uckermann) nheuer 5o Boot von enttäuſchte taffel durch⸗ iffeln raunſchweig, ücken, Tſchft. GIG Lud⸗ Sandhofen. Schweinfurt, igshafen, 4. 1860 Frank⸗ Frieſenheim. ) Frankfurt ., 3. Tv. 1861 Lud⸗ . Vfs Frie⸗ ß⸗Ludwigs⸗ mkfurt und — TV1860 ften kamen icheres, zer⸗ hrung. N.— TSG önes Spiel ꝛichwertiger Ludwigs⸗ t auf 18:16. ſappe Füh⸗ ig— Tgd. einfurt bei iches Spiel Ball zu be⸗ gut beſetzt. rachten alle 1940. 1den akt istaa und i dunagas⸗ endmei⸗ andball die Spit⸗ deſſen⸗Naſ⸗ g) und 25 Fußball iHanau) Sa ar⸗ heid gegen im Hand⸗ Urach) er⸗ aus ſpan⸗ cheidungen Zzürttemberg au)— Ba⸗ t— Saar⸗ gen Baden — Heſſen⸗ zürttemberg alz). Saarpfalz rmſtadt)— — Heſſen⸗ und⸗ahrt Tour de eteiliagung tag ihren gier Syl⸗ 132:03:17 (Belgien/ 132:33:55 Stunden: Stunden: Marcaillot (Belgien) Üvertreter: Helmuth dr. Jürgen rer; Wirt⸗ l; Kultur⸗ heimatteil: rmann A. Fulins Etz; ⸗Ausgabe: iter ſämt⸗ itarbeite⸗: Berlinar in Sw 68 hl loh Verlag und Schriftleitung:; Mannheim, R 3, 14/15 monatlich.29 RM. und 50 Pfg. T 70,08 Pfg., Poſtzeitungsgebühr) zuzüglich 72 wöchentlich 7mal. Bezugspreiſe: Frei die Poſt.70 RM. leinſchließlich 53,06 Pfg. Voftzeitun Früh⸗Ausgabe A Einzelverkoui „Hakenkreuzbanner. Ausgabe 4 erſcheint wöchentlich 12mal. Bezugs p lich 25 W 335(einfchließlich Beſtellgerd. Die Aus 3 Haus monatlich.70 e Ausgabe erſcheint Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das rei ſie: Frei Haus rägerlohn; durch RM. und 30 Pfa. T sgebühr) zuzüglich 42 Pfa Beſtellgeld. 9. Johrgong Mannheim(Rachas) MANNHEIM Einzelverkaufspreis 10.— Iſt die Zeit hindert, ſo beſteht tein Unſprach auf Eatſchs zaoan Erſcheinen(auch durch höhere Gewalt) ver⸗ ng.— Anzeigen: Geſamtauflage: Die 12⸗ geſpaltene Millimeterzeile 15 Pfg Die Ageſpaltene Minimeterzeile im Textteil 1,00 RM. Schwet⸗ t. zinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 4 lungs⸗ und Erfüllungsort: meterzeile im Textteil 18 Pfg.— ſg. Die 4geſpaltene Min annheim. Ausſchließlicher Gerichtsſtand: Mannheim. Poſtſchecktkonto: Ludwigshafen a. Rh. Nr. 4960. Verlagsort: Mannheim. Nummer 347 Dienskag, 1. Auguſt 1939 Wenn die antibritische Agitation in Nordchins anhält.“ Chalmberlaln droht den Japamneen Militärmiſſion für Moslau ernannt/ King Hall in Paris Dhitehall hot nichts gelernt Keine Aenderung der Politik hw. London, 1. Auguſt. In einer Stellungnahme zu den engliſch⸗ja⸗ paniſchen Verhandlungen vor dem Unterhaus entrüſtete ſich Chamberlain ſehr erregt über Unterſtellungen, daß die engliſche Regierung durch die erſte Abmachung mit Tokio ihre frü⸗ here Politik aufgegeben oder andere Abmachun⸗ gen verleugnet habe. Dadurch könnte, ſo meinte Chamberlain, Unruhe und mangelndes Zutrauen zu England in China entſtehen. Die Tokioter Kompromißformel habe lediglich Tatſachen feſt⸗ geſtellt, was allerdings keine An⸗ erkennung der kriegsführenden Rechte Japans bedeute, auch keinen Verzicht auf britiſche Intereſſen in China und keinen Verrat an Rechten dritter Mächte. Die Unterſtellung der Oppoſitionsredner, daß die Regierung ein falſches Spiel treibe, nannte Chamberlain beleidigend für Englands guten Namen, er äußerte die Befürchtung, daß dadurch Englands Einfluß in der Welt vermin⸗ dert werden könnte. Die Regierung wolle ihre Fernoſtpolitik keineswegs umſtürzen oder än⸗ dern(). Chamberlain betonte, daß noch ſehr viele Schwierigkeiten bei den delikaten Ver⸗ handlungen vorhanden ſeien. Er kam dann zu einer Art Drohung an Tokio: Wenn die anti⸗ britiſche Agitation fortdauere, wenn die An⸗ griffe auf britiſche Intereſſen und Rechte in Nordchina unvermindert weitergingen, ſo Antibritische Demonstration in Tsingtau In Tsingtau fanden heftige Demonstrationen gegen England statt, wobei die Demonstranten Fahnen mit sich führten, die die Inschrift trugen:„Wenn wir Frieden haben wollen in Ost- asien, müssen wir Grohßbritannien zerschmettern!“ würde die britiſche Regierung gezwungen ſein, ſich eine ſehr entſchloſſene Auf⸗ faſſung von der Lage zu bilden. Der Weltbild(M) erfolgreiche Ausgang der jetzt ſchwebenden Ver⸗ handlungen würde dann äußerſt ſchwierig, wenn nicht unmöglich ſein. Die engliſche Militäemiſſion für ſostkau ernannt Unierhauser klãrunqꝗ Chomberlains/ Resilose Kapitulation vor dem Kremi Drohtbertichtonseftes londonef veffrefers hw. London, 1. Auguſt. Premierminiſter Chamberlain gab am Mon⸗ tagnachmittag vor dem Unterhaus die erwarte⸗ ten Erklärungen über die Sowjetverhandlun⸗ gen ab. Sie enthielten außer der vom Kreml genehmigten Mitteilung über die tatſäch⸗ liche Entſendung engliſch⸗franzöſiſcher Militär⸗ delegationen nach Moskau nur das Eingeſtänd⸗ nis, daß trotz aller Konzeſſionen noch kein Ab⸗ ſchluß erzielt oder ſichtbar iſt. Dies bedeutet im Grunde eine ſchlagende Beſtätigung der Un⸗ fruchtbarkeit der ganzen jetzigen Einkreiſungs⸗ politik und der Sackgaſſe, in die ſich Chamber⸗ lain verrannt hat. Den beſten Kommentar zu dieſer peinlichen Bloßſtellung der engliſchen Politik liefert viel⸗ leicht eine Rede des früheren Premierminiſters Lloyd George, der die Regierung„mond—⸗ ſüchtig“ nannte, weil ſie eine Garantie für Polen übernommen habe, obwohl ſie kein ein⸗ ziges Kriegsſchiff dorthin ſenden könne und obwohl der einzige Weg über Rußland führe. Die Verhandlungen mit Rußland ſeien aber vollſtändig auf dem toten Punkt. Chamberlains Rede trug das Kennzeichen äußerſter Unſicherheit, die ſich in ſchlechter Laune und unter heftiger perſönlicher Polemik gegen politiſche Widerſacher kundtat. Der Premier⸗ miniſter teilte mit, daß die engliſche und die franzöſiſche Regierung entſprechend einem Vor ſchlage der Sowjetregierung ſobald als möglich militäriſche Vertreter nach Moskau entſenden werden. Gleichzeitig mit den militäriſchen ſol len die politiſchen Verhandlungen fortdauern Die britiſche Delegation, die vorausſichtlich noch in dieſer Woche abreiſen wird, wird aus folgen⸗ den hohen Offizieren beſtehen: Admiral Sir Reginald Plunkett, Luftmarſchall Sir Charles Burnett, Earl Drax und Gene ralmajor Heywood. In recht vielſagenden Wendungen vertei— digte ſich Chamberlain gegen den Vorwurf, daß der Verzug in den Moskauer Verhand⸗ lungen die Schuld Englands ſei. zu einem Abſchluß zu kommen, wenn er bis her jedes Eingehen auf die vorhandenen Diffe renzen abgelehnt habe. Er wolle den Geg nern außerhalb Englands keine Munition lie fern(12).(Beifall bei der Regierungsmehr⸗ heit.) Chamberlain fuhr fort:„Es iſt in der Tat kein Geheimnis, daß wir bisher nicht in der Lage geweſen ſind, eine für alle Partner Er nannte es einen Beweis ſeinen aufrichtigen Willens. befriedigende Definition des Begriffes„in⸗ direkter Angriff“ zu finden. Trotzdem beſteht bei allen Dreien der Wunſch, eine befrie⸗ digende Formel zu entdecken. Es wäre viel⸗ leicht möglich geweſen, eine frühere proviſori⸗ ſche Abmachung mit der Sowjetunion zu tref⸗ fen wie wir das mit Polen und der Türkei getan haben. Die franzöſiſche Regierung wäre dazu ebenfalls bereit geweſen. Aber die Sowjetregierung bevorzugte ein anderes Ver⸗ ahren. Sie wollte nicht die ge⸗ ringſte Abmachung unterzeichnen vor einer völligen Uebereinſtim⸗ mung. Wir haben uns bereit gefunden, militäriſche Unterhaltungen durch beſondere Miſſionen in Moskau vor dem Abſchluß einer politiſchen Vereinbarung zu beginnen. Wir zeigten zweifellos ſehr viel Zutrauen, einen ſtarken Wunſch nach einem Erfolg der Verhandlungen, wenn wir der Entſendung inſerer Militärs nach Rußland zur Diskuſ⸗ ſion militäriſcher Pläne zuſtimmten, ehe wir eine Sicherheit für das Zuſtandekommen einer nolitiſchen Abmachung erhalten haben.“ Nach dieſen ſehr umſchweifigen, vom Haus reſigniert aufgenommenen Erklärungen machte Fortsetzung siehe Seite 2 Condoner Preſſetreiheit Mannheim, 1. Auguſt. Die engliſchen Zeitungsleute vergießen wie⸗ der einmal Krokodilstränen. Sie ſind gerade dabei, ihre verlorene Preſſefreiheit zu beklagen. Die Ausführungen, die letzte Woche Sir Sa⸗ muel Hoare vor dem Unterhaus machte und die die künftige Schaffung des Informations⸗ miniſteriums betrafen, ſind ihnen in die Kno⸗ chen gefahren. Beſſer geſagt, ſie tun aus tak⸗ tiſchen Gründen ſo, als wären ſie darüber er⸗ ſchrocken; ſie meinen, wenn erſt einmal die Zen⸗ ſur eingeführt wird, dann wäre es um die Preſſefreiheit, dieſes würdige Renommierſtück der Demokratien geſchehen. Daß ihre„Frei⸗ heit“ überhaupt nur an zwei Fäden hängt, nämlich an den Informationen der Regierung und an den Wünſchen der Finanzwelt, zu der ſich Zeitungsinhaber, Inſerent und die Großen der Citv bekennen, wiſſen ſie, nur ſagen ſie es nicht. Es müſſen die Mäntelchen geſucht wer⸗ den, mit denen man die Blöße deckt. So ſchreibt die„Times“ in ihrem Leitartikel vom Sams⸗ tagmorgen, daß das zur Zeit ſchon beſtehende außerpolitiſche Propagandaamt im Foreign Office wie das in Kriegszeiten zu ſchaffende Informationsminiſterium ein„bedauernswer⸗ tes Ueberbleibſel vom letzten Krieg ſei, das die freie Preſſe wieder verdrängen ſoll““ Daran aber wäre nur die deutſche Propaganda ſchuld, der man Ebenbürtiges entgegenſetzen müſſe Für die„Times“ gibt es zur Zeit überhaupt nur noch eine Urſache allen Uebels, das iſt Deutſchland. Sie brachte es ſogar fertig, für den Niedergang der engliſchen Filminduſtrie nicht London oder Hollywood, ſondern——— Berchtesgaden verantwortlich zu machen, weil⸗ dort ein Mann ſäße. der durch ſeine„Kriegs⸗ politit᷑“ das geſamte künſtleriſche Leben in an⸗ deren Ländern zum Stocken bringe. Ein auch in Deutſchland mit Recht angeſehe⸗ ner engliſcher Idealiſt, Sir Philipp Gibbs, hat im„Sunday Chronicle“ vom 2. Juli ebenfalls das Thema der Preſſefreiheit angeſchnitten und gemeint, daß ein Abgehen von ihr gleichbedeutend wäre mit freiwilligem Eintreten in ein geiſtiges Konzentrationslager. Dieſe Meinung hat nun die„Action“, das Organ der britiſchen Faſchiſten Sir Oswald Mosley's veranlaßt, von ſich aus eine Unter⸗ ſuchung über die Preſſeverhältniſſe in England anzuſtellen. Die Zeitung ging dabei einen recht originellen Weg und nahm gerade die Sonn⸗ tagszeitungen des 2. Juli heran, alſo jenes Tages, an dem Sir Philipp Gibbs ſeinen Auf⸗ ſatz erſcheinen ließ. Da iſt zunächſt der„Sun⸗ day Expreß“, der nach dem Lord Beaver⸗ brookſchen Vorbild immer das Heraushalten Englands aus allen europäiſchen Händeleien predigte. In ſeinem Leitartikel ſchreibt aber dieſes Blatt am 2. Juli, daß„England kämpfen wird gegen jedermann, aus jedem Grund, zu jeder Zeit und zu jedem Zweck“, mit anderen Worten, die Zeitung iſt auf Geheiß der Regie⸗ rung umgefallen. Noch hübſcher iſt der„Sun⸗ day Diſpatch“, deſſen Leitartikler anſchei⸗ nend auf Geheiß der Inſerenten in Frieden macht. Die Leute ſollen ſich Hüte kaufen, An⸗ züge machen laſſen, neue Wagen anſchaffen, hei⸗ raten, es gäbe ja doch keinen Krieg. Wenn nun der aufatmende Leſer umblättert, ſo findet er einen groß aufgemachten Artikel der franzöſi⸗ —————— — — —— — — ———————————————————————————— — — — ——— „HBakenhrenzbaonner“ ee ſchen Hetzerin der Madame Tabouis, die von einer„Geheimkonferenz des Führers mit ſeinen Generälen“ ſpricht, in der ausgemacht wurde, daß aus Propagandagründen 1000 deut⸗ ſche Bomber über London erſcheinen ſollen. Im Ernſtfalle würden ſie 300 elektriſch geladene Brandbomben mit ſich führen, die London bei zwei Angriffen bereits in ein einziges Flam⸗ menmeer verwandeln könnten. Der Heraus⸗ geber des Blattes überläßt es anſcheinend dem Leſer, ob er je nach Luſt oder Laune nach dem Rezept der Madame Tabouis ſich ſchlotterndes Kniezittern vor Angſt, oder nach ſeinem eigenen Rezept lächelnden Optimismus zulegen will. Zum Schluß noch der„Sunday Chro⸗ niele“, der ſeit Monaten mal wieder die berühmte deutſche Dienſtmädchenſpionage⸗An⸗ gelegenheit aufgekocht hat. Wie erinnerlich, handelte es ſich hier um deutſche Hausange⸗ ſtellte, hauptſächlich um jene, die in engliſchen Offiziers⸗Haushalten in Adlershot angeſtellt ſind, und die darauf ausgingen, nächtens aus dem Schreibtiſch ihres Brotherrn militäriſche Geheimdokumente zu entwenden und ſie der dreimal bekreuzten Geſtapo zuzuſenden. An jenem 2. Juli allerdings berichtet nun der „Zunday Chronicle“, daß Herr Hitler perſön⸗ lich 15000 deutſche Dienſtmädchen aus Eng⸗ land nach Deutſchland zurückbeordert habe. Darauf habe ein Reporter ſich mit der„Füh⸗ rerin“ dieſer 15000 Mädchen ins Benehmen geſetzt und erfahren, daß dieſe armen Mädels furchtbar unglücklich ſeien, daß ſie dieſes „ſchöne freie Land“ verlaſſen müſſen und in die„ſchreckliche Knechtſchaft im Heimatland“ zurückkehren ſollen. Die„Action“ will ſich nicht wundern, wenn demnächſt ein Bild irgendeines Mädels an einem Eiſenbahnzug im„News Chronicle“ erſcheint mit einer weinerlichen Unterſchrift, daß Fräulein Schulze das gaſtliche England verlaſſen muß, um ſich geradewegs in den in Deutſchland bomben⸗ ſicher drohenden Hungertod zu begeben. Aus einer mit allen Waſſern gewaſchenen Nazi⸗ agentin wurde innerhalb weniger Wochen ein bemittleidenswertes Opfer deutſcher Willkür. So ſieht die engliſche Preſſe in ihren„Frei⸗ heitsgelüſten“ zur Zeit aus, und uns will ſchei⸗ nen, daß alle dieſe Tendenzmeldungen mit Zu⸗ ſtimmung der Regierung gebracht werden. Was will es ſchon heißen, wenn ein Mann im Un⸗ terhaus aufſieht und über die verlogenen Schlagzeilen der engliſchen Preſſe von heute zu ſchimpfen anfängt? Eine Schwalbe macht kei⸗ nen Sommer, Und die Regierung zuckt die Achſel, ſolange ihr dieſe Politik in den Kram paßt. Die Einrichtung einer Lügenzentrale, vorläufig noch im engliſchen Außenamt, ſpäter aber als eigenes Miniſterium, mit der aus⸗ drücklichen Spitze gegen Deutſchland, läßt uns nach dem Vorgeſchmack, den wir bisher von engliſchen Kampfmethoden in der Preſſe haben, Muſterkollektionen an Hetzmeldungen erwarten. Im Weltkrieg hat England einen erfolgreichen Liügenſtart hinter ſich gebracht. Noch heute ſehen uns die Inder ſcheel an, weil wir angeblich zur Schaffung von Gewehrfett Menſchenleichen ausgekocht haben ſollen. So lange währt die Wirkung dieſer Hetze. Herr Bethmann⸗Holweg, damals deutſcher Reichskanzler, allerdings zu vornehm, gegen dieſe Gemeinheit einen Abwehrfeldzug zu eröffnen in dem an ſich anſtändigen Gedanken, daß die Wahrheit letzten Endes doch ſiegt. Wir mußten im Krieg lernen, daß dieſes Sprichwort nicht immer zu⸗ trifft, Darum wollen wir gerade die engliſchen Meldungen mit verſtärkter Aufmerkſamkeit unter die Lupe nehmen und jetzt erſt recht dop⸗ pelt zurückſchlagen, wenn ſie glauben, uns irgendeine Gemeinheit anhängen zu können. Daß wir gute Hiebe führen können, beweiſt die Antwort von Dr. Goebbels an den treuherzi⸗ gen Briefſchreiber Stephen King Hall, über die gerade die„Times“, die doch in Deutſchland jeden Floh huſten zu hören vorgibt, bis zum heutigen Tage noch nicht ein Sterbenswörtchen geäußert hat. Der beſte Beweis dafür, daß der Hieb geſeſſen hat. Andere werden folgen. Or. Wilhelm Kicherer. dünkte ſich mmmmnmmmmmmmnmnimunmmummummnnmmmnnnunimannmmunnimnmmumunnuinmnirinununnnunmnunrmimmnunnnuniinnrmamnumimnrimnrmmumnuirmmnrmm:fcrtserzung von 8e% 1 Chamberlain einige der üblichen Redensarten über die Danziger Frage, wobei er ſich auf ſeine Erklärungen vom 10. Juli berief und bezeichnenderweiſe von übertriebenen Berichten in der engliſchen Preſſe abrückte. Der polni⸗ ſchen Regierung ſprach er ſein Lob über ihre „bewundernswerte Ruhe“() aus und den Wunſch, ſie möge„weiterhin weiſe und ſtaats⸗ männiſche Zurückhaltung bekunden“(). 2* 5— 2 Tupiiche Doppe'gleiſigkeit Berlin, 31. Juli,(HB⸗Funk.) Zu den Darlegungen Chamberlains ſchreibt der„Deutſche Dienſt“ u..: Mit einem immerhin beachtlichen Aufwand an Reklame hatte die Londoner Preſſe vergeblich verſucht, Deutſchland angeſichts der bevorſtehenden grundſätzlichen Ausführungen des engliſchen Premierminiſters zur außenpolitiſchen Lage nervös zu machen. Herr Chamberlain hat die Londoner Preſſe Lüge geſtraft, aber unſere Er⸗ wartungen nicht enttäuſcht. Bei der Lektüre dieſer Rede gibt es nur wenig lichtvolle Dar⸗ legungen, die einer Antwort bedürfen. Wert⸗ voll iſt für uns die Feſtſtellung des Leiters der britiſchen Außenpolitik zur Lage im Fernen Oſten, die ja jetzt nach Kündigung des Handels⸗ vertrags der USaA beſonders ſcharf ſind. Wir dürfen dies als eine Beſtätigung unſerer Auffaſſung buchen, daß England und die USA in ihrer Haltung gegenüber Tokio ſich die fiing fjalls Idee beim Jähneputzen Der ſũüchtige Brieſschreiber taucht in Paris auf (oοhhHbefrficht unsefes poflsef Verffefers.) ib, Paris, 1. Auguſt. Paris hat eine neue Senſation. Der berüch⸗ tigte Hetzbriefſchreiber und Propagandaagent des foreign Office, King Hall, iſt am Mon⸗ tag unerwartet in Paris eingetroffen. Ob er wirklich von niemandem hier erwartet wurde, darf allerdings bezweifelt werden, denn ſicher⸗ lich nicht ganz zufällig erfolgte ſein Beſuch un⸗ mittelbar nach dem Dekretbeſchluß des franzöſi⸗ ſchen Miniſterrates, der die Schaffung eines ſtaatlichen Propagandaam⸗ tes im Rahmen des Pariſer Miniſterpräſi⸗ diums beſtimmte. King Hall erklärte natürlich, daß ſein Beſuch, der zwei Tage dauert,„ſtreng privat“ ſei. Da er hinzuſetzte:„... wie meine Briefe“, ſo wiſſen wir Beſcheid! In Anbetracht des Aufſehens, das King Hall gemacht hat, enttäuſcht ſeine Er⸗ ſcheinung. Ein kleiner, unbedeutend ausſehen⸗ der, zappeliger, nervöſer Mann, der dauernd an ſeiner Pſeiſe herumhantiert und durchaus den Eindruck erweckt, daß er eine augenblicklich für ihn günſtige Konjunktur ausnutzen will. Der Einfall, im Dienſte der Einkreiſungspolitit Propagandabriefe zu ſchreiben, iſt ihm, ſo ſagte er der Pariſer Preſſe, zufällig beim Zähneputzen(h gekommen. Auch hier erzählt er das Märchen, daß er die bis jetzt 150 000 Briefe an Deutſche von ſeinem Einkom⸗ men beſtritten habe. Da die Pariſer Journali⸗ ſten indeſſen neugierig ſind, mußte er dieſes Einkommen etwas detaillieren, Dabei ergab ſich, daß King Hall ſeit einigen Jahren einen ver⸗ traulichen Informationsdienſt() herausgibt, der im Zeitungshandel überhaupt nicht zu ha⸗ ben iſt(). Dieſer Dienſt wird in verſchloſſenem Umſchlag nur an einen auserwählten Kreis von Perſönlichkeiten des engliſchen öffentlichen Lebens verſchickt, unter denen King Hall„gute Freunde“ zu haben behauptet. Uebrigens wird aus den Preſſeerklärungen erkennbar, daß King Hall die deutſche Antwort doch etwas das Konzept verdorben hat, da er erklärte, daß er vorläufig die Deut⸗ ſchen„'in Ruhe laſſen“ werde, um ſich den Italienern zuzuwenden. Bezeichnenderweiſe hat King Hall dem kommuniſtiſchen„Ce Soir“ ein Interview gegeben, in dem er behauptet, ſeine Briefſchreiberei ſtimme vollkommen mit den demokratiſchen Traditionen überein, denn er trete damit füx die Freiheit der Preſſe ein. Nach King Hall iſt nämlich die Preſſe nur dann frei, wenn ſie für die Weſtmächte und Einkrei⸗ ſungspolitik eine raffinierte Propaganda be⸗ ireibt, Uebrigens hat King Hall noch eine poli⸗ tiſche Karriere vor. Er kandidiert auf Grund ſeines Propagandaruhmes für das Unterhaus. Bälle zuwerfen und mit verteilten Rollen ſpielen. Es gibt zahlreiche Veiſpiele in der.. ſchichte, vor allem der letzten Jahrzehnte, für die für den Frieden der Welt gefährlichen Kon⸗ ſequenzen, zu denen die Doppelgleiſigkeit der Diplomatie des Foreign Office führt. Und es iſt für uns nicht ohne Intereſſe, daß gerade am Montag die Moskauer„Isweſtjia“ von der Zweideutigkeit der britiſchen Außenpolitil ſprach, die man im Verkehr mit Großbritannien in Rechnung ſtellen müſſe. fegierungsteuppe im Dro'ektorat rd. Prag, 1. Auguſt.(Eig. Drahtber.) Zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit in Böhmen und Mähren wird eine Regierungstruppe aufge⸗ ſtellt. Die Genehmigung hat der Führer und Neichskanzler bei der Errichtung des Protek⸗ torats erteilt. Die Geſamtſtärke des Korpé“ dem nur Tſchechen angehören, be⸗ trägt 7000 Mann, darunter 280 Offiziere. Sie ſind aus den Reihen der ehemaligen tſchechi⸗ ſchen Armee gewählt worden. Die Ergänzung der Bataillone geſchieht durch Freiwillige, die ſich zu einer 25jährigen Dienſt⸗ zeit verpflichten müſſen. Oberbefehlshaber der Truppe wird der Präſident. Kommandant iſt der Generalinſpektor mit dem Sitz in Prag. Inſpektorate werden weiter in Prag, Brünn und Königgrätz errichtet, denen gemiſchte Ba⸗ taillone in den verſchiedenen Garniſonen des Protektorats unterſtellt ſind. Die Verwaltungs⸗ angelegenheiten gehören in den Wirkungskreis des Miniſterpräſidenten. Die Einzelheiten über die Aufſtellung und Gliederung der Truppe wird die Protektoratsregierung nach Abſchluß der Vorarbeiten beſtimmen. Binnen einer stunde ausgewieſen DN Poſen, 31. Juli. Wie aus dem Kreis Konitz gemeldet wird, iſt der deutſche Landwirt Paul Schulz aus der Grenzzone ausgewieſen worden. Hierzu wird von polniſcher Seite⸗erklärt,„daß Paul Schulz, bekannt durch ſeine nationalſozialiſtiſche Ueberzeugung, der Führer der dortigen Deut⸗ ſchen und einer der tätigſten deutſchen Funktio⸗ näre in Pommerellen ſei“. Schulz habe die Grenzzone innerhalb einer Stunde verlaſſen müſſen. Die Ausweiſung ſei auf Grund der Vorſchriften über die„öffentliche Ruhe und Sicherheit“ in der Grenzzone erfolgt. Doris lockiert die friegsſchuldlüge neu auf Der„Temps“ spricht von der„sponlanen Koalilion gegen deuische Verbrecher“ 22— (rohfbeflehfunsefe hpefflsef Verffefers) 1. b. Paris, 1. Auguſt. Die 25. Wiederkehr des Weltkriegsbeginnes veranlaßt den Pariſer„Temps“ zu„ernſten neberlegungen“, die ſchlagend belegen, wie un⸗ verändert die franzöſiſche Auffaſſung ſeit jenen Tagen geblieben iſt. Für das offiziöſe Blatt hat Deutſchland den Krieg„entſeſ ⸗ ſelt“, um den„Verteidigern des Rechts und der Freiheit“ eine Niederlage zu bereiten. Jetzt ſei man faſt wieder an dem gleichen Punkte angelangt. Natürlich wird verſchwiegen, daß damals wie heute Deutſchland eingekreiſt wurde. So iſt es nicht verwunderlich, daß der„Temps“ auch jetzt wieder von der„verbrecheriſchen Rolle der deutſchen Diplomatie und von all jenen Ver⸗ brechen Deutſchlands“() ſpricht, welche die „ſpontane Koalition der moraliſchen Kräfte im Jahre 1914“ herausgefordert hätte gegen dieje⸗ 3000 Streikende ſtürmen eine Fabeik Siraßenschlacht in Cleveland/ Ein Toter, 35 Verletzie bg Cleveland(Ohio), 31. Juli Vor der Fiſher⸗Chaſſis⸗Fabrik der General Motors Werke kam es zwiſchen 3000 bewaff⸗ neten Streikenden und der Polizei zu einer blu · tigen Auseinanderſetzung, wobei eine Per⸗ ſon getötet und 35 Perſonen zum Teil ſchwer verletzt wurden. Wenige Stunden vorher hatten kommuniſtiſche Gewerkſchaftsbonzen die Streikenden aufgehetzt und die Parole ausgegeben, auf die Fiſher⸗Fa⸗ brik zu marſchieren, weil es in den letzten Tagen Arbeitswilligen mit Hilfe der Polizei gelungen war, den Betrieb wieder teilweiſe zu eröffnen. Als ſich am Montagmorgen mehrere Laſtkraftwagen mit Arbeitswilligen und Ange⸗ ſtellten den Fabriktoren näherten, verſuchten die Streikpoſten die Kraftwagen in Brand zu ſtecken und die Tore zu ſtürmen. Die Werkpolizei er⸗ widerte den Hagel von Steinen und eiſernen Wurfgeſchoſſen mit Gasbomben und Waſſer⸗ ſtrahlen aus Feuerwehrſchläuchen und ſchließ⸗ lich mit Gewehrfeuer. Von der Belegſchaft ſtreiken 7000 Mann be⸗ reits ſeit mehreren Wochen. Die Streikpoſten ſind von der Gewerkſchaft auf die wichtigſten Teile der Betriebe verteilt, um den geſamten Herſtellungsgang der 1940er Wagenmodelle zu unterbrechen und ſo die General⸗Motors-Werke empfindlich zu ſchädigen. Dindnholen in mor d⸗Brabant DB Amſterdam, 31. Juli. In der Nacht zum Montag iſt die hollän⸗ diſche Provinz Nord⸗Brabant durch ein furcht⸗ bares Unwetter heimgeſucht worden. In den Städten Hertogenboſch und Findhoven wur⸗ den ganze Reihen von Häuſern durch einen Wirbelſturm ihrer Dächer beraubt. Große Bäume wurden entwurzelt und zahlreiche Wege völlig unpaſſierbar gemacht. Nach Mitteilungen des Niederländiſchen Meteorologiſchen Inſtituts handelt es ſich um eine Anzahl von Windhoſen, die durch das Land geſegt ſind. Dieſe Windhoſen traten mit einer ſolchen Heftigkeit auf, wie man es ſonſt nur in tropiſchen Gegenden beobachten lann. nigen, welche Europa mit Waffengewalt beherr⸗ ſchen wollten. Kein Wunder natürlich darüber, daß damals die Einkreiſung genau ſo ſorgfäl⸗ tig vorbereitet wurde wie heute. Und ſo iſt denn auch der ganze Gedenkartikel des„Temps“ eine Kriegserklärung, die durch ihre verlogenen Argumentation der franzöſiſchen Verhetzungs⸗ kunſt Ehre macht. Kein Wort von Verſailles, dafür aber eine ſcheinheilige Schwärmerei über Völkerbundshoffnungen, Gleichberechtigung, kollektive Sicherheit, Vertrauen zwiſchen unab⸗ hängigen Völkern und was es ſonſt noch an ſchönen Ausdrücken gibt, welche die Abſichten der Weſtmächte tarnen ſollen. Das alles ſei zerſtört, weil in Deutſchland der,geheiligte Egoismus“ erwacht ſei. Um die Ver⸗ logenheit auf die Spitze zu treiben, erklärt der „Temps“ ſchließlich, der Wunſch, den Krieg zu verhindern, ſei bei den Weſtmächten nach dem Weltkriege ſo groß geweſen, daß ſie den Auf⸗ ſtieg Deutſchlands Stufe um Stufe ge⸗ ſtattet hätten. Wie großmütig! Kein Wort, daß die Weſtmächte dieſen Auf⸗ ſtieg mit allen Mitteln zu verhindern ſuchten, aber doch zu ihrem Leidweſen nicht fertigbrach⸗ ten. Nein! Die Weſtmächte haben alle Siege des Dritten Reiches gutmütig gefördert, bevor ſie erkannten, daß„der alte germaniſche Traum einer totalen Hegemonie in Europa“ für ſie ge⸗ fährlich werden konnte. Dann erſt, ſchreibt der „Temps“ allen Ernſtes, kam der Gedanke des bewaffneten Widerſtandes auf. Und nun ſtrö⸗ men die„moraliſchen Kräfte Europas“ unter dem Einkreiſungsbanner zuſammen, zahlreicher noch, ſo hofft der„Temps“, wie 1914. Wie man ſieht, die Kriegsſchuldlüge wird ſchon für den nächſten Krieg vorbereitet. Dann jedoch in reichlich plum⸗ per Form. Wenn dieſer Propagandaartikel über die Einkreiſungspolitik einen Maßſtab bilden ſoll für die neue ſtaatliche Propagandaarbeit in Frankreich, ſo kann ihr nicht allzu viel Erfolg verſprochen werden. In fiürze Staatsbegräbnis für Miniſter Wolff. Im Ca⸗ rabinieri⸗Saal der Salzburger Reſidenz fand am Montag ein feierlicher Staatsakt für den tödlich verunglückten letzten öſterreichiſchen Au⸗ ßenminiſter, Dr. Wilhelm Wolff ſtatt. Im Na⸗ men des Führers legte Reichsminiſter Dr. Seyß⸗Inquart einen Kranz aus Eichenlaub am Sarge nieder. Koß⸗Schiff„Oeeana“ in Riga. Das Koß⸗ Schiff„Oceana“ traf von Swinemünde kom⸗ mend mit 510 Urlaubern aus den Gauen Ber⸗ lin, Weſer⸗Ems, Schleswig⸗Holſtein und Han⸗ nover in Riga ein. Verkehrsunfall fordert zwei Tote. Beim Kie⸗ ler Berg in Bad Bramſtedt⸗fuhr ein Laſtkraft⸗ wagen mit 28 ZInſaſſen gegen einen Randſtein. Der Wagen ſtürzte um. Zwei Perſonen wurden getötet, 17 weitere mußten mit Verletzungen ins Krankenhaus Neumünſter gebracht werden. Indiſche Truppen für Malaien⸗Staaten. Wie amtlich mitgeteilt wird, hat das britiſche Kriegs⸗ miniſterium beſchloſſen, in naher Zukunft ein gewiſſes Truppenkontingent von Indien nach den Malaien⸗Staaten zu entſenden. In der amtlichen Mitteilüng heißt es, daß es ſich hier⸗ bei um eine„Vorſichtsmaßnahme“ handele. Italiens Flottenmanöver beendet. Die italie⸗ niſchen Flottenmanöver ſind nach zufrieden⸗ ſtellendem Verlauf beendet worden. Schweres Flugzeugunglück bei Boulogne. Ein ſchweres Flugzeugunglück ereignete ſich am Sonntag bei Boulogne ſur Mere. Dort fand ein Schaufliegen der franzöſiſchen Marineſlie⸗ ger ſtatt. Bei einem Sturzflug berührte eines der Flugzeuge den Boden und fing Feuer. In wenigen Sekunden war der Apparat zerſtört und der Pilot in den Flammen umgekommen. Das Feuer griff auf den nahegelegenen Park⸗ platz über und zerſtörte acht Limouſinen. Lebrun ging in Urlaub. Der franzöſiſche Staatspräſident Lebrun hat ſich am Montag⸗ vormittag zu dem angekündigten Urlaubs⸗ aufenthalt in ſeine Heimatſtadt Merco le Haut in Lothringen begeben. Lord Halifax erſtattete dem König Bericht. Außenminiſter Lord Halifax wurde am Mon⸗ tagvormittag vom engliſchen König im Bucking⸗ hampalaſt in Audienz empfangen. —————— Dienstag, 1. Auguſt 1059 die engüſche mülnäemilſion für mosnau ernannt „Haken 3 Einen fi vergangene ſich ein pe auf, und w Blicken an Stimme me lehrers, der Räuber, di⸗ Mir war den immer über dem klauten mei den Geldbe einen ſo ſck ſten Güter träumen! mit den Au nahe entzür immer nock meiner Mä Engel weie Haupt⸗ und unbekannten noch mehr In ſolche dumm ſtelle »Schließen d verſinken. die Morgen Landsknecht „Sommerſch ſtand nutzlo Kauf du dir fünfundnem zerreißbaren kommen, wa bleibt, brin dem ich mei Ein 2 Flaggenſck Auf Befel fehlshabers den 2. Augu turm ein„G 25. Wiederke Ich bitte r Zeichen der die Häuſer 1 An⸗ und Ab richsring flaggen. Die Mar Seinen 75 treuer Leſer F 5, 9. Wir Silberne leute Adam ſam, Mannh der ſilberner Goldenes Amtsgerichts heim, Gr. vom Führer rige Dienſtze zeichen verli Mitkämpfer Geſchäftsji Metallgießer Neckarau, Ar 1. Auguſt der Wiederkehr d aus Rohrbac 1. Auguſt 19 in Mannheir Meiſter tätig Geſchäftsju ger, Zigarre terſtraße 104, kehr des 2 Frau Meta: älteſten Bezi⸗ viele unſerer kauf des„He ken des Nat D Städter Zweifaches zwanzig Jah der zweiten ren des Welt brettern der freiwilligen( erließ man di der ſchlimmſt wir vor. Die des Friedens ſatzes. Die z barer Nähe: dieſem Jahre land ferngehe deutſche Volk⸗ treffen. Sie h An die Stell das ganze de ſchied des Be hinaus in de Kette zu ſein, ſtellt. Arbeiter u ſtehen in dieſ⸗ dern. Ihnen amten, die Parole„All So kommten Selbſtverſtä einſatz im 2 ſchwer wiegt auguſt 1959 ——— nt 16 1 eilten Rollen le in der Ge⸗ hrzehnte, für hrlichen Kon⸗ leiſigkeit der ihrt. Und es iß gerade am a“ von der Außenpolitil oßbritannien ektorat Drahtber.) rdnung und ihren wird e aufge⸗ Führer und des Protek⸗ des Korp“, hören, be⸗ ffiziere. Sie igen tſchechi⸗ eſchieht durch rigen Dienſt⸗ hlshaber der nmandant iſt zitz in Prag. Brag, Brünn emiſchte Ba⸗ rniſonen des Berwaltungs⸗ Zirkungskreis elheiten über der Truppe ach Abſchluß ewieſen 81, Juli. meldet wird, Schulz aus den. Hierzu „„daß Paul lſozialiſtiſche rtigen Deun⸗ hen Funktio⸗ ilz habe die ide verlaſſen Grund der '»Ruhe und gt. er“ miniſter Dr. ichenlaub am Das Kdß⸗ münde kom⸗ Gauen Ber⸗ in und Han⸗ e. Beim Kie⸗ ein Laſtkraft⸗ mn Randſtein. onen wurden Verletzungen racht werden. Staaten. Wie tiſche Kriegs⸗ Zukunft ein Indien nach zen. In der es ſich hier⸗ handele. t. Die italie⸗ h zufrieden⸗ 130 oulogne. Ein ſete ſich am 2ꝗHDort fand Marineſlie⸗ rührte eines ig Feuer. In harat zerſtört imgekommen. egenen Park⸗ iſinen. franzöſiſche am Montag⸗ 'n Urlaubs⸗ erco le Haut znig Bericht. de am Mon⸗ im Bucking⸗ „hakenkreuzbanner“ Dienstag, 1. GAuguſt 1959 fjeulen und Jähneklappern Einen furchtbaren Traum hatte ich in der vergangenen Nacht. Vor meinem Bett pflanzten ſich ein paar Engel in langen Nachthemden auf, und während ſie mich mit durchbohrenden Blicken anſahen, ertönte aus den Wolken die Stimme meines längſt verſtorbenen Religions⸗ lehrers, der alſo ſprach:„Und er fiel unter die Räuber, die nahmen ihm alles, was er hatte“. Mir ward ängſtlich zumute. Die Engel wur⸗ den immer bedrohlicher; ſie wendeten meine über dem Stuhl hängende Hoſe um und um, klauten meine Brieftaſche und ſuchten im Rock den Geldbeutel, Das wird ernſt, dachte ich, einen ſo ſchrecklichen Traum, der meine heilig⸗ ſten Güter bedroht, darfſt du n 30 zu Ende träumen! Ich klapperte mit den Zähnen und mit den Augendeckeln— was ſahen meine bei⸗ nahe entzündeten Augen? Meine Engel waren immer noch da. Ein Haar riß ich mir aus meiner Mähne, da war ich wirklich wach. Die Engel weichen und wanken nicht, und der Haupt⸗ und Erzengel ruft mit einer mir nicht unbekannten Stimme:„Theobald, du wirſt noch mehr Haare laſſen müſſen!“ In ſolcher Situation kann man ſich nur dumm ſtellen. Aber ich kam nicht dazu, durch »Schließen der Augen wieder ins Nirwana zu verſinken. Der kleinſte Hemdenmatz ſchwenkte die Morgenzeitung wie das Feldpanier eines Landsknechtfähnleins. Aha, überall das Wort „Sommerſchluß⸗Verkauf“, Da iſt jeder Wider⸗ ſtand nutzlos. Nehmt alles hin, was ich habe. Kauf du dir das fabelhafte Kleid für drei Mark fünfundneunzig, meinem Thronfolger den un⸗ zerreißbaren Anzug und meinen übrigen Nach⸗ kommen, was ſie wollen. Wenn noch was übrig bleibt, bringt mir ein Taſchentuch mit, mit dem ich meine Zähren trocknen kann. Theobald Ein Aufruf des Kreisleiters Flaggenſchmuck beim Großen Zapfenſtreich Auf Befehl des Führers und Oberſten Be⸗ fehlshabers der Wehrmacht findet am Mittwoch, den 2. Auguſt 1939, abends 22 Uhr am Waſſer⸗ turm ein„Großer Zapfenſtreich“ aus Anlaß der 25. Wiederkehr des Weltkriegsbeginns ſtatt. Ich bitte die betreffenden Volksgenoſſen, zum Zeichen der Verbundenheit mit der Wehrmacht, die Häuſer um den Friedrichsplatz ſowie in den An⸗ und Abmarſchſtraßen(Tennisplatz—Fried⸗ richsring—Mollſtraße) am Mittwoch zu be · flaggen. Heil Hitler! gez. Schneider, Kreisleiter. Die Mannheimer Stadichronił Seinen 75. Geburtstag feierte geſtern unſer treuer Leſer Karl Notwang, Mannheim, F 5, 9. Wir gratulieren. 45 Silberne Hochzeit. Heute begehen die Ehe⸗ leute Adam Weber und Frau Käthe geb. Dör⸗ ſam, Mannheim, Jungbuſchſtraße 33, das Feſt der ſilbernen Hochzeit. Unſeren Glückwunſch. Goldenes Treuedienſt⸗Ehrenzeichen verliehen. Amtsgerichtsrat Dr. Reinhold Schul z, Mann⸗ heim, Gr. Merzelſtraße 4, wurde dieſer Tage vom Führer und Reichskanzler für ſeine 40jäh⸗ rige Dienſtzeit das Goldene Treuedienſt⸗Ehren⸗ zeichen verliehen. Wir gratulieren dem alten Mitkämpfer der Bewegung! Geſchäftsjubilüum. Der Betriebsführer der Metallgießerei Auguſt Weiland, in Mannheim⸗ Neckarau, Auguſt Weiland ſen., begeht am 1. Auguſt den Tag der fünfundzwanzigjährigen Wiederkehr der Geſchäftsübernahme. Er ſtammt aus Rohrbach bei Eppingen und übernahm am 1. Auguſt 1914 die Metallgießerei Albert Jahn in Mannheim, in der er vor Jahren bereits als Meiſter tätig war. Geſchäftsjubiläum. Frau Meta Bentzin⸗ ger, Zigarrengeſchäft, Mannheim, Lange Röt⸗ terſtraße 104, feiert heute die Bjährige Wieder⸗ kehr des Tages ihrer Geſchäftsgründung. Frau Meta Bentzinger gehört mit zu unſeren älteſten Beziehern und hat in der Kampfzeit viele unſerer Volksgenoſſen durch den Ver⸗ kauf des„Hakenkreuzbanner“ mit dem Gedan⸗ ken des Nationalſozialismus bekanntgemacht. Groß-Mannheim Der Schreckensruf:„Die Tiger ſind los...!“ Hhinter den Kuliſſen der Zirkuswelt/ zwiſchen Garderobe und Manege/ 35 Jenkner Lebendgewicht „Die Tiger ſind los!“ hallte es da am Nach⸗ mittag mit einem Male aus einem der Wagen neben dem Tierpark. Irgendeine männliche Stimme war es, die dieſen Alarmruf über den Platz hinter dem Manegenzelt rief. Tatſächlich, da waren ſie auch ſchon: drei Bengali⸗Tiger! Lautlos ſchlichen ſie über die Grasnarbe auf uns zu. Einer dicht am andern. Wo blieb denn der Dompteur? Wenn er nur in der Nähe wäre! Da war er ja! Eine große Lederpeitſche in der Hand. Dicht vor ihm lief ein Hund. Und „Ja, wir haben den drei Jungen eine Hunde⸗ mutter als Amme beſorgen müſſen, nachdem ſich die Tigermutter nach dem Wurf nicht ein einziges Mal mehr um ihre Jungen beküm⸗ mert hatte“, erzählte der bekannte Tierlehrer Haupt, der nun ſchon 47 Jahre lang bei ſei⸗ nem Raubtier⸗Metier iſt, davon zuſammen⸗ gerechnet allein 26 Jahre bei Sarraſani.„Wir konnten froh ſein, daß der Wurf wenigſtens am Leben blieb. fangenſchaft, Jungen gerne auf“. Denn wilde Tiere in Ge⸗ namentlich Tiger, freſſen ihre Rührend mühte ſich die Aug' in Auge mit„Radia“, dem berühmten Bengaltiger jetzt machte der Hund einen kleinen Sprung vorwärts auf die vordere der drei Beſtien, packte ſie mit der Schnauze im Genick— warf ſie zu Boden... Der Tiger den Hund? —Nein, umgekehrt: der Hund den Tiger! Und dann den zweiten, und den dritten ebenfalls! Und die Raubkatzen wälzten ſich auf dem Rük⸗ ken, reckten die Pranken und ſtreckten die Kral⸗ len hervor. Das heißt, vorläufig waren es noch keine rechten Pranken, ſondern eher noch Tatzen, kleine ſamtene Tatzen, an deren Klauen allerdings ſchon garſtige Krallen hervortraten. Aber bei ſo jungen, gerade neun Wochen alten Tieren iſt das eher noch kindlicher Spielbetrieb. Putzige Viecher ſind es, die drei Tigerchen, die ſich noch mit Behagen hinterm Ohr kraulen und ſich auf dem Buckel„wergeln“ laſſen. Kratzen und Beißen aber können ſie ſchon ganz behende, und ohne Schrammen geht's dabei kaum ab. Auch das Gebiß iſt ſchon recht ent⸗ wickelt. Schließlich freſſen die Bieſter eben doch rohes Fleiſch, das ſie ſich von recht umfang⸗ reichen Knochen reißen müſſen. (Aufn.: Sarrasani-Archiv) Hündin, unter deren Vorfahren ſich ſicherlich einmal recht ſtattliche deutſche Schäferhunde reinen Geblüts befunden haben dürften, um ihre Pfleglinge. Zwiſchendurch ſtillen die Klei⸗ nen mitunter auch aus der Flaſche ihren Durſt. „Wie kleine Bärenkinder ſtellen ſie ſich dabei an, heben die Flaſche vor ſich; man hat ſchon ſeinen Spaß an den Kleinen“. * Preſſechef Wache, der mir zunächſt einen Ueberblick über die Zirkusſtadt vermittelte, er⸗ läuterte auf unſerem Weg ſo manches Unge⸗ wohnte in humorgewürzten Worten. Wir zwängten uns zwiſchen dem Laufkäfig und einem Zeltpfoſten in das Manegezelt, ſtolperten zunächſt einmal um die eigentliche Manege herum, unter den Sitzreihen der Zuſchauer, zwiſchen Balken, Gerüſten und Brettern ent⸗ lang. Was ſteht denn da an der Bude: Fund⸗ büro?„Ja, wiſſen Sie, da fällt dem Beſucher doch manchmal etwas zwiſchen den Planken der Zuſchauerſitze hindurch auf den Boden. Dafür ſind dieſe Poſten da und die Hütten, in Das wäre nichts für Stehkragenbeamte! Städter und Bauern gemeinſam auf der Scholle/ Auch die Mannheimer Beamtenſchaft beim Ernkeeinſatz Zweifaches iſt uns in Erinnerung; fünfund⸗ zwanzig Jahre liegen zwiſchen der erſten und der zweiten Erſcheinung. In den letzten Jah⸗ ren des Weltkrieges las man auf den Anſchlag⸗ brettern der Schulen, daß ſich die Schüler zur freiwilligen Erntehilfe melden ſollten. Damals erließ man dieſe Aufforderungen in den Tagen der ſchlimmſten Not;— heute dagegen ſorgen wir vor. Die deutſche Jugend iſt in den Zeiten des Friedens ſchon der Träger des Ernteein⸗ ſatzes. Die zweite Erſcheinung liegt in greif⸗ barer Nähe: Bekanntlich haben die Polen in dieſem Jahre ihre Wanderarbeiter von Deutſch⸗ land ferngehalten, um, wie ſie annahmen, die deutſche Volksernährung dadurch empfindlich zu treffen. Sie haben ſich aber darin ſehr getäuſcht. An die Stelle der polniſchen Landarbeiter iſt das ganze deutſche Volk getreten, ohne Unter⸗ ſchied des Berufes und des Alters. Alle gehen hinaus in dem Bewußtſein, ein Glied in der Kette zu ſein, die Deutſchlands Ernährung ſicher⸗ tellt. Arbeiter und Student, Mädchen und Frau, ſtehen in dieſen Tagen draußen in den Kornfel⸗ dern. Ihnen gleich tun es die deutſchen Be⸗ amten, die es als ihre Pflicht erachten, der Parole„Alle helfen mit!“, zu folgen. So kommt man ſich näher Selbſtverſtändlich ſteht der praktiſche Arbeits⸗ einſatz im Vordergrund, aber nicht minder ſchwer wiegt das ſeeliſche oder pſychologiſche Moment. Hier, unter dem freien Himmel, be⸗ rühren ſich Stadt und Land in der beſten Form. Der Städter ſieht den Bauern mit anderen Au⸗ gen und dieſer bekommt eine andere Anſicht von dem Städter. Vorurteile verſchwinden auf bei⸗ den Seiten. Der Städter ſpürt am eigenen Leibe, wie ſchwer die Arbeit des Bauern iſt, und der Bauer weiß heute, daß er, wenn ſeine Kräfte nicht mehr ausreichen und Not am Mann iſt, nicht mehr allein ſteht. Der gemeinſame Dienſt für das Volksganze auf der deutſchen Scholle bindet Stadt und Land feſter zuſammen! Es intereſſiert uns, wie der Freiwillige Ernteeinſatz der Beamtenſchaft im Kreiſe Mannheim vor ſich geht. Darüber haben wir Kreisamtsleiter Pg. Mutter befragt, der bereitwillig Auskunft gab. Um die Mitte letzter Woche konnte der Kreis⸗ leiter dem Kreisbauernführer über 250 Mann zum Ernteeinſatz melden, die insgeſamt über 1600 Erntetage ausmachen. Zur Verfügung ge⸗ ſtellt haben ſich Beamte der Reichsbahn und der Reichspoſt, der öffentlichen Banken und der Juſtiz, der allgemeinen Länderverwaltung und der Gemeindeverwaltung. In den obengenann⸗ ten Zahlen ſind die Kreisabſchnitte Schries⸗ heim, Schwetzingen und Weinheim mit insgeſamt 40 Mann und 260 Erntetagen enthalten. Außerdem wurden die Beamten im Kreisabſchnitt Ladenburg und Hocken⸗ heim von der Ortsgruppe der NSDAp mit etwa 60 Mann eingeſetzt, die über 300 Erntetage abgeben, und von der Fachſchaft Reichspoſt lei⸗ ſten etwa 100 Mann etwa 900 Erntetage bei Verwandten. Da die Leute der Reichsbank nur am Samstag und Sonntag verfügbar ſind, wer⸗ den ſie zweckmäßig als Wochenendeinſatz ver⸗ wendet. Nach der Getreideernte, für die die Beamten einen Teil ihres Urlaubes opfern, werden an⸗ fangs September ihre Kollegen zur Kartoffel⸗ ernte ausrücken. Wenn in ein paar Wochen die Ernte wohlge⸗ borgen in den Scheunen und Kellern ruht, kann der Beamte ſtolz ſagen: auch ich habe mitge⸗ holfen! Es war keine leichte Arbeit, die ich ge⸗ tan habe, aber ich habe mit ganzer Kraft meine Pflicht erfüllt! Die Freiwillige Erntehilfe der deutſchen Be⸗ amten wird alsſtändige Einrichtung ge⸗ führt werden. Im vergangenen Jahre waren es im ganzen 2500 Mann, die freiwillig den Bauern zur Seite geſtanden ſind, dieſes Fahr werden es bedeutend mehr ſein. Vor allem ſind es die Beamten der unteren und mittleren Ge⸗ haltsſtufen, die einen Teil ihrer Urlaubstage auf dem Felde bei praktiſcher Arbeit zubringen; das kommt auch ihrer Geſundheit zugute. Das Verhältnis zwiſchen den Inſpektoren und Ober⸗ inſpektoren der Reichspoſt in der Erntehilfe zum Beiſpiel ſteht eins zu vier. Wir ſtellen uns lebhaft vor, daß den Beamten der oberen Ge⸗ haltsklaſſen ein wenig Gymnaſtik auf dem Felde auch zugute kommen würde. denen ſolche Fundſachen geſammelt und abge⸗ holt werden können. * Unterwegs begegnen wir Käpten Bunte, der gerade ſeine Inſtrumente richtet, da ſein Auftritt nahe bevorſteht. Immer frohen Sin⸗ nes, ein Scherzwort auf den Lippen, ſcheint dieſer Mann das zu ſein, was man einen Le⸗ benskünſtler nennt. Später ſitzen wir mit ihm als Gaſt der Familie Turul beim Plauder⸗ flündchen. Wenn Bunte ein Wort aus ſeinem Schlund losſchießt, dann hat das ſtets eine ähnliche Wirkung wie ein Torpedo aus dem Rohr. Und mit Torpedos iſt man ſonſt be⸗ kanntlich ſparſam. Turul iſt gerade dabei, ſeinen Dreifachſalto fertigzubauen; er freut ſich, eine gute Fängerin zu haben. Im Augenblick aber hält er zunächſt einmal ein wenig Sieſta in ſeinem Liegeſtuhl und ruht in der Sonne aus. Uebrigens iſt ſeine Arbeit nicht einfach. Viermal täglich, in zwei Vorſtellungen, allein ſchon jeweils etwa fünf Minuten am Trapez hängen und dann noch Doppelſalto und beim täglichen Training Dreifachſalto! Da gibt es Hornhaut in die Handflächen. Und Turuls Handflächen ſind tatſächlich mit einer dicken Schicht Hornhaut gepolſtert. * Ich ſtreiche allein in der Zirkusſtadt umher, denn Preſſechef Wache muß mal wieder drin⸗ gend weg, nach Frankfurt und Wiesbaden, die nächſten Gaſtſpiele vorbereiten. Wieder führt mich mein Streifzug auf den Laufweg zwiſchen Garderobe, Tierpark und Manege. Ein paar edle Raſſepferde, noch feucht von der Arbeit, werden in den Stall zurückgeführt. Noch hat ſich ihr Temperament nicht ganz gelegt. Da iſt gerade Ackerl, der frühere k. u. k. Hofſchulreiter in ſeinem Dreß, der äußerlich an den der Wiener Schule erinnert. Er iſt mit ſeiner Nummer fertig, jener herrlichen hohen Schule mit den beiden weißgeborenen Lippi⸗ zaner⸗Schimmeln„Siglary Silveſter“ und „Converſano Diego“. Ich plaudere ein wenig mit ihm, als ſchon wieder eine neue Nummer in die Manege einzieht. Fritz Oehme mit ſeinen Elefanten iſt es. Ich merkte es ſchließ⸗ lich, als etwas Warmes, Feuchtes ſich an der Manſchette meines ach ſo ſchönen, friſchen Hemdes reibt, und mit einemmal neugierig in meinem Notizblock ſchnüffelt. Da, noch einer von dieſen ſchmiegſamen Elefantenrüſſeln! eeeeeeeeeeeeeree Besser ist besserl ATIKaA 35 eeeeeeeeee Richtig ſchelmiſch blickt es aus den ſchmalen Augenſchlitzen auf mich herab. Da treibt man 1. ſchon wieder vorwärts. Die Arbeit be⸗ * Ueber, neben und vor mir praſſelt der Bei⸗ fall aus dem Zuſchauerraum. Das war für die luſtigen Clownerien. Eben kommt eine mun⸗ tere Schar feſcher Ballettratten heran. Vor wenigen Minuten noch riskierte ich im Vor⸗ übergehen einen raſchen Blick durch die halb⸗ offenen Vorhänge am Garderobenzelt der Damen. Da waren ſie noch voller Haſt beim Schminken. Jetzt tänzeln ſie im Vorgefühl der Arbeit noch raſch ein bißchen hinter den Kuliſ⸗ ſen, um in den Gelenken locker zu ſein. Sie ſehen lecker aus in ihren bunten Seidenroben. 3 Ich laufe ein wenig durch den Tierpark, wo man mir eine ſtattliche Reihe herrlicher Tiere zeigt. Da mahnt es hinter mir zur Vorſicht. Aus der Manege treibt der frühere ſudeten⸗ deutſche Zirkusdirektor und Dreſſeur Kon⸗ rados mit einigen Stallburſchen ſeinen „Oedipus“ in den Stall, Als ich mich umdrehe, ſehe ich dicht hinter mir einen unverſchämten Fleiſchklotz in der Geſtalt eines rieſigen Nil⸗ pferdes angetrottet kommen. Vorn drohen zwei furchterregende, ſeitlich ausgebogene Fang⸗ zähne. Doch ich bleibe ſtehen, eiſern ſtehen. Vielleicht bekommt das Tier Reſpekt vor mir, denke ich. Bitte ſchön, du Trampeltier! Komm mal her, wenn du etwas von mir willſt, ich hau dir eine vor die Schnauze, daß du nicht mehr in dein Baſſin hineinpaßt..! So ſagte ich mir in der Verzweiflung des Galgen⸗ mutes angeſichts der 35 Zentner Lebendgewicht, die das Rieſenvieh auf mich zuwälzte. Ich konnte nicht weichen, auf der einen Seite die Gitter der Tiger zund Löwen, auf der anderen kein Platz, von hinten das Bieſt! Was ſoll i ſagen: es nahm überhaupt kein Notiz von mir! Ganz gemächlich trottete es über die Laufplan⸗ ken in ſeinen Stall. Es ſchien müde gearbeitet und einen kräftigen Hunger zu haben und ſtemmte ſich hinter ſeine zwei Zentner Heu, das es täglich zu vertilgen pflegt, oder eine entſprechende Menge Miſchfutter. Was hätte ich machen können, wenn er ge⸗ rade auf mich Appetit gehabt hätte? In ſei⸗ nem Rieſenmagen wäre ich verſchwunden wie ein Happen, ganz unauffällig. Aber ſchon beſ⸗ ſer ſo, nicht wahr? hagen „hakenkreuzbanner“ Der Getreidegroßmarkt im neuen Heim Die Eröffnungsfeier/ Ein Rundgang durch das neue haus im Jriedrichspark Im Friedrichspark hat ſich innerhalb eines Jahres ſehr vieles geändert und wenn einmal davon die Rede war, daß dieſe ſchmucke Anlage inmitten der Großſtadt aus ihrem Dornrös⸗ chenſchlaf geweckt werden ſoll, dann kann man jetzt ſagen, daß die Erfüllung dieſes Wunſch⸗ traumes nicht lange auf ſich warten ließ. Der Friedrichspark hat heute ein völlig neues Ge⸗ ſicht und iſt ſo grundlegend umgeſtaltet worden, Das neue Gebüude des Amtlichen Großmarkts für Getreide und Futtermittel im Friedrichspark daß man wohl nicht fehl geht, wenn man ihm eine neue Zeit des Aufſchwungs vorausſagt. Da iſt auf der einen Seite das neue Eis⸗ 77 mit der neuzeitlichen Gaſtſtätte entſtan⸗ en, die Tennisplätze haben eine Auffriſchung erfahren, die ganzen Anlagen vor dem Garten⸗ ſaal ſind grundlegend neugeſtaltet und mit der größten Freilufttanzfläche Mannheims verſehen worden und im Anſchluß an das beſtehende Saalgebäude hat man neuerdings das Haus des Amtlichen Großmarktes für Ge⸗ treide und Futtermittel erſtellt, das in ſeiner baulichen Gliederung von Architekt Hans Bender dem vorhandenen Gebäude und der Parkanlage angepaßt wurde. Die enge Verbindung des Großmarktgebäu⸗ des zum Wirtſchaftsgebäude iſt nicht nur äußer⸗ lich durch den Anbau hergeſtellt, ſondern auch im Innern durch einen Verbindungsgang, der es ermöglichte, die Toilettenräume füx den Großmarkt einzuſparen und die vorhandenen Wirtſchaftstoiletten mit zu benützen. Dieſer Verbindungsgang ermöglicht auch eine Hinzu⸗ liſfen, des Großmarktſaales bei beſonderen An⸗ läſſen, wenn der Saal des Friedrichsparks nicht ausreicht. Im Mittelpunkt des neuen Gebäudes ſteht der etwa 250 Quadratmeter große„Groß⸗ marktſaal“, in dem ſich der eigentliche Ge⸗ ſchäftsverkehr abwickelt, und der früher als „Börſe“ bezeichnet wurde. Durch einen Vor⸗ raum, wo ſich die Kleiderablage befindet, ge⸗ langt man in dieſen Saal, in dem ſich rundum die 32 Stände der beteiligten Firmen wie Müh⸗ len, Händler, Schiffahrtsgeſellſchaften uſw. be⸗ finden— genau ſo wie das in dem bisher be⸗ nützten Börſengebäude eingerichtet war. Getra⸗ gen wird der helle und luftige Saal mit ſeinen hohen Fenſtern auf jeder Seite von vier gewun⸗ denen Säulen. Die eine Stirnwand krönt ein Fries, der von dem Ludwigshafener Bildhauer Durſy hergeſtellt wurde und der nach altger⸗ maniſchen Motiven den Weg des Getreides vom Erzeuger zum Verbraucher darſtellt. Ebenſo wie die Säulen nicht nur dekorativen Charakter haben, ſondern die Saaldecke ſtützen, iſt der durchbrochene Vorbau über den Ständen nicht nur als lich die Walnulſſfih In ihm be⸗ findet ſich nämlich die Warmluftheizung. Die Stirnwand gegenüber dem Zugang iſt mit einer—— aus Marmor verſehen worden, derxen beide Zugänge auf halber Höhe zuſammenführen, um bei Verſteigerungen uſw. einen erhöhten Platz zu haben. Ueber dieſem Platz iſt ein eingebauter Lautſprecher, der hier benötigt wird, und der auch dazu dient, die fue an den Fernſprecher zu rufen. Die rückwärtige Verlängerung der Freitreppe führt nach dem Obergeſchoß, in dem ſich das Zimmer für das Schiedsgericht und das Sit⸗ zungszimmer befinden, während ein Vorraum noch mit Schreibgelegenheiten ausgerüſtet wird. Unter dieſen Zimmern befinden ſich die Ver⸗ waltungsräume und die Tasn Nebenräume für den Dienſtbetrieb. zu gehört auch das Wiegezimmer mit der Getreidewaage. In die⸗ ſem——5 es intereſſant ſein zu erfahren, daß vor mehr als fünfzig ſgeſtellt die erſte Getreidewaage Deutſchlands aufgeſtellt Ein Ausschnitt aus dem großen Fries an der Stirnwand des Grohßmarktsaales. Aufin.: Hans Jütte(3) wurde und daß die von einer ungariſchen Firma gelieferte Waage das zweite Stück war, das die Werkſtätte verließ. Dieſe Präziſionswaage hat bis vor wenigen Jahren ausgezeichnet funk⸗ tioniert und würde auch heute noch Verwen⸗ dung finden, wenn ſie den Anforderungen des Eichgeſetzes genügt hätte und noch eichfähig geweſen wäre. So beſchaffte man die ſeit einiger Zeit benützte vollautomatiſche Waage, die beim Getreidehandel nicht entbehrt werden kann. Die hiſtoriſch gewordene Waage wurde an⸗ läͤßlich des Umzuges in das neue Großmarkt⸗ gebäude dem Schloßmuſeum überwieſen, wo ſie ſpäter einmal beſtaunt werden kann. * Führende Männer von Partei, Staat, Stadt und Wirtſchaft, vor allem aber aus den Kreiſen, die zu dem Getreidegroßmarkt wirtſchaftliche Beziehungen haben, fanden ſich am Montag ur Mittagsſtunde in dem Großmarktſaal zu⸗ lungen als dieſer mit einer ſchlichten Feier urch den Vorſitzenden des Amtlichen Groß⸗ markts für Getreide und„Valentin Treiber, ſeiner Beſtimmung übergeben wurde. Pg. Treiber warf in einer Anſprache die Fenoz auf, ob denn in der heutigen Zeit mit den Feſtpreiſen und der geordneten Wirt⸗ ſchaft noch ein Großmarkt 1483 iſt, der der frü⸗ heren Wpaßz ähnelt. Mit Nachdruck wurde feſt⸗ geſtellt, daß ſich der Betrieb heute weſentlich von der früheren, von Juden beherrſchten Börſe unterſcheidet und daß der Großmarkt als das „Schlachtfeld der Marktordnung“ bezeichnet werden darf. Mit dem Appell an die Männer, die in dem neuen Raum wirken, Heie von der Ueberzeu⸗ gung beſeelt zu ſein, daß ſie einen großen Dienſt an der Ernährung unſeres Volkes zu leiſten haben und daß ſich in dieſem Raum der Natio⸗ Die Freitreppe im Grohßmarktsaal, die zu dem Zimmer des Schiedsgerichts und zum Sitzungs- Zzimmer führt. nalſozialismus praktiſch auswirken müſſe, klang die Anſprache aus. Im Anſchluß daran ſprach Dr. Schopy⸗ mann Seung III des Reichs⸗ ernährungsminiſteriums. mehr lichtung vor der Leiſtung des LTandhandels! Davon ausgehend, daß die Lage der Land⸗ wirtſchaft noch keineswegs 0 roſig ſei, wie man dies gemeinhin annehme, betonte Dr. Schoppmann zunächſt, daß zu einer gerechten —n der Arbeit des Bauern immer noch —4 illiarden Reichsmark jährlich fehlen. Dieſe fehlende Summe iſt nichts anderes als der ſichtbare Ausdruck der immer noch vorhan⸗ denen Unterbewertung landwirtſchaftlicher Ar⸗ beit. Eng verbunden mit dieſer iſt jedoch auch die Arbeit des Landhandels. Er hat mit unter der Unterboͤwertung der bäuerlichen Arbeit zu leiden und muß ſich ſelbſt mit ſo ge⸗ ringen Verdienſtſpannen zufrieden geben, daß er damit kaum exiſtieren kann. Dr. Schoppmann unterſtrich daher auch, daß der Reichsnä rſtand von ſich aus Schritte unternommen hat, um dem notleidenden Landhandel eine für ihn be⸗ deutſame Verdienſtquelle, die im Düngemittel⸗ geſchäft liegt, zu ſichern. Die Genehmigungs⸗ pflicht für das Düngemittelgeſchäft iſt eine folche, wenn auch geringe, Sicherung, die gleich⸗ zeitig die ſchlechten Verdienſtſpannen beſonders im Getreidegeſchäft ausgleicht. Selbſtverſtänd⸗ lich iſt die Lage des Landhandels durchgreifend und im Zuſammenhang mit der Löſung der Geſamtlage in der Landwirtſchaft zu beſſern. Das heißt: nur nach Ueberwindung der Unterbewertung der Arbeitder Landwirtſchaft durch eine gerechte Entlohnung kann auch die Lage des Landhandels weſentlich gebeſſert werden. Dr. Schoppmann wies in ſeinem Referat ganz beſonders auf die Verantwortung des Nährſtandskaufmanns hin, der doch immer⸗ hin im Verteilergeſchäft viel Arbeit leiſten muß und trotz Erhöhung der Unkoſten mit der im⸗ mer gleich gebliebenen Verdienſt⸗ ſpanne auskommen muß. Schließlich iſt ja auch die Löſung des Lagerhaltungspro⸗ blems ein gutes Beiſpiel dafür, welche Auf⸗ gaben gerade dem Nährſtandshandel übertragen worden ſind. Nach einem kurzen Hinweis auf die Erfolge in der Zuſammenarbeit Landwirt⸗ ſchaft— Landhandel ging Dr. Schoppmann auch auf andere Fragen ein. So betonte er aus⸗ drücklich, daß wohl in der Landwirtſchaft durch die Intenſivität der Arbeit viel erreicht worden iſt, daß aber zu einer gänzlichen Nährfreiheit noch mehr gehört. So iſt beiſpielsweiſe auf dem Gebiet der Fettwirtſchaft noch ſehr viel zu tun. Allerdings muß in dieſem Zuſammenhang aber auch dafür geſorgt werden, daß der Bauer einen Anreiz zur Steigerung der Fettproduktion in Form eines gerechten Preiſes für ſeine Pro⸗ dukte bekommt. Wenn Dr. Schoppmann zum Schluß ſeines kurzen Vortrags auch die Urſa⸗ chen und Folgen der Landflucht ſtreifte, dann ſchuf er hierbei ſelbſt die Syntheſe 335 der Lage im Landhandel. Die Leiſtung des Landhandels verdient in jedem Falle die Achtung aller. Er iſt im Intereſſe des Volksganzen der Treu⸗ händer des Bauern und ein notwendiges Glied in der Kette der Verſorgung des Volkes mit Nahrung. In dieſem Sinne wollte Dr. Schoppmann im großen auchdie Arbeit der Männer betrachtet wiſſen, die in den neuen Räumen des Amtlichen Getreidegroßmarktes nunmehr ihre Tätigkeit aufgenommen haben. „Mit dem Anruf des Führers fand die Er⸗ öffnungsfeier ihren Abſchluß.—.— Dienstag, I. Auguſt 1b59 Getreide brennſtoffe 6rünkern Futterkartoffeln— fjeu— Stroh— KRüben Futtermittel— Düngemittel— Saatgut— Saat⸗- fartoffeln— Schädlingsbekämpfungsmittel Candw. maſchinen und Geräte Bad. landwirtſchaſtliche Jentralgenoſſenſchaſt enon fiarlsruhe i. B. Warenzentrale für die badiſche Candwirtſchaft 60 Cagerhäuſer 500 an ge ſchloſſene Warengenoſſenſchaften Speiſekartoffeln Brotgetreide Candwirtſchaſtliche fjauptgenoſſenſchaft e. G. m. b. ſj. cudwigshaſen a. Rh. Sammel-Ruf 60 511 Braugerſte Induſtriegerſte Futtergetreide fiartoffeln und ſonſtige landwirtſchaftliche krzeugniſſe. Sehr of die Frage in noch G ung in d telwirtſcha reiſen un ſes Zutei einrichtung iſt ſoviel 1 lung für mittel und bildung ar den war, die Bed als Ele gut wie a ſtärkere A durch Abg und Futt ſchaftsverb teiler der Erzeugniſſe auch die U ſtig beeinfl Aber zu heren pre ſchaft beien Mehl und börſe getät geweſen, d⸗ Getreidewi alb des C en Fällen zentuale A markt im jeweiligen 9 3 . * 1 3 5 3 * 3 . 23 nicht weſer auch in de damit geta zugeteilte weitere Zu 55 den Ve o wie vor! geſamten i Verkäuferſe und auszu im Augenb lichkeiten b ſonderen( —— B2 Anæe guſt 1939 nüſſe, klang Schopp⸗ bes Rielch⸗ der Land⸗ ig ſei, wie hetonte Dr. r gerechten immer noch lich fehlen. inderes als och vorhan⸗ ftlicher Ar⸗ og auch 3. Er hat bäuerlichen mit ſo ge⸗ geben, daß öchoppmann hsnährſtand 'in hat, um für ihn be⸗ üngemittel⸗ ehmigungs⸗ ft iſt eine „ die gleich⸗ beſonders bſtverſtänd⸗ urchgreifend Löſung der zu beſſern. windung rbeit der gerechte Lage des ebeſſert in ſeinem antwortung doch immer⸗ leiſten muß lit der im⸗ erdienſt⸗ eßlich iſt ja ungspro⸗ welche Auf⸗ übertragen inweis auf Landwirt⸗ öchoppmann nte er aus⸗ ſchaft durch icht worden Nährfreiheit iſe auf dem viel zu tun. nhang aber Bauer einen oduktion in ſeine Pro⸗ mann zum h die Urſa⸗ reifte, dann zu der Lage andhandels ig aller. Er der Treu⸗ lotwendiges des Volkes wollte Dr. Arbeit der den neuen lroßmarktes nen haben. nd die Er⸗ „Hakenkreuzbanner⸗ 27 Dienstag, J. Auguſt 1959 Mannheim als Getreideplatz führend Dr. J. P. Bu ß, Mannheim, über die Bedeukung des Mannheimer Großmarktes Sehr oft wird heute nicht nur in Laienkreiſen die Frage aufgeworfen, wozu noch Börſe, wo⸗ noch Getreidemarkt, wo doch die Marktrege⸗ ung in der Getreide⸗, Mehl⸗ und Futtermit⸗ telwirtſchaft durch die von Feſt⸗ reiſen und ein den freien Verkehr verdrängen⸗ es Zuteilungsſyſtem den Wert der Börſen⸗ einrichtung herabmindert? An dieſer Auffaſſung iſt ſoviel richtig, daß infolge der Feſtpreisrege⸗ lung für faſt alle Getreidearten und Futter⸗ mittel und Erzeugniſſe hieraus die freie Preis⸗ bildung am Großmarkt, wie ſie früher vorhan⸗ den war, nicht mehr gegeben iſt. Inſofern iſt die Bedeutung des Großmarktes als Element der Preisbildung ſo gut wie ausgeſchaltet. Es iſt auch durch die ſtärkere Ausbreitung des Zuteilungsſyſtems durch Abgaben der Reichsſtelle für Getreide und Futtermittel, ſowie der Getreidewirt⸗ ſchaftsverbände an die Verarbeiter und Ver⸗ teiler der freie Verkehr in landwirtſchaftlichen Erzeugniſſen erheblich eingeengt und dadurch auch die Umſatztätigkeit am Großmarkt ungün⸗ ſtig beeinflußt worden. Aber zunächſt einmal ſind ja auch in der frü⸗ heren preislich ungebundenen Getreidewirt⸗ ſchaft bei weitem nicht alle Umſätze in Getreide, Mehl und Futtermittel etwa an der Getreide⸗ börſe getätigt worden, ſondern es iſt immer ſo geweſen, daß ſich das Hauptgeſchäft der an der Getreidewirtſchaft beteiligten Firmen außer⸗ des Großmarktes abgewickelt hat. In vie⸗ en Fällen dürfte aber auch heute noch der pro⸗ zentuale Anteil der Geſchäftstätigkeit am Groß⸗ markt im Verhältnis zum Geſamtgeſchäft der jeweiligen Firma, die den Großmarkt beſucht, nicht weſentlich geringer geworden ſein. Denn auch in der Zuteilungswirtſchaft iſt es nicht damit getan, die von den öffentlichen Stellen zugeteilte Ware einfach aufzunehmen und auf weitere Zuteilungen zu warten, ſondern es iſt für den Verteiler oder die Genoſſenſchaft eben⸗ ſo wie vordem notwendig, den Konnex mit der geſamten in Frage kommenden Käufer⸗ oder Verkäuferſchicht dauernd aufrechtzuerhalten und auszubauen, und zwar auch dann, wenn im Augenblick keine beſonderen Geſchäftsmög⸗ lichkeiten beſtehen und aus irgendwelchen be⸗ ſonderen Gründen die Umſatztätigkeit einge⸗ engt iſt. Eine derartige Zuſammenarbeit zwi⸗ ſchen den geſchäftlichen Organiſationen der Er⸗ zeuger, den Verteilern, Verarbeitern und Ver⸗ brauchern iſt ſtets dringend notwendig. Sie wird ſich auf ſtändige Fühlungnahme und den Austauſch der Meinungen über die geſchäft⸗ lichen Möglichkeiten erſtrecken, ſowie über die Erfahrungen, die man in der Praxis mit den vielſeitigen Marktordnungsvorſchriften gemacht hat. Sie wird zweifellos am beſten herge⸗ ſtellt durch den Getreidegroß⸗ markt, der ſeiner ganzen Zweckbeſtimmung nach dazu dient, den Verkehr in landwirtſchaft⸗ lichen Erzeugniſſen zu erleichtern. So wird der Getreidegroßmarkt zum Zwecke der Informa⸗ tion und Marktbeobachtung und im Sinne der Aufgaben des Reichsnährſtandes regelmäßig beſucht von den Vertretern der Landesbauern⸗ ſchaften, von den Vorſtänden und Geſchäfts⸗ führern der Getreidewirtſchaftsverbände, den übrigen Gliederungen des Reichsnährſtandes und nicht zuletzt auch von den wirtſchaftlichen Vereinigungen des Landhandels, die in den letzten Jahren in Süddeutſchland gegründet worden ſind. Wenn infolge einer vorübergehenden Ver⸗ knappung des Angebots an Getreide und Fut⸗ termitteln auch der Beſuch des Mannheimer Großmarktes ſeit einigen Monaten etwas nach⸗ gelaſſen hat, ſo dürfte bei einer bald zu erwar⸗ tenden Behebung dieſer Hemmniſſe das Inter⸗ eſſe am Großmarkt ganz von ſelbſt wieder zu⸗ nehmen. Es iſt daher zu Beginn der neuen Ernte mit einem verſtärkten Beſuch und mit einer Ausweitung der praktiſchen Geſchäfts⸗ möglichkeiten zu rechnen. Es iſt vor allem zu beachten, daß die führende Stellung des Platzes nicht nur im Weizengeſchäft, ondern ebenſo auch im Braugerſtehandel unange⸗ taſtet iſt. Es dürfte in Deutſchland kaum ein anderer Großmarkt vorhanden ſein, an dem die Geſchäftstätigkeit in dieſen Getreidearten die am Platze Mannheim übertrifft. Dieſe füh⸗ rende Stellung, die nicht zuletzt auf der volks⸗ wirtſchaftlichen Wichtigkeit der oberrheiniſchen Großmüllerei auf⸗ gebaut iſt, zu erhalten und auszubauen, bildet die Sorge der Organe des Mannheimer Ge⸗ treidegroßmarktes. antwortungsvollen Aufgabe iſt man ſtets dar⸗ auf bedacht, den Kreis der Beſucher mehr und mehr auch auf den Landhandel und die land⸗ wirtſchaftlichen Organiſationen auszudehnen, um gerade von der Erzeugung her der Inſti⸗ tution des Großmarktes neue Kräfte zuzufüh⸗ ren. Im übrigen iſt der Einfluß der Landwirt⸗ ſchaft auf den Großmarkt ſelbſt durch die Er⸗ höhung der landwirtſchaftlichen Vertreter im Vorſtand von 2 auf 6 leinſchließlich der land⸗ wirtſchaftlichen Genoſſenſchaften) weſentlich verſtärkt worden. Es iſt, wie bereits angedeutet, ſelbſtverſtänd⸗ lich in einer Periode der Verknappung des An⸗ gebots nicht ſo notwendig, durch Beſuch des Großmarktes nach Verkaufsmöglichkeiten Um⸗ ſchau zu halten. Es iſt aber andererſeits ange⸗ ſichts der damit einhergehenden großen Nach⸗ frage dennoch wichtig, mit allen in Frage kom⸗ menden Warenabgabeſtellen die direkte Füh⸗ lungnahme aufrechtzuerhalten. Umgekehrt iſt es bei einer Zunahme des Angebots ebenſo ſehr erforderlich, die ſich bietenden Umſatzmög⸗ lichkeiten reſtlos auszuſchöpfen, wofür eben⸗ falls der Großmarkt die geeignete und durch nichts zu erſetzende Grundlage bietet. Daß die heutige Bedeutung des Mannheimer Groß⸗ marktes von all denen, die in dieſe wirtſchaft⸗ lichen Zuſammenhänge Einblick haben, richtig eingeſchätzt wird, geht ſchon daraus hervor, daß nicht nur das Fachorgan der Getreidewirtf aft „Die Landware“,—— auch die großen Ta⸗ geszeitungen regelmäßig ausführliche Berichte über den Verlauf und die Umſatztätigkeit an den einzelnen Großmarkttrefftagen veröffent⸗ lichen. Dieſe Berichte über den Mannheimer Großmarkt ſind nicht nur in der Provinzpreſſe, ſondern in allen großen Tageszeitungen regel⸗ mäßig zu finden und nehmen durchweg auch hier eine bevorzugte Stellung ein. Es bleibt daher unſere Aufgabe, alle Verbin⸗ dungen, die Mannheim mit ſeinen einzig da⸗ ſtehenden Lagerungs⸗ und Umſchlagsmöglich⸗ keiten auf Grund des natürlichen Standorts im innerdeutſchen Getreide⸗ und Mehlverkehr bis hinauf in die Seehafenplätze unterhält, aufrechtzuerhalten und weiter auszugeſtalten, In Erfüllung dieſer ver⸗ um die führende Stellung Mann⸗ heims als Getreideplatz im Rahmen der heutigen Ernährungswirtſchaft zu erhalten. Dabei iſt es eine beſondere Aufgabe, die es in der allernächſten Zukunft zu leiſten gilt, an der Heranbildung und Kräftigung des ſüdweſtdeut⸗ ſchen Landhandels mitzuwirken, um ihn in ab⸗ ſehbarer Zeit zu einem lebensſtarken Glied der Getreidewirtſchaft zu machen. In Zukunft kön⸗ nen an die oberrheiniſche ere Ga auch wieder einmal ganz andere Erforderniſſe geſtellt werden, wie dies gegenwärtig der Fall iſt. Darauf gilt es, ſich vorzubereiten. Denn nur mit einem fachlich geſchulten und.4 leiſtungsfähigen Handelsſtand wird es mögli ſein, die getreidewirtſchaftlichen Zukunftsauf⸗ gaben des Platzes Mannheim, die durch den hier gegebenen Umſchlags⸗ und Tranſitverkehr beſonders gelagert und bedingt ſind, in einer für die Südweſtecke des Reiches und unſere ge⸗ ſamte Ernährungswirtſchaft befriedigenden Weiſe zu erfüllen. Der rückwärtige Ausgang mit den schönen Beleuchtungskörpern(Aufn.: Jütte) Za — —— HlBsZEnRAN „ 9 2 Jos. Spiegel Sanitäre Anlagen § 6, 15- Ruf 23306 Adolf Dõbier Alkademiĩestr.1i, Ruf 22477 Ausf. der Topezierarbeiien ENTWURF U 6, 11 HANS BENDFER BAILEITUNG Dachdecker- meisier D. Gisper Schwetzinger 5Str. 62 Fernruf 427 89 Ausf. der Dochdeckerarbelten PAIUI. WURTZ MALERHEISTIER Mannheim- Karl-Benz-Straße 14 Fernruf 5098 8 Herbert Pfnister NarkRMEISTEB Ausfũhrung von Malerarbeiten Langstraße 39 Fernruf 3524 38 Johann Lang Schreiner mels ler Aus führung.Schreinerarbeiten Burgstr. 18 Ruf 43168 Adolf Dõörr Glesermeſsfer Kleine Wallstattstraße-6 Aus führung der Glaserarheiten Oito Kehrberger 112,12 Elektromeister Ruf 24079 Ausfũhrung der elekir. Lidii- und Kraflanlogen Lieferung der Beleuduungskõrper Gebr. Schmitt Inh. Friedr. Schmift Lortzingstr. 39 Ruf 53903 Aus führung d. Spenglerarbeiten Adolf Scheuing K 3, 26 Schlossermeister Ruf 51577 Jakob Kleft Zimmer- u. Parkefftgeschäft Aus führung der Porke ftfußhöden Zimmerarbeiten Langerõtterstraße 29. Ruf 527 40 Ausführung söͤmtl. Schlosser- u. Anscdilagarbeiten Ersftellung der Heizanlage Geräte/ Werkzeuge/ Luftschutz-Bedarf Heinr. NMũüller Mannheim P5, 10 Eekrie& Scehwarz Fernruf 26251 Steinhauermeister Speyer · Gieshũbelsir.9 Valentin jungblut Gipser- und Siukkofeurgeschöft Flitteistr. 38 Ruf 528 93 Gebr. Vogel Neccar au, Friedrichsir. 98/ 100 Fernruf 48615 Ausführung der ges. Gipser- u. Stukkateurorbeilen aæeigen im„llaltenlieeualonneo,, leingen Cckolg Wilhelm Eisinqer B augeschäft NMannheim-Käfertal, Nelkensir. 22 Fp runruüßf 304 9 Johann Janitschke I 6, 36- Ruf 258 65 Ausführung von Schreinerarbeilen Kampf dem Verderbl keste Mauulieimer Damhmülile van kd. fiauffmann Föhne„ ſMannheim die nüllle küe Cualitats·lheineumelile ——————————————— —————————————————— —— ——————— — ——————— ———— „Bakenkreuzbanner⸗ Blick ühers Laud Dienstag, 1. Guguſt 1959 Wachſender Wildbeſtand in roßdeulſchland Oberſtjägermeiſter Scherping auf dem Deutſchen Jägertag in Stuttgart SR. Stuttgart, 31. Juli.(Eig. Ber.) Im Rahmen des 2. Großdeutſchen Jäger⸗ tages in Stuttgart teilte Oberſtjägermeiſter Scherping mit, daß ſich der Wildbeſtand in Großdeutſchland erfreulich entwickelt habe. Beim Rotwild ſeien die Erfolge ſo vorzüglich und anerkannt, daß kaum mehr darüber geſprochen zu werden braucht. Es übertrifft jede Erwar⸗ tung. Dies ſei erreicht worden durch ſcharfe Eingriffe in die Kahlwildbeſtände und durch die Ausmerzung aller ſchlechten Hirſche, ſo gut dies nur immer anging. Der Oberſtjägermeiſter betonte, daß in allererſter Linie die Belange der Land⸗ und Forſtwirt⸗ ſchaft berückſichtigt werden müſſen; der Jäger, der nur die Jagdbelange im Auge habe, ſchade der Jagd ſehr. Rotwild und Damwild ſeien im Begriff, ſich räumlich mehr und mehr auszn⸗ dehnen. Es dürfe aber auf keinen Fall zugelaſ⸗ ſen werden, daß dieſes Wild ſich in wertvollem Weinberggebiet oder in Zuckerrüben⸗ und Wei⸗ zengegenden breit mache. Die Gaujägermeiſter müſſen ſcharf eingreifen, die Schonzeit auf⸗ heben und das Rotwild dort abſchießen laſſen, ganz gleich, was der Hirſch auf dem Kopf trage. Aehnlich wie beim Rotwild ſind beim Reh⸗ wild Erfolge zu verzeichnen. Eine beſon⸗ ders gegründete Geſellſchaft habe die Aufgabe der Erforſchung der Lebensbedingungen des Rehwildes übernommen. Der Geſamtbe.⸗ ſtand habe durch die Rückgliederung der Oſt⸗ mark einen erfreulichen Zuwachs bekommen. Allerdings ſei beim Auftrieb der Ziegen in einem Teil der Oſtmark die Räude auf die Al⸗ men verſchleppt worden, zu deren Bekämpfung bereits ſcharfe Maßnahmen Platz gegriffen hätten. Letzie badiſche meldungen Straßenbenennungen in hHeidelberg Heidelberg, 31. Juli. Oberbürgermeiſter Dr. Neinhaus hat folgende Straßenbenen⸗ nungen vorgenommen: Die von der Kußmaul⸗ ſtraße—Bergſtraße zur Ludolf⸗Krehl⸗Straße führende neue Wohnſtraße hat die Bezeichnung „Philipp⸗Lenard⸗Straße“ erhalten. Die Benennung der Kronprinzenſtraße wurde mit ſofortiger Wirkung in„Danteſtraße“ geändert. Der bisher im Zuge der Haydnſtraße geplant geweſene Straßenſtrecke zwiſchen Zep⸗ pelin⸗ und Eckenerſtraße, die infolge Aenderung des Ortsbauplanes um etwa 25 Meter nach Süden verlegt wird, wurde die Bezeichnung „Schubertſtraße“ beigelegt. 3BJ-Heim im Werden Leimen, 31. Juli. Bürgermeiſter Dr. Wis⸗ weſſer hat geſtern nachmittag den erſten Spatenſtich zur Errichtung eines Hz⸗ Heimes vorgenommen. Durch Gemeinſchafts⸗ arbeiten, an denen ſich alle Einwohner beteili⸗ füh werden die Grabarbeiten durchge⸗ ührt. Ein großes Schadenfeuer Mühlhauſen bei Wiesloch, 31. Juli. Aus noch unbekannter Urſache brach am Montag 3 Uhr in der Scheune des Landwirts Kretz ein Feuer aus, das in den lagernden Strohvor⸗ räten reichliche Nahrung fand und ſich raſch ſmtliche Bekanntmachungen Erſcheinungsweiſe: zweimal wöchentlich: Dienstag und Freitag in der Morgenausgabe tenſive ausbreitete. Außer der Scheune iſt auch das Wohnhaus völlig eingeäſchert worden. Erheb⸗ licher Schaden iſt entſtanden. Die Wehren muß⸗ ten ſich darauf beſchränken, ein weiteres Umſich⸗ greifen des Feuers zu verhindern. Hohes Alter Mudau, 1. Aug. Am heutigen Tage kann Frau Maria Bingler, geb. Schäfer, in gei⸗ ſtiger und körperlicher Friſche ihren 80. Ge⸗ burtstag feiern. Erfreulicherweiſe konnte auch ihr in Mannheim, B 7, 5, lebender Bru⸗ der, Karl Schäfer, Rangieraufſeher, ſeinen 78. Geburtstag begehen. Wir gratulieren beiden Jubilaren herzlich. Badiſche Bauern! Großdeutſchland braucht zur Sicherung ſei⸗ ner Freiheit unbedingt eine weitere Steige⸗ rung der Fetterzeugung. Deswegen muß jetzt der Oelfruchtanban betrüchtlich geſteigert werden, ohne Vernachläſſigung der Viehwirtſchaft. Die neuen erhöhten Oelſaat⸗ preiſe ſichern euch die Wirtſchaftlichkeit des An⸗ baues. Jetzt iſt es Zeit, Raps und Rübſen zu beſtellen. Laßt euch dabei vom Reichsnühr⸗ ſtand beraten! lleues aus Tompertheim * Intenſive Erntetätigkeit. Das ſchöne Wet⸗ ter nahm der Bauer zum Anlaß, eine ſehr in⸗ Tätigkeit zu entwickeln. Schon am Samstag wurden alle verfügbaxen Kräfte mobiliſiert für die Ernte. Den Höhepunkt je⸗ doch brachte der Sonntag. Alle freiwilligen Helfer rückten an und ſtellten ſich zu Hunder⸗ ten dem Bauer zur Verfügung. * Immer wieder Obſtdiebſtähle. Die über⸗ voll hängenden Obſtbäume locken in den letzten Wochen zahlreiche Diebe auf den Plan. Es vergeht keine Nacht, ohne daß nicht hier oder da Obſtdiebe ihr Unweſen getrieben haben. Hauptſächlich auf der Heide nehmen die Obſt⸗ diebſtähle überhand. Man vermutet, daß dort Männer, die von ihren Arbeitsſtellen nachts mit Rädern in die Nachbarorte heimfahren, jeweils Obſt ſtehlen. Manche wurden ſchon dabei erwiſcht, konnten aber micht ermittelt werden, da ſie ſofort Reißaus nehmen. Be⸗ dauerlicherweiſe iſt bei den nächtlichen Raub⸗ zügen der Schaden an unreif abge⸗ ſchütteltem und zertretenem Obſt ebenfalls groß. Es wäre wünſchenswert, wenn auch andere Paſſanten bei der Ermittlung der Täter mithelfen würden. flus den nachbargebieien „Bensheim(Heſſen), 31. Juli. Beim Ran⸗ gieren auf dem hieſigen Güterbahnhof verun⸗ glückte der in Bensheim⸗Schönberg wohnhafte 50 Jahre alte Bahnbeamte Peter Vogel am Montagfrüh 6 Uhr tödlich. Wer kennt die Tote? Ingelheim(Heſſen), 31. Juli. Am Ingel⸗ heimer Rheinufer wurde eine unbekannte weib⸗ liche Leiche geländet. die längere Zeit im Waſſer bedar Der Tod bei der Arbeitit handels, gelegen hat. Die Frau iſt 40 bis 50 Jahre alt, 1,65 Meter groß und kräftig, hat dunkelblondes, graugemiſchtes Haar, zahnloſen Oberkiefer und im Unterkiefer auffallend große Schneidezähne. Sie trug einen dunkelbraunen Wintermantel und ein ſchwarzes Winterkleid. Zweckdienliche Angaben erbittet die Kriminalpolizei Mainz, Klaxaſtraße, Zimmer 121. Unfallurſache aufgeklärt Pirmaſens, 31. Juli. Das entſetzliche Verkehrsunglück, das ſich am Samstag⸗ nachmittag unweit des Kettrich⸗Hofes ereignete, iſt nun inſoweit geklärt, daß von einem kla⸗ ren Verſchulden des Fahrers geſpro⸗ chen werden kann, der in der Sonnenhitze die Fahrt mit den fünfzehn Weſtwallarbeitern un⸗ terbrochen und in einer Wirtſchaft hintereinan⸗ der vier Glas Bier getrunken hatte. Zweiſellos waren die entſetzlichen Folgen des Unſalles darauf zurückzuführen, daß der ſelbſt ſchwerverletzte Lenker des Lieferwagens infolge des Alkoholeinfluſſes die Herrſchaft über ſein Fahrzeug verloren hatte. Außer den zwei Toten, die aus Mitteldeutſchland ſtammen, liegen im Krankenhaus noch neun Schwerverletzte. Märkte Obſtgroßmarkt Weinheim vom 31. Juli 1939. Zwetſchgen 40 bis 50; Pflaumen 16 bis 24; Pfirſiche 30 bis 60; Aepfel 16 bis 50; Birnen 20 bis 50 per Kilo. Anfuhr 900 Doppelzentner. Nächſte Verſteigerung heute, 14 Uhr. Großmarkthalle Handſchuhsheim. Sauer⸗ kirſchen 25, Johannisbeeren 14—16, Stachel⸗ beeren 10—14, Himbeeren 28—30, Birnen J 18—28, II 10—16, Aepfel 1 18—26, II—16, Pflaumen—13, Reineklauden 15—20, Mira⸗ bellen 20—25, Frühzwetſchgen 15—25, Zim⸗ mers Frühzwetſchgen 22—25. Kleine Wirtschaftsecke Meldungen aus der industrie Deutſche Bergin⸗Ac für Holzhydrolyſe, Heidelberg. Die Geſellſchaft hat am 31. Juli 1939 ihrer ordent⸗ lichen Hauptverſammlung den Geſchäftsbexicht und den Abſchluß für 1938 vorgelegt. Dem Bericht eninehmen wir, daß der Ausbau der Anlagen weitere Fortſchritte gemacht hat und daß in Auswirkung hiervon die Produktion gegenüber dem Vorjahre erheblich geſtei⸗ gert worden iſt. Der Bau der im Vorjahresbericht genannten Zuſatzeinrichtungen wurde im Jahre 1938 ſoweit gefördert, daß ſie Anfang des neuen Geſchäfts⸗ jahres in Betrieb genommen werden konnten, wodurch eine weitere Vermehrung der Produktion eingetreten iſt, Neben den allgemeinen Entwicklungsarbeiten be⸗ ſchäftigte ſich die Geſellſchaft auch mit Laborato⸗ riumsberſuchen auf dem Heſegebiet; hiertei ſind Er⸗ gebniſſe erzielt worden, die für die im Bau befind⸗ liche Lizenzanlage in Regensburg, wo hekanntlich vor kurzem das Richtfeſt ſigktfinden konnte, von weſent⸗ licher Bedeutung ſind. Um auf dieſem für die deutſche Eiweißverſorgung wichtigen Gebiet in verſtärktem Maße mitwirken zu können, iſt Anfang 1939 auch in Rheinau mit dem Bau einer Hefeanlage begonnen worden, in der ein Teil des anfallenden Holzzuckers auf Heſe vergärt werden wird. Durch die Buchge⸗ winné aus der Durchführung der im Vorfahr be⸗ ſchloſſenen Kapitalherabſetzung iſt der Verluſtvortrag von 1 297 000 RM. bis auf den Spitzenbetrag von 30 000 RM. beſeitigt worden. Dieſer reſtliche Verluſt wurde ausgeglichen durch Verzicht auf Aufſichtsrats⸗ veraütungen für die Jahre 1934/1936. Durch nicht⸗ gedeckte Abſchreibungen iſt ein neuer Verluſt in Höhe 290 000 RM. entſtanden, der vorgetragen wird. Felix Sager& Dr. Goßler, Embß., Heidelberg. Firmenänderung. Durch Beſchluß einer Geſellſchafts⸗ verſammlung wurde die Firmä dieſer Chemiſchen Fabrit in„Feſago“ Chemiſche Fabrit Dr. Goßler Gmbo, Heidelberg, geändert. Kurz berichtet Auf der Tagung des deutſchen Rundfunkgroßhan⸗ räſident d dels in Berlin betonte der Präſiden er Reichsrundfunkkammer,„ daß entwicklung im We Rekordjahr der Rundfunkent auch die Rundfunkwirtſchaft geſteigerte Aufgaben zuerfüllen hatte, um den Maſſen⸗ eräten zu 311 edigen. dent er würdigte die Leiſt 5— undfunkgroß⸗ der däbei 77,(i. V. 72) Prozent des — Geräteumſatzes at. E Krie em Verbrauch zugeführt E2 * p f 4 Mt flch fih 5 36. Suli' 5 30 52 r e ſte r de au 107,1 in der Vorwoche—100). Der Reichswirtſchaftsminiſter hat die Herſtelrer * Glasinfſtrumenten und von chemiſch⸗ v p rmaz n Glaswaren zu einem n eutiſche euen einheitlichen zuſammengeſchloſſen. Die Bewirt 383 von Kautſchuk nordnung Nr. 49 der und Aſbeſt wird durch Ueberwachungsſtelle in den ſudetendeutſchen Gebieten eingeführt. 5 Vom 1. Auguſt ab können die Steuergnt⸗ ſcheine II an der Berliner Börſe amt⸗ lich gehandelt und notiert werden. 3 An Süßkirſchen ergab ſich ein durchſchnittlicher Saner von 16,4(i. V. 2,6) Kilo je Baum. ſün Sauerkkrſchein wird er vorausſichtlich 10,9 (i. V. 3,3) Kilo Seie Einheits⸗, gKglein⸗ und Serienpreis⸗ geſchäfte bebürſen im Altreich zum Vertrieb von Waren in höheren Preislagen als den am 17. 10. 36 für den jeweiligen Warenkreis beſtehenden Spitzen⸗ preiſen der Genehmigung des Reichswirtſchafts⸗ miniſters. Dies gilt nicht, ſoweit es ſich um Waren bis zur oberen Wieitgrent, von.50 RM. handelt. Die induſtrielle Arbeit wurde im Juni von der alljährlichen Sommerflaute und der Urlaubs⸗ zeit beeinflußt. Zwar ſtieg die induſtrielle Arbeiter⸗ gefolgſchaft(Altreich) um 28 000 auf 7837 000 Ar⸗ beitskräfte, doch nahm die Summe der geleiſteten Ar⸗ beiterſtunden um 22 Mill. ab. Die Arbeitexzahl war aber um 458 000, das induſtrielle Arbeitsvolumen um 120 Mil. Stunden und die durchſchnittliche wöchentliche Arbeitsleiſtung um 1,1 Stunden größer als im Vorjahr. Die Geltungsdauer der m über die Marktregelung ingen iſt bis zum 31, Dezember 1939 verlängert worden. (FeràladenW ſtiwkrw ,7⸗yſt EN EN ENIW ENJ Rhein-Mainische Abendbörse Der nur ſehr geringe Auftragseingang bewirkte an der Abendbörſe auf allen Gebieten weiteſtgehende Ge⸗ ſchäftsſtille. Trotzdem war die Haltung am Aktien⸗ markt gut behauptet und die Kurſe wieſen gegenüber dem rliner Schluß nur unweſentliche Abweichun⸗ gen auf, die zudem meiſt nominellen Charakter tru⸗ gen. Von den Spitzenwerten ſtellten ſich Ic Farben auf 144%½, Verein, Stahl auf 99½, Mannesmann auf 103. Se auf 106½, Rheinſtahl auf 135½ und Aéc auf 114. Am Rentenmarkt wurden Reichsbahn⸗VA und 6proz. FG Farben je 4 W niedriger gefragt mit 122/¼ bzw. 120. cheine hatten auf Ba⸗ ſis der Mittägskurſe kleine Umſätze. ff Getreide Rotterdam, 31.—55 Ain(in Hfl, per 100 Kilo): September.32½ Br.; November.471½; Januar.70; März.82½. Mais(in Hfl. per Laſt von 2000 Kilo): September 80/½; November 81½.; Januar 82; März 83. Kautschuk Marktlage ſtetig. Sheets loko 85/; per Aug.⸗Sept. 3 per Eepk⸗or. 8ů/¼1• Preiſe 1 3— 5 Handelsregiſter Amtsgericht Mannheim 76 3b0 Für die Angaben in 0 keine Gewähr Mannheim, den 29. Juli 1939 Neueintragungen: eſellſchaft mit beſchrü„ hei R 1,—). Der Geſell⸗ annheim,„Der ſchaftsvertrag iſt am 9. Juni /14. Juli 1939 errichtet. Gegenſtand des Unter⸗ nehmens iſt Errichtung und Betrieb einer Druckerei, aller Geſchäfte, welche damit zufſammenhängen. Die Geſellſchaft kann zu dieſem Zwecke auch gleichartige oder ähnliche Unter⸗ nehmüngen erwerben und ſich an ſol⸗ chen beteiligen, ſowie Zweigniederlaſ⸗ fungen errichten und unterhälten. Das Stammkgpital beträgt 100 000 Reichs⸗ mark. Chriſtian Kolb und Robert eide in Mannheim, ſind Ge⸗ ſchäftsfüyrer. Jeder Geſchäftsführer iſt allein vertretungsbherechtigt, au fh den Fall, datz mehrere Geſchäfts⸗ ührer beſtellt ſind. Der Geſellſchafts⸗ vertrag iſt auf die Dauer von zunächſt zehn Fahren, und zwar bis zum 31. Dezemder 1549 geſchloſſen mit der Maßgabe, daß ſpäteſtens zwei Jahre vorher eine Geſellſchafterverſammlung hat, in welcher Beſchluß arüber zu faſſen iſt, ob der Geſell⸗ ſchaftsvertrag über den 31. Dezember 1549 hinaus verlängert werden ſoll. Als nicht eingetragen wird veröffent⸗ licht? Die Bekanntmachungen der Ge⸗ ſellſchaft erfolgen durch den Deutſchen Reichsanzeiger. àA 2231 Geor heizungen o. H.., Mannheim(Ser⸗ kenheimer Straße 73). Han⸗ delsgeſellſchaft ſeit 1. Juli 1939 mit Georg' Roſenkranz ſen., Ingenieur, riedrich züſt, ngenieur, Georg oſenkranz jun., Techniker, alle in Mannheim als perſönlich haftenden Gefellſchaftern. Vertretungsberechtigt iſt nur der Geſellſchafter Georg Roſen⸗ kranz ſen. Veränderungen: B 287 Weber& Co. Sand⸗ u. Kies⸗ ch Filr 1333 Roſenkranz, Zentral⸗ . 48 in Mannheim(Luiſenring Nr. 35). Die 46 ſchafterverſamm⸗ lung vom 16. Mai 1939 hat die Er⸗ öhung des Stammkapitals um 28 000 eichsmark und einen Feitrsenig Zuſatz zu Adi ferner eine Ergänzung von 5 10 Abſ, 1 des Geſellſchafsver⸗ vertraͤgs beſchloſſen. Die Kapitalerhö⸗ hung iſt erfolgt, das Stammlkapital beträgt nunmehr 60 000 RM. àX 500 Koppel Tremmler Kom⸗ manditgeſellſchaft in: Mannheim (Säcke⸗ und Zeltefabrik, Rheinrott⸗ ftraße). Geſamtprokuriſt unter Be⸗ ſchränkung auf die Zweigniederlgſ⸗ fung Frankfurt a..? Anton Schle⸗ el, Mannheim. Er vertritt die Ge⸗ ellſchaft gemeinſam mit einem ver⸗ fönlich haftenden Geſellſchafter oder einem Prokuriſten. Die gleiche Eintragung iſt auch bei dem Gericht der neuerrichteten Zweig⸗ niederlaſſung in Frankfurt a. M, di den Firmenzuſatz Zweigniederlaſſung führt, unterm 27. Juli 1939 erfolgt. B 338 H. Mülberger 4& Co. Geſell⸗ Mann mit beſchränkter Haftung in Mannheim(Kohlengroßhandlung), Karl⸗Ludwig⸗Straße 27a), Karl Seba⸗ ſtian Weber in Mannheim iſt unter Beſchränkung auf den Betrieb der Hauptniederlaſſung Mannheim zum Geſamtprokuriſten derart beſtllt, daß er in Gemeinſchaft mit einem Ge⸗ ſchäftsführer oder einem Prokuriſten vertretungsberechtigt iſt. àA 284 Springer⸗Eiſen in Mannheim D 6,—). Die Prokura von Emil Enderle iſt erloſchen. A 94 Evuard Schaaf in Mannheim⸗ Feudenheim(Kurz⸗, Weiß⸗ und Woll⸗ warengeſchäft, Hauptſtraße 29) Das Geſchäft ſamt Firma ging durch Er folge über auf die Witwe des Kauf⸗ manns Eduard Martin Schaaf Luiſe geb. Remund in Mannheim. 4 374 Ludwig Leiner in Mannheim (Metalle, Kaiſerring 34). Wilhelm Baitter in Mannheim hat Einzelpro⸗ vertriebs⸗Geſellſchaft mit beſchränkter kura. b⸗nungen zuwiderhandelt, Mannheim Gilennechlsroaltereiniag Vom 29. Juli 193 Joſef Gumbmann, Bierbrauer in Mannheim und Frieda geb. Aßfalg. Vertrag vom 3. Mai 1939. Güter⸗ ennung. Amtsgericht 76 3 Mannheim weinheim Melde- und Anzeigevfüchk bei Hebenneuanlagen Ich mache nochmals auf 5 12 der — 2 betr. die Bekämpfung der Reblaus im Weinbangebiet vom 23. 12, 1935 auf⸗ merkſam. Hiernach, ſind ſämtl. Neu⸗ dleFerelis(auch auf Grundſtücken ie bereits mit Reben bepflanzt waren) und(ſoweit ſie nicht durch Einlegen oder Vergra⸗ ben an Ort und Stelle a — ohne Ausnahme und ohne Rück⸗ ſicht auf die Herkunft der Reben, auf die Zweckbeſtimmung und die Art der n—, durch den Nutzungs⸗ berechtigten bei der Ortspolizeibehöxde (Bürgermeiſteramt) anzumelden. Die J [VoS., zur Ausfü des Geſetzes e 3 Anmeldung muß vor dem Beginn derfſ Pflanzungsarbeiten unter Angabe der Bezugsquelle und der Sorte, bei Pfropfreben auch der Unterlagenſorte, geſchehen. Die Ortspolizeibehörde er⸗ teilt über die Anmeldung eine ſchrift⸗ liche Beſcheinigung. Wer den Aienenn dieſer Vo. oder den auf ihr beruhenden Anord⸗ wird na § 10 des Geſetzes zur Aenderung des 3 betr. die Bekämpfung der Reblaus, vom 13. November 1935 mit Gefängnis bis zu einem Jahr un Geldſtrafe oder mit einer dieſer Stra⸗ fen beſtraft. Weinheim, den 31. Juli 1939. Der Bürgermeiſter chſſchrift gemäß 5 145 Boſtbergebung Die Stadt wird am Mittwoch, den 2. Auguſt 1939, 17 Uhr, das Obſt⸗ erträgnis(Zwetgſchen) vom Kriegs⸗ küchengarten und von der Mannhei⸗ mer Straße gegen Barzahlung öffent⸗ lich vergeben. Mitvergeben wird fer⸗ ner am Treffpunkt das Obſterträgnis vom Rottenſtein en Los Nr. 162, 164, 165, 172, 173, 174, 175, 176, vom Roſenbrunnen, Los Nr. 452, 453 und 469, vom Prankel, Los Rr. 355, vom Judenbuckel(Waf⸗ ſerreſexvoirz, Los Rr. 139,„141, 143, 153 und 154. Treffpunkt: Kriegs⸗ küchengarten. Weinheim, den 31. Juli 1939 Der Bürgermeiſter lvesheim 6 4 bezirkspol. Vorſchrift v. 11. 1. 35) Die bekümpfung des mails⸗ zünslers Gemäß der hezirtspolizeilichen Vor⸗ chrift vom 8. Növember 1934 obliegt jedem Pflanzer von Körnermais die Pflicht der Entfahnung des Maiſes innerhalb einer Woche nach dem Ab⸗ blühen. Das Entfahnen muß bei allen Beſtänden durchgeführt werden. Mit Hinblick auf die wirtſchaftliche Bedeu⸗ tung der Bekämpfung des Maiszüns⸗ lers wird bei Nichtbeachtung der Vor⸗ StGB. eine Geldſtrafe bis zü RM. 20.— verhängt und außerdem wird die Entfahnung durch die Gemeinde für den Mais⸗ dſpflanzer koſtenpflichtig durchgeführt. Es wird beſonders W aufmerk⸗ ſam gemacht, daß die abgeſchnittenen Fahnen' vom Feld zu entfernen und ſo zu verwerten ſind, daß die Raupen des Maiszünslers mit Sicherheit ver⸗1g nichtet werden(Verfütterung). Die Feldhüter haben Anweiſun 33 E obtger Ane Ilvesheim, den 29. Juli 1939 Der Bürgermeiſter: W. Engel Escnriesheim Die Gemeinde hat aus dem letzten Holzhieb noch eine größere Anzahl Fiane u dem ver⸗ illigten Preis von 8„ pro 50 Stück gegen Barzahlung abzugeben, ebenſo⸗gemiſchtes Prügel⸗ und Roll⸗ holz. Kaufliebhaber, welche bei der Gemeindekaſſe mit Holzgeldern nicht mehr im Rückſtand ſind, können ſich im Rathaus, 2. Stock, Zimmer 5, melden. Schriesheim, den 20. Juli 199 Der Bürgermeiſter Ladenburg bekannlmachung der Sladk Ladenburg Es iſt beabſichtigt, die Siedlung am Galgbrunnen weiterzuführen. Siedlungswillige, welche die zum Siedeln notwendigen Vorausſetzun⸗ gen erfüllen, können ſich täglich zu den Amtszeiten auf dem Rathaus, Zimmer 7, vormerken laſſen. Ladenburg, 28. Juli 1939. Der Bürgermeiſter: gez.: Pohly. Lemhem Karloffelkäfer-Bekämpfung Suchtage in der Gemarkung Viernheim Zur weiteren wirkſamen Bekämp⸗ fung des Kartofſelräſers in der Ge⸗ markung Viernbeim ordne ich für Mittwoch, den 2. Auguſt 1939, einen allgemeinen Suchtag an. Die Sucher verſammeln ſich um 14 Uhr an dem OEG⸗Bahnhof. Zu dieſem Suchtag iſt von jedem aüshalt, ohne Rückſicht, ob derſelbe kartofſeln angebgut hat oder nicht, ein Familienmitglied zu ſtellen. Kin⸗ der vom 12. Lebensjahr ab werden als Sucher zugelaſſen. Sucher ſind zu ſtellen von den Haushaltungen der nachgenannten Straßen: Annaſtraße, Lampertheimer Straße, Goetheſtr. Römergartenſtr., Schiller⸗ ffra e. ildbannſtraße, Siegfried⸗ ſtraße, Brunhildſtraße, Kriemhildſtr., Seegartenſtraße und Molitorſtraße. Ich erwarte, daß meine Anord⸗ nungen ſtrikte befolgt werden und weiſe darauf hin, daß eine genaue Kontrolle durchgeführt wird. Diejenigen, die ſich der Pflicht ent⸗ Rehen, werde ich unnachſichtlich mit Strafe belegen. Begründete Entſchul⸗ digungen ſind rechtzeitig auf Zim⸗ mer 10 im Rathaus vorzubringen. Viernheim, den 28. Juli 1939. Der Bürgermeiſter als Ortspolizeibehörde Vergrößern Iie lhren Kkundenłkreis durch HB-Anzeigen Mneen 12. Fortſe Frau H anmerken. wippte fa ſchüſſel ar kann icher anderenen Ich braue den nach, hinunter Frau Heit terdamer! denen ſie Gegendien Als Kul ſchien, ſah aus. S hing trübf Hand hiel, das er ger Er kam Türengehe auge ſchn Schläge. dem Schif Erſchüttert „Und J Heider!“ vor der B Ihrem Gi ſchon wie viſiten zu Was d äußern ha laſſen; den Frau Heir Eine ha etwas ve emportauch kämmten Schiffermi gerdicker 1 tän, der zy und Marg aber in al Gutekun „Jalob“ g len und mahnunger war auch! ſchwabbelte Lukenbrett war und d nung vor Kulmer Am Groni einem vier Kopf gefal Holland ni Das bra erſte ſeiner der Brielſe auf, verhar trödler unt ſenbahnhof Kulmer von einem dern eines von Overv oft ſeine 2 nete der S aus, daß je Ebbe längf Dieſe An Es war b tiefe Nacht, wieder am ſeinen Kah Die Krai und ſahen Chriſtbäum Dafür lag Stelle— k der gewalti Als Kuln unterkletter des langen Schritt vor ſonſt ohne ein waghal Sein erſt Lukenſtange Alſo war d Tiefgangsſk er dann im wohnheitsn Konnte u⸗ Tonnen! In der 9 ſaß— ſcho hemd, mit nete auf eit gelder“ zuſe lich für die und zu koch nung zu le Mit dem hatte es üb ſich. Er w noch ſonſtit zuſt 1959 —•—— ns infolge aft über tte. Außer deutſchland oͤch neun Juli 1939. 6 bis 24; 0; Birnen pelzentner. Sauer⸗ „ Stachel⸗ Birnen 1 20, Mira⸗ 25, Zim⸗ en Gebieten hſchnittlicher Baum, für htlich 10,9 enpreis⸗ ertrieh von n17. 10. 36 en Spitzen⸗ zwirtſchafts⸗ um Waren „handelt. im Juni er Urlaubs⸗ le Arbeiter⸗ 37 000 Ar⸗ eiſteten Ar⸗ terzahl war eitsvolumen chſchnittliche iden größer über die ingen iſt rt worden. NIW ENI lbörse bewirkte an gehende Ge⸗ am Aktien⸗ i gegenüber Abweichun⸗ arakter tru⸗ IG Farben annesmann 135½ und n⸗VA und ger gefragt en auf 815 in Hfl. per ber n„ per November Aug.⸗Sept. Pence für Hümpfung zemarkung m men Bekämp⸗ rs in der Ge⸗ ne ich jũ iſt von jedem ht, ob derſelbe at oder nicht, u ſtellen. Kin⸗ hr ab werden llen von den nachgenannten ſeimer Straße, nſtr., Schiller⸗ e, Siegfried⸗ Kriemhildſtr., olitorſtraße. neine Anord⸗ werden und eine genaue wird. er Pflicht ent⸗ achſichtlich mit dete Entſchul⸗ tig auf Zim⸗ örzubringen. Juli 1939. eiſter ehörde Sie nkreis eigen Konnte „Hakenkreuzbanner“ Dienstag, 1. Auguſt 19359 * Hevarie 12. Fortſetzung Frau Heider war gekränkt, und ſie ließ es ſich anmerken. Ihr kleiner kanariengelber Hut wippte faſt vom Kopf, als ſie aus der Kaffee⸗ ſchüſſel auftauchte.„Wenn ich hier zuviel bin, kann ich mir mein Geld ja auch— wie es die anderen machen— auf die Gerichte holen gehn. Ich brauch's nämlich!“ ſchmetterte ſie den bei⸗ den nach, die jedoch bereits die ſteile Treppe hinunter geklettert und verſchwunden waren. Frau Heider bekam in der Tat vom letzten Rot⸗ terdamer Aufenthalt her noch zehn Gulden, von denen ſie jedoch bereit war, zwei für geleiſtete Gegendienſte abzurechnen. Als Kulmer nach langer Zeit wieder oben er⸗ ſchien, ſah er ziemlich ſchlaff und abgekämpft aus. Sein unraſiertes breites Schaufelkinn hing trübſelig ſchief herunter. In der mächtigen Hand hielt er ein winziges lederbezogenes Etui, das er gedankenvoll in den Hoſenſack ſteckte. Er kam allein. Unten hörte man gedämpftes Türengehen. Die alte Uhr neben dem Bull⸗ auge ſchnurrte zögernd acht dünne, kranke Schläge. So oft eine neue„Huck“ draußen auf dem Schiffsboden landete, ſpürte man die leiſe Erſchütterung. „Und Ihnen will ich mal was ſagen, Frau Heider!“ pflanzte ſich der Steuermann plötzlich vor der Beſucherin auf.„Sie ſollten mal beſſer Ihrem Guſtav ſeine Gichtbeine einreiben, ſtatt ſchon wieder mit'im Sonntagsſtaat Morjen⸗ viſiten zu machen!“ Was die Schiffersgattin hierzu noch zu äußern hatte, mußte ſich Kulmer leider entgehen laſſen; denn ihm fehlte die Zeit, zu warten, bis Frau Heider wieder Luft bekam.. Eine halbe Stunde ſpäter konnte man einen etwas veränderten Kulmer aus der Plicht emportauchen ſehen: einen gewaſchenen und ge⸗ kämmten Kulmer, einen Kulmer mit weißer Schiffermütze, geſtärkten Manſchetten und fin⸗ gerdicker Uhrkette, einen richtiggehenden Kapi⸗ tän, der zwar erſt noch ſeine beiden Haſen Lion und Margarete mit Erbſenſchoten fütterte, dann aber in aller Form das Kommando übernahm. Gutekunſt— gewöhnlich wurde er nur „Jakob“ gerufen— hatte gerade zu viele Zah⸗ len und Striche im Munde, um auf alle Er⸗ mahnungen antworten zu können. Uebrigens war auch van Wifk jetzt heruntergekommen und ſchwabbelte aufgeregt auf den beiſeitegelegten Lukenbrettern umher, obgleich gar nichts los war und das Laden flott und in ſchönſter Ord⸗ nung vor ſich ging. Kulmer ließ ſich von Phill an Land rudern: Am Grondheerendijk wäre ihm beinahe aus einem vierten Stock ein Küchenherd auf den Kopf gefallen. Er hatte vergeſſen, daß man in Holland nur durch die Fenſter umzieht. Das brachte ihn aber gleich wieder auf die erſte ſeiner zu erledigenden Beſorgungen. In der Brielſche Laan ſuchte er ein⸗Pianogeſchäft auf, verhandelte ſpäter lange mit einem Möbel⸗ trödler und fuhr endlich um elf Uhr vom Bör⸗ ſenbahnhof ab nach Amſterdam Kulmer Maaß wußte nichts oder nur wenig von einem Delfter Vermeer oder von den Bil⸗ dern eines Jakob Ruisdael. Bei den Dünen von Overveen, von denen aus dieſer letztere ſo oft ſeine Vaterſtadt Haarlem gemalt hat, rech⸗ nete der Steuermann in ſeiner Fenſterecke nur aus, daß jetzt hohes Waſſer war und daß er bei Ebbe längſt wieder in Rotterdam ſein könnte. Dieſe Annahme erwies ſich indeſſen als falſch. Es war bereits erneut ſteigendes Waſſer und tiefe Nacht, als er von dieſer Reiſe zurück— wieder am Pier 2 im Waalhafen landete und ſeinen Kahn ſuchte. Die Krane ringsum hatten Lichter aufgeſteckt und ſahen im Dunkeln feierlich aus wie rieſige Chriſtbäume. Die„Liſſabon“ war verſchwunden, Dafür lag die„Anna-Marie“ jetzt an ihrer Stelle— klein, wie ein winziger Zwerg unter der gewaltigen Mole. Als Kulmer die ſchier endloſe Eiſenleiter hin⸗ unterkleiterte, ſpürte er, wie ihm vom Haſten des langen Tages die Beine zitterten. Der Schritt von der letzten Sproſſe aufs Deck— ſonſt ohne jeden Gedanken getan— war wie ein waghalſiger Sprung über einen Abgrund. Sein erſter Griff im Finſtern war nach den Lukenſtangen. Alles plombiert und verriegelt! Alſo war der Zoll ſchon dageweſen? Sogar die Tiefgangsſkala außen an der Bordwand ſah er dann im Schein der Taſchenlampe noch ge⸗ wohnheitsmäßig nach: Zweiunddreißigeinhalb. ungefähr ſtimmen— zweihundert onnen! 5 der Kombüſe brannte noch Licht. Phill ſaß— ſchon ausgezogen— im blauen Woll⸗ hemd. mit nackten Füßen, am Tiſch und rech⸗ nete auf einem fetten Stück Papier„Menagen⸗ gelder“ zuſammen. Ein„Schmelzer“ hat näm⸗ lich für die Mannſchaft nicht nur einzukaufen und zu kochen, ſondern auch jeden Freitag Rech⸗ ung zu legen. 5 Mii dem Schiffsjungen der„Anna⸗Marie“ hatie es übrigens gar nichts Romantiſches auf ſich. Er war weder zu Hauſe durchgebrannt noch ſonſtigen abenteuerlichen Schickſalen ent⸗ * ronnen, bevor es ihn auf einen Rheinkahn ver⸗ ſchlug. Er hatte nur bei einem Breiſacher Dro⸗ giſten gleich im erſten Lehrmonat wegen allzu großer Sorgfalt im Umgang mit Zerbrechlich⸗ keiten einmal eins hinter die Ohren bekommen, worauf ſein Vater alle hochfahrenden Pläne an den Nagel hängte dem er ſelbſt mit ſeinem Aelteſten und ihn dem Kulmer, bei damals gerade für zwei badiſchen Oberrhein als Lotſe fuhr, in Ob⸗ hut gab. Da aber auf einem eiſernen Schlepp⸗ kahn nichts zu zerbrechen iſt, konnte der Theo⸗ phil ſeitdem ungeſtraft zupacken. Da ſaß er nun alſo, von Sorgen um ſeinen Küchenkaſſenfehlbetrag wieder aus dem Bett ge⸗ trieben, und malte mit zufallenden Augen ſchiefe Zahlenreihen auf ſein Fettpapier. „Seid ihr klargekommen?“ fragte Kulmer, ſel⸗ ber zum Umſtürzen müde, und blieb unter der angelſchiefen Tür ſtehen. „Klargekommen, Steuermann? Ja. Aber Fräulein Jenſſen haben ſe die Möbel geholt. Auch's Klavier. Und der Dicke kommt morgen Tage auf dem E. O. S N 6 LE Copyright by carl Duncker verlag, Beriin W 35 am Faͤſudlcmm Der Schiffsjunge hätte gerne erzählt und gerne auch wieder nicht. Einesteils zwickte es ihn, ſeinen Bericht von den denkwürdigen Er⸗ eigniſſen des verfloſſenen Tages raſcheſtens an den Mann zu bringen; andererſeits war der Matroſe nicht nur ſein Landsmann und Kam⸗ mergenoſſe, ſondern auch ſein unmittelbarer Vorgeſetzter, mit dem zu überwerfen ſich am wenigſten lohnte. Alſo wich er diplomatiſch aus und antwortete:„Der war oben auf der Liſſabon'.“ „Und hat mit dem Käptn geſoffen!“ ſchrie Kulmer wütend, daß es durch das ſtille Logis hallte und drüben der Kerzenſtumpf flackerte. „Und wo iſt er jetzt, der Lauſejunge?“ Mit„Lauſejunge“ wurde ſonſt nur er, der Phill, betitelt. Es ſchuf einige Befriedigung, daß dieſe Bezeichnung jetzt auch einmal auf Jakob Gutekunſt zutraf...„Der iſt noch immer beſoffen!“ platzte er heraus. Um abzulenken, fuhr er aber gleich darauf fort:„Erſt ſollten wir im Raum vier und fünf noch Beiladung Große Deuische Kunstausstellung 1939 ————Car Theodor Protzen: Bau der Autobahnbrück e Limburg früh als Paſſagier an Bord. Sein Koffer und ein altes Fahrrad hat er ſchon gebracht.“ Das alles ſchien den Kulmer nicht ſonderlich zu intereſſieren. Er ſetzte ſich auf die Holzkiſten und begann, die Schuhe aufzuſchnüren.„Iſt der Jakob im Bett?“ „Ja, das is er wohl“, grinſte der Junge ver⸗ legen. „Hat die Ladung geſtimmt?“ forſchte Kulmer weiter und richtete ſich gähnend von ſeinen Stiefeln auf. „Das hat Fräulein Jenſſen mit dem Dicken gemacht!“ entgegnete Phill und lachte wieder mit halbem Mund. Erſt da wurde der Steuermann aufmerkſam. „Fräulein Jenſſen? Und wo war Zalkob ſo lange?“ (Auin.: Jaeger u. Goergen, München) kriegen, aber dann kam im Auto einer mit'm weißen Anzug und hat abgeſagt. Dann haben ſie wieder umgeſtaut. Den Jakob hätten wir ſowieſo nicht gebraucht, weil doch Fräulein Jenſſen und der Dicke da waren.“ Kulmer hörte ſchon gar nicht mehr zu. Er fuhr achtundzwanzig Jahre auf der„Anna⸗ Marie“ und nahezu vierzig auf dem Rhein, er hatte einige hundert Reiſen nach Rotterdam und Antwerpen hinter ſich— aber ſo viel krumme Geſchichten wie diesmal hatte es noch nie gegeben, und ein ſo ſchummriges Gefühl im Bauch wie heute abend hatte er auch noch nie gehabt... Die dunkle, nächtliche Kombüſe mit ihren naſſen, ſchwitzenden Wänden war ſchließlich auch nicht der Platz, den Kulmer auf beſſere Gedanken zu bringen.„Scher dich in dein Bett!“ brummte er und machte ſich ſelbſt— Ein reizendes Blumenmädchen Es ist die junge Tänzerin Edith Oss, die im Tobisfilm„Die goldene Maske“ spielt. Foto: Tobis-Satow ſtrümpfig, die Schuhe in der Hand— auf den Weg nach unten. Eine kleine Weile ſpäter ſchimmerte aus dem Bullauge ſeiner Kajüte die Petroleumlampe. Sie warf einen einſamen kreisrunden Schein auf die Kaimauer, der erſt ſpäter erloſch. 1* Georgia erwachte von einem kleinen, immer gleichmäßigen Plätſchern, das ihrem Ohr fremd war. Ueber ihr an der Decke ſpielte ein grünes, welliges Flimmern, das ſie lange betrachtete, ohne hinter ſeine Urſache zu kommen. Endlich ließ ſie den Blick oben an der Decke entlang ein wenig weiter nach links wandern, wo er an etwas Neuem, Merkwürdigem haften blieb, einem hellen weißen Lichtſchacht, den ſie in ihrem Gedächtnis nirgends unterbringen konnte. Dann war da plötzlich noch ein fremdes Bett, in dem ſie lag, ein abſonderliches Zimmer mit unregelmäßigen Wänden, ein braunes, von zottigen Troddeln behangenes Kanapee, dar⸗ über ein Schutzengel, der zwei Kinder über einen Steg geleitete, und zur Seite— offenbar als zuſätzliche Ausſtattung vor kurzem erſt da⸗ hin geſtellt— ein Holztiſchchen mit Waſchſchüſ⸗ ſel, Waſſerkrug und Handtuch darauf. Es roch nach Aepfeln Speck. Georgia machte ein freundlich erſtauntes Geſicht und fühlte ſich fürs erſte ausnehmend wohl in dieſer hellen, gluckſenden Stille. Zwar pochte auch hier— wie ſeit Wochen gewohnt— irgendwo eine Maſchine, aber das war ſo fern und gering, daß man es erſt nach einiger Zeit überhaupt wahrnahm. (Fortſetzung folgt) Löwensorgen in England Stanley Turpin, ein Mann mit ein wenig zuviel Geld und immer neuen Ideen, hat den engliſchen Behörden einen böſen Schreck einge⸗ jagt. Denn er will in der Nähe von Shepperton eine Löwenfarm einrichten, auf der mindeſtens 300 Tiere dauernd gehalten werden ſollen. Er hat ſich den Fall genau überlegt und die Geſetze ſtudiert. Es iſt ſo, daß ihn kein Menſch daran hindern kann, Löwen zu„züchten“, zumal er einen genügend breiten Waſſergraben um ſeine Löwenfarm ziehen will. Er behauptet, er könne es nicht mehr mit anſehen, daß das Geld für Löwen, die man in England in Zirkuſſen und Gärten benötige— immer ins Ausland gehe. Die Bombenrolle, Von Erwin Sedding „Seine Durchlaucht!“ kann der Theaterdiener gerade noch rufen, dann iſt der Erbprinz auch ſchon über die Schwelle und in das Arbeits⸗ kabinett des Intendanten getreten. Dr. Gülprecht fährt hoch. Seine Hände be⸗ mühen ſich, daß angebiſſene Butterbrot unauf⸗ fällig im Schubfach verſchwinden zu laſſen. Er hat ein bißchen gedöſt, der Herr Intendant; na ja, man kann doch nicht immer— „Behalten Sie Platz, lieber Gülprecht!“ ſagt der Prinz freundlich.„Ich will Sie nicht lange ſtören, ich komme bloß ſo mal vorbei! Sie wiſ⸗ ſen, Ihr Muſentempel—! Was gib's denn Neues?“ Dies und das, ſteuerliche Sorgen, der Umban des Veſtibüls, ein Zank zwiſchen dem Kapell⸗ meiſter und der Altiſtin. Gülprecht berichtet. „Dann habe ich noch was auf dem Herzen!“ geſteht der hohe Gaſt, der ſehr aufmerkſam zu⸗ gehört und des öfteren beifällig genickt hat.„Es handelt ſich um dieſen Kem— Kem—“ „Kemmer?“ „Ganz rech, Kemmer!— Warum bringen Sie eigentlich den Mann ſo wenig zur Gel⸗ tung?“ „Weil er nichts taugt, Durchlaucht!“ erwidert Gülprecht ſehr beſtimmt.„Kemmer iſt Anfänger. Ein ehrgeiziger Burſche, aber kein Schauſpie⸗ ler! In Nebenrollen allenfalls—“ „Nun ja“, hüſtelt Durchlaucht,„für den Ham⸗ let muß er ſich gewiß erſt emporarbeiten! Aber wenn Sie ihm eine leichtere Aufgabe ſtellten, in der er ſich bewähren könnte?— Die Prin⸗ zeſſin“, fügt er hinzu und betrachtet ſeine langen und peinlich gepflegten Fingernägel,„die Prin⸗ zeſſin ſähe es nicht ungern, wenn man die jun⸗ gen Talente— Sie begreifen— ein wenig mehr ins Rampenlicht—“ Natürlich begreift der Intendant. Acht Tage ſpäter kommt eine Poſſe heraus, gegen ſeinen Willen zwar, aber mit Herrn Kemmer in tra⸗ gender Rolle. Das Hans iſt glänzend beſetzt, Premierenſtimmung liegt über dem Parkett und den Balkonen, ſchließlich erſcheinen ſogar die durchlauchtigen Herrſchaften! Kemmer ſingt und ſpielt mit großem Tem⸗ perament. Gegen Ende des erſten Aktes beſtellt der Erbprinz ſeinen Intendanten in die Loge und ſagt:„Nun verraten Sie bloß noch, Gül⸗ precht: wo haben Sie dieſen Tauſendſaſſa plötz⸗ lich her?“ „Durchlaucht belieben zu ſcherzen!“ entgegnet der Gefragte, an ſeiner Frackweſte zupfend.„Es iſt natürlich ebenderſelbe Kemmer, den Durch⸗ laucht vor acht Tagen höchſtperſönlich zur Solo⸗ partie beſtimmten!“ „Der Scherz, Herr Doktor, liegt an Ihnen!“ gibt der Erbprinz ein wenig ſtrenger zurück. „Wie können Sie behaupten wollen, daß ich mit Ihnen auch nur irgend etwas ausgemacht hätte, nachdem ich drei Wochen verreiſt und heute/ üh erſt heimgekehrt bin?— Alſo: was ſoll das Rätſelſpiel?“ Der Intendant beginnt zu ſchwitzen. Unten, die Kapelle jubelt die Schlußfanfare, während der Herr Otto Kemmer, der in ſieghafter Poſe an der Rampe ſteht, zum erſten Male Zeit hat, ſeine Blicke an den Logen hinwandern zu laſſen. Als er das prinzliche Paar und dahinter die Glatze Gülprechts entdeckt, kommt zum Glück gerade der Vorhang angerutſcht, ſonſt hätte ſeine Bravour wohl noch ein klägliches Ende ge⸗ funden. Eine Minute ſpäter wird er vor ſeine drei Richter geholt und bekennt in ſchmuckloſer Of⸗ fenheit, daß es Verzweiflung war: „Herr Dr. Gülprecht ſah mich einfach nicht! Ich wäre der ewige Statiſt geblieben ohne die⸗ ſen Betrug, Durchlaucht!“ „Und was denken Sie— ſoll jetzt geſchehen?“ fragt der Erbprinz, das Lachen verbeißend. Gülprecht kocht. Aber bevor er den Mund auf⸗ tun kann, hat die Prinzeſſin ihr Lorgnon er⸗ hoben und ſagt: „Wer mit der erſten Rolle gleich ſeinen eige⸗ nen Intendanten zu täuſchen vermag, der ſollte es zuletzt noch zum Hofſchauſpieler bringen, meinen Sie nicht, lieber Gülprecht?“ und geräuchertem —— —— „hakenkreuzbanner⸗ * Dienstag, 1. Auguſt 1959 Daßs Brüpler Landipoetem war wieder ein voer Erivic Ueber 300 Geilnehmer aus 29 vereinen waren heuer am Start dieſer traditionellen Veranſtaltung Alljährlich ſeit dem Jahre 1931 führt am letz⸗ ten Juliſonntag der FV Brühl ſein Landſport⸗ feſt durch. Dieſes Feſt wurde damals auf Ver⸗ anlaſſung des Kreisfachwartes eingeführt, um auch auf dem Lande für die Leichtathletik ſtär⸗ ker werben zu können. „Jedes Jahr ſind die Teilnehmerzahlen ge⸗ ſtiegen und haben dieſes Jahr mit 500 Mel⸗ dungen aus 29 Vereinen mit etwa 300 Teil⸗ nehmern ihren Höchſtſtand erreicht. Mit der Teilnehmerzahl ſtiegen aber auch die Wett⸗ bewerbe, da immer dem und jenem Rechnung etragen wurde. Man hat auch ſo hier eine öchſtzahl von Wettbewerben erreicht, die, wenn auch in dieſem Jahr die Abwicklung wie⸗ der flott und reibungslos durchgeführt werden konnte, doch abgebaut werden müſſen. Die Träger des Landſportfeſtes ſind ſeit der erſten Austragung die Stadtvereine und ſie waren es auch an dieſem Sonntag. Poſt, MTG, TV 46, Vfe Neckarau und VfR Mannheim ſind immer auf dieſem Feſt zu finden, dem ſie ihr Gepräge geben. Wenn auch nicht die erſte Gar⸗ nitur reſtlos am Start iſt, ſo waren aber auch in dieſem Jahr Spitzenkönner zur Stelle. Eines der ſchönſten Rennen war der 1500⸗ Meter⸗Lauf mit Abel, Hockenberger, dem Hei⸗ delberger Scheibbs und Brieden MTG am Start. Hockenberger oder Abel war die Mei⸗ nung zu Beginn des Rennens. Wider Erwar⸗ ten war aber der ſtärkſte Mann des Feldes der MeGler Brieden, der für Tempo und Span⸗ nung ſorgte. Sieger wurde zwar wieder der Neckarauer Abel und auch Hockenberger kam noch vor Brieden ins Ziel, aber dennoch hatte Brieden ein feines Rennen gelaufen. Wenn wir doch gerade bei den Leiſtungen ſind, ſo muß erwähnt werden, daß die beſte Leiſtung des Tages wohl von einem Jugend⸗ lichen erziehlt wurde. Tahedl, Jahn Neckarau, ſprang 1,73 Meter hoch. Die Anlaufbahn in Brühl iſt dabei alles nur nicht—— 3— 3 Bei den Frauen war die Poſtlerin zübner fein im Schuß, um dann ſpäter ſo großes Pech u haben. Sie überſprang im Hochſprung 1,38 Meter und ſtieß die Kugel faſt 12 Meter, um dann beim Einlaufen für die 100 Meter(ſie be⸗ ſtritt auch den Dreikampf) zu ſtolpern und ſich einen Bänderriß zuzuziehen, der die Ueber⸗ führung ins Krankenhaus notwendig machte. (Wir wünſchen recht baldige Geneſung.) Im Speerwerfen der Frauen kam übrigens Meyer Meo wieder ein Stück weiter und überwarf diesmal klar die 34 Meter. Bei den Landvereinen war diesmal der F Brühl der erfolgreichſte Vexein, der fünf Siege erringen konnte, die natürlich beim Publikum lebhaften Beifall fanden. Jahn Seckenheim, TV Waldhof und Germania Friedrichsfeld waren die weiteren erſten Preisträger. Plankſtadt, Walldorf, Ventt 8 auch 5 TV Brühl mußten ſich mit Plätzen begnügen. Brühler Landſportfeſt iſt nicht nur ein Standardtermin für die Mannheimer Leicht⸗ athleten geworden, ſondern es gehört nun au ſchon zu den Brühler Ereigniſſen. Mit dem Feſft wird immer ein lleines Volksfeſt veran⸗ ſtaltet, das allgemein Beachtung findet. Beach⸗ tung hat aber auch das Sportfeſt bei den maß⸗ gebenden Männern in der Gemeindeführung gefunden. Die Gemeinde ſtellte wiederum Preiſe zur Verfügung und hatte diesmal auch für eine Lautſprecheranlage auf dem Platze Sorge getragen. Bürgermeiſter Kammerer war am Nachmittag ſelbſt beim Einmarſch der 300 Aktiven, die Willi Abel führte, zugegen und begrüßte die Aktiven und Zuſchauer. Er führte bei ſeiner Begrüßung aus, daß nbe Deutſche eine Sonderaufgabe zu erfüllen habe und daß die Sportler eine der ſchönſten ſich verſchrieben hätten, nämlich die Propagierung er Leibeserziehung. äbenvlſchen Preisverteilung, die Bannfachwart Gruber vornahm, ſprach zu⸗ nächſt Vereinsführer Geſchwill den Kampf⸗ richtern und Aktiven ſeinen Dank aus. In 5 nen Ausführungen hatte er für den Kreisfa 5 wart Kehl, der nun ſchon acht Jahre dieſe Feſt durchführt, eine beſondere Ueberraſchung, indem er ihm die Ehrenmitgliedſchaft des Woh ballvereins übertrug. Nach dem offiziellen Tei des Feſtes gab es auf dem Feſtplatz noch lange keine Ruhe. Die ganz Alten hatten ſich auch noch auf der Aſchenbahn verſucht und die Jun⸗ gen ſchwangen das Tanzbein. Männer offen: 75 5 Neckarau.34,3; 3. MTG n f0shunpe⸗Siaffel: 1 Mhm..00,5; 2. MTG.09,— 4 f00, MörfStafhch: 1. TV 46 Mom 44.5; 2, TV Fahhier 1 Mlbei Affhm 14.2; 2, zieler(EV 16 Mom.) 11.4; 6 46 Mhm.) 11.2; 2 Bünie(•16 Mhm.) 34—— 300 Meter: 1. Erich Kugel: 1. Hans W G Heidelberg) 12.61; 3 Schwebler 778 40 3 öm 12.2.— Dreikampf: 1. Karl Hüßſch (EV Handſchuhsheim) 1971 Pkt.; 2. S. Waibel(Poſt Möym.) 1752; 3. Jöſt(T Handſchuhsheim) 1740. er, Klaſſe. B: 200, Meter: 1. Moſer e Mih T Mhm. 3 1 Guniber Herre(Sahn Sectenh).63 Mir. 2. Netzer (XV Ladenburg).30;, 3. Rieſenacker(Fahn Secken⸗ heim).15.— Kugelſtoßen: 1. Hermann Gund(Jahn 142 75 n fhng 03 35 ter: Holz m.„ K..56.93 10 0 Röhring(IfR Mhm.).58,1) 2. Schmitt(Vfe Reck.).59,4.— Speer: Hübſch(TV Handſchuhsheim) 46.36:3. Uhrig 5 Schwetzingen) 43.52; 3. Fſrchs (fR Möm.) 42.45.—, Dreikampf: 1, W. Fetzer(TV Labenönrg 1672 Pkt; 2. Herm. Gund(Jabhn, Secken⸗ heim) 1625; 3. Günther Herre(Jahn Seckenheim) rſt e: Dreikampf; 1. Wolf(Tu Faon, Ser⸗ zenbeim) 1105 Pit.; 2. Alb. Bübler(Jahn Seckenh.) 1459; 3. Gg. Schulz(Fahn Neckarau) 1321. 10 Junioren: 100 Meter: 1. Feuerſtein 9 Möm.) 11.5: 2. Schmitt(TV Handſchuhsheim) 11.7: 3 Ruegg(Mrcß Mhm.) 12.5.— Dreikampf: 1, Fener: ein(Poſt Mhm.) 1681 Pkt.; 2. Schleich(Tup Wiantſtadt 1578; 3. Gänficke(TuSpV Plankſtadt 2. ˖ 12 100 Meter: 1. Rud Männer, Klaſſe Gu. b: eter: 1. Rud. Geſchwill(FV Brühl) 12.0; 2. Willinger(TSp. Wall⸗ dorf) 3. Helm. Krupp(TV Brühl) 12.3.— 200 Mtr.: 1. Rud. Geſchwill(FV Brühl) 24.7; 2. Herb. Langlotz (FV Brühl) 27.4. 800 Meter: 1. Karl Maurer(FV Brühl).17,2; 2. Hans Mack(FV Brühl).17,5; 3. Erich Feil(TSpo Plankſtadt.25,7.— 3000 Mtr.: 1. Eugen Montag(FV Brühl).55,7; 2. Stief(TB Neulußheim) 10.08,0; 3. Stadler(TB Neulußheim) 11.02,0.— Kugel: 1. Hch. Buß(TV 77 Waldhof) 11.59; 2. Herb. Langlotz.68. Männer, Klaſſe Cu. b; Hochſprung: 1. Baum⸗ gärtner(Germania Friedrichsfeld).53 Mtr.— 4 100⸗Meter⸗Staffel: 1. TB Jahn Seckenheim 46.8: 2. FV Brühl 47.1; 3. TV Brühl 47.5.— 31000⸗ Meter⸗Staffel: 1. Vß Brühl.23,7; 2. TB Neuluß⸗ eim 10.30,8.— Dreikampf: 1. Ziegler(Germ. Friedrichsfeld) 1745 Pkt.; 2. Hch. Buß(T 77 Wald⸗ hof) 1734; 3. Bögle(TB Neulußheim) 1697. Alte Herren: Dreikampf: 1. F. Fleck(TB Neu⸗ lußheim) 1664 Pkt.; 2. Friebele(Turnerſchaft Käfer⸗ tal) 1408; 3. Fiſcher(VfL Neckarau) 1400. Frauen offen: 100 Meter: 1. Demand(Poſt Mhm.) 13.4; 2. Scheerle(Poſt Mhm.) 13.5; 3. Scholl (Poſt Mhm.) 13.8.— Speer: 1. Elſe Meier(Mech Mhm.) 34.68; 2. Leichert(Poſt Mhm.) 31.35: 3. Liſel Fuchs(VfR Mhm.) 27.73.— Hochſprung: 1. Hübner(Poſt Mhm.).38; 2. Scheerle.(Poſt Mhm.).33; 3. Kropp(Poſt Mhm.).28; 4. Frey (Jahn Neck.).28.— Kugel: 1. Hübner(Poſt Mhm.) 11.87; 2. Fuchs(VfR) 10.58; 3. Nagel(TG Heidel⸗ berg) 10.48.— Diskus: 1, Ott(Poſt Mhm) 34.23; 2. Fuchs(VfR Mhm.) 33.25: 3. Nagel(TG Heidel⸗ berg) 30.37.—%100⸗Meter⸗Staffel: 1. Poſt Mhm. 54.,7; 2. VfR Mhm. 57.8.— Dreikampf: 1. Ott(Poſt Mhm.) 116 Pkt.; 2. Gretel Frey(Fahn Neckarau) 106; 3. Lilo Romanſki(Jahn Neckarau) 78. Anfängerinnen: 100 Meter: 1. Lilo Egger „(MTé Mhm.) 14.4; 2. Hedwig Söller(VfR Mhm.) 14.6; 3. A. Mignon(TV Brühl) 15.4.— Weitſprung: 1. Lilo Egger(MrG Mhm.).60; 2. Luiſe. Welz (VfR).38; 3. Schleckmann(TV Edingen).26.— Kugel: 1. Luiſe Klemm(TV Handſchuhsheim).10; 2. Luiſe Welz'(VfR Mhm.).—; 3. Hedwig Söller (VfR Mhm.).78. Frauen Jugend: 100 Meter: 1. Lehr(Mec Mhm.) 13.7; 2. Stadler(Neulußheim) 13.9; 3. Scholz (Poft Mhm.) 14.— Weitſprung: 1. Hoffmann(TB Neulußheim).47; 2. Weidner(Jahn Neck.).16; 3. Eichner(Mrc Mhm.).08.— 4/109⸗Meter⸗ Staffel: 1. TB Germania Neulußheim 57.8; 2. MTG Mannheim 57.9. Männliche ZJugend: 100 Meter: 1. Oberle (MTé Mom.) 11.7; 2. Wacker(MrG Mhm.) 11.8; 3. Wacker(Poſt Mhm.) 11.9.— 1090 Meter: 1. Kunz⸗ mann(TG Heidelberg).47,4; 2, Barth(Tc Heidel⸗ berg).47,9; 3. Albr. Gredel(F Brühl).50,1.— Hochlprüng: 1. Tahedl(Jahn Neckarau).73 Mtr. 2. Borgeshauer(Mro Mhm.).63; 3. Jung(Poſt Mhm.).58.— Kugel: 1. Gebhard(MXG. Mhm.) 13.76; 2. Hinzmann(7G 13.28; 3. Herr⸗ mann Peter(MT) 13.02.— 4100⸗Meter⸗Stafſel: 1. MTo Mhm. 47.2; 2. Poſt Mhm. 47.7; 3. Fe Männliche Jugend, B⸗Igd: 100 Meter: 1. Hubert Wolf(FV Brühl) 12.1 2. Gries(Poſt Mhm.) 12.2; 3. Weiß(TV Jahn Seckenheim) 12.3. — Hochſprung: 1. Kurt Herrmann(TV 77 Waldhof) .58 Mtr.: 2. Helbig(mrG Mhm.).51; 3. Oskar Kurz(Kurpfalz, Neckarau).51.— Kugel: 1. Gerſt⸗ ner(TV 46 Mhm.) 13.47: 2. Hubert Wolf(FV Brühl) 11.43; 3. Lauinger(mrG Mhm.) 11.38. 2- 4100⸗Meter⸗Staffel: 1. TB Hockenheim 48.1; 2. Kurpfalz, Neckarau 49.9; 3. TV Rheinau 50.1. Sonderklaſſe Speerwurf: 1. Hübſch II (Handſchuhsheim) 46.36;. 2. Gert Wolf(TV 46 Mhm.) 44.0; 3. Schnepf(TV 46 Mhm.) 42.56. Müler ſchon Jo gut wie Euxopameiiter Der Kuto-Union⸗Jahrer kaum mehr gefährdet, da der Große preis von Italien ausfällt Der Große Autopreis von Italien wurde von der zuſtändigen Sportgehörde ab⸗ geſagt, weil die Monza⸗Bahn bis zum 10. September, dem Termin des Rennens, durch ihren Umbau nicht fertiggeſtellt ſein kann. Durch den Ausfall dieſes Rennens wird die Europameiſterſchaft der Rennwa⸗ gen ſchon am 20. Auguſt in Bern beim Gro⸗ ßen Preis der Schweiz entſchieden. Nach dem gegenwärtigen Stand bedeutet das, daß Her⸗ mann P. Müller von der Auto Union den Titel ſo gut wie ſicher hat. Müller führt mit acht Punkten vor Lang (Mercedes⸗Benz) und Georg Meier(Auto Union) mit je 13 Punkten und braucht im End⸗ lauf von Bern nur das halbe Rennen durchzu⸗ ſtehen, um Europameiſter zu werden, da er dann auf insgeſamt 13 Punkte kommt. Selbſt wenn Lang oder Meier Sieger werden, können ſie Müller nicht mehr einholen, da ſie im gün⸗ ſtigſten Falle 14 Punkte erhalten. Für Müller heißt es daher, ſich im Vorlauf zu qualifizie⸗ —5 um dann im Endlauf auf Sicherheit zu ahren. Das Neueste in Kürze Der Hitlerjunge Milczinſki holte ſich bei den Grasbahnrennen in Kolberg vor 35000 Zu⸗ ſchauern mit einer NSu den Sieg in der Klaſſe bis 250 cem. Schneeweiß(Wien) war in der 350⸗cem⸗Klaſſe ungefährdet, während es durch den Sieg des Holländers van Dijk in der Halb⸗ literklaſſe einen Ausländererfolg gab. — Zwei deutſche Jugend⸗Beſtleiſtungen gab es am Sonntag bei den leichtaihletiſchen Wett⸗ kämpfen in Mainz, in denen der Kreis Frank⸗ furt mit 179½% Punkten vor Darmſtadt, Mainz und Wiesbaden erfolgreich war. Müller(Frank⸗ furt) durchlief die 200 Meter in 22,0 Sekunden und Dobler(Frankfurt) ſtellte über 400 Meter mit 49,5 eine neue Beſtleiſtung auf. * Bei den Augsburger Radrennen gewannen Miller/ Krimme(München/ Landſtuhl) das 100⸗ Kilometer⸗Mannſchaftsrennen vor Kurz/ Pfeiffer (Stuttgart) und Singer/ Schlumpp(München/ Augsburg). Im Fliegerhauptfahren ſiegte Pfeiffer(Stuttgart) vor Müller(München). * Die Ausſcheidungskämpfe des RAdD für die NS⸗Kampfſpiele finden am kommenden Wo⸗ chenende in Stuttgart ſtatt. Beteiligt ſind elf Arbeitsgaue, und zwar Württemberg, Baden, Franken, Bayern, Oſtmark, Saar⸗Pfalz, Alpen⸗ land, Oberdonau, Niederdonau, Südmark und Thüringen. Hundert Fahrer aus elf Nationen werden am 13. Auguſt beim 1. Großen Motorradpreis von Großdeutſchland um den Ehrenpreis des Füh⸗ rers kämpfen. Der Sachſenring bei Hohenſtein⸗ Ernſtthal iſt für dieſes Rennen umgebaut und verbeſſert worden. Du große Barade unlerer Echwerathleten Ueber 1ooo Teilnehmer beim„Tag der Schwerathletik“ in Uürnberg Die große Heerſchau der deutſchen Schwer⸗ athleten in der Stadt der Reichsparteitage, die unter der Schirmherrſchaft von Frankenführer Gauleiter Julius Streicher ſtehen wird, hat als die bedeutendſte nationale Kraftſport-Veran⸗ ſtaltung des Jahres zu gelten. In allen ſchwer⸗ athletiſchen Wettbewerben werden die Deut⸗ ſchen Meiſter und Reichsſieger ermittelt, und wie aus dem Meldeergebnis hervorgeht, ſind alle deutſchen Spitzenkönner zur Stelle. Den breiteſten Raum beanſpruchen natürlich die Titelkämpfe im Ringen und Gewichtheben. Im Ringen dürfte es in allen Gewichtsklaſ⸗ ſen heiße Kämpfe um den Endſieg geben, aber wahrſcheinlich wird man in der Siegerliſte doch wieder ſo bekannte Namen wie Schäfer(Lud⸗ wigshafen), Schweickert(Berlin), Nettesheim (Köln) und Hornfiſcher(Nürnberg), um nur einige zu nennen, finden. Alle Titelverteidiger gehen auf die Matte, und zwar Schmitz(Köln) im Bantam⸗, Schwarzkopf(Koblenz) im Fe⸗ der⸗, Nettesheim(Köln) im Leicht⸗, Schäfer (Ludwigshafen) im Welter⸗, Schweickert(Ber⸗ lin) im Mittel⸗, Seelenbinder(Berlin) im Halbſchwer⸗ und Müller(Bamberg) im Schwer⸗ gewicht. Auch im Gewichtheben ſind ausgezeich⸗ nete Leiſtungen zu erwarten. Walter(Saar⸗ brücken) im Bantam⸗, Liebſch(Düſſeldorf) im Feder⸗, Janſen(Eſſen) im Leicht⸗, Wagner (Eſſen) im Mittel⸗, Haller(Wien) und Leopold (Erfurt) im Halbſchwer⸗ und Manger(Frei⸗ ſing) im Schwergewicht gewannen die Titel im vergangenen Jahr und wahrſcheinlich werden nicht allzu viele Meiſterſchaften in neue Hände + übergehen. Im Ringen und Gewichtheben wer⸗ den außerdem noch die Reichsſieger in den Al⸗ tersklaſſen ermittelt. Um Meiſterehren kämpfen auch die Judo⸗ Sportler, während im Raſenkraft⸗ ſport, im Tauziehen und bei den Rundgewichtsriegen die Reichsſieger ermittelt werden. Im Tauziehen gehen übri⸗ gens nicht nur Vereinsmannſchaften an den Start, ſondern auch Gau⸗Auswahlmannſchaf⸗ ten, die um den Wanderpreis des Reichsfach⸗ amtsleiters kämpfen werden. Die Veranſtaltung, zu der ſich über 1000 Wettkämpfer angemeldet haben, nimmt am Donnerstagabend mit einer Begrü⸗ ßungsfeier ihren Anfang. Am Freitag, Sams⸗ tag und Sonntagvormittag werden die zahl⸗ reichen Wettkämpfe abgewickelt, während der Sonntagnachmittag verſchiedene Sonder⸗Vor⸗ und zum Abſchluß die Siegerehrung ringt. So wird der„Tag der Schwerathletik“ der auch alle Altmeiſter des Kraftſports in Nürn⸗ berg vereint, zu einem wichtigen und bedeu⸗ tenden Ereignis im vorolympiſchen Jahr. Er bringt eine Prüfung der Kräfte im Hinblick auf die Olympiſchen Spiele 1940 in Helſinki und wird aus dieſem Grunde weit über Groß⸗ deutſchlands Grenzen hinaus Beachtung fin⸗ den. Gleichzeitig wird aber die Veranſtaltung Zeugnis ablegen von der Kraft und der Stärke der deutſchen Schwerathletik, die gerade in den letzten Jahren einen gewaltigen Aufſchwung — nicht nur in der Spitze, ſondern auch in der Breite— genommen hat. Mannheimer Saltbootſiege in Bafel Auf der internationalen Faltboot⸗Regatta des Rhein⸗Klubs Baſel ſhigs 2 Mannheimer Ka⸗ nuten zwei ſchöne Erfolge. Der Deutſche Meiſter Noller(Mannheim) gewann den Senioren⸗ Renn⸗Einer auf der 11,2 Kilometer langen Strecke in 29:37,2 Min. und wurde damit vor dem Straßburger Eberhardt Baſler Meiſter. Im Renn⸗Zweier ſiegten die Mannheimer Stumpf/ Weinmann in 28:47 Min. in Ta⸗ gesbeſtzeit. Pech hatten die ſchwediſchen Welt⸗ meiſter Hellſtrand/ Helsvik, deren Renn⸗Zweier kenterte. Sieger im Kajak⸗Einer wurde der Zü⸗ richer Bottlang in 29:12,4 vor dem Dänen Lar⸗ ſen und dem Belgier Deneumoulin. Aunhoß wieder am Elakt Bei einem nationalen Leichtathletik⸗Sportfeſt in Lüdenſcheid ging auch der vorjährige Deut⸗ ſche Meiſter im 400-Meter⸗Lauf, Erich Linn⸗ hoff, nach langer Pauſe zum erſten Male wie⸗ der an den Start. Seine Zeit von 50.7 Sekun⸗ den reichte allerdings nur zum zweiten Platz hinter ſeinem in 49,7 ſiegenden Vereinskame⸗ raden Hähnel(LWS Bexrlin). Das Speer⸗ werfen gewann Kipp(Iſerlohn) mit 63 Meter, und im Hammerwerfen kam Oskar Lutz(Dort⸗ mund) auf 52.70 Meter. Tille L2WSWV Berlin), holte ſich den 1000⸗Meter⸗Lauf in:32.1 Min. Einen weiteren Berliner Sieg gab es in der 4* 400⸗Meter⸗Staffel ebenfalls durch den Luft⸗ waffen⸗SV. Pjerderennen in erbach Als vom Wetter beſonders begünſtigter Aus⸗ klang des Eulbacher Marktes fand am Sonn⸗ tag auf der Erbacher Rennbahn ein Halb⸗ und Vollblutrennen ſtatt, zu dem ſich wiederum Tauſende von Beſuchern aus dem ganzen Oden⸗ wald, aber auch aus dem angrenzenden Heſſen, Baden und der Saarpfalz eingefunden hatten. Es wurden ſieben öffentliche Rennen gelaufen; wenn auch, abgeſehen von einer mit 10:218 her⸗ ausgekommenen Einlaufwette keine nennens⸗ werten Quoten zu verzeichnen waren, ſo war die Veranſtaltung doch von einem erheblichen pferdeſportlichen Intereſſe. Die Veranſtaltung des Odenwälder Renn⸗ vereins, der damit auf ſein 29. Rennjahr zurückblicken kann, nahm ebenſo wie der Er⸗ bacher Wieſenmarkt einen ſchönen Verlauf. Es gab im ſechſten und achten Rennen Stürze, die glücklicherweiſe jedoch ohne ſchlimmere Folgen verliefen. Bemerkenswert war das nichtöffent⸗ liche Rennen um den Jugendpreis, an dem Hit⸗ lerjungen bis zu 15 Jahren teilnehmen konnten. 1. SA⸗ und(⸗Eröffnungs⸗Flachrennen(1100), Ehrenpreis des Reichsſtatthalters in Heſſen): 1. Bosko: 2. Quelle; 3. Bella; 10:10,— 2. Heſſenpreis⸗Flach⸗ rennen(1800), Ehrenpreis des Reichsſtatthalters in Heſſen): 1. On Guard; 2. Kanzliſt; 3. Marquis; 10:15.— 3. Eulbacher⸗Markt⸗Jagdrennen, Offiziers⸗ rennen(3200), Ehrenpreis des Reichsſtatthalters): 1. Patroklus; 2. Geige; 3. Roſe Glory; 10:23.— 4. Jugendpreis, Flachrennen(1200), Ehrenpreis des Erbgrafen Alexander zu Erbach⸗Erbach: 1. Hitler⸗ junge Franz Graf zu Erbach.— 5. Odenwald⸗Flach⸗ rennen(1600), Ehrenpreis des Landrats in Erbach: „Graſeias; 2. Orchilles; 3. Lordmajor; 10:27.— 6. Preis der Stadt Erbach, Hürdenrennen(3000), Ehrenpreis der Stadt Erbach: 1. Miß Knight; 2. Mixer; 3. Lauf fix; 10:26.— 7. Graf⸗Eberhard⸗Er⸗ innerungs⸗Jagdrennen(3000), Ehrenpreis vom Grafenhauſe Erbach⸗Erbach: 1. Radau; 2. Felſenlicht; 3. Knjel; 10:19.— 8, Amazonenpreis(1400), Ehrenpreis v. d. Staatl. Fachſchule in Erbach: 1. Gamin; 2. Feſtina raptim; 3. Bellona. deutjche Auderſiege in Fmmand In Fortſetzung der freundſchaftlichen Unter⸗ ſtützung der finniſchen Olympia⸗Rudervorberei⸗ tungen waren vom NSgRe Meldungen zu ins⸗ geſamt fünf von neun Rennen der Erſten In⸗ ternationalen Ruderregatta bei Helſinki abge⸗ geben worden. Alle deutſchen Starts wurden zu deutſchen Siegen. Auf der vom Wind etwas aufgerührten Regattaſtrecke aab es durchweg erbitterte Kämpfe, die erſtklaſſige Waſſerarbeit verlangten. Die ruderiſchen Leiſtungen der Fin⸗ nen, die eigentlich erſt im Herbſt 1938 die Ar⸗ beit aufgenommen haben, verdienen höchſte Anerkennung. Die Regattaſtrecke wird für die Olympiſchen Spiele eine vorzügliche Kampf⸗ bahn abgeben. Von den neuen Tribünen war die ganze Regattaſtrecke aut zu überſehen. Senior⸗Einer: 1. Seedorf(Tangermünder RC) :00.7; 2. Dahlſtedt(Schweden) 8218.53 3. Wiehl⸗ ſtröm(Finnland):08.— Senor⸗Vierer o. St.: 1. Wratislawia Breslau:03.5; 2. Klub Chriſtia⸗ nia(Norwegen):08.6.— Jnnior⸗Vierer m. St.: 1. Poſt SV Berlin:15.1; 2. Hamarby(Schweden) :15.7.— Senior⸗Vierer m. St.: 1. Wratislawia Breslau:09.1; 2. Klub Chriſtiania:10.6.— Senior⸗Achter: 1. Wratislawia Breslau:27.!: 2. Hamarby(Schweden) 6134.4. uni Ander⸗ Melerſchalten für E. urich Bei den Schweizeriſchen Rudermeiſterſchaften auf dem Rotſee in Luzern waren die Ruderer des RC Zürich am erfolgreichſten. Sie brachten von den ſieben Titeln nicht weniger als fünf an ſich, darunter durch Rufli auch die Meiſter⸗ ſchaft im Einer. Die neuen Meiſter ſind: Einer: RC Zürich(Rufli), Zweier o. St.: RC Schaff⸗ hauſen, Zweier m. St.: Seeclub Zürich, Doppel⸗ zweier RC Zürich, Vierer o. St.: RC Zürich, Vierer m. St.: RC Zürich, Achter: RC Zürich. Im Achter und Vierer ohne Steuermann wur⸗ den die Titel im Alleingang gewonnen. Die Europameiſterſchaften in Am⸗ ſterdam wird die Schweiz mit drei Booten be⸗ ſchicken. Der RC Zürich ſtellt den Vierer o. St. (evtl. auch den Vierer mit Steuermann), der RC Schaffhauſen den Zweier o. St. und der Seeclub Zürich den Zweier m. St. Auderarüpe aus dulsburg Von der Duisburger Ruder⸗Regatta erreichte uns ein Kartengruß von der dreimal ſiegrei⸗ chen Mannſchaft des Mannheimer Ruderclub. Unterſchrieben haben: Otto Jungbluth, Auguft Hinze, Armin Geiſt, Rolf Moſt⸗ haf, Fritz Wachsmuth, Schömbs und Beißwenger. „Hake Kreisle Mannh Humbolr Markenaus Prof. Dr. tember 19 Kreis walt Berufser Die Arbe Donnerstag Wir weiſ auf hin, do ſchaften un Mitte Sept nen. Der Anfang Se los beim B Nr.—9, 1 abgeholt we 9 Frievrich⸗ triebsobmär Handwerk pünktlich 20 10,1 Verhinderu ter beorderr Reiſ en Sonntag, nach Rübdest mit Sonder ſtein, von d Rüdesheim preis.30 8 gegen 8 Ul heim gegen können ab Geſchäftsſtell Achtung! ſchau in Sti Sonderzug hauptſtadt S gartenſchau Auguſt, ab Reichsſeſtſt Reichsfeſtſpie vergangenen mit Zügen Zu nach fahren wir zum Geſan Eintrittspre ozialabgab fahrt mit O „Die Räube Räuber“; Sommernach Zu ſfüämtl gyderen Ta⸗ 20. We verausgabt: RM..75 (ſtatt.15), Hierzu kör Fahrkarten 1 Soi 4 unc. Katarrhen von kommt es nich auch harauf ar und recht wit urſache zu währte„Gilp rungen und A liegen, daß a koͤnnen, wenn kauf auf den ahmungen.-ꝓ wo nicht, dan der Herstellet bindlicke Zu- — 57330 ——————————— Dan sowie alle 1 durch Ulitra. gatantiett d Greti 5t Inn Paula! Mannheim, Iu FUr Mk. 2. 10. Best.: Engel-, Kronen-, Löwe likan-, Schwan. Schreibmaschin Lüro-kimrichun Turobedart Anlichendr Jelzt L 14, 1 Fernruf 201 guſt 1939 4 ———.——— Bafel tegatta des ſeimer Ka⸗ che Meiſter Senioren⸗ ter langen damit vor r Meiſter. kannheimer Nin. in Ta⸗ ſchen Welt⸗ enn⸗Zweier de der Zü⸗ dänen Lar⸗ il⸗Sportfeſt hrige Deut⸗ ich Linn⸗ Male wie⸗ .7 Sekun⸗ eiten Platz reinskame⸗ das Speer⸗ t 63 Meter, Zutz(Dort⸗ V Berlinj, :32.1 Min. es in der den Luft⸗ 5 tigter Aus⸗ am Sonn⸗ Halb⸗ und wiederum nzen Oden⸗ den Heſſen, den hatten. gelaufen; 10:218 her⸗ nennens⸗ en, ſo war erheblichen der Renn⸗ ennjahr ie der Er⸗ erlauf. Es Stürze, die ere Folgen nichtöffent⸗ n dem Hit⸗ n konnten. t——),. ): 1. Bosko: ipreis⸗ Flach⸗ itthalters in Marquis; t, Offiziers⸗ tatthaſters): 19223. 5 7 5512 tler⸗ lach⸗ in Erbach: .410:27— n(3000 m, Knight; 2. öberhard⸗Er⸗ npreis vom Felſenlicht; (1400 mà), Erbach: 1. land hen Unter⸗ ervorberei⸗ ſen zu ins⸗ Erſten In⸗ ſinki abge⸗ ts wurden Zind etwas durchweg zaſſerarbeit n der Fin⸗ 38 die Ar⸗ en höchſte rd für die he Kampf⸗ hünen war rſehen. nünder RC) ; 3. Piehl⸗ erer o. St.: ub Chriſtia⸗ rer m. St.: (Schweden) Wratislawia :10.6. :27.1: 2. RC. Furich ſterſchaften ie Ruderer ie brachten Us fünf an ie Meiſter⸗ nd: Einer: RC Schaff⸗ ch, Doppel⸗ RC Zürich, RC Zürich. nann wur⸗ en. n in Am⸗ Booten be⸗ ierer o. St. nann), der t. und der 0 ta erreichte nal ſiegrei⸗ Ruderelub. uigbluth, f Moſt⸗ mbs und „Hakenkreuzbanner⸗ Dienstag, 1. Auguſt 1939 Kreisleiiung der VSDAIT Mannkeim, Rheinliruße 1 NS⸗Frauenſchaft Humboldt. Mittwoch, 2.., 15 Uhr, Markenausgabe in der Hildäſchule. BDM⸗Werk „Glaube und Schönheit“ Arbeitsgemeinſchaft Franzöſiſch. Prof. Dr. Elſäſſer hat bis 1. Sep⸗ tember 1939 Dienſtferien. „Die Deulſehe Arbeilsfronl Kreiswaltung Mannh., Rheinstr. 3 Berufserziehungswerk 0 4, 8/9 Die Arbeitsgemeinſchaft Bilanzbuch⸗ alter(Dr. Rappmann und Direktor Feißkohl) fällt bis Anfang Oktober aus. Zwangloſ. Zuſammenſein Douners lag in der„Landkütſche“ Wir weiſen hiermit nochmals dar⸗ auf hin, daß die neuen Lehrgemein⸗ ſchaften und Aufbaukameradſchaften itte ember 1939 wieder begin⸗ nen. Der Winterplan 1939/40 1— Anfang September und kann 21 — beim Berufserziehungswerk, o —9, oder in der Aheinſtraße 3 abäeholt werden. Ortswaltungen riedrichspark. Sitzung der Be⸗ fiedinnner 72. Hayveh und Handwerk am Mittwoch Auguſt, Fünn0 20.15 Uhr, im Sizungs aal, 1, 10, 1 Treppe, Bei eventueller Verhinderung unbedingt Stellvertre⸗ ter beordern. ſlnordnungen der nswbfp für Hin⸗ und Rückfahrt) abge——— werden. Eintritts⸗ und Fahrkarten müſſen, ſoweit Vorrat reicht, bis ſehnnenz einen Tag vor der Vor⸗ tellung 23 den Verkaufsſtellen Plan⸗ kenhof, 6, Waldhofſtraße 8 und fe Schleicher am Tatter⸗ ſall abgeholt ſein. Sportamt Achtung! Gepäckmarſch für das Reichsſportabzeichen Am kommenden Sonntag, 6. Aug., gibt das Sportamt Mannheim der NSc„Kraft durch Freude“— heit, die—+ Vfür das Reſchs⸗ fünengrn im Gepäckmarſch zu er⸗ len. Frauen und Mädchen wird die Prüfung im BW⸗Kilometer⸗Gehen • Gepäck) für das Reichsſport⸗ das Reichsjugendabzeichen ab⸗ genommen. Stadion⸗Eingang: früh 6 Uhr,— Daſelbſt Prüfung des 25 Pfund ſchweren Gepäcks (Tornif ter oder Ruckſack) der männ⸗ lichen Teilnehmer. Als Anzug iſt———12 Uniform, Wander⸗ und Straßenanzug mit lan⸗ ger Hoſe, Breeches oder Knickerbocker und Schnür⸗ oder Marſchſtiefel. Knie⸗ am freie Leichtathletikhoſe, Trainings⸗ Sesant Turnſchuhe ſind verboten; desgleichen Halb⸗ und Geherſchuhe jeglicher Art. Sofort nach Prüfung des Gepäcks uſw. erfolgt der Abmarſch vom Sia⸗ö 3Jdion na Seckenheim, über die Brüche nach Ilvesheim, Ladenburg, über die Brücke nach Necharhaufen, Ziie Bach§r Seckenheim, über die rücke nach Flvesheim, Feudenheim, über die Riedbahnbrücke zum dion zurück, Das Urkundenheft bzw. Leiſtungs⸗ heft iſt mitzubringen. Diensta 1, Aug. Allgemeine gißerſhſe Männer u. Frauen): —.30 Stadion, SA Bease Sia⸗ fraft durceh Krennde Reiſen, Wandern, Urlaub Sonntag, 6. Auguſt: Sonderfahrt nach Rüdesheim. mit Sonderzu ſtein, von dor Rüdesbeim und preis.30 RM. Geſchäftsſtellen gel Achtung! Beſucher der Reichsgaxten⸗ —.—*— Sond 275 haupiftadt S Mannheim⸗Hbf. bis Söndench nach mit Sonderſchif urück, Teilnehmer⸗ ie Abfahrt erfolgt Heken 8 Uhr, Rückkunft in heim gegen 23 7• Teilnehmerkarten können ab Mittwo bei allen Kd7⸗ öſt werden. Der nächſte Kdỹ⸗ Beſuch der Gau⸗ uttgart und der Rei 55 gartenſchau wird am Sonntag Auguſt, vergangenen Jahre ab Mannheim burchgefahrt. Reichsfeſtſpiele Heidelberg. Zu den Reichsfeſtſpielen 1939 werden wie im Sonderfahrten mit Zügen der OéEc. durchgeführt. Zu fahren wir ab zum Geſamtpreis Eintrittspreis einſchl. ozial, f1— S „Die Räuber,: Montag, 7. nvoch, 9..: Räuber“: Mit Räuber“; Sommerna Zu ſämtlichen Tagen, mit we 35 veraus jabt: RM. 51(ſtatt (ſtatt.15). Hierzu können ebenfalls— te Sonntag, Straum“. Aufführungenſ Mhm. F 5 von RM Donnerstag, 3..: 13..: Aufführungen usnahme ermäßigte .15): RM. Fahrkarten der OEc(zu R nach Mann⸗f Kultur⸗ und aben, ſowie Hin⸗ und Rück⸗ .:„Die „Die „Ein an vom Karten RM..35(ſtatt 33653 See. bis 71 Siurzi, 18.00—19 bis 21. handel; 20.00—21. Schreiber: ratebau: naſtik u. Spiele Felina; 18.30—19. 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August, um 13 Uhr auf dem Mannheimer Haupttriechof, f .3290V 1 + 75 1——5 J000 Mae 2. Tt. Dlekonlssen-Krankenhaus F 7, 26b — Dr. Werner Veinmuth U. Frau NHarion seb. Horel 158164VvB ITodesanzeige Am Sonntag, den 30. Juli, morgens 10.30 Uhr, ist unser liebes, gutes, einziges Kind Wir freuen uns, die Gebuft Nannheim, 27. Juli 1959 ⁊. Zt. Heinrich-Lenz· Kxxankenhous 4⏑ 7 unsefes dritten Kindes fotlva⸗ anzuzeigen Dr. Gustavy Wietzel u. Frau Noærta geb. Pilger Harianne erger im Alter von nahezu 9 Jahren nach kurzer, heim- tückischer Krankheit in die ewige Heimat eingegangen. Mum.-Neckarau(Katharinenstr. 50), 31. Juli 1939. In tiefer Trauer: LuMiIO Bemer und Frau geh. Spengler und Nnverwanote Die Beerdigung findet am Mittwoch, 2. August, um 15.30 Uhr auf dem Neckarauer we (512 5049 37 00 G Die gluckliche Geburt ihres z welten sohnes zeigen gä nocherſteut en FfitZz Keller u. Frau Ffldl seb. 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Aufnahmebüro T 2, 16 u. in den Fillalen der Vororte. CONTINEMTAL, ſchireib - ——————— T 5148ʃ5 3 15 Kupokmalrah. * von 55.— RM an Feeg 55 Gott dem Allmächtigen hat es geiallen, meinen lieben Gatten, unseren herzensguten Vater, Schwiegervater, Onkel und Schwager Karl Ballier nach langem, schwerem, mit grohßer Geduld ertragenem Leiden im Alter von nahezu 72 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Mannheim(C 4. 20/½1), Hamburs, Pirmasens, 20, fuli 1930. Die lrauernden Hinierbnebenen Die Beerdigung findet am Mittwoch, 2. August 1939, nachmit- tags um ½2 Uhr, auf dem flauvtirieduoi statt.(22700V) run guno und azisg fII Ai Hetidrstadr eden, lonlen-u. Am Sonntagmittag, 13.45 Uhr, ist unsere liebe, herzensgute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Luise Herbsf geh. Fellhauer im Alter von 65 Jahren von ihrem schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden erlöst worden. Mannheim(Käfertaler Straße 51), den 31. Juli 1939. In tie fer Trauer:: Familie Hax Herbst-Hern Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 2. August, mittags 2 Uhr, von der Leichenhalle aus statt.(5135B) —— * vernichtet 100% ig gempand Hbllernes Lager Canzen gold- uncd kneusnisse miĩt Brut! 15 i 1 nein Ausschwefeln. Zinbor- flousnfortigung Hein Auspulvern 0 waren Umarbeitung Heln übler derueh langerötterstrasse 50 55 aut 529833 2 Nachrui Wir erfüllen hiermit die schmerzliche Pflicht, von dem Ab- leben unseres langjährigen Mitarbeiters, Herrn Direktor J. H. Bauer Kenntnis zu geben. Der Verstorbene hat 18 Jahre lang sein reiches Wissen und Können, zuerst als Abteilungsdirektor in unserem Stammhause in Ehlingen, sodann als Vorstand von unserem Techn. Büro Mannheim, in die Dienste unseres Werkes gestellt. Wir werden dem Entschlafenen, in dem wir einen überaus erfahrenen Ingenieur und lauteren Menschen verloren haben, ein ehrendes Andenken bewahren.(151534vV) Der Vorstand der MHaschineniabrik ESslingen Sonntag frün verschied nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann und guter Vater Wineim natnic im Alter von 53 Jahren. Mannheim(Eichendorffstraße 37), den 31. Juli 1939 Intiefer Trauer: rriedel Nainle geb. Brüggemann u. Iochter Irmgard Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 2. August 1939, nach⸗ mittags 2 Uhr, von der Leichenhalle aus statt.(5155B) Allen Verwandten und Bekannten die traurige Mit- teilung, daß meine liebe Frau, unsere gute Muter, Frau Imnma Gönhrig geh. Weber heute nach langem, schwerem Leiden im Alter von 57 Jahren sanft entschlafen ist. Mannheim(Friedrichsring), den 29. Juli 1939. Eduard Göhrig Emil Gönrig Wii Gönrig und Frau Friiz Göhrig Die Beerdigung findet am Dienstag, den 1. August, 14 Uhr, von der Leichenhalle aus statt.(151563V) Nach einem langen Leben voll aufopfernder Liebe und Fürsorge für uns ist am Sonntagfrüh unsere liebe Mutter, Frau Halnarina Lehler geb. Klier im 82. Lebensjahr von uns gegangen. Mannheim(Kaiserring 32). Im Namen der Hinterhliehenen: Geschwistfer Uehler Die Beerdigung findet am Dienstag, den 1. August 1939, ½2 Uhr. von der Leichenhalle des Hauptfried- hofes aus statt.(151571V) Schaftsmitglied, Herr(163294vVv) Am Samstas, den 29. Juli, verschied nach früherer langjähriger Tätigkeit unser ehemaliges Gefolg⸗ 5 Valentin Krafif Während seiner mehr als 17jährigen Zugehörig- keit zu unserem Unternehmen haben wir ihn als fleißhigen und tüchtigen Mitarbeiter kennengelernt. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Mhm.-Rheinau, den 31. Juli 1939. Fllhrung u. Gefolgsc-afi der In. Goldschmidt.-G. Chemische Fabrik— Mannheim-Rheinau Harolina Mertman. Todesanzeige In tiefem Schmerze zeigen wir hiermit an, daß unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante, Frau nach schwerem Leiden im Alter von 76 ½ jahren von uns ge⸗ gangen ist. Mannheim(Lindenhofstrahe 78), den 30. juli 1939 In tie fer Trauer: Hermann Walk u. Trau Triedel geb. Merthan Harl Seuiried u. TFrau Liesel geb. Merthan Ernst Dlas u. Frau Fini geb. Merthan Marl u. Deter Dienstpier nebst allen Enkelnindern Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 2. August 1939, nach⸗ mittags.30 Uhr, von der Leichenhalle aus Statt.(1516615 Todesanzeige Am 29. Juli 1939 verschied unser Pg. Karl Hudse Wir werden dem Pg. ein ehrendes Andenken bewahren.(151651v) HSonp Mannneim-Feudenneim-west Der Ortsgruppenleiter. Die Feuerbestattung findet am Dienstag, 1. August, 112 Uhr. in Mannheim, Krematorium. statt.— Hie Pol. Leiter treten um 11.25 Uhr vor dem Krema- torium an. Dienstag, 1. 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Ratzel; Bilder: die Reſſortſchriftleiter, ſümtl. in Mannheim.— ⸗ Berliner Mitarbeiter: Prof. Dr. Joh. von Leers, Berlin⸗Dahlem.— Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin Sw. 68, Charlottenſtraße 82.— Nachdruck' fämtlicher Originalberichte verboten.— Für den Anzeigenteil verantwortlich: Wilh. M. Schatz, Mann⸗ heim!— Druck und Verlag; Hakenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei G. m. b. H. Ausgabe A Mannheim... über 16 450 Ausgabe 5 Mannheim über 31400. Ausgabe A und B Mannheim über Ausgabe à Schwetzingen über 550 Ausgabe B Schwetzingen über 7150 Ausgabe A und B Schwetzingen über Ausgabe à Weinheim... über 450 Ausgabe B Weinheim„über 90 Ausgabe A und B Weinheim Aber 4450 Geſamt⸗DA. Monat Juni 1939 über 3⁰ 00⁰ 47 850 7 700 BEEINA uanunEIn LI CHTSPIELE aecrIi Doz moderne Theatet im Suden de: Stadt Heute Diens!lag bis einschl. Donnerstad! 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Trotzige, stahlharte sSeemänner kennen kein Pardon, wer sich der Liebe hindernd in den weg stellt. Ein erbittertes Ringen ist die Folge. In diesem Film steht eine Frau im Mittelpunkt ein. dramatisch. Geschehens, um deren Besitz mit harter Zähigkeit gerungen wird —MHülier Tiebe rraa zuiboten Ein Groß-Lustspiel mit Carola Mönn- Wo. f Albach-Retty Grethe Weiser- Hans Moser Ab heute die mmer Dekorãtion 158165⁵ 7 Café, Karl Iheodor- Taualanelle Ftaua jost noch die herrliche erstklessige „BLUTENZAUBER“ keine schädl chen Stoffe. Drogerle Ludwig& Schütthelm. 0 4. fort mĩt unreinem Gesichtl Durch einfaches Areiben mit cer kosmetischen Mich„Uifa“ erhalten Sie ein teines, jungfrisches Gesicht. Bestbewährtes Gesichtspflegemittel gegen Haut- unreinigkeiten, pickel, Mitesser, schlaffe Haut und Runzeln; enthält garantiert Wer„Ulfa“ probiert, ist damit zufrieden. Ver- langen Sie heute noch ausführlichen Prospekt und Auskunft durch die haus am Märkt, F. Ochel, Marktplatz; Lange-Rötter-Drogerie. Th. 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