Verlag und Schriftleitung: Mannheim, R 3, „Hakenkreuzbanner“ monatlich 2,20 RM Pfg. Trägerlohn: „ und 50 70,08 Pfg. Poſtzeitungsgebühr) wöchentlich 7mal. B 0 zuzüglich 72 Pfg. preiſe: Frei Haus monatlich 14/15. Fernſprech⸗Sammel⸗Nr. 354 21. Das Ausgabe A erſcheint wöchentlich 12mal. e Frei Haus durch die Poſt 2,20 R 1 Die Ausgabe B erſcheint M. leinſchließlich ezugspr ich 1,70 RM,. und 30 Pfa. Trägerlohn: durch die Poſt 1,.70 RM. leinſchlietzlich 53,06 Pfg. Voſtzeitungsgebühr) Zuitlalch 42 Pfa Beſtellgeld. Sonnkag⸗Ausgabe —— 9. Johrgang ——————————88——,,,,————— Ccharſe Wendung endlands gegen Loro MANNHEIM Sinzelverraufspreis 10 Pfg.— Iſt die Zeitung am Erſcheinen(auch durch höhere Gewalt) ver⸗ bindert, ſo beſteht kein Anſpruch auf geſpaltene Millimeterzeile 15 Pfg. Die 4geſpaltene Entſchädigung.— Anze en: Geſamtauflage: Die 12⸗ limeterzeile im Textteil 1,00 RM. Schwet⸗ zinger und Weinheimer Ausgabe: Die 12geſpaltene Millimeterzeile 4 Pfg. Die Ageſpaltene Milli⸗ meterzeile im Textteil 18 Pfg.— lungs⸗ und Erfüllungsort: Mannheim. Ausſchließlicher Zah Gerichtsſtand: Mannbeim. Poſtſcheckkonto: Ludwigsbafen a. Rh. Nr. 4960. Berlagsort: Mannbeim. A Nr. 380/ B Nr. 227 Mannheim, 20. Auguſt 1939 Lubg dler Abmachungen nit avan Biſe ſür Ticianokancher flf Voriſer und neuvorker Rat polen nur im Schatten anderer h. w. London, 19. Auguſt. Die engliſche Politik gegenüber Japan voll⸗ zieht plötzlich eine neue taktiſche Schwenkung, die zweifellos mit der eng⸗ liſchen Haltung in anderen Fragen der inter⸗ nativnalen Politik zuſammenhängt. Botſchafter Craigie hat, wie bereits gemeldet, der japani⸗ ſchen Regierung am Freitag mitgeteilt, daß England die Erörterung der chineſiſchen Wirt⸗ ſchafts⸗ und Währungsfragen— die zuerſt ab⸗ gelehnt, dann aber halb und halb in Ausſicht geſtellt worden war— endgültig ab⸗ lehne. Dieſe Stellungnahme geht auf die engliſch⸗amerikaniſch⸗franzöſiſche Unterhaltung über die Fernoſtfrage zurück, die in den letzten Tagen ſtattfand und auch eine wirkſamere Hilfe für Tſchiangkaiſchek gegen Japan behandelte, ebenſo die Zuſammen⸗ hänge zwiſchen Fernoſt⸗ und den europäiſchen Fragen. Der zweimalige Empfang des engliſchen Bot⸗ ſchafters in Tokio wird in Londoner diploma⸗ tiſchen Kreiſen als Zeichen einer unerwarteten Zuſpitzung der Lage in Fernoſt betrachtet, zu⸗ mal der japaniſche Miniſterpräſident ſeine Ab⸗ reiſe aus Tokio vertagt und direkte Be⸗ richterſtattung beim Kaiſer angekün⸗ digt hat. Die engliſchen Zeitungen in Japan ſagen, daß es unmöglich ſei, die Währungsfrage bei„Verhandlungen rein lokalen Charakters“ zu erörtern und andere intereſſierte Mächte ab⸗ ſeits zu laſſen. Der plötzlichen Luftreiſe der chineſiſchen Bot⸗ ſchafter in Paris und Moskau, die in Paris mit den Vertretern der Weſtmächte konferiert hatten, über Stockholm nach Moskau wird in Zuſammenhang mit der neuen Wendung in der engliſchen Fernoſtpolitik Bedeutung beigemeſ⸗ ſen. In Londoner diplomatiſchen Kreiſen ver⸗ lautet, daß eine Beteiligung der Ver⸗ treter Chinas an den engliſch⸗franzöſi⸗ ſchen diplomatiſchen und militäriſchen Beſpre⸗ chungen bevorſtehe, da dieſe Verhandlungen auf Verlangen der Sowjets nunmehr auch den Fer⸗ nen Oſten umfaſſen. Tokio ſchwer verſtimmt Vor dem Abbruch der Verhandlungen Tokio, 19. Aug.(HB⸗Funk) Die Weigerung Englands, die Tientſin⸗Fra⸗ gen auf der bisherigen Grundlage weiter zu erörtern, und die offenſichtlichen Verſuche Londons, dritte Staaten oder ſogar alle Un⸗ terzeichner des Neunmächtepaktes in die japa⸗ niſch⸗engliſchen Beſprechungen hineinzuziehen, löſte in Tokio ſtärkſte Verſtimmung aus. Im Zuſammenhang mit den Erklärungen. die der britiſche Botſchafter Craigie am Frei⸗ tag abgab, beurteilen die japaniſchen Zeitun⸗ gen und die politiſchen Kreiſe die Ausſichten für eine Fortſetzung der britiſch⸗japaniſchen Verhandlungen in Tokio höchſt peſſimiſtiſch. Im Anſchluß an die Unterredung zwiſchen dem Vertreter Fapans und dem britiſchen Bot⸗ ſchafter fand eine längere Beratung des japa⸗ niſchen Außenamtes ſtatt, an der Außenmini⸗ ſter Arita, Vizeaußenminiſter Sawada, Ge⸗ ſandter Kato und auch Vertreter der Armee teilnahmen. In einer erklärte weiteren Beſprechung Kato dem britiſchen Botſchafter Craigie, daß die Haltung Londons die japaniſche Regierung ſchwer enttäuſcht habe. Japan könne, wie es ſchon wiederholt betont habe, keine ge⸗ trennte Behandlung der Währungs⸗ fragen und der Frage der öffent⸗ lichen Sicherheit zulaſſen. Es ſtehe England frei, ſich mit dritten Staaten über die Währungsangelegenheit zu verſtändigen, aber es müſſe mit Nachdruck darauf hingewieſen werden, daß England genügend Zeit gehabt habe, um eine Entſcheidung über das Verbot der chineſiſchen Währung zu treffen. Abſchlie⸗ ßend forderte Geſandter Kato die ſofortige Wiederaufnahme der Beſprechungen, da ſonſt mit einem Abbruch der Verhandlungen gerech⸗ net werden müſſe. Mannheim, 19. Auguſt. Einer der für das Friedensdiktat von Ver⸗ ſailles in erſter Linie Verantwortlichen, Lloyd George, hat bereits kurz nach der Nieder⸗ legung des Diktatentwurfs geäußert:„Der Vor⸗ ſchlag der polniſchen Kommiſſion(die bekanni⸗ lich unter Leitung des berüchtigten Roman Dmowſſki ſtand), 2,1 Millionen Deutſche der Auf⸗ ſicht eines Volkes von anderer Religion zu unterſtellen, das noch niemals im Laufe ſeiner Geſchichte die Fähigkeit zur Selbſtregierung be⸗ wieſen hat, muß meiner Beurteilung nach früher oder ſpäter zu einer neuen Auseinanderſetzung in Oſteuropa führen.“ Wenn auch die viel weitergehenden Forderun⸗ gen der Polen nicht erfüllt wurden und ihnen fluch die benerale werden nicht einig Neinungsverschiedenheit in Noskau/ Besprechungen veriagt pxxl London, 19. Auguſt. Die Moskauer Beſprechungen zwiſchen den Militärs, meldet die„Times“ aus Moskau, ſeien für drei Tage ausgeſetzt worden, um den Delegationen Gelegenheit zu geben, mit ihren Regierungen zu beraten. * Moskau, 19. Aug.(HB⸗Funk) Die ſowjetamtliche Telegraphenagentur Taß veröffentlicht am Samstag eine Verlautbarung, welche deshalb beſonderes Aufſehen erregt, weil darin zugegeben wird, daß zwiſchen der engliſch⸗franzöſiſchen Militärmiſſion und den Sowjet⸗Vertretern Meinungsverſchie⸗ denheiten beſtehen. In der Preſſe des ge⸗ ſamten Auslandes erhält ſich bekanntlich hart⸗ näckig die Auffaſſung, daß die Meinungsver⸗ ſchiedenheiten ſich in Moskau von Anfang an auf den Fernen Oſten bezögen. Im Falle eines fernöſtlichen Krieges habe die Sowjetunion von England und Frankreich militäriſche Unter⸗ ſtützung verlangt. Taß iſt nun bevollmächtigt, zu erklären, daß dieſe— zuletzt in Warſchau verzeichnete— Angabe erfunden wäre und daß die tatſächlich beſtehenden Meinungsverſchie⸗ denheiten ſich auf eine andere Frage bezögen. Der Flüchilinqssirom über die Grenze Der polnische Terror gegen das Deutschtum, der unermebliches Leid über die deutsche Be- völkerung gebracht hat, hält in unverminderter Schärfe an.— Wer es nur irgendwie ermög⸗ lichen kann, sucht sein Heil in der Fucht. Unsere Bilder zeigen Volksdeutsche aus dem Kor- ridor, die in einem der 19 Flüchtlingslager eintrafen, wo sie von der NSV betreut werden. vor allem auch Danzig nicht zugeſprochen wurde, von dem ſogar die Pariſer Botſchafterkonferenz noch in der Atmoſphäre allerſtärkſter Deutſchen⸗ feindſchaft am 16. Juli 1919 feſtſtellen mußte: „Die Danziger Bevölkerung iſt der großen Mehrzahl nach deutſch und iſt es ſeit langer Zeit geweſen“, ſo iſt doch durch die Urheber des Verſailler Diktates der Kriſengrund als ſolcher nicht beſeitigt worden. Vielmehr wurde die deutſche Wunde, die, wie ſich dann immer mehr herausſtellte, in Wirklichkeit eine euro⸗ päiſche Wunde war, offen gehalten. Auch wenn ſich Lloyd George der Tatſache bewußt war, daß die Danziger und die Korridor⸗Löſung keine befriedigende war, ſo wurde er doch der Urheber gerade der Unterſtellung Danzigs unter die Oberaufſicht des Völkerbundes. Dadurch wollte ſich England jederzeit die Möglichkeit vorbehal⸗ ten, in dieſer brennenden Frage mitzuentſchei⸗ den, und zwar mitzuentſcheiden in einer Form, die ihm je nach dem augenblicklichen Stand der internationalen Konſtellation für ſeine eigene Politik zur Aufrechterhaltung des europäiſchen Gleichgewichtes nach britiſcher Auffaſſung und Auslegung günſtig erſchien. Die Folgen dieſer verhängnisvollen Politik erleben wir in unſeren Tagen. Lloyd George und die Botſchafterkonferenz vom Jahre 1919 ſind nicht die einzigen geblie⸗ ben, die die Verſailler Löſung über Danzig und das Korridor⸗Problem als unbefriedigend, ja verhängnisvoll gedeutet haben. Im Laufe der letzten 20 Jahre haben ſich ungezählte namhafte Franzoſen, Engländer und Amerikaner ſelbſt an Ort und Stelle davon überzeugen müſſen, daß der Zuſtand im Oſten Deutſchlands unhaltbar ſei. Als der ſeinerzeitige amerikaniſche Botſchaf⸗ ter in Berlin, Facob Gould Schurman, an einem Herbſttage des Jahres 1929 mit dem Auto an jene für Deutſchland ſo beſonders ſchmerzvolle Stelle bei Kurzebrack fuhr, wo fünf Weichſel⸗ dörfer völlig unverſtändlicherweiſe den Polen zugeſchlagen worden ſind, und zwar am öſtlichen Weichſelufer, da bekannte er:„Ich habe eine ganze Bibliothek deutſcher, polniſcher, amerika⸗ niſcher und anderer Bücher über die Korridor⸗ frage geleſen. Keines hat mich ſo von der Unge⸗ rechtigkeit der Korridor⸗Löſung überzeugt, wie dieſe zwei Minuten auf dem Weichſeldeich. Wenn ich Deutſcher wäre, ich würde die Welrin Flammen ſetzen, um ihre Revidierung zu erzwingen.“ Und einer der größten Deutſchen⸗ haſſer, der Engländer Churchill, erklärte noch vor einem Jahr im engliſchen Unterhaus: „Wenn die engliſche Regierung wirklich eiwas zur Förderung des Friedens tun will, dann ſoll ſie für eine Reviſion der Friedensverträge ſor⸗ gen. England ſoll die Führung übernehmen und die Frage Danzigs und des polniſchen Korri⸗ dors aufrollen. Solange dieſe Fragen nicht ge⸗ löſt werden, beſteht keine Hoffnung auf einen dauernden Frieden.“ Die Mahnung Churchills und all der vielen anderen, die im Laufe der Fahre warnend ihre Stimmen erhoben haben, iſt auf unfruchtbaren Boden gefallen. Weder England noch irgend ein anderer Staat hat auch nur den leiſeſten Verſuch gemacht, das Verſailler Unrecht, das als euro⸗ päiſche Geſahr empfunden wurde, wieder gut⸗ zumachen. Und wenn heute die franzöſiſche und die engliſche antideutſche Agitation die in ihren eigenen Ländern gefallenen Aeußerungen zu⸗ gunſten Deutſchlands in der Danzig⸗ und der Korridorfrage, die ſie ja nun einmal nicht aus⸗ zuradieren vermag, unter dem Vorwand beiſeite „Hakenkreuzbanner“ Sonntaa, 20. Auauſt 1939 zu ſchieben verſucht: das alles habe ſich ja ge⸗ ändert, ſeitdem Deutſchland Böhmen und Mäh⸗ ren beſetzt und das Protektorat geſchaffen habe, ſo beweiſt ſolche Ausrede nur, wie die engliſch⸗ franzöſiſche Politik unſerer Tage nicht nach irgendwelchen, immer wieder behaupteten objet⸗ tiven Geſichtspunkten geführt wird, die dem Veſten Europas dienen ſollen, ſondern beſtimmt wird lediglich aus rein ſubjektiven Momenten. Man will Deutſchland nicht Gerechtigkeit zuteil werden laſſen, ſelbſt nicht in einer Frage, die man oft und oft zum Löſen als dringend not⸗ wendig erachtet hat, weil man kein ſtarkes Deutſchland will. Deshalb verleugnet man heute ſogar jene Grundſätze, die ſelbſt von der Pariſer Votſchafterlonſerenz 1919 anerkannt worden waren. Aber man ſpricht trotzdem von Recht, Gerechtigkeit und Friedensſehnſucht! Aus der eingangs zitierten Aeußerung Lloyd Georges bei der Abfaſſung des Verſailler Diktat⸗ Textes muß man aber vor allem auch jenen Satz ſeſthalten, daß Polen im Laufe ſeiner Geſchichte noch niemals die Fähigkeit zur Selbſtregierung bewieſen habe. Polen iſt in der Tat immer nur im Schatten anderer gewachſen. Es hat noch nie von ſich aus eine eigene ſtaatsſchöpferiſche Leiſtung vollbringen können. Das ailt ebenſo ſehr für das alte Polen wie für das, das aus dem Weltkrieg neu entſtand. Auch dieſes Polen iſt kein eige⸗ nes Verdienſt des polniſchen Volkes geweſen, ſo ſehr man auch die kämpferiſche Leiſtung Pilſudſkis und der Legion anerkennen mag. In Wirklichkeit war dieſes Polen die Frucht der deutſchen Niederzwingung Rußlands im Weltkrieg, und es war zum andern die Frucht des Diktates von Verſailles. Einmal war es Deutſchland und einmal wieder war es Frank⸗ reich, deſſen Beſtand Polen nötig hatte, um überhaupt werden und dann beſtehen zu kön⸗ nen. Selbſt das viel gerühmte„Wunder an der Weichſel“ iſt, auch wenn die dringend er⸗ warteten franzöſiſchen Hilfstruppen ausgeblie⸗ ben ſind, in entſcheidender Weiſe durch den franzöſiſchen General Weygand und ſeine Generalſtabsoffiziere vorbereitet worden. Und die Aneignung deutſcher Gebiete in den Auf⸗ ſtändiſchen⸗Kämpfen in Oberſchleſien und den ſogenannten Volksabſtimmungen geſchah unter der Protektion der franzöſiſchen Kontrollkom⸗ miſſionen. Sie waren es, die die fruchtbare deutſche Gegenwehr unmöglich machten. Genf ſprach dann ſein Ja und Amen zu all dem, zu dem Polen ſelbſt aus eigener Kraft nicht fähig geweſen war. Und wie am Beginn des neuen polniſchen Staates, ſo iſt es ſpäter geblieben. Polen iſt weiter im Schatten fremder Mächte gewachſen. Frankreich und der Völkerbund hielten ſchir⸗ mend ihre Fittiche über dieſem Staatsweſen, das von ihnen ſo notwendig zur Niederhaltung Deutſchlands benötigt wurde. Frankreich brauchte dazu die polniſche Klammer. Sie hat 15 Jahre lang ihre Funktion getreulich er⸗ füllt. Später iſt dann das nationalſozialiſtiſche Deutſchland an die Stelle Frankreichs als Protektor getreten, wohl gemerkt: weil der Führer realpolitiſch die Gefährlichkeit des Problems ſah und glaubte, dieſe Lunte am Pulverfaß Europas am eheſten austreten zu können, wenn er mit Polen akkordierte. Pil⸗ ſudſki, der einzige große Staatsmann Polens, verſtand das. Er ahnte, daß die Löſung, die Verſailles getroffen, Gefahrenmomente genug in ſich barg. Er wußte, daß eine Expanſion nach dem polniſchen Weſten nicht länger mehr möglich ſein würde. Deshalb war es ſein Wunſch, die polniſchen Großmachtpläne nach dem Oſten auszurichten. Nach dem Tode des Marſchalls hat man ſehr bald dieſe große Lehre Pilſudſkis wieder ver⸗ geſſen. Aber man war bereit genug, die Freund⸗ ſchaft zu Deutſchland zur Erweiterung der eige⸗ nen Machtbaſis auszunutzen. Wieder wuchs Polen im Schatten eines anderen. Nie hätte Polen das Olſagebiet bekommen, wenn nicht Deutſchland die ſudetendeutſche Frage liquidiert hätte. Unter deutſcher Rückendeckung beſetzte es Teſchen, und die wirkliche Mentalität des pol⸗ niſchen Volkes zeigte ſich in jenen Wochen ſo recht, als die Polen neben den Tſchechen auch die Deutſchen des Olſagebietes hart bedrängten, wie ſie überhaupt während der geſamten Zeit, da der polniſche Staat ſich unter deutſcher Rük⸗ kendeckung kraftvoll zu entwickeln begann, nie Rückſicht auf das ſtarke deutſche Element im polniſchen Staat genommen haben, ſondern durch ihren Terror, ihre agrarreformeriſchen Maßnahmen uſw. gerade immer wieder den deutſchen Grundbeſitz im Weſten ihres Reiches am empfindlichſten trafen. Oder ein anderes Beiſpiel: Als Deutſchland in verſtärktem Maße ſeine Kolonialforde⸗ rung betonte und die Rückgabe der ihm ge⸗ raubten Kolonien verlangte, beſannen ſich auch die Polen darauf, daß nun auch für ſie die rechte Stunde gekommen ſei, um den Ruf nach kolonialem Beſitz, nach den lange und heiß er⸗ ſehnten Rohſtoffquellen erklingen zu laſſen. Im Schatten Deutſchlands konnte man es ja wagen, nun auch dieſe Forderung anzumelden und da⸗ mit ein Problem aufzurollen, das man aus eigenem Vermögen nie anzuſchneiden in der Lage und mutig genug geweſen wäre. Und — ſo grotesk gerade dieſer Punkt auch an⸗ mutet— ſogar die Judenfrage wurde unter dem Schutz Deutſchlands von Polen vor⸗ wärtszutreiben verſucht. Polen, das zu etwa 10 v. H. verjudet iſt und das allmählich immer mehr einſah, wie ſchädlich der jüdiſche Einfluß für die Entwicklung des jungen Staates wurde, 25 Jahre Dornier-Werii flls öraf zepyelin im f riege Rieſenflugboote bauen ſieß Den Wunderapparat aus Siahl und Aluminium verschlang der Bodensee (EI9SHESht oOrohtberichf des„Hokenteozbonnet“) kl. Friedrichshafen, 19. Auguſt. Vor 25 Jahren erteilte der alte Graf Zep⸗ pelin, der durch ſeine Luftſchiffe an rieſige Abmeſſungen von Luftfahrzeugen gewöhnt war, dem Leiter ſeiner Verſuchsabteilung, Dipk.⸗Ing. Dornier, den Auftrag zum Bau aroßer Waſſerfahrzeuge. Mit Unterſtützung des Grafen gründete Dornier bei Kriegsbeginn um aus Stahl und Aluminium Rieſenflugboote zu in Seemoos eine Flugzeugwerft, bauen, wie ſie die Welt bisher noch nicht kannte. Es lagen überhaupt keine Erfahrun⸗ gen in dieſer Hinſicht vor, und Dornier begab ſich auf ein gefährliches Neuland. Das zeigte ſich, als in der Weihnachtsnacht des Jahres 1915 ein plötzlicher Föhnſturm und die Wogen des Bodenſees dem jungen Werk eine gehörige Lektion erteilten: das ge⸗ rade fertiggeſtellte erſte Rieſenflugboot der Welt, Ks. I mit der damals unerhörten Flügel⸗ deulſchenfreſſer örazunski tobt ſich aus Hundert volksdeutsche Familien nach lnnerpolen verschleppl Kattowitz, 19. Auguſt.(dB⸗Funk.) Auf Anordnung des ſchleſiſchen Woiwoden wird gegenwärtig ein neuer Schlag gegen die volksdeutſche Gruppe in Oſtoberſchleſien durch⸗ geführt. Den einzelnen Stayoſten(Landräten) gab der Deutſchenfreſſer Grazynſki freie Hand für zwangsweiſe Verſchleppung von Volksdeutſchen ins Innere des Landes. Die Staroſten von Tarnowitz, Kattowitz und Rybnik haben von dieſem freien Verfügungs⸗ recht bereits ausgiebig Gebrauch gemacht und am Freitag mehrere hundert volksdeutſche Fa⸗ milien auf Grund des Grenzzonengeſetzes, das das wichtigſte Inſtrument der Behörden zur völligen Vernichtung des Deutſchtums darſtellt, aus dem Grenzgürtel ausgewieſen. Die Fami⸗ lien mußten innerhalb von 24 Stunden ohne Rückſicht auf Beſitz, Familienverhältniſſe und Vermögenslage ſich mindeſtens 30 Kilometer landeinwärts begeben. Um die völlig mittellos daſtehenden Volks⸗ deutſchen kümmert ſich im Innern des Landes kein Menſch, ſo daß ſie dem Hunger und dem Elend ausgeſetzt ſind. Schwere Kerkerſtrafen drohen den ausgewieſenen Volksdeutſchen, wenn ſie es wagen ſollten, ſich dieſer zwangs⸗ weiſen Verſchleppung zu entziehen. Dolens firiegsrüſtung MG⸗Neſter und Sprenglöcher an der Grenze Kattowitz, 19. Auguſt.(HB⸗Funk.) Im Zuge der militäriſchen Befeſtigungsarbei · ten der Polen wird jetzt vom Jablunkapaß⸗ Tunnel in Monty in Richtung Grober Polom und auf der anderen Seite in der Richiung Hrtava—Konako Tag und Nacht an der Errich⸗ tung von Lauſfgräben und Drahthinderniſſen gearbeitet. In der Nähe des Tunnels auf der Anhöhe Cupel befindet ſich ein langer Lauf⸗ graben, in deſſen Mitte ein Sprengſtofflager eingebaut worden iſt. Die Straße zwiſchen Cadca und Moſty wurde von beiden Seiten his zur Mitte aufgegraben. Auf dem Tunnel in Moſty wurden etwa 10 MG⸗Neſter mit Draht⸗ hinderniſſen errichtet. In die Tunnels werden Kiſten mit Sprengſtoff gebracht. In einem Sprengloch ſind etwa 200 Kilogramm Spreng⸗ ſtoff angeſammelt. veiinſcher Swandal in fiegentinien paziſikbohn muß Englands Kriegskasse speisen DNB Buenos⸗Aires, 19. Auguſt. Senſationelle Enthüllungen britiſcher Ma · chenſchaften erfolgten in der Kammerſitzung am Freitag bei der Ausſprache über die Eiſen⸗ bahnen in Argentinien, die bekanntlich faſt ausſchließlich in engliſchem Beſitz ſind. Der radikale Abgeordnete Sammartino wandte ſich ſchärfſtens gegen das geſetzwidrige Verhalten der engliſchen Geſellſchaften. Er ſtellte feſt, daß auf der Pazifikbahn 10 v. H. aller Abzüge einem beſonderen Fonds zuge⸗ leitet werden, der für einen Kriegsfall der engliſchen Regierung zugeleitet wird! Schon in den kritiſchen Märztagen ſeien übrigens alle Angeſtellte engliſcher Abſtammung aufge⸗ fordert worden, ſich bei den Konſulaten als Kriegsfreiwillige einzuzeichnen. Der Redner Südamerika andichtete. wandte ſich in dieſem Zuſammenhang energiſch gegen den„engliſchen Imperialismus“, der uns in unſerer Souveränität demütigt! Die Pazifikbahn ſtand bekanntlich ſchon kürzlich im Mittelpunkt des allgemeinen Intereſſes, als die Arbeiter große Kundgebungen gegen Lohn⸗ kürzungen veranſtalteten, die trotz des Rieſen⸗ geſchäftes der engliſchen Kapitaliſten vorge⸗ nommen wurden. Die Enthüllungen im Parlament zu Buenos Aires haben großes Aufſehen erregt, um ſo mehr, als bekanntlich die nordamerikaniſche und britiſche Agitation auffallenderweiſe Deutſchland Eroberungspläne in argentiniſchen Kreiſen überzeugt, daß die Ein⸗ kreiſer vorſorglich eigene Machenſchaften da⸗ mit zu tarnen verſuchten. der dokumentendiebſlahl in Sofia Trotz aller Mühe der Polizei keine Spur des Tälers EP. Sofia, 19. Auguſt. Der Diebſtahl diplomatiſcher Dokumente und der Selbſtmordverſuch des rumäniſchen Gene⸗ ralſtabshauptmanns Paulico haben in der bul⸗ gariſchen Hauptſtadt große Erregung hervorge⸗ rufen. Der Hauptmann iſt nicht tot, jedoch ſein Zuſtand ernſt. Die Kugel befindet ſich in ſeiner Schläfe und konnte noch nicht entfernt werden. Die Polizei von Sofia hat ſofort alle Maß⸗ nahmen ergriffen, um des Diebes und der ent⸗ wendeten Dokumente habhaft zu werden. Die Umgebung des Hotels, in dem der Diebſtahl er⸗ folgte, alle öffentlichen Anlagen und Parks ſo⸗ wie die Bahnhöfe wurden genau unterſucht. Sämtliche Straßen, die aus der Stadt führen, ſtehen unter ſtrenger Kontrolle. Bisher ſind jedoch alle Bemühungen erfolglos geblie⸗ ben. Am Freitagnachmittag traf aus Bukareſt einer der beſten rumäniſchen Kriminaliſten ein, um ſich an den Nachforſchungen zu beteiligen. Wie jetzt bekannt wird, ſind bereits am 11. Mai drei Koffer verſchwunden, die ein Mit⸗ glied der rumäniſchen Geſandtſchaft auf dem Bahnhof in Sofia aufgegeben hatte. Die Koffer waren von Unbekannten ausgelöſt worden, von denen bisher jede Spur fehlt. Die Zeitung„Mir“ widmet der geheim⸗ nisvollen Angelegenheit einen Leitartikel und meint, es könne ſich bei dem jetzt erfolgten Dokumentendiebſtahl auch um eine inter⸗ nationale Intrige handeln. Es ſei da⸗ her Pflicht der Polizei, alles aufzubieten, um den Fall zu klären. verlangte von England und Frankreich die Be⸗ reitſtellung irgendwelchen überſeeiſchen Beſitzes, um dorthin ſeine Juden exportieren zu können. Man erinnert ſich, wie gerade von Polen die franzöſiſche Inſel Madagaskar genannt wurde, die ganz oder zum Teil von Frankreich der Einwanderung polniſcher Juden geöffnet wer⸗ den ſollte, um hier ein zweites jüdiſches Natio⸗ nalheim zu ſchaffen. Das war nicht etwa eine deutſche, ſondern eine polniſche Forderung. Wir erkennen alſo immer wieder die abſo⸗ lute Unſelbſtändigkeit des polniſchen Staates. Nie geſchah etwas aus eigenem Vermögen, ſon⸗ dern immer nur im Schatten anderer. Auffal⸗ lend iſt, daß jetzt alle dieſe Fragen, die doch die polniſche Politik im Blickfeld Englands und Frankreichs lange Jahre ſtark belaſtet haben, plötzlich vergeſſen zu ſein ſcheinen. Weder Eng⸗ land noch Frankreich proteſtieren heute noch gegen die polniſche Aneignung des Olſagebietes. Und Polen betont weder ſeine Kolonialwünſche, noch verlangt es nach Siedlungsboden für ſeine Juden. Nicht mehr dem deutſchen National⸗ ſozialismus analoge Grundſätze ſtehen mehr im Vordergrund, ſondern heute werden wieder die demokratiſchen Prinzipien hervorgeholt. Das iſt echt polniſche Politik. Es iſt gut, wenn wir uns in unſeren Tagen einmal Klarheit über das Weſen dieſer Politik und dieſes Staa⸗ tes verſchaffen. Wir erkennen bei Polen eine ähnliche doppelte Moral wie bei England. Nur, daß zur Entſchuldigung der polniſchen Politik geſagt ſein mag, daß Polen aus reinem Unver⸗ mögen, einen Staat wirklich zu geſtalten und zu erhalten, handelt. Or. Jörgee Zochmann. Man iſt in breite von mehr als 43 Metern und 3 Moto⸗ ren, wurde beim Aufſchleppen von dem Un⸗ wetter überraſcht und in kurzer Zeit von den Wellen verſchlagen. „Geflügeltes Schiff zog zur Cuſee“ Sofort ging man an einen Neubau. Das zweite Rieſenflugboot erhielt ſchon vier Moto⸗ ren. Nach einem glücklich beendeten Probeflug entſtand ein Getriebebruch und die ſchwer be⸗ ſchädigte Maſchine mußte abmontiert werden. Das dritte Flugboot Rs. III beſtand dann ſchließlich mit vollem Erfolg die ſchwere, von der Marinebehörde geforderte Hochſeeprüfung. Als die mächtige Maſchine im Jahre 1917 von einer Marinebeſatzung geſteuert nach Heiligen⸗ damm flog, äußerte ſich ein ſachkundiger Be⸗ obachter, daß er den Eindruck gehabt habe, als zöge ein geflügeltes Schiff durch die Lüfte. Die Tatkraft der Männer am Bodenſee hatte geſiegt. Das erſte Rieſenflugboot der Welt be⸗ währte ſich; ein von ihm durchgeführter Flug vom Bodenſee zur Nordſee war damals eine fliegeriſche Leiſtung erſten Ranges. Von 1914 bis 1918 brachte Dornier vier große Verſuchs⸗ typen heraus, von denen Rs. IV bereits am Rumpf die Floſſentummel hatte, die heute allen Dornierflugbooten auf dem Waſſer größte Stabilität geben. Dr. Dornier über ſein Werk Ueber ſein Werk berichtet uns Dr. Ing. Claudius Dornier, der 1884 im Allgäu ge⸗ boren iſt, ſelbſt:„Der alte Graf übertrug mir 1914 die Aufgabe, ein großes Waſſerflugzeug zu bauen. Damals ſagte man noch Aeroplan; die Namen Flugzeug, Flugboot oder Flug⸗ ſchiff bürgerten ſich erſt ſpäter ein. Die geſtellte Aufgabe war ſchwierig, weil alle Grundlagen fehlten, und ſie wurde dadurch nicht leichter, daß ich mir vorgenommen hatte, das Flug⸗ zeug ganz aus Metall zu bauen. Es entſtand damals das, was man heute Dornier⸗Bau⸗ weiſe nennt. Als ſpäter der jede Arbeit hem⸗ mende Friedensvertrag kam, mußten wir un⸗ ſer Betätigungsfeld nach dem Ausland verlegen. Bei unſerem Tochterwerk in Ita⸗ lien entſtanden die erſten Maſchinen der gro⸗ ßen Familie der Dornier⸗Wale, die in der gan⸗ zen Welt bekannt wurde Deutſchland wegen der Diktatsbeſtimmungen zunächſt nicht bauen konnten.“ vor zehn Jahren flog Ddo X Ueber etliche Wal⸗Flugboot⸗Typen führte der Weg ſchließlich zum erſten Flugſchiff der Welt, dem Do X, das vor zehn Jahren mit 170 Per⸗ ſonen ſeinen Jungfernflug über dem Boden⸗ ſee beſtand, und heute im Berliner Luftfahrt⸗ muſeum ſteht. Viele Weltrekorde und bemer“ kenswerte Flüge über Länder und Meere kennzeichnen die lange Reihe der im Laufe der Jahre entwickelten Dornier⸗Maſchinen. Auch im Landflugzeugbau war das Werk erfolgreich. Dornier⸗Apparate haben auch mitgeholfen, für Deutſchlands Welt⸗Luftverkehr den Atlantik zu erobern. Als neueſtes Flugboot iſt die vier⸗ motorige Do 26 dazu berufen, jetzt die er⸗ ſten Paſſagiere über das Weltmeer nach Süd⸗ amerika zu bringen. Die Entwicklungslinie der Dornier⸗ Militärflugzeuge findet heute ihren überzeugenden Ausdruck in dem zweimotorigen Kampfflugzeug Do 17 und neuerdings in der Do 215. Beim Internationalen Flugmeeting 1937 in Zürich mußte die Do 17 als leiſtungs⸗ fähigſte Kampfmaſchine ihrer Klaſſe angeſpro⸗ chen werden, die Do 215 iſt ſchon wieder eine Weiterentwicklung. Heute fliegen Dornier⸗ Kampf⸗Flugzeuge und Flugboote in vielen Ländern der Welt, und die Bauweiſe des Friedrichshafener Werkes iſt zum Ausgangs⸗ punkt mancher fremden Flugzeugkonſtruktion geworden. 25 Jahre Dornier⸗Geſchichte wurden ſomit zu einem Vierteljahrhundert erfolgreichſter Forſchungs⸗ und Pionierarbeit für die Luft⸗ fahrt Deutſchlands und der Welt. Der„VDereat“ der klon-Bous EpP. London, 19. Auguſt. Der„Verrat militäriſcher Geheimniſſe“ in der von den Söhnen Lord Harewoods und der Prinzeſſin Mary herausgegebenen Schülerzeit⸗ ſchrift beſchäftigt die engliſche Preſſe auch wei⸗ terhin. Es ſtellt ſich jetzt heraus, daß die mili⸗ täriſche Information, die in dem Blättchen ent⸗ halten iſt, ſich auf das 11,7⸗Zentimeter⸗Flug⸗ zeugabwehr-Geſchütz der engliſchen Wehrmacht bezieht. Wie der„Evening Standard“ erfährt, hat das Kriegsminiſterium am Frei⸗ tagnachmittag ein Stück der in Frage kommen⸗ den Ausgabe der„Harewood⸗News“ angefor⸗ dert. Vom Kriegsminiſterium wird zur Be⸗ ruhigung der Oeffentlichkeit erklärt, das betref⸗ fende Geſchütz ſtehe nicht mehr auf der Geheim⸗ liſte. Eine amtliche Erklärung über die An⸗ gelegenheit werde noch erfolgen. n, und die wir in Span Bei Die Eri beder z gebildeten hat vielfa zwar als kannt gen in einer ſchen Bür Frankreich angebliche nahmen it ſetzt wurd war das traut, daß es ſich da 1 miniſteriu indeſſen,! 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Die Ernennung des Oberſten Juan Beig⸗ beder zum Außenminiſter in der jetzt neu⸗ gebildeten Regierung des Generals Franco, hat vielfach überraſcht. Beigbeder war bisher zwar als ausgezeichneter Kolonialoffizier be⸗ kannt geworden; ſein Name war auch einmal in einer beſonders kritiſchen Zeit des ſpani⸗ ſchen Bürgerkrieges genannt worden, als von Frankreich aus ſinnloſe Verdächtigungen gegen angebliche deutſch⸗italieniſche militäriſche Maß⸗ nahmen in Spaniſch⸗Marokko in die Welt ge⸗ ſetzt wurden. Aber der großen Oeffentlichkeit war das Bild Beigbeders doch nicht ſo ver⸗ traut, daß man gerade an ihn gedacht hätte, als es ſich darum handelte, das ſpaniſche Außen⸗ miniſterium neu zu beſetzen. Für die Wenigen indeſſen, die Gelegenheit gehabt hatten, den Oberſten Beigbeder bei ſeiner Amtsführung als Oberkommiſſar in Spaniſch⸗Marokko zu be⸗ obachten, konnte die Wahl, die General Franco getroffen hat, nichts Ueberraſchendes haben. diplomat während des Bürgerkriegs Oberſt Beigbeder, der zu General Franeo in einem engen perſönlichen Vertrauensver⸗ hältnis ſteht, kann für ſich einen entſcheidenden Beitrag zum Siege der nationalſpaniſchen Be⸗ wegung in Anſpruch nehmen. Denn ſeiner klu⸗ gen und energiſchen Amtsführung war es zu verdanken, daß das Menſchenreſervoir Spa⸗ niſch⸗Marokkos in den zweieinhalb Jahren des Bürgerkrieges dem Mutterland hunderttauſend Eingeborene zur Verfügung ſtellen konnte. Was Oberſt Beigbeder in dieſer Beziehung ge⸗ leiſtet hat, war mehr als die Wahrnehmung einer einfachen, auf organiſatoriſche Maßnah⸗ men begrenzten Verwaltungsaufgabe. Oberſt Beigbeder hat in ſchweren Stunden nicht nur äußerſte Energie an den Tag gelegt, dort, wo die Umſtände es erforderten, er hat ſich zugleich auch als Meiſter in der Menſchenbehandlung erwieſen und beſonders in den ſchwierigen Fragen der Behandlung der muſel⸗ maniſchen Eingeborenenbevölke⸗ rung Geduld, Umſicht und Takt an den Tag gelegt, Eigenſchaften, die ja auch bei der Wahr⸗ nehmung diplomatiſcher Aufgaben unerläßlich ſind. Schließlich hat die zweieinhalbjährige Periode ſchwerer internationaler Spannungen, die mit dem ſpaniſchen Bürgerkrieg Hand in Hand gingen, auf dem vorgeſchobenen Poſten, den Spaniſch⸗Marokko in der Nähe des fran⸗ zöſiſchen Protektorats Marokko darſtellte, be⸗ reits damals Beigbeder vor Aufgaben geſtellt, die unmittelbar in der Diplomatie erinnert ſich noch der ſchweren Spannung, die vor mehr als zwei Jahren durch die von Paris aus zur Zeit der Volksfrontregierung Blum lancierten Nachrichten über die deutſchen Truppenlandungen in Spaniſch⸗Ma⸗ rokko ausgelöſt worden war. Damals hat Beig⸗ beder mit kühler Ueberlegenheit dieſe Lügen⸗ meldungen raſch entlarven können, klare, eindringliche und zugleich taktvolle Art, in der er den engliſchen und franzöſiſchen Ver⸗ tretern ſowie den Korreſpondenten der Welt⸗ preſſe Gelegenheit gab, ſich von der Haltloſig⸗ keit der Pariſer Lügenmeldungen zu überzeu⸗ gen, ſtellte bereits eine kluge diplomatiſche Lei⸗ ſtung dar, men iſt. das Getriebe eingriffen. Man angeblichen und die die dem Frieden zuſtatten gekom⸗ Beigbeder ſtammt aus dem Elſaß Oberſt Beigbeder ſteht heute im 52. Lebens⸗ jahr. Seine Familie ſtammt aus dem Elſaß, von wo ſein Großvater in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Spanien eingewandert iſt. Mit zwanzig Jahren bezog er die Militär⸗ akademie in Madrid. Im ſpaniſchen General⸗ ſtab wurde er ſchon frühzeitig zur Behand⸗ lung von Eingeborenenfragen her⸗ angezogen. Die Beſchäftigung mit kolonialen Fragen wurde für den jungen Offizier alsbald zu einer Leidenſchaft, der er indeſſen mit wiſ⸗ ſenſchaftlicher Gründlichkeit oblag. Beigbeder hat nichts unterlaſſen, um ſowohl in der Pra⸗ xis wie in der Theorie in das ungeheuer ver⸗ wickelte und verzweigte Gebiet der Behandlung der muſelmaniſchen Bevölkerung einzudringen. Dieſe Aufgabe ſtellt an das ſprachliche und pſychologiſche Verſtändnis eines Europäers die ſchwerſten Anforderungen. Gute Lehrmeiſter ſtanden dem Generalſtabsoffizier zur Verfü⸗ gung. Vor allem der General Capaz, der die Befriedung der Eingeborenenbevölkerung in Spaniſch⸗Marokko zur Zeit der ſchweren. Auf⸗ ſtände, die die ſpaniſchen Truppen zu unter⸗ drücken hatten, leitete. Als Beigbeder im Auf⸗ trage der ſpaniſchen Regierung die Pariſer höhere Kriegsſchule zwei Jahre lang beſucht hatte, blieb er noch aus eigenem Antrieb ein Jahr lang in Paris, um dort auch die kolonia⸗ len Fragen im einzelnen zu ſtudieren. Achtung vor Cnauten, aber Oberſt Beigbeder hat oft anerkannt, daß der große franzöſiſche Koloniſator Marſchall Lyau⸗ tey eines ſeiner Vorbilder geweſen ſei, von deſſen koloniſatoriſcher Tätigkeit er viel ge⸗ lernt habe. Aber Beigbeder war gleichzeitig einſichtig genug, dieſe Wertſchätzung eines franzöſiſchen Kolonialoffiziers zu trennen von dem viel umfaſſenderen Gebiet der Geſamtein⸗ ſtellung, wie ſie ſich den politiſchen Tendenzen des demokratiſchen Frankreichs und beſonders des Volksfront⸗Frankreichs gegenüber ergibt. Viel nachhaltiger als alle Einflüſſe, die auf den Generalſtabsoffizier auf der franzöſiſchen Kriegsſchule gewirkt haben mögen, muß auf Beigbeder die Wirkung geweſen ſein, die in ihm die von Frankreich während des ſpani⸗ ſchen Bürgerkriegs mehrfach ausgeſprochenen Drohungen ausgelöſt haben, zur Beſetzung von Spaniſch⸗Marokko zu ſchreiten. Militärattaché in Berlin Sechzehn Jahre war Beigbeder ununter⸗ brochen in Spaniſch⸗Marokko tätig, bis er im Jahre 1933 Militärattacheé in Berlin wurde. Aus ſeiner marokkaniſchen Tätigkeit Das Ansehen Englunds Unsere Ariillerie heim Scharfschießen In Neuhammer bei Sagan in Schlesien fand ein Uebungsscharfschießen der Artillerie statt, an dem der Kommandierende General des VIII. Armeekorps, General der Infanterie Busch, und Generalmajor Freiherr von Richthofen, der ehemalige Kommandeur der Legion Condor, teil- nahmen. ſind Beigbeder verſchiedene Beinamen haften geblieben. Die Franzoſen haben ihn den„ſpa⸗ niſchen Mangin“ genannt, weil er nicht nur ſoldatiſche, ſondern gleichzeitig auch diploma⸗ tiſche und künſtleriſche Fähigkeiten entfaltete. Für die Eingeborenen war der ſpaniſche Offi⸗ zier der„Scheik Beigbeder“. Auch zur Zeit ſei⸗ ner Berliner Tätigkeit hat das Kolonialpro⸗ blem Beigbeder nicht losgelaſſen. Unermüdlich ſuchte er in den Bibliotheken und Archiven der Reichshauptſtadt nach dokumentariſchem Ma⸗ terial über die muſelmaniſche Frage. Auch Oeſterreich, die frühere Tſchecho⸗Slowakei und Italien hat Beigbeder in jener Zeit beſucht. Zu Beginn des Kampfes des Generals Franco gegen den Marxismus übernahm Oberſt Beigbeder den Poſten eines Oberkom⸗ miſſars in Spaniſch⸗Marokko. Der Botſchaft des Caudillo:„Schicke mir Leute!“ iſt Beigbeder getreulich nachgekommen. Zur ſelben Zeit vernachläſſigte er aber nicht die eigent⸗ lichen Aufgaben der Kolonie, den Straßenbau uſw., auch wenn Frauen hierzu eingeſetzt wer⸗ den mußten. Die Zimmer, die Franco in der ſpaniſchen Reſidenz von Tetuan in unmittel⸗ London, 19. Auguſt. Der„Spectgtor,(London, Nr. 5798) läßt einen Beſucher des Balkans zu Worte kommen, der ſich nicht von freundlichen Redensgrten hat einwickeln laſſen, ſondern die in den Donauländern über England herrſchende wahre Stimmung erlebt hat und bekümmert wiedergibt. Der engliſche Reiſende ſchreibt: Auf einer ſechswöchigen Reiſe im Balkan mußte ich feſtſtellen, daß— mit Ausnahme von Griechenland— das britiſche Anſehen noch nie ſo gering geweſen iſt. Man gibt zwar zu, daß unſere Aufrüſtung mächtig in Gang gekommen und England zum erſtenmal in Friedenszeiten die Wehrpflicht eingeführt hat. Aber beides wird als Bluff bezeichnet. Ueberall— wieder mit Ausnahme Griechenlands— iſt man über den Wert der britiſchen Garantien äußerſt Ein eigenarliger Unfall in Paris fiel dieser Tage ein Tankauto beim Wenden ins Wasser, wurde jedoch von dem Tank schwimmend an der Oberfläche gehalten, so daß gen Konnte. es die Feuerwehr verhältniflmäßig leicht ber⸗ Weltbild(.) ſkeptiſch.„Was, du lieber Himmel, könnt ihr denn tun, um Polen oder Rumänien zu helfen, wenn ihr das überhaupt ernſthaft beabſichtigt!“ Eine Unzahl Leute iſt ſich nur zu ſehr bewußt, daß der erſte Teil dieſes Satzes nur mit„nichts“ beantwortet werden kann, während der zweite auf die Annahme hinausläuft, daß die briti⸗ ſchen Bürgſchaften bewußt unredlich, ohne die geringſte Abſicht ſie einzulöſen, gegeben ſeien. Dieſe allerdings demütigende Beurteilung der britiſchen Politik erklärt ſich nicht ſo ſehr aus den ſchließlich mit München im September en⸗ denden Vorgängen, als durch den im März voll⸗ zogenen Untergang der Tſchechoſlowakei.„Eure Haltung gegenüber dem Sudetenland können wir verſtehen; handelt es ſich doch um Deutſche. Aber ihr habt die Tſchechen durch das Garan⸗ tieverſprechen veranlaßt, ſich mit den neuen Grenzen abzufinden. Daß ihr nichts getan habt, um dieſe Grenzen im März zu ſchützen, iſt ſchlechterdings unverſtändlich.“ Der Einwand, daß darüber kein Vertrag abgeſchloſſen worden ſei, wird als belanglos abgelehnt.„Ihr hattet doch euer Wort verpfändet“, ſagen alle die, die England zu kennen glaubten. Ebenſo nutzlos iſt der Einwand, daß England nur gemeinſchaftlich mit Frankreich, Italien und Deutſchland die Garantie gewähren wollte. Unter dieſen Umſtänden ſind die ſo kurz nach dem Bruch unſerer tſchechiſchen Bürgſchaft Po⸗ len und Rumänien angebotenen Garantien in den Donauländern faſt mit Hohngeläch⸗ ter aufgenommen worden. Nur das Bündnis mit der Türkei und die Garantie für Griechenland werden etwas anders angeſehen, da unſere Seemacht für ſie eingeſetzt werden kann und unſere vorderaſiatiſchen Reichsinter⸗ eſſen im Spiel ſind. Viele wohlbehütete Beſucher des Balkans werden über eine derartig faſt zyniſch anmu⸗ tende Beſchreibung der Einſchätzung der briti⸗ ſchen Politik ehrlich beſtürzt ſein— ſie mögen ſich damit tröſten, daß, wenn England ſchon nicht geachtet iſt, es doch wenigſtens beliebt iſt. Mit dem Reich liegt es gerade umgekehrt: wenn es auch geachtet iſt, ſo iſt es wenigſtens nicht beliebt.(Ein Troſt, den wir dem Verfaſſer die⸗ ſes Berichtes und ſeinen engliſchen Leſern gern gönnen.) Weltbild(M) barer Nähe des Palaſtes des Kalifen innege⸗ habt hat, hat Beigbeder während der ganzen Zeit des Bürgerkrieges pietätvoll in dem Zu⸗ ſtand erhalten, in dem Franco ſie benntzt hatte. Groß, ſchlank, mit glühendem Blick, ſo er⸗ ſcheint der neue Außenminiſter Spaniens dem Beobachter in ſeiner äußerlichen Erſcheinung. Man hat ihn mit den ſpaniſchen Granden ver⸗ glichen, wie ein Velazques ſie gemalt hat. Er lebt für Spaniens Größe, aber in dieſem be⸗ ſonderen, über die Meerenge von Gibraltar nach Afrika hinweiſenden Sinn, wo der einſt ſo glänzenden kolonialen Beſtimmung Spa⸗ niens ſich neue Aufgaben erſchloſſen. Eine hoch entwickelte Intelligenz, eine ſicher in ſich ſelbſt ruhende geiſtige Größe, die bis zu äußerlicher Härte gehen kann, ſo ſchildert man die Charak⸗ terzüge des neuen Außenminiſters Spaniens, der in ſeiner Laufbahn als kolonialer Organi⸗ Eine gute Cigorette will mit Verstand geraucht seinl ArlKan 35 erkeneenhhenräzuntrel Bughs us: Ei 5venhenSührudernemkens ſator, als Offizier und Militärattaché die Eigenarten ſeiner Begabung ſchon ſo mannig⸗ fach unter Beweis ſtellen konnte. Es iſt ſelbſt⸗ verſtändlich, daß ein Mann wie Beigbeder, der den ganzen Kampf des nationalen Spaniens um ſeine neue Geltung auf einem Poſten von entſcheidender Wichtigkeit mitgekämpft hat, ſein neues Amt in dem Geiſte führen wird, der den Kampf des nationalen Spaniens auch außen⸗ politiſch beſtimmt und überhaupt erſt möglich gemacht hat, nämlich im Geiſt der nationalen und autoritären Staatsauffaſſung, die Spanien unauflöslich mit den Mächten der Achſe Ber⸗ lin—Rom verbindet. Berlins Wappentiere sind da 23 Wr Die von der Stadt Bern der Reichshauptstadt zum Geschenk gemachten iungen Bären sind in ihrer neuen Heimat eingetroffen und haben ihr geräumiges Heim, den neuerbauten Bärenzwin⸗ ger am Köllnischen Park, bezogen. Bern führt ebenso wie Berlin einen Bären im Wappen. Wieltbild(M) —— — dann no —————————— „Bakenkreuzbanner“ Sonntaa. 20. Auauſt 1935 Eine zeilgemãſe 55⁵³ Der Paſſagierdampfer„Splendid Iſo⸗ lation“ pflügte die Wogen des Pazifiks. Er -war im Begriff vierhundert Engländer rings um und durch die Welt(ſoweit ſie nach demo⸗ kratiſchen Grundſätzen regiert wird) zu fahren. An Bord herrſchte jene ſonntägliche Ruhe, wie ſie in den Londoner Klubs auch an den Werk⸗ tagen vorgeſchrieben iſt, und es wäre faſt ge⸗ ſchehen, daß der Kapitän ſelbſt in dem Augen⸗ blick gegähnt hätte, als der Dampfer auf ein kleines aber ſpitzes Korallenriff lief. Nun mehr ſaß die„Splendid Iſalotion“ feſt. Aber das Wetter war gut, die See glatt und der Boden des Schiffes ebenſowenig be⸗ ſchädigt wie das Whisky⸗Lager. So konnte— während man weiterhin gähnend auf die An⸗ kunft eines der durch Funkſprüche herbeigeru⸗ fenen Dampfer wartete, die die„Splendid Iplation“ vom Riff abſchleppen ſollten— das ſonntägliche Bordleben ohne jede Störung fortgeſetzt werden. Der einzige, der keinen Sonntag hatte, war Joly, der Funker. Er ſaß in ſeiner Kabine, kontrollierte zum zehnten Male Leitungen und Spulen und verfluchte den Tag, an dem er geboren war. Als Brickworn, der erſte Offi⸗ zier, den Senderaum betrat, funkte Joly mit Tempo achtundneunzig.„Na“, fragte Brick⸗ worn,„alles in Ordnung?“ „Jawohl“, nickte Joly. Plötzlich aber hörte er auf, die Morſetaſte zu bearbeiten. Er ſah ſeinen Vorgeſetzten an, ſchluckte zweimal trok⸗ ken herunter, und dann ſagte er:„Ich will⸗ Ihnen ein Geſtändnis machen. In dem Augen⸗ blick, als das Schiff auf das Riff auflief, ſetzte der Funkapparat aus. Ich kann weder ſenden noch empfangen, und am allerwenigſten kann ich den Fehler finden.“ „Hm“, machte Brickworn,„und die Nachrich⸗ ten an den Kapitän, wonach die Dampfer „Newyork“ und„Waſhington“ uns zu Hilfe kommen—?“ „Die Amerikaner kommen uns nicht zu Hilfe,“ flüſterte Joly.„Niemand wird uns helfen. Ich habe gelogen.“ „Ausgezeichnet“, nickte Brickworn.„Kluge Lügen ſind beſſer als dumme Wahrheiten. Fahren Sie fort, und machen Sie zunächſt die Bordzeitung fertig. Die Druckerei und die Paſ⸗ ſagiere warten ſchon darauf.“ „Die Bordzeitung?“ ächzt Joly,„und woher ſoll ich die politiſchen Nachrichten nehmen!“ „Erfinden!“ lächelte Brickworn.„Oder meinen Sie, die Nachrichten, die Ihnen Lon⸗ don funkt, wären nicht erfunden?“ Die Hiobsbotſchaft Eine Stunde ſpäter wurden die Bordzeitun⸗ gen verteilt. Die Paſſagiere falteten ſie aus⸗ einander. Lord Poſton las, daß Berlin die Einkreiſung Großbritanniens und der Ver⸗ einigten Staaten fortſetze, daß der Bau einer künſtlichen deutſchen Inſel vor Neuyork faſt vollendet, und daß der erſte Unterwaſſer⸗Trans⸗ port von 72⸗Zentimeter⸗Ferngeſchützen bereits ebendort eingetroffen ſei. Der alte Cunning⸗ ham nahm zur Kenntnis, daß die Maul⸗ und Klauenſeuche in Deutſchland, Italien und Ja⸗ pan nunmehr auch auf die Menſchen überge⸗ griffen und bereits mehrere Städte mittleren Besuch bei Paul Ernst Von Curt Hotzel Reichsminiſter Ruſt— vor Zeit in dem Blatte der HJ,„Wille und Macht“, feſt⸗ aßelh„So iſt es ein beglückendes Zeichen, aß die Jugend ſich heute mit einem, Dichter wie Paul Ernſt auseinderſetzt, deſſen Schaffen aller Oberflächlichkeit ſeiner—33 abhold zu den großen Fragen des menſchlichen Lebens führt.“ Der Miniſter nennt Paul Ernſt dann eine„tra⸗ giſche Geſtalt“, deren Los es war,„einſam und unverſtanden von den Lebenden zu bleiben.“ Es ſei erlaubt, aus eigenem Erleben einige Erinnerungen zum Bilde dieſes großen Ein⸗ ſamen ſo wie es jetzt immer deutlicher vor den Nachlebenden, vor allem vor der Jugend erſteht. Als Fünfundzwanzigjähriger las ich 1919, mitten im Zufammenbruch des Vaterlandes, Paul Ernſts Aufſatzſammlung„Der Zuſam⸗ menbruch des Deutſchen Idealismus“. Auf Wanderungen in Oberbayern ſaß ich darüber und wurde hoch oben in der Bergeinſamkeit tief erſchüttert von der Hellſichtigkeit dieſer Er⸗ kenntniffe, die lange vor dem Weltkriege und ch mitten darin geſchöpft worden waren. Der Weg führte im Herbſt nach Heidelberg, und von dort aus ſchrieb ich im folgenden rühjahr an Paul Ernſt, ich müſſe zu ihm ommen... Wir waren ja alle einſam damals, die wir nicht mit dem breiten intellektuellen Auflöſungsſtrome ſchwammen. Im ſtrömenden Regen wanderte ich von Wolfratshauſen im Ifartale hinüber nach Kö⸗ nigsdorf und von da hinauf zu dem auf einem Hügel liegenden„Sonnenhof“ des Dichters. Er öffnete mir ſelber und ich ſehe ſein von einer grauweißen Haarfülle umrahmtes gü⸗ tiges und weiſes Geſicht noch immer vor mir, wenn ich heute einmal eines ſeiner Bücher in die Hand nehme. Drei Tage war ich Gaſt dort in der grünen leuchtenden Einſamkeit, von der Ernſt auf Gängen durch Felder und Wieſen fagte:„Sehen Sie— dieſes Leuchten, dieſes Smaragdgrün der Matten— das iſt ſchon Eknglische Schrecksekunde Umfangs nahezu enwölkert habe. Sir George Powerly nickte befriedigt, als er las, daß die Maßnahmen der italieniſchen Regierung gegen die Heuſchreckenplage in der Po⸗Ebene znu einer Ueberſchwemmungskataſtrophe geführt habe, die ſogar Südtirol unter Waſſer ſetzte. Lady Summermere fing faſt an zu gähnen, als ſie erfuhr, daß die Lage in Paläſtina ſich nach der Verhaftung von weiteren 12000 Arabern zu beruhigen beginne. Plötzlich aber ſtieß der dicke Millſtreet einen lauten Schrei aus. Er war in ſeiner Lektüre bis zu den Handels⸗ nachrichten gekommen, und in der Kurstabelle hat er· mit vorquellenden Augen geleſen:„Rand Mines 89,5(Vortag 166,3)“. Zehn Sekunden ſpäter war die„Splendid Iſolation“ ein einziges Tollhaus. Sir George Powerly lag auf dem Boden des-Decks, ſchlug in regelmäßigen Abſtänden mit dem Kopf auf die Planken und behauptete, er ſei ruiniert. Lord Poſton öffnete die Tür zum Maſchinenraum und rief:„Die Welt geht un⸗ ter!“ Der alte Cunningham aber ergriff eine Whisky⸗Flaſche, leerte ſie auf einen Zug und ks iut ſich was zerſchlug ſie auf dem Kopf der Lady Summer⸗ mere. Dieſe ſchrie dreimal den neuen Kurs der Rand Mines in den Ozean hinaus, fletſchte die Zähne, ergriff eine Axt, ſtürzte in Jolys Kabine und ſchlug mit einem gewaltigen Hieb auf den Funkapparat. Ein Klirren ging durch das Gewirr von Spulen und Röhren. Dann aber erhob ſich— in rhythmiſchen Abſtänden — ein leichtes Summen. Joly ſpitzte— indes die Lady bereits den Kapitän mit der Axt be⸗ drohte— ſeine Funker⸗Ohren, und kurz darauf ſtellte er feſt, daß ſowohl die Sende⸗ als auch die Empfangsanlage wieder in Ordnung waren. Kurz vor dem Dinner war die„Splendid Iſolation“ durch herbeigerufene Frachtdampfer flott geſchleppt. In einer Sonderausgabe der Bordzeitung hatte Joly ſeine erfundenen Mel⸗ dungen berichtigt oder ergänzt.„Achtzehn⸗ tuſend Araber in den Konzentrationslagern“ hieß es da in den Ueberſchriften,„Viertauſend Iren verhaftet“,„Japan und China ſchalten England⸗Handel aus“,„London nimmt ſämt⸗ liche Forderungen Moskaus an“,„Vierzehn neue Bombenanſchläge in London“,„Rand Mines 166,4“. „Uaaaẽnunhh!“ gähnten, nachdem ſie dies alles geleſen, die Paſſagiere,„da haben wir uns alſo ohne jeden Grund erſchrok⸗ Hans Ribau. um die flegüis Haliens Antwort auf die Bolkanpläne der Einkreiser rd. Rom, 19. Aug. Es tut ſich was rings um die Aegäis: eng⸗ liſch⸗franzöſiſche Offiziersabordnungen reiſen in die Türkei. Die griechiſche und die türkiſche Kriegsflotte unternehmen gemeinſame Manö⸗ ver zwiſchen Boſporus und Kreta, wührend England zur gleichen Zeit einige Schiffe in die⸗ ſelben Gewäſſer ſchickt. Längs der bulgariſchen Grenze ſchanzen türkiſche und rumäniſche Trup · pen in der Dobrudſcha und in Thrazien. Die türkiſche Preſſe hat Bulgarien gegenüber brüsk den Ton gewechſelt. Mit offenen Drohungen tritt man den Bulgaren gegenüber, und unter · ſtreicht dieſe Drohungen durch die gleichzeitige Abhaltung der rumäniſchen Manöver in der Dobrudſcha und der türkiſchen in Thrazien. 12 Diviſionen ſeien aufmarſchiert,„um Bul · garien zu warnen“, rufen die Türken, und auch die Griechen laſſen ihre Truppen an der bul⸗ gariſchen Grenze üben. Daß hinter dem allen England ſteht, das, wie „Lavoro Faſcgiſt a“ ſchreiht, auf dem Bal⸗ kan noch niemals ſo gearbeitet habe, wie jetzt, iſt klar. Ein ſicheres Bollwerk gegen dieſe ver⸗ geblichen engliſch⸗franzöſiſch⸗türkiſchen Bemü⸗ hungen iſt Albanien, wo ZItalien, das ſeit dem April 1939 dadurch auch ein Balkanſtaat iſt, ſcharf auf der Wacht iſt. Denn wenn die faſchi⸗ ſtiſche und mit ihr die albaniſche Regierung auch vor allem ein friedliches Aufbauwerk durchführen mit Urbarmachungen, Straßen⸗ bauten, mit ſtädtebaulichen Neugeſtaltungs⸗ plänen, mit der Anlage von Waſſerleitungen und neuen Induſtrien, dem Ausbau der Land⸗ wirtſchaft und der Häfen und mit der kultu⸗ rellen Förderung des Volkes, ſo wird auf der anderen Seite nicht unterlaſſen, die mili⸗ täriſche Kraft des Landes auf den höchſtmöglichen Stand zu bringen. Süden..“ Und ſein Geſicht war dann von einem tiefen inneren Glück erfüllt. Es kam ſehr ſelten jemand zu ihm in dieſer wirren und wilden Zeit, als Deutſchland zu⸗ ſammengebrochen war und auseinanderzu⸗ brechen drohte... Deshalb ſprach ſich der Ein⸗ ſame zu dem jungen Beſucher wohl auch rück⸗ haltlofer und aufgeſchloſſener aus, als es viel⸗ eicht unter glücklicheren Zeitumſtänden der Fall geweſen wäre.—— arbeitete damals am„Kaiſerbuch“ Die Welt wußte noch nichts davon, was da in der Einſamkeit des Son⸗ nenhofes zwiſchen Kuhſtall und einer der ſchön⸗ ſten und reichſten Büchereien Deutſchlands entſtand. Er ſchilderte mir den großen Plan des Werkes. Und dabei ſagte er mehrmals: „Empfinden Sie das— daß man ſich verant⸗ wortlich fühlt...?“ Und dann ſah er ſorgend und ſchmerzlich bewegt in die blaugrüne Weite des Landes hinaus. Als wir unter den Obſt⸗ bäumen am Wege hingingen, begann er von den Schwierigkeiten zu ſprechen, die ihm die enaue und anſchauliche Schilderung des länd⸗ ichen Lebens bereitete bei der Arbeit an ſei⸗ nem großen Kaiſerepos:„Man muß alles ge⸗ nau wiſſen, wenn man es dichten will... Mit romantiſcher Verblaſenheit ſei nicht gedient. Er lobte die Redlichkeit eines Jeremias Gott⸗ helf, der das Bauerntum wirklich gekannt habe und es alſo auch ſchildern konnte.. Paul Ernſt arbeitete in den frühen Morgen⸗ ſtunden am Kaiſerbuch, ehe noch das Haus lebendig wurde. Er habe verſucht, ſelber mit bei der bäuerlichen Arbeit ſeines Hofes Hand anzulegen, aber das ſei ihm unmöglich: dazu reiche die Kraft nicht mehr aus. Später las er und diktierte. Im übrigen lebte er ganz in bäuerlichen Verhältniſſen, ging im blauen Kit⸗ tel der Landleute der Gegend umher und ſorgte ſich um Viehſtand und Acker wie nur einer der vielgeplagten Bauern jener dunklen Zeiten. Wir ſprachen über die Novelle. Er hat ja viel nachgedacht über dieſe Kunſtform und viel Gutes darüber geſagt.„Es gehört viel Er⸗ leben dazu,“ meinte er, als ich von eigenen Verfuchen ſprach,„warten Sie damit, bis Sie älter geworden ſind...“ Tief war aber meine Die Vorausſetzung dafür wurde ſchon vor Mo⸗ naten mit der Errichtung der aus zwei Ar⸗ meekorps beſtehenden Albanierarmee und der Eingliederung des albaniſchen Heeres geſchaf⸗ fen. Gleichzeitig mit der Ankündigung der Reiſe des Grafen Ciano nach Albanien wird im italieniſchen Amtsblatt ein Geſetzesdekret veröffentlicht, das beſtimmt, daß die in Alba⸗ nien ſtehenden Soldaten und Unteroffiziere, deren Dienſtzeit abgelaufen iſt oder demnächſt ablaufen wird, unter den Fahnen be⸗ halten werden, Der italieniſche Außenminiſter Graf Ciano iſt am Samstag.20 Uhr nach Tirana abgeflogen. Zum Abſchied hatten ſich neben Parteiſekretär Miniſter Starace die Staats⸗ ſekretäre im Außen“, Innen⸗ und Luftfahrt⸗ miniſterium ſowie der italieniſche Botſchafter in Spanien, General Gambara, und meh⸗ rere hohe Beamte auf dem Flugplatz eingefun⸗ den. 45 Roſtlchaden fordert 17 Toie he. Bremerhaven, 18. Auguſt. In Bremerhaven fand die Verhandlung des Seeamts über die Keſſelexploſion auf dem Bre⸗ mer Dampfer„Berlin“ vom 17. Juli ſtatt. Die Beweisaufnahme ergab, daß durch Korro⸗ ſion eine Heizſchlange undicht geworden war und dadurch Heizöl in das Keſſelinnere gedrun⸗ gen war. Dies führte zu dem folgenſchweren Unglück in der Swinemünder Bucht, bei dem 17 Menſchen zu Tode kamen. Der Roſtſchaden iſt vom wachhabenden In⸗ genieur mehrfach dem Erſten Ingenieur gemel⸗ det worden, ohne daß die notwendigen Sicher⸗ heitsmaßnahmen ergriffen wurden. Der Erſte Ingenieur hat bei dem Unglück den Tod ge⸗ funden, eine Anklage konnte daher nicht er⸗ hoben werden. Die Maßnahmen der Schiffs⸗ leitung nach dem Unfall waren vorbildlich. Schreckenstzene auf dem Bahndamm Berlin, 19. Auguſt.(Eig. Meld.) Eine Schreckensſzene ſpielte ſich in der Nähe der Reichshauptſtadt auf den Ferngleiſen der Bahnſtrecke Berlin—Magdeburg ab. Auf einem Spaziergang, den eine Nervenkranke, die ſeit einiger Zeit in einer Heilanſtalt untergebracht war, mit einer Pflegerin unternahm, riß ſie ſich plötzlich von der Krankenſchweſter los und lief auf den Bahndamm, wo ein in Richtung Mag⸗ deburg fahrender Eilzug heränbrauſte. Die Frau wurde überfahren und auf der Stelle ge⸗ tötet. Junge Burſchen als„Frachtgut“ Berlin, 19. Auguſt.(Eig. Meld.) Zwei junge Burſchen aus Berlin wurden dieſer Tage in Saßnitz ausfindig gemacht, als ſie verſuchen wollten, als blinde Paſſagiere nach Schweden auszureißen. Sie hatten ſich auf dem Gelände der Hafenbahn unter dem Plan eines großen Kraftwagens verſteckt, der zum IIIIL Transport nach Schweden bereit ſtand. Sie hofften, auf dieſe Weiſe unbemerkt mit der Güterfähre über die Oſtſee verfrachtet zu wer⸗ Kklebt alles wiasserfest. Auch beim eppelinbou vetwencel. Uberoſlin uben ⁊020,30450,75pfg. den. Doch im letzten Augenblick wurden die Ausreißer von einem Bahnbeamten bemerkt, der ſie aus ihrem Verſteck hervorholte und dem nächſten Polizeibeamten übergab. kinzer mörder im euerkumpf erſchoſſen Karl Raders verschanzie sicdi in einem Wohnwagen München, 19. Auguſt.(HB⸗Funk.) Wie die Kriminalpolizeiſtelle München mit⸗ teilt, iſt der flüchtige Linzer Mörder Karl Raders in der Nacht zum Samstag in Nie⸗ derwaldkirchen(Kreis Niederdonau) geſtellt und erſchoſſen worden. Raders, der am Donnerstag zwei Kriminal⸗ beamte und einen Gendarmen niederſchoß und vermutlich auch die Ermordung des Bank⸗ beamten in Garmiſch-Partenkirchen auf dem Gewiſſen hat, hielt ſich in einem Wohnwagen Freude, als ich feſtſtellen konnte, daß ich mich mit ihm auf theoretiſchem Felde begegnete. Da waren Wie ic m um den Begriff des„Klaſ⸗ ſiſchen“, die ich ihm vorlegte, und die ſeine volle Zuſtimmung fanden. Er ſchien ein gewiſſes Glück ſeinerſeits zu empfinden bei der Be⸗ obachtung, daß die jüngere Generation da und dort ſeinen Weg ging und weiter ſuchte. Er verwies in der Baukunſt auf ſeinen Freund Teſſenow. Damals ſtand auf allen Gebieten der Expreſſionismus in Blüte, und man wurde als beſchränkt angeſehen, wenn man ſich um Klaſſizität bemühte. Daß aber„Form“ mehr iſt als Schale— das grade hatte ja Ernſt ſein Leben lang gelehrt. Und ſo kam die Verpflich⸗ tung zur Klarheit ſchon damals als ethiſcher Imperativ heraus. „Das Schlimmſte iſt die Dummheit.“ pflegte er zu ſagen, wenn man von der trüben Gegenwart von 1920 ſprach, Er meinte damit zugleich das geſtürzte alte, wie das neue Sy⸗ ſtem der Revolte von 1918. Er war ein ſcharfer und unerbittlicher Kritiker. Er kannte ſeinen Wert und war ſtolz auf ſeine Einſamkeit. So wurde der Beſuch auf dem Sonnenhof zu einem Lichtblick in düſterer Zeit und ein Weg⸗ weiſer in eine beſſere Zukunft. Ueẽnes Werk von Max Seeboth Uraufführung im Magdeburger Kreuzgang Im Magdeburger Kreuzgang wurde ein Adagio für Streichquartett und Flöte des Kom: poniſten Max Seeboth uraufgeführt. Das Werk iſt von einer ſtärkeren koloriſtiſchen Fähigkeit und Durchſichtigkeit im melodiöſen Liniengewebe getragen. Flöte und Streicher umſpielen ſich in reizvoll differenzierten Wohl⸗ klang und feiner Ausfeilung. Das thematiſch überaus klare, auf breite Wirkung geſtellte Werk, das eine Fülle von Ausdrucksmitteln präſentiert, läßt die melodiſche Linie ſchönſtens ausſchwingen. Toni Breuer hob mit dem Kade⸗Streichquartett das Werk aus der Tauſe. Dr. Kurt Varzes ſandt. verborgen, wo er offenbar einen Teil der Nacht verbringen wollte. Als er umzingelt wurde, eröffnete er auf die Einheiten der j⸗Totenkopf⸗ verbände das Feuer, das von dieſen erwidert wurde. Hierbei fand Raders den Tod. Die Identität des Garmiſcher Raubmörders iſt ebenfalls geklärt. Es handelt ſich bei ihm um den am 19. November 1912 geborenen Erich Glaſer aus Wien, der alſo mit dem Linzer Mörder, der, wie gemeldet, in Niederwaldkir⸗ 1 8 und erſchoſſen wurde, nichtiden⸗ i iſt. Kleiner Kulturspiegel Ausſtellung„Wille und Tat“ in Wies⸗ aden. Das Inſtitut für Deutſche Kultur⸗ und Wirtſchaftspropaganda veranſtaltet unter Mitwirkung der Gauleitung Heſſen⸗Naſſau vom 25. Auguſt bis 10. September in Wiesbaden die große Ausſtellung„Wille und Tat“. Die 15 großen Hällen der Schau ſind be⸗ reits fertiggeſtellt, ſo daß mit dem Innenausbau be⸗ gonnen wird. ju. Altarbild wurde dreifach bemalt. Bei Erneuerungsarbeiten in der Dorftirche von Alt⸗Mör⸗ bitz bei Borna machte der Beauftragte des Landesamts ür Denkmalspflege eine intereſſante Entdeckung. Bei eſichtigung eines aus dem Jahre 1710 ſtammenden Altarbildes ſtellte er feſt, daß 5 unter der bemalten Leinwand eine Darſtellung des Abendmahls aus der Reformationszeit und außerdem Malereien aus der Zeit um 1430 befanden. So zeigte das Bild eine doppelte Ueberlagerung aus verſchiedenen Zeiten. Das Gemälde wurde zur Frau Hedwig Stehr geſtorben. Im fpfa⸗ ge Si⸗ W i 0nde a r, die Gattin de ters Hermann Stehr. ii Abſchluß der Befreiungsfeſtſpiele in Ege, Die„Sudetendeutſchen Befreiungsfeſtſpiele 1939“b in——2 finden am 20. Auguſt ihren lu und zwar mit der Aufführung von„Wallenſtein“, Am 155 uguſt geht zum letztenmal in dieſer Spielzeit F Tell, in Szene. Zehntauſende haben in ieſem Jahre durch ihren Beſuch der Feſtſpiele ein Bekenntnis zu Schiller abgegeben. Ihm und ſeinem Werk hat die Stadt Eger eine Weiheſtätte geſchaffen Mert Nlchand Waglers, aulch rleprich Schflers Sia⸗ gners, auch Friedri illers Dra⸗ men eine dauernde Heimat zu werden. 13 Jakob Schaffner kommt zum Dobera⸗ ner Dichtertag. Zum Doberaner Dichtertag am 19. und 20. Auguſt, zu dem Vertreter aus faſt allen niederdeutſchen Gegenden kommen, werden auch der Arktis⸗Forſcher, Maler und Dichter Joſt Artur Pfleg⸗ haar, der große ſchweizeriſche Dichter Jakob Schaff⸗ ner und Prof. Dr. von Leers erwartet. Jung⸗Buchhändler tagen in Heili⸗ gendamm. Wie im vergangenen Jahr ſind auch in dieſem Sommer eine große Anzahl Jung⸗Huch⸗ händler aus dem Reich in Bad Dobergn⸗Heiligen⸗ damm verſammelt, um an einer von der Reichsſchrift⸗ tumskammer veranſtalteten berufskundlichen Arbeits⸗ woche teilzunehmen. Sie ſteht unter Leitung des Neu⸗ ſtrelitzer Dichters Erhard Wittek. 0 eſtaurierung nach Dresden ge⸗ Nicht 1 zu denen Körper z die alle Es iſt ei die Aug tuende 2 der friſch chen lang fen konn Ins G für uns für die die Verp gen zu einen Ur legenheit weiß nic Grünfläc Stadtkör Grün ko Häuſer e mühunge anlagen das in jedem E den. Re⸗ ſich jeder ſchnell de efördert 5 Un 14l gut 1 22754 blühen d von der iſt; bild Eigenhei Sandtorf wenigen ein einzi ben, von rungen 1 unterein⸗ en, wel Vorzug Auf d anbrir 5 Sands Hitze „——— uſt 1030 ————— ole Auguſt. dlung des dem Bre⸗ Juli ſtatt. rch Korro⸗ örden war re gedrun⸗ enſchweren t, bei dem enden In⸗ eur gemel⸗ jen Sicher⸗ Der Erſte n Tod ge⸗ nicht er⸗ er Schiffs⸗ Idlich. ndamm g. Meld.) der Nähe gleiſen der Auf einem e, die ſeit tergebracht riß ſie ſich 3 und lief tung Mag⸗ auſte. Die Stelle ge⸗ tgutꝰ g. Meld.) n wurden emacht, als agiere nach n ſich auf dem Plan „ der zum sserfest. verwencel. 0350, 75pfg. ſtand. Sie t mit der et zu wer⸗ vurden die n bemerkt, ſe und dem ſſen der Nacht ſelt wurde, ⸗Totenkopf⸗ 'n erwidert od. ubmörders ch bei ihm renen Erich dem Linzer derwaldkir⸗ ichtiden⸗ ——— 1 in Wies⸗ Kultur⸗ und Mitwirkung uguſt bis 10. ellung„Wille hau ſind be⸗ nausbau be⸗ ju. malt. Bei on Alt⸗Mör⸗ Landesamts deckung. Bei ſtammenden der bemalten ihls aus der ien aus der s Bild eine Zeiten. Das Dresden ge⸗ Jahre alt eſiſchen Dich⸗ ſpiele in ungsfeſtſpiele ren Abſchluß nſtein““ Am ſer Spielzeit de haben in Feſtſpiele ein und ſeinem tte geſchaffen zayreuth dem chillers Dra⸗ Dobera⸗ hichtertag am us faſt allen en auch der Artur Pfleg⸗ 5 Schaff⸗ t. n Heili⸗ hr ſind auch Jung⸗Buch⸗ an⸗Heiligen⸗ Reichsſchrift⸗ hen Arbeits⸗ inng des Neu⸗ „Bakenkreuzbanner“ Groß-Mannheim Sonntag, 20. Auguſt 1939 Hnsd grine zeſien Nicht nur die Sonne iſt es, die gerade jetzt zu den wichtigſten Faktoren für einen geſunden Körper zählt, ſondern auch die„grüne Farbe“, die alle dieſe ſommerlichen Tage kennzeichnet. Es iſt eine alte Erfahrung, daß das Grün auf die Augen eine geradezu wunderbare wohl⸗ tuende Wirkung hat. Müde Augen werden wie⸗ der friſch und lebendig, wenn ſie ein paar Wo⸗ chen lang täglich über Wieſen und Felder ſtrei⸗ fen konnten. Ins Grüne ſehen! Eine wichtige Forderung für uns alle. Daraus ergibt ſich zugleich auch für die Verwaltung einer jeden Stadt ELBEO Strumpfe mit Weltrut Nulenle l. Ueclela- MAVιIς ι ι οιαοιοι—=„%ιςεειειιιινι „A die Verpflichtung, recht viele Grünanla⸗ gen zu ſchaffen. Gerade Menſchen, die ſich einen Urlaub nicht leiſten können, ſoll man Ge⸗ legenheit geben, im Grünen zu verweilen. Man weiß nicht erſt ſeit geſtern und heute, daß die Grünflächen mit Recht als die„Lungen“ eines Stadtkörpers bezeichnet werden können. Dem Grün kommt daher im ſteinernen Meer der Häuſer eine beſondere Bedeutung zu. Alle Be⸗ mühungen einer Stadtverwaltung, die Park⸗ anlagen und Schmuckplätze zu erweitern, wie das in Mannheim der Fall iſt, werden von jedem Einſichtigen ſtets freudig begrüßt wer⸗ den. Recht viel ins Grüne ſchauen, das ſollte ſich jeder merken, bevor der Sommer nur zu ſchnell dem Herbſte die Tore öffnet..H. Standkonzerk am Waſſerturm Am Sonntag von 11.30 bis 12.30 Uhr Das Muſikkorps II/IR 110 unter Leitung von Muſikkorpsführer Oberfeldwebel Kirch⸗ ner gibt am 20. Auguſt von 11.30 bis 12.30 Uhr ein Standkonzert am Waſſerturm. Nachſtehend die Spielfolge:„Marinarella“, Ouvertüre von Fucick, Fantaſie über vier deutſche Lieder von H, Schmid,„Sirenenzauber“, Walzer von E. Waldteufel,„Singende Soldaten“ Potpourri von F. Husadel,„Das neue Deutſchland“, Marſch von Koch. Dahlienblüte auf der Blumenau In den Kleingärten und in den Siedler⸗ ärten blühen jetzt die Dahlien. Die ſchönen chen Tage der zurückliegenden Woche haben die Blüte der Dahlien außerordentlich gefördert, ſo daß man jetzt von der Hochblüte ſprechen kann. In beſonders reichem Maße Unitormen. tur alle Truppenteile. Reichhaltig. Tuchlager 2, Josef EEBIL E ,, 2273⁴ 5e eine Treppe blühen die Dahlien auf der Blumenau, wo man von der Buntheit und der Menge beeindruckt iſt; bildet doch das Gelände zwiſchen der Eigenheimſiedlung und der Steilabfall zum Sandtorfer Bruch, nur von einigen Hecken und wenigen anderen Anpflanzungen unterbrochen, ein einziges Blütenmeer. Die einzelnen Far⸗ ben, vom kräftigſten Rot über alle Schattie⸗ rungen bis zum zarteſten Weiß, wetteifern untereinander, wie es auch ſchwer fällt, zu ſa⸗ gen, welcher der vielerlei Sorten man den Vorzug geben ſoll. Ferienftreuden der Daoheimgebliebenen Kleine Mannheimer Stadtchronile Richtbaum auf dem GEcé-Bahnhof Der neue OEc⸗Bahnhof der-Strecke nach Weinheim unmittelbar hinter der Hauptfeuer⸗ wache iſt in ſeiner Fertigſtellung ſo weit ge⸗ diehen, daß die Dachkonſtruktion ſamt dem hölzernen Rohbau des in der Mitte des Spitz⸗ giebels ſtehenden Türmchens errichtet werden konnte. Nach Abſchluß der arbeiten ſtellte man auf dem Dachgiebel den mit bunten Bändern gezierten Richtbaum auf. Schon jetzt kann man erkennen, wie gut der neue Bahnhof, deſſen Erſtellung ja mit zu den Neugeſtaltungsarbeiten am neckarſtadtſeitigen Brückenkopf der Friedrichsbrücke gehört, ſich Auf der Friedrichsbrücke wird in diesen Wochen eifrig an der Konstruktion der Hauptträger gearbeitet, bei denen man die Verstärkungen anbringt und all die vielen anderen notwendigen Arbeiten vornimmt. Gleichzeitig ist man dabei, die gesamte Konstruktion mit dem Sandstrahlgebläse von allem anhaftenden Schmutz und vor Hitze unter der Schutzmaske mit dem zroßen Glasfenster das Sandstrahlgebläse bedienen zu müssen. allem von dem alten Farbanstrich zu befreien. Es ist keine leichte Arbeit, bei der Aufn.: Hans Jütte(3) Ferienzeit— Reisezeltl Nicht für alle trifft es zu, daß sie in den Fe⸗ rienwochen ihr Bündel schnüren und fern der Heimat die Urlaubstage verbringen können. Gar mancher Volksgenosse verbringt seine Ferien Zzu Hause, macht von hier aus seine Wanderungen, seine Ausflüge, seine Omnibusfahrten,. erholt sich in seinem Kleingar- ten. Die vielen Ausflüg- ler, die man jetzt an Wo- chentagen an den Bahn- höfen sieht, gehören Zzu denen, die danach trach- ten, die Ferienfreuden der Daheimgebliebenen nach Kräften auszunützen. Wir Mannheimer sind in der beneidenswerten Lage, unsere Ferien auch in und auf dem Wasser verbringen zu können. Der Rhein fließt ja 50 nahe an der Stadt vor- bei daß die schönen sommerlichen Tage im Strandbad verbracht werden können. Wer es aber ganz beduem auf dem Wasser haben will, für den gibt es so viele Fahrtmöglichkeitenstrom- auf- und stromab, mitten durch die schöne Land- schaft unserer engeren Heimat. Wenn an heißen Sommertagen bei der Rheinfahrt erfrischender Wind über das Deck streicht und man behag- lich auf dem Sonnendeck liegt, dann kennt die Glückseligkeit keine Gren- zen mehr. Und wenn dann gar àn Abend die Lichter im Wasser spie- geln und der perlende Wein im Glase funkelt, dann möchte man nur wünschen, daß eine solche Fahrt nicht so rasch ihr Ende finden möge. Fe⸗ rienglück— Ferienfreüde der Daheimgebliebenen! Aufnahmen(14) und Zu- sammenstellung: H. Jütte in die Gegend einfügt und wie der Bahnhof zweifellos zu einer Zierde des wichtigen Ver⸗ kehrsknotenpunktes wird. Die täglichen Verkehrsunfälle. Am Freitag ereigneten ſich hier vier Verkehrsunfälle; da⸗ bei wurden drei Perſonen verletzt, ſieben Kraftfahrzeuge und ein Fahrrad beſchädigt. Sämtliche Verkehrsunfälle ſind auf Nichtbeach⸗ tung der Verkehrsvorſchriften zurückzuführen. „Verkehrsüberwachung. Bei der Verkehrs⸗ überwachung am Freitag wurden 13 Fahrzeug⸗ führer angezeigt, weil ſie das Vorfahrtsrecht nicht beachteten bzw. rückſichtslos fuhren. Außerdem wurden 13 Perſonen gebühren⸗ pflichtig verwarnt. Wegen groben Unfugs mußten ſieben Perſonen zur Anzeige gebracht werden. We⸗ 2— nigſteim amnn , Heiltklima-Kurort 4 Neren Her, Geföße, htonchiol· asthmo, krschõpfung Berienaufenmai 3 VVSr K Un .A gen Bettels wurde ein auf der Durchreiſe be⸗ iindlicher Mann feſtgenommen. 87. Geburtstag. Seinen 87. Geburtstag feiert am 22. Auguſt in körperlicher Peter Nalbach(Spiegelfabrik⸗Kantine). Wir gra⸗ mulieren dem Jubilar, der viele Jahre auf dem Khein als Kapitän fuhr, aufs herzlichſte. Hohes Alter. Ihren 90. Geburtstag feiert zeute in geiſtiger Friſche Frau Anna Leiſt Witwe, Waldparkſtr. 29. Herzlichen Glückwunſch. Ehejubiläum. Am heutigen Sonntag begeht Friedrich Göhring mit ſeiner Ehefrau Luiſe geb. Jung, Karl⸗Treub⸗Straße 16, das 40jäh⸗ rige Ehejubiläum. Wir gratulieren. Mannheims ſchnellſter Rennhund wird er⸗ mittelt. Die Fachſchaft für Windhundliebhaber e. V. im Reichsverband für Hundeweſen(Rh), Ortsfachſchaft Mannheim, führt am Sonntag, 20. Auguſt, auf der Phönix⸗Kampfbahn einen Vergleichslauf der ſechs ſchnellſten Greyhounds durch, um hierbei den ſchnellſten der Ortsfach⸗ ſchaft Mannheim zu ermitteln. Der Greyhound iſt das ſchnellſtlauſende Tier der Erde. Hundert Meter werden in ſechs Sekunden durcheilt. Für alles Zarte und Feine die ſchonende perſil⸗Kaltwäſche! perſil wäſcht alles, was waſchbar iſt! —— ————— Pfalzbaubeſuchern von „hHakenkreuzbanner“ Hamburg iſt ein ſchönes Städtchen. Mmannheimer hHitlerjungen lernten die Nordmark kennen/ 2000 Jungen und Mädel waren auf Großfahrk Wenn rund 2900 Jungen und Mädel aus der Südweſtecke des Reiches ſich an der Groß⸗ fahrt des Gebietes Baden beteiligen, kann Mannheim freilich nicht fehlen. So waren auch in dem 2. Sonderzug, der Freitagfrüh wieder in die badiſche Heimat zurückkehrte, Mannhei⸗ mer Hitleriungen dabei, die nun natürlich ſo viel zu erzählen haben, daß das gute Groß⸗ mütterchen mit ihren netten Geſchichten für⸗ wahr erſtaunt wäre, was die heutige Jugend nicht alles ſehen und erleben darf. Wie der Anfang einer luſtigen Volksweiſe lautet, ging es auch unſeren Jungen, denn in Hamburg, wohin der Sonderzug all die mit Recht ob der kommenden Dinge neugieri⸗ gen Jungen und Mädel als Ausgangspunkt aller Wanderungen führte, fing ein neues Le⸗ ben an. Zunächſt galt aber der Beſuch dem rei⸗ zend gelegenen Travemünde, wo ſogleich die Senſationen für unſere Jungen begannen. Da breitete ſich zum erſtenmal für die meiſten die weite, weite See aus. Während einer Dampferfahrt ſah man dann einige Schiffe unſerer ſtolzen Kriegsmarine. Das Verſuchs⸗ boot„Strahl“ konnte ſogar beſichtigt werden. Man kann ſich vorſtellen, wie unſere Manne⸗ mer alles mit ihren fachmänniſchen Seemanns⸗ 50 könnte wohl ein leichtes Lied beginnen. Voller Musik ist hier der Herbst und jeder log verklingt leicht wie ein Uied. WIEsnADEVSs HEnUuSTWOCHEN 1. SkpfkMsks- 2. OosER augen(Mannheim hat eben auch einen nicht unbedeutenden Hafen!) kritiſch betrachteten. Tipptopp fauber an Bord— dafür ſorgt auch hier der„Spieß“! Bevor es wieder zurück nach Hamburg ging, um das deutſche Tor zur Welt etwas näher „Runner muß er!“ Auin.: Hans Jütte Ueẽnes von der pfalzbau⸗Kleinkunſtbühne Die zweite Auguſthälfte bringt auf der Kleinkunſtbühne im Ludwigshafener Pfalzbau wieder abwechſlungsreiche Darbietungen. Ein⸗ leitung bildet, wie üblich, der künſtleriſche Tanz; Gretel Dahlon verrät in einer Spit⸗ zen⸗Gavotte neben einer guten Schule eine reiſe, natürliche Begabung. Dieſe kommt noch mehr in dem Cancan zum Ausdruck, dem um die Jahrhundertwende zum Beſtandteil aller. KAο O ν οενεοι SE · HSCHt.—60,.15, 2. gabaretts und Varietébühnen zählenden, auf⸗ reizenden Tanz mit ſeinen unzweideutigen Geſten und Bewegungen. Sehr gut gefallen hat auch der neckiſche Holzſchuhtanz. Eine Ball⸗, Reifen⸗ und Springkombination in Vollendung bringt Heinz Hoff, der den ſeiner früheren Ver⸗ pflichtung her noch in beſter Erinnerung iſt. Den künſtleriſchen Fortſchritt erkennt man da⸗ ran, daß das frühere Seilſpringen durch das kennenzulernen, beſuchten unſere Jungen die ſchöne, bei uns leider weniger bekannte„hol⸗ ſteiniſche Schweiz“. Ein See reiht ſich an den andern und bilden eine rieſige Seenplatte, an deren Ufern reizende Orte liegen, wie Eutin, Plön und Preetz, wo natürlich jeweils Raſt ge⸗ macht wurde. Dann gings raſch nach Kiel: dort ſah man ganz gewichtige„Brocken“, ſo den im Bau befindlichen ſchweren Kreuzer „Prinz Eugen“, das Flugzeugmutterſchiff „Graf Zeppelin“ uſw. Dem in der Nähe ge⸗ legenen Marine⸗Ehrenmal wurde auch ein Be⸗ ſuch abgeſtattet. Auf„Hein Godenwind“ Die Zwei⸗Millionenſtadt Hamburg nahm dann unſere Jungen auf, wo ſie ſich auf der bekannten ſchwimmenden Jugendherberge„Hein Godenwind“ äußerſt wohl fühlten. Von Bord aus konnte man da das Ein⸗ und Ausfahren der Ozeandampfer beobachten, konnte feſtſtellen, daß ſich von Stunde zu Stunde das Bild des Hafens ändert. Dennoch wurde mit einer Bar⸗ kaſſe eingehend der Hafen beſichtigt, auch ein großer Dampfer, und zwar die erade aus Südamerika zurückkommende„, auerland Außerdem konnte das ſtolze Ko⸗Schiff„Wil⸗ helm Guſtloff“ bewundert werden, das noch im Bau befindliche Panzerſchiff„Bismarck“, man⸗ cher große und kleine Dampfer aus aller Her⸗ ren Länder, Walfangboote mit ihren„komi⸗ ſchen“ Oeffnungen am Heck. Vergeſſen wurde natürlich nicht, dem großen Hagenbeck'ſchen Tierpark einen Beſuch abzuſtatten, wo es gar vieles zu tun gab. Doch deswegen ſoll unſer liebes Mannem nicht verleugnet werden, im Gegenteil. Zum Abſchluß ſprach auch vor den Teilneh⸗ mern des 2. Sonderzuges in dem ſchön gelege⸗ nen Blankeneſe der plattdeutſche Heimat⸗ dichter Rudolf Kienau, der eigene Gedichte vor⸗ trug und auch von ſeinem Bruder Gorch Fock erzählte. Es war eine ſchlichte und doch ſo er⸗ hebende Feierſtunde. Es hätte wohl nichts Schöneres als Abſchluß dieſer Großfahrt der badiſchen Hitlerjugend geben können, denn wir dürfen nicht nur die Schönheiten des einzig⸗ artigen Landes ſchauen, ſondern müſſen auch die Menſchen kennenlernen.—0 Beim Klang der Geigen und Saxophone Streifzug durch die Unterhaltungsmuſik in unſeren Konzert⸗Kaffeehäuſern Im„Koſſenhaſchen“ gaſtiert augenblick⸗ lich Kiß Lajos mit ſeinen Soliſten. Er iſt zwar nicht identiſch mit jenem berühmten un⸗ gariſchen Zigeunerprimas, aber Kiß Lajos, der nun ſchon ſeit 1921 in Deutſchland lebt, iſt den⸗ noch ein gediegener Könner auf ſeiner Geige. Er pacrt ausgefeilte Technik mit einem beſeel⸗ ten Ton, und wenn die ſieben Mann Konzert⸗ muſik machen, hat man das Empfinden, daß das ihr eigentliches Element iſt, in dem ſie mit einer ans Kammermuſikaliſche grenzenden Ach⸗ tung vor dem Komponiſten an die ſeweilige Aufgabe herangehne. Das zeigten ſie in ge⸗ ſchmackvollem Vortrag aus„Schuberts Skizzen⸗ buch“, Tſchaikowskys„Capriccio italien“, Rach⸗ maninoffs„Prelude“ oder auch in kleineren muſikaliſchen Perlen vie Michelis„Kußſere⸗ nade“, Schönians Serenade„Arabeske“ und ähnlichem. Und wenn Kiß Lajos in einer Lied⸗ folge original ungariſcher Volksweiſen ſo aner⸗ kannt ſchöne Melodien wie„Csak esy kis läny...“ oder„Magasan repül a daru...“ aufſpielt, dann trägt er einen ſpürbaren Hauch jenes völkiſchen Melodienreichtums in den Raum, wie er dem Magyarentum eigen iſt. Aber auch die Muſik mit Tanzcharakter erfährt durch dieſe Kapelle eine dezente Behandlung. Im Palaſtkaffee„Rheingold“ ſorgt Hanns Richrath mit einer acht Stimmen ſtarken Kapelle für die muſikaliſche Unterhal⸗ tung. Er baut ſeine Kapelle vom Klavier her, doch ganz ähnlich in der Bevorzugung der Streichmuſik auf. In der Ouvertüre zu„Mi⸗ gnon“, im Torero⸗Lied aus„Caxmen“ wie auch in einer der„moderniſierten“ Cſärdas⸗Muſiken Kommt Staffelung des Arbeitsbeginns? oder in einer Paraphraſe über das Kreuderſche Lied„Schön war die Zeit“ zeigte Richrath am Flügel wie auch Hans Kott auf der Prim⸗ geige anſprechendes ſoliſtiſches Können. Auch hier gewährleiſtet eine entſprechende Vielſeitig⸗ teit in der Beſetzung entſprechenden Wechſel in der Inſtrumentierung. Dazu kommen als Son⸗ derheit zwei Sänger, von denen ſich Tenor Keitel und Bariton Berckling in den konzertanten und den Tanzmuſikteil mit Schla⸗ germelodien teilen. Auch dieſe Unterhaltungs⸗ muſik wird mit Empfinden für Melodik und Rhythmus gepflegt. Das Kaffee Wien wartet nun zum zwei⸗ tenmal mit der Kapelle E. Fiſcher⸗Alkar auf, einer ebenfalls das Element der unterhal⸗ tenden Konzertmuſik bevorzugenden Kapelle auf, bei der Fiſcher⸗Alkar ſelbſt den Geſangsteil (Bariton) innehat, den er mehr rezitativiſch pflegt. Außerdem iſt die Orcheſtergitarre ſein Inſtrument. Von dem Akkordeonſoliſten Hans Sonnenberg gefiel namentlich Suppés Ouvertüre„Leicht Cavallerie“ dank einer ge⸗ ſchmackvollen Auffaſſung und einer wendigen Technik. In einer eigenen Bearbeitung über das Lied„Heimat“ von Strecker und einigen Tonfilmmuſiken(die Kapelle ſpielt grundſätzlich keine engliſche Tanzmuſik) verlieh die zurück⸗ haltende Beſetzung bei Einſatz von mitunter drei Sarophonen den Vorträgen eine ange⸗ nehme Note. Operettenmelodien wie die aus der„Fledermaus“, die wir gerade hörten, Bal⸗ laden und ſonſtige beliebte Muſikſtücke ſtehen meiſt im Vordergrund der Spielfolge. Hanns German Neu. Die Uotwendigkeit wird immer mehr eingeſehen/ Tnpiſierung der Straßenbahnen Wir brachten dieſer Tage einen Aufſatz über das Zuſtandekommen der ſogenannten erlehrs⸗ ſpitzen und die Möglichteit, ſie„abzubiegen“. In dieſem Zuſammenhang dürfte nachſtehende Be⸗ trachtung von Intereſſe ſein, die ſich auch mit der Typiſierung der verſchiedenen Verkehrsmittel be⸗ ſchäftigt. Mit dem gewaltigen Wirtſchaftsaufſchwung iſt die Aufgabe der Gemeinden, dem ſtark ge⸗ wachſenen nn gerecht zu werden, immer ſchwieriger geworden. Vor allem han⸗ delt es ſich um die Befriedigung des vermehr⸗ ten Spitzenbedarfes des Berufsverkehrs und um den Aufbau und Ausbau der Verkehrsbe⸗ triebe ſowie die Förderung der Motoriſierung. Aus unſerer Schweſterſtadt Ludwigshafen weitaus ſchwierigere Springen über rotierende Stangen erſetzt wurde. 3 Als moderner Täuſchungskünſtler hat Lo u⸗ perti allabendlich den meiſten Beifall. Ganz hervorragend ſein Trick mit den ungezählten brennenden Braſil⸗Zigarren und die„Zaube⸗ rei“ mit den zerriſſenen Zeitungen. In Ver⸗ bindung mit den vielen anderen Kunſtſtückchen nach der Deviſe„Geſchwindigkeit iſt keine Hexe⸗ rei“ eine in ihrer Neuheit und Fertigkeit wirk⸗ lich unterhaltſame, beſtechende Leiſtung. Den Beſchluß des Abends bilden Luck un d ein in ihrer komiſchen Szene„Das verpaßte Stelldichein“, einer an ſich nicht neuen, aber gut herausgebrachten Kombination von Clow⸗ nerie und Akrobatik. In den den Künſtlern in reichem Maße geſpendeten Beifall darf ſich auch Robert Bruckerhoff mit ſeinen Soliſten teilen, der den Künſtlern ein verſtändnisvoller Begleiter iſt und außerdem mit frohen Unter⸗ haltungs⸗ und Tanzweiſen aufwartet.— zr— Luftpauſchalreiſen ⸗ in dieſem Jahre länger Die Flugpauſchalreiſen, die wohl die mo⸗ dernſte Form des Reiſens darſtellen, haben in dieſem Jahre einen beſonders lebhaften Zu⸗ ſpruch gehabt. Die Deutſche Lufthanſa hat ſich daher entſchloſſen, dieſe Reiſen, die ſich bisher nur auf dey Sommer beſchränkten, in dieſem Jahre erſtmalig bis in den Spätherbſt zu ver⸗ längern. Neben den bereits beſtehenden Pau⸗ ſchaltouren werden neue Luftreiſerouten von Wien nach Italien und von Hamburg nach Dänemark eingeführt. Hierzu ſchreibt nun„Der W daß man ſich ernſthaft mit der Frage befaſſe, wie der Nahverkehrsbetriebe durch die ſich noch vermehrende Berufsver⸗ kehrsſpitze begegnet werden kann. Der Ge⸗ danke, daß hier nur eine Staffelung des Ar⸗ beitsbeginnes und eine unterſchiedliche Ar⸗ beitszeit der einzelnen örtlichen Induſtrie⸗ unternehmungen, Behörden, Schulen uſw. Ab⸗ hilfe ſchaffen könne, gewinne auch in den Krei⸗ ſen der Wirtſchaft und Verwaltung immer mehr Raum. Eine Regelung erſcheine dringend erwünſcht. Mit beſonderer Energie würden auch die Typiſierungsarbeiten fortgeſetzt. Dieſe Arbei⸗ ten erſtreckten ſich nicht nur auf die kommuna⸗ len Kraftfahrzeuge. Auch die Straßenbahnwa⸗ gen würden einer ſolchen Typiſierung unter⸗ worfen werden. Wegen manigfaltiger Beſtre⸗ bungen der zentralen Reichsverkehrsverwal⸗ tungen, der Reichspoſt und der Reichsbahn. ſei eine klare der Verkehrsbetätigung gegenüber den zerkehrsunternehmungen der Gemeinden unbedingt erforderlich. der ſtarken Belaſtung Schönwelter mit Gewitlerneigung Bericht der Reichswetterdienſtſtelle Frankfurt/ M . Begünſtigt durch die ſtarke Erwärmung der letzten Tage bei gleichzeitiger chung kam es am Freitag in unſerem Gebiet zu den erſten vereinzelt auftretenden Gewit⸗ tern. Die Neigung zu örtlichen Gewitterſtörun⸗ gen bleibt auch erhalten, doch dauert im Grunde der Schönwettercharakter fort. Vorherſage für Sonntag: Stellenweiſe Früh⸗ nebel, ſonſt vielfach heiter und bis auf verein⸗ zelt auftretende örtliche Gewitter trocken. Tagsüber recht warm, Winde meiſt um Oſt. Ausſichten für Montag: Vielfach heiter, doch nicht allgemein ſtörungsfrei. OOas ist fieuto Cos? Sonntag, 20. Auguſt Planetarium: Lichtbildervortrag. 5 Kieinkunſtbühne Libelle: Kabaxett und Vaxieté. Konzert: Plankenkaffee Koſſenhaſchen, Palaſtkafſee Rheingold, Café Wien, Weinhaus Hütte, Grinzing⸗ Stube. Tanz:'s Holzkiſtl im Mannheimer Hof, Parkhotel, Eremitage⸗Bar in der Libelle, Waldparkreſtaurant am Stern, Rennwiefen⸗Gaſtſtätte, Flughafen⸗Gaſt⸗ ſtätte, Gaſtſtätte Flora. »Friedrichspark: Rheiniſcher Abend. Rundfunk⸗Programm Sonntag, 20. Auguſt Reichsſender Stuttgart:.00 Konzert; 8,00, Waſſer⸗ ſtandsmeldungen, Wetter,„Bauer Gymnaſtik;.30. Morgenmuſik:.00 Morgenſeier der Hitlerjugend;.30 Kammerkonzert; 10.30 „Bamberg, dein Reiter reitet durch die Zeit“; 11.00 Orcheſterkonzert anläßlich der Salzburger Feſtſpiele: 13.00 Kleines Kapitel der Zeit; 13.15, Konzert: 14.00 Sport und Unterhaltung; 18.00 Arbeit und Waschseiden Wasehe- BLU St N30⁰.90 Speci.(.7 Brauch in Schwabens Hopfengarten; 19.00 Sport am Sonntag; 20.00 Nachrichten; 20.15 Fran öſiſche Nachrichten; 20.30 Der Film am Weſtwall! roßer öͤnnter Abend; 22.00 Nachrichten, Wetter, Sport; 22.15 Franzöſiſche Nachrichten; 22.40 Tanzmuſit; 24.00 Nachtmuſik. Deutſchlandſender:.00 Hafenkonzert;.00 Froher Klang am Morgen: 10.00 Morgenfeier; 10.30 Kam⸗ mermufik; 11.30 Schöne Stimmen; 12.00 Konzert: 14.00 Der Zauberſtiefel. Ein Märchenſpiel: 14.30 Allerlei Kurzweil; 15.00. Die Studenten⸗Weltſpiele in Wien; 18.00 Wie die Alten ſungen; 19.45 Deutſchland⸗Sportecho:; 20.00 Nachrichten: 20.15 Froher Austlang; 20.00 Nachrichten, Wetter, Spori⸗ bericht; 22.30 Eine kleine Nachtmuſik; 23.00 Tanz in der Nacht. Daten für den 20. Auguſt 1528 Der Landsknechtsführer Georg v. Frunds⸗ berg in Mindelheim geſtorben. 1639 Der Schriftſteller und Dichter Martin Opitz in Danzig geboren. 1779 Der ſchwediſche Chemiker Johann Jakob Frhr. v. Berzelius in Wäfverſunda ge⸗ boren. 1854 Der Philoſoph Friedrich Foſeph v. Schel⸗ ling in Bad Ragaz geſtorben. 1914(bis 22.) Schlacht in den mittleren Vo⸗ geſen. 1914 Siegreiche Schlacht in Lothringen(Kron⸗ prinz Rupprecht von Bayern). Uinser llandetcuorsclilag fue Sonntag Im heſſiſchen Heckartal/ Heckarſteinach— hirſchhorn Mit Sonntagskarte nach Hirſchhorn ver⸗ ſehen, verlaſſen wir in Neckarſteinach den Zug und ſehen uns zunächſt in dieſer alten„Reſi⸗ denz“ der Landſchade von Steinach um. Es lohnt ſich, die eine oder andere der vier Bur⸗ gen zu beſteigen, die jedoch zum Teil bewohnt und nicht zugänglich ſind. Auch ein Beſuch auf der Mannheimer Hütte des Odenwaldklubs hat ſeine Reize. Dann verfolgen wir das rote Viereck, das uns nach Darsberg führt. Vom Darsberger Feld hat man einen ſchönen Aus⸗ blick ins Neckartal, auf den Dilsberg und die Steinacher Burgen. Links hinter Darsberg nimmt uns der Wald auf; nach zweiſtündiger Wanderung auf angenehm ſchattigem Weg er⸗ reichen wir die Wolfsgrube. Bei dem großen Wegweiſerſtein wird die Markierung verlaſſen. Auf einem mit Wegweiſern verſehenen, etwas holprigen Fußweg kommt man nach Heddes⸗ bach als Mittelpunkt der Wanderung. Eine neue Markierung, das rot⸗gelbe Kreuz, nimmt uns von da an ins Geleit, aber nur bis zum Bußkopf(488 Meter), von wo uns die gelb⸗weiße Markierung den Weg nach Hirſch⸗ horn zeigt. Auch auf dieſem Weg eröffnen ſich herrliche Fernblicke, ſo ins Brombacher Tal, ins Finkenbachtal mit Ober⸗ und Unter⸗Hain⸗ brunn, auf Rothenberg und Kortelshütte; auch das Ulfenbachtal mit Langental tut ſich auſ. Man ſoll dieſe Höhenwanderung recht geruh⸗ ſam machen, denn auf Schritt und Tritt bieten ſich neue Schönheiten dem Auge dar, beſonders gegen Schluß, wenn wir wieder ins Neckartal kommen und Stadt und Schloß Hirſchhorn vor uns ſehen. Im ganzen nimmt die Wande⸗ rung kaum fünf Stunden in Anſpruch, iſt alſo recht dazu angetan, zu verweilen und die ſom⸗ merliche Schönheit der Natur zu genießen. hör zul“;.15 ———— . . 3 4 3 1 —— — — ſich hier findet, üb Unfällen, erdenkliche Ich hat fall, aber machen ſi war irger lag feſt, r Landſtraß Das nächf eler dieſer Ge den NSgs Ein Au bat den helfen. „Wird melde es Verkehrsh fehr— ſ ehr geſpo Hoffentlic nicht und dienſt auc Da abe Stunde gar nicht Horizont ſchleppwac bereits in übernachte mein Wa Tadello rer, den i im nächſte kehrshilfs den betre alarmiert. 06 ein Abſch Es iſt einer Lan Wieviel ſ Ich hätte darauf ar möglich zi dann der lange nac der Himm aber hätt alarmiert, Tatbeſtan' aus alles einen Ar Kreuzes h richtigt uf Wenn r liegt und dann wir artig iſt, den d In eng führer zuſt 105 eigung ankfurt/ M —————+— 57..———„„„ „*—◻◻—+C—◻+◻⏑α◻◻ιει◻ „„„„„„„„„ ——„f4.Cx7•1 ..77%7 —»»—— —„N „S tmung der em Gebiet en Gewit⸗ tterſtörun⸗ im Grunde eiſe Früh⸗ iuf verein⸗ r trocken. um Oſt. zeiter, doch 92 zrieté. Palaſtkaffee e, Grinzing⸗ „Parkhotel, irkreſtaurant ghafen⸗Gaſt⸗ „00. Waſſer⸗ zu!“;.15 Morgenfeier ert; 10.30 Zeit“; 11.00 r Feſtſpiele: 5 Konzert; Arbeit und .00 Spoxt zäll! Großer tter, Sport; Tanzmuſik; .00 Froher 10.30 Kam⸗ 00 Konzert; ſpiel; 14.30 n⸗Weltſpiele gen; 19.45 zten; 20.15 'tter, Sport⸗ 23.00 Tanz uſt b. Frunds⸗ r Martin ann Jalob tſunda ge⸗ h v. Schel⸗ fleren Vo⸗ zen(Kron⸗ ag nen, etwas h Heddes⸗ ig. lbe Kreuz, aber nur vo uns die ach Hirſch, öffnen ſich acher Tal, nter⸗Hain⸗ hütte; auch t ſich auſ. icht geruh⸗ ritt bieten beſonders Neckartal Hirſchhorn ie Wande⸗ ch, iſt alſo d die ſom⸗ nießen. Hoffentlich vergaß mein „Hakenkrevzbanner' Sonntaa, 20. Auguſt 19509 Du kannſt ſie jetzt überall im Reich bereits ſehen, die blauroten Schilder am Rande der Landſtraßen, die Hinweis⸗ tafeln des NSa⸗Verkehrshilfsdienſtes, daß ſich hier am Straßenrand eine Rufſtel le be⸗ findet, über die du ſofort, wenn es not tut, bei Unfällen, Pannen oder ſonſtigen Notlagen alle erdenkliche Hilfe bekommen kannſt. Ich hatte vor kurzem nicht gerade einen Un⸗ fall, aber ich wußte doch nicht mehr, was ich machen ſollte. Am Verteiler meines Wagens war irgend etwas nicht in Ordnung und ich lag feſt, rettungslos feſt am Rande einer Landſtraße, und noch dazu um ein Uhr nachts. Das nächſte Dorf aber war ein paar Kilometer diefer Gelegenheit lernte ich zum erſtenmal e Die Lage alſo keineswegs roſig. Bei den NSaK⸗Verkehrshilfsdienſt praktiſch kennen. Ein Auto kam vorbei. Ich hielt es an und bat den Fahrer, mir aus meiner Notlage zu helfen. „Wird gleich gemacht,“ meinte der.„Ich melde es dem nächſten Zonenführer des NSKK⸗ Verkehrshilfsdienſtes.“ Der Wagen verſchwand und ich faß weiter allein auf der Landſtraße, ſehr geſpannt, wie das nun weitergehen ſollte. „Retter“ die Meldung nicht und hoffentlich würde das mit dem Hilfs⸗ dienſt auch klappen. Da aber— es war kaum eine halbe Stunde vergangen— das konnte doch noch gar nicht ſein, tauchte ein Scheinwerfer am Horizont auf. Ein Wagen nähert ſich, ein Ab⸗ ſchleppwagen. Zehn Minuten ko war ich bereits in der nächſten Ortſchaft, konnte dort übernachten, und am nächſten Morgen wurde mein Wagen wieder zurechtgemacht. Tadellos hatte das geklappt. Der Kraftfah⸗ rer, den ich darum gebeten hatte, hatte ſofort im' nächſten Dorf eine Hinweistafel des Ver⸗ lehrshilfsdienſtes gefunden, hatte telefoniſch den betreffenden NSKK⸗Zonenführer alarmiert. Der hatte umgehend eine Repara⸗ benachrichtigt und noch nachts war ein Abſchleppwagen losgefahren. Es iſt ſchon unangenehm, wenn man auf einer Landſtraße mit defektem Motor feſtliegt. Wieviel ſchlimmere Fälle aber gibt es noch. I⁵zqch hätte ja verunglücken können und es hätte darauf ankommen können, daß Hilfe ſchnellſt⸗ möglich zur Stelle war. In dieſem Fall hätte dann der vorbeikommende Kraftfahrer erſt lange nach einem Arzt ſuchen müſſen. Weiß der Himmel, wie lange das gedauert hätte. So aber hätte er nur den Verkehrshilfsdienſt alarmiert, hätte dem Zonenführer genau den Tatbeſtand geſchildert und der hätte von ſich aus alles Rötige veranlaßt, d. h. eventuell einen Arzt alarmiert, die Helfer des Roten Kreuzes herbeigeholt, die Gendarmerie benach⸗ richtigt uſw. Wenn man nachts auf einer Landſtraße feſt⸗ liegt und längere Zeit dort zubringen muß, dann wird einem erſt richtig klar, wie groß⸗ artig dieſer»Verkehrshilfsdienſt iſt, den das NSͤK aufgezogen hat. In engſtem Einvernehmen mit dem Reichs⸗ führer mund Chef der Deutſchen Polizei und in kameradſchaftlicher Zuſammenarbeit mit dem Deutſchen Roten Kreuz, dem Kraftfahrzeug⸗ handwerk, der Gendarmerie und dem Reichs⸗ kraftwagen⸗Betriebsverband hat das NSAK dieſen Verkehrshilfsdienſt aufgebaut und ſo, wie er Ausdruck iſt für die kameradſchaftliche Zuſammenarbeit aller freiwilligen Helfer, ſo iſt er zugleich Sinnbild für unſere Verkehrsge⸗ meinſchaft. Zunächſt erſtreckte ſich der NSag⸗Verkehrs⸗ hilfsdienſt, als er auf Initiative von Korps⸗ führer Hühnlein vergangenen Jahres ins Leben gerufen wurde, nur auf das Gebiet der NSaKK⸗Motorgruppe Kurmark. Inzwiſchen aber kann man bereits überall im Reich die bekannten Zeichen am Straßenrande ſehen, die darauf hinweiſen, daß hier ein Zonenführer des Verkehrshilfsdienſtes auf dem Poſten iſt. Das Gebiet eines jeden Zonenführers um⸗ faßt dabei einen Umkreis von 50 Kilometer. Alle—10 Kilometer aber kann man eine Ruf⸗ ſtelle des Hilfsdienſtes finden. Verkehrshilfsdienſt wacht: Anruf genügt! Soforkhilfe durch das NSdñ gewährleiſtet/ 600 Nsff-⸗5onenführer Tag und Nacht freiwillig im Dienſt Das Ziel iſt es, zunächſt 600 NSKK⸗Zonen⸗ führer und 8000 Rufſtellen auf den Reichsſtra⸗ ßen einzurichten, zu denen dann ſpäter auch noch weitere Rufſtellen auf den Landſtraßen 1. und 2. Ordnung hinzukommen. Iſt es nicht ein prachtvoller Aus⸗ druck unſerer Verkehrsgemein⸗ ſchaft, daß hier eine freiwillige Organiſation Tag und Nacht auf dem Poſten iſt, daß hier SKc, Polizei, Handwerk und Rotes Kreuz in freiwilligem Dienſt Hand in Hand zuſammen arbeiten? Nur aus dem einen Grund, dem nämlich, daß ſie hier der Geſamtheit dienen, daß ſie freiwillige Helfer am großen Werk un⸗ ſerer Motoriſierung ſind! Hinter jeder Hin⸗ weistafel auf den Landſtraßen ſteht eine ganze Organiſation bereit und ein Druck auf einen Knopf genügt, daß ſie zu ſpielen beginnt im Dienſte der Allgemeinheit. Kg. v. St. Das verſchwundene Fünfmarkſtück Eine„einnehmende“ Dame vor dem Einzelrichter/ Sie kam mit einer Geldſtrafe davon Elſe iſt keine Schönheit. Trotzdem wurde ſie an einem Juliabend auf dem Heimweg von der Arbeitsſtelle angerufen:„Hallo, Fräulein! Wo⸗ hin ſo ſpät?“ Sie hielt in ihrem Schritt inne, wandte ſich um und ſah ſich einem 33jährigen Mann gegenüber. Er gefiel ihr!„Ich gehe heim“, mit dieſen Worten leitete ſie die Unter⸗ haltung ein. Leopold lud ſie in ein Kaffee ein. Sie ſträubte ſich anfänglich, obwohl dieſes kleine Abenteuer ihr ganz gelegen kam. Aber im Kaffee taute ſie ſchon auf.„Ich habe noch nichts gegeſſen“, gab ſie ihm zu verſtehen. Leopold, großzügig, beſtellte ihr eine Schweden⸗ platte. Und nun kam das, was dieſe Geſchichte intereſſant geſtaltete. Leopold legte ein Fünfmarkſtück auf den Tiſch, um zu bezahlen. Elſe nahm dieſes Geldſtück rit den Worten:„Ach, iſt das aber ein kleines Fünfmarkſtück“ in die Hand, drehte und wen⸗ dete es nach allen Seiten. Er verlangte es zu⸗ rück, ſie überhörte es. Eine Szene wollte Leo⸗ pold nicht machen; er zog einen Fünfziger und zahlte die Zeche. Elſe hatte die fünf Mark in ihre Manteltaſche rollen laſſen. Als ſie ins Freie kamen, forderte er ſein Geld zurück. Elſe aber dachte nicht daran, ſie ließ es drauf ankommen, An ihrem Haus angekommen, „zierte“ ſie ſich nach allen Seiten und verſchwand ſo halb in der geöffneten Haustüre. Jetzt ging Leopold doch die Geduld aus. Als er noch mit ſeinen Gedanken beſchäftigt war, was zu tun ſei, kam eine Polizeiſtreife des Wegs daher. Leopold, gewohnt, raſch zu handeln, ſaßte ſeine Freundin energiſch am Handgelenk und zog ſie ous dem Dunkel auf die Straße. Elſe im Pech! Doch ſie gab ihr Spiel nicht auf. Auf halbem Wege machte ſie ſich frei und lief zu den Beam⸗ ten mit der Bemerkung:„Der da beläſtigt mich!“ Jetzt war das Erſtaunen bei Leopold. Er klärte mit wenigen Worten die Polizeibeam⸗ ten auf. Das Fünfmarkſtück, um das der Streit entbrannt war, kam aus der Manteltaſche zum Vorſchein. Der Richter hatte mit Elſe ſeine liebe Not. Sie wollte es nicht zugeben, die fünf Mark ge⸗ klaut zu haben. Leopold, der kommiſſariſch ver⸗ nommen wurde und ſeine Ausſagen beſchwor, nannte ſie eine Diebin. Elſe behauptete, der Kavalier hätte ihr das Geld ſchenken wollen.. ein Tränenausbruch erſtickte jedes weitere Wort. „Lügen Sie nur ruhig weiter“, ſagte der Richter zu ihr,„Sie werden ſchon Ihr blaues Wunder erleben!“ Der Polizeibeamte kannte die Ange⸗ klagte. Mit allen Mietern im Haus hat ſie Streit und auf der Wache wird man ſie nicht los. Eine Beſchwerde folgt auf die andere. Der Staatsanwalt meinte, für dieſe Tat ſeien drei Wochen Gefängnis am Platz. Das Gericht verurteilte die Angeklagte zu 35 Mark Geldſtrafe (erſatzweiſe 14 Tage Gefängnis). Mit vor Zorn gerötetem Geſicht, auf dem die letzten Tränen⸗ ſpuren verſiegt waren, verließ Elſe das Gericht. Diesmal war ſie im Pech... gu—. bie Miftel, mit denen julius Cösof sich gegen Kränklichkeift und Kopfschmerz verteidigte: ungeheure Mörsche, einfochste Lebensweise, vunonterbrochener Abfenthalt im Ffeien, be- stöncige Stropozen— dos sind, ins Große gerechnet, die Erholtungs- und Schofzmoß- fegeln Uberhoupf gegen die extfeme Verletz- lichkeit jenef sobfilen und unter höchstem brock orbeitenden Maschine, welche Genie heißt. Nietzsche. Ueber 6õjährige bei den Behörden Begrenzung der Zahl der Arbeitsplätze Zur Beſchäftigung von nichtbeamteten Ge⸗ folſchaftsmitgliedern über 65 Jahre in den öffentlichen Verwaltungen und Betrieben hat der Arbeitsminiſter für ſeinen Bexeich eine Er⸗ gänzung verfügt. Danach iſt die Weiterbeſchäſ⸗ tigung von nichtbeamteten Gefolgſchaftsmitglie⸗ dern einſchließlich Ruheſtandsbeamten nur in Grenzen der genehmigten Bedarfszahlen bzw. Stellenpläne zuläſſig. Die genehmigte Kopf⸗ zahl an Angeſtellten und Lohnempfängern darf alſo nicht überſchritten werden. Sollte im Ein⸗ zelfalle ein dringendes dienſtliches Bedürfnis dafür beſtehen, Angeſtellte und Lohnempfänger über das 65. Lebensjahr hinaus als zuſätzliche Arbeitskräfte zu beſchäftigen, ſo iſt die Geneh⸗ migung des Miniſters erforderlich. Die Einſtellung und Weiterbeſchäftigung von Beamten im Ruheſtand als nichtbeamtete Hilfs⸗ kräfte bedarf, wie bisher, in jedem Falle der Zuſtimmung des Reichsarbeitsminiſters, bei den Trägern der Reichsverſicherung der der Auf⸗ ſichtsbehörde. Landjahrpflichtige unter reichsgeſetzlichem Unfallſchutz Vorbehaltlich einer Entſcheidung im Rechts⸗ wege neigt das Reichsverſicherungsamt Auffaſſung, daß die Landjahrpflichtigen, ſowie ſie in landwirtſchaftlichen Betrieben im Inter⸗ eſſe des Betriebes eine ernſtliche Betriebs⸗ tätigkeit verrichten, dem Schutze der reichsge⸗ ſetzlichen Unfallverſicherung unterſtehen. Dieſer Fall dürfte beſonders dann gegeben ſein, wenn die Beſchäftigung der Landjahrpflichtigen in landwirtſchaftlichen Betrieben dazu beiträgt, dem Mangel an landwirtſchaftlichen Arbeits⸗ kräften zu begegnen. Denn dann füllen die Landjahrpflichtigen leere Arbeitsplätze aus und werden weſentlich mit zu Zwecken des Betriebes tätig. Die Frage der Entlohnung iſt für die Verſicherungspflicht in der Unfall⸗ verſicherung nicht entſcheidend. Fiſch, die beſte Abendmahlzeit Profeſſor Dr. Wirz, Mitglied des Sa- ſtändigenbeirats für Voltsgeſundheit in Berlin vor Preſſevertretern über die großen geſundheitlichen Vorteile eines vermehrten Fiſchverzehrs, beſonders auch als Abendmahl⸗ zeit. Fiſcheiweiß iſt beſonders leicht ver⸗ daulich, belaſtet den Magen nicht und ſtört da⸗ mit nicht die Nachtruhe. Gerade die Fiſch⸗ abendmahlzeit mit gedünſteten Kartoffeln und grünem Salat iſt eine harmoniſche Ernäh⸗ rung, da ſämtliche Energie⸗ und Betriebs⸗ ſtoffe(Feit, Eiweiß, Kohlehydrate) und außer⸗ dem Mineralſalze(vor allem viel Kalk) und alle Schutzſtoffe von—bD enthalten ſind. Völ⸗ lig unberechtigt ſind die Vorurteile gegen den Fiſchverzehr im Sommer wie auch die Auf⸗ faſſung, daß zum Fiſch keine Beilagen genom⸗ men werden können. Die wirklichen Schwierig⸗ 2770 nſher in der Gewohnheit und Trägheit des Menſchen, vom bisherigen Eſſ nicht abzuweichen. C 7, 16-17 1 Cisen,&isenivaren, netalle Zadgeräte, Zaũbesclilaͤge- r s οhhHuUun dũd preis wert Mannheim, G 6, 4. Fernsprecher 226 12 Beton- und Tieibau STEIVWE R K August Kösiner u. zohn Bildhauerei- Steinhauerei Kunststeine Mannheim Qu 2, 1112. Fernruf 24610 Ludivig Sessler Ausführung von Erd-, Beton- und Maurerarbeiten MANNHEIM Niederleldstraße 107- Fernrul 48995 W. LEITZE MANVNHEIM- NECKARAUL Fisdiersiraße 8- Fermuf 483 83 Ausjührung von Gas. und Wasser- inslallalion, Bade-Einrichtungen — Ott%o% Stoöolz HOLZ BILDHAUER Fr. Krumbein Qu 7, 28. Fernrul 24301 Karl Dehoust FRIEDRICHSFELD Hugenoſtenst, abe 20. Ruf 471 11 C 2, 11 Fernsprecier Vr. 21402 Ausführung von Treppenhandgrifſen— Ausfüfirung von Plaitenarbeiten Auslüfrung von Tünckerarbeiten Alfred Ziegler MALERMEISTER Josei Biebe- SCHLOSSEREI Oskar Zeller Sanitäre Installation · Bauspenglerei Wingertstrahe la. Ruf 48824 Kleinleldstrabe 48. Rul 429 14 L S, 8- Fernsprecher 23262 Friedrich Herrmann SECKEVHEIMH, Rasiafter Sir. 2 Fernsprecher 47009 Aus führung von Entwässerungsarbeiten Chrisioph Hoifmaunn MNAVNNHEIMH- RHEINAU Neuhofer Strabe 18. Fernruf 487 78 Ausführung von Erd., Belon- und Maurerarbeiten Roberi Mariini Ausjührung von Elektro- Installations-Arbeiten— Lucas · Cranack-Strabe 24. Fernruf 42701 L. Wimelm Kübler §4 16. Ausführung von Elektro- Installations Arbeiten— Friedrich Siarłk Femsppacher 23000§ 2, 17. Fernsprecier 22902 Franz Heibel MANVNHEIMH-FERIEDRICHSFELO Kolmarer Strabe 29— Fernruf 47094 Ausüfirung von Treppen- und Zimmererarbeilen Ausführung von Schosserarbeiten KARL ZIMMERMAVN 7. 22 Aus ſührung von Spenglerarbeiten Ruf 227 94 Gas, Wasser und sanitäre Anlagen Julius Becker Spenglerei und Installation— san. Anlagen · Badeeinrichtungen Kleine Wallstattstraße-9. Ruf 13474 Leopold Trilisch Holzbilahauer- Lielerung von Treppenhiandgriflen Lutherstrabe 9. Fernsprecher Vr. 530 96 Anion Frunz MANNHEIM- RHEIVAU Durlachef Straße 46- Rul 483 20 Auslüfrung von Sckreinerarbeilen Augusi Erler Eniiwüsserungen ILAVNVHEIMH- KAFERTAI Aubere Wingeristr. 35. Fernrul 52284 Frunz Anton NMoll m. b. (Bauunternehmung MIAVNHEIM- NVECKARAU Rheingoldstraße 4. Fernsprecler 48177 Hermonn Sieber LRIEDRICHSFELD Frii⁊ Winkler MALERMEISTER Bau- u. Möbelschreinerei Jakob Schuster Zimmererarbeiten Kdſertaler Str. 231. Fermuſ 52572 Rheingõnheimer Str. · Ruf 481 60 Ausſührung von Terrazzoarbeiten Hirtenbrunnenstrabe 35. Fernruf 471 06— MANNHIHEIM Ausführung von Tünckerarbeiten Maxstraße 28. Fernruf 183 69 Ellenstrabe 19— Fernsprecher 536 07 Joseĩ Diemer Tersilio Medici Friedrich Alie- Wallstatt. Sirabe 560. Ruf 41936 Ausfüln ung von Schreinerarbeiten HB. Anzeigen helſen verkaufen! ———————————————————————————————————————————————————————————————— — —————————— —————————————————————————— — „HBakenkreuzbanner“ Sonntag, 20. Ruguſt 103 9 An der Relaisſtraße in Rheinau ſind vor n die 15 Häuſer bezugsfertig ge⸗ worden, die im Auftrage der Stadtverwaltung von der Gemeinnützigen Baugeſellſchaft erſtellt wurden und an die man nun auch äußerlich die letzte Hand anlegte. Mit dieſen 15 Häuſern ſtellte man 74 Arbeiterwohnſtätten zur Ver⸗ fügung, die in jeder Beziehung als vorbildlich bezeichnet werden müſſen, ja die ſogar die ſchönſten und billigſten Wohnungen Mann⸗ heims ſein dürften. Für dieſe Arbeiterwohnſtätten im Süden des Mannheimer Stadtgebietes beſtand zunächſt keine große Nachfrage, obgleich die Nähe vieler Induſtriewerke eine aließ Lage für ſolche Lohnungen erkennen ließ. Inzwiſchen hat ſie die Anſicht aber gründlich geändert, ſo daß 10 ſelbſt bei weiterem Bauen— gar nicht ſo raſch alle Wünſche befriedigt werden können. Die 15 Häuſer, die mit einem Aufwand von etwa einer halben Million Mark erſtellt wur⸗ den, liegen an der Relaisſtraße, an der Mutterſtadter Straße und an der Waldſeeſtraße. Die ſieben Häuſer an der Relaisſtraße ſind dreiſtöckig gebaut, während man für die Häuſer an der Mutterſtadter und Waldſeeſtraße die zweigeſchoßige Bauweiſe wählte. Wie weiträumig man baute, geht dar⸗ aus hervor, daß von dem geſamten Baugelände nur 23 v. H. überbaut wurden. Zu den 15 Häu⸗ ſern Bn nicht nur 50 Gärten, ſondern auch Grünanlagen und ſogar vier Kin⸗ derſpielplätze. Was eine ſolche begrü⸗ ßenswerte Auflockerung der Baudichte bedeu⸗ tet, das wird vor allem derjenige zu ſchätzen wiſſen, der zwiſchen hohen Mauern in eng⸗ bebauten Stadtteilen wohnt. Wie ſchon der Name Arbeiterwohnſtätte ſagt, ſind dem Bauvorhaben beſtimmte Richtlinien zugrunde gelegt worden, die es dann auch er⸗ möglichten, geräumige und ſchöne Wohnungen zu einem niedrigen Mietpreis zur Verfügung h ſtellen. Da es ſich um Arbeiterwohnſtätten handelte, fiel die Grundſteuer weg— die allein eine Verteuerung von 10 v. H. gebracht hätte— und damit konnte auch die Beſtimmung ein⸗ gehalten werden, daß der Durchſchnittspreis für ſämtliche Wohnungen nicht über 40 Mark liegen und die teuerſte Wohnung nicht über 50 Mark monatliche Miete betragen darf. Sämtliche Wohnungen mit eingerichtetem Bad Die Mietpreiſe liegen für eine Zweizimmer⸗ wohnung zwiſchen 30 und 37 Mark und für eine Dreizimmerwohnung zwiſchen 43 und 44 Mark. Dabei iſt zu bedenken, daß ſämtliche Wohnungen in der Größe über das vorge⸗ ſchriebene Mindeſtmaß hinausgehen und außer den geräumigen Zimmern mit einer ohn⸗ fläche von 13 bis 15 Quadratmeter und der Küche ein eingerichtetes Bad mit Waſchbecken, Koöhlebadeofen, Badewanne uſw. beſitzen. Wei⸗ terhin verfügen einige Wohnungen noch über einen Balkon, und dann ſtehen Manſarden zur Verfügung, die durchweg wohnbar ſind. Für eine ſolche Manſarde iſt lediglich ein monat⸗ licher Aufſchlag von drei Mark zum Mietpreis zu zahlen. was iſt eine bierraumwohnung? In dieſem Zuſammenhang muß einmal näher geſagt werden, was eine Vierraumwoh⸗ nung iſt, von denen in der letzten Zeit öfters im Zuſammenhang mit den Mindeſtforderun⸗ gen für geſundes Wohnen die Rede war. Eine Vierraumwohnung iſt keineswegs eine Vier⸗ zimmerwohnung mit Küche, ſondern unter die⸗ ſen Begriff fallen ſämtliche Wohnräume ein⸗ ſchließlich der Küche. Wenn nun eine Familie eine Zweizimmerwohnung mit Küche beſitzt und dazu eine wohnbare Manſarde mietet, dann verfügt ſie über eine Vierraumwohnung. Von der Tatſache ausgehend, daß eine Man⸗ ſarde für Wohnzwecke Verwendung findet, ſind bei den Häuſern in Rheinau im Obergeſchoß, in dem ſich die Manſarden befinden, auch Aborte eingerichtet. Unter ſolchen Umſtänden kann ohne weiteres die Manſarde als Wohn⸗ raum gerechnet werden. ... und Gärten Die Aufteilung der Wohnungen iſt derart vorgenommen, daß die ſieben dreiſtöckigen Häu⸗ ſer an der Relaisſtraße von je ſechs Familien und die acht zweiſtöckigen Häuſer an den bei⸗ den anderen Straßen von je vier Familien be⸗ wohnt werden, und zwar ſind es 16 Dreizim⸗ merwohnungein— die ausſchließlich in den zweiſtöckigen Häuſern liegen— und 58 Zwei⸗ zimmerwohnungen. Zu erwähnen bleibt noch, daß in Treppenhäuſern Luftſchutz⸗ verdunkelungsanlagen eingerichtet wurden, daß Waſchküchen und Luftſchutzkeller vorhanden ſind und daß die Wohnungen Gemein⸗ ſchaftsantennenanlagen beſitzen. Die bei den Häuſern neben den Waſchtrocken⸗ plätzen befindlichen Gärten ſind 50 bis 70 Qua⸗ dratmeter groß. Wenn für einen ſolchen Gar⸗ ten eine monatliche Vergütung von 50 Pfennig zu zahlen iſt, dann will das nichts heißen, zu⸗ mal der Waſſerverbrauch für dieſe Gärten nicht zur Anrechnung gelangt. So wohnt heute der Arbeiter! Schöne und zweckmäßige Arbeiterwohnſtätten in Rheinau/ Was iſt eine Vierraumwohnung? Wenn man noch bedenkt, daß dieſe Arbeiter⸗ wohnſtätten nicht nur im Innern allen nur denkbaren Anſprüchen genügen und weit über das hinausgehen, was man bisher unter einer Arbeiterwohnung verſtand, ſondern auch noch äußerlich einen ſehr ſchmucken Eindruck machen, dann kann man nur ſagen, daß hier wieder ein Beitrag zur Verwirklichung der Volksgemein⸗ ſchaft geleiſtet wurde. Der Arbeiter hat das gleiche Recht wie jeder andere Volksgenoſſe auf ein ſchönes und geſundes Wohnen— und das Recht iſt hier hundertprozentig verwirklicht worden! i. Weitere vereinheitlichung des Verſteige⸗ rungsweſens Das Reichsgeſetzblatt vom 11. Auguſt bringt eine Verordnung des Reichsminiſters der Juſtiz über das nichtgewerbliche Verſteige⸗ rungsweſen vom 3. Auguſt 1939, die auf dieſem Gebiet wieder einen wichtigen Schritt zur deutſchen Rechtsvereinheit⸗ lichung bedeutet. Während für das Ver⸗ ſteigerergewerbe die wichtigſten Grundlagen bereits durch das Verſteigerergeſetz(jetzt in der Faſſung von 1938) und die Verſteigerer⸗Vor⸗ ſchriften von 1934 im Reich einheitlich geregelt worden ſind, bleiben hiervon bisher die Ver⸗ ſteigerungsbefugniſſe unberührt, die nach Lan⸗ desrecht noch beſonderen Behörden oder Be⸗ amten zuſtehen. Zu dieſen beamteten Verſtei⸗ gerern gehören z. B. die Dorf⸗ und Ortsgerichte in Preußen, die Ortsgerichtsperſonen in Sach⸗ ſen, die Ratsſchreiber in Württemberg, die Ortsgerichtsvorſteher in Heſſen, Gemeinde⸗ mitglieder der Ortsgerichte in Baden. Für ihre Verſteigerungstätigkeit gel⸗ Die schöne Front der Arbeiterwohnstätten an der Relaisstraße in Rheinau. Ein schmucker Eingang zu einem der Häuser der Arbeiterwohnstätten. Aufn.: Jütte(2) ten ganz verſchiedene, zum Teil gar keine Ver⸗ fahrensvorſchriften, ſoweit das Verfahren über⸗ haupt geregelt iſt, zeigt es ſtarke Abweichungen von den leitenden Geſichtspunkten der Ver⸗ ſteigerungsvorſchriften. Um die Rechtsungleich⸗ heit möglichſt zu beheben und den gewerblichen Verſteigerern ein genügendes Tätigkeitsfeld zu geben, beiſeitigt die neue Verord⸗ nung die Befugniſſe der genann⸗ ten Beamtengruppen auf dem Ge⸗ biet des Verſteigerungsweſens, ſo⸗ weit die Rückſicht auf die Bevölkerung und die betroffenen Beamten dies zuläßt. Wo ſolche Befugniſſe beſtehen bleiben, werden die bis⸗ herigen landesrechtlichen Dienſt⸗ und Verfah⸗ rensvorſchriften durch eine Geſchäftsanweiſung des Reichsminiſters der Juſtiz erſetzt. Eine Sonderregelung gilt für die beeidigten Auk⸗ tionatoren in Oſtfriesland, Harlingerland und im Regierungsbezirk Osnabrück. Dieſe verblei⸗ ben, ſoweit ſie bereits angeſtellt ſind, in ihrem Amt, im übrigen wird ihre Laufbahn geſchloſ⸗ ſen. Die Verordnung tritt am 1. Oktober 1939 in Kraft. Zugleich wird die vom Reichsminiſter der Juſtiz zu erlaſſende Geſchäftsanweiſung in Kraft geſetzt werden. Die Zuſtändigkeit der Notare wird durch die neue Verordnung nicht beſchränkt. „Ausraten“ iſt kein Glücksſpiel. In Bonn kam eine Stammtiſchrunde wegen Knobelns mit Streichhölzern vor Gericht. Die Angeklagten beſtritten energiſch, ſich ſtrafhar gemacht zu ha⸗ ben, da das Raten der in den Händen der ein⸗ zelnen Mitſpieler befindlichen Streichhölzer eine gewiſſe Geſchicklichkeit vorausſetze. Das Gericht ſchloß ſich dieſer Auffaſſung an und ſprach die ſechs Angeklagten frei, unter denen ſich auch der Gaſtwirt befand. Das Ausraten mit Streich⸗ hölzern, ſo betonte der Vorſitzende in der Ur⸗ teilsbegründung, könne nicht als Glücksſpiel be⸗ trachtet werden, da der natürliche Wert des Gewinns in dem Bier begrenzt ſei, das nachher gemeinſam getrunken werde. Auch treffe es zu, daß dieſes Spiel eine gewiſſe Kombinations⸗ gabe verlange. Nikolaus Sauer MNANNHEIM- RHEIVNVAU Durlacher Straße 130- Fernruf 48386 Ausfürung von Erd-, Belon- und Maurerurbeiten aauanananuransaamm Alired Ditter Friedholstraße 12 Fernsprecdier 480 69 Ausführung von Tapezierarbeiten— Baubes chläge Geräte · Werkꝛeuge · Lultsckutꝛ· Bedari ECKRICH& SCHIMVWARZ Mannneim, P 5, 10 Fernsprecker Nummer 26226.27 gorrrEBO0O SS, vvnzn F 3, 18.20-Fernrut 26658-59 2 Geors Mai MAVNNHEIM- NECKARAL Fisdierst/ aſe 27 Fernruf 482 60 Ausführung von Glaserarbeiten Ausfũührung Böckstraße 14. Fernrul 265 43 von Verputz- und Waschpulz · Arbeiien 2 Georg Zöller Baubeschläge Bauugeräte Eisenwaren Kaurl Theilaucker Polster- und Tapeziermeister Wörtnstrabe 7. Fernruf 488 88 Joseĩ Gauch MAURERMEISTE R Feudenheim · Weinbergstrabe 240 Fernsprecher Nummer 52978 Olto Ell U 5, 9- Ruf 229 38 Aus führung von Elekiro- und Installationsarbeiten. Philipp Lõbs MANVNVHEIM- NECKARALU Aufeldstraße 12- Fernrul 487 21 Ausſührung von Glaser- Arbeiten Ausführung von Dachdecker-Arbeiten Coftfed Schrödprsoche K 3, 17. Fernrut 208 03 Jakob Kurz Söhne ScHLOSSEREI Waldhornstrabe 10- Ruf 48579 Ausführung der Balkongeländer Karl Buumann Seckenheim, Villinger Strale 18 Fernsprecier Nummer 47102— Ausführung von Anscklagarbeiten Alired Wohliahrili Lielerung von Kunststeintreppen Mannheim · Käferiul Dürkheimer Sir. 20- Ruf 508 06 Wilhelm Foshag Schlossermeister Fröhlidistraße 600o- Rut 52810 Johann Maria Rosd Terruzzo- und Zemenibõden Eidiendorfisir. 66, Ruf 50714 Adoli Zieschie Ausſührung von Glaserarbeiten Waldholstraße 16 Fernsprechet 52702 Peier Buuer G· psergeschält F EUDENHEIM Paulusbergstraße 36 · Fernsprecher 51611 Karl Sioll Traitieurstrabe 57. Fernruf 41604 Ge grün det 1899 ——— de eisernen Geländer— Emil Fieger Polster- und Tapeꝛiermeister Schwelzinger Strahe 116 · Fernrul 423 70 A. Krug Kunst· und Natursteinbetrieb U6, 22. Fernspredier 21736 Heinrich Schäffler jr. Glaserei— Schreinerei Eichendorlistraſſe 23 F. ernsprecher 501 56 Karl Morr SECKEVHEIM Kloppenheimer Str. 78- Ruf 47117 Auslührung von Schreinerarbeiten Wilhelm Erny SECKEVIEIM Waldshuter Strabe 3 Fernruf 17130 Ausführung von Zimmerarbeiten Erkaurd Dietrich Malermeister Schulstraße 40- Fernruf 43411 Auck in der neuen Wohnung dart das „Hakenkreuꝛbanner“ nichit fehlen! 3 3 5 ——— — ————— Wennen lagen an ren, von ungs w Finderniſſ mit ſeinen dann wer die Baute Spätherbſt Darum gen wiede vollen Ge vor einem nahm, um Trichte ſchlacht Mit den von ihr ſi bis zur Frontſolde doch in il Nacht ab. ſtätte, für den Aus de fen und löchern lich der gleichzeitit wirkung g ben, gebo den. Zu gräben' liches dar der ſpäter hatten. 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Darum ſeien noch einmal einige Erinnerun⸗ gen wiedergegeben aus der langen bedeutungs⸗ pollen Geſchichte des Grabenkrieges, der vor einem Vierteljahrhundert ſeinen Anfang nahm, um vor mehr als 20 Jahren in den Trichterfeldern der Material⸗ ſchlachten ſein Ende zu finden. Mit den Unterſtänden der Weſtfront— und von ihr ſoll nur die Rede ſein— vom Meer bis zur Schweizer Grenze war der deutſche Frontſoldat ſchickſalsverbunden. Spielte ſich doch in ihnen ſein Leben bei Tag und bei Racht ab. Waren ſie ihm doch nicht nur Wohn⸗ ftätte, fondern auch Ausgangsplatz für den Kampf, Zufluchtsort bei Ver⸗ wundung, um auch Ungezählten zum namen⸗ loſen Grab zu werden. Der Grabenkrieg nimmt ſeinen Anfang In den Angriffen und beim unvergleichli⸗ chen Vorwärtsſtürmen von 1914 gab der ſo. ſorgfältig gepflegte Offenſivgedanke dem deut⸗ ſchen Heer das Uebergewicht und die Ueber⸗ legenheit über jeden Feind. Solcher Gewöh⸗ nung entſprang naturgemäß eine, oft teuer und blutig bezahlte Neigung, ſich höchſtens bis zum nächſten Sprung nach vorwärts einige Deckung zu ſchaffen. Allzu trübe Erfahrun⸗ gen ließen erſt den moraliſch hochſtehenden deutſchen Infanteriſten häufiger und gründ⸗ licher zum Spaten greifen. Nach dem großen Halt⸗Gebot der Kriegswende, als die ins Rieſenhafte verlängerte Schützenlinie be⸗ fehlsmäßig befeſtigt wurde, ſtellte ſich dann aber bald heraus, daß es mit dem feldmäßigen Eingraben nicht mehr allein getan war. Vom Frontſoldaten faſt unbemerkt, wandelte ſich der Bewegungskrieg zum Stellungs⸗ krieg. Versuche und Noibehelie Aus den kleinen, niedrigen Erdaufwür⸗ fen und Deckungen, aus den Schütze n⸗ löchern entwickelte ſich langſam und allmäh⸗ lich der durchlaufende raben. Und gleichzeitig forderten Win und Feuer⸗ wirkung gebieteriſch nach einem chutz im Gra⸗ ben, geboten die Schaffung von Unterſtän⸗ den. Zunächſt entſtanden jene„Deckungs⸗ gräben“, die zwar ewwas Unterſtandsähn⸗ liches darſtellten, jedoch mit den Unterſtänden der ſpäteren Kriegsjahre wenig Gemeinſames hatten. Allerdings konnte er nur in der Ein⸗ bildung Anſpruch erheben, Schutz zu bieten und ſchußſicher zu ſein, war er doch nicht ein⸗ mal„ſplitterſicher“. Beinahe ebenſo zweifelhaf⸗ ter Beſchaffenheit waren die damals üblichen „Höhlen“. Man grub öch einfach in die Bruſt⸗ und Schulterwehr Löcher, die man mit Zeltbahnen verhängte. Nun verfiel man auf einen ſehr einfachen, doch nicht minder gefahr⸗ vollen Ausweg. Teile des Grabens wurden mit Brettern, Bohlen, Balken und anderem Solche zu Unterſtänden gemachte Grabenſtücke boten wohl einigen Schutz gegen die Unbilden der Witterung, nicht aber vor dem Feuer der feindlichen Batterien. Langſam kommt Suſtem in den Unter⸗ ſtandsbau Im Jahre 1914 kam man über Verſuche und Rotbehelfe kaum hinaus. Einheitliche Geſichts⸗ punkte und Syſtem lagen erſt den Bauten von 1915 und ſpäter zu Grunde. Jeder Zug, jede Kompanie, jedes Bataillon und Regiment be⸗ mühten ſich, vorne im Schützengraben den zu⸗ gewieſenen Abſchnitt zu einem wahren Boll⸗ werk gegen den Feind zu machen, ihn aber da⸗ neben auch ſo„wohnlich“ als möglich herzu⸗ richten. Kaum weniger bedeutungsvoll als die lieberlegungen hinſichtlich der eigentlichen Grabenanlagen wurden die für den Un⸗ terſtandsbau. Mußte doch die Schaffung einer denkbar ſicheren und beh aglichen Unterbringung als eine der wichtigſten Aufgaben des Stellungs krieges ange⸗ fehen werden. Denn auf die Dauer blieb die Kraft der Truppe weſentlich abhängig von der Möglichkeit ihrer Entſpannung in jedem kampf⸗ freien Augenblick. Das Streben nach einem planmäßigen Ausbau der Unterſtände wuchs daher beſtändig. Meiſt blieb es aber zunächſt beim guten Willen. Und es wurde in dem ver⸗ ſtändlichen Wunſche, ſo raſch als möglich wenig⸗ ſtens ein Dach überm Kopf zu haben, luſtig drauflosgebaut. von der Splitterſicherheit zur Bomben⸗ ſicherheit Schon bald nach Beginn des Stellungskrieges konnte ein Unterſtand nur noch als ſplit⸗ terſicher gelten, wenn er außer vor Schrap⸗ nellkugeln auch gegen Granatſplitter ſchützte. Dazu mußte er, neben ſeiner Bretter⸗, Bohlen⸗ oder Balkendecke, eine Sandſchüttung von allermindeſtens 30 bis 50 Zentimeter auf⸗ weifen. Es dauerte gar nicht lange, dann wollte man den Bauten auch das Prädikat „ſchußſicher“ beilegen können. Man er⸗ ſeilte es ihnen, wenn ſich annehmen ließ, daß ſie einem Volltreffer aus einem 15⸗e m⸗Geſchütz ſtandhalten würden. Bald konnte die Entwicklung nicht mehr bei Unterſtandsbauten von ſo fragwürdiger Si⸗ cherheit wie bisher ſtehen bleiben. Wurde doch die Zahl der auf die Stellungen häm⸗ mernden Beſchoſſe immer gewaltiger und deren Kaliber ſtändig ſchwerer. Eine Wendung trat ein, nicht als Folge der gehar⸗ niſchten Befehle von oben, ſondern einfach aus' Selbſterhaltungstrieb. Ein be⸗ deutend ſorgfältigeres Bauen begann, bei dem der wertvolle Sandſack, der ja ſpäterhin in kaum nachſchiebbaren Mengen und zu den un⸗ möglichſten Zwecken Verwendung fand, voll ausgenutzt wurde. Bei allen Neuanlagen wertete man die Erfahrungen der zurückliegenden Kampf⸗ eit aus. Man ſtellte in Zukunft nur noch ergmänniſch minierte Unter⸗ ſtände her. Bei der neuen Bauweiſe erwies ſich von vornherein als ein Hauptvorteil, daß es nun nicht mehr war, tiefe Gru⸗ ben auszuheben und dann das ausgehobene Erdreich als Decke aufzuſchichten. Man konnte vielmehr ſich jetzt unmittelbar von der Graben⸗ ſohle aus maul wurfsartig in die Erde hinabwühlen. Gleichzeitig wurde dabei über dem Unterſtand eine Decke gewonnen. die ſtatt aus geſchüttetem Boden, aus gew ach ſe⸗ nem, alſo widerſtandsfähigerem, beſtand. minenrahmenſtollen und Karnickellöcher Das nunmehr gebräuchlich werdende„Kar⸗ nickelloch“ war ein kurzer minierter Stol⸗ len, der die Grabenbeſatzung über das Trom⸗ melfeuer hinwegbringen ſollte. Dieſe Karnickel⸗ löcher ſpielten in den Abwehrkämp fen bis in das Jahr 1918 hinein an allen Fron⸗ ten eine große, oft ausſchlaggebende Rolle. Bisher war der Bau derartiger Minen⸗ Auf Erkundung im Gelände rahmenſtollen Sache der Pioniere geweſen. Jetzt mußte auch der Infanteriſt ſie anle⸗ gen können. Je tiefer die minierten Unterſtände in die Erde gegraben wurden, deſto ſicherer waren ſie natürlich. Doch durften die Tiefen auch nicht übertrieben werden. Denn zu tief angelegte Stollen,— im Soldatenmund„Hel⸗ denkeller“ genannt—, verzögerten das recht⸗ zeitige Herauskommen bei Alarm. Auf Grund der gemachten trüben Erfahrungen ging man dazu über, grundſätzlich nur noch Erdbauten mit mindeſtens zwei Eingängen herzuſtellen. In den neuartigen bombenſicheren uUunterſtandsbauten empfand der Front⸗ kämpfer das wohltuende Gefühl wirklichen Geborgenſeins. Der Lärm und die Detonationsgeräuſche des tobenden Trommel⸗ feuers, die ſtarken Erſchütterungen der Ein⸗ ſchläge drangen nur abgeſchwächt und ge⸗ dämpft nach unten. Dies allein ſchon wurde für die Schonung des ſeeliſchen Gleichgewichts der Stellungstruppe von nicht zu unterſchätzender Bedeutung. Sie blieb nicht nur zahlenmäßig kampfkräftig, ſon⸗ dern auch kampfluſtig für den ſpannen⸗ den Augenblick, in dem nach ſtunden⸗ und tage⸗ langem Brodeln des Hexenkeſſels der Feind annahm, im anzugreifenden Graben ſei alles Leben erſtorben. In Wirklichkeit aber ſtießen die feindlichen Stürmer überall und immer auf noch widerſtandsfähigen Vertei⸗ digger, der im harten Nahkampf jeden An⸗ griff zurückwies. In vielen Gefechtslagen bil⸗ deten einzelne Unterſtände ſogar den Kern wochenlanger Kämpfe. Häufig wurden bei dieſen wechſelvol⸗ len Kämpfen die Stolleneingänſe verſchüttet, doch unverdroſſen legte ſie die Beſatzung wieder frei, bereit, weitere Stürme abzuwehren. So trugen zweifellos die infanteriſtiſchen Minierarbeiten oft und an vielen Stellen ihren großen Teil zum Gelin⸗ gen der Abwehr der ſeindlichen Großangriffe bei. Allerdings hatten ſolche Stollen eine hohe Moral der ſie verteidigenden Truppe zur Vorausſetzung. Das deutſche Heer beſaß dieſe ſittliche Höhe. Das deutſche Pflichtbewußtſein ſah in den in fleißiger und unermüdlicher Arbeit ge⸗ ſchaffenen Unterſtänden nur das Mittel zum Zweck mutigſten Abwehrkampfes Die Franzoſen hingegen verwarfen die Unterſtände in vorderſter Linie und taten das in Erkennung der minderen Mora lihrer Mannſchaften. Während es für den deut⸗ ſchen Grabenkämpfer eine Selbſt⸗ verſtändlichkeit war, bei Bedrohung ſei⸗ ner Stellung ſofort an die Bruſtwehr zu eilen, war der franzöſiſche Soldat be⸗ dacht, ſeinen Unterſtand aus der Tiefe zu verteidigen. Stützpunkte, Tarnung und Täuſchung Mit der langen Dauer des Grahen⸗ krieges wuchs ſtändig das Streben nach Ex⸗ langung einer möglichſt großen felung. Dies führte zur Anlage von Stützpunkten, die zu Hunderten von Me⸗ tern tiefen, regelrechten Stellungsſyſtemen zu⸗ ſammengefaßt wurden. Im Bereich eines ſol⸗ chen Stützpunktes lagen im allgemeinen im vor⸗ derſten Graben die Karnikellöcher, um der Be⸗ fatzung vorübergehend Schutz bei Feuerüberfällen zu bieten. Im zweiten und dritten Graben, ebenſo in den Verbindungs⸗ gräben, befanden ſich die Eingänge, die zu den dort eingebauten Unterkunftsräumen hinabführten. Jede in Stellung befindliche Truppe wollte nach Möglichkeit dem Feinde verborgen und unbekannt bleiben. Darum richtete ſie ihre Be⸗ mühungen auf alle erſinnlichen Künſte der Täuſchung und der Verbergung— der Tar⸗ nung! In erſter Linie galt es, Tarnungsvor⸗ kehrungen zu treffen, die das Erkennen der Anlagen aus dem Flugzeug verhinderten, oder mindeſtens doch erf erten. Gegenüber ihrer erſtaunlich ſchnellen Entwicklung im Auswerten der Erkundungsauf⸗ Aufn.: Hans Jütte nahmen blieben die Stellungstruppen er⸗ heblich im Rückſtande bei ihren Maßnahmen für die Täuſchung und Tarnung. Nur langſam konnte dem einzelnen Mann eingehämmert werden, daß der Flieger nicht nur momentan ſieht, ſondern er vielmehr mit Hilfe ſeiner Kamera das Geſehene feſthalten kann. Auch geriet immer wieder in ergeſſenheit, daß jede Veränderung an den Stellungsbauten durch Vergleiche der bei den verſchiedenen Erkun⸗ dungsflügen gemachten Aufnahmen mit Leich⸗ tigkeit feſtgeſtellt werden konnte, daß dem Feindflieger, dank ſeiner guten Aufnahmemit⸗ tel, nichts verborgen blieb. Durch ſtrenge Ueberwachung und infolge der verluſt⸗ reichen Erfahrungen erlangten aber ſchließlich Fliegerdeckung und Tarnung einen ſo hohen Grad, daß ſelbſt das Lichtbild kaum mehr als Vermutungen zuließ. Freilich haben trotz der Vervollkommnung in der Ver⸗ bergungskunſt grobe Verſehen und Verſtöße nie aufgehört. Hampf im Crichterfeld Schon im Sommer 1916, als die großen Materialſchlachten einſetzten, war an der gan⸗ zen Weſtfront der Grundſatz des Kampfes aus der Tiefe völlig durchgedrungen. Und dieſe Art Beim Kartenstudium Aufn.: Jütte der Geländeausnutzung brachte den Erfolg, daß alle feindlichen Durchbruchsverſuche zerſchellten. Noch vor den ſchweren Kämpfen des Jahres 1917 lernte man dann zwangsläu⸗ fig eine wichtige Erweiterung der Tie⸗ fenſtaffelung kennen und ſchätzen: den Kampf aus Granattrichtern. Das Hämmern der feindlichen Artillerien und das beiderſeitige Sperrfeuer hatten vor den Gräben ungeheure Trichterfelder entſtehen laſſen, in denen ſich zahlreiche Mannſchaften vortrefflich ver bergen ließen. Und dieſe Trichterbeſatzungen konnten nur ſehr ſchwer von den gegneriſchen Batterien gefun⸗ den und gefaßt werden, mochten ſie auch noch ſo gewaltige Mengen Granaten auf das ver⸗ dächtige Gelände verſtreuen. Im allgemeinen richteten ſich in einem Trichter zwei bis drei Mann ein, oft ſich unter dem Schutze der Duntelheit ſogar in die Tiefe minierend. Von jeglicher Verbindung abgeſchnitten, mußten ſie oft tagelang in den naſſen, ver⸗ ſchlammten Erdlöchern ausharren, ganz auf ſich felbſt geſtellt. Durch dreckbeſchmierte Zeltbah⸗ nen ſuchten ſie ſich notdürftig gegen Be⸗ obachtung aus der Luft zu tarnen. Es war dies die letzte Unterſtandsform, die ſich wieder der Urform von 1914 näherte. In den entſagungsvollen Abwehrkämp⸗ fen des Jahres 1918 gab es ſelbſt dieſe Unterſtandsart kaum mehr. Ohne Deckung, dem zermürbenden und vernichtenden Trom⸗ melfeuer der feindlichen Artillerie⸗ und Flie germaſſen ausgeſetzt, mußten die täglich an Wucht zunehmenden Großangriffe der an Zahl und Material immer überlegener werden⸗ den Gegner a bgewehrt werden. Da ſpielte ſich der Kampf einzig und allein in den waſ⸗ ſer⸗ und ſchwefelgefüllten Trig⸗ tern ab. Und wenn da und dort noch kleine unterſtandsähnliche Löcher vorhanden waren, wurden ſie den darin Schutzſuchenden meiſt zum namenloſen Grab. Dann kamen die Rückzugskämpfe. Sie führten wieder ins offene Gelände. Zäh und verbiſſen um jeden Schritt Boden ringend, be⸗ ſeelte da alle Frontkämpfer nur der eine Ge⸗ danke und feſte Wille, dem Feind das Betreten deutſcher Erde zu ver⸗ wehren. anfang und Ende Vergleicht man noch einmal Anfana und Ende der Entwicklungsgeſchichte des Gra⸗ benkrieges und des Unterſtandsbaues, dann kommt man zu der Feſtſtellung: mit den kleinen Erdaufwürfen, den Schützen⸗ löchern hat ſie begonnen, wandelte ſich all⸗ mählich zum kunſtvoll ausgebauten Stel⸗ lungsſyſtem mit tief minierten Stol⸗ len, Karnickellöchern und Bunkern, um ſich langſam wieder zum ſchützenlochähn⸗ lichen Trichter zurückzubilden. Nur arub das Schützenloch von 1914 der Mann ſich ſelbſt mit ſeinem kleinen Spaten, das von 1917 und ſpäter aber hob die Granate aus. Und am Anfang dominierte die Waffe, am Ende des Krieges das Material. Doch über alle Waffen, über alles Material und alle Erfindungen und Dämonen der Technik triumphierte vom An⸗ fang bis zum Ende im letzten Grunde der Kämpferundſein Geiſt, das unüberwindliche, unvergäng⸗ liche deutſche Soldatentum. Hermann Blum-Delorme. IC-Deutsche Kämpien in Spanien Die Geſchichte der Legion Condor — das wäre der richtige Untertitel für das im Verlag Wilhelm Limpert, Berlin SW. 68(bro⸗ ſchiert 1 Mark) erſchienene Buch„Deutſche kämpfen in Spanien“, das von der Le⸗ gion Condox herausgegeben wurpe und das über alles das berichtet, was man nicht nur über den Einſatz der Deutſchen in Spanien wiſſen ſoll, ſondern auch wiſſen muß. Die erſten Kapitel des Buches 11 en, wie die LC zuſammengeſtellt wurde und bringen in zeitlicher Reihenfolge die einzelnen Kampfab⸗ ſchnitte an den verſchiedenſten Fronten Spa⸗ niens vom Einſatz der Legion Eondor an bis zum Endſieg. An dieſe mehr ſachlichen Dar⸗ ſtellungen reihen ſich dann die Berichte der Spanienkämpfer an, die ihre Erlebniſſe lebendig werden laſſen. Da berichten die Män⸗ ner von der Führungstruppe, von der Flieger⸗ truppe, von der Flak, von der Luftnachrichten⸗ truppe, man erfährt von den verſchiedenſten durchgeführten Sonderaufgaben, von den Lei⸗ ſtungen der Heeres⸗ und Maxinegruppe. Schlicht geſchriebene Erlebniſſe wechſeln mit ſpan⸗ nenden Schilderungen ſchwerer Kämpfe, ohne daß die Erzähler auch nur ein einziges Mal ihre perſönlichen Leiſtungen hervorheben würden. Man erkennt aber dennoch das Hel⸗ dentum der deutſchen Spanienkämpfer, die zeigten, was ein deutſcher Soldat zu leiſten vermag. Hans Jütte. „Hokenkrenzbanner“ Blick übers Cand Sonntaa, 20. Guauſt 19309 Ein Fischzug im Lampertheimer Altrhein Backfische ins Herz geschlossen Die Nibelungenstadt Worms rüstet zum schönsten Fest des MWonnegaues/ Ein neuer Backfischmeister (Eigener BZerichfdes„Hokenkrepzbonnetr“) Das traditionelle Feft des Wonnegaues iſt wieder in Sicht, das Wormſer Bachfiſchfeſt nimmt Ende nüchſter Woche ſeinen Anfang. Darum hatte die Stadt Worms die Preſſe zu einem Fiſchzug auf dem Lampertheimer Alt⸗ rhein eingeladen, eine originelle Idee des Ber⸗ kehrsdirektors Seensl an dem auch Ober⸗ bürgermeiſter Bartholomäus teilnahm. In den ſtillen Wäſſern des Lampertheimer Altrheins werden die zwölf aus der alten Wormſer Fiſcherzunft lebendig: Ihre Augen glänzen, wenn ſie ganz ſachte in den idylliſchen Wäſſern ihre Schelche ſteuern und behutſam halbkurvenförmig die Netze auslegen, fachmän⸗ niſch geſprochen das Gezahr, und dann ſtille verharren, um nach kurzer Zeit die nicht immer reiche Beute ans Land zu ziehen, die glitzernde Pracht zu ſortieren, ein jeder Fiſch zu ſeinen Artgenoſſen. Man fühlt, daß dieſe Männer ihr Handwerk nicht nur gelernt haben, es ſteckt ihnen ſchon im Blut. Die alte Zunft von Worms, die ſchon fünfhundert Jahre zählt, ge⸗ hört zu den älteſten im Reich überhaupt. Drei allein von den Zwölfen, die übrig blieben von den vielen, zählen zuſammen über 206 Lenze. Und heute genau ſo noch wie vor Jahrzehnten ſteuern ſie alle paar Tage rheinaufwärts, ſtill⸗ vergnügt das Pfeiſchen ſchmauchend, größten⸗ teils bei Nacht in mehreren Fiſchzügen— die Beute iſt oftsmals gering— ihren Lebens⸗ unterhalt zu verdienen. 1* Aber heute ſollen ſie auch mal lachen und die Oeffentlichkeit ſoll von ihnen hören, die ſonſt, kaum von Menſchen geſehen, ihre ſchwere Arbeit verrichten. Sie ſtanden heute ganz im Mittel⸗ punkt, als ſie an den ſchmucken Motorbooten mit den Preſſemännern, wohl an die 60 an der Zahl, feſtmachten und hinüber nach dem lockenden Altrhein gezogen wurden. Auf den ſchmalen Booten, die Netze zu Bergen, ſaßen vorn und hinten vergnügt die Zwölfe, die ihre Kunſt zeigen wollten, um auch unter ihnen den Backfiſchmeiſter für dieſes Jahr zu ermitteln. Vorbei am herrlichen Naturſchutzgebiet des Alt⸗ rheins mit ſeinen ſeltenen Tieren und Pflan⸗ zen, an einem Uferteil in Mengen die Waſſer⸗ nuß und andere Pflanzen, die am Lamperthei⸗ mer Altrhein ſorgſam behütet werden. Und als dann langſam die Netze vom Boot aus ins Waſſer gelaſſen waren, da ſpannten vom Ufer her die mitgebrachten Zuſchauer, bis Zug um Zug das Netz von kräftigen Fäuſten ans Land gezogen war. Scheinbar haben die Fiſche ſich bei dem Hochwaſſer ins ſeichte Ufergelände ver⸗ ſteckt. Es blieb in dem großen Netz nur eine kleine Beute, immerhin noch ſoviel, um faſt die ganze Geſellſchaft damit zu ſättigen. Die Jungfiſche erhielten nochmal ihre Freiheit, doch unter der glitzernden Maſſe ſah man ſchon prächtige Kerle. Der alte Benner aber, ſo ein rechter Vertreter der Fiſcherzunft, der ſchon weit über ſiebzig Jahre alt iſt, hatte diesmal das Glück, Backfiſchmeiſter dieſes Jahres zu werden und nicht minder humorvoll erzählte er ſeine Erlebniſſe. Die übrigen Kameraden ſeiner Gilde gaben die Geheimniſſe preis: Am Mikro⸗ ſon plauderten ſie, als ob ſie wüßten, daß ganz Worms ihnen zuhört, wenn ſie das nicht un⸗ gefährliche Erlebnis preisgaben, bei dem zwei Fiſcher beinahe im Rhein ertrunken wären, wenn nicht der jüngere von ihnen unerſchrocken zugegriffen hätte, als das Boot kenterte. Wenn auch die ſchwere Arbeit oft nur ſchlecht gelohnt iſt, denn Uferregulierungen, Schiffahrt und die Fabriken mit den Abwäſſern pfuſchen in ihr Handwerk, ſo harren ſie doch tapfer aus und die Männer, die gemeinſam fiſchen, teilen ſich dann auch redlich den Erfolg und bleiben auch in Zukunft auf ihrem Poſten. X Kein Wunder, wenn die wackeren Männer von der Wormſer Fiſcherweide ſchon immer Die stille Altrheinlandschait verſtanden, einmal richtig zu feiern. Da gings dann luſtig zu und die Wormſer zogen in Scharen hinunter an den Rhein ins Fiſcher⸗ viertel, wenn dort vor den kleinen Häuſern buntgeſchmückte Bäume ſtanden und der Duft⸗ von gebackenen Fiſchen in langen Schwaden aus den Häuſern zog. Auch in den harten Jahren feierten die Männer dort, vor dem großen Kriege lebte es als Sedanfeſt weiter und ſeit mehreren Jahren als das große Feſt des ganzen Wonnegaues. Aber ſeit Jahrhun⸗ derten haben ſie einmal im Jahr ihre Freude und ſind fröhlich und ausgelaſſen, wenn die Gäſte zu ihnen kommen. Zu ihnen haben ſich die anderen Backfiſche geſellt, die bei einem Im Lampertheiimer Altrhein: Die Fischer legen vom Boot zum er Handnetz. ſolchen Feſt nicht fehlen dürfen, die Rhein⸗ töchter vollenden den Dreiklang von Wormſer Fiſchern, Backfiſchen und Rheintöchtern! Im Feſtzug am nächſten Sonntag zeigen ſie ſich ſchon in Uebermacht zu den Fiſchern, 75 ſchmucke Backfiſchfeſtgardiſtinnen werden durch das alte Worms marſchieren. Und wenn's im letzten Jahr 150 000 Genießer waren, die zum Feſt kamen, ſo werden's heuer noch mehr ſein, wenn vom Feſtplatz am Rhein der Duft der knuſpri⸗ gen Delikateſſe lockt! ** Was wäre dieſer Tag mit dem Erlebnis des Fiſchzuges geweſen, wenn man nicht die Back⸗ fiſche verſucht hätte! In der alten Fiſcherkneipe Bald iſt der Jauber wieder zu knde.. Unſer Heidelberger Wochenbrief/ Ehrung für Johann Gottfried Nadler * Heidelberg, 19. Auguſt. Wenn am Sonntagabend die letzten Sonnenſtrahlen durch den Heidelberger Schloßhof huſchen, zärtlich mit dem üppig wuchernden Efenu ſpielen und kleine ſilberne Lichtreflexe auf die zur ſchön⸗ ſten deutſchen Freilichtbühne gewordenen Ra⸗ ſenfläche malen, dann zeigt die alte Turmuhr mit etwas wehmütigem Schlag den Beginn der letzten Vorſtellung der diesjährigen Reichs⸗ feſtſpiele an, die am 20. Auguſt mit dem „Sommernachtstraum“ die lange Reihe der feſtlichen Spielabende verklingen laſſen. Ausgeträumt iſt das Tauſende von Menſchen beglückende, traumhaft ſchöne Erlebnis echter Spielbeſeſſenheit und leidenſchaftlicher Schau⸗ ſpielkunſt, wie es Abend um Abend die ſchick⸗ ſalsumwobene Stätte des Heidelberger Schloſ⸗ ſes in unvergeßlicher Einmaligkeit ſchenkte. Der„Sommernachtstraum“ iſt ſymbolhaft An⸗ fang und Ende dieſer ſchnell entſchwundenen glückhaften Heidelberger Sommertage. * Wer jetzt in dieſen Auguſttagen über die Friedrichsbrücke geht, dem fällt plötzlich auf, daß da ein Neckarvorland, ja ſo etwas wie eine Wieſe iſt, auf der vergnügt die Neuen⸗ heimer Gänſe ſelbſtherrlich ſchnattern. Sie haben Grund genug, denn der ganze Raſen gehört nun ihnen. Vor einem Monat noch war von der Wieſe kaum etwas zu ſehen, ſie war die Schmorpfanne von ſich dicht anein⸗ ander drängelnden, alle Viere von ſich ſtrecken⸗ den Neckarſchleimern. Dafür ſtrömen jetzt täg⸗ lich faſt an die tauſend und noch mehr Bade⸗ gäſte in das neue herrliche Thermalſchwimm⸗ Aufn.: Vogel bad am andern Ufer. Mächtig hat dies neue Schwimmbad eingeſchlagen. —* Still und verträumt unter Linden und Aka⸗ zien ſteht unten am Neckar beim Marſtall in⸗ mitten einer reizvollen Anlage mit dem Blick auf den vorübereilenden Fluß, das Geſicht etwas nach Weſten gewandt in die herrliche Das ist der alte Meister Benner, während sich Dr. Kraft vom Reichssender Frankfurt mit ihm am Mikrofon unterhält. Pfalz, die Büſte des Pfälzer Dichters Jo⸗ hann Gottfried Nadler, deſſen Ge⸗ burtstag ſich am 19. Auguſt zum 130. Male jährte. Blumen ſchmückten an dieſem Tage in Verehrung das Denkmal dieſes echteſten und urwüchſigſten aller Pfälzer Dichter, deſſen „Pälzer Gebabbel“ heute genau ſo leben⸗ dig iſt wie einſt. Auch an ſeinem Grabe auf dem Heidelberger Bergfriedhof legte Liebe und Verehrung Blumen nieder. 3 Nicht nur die Häuſer der Villenviertel, auch die der belebten Verkehrsſtraßen, vor allem die Verkehrszentren ſelbſt, wie Bismarckplatz, Marktplatz— mit dem herrlichen Blumen⸗ ſchmuck tragenden Rathaus— machen Heidel⸗ berg mehr und mehr zu einer Blumenſtadt. Tauſend Preiſe für ſchön gepflegte Blumen⸗ fenſter und Balkone kamen in dieſen Tagen zur Verteilung durch die Stadtverwaltung, die durch ihre„Blumenmänner“ alle Häuſer und Straßen einer eingehenden Kontrolle unterzog. Hundert Ehrenpreiſe ſind ausgeſetzt für die ſchönſten Blumen, womit ein weiterer An⸗ ſporn für alle gegeben iſt, Heidelberg zur ech⸗ ten Blumenſtadt zu machen. + Die Heidelberger Studenten berichten der Heidelberger Bevölkerung laufend von ihren gerade in dieſen Tagen einſchneidenden Er⸗ lebniſſen beim Ernteeinſatz in Oberſchleſien, wo ſie vom Reichsſtudentenführer Dr. G. A. Scheel in allen Einſatzdörfern Beſuch erhielten. Ein Kameradſchaftsabend in Ratibor beſchloß die Fahrt des Reichsſtudentenführers zu den Heidelberger Studenten. Am Mittwochabend traf die HI-Marſch⸗ einheit des Gebietes Saarpfalz auf ihrem Adolf⸗Hitler⸗Marſch nach der Stadt der Reichsparteitage in Heidelberg ein. „Wallhalla“ hatte ein Meiſter ſeines Faches die knuſprigen Dinger bereitgelegt; braun ge⸗ backen, ganz lecker, lagen ſie auf der Platte und es ſchmeckte erſt richtig, als wir den Rat der Gaſtgeber befolgten und mit beiden Händen feſte zugriffen. Und als es richtig krachte, mein⸗ ten die Wormſer Fachmänner, daß es ſo ſein müſſe. Ja, auch das Backfiſcheſſen will gelernt ſein! Und auch das Trinken der Liebfrauen⸗ milch aus dem Handnirſch— überſetzt: ein Holzſchöpfer, mit dem man das in das Boot eingedrungene Waſſer hinausſchöpft— will gekonnt ſein, wenn man einen kräftigen Schluck dieſes edlen Weines genießen will; aber auch der Wormſer Gerſtenſaft hat ſeinen guten Ruf. 2* Die niedlichen Häuſer nahe am Rhein ſchmük⸗ ken ſich für die großen Tage im Wonnegau und vor dem Haus des alten Fiſchermeiſters Ben⸗ ner wird für die Tage vom 26. Auguſt bis zum 3. September das hübſche rotweiße Banner mit den Fiſchen als Zeichen dafür ſtehen, daß echte rheiniſche Fröhlichkeit dort herrſcht und die alten Fiſcher, die Backfiſche und die Rhein⸗ töchter auf fröhliche Menſchen warten... E, sten Zug ihre Netze aus und daneben die Ausbeute, die glitzernde Masse im Aufnahmen: Fritz Haas Auf dem Univerſitätsplatz fand ihnen zu Ehren ein feſtlicher ſtatt durch das Jungvolk, mit einer zündenden Anſprache von Jungbannführer Waßmer und eines Ver⸗ treters des Kreisleiters, der die Jungen auch namens der Stadt bewillkommnete. Letzie badiſche meldungen hHeidelberger Studenten in der Wochenſchau * Heidelberg, 19. Aug.(Eig. Ber.) Im Kreis Ratibor(OS.), wo ſeit mehreren Wochen die Heidelberger Studenten zur Erntehilfe ein⸗ geſetzt ſind, erſchien dieſer Tage zur Freude der Studenten und Studentinnen die Wochen⸗ ſchau, um Aufnahmen zu machen. Ein Teil der Aufnahmen wird in der Wochenſchau zu ſehen ſein, während der größere Teil für den Gemeinſchaftsfilm der Wochenſchauen„Ernte⸗ hilfspflicht 1939“ zu ſehen ſein wird. Kreis⸗Arbeitstagung in Cadenburg * Ladenburg, 19. Aug. In dem alten Städtchen Ladenburg findet am Sonntag, 20. Auguſt, eine Arbeitstagung der Propa⸗ gandaleiter und Kulturſtellenleiter des Kreiſes Mannheim ſtatt. Nach der Tagung werden unter kundiger Führung die Sehenswürdig⸗ keiten und Altertümer der Stadt beſichtigt, und abends verſammeln ſich die Teilnehmer zur Feſtvorſtellung des Ladenburger Heimatſpiels Rüttelt Euren trägen Darm zur Tätigkeit auf! Ihr werdet Euch um Jahre jünger fühlen! Wenn ſich Ihr Darm nicht jeden Tag ent⸗ leert, ſammeln ſich Rückſtände an, die bald Ihren Blutkreislauf vergiften und zu ernſt⸗ baften Erkrankungen führen können.— Neh: men Sie jeden Morgen„die kleine Doſis“ Reo Kruſchen Salz, die Ihren Darm allmäh⸗ lich erzieht und ihn dazu bringt, regelmäßig zu arbeiten. Schon nach Einnahme der Hälfte Ihrer erſten Flaſche Neo Kruſchen Salz wer⸗ den Sie gute Folgen ſpüren. Neo Kruſchen Salz iſt in allen Apvotheken und Drogerien erhältlich. Mk..70 die Flaſche, ausreichend für drei Monate. „Der Bundſchuh ruft“ auf dem Marktplatz. Das Spiel aus der bewegten Zeit des Bauern⸗ kriegs wird ohne Zweifel bei den Beſuchern einen tiefen Eindruck hinterlaſſen, zumal der Stoff aus der Geſchichte unſerer engeren Hei⸗ mat gegriffen iſt. Die Bevölkerung Laden⸗ burgs wird am Sonntag ihre Häuſer mit Fah⸗ nen ſchmücken, um ihre Anteilnahme an der Tagung zu bekunden und die Gäſte zu be⸗ grüßen. Aus Ueckarhauſen * Die Beregnungsanlage, über die wir vor einiger Zeit berichteten, iſt ſchon ſeit Wochen in Tätigkeit und hat ſich aut bewährt. Mit einem Saugrohr wird das Waſſer aus dem Neckar entnommen und durch lange Leitungen den zwei drehbaren Waſſerverteilern zugeführt. In verſchiedenen Teilen der Gemarkung konnte man auf dieſe Weiſe dem Boden die notwen⸗ dige Feuchtigkeit zuführen, ſo daß ſich die Neuerung im beſſeren Wachstum der Feld⸗ und Gartenfrüchte wirkſam zeigen wird. Die ein⸗ heimiſche Landwirtſchaft hat mit dieſer Anlage eine weſentliche Verbeſſerung erfahren. „Haken S 16. Augt Sommers ſtes. Vor Vogelwelt machen. 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Guguſt 1939 oberrheinlsche 5 2 treiflichte: 16. Auguſt: Da und dort miſcht ſich in des Sommers Pracht ſchon ein leiſer Zug des Herb⸗ ſtes. Vor allem ſcheint in dieſem Jahr in der Vogelwelt die Reiſeluſt früh ſich bemerkbar zu machen. Störche ſind ſchon aufbruchbereit, ja, wohl da und dort ſchon auf ſüdlichem Kurs. Auf dem Mannheimer Flugplatz ließen ſich neu⸗ lich ſtattliche Geſchwader von Möven ſehen. In den Niederungen entlang dem Oberrhein kann man nun wieder manchen gefiederten Gaſt un⸗ ſerer Landſchaft beobachten, der für Stunden oder Tage Einkehr hält, um dann weiter zu ſteuern. Für Getier und Menſch gehört wohl die breite Ebene zwiſchen Baſel und dem Bin⸗ gener Tor zum engen Mittelrhein zu den älte⸗ ſten Wanderſtraßen... Farbenreich prangen die oberrheiniſchen Gärten im Schmuck von Dah⸗ lien, Gladiolen und Aſtern. Auch das ſchlichteſte Schrebergärtchen entbehrt nicht mehr ſolcher leuchtender Zier! Ein beſonderes Lob aber ge⸗ bührt wiederum den Beeten und Rabatten der Bahnwärterhäuschen, die oft die Fülle der Blu⸗ men kaum zu faſſen vermögen. 17. Auguſt: Die nun bald ihren Anfang neh⸗ mende Jubiläumsſpielzeit des Mannheimer Nationaltheaters ließ dieſer Tage den Chroniſt nach Auguſt Wilhelm Ifflands Lebenserinne⸗ rungen, des großen Menſchendarſtellers„Thea⸗ terliſcher Laufbahn“ greifen. Es iſt recht unter⸗ haltend, in dem Büchlein zu blättern.„Die Reiſe nach Mannheim“, erzählt der ſpätere Di⸗ rektor des preußiſchen Staatstheaters,„war fröhlich, laut, mutwillig. Die Ueberfahrt über den Rhein bei Oppenheim erfüllte uns mit freu⸗ digem Entzücken. Wir ſangen Jubellieder, als die Strömung unſere Fähre vom Ufer weg⸗ brachte... Unſer Einzug zu Mannheim“(Iff⸗ land kam mit Beil und Beck aus Gotha, wo die Herzogliche Bühne geſchloſſen worden war: Dalberg hatte die drei hochbegabten Mimen für das Nationaltheater engagiert)„geſchah an einem Sonntag früh. Es regnete und war ein kalter, düſtrer Tag. Die meiſten Menſchen wa⸗ ren in der Kirche, daher ſchien die Stadt mir leer. Ich warf mich in das erſte beſte Logis. Da war ich nun, ohne einen Führer, ohne einen Bekannten— es war trübe in meiner Seele und ich fand nirgends die Stelle, wo ich hätte eine Hütte bauen mögen. Doch das Getümmel, das des andern Tages, wo eben Meſſe war, in der Stadt entſtand, ein großer Vergnügungsplatz, wo ich die Menſchen ſehr leicht und fröhlich fand, die Muſik, der Geſang, die überall in Stadt und Land mir entgegentönten, dies alles machte bald einen fröhlichen Eindruck auf mich.“ Rühmend hebt Iffland immer wieder die Ver⸗ dienſte Carl Theodors um die deutſche Dich⸗ tung und Kultur hervor:„Dieſer Kurfürſt iſt unter den wichtigen deutſchen Fürſten der erſte, welcher ſchon vor Jahren für deutſche Literatur ſich laut entſchieden, ſie unterſtützt, geehrt. Er ſetzte ſich aus eigenem Triebe in Verbindung mit deutſchen Dichtern. Einige haben ſein Ent⸗ gegenkommen ſo kalt aufgenommen, daß die Be⸗ harrlichkeit dieſes Fürſten ebenſo für ſein Herz wie für ſeinen Geiſt ſpricht. Er war der erſte deutſche Fürſt, der das franzöſiſche Theater ent⸗ ließ und ein deutſches Hoftheater errichtete. Er zuerſt hat die deutſche große Oper gegeben und dieſes bei den Hoffeierlichkeiten 1776 und 1777 Neue Filme in Mannheim „Sonsctlonsprozeſ Cœsllle“ Universum: Der Stoff dieſes Filmwerkes, zu dem E. v. Salomon, E. v. Borſody und R. Büſchgens nach dem Hans Poſſen⸗ dorfſchen Roman ein reifes Drehbuch ſchrie⸗ ben, greift nicht nur in die zutiefſt behüteten Verſchwiegenheiten der menſchlichen Seele. Nicht minder hell beleuchtet er jene gefährlichen Abgründe, die von Menſchen zwar aufgeriſſen, doch nicht mehr ſicher genug überbrückt werden. So rollt hier vor dem ſenſationslüſternen Forum der Oeffentlichkeit ein perſönliches Schickſal ab, das ſeinen Träger zu vernichten droht, obwohl er handelt, wie ihn eines der inneren Geſetze menſchlicher Pflicht und Liebe gegenüber einem anderen menſchlichen Weſen gebietet. Peter Roland, ein Deutſcher, errettet ein Kind aus den Klauen der elterlichen Gewalt vor einem unglückſeligen Schickſal. Die Tücke der menſchlichen Geſellſchaftsordnung läßt es jedoch zu, ihn dennoch als angeblichen Mörder des kleinen Schützlings vor Gericht zu brin⸗ gen. In einem der berühmteſten Strafvertei⸗ diger der Vereinigten Staaten erwächſt ihm durch Zuſall ein unſchätzbarer Helfer und Freund. Der ſenſationell aufgezogene Prozeß wühlt in einem gewaltigen Ringen um den Sieg der Wahrheit die menſchlichen Schwächen und Leidenſchaften auf, aber auch die Größen und Stärken. Dieſes mitreißende Geſchehen wurde unter der Spielleitung von Eduard v. Borſody zu einem Filmwerk geſtaltet, das die ſeeliſchen Erſchütterungen der mittel⸗ und unmittelbar Beteiligten mit den Profanitäten, wie ſie die amerikaniſche Strafprozeßordnung und andere öffentliche Einrichtungen dort mit ſich bringen, mit meiſterlicher Menſchenkennt⸗ nis kontraſtiert. Satiriſch gewürzte Sarkasmen geben den Dialogen(Werner Bergold) Le⸗ bendigkeit, gepaart mit zwingendem Scharfſinn. Ein pfychologiſch ſein angefaßter Schnitt un⸗ terſtützt die Da Die Stadt, die unserem Land den Numen gab Vom Römerbad ⁊um Weltkurort/ Zur groben Baden- Badener Wocdie Im reichen Kranz der Bäder und Kurorte Großdeutſchlands, nimmt Baden⸗Baden, das Weltbad im Schwarzwald, das mit ſeinen hei⸗ lenden Zauberkräften. Sehenswürdigkeiten und feſtlichen Veranſtaltungen alljährlich Hun⸗ derttauſende an ſich feſſelt, einen bevorzugten Platz ein. Welche Bedeutung dieſem Weltkur⸗ ort im nationalſozialiſtiſchen Staat zukommt, erhellt die Tatſache, daß Baden⸗Baden ſeit zwei Jahren einen bedeutſamen Ausbau er⸗ fährt und die, in dieſem Jahre vom 20.—27. Auguſt ſtattfindende„Große Baden⸗Ba⸗ dener Woche“ die vom Reichsminiſterium für Volksaufklärung und Propaganda als reichswichtig erklärt wurde. Nur wenige Kilometer vom Rhein entfernt, inmitten einer Fülle landſchaftlicher Schönhei⸗ ten und hiſtoriſcher Stätten, liegt zu beiden Seiten des Oostales am Fuße der tannendunk⸗ len und fichtenſchweren Schwarzwaldberge eine Stadt, die— wie wohl keine zweite einſt—. ſinnfällig ihre Beſtimmung ſchon im Taufna⸗ men erhalten hat, liegt die Stadt mit dem klangvollen Doppelnamen: Baden⸗Baden. Was dieſe, heute etwa 32000 Einwohner zählende Stadt, in der die Sprachen aller Län⸗ der ans Ohr klingen, in aller Welt berühmt ge⸗ macht hat, iſt das ſeltene Naturwunder des Oostales, die heißen Quellen, die ſeit zwei Jahrtauſenden in unverſieglichem Strom Heilung und Lebensfreude ſpenden, iſt die ein⸗ zigartige Schönheit der Landſchaft, die alljähr⸗ lich Hunterttaufende in⸗ und ausländiſcher Gäſte in ihren Bann zieht und die Aufgeſchloſ⸗ ſenheit ſeines regen geiſtig⸗kulturellen und ge⸗ fellſchaftlich⸗fſportlichen Lebens, das eine uner⸗ ſchöpfliche Fülle der Unterhaltung bietet. Historische Miniaturen Zahlreiche Funde in den Städtiſchen Samm⸗ lungen, vor allem aber die Badruinen, die als intereſſanteſte Sehenswürdigkeit der Stadt die Fremden aus nah und fern anlocken— das Gäſtebuch weiſt namhafte Perſönlichkeiten aus aller Welt auf— erinnern an jene Zeit, da Kaifer Marc Aurel um 200 n. Ch. der „Civitas Aurelia aduensis“ die erſte großzügige Geſtaltung zu ihrer Weltbedeutung gab. Mit der Geſchichte des Badnerlandes iſt dieſe Stadt engſtens verknüpft, wovon die Ruinen des alten Schloſſes beredtes Zeugnis geben. Der Name Baden erſcheint erſtmals 1046 und dann ſeit 1112 im Titel der Markgrafen. Da⸗ durch wurde der, an die Stelle des römiſchen „aquae“ getretene und dann auf die benach⸗ barte Burg ausgedehnte Ortsname beſtimmend für den Namen des Fürſtengeſchlechtes und ſei⸗ nes ſich immer mehr ausbreitenden Landes am Oberrhein. 5 Das Auf und Nieder der Geſchichte mit den politiſchen und wirtſchaftlichen Schwankungen hat im Laufe der Jahrhunderte Baden⸗Baden in 0 5 Schwingungen einbezogen. Erſt im 19. Ja ſie Sammelpunkt der Geld⸗ und Geiſtesariſto⸗ kratie Europas wurde. In einer Zeit erſtan⸗ den Konverſationshaus, erſtes Dampfbad und Trinkhalle, errichteten die Spielpächter aus der Fülle ihres Gewinns die ſchönſten Ge⸗ bäude, legten die herrliche Lichtentaler Allee an und gründeten die Pferderennen, gaben ſich beim denkwürdigen Fürſtenkongreß Kaiſer und Könige ein Stelldichein. Die Zauberkraft der heilquellen Tief aus dem Innern des Florentinerberges treten die Termen, die durch ihren Wärme⸗ grad bis zu 67 Grad Celſius zu den heißeſten Europas zählen, geſättigt mit jenen ſegensrei⸗ chen Stoffen, die zwar chemiſch durchaus zu er⸗ kennen und zu benennen ſind, die aber durch geheimnisvolle Art ihrer Verbindungen den Quellen Baden⸗Badens ihre uralte Heilkraft fortgeſetzt. Sein Zweck bei Errichtung der deut⸗ ſchen Geſellſchaft zu Mannheim iſt unverkenn⸗ bar... Er, der wohlwollendſte Pflegevater aller Künſte, hat Kälte und Undank von manchem Künſtler erfahren müſſen. Allein, weit größer iſt die Zahl derer, welche mit reger Dankbarkeit fühlen, was ſie ihm ſchuldig ſind.“ Verſtänd⸗ licherweiſe beſchäftigt ſich Iffland in ſeinen Me⸗ moiren, die übrigens mit der Berufung des Schauſpielers, Regiſſeurs und Theaterdichters zum Leiter der Berliner Staatsbühne(1796) ihr Ende erreichen, eingehend mit dem Mann⸗ heimer Nationaltheater, an dem ſein eigener Ruhm zu glänzen begann. Der Betrachter der Gegenwart wird immer wieder erſtaunt ſein, wie nachdrücklich bei der Gründung des Natio⸗ naltheaters dieſes als ein„Nahrungszweig“ be⸗ zeichnet wurde, als den die Bühne auch das kur⸗ fürſtliche Dekret über ihre Errichtung ankün⸗ digt... Auguſt Wilbelm Iffland gewann bald zur oberrheiniſchen Landſchaft innige Zunei⸗ gung. Er preiſt gerne das„ſchöne Land“. Sehr anſchaulich ſchildert der„Nationalſchauſpieler“ U. a. auch Schwetzingen. So erzählt er:„Im Jahre 1785 wurden auf dem Hoftheater zu Schwetzingen mehrere Stücke vorgeſtellt. Der prächtige Garten, angefüllt mit einer Volks⸗ menge, welche aus Mannheim, aus dem nahen Speyer und aus Heidelberg dahingeſtrömt war, gewährte einen überaus reizenden Anblick. Die rſtellerführung und das Span⸗ nungsmoment des Handlungsaufbaus außer⸗ ordentlich wirkſam. Werner Bochmanns abgewogene muſikaliſche Ausdeutung lockert auf und vertieft. Die filmiſch gereifte Bild⸗ kunſt Werner Bohnes läßt den Szenen at⸗ moſphäriſche Verdichtung angedeihen. Im Vordergrund der darſtelleriſchen Geſtal⸗ tung ſtehen die geiſtig und künſtleriſch ge⸗ ſchliffenen Kontroverſen zwiſchen Verteidiger und Staatsanwalt. Heinrich Georges Ver⸗ teidiger iſt eine packende Geſtalt blutvollen Lebens, in der ſich ein ſtarkes Wiſſen um die menſchliche Seele mit einem ſcharfen Verſtand paart. Dennoch iſt der öffentliche Ankläger, den Richard Häußler mehr als Verſtandes⸗ menſch klar und plaſtiſch darſtellt, nicht der Verlierer. Unterlegene iſt ſchließlich die in ihrer erbärmlichen Verſchlagenheit trotz ihrer ſchönen Hülle abſtoßende Sylvia Caſilla, von Dagny Servaes(man freut ſich über dieſe Wieder⸗ begegnung) überzeugend verkörpert. Albert Heh'n verleiht der Perſönlichkeit des Ange⸗ klagten Züge und Haltung eines charakterfeſten Mannes In Jutta Freybe, Siegfried Schürenberg, Hans Mierendorf, Alice Treff, Liſſi Arna und anderen Darſtellern war eine in allen Rollen fein abgeſtimmte Be⸗ ſetzung gewährleiſtet. Reben einem anſprechenden Kulturfilm blei⸗ ben aus dem Beiprogramm Bilder der Wochen⸗ ſchau über aktuelle politiſche Geſchehniſſe der letzten Tage im Gedächtnis. Hanns German Neu. „lch hin Sobeisflen Ott“ Alhambra und Schauburs: Urſprünglich wollten die beiden Theater heute die Spielzeit 1939/40 eröffnen. Doch man beſann ſich anders, da die Jahreszeit noch nicht ſo weit vorgeſchritten iſt. Und man tat gut daran. Deshalb wurde ein Kriminalfilm angeſetzt. Ein unterhaltſames, ſogar ein ſpannendes Werk. Menſchen, welche in den Gaſthöfen von Schwet⸗ zingen weder unterkommen, noch Nahrung er⸗ halten konnten, wandelten mit dem mitgebrach⸗ ten Mundvorrat durch die Alleen und ließen ſich in den Tempeln, Hainen, Moſcheen des Gar⸗ tens nieder. Abends nach der Vorſtellung ergoß ſich die Menge aus dem Schauſpielhaus wie ein Strom in die großen Parterre des Gartens und verlor ſich allmählich in die abgelegeneren Par⸗ tien. Nun fingen nach und nach, bald hier, bald dort, die Lichter an, durch das grüne Dickicht hindurchzuſchimmern. Die Geſellſchaften ſuch⸗ ten, riefen ſich, gaben ſich Zeichen. Der fröhliche Lärm ward immer lauter und lauter. Man hörte Gläſer klingen, Chöre und Lieder wechſel⸗ ten ab in der wallend warmen Nacht, während im Städtchen Schwetzingen das fröhliche Toben der Muſik, der Tanzenden— aus jedem Gaſt⸗ hof erſcholl, und vor allen Häuſern die Bewoh⸗ ner und ihre Gäſte in lebhaft redenden Zirkeln vor den Türen ſaßen und ſtanden. Dieſes far⸗ benfriſche Bild Ifflands läßt uns freudig daran denken, daß Schwetzingens Bretter nicht zuletzt durch das Mannheimer Nationaltheater als ſommerliche Bühne zu neuem Glanze kamen, nachdem die nationalſozialiſtiſche Regierung des oberrheiniſchen Gaues die erforderlichen bau⸗ lichen Vorausſetzungen in großzügiger kulturel⸗ ler Tatkraft geſchaffen hatte. Jodokus VVydt. Wenn es auch mit der Spannung ſeine Beſon⸗ derheit hat: man wartet eigentlich mehr auf die Ueberraſchung, als auf die Aufklärung und Lö⸗ ſung des Rätſels. Es wirkt da irgendwo ein Menſch, der beſonderes Intereſſe an Rubens⸗ Originalen hat und ſie mit Hilſe einer Bande und eines außerordentlich geſchickten Kopiſten überall klaut, wo er ſie bekommen kann. Der Zuſchauer ſieht indeſſen bald, wie die Fäden laufen. Er weiß, daß Ludwig Ott der Verbre⸗ cher und Dr. Sebaſtian Ott, ſein Zwillings⸗ bruder, der anſtändigſte Menſch der Welt iſt. So intereſſiert mit Fortgang der Handlung nur, wie dem betrogenen Sebaſtian Rechtfertigung widerfahren und wie Ludwig der verdienten Strafe zugeführt werden wird. Was allerdings das Ganze mit dem Unglück des nordländiſchen Herrn Keſſen und deſſen Bildergalerie(die ge⸗ ſtohlenen Originale!) im unterirdiſchen Gewölbe zu tun hat, das erfährt keiner. Der Film be⸗ ginnt mit einer Handlung, die nachher abge⸗ —bogen wird. Verquickt mit dem kriminellen Geſchehen iſt eine recht dezente und beinahe an menſchliche Tiefen rührende Liebesgeſchichte. Sie iſt— künſtleriſch gefſehen— das Wertvollſte an dem ganzen Werk. Sebaſtian verliebt ſich in die Nichte des loyalen Oberſten Holzapfel, in Erika, die als Frau die erſte iſt, welche die„ſeltſame Veränderung“ im Weſen ihres Verlobten feſt⸗ ſtellt. Die alſo rein gefühlsmäßig die beiden Zwillingsbrüder auseinanderhalten kann, zu einer Zeit, da noch kein Menſch von dem Dop⸗ pelgänger Sebaſtians etwas weiß. Dies Ge⸗ ſen trägt viel zur Spannung bei, da es das bewegende Element iſt, das den Zuſchauer am Schickſal der beiden Ott am meiſten intereſſiert. Die Doppelrolle der beiden Brüder ſpielt Willi Forſt mit der geiſtigen Ueberlegenheit und dem Sinn für Nüancen, die dieſen Dar⸗ ſteller ſchon immer auszeichnen. Trude Mar⸗ len gibt mit wenig Mitteln ein abgerundetes Bild Erikas. Otto Treßler iſt ein gütiger rechtſchaffener Oberſt, Paul Hörbiger deſſen wundervoller Jugendfreund Baumann; Guſtav rhundert ſtrahlte die Stadt wieder auf, als ſchenken, zutage. Der Geſamtgehalt der in einem Liter Thermalwaſſer vorkommenden Salze ſcheint auf den erſten Blick' mit 3000 mgr. ſehr klein, aber das gleichzeitige Vor⸗ kommen ſehr ſeltener Minieralien und die Verſchiedenartigkeit der einzelnen Salze unter⸗ einander bewirken die Heilkraft dieſer Quellen. Das ſtark dampfende Waſſer wird dauernd von Fachleuten und Aerzten überprüft, auf kürzeſtem Weg vom Quellurſprung in die Dampfräume geleitet, ohne b mit der Luft in Berührung zu kommen. Baden⸗Baden hat von allen deutſchen Bade⸗ Zwel Ssonderschauen im Modehaus Neugebauer m 4. Stockwerk zeigt dos Modehous Neugebouer on den plonken, wie wohnlich, gemötlich ond behaglich maon es sich zwischen seinen vier Wön- den mochen konnl Noch plänen und Unter der leitung des bekonnten Monnheimer innenorchitekten WiI)/ Jnumer worde cgof einer Fläche von etwoa 115 Gucdrotmeter eine hoch- moderne Vier-Zimmer-Wohnong aufgebout vnd eingerichtet, beĩ deren gesbch mon wirklich sagen konn:„So möchte mon wohnen!“— im 1. Stocłk wird in einer weiteren Sonderschou „Neve Handorbeitsküönstfe“ gezeigt, welch herrliche Moteriolien ſn fotbenprächtiger Vielseitigkeit ge- schoffen worden, um unseren Froven die longen Herbsftobende mit onge- nehmer, zeitfüllender Beschdftigung ⁊2u verkörzen. Wir empfehlen den Besuch dieser sehenswerten Abussfellung. orten etwas und doch koſtbare Zugaben, die an⸗ deren fehlen: es iſt nicht nur ein Heil⸗ ſondern auch ein modernes Weltbad, das mit vorbild⸗ lichen Einrichtungen, die ſeit 1933 durch tat⸗ kräftige Förderung der nationalſozialiſtiſchen Regierung einen weſentlichen Ausbau erfah⸗ ren. Das kulturelle Leben findet ſeinen Niederſchlag im Theater mit beſt beblieer Bühnenkunſt, der Kunſthalle, in der nebeſt der“ jährlich ſtattfindenden Oberrheiniſchen Kunſt⸗ ausſtellung ſtändig noch andere große Aus⸗ ſtellungen gezeigt werden, den Städtiſchen Sammlungen, die zu den intereſſanteſten und werwwvollſten des Landes zählen und der einer Muſiktradition, die in dem alljährlich ſtatt⸗ findenden Internationalen Muſikfeſt ihren Höhepunkt findet. So ſehen wir Baden⸗Baden für den Feſt⸗ ſommer 1939 gerüſtet. Im Mittelpunkt der zahlreichen kulturellen, geſelligen und ſport⸗ lichen Veranſtaltungen ſteht die, in Anbetracht ihrer großen internationglen Bedeutung vom Reichsminiſterium für Volksauftlärung und Propaganda als reichswichtig erklärte„Große Baden⸗Badener Wochen, die— wie alljährlich— auch in dieſem Jahre wiederum Zehntauſende in⸗ und ausländiſcher Gäſte nach dem Oostal führen wird. S. E Dießl der ewig verdächtige Strobl und Alfred RNeugebauer ein fein geſehener Kriminal⸗ rat in Prag. Die Spielleitung von Willi Forſt und Viktor Becker gibt der Aufführung den nötigen Schwung. Im Beiprogramm der Schauburg ſahen wir zwei hervorragende Kulturfilme über Jagd und Weidwerk und über das feſtliche Nürnberg ſowie die Deulig⸗Woche. Helmut Schulz. Walter John und Hermann Kunze Wie wir erfahren, wurden außer den Bildern von Hans Brück und Karl Stohner auch das Gemälde von Walter John„Eibſee mit Zugſpitze“ und die drei Bilder von Hermann Kunze„Dobel im Donautal“,„Königskerze“ und„Abend“ für eine eventuelle Auswechſelung im September im Haus der Deutſchen Kunſt in München zurückbehalten. Wir gratulieren⸗ auch dieſen beiden Mannheimer Malern zu dem ſchönen Erfolg. In der Städtischen Kunsthalle In der Oberlichthalle der Mannheimer Städt. Kunſthalle wurden in den letzten Tagen 4 Bild⸗ nisköpfe von Mannheimer Künſtlern ausgeſtellt, die hiſtoriſche Perſönlichteiten darſtellen. Es handelt ſich zunächſt um einen zweiten Abguß einer überlebensgroßen Schillerbürſte des 1919 verſtorbenen Mannheimer Bildhauers Karl Oſtertag, welche Heinrich George, der In⸗ tendant des Berliner Schillertheaters, im Na⸗ men der Gefolgſchaft ſeines Theaters dem Füh⸗ rer zum 50. Geburtstag überreicht hat. Die drei anderen Büſten ſtellen Haydn, Mozart und Wagner dar. Sie wurden von dem aus Neckarau ſtammenden Bildhauer Guſtav Seitz im Auftrag des preußiſchen Unterrichtsminiſteriums für die Staatliche akademiſche Hochſchule für Muſik in Berlin und im Auftrag der Siadt Mannheim für die Städt. Hochſchule für Muſik und Theater in Mannheim geſchaffen. 5—— HB-GrundsfiüicksmarkKf Ge⸗ Metzgerei Erbteilungshal in guter Lage bis zum 1. Oktober zu vermieten.(152329 Mannheim Fernsprecher 281 82 Rentenhaus Mannheim ⸗Wallſtadt, Sinn nach ſein! Nich wieder au— alſo, nach „Auferſ zu entgeiſt Gelegenheitskäufelmm Alters⸗ und krankheitshalb. nachweisb. gutgeh., moderne Bäckerei-Kondiorel ſasthaus in Zentrum der Stadt auf 1. September oder 1. Oktober 1939 von Eigentümer zu verpachten. Kautionsfähige Fachleute wollen ſich bitte melden unter Nr. 151326VS im Verlag dieſes Blattes. Liegenschaften L Gottfriedſtraße 1. tägl. Umſatz ca. 80 Bruch, mit Einfahrt, große, helle 3. 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Wilhelm Kicherer; und Handel: Wilhelm Ratzel Knoll); erant⸗ Wirtſchaftspoliti Vertreter: fämtlich in Mannheim.— Ständiger Berliner Mit⸗ arbeiter: Profeſſo: Dr. Johann v. Leers, Berlin. Dahlem.— Berliner Schriftleitung: Hans Graf Reiſchach, Berlin sw 68, Charlottenſtraße 82.— Nach⸗ druck fämtlicher Originalberichte verboten.— Für den Ausgabe A und Ausgabe A und Ausgabe 4 Weinheim Ausgabe B Weinheim über über über über B Schwetzingen über „ über B Weinheim Geſamt⸗D. A. Monat Juli 1939 Anzeigenteil verantwortlich: Wilhelm M. Schatz, Mann. heim.— Druck und Verlag: Halenkreuzbanner⸗Verlag und Druckerei G. m. b. H. Ausgabe A Mannheim Ausgabe B Mannheimm Ausgabe A und B Mannheim Ausgabe à Schwetzingen Ausgabe B Schwetzingen. 16 250 31 600 über 47 850 55⁰ 7 15⁰0 über 7 70⁰ 450 4000 über 4 450 über 60 U00 Fritz Koelie tung der O Geiſtes der iſt immer 1 ſchen Dram Verſuch, ein wart zu ſck neswegs da der Geſchich kaſten⸗Stein würfeln, ut zu bringen, ſteht als in geformtes& dürfniſſe u Stoff hinei kür, noch d⸗ Anſchauung auf die Gef Hiſtoriſd Ein Rech wicht des p jektiven, und nur do Staates in gabe kann Dramas ſein daher den Vergangenh⸗ die tragiſ genwart punkt ſeines Geſtaltung ſ der Zukunft genheit will⸗ lebendig, ſo Zukunft men der Vo Dabei bed Gefahr: entr den hiſtoriſe bis er ſich intereſſe fügt hiſtoriſchen„ verliert. Dan ſeine Subſtat Tendenz⸗ Atrappe, gramm⸗ und ſchen Gegenn der Vorgegel eſſes der Zuf geriſſen ſpekr ſcheiden von des politiſche mus für die in der Forn ſchlichteten S fultur und beiſtesleben Sonntag, 20. GAuguſt 1939 Das hiſtoriſche Drama iſt ſeinem innerſten Sinn nach politiſches Drama, ſoll es, will es ſein! Nicht der Wunſch, eine vergeſſene Epoche wieder aufleben zu laſſen, das hiſtoriſche Drama alſo, nach einem ſchlagenden Wort Hebbels zum „Auferſtehungsengel der Geſchichte“ zu entgeiſten, iſt die weſentliche fruchtbare Wur⸗ 4 zel des hiſtoriſchen Dramas. Dieſer hiſtoriſche Anſchauungsunterricht, der die dramatiſche Kounſt zur Dienerin der Geſchichtswiſſenſchaft herabdrückt, iſt abzulehnen. Das Epigonen⸗ Dirama aller Varietäten ſaugt aus ſolchen aaußerkünſtleriſchen Antrieben ſeine Exiſtenz⸗ berechtigung und ſchaltet ſich damit aus. eptember oder zu verpachten. )bitte melden ieſes Blattes. Schlacht- 1 Die Ablehnung der dramatiſierten Hiſtorie bedeutet nun aber nicht etwa, daß jede Dar⸗ ſtellung eines hiſtoriſchen Vorgangs gerade und Ucht nur, weil ihm Geſchichtstreue eignet, im Drama notwendig dem Verdikt des Epigonentums ver⸗ d brauerei- fallen müßte. Die Werktreue in der Verwer⸗ 150 178 VS s erbeten. t ſeyr ſchöner zagdhund lle Garantie, zu desgl. ein erſtkl. 4 l — Angebote unt. den Verlag erb. II hunde, Katen Bögel, Rutztiere Unden stets Kimet durch HB. Anzeigen 1 ſffffet. e Zündkerien (1513760 ſertrleb Ber⸗ manndamm Mr. 21. Fritz Koelle:„Der erste Mann vom Hochofen“ tung der Quellen und des in ihnen wirkſamen Geiſtes der Geſchichte, ſoll heißen der Politik, iſt immer der Vorzug der Meiſter des hiſtori⸗ ſchen Dramas geweſen.— Umgekehrt hat der Verſuch, ein hiſtoriſches Drama für die Gegen⸗ 5(66859) wart zu ſchaffen, ſeine Legitimation noch kei⸗ ſtraße 33.— neswegs damit erwieſen, daß er mit dem Stoff der Geſchichte umſpringt wie Kinder mit Bau⸗ Rich.⸗Wagnerſtr.)7 kaſten⸗Steinen, die ſie beliebig durcheinander⸗ Gdrage würfeln, um ſchließlich ein Gebilde zuftande per ſofort zu ver: Zu bringen, deſſen Originalität in nichts be⸗ mieten. ſteht als in der Willkür, mit der ein noch un⸗ geformtes Subjekt ſeine ganz individuellen Be⸗ 5 38 oaürfniſſe und Süchte in einen geſchichtlichen Iuzeigen Werben Stoff hineinmengt. Weder die ſubjektive Will⸗ kür, noch der antiquariſche Drang, hiſtoriſchen Anſchauungsunterricht zu erteilen, hat ein Recht auf die Geſtaltung der Geſchichte. — — Fernruf 1 ih 72322 s Pfennis mnn iektiven, eminenten Wirklichkeit, . 53, fbeingarage und nur das Problem der Volkheit und des Staates in ſeiner Aktualität als politiſche Auf⸗ edenes gabe kann die Pfahlwurzel des hiſtoriſchen fhettrost Dramas ſein!— Der politiſche Dramatiker ſucht daher den geſchichtlichen Stoff nicht, weil er Vergangenheit beſchwören will, ſondern weil er Rachſpannen die tragiſche Not der politiſchen Ge⸗ en, ſofort. Mhm., S 1, 15, 206.(15135190)0 llen Hiſtoriſches und politiſches Drama Ein Recht darauf hat allein das Ueberge⸗ wicht des politiſchen Problems als einer ob⸗ genwart leidend und ſchauend als Mittel⸗ punkt ſeines Weſens erlebt, und weil er die Geſtaltung ſeiner Gegenwart und vor allem die der Zukunft will. Nicht alſo um der Vergan⸗ genheit willen wird Vergangenheit im Drama lebendig, ſondern um der unendlichen un; Stellvertreter: iſt: Helmuth Wüſt Zukunft willen in den politiſchen For⸗ Knoll; Verant. men der Volkheit geſchieht es. iriſchatepofi raub; Vertreter: Dabei bedroht den Dramatiker eine doppelte „ und Unterhal. 1 Gefahr: entweder die Aktualität verführt ihn, Sr Lers 4 den hiſtoriſchen Stoff ſo reſtlos umzubiegen, mann Knon; Ge. bis er ſich ganz dem aktuellen Gegenwarts⸗ Keſforbſchriftleller intereſſe fügt, damit aber auch die Echtheit der er Berliner Mit⸗ hiſtoriſchen Zuſtände einbüßt und die Herzkraft : Zen verliert. Damit aber büßt das hiſtoriſche Drama aße 82.— Nach⸗ ſeine Subſtanz ein und wird aktiviſtiſches Tendenz⸗Drama in hiſtoriſcher Atrappe, das in der Regel aus dem Pro⸗ gramm⸗ und Schlagwort⸗Reſervoir der politi⸗ M. Schatz, Mann⸗ .iig 4 1 660 ſchen Gegenwart ſich geiſtig finanziert und mit über 47 850 der Vorgegebenheit des politiſchen Tagesinter⸗ 55⁵⁰ eſſes der Zuſchauer als Aktiv⸗Poſten naiv oder 71⁵⁰ geriſſen ſpekuliert. Dieſe Unform iſt wohl zu über 7700 ſcheiden von jenen Dramen, in denen der Ernſt 450 des politiſchen Willens ſich mit dem Enthuſias⸗ 400⁰0 mus für die Geſchichte unſeres Volkes in einem über 4 in der Form vielleicht nicht immer rein ge⸗ 1 1wer F ki ſchlichteten Streit befindet, der gleichwohl ſach⸗ Geschichte und Gegem/ art im Dremoè Gedònłen um dòos problem des historischen Dramaàs lich, wie künſtleriſch ſehr fruchtbar ſein kann. Die andere Gefahr ergibt ſich aus der Er⸗ kenntnis, daß die Stoffelemente der Hiſtorie nie ganz zum Schmelzen zu bringen ſind, ſo⸗ lange ſie in ihrer Zuſtändlichkeit beharren. Um nun den notwendigen Gegenwartsgehalt zu ge⸗ winnen, werden die Probleme unſerer Zeit verallgemeinert, ebenſo wie die hiſtoriſchen Zu⸗ ſtände, bis nur noch ein dünner, farbloſer Reſt, das ſogenannte„Allgemein-Menſchliche“,„über⸗ zeitliche“ geblieben iſt. Man will zum Weſens⸗ kern vorſtoßen, indem man ſowohl Gegenwart, wie Vergangenheit aus der Zeit gleichſam löſt, verliert aber damit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zugleich und gewinnt nur den Schein einer Wirklichkeit, die, zeit⸗ und weſen⸗ los, einen ewigen Gehalt vortäuſcht, den ſie ohne Einſenkung in die wirkliche Zeit doch nie⸗ mals gewinnen kann.— Kurz: das hiſtoriſche Drama iſt deshalb eine ſo ſchwere Aufgabe, weil es an einem zu großen Ballaſt des Stoff⸗ lichen leidet. Die Fruchtbarkeit der hiſtoriſchen Analogie Ein erſtes Mittel, dieſen Ballaſt abzuwerfen, iſt nun die Fruchtbarkeit der hiſtoriſchen Ana⸗ logie. In der Geſchichte jedes Volkes beharren ja die Grundkräfte und gehen, im Prozeß des Werdens ſich immer wieder umgebärend, durch die Jahrhunderte als die Beweger alles hiſtoriſchen Geſchehens hindurch. Dieſe Grund⸗ kräfte, die mit der Subſtanz der Volkheit ſel⸗ ber geſetzt ſind, gilt es zu erkennen und in ihren hiſtoriſchen Abwandlungen zu fixieren. Nur ein Stoff, in dem dieſe Grundkräfte ent⸗ ſcheidend wirkſam ſind, iſt zum dramatiſchen Gleichnis für das politiſche Ringen der Gegen⸗ wart geeignet. Hier, wie überall entſcheidet daher über die Fruchtbarkeit der Geſtaltung ſchon die Stoffwahl. Um aber einen ſolchen Stoff finden zu können, muß der Dramatiker über den Oberflächenkampf der Nur⸗Tages⸗Po⸗ litik hinaus zu den in der gegenwärtigen Epoche wirkſamen Grundkräften des völkiſchen und na⸗ tionalen Lebens durchgeſtoßen ſein.— Gerade dadurch, daß er nicht als aktiver Politiker und Tatmenſch, ſondern als Deuter und Geſtalter von Berufung die Mächte ſeiner Zeit bewäl⸗ tigt, wird er auch da, wo er Hiſtorie formt, nicht zum rückwärts, ſondern zum vorwärts gewandten, alſo echten Propheten. Der Staats⸗ mann, der Feldherr tut die Tat. Der Drama⸗ tiker deutet ſie, ja deutet über ſie hinaus in die ewige Zukunft ſeines Volkes: er iſt Seher, indem er geſtaltet. In dieſer Doppeltheit der Berufung zu Werk und Wiſſen, Tat und Deu⸗ tung liegt Kraft zugleich und Tragik der Men⸗ ſchenſeele: Der Geſtalter im Reich und Gleich⸗ nis der Kunſt kann nie zugleich Täter im Reich der Wirklichkeit ſein! Für das hiſtoriſche Drama unſerer Zeit iſt nun aber noch ein beſonderer Punkt zu er⸗ wägen, der es deutlich von früheren Formen des hiſtoriſchen Dramas abſcheiden muß:— Shakeſpe are ſpielte ſeine hiſtoriſchen Stücke noch im Gewand der Gegenwart. Er, der noch das Geſchichtsbild der Chroniken in ſich trug, erlebte das Hiſtoriſche noch nicht als das ein⸗ mal Geweſene, das in dieſer Geſtalt nie ——— Geofg Kolbe:„Die Höferin“ Alle drei Plastiken sind in der Großen Devui- schen Kkunsfousstellung zu Mönchen qusgestellt Ausdruck dieſer, Im Haus der Deutschen Kunst wiederkehren kann. Für ihn waren die Be⸗ richte der Chroniken nicht Geſchichte, ſondern Geſchichten: dramatiſche Geſchehniſſe und Lei⸗ denſchaftskämpfe von Einzel⸗Individuen. Die ſagenhaften Figuren des Lear, Makbeth oder Hamlet trugen für ihn dieſelben Züge, wie die Könige ſeiner Hiſtorien, nämlich die Züge der Menſchen ſeines Zeitalters. Bei Shakeſpeare iſt das hiſtoriſche Gleichnis daher reſtlos in die Gegenwart eingegangen; alle ſeine Figuren, auch die Römer, ſprechen dieſelbe Sprache: eben die Spkache Shakeſpeares, die dramatiſche Sprache ſeiner Zeit. Es ſind, wie Goethe ein⸗ mal ſagt,„alles eingefleiſchte Engländer“. So ſehr er auch hiſtoriſche Zuſtände mit ſeinem hellen Geiſt durchleuchtet, ſie ſind ihm doch nur Mittel, den Gehalt ſeiner Zeit darzuſtellen, und ſo wenig, wie ſein Theater Kuliſſen- und Illu⸗ ſionstheater iſt, ſo wenig ſind ſeine Geſtalten der Hiſtorie als Hiſtorie verhaftet. Hiſtoriſches Drama undhiſtoriſches Gewand Unſer Geſchichtsbild dagegen iſt nicht mehr chronikaliſch, ſondern hiſtoriſſch. Das Spezifiſche der modernen Geſchichtswiſſenſchaft liegt in der Erkenntnis und Veranſchaulichung der Einmaligkeit hiſto⸗ riſcher Zuſtände und hiſtoriſchen Geſchehens in allen Formen einer geweſenen Epoche. Wir können uns Geſtalten der Vergangenheit nicht mehr im Gewand unſerer Zeit, ſondern nur noch in hiſtoriſchem Koſtüm vorſtellen, und die Verſuche, hiſtoriſche Dramen im Koſtüm der Gegenwart zu ſpielen, beruhen daher auf einem doppelten Irrtum: einmal überſehn ſie die für uns notwendige Form der hiſtoriſchen Schau und dann die Tatſache, daß Shakeſpeares Gegenwart die Renaiſſance war. Es iſt ein nihiliſtiſcher, bolſchewiſtiſcher Inſtinkt, der hier wirkt: man leugnet die Exiſtenz der Vergan⸗ genheit ſchlechthin, man möchte tabula rasa machen und den Hiſtorismus, vor dem man ſlüchtet, für immer abtun. So konſtruiert man eine utopiſche Zeit, in der man doch nur ein Scheinleben führt und macht ſich im übrigen mit den Senſationen einer ſich ſelbſt von Se⸗ kunde zu Sekunde leer im Kreiſe herumdrehen⸗ den Gegenwart bezahlt. Nur der gegenwärtige Tag mit ſeinem Schau⸗ und Genußbedürfnis leiht den ſinnloſen Inhalt her für ſolche Ex⸗ perimente, und die„Revue“ als das impreſſio⸗ niſtiſche Sammelſurium unter einem zufälligen Titel zuſammengeraffter Bilder iſt der letzte dem Moment verfallenen After-Kunſt, und das Potpourri der Weltſtadt der dürre Boden, aus dem ſie wuchert. Shakeſpeare konnte noch, da er im Sinne der Chronik Geſchichte erlebte, die Vergangenheit unmittelbar in die Gegenwart verſetzen. Wir können es nicht mehr! Keinhold Zickel v. Jan lung kann ſich keiner verſchließen chem Philipp Becker: föhrerböste „Ein schiffiein seh ſch fementl Die„Dreizehn Kolonien“ gegen die engliſche Gewaltherrſchaft erhoben, ein ameritaniſches Nationalbewußtſein rührte ſich und ſührte zur Unabhängigkeitserklärung. England das immer andere für ſeine Sache kämpfen ließ und nur die Geſchäfte machte, brauchte Soldaten. Im ſtaatlich zerriſſenen Deutſchland fanden ſich kleine Fürſten in der furchtbaren Entfremdung gegenüber allen natio⸗ nalen Empfindungen jener Zeit bereit, ihre Landes⸗ kinder als Soldaten für die engliſche Sache zu ver⸗ handeln. Tod, Wunden, Strapazen, Krankheiten, Kunger und Gefangenſchaft waren für viele deutſche Bauernſöhne das Los im fernen, fremden Amerika. In drei herausgehobenen Geſtakten, einem jungen Bauern, einem derben ſtruppigen Landſtreicher und einem vor vermeintlicher Blutſchuld geflohenen wohl⸗ habenden Frankfurter Bürgersſohn, die zu gleicher Zeit heſſiſchen Werbern in die Hände fielen, hat Joachim Reinharſtein in ſeinem Buche„Ein Schifflein ſah ich fahren“(Deutſcher Verlag, Berlin, br..— Mark, Ganzleinen.20 Mart) in feſſelndem Erzählerton ein ſpannendes Bild des amerikaniſchen Unabhängigkeitstrieges und ſeiner wechſelvollen Schickſale umriſſen. Er ſchuf aber gleichzeitig auch ein Buch von deutſchen Soldaten, die auch zu einer Zeit, da man kein Deutſchland kannte oder es wenig⸗ ſtens nicht nennen durfte, auf den blutigen Schlacht⸗ feldern eines Erdteiles, deſſen Geſchick ſie nichts an⸗ ging, für eine Sache. die nur fremdem Krämergeiſt 6 14——* iiche Blkderg der Welt anden. Karten und zeitgenöſiiſche Bitder machen das Buch beſonders intereſſant. 5 in Amerika hatten ſich * „Der Ffeiheit Mutter wör die Not“ Ein ſchlichtes Tagebuch vom ſtillen Kampf des Deutſchtums gegen die Fremden, die ſpürten, daß ein Neues im Werden war, als der Führer im Reich die Macht übernahm, iſt Rudolf Witzanys im Adam Kraft Verlag Karlsbad⸗Drahowitz und Feipzia erſchtenenes Buch Der Freiheit Mutter war die Not“ in ſeinen erſten Kapiteln. Abwehr war der Kampf der Deutſchen, es ſchien die Kraft des Angrif⸗ fes, der ſtarten gemeinſamen Front noch zu fehlen. Da erlebten wir das Wunder des Emporwachſens der deutſchen Volksgemeinſchaft in Böhmen, die ſi äußerlich im Gedanken der ſudetendentſchen Selbſtbe⸗ ſtimmung kundgab. Immer von neuem bricht die tſchechiſche Gefahr herein, jetzt trügeriſch abebbend, immer unberechenbar, bis ſchließlich brutale Gewali zur Notwehr führt, bis dann nach Kämpfen und ſchweren Opſern der Größte unter den Deutſchen deutſches Land wieder ins Reich heimführte. Ein ſtil⸗ ler Forſtmann des Böhmerwaldes ſchreibt aus wacher Bewußtheit der ihn umgebenden Vorgänge, in die enemit, zwingender Gewalt der Schickſalsnoiwendig⸗ leit ſelhſt eingeſponnen iſt, ſein Tagebuch nieder. In das Bild ſeines Erlebens aber ſpiegeln ſich viele an⸗ dere aroße und kleine Schickſale, kein Schickſal iſt von dem des anderen zu trennen. immer klarer wird. daß e, hier um ein Letztes Ewiges geht. Man lieſt das Buch mit wachſender Anteilnahme, es leuchtet tief in die Seele deutſcher Menſchen des einſamen Böhmer⸗ waldes und ganz Böhmens. Der Unmittelbarkeit des hier doch mit der großen Rühe des ſeeliſch gefeſtigten Menſchen und feinen Beobachters geſchilderten großen Geſchehens und der eindrinalichen Art der Darſtel⸗ Dr. Carl J. Brinkmann „imm Eing des Jähtes“ Im Widukind⸗Verlag, Berlin⸗Lichterfelde, hat Paul Zapp den 2. Band ſeiner„Deutſchen Weibeſunden⸗ erſcheinen laſſen. Das Heft betitelt ſich„Im Ring des 5 in wel⸗ S er Lauf des Jahres feſtli werbef lain, Jah feſtlich begangen geht eine allgemeine Ueberſicht über Jahreslauffeiern und ihre Bedeutung, und eine ſinngemäße der deutſchen Monatsnamen voraus. Ueberal da, wo man, ſich um Feiergeſtaltung aus deutſchem Gel müht. wird das Büchlein ein gnter Helfer und Ve⸗ rater ſein. Oskar Bischoff Den Weiheſtunden für jeden Monat „Hakenkreuzbanner“ ——————————————————— unterhaltung Sonntag, 20. Auguſt 1950 31. Fortſetzung „Nein“, ſagte der keine Herr im Spitzbart, ließ ſein Hutſtreicheln ſein und ſtand auf, „nein, dann natürlich nicht! Dieſe zwölfhundert Zentner hätten die Spannung, die durch die geringe Belaſtung des Mittelſchiffs zwiſchen den Heck⸗ und Bugteilen entſtanden war, wie⸗ der ausgeglichen.“ „Gut!“ Freimarck lehnte ſich zurück und kreuzte die Arme übereinander, ſo daß unter den weiten Aermeln ſeiner Robe die Hand⸗ manſchetten zum Vorſchein kamen.„Ich ſtelle alſo, nach den Ausſagen des Zeugen Neſtler, feſt, daß es die Angeklagte geweſen iſt, die das Beladen der Mittelräume mit der Begründung verhinderte, man bekäme ſpäter noch Stückgut dahinein. Sonſt wären die Hafenarbeiter, die die ſchweren Folgen falſchen Ladens für einen ſolchen Laſtkahn natürlich genau kannten, ihrer Anordnung ſelbſtverſtändlich nie nachgekom⸗ men. Abends aber, als ſie Feierabend hatten und die Räume für die Nacht abgedeckt waren, konnten ſie ja nicht wiſſen, daß die Anna⸗ Marie' ſo— alſo völlig unvorſchriftsmäßig be⸗ laden— auf die Reiſe ging... Und nun, Neſtler“, der alte Herr ſah den Schiffsjungen ernſt und durchdringend an,„mußt du uns die reine Wahrheit ſagen: Haſt du ſelbſt— perſön⸗ lich— gehört, daß der Holländer zu Fräulein Jenſſen überhaupt von einer Beiladung ſprach oder daß ſpäter, als der Braſilianer dazukam, dieſer Auftrag rückgängig gemacht wurde? Van Wijk beſtreitet nämlich, jemals eine Bei⸗ ladung auch nur erwähnt zu haben.“ „Nein— ſelbſt hab' ich nichts davon gehört, was unſer Fräulein mit dem Holländer geſpro⸗ chen hat. Aber was wollte denn dann der Herr im Tennisanzug, wenn es nicht wegen der Stückgutladung war?“ „Das iſt der Verfrachter geweſen— der, dem die große Ladung gehörte, mein Junge!“ lächelte Freimarck.„Der durfte ja wohl mal nachfehen, wie ihr mit ſeiner Ware umgingt Noch Fragen an den Zeugen? Er iſt eidesfähig. Wird Antrag auf Vereidigung geſtellt?“ Wie? Mehr wollte man von ihm, Theophil, nicht wiſſen? Wie das mit den Möbeln war, mit dem Jakob, der auf der„Liſſabon“ damals im, Waalhafen verſackte mit Schnaps, nichts vom Fährdamm, wo er, der Theophil, auf⸗ wachte und im Waſſer lag und keine Tür mehr aufging? Nichts von allem, was er der Polizei in Breiſach hundertmal hatte erzählen müſſen? Nein. Nichts. Nur eine einzige Frage gab es noch. Dr. Stuckenſchmidt, der Verteidiger, griff zum erſtenmal in die Verhandlung ein. Er ftand langſam auf, zog mit altgeübten, völlig gleichmütig erſcheinenden Bewegung die Brille ab und ſagte, halb zum Vorſitzenden, halb zu dem Zeugen gewandt:„Iſt es richtig, daß Fräulein Jenſſen an jenem Tag in Rotterdam, als es mit dem Laden zu Ende ging, gar nicht mehr aus ihrer Wohnung herauskam, ſondern alles, auch die Verzollung am ſpäten Abend, ausſchließlich Herrn van Wijt und dem Matro⸗ ſen Gutekunſt überlaſſen hatte? Können Sie uns darüber etwas ſagen?“ varie * E. O. SlINGLE/ copyrient by can buncker verlag, Beriin wi 35 Ja! Das konnte der Phill beſtätigen! Zuletzt habe der Holländer alles allein gemacht. Gute⸗ kunſt ſei allerdings nicht dabeigeweſen. „Danke!“ ſagte Stuckenſchmidt— das betonte, befriedigte„Danke!“ mit dem alle Rechts⸗ anwälte günſtige Zeugenausſagen entgegen⸗ zunehmen und zu unterſtreichen pflegen. „Herr Verteidiger!“ Landgerichtsdirektor Freimarck beugte ſich nach vorne und ſagte mit halber Stimme, gar nicht für den Saal be⸗ ſtimmt:„Was ſoll das? Nennen Sie mir einen Grund, der van Wijt beſtimmt haben könnte, die„Anna⸗Marie' zu verſenken! Es iſt behaup⸗ Josei Thorak: Pierd tet worden, die Ware habe Untergewicht ge⸗ habt, ſei minderwertig, überhaupt nicht ver⸗ kauft, mit Konterbande vermiſcht, überverſichert und was noch alles geweſen. In einer Zu⸗ ſchrift an⸗die Staatsanwaltſchaft hieß es ſogar,„ es handle ſich überhaupt nicht um Kaffee, ſon⸗ dern um Sandſäcke. Der Holländer befand ſich in Unterſuchungshaft. Sämtliche Säcke der La⸗ dung, auch die abgetriebenen, wurden gebor⸗ gen, geradezu jede Bohne einzeln in die Hand genommen. Es iſt einwandfrei Rohkaffee in der angegebenen Santos⸗Qualität feſtgeſtellt worden. Die Kaufverträge, die Gewichte, die Verſicherungsſcheine, die Zollpapiere— alles wurde überprüft. Nirgends ein Anhaltspunkt für einen Verdacht, nirgends auch nur der ge⸗ ringſte! Der Zeuge Gött, den wir noch hören werden, will im Hotel Zalm in Rotterdam Un⸗ ſtimmigkeiten zwiſchen van Wijk und dem Ex⸗ porteur bemerkt haben. Auch dem wurde nach⸗ gegangen. Es befindet ſich ein Brief des In⸗ habers der Firma J. R. Moreiro, Santos, bei den Akten, in dem dieſer den Makler Reen van Wijk dem Gericht gegenüber als ſeinen Freund bezeichnet...“ BRIETMARKEM- ECKE ——————— Von Darius bis Thurn und Taxis Aus den Anfängen der Poſtgeſchichte Von den chineſiſchen und türkiſchen Einrich⸗ tungen der Frühzeit abgeſehen, die in dieſen rieſigen Ländern eine unbedingte Notwendig⸗ keit waren, iſt es vor allen Dingen Da⸗ rius., der Sohn des Hyſtapes(485— 521), der in ſeinem großen Reich eine ausgezeichnete Poſt einrichtete, die in erſter Linie der Orga⸗ niſierung ſeiner bekannten Kriegszüge gegen die Griechen diente. Darius J. ließ ſich aus den Provinzen und von den Fronten täglich Bericht erſtatten. Zur ſchnelleren Beförderung der Poſtfachen mußten ſich Eilboten mit geſattelten Pferden auf den eine Tagereiſe auseinanderliegenden Stationen ſeines Rei⸗ ches ſtets bereit halten, um alle Eilberichte, die genau wie heute Vorrang hatten, weiter zu geben. Dieſe Poſt diente alſo lediglich den Re⸗ gierungsgeſchäften, die freilich e eite Raum einnahmen. Bei ſeinen beiden Kricgs⸗ zügen gegen die Griechen im Jahre 490 und 492 wurden die poſtaliſchen Einrichtungen wei⸗ ter ausgebaut, und wir dürfen ſogar von einer Feldpoſt ſprechen. Seine gut funktionierende Poſt hat ihn allerdings nicht vor der bekann⸗ ten Niederlage thonläufer“, der den glücklichen Ausgang der Schlacht zuerſt ſeinen Landsleuten vermit⸗ telte, dürfen wir als den beſten Eilboten der griechiſchen Poſtgeſchichte bezeichnen. Das große römiſche Weltreich beſaß einen einen weiten in der Schlacht bei Mara⸗ thon bewahrt. Auch den berühmten„Mara⸗ ſehr guten poſtaliſchen Eilbotendienſt, in die⸗ ſem Zuſammenhang iſt beſonders Augu ſt us zu nennen, der dieſen Dienſt ſtraff organiſierte und ausbaute. Die vielen Reibereien mit den unterworfenen Ländern, die dauernden Kriege, die das große Weltreich gezwungen war zu führen, machten es notwendig, die poſtaliſchen Einrichtungen konſequent auszubauen. In Europa hatte man bereits im 9. Jahr⸗ hundert reitende Boten. und zwar in Deutſchland, Frankreich und Italien, welche je⸗ doch nur zur Beförderung von Sendungen der Regierung dienten. Leider war dieſe Einrich⸗ tung nicht von Dauer, ſie ging in den Wirren jener Zeit unter. Der Gebrauch der einſtmals im Orient(türkiſche Einrichtung) üblichen Taubenpoſten, welche durch die häufigen Kreuzzüge bekannt geworden waren, ſcheint auch ſehr unbedeutend geweſen zu ſein, oder man hat es in der damaligen Zeit bei uns noch nicht verſtanden, die Tauben entſprechend ub⸗ zurichten. Erſt mit dem langſamen Aufblühen des Handels und dem Erſtarken der Städte, fingen die großen Handelshäuſer(insbeſon⸗ dere in Deutſchland) an, ſich eigene reitende Boten und fahrende Landkutſchen mit Sicherheitseskorte zu halten. Dieſen privaten Einrichtungen konnte man ſchon Nachrichten und Güter anvertrauen. Auch reiſende Kauf⸗ leute und reitende Fleiſchhauer(Metzgerpoſt) beſorgten Briefe, König Ludwig IX. von Frankreich errichtete gleichfalls— jedoch nur zu ſeinem Privatgebrauch— eine reitende Bo⸗ tenpoſt. Die erſten Spuren eines deutſchen Poſt⸗ weſens im eigentlichen Sinne erſcheinen in der letzten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wo Große Deuische Kunstausstellunq 1939 am Fàſudcmm Wie kam ein alter Strafrichter wie der Land⸗ gerichtsdirektor Freimarck dazu, entgegen allen Gepflogenheiten der Prozeßführung hier in einer Art Privatiſſimum an die Verteidigung faſt das geſamte Ergebnis der Vorunterſuchung vorwegzuwerten? Dr. Bau, der Staatsanwalt, blickte erſtaunt herüber und legte den Federhal⸗ ter hin. Rechtsanwalt Stuckenſchmidt drehte ſich nach der Mandantin um. Aber Maria ſaß ſchmal, unbewegt in ihrem dunklen Kleid in der Bankecke und ſah nicht auf.— Da auf Phills Vereidigung verzichtet worden war, wurde ihm bedeutet, daß er entlaſſen ſei. Aufn.: Jaeger& Goergen Aber er ging nicht. Da ſtand er noch immer in ſeinem verwachſenen Anzug und dem trüb⸗ ſeligen ſchwarzen Schmetterling am Stehkragen, hatte die ſchweren braunen Hände auf dem Bul⸗ kel herunterhängen und wollte nicht weichen. „Unfer Fräulein macht ſo was nicht!“ ſtieß er plötzlich trotzig hervor.„Ueberhaupt hab' ich kurz vor Emmerich in meiner Kombüſe gehört, wie ſie noch zu dem dicken Holländer geſagt hat: „Nehmen Sie das Geld zurück, oder ich werf' es in den Rhein! Aber der Dicke iſt immer vom einen Bein aufs andere gewackelt und hat's doch nicht genommen...“ Da war ſie ſchon, die Senſation! Im Zu⸗ ſchauerraum rauſchte es auf. Maria in ihrer Bank war mit einem kleinen Zucken hochgefahren, ſtützte ſich mit beiden Hän⸗ den auf die Pultfläche und ſah mit jäh gewei⸗ teten Augen zu dem Jungen hinüber. Aber nein: Der Zeitungsmann hatte ſchon recht mit ſeiner zweifleriſchen Einſtellung gegen Ueberraſchungen in Gerichtsſälen. Denn Frei⸗ marckt ſchien keinesweßs überwältigt von dieſer Neuigkeit.„So, das hat ſie geſagt?“ meinte er Roger., Graf von Thurn, Taxis und Balſa⸗ ſina, in Tirol eine Poſt anlegte. Sein Sohn Franz führte im Auftrag des Kaiſers Maxi⸗ milian l. 1516 eine Poſt von Brüſſel nach Wien ein und erhielt von dieſem Herrſcher die Würde eines Generalpoſtmeiſters. Wegen des Krieges mit Sultan Soliman II. wurde 1522 eine Reichspoſt, welche über Nürnberg, wo damals der Reichstag ſeinen Sitz hatte, nach Wien ging, errichtet, damit man ſich gegenſeitig von den Begebenheiten des Tages Rachricht geben konnte. Dieſe Einrichtung hörte indeſſen durch erwähnten Gebrauch der Taubenpoſten auf. Karl., dem bei der großen Ausdehnung ſeiner Staaten die möglichſt ſchnelle Erlangung der Nachrichten von allen Weltereigniſſen nötig war, ließ durch Leon⸗ hard von Thurn und Taxis eine beſtändige rei⸗ tende Poſt einrichten, die ihren Weg über Lüt⸗ tich, Trier, Speyer und Rheinhauſen nahm, von dort durch Württemberg über Augs⸗ burg und durch Tirol nach Italien ging. Aus dieſer Aufſtellung iſt zu erſehen, daß bei dem Stand der damaligen geſchichtlichen Entwick⸗ lung die aufgeſtellte Poſtroute genial durch⸗ dacht war. Im Jahre 1543 erhielt Leonhard von Taxis nicht nur die Beſtallung als nieder⸗ ländifſcher Oberpoſtmeiſter, ſondern auch als Oberpoſtmeiſter des Deutſchen Rei⸗ ches nebſt einem anſehnlichen Gehalt. Freilich war dieſe Würde nur auf Lebzeiten erteilt und konnte die landesherrlichen Befugniſſe der deutſchen Reichsſtände nicht beeinträchtigen. Dieſe Beſtallung war von Kaiſer Karl V. als Regent der burgundiſchen Niederlande ver⸗ liehen und in der niederländiſchen Kanzlei— alſo nicht in der deutſchen Reichskanzlei und auch nicht in deutſcher, ſondern in franzöſiſcher Sprache ausgefertigt worden. Sie war ferner als Patent auch nicht an die Kurfürſten, Für⸗ ſten und die übrigen Stände des deutſchen Reiches zur„Nachachtung“ gerichtet— ſondern an die Staatsbahnen und Untertanen der Ein Schmetterlinę— Als ich einmol im Woldesgrund So gonz verlossen ging, Kom cdorch die Bäbme süill und bunt Ein schöner Schmeiterling. Er setzte sich im grfünen Krout Zo meinen fößen hin. ſch hab geschwiegen und geschovt Mit einem frohen Sinn. ſch hielt den heiſßen Afem ein Und dochte sonst nichts mehr. Der Schoften und derf Sonnenschein lag schwebend um mich her. Doch ols ich heimlich, wie es geht, Die Hond hinobgeböcxkt, Do wor der bunfe Schein verwehf Und wos mich so beglöckt. Wilhelm Tronk. AlllflAtmIAkikttmittZksiiktttiriiszkszskItttIILxzakttlitiZZiztzitziIZLwizttttIZIZsizstats nur und winkte dem Theophil nun ſeine end⸗ 4 gültige Entlaſſung herunter.. Was iſt das für eine wirre, langweilige Ge⸗ ſchichte, die da verhandelt wird? dachten die Zu⸗ ſchauer hinten, die nun allmählich etwas zahl⸗ reicher geworden waren. Eine Sache, die kein Menſch begreift!l Eben das mit dem Geld, das hätte vielleicht noch jemand intereſſieren kön⸗ nen; aber das war nun auch wieder nichts. Draußen am Terminanſchlag ſtand„Betrug und Körperverletzung“! Dabei kauten ſie dauernd an Ladungen und Beiladungen herum, redeten von Rotterdam und Chineſen. Wie kam das über⸗ haupt alles vor ein badiſches Gericht? Selbſt hier in Mannheim, in einem der größten Bin⸗ nethäfen Europas, wußten alſo nur die wenig⸗ ſten, daß der Strom ſtändig die große, wilde Weit an ihren friedlichen Hausſchwellen vor⸗ übertrug. Anders Georgia! Für ſie reichte jetzt plötzlich das Dunkle, Rätſelvolle der Havarie am Fähr⸗ damm von dem Rheinpfälzer Dörſchen Edig⸗ heim bis zu den Kapverdiſchen Inſeln hinaus, wo der Braſilianer ſie auf dem-Deck der 4 „Arconia“ zum erſtenmal anſprach. Noch vor einer Stunde, zu Beginn der Verhandlung, war ſie hier lediglich eine unbeteiligte Zuſchauerin geweſen, nur ſeltſam bang vielleicht um das Schichſal des jungen Mädchens da vorne, von dem ſie einiges mehr wußte als mancher andere wohl hier im Saal. Nun, ſeit mehrmals der Name Moreiro gefallen war, fühlte ſie ſich mit einem Male immer mehr einbezogen in den Kreis der zu dieſem Drama Beteiligten. Ja, es erſchien ihr jetzt ſogar völlig unerklärlich, wieſo kein Menſch in allen dieſen Wochen auf den Ge⸗ danken gekommen war, gerade ſie einmal zu be⸗ fragen... Georgia war, wie ſie da auf der braunen Holzbank ſaß, im kurzen Lammfell⸗ jäckchen, die ſchmale Stirn halb beſchattet von einem kleinen Hut, die ſchlanken Beine feſt nebeneinander auf den Boden geſtellt, alles an⸗ dere als ein nachtwandleriſches Zitterweſen mit Ahnungen und Zweiten und Dritten Geſichtern. Aber jetzt war es ihr doch einen Augenblick lang wie eine Art Geiſterbild, als ſäßen die Erſter⸗Klaſſe⸗Fahrgäſte der„Arconia“ alleſamt unſichtbar hier in dieſem hohen, düſteren Saal 4 auf der nackten braunen Zuhörerbank neben ihr, voll grimmiger Genugtuung, daß der Herr Moreiro ſich nun doch noch als ein recht dunk⸗ ler Ehrenmann erwieſen habe... In Wirklich⸗ keit freilich ſaß neben ihr nur der Ausläufer einer Mannheimer Werkzeughandlung, der ſei⸗ nem Chef die Zeit ſtahl und am liebſten auch noch hier gefrühſtückt hätte, wenn das nicht ver⸗ boten geweſen wäre..(Fortſetzuna wlar.) ———.———————————— niederländiſchen Erblande gerichtet. Bis zu dem Tode Karls ließen ſich allerdings die Reichsſtände ſtillſchweigend die taxiſchen Po⸗ ſten gefallen. Als aber nach ſeinem Tode die Krone Spaniens von der deutſchen Kaiſerkrone getrennt wurde, ſchienen auch die deutſchen Reichsſtände nicht länger geneigt, eine ſpaniſch⸗ niederländiſche Poſt in ihren Landen zu dul⸗ den. Indeſſen erhielt Leonhard von Taxis 1563 von dem Bruder und Nachfolger Karls, Ferdi⸗ nand., die kaiſerliche Beſtätigung ſeines ihm verliehenen Amtes. hunderts ſchien das taxiſche Poſtweſen durch die Unruhen in den Niederlanden zerrüttet und durch Schulden gedrückt zu verfallen. Leon⸗ hard v. Taxis wurde jedoch 1595 zum kaiſer⸗ lichen Generalpoſtmeiſter im Reiche ernannt. Die Kurpfalz, Württemberg, Sachſen, Brandenburg, Mecklenburg, Braunſchweig, Heſſen und andere Reichsſtände erkannten je⸗ doch das Poſtweſen nicht an, weil ſie ſchon ſeit 1574 in ihren Staaten eigene Poſtanſtalten errichtet hatten. Gustav Kabelitz, Reichsparteitag— Poſtwertzeichen Zum Reichsparteitag des Frie ⸗ dens 1939 gibt die Deutſche Reichspoſt Sondermarken zu 6 Pfennig und Feſtpoſt⸗ larten des Zentralverlages der NSDAp Frz. Eher, Nachf., München, mit einem beſonderen Freimarkenwertſtempel zu 6 Pfennig heraus. Die Sondermarke zeigt das Bild des Füh⸗ rers mit der Angabe„Reichsparteitag 1939“. Der Entwurf ſtempel ſtammt von dem Maler und Graphiker Bernd Schuchert in Hamburg⸗Großflottbek und zeigt den Führer mit der Blutfahne. Auf der Rückſeite der Poſtkarte befindet ſich ein Bild der Parteitagplakette. Die Sonderwertzeichen werden vom 25. Auguſt Poſtämtern und Amtsſtellen für 25 Rpf. ab⸗ gegeben. Die Zuſchläge von 19 Pfennig für das Stück fließen dem Kulturſonds des Führers zu, Am Ende des 16. Jahr⸗ zum Poſtlarten⸗Wert⸗ an bei ſämtlichen Genau w Gau Badei bandsſpiel⸗ Karlsruhe erſten d egeben. V legt worder Ausgang de In Mannl Lokalſpiel, mer Norder den Nachbo ſprünglich r Start der ſollen(wir ſprechend u iſt man wie 27. Aug.: E 10. Sept.: 17. Sept.: 2222— 5252 ˖˖————329023032————2 Badens Rahmen d Sportfeſtes ſpielt, muß der Neckara Wahl wird (Phönix) a übe TSG 61 Li Ein ſpam ten ſich am Ludwigshaf TSG 61 Li thal. Beide Nachwuchsk: men einfüg Zu Begir ſchnellen, fli leicht überle ler, der ei delte, zu ein zahlreiche T bringen, bi⸗ doch noch de zweiten Ha neut in Fü geglichen w gerechten 2: L Einen kle ſtehende Re preis de ten Tag de tenwald. D ihre Vortag Hermann ſeine Zeit v und war m meter lange 168 Stunde 1½ Sekund gefährten! dann kamer Auto Union Etwas lane mann(Me Union) mit Auch die weiſe beſſer Alfetta:4 meter und rati in:50 Zum Das Führer gendführer Schirach ge liehen, die Jugend, der erreichen. auſt 1959 ———— 8 d nd bont schobt 1 schein geht, v/ehf WTronk. fIlktitm n ſeine end⸗ gweilige Ge⸗ chten die Zu⸗ etwas zahl⸗ iche, die kein m Geld, das eſſieren kön⸗ ieder nichts. „Betrug und. dauernd an, „redeten von m das über⸗ richt? Selbſt größten Bin⸗ ir die wenig⸗ große, wilde hwellen vor⸗ jetzt plötzlich ie am Fähr⸗ irfchen Edig⸗ rſeln hinaus, -Deck der ch. Noch vor andlung, war Zuſchauerin icht um das vorne, von ancher andere iehrmals der te ſie ſich mit gen in den igten. 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Guguſt 1939 Dee erſten Termine füe Vadens Fupbal⸗Gauliga Genau wie die anderen Gaue ſtartet auch der Gau Baden am 27. Auguſt zur neuen Ver⸗ bandsſpiel⸗Saiſon. Fürs erſte wurden von Karlsruhe einmal die Termine für die erſten drei Spielſonntage bekanni⸗ ſegeben. Weitere Spiele ſind noch nicht feſtge⸗ legt worden, denn man will erſt einmal den Ausgang der Tſchammerpokal⸗Spiele abwarten. In Mannheim ſteigt zum Auftakt gleich ein Lokalſpiel, und zwar treffſen ſich im Mannhei⸗ mer Norden auf dem Sandhöfer Platz die bei⸗ den Nachbarn Sandhofen und Waldhof. Ur⸗ ſprünglich war geplant, daß die Waldhöfer zum Start der neuen Saiſon in Villingen ſpielen ſollen(wir hatten auch bereits unſere Leſer ent⸗ ſprechend unterrichtet), aber von dieſem Plan iſt man wieder abgekommen. Es ſpielen:“ 27. Aug.: SpVg. Sandhofen— SV Waldhof Freiburger FC—(8 Billingen 10. Sept.: Karlsruher 7V— VfnR Mannheim SpVg. Sandhofen—1. FC Pforzheim FC Birkenfeld— Phönix Karlsruhe 08 Villingen— VfB Mühlbura 17. Sept.: SV Waldhof— 08 Villingen VfR Mannheim— FcC Birkenfeld 1. F7C Pforzheim— Karlsruher FB VfB Mühlburg— Phönix Karlsruhe Freiburger FC— SpVg. Sandhofen Biehle Ipielt für Wahl Badens Fußball⸗Elf, die am Sonntag im Rahmen des württembergiſchen Turn⸗ und Sportfeſtes gegen den Gau Württemberg ſpielt, mußte nochmals geändert werden, da der Neckarauer Wahl unabkömmlich iſt. Für Wahl wird nun der Karlsruher Biehle (Phönix) am linken Flügel ſtürmen. ubendjpiel in Ludwigshafen TSG 61 Ludwigshaſen— VfR Frankenthal:2 Ein ſpannendes und faires Abendſpiel liefer⸗ ten ſich am Freitag auf dem TSGlplatz in Ludwigshafen die Fußballmannſchaften der TSG 61 Ludwigshafen und des VfR Franken⸗ thal. Beide Mannſchaften traten mit einigen Nachwuchskräften an, die ſich gut in den Rah⸗ men einfügten. Zu Beginn war Frankenthal durch ſeine ſchnellen, fliegenden Kombinationen im Sturm leicht überlegen und kam ſo auch durch. Mül⸗ ler, der eine Flanke von Reinhardt verwan⸗ delte, zu einer:0⸗Führung. Die TSG hat nun zahlreiche Torgelegenheiten, die aber nichts ein⸗ bringen, bis kurz vor dem Wechſel Maſſar doch noch der Ausgleich gelang. Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Jung die Gäſte er⸗ neut in Führung, die aber von Lucas aus⸗ geglichen wurde, ſo daß das Spiel mit einem gerechten:2(:)⸗Unentſchieden endete. Lang juhe noch ſchneller Einen kleinen Vorgeſchmack auf das bevor⸗ ſtehende Rennen um den Großen Auto⸗ preis der Schweiz bekam man am zwei⸗ ten Tag des Trainings im Berner Bremgar⸗ tenwald. Die deutſchen Spitzenfahrer konnten ihre Vortagsleiſtungen durchwegs verbeſſern. Hermann Lang(Mercedes⸗Benz) unterbot ſeine Zeit vom Donnerstag um vier Sekunden und war mit:35,7 Minuten für die 7,8 Kilo⸗ meter lange Strecke mit einem Mittel von 168 Stundenkilometer Tagesſchnellſter. Nur 1½ Sekunden mehr benötigten ſeine Marken⸗ gefährten von Brauchitſch und Caracciola. dann kamen Stuck, Nuvolari und Müller auſ Auto Union mit:39 und Sekundenbruchteilen. Etwas langſamer waren Bäumer und Hart⸗ mann(Mercedes⸗Benz) ſowie Haſſe(Auto Union) mit Zeiten von über:40. Auch die kleinen Rennwagen ſchafften teil⸗ weiſe beſſere Zeiten. Farina benötigte auf der Alfetta:478 Minuten- 156 Stundenkilo⸗ meter und Paul Pietſch brachte ſeinen Maſe⸗ rati in:50,1 Minuten um die Bahn. 0 Zum Führer-Zehnkampi der H Das Führer-Sportabzeichen der HJ, vom Ju- gendführer des Deutschen Reiches Baldur von Schirach gestiftet, wird an die HJ-Führer ver- liehen, die im Führer-Zehnkampf der Hitler- jugend, der am Sonntas stattfündet, 7500 Punkte erreichen. Weltbild(M) gchker⸗Ausſchedung vyne Amgciho Mannpeim! Das deutſche Kufgebot für die Europa⸗Meiſterſchaften der Ruderer 0. Sch. Ludwigshafen, 19. Auguſt. Noch in den ſpäten Abendſtunden des Frei⸗ tags hat der Leiter des Fachamtes Rudern, Pauli, wichtige Anordnungen getroffen, die im Hinblick auf die Beſchickung der Ruder⸗ Europameiſterſchaften in Amſterdam von großer Bedeutung ſind. Der Reichsfach⸗ amtsleiter hat beſtimmt, daß an einem noch zu beſtimmenden Tag der kommenden Woche zwi⸗ ſchen dem Deutſchen Meiſter, der Renngemein⸗ ſchaft Baldeneyſee Eſſen und dem zweit⸗ placierten Boot der Renngemeinſchaft Frie⸗ ſen/ Ra W Berlin ein Ausſcheidungs⸗ rennen zur Ermittelung des deutſchen Ver⸗ treters im Achter für die Titelkämpfe von Europa zu fahren iſt. Eine Maßnahme, die überall uneingeſchränkte Zuſtimmung erfahren dürfte, zumal die Wannſeer in Hannover nur um Bruchteile von Sekunden beſiegt wurden, nachdem vier Mann davon vorher je zwei Mei⸗ ſterſchaftsrennen gefahren und gewonnen hatten. Dieſes Rennen zur Ermittelung der wirklich ſchnellſten deutſchen Bootseinheit im Achter fin⸗ det in Eſſen ſtatt, und nur ſchade, daß der Mannheimer Ruder⸗Verein „Amicitia“ durch berufliche und militärdienſtliche Beanſpruchung einzelner Ruderer an dieſem Ren⸗ nen nicht teilnehmen kann. Sollten die Berliner über den Deutſchen Rudermeiſter den Sieg davontragen, und daran iſt, wenn alle acht Mann aus dem Achter der Reichshaupt⸗ ſtädter friſch ins Rennen gehen, nicht zu zwei⸗ feln, ſo würden in den einzelnen Bootsgattun⸗ gen mit der Vertretung der deutſchen Farben in Amſterdam untenſtehende Mannſchaften be⸗ traut. Dabei mußte auf den augenblicklich nicht ganz intakten Lindner im Doppelzweier ver⸗ zichtet werden, dagegen kommt die Frankfurter Germania als die Zweitplacierten im Vierer mit Steuermann zum Zug. Es werden vorausſichtlich in Amſterdam ſtar⸗ ten: Einer Haſenöhrl); Zweier mit St. (Hannoverſcher Ruderelub); Zweier ohne St.(Eckſtein/ Stelzer); Doppelzweier (Füth/ Neuburger); Vierer ohne St. (Renng. Berliner RV76/ Luftwaf⸗ ſen SV); Vierer mit St.(Frankfurter RG„Germania“?); Achter(Renng. Ra W Frieſen Berlin). Iu drei Wochen jcon wieder Eishocken Die Termine für die deutſchen Eiskunſt⸗ und Schnellauf⸗Meiſterſchaften Der Berliner Sportpalaſt öffnet ſchon in knapp drei Wochen ſeine Pforten. Am 4. Sep⸗ tember nämlich halten die Eishockeyſpieler mit ihrem erſten Lehrgang unter Leitung des Ka⸗ nadiers„Bobby“ Bell dort ihren Einzug, um ſich auf eine große Wettkampfzeit mit dem Ziel Garmiſch⸗Partenkirchen vorzubereiten. Die Eis⸗ bahn des Stockholmer Olympia⸗Stadions wird erſtmalig am 15. November eröffnet werden und zwar mit einem Gaſtſpiel des Berliner Schlittſchuhklubs. 3 Das Fachamt Eisſport veröffentlicht die Ter⸗ mine für die Deutſchen Eiskunſt⸗ und Schnell⸗ lauf⸗Meiſterſchaften, die im nächſten Jahr na⸗ türlich noch vor den Olympiſchen Spielen in Garmiſch⸗Partenkirchen erledigt werden. Die Terminliſte hat folgendes Ausſehen: 6. und 7. Januar in München: Deutſche Kunſtlaufmeiſterſchaft der Frauen; 6. und 7. Januar in Wien: Deutſche Kunſtlaufmei⸗ ſterſchaften für Männer und Paare; 13. und 14. Januar in Garmiſch⸗Partenkir⸗ chen: Deuiſche Schnellauf-Meiſterſchaften und Reichsſiegerwettbewerb im Schnellauf der Frauen; 18.—25. Februar in Garmiſch⸗Parten⸗ kirchen: Reichsjugendwettkämpfe; im Januar findet in Krummhübel der Reichsſieger⸗ wettbewerb im Eisſchießen ſtatt. * Cecilia Colledge, die engliſche Meiſterin und frühere Weltmeiſterin im Eiskunſtlauf, hat zuſammen mit ihrem Bruder zu dem engliſchen Rundflug um den Königspokal gemeldet. Sie bereitet ſich derzeit auch auf die Ablegung der Pilotenprüfung vor. An den Olympiſchen Win⸗ terſpielen in Garmiſch⸗Partenkirchen wird Ce⸗ cilia noch teilnehmen, hernach will ſie ſich ganz der Flugkunſt widmen. Feder Glart unterer Schwimmer ein Gleg Internationales Schwimmfeſt in malmö/ Unſere Sü⸗Schwimmer gewinnen Eine ſehr gute Beſetzung hat das internatio⸗ nale Schwimmfeſt in Malmö gefunden, das un⸗ ter Teilnahme von Dänemarks Meiſterſchwim⸗ merinnen und Deutſchen Europameiſtern ſeinen Anfang nahm. Wie nicht anders zu erwarten war, gab es eine Reihe ſchöner deutſcher Siege. Den Vogel aber ſchoß Dänemarks Weltrekord⸗ lerin Ragnhild Hveger ab, die am erſten Abend nicht weniger als drei Wettbewerbe gewann. Ueber 100 Meter Rücken ſiegte H. Schlauch (Erfurt) in:09,9 Minuten vor dem Schweden Bertil Ueerſſon(:12,7). Im Kunſtſpringen be⸗ geiſterte Europameiſter Weiß(Dresden) die „Zuſchauer derart, daß er ſich vor Zugaben kaum noch retten konnte. Mit 373,50 Punkten errang der Dresdener einen überlegenen Sieg vor dem Schweden Brunnhage mit 286,85 Punkte. Im 200⸗Meter⸗Bruſtſchwimmen gab es ſogar einen deutſchen Doppelerfolg. Arthur Heina(Reck⸗ linghauſen) verwies in:45,4 unſeren Kraul⸗ meiſter Ruprecht Köninger(Magdeburg), der mit einer Zeit von:49 ſeine vielſeitige Veran⸗ lagung bewies, auf den zweiten Platz. Schließ⸗ lich holte ſich Deutſchlands kleine Expedition noch einen überlegenen Sieg in der 3⸗mal⸗66/%⸗ Meter⸗Staffel, die in:08,6 vor Schweden in :11,2 gewonnen wurde. Bei den Frauen überragten die Däninnen. Ragnhild Hveger holte ſich die 100 Meter Kraul in:12,0, das 100⸗Meter⸗Rückenſchwimmen in :18,6 und die 400 Meter Kraul in:23,4 Min. Inge Sörenſen belegte im 200⸗Meter⸗Bruſt⸗ ſchwimmen in:08,7 den erſten Platz. Die deutſche SA⸗Schwimmermannſchaft, die bei der 3. Nationalen Meiſterſchaft der italie⸗ niſchen Miliz ſtartet, mußte am Freitag bereits in einigen Ausſcheidungsrennen antreten. In den Vorrennen über 1500 Meter Kraul ſiegten Liebich(Gruppe Mitte) in 21:54,6 und Kienzle (Südweſt) in 21:34,1 Minuten. Ueber 100 Meter Rücken gewannen Schwarz(Mitte) in.12,9 und Küppers(Mitte) in:14,1 ihre Vorläufe. Am Vormittag legte die deutſche Abordnung der SA unter Führung von Obergruppenführer Schepmann am Denkmal der Kriegsgefallenen und am Ehrenmal der Gefallenen der Faſchiſti⸗ ſchen Miliz mit dem Hakenkreuz geſchmückte Kränze nieder. Lolk nach der chweis eingeladen Der Mannheimer Volk(TV 46) hat erneut eine Einladung aus der Schweiz erhalten. Volk, der bereits vor Wochen anläßlich der Einweihung des neuen Bades von Romans⸗ horn mit Stork(Frankfurt) beim Turmſprin⸗ gen erfolgreich die deutſchen Farben vertrat, wird am Wochenende erneut mit dem Schwei⸗ foß Spitzenſpringer Riſt(Zürich) zuſammen⸗ ſtoßen. Moftert ſchlägt Mäxr nber eine Meile Der Belgier läuft:10,4 und erreicht damit Uurmis Rekord Zum letzten Male vor den finniſchen Leicht⸗ athletikmeiſterſchaften fand am Freitag in Hel⸗ ſinki ein Abendſportfeſt ſtatt, in deſſen Mittel⸗ punkt der über eine engliſche Meile ſtand. Der Belgier Joſef Moſtert gewann das Ren⸗ nen in der ausgezeichneten Zeit von.10,4 Minuten, die neuen Landesrekord bedeutet. Der finniſche Meiſter Taiſto Mäki mußte ſich in:12,2 Min. vor ſeinem Landsmann Sar⸗ kama(:12,2) mit dem zweiten Platz begnü⸗ gen. Die gute Zeit kam nicht zuletzt dadurch zuſtande, daß ſich Mäki und Sarkama zunächſt in der Führung ablöſten und Moſtert zum Schluß noch ſein fabelhaftes Spurtvermögen einſetzen konnte. Die Zeit des Siegers ent⸗ ſpricht dem ehemaligen Weltrekord von Nurmi. Von den weiteren Ergebniſſen ſind noch die 5000⸗Meter⸗Zeit des Finnen Pekkuri mit 14.40,6, der Hochſprung von Urſin mit 1,93 Meter und der Speerwurf von M. Nikkanen mit 69,93 Meter zu erwähnen. In Karhulan warf Matti Järvinen den Speer 73,86 Meter weit und Tuominen lief die 3000 Meter in :28 Minuten. X Der kommende Sonntag bringt in Wein⸗ heim auf dem Platz im Gorxheimertal den Städtetampf Mannheim— Weinheim, bei dem für Mannhein in erſter Linie Nachwuchsathle⸗ ten am Start ſind, denen eine Reihe erfahrener Spitzenkönner zur Seite ſtehen werden. Mann⸗ heim ſollte den Kampf glatt gewinnen kön⸗ nen. Doch geht es hier nicht um Sieg und Punkte, ſondern in erſter Linie um die Wer⸗ bung für die Leichtathletik in der freundlichen Zweiburgenſtadt. 6portanpell bei Lanz Bei der Firma Heinrich Lanz A. G. Mannheim wird am Sonntagnachmittag auf dem Pfalzplatz zum Sportappell 1939 geſtartet. Rund 1000 Teilnehmer werden hier aufmarſchieren. Betriebsſportwart Sauter hat, wie die „Generalprobe“ am vergangenen Dienstag deutlich erkennen ließ, alle Vorbereitungen bis ins Kleinſte getroffen, ſo daß trotz der außer⸗ ordentlich ſtarken Beteiligung in den verſchie⸗ denſten Sparten der Leibesübungen eine rei⸗ bungsloſe Abwicklung gewährleiſtet iſt. Mit einem Marſch durch den Stadtteil Lin⸗ denhof wird der Appell eingeleitet. Ein impo⸗ ſantes Bild wird ſich ſo dem Auge bieten und einmal mehr unter Beweis 4 55 werden, wir ſehr alle Schichten unſeres Volkes bereits von dem köſtlichen Gut der Leibesübungen erfaßt worden ſind. vOIVMPISCHE WINTERSPIEIE SGAEMISCHMDARETENMKIDCTHEN 21FEBERUDAE 10 Garmisch-Partenkirchen ruft zum Besuch der V. Olympischen Winterspiele Das von dem Kunstmaler Edwin Henel(Mün⸗ chen) geschaffene Werbeplakat für die V. Olym- pischen Winterspiele 1940. Es zeigt zwei Flag- genpaare(Olympiaflagge und deutsche Reichs- flagge), die vor der markanten Alpspitze— dem Wahrzeichen Garmisch-Partenkirchens— über der Berglandschaft der bayerischen Alpen wehen. Weltbild(M) Das Werbe⸗Feſtplakat für die Olympiſchen Winterjniele beitimmt Aus 25 Entwürfen namhafter Künſtler hat der Führer das von dem Kunſtmaler Edwin Henel(München) geſchaffene Werbeplakat für die V. Olympiſchen Winterſpiele 1940 in Gar⸗ miſch⸗Partenkirchen zur Ausführung beſtimmt. Der Entwurf Henels wird beherrſcht von zwei Flaggenpaaren, der Olympiaflagge und der deutſchen Reichsflagge, die von der markan⸗ ten Zugſpitze, dem Wahrzeichen Garmiſch⸗Par⸗ tenkirchens, über die Landſchaft der Bayeriſchen Alpen wehen. Das Palakat wird im Auftrag des Propaganda⸗Ausſchuſſes für die V. Olum⸗ piſchen Winterſpiele von der Reichsbahnzen⸗ trale für den deutſchen Reiſeverkehr(RDV) hergeſtellt und ſoll in der ganzen Welt für den Beſuch der V. Olympiſchen Winterſpiele werbhen. Generxalwrobe unjerer Gewichtheber Im Rahmen des Münchener Feſiſommers tra⸗ ten die Gewichtheber am Freitag im Löwen⸗ bräukeller an. Die Veranſtaltung war zugleich die letzte Probe für die in Riga ſtattfindenden Weltmeiſterſchaften. Es gab hervorragende Lei⸗ ſtungen, doch gelang es in keinem Fall, auch an⸗ Rekordverſuche mit Erfolg durchzu⸗ führen. Bantam: 1. Schuſter(München) 282,5 Kilo(92,5 80. 119) 2. Kielmann(Eſſen) 277,5; 3. Schöbinger (Wien) 267,5.— Feder: 1. Liebſch(Düſſeldorf) 315 Kilo(97,5 95 + 120); 2. Richter(Wien) 302,5; 3. Bescape(Ztalien) 290.— Leicht: 1. Janſen(Eſſen) 335 Kilo(100 100 135); 2. Schwitalle(Bres⸗ lau) 330;., Schubert(Neuaubing) 300.— Mittel: 1. Ismayr(Freiſing) 367,5 Kilo(107,5 112,5 147,5) 2. Wagner(Eſſen) 365; 3. Perquier(Frank⸗ reich) 323,5.— Halbſchwer: 1. Valla(Wien) 362,5 Kilo(112,5 105 145) im Alleingang, da Haller (Wien) nicht angetreten.— Schwer: 1. Manger(Frei⸗ —3 05 Kilo(140 + 125 175); 2. Luhaäär(Eſt⸗ 5* Die Deutſche Meiſterſchaft im Mannſchafts⸗ Gewichtheben wird am 11. November in Mün⸗ chen entſchieden, Eſſen 1888 hat den Titel gegen RSc Neuaubing, TSV 1860 München und Polizei⸗SV Wien zu verteidigen. Unfere dechter jür Meran Deutſchland wird ſich mit einer recht ſtarken Mannſchaft an den Fecht⸗Weltmeiſterſchaften, die vom 1. bis 14. September in Meran durch⸗ geführt werden, beteiligen. Die Mannſchaft, in der man von bekannten Fechtern lediglich den noch verletzten Offenbacher Auguſt Heim ver⸗ mißt, wird von Altmeiſter Erwin Casmir (Frankfurt a..) geführt und betreut. Im ein⸗ zelnen lautet das deutſche Aufgebot wie folgt: Florett: Liebſcher(Berlin), Eiſenecker(Frankfurt a..), Loſert(Wien), Dr. Fras v. Friedenfeldt e (Berlin), Adam(Wiesbaden), Bergan(Nürnberg). Degen: Lerdon(Frankfurt a..), Mierſch(Ber⸗ lin), Rais(Oberleutensdorf), Dopfer(Ulm), Schröder (Berlin), Kroggel(Berlin). Säbel: Eiſenecker(Frankfurt a..), Liebſcher(Ber⸗ lin), Loisl(Wien), Wahl(Frankfurt a..), Eſſer (Düſſeldorf), Loſert(Wien), Faſcher(Hannover). Florett(Frauen): Haß(Offenbach a..), Preiß (Wien), Deutzer(Offenbach a..), Oslob(Leipzig), Schöne(Dresden), Jacob(Offenbach a..). 90 dachlehrer in Nens Der Ausbau der Lehrarbeit im NSRoe iſt jetzt ſoweit gediehen, daß neben den Wander⸗ ſportlehrern 90 Fachlehrer für alle Sport⸗ arbeiten zur Unterſtützung der Tätigkeit in den Vereinen eingeſetzt werden. Dieſe Fachlehrer haben ihr Arbeitsgebiet in den 16 alten Gauen, da für die Oſtmark und das Sudetenland noch Sondereinrichtungen beſtehen. Die Arbeit der NSRe⸗Fachlehrer gilt zur Hauptſache der allgemeinen Ausbildung, da die Betreuung der Spitzenkönner auf den verſchie⸗ denen Gebieten durch den Einſatz von Spezial⸗ Lehrkräften, die mehr die Tätigkeit eines Trai⸗ ners ausüben, noch beſonders geregelt iſt. „Hakenkreuzbanner“ fiB-Briefhaſten Sonntag, 20. Auguſt 1959 Fragen und Anlwocten Steuerfrage· K. D. Was für Poſten ſind bei einem Lebensmittel⸗ eſchäft ſteuerfrei?— Ihre Frage läßt ſich bei dem imfang der Materie än dieſer Stelle beim beſten Willen nicht beantworten. Wir empfehlen Ihnen, ſich die einſchlägigen Beſtimmungen beim Städtiſchen Steueramt in N 2, 4 zu beſchaffen. Lohnſteuer A. Sch. 9220 einem Schaffenden, der wöchentlich ſeinen Lohn erhält, bei der Endabrechnung am Mo⸗ natstetzten Lohnſteuer abgezogen werden, wenn der Wochenlohn die Grenze nicht erreicht, jedoch der Mo⸗ natsverdienſt an die Grenze herankommt? Ich bin der Auffaffung, daß ein Abzug nur ſtattfinden darf, wenn der Lohnempfänger das Geld auf einmal er⸗ hält, nicht aber, wenn er es auf Raten nehmen muß. — Ihre Auffaſſung iſt nicht 935 Den Firmen ſteht im Einvernehmen mit der Finanzverwaltung das Recht zu, trotz Wochenentlohnung monatlich die Lohnſteuerberechnung vorzunehmen. Das wird auch, vor allem bei den größeren Firmen, allgemein ſo handhabt. Die Lohnſteuertabellen für vier oder fünf Wochen(oder bei Berechnung vom erſten bis zum letz⸗ ien des Monats) find ſo ausbalanciert, daß der Wo⸗ chenlohnempfänger durch Lohnſteuererrechnung nicht zuviel Lohnſteuer bezahlt, woran weder das Fi⸗ nanzamt noch die Firma ein Intereſſe hätte. Wochenhilfe der Krankenkhaſſen Krantengeld. Welche Vergütungen zahlen die Kran⸗ kenkaffen bei einer Entbindung?— Beſtimmte Sätze können wir Ihnen beim beſten Willen nicht nennen, da es immer auf den einzelnen Fall antommt. Ganz allgemein kann hier nur erwähnt werden, daß die der RVO en ge⸗ währen müſſen, das heißt Wochenhilſe für weibliche Stammverſicherte nach& 195a RVO. Nach beiden Paragraphen ſind die Sätze gan verſchieden. Dar⸗ über hinaus gibt es noch von Fall zu Fall die ſoge⸗ nannten Mehrleiſtungen, die die Kaſſen gewähren (zum Beiſpiel zufätzliche Familienverſicherung, höhere Sätze, wenn es ſich um das dritte geborene Kind handelt, uſw.). Natürlich müſſen für alle Leiſtungen der Kaſſen die ſatzungsgemäßen Vorausſetzungen er⸗ füllt ſein in Bezug auf die Dauer der Verſicherung uſw. Die eine Kaſſe gibt Mehrleiſtungen, die andere zahlt nur die geſetzlichen Leiſtungen; däs iſt ganz ver⸗ ſchieden. Wir empfehlen Ihnen alſo, ſig am Aus⸗ kunftsſchalter der für Sie zuſtändigen rankenkaſſe nach den in Ihrem Falle zu leiſtenden Aufwendungen zu erkundigen. Berufsfrage N. A. 500. 1 bin bei einer Firma ſeit 1921 tätig, zuerft als Kraftfahrer, ſeit 1935 wegen meines vor⸗ geſchrittenen Alters als Portier und Hausmeiſter. Einer der Teilhaber der Firma will mich nun als Bürodiener verwenden. Für meinen. jetzigen Poſten ſoll eine andere Kraft eingeſtellt werden. Iſt das ſtatthaft?— Es kommt darauf an, ob Ihre Ver⸗ ſetzung auf einen anderen Poſten betriebsbedingt iſt bder nicht, und ob Sie nach ſwie vor Ihren Poſten den Anforderungen entſprechend weiter verſehen kön⸗ nen. Falls Sie mit Ihrer Firma nicht ſelbſt zu einer beide Teile zufriedenſtellenden Löſung kommen, emp⸗ fehlen wir Ihnen, Ihre Angelegenheit, falls Sie Mit⸗ lied der BAß ſind, der Rechtsberatungsſtelle der Dul„Rheinſtraße 3(Sprechſtunden: Dienstag, Mitt⸗ woch“ Freitag von 15 bis 18.30 Uhr) vorzutragen: ie der DAß nicht angehören, dann wenden wenn Sie ſich an die NS⸗Rechtsbetreuungsſtelle in. Mann⸗ heim, Schloß(Diensta und Donnerstag von 15 bis Faus aber Ihr Betrieb einen Betriebsob⸗ Rann iſt ver Fall in erſter Linie dieſem vorzutragen. Urlaub für den Lehrling „B.., Großſ. Wieviel Tage Urlaub erhält ein kauf⸗ Ainnicher Lehrling, tätig, in Ladenburg, im erſten, zweiten und dritten Lehrſahr? Wieviel Arnehnd hhewells pro Tag' gezahlt werden? Der Lehr ing erhält vom Lehrherrn nur volle Tagesverpflegung.— Sie hätten uns angeben ſollen, um was für einen faufrEnniſchen Betrieb es ſich handelt, damit man die eventuell zuſtändige beſtimmen kann. Wir nehmen einmal an, daß es ſich um ein Einzel⸗ handelsgeſchäft handelt. Der Urlaub beträgt nach dem Jugendſchuzgeſetz: im 14. bis 15. Lebensjahr 15 Werktage, im 16. bis 17. Lebensjahre 12 Werktage, im 18. Lebensjahr 10 Werktage.— Wir verſtehen unter Urlaubsgeld eine Senveſpagdie in bar für den Urlaubszweck. Eine ſolche ſieht die Tarifordnung für den Handel für die Lehrlinge nicht vor. Sie mei⸗ hen aber wohl, wie es mit der Entſchädigung in bar für den Verpflegungsausfall während des Urlaubs ſteht. Der Lehrling hat Anſpruch auf eine⸗ Entſchädi⸗ gung in bar nach den ortsüblichen Sätzen(zu erfahren auf dem zuſtändigen Bürgermeiſteramt), In dieſem Zuſammenhang ſei noch erwä nt, daß der Lehrling nach der Tarifordnung Anſpruch auf eine Monatsent⸗ ſchäbigung von 20 Reichsmark im erſten, 35 Reichs⸗ mark im zweiten und 50 Reichsmark im dritten Lehr⸗ jahr hat, die auch wegen des Arbeitsausfalls wäh⸗ rend des Urlaubs nicht reduziert werden darf. Wir empfehlen Ihnen, ſich wegen dieſer letzteren Frage einmal mit der zuſtändigen Rechtsberatungsſtelle der Deutſchen Arbeitsfront in Verbindung zu ſetzen. Rechtsfragen u 5. Müſſen die Koſten einer im Jahre 1936 er⸗ folgten Zwangsräumung vom Schuldner, ſofern er wieder kordewz wird, an den Gläubiger zurück⸗ bezahlt werden? 8 7 des damals geſchloſſenen gericht⸗ lichen enags autet u..:„.. Die Parteikoſten werden wettgeſchlagen...“— Man müßte ſchon den ganzen Rechtsſtreit kennen um darauf eine klare Ant⸗ wort geben zu können. Nur ſo könnte man vielleicht ein kläres Bild darüber gewinnen ob die Koſten der Zwangsräumung unter die Parteikoſten fallen, wie ſie in s 7 genannt ſind, was nicht Merige der Fall zu ein braucht. An ſich iſt unter dem Wortlaut„Die arteikoſten werden werigeſgr m zu verſtehen, daß jede Partei die Koſten, die ihr aus dieſem gerichtlichen Vergleich außerhalb der Gerichtskoſten entſtanden ſind, eihſt trägt und ſie nicht von der anderen Partei er⸗ etzt verkängen kann. Wer iſt von dem Räumenden und von dem die Rüumung Verlangenden Schuldner und Gläubiger? Auch die Verteilung dieſer Rollen iſt ür den Außenſtehenden unklar, ſolange man nicht den echtsſtreit kennt. Wir empfehlen Jhnen, ſich mit Ihren fämtlichen Unterlagen an die NS-⸗Rechtsbera⸗ tung in Mannheim, Schloß(Sprechſtunden: Dienstag und Donnerstag 15—17 Uhr) zu wenden, wo Sie nach Klarſtellung Aufſchluß erhalten werden. Darf der Spediteur bei einer Zwangsräumung mehr ver⸗ kangen als wie er normalerweiſe berechnet? Beſtehen hierfür Sondertarife? Nein. Wir nehmen an, daß es ich um einen Möbeltransport handelte. Der Möbel⸗ pediteür muß die Tariſpreiſe für das Möbeltrans⸗ portgewerbe der Reichsverkehrsgruppe, Fachgruppe Möbeltransport, zugrundelegen. Blumenau: Mein Bräutigam zahlt für ſein Kind aus erfter Ehe, die geſchieden iſt, Unterhalt. Stimmt es, daß ich nach meiner Verheiratung für den Unter⸗ halt dieſes Kindes mitverantwortlich gemacht wer⸗ den, ſo z. B. mein Einkommen für dieſen Unterhalt auch gepfändet werden kann? Können bei einer Neu⸗ feſtfetzung des Unterhaltsgeldes mein Einkommen und meine eingebrachten Erſparniſſe mitangerechnet wer⸗ den?— Weder Ihr perſönliches Einkommen noch Ihr eingebrachtes Gut haftet für die Unterhaltsverpfliez⸗ ſungen Ihres künftigen Ehemannes. Die Neufeſt⸗ fetzung des Unterhaltsgeldes iſt bei der Frage maß⸗ gebend, ob eine weſenkliche Aenderung in den Ver⸗ hältniffen des unterhaltspflichtigen Ehemannes ein⸗ getreten iſt. lhas iot der Mlichittei? Einige Fragen und antworten zum Erbrecht Ausgehend von dem Grundſatz der Sippengemein. ſchaft gibt unſer Erbrecht den nächſten Ange örigen des Erblaſſers ein ſogenanntes Pflichtteilrecht, d. h. ein Recht auf einen beſtimmten Teil des Nachläſſes. Wer hat Anſpruch auf einen pflichtteil? Pflichtteilsberechtigt ſind in erſter Linie die Kinder und der Ehegatte des Verſtorbenen. Sind keine Kin⸗ der vorhanden, ſo haben an deren Stelle die Entel einen Pflichttéilanſpruch. Hinterläßt der Erhlaſſer überhaupt keine Abtömmlinge, ſo ſind ſeine Elꝛern pflichtteilsberechtigt. Die Eltern ſind alſo ihren Kin⸗ dern gegenüber nicht aie wenn die Kinder Abkömmlinge häben. Die Enkel haben, ſolange ihre Eltern noch leben, keinen Pflichtteilsanſpruch. Wie hoch iſt der pflichtteil? Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des geſetzlichen Erbteils, zu dem der Mlichmieit berechtigte an ſich be⸗ rufen iſt. Zu ſeiner Berechnung muß daher erſt ein ⸗ mal feſigeſtellt werden, wieviel der Pflichtteilsberech⸗ tigte bei geſetzlicher Erbfolge, d. h. im Falle daß kein Teſtament vorhanden wäre, erhalten würde. Hat alſo 3. B. der Erblaſſer ſeine Mutter durch Teſtament als alleinige Erbin eingeſetzt, ſeine Ehefrau und Tochter aber in keinez 1116 oder nur gering bedacht, ſo be⸗ trägt der Pflichtteil der Frau ein Achtel, der des Kin⸗ des drei tel vom Wekt des Nachlaſſes, da ſich die gebehichn rbteile auf ein Viertel hzw. drei Viertel es Nachlaſſes belaufen würden. Regelmäßig ſpielt die Frage des Pflichtteils eine Rolle bei gemeinſchaft · lichen Teſtamenten, in denen ſich Ehegatten gegenſei⸗ tig als Alleinerben eingeſetzt und gleichzeitig beflimmi häben, daß ihre Kinder erſt nach dem Tode beider Eltern zur Erbfolge gelangen ſollen. In dieſem Falle haben die Kinder bereits beim Ableben eines Eltern⸗ teiles einen Anſpruch auf ihren Pflichtteil. Der Geſetzgeber will alſo mit der Schaffung des Pflichtteilsrechts Ereichen daß der Erblaſſer, wenn er chon die geſetzliche Erbfolge durch Teſtament aus“⸗ chließt oder abändert, den Pfrichttelsberechtigten An⸗ ehörigen wenigſtens das Pflichtteil zuwendet. Unter⸗ äßt er dies, ſo wird Kder Fan Pflichtteilsrecht ver⸗ letzt. Dies iſt zunächſt der Fall wenn der Erblaſſer dem Pflichtteilsberechtigten überhaupt nichts vermacht hat. Der Pflichtteilsberechtigte kann dann den vollen Pflichtteil verlangen. Hat der Erblaſſer ihn zwar zum Erben eingeſetzt, iſt aber der Erbteil geringer als der Pflichtteil, ſo hat der Pflichtteilsbexechtigte Anſpruch auf Vervollſtändigung des Pflichtteils und kann den Betrag verlangen, der ihm an ſeinem Pflichtteil fehlt. Der Pflichtteilsanſpruch iſt ein reiner Geldanſpruch, der kraft Geſetzes mit dem Tode des Erblaſſers ent⸗ ſteht. Er richtet ſich gesen die Erben und verjährt nach'drei JFahren von der Kenntnis des Erbfalles und der beeinträchtigenden Verfügung an. Selbſtverſtänd⸗ lich kann der Pflichtteilsberechtigte von den Erben Austunft über die Höhe des Nachlaſſes verlangen. Entziehung des pflichtteils Da der Pflichtteil eine Sicherſtellung der nächſten Angehörigen beiwirken ſon, kann er nur wegen he⸗ ſtimmter ſchwerer Verfehlungen entzogen werden. Die Has Rechk foll alſo gleichſam eine Strafe darſtellen. Das Recht zur Wflichttei Sentziehung erliſcht daher oͤhne weiteres, wenn der Erblaſſer die Verfehlung verzeiht. Auch kann ſie nur durch ausdrückliche Er⸗ klärung unter genauer Angabe der Gründe im Teſta⸗ ment erfolgen. Hat der Erblaſſer FRachrre beſtimmt, poßß er einem ſeiner Kinder den Pflichtteil entzieht, ſo iſt dies, weil keine Gründe hierfür angegeben ſind. wirkungslos. Die zur Entziehung des Pflichtteils berechtigenden Gründe—2 verſchieden, je en ob es ſich um Kinder oder Entelkinder, Eltern oder Ehegatten han⸗ delt. Einem Abkömmling kann der Erblaſſer den Pflichtteil entziehen, wenn er ihm, ſeinem Ehegatten oder einem anderen Abkömmling nach dem Leben ge⸗ trachtet hat. Ebenſo liegt ein Entziehungsgrund vor, wenn der Abkömmling den Erblaſſer oder deſſen Ehe⸗ gatten— A uuande daß er von dieſem abſtammt — vorſätzlich mißhandelt hat. Auch wegen eines Ver⸗ brechens oder ſchweren Vergehens gegen den Erblaſſer oder deſſen 93 wegen böslicher Verletzung der Unterhaltspflicht oder wegen ehrloſen oder unſittlichen Lebenswandels entgegen dem Willen des kann der Pflichtteil entzogen werden. Seinen Eltern kann der Erblaſſer den Pflichtteil aus den gleichen Gründen— mit Ausnahme der vorſätzlichen Miß⸗ handlung und der Führung eines ehrloſen oder unſitt⸗ lichen Lebenswandels entziehen. Seinem Ehegatten gegenüber iſt der Erblaſſer zur* des Pflicht⸗ teils berechtigt, wenn eine zur Scheidüng der Ehe ausreichende Verfehlung vorliegt. Nach dem Geſetz über erbrechtliche Beſchränkungen wegen gemeinſchaftswidrigen Verhaltens vom 5. No⸗ vember 1937 iſt auch die EDangchna des Pflichtteils wegen Mi 33 vorgeſehen. Danach-kann ein Erblaſſer deutſcher aatsangehörigkeit und deutſchen oder art⸗ verwandten Blutes einem Abkömmling den Pflichtteil entziehen, wenn der Abkömmling als Staatsangehöri⸗ ger' deutſchen oder arwerwandien Biutes nach dem 16. September 1935 entgegen dem geſetzlichen Verbot mit einem Juden oder ohne die erforderliche Geneh⸗ A* einem jüdiſchen Miſchling die Ehe einge⸗ ilt. llauvoltere und jnietec feagen an L. G. Wer iſt dafür ſchadenerſatzpflichtig, wenn je⸗ mand auf der gewachſten Treppe ausgleitet und ſich Schaden zufügt? Genügt es, wenn ein Schild ange⸗ bracht iſt„Vorſicht! reppe Ogewachſt!“?— Das Wachſen der Treppen darf nur mit Einverſtändnis des Hausbeſitzers geſchehen. Ein Schild ſollte auf alle Fälle angebracht werden. Der Hausbeſitzer muß für eine entſprechende Haftpflicht ſorgen, damit auch die Mieter in einem Schadensfalle gedeckt ſind.'enn der Hauswirt mit dem Wachſen der Treppen nicht einver⸗ ſtanden iſt, iſt der Mieter für eventuellen Schaden⸗ erſatz allein verantwortlich. R. Sch. Steht mir das Recht zu, in meiner Woh⸗ nung mit Lyſol fich be Ungeziefer vorzugehen. wie ich will? Man hat bei mir über den ſchlechten Geruch im Haus, vom Lyſol herrührend beklagt.— Sie dür⸗ jen das Lyſol nur in einem Ausmaß verwenden, daß das Haus davon geruchfrei bleiht. Sonſt kann tatſäch⸗ lich eine erhebliche Einwirkung der hygieniſchen Haus⸗ verhältniſſe vorliegen,—9 die ſich die anderen Mie⸗ ter mit Recht verwahren können. Wir empfehlen Ihnen, den Gebrauch des Lyſols ſo einzuſchränken, daß die Ausdünſtungen auf Ihre Wohnung beſchränkt bleiben. Zum anderen dürfte ſich empfehlen, ein wirkſameres Mittel anzuwenden, da aus Ihren Aus⸗ führungen ferner hervorgeht, daß Sie keinen Erxſolg erzielen. Zweckmäßig beauftragen Sie ein Ungezieſer⸗ bekämpfungsinſtitut, wie ſolche aus dem Anzeigenteil des„Hakenkreuzbanner“ erſichtlich ſind. A. M. in Wei. Ihre Anfrage iſt ſo unklar geſtellt, daß ſie ſich nicht beantworten läßt. Teilen Sie uns noch mit, wieſo Sie vom Mieter eine Vergütung ver⸗ langen wollen, trotzdem er die Küche hat neu herrich⸗ ten laſſen. Oder meinen Sie ob ſich dann der Miet⸗ preis ändert? Was wollen Sie mit den drei Worten .„Umzug im Herbſt“.. andeuten? Wohnungsnachweis . D. Wohnungsnachweiſe haben ſich bei ihren Ge⸗ bühren an die Eöte zu halten, die ihnen von der Preisüberwachungsſtelle genehmigt worden ſind. Spre⸗ chen Sie bei der Preisüberwachungsſtelle beim Poli⸗ zeipräſidium vor und ſchildern Sie dort ihre Erfah⸗ rungen mit dem genannten Mannheimer Wohnungs⸗ e nide rt ne e de rden ſind; evtl. wird man gegen den Wohnungsnachweis vorgehen. 253 Reklamation aus dem Werkvertrag A. Z. Beim Neuverputzen der Faſſade meines Hau⸗ ſes wurden zwei zuſammenhängende Flächen von Dachziegeln derart daß ſie ausſehen, als wenn heller Flugſand auf ihnen läge. Der Gipſer⸗ meiſter weigert ſich, die Koſten für das farbliche An⸗ gleichen zu übernehmen mit der Begründung, nur zu einer Reinigung der Ziegel von den Verputzſtoffen verpflichtet geweſen zu ſein. Ich bin der Auffaſſung, daß er die Koſten des Farbanſtrichs oder der Aus⸗ wechſlung der Ziegel zu übernehmen hat. Was kann ich tun?— Wir empfehlen Ihnen, die Gipſerinnung in Mannheim, Geſchäftsſtelle, I. 1, 7b, aufzufordern, darüber ein Sachverſtändigengutachten abzugeben, und ———— Ihre weiteren Schritte abhängig zu fragen um das leidige held Der hartnäckige Schuldner R. K. 1. Ich habe von einem Schuldner nach rechts⸗ kräftigem Urteil etiwa 1300 RM. zu bekommen. Er behauptet, mittellos zu ſein. Eine Pfändung iſt fruchtlos verlaufen. Die Frau des Schuldners beſitzt ein Haus und betreibt auf ihren Namen eine Wein. wirtſchaft. Der Schuldner fungiert in der Wirtſchaft als Geſchäftsführer. Der Schuldner behauptet, er würde nichts bezahlen, da ein Zeuge auf dem Ge⸗ richt die Unwahrheit geſagt habe. Mein Rechtsanwalt behauptet, daß mein Schüldner den Offenbarungseid geleiſtet habe. 8 erkundigte mich auf dem Amts⸗ gericht und erfuhr, daß er nur verſichert abge⸗ 7 hat. Was ſoll ich nun tun?— Gemäß 6 1094, Übſatz 2, Satz 1, der Verordnung über Maßnahmen auf dem Gebiete der Zwangsvollſtrechung om 26. Mai 1933 kann in dem gemäß 5 900 ZpPO. zur Leiſtung des Offenbarungseides beſtimmten Termin der Schuld⸗ ner die Leiſtung des Offenbarungseides dadurch ab⸗ wenden, daß er die Verſicherung abgibt, daß er nach beſtem Wiſſen ſein Vermögen ſo vollſtändig ange⸗ geben habe, als er dazu imſtande ſei.—, Gibt es Mittel und Wege, um die Einkünfte der Ehefrau aus dem Haus und aus der Weinwirtſchaft für die Schul⸗ den des Ehemannes zu pfänden?— Da Sie einen Vollſtreckungstitel nur gegen den Mann haben, kön⸗ nen Sie Pfändung gegen die Ehefrau nicht erwirken. Wenn der Ehemann aber als Zeneen e tätig iſt, wird Ihr Rechtsanwalt prüfen müſſen, inwieweit ſich hieraus für Sie Befriedigungsmöglichkeiten er⸗ geben.— Kann ich trotz ſeiner Verſicherung auf dem Amtsgericht den Schuldner zwingen, den Offen⸗ barungseid zu leiſten?— Gemäß 65 194, Abſatz 2, Satz 2, der obengenannten Verordnung kann das Ge⸗ richt auf Antrag des Gläubigers die Eidesleiſtung anordnen, wenn dies zur Herbeiführung einer wahr⸗ Angabe des Vermögens notwendig er⸗ Schadenerſatz des Jahrzeugbeſitzers 209. Der Beſitzer eines Bulldogs hat mit ſeinem Fahrzeug meinen Gartenzaun beſchädigt. Ich gab ihm den Schaden von 53.— RM. auf und bekam die Antwort, daß ex den Schaden ſeiner Verſicherung ge⸗ meldet habe. Der Bulldog war aber zur Zeit des Unfalles nicht verſichert. Einen erwirkten vollſtreck⸗ baren Zahlungsbefehl gab ich zur Pfändung, die fruchtlos verlief. Der Beſitzer hat doch aber tägliche Einnahmen aus ſeinem Geſchäft. Was kann ich nun noch unternehmen, um zu meinen Auslagen zu kom⸗ men?— Sie können die dem Schuldner zuſtehen⸗ den Forderungen gegen ſeine Auftraggeber pfänden und ſich zur Einziehung überweiſen laſſen. Außer⸗ dem können Sie evtl. eine Taſchenpfändung vorneh⸗ men laſſen, wenn Ihnen bekannt iſt, daß der Schuld⸗ ner ſich zur Zeit im Beſitz entſprechender Barmittel befindet. Im übrigen bleibt Ihnen nur die Möglich⸗ keit, das Offenbarungseidverfahren zu betreiben. jnannlieimer Luntecbuat Reinh. Welche— müſſen erfüllt ſein, um in den Bund der Kleinrentner aufgenommen wer⸗ den zu können? Die Kleinrentner betreut der Reichs⸗ bund deutſcher Kapital⸗ und Kleinrentner. Zur Auf⸗ nahme iſt der Nachweis eines Vermögensverluſtes in der Inflation notwendig. Während Anträge auf Rente an das zuſtändige Fürſorgeamt, Kleinrentner⸗ abteilung, zu richten ſind, erteilt die Geſchäftsſtelle des Reichsbundes in Mannheim, Q 6, 10b, dagegen —. Anfragen gern jede gewünſchte Aus⸗ n unft. L. A. 500. Kann mir ein Garten ohne weiteres weggenommen werden? Es ſoll daſelbſt ein Kohlen⸗ lager entſtehen.— Meiſtens handelt es ſich doch bei den Gärten um gepachtetes Kleingartenland oder auch um gemietete Grundſtücke. Dieſes Pacht⸗ oder Mietverhältnis kann natürlich von dem Beſitzer, dem das Grundſtück gehört, oder der es erſt durch Kauf erworben hat, gekündigt werden, wenn das Grund⸗ ſtück für andere Zwecke benötigt wird. Zumal der Garten, wie Sie ſchreiben, im Fabrikgelände liegt, werden Sie wohl ſchwerlich die Notwendigteit der Benutzung beſtreiten können. Falls Sie Mitglied eines Mannheimer Kleingaxtenvereins — oder An Schrebergarten auf dem Gelände der itglieder eines ſolchen Vereins liegt, können Sie doch ſicher Näheres bei dem zuſtändigen Vereinsvor⸗ ——* erfahren, da doch außer Ihnen gelrch ein gröͤ⸗ erer Kreis von Kleingärtnern davon betroffen wird. A. S. 10 299. Von zuſtändiger Stelle wurde uns erklärt, daß die Beiträge zu dieſer zuſätzlichen Alters⸗ verſorgung bei vorzeitigem Ausſcheiden aus dem Dienſtverhältnis wieder zurückgezahlt werden, daß aber die Abwicklung der einzelnen Anträge ſchon eine gewiſfe Zeit in Anſpruch nimmt. Es wäre zu prüfen, ob Sie einen ordnungsgemäßen Antrag auf dem vor⸗ handenen Formular überhaupt geſtellt haben. Es wird am beſten ſein, wenn Sie perſönlich bei der zu⸗ ftändigen Dienſtſtelle, bei der Sie beſchäftigt waren, vorſprechen. A. S. 10 299. Die Anſchrift des Stabschefs der SA, Vittor Lutze, lautet: München, Braunes Haus. Ko, Weinheim. Auf welcher Welle liegt der Sender Lafbl— Der Sender Lathi Suomt ſendet mit 166 Khz, 1807 m Wellenlänge und 220 Kw. Er liegt in der Nähe des Deutſchlandſenders. Oe 800. Wie macht man eine durch Waſchen hart⸗ ewordene Wildleder⸗Unterhoſe wieder geſchmeidig? Wie kann man gewöhnliche Stoffe waſſerdicht machen? — Ein Univerſalrezept läßt ſich da leider nicht nennen. Es kommt in beiden Fällen darauf an, um was für Material es ſich handelt und wie dasſelbe vorher he⸗ handelt worden 165 Wir empfehlen 82 die Ar⸗ beiten durch eine Färberei und chemiſche Waſchanſtalt ausführen zu laſſen. Beſoldungsfeage E. L. in L. Welches Höchſtgehalt bezieht ein Juſtiz⸗ ſekretär, ein Oberjuſtizſekretär und ein Juſtizinſpektor? — Zur Beantwortung dieſer Frage mützten Sie ſich ſchon perſönlich an die Geſchäftsſtelle für Juſtizverwal⸗ tungsfachen beim Amtsgericht in Mannheim(Schloß) wenden, da eine allgemeine Auskunft nicht möglich, eine teilweiſe Beantwortung dagegen nur irreführend ift. Es kommt auf die angerechneten Dienſtjahre und auf fonſtige Beſtimmungen für den einzelnen Fall an. Militäriſches rau N.., N. Mein Sohn wurde für tauglich zur Luftwaffe befunden, aber zurückgeſtellt. Er möchte nach Abſolvierung des RAdꝰ bereits im Herbſt dieſes JFahres zur Wehrmacht. Falls das nicht geht, was können die Eltern unternehmen, damit er nach Been⸗ digung ſeiner Arbeitsdienſtpflicht nach der Heimat ent⸗ laſſen wird?— Die Eltern können ein entſprechendes ſchriftliches Geſuch an das zuſtändige Wehrbezirks⸗ kommando Mannheim II, Mannheim, 0 7, 5, richten. Fragen aus der geſetzlichen Renten ⸗ verſicherung M. B. Im Jahre 1916 ſtarb der 1931 ſtarb⸗ die Tochter im Alter von 22 Jahren. Beide waren in der Angeſtelltenverſicherung. Hat nun die hinter⸗ bliebene Frau und Mutter, die ſetzt ihren Unterhalt nicht mehr ſelbſt verdienen kann, Anſpruch auf irgend⸗ welche Renten aus der ſeinerzeitigen Verſicherung der beiden Verſtorbenen?— Aus Ihren Ausführungen iſt zu erſehen, daß die betreffende Frau anſcheinend nach dem Tode ihres Mannes weder die bei gegebenen Vorausſfetzungen ſofort nach dem Tode des verſicherten Ehemannes gezahlte Witwenrente, noch die damals eiwa ſieben Fahre alte Tochter die Waiſenrente biß zum vollendeten 15. Lebensjahr erhalten hat; beides wohl nicht wegen mangelnder Vorausſetzungen. Ein Anſpruch auf Hinterbliebenenrente aus der Verſiche⸗ rung der Tochter beſtand auch nicht. Ob die betref⸗ fende Frau heute noch irgendwelche Rentenanſprüche hat, iſt ſehr unwahrſcheinlich. Da Ihre Anfrage nur ſehr kurz geſtellt iſt und der Fall doch erheblich an⸗ ders liegen kann, empfehlen wir Ihnen, ſich perſön⸗ lich wegen Auskunft an die Amtliche Auskunftsſtelle Mannheim der RVA, Mannheim, O 2, 1(Sprech⸗ ſtunde montags von 14.30 bis 17 Uhr), zu wenden. K. D. Wo iſt in Mannheim die Umtauſchſtelle der Invalidenkarten und wieviel Marken mutz ein frei⸗ williges Mitglied jäbrlich kleben?— Die Umtauſch⸗ ſtelle iſt die Städtiſche Verſicherungsſtelle in Mann⸗ ehim, G 2, 1. Im allgemeinen ſind von freiwillig Weiterverſicherten jährlich 26 Marken(für 26 Wochen⸗ beiträge) in der Invalidenverſicherung zu kleben. Da aber das Lebensalter bei der Erneuerung eines Ver⸗ ſicherungsverhältniſſes wegen des Auflebens der An⸗ wartſchaft eine Rolle ſpielt, empfehlen wir Ihnen, ſich ein Merkblatt über die Weiterverſicherung von vorgenannter Stelle zu beſorgen. Die pfändungsgrenze P. G. K. L. Wieviel iſt bei einem unehelichen Kind pfändungsfrei(verheiratet, ein Kind)? Sind Bezüge aus Ueberſtunden oder Sonntagsarbeit nicht pfänd⸗ bar? Ich verdiene netto 35 Reichsmark in der Woche. — Ihre Anfrage iſt ſehr unklar geſtellt. Wir nehmen mal an, daß Sie wiſſen möchten, was aus einer Unterhaltsklage herrührend pfändbar iſt. Bei einer ſolchen Zwangseintreibung von Unterhaltsan⸗ ſprüchen genießt der Unterhaltsberechtigte einen be⸗ fonderen Gläubigerſchutz. Während ſonſt nach den all⸗ gemeinen Beſtimmungen der Lohn⸗ und Gehaltspfän⸗ dung dem Schuldner ein ausreichenderer Teil des Ver⸗ dienſtes bleibt, wird er ſich unter Umſtänden bei Un⸗ terhaltsanſprüchen eine weitergehende Beſchränkung gefallen laſſen müſſen. Für dieſe weitergehenden pfändbaren Beträge gibt es nur allgemeine Richt⸗ linien für die Gerichte. Sollte es ſich alſo in Ihrem Falle um eine Lohnpfändung wegen Unterhaltsan. ſprüchen eines unehelichen Kindes handeln, dann gilt das nachſtehende Beiſpiel des allgemeinen Satzes der Lohn⸗ und Gehaltspfändung, die nicht wegen Unter⸗ haltsforderungen erfolgt, für Sie nicht: Pfändbar ſind die Bezüge aus einem Arbeits⸗ oder Dienſtver⸗ hältnis. Die Berechnung hat vom Bruttolohn zu erfolgen, ſchließt alſo Verdienſt aus Ueberſtunden oder Sonntagsarbeit ein. Unpfändbar iſt ein Betrag von 55 Reichsmark bei wöchentlicher Entlohnung, Ueberſteigt das Lohneinkommen dieſe Beträge, ſo iſt von dem Mehreinkommen ein Drittel weiterhin un⸗ pfändbar. Hat der Gepſändete einem Ehegatten, einem früheren Ehegatten, einem Verwandten(auch Kinder) oder einem unehelichen Kinde Unterhalt zu gewähren, ſo erhöht ſich der unpfändbare Betrag für jede dieſer Perſonen um ein weiteres Sechſtel, höchſtens jedoch auf zwei Drittel des Mehrbetrages. Der engliſche Jaſchismus K. B. M. F der Führer der engliſchen Faſchiſten, Sir Oswald osley, ebenfalls Mitglied der von Leeſe geführten J. F. L. oder iſt Mosley Führer einer eigenen Bewegung? Worin unterſcheiden die beiden Bewegungen? Welche der beiden Bewegungen iſt die größere?— Die beiden Bewegungen von Leeſe und Mosley ſind, wie es bei den Anfangsſtadien ſol⸗ cher revolutionärer Bewegungen üblich iſt, ſcharfe Konkurrenzen und bekämpfen ſich ſogar noch gegen⸗ feitig. Die Gruppe Leeſes,„Imperial Faſciſt League⸗ lſt fehr radikal und auch biel kleiner. Sie umfaßt ungefähr nur 300. Mitglieder. re kämpferiſchen Ziele richten ſich nicht nur gegen die derzeitige eng⸗ lſche Politik, ſondern auch gegen die 1ene e wollen einen radikalen Umſchwung des geſamten ebens herbeiführen. Die Gruppe von Sir Oswald Mosley iſt dagegen die zahlenmäßig größere und auch einflußreichere Gruppe unter den engliſchen Fa⸗ chiſten. Sie vertritt nicht ſo extreme Forderungen, ondern verſucht, mehr auf dem Boden der Wirk ihi keit ſtehend, faſchiſtiſche Ziele in die engliſche Polifſk zu bringen und den britiſchen Reichsgedanken damit auf das ſtärkſte in den Vordergrund zu rücken. Gartenzaun. Mein Nachbar, ein Pächter, zieht an meinem Gartenzaun Bohnen hoch. Trotz meines Ver⸗ bots hat der Pächter im letzten Jahr wieder ſeine Erbſen an dem Zaun hochgezogen. Was kann ich unternehmen?— Da nach Ihrer Behauptung der Gartenzaun Ihnen gehört, hat der Nachbar ſelbſtver⸗ ſtändlich kein Recht, ohne Ihre Zuſtimmung Bohnen an dieſem Gartenzaun hochzuziehen. Erforderlichen⸗ falls können Sie Klage auf Unterlaſſung bzw. Beſeiti⸗ gung gegen ihn erheben. 1 K ſ. 1 1 25* 4 K Heidelberg — Rheuma, Gicht, Meuralgienchg rrinkkuren mit Heidelberger Radium-HeiwraSSef, tõgIC glosw/eisef Ausschenł in Nennheim in den Anlegen vof U vor der Friedrichsbrũcłke, àᷣm Ffledrfichstinę in der Grunonlege vor Qu/.em Neumorłt 4 4— Frauenleiden, Blutarmuf, Alterskranlcheften Auslumſt C. prospelte dure ονφφ Heidelberg A. G. (Neckòrstedt) „Hake Ludii 3 — bis; eutſchen J lichen deutſ nahme beſo Wirtſchaft h Verſammlu elnen die d rbeitsplatz dieſe Maßn und beſonde keſſe die 2 den Perſönl Arbeitsplätz ziger Meſſe lage Geleger von wichtig regungen u den Meſſeſt Reichsmeſſeſ größere Zal iprechungen 3 mn der Lage eziehunger 3„keine Zeit“ don Zeitau zuerhalten 1 3 iehmen. Wie ſehr Augenblick! ſchon! tattliche Za tet wird. als im V ütern im K 1 fahrzmeſfe. Herbſtmeſſe Beteiligung nark un Beide Reich; Leipziger M aber naturg beſſere Abſä aus ift die für den gro aus den mei vor dem Wi exgänzen un liegt alſo ei der Wirt ſtaltun übrigen Wer Spätzeit des im Hinblick weiterung u Nicht nur R Leib Ei! ie Leipziger erfüllen. Pi ren von 19. zugenommen eine Erhöhu ſprechenden ſteht das Ha Wintergeſchä 3 lich noch üb⸗ ases Arbeitsbeſche bundenen Ka jn rechnen, d ahrsziffern wird weſentl u erwarten edenken iſt! Avert als 1 eberblick ül und über d duſtrie gibt. brauchslenku den Händen Meſſe für di deutſcher We fabrikate. B und dem Si Teil noch ge über die mo unterrichten neuen Stoffe Mit ganz dieſem Jabi Angebot der den Herbſt tung ſteht u inſpektors Di tungsſteigeru chaft zeigen. Freigelände 1 die Baumeſſe leute über d ſprechen werd Das Haupt Leipziger Me Indüſtrie un konzentriertes materialien b Im Laufe Unser Bild nen. uguſt 1959 werden, daß äge ſchon eine äre zu prüfen, auf dem vor⸗ t haben. Es ich bei der zu⸗ häftigt waren, Stabschefs der munes Haus. gt der Sender 4 ih ſendet mit& Kw. Er liegt Waſchen hart⸗ geſchmeidia? rdicht machen? r nicht nennen. „ um was für Abe vorher be⸗ ihhnen, die Ar⸗ je Waſchanſtalt eht ein Juſtiz⸗ zuſtizinſpektor? üßten Sie ſich Juſtizverwal⸗ iheim(Schloß) nicht möglich, ur irreführend Renſtjahre und elnen Fall an. ür tauglich zur Er möchte nach Herbſt dieſes icht geht, was er nach Been⸗ er Heimat ent⸗ entſprechendes Wehrbezirks⸗ O 7, 5, richten. enten⸗ inn, 1931 ſtarb Beide waren un die hinter⸗ hren Unterhalt uch auf irgend⸗ erſicherung der Ausführungen au anſcheinend bei gegebenen des verſicherten ch die damals zaiſenrente bis en hat; beides ſetzungen. Ein 3 der Verſiche⸗ Ob die betref⸗ tentenanſprüche e Anfrage nur h erheblich an⸗ en, ſich perſön⸗ Auskunftsſtelle 2, 1(Sprech⸗ ), zu wenden. itauſchſtelle der mutz ein frei⸗ Die Umtauſch⸗ elle in Mann⸗ von freiwillig für 26 Wochen⸗ zu kleben. Da ing eines Ver⸗ ebens der An⸗ n wir Ihnen, rſicherung von nehelichen Kind Sind Bezüge it nicht pfänd⸗ in der Woche. t. Wir nehmen vas aus einer ändbar iſt. Bei Unterhaltsan⸗ tigte einen be⸗ ſt nach den all⸗ d Gehaltspfän⸗ r Teil des Ver⸗ tänden bei Un⸗ Beſchränkung weitergehenden gemeine Richt⸗ alſo in Ihrem Unterhaltsan⸗ deln, dann gilt nen Satzes der t wegen Unter⸗ icht: Pfändbar oder Dienſtver⸗ zruttolohn s Ueberſtunden iſt ein Betrag r Entlohnung. Beträge, ſo iſt weiterhin un⸗ hegatten, einem (auch Kinder) lt zu gewähren, für jede dieſer höchſtens jedoch ſchen Faſchiſten, itglied der von Mosley Führer ſcheiden die en Bewegungen ngen von Leeſe angsſtadien ſol⸗ lich iſt, ſcharfe ar noch gegen⸗ Faſciſt League“ r. Sie umfaßt kämpferiſchen derzeitige eng⸗ 1ene 1 des geſamten n Sir. 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Eine ähnliche Aufgabe wie dieſe Maßnahmen erfüllt heute die Leipziger Meſſe und beſonders die am 27. Auguſt beginnende Leipziger Zwar bedingt die Beteiligung an dieſer teſſe die Abweſenheit einer großen Zahl von leiten⸗ den Perſönlichteiten der deutſchen Wirkſchaft von ihren Arbeitsplätzen. Die Ausſteller und Beſucher der Leip⸗ ziger Meſſe finden aber während der wenigen Meſſe⸗ lage Gelegenheit zur Erledigung einer ſo großen Zahl von wichtigen Beſprechungen, ſie erhalten ſo viel An⸗ regungen und hören ſo viel Wünſche der Kunden an den Meſſeſtänden, daß ſich der Aufenthalt in der Reichsmeſſeſtadt durchaus lohnt, weil er eine viel größere Zahl von Reiſetagen mit Beſuchen und Be⸗ iprechungen in den verſchiedenſten Orten zu erſetzen in der Lage iſt. Gerade in Zeiten eines überaus regen heſchäftsgangs beſteht die Gefahr, daß die perſönlichen heziehungen abreißen, weil man auf beiden Seiten „keine Zeit“ hat. Die Meſſe bilft bei einem Minimum don Zeitaufwand dazu. alte Beziehungen aufrecht⸗ zuerhalten und neue perſönliche Verbindungen aufzu⸗ iehmen. Wie ſehr die Reichsmeſſe geeignet iſt, dieſe im Augenblick beſonders wichtige Funktion auszuüben, eht ſchon daraus hervor, daß in dieſem Herbſt die tattliche 903 von rund 6300 Ausſtellerfirmen erwar⸗ iet wird. Das ſind etwa 300 Firmen mehr als im Vorfjahr. Das Angebot von Verbrauchs⸗ ütern im Herbſt entſpricht der Beſchickung der Früh⸗ ahrsmeſſe. In dieſem Jahr iſt der Zuwachs der Herbſtmeſſe vor allen. durch eine verſtärkte Beteiligung von Ausſtellern aus der Oſt⸗ mark und aus dem Sudetengau bedingt. Beide Reichsgaue benutzen zwar ſeit Generationen die Leipziger Meſſe für ihre Exportwerbung, ſie finden aber naturgemäß auf dem Inlandsmarkt jetzt weit beſſere Abſätzmöglichkeiten als vorher. Darüber hin⸗ aus iſt die ideniſthe Herbſtmeſſe die letzte Möglichtkeit für den großdeutſchen Handel und für die Einkäufer aus den meiſten europäiſchen Ländern, noch rechtzeitig vor dem Winter⸗ und Weihnachtsgeſchäft die Lager zu exgänzen und die letzten Neuheiten Es liegt alſo ein ausgeſprochenes e dürfnis der Wirtſchaft für dieſe Herbſtveran⸗ ſtaltung vor, die gleichzeitig der Auftakt für alle übrigen Werbemaßnahmen iſt, die regelmäßig in der Spätzeit des Jahres für die meiſten Verbrauchsgüter im Hinblick auf das Hauptgeſchäft eine weſentliche Er⸗ weiterung und Verſtärkung erfahren. Nicht nur für die deutſche Induſtrie, ſondern auch für den und Großhandel hat daher die Leipziger Herbſtmeſſe bedeutungsvolle Aufgaben zu erfüllen. Die Einzelhandelsumſätze haben in den Jah⸗ ren von 1936 bis 1938 jeweils um rund 10 v. H. zugenommen. In dieſem Jahre iſt bis jetzt bereits eine Erhöhung um rund 16 bis 17 v. H. des ent⸗ ſprechenden Vorjahresumſatzes zu verzeichnen, dabei ſteht das Hauptgeſchäft des Jahres noch aus. Dieſes Wintergeſchäft wird aber kaum unter und wahrſchein⸗ lich noch über dem Vorfjahrsſtand liegen. Die neuen es haben n den raſchen Fortſchritten der Arbeitsbeſchaffungsmaßnahmen und der damit ver⸗ bundenen Kaufkrafterhöhung mit einem Wintergeſchäft zu rechnen, das weit über den entſprechenden Vor⸗ jahrsziffern liegen dürfte. Die Leipziger Herbſtmeſſe wird weſentliche Beiträge für die Befriedigung dieſer zu erwartenden großen Warennachfrage liefern. Zu bedenken iſt weiterhin, daß der Fachhandel heute drin⸗ Mabert als je eine Stelle braucht, die ihm den großen eberblick über das Angebot der einzelnen Branchen und über die Leiſtungsfähigkeit der deutſchen In⸗ duſtrie gibt. Das iſt nötig im Hinblick auf die Ver⸗ brauchslenkung, die zu einem entſcheidenden Teil in den Händen des Handels liegt. Ebenſo wichtig iſt die Meſſe für die endgültige Durchſetzung einiger neuer deutſcher Werkſtoffe und der entſprechenden Fertig⸗ fabrikate. Beſonders die Einkäufer aus der Oſtmark und dem Sudetengau kennen die neuen Stoffe zum Teil noch gar nicht. Die Erfahrungen im Altreich, über die man ſich auf der Leipziger Meſſe beſtens unterrichten kann, erleichtern die Einführung der neuen Stoffe in den neuen Reichsgauen. Mit ganz beſonderer Aufmerkſamkeit werden 45 dieſem Jahr die in⸗ und ausländiſchen Beſucher d Angebot der 210 4 M mit der Muſtermeſſe ſtattfinden⸗ den Herbſt⸗Baumeſſe prüfen. Dieſe Veranſtal⸗ tung ſteht unter der Schirmherrſchaft des General⸗ inſpektors Dr.⸗Ing. Todt und wird Wege zur Lei⸗ tungsſteigerung und Rationaliſterung in der Bauwirt⸗ chaft zeigen. Die deutſche Bauforſchung und die Pra⸗ is leiſten hier Pionier ei ebenſo chtungweiſen e 15 eltwirtſch * W0—ꝗ— S ◻◻⏑ 1 tellung der en Baumaterialien in der Doppelhalle 19, auf dem — 2. — — — E — 923 S — 2Z 2 O-— ⏑ ι=.— S —2 — 2 — Freigelände und in einem Teil der Halle 9 wird durch die Baumeſſe⸗Tagung en Wrz auf der berufene Fach⸗ leute über die neueſten rgebniſſe der Forſchung ſprechen werden. Das Hauptkennzeichen und die Hauptbedeutung der Leipziger Meſſe ſind in dieſem Herbſt für die deütſche Induſtrie und für den deutſchen Handel, daß ſie ein konzentriertes Angebot aller Verbrauchsgüter und Bau⸗ materialien bringt, zugleich aber iſt damit zu rechnen, 27. Deuische Osimese in kKõnigsberg 3 datz dieſe Leipziger Herbſtmeſſe einen Beſuch aufweiſen wird, wie keine andere Herbſtmeſſe zuvor. Die Waren⸗ nachfrage im Inland iſt ſo groß, daß zu den alten Beſuchern zweifellos viele neue kreten werden. Was den Auslandsbeſuch angeht, ſo iſt damit zu rechnen, daß diejenigen Länder, die auf der letzten Frühjahrs⸗ meſſe entſcheidend in den Geſchäftsverlauf eingegriffen haben. ſich auch dieſer Herbſtmeſſe bedienen werden, um ihren Waxenbedarf in Deutſchland zu decken. Das gilt beſonders für die nord⸗, nordoſt⸗ und ſüdoſi⸗ europäiſchen Länder. Die Leipziger Meſſe Reichsmeſſeſtadt ſind jedenfalls gerüſtet einen Beſuch zu empfangen, der dem hervorragenden Angebot durch⸗ Klein, aber oho⸗-- 1000⸗Watt⸗Lampe— groß wie ein Hühnerei Eine neue Lampe von enorm hoher Leiſtung wurde dieſer Tage in Berlin vorgeführt. Es handelt ſich um eine Queckſilberhöchſtdrucklampe, die 1000 Watt leiſtet. Das Verblüffende an der neuen Lampe, die von Osram gebaut wird, iſt, daß ſie in ihren Abmeſ⸗ ſungen außerordentlich klein gehalten wurde. Der runde Quarzglaskolben, in dem das Licht erzeugt wird, hat einen Durchmeſſer von 36 Millimeter, iſt alſo nicht größer als ein Hühnerei. Die S010 Lampe iſt mit Griff nur 15 Zentimeter lang. Zwiſchen den Elettro⸗ den im kugelförmigen Kolben wird mit Hilfe eines Zündgerätes der Bogen entzündet, das Tröpfchen Queckſilber verdampft innen langſam und nach kurzer Zeit iſt eine Lichtdichte von 25 000 bis 30 000 Stilb und die entſtanden. Die wirkt auf das Auge außer⸗ ordentlich ſtark, das Licht erſcheint faſt weiß. Die Anwendungsgebiete für die neue Lampe— die allerdings auch in eiwas kleinerer Form zu 500 Watt hergeſtellt wird— ſind ſehr vielſeitig. Sie kann auf vielen techniſchen und optiſchen Gebieten die Glühlam⸗ pen und Kohlenbogenlampen erſetzen, die infolge ihrer Abmeſſungen und beſonderer Eigenſchaften für viele Zwecke nuür ſchwierig in der Anſwendung ſind. Man denkt daran, ſie in erſter Linie für Scheinwerfer ein⸗ zuſetzen und kann ſie dann ſowohl zum Anleuchten entfernter 0 wie zur Lichtzeichengebung verwen⸗ den. Für Projektionszwecke ſind die neuen Lampen für Stehbildgeräte wie für Filmgeräte verwendungs⸗ fähig. Beim Schmalfilm iſt die Lichtausbeute gegen⸗ über den Glühlampen etwa 2,5mal größer. Beim Normalfilm kann mit der 1000⸗Watt⸗Lampe eine ge⸗ nügende Bildhelligkeit noch bei fünf Meter Bild⸗ breite erreicht werden. Für Meſſungen bei der Unter⸗ ſuchung ſchneller Vorgänge wird ebenfalls die Queck⸗ filberhöchſtdrucklampe einen bedeutenden Fortſchritt bedeuten. Bisher ſind erſt Lampen dieſer Art für Gleich⸗ ſtrom zum Anſchluß an normale Netzſpannungen ent⸗ wickelt worden. In Zukunft will man auch der Kon⸗ ſtruktion wechſelſtrombetriebener Lampen näher treten. Im Augenblick ſtellen die beiden Lampentypen von 500 und von 1000 Watt nur den Anfang einer Ent⸗ wicklung dieſer Lichtquellen dar. Es iſt beabſichtigt, die Queckſilberhöchſtdrucklampe noch für viele andere Anwendungsgebiete herzuſtellen. Geschweißte Schiffe sparen Stah Wenn heute die Schweißung eines der wextvollſten Hilfsmittel zur Werkſtoffeinſparung beim Schiffbau darſtellt, ſo iſt dies in erſter Linie den Arbeiten und Verſuchen deutſcher Werften bzw. Schiffbauanſtalten zuzuſchreiben. War es doch z. B. der Germaniſche Lloyd, der nach umfangreichen Vorarbeiten im Jahre 1931„Vorſchriften über die elektriſche Schweißung für den Bau von flußeiſernen See⸗ und Binnenſchiffen“ der fachwiſſenſchaftlich intereſſierten Oeffentlichkeit un⸗ terbreiten konnte. Parallel dazu lief die Pionier⸗ arbeit anderer Werften, wie z. B. Blohm& Voß, die im gleichen Jahr(1931) anläßlich zweier Neubauten der Hamburg⸗Amerika⸗Linie, der Motorſchiffe„Cari⸗ bia“ und„Cordillera“, Schweißungen im großen Stil erproben und durchführen konnte. Das Ergebnis war eine Erſparnis von etwa 200 To. Baumaterial bei jedem Schiff. In den nächſten Jahren folgten weitere Neubauten, wie beiſpielsweiſe der Oſtaſiendampfer„Potsdam“ oder die Afrikaſchiffe„Pretoria“ und„Windhuk“ mit ähnlich guten Erfahrungen. Ein Markſtein auf dieſem erfolgreichen Weg war aber der Bau des KdF⸗Schiffes„Wilhelm Guſtloff“, bei dem alle nur irgend möglichen Teile geſchweißt wurden, angefangen vom Flachkiel über den Doppel⸗ boden, die Bodenwrangen und Längsträger, die Spante, Decks, Schotte, Behälter, Aufbauten, die Außenhaut, den Vorder⸗ und Achterſteven bis zu den Fundamenten für die Antriebs⸗ und Hilfsmaſchinen ſowie eine Unmenge ſonſtiger kleinerer und größerer Konſtruktionsteile. Welchen Umfang die Einſparungen im einzelnen haben, ſei an Hand nachſtehender Ueberſicht ange⸗ geben, die allerdings in keiner Weiſe den Anſpruch auf Vollſtändigkeit erheben kann: Bauſtoff in Doppelboden„ 296 To. 30 Maſchinenfundamente 30 To. 45 0 ilfsmaſchinenfundamente 34 To. 32* ecksaufbauten. 120 To. Schiffskörper ih Schon dieſe wenigen Zahlen laſſen erkennen, welche Bedeutung dem Schweißen ſchon allein vom rein tech⸗ niſchen Standpunkt zukommt, die durch verminderte Transportleiſtungen wie auch durch Senkung der ver⸗ ſchiedenen Arbeitszeiten, alſo eine Einſparung an Arbeitskräften noch unterſtrichen wird. Hinzu kom⸗ men aber noch weitere, ebenfalls weſentliche Vorteile, und zwar neben dem an ſich ſchon gefälligeren Aus⸗ ſehen eines geſchweißten Schiffes, deſſen höhere Fahrt⸗ leiſtung, weil die Außenhaut jetzt mehr oder weniger völlig glatt iſt und daher nur einen Bruchteil der Fahrwiderſtände bietet, die die vielen Nietkanten und ſonſtigen Vorſprünge früher lieferten. Dabei ſind Schweißverbindungen abſolut feſt und dicht, was be⸗ ſonders im Schiffbau von Wichtigkeit iſt. Wenn nun der geſamte Schiffbau nicht ſofort„mit fliegenden Fahnen“ zur Schweißung übergeht, dann liegt das wohl daran, daß einerſeits die erforderlichen Maſchinen und Geräte ziemlich teuer ſind, andererſeits aber auch nicht ausreichend für dieſen Sonderzweck geſchulte Arbeitskräfte zur Verfügung ſtehen. Denn es iſt ja nicht damit allein getan, daß die Werft ſich einen Stamm von tüchtigen Schweißern heranbildet, — es müſſen auch im Konſtruktionsbüro Ingenieure ſitzen, die die nötigen Erfahrungen für den Entwurf der Bauteile wie auch deren Material haben. Von ihnen aber hängt es ab, ob dem Mann in der Werk⸗ ſtatt auch die Unterlagen zur Verfügung geſtellt wer⸗ den, nach denen er einwandfrei arbeiten kann. Um ſo mehr iſt daher zu begrüßen, daß unſere gro⸗ ßen Schiffbaufirmen weder Arbeit noch Koſten ſcheuen, um dieſe Erfahrungen zu liefern und ſie langſam All⸗ unſerer geſamten Werftinduſtrie werden aſſen. Kurz herichtet Die belgiſche Rohſtahlerzeugung be⸗ trug im Juli 289 953 Tonnen gegen 298 400 Tonnen im Juni und 179 280 Tonnen im Juli des Vorjahres. . Eine DAF.„Arbeit und Ge⸗ ſundheit im Bergbau“ vom 14. Oktober bis 4. November in Gelſenkirchen wird einen Querſchnitt durch die Maßnahmen zur Steigerung und Erhal⸗ tung der Leiſtung und 5 Arbeitskraft geben. Auf dem Vierten Internattonalen Tierzuchtkongreß in Zürich wurde die Gründung einer inter⸗ nalionalen Vereinigung für Tier⸗ zucht beſchloſſen und die Deutſche Geſellſchaft für An mit den verbreitenden Arbeiten be⸗ auftragt. * Die bisherige Unterſuchung über den Umfang der Verpflichtungen des Amſter damer Bank⸗ hauſes Mendelsſohn hat ergeben, daß mit ſehr großen Verluſten gerechnet werden muß. Das „Handelsbladed“ gibt zu, daß die Verluſte durch fran⸗ zöſiſche Staatspapiere viele illionen betragen dürf⸗ ten. Da der Gedanke an unſaubere Machenſchaften naheliegt, richtet das„Nationale Dagbladed“ ſcharfe Angriffe gegen verſchiedene führende Perſönlichkezten die ſeinerzeit den Bankier Mannheimer unterſtütz hätten. Inzwiſchen hat das Amſterdamer Landgericht die Firmg Mendelsſohn& Co. unter vorläufige Ge⸗ ſchäftsaufſicht geſtellt und die Gläubiger⸗vVerſammlung auf den 30. November feſtgeſetzt. X ikaniſche Botſchafter in Waſhing⸗ Der mex ton, Najeraä, erklärte, ſeine Regierung ſei entſchloſſen, auf der uneingeſchränkten Verwaltungskontrolle der enteigneten amerikaniſchen, britiſchen und holländiſchen Oelquellen zu beſtehen. X* Damit Würde und Anſehen der Olympiſchen Spiele nicht beeinträchtigt werden, hat der Propaganda⸗Aus⸗ ſchuß für die 5. Olympiſchen Winterſpiele Richt⸗ linien für Herſtellung und Vertrieb von Olympia⸗Andenken erlaſſen. * Durch den Leiter der Reichsverkehrsgruppe Kraft⸗ fahrgewerbe, Direktor Benninghoff, iſt unter dem —20 0 5 die — rung von roßaufträgen im Fuhrgewerbe erlaſſen worden. 2 2 Der Reichskommiſſar für die Preisbildung ver⸗ öffentlicht eine Verordnung über Grundſätze zur Bil dung volks wirtſchaftlich gerecht⸗ fertigter Preiſe, wobei es ſich um ein für die geſamte Wirtſchaft gültiges Grundgeſetz handelt, durch das beſtimmt wird, daß in Zukunft Preiſe für Güter und Leiſtungen jeder Art nach den Grundſätzen einer verpflichteten Volkswirtſchaft gebildet werden müſſen. * Zwiſchen der deutſchen und der japaniſchen Regie⸗ rung iſt ein Sonderabkommen über zufätz liche Lieferungen deutſcher Waren im Werte von 180 Mill. Men abgeſchloſſen worden. * Ein vom Inſtitut für Konjunkturforſchung ange⸗ ſtellter internationaler Vergleich der landwirtſchaft⸗ lichen Leiſtung zeigt, daß die deutſche L wirtſchaft eine führende Stellung in der Welt einnimmt und vor allem ihre Haupt⸗ aufgabe, Nahrungsquell des Volkes zu ſein, im Ver⸗ gleich zur ausländiſchen Landwirtſchaft in befonders hervorragender Weiſe erfüllt. Für den Internationalen Weinbau⸗ bis 30. Auguſt—5 Bad Kreuz⸗ umänien un u go„ wien großes Intereſſe. * Der Reichswirtſchaftsminiſter hat entſchieden, da Verkaufsſtelken von hobelhdndez ens die einen Antrag auf Genehmigung nach dem Geſetz zum Schutz des Einzelhandels nicht ſtellen oder an⸗ dernfalls auch nicht ihren Betrieb eindeutig auf Groß⸗ handel umſtellen, auf Grund des§ 8 des Einzelhan⸗ delsſchutzgeſetzes zu ſchließen ſind. Marktlockerung trotz fionstofflontingentierung Die Baumwollwirtschaft's Beispiel Weitgehende Rationalisĩerung Die ſtetige Aufwärtsentwicklung der deutſchen Baumwollwirtſchaft ſetzt ſich weiter ſort. Die Ab⸗ ſchlüſſe der Aktiengeſellſchaften für das Geſchäftsjahr 1938 geben davon ein ſehr eindrucksvolles Bild. Faſt die Hälfte aller Geſellſchaften hat ihren Dividendenſatz gegenüber dem Vorjahre erhöhen können, während nur ein kleiner Teil der Unternehmungen dividenden⸗ los geblie iſt, wobei es ſich wohl überwiegend um Unternehmungen mit beſonderen Verhältniſſen han⸗ delt. Auch dürfte das Beſtreben nach einer verſtärl⸗ ten Kapitalbildung hier ſtärter mitwirken als die tat⸗ ſächliche Ertragslage. Die Umſatzſteigerungen ſind allerdings nicht beſonders groß, denn ſie können nur ſtufenweiſe der Verbreitung der inländiſchen Rohſtoff⸗ verſorgung folgen. Die Baumwolleinſuhr iſt im ver⸗ gangenen Jahre laum verändert geweſen. jedoch ſtand eine erheblich größere Menge an Zellwolle zur Ver⸗ fügung. Außerdem ſind 40 000 Tonnen Reißbaum⸗ wolle hergeſtellt worden und ſchließlich wurden im vergangenen Jahre auch zum erſten Male 5000 Ton⸗ nen Reißzellwolle erzeugt. Die Menge iſt zwar noch ſehr klein, aber die Tatſache zeigt doch, da ß man heute in der deutſchen Textilwirt⸗ ſchaft verſteht, lede Rohſtoffguelle er⸗ im Laufe der Jahre ist die Ostmesse zum Zentralmarkt für den gesamten Osten geworden. 5 Unser Bild zeigt einen Ueberblick auf das Freigelände mit den landwirtschaftlichen Maschi- nen. (Scherl-Bilderdienst-.) leitet worden. „Für die Rohſtoffverſorgung der Baumwollwirtſchaft iſt weiter ein weſentlicher Fortſchritt die Herſtellung von Flockenbaſt. Es han⸗ delt ſich dabei um chemiſch aufgeſchloſſenen Flachs oder Hanf, der zuſammen mit Baumwolle oder Zell⸗ wolle verſponnen wird. Die Geſamtmenge, welche die 7 vorgeſehenen Flockenbaſtwerke herſtellen können, wird zwar nur etwa 10000 Tonnen betragen, aber da es ſich hier um ein Nebenerzengnis handelt, darf auch dieſer Fortſchritt als recht aut bezeichnet wer⸗ den. Die Rohſtofſverſorgung hat vorübergehend ſtär⸗ kere Spannungen aufzuweiſen gehabt, weil die Rück⸗ kehr der ſudetendeutſchen Gebiete eine Vermehrung der Erzeugungsmöglichteiten um etwa 20 vH. bedeu⸗ tete. Die Bereitſtellung der notwendigen Rohſtoffe war dahei nicht immer ſehr einfach, aber ſie konnte ſchließlich doch durchgeführt werden. Offen iſt aller⸗ dings die Frage, ob dieſe Betriebsausdehnung nicht zur Droſſelung an anderen Stellen führen wird, welche weniger auf die Textilwirtſchaft angewieſen ſind als der Sudetengau. Einen bemerkenswerten Fortſchirtt baben wir in der Aaichent durch die Einführung des Zellwollſcheckverfahrens aufzuweiſen. Die erſte Form der Rohſtoffkontingentierung hatte den roßen Nachteil, daß die unmittelbare Zuweiſung des ontingents an den Herſteller dieſen immer mehr dem freien Wettbewerb entzog. Der Käufer konnte nicht mehr in allen Fällen dort kaufen, wo ihm die beſte Ware geboten wurde, ſondern er mußte die Ware nehmen, welche ihm der Kontingentinhaber an⸗ bot. Hier hat man nun einen neuen Weg eingeſchla⸗ gen, der größte Beachtung verdient. Man gibt heute den Großverbrauchern, insbeſondere den öffentlichen Stellen, Zellwollſchecks, welche ſie ihren Lieferern ge⸗ ben, die hierauf wiederum ihre Zellwolle erhalten. Jetzt kann ſich alſo der Käufer wieder an den Fa⸗ brikanten wenden, der eine ihm genehme Ware her⸗ ſtellt. Es beginnt alſo jetzt wieder der Kampf um. den Käufer und damit ein echter“ Wettbewerb, bei welchem Preis und Güte der Ware entſcheiden und nicht der Beſitz eines Kontingents. Tatſächlich laſſen ſich bereits weitgehende Verlagerungen im Umſatz feſtſtellen, jedenfalls müſſen vie Erzeuger ſich wieder ſtärter nach dem Marktbedürfnis richten. Daß da⸗ mit auch wiederum ein Preiswettbewerb ein⸗ —— iſt, darf als beſonders erfreulich hervorgeho⸗ ſen werden. Hierdurch iſt in gewiſſen Gren⸗ zen auch ſchon eine Preisſenkung einge⸗ Die enge Verbindung der Rohſtoffzu⸗ teilung mit der Ausfuhrentwicklung hat weiterhin das Intereſſe an der Ausfuhr erhöht. Zwar konnte die Ausfuhr an Baumwolle im weſentlichen nur gehal⸗ ten werden, aber es iſt dies bei den gegenwärtigen Verhältniſſen auf dem Weltmarkt ſchon ein recht guter Erfolg. Daß man auch hier neue Wege zu gehen vermag, beweiſt der Zuſammenſchluß von zehn Buntwerbern in.⸗Gladbach zu einer Ausſuhrge⸗ meinſchaft. Man ſichert ſich alſo die Vorteile für die Ausfuhrgeſchäfte, welche das Großunternehmen darin hat, daß die Anbahnungskoſten ſich beſſer aus⸗ gleichen und auch das gerade im Ausfuhrgeſchäft not⸗ wendige große Garnlager wirtſchaftlicher gehalten werden kann. Die wachſende Beſchäftigung der deutſchen Wirt⸗ ſchaft hat nunmehr auch zu einer Vollbeſchäfti⸗ gung der Baumwollinduſtrie geführt. Die im Intereſſe der Rohſtoffkontingentierung und einer möglichſt hohen Beſchäftigungszahl eingeführte Kurz⸗ arbeit iſt inzwiſchen faſt gänzlich abgebaut worden. Der Grund iſt nicht ſo ſehr in der Umſatzſteigerung zu ſuchen, als in der Tatſache, daß eine größere Zahl von Arbeitern abgewandert iſt, ſo daß ſich die Um⸗ giebig zu machen. ortveränderungen den ſatzmenge auf eine kleinere Gefolgſchaftsziffe— teilte. Teilweiſe konnte ſogar die 1 1 Aner 45 Stunden bis zu 54 Stunden ausgedehnt werden. Da⸗ mit ſind wiederum neue Ratlonaliſferungs⸗ möglichkeiten geſchaffen, die auch zu einem er⸗ böhten Durchſchnittsverdienſt der Eple Tednltogiſgriz; der führten ſo daß inzwiſchen auch die Textilwi zu höberen Durchſchnittseinkommen geiongt, wübrend die Kurzarbeit hier dies bisher verhindert hatte. Bei der Chriſtian Dierig A⸗G, Langenbielau, einer der größten Firmen der Baumwollinduſtrie, ſtieg zB. die durchſchnittliche Arbeitsleiſtung der Arbeiter wöchent⸗ lich um etwa 5 vo., weil eine erhöhte Umſatzmenge mit einer niedrigeren Gefolgſchaftsziffer erziekt wer⸗ den, mußle. Gleichzeitia erhöhte ſich der durchſchnitt⸗ liche Stundenverdienſt der ganzen' Belegſchaft in Auswirkung der Nationgliſterungsmaßnahmen um etwa 3 vh., ſo daß ein Mehrverdienſt durch Arbeit um rund 8 vö. eingetreten iſt. Feiertagsbezahlung und Abſchlußzuwendung erhöhten dieſen Mehrver⸗ dienſt weiter. Insgeſamt dürfte das durchſchnittliche Einkommen der Arbeiter bei dieſem Unternehmen im Jahre 1938 um etwa 10 vh. über demjenigen des Vorjahres gelegen haben. Es handelt ſich alfo ſchon um eine ſehr beachtliche Eintommensſteigerung. Die Verknappung der Arbeitskräfte führt weiter zu Maßnahmen um noch brachliegende Arbeitskräfte ein⸗ zuſpannen. Nachdem lange das Beſtreben einer mög⸗ lichſt ſtraffen Zuſammenfaſſuno der Erzeugung in wenigen Betrieben vorgeherrſcht hat iſt man jeyt wieder gezwungen durch Errichtung von Teilwerken in ſolchen Orten, die eine größere Arbeitsreſerve auf⸗ zuweiſen haben, den Ausfall im Hauptwerk wieder wettzumachen. Gerade die Baumwollinduſtrie iſt ſa eine typiſche Induſtrie, welche dem Lohngefälle nach⸗ wandert, alſo in der Lage iſt, Arbeitsreſerven in Be⸗ wegung zu ſetzen. Sie iſt nicht auf ortsgebundene Rohſtoffauellen aufgebaut und auch die Facharbeiter⸗ frage tritt hier gegenüber anderen Wirtſchaftszioeigen ganz weſentlich zurück, denn es genügt im allgemeinen Das Vorhandenſein einer verhältnismäßig“ kleinen Stammarbeiterſchaft, welche in kurzen Zeiträumen neue Arbeiter anlernen kann. Je höherwertiger das Erzeugnis allerdings iſt, um ſo ſchwieriger iſt die Wanderung, aber die Baumwollinduftrie gehört wohl zu denjenigen mg denen Stand⸗ 3 1. verhältnismäßi eringſten Einfluß ausüben. Dies zeigt ſich ja dauch in— roßen internationalen Wanderungen dieſes Wirt⸗ ſchaftszweiges, beſonders in den Nachkriegsfahren. Die Frachtfrage ſpielt dabei auch eine untergeordnete Rolle, weil das Lohngefälle im allgemeinen den ot⸗ wendigen Ausgleich bringt. Aus dieſen Gründen iſt die Baumwollinduſtrie bisher von dem Mangel an Arbeitskräften— bis auf wenige Betriebe— weni⸗ ger berührt worden. Sie iſt ſich aber darüber lar, daß ſie in Zukunft mit weſentlich geringerem Arbeits⸗ einſatz rechnen muß und ſie trägt dieſer Sachlage Rechnung durch eine weitgehende Rationa⸗ liſierung, welche nicht zuletzt ſchon zu der gün⸗ ſtigen Ertragsentwicklung beigetragen hat. Ein Kunſtſtoffinſtitut in Frankfurt „Ein Kunſtſtoffinſtitut iſt im Rahmen der Univerſi⸗ tät Frankfurt am Main ins Leben gerufen worden. Es wird damit der Zweck verfolgt, neue zu entwickeln, vorhandene zu bebheſfern und die richtigen Anwendungsgebiete feſtzuſtellen. Wie wir hören, ſteht die Reichsforſchungsſtelle für Kunſtſtoffe hinter dieſem begrüßenswerten Projekt, das eine Reihe von Labo⸗ ratorien zuſammenfaſſen ſoll. and⸗ Sonntag, 20. Kuguſt 1039 6 ffene Stefflen“ im interesse der Stellungaucehenden empfehlen wir. hei Bewerbungen auf Ziljerenzeicen łk eine Originolxeugnisse oder z0nsllge Origmalunlerlagen einzu · achlcken. Ehenzo empfehlen wir, Lidubilder, Zeugnisabschriſten usw. auf den Rũck- zeilen mil Nomen und Anschriſt des Bew/erbers zu verzehen.— Sie vermeiden dadurch unliebzome Verluste und erleicnern die Rückgebe der belfelſenden Unierlogen. Wirstellen kür unsere Konstruktionsbüros noch Maschinen-Techniker Jung-Techniker (mit abgeleisteter Arbeitsdienst- und Mlitärzeit) Technische Zeichner ein und bitten um schriftliche Angebote mit Lichtbild und Leugnisabschtitten sowie mit Angabe des trünestmögliehsten Eintrittstermins an Joseph Vögele AG Mannheim 150²279 V F A * Fůr einen groͤsser en Neubau einer Behaͤnde in Kanlsnuhe iind zur Aufotellung des Vntmunſ und den Kostenbensehnung ooibie aur Baꝛileitung ARCHITEKT (Bauingenieun oder Diplom · Iugenieur) baldmoòͤglichiet geauent. 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Familie kine ſonn. zimmer Die Beerdigung findet am Montag, den 21. August 9 auf 1. Sept. an 1939, um 14 Uhr auf dem Hauptfriedhof Mhm. statt. 4 alleinſt. Frau od. 711⁵ 1 Frl. zu vermieten. Dammſtr. 9,.St. (6675B) 555 Krelsha or. iur., Vorstenelsmĩtglied der Rheinischen Hypothekenbenł,——.——. Maniges 5 Frontkämpfer, leuinont d. R. im ehemaligen feld-Art-Regt. 80, lnhober des kisernen Kkreuzes l. Klasse und des Zähringer Llõwenordens mit Schweflern, Gestern abend schied nach längerem Leiden mein lieber Mann, ist uvns am 13. Abgost 1959 in seinen geliebten Bergen durch einen Unglöcks- unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager fall entrissen worden. und Onkel Monnhe im, den 19. August 193. Alberi Greiner 7 Vikftoriostraße 26 Ingenieur nftiefem Schmerz: aus seinem arbeitsreichen Leben. Eliscbeth Hildebroncdt geb. Bohrmonn Mannheim-Rheinau, den 10. August 19309. 7 Dr. iur. Heinz Hildebrondt, Londgerichisret und Die trauernden Hinterbliebenen: Doꝛent und Fruu Adi geb. Müller Ottilie Greiner, geb. Deppert mit Sohn Hans- Joachim Otti Scholl, geb. Greiner 4 R1 4 Susi und Charlott Greiner Josef Scholl die kinàscherung hat ĩm Sĩnne des Heimgegongenen im engsten fomilien- Die Feuerbestattuns findet am 22. August 1939, 11 Uhr vorm., Kur: kreise stotigefonden. Von Beileidsbesuchen bitfen wir Abstdnd zb nehmen. S wir abzusehen.(670⁵) Unterrichtsꝛeit öß. Schulge Jocchim Hildebrondt, Diplom-Kaufmeinn. luguſt 1939 uusgabe sonnts 8 geben sein! ien eaenheunnnraeee rhenen, ne un- nigsten 6670B) eiber iber er lieber K (6695B) Enen. ir, statt. ensjahr. St 1939. Familie August . Statt. E. Sonntag, 20. Auguſt 1939 x.s, cofleichalſig Die Rohstoffe von Afri- Colo stammen u. d. cus den deutschen Kolonien. Gut üch deuisch B l. 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