ster irg: Ro- Henkel wurde. ner(M) jren hat Spielen det 122 at bildet ſelbſtän⸗ and hat imen. iſt nach f mit 15 i 35 und men auf 35 Wett⸗ 3 vom 6. luslande Dänen. tpreußen chaft für rt Lüttich ieter gab 41 Wagen das Ziel, (Adler), dermann⸗ te Ragn⸗ mm⸗Mei⸗ r Rücken the Ove⸗ nſere er⸗ 30. Juli zmen. ark—Slo⸗ hortwoche ergewicht der Oſt⸗ em ſpan⸗ ent nach E den“ ſendre⸗ ingswett⸗ nahmen 5 Ruder⸗ JI⸗Ban⸗ il. Gegen gen der ein Sieg. Leichtge⸗ ließ, ge⸗ ierer, im in klaren m Inter⸗ pelzweier, württem⸗ die MR6 ie Reichs⸗ Württem⸗ %½ ⸗Län⸗ ellvertreter: t: Helmuth Dr. Jürgen zſerer; Wirt⸗ el; Kultur⸗ Heimatteil: dermann A. Julius Etz; Vertreter: B⸗Ausgabe: eiter, ſämt⸗ Mitarbeite“n: — Berliner rlin SwW 68 der f o0 Verlag und Schriftleitung: Mannheim, R monatlich 2,20 RM. und 50 Pf g. T 70,08 Pig., Poſtzeitungsgebühr) zuzüglich 72 Pfg. wöchentlich 7mal. Bezugspreiſe: Frei Haus monat prei lich 1,70 RM. und 30„Tr die Poſt 1,70 RM. leinſchlietzlich 53,06 Pfa. Poſtzeitungsgebühr) uzklalch 42 Pſu. Beſtellgeld. Früh⸗Ausgabe A 3, 147/15. „Hakenkreuzbanner“ Ausgabe 4A erſcheint wöchentlich 12mal. rägerlohn; durch die Poſt 2,20 RM.(einſchließlich Beſtellgeld. Die Ausgabe B erſcheint Fernſprech⸗Sammel⸗Rr. 354 21. Das reiſe: Frei Haus erlohn; durch 9. Johrgeng MANNHEIM Nummer 337 ESinzewerraufspreis 10 Pfg.— Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch durch höhere Gewalt) ver⸗ dindert, ſo beſteht kein Anſpruch auf Entſchädigung.— Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12⸗ geſpaltene Millimeterzeile 15 Pfg Die Ageſpaltene Millimeterzeile im Textteil 1,00 RM. Schwei⸗ zinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 4 Pig. Die Ageſpaltene Milli⸗ meterzeile im Textteil 18 Pfg.— Zahlungs⸗ und Erfüllungsort: Mannbeim. Ausſchließlicher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſcheckronto: Ludwigshafen a. Rh. Nr. 4960. Verlagsort: Mannheim. Mittwoch, 26. Juli 1939 erg meereen moe kůnt zunf gſheh rwweanieidper/ ehndhnei Duf Cpoper„bombardiert das Auhrgebiel Dolanche deiuang veröfzentächt enzaonelte Ankerredamg Keinerlei Etützung des China⸗ollars mehr durch England Wunſchträume einos biederen kngländers — nacherzãhlt von einem polnischen Heizorgan Warſchau, 25. Juli.(HB⸗Funk) Ueber„Englands Kriegspläne“ veröffentlicht der Warſchauer„Exzpreß Poranny“ Er⸗ klärungen eines früheren engliſchen Miniſters und Mitglieds des Unterhauſes, deſſen Name nicht genannt wird. Nach der Charakteriſtik, die dieſes Blatt von dieſem Engländer gibt und nach dem Inhalt ſeiner Ausführungen iſt anzunehmen, daß es ſich um den früheren Markneminiſter Duff Cooper handelt. Er iſt einer der berüchtigſten engliſchen Kriegs⸗ hetzer und erklärte bekanntlich„aus Proteſt gegen München“ ſeinen Rücktritt. Schon da ⸗ mals bedauerte er, daß Europa nicht in einen neuen Krieg geſtürzt wurde. Dieſer Dunkel⸗ mann verſucht ſelbſtverſtändlich jetzt den Grö⸗ ßenwahnſinn der Polen weiter aufzuputſchen, um diesmal den„Weltkrieg Nr. 2“ zu ſtarten. Dieſer engliſche Politiker erklärte dem„Ex⸗ preß Poranny“, daß im Falle„eines deutſchen Angriffes auf Danzig“ Englands Luft⸗ waffe ſofort handeln werde. Ihr erſtes Ziel würde das Ruhrgebiet ſein. Während der Engländer, hier ſchon das Ruhr⸗ gebiet ſogleich„vernichtet“ ſieht, bekommt er dann doch anſcheinend Angſt vor der deutſchen Verteidigungsſtärke und erklärt weiter, daß die engliſchen Flugzeuge, die Polen zu Hilfe ge⸗ ſchickt würden, über das Mittelmeer, die Dar⸗ danellen und Rumänien nach Polen gelangen würden. Blockade gegen Ueẽntrale Gleichzeitig würde die engliſche Marine mit der„Blockade gegen Deutſchland“ beginnen. Dieſe engliſche Blockade würde ſich „auch auf die neutralen Staaten erſtrecken“, damit Deutſchland nicht mit ihrer Vermittlung ſeinen Ueberſeehandel füh⸗ ren könne. Die neutralen Staaten würden dann nur ſo viel Waren aus dem Ausland importieren dürfen, wie jetzt in Friedenszeiten. Dieſe rückſichtsloſe Knebelung auch der neutra⸗ len Staaten, die dieſer engliſche Politiker an⸗ kündigt, illuſtriert die verlogene Haltung Eng⸗ lands, das ſich zum ungebetenen„Beſchützer“ dieſer kleineren Staaten aufwirft. Nachdem der engliſche Sprecher ſo die„Hel⸗ dentaten“ Englands charakteriſiert hat, fährt er folgendermaßen fort: Englands ſchwächſter Punkt bilde der Suezkanal, die arabiſche Halb⸗ inſel und die Türken. In dieſem Raume hät⸗ ten die Italiener eine ſtarke Armee verſammelt. Die Türkei müſſe den Schutz des Suezkanals übernehmen. Während ſo der Türkei ihre Rolle zugeteilt wird, die neutralen Staaten von der britiſchen Flotte theoretiſch in engliſche Etappenſtationen „verwandelt“ worden ſind, das Ruhrgebiet in der Phantaſie„vernichtet“ iſt, wird den Ru⸗ mänen Angſt gemacht.„Der verlockendſte Brocken“ für Deutſchland ſeien die Erdölge⸗ biete Rumäniens. Deutſchland würde im Augenblick eines Krieges von den Rumänen Erdöl anfordern, das es mit„entwerteter Mark“ bezahlen würde. Wenn Rumänien Schwierigkeiten machen ſollte, ſo würden„ſo⸗ fort“ die deutſchen Truppen in Rumänien ein⸗ marſchieren. Dann aber„würde die britiſche Flotte ſprechen“, die über die Dardanellen ins Schwarze Meer gelangt ſei. Kindiſch und doch gefährlich Der Weltkrieg Nr. 2 iſt alſo auf dem Papier bereits gewonnen. Die britiſche Flotte wird ſicher auf der Donau zumindeſt bis nach Wien dampfen und den Stephansdom zuſammen ⸗ ſchießen. So kindiſch dieſes Geſchwätz auch iſt, ſo gefährlich iſt es doch, denn es wurde von einem Mann, der vor kurzem noch eng ⸗ liſcher Miniſter war, zu einem Polen geſagt. Die Polen aber haben ſchon längſt jedes Unter⸗ ſcheidungsvermögen für Phantaſie und Wirk ⸗ lichkeit verloren. Daher ſtellen dieſe Aeußerun ⸗ gen einen direkten erpreſſeriſchen Anſchlag ge⸗ gen den Frieden Europas dar. Wenn dieſer engliſche Politiker dann zum Schluß bemerkt, daß es nicht zu erwarten ſei, daß die Deutſchen gleich zu Beginn eines Krie⸗ ges London angreifen würden, da Deutſchland ſich in der Hoffnung wiegen werde, daß Eng⸗ land ſich nicht in die Auseinanderſetzungen einmiſchen wird, ſo iſt dies ein ebenſo törich⸗ tes Geſchwätz wie der vorhergehende„Feld⸗ zugsplan“. Leute vom Schlage eines Duff⸗Coo⸗ per haben gründlich dafür geſorgt, daß Deutſch⸗ land ſich in keinerlei„Hoffnungen mehr wiegt“. Wie ſchrieb doch der ehrbare Blockadeſeemann King⸗Hall: Nach einem neuen Weltkrieg würde Deutſchland einen Friedensvertrag auf⸗ gezwungen erhalten, gegen den der von Ver⸗ ſailles ein Kinderſpiel geweſen ſei. Wir freuen uns über dieſes Eingeſtändnis, auch die Kriegs⸗ phantaſien eines Duff Cooper werden hier nur niedriger gehängt: Zur beſſeren Kenntnis des deutſchen Volkes und neutralen Staaten über 45 wahre Geſicht der„engliſchen Friedens⸗ ront“. Feſtlicher fluflakt in Baureum mit dem Fliegenden Hollãnder“/ Der Führer im Fesispielhaus Bayreuth, 25. Juli.(HB⸗Funk) In Anweſenheit des Führers wurden am Dienstag die Bayreuther Bühnenfeſtſpiele 1939 mit einer glanzvollen Neuinſzenierung von Richard Wagners„Fliegendem Holländer“ er⸗ öffnet. Bei der Auffahrt zum Feſtſpielhügel wurde der Führer von der die Straßen umſäumenden Bevölkerung begeiſtert begrüßt. Am Portal des Feſtſpielhauſes wurde er von Frau Winifried Wagner empfangen, die neben dem Führer in der Loge Platz nahm. In dem feſtlichen Haus ſah man weiter als Ehrengäſte Reichsminiſter Dr. Goebbels, Reichsorganiſationsleiter Dr. Ley, Reichsminiſter Kerrl, Reichs⸗ miniſter Dr. Seyß⸗Inquart, Reichspreſſe⸗ chef Dr. Dietrich, den bayeriſchen Miniſter⸗ präſidenten Ludwig Siebert, Obergruppen⸗ führer Brückner, Gruppenführer Schaub, die Gauleiter Wächtler, Sprenger, Dr. Meyer, Dr. Rainer, Reichsleiter Bor⸗ mann ſowie u. a. den deutſchen Botſchafter in Rom, v. Mackenſen. Der Führer besichtigt die Vorbereitungsarbelten zum„Parteitag des Friedens“ Der Eünrer bei einer Besprechung auf dem Reichsparteitaggelände, wo er sich persönlich vom Stand der Vorbereitungen für den kommenden Reichsparteitag überzeugte. Links neben dem Führer Architekt Ruff. rechts Gruppenführer Schaub und Polizeipräsident Dr. Martin Die böſen Folgen Mannheim, 26. Juli Das Echo auf die engliſche Unterwerfung in Tokio unter die Bedingungen der Japaner iſt in der geſamten Welt ungeheuer groß. Schon allein dieſe Tatſache beweiſt, daß England hier einen Schritt vollzogen hat, der die Welt in Zweifel über die tatſächliche britiſche Stärke ſtürzen muß. Vor vierzehn Tagen noch tobte die engliſche Preſſe gegen die Japaner, verlang⸗ ten politiſche Heißſporne den Wirtſchaftskrieg gegen Japan, wenn nicht ſogar militäriſches Einſchreiten in Oſtaſien. Und nach wenigen Stunden der Verhandlung bereits hat Eng⸗ land den japaniſchen Truppen in den von ihnen beſetzten chineſiſchen Gebieten volle Hand⸗ lungsfreiheit zugeſtanden und ſich darüber hin⸗ aus verpflichtet, dem Marſchall Tſchiangkaiſchek keinerlei Unterſtützung mehr angedeihen zu laſ⸗ ſen. Wenige Tage ſind es erſt her, daß Mr. Chamberlain im Unterhaus mit ſtolzgeſchwell⸗ ter Bruſt verkündete, daß erſt die lokalen Schwierigkeiten in Tientſin gelöſt werden müß⸗ ten, und daß man dann erſt an eine Regelung der Verhältniſſe in China gehen könnte. Und nun hat England ſich auch in dieſem Punkt ge⸗ beugt, es hat zunächſt einer allgemeinen Rege⸗ lung der fernöſtlichen Lage zugeſtimmt— und das ganz im japaniſchen Sinne,— und dann erſt die Verhandlungen über den mehr lokalen Zwiſchenfall in Tientſin aufgenommen, um auch dort nachzugeben. Der Bankerott iſt eigentlich ſo groß, daß man ſich bei genauer Kenntnis der engliſchen Ge⸗ ſchichte fragen muß, ob England mit dieſer Nachgiebigkeit nicht eine Nebenabſicht verfolgt, mit der es einen großen Erfolg erringen will, und ſei dies auch nur im Hinblick auf die Mos⸗ kauer Verhandlungen. Aber dieſe Frage iſt letzthin ohne Bedeutung. Sein falſches Spiel iſt in Europa ſattſam bekannt, und ein Hinter⸗ gehen Tokios durch heimlichen Bruch des ge⸗ ſchloſſenen Abkommens ebenſo unmöglich. Die Japaner kennen die Briten ſehr genau, und die japaniſche Preſſe weiſt täglich darauf hin, daß Tokio mit äußerſt wachſamen Augen die prak⸗ tiſche Durchführung des geſchloſſenen Vertra⸗ ges beobachten wird. Wenn London hier fal⸗ ſches Spiel treiben will, ſo muß es gewärtig ſein, in Tokio einen Gegner zu haben, der kraft ſeiner militäriſchen Ueberlegenheit in Oſtaſien in der Lage iſt, jeden Winkelzug mit Gedankenſchnelligkeit zu durchkreuzen. Japan läßt ſich längſt nicht mehr durch engliſche Fi⸗ neſſen beeindrucken. Dafür ein Beiſpiel: Im⸗ mer wieder hat die engliſche Preſſe darauf hin⸗ gewieſen, daß die japaniſche Armee bei ihrer Blockade in Tientſin geradezu Amok laufen würde, da ſie die geſamte Wirtſchaft, nicht nur die franzöſiſche und engliſche, ſondern die ja⸗ paniſche vernichte. Tokio blieb unbeeindruckt. Und wer iſt jetzt der Amokläufer? Jedenfalls nicht die japaniſche Armee, ſondern die eng⸗ liſche Regierung, die leichtfertig genug war, vergangene Warnungen in den Wind zu ſchla⸗ gen. Die Engländer hatten ja bereits im ver⸗ gangenen Winter die erſte Blockade Tientſins erlebt. Da ſie aber plötzlich ohne ſichtbaren An⸗ laß abgebrochen wurde, glaubten ſie mit ihrer ſturen Haltung Japan auch dieſesmal zum Nachgeben zwingen zu können, ohne zu be⸗ —————— ——————— ———— — — —— —— ——————— „Hakenkreuzbanner'“ mittwoch, 26. Juli 1959 rückſichtigen, daß die Lage der britiſchen Ge⸗ ſamtpolitik London zur Zeit durchaus nicht be⸗ lechtigt, irgendwo den ſtarken Mann zu ſpielen, Msbeſondere nicht in Oſtaſien, und ohne zu Fdenken, daß ein ſtarker Wille auch wirtſchaft⸗ iche Hemmſchuhe der Demokratien hinweg⸗ fegen kann. Das ſind die böſen Folgen der ſelbſtherrlichen Politik, heute in Oſtaſien, mor⸗ gen vielleicht ſchon in Europa. Praktiſch hat ſich ſomit England im Fernen Oſten bis auf Singapore zurückgezogen. Ob dieſer Rückzug vielleicht nicht noch viel weiter gehen muß, wird die Zukunft zeigen. Die gefamte indiſche und arabiſche Welt hat es ſicherlich zum Teil mit ſehr fröhlichem Augen⸗ zwinkern zur Kenntnis genommen, daß japa⸗ niſche Soldaten einige feiſte Engländer bei der Leibesviſitation in Tienſin bis aufs Hemd auszogen. Im ſtillen mögen ſie um das Schick⸗ ſal derer gebangt haben, die dem„mächtigen Mann“ ſo eiwas antun konnten. Nun müſſen ſie ſehen, ihre Sorge war umſonſt. Und ſie werden ſtaunend gewahr, daß das mit ſtarken Worten zur Zeit ſo überreiche England nicht mehr in der Lage iſt, derartige Provokationen — das iſt noch ein milder Ausdruck, wenn man die Sache mit engliſchen Augen betrachtet — zurückzuweiſen und die Gegenrechnung da⸗ für aufzumachen. Die Unterwerfung Eng⸗ lands in Tokio wird ſich in der arabiſchen und in der indiſchen Oeffentlichkeit herum⸗ ſprechen. Die Stellung des Arabertums heute zu England iſt bekannt. Die Feindſchaft gegen das Engländertum geht ihnen immer tiefer ins Blut. Und in Indien iſt ſeit dem Aus⸗ gang des Weltkrieges von Jahr zu Jahr die antibritiſche Bewegung gewachſen. Immer⸗ hin, der große Reſpekt vor dem mächtigen England hat lange dieſe Bewegungen nur unter der Oberfläche ſchwelen laſſen. Was aber wird geſchehen, wenn dieſe Achtung, oder beſſer geſagt, dieſe„Furcht vor dem Herrn“ in dieſen Kreiſen dahinſchwindet? Das einzige, was die Welt in dieſen Tagen an England bewundern kann, iſt ſein gleich⸗ mütiges Pokergeſicht, mit dem es erſtens mal ſeinen eigenen Landsleuten und zum andern der geſamten Welt verſichert, daß hier eine Großta⸗ im engliſchen Sinne geſchehen ſei. Die„Times“ meint unſchuldig, daß nun England in die große Front aller Neutralen, die ihm ſogar da⸗ für gratulieren müßten, eingerückt ſei, und zur eigenen Entlaſtung führt ſie dann ſofort einen Schlag gegen die italieniſche Preſſe, der ſie Neid und Mißgunſt über dieſes Ablkommen vorwirft. Und warum? Weil die italieniſche Preſſe in 1115 angeblichen Wut über die Einigung von einer Unterjochung Englands unter Japan Wade So kann man es auch auslegen. 0 e für die aufgewandte Liebesmüh'. Die Tatſachen des Abkommens beſtehen, und dieſe irgendwie umzufriſieren, dürfte ſelbſt den Mei⸗ ſtern britiſcher Verdrehungskunſt, und deren gibt es in London nicht wenige, ſchwer fallen. Or. W. Kicherer. böring auf§ylt Anlagen der Luftwaffe beſichtigt Berlin, 25. Juli(§B⸗Funk) Am Dienstag beſichtigte Generalfeldmarſchall Göring in Begleitung von Generaloberſt Milch, Staatsſekretär Körner und dem Chef des Generalſtabes der Luftwaffe, Jeſchonnek, den Flugplatz Munkmarſch und die dort liegen⸗ den Verbände der Luftwaffe, ferner den Flug⸗ platz Rantue mit den Großanlagen für Waſſer⸗ flugzeuge. Der Generalfeldmarſchall wurde überall, wo er ſich zeigte, von der Einwohner⸗ ſchaft und den Badegäſten der Inſeldörfer mit ſtürmiſchem Jubel und Heilrufen begrüßt. polniſche Schnitzer bei den condoner Pumpverſuchen Sir John Simon spricht von 8 Nimionen Pjund/ Schwierigkeiien nicht behoben (Orohtberlchfunseres londoner verftfefers) f. b. London, 26. Juli. Die engliſch⸗polniſchen Finanzverhandlun · gen, die ſich nun ſchon wochenlang hinziehen, haben immer noch zu keiner Einigung geführt. Schatzkanzler Sir John Simon teilte am Dienstagnachmittag dem Unterhaus mit, daſt Großbritannien den Polen einen Exportkredit von 8 Millionen Pfund eingeräumt habe. Außerdem ſei eine gemeinſame engliſch⸗fran ⸗ zöſiſche Anleihe geplant. Er ſei aber infolge gewiſſer Schwierigkeiten noch nicht in der Lage, ſo fügte er hinzu, endgültig über ein Abkommen Auskunft zu geben. Köſtliche Frechheiten Selbſt wenn es ſich bewahrheiten ſollte, daß dieſe Anleihe ſich auf 8,5 Millionen Pfund be⸗ laufe, wie verſchiedene Blätter vermuten, dann haben die weſtlichen Demokratien dem öſtlichen Einkreiſungspartner doch einen ge⸗ hörigen Strich durch die Rechnung gemacht. In Warſchau hatte man bekanntlich damit ge⸗ rechnet, daß die Weſtmächte nicht nur die rie⸗ ſige Aufrüſtung und die Koſten für die an⸗ dauernde Mobiliſierung beſtreiten würden, ſondern man hatte ſich der trügeriſchen Hoff⸗ nung hingegeben, ſich die Stellung als Eck⸗ pfeiler der Einkreiſungsfront teuer bezah⸗ len zu laſſen, um ſich endlich einmal auf billige Weiſe zu ſanieren. Die polniſchen Unterhändler haben jedoch in London ſchwere pſychologiſche Fehler begangen. Die Forde⸗ rung, die Anleihe in Gold und nicht in eng⸗ liſchen Pfunden zu bekommen, hat man ihnen immer noch nicht verziehen. Der„Star“ ſchreibt dazu, daß dieſes Mißtrauen dem engliſchen Beamten einfach die Sprache verſchlagen habe; ein ſolches Anſinnen habe bisher noch keine Macht der Welt an England geſtellt. Wahrſcheinlich iſt es auch diefem polniſchen Schnitzer zuzuſchreiben, daß die Engländer den zweiten Wunſch der Po⸗ len, Waffen auch in anderen Staaten kaufen zu können, bisher abgelehnt haben. Der Schatzkanzler betonte nämlich im Unterhaus ausdrücklich, daß der in Ausſicht genommene fieine Slützung des China⸗Dollars Sir John Simon im Kreuzverhör des Unterhauses brohtbetlchfonsefes londonet vertteters fb. London, 26. Juli. In der Berichterſtattung über die Verhand⸗ lungen in Tokio iſt die Londoner Preſſe wei⸗ terhin bemerkenswert zurückhaltend. Man ſchreibt lediglich, daß der eingeſetzte Ausſchuß ſich geſtern mit dem Thema„Aufrechterhaltung der Ordnung in Tientſin“ befaßt hat und der Bericht am Mittwoch der Vollkonferenz vorge⸗ legt wird. Die Erklärung Chamberlains über die neue Formel iſt in politiſchen Kreiſen immer noch heiß umſtritten. Sie hat ein beſonders ſchlech⸗ tes Echo in den einflußreichen Provinz⸗Blät⸗ tern gefunden. Der„Mancheſter Guardian“ meint, daß das Abkommen mit dem größten Mißtrauen aufgenommen werden müſſe. Ent⸗ weder habe ſich die britiſche Regierung ſelbſt betrogen oder aber China, denn es ſei nicht wahrſcheinlich, daß man Japan auf längere Zeit täuſchen könne. Das Blatt ſchreibt dann beſorgt, daß die amerikaniſchen Politiker von dem Text der neuen Formel überraſcht ſeien. Chamberlain habe nämlich einmal in Bezug auf China das Wort„Feind“ gebraucht, was darauf ſchließen laſſe, daß die Regierung eine Art Kriegszu⸗ ſtand im Fernen Oſten anerkenne. Wenn das tatſächlich die Haltung der Regierung ſei, dann müſſe die Neutralitätsachſe der USA auf den Fernen Oſten angewandt werden. „Auf verſchiedene Anfragen im Unterhaus, ob die Regierung nicht mit größeren Mitteln den chineſiſchen Dollar ſtützen wolle, antwortete Sir John Simon mehrfach recht ausweichend. Auf Drängen erwähnte Simon ſchließlich, daß die Regierung im Augenblick„keine weiteren Schritte in dieſer Angelegenheit“ erwäge. Bittere borwürſe unter lieben Freunden Haris rũüflelt die USA/„Tokio durch euch verschuldei“ E. P. Paris, 25. Juli Mit Schärfe wendet ſich der„Paris Soir“ gegen die Kritiken, die in Kreiſen des Senats der Vereinigten Staaten gegen die engliſchen Bemühungen laut geworden ſind, ſo ſchnell wie möglich zu einer Uebereinkunft mit Japan zu gelangen. Das Blatt ſchreibt, die USA⸗Sena; toren hätten kein Recht, England anzuklagen, denn„ſie ſelbſt ſeien es geweſen, die Groß⸗ britannien gezwungen hätten, in Tolio um Verhandlungen nachzuſuchen.“ Als England vor einigen Wochen die Vereinigten Staaten ge⸗ beten hätte, gemeinſam eine energiſche Haltung in dem Konflikt von Tientſin zu zeigen, hätten die Amerikaner ſich geweigert, die Engländer in irgendeiner Weiſe zu unterſtützen. Das Blatt ſchreibt dann wörtlich:„Herr Chamberlain hat aus dieſer Weigerung ſeine Schlußfolgerungen fluch Polen hat ſeinen King⸗fall Mit dem einen Unierschied: Er hat Horiosor gen DNB Kattowitz, 25. Juli. Während der britiſche Einkreiſungsapoſtel King⸗Hall noch mit der reſtloſen Abfuhr, die ihm Reichsminiſter Dr. Goebbels erteilte, zu tun hat, verſuchen die von England mit Verſprechen aufgehaltenen Polen in ähnlicher Weiſe einen Keil in die Front der volksdeutſchen Gruppe zu treiben. Seit einiger Zeit müſſen in Oſtoberſchleſien beheimatete Volksdeutſche die Feſtſtellung ma⸗ chen, daß Briefſendungen aus dem Reich ge⸗ waltſam geöffnet und des urſprüng⸗ lichen Inhalts beraubt worden ſind. An Stelle der von Verwandten oder Bekannten abgeſandten Briefe enthält der Originalum⸗ ſchlag eine gewöhnlich vier Seiten lange und mit einer laufenden Nummer verſehene Druck⸗ ſache, die in Form eines Briefes gehalten iſt. Die Ueberſchrift des Pamphlets lautet bei⸗ ſpielsweiſe„Freiheitsbrief Nr. 66“ und ſpricht den unfreiwilligem Empfänger nach dem King⸗bHallſchen Vorbild mit den Worten an:„Freund und Kamerad“. Unter der Maske eines Biedermannes ereießt ſich der infantile Verfaſſer dieſer Briefe dann in einem unverfänglich ſein wollenden, dafür aber um ſo plumperen Angriff auf das natio⸗ nalſozialiſtiſche Deutſchland. Wie man ſieht, nehmen die Polen in dieſem Falle wieder einmal, wie auf allen geiſtigen Gebieten, von den Broſamen, die von anderen Tiſchen fallen. In der praktiſchen Verwertung der nun nicht mehr originellen Idee eines King⸗ Halls gehen ſie allerdings einen ihrem Charal⸗ ter entſprechenden eigenen Weg. Da ſie die für den Maſſenverband dieſer„Freiheitsbriefe“ not⸗ wendigen geldlichen Mittel wohl nicht aufbrin⸗ gen können— der engliſche Einkreiſungsſold iſt noch immer nicht bezahlt— brechen ſie ſkrupel ⸗ los das in allen Kulturſtaaten geheiligte Brief⸗ geheimnis, vernichten harmloſes Privateigen⸗ tum und verſuchen durch Benutzung der bereits von den Abſendern aus dem Reich freigemach⸗ ten Briefumſchläge ihre„geiſtigen“ Erzeugniſſe an den Mann zu bringen. Wenn dabei mög⸗ licherweiſe auch noch die Abſicht Pate geſtanden hat, bei den Empfängern den Eindruck zu er⸗ wecken, als ob die Pamphlete aus dem Reichsgebiet überſandt werden, ſo iſt dies für die Erzeuger um ſo blamabler. Das Gelächter in den Kreiſen der Volksdeutſchen Oſtoberſchleſiens über derartige untaugliche Ver⸗ ſuche, Zwieſpalt und Zweifel zu ſäen, erhält nur dadurch einen ernſthaften Beiheſchmack, daß die„Empfänger dieſer Freiheitsbriefe“ den Verluſt des ihnen unvergleichlich wertwvolleren urſprünglichen Briefinhaltes zu beklagen haben. gezogen. Die Senatoren der Vereinigten Staa⸗ ten haben ein kurzes Gedächtnis und ſollten eigentlich nur ſich ſelber tadeln.“ Tieniſin-Töſung halbamtlich „Die Kriſe iſt überwunden“ Tokio, 25. Juli.(HB⸗Funk.) Eine am Dienstagabend ausgegebene halb⸗ amtliche Verlautbarung über das bisherige Er⸗ gebnis der Beſprechungen zur Löſung der Tientſin⸗Frage beſagt, daß über die Grundfrage hinſichtlich einer gemeinſamen Kontrolle aller antijapaniſchen Elemente in der britiſchen Konzeſſion eine vorläufige Einigung erzielt worden ſei, womit gleichzeitig geſagt werden könne, daß die Kriſe überwunden ſei. Politiſche Kreiſe bemerken hierzu, daß die bri⸗ tiſche Seite ihre Zuſtimmung zu den klaren japaniſchen Forderungen kaum mehr verſagen könne, nachdem England in dem Abkommen zwiſchen Außenminiſter Arita und Botſchafter Craigie die neue Lage in Oſtaſien anerkannt habe. Nach der Löſung der Tientſin⸗Frage er⸗ gäben ſich automatiſch Rückſchlüſſe auf die briti⸗ ſchen Konzeſſionen in Mittel⸗ und Südchina. Frethe berleumdung deutſchland; Englands Geſchäftsträger bei Bonnet j. b. Paris, 26. Juli.(Eig. Drahtmeldg.) Außerminiſter Bonnet hatte am Dienstag eine längere Beſprechung mit dem engliſchen Geſchäftsträger Campbell. Es beſteht kein Zweifel, daß die Unterhauserklärung Chamber⸗ lains vom Montag den Geſprächsſtoff bildete. Der„Temps“ nimmt demzufolge erneut zur engliſchen Politik Stellung, wobei das Blatt ſeine Verärgerung noch weniger verbergen kann als am Vortage. Vor allem beſchäftigt ſich das Blatt dabei mit dem grotesken Anleihe⸗ vorſchlag an Deutſchland, der, wie mittlerweile verlautete, vom engliſchen Unterſtaatsſekretär Hudſon ausgegangen war, wobei der Temps ſich nicht ſcheut, den Spieß einfach umzulehren und zu behaupten, es handle ſich um ein deutſches Manöver(). Obwohl das Blatt mit Erleichterung feſtſtellt, die Angelegen⸗ heit ſei„liquidiert“, bringt es anſchließend auf⸗ fallenderweiſe Auszüge aus der deutſchen Preſſe, offenbar um den Engländern diskret unter die Naſe zu reiben, was ſie durch ihr Doppelſpiel wieder einmal angerichtet haben. Kredit nur für polniſche Waffenkäufe in Großbritannien verwendet werden dürfe. Während man nun zur Finanzierung der Einkreiſungsfront gegen die Achſe immerhin rieſige Summen zur Verfügung ſtellt—im gan⸗ zen ſind bereits bis jetzt 60 Millionen vor⸗ geſehen, die aber ſogar nach den Erklärungen von Regierungsvertretern weit überſchritten werden— müſſen ſich die Teile des britiſchen Weltreiches mit bereits bewilligten Beträgen zufrieden geben, falls ſie überhaupt das Glück haben, finanzielle Hilfe von England zu erhal⸗ ten. Dominion⸗Miniſter Inſkip kündigte im Parlament an, daß man Neuſeeland einen Kre⸗ dit in Höhe von vier Millionen Pfund gewährt habe, der aber nur zum Import britiſcher Wa⸗ ren verwendet werden dürfe. Außer dieſem Zu⸗ geſtändnis, das für Neuſeeland nur eine ver⸗ hältnismäßig geringe Hilfe darſtellt, erhält Neu⸗ ſeeland einen Kredit von 5 Millionen Pfund, um in England Waffen kaufen zu können. Augenſcheinlich auf den ſtarken Druck der Oeffentlichkeit hin hat ſich der Dominion⸗Mini⸗ ſter entſchloſſen, wenigſtens Neufundland einen Beſuch abzuſtatten, um die angepranger⸗ ten Beſchwerden perſönlich zu ſtudieren. Der„Evening Standard“ bemerkt dazu iro⸗ niſch, in der letzten Zeit habe London einen hohen Beamten nach Moskau und einen Gene⸗ ral nach Warſchau geſandt. Es ſei anzuerken⸗ nen, daß jetzt wenigſtens ein Mini⸗ ſter ſich im eigenen Empire umſehe. deiner kinkreilungsflug Vorbereitung weiterer Manöver J b. Paris, 26. Juli.(Eig. Drahtmeld.) Die engliſche Luftwaffe unternahm am Dienstag unerwartet ihren dritten De⸗ monſtrationsflug über dem franzöſiſchen Staatsgebiet. 110 Flugzeuge verſchiedener eeeeeee ee eeeeeeeeeebenenee Probieren auch Sie es eeinmal mit besseren Cigorettenl ATiKan 35 Typen überflogen in mehreren Geſchwadern Paris, Lyon, die Biskaya und die Pyrenäen. Die Pariſer Preſſe iſt angewieſen worden, das Ereignis entſprechend zu unterſtreichen und her⸗ vorzuheben, daß die engliſchen Flugzeuge ohne Zwiſchenlandung Entfernungen bis zu 2500 Kilometern zurückgelegt haben. An den engliſchen Feierlichkeiten für Bleriot, der bekanntlich vor 30 Jahren als erſter den Aermel⸗Kanal überflog, nahm auch der franzö⸗ ſiſche Luftfahrtminiſter Guy la Chambre teil, der ſich am Dienstagvormittag nach London be⸗ geben hat. Wie es heißt, gilt jedoch der Beſuch La Chambres hauptſächlich den Geſprächen über die beiderſeitigen Einkreiſungsflüge. Be⸗ kanntlich iſt der erſte franzöſiſche Geſchwader⸗ flug, der vor einigen Wochen nachts erfolgen ſollte, abgeſagt worden, ohne daß dieſe Abſage begründet wurde. Gerüchtsweiſe iſt zu hören, daß der franzöſiſche Flug mit einem Manöver der engliſchen Luftabwehr verbunden werden ſollte, wozu die Engländer einige Zeit der Vorbereitung brauchten. Es wird auch geſagt, daß man in London auf die franzöſiſche Demon⸗ ſtration keinen allzu großen Wert legt, da die Ueberfliegung Englands im Kriegsfalle prak⸗ tiſch nicht in Frage komme.(22) Velltſchwimmen abgebrochen Die Oſtſee war zu kalt und ſtürmiſch Berlin, 25. Juli. Ein vorzeitiges Ende nahm das mit großer Propaganda angekündigte Wettſchwimmen durch die Oſtſee, das in einem Teil der Auflage ge⸗ meldet wurde. Das am Montag um 23 Uhr auf der däniſchen Inſel Falſter in der Hafen⸗ ſtadt Gjedſer geſtartete Langſtreckenſchwimmen mußte am Dienstagnachmittag kurz nach 18 Uhr abgebrochen werden, nachdem um 15.30 Uhr die ſchwediſche Favoritin Sally Bauer und zwei Stunden ſpäter auch die bekannte däniſche Meeresſchwimmerin Jenny Kammersgaard in ihre Begleitboote genommen wurden. Da ſechs von den ſieben Geſtarteten an dieſem Wett⸗ ſchwimmen zwiſchen Gjedſer und Warnemünde wegen des Windes und der großen Waſſerkälte aufgegeben hatten, wurde die Veranſtaltung abgebrochen. geſetzt u Der e ſchön ge bahnſchi etwas bringt den Ne nerlei! werden gierigen rechte E villionſt Holzbän begegne will rech Perſönl kleinen Die 2 weite K Das Auf ze weiſe de teilt die das Eh verlieher nur in bla u⸗m tragen! nur nach läſſig. deutſcher uſw Ha rung no E Daß e mutet n Großſtäl abſeits von Fel und von J gelangen In W gar 53 8 ſind die dure tember endgülti eingetra, Von d Geſam fallen n ßenklaſſe hier 24 156 Hek Klaſſe v höfen n dings n In den in Man Fläche i 15 Hekte in der( Unſer N 1959 2n fe in herden g der ierhin igan⸗ t vor⸗ ungen hritten tiſchen trägen Glück erhal⸗ te im nKre⸗ währt r Wa⸗ m Zu⸗ e ver⸗ t Neu⸗ Pfund, önnen. der Mini⸗ land anger⸗ u iro⸗ einen Gene⸗ lerken⸗ tini⸗ ſehe. ield.) am De⸗ ſiſchen edener E5 11 570 wadern renäen. en, das nd her⸗ ze ohne 1 2500 Blériot, ter den franzö⸗ re teil, don be⸗ Beſuch prächen ge. 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Der eine redet ſich die Kehle wund um den ſchön geſchwungenen Bogen, den die Straßen⸗ bahnſchienen machen werden; der zweite findet etwas anderes„wunderbar“ und der dritte bringt eine ſechſte und ſiebente„Neuheit“ auf den Nenner„großartig“— obwohl noch kei⸗ nerlei Anhaltspunkte dafür da ſind. Pläne werden fachmänniſch geſchmiedet von den Neu⸗ gierigen, und Wünſche werden laut: auf die rechte Seite müßte ein Verkaufsſtand im Pa⸗ villionſtil und gegenüber würde ſich eine Reihe Holzbänke gut machen! Hundert Anſchauungen begegnen ebenſovielen Widerſprüchen. Jeder will recht haben— und ſetzt dafür ſeine ganze Perſönlichkeit ein— und wenn es nur im kleinen Kreiſe iſt. Die Anſichten und„Feſtſtellungen“ ziehen weite Kreiſe. Dieſer Tage nun beſuchte uns ein Mann auf der Schriftleitung, der ganz un⸗ tröſtlich darüber war, daß er bis zur Stunde nicht den geringſten Anhaltspunkt gefunden hat, ob und wieviel elektriſche Uhren am neuen Brückenkopf die Zeit zeigen werden.„Es müßte doch ſchon ein Kabel oder ein Maſt ſichtbar ſein— oder ſonſt irgend etwas— die auf eine oder zwei Uhren ſchließen laſſen könnte. Aber nichts ſieht man, gar nichts!“ Das war die Feſtſtellung des Männes geweſen. Und er ſagte auch noch, daß er ſich in ſolchen Dingen aus⸗ kennen würde.„Es wäre wahrhaftig jammer⸗ ſchade, wenn an der Friedrichsbrücke nicht wenigſtens eine ſchöne und große elektriſche Uhr gehen würde! Der ganze„Straßenzug würde dadurch gewinnen!“ Da wir derſelben Meinung ſind, haben wir dem Manne ver⸗ ſichert, feſt daran zu glauben, daß dieſen Wün⸗ ſchen von vornherein bei der Plangeſtaltung Rechnung getragen worden iſt. Fridolin. Das Tragen des Ehrenkreuzes der deutſchen Mutter Auf zahlreiche Anfragen betreffend die Trage⸗ weiſe des Ehrenkreuzes der deutſchen Mutter teilt die Präſidialkanzlei des Führers mit, daß das Ehrenkreuz der deutſchen Mutter in der verliehenen Ausführung(Großausführung) nur in der vom Führer beſtimmten Form am blau⸗weißen Band um den Hals ge⸗ tragen werden darf. Kleinausführungen ſind nur nach den amtlich genehmigten Muſtern zu⸗ läſſig. Das Tragen des Ehrenkreuzes der deutſchen Mutter an goldenen oder ſilbernen uſw Halsketten iſt weder für die Großausfüh⸗ rung noch für die Kleinausführung zuläſſig. Selbſt gegen Aeberraſchungen gewappnet Vorbildlicher Werkluftſchutz in Mannheim/ Mit tatkräftigem Einſatz von Frauen Ein Feuerwehrmann des Werkluftschutzes mit Stahlhelm und Gasmaske Wir alle wiſſen, daß nicht nur ein unbezwing⸗ barer Weſtwall jeden Einbruchsverſuch in deutſches Land ſchon im voraus zum Scheitern verurteilt, ſondern daß dieſer Weſtwall in eine Luftverteidigungszone übergeht, die auch in der Luft einen Sperrgürtel ſchafft, der jeden„Spazierflug“ nach Deutſchland ſo gut wie unmöglich macht. Trotz dieſer umfaſſenden Sicherungsmaßnahmen können wir aber nicht darauf verzichten, den Selbſtſchutz der Bevölkerung auszubauen und die zum Schutz gegen Luftgefahren getroffenen Maßnah⸗ men auf einen Höchſtſtand zu bringen. Gerade wir Mannheimer, die wir in einem Gebiet wohnen, das in nur wenigen Flugminuten von der Grenze aus erreicht wer⸗ den kann, haben alle Urſache, den Luftſchutz⸗ gedanken zu einer Selbſtverſtändlichkeit werden zu laſſen. Je ſtärker wir gewappnet ſind und je mehr wir uns auch auf Ueberraſchungen ein⸗ geſtellt haben, um ſo weniger kann uns etwas Unvorhergeſehenes treffen. Unter dieſen Ge⸗ ſichtspunkten müſſen al le Selbſtſchutzkräfte des zivilen Selbſtſchutzes an ihrer weiteren Aus⸗ bildung arbeiten. Das gleiche gilt ja auch 5 den Werkluftſchutz, dem vor allem die Aufgabe zufällt, die Arbeitsſtätten zu ſchützen Gibt's Erbhöfe in Mannheim? Jawohl— und ſogar 55 an der Zahl! Daß es in Mannheim auch Erbhöfe gibt, ver⸗ mutet man kaum. Unwillkürlich ſtellt ſich der Großſtädter unter einem Erbhof einen etwas abſeits gelegenen Bauernhof vor, der rings von Feldern, Aeckern und Wieſen umgeben iſt, und von dem aus man weit gehen oder ſogar muß, um in die nächſte große Stadt zu gelangen. In Wirklichkeit haben wir in Mannheim ſo⸗ gar 53 Erbhöfe. Eine recht ſtattliche Zahl! Es ſind alſo die landwirtſchaftlichen Betriebe, die durch das Reichserbhofgeſetz vom 29. Sep⸗ tember 1933 zu Erbhöfen erhoben, nunmehr endgültig feſtgeſtellt und in die Erbhöferollen eingetragen worden ſind. Von den 53 Mannheimer Erbhöfen mit einer Geſamtbodenfläche von 450 Hektar ent⸗ fallen nahezu die Hälfte auf die kleinſte Grö⸗ ßenklaſſe bis unter 7,5 Hektar Größe; ſind es hier 21 Erbhöfe mit einer Geſamtfläche von 156 Hektar, jo ſind es in der nächſt größeren Klaſſe von 7 bis unter 10 Hektar mit 21 Erb⸗ höfen nicht viel weniger an Zahl, dafür aller⸗ dings mit 181 Hektar etwas mehr an Fläche. In den beiden oberen Größenklaſſen finden wir in Mannheim lediglich 5 Erbhöfe mit 61 Hektar Fläche in der Größenkategorie von 10 bis unter 15 Hektar und 3 Erbhöfe mit 52 Hektar Fläche in der Größenklaſſe von 15 bis unter 20 Hektar. Unſere Mannheimer Erbhöfe bilden aber nur den 175ſten Teil der Geſamtzahl an Erbhöfen in unſerem badiſchen Gaugebiet, wo es ins⸗ geſamt 9248 Erbhöfe gibt. Und wollte man die Mannheimer Zahl an der Geſamtzahl des Reichs(ohne Oſtmark und Sudetenland) meſ⸗ ſen, ſo käme man etwa auf den 13 000ſten Teil, denn Erbhöfe haben wir im Altreich etwa 685 000. Jwei Feudenheimer verunglückt Aus Triberg wird uns gemeldet: In der bekannten Steinbiß⸗Kurve bei Grem⸗ melsbach ſtieß ein Motorradfahrer, der die Kurve zu raſch nahm, in voller Fahrt auf einen entgegenkommenden Höhenwagen. Dabei ging das Motorrad in Trümmer. Der Fahrer und ſeine im Beiwagen befindliche Begleiterin wurden ſo ſchwer verletzt, daß ſie in ſehr be⸗ denklichem Zuſtand in das Triberger Kranken⸗ haus eingeliefert werden mußten. Die Ver⸗ unglückten ſtammen aus Mannheim⸗Feu⸗ denheim. Ein großer Zapfenſtreich wird, wie wir er⸗ fahren, am 2. Auguſt, anläßlich der 25. Wieder⸗ kehr des Tages, an dem der Weltkrieg begann, auch in Mannheim ſtattfinden. Die Wehrmacht trifft dazu bereits mit Eifer alle Vorbereitun⸗ gen. und eintretende Schäden ſofort zu beſeitigen oder auf ein Mindeſtmaß zu beſchränken. Helfer, mit denen man rechnen kann Es wäre heute für jeden Betrieb und vor allem für die lebenswichtigen Betriebe eine Leichtigkeit, einen Werkluftſchutz aufzuſtellen und darin alle tüchtigen und kräftigen Be⸗ triebsangehörigen einzugliedern. Damit kann aber der Sache nicht gedient ſein, weil ja in einem Ernſtfall die wehrfähigen Männer nicht an ihrem Arbeitsplatz ſtehen und ſomit auch nicht für den Werkluftſchutz in Frage kommen. Daher muß der Werkluftſchutz überall aus ſol⸗ Weibliche Sanitäter eilen mit der Tragbahre Zur Hilfeleistung herbei chen Gefolgſchaftsangehörigen beſtehen, die auch im Ernſtfall im Betrieb bleiben. Daß eine ſolche Einteilung keine Schwierig⸗ keiten bereiten kann, wenn die Gefolgſchaft mit Begeiſterung bei der Sache iſt und weiß, um was es geht, das bewies eine große Werkluft⸗ ſchutz⸗Vollübung bei den Mannheimer Betrie⸗ ben der Deutſchen Großeinkaufs⸗ Geſellſchaft. Dieſe im Leiſtungskampf der deutſchen Betriebe mit dem Gaudiplom aus⸗ gezeichneten Werke haben auch auf dem Gebiete des Werkluftſchutzes wirklich Vorbildliches ge⸗ leiſtet, ſo daß von der zuſtändigen Stelle aus die Anerkennung nicht verſagt bleiben konnte. Aber es waren nicht allein die umfaſſenden Einrichtungen und Ausrüſtungen des Betrie⸗ bes, die zum Erfolg der vor einigen Tagen durchgeführten Werkluftſchutzübung führten, ſon⸗ dern es war auch der Geiſt, mit dem ſämtliche Angehörige des Werkluftſchutzes an die Arbeit gingen. Ob es ſich um ältere Männer, um junge Mädel oder ältere Frauen handelte: alle erfüllten mit einem vorbildlichen Eifer ihre Pflicht, wenn auch die zu löſende Aufgabe nicht immer ganz leicht war. Jeder auf ſeinem poſten Der Uebung hatte man eine in der Praxis nie eintretende Aufgabe zu Grunde gelegt: auf das Werk wurde ein überraſchender Bomben⸗ überfall ausgeführt, ohne daß Flieger⸗ alarm vorausgegangen war. Plötzlich krach⸗ ten im Werkshof einige„Bomben“, die in ihrer Wirkung natürlich ganz harmlos waren, weil es ſich um gewöhnliche Böller handelte. Der Knall wurde aber an allen Arbeitsplätzen des in vollem Betrieb befindlichen Werkes ge⸗ hört und das genügte, um überall die für ſolche Aeſen Maßnahmen wirkſam werden zu laſſen. Die im Hofe ſtehenden kritiſchen Beobachter bekamen allerdings vorerſt überhaupt gar nichts zu ſehen. Dafür ſtellten aber die überall im Betrieb eingeſetzten: Schiedsrichter feſt, daß ſich die Gefolgſchaft in die Schutzräume begab, daß die verſchiedenſten Poſten vom Werkluftſchutz bezogen wurden. Wohl am leb⸗ hafteſten ging es in dem Unterſtand des Werk⸗ luftſchutzleiters zu, wo von verſchiedenen Stel⸗ len des Betriebes die Meldungen über Bom⸗ benſchäden einliefen. Ununterbrochen klingelten die Fernſprecher, Meldungen wurden entgegen⸗ genommen, Befehle weitergegeben... An verſchiedenen Stellen des Werkshofes tauchten dann einzelne Trupps des Werkluft⸗ ſchutzes auf. Alle in einheitlicher Uni⸗ Zwei Männer vom Gasspürtrupp säubern ihre Schuhe unter dem Wasserstrahl von anhaften- den Kampfstoffen(Aufn.(): Hans jütte) form, jeder einzele ausgerüſtet mit Gas⸗ maske und Stahlhelm. Da rollte ein Schlauchwagen des Löſchtrupps heran, der die Aufgabe hatte, einen von einer Brandbombe entſtandenen Brand zu löſchen. Erſt beim ge⸗ nauen Hinſehen merkte man, daß es junge Mädel waren, die den Löſchtrupp bildeten und die ſehr gut wußten, wie man mit der Schlauchleitung und dem Strahlrohr umzu⸗ gehen hat. An einer anderen Stelle ſchafften die Sanitäterinnen auf der Tragbahre einen Ar⸗ beitskameraden zum Sanitätsraum: eine Kampfſtoffbombe hatte einige„Verletzte“ ge⸗ fordert, die zum Teil zu Fuß zur Sanitäts⸗ ſtelle gehen konnten, zum Teil der Unterſtützung bedurften. „Inzwiſchen waren die Gasſpürer mit ihren dichtſchließenden Gasſchutzanzügen an die Arbeit gegangen, hatten das gasverſeuchte Ge⸗ biet mit Warnzeichen geſichert und Maßnah⸗ men getroffen, die zurückgebliebenen Reſte der Kampfſtoffbomben zu entfernen. In den Sani⸗ tätsräumen wurden inzwiſchen ſämtliche„Gas⸗ verletzten“ ernſtfallmäßig behandelt: da mußten die Kleider in die dafür beſtimmten Behälter geworfen werden, da galt es Abgren⸗ zungen genau einzuhalten und ſich im allgemei⸗ nen ſo zu benehmen, wie das bei Verletzungen mit Senfgas erforderlich iſt. Bei dieſer Ge⸗ legenheit konnten die Beobachter feſtſtellen, wie Mit dem Schlauchwagen müssen die weiblichen Feuerwehrleute umzugehen wissen. ausgezeichet die Sanitätsſtelle aus⸗ gebaut war, wie es hier auch an gar nichts fehlte und ſelbſt eine große Zahl von Betten bereitſtand. Uichts kann uns überraſchen Um ausreichende Möglichkeiten zu geben, die Schlagkraft des Werkluftſchutzes auch bis ins Nũürburgring: „Gr. Preis von Deutschland“ Sieger: Caracciole[Mercedes-Benz] Zweiter: Müller[Auto-Union] (önfinenfal aesses ———— ———— ————— ————— ———————— ————— einzelne weiß, um was es geht. „Hakenkreuzbanner“ mittwoch, 26. Juli 1959 kleinſte zu überprüfen, gab es dann nochmals einen unvorbereiteten Luftüberfall. Wieder krachten die„Bomben“ und wieder liefen bei dem Werkluftſchutzleiter von verſchiedenen Stel⸗ len die Schadensmeldunggen ein. Dazu kamen allerlei Erſchwerungen, die oftmals die Aenderung von Dispoſitionen npie Waf mach⸗ ten. So hieß es plötzlich, daß die Waſſerver⸗ ſorgung aus dem ſtädtiſchen Netz ausgeblieben ſei. Und das ausgerechnet in dem Augenblick, als ein größerer Brand gemeldet wurde. Aber man wußte ſich zu helfen, und im Nu wurde die Kraftſpritze an einen Waſſerbehälter an⸗ geſchloſſen, von dem Waſſer in genügenden Mengen geſaugt werden konnte. Schließlich ſtand ja auch noch das Waſſer aus dem In⸗ duſtriehafen zur Verfügung, ſo daß man alſo die Werksfeuerwehr nie in Verlegenheit hätte bringen können. Es waren allerlei Waſſer⸗ maſſen, die dann in den„Brandherd“ geſchleu⸗ dert wurden. Noch einmal mußte der weibliche Löſchtrupp eingeſetzt werden, als ſich die„Flammen“ der Tankſtelle näherten. Raſch hatte man das Schaumrohr und ein Verbindungsſtück einge“ ſetzt, und dann konnte der„Tankſte llen⸗ mit Schaum niedergekämpft werden. Als dann zum Schluß der Uebung von be⸗ rufenem Munde allen Angehörigen des Werk⸗ luftſchutzes der Dank für ihren Einſatz über⸗ mittelt wurde, konnte auch manche Anerken⸗ nung für hervorragende Leiſtungen gezollt wer⸗ den. Jedenfalls gab dieſe Uebung einen Ueber⸗ blick über den hohen Stand des Werkluft⸗ ſchutzes, wie ſie auch ein Beweis dafür war, was geleiſtet werden kann, wenn eine ziel⸗ bewußte Führung an der Spitze ſteht und jeder 2 ·j⸗ Wieder verſchwanden Eiſengitter. Die Eiſen⸗ einfaſſung der Grünanlage zwiſchen Kunſt⸗ halle und Friedrichsplatz iſt in dieſen Tagen auch verſchwunden. Abgeſehen davon, daß man das hier gewonnene Eiſen anderweitig ſehr gut gebrauchen kann, wird jeder ohne weiteres zu⸗ geben müſſen, daß die Anlage in ihrem Ge⸗ ſamtbild nur gewonnen hat. Wenn es auch nur ein Eiſengitter war, das die Grünflächen von den Gehwegen abgrenzte, ſo erſcheint jetzt doch der Blick freier und unbehinderter. NMannneimer im Haus der Deutichen Kunst oos ise forto eo02 II. Die Bildhauerin Helene Röhrig „.. daß in einem Bildniskopf die Form einwandfrei entwickelt iſt, erſcheint mir als etwas Selbſtverſtändliches. Das Bildnis hat aber dann erſt Berechtigung, wenn es zum Porträt der Seele geworden iſt.“ Ein ſolches Wort der Bildhauerin Helene Röhrig darf als Zeugnis gelten für die Verpflichtung, in der die Künſtlerin lebt und die ihr keine Flucht geſtatten würde in die Gefilde einer ſpieleriſch⸗leichten dekorativen Kunſt. Wer das Strenge als etwas ſo Selbſtverſtändliches aus⸗ ſprechen darf, lebt ſelber ſtreng. Straff iſt der Wille und die formende Kraft — zarter, in vielen empfindlichen Zwiſchen⸗ tönen des Seeliſchen geſtaltet ſich das Geſchaf⸗ fene. Das kleine Bronzerelief„Mutter und Kind“ ‚das gegenwärtig im Haus der Deut⸗ —————— Adler aus dem Vorraum der Jugendherberge Aufn.: Panthen) ſchen Kunſt ausgeſtellt iſt, bedeutet nur Teil⸗ ſtück eines größeren bildhaueriſchen Werkberei⸗ ches. Im Arbeitsraum von Frau Röhrig ſtehen noch mehr Dinge, die ihr weſentliches Mars kommt morgen in Erdnähe von 20.55 Uhr an kann mannheim den hellen planeten beobachten Unheimlich dunkelrot glänzt ge enwärtig am 3 ein Stern, ſich durch ſeinen ruhi⸗ en Glanz als Planet verratend. Es iſt unſer Rachbarp anet Mars, der durch ſeine Farbe, feinen ſtarken Helligkeitswechſel und ſeine Be⸗ wegung ſchon das Intereſſe der Alten erweckte. Die Farbe des Blutes kleidet ihn. Mars, der Kriegsgott, wurde daher zu ſeinem Paten er⸗ koren, und fortan war er in der Aſtrologie der Unheilſtern, von dem allerlei Böſes, Krieg, Peſtilenz und ſonſtiges Unheil zu erwarten war. Am 23. Juli ſtand er in Oppoſition zur Sonne (Erde zwiſchen Sonne und Mars). Jetzt rückt er täglich der Erde näher und ſteht ihr am 27. Juli, alſo am Donnerstag, um 22 Uhr mit einem Abſtand von 58 Millionen Kilometer am nächſten. Wer ihn beobachten will, beachte, daß er bei uns in Mannheim um 20.35 Uhr über den Südoſthorizont kommt, um 24.16 Uhr die Nordſüdlinie überſchreitet und um.56 Uhr wieder unter den Südweſthorizont ver⸗ ſchwindet. Durch ſeine große Helligkeit, die jene des Sirius gegenwärtig um das Zwei⸗ einhalbfache überſchreitet und ſeine rote Farbe iſt er abſolut ſicher und leicht zu finden. Im Fernrohr zeigt der Planet als auffälligſte Gebilde an den beiden Polen weiße Flecken, die ſich im Marsſommer verklei⸗ nern. Die Vermutung, daß es ſich hier um ux 41 VOLILREIT ſrelieres 7 1 4 Her Ii er Eisfelder, ähnlich der um die Erdpole handeln würde, lag nahe. Spektralanalytiſche Unter⸗ ſuchungen haben aber ergeben, daß die Mars⸗ atmoſphäre jedenfalls ſehr wenig Waſſerdampf enthält. Auch die in neuerer Zeit durchgeführ⸗ ten Temperaturunterſuchungen, die für die Polargegenden Temperaturen zwiſchen— 70 Grad und +/ 6 Grad und für die Aequator⸗ gegenden zwiſchen— 45 Grad und— 18 Grad ergaben, ſprechen gegen die Eisnatur der Pol⸗ kappen. Aus welcher Materie daher dieſe Pol⸗ kappen beſtehen, kann heute noch nicht entſchie⸗ den werden. Wenn aber ſelbſt über dieſe auf⸗ fälligſten Gebilde noch keine Klarheit herrſcht, dann noch viel weniger über die ſonſtigen Fleckenbildungen der Marsoberfläche und gar über die Natur der„Kanäle“, deren Exiſtenz von einer großen Anzahl hervorragender Be⸗ obachter ganz geleugnet wird. Bei der Beur⸗ teilung der Kanalfragen muß man. ſich vor allem darüber klar ſein, daß die kleinſten Ge⸗ bilde, die wir auf der Marsoberfläche wahr⸗ nehmen können, einen Durchmeſſer von 10 bis 20 Kilometer haben müſſen. Allgemein neigt man in aſtronomiſchen Kreiſen der Anſicht zu, daß es ſich hier bei dieſen, an der Grenze der Sichtbarkeit liegenden Gebilden um optiſche Täuſchungen handelt.. Dieſe Forſchungen machen aber auch die Be⸗ wohnbarkeit des Mars ſehr unwahrſcheinlich, ſo daß Amerika ſich beruhigen kann. Angriffe von Marsmenſchen ſind nicht zu be⸗ fürchten. Eher würde der Planet Venus, unſer Morgen⸗ und Abendſtern, Leben beherbergen. Trotzdem aber beſitzt der Planet Mars no allerlei Merkwürdiges. Da ſind z. B. no ſeine Monde. Der innere, Phobos, hat eine Umlaufzeit von 7½ Stunden, während Mars zu einer Umdrehung 24½ Stunden braucht. Dieſer Mond geht daher für einen angenommenen Marsbewohner im Weſten auf, eilt in 4½ Stunden über den Horizont und kommt am ſelben Tag nochmals über den Hori⸗ zont und geht auch am gleichen Ta⸗ nochmals unter. Der äußere Mond dagegen ift mit einer Umlaufszeit von 30% Stunden gerade das Ge⸗ genteil des Inneren. Er bleibt etwa 3 Tage über dem Horizont, wandert alſo ganz lang⸗ ſam von Oſt nach Weſt. Zu all dieſen Merk⸗ würdigkeiten kommt noch, daß der innere Mond der Rocheſche Diſtanzgrenze, innerhalb der ein Mond nicht mehr exiſtieren kann, naheſteht. Dieſe Grenze liegt in einer Entfernung von 244 Marsradien gegen den Halbmeſſer der Phobosbahn von 2,77 Marsradien. Auch ohne Marsmenſchen iſt alſo der Planet ganz intereſſant.. A. U. eigenes Leben haben und ei enbürtig ſind. Da iſt der Kopf einer jungen Frau, von einer erbheit, die alle frauliche Innerlichkeit zu manchem Augenblick überdeckte. Nun aber ſpricht das Material der Büſte, glaſierte Ter⸗ rakotta in Glanz und heller Farbe. Es bändigt und mildert die Strenge, es läßt das wahre Weſen durchleuchten— das Werk erſcheint alſo am Ende als der echte Ausdruck eines aus der Tiefe Sane menſchlichen Seins. Um das zu vollbringen, braucht man ein wiſſendes Ver⸗ ſtändnis, das alle Geheimniſſe des Werkſtoffes tennt und jeweils wieder andere Wege findet. Es wäre noch von mehr zu berichten, von den Verſuchen zu einer neuen Führerbüſte, von der Statue und der Büſte eines jungen Man⸗ nes, von Schmuckarbeiten für die neue Mann⸗ heimer Jugendherberge, für den Neubau des Leihhauſes in der Schwetzinger Manſch von einer entſtehenden Plaſtik für ein Planſchbecken in der Gartenſtadt. Ein geformter Ernſt iſt hier die treibende Kraft, ein langes Studium hat die künſtleriſchen Mittel herangebildet. Nun ſchreitet die Arbeit ihren unaufhaltſamen und ſicheren Weg. 4 Dr. H. A. Hartwis. Die Mannheimer Fronkſoldaten werden auch nach Tannenberg fahren Zu dem am Montag veröffentlichen Aufruf an alle Frontſoldaten teilt uns die Kreiskrie⸗ gerführung Mannheim im NS⸗Reichskrieger⸗ bund mit, daß die Anmeldungen zur Teil⸗ nahme an der hiſtoriſchen Oſtpreußen⸗Fahrt ſchriftlich an den Adjutanten des Kreis⸗ kriegerverbandes Mannheim, Kamerad Wilh. Voigt, Mannheim, 8 6 43, zu richten ſind. Die Fahrt nach Tannenberg wird 5 bis 6 Tage in Anſpruch nehmen. Die genauen Fahrzeiten liegen noch nicht feſt und werden erſt ſpäter be⸗ kanntgegeben. Bei Einſchaltung eines Verwaltungsſonder⸗ zugen nach Berlin und zurück, ſowie von Ber⸗ in nach Tannenberg und zurück ſtellen ſich die Ausgaben einſchließlich Verpflegung für 3 Tage und Feſtabzeichen auf 28,70 RM. Wenn der Verwaltungsſonderzug nicht zuſtande kommt, dann erhöhen ſich die Ausgaben auf 46,90 RM. Dazu erläßt Dr. Hicke, der Kreiskriegerfüh' rer, noch folgenden Aufruf: „Kameraden! Die Gelegenheit wird es nie wiedergeben, unter ſo günſtigen Bedingungen einem Staatsaktim Reichsehrenmal beiwohnen zu können. Kameraden, die außer⸗ halb des NS⸗Reichskriegerbundes ſtehen, kön · nen ſich ebenfalls an der Fahrt in Zivil zu den gleichen Bedingungen beteiligen und als Zuſchauer an der Feier teilnehmen. Frauen ſind von der Teilnahme ausgeſchloſſen. Die Anmeldungen der Fahrtteilnehmer ſind ſpäte⸗ ſtens bis zum 5. Auguſt einzuſenden. Die Fahreteilnahmer erhalten dann die weiteren Beſcheide. Kameraden! Zch erwarte ſtärkſte Beteili⸗ gung. Der Anlaß des Staatsaktes iſt groß. Wir alle wollen dabei ſein!“ Im Kampf gegen die Tuberkuloſe Ein wichtiges Abkommen. Im Kampf gegen die Volksſeuche Tuberku⸗ lofe hat die NSVin Zuſammenarbeit mit der Fachgruppe„Private Krankenver⸗ icherüng“ eine wichtige Abmachung getrof⸗ fen. Danach übernimmt die Private Kranken⸗ verſicherung als die geſetzliche Organiſation al⸗ ler privaten großdeutſchen Krankenverſiche⸗ rungs⸗Unternehmung für die vom Tuberkuloſe⸗ hilfswerk des Hauptamtes für Volkswohlfahrt verſchickten Verſicherten, die einen Leiſtungsan⸗ ſpruch an die Private Krankenverſicherung ha⸗ ben, die Koſten. Die Leiſtungen ſind nach den Tarifen und den allgemeinen Verſicherungsbe⸗ dinaungen für Krankenhausaufenthalt ausge⸗ richtet. In Fällen großer Bedürftiakeit em⸗ pfiehlt die Facharuppe„Private Krankenver⸗ ſicherung“ ihren Unternehmungen auch über die vertragliche Leiſtungsfähigkeit hinaus Beihilfe zu gewähren. Mannheims Schachſpieler vorne Der eindruckhsvolle Sieg über die Tudwigshafener 355:14%½ iſt ein derart überzeugendes Er⸗ gebnis, daß auch die durch die Urlaubszeit be⸗ dingten Verſchiebungen in der Beſetzung beider Mannſchaften nicht weſentlich mitbeteiligt waren. Der Tradition gewordene Kampf fand. im„Deutſchen Haus“ ſtatt. Bogoljubow hatte das Schiedsrichteramt übernom · men. Nach der herzlichen Begrüßung der Gäſte durch Burger wurde der Kampf begonnen. Am Spitzenbrett kämpfte der pfälziſche Meiſter Vogt'mit dem badiſchen Meiſter B. M üller. Durch Müllers Zeitnot wurde die Partie nach gleichwertigem Verlauf von Vogt ſchließlich ge · wonnen. Beck gewann in recht lehrxeicher Weiſe gegen den Ludwigshafener Hönig im Mattangriff, während am dritten Brett Dr. Meyer mit Beiſel unentſchieden ſpielte. An den erſten 14 Brettern war die Ueberlegenheit der Mannheimer noch nicht ſo groß. Von 14 Partien wurden 6 gewonnen, z gingen ver⸗ loren, 4 Partien endeten remis. Aber die mitt⸗ leren und Schlußbretter ſtanden faſt vollſtän⸗ dig im Zeichen der Mannheimer. Nach mehr⸗ ſtündigem Wettſtreit— einmal mußte Bogol⸗ jubow ſeines Amtes walten— wurde das ſchon gemeldete Ergebnis feſtgeſtellt. Für die im Vorjahre erlittene Niederlage 250½:21½% haben ſich unſere Mannheimer Spie⸗ ler alſo reichlich entſchädigt! Die Einzelergebniſſe(Mannheimer erſtgenannt): 1. Müller— Vogt:1, Beck— Hönig:0, 3. Dr. Meyer— Beiſel: ½, 4. Leonhardt— Reich:0, 5. Götz— Zimmer⸗ mann:0, 6. Dr. Schandalik— Schmitt:0, 7. Platte— Liegl:0, 8. Ehret(Seckenheim) — Waldenberger•1, 9. Keller(Waldhof)— Mappes(:), 10. Tunnat(-Neckarſtadt⸗Oſt)— Seybold%:½, 11. Kränzle(Waldhof)— Süß :0, 12. Ochs— Schweitzer:½, 13. Mühl — Schreyer:½, 14. Schnepf— Oehrle:1, 15. Fleißner— Heil:0, 16. Wolf(Neckarſtadt⸗ Oſt)— Stark:0, 17. Deininger— Wörner ½:%, 18. Bickelhaupt(Waldhof)— Krüger:0 19 Walter(Käfertal— Hartmann 11, 20 Moog(Reckarſtadt⸗Oſt)— Lubaſch:0. An den weiteren Brettern ſiegten ferner die Mann⸗ heimer Schrodt, Schips, Lützenbürger, Bächle K. Müller, Laufer, Holl, Walter(Seckenheim) Späth(Waldhof), Bergkemper, Reiſer, Staab Liebich, Dr. Nägelsbach, Häringer, H. Walter Pfeiffer, Wild, Steymans, Wollmann. Reicher Obſtſegen. Es wird immer deutlicher, daß wir heuer ein reiches Obſtjahr bekommen. Die Apfel⸗ und Birnbäume hängen zum Brechen voll. Auch die Pflaumen, Mirabellen und Reine⸗ clauden zeigen einen außergewöhnlichen Be⸗ hang. Unter der Laſt des Obſtes ſind geſtern wieder einige Aeſte gebrochen, was ſehr zu be⸗ dauern iſt, weil das Obſt noch grün iſt und zum Geleekochen verwendet werden ann. Mittwoch, 26. Juli Rhein · Neckar⸗Hallen: Ausſtellung„Die Schlacht bei Tannenberg“. Kleinkunſtbühne Libelle: Kabarett und Varieté Konzert: Plankenkaffee Koſſenbaſchen, Palaſtkaffee Rheingold, Kaffee Wien, Weinhaus Hütte, Grin⸗ zing⸗Stube, Rennwieſengaſtſtätte. Tanz:'s Holzkiſtl im Mannheimer Hof, Parkhotel, Erxemitage⸗Bar in der Libelle, Waldparkreſtaurant ftät Stern, Rennwieſen⸗Gaſtſtätte, Flughafen⸗Gaſt⸗ ätte. Rundfunk⸗Programm für Mittwoch, 26. Juli. Reichsſender Stuttgart:.45 nn Zeit Wet⸗ ter..00 Gymnaſtik..30 Frühkonzert..00 Nach⸗ richten..00 Waſferſtandsmeldungen, Wetterbericht. .10 Gymnaſtik. 11.30 Volksmuſit und Bauernka⸗ lender. 12.00 Mittagskonzert. 13.00 Nachrichten. 13.15 Mittagskonzert. 14.00 Nachrichten 14.10 Kinderſtunde. 14.40 Beliebte Ouvertüren. 15.00 Wiederſehensfeiern alter Frontſoldaten. 16.00 ünterhaltungskonzert. 18.00 Froher Feierabend. 19.30 Bremsklötze weg! Von deutſchem Flieger⸗ geiſt., 20.00 Nachrichten. 20.15 Unterhaltungskon⸗ 31.30 Reif ſteht die Saat. Sommerliche ichtung und Muſik. 22.00 Nachrichten, Wetter, Sport. 22.30 Muſik aus Wien. 24.00 Nacht⸗ konzert. Deutſchlandſender:.10 Eine kleine Melodie..30 Frühkonzert..00 Nachrichten..40 Kleine Turn⸗ ſtunde. 10.30 Fröhlicher Kindergarten. 11.30 Dreißig bunte Minuten. 12.00 Mittagskonzert. 13.45 Neuefte Nachrichten. 14.00 Allexlei von zwei bis drei. 15.15 Aus Operetten und Tonfilmen. 16.00 Nachmittagskonzert. 18.20 Zeitgenöſſiſche Muſit. 19.60 Deutſchlandecho 19.15 Klangpoeſie. 20.00 Nachrichten. 20.15 Stunde der jungen Na⸗ tion. 20.45 Heinrich Schlusnus ſingt. 21.00. Aus deutſchen Gauen. 22.00 Nachrichten, Wetter Sport. nninh Eine kleine Nachtmuſik. 23.00 Alte Kammer⸗ ik. Daten für den 26. Juli 1835: Der Geolog und Vulkanforſcher Alphons Stübel in Leipzig geb. 1840: Der Forſchungsreiſende Eduard Pechuel⸗ Loeſche in Zöſchen bei 1902: Albert Forſter, Gauleiter der NSDAP in Danzig, in Fürth geb. 1916: Der Anthropolog Johannes Ranke in Solln bei München geſt. 1932: Untergang des deutſchen Segelſchul⸗ ſchiffes„Niobe“ im Fehmarn⸗Belt. Steppdecken kautt man direkt daB U 32 K 2.2 Mannheim Fernsprecher 627 55 Sarraſani auf froher Fahrt 300 Zirkusleute beſuchten Eberbach Bereits von Donnerstagabend an wird der Sarraſani, der zur Zeit in un⸗ ſerer Nachbarſtadt Ludwigshafen ſeine Rie⸗ ſenzelte fntehrianigeß Fih uns in Mann⸗ heim) ein mehrtägiges Gaſtſpiel geben und Spitzenleiſtungen deutſcher firzenſicher Kunſt zeigen. Die Leitung des Rieſenunternehmens' iſt ſich ſehr wohl bewußt, daß gerade die den Körper und die Nerven bean⸗ ſpruchende harte Arbeit der Zirkusleute ab und zu einer Auffriſchung bedarf. Deshalb hatte Direktor Stoſch⸗Sarraſani ſeine Leute zu einem Betriebsausflug eingeladen, der als Fahrt ins Blaue geſtartet wurde. An die 300 Gefolgſchaftsmitglieder waren es, die man in ſieben ſchmucken Reiſeomnibuſſen auf dem Ludwigshafener mhe gt„verſtaute“, und dann ging die 34 Fahrt über die Schlageterbrücke und durch Mannheim. Als man dann auf der Reichsautobahn nach Heidelberg abzweigte, war es allen klar, daß nur das herrliche Neckartal als Ziel der Fahrt in Frage kommen konnte. Frohgeſtimmt wa⸗ ren alle Fahrtteilnehmer, ein babyloni⸗⸗ Stimmengewirr herrſchte, und och verſtanden ſich alle, genoſſen verſchwende⸗ riſch die ihren Augen im Neckartal dargebote⸗ nen Naturſchönheiten. In Eberbach wurde Halt gemacht, und ein großes Staunen gab es unter der dortigen Bevölterung, als die in ihrer ſchmucken Uni⸗ form mitgekommene Zirkuskapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Alfonſo Jeffa ein ſchneidiges Standkonzert gab. Vor der Mit⸗ tagstafel beſichtigime man noch das Städtchen und ſeine Sehenswürdigkeiten, und den Nach⸗ mittag verbrachte man bei Scherz und frohem Spiel im Strandbad. Man improviſierte Kunſt⸗ und Wettſchwimmen und trieb auch ſonſt allerhand Allotria. Im Verlaufe des Ta⸗ ges hat dann Direktor Stoſch⸗Sarraſani noch eine Anſprache in der er die im Un⸗ ternehmen Sarraſani herrſchende Kamerad⸗ ſchaft hervorhob. Ueber Neckarelz trat man in den Spätnach⸗ mittagsſtunden wieder die Heimfahrt an, denn am Abend warteten Tauſende und aber Tau⸗ ſende ſchon wieder vor der lichterüberſäten Zirkusfaſſade, um die Ausflügler bei ihren tollkühnen Darbietungen zu bewundern. — Z2rT— Krankenpflegerinnen! Aufgepaßt! Alle frei⸗ beruflich tätigen Krankenpflegerinnen, welche noch nicht im Beſitz der Erlaubnis zur berufs⸗ mäßigen Ausübung der Krankenpflege ſind bzw. bisher keine ſtaatliche Prüfung abgelegt Reine Kleider 405. haben, müſſen die Erlaubnis durch ein Geſuch beim zuſtändigen Regierungspräſidenten(in Baden: beim Innenminiſterium in Karlsruhe, Schloßplatz 19) beantragen. Rat und Auskunft hierüber erteilt der Reichsbund der Freien Schweſtern und Pflegerinnen e.., bei der NSDaAP, Gauleitung Baden, Amt für Volks⸗ wohlfahrt, Karlsruhe, Baumeiſterſtraße 8. Auf niſche matſck Dr.⸗J trag ausein ſchmac gegent einfach Gegen gen J ausgel ſonder ſie ni⸗ vielen Reprã möglic kurzlel Nuß, Sorter Dieſ denen gebere rialger licher! gabe r wohnu eines ten Ba nur ei Unehrl kaſerne burgen Der an der SIC 1959 I. acht bei té aſtkaffee „ Grin⸗ arkhotel, ſtaurant en⸗Gaſt⸗ 15 Wet⸗ llphons Pechuel⸗ geb. SDAP anke in zelſchul⸗ lt. —3 er 6²7 55 ri ) zird der in un⸗ ne Rie⸗ r Kunſt iehmens' die den n bean⸗ eute ab Deshalb i ſeine geladen, rde. An es, die ſſen auf rſtaute“, iber die heim. in nach lar, daß r Fahrt imt wa⸗ yloni⸗ jte, und hwende⸗ irgebote⸗ und ein dortigen en Uni⸗ iter der effa ein jer Mit⸗ tädtchen n Nach⸗ frohem oviſierte ſeb auch des Ta⸗ ani noch im Un⸗ ſamerad⸗ öhpätnach⸗ an, denn her Tau⸗ iberſäten ei ihren n. — Z1——— llle frei⸗ „welche berufs⸗ ge ſind abgelegt n Geſuch iten(in arlsruhe, Auskunft r Freien bei der r Volks⸗ ße 8. „hakenkreuzbanner⸗ Die deutſche Frau Mittwoch, 26. Juli 1939 Wofhnruum ili kein Kitſchmuſeum Das Problem des guien Hauusrais Auf der Jahreshauptverſammlung des Rhei⸗ niſchen Vereins für Denkmalspflege und Hei⸗ matſchuß in Trier ſetzte ſich Oberregierungsrat Dr.⸗Ing. Gretſch(Stuttgart) in einem Vor⸗ trag mit dem Problem des guten Hausrats auseinander. Der Schablone ſtellte er die ge⸗ ſchmackvollen Leiſtungen handwerklicher Kultur gegenüber und erhob die Forderung nach einer einfachen ſchlichten Form, die dem Geiſt der Gegenwart entſpricht. Er ſagte den Käufern der heute marktgängi⸗ gen Möbelausſtattungen nach, daß ſie„Geld ausgeben für Möbel, die ſie nicht brauchen, ſondern nur kaufen, um Leute zu ärgern, die ſie nicht leiden können“, und er entlarvte an vielen Beiſpielen die törichte Sucht nach bloßer Repräſentation hinter dem Bedürfnis nach möglichſt extravaganten Formen und nach ſo Ruß, Zebre modiſchen Hölzern wie Kaukaſiſch uß, Sorten. Dieſer ſeit den Gründerjahren in verſchie⸗ denen Erſcheinungsformen auftretenden An⸗ geberei ſtellte er die Formenwelt und Mate⸗ rialgerechtigkeit traditionsbewußter handwerk⸗ licher Kultur gegenüber. Nicht als ob es Auf⸗ gabe des Städters ſein könne, ſeine Miets⸗ wohnung im Erdgeſchoß oder dritten Stock eines Zinshauſes mit nachgemach⸗ ten Bauernmöbeln zu„ſchmücken“. Das würde nur eine andere Erſcheinungsform der gleichen Unehrlichkeit ſein, die unſere Väter ihre Miets⸗ kaſernen als Renaiſſancepaläſte oder Ritter⸗ burgen verkleiden ließ. Der Händlergeiſt iſt der eigentlich Schuldige an der Verwilderung, die heute noch auf allen Gebieten des Hausrats herrſcht. Indem er das Koſtbare und Einmalige zur Schablone für billige Maſſenware machte, entkleidete er es ſeines höchſten Wertes, der eben in der Koſt⸗ Zebrano, Bubinga und anderen exotiſchen barkeit und Einmaligkeit der handwerklichen Vollkommenheit lag. Er machte es gemein und, indem er es in minderwertigem Material und auf rohe mechaniſche Weiſe vervielfältigte, aus einem Meiſterwerk zu einem Surrogart. Der Wohnraum wurve zum Kitſchmuſeum, die einfache und geſchmackſichere bürgerliche Le⸗ benshaltung des Biedermeier entartete binnen zwei Jahrzehnten zum protzigen„Schmücke dein Heim“ des ausgehenden 19. und begin⸗ nenden 20. Jahrhunderts. Heute noch iſt die Geſchmackloſigkeit dieſer Epoche nicht völlig überwunden. Neben gradkantiger Schränken und Betten aus einheimiſchem Material behaupten ſich im⸗ mer noch die Möbel mit Ausladungen wie Kotflügel einer Luxuslimouſine, die Kaffee⸗ geſchirre mit Abziehbild⸗Dekor und ſchwülſtig⸗ wuchernden Verziehungen, die Blumenvaſen, die durch ihre Buntheit die Beſcheidenheit der Natur und ihrer Gebilde brutal vergewaltigen. Dieſen traurigen Nachfahren einer geiſtig bereits überwundenen Zeit ſtellte der Redner die Forderung des Führers entgegen:„Ich ſetze es als wichtigſte Aufgabe an, eine Form zu finden, die den Forderungen der Gegenwart nach Einfachheit und Schlichtheit gerecht wird und zugleich eine würdige Haltung bewahrt.“ Vom Wert der Obithuren Obſtkuren können für den Körper ſehr nütz⸗ lich ſein, wenn ſie vernünftig angewendet wer⸗ den, denn die Früchte enthalten Heilkräfte, die man nicht verachten ſollte. So zeichnen ſich Beeren durch ihren Gehalt an Zucker und an Säuren aus, die fäulniswidrig wirken. Ihr Genuß iſt deshalb bei allen Gärungszuſtänden. des Körpers, vor allem aber bei Magen⸗ und Darmleiden zu empfehlen, jedoch in beſcheide⸗ nen Mengen. viel Nährſalze, ſo daß ſie bei Blutarmut, Bleichſucht und Nervenkrankheiten ſich als wert⸗ volle Helfer erweiſen. Für Zuckerkranke bedeu⸗ ten ſäuerliche Beeren, wie Brombeeren, Him⸗ beeren, Heidelbeeren, Johannis⸗ und Stachel⸗ beeren eine weſentliche Hilfe in der oft ſchwie⸗ rigen Ernährung. Bei trägem Stuhlgang wir⸗ ken Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren anregend. Bei Neigung zu Durchfällen erwei⸗ ſen ſich Heidelbeeren, Preiſelbeeren und Wa⸗ cholderbeeren von Vorteil. Fieberkranken gibt man Heidelbeeren mit Honig geſüßt. Gicht⸗ kranke machen oft mit gutem Erfolg eine Erd⸗ beer⸗ oder Kirſchenkur, bei der man regelmäßig morgens auf nüchternen Magen Erdbeeren und Beeren enthalten ferner ſehr — ißt, deren Mengen man allmählich eigert. Obſt an ſich iſt niemals ſchädlich. Nur bei unvernünftigem Genuß kann es ſchädliche Nach⸗ wirkungen haben, wenn es z. B. gleichzeitig mit Bier, großen Waſſermengen, Fett, Käſe uſw. gegeſſen wird. Die Wirkung der genoſſe⸗ nen Früchte iſt eine dreifache. Einmal wird der Körper von Krankheitsſtoffen befreit, wo⸗ bei ihm gleichzeitig Stoffe zugeführt werden, die einen Neuaufbau im Organismus ermög⸗ lichen und ſchließlich werden durch die Wir⸗ kung der Früchte einzelne Stoffwechſelorgane zu vermehrter Tätigkeit angeregt. Die Frucht⸗ ſäure, die Mineralſalze und der aromatiſche Gehalt des Obſtes bringen dieſe Wirkung im Körper hervor. Schließlich darf auch der Reich⸗ tum an Vitaminen, der die meiſten Obſtſorten auszeichnet, nicht vergeſſen werden, der teil⸗ weiſe ſo groß iſt, daß z. B. Zitronenſaft ſich als das wirkſamſte Mittel gegen Skorbut, eine ausgeſprochene Mangelkrankheit, unter der früher vor allem die Forſcher zu leiden hatten, erwieſen hat. Bei allen Obſtkuren ſoll das Obſt möglichſt gut ausgereift ſein, denn nur reife Früchte enthalten alle wertvollen Beſtandteile. Unreifes Obſt zeichnet ſich zwar auch durch Obſtſäuren aus, die aber leicht eine Entzündung des Ma⸗ gens und Darmes nach ſich ziehen. Man muß deshalb mit dem Genuß von unreifem Obſt, der überhaupt nur in Form von gekochten Speiſen oder Kompotten erfolgen ſollte, vorſich⸗ tig ſein. Niemals iſt rohes Obſt für Magen⸗ und Darmkranke geeignet. Auch Kinder ſollten kein unreifes Obſt, ſelbſt wenn es gekocht iſt, bekommen. Obſt muß vor dem Genuß ſorgfältig ge⸗ waſchen werden. Das wird jetzt in der Beeren⸗ zeit leider oft vergeſſen. Selbſt Erdbeeren oder auch Johannis⸗ und Stachelbeeren, die mit dem Boden gar nicht in Berührung gekommen ſind, ſind oft ſehr ſchmutzig. Schon der Staub. der ſich auf den Früchten abſetzt, enthält viele Keime, die man durch ſorgfältiges Waſchen vor dem Genuß des Obſtes entfernen muß. 11000 Kindergärinerinnen Die Zahl der im NS-⸗Lehrerbund organiſier⸗ ten Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen iſt im letzten Jahr von 8000 auf 11 000 geſtiegen. Sie leiſten ein be⸗ ELBEO-Strümpfe ————————— LANνει οιιο— iννιelιννιιφς 2 Acre deutſames Stück Volkserziehungsarbeit. In den Kindertagesſtätten der NSV, den Ernte⸗ kindergärten, Betriebskindergärten und Kin⸗ derhorten übernehmen ſie die Verantwortung für die Kinder all der vielen Mütter, die heute ihre Kraft in den Dienſt volkspolitiſch not⸗ wendiger Arbeiten ſtellen. Beyer⸗Modell MS097(Oberw. 96 und 104 em). Dieſer leichte Mantel kann aus weißem Leinen oder feinem Wollſtoff hergeſtellt werden. Er iſt leicht tailliert, Kragen und Revers ſind breit abgeſteppt. Erf.: etwa 1,60 m Stoff, 80 em breit. Beyer⸗Modell K 8096(Oberweite 96 und 101 em). Einen hübſchen Schmuck an dieſem leichten Sommerkleid bildet die Handſtickeret auf den Taſchen, die man nach dem Beyer ⸗ Abplaͤttmuſter Nr. 11911/ ausführt. Das Kleid mit vorderem Knopfſchluß hat vorn Falten. Erf.: etwa 3,85 m Stoff, 90 em breit. Beyer⸗Modell B7612(Oberweite 92 und 100 em). Die Bluſe aus Georgette hat vorn und hinten Faltengruppen, die oben quer durch⸗ ſteppt ſind. Sehr kleidſam iſt das ſchmale vorn zur Schleife gebundene Kragenbündchen. Erforderlich: etwa 2,20 m Stoff, 98 em breit. Beyer⸗Modell 8 7611(Oberw. 92 u. 100 om). Ein ſchwerer kunſtſeidener Diagonalſtoff in zar⸗ ter Paſtellfarbe iſt geeignetes Material für das Koſtüm, an dem Kragen und Revers dicht durchſteppt ſind. Dazu nebenſtehende Bluſe. Erforderlich: etwa 3,70 m Stoff, 90 em breit. V C 5 7612 57611 2 Für die ſchönen Sommertage * Beyer⸗Modell B7495(Obw. dð u. g6 em). Dieſe kragenloſe Kompletjacke aus dunkler Seide läßt ſich als Ergänzung zum nebenſtehenden Kleid, aber auch zu vielen anderen Kleidern tragen. Erforderlich: etwa 1,90 m Stoff, 90 em breit. Beyer⸗Modell K 7494(Oberweite 88 und 96 em). Eine leichte Seide mit modiſchem Blütenſtreifenmuſter iſt zu dieſem Kleid ſchraͤg verarbeitet. Der Rock hat vorn eine breite Faltengruppe. Kragenbündchen mit vorn ge⸗ bundener Schleife. Kurze Keulenärmel. Er⸗ forderlich: etwa 3,60 m Stoff von 92 em Breite. ſed 6˙⁵ . S —— — 10 7 ———— —— 71 — — 8 V — ——— —— — — 1 8 —— — W 8 7⁴⁵⁵5 K 745⁴ K 36125 K 72² Beyer⸗Modell K 36125(Oberweite 88, 96, 104 em). Auch für etwas ſtärkere Figuren iſt die Form dieſes Sommer⸗ kleides aus gemuſterter Seide günſtig. Am Ausſchnitt Bogenränder. Erfor⸗ derlich: etwa 4,10 m Stoff, 80 em breit. Beyer⸗Modell K 7922(Oberweite 92 und 100 em). Ein geſtreiſter Waſch⸗ ſtoff wird zu dieſem jugendlichen Kleid ſchräg verarbeitet. Der breite Mieder⸗ gürtel iſt dem Kleid aufgeſteppt. Glok⸗ kenrock aus 1 Bahnen. Erforderlich: etwa 4,50 m Stoff von 80 em Breite. Zeichnung: Hudei Bunie Bejyer-Schniffe Beyer-Abplanmusfier Buchhandlung Emma Schäfer M 7, 24 Rlode journal- und SSuniiimuster-Zenirale Beyer-Kochbiicher u. Hausheltbönde Beyer-Henderbeitsbsnde Alles aus Syer-Verlag Varüiisg be i Fornruf 266 03 Unsere grOBEn STOFFf-ABTEHMHUNGEN laden Sie ein G EBROhi 45 MANNNMEIM BREITE STRASSE — ——————————————————— mit V/eltruf —— —— ————— ———————— ————— ——— ———— ————————— —— —— ——— Gretchens „Bhakenkreuzbanner“ süch ubers cand mittwoch, 26. Juli 1950 Schneeſchauer über dem Jeldberg Temperaturrückgang bis minus 0,4 Grad (Eigener Bericht) Reuſtadt i. Schw., 25. Juli, Seit Montag⸗ abend Wn bei Winde und ſtar⸗ kem Temperaturrückgang heftige Re⸗ gengüſſe über dem ſüdlichen Hochſchwarzwald nieder, die auch den nh Dienstag über in unverminderter Stärke anhielten. Die Gewalt des Sturmes betrug auf den Höhen des Feld⸗ berges in der Nacht vom Montag auf Dienstag durchweg Windſtärke 10 bis 11. Erſt in den ſpäten Nachmittag Afpen ging die Wind⸗ —— auf 7 zurück. Auf den Höhen des Feld⸗ erges ging die Temperatur in der Nacht vom Montag auf Dienstag bis auf minus 0,4 Grad zurück, die ſich am Dienstag um 0, bis %8 Grad bewegten. Während des ganzen Dienstagvormittags hexrſchten heftige Schnee⸗ ſchauer, die zeitweiſe alles für Minuten in eine winterlich⸗weiße Decke hüllten. das Heidelberger Thermalſchwimmbad Heidelberg, 25. Juli. Das neue Friſch⸗ waſſerſchwimmbad in Heidelberg ſteht kurz vor der Vollendung. Es wird am 30. Juli vormit⸗ tags 11 Uhr, mit einer Feier eröffnet und nach⸗ mittags mit einem vom Heidelberger Schwimm⸗ verein„Nikar“ veranſtalteten großen Schwimm⸗ feſt eingeweiht werden. Der öffentliche Bade⸗ betrieb wird am 1. Auguſt beginnen. Arbeitsdienſt bei der Obſternte Seeheim(Bergſtraße), 25. Juli. Zur Ein⸗ bringung der ſehr gut ausfallenden Obſt⸗ ernte iſt in der hieſigen Gemarkung auch der Arbeitsdienſt eingeſetzt. Zwetſchen⸗ und Johannisbeerernte ſind in vollem Gange. Täg⸗ lich werden in der hieſigen Markthalle ungefähr 150 Zentner Johannisbeeren angeliefert. Dazu kommen durchſchnittlich 120 Zentner Zwetſchen am Tage. Die Pfirſichernte hat ebenfalls be⸗ gonnen. Man rechnet auch bei den Pfirſichen mit einem hohen Ertrag. Durch Meſſerſtich gekötet Todtmoos, 25. Juli. Der 21jährige Ernſt Brandtner wurde bei einer Auseinander⸗ ſetzung zwiſchen jungen Leuten durch Meſſer⸗ ſtich e ſo ſchwer getroffen, daß er im Kranken⸗ Schopfheim ſeinen Verletzungen erlag. Unwelker über dem Glantal Meiſenheim, 25. Juli. Ueber der Stadt Meiſenheim und der ganzen Umgebung ging ein ſchweres Unwetter nieder. Bei Ratkem Sturm praſſelten Hagelkörner bis zu vier Zentimeter.—15 hernieder. Die Körner⸗ früchte ſind zum großen Teil ausgeſchlagen, der „Reſt liegt vom Halm geknickt am Boden. Kar⸗ toffeln, Runkelrüben und Gemüſe ſtehen ent⸗ Bei leichten Verletzungen, Beulen, Schwellungen, Insektenstichen ESSlTOl.-TABL. ETTEN zur schnellen Bereitung einer antiseptischen Lösung Erhöltlich in den Apothełen prels RII-84 blättert, das Obſt iſt entweder von den Bäumen geſchlagen oder ſo ſtark beſchädigt, daß mit gro⸗ ßem Ausfall zu rechnen iſt. In der Stadt Mei⸗ ſenheim konnte die Kanaliſation die Waſſer⸗ maſſen nicht faſſen; alle Straßen waren im Augenblick überſchwemmt. In vielen Häuſern ſtand das Waſſer 30 Zentimeter hochim Erdgeſchoß. Zahlteiche Fenſterſcheiben wur⸗ den vom Hagel zertrümmert. Bäume wurden umgelegt, Aeſte abgeriſſen. Faust I vor dem Römer Eine ſtilklare Aufführung Nach den„Nibelungen“ und dem„Hamlet“ brachte Hans Meißner auf dem Römerberg zu Frankfurt a. M. nun auch Goethes Fauſt 1 neu heraus. Die Aufführung, die bis nach Mit⸗ ternacht andauerte, erfreute fi einer durchweg guten Beſetzung und errang einen ſchönen Er⸗ folg. Mit künſtleriſchem Verſtändnis ſetzte ſich Meißner für die große Aufgabe einer Freilicht⸗ aufführung dieſes Dramas ein, das— wie wir letztes Jahr in Heidelberg erkennen konnten— unter freiem Himmel ſeiner beſonderen Struk⸗ tur wegen niemals zur letzten Wirkung gelan⸗ gen kann. So erwieſen ſich—— hier der Oſter⸗ ſpaziergang, Marthe Schwertleins Garten, die Hexenküche und die Walpurgisnacht als die eindrucksvollſten Szenen, während der Studier⸗ ſtube, Gretchens Zimmer und auch der Kirche die Begrenztheit des Raumes notwendiger⸗ maßen fehlen mußte. Meißner ließ die Zueignung von dem Bal⸗ kon des Römer ſprechen. Das Vorſpiel auf dem Theater wickelte ſich einem originell auf Airiben aufgebauten Podium ab, während dann ür den—. das ganze Forum einbezogen wurde. en Prolog kennzeichnete ein prunk⸗ volles chriſtlich⸗mittelalterliches Gepräge, das ſich in ſeiner Breite und Mächtigkeit durch die ganze el Veſche K154 und— trotz der Viel⸗ des Geſchehens und des Erlebens— en Charakter des Stils heſtimmte. Rechts war die Studierſtube Fauſtens, links immer. Caſpar Neher erwies dabei als Raumgeſtalter und Bühnenbildner eine glückliche Hand, indem es ihm gelang, hier die Bedrückung und dort die beſcheidene Anmut ſo weit als irgend möglich anzudeuten. In Emil Muſil hatte man für die Rolle des Fauſt einen Künſtler von f0 en Fähigkei⸗ ten gewonnen. Er gab die Geſtalt ſowohl im Alter wie in der Jügend mit prägnanten, kla⸗ ten Strihen und erwies ſich auch ſprachlich jeverzeit als ein Meiſter ſeines Fachs. Auch Robert Taubes Mephiſto ſprach ſtark an, vor „ſten 1931 und im Zuni 1 Storker flufſchwung des Siedlungsweſens Brief aus dem Elſenztal/ Landjugendtreffen auf dem Steinsberg Sinsheim, 25. Juli. Seit der Macht⸗ übernahme hat das Siedlungsweſen im Kreisgebiet Sinsheim einen ſtarten Aufſchwung genommen. In zielbewußter Weiſe wurden dabei Wege eingeſchlagen, von denen man vor⸗ her kaum etwas wußte: ſie zu begehen, fehlte es an Mut und Mitteln. Insbeſondere wurden die Kleinſiedlungen vermehrt und damit dem Ziel, dem ſchaffenden deutſchen Menſchen ein Eigenheim zu verſchaffen. zugeſteuert. In Kirchardt wurden ſo 9, in Michelfeld 6, in Zu⸗ zenhauſen 6, in Epfenbach 5 und in Treſch⸗ klingen 1 Heimſtätte erſtellt, die alle den An⸗ forderungen nach Luft, Licht und Sonne ge⸗ recht werden. Weiterhin ſind in Bau: in Ep⸗ pingen 17, in Sulzfeld 6, in Babſtadt 4 und in Ehrſtädt 2 Eigenheime, in Vorbereitung und geplant ſind ferner: in Obergimpern 20. in Eſchelbronn 20, in Sinsheim 15, in Hoffen⸗ heim 15, in Bad Rappenau nochmals 15 und in Schluchtern 6 Heimſtätten. Im letzten Jahre mußten bei dem Bau der Siedlungen mancher⸗ lei Schwierigkeiten überwunden werden, doch konnte trotzdem das Geſamtwerk weſentlich ge⸗ fördert werden. Die Tätigkeit des Heimſtätten⸗ amtes erfüllt in jeder Hinſicht große volkswirt⸗ ſchaftliche und bevölkerungspolitiſche Aufgaben. ** Daß der Kreis Sinsheim als reiner Land⸗ kreis über eine geſunde Bevölkerungsbewegung verfügt, geht nicht zuletzt aus der Tatſache her⸗ vor, daß bei den Mütterehrungen insgeſamt 1752 Auszeichnungen an kinder⸗ reiche Mütter verliehen wurden. Bei der nun folgenden Verleihung der Ehrenkreuze an Mütter unter 60 Jahren werden abermals rund 2300 Anträge bearbeitet, ein Zeichen, daß die Frau auf dem Lande ein frohes Bekenntnis zum Kind hat. ** Die Landjugend der Kreiſe Sinsheim und Bruchſal traf ſich unlängſt auf dem„Kompaß des Kraichgaues“, dem Steinsberg, zu einem Landjugendtreffen. Landesjugendwart Mertz ſprach dort in eingehenden Worten von der Notwendigkeit der Treue zu Scholle und Heimat und ermahnte die Landiugend. ihren Platz einzuhalten. Kreisbauexnführer Schäu⸗ fele konnte die ſtolze Tatſache verzeichnen, daß der Kreis Sinsheim in der bäuerlichen Erzeugungsſchlacht mit an erſter Stelle im Gau Baden ſteht und auch weiterhin ſeine Pflicht erfüllen wird. Bei der folgenden Haupt⸗ lundgebung ſprach Hauptabteilungsleiter der Landesbauernſchaft, Pg. Roth(Liedelsheim), der an das Wort des Führers erinnerte:„Das neue Reich wird ein Bauernreich ſein...“ und die Landjugend ermahnte, die Liebe zu Volk und Heimat nicht zu verleugnen und das Land nicht zu verlaſſen. Die Regierung erwäat eine Reihe von Maßnahmen, um dem Bauern und Land⸗ wirt ſeinen ſchweren Exiſtenzkampf zu erleich⸗ tern und ihm damit zu beweiſen, daß man ihm die notwendige Unterſtützung geben wird. Die Kundgebung ſchloß mit dem Bekenntnis Ra und Schöpfer des Großdeutſchen eiches. Fliegertreffen in Frankfurk a. M. Frankfurt, B. Juli. Im Rahmen der ihm geſtellten Aufgabe, die internationale Flie⸗ gerkameradſchaft zu pflegen, veranſtaltet der Aero⸗Club von Deutſchland unter Führung ſei⸗ nes neuen Präſidenten, General der Flieger z. V. Zander, im Zuſammenhang mit dem vom NS⸗Fliegerkorps ausgeſchriebenen zweiten internationalen Luftrennen in der Zeit vom 28. bis 31. Juli ein internationales F in Frankfurt am Main. An dieſem Treffen werden über 100 ausländiſche Sportflugzeuge teilnehmen. Es haben zugeſagt Beſatzungen aus Italien, Bel⸗ ien, Dänemark, England, Frankreich, Holland, olen, Luxemburg, Norwegen, Rumänien, der Schweiz, Ungarn und Litauen. Für das internationale Fliegertreffen, deſſen Durchführung von dem Oberbürgermeiſter der Stadt Frankfurt am Main, Staatsrat Dr. Krebs, weitgehend unterſtützt wird, iſt ein reihchaltiges Programm vorgeſehen. für Bier, Speck und Wueſt Schwere Gefüngnisſtrafe für einen gewerbsmäßigen Abtreiber „ fm. Karlsruhe, 25. Juli. Das Karls- ruher Schwurgericht verhandelte gegen den 45 Jahre alten verheirateten Arthur Fuchs aus Pforzheim, der ſich wegen gewerbs ⸗ mäſiger Abtreibung zu verantworten hatte. Der Angeklagte, der bisher unbeſtraft 1 und ſich eines guten Leumundes erfreute, wird in insgeſamt ſechs Fällen der verſuchten und vollendeten gewerbsmäßigen Abteibung, be⸗ ſchuldigt. Er gibt im großen ganzen den Sach⸗ verhalt zu. Im September 1928 hatte er an einer Ehefrau aus Kleinſteinbach mehrere Ein⸗ griffe vorgenommen und ſich dafür als Entgelt ein Stück Speck geben und in einer Wirtſchaft Bier bezahlen laſſen; während der Kirchweih wurde ſeine Familie zum 7555 eingeladen. Im Spätjahr des gleichen Jahres ließ er ſich ein zweites Mal herbei, an einer Frau Ab⸗ treibungen vorzunehmen; ies erhielt er Fleiſch und Wurſt, Bier und einige Mark Bar⸗ geld. Im Mai 1929 bemühte ihn eine 1 frau aus Pforzheim, allerdings ohne Erfolg; von dem Ehemann erhielt er als„Honorar“ einige Flaſchen Bier. Drei weitere Abtrei⸗ bungen nahm er im S 1930, an Pfing⸗ allem was die ſeeliſche und geiſtige Durchdrin⸗ gung der Rolle anbetrifft. en auf die Deklamation der Verſe dürfte der Künſtler etwas mehr Sorgfalt verwenden. Elſe Knott als Gretchen wax herb, ohne der fraulichen Wärme zu entbehren.— Gut untermalt war die ſtilklare Aufführung durch die Muſik des verſtorbenen Bruno Hartl. Helmut Schulz. Schicksal eines Pfülzers Der„Hochverräter“ auf der Hardenburg Den 4 Tag ſchon 1f von Weſten her Wolkenfetzen über den Pfälzerwald. Die Wege ſind ſtellenweiſe glitſchig. Aber man ver⸗ gißt das, wenn die ihr Präludium anheben und die Akkorde des Chorals in die beginnende Dämmerung hereinbre⸗ en. Den Grundſtein zur Illuſion legt die Szene⸗ rie. Und dieſe Szenerie hier im Ausfallgarten der alten Leininger Burgruine if für Curt Langenbecks Schauſpiel beinahe ideal. Das Losgelöſtſein aus der Gegenwart und das Empfinden, in eine mehrere Jahrhunderte zu⸗ rückliegende Zeit verſetzt zu ſein, iſt da. Schwer ragt das Gemäuer der Burgruine in Raum und Geſchehen. Wie es dem Dichter vor⸗ ſchwebte,„erregt es den Eindruck vernünftiger Stärke, 17 den einer außerordentlichen Ge⸗ walt“. Es iſt ein Fortgemäuer in der jungen Stadt Neuyork geworden. Rechts führt die Freitreppe hinan. Den Hintergrund fäumt ie Grundmauer von der ſpäter die Salve des tandrechtlichen Irrtums widerdröhnt,, Links ührt an Stelle des breiten, zweiflügeligen ores eine Zugbrücke ins Innere des Forts. eiter ſeitlich, ſchon mehr zum Rande der Szenerie gehbrend, eine zweite. Und dazwiſchen iſt auch der Turm, er ragt über den—— em⸗ or. Von ihm aus hat der Poſten den freien lick zum Hafen. Dort rauſcht das Meer, deſ⸗ ſen Murmeln der Wind in der Abenddämme⸗ rung aus dem Rauſchen des regennaſſen Wal⸗ des verwandelnd herüberzaubert. 37 an zwei Frauen aus Pforzheim und einer ledigen Hilfsarbei⸗ terin aus Eutingen vor. Für ſeine gefähr⸗ lichen erhielt er Rauchfleiſch, Eier, einige Flaſchen Bier ſowie Bargeld im Betrag von 20—22 RM. Der Angeklagte ar⸗ beitete in einer Fabrik in Durlach. Er war bekannt dafür, daß er etwas von Abtreibung verſtehe; bei der der ſtrafbaren Zian bewies er eine bedenkliche Sach⸗ enntnis und Routine. Der Anklagevertreter wies in ſeiner An⸗ klagerede auf die Gefährlichteit der Abtreiber für die Volksgeſundheit hin. Der Angeklagte habe aus der Tötung keimenden Lebens ein Gewerbe gemacht. Die Strafrechtspflege muß mit aller Strenge gegen die Abtreibung vorgehen, die eine Gefährdung der Frauen und des Volkes um materiellen Vorteils wil⸗ len bedeutet. Der Anklagevertreter beantragte gegen den Angeklagten eine Zuchthausſtrafe von drei Jahren, ſowie fünf Jahre Ehrverluſt. Das Schwurgericht verürteilte den Ange⸗ klagten wegen gewerbsmäßiger vollendeter Abtreibung in drei Fällen, ſowie wegen ver⸗ ſuchter gewerbsmäßiger Abtreibung in drei Fällen zu einer Geſamtgefängnis⸗ trafe von drei Jahren. Auf dieſe Strafe wurden vier Monate Unterſuchungs⸗ haft als vetrbüßt angerechnet. Dr. Erich Schumacher nutzte die natur⸗ gegebene Szenerie mit trefflichem Geſchick. Wer vermag ſich der packenden Bannkraft des Stof⸗ fes 4 entziehen, wenn das Opferfeuer des Schickſals Leislers, dieſes großen Pfälzer Soh⸗ nes, fern der Heimat in die Herzen brennt? Wer würde nicht von dem Bann gefeſſelt, der alles irdiſch Schwere an dieſem Schickſal in eine überirdiſche Sphäre emporträgt, als von des Söllers Ränd die Weiſen aus dem Volke die Frage nach der Erdenſchuld in das dräu⸗ ende Dunkel der Racht erheben:„... hart bü⸗ ßen die Guten, weil ſie nicht beſſer waren...“ Aus der im großen ganzen recht geſchloſſe⸗ nen darſteleriſchen Behandlung des Werkes ſei auf die Geſtaltung der Titelrolle hingewie⸗ ſen. Felir Lademann verlieh dem als „Hochverräter“ hingerichteten königstreuen Kommandanten Leisler die moralgefeſtigte, unerſchütterliche Haltung des Kämpfers. Hanns German Neu Badische Kunst in Baden-Paden 350 Kunſtwerke vom Oberrhein Die Räume der„Ständigen Kunſtausſtellung Baden⸗Baden“ werden nach einem alten Brauch einmal jährlich ſpeziell dem badiſchen Kunſtſchaffen zu einer Ausſtellung zur Verfü⸗ gung geſtellt. Das geſchah jetzt mit der Ausſtel⸗ lung, die im Auftrag des badiſchen Miniſters des Kultus und Unterrichts eröffnet wurde. Malerei, Graphik, Plaſtik und Kunſthandwerk ſind in ihr zuſammengefaßt. Wenn trotz der erſt im anſtalteten au oberrheiniſcher Kunſt und trotz der„Großen Deutſchen Kunſtausſtellung“ in München eine Schau von faſt 350 Kunſtwer⸗ ken zuſtande kam, ſo ſpricht das für die Viel⸗ zahl der ſchaffenden Kräfte in der Landſchaft Hans Thomas und Trübners. „Doch die Zahl allein entſcheidet noch nicht über die künſtleriſche Qualität einer Ausſtel⸗ lung. So iſt es um ſo erfreulicher, feſtſtellen zu können, daß neben der ſchwächer vertretenen Plaſtik vor allem die Malerei trotz der Man⸗ r in den gleichen Räumen ver⸗ NReue Ausgrabungen in Worms Worms, 25. Juli. Zu einer Beſichtigung von Worms und ſeiner hiſtoriſchen Ochriſt⸗ würdigkeiten waren dieſer Tage die Schrift⸗ leiter und Verleger des Bezirksverbandes im Reichsverband——— Zeitungsverleger, die ehr dalg ſa daran teilnähmen. Die Führung atte als ſa 77 5 Leiter Stadtarchivar und Mufeumsdirektor Dr. Illert(Worms) über⸗ nommen. Wie man bei dem Rundgang mit⸗ teilte, erwartet man von der demnächſt begin⸗ nenden Ausgrabung wichtige Aufklärun⸗ gen über Größe und Einteilung des ſtattlichen Gebäudekomplexes, in dem vor der Zerſtörung durch Melac um 1689 hervorragende Perſön⸗ lichkeiten in ſchön ausgeſtatteten Gemächern, Sälen, prunkvoller Umgebung weilten und ein i ne Land Worms zählte im 17. an 7⁰ Einwohner und 50 bis 60 Kirchen und Kapellen. Dr. Illert nahm nach der Einleitung und Begrüßung durch Dr. Haller(Worms) Veranla ſung in großen Zügen Einblick in die Entwicklung der hiſtoriſchen Ereigniſſe zu geben, mit denen die zu beſichtigenden Stätten in engſtem Zuſam⸗ menhang ſtehen. Am Lutherdenkmal, im In⸗ im W un asſen. im Dom, in der ſtengruft, im Stadtmuſeum, im Rathaus und der Hibliother mit. 100 906 Büchern, zahlreichen alten handſchriftlichen Ur⸗ kunden und alten Drucken, wurde jeweils auf das wichtigſte Wiſſenswerte Pg. offmann⸗Frankfurt gab beim Abſchied von Dr. Illert ſeinem herzlichen Dank Ausdruck. ſleues aus Tamperiheim Eine Nachkörung. Dieſer Tage erfolgte die RNachkörung des gemeindlichen aſelviehes durch die zuſtändige Tierzuchtanſtalt im Beiſein von Direktor Seeger(Darmſtadt), den Kreis⸗ veterinärrat von Worms und andere Herren. Es wurde durchweg ein guter Befunbd konſta⸗ tiert. Ein Stier würde aus der Zucht heraus⸗ genommen, desgleichen ſoll ein Ziegenbock nach Beendigung der Deckperiode abgeſetzt und die Tiere durch neue erſetzt werden. Eine Ehrung. Lehrer Pg. Stefan Moos, der ſchon wiederholt zum Geburtstag des Füh⸗ rers Glückwünſche in ſchönen Gedichtformen zum Ausdruck brachte, ſandte zum diesjährigen Geburtstag mit einem Grußwort den Entwurf einer nationalſozialiſtiſchen Schulentlaſſungs⸗ feier. Jetzt erhielt Lehrer Moos aus der Privatkanzlei über die Kreisleitung ein Dank⸗ ſchreiben mit der perſönlichen Unterſchrift des Führers. Edingen berichtet * Silberne Hochzeit. Das Ehepaar Ludwig Bruſt und Frau Sophie geb. Schwartz feiert heute Mittwoch ſeine ſilberne Hochzeit. Wir gratulieren. Märkte Großmarkthalle Handſchuhsheim SW. Sauerkirſchen 20—25, Johannisbeeren 14—16, Stachelbeeren 10—16, Himbeeren 29 bis 32, Birnen 15—30, Aepfel 18—28, Pflau⸗ ag Mrahenen 27, Frühzwetſchen 25, Pfirſiche 18—28, Apri⸗ koſen 25—30, Buſchbohnen 12, Stangenbohnen 15, Stangenbohnen gelb 15, Erbſen—10, Tomaten 1. Sorte 30, 2. Sorte 20, Blumenkohl 15—28, Wirſing 5, Weißkraut 4, Rotkraut 8, Schlangengurken 15—30, Kaſten⸗ gurken 15—25, Spinat 4, Endivienſalat 3.— Zufuhr ſehr groß. Nachfrage in Obſt gut, in Gemüſe Ueberſtand. Großmarktbericht Weinheim vom 25. Juli. Himbeeren 40—64, Stachelbeeren 20—30, Zwetſch⸗ gen 40—50, Pfirxſiche 30—60, Aepfel 12—56, Birnen 16—56, Mirabellen 50—56, Bohnen 20 bis 28 per Kilo. Anfuhr 850 Dz. Nächſte Ver⸗ ſteigerung heute Mittwoch, 14 Uhr. nigfaltigkeit der Motive ein einheitliches Ge⸗ ſicht zeigt. Faſt alle angepackten Motive laſſen die künſtleriſche Perſönlichkeit erkennen, die weniger das Beſtreben nach möglichſt naturge⸗ treuer, an die Aufgabe der Fotografie gren⸗ zender Wiedergabe, als vielmehr das Ziel einer Geſtaltung zeigt, die Stil und Charakter des Schöpfers ſichtbar werden läßt. Rebhen ſchon bekannten Namen wie Conz, Czerny, Fikentſcher, Goebel, Hagemann, Sau⸗ ter, Siebert, Vocke und anderen finden ſich eine ganze Reihe jüngerer Künſtler, die ſehr beacht⸗ liche Arbeiten ausſtellen und damit den Nach⸗ weis liefern, daß es in der Landſchaft am Oberrhein an maleriſchen Talenten in keiner Weiſe fehlt. Günther Röhrdanz Weiheſpielehrt die Juli⸗Helden. Zum erſtenmal in dieſem Sommer wurde jetzt das Lamprechtshauſenex⸗Weiheſpiel, das dem Gedenken der Juli⸗HGefallenen in der ganzen Oſtmark geweiht iſt, aufgeführt. Der erſte Spiel⸗ abend, dem auch der Dichter des Stückes K. Springenſchmid beiwohnte, war für die Fügend beſüimmt, die dem Rufe, nach Lam⸗ prechtshauſen zu kommen, begeiſtert folgte. Mehr als 3000 Angehörige von H§ und BDM verfolgten das dramatiſche Geſchehen des Spie⸗ les auf der ſchönen buchenumrauſchten Frei⸗ lichtbühne. Volkslied⸗Archiv am Niederrhein. In Vierſen wurde ein„Niederrheiniſches Volks⸗ lied⸗Archiv“ eingerichtet. Für volkhafte Muſik iſt eine beſondere Sammelſtätte geſchaffen wor⸗ den, die Terxte und Noten zu alten Rundtän⸗ zen und Liedweiſen umfaßt. Eine weitere Ab⸗ ieilung iſt der muſikaliſchen Landſchaftserfor⸗ chung gewidmet. Ein Phonogramm⸗Archiv dit modernſten Apparaturen ermöglicht die derſtellung und genaue Wiedergabe der geſam⸗ melten Schätze auf Schallplatten. Dieſe Abtei⸗ lung ſoll ſich beſonders auch der Mundarterfor⸗ ſchung und der Klärung des Sprachbildes am Niederrhein annehmen. „Hat 6. Fort Wiet — erſt tung de terbam radezu entſpre zugäng ſchriene del ein bekannt ſpäter fuhr. 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Fortſetzung Wiedergetroffen hatten ſie ſich— wie geſagt — erſt viele Jahre ſpäter bei einer Veranſtal⸗ tung des Deutſch⸗Holländiſchen Vereins in Rot⸗ terdam. Und da war das Merkwürdige, ge⸗ radezu Unglaubliche geſchehen, daß der in den entſprechenden Kreiſen der Stadt ſtets als un⸗ zugänglicher Sonderling und Weiberfeind ver⸗ ſchriene Prokuriſt Gött von der Firma DeWen⸗ del eine halbe Nacht allein mit einem niemand bekannten jungen Mädchen zuſammenſaß und —525 auch mit ihr in ſeinem Wagen davon⸗ uhr. Maria Jenſſen aber hatte jener Abend in ein dunkles, drängendes Rätſel geſtürzt, das bis zum Augenblick noch nicht feine Löſung er⸗ fahren hatte. In den wenigen lärmvollen Stunden diefes Feſtes einander ſofort und zutiefſt vertraut ge⸗ worden, auf der Heimfahrt dann in einem un⸗ vermittelten Ausbruch, von dem keines von bei⸗ den zu ſagen gewußt hätte, wen er zuerſt er⸗ faßte, ganz zueinander gefunden... Und damit war für Maria alles auch bereits wieder an ſeinem Ende angelangt. Sie ſah Gött nicht mehr. Weder am folgenden Tag, zu dem eine halbe Verabredung getroffen worden war, noch irgendwann ſpäter einmal, obgleich ſie ſchon wiederholt inzwiſchen mit der„Anna⸗Marle“ nach Rotterdam gekommen war. Kein Brief, keine Erklärung, nur ſtändig ſeitdem in geſchäft⸗ lichen Dingen eine helfende, alles glättende Hand irgendwo ſpürbar, anonym, ſtets im Hin⸗ tergrund bleibend, ſo daß ſie ſie meiſt nicht ein⸗ mal ausſchlagen konnte. Sie hatte es inzwiſchen längſt aufgegeben, dem Unfaßbaren, Traumhaften jener Nacht nachzu⸗ grübeln. Ob ſie den Mann, dem ſie ſich damals rückhaltlos und ohne jedes Bedenken anvertraut hatte, heute noch liebte, wußte ſie nicht. Nur, daß ſich eines Tages alles von ſelbſt einmal klären müſſe— dieſe wehe, aber oft auch be⸗ lebende Spannung brachte ſie noch über den ewig gleichen Trott der Tage auf dem Rhein hinweg. „. Gehen Sie zu Gött, Fräulein Zenſſen! Gött eiſt Sie aus ſieben verbrieften und verſie⸗ gelten Pfändungen los. Dazu kenne ich meinen Mann. Wenn Gött ſeinen Laden hier zumacht, zieht auch das Konſulat aus. Aber ſoweit iſt es noch nicht mit der alten Schiffahrt! Deshalb immer das Banner hoch! Und ſchreiben Sie eine Anſichtskarte aus Deutſchland, wenn Sie drü⸗ ben ſind: Dank einer Geretteten!“ So hatte ſie noch vor einer Stunde der Inſpektor tröſtend entlaſſen. Nein, ſie würde nicht an die Weſterkade gehen! Sie konnte Gött verteidigen— gegen die hei⸗ ders, gegen jedermann, der ſich von ihm benach⸗ teiligt wähnte und ihn deshalb mit Niedertracht verfolgte— aber ihm gegenüberzutreten, ſo, wie ſie hier ging und ſtand, nach alldem, was ge⸗ ſchehen war, das konnte ſie nicht, jetzt nicht und niemals vielleicht mehr. Sie hatte es Kulmer noch vor ihrem Weggang heute morgen geſagt, und dabei ſollte es nun auch blelben, ſelbſt wenn damit die„Anna⸗Marie“ endgültig ver⸗ loren und ſie ſelbſt ohne ein Dach über dem Kopf wäre! Von den Türmen der Stadt ſchlug es zwei. Zuletzt, in bedächtigem Abſtand, gleichſam mit beſtätigendem Nachdruck von der Groote Kerk. Wie kann ein Mann, der ein biederes Samt⸗ käppchen auf dem Kopf hat und eine lange Großvaterpfeife raucht, einein ſo ſcheußlich wi⸗ derlich ſein? dachte Maria noch einmal flüch⸗ tig an den alten Zoons und ſein finſteres Loch von Kontor am Goudſcheplein. Dann ſuchte ſie die Nummern der vorüberfahrenden Straßen⸗ bahnzüge zu erkennen und entſchloß ſich end⸗ lich, eine Droſchke zu nehmen, da nichts billiger und im Grunde auch vernünftiger war in Rot⸗ terdam, als dieſes Stadtlabyrinth im Auto zu bemeiſtern. Es war ihr, während ſie kurz darauf flott dahinfuhr und in ruckweiſem Davongleiten Brücken, Plätze, maſtenwimmelnde verſtopfte Althäfen, endloſe hohe Häuſerzüge, ſtrampelnde Radfahrerkolonnen und automatenhaft winkende Poliziſten hinter ihr blieben, als ginge dieſe Jagd endlos im Kreiſe herum, bis endlich die Baumallee des Matheneſſer Oijk ins Freie führte und ſie links vor ſich die bekannten Um⸗ riſſe der Gaskeſſel auftauchen ſah. Am Pförtnerhaus der Quick Dispatſch, das zugleich den Zugang zum Hafen beaufſichtigte, mußte ſie den Wagen warten laſſen, da ihr Geld zum Bezahlen nicht ausreichte. Der Oſtaſienfahrer hatte bereits den Blauen Peter geſetzt. Noch immer aber ſchnurrten die Wippkrane eilfertig um ihn herum. Die„Anna⸗ Marie“ war ein wenig abſeits gebracht worden und nun wieder über die Eiſenleiter an der Kaimauer hinunter und von dort aus über das Deck des Tankbootes zu erreichen. Niemand fand hier übrigens etwas Sonder⸗ E. O. SINGLE/ copprient by cart buncker verlag, Berlin w33 bares dabei, daß eine Frau eine eiſerne Leiter herabkletterte, obgleich Maria in ihrem dunkel⸗ blauen Jackenkoſtüm und der Baskenmütze für eine Schifferstochter etwas zu gut gekleidet war. Die Laderäume waren noch nicht alle wieder abgedeckt. An der Kombüſe ſaß kartoffelſchälend der„Schmelzer“, Phill genannt, weil„Theo⸗ phil“ für einen Schiffsjungen eben doch. ein zu unmöglicher Name iſt. Er grüßte die junge Chefin von weitem mit einem verlegenen Grin⸗ ſen, das er ihr gegenüber ſeit der erſten Stunde an Bord beibehalten hatte. Weder Kulmer noch der Matroſe Gutekunſt waren irgendwo zu erblicken. Das Logis fand ſie jedoch— wie immer tagsüber— unver⸗ ſchloſſen, obgleich ſie achtern ganz allein wohnte. Im kleinen Vorplatz, von dem aus die Treppe zu den unteren Räumen führte, hängte ſie Jäck⸗ chen und Mütze an der Garderobe auf. In der Küche hörte ſie jetzt erſt zu ihrer Verwunderung Stimmen.— Sie öffnete die Tür, ohne ſich weiter Gedanken darüber zu machen, da Kulmer die Erlaubnis hatte, hier ab und zu einen der Hafenbeamten mit Genever zu bewirten. In In den alten deutschen Forts Aus dem 3 geſchriebenen Erlebnis⸗ buch„Ein Arzt erlebt die Welt“, Paul Franke⸗Verlag, Berlin. Ein Auto der deutſchen Geſandtſchaft brachte uns zunächſt nach den Befeſtigungsanlagen auf den Iltisbergen. Die Fahrt ging bei Sonnen⸗ ſchein durch herrliche Wälder. Nach kurzer Zeit hielt unſer Auto vor dem erſten Fort. Wir treten durch ein ſchmales Tor und kommen ſofort in einen langen dunk⸗ len Gang, der zu den Kaſematten läuft. Ein alter Chineſe führt uns. Er geht voran mit m Faͤhnclemm der nächſten Sekunde mußte ſie in einer kleinen wirbelnden Schwäche einen ausſetzenden Herz⸗ ſchlag lang die Augen ſchließen: Am Tiſch ſaß, breit, mit aufgeſchlagenem Mantelkragen, den Kopf in die rechte Hand geſtützt— Bernhard Gött! Sie ſprach mechaniſch einige Worte, hörte zu, gab mechaniſch Antwort, aber das war nicht ſie ſelbſt. Nur ihr Herz ging noch weit entfernt irgendwo dumpf und pochend. Dabei ſchaute ſie in das tiefgebräunte Geſicht, immerwährend ſo⸗ gar, ſtellte merkwürdig unbeteiligt feſt, daß es nicht im geringſten dem Bilde glich, das ſie ſich immer von ihm gemacht hatte. Aber auch dies wurde von etwas Fremdem, Feindſeligem für ſie vermerkt, während ihr anderes Ich jeden kleinſten Zug an ihm heimlich beglückt wieder⸗ erkannte. Warum ging Kulmer nicht endlich? Was klapperte er da noch immer mit ſeinem Eimer herum? Hätte er Gött nicht ins Zimmer hin⸗ unterführen können, ſtatt ihn hier an den Kü⸗ chentiſch zu ſetzen? Nicht einmal das Kaffee⸗ decken noch viele ſtumme Zeugen jener blutigen Herbſttage von 1914. Die Bettgeſtelle, auf denen die Verwundeten lagen, ſind zum Teil noch erhalten. In der einen Ecke ſteht ein alter Verbandsſtoffeimer, in dem wir noch deutlich blutiges Verbandszeug und einige Rollen Leukoplaſt feſtſtellen können. Anſchei⸗ nend wurde in dieſem Raume auch operiert, denn verſchiedene verroſtete Inſtrumente liegen auf dem Boden herum. Ich finde ein Skalpell und einige Arterienklammern, und wir haben Malerischer Altstadt-Karneval am Tiber Die unmittelbar am Tiberufer gelegene Altstadt feiert in jedem Jahr ihren traditionellen Juli-Karneval. Die Straßen, die von vielen lustigen Aufhauten belebt sind, stehen in diesen Tagen im Zeichen- abendlicher, von echt südländischem Temperament getragener Volksfeste. Die Aufschriften aut diesem Freudentor be⸗ sagen, daß die Veranstaltung dieses Altstadt-Karnevals durch die grohe italienische Freizeitorganisation „Dopolavoro“ ausgerichtet wird. einer kleinen brennenden Wachskerze in der Hand. Ab und zu bleibt er ſtehen und macht uns auf ſtarke Riſſe im Mauerwerk aufmerk⸗ ſam, teilweiſe waren auch an dieſen Riſſen einzelne Steine aus der Mauer herausgefallen. Der Chineſe zeigte nach oben und ſagte: „Bumm, bumm“, womit er wohl Granatein⸗ ſchläge meinte, die das Mauerwerk ſo ſtark er⸗ ſchüttert hätten, daß ſich ſelbſt hier unten noch Riſſe gebildet hätten. Ueberall an den Wänden ſehen wir deutſche Inſchriften. Hier in der Ecke liegt ein zer⸗ beultes Kochgeſchirr, dort ein verroſtetes Sei⸗ tengewehr und eine Patronentaſche. Man hat den Eindruck, als hätten unſere Truppen erſt geſtern dieſe Räume verlaſſen. Der Gang führt ſcheinbar endlos weiter. Die Wände ſind feucht und an einigen Stellen mit Moos bewachſen. Eine Fledermaus huſcht geſpenſterhaft vorüber. Der Boden iſt von der Feuchtigkeit naß und glitſchig. Man kann nur langſam gehen, um nicht auszurutſchen. Der Gang macht nun einen Bogen und führt in einen größeren Raum. Es iſt der Verbandsraum. Auch hier alles feucht und dunkel. Unſere Schatten erſcheinen bei dem flackernden Kerzenlicht übergroß. Wir ent⸗ (Associated-Preh-M) das Gefühl, an heiliger Stätte zu ſein, denn in dieſem Raume haben deutſche Söhne für ihr Vaterland geblutet und gelitten. Der alte Chineſe leuchtet mit ſeiner Wachskerze alle Ecken ab, und wenn wir ihm einen gefundenen Gegenſtand zeigen, dann nickt er mit dem Kopfe und ſagt:„Bumm, bumm“. Wir kommen jetzt weiter in die Höhe, nach⸗ dem wir verſchiedene ſchmale Treppen hinauf⸗ geklettert ſind. Die meiſten Geſchütze ſtehen noch in ihren Stellungen, ſo wie ſie von un⸗ ſeren Truppen 1914 verlaſſen wurden. Ver⸗ ſchiedene Geſchütze weiſen Treffer auf, aber die ſchweren 28⸗Zentimeter⸗Rohre ſind in ihren Panzertürmen noch leicht drehbar. Die langen Rohre zeigen auf die in heller Sonne liegende ferne Meeresbucht, wo gerade ein großer japa⸗ niſcher Kreuzer vor Anker gegangen iſt. Wir können das eine Geſchütz auf ihn richten, ſo wie es unſere Kanoniere ſeinerzeit getan hatten. Doch das blutige Spiel iſt ja längſt aus, und das dort auf der Reede vor Anker liegende Kriegsſchiff gehört einer uns jetzt befreundeten Nation. Es iſt aber erſtaunlich, daß nach ſo langer Zeit und nach einer Beſchießung mit ſchwerſten Schiffskalibern noch heute der Dreh⸗ mechanismus der Türme faſt vollkommen in Aluminiumtopf laufen ließ. geſchirr von heute morgen war aufgeräumt! Warum nur hatte ſie dieſen entſetzlich geſchmack⸗ loſen beſtickten Wandſchoner„Eile mit Weile“ nicht längſt ſchon abgenommen—? Während ihr dies alles überſtürzt und ohne Zuſammenhang durch den Kopf ſchoß, beant⸗ wortete ſie mit kalten, wie erfrorenen Lippen gleichgültige Fragen, deren Sinn ſie nicht ein⸗ mal immer erfaßte, bis Kulmer ſich endlich, lang und ſchlakſig, mit dem Rücken zuerſt durch die für ihn viel zu kleine Tür zwängte und ſie allein waren. Gött hatte ſeine Haltung die ganze Zeit über nicht geändert. Er ſaß noch immer, den Kopf halb zur Wand gelehnt, eingeklemmt zwiſchen Herd und Tiſch; das volle Likörglas vor ihm ſtand unberührt.„Und was willſt du jetzt machen, Maria?“ fragte er nach einer langen, inhaltsſchweren Pauſe. Dieſes erſte Du ſeit Kulmers Abgang war für das junge Mädchen wie ein ſchweres Tuch, das zur Erde fiel. Gleichzeitig aber erfaßte ſie auch ein blinder, heißer Zorn über dieſen Menſchen, der hierher kam, eine halbe Ewigkeit, in der ſie auf ihn gewartet hatte, einfach überſprang, um nun vielleicht nur wieder den hochherzigen Gön⸗ ner zu ſpielen...„Sie hätten mich das vor fünf Monaten fragen müſſen, Herr Gött! Viel⸗ leicht wäre ich dann heute nicht hier!“ erwiderte ſie mit ſchroffer, brüchiger Stimme, während ſie ſich am Wandſchrank zu ſchaffen machte, eine Schürze vom Haken nahm und Waſſer in einen (Fortſ. folgt) Besuch in Tsingtau Von Walter Lucke Ordnung iſt. Deutſche Arbeit iſt eben nicht ſo leicht zu vernichten! Wir gehen weiter und ſteigen wieder in dunkle Gänge hinab. Der Chineſe torkelt mit ſeiner Kerze voraus. Nach ziemlich anſtrengender Kletterei kommen wir in die Mannſchaftsküche. Große einge⸗ mauerte Keſſel ſind unverſehrt, in den Feuer⸗ löchern liegt noch Aſche. Ueberall alte Kon⸗ ſervenbüchſen und an der einen Wand eine ſchwarze Tafel mit faſt verwiſchten Kreide⸗ zeichen. Anſcheinend wurde hier der tägliche Speiſeplan aufgeſchrieben. Den Kochkeſſeln gegenüber ſind noch verſchiedene Bleiſtiftkritze⸗ leien an der Wand zu erkennen. Deutlich iſt der Spruch zu leſen:„Oſt und Weſt, to Hus am beſt“. Und darunter ſteht:„Wir kömmen wieder, Heini!“ Unſer Führer tritt an den einen Keſſel heran und hebt den Deckel hoch. Iſt es möglich? Wir können deutlich die Spuren der letzten Mahlzeit erkennen. Vertrocknete Fleiſchreſte und verſchimmelte Bohnen kleben an den Wänden und am Boden des Keſſels. Auch einzelne Kartoffelſtücke ſind noch vorhanden. Wir vergeſſen die Gegenwart. Wir hören die Geſchütze donnern. Wir fühlen, wie das ganze Mauerwerk unter den Einſchlägen er⸗ zittert. Wir ſehen einen gutmütigen Vier⸗ länder Gemüſebauern mit einer langen Kelle in dem Keſſel herumrühren. Und am Ein⸗ gange ſehen wir die Eſſenholer mit ihren Koch⸗ geſchirren warten. Es ſteht alles ſo greifbar vor uns, und wir kommen erſt wieder zur Beſinnung, als plötzlich das Licht unſeres bra⸗ ven Chineſen ausgeht und wir im Dunklen ſind. Der Chineſe hat aber Streichhölzer und 0 ſeinen Lichtſtummel wieder in Brand etzen. Wir wandern weiter von Fort zu Fort. Be⸗ ſonders von den Iltisbergen hat man eine Ueberſicht über das ganze Vorgelände. Noch deutlich ſind verſchiedene kleinere Infanterie⸗ werke mit ihren Laufgräben zu erkennen. Wir haben gerade die Stelle vor uns, wo es den Japanern nach hartem vergeblichen Anſtürmen gelang, unſere Befeſtigungslinie zu durch⸗ brechen. In dieſem Gelände ſind 13000 Ja⸗ paner und 180 Deutſche verblutet! Richt weit von hier kommen wir zu den Haubitzſtellungen. In tief eingeſchnittenen, ausbetonierten Schächten ſtanden die deutſchen Haubitzen, die im Steilfeuer auf die japaniſchen Schiffe ge⸗ feuert haben. Auch hier ſind die Zerſtörungen verhältnismäßig gering. In der letzten Nacht war etwas Schnee ge⸗ fallen und hatte die Gräber unſerer Gefalle⸗ nen auf dem deutſchen Soldatenfriedhof wie mit einem leichten Bahrtuche zugedeckt. Ueber uns aber trillert die erſte Lerche! Fröbel⸗Forſchungsſtätte in Blan⸗ kenburg. Gauleiter Wächtler beſichtigte in Blankenburg(Thüringen) das Modell und die Baupläne der Fröbel⸗Forſchungsſtätte, die dort im Zuſammenhang mit einer Schule, Mütter⸗ ſchule und einem Kindergarten der RSu durch den NSLy errichtet werden ſoll. Blankenburg, das mit dem Wirken des großen Pädagogen Fröbel eng verknüpft iſt, wird im Juni 1940 im Rahmen des internationalen Fröbeljahres 55 dieſer Forſchungsſtätte erleben. 20. Zll 14. 20 Unr: 17. Herxheimer Sandbahnrennen „hakenkreuzbanner' ————————— deutſche Volkswirtſchaſt Mittwoch, 26. Jult 1959 Nur hochwertige Maschinen undGeräte für die Landwirtschaft Zum Tätigkeitsbericht des Reichskuratoriums fllr Technik in der Landwirtschaft R. Mannheim, 25. Juli. Wir haben erſt kürzlich an dieſer Stelle da⸗ von geſprochem daß die Hauptaufgabe der Landwirtſchaft in der größtmöglichen Intenſi⸗ vierung ihrer Erzeugung liegt und daß dieſe Intenſivierung im Hinblick guf den Arbeits⸗ kraftmangel nur durch einen verſtärkten Einſatz von Maſchinen und Geräten möglich iſt. Aller⸗ dings ſoll die Techniſierung der Landwirtſchaft nicht dazu führen, den Menſchen zu verdrän⸗ gen, Was erreicht werden muß und ſoll iſt die Erleichterung der bäuerlichen Arbeit und damit verbunden die Verminderung der für unſere Ernährung ſo verhängnisvollen Landflucht. Wie weit es nun überhaupt möglich iſt, auf den verſchiedenſten Gebieten der Landwirtſchaft Mittel der Technik einzuſetzen, einmal um menſchliche Arbeitskraft zu ſparen und ſie für noch wichtigere Aufgaben frei zu machen und ein andermal um dem vorhandenen Boden die größtmöglichſte Produktion abzugewinnen, das wird erſichtlich, wenn man den in dieſen Ta⸗ gen erſchienenen Tätigkeitsbericht des Reichkuratoriums für Technik in der Landwirtſchaft zur Hand nimmt. Das Reichskuratorium iſt vor Jahren vom Reichsnährſtand gegründet worden, um durch ſchärfſte Prüfung zu verhindern, daß der Land⸗ wirtſchaft wahllos Maſchinen und Geräte an⸗ geboten und zur Verfügung geſtellt werden, die ſich dann in der Praxis nicht den an ſie geſtell⸗ ten Anforderungen gewachſen zeigen. So kommt es, daß man in dem Tätigkeitsbericht alle nur denkbaren Maſchinen und Geräte verzeichnet findet, die von dem Reichskuratorium einer ſcharfen Prüfung auf ihre Eignung und Ei⸗ genſchaften unterzogen wurden. Es würde zu weit führen, wollte man im Rahmen dieſes Aufſatzes beginnen, alle dieſe Maſchinen aufzu⸗ zählen, es genügt der Hinweis, daß eine Tech⸗ niſierung der Landwirtſchaft in einem Ausmaß möglich iſt, wie man es vor wenigen Jahren kaum für möglich gehalten hätte. Dieſe beginnt bei der Bodenbearbeitung und Bodenunterſu⸗ chung und endet in der bäuerlichen Haus⸗ wirtſchaft. Gerade auf dem letzteren Ge⸗ biete dürfte ſich auf die Dauer geſehen die Tätigkeit des Reichskuratoriums ſehr ſegens⸗ reich auswirken, zumal die angeſtrebte weit⸗ gehende Elektrifizierung gerade der bäuerlichen Hauswirtſchaft beſondere Aufgaben ſtellt. Es genügt nicht, daß die Arbeit auf dem Acker durch den Einſatz der Technik eine Erleichterung erfährt, eine ſolche Erleichterung iſt in erhöh⸗ tem Maße auch in der bäuerlichen Hauswirt⸗ ſchaft notwendig. Die Arbeit der Bauersfrau iſt ja nicht nur auf die Hausarbeit beſchränkt, ſie macht den ge⸗ ringſten Teil ihrer Tagesarbeit aus. Mithilfe auf dem Acker, die Verſorgung des Viehs u. a. kommen hinzu. Was es da an Erleichterungen bedeutet, wenn elektriſche Futterkocher uſw. eingeſetzt werden können, das kann nur der er⸗ meſſen, der einmal einige Zeit in einem bäuer⸗ lichen Betrieb tätig war. Prüfung von Schleppern auf Brauchbarkeit Wenn nun in folgendem ein Tätigkeitsgebiet des Reichskuratoriums für Technik in der Landwirtſchaft herausgegriffen werden ſoll, dann nur deshalb, weil dieſes Gebiet in einer Preſſebeſprechung von Miniſterialdirektor Riecke vom Reichsminiſterium für Ernäh⸗ rung und Landwirtſchaft beſonders geſtreift wurde. Im Vordergrund der Aufgaben, die zu löſen ſeien, nannte Miniſterialdirektor Riecke die umfaſſende Einführung des Motorſchleppers. Dieſe Frage ſtand auch im Mittelpunkt der Arbeit des Reichs⸗ kuratoriums, das auf dem Prüffeld Bor⸗ nim 1937 und 1938 eine eingehende Prüfung der verſchiedenſten Schleppertypen vorgenom⸗ men hat. So wurden 16 Schlepper, von denen zwei im Laufe der Prüfung zurückgezogen wur⸗ den, auf ihre Eignung im bäuer⸗ lichen Betriebe unterſucht. Dabei ſtellte ſich heraus, in welchem Maße die Arbeit des Reichskuratoriums die bäuerlichen Betriebe da⸗ vor bewahrt, nur bedingt brauchbare oder gar unbrauchbare Maſchinen und Geräte anzu⸗ ſchaffen. Die Prüfung der 14 übrig gebliebenen Schlepper ergab nämlich, daß nur 4 Schlep⸗ per als gut brauchbar und 6 als brauchbar bezeichnet werden konnten. 4 Schlepper erwieſen ſich überhaupt als un⸗ brauchbar. Die Prüfung erſtreckte ſich nach der Maschinen in der Landwirtschaft (Werkioto) Schleppmäher erleichtern die Ernte, steigern den Ertrag und vermindern das Ernte-Risiko. rein techniſchen Seite und nach der landwirt⸗ ſchaftlichen Brauchbarkeit hin. Die techniſche Prüfung umfaßte Unterſuchungen auf dem Bremsſtand und Feſtſtellungen über Motor⸗ und Zugleiſtung. Darüber hinaus wurden die fämtlichen Teile der Schlepper vor und na der Prüfung einer ſtrengen Kontrolle bezügli des Verſchleißes unterzogen und ſchließlich auch noch in der Praxis ausprobiert, d. h. ſie wurden in Bauernbetrieben in der Umgebung von Bornim eingeſetzt. Bezeichnende Feststellungen In dem Ergebnisbericht dieſer Unterſuchun⸗ gen wird feſtgeſtellt, daß Störungen an den Getrieben der Schlepper häufi⸗ ger als zuläſſig vorkamen und bei Schlepper Abnützungen in einem Ausmafß feſt⸗ geſtellt wurden, die eine ungenügende Lebensdauer und damit eine allgemeine Verteuerung ihrer Haltung aufwieſen. Weiter wurde feſtgeſtellt, daß einzelne Schlep⸗ per bezüglich der Anbringung von Zuſatzgerä⸗ ten, z. B. eines Mähbalkens, wenig glückliche Löſungen darſtellen. Das Reichskuratorium be⸗ gnügte ſich aber nicht nur mit der Prüfung in eigener Regie, ſondern die Ergebniſſe ſeiner Unterſuchungen wurden noch durch eine Um⸗ frage bei Beſitzern von Schleppern der gleichen Typen ergänzt, wobei ungefähr 1000 Frage⸗ bogen eingingen. Ein Vergleich der Unter⸗ ſuchung mit den Angaben auf den Fragebogen ergab im weſentlichen eine Deckung der Urteile. Verſchiedenltich mußte jedoch feſtge⸗ ſtellt werden,— und das berührt ein Kern⸗ problem des Schlepperbaues— daß die Bauern den Schleppern, vornehmlich aber ihren Motoren noch vielfach zu wenig Pflege angedeihen laſſen. Dies iſt nicht immer auf Böswilligkeit zurückzuführen, ſondern nur dar⸗ auf, daß eben vielen Bauern noch das notwen⸗ fehlt Verſtändnis für die Pflege der Motoren ehlt. Erfahrungen als Entwicklungsgrundlagen Dieſe Tatſache zwingt zu folgenden Ueber⸗ legungen: Es muß ſchon in den bäuerlichen Schulen auf die Wichtigkeit der Pflege der landwirtſchaftlichen Maſchi⸗ nen hingewieſen werden. Darüber hinaus erwächſt vor allen Dingen den Schlepperfabri⸗ ken die Aufgabe, von ſich aus die Schlepper⸗ beſitzer weitgehend über Führung und Be⸗ handlung der Schlepper zu unterrichten. In dieſem Zuſammenhang kann auf die vorbild⸗ liche Arbeit der Mannheimer Firma Heinrich Lanz A. G. hingewieſen werden. Weiter ergeben die Unterſuchungen die Not⸗ wendigkeit, daß alle Maſchinen und Geräte, die der Landwirtſchaft übergeben werden ro⸗ buſt gebaut ſein müſſen. Ein Ackerſchlepper iſt nun einmal nicht dazu beſtimmt, auf ge⸗ pflegten Straßen ſeine Arbeit zu leiſten. Ge⸗ rade die zahlreichen Störungen an den Ge⸗ trieben der zur Prüfung geſtellten Ackerſchlep⸗ per beweiſen, daß dieſe dem robuſten Betrieb einfach nicht gewachſen waren. Es erweiſt ſich demnach immer mehr, daß die Entwick⸗ lung eines brauchbaren Acker⸗ ſchleppers nicht auf dem Papier er⸗ folgen kann, ſeine Brauchbarkeit muß ſich im⸗ mer in der praktiſchen Bewährung zeigen. Es iſt ein Unterſchied, ob einem Schlepper die Er⸗ fahrung einer Produktion von einem Dutzend oder zwei im Jahr mitgegeben werden kann, oder von 70 000 der Praxis übergebenen. Noch eine andere Frage warf die Prüfung der Schlepper durch das Reichskuratorium auf. Es eigte ſich nämlich, daß auf vielen Böden bei Wetter die luftbereiften Schlepper leicht ins Rutſchen kamen. Dieſem Rutſchen verſuchen die Schlepperfabrikanten auf ver⸗ 05 0 Weiſe zu begegnen. Einmal wird ver⸗ ucht, durch Verwendung von Greiferketten die Rutſchgefahr zu beſeitigen bzw. zu mildern, ein andermal wird durch eine 5 ſperre das gleiche zu erreichen verſucht und auch mehr oder minder ausreichend erreicht. Die Löſung dieſer loge iſt mit dieſen Mit⸗ teln jedoch nicht vollkommen. Uns ſcheint es ſchon viel eher angebracht, wenn ſich die Schlep⸗ perfirmen nicht einfach mit dieſer halben Lö⸗ ſung zufrieden geben, ſondern nach neuen We⸗ gen ſuchen. Auch hier kann wieder auf Lanz verwieſen werden. Das Mannheimer Werk iſt dem Problem der Rutſchgefahr in anderer, na⸗ türlicherer Weiſe zu Leibe gerückt. Es ſetzte ſich mit einer maßgebenden Gummireifenfabrik zu⸗ ſammen und konſtruierte aus der Praxis her⸗ aus einen neuartig profilierten Ak⸗ kerluftreifen, der die Rutſchgefahr weit⸗ gehend beſeitigt, auch gleichzeitig in ſeinem Aufbau eine Stabilität aufweiſt, die ſeine Ver⸗ Sasnehe Aaschz d% Wirtachofflichkol gagrlab mir longe leb io orhShfen Mo%% gin dlos fõr den kElasoι von Schlopp don wieht 40* 3 n *I zocdo chof. Hlier aprochen dio lebonsd Heltorn for dio ho οi Sa De ofr dos entscholdende Wor õbe/ die Wirtschofilichkei dos Schleppet · hotrlebos. frogon Sio ooch det Le- bensdover des LANZ · zulldog. Mon vitd lhnen 10000, ouch 15000, 09οι 2000 getriebsstunden gonnen. vnc dos lat gichf æu hoch gegriffon. Achten Sie oinmol t0lbs dorοU, vie oft ſhnon noch ein LANNZ · zulldo dogegne, de boroĩn vor ĩ0 oder 15 Johren geſiofo vurde, und doch noch gonob 20 wie om orsfe Togo, reu und zuverlöstzig zelnen Dienst versileht. 0 longe leb„ nlodrige 1 eungskoston.domi grobo Wirischoftilchico elnd dle morkonten Kennzelchen selner auflorordentlichen VorschleihfesligK elt. de ihm fen Kof elagebrocht hobent zchreibmaschinen au Malum Haleam für jeden Ràaum billig und ęut auch lüuker und Teppiche in aͤllen Groͤßen und Preiten H. H. II 12.9 am Markt neu, sov/ie gebraucht, imaöllen preislesgen 0 EXLIE kneurichspiatꝛ 1 4 157213V IAd bh-Aeaaa Adam Ammann femrut ꝛ37ñ9 Qu 3, 1 kenmt 23759 Spezialhaus für Berufskleidung Kchönnelts-pflese Entfernen von Gesichtshaaren, Warzen, Pickel, Mitesser usw. Verbesserung v. Gesichts- u. Nasenfehl. Geschw. Steinwand., P 5. 13 Fernsprecher 280 13 —5 tſchriftleiter: Dr. Wilh. Kattermann; Stellvertreter: r. Jürgen Bachmann; Chef vom Dienſt: Helmuth Wüſt. Verantwortlich für Innenpolitik: Dr. Jürgen Bachmann; Außenpolitit: Dr. Wilh. Kicherer; Wirtſchaftspolitit und Handel: Wilhelm Ratzel; Kulturpolitik und Unter⸗ haltung: Helmut Schulz; Heimatteil: Fritz Haas(in Urlaub; Vertreter: Dr. Herm. A. Hartwig); Lokales: —— Wüſt; Sport: Julius Etz; Beilagen: Dr. Hermann Kno(in Urlaub; Vertreter: Dr. Herm. A. Hartwig); Geſtaltung der-Ausgabe: Wilhelm Ratzel; Bilder: die Reſſortſchriftleiter, ſämtl. in Mannheim.— Ständiger Berliner Mitarbeiter: Prof. Dr. Joh. von Leers, Berlin⸗Dahlem.— Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin Sw 68, Charlottenſtraße 82.— Nachdruck ſämtlicher Originalberichte verboten.— Für den Anzeigenteil verantwortlich: Wilh. M. Schatz, Mann⸗ heim.— Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei G. m. b. H. Ausgabe A Mannheim... über 16 450 Ausgabe B Mannheim. Hüber 31 400 Ausgabe A und B Mannheim über 47850 Ausgabe à. üher 550 Ausgabe B Schwetzingen.. über 7150 Ausgabe A4 und B Schwetzingen über 7700 Ausgabe à Weinheim... über 450 Ausgabe B Weinheim.. über 4 000 Ausgabe A und B Weinheim über 4450 Geſamt⸗DA. Monat Juni 1939 uber hl Lob Ja, gof diese Stunde freuen sje sich dlle, ob Soldat oder Arbeitsmann, wenn Sie lhre Heimatzeitung zur Hand nehmen können und erfahren, was es 20 Hause alles Neves gibt. Hat auch lhr Sohn ditekten Drohtoy- schluß nach Hause? Wenn nicht, dann stellen Sie hevute noch die Vet- biuͤdung her, indem Sie lhrem Sohne das Hakenkreuzbanner zustellen las- sen. Sie werden ihm damit eine große Freude mochen. Geben Sie uns bitte die Anschriff lhres Sohnes cof, damit wir mit der Zostellung be- ginnen Kkönnen. RM. 2,12 beträgt der monatliche Bezugspreis des HB noch ausv/ ärts und wird dieser Betrag bei lhnen kassiert. 10 ak wendun Landſtre Wie l Riecke d Motorſd geſtellt. ſchaft u hier das Landwir Seine 9 richtet, d nen und unterziel Kennt a us, de Rohſte iſt daher richt des daß für von Eiſt getragen Zuteilun merkbar zuwarter rung au pern nu Forderu wendiger duſtrie i miſtiſch, beiterma nicht ver SW R Mannhein nicht meh Kaufmant Jakob, F führern Swante ſtadt/ Wein ternationa ſtraße be einer erne rung der res 1928. auf.71 ten ſi Zinſen au Mill. R ſchreibung hungen ſo der bereit Prozent e⸗ bei 39 14 RM zur Gefolgſcha nen Ausd fern gefun Steigerune a. Vorrät auf.33 Schulden Belaſtuna Mill. RM verändert Der Betri den JFahr träge ſiche. Sw Fr. Dividender Pforzheim, ne gro An: Necks Achtung! Llaie verſtellbare Ausnahme⸗ preis RM H. Seeb Qu 3, 10 Polſterei. Kind reit Stühle 5 Chaiſelor uſw. Ach. kaum Verkaufs T 1, Ni Fernruf (158 374 *—.— Guterh. K Sporlw preisw. ab Langer(16 F 6, 14 ‚ kfoto) Risiko. ten. Ge⸗ den Ge⸗ erſchlep⸗ Betrieb veiſt ſich twick⸗ Acker⸗ ſich r er⸗ ſich im⸗ gen. Es die Er⸗ Dutzend n kann, n. Noch ing der auf. Es zden bei ͤchlepper Rutſchen uf ver⸗ zird ver⸗ tten die mildern, erential⸗ icht und erreicht. en Mit⸗ heint es Schlep⸗ ben Lö⸗ uen We⸗ uf Lanz Werk iſt ſetzte ſi ibrik zu⸗ xis her⸗ en Ak⸗ hr weit⸗ ſeinem ine Ver⸗ sſe sich itsmann, ung zyr rfahren, jes gibt. Drahtoy- n nicht, die Vet- m Sohne llen las- nit eine ben Sie Sohnes lung be⸗- rägt der HB nach trog bei „Hakenkreuzbanner⸗ mittwoch, 26. Juli 1959 wendung auch als Hochdruckreifen auf der Landſtraße ermöglicht. Wie bereits erwähnt, hat Miniſterialdirektor Riecke die möglichſt umfaſſende Einführung des Motorſchleppers als vordringliche Aufgabe hin⸗ geſtellt. Als Mittler zwiſchen der Landwirt⸗ ſchaft und der einſchlägigen Induſtrie nimmt hier das Reichskuratorium für Technik in der Landwirtſchaft eine beſondere Stellung ein. Seine Maßnahmen ſind nicht nur darauf ge⸗ richtet, die auf dem Markt erſchienenen Maſchi⸗ nen und Geräte der allerſchärfſten Prüfung zu unterziehen, ſondern auch darauf, aus der Kenntnis der Notwendigkeit her⸗ aus, der Induſtrie die notwendigen Rohſtoffkontingente zu ſichern. Es iſt daher erfreulich, daß in dem Tätigkeitsbe⸗ richt des Reichskuratoriums feſtgeſtellt wird, daß für eine vermehrte Zuteilung, vornehmlich von Eiſen, dem geſteigerten Bedarf Rechnung getragen werden ſoll. Inwieweit die verſtärkte Zuteilung ſich im Laufe dieſes Jahres noch be⸗ merkbar machen wird, bleibt jedoch noch ab⸗ zuwarten. Feſt ſteht jedenfalls, daß die Forde⸗ rung auf den Bau von jährlich 60000 Schlep⸗ pern nur erfüllt werden kann, wenn dieſer Forderung die Anlieferung des hierzu not⸗ wendigen Materials gegenüberſteht. Die In⸗ duſtrie iſt in dieſer Beziehung nicht allzu opti⸗ miſtiſch, was man ihr im Hinblick auf den Ar⸗ beitermangel in allen Zweigen der Wirtſchaft nicht verübeln kann. Meldungen aus der Wirtschaft SW Rhenus Transport ⸗ g5 Mannheim. Wie mitgeteilt wird, iſt Fritz Thomas nicht mehr Geſchäftsführer. Dr. Eberhard Zahn, Kaufmann, Mannheim, und der Kaufmann Rudolf Jakob, Frankfurt a.., ſind zu weiteren Geſchäfts⸗ führern beſtellt worden. SWInternationale Baumaſchinenfabrik Ac., Nen⸗ ſtadt/ Weinſtr.— Zunehmende Flüffigkeit. Die In⸗ ternationale Baumaſchinenfabhrik Ach Neuſtadt/ Wein⸗ ſtrate berichtet über das Geſchäftsjahr 1938 von einer erneuten Umſatzſteigerung und einer Vergröße⸗ rung der Belegſchaft auf den Höchſtſtand des Jah⸗ res 1928.— Der Rohüberſchuß ſtieg entſprechend auf.71(.16) Mill. RM. Demgegenüber erhöh⸗ ten ſich Perſonalaufwendungen auf.90(.77), Zinſen auf.06(.05) und Steuern auf.40(.18) Mill. RM. Nach 95 844(71195) RM Anlageab⸗ ſchreibungen und 34 926(—) RM andexen Abſchrei⸗ hungen ſowie nach Zuweiſung von 120 000(50 600) RM an die„anderen Rücklagen“ 1 4 ſich einſchl. 9 410,(28 213) RM Vortrag ein Reingewinn von 104 667(65 436) RM, woräus nach dem Beſchluß der bereits ſtattgefundenen HV eine von 4 auf 6 Prozent erhöhte Dividende zur Ausſchüttung gelangt, bei 39 141 RM Neuvortrag(i. V. wurden 15 000 RM zur Bildung eines Unterſtützungsfonds für die Gefolgſchaft verwandt). Der höhere Umſatz hat ſei⸗ nen Ausdruck in den durchweg erhöhten Bilanzzif⸗ fern gefunden. Das Umlaufsvermögen zeigt eine Steigerung von.54 auf.19 Mill. RM wobei u. a. Voxräte ſich auf.56(.49), Warenforderungen auf.33(.91) und flüſſige Mittel auf.26(.11) Mill. RM AK Rücklagen, Wertberichtigungen für Forderungen und Rückſtellungen für ungewiſſe Schulden erhöht mit.27(.15), bzw..23(.18) bzw..32(.03) Mill. RM zu, darunter Anzablun⸗ gen auf.24(.20), Warenſchulden auf.55(.42) und Wechſelverhindlichkeiten auf.24(.21), wäh⸗ rend die auf Grundſtücken und Gebäuden ruhende Belaſtung ſich durch Rückzahbluna auf.55(.60) Mill. RM ermäßigte. Bankſchulden werden wenig verändert mit.17(.18) Mill. RM aufgeführt.— Der Betrieb des Unternehmens ſei auch im laufen⸗ den Jahr voll auseenützt. Die vorliegenden Auf⸗ träge ſichern Beſchäftigung auf lange Zeit hinaus. SW Fr. Kammerer Ach, Pforzheim(Baden), nimmt Dividendenzahlung auf. Die Fr. Kammerer Ac, Pforzheim, die eine Doublefabrik mit Schmelz⸗ und Niederlaſſung Daran scheitert jede Blockade Brotversorgung bis weit in das neue Getreidewirtschattsfahr gesichert „Die ſoeben veröffentlichten Erhebungen des Reichs⸗ nährſtandes und des Stat. Reichsamtes über die Ge⸗ treidevorratslage in 1. und 2. Hand am 30. Juni 1939 beſtätigen den großen Erfolg, den die Vorrats⸗ politikt zum Zwecke der Sicherung der Brotverſorgung im Verlaufe des Wirtſchaftsjahres 1938/39 aufzuwei⸗ ſen hat. Ohne Zweifel haben zu dieſem Erfolg die guten Ernteerträge des Jahres 1938 zu einem ſehr weſentlichen Teile beigetragen. Daneben aber darf auch nicht überſehen werden, daß auch die bereitwil⸗ lige Mitarbeit aller beteiligten Wirtſchaftskreiſe maß⸗ gebend daran beteiligt geweſen iſt. Vor allem aber auch die Landwirtſchaft hat durch ihre das Vorjahr weit übertreffenden Brotgetreideablieferungen die nunmehr am Ende des Wirtſchaftsjahres feſtgeſtellten großen Uebergangsbeſtände aufbauen helfen. Trotz der mancherlei Schwierigteiten, die bei der Aufnahme dieſer rieſigen, von der Landwirtſchaft abgelieferten Getreidemengen unvermeidlich waren, hat doch die Landwirtſchaft ihre Ablieferungspflicht in Erkenntnis der beſtehenden Notwendigkeiten in vollem Umfange und nach beſten Kräften erfüllt. Bis in die letzten Wochen des Wirtſchaftsjahres hinein hat ſie noch große Mengen von Brotgetreide für die Marktver⸗ 9 und die Vorratsbildung zur Verfügung ge⸗ ellt. Beim Roggen iſt ein landwirtſchaftlicher Vorrat von noch 5 vH. der Geſamternte- rd. 460 000 Ton⸗ nen ermittelt worden. Dieſer Vorrat geht um rd. 300 000 Tonnen über den um die gleiche Zeit des Vorjahres hinaus. Aus ihm kann nicht nur der landwirtſchaftliche Eigenbedarf gedeckt wer⸗ den, bis die neue Ernte zur Verfügung ſteht, ſon⸗ dern es werden auch weiterhin noch beachtliche Men⸗ gen von Roggen alter Ernte von der Landwirtſchaft abgeliefert werden. Die Roggenbeſtände in der 2. Hand haben erklärlicherweiſe abgenommen, um den laufenden Vermahlungsbedarf der Mühlen für die Handelsmüllerei zu decken. Dieſe Abnahme verhielt ſich aber in verhältnismäßig engen Grenzen, ſo daß am 30. Juni immer noch rö. 2,6 Mill. Tonnen Rog⸗ gen in der 2. Hand vorhanden waren, alſo rd. 1,4 Mill, Tonnen mehr als vor einem Jahre. Die landwirtſchaftlichen Beſtände beim Winter⸗ weizen mit 5 vhH. der Geſamternte und beim Som⸗ merweizen mit 3 vhH. der Geſamternte am 30. Juni 1939 machen eine Geſamtmenge von rd. 250 000 Tonnen aus, das ſind rd. 170 000 Tonnen mehr als vor einem Jahre. Hiermit ſteht dem landwirtſchaft⸗ lichen Eigenbedarf bis zur neuen Ernte reichlich zur Verfügung. Der laufende Vermahlungsbedarf für die Handelsmüllerei mußte im Juni wie ſtets zum größ⸗ ten Teil aus den Beſtänden der 2. Hand entnom⸗ men werden, die ſich u mrd. 285 000 Tonnen ver⸗ ringerten. Es waren aber immer noch rd. 2 Mill. Tonnen vorhanden und damit rd. 1,1 Mill. Tonnen mehr als vor einem Jahre. Somit zeigt ſich eine außerordentlich gün⸗ ſt i ge 156 beß böetgen We. für das Ende des vorigen Wirtſchaftsjahres. Die in der erſten Hand vorhandenen Mengen von insgeſamt 705 000 Tonnen Roggen und Weizen decken reichlich den landwirtſchaftlichen Eigenbedarf. In den Be⸗ ſtänden der Mühlen und Lagerhäuſer iſt ein Geſamt⸗ vorrat von wenigſtens rund 4,6 Millionen Tonnen vorhanden. Der durchſchnittliche Vermahlungsbedarf in der Handelsmüllerei kann, reichlich gerechnet, auf monatlich rund 560 000 Tonnen Roggen und Weizen insgeſamt angenommen werden. hne Inangriff⸗ nahme der neuen Ernte könnte alſo allein aus den zweithändigen Beſtänden der laufende Vermahlungs⸗ bedarf der Handelsmüllerei für eine lange Reihe von Monaten gedeckt werden. Dazu ſind noch die günſtigen Ernteausſichten für Brotgetreide der neuen Ernte zu berückſichtigen, um das Bild einer außergewöhnlich günſtigen Brotgetreideverſorgungsanlage abzurunden. An Gerſte waren in der Landwirtſchaft am 30. Juni noch vH. der Wintergerſtenernte und noch 5 vH. der Sommergerſtenernte vorhanden. Daraus er⸗ rechnet ſich eine von rund 235 000 Tonnen. Dieſer landwirtſchaftliche Vorrat war ſomit rund 90000 Tonnen größer als vor einem Jahre. Eine Tatſache, die im Hinblick auf die Auswinte⸗ rungsſchäden bei der Wintergerſte beſonders zu be⸗ grüßen iſt. Die Gerſtebeſtände in der zweiten Hand ——** infolge der Inanſpruchnahme für die laufende erſorgung der Induſtrie um rund 100 000 Tonnen zurück. Sie betrugen am Stichtage noch rund 350 000 »Tonnen, gingen alſo um rund 130 000 Tonnen über die vorjährigen hinaus. Bei Hafer iſt die Verſorgungslage der Land⸗ wirtſchaft ebenfalls recht günſtig. An dieſer Getreide⸗ art waren noch 15 vH. der Geſamternte am 30. Juni in der Landwirtſchaft vorhanden, was etwa 925 000 Tonnen entſpricht. Rund 300 000 Tonnen Hafer wa⸗ ren alſo am 30. Juni mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres in der Landwirtſchaft vorhanden. Damit iſt die Verſorgung der Landwirtſchaft bis zur Verfütte⸗ rung von neuem Hafer reichlich geſichert und im Be⸗ darfsfalle auch noch eine Reſerve für den Hafervex⸗ brauch außerhalb der Landwirtſchaft vorhanden. Aus den Gründen wie bei der Gerſte gingen auch die zweit⸗ händigen Beſtände beim Hafer zurück, und zwar um rund 60 000 Tonnen auf noch rund 275 000 Tonnen. Sie übertreffen die vorjährigen aber noch um rund 80 000 Tonnen. Nur bei den Spätkartoffeln iſt der land⸗ wirtſchaftliche Vorrat mit 4 vH. der Geſamternte ⸗ rund 2 Millionen Tonnen um rund 400 000 Tonnen kleiner als vor einem Jahre. Das hat aber weder für die Verſorgungslage des Marktes mit Speiſekar⸗ tofſeln, noch für die eigene Verſorgung der Landwirt⸗ ſchaft viel zu bedeuten, da der noch vorhandene Be⸗ ſtand für die Befriedigung des Bedarfes bis zur neuen —— an Früh⸗ beziehungsweiſe Spätkartoffeln aus⸗ reicht. ee Walzwerk ſowie eine Draht⸗ und Röhrenzieherei be⸗ treibt, berichtet über das am 31. März beendete Ge⸗ ſchäftsjahr 1938/99 von einer weiteren Umſatzſteige⸗ rung und einer Vergrößerung der Gefolgſchaft. Der Rohüberſchuß, der im Vorjahr rund 870 000 Reichsmark betrug, hat im Berichtsjahr erſtmalig mit 1,05 die Million überſchritten. Entſprechend der Geſchäftsausweitung iſt auch das Lohnkonto um faſt 0, 1 auf 0,65 Mill. RM. geſtiegen. Nach 0,14(0,13) Mill. RM. Abſchreibungen ſowie 0,15 Mill. RM. Steuern und nach Abſetzung der ſonſtigen Unkoſten verbleibt ein Reingewinn von 33 104(im Vorjahr 1977 RM. Gewinn als Vortrag), aus dem gemäß Beſchluß der Hauptverſammlung die Dividendenzah⸗ lung mit 6 Prozent aufgenommen wird und 19000 Neichsmark der Unterſtützungskaſſe zugeführt werden. In der Bilanz erſcheinen Grundſtücke mit Fabrilge⸗ bäuden uſw. mit 0,26.(0,29) Mill. RM., Maſchinen, Einxichtungen uſw. ſind trotz erheblicher Zugänge wieder auf 1 Reichsmark abgeſchrieben. Das Umlaufs⸗ vermögen hat ſich von 0,86 auf 1,02 Mill. RM. er⸗ höht. Unter den Paſſiven erſcheinen unter anderem das Grundkapital unverändert mit 0,40 Mill. RM., während die offenen Rücklagen von 0,10 auf 0,14 Mill. RM. erhöht wurden, das Delkrederekonto be⸗ trägt 39 000(35 000) RM.; Rückſtellungen für unge⸗ wiſſe Schulden ſind mit 177 500 RM. um meyr als 100 000 RM. höher. Verbindlichkeiten uſw. haben ſich von 0,52 auf 0,49 Mill. RM. ermäßigt. Das bisher geführte Metallberichtigungskonto im Betrage von 25 217 RM. wurde aufgelöſt. Der Geſchäftsgang im neuen Jahre iſt weiterhin zufriedenſtellend. Preiſe für Flachsſtroh mit Samen SwW In Abänderung der 5. Anordnung betreffend Preiſe, Lieferungs⸗ und Zahlungsbedingungen für Flachsſtroh vom 29. Oktober 1938 werden die Preiſe für Strohflachs mit Samen unter Aufrechterhaltung aller ſonſtigen Beſtimmungen ab Ernte 1939 wie folgt feſtgeſetzt: Güteklaſſe I 19,00 Reichsmark je 100 Kilo, do. II 17,50 Reichsmark, do. III 16,00 Reichsmark, do. IV 14,00 Reichsmark, do. V 11,00 Reichsmark. 1 Erzeugerpreiſe für Speiſefrühkartoffeln SwWw Für Speiſekartoffeln werden in der Zeit vom 24. bis 29. Juli 1939 folgende Erzeugerfeſtpreiſe ie 50 Kilo netto ausſchließlich Verpackung frachtfrei Empfangsſtation feſtgeſetzt: weiße, rote, blaue Sorten 3,95 RM., runde gelbe Sorten 4,35 RM. und lange gelbe Sorten 4,75 RM. Hypothekenbriefe im Sperrdepot von Ausländern Bei Darlehen aus Sperrguthaben, die ein Dolfgiauskänder an Deviſeninländer gegeben hat und die durch Eintragung einer Hypothek auf inlän⸗ diſchen Grundſtücken des Darlehensnehmers Aen ſind, iſt die Genehmigung von den Deviſenſtellen vielfach' mit der Auflage erteilt worden, daß der für die Dauer von fünf Jahren in ein' Sperrdepot bei einer Deviſenbank zu legen iſt. Eutſprechend einem Schreiben des Reichswirtſchafts · miniſteriums bedarf die Aushändigung des Hypothe⸗ kenbriefes nach Ablauf dieſer Sperrfriſt keiner Ge⸗ nehmigung, da Hypothekenbriefe§ 6 Nr. 7 DevG keine Wertpapiere ſind und daher ohne Genehmigung ins Ausland verſandt werden können. SwW Vermahlungsqouten für Auguſt. Die HV der dentſchen Getreide⸗ und Futtermittelwirtſchaft hat durch eine im nächſten RRVbl. erſcheinende Anord⸗ nung die Verarbeitungsquoten für die Mühlen mit einem Grundkontingent von mehr als insgeſamt 500 Tonnen für den Monat auf 8 Prozent des Roggengrundkontingents und 8 Prozent des Weizengrundkontingents feſtgeſetzt. Die Auguſt⸗ quoten ſind demnach für Weizen und Roggen unver⸗ ändert wie im Juli. ſhein-Mainische Abendbörse Still und behauptet An der Abendbörſe entwickelte ſich nur mäßiges Ge⸗ ſchäft, da die Kundſchaftsbeteiligung in engſten Gren⸗ en blieb. Der Berufshandel zeigte nach ſeinen An⸗ ſentlungen im Mittagsverkehr eine abwartende Hal⸗ tung. Am Aktienmarkt wichen die Kurſe gegen den Berkiner Schluß wie auch gegen Frankfurt nux wenig ab, die durchſchnittlichen Veränderungen hielten ſich bei ½ bis ½ Prozent und glichen ſich ziemlich aus. 1 Prozent niedriger waren Lahmeyer mit 112, Farbeninduſtrie ſtellten ſich auf 1432¼ Geld(144), ferner u..: Verein. Stahl auf 99¼ Mannesmann auf 1032¼, ACG auf 112, Geffürel auf 126½, Demag auf 142½. Am Rentenmarkt wurden 6proz. Ich Farben mit unv. 119½ gehandelt. In Steuergutſcheinen verblieb Nachfrage, wobei man für alle Abſchnitte der Serie II Kurſe von 95.30 bis 95.40 und Serie I ebenfalls leicht erhöht mit 99.20 bis 99.25 nannte. Getreide Rotterdamer Getreidenotierungen vom 25. Juli Weizen(in Hfl. 1 100 Kilo): Per Juli.05. Sept..12½, Nov..25. Jan..45.— Mais(in Hfl. p. Laſt von 2000 Kils): Per Juli 79½, Sept. 78/, Nov. 79½, Jan. 79½. Märkte Mannheimer Großviehmarkt „Zufuhr: 84 Ochſen, 131 Bullen, 175 Kühe, 150 568155 882 Kälber, 66 Schafe, 5173 Schweine und 92 Hammel. Preiſe: Ochſen 45,5—46,5, 40.—42.5, 37,.5: Bullen 43,5—44,5. 39,5—40,5. 35,5; Kühe 42,.—44,5, 36,5—40,5, 25,5—34,5. 20—24; Färſen 43,5—45,5. 41,5; Kälber 65. 57—59, 50, 38—40; Hammel al) 48, a2) 46—47; Schafe a) 38—40; Schweine g) 62, b1) 61.h2) 60, c) 56,), e) u. f) 53, a1) 61. Marktverlauf: Großvieh, Kälber u. Schweine zugeteilt, Schafe flott. Der Auftrieb liegt gegenüber der Vorwoche mit 496 Tieren um 44 höher. Im Rahmen der Kontin⸗ gente Zuteilung bei folgenden Höchſtnotizen: Ochſen 45,5—46,5. Bullen 43,5—44,5, Kühe 42,5— 44.5, Rinder 43,5.—44,5. Der Kälbermarkt war mit 882(Vorwoche 785) Tieren befahren. Die Zuteilung erfolgte bei einer Höchſtnotiz von 65 Pf. 7 Dem Schweinemgrkt waren 5173(Vorwoche 4649) Tiere zugeführt. Die Zuteilung erfolgte kontingent ⸗ gemäß bei einer Höchſtnotiz von 62 Pf. Mannheimer Pferdemarkt hr: 29 Arbeitspferde und' 5 Schlachtpferde. Zufu Preiſe: Schlachtpferde 45—230, Arbeits d— 690 RM. Verlauf ruhig. *2 neu und Zu verkaufen Köbmascälnen Fahrrãcleri Kinderwagen grober Ausv/ ohl bel kleiner Anzohlung, wöᷓchentl..50 75 ebraucht, in schwerste, volle Verarbeitung, echt Eiche mit Nuß- baum poliert, Bü- fett mit Glas- schiebetüren, Sei- tentüren poliert u. geschweift, Unter· teil mit polierter Mitteltür, Auszug- tisch und 4 pol- M5— Nöbel Schmidt Neckarau. 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Nicht mühelos hat ſich das Fauſtballſpiel dieſe Anhängerſchaft geſichert, nicht mühelos iſt es zum verbreitetſten Sommerſpiel gewor⸗ den. An und für ſich ein reizvolles, faſt harm⸗ los ausſehendes Spiel, iſt es zu einem ſcharfen aber vornehmen Kampfſpiel geworden, das durch den ſchnellen Wechſel des Spielgeſchehens Gewandtheit, Schnelligkeit und Körperbeherr⸗ ſchung erfordert, Einſatzbereitſchaft und Höchſt⸗ leiſtung für ein Mannſchaftsſpiel vorausſetzt. Es iſt ein Born, der aus dem Leben fließt und der die einzelnen zur Mannſchaft zuſammen⸗ ſchweißt. Das Turnier wird in zwei Klaſſen auf dem Platz des Vfs Frieſenheim durchgeführt. In der Männerkla i Mtv. Braunſchweig, Tgd. Schweinfurt, Mtv. Saarbrücken, Tv. Sandhofen, Ty. Kelk⸗ heim, Tv. Offenbach⸗Bürgel, BSG IcG Lud⸗ wigshafen, TSG 1861 Ludwigshafen, Tura Ludwigshafen, VfR Frieſenheim. In der Altersklaſſe 1 ſpielen: Tv. 1860 Frankfurt a.., Tv. hofen, Tura Ludwigshafen, Tv. 1861 Zwei⸗ brücken, BSG Ic Frankfurt a.., TSc 61 Ludwigshafen, TSG Oppau, Vfe Frieſenheim, TScG Kaiſerslautern und Tv. Heppenheim. Kreisgruppenſpiele der Frauen um die Gaumeiſterſchaft, wobei Tura Ludwigs⸗ ſſe 1 ſpielen: Sand⸗ nale Harbig gegen Lansi im Olompio⸗Efadion weltklaſſe bei den prüfungskämpfen in Berlin und Stuttgart Zuſammentreffen Stärkſte Beachtung findet der am Großflugtag. Die olympiſchen Prüfungskämpfe der Leicht⸗ athleten am Wochenende in Berlin und Stutt⸗ gart werden einen kaum noch zu überbietenden Höhepunkt der diesjährigen Wettkampfzeit bil⸗ den. In Berlin iſt am Samstag das neuerliche unſeres Weltrekordläufers Rudolf Harbig mit Mario Lanzi das Hauptereignis, während Stuttgart das Zuſam⸗ mentreffen des großen ſchwediſchen Läufers Ake Janſſon mit unſerem 1500⸗Meter⸗Meiſter Mehlhoſe und dem Belgier Moſtert— der bei dieſer Gelegenheit einen Rekordverſuch unternehmen will— ſowie der Kampf zwiſchen dem Schweden Larſſon und dem Münchener Kaindl über 3000⸗Meter⸗Hindernis beſondere Teilnahme erwecken werden. Schweden entſendet weiterhin noch ſeinen Sprintermeiſter Strandberg und den ſchnel⸗ Fankort etebt groze Tage der Fleger len Hürdenläufer Haakon Lid man, ſowie den Weitſpringer S. Hakanſſon. Im Hoch⸗ ſprung ſtartet in Stuttgart Europameiſter Lundquiſt(Schweden), und Frankreich ent⸗ ſendet zu dieſem Wettbewerb ſeine Nachwuchs⸗ hoffnung Vrittvondelle. Aus Ungarn kommen der Langſtreckler Cſaplar, ferner der Diskus⸗ werfer Kulitzi und der Speerwerfer Varszegi. Dazu kommt das bereits genannte Aufgebot der italieniſchen Meiſter und das der zehn ja⸗ paniſchen Studenten. Bei den Prüfungskämpfen in Stuttgart allein werden insgeſamt 22 Ausländer an den Start gehen. Die Nennungen verteilen ſich auf ſechs Japaner, ſechs Italiener, drei Ungarn, drei Schweden, drei Franzoſen und den Belgier Moſtert. vier Großveranſtaltungen am kommenden Wochenende im In⸗ und Ausland ommenden Sonntag— dem Flugplatz Rebſtock ſtattfindende Es dürfte kaum wieder vor⸗ kommen, daß vier Großveranſtaltungen gleich⸗ zeitig an einem Ort ſtattfinden, wie diesmal in Frankfurt a.., wo neben den Deut⸗ ſchen Meiſterſchaften im Geſchick⸗ lichkeitsflug noch das 2. Internatio⸗ nale Luftrennen, der Internatio⸗ Sportfliegerbeſuch und das Treffen der Vorkriegsflieger, der „Alten Adler“ durchgeführt werden. Bereits im indiſe des 1 treffen die Deutſchen Kunſtflugmeiſterſchaft und dem inter⸗ nationalen Luftrennen fliegt Fieſeler auf ſeinem„Storch“ und Altmeiſter Grade auf ſeinem aus dem Jahr 1909 ſtammenden Ein⸗ decker. Ein Segelflugformationsſchlepp, ſowie ein Sturzbomber zeigen weiterhin intereſſante Vorführungen, und nach der Siegerverkündung und Preisverteilung ſtartet noch einmal der Deutſche Meiſter im Geſchicklichkeitsflug. drellanderkammi in Klageniurt Höhepunkt und Ausklang der Wörtherſee⸗ Sportwoche iſt am kommenden Wochenende Frankfurter hafen und Tv. 1860 Frankfurt a. M. die Waffen in⸗ und ausländiſchen Flieger in Frankfurt der Leichtathletik⸗Dreiländerkampf zwiſchen kreuzen, ergänzen das Turnier. 4 1 150 Luf Deutſchland, Rumänien und Jugo⸗ nnn n nen und bie Ausſcheidungen zur deutſchen ſlawien. Die deutſche Mannſchaft ſetzt ſich ballſpiels winkt ein ſpielfreudiger, ſpieleriſch hochſtehender Tag. 6chweden möchte Harbig ſehen Nach der ſchwediſchen Zuſage einer Beteili⸗ den. Am gung an den internationalen deutſchen Olym⸗ ter Hof“ pia⸗Prüfungskämpfen am 29. und 30. Juli er⸗ hofft man in Schweden im Monat Auguſt einen Gegenbeſuch deutſcher Leichtathleten in Stockholm. Der ſchwediſche Wunſch geht dahin, bei dieſer Gelegenheit auch Harbig in der deutſchen M. ch. dieſer nach ſeinem Mailänder 800⸗Meter⸗Welt⸗ rekord als beſter europäiſcher Leichtathlet an⸗ geſehen wird. Segelflug Mannſchaft zu ſehen, da Freitagabend „Reichsſtatthalter 2 Schirmherrſchaft über die Veranſtaltung über⸗ nommen hat, die Teilnehmer im„Frankfur⸗ wo der vom Gauleiter Nehring⸗Preis für beſondere Leiſtungen im NSFK⸗Sturmführer (NSFK⸗Gruppe 6 Schleſien) überreicht wird. Am Sonntag, dem eigentlichen Großflugtag, burg).— 5000 trifft Korpsführer General der Flieger Chri⸗ ſtianſen in Frankfurt ein. Im Laufe des ram Nachmittags wird das Luftſchiff„Graf Zep⸗ pelin“ neuartige Vorführungen zeigen. Zwi⸗ fiunchen.— Speer; Zahipruckner(Graz), Eding nchen). an Meiſterſchaft im Geſchicklichkeitsflug ſtattfin⸗ empfängt Gauleiter Sprenger, in der Hauptſache aus den beſten Athleten der Oſtmark zuſammen, die durch den deutſchen Zehnkampfmeiſter Fritz Müller(Hamburg) und die Münchener Gberlein, Eder, Gramp, Eding u. a. verſtärkt wurde. Unſer Aufgebot: 100 und 200 Meter: Struckl(Wien), Müller(Ham⸗ —— 400 Meter: Roſe 3 Criſper(Wien). — 800 Meter: Lorenz, Ritter(beide München).— 1500 Meter: Krainer(Klagenfurt), Stadler(Frei⸗ Meter: Eberlein, Eding(beide Mün⸗ chen).— 110 Meter Hürden: Langmayr, Leitner beide Wien).— Weitſprung: Joujak(KlagenfurtÄ), p.(München).— Hochſprung: Flachberger(Salz⸗ burg), Blaſchke(Wien).— Dreiſprung: Foujak(Wien), Czenſch(Wien).— Stabhoch: Proſch(Wien), Eding der die geſtiftete Ziller ſchen den einzelnen Starts der Bewerber zur(Mü Dakum Lattenſchüne Aus einem Fußballbericht: „Die Kickers hatten in dieſer Halbzeit geien ein ausgeſprochenes Pech anzu⸗ ämpfen. Obwohl ſie ein regelrechtes Bom⸗ bardement auf das Tor eröffneten, konn⸗ ten ſie doch nicht einen einzigen Treffer anbringen; alle Schüſſe Pfoſten oder Latte.“ Der Laie wird ſich bei dieſen Zeilen fragen, wieſo es denn möglich iſt, daß Fußballſtürmer eher die ſchmale Latte oder die ebenſo ſchma⸗ len Pfoſten treffen, als gingen gegen den großen„Leer⸗ raum“ des Tores und ſicherlich wird auch der fanatiſche Fußballanhänger gelegentli einmal ähnliche Ueberlegungen angeſtellt haben. Der Pſychologe kann uns dieſes Geheimnis verraten. Der menſchliche Blick iſt von Natur aus auf die Dinge, auf die Gegenſtände ge⸗ richtet. Zwiſchenräume, leere Umgebung zu ſehen, muß das menſchliche Auge erſt lernen; ——.—— Vorhandenſein denn von dem dieſer Zwiſchenräume ma en ſich ie Sinne und vor allem das Auge aller Menſchen ſo gut wie gar keine Vorſtellung. Haben wir nicht irgendeiner Reklametafel geſtanden, ſchwarzem Hintergrund alle ſchon weiße einmal vor die auf Buchſtaben zeigte? Wir haben die Inſchrift regelrecht enträtſeln müſſen, ſie vielleicht erſt für Runen⸗ zeichen gehalten, ehe unſer Auge die Täu⸗ ſchung überwand und die weißen(weſenloſen) Buchſtaben auf dem ſch warzen Hintergrund wahrzunehmen verſtand. Das iſt das Geheim⸗ nis der optiſchen Erinnern wir uns einmal erſten Radfahrverſuche. Auf freien Platz kletterten wir wiſchenräume. ſelbſt unſerer einem großen in den Sattel; ringsherum war weit und breit kein Hinder⸗ nis zu ſehen, nur ein einzelner Baum ſtand irgendwo im Gelände. Sind wir nicht alle mit geradezu nachtwandleriſcher Sicherheit— dieſen Baum zugeſteuert, obſchon uns do Raum übergenug zur Verfügung ſtand, unſere Fahrkunſt zu erproben? Aehnlich iſt es auch mit dem Schuß an die Torlatte. Das Auge fixiert eben ungewollt die Gegenſtändlichkeiten, es überſieht die gro⸗ ßen Zwiſchenräume. Darum werden auch ſo oft die Keeper angeſchoſſen obſchon rings um ſie die große Leere des Tores klafft, in die hinein zu treffen uns als das kleinere Schieß⸗ kunſtſtück erſcheinen möchte. kanonen, denen der leere Raum Torgeſtänge längſt zu einer„ſichtbaren Größe“ allen häufig dieſer Hallunzi⸗ geworden iſt, nation zum Opfer. Selbſt Fußball⸗ wiſchen dem Und es würde noch mehr Lattenſchüſſe abſetzen, wenn nicht doch dieſer Zwiſchenraum des Goals zu einem ungeheu⸗ ren Magnet geworden wäre, der den Ball auf ſich zieht, zu dem Punkt, der erreicht werden muß, wenn der Sieg gewonnen werden ſoll. —sch. Oftene Stellen Wir suchen: einen selbständigen Erstklassige Gardinen- Verlcãuferin (Verkäufer) per 1. Oktober 1939 gesucht. Kentner U. G. 4. 197442 fünan Zesnat uta-Hlinger, rensrate W an den Verlag Duchhalterin mit Erfahrung in der Bedienung von Buchungsmaſchinen zum ſofork. Einkrikt geſucht Zuſchriften mit Angabe der bis⸗ herigen Tätigkeit, Gehaltsanſpr. u. Lichtbild unt. 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Besonderen Dank Herrn Stadtpfarrer Jundt für seine trostreichen Worte, den Schwestern des Diakonissenhauses, den Diakonissen- Krankenschwestern der Lutherkirche, dem Evangel. Frauen- und Jungfrauenverein, den Hausbewohnern und allen Kollegen, Freunden und Bekannten, die ihr die letzte Ehre erwiesen haben: Mannheim, 25. Juli 1939. (Waldhofstraße 215) Gecoro Brüdiner u. Hinder herzens- 353883) Am Samstag, den 22. Juli 1939 verschied nach längerem, schwerem Leiden unser Werkskamerad, Herr Heinrici Horkus im Alter von 32 Jahren. Der Verstorbene, der vier Jahre in unseren Diensten stand und zuletzt dem unserer Abteilung Leitungs- bau als Ingenieur angehörte, hat sich stets als tüch- tiger und zuverlässiger Mitarbeiter und als guter Kamerad erwiesen. Sein Andenken wir in Baubüro Saarbrücken Ehren halten. runruna una Geiolesciai aer Broun, Boveri& Eie..-G. Mannnheim 163398 V) „hakenkreuzbanner“ Mittwoch, 26. Juli 1939 Verſteigerungg weg. Wohnungsaufgabe aus nichtariſch. 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Folgende Betriebe mit 1 und 4 Ge⸗ folg chaftsangehörigen. 5 Gaſt⸗ und dcantmngane, Betriebe, die motoriſche Kraft die Betriebe des Verſicherungs ewer⸗ bes, des Verkehrsgewerbes und des Baugewerbes. Ausgenommen ſind die Betriebe der Land⸗ und Forſtwirtſchaft, ein⸗ ſchließlich der Gärtnereien, die ſich faffe er Aufſicht von Pflänzen be⸗ n. 5 Fragebogen werden den in e kommenden Gewerbebetrieben 15 tellt und ſind bis ſpäteſtens 1. a 1939 auszufüllen und 1115 aus— Polizeiwache— abzu⸗ Brühl, den 24. Juli 1939 Der Bürgermeiſter: Kammerer ährend der Zeit der Einbringung — rnte wird der Suchdienſt zur des Kartoffelkäfers von der Hitlerjugend und dem Jungvolk dur an und 15 jeweils mitt⸗ wochs von 16 Uhr ah Ladenburg, den 22. Juli 1939 Ladenburg ScHREIB GascINEN RECHEN-. MASCHINEN Dettfedem in best. Qualität. Daunendecken in groß. Auswahl Hefere ich durch eigene Herstellung Bettfedernfabrk Oskar Stumpf Holasterhausen i. B. Verlangen Sie Angebot mit unv. 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