Tebruar 0 TERRAIAI BIR611 horrl. Ufaflims ördens und Gewalt andschaft! ssen! Daues Wien Ml de Munll iblatt für die ölkerung f: B 29 5 10 Theater nelm 4. Februar 1940 ng Nr. 156 neinde Mannheim 8⸗Vorſtellung loren- gewonnen 3 ei Aufzügen von Zuchardt dans Becker ide gegen 16.30 Uhlf ends: 57 Miete c Nr. niete c Nr. 6 Kajchut ilungen(5 Bildeiiß dem Volksmärcheh von Friedrich Ki Maria von Wehifß ie gegen 22.30 uff Beancl.it usten?— Dann vriginal-packung mit ſorrötig, bestimmt m n Markt. verlangen (98558) orläufig reimer Hof des Friedens im Mannheim, 5. Jebruar 1940 Abschlufkommuniquè der Belgrader Konferenz Friedenswille klar betont Balkanpakt um ſieben Jahre verlängert (Vonunserem Vertreter). hö. Belgrad, 3. Februar. Der Text des Abſchluß⸗Kommuniqués, das in der Nachmittagsſitzung der Belgrader Kon⸗ ferenz redigiert wurde, lautet folgendermaßen: Der ſtändige Rat der Balkanentente iſt in Belgrad vom 2. bis 4. Februar zu einer Ta⸗ gung zuſammengetreten, wobei Griechenland von Miniſterpräſident und Außenminiſter Me⸗ taxas, Rumänien durch Außenminiſter Ga⸗ fencu, die Türkei durch Außenminiſter Sa⸗ racoglu und Südſlawien durch Außenmi⸗ niſter Cinar⸗Markowitſch vertreten wurde. Die Beratungen der Ratsmitglieder, die ſich in einer freundſchaftlichen und ver⸗ trauensvollen Atmoſphäre vollzogen, führten zur folgenden, einmütig angenommenen Ent⸗ ſchließung: 1. Die vier Staaten haben ein gemeinſames Intereſſe an der Erhaltung des Friedens, der Drdnung und Sicherheit in Oſteuropa. 2. Sie ſind ferner feſt entſchloſſen, ihre abſo⸗ lut friedliche Politik weiter zu betreiben, in⸗ dem ſie ihre Haltung im gegenwärtigen Kon⸗ flikt ſtreng aufrecht erhalten, um dieſen Teil Europas vor den Schrecken des Krieges zu be⸗ wahren. 3. bekunden ſie ihren Willen, im Rahmen einer Entente vereinigt zu bleiben, die nur ihre eigenen Ziele verfolgt und gegen nieman⸗ den gerichtet iſt, und gemeinſam über die Er⸗ haltung des Rechts jedes einzelnen von ihnen, ſeine Unabhängigkeit und ſein nationales Ter⸗ ritorium zu wachen. 4. geben ſie ihrem aufrichtigen Wunſche Aus⸗ druck, freundſchaftliche Beziehungen mit ihren Nachbarſtaaten zu unterhalten im Geiſte der gegenſeitigen Verſtändigung und friedlicher Zuſammenarbeit. 5. erkennen ſie die Notwendigkeit, die wirt⸗ ſchaftlichen Beziehungen zwiſchen den Balkan⸗ ſtaaten enger zu geſtalten und auszubauen, insbeſondere durch Organiſierung des. Waren⸗ austauſches innerhalb der Balkanpaktländer. 6. Der Vertrag wird für eine neue Periode von ſieben Jahren, die ab 9. Februar 1941 be⸗ ginnt, verlängert. 7. Die vier Außenminiſter haben beſchloſſen, im engen Einvernehmen zu bleiben bis zur nächſten ordentlichen Sitzung des Ständigen Rates, der in Athen im April 1940 ſtattfinden wird. Aus der Verlautbarung geht deutlich her⸗ vor, daß faſt alle Fragen der ſüdoſteuropäiſchen Länder zur Erörterung ſtanden, vor allem im Hinblick auf die durch den Krieg' entſtandene Lage. Wenn auch, wie vorauszuſehen war, kon⸗ krete Beſchlüſſe zur ſofortigen Löſung der ſchwebenden Fragen nicht gefaßt wurden, ſo ſtellt die Ausſprache der vier Staatsmänner doch einen Beitrag zur Erhaltung Balkanraum dar. Die Konferenz hat damit den erwarteten Ver⸗ lauf genommen. Auch die Türken haben ſich unter dem Druck der Tatſachen zu dieſer Neu⸗ tralitätspolitik bekannt, was beſonders auf die Argumente des ſüdſlawiſchen Außenminiſters Eincar⸗Markowitſch zurückzuführen iſt, der während der Ratsſitzung imier wieder auf die Notwendigkeit dieſer Haltung hinwies. In politiſchen Kreiſen wird dies als ein großer Erfolg der füdſlawiſchen Außen⸗ politik gewertet und dabei auf die Erklä⸗ rung hingewieſen, die der türkiſche Außenmini⸗ ſter Saracoglu noch zu Beginn der Konferenz abgegeben hat, wonach die Türkei in dieſem Kriege nicht neutral ſei, ſondern nur außer⸗ halb des Konfliktes ſtehe. Belgrad gab die Morſcheouie Eine Rede des jugoflawiſchen Außenminiſters DNB Belgrad, 4. Februar. Auf dem Galadiner des Balkanbundes be⸗ tonte der jugoſlawiſche Außenminiſter Cin⸗ car Markowitſch in ſeiner Tiſchrede, daß die Staaten der Balkan⸗Entente dieſem wert⸗ vollen Inſtrument des Friedens und der Zu⸗ ſammenarbeit auf dem Balkan treu bleiben wollten. Er bedauerte die Auseinanderſetzun⸗ gen in Europa und folgerte daraus, daß die Balkanſtaaten die Pflicht hätten, doppelt vorſichtig zu ſein, um den Balkan vor den Kriegswirren zu bewahren. Schon vor Aus⸗ bruch des Konfliktes hätten die Staaten des Balkanbundes den Wunſch ausgedrückt, unter der einzigen Bedingung neutral bleiben zu wollen, daß ihre Integrität und Unabhängig⸗ keit nicht in Frage geſtellt werde. Mit Freuden könnten ſie heute feſtſtellen, daß dieſe friedlie⸗ benden Anſtrengungen bisher gute Ergebniſſe gezeitigt hätten. Mit demſelben Optimismus könnten ſie in die Zukunft blicken. Mit beſon⸗ derer Befriedigung könne man auch die Ueber⸗ einſtimmung Bulgariens und Ungarns mit der Friedenspolitik des Balkanbundes feſt⸗ ſtellen. Anerkennung verdiene der wertvolle Beitrag Italiens zur Erhaltung des Frie⸗ dens in Südoſteuropa. Die diesmalige Ratstagung habe die Auf⸗ gabe, die bisherige Politik des Friedens und der Beruhigung fortzuſetzen. In Verbindung damit wäre es wünſchenswert, wenn auch die wirtſchaftliche Zuſammenarbeit zwiſchen den Balkanländern in wirkungsvoller Weiſe ge⸗ ſtaltet würde. Die Politik der Staaten des Balkanbundes, ſchloß Cincar Markowitſch, habe bereits kritiſche Zeiten im jetzigen Krieg überſtanden; nur mit derſelben Politik könne auch weiterhin der Krieg vom Balkan fern⸗ gehalten werden. Der Ratspräſident des Balkanbundes und rumäniſche Außenminiſter Gafencu betonte in ſeiner Antwortrede ebenfalls die Entſchloſ⸗ ſenheit der friedenliebenden Balkanſtaaten, neuen blutigen Prüfungen zu entgehen. Der Balankbund ſei gegen niemand gerichtet. Ga⸗ fencu begrüßte die Worte des jugoſlawiſchen Außenminiſters über Bulgarien und wür⸗ digte in Verbindung damit die Erklärung des bulgariſchen Miniſterpräſidenten, daß er die Prinzipien und Intereſſen der Balkangemein⸗ ſchaft achten wolle. Ebenſo unterſtützte Ga⸗ fencu die Ausführungen Cincar Markowitſchs über Ungarn. Er erklärte, er ſei tief davon überzeugt, daß ſich für alle Probleme des Donauraumes und Balkans die geeignete For⸗ mel finden laſſe. Der Balkanbund, fuhr er fort, freue ſich über jedes Zeichen der Anerkennung und ſchätze deshalb den politiſchen und mora⸗ liſchen Wert der freundſchaftlichen Haltung Italiens hoch ein, die ſich mit dem Streben des Balkanbundes nach Frieden, Ordnung und Sicherheit vereine. kEngloands dunkle Balkanpläne enthüllt „Giornale'Italia wird ſehr deutlich DNB Rom, 4. Februar. Die Balkankonferenz ſteht im Mittelpunkt des Inereſſes der italieniſchen Blätter.„Geheime aber nicht zu verwirklichende Londoner Hoff⸗ nungen“ überſchreibt„Giornale'Jtalia“ ſeine gerade im jetzigen Moment hochbedeut⸗ ſamen Ausführungen des Londoner Korreſpon⸗ denten, in denen Englands dunkle Abſichten ſcharf gebrandmarkt werden. London, ſo heißt es hier, ſtrebe vor allem eine defenſive Militärunion unter den Balkan⸗ ftaaten an, die gegen jeden Gegner in Funktion treten müßte und die den Balkanſtaaten eine politiſche Autonomie erlauben würde, mit dem doppelten Zweck einer wirtſchaft⸗ lichen Begünſtigung der Weſtmächte und einer Weigerung, die Bedürfniſſe Deutſchlands zu befriedigen. Wenn ſpäterhin alles gut durchorganiſiert wäre, würde dem engliſchen Kriegsminiſterium ein Grenzzwi⸗ ſchenfall zwiſchen dem Balkanblock und Ruß⸗ land oder Deutſchland als Urſache eines Kon⸗ fliktes beſtimmt ſehr gelegen kommen. Nach den erſten Schlachten würde die zur Zeit in Syrien ſtehende Weygand⸗Armee, für die auch die polniſchen Flüchtlinge beſtimmt ſind, die Balkanſtaaten gegen das feindliche Heer unterſtützen. Auf dieſe Weiſe würde das engliſche Militärideal verwirklicht, das bekannt⸗ lich darin beſtehe, mit den Heeren anderer im Lande anderer zu kämpfen. Zur Erreichung dieſes Ergebniſſes komme der Türkei die Aufgabe zu, die Ereigniſſe zu beſchleunigen. Die engliſchen Kanzleien hätten auf dem Bal⸗ kan große Anſtrengungen gemacht, um der tür⸗ kiſchen Diplomatie die Wege zu ebnen, Schwie⸗ rigkeiten zu beſeitigen und die Gegenſätze zu überbrücken, die eine Nation von der andeeen trennt. Englands Tätigkeit bei dieſem ganzen Spiel ſei ſehr einfach, nämlich eine heimliche Unterſtützung der türkiſchen Manöver, auch wenn man wiſſe, daß ſie zu nichts nutzen. Fer⸗ ner Ueberwachung aller Hauptſtädte und Kampf gegen die deutſchen Vertreter, um den geſam⸗ ten Export der Balkanländer um jeden Preis an ſich zu reißen. Selbſtverſtändlich wiſſe jeder engliſche Diplomat, daß ein Ballanblock bei der gegenwärtigen Lage faſt undurchführbar iſt, und deshalb lobten die offiziöſen Kreiſe die italie⸗ niſchen Anſtrengungen auf dem Balkan und deshalb erkenne man an, daß das öſtliche Mit⸗ telmeer das natürliche, wirtſchaftliche und kul⸗ turelle Expanſionsgebiet des faſchiſtiſchen Ita⸗ lien darſtellt, wie man dies in den letzten Ta⸗ gen den maßgebendſten engliſchen Kreiſen zugebe. Die Schulungsarbeit der Paetei geht weiter alfred Roſenberg:„Der Krieg fordert ſtrengſte Selbſtdiſziplin“ Berlin, 4. Febr.(HB⸗Funk.) Eine dreitägige Reichsarbeitstagung des Hauptſchulungsamtes der NSDAp und des Amtes Werkſchar und Schulung der DAß in Berlin fand am Sonntag ihren Abſchluß mit einer Rede, die Reichsleiter Alfred Roſen⸗ berg über die weltanſchauliche Lage hielt. Reichsleiter Roſenberg dankte den Män⸗ nern der Schulungsarbeit für ihren entſchei⸗ denden Einſatz im Rahmen der Buchſpende der NSDaAq, durch die 8,5 Millionen Bände für die Wehrmacht auf Grund freiwilliger Spenden geſammelt werden konnten. Es habe ſich herausgeſtellt, daß viele Soldaten, für die der Einſatz an der Front eine gedankliche und gefühlsmäßige Auflockerung bedeute, ſich ge⸗ rade nach ernſterer Lektüre ſehnten. Zur welt⸗ anſchaulichen Schulunasarbeit erxklärte Alfred Rofenberg, die Volksgemeinſchaft gewährleiſte in ihrem Bereich den Sieg, wenn weltanſchau⸗ lich geſichertes Denken das tägliche Leben nicht weniger begleite als im Frieden. Deswegen müſſe die Schulungsarbeit mit der gleichen Energie meitergeleitet werden. Wie einſt der Kampf um die Macht die aktiven Kämpier der Partei, ſo ſtelle heute der Krieg jedes ein⸗ zelne Glied der Volksgemeinſchaft vor die Rot⸗ wendigkeit ſtrengſter Selbſtdiſziplin und ſchärf⸗ ſter Charaktererprobung. Hierzu Arbeit zu lei⸗ enz ſei Aufgabe der weltanſchaulichen Schu⸗ ung. Die unter Leitung des Reichsſchulungslei⸗ ters, ſtellvertretenden Gauleiters Schmidt, ſtehende Tagung beſchäftigte ſich im übrigen in der Hauptſache mit Fragen, die ſich mit der endgültigen Sicherung des deutſchen Volkes ergeben. Eine neue Periode weltanſchaulicher und arbeitspolitiſcher Schulung wurde einge⸗ leitet. Sie wird ſich über die Schulungsmänner der Partei, die Obmänner der Deutſchen Ar⸗ beitsfront und die Kdoß⸗Warte bis in die Zel⸗ len der Betriebe auswirken. 2 Dr. Ley vor den Gauſchulungsleitern. Reichs⸗ organiſationsleiter Dr. Ley ſprach am Sams⸗ tag auf einer Arbeitstagung der Gauſchulungs⸗ leiter der NSDaAp und der Gauſchulungswal⸗ ter der Deutſchen Arbeitsfront über die Schu⸗ lungsarbeit der Partei und über den uns auf⸗ gezwungenen Kampf für die Lebensrechte der deutſchen Raſſe.— Ungariſche zurückhatung Keine Erörterung von Gebietsfragen Von unserem Vertreter) v. M. Budapeſt, 4. Februar. Die Belgrader Balkanbundkonferenz wird in Budapeſt mit größter Aufmerkſamkeit verfolgt, bis jetzt jedoch, abgeſehen von einigen kom⸗ mentierenden Korreſpondenzberichten, mit kei⸗ ner eigenen Stellungnahme erwähnt. Man ver⸗ meidet es außerdem auch offenſichtlich auf be⸗ ſonderen Wunſch, die Konferenz als ein über⸗ ragendes politiſches Ereignis zu werten. Was die grundſätzliche Stellung Ungarns zu den Belgrader Beſprechungen anbelangt, ſo identifiziert man ſich hier weiterhin mit der Haltung Italiens in dieſer Frage und ſtellt ſich hinter alle Aeußerungen Italiens,„der nichtkriegführenden Großmacht im Lebenskreis des Balkanraumes“. Mit Aufmerkſamkeit verfolgt man in Buda⸗ peſt naturgemäß alles, was das u ngariſch⸗ rumäniſche Verhältnis betrifft, das ja für die Beziehungen Ungarns zum Balkanbund die Schlüſſelfrage bildet. In dieſem Zuſammen⸗ hang verdient eine Bemerkung des halbamt⸗ lichen„Peſter Lloyd“ Beachtung, in der die frühere Vermittlungstätigkeit Südſlawiens zwiſchen Budapeſt und Bukareſt mit Befriedi⸗ gung gewürdigt und auch für die Zukunft als wünſchenswert bezeichnet wird. Ueber die Möglichkeit einer ſolchen weiteren Vermitt⸗ lungstätigkeit Belgrads zwiſchen Rumänien und Ungarn heißt es dann, es ſei zu hoffen, daß Rumänien den Anſtrengungen Südfla⸗ wiens ein geneigtes Ohr ſchenken werde, da Gebietsfragen augenblicklich nicht zur⸗Sprache kämen und dem Vernehmen nach auch die Tür⸗ kei für eine Annäherung zwiſchen Rumänien und Ungarn Stellung genommen habe. Nach⸗ dem erſt in den letzten Tagen in der ungari⸗ ſchen Preſſe zu leſen war, daß Budapeſt keiner⸗ lei Vermittlung zur Regelung der Beziehun⸗ gen mit ſeinen Nachbarn nötig habe— ein Standpunkt, der vor allem in Belgrad als er⸗ ſchwerend empfunden wurde— iſt dieſer ver⸗ ſöhnende Ton bemerkenswert. Darüber hin⸗ aus wird übrigens zum erſten Male von un⸗ gariſcher Seite feſtgeſtellt, daß„Gebietsfragen augenblicklich nicht zur Sprache kommen“. Of⸗ fenbar iſt in dieſer Haltung ein Niederſchlag der Beſprechungen zwiſchen dem italieniſchen und ungariſchen Außenminiſter in Venedig zu finden, von denen es hieß, daß Italien Buda⸗ peſt den Rat gebe, im Intereſſe einer allge⸗ meinen Zuſammenarbeit der Staaten des Süd⸗ oſtens zur Erhaltung des Friedens die terri⸗ torialen Reviſionsfragen im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu ſtark zy forcieren. Grundſätzlich hält jedoch Ungarn auch wei⸗ terhin an dem Reviſionismus feſt, was ſtark in der Sonntagpreſſe zum Ausdruck kommt, die ausführlichen Gedenkartikel für den verſtorbenen Staatsmann Apponyi, einen der markanteſten Verfechter des ungariſchen Re⸗ viſionismus, veröffentlicht. Dieſe Artitel ſind durchweg auf die Parole abgeſtellt, daß ſich Ungarn niemals in das Schickſal des Frie⸗ densdiktats fügen könne. kEnglands Druck auf Rumünien London ſtoppte die Lieferungen (Von unserem Vertreter) h. w. Kopenhagen, 4. Febr. England hat, wie das Kopenhagener Blatt „Politiken“ aus London meldet, insgeheim alle Sendungen nach Rumänien eine volle Woche lang geſtoppt. Erſtmals am Freitag, alſo gleichzeitig mit der Eröffnung der Belgra⸗ der Konferenz, ſollten dieſe Transporte wieder aufgenommen werden. Es zeigt ſich alſo, daß England offenſichtlich, wie das neutrale Zeug⸗ nis beſagt, einen unerhörten Druck auf Rumä⸗ nien ausgeübt hat und ausübt. Moskau durchſchaut die Deſtmächte DNB Moskau, 4. Februar. In einem Bericht der I455 aus Sofia über die Konferenz des Balkanbundes, der man auch in Moskau erhebliches Intereſſe entgegen⸗ bringt, wird erneut darauf hingewieſen, daß der engliſch⸗franzöſiſche Kriegsblock die Balkan⸗ ſtaaten mit allen Mitteln in den Krieg hinein⸗ ziehen möchte. Es ſei kein Zufall, daß die Lon⸗ „Hakenkreuzbanner“ Montag, 5. Jebruar 1940 doner und die Pariſer Preſſe ſoviel Lärm um die Belgrader Konferenz ſchlügen. So erhebe ſich hinter den Kuliſſen der Konferenz die weſentliche Frage, ob die Länder des Balkan⸗ bundes dem verſtärkten Druck des engliſch⸗ franzöſiſchen Imperialismus ſtandhalten könn⸗ ten. Vor allem wird dabei die Lage Rumä⸗ niens als beſonders gefährdet geſchildert, da die Weſtmächte zur Zeit ihre Beſtrebungen auf Rumänien konzentrierten, das ſie zwingen wollten, ſeinen Handelsverkehr mit Deutſchland einzuſchränken. Tebhoſtes kcho Belgrad, 4. Febr.(HB⸗Fun!k) Die jugoſlawiſchen Sonntagsblätter veröf⸗ fentlichen an erſter Stelle und in größter Aufmachung die anläßlich der Ratstagung des Balkanbundes zwiſchen dem jugoflawiſchen Außenminiſter Cincar Markowitſch und dem rumäniſchen Außenminiſter Gafencu gewechſelten Tiſchreden. In ihren Ueberſchrif⸗ ten und Kommentaren betonen die Zeitungen unermüdlich die Uebereinſtimmung aller Mit⸗ gliedsſtaaten bei der Fortſetzung der der Er⸗ haltung des Friedens dienenden Politik. Die in den Reden über Bulgarien, Ungarn und Italien freundſchaftlichen Worte werden beſonders unterſtrichen. Gelegentlich deuten die Blätter auch an, daß noch keines⸗ wegs alle Probleme gelöſt ſind.„Hrvatſki Dnevnil“ in Agram meint, daß die an der Erhaltung des Friedens und der Neutralität arbeitenden Staaten des Balkanbundes eine „ſchwere und verwickelte Aufgabe“ zu löſen hätten. Japaner bombardieren Uünnan-Bahn Indo⸗chineſiſche Grenze verletzt? Von unserem Vertreter) boe. Den Haag, 4. Februar. Franzöſiſche Meldungen aus Fernoſt be⸗ haupten, daß japaniſche Flugzeuge am Wochen⸗ ende die Eiſenbahnverbindung zwiſchen Haip⸗ hang und Münnan bombardiert hätten. Die Eiſenbahnlinie liege auf franzöſiſch⸗indo⸗ chineſiſchem Gebiet. Ein Europäer und zwei Eingeborene ſeien getötet worden. Die fran⸗ he 0 Behörden hätten aber nicht die Ab⸗ icht, ſo heißt es ausweichend, in Tokio zu pro⸗ teſtieren, da der Vorfall„der diſziplinloſen Haltung der örtlichen japaniſchen Luftſtreit⸗ kräfte“ zugeſchrieben werden müſſe. Lodesfahrt eines fiolländer-Frachterz (Von unserem Vertreter) boe. Den Haag, 4. Februar. Der niederländiſche„Laer⸗ tes“(5826 BReT) lief in der vergangenen Nacht im Kanal auf eine Mine. Obwohl die Beſatzung das Schiff zum größten Teil ſchon in Rettungsbooten verlaſſen hatte, verſuchten der Kapitän und ein Mann der Beſatzung es ſſich zu retten. Ein norwegiſcher Dampfer hält ſi zur Zeit in der Nähe des Schiffes auf, um gegebenenfalls Hilfe zu leiſten. Es beſteht je⸗ doch kaum Ausſicht, den Untergang des Schiffes zu verhindern. florwegiſcher dampler geſunnen Amſterdam, 4. Febr.(HB⸗Funk) Reuter meldet, daß an der Nordoſtküſte Eng⸗ lands der norwegiſche Dampfer„Tempo *(629 Bruttoregiſtertonnen) geſunken iſt. L2 2 2 kEnglands„Stolz“ liegt am Pier in ſeuvork feſt Neuyork, 4. Febr.(HB⸗Funk.) Der Stolz der engliſchen Handelsflotte, die „Queen Marr“, ſowie der franzöſiſche Rie⸗ ſendampfer, Normandie“ liegen ſeit nun⸗ mehr fünf Monaten untätig in Neuyork. Die beiden Ozeanrieſen, die von der Autoſtraße am Hudſon weithin ſichtbar ſind, laſſen tauſende amerikaniſche Autofahrer täglich erneut die Frage nach der Berechtigung des engliſchen Anſpruchs auf unbeſchränkte Seeherrſchaft auf⸗ werfen. Außerdem liegt bereits ſeit vielen Wochen die„Mauretania“ in Neuyork, wo ſie und die „Queen Mary“,„New Mork Times“ zu⸗ folge, vorausſichtlich bis Kriegsende bleiben werden. Die Beanſpruchung der Pieranlagen durch dieſe zur Untätigkeit verdammten Schiffe zwingt die Cunardline jetzt, von der Stadt euyork zwecks Abfertigung kleinerer Frachter zuſätzliche Piers zu mieten. rondon muß wachlende Uneune in Indien zugeben Kriegsrat in Delhi/ Entſendung von zwei„Strafezpeditionen“/ Hafenſtreik in Singapur ausgebrochen Von unserem Vertreter) boe. Den Haug, 4. Februar. Nachdem die britiſche Zenſur ſeit einigen Monaten jede Berichterſtattung über die Auf⸗ ſtände an der nordweſtindiſchen Grenze unter⸗ bunden hatte, ſehen ſich die Londoner Stellen jetzt gezwungen, die ſich ausweitenden Unruhen zuzugeben. Ein höherer Beamter des Indien⸗ amtes in London erklärte einem Vertreter der United Preß⸗Agentur, daß gegenwärtig tat⸗ ſächlich Unruhen an der nordweſtindi⸗ ſchen Grenze ſtattfinden und daß eine„Anzahl von Perſonen“ getötet worden ſei.— Auch die „Times“ berichtet zum erſtenmal ſeit langer Zeit wieder aus Indien, daß die Kümpfe im Waziriſtan⸗Gebiet an Ausdehnung und Hef⸗ tigkeit zugenommen hätten. Am Wochenende iſt der Gouverneur der Nordweſt⸗Provinz, Sir George Cunning⸗ ham, in Delhi eingetroffen, um mit dem Vize⸗ könig einen umfaſſenden Kriegsplan gegen jene Stämme feſtzulegen, die gegen die britiſche Will⸗ kürherrſchaft aufgeſtanden ſind. Wenn die„Ti⸗ mes“ ſchreibt, bei der Zuſammenkunft ſei„das ganze Schutzſyſtem an der Nordweſtecke In⸗ diens erörtert worden“ ſo weiß jedermann aus über P früheren Anläſſen, daß hiermit Bergſtämme ein er barmungsloſes Bluturteil geſprochen iſt. Die Entſendung von zwei„Strafexpeditionen“, die gegen die Eingeborenen mit den modernſten Kriegsmit⸗ teln in brutalſter Weiſe vorgehen, iſt nach in⸗ diſcher Anſicht beſchloſſene Sache. Um den Boden für eine ſolche Strafexpedition propagandiſtiſch vorzubereiten, erdichten die die wahre smmung in Südafrika Niedergang der Wirtſchaft/ Englandfeindliche Symptome boe. Den Haag, 4. Februar. Einen anſchaulichen Bericht über die wahre Stimmung der Bevölkerung in der Südafrika⸗ niſchen Union veröffentlicht das Haager Blatt „Het Vaderland“. In dem Bericht des Korreſpondenten aus Kapſtadt Blatt u.., daß die meiſten Leute in der Union über den gegenwärtigen Krieg bittere Klagen führten. Im Gegenſatz zu den verlogenen Be⸗ hauptungen des englandhörigen Premiermini⸗ ſters Smuts ſchildert der neutrale Beobach⸗ ter dann, daß die Arbeitsloſigkeit ſtark zuge⸗ nommen habe. Zahlreiche Unternehmer und Kaufleute hätten ihre Angeſtellten am Ende des vorigen Jahres entlaſſen müſſen, da der Ueber⸗ ſeehandel ſtark nachgelaſſen habe. Die Regie⸗ rung nenne das Verhalten der Unternehmer zwar ſkandalös,„aber“ ſo fragt der Korreſpon⸗ dent,„könne man verlangen, daß ſie ihre An⸗ geſtellten aus Patriotismus für England be⸗ halten?“ Wie ſtark weite Teile der Bevölkerung unter der wirtſchaftlichen Not leiden, beweiſt ein Auf⸗ ruf des niederländiſchen Konſuls, der an die Mitglieder der holländiſchen Kolonie die drin⸗ gende Aufforderung richtete, bedürftige Hollän⸗ ſchreibt das der zu unterſtützen. Seit langen Jahren, ſo be⸗ tont der Korreſpondent, ſei ein derartiger Not⸗ ruf nicht mehr nötig geweſen. In Schiffahrts⸗ kreiſen beſchwerte man ſich über die unſinnige Anordnung der Regierung, daß die Leuchttürme nachts ihre Lichter löſchen müſſen, während an der ganzen Küſte alle Städte hell beleuchtet ſeien. Die Arbeiterſchaft verurſache der Regie⸗ rung große Sorgen, da die Gewerkſchaften und insbeſondere die Vertreter der Bergarbeiter höhere Löhne forderten. Als eine bemerkens⸗ werte Reaktion bezeichnet der Beobachter den Entſchluß der theologiſchen Hochſchule der hol⸗ ländiſchen Kirche in der Südafrikaniſchen Union, daß Kandidaten in Zukunft keine Prü⸗ fungsreden mehr in engliſcher Sprache halten dürfen. Seit dem Jahre 1860 war dies eine Examensbedingung geweſen. Entgegen allen verlogenen Reden und Kund⸗ gebungen der englandhörigen Smuts⸗Regie⸗ rung beweiſen derartige Tatſachenberichte die wirkliche Lage in der Südafrikaniſchen Union, deren Bevölkerung von einigen gekauften Het⸗ zern in Not und Elend getrieben wird, um die Intereſſen der Londoner Plutokraten zu ſchüt⸗ zen. Stonleu haßtund geuchelt wie ſein borgänger Wochenend-Reden engliſcher Kriegshetzer/ Kuch Eden war wieder dabei Berlin, 4. Febr.(HB⸗Funk.) Im Rahmen der engliſchen Reden⸗Inflation meldeten ſich am Wochenende Oliver Stan⸗ ley und Eden zum Wort. Stanley glaubte ſeiner Kriegshetzerpolitik in ſeiner Einführungsrede als Kriegsminiſter dadurch Ehre machen zu müſſen, daß er mit einem Appell an die nied⸗ rigſten Haßinſtinkte gegen das deutſche Volk ſich zum Dolmetſcher übelſter britiſcher Propa⸗ ganda machte. Er entwickelte echt engliſche Ge⸗ dankengänge über einen„ehrenhaften Frieden“, indem er mit zyniſcher Offenheit zum Ausdruck brachte, daß Verſailles in den Augen der eng⸗ liſch⸗franzöſiſchen Plutokratie kein harter Ver⸗ trag war und England es nicht dulden könne, daß Deutſchland, gleich unter welchem Führer, jemals wieder ein Machtfaktor Europas werde. Seine Verſuche, die Neutralen als von Deutſch⸗ land bedroht hinzuſtellen, dürften angeſichts der ſich ſtändig verſtärkenden Drohung der Weſtmächte gegen die neutralen Staaten von aller Welt als ſchlecht verſuchtes Tarnungs⸗ manöver erkannt werden. traditionellen Die Ausführungen Eden's waren lediglich geeignet, das Bild jener abgrundtiefen Heüche⸗ lei abzurunden, die der Führer erſt kürzlich in ſeiner Rede als typiſche Ausdrucksform eng⸗ liſcher Politik geißelte. Edens Hinweis, daß England gewillt ſei, allen Völkern, ob groß oder klein, die Entwicklung ihrer Freiheit zu ermöglichen, dürfte von der Bevölkerung von Malta, Zypern, Indien, Aegypten und ande⸗ ren Völkern, die England mit den Mitteln der nackten Gewalt beherrſcht, mit erwartungsvol⸗ lem Intereſſe aufgenommen werden. firach um Stanleu Amſterdam, 4. Febr.(HB⸗Funk.) Bei ſeiner Rede, die der neue britiſche Kriegs⸗ miniſter Stanley in Neweaſtle hielt, kam es zu vielen Zwiſchenfällen. Vor allem zu Anfang wurde der Miniſter, wie„Telegraaf“ berichtet, ſtändig unterbrochen. Zum Schluß mußte man ſechs Mann aus dem Saal verweiſen. In zehn Tagen über 15 000 lo verſenkt Der Bericht des Oüw über die jüngſten Erfolge gegen das Geleitſuſtem Dri Berlin, 4. Februar. 5 Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ annt: Im Weſten keine beſonderen Ereigniſſe. Wie bereits durch Sondermeldung bekannt⸗ gegeben, hat die deutſche Luftwaffe im Rahmen der Aufklärung über der Nordſee am 3. Februar britiſche Kriegsfahrzeuge und bewaffnete oder im Geleit fahrende Handelsdampfer angegrif⸗ fen und trotz ſtärkſter Flak⸗ und Jagdabwehr ein Minenſuchboot, vier Vorpoſtenboote und neun Handelsdampfer verſenkt. Zahlreiche wei⸗ tere bewaffnete Handelsdampfer wurden teil⸗ weiſe erheblich beſchüdigt. Sämtliche verſenkten Handelsdampfer wurden in britiſchen Geleit⸗ zügen angegriffen. Drei eigene Flugzeuge ſind vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Nach zuverläſſigen Nachrichten betrugen die in der Zeit vom 21. bis 31. Januar 1940 als Fol · gen des Seekrieges entſtandenen Verluſte an 14462 franzöſiſchen und neutralen Handels ⸗ chiffen zuſammen 145 603 BRT. „Daris mußte die fllpen gegen Malien halten“ Warum Frankreichs polen⸗Hilfe ausblieb/„Popolo'Italia“ ſehr überraſcht Von unserem Vertreter) Dr. v. L. Rom, 4. Februar. Die in Frankreich ſehr peinlich vermerkte An⸗ frage faſchiſtiſcher Zeitungen, weshalb eigeni⸗ lich das ſo„vertragstreue“ Frankreich Polen während des deutſchen Blitzkrieges nicht durch eine ſchneidige Attacke des franzöſiſchen Heeres auf die deutſchen Weſtbefeſtigungen zu Hilſe gekommen ſei, hat jetzt eine verblüffende Ant⸗ wort gefunden: Nach den Aeußerungen des früheren franzöſiſchen Kriegsminiſters Fabrvy ſei dies unmöglich geweſen, da das franzöſiſche Heer zu dieſer Zeit die Alpen gegen Ita⸗ lien hätte halten müſſen. Dazu ſchreibt das faſchiſtiſche Zentralorgan „Popolo d' Italia“:„Offen geſagt— eine ähnliche Sache haben wir noch nie gehört. Aber ſelbſt wenn wir ihr glauben könnten, ſo möchte man doch gern wiſſen, worin denn in der Politik zwiſchen Italien und Frankreich die neue Tatſache beſtand, die es mit ſich brachte, daß von einem gewiſſen Augenblick an das franzöſiſche Heer angeblich die Al⸗ pen nicht mehr zu halten branchte. Unſeres Wiſſens liegt keinerlei neue Tatſache vor. Neu iſt allerhöchſtens dieſer außergewöhn⸗ liche Winter mit ſeiner außergewöhnlichen Schärfe. Aber wenn wir nicht irren, ſo betrifft das die Meteorologie und keineswegs— die Politik.“ Die Tondon den frieg vorbereitete Ein neuer untrüglicher Beweis Mailand, 4. Febr.(HB⸗Funk) Wo die Drahtzieher des Krieges zu ſuchen ſind, erhellt aufs neue mit überraſchender Deut⸗ lichkeit aus einer Notiz, die die juden⸗ freundliche amerikaniſche Zeitſchrift Ken“ ſchon am 6. April 1939, alſo volle fünf Monate vor Ausbruch des Krieges, veröffentlichte. Das „Regime Faſciſta“ zitiert aus der Zeit⸗ ſchrift folgende Stelle:„In England ſind die aut unterrichteten Kreiſe der Anſicht, daß Frankreich und England vor Ende des Som⸗ mers in einen Krieg mit Deutſchland verm⸗kelt ſein werden. Antony Eden wird zur Mitarbeit im engliſchen Kabinett nur aufgefordert wer⸗ den, wenn es Chamberlain nach einem zwei⸗ maligen Verſuch nicht gelingen ſollte, Muſſo⸗ lini zu einem Abgehen von der Achſe Berlin— Rom zu bewegen. Winſton Churchill wird nur im Kriegsfall Kabinettsmitglied werden.“ Wer fünf Monate vor Eintritt eines Ereig⸗ niſſes, ſo ſtellt das italieniſche Blatt feſt, die Dinge mit ſolcher Genauigkeit vorherzuſagen in der Lage iſt, muß entweder geradezu eine überſinnliche Sehergabe beſitzen oder aber, was weitaus wahrſcheinlicher ſein dürfte, über a u s⸗ gezeichnete Informationen verfügen. Ein neuer über jeden Zweifel erhabener Bei⸗ trag zur Klarſtellung der britiſchen Kriegsvor⸗ bereitungen. Londoner Stellen bereits eine Fülle von Ueber⸗ 1 fällen mit Entführungen, die im Aufſtandsg biet von Ahmadzi auf offene Märkte und Poſt⸗ wagen der Einheimiſchen unternommen wor⸗ den ſeien. Man verſucht alſo wieder einmal, den Unruhen den politiſchen Charakter zu ge⸗ ben, in dem man von„Ueberfällen“ auf Ein⸗ geborene ſpricht, denen dir britiſche Oberherr⸗ ſchaft zu Hilfe kommen müſſe. In rückſichtsloſeſter Form gehen die engl ſchen Beſatzungstruppen jetzt auch gegen die Chineſen und ſonſtigen Eingeborenen in Singapur vor, wohin die Unruhebewegung — Während einer Beiſetzungsfeierlichkeit erſchien plötzlich auf dem Friedhof ein ſtarkes Polizeiaufgebot, von Indien aus übergegriffen hat. das hundert Chineſen auf der Stelle verhaftete. Als Grund wurde an⸗ gegeben, daß es ſich um Mitglieder von Ge⸗ In Wirklichkeit ſind die heimbünden handle. 0 3 engliſchen Behörden äußerſt erbittert darüber, daß ſie mit ihren Gewaltmethoden den Hafen⸗ arbeiterſtreik in Singapur noch nicht gebrochen haben. bandhi beim Dizekönig Radio London gibt zu Amſterdam, 4. Febr.(HB⸗Funk.) Wie Radio London berichtet, iſt Gandhi am Sonntga in Neu⸗Delhi eingetroffen, wo am engliſchen Vizekönig aufgenommen werden ſollen. Bei die⸗ ſen Beſprechungen wird es ſich um die geſamte politiſche Lage in Indien handeln, deren Ernſt neuerdings bekanntlich durch die Tatſache ge⸗ Montag Beſprechungen mit dem kennzeichnet wird, daß England gezwungen iſt, das ganze Syſtem der ſogenannten„Befrie⸗ dung“, insbeſondere der nördlichen Provinzen, Zu dieſem Zweck iſt auch der zu überprüfen. Gouverneur dieſer Provinzen ebenfalls in Neu⸗Delhi eingetroffen. nordiſche miniſternonſerenz h. w. Kopenhagen, 4. Februar. Am Samstag und Sonntag fand in Kopen⸗ hagen eine inoffiziell nordiſche Mi⸗ niſterkonferenz ſtatt, der gleichwohl wegen der behandelten Fragen und des Zeitpunktes eine iſt. Rahmen des Gemeinſchaftskomitees der nordiſchen Arbeiterbewegungen trafen ſich die ſchwediſchen Staatsminiſter Hanſſon und Möller, der norwegiſche Sozialminiſter Torp und der finniſche Sozialminiſter Fa⸗ gerholm in der däniſchen Hauptſtadt. Von däniſcher Seite nahmen Staatsminiſter Stau⸗ ning und Verteidigungsminiſter Anderſon an den Beſprechungen ieil, denen außerdem artei⸗ und Gewerkſchafts⸗ ſozialdemokratiſche politiker aller nordiſcher Länder beiwohnten. „Die Verhandlungen waren vertraulich⸗ behandelten jedoch auch politiſche Fragen, wie f˖ B. die Unterſtützung Finnlands durch die kandinaviſchen Länder. flusländiſche Zender abgehört Drei Jahre Zuchthaus DNB Freiburg i. Br., 4. Februar. Vom Sondergericht Freiburg wurde der 52 Jahre alte Wilhelm Reinhardt aus Baden⸗ weiler wegen Abhörens ausländiſcher Rund⸗ funkſendungen zu einer Geſamtzuchthausſtrafe von drei Jahren verurteilt. Dem Angeklagten wurden ferner die bürgerlichen Ehrenrechte auf drei Jahre aberkannt. Das zum Empfang be⸗ nutzte Rundfunkgerät wurde eingezogen. Die Anklage gegen Reinhardt ſtützte ſich auf die Tatſache, daß dieſer von September bis Mitte November vorſätzlich ausländiſche Sen⸗ der, in der Hauptſache franzöſiſche und eng⸗ liſche, abgehört und die uen Nachrichten bei Bedienung ſeiner Kundſ hatte. Aus den Zeugenausſagen hatte ſich außer⸗ dem ergeben, daß es ſich bei Reinhawdt um einen Schwätzer und Miesmacher erſter Ord⸗ nung handelte. In fiürze Hohe Auszeichnungen für die ruſſiſchen Eis⸗ brecher. Die Mitglieder der Sinins des „Sedow“ und des„Joſef Stalin“ ſind mit dem höchſten Orden der Sowjetunion aus⸗ gezeichnet worden. Die beiden Eisbrecher ſelbſt wurden gleichfalls ſymboliſch mit dem Lenin⸗ Orden ausgezeichnet. Tranſitverkehr durch Sowjetrußland rei⸗ bungslos. Im zu den Behauptungen gewiſſer ausländiſcher Blätter iſt der Tranſit⸗ verkehr zwiſchen Deutſchland und Rumänien durch die Sowjetunion rei⸗ bungslos im Gange. USA enttäuſchen Paris. Die Verhandlungen der franzöſiſchen Kommiſſion in Amerika ſchei⸗ nen auf Schwierigkeiten zu ſtoßen. Der Londo⸗ ner Rundfunk berichtet aus Waſhington, es ſei nicht wahrſcheinlich, daß Amerika die Ausfuhr⸗ lizenzen für die Geſchütze und die Motoren der Flugzeuge des neuſten Typs Cobra geben werde, da ſowohl die Armierung wie die Mo⸗ toren noch geheim gehalten würden und des⸗ 0 nicht ins Ausland verkauft werden dürf⸗ en. Jahresbankett der Deutſchen Handelskammer für Italien. Die Deutſche Handelskammer für Italien hielt in Mailand ihr traditionelles Jahresbankett ab, bei dem der Leiter der ge⸗ genwärtig in Rom weilenden deutſchen Wirt⸗ ſchaftsdelegation, Geſandter Dr. Clodius, über aktuelle Fragen der deutſchen Wirtſchaft und über die Entwicklung der deutſch⸗italieni ſchen Handelsbeziehungen ſprach. gn iehpo iſch Bedeutung beizumeſfen chaft weitererzählt — „Haken ODico. „Aber F wie vierze Sie denn? Es war Keil um d und ſchrieb Jedesmal, tunkte, füre „Da ſoll Ich habe Bausſchlüf Mann, als Gemüte ge mitgenomn „Dann fſ Sie ihn un „Das iſt' geſchrieben. Da ſteht's ſchlüſſel?“ „Zeigen Keil, ſo me beſteht ja mir doch, warum. Lexikon! 3 Heimat bek. Ihnen, wie haben, daß Büro komr daß Franz uſw., aber zu Pfingſte „Tia, ich Hausſchlüſſe „Dann le Poſtkarte m Hausſchlüſſe Karte! So, Ihr Mann hinwegſeher laſten, und ganzen Rue Frau Keil Nachbarin. Poſtbote di⸗ Vermerk de du doch ſell ihn Urſel n Wieviel Front, und unter! 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Bequemlickh jeher beſſer bruar 1940 ben hen le von Ueber⸗ Aufſtandsg kte und Po ommen wor⸗ ieder einmal, frakter zu ge⸗ en“ auf Ein⸗ che Oberherr⸗ en die engli⸗ cch gegen die geborenen in uhebewegung t. Während hien plötzlich lizeiaufgebot, auf der nd wurde an⸗ der von Ge⸗ hkeit ſind die ttert darüber, n den Hafen⸗ icht gebrochen nig 1 HB⸗Funk.) — ſt Gandhi offen, wo am n engliſchen llen. Bei die⸗ idie geſamte „deren Ernſt Tatſache ge⸗ zwungen iſt, ten„Befrie⸗ Provinzen, iſt auch der 4 ebenfalls in renz . Februar. d in Kopen⸗ 1 ordiſche Mi⸗ l wegen der punktes eine beizumeſſen 1bi 1 trafen ſi Hanſſon ozialminiſter iniſter Fa⸗ tſtadt. Von ſter Stau⸗ Underſon „außerdem werkſchafts⸗ iwohnten. traulich. 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Jedesmal, wenn ſie den Halter ins Tintenfaß tunkte, fürchtete man um die Federſpitze. „Da ſoll man auch nicht ärgerlich ſein. Ich habe mich ſchon halb dumm nach dem hausſchlüſſel geſucht. Den hat ſicher mein Mann, als er Weihnachten auf Urlaub war, zu Gemüte gezogen. Hat er ihn verleßt oder gar mitgenommen? Ich weiß es nicht „Dann ſchreiben Sie ihm doch und bitten Sie ihn um Auskunft!“ „Das iſt's ja eben.. Dreimal habe ich ſchon geſchrieben. Denken Sie, er antwortet? Bitte. Da ſteht's zum viertenmal: Wo iſt der Haus⸗ ſchlüſſel?“ „Zeigen Sie mal her! Aber, liebſte Frau Keil, ſo macht man das doch nicht! Ihr Brief beſteht ja faſt nur aus Fragezeichen! Schreib boch wien, en, wann mrt warum..? So ein Soldat iſt doch kein Lexikon! Wenn der einen Brief aus der Heimat bekommt, will er etwas erfahren, wie's Ihnen, wie's den Kindern geht, was Sie erlebt haben, daß Ihnen Urſel, wenn ſie aus dem Büro kommt, tüchtig unter die Arme greift, daß Franz brav und fleißig in der Schule iſt uſw., aber er will doch nicht wie ein Reiſebüro zu Pfingſten ausgefragt werden!“ „Tja, ich muß doch aber wiſſen, wo der Hausſchlüſſel iſt!“ „Dann legen Sie Ihrem Brief einfach eine Poſtkarte mit Ihrer Anſchrift bei: Wo iſt der Hausſchlüſſel? Bitte um Antwort auf dieſer Karte! So, wie Sie das gemacht haben, kann Ihr Mann ſehr leicht über die Schlüſſelfrage hinwegſehen. Unſere Soldaten müſſen wir ent⸗ laſten, und nicht, wie Sie es tun, mit einem ganzen Ruckſack Fragen belaſten!“ Frau Keil handelte nach dem Vorſchlag ihrer Nachbarin. Eine Woche ſpäter brachte der Poſtbote die Feldpoſtrückantwortkarte mit dem Vermerk des Gatten:„Den Hausſchlüſſel haſt du doch ſelber aufs Küchenſpind gelegt, damit ihn Urſel nicht findet!“ 5 Wieviel Feldpoſtfragen wandern an die und wieviel überflüſſige ſind wohl dar⸗ unter! Liebesgaben für Soldalen Ein beſonders ſtarker Ausdruck der Verbun⸗ denheit zwiſchen Heimat und Front iſt der des öfteren an das ſtellvertretende Generalkom⸗ mando aus allen Bevölkerungskreiſen herange⸗ tragene Wunſch, iee von ſolchen ver⸗ dienten Soldaten zu erhalten, die ohne Ange⸗ hörige ſind und verwaiſt und mittellos an der Front ſtehen. Ein edles Gefühl will ſich be⸗ tätigen, den eltern⸗ und heimatloſen feldgrauen deutſchen Brüdern ſoll die Wärme fürſorgen⸗ der Liebe zuteil werden, Briefe und Liebes⸗ gaben ſollen ihnen das verlorene Elternhaus etwas erſetzen. Vielfach wünſchen die Volks⸗ genoſſen auch, die verwaiſten Soldaten wäh⸗ rend ihres Urlaubs bei ſich aufzunehmen. Auf Weiſung des Oberkommandos des Hee⸗ res hat das ſtellvertretende Generalkommando XII— Wiesbaden, Adolf⸗Hitler⸗Platz 2, Fern⸗ ruf Wiesbaden 59 661, Nebenſtelle 38(10)— nun die Frontkämpfer, die ohne Angehörige ſind, liſtenmäßig erfaßt, ſo daß alle diejenigen, die einen eltern⸗ und mittelloſen Soldaten mit Liebesgaben und Feldpoſt betreuen wollen, vom ſtellvertretenden Generalkommando jeder⸗ zeit Anſchriften erhalten können. w/enn's iauf Wenn's taut, dann taut nicht nur der Schnee, es tau'n auch uns're Herzen. Man spürt, auch ohne heißen Tee kann man nun wieder scherzen. Ganz langsam schmilzt dann auch das Eis. aus Stürmen werden Stürmcehen. Und jeder kluge Tommy weiß: jetzt gibt's was auf das Birnchen. „Mädchen“ ⸗ ſpricht er-„ſag mir, ob...“ . und ſie lächelt:„Ja, herr ünopp!“/ Meiſter Buſchs humorfſtiſche Geſtalten am Mankelaufſchlag „- was ſoll ich Ihnen ſagen, ob ich eins nehme?“— zwinkerte die ſchalkhafte Blondine dem opferbüchſebewaffneten SA⸗Mann auf ſeine buſchgerechte Frage lächelnd und nicht weniger ſattelfeſt zu—„ja, dann natürlich den Herrn Knopp!“ Klappernd fielen die beiden Opfer⸗ Salen in die bereits beträchtlich angefüllte Sammelbüchſe und„Herr Knopp“ zierte nun auch noch ihren Mantelkragen, wo er ſich be⸗ reits in der guten Geſellſchaft der meiſtgefrag⸗ ten„frommen Helene“ befand. Der Volks⸗ humor eines Meiſters wie Wilhelm Buſch ſtellte diesmal das Reſervoir der guten Ideen dar, aus dem das WoHwW ſeine neue Serie von Abzeichen ſchöpfte. Vielleicht war es gerade dieſer meiſterhafte Humor, den dann auch die Sammler in ſchlichtem Zivil, in SA⸗ oder ⸗ Uniformen begeiſterte und ſie auf allerlei Fin⸗ digkeit kommen ließ. Da hatte man denn ſeine Majolikafigürchen anſtecken, die einem ſo nett in Erinnerung riefen, was man von Wilhelm Buſchs weiſem Humor längſt wieder vergeſſen hatte. Da ſtanden ſie wieder auf, die friſch⸗ fröhlichen Geſchöpfe Da ſprang Schneider Böck wieder„ſchnelle mit der Elle über ſeines Hau⸗ ſes Schwelle“, da war das Julchen, wirklich groß, pfiffig, fett und tadellos; und der Vater ruft:„Was ſeh ich? Die Mamſell iſt heirats⸗ fähig!“„Witwe Bolte in der Kammer hört im Bette dieſen Jammer.“„Unvermutet, wie zu⸗ meiſt, kommt auch Tante zugereiſt.“ Onkel Nolte, Maler Kleckſel und wie ſie alle heißen, waren natürlich auch mit von der Partie.„Hawwe Se noch en Max oder en Moritz?“ lautete eine oft geſtellte Frage. Denn die beiden Lauſebengels durften ja in der Buſchſerie nicht fehlen,„die anſtatt durch weiſe Lehren, ſich zum Guten zu bekehren, oftmals noch darüber lachten und ſich heimlich luſtig machten.“ Diesmal lachten ſie allerdings aus Freude über den allſeits bewieſenen Opfergeiſt, der die Sammelbüchſen raſch anfüllte und recht bald zum regelrechten Ausverkauf führte. * Die Seite des Sonntagsvergnügens hatte diesmal keine großen Einträge aufzuwei⸗ ſen. Die Fußball⸗Fans mußten auf das einzige Heimſpiel hinter den Brauereien mit einem lachenden und einem weinenden Auge verzich⸗ „Pfierdehen, du hast die Krippe voll. gib mir doch auch einen kleinen Zoll!“ Weltbild(M) ten. So blieb für die Sportbefliſſenen nur noch die Delikateſſe auf dem Eis, die Geſchwiſter Pauſin, die das Mannheimer Eisſtadion be⸗ geiſterten. Aber außerdem hatte man an die⸗ ſem Wochenend genügend Gelegenheit, ſich ein⸗ mal wieder ſelbſt im Sport zu üben, ſogar in einem regelrechten Winterſport. Dieſer neue Sport nannte ſich„Schneeſchippen“. Wer gerade nicht beruflich verhindert war, gab ſich dieſem wohltuenden Muskelſport in häuslicher Gemeinſchaft hin und half aus Leibeskräften, die Straßen und Gehwege von der Maſſe des Kleine Mannheimer Stadtchroniłk Wie ſehen 50⸗Pfennig⸗Stücke aus? Es beſtehen vielfach Unklarheiten über das Beſtehen der neuen 50⸗Rpf.⸗Stücke aus Alumi⸗ nium. Es wird darauf hingewieſen, daß dieſe Münzen die Jahreszahlen 1935, 1939 oder 1940 oder Münzzeichen A, B, D, E, F, Goder] und den Reichsadler oder das Hoheitszeichen tragen. — Vereinzelt iſt verſucht worden, die außer Kurs geſetzten 50⸗Pfennig⸗Stücke aus Alumi⸗ nium aus der Inflationszeit in den Verkehr zu bringen. Dieſe ſind vor allem deutlich an dem Aehrenbündel und der Aufſchrift„Sich regen bringt Segen“ zu erkennen. National⸗Theater. Nach der Uraufführung der Komödie„Was kam denn da ins Haus“ von Lope de Vega macht das National⸗Theater in dieſer Woche erneut mit drei bedeut⸗ ſamen Werken zum erſten Male bekannt.— Der italieniſche Opernabend am 7. Februar iſt dabei als ein künſtleriſches Ereignis von be⸗ ſonderem Range zu werten. Er bringt die Ur⸗ aufführung der erſten Oper des jungen italie⸗ niſchen Komponiſten Jacopo Napoli„Der eingebildete Kranke“ nach der Komö⸗ die von Molière. Voraus geht die Erſtauffüh⸗ rung der erſten Oper Puccinis, Die Willis“. Dieſes Jugendwerk des nach Verdi in Deutſch⸗ land populärſten italieniſchen Komponiſten iſt abgeſehen von der vor 50 Jahren in Hamburg erfolgten Aufführung in Deutſchland völlig un⸗ Heinz auf krummen Wegen Dieb und ängeber muß 14 Monate brummen/ Jahrräder entwendet Einen tollen Streich hatte ſich da Heinz ge⸗ leiſtet. Zwanzig Jahre zählt dieſes Jüngelchen. Ein Einfaltspinſel, großſprecheriſch, angebend bei den Mädel, ſo ſuchte er in ſeiner Freizeit auf dem Tanzparkett ſeiner Abenteuerluſt zu frönen. Daß unter dieſen Umſtänden das Ta⸗ ſchengeld nicht ausreichte, konnte man an allen zehn Fingern abzählen. In Hocken heim, ſei⸗ nem Wohnſitz, war er ſchon eine bekannte Per⸗ önlichkeit. A18 Angeſtellter der Gemeindeverwaltung be⸗ fleißigte ſich Heinz, anderen Schaden zuzufügen, ſtatt durch ſaubere Arbeitsleiſtung ſich die Achtung der Vorgeſetzten zu erwerben. Er wurde in ſeinen jungen Jahren zum gemeinen Dieb, ſtahl aus der ſeines Arbeitskame⸗ raden verſchiedene Male Beträge bis zu 18 RM. Mit dieſem geſtohlenen Geld gings zum Lieb⸗ chen. Daß ein ſolcher Faulenzer und Dieb hochkant aus dem Rathaus hinausflog, nahm bei ſeinem Verhalten kein Wunder. Wie dreiſt dieſer Burſche dann vorging, zeigten die wei⸗ teren Vorfälle. Nach Schluß der Gemeinde⸗ das Rathaus und ſtahl weitere Geldbeträge, um dieſe für Luſt⸗ barkeiten zu verwenden. Für dieſe Taten er⸗ hielt er 4 Monate Gefängnis. Er reichte ein Schreiben mit dem Erſuchen um Strafaufſchub ein. Doch ſiehe da, unſer Heinz hatte juſt zur felben Zeit bereits andere Dinge gedreht, we⸗ gen denen er nun erneut vor dem Richter ſtand Doch diesmal g muß er noch die abbüßen. Bequemlichkeiten lagen dem Angeklagten von jeher beſſer als einer ernſthaften Arbeit nach⸗ gings ſchief aus und außerdem 4 Monate Gefängnis reſtlos zugehen. Trotz ſeiner Vorſtrafe, die ihm ernſt⸗ liche Mahnung hätte ſein müſſen, hielt Heinz tapfer auf den Tanzböden in den Ortſchaften um Hockenheim aus. In Oftersheim wohnte ſeine„Braut“, wie er ſich auszudrücken be⸗ liebte. Nach Schluß der Tanzbeluſtigung hatte es noch ſeine Zeit, bis ſich die Maid von ſei⸗ nen Armen löſen konnte. Der Heimweg war dann für ihn beſchwerlich. Den Zug hatte er vor lauter Liebelei jedesmal verpaßt. In die⸗ ſen Fällen hielt es Heinz ganz in der„Ord⸗ nung“, jedes greifbare Fahrrad an ſich zu neh⸗ men und Richtung Hockenheim zu fahren. Die Räder wurden von ihm an den Ortseingängen abgeſtellt, in der Hoffnung, daß der Radbeſitzer auf eigene Koſten ſein Rad wieder zurückhole. Er kam mit der fadenſcheinigen Entſchuldi⸗ gung, daß er der Meinung war, daß dies kein Diebſtahl ſei und daß man in ſeinem Verhal⸗ ten keine ſtrafbare Handlung erblicken könnte(). Dieſe Einſtellung wurde vom Richter mit Mißfallen zur Kenntnis genom⸗ men. Aber auch der Staatsanwalt tippte dies⸗ mal auf eine höhere Strafe. Solche Jungen, die ſchon in früher Jugend auf krummen We⸗ gen wandeln, müſſen nachdrücklichſt vor weite⸗ ren Straftaten gewarnt werden. Dies könne nur durch eine empfindliche Strafe geſchehen. Wenn dies dem Angeklagten auch nicht ein⸗ leuchten wollte, wegen dieſer Streiche ins Kitt⸗ chen zu wandern, mußte er den Richterſpruch über ſich ergehen laſſen, wegen dieſer vier Fällen der unbefugten Ingebrauchnahme von Fahrrädern 1 Jahr 2 Monate Gefäng⸗ nis zudiktiert zu bekommen. bekannt geblieben, ſo daß die Mannheimer Erſt⸗ aufführung dem Range einer-Uraufführung gleichkommt und daher ganz beſonderes Inter⸗ eſſe beanſpruchen darf. Die muſikaliſche Leitung des italieniſchen Opernabends hat Staatskapell⸗ meiſter Karl Elmendorff, die Spielleitung Erich Kronen, die Leitung des Balletts, dem in den „Willis“ eine beſonders umfangreiche Aufgabe zufällt, hat Wera Donalies.— Das Schauſpiel bringt am 10. Februar die Uraufführung der Komödie„Der Erbe ſeiner ſelbſt“ von Walter Gilbricht, einem bisher in Mannheim noch nicht geſpielten Autor. Die Spielleitung hat Rudolf Hammacher. Kleiderkarte darf nicht Arbeitskleidung lie⸗ fern. Zur Sicherung des Arbeitseinſatzes in der Landwirtſchaft iſt eine ausreichende Verſor⸗ gung der in der Landwirtſchaft tätigen Volks⸗ genoſſen mit wetterfeſter Kleidung und gutem Schuhwerk unbedingt erforderlich. Nach der Verordnung über die Verbrauchsregelung für Spinnſtoffwaren wird Arbeits⸗ und Berufs⸗ kleidung nur auf Bezugſcheine abgegeben, die für den einzelnen Fall zu beantragen ſind. Die Kleiderkarte dient alſo nicht der Belieferung mit Arbeits⸗ und Berufskleidung. Auch die Verſorgung mit Schuhwären und Leder zum Ausbeſſern und Beſohlen von Arbeitsſchuhen und ⸗ſtiefeln erfolgt nur auf Bezugſchein. In letzter Zeit iſt in Der„Herr Doltor“. Süddeutſchland ein Dr. Scheffler„beim Reichs⸗ ausſchuß für Flüchtlingsverſorgung“, der in Wirklichkeit nicht exiſtiert, als Betrüger aufge⸗ treten. Sein Trick beſteht darin, daß er Firmen fernmündlich um eine Spende zur Beſchaffung warmer Kleider angeht. Werden ihm ſolche zu⸗ geſagt, und wird er um Mitteilung des Poſt⸗ ſcheckkontos der„Flüchtlingsverſorgung“ zur Ueberweiſung der Spende erſucht, erklärt er, es ſei einfacher, wenn er das Geld kaſſieren laſſe; er ſchicke den Kaſſierer der„Fürſorge“. Dieſer erſcheint anſchließend mit einer Empfangs⸗ beſcheinigung verſehen mit dem Stempel „Reichsausſchuß für Flüchtlingsverſorgung“ in Typendruck mit der Unterſchrift„Dr. Scheffler“. Die Bevölkerung wird vor dieſem Schwindler gewarnt unter Hinweis darauf, daß ſolche Sammlungen ohnehin verboten ſind. 5 Pfennige für einen Spatz. Ein Schädling unſerer Volkswirtſchaft, der Spatz, der durch ſein maſſenhaftes Auftreten an Getreide, Obſt und Weinbau großen Schaden anrichtet und die als Kerbtiervertilger unentbehrlichen Mei⸗ ſen aus Niſtgelegenheiten und Futterſtellen verdrängt, ihm geht jetzt die Stadtverwal⸗ tung mit einem Prämienausſchreiben zu Leibe. Für jeden getöteten Sperling zahlt die Stadtkaſſe ab ſofort bis Ende März 5 Pfen⸗ nige Prämie. Jugendliche und Kinder ſind, weil ſie die Vogelarten noch nicht genau unter⸗ ſcheiden können, nicht mit der Vertilgung zu be⸗ auftragen. Die Fluraufſeher zahlen die Prä⸗ mien aus. Gleichzeitig wird aufgefordert, Hohlziegel, Balkenköpfe, Mauerlöcher und dergl. Niſtgelegenheiten zu verſtopfen. nun ſchon langſam braunſchmutzigen Schnees zu ſäubern, wozu jedes verfügbare und zweck⸗ dienliche Inſtrument, als da ſind Pickel, Hacke, Schippe und Spaten, zuſammengetrieben wurde, das dadurch oftmals aus einem langen Winter⸗ ſchlaf geriſſen wurde. Zwei, drei Stunden— und ſiehe da!— die Straßen befanden ſich wie⸗ der in einem wenigſtens paſſierbaren Zuſtand. Und das iſt für die Rationierung der vorhan⸗ denen Schuhbeſtände recht angebracht, denn das Schneewaſſer und nicht zuletzt die mit Viehſalz Schneebrühe freſſen bekanntlich das zeder mit wahrer Wolluſt. Die Freunde der ſich immer größerer Be⸗ liebtheit erfreuenden Sonntagmorgen⸗ Vorſtellungen in den Lichtſpieltheatern kamen auch an dieſem Sonntagmorgen im Ufa⸗ Palaſt wie auch in den Alhambra⸗Lichtſpielen auf ihre Rechnung. Man kann ja ſchließlich auch nicht immer Sonntagmorgens zum Früh⸗ ſchoppen gehen, ſondern muß auch mal wieder was für das Köpfchen tun. Das muſikliebende Mannheim fand ſich deswegen auch am Sams⸗ tagabend im Muſenſaal zum Orcheſterkonzert der Städtiſchen Hochſchule für Muſik und Thea⸗ ter ein, wo man ausgiebig Gelegenheit hatte, in Straußſcher Walzerſeligkeit zu ſchwelgen. * Den Sonntagnachmittag widmete man gerne wieder dem in der letzten Zeit geradezu zur Standardunterhaltung gewordenen Wehr⸗ machtswunſchkonzert im Rundfunk, das an dieſem Sonntag gar mehrere Jubiläen feiern konnte. War es doch das dreißigſte Mal, daß uns die Wünſche der Hörer aus dem Kreis unſerer Soldaten mit ihrer beliebten Kurzweil den Sonntagnachmittag verſchönten. Und außerdem erreichte die Geſamtſumme der an Spenden eingegangenen Werte den Betrag von drei Millionen Reichsmark. Abends fan⸗ den ſich die Filmfreunde im Muſenſaal zu einigen Stunden froher Unterhaltung mit be⸗ liebten Filmkünſtlern ein. U Oeffenkliche Aufträge für die weſt⸗ lichen Grenzgebiete „Durch die Umſtellung auf die Kriegswirt⸗ ſchaft und infolge der verſchiedenen durch den Krieg gebotenen Maßnahmen iſt die Entwick⸗ lung der weſtlichen Grenzgebiete in beſonderem Maße beeinflußt worden. Zur wirtſchaftlichen Stärkung der Weſtgrenzen iſt es daher notwendig, daß bei der Vergebung öffentlicher Aufträge auf die durch den Krieg bedingte wirtſchaftliche Lage dieſer Gebiete Rückſicht genommen wird. Während nach der bisherigen Regelung nur noch ein ſchmaler Grenzgürtel im Weſten als beſonders auftrags⸗ bedürftiges Gebiet anerkannt wurde, hat der Reichswirtſchaftsminiſter jetzt der Kreisoder/ im Weſten zu bevorzugenden Gebiete wieder erweitert. Bis auf weiteres ſind nach dem Er⸗ laß des Miniſters das geſamte linksrheiniſche Gebiet, die nördlich anſchließenden Grenzkreiſe an der holländiſchen Grenze und in Baden ein Grenzſtreifen von einer Tiefe von etwa 50 Ki⸗ lometer längs der franzöſiſchen Grenze bei der Vergebung öffentlicher Aufträge als beſonders auftragsbedürftiges Gebiet anzuſehen. kena Sack ſinat heule Am heutigen Montag ſingt Erna Sack im Muſenſaal des Roſengartens in Mannheim. Nach einer ausgedehnten Tournee durch Hol⸗ land, die der deutſchen Sängerin triumphale Erfolge gebracht hat, kommt'ſie nun auch nach zweijähriger Pauſe wieder nach Mannheim. Die gefeierte Koloraturſopraniſtin, die„Deut⸗ ſche Nachtigall“, wird mit ihrer Sangeskunſt auch dieſes Mal wieder in Mannheim ihre Zu⸗ hörer begeiſtern; das Programm nennt Lieder von Schubert, Mozart, Giordano, Paiſiello und Arien von Donizetti, Roſſini, ſowie den Früh⸗ lingsſtimmenwalzer von Johann Strauß. 0 2242— lie geatůlieren/ 86. Geburtstag. Johann Weber, Mann⸗ heim, T 2, 11, Altveteran von 1870/1, feiert heute in körperlicher und geiſtiger Friſche ſei⸗ nen 86. Geburtstag. 70. Geburtstag. Michael Schwind, Ortho⸗ pädic⸗Schuhmachermeiſter i.., Schafweide 59, begeht heute ſeinen 70. Geburtstag. 64. Geburtstag. Frau Eliſe Keßler Wwe. geb. Finzer, Mannheim, G 7, 30, feiert heute ihren 64. Geburtstag. 60. Geburtstag. Otto Pfriemer, Mann⸗ — K 4, 2, feiert heute ſeinen 60. Geburts⸗ ag. Silberne Hochzeit. Das Ehepaar Robert Hil⸗ bert, Mannheim, Schwetzinger Straße 148, feiert heute das 25jährige Ehejubiläum. „Hakenkreuzbanner“ fiunſt und Unterhaltung montag, 5. Februar 1940„Hahenzr Werner Jansen 50 Jahre alt Werner Janſen gehört in die Reihe jener Dichter, die in den Jahren des Niedergangs verſuchten, dem deutſchen Menſchen den Weg zur reinen ſittlichen Kraft und zum völkiſchen Denken zu zeigen. Die Bücher des am 5. Fe⸗ bruar 1890 in Wülfrath geborenen Rheinlän⸗ ders ſind Mahnung und Hoffnung zugleich. Janſen hat ſein dichteriſches Schaffen zielhaft ausgerichtet:„Ich verſuche, Weſen und Not⸗ wendigkeit der deutſchen Bewegung zu deuten, nach meiner Art im Spiegel der Vergangen⸗ heit“, ſagte er einmal. Denn„der ſtill gewor⸗ dene Spiegel der Geſchichte zeigt klarere Bilder, als der flutende Strom des Tages, indes alles Zeitgeſchehen herzlich und gründlich mißver⸗ ſtanden zu werden pflegt. Die Vergangenheit eines Volkes verbindet es mit der Zukunft und weiſt ihm ſeine natürliche Richtung“. Von Anfang an hat Janſen nur für ſein Volk geſchrieben; die damalige„zünftige Lite⸗ raturkritik“ ſparte darum nicht mit Angriffen gegen ſeine Geſchichtsauffaſſung und gegen ſei⸗ nen Stil. Daß ſein Rufen aber nicht ungehört verhallte, beweiſt die Geſamtauflage ſeines Werkes, die nahezu eine Million Exemplare beträgt. Von 1916 an erſchienen in Abſtänden von zwei Jahren ſeine Bücher aus deutſcher Vergangenheit und Heldenzeit: der Nibelun⸗ genroman„Das Buch Treue“, die epiſche Neu⸗ geſtaltung des Gudrunliedes in„Das Buch Liebe“, der Amelungenroman„Das Buch Lei⸗ denſchaft“ Es folgten„Heinrich der Löwe“, der Kreuzzugsroman„Robert der Teufel“ und um die Ordensritter„Geier um Marienburg“. Wieder eine Pauſe von zwei Jahren, und dann wagte der Dichter 1927 einen kühnen Griff in die Frage raſſiſcher Entſcheidungen mit dem ſeinerzeit heftig angegriffenen Roman„Die Kinder Iſraels“. Nach dem Widukindroman „Verratene Heimat“ war Werner Janſen ſchweigſam geworden, zu einer Zeit,„da ge⸗ wiſſe Konjunkturritter das deutſche Schrifttum mit ihrem betriebſamen Geſchwätz herabwür⸗ digten“. Dann ſchenkte er 1938 dem Volke das Buch„Die Inſel Heldentum“, in dem der Ver⸗ ſuch unternommen wird, die Sagenwelt, des germaniſch⸗nordiſchen Kulturkreiſes und die deutſche Vorgeſchichte dichteriſch und lebensnah zu geſtalten. Wir erkennen hier das tiefe Ge⸗ ſetz germaniſcher Tragik in der Vergangenheit. Denn„auch heute noch ſind wir gewohnt, das Heldentum mit einer gewiſſen Tragik zu ver⸗ binden, und der leidlüſterne Pöbel aller Klaſ⸗ fen kann es zumeiſt nicht erwarten, es unter⸗ gehen zu ſehen. Aber dieſe ewigen Untergänge ſfind allzu oft von abenteuerlicher Zweckloſig⸗ keit“, Das Buch baut eine gewaltige Brücke von der Urzeit in die Gegenwart, und es birgt eine ſchwere Fracht zeitlos⸗gültiger Gedanken und Leitworte. Das deutſche Volk hat dem Dichter Werner Janſen viel zu danken: in ſeinem Werke er⸗ heben ſich die abgeſunkenen Jahrhunderte neu und ihr Sinn kündet ſich wieder in der Sprache und in den Geſchicken unſerer Tage. Oskar Bischoff Joheinn-Strauſ-Werke Orcheſterkonzert der Muſikhochſchule Den beiden markanteſten Vertretern der Tanz⸗Strauß⸗Dynaſtie, Johann dem Erſten und Johann dem Jüngeren, war dieſes Konzert der Städtiſchen Hochſchule gewidmet. Damit wurde dieſer Konzertabend zu zwei Mu⸗ ſizierſtunden, denen ſich der vo beſetzte Muſen⸗ faal des Roſengartens mit dankbarer Freude ergab. Chlodwig Rasberger, der das große Hochſchulorcheſter einſetzte. hatte aus den be⸗ rühmten Werken der beiden Walzerkönige eine geſchmackvolle Folge zuſammengeſtellt, in der die beiden„Prominenten“ des Dreiviertel⸗ taktes, der unſterbliche Wiener Walzer und ſeine 4 7 Frau Intendant spielt für Soldaten Ein Grenzlondihecter erfreut dĩie Truppe/ Die Erfohrungen der Bůühnenleiterin wir das Luſtſpiel Ein ganzer Kerl' von Fritz Peter Buch infzenieren, und in der nüch⸗ ſten Zeit wollen wir es auch mit Goldonis Unweit der Grenze, in der rheiniſchen Pa⸗ pier⸗ und Tuchſtadt Düren, ſteht ein junges aufſtrebendes Theater, das von einer Frau* leitet wird. Im Oktober 1937 hat Frau Dr. Erna Schiefenbuſch das Stadttheater über⸗ nommen, das damit ſeit langer Zeit wieder ein feſtes Enſemble erhielt und abwechſelnd mit der Duisburger oder der Aachener Oper beſpielt wird. Das Kammerſpielhaus bietet den geeig⸗ neten Rahmen für die gepflegten und fein durchgefeilten Aufführungen, die niemals auf grobe und laute Wirkungen ausgehen. Es iſt ein Theater, das von dem Idealismus und dem ſicheren Können der jungen Intendantin und von der Spielfreudigkeit und dem Arbeitseifer der jungen Schauſpieler getragen wird. Der ſtarke Widerhall der Aufführungen und der ausgezeichnete Beſuch des Hauſes geben ſchon die Beſtätigung, daß hier lebendige Kunſt ge⸗ macht wird, die zum Erlebnis wird. Als Grenzlandtheater erfüllt das Dürener Schaufpielhaus ſeine beſonderen kul⸗ turellen Verpflichtungen und ſeit Dezember 1939 iſt es nun auch als Fronttheater tätig. Nicht eine Frontbühne in dem Sinne an⸗ derer Bühnen, die die Soldaten in ihren Stel⸗ lungen beſuchen. „Wir haben es vielmehr ſo eingerichtet“, er⸗ zählt die Intendantin,„daß die Soldaten zu uns kommen oder daß wir uns auf halbem Weg entgegenkommen. Zwei⸗ bis viermal in der Woche geben wir hier im Stadttheater ge⸗ ſchloſſene Vorſtellungen für die Wehrmacht und mindeſtens an zwei Tagen der Woche fahren wir nach Jülich hinüber und ſpielen dort in einem Saal, der von der Stadt' bereitgeſtellt wurde, für die Soldaten. Ab und zu machen wir auch Abſtecher in klei⸗ nere Grenzorte. Es ſind da oft recht primitive Säle, die noch nicht einmal eine Bühne haben, nur ein Podium, das hergerichtet werden muß. Sie können ſich vorſtellen, welch ſchnelle Einfüh⸗ lungsgabe das für den Bühnenbildner und für die Schauſpieler mit ſich bringt.“ „Wie bauen Sie nun Ihren Spielplan auf? Es iſt doch gewiß ſchwierig, die Stücke ſo aus⸗ zuwählen, daß ſie bei dem Ihnen ganz unbe⸗ kannten„Publikum' Anteilnahme finden— bei den Soldaten, die aus allen Stämmen, aus allen Bildungsſchichten und Lebenskreiſen zu⸗ ſammengewürfelt ſind.“ „Wir haben zunächſt— um ſicher zu gehen— Hinrichs herzhaftes Volksſtück Wenn der Hahnkräht' mit nach Jülich genommen und nun ſeit Dezember bereits zwölfmal geſpielt. Die Refonanz iſt ausgezeichnet. Zetzt werden böhmiſche Schweſter, die Polka, dominierten. Recht ſchmiegſam den Intentionen ſeines Lei⸗ ters folgend, betonte das Hochſchulorcheſter den konzertanten Vortrag. Andere ausgeſuchte Stücke, wie die einleitende Ouvertüre zum „Zigeunerbaron“, der Marſch aus dem„Luſti⸗ gen Krieg“, der„Aegyptiſche Marſch“ und als Schlußpunkt der eine Wiederholung erfor⸗ dernde„Radetzky⸗Marſch“ vermittelten der Dar⸗ bietungsfolge eine angenehme Auflockerung. Im vokalmuſikaliſchen Teil mit den„Dorf⸗ ſchwalben“ und„Frühlingsſtimmen“ ſteigerte ſich die des Hauſes durch das ganz ausgezeichnete Können der Koloraturſopraniſtin der frmine Oper, Clara Ebers. Die Künſtlerin erſang ſich im wahrſten Sinne des Wortes die Herzen ihrer begeiſterten Zuhörer, die 3 denn auch eine Wiederholung(„Früh⸗ lingsſtimmen⸗Walzer“) abnötigten. Hanns German Neu. oie Senn GliCKSSligleiten von Roland Betsch Copyright by G. Grote, Verlag, Berlin — —— 50. Fortſetzung „Sie iſt— nicht—— weit— Markus.“ „Mein Leben!“ ſchreit er hinaus,„ich ſage nicht zuviel, die Mutter Gottes ſoll mich hören.“ „Oben an Bord iſt ein Rumpeln und Toben, was iſt denn los, Kennerknecht dreht die Netz⸗ winde, jetzt gehen die Balken hoch, lebendiger rauſcht das Waſſer. „Was iſt denn los?“ „Das Netz. Er holt das Netz hoch—“ „Bin ich verrückt, ich hörte jemand ſchreien.“ „Ja“, ſagt Markus,„jetzt habe ich den Ken⸗ nerknecht rufen hören. Komm hinauf.“ Auf Deck iſt es ſtill, nur der Wind randaliert durch die Drahtſeile, ein Summen wie von Bienenſchwärmen. „Jetzt iſt es Zeit. Komm hinauf, du kannſt mit hinausfahren.“ Markus tapſt nach oben und reibt ſich die Augen, ein Bär, ſonſt nichts, wankend und halb gebeugt. Ich folge nach, plötzlich ſind viele Sterne am Himmel. Wir klettern über die Reling ins Beiboot, verdammt, iſt das eine glitſchige Näſſe, wer hier ausrutſcht, kann ſein letztes Vaterunſer beten. Kennerknecht macht ſich am Netz zu ſchaf⸗ ſen, ich höre ihn fluchen und wettern. „Markus“, ruft er,„zieh auf! Hörſt du nicht, zieh auf, ſage ich, Himmelkreuz—— was iſt denn mit dem Netz——“ 5 Markus packt das Netz an, was iſt denn los, Waſſer klatſcht, der Strom ſchäumt über die Balken. „Anhieven, es hängt etwas am Netz. Markus! Zieh bei!“ o find die Sterne, man kann laum etwas fehen, es iſt dunkel wie in ſieben Säcken. ———— „Markus“, ruft Kennerknecht und in ſeiner Stimme iſt ein verdächtiges Gurgeln,„Markus, hier hängt ein toter Menſch am Netz, ein er⸗ trunkenes Frauenzimmer. Pack zu, das iſt ein verteufeltes Gewicht.“ Sie ziehen ein naſſes Bündel an Bord. Waſ⸗ 15 335 Atem ſtößt keuchend in die bewegte acht. Am Tau ziehen wir uns zum Kutter hinauf, ———5 bringen wir das naſſe Bündel an ord. Ich bin ein vollkommener Narr, ich weiß nicht ein noch aus, was hat ſich denn ereignet, ſind Aale im Netz? Eine Frau, da bleibt kein Zweifel mehr. Da liegt ſie auf den Schiffsplanken, ſie rührt ſich nicht, ſie iſt tot, Gott ſei ihrer armen Seele gnädig. Wer ſo daliegt, iſt tot. „Holt die Lampe“, ſagt Markus. Mir wird—*. mein Herz klopft bis zum Hals herauf. Der Fiſcher bringt die elende Petroleumlampe. Ich leuchte der Toten ins Geſicht. Marlena. Der Wind löſcht das Licht. Deutlich ſah ich die Narbe über der Stirn. „Ja“, ſagt Markus,„die Liebe treibt manche ins Waſſer, es muß was Beſonderes ſein.“ „Markus“, ſage ich und bin merkwürdig feſt und gefaßt,„da liegt Eure Tochter Marlena!“ Wir tragen die Tote in die Kabine, Markus leuchtet ihr wieder ins Geſicht. Lange ſtarrt er in die bleichen, ſtarren Züge, er rührt ſich nicht. Er ſtellt die Lampe neben der Toten nieder und richtet ſich auf. Die Arme baumeln am Körper, der Kopf ſinkt auf die Bruſt. „Fa“, ſagt er„das iſt Marlena. Ich— ich „Mirandolina' verſuchen. Was nun eine etwaige Berechnung der Wirkſamkeit eines Stückes be⸗ trifft, ſo ſind für uns die Wehrmachworſtel⸗ lungen im Dürener Stadttheater ſelbſt ein gu⸗ ter Gradmeſſer. Hier haben wir ausprobiert „Wenn der Hahn kräht', Ein ganzer Kerl',„Die vier Geſellen', auch die Minna von Barnhelm', die„Mirandolina' und Gordonis„Liebeshändel in Chiozza'. Nur Luſtſpiele bisher— der Beſuch des Theaters ſoll die Soldaten ja nicht mit Problemen belaſten, ſondern entſpan⸗ nen— doch Sie ſehen, daß man auch da An⸗ ſprüche ſtellen und durchaus ein höheres Niveau halten kann.“ Zwiſchen Textbüchern, Zeitungsausſchnitten und Zeitſchriften, die ſich auf dem Schreibtiſch ſtapeln, ſucht die Intendantin ein Schreiben heraus, das ſie mir zu leſen gibt. Es iſt der Brief eines jungen Soldaten an den Schauſpie⸗ ler V. nach einer Wehrmachtaufführung von „Liebeshändel in Chiozza“. „Lieber Kamerad“, iſt da zu leſen, Sie wer⸗ den ſich vielleicht wundern, daß ein Soldat an Sie ſchreibt.— Ich habe Sie vorgeſtern von der Orcheſterloge aus beobachtet und habe mich gefreut, mit welch jugendlichem Uebermut und Unbekümmertheit Sie ſpielen. Es iſt ein gro⸗ ßes Erlebnis, wenn man nach ſechs Wochen Po⸗ ien(das bedeutet Dreck und Schmutz) wieder einmal ein nettes Theaterſtück, was wirklich von den Schauſpielern mit Liebe geſpielt wird, fehen kann. Ich bin reichlich verwöhnt, da ich Berliner bin, aber ich kann aufrichtig ſagen, daß das, was die Bühne bietet, wirklich gut iſt. Sie werden ſich wundern, daß ich gerade Ihnen das ſchreibe. Das hat ſeinen guten Grund. Weil Sie in dieſem Stück den trotzköpfigen Jungen ſpielen, in den man ſich ſo richtig hineinver⸗ ſetzen kann, wenn man erſt 24 Jahre alt iſt, und, weil uns ein nicht allzu großer Altersunter⸗ ſchied trennt, habe ich an Sie geſchrieben. Ich nehme an, daß Sie es verſtehen werden, wenn man ſo ſeinen Dank ausſprechen möchte für die netten Stunden. Es wäre nett, wenn Sie auch einmal ein paar Zeilen für mich übrig hätten.“ Solch Dank macht viel Müh und Arbeit wett. Es gibt den Schauſpielern immer wieder neuen Antrieb, wenn ſie auf ſo viel Anteilnahme ſtoßen und ſolch lebendiges Mitgehen ſpüren. Rührende Dankbarkeit der Soldaten ſpricht ſich hier aus, und das iſt der ſchönſte Erfolg für ein Theater an der Grenze..-H. bneemparmwrnr rhg oanttMeet Hl drman Künstler aus ludwigsheien im Kunstverein Der Mannheimer Kunſtverein zeigt eine Schau von Gemälden, Aquarellen, Zeich⸗ nungen und Keramiken, die mit einer Aus⸗ nahme von Künſtlern aus Ludwigshafen ſtam⸗ men. Die Ausnahme bilden die Werke des Mannheimer Malers Otto Angſt, der farben⸗ kräftige, zum Teil im Ton recht harte Land⸗ ſchaftsbilder beiſteuerte, die— beſonders in den Schneelandſchaften— eine glaſige Atmo⸗ ſphäre aufweiſen. Otto Ditſcher malte ſtim⸗ mungsvolle Schneelandſchaften, zeigt daneben aber auch, daß er vom Porträt(Jüngling mit Speer) etwas verſteht, während ſeine Aqua⸗ relle nicht immer ganz das Niveau der Oel⸗ bilder erreichen. Von Erich Schug ſehen wir neben einigen Porträts leidenſchaftlich bewegte Landſchaften. Duftig und geſchmackvoll gemalt hätte ſie nicht erkannt,—— aber—— an— der Narbe——“ Ich beuge mich zu Marlena nieder, ganz nahe betrachte ich ſie, ſeltſam, einen toten Menſchen zu betrachten. Ich will ihr einmal über das Geſicht fahren, und durch die naſſen Haarſträh⸗ nen, wie ſonderbar. Eine Hand iſt zur Fauſt geballt. Stein, denke ich, eins zwei drei Stein; wenn ich jetzt Schere mache, hat ſie gewonnen; wie ſonderbar. „Wir wiſſen nichts, Markus, wir wiſſen rein gar nichts. Hört zu, ſie kannte einen Steuer⸗ mann, jawohl, Max mit Namen; der nahm ein rohes Ei in die Fauſt—— „Ein Wort noch“, brüllt Markus fürchterlich in die Racht,„ein einziges Wort nur, Marlena!“ Töricht von Markus, ſo zu ſchreien. Wer tot iſt, ſpricht nicht mehr. Der Tod iſt ſtumm, und blind, und taub. Nein, wer tot iſt, Markus, der iſt unheimlich weit fort von uns. „Sie war bei den Goldwäſchern, Markus. Viel Gold liegt im Rhein, man kann reich werden.“ Ich beuge mich zu der Toten nieder und neſtle an den naſſen Kleidern. Ein Beutelchen kommt zum Vorſchein. her, Markus, das iſt Gold, lauteres old.“ Es iſt plötzlich Sommer geworden, das Korn wird gelb, die Früchte reifen auf den Bäumen, man ſollte nicht vor Gräbern ſitzen. Wir haben Marlena begraben. Sie kam zur Welt und irrte umher. Sie ſang Gaſſenhauer und ertrank im Rhein. O meine Freunde. Viele Millionen Aale wandern durch das Weltmeer, ſie folgen einem dunklen Ruf. Wer um Gottes Willen ruft ſie denn? In der Nähe von Germersheim haben wir Marlena begraben, da ſitze ich allein vor dem Erdhügel, und der Sommer ſtürmt über das Land. Auch Urſula iſt tot, einmal lebte ſie, ihr Lachen ging mit dem Teufel ſpazieren. Viel Glück über dich und Wolf Hagen, mit dem du Waen feierteſt. 2 an muß vergeben und vergeſſen können, Kulturarbeit in der Slowakei. Der am 14. März, dem Tage der Proklamierung ind die in warmem Farbton gehaltenen Wie⸗ en⸗ und Waldbilder von Wilhelm Vorholz, eſſen Zeichnungen dieſelbe riſche verraten. Glückliche Kompoſition und Fichtverteilfing 14 zeichnen ſeine Aquarelle aus, intereſſant ſind Unſ verſchiedene Aktſtudien. Ein Erzähler iſt Willy Weber: er zeichnet mit dem Hane und mit ſtarken Farbgegenſätzen Epiſoden aus dem 0 bäuerlichen Leben, ſeine Bilder ſind deshalb⸗ T. Garr gefällig und jedermann anſprechend durch die Die 4. Int Leuchtkraft der Farben. Auch ſeine Zeichnun⸗ reichte 8 gen hinterlaffen durchaus denſelben Eindruck. Höhe f Ehriſtian Kröwerath bevorzugt Flußmo⸗ gani tive, die wie hinter einem dichten Nebel ge-⸗*55 di ohne jedoch laſtend zu wir⸗ Schlußtag die legen erſcheinen, ken und Robert Seſſig tritt mit flott ge: Ski⸗ und Eis malten Aquarellen hervor.— Geſchmackvol in mmen. Al den Farben ſind die Keramiken(Teller, Tiſchh einen ausgeze platten, Wandplatten u..) ſowie die Klein⸗ in der Kriee plaſtik! Flohhund von Erika Haſſe.——* Helmut Schul:. HGiäſten die un ſchen Volkes l Im Olymp erweiterten G vorteilhaft vo mittag der To durchgeführt. Samstag auch und Joſef J ein. Da der S tend mit dem war, brachte d Joſef Jennen Die Erfolge b wie vor auf und daß Joſef ter nahe Welt Ueber den ten Torlaufha 200 Meter Hi ſechs zugelaſſe in dem ſcharfe Cranz und Liſ von den deutischen Bühnen 4 „Die Rheinlandtragödie“, ein Drama um die Niederringung der Separatiſten in der Zeit der Rheinlandbeſetzung von Paul Joſeph Cre⸗ mers, wurde vom Stadttheater Dortmund ur Uraufführung erworben, die im Frühjahr fialtfinden wird. Im Deutſchen Nationaltheater Weimar wird Max Geiſenheyners neues Schauſpiel „Blücher“ ſeine Uraufführung erleben. „Die ſoeben in Frei—5 i. Br. zur Urauf⸗ führung gelangte Komödie von Gogol⸗ Streicher Die Brautfahrt zu Petersburg“, wurde vom Wiener Burgtheater zur Auffüh⸗ rung erworben. 4 Am 7. Rg findet in Chemnitz die Urauf⸗ führung des neuen Schauſpiels„Maria von Schottland“ von Hanns Gobſch in Anweſen⸗ heit des Dichters ſtatt. 5 ————— Kopien von Bruckner⸗Sinfonien 3 5 W 4 4 . 14 43 3 45 gefunden. In Wien wurden vor kurzem er Liſa durch Zufall handſchriftliche Kopien von der 4. er nur, ſechs und 6. Sinfonie Anton Bruckners aufgefunden. Cranz. Die F Die Entdeckung hat infofern bedeutenden Wert, Hang das Pech — ſchlechtere Zeit lin Liſa Reſch Reſch hatte alſ. Cranz Torlauf Aber die J etwas nervös, zwei Stürzen — als ſich in beiden Abſchriften Bemerkungen von der Hand Anton Bruckners befinden. Pro⸗ feſſor Heinrich Damiſch, der in den Mittei⸗ lungen der von ihm geleiteten Wiener Akade⸗ miſchen Mozartgemeinde von dem Fund Kennt⸗ nis gibt, wurde von den Beſitzern der Manu⸗ ſtripte das Vertrauensamt übertragen, für die wiſſenſchaftliche Auswertung der Manuſkripte Sorge zu tragen. 1 Das Schickſal der deutſchen Rück⸗ wanderer im Film. Reichsminiſter Dr. Goebbels hat der Wien⸗Film die ehrenvolle Aufgabe geſtellt, in einem Film die Heimkehr der Rückwanderer in das Großdeutſche Reich zu zei⸗ gen. Die Geſtaltung des Films liegt in den be⸗ währten des Regiſſeurs Guſtav Ueickg* und des Dichters Gerhard Menzel, die auch Im Männer gemeinſam den Film„Mutterliebe“ geſtalteten. Zur Planung des Films iſt unter Leitung des ſtellvertretenen Produktionschefs der Wien⸗ Film Erich v. Neußer eine Aufnahmegruppe mit Guſtav Ucicky und Gerhard Menzel in die befreiten deutſchen Oſtgebiete unterwegs. 4 kunden vom e Geſamtzeit vo erreichen. Er kürzlich gegründete Kulturrat beim ſlowakiſchen Miniſterpräſidium beſchloß die Verleihung ſlo⸗ wakiſcher Staatspreiſe für Wiſſenſchaft, Kunſt und Litergtur. Dieſe Preiſe werden alljährlich des ſlowakiſchen Staates, zur Verteilung ge⸗ langen. Erfolg der Fahlan⸗ der“ in Gera. Die Oper„Magnus Zahlan⸗ in der Er der“ von Fritz von Borries wurde Türzlich 5 bilden am Reußiſchen Theater in Gera erſtaufgeführt. Walſch, Pfeiff. Das Werk fand unter der muſikaliſchen Leitung von Georg K. Wenkler und in der Inſzenierung von Rudolf Scheel eine überaus begeiſterte Aufnahme. roni ein Feld Ehre machen! zn dem im der großen Sprunglar dorfer Joſef 2 war der Leiſtr erſten, Weiler knapp. Jewei Punkte die Rä der Sieger v⸗ Platz. Wdie beſten 2 ſter) und Cif es liegt eine gewiſſe Größe im Vergeben und im Vergeſſen, nur die Lumpen ſind unverſöhn⸗ lich und voll nie erkaltender Rachſucht. Marlena, deine Schuld iſt geſühnt, die milde und große Hand der Welt hat ſie ausgelöſcht. Ich gehe und bevor ich gehe, will ich dir meine Roſen von Schiras geben. Zehntauſend Roſen von Schiras, Marlena, braucht man für ein einziges Fläſchlein; wenn du noch lebteſt, dun könnteſt David Häutle fragen. Ich habe ſie ſorg⸗ Mä ſam gehütet, nun will ich ſie dir ſchenken. 5. Ich fahre in den Sommer hinein, an einem, ger Meinhold Kornfeld ſetze ich mich nieder und warte, bis der Abend kommt. Ich höre Drehorgeln ſpie: len und Trompeten blaſen und Schellen bim⸗ erut eine fröhliche Katzenmuſik lärmt zu mir erüber. 4 Aha, in Germersheim iſt eine kleine Trödel«⸗ Ehl ſchn keine großartige Sache mit Dampfkarufſ: ell und Zirkus und Berg⸗ und Talbahn, nein, Bei der X. nur ein kleiner Jahrmarkt, ein beſcheiden bun⸗ woche empfing tes Treiben mit einem einſtöckigen Karuſſell, führer die zun einer Schiffſchaukel und allerlei Verkaufsbuden. nalen Winterſ Mein Motorrad ſtelle ich an eine alte Fe⸗ menen Ehreng ſtungsmauer und miſche mich in den heiteren Garmiſch⸗Paxt Trubel. onnte den Ge niſchen Botſche chen Generalk K 4 eite erzielte der dank v Auch wandernde Artiſten haben aufgeſchlagen, das n Ley“.———* Athleten, Seiltänzer und Parterreakrobaten. Generalkonſul Es wird dunkel, alle Buden und Spaßmache⸗ Erſten Legati reien entfalten ihren Lichterglanz. wien), den Obe Was will ich auf dem Jahrmarkt, ich habe Legationsſekre nacoſſa, das i nationalen Ol präſidenten de⸗ Miniſterialrat des rumäniſche den Generalſel komitees, Gene reiche führend roblemen, man weiß, daß ſie Raupen und Schnecken und Maden betreffen, durch Schriften müßten große Ideen Verbreitung finden, alles in allem iſt es an der Zeit daß ich nach Hauſe zurückkehre, daß ich— Da iſt ein Wahrer Jakob, Stimme klingt wie eine roſtige Ka Pläne vor. Ich beſchäftige mich mit ——— eine tobende ürangel. Er. vertauft gerade Hoſenträger, er macht ein Bom⸗ Staat und We bengeſchäft und ſchwätzt dem Teufel beide er des Reichs Ohren ab. führer Lorenz, Miniſterpräſid Doch, ich muß nach Hauſe, ich darf nicht län⸗ ger zögern, ich habe Herrn Berghaus ver⸗ neke, General leutnant Andr der Wehrmach ſprochen, daß ich———(Fortſetzung folgt) Sport und spiel montag, 5. Jebruar 1940 lar 1940„Hakenkreuzbanner“ ſenen We⸗ 6 HGhamzboller Ausklang in Carmiich⸗Bartenkirchen 7 4 un 24 G 444 W inh Berlin, 4. Februar. ind* W lie— Reichsſportführer von Tſchammer und Oſten ain f Unſer Weltmeiſter Chriſtl Cranz und„peppi“ Jennewein dreifache Sieger Joſef Weiler gewinnt den Sprunglauf 53 73 ans 43 s n elegramm gerichtet: 13 70 0 9(EBisener Berishig in Garmiſch anweſenden ausländiſchen Preſſe⸗ nationalen Winterſportwoche wohl ſagen dürfe, 3 5 une ee en. Führer, Eröffnung id deshalb⸗ T. Garmiſch⸗Partenkirchen, 4. Februar. vertreter begrüßen. daß daß der 4. internationalen Winterſportwoche in den urch die Die 4. Internationale Winterſportwoche er. Der Reichsſportjührex dankte den Ehrengäſten R ſein 7 4 ittler zwiſchen Oiympiabauten zu Garmiſch⸗Partenkirchen. Es Zeichnun⸗ reichte am Sonntag ihren Abſhluß und für den Beſuch der IV. Internationalen Win⸗ 3 ge. ſind 500 Wettkämpfer verſammelt, darunter Höhepunkt zugleich. Die hervorragende Or⸗ des 5— e 3—*5 •„n 5 17 Reiches, der Partei und der Wehrmacht trotz goſlawen, ngarn, umänen, ul⸗ Ah e ve en.hrb. n Sen d Fiot knon drughenneiz denprels fei.gehen dantneh 2 t flott 45 Snund Eis⸗Stadion zu einem guten Ende ſollte kein Abklatſch der Olympiſchen Wintr⸗ bDon Dr. Goebbels gebiet. Sie grüßen durch mich den mackvol in lommen. Alle drei Veranſtaltungen wieſen lämpfe ſein, ſondern den Beweis erbringen, Das Eishockey⸗Länd W herrn des deutſchen Sports. Erprobte ehrliche 155 2 eeeichnelen Beſuch auf. Eo fah hie daß trotz des ſchweren Kampfes, in dem das Das Ei hockey⸗Länderturnier führte nach dem Sportfreundſchaft harmoniſ ller, Tiſch⸗ in! der Kriegszeit ausgetragene riehe deutſche Volk ſteht, ein Kulturgut wie die Lei⸗ überraſchenden Ausſcheiden Deutſchlands nach Durchführung aller eranſtaltungen. Die deut⸗ die Klein⸗ eanen been. besübungen auch während des Krieges gepflegt einer:3⸗Niederlage durch Ungarn die bei den ſchen Wettkämpfer ſind glücklich, auch im Kriege .——— hinon den vielgninen werden kann. Das ſei ſportlich ein Riſiko ge⸗ Ausſcheidungsſpielen als Sieger hervorgegan⸗ ihre Leiſtung unter Beweis zu ſtellen und im scnuln. Giäſten die ungebrochene Lebenskraft des deut. weſen, aber dank des Entgegenkommens der genen Mannſchaften vom Proiettorat Böhmen⸗ Sport ihre Kraft zu kommende Taten zeitzen ſchen Volles bewies. deutſchen Wehrmacht ſei es gelungen, für die Mähren und Ungarn im Endſpiel zuſammen. zu dürfen. un Dihhmpia⸗Skiſadion- dis zich in feiner 35 n mit:0(30, . 75 v. H. wann ſo Tu drama um 3 ihit norfent 91 4 die Wehrmacht geſtellt, und die beurlaubten Eh v on Reich s— bit 5 r Dr. Gebieismeiſiexichaften L◻ Elslanz in der Zeit 5 0 801 n W Ri Soldaten hätten nach nur kurzem Training mit Goebbels. Das Treffen war eine ziemlich in Manaheim oſeph Cre⸗ 4 iin In konauf keugen ſich wie am erfolgreichem Kampfgeiſt die deutſchen Farben einſeitige Angelegenheit. Die Ungarn ſpielten Dortmund nat deder Wet renz vertreten. Der Reichsſportführer bei weitem nicht in der Form wie gegen Auch der Winterſport nimmt im Rahmen der 1 Frühjahr eef ennewein in die Slegerliſte. dann den ausländiſchen Teilnehmern, Deutſchland und außerdem wurde ihr beſter geſamtſportlichen Erziehung der Hitlerjugend rd mds der Sieg im Torlauf auch die in ehrlicher Freundſchaft ihre Beteiligung Stürmer Miklos ſcharf bewacht, ſo daß er mit einen breiten Raum ein. Tauſende von Jun⸗ eimar nibem Sieg in der alpinen Kombination zugeſagt und vor allem ihre Zuſage auch ein⸗ ſeinen zahlreichen Angriffen nicht ganz durch⸗ gen und Mädeln beziehen alljährlich ihre Win⸗ Schauſpiel ewoche Göriat Eranz imd gehalten hätten. Mit dem Dank verband der kam. Die Tſchechen hatten das Spiel durchweg terlager in den Bergen. Neben dem Skiſport 'en. Joer Jennewein einen dreifachen Triumph Reichsſportführer die Verſicherung, daß Deutſch⸗ in der Hand und aingen durch Drobey, Kucera wird vor allem aber auch der Eislauf in grö⸗ 6 7 DielErxſolge bewieſen, daß Ehriſtl Cranz nach lach W 3 35 A ene doppelt und drei. und Pacalt ſchon gleich im erſten Drittel 30 ßerem Rahmen betrieben. entshn, he er Laihunem zeht kömpfe habe hewieſen, wie zichtig dieDurch leidiften bie Ungarn ezwas beſfer, ſo deß werz! Goedieh ſens die Liſhn ver Befumhen woet ur Auffüh⸗ und daß Joſef Jennewein auch in dieſem Win⸗ führung dieſes mhnleie riliche eidigten die Ungarn etwas beſſer, ſo daß Pergl Gebiet ſtets die Leiſtung der Geſamtheit wertet eer nahe Weltmeiſterſchaftsform beſitzt. auch im Kriege Sweſtzei. Der Reichsſpori⸗ ieb den Mazbaren 93.r. 5 Zrde 75 7 110 „ 0* 1 at, gerade auf de ebiet des Eislaufſports die e n Anweſen⸗ 200 Meter Höhendifferenz gingen zunächſt die Sulerf————— fall————— 1 15 4 Die S itlerjugend ebenfalls große Aufmerkſamkei —5 ſch ier brit Mittelläuier Heermann überra and 4323 Samstag, 10., und Sonntag, 11. Fe⸗ nfonien Lranz und Liſa Reſch zwiſchen den Flaggen lie⸗ 1 0 bruar werden nun im Mannheimer Eisſtadion vor kurzem von der 4. ufgefunden. nden Wert, emerkungen inden. Pro⸗ den Mittei⸗ ener Akade⸗ Fund Kennt⸗ der Manu⸗ zen, für die Manufkripte ſen Rück⸗ niniſter Dr. ehrenvolle eimkehr der eich zu zei⸗ tav Ucick el, die au geſtalteten. 4 Leitung des der Wien⸗ ahmegruppe enzel in die wegs. hakei. Der ſlowakiſchen leihung ſlo:⸗ chaft, Kunſt n alljährlich oklamierung rteilung ge⸗ Fahlan⸗ ius Zahlan⸗ irde kürzlich ſtaufgeführt. hen Leitung inſzenierung begeiſterte maeemeee ergeben und unverſöhn⸗ icht. it, die milde iusgelöſcht. ich dir meine uſend Roſen 1 ian für ein. )lebteſt, du habe ſie ſorg⸗ ſenken. n, an einem, warte, bis orgeln ſpie⸗ chellen bim⸗ irmt zu mir eine Trödel⸗ Dampfkaruſ⸗ lbahn, nein, cheiden bun⸗ 'n Karuſſell, rkaufsbuden. ne alte Fe⸗ den heiteren ufgeſchlagen, zmacher und akrobaten. Spaßmache⸗ rkt, ich habe ge mich Raupen und rch Schriften finden, alles nach Hauſe 4 ine tobende ürangel. Er ht ein Bom⸗ eufel beide in den be⸗ mit ferten. Liſa Reſch lag vom Abfahrtsrennen her nur ſechs Zehntelſekunden hinter Chriſtl Cranz. Die Freiburgerin hatte aber im erſten Gang das Pech, zweimal zu ſtürzen und ſo eine ſchlechtere Zeit(85,6 Sekunden) als ihre Riva⸗ lin Liſa Reſch(82,5 Sek.) zu erzielen. Liſa Reſch hatte alſo die Chance, diesmal vor Chriſtl Cranz Torlauf und Kombination zu gewinnen. die Partenkirchenerin, wahrſcheinlich etwas nervös, verdarb ſich dieſe Chance mit zwei Stürzen im zweiten Durchgang, infolge deren ſie 99,5 Sekunden benötigte, während Chriſtl Cranz mit 67 Sekunden die Beſtzeit der Frauen lief. Wieder einmal gelang es der deutſchen Spitzenläuferin, durch eine geſchloſ⸗ e Energieleiſtung den faſt im Entſchwinden riffenen Sieg zu retten. Feine Leiſtungen man bei den Nachwuchsläuferinnen Hilde⸗ ufe Gärtner und Helga Gödel, die jeweils hinter Ehrift Cranz die Plätze unter ſich ausmachten. Im Männer⸗Torlauf vollbrachte Joſef Jenne⸗ wein in beiden Durchgängen mit 68,6 und 68,2 —— S—=— ler geweſen, wenn er ſich nicht im erſten Durch⸗ funden im zweiten Durchgang lief der Arlber⸗ ger Pfeiffer die beſte Zeit, aber ſeine 70,5 Se⸗ funden vom erſten Durchgang ließen ihn die Geſamtzeit von Jennewein(136,8) nicht mehr erreichen. Er wurde gut Zweiter vor dem vor⸗ herigen Deutſchen Meiſter Willi Walſch. Drei Arlberger eroberten alſo die erſten drei Ränge. Erwartungsgemäß erwieſen ſich die drei Ita⸗ liener Marcellin(achter), Chieroni(zehnter) und Zanni(vierzehnter) als die ſchnellſten Aus⸗ länder. Ign der Ergebnisliſte der alpinen Kombina⸗ tion bilden die ſechs erſten mit Jennewein, Walſch, Pfeiffer, Wörndle, Lanſchner und Chie⸗ roni ein Feld, das auch einem Fisrennen alle Ehre machen würde. In dem im Anſchluß an den Torlauf auf der großen Olympiaſchanze durchgeführten 4 Sprunglauf ſah man den jungen Oberſt⸗ bdorfer Joſef Weiler als Sieger. Allerdings war der Leiſtungsunterſchied zwiſchen den drei erſten, Weiler, Eisgruber und Mair denkbar knapp. Jeweils trennten nur drei Zehntel Punkte die Ränge untereinander. Gregor Höll, der Sieger von Villach eroberte den vierten Platz. 325 beſten Ausländer waren: Bucarek(ſech⸗ ſter) und Ciſar, beide Protektorat Böhmen⸗ Mähren. Im zweiten Durchgang ſtürzten die Sprin⸗ ger Meinhold und Wein ſchwer. Die größte Weite erzielte Mair mit 78 Meter. ber dant des Belbsworlſünters un die hrengqhie und Aktlven Bei der IV. Internationalen Winterſport⸗ am Samstag der Reichsſport⸗ führer die zum Abſchluß der IV. Internatio⸗ nalen Winterſportwoche nach Garmiſch gekom⸗ nmenen Ehrengäſte im Feſtſaal des Kurhauſes Garmiſch⸗Partenkirchen. Der Reichsſportführer lonnte den Geſandten Chvalkopſty, den rumä⸗ niſchen Botſchaftsrat Brabetzianu, den italieni⸗ Generalkonſul Pittalis, den ungariſchen Erſten Legationsſekretär Circovic(Jugoſla⸗ wien), den Oberſtleutnant Dubravee(Slowakei), ionsſekretär Neicov(Bulgarien), Graf Bo⸗ nacoſſa, das italieniſche Mitglied des Inter⸗ nationalen Olympiſchen Komitees, den Vize⸗ räſidenten des ungariſchen Olympiakomitees, Miniſterialrat Dr. Prom, den Generalſekretär woche empfing omitees, ktor Kol eiche führende Perſönlichkeiten aus Partei, Staat und Wehrmacht, unter ihnen als Vertre⸗ er des Reichsaußenminiſters ⸗Obergruppen⸗ ührer Lorenz, den Reichspreſſechef Dr. Dietrich, rf nicht län⸗ 4 Miniſterpräſident Siebert, Generalmojar Rei⸗ eghaus ver⸗ tung folgt. 3 neke, General der Flieger Wachenfeld, General⸗ 4 mant Andrae und viele andere hohe Offiziere der Wehrmacht, ferner die in ſtattlicher Anzahl Sekunden eine ſehr ausgeglichene Leiſtung. Da⸗ bei wäre der kleine Arlberger wohl noch ſchnel⸗ ang mehrfach verkantet hätte. Mit 66,7 Se⸗ waldhof ſtartet ſiegreich zu den„Endſpielen“ um Badens Jußball⸗Meiſterſchaft (Eigener Drahtbericht) E. Achern, 4. Februar. „Als Krönung des Ehrgeizes und der Spiel⸗ tüchtigkeit der Raſenſpieler, die auf eine un⸗ unterbrochene zweijährige Siegeslaufbahn zu⸗ rückblicken können, hat Achern ſich die Berech⸗ tigung erworben, ſich an den Spielen um die badiſche Kriegsmeiſterſchaft zu beteiligen. Als Auftakt dieſer Rundenſpiele war es der SV Waldhof, der erſtmals die Reiſe in die Hornis⸗ grinde⸗Stadt antreten mußte, wo ſeine Mann⸗ ſchaft ſchon bereits am Samstagabend Quar⸗ tier bezogen hatte. Große Spannung ging dem Treffen voraus, hatte ſich doch bisher noch keine Mannſchaft mit ſo einem Namen und von ſol⸗ chem Ruf in Achern eingefunden, und ſo, um⸗ ſäumten über 1000 Zuſchauer das Spielfeld, als ſich die beiden Mannſchaften in nachſtehen⸗ der dem Schiedsrichter ſtelltenn: SV Waldhof: Drays; Schneider, Siegel; Range, Heermann, Meier; Siffling 4, Fanz, Erb, Billmeier, Günderoth. Vf R Achern: Rapezius; Frey, Metzinger; Reis, Breuer, Papp; Wölfel, Neuüron, Brecht Oswald, Brecht Alfred, Boſſelmann. Bei denkbar ungünſtigen Bodenverhältniſſen war es ſogleich vom Anſchuß weg die Gäſteelf, die durch ihr gut abgeſtimmtes Kombinations⸗ ſpiel das Spielgeſchehen diktierte und den Ra⸗ ſenſpielern öfters Leerlaufarbeit aufzwang. Demgegenüber ſtellten die Einheimiſchen gro⸗ ßen Kampfeseifer und ſo kamen die Gäſte erſt nach einer halben Stunde durch Fanz zur :0⸗Führung. Bei dieſem Stande wurden auch die Seiten gewechſelt und nun war es Achern, das im Ver⸗ laufe dieſer Spielhälfte mehr zum Zuge kam. Zunächſt war es aber die Gäſteelf, die in über⸗ raſchender Weiſe in gleichen Zeitabſtänden durch Erb, ein Eigentor und nochmals Erb auf :0 erhöhte. Durch einen ſchön placierten Straf⸗ ſtoß verminderte Achern den etwas zu hoch ausgefallenen aber verdienten Gäſteſieg. Bei der Gäſteelf, die einen ſehr guten Ein⸗ druck hinterließ, war es wie immer Heermann, der als Mittelläufer eine ganz aroße Partie lieferte, während bei Achern die Hintermann⸗ ſchaft den beſten Mannſchaftsteil darſtellte. Dem Schiedsrichter unterliefen einige beein⸗ fluſſende Fehler. Fort mit den engſichen Vereinsnamen e Wien, 3. Februar. Wiens älteſter Fußballklub, der„Firſt Vienna Football Club“ hat jetzt die längſt notwendige Umtaufe vorgenommen. Der Verein, der 1894 ins Leben gerufen wurde, ſetzte ſich ſeinerzeit vorwiegend aus Angeſtellten der Rothſchild⸗ Gärten zuſammen, wobei die Mehrzahl der Mitglieder aus Engländern beſtand. Deshalb erhielt der Verein auch den engliſchen Namen „Firſt Vienna Football⸗Club“. Im Volksmund hießen dagegen die Fußballer von der Hohen Warte die„Heiligenſtädter“, und ſpäter wurde nur noch von der„Vienna“ geſprochen. Als „Vienna“ verſchaffte ſich der Verein auch einen weitgehenden Ruf. Jetzt gibt es keinen„Firſt Vienna Football Club“ mehr, ſondern den „Fußballklub Vienna 1894“. die beſten Hitleriungen und BDM⸗Mädel des Gebiets bzw. Obergaues 21(Baden) antreten, um dort um den Titel des Gebiets⸗ bzw. Ober⸗ gaumeiſters zu kämpfen. Der Meiſterſchafts⸗ titel iſt für drei Eisſportarten ausgeſchrieben: Kunſtlauf(Paar⸗ und Einzellauf), Schnellauf und Eishockey. Dabei werden die Kämpfe im Kunſtlauf in zwei Klaſſen ausgetragen. Der Kunſtlauf gliedert ſich weiter in Pflicht⸗ und Kürlauf. Beim Pflichtlauf ſind die zu zeigen⸗ den Figuren genau vorgeſchrieben. Die drei beſten jeder Klaſſe werden dann im Februar an den Kämpfen um die Deutſche Jugend⸗ meiſterſchaft in Garmiſch⸗Partenkirchen teil⸗ nehmen. Bereits heute werden in Mannheim die erſten Vorbereitungen zu dieſem größten HZ⸗ſport⸗ lichen Ereignis des Winterhalbjahres im Ge⸗ biet Baden getroffen. Die fachliche Leitung der Veranſtaltung hat in Vertretung des zur Wehr⸗ macht eingezogenen ugo Strauß die Obergaufachwartin Lotte Kuban, während die techniſche Leitung in Händen des Stellenleiters für Leibeserziehung im Bann Mannheim(171), Obergefolgſchaftsführer Karl Müller, liegt. Der Mannheimer Hitlerjunge Kurt Sönning hat im Kunſtlauf der Klaſſe& glänzende Aus⸗ ſichten, ebenſo das Mannheimer Paar Anna Deißler— Kurt Ludwig. Mit beſonderer Spannun mn man wohl dem Eishockeykampf der Mannſchaften des Bannes Mannheim und Konſtanz um den Ba⸗ diſchen Gebietsmeiſtertitel entgegenſehen. Der Sieger dieſes Titelkampfes wird dann der ausgezeichneten Eishockey⸗Jugendmannſchaft gegenübertreten. Als Gäſte ſehen wir bei der zeranſtaltung das Deutſ e Jugendmeiſtexpaar -t. Ria Baran— Paul Falk. Die Pauſins kamen, fonzten und. begeiferken Endloſe Beifallsſtürme um das Wiener Meiſterpaar/ Das Eisſtadion am Sonntag ausverkauft/ Zwei hohe Siege des MeEne O. Sch. Mannheim, 4. Februar. Vor 4 Wochen ſprachen die Richter ihr Urteil: 11,67, 11,54 und 11,27 Punkte lautete ihr Spruch. So bewerteten die Männer mit den Filzpan⸗ tinen unſere drei Spitzenpaare im Eiskunſt⸗ lauf. Die drei weltbeſten Paare der glit⸗ zernden Fläche. Wieder gewannen Herber⸗-Baier, reichte es für die Pauſins nur zur„ſilbernen Nadel“ und hatten die„ewigen Dritten“ Koch⸗Roack abermals dieſen Rang weg. Nun, da ſich jetzt auch das berühmte Wiener Geſchwiſterpaar in Mannheim vorſtellte, hatten Südweſtdeutſchlands Sportbegeiſterte das Glück, im Abſtand weniger Wochen dieſe „Eis⸗Trilogie“ zu erleben. * Wie ſchwarze Bänder zog ſich der Strom der Tauſende von Zuſchauern durch die weißgraue, pappige Schneemaſſe gegen das backſteinbraune Friedrichspark⸗Eisſtadion. So war es am Samstag und nicht anders am Sonntag. Alle drängten und ſchoben, alle wollten dabei ſein, wenn die Pauſins ihre Meiſterſchaftskür liefen. Alle wollten auch ſelbſt einmal„Richter“ ſein und Vergleiche anſtellen, wem die Krone gebührt.* Mit Eishockey begann die Programmfolge und mit der„Jagd hinter dem Puck' gab es ein würdiges Finale. Was aber dazwiſchen lag, war ein Erlebnis in der Wortes wahrſter Be⸗ deutung. Schon der Nürnberger Unger machte ſeine Sache ausgezeichnet, er lief mit muſikaliſchem Empfinden, er war gegenüber ſeinem vorjährigen Gaſtſpiel weiter verbeſſert und bewies, daß er genau wie der Mannhei⸗ mer Sönning— beide liefen ein mit viel ſchwierigen Figuren und gewagten Sprüngen durchſetztes Programm— auf Horſt Fabers Spuren wandelt. Auch bei Lydia Wahl wur⸗ den die Hände gerührt, war das Tribünenge⸗ trampel weithin hörbar. Nürnbergs Rollſchuh⸗ Europameiſterin zeigte wieder deutlich, daß ſie ohne Zweifel zu unſerer Spitzenklaſſe gehört. Obwohl ihre Vortragsfolge ſtellenweiſe etwas überhaſtet ausſah, hinterließ ſie dennoch einen vorzüglichen Eindruck. * Ohne Zweifel ſind dieſe drei alle gut, Haupt⸗ nummern in einem Programm abzugeben, und doch fiel ihnen diesmal die nicht ganz dank⸗ bare Aufgabe zu, auf Weltklaſſe vorzube⸗ reiten, oder zwiſchen den Auftritten ſolcher „Kanonen“ zu laufen. 4 Beikall, Muſik und wieder Beifall waren die hörbaren Begleiter Eislaufkunſt, denn wie gebannt und faſt atemlos ſaßen oder ſtanden die Tauſende auf Tribüne und Ränge als dieſe beiden Wiener, Deuter und Künder eines Eislaufſtils wie ihn nur die Stadt an der Donau ihr eigen nennt, liefen... Trunken ſtarrten alle Augen, als Ilſe und Erik über die Eisfläche ſchwebten. Zierlich und graziös ſchien für ſie jede Schwerkraft aufge⸗ hoben. Scheinbar mühelos und mit vollendeter Beherrſchung ihrer Körper liefen ſie ihre Kür. Dabei ſtreng ſportlich und ohne billige Mätz⸗ chen. Sie zauberten mit ihren Pirouetten, Ara⸗ besken und dem Walzer die unſterblichen Wie⸗ ner Melodien aufs Eis, und als der Höhe⸗ punkt, ein„Tanz der Kontraſte“, noch einmal ihre großartigen Einfälle und ihre tänzeriſche Geſchmeidigkeit offenbarte, raſte, trampelte und rief das begeiſterte Publikum unentwegt nach Wiederholung. Und freigebig, wie ſie mit ihren artiſtiſch angehauchten Zugaben waren, war auch das Publikum mit den Groſchen, als ſie ſpäter mit den WHW⸗Büchſen durch die Reihen gingen. Mannheim und Stuttgart ſtanden ſich im Eishockey gegenüber, in einem Spiel, deſſen Ausbeute 10 Tore waren. 8 Treffer erzielten die Mannheimer, obwohl ſie ohne ihre Gar⸗ miſch⸗Reiſenden, Demmer und Feiſtritzer, an⸗ traten. Rödiger, Sleevogt, Ufer und Lintner,„Mannheims Schwinghammer“, ſchoſſen die Tore in einem fairen Spielchen, das für die Schwaben, deren beſten Leute Schweigert und der Torwächter Dobratz wa⸗ ren, zu einem Lehrſpiel wurde. Rein läuferiſch waren die Stuttgarter der MER6⸗Mannſchaft ſchon Klaſſen unterlegen. Mit:1,:0,:1 wurden jeweils die Seiten gewechſelt und Pauſen eingelegt, um das„Blatt Pauſin“ aus . Märchen„Tauſendundeine Nacht“ zu ko⸗ en. X „Das Geſchwiſter⸗Pauſin⸗Gaſtſpiel übers Wochenende beſcherte am Sonntag dem Friedrichspark⸗Eisſtadion einen neuen Zu⸗ ſchauerrekord. Bis hoch hinauf waren die Ränge angefüllt, Kopf an Kopf ſaßen und ſtanden auch die Zuſchauer auf der„Kaffeegalerie“ und da und dort ſah man wie mitgebrachte Stühle und Leitern als Sehhilfe Verwendung fanden. Es war, wie man zu ſagen pflegt, brechend voll und den 8000 hätte die berühmte Steck⸗ nadel nicht zu Boden fallen können. Wie ſchon am Vortag jubelten die Zuſchauer nach jeder Darbietung der„Grinzinger“. Es gab wieder Zugabe um Zugabe, bis ſie auch den Sonntags⸗ beſuchern ihr traumhaft ſchönes Können ganz Leieigen hatten. Auch bei Lydia Wahl und dem Nürnberger Unger kargten die Zuſchauer nicht mit Applaus. Im Eishockey⸗Städtekampf Mann⸗⸗ heim⸗Stuttgart blieb auch im Rückſpiel die MER6-⸗Mannſchaft für die rot⸗weiß⸗blauen Farben erfolgreich. Diesmal hieß es 71(1·1, :0,:0) am Ende der dreimal 15 Minuten. Das Spiel war bei weitem farbiger und tem⸗ peramentvoller als am Vortag ielleicht auch ein Verdienſt der„Eſſig⸗Haas⸗Seite“, die den Stuttgarter„Hoiner“(Schweigert) bei jedem Angriff mächtig anfeuerten. Es wurde aber auch am Sonntag auf dem verlängerten Rücken weit mehr„Schlitten gefahren“ als am Vor⸗ tag. Für Mannheim ſchoſſen Sleevogt(‚9, Lintner, Faber und Weber die Tore, während die Stutggarter durch ihren„Hoiner“ e⸗ im erſten Drittel zu dem Gegentreker men. „Hakenkreuzbanner“ Montag, 5. Februar 1040 erunnt des puns CElobel, Vekert und Anna zetalen Turnkun in vvilendung Der Konſtanzer wird in Mannheim Badiſcher Meiſter im Zehnkampf/ Badens Ceilnehmer für Berlin ermittelt Meiſterſchaftsſpiele Baden: Endſpiele: VfR Mannheim—— Birkenfeld ausgef. VfR Achern— SV Waldhoeff..:4 Mittelbaden: VfB Mühlburg— Karlsruher 7V..2 Phönix Karlsruhe— 1. FC Pforzheim.:2 Südbaden: FC Waldkirch— Freiburger FC kpfl. f. FFC FT/SC Freiburg— TV Emmendingen kampflos für Freiburg Südweſt: Main: FSo Frankfurt— Rotweiß Frankfurt aus Kickers Offenbach— Union Niederrad. 8 SV Wiesbaden— Eintracht Frankfurt. 3 Saarpfalz: TSG 61 Ludwigsh.— Worm. Worms ausg. Gfè Darmſtadt— 1. FC Kaiſerslautern ausg. F 03 Pirmaſens— VfR Frankenthal,:2 g. 0 0 Württemberg: Staffel 1: VfB Stuttgart— VfR Aalen 42 IV Zuffenhauſen— S Feuerbach.:3 SSV Ulm— Stuttgarter SCausgefallen Staffel 2: SpVgg. Cannſtatt— Stuttgart. Kickers:6 Spfr. Stuttgart— Vfe Sindelfingen. 51. Bayern: Neumeyer Nürnberg— FSV Nürnberg:1 1. FC Nürnberg— Bayern München.:0 Schweinfurt 05— BC Augsburg..:2 Jahn Regensburg— 1860 München.:1 Heſſen: Gruppe Süd: VfB Groß⸗Auheim— Dunlop Hanau ausgef. 1860 Hanuar— Hanau 93. ausgef. Kewa Wachenbuchen— Bor. Fulda ausgef. Gruppe Nord: 470 Sport Kaſſel— SV Kaſſelr. Kurheſſen Kaſſel— Tura Kaſſel. Heſſen Hersfeld— SC 03 Kaſſel. Berlin⸗Brandenburg: Viktoria Berlin— Minerva Berlin. Blauweiß Berlin— Hertha⸗BSC Spandauer SV— Berliner SV 92. Lufthanſa Berlin— Elektra Berlin. Pol. SVoBerlin— Un. Oberſchöneweide Brandenb. SC— Tennis⸗Bor. Berlin Schleſien VfB Breslau— Breslau 02. Breslau 06— Hertha Breslan 1. FC Breslau— ATV Liegnitz Vorw.⸗Raſ. Gleiwitz— Spfr. Klausburg Sachſen Konkordia Plauen— VfB Leipzig. Fortuna Leipzig— Tura 99 Leipzig. VfiB Glauchau— SC Planitz „Guts Muts Dresden— Dresdener S Polizei Chemnitz— Spfr. 01 Dresden. BC Hartha— Chemnitzer BG. Mitte SV 05 Deſſau— Spfr. Halllt. 1. SV Jena— Merſeburg 99. Crick. Vikt. Magdeburg— Thür. Weida Vfe Halle 96— SV Gera Weſtfalen Boruſſia Dortmund— Schalke 04. Arminia Marten— Preußen Münſter. Weſtfalia Herne— Vfe 48 Bochum VfBBielefeld— SpVgg. Röhlinghauſen Gelſeng. Gelſenkirchen— Arm. Bielefeld Niederrhein 3 Weſtende Hamborn— Fort. Düſſeldorf Turu Düſſeldorf— Hamborn 07. VfB Hilden— Rotweiß Eſſen:1 abgebr. Rotweiß Oberhauſen— Duisburg 48/99:0 Mittelrhein Mülheimer SV— VfR Köln. 11: Düren 99— Sülz 07.. 1: Alemannia Aachen— Vfe 99 Köln.. 2: Oſtmark: Wacker Wien— Amateure Fiat Wien:2 Admira Wien— Wiener SS. 333 Auſtria Wien— Rapid Wien.:4 Tſchammer und Oſten⸗Kampipahn in Oft⸗Oberjchlenen rg. Kattowitz, 3. Februar Im Mai wird der Reichsſportführer nach Kattowitz kommen und die Einweihung der Tſchammer⸗und⸗Oſten⸗Kampfbahn in Bismarck⸗ hütte, ſowie des Königshütter Stadions vor⸗ nehmen, das nach dem von den Polen hinge ⸗ ſchlachteten Oberturwart Berthold Hildebrandt benannt werden ſoll. Der Reichsſportführer wird dieſe Gelegenheit dazu benützen, um mit den ins Reich heimgekehrten oſt⸗oberſchleſi ⸗ ſchen Turnern und Sportlern Fühlung zu neh⸗ men. 6l⸗Welimeiſterſc a en 1941 in dtanlen Nach dem Ausfall der Ski⸗Weltmeiſterſchaften 1940, die in Norwegen zur Durchführung ge⸗ langen follten, werden die nächſten Welt⸗ meiſterſchaften 1941 vor ſich gehen. Die Ueber⸗ tragung iſt bereits an Italien vergeben. Für das Jahr 1942 erhofft man in Norwegen eine Berückſichtigung, während für die Weltmeiſter⸗ —— — S2——b 3 ——+-◻1e2˖0Sn * S2—.—2N MrsS=12 — ◻2—⏑ S2 2=2 0— 7————*„ ————— ————— 2232 „„»„„ doꝰõ S dꝰ do — ———————— —2 0: 93 — ſchaften 1943 eine Bewerbung von Schweden vorliegt. P. Bl. Mannheim, 4. Februar. Aus einer nach Hunderttauſend zählenden breiten Unterſchicht hat ſich auf Grund von Fleiß und Veranlagung eine Gruppe von Spit⸗ zenturner, die Reichsklaſſe, herausgeſchält, die uns mit freudigem Stolz erfüllt und uns be⸗ rechtigtes Staunen abnötigt. Hochtage dieſer Spitzenklaſſe ſind Meiſterſchaftskämpfe im Kunſtturnen. Wer einen ſolchen Meiſter des Geräteturnens in ſeinen kunſtvollen Bewegun⸗ gen beobachtet, muß ſich ſagen, daß dieſe Uebun⸗ gen ein ökonomiſches und äſthetiſches Meiſter⸗ werk ſind, daß in ihnen trotz der in reichem Maße vorhandenen Schwierigkeit die Schön⸗ heit des Leibes, der Rhythmus und die Linien⸗ führung oberſtes Geſetz ſind; daß ſie die Mei⸗ ſterprüfung ſind für Mut und Willenskraft, für und Tatkraft, für Selbſtbeherr⸗ ung. Die badiſche Reichsklaſſe trat geſtern in der Halle des Turnvereins Mannheim an, um die Badiſche Meiſterſchaft im Geräte⸗ turnen aaszutragen und die badiſche Streit⸗ macht für die Deutſchen Meiſterſchaften der Gaumannſchaften feſtzuſtellen. Zwanzig Tur⸗ ner, darunter einige im feldgrauen Rock, und fünf Turnerinnen traten an. Nach kurzem Ein⸗ turnen, um die Geräte auszuprobieren, wobei ſchon manche Koſtprobe der erwartenden Delika⸗ —— verabreicht wurde, begannen um halb 10 r Die Dorkämpfe mit den Pflichtübungen, denen ſeit ihrer Ausſchreibung die Hauptarbeit galt. Das„Wie“ der Ausführung iſt für die Bewertung aus⸗ ſchlaggebend. Der Stil läßt ſich nicht in eine für alle gültige Form zwingen. Er muß ent⸗ ſprechend dem im gleichartigen Temperament, dem ſtets unterſchiedlichen Körperbau analog der perſönlichen Veranlagung individuell ſein. Verheißungsvoll endet der erſte Gang. Gründliche Vorbereitung, Meiſterung der man⸗ cherlei Haken und Häkchen und hohe Punktzah⸗ len auf der ganzen Front, Im Durchſchnitt werden 18 Punkte erzielt, 6 Turnerkanonen über 19 Punkte. Ganz geringe Abweichungen zeigten die anderen Geräte. Beckert und Stadel kamen am höchſten, auf 19,9 Punkte, Stadel holte am Reck die einzige 20. Nach drei Gängen hatte ſich die Spitzengruppe Stadel, Beckert und Anna, der in Hochform turnte, herausge⸗ ſchält, die das Feld bis zum Schluß anführte. Helr7 Lazek wieder in alter Feiiche Berufsboxkämpfe in Berlin/ Alle Kämpfe wurden vorzeitig beendet Berlin, 3. Februar. Die ſeltene Tatſache, daß ſämtliche Kämpfe vorzeitig beendet wurden, verzeichnete man am Samstag bei einem ausgezeichnet beſuchten Berufsboxkampfabend in der Berliner Deutſch⸗ landhalle. Im Hauptkampf konnte der Schwer⸗ gewichtsmeiſter des Protektorats, Ruda Am⸗ broſz(Brünn) gegen den Europameiſter Heinz Lazek(Wien) nur in der erſten Runde einigermaßen mithalten. Schon in der zweiten Runde geriet er ins„Schwimmen“, und in der dritten Runde ging Lazek zum Generalangriff über. Der Brünner mußte zu Boden, ſtand aber ſofort wieder auf. Ohne erneut getroffen zu werden, ſuchte er abermals die Bretter auf, um ſich zu erholen, verpaßte aber das„Aus“ des Ringrichters. Er war allerdings ohnehin erſchöpft und kampfunfähia. Auch in den beiden Halbſchwergewichtstref⸗ fen gab es..⸗Siege. Jean Kreitz(Aachen) war dem tapferen Karl Marer(Singen) techniſch klar überlegen. Maier, der ſchon in der erſten Runde einen harten Treffer auf die Naſe hinnehmen mußte, hob in der fünften Runde die Hand zum Zeichen der Aufgabe. Der Jugo⸗ ſlawe Mijo Drvaric hielt ſich gegen den Berliner Heinz Seidler zunächſt recht gut, wurde aber bei einem Schlagwechſel in der dritten Runde ſo ſtark mitgenommen, daß er entmutigt die Waffen ſtreckte. In einem Leicht⸗ gewichtskampf fertigte Willi Seißler(Ber⸗ lin) den Prager Boza Haba, der für den er⸗ krankten Meiſter Karl Blaho(Wien) einge⸗ ſprungen war, überlegen ab und ſchickte ihn in der dritten Runde für die Zeit auf die Bretter. Im Schlußgefecht zwang unſer Weltergewichts⸗ meiſter Guſtav Eder(Köln) den jugoſlawi⸗ ſchen Meiſter JIwan Stelcer bereits in der erſten Runde zu Boden. In der zweiten Runde mußte der Gaſt ſogar viermal auf die Bretter, aber erſt in der dritten Runde wurde er end⸗ gültig bezwungen. Rothendurg mieder veranma ter Der frühere Boxſport⸗Veranſtalter Walter Rothenburg, der durch den Schmeling— Neuſel⸗Kampftag in Hamburg und andere Großveranſtaltungen bekannt geworden ift und ſpäter nach Berlin überſiedelte, hat die Abſicht, wieder als Veranſtalter tätig zu ſein. Walter Rothenburg, der vom Berufsverband Deutſcher Fauſtkämpfer wieder als ordentliches Mitglied geführt wird, hat in dieſen Tagen für die mehr als 15jährige Mitgliedſchaft die „Silberne Verdienſtnadel“ des BDỹ erhalten. „Hellas“ Magdeburg und„Alxe“ verün Die große Mannſchaftsprüfung unſerer Schwimmer 1959 Erſt jetzt liegt das genaue Ergebnis der gro⸗ ßen Mannſchaftsprüfung der deutſchen Schwim⸗ mer und Schwimmerinnen 1939 vor. In der Hauptklaſſe ſieht man wieder bei den Männern Hellas Magdeburg und bei den Frauen Nixe Charlottenburg überlegen an der Spitze. Von ſüddeutſchen Vereinen findet man den SV Stuttgart⸗Cannſtatt in der Klaſſe II(Männer), den SV Hof(Bayern) in den Klaſſen II(Männer, VoW), Klaſſe 1 (Frauen, VoW) und Klaſſe II(Frauen, VoW“) und den 1. Wormſer SC Poſeidon in den Klaſſen III(Männer und Frauen, VoW) an der Spitze. Es war nicht leicht für die Vereine, in dem ereignisreichen Jahr 1939 die geſtellten Bedin⸗ gungen zu erfüllen, aber die vorliegenden Er⸗ gebniſſe beweiſen doch, daß man in den Ver⸗ einen vor keiner Schwierigkeit zurückſchreckte. Um den veränderten Verhältniſſen in Zukunft Rechnung zu tragen, iſt für die Prüfung 1940 bereits ein neuer Entwurf ausgearbeitet wor⸗ 8 5 Die Liſte der erfolgreichſten Vereine autet: Männer. Klaſſe 1: 1. Hellas Magdeburg 1345 Prt.; 2 312 Spandau 04 1181,3; Schwaben Stuttgart 1144,4; 4. Stern Leipzig 1137,6; 5. Dresdner SV 117,4:. 14. So Bayreuih 890,6; 18. So Bapreuth 11 299,4 Pket.— Klaſſe 2: 4. So. Stuttgart—1170 794,3; 2. Sg Göppingen 776,5; 3. S Gladbeck 1913 768,8: 98 433,4. Kl 23. Caſſeler SV„4. Klaſſe 3: 1.— deburg 96 505,2.; 2. Reptun Buckau⸗Magdeburg 445,0:; 3, Edelſtahlwerke Kreſeld 439,0; 6. SV Heil⸗ bronn 422,5; 13. SV Ladwigsburg 401,0;, 25. TV 46 Mannheim 379,0; 25. 1. FC Nürnberg 376,0; 46. Breu⸗ ninger Stuttgart 334,8; 48. Bſps Stuttgart 327,4; 52. SV Eßlingen 323,7; 72. Poft Augsburg 266,0; 89, Tbd. Cannſtatt 207,3; 92. VfL Heidenheim⸗Witba. 193,0. Klaſſe 1(Vors): 1. Sh Rädeburg 406,7.— Klaſſe 2(Bord): 1. SV Hof 538,8. Klaſſe 3(Vosw): 1. Poſeidon Worms 441,8: 2. Germania Mainz⸗Mom⸗ bach 439,8;. 6, SV Hof II 403,0; 8. Ich Farben Ludwigshafen 392,8: 38. SV Hof III 153,2. Frauen. Klaſſe 1: 1. Nixe Charlottenburg 1762,7.; 2. Schöneberger Fr. SC 1641,7; 3. ASV Breslau 1436,7;... 6. FrS Frankfurt⸗Main 1003,5. Klaſſe 2: 1. Rixe Charlottenburg 1015,4;... 4. SV Bayreuth 823,8; 9. Poft Augsburg 600,3. Klaſſe 3: 1. Nixe Magdeburg 535,8; 2. 1. FC Nürnberg 506,1:. 7. SV Cannſtatt 449,6: 2W. SV Mannheim 301.0; 35. Caſſe⸗ ler So 98 261.3. Klaſſe 1(Vosz): 1. So Hof 824.4. Klaſſe 2(BoW): 1. SV Hof 8377. Klaſſe 3(Vorb): 1. Poſeidon Worms 435,7. 5. Tod. Frankenthal 398,3 Punkte. 5 zinresblans der échwimmee des 75 1840 Das erfolgreiche Sportjahr wurde mit dem Abſchwimmen abgeſchloſſen Das erfolgreiche Sportjahr 1939 ſchloß die Schwimmabteilung des TWV1846 nun⸗ mehr mit dem traditionellen Abſchwimmen ab. Das ſonſt umfangreiche Programm erfuhr aus beſonderen Gründen dieſes Mal eine notwen⸗ dige Einſchränkung, ſo daß nur die Wander⸗ preiſe zum Austrag gelangten. Mit Ausnahme von K. Ederle waren alle Titelverteidiger zur Stelle. In der Bruſtlage konnte Dr. Ehrlich über 100 Meter ſeinen Wanderpreis erfolgreich gegen Riddering mit:23,6—:28 Minuten verteidigen, während Mitſch(:29,6) und Frank (:31) auf den nächſten Plätzen anzutreffen wa⸗ ren. Verbiſſen wurde über 200 Meter in der gleichen Lage gekämpft, wobei es Gg. Rid⸗ dering gelang, den Titelverteidiger Dr. Ehr⸗ lich mit:08,6—:09,4 und Frank:14.4 Mi⸗ nuten knapp aber ſicher niederzukantern. In der Rückenlage mußte ſich Biedermann von ſeinem Vereinskameraden Hans Stoll geſchlagen be⸗ kennen, der mit:25 Minuten ſeine Jahresbeſt⸗ zeit und die relativ beſte Zeit der ganzen Ver⸗ einsmeiſterſchaft herausſchwamm. Zu einer dra⸗ matiſchen Angelegenheit wurde die Entſcheidung über 100 Meter Kraul, die der feldgraue Alt⸗ Herren⸗Schwimmer Willy Fitzner in einem verzweifelten Endkampf knapp mit:09,6 vor dem Jugendſchwimmer Leiſt in:10,2 Minuten, Weniger:14 und Legler in:16 Minuten für ſich entſchied. Damit wurde Fitzner zum dritten Male hintereinander Vereinsmeiſter in dieſer Strecke und der Wanderpreis wanderte als ſtete Erinnerung in ſeinen endgültigen Beſitz. Eine nähere Betrachtung der erzielten Zeiten verrät intenſive Kleinarbeit. Im übrigen aber kann die Abteilung eine erfolgreiche Bilanz auf⸗ weiſen, zu deren wertvollſten Aktivpoſten zwei⸗ fellos das hervorragende Abſchneiden von Otito Volk gehört, der neben ſeinem zweiten Platz hinter Weiß im Turmſpringen bei den Deut⸗ ſchen Meiſterſchaften auch ſonſt im nationalen und internationalen Sportverkehr Mannheims Namen Ehre einbrachte. R. Stadelmeyer(Ge⸗ bietsmeiſterin) und M. Krayer ſowie H. Pfirr⸗ mann(Gebietsmeiſter) und W. Reichenecker ver⸗ traten ferner erfolgreich die Belange der Sprin⸗ gerſchule. Größter Wert iſt natürlich der Mann⸗ ſchaftsleiſtung beizumeſſen, die bei mancher Ge⸗ legenheit ſchöne Siege heimſchwamm. Erſtmals in ſeiner Geſchichte kann der TV1846 die er⸗ folgreiche Beſtreitung des großen Mannſchafts⸗ kampfes in doppelter Beſetzung verzeichnen, wo⸗ bei das bisher höchſte Punktergebnis des Gaues Baden zu verzeichnen war. Für gute Kamerad⸗ ſchaft ſorgte Abteilungsleiter Aug. Lang, wie andererſeits Kreisfachwart Klein die ſport⸗ lichen Belange einſatzbereit wahrnahm. kr letzter Mann holte er auch im Kür mit einer Die Zwiſchenkämpfe brachten das Ringen um die Plätze in den Kürübungen. Hier kann der Turner nach ſei⸗ ner Eigenart, nach Gehalt, Form und Dar⸗ ſtellung frei ſchalten und walten. Im Kürtur⸗ nen entwickelt die Turnkunſt ihre höchſte Leucht⸗ kraft. Was geboten wurde, waren Meiſterſchafts⸗ leiſtungen, die den Hochſtand der badiſchen Spit⸗ zenklaſſe zur Ehre gereichen. Nur zweien ge⸗ lang es, nicht die zum Sieg erforderlichen Punktzahlen zu erreichen. 1 Die Endhämpfe brachten den erwarteten Höhepunkt. Die zwöl Beſten der Vorkämpfe traten an, den Meiſter zu küren Glanzſtücke deutſcher Turnkunſt zogen. am laufenden Band vorüber und zwangen das Gemüt, ſchweigend und bewundernd Einkehr zu halten. Ellgriffrieſenſchwünge und kühne Saltos am Reck, Luftrollen über und unter de Holmen ſowie einarmige Handſtände am Bar⸗ ren, feine kunſtwolle Schwünge und Wandern und vielfachen Kehren am Seitpferd, mutvolle Sprünge über das Längspferd und lebendige Plaſtiken in prächtiger Formung beim Boden⸗ turnen waren die Perlen aus einer Fülle von Koſtbarkeiten. Stadel befeſtigte immer mehr ſeine führende Stellung. Am letzten Gerät als weltmeiſterlichen Uebung die einzigen 20 und damit die Meiſterſchaft mit 197,7 Punkten. Dichtauf folgte Beckert mit 195,5, Anna⸗Mann⸗ heim mit 193,4 und Walter⸗Weinheim mit 192,4. Im übrigen Feld gab es keine nennens⸗ werte Derſchiebungen. Leiſtungs⸗ und zahlenmäßig übertrafen dieſe Kriegsmeiſterſchaften alle ſeitherigen badiſchen Meiſterſchaften. Vorbereitung und Durchfüh⸗ rung lagen in bewährten Händen und ſo wur⸗ den dieſe Meiſterſchaften zu einem ſechsſtündi⸗ gen Erlebnis im Reiche der Turnkunſt. Ehrung der Sieger, Sieg⸗Heil auf den Füh⸗ rer bildeten den Ausklang. Ehrentafel 1 im Zehnkampf: W. Stadel, Konſtanz, 7/½ Puntte.— Bab. unſchaft für die Deutſchen Meiſterſchaften 1. W. Stiadel, Konſtanz: 2. F. Beckert, Neuſtadt; 3. E. Anna,—., W. Walter, Weinheim: 5. W. Kippert, Billingen; 6. H. Pludra, Villingen. Erſatzleute: H. Zaumſeil, Ueberlingen und R. Kopf⸗ In hakenkreu — Wckem 1702• ber das Them wirtſchaft“. ſeinen Ausführi Es iſt eine Fe ſem die Bereitſte hon nicht gering riegführung ſelb n Deutſchland de hrem Denken un laum geben. He im Gegenſatz z1 haran, Problemlö Hur Probleme auf die erhöhte Anſ friege machte wie änderen brennend inferer Voltswir us ſchafft, was berden muß. Feder einzelne krer Volkswirtſ ſem Kriege. Das nzelleben ein. ch auch jeder kla inter obrigkeitlie lebergang zur Kr m Kriege n erzicht auf g loßes Hinnehme Wirtſchaftlicher Ge kung der Kriegslo er Volkswirtſcha lauben ſogar, de tzwungene Aende age beſiegen kön lur von falſchen ſchen Gegebenhe llem einen grund len mit Geſetzmäf ſenen eine beſtimt ine beſtimmte and ſibt es nicht, we penn wir ſtark ſin Wi zwei Grupp ſie der Krieg der! lenfaſſen, es gilt tz der Stoffe un ie größenmäßigen ſieſe Veränderun⸗ ſer wirtſchaftlic mann, Freiburg · Siegerliſte 1. K. Micay. Ueberlingen: 2. heim; 3,., Hildenbrand, Freiburg; 4. P. Hafner, Manüheim; 5. R. Mücklich, Mannheim; 6. A. Runtz, Mannheim: 7. K. Müller. Weinheim; 8. J. Gäng, Mannheim; 9. G. Klein., Mannheim. Achtkampf der Turnerinnen A,. Volk und B. Lautenſchlüger, Heidelberg: Schlachter, Sandhofen. Gymnaſtir— Siebenkampf G. Böbel, Heidelberg; W. Schobert, Offenburg. Fkabemünde als Er'az für die Klelex Woche In dieſem Jahre werden die Veranſtaltungen im Segeln eine Reihe von Aenderungen und Umlegungen erfahren. Ertlärlicherweife fallen die Nordſee⸗Regatten fort, wie auch die Kieler Woche nicht zur Austragung gelangen wird. Von den Oſtſee⸗Regatten wird Travemünde im Vordergrund ſtehen. Es ſind Jubiläumsveran⸗ ſtaltungen geplant, da in Travemünde vor 50 Jahren erſtmals 1890 die erſte vom Nord⸗ deutſchen Regatta⸗Verein veranſtaltete Wett⸗ F. Eſchwei, Mann⸗ 4 4 3 E. 1 ist am 2. d. M Unser Mits 333 4 seiner im jahr 25 Jahre in u geschätzter Art halten werden. Mannhe Betri ZELL Wer Die Einäsck im Krematorium 333 ſtattgefunden hat. Travemünde kann in dieſem Fall einen guten Erſatz für die Kieler Woche bilden. 4 Wie verhält es 10't der Gafimitolledjcaft? Die für die Kriegsmeiſterſchaft erlaſſenen Be⸗ ſtimmungen ſehen eine Gaſtmitgliedſchaft in einem andern als dem Stammverein vor. Ueber die Bedeutung dieſer Gaſtmitgliedſchaft beſteht vielerorts noch Unklarheit; darum iſt es ange⸗ bracht, die Beſtimmungen hierüber einmal zu erläutern. Bei Schaffung der Beſtimmungen über die Gaſtmit liedſchaft iſt man ausgegangen von der Abſicht, den Spielbetrieb ſo einfach wie möglich zu geſtalten und alle Feſſeln und Hemmniſſe hinwegzuräumen, die einem weitgeſteckten Spielverkehr im Wege ſtehen. Zwar iſt ein Vereinswechſel am Ort unzuläſſig, dafür iſt aber einem ſolchen nach auswärts weiteſter Die Beerdigung Unsere Mitglied“ Zur Leichenhalle Spielraum gelaſſen. Hier ſetzen die Beſtimmun⸗ gen über die Gaſtmitgliedſchaft ein. Einen Gaſt⸗ mitgliedsausweis erhält ein Spieler, der in eine andere Stadt zum Militär⸗ oder Polizei⸗ dienſt einberufen wird oder der beruflich in eine andere Stadt überſiedelt. Der Spieler bleibt vollberechtigtes Mitglied ſeines alten Vereins und erwirbt daneben die Gaſtmit⸗ gliedſchaft am neuen Wohnſitz. Dort iſt ein neuerlicher Vereinswechſel nicht mehr möglich. Das Gaſtmitglied kann ſofort für den neuen Vexein ſpielen. Unbedingt notwendig iſt der NSRe⸗Mitgliedsausweis. Für das Spielen in unteren Mannſchaften iſt ein Gaſtmitglied⸗ ſchafts⸗Ausweis dagegen nicht erforderlich, weil das eine zu ſtarke Belaſtung der Verwaltungs⸗ arbeit bedeuten würde. Ausländer— dazu ge⸗ hören auch Spieler des Protektorats— bedür⸗ fen der Freigabe durch ihren eigenen Verband ſowie der Spielberechtigung durch die Aus⸗ landabteilung des NSRe. 3 Gropartige Gewichtheverleiſtung eine⸗ Aufen Eine hervorragende Leiſtung im Gewicht⸗ heben erzielte in Moskau der Halbſchwer⸗ 3 gewichtler Boſchko, der im beidarmigen Sto⸗ ßen 160,5 Kilo zur Hochſtrecke brachte. Die beſte bisher bekannte Leiſtung in dieſer Uebung iſt die des Amerikaners John Davis, der im Fe⸗ fleß v. J. in Philadelphia beidarmig 160 Kilo ieß. 4 eeppielinoigeenunmeneee, Der He schwerer Vater. Her Uf im Alter v Mann! Die Beer auf dem H ebruar 194 ttelt Plätze in den Turner nach ſei⸗ zrm und Dar⸗ 1. Im Kürtur⸗ höchſte Leucht⸗ Meiſterſchafts⸗ badiſchen Spit⸗ tur zweien ge⸗ erforderlichen nkt. Die zwölf den Meiſter zu urnkunſt zogen d zwangen das dernd Einkehr ze und kühne und unter den ände am Bar⸗ und Wandern pferd, mutvolle und lebendige beim Boden⸗ iner Fülle von immer mehr tzten Gerät als Kür mit einer nzigen 20 und 197,7 Punkten. „Anna⸗Mann⸗ Weinheim mit keine nennens⸗ bertrafen dieſe igen badiſchen ind Durchfüh⸗ n und ſo wur⸗ em ſechsſtündi⸗ nkunſt. auf den Füh⸗ tadel, Konſtanz, Meiſterſchaften eckert, Neuſtadt; ter, Weinheim; udra, Villingen. n und R. Kopf⸗ nen Heidelberg: „Offenburg. f die eranſtaltungen en und ſe fallen uch die Kieler elangen wird. ravemünde im biläumsveran⸗ vor te vom Nord⸗ ſtaltete Wett⸗ ünde kann in für die Kieler derun herwei vemünde i der erlaſſenen Be⸗ igliedſchaft in ein vor. Ueber dſchaft beſteht n iſt es ange⸗ zer einmal zu igen über die angen von der h wie möglich id Hemmniſſe weitgeſteckten Zwar iſt ein ſſig, dafür iſt ürts weiteſter ie Beſtimmun⸗ n. Einen Gaſt⸗ pieler, der in oder Polizei⸗ beruflich in Der Spieler ſeines alten die Gaſtmit⸗ Dort iſt ein mehr möglich. ür den neuen endig iſt der as Spielen in Gaſtmitglied⸗ orderlich, weil Verwaltungs⸗ r— dazu ge⸗ ats— bedür⸗ nen Verband rch die Aus⸗ leiſtung im lloßes Hinnehmen Wirtſchaftlicher Gewohnheiten. Jede Verände⸗ irzwungene Aenderungen unſerer Wirtſchafts⸗ lage beſiegen können. Sie gehen dabei nicht ſchen Gegebenheiten ſenen eine beſtimmte Veränderung notwendig bt es nicht, wenn wir nicht wollen, und In zwei Gruppen Gewicht⸗ Halbſchwer⸗ armigen Sto⸗ chte. Die beſte er Uebung iſt „ der im Fe⸗ rmig 160 Kilo 3 4 Montag, 5. Februar 1940 hakenkreuzbanner der Vehrgeiſt in der Volkswietſchaft Unſere Stärke liegt in der Derantwortung, die jeder als produzent und Konſument trägt dacht ſein, daß ſie nicht Selbſtzweck iſt, ſie muß ZIn der aͤdelberg prach Profeſſor Dr. Ernſt Schuſter ber das Thema„Der Wehrgeiſt in der Volks⸗ wirtſchaft““ Wir geben hier einen Auszug aus ſeinen Ausführungen wieder. Es iſt eine Folge des totalen Krieges, in im die Bereitſtellung der Mittel zum Kriege hon nicht geringerer Bedeutung iſt, als⸗ die riegführung ſelbſt, wenn heute die Menſchen n Deutſchland den Fragen der Wirtſchaft in hrem Denken und in ihren Geſprächen mehr laum geben. Heute aber liegt den Menſchen in Gegenſatz zum liberaliſtiſchen Zeitalter gran, Problemlöſungen zu ſuchen und nicht ur Probleme aufzuſpüren und zu diskutieren. die erhöhte Anſpannung der Wirtſchaft im kriege machte wiederum eine Frage vor allen uderen brennend, die nach der Kraftquelle, mferer Volkswirtſchaft, nach jener Kraft, die as ſchafft, was in dieſem Augenblick getan e den muß. Feder einzelne hbeobachtet Aenderungen un⸗ erer Volkswirtſchaft im Zuſammenhang mit e der Univerſität T ſem Kriege. Das Kartenſyſtem greift in jedes inzelleben ein. Aber noch lange nicht machte ich auch jeder klar, daß mit der Unterwerfung nter obrigkeitliche Maßnahmen allein der lebergang zur Kriegswirtſchaft nicht vollzogen Im Kriege wirtſchaften iſt mehr als nur er Verzicht auf gewiſſe Bedürfniſſe, mehr als der Aenderung gewiſſer kung der Kriegslage bringt auch Aenderungen er Volkswirtſchaft mit ſich, unſere Gegner lauben ſogar, daß ſie uns durch von ihnen von falſchen Vorſtellungen der wirtſchaft⸗ aus, ſie begehen vor llem einen grundſätzlichen Denkfehler, ſie rech⸗ len mit Geſetzmäßigkeiten der Wirtſchaft, nach ine beſtimmte andere nach ſich zieht. Das aber benn wir ſtark ſind. laſſen ſich alle Aufgaben, ſe der Krieg der Volkswirtſchaft bringt zuſam⸗ lfaſſen, es gilt zum erſten den ſachlichen Ein⸗ iz der Stoffe und Kräfte und zum zweiten größenmäßigen Relationen zu verändern. ieſe Veränderungen abar bedingen nicht nur Umſtellungen im einzelnen die Arbeit des Wiſ⸗ ſenſchaftlers, des Erfinders erfordern, wenn weiter auch die Rechtsordnung gewiſſe Wanv⸗ lungen durchmachen muß. Die Löſung der neuen Aufgaben liegt in einer ordnenden Planung, in der zweckent⸗ ſprechenden Organiſation und ſchließlich in der Aktivierung menſchlicher Fähigkeiten. Bei jeder Planung und jeder Organiſation aber muß be⸗ Loebhaſte euſſiſche Fliegertätigkeit ſich aus den Zielen und Zwecken ergeben. Beide ſind abhängig von der Aktivierung menſchlicher Fähigkeiten. Wegen des Menſchen iſt die Volkswirtſchaft keine Maſchine und kein Organismus, ſie iſt ein drittes, nämlich Organiſation. Vom Orga⸗ nismus ſcheidet ſie ihr künſtlicher Charakter, ſie iſt ein Produkt höchſt rationaler Erwägun⸗ Größerer Angriff der Sowjetruſſen in Finnland den mehr als 170 aktiv am Kampf beteiligte Helſinki, 4. Febr.(HB⸗Funk.) Mit dem Aufklären der Witterung haben die Ruſſen ihre Flugtätigkeit wieder aufgenommen und einige Gebiete in Südfinnland angegriffen. Die Angriffe wurden bei ſternenklarer Nacht forigeſetzt. Um Mitiernacht wurde auch in Hel⸗ ſinki Alarm gegeben. Die Siadt liegt anſchei⸗ nend in der Nähe einer von den Ruſſen bevor⸗ zugten Einflugzone, denn die Flugzeuge wurden nur nordweſtlich der Stadt gehöri. Mehr Bedeutung wird der letzthin wieder er⸗ folgten Bombardierung von Rovaniemi im Norden beigemeſſen. Zum zweiten Male wurde der Ort von ſtarken Fliegerkräften angegrifſen. Von amtlicher finniſcher Stelle wird berichtet. daß erheblicher Sachſchaden angerichtet wurde. Man nimmt an, daß die rückwärts liegenden finniſchen Linien nunmehr durch Luftangriffe unter Druck geſetzt werden ſollen. Auf der Kareliſchen Landenge unternahmen die Ruſſen am Donnerstag einen Angriff grö⸗ ßeren Ausmaßes im Frontabſchnitt von Sum⸗ ma. Nach ſechsſtündiger ſchwerer Artillerievor⸗ bereitung griffen ſie, unterſtützt von ſtarken Bomben⸗ und Jagdfliegerverbänden, an. Vor dem Infanterieangriff wurde von Tanks eine Wand gepanzerter Schlitten gegen die finni⸗ ſchen Linien vorgebracht. Erſtmalia wurde von Panzerkräften eine Einnebelung durchgeführt. Die Panzerangriffe erfolgten überraſchend aus dieſer Nebelwand heraus, ſollen indes im feld zum Stehen gebracht worden ſein. Während ruſſiſche Jäger Jagdflugzeuge übernahmen, ariffen ruſſiſche Bomber die finniſchen Stellungen an. Es wur⸗ Vor⸗ den Schutz gegen finniſche ruſſiſche Maſchinen gezählt. Der finniſche fjeeresbericht Helſinki, 4. Febr. (HB⸗Funk) Nach dem finniſchen Heeresbericht wurde ein ruſſiſcher Angriff an der kareliſchen Landenge auf den Oſtabſchnitt von Summa zurückgewie⸗ ſen. Der Kampf ſoll ſich in Richtung auf Summa noch in der Nacht fortgeſetzt haben. Auf den anderen Abſchnitten der kareliſchen Land⸗ enge beiderſeitiges Artilleriefeuer. Nordoſtwärts des Ladoga ſoll ein feindlicher Stützpunkt von den Finnen erobert worden ſein, wobei ſie Kriegsmaterial erbeutet und Gefangene ge⸗ macht haben ſollen. In der Richtung auf Salla ſoll ein ruſſiſcher Angriff zurückgeſchlagen wor⸗ den ſein. Auf den anderen Frontabſchnitten der Landfront lebhafte Patrouillentätigkeit, wobei mehrere ruſſiſche Patrouillen vernichtet worden ſein ſollen. In der Nacht zum 2. Februar wurde von der ruſſiſchen Luftwaffe (Abo), Hanko(Hangö) und die Gegend von Turku Tammiſſaari (Ekenäs) bombardiert. Am Tag des 2. Februar ſollen ruſſiſche Luftſtreitkräfte Bombenangriffe auf verſchiedene Gebiete und Ortſchaften in Südweſtfinnland, an der Küſte des Finniſchen Meerbuſens und in Mittelfinnland vorgenom⸗ men haben. Auf dem Kriegsſchauplatz wurde Sortavala bombardiert, wo zahlreiche Feuers⸗ brünſte entſtanden ſein ſollen. Luftwaffe ſoll Erkundungs⸗, Jagdflüge unternommen haben. Bomben⸗ Die finniſche und gen. Von der Maſchine aber ſcheidet ſie das Fehlen der Möglichkeit, den Gliedern des Ge⸗ füges, den Menſchen, die Spontanität des Le⸗ bens zu nehmen. Wenn die Wirtſchaft doch ein funktionierendes Zweckgebilde iſt, ſo muß es daran liegen, daß der Menſch eine beſondere Fähigkeit beſitzt, ſich zu Zwecken mit anderen Menſchen zuſammenzuſchließen. Wir müſſen uns dabei darüber klar werden, daß vieles, was in der Volkswirtſchaft als Ge⸗ ſetz angeſehen wurde— es ſei nur an das Ge⸗ ſetz von„Angebot und Nachfrage“ erinnert— nicht auf Geſetzen, ſondern auf Gewohnheit und Nachahmuna beruht. Angſt und Herdentrieb können zu ſinnloſen, aber deswegen doch funk⸗ tionierenden Zuſammenſchlüſſen führen. Das Gegenteil von Anaſt und Herdentrieb aber ſind Mut und das Gegenteil von Herdentrieb, ſie führen ſtatt zu ſinnloſen zu ſinnvollen Zu⸗ ſammenſchlüſſen. Zu ihnen kommt der auf Ein⸗ ſicht in die Schickſalsgemeinſchaft beruhende Wille zur Ordnung und die Fähigkeit, ſich für dieſe ſiegbringende Ordnung zu entſcheiden. Wo dieſe Ordnung und dieſes Einſichtsvermö⸗ gen fehlen, nützt auch der beſte Wirtſchaftsplan nichts. Wo aber dieſer Wille zur Ordnung, dieſes Vermögen zur Entſcheidung und die Ein⸗ ſicht in die, Schickſalsgemeinſchaft vorhanden ſind, dort wächſt die Organiſation über den Or⸗ ganismus und die Maſchine hinaus zu einer Einheit, die in ſich Leben und Macht erzeugt. Gliedern wir dieſe Fähigkeiten auf, ſo fin⸗ den wir, daß dieſen Willen zur Ordnung und das Vermögen, ſich für das Siegbringende zu entſcheiden, diejenigen Menſchen haben, die Mut, Klarheit, Knappheit, Gradlinigkeit, Klug⸗ heit, Anſtändigkeit und Sprungbereitſchaft be⸗ ſitzen. Es ſind die Tugenden des Soldaten. Wir faſſen ſie als Wehrgeiſt zuſammen. Und ſo ſehr auch die Organiſation des Heeres und der Wirtſchaft verſchieden ſein mögen, in beiden Fällen handelt es ſich um den Zuſammenſchluß von Menſchen, die den Sieg des Ganzen ſicher⸗ So liegt die Stärke unſerer Kriegswirtſchaft nicht ſo ſehr in den Dingen, ſondern in der Verantwortung, die jeder ein⸗ zelne als Produzent und Konſument auf ſich nimmt, im Zuſammenſchluß im wehrhaften ſtellen wollen. Geiſte. Griechenland wird in Leipzig ſtark vertreten ſein. Auf Grund einer Entſcheidung der grie⸗ chiſchen Regierung wird ſich Griechenland die⸗ ſes Jahr an der Leipziger Frühjahrsmeſſe in ſtärkerem Maße beteiligen. Die Vorbereitungen hierfür haben bereits begonnen. lodesanzeige Unser Mitarbeiter i.., Herr 4 13 Mannnheim-Waludnort ist am 2. d. M. im Alter von nahezu 70, Jahren gestorben. Bis zu seiner im jahre 1932 erfolgten Zurruhesetzung war Herr Walter 25 jahre in unserer Betriebsgemeinschaft ein lieber und allseits geschätzter Arbeitskamerad, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Mannheim-Waldhof, den 3. Februar 1940. Betriebsfuührung und Gefolgschaft der ZEIISTOFFFABRIK WAIDHOF Werk Mannheim Die Einäscherung findet Montag, den 5. Februar 1940, 10 Uhr, im Krematorium Mannheim statt.(123935 lſer wirtſchaftliches Können, wenn auch die Wimnelm Walier ilnelm Walier Unseren Mitgliedern und Sangesfreunden geben wir hiermit Kenntnis von dem unerwärteten Ableben unseres Ehrenmitglieds incenz Mechler Die Beerdigung findet am Dienstag, 6. Februar, 14 Uhr, statt. Unsere Mitglieder versammeln sich um 13.45 Uhr vor dem Eingang Zur Leichenhalle. klennheimer Singverein e. V. segründet 1844 Größe 46—47, zu IÜtaufen geſucht. Zu erfragen in: Altmaterial * chen? Angebote u. Kaulgesuche Offene Stellen 4 WMindleſel 1000 Ltr. Inh., f. 15 Atmoſph. Druck geeignet, ber ſh ebraucht oder'neu, mit oder o Arma⸗ tur, zu kaufen geſucht. Ang. an: Aledy Lackfabrik mannh. (4232368) Zwei fleißige, ehrliche Küchenmüdchen zum baldigſten Eintritt geſucht. SGroßgaſtſtätte. en 40 „Jum slorchen I am Rhein Ludwigsplatz 5.(123874 V) und träger den. Stuhlgang achtet, führen zu ernſten Störun⸗ Verwende Burga⸗Dragees, ſie wirken prompt und milde.— Reformhaus„Eden“, o 7, 3. Ehlechte Verdauung unbe⸗ darum ſtets Alleinverkauf: Verloren Gebrauchte Kulmexa 24436 mm, mit gekuppelt. Entfer⸗ nungsmeſſer gegen 100 5 uU ſchr. geſucht. Zuſchr Unter Nr. 8282 an d. Verlag d. B. 1 gebraucht. Eiche Schlaf⸗ ümmer mit dreitürigem Schrank billig ab⸗ zugeben.(123911 Hövel-Zann 8 1,17 Alteiſen 7 Alte Maſchinen kauft gegen Kaſſe Heinrich Krebs, Pettenkoferſtraſte 6 Fernſprech. 533 17. 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Februar 1940, um 1 Uhr, im Saalbau der„Iakobslust““ versteigern u. 25000 lir. 1037er und 1938er nuturreine Weine robe mit Listenabgabe vor der vVersteigerung ab 10 Unr unsere (82798v) Allgem. Otskranlenkaſſe Mannheim Zablungs⸗Aufforderung! Die Beiträge zur Kranken⸗ und Arbeitsloſen⸗ verſicherung für den Monat Januar 1940 ſind für Arbeitgeber, welche die Beiträge ſelbſt er⸗ rechnen, zur Zahlung fällig. I. K Ein nie erlebter 0 r K 44 FA der Begeistetung braust täglich durch unser Haus! .** im Film und auf der Bühne (parodisten) sind unerreicht 25 jahre führen wit die Palast-Lichtspiele— Mil- lionen und aber Millionen schenkten wir Freude und Erbauung— aber eine solche Begeisterung von jung und alt erlebten wir noch nie! Verlängertl bis elnsehlleslileh Dennerstag! ab Freitag in Ludwigshafen im palast in der 40, d xahlt Pprelse: ersten Vorstellung 50 und 60 pig. Täglich.30.50.10- Kassenöffnung.45 Unr —— Ie SbECKENHEIHMERSTR. 13 Montag bis Donnerstaa! Der Liobesraman einer grolen Sängerin! Den mitreißenden Höhepunkt bildet die Première der Butterfly, in der die Sängerin— Maria Cebotari— ihr eigenes schmerzliches Erleben verkörpern muß. Wochenschau ⸗ Kulturfilm:„Urlaub im Schnee“, Skiflim (ebhotari von der Dresdner Staatsoper singt mit inrer wunderbaren Stimme nach pucci- nis berühmt. Musik .00- Jug. nicht zugel.- Ruf 439 14 G Bavariafilm Beg.:.40.30 . OTO— Die Herren Arbeitgeber werden hiermit auf⸗ gefordert, die Beitragszahlung innerhalb einer Friſt von acht Tagen vorzunehmen. Für alle übri⸗ gen Arbeftgeber ſind die Beiträge innerhalb fünf Tagen nach Zuſtellung der von der Kaſſe ausge⸗ ſtellten Beitragsrechnung einzuzahlen. Bei Zah⸗ lungsverzug werden Verzugszuſchläge und Ver⸗ ſäumnisgebühr erhoben, auch erfolgt ohne wei⸗ tere Mahnung die Anordnung der Zwangsvoll⸗ ſtreckung. Mannheim, den 5. Februar 1940. Der Vollſtreckungsbeamte. Geschäfte pPacht gesuche verKkAufe usv Heu e Montag. 20 Unr umsensaal/ BRosengarten 2. 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An dieſe Zahlungen wird erinnert. Wird eine Steuerzahlung nicht rechtzeitig entrichtet, ſo iſt nach den Vorſchriften des Steuerſäumnis⸗ geſetzes mit dem Ablauf des Fällig⸗ keitstages ein einmaliger Zuſchlag (Säumniszuſchlag., in Höhe von 2 v. H. des rückſtändigen Steuer⸗ betrages verwirkt. Der Schuldner hat außerdem die mit hohen Koſten ver⸗ bundene Zwanasvollſtrechung zu er⸗ warten. Eine beſondere Mahnung je⸗ des einzelnen Säumigen erfolgt nicht. Stadtkaſſe —32 .: —433 ..: 10..: 10..: Vorſtellung Nr. 158 montag, 5. Februar 1900 XA 2. Wochel Einer der gröften Erfoige dieser Spielzeitl PARAUTLA WTE55SETV/ WIIIXVSInGEI Ein Spitzenfilm der Terta Spielleltung: Gez a v. Bolvar/ 32.00.20.00 Für jugendliche zugelasseni National-Theater Mannhelm Montag, den 5. Februar 1940 tiete 6 Nr. 2. Sondermiete 6 Nr. 6 Was lam denn da ins Hauz Komödie in drei Aufzügen(8 Bilderſh von Lope de Vega Zum erſtenmal aus dem Spaniſcheſ überſetzt— Deutſche Nachdichtung von Hans Schlegel Anfang 20 Uhr Ende 22.30 Uhr Grlbeite-- ſtoben weiter Schnitt, aus Leder, Manchester und Tuchstoffen Adam Ammom Spezialhaus lũr Beruiskleidet Qu 3. 1 Fernruf 2378) —*◻+ ooNerveh 0⁰ lob mmeren⸗ wenn zhehmenð 5 Kiereni Batfrätr ichkeit 2 9 unt 7a rrung —— beĩ Lenle Rie —— ren, Mieräne. Fes§ 2— Cirovanijſe. 33 45 12 Oblelen. Pad.. 55— Llem. einigung Großbigelei Reparaturen Haumüller R 1. 14 Fernruf 230 82. CONIINIENTAC Iſchreib. Lekienige Soldat der gestern seinen Füllhalter zerbro- chen hatte, brachte ihn gleich zu uns. Nun hat er wieder für einen kleinen Betrag einen ta- dellosen Füllhalter u. freut sich damit. Fahlbusch im Rathaus. eba- fert Knudsen A 5. 7a fol. 2349: Hauptſchriftleiter: Dr. Wilh. Kattermann, z. Zt. im Felde. Stellvertretender für Innenpolitik: Dr. auptſchriftleiter und verantwortlick r. Jürgen Bachmann; Außenpolitik: Wilhelm Kicherer; Lokales: Fritz Haas; Kultur⸗ politik? Helmut Schulz; Wirtſchaftspolitik und Heimat⸗ ieil: Dr. Carl J. Brinkmann; Sport: Julius Etz. (Z. Zi. im Felde: Wilhelm Ratzel, Dr. Hermann Knoll. Heimuih Wüſt). Wilhel M. Schatz, ſämtl. in Mannheim. Für den Anzeigenteil verantwortlich: Druck und m Verlag: Hakenkreuzb inner Verlag und Druckerei Gmbo. Naschines Isens/erhörisel Hören ist wiehtiger denn jel Machen Sie daher einen versuch mit„original-Akustik“. Er arbeitet nicht nur lautstark und nebengeräuschfrei, sondern hat auch den Vorzug einer guten Sprachfrequenz u. verbesserten Schalldämpfung! Hören durch Knochen! Preiswert! Unser Spezialist zeigt lmnen diese Apparate kostenlos am 7. 2. in Mannheim, bei unserer Vertretung; Sanitätshaus Hröll, Qu 2, 1, von 10—1 und—6 Unr. Besuchen sie uns bitte in mrem Interesse!— Prospekt M. gratis! 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Februar: St.—3 vormittags von—12 Uhr Während der Lebensmittelkarten⸗ ausgabe bleibt die Bezugſcheinſtelle für Anträge aller Art geſchloſſen. Die Beſtellſcheine der Lebensmittelkarten ſind ſofort an die Lebensmittel⸗ händler bzw. Metzgereien gbzugeben. Ladenbura, 2. Februar 1940. Der Bürgermeiſter: Pohly. bekanntmachung Die Lebensmittelkarten für die Zeit —.—— o Volksheil. Meer felds:raßße 56— Fernruf 2440 die im ganzen Reich zugelassene Prhat krankenkasse. Behandlung durch Aerzte Heilkundige usw. Verlangen Sie Prospeſt Kassen-Schränke Reparaturen u. Transporte 5 5 2, 12 Gg. Schmidt r Magen⸗(136932)) Ferntuf 28527 beschwerden wie Magendrücken, Brennen im Magen, Gekünl des Uberladenseins, überschüss. Magensäure usw. beseitigen die un- schädl.„Magen-Renobletten“. Druck⸗ schrift erhalt. Sie kostenlos durch den Pantaplex-Vertrieh Berlin W 9, potsdamerstr. 2 vom 12. Februar bis 10. März 1940 werden in der nachſtehenden Reihen⸗ folge zu den angegebenen Zeiten im Rathaus, Zimmer 2, ausgegeben. Dienstag, 6. Februar 1940 Buchſtabe—C:.00—.30 Uhr Buchſtabe—F:.30—11.00 Uhr Buchſtabe—H: 11.00—12.30 Uhr Busane 14.00—16.00 Uhr Buchſtabe—R: 16.00—18.00 Uhr Mittwoch, 7. Februar 1940 Buchſt. S, Sch, St.:.00—10.30 Uhr Buchſtabe—3: 10.30—12.00 Uhr Die vorſtehenden Zeiten ſind im Intereſſe einer reibungsloſen Ab⸗ wicklung der Kartenausgabe genau einzuhalten. Die Beſtellſcheine der Lebensmittelkarten ſind ſofort an die Lebensmittelhändler bzw. Metzge⸗ reien abzugeben. Neckarhauſen, 2. Februar 1940. Der Bürgermeiſter: gez.: Schreckenberger — haben in d. Fachgeschäften, bestimmt ei: o 4, 5 und Friedrichsplatz 19; hrogerſt zchmitt, Seckenhelmer Straße 8; Drogerle Körner, Mittelstraße 283. 4 höhneruugen Hornhaut, Worzen beseitigt unfehlber Sichefweg. Nur echt in det Iube u. mit Earantieschein. Tube 60 Pig. Sicherieſ brogerie Luuwig 3 Schültthelm, 1AGlilekK KoeNakRT Es lst was los den GEBBERS KARI Rheinischer Hof Freitag, Samstag Jungbuschstraße 15 TANZ⁊ 2 f; 5 ——— enstag Brifi Einer Re dort amtlic britiſche M während es ſank. 54 Be bisherigen Das Schi 80 Mann.( pel gelaufer zen und z Wie Reute ſche Kriegs griffen am ſchwerem 2 „Sphinx“ e aber ſei da⸗ ſelbſt umge det ſich auck fiollät Neutr Die holl Corona, ei mit, daß ihrem Mo ſion, vermt eignet habe Rotterdam punkt vern engliſchen pitäns zuft Schaden ar Fahrt fort niemand v Wie au⸗ Ueberleben Dampfers worden, de Der ſchn Brt.), der Ziel Götel den. Das eine Beſatz von dem 1 (2100 Brt. nach Norn von 23 M Wie das teilt, hegen (1387 Bri daß das e ſatzung un Portugal: Die letzte —— vom 20. J Wie in gerse bel, er engliſ Beſatzung gehörte ei heißt, ſoll Bei der, modernſter Jed Eine gr Merſeburg der am 15 ling auf als 2065( halt 5,71 1,65 Mar grimma i haft einm je Hau“ Bevölkeru