atentums ift an 1 4 Märchen der Grimm eiprogramm: er Samvo es kleinen Urwald e der 70, 90 pPfennig 50, 110 pfennig nen zu begleiten fenbloreien Sisschuie nner - U..-Schulen — J. 15, 12 Gegr 188 7 unf kinzelfächer gelen das nmergeſeh Zeit gegen ver⸗ Verfahren ein wird deshalb vieſen, daß jede » Tätigkeit(Or⸗ Ssmuſiker, Chor⸗ Soliſten, Muſik⸗ Kirchenmuſiker es Reichskultur⸗ kitgliedſchaft zur zur Vorausſet⸗ ir erforderlichen der zuſtändigen muſikkammer— annheim— ab⸗ tgegen die ge⸗ en ſind ſtrafbar. kkammer t Mannheim in Edingen rberatung findet Februar 1940, —15.45 Uhr, im uar 1940. r: Müller. Neckarhauſen ga in Neckarhau⸗ 3 ab 13.30 tt. ür Schuhe der in den letz⸗ lreich eingegan⸗ Bezugſcheine für längere Zeit in können nur die ille berückſichtigt viederholte Vor⸗ zuaſcheinſtelle zu die bewilligten ntragſtellern je⸗ ). Februar 1940. meiſter. eber ANNHEIH 6,•4 Lut 28304 Donnerskag⸗Ausgabe Dor weiteren Neutralitätsbrüchen? Eine bemerkenswerte Meldung des däniſchen Rundfunks hw. Kopenhagen, 21. Febr.(Eig. Ber.) Der däniſche Rundfunk gab Dienstagabend unter Bezugnahme auf eine italieniſche Quelle eine Meldung wieder, wonach ein engliſcher Kreuzer der Southampton⸗Klaſſe vor der nor · wegiſchen Küſte ſtationiert worden ſei, zweifel⸗ los zu dem Zweck, ſich für neue Neutralitäts · brüche bereitzuhalten. Daris hetzt gegen Ichwedens Rönig Maßloſe Drohungen gegen Skandinavien ib. Genf, 21. Februar.(Eig. Ber.) Die Weigerung Schwedens, die Neutrali- tüt zugunſten der Weſtmächte aufzugeben, hat in Paris große Verſtimmung ausgelöſt. Die Blüt⸗ ter erklären ganz offen, man müſſe das ſchwe⸗ diſche Volk gegen ſeine Regierung und ſeinen König aufhetzen, damit ein Umſchwung erreicht ⸗ werde.( Der ehemalige franzöſiſche Kriegsminiſter Ge⸗ neral Fabry verriet jetzt, warum die Weſt⸗ mächte ſo großen Wert darauf legen, Schweden zum Kriegsſchauplatz zu machen. Es müſſe näm⸗ lich verhindert werden, daß Deutſchland ſeine Erze aus Schweden beziehe. Solange Schwe⸗ den neutral ſei, gebe es keine Handhabe, dieſe Lieferungen zu unterbinden. Die gleiche Unzu⸗ friedenheit wird gegenüber Norwegen in Paris geäußert. Im Zuſammenhang mit dem Ueberfall auf die„Altmark“ ſtellt man ſich in Paris jetzt erſtaunt und iſt befremdet über den Widerſtand, den die unglaublichen Forderungen Englands in Norwegen finden. Der Ton der Preſſe iſt geradezu drohend geworden. Per⸗ tinax bezeichnet Englands Unverſchämtheit als „einfaches Recht der Kriegführenden“ und der „Figaro“ ſagt, der Fall„Altmark“ ſei über⸗ haupt kein Neutralitätsproblem, ſondern„ganz ——*5 die Weſtmächte ein Sicherheitspro⸗ em“. Dieſe Erklärungen dürften den Neutralen hinreichend beſtätigen, daß die Plutokratien auf ihre Neutralität pfeifen und es in London längſt beſchloſſene Sache iſt, auch in Zukunft die Neutralität und das Völkerrecht zu brechen, wenn man es für zweckmäßig hält. England ſucht Umwege hw. Kopenhagen, 21. Febr.(Eig. Ber.) Unterſtaatsſekretär Butler gab am Mitt⸗ wochnachmittag im Unterhaus eine kurze Er⸗ klärung über Schwedens Haltung zur Frage des Artikels 16 der Völkerbundsſatzung ab, d. h. u der Frage eines Durchmarſches von ruppen, die im Auftrag der Genfer Liga marſchieren. Er erklärte, die Ankündigung der ſchwediſchen Regierung, ſie werde keinen Durch⸗ marſch geſtatten, könne ſich nicht auf Freiwillige für beziehen. Bei der Auslegung, die England in den Eröterungen über eine „Hilfsaktion“ dem Begriff„Freiwillige“ zu geben verſucht hat, iſt es klar, was die Andeutung Butlers beſagen will. Düniſche Juſtimmung für orwegen hw. Kopenhagen, 21. Febr.(Eig. Ber.) Die geſamte däniſche Preſſe verzeichnet als Senſation des Tages Chamberlains letzten Angriff auf Norwegen und unterſtreicht die Tragweite dieſer aggreſſiven Londoner Sprache. Tiefere Motive der engliſchen Taktit ſind zweifellos in den Spekulationen auf eine britiſche Intervention in Skandinavien zu ſu⸗ chen, die von Churchill und den Seinen ſeit langem vorbereitet wird und für die der„Coſ⸗ ſak“⸗Zwiſchenfall England als Mittel dienen ſoll. England will Norwegen mit allen Mitteln aus der Neutralität herauszwingen, ſeine Rechte notfalls mit Gewalt zerſtören, um ſich dann in den Beſitz des Hafens Trondheim zu ſetzen, den es nach Hore Beliſhas von der enſur verhinderten Enthüllungen für ſeine Piane gegen Rußland und zur Beherrſchung des Nordens benötigt. Chamberlain lieferte jetzt die Beſtätigung dafür, daß dieſe Pläne ge⸗ gen Norwegen fortbeſtehen. hebt in Die Kopenhagener Preſſe ihren Ueberſchriften hervor, wie ſcharf ſich jetzt die Standpunkte Englands und Norwegens gegen⸗ überſtehen. Die ſofortige Antwort des Außen⸗ miniſters Koht an Churchill hat eine ausge⸗ zeichnete Wirkung gehabt. Moskau ſagt: Direkte kinmiſchung DNB Moskau, 21. Februar. „Komſomolſkaja Prawda“ prangert in einem Artikel zum britiſchen Piratenſtreich gegen die„Altmark“ die Verletzung der nor⸗ wegiſchen Neutralität durch England in ſchar⸗ fen Worten an. Das Blatt meint, die Neutralen würden jetzt verſtehen, was Churchill im Auge hatte, als er drohte, es werde allen denjenigen Mächten, die nicht an der Seite des engliſch⸗franzöſiſchen Blockes in den Krieg eintreten, noch viel ſchlech⸗ ter ergehen. In ſeinem Kampf um die Unter⸗ jochung der neutralen Staaten gehe der eng⸗ liſch⸗franzöſiſche Kricgsblock jetzt, wie der Zwi⸗ ſchenfall im Jöſſing⸗Fjord zeige von Einſchüch⸗ terungen und Drohungen zur virekten Einmiſchung in die inneren Verhältniſſe dieſes Staates über. Offizielle Londoner Kreiſe hätten gegenüber der Auslandspreſſe bereits angedeutet, es ſei möglich, daß die engliſche Flotte die Seetransporte in den norwegiſchen S 723 Englischer Southampton-Kreuzer an Norwegens Küste stationiert Territorialgewäſſern unter Kontrolle nehme. Das Beſtreben, die neutralen Länder in den Krieg hineinzuziehen, ſind zur beherrſchen⸗ den Grundlage der engliſch⸗franzöſiſchen Politik geworden. England und Frankreich, die während vieler Monate die Poſition Deutſchlands nicht im geringſten ſchwächen konnten, ſtellten es ſich nunmehr zur Aufgabe, neue Fronten zu ſchaffen. Die ſkandinaviſchen Länder erſcheinen dabei als das geeignete Ob⸗ jekt. Unter allen möglichen Vorwänden verſuch⸗ ten England und Frankreich, Schweden und Norwegen in den Krieg gegen Deutſchland hineinzuſtürzen. Es unterliege keinem Zweifel, daß auch die engliſch⸗franzöſiſchen Aufforde⸗ rungen an Schweden und Norwegen, in den finniſchen Konflikt einzugreifen, dieſelben Ab⸗ ſichten verraten. Die engliſch-franzöſiſchen Im⸗ perialiſten machten jedoch ihre Pläne, ohne mit der öffentlichen Meinung der breiteſten Schich⸗ ten der neutralen Staaten zu rechnen. Deutſchland verfügt über die flltmark“ Eine Erklärung Kohts Amſterdam, 21. Februar.(HB⸗Funk.) Der norwegiſche Außenminiſter Koht er⸗ klärte einer Preſſemeldung zufolge, das nor⸗ wegiſche Kabinett habe nicht über die Frage der Internierung der„Altmark“ verhandelt. Die Reichsregierung könne nach eigenem Ermeſſen über das Schiff verfügen. Norwegen gehe das nichts an. ihre Jetzt wieder follands meutralität verletzt Der Bericht des Oul/ Aufſchlußreiche pilotenkarte/ Großerfolg eines U⸗Boots DNB Berlin, 21. Februar. In einem bei Duisburg abgeſchoſſenen eng⸗ liſchen Flugzeug wurden Bruchſtücke einer Karte gefunden, auf der der Pilot mit Bleiſtift die Route ſeines Ein⸗ und Ausfluges nach und von Deutſchland eingetragen hatte. Der Ausflug war über Holland geplant. Ueber Leer und dann über Delfzjil in Holland weiſt der Rich⸗ tungspfeil. Wieder einmal iſt es erwieſen, daß Eng⸗ land die holländiſche Neutralität nicht zu achten gedenkt, wenn es bequemer, weniger zeitrau⸗ bend iſt und Brennſtoff erſpart, holländiſches Hoheitsgebiet zu überfliegen. Die deutſche Ab⸗ wehr hat allerdings den Engländer an der Durchführung ſeines Ausfluges zu verhindern gewußt. * 1 5365 Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ annt: DNB Berlin, 21. Februar. Im Weſten keine beſonderen Ereigniſſe. Aufklürungs⸗ und Grenzüberwachungsflüge der Luftwaffe blieben ohne Kampfberührung. Im Rahmen der gegen die britiſche und ſchot ⸗ tiſche Oſtküſte bis zu den Shetlands unternom ⸗ menen Aufklärungsflüge wurden zwei britiſche Minenleger durch Bombenabwurf verſenkt und ein bewaffnetes Handelsſchiff ſo ſchwer getrof⸗ fen, daß mit ſeinem Verluſt zu rechnen iſt. Sämtliche Flugzeuge ſind unverſehrt in ihren Heimathäfen gelandet. Nach Mitternacht flogen mehrere feindliche Flugzeuge aus Weſten und Nordweſten unter Verletzung niederländiſchen Ho⸗ heitsgebietes in die innere Deutſche Bucht ein. Ein von Fernfahrt zurückgekehrtes U⸗Boot hat die Verſenkung von 27 795 Bruttoregiſter⸗ tonnen gemeldet. fjaag beſtätigt Ueberfliegung bö. Den Haag, 21. Febr.(Eig. Ber.) Der Niederländiſche Regierungspreſſedienſt teilt mit, daß in der Nacht zum Mittwoch über dem Gebiet von Helder an der Oſtküſte Hol⸗ lands— zwiſchen der Inſel Texel und dem Feſtlande— fünf Flugzeuge unbekannter Nationalität feſtgeſtellt wurden. Da der Be⸗ richt des Oberkommandos der Wehrmacht von feindlichen Flugzeugen ſpricht, die unter Nicht⸗ beachtung der holländiſchen Neutralität in die innere Deutſche Bucht eingeflogen ſind, dürfte kein Zweifel beſtehen, daß es ſich hierbei um die engliſchen Flugzeuge gehandelt hat. Björkö von den Ruſſen genommen Weitere Tortſchritte der ruſſiſchen Offenſive in Karelien Moskau, 21. Februar.(HB⸗Funk.) Nach dem Heeresbericht des Militärbezirks Leningrad vom 20. Februar ſoll ſich die Sow⸗ jetoffenſive auf der kareliſchen Landenge wei⸗ tre entwickelt haben. Die Sowjettruppen hät⸗ ten Stadt und Feßang Koiviſto(Björkö) beſetzt und nahezu vollkommen von finniſchen Truppen geſäubert. Dabei ſoll den Ruſſen reiche Beute zugefallen ſein. Von den anderen Frontabſchnitten werden keine beſonderen Er⸗ eigniſſe gemeldet. Sowjetluftſtreitkräfte hätten militäriſche Ziele der Finnen mit Erfolg an⸗ gegriffen. Sechs finniſche Flugzeuge ſeien bei den Luftkämpfen abgeſchoſſen worden. DNB Helſinki, 21. Februar. Wie der finniſche Heeresbericht vom 19. Fe⸗ bruar mitteilt haben die Ruſſen ſtellenweiſe die neuen finniſchen Stellungen zwiſchen dem Finniſchen Meerbuſen und dem Vuokſi⸗Fluß angegriffen. Auch in Taipale ſetzte um die Mittagszeit der ruſſiſche Angriff ein. Die Kämpfe dauern noch an. Nordoſtwärts des Ladoga⸗Sees ſoll es den Finnen gelungen ſein, einen ſtark befeſtigten ruſſiſchen Stützpunkt ein⸗ zunehmen. Weiter wird finniſcherſeits ein ent⸗ ſcheidender Erfolg über die 18. ruſſiſche Divi⸗ ſion gemeldet, die über Uomaa nach Syskyjärvi vorgedrungen war, durch den den finniſchen Truppen zahlreiches Kriegsmaterial in die Hände gefallen ſei. Unhaltbarer Zuſtand in Indien.„Giornale 'Italia“ meldet aus Lahore, der Präſident des indiſchen Nationalrates habe erklärt, der gegen⸗ wärtige Zuſtand in Indien könne nicht mehr länger dauern. Das Syſtem„des bürgerlichen Ungehorſams“ ſei aber das einzige Mittel, um eine Modifizierung des gegenwärtigen Zuſtan⸗ des zu erreichen. Mannheim, 22. Jebruar 1940 *. UsA und die Kriegs⸗ lieferungen Don Prof. Dr. Johann v. Ceers Wer die internationalen Finanzmärkte ein wenig aufmerkſam verfolgte, konnte feſtſtellen, daß ſeit langem, eigentlich ſeit 1936, England, Kanada und Frankreich auffällig große Gold⸗ und Deviſenbeſtände nach UÜSA überführten, dort aber nichts dafür kauften, ſondern das Geld dort aufſammelten. Man wunderte ſich zuerſt „darüber, bis dann dieſe Goldüberweiſungen immer größer wurden. Endlich wurde klar, daß hier ein Kriegsfonds angeſammelt wurde, mit dem man kriegswichtige Einkäufe in USA durchführen wollte. So hat Großbritannien etwa 2400 Mill. Dollar in Anlagen und Aus⸗ landsguthaben und 1200 Mill. Dollar in Gold, Kanada 1500 Mill. Dollar in Anlagen und Auslandsguthaben, 600 Mill. Dollar in Gold, Frankreich 600 Mill. in Auslandsguthaben und ſogar 2500 Mill. Dollar in Gold nach USA überführt. Bis Oktober 1939 ſind dann dieſe Geſamtüberweiſungen auf 100 Milliarden Dol⸗ lar geſtiegen. Amerika führt Waffen auf Grund der„Cash⸗ and-carry“-Klauſel aus; d. h. es verlangt bare Zahlung und Abholung der gekauften Waren durch Schiffe des Käufers. Um dieſe baren Zah⸗ lungen zu leiſten, ſind die 10 Milliarden Dollar in USA angeſammelt worden. So dachte man — und es handelt ſich vor allem bei Frankreich um die letzten Goldſpargelder—, die Produt⸗ tionskraft der amerikaniſchen Induſtrie reſtlos für ſich verwerten zu können. Wären die Amerikaner energiſcher, ſo würden ſie einfach ihre Hand auf dieſe Werte legen und ſie zur Deckung der Schulden aus dem Weltkriege benutzen, denn allein Großbritannien iſt den USA fünf Milliarden Dollar und Frankreich iſt ihnen nicht viel weni⸗ ger ſchuldig. Dies hat die Regierung der USA nicht getan— und ſo hofften die beiden Weſt⸗ mächte, Amerika würde wieder wie im Welt⸗ kriege in unbegrenztem Umfang für England und F Wafſen herſtellen, würde dann, ſobald einmal die zehn Milliarden verbraucht ſeien, von dem guten Kriegsgeſchäft nicht mehr laſſen mögen— und am Ende doch wieder auf Pump liefern. Aber in dieſem Kriege kommt alles anders als 1914 bis 1918. Die Kriegsaufträge der Weſt⸗ mächte kamen der amerikaniſchen Induſtrie gar nicht ſo ſehr erwünſcht, denn dieſe iſt vordring⸗ lich mit dem eigenen amerikaniſchen Auf⸗ rüſtungsprogramm beſchäftigt, das für das Haushaltsjahr 1940 allein 1,5 Milliarden Dol⸗ lar, für das Haushaltsjahr 1941 2 Milliarden Dollar vorſieht. Durch den Wegfall der kriegführenden Mächte, Deutſchlands, Englands und Frankreichs auf dem ſüdamerikaniſchen Markt iſt deſſen Beliefe⸗ rung frei geworden— die amerikaniſche Indu⸗ ſtrie hat ſich ſofort auf ihn geſtürzt. Sie rechnet ganz richtig, daß der dauernde Erwerb eines großen Marktes für ſie weſentlich ertragreicher iſt als die einmalige Konjunktur eines Kriegs⸗ geſchäftes. Die eigene Aufrüſtung und das neu hinzugekommene Südamerikageſchäft füllen die amerikaniſche Induſtrie ſehr ſtark aus. Noch vor der Aufhebung des Waffenausfuhrverbotes hatte der Beſchäftigungsgrad der amerikaniſchen Induſtrie den Höchſtſtand von 1929 um 3 Pro⸗ zent überſchritten, alle Werften waren mit hei⸗ miſchen Schiffbauaufträgen auf ein Jahr vor⸗ aus belegt und die Kapazität der Stahlinduſtrie zu 93 Prozent ausgenutzt. Gewiß könnte man jetzt in Amerika neue Werkſtätten aus dem Boden ſtampfen, wie man es ja auch im Weltkriege getan hat— aber man erinnert ſich noch zu gut daran, wie mit dem Ende der Kriegskonjunktur auf einmal dieſe Werkſtätten beſchäftigungslos wurden und ſich nun für jeden Preis anboten, dadurch aber einen raſchen Konjunkturzuſammenbruch herbei⸗ führten. Eine ſolche Kriſe wie 1920/21, hervor⸗ gerufen durch die Stillegung vieler Produk⸗ tionsanlagen am Kriegsende, möchte man unter keinen Umſtänden wieder erleben. Aus nationalem Intereſſe der USA wird ſo die eigene Rüſtung vordringlich durchgeführt. Dann kommt erſt einmal das Südamerika⸗ geſchäft, weil die Gewinnung der dortigen Märkte für die Waren den USA einen Vorteil verſpricht, der den Krieg weit überdauert, außerdem dem alten Ziel der Bildung eines panamerikaniſchen Blockes entgegenkommt— und dann erſt kommen die Lieferungen für die „Baßentreuzbanner⸗ Donnerstag, 22. Februar 1930 Weſtmächte. Man hilft ſich zum Teil, indem die USA Halbfabrikate herſtellen, die dann in Kanada montiert und fertiggeſtellt werden, um ſo die Kapazität der kanadiſchen Induſtrie mit⸗ einzuſpannen— aber im allgemeinen zeigt ſich eben doch, daß auch die Wanauert Staaten heute wirtſchaftlich anders orientiert ſind als im Weltkriege. Die Amerikaner 4 auch ein wenig klüger geworden, erinnern ſich der unbe⸗ zahlten Kriegsſchulden Englands aus dem Weltkriege und ſind nicht mehr ganz ſo dumm wie ſie 1928 voller Spott das engliſche Parlo⸗ mentsmitglied Sir Artur Ponſonby lachend als die Düpierten der Kriegspropaganda abmalte: „Es gabh kein reicheres Feld für Propagandg als die USA in den erſten Jahren des Krieges. Grenel, Deutſchlands Alleinſchuld, der Ver⸗ brecher Kaiſer und all die anderen Fabrikatio⸗ nen, die in Großbritannien entſtanden, wurden von amerikaniſchen Lügnern mit großer Wir⸗ kung aufgeführt. Das belgiſche Baby ohne Hände war ein beſonderer Liebling. Es gab kaum einen Haushalt über dem ganzen Konti⸗ nent, wo es nicht diskutiert wurde, und ſelbſt eine ſo lächerliche Schreckerfindung wie die Zementplattformen für deutſche Kanonen(näm⸗ lich an allen möglichen Stellen in Amerika!) lief in Kalifornien um... Der Wahnſinn, mit dem die Krieaspropaganda in Amerika gemacht wurde, überſtieg alles, was wir hier(in Eng⸗ land) erfahren haben.“ Es ſind ihre realen Intereſſen, aber es iſt auch ein Stück reale Einſicht in die wirklichen Zuſammenhänge, die heute in den Vereinigten Staaten dem entgegenwirken, daß die USA wieder wie im Weltkrieg ihre Induſtrie hem⸗ mungslos für Kriegslieferungen produzieren laſſen, das Geſd dafür den Weſtmächten pumpen — und am Ende kein Geld bekommen und in eine neue Wirtſchaftskriſe ſtürzen. ſiblenkung au' den Suezkanal? hw. Kopenhagen, 21. Febr.(Eig. Ber.) Von engliſcher Seite werden in einer Form, als ob unmittelbare Angriffe auf den Suez⸗ kanal zu befürchten ſeien, pomphafte Erklä⸗ rungen verbreitet, daß die Vorbereitungen der Alliierten im Nahen Oſten ein ſolches Ausmaß angenommen hätten, daß ſie jeder Ueberraſchung gewachſen ſeien. Der Suezkangl ſei auf das wirkfamſte mit Flugabwehrgeſchützen, Schein⸗ werfern, Minenſuchern und Batterien geſichert; das Straßennetz in Aegypten gebe den dort ſtationierten Truppen größte Beweglichkeit.⸗Die Truppen ſeien ohne Rückſicht auf ihre Natio⸗ nalität derart ſtandardiſiert, daß ſie jederzeit an einem beliebigen Punkte vereinigt werden können. Offenbar ſollen dieſe wirren Reden neben dem Zwecke durchſichtiger Propokation dem das Gefühl geben, daß man wenig⸗ tens irgendwo„Erfolge“ hat. Der Bluff der„Deugand⸗flemee“ Rom, 22. Febr.(HB⸗Funk.) Zu der Frage, wie es ſich mit der vielbeſpro⸗ chenen Weygand⸗Armee tatſächlich verhält, de⸗ ren Stärke die demokratiſche Propaganda in Hunderttauſenden, wenn nicht gar in„Millio⸗ nen“ beziffert, gibt die römiſche Zeitung„Po⸗ polo di Roma“ intereſſante Aufſchlüſſe. Das Blatt nennt die Weygand⸗Armee das„Geiſter⸗ heer“ und ſchreibt dazu u.., es gäbe zunächſt weder eine Orientfront noch eine Orientarmee, die durch die Ankunft neuer Truppen verſtärkt werden könnte, ſondern nur ein„Haupt⸗ quartier“ in Beirut. Man habe ſich über dieſe Armee den Kopf zerbrochen und viele Worte gemacht, Das Bedeutendſte, was ſie bis⸗ her geleiſtet habe, ſei, von ſich reden zu machen, um den Südoſten zu beunruhigen. Türkei ſetzt Aih über Landesverteidigung in raft. Die türkiſche Regierung hat nach römi⸗ chen Meldungen aus Ankara beſchloſſen, das über die Landesverteidigung in Kraft zu etzen. Engliſche oldon⸗ drehten den Norwegeen lange ſlalen Der ſchamloſe Bericht eines engliſchen Matroſen über die„ſchöne Schlügerei auf der„Altmark“ ma. Brüſſel, 22. Febr.(Eig. Bericht.) Die deutſchen und neutralen Berichte üher das verbrecheriſche Vorgehen der engliſchen En⸗ termannſchaft an Bord der„Altmark“, üher die Plünderungen und die Ermordungen wehrloſer deutſcher Matroſen ſind bisher von dem Lon⸗ doner Lügenminiſterium und der britiſchen Ad⸗ mirglität ſtur in Abrede geſtellt worden. Sie werden jetzt aber von der Pariſer Zeitung„Pe⸗ tit Pariſien“ beſtätigt, und fa401 mit einem Zy⸗ nismus, der denjenigen vielleicht noch übertrifft, den die engliſchen Blätter zur Schau tragen. Das Pariſer Blatt veröffentlicht einen Bericht des engliſchen Matroſen John Quiley von der Beſatzung des am 3. Dezember vom„Ad⸗ miral Graf Spee“ verſenkten engliſchen Han⸗ delsdampfers„Tairoa“, die dann von der Altmark“ übernommen wurde. John Quiley äußert über die Enterei des deutſchen Schiffes folgendes: „Wir hörten plötzlich Schüſſe und kurz danach den Lärm von Schritten über unſeren Köpfen. Wir ſtürzten zur Tür und erreichten ſie gerade in dem Augenblick, als die Deutſchen unter den Streichen der Unſrigen fielen. Wir ſahen die engliſchen Seeleute nach allen Richtungen hin auf die Deutſchen einprügeln, aber das war auch ſchon das Ende dieſer ſicherlich ſchönen Schlägerei.“ Als Ergänzung zu dieſem Bericht veröffent⸗ licht dann der„Petit Pariſien“ auf der erſten Seite ſeiner Mittwochausgabe eine Fotografie zweier Matroſen des Zerſtörers„Coſſak“, die deutſche Kleidungsſtücke geraubt haben, Damit auch jeder Mann davon Kenntnis nimmt, welch herrliche Beute die engliſchen Matroſen da gemacht haben, weiſt das Pariſer Blatt in einer Unterſchrift noch eingehend darauf hin, daß dieſe Kleidungsſtücke den deutſchen See⸗ leuten bei der Enterung der„Altmark“„fortge⸗ nommen“ worden ſeien. Den Höhepunkt der Unverſchämtheit aber erklimmt die Zeitung mit der Behauptung, daß die engliſchen Freibeuter nach vollbrachter Heldentat beim Wiederaus⸗ laufen aus dem Jöſſing⸗Fjord den Norwegern noch lange Naſen gedreht hätten. Augen⸗ ſcheinlich hat man auf den Pariſer Redak⸗ tionsſtuben verdammt lange nach einer Sie⸗ esmeldung gehungert, ſo daß man jetzt im leberſchwang der Freude auch die letzten Feſ⸗ ſeln des Anſtandes beiſeite wirft. die Beſatzung zum meuchelmord DN An Bord der„Altmark“ im Jöſſingfjord, 21. Februar. „Eine Stunde war ich im eiſigen Waſſer,“ exklärte ein Mgtroſe der„Altmaxk“ dem boitz⸗ Vertreter.„Als das mörderiſche Feuer der Seeräuber über Deck fegte, gingen einige Ka⸗ meraden und ich in Deckung und ſchließlich über Bord.“ In dem eiſigen Waſſer mußten ſich die deutſchen Seeleute eine Stunde lang am Eiſe feſtklammern oder ſchwimmend hal⸗ ten. So iſt es zu erklären, warum jetzt ein er⸗ heblicher Teil der Beſatzung der„Altmark“ an ernſthaften Froſt⸗ und Erfrierungskrankheiten zu leiden hat. Die engliſchen Seeräuber ſchoſſen im Lichte ihrer Scheinwerfer immer wieder guf die guf dem Eis befindlichen Matroſen. Die Englän⸗ der ſchoſſen auch auf alle Schatten, die ſich im Lichte der Scheinwerfer an Land bewegten, Die waffen⸗ und wehrloſen deutſchen Seeleute wurden ebenſo wie an Bord auch an Land wie Frei⸗ wild behandelt. Sie wurden ſyſtematiſch be⸗ ſchoſſen. Ein Seemagnn, der ſich mit Mühe über das Eis hinüber begeben konnte, wurde an Land durch einen Oberſchenkelſchuß verwundet. Des Neueste in Kürze Dr. Dietrich vor den Gaupreſſeamtsleitern. Am Mittwoch gab Reichspreſſechef Dr. Dietrich auf einer Arbeitsbeſprechung den Gaupreſſe⸗ amtsleitern die Parolen zur Durchführung ihrer kriegswichtigen Aufgaben. Er forderte Maam kämpferiſchen Einſatz für den Sieg der ation. Die Ueberlegenheit der deutſchen Luftwaffe. In einer eingehenden Abhandlung weiſt das Blatt der italieniſchen Wehrmacht„Forze Armate“ die Ueberlegenheit der deutſchen Luftwaffe, die den Weſtmächten ſchwerſte Sor⸗ das Blatt zu dem Schluß, daß die Luftwaffe berufen ſei, in dieſem Kriege eine ausſchlag⸗ ebende Rolle zu ſpielen, und daß ihr Vor⸗ prung nicht mehr einzuholen ſei. UeSA⸗Kapitän rühmt Verhalten deutſcher Schiffsbeſatzung. Bezugnehmend auf eigene Er⸗ fahrungen hat der Kapitän eines USA⸗Damp⸗ fers, der im Oktober 1939 von deutſchen Streit⸗ kräften angehalten wurde, erklärt, daß die hier⸗ bei getroffenen deutſchen Maßnahmen höflich und gemäß dem Völkerrecht durchgeführt wur⸗ den. Der Kapitän lobte das Verhalten der deutſchen Offiziere und Mannſchaften. Todesurteil vollſtreckt. Am 21. Februar 1940 iſt der am 21. Juni 1911 in Prag geborene Gottfried Hartmann hingerichtet worden, den das Sondergericht Innsbruck als Gewalt⸗ verbrecher und Volksſchädling zum Tode ver⸗ urteilt hat. Hartmann, ein ſchwer vorbeſtrafter Gewaltperbrecher, hat im Dezember vorigen Jahres unter Ausnutzung der Verdunkelung in 9 letzte Zuf der Apotheke in Schwaz(Tirol) einen Rauh⸗ überfall begangen, ſein Opfer mit der Piſtole bedroht, gefeſſelt, geknebelt und ausgeraubt. Londoner Judenkonſortium für USA⸗Käufe. Regime r berxichtet, daß der Jude Rothſchild in London ein Bankenkonſor⸗ tium zur Finanzierung der Käufe in den USA gebildet hat. Selbſtverſtändlich hätten ſämtliche engliſchen Juden dieſem Konſortium zuge⸗ ſtimmt, denn, ſo fügt„Regime Faſeiſta“ hinzu, die Juden in England wüßten zu gut, daß die⸗ ſer Krieg Judas Krieg und daß England ihre ſuchisſäͤte! ſeit. Engliſcher Wirtſchaftsdruck auf Südamerika. Wie vor kurzem in Argentinien werden auch in Uruguay Proteſte gegen die rückſichtsloſen Han⸗ delsmethoden Englands gegenüber den Neutra⸗ len laut. So ſtellt„El Diario“ feſt, daß Eng⸗ land für ſeine Einfuhren nur niedrige Preiſe zahle, während die nach Uruguay gelieferten Waren im Durchſchnitt um 50 Prozent teuerer ſeien als früher. Die Zeitung verlangt, daß man die engliſchen Preiserhöhungen in g eicher Weiſe beantworten müſſe. England hat über 1½ Millionen Erwerbs⸗ loſe. Die Arbeitsloſenziſfer Englands iſt wäh⸗ rend des Januar, des fünften Krieasmonagts, erneut geſtiegen. Die Regiſtrierung am 15. Ja⸗ nuar zeigte eine Zunahme von 157 371. Die Geſamtzahl betrug 1 518 896. Die enaliſche Oef⸗ fentlichkeit zeigt ſich über dieſe ungünſtige Ent⸗ wicklung ſtark beunruhigt. Es mehren ſich die Stimmen, welche an derx Untätigkeit der Regie⸗ rung gegenüber dem Arbeitsloſenproblem bit⸗ tere Kritik üben. VUolksdeutſche Foldalen im polniſchen fieer gemeuchelt Ein neues Blatt der blutigen Greueltaten polniſcher, von England verhetzter Elemente DNB Berlin, 21. Februar. Bisher beſchränkten ſich alle Veröffentlichun⸗ en auf die Morde, durch die die deutſche Zivil⸗ evölkerung in allen Teilen des ehemaligen Polen dezimiert worden iſt. Nunmehr liegen aber auch einige hundert Berichte vor, die einen erſchütternden Eindruck von den entſetzlichen Erlebniſſen volksdeutſcher Soldaten im polniſchen Heer vermitteln. Ein Teil dieſer Berichte erſcheint demnächſt in einem von Dr. Kurt Lück zuſammengeſtellten Buch,Volks⸗ deutſche Soldaten unter Polens Fahnen“(Ver⸗ 11 Grenze und Auslgnd, Berlin), in dem vor allem Memmiine volksdeutſche Offiziere zu Worte kommen. Wir entnehmen dem Buch einige Tatſachenn. Die wehrpflichtigen Männer der deutſchen Volksgruppe in Polen mußten ſich zum Heeres⸗ dienſt ſtellen. Es waren dies nicht etwa Hun⸗ derte, ſondern Zehntauſende. Die Behandlung war nicht einheitlich. In einzelnen Garniſonen ſonderte man die Deutſchen aus, drohte ihnen mit Erſchießung, gab ihnen nichts ſpikſen und ſchickte ſie, meiſt noch in ihrer Zivilkleidung, unter militäriſcher nach Oſten, wo ſie gezwungen wurden, an Kampfhandlungen teilzunehmen Gerade dieſe Maßnahme iſt ſehr vielen zum Verhängnis geworden. Bei dem allgemeinen Wirrwarr, der während des Rück⸗ zuges herrſchte, gerieten dieſe nach Oſten gelei⸗ teten Trupps von Volksdeutſchen in andere polniſche Truppenteile. Dort erkannte man ſie als Deutſche, entweder am Paß oder an der nicht akzentfreien Ausſprache des Polniſchen und knallte ſie einfach als„Spione“ nieder. Die Spionenfurcht hatte derart pathologiſche Formen angenommen, daß jedes Mißgeſchick der Truype notoriſch damit erklärt wurde:Bei uns muß ein deutſcher Spion“ ſein. Wehe dem volksdeutſchen Soldaten, der in einem ſolchen Augenblick greifbar war! Dann ging es ihm unweigerlich an den Kragen, dann lud ſich die ganze Wut und Enttäuſchung der Polen auf ihn ab. Es liegen ſowohl Augenzeugenberichte über ſolche Erſchießungen vor, als auch Anga⸗ ben volksdeutſcher Soldaten, die, unerkannt, dementſprechende erhalten hatten. Paul Ganſel(Bielitz, Schießhausſtraße 15) berichtet z. B. als Augenzeuge, daß zwei ſolcher „Spione“ an einen Baumſtamm gebunden, mit Benzin begoſſen und angezündet wurden, bis ſie nach qualvollen Leiden durch den Tod erlöſt wurden. Leider iſt den heimlich und ohne deut⸗ ſche Augenzeugen erſchoſſenen—1 en der Mund für immer geſchloſſen. Was jedoch an völlig zuverläſſigen Berichten vorliegt, läßt den untrüglichen Schluß zu, daß es ſich hier um Mordaktionen großen Ausmaßes handelt, für die in der Kriegsgeſchichte keine Parallelen zu finden ſind. Auch die ſofort eingekleideten Deutſchen hat⸗ ten Grund, ſtündlich um ihr Leben zu bangen. Auf Eiſenbahntransporten kam es vor, daß die Polen ihre volksdeutſchen Kameraden be⸗ ſchimpften und ſchlugen, bis dieſe in der Ver⸗ zweiflung aus dem fahrenden Zuge ſprangen. Mancher ſchlug ſich dabei zu Tode. Viele wur⸗ den während der Gefechte von hinten erſchoſ⸗ ſen. Viele wurden zu Krüppeln geſchlagen. Eine erſchütternde Tragik ſpiegelt ſich auch in Berichten der volksdeutſchen Soldaten wider, die Augenzeugen der an Ziviliſten verübten Greueltaten ſein mußten, ohne helfend ein⸗ ſpringen zu können. Es waren Tauſende volksdeutſcher Soldaten, denen dieſes Leid nicht erſpart blieb. Auch hierüber liegen eidesſtatt⸗ liche Erklärungen vor, von denen wir als Bei⸗ ſpiel eine wiedergeben: Eidesſtattliche Erklärung Ich, Bernhard Grundmann, wohnhaft in Poſen, Waſſerſtraße 17/18, geboren in Poſen am 18. 8. 1908, erkläre an Eidesſtatt folgendes: Am 13. 9. 1939 befand ich mich als Schütze des polniſchen Infanterieregiments 57(Erſatz⸗ bataillon, 5. Kompanie) auf der Chauſſee, die von Garwolin nach Lublin führt, ungefähr 20 Kilometer hinter Garwolin. Dort brachte unſere Truppe fünf deutſche Koloniſten, darun⸗ ter einen Jungen von höchſtens 16 Jahren und zwei Männer von ungefähr 60 Jahren. Man warf ihnen vor, ſie hätten auf uns geſchoſſen, obwohl bei ihnen keine Waffe gefunden worden war. Sie wurden alle erſchoſſen, nachdem ſie auf Anfrage offen erklärt hatten, ſie ſeien Deut⸗ ſche. Man ſtieß auf die Leichen nachher gnit Füßen und ſtach einen, der nicht tot war, noch ſechsmal mit dem Bajonett in Bruſt und Rücken. Die Menſchen waren unſchuldig, denn Feuer hatten wir von deutſchen Truppen bekommen, bekamen es nach der Ermordung der Ziviliſten weiter und gerieten dann ja auch hald in deut⸗ ſche Gefangenſchaft. Ich ſtand höchſtens zehn Meter von der Stelle entfernt, an der die vorher ſchon blutig geſchla⸗ genen Volksgenoſſen niedergeſchoſſen wurden, doch konnte ich nichts zu ihrer Rettung unter⸗ nehmen, da ich mich als volksdentſcher Soldat unter den Polen ſelbſt dauernd in Gefahr be⸗ fand. Die Namen der Mörder ſind mir nicht bekannt. Ich hahe ſie auch nachher bei den Ge⸗ fangenen trotz eifrigen Suchens nicht entdecken können. Nachher hörte ich, daß in der Gegend noch viele Volksdeutſche erſchlagen und erſchoſ⸗ ſen worden ſind; doch habe ich ſelbſt das Wei⸗ tere nicht geſehen. gez. Bernhard Grundmann. verſtändlich die Von Feuer auf deutſcher Seite kann, ſo ſtellte der feſt, keine Rede ſein, da ſelbſt⸗ Matroſen, die ſich von Bord begeben hatten, ebenſo unbewaffnet waren wie ihre Kameraden an Bo rd. Wie bereits gemeldet, nahmen die Seeräuber auch ein deutſches Rettungsboot unter Feuer. Der Den⸗Vertreter hatte Gelegenheit, mit einigen Matroſen zu ſprechen, die dieſen Feuerüberfall miterlebten. Danach wurde das Rettungsboot von einem Scheinwerfer des engliſchen Zerſtörers angeſtrahlt, um anſchei⸗ nend das Schießen der Engländer zu erleich⸗ 1 tern. Wie die Inſaſſen beſtätigen, wurde das Rettungsboot mehrfach von engliſchen Kugeln durchlöchert. fluf knglondfahet gerunken DNB Oslo, 21. Februar. 5 wird mitgeteilt: Man nimmt an. 9 1 der in Bergen beheimatete Dampfer„Hop 5 Byi mit der ganzen 17köpfigen“ Beſat⸗ Hens verlorengegangen iſt. Der Dampfer ver⸗ la DNn Amſterdam, 21. Februar. Wie die holländiſche Schiffahrtzeitung „Scheepvaart“ berichtet, iſt der norwegiſche engliſchen Hafen verlaſſen hatte, immer noch nicht an ſeinem Beſtimmungsort eingetroffen, ſo daß man Schiff und Beſatzung als verloren aufgegeben hat. Die„Staxt“ war 1168 BRT. 45 und gehörte einer Osloer Reederei. Der griechiſche Dampfer„Ellyn“(4917 BRT) 60 Seemeilen von Kap Finiſterre ent⸗ fernt geſunken. Die 26 Mann ſtarke Beſatzung wurde durch einen Fiſchdampfer gerettet. Der Dampfer„Ellyn“ iſt nicht mit dem ebenfalls Dampfer„Elly“(114 BRey) zu ver⸗ wechſeln, von wurde, daß er geſcheitert iſt. Das Frachtmotorſchiff„Foz“ iſt einer Ha⸗ vasmeldung aus London zufolge am Diengtg in der Nähe der Inſel ſih mit dem 198 BR großen hritiſchen Schiff„Lord Elgin“ zuſam⸗ mengeſtoßen und geſunken. Das holländiſche Küſtenfahrzeug„Alfa“ (385 BRT), das ſich auf dem Wege von Spa⸗ nien nach Holland befand, iſt ſüdlich von Breſt auf ein Wrack A 0 und geſunken, Die Be⸗ fatzung konnte ſich retten. Der 913005 e„Lauren Meuſe“(429 BRoT) iſt bei Vliſſingen 24 Strand gelaufen. Ein Schlepper zur Hilfelei⸗ ſtung iſt unterwegs. ſore⸗belilna ſehr oſfen e Franzoſen, die ſich für uns lagen können“ Amſterdam, 21. Febr.(HB⸗Funk) Der nunmehr aus dem Hintergrund wirkende rühere engliſche Kriegsminiſter, der Jude ore Beliſha, hat ein für ihn finanziell äußerſt ertragreiches Abkommen mit der eng⸗ liſchen Zeitung„Newsofthe World“ ab⸗ geſchloſſen, die bisher im weſentlichen von der Berichterſtattung über Sdei lebte. Nunmehr ſoll der Jude Hore Beliſha die große Politik in diefes Blatt einführen. Es iſt für ihn fraglos auch das geeignete Organ! In ſeinem erſten Aufſatz erklärt Hore Beliſha zoffen:„Bei dieſem Krieg geht es ums Ganze. Verliert ihn England, iſt es mit ſeiner wirt⸗ ſchaftlichen Vormacht zu Ende. England wird dann nur noch ein einflußloſer Mittelſtaat ſein, der nicht mehr die Reichtümer der Welt für ſich einziehen kann.“ Hore Beliſha 5 dgher die ehgntet Nation ur äußerſten Kraftanſtrengung für die Vertei⸗ igung der Plutokratie auf, Er verkündet aber logleich in den nächſten Sätzen, daß ex damit nicht eiwa meine, England ſolle nun ſelbſt in den Krieg ziehen. Nein, mit zyniſcher Offenheit ſchreibt er wörtlich: „Es iſt ein Unſinn, ſo viel Engländer nach Frankreich zu ſchicken. Englands Llärte iſt die Materialherſtellung und der Handel. In Frank ⸗ reich gibt es genug Franzoſen, die für uns die Schlachten ſchlagen können.“ Aber ſelbſt der Inde Hore Beliſha muß am Schluß ſeines Artikels den bezeichnenden Satz ſchreiben:„Dennoch müſſen wir uns darüber klar ſein, daß trotz dex engliſchen Hilfsquellen dieſer frieg wirtſchaftlich nur ſchwer zu gewin⸗ nen ſein wird!“ müſſen eben die anderen bluten! Echt jüdiſch, echt engliſch! Der Jude Hore Be⸗ liſha hat einmal mehr das wahre Geſicht der Plutokratie enthüllt. Um l Jeilen geſtrichen Hore Beliſhas Artikel vor dem Unterhaus hw, Kopenhagen, 21. Febr.(Eig. Ber,) Die ſenſationellen Streichungen, die von der Zenſur in dem Finnland⸗Interventionsartikel des früheren Kriegsminiſters Hore Beliſha vorgenommen wurden, kamen am Mittwoch im Unterhaus kurz zur Sprache. Chamberlain beantwortete die Anfragen ausweichend und lehnte es ab, die von einem liberalen Abgeord⸗ Verdauung anregen z„I das Wohlbefinden ſteigern Das bewirkt das ſeit Jahren bekannte und täglich gelohte Mineralſalz⸗Kräuterpulver Heide ⸗ —50—— 5 5—* 4 RM.30 ver er Tabletten). rhã n Apotheken. Drogerien und Reformhäuſern HefueN Afl neten gewünſchte Veröffentlichung der geſtriche⸗ Er berief ſich zur nen 44 Zeilen zuzulaſſen. Verteidigung der Zenſur darauf, daß Hore Beliſha mit Rückſicht guf ſeine früheren Funk⸗ tionen„beſondere Autiht ät“ im Auslande be⸗ ſitze, und daß man deshalb, um Mißverſtänd⸗ niſſe zu vermeiden, einige Stellen aus ſeiner Veröffentlichung unterdrückt habe.(h ießz Verden am 3. Februar mit dem Ziel Eng⸗ nd. i„Start“, der vor längerer Zeit einen dem am 1. Februar gemeldet „hakentz 5 Hel Um Mitte trupp aus ſe Laſtkraftwag Maſchine. 2 ihre Sachen Hitleriens g Seine beſte ſes Unterne Soldaten we klappen, die vorſehen! Ratternd ., dem klein ——— Nockh chlag der mußte es err Auf ſich gef Um dieſe Spähtru Stundenlang Wie die Ind um vom Fei herumgeſchli— Poſten umg jede Berühr geräten, die Tief ſind auftrag iſt noch mehr ., weiß ge⸗ Frankreich ei wiſſen es. S nur volle G »Kühnheit n Situation m gangsbaſis e und ihr ſold kann ihnen 5 Im hinterh Unten im M. will ſie obachten. Ei ner, währen Geſichter, ſo kühlend dar blinkt aus Melder? Ein kann es wiſſ zoſen am Si „Die wo Leutnant gil fehle. Rechts die Schützen iſt, als ob di von den leie dienungsmar nach rückwär u ſehen. E den näherkon ieeeee bruar 1940 4 aſen ann, ſo ſtellte in, da ſelbſt⸗ ch von Bord et waren wie hie Seeräuber boot unter Gelegenheit, n, die dieſen h wurde das nwerfer des um anſchei⸗ er zu erleich⸗ „ wurde das ſchen Kugeln nken 1. Februar. in nimmt an, mpfer„Hop pfigen Beſat⸗ Dampfer ver⸗ em Ziel Eng⸗ 1. Februar. iffahrtzeitung norwegiſche ter Zeit einen immer noch eingetroffen, als verloren r 1168 BRTT eederei. llyn“(4917 Finiſterre ent⸗ rke Beſatzung gerettet. Der ſem ebenfalls 6RT) zu ver⸗ uar gemeldet iſt einer Ha⸗ am Diensta ſem 198 BRe lgin“ zuſam⸗ eug„Alfa“ ge von Spa⸗ ich von Breſt ken. Die Be⸗ „Laurent liſſingen auf zur Hilfelei⸗ len ſich für uns (HB⸗Funk) und wirkende dir ZFudz hn finanziell mit der eng⸗ World“ ab⸗ chen von der andale lebte. ſha die große .Es iſt für gan! 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Um Mitternacht war der franzöſiſche Stoß⸗ trupp aus ſeinem Quartier herausgetreten. Ein Laſtkraftwagen wartete ſchon mit ratternder Maſchine. 20 Poilu beſtiegen ihn, verſtauten ihre Sachen. Ah, heute wollten ſie es den Hitleriens geben. Seine beſten Leute hatte der Kapitän für die⸗ ſes Unternehmen ausgewählt; ausgezeichnete Soldaten waren alle.„Très bien“— es mußte klappen, die deutſchen Spähtrupps mochten ſich vorſehen! Ratternd rollte der Wagen die Straße nach ., dem kleinen Oertchen im franzöſiſchen Grenz⸗ ebiet. Noch wenige Minuten, und mit dem chlag der erſten Stunde des jungen Tages mußte es erreicht ſein. Auf ſich geſtellt Um dieſe Zeit pirſchte ſich in deutſcher trupp den Steilhang zum Dorf hinab. Stundenlang ſind die Schützen ſchon unterwegs. Wie die Indianer ſind ſie auf gefrorenem Acker um vom Feind beſetzte Dörfer und Waldränder herumgeſchlichen, haben ſie die Sicherungen und Poſten umgangen. Sorgfältig vermieden ſie jede Berührung mit den raffinierten Alarm⸗ geräten, die überall geſpannt waren. Tief ſind ſie vorgeſtoßen. Ihr Erkundungs⸗ auftrag iſt eigentlich erfüllt. Aber ſie wollen Ihr Führer, Leutnant ., weiß genau, daß er mehrere Kilometer in Frankreich eingedrungen iſt; auch ſeine Schützen wiſſen es. Sie wiſſen auch, daß in ihrer Lage nur volle Einſatzbereitſchaft jedes einzelnen, Kaltblütigkeit gepaart, jede Situation meiſtern kann. Weit von ihrer Aus⸗ gangsbaſis entfernt, ſind ſie völlig auf ſich ſelbſt und ihr ſoldatiſches Können geſtellt. Niemand kann ihnen Hilfe bringen als die eigene Kraft. Im hinterhalt Unten im Tal verläuft die Straße. Leutnant M. will ſie erreichen, um den Verkehr zu be⸗ obachten. Ein ſtarker Wind peitſcht die Män⸗ ner, während ſie hinabſteigen. Heiß ſind die Geſichter, ſo daß die fallenden Schneeflocken kühlend darauf zerrinnen. Ein n in Melder? Ein Transport? Nachſchub? Niemand kann es wiſſen. Auf alle Fälle kommen Fran⸗ zoſen am Steuer dieſes Fahrzeuges. „Die wollen wir ſchnappen!“ Der Leutnant gibt ſeiner Truppe die nötigen Be⸗ fehle. Rechts und links der Straße drücken ſich die Schützen in die ſchneegefüllten Gräben. Es iſt, als ob die Erde ſie verſchlungen hätte. Auch von den leichten Maſchinengewehren und Be⸗ dienungsmannſchaft, die in einiger Entfernung nach rückwärts ſichert, iſt nichts zu hören und de ſehen. Ein Dutzend Augenpaare verfolgt en näherkommenden Schein. Das Keuchen des Motors wird immer lauter, ſchon ſieht man die Schneeflocken im Lichtkegel tanzen. Jetzt iſt der Laſtwagen an der MG.⸗Sicherung vorüber, jetzt an dem erſten Schützen, am nächſten, er⸗ reicht die Mitte.. Immer noch liegen ſie fiebernd. Wird der Leutnant rechtzeitig genug aufſpringen? Wird alles gelingen? Der Ueberfall Der Leutnant iſt ſchon aufgeſprungen, hin⸗ ter ihm zwei ſeiner Leute. Der Scheinwerfer zeigß die weißen Geſpenſter. Breit ſtehen ſie auf der Straße.„Wird der Laſtkraftwagen an⸗ halten?“ durchzuckt es den Offizier.„Oder wer⸗ den ſie uns glatt überrennen?“ Der Wagen fährt langſamer. Der Lenker ſcheint die Geſtalten da vorn in ihrer Schnee⸗ tarnung für eigene Leute zu halten. Da reißt es an der Wagentür, eine Stimme brüllt: „Raus! Priſonnier, vite, vite!“ Die Deutſchen ſind da,— der Fran⸗ zoſe hat es kaum gedacht, als er ſchon durch das ſplitternde Glas des Führerhauſes die Ku⸗ geln ſeiner Piſtole nach dem Feinde ſchießt. Die Deutſchen antworten. Gewehrſchüſſe peit⸗ ſchen, zertrümmern den Scheinwerfer. Hand⸗ granaten werden abgeriſſen. Ein dumpfer Knall:: Der Motor iſt zerfetzt. Schon ſchießt eine Flamme aus dem Tank, der Kraftſtoff hat Feuer gefangen. Ein roter Schein flackert über dem Kampfplatz.. Aus dem Führerhaus wird nicht mehr ge⸗ ſchoſſen. Aber durch die Plane des Wagens hämmern Maſchinengewehre. Aus dem rück⸗ wärtigen offenen Teil plumpſen die Hand⸗ Tankdampfer-leubau durchbrach Blockade guftrag an deutſche Werft mitten im Kriege erfüllt und an Usg abgeliefert Neuyork, 21. Febr.(HB⸗Funk.) Die Texas⸗Petroleum⸗Company hat geſtern, im ſechſten Kriegsmonat, den bei der deutſchen Werft in Auftrag gegebenen neuen 10 000 Ton⸗ nen großen Tankdampfer„Scandinavia“ übernommen. Das Schiff hat Deutſchland im Januar verlaſſen, nahm in Oslo norwegiſche Beſatzung an Bord und traf am 14. Februar in Neuyork ein. Die Fahrt des neuen Tankdampfers iſt von amerikaniſchen Schiffahrtskreiſen mit größtem Intereſſe verfolgt worden, da man damit rech⸗ nete, daß die Engländer verſuchen würden, das Schiff vor Uebernahme durch den amerikani⸗ ſchen Auftraggeber zu kapern. Um ſo größeres Aufſehen ruft die Tatſache hervor, daß es der „Scandinavia“ gelungen iſt, die engliſche Blok⸗ kade erfolgreich zu durchbrechen. ſrippeepidemie in fopenhagen plötzliches Tauwetter in dänemark/ Sturm gefährdet Zufuhren hw. Kopenhagen, 21. Febr.(Eig. Ber.) Nach wochenlanger Dauer des ſtrengen Fro⸗ ſtes iſt in Dänemark plötzlich Tauwetter ange⸗ ſagt. Die Ankündigung wird vom ganzen Lande mit Erleichterung aufgenommen, denn der harte Winter hat zu den Kriegsunbilden bedeutend beigetragen. Zu ihnen gehört die ſtarke Grippe⸗ welle, die gegenwärtig in Kopenhagen wütet. Allein am Mittwoch wurden bis zu den Mit⸗ tagsſtunden 2000 neue Fälle gemeldet. Durch einen ſchweren Südoſtſturm ſind für die Koh⸗ lenzufuhren nach Kopenhagen neue Schwierig⸗ keiten entſtanden. Zahlreiche Kohlenſchiffe ſind in äußerſt gefährliche Situation geraten. Von—½0 Grad auf— brad Oslo, 21. Febr.(HB⸗Funk) Die ſtrenge Kälte, die noch bis in die letzten Tage vorherrſchte, iſt plötzlich durch warme Luft Erst„Astra-Rauchen“- dann 43 1 gtrã 90 Moun Es hat dreĩ gute Gründe: o Die„Astro“ ist aromatisch! o Die„Astra“ ist leicht! Die„Astra“ ist frisch! Mit und ohne 4 aus Süden abgelöſt worden. Der Wetterum⸗ ſchlag, der einen unmittelbaren Temperatur⸗ anſtieg hervorrief, hat große Schneefälle, beſon⸗ ders in Südnorwegen, mit ſich gebracht. Die Zeitungen ſchreiben von meterhohen Schneewehen und melden auch Schnee⸗ hinderniſſe auf der Bergen⸗Bahn. Ganz beſon⸗ ders kraß iſt der Temperaturanſtieg in Roeros, etwa 100 Kilometer ſüdlich von Trondheim, ge⸗ weſen, wo das Thermometer vor kurzem noch 40 Grad Kälte, heute aber nur noch 4 Grad Kälte zeigte. Gaſthaus von Lawine fortgeriſſen. Im Grin⸗ delwald im Berner Oberland wurde in der Nacht zum Mittwoch das während des Winters geſchloſſene Berggaſthaus Bäregg, das über dem Unter⸗Grindelwald⸗Gletſcher liegt, von einer Lawine zum großen Teil fortgeriſſen. Das ge⸗ ſamte Inventar des Gaſthauſes iſt verloren. Menſchen ſind nicht verletzt worden. J5-wer die„Astro“ roucht, konn wirklich schmunzeln! Mon schmechet es gor nĩcht, wie leĩcht dĩe„As tro“ ist · s0 voll ĩst ĩhr Aromo. der Franzoſen auf die Straße, zer⸗ erſten und ſplittern. Der deutſche Spähtrupp merkt erſt jetzt, daß dieſer Laſtkraftwagen franzöſiſche Soldaten nach vorn bringen ſoll, die ſich ſo weit hin⸗ ter der Front in voller Sicherheit hielten. Nun gilt es das Leben: Die oder ich. Drei Minuten Feuerkampf, dann giht der deutſche Offizier durch: Stoppen! Wieder ruft er:„A bas les armes! Rauskommen!“ Antwort geben die franzöſiſchen Maſchinengewehre: Tak, tak, tak... Da ſpeit auch ſchon das deutſche Maſchinengewehr durch das Verdeck nach dem unſichtbaren Feind. Handgranaten detonieren in der Plane.„Ouh! Ouh!“ Schreien, Stöhnen, Wimmern. Nur vereinzelt ſchießt es noch her⸗ aus. Die Deutſchen haben Achtung vor ihrem tapferen Feind. Sie ſtellen nochmals das Feuer ein, rufen zur Uebergabe auf, Umſonſt. Da for⸗ dert das harte Geſetz der Selbſterhaltung er⸗ neut den Kampf. Wenige Minuten ſpäter iſt er endgültig entſchieden. Das Ende Die hintere Treppe des Laſtwagens wird heruntergeriſſen. Da drinnen lebt keiner mehr. Den Feldgrauen fallen tote Körper entgegen, ſtürzen vor ihren Augen auf die verſchneite Straße. Weiß überzogene franzöſiſche Stahl⸗ helme flattern auf den Boden. Schneemäntel umhüllen die Toten; ſie ſollten eine ſchützende Hülle ſein und wurden nun zum Leichentuch, worauf das herausſtrömende Blut dunkle Flecken malte. Es hat nicht geklappt, Herr Ka⸗ pitän. Für England, für die plutokratiſche Hetz⸗ clique in London und Paris mußten wieder die Männer Frankreichs bezahlen. Es ſind junge Geſichter, die jetzt leer in das nächtliche Dunkel ſtarren. Sie können nicht mehr ſehen, wie ihre Gewehre, Maſchinengewehre und Pi⸗ ſtolen von den deutſchen Spähern aufgenom⸗ men werden, die auch noch raſch nach wichtigen Papieren ſuchen und die Regimentszugehörig⸗ keit feſtſtellen. Ohne Derluſte zurück Der viertelſtündige Gefechtslärm muß in den naheliegenden Dörfern gehört worden ſein. Für den Rückzug war alſo höchſte Eile geboten. Mehrere Kilometer feindliches Gebiet wären zu durchqueren. Der Fernſprecher würde ſpielen. Sobald die Franzmänner ſie im Rücken ent⸗ deckt hatten, würde es Alarm geben. Nur weg! Dreimal brauſte über die Stätte des deutſchen Sieges der laute Schlachtruf: Hurra! Dann geht ein Rennen und Haſten an, 35 Schleichen durch die feindlichen Poſten⸗ etten. Zwei Stunden vergingen, bis ſich Leutnant M. am Gefechtsſtand der Vorpoſtenkompanie mit den erbeuteten Waffen zurückmelden konnte. Außer ihm ſelbſt, der Handgranatenſplitter im Bein hatte, war noch ein Leichtverletzter zu ver⸗ zeichnen, der bei ſeiner Truppe bleiben konnte. Frankreich verlor durch den Ueberfall weit hinter der Front einen ganzen Stoßtrupp mit ſämtlichen Waffen, „Adolf Schmid. Kein Wunder, doſꝭ immer mehr genieſerische und ũberlegende Raucher zur„Aʒ tro“ greifen. Do heiſzt es donn: Versucht ge- schmeckt · und treu geblieben! Denn ouch dĩe Astro“ selbst bleĩbt sĩch in ihren Vorzõgen stets gleich. Besonderes Wissen um den Tabaoł und seine edelsten Provenienzen, dozu besondere ſoboł · Mischkunst · beĩdes im House Kyriozi schon in der dritten Gene- rotion verwurzelt · sorgen dofõr. Kkoufen Sie noch heute eine Schochtel„Astro“ und bedenken Sĩie: Eine Cigorefte, die s0 viel vorlongt wird, kommt ouch stets frisch in die Hönde des Rouchers. So werden olle lhre Wönsche von der„Aastro“ erfõllt. Rauchen Sie„Astra“ ⸗denn schmunzeln Sie auch? * 0 rten Schau. Der Leitgedanke der da ſcheinung tritt, ſchlugen auch ſchon die Kugeln ſeiner Bokenkreuzbanner“ ſiunſt und Unterhaltung Donnerstag, 22. Februar 1940 4. Kunst im Lazarett Einen gelungenen erſtmaligen Verſuch, die verwundeten Soldaten eines Lazaretts an die bildende Kunſt heranzuführen, unternahm der Münchener Gaukunſtwart Walter Talmon⸗Gros in einer im Saal des Roten 4 durchge⸗ Sche usſtellung, bei Männern, die nach ſchwerer Krankheit dem Leben wiedergewonnen ſind, mit der Hei⸗ lung des Körpers auch die Anteilnahme an ihnen vielleicht früher ſogar fremden oder gleichgültigen Dingen geweckt werden kann, er⸗ wies hier ſeine Gültigkeit. Gemälde und Aqua⸗ relle, Graphik und Plaſtik in weſentlicher Aus⸗ leſe vermittelten einprägſame Eindrücke. Die Namen eines Geigenberger, Henſelmann, Mül⸗ ler, Diflo, Grau, Pongratz, A Fiſcher und Höt⸗ zendorf, um nur einige aus der Fülle heraus⸗ in beſtätigen den künſtleriſchen Rang der Ausſtellung, die in einer Porträtſchau verwun⸗ deter Soldaten noch eine beſondere Anziehungs⸗ kraft offenbart. Im Auftrag von„Kraft durch Freude“ haben zwei bedeutende Münchener Graphiker, Alois Seidl und Lutz⸗Kooge, einen Monat lang in den Lazaretten der Hauptſtadt der Bewegung die Köpfe verwundeter Soldaten Dieſe Blätter, die die Soldaten als eſchenk erhielten, ſind ein ungemein lebendi⸗ es n deutſchen Soldatentums, Von künchen aus wird die Ausſtellung weiter durch das Reich geführt werden als ein neuer Be⸗ weis für die Tatſache, daß die Kunſt im Kriege erſt recht ihre Sendung behauptet. Hzg. Immer wleder Werner Krauß! „Traumulus“ im Berliner Staatstheater Wenn man das Theater an dieſem Abend verläßt, ſpürt man einmal mehr die tiefe Be⸗ deutung des ſchauſpieleriſchen Genies. In der vergangenen Saiſon gab Werner Krauß den „Michael Kramer“, in dieſer Spielzeit betritt er als Prof. Niemeyer in Arno Holz und Oskar Jerſchkes tragiſcher Komödie„Traumulus“ die Bühne des Staatstheaters Kleines Haus.— Vom erſten Augenblick an, da Krauß in Er⸗ eine ungewöhnliche Atmoſphäre. Seine Friſche, ſeine Elaſtizität iſt womöglich noch umfaſſender geworden und wenn wir den klaren Aufbau, die verſtändnis⸗ volle Durchdringung und die Ausdrucksſteige⸗ rung dieſes idealiſtiſchen Schuldirektors der Vorkriegszeit betrachten, ſo ſpüren wir jenſeits von Plüſch und Sofa, fern von Jugendſtil und Storkvvirksom, gegen Zohn- sfeinonsdtz, zchnfleisch- krõfrigend, mikrofein, Opi. mild gromotisch. 2. 20 25** Otto hatte Pech Von Arno Giehler Sangesbruder Otto iſt und bleibt ein fanati⸗ —45 Feind jeglicher Rundfunkeinrichtung. ieſo ünd warum— das hat er mir einmal auf dem Heimwege, der eine Fanee Singſtunde beſchloß, unter dem Siegel tiefſter Verſchwiegenheit anvertraut. Damals, als der Unterhaltungsrundfunk noch in den Anfängen ſteckte, hatte ſich Otto mehr aus Spielerei als aus Ueberzeugung, daß etwas Gutes dabei herauskommen würde, einen Ra⸗ dioapparat ſmedeſcolz Keinen Superhet und auch noch keinen Volksempfänger, denn die gab es damals ja noch nicht, aber einen ſchönen mahagonifarbig polierten, in einem umfang⸗ reichen Gehäuſe verſtauten und verbauten De⸗ tektor! Mit den dazugehörigen unförmigen Kopfhörern. Damals alſo war es, als die Ge⸗ ſchichte mit meinem Freund Otto paſſierte, und zwar in Hamburg. Eines Abends eröffnete er am Abendbrot⸗ tiſch ſeiner, an ähnliche Ueberraſchungen ſchon gewöhnten Frau Käthe, daß er heute noch un⸗ bedingt zu einer außerordentlich wichtigen Ver⸗ ſammlung müſſe, und daß er natürlich viel lieber zu Hauſe bei ſeinem treuen Weibchen bleiben würde, aber— ſie verſtünde das ja doch ſicher——, Dringlichkeit und Fülle der Tagesordnung— vielleicht ſogar etwas länger dauern——. Die liebe Frau Käthe zog einen Flunſch, murmelte undefinierbares Zeug vor ich hin, und wie ihr Otto aus der Haustür entwetzte, ſchickte ſie einen verzweifelten Blick zur Zimmerdecke. Otto fuhr nun los(er hat übrigens den ſelten ſchönen Namen Stengelmann— Otto Stengel⸗ mann!) und— landete im Kaffee Wallhof. Auf meine Einwendung, ob man denn ſo wichtige Beſprechungen neuerdings in Kaffeehäuſern bei Muſik und Kaffee und Kuchen veranſtaltete, meinte er gereizt und mit einer wegwerfenden Gebärde:„Sei bitte ruhig, das verſtehſt du nicht, du biſt ja noch nicht mal halb ſo lange verheiratet wie ich!“ Er pflanzte ſich alſo in eine Ecke, tat ſo, als ob er Zeitung leſe, behielt aber immer forg⸗ fältig den Eingang im Auge. So ſaß er lange Zeit, rauchte eine Zigarette nach der anderen, G und beſtellte ſich immer wieder einen oonekamp, ſo daß ihm nach einiger Zeit ganz ſchwiemelig wurde. In ſeiner Schwiemeligkeit wurde ſein Geſicht immer länger und er be⸗ gann vor ſich hinzuſchimpfen:„— Dieſe Mädels von heute!— man ſoll ſich doch wirklich nicht auf die Frauenzimmer verlaſſen! Man kommt ſes vor wie'n Affe—, halbzehn wollte ſie da ein—, jetzt iſt es gleich elf!! Das hätte er vor⸗ her wiſſen ſollen—, dieſe blonde Kanaille!!“ Der gerade vorbeigehende Ober nickte verſtänd⸗ nisvoll mit dem Kopfe und brachte fix noch einen Boonekamp, den Otto halb abweſend und tief aufſeufzend mit einem Ruck hinuntergoß. Frau Käthe hatte es ſich währenddeſſen da⸗ heim bequem gemacht, hatte ſich die Schuhe aus⸗ gezogen, ſich eine Taſſe Kaffee auf das Sofa tiſchchen geſtellt und ſich die gewaltigen Kopf⸗ hörer auf ihre kleinen Ohrwaſcheln geſetzt. So hörte ſie den Sprecher des Hamburger Rund⸗ funkſenders ſagen:„Achtung! Hier Hamburg. Wir ſchalten um und bringen eine Konzertüber⸗ tragung aus dem Kaffee Wallhof. Käthe hörte die herrliche Muſik, hörte das Stimmengewirr der Menſchen, hörte das Beifallklatſchen und hörte plötzlich einen Tuſch! Eine helle Stimme, die wohl einem Pagen gehören mochte, rief klar und deutlich:„Ein Herr Otto Stengel⸗ mann möchte mal ans Telefon kommen, eine Dame wünſcht den Herrn zu ſprechen!“—— So kam es, daß Otto dann ſeinen Radiokaſten wutſchnaubend zertrümmerte und daß er ſeit⸗ dem von der ganzen Rundfunkerei nichts Rech⸗ tes mehr wiſſen will. Und am Schluß unſerer Singſtunden hat er es im allgemeinen auch immer ſehr eilig mit dem Nachhauſegehen— mν⏑,bũu Makart einen Menſchen, der um ſeinen Glauben leiden muß. Die Totalität des Schau⸗ ſpielers Werner Krauß iſt einem niemals ſo 3 Bewußtſein gekommen, wie an dieſem bend. Grothe. Der Traum von der Königsmutter Ibſen⸗Schauſpiel im Staatstheater, Berlin Henrik Ibſens Schauſpiel„Frau Inger auf Oeſtrot“ wurde unter Erich Ziegels breit ausmalender Regie im Schauſpielhaus am Gendarmenmarkt gegeben. Das Spiel um das Schickſal der Menſchen von Oeſtrot, der damit verknüpfte Kampf um die Freiheit Norwegens, bekam durch ſtarke ſpauſpieleriſche Leiſtungen Profil. Das Werk, das uns heute nicht mehr ſehr viel zu ſagen hat, da es in ſeinem Schluß⸗ teil recht verworren iſt, gewann durch die klar durchgezeichnete Geſtalt der Frau Inger, die Hermine Körner zu einer tragiſchen Geſtalt erhob. Ihre Tochter Eline wurde von Käthe Gold zu einer Menſchen⸗Studie erhoben. Den Mann, der zwiſchen dieſen Frauen im Halb⸗ dunkel hoher Hallen Schickſal ſpielt, gab Guſtav Knuth überlegen, pfiffig und unheimlich. Das Publikum, das ſchnell die Beklemmung der Fa⸗ milientragödie überwand, feierte die Schau⸗ ſpieler lebhaft. Grothe. Klasslsche Meisterwerke 4. Kammermuſikabend der Kulturgemeinde Das Streichquartett iſt die hohe Schule der Satzkunſt und des Enſembleſpieles, ſein durch⸗ ſichtiger Klang verlangt feinſtes klangliches Empfinden und äußerſt präziſe Zuſammen⸗ arbeit der vier Inſtrumente. Jeder der vier Jomitt tunæt m den 90d K RI M ITN AL ROMANVONERNSTFEREBEI. 1 eee md 11. Fortſetzung zurahung! Achtung!“ warnte Rundall zum letz⸗ enmal. „Die Straße vor dem Wagen wird unter Feuer genommen!“ Kaum hatte er die erſten Worte gſ99 da aſchi⸗ nenpiſtole a das Pflaſter. Kein einziger Schrei, kein Laut war zu hören. Wie weggewiſcht die Spukgeſtalten der Nacht. — Die Straße war frei. Stanley diktierte wieder. Die Sekretärin betrachtete den Kriminal⸗ ſchriftſteller und fragte intereeſſiert: „Sie haben wohl wieder die ganze Nacht durchgearbeitet, Miſtere Sennit? Das kann auf ſch—04 nicht gut gehen. Sie müſſen ſich mehr onen!“ Stanley ſteckte ſich eine Zigarette an und nickte ſeiner Sekretärin zu. „Der geſtrige Abend war dramatiſch, Miß Ellen. enn ich nicht den braven Rundall bei mir gehabt hätte, ich glaube, ich würde heute morgen nicht mehr hier ſitzen und Ihnen die Fortſetzung meines Romans diktieren. Mein ieg Rundall hat uns herausgehauen, ſonſt ätten, die Banditen aus mir Hackfleiſch ge⸗ m acht. 30 dürfen Sie nicht reden, Miſter Sennit, ich bin doch eine Frau, die Nerven hat!“ „Und ich bin ein Mann ohne Nerven!“ lachte Sennit heluſtigt auf, als er die ſeſſh“ Augen U einer hübſchen Mitarbeiterin auf ſich gerichtet ah. alſo, dann wollen wir weitermachen!“ „Bitte!“ ſagte ſie und ſenkte ihre Blicke auf die Taſten ihrer Schreibmaſchine. er⸗ ——— Straße Die Verwundung der kleinen Jutta erwies ſich zum Glück nicht als ſchwer. Ein leichter Streifſchuß traf ſie an der Schulter. Nun liegt ſie im Hoſpital und bekommt zum erſten Male nach langer Zeit ein anſtändiges Eſſen. „Was hat ſie geſtern verraten, Miſter Sen⸗ nit?“ fragte erregt die Sekretärin. „Warten Sie, mein ſchönes Kind, das kommt jetzt!“ Sie erzählte mir und Edward eine tolle Geſchichte. Kaum zu glauben. Danach will ſie die Tochter eines der reichſten Oelmagnaten den Namen ihres Erzeugers nicht nennen. ſein, der in den Staaten lebt. Leider kann ſie „Oh, wie intereffant!“ flöteie Miß Ellen. „Das gehört nicht in meinen Roman, was ich hiermit nur bemerken möchte!“ „Entſchuldigen Sie, Miſter Sennit, ich war ganz dabei!“ 4 55 das freut mich denn auch! Alſo fahren wir fort: 755 „Sie behauptet, geſtern nachmittag habe ſie geſtanden, und plötzlich ſeien furchtbare Schreie auf der Straße vor dem Haus der alten Frau aus dem Innern des Hauſes gekommen. Eine Frau habe gellend gerufen: „Ich werde verfolgt! Man will mich töten! »Rettet mich!“ Das 5 e eine ganze Weile gedauert. Die ei voll von Menſchen geweſen. Einer der Männer habe verſucht, in das Haus zu kom⸗ —.—3 Aber die Türe wäre verſchloſſen ge⸗ weſen. Ein geſchloſſener grüner Wagen ſei vorgefah⸗ ren, ein Mann habe an die Tür geklopft und befohlen. wir kommen von der Irren⸗ anſtalt!“ Die alte Frau hat dann ſchnell die Tür aufgeſchloſſen, bald darauf ſei Emily Roſe in den Wagen getragen worden. Sie habe aber auch dann noch gerufen: „Rettet mich! Rettet mich!“ Jutta will dann geſehen haben, wie einer der beiden Männer, die weiße Kittel angehabt hät⸗ ten, die Hand der Kranken genommen und eine blanke Nadel in den Arm der noch immer Schreienden geſtoßen habe. Sie ſei dann ruhig geworden, jedenfalls habe ſie nicht mehr getobt. Der Wagen wäre dann ſchnell fortgefahren. Das iſt alles, was die kleine Jutta dem In⸗ ſpektor und mir erzählen konnte. Miß Ellen ſprang erregt auf. „Sitzen bleiben, ſchönes Kind, die Sache geht gleich weiter!“ Das Telefon „Wer iſt da?“ fragte Stanley. „Hallo, Edward!“ „Ob ich ſchon habe, wo Emily Roſe untergebracht iſt?“ „Du I viel von mir, Edward!“ „Das wäre ich unſerer Ra ſchuldig?“ „Ja, aber mein Roman muß doch fertig wer⸗ n „Ich ſoll mich ſofort auf die Strümpfe machen und die ganzen Frrenanſtalten abklappern!“ „Und wenn ich mich bedanke?“* „Du willſt mir dann nicht etwas ſehr Wich⸗ tiges ſagen, das meine höchſte Teilnahme hat!“ „Und eine Einladung haſt du auch für mich?“ „Von wem, bitte, Edward! Ich bin doch ſo Heuchieingg füne waaſt nicht?“ Ich ſoll zuerſt deine Bitte erfüllen!“ „Gemacht, mein Sohn! Wenn du ſo ſprichſt, kann ich dir wirklich keine Abſage geben!“ „Ich bin in zwei Minuten auf der Straße. Halt, noch eine Frage. Was macht dein Gehilfe Cogan?“ „Iſt ſpurlos verſchwunden!“ flieget iſt doch... alſo gut, Edward! Ich iege! „Miß Ellen, packen Sie Ihre Sachen zuſam⸗ men, wir zwei fahren die Kranken⸗ und Irren⸗ häuſer ab!“ „Fein, ganz fein! Wmee ich mit!“ fartoffalleriimelłkucnen: Lelg: 230 f Meizenmehl. 12 f( geſtr. Teel.) Dr. Oeſher„ Bochin“. 125 6 gekochte flactoffeln(vom Tage vorher), 50 g geriebene Zemmel, 125 g Zucket, 1 pächchen Dr. Oetker Danillinzucket. 1 Fläſchchen De. Oether Rum-flroma. etas Salz, 1 EK. 35 6 ſmacgarine oder dchiweineſhmalz ode. 2 Effl. Oel. Fallnag: 500 f Hofel oder 200 6 ſleifes flompott(Iarmalahe) Künſtler hat die eigenen Klangwirkungen ſei⸗ nes Inſtrumentes im geſchloſſenen Zuſammen⸗ klang zur reſtloſen Entfaltung zu bringen, künſtleriſche Geſtaltungsfähigkeit und Diſziplin müſſen einander die Waage halten. In dieſem Sinne iſt das Lenzewski⸗Quartett, Frankfurt, das im 4. Kammermuſikabend der RSG„Kraft durch Freude“, Abt. Kultur⸗ gemeinde, alte Meiſter der Kammermuſik ſpielte, ſehr glücklich beſetzt. Guſtav Lenzewski iſt ein ſicherer Quartettführer, an der zweiten Geige fetzt ſich Karl Cauer mit ausgezeichnetem te niſchen und muſikaliſchen Können ein. Pracht⸗ volle Tongebung zeichnet das Bratſchenſpiel von Eliſabeth Kramer⸗Büche aus, den anderen eben⸗ bürtig meiſtert Alexander Molzahn den Cello⸗ part. Drei Meiſterwerke wies die Vortragsfolge auf, von denen jedes in ſeiner ſtiliſtiſchen Eigenheit erlebt, durchdacht und ſorgfältig aus⸗ geſtaltet war. Ein leidenſchaftlicher Ausdrucks⸗ wille beſtimmt das Streichquartett-moll von Mozart, deſſen dramatiſche Impulſe auch für die Wiedergabe maßgeblich waren. Prachtvoll wurden die meiſterhaften Abwandlungen des kunſtvollen Finales mit dem anmutig heiteren Thema erſchloſſen. Der nachgelaſſene Quartett⸗ ſatz-moll von Franz Schubert wurde neben dem bei allem leidenſchaftlichen Geſtaltungs⸗ drang immer edel ſchönen Mozart⸗Quartett in ſeinen weſentlich anderen, oft über die Roman⸗ tik hinausweiſenden ſtarken Empfindungs⸗ gegenſätzen ohne jede pſeudoromantiſche Senti⸗ mentalität, aber emphatiſch eindringlich geſtal⸗ tet. Beethovens Streichquartett op. 18, 1 fDur bildete den Ausklang. Ueberkommene Züge miſchten ſich in dieſem erſten Streichquartett Beethovens reizvoll und eigenartig mit der per⸗ ſönlichen Sprache des Meiſters. Das Lenzewski⸗ Quartett arbeitete gerade dieſe ſpezifiſch Beet⸗ hovenſchen Züge, das Streben nach ſpontanem Gefühlsausdruck ſtark heraus. Freudig dankten die Zuhörer den Künſtlern mit reichem Beifall. Dr. Carl J. Brinkmann Neue Filme: Aus Wildwest Palast: Daß Wildweſtfilme immer noch ihre Freunde haben, konnte bei der Erſtaufführung der beiden Streifen„Unter falſchem Namen“ und„In der Mgske des Bruders“ wieder feſt⸗ eſtellt werden, Vor allem iſt es die Jugend in angen und kurzen Hoſen, die alle Plätze des Theaters beſetzt hält, um mit angehaltenem Atem das wilde, bewegte Leben auf der Lein⸗ wand zu verfolgen. In beiden Filmen geht der Kampf um Viehherden, die Leute mit zweifel⸗ haftem Lebenswandel entweder mit unrecht⸗ mäßigen Papieren„gekauft“ oder einfach ge⸗ ſtohlen haben. Die„Helden“ haben es nicht leicht, mit den Spitzbuben fertig zu werden, denn die ſind ſattel⸗ und voſberfeft Hitzige Reiterjagden und heiße Feuergefechte ſind nötig, um ſie zur Strecke zu bringen. Dieſe Höhepunkte laſſen alle Beſchauer auf ihre Rechnung kommen. ee In dem kleinen Saal des Zentralgefän in Frisko verſammelte ſich in der Frühe des Tages eine Gruppe ernſter Männer in ſchwar⸗ zen Gehröcken. Der Staatsanwalt, der Oberrichter, der Ver⸗ teidiger, Stanley Sennit, Inſpektor Rundall, drei Reporter der größten Tageszeitungen und verſchiedene Senatoren. Die Wände des Saales zeigten ſchwarzen Sganz. In der Mitte befand ſich der Apparat, der dazu diente, die Verurteilten vom Leben zum Tode zu bringen. Der Elektromeiſter, auch in Schwarz, prüfte noch einmal den elektriſchen Stuhl, ſah die Si⸗ cherungen nach und ſchaltete verſuchsweiſe den Strom ein. Der Voltmeſſer zeigte die vorgeſchriebene Stromſtärke. Neben dem Apparat ſtand der Barbier und Faſe Schaum. Er machte dem Mörder die letzte riſur, einen kleinen, runden Haarausſchnitt auf der Mitte des Kopfes. Einige Minuten vor acht. Der Staatsanwalt zog ſeine goldene Uhr. Flüſternd bemerkte er zu dem Oberrichter: „In wenigen Minuten iſt es vorbei!“ Der Zeiger auf der Uhr rückte 1e n vor. Es wurde acht Uhr zwei, drei, vier, fünf. Staatsanwalt und Oberrichter ſahen ſich an. Dieſe Verzögerung? Als die Uhr ſechs Minuten nach acht zeigte, kam der Scharfrichter durch die Seitentür und ging auf den Oberrichter zu. „Herr Oberrichter, der Verurteilte wurde ſoeben in ſeiner Zelle tot aufgefunden!“ „Tot?“ fragte der Staatsanwalt erregt. Der Scharfrichter nickte ſchweigend. Alle begaben ſich in die nebenanliegende To⸗ deszelle. Auf dem Lager ruhte ſtarr, mit offenen Au⸗ gen, Athole Hay. Fortſetzung folgt) irbaclheænmuas n Sn und enem ei? D/ Qerlææ- melil and Bachin· werden gemiſcht. in eine Schliſſel geſtebdt and mit den durchgepreſlten flartoffeln und der geriebenen demmel oetmengt. In die ſrlitte wird eine Dertiefung eingedrücht. Juchet. Geoütze, Ei ſoie die zerlaſſene, abgekühlte Margatine(Schmalz) oder das Uel werden hineingegeben und zu einem hrei verrührt. Dieſen und das ſſlehl⸗ gemiſch oerurbeitet man nach und nach mit den fjänden odet 2 Gabeln zu kleinen firũmeln. Sollte der Leig nicht genũgend krümeln, gibt man noch etidas Uaſſer(hoͤchſtens achkin- elten kipfel oder das ſiompott ſo daraut, er die Füllung gibt man den ſieſt der flrümel, 60„ 7 altheæetuuu. Auus- AasLAnsIa21 Baciepiilu 1 Efl.) dazu. Die fjälfte det flrümel füllt man in eine gefettete Springfoem, delleht die flrümel gut an und gibt die geſchãlten, dafl ein fland von eta em frei bleibt. am fande drückt man ſie etiwas an. ZaazAn Ga 35 ſſlinuten bei guter Ilittelhige. „Hakent mn der maeeene e Die 44 Die Schri chen immer chade um raucht wir gen nichts. aller Deutlic Ein Gedic und Wunde 25 Die ie Glut der das Notwen den Tag üb lich, ſie unte⸗ hat neue Di von den Fri wei Wachen ampfes ben Das ſind E Zeugniſſe ur Aber die emand komt doch echt“. mit der Lieb unterm Wuft werden meh— 3 und„Tollen ewigen Liebe Das Gute if nicht für die Es iſt mit die ſtärkſten perſchleudern indem man a beſinnt, welck außer Sieg. Für die S ſchmerzlich zu niſſe oft völli u bekommer enken, die ſi leitung möcht ſender einen ſagt, warum kann. Aber d hat, als trof 8 verfaſſen, telle ſagen, W — In Erinnerung d bringt das Krieg. Sonderpostkarte einem Entwurf Sonderpostkarte mit WHW-Wertz Verkauf gebracht Badener wird sicl 2 Hauptverſa Der Zweigv des Pfälzerw hafener Bürge uhler ſe erſt gedachte ſtorbenen Mitg ler Bericht üb ſondere die ar gung an den treue Wandere gefundenen zr der Blumenau chen für ihre Wandertag in durch eine Abo ſchau über die Jabres gab W Die Jahresr Wirtſchaftsbeir auf der Kalmi tes Ergebnis. aus dem Jahr noch ein kleine ait Dank chäftsführer G Im Hinblick wurde von der Jahres⸗Wande auch in dieſem ſungen, der Einladungen; ergehen durch Aufſtellung eir ſehen. Der k fälzerwaldver weiavereins! von der Mitg gung als endg vereins vorgeſ Dijährige Mite zruar 1940 rkungen ſei⸗ Zuſammen⸗ zu bringen, nd Diſziplin . In dieſem Quartett, ſikabend der lbt. 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Es iſt nur wenigen ge⸗ 5 Die Dichter, die den heiligen Zorn, die Glut der f das harte Wiſſen und das Notwendige in Worte faſfen können, die den Tag überdauern, leben. Wir ſind glück⸗ lich, ſie unter uns zu haben. Die große Stunde hat neue Dichter geboren: es kommen Klänge von den Fronten, Verſe, hingekritzelt zwiſchen wei Wachen oder noch von der Erregung des ampfes bewegt, die uns'ergreifen und packen. Das ſind Gedichte, die lange leben werden, Zeugniſſe unſerer Generation. Aber die Gabe iſt ſelten. emand kommen und es den Verfaſſern mit Vielleicht wird 5 ſagen:„Das Gefühl iſt doch echt). Ganz gewiß. Aber wie iſt es mit der Liehef Die Menſchheit erſtickte ſchon unterm Wuſt von Liebesromanen, immer no werden mehr Geſchichten von„Roten Roſen d„Tollen Grafen“ verſchlungen, als die ewigen Liebesgeſchichten der großen Deutſchen. Das Gute iſt a Gefühl iſt alles... aber nicht für die Form. Es iſt mit dem Krieg nicht anders. Man ſoll die ſtärkſten Gefühle nicht mit billigen Worten perſchleudern. Man kann keine Gedichte machen, indem man an einem Federhalter kaut und ſich beſinnt, welche Reime es auf Krieg noch gibt, außer Sieg. Für die Schriftleitung iſt es rührend und ſolche Gedichte, ſoviel Zeug⸗ niſſe oft völlig echter Bewegtheit in die Hände de bekommen— und an die Hoffnungen zu enken, die ſich damit verknüpfen. Die Schrift⸗ leitung möchte am liebſten jedem dieſer Ein⸗ ſender einen Brief ſchreiben, in dem ſie ihm fagt, warum ſo ein Gedicht nicht erſcheinen kann. Aber da ſie im Krieg andere Aufgaben hat, als troſtreiche Brieſe an Gedichtſchreiber 8 verfaſſen, darum wollte ſie einmal an dieſer telle ſagen, was ſie auf dem Herzen hat. 777 5———— ies N 0 L In Erinnerung der traditionellen Wacht am Oberrhein bringt das Kriegs-WIW zum kommenden Opfertag eine Sonderpostkarte mit dem Bildnis des Türkenlouis nach einem Entwurf des Malers Feuerstein, Karlsruhe. Die Sonderpostkarte wird ohne Wertzeichen mit 10 Pfennis, mit WHW-Wertzeichen mit 20 Pfennig je Stück zum Verkauf gebracht. Die Stückzahl ist beschränkt. Jeder Badener wird sich gerade diese Erinnerung an die keutige Zeit erwerben wollen. Serabin wollte kein Jude ſein.. Es wurde ihm aber bewieſen und wegen Raſſenſchande wurde er für vier Jahre ins Zuchthaus geſchickt Einer der überzühligen Mannheimer Juden mußte ſich noch wegen Raſſenſchande vor der Mannheimer dritten Großen Strafkammer verantworten. Den Vorſitz führte Landgerichts⸗ direktor Einwaechter. Die Anklage wurde vom Erſten Staatsanwalt Dr. Weinreich be⸗ gründet. Dieſer Fall ſtellte klare Beweiſe echt jüdiſcher Methoden heraus. Joſef Serabin aus Liſſiſchansk in der Ukraine, 37 Jahre alt, war des Verbrechens der Raſſenſchande in vier Fällen angeklagt. Mit einigen unbedeutenden Abweichungen gab er vor der Strafkammer dieſe Beſchuldigungen zu, Er beſtritt aber die volljüdiſche Abſtammung und verſuchte den Nachweis zu führen, daß er„Miſchling“ ſei und nicht unter die Raſſengeſetze vom 15. Nopem⸗ ber 1935 falle. Je weiter das Strafverfahren fortſchritt, deſto weiter ging auch die Aner⸗ kennung der jüdiſchen Vorfahren durch den An⸗ geklagten zurück, bis ſchließlich nur noch fein Urgroſpater Zude war. Am Schluß der Be⸗ — ergab ſich jedoch ein anderes ild. Der Angeklagte machte dem Gericht größte Schwierigkeiten, überfah aber einen weſent⸗ lichen Punkt, das Belaſtungsmaterial, das dem Gerichtsvorſitzenden zur Verfügung ſtand. In den polizeilichen Anmeldungen war S. als Jude bezeichnet, ſeiner jetzt geſchiedenen Frau hat er niemals andere Angaben gemacht. In den Trauungsakten iſt die jüdiſche Raſſe gleich⸗ falls vermerkt. Wie die frühere Ehefrau dem Gexicht bekundete, arbeitete er nicht nur aus⸗ ſchließlich bei jüdiſchen Firmen, ſondern ver⸗ kehrte auch nur in den jüdiſchen Kreiſen. Drei⸗ mal hielt er auch den„langen Tag“, wie er ſelbſt zugab, um wenigſtens einmal im Jahr ſein Gewiſſen zu erleichtern.() Daß er ſich wenig um ſeine Religion kümmerte, war nicht ausſchlaggebend. S. wurde in der Schule von jüdiſchen Lehrern unterrichtet; dies wollte er mit der Ausrede abſchwächen, daß er nicht wüßte, was iſraelitiſcher Unterricht zu bedeuten habe.() Daß er als Jude Aufnahme in der iſraelitiſchen Gemeinde fand, war die Beſtäti⸗ gung ſeiner jüdiſchen Taufe. Auf Befragung des Vorſitzenden, welcher Raſſe feine Eltern, uſw. a 35 er 1 iſch agen, daß ſeine utter ſich zum griechiſch⸗ katholiſchen G bekannte. Tupiſch jüdiſche Merkmale Die Beweiskette wurde aber noch weſentlich durch einen Brief an ſeine frühere Frau vom Ein Kapitel Volkswirtſchaftslehre Die Lehrgänge der berwaltungsakademie in Mannheim haben begonnen Am Dienstagabend hat die zweite Hälfte der Veranſtaltungen der Verwaltungsakademie Ba⸗ den in der Aulg der ehemaligen Handelshoch⸗ ſchule mit der Eröffnungsvorleſung von Univ.“ ihe Dr. Carl Brinkmann aus Heivel⸗ berg über„Volkswirtſchaftslehre“ ihren Anfang genommen. Der Lehrgang befaßt ſich mit der ichtlichen und heſchichtspoliti⸗ ſchen Entwicklung von der larolingiſchen Reichsidee an bis zum Durchbruch der autori⸗ tuͤren Staatsideen im' europäiſchen Lebens⸗ raum. In zügigem Aufbau und flüſſiger Veran⸗ ſchaulichung zeichnete Univ.⸗Prof. Dr. Brink⸗ mann in dieſem Mine einen Auf⸗ riß über die elementare Wirtſchaftsentwicklung in ſogenannten 5 riie Ties die er als die anſcheinend doch richtige Theorie betrachtete, deren Kenntnis für das Verſtändnis der Dinge, die uns heute beſchäftigen, von r Bedeutung ſind. Namentlich für das Verſtänd⸗ nis der heutigen weltwirtſchaftlichen und vor allem politiſchen Vorgänge dürften von ausſchlaggebender Wichtigkeit ſein, weiſt doch das Geſicht unſeres heutigen Krieges bedeu⸗ tende wirtſchaftliche Zü eines großen Teiles der Welt iſt nur dadurch zu daß man die Bedeutung der eigenen, umgeſtaltenden Struktur unſerer deutſchen Wirtſchaft und der neuen kapitaliſtiſchen Ord⸗ Züge auf, Das Verhalten nungen innerhalb der Volkswirtſchaften in ihrer urſprünglichen Entwicklung kennt. Im Zuge dieſer wiſſenſchaftlichen Darlegun⸗ gen erläuterte der Vortragende die geiſtige Ver⸗ wurzelung der Sach⸗ und Kapitalwirtſchaft im Kulturboden, der heute ja nicht mehr Natur⸗ boden iſt. Ausgehend von der Nomadenwirt⸗ ſchaft im Gegenſatz zur bäuerlichen Landwirt⸗ ſchaft, die im Boden⸗-mehr als das bloße Aus⸗ beutungsobjekt ſieht, alſo ein ganz anderes Ver⸗ ältnis zum Boden beſitzt, zog der Vortragende ehrreiche Parallelen und zeigte auch die durch zerſplitternde Arbeitsſpaltung entſtandene Ent⸗ wicklung von Gewerbe und Handwerk aus dem Bäuerlichen heraus auf. Aber auch eine Spe⸗ ſcha michr, verträgt die Landwirt⸗ chaft nicht, weil ſie ſonſt nicht mehr ſelbſtändig exiſtenzfähig bleibt. Hieraus wird auch die von der Tauſchwirtſchaft ausgehende Entwicklung der Geldwirtſchaft zu verſtehen ſein. Ueber die Erläuterung der Begriffe und des Weſens der Wirtſchaftsglieder Bauer, Gewerbe⸗ treibender und Verteiler führte der Vortra⸗ gende ſeine Hörerſchar ſchließlich an Hand des roten Fadens des vertikalen wie auch horizon⸗ talen Werdegangs der Wirtſchaftsgeſchichte über die Stationen Landſchafts⸗, Stammes⸗, Volks⸗ Reichswirtſchaften zum Weſen 5 93 ammenfaſſenden Begriffes Weltwirt⸗ aft. 31 Kleine Mannheimer Stadtchronile Nationaltheater. Morgen Freitag wird im Nationaltheater das Schauſpiel„Palm“ von Walter Oſterſpey zum erſten Male gegeben. Walter Kiesler ſpielt die Titelrolle. Es wirken ferner mit: Kitty⸗Dore Lüdenbach, Karl Marx, Heinz Evelt, Karl Hartmann, Friedrich Hölzlin, Robert Kleinert, Klaus W. Krauſe, Joſeph Of⸗ fenbach, Joſeph Renkert und Benno Sterzen⸗ bach. Die Spielleitung hat Rudolf Hammacher. Bühnenbild: Toni Steinberger. Bach⸗Abend in der Hochſchule für Muſik und Theater. Wir machen auf den heute abend in Die Wanderfreunde tagten Hauptverſammlung des pfälzerwaldvereins/ bortrag beim Deutſchen Alpen⸗Derein Der Zweigverein Mannheim⸗Ludwigshafen hielt im Ludwigs⸗ hafener Bürgerbräu unter dem Vorſitz von Dr. 4 144 ſeine Hauptverſammlung ab. Zu⸗ er ſtorbenen Mitglieder. Dann erſtattete Dr. Spuh⸗ ler Bericht über die Tätigkeit und hob insbe⸗ gedachte der Vorſitzende der 21 ver⸗ ſondere die auch im Jahre 1939 rege Beteili⸗ Achtzig treue Wanderer erhielten bei der kürzlich ſtatt⸗ 1——— zweiten Vereinswanderung nach er Blumenau bei Mannheim das Ehrenzei⸗ 3 chen für ihre Beteiligung. Am Großdeutſchen Wandertag in Hirſchberg war der Zweigverein durch eine Abordnung vertreten.— Eine Rück⸗ ſchau über die Wanderungen des vergangenen Jahres gab Wanderwart Schmidt. Die Jahresrechnung wurde genehmigt. Der Wirtſchaftsbetrieb in der Ludwigshafener Hütte auf der Kalmit ergab erfreulicherweiſe ein gu⸗ tes Ergebnis. aus dem Jahre 1938 wieder abgeſchrieben und noch ein kleiner Ueberſchuß erzielt werden. Be⸗ ſanftsff Dank ſagte der Vorſitzende dem Ge⸗ Es konnte der Verluſtvortrag chäftsführer Emil Weiß. Im Hinblick auf die derzeitigen Verhältniſſe. wurde von der Aufſtellung eines verbindlichen Jahres⸗Wanderplanes abgeſehen. Es wird aber auch in dieſem Jahre, entſprechend den Wei⸗ ſungen, der Wanderbetrieb aufrechterhalten. Einladungen zu den einzelnen Wanderungen ergehen durch die Tageszeitungen.— Von der Aufſtellung eines Voranſchlages wurde abge⸗ ſehen. Der kommiſſariſch zum Führer des fälzerwaldvereins ernannte Vorſitzende des weigvereins Mannheim⸗Ludwigshaſen wurde von der Mitgliederverſammlung zur Beſtäti⸗ vereins vorgeſchlagen und auch beſtallt. Für der ausgezeichnet. Lehrreich waren auch die Ausführungen Dr. Spuhlers über den Wander⸗ gedanken, Den Beſchluß bildete ein Lichtbilder⸗ vortrag des Vorſitzenden, in dem Dr. Spuhler an Hand ſelbſt aufgenommener Farbenfotogra⸗ fien noch einmal die Wanderungen des vergan⸗ genen Jahres Revue paſſieren ließ. ar⸗ Winferfahrten im Berner Oberland Vortragsabend des deutſchen Alpenvereins Die Sektion Mannheim des Deutſchen Alpen⸗Vereins hatte ſeine Mitglieder und Freunde der Bergwelt zu einem Vortrag in den„Kaſino⸗Saal“ eingeladen. Hinter dem Pult ſtand Walther Flaig aus Bludenz, der ſich als ein anſchaulicher und lebendiger Plau⸗ derer erwies. In einem einſtündigen Vortrage ſchilderte er die Schönheit des Berner Oberlandes, führte hinein in das romantiſche Maſſiv der Hoch⸗ alpen und berichtete lebendig über eine müh⸗ ſame Beſteigung der Jungfrau im Winter, Es fehlte dabei nicht an launigen Erlebniſſen und heiteren Anekdoten, die der Vortragende recht wahrheitsgetreu wiederzugeben verſtand. Schon bei ſeinen erſten Worten merkte man, daß Flaig in der deutſchen Bergwelt zu Hauſe iſt und er ihre Erlebnisfülle mit wachen Sinnen erwandert hat. Einige dutzend farbige und ſchwarzweiße Lichtbilder vermittelten einen eindrucksvollen Blick in die Welt der Bergſteiger. Sie führten in jene Gebiete, die nicht mit dem Spazierſtock des Sonntagswanderers begangen werden können, ſondern in die Regionen des ewigen Eiſes, die mit Pickel und Iturmanzug unter harten Strapazen erkämpft werden müſſen. Flaig hatte hier eine dankbare Zuhörer⸗ und Zuſchauerſchar gefunden.—fl. der Hochſchule für Muſik ſtattfindenden Bach⸗ Abend aufmerkſam. Soliſten ſind Carl von Baltz und andere Lehrkräfte der Hochſchule; die muſi⸗ ———5 Leitung hat Direktor Chlodwig Ras⸗ erger: Georges Boulanger kommt. Am Sonntag, 25. Februar, kommt der rumäniſche Meiſter⸗ geiger und Komponiſt mit ſeinem eigenen Tourneeorcheſter in den Muſenſaal, Boulanger zeigt aus ſeinem angeborenen Temperament und der angeſtammten Verwachſenheit mit ſei⸗ nem Inſtrument, was und wieviel in den be⸗ kannten Melodien liegt. Außerdem wirken bei dieſem feſtlich⸗frohen Abend noch Herbert Ernſt Groh, der herrliche Tenor, mit, ſowie die be⸗ kannte Liederſängerin Hilde Schellenberg. Von der Straßenbahn erfaßt. Am 19. Februar gegen.45 Uhr geriet ein 67 Jahre alter Mann beim Ueberqueren des Luiſenrings in die Fahr⸗ bahn eines Straßenbahnwagens. Der Mann wurde von dem Straßenbahnwagen erfaßt und zu Boden geworfen, wobei er ſich am linken Oberſchenkel Hautabſchürfungen zuzog.— Bei zwei weiteren Verkehrsunfällen wurden drei ſcli und ein Straßenbahnwagen be⸗ jädigt. Verkehrsüberwachung. 26 4 wurden bei Verkehrskontrollen wegen verſchie⸗ denen Uebertretungen der Straßenverkehrsord⸗ nung gebührenpflichtig verwarnt. Außerdem wurden an fünf Kraftfahrzeugführer, deren Fahrzeuge techniſche Mängel aufwieſen, Vor⸗ fahrtsſcheine ausgehändigt. Polizeiverbote bei der Kohlenentladung wäh⸗ rend des Krieges aufgehoben. Durch Runderlaß an alle Polizeibehörden hat der Reichsführer 3 und Chef der Deutſchen Polizei die in Polizei⸗ verordnungen uſw. aus verkehrs⸗ oder geſund⸗ heitspolizeilichen Gründen ausgeſprochenen Verbote über Abladen und Ausſchütten von Kohlen auſ Straßen und Bürgerſteigen mit ſo⸗ Ahen Wirkung für die Kriegsdauer aufge⸗ oben. Feldpoſtnummer muß richtig ſein! Bei den Sendungen an unſere Soldaten müſſen die richtigen Feldpoſtnummern angegeben werden. Verlaßt euch daher nicht nur auf euer Gedächi⸗ nis. Wie leicht kann man ſich da mal irren! Weiterhin ſind deutliche und große Zahlen un⸗ bedingt erforderlich. Vergeßt auch nie einen Zettel mit der Anſchrift des Empfängers und des Abſenders(Name, Wohnort, Straße und Hausnummer(mit in das Päckchen zu legen. Eine ſorgfältig bearbeitete Feldpoſtſendung er⸗ reicht ſicher ihr Ziel. 19. November 1935 verdichtet. Darin hatte S. 14455 nach Bekanntwerden der Nürnberger aſſengeſetze unter anderem davon Mitteilung gemacht, daß es nun Schluß ſei mit Frauen⸗ bekanntſchaften, denn die Luſt würde einem ver⸗ gehen, ſich mit deutſchblütigen Frauen einzu⸗ laſſen. Der Angeklagte kam mit der lächerlichen Ausrede, er habe dies nur zur Sran ſeiner Frau geſchrieben. Dr. Mengele⸗Frankfur 905 in ſeinem Gutachten Aufſchluß über die jü⸗ iſche Raſſeneigenart. Der Beſchuldigte zeige typiſch jüdiſche Merkmale. Sein ganzes Er⸗ ſcheinungsbild trägt den jüdiſchen Stempel. Von dem ſo ſehr von S. beanſpruchten ruſſi⸗ ſchen Charakterzug vermochte der Sachverſtän⸗ dige keine Anzeichen zu finden. Er gab zu, daß er auf Autofahrten in der Sanr und zuletzt in München ſich mit deutſchblütigen Frauen eingelaſſen hat. Zwei dieſer Frauen hatte er in ſeine Reiſekolonne aufgenommen.() Die ſtrafwürdigen Hand⸗ lungen nahm er in einer Zeit vor, als ſeine Ehe noch nicht geſchieden war. Das Urteil: Die Große Strafkammer kam zu folgendem Schuldausſpruch: Der 37jährige Joſef Serabin wird wegen eines Verbrechens gegen das Blut⸗ ſchutzgeſetz vom 15. November 1935 in vier Fällen unter Verſagung mildernder Umſtände zu vier Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverluſt unter Anrechnung von zehn Mo⸗ naten Unterſuchungshaft verurteilt. Im Luffſchutz ausgebildel Jugendleiterinnen und Kindergärtnerinnen Die Frau von heute, zumal wenn ſie erziehe⸗ riſch tätig iſt, muß ſelbſtverſtändlich auch im Luftſchutz praktiſch erprobt ſein. Iſt es ſchon im Familienhaushalt unerläßlich, daß die Hausfrau in Abweſenheit des Mannes alle not⸗ wendigen luftſchutzmäßigen Obliegenheiten be⸗ herrſcht, ſo iſt es bei Jugendleiterinnen oder Kindergärtnerinnen erſt recht not⸗ wendig, denen im Ernſtfalle ja auch die Ver⸗ antwortung für eine Anzahl Kinder oder zu⸗ mindeſt doch Jugendliche zufällt. Es iſt daher eine zweckmäßige Einrichtung, die alljährlich von der NS⸗Frauenſchule als ausgebil⸗ det abgehenden Jugendleiterinnen und Kinder⸗ gärtnerinnen vor Abſchluß ihrer fachlichen Aus⸗ bildung in einen dreitägigen Luftſchutzkurs zu ſchicken, deſſen Beſuch für ſie obligatoriſch iſt. So war am Mittwochmittag im Luftſchutz⸗ haus in der Hildaſtraße wieder einmal ein ſol⸗ cher Lehraang zu Ende gegangen und die etwa 60 Teilnehmerinnen ſtanden„im Examen“ In dieſer Abſchlußprüfuna, die Ortsgruppenführer Baumann, der die Ausbildung in den Lehr⸗ gängen leitet, abnahm, ſprachen ſich die Leite⸗ rin der NS⸗Frauenſchule, Frau Dr. Rocholl, wie auch Hauptmann Cums in anerkennenden Worten über die erfolate Ausbildung aus, was beſonders in Anbetracht der diesmaligen Ver⸗ kürzung der Lehraangdauer gegenüber dem Vorjahr ins Gewicht fällt. Dennoch umfaſſen dieſe Lehrgänge etwa das dreifache Penſum der Ausbildung, wie⸗ſie im allgemeinen den Hauswarten zuteil wird. 30 10 bebote für den füchenherd 1. Vor dem Anheizen: AAA auf⸗ füllen, Roſt ſäubern, Aſchenkaſten leeren, Regu⸗ lierklappe(unter der Feuertüre) aufmachen, ebenſo die Anheizklappe. 2. Anheizen: Mit wenig Papier und we⸗ nig, aber fein geſpaltenem Holz, darüber 1 bis 2 Schaufeln Kohle oder Ler⸗ ſchlagene Briketts), dann anzünden. Bei Ver⸗ wendung von ſtatt Holz iſt nach der Anweiſung zu verfahren, welche die⸗ ſen in der Regel beiliegt. Wenn das Feuer rich⸗ tiq brennt, Anheizklappe ſchließen. .Nachlegen: Nicht mehr als 1 bis 2 Schaufeln Kohle oder 1 bis 2 Briketts auf ein⸗ mal nachlegen, alſo Feuerung nicht zu voll wer⸗ fen! Iſt viel Aſche in der Feuerung, den Roſt durch Abſchüren, mit dem ſäubern, aber vorſichtig, ſonſt fällt zu viel Glut in den Aſchenkaſten. Zuſammengebackene Kohlen wer⸗ den mit dem Schürhaken aufgelockert. 4. Regeln des Feuers: Durch Einſtellen der Regulierklappe, läßt ſich die gewünſchte Wärmeleiſtung erreichen, Nicht zu ſtark heizen! Die Herdplatte ſoll nicht glühen, ſonſt iſt ſie raſch zerſtört. ., Gluthalten: Beim letzten Brennſtoff⸗ auflegen Herd abſtellen, d. h. Regulierklappe ſchloffen achprüfen, ob alle Türen dicht ge⸗ ſchloſſen ſind. „Reinigung: Mindeſtens alle vier Wo⸗ chen die Züge des Herdes von Ruß und Flug⸗ aſche ſauber reinigen. Auch die Züge unter der Bratröhre nicht 1735 7. Küchenabfälle gehören in den EHW⸗ und den Mülleimer. Sie ſind keine Brennſtoffe geben'eine Hitze; denn ſie enthalten zu vie Auch im Aſchenkaſten haben ſie nichts zu ſuchen. 8. Undichte Stellen, durch die Falſch⸗ luft eintreten kann, ſind ſchädlich und müſſen abgedichtet werden, alſo: zerbrochene Ringe, durchgebrannte Herd⸗ oder Bratrohrwandun⸗ gen in Ordnung bringen, ſchlechtſitzende Back⸗ ofenböden richten. 9. Roſtgröße iſt beſonders wichtig! Der Roſt ſoll beim Herd normaler Größe nicht länger als 22 Zentimeter und nicht breiter als 16 Zenti⸗ meter ſein. Zu große Roſte durch Einlegen eines Steines oder durch Einbau eines neuen Feue⸗ rungsſatzes verkleinern! 10., Bei zuſtarkem Zug wird am beſten die Zunge unter der Bratröhre durch ein Stück Blech oder durch Einlegen eines Steinſtückes verlängert. Die Wärme bleibt dann länger im Herd, der Brennſtoffverbrauch geht zurück. Dörr den 76. Geburtstag. „Dakenkreuzbanner“ ———— Donnerstag, 22. Februar 1940 Aus den nannlieimer Vacoeter las Sandlafen becichitet Der ReB hatte alle Amtsträger in den hie⸗ ſigen Adlerſaal zum Appell befohlen. Es ſprach Hauptluftſchutzführer Baumann über Fragen des Einſatzes der ReB⸗Amtsträger. Die Stunde der großen Probe muß alle in beſter Einſatzfähigkeit bereit finden. Bei der Durch⸗ führung der für den zivilen Luftſchutz erforder⸗ lichen Maßnahmen wurden bereits eine Anzahl von Kellerdurchbrüchen vorgenommen. Zahl⸗ reiche rückgeführte Volksgenoſſen haben in Sandhofen eine neue Heimat gefunden. Bei einer Zuſammenkunft, bei der auch Ortsgrup⸗ penleiter⸗Stellvertreter Fenzel zugegen war, wurde als Verbindungsmann Karl Niko⸗ laus beſtellt. Sprechſtunden ſind künftighin je⸗ weils Montag und Freitaa von 19.30 bis 21 Uhr im Parteihaus, Ausgaſſe 8. Ihre Hauptverſammlung hatte nun auch die Ortsviehverſicherungsanſtalt Sandhofen. Das geſetzliche Prüfungsergebnis hat die Verhält⸗ niſſe in beſter Ordnuna befunden. Nach Ent⸗ gegennahme der Rechenſchaftsunterlagen wurde der Verwaltung und allen Mitarbeitern der Dank ausgeſprochen. Was den Zuckerrübenbau anbelanat, wurden bereits die erſten Notierun⸗ gen bezüglich der in dieſem Jahre vorgeſehe⸗ nen Anbaufläche vorgenommen. 40jähriges Dirigentenjubiſäum wird von den beiden Geſongvereinen„Sängerbund“ Secken⸗ heim und Sandhofen am Wochenende in einer Gemeinſchaftsveranſtaltuna begangen. Wiederum können wir von Jubiläen berich⸗ ten. Bei der Zellſtofffabrik Waldhof, Werk Mannheim, feierte das 40jährige Arbeitsjiubi⸗ läum das Gefolsſchaftsmitalied Georg Mar⸗ auardt. Das 25jährige die Gefolaſchaftsmit⸗ alieder Karl Stephan. Jak. Diehlmann, Johann Kark, Fridolin Richter, Peter Schneibel, Jakob Münch und Jak. Folz. Frau Eliſe Reiber feierte den 67. und Peter Wir gratulieren herzlich. neues aus Triedeiclisleld Bei einer Kundgebung ſprach im vollbeſetzten Adlerſaal Ortsgruppenleiter Kohler, Mann⸗ Aus unſerer Schweſterſtadt Ludwigshafen Liedſtunde mit Mannheimer Künſtlern Der Geſangverein„Germania“ Ludwigs⸗ —— der unter der choriſchen eitung von Muſiklehrer Artur Schneider, Mannheim, ſteht, veranſtaltete in der Jahnhalle ein Winterhilfskonzert, das in künſtleriſcher und finanzieller Hinſicht zu einem großen Erfolg wurde. Die Vortragsfolge brachte im erſten Teil ernſte Lieder volkstümlicher Art, während im zweiten Teil heitere Liedgaben dargeboten wurden. Der gutgeſchulte Chor brachte unter der ſtraffen Leitung von Chorleiter Schneider die Chöre in feinfühliger, diſziplinierter Art. Dirigent und Sänger wurden gleichermaßen ge⸗ feiert. Als Gaſt hatte man Hans Schweska vom Mannheimer Nationaltheater verpflichtet, der mit vollendeter Künſtlerſchaft Schuberts „Allmacht“, Loewes Ballade„Odins Meeres⸗ ritt“, den Prolog aus„Bajazzo“, den„Prinz Eugen“ und Wizinas„Liebesbotſchaft“ ſang und den tumultartigen Beifall mit einer Wie⸗ derholung quittierte. Eugen Heſſe, gleichfalls vom Nationaltheater, war dem Künſtler ein verſtändnisvoller Begleiter. Die Wiener Philharmoniker konzertieren am 27. Februar in einem Konzertabend der Kreis⸗ leitung Ludwigshafen unter Leitung von Ge⸗ neralmuſikdirektor Knappertsbuſch im Großen Saale des IG⸗Feierabendhauſes. Die Vor⸗ tragsfolge ſieht vor: Fünfte Sinfonie von Landhäußers heim. In klarer und überzeugender Weiſe rech⸗ nete er ab mit den engliſchen Meuchelmördern und Bibelplutokraten, die für uns den Staats⸗ feind Nr. 1 darſtellen. Unterſchiede zwiſchen Ju⸗ den und Engländern gibt es nicht, denn die Geſinnung und Verlogenheit iſt bei beiden gleich. Die Abrechnung wird hart ausfallen und am Ende wird der Sieg unſer ſein. Heute abend findet im Palaſt⸗Kino eine Film⸗ Sondervorſtellung ſtatt. Es wird äußerſt not⸗ wendig ſein, daß ſich alle Volksgenoſſen dieſen Film anſehen, damit ſie ſich dadurch für ihre eigenen Luftſchutzräume die notwendigen Kennt⸗ niſſe aneignen. Die aktuelle Wochenſchau wird ebenfalls gezeigt. In den nächſten Tagen erfolgt die Kontrolle der Volksgasmasken. Die Einwohnerſchaft wird gebeten, die Gasmaslken bereit zu halten. Der Haus⸗ und Grundbeſitzerverein Fried⸗ richsfeld hielt am vergangenen Sonntag im Gaſthaus„Zum Löwen“ eine Mitgliederver⸗ ſammlung ab. Es ſprach Herr Weiß aus Hei⸗ delberg über die Steuern. Ab 1. März erfolgt die Ausſtellung von An⸗ tragſcheinen für Schuhbezugſcheine nicht mehr durch die Partei, ſondern wie vorher durch die Wirtſchaftsſtelle im Rathaus. lãtertaler Hatiæen Der Hohnerklub„Rheingold“ und der Sied⸗ ler⸗Geſangverein„Freundſchaft“, beide aus Mannheim⸗Käfertal, ſtellten ſich in den Dienſt des Kriegswinterhilfswerkes und veranſtalteten in der Turnhalle Käfertal eine muſikaliſche Feierſtunde. Gerne folgten viele Siedler und Freunde aus Käfertal ihrem Ruf. In bunter Reihenfolge trug der Hohnerklub unter der Lei⸗ tung Fritz Reuthers Märſche, Walzer und Volksweiſen vor, während es der Siedler⸗ Geſangverein„Freundſchaft“ unter Leitung ſei⸗ nes Chorleiters Jean Baunach übernommen hatte, mit Volks⸗ und Heimatliedern aufzu⸗ warten. Die Vortragenden fanden eine auf⸗ merkſame und dankbare Zuhörerſchaft vor, die an Beifall nicht kargte. Ganz beſondere Freude bereitete es allen, daß dem Kriegswinterhilfs⸗ ein namhafter Betrag übergeben werden onnte. Beethoven,„Eine kleine Nachtmuſik“ von Mo⸗ zart,„Die Moldau“ von Smetana und die „Tannhäuſer“⸗Ouvertüre von Wagner. 40 lie geatůlieten/ Goldenes Ehejubiläum. Wilhelm Himmel⸗ reich und Frau Margarete geb. Delarue, Mannheim⸗Waldhof, Guter Fortſchritt 4. 40jähriges Ehejubiläum. Eheleute Karl Wel⸗ ker und Frau Anna geb. Fleck, Mannheim, Riedfeldſtraße 18. 82. Geburtstag. Rentner Joh. Bramm, Mannheim, Hinterer Riedweg 55. 81. Geburtstag. Frau Roſa Holzmann geb. Allgeier, Lortzingſtraße 15, Inhaberin des goldenen Mutterehrenkreuzes. 80. Geburtstag. Frau Margarete Marqua, Witwe, Mannheim, Ev. Altersheim, F 6. 80. Geburtstag. Hermann Gutgeſell, Mannheim, Seckenheimer Straße 19. 78. Geburtstag. Frau Margareta Keßler geb. Abel,“ Mannheim-Wallſtadt, Mosbacher Straße 62. 60. Geburtstag. Georg Berlein, Mann⸗ heim, Amerikanerrſtaße 34. 60. Geburtstag. Zollſekrteär Anton Brei⸗ tenbach, Mannheim, L 9, 10. fieges Leben im Schutze des Ueſtwalls wochenbrief aus der Gauhauptſtadt/ Abſchied von der Muſeumsgeſellſchaft im. Karlsruhe, 20. Febr. Mit der Schaf⸗ fung des„Kleinen Theaters“ im Saale der „Eintracht“ hat das Badiſche Staatstheater die räumliche Vorausſetzung für die Aufführung von Kammerſpielen geſchaffen. Dieſe Klein⸗ bühne wurde mit Kurt Bortfelds„Trocken⸗ kurſus“ in Anweſenheit des Gauleiters und Reichsſtatthalters Robert Wagner, des Ober⸗ bürgermeiſters Dr. Hüſſy und anderer Ehren⸗ gäſte eröffnet. 4 Die Immobilien⸗ und Hypothekenbörſe hat ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Die erſte Sitzung ſeit Kriegsbeginn, die im Hauſe der Induſtrie⸗ und andelskammer abgehalten wurde, ergab die Feſtſtellung guter Nachfrage nach Grundbeſitz, wie Wohn⸗ und Geſchäftshäu⸗ ſern; Kaufintereſſe begegneten auch auswärtige Objekte. Angebote lagen nur in beſchränktem Umfange vor. * Zu einem 32fie Appell waren in der Städti⸗ 55 Feſthalle die Wehrmannſchaften des Krei⸗ es Karlsruhe angetreten. In Anſprachen des Kreisleiters Worch und des Führers der Sa⸗ Standarte 109, Dr. Hüſſy, wurden die Wehr⸗ männer mit ihren Aufgaben bekanntgemacht.— Die nunmehr vorliegenden Ergebniſſe der Volks⸗ lüche vom 17. Mai 1939 weiſen eine erfreu⸗ iche Bevölkerungszunahme auf. Im Kreis Karlsruhe beläuft ſich der Bevölkerungszuwachs auf rund 7000. * Die 1784 begründete Muſeumsgeſell⸗ ſchaft, die einſt im Leben der Stadt Karls⸗ ruhe eine große Rolle geſpielt hat, ſchloß vor einigen Tagen für immer ihre Räume. Die wweertvolle Muſeumsbibliothek ging an die Lan⸗ desbibliothek über. Zuchthaus für Rückfallsbetrüger fm. Karlsruhe, 16. Febr. Der vielfach vorbeſtrafte Otto Julius Klais aus Pforz⸗ heim ſtand als wiederholt rückfälliger Betrü⸗ ger vor der Strafabteilung des Amtsgerichts. Der Angeklagte wohnte vom November 1938 bis zum März 1939 in Weingarten bei dem Landwirt., wo er für Wohnung und Verpflegung wöchentlich 14 Mark zu zahlen hatte. Seit Mitte Dezember bezahlte er ſei⸗ nem Vermieter nichts mehr und vertröſtete ihn mit der Vorſpiegelung, er erwarte Geld. Dann verſchwand er. Einen Gaſtwirt in Weingarten bat er, ihm 30 Mark zu leihen. Er erhielt das Geld, da er dem Wirt vorlog, er werde am nächſten Tage Urlaubsmarken im Betrag von 50 Mark bei der Poſt einlöſen und ſeine Schuld dann zurückzahlen. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Betrugs im wieder⸗ holten Rückfall zu einer Geſamtzuchthausſtrafe von einem Jahre und acht Monaten. Glücklich davongekommen Oſterburken, 21. Februar. Auf der Straße Ballenberg—Merchingen kam das Auto der Ver⸗ bandsabdeckerei Waibſtadt ins Schleudern, fuhr gegen einen Baum und ging zu Bruche. Der Fahrer kam mit geringen Verletzungen„wie durch ein Wunder“ davon, allerdings zum Ver⸗ binden ins Krankenhaus Oſterburken. 100 Jahre Klenganſtalt Mudau, 21. Februar. Dieſes Jahr kann die Mudauer Klenganſtalt auf ein hundertjähriges Beſtehen zurückblicken. Sie verſorgt die badi⸗ ſchen Forſtämter von Konſtanz bis Wertheim mit Nadel⸗ und Laubholzſamen. Die Kleng⸗ anlage iſt von Dezember bis Mai alljährlich im Betrieb. In dieſer Anſtalt werden durch Schüt⸗ teln von gedörrten Tannenzapfen Samen ge⸗ wonnen. Der gewonnene Samen wird in Säcke gefaßt und verſandt. „ter Führung von Gchöne Giege des Gebietes Vaden bei den V. Winterkampfſpielen der litlerjugend in Garmiſch⸗partenkirchen T. Garmiſch⸗Partenkirchen, 21. Febr.(Eigener Drahtbericht.)— der hauptſächlich den Skiwettbewerben der V. Winter⸗Kampf⸗ ſpiele der H̊ vorbehalten war, Lu am Kreuz⸗ eck 300 Läufer und Läuferinnen am Start. Die Jungen mußten auf der ſchwierigen S und meiſterten dieſe ungewöhnliche e mit bemerkens⸗ wertem Geſchick. Schnellſter Mann war der Tiroler Heider, ein Schüler von Anton See⸗ los übrigens, mit 4,04 Minuten. Roſemarie Proxauf⸗Tirol war das ſchnellſte Mädel. In der belegten die Ge⸗ biete Baden und udeten die erſten Plätze, ein ganz großer Erfolg der badiſchen HJ. Die Freiburgerin Hildeſuſe Gärtner, eine Kuſine von Chriſtl Cranz, ſiegte in der Klaſſe B der Mittelgebirgsgruppe. eitere badiſche Erfolge errangen in Kl. A der Mittelgebirgs⸗Gruppe Riptet Geiß, Gebiet Baden, und Heidi Bildſtein, Ober⸗ gau Baden. Somit hat Baden drei Abfahrts⸗ ſiege davongetragen. um Geländelauf am Nachmittag waren 30 Mannſchaften der verſchiedenen Gebiete ange⸗ treten. Der Hauptwert dieſer lag in der Ausdauer, im Schießen und in der Wendigkeit beim Nehmen von ſchwierigen Hinderniſſen. Gebiet Hochland ſiegte vor Kärn⸗ ten und Salzburg. In der ittelgebirgs⸗Gruppe belegte das Gebiet Baden hinter Schleſien einen ſehr be⸗ achtlichen zweiten Platz. Beim Eiskunſtlaufen führen übungen Horſt Faber und beide Gebiet Hochland. Die vier Eishockey⸗Vorrundenſpiele ergaben folgende Reſultate: Oſtland— Schwaben:1; Kärnten— Weſt⸗ falen:0; Wien— Hochland:0;— Schleſien:0. Es führen in Abteilung A: land, Abteilung B: Wien, Abteilg. C: Schleſien. Berlin 21. Febr.(HB⸗Funk). Der Bevoll⸗ mächtigte des rer Lauterbacher, meldete dem Fü rer die Eröffnung der V. Winterkampfſpiele der Hitlerjugend in Garmiſch⸗Partenkirchen. 1200 Hitleriſungen und BDM⸗Mädel werden in ritterlichem Kampf ihre Kräfte meſſen und um den höchſten ſportlichen Lorbeer auf Schnee und Eis kämpfen. Die beſten Jungen vertreten die Farben Großdeutſchlands im Länderkampf gegen die Jugendmannſchaft des befreundeten Italien. Stabsführer Hartmann Lauterbache dankte im Namen der verſammelten Hitlerju⸗ dem Führer für die Durchführung dieſes roßkampfes auch im Kriege. Der Führer ſandte an den Bevollmächti des Reichsjugendführers ein— in dem er für die übermittelten Grüße ankt und den Winterkampfſpielen einen guten Verlauf wünſcht. 66“ Nießerſee fkift in Mannpeim auf Wien Die Endrunde zur Deutſchen Eishockenmeiſterſchaft Berlin, 21. Februar. Da der Endrunden⸗ kampf zur Deutſchen Eishockeymeiſterſchaft zwi⸗ ſchen SC Rießerſee— Wiener EG am vergan ⸗ genen Sonntag in München ausfallen mußte, wurde eine Aenderung des Endrunden⸗Spiel⸗ plans notwendig. Rießerſee und Wien ſpielen jetzt am 17. März in Mannheim. Die Spielfolge lautet nunmehr: 25. Februar: Wiener EG— Berliner SC in Wien; ScC Rießerſee— Düſſeldorfer EG in Düſſeldorf. 3 3 März: Düſſeldorfer EG— Wiener EG in n. 10. März: Berliner SC— Sc Rießerſee in Berlin. 17. März: Wiener EG— SC Rießerſee in ———— Düſſeldorfer EG— Berliner SC in Eſſen. enze, menzel, Höpiert und gog 9 4 90— 10— och plette A⸗Staffel des VfTun Feudenheim vertreten waren, von ihrer beſten Seite. Nur in Berlin, 21. Februar. Für das kommende Wochenende iſt in Kopenhagen ein deutſch⸗däni⸗ ſches Tennistreffen geplant, das den deutſchen Spielern als willkommene Vorbereitung für die Deutſchen Hallenmeiſterſchaften und den Länderkampf Lehid Ungarn im März dient. Heinrich Henkel, Roderich Menzel, Rolf Göpfert und der Münſteraner Engelbert Koch haben un⸗ Dr. Kleinſchroth die Reiſe nach Dänemark angetreten. Die Dänen wollen ebenfalls ihre Spitzenſpieler in den Kampf ſchicken, doch iſt ihre genaue Mannſchaft noch nicht bekannt. Deutſche Tennisſpieler in Spanien? Im Zuge der Neuordnung des ſpaniſchen Sports wird auch dem Tennis verſtärkte merkſamkeit geſchenkt. Die Spanier haben jetzt nach dem Beſuch der Italiener deutſche Ten⸗ nisſpieler eingeladen. An einem internationa⸗ len Turnier in Barcelona im März ſollen Spieler des LTC Rotweiß Berlin teil⸗ nehmen. Die Berliner wollen, wenn terminlich keine Schwierigkeiten beſtehen, die Einladung annehmen. Erfola der Mannheimer Ainger⸗Ingend Bann Ludwigshafen— Bann Mannheim:6 Die Ludwigshafener Nachwuchsringer, die ſchon beim Vorkampf vor einigen Wochen in Sandhofen die Ueberlegenheit der Mannheimer anerkennen mußten, hatten ſich für den Rück⸗ kampf viel vorgenommen. Doch auch hier zeig⸗ ten ſich die Mannheimer, die durch die kom⸗ zwei Klaſſen konnten die Gaſtgeber als Sieger die Matte verlaſſen. Das Können der Sieger 355 den ungeteilten Beifall der zahlreichen Zu⸗ auer. Ergebniſſe; Müller(L) verliert Rieab Uhrig 3 nach einer Minute. Pfeiffer(L) unterliegt Müller )à in der zweiten Minute. Schwarz(L) wird von iedermann(M) auf beide Schultern geworfen. Maier (E) bringt Uebergewicht und muß Schmitt(M) den nach Punkten. Kollignon(O muß die Ueberlegenheit von Brügge(M) nach anderthalb Minuten aner⸗ kennen. Wittmann(9) beffe über Kern(M) knapp nach i Punkten. Fiſcher(O) beſiegt Kohl(M) entſcheidend. fj- Briefkaſten Hausherr und Mieter K. H. Einer meiner Mieter wurde zu Kriegsbeginn einberufen. Die Frau reiſte für einige Monate zu ihren Eltern, jetzt kehrte ſie mit Kindern und Haus⸗ ——03—— Während ihrer Abweſenheit hatte eine andere Mietspartei gefälligkeitshalber die Reinigung ihres Treppenanteils mit übernommen. Als die Frau jetzt zurückkam, betrachtete dieſe Partei es als ſelbſt⸗ verſtändlich, daß ſie duürch ihre Hausgehilfin die Trep⸗ penreinigung für die Zeit, da ſie verreiſt war, nach⸗ holt. Sie begann auch damit, erklärte mir aber jetzt, daß es ſich um höhere Gewalt handle, und daß ſie die Treppenreinigung nicht nachholen wolle.— Es iſt al⸗ bern, hier von„höherer Gewalt“ zu reden, denn es beſtand nicht der geringſte Grund, die Wohnung zu verlaſſen. Der Mieter wäre verpflichtet geweſen, für die Zeit ſeiner Abweſenheit für die Reinigung ſeines Treppenanteils regelmäßig zu ſorgen. Es liegt alſo von' ſeiner Seite ein Verſtoß gegen die vertraglich übernommenen Pflichten vor. Da aber keine Regelun vereinbart wurde, können Sie ſetzt nicht diktieren, da der Mieter irgendwelche Leiſtungen dafür zu über⸗ nehmen hat. Sie müſſen ſich ſchon mit ihm einigen, wie weit die Mietspartei, die gefälligkeitshalber für beträchtliche Zeit die Reinigung ihres Trepepnanteils übernahm, entſchädigt werden ſoll. Fr. L. B. Für Sie gilt ſinngemäß das unter dem Zeichen Fr. M. 7. Ziffer 3 Geſagte. Sie dürfen durch das Lüften auf keinen Fall die Waſſerleitung in die Gefahr des Einfrierens bringen. Andererſeits dürfte es aber auch nicht unmöglich ſein, die notwendigen hyagieniſchen Anforderungen betreffs ausreichender S mit den Vorſichtsmaßregeln in Einklang zu ringen. Derjährung ſtädtiſcher Gebühren r. Schm, Die Städt. Werke verlangen, in einem alle Nachzahlung von Waſſermindeſtgebühren aus 937. Dieſe Forderung f doch nach 8 196. BGg. verjährt?— Dieſe Auffaſſung iſt irrig. Waſſergeld, Kanalgebühren, traßenreinigungsgebühren gehören zu den öffentlich⸗ſechtlichen Gebühren und es gilt die vierjährige Verjährungsfriſt(6 197 BGB.). Nur für Forderungen aus Strom⸗ und Gasverbrauch kommt die zweijährige Verjährungsfriſt in Frage. Grundſtückmiete und Einkommenſteuer W. W. 10. 1. Muß ein Beamter aus Mieteinnah⸗ men aus einem ihm gehörenden Grundſtück Ein⸗ kommenſteuer bezahlen? Das Haus bringt monatlich 35 bis 40 Reichsmark Miete ein. 2. Iſt er ver⸗ pflichtet, hierüber eine Einkommenſteuererklärung ab⸗ zugeben oder erhält er von dem Finanzamt eine Auf⸗ forderung?— 1. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ſind nach 5 21 ESt f 5830 Die Einkommenſteuerpflicht liegt vor, ſobald as Einkommen aus Miete(Rohmieteinnahme ab⸗ züglich Werbungskoſten, wie ſie aus der Anlage zur Einkommenſteuererklärung erſichtlich ſind) außer dem Einkommen aus Gehalt oder Lohn 300 Reichsmark jährlich überſteigt. 2. Der Einkünfte aus Miete Be⸗ ziehende muß von ſich aus dem Finanzamt eine Ein⸗ kommenſteuererklärung abgeben. Das uneheliche Kind G. R. Muß der Vater eines unehelichen Kindes für dasſelbe weiter Unterhalt bezahlen, oder erliſcht mit dem 16. Lebensjahr des Kindes ſeine Verpflichtung? — Der Vater des unehelichen Kindes mu 30 ahres bezahlen. Die Unterhaltspflicht kann wei⸗ Gebrechen hat. Meine Zweimarkſtücke gartnonn Santerbager nepelrdenölhrer eichsjugendführers, f —————— —————— Kol ——— Angebot Nr. 95068ʃ für Mannheilm Jul der sich nebe auch fur die der Lage ist. Ilche Bewerb afrledrich! Me 4 . 5— uf⸗ Sieg überlaſſen. Köppel(D) unkerkiegt Kirſch(M). Bede Feuer-Ver hat für der zu vergebe mundeter,. 3 ben gewiss kassos auel Ausbau des treiben. Ar an die Gesc egabler, krü Suſtaknzien det Emig, Rhein nen 3 Zum sofort. Elntr Techn 1 5 4 HKNe kfür unset Kartothek Renntnisse mit Zeugni und Lebe dbHbl- . runwiosn Zellungstrü für Tageszeitun den Un⸗ terhalt für das Kind bis zur Vollendung des 16. Le⸗ aufen, wenn das Kind geiſtige oder körperlicht Fr. K. u. Sind Zweimarkſtücke mit Lutberbilbnis und Fünfmarkſtücke mit Schillerbildnis noch als geſetz, 3 ahlungsmittel aültig? Haben dieſe Silere Tet Was kann man mit einem alten Silber⸗ liches tenheitswert? zweimarkſtück mit dem Bildnis des Großherzogs⸗ paares aus dem Jubiläumsjahr 1907 anfangen? —— Zweimarkſtücke mit Lut il 4 f herbildnis und Fünfmarkſtücke har die Verraufe mit Schillerbildnis ſind nach wir vor als geſetzliche Zahlungsmittel im Umlauf. Darum kann von einem Seltenbeitswert nicht geſprochen werden. Darüber hinaus iſt zu bedenken, daß durch planmäßige Hor⸗ hindert wird Darum kann eine —155 ſolcher Münzen ihr volkswirtſchaftliches Ziel ge⸗ 3 e Hortung nicht geſtat: tet werden. Das alte Silbergeld mit dem Bildnis des Großherzoaspaares hat den Liebhaberwert, den ihr ein Münzenfreund una beimißt. Hoaushaltsjahr und Arbeitsdienſt F. Kr. Muß ein Mädel(Jahrgan chon vom 31. März 1938 rbeitsdienſt leiſten abgeleiſtet werden? an ein Arbeitsbuch b — Muß — Wenn das Mäd nicht mehr unter die Mädel, die (Haushaltsjahr) ableiſten müſſen, da die Anordnung erſt im März 1938 in Kraft trat. Haushaltspflichtjahk Haus0lh und Arbeitsdienſt aber ſind nicht dasſelbe. Die Ar⸗ beitsdienſtpflicht wird vom Beſitz' eines Arb überhaupt nicht berührt. 5 Dergütung für pflichtjahrmädchen nach ſeiner individuellen Anſchau⸗. für Fieſpal 1284 25 e 1 auch ein St baltsan äde em 1. März 1938 ein Arbeitsbuch bereits hatte, fällt 4 das Pflichttahr Wie hoch iſt die monatliche Vergütung für A. Kr. ein Pflichtiahrmädchen, und was iſt weiter noch von der aufnehmenden Familie zu tragen.— Die orts⸗ Mädel vo 4. bis 16. Leb** und 12 KM 18. Lebensjahr zwiſchen 10 Ab 16. Lebensſahr werden 12.— bis 15,.— RM bezahlt. Das Pflichtſahrmädchen iſt von der Hausfrau, die es“ beſchäftigt, auf ihre alleinigen Koſten zur Ortskrankenkaffe anzumelden. Weiter hat die Hausfrau das Mädel in der Invalidenverſicherung zu verſichern und den Beitraa in voller Böͤbe alei 4 zu tragen. Ich will Diätkochen lernen M. S. Können Sie mir mitteilen. wo ich einen prak⸗ 4 ote tiſchen Diätkochkurs mitmachen kann?— Das R Kreuz ſoll auch in Mannheim derartige Kurſe, d. h. in Verbindung mit Anleitungen über allgemeines Kochen abhalten. Zur Zeit läuft wieder ein Kurs, mit dem auch eine Anleitung im Ditäkochen verbunden iſt. Sie wenden ſich um Auskunft efmdig an das Rote⸗Kreuz⸗Heim in Mannheim, L 3. rad Vorausſetzu Pfaadt, Buch⸗ Groß⸗Vertrieb, HOberes Rhein Bedeuten* zum m einen Hchkigen Karfe abteilung. Brat werber erhalter Bewerbungen 1 ſchriften u. Lich 122991VS an de Leeignete Mr für nachm., e für Küehe u. He gesucht. Nr. 116029v8 an nach Heidell bautes, gepflegte⸗ üblichen em814 n in Mgnnheim für ſchulenllaſſene Zanknlveg J— Kaſtellweg 1.— „—— — Jüns Stenot (Kontoristin), mit bildung und mit männischen Arbeit 1. 4. 1940 oder! Handschriftl. Bewe laut, Zeugnisse) Angabe der Gehal 122944v an den chen ia Veicht, hiele ergaben ten— W Düſſeldo 75 A: C: Schleſien. densührer * Bevoll⸗ 3, Stabsfü te dem Fü erkampfſpiele Partenkirchen. ſel werden in ſic und um f Schnee und gen vertreten Länderkampf Zefrunen Lauterba ten Hitler u- ihrung dieſes ollmächtigten Antworttele⸗ ttelten Grüße meinen guten en Spanienꝰ s ſpaniſchen rmilrte uf⸗ ir haben jetzt deutſche Ten⸗ internationa⸗ März ſollen zerlin teil⸗ nn terminlich e Einladung Jex⸗zugend annheim:6 sringer, die n Wochen in Mannheimer ür den Rück⸗ uch hier zeig⸗ irch die kom⸗ udenheim Seite. Nur in r als Sieger ider Sieger hlreichen Zu⸗ t— Uhrig terliegt Müller (L) wird von worfen. Maier gtn Kirſch(M f Ueberlegenheit Minuten aner⸗ p nach ) eniſ hen es für der erllſcht mit Verpflichtung? den Un⸗ na des 16. Le⸗ licht kann wei⸗ oder körperliche Lutherbilbnis noch als geſetz, ieſe Stücke m alten Silber⸗ Großherzogs⸗ anfangen?— Fünfmarkſtücke als geſetzliche ann von einem den. Darüber anmäßzige Hor⸗ tliches Ziel ge⸗ ng nicht geſtat⸗ em Bildnis des rwert, den ihr uellen Anſchau⸗ 15 eitsbuch 5 Haushaltsjahr tädel vor hatte, fällt 1921/½2), das die Anordnung haltspflichtſahr Halsgehfin nach Heidelberg in neu er⸗ bautes, gepflegtes — Heidelberg — Feinſprecher 7476. ſelbe. Die Ar⸗ Arbeitsbuches chen Vergütung für heiter noch von — Die orts⸗ zwiſchen 10.— den 12.— bis ädchen iſt von ihre alleinigen en. Weiter hat denverſicherung 1 ſer Höhe allein ich einen prak⸗ Das Rote ze Kurſe, d. h. er allgemeines ein Kurs, mit hen verbunden kmäßia an das gey/ andte Fhrende Kohlen-Grohhandlung sucht zum boldlzen Eintritt eine jüngere Kontoristin far Buchhöltungssfrfbeiten, sowie eine —— ſoder Mübchen 045 tagsüber zum Stenotypistin Angebote mit Lichtblid und Zeugnisabschriften unter Nr. 95685 en die Geschöftsstelle ds. Blättes. 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Gemdlde Ursula Kampers- Helm v. ciove von Alten- Pflefen- Urẽunden Heute Srete Wolger- Kütno Hesen raren und 11112 Henzel Feuerboch splitzwes Fritz Genschow- Oscar Saho oder: Die ſeindlichen Brüder W 400.30 und.o0 vnt*—— Seinsborousn Goven · Geortze miehel rereee, Trauerſpiel mit Choren von Schiler, rnru und von lebenden Künstlern Muslihaus Anfang 19.30 uhr Ende 22.15 Uhr die aufenpoli ti HAUK beſonders mit 2 5 0 4 T 45 0 o 3, 11 Nune Börseſ/ vien zum Krie rebruar— 20 unr 4 kimmmmnnmmmn TANZ-BAR haben ſoll. nRosengarten— NMusensea Der„Petit wirtſchaftliche UN niſterrat beſond ſich bemüht hab zu machen, um der zuſtändigen s, 2—— chen. Dabei ſei ks splelt ob.50 Unr—— Kapelle Kurt Karràasch Sorge bereite. 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Auls di Erinnerung ge ſchleſien zu be Důͤctaclrer lat N 2, 12 machen, jedoch * zu seinem 70. Geburtstog ſachen zu ſchaff dle sehenswerte Gaststütte niſchen Armee 4. 0 Auguſt 1919 ei verſuch niederg das Land verle eine internati mit einer int⸗ f 7 ̃ lede Menge Deder* anzoſe n eiger. I. SMen perurerünif,.Genm un Ver. Balenun derwug. I 3 15 4 Schall- n Ist's der Alt⸗ Ind Abfallftoffe b Samstag e ο*— 13.00 Unr Sp W* en, 92 3 5 bald über gan ezialhaus für Perufskleidun Dlarten Herren- U. Damen- filhater Die Abteilung Alt⸗ und Abfallſtoffe vor allem in! Montag bhis Freitag 17.30 Uhr 1 des Städt. Wirtſchaftsamtes Mann⸗ Terror entfalt rr⸗ Fahrräder e mr vf.im,gmm fth a5. Ser 1 Ain orſen müssen Sie den berühmten bei inn zum Repa- HAkENKREUZBaNNER kinhorn. span. Ureustee Schall Monxxnz trinken. Schleimlös.,wassertreib., reini- 9 2 7 ſplanłem 1 3 setr nfiruins Fane zfher. in Spef ül:-rarat 25 8sJ.J I, 7 wrs.I. luer Wirtſchaftsamt Mannheim norst. 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