R1A ERSTIR 13. Schicksale von Mäbchen Tobis-Film rzen Welt charlotte Thiele ie v. Meyendorff carl Raddatz )0- So. ab.40 ugelassen! Tneater eIm Februar 1940 Miete 5 Nr. 1) lio Beethoven Karl Elmendorff Brandenburg gegen 22.15 Uhr. Samstag-⸗Ausgabe Mannheim, 17. Februar 1940 London verletzt Honvegens Neutralität Deutscher Dampfer in neutralen Hoheitsgewässern verfolgt kngliſcher jerſtörer jagt die„flltmark“ Geſchichte Ausweichmanöver des deutſchen Kapitäns Berlin, 17. Febr.(HB⸗Funk.) Soeben trifft die Nachricht von einer uner⸗ hörten Verletzung der norwegiſchen Neutrali⸗ tät durch engliſche Seeſtreitkräfte ein. Der deut⸗ ſche Dampfer„Altmark“ teilt durch Funk⸗ ſpruch mit, daß der engliſche Zerſtörer„In⸗ trepid“ verſucht hat, in den norwegiſchen Hoheitsgewäſſern, 200 Meter vom Lande ent⸗ fernt, bei ihm längsſeits zu gehen, um das Schiff zu kapern. Nur durch das geſchickte Ma⸗ növrieren des deutſchen Kapitäns und das ent⸗ ſchloſſene Dazwiſchentreten zweier norwegiſcher Torpedoboote konnte im Augenblick ein bruta⸗ ler britiſcher Neutralitätsbruch verhindert werden. Der britiſche Zerſtörer liegt weiter auf der Lauer, um ſeinen Verſuch zu wiederholen. Wiederum zeigt ſich, wie Großbritannien bei jeder ſich bietenden Gelegenheit die Rechte neutraler Staaten achtet. * jb. Mannheim, 16. Februar. Dieſe unerhörte Eng⸗ lands beweiſt einmal mehr die Skrupelloſig⸗ keit, mit der England den Krieg führt. Es ent⸗ feſſelte dieſen Krieg unter dem Vorwand, die neutralen Staaten ſchützen zu wollen, Polen wurde ſchmählich von London im Stich gelaf⸗ ſen; praktiſche Hilfe erfolgte nicht. Die neutra⸗ len' Staaten aber ſetzt es ſtändig unter Druck und verſucht, ſie auf die Seite Englands zu zwingen. Es muß allerdings feſtgeſtellt wer⸗ den, daß ein Teil der neutralen Staaten ein ſtarkes Mitverſchulden trifft, weil ſie von vorn⸗ herein verſäumten, eine eindeutige neutrale Haltung einzunehmen, ſich vielmehr immer wieder willenlos dem engliſchen Druck hin⸗ gaben. Gerade heute liegt wieder eine Anzahl Meldungen vor, die zeigen, daß beſonders auch in den nordiſchen Staaten zahlreiche Elemente vorhanden ſind, die immer wieder die offi⸗ zielle Neutralitätspolitik ihrer Regierungen durchkreuzen, indem ſie ſich eindeutig auf die Seite Englands ſchlagen. Ungeachtet dieſer Tatſache aber ſtellt das eng⸗ liſche Vorgehen im Fall des deutſchen Damp⸗ fers„Altmark“ einen neuen Beweis für die Mißachtung jeglicher Neutralitätspolitit dar. Es geht England in Wirklichkeit nicht um das Recht der Neutralen, ſondern einzig und allein um ſeine eigene Vormachtſtellung. Die Mittel, dieſe zu behaupten, ſind ihm gleichgültig. Es kümmert ſich nicht um irgendwelche internatio⸗ nal anerkannten Grnudſätze, ſondern Rechts⸗ beugung reiht es an Rechtsbeugung. Es muß erwartet werden, daß Norwegen es nicht bei einem papiernen Proteſt beläßt, ſondern ſich mit allen Mitteln, die dieſem Staat zur Ver⸗ fügung ſtehen, gegen die Mißachtung ſeiner Hoheitsgewäſſer zur Wehr ſetzt. fieine deutſche Truppenkonzentration gegen dchweden Berlin, 16. Febr.(HB⸗Funk) Die berüchtigte Pariſer Lügenzeitung, Oeuvre' behauptete am 6. Februar, es werde aus Stock⸗ holm gemeldet, daß Deutſchland in den Oſtſee⸗ gebieten gegenüber Schweden Truppen⸗ und Kriegsmaterial zuſammenziehe. Größere Ein⸗ heiten ſeien von Bremen und Hamburg durch den Kieler Kanal nach pommerſchen Häfen ge⸗ bracht worden. Von neutralen Beobachtern wiſſe man, daß die deutſche Luftwaffe An⸗ griffspläne in Richtung des Sund ſtnudiere. Hierzu wird amtlich feſtgeſtellt: Da es ſich bei dem„Oeuvre“ um eine Zeitung handelt, die bekanntlich ſeit langem unter den eng⸗ liſchen und franzöſiſchen Blättern den Rekord für Lügen innehat, ſind auch dieſe Meldungen ſelbſtverſtändlich von Anfang bis zu Ende frei erfunden und erlogen. Die Tendenz ſolcher ſich immer wiederholender Schwindelmanöver, durch die England und Frankreich zwiſchen Deutſch⸗ land und den nordiſchen Staaten Mißtrauen ſäen wollen, um ihre eigenen Pläne der Kriegs⸗ ausweitung und der Unruheſtiftung in Europa zu verſchleiern, iſt klar und eine deutliche Warnung an die Neutralen. Osloer breuelberichte t. g. Oslo, 16. Febr.(Eig. Ber.) Die norwegiſche„Handels- und Schiffahrts⸗ zeitung“ hat ſich mit ihrer letzten Ausgabe er⸗ neut in den Dienſt engliſcher Zweckmeldungen und lügenhafter Propaganda geſtellt und damit wieder eine Haltung angenommen, die der Neutralität des Landes nur Schaden zufügen kann. Das Blatt ſtützt ſich auf die angeblichen Ausſagen norwegiſcher Seeleute, die berichten, ſie wären nach Verſenkung ihres mit Banngut beladenen Schiffes noch im Rettungsboot von den deutſchen-Booten beſchoſſen worden. Außer der auffallenden Tatſache, daß von den angeblich beſchoſſenen Seeleuten weder einer getöt noch verwundet wurde, ſondern daß alle in dem ebenfalls nicht durchlöcherten Rettungs⸗ boot unverſehrt an Land kamen, liegt zu dieſer lügenhaften Meldung bereits ein amtliches Dementi vor. Das Osloer Blatt ſetzt ſich jedoch über dieſe Gegenbeweiſe hinweg und behauptet außerdem, die jetzt aus England zurückgekehrten Be⸗ ſatzungsmitglieder des verſenkten Dampfers „Enid“ beſtätigten die Behauptungen der nor⸗ wegiſchen Seeleute. Um dieſe unglaublichen Entſtellungen zu verſtehen, muß man bedenken, daß die erſten Meldungen über die Verſenkung des Schiffes und die ſpäter folgenden Berichte über den„grauſamen deutſchen U⸗Boot⸗Kom⸗ mandant“ aus England gekommen ſind. Abge⸗ ſehen davon, daß das Blatt auch heute— trotz perſönlicher Rückſprache mit den Matroſen!— nicht in der Lage iſt, eine genaue Darſtellung dieſer erfundenen Geſchichten zu geben, nimmt es dieſe Beſchuldigungen und die Verſenkung des— wie der U⸗Bootkommandant feſtgeſtellt hat— mindeſtens zur Hälfte mit Bannware beladenen norwegiſchen Frachtſchiffes„Songa“ zum Anlaß, in einem Artikel die norwegiſche Regierung zu einem Proteſtſchritt in Berlin, ſowie zur Anmeldung von Schadenerſatzan⸗ ſprüchen an die deutſche Regierung aufzuhetzen. Ueber die Art der bisherigen Seekriegsführung fällt die Zeitung ſchließlich das unglaubliche Urteil, daß ſämtliche Schiffe, die auf Minen gelaufen ſeien, als Opfer deutſcher Minen an⸗ zuſehen wären, da doch niemand glauben könne, daß„England ſeine eigenen Intereſſen durch Auslegen heimlicher Minenfelder ſchädigen“ würde(). Man kann nur ſagen, die führende norwe⸗ giſche Schiffahrtszeitung hat ſich zum ſtrammen Pferd vor den engliſchen Kriegswagen ent⸗ wickelt und zieht ihn mit Kraft vorwärts, wäh⸗ rend die Zugtiere des norwegiſchen Neutrali⸗ tätswagens immer ſchwächer zu werden ſcheinen. die„Burgerdiſk“ wurde nach Peiſenordnung verſenkt Eindeutige deutſche Feſtſtellungen gegenüb er unzutreffenden guslandsmeldungen Berlin, 16. Febr.(HB⸗Funk.) Die Verſenkung des holländiſchen Dampfers „Burgerdijk“ durch ein deutſches U⸗Boot wird in einem Teil der ausländiſchen Preſſe in un⸗ zutreffenden Darſtellungen behandelt. Der Sachverhalt iſt nach den vorliegenden Meldun⸗ gen der folgende: Der Dampfer kam von einem amerikaniſchen Hafen und wurde am Eingang des engliſchen Kanals von dem deutſchen-Boot angehalten. Zu dieſem Zweck iſt das deutſche U⸗Boot in der Nähe der Seillv⸗Inſeln aufgetaucht und hat unter dem damit verbundenen Riſilo die priſenrechtliche Unterſuchung des Schiffes vor⸗ genommen. Wie allgemein bekannt, ſind für eine ſolche Unterſuchung die Schiffspapiere allein nicht entſcheidend, vielmehr ſind neben ihnen auch andere Faktoren zu berückſichtigen, die in der deutſchen Priſenordnung im einzel⸗ nen aufgeführt ſind. Nach ordnungsmäßiger Durchführung des priſenrechtlichen Verfahrens erfolgte die Verſenkung des Dampfers, nachdem für die Rettung der Mannſchaft Sorge getragen worden war. Der Dampfer iſt alſo weder warnungslos, noch im Widerſpruch zu internationalen Regeln, ſondern nach Priſenordnung verſenkt worden. Wenn in dieſem Zuſammenhang die neutrale Preſſe den Begriff des Banngutes erörtert, ſo ſind die Beſtimmungen der deutſchen Priſen⸗ ordnung in dieſem Punkte völlig eindeutig und entſprechen den internationalen Grundſätzen. Zum Begriff des Banngutes gehört ſeine feind⸗ liche Beſtimmung. Dieſe ergibt ſich aus ver⸗ ſchiedenen Vorausſetzungen. Mit ihr iſt die in den Schiffspapieren angegebene Beſtimmung keinesfalls allein entſcheidend. Eine Ladung, die an ſich für neutralen Gebrauch beſtimmt iſt, kann z. B. in ihrer Eigenſchaft als neutrale La dung ſchon dadurch disqualifiziert werden, daß ſie unter dem Vorwand der Kontrolle in einen feindlichen Hafen dem Zugriff des Feindes ausgeſetzt wird. Unter dieſen Umſtänden ſpielt es für die Entſcheidung des Falles auf hoher See keine Rolle, ob das neutrale Schiff einen britiſchen Kontrollhafen freiwillig aufſucht oder auf Grund einer von England gegebenen Wei— ſung. Die ganze Frage hat überhaupt nichts mit der ſog. warnungsloſen Verſenkung zu tun. Es wird mit ihr nur einer von verſchie denen Faktoren berührt, die für die Entſchei dung weſentlich ſind, ob eine Ladung Bann⸗ gut iſt oder nicht. Von dieſer Entſcheidung hängt die Zuläſſigkeit einer Verſenkung eines Schiffes nach ſeiner Aufbringung ab. Die Gefahr für die neutrale Schiffahrt ergibt ſich auch in dieſem Fall einzig und allein aus den Anordnungen der britiſchen Admiralität und daraus, daß ihnen Folge geleiſtet wird. Die Rechtmäßigkeit der Aufbringung und der Verſenkung ergibt ſich aus dem Priſenrecht. Es muß den Neutralen überlaſſen bleiben, bei der Frage, ob ein britiſcher Kontrollhafen an⸗ gelaufen werden ſoll oder nicht, die Lehre aus dieſem Vorfall zu ziehen. Es kann nicht als ein Zeichen für neutrale Haltung gewertet werden, wenn ein völlig klarer Rechtsfall, neutralen Zeitungen Veranlaſſung gibt, einſeitige Vor⸗ würfe gegen eine der beiden kriegführenden Parteien zu richten und ſich die Argumente der Gegenſeite kritiklos zu eigen zu machen. Icharfe flbfuhe knglands in Belgrad Unglaubliche Taktloſigkeit eines Reuter⸗Dertreters n. oe, Belgrad, 16. Febr.(Eig. Ber.) Bei der jährlichen Patronatsfeier des Ver⸗ bandes der ſerbiſchen Freiſchärler kam es durch die Taktloſigkeit des hieſigen Reuter⸗Vertreters zu englandfeindlichen Demonſtrationen, die in Belgrad großes Aufſehen erregten. Der Reuter⸗Vertreter Brown benutzte die Feier dieſes hochangeſehenen nationalen Ver⸗ bandes, um uneingeladen im Auftrag des be⸗ kannten hieſigen Secret⸗Service⸗Agenten Cap⸗ tän Buer, der ſich unter der Maske des— Kämpfers an der Saloniki⸗Front in den jugo⸗ flawiſchen Frontkämpferverband einzuſchleichen verſucht, eine Propagandarede zu halten. Brown wurde bereits nach den erſten Worten durch ſtürmiſche„Nieder⸗mit⸗Eng⸗ land“⸗Rufe unterbrochen. Als er weiterzu⸗ reden verſuchte, wurden dieſe Rufe ſo ſtark, daß Brown ſchließlich ſeine Rede abbrechen und abtreten mußte. Dieſer Zwiſchenfall, der ſich in Gegenwart hoher jugoſlawiſcher Offiziere ab⸗ ſpielte, iſt bezeichnend für die Stimmung ge⸗ gen England In Kreiſen der Freiſchärler wird als einer der Gründe ihrer englandfeindlichen Einſtellung auch die Tatſache genannt, daß Eng⸗ land nach der Rückkehr der Dynaſtie Karageor⸗ gewitſch im Jahre 1903 ſeinen Belgrader Ge⸗ ſandten abberief und König Peter I. nicht an⸗ erkennen wollte. Dieſe Haltung Londons haben nationale jugoſlawiſche Kreiſe England bis heute noch nicht vergeſſen. Durch den Zwiſchen⸗ fall hat ſich England eine neue Abfuhr in Bel⸗ grad geholt. Stadt und Cand eine Schickſalsgemeinſchaft Don Dr. Heino Kohl RKd. Berlin, 16. Februar. Die Pläne, die unſere Feinde mit Hilfe ihrer Blockademaßnahmen verwirklichen wollen, ſind hinreichend bekannt. Der bisherige Kriegsver⸗ lauf hat jedoch bewieſen, daß die Dinge weit anders verlaufen, als England es ſich gedacht hat. Mit dem Willen, Deutſchland durch Aus⸗ hungern in die Knie zu zwingen, iſt es allein nicht getan, ebenſowenig werden ſie mit dieſen ſo„humanen“ Methoden in Zukunft Erfolg haben. Denn wir haben rechtzeitig unſere Er⸗ nährungswirtſchaft auf die Kriegsbedürfniſſe ausgerichtet, und erſt die jüngſten von General⸗ feldmarſchall Hermann Göring angekün⸗ digten Maßnahmen beweiſen wieder einmal mehr den unbändigen Willen der nationalſozia⸗ liſtiſchen Führung, rechtzeitig allen Eventuali⸗ täten vorzubeugen. Da ſie weiß, daß unſere Feinde ihre Hoffnungen auf die Fettblockade ſetzen, läßt es die Regierung nicht bei den be⸗ reits vor Kriegsausbruch im Rahmen der Er⸗ zeugungsſchlacht und des gewaltigen Vierjah⸗ resplanes getroffenen Maßnahmen bewenden, ſondern ſie ſorgt rechtzeitig dafür, daß die Fett⸗ lücke weiteſtgehend geſchloſſen wird. Sind wir bereits in der Vergangenheit der Fettblockade durch eine weitſichtige Vorrats⸗ politik begegnet, ſo bekämpfen wir auch weiter⸗ hin dieſe Blockade erfolgreich, und zwar durch erhöhte Steigerung der eigenen Fetterzeugung. Die wichtigſte Fettquelle iſt nun einmal unſere eigene Buttererzeugung. Die Steigerung dieſer Buttererzeugung bis zur letzten Möglichkeit macht eine Butterpreiserhöhung um 20 Pfen⸗ nig je ½ Kilogramm notwendig. Dieſe Er⸗ höhung iſt die Folge der Preiserhöhung für Vollmilch, die vom Erzeuger an die Molke⸗ reien geliefert wird. Der Generalfeldmarſchall hat den Milch⸗ und Butterpreis genehmigt, damit der Bauer jetzt die Milch⸗ und Butter⸗ produktion ſteigern kann. Wenn der Erzeuger in Zukunft einen um 2 Pfennig erhöhten Preis je Liter Vollmilch von den Molkereien ausgezahlt bekommt, ſo iſt damit den bisheri⸗ gen, ſchon ſeit Jahren von bäuerlicher Seite, beſonders von denjenigen Bauern, die ihr be⸗ ſonderes Augenmerk einer intenſiveren Milch⸗ wirtſchaft zugewendet haben, berechtigt erhobe⸗ nen Forderungen ſtattgegeben worden. Die Erhöhung der Milch⸗ und Butterpreiſe wird nunmehr den nowendigen Ausgleich für den Mehraufwand bei der Futtermittelverſor⸗ gung bieten, löſt doch eine weitere Steigerung der Milchproduktion eine Verſtärkung der Fut⸗ termittelverſorgung aus. Eine Mehrerzeugung von Futtermitteln erfordert Mehraxbeit und läßt damit die Koſten anſteigen. Wenn die neuen Maßnahmen zur Fettwerſorgung der hei⸗ miſchen Milchwirtſchaft ungeahnte Möglichkei⸗ ten geben, muß auf der anderen Seite vor allem von den großen Betrieben verlangt wer⸗ den, daß die ihre Milchwirſchaft als eine der wichtigſten Zweige ihres Betriebes anſehen. Eine große Anzahl von Betrieben wird nicht umhin können, ihren Beſtand an Kühen be⸗ trächtlich zu erhöhen. Nicht auf eine Mäſtung von Schlachtvieh kommt es gegenwärtig ſo ſehr an als vielmehr auf eine Vergrößerung des Milchviehbeſtandes. Die Preiserhöhung wird ſomit eine ſichere Plattform für die Weiterentwicklung der deut⸗ ſchen Milchwirtſchaft, das heißt alſo der deut⸗ ſchen Fettwirtſchaft abgeben. Es wäre daher abſolut verfehlt, von einem Geſchenk für den Erzeuger auf Koſten der Verbraucher zu ſpre⸗ chen. Im Gegenteil, die Erhöhung ſtellt für jeden Angehörigen des deutſchen Landvolkes eine Verpflichtung dar. Ebenſowenig aber iſt daran gedacht, von dem außerordentlich be⸗ währten Kurs der ſtabilen Lohn⸗ und Preis⸗ politik abzugehen. Und in der Tat kann man ja auch nicht von einer unbilligen Belaſtung des Verbrauchers reden. Nur der Begüterte ſoll den Mehrpreis für Butter bezahlen. Den⸗ jenigen Volksgenoſſen, die infolge ihres ſchmä⸗ leren Geldbeutels die für die Nation notwen⸗ dige Belaſtung nicht tragen können, wird künf⸗ tig durch eine entſprechende techniſche Umge⸗ ſtaltung der Fettkarte die Möglichkeit gegeben werden, einen Teil Butter aus der bisher be⸗ zogenen Buttermenge in die gleiche Menge Margarine einzutauſchen. Derjenige Verbrau⸗ cher, der von dem wahlfreien Bezug von But⸗ ter oder Margarine Gebrauch macht, erhält „Hakenkreuzbanner“ Samstaa, 17. Februar 1940 ſeine bisherige Geſamtfettmenge zu etwa dem⸗ ſelben Geſamtpreis wie bisher. Es verſchiebt ſich nur ſein Verbrauch zwiſchen Butter einer⸗ ſeits und Margarine andererſeits. Mit Recht hat Generalfeldmarſchall Göring hervorgehoben, daß es beſſer iſt, den Milch⸗ und Butterpreis zu erhöhen und damit eine für die Dauer des Krieges ausreichende Fett⸗ verſorgung zu ſchaffen, als daß der Preis un⸗ angetaſtet bleibt und dadurch die Fettrationie⸗ rung geſchmälert wird. Die Fettbaſis zu ſchaf⸗ fen iſt eine Aufgabe, die die Anſpannung aller Kräfte des Erzeugers erfordert. Doch das Land⸗ volk wird den erneuten Appell Görings ebenſo freudig aufnehmen wie in der Vergangenheit. Sehr viel hängt dabei vom Einſatz der Land⸗ frauen ab, die häufig die Stelle des Mannes, der mit der Waffe in der Hand ſeine Pflicht erfüllt, einnehmen. Die warmherzigen Worte, die der Generalfeldmarſchall für die gewaltigen Arbeitsleiſtungen der Bauersfrauen in den ver⸗ floſſenen Kriegsmonaten gefunden hat, werden Anſporn ſein zu weiteren Anſtrengungen. Der Städter aber kann die harte Arbeit auf dem Lande aar nicht hoch genug würdigen. Mehr denn je muß daher für beide Teile, das Landvolk ſowohl als auch die ſtädtiſche Bevölke⸗ rung, das Wort von der unlösbaren Schickſalsgemeinſchaft zu einem feſten und unzerreißbaren Begriff werden. Wie ein roter Faden zieht ſich heute der Grundgedanke der Schickſalsgemeinſchaft durch Stadt und Land. Bleiben wir uns deſſen ſtets bewußt, ſo werden auch auf dem Sektor der Ernährung alle Schwieriakeiten überwunden werden, und der Endſieg iſt unſer. ſieine beſonderen kreigniſſe D Berlin, 16. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Keine beſonderen Ereigniſſe. fieine Finnland⸗-hilfe Ichwedens hw. Kopenhagen, 16. Febr.(Eig. Ber.) Nach Meldungen ſchwediſcher Blätter hat ſich die ſinniſche Regierung nach vergeblichen Appel⸗ len an die Adreſſe Schwedens nunmehr an die Weſtmächte mit der Aufforderung zum Ein⸗ reifen gegen Rußland gewandt. Der finniſche chritt in Stockholm ſoll bereits vor 14 Tagen ergangen, aber von Miniſterpräſtdent Hanſ⸗ ſon auf einſtimmigen Beſchluß der Regierung zurückgewieſen worden ſein. i einer Ableh⸗ nung Schwedens müſſe ſich, ſo ſei ſchon damals erklärt worden, Finnland an die Weſtmächte wenden. In Helſinki erwartet man nunmehr, daß Finnland ſich an die Weſtmächte um mili⸗ täriſche Hilfeleiſtung wenden werde. Es ſei dann mit einer Aufforderung an Schweden zur Gewährung freier Paſſage auf Grund des Gen⸗ fer Artikels 16 zu rechnen. Schwediſcheljandlanger dereſtmüchte B. w. Kopenhagen, 16. Febr.(Eig. Ber.) Die däniſche Preſſe gibt ausführlich und in großer Aufmachung einen Vorſtoß wieder, den mehrere ſchwediſche Perſönlichkei⸗ ten, die anſcheinend engliſchen Kriegsplänen Vorſchub leiſten wollen, zugunſten einer Teil⸗ nahme Schwedens am Krieg gegen Rußland vorgenommen haben. Auch der gemeinſame Be⸗ ſuch, den der franzöſiſche Geſandte Magay und der franzöſiſche Marineattaché Peltier am Don⸗ nerstagabend bei dem däniſchen Außenminiſter Tanner abgeſtattet haben, wird in dieſem Zu⸗ ſammenhang viel beachtet.— Zwei däniſche Fliegeroffiziere wurden in Finnland von ruſſi⸗ 3— Fliegern abgeſchoſſen. Einer davon wurde getötet. Dierter engliſcher Fpion verhaſtet DNB Stockholm, 16. Februar. In der ſenſationellen Spionageaffäre, bei der drei für England arbeitende Spione verhaftet wurden, iſt jetzt noch eine vierte Perſon feſt⸗ genommen worden, und zwar in Helſingborg. Der Name des Mannes wird bisher noch nicht bekanntgegeben. Es ſcheint feſtzuſtehen, daß die von Lindh geleitete Spionageorganiſation ſich über das ganze Land ausdehnte und in allen großen Hafenſtädten Verzweigungen hatte. Norwegiſcher Dampfer überfällig. Der Damp⸗ fer„Bisp“ aus Haugeſund, 1000 BRT. groß, iſt überfällig. Man befürchtet, daß er mit ſeiner Beſatzung von 16 Mann in der Nordſee ver⸗ loren ging.“ abgereiſt. Die Trauerſoier für Staatsminiſter de. ono Wacker FKl Karlsruhe, 16. Februar. Im großen Sitzungsſaal des ehemaligen Landtagsgebäudes in Karlsruhe fand am Frei⸗ tagmittag die Trauerfeier der badiſchen Regie⸗ rung und des Miniſterinums des Kultus und Unterrichts für den verſtorbenen Staatsmini⸗ ſter Dr. Otto Wacker ſtatt. Die Feierſtunde er⸗ hielt ihr beſonderes Geprüge durch die Anwe⸗ ſenheit zahlreicher führender Männer von Par⸗ tei, Staat und Wehrmacht, an deren Spitze Gauleiter und Reichsſtatthalter Robert Wag⸗ ner erſchienen war. Im Mittelpunkt der Feier⸗ ſtunde ſtans eine Anſprache des Miniſterpräſi⸗ denten Walter Köhler, der im Namen der badiſchen Regierung von Staatsminiſter Dr. Wacker Abſchied nahm. Der große Sitzungsſaal des ehemaligen Landtags hatte eine beſonders würdige Aus⸗ ſchmückung erfahren. An der Stirnſeite des ſchwarz ausgeſchlagenen Raumes war inmit⸗ ten von Lorbeerbüſchen, weißem Flieder und Alpenveilchen der mit der Hakenkreuzfahne ge⸗ ſchmückte Sarg aufgebahrt, auf dem Stahl⸗ helm, ⸗Mütze und der Degen des Verſtorbe⸗ nen lagen. Offiziere der i⸗Verfügungstruppe hielten zu beiden Seiten des Sarges die Ehrenwache. Am Sarg hatten Kränze nieder⸗ legen laſſen der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, Reichsminiſter Dr. Frick, Das Neueste in Kũrze Dr. Dorpmüller zur Verkehrsfrage im Oſten. In einem Vortrag vor dem Wirtſchaftsrat der Deutſchen Akademie zeigte Reichsverkehrsmini⸗ ſter Dr. Dorpmüller, wie ſchnell und entſchloſſen die Verkehrsfrage im Oſten unmittelbar nach dem Polenfeldzug angepackt wurde. Frontberichte der Woche. Ab Sonntag, 18. Februar, bringt der Deutſchlandſender jeden Sonntag von 11 bis 11.30 Uhr eine Zuſammen⸗ ſtellung des intereſſanteſten Frontberichte unter dem Titel„Die Frontberichte der Woche“. Die Sendung des Deutſchlandſenders wird von allen Reichsſendern übernommen. Polniſche Landarbeiter im Reich. Mit dem 12. Februar hat der Transport polniſcher Land⸗ arbeiter aus den beſetzten polniſchen Gebieten ins Reich eingeſetzt. Schon am 25. Januar 1940 hatte der Generalgouverneur, Reichsminiſter Dr. Frank, in einem Aufruf die Bevölkerung des beſetzten Gebietes auf die Arbeitsmöglich⸗ keiten in der deutſchen Landwirtſchaft hin⸗ gewieſen und ſie aufgefordert, ſich freiwillig hierfür zur Verfügung zu ſtellen. Dieſe Land⸗ arbeiter werden zu Lohn⸗ und Arbeitsbedin⸗ gungen, die in einer beſonderen Tarifordnung feſtgelegt worden ſind, beſchäftigt. Die deutſche Handelsabordnung von Moskau deutſche Wirtſchaftsdelegation unter Führung von Botſchafter Dr. Ritter und Geſandten Dr. Schnurre hat nach Beendigung ihrer Verhandlungen, die zum Abſchluß des deutſch⸗ſowjetiſchen Wirtſchaftsvertrages ge⸗ führt haben, Moskau wieder verlaſſen und ſich nach Berlin zurückbegeben. Dr. Ritter und Dr. Schnurre waren vom Vorſitzenden des Ra⸗ tes der Volkskommiſſare und Außenkommiſſar Molotow, ſowie vom Volkskommiſſar für Außenhandel, Mikojan, bereits am Tage vor⸗ her zur Verabſchiedung empfangen worden. Das Urteil im Phönix⸗Prozeß. Der Prozeß gegen die beiden ehemaligen leitenden Funktio⸗ näre der durch die betrügeriſchen Manipula⸗ tionen ihres Direktors, des Juden Berliner, zufammengebrochenenLebensverſicherungsgeſell⸗ ſchaft Phönix, Bretſchneider und Hanh, iſt be⸗ endet. Ueber dem ganzen Verfahren gegen die Mitſchuldigen ſchwebte die Perſon Berliners, des Mannes mit den„internationalen Bezie⸗ hungen“, deſſen„Finanzgenie“ gerade hin⸗ reichte, das Unternehmen zu Grunde zu richten und das öſterreichiſche Volksvermögen um un⸗ geheure Summen zu ſchädigen. Die zwei Kom⸗ plicen kamen mit Kerkerſtrafen von drei Jahren für den Juden Bretſchneider, ehemals ſtellver⸗ tretender Direktor der Phönix, und einem Jahr für Hany, dem ehemaligen Oberbuchhalter, da⸗ von. Berliner hat ſich bekanntlich durch Selbſt⸗ mord der Sühne entzogen. Englands Pläne im Nahen Oſten auch gegen die Sowjetunion gerichtet. In einem Leitartikel der„Isweſtija“ ſchreibt Michail Oſſipoff:„Durch die deutſch⸗ruſſiſche Freundſchaft iſt die Oſtſee völlig geſchloſſen. Die Träume Englands und Frankreichs, einen Keil zwiſchen Deutſchland und Sowjetunion zu treiben, haben ſich als fruchtlos erwieſen. Deshalb verſuchen England und Frankreich jetzt, die Türkei zur Schaffung eines Blockes im Nahen Oſten und auf dem Balkan zu bewegen.“ Ein derartiger Block ſei auch gegen die Sowjetunion gerichtet. Unveränderter Kurs in Bulgarien. Der neue Miniſterpräſident Profeſſor Filoff gab vor der Preſſe eine Erklärung ab, in der er be⸗ tonte, daß das neue Kabinett auch in Zukunft ohne Abweichung die Außen⸗ und Innenpolitik der Regierung Kjoſeiwanoff verfolgen werde. Es werde alſo auch in Zukunft eine Politik des Friedens und der Neutralität, eine Politik der Ruhe im Innern und der nationalen Einigkeit, des wirtſchaftlichen Wiederaufſtiegs und des kulturellen Fortſchrittes treiben. Räumung der erſten Verteidigungsſtellungen im Summa⸗Abſchnitt. Der Berichterſtatter der ſchwediſchen Zeitung„Dagens Nyheter“ meldet aus Helſinki, daß ſich die Finnen am Donnerstag kurz vor Mitternacht nach ſtärkſten ruſſiſchen Angriffen gezwungen geſehen haben, ihre erſten Verteidigungsſtellungen im Summa⸗ Abſchniit der Mannerheim⸗Linie zu räumen. Der ſowjetruſſiſche Heeresbericht. Der Heeres⸗ bericht des Leningrader Militärbezirkes meldet weitere Fortſchritte der Sowjettruppen auf der Kareliſchen Landenge. Die Finnen wichen zu⸗ rück und hinterließen Waffen und Munition. Die Sowjettruppen hätten ſich der Station Ka⸗ mara genähert. Am 15. Februar hätten die Sowjettruppen 53 für den Widerſtand wichtige Punkte beſetzt, von denen 21 mit Artillerie aus⸗ gerüſtete betonierte Forts ſeien. Die Sowiet⸗ luftſtreitkräfte melden erfolgreiche Angriffe auf finniſche Truppen und militäriſche Ziele. Sechs finniſche Flugzeuge ſollen bei Luftkämpfen ab⸗ geſchoſſen worden ſein. Finniſcher Heeresbericht. Der ruſſiſche An⸗ griff auf der Kareliſchen Landenge wurde nach dem finniſchen Heeresbericht vom 15. Februar auf breiter Front fortgeſetzt. Am Ufer des finniſchen Meerbuſens verſuchten die Ruſſen, auf dem Eiſe vorzurücken, ſollen aber abgewie⸗ ſen worden ſein. Von den Frontabſchnitten bei Summa und Mualajärvi melden die Finnen, ruſſiſche Angriffe abgeſchlaaen zu haben. Wei⸗ tere Angriffe wurden bei Vuokſi und nordöſtlich des Ladoga⸗Sees von den Ruſſen vorgetagen. die nach dem finniſchen Heeresbericht zum Ste⸗ hen gebracht worden ſeien. Die ruſſiſche Flug⸗ lätigkeit ſei beſonders über dem Kriegsſchau⸗ platz ſehr lebhaft geweſen. Im Innern des Landes wurde Hamina(Fredrikaſhamm) von ruſſiſchen Bombern angegriffen. Eine Anzahl ruſſiſcher Flugzeuge, ſo meldet der finniſche Heeresbericht, ſei abgeſchoſſen worden. Der demokratiſche USA⸗Senator Clark ver⸗ langte im Kongreß geſetzgeberiſche Maßnahmen, um die amerikaniſchen Poſtflugzeuge zu ver⸗ hindern, weiterhin den britiſchen Kontrollhafen Bermuda anzufliegen. Die japaniſche Offenſive in Südchina. Einem Bericht von chineſiſcher militäriſcher Seite zu⸗ folge ſoll der japaniſche Vormarſch in der Kwangſi zum Stillſtand gekommen ſein. Die chineſiſchen Truppen hätten ſich wieder in den Beſitz der Stadt Wujuen geſetzt. Wafhington zur deutſchen Note an Panama. Auf Grund des Wortlautes der deutſchen Note an die Panamaregierung wurde in politiſchen Kreiſen Waſhingtons eifrig die deutſche Hal⸗ tung gegenüber der panamerikaniſchen Neutra⸗ litätszone diskutiert. Von Kreiſen, die dem Staatsdepartement nahe ſtehen, wird darauf hingewieſen, daß die deutſche Stellungnahme keineswegs als überraſchend zu bezeichnen iſt, da„die franzöſiſch⸗britiſche Ablehnung des Neutralitätsgürtels Deutſchland geradezu zwingen mußte, eine Haltung einzunehmen, wie ſie in der deutſchen Note an die Regie⸗ rung von Panama zum Ausdruck kommt.“ „Totale Dorbereitung für den totalen frieg“ Der Gberſte faſchiſtiſche Derteidigungsausſchuß ſchloß ſeine mehrtägigen Beratungen ab rd. Berlin, 18. Febr.(Eig. Ber.) Mit einer knappen amtlichen Verlautbarung wurde in Rom der Abſchluß der 17. Tagung des Oberſten faſchiſtiſchen Verteidigungsaus⸗ ſchuſſes mitgeteilt, der in der Zeit vom 9. bis 14. Februar ſechs ausgedehnte Sitzungen ab⸗ hielt. Die beſondere Bedeutung dieſer Tagung iſt leicht zu ermeſſen, wenn man berückſichtigt, daß die Hauptpunkte der Tagesordnung neben Fragen der militäriſchen Organiſation der Na⸗ tion die in einem modernen Krieg entſcheiden⸗ den wichtigen Probleme der zivilen und induſtriellen Mobilmachung und be⸗ ſonders der wirtſchaftlichen Autar kie bilde⸗ ten, und daß die Tagung in einem Augenblick ſtattfand, in dem durch die engliſchen Machen⸗ ſchaften von Aegypten bis zur Türkei und den Staaten des vorderen Orients neue Unruhe in das Mittelmeergebiet getragen wird, das nach einem Ausſpruch Muſſolinis für Italien das„Leben“ bedeutet. Das geſamte politiſche Leben Italiens ſpielt ſich ſeit dem Frühjahr 1939 in den mit größ⸗ tem Einſatz betriebenen Vorbereitungen des italieniſchen Imperiums auf den Ernſtfall des „totalen Krieges“ ab, für Italien, das nicht als„neutraler“, ſondern lediglich als„nicht⸗ kriegführender“ Staat betrachtet ſein will und das umfaſſende Großmachtintereſſen zu befrie⸗ digen hat. Dem Oberſten Verteidigungsaus⸗ ſchuß kommt im Rahmen dieſer Vorbereitun⸗ gen eine beſonders wichtige Rolle zu. Er ſetzt ſich zuſammen aus ſämtlichen für die militã⸗ riſchen, politiſchen und wirtſchaftlichen Kriegs⸗ vorbereitungen wichtigen Reſſortminiſtern, den Befehlshabern der Wehrmachtsteile und den oberſten Führern der Wehrwirtſchaft und ſtellt damit den Oberſten Generalſtab für die geſamte Landesverteidigung dar. Einer der wichtigſten Beratungspunkte der letzten Tagung bildete zweifellos das Autar⸗ kieproblem, wie auch aus dem amtlichen Kommentar und der italieniſchen Preſſe her⸗ vorgeht; denn gerade der bisherige Verlauf des gegenwärtigen Krieges hat Italien nach dem unvergeſſenen Abeſſinien-Beiſpiel erneut gelehrt, daß die Plutokraten die wirtſchaftliche Unabhängigkeit der jungen totalitären Volks⸗ ſtaaten als Haupthindernis ihrer Hegemonie⸗ pläne betrachten. ITtalien befindet ſich auf dem Wege, das Imperium durch den reſtloſen Ein⸗ ſatz zur Verteidigung der lebenswichtigen In⸗ tereſſen des italieniſchen Volkes bereit zu machen. * DNB Rom, 16. Februar. Die Verlautbarung über den Abſchluß der Arbeiten des Oberſten Verteidigungsrates wird von der geſamten römiſchen Preſſe hervorgeho⸗ ben. Der Direktor der„Trihuna“ ſagt. in den drei Sektoren der Militärorganiſationen der zivilen und induſtriellen Mobilmachung und der Autarkie laute die Parole:„Totale Vorbereitung für den totalen Krieg“. Insbeſondere auf letzterem dieſer Gebiete, der Autarkie, müſſe jeder in Italien ſeine Pflicht tun, denn die wirtſchaftliche Un⸗ abhängigkeit ſei die Grundlage des geſamten machtpolitiſchen Baues der Nation. Wie wichtig ſie ſei, beweiſe die Tatſache, daß die reichen Weſtmächte auch ganz offen erklärt hätten, die Autarkie ſei der Hauptfeind, der bekämpft wer⸗ den müſſe, denn ſie allein mache ihre Drohun⸗ gen unwirkſam und vereitle ihre dunklen Pläne. erlebte, und wie er 4 Syſtemzeit als Schmach und Reichsminiſter Ruſt, Reichsführer Himm⸗ ler, Reichsſtudentenführer Dr. Scheel, die Reichstagsfraktion der NSDaApP und viele an⸗ —— Dienſtſtellen von Partei, Staat und Wehr⸗ macht. Zu Beginn der Trauerfeier geleitete Gaulei⸗ ter und Reichsſtatthalter Robert Wagner die Gattin des verſtorbenen Staatsminiſters Dr. Wacker in den Saal. Mit dem Gauleiter waren erſchienen Miniſterpräſident Walter Köhler, der Vertreter der württembergiſchen Landes⸗ fered SA⸗Obergruppenführer Mergen⸗ thaler, für Wiſſenſchaft, Erziehung und Volksbildung der Rektor der Univerſität Heidelberg, Staats⸗ miniſter Prof. Dr. Schmitthenner, In⸗ nenminiſter Pflaumer, als Vertreter des Reichsführers zy der Leiter des Sicherheits⸗ hauptamtes ⸗Obergruppenführer Heiß⸗ meyer, der Führer des ⸗Oberabſchnittes Südweſt, ⸗Gruppenführer Kaul und als Vertreter der Wehrmacht Generalmajor Eber⸗ hardt. miniſterpräſident Köhler ſpricht Nach ſpi Coriolan⸗Ouvertüre von Beethoven exgriff Mi⸗ niſterpräſident Walter Köhler das Wort, der zunächſt den Lebensgang Dr. Otto Wackers als Vertreter des Reichsminiſters der von der Staatskapelle geſpielten ſchilderte. Der Miniſterpräſident hob beſonders hervor, wie der junge, gerade aus dem Feld zurückgekehrte Student Otto Wacker den Ein⸗ ſeine oberrheiniſche in Geburtsſtadt Offenburg den Niedergang Deutſch⸗ bruch der Franzoſen Heimat und in ſeine lands in der§ Schande empfand. zur Fahne Adolf B wegung bis zum letzten Atemzug treu geblie⸗ ben. Der Werdegang Dr. Wackers führte vom Ortsgruppenleiter und Kreisleiter in Offen⸗ burg über ſchen Gauorgans. rer“ bis zu ſeiner Berufung zum Miniſter des Kultus und Unterrichts und der Juſtiz. Als Otto Wacker iſt ſchon 1923 itlers geſtoßen und der Be⸗ den Hauptſchriftleiter des Badi⸗ 4 der NSDAp„Der Füh⸗ die Juſtizverwaltung Ende 1934 verreichlicht wurde, konnte Dr. Wacker dem Reichsjuſtizmi⸗ niſter ein übergeben. Als dann im erfolgte, März 1937 ſeine Berufung als Amtschef in das Reichserziehungsminiſterium iſt Dr Wacker ſeiner oberrheiniſchen geordnetes badiſches Juſtizweſen Heimat trotzdem treu geblieben. Als Dr. Wacker auf ſeinen eigenen Wunſch von Berlin zurück⸗ kehrte, um ſich ausſchließlich ſeiner verantwor⸗ tungsvollen Aufgabe im Grenzgau Baden zu widmen, hatte ſeine Geſundheit bereits ſchwer gelitten. Der Miniſterpräſident ſchilderte das Leben 4 einen einzigen großen Kampf. Der tiefſte Grundzug die kämp des verſtorbenen Staatsminiſters als ſeines Weſens war ſeine unzerſtörbare Ver⸗ bundenheit mit dem Land am Oberrhein. Dr. Wacker iſt geradezu als die Verlebendigung des alemanniſchen Volkstums zu bezeichnen. ——————————————— — „Hhakenk da mit Gauleiter und Reichsſtatthalter Robert Wagner waren die führenden männer von partei, Staat und Wehrmacht vertreten Generalfeli nerstagabend alle deutſche volk die Paro Er erörterte bei der Früh damit zuſam ernährung. ordentlichen wirtſchaft un wirtſchaftliche behrungsreich Generalfeld darauf hin, d Landwirten, rern und Arl beſter deutſch ſtänden und! doppelt und Landfrauen arbeiter erſet bei vor allemd frau und ſf Volkes aus. weiter auszul aalle Bauern z dennoch dürfe müſſe alles Der Generalf ſammenhang auf und appe führer, Ortse auf dem Lan müßten, wo d Weiter wand gend, dieng auch wolle. 2 Zeit ſei das Der Boden Der Genera heutige Bewä ſchaft hin, au Silos lägen, unſerer Bomb Grunde des 9 Vorräte ſeien für die weiten verlaſſen. We Vorräte in räumen ſei d und Ernte. D in deutſchem es, was es w verlange der die Dankbarke Und endlich e die Erfüllung mat und Hof die Aufgabe ſe anderen Gebie So war ſeine ganze Haltung und ſeine Ge⸗ ſinnung von ſeinem alemanniſchen Vollstum war kompromißlos. In ſeiner Familie hatte er ſein beeinflußt. Sein Nationalſozialismus Glück gefunden. Die ihm als Miniſter geſtellten Aufgaben auf dem Gebiet des Volks⸗, Mittel⸗ und Hochſchul⸗ weſens hat er erfolgreich zu löſen verſtanden. Daneben hat Dr. Wacker für Künſte und Wiſ⸗ ſenſchaften beſonderes Intereſſe gewidmet. Seine Heimat⸗ und Sippenfor⸗ ſchung hat wertvolle Beiträge zur Geſchichte des Oberrheins gebracht. „So nehmen wir“, ſchloß Miniſterpräſident Köhler ſeine Anſprache,„Otto Wacker von dir Abſchied, da du nun in deine Heimat zur ewigen Ruhe zurückkehrſt. Wir wiſſen, du haſt nicht umſonſt gelebt, dein Name wird in der Geſchichte dieſes Landes weiterleben.“ Dann der Trauer der Beamten und Angeſtellten des Badiſchen Unterrichtsminiſteriums Ausdruck. In ſeinem dem Verſtorbenen gewidmeten Ab⸗ ſchiedswort ſchilderte Miniſterialdirektor Staats⸗ gab Miniſterialdirektor Gärtner miniſter Dr. Wacker als einen Kämpfer, dem Glaubenskraft: und unbeirrbare Treue die Eigenſchaften einer echten Führernatur ver⸗ liehen und der in den 7 Jahren ſeiner Tätig⸗ keit als badiſcher Unterrichtsminiſter dem Er⸗ ziehungsproblem des oberrheiniſchen Landes 1 tiefe Merkmale eingeprägt hat. Im Auftrag des Reichsminiſters für Wiſſen⸗ ſchaft, Erziehung und Volksbildung verſität, Staatsminiſter Prof. Dr. Schmitt⸗ henner den letzten Gruß. Unter den Klängen des Trauermarſches aus der„Eroika“ von Beethoven wurde der Sarg des verſtorbenen Staatsminiſters Dr. Wacker aus dem Saal getragen. An die Trauerfeier ſchloß ſich die Ueberführung des verſtorbenen Staatsminiſters Dr. Wacker in ſeinen Heimat⸗ ſtattfindet, bei welcher Gauleiter und Reichs⸗ ſtatthalter Robert Wagner von ſeinem älteſten und bewährten Mitarbeiter Abſchied nehmen wird. ebririntbsnvntszornözüzbBsgserzvsbspsgrzüztzksssünknpzust Belgumlenden Schmerzen niltt lnnen Germosan, ein seit Jahren erprobtes, rasch wirkendes Mittel gegen Kopi- weh und Neuralgien aller Art. Die einzelnen Bestandteile von Germosan ergãnzen und steigern sich gegenseitig. Germosan ermüdet nicht und nat keine Nebenwirkung aut Herz und Magen. Begeisterte Dankschreiben. in ellen Apotheken zum Preise von RM—.41 und 1. 14. Allmminnnmmmmumummmnmnnimnanunm imnmmnummmmm ummnmmmmmnunmmminmmmil iieeeeeee — würden und 1 bis ſpät am S Der Gener Ueberſicht übe führung, die dienen ſollen. lung von Arb Betriebsführer militäriſchen kräfte,— Pfe: Düngemittel ſtellt werden. ders der Inter Extenſiv zu v „Die Parole ſes Jahres lau werden. Alles Wer extenſiv 2 am deutſchen 2 Für die Be bauernführer linien gegeben Ausweitung Zwar haben n die für zwei müſſen in die⸗ für Oelfrüchte deſtens 200 000 verſtärken iſt f. Ich verlange v rend des Krieg über⸗ früchte als im brachte der Rektor der älteſten badiſchen Uni⸗ neben der 3 Kartoffeleu fel ganz beſond Ueuordnung Der General ſonders eingehe verſorgung unt ime der Milchwirtſ ort an, wo am Samstag die Beiſetzungsfeier gendes aus: 2 beſonderer Sor eurem Bauern und mich entſch tigung vorgeſck ren, nämlich dort, wo ſie 11. März 1940 nur für die V milch—, die a um zwei Pfenn 4 bezahlt werden der Butter pfennige je doch der Prei⸗ Ich habe dieſer genehmigt, da und Butt könnt. Geſteigerte 7 Eine ſolche Verſtärkung de 90 akenk ebruar 1940 9 nkreuzbanner Samstag, 17. Februar 1940 1* t vertreten er i Him m⸗ Berlin, 16. Februar Scheel, die Generalfeldmarſchall Göring gab Don⸗ und viele an⸗ aat und Wehr⸗ nerstagabend in einer Rundfunkanſprache über alle deutſchen Sender dem deutſchen Land⸗ volt die Parole für die Erzeugungsſchlacht 1940. Er erörterte die Aufgabe der Landwirtſchaft bei der Frühjahrsbeſtellung und behandelte die damit zuſammenhängenden Fragen der Volks⸗ ernährung. Weiter würdigte er die außer⸗ ordentlichen Leiſtungen der deutſchen Land⸗ wirtſchaft und gedachte der Schwere des land⸗ wirtſchaftlichen Berufes und vor allem der ent⸗ behrungsreichen Arbeit der deutſchen Landfrau. Generalfeldmarſchall Göring wies zunächſt darauf hin, daß Hunderttauſende von Bauern, Landwirten, landwirtſchaftlichen Betriebsfüh⸗ rern und Arbeitern ſeit Kriegsausbruch gemäß beſter deutſcher Tradition unter den Fahnen ſtänden und daß die zurückgebliebenen Männer doppelt und dreifach arbeiten müßten. Viele Landfrauen hätten den Bauern und Land⸗ arbeiter erſetzen müſſen. Göring würdigte da⸗ bei vor allem die Leiſtung der deutſchen Land⸗ frau und ſprach ihr den Dank des deutſchen Volkes aus. Gleichzeitig appellierte er an ſie, weiter auszuhalten, denn es ſei nicht möglich, aalle Bauern zur Feldbeſtellung zurückzuſchicken; dennoch dürfe der Hof nicht verſagen, ſondern müſſe alles zur Ernährung Wichtige liefern. Der Generalfeldmarſchall rief in dieſem Zu⸗ ſammenhang zur Nachbarſchaftshilfe auf und appellierte beſonders an die Bauern⸗ führer, Ortsgruppenleiter und Bürgermeiſter auf dem Lande, die ſich überall dort einſetzen müßten, wo der Mann oder der Knecht fehlen. Weiter wandte er ſich an die deutſche In⸗ gend, die gleichfalls mit zupacken könne und auch wolle. Zuſammenhalt in dieſer ſchweren Zeit ſei das Entſcheidende. Der Boden muß ſein Letztes hergeben leitete Gaulei⸗ t Wagner die zminiſters Dr. mleiter waren zalter Köhler, ſchen Landes⸗ er Mergen⸗ teichsminiſters Volksbildung lberg, Staats⸗ enner, In⸗ Vertreter des s Sicherheits⸗ hrer Heiß⸗ berabſchnittes aul und als major Eber⸗ elle geſpielten en ergriff Mi⸗ as Wort, der Otto Wackers hob beſonders aus dem Feld icker den Ein⸗ oberrheiniſche adt Offenburg gang Deutſch⸗ Schmach und iſt ſchon 1923 n und der Be⸗ ig treu geblie⸗ rs führte vom er in Offen⸗ ter des Badi⸗ Der Generalfeldmarſchall wies dann auf die n Miniſter Als heutige Bewährung der früheren Vorratswirt⸗ r Juſtiz. licht 1 ſchaft hin, auf die großen Reſerven, die in den ewerkeichligtt Silos lägen, während Englands Zufuhren dank Reichsſuſtizmi⸗ unſerer Bomber und-Boote„ſicher“ auf dem s Juſtizweſen Grunde des Meeres lägen. So wichtig aber die Beruf als Vorräte ſeien, ſo wäre es doch kurzſichtig, ſich zmimiſterin für die weitere Kriegführung allein auf ſie zu —5— verlaſſen. Weit wichtiger als aufgeſpeicherte Als Dr. Wacker Vorräte in Silos, Lagerhäuſern und Kühl⸗ Be 15 urüch räumen ſei die laufende Erzeugung, Ausſaat und Ernte. Die Aufgabe ſei: Was an Kräften 0 Baden un in deutſchem Boden ſtecke, müſſe heraus, koſte Pereits ſchw es, was es wolle. Die Löſung dieſer Aufgabe ereins ſchwahgg verlange der Führer. Das verlange aber auch die Dankbarkeit, die der Bauer ihm ſchulde. Und endlich erwarte das ganze deutſche Volk die Erfüllung dieſer Aufgabe vom Bauern, wäh⸗ rend die kämpfende Front den Feind von Hei⸗ mat und Hof fern hält. Göring betonte, daß die Aufgabe ſchwer ſei, daß aber auch auf allen bezeichnen.] anderen Gebieten größte Anſtrengungen gemacht —5 ſeine Ge⸗ würden und daß auf allen Gebieten von früh 5 Vollstum bis ſpät am Siege geſchafft würde. lismus war 1 Der Generalfeldmarſchall gab dann eine r 1 Ueberſicht über die Maßnahmen der Staats⸗ ie hatte er ſein führung, die der Steigerung der Produktion dienen ſollen. Neben der notwendigen Geſtel⸗ lung von Arbeitskräften, der Freiſtellung der Betriebsführer und Fachkräfte, ſoweit es die militäriſchen Belange erlauben, werden Zug⸗ kräfte,— Pferde und Trecker— Saatgut und Düngemittel ausreichend zur Verfügung ge⸗ ſtellt werden. Dieſe Maßnahmen ſollen beſon⸗ ders der Intenſivierung der Produktion dienen. Extenſiv zu wirtſchaften— ein Derbrechen „Die Parole für die Erzeugungsſchlacht die⸗ ſes Jahres lautet: Jeder Hektar muß ausgenutzt werden. Alles iſt auf Höchſterträge einzuſtellen. Wer extenſiv Wirtſchaft betreibt, verſündigt ſich am deutſchen Volk. Für die Beſtellung hat euch der Reichs⸗ bauernführer bereits die notwendigen Richt⸗ linien gegeben. Das wichtigſte dabei iſt die Ausweitung des Oelfruchtanbaues. Zwar haben wir Oel⸗ und Margarinereſerven, die für zwei Jahre reichen mögen, aber wir müſſen in die Zukunft ſchauen. Die Anbaufläche für Oelfrüchte muß in dieſem Jahr auf min⸗ niſter dem Er⸗ deſtens 200 000 Hektar gebracht werden. Zu iſchen Landes Mverſtärken iſt ferner der Hackfruchtanbau. Ich verlange von jedem Betrieb, daß er wäh⸗ rs für Wiſſen⸗ rend des Krieges 10 bis 15 Prozent mehr Hack⸗ bhildung über⸗ früchte als im letzten Jahr anbaut. Dabei iſt badiſchen Uni⸗] neben der Zuckerrübe der Anhau der zhr. Schmitt⸗ Kartoffel und vor allem der Früh kartof⸗ fel ganz beſonders zu pflegen.“ urde Aer E Neuordnung der Milchwirtſchaft s Dr. Wacker Der Generalfeldmarſchall behandelte dann be⸗ ie Trauerfeier ſonders eingehend die wichtige Frage der Feu⸗ s verſtorbenen verſorgung und die hierbei entſcheidende Rolle ſeinen Heimat⸗ der Milchwirtſchaft. Dazu führte er u. a. ſol⸗ zeiſetungsfeier gendes aus: Die Milchwirtſchaft bedarf ganz r und Reichs⸗ beſonderer Sorgfalt. Ich habe dieſe Frage mit ſeinem älteſten eurem Bauernführer reiflich durchgeſprochen ſchied nehmen und mich entſchloſſen, die von euch mit Berech⸗ tigung vorgeſchlagene Maßnahme durchzufüh⸗ ren, nämlich die Milchpreiserhöhung dort, wo ſie unbedingt notwendig iſt. Vom 11. März 1940 an ſoll für die Vollmilch— aber nur für die Vollmilch, nicht für die Mager⸗ milch—, die an Molkereien geliefert wird, ein um zwei Pfennige exhöhter Preis je Liter aus⸗ bezahlt werden. Dementſprechend exhöht ſich der Butterpreis um 20 Reichs⸗ pfennige je Pfund. Unverändert bleibt je⸗ doch der Preis für Magermilch und Quark. Ich habe dieſen neuen Milch⸗ und Butterpreis genehmigt, damit ihr jetzt die Mi ch⸗ und Butterproduktion ſteigern könnt. Geſteigerte Juttermittelerzeugung Eine ſolche Steigerung ſetzt bekanntlich: Verſtärkung der Futtermittelerzeugung voraus, ete das Leben rs als einen fſte Grundzug rftörbare Ver⸗ m Oberrhein. zerlebendigung Aufgaben auf und Hochſchul⸗ ſen verſtanden. inſte und Wiſ⸗ ſſe gewidmet. ippenfor⸗ iträge zur s gebracht. iniſterpräſident Vacker von dir e Heimat zur wiſſen, du haſt e wird in der eben.“ 4 r Gärtner lngeſtellten des ms Ausdruck. widmeten Ab⸗ direktor Staats⸗ Kämpfer, dem re Treue die zrernatur ver⸗ ſeiner Tätig⸗ Herzen in seit Jahren gegen Kopi- )ie einzelnen und steigern et nicht und und Magen. n. preise von iieeeeeee Mehrerzeugung von Futter aber erfordert mehr Arbeit, ſo z. B. beſſere Düngung und Pflege der Wieſen und Weiden. Notwendig iſt es, den Zwiſchenfruchtbau auszudehnen, um ſo in Zukunft dort, wo bisher nur eine Ernte im Jahr erzielr wurde, zwei, oder wenigſtens in zwei Jahren drei Ernten zu erreichen. Für dieſen Mehraufwand bei der Futtermittelver⸗ ſorgung ſoll die Erhöhung der Milch⸗ und But⸗ terpreiſe den notwendigen Ausgleich bieten. Das iſt der Zweck dieſer Maßnahme. Ich will der Milchwirtſchaft von nun an neue Möglich⸗ keiten eröffnen. Sorgt dafür, daß ſie ausgenutzt werden. Gerade von den großen Betrieben ver— lange ich, daß ſie genau ſo wie der Bauernhof die Milchwirtſchaft als einen der wichtigſten Zweige ihres Betriebes anſehen. Ich werde in Zukunft mir vom Reichsbauernführer melden laſſen, wie gerade in den größeren Betrieben in dieſer Richtung Foriſchritte erzielt worden ſind. In vielen Großbetrieben iſt die Zahl der Kühe viel zu gering. Man hat den Milchviehbeſtand verringert, um Schlachwieh zu mäſten. Wir brauchen aber zur Streckung der Rationierung an Maraarineſtoffen zuerſt Fett in Form von Butter. Fett iſt in dieſem Falle wichtiger als Fleiſch. Fleiſch hingegen liefert in erſter Linie das Schwein. Sparſamkeit im eigenen Betrieb Außerdem erwarte ich von euch, daß ihr beim Eigenverbrauch von Milch ſehr ſparſam ſeid. Gerade von euch, dem Landvolk, muß ich dieſe Sparſamkeit bei der Milch verlangen. Je mehr Milch ihr im eigenen Betrieb erſpart, um ſo beſſer iſt die Fettverſorgung des deut⸗ ſchen Volkes gewährleiſtet. Ich weiß, wie hart eure Arbeit iſt, wie ſehr ihr der Witterung ausgeſetzt ſeid, wie oft ihr viele Stunden auf dem Lande mehr arbeiten müßt. Ich kenne auch das Sprichwort: Man ſoll dem Ochſen, der da driſcht, nicht das Maul verbinden. Und wir wollen durchaus nicht in den Fehler des Welt⸗ dDas deuiſche Candvolk erfüllt ſeine Pflicht! Generalfeldmarſchall Göring gab die parole für die Erzeugungsſchlacht 1940 krieges verfallen, wo endlich Futterrationen für eure Pferde gegeben wurden, die unter keinen Umſtänden ausreichen konnten, ſo daß infolge geringerer Leiſtung der Pferde zwangsläufig die Erzeugung zurückging. Aber gerade auf dem Gebiete der von England propagierten Fettblockade müßt ihr beweiſen, daß die zwei Pfennig Zulage von euch nicht als ein Geſchenk aufgefaßt wird. Rund drei Milliarden Liter Vollmilch werden von dem ſelbſterzeugenden Bauern, Landwirtſchaftsarbeitern uſw. auch ſelbſt verbraucht. Beinahe ebenſoviele Liter werden zur Aufzucht der Kälber benutzt. Dieſe Milch aber iſt der Rohſtoff für die unentbehr⸗ liche Butter. Die Butter und Margarine iſt aber, wie das engliſche Wort Fettblockade euch zeigt, heute das Entſcheidende. Ich erwarte deshalb von euch gerade hier äußerſte Spar⸗ ſamkeit. Ihr, die ihr alle einen Garten habt, die ihr euch daher in Kartoffeln, Obſt und Ge⸗ müſe nicht nur ab und zu, ſondern für lange Zeit verſorgen könnt, müßt die Fettfront ſo unerſchütterlich machen, wie ihr ſeinerzeit die Getreidefront unerſchütterlich gemacht habt. Denkt daran, daß jede Milliarde Liter Vollmilch 40000 Tonnen Butter bringt. Unſere Einfuhr war jährlich 80 bis 90 000 Tonnen. Zwei Milliarden Liter Milch in der Eigenver⸗ ſorgung, im Landwirtſchaftshaushalt und bei der Kälberaufzucht geſpart, würden praktiſch ſoviel erbringen, wie die friedensmäßige Ein⸗ fuhr betragen hat. Dabei verweiſe ich noch darauf, daß ihr den Erſatz für die Vollmilch, die Magermilch, in einem viel friſcheren und beſſeren Zuſtand zur Verfügung habt, neben der Buttermilch. Gerade die Erſparnis von zwei Milliarden Liter Vollmilch erwarte ich als Gegenleiſtung der Preiserhöhung. Wird ſie nicht erzielt, ſo iſt dieſe Preiserhöhung fehl am Platze geweſen, und ich werde keinen Augenblick zögern, ſie ebenſo raſch wieder rückgängig zu machen, wie ſie eingeführt wurde. ſiein beſchenk, ſondern eine Derpflchtung Es liegt an dir allein, Landvolk, zu beweiſen, ob die von dir geforderte Maßnahme richtig geweſen iſt. Aber wer da glaubt, daß er, wenn er zwei Kühe hat, eine Kuh abſchlachten kann, weil er mit der anderen Kuh bei den erhöhten Preiſen genau ſo gut dran iſt, der verſündigt ſich am Volke, der iſt ein Betrüger. Wenn ich dieſe Preiserhöhung auf mich genommen habe, ſo habe ich es getan im blinden Vertrauen auf das deutſche Landvolk, und ich bin überzeugt, daß ihr mich in dieſem Vertrauen nicht ent⸗ täuſchen werdet. Die Preiserhöhung, ſo betone ich noch einmal, iſt alſo kein Geſchenk für euch auf Koſten der Verbraucher, ſie ſoll euch, ich unterſtreiche das nochmal, eine ſichere Platt⸗ form für die weitere Entwicklung der deutſchen Milchwirtſchaft, alſo der deutſchen Fettwirt⸗ ſchaft geben. Sie bedeutet demnach für dich, deutſcher Bauer, eine Verpflichtung. Der Derbraucher hat freie Wahl Auch in der Verbraucherſchaft darf die Preis⸗ erhöhung nicht falſch verſtanden werden. Wir verlaſſen mit dieſer Maßnahme keineswegs den feſten zielſicheren Kurs unſerer ſtabilen Lohn⸗ und Preispolitik. Der Ver⸗ braucher wird nicht unbillig belaſtet. Wer be⸗ gütert iſt, ſoll den Mehrpreis für Butter be⸗ zahlen, wer aber nur über ein kleines Ein⸗ kommen verfügt, kann für den Teil ſeiner Karte Margarine einkaufen. Jedem deut⸗ ſchen Verbraucher ſteht alſo die gleiche Fett⸗ menge zur Verfügung, er wird aber in genau feſtgelegten Grenzen wählen können, ob er bei ſeiner Ration mehr Butter oder mehr Mar⸗ garine haben will. Die techniſchen Einzelheiten der Regelung für den Verbraucher werden noch bekanntgegeben. Da jeder die Preiserhöhung nun von ſich abwenden kann, tritt auch keine Erhöhung der Lebenshaltung ein. Praktiſche Derbrauchs-Beiſpiele Ich komme hier zu Beiſpielen. Eine drei⸗ köpfige Familie, beſtehend aus zwei Erwachſe⸗ nen und einem Kleinkind, hat bisher ausge⸗ geben für Butter und Margarine in vier Wo⸗ chen 7,32 Reichsmark und gibt nunmehr bei Bezug von Vollmilch und Margarine 7,22 Reichsmark aus. Dazu kommt aber vor allem eine andere bereits getätigte Erſparnis. Eine fünfköpfige Familie zum Beiſpiel, die bisher im Jahre 600 Liter Vollmilch verbraucht hat: Wenn dieſe Familie ſtatt 600 Liter Vollmilch im Jahre 500 Liter Vollmilch und nur 100 Liter Magermilch dafür nimmt, ſo würde ſich ergeben 500 mal 2 Pfennig Mehrbelaſtung— 10 Reichsmark, und 100 Liter Magermilch für einen niedrigeren Preis— 10 Reichsmark we⸗ niger. Es würde ſich alſo hier an ſich völlig ausgleichen. Nun erhält aber keine fünf⸗ köpfige Familie heute 600 Liter Vollmilch. Sie erhielt nur einen Teil Vollmilch und einen Teil Magermilch. Das bedeutet, daß ſeit fünf Monaten, ſeit Einführung der Lebensmittel⸗ karten, bereits eine Erſparnis in allen Haus⸗ haltungen dadurch eingetreten iſt, daß die Haus⸗ haltungen gezwungen waren, zu einem Teil die billigere Magermilch zu übernehmen. Da die Preiserhöhung nur auf der Vollmilch ruht, er⸗ gibt ſich hieraus die bisher getätigte Erſparnis. Vor allem aber iſt es möglich, daß die Minder⸗ bemittelten durch den Umtauſch von Butter in Margarine auch eine weitere Erſparnis er⸗ zielen können, jedenfalls die Möalichkeit haben, eine Verteuerung von ſich abzuweiſen. Der Beſſergeſtellte trägt die preiserhöhung Nun werden ſofort die Herren Meckerer kom⸗ men und werden erklären: Seht, wie unſozial iſt eure Regierung, natürlich, der Reiche, der kann wieder Butter kaufen. Er wird ſelbſtyer⸗ ſtändlich hinzuſetzen, der Herr Meckerer: Der Reiche kann beliebig viel Butter kaufen. Nein, meine Volksgenoſſen, der Reiche und der Arme, der Bemittelte und der Nichtbemittelte können heute nicht mehr Butter und Fett kaufen, als ihnen auf den Karten vorgeſchrieben iſt. Ge⸗ wiß, der Beſſergeſtellte kann ſich Butter kaufen, er ſoll ſich Butter kaufen, denn er ſoll in erſter Linie die Preiserhöhung tragen. Der Minderbemittelte kann ſich ebenfalls Butter kaufen, wenn ſie ihm aber zu teuer iſt, ſo hat er die Möglichkeit, dafür verbilligte Mar⸗ garine einzukaufen. Nun frage ich euch, Volksgenoſſen, was iſt hier unſozial? Auf der einen Seite, daß die Butter teurer geworden iſt, daß aber der Minderbemittelte billigere Margarine einkaufen kann, daß alſo das deut⸗ ſche Volk mit ſeinen Fettvorräten jahrein, jahraus, gleichgültig, wie lange der Krieg dauert, auf Grund der Vorräte und dieſer neuen Regelung durchhalten kann. Oder iſt es etwa ſozialer, hier freie Hand zu geben, alles aufzueſſen und nach zwei Jahren ohne Vor⸗ räte dazuſtehen und blank zu ſein? kine vorausſchauende loziale Maßnahme Ich bin der Meinung, daß es weit ſozialer iſt, für die Ernährung des geſamten Volkes und das Durchhalten des Volkes zu ſorgen, daß, gleichgültig, wielange dieſer Krieg dauern möge, jahrein, jahraus der deutſche Volksge⸗ noſſe ſein ihm zuſtehendes Quantum Fett, ſei es in Butter, ſei es in Margarine, bekommen kann. Auf dieſe Weiſe iſt alles getan worden, um die ganze Aktion als ſoziale Maßnahme durchzuführen. Das deutſche Volk weiß aus den Erfahrungen der letzten Jahre: Nicht das iſt ſozial, was den bequemen Erforderniſſen des Tages entſpricht, ſondern ſozial iſt nur das, was dem ganzen Volke für die Zukunft dienlich. Es iſt beſſer, ich erhöhe den Butter⸗ preis und ſchaffe damit eine für die Dauer des Krieges ausreichende Fettverſorgung, als daß ich den Preis unangetaſtet laſſe und da⸗ durch die Fettration ſchmälere. Erfolgreich kann nur ſein, wer auf lange Sicht rechnet und dabei ſein Handeln nicht von den Tagesereigniſſen beſtimmen läßt, die zuf der'rfläche treiben, ſondern gründlich und gewiſſenhaft prüft und wirkt. Dies gilt vor allem für die Landwirtſchaft, die mit un⸗ abänderlichem Naturgeſchehen zu tun hat und an den ewigen Wechſel von Saat und Ernte gebunden iſt.“ Die Frage der Kohlenverſorgung Allſeitig wurde dankbar begrüßt— obwohl ſich dieſe Rede ſpeziell an das deutſche Land⸗ volk wandte—, daß der Generalfeldmarſchall in ſeiner geraden und offenen Art auch die Frage der Kohlenverſorgung behandelte.„An ſich,“ ſo ſagte der Feldmarſchall,„hat Deutſch⸗ land keinen Mangel an Kohle. Deshalb kann man auch von einer eigentlichen Kohlennot nicht ſprechen. Dank der überragenden Leiſtun⸗ gen und des Heldentums unſerer Wehrmacht haben wir in wenigen Tagen jene großen Koh⸗ lenvorkommen zurückerobert, die man uns einſt im Schandvertrag von Verſailles in Oſt⸗Ober⸗ ſchleſien fortgenommen hat. Damit beſitzt heute Deutſchland ſo reichlich Kohle, daß wir alle An— forderungen an dieſen koſtbaren Rohſtoff voll und ganz befriedigen können. Trotzdem weiß ich, daß mir jetzt einige— vielleicht ſogar ſehr viele— entgegnen werden:„Ja, aber ich habe keine Kohle bekommen, ich habe frieren müſ⸗ ſen, ich habe meinen Ofen nicht heizen können!“ Ja, lieber Volksgenoſſe, das ſind nun ein⸗ mal die Schwierigkeiten eines Krieges, das ſind die Transportſchwierigkeiten, die wir heute notgedrungen hinnehmen müſſen. Da kannſt du nicht kommen und ſagen;„Ja, das iſt eure Schuld! Warum Transportſchwie⸗ rigkeiten? Daran hättet ihr denken müſſen. Solche Schwierigkeiten müßt ihr beſeitigen. Dazu ſeid ihr da.„Nein, lieber Volksgenoſſe: Wenn du nur einen Tag lang Gelegenheit hät⸗ teſt, in unſere Arbeit hineinzuſehen, würdeſt du ſehr wohl erkennen und verſtehen, welche Schwierigkeiten wir fortgeſetzt beſeitigen. Aber ſtärker als der Menſch iſt die Natur. Ich kann den Kampf gegen Menſchen aufnehmen, aber ich kann den Kampf dort nicht gegen die Natur aufnehmen, wo mir die Mittel dazu fehlen. Eis, Schnee und Kälte ſind eine hö⸗ here Macht. Und wenn du dir heute einmal überlegen würdeſt, wie ungeheuer ſchwer ge⸗ rade die deutſchen Eiſenbahner zu arbeiten und zu werken haben, um die Züge in Gang zu halten, wenn immer wieder aufs neue die Ma⸗ ſchinen vereiſen, einfrieren, wenn die Weichen zufrieren und immer wieder aufgetaut werden müſſen, wenn die Transportzüge nur ſchwer vorwärtskommen, wenn alle Waſſerſtraßen zu⸗ gefroren ſind— dann iſt auch dir erklärlich, daß die Schwierigkeiten des Transports über⸗ ragend werden. Das iſt nun aber kein deutſches Patent, ſon⸗ dern— blicke um dich— deutſcher Volks⸗ genoſſe— überall, in allen Ländern, ob bei Freund oder Feind oder bei den Neutralen, ſind dieſe Schwierigkeiten in noch weit größerem Maße vorhanden. Aber daß alles geſchieht, ſie zu beheben, das kann und darf ich mit gutem Gewiſſen euch nicht nur verſprechen, ſondern ich darf auch behaupten, daß es geſchehen iſt. Ein Beitrag zum Sieg Alſo Volksgenoſſen, ich bitte euch: Ihr müßt hier Geduld haben und müßt dieſe Schwierig⸗ keiten auf euch nehmen als einen Beitrag zu all dem Großen und Schweren, was heute das ganze Volk und jeder einzelne, inſonderheit aber unſere tapferen Soldaten erfahren müſſen. Ohne dieſes Ertragen von Mühen wird kein Sieg errungen. Es iſt jetzt Krieg, und das bedeutet, daß man nun einmal Schweres auf ſich nehmen muß. Um ſo größer wird der Sieg ſein, je entſchloſſener wir ſind, vor keinen Schwierigkeiten zu kapitulieren... Ich wollte die Gelegenheit benutzen, heute durch den Rundfunk zu euch zu ſprechen, um euch auch in dieſer euch ſo bewegenden Frage klaren Beſcheid zu geben, aber nicht nur Auf⸗ klärung, ſondern eindeutiges Verſprechen: Alles was überhaupt menſchenmöglich iſt, gegen die Gewalt der Natur zu tun, wird geſchehen. Jetzt erſt recht! Der Feldmarſchall ſchloß-ſeine einſtündige wirkungsvolle Rede mit einer Verpflichtung, die jeder Bauer und Landwirt, jede Landfrau und jeder Landarbeiter freudig aufnehmen wird:„So geht nun an die Arbeit, ſobald der Froſt aufgehört hat. Vergeßt niemals, daß von der Sorgfalt und dem Umfang der Frühjahrs⸗ beſtellung der Ertrag der Herbſternte entſchei⸗ dend abhängt. Täuſche du, deutſcher Bauer, nicht das Vertrauen all der deutſchen Volks⸗ genoſſen, denen du das tägliche Brot zu ſchaffen haſt. Denn der deutſche Volksgenoſſe glaubt an dich und vertraut auf deine Arbeitskraft und dein Verantwortungsbewußtſein. Seine Lei⸗ ſtung baut auf deiner Leiſtung auf. Sorgt alle dafür, daß die Größe der Zeit auch ein großes Geſchlecht findet. Nur wer ſich für eine hohe Aufgabe mit der ganzen Kraft ſeiner Perſon einſetzt, verdient dies Leben und hat Teil an der Freiheit und der Ehre ſeines Volkes. Ihr kennt jetzt das Ziel. Der Weg iſt euch vorgezeichnet. Jetzt marſchiert! Je feſter wir alle zuſammenhalten, je entſchloſſener wir zur Tat ſchreiten, deſto eher wird der Sieg unſer ſein. Ich gebe die Parole aus für die Er⸗ zeugungsſchlacht 1940: Jetzt erſt recht! Unſer der Sieg! Heil unſerem Führer!“ Widerhall der böring⸗Rede „Deutſchland wirtſchaftlich und militäriſch unbeſiegbar“ Berlin, 16. Februar. Der Eindruck der Göring-Rede iſt im geſam⸗ ten neutralen Ausland äußerſt ſtark. In Japan, Spanien, Griechenland, Bulgarien, Ungarn, Schweden, Jugoſlawien, Belgien und Portugal haben ſich Preſſe und Rundfunk der Rede des Generalfeldmarſchalls angenommen und be⸗ handeln ſie unter großen Schlagzeilen der Ta⸗ geszeitungen und auch in ausführlichen Aus⸗ zügen über den Rundfunk. In Italien machte die Rede Görings durch die Klarheit, mit der alle Härten aufgezeigt wurden, die das deutſche Volk im Krieg und in dieſem ſchweren Winter zu ertragen habe, ganz beſonderen Eindruck. Ueberzeugend wirkten vor allem die Dar⸗ legungen über die Erfolge der deutſchen Gegen⸗ blockade und die ſchweren Verluſte der briti⸗ ſchen Seemacht. Japan kommentiert:„Deutſch⸗ lands Ernährung ſichergeſtellt“. Madrid und Athen ſprechen von der militäriſchen und wirt⸗ ſchaftlichen Unbeſiegbarkeit Deutſchlands. Die Budapeſter Tageszeitungen betonen das Selbſt⸗ bewußtſein und das Vertrauen, das den Wor⸗ ien Hermann. Görings entſtrömt ſei. Die Wir⸗ kungsloſigkeit der deutſchfeindlichen Blockade findet in verſchiedenen ungariſchen Blättern ganz beſondere Erwähnung. „Auf wirtſchaftlichem Gebiet können ſie uns nicht beſiegen“, dieſen Satz ſtellen die Belgra⸗ der Zeitungen vornehmlich heraus. In Bel⸗ gien machte die Rede Görings an das deutſche Landvolk den gleichen Eindruck wie in den an⸗ deren neutralen Stgaten. Man ſtellt heraus, daß der deutſche Staatsmann die engliſche 0 als ſchwach und gebrechlich bezeichnet habe. — „Bakenkreuzbanner“ *5 Samstaa. 17. Jebruar 1940 Aus Nannheims Kumnsfleben Neue Klaviermusiłk Konzert der Muſikhochſchule Eine Vielfalt von Richtungen zeichnet die moderne Klaviermuſik aus, unter denen die von Liszt ausgehende, die techniſchen Möglichkeiten des modernen Klaviers impreſſioniſtiſch aus⸗ wertende Richtung den einen, die ſtreng poly⸗ phone, auf ein dem Cemralo abgelauſchtes Klangideal zurückführende Richtung den ande⸗ ren Gegenpol bilden. Unendlich iſt die Zahl der Möglichkeiten, die ſich zwiſchen beiden er⸗ geben. So wies der Abend neuer Klaviermuſik der Städtiſchen Muſikhochſchule das ſtrenge, kunſtvolle und jeder romantiſchen Empfindung abholde Preludio e Fuga in stile antico per due Pianoforti von Mario Tarenghi und ein impreſ⸗ ſioniſtiſches Bravourſtück wie die Suite„Der Zirkus“ des ſpaniſchen Komponiſten Joaquin Turina eng nebeneinander. Die neue Klaviermuſik nimmt ſelten Rück⸗ ſicht auf den Spieler, und die Werke ſtellen oft Anforderungen, deren Verhältnis zum muſi⸗ kaliſchen Wert ungünſtig ausſieht. Ueber aus⸗ gezeichnete Einzelleiſtungen hinaus kamen Dorle Reimann und Sigfrid Franz in dieſem Abend zu einem ſehr gepflegten Zuſammenſpiel, zu einer höchſt beachtungswerten geſtalteriſchen Einheit, die vor allem die überaus eigenwillige Sonate-moll für 2 Klaviere von Fritz Brandt in ihren geiſtvollen motiviſchen Kontraſten und modernen rhythmiſchen Wendungen zu einem ſchönen Erfolg brachte. Eine ſtarke muſikaliſche Natur ſpricht aus den ſechs raffiniert die Effekte des modernen Klavieres auswertenden Konzert⸗ etuden des oſtmärkiſchen Komponiſten Felix Petyrek. Soliſtiſch brachte Sigfrid Franz mit überlegen klarer Technik die von einem leiden⸗ ſchaftlichen Geſtaltungswillen kündende, harmo⸗ niſch modern empfundene Fantaſie gis-moll op. 7 von Rudolf Peters, während Dorle Reimann mit der virtuoſen und temperamentvollen Ge—⸗ ſtaltung der impreſſioniſtiſchen Klangſpielereien der reizvollen Suite„Der Zirkus“ von Joaquin Turina einen ſchönen Erfolg hatte. Das Kon⸗ zert klang mit zwei effektvollen Tranſkriptionen böhmiſcher Tänze(in freier kontrapunktiſcher Bearbeitung) für zwei Klaviere, virtuoſen Be⸗ arbeitungen im Geiſte Lisztſcher Tranſkriptio⸗ nen, aber moderner Technik von Sigfrid Franz aus. Dr. Carl J. Brinkmann Thedaterabend bei der Wehrmacht „Das war wirklich ein großartiger Kdß⸗ Abend...“ konnte man beim Verlaſſen des Filmſaales der Unterkunft einer Luftwaffen⸗ abteilung, wo dieſes Gaſtſpiel des Mannhei⸗ mer Nationaltheaters ſtattfand, einen zum an⸗ dern ſagen hören. Und dieſe Meinung ſchlug ſich denn auch in dem begeiſterten Beifall aus den Reihen der Offiziere und Mannſchaften für die einzelnen Darbietungen ſichtlich nieder. Die ſpontane Herzlichkeit der Anſprache des Hauptmanns Sch. beim ſpäteren kameradſchaft⸗ lichen Beiſammenſein, an dem auch Vertreter der Partei⸗Ortsgruppe teilnahmen, war der äußere Ausdruck dieſer tiefen Verbundenheit zwiſchen der Wehrmacht einerſeits und der von Intendant Brandenburg und Staatskapellmei⸗ ſter Elmendorff angeführten Künſtlerſchar an⸗ dererſeits. Die Darbietungsfolge unter der künſtleri⸗ ſchen Leitung von Wilhelm Trieloff brachte ein auserleſenes Programm, das ſich mit dem üblichen„Tingeln“ kaum vergleichen ließ. Da hatte man zunächſt die komiſche Oper„Baſtien und Baſtienne“ eigens für dieſen Abend neu⸗ einſtudiert n Wilhelm Trieloff; Baſtienne: Hildegard Rößler; Baſtien: Nora Landerich; Colas, ein vermeintlicher Zauberer: Heinrich Hölzlin). Zwiſchen ausgezeichneten Muſikvorträgen ſtellte der zweite Teil des Abends eine bunte Folge von geſanglichen und tänzeriſchen Darbietungen dar, für deren hohe künſtleriſche Stufe bewährte Kräfte wie Frene Ziegler, Hildegard Rößler, Wilhelm Trieloff, und vom Ballett Wera Donalies mit ihren Soliſten: Günter Roeder, Herta Bolle, Marga Eilenſtein, Lola Fiſcher, Hilde Gaus, Anne⸗ lieſe Waelde, Käthe Pfeffer, Magda Witt⸗ mann u. a. verantwortlich zeichneten.(m..) Neu. fileine meldungen aus der feimat Weiterführung der Straßenbahnanlagen Heidelberg, 15. Febr. Die Heidelberger Straßenbahn und Bergbahn AG. beabſichtigen nach Maßgabe des Plans vom Auguſt 1939 die gerade Strecke der Straßenbahn in der Theodor⸗Körner⸗Straße über die jetzige Van⸗ gerowſtraße hinweg noch etwa zwanzig Meter in das Neckarvorland zu führen. Säugling ertrunken Wiesloch, 16. Febr. In einem Augenblick des Unbewachtſeins fiel das einjährige Töch⸗ Waßer der Eheleute Philipp in eine mit Waſſer Wanne und ertrank, ehe Hilfe zur Stelle war. Aus Uechargemünd Neckargemünd, 16. Febr.(Eig. Ber.) Wie in allen kleinen und größeren Gemeinden, iſt auch in Neckargemünd jetzt die große Zeit der Generalverſammlungen. Beim Odenwald⸗ klub wurde einſtimmig beſchloſſen, auch wäh⸗ rend des Krieges die Wandertätigkeit nicht einzuſtellen und die Verbundenheit mit den anderen Zweigen des Odenwaldklubs zu pfle⸗ gen. Auch die Kriegerkameradſchaften, die ſich mit Tatkraft der neuen Aufgaben angenom⸗ men haben, hielten„Bilanz“. Die hieſige Ju⸗ gend bewies ihren Opferwillen, indem ſie zu⸗ gunſten der„Admiral⸗Graf⸗Spee“⸗Spende rund 120 Reichsmark ſammelte. Einen ſchönen Erfolg hatten die Abſchlußprüfungen der in unſerem Städtchen durchgeführten Ausbil⸗ dungskurſe für zahlreiche Helferinnen des Ro⸗ ten Kreuzes. H. L. bDom Kraichgaumuſeum Bruchſal, 16. Febr. In anderthalbjähriger Arbeit wurde in einigen Räumen des Schloſ⸗ ſes unter Mitwirkung von Muſeumsdirektor Prof. Dr. Hans Rott⸗Karlsruhe das Bruch⸗ ſaler Heimatmuſeum neu eingerichtet, das fort⸗ an den Namen Kraichgaumuſeum führen wird. Aus Ladenburg * 70. Geburtstag. Die Ehefrau des Konrad Winker, Frau Magdalena Winker. Inhabe⸗ rin des goldenen Mutterehrenkreuzes begeht am Samstag, 17. Februar, ihren 70. Geburtstag. Wir gratulieren. NUeẽĩes aus Tampertheim * Lampertheim, 16. Febr. Infolge 533 verſtarb hier der Neſtor des einhei⸗ miſchen Bäckerhandwerks, Joh. Jakob Stef⸗ fan 1. im Alter von 84 Jahren.— Der MGV Sängerbund Hüttenfeld hielt bei Vollrath ſeine Hauptverſammlung ab. Man beabſich⸗ tigt den Geſangsbetrieb wieder aufzunehmen, ſobald die zweite Lehrerſtelle wieder beſetzt iſt. — Der hier als fleißiger und achtſamer Bür⸗ ger bekannte Landwirt Erasmus Ehret, der im Alter von 72 Jahren verſtorben iſt, wurde zur letzten Ruhe geleitet. K RIMINAL ROMAN VV ON ERNST FRE B E I. 6. Fortſetzung Der Richter, der Staatsanwalt, der Sheriff, der Protokollführer, ſie konnten die Frau nicht 38— ſtanden vor einem pſychologiſchen ätſel. „Laſſen Sie es aut ſein, Miß Jowitt, Sie hören, er will nicht. Vielleicht iſt doch noch ein Funken Ehrgefühl in ihm!“ „Nein, nein, er darf nicht nein ſagen!“ Miß Jowitt hina an dem Hals des Mör⸗ ders und küßte ihn wild auf den Mund, auf die Augen. Liebſter, ſag ja!“ Plötzlich ſchwankte ſie, riß den Mann nieder und fiel mit ihm auf das harte Lager. Miſter Dohli ſprang hinzu, ehe die anderen es hindern konnten. Blitzſchnell faßte er die Hand des Verurteilten und war ihm beim Auf⸗ richten behilflich. Wie aus einem Traum emporgeſchreckt, er⸗ hob ſich auch Miß Jowitt. „Ich bin bereit, Herr Bundesrichter!“ ſagte ay. „Hören Sie es, er will, er gibt ſeine Einwil⸗ ligung! Das... das werde ich nie vergeſſen! Athole, du haſt mir und dem Kind das Leben gerettet.“ Der Sheriff ſprach die Trauungsformel, die Ehegatten unterſchrieben. Mit feſter Hand ſetzte die Frau den Namen unter das Protokoll. Sie zeichnetee „Clara Iſabella Hay, geborene Jowitt.“ Die Groteske war damit beendet. Die Frau reichte dem Gatten die Hand. Der Verurteilte blieb allein zurück. „Stop!“ ſagte Stanley und zwinkerte ſeiner — zu.„Wie gefällt Ihnen das Ka⸗ pitel? „Das iſt einfach fürchterlich! Das wird Ihnen kein Menſch glauben, Miſter Sennit!“ „Würde ich ſelbſt nicht tun, wenn ich es nicht dokumentariſch feſtgelegt wüßte!“ W „Wann iſt die Hinrichtung, Miſter Sennit? „Geheimnis, darf ich nicht ſagen!“ „Warum nicht?“ „Damit Sie keine ſchlafloſe Nacht haben!“ „Alſo morgen früh!“ folgerte die kluge und aufgeweckte Sekretärin. „Rein, Sie ixren! Das hat noch Zeit!“ „Soll ich weiterſchreiben, Miſter Sennit?“ „Für heute wollen wir es genug ſein laſſen!“ 5. In der Montgomeryſtreet ein haſtendes und jagendes Gewoge von Menſchen, die beſtrebt waren, ſo ſchnell wie möglich aus der Stein⸗ wüſte der großen Metropole in die grünen Vororte zu kommen. Die hohen Bürohäuſer, die gewaltigen Kauf⸗ paläſte ſanken in die Dunkelheit der Nacht. Nur noch die Vergnügungsſtätten warfen ihre bunten, beißenden Lichtſtrahlen hinaus und lockten Fußgänger und Autofahrer, zogen ſie in ihren Bann. Der Privatwagen von Sennit entführte ihn und den befreundeten Inſpektor aus dem Stadtinnern nach der Garth Road zum Abbey Houſe, der Wohnung von Miß Clara Iſabella Jowitt. 3 Das im Landhausſtil erbaute zweiſtöckige Gebäude lag in einem großen Garien. Hohe Mauern umzogen das ganze Beſitztum. Auf dem Meſſingſchild an der Eingangs⸗ pforte ſtand zu leſen: „Clara Iſabella Jowitt.. ünd oben, neben dem Knopf der elektriſchen Schellenleitung entdeckte Rundall ein kleines Plättchen mit der Aufſchrift: Jomitt tanat in den Jod dupbal⸗Länderkampf auch gegen Dänemark Die Einladung des Däniſchen Fußballverbandes nach Kopenhagen angenommen Der Däniſche Fußballverband hat bei der Reichsſportführung die deutſche Fußball⸗ Nationalmannſchaft zu einem Länderſpiel am 9. Juni in Kopenhagen eingeladen. Dieſe Ein⸗ ladung wurde angenommen.— Deutſchland trifft damit zum zehntenmal auf den nördlichen Nachbarn, der bisher von der deutſchen Elf fünfmal geſchlagen wurde und viermal erfolgreich blieb. Im letzten Tref⸗ fen der beiden Nationen, am 29. Juni 1939 in Kopenhagen anläßlich des Jubiläums der Danske Boldſpiel Union, ſiegte die deutſche Mannſchaft nach ausgezeichneten Leiſtungen durch Tore von Gauchel und Conen mit:.0. Die Reichsſportführung hat nun für dieſesJahr bereits vier Fußball⸗Länderſpiele abgeſchloſſen. Das beweiſt am beſten die internationale Akti⸗ vität des deutſchen Fußballſports auch während des Krieges. Am 7. April ſpielt unſere Nationalmannſchaft im Berliner Olympiſchen Stadion zum 15. Male gegen Ungarn. Acht Tage ſpäter, am 14. April, folgt in Wien die dritte Begegnung mit Jugoflawien. Voͤn beſonderer Bedeutung iſt wieder der Kampf gegen den Weltmeiſter Italien, dem die deutſche Elf am 5. Mai in Mailand zum neuntenmal gegenübertritt. Hin⸗ zu kommt ſchließlich noch der ſoeben verein⸗ barte Kampf gegen Dänemark am 9. Juni in Kopenhagen. Handbal⸗Tarnier entzcheldet Kriegsmeiexichait die Staffelſieger treffen Oſtern in Karlsruhe aufeinander K. Mannheim, 16. Febr. Anfangs März ſollten urſprünglich die Staffelſieger Nord⸗, Mittel⸗ und Südbadens feſtſtehen. Die Verhält⸗ niſſe machten aber einen dicken Strich durch dieſe Rechnung, ſo daß in keinem Bezirk der Meiſter rechtzeitig exmittelt werden kann. Die Badiſche Meiſterſchaft wird deshalb in dieſem Jahr in Karlsrube am Oſtermontag in einem Turnier entſchieden. Zu den Endſpielen wer⸗ den die Staffelſieger aus Mittel⸗ und Südbaden, ſowie die beiden Erſten Nordbadens zugelaſſen. Dieſe vier Mannſchaften ſpielen am Vormittag des zweiten Oſterfeiertages zunächſt um den Eintritt in die Schlußrunde. Am Nachmittag ſpielen die Sieger um den erſten und zweiten und die Unterlegenen um den dritten und vier⸗ ten Platz. Die n einer zweiten Mannheimer Mannſchaft iſt wohl berechtigt, ſpielen doch in der Mannheimer Staffel allein ſechs Gauliga⸗ vereine. Die Spiele in Mannheim gewinnen aber durch dieſe Neuxegelung, ungeheuer an Reiz. Die Favoriten für Karlsruhe ſind im Augenblick Poſt und der Sp'V Waldhof. Die Frauen tragen ihr Endſpiel aleichfalls im Pokalſyſtem aus. Für dieſe Spiele iſt Mann⸗ heim als Austragungsort auserſehen worden. Der Termin ſteht noch nicht feſt. Zu den End⸗ ſpielen werden der Staffelſieger des Kreiſes Heidelberg und Karlsruhe, ſowie die beiden Erſtplacierten der Mannheimer Staffel zuge⸗ laſſen. Gpielousjale im Sandral Amtliche Bekanntmachung Auch am Sonntag, 18. Februar, fallen die Spiele der Gau⸗ und Kreisklaſſen aus. Die Vertreter der Gauklaſſe werden für Mittwoch⸗ abend ins Lokal Ackermann, S 3(Weinhaus Schlupp) gebeten. Tagesordnung: Feſtſetzung der neuen Termine. Kehl. Epok.-Neniokeken in Kürze Die deutſchen Ruderer haben 21 Boote für ihre Kameraden an Weichſel und Warthe ge⸗ ſtiftet, um dort den deutſchen Ruderſport ſchnell wieder zu beleben. Die Boote erhalten ihre Namen am„Tag des deutſchen Ruderſports“, am 7. April, in Bromberg durch den Reichs⸗ ſportführer. * Neue Jockeiverpflichtungen wurden bekannt. Jockei Kurt Narr wechſelte von Trainer E. G. Butzke zu Trainer Horalek. Trainer Butzke ſi⸗ cherte ſich die Dienſte des jungen J. Svehla. —* Schweizer Meiſter im Eiskunſtlauf wurden in Aroſa bei den Männern Karl Enderlin, bei den Frauen Angela Anderes und bei den Paa⸗ ren die Geſchwiſter Dubois.—* * In Mailand wurden die italieniſchen Eis⸗ laufmeiſterſchaften entſchieden. Die Titelträger ſind Ercole Cattaneo bei den Männern, der zu⸗ ſammen mit ſeiner Frau auch das Paarlaufen gewann, und bei den Frauen Conſtanze Vigo⸗ relli, die an den Winterſpielen in Garmiſch⸗ Partenkirchen teilnahm. — Die Deutſchen Jugendmeiſterſchaften im Rad⸗ ſport werden vom 27. Auguſt bis 1. Septem⸗ ber in Breslau ausgetragen, erſtrecken ſich dies⸗ mal alſo über eine ganze Woche. * Eine ausgezeichnete Beſetzung haben die deut⸗ ſchen Kriegsmeiſterſchaften im Radſport am kommenden Sonntag, 18. Februar, in der Ber⸗ liner Deutſchlandhalle zu verzeichnen. 98 Fah⸗ „A. Dohli.“ Im Begriff, auf den Knopf zu drücken, hörte der Inſpektor, wie die Haustüre von innen aufgemacht wurde. Ein leiſes Knacken und ſchon ſchlug die Tür hinter dem Mann, der über den kurzen Weg nach der Ausgangspforte ſchritt, wieder zu. „Komm, Stanley,“ flüſterte Rundall,„ver⸗ bergen wir uns, wollen ſehen, wer da aus dem Haus geht!“ Bei dem hier trübe ſchimmernden Licht der wenigen Straßenlaternen erkannte der Inſpek⸗ tor den Gerichtsarzt Dr. Alexander. Der Arzt blieb neben der Pforte ſtehen und ſah ſich um. „Mein Auto noch nicht da? Auf acht Uhr beſtellt, und nun haben wir neun! Der Boy wird unzuverläſſig, ob die Kleine ihn nicht los⸗ gelaſſen hat? Na, warte, ich werd's dir aus⸗ treiben, mich warten zu laſſen!“ „He, Doktor!“ Der' Arzt wandte den Kopf. Erkannte den Inſpektor. „Nanu, Miſter Rundall, was wollen Sie denn hier? Da iſt auch der berühmte Krimi⸗ nalſchriftſteller Stanley Sennit; alſo die bei⸗ den Unzertrennlichen, möchte ich mir erlauben, zu bemerken. Ich gehe nicht fehl, wenn ich mich zu der Behauptung aufſchwinge, Freund Sen⸗ nit iſt wieder auf der Jagd nach einem neuen Thema für den nächſten Roman, der die ganze —94 Frisko in atemloſe Spannung verſetzen wird!“ „Ja, Doktor, und bei dieſen Studienfahrten leiſtet mir Miſter Rundall Geſellſchaft! Iſt oft zu gefährlich für einen einzelnen Menſchen, und ich bin froh, einen Beſchützer bei mir zu haben!“ „Ausgezeichnet, Gentlemen!“ Die drei lachten und ſchüttelten ſich die Hände. 95 „Und darf man wiſſen, was der vielbeſchäf⸗ tigte Doktor der Medizin hier draußen zu tun hat? Iſt Miß Jowitt erkrankt?“ „Sie irren, Gentlemen! Ich ſtellte ſoeben einen Totenſchein aus!“ rer haben für die vier Wettbewerbe gemeldet. Auffallend ſtark iſt die Beteiligung unſerer Straßenfahrer an den reinen Sprinter-Wett⸗ bewerben. Ungarns Ringer⸗Mannſchaft zum Treffen gegen Deutſchland am 18. Februar in Dresden erhielt folgendes Ausſehen(vom Bantamge⸗ wicht aufwärts): Liverini, Balzani, Campa⸗ nella, Rigamonti, Rangon, Silveſtri und Vecchi. * Die deutſche Ringer⸗Staffel zum Länderkampf gegen Italien am 18. Februar in Dresden ſteht wie folgt(vom Bantam⸗ bis Schwergewicht): Mühlich(Wieſental), Schweikert(Wieſental) oder Biſchoff(Dortmund), Rettesheim(Köln), Tink(Göppingen) oder Heilig(Wieſental), Schweickert(Berlin), Leichter(Frankfurt a..) und Müller(Bamberg). HB-Vereinskalender Verein für Körperpflege von 1886 E.., Mann⸗ heim. Samstag, 20.30 Uhr, Mannſchaftsringen gegen Eiche Sandhofen im„Zähringer Löwen“. ——————— „Wie?“ kam es ſchnell aus dem Munde des Inſpektors Rundall. „Sie haben in der Wohnung von Miß Jo⸗ witt einen Totenſchein ausgeſtellt?“ fragte Stanley erſtaunt. „Nun, nun, Gentlemen, keine Aufregung! Oder finden Sie darin etwas Beſonderes? Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute ſterben Menſchen. Und wir Aerzte...“ „Stop, Doktor!“ Der Arzt wunderte ſich über das erſtaunte Geſicht des Inſpektor.s „Schnell, Doktor, wer iſt es? Doch nicht Miß Jowitt?““ „Nein, nein,“ erwiderte ruhig der Arzt,„ein Artiſt aus dem Zirkus Barnum& Bailey!“ „Bitte, begleiten Sie uns in das Haus, Doktor!“ Der Arzt nickte. „Zuvor noch eins!“ AInn „„Stellen Sie uns als Kollegen vor, unter irgendeinem Vorwand. Halt, ich hab's! Sie erzählen der Dame, Sie wären ſich über die Todesurſache nicht klar und hätten aus dieſem Grunde noch zwei Kollegen hinzugezogen!“ Stanley bat den Arzt, ihm noch eine Frage zu beantworten. „Bin geſpannt!“ gab Dr. Alexander zurück. „Mich intereſſiert dieſer Fall ganz beſonders. Alſo, an welcher Krankheit iſt der Artiſt ge⸗ ſtorben?“ „Das iſt ſo echt Stanley Sennit, der immer auf den Grund des Geſchehens vorſtößt! Aber hier iſt wirklich nichts, was Ihren Leſern eine Senſation gibt! Einfach Herzſchlag! Die Pumpe ſetzte aus, und der Mann war tot! Machte Schluß mit dieſer ſchönen Welt, wollte nichts mehr von ihr wiſſen.“ „Schwächlicher Körper?“ forſchte Sennit mit Verbiſſenheit weiter. „Nein, geſunder, kräftiger Menſch, hätte noch hundert Jahre leben können, wenn ſein Er⸗ zeuger ihn mit einem beſſeren Motor in der Bruſt ausgerüſtet hätte.“ (Fortſetzung folgt) „Haßenk Oi 1e Ein paar geheiratet. in den Glü ſchöne Möbe brauchte kein Apropos, Hilde, wie blütenzart, u werkſtatt de⸗ Hände 52 du, Hilde!“ Für die ji die Gegenze Vertrag, daf ohne Einſchr Peter fortan den Schmel Kanten an 5 Peter zog dete ſich zur nicht allein. frau mit für bald ſie ihr hatte, zu ihr nützlich zu die Frau Fi Haushaltskn Wirtſchaftsſe lich trug ſie( in die Ecke. müſe, Mohr das mit ſpli Eines Ta⸗ brief:„Ich l „O Gott!“ nur ſehen di ſen Reibeiſen Hilde ſaß ſchwundenen balſamierte, „Aber, ab andern Tag, Wer im Leb das Rennen Dia ihre roten K Peter nicht. ſchöne Händ Und dann breit, luftbra „Mädel.. auf Hildes 9 dann auf die tige Hausfra Dieſe Hände drin!“ Imm die für ihn! 9 Millione die Cosb In Anbetr Reichsſchatzn mung des R des Spielka Reichsmark langen wei trieb. Jedes Arb Parole, die In dieſem Dahr e außerdem„ ausgegeben, dere und dr Wochenparol fragen mit d HI⸗Dienſtes zes verbinde riſches Mitt Dienſtſtellen, zum Aushan end wird a ührung her⸗ Be NUeuo Zwei groß Dienſt haben ihrer Beſold aus dem St gangen ſind Die ange Berufsſoldat. Zeiten Fried erhaltungspf! iſt, hat ſeit j ſtellt, einen Intereſſen de wärterſtand mitteln. Das bei der die Beamten aus Eintritt in ihrer gleich gleichgeſtellt Ein gleich reichsrechtlich der Volks biet des Gro den. In jede für die Volk dungsrecht. Beſoldung w beteiligten und für das erträglich in in den wiede ſein eigene⸗ bares Schul verſchiedenen ferner der a helfslöſunget ruar 1940 ſommen bgeſchloſſen. ionale Akti⸗ uch während Umannſchaft 'n zum 15. ſpäter, am Begegnung Bedeutung Weltmeiſter 1 5. Mai in ertritt. Hin⸗ eben verein⸗ 9. Juni in at ngeheuer an the ſind im Waldhof. eichfalls im e iſt Mann⸗ hen worden. zu den End⸗ des Kreiſes die beiden ſtaffel zuge⸗ I ig r, fallen die naus. Die ir Mittwoch⸗ (Weinhaus : Feſtſetzung Kehl. be gemeldet. ung unſerer hrinter-Wett⸗ um Treffen in Dresden Bantamge⸗ mi, Campa⸗ i und Vecchi. Länderkampf Dresden ſteht wergewicht): (Wieſental) heim(Köln), (Wieſental), nkfurt a..) nder E.., Mann⸗ Sringen gegen Munde des hon Miß Jo⸗ ellt?“ fragte Aufregung! Beſonderes? inute ſterben das erſtaunte och nicht Miß er Arzt,„ein Bailey!“ das Haus, n vor, unter hab's! Sie ſich über die n aus dieſem gezogen!“ h eine Frage nder zurück. nz beſonders. ſer Artiſt ge⸗ it, der immer orſtößt! Aber n Leſern eine zſchlag! Die inn war tot! Welt, wollte e Sennit mit ch, hätte noch enn ſein Er⸗ Notor in der etzung folgt) nützlich zu erweiſen. „hakenkreuzbonner“ sroß-mannheim Samstaa, 17. Februar 1940 Oie sehẽnen ſtònde Ein paar Wochen vor dem Kriege hatten ſie geheiratet. Für Hilde war die Ehe ein Griff in den Glückstopf geweſen. Nette Wohnung, ſchöne Möbel, tüchtige Hausgehilfin... Hilde brauchte keinen Finger zu krümmen. Apropos, die Finger! Herrliche Hände hatte Hilde, wie aus Alabaſter gemeißelt. Schlank, blütenzart, wahre Wunder aus der Bildhauer⸗ werkſtatt des Herrgotts! Peter war in dieſe Hände Zeſßt recht verliebt.„Schöne Hände haſt du, Hilde!“ Für die junge Frau war dieſe Anerkennung die Gegenzeichnung zu dem ungeſchriebenen Vertrag, daß ſie ſich der Pflege ihrer Hände ohne Einſchränkung widmen dürfe und daß es Peter fortan als ſeine Lebensaufgabe anſähe, den Schmelz dieſer Hände vor den rauhen Kanten an Küche und Herd zu ſchützen. Peter zog ins Feld. Die Hausgehilfin mel⸗ dete ſich zur Poſt. Allein war Hilde. Und doch nicht allein. Im Hauſe wohnte eine Soldaten⸗ frau mit fünf Kindern. Täglich ging Hilde, ſo⸗ bald ſie ihren eigenen Pflichtenkreis erfüllt hatte, zu ihr, um ſich dort in der Häuslichkeit Als Gegenleiſtung gab die Frau Fingerzeige im Kochen, Braten und Haushaltskniffe uſw. In eine rieſengroße Wirtſchaftsſchürze wickelte ſich Hilde. Anfäng⸗ lich trug ſie Gummihandſchuhe. Die flogen bald in die Ecke. Hilde ſchälte Kartoffeln, putzte Ge⸗ müſe, Mohrrüben, ſchnitt Zwiebeln, und alles das mit ſplitterfaſernackten Händen. Eines Tages kam von Peter ein Feldpoſt⸗ brief:„Ich komme auf Urlaub!“ „O Gott!“ Hilde ſtarrte auf ihre Hände. Wie nur ſehen die aus?! Was würde Peter zu die⸗ fen Reibeiſen ſagen? Nein, ſo ging das nicht! Hilde ſaß abends, bekümmert ob des ver⸗ ſchwundenen Glanzes, auf ihrem Bettrand, balſamierte, maſſierte, feilte, knetete, bügelte! „Aber, aber!“ lachte die Soldatenfrau am andern Tag,„Hände ſind zum Anpacken da. Wer im Leben zuzugreifen verſteht, der macht das Rennen!“ „Tia...“— Hilde ſchaute verzweifelt auf ihre roten Hände—„. Sie kennen meinen Peter nicht. Wo er doch ſo⸗o⸗o viel Wert auf ſchöne Hände legt...“ Und dann ſtand Peter in der Tür, groß, breit, luftbraun, hart wie Waffenſtahl! „Mädel...“— Peter drückte ſeine Lippen auf Hildes Mund, Wangen, Stirn, Augen und dann auf die Hände—„. ſieh da! Eine tüch⸗ tige Hausfrau iſt aus meiner Hilde geworden! Dieſe Hände! Prachtvoll! Da ſteckt ja Arbeit drin!“ Immer wieder nahm Peter die Hände, die für ihn der ſchönſte Willkommen waren. 9 millionen Km. Spielkapital mehr für die Tosbrieflotterie des Kriegs⸗VHl In Anbetracht des guten Losabſatzes hat der Reichsſchatzmeiſter der 2SDAqp mit Zuſtim⸗ mung des Reichsinnenminiſters eine Erhöhung des der Losbrief⸗Lotterie des Kriegs⸗WoW um 9 Mill. RM. auf 27 Mill. Reichsmark genehmigt. Dementſprechend ge⸗ 75 weitere Losbriefe zum Ver⸗ trieb. „Jahr der Bewährung“ Wochenparolen der Jugend Jedes Arbeitsjahr der HI ſteht unter einer Parole, die der Reichsjugendführer verkündet. In dieſem Kriegsjahr, das für die HI das „Jahr der Bewährung“ iſt, werden außerdem„Wochenparolen der Jugend“ her⸗ ausgegeben, die die HI⸗Einheiten für beſon⸗ dere und dringende Aufgaben aktivieren. Die Wochenparolen, die weltanſchauliche Grund⸗ fragen mit den Anforderungen des allgemeinen HJ⸗Dienſtes und des beſonderen Kriegseinſat⸗ zes verbinden, werden ein wichtiges erziehe⸗ riſches Mittel ſein. Sie kommen in allen Dienſtſtellen, Heimen und Unterkünften der HJ zum Aushang. Die erſte Wochenparole der Ju⸗ end wird am 3. März von der Reichsjugend⸗ ührung herausgegeben. Die Polizei hat das Wort. Samstag und Sonntag platzkonzerte am„Tag der polizei“ in Mannheim Der„Tag der Deutſchen Polizei“ wird in dieſem Jahre im Rahmen des Kriegs⸗Winter⸗ hilfswerkes am 17. und 18. Februar durchge⸗ führt. Dem Ernſt der Zeit Rechnung tragend, muß dieſes Mal von den ſonſt bei der Bevölle⸗ rung ſo beliebten Veranſtaltungen Abſtand genommen werden. Es wird deshalb lediglich eine Straßenſammlung, bei der ſich jeder einen„Miniaturſchutzmann vom„Reiter“ bis zum„Verkehrsſchutzmann“ oder einen ih⸗Mann, Feuerwehrmann und Mann der Nothilfe erwerben kann, durchge⸗ ührt. Zur Ausgeſtaltung des Tages trägt das Muſikkorps der Schutzpolizei durch Veranſtal⸗ tung von Platzkonzerten“bei, und zwar finden dieſe am Samstag in der Zeit von 16.15 bis 17 Uhr und am Sonntag in der Zeit von 11 bis 12 Uhr am Waſſerturm ſtatt. Am Samstag ab 16 Uhr ſammelt Polizei⸗ präſident SA⸗Brigadeführer Habenicht am Waſſerturm und das Offizierkorps der Schutz⸗ polizei ſowie die Führer der an der Samm⸗ lung beteiligten Formationen und Gliederun⸗ gen in den Hauptſtraßen der Innenſtadt. Wie alljährlich gedenkt die Polizei auch die⸗ ſes Jahr an ihrem Ehrentage ihrer im Dienſt und im Weltkrieg gefallenen Kameraden durch eine Totenehrung am Grab des von den Kommuniſten 1923 erſchoſſenen Polizei⸗Ober⸗ wachtmeiſters Böttcher auf dem Hauptfried⸗ hof mit einer Kranzniederlegung durch den Polizeipräſidenten. An der im Polizeipräſidium angebrachten Gedenktafel erfolgt eine Ehrung durch den Kameradſchaftsbund Deutſcher Poli⸗ zeibeamter. Zum Zeichen der Verbundenheit zwiſchen Feuerſchutzpolizei und Polizei werden gleich⸗ zeitig auch auf dem Hauptfriedhof ſeitens der Stadtverwaltung für Oberwachtmeiſter Bött⸗ cher und den 1928 bei dem Brand der Oel⸗ fabrik tödlich verunglückten Feuerwehrmann Schlecht durch Oberbaurat Kargl Kränze niedergelegt. Für den während der Beſatzungszeit von den Franzoſen erſchoſſenen Polizei⸗Wachtmeiſter Traub, der in Ettlingen beerdigt iſt, erfolgt die Ehrung durch die dortige Polizei. Trotz der einfachen Geſtaltung des diesjäh⸗ rigen„Tages der Deutſchen Polizei“ wird auch dieſes Mal der Tag einen vollen Erfolg brin⸗ gen. Jeder möge ſein Scherflein zum guten Gelingen beitragen. Ein achtzehnjähriger Erpreſſer Mißbrauch des Parteiabzeichens/ Urteil des Sondergerichts: Zwei Jahre Zuchthaus Unnachſichtig werden alle jene zur Rechen⸗ ſchaft gezogen, die unter Mißbrauch von Par⸗ teiabzeichen und Uniformen Straftaten begehen und ſo das Anſehen von Partei und Staat ſchädigen. Der Fall vor dem Sondergericht am geſtrigen Tag beweiſt, daß mit aller Schärfe vorgegangen wird. Unter der Anklage des Er⸗ preſſungsverſuches ſtand der erſt 18 jährige Hubert Dietz aus Karlsruhe. Er beging dieſe vom Gericht beſonders gemein herausgeſtellte Tat unter Hinweis auf die Parteizugehörigkeit, die in Wirklichkeit nie beſtand. Trotz der Ju⸗ gend des Beſchuldigten hat das Sondergericht, das unter Vorſitz von Landgerichtsdirektor Dr. Spiegel tagte, Milderungsgründe verſagt und anuf Zuchthaus und Ehrverluſt erkannt. Auf Hochſtaplerwegen Hubert Dietz iſt ganz aus der Art geſchlagen. Seine Eltern werden als rechtſchaffene und arbeitſame Menſchen geſchildert. Dem Vater ſind infolge ſeines ſtrengen Dienſtes die Zügel entglitten. Nur ſo konnte es begreiflich erſchei⸗ nen, daß Hubert ſeine eigenen verderblichen Wege ging. Die Mutter mußte unter den un⸗ günſtigen Verhältniſſen den Wohnort verlaſſen, der Vater war tagsüber im Dienſt, ſo daß der Sohn unbewacht ein ausgeſprochenes Aben⸗ teuerleben führte. Schon mit 14 Jahren ver⸗ ſuchte er ſich ein Fahrrad auf unredliche Weiſe anzueignen. Die weiteren Straftaten tragen deutliche Merkmale zum Hochſtapler. Hubert gab ſich als Sohn eines bekannten Kammer⸗ ſängers aus, beſtellte auf deſſen Namen Waren und fälſchte verſchiedene Beſtellſcheine. Die„ge⸗ kauften“ Waren ließ er in die Wohnung brin⸗ gen. Aus einem Auto ſtahl der Angeklagte eine Mappe mit einem Scheck, den er einer Ge⸗ ſchäftsfrau aufſchwatzen wollte. Auf dieſen Schwindel ging aber die Frau nicht ein. Sie gab ihm lediglich 20 Mark Vorſchuß. Das da⸗ malige Gericht ordnete die Fürſorgeerziehung an. Im März 1939 wurde er aus der Erzie⸗ hungsanſtalt entlaſſen. Die letzte Straftat be⸗ ging er im Oktober vorigen Jahres. Sie iſt der Gipfel der Gemeinheit und kennzeichnet den Angeklagten als einen frühzeitig ſtark kriminell ausgeprägten Charakter. Geldgier brachte ihn unter die Räder Der einzige Gedanke war das Beſchaffen von Geldmitteln, ganz gleichgültig auf welche Art. Kleine Mannheimer Stadtchronik Vom Nationaltheater. Morgen Sonntag fin⸗ det vormittags im Nationaltheater das 3. Städt. Konzert ſtatt. Am Nachmittag wird für das Luſt⸗ ſpiel„Die Primanerin“ die Komödie„Der Erbe ſeiner ſelbſt“ von Walter Gilbricht gegeben. Um 20 Uhr:„Die Boheme“ von Puceini. Das Schauſpiel bereitet für die kom⸗ mende Woche die Erſtaufführung des Schau⸗ ſpiels„Palm“ von Walter Oſterſpey vor, das am Freitag, 23. Februar, im Spielplan des Nationaltheaters erſcheint. .⸗S.⸗Bach⸗Abend in der Hochſchule für Mu⸗ 0 und Theater. Für die Freunde Joh. Seb. achs bereitet die Hochſchule für Muſik für den kommenden Donnerstag im Kammermuſikſaal der Hochſchule ein Kammerkonzert mit aus⸗ erleſenem Programm vor: das ſelten zu hö⸗ rende, brillante Tripelkonzert-moll für Cem⸗ balo, Violine und Flöte und Streichorcheſter wird den Abend eröffnen. Karl v. Baltz wird ſo⸗ Beſoldung der Volksſchullehrer Ueuordnung der Beſoldung/ Angemeſſene Verſorgung der Berufsſoldaten Zwei große Beamtengruppen im öffentlichen Dienſt haben eine reichsrechtliche Neuordnung ihrer Beſoldung erfahren: Die Beamten, die aus dem Stand der Berufsſoldaten hervorge⸗ gangen ſind und die Volksſchullehrer. Die angemeſſene Verſorgung der Berufsſoldaten, die in Deutſchland ſeit den Zeiten Friedrichs des Großen als eine Selbſt⸗ erhaltungspflicht des Staates erkannt worden iſt, hat ſeit jeher dem Staate die Aufgabe ge⸗ ſtellt, einen gerechten Ausgleich zwiſchen den Intereſſen der Beamten aus dem Militäran⸗ wärterſtand und der übrigen Beamten zu ver⸗ mitteln. Das neue Geſetz erſtrebt eine Löſung, bei der die Berufs⸗ und Aufſtiegsausſichten der Beamten aus dem Militäranwärterſtande beim Eintritt in den zivilen Beamtenberuf denen ihrer gleich alten zivilen Berufskameraden gleichgeſtellt werden. Ein gleichfalls wichtiges Werk iſt mit der reichsrechtlichen Neuordnung der Beſoldung der Volksſchullehrer für das ganze Ge⸗ biet des Großdeutſchen Reiches geſchaffen wor⸗ den. In jedem Land des Reiches galt bisher für die Volksſchullehrer ein beſonderes Beſol⸗ dungsrecht. Die tiefgehenden Unterſchiede der Befſoldung waren gleichmäßig nachteilig für die beteiligten Verwaltungen, für die Lehrer ſelbſt und für das ganze Schulweſen. Sie wurden un⸗ erträglich in dem Augenblick, in dem das Reich in den wiedergewonnenen Gebieten ſelbſtändig ſein eigenes, gewiſſermaßen reichsunmittel⸗ bares Schulweſen einrichtete. An Stelle der verſchiedenen Sonderrechte der Altreichländer, ferner der adminiſtrativen bruchſtückhaften Be⸗ helfslöſungen für das Saargebiet, für den Su⸗ detengau, für die Oſtmark und für die neuen Reichsgaue Weſtpreußen und Wartheland iſt nunmehr eine einheitliche Geſetzesordnung für das Altreich und für alle neuen Gebiete getre⸗ ten. Nachdem bisher ſchon ſchrittweiſe die Rechte und Intereſſen der jüngeren Lehrer in den Vordergrund der Uebergangsmaßnahmen ge⸗ ſtellt worden ſind, berückſichtigt das Geſetz die volklichen Notwendigkeiten der Gegenwart auch in anderen Richtungen. Der Landlehrer ſoll mehr als bisher da⸗ für gewonnen werden, aus eigener Neigung auf dem Lande zu bleiben und dort zu verwur⸗ zeln. Der Lehrer in den neugewonnenen Gebie⸗ ien ſoll der großen ſtaatspolitiſchen Aufgabe der Feſtigung des deutſchen Volks⸗ tums dienen; er iſt als Erzieher der Jugend früher und ſtärker als alle anderen öffentlich⸗ rechtlichen Amtsträger dazu berufen, den Keim des Deutſchbewußtſeins im neuen Geſchlecht zu pflanzen und zu pflegen. Die Beſoldung dieſer Lehrer iſt ebenſo wie die Beſoldung der Leiter der kleinen, mittleren und großen Volksſchulen ſtärker als bisher auf das Ziel abgeſtellt, den Leiſtungsgedanken durch gehaltliche Heraus⸗ hebung zu fördern. Das Geſetz enthält im übrigen eine Reihe kleinerer Ergänzungen, die aus den Bedürf⸗ niſſen des Neuaufbaues der Wehrmacht, des Vierjahresplanes und der Verwaltung der wiedergewonnenen Gebiete erwachſen ſind. Die Beſoldungsordnungen ſind— mit den alten Gehaltsſätzen aus techniſchen Gründen in neuer Faſſung gebracht worden; die bisherigen Gehaltskürzungen bleiben auch weiter in Kraft. dann das-dur-Violinkonzert— eines der klangſchönſten Werke Bachs— zum Vorirag bringen. Nach der reizvollen Kantate„Von der Vergnügſamkeit“ wird das Programm mit dem zweiten„Brandenburgiſchen Konzert“ in-dur beſchloſſen, einem Werk, das mit ſeinen glanz⸗ vollen inſtrumentalen Effekten und ſeiner Muſi⸗ zierfreudigkeit zu den leicht eingängigen Schöp⸗ fungen des Meiſters zählt. Die muſikaliſche Lei⸗ tung liegt in Händen von Direktor Chlodwig Rasberger. Vierter Kammermuſikabend. Die Deutſche Arbeitsfront— NSG„Kraft durch Freude“— veranſtaltet am Dienstag, 20. Februar, in der „Harmonie“ ihren 4. Kammermuſikabend. Es ſpielt, da das Fehſe⸗Quartett infolge des Krie⸗ ges leider verhindert iſt in Mannheim zu ſpie⸗ len, das Lenzewſki⸗Quartett Frankfurt. Es bringt u. a. das Streichquartett-dur, Opus 18, von Beethoven zu Gehör. In der Reichsliſte der Höheren Techniſchen Lehranſtalten. Die Städt. Ingenieurſchule— Fachſchule für Maſchinenbau und Elektrotech⸗ nik— in Mannheim iſt ſeit 1. Januar 1940 in die Reichsliſte der Höheren Techniſchen Lehr⸗ anſtalten, deren Abſchlußzeugnis zum Eintritt in die Laufbahn des gehobenen techniſchen Dienſtes berechtigt, aufgenommen worden. Von der OéG. Bei ſtarkem Schneefall wird der Betrieb der OEG⸗Linien innerhalb der Stadt eingeſtellt. Die etwaige Einſchränkung wird durch Anſchlag an den Halteſtellen der OéECG. in der Stadt bekanntgegeben. 9o00 Einwohner mehr in Mannheim Die allgemeine Bevölkerungszunahme „Die Bevölkerungszunahme im Land Baden iſt ebenſo erfreulich wie im ganzen Reiche. Nur in den Landkreiſen Neuſtadt, Buchen, Mos⸗ bach, Sinsheim, Tauberbiſchofsheign und im Stadtkreis Pforzheim blieb die Zahl etwas hinter dem Zählungsergebnis von 1933 zurück. Sonſt aber ſtieg die Bevölkerungs⸗ zahl nach der Volkszählung vom17. Mai 1939 überall, ſo in den Stadtkreiſen Karlsruhe um mehr als 7000, Heidelberg um faſt 2000, Mannheim um mehr als 9000, ferner in den Landkreiſen Donaueſchingen um mehr als 6000, Konſtanz mehr als 5000, Ueberlingen 2000, Villingen 5400, Emmendin⸗ gen 2000, Freiburg 2300, Kehl um faſt 5000, Lahr 2700, Lörrach über 4000, Müllheim um 2300, Offenburg um 3700, Bruchſal um 2500, Bühl um 2000, Karlsruhe um annähernd 7000, Raſtatt annähernd 9000, Mannheim um 4300 und in dieſem Landkreis die Städte Hocken⸗ heim um faſt 5000, Schwetzingen um faſt 900, Weinheim um mehr als 1100. Das Land Baden zählte im Mai 1939 2503 225 (im Juni 1933: 2412 951) Einwohner. An der Gulaschkanone Ein„Schlag“ aus der lieben Gulaschkanone stellt auch die hungrigen Mannheimer stets zufrieden In Karlsruhe lauerte er ſittlich haltloſen Men⸗ ſchen auf, in der Erwartung, ſie eines Ver⸗ brechens zu überführen, aber nur zum Zwecke ſeiner erpreſſeriſchen Ziele. Verſchiedene Male blieb ſein Vorhaben ohne den gewünſchten Er⸗ folg. Englich am 12. Oktober ſollte es klappen. In der Annahme, einen verdächtigen Mann vor ſich zu haben, redete er dieſen an, machte in ſeinen Reden Andeutungen auf die Strafbar⸗ keit und die Pflicht, dies der Mutter zu mel⸗ den. Der Angeſprochene erkannte Dietz ſofort. Dieſer verneinte aber die Frage, ob er ſo heiße. Der angerufene Zeuge ſchilderte dem Sonder⸗ gericht den Hergang jenes Vorfalles. Er war mit anderen im Streifendienſt der HJ tätig und beordert, nach verdächtigen Elementen Um⸗ ſchau zu halten, um ſie zur Anzeige zu bringen. Er erfaßte ſofort die Lage, gab ſich als einen von denen aus und ſchon war Dietz in der Falle. Er rückte auch gleich deutlich mit der Sprache heraus, verlangte die Armbanduhr und den Geldbeutel mit 7 Reichsmark Inhalt. Weitere 100 Reichsmark ſollte der Zeuge am Montag darauf an die Hauptpoſt bringen, wo er ihn erwartete. Dietz wartete vergebens, er ging dann in die Wohnung des Kameraden, um ſich dort nach dem Zeugen zu erkundigen und das Geld in Empfang zu nehmen. Falls das Geld nicht ausgezahlt würde, müßte er (der Angeklagte) Anzeige erſtatten. In dieſem Zuſammenhang deutete der Angeklagte auf das an ſeinem Rock befindliche Parteiabzeichen, gab ſich als„Parteigenoſſe“ aus und wollte ſo ſeine Drohung noch erhärten. Der Zeuge beſprach ſich mit den anderen HJ⸗Mitgliedern am gleichen Tag und am 14. Oktober wurde Dietz verhaftet. Ein zuchthauswürdiges verbrechen In ſeinem Plädoyer geißelte der Vertreter der Anklagebehörde das gewiſſenloſe Verhalten des Jugendlichen. Mit ſeinen 18 Jahren iſt er ſchon reichlich verwahrloſt und zeigt Züge eines emeinen Verbrechers. Das Heimtückengeſetz roht in§S 3 Zuchthaus an. Milderungsgründe können in dieſem Fall nicht Platz greifen. Das Sondergericht hat Hubert Dietz wegen eines Erpreſſungsverſuches in Tateinheit mit einem Verbrechen des Heimtückengeſetzes§ 3 zu 2 Jahren Zuchthaus und wegen der ehrloſen Geſinnung zu 3 Jahren Ehrverluſt verurteilt. Die Unterſuchungshaft wurde mit 4 Monaten in Anrechnung gebracht. In der Begründung un⸗ terſtrich der Vorſitzende das Gemeine dieſer ab⸗ geurteilten Tat. Dieſer Fall konnte im Hin⸗ blick auf ſeine Ausführung nicht als leicht hin⸗ genommen werden. Trotz der Jugend mußte die Zuchthausſtrafe verhängt werden. Vielleicht wird ſie den Angeklagten ſo beeindrucken, daß er gebeſſert entlaſſen werden kann. Wieder ein Fünfhunderter gezogen! In den Abendſtunden wurde im Palaſtkaffee„Rheingold“ ein Ge⸗ winnlos von 500 RM. gezogen. Wie wir durch den Beſitzer des Kaffees erſuh⸗ ren, der dem Gewinner freundlicherweiſe ſofort den Gewinnbetrag ausbezahlte, hat das Glücks⸗ los den Richtigen getroffen. Unter den verſchie⸗ denen 100⸗ und 50⸗RM.⸗Gewinnen wurde ein 100⸗Mark⸗Gewinn im„Goldenen. Falken“ von einem Studenten gezogen. Wie uns berichtet wird, hat er nur noch eine alte Mutter und ver⸗ dient ſich durch Werkarbeit teilweiſe ſein Stu⸗ diengeld. Im„Graf Walderſee“ ſchenkte ein Herr einer Frau zum Geburtstage zwei Glücks⸗ briefe der Kriegs⸗Winterhilfe⸗Lotterie. Darunter war ein Gewinn von 50 Mark. Da konnte die richtige Geburtstagsſtimmung aufkommen. Da die Kriegs⸗Winterhilfe⸗Lotterie nun lang⸗ ſam zu Ende geht und erfahrungsgemäß am Schluß immer noch allerhand große Gewinne enz werden, ſollte jeder ſein Glück ver⸗ —— der graue Glücksmann zu ihm ommt. 2— 43e lhie geatůlieren 85. Geburtstag. Frau Maria Vock geb. Hell⸗ riegel, Mannheim⸗Käfertal, Hopfenſtraße 5, feiert heute bei beſter Geſundheit ihren 85. Ge⸗ burtstag. 78. Geburtstag. Der älteſte Gaſtwirt Mann⸗ heims, Adolf Vohmann, beging geſtern, 16. Februar, ſeinen 78. Geburtstag. 73. Geburtstag. Franz Kiſſel, Reichsbahn⸗ zugführer a.., Burgſtraße 43, feiert heute ſei⸗ nen 73. Geburtstag. Ihre Verlobung beehren sick anzuzeigen Editn Hoegen Hans Piunnenstiel Leuinant und Adjutant in einem Pionier. Bail. VERMAHLTE Wiesbaden 17. Februar 1940 Mannheim Mannheim Februar 1940 2. Z. im Felde Am Kaiser- Friedrich- Bad 6 Almensirahe 21 Rickard· Wagner- Sir. 48 Otto Ritterbusch Judith Ritterbusch geb. Roemer Langstr. 41 Heilbronn N. 9228B Otti Hotmann Heinz Hackmayer VERLOBTE Mannheim 2. Z. im Felde Februar 1940 — 6 Hamburg· Harburg I Grotelereg 18 Otti Schmitt. Reben Wilhelm Schmitt 9121B Vermãä llte Hockenheim i. Baden 2. Z. im Felde 17. Februar 1940 —— 3 Hert fürr HB. r Wir kaben uns vermählt Mannkheim, 16. Februar 1940 Julius Bluck Gretel Bluck geb. Võ ker Unlandstr. 21 Ihre Vermäflung geben bekannt Philipp Herbarih 5 Ottilie Herbarth geb. Billmann Mannheim Käferialer Str. 203 22 -Ichule Heim Dmen zum Anfängerkurs er- wüunscht. Steo-Kurs beginnt Quf 26917 Karlsruhe C92155 IAX ——— ee 22. febre,. 9236 B Wir hoben die IHREVERMAHLUVG ZEIGEVNAN K 247 B Un 2 Haupiwaditmeister Franzel Bunz a ab. Mannheim · Kãferlal, Mannheimer Siraße 41a, den 17. Februar 1940 Kirdiliche Trauung am Sonntag, den 18. Februar, 12.15 Uhr, in der evgl. Kirche Käfertal 2. Z. im Felde 4 durchzuführen. 123713V 32 Maelilalle aæiu in Feudenheim, Hauptstr. 115, übernomſnen llermau Ftita u. F̃tau Fernruf 52472 Statt Karten e Heute verschied schnell und vunerwartet unser lieber Vater und Schwiegervoter Dhilpp Heinz imm Alter von 66 Jahren. Mannheim(Holzstraße 11), den 16. Febroor 1940. Die irauernden Hinter puebenen Die Beerdigung findet om Montog in Mainz-Kastel statt. Aiminn Die glückliche Geburt einer TOCHTER zeigen voller Freude an Dr. Curt Weinreich Ul. Frau rrudel geb. Eng⸗lhorn 4 Volksgenoſſen .3 Mannkheim, den 16. Fe bruar 1940 5 2. Z. S äͤdt, Krankenkaus, Abt, Prol. Dr. Holzbaci 9241B Flll- und Zug- Girbeiter- Itosen weiter Schnitt, aus Leder, Manchester und Tuchstofſen Adam Ammann Spezialhaus für Beruiskleidet —— fotas Maasac Qu 3, 1 Fernruf 237 89 (mitation)— am Lager 5 8 .-aüemt Velanntmachung NMannneim Die Dohlen, die völlige Schon⸗ zeit genießen, haben ſtark über⸗ F 2, 9 hand genommen. Da ſie großen Schaden anrichten, ſind ſie bis Fernsprecher 22024 15. März zum Abſchuß zum f ez.) Hofma areiange p fur— Amts⸗ ezirk Mannheim. Meine herzensgute Frau, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante ist am 13. Februar 1940 unverhofft und allzufrüh von uns gegangen. MHaria praun Mannheim, den 16. Februar 1940. Die Einäscherung fand auf Wunsch der Verstorbenen in aller Stille statt. Für die bewiesene Anteilnahme sage ich auf diesem Wege allen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Roman Braun Unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frãulein Bapette Harcher ist heute von uns gegangen. Mannheim, den 15. Februar 1940. Die trauernden Hinterbliebenen Feuerbestattung: Montag, den 19. Februaf,— mittags 12 Uhr. 92885) (9268B Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, zute Tante und treue Schwester, Frau Hargareine Schunl„e plötzlich und unerwartet zu sich zu rufen. Mannheim, 17. Februar 1940. Die Beerdigung fand in aller Stille statt. geb. Dohr Im Namen der Hinterbliebenen: ——ÄÄÄÄÄÄÄÄ—— Helnrich Brunn jr. und frau Herto, geb. Dohr Nach einem arbeitsreichen Leben ist mein lieber. treusorgender Mann, Vater und Schwiegervater, unser guter Großvater, Herr Friedri Weller im 70. Lebensiahr von uns gegangen. Mannheim(Rheinaustr.), Heidelberg, 14. Febr. 1940. Die trauernden Hinterbliebenen: luise Weller Ono Jueger u. Frau Pœule, geb. Weller uncd Enkelkinder Feuerbestattung: Samstag, 17. Febr., vorm. 10 Uhr. eeeeen epemere, bncespeenharhas epeene eeeen neeeeeeeeeee. coKfxKMA 7 weinnaus Hütte au 2, 4 Ine Heurigen sue Stimmungskonzert, II sind ganz oder geteilt sofort ohne vorkosten zu vergeben. SMEAIA ich Kkaufe laufend: Hypotnek., Grundschulden und erbitte Angebote:(116227v) Hyp.⸗Verm. 1 Fr. Graf anz Kronenstrale 37 Fernruf 220 96 7e1. 25227* Aikma. Bronenitis-- lat heiloer———— nach Dr. med. R. Hoefft's verfahren- Asthma-Ambula- torium Mannheim, D 2, 12- Zu Fr. Krankenk. zugel. Sprechzeit von 10—19 Unr(82668vV) Gollesdienit⸗ fiuneger Evangeliſche Kirche Sonntag, den 18. Februar 1940 F.30 Uhr Jaeger; 10 Uhr Jaeger; 16 Uhr Konfirmandenprüfung Kiefer Konkordienkirche: 10 Uhr Wagner; 16 ubr? Walter Chriſtuskirche: 10. Uhr an 16 Uhr Dr. Hauck Neuoſtheim: 10 Uhr Dr. Hauck ———3 10 Uhr Herrmann Johanniskirche: 10 Uhr Einführung von Pfr. Scharf durch Dekanſtellvertreter Pfr. Mayer, Predigt Pfr. Scharf(Kirchenchor); 16 Uhr Bühler Markuskirche; 10 Uhr Speck Matthäuskirche Neckarau: 10 Uhr Kraft Luthertirche: 10 Uhr Metzger; 15 Uhr Aunſtrm prüfung Jundt. Eggenſtraße: 9 Uhr Jundt Melanchthonkirche: 10 Ahr Kaufmann Zellerſtraße:.30 Uhr Walter Auferſtehungskirche: 10 Uhr Bodemer Paulustirche:.30 Uhr Clormann Sandhofen:.30 Uhr Bartholomä Siedlung Schönau:.30 Uhr Schwarz Städtiſches Krankenhaus: 9 Uhr Grimm S 10.30 Uhr Miſſionar Ringwald Heinrich⸗Lanz⸗Krankenhaus: 10.30 Uhr Heſſig Feudenheim: 10 Uhr Scheel riedrichsfeld:.30 Uhr Küfertal: 10 Uhr Schäfer; 16 Uhr Betz Käfertal⸗ Süd: 10 Uhr Betz Rheinau: 10 Uhr*— Pfingſtberg: 9 Hor Vath Seckenheim:.30 Uhr Gottesdienſt Wallſtadt: 10 Uhr Münzel Alt⸗Katholiſche Kirche Schloßkirche: 10 Uhr Erlöſerkirche Gartenſtadt): 10 Uhr. Freireligiöſe Gemeinde Mannheim err 18. Febr., vorm. 10 Uhr. Prediger: Dr. Karl Weiß: Freireligiöſe Sonntagsfeier und anſchl. Gemeindeverfammlung im Gemeindehaus, L 44 Stellvertretender nn mann.— Druck und Verlag: Hakenkreuzbanner Verlag und Bruckerei Gmbh., Mannheim, R 3, 14/15, Ruf 354 21 Hadiſchen Hof⸗ .2. Dr. Jürgen Bach⸗ Betr.: Luft Der Herr Pol uftſchutzleiter Kreisleiter anget Samstag, Sonntag, e noch rückſtän utzbereitſchaft gemein —.— Die Amtsträge en Tagen gem der Partei feſt, en Häuſern no Als beſonders 1. Die Schaffung 4 5 den Nachbe ur bei geſch von der Pri 2 die Berbeſſer, gen vor den Bolimerſedun denjenigen die unmittelb und über Erd Der Splitterſe werden durch: Anſchütten u. von Erde. Kiſten mit feſ —— Sandſackpacku Steinpackunge Rundhölzer Holzbalken Kies und Sch ſchen Holzu Die verſchiede keiten zeigt ei haus Hildaſtt eſtattet. 3 ie Verbeſſer an Es muß b daß eine Gas ſter von inne⸗ genügende Si Lebens, um den wir vorgeſorgt Gefahren, die u Die Amtstrü erteilen über al derzeit Rat u Zweifelsfällen Ortsgruppe Mannheir an Bauma —..-—— 1 47 4 14. uftschu beiden Samstag, 17. Sonntag, 18. Alle volksgeno Auskunft über nahmen in den —— NS. Frauen inceſtzen ondern a 51— 2 Uhr, nehm an—5 Kundgehu 20 Uhr, —7, 2 ellẽ ebr., 20 r Zelle 15—31 3 W1 ———— geſchloſſen am Die Hefte Deut fkönnen bei Hellm abaebolt werden. feiterinnen: 18. Schulung im— Jugendgruyp 153⁵ Uhr, freffe dei vor dem Ein⸗ hauſes, F 1, zur AKundgenung der J⸗Stamm lw) Uhr, ſtehen ſän Unterkübrer bis ſchaftsführer vor ſpiz, F 4, in tad getreten. Meldur rer der Gef. 20. .30 Uhr,——◻ der Gefolaſcha Motorgef. 171 Ausbifdung und Gabelsbergerplat des Dienſtes bi hat der Führer d A1 zu machen. Die Gefolgſcha p8 tritt am hich ⸗Heim in uUn riſchen Ausbildu Die Gefolgſcha 19.30 Uhr, an de Mape 3 Junabuſch: e 33 Kun, Fiſche fich Füprerinn⸗ treten am 18. 2 Rr. 10 an.(Die οοοοοοσοh Pflichtzahr⸗ oder halblags⸗ müdchen -2⸗Zimmer⸗ Vohnung zu mieten geſucht. Zuſchriften unter Bitte ausschnelden! v/er die Nase zchont Aufrun— Betr.: Luftſchutzbereitmachung der Häuſer Sneæial- Wasch-Extrakt und durch den Mund atmet, der leidet om meisten unter Husten. fe Der Herr Polizeipräſident hat als örtlicher Luftſchutzleiter im Einvernehmen mi 5 Albleiter angeordnet, daß 44———* Samstag, den 17. Februar 1940 und in gepflegt. Haus,—.——.—* 4 halt zum 1, April Es lindert, der Schleim zKer Sonntag, den 18. Februar 1940 in Dauerſtellungllageſucht.(9215B)f Junges Ehepaar löõst sĩch und der Husten die noch rückſtändigen Arbeiten für die Luft⸗ Das neuzeitliche Waschmittel- Wäscht schonend. geſucht. Sauerbec ſucht ſofort hört ouf. Ein Versuch ſchutzbereitſchaft der Häuſer von den Hausbe⸗ münelos, schnell und billis ohne ieglichen Seltenzusatz Dr. Michalowslyl[Rennershoſſtr. 16. dovon öberzeugt Sie. —.—— gemeinſchaftlich durchgeführt werden 0,5 Kilo ergibt 70—80 Liter weiche, starkschäumende— 3 en 0000%οο EMinmer⸗ fFiosche 60 cem.-Mark. ſollen. 4 D ie Merckle, Gontardplatz 2 dDie Amtsträger des ReB legen in den näch⸗ he, dart Nr. 24. 7 progerle Schmict, eigelbenger Straze andaſr. 21 ſten Tagen gemeinſam mit der Polizei und klussiges Hondwoschminel. Ier RNVM 140 22 Bäcker⸗ Mobnang 55 N Drogerie Willier, Schwetzinger Straße 24 der Pariei feſt, welche Arbeiten in den einzel⸗ nen Häuſern noch notwendig ſind. Als beſonders vordringlich iſt anzuſehen: 1. Die Schaffung von Brandmauerdurchbrüchen zu den Nachbarhäuſern! Drogerie Ludwig& Schütthelim, 0 4, 3 und Filiale Friedrichsplatz 19 Heuostheim: bDrogerie Sieberling Kätertal: brogerie Heitzmann ckarau: Drogerie Seitz ingen: brogerie Beutel Zuſchriften unter Nr. 9242B an den Verlag ds. Blatt. ripp-Lopp, dos idecle putz- uvnd Reinigungspulver för alle Zwecke, Kllo RM.50 Frel käuflien! lehrling für Bäckerei⸗Kon⸗ ditorei auf Oſtern geſucht. Zu⸗ ſchriften unt. Nr. — Pflichtiahr⸗ Müdchen Ehepaar ſucht Ne 0 E d Schrfesheim: brogerie Mack Nur— Wriſungsi——π und 9071 33 4 e DROGENI NMUNDING n. durchzuführen. LSerzafeäzn nac— Vian II TAm.-vereinskatender Fernruf 28427 6 Ubr abends.— Mannh. Windeck⸗ Mannheim, P G, 3/4 2. Die Verbeſſerung der Splitterſchutzvorrichtun⸗ Turnverein Mannheim von 1846 laltiahrer, Wanaaaa gen vor den Kellerfenſtern! Splitterſchutzvorrichtungen brauchen nur vor ſtraße T. barterre 33 mstag, 37.Febr.. internes denjener Lezertenfein argrerac, wahen Mifgeten z At Se fireng fen die unmittelbar zum Luftſchutzraum führen 2 Ehrl., ſauberes fiik Irulmo- 5055 B an v. Ver⸗] Kurzſtreckentäuf, Sprung. i Siaßz und über Erdgleiche liegen. 1 IL L 7 NZEICEIN fichkti Lieferwa en lag dieſes Blattes. 5572 ————2 kann behelfsmäßig erſtellt fiah lelucht.(11— h Laend Werteanü 675 erden durch: geſucht.— mtsgerichtsra ahn 1 und I gegen T. 46 1 Anſchütten u. Feſtſtampfen— ſoh. Lederer, ſucht und uum die Krelsbeſten. zon Erde. in erwa 1,00 im Dicke Tüchtise, jünsere 4 I afellaier Sir.. Kaufen und Verkaufen alertal—— in eiwa gzb m Diche* 0 underlieb., i. fl. Iin——-A- Ier- 123713V Sandſackpackungen.. in etwa 9,50 m Diche gule Kraft enoO 15S in aush. m. 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Februar, vorm. 8 Uhr, die Klaſſen Uic, ino u. lut nachm. 13 Uhr zum Unterricht einzufinden. Das Bürgermeiſteramt. SONMNTAGNACHM M..00 U H R broße Jugend-Vorstellung Kassenöffnung.00 Uhr 1 Wochen des polnischen Für Jugendliche Zugelassen! 80.] 200 400[.1 f420 Das soeben fertiggestellte dokumentariscne Filmwerk 44 — Mit dramatischer Wucht rollen die Kknapp drei Feldzuges an den Augen der Beschauer vorüber. Im Vorprogramm: Neueste Ufa-Weche Kurzfilm: „Dle Divlslon grelft an“ Vorstellungen: 53..45.00 f6.15 f.15 Heute Samstag und morgen Sonntag 1 30 Fpät- Unr Vorstellung &N bUEBEE. 60%“UͤAr Imerika von Heute u. gestern Krieg zwischen Nord- u. Südstaaten Goldrausen in Kalifornien Uberfall aut den Frisece-Expreg Ein spannunggeladener Abenteurer- dros-Film kesselnd wie ein Karl- May- Roman NMational-Tneater Mannhelm 5 Samstag, den 17. Februar 1940 UllVorſtellung Nr. 171 Miete c Nr. 13 1. Sondermiete c Nr. 7 Maske in Blau Große i in ſechs Bildern von ünther Schwenn — Muſik von Fred Raymond 425 Hentſchke— Liedertexte von An fang 19.30 Uhr Ende 22.15 Uhr r Die lnsel der Seligen Mur morgen Sonntag. 18. Fehruar Lvormittags 11 Unr einmalige Wiederaufführung des deutschen Regisseurs Murnau berühmter Südseefilm Ceheimnisse aus einer paradiesischen Weilt! ber bhezaubernde exo- tische Film von der mär- cehennhnaften pPracent der Sildsee mit inren sehönen u. natürlienen Menschen Die Presse schrelbt: Der große Regisseur Murnau ging aus, die Schönheit zu suchen— er fand sie auf Bali. Berl. Morgenpost Es ist der schönste Film aus der Südsee, den man jemals sah. Einen Edelstein hat Murnau hier hinter⸗ lassen. Berl. Lokal-Anzeiger die neuesie Uin- Wochenschon Jugendliche habhen Zutritt! 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