelbert Koch ver⸗ ſpricht harte und ſchöne Kämpfe. Im Spiel Koch— Schröder ertrug der auch als Fußballſpieler von Preußen Münſter ge. ſchätzte junge Weſtfale die drückende Schwüle beſſer. Nach der:1⸗Führung des Schweden kam Koch immer beſſer auf, während Schröder nur noch ſo über den Platz„kroch“, Beim vier⸗ ten Satzball kam dann ſchließlich der junge Münſteraner über den körperlich ſchweren Nordländer zu einem begeiſtert aufgenomme⸗ nen:1,:7,:6,:1,:2⸗Sieg. Nach ſeinen Erfolgen über Georg von Metaxa und Karl röder muß man Koch als. unſeren unbe⸗ ftreitbar ſtärkſten Nachwuchsſpieler bezeichnen. Lange Ballwechſel gab es in dem Kampf wiſchen Roderich Menzel und dem ſpiel⸗ fiarken Italiener Canapele. Bei der Mauſe lag der Sudetendeutſche:6,:0, 3·6 im Rück⸗ ftand, dann ſetzten ſich aber doch ſeine Erfah⸗ rung und ſein beſſeres Können durch, und mit feinen ſcharf placierten Schüſſen erkämpfte er ſich nach einem überlegenen fünften Satz mit :6,:0,:6,:3,:1 den Eintritt in die Vor⸗ ſchlußrunde. Unter einer ſchwankenden Form und einem Mangel an Sicherheit litt Heinrich— in dem Spiel gegen den Ungarn Dr. Ferenezy. Wenn der Berliner ſchließlich doch:8,:3,*+◻— :1,:4 gewann, ſo wirkte ſeine Leiſtung doch matt. Meiſt unvorbereitet wagte er ſich ans Netz vor und wurde dann von dem Ungarn, in der Hauptſache mit placierten Rückhandbällen, paſ⸗ ſiert. Im entſcheidenden fünften Satz gaben beide Spieler ihren Aufſchlag ab, bis Henkel dann mit einer großen Kraftanſtrengung ſich doch noch den⸗Sieg erkämpfte. Nachdem die Titelverteidigerin Frau Hilde Sperling⸗Krahwinkel(Dänemark) als erſte in die Vorſchlußrunde eingetreten war, folgten ihr am Donnerstag die ungariſche Meiſterin So⸗ mogyi, die Jugoſlawin Kovac und die unver⸗ wüſtliche Holländerin Couquerque. Annelieſe Ullſtein verlor als Deutſche Meiſterin über⸗ raſchend glatt:6,:6 gegen Frl. Kovae, wobei beide kaum die Grundlinie verließen. Frau Dietz⸗Hamel unterlag ebenſo klanglos:6,:6 gegen die Holländerin Couquerque. Auch in den Doppelſpielen geht es in Ham⸗ burg nun der Entſcheidung entgegen. Im Frauen⸗Doppel zeigte das deutſche Paar Frau Hein⸗Müller/ Walter gegen die Engländerinnen Lumb /Thomas ein gutes Spiel und kamen ſchließlich durch einen:6⸗,:6⸗,:5⸗Sieg als erſtes Paar unter die letzten Vier. Einen ſehr intereſſanten und beiderſeits mit großer Technik durchgeführten Kampf lieferten ſich im Männer⸗Doppel Beuthner/ Redl und Cejnar/ Siba. Die Vertreter des Protektorats kamen ſchließlich mit:3,:6,.4,:9,:6 zu einem recht glücklichen Sieg. Männer⸗Einzel: R. Menzel—Cgnapele 416.:0. :6,:3,:1; Koch—Schröder:3,:7.:6,:1, 6˙2; Henkel—Dr. Ferenczy:8,:3,:7.:1,:4.— r el: Frl. eneZ Florian:6,:2, :1; Frl. Kovac— Frl. Ullſtein:2,:3; Frl. Cou⸗ querque—Frau Dietz⸗Hamel:4.:3.— Gemiſchtes Doppel: Manfredi/ Del Bello—Heidtmann/ Gulcz 624, :6,:4; Schmeil/ Buchholz—Nechvilova/ Cernik:4, :3.— Frauen⸗Doppel: WMheeler/ Jarvis— Manfredi/ Bereſcu:2.:5; Florian/ Kovac—Werring/ Sutz:5, 823: Kpeu Hein⸗Müller/ Walter—Lumb/Thomas:6, :6,:5; Wheeler/ Jarvis—Florian/ Kovac:6,:4. 57 0 Cejnar/ Siba—Beuthner/ Redl:3, Pofhivortverein ehet jeinen melter Die Ehrung des ſiegreich von Darmſtadt zu⸗ rückgekehrten neuen Deutſchen Meiſters der 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel fand im Parkhotel ſtatt. Vereinsfhürer Dr. Fenge dankte den jungen Sportlern für ihre Einſatzbereitſchaft und für die Leiſtung, auch ohne ihren beſten, Necker⸗ mann, den höchſten Titel nach Mannheim ge⸗ bracht zu haben. Als Zeichen des Dankes über⸗ reichte er dem Deutſchen Meiſter prachwwolle Ehrengeſchenke. Auch der Trainer der Mann⸗ ſchaft Karl Kramer wurde gebührend geehrt. Den Dank der Athleten brachte Kamerad Her⸗ werth in ſchönen Worten zum Ausdruck. zuel Mannheiner in der Gndenten⸗auswant nohr vom ofn mannheim und hack vom ofs Ueckarau in Wien mit dabei In dieſen Tagen haben in Dresden Aus⸗ ſcheidungskämpfe der deutſchen Studenten für die Studentenſpiele ſtattgefunden, die bekannt⸗ lich heuer in Wien zum Austrag gelangen. Im Rahmen dieſer Kämpfe wurde auch ein Fußballſpiel der deutſchen Studenten⸗Auswahl gegen eine zweite Mannſchaft der Studenten geſtartet. Das Spiel endete:2, nachdem die Studenten⸗Auswahl durch ein Tor des Nerk⸗ karauer Hack lange Zeit mit:0 in Führung lag. Der Wiener Mittelſtürmer Epp konnte dann zwar die Studentenauswahl nochmals mit:1 in Front bringen, aber wiederum ge⸗ lang der B⸗Mannſchaft der Ausgleich und zwar durch den bekannten früheren Tormann des KFV Stadler. Trotz dieſem 22 hinter⸗ ließ die Studenten⸗Auswahl einen ganz vor⸗ züglichen Eindruck. Hervorragend ſpielten die beiden Mannheimer Hack und Rohr, und neben ihnen wußte beſonders noch der Wiener Epp zu gefallen. Die deutſche Studenten⸗Auswahl ſpielte in folgender Aufſtellung: Geißler(Halle 96)— Katzer(Tennis⸗Boruſſia Berlin), Klaas(An⸗ dernach)— Rohr(VfR Mannheim), Althoff (Preußen⸗Münſter), Lurz— 5 Kit⸗ kers)— Schneider(Hertha⸗BSC Bexlin), Hack (Vfes Neckarau), Epp(Wiener SC), Baron (SC Breslau), Dauda(Viktoria Berlin). In der deutſchen Studenten⸗Elf ſtehen alſo außer den beiden Mannheimern Rohr und Hack — noch eine ganze Reihe bekannter Spieler, wir nennen da in erſter Linie den Andernacher Klaas, der ſchon einmal für Deutſchland gegen Luxemburg ſpielte, den ausgezeichneten Ver⸗ teidiger der Berliner„Veilchen“ Katzer, den prächtigen Mittelläufer von Preußen⸗Münſter Althoff, die beiden Berliner Außenſtürmer Schneider und Dauda, und nicht zuletzt die große Wiener Mittelſtürmerhoffnung Epp. Höchſtwahrſcheinlich wird Deutſchland das Fußballturnier bei den Studentenſpielen mit der gleichen Elf beſtreiten wie dieſes Trai⸗ ningsſpiel, wobei noch ſo ausgezeichnete Spie⸗ ler wie Scheithe(Bayern⸗München), Fendel, Reckermann in die„Olompiaklane“ Angereiht Der gewaltige diefem. Zaß den die deutſche Leichtathletik in dieſem Jahr zu verzeichnen hat, iſt unverkennbar. Er drückt ſich nicht nur in zahlreichen bereits erzielten Rekordverbeſſe⸗ rungen, darunter ſolchen, die einen breiten Einmarſch in die Weltbeſtenliſte brachten, aus, ſondern auch noch durch eine andere Tatſache, eaff die„Zunahme unſerer„Olympia⸗ laſſigen“. Es iſt bekannt, daß das Reichsfachamt für Leichtathletik gewiſſe Leiſtungen feſtgeſetzt hat, deren Erreichen bei offiziellen Fachamtsver⸗ anſtaltungen Vorausſetzung zum Einreihen in die ſogenannte Olympiaklaſſe iſt. Die nfor⸗ derungen ſind, ausezerpeie berhz und im vergangenen Jahr waren es überhaupt nur 16 Athleten, die ihnen genügten. Heute, Mitte Juli, ſind es ſchon 21 Spitzenkönner, die ſich die Zugehörigkeit zur Olympiaklaſſe erwer⸗ ben konnten. Harbig und Blask gelang es ſchon bei den erſten Prüfungskämpfen, Scheuring und Neckermann folgten bei den Gaumei⸗ ſterſchaften. Der nächſte war der Hamburger Geher Schmidt mit ſeiner 10⸗Kilometer⸗Re⸗ kordzeit von 45:33,8. S die Hammer⸗ werfer Storch(57,10 eter) und Beyer⸗ amburg(54.95 Meter) ſowie Stöck mit einer eiſtung im Kugelſtoßen von 16,05 Meter, Eine Woche ſpäter kam der baumlange Polizeiſport⸗ ler Trippe dazu, als er im Länderkampf gegen Frankreich die Kugel 16,12 Meter weit ſtieß. Als zweiter Geher qualifizierte ſich der Berliner Nord bei einem 1 din Deufſchen über 10 Kilometer. Dann kamen die Deutſchen acht Athleten haben bereits ein Anrecht auf den„Sonderpreis des Reichsſportführers“ Leichtathletik⸗Meiſterſchaften mit ihren wunder⸗ baren Leiſtungen. Sie liferten nicht weniger als zehn neue Olympiaklaſſige, Wogkngre von den Leiſtungen, die die ſchon Eingereihten erzielten. Die Neuen“ waren Borchmeyer mit ſeinen 10,5 für 100 Meter, Brandſcheit und Gieſen mit ihren 800⸗Meter⸗Zeiten, Eberlein und Schaumburg mit ihren Leiſtungen über 5000 Meter, Hölling und Glaw mit ihren hervorragenden Zeiten im 400⸗Meter⸗Hürdenlaufen, Kaindl mit ſeinen :06,8 im 3000⸗Meter⸗Hindernislaufen. Weiter rückten Hein im Hammerwerfen, Woellke im Kugelſtoßen in die Olympiaklaſſe ein. Der Länderkampf gegen Italien brachte als wei⸗ teres Mitglied den Wiener Wotapek durch ſeinen Diskuswurf von 51,53 Meter. Harbig verdoppelte ſein Anrecht, indem er ſich außer über 800 Meter auch noch mit ſeiner 400⸗Meter⸗ Siegerzeit von 46,7 einreihte. In dieſem Zuſammenhang macht der„Leicht⸗ athlet“, das Reichsfachamtsorgan, darauf auf⸗ merkſam, daß jetzt auch ſchon acht Athle⸗ ten ein Anrecht auf den„Sonderpreis des Reichsſportführers“ exworben haben, der den⸗ jenigen Olympiaklaſſigen zufällt, die eine „olympiſche Leiſtung“ nicht nur einmal aufzu⸗ weiſen haben, ſondern in der Zeit vom.—30. Juli zu wiederholen vermögen. Das iſt ſchon in den beiden erſten Wochen dieſer Friſt Scheu⸗ ring, Neckermann, Harbig, Brandſcheit, Hölling, Blask, Trippe und Stöck geglückt. Im vorigen Jahr erreichten die Wiederholung einer ſolchen Glanzleiſtung im vorgeſchriebenen Zeitraum im ganzen nur ſechs unſerer Spitzenkönner. Die beiden Mannheimer Rohr(links) und Hack (Privataufnahme) Kunz und Tur(alle DC⸗Prag) als Erſatz⸗ 1 bzw. Auswechſelſpieler zur Verfügung ehen. 3 N** 3 Aus Frankreich wird 1* franzöſiſche Staat das Gelände um die Auto. rennbahn Linas⸗Montlhery 5 die Zwecke des Kriegsminiſteriums aufgekauft habe. Die Sport kreiſe hoffen aber, Autorennbahn und Straßenrennſtrecke dem Sport erhalten bleiben. . Beim 4. Italien⸗Rundflug liegen die deut⸗ ſchen Teilnehmer nach den bisher durchgeführ⸗ ten Prüfungen in Führung. Dipl.⸗Ing. Dietrich (Luftwaffe) auf Meſſerſchmidt, der Sieger des Vorjahres, hält mit 39.6 Punkten den erſten 03 vor Dipl.⸗Ing. Beauvais(Luftwaffe) auf Arado mit 36.7 Punkten. * Das Opfer eines Unglücksfalles wurde der amerikaniſche Olympiateilnehmer Leonhard 'Brien. der der USA⸗Hockeymannſchaft von 1936 angehörte. Er wurde in North Adams —— einer ſchweren Kopfverletzung tot aufge⸗ unden. 2 Malecki bleibt bei Hannover 96. Sein beruf⸗ licher Wechſel nach Magdeburg wird nur vor⸗ übergehend ſein, ſo daß ein Vereinswechſel nicht vorgenommen wird. 1* „Dem Groſweutſchen Waſſerballmeiſter“ lau⸗ tet die Inſchrift auf der Plakette der Stadt Duisburg, die jeder Spieler der Meiſterſieben von Duisburg 98 vom Oberbürgermeiſter der Stadt überreicht bekam. * Jack Dempſey, Amerikas früherer Boxwelt⸗ meiſter, hat ſich von den Folgen ſeiner ſchweren Erkrankung ſo weit erholt, daß er aus dem Krankenhaus entlaſſen wurde. * Der Deutſche Auguf wird vom NSig vom 10. bis 13. Auguſt veranſtaltet und ſieht rund 100 Teilnehmer am Start. — Zwei Ehrenpreiſe hat der Führer für die Sieger bei den Großen Motorbootpreiſen von Deutſchland, die im Rahmen der internationa⸗ len Regatta auf dem Starnberger See vom 28. bis 30. Juli entſchieden werden, geſtiftet. Tagung der Vezirksklanen⸗Vereine Am Besirk Unterbaden Wie alljährlich, ſo werden ſich auch heuer wie⸗ der die Vereins⸗ ſowie Sportführer der Be⸗ zirksklaſſen⸗Vereine des Bezirkes Unterbaden vor dem Eintritt in die neue ußball⸗Saiſon ein Stelldichein geben. Der Spielleiter W. Altfelix hat die Vereine der Gruppe Weſt für den 4. Auguſt, 20 Uhr ins Lokal„zur Lokomotive“ zu dieſer traditionellen Beſprechung eingeladen, während ſich die Gruppe Oſt einen Tag ſpäter in Heidelberg im„Naſſauer Hof“ ebenfalls um 20 Uhr trifft. Reues Duell Harbig-Lanöt in Verlin Hervorragende Beſetzung der internationalen prüfungskämpfe Eine Woche nach Beginn des vorolympiſchen Jahres werden unſere Leichtathleten auf Herz und Nieren geprüft. Die Internationalen Prü⸗ fungskämpfe, die am D. und 30. Juli in Ber⸗ lin und Stuttgart veranſtaltet werden, ſtellen alle Anforderungen, die unſere Aktiven ein Jahr ſpäter bei den Spielen in Helſinki zu er⸗ warten haben. Das Programm der jeweils zweitägigen Kämpfe richtet ſich ganz nach dem Ablauf des Olympiſchen Wettſtreits und alle Teilnehmer werden an den beiden Tagen einer mehrfachen Prüfung in härteſtem Kampf unter⸗ zogen. Das ISTAß in Berlin wird unter tatkräf⸗ tiger Mithilfe der NS⸗Gemeinſchaft„Kraft durch Freude“ wieder von den'drei Berliner Großvereinen DSC, BSéC und SGC ausge⸗ richtet. In 19 Wettbewerben, zehn für Männer und neun für Frauen, gehen neben der ge⸗ ſamten deutſchen Meiſterklaſſe zahlreiche Spit⸗ zenkönner des Auslandes an den Start. Da ſind in erſter Linie Italiens großer Kämp⸗ fer Mario Lanzi, deſſen neuerliches Zuſam⸗ mentreffen mit unſerem Weltrekordmann Ru⸗ dolf Harbig alſo bevorſteht, Orazio Mariani, Arturo Maffei und Guiſeppe Beviacqua zu nennen. Aus Ungarn kommen die Meiſter Nikolaus Szabo, Gyenes, Cſaplar und Varszegi. Norwegen entſendet ſeinen zwei⸗ ten Hoff, den jungen und hochbegabten Stab⸗ hochſpringer Erling Kaas, Eſtland ſeinen prächtigen Wurfathleten Kreek und Sule. Dazu geſellen ſich die japaniſchen Studenten, die am Mittwoch von Neapel kommend in Ber⸗ lin eingetroffen ſind, um hier in aller Ruhe ihre Vorbereitungen zu treffen. Die Kurzſtreck⸗ ler Mazawa und Taniguchi, ſowie der Tochſpringer Tanaka ſind uns noch von den Spielen 1936 in Berlin bekannt. Ganz große Klaſſe ſind die Weitſpringer Okadoto und Kin. Damit ſind die Meldungen bei weitem noch nicht abgeſchloſſen, denn die Verhandlun⸗ gen mit Schweden und Frankreich laufen noch. das erſte Tralimng au dem Nürburaxing Der Mercedes-Fahrer Lang dreht die ſchnellſte Runde Das erſte offizielle Training zum Großen Preis von Deutſchland brachte bei ſehr ſchönem Wetter am Donnerstag auf dem Nürburgring weſentlich mehr Betrieb vor den Boxen als auf der Rennſtrecke ſelbſt. Sieben Stunden ſtanden für das Training zur Verfügung. Schon am Vormittag hatten Caracciola und v. Brauchitſch mit ihrem Mercedes⸗Benz Runden in:56 bzw.:55,8 Minuten gedreht, dann aber kam ihr Markengefährte Lang und ſchaffte gleich auf Anhieb:52,2, was einem Mittel von 138,5 Klm.⸗Std. entſpricht. Eine ſolche Zeit wurde bisher mit einem 3⸗Literwagen auf die⸗ ſer Strecke noch nicht gefahren. Mit fliegendem Start wäre Hermann Lang beſtimmt unter die :50 Minuten⸗Grenze gekommen. Die Auto Union ging am erſten Tag noch nicht ſo hart ins Zeug. Müller und Hans Stuck fuhren auf ihren zwei Kompreſſorwagen 10:16,3 Minuten bzw. 10:22,3 Minuten und noch lang⸗ ſamer war Georg Meier, während Nuvolari noch nicht trainierte. Von den Ausländern war Sommer auf Alfa Romeo am ſchnellſten(12,37 Minuten). Raph, Mazaud, Dreyfus und Joa von der Süddeutſchen Renngemeinſchaft fuhren gleichfalls ihre Runden, dagegen vermißte man noch die 3⸗Liter⸗Maſerati von Pietſch, Villo⸗ reſi und Mandirola, ſowie den kleinen Ma⸗ ſerati von Dipper. * Eine leichte Beſſerung iſt im Befinden des bei Albi ſchwer geſtürzten Schweizer Autorenn⸗ fahrers Armand Hug eingetreten. Er liegt zwar e bewußtlos, doch hat ſich ſein Puls gebeſſert. Weil jede flH-Kanne ein b05 das alle lüstigen insekten: Wanzen und Kochenlfer 8ã deshalb nur das e Schwarꝛem Band u gidt keine flecken uñ wöalich zᷣr. Mwtksames Mittel onthält. fliegen, Mücken, Morten, mt brut tötet! Verlangen 8l chto Fllf in der gelben Kanns mit nd fl- Soldatl d ist fũt Mensche -Zerstäubung a unschädlich. Tötet füene, AAn „Bhoßenkreuzbonner“ unterholtung Freitag, 21. Juli 1039 Havarie a 1. Fortſetzung „Ich ſag's ja immer“, hob Heider ſeinen kleinen, ſpitzen Mäuſekopf vom Zollbuch auf, „ich ſag's ja immer: für die Partikuliere tut kein Menſch was. Die Konzerne haben längſt keine Guldenhypothek mehr auf ihre Schiff'!“ In Wahrheit aber gönnte er es ihm noch nach⸗, träglich, dem toten Jenſſen, der nur in Zylin⸗ der und Gehrock zur Börſe gekommen war und als einfacher Schiffsmann ſeine Tochter hatte „ſtudieren“ laſſen, gönnte es ihm auf eine ſaf⸗ tige, gepfefferte Weiſe, daß ihm jetzt die Hypo⸗ thek gekündigt worden war! Kulmer, der in der letzten halben Stunde ſchon mehr hatte reden müſſen als ſonſt in einem ganzen halben Jahr, war der Sache müde.„Jetzt gehſt du eben zu deinem Freund Gött! Der ſoll uns den Mietvertrag für eine Reiſe noch einmal verlängern. Er wird dann ſchon mit Zoons fertig. Und deinen alten Kahn, Maria, den werden wir am beſten bei der erſten Gelegenheit nächſtens mal friedlich ſterben laſſen, damit die arme Seele endlich vor der„Beflaglegging' Ruhe hat. Es ſind ſchon beſſere Schiff' als die Anna⸗Marie“ ab⸗ geſoffen, ohne daß ein Hahn danach gekräht hätt'. Und es iſt verſchiedenen Leuten dann beſſer gegangen...“ Heider, der bereit war, die letzte Bemerkung des aufgebrachten Kulmer ernſthaft oder ſpa⸗ ßig zu nehmen, je nachdem ſie weiter erörtert werden würde, ſah die beiden anderen plötz⸗ lich ſteif und betreten vor ſich hinſchauen. Unter der Tür ſtand Frau Pine Heider und maß die kleine Verſammlung mit kalten, arg⸗ wöhniſchen Blicken. Sie war barfuß, trug einen zerſchliſſenen roten Morgenrock und bot mit ihrem Helm ſchwarzer, zerzauſter Haare einen reichlich unerquicklichen Anblick.„Da kannſte uns mal gleich mit abſaufen laſſen, Kulmer!“ ſagte ſie böſe und ſchneidend in die plötzliche Stille.„Wir haben nämlich keinen guten Bekannten bei DeWendels wie die Maria, der uns was zu laden gibt, wenn wir'n paar Monate ſtilliegen und keine Zin⸗ ſen zahlen können.“ Maria war, als der Name Gött fiel, merk⸗ würdig blaß geworden. Die beiden Männer ſchwiegen— der eine geduckt, eingeſchüchtert, der andere voller Verachtung. Das Wetter draußen hatte ſich ſo ſchnell wie⸗ der verzogen, wie es gekommen war. Es war damit plötzlich wieder faſt ſchmerzhaft hell in der kleinen Heidnerſchen Wohnküche. Frau Pine hatte ſich, mit dem Rücken gegen die anderen Anweſenden, vorm Bügeltiſch auf⸗ gebaut, als nähme ſie damit ihre häuslichen Angelegenheiten, in die man ſich unerwünſch⸗ terweiſe eingedrängt hatte, endgültig wieder ſelbſt in die Hand.„Hier iſt ein Mann in Rotterdam“, fing ſie giftig nochmals an,„ein einziger Mann, dem zweitauſend kleine Schif⸗ fer bis nach Straßburg rauf ihr Unglück ver⸗ danken. Und ſo was will ſelbſt einmal ein Partikulierſohn geweſen ſein? Pfui! ſag' ich. Pfui... Nimmſt du ihn vielleicht auch noch in Schutz, he, den Herrn Gött?“ ſchrie ſie zu ihrem Mann hinüber. Der zuckte die Achſeln:„Was iſt der Gött? Korporal is er! ſag' ich. Der große Stab ſitzt in Mannheim. Und den Herr DeWendel ſelbſt, den kriegt erſt recht keiner von uns zu Geſicht. Jetzt is er wieder in Südamerika geweſen— kommt heute mit der Arconia' zurück. An der— Weſterkade ſind ſe ſchon völlig aus'm Häuschen vor lauter Chefbeſuch. Kannſt dich ja mal am Kai aufſtellen— vielleicht bekommſte dann von Herrn DeWendel höchſtperſönlich Ladung für die Heimreiſ'“ Frau Heider wollte heftig erwidern, aber ihr Mann winkte ab:„Reg dich nicht auf. Sonſt liegſte gleich wieder auf die Naſ'.“ Kulmer, der noch immer mit baumelnden e de coroo ahen Din E ckwarz ſose— vvoc K5— Beinen auf dem Waſſerſteintrog ſaß, lachte breit und voller Hohn auf. Schließlich war es jedoch Maria, die Frau Heider zu dem angeſchnittenen Thema nicht das letzte Wort ließ.„Wenn Herr Gött bei DeWen⸗ del angeſtellt iſt, kann er ja nicht uns Ladung geben und ſeine eigenen Schiffe leer liegen laſ⸗ fen!“ ſagte ſie mit jäher, unerklärlicher Heftig⸗ keit.„Das wär' ja Betrug, da flög' er ja bei De Wendel'raus.. Und damit ihr's wißt: Ich geh' wegen der Hypothek zu Zoons ſelbſt und zu ſonſt keinem Menſchen! Ueberhaupt hab' ich mit Gött ſo viel und ſo wenig zu tun wie jeder von euch!“ Sie zog ſich mit haſtenden, er⸗ regten Fingern die blaue Baskenmütze über den Kopf und ging ohne Gruß hinaus. „Na, denn nicht!“ murmelte Kulmer und folgte ihr gemächlich nach. Wenn er darauf geachtet hätte, der Steuer⸗ mann Kulmer Maaß, ſo hätte er in dieſem Augenblick von Heiders Kahn aus gerade den gewaltigen Rumpf eines Ueberſeedampfers auf⸗ tauchen ſehen können, der ſich langſam und ho⸗ beitsvoll dem gegenüberliegenden Pier näherte. * Georgia DeWendel war von den vierhundert Paſſagieren der„Arconia“ die erſte, die ſich an⸗ ſchickte, nach der dreiwöchigen Seereiſe Rio- Rotterdam wieder feſten Boden zu betreten. Nicht, daß ſie ſich um dieſen„Rekord“ beſon⸗ ders hätte bemühen müſſen; es war hierzu gar keine Eile notwendig, denn niemand verſuchte, ihr dabei zuvorzukommen. Wer nicht noch ſchlief oder beim erſten Frühſtück ſaß, das zu⸗ dem für dieſe Reiſe das letzte war, führte ge⸗ ruhſam die bereits am: Vorabend begonnene allgemeine Liquidation ſeiner Bordbekannt⸗ ſchaften zu Ende. Es zeigte alſo plötzlich gar niemand mehr allzu große Luſt, dieſes hübſche Schiff zu verlaſſen. Nur Georgia hatte das endgültig vor. Jung E. O. SlINGLE/ copyright by carl puncker verlag, Berlin w 33 m Faͤhndcmm und flachsblondgeſund, ein Menſch, der ſich mit der Sonne gut ſtand, denn das Geſicht hatte auch in ſüdlicheren Breiten nur eine helle, gleichmäßige Goldtönung angenommen, war⸗ tete ſie ungeduldig auf das Oeffnen der Re⸗ ling. Sie trug ein knappes rehbraunes Koſtüm und den Stolz einer heimkehrenden Welt⸗ umſeglerin zur Schau, obgleich ſie mit ihren kaum zwanzig Jahren noch nicht allzu oft über Mannheim hinausgekommen war. Diesmal allerdings gehörig, und zwar bis Ouro Preto in Braſilien, wenn man's genau nehmen wollte. Die DeWendels, Vater und Tochter, hatten ſich auf dieſer Reiſe des ganz beſonderen Inter⸗ eſſes der„Arconia“⸗Fahrgäſte erfreuen können. Seit jemand einmal— auf der Höhe der Kap⸗ verdiſchen Inſeln etwa— behauptet hatte, der alte Thomas DeWendel beſäße mehr Schiffe auf dem Rhein als der Lloyd auf allen Meeren, war beſonders ſeine Tochter der ſtändigen, mehr oder weniger wohlwollenden Aufmerk⸗ ſamkeit der lieben Mitreiſenden nicht mehr ent⸗ gangen... Erſt jetzt, als ſie oben als erſte am Zum Tag der Deutschen Kunst in München „Abend“, ein Gemälde von Oskar Martin Amorbach im Haus der Deutschen Kunst in Mün⸗ chen. Weltbild(MI) — Laufſteg ſtand, bereit, zur Feier ihrer glückli⸗ chen Heimkehr an den Rhein die ganze Welt zu umarmen, ſpürte ſie, wie eng und drückend der Kreis von Menſchen geweſen war, mit dem ſie da nun vierundzwanzig Tage, eine ganze Ewigkeit lang, die Zeit geteilt hatte. Es war eine jungenhafte, übermütige Luſt am Sichrecken und ⸗ſtrecken, die ſie raſch— ſelbſt noch vor den kofferbewaffneten Stewards — leichtfüßig über die Landetreppe zum Kai hinunterlaufen ließ. „Dieſer Herr dort fragt nach DeWendel!“ rief ihr flüchtig ein Matroſe zu, der, eine Stahl⸗ troſſe auf der Schulter, eilfertig umherſprang und mit der Hand irgendwohin in die kleine wartende Menſchengruppe zeigte, die gerade vor einem drohend ſich nähernden Krangeſtell auseinanderwich.„Nach uns?“ wunderte ſich Georgia verblüfft. Und dann fuhr ihr plötzlich der Atem einen Augenblick in die Kehle zurück: Das mußte Gött ſein, ihres Vaters berühmter Schild⸗ und Bannerträger! Prokuriſt, general⸗ bevollmächtigter Statthalter in Holland. Gro⸗ ßer Unbekannter daheim in Mannheim. Dafür aber der Mann, von dem ihr Vater ſtändig um eine verdächtige Winzigkeit zuviel vor ihren Ohren ſprach. Wie eben vorhin wieder:„Wir dſer ſarbu/eririchiige ancdimmatiach- feinlcõrmige O1e 629 Spule kosfefouchanf lse Meetg (% Aufnohmen 61 5 oder 12., 616 odo 16. 4½ 6) werden ſpäter im Hotel einen Gaſt haben— ich möchte die Gelegenheit der Durchreiſe hier in Rotterdam benutzen, um dich endlich mit Gött bekanntzumachen...“ Das waren vorhin wieder ſo Reden geweſen. Daß es nicht noch ermahnend geheißen hatte:„Sei artig, Ge⸗ orgia!' war faſt verwunderlich. „Fräulein DeWendel—?“ Ein junger Mann in weißen Shorts, Knie⸗ ſtrümpfen und Jodlerhütchen war auf ſie zu⸗ getreten, ein aufgeweichter junger Mann, wie Georgia ſpaßhaft erſchrocken als erſtes feſtſtellte, noch bevor ſie von ſeiner ſonderbaren Auf⸗ machung Kenntnis nahm. Denn dieſe ganze flotte Gewandung war jämmerlich verregnet, wovon die Laune des jungen Mannes eben⸗ falls einiges mit abbekommen zu haben ſchien. (Fortſetzung folgt) Nach zehn Jahren, Von C. Hermann Pichnow Ein wenig haſtig und aufgeregt, wie er immer bei beſonderen Vorfällen war, machte Oskar Merten ſeiner Frau die telefoniſche Mitteilung. Ein alter Schulfreund, den er über ein Dutzend Jahre nicht ſah, beſuchte ihn plötz⸗ lich im Geſchäft. Gerade aus Afrika kehrte er zurück und wollte den Abend mit ihm ver⸗ bringen. Und bei ſeinem kurzen Bericht vergaß Merten ganz den Namen ſeines Freundes zu nennen. Gern richtete ſie das Eßzimmer feſtlich, mit einer inneren Spannung, wer der Jugend⸗ freund ihres Gatten war. Pünktlich um 20 Uhr ſchellte es am Korridor. Wunderhübſch glänzte Frau Edith in einem weinroten Abendkleid. Voller Erwartungen und mit einem freudigen Lächeln öffnete ſie. In ſeiner ſprudelnden Laune ſtellte Merten den Freund vor: „Hier bringe ich dir den Afrikabummler, darf ich vorſtellen: meine Frau Edith, mein Schul⸗ freund Hans Karen. Die Welt iſt doch nicht ſo groß, als daß man ſich nicht wiederfindet!“ ſcherzte er noch übermütig. Und dabei überſah er, wie Edith kreidebleich wurde, ihre Lippen das Rot verloren und eine entſetzliche Starre auf ihrem Antlitz lag. Oh, es waren nur einige Sekunden ſchreckhaften Erkennens, das ſchnell von der Maske der Höflichkeit verdeckt wurde. Und auch Karen ſchüttelte eine Beſtürzung ab, dankte im gleichen Tonfall, machte eine Ver⸗ beugung und eine bittere Reue ſtieg in ihm hoch, Merten aufgeſucht zu haben. Wer dachte denn an ſie, und daß ausgerechnet Merten ſie heiraten mußte! Sie ſetzten ſich zu Tiſch. Merten ermunterte den Freund, von ſeinen Erlebniſſen zu be⸗ richten. Karen redete gezwungen, wie unter einem— »inneren Druck, von ſeiner Anſtellung in Afrika, von dem immerhin nicht leichten Leben dort, den vielen Gefahren und tückiſchen Krankheiten, ja, vieles hatte er erlebt. Manchmal aber ſtockte unſicher ſeine Stimme, und während Merten mit großer Aufmerkſamkeit ihm folgte, lehnte ſeine Frau weit im bequemen Seſſel zurück und des anderen Erzählung blieb ohne Wider⸗ hall bei ihr. Es waren andere Dinge, die ſie beſchäftigten. Werten ſchenkte dann Rotwein ein und das gedämpfte Licht des Eßzimmers warf durch die Gläſer ſpieleriſche Reflexe auf den weißgedeck⸗ ten Tiſch. Sie ſtießen an, auf die Wünſche des Daſeins, Glück, Erfolg, auf die Frauen und die Liebe! In dieſem Augenblick ſah ſie Karen frei und offen ins Geſicht, aber in ihrem Blick lag es drohend, ſtrafend und vernichtend. Unwillkür⸗ lich ſenkte er die Lider. Ein weher, ſtechender Schmerz bäumte ſich in ihrer Seele auf. Zehn Jahre lag es zurück, da ſaß ſie mit einem jungen Mann an ihrem zwanzigſten Ge⸗ burtstag in einer ſpiegelreichen Tanzdiele. Fröhlich und guter Dinge waren ſie, köſtliche Stunden eilten zu ſchnell dahin, ſie war ja jung und verliebt. Der Mann an ihrer Seite ſchwärmte von einem ſpäteren, ſonnigen Glück, und daß er nach drüben gehen wollte, um viel Geld zu verdienen. Zu ihrem Geburtstag hatte ſie am Abend von einem Onkel ein größeres Geldgeſchenk bekommen und in ihrer Freude ihm davon berichtet. Sie tanzten miteinander, tranken roten, feurigen Wein, wie jetzt! Dieſe grauſame Gleichheit im Gang der Ereigniſſe! Spät brachte er ſie im Auto nach Hauſe. Als ſie am Morgen erwachte, war ihr erſter Griff in die Handtaſche. Das Geld fehlte! Mit tiefem Weh und hellem Erſchrecken ſtellte es die kleine Kontoriſtin von derzeit feſt. Und der Mann, mit dem ſie zuſammen war, dem ihre Liebe und ihr Vertrauen gehörte, trug den Namen Hans Karen, und ſaß ihr nun wieder gegen⸗ über. Sie ſah ſich in dieſem Augenblick wieder vor ihm ſtehen, zitternd und ſo furchtbar trau⸗ rig:„Hans, haſt du mir das Geld fortgenom⸗ men, aus Scherz oder Spielerei vielleicht?“ Sie ſah ihn wieder den Kopf ſchütteln. Nur er konnte es geweſen ſein, es genommen haben. Karen aber leugnete, zuckte gleichgültig die Ach⸗ ſeln, war ſo lieblos und empfindungslos, und als ſie eindringlicher wurde, höhnte er, ſie möchte doch zur Polizei gehen! Sie tat es nicht, ging nur von ihm, tief betrübt, geknickt und mit einem ſo wunden und kranken Herzen. Karen erzählte immer noch, vom Weine mutiger und unternehmungsluſtiger geworden, ohne aber einen innerlichen Druck loszuwerden. Peinlich war auch ihm dieſes ungeghnte Wie⸗ derſehen vom Sviel des Zufalls begünſtigt. Irgendwo mußte natürlich die Geſchichte über⸗ brückt werden. Und als Merten für einen Augenblick das Zimmer verließ, atmete er ſchwer auf. Edith fühlte, wie er einen inneren Kampf durchlebte. Mit einigen Schritten ſtand er dann vor ihr. Abgehackt bat er ſie, als ließe ſich das Geſchehene mit wenigen Worten aus der Welt ſchaffen:„Edith, daß wir uns ſo wiederſehen müſſen, du mußt mir verzeihen, hörſt du? Ich hatte derzeit eine große Dumm⸗ heit begangen, ich ſchäme mich heute und möchte es gutmachen!“ Ruhig und beherrſcht ſah ſie ihn an. So ein⸗ fach dachte er ſich das. Heute ein formloſes Ge⸗ ſtändnis... derzeit Liebloſigkeit! Nein, dafür gab es eine andere Sühne. Stolz hob ſie den Kopf:„Ich weiß nicht, wovon Sie ſprechen, was Sie meinen, welche Dummheit?“ Ableh⸗ nend hallte es ihm entgegen und er fühlte ſo⸗ fort, wie dahinter ein grauſamer, vernichten⸗ der Gedanke ſtand. Treffen wollte ſie ihn, wie er es niemals dachte. „Edith..“ erſtaunt und verzweifelt nannte er ihren Namen, ſtreckte ihr die Hand ent⸗ gegen. Hinter ihrer weißen Stirn tobte es: Du möchteſt, ich ſoll verzeihen, möchteſt ein mildes Gericht... und ich derzeit? „Ich verſtehe Sie wirklich nicht, Herr Karen, was Sie da von einer großen Dummheit reden, Sie müſſen ſich wohl irren, ja, Sie müſſen ſich irren!“ Er wurde rot bis über die Haarſpitzen hin⸗ aus, preßte den Mund zuſammen, niederge⸗ ſchmettert, gedemütigt. Dieſe Abweiſung war hart, dieſes Nicht⸗wiſſen⸗wollen entſetzlich, es hieß, ihm die Tür verſchließen. In dieſem Augenblick kehrte der Gatte zu⸗ rück und nur noch mühſam wollte ein Geſpräch aufleben. Als Karen nach einer halben Stunde ging, gab ſie ihm in aller Höflichkeit, aber mit einem verborgenen, heimlichen Zug um den Mund, die Hand. Merten lud ihn für den näch⸗ ſten Tag wieder ein und er verſprach zu kommen. Tage vergingen, eine Woche, ſchließlich meinte Merten zu ſeiner Frau: „Verſtehe nicht, warum der Karen nicht wie⸗ derkommt?“ Sie lächelte überlegen, Augenbrauen: „Aber ich,“ und dann erzählte ſie ihm den Vorfall. hob wiſſend die „h a k unk niſſen d Zwaren gung be die Auf er traf men, di Unternel dieſe E machte. bis zur benen J ging lat deutlich len K⸗ nehmen planes Ueber ſchon au den, die daß der er der Z zahlenen erſchiene nehmune Mittel 1 papiergn Erinnert uſw. 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Zwar war dieſer Auftrag weſentlich durch die Erwä⸗ gung beſtimmt, daß das Reich ſich nicht weiter durch die Aufnahme von Anleihen verſchulden ſolle. Aber er traf gleichzeitig auch mit einer Wandlung zuiſam⸗ men, die ſich im finanziellen Gefüge der dedelchen Unternehmungen immer deutlicher ſichtbar machte und dieſe Entſcheidung auch von innen her notwendig machte. Die große Flüſſigkeit, die ſich als Folge der bis zur Vollausnutzung der ean nene getrie⸗ benen überall eingeſtellt hatte, ging langſam zurück und machte hier und da ſchon deutlich einer Anſpannung der finanziel⸗ len Kräfte Platz. Bis dahin hatten die Unter⸗ nehmen ihre Aufgaben im Rahmen des Vierjahres⸗ planes zu einem ſehr großen Teil aus ihren UHeberſchüſſen finanziert. Es iſt ſeinerzeit ſchon ausreichend auf die Nachteile hingewieſen wor⸗ den, die damit verbunden waren, insbeſondere darauf, daß der Staat auf dieſe Weiſe für die Aufträge, die er der Induſtrie erteilte, verhältnismäßig hohe Preiſe zahlen mußte. Die in der erſten Hälfte dieſes Johres erſchienenen Bilanzen beſtätigen nachdrücklich die Wahr⸗ nehmung vom Anfang des Jahres. Die flüſſigen Mittel der Unternehmen, ſo die Bank⸗ und Wert⸗ papierguthaben, ſind zum Teil erheblich geſchrumpft. Erinnert ſei an Ich Farben, an Aés, Feldmühle uſw. Wäre der Kapitalmarkt der privaten Wirtſchaft weiter verſchloſſen geblieben, ſo hätte der Staat jetzt in vermehrtem Umfange Kredite zur Verfügung ſtel⸗ len müſſen, damit ſeine Aufträge ausgeführt werden konnten. Die Banken hätten zwar mit einſpringen können, aber es liegtein der Natur unſerer Depoſtten⸗ banken, daß ſie Kredite— und nur um ſolche handelt es ſich ja— nur in ſehr beſchränktem Maße geben können, ſo⸗ lange der private Kapitalmarkt geſperrt iſt. Die Ban⸗ ken haben aus guten Gründen ihre beſtimmten Liquiditätsvorſchriften, durch die ſie in der Hergabe langfriſtiger Kredite beſchränkt ſind. vom geſperrten zum offenen Kapitalmarkt Anfang April wurden die erſten Induſtrieanleihen aufgelegt. Damit wurde die neue Epoche der Indu⸗ ſtriefinanzierung Wirklichkeit. Bisher ſind insgeſamt rund 3˙00 Mill. RM Anleihen ausgegeben worden. Sie ſind im Einzelnen aus folgender Auf⸗ ſtellung erſichtlich: Schluchſeewerke. 16 Mill. RM Steinkohlen-Elektr. AG„„ 25„„ Elektr.⸗Werk Mark 3„ Hydrierwerke Pölltz 40„ Nord. Portl. Zementw. Misburg 2,5„„. Klöckner⸗Werke AG 41 5„, SGFathen: Hibernia„ 5 a Landkraftwerke Leipzigg. 5„„ Der Markt konnte nicht unkontrolliert für jeden Betrag und für jeden Zweck geöffnet werden. In der gelenkten Wirtſchaft kann auch das Kapital nur dem⸗ jenigen zur Verfügung geſtellt werden, der es im Sinne der ſtaatlichen Bedürfniſſe am notwendigſten braucht oder jedenfalls doch im Sinne dieſer Bedürf⸗ niſſe verwendet. Der Wechſel vom geſperrten zum offenen Kapitalmarkt kann darum immer nur ſo ver⸗ ſtanden werden, daß dem Einzelnen nach ſorgfältiger Prüfung das zugeteilt wird, was er volkswirtſchaft⸗ lich geſehen braucht. In dieſem Rahmen hat ſich der Kapitalmarkt in den letzten Monaten— trotz der aleichzeitigen Ausgabe der Steuergutſcheine— von kaum verminderter Aufnahmefähigkeit erwieſen. Zwar machen ſich beſtimmte Erſcheinungen bemerkbar, die zeigen, daß das, Kapital, nicht mehr ſo überreichlich, fließt, wie eiwa im vorigen Jahre, das allein gcht Milliarden Reichsmark Reichsanleihen brachte. Aber im ganzen bleibt doch, daß ſowohl Arbeiter als auch Rohſtoffe, Maſchinen, Werk⸗ uſw. weſentlich knapper und chwieriger zu bekommen ſind, als Kapital. Jedenfalls iſt bisher die Ausführung von Aufträgen nirgendwo daran geſcheitert, daß nicht das erforderliche Kapital vorhanden geweſen wäre. Natſtrlich brauchen die Unternehmen auch heute bei weitem nicht alles erforderliche Kapital über den Kapitalmarkt zu nehmen. Die Ueberſchüſſe der Unter⸗ nehmungen ſind ofſenbar nach wie vor in pfelen Fäl⸗ len hoch. Aber der Kapitalbedarfiſt heüte im Gegenſatz zu den früheren Jahren noch höher als die Ueberſchüſſe. Konn⸗ ten früher viele Aufträge einfach dadurch erfüllt wer⸗ den, daß die vorhandenen, aber nicht voll ausgenutzten Anlagen voll in Betrieb genommen wurden, ſo iſt das heute ſo gut wie nirgends 71 Heute muß ange⸗ baut und neu gebaut werden. Will man heute die Produktion z. B. um 10 v. H. erhöhen, ſo ſind ungleich höhere Kapitalien erforderlich als bei dem Aufſchwung der vergangenen Jahre. Willige Zeichner An ſich hätten für die Beſchaffung der fehlenden Kapitallen zwei Wege offen geſtanden: die Altie oder die Induſtrieanleihe. Praktiſch iſt bisher die Induſtrieanleihe ſo gut wie ausſchließlich gewählt worden. Die Gründe liegen wohl hauptſüch⸗ lich darin, daß die durch Hypotheken geſicherte und feſt verzinsliche Anleihe im Charakter der Reichsanleihe näher ſteht als die Attie. Es handelt ſich ja darum, dengleichen Sparer, der bisher Reichs⸗ anleihe zeichnete, für die Zeichnung von Induſtriepapieren zu ene Die Reſchsanleihe hatte ſich eingeſpielt, ſie Ver⸗ trauen. Wollte man dieſes Vertrauen im Zeichen der neuen Finanzierungspolitit auf ein Induſtriepapier übertragen, ſo mußte man zweckmäßig ein in Sicher⸗ heit und Verzinſung möglichſt ähnliches Papier wäh⸗ len. Das iſt die Induſtrie ſchuldverſchrei⸗ bung. Hinzu kommt, daß dieſes Papier für die Unternehmen inſofern beſondere ſteuerliche Vorteile liefert, als die Anleihezinſen vor Feſtſtellung des Reingewinns als Betriebsausgaben abgezogen werden können, während das bei Dividenden nicht möglich iſt. Dieſer letzte Geſichtspunkt dürfte allerdings nur eine untergeordnete Rolle geſpielt haben. Das Publikum hat die Anleihen bisher im ganzen ebenſo willig auf⸗ enommen wie vorher die Reichsanleihen. Alle An⸗ eihen ſind voll gezeichnet worden. Allerdings iſt die Verzinſung im Durchſchnitt um etwa ½ v. H. beſſer, die Anleihen werfen alle 5 v. H. Zinſen ab; nur die IG Farben gibt 4,5 v.., dafür aber iſt der Rückzahlungskurs 102. Der Zinsſatz iſt aber im ganzen ſo mäßig, daß die volle Zeichnung aller Anleihen auf eine gute Verfaſſung des Kapital⸗ marktes und ungeſchwächte Erſparnisbildung hinweiſt. Dagegen ſcheint zu ſprechen, daß die Kurſe der Induſtrieanleihen in den letzten Mo⸗ naten etwas nachgegeben haben, ſie ſtehen zur Zeit bei 98,5. Aber dieſe kleine Schwäche dürfte vorübergehend ſein und mit der um die Jah⸗ resmitte beſonders ſtarken Nachfrage nach Steuergut⸗ ſcheinen 1 zuſammenhängen. Für dieſes Jahr waren insgeſamt etwa eine Milliarde RM für langfriftigen Induſtriekredit— ſei es in Form der Aktie oder der Anleihe— vorgeſehen. Da die Steuergutſcheine 1in den nächſten Monaten weſentliche Mittel nicht mehr binden werden, inſoweit alſo noch eine gewiſſe Ent⸗ laſtung des Kapitalmarktes eintritt, ſo dürfte die alatte Unterbringung der noch ausſtehenden Anleihen nicht zweifelhaft ſein. Kurz berichtet Am 30. April 1939 betrug die Summe der ſchwe⸗ nden Schuld des Deutſchen Reiche 5 Schluß des Vormonats. Die bedeutungsvolle Umgruppierung, die ſich im Zuge der Rückführung der Akt heit der Werſchen-Weißenfelſer Braunkohlen⸗nG und der Anhaltiſchen Kohlenwerke aus dem Beſitz der Gruppe Julius Petſchek in deutſche Hände 4 hat, gibt auch den ſetzt vorliegenden Jahresabſchlüſſen der beiden Geſellſchaften ihr beſonderes Gepräge. Neben erheblichen Abgängen auf dem Anlagekonto er⸗ ſcheint als weſentlichſter Poſten neu in der Bilanz ein Rücklagekonto für Neu⸗ und Erſatzbauten als Gegen⸗ poſten zu den bei der Subſtanzausgliederung erzielten Buchgewinnen. X Die Zahl der Poſtſcheckkonten iſt im Junt um 2297 auf 1 290 302 geſtiegen; auf ihnen wurden 21,8 Mrd. RM. umgeſetzt. Am Monatsende betrugen 1226 und im Monatsdurchſchnitt 1274 * Die kaliwirtſchaftlichen Vorſchriften wurden durch eine im Reichsgeſetzblatt Teil 1 Nr. 128 veröffentlichte Verordnung in der Oſtmark und im Reichsgau Sudetenland eingeführt. * Wie amtlich mitgeteilt wird, hat das Zentralamt für China in Tokio beſchloſſen. jede Bindung der zentralchineſiſchen. Währung mit der Tſchianakaiſchek⸗-Regierung in Tſchungking aufzuheben. Ferner wurde angeordnet, daß die neue Währung in als allgemeines Zahlungsmittel anzu⸗ ehen iſt. Der Güterkraftverkehr wird einheitlich gestaltet Der gesamie Kraftverkehr wird Kllnftig vom Verkehrsministerium hetreut/ Eins Erklärung von Oberst v. Schell Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung) rd. Berlin, den 20. Juli 1939. Bei der ſtarken Zunahme des motoriſierten Güter⸗ verkehrs iſt eine einheitliche Regelung für das geſamte Rei—+ immer dringlicher geworden. Im Auf⸗ trage des Generalbevollmächtigten für das Kraftfahr⸗ wefen, Oberſt von Schell, gab Oberſtleutnant Thoe⸗ niſſen am Mittwoch vor Mitgliedern des Reichs⸗ Kraftwagen⸗Betriebsverbandes eine Erklürung über die zukünftige Geſtaltung des Güterkraftverkehrs und beſonders des Güterſernkrafwwerkehrs ab, die für alle an der n intereſſterten Kreiſe bedeut⸗ ſam iſt. Für die zukünftige Geſtaltung des Kraftver⸗ kehrs iſt nach dieſer Erklärung bereits eine feſte Wn worden. Hiernach er⸗ ſtrebt die eichsbahn kein Monopol bom Kraftyerkehr. ZSle beteillgt ſich am Kraft⸗ verkehr unter Führung des Reichsverkehrsminiſteriums entſprechend ihren Erforderniſſen und Möglichkeiten. Schließlich wird Vorſorge dafür getroffen, daß der geſamie Kraftyerkehr einſchließlich ver Reichsbahn von einer von den Eifenbahnabteilungen unabhängigen Stelle im Reichsverkehrsminiſterinm betreut werden wird. Auf Grund dieſer Erklärung können die Män⸗ ner des gewerblichen Kraftverkehrs nunmehr mit Zu⸗ verſicht der baldigen Entſcheidung entgegenſehen. Die planung der Autohöfe des RlB Ueber ein ſpezielles Gebiet des motoriſierten Güter⸗ verkehrs, nämlich die Entwicklung und Pla⸗ nun'g der Autohöſe des Reichs⸗Kraftwagen⸗ Betriebsverbandes machte bei dieſer Gelegenheit der SAn der Wirtſchafts⸗Gmbc. des RaB, Dr e intereſſante Ausfübrungen, Allein ſchoit Im Intereſſe der Verkehrsſtcherheit in u Stüdten. wo der Näſtkräftwagenvektehr und die in den Straßen parkenden Laſtzüge zum Teil zu einer unerträg⸗ lichen Behinderung des allgemeinen Verkehrs geführt haben, iſt es notwendig, geeignete Abſtellplätze für die ahrzeuge und auch Unterkunftsräume für die Fern⸗ fahrer zu ſchaffen. Der RäB, dem das Güterfernver⸗ lehroͤgefetz neben der———. auch die Ordnung des gewerblichen' Güterfernverkehrs übertragen hat, war von Anfang an um die Sicherheit des ihm unter⸗ ſtehenden Verkehrs und die ſoziale Betreuung der Fernfahrer bemüht. Er hat aus dieſem Grunde der Anlage von Autohöfen, in denen der Fernfahrer ſein Fahrzeug abſtellen, überholen und reparteren laſſen kann und auch ſelbſt Uebernachtungsgelegenheit fin⸗ det, ſeine Ren Aufmerkſamkeit gewidmet. wurde zu dieſem Zwecke 1937 eine beſondere Wann können Miete und pacht mit Steuer- gutscheinen hezahlt werdenꝰ „Nach dem Wortlaut des Neuen Finanzplans un⸗ terliegt es keinem Zweifel, daß Miete und mit Wein nur dann bezahlt werden können, wenn es ſich bei dem Vermieter oder Verpächter um einen gewerblichen Unternehmer handelt. Zwei⸗ felhaft war aber, ob im letzteren Fall die Miete und die Pachtbeträge bis zu 40 v. H. in Steuergutſcheinen entrichtet werden können, und zwar auch dann, wenn die Vermietung nicht im Rahmen des gewerblichen Betriebes des fraglichen Unternehmens liegt. Im 8 10 der 2. Durchführungsverordnung zum Neuen plan iſt die Klärung dieſer Frage verſucht worden. Hiernach finden die Vorſchriften über die in Steuergutſcheinen keine Anwendung. 1. bei Mietzinszahlungen für Räume, die ausſchließ⸗ lich, dienen, 2, bei Mietzinszahlungen für andere als die in der Ziffer 1 bezeichneten Räume, wenn der Vermieter glaubhaft macht, daß die Miete bei ihm ſteuerlich nicht zu den Einkünften aus Gewerbehetrieb Fall 1 iſt damit endgültig Bei Fall 2 fragt es ſich, wann denn nun die Miete zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb gehört. In Heft 28 der„Deut⸗ ſchen Wohnwirtſchaft“ wird hierzu folgende Meinung vertreten: Die Frage entſcheidet ſich nach den Vor⸗ chriften des Einkommenſienergeſetzes 8 21. Dieſer 21 umſchreibt aber ſeinerſeits wieder einen ziemlich komplizierten Tatbeſtand. Danach ſind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung u. a, Einkünfte aus Vermietung und von Grundſtücken, Ge⸗ bäuden, Gebäudeteilen, eingetragenen Schiffen, grund⸗ ſtücksgleichen Rechten(3. B. Erbbaurecht, Erbpachtrecht · Mineralgewinnungsrecht), ferner Einkünfte aus Ver⸗ mietung und Verpachtung von Sachinbegriffen, z. B. bewegliches Betriebsvermögen, Büroeinrichtungen, Bäckereiinventar uſw, Darüber hinaus beſtimmt 8 21 Abf. 3 EStcé, daß Einkünfte der vorſtehend bezeich⸗ neten Art Einkünften aus anderen Einkunftsaxten zuzurechnen ſind, ſoweit ſie zu dieſen gehören, Als „andere Einkunftsarten“ kennt das Einkommenſtener⸗ recht Einkünfte aus Land⸗ und Forſtmirtſchaft, aus Gewerbebetrieben, aus ſelbſtändiger, Arbeit(Arzt Rechtsanwalt ufw.), aus nichtſelbſtändiger Arbeit (Lohn und Gehalt), aus Kapitalvermögen(Zinſen, Sn ferner beſtimmte ſonſtige Einkünfte, wie „Renten. 2 — Es iſt alſo zu prüfen, wann Einkünfte aus Ver⸗ mietung und Verpachtung, wle ſie eben aufgeführt wurden, einkommenſteuerrechtlich nicht dieſer Ein⸗ kunftsart, ſondern den Einkünften aus Gewerbebetrieb zuzuürechnen ſind. Zweifelsfrei iſt— ſo heißt es in den Darlegungen der„Deutſchen Wohnwirtſchaft“—, daß es ſich bei einem privaten Hausbeſttzer, der ohne Zufammenhang mit einer etwaigen eigenen gewerb⸗ lichen Betätigung Räume, und zwar auch gewerbliche Räume, vermietet oder verpachtet und hieraus Ein⸗ künfte bezieht, nur um Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung handelt. Er iſt inſoweit auch dann nicht als Gewerbetreibender anzuſehen, wenn er ſein ge⸗ ſamtes Vermögen in Grundbeſitz angelegt hat. An⸗ ders iſt dagegen der Fall zu beurteilen, wenn der Miet⸗ oder Vhcege zu einem gewerblichen Betriebsvermoͤgen des Vermieters oder Verpächters Aepart,—+ z. B. eine Brauerei brauereieigene Gaſtwirtſchaften, ſo ſind die Pachtbeträge Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Verpachtet dagegen ein Bäcker⸗ meiſter ſeine Bäckerei im ganzen, ſo iſt die Pachtein⸗ nahme grundſätzlich wieder zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zu rechnen. Anders da⸗ gegen, wenn er dieſes nur für eine gewiſſe Zeit tun wollte, um den Betrieb dann wieder in eigene Regie zu nehmen. Einkünfte aus der Vermietung von Ga⸗ ragen ſind jedenfalls dann Einkünfte aus Gewerbe⸗ betrieb, wenn es ſich um eine ganze Anzahl von Garagen handelt. Induſtriehausbeſitzer ebenſo wie Hotelbeſitzer, die ſelbſt ihre Grundſtücke als Betriebs⸗ vermögen anſehen, ſind Gewerbetreibende. Auch Pen⸗ ſtonen und Logierhäuſer ſind Gewerbebetriebe, wenn der Unternehmer den zur Beherbergung aufgenom⸗ menen Gäſten mindeſtens einen gemeinſchaftlichen Aufenthaltsraum, z. B. einen(§ 28 der Durchführungsverordnung zum Umſatzſteuergeſetz), zur Verfügung ſtellt. Als Gewerbebetriebe gelten fer⸗ ner ohne jede Einſchränkung die Tätigkeit der Kapital⸗ geſellſchaften aber auch in vollem Umfange die Tätlg⸗ keit der Offenen Handelsgeſellſchaften. Kommandit⸗ n und anderer Geſellſchaften, bei denen ie Geſellſchafter als Unternehmer(Mitunternehmer) des Gewerbebetriebes anzuſehen ſind. Es iſt alſo eine recht knifflige Frage, wann Miete — Pacht in Steuergutſcheinen bezahlt werden nnen. zuſtändiger Stelle folgendess des RKBugegrün⸗ Zuſammenarbeit mit der Generalinſpektion Der Reichs⸗Kraftwagen. Betriebsverband wird in Zukunft, um bei der Duürchführung des Autohof⸗Pro⸗ grammis Feblplanungen von vornherein auszuſchal⸗ ten, mit der Generalinſpektion für das Deutſche Straßenweſen zuſammenarbeiten. Dieſe Zuſammen⸗ arbeit iſt um ſo notwendiger geworden, als die Ge⸗ neralinſpektion von ſich aus an den Autobahnen 1 75 höfe anlegt, die beſtimmte Mrs eines Autohofs erfüllen. Während jedoch die Raſtſtätten der Auto⸗ bahnen vorwiegend ſtraßenorientiert ſind, müſſen die Autohöfe des RaB ihre Lage in der Nähe der Hauptverlgderſchaft haben. Es kommt hinzu, daß ſich auf den Autohöfen. des RaB die Laderaumvertei⸗ lungsſtellen des Ra befinden, die für die Nen⸗ belgdung der Fahrzenge Sorge tragen. Bei der Geſamtlage ſind ſowohl verkehrstechniſche als auch wirtſchaftliche und finanzielle Geſichtspunkte zu berückſichtigen. Der Einſatz von Pripatkapital iſt dabei nicht ausgeſchloſſen. Das freie Unternehmertum ſoll vor allem an den Plätzen der werden, wo in den nächſten Fahren vom RäB oder der Ge⸗ neralinſpektion keine eigenen Autohöfe bzw. Raſt⸗ ſtätten geplant ſind. Muſterautohof in Berlin Als ein Muſter eines modernen Autohofs kann der Berliner Autohof in Weißenſee an der Induſtriehahn angeſehen werden, der jetzt in den Beſitz der Wirt⸗ ſchafts⸗Gmb des Ra übergegangen iſt. Nach einem HKürrthigren Plan wird ein Hauptgebäude neben den Büroräumen für die Laderaumvexteilungsſtelle eine große Kantine ſowie Uüebernachtungsräume mit insgeſamt 60 Betten und verſchiedene Wohnungen enthalten, Es iſt weiterhin ein aro⸗ ßer Schulungsſaal vorhanden. Eine Re⸗ paraturwerkſtatt und eine Reifenvulkaniſierungsanſtalt werden in einem beſonderen Gebänude untergebracht. Es kommen hinzu ein Waſchplatz für Wagen, ein Abſchmierhaus und ein beſonderes Tankhaus. Deutsch-französisches Wirtschaftsabkommen Wiederaufnahme des französischen Wirischaftsverkehrs erneuert mit Bünmen— Mänren DHD Ueber die am 30. Juni d. J. in Paris Zbeeenen neuen deutſchen Wirtſchafts⸗ abkommen mit Frankreich exfahren„wir pon, Der Deutſch⸗Franzöſiſche Wirtſchaftsvertrag vom 10. Juli 1937 wurde nach Ablauf ſeiner zweijährigen Laufzeit am 30. Juni 1939 auto⸗ matiſch um ein weiteres Jahr bis zum 30. Jnni 1940 verlängert. Trotz der leider eingetretenen ſehr bedeutſamen Einſchränkung des beider⸗ ſeitigen Warenaustauſches waren ſich beide Regierungen dennoch vorbehaltlos darüber einig, daß die vertragliche Grundlage der Wirt⸗ ſchafts⸗ und Finanzbeziehungen beider Länder aufrechterhalten bleiben müſſe. „Die nun am 30. Juni in Paris vom fran⸗ Außenminiſter Bonnet und dem ranzöſiſchen Unterhändler Alphand einerſeits, vom deutſchen Botſchafter Grafen Welazeck und dem deutſchen Unterhändler Geſandten Dr. Hemmen andererſeits unter⸗ für bie Ergänzungsabkommen ſichern uns ür die kommenden ſechs Monate des Jahres 1939 die Eiſenerzbezüge aus Frank⸗ reich und Franzöſiſch⸗Nordafrika in der vol⸗ len Höhe des abgelaufenen Jahres. Der fran⸗ zöſiſche Koksbedarf, der im vergange⸗ nen Jahr auf ein Minimum abgeſunken war, iſt jetzt im Anſteigen begriffen, ſo daß hier eine geſteigerte Belieferung zugeſagt werden konnte. Darüber hinaus iſt die Bezahlung der Eiſen⸗ erzbezüge, wie in den früheren Verträgen, in voller Höhe aus Mitteln der deutſchen Ausfuhr ſichergeſtellt worden. Die heiden Abkommen ſehen ferner beſon⸗ dere Mittel für den Bezug des für uns ſehr wichtigen OHkoumeholzes und anderer Ko⸗ lonialhölzer. Sie regeln ferner eine Anzahl finanzieller Erleichterungen für den Transfer von privaten Forderungen und enthalten ſchließlich die Freigabe gewiſſer Sperungen von Finanzforderungen deutſcher Verſicherungsgeſellſchaften, die noch aus den Beſchlagnahmen des Verſailler Vertrags her⸗ rühren. Ein wichtiges Ergebnis dieſer Verhandlun⸗ gen iſt endlich die Wiederaufnahme es Wirtſchaftsverkehrs zwiſchen dem Protektoratsgebiet Böhmen und Mähren einerſeits und Frankreich ſo⸗ wie ſeinen Kolonien andererſeits. Frankreich —50 ab 1. Juli 1939, jedoch mit rückwirkender Kraft für die Kontingente vom 1. April d. J. ab, die Einfuhr der Waren des Protektorats⸗ gebietes nach Frankreich gemäß dem fran⸗ zöſiſch⸗tſchechiſchen Abkommen vom 7. März 1939 frei, ſo daß alſo praktiſch die inzwiſchen ⸗ eingetretene Unterbrechung der Ausfuhr des Protektoratsgebietes nach Frankreich voll nach⸗ geholt werden kann. Dieſe Kontingente ſind zwar mit Rückſicht auf die hier ausfallende Slowakei ſowie eini⸗ ger ſchutzbedürftiger franzöſiſcher Induſtrien um zirka 25 Prozent gekürzt worden, doch iſt dafür ein angemeſſener Ausgleich bei der kon⸗ tingentierten franzöſiſchen Einfuhr nach dem Protektoratsgebiet geſchaffen worden. Frank⸗ reich wird die Urſprungsbezeichnung„Böhmen⸗ Mähren“ auf den Waren des Protektorats⸗ gebietes im Sinne des Geſetzes über den Be⸗ zeichnungszwang unbehindert zulaſſen und ſo⸗ fort die beſchlagnahmten tſchechiſchen Finanz forderungen und Guthaben in feigehen in Höhe von 20 Millionen Franken freigeben. Mannheimer Getreidegroßmarkt in neuen Räumen Offizielle Einweihung am 31. Juli SW Wie bereits kurz gemeldet wurde, findet ſeit Montag, 17. Juli, der Mannheimer Getreidegroß⸗ markt in den neuen Räumen im Friedrichspark ſtatt. Aus der jetzt vorliegenden Einladung zur offiziellen Einweihung am 31. Juli geht hervor, daß der Ge⸗ ſchäftsführer der Hauptvereinigung der deutſchen Ge⸗ treide⸗ und Futtermittelwirtſchaft bei dieſer Gelegen⸗ heit ein Referat halten wird, Die Einweihnngsfeier⸗ lichkeiten, zu der ſich die Getreidegroßhändler ans Baden, Saar und Pfalz einfinden werden, finden in einem gemeinſamen Eſſen ihren Abſchluß. Rhein-Mainische Abendbörse Tendenz: Ruhig. Die Abendbörſe blieb bei der herrſchenden Zurück⸗ haltung der Kundſchaft auf allen Gebieten ſehr ruhig. Die vorwiegend ohne, Umſatz feſtgeſtellten Kurſe waren zum Teil nur auf 4—½ Prozent ermäßigter Baſis egenüber dem Berliner Schluß gefragt. So u a. JG Farben mit 142½, Deutſche Erdöl mit 117½ und Reichsbank 54 Prozent darunter mit 1794. Soweit Montanwerte überhaupt notiert wurden, blieben ſie unverändert. Am Rentenmarkt herrſchte ausgeſprochene Geſchäfts⸗ ſtille, Reichsbahn⸗VA wurden mit 121/½ eſ Iu Steuergutſcheinen ſanden keine Umſätze in der Serie 1 bei unveränderten Kurſen ſtatt, während Serie II in allen Gattungen etwas höher geſucht wurden, aber ohne entſprechendes Angebot waren. Getreide Getreidenotierungen in Rotterdam Rotterdam, 20. Juli. Welzen ein Hft. per 100 Kilo). Juli 3,12½, September.27½. Döw, 2800 Kireh Zut-Zoc, Septemper 31/, f. 2 uli„ Septemb 3. vember 32½, Fanuar 82½. Mannheim, O 7, 17 ahaam Ffanaanaaaaaaamaaganaaaanananasaaagagniſ⸗ 158110 V anmaamaaanmaaamaanmanaaammaanamammmanmmee BENSELE(Co. BANK Fernsprecher 23051/52 und 23056 —Keůecgůtscheine.— — Unkauf— Verkauf— Aufbewahrung kinschlägige broschüre euf Verlengen e 8 842,7 Mill. RM. gegen 6534,9 ill. RM. am thenmehr⸗ ————— 2 2 2 3 ——————————— „Hakenkreuzbanner Freitag, 21. Jult 1959% Fachkundige Beratung lst beim Nöbelksuf, sehr wichtig. 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Junkermann, Karl Etlinger Zwei maßzlos Verliebte, aber unvernünftig verheiratete, lassen uns in diesem Film im iſire&ſie seſien sie führen uns durch alle Abwege der Unvernunft, durch alle Bos- haftigkeit der Rechthaberei⸗- Fon-Wochenschau Ufa-Kulturflim „Welthafen Hampurg“ ugendnicht zugelassen 5 ILeA SkCKENHEIHAERSTIR. 13 der Vel rönte Fo Uio vnd 5 fi lelle: 2s. Heute Freitag nächmittsgs undebends TANZ auf 4 Tenzflöchen- Eintritt frei! Wir nochmals— Ein Rekord- Erfelg! 11 Unr abends Zum 18.u. 19. Male Die letzten Wiederholungen ee Die grobe Liebe der Bojaren- toditer zu dem Kosakenrebell bis in den Tod. Temperament- Sehnsucht Schwermut⸗ Heimweh und aufwühlende Leidenschaft zeigt der Film Sie hören den weltberühmten bon- Kosaken- chor unter Leitung von Serge Jaroff Weisen voll Schwermut und Veidenschaft 7 Mbriklta AM PARADEPLATZ Samstag u. 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