RENBACM öuMkEg t tur dugendliche 4 friedrienstr. 77 III1111111117 faltert und gemültlicher! s einschl. Montag oßen Lachschlager als Lachen! ts die neueste schau! 50. 4, 6 u. 8 Unr 11 Unr Astellung Meter langen nSchaubericht 30 Pfennig4 jugendvorstellung unHaana lld-West-Film l% NSOCAAC 7 1 n Su4en 4e 3 Freitag! Victor Staal egener den Ufa- Eilm: lichek kt einer jungen ungeliebten Mann hrem Kinde einen zwingt zum tiet rle be n dieses n Familienbildes und Sünne -Wochenschaul chlleßlich Montag nische Film-Union. Zt:* Clars Ccalamai Augusto Lanza cliche DEN iel von lockenden dervolle Aufnah⸗ Landschaft und u mondäner Kur⸗ Hintergrund einer Handlung m zeigen wir gs-Wochenschau ag und Montag amstag.30,.20,1 ),.05,.10,.101 4 Samstag⸗Ausgabe LILIIAILII NMORDWV/)ESTBABENS Nummer 150 Mannheim, 1. Juni 1940 5 4 3— 1 3—— 3„ 5 . 4 4** 1 2„ 3— 3 3 chenscltau Bisher nur 1000 Engländer über den Kanal gerettet Tanks und Naterial-Vorräte sind restlos verloren Die Folgen der bernichtungsſchlacht in Flandern dünkirchen nicht zu halten/ Tupiſch engliſch: Grdensſegen für geſchlagene Truppen Kopenhagen, 1. Juni.(Eig. Ber.) Die Vernichtung der engliſch⸗franzöſiſchen Heere an der Kanalküſte wird durch engliſche Berichte praktiſch beſtätigt, in denen mitgeteilt wird, daß etwa eintauſend Mann engliſcher Truppen und einige Gruppen franzöſiſcher Sol⸗ daten in der Nacht zum Freitag in England ge⸗ landet ſeien. Dieſe kleinen Kontingente ſind offenbar die Ueberreſte, die ſich über den Kanal retten konnten. Von engliſcher Seite wird die außerordentliche Erſchöpfung dieſer Flücht⸗ lingsreſte einer großen Armee zugegeben. Die zurückgekehrten Soldaten haben erklürt, das Heer brauche mehr Flugzenge, denn ſie ſeien beinahe ohne Unterlaß bombardiert worden. In kraſſem Gegenſatz dazu ſprechen die amt⸗ lichen engliſchen Darſtellungen immer noch von dem„erfolgreichen Fortgang der großen Rück⸗ zugsſchlacht“. Aber man erklärt es aus begreif⸗ lichen Gründen für unmöglich, Einzelheiten der Schlacht zu ſchildern. Es wird lediglich geſagt, die alliierten Truppen kämpften noch längs der Rle⸗ die franzöſiſche Nachhut hält immer noch ille(), und hinter dieſem Schutz hätten die Diviſionen die Küſte erreichen können. Dün⸗ ürchen„halte ſich“, unterſtützt von Ueber⸗ ſchwemmungen, trotz heftiger deutſcher Luft⸗ angriffe. Indeſſen ergießt ſich ein wahrer Ordensſegen über das geſchlagene Expeditionsheer.„Die Alliierten ſind durch die numeriſche Ueberlegenheit von Tanks, Flugzeugen und mechaniſierter Infanterie. be⸗ wungen worden“, ſchreibt„Evening ews“ zu der Niederlage in Flandern, nach⸗ dem Paris und auch amtliche engliſche Stellen täglich das Gegenteil behauptet haben. Das Blatt ſchreibt weiter, der Fehler liege nicht an den franzöſiſch⸗britiſchen Truppen, ſondern darin, daß England mit viel Reden und ohne wirkliches Verſtändnis für die gegneriſchen Kräfte an den Krieg eingetreten ſei. England habe blind auf das Beſte gehofft. Die Verluſte an Material dürften für die Alliierten in Nord⸗ frankreich und Nordbelgien enor m ſein, da an einen Abtransport der Tanks, Kanonen uſw. nicht zu denken ſei. Wie die meiſten anderen britiſchen Blãätter wagt das Blatt noch nicht, ſeinen Leſern von den vernichtenden Schlägen zu berichten, die die deutſche Luftwaffe der britiſchen Flotte bei⸗ brachte, als ſie die britiſchen Truppen auf dem —33 zu retten verſuchten. Das Blatt —5 die Truppen in Flandern würden ver⸗ uchen, ſich auf dem Seewege zurückzuziehen, das bedeutet aber nicht, fügt das Blatt hinzu, daß Dünkirchen gehalten und verteidigt werden lönne. Daß man in London mit aller Kraft bemüht iſt, ſich und anderen Troſt zuzuſprechen, iſt des weiteren nicht verwunderlich. Wenn man aber, wie es die„Evening News“ tut, erklärt, der ——nnnnn Banditen! Krone und Juwelen des belgiſchen Königs geraubt Rom, 31. Mai.(HB⸗Funk.) Einer Meldung des„Paris Soir“ zu⸗ folge waren vor einigen Tagen zwei Autos des belgiſchen Königshauſes in Paris einge⸗ troffen, in denen ſich die Krone und der pri⸗ vate Schmuck König Leopolds befanden.“ Ein Hofmeiſter und ein Chauffeur, die ſeit 35 Jah⸗ ren im Dienſte des Königshauſes ſtanden und dieſe Autos bei ihrer Ankunft abgeliefert hat⸗ ten, wurden, als ſie am Dienstag die abgelie⸗ ferten Kiſten abhelen wollten, dahin verſtän⸗ digt, daß ihnen die Kiſten nicht abgeliefert werden könnten. Krieg werde Deutſchland nichts nützen, falls England daraus die Lehre ziehe, ſo wird man auch in England an dieſen Worten reichlich wenig Troſt finden. Indeſſen ſchreibt„Evening Standard“ in größter Aufmachung, General Weygand be⸗ reite die Verteidigung von Paris vor. Damit will das Blatt wohl die Engländer inſofern beruhigen, als dadurch der Eindruck entſtehen ſoll, daß die deutſche Wehrmacht ihr Haupt⸗ gewicht erſt gegen Frankreich richten werde. Die„Times“ bemüht ſich, der Oeffentlich⸗ keit mit Erklärungen über die britiſche Flotte Mut einzureden. Sie gibt dabei zum erſten Male zu, daß die britiſche Flotte ſowohl an der norwegiſchen Küſte wie in der Nordſee Opfer bringen mußte. Daß ſie dabei verſucht, die Erfolge der deutſchen Luftwaffe gegenüber der britiſchen Flotte abzuſchwächen, iſt nicht verwunderlich, entſpricht doch dieſes Verhal⸗ ten doch ganz und gar der Art der Ein⸗ geſtändniſſe der Admiralität. lur noch Reſte kümpfen Deutſche Diviſionen in Flandern für neue Aufgaben frei DNB Führerhauptquartier, 31. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Während die Maſſe der franzöſiſchen Trup⸗ pen in Nordoſtfrankreich aufgerieben oder ge⸗ fangen iſt, leiſten an wenigen Stellen zer⸗ ſprengte oder eingeſchloſſene Abteilungen noch Widerſtand. Er wird in kurzer Zeit gebrochen ſein. Der Angriff gegen die Reſte des engli⸗ ſchen Heeres in dem flachen nur mehr wenige Kilometer tiefen und durch Anſtauungen der Kanäle geſchützten Bogen längs der Küſte zwi⸗ ſchen Furnes—Bergues und weſtlich Dünkir⸗ chen iſt im Gange. Der Gegner wehrt ſich hier zähe in dem Beſtreben, möglichſt viel Soldaten, wenn auch ohne Gerät, auf die Schiffe zu ret⸗ ten. Die um Caſſel eingeſchloſſenen engliſchen Kräfte wurden bei dem Verſuch, nach Norden durchzubrechen, aufgerieben. Die Maſſe der deutſchen Diviſionen im Artois und in Flan⸗ dern iſt für neue Aufgaben freigeworden. Die Gefangenen⸗ und Beutezahlen konnten auch noch nicht überſchlägig ermittelt werden. Der Einſatz der Luftwaffe war im Laufe des 30. 5. durch die Wetterlage ſtark beeinträchtigt. Trotzdem wurden die Hafenanlagen von Dün⸗ kirchen erneut angegriffen. Die Kriegsmarine übernahm im geſamten holländiſchen und in dem in unſerer Hand befindlichen belgiſchen und franzöſiſchen Küſtengebiet die Küſtenver⸗ teidigung. Einem deutſchen Schnellboot gelang es, vor der belgiſchen Küſte einen feindlichen Zerſtörer durch Torpedoſchuß zu verſenken. In der Nacht zum 31. 5. griffen wiederum britiſche Flugzeuge in Norddeutſchland nicht⸗ militäriſche Ziele an. Weſentlicher Schaden iſt nirgends angerichtet worden. In Süd⸗Holſtein wurde ein feindliches Flugzeug durch Nacht⸗ jäger abgeſchoſſen. In Nordfrankreich verlor der Feind drei franzöſiſche, vor Stavanger ein britiſches Kampfflugzeug in Luftkämpfen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. De. Cey im bau Baden Beſprechungen über die Betreuung der Rückgeführten Mannheim, 1. Juni.(Eig. Ber.) Von Karlsruhe kommend, wo er mit Gau⸗ leiter und Reichsſtatthalter Robert Wagner und deſſen Mitarbeitern Beſprechungen über den Einſatz der Frontarbeiter und die Betreu⸗ ung der Rückgeführten hatte, iſt der Reichs⸗ organiſationsleiter der NSDAP. Dr. Robert Ley, am Freitagabend in Mannheim ein⸗ getroffen. Dr. Ley ſetzt ſeine Reiſe, die ihn von Berlin über Stuttgart durch zahlreiche Ortſchaften und Arbeitseinſatzplätze des Gaues Baden führte, bereits am Samstagfrüh nach weiteren Gaugebieten im Weſten des Reiches fort. Der Reichsorganiſationsleiter der NS⸗ DApP, der ſeit Kriegsbeginn jede Woche den Kriegseinſatz der Partei und mit ihr der Deut⸗ ſchen Arbeitsfront in allen Gauen des Reiches an Ort und Stelle überprüft und die Beobach⸗ tungen und Ergebniſſe ſeiner Inſpektionsfahr⸗ ten nach Abſchluß der jeweiligen Reiſen einer praktiſchen Auswertung zuführt, nahm im Gan Baden diesmal Gelegenheit, ſich beſonders mit der Betreuungsarbeit für die Rück⸗ geführten zu beſchäftigen. In einer der Ortſchaften des Gaues richtete Dr. Ley an die hier verſammelten Rückgeführ⸗ ten eine kurze Anſprache, in der er die Grüße des Führers überbrachte und abſchließend er⸗ klärte:„Wir ſind glücklich, Ange hö⸗ rige des großen, ſtarken Volkes zu ſein, das die Gewißheit des Sieges in ſich trägt.“ Englands Cage Dr. Kr. Mannheim, 31. Mai. Die Augen der Londoner, die in den ver⸗ gangenen Stunden an Waterloo⸗ oder Liver⸗ poolſtreet⸗Station ſtehen, weiteten ſich vor Ent⸗ ſetzen. Dieſe abgeriſſenen, über und über mit dem Staub Flanderns bedeckte Männer, die kaum mehr gehen können und deren Geſichter noch das Entſetzen der Schlacht und des Bom⸗ bardements im Kanal zeigen, das iſt Englands ſtolzes Expeditionskorps? Dieſe paar hundert Leute?— Iſt es erſt ein Vortrupp oder iſt es bereits das noch übrigbleibende ganze Korps? — Mit heller Marſchmuſik zogen ſie einſt aus. „Hänge deine Wäſche auf an der Siegfried⸗ linie“ ſangen ſie,„nach Berlin!“ brüllten ſie, und jetzt ſieht man ihnen die Mühe an, mit der ſie ihren Schritt vorwärts ſetzen, ſieht ihr verzerrtes Lächeln und hört ihre Erzählungen aus der Hölle Flandern. Kein Wunder, daß alle die Frage beherrſcht: Was wird jetzt kommen? Man macht ſich in England nunmehr auf die deutſche Landung gefaßt. In raſender Eile werden alle mög⸗ lichen und unmöglichen Maßnahmen bei einem deutſchen Einfall getroffen. Vertrauenswürdige Frauen werden als Regierungskuriere einge⸗ ſetzt, damit ſie den demnächſt zuſammenbrechen⸗ den Nachrichtendienfſt der Zeitungen und des Rundfunks erſetzen können, Luftſchutzblocks werden eingerichtet, alles aber proviſoriſch und lückenhaft. Ein breiter Minengürtel um ganz England herum, der nur an einigen Weſt⸗ häfen dünne Fahrrinnen aufweiſen ſoll, wird geplant. Wenn einer ein Bauwerk oder eine Brücke etwas intereſſiert muſtert, wird er als Spion verhaftet; die Fremden, die in Eng⸗ land leben, machen unter der übernervöſen Polizeikontrolle wahre Höllenſtunden durch, dürfen nicht einmal ein Fahrrad benützen und ſich nach 7 Uhr abends nicht mehr vor der Haustüre ſehen laſſen. Und ängſtlich gleitet der Blick des Londoners an den Dachfirſten entlang, ob nicht etwa bereits die erſten Fall⸗ oe auf ihn ihr Maſchinengewehr rich⸗ en. X Duff Cooper hat erſt recht reine Höllenqua⸗ len zu überſtehen. Er hat als Informations⸗ miniſter die Aufgabe, ſeinen Landsleuten ir⸗ gendwelche wenigſtens nicht ganz unglaub⸗ würdigen Erklärungen zu der verlorenen Flandernſchlacht zu geben. Er hat nun einen Reuterbericht losgelaſſen, der in einem ſüd⸗ öſtlichen Hafen Englands entſtand und die Heimkehr der geknickten Briten ſchildert. Der Korreſpondent von Reuter war anſcheinend ſehr überraſcht über die geringe Anzahl von Truppen, die aus Flandern zurückkamen und gibt darum ſeiner Hoffnung Ausdruck, daß noch ein größerer Teil des Expeditionskorps zurückgezogen werden könne, obwohl, wie er zugibt, die Schwierigkeiten von Stunde zu Stunde wachſen. Seit drei Tagen würden Strand und Dünen von Dünkirchen voll von Truppen liegen, die auf die Einſchiffung war⸗ teten und unter den dauernden Angriffen Endlose Kolonnen marschieren in die Geiangenschaft In Nordfrankreich und in Belgien bietet sich unseren Kriegsberichtern vielerorts dieses eindrucksvolle Bild: Vorbei an den Spuren der Kämpfe, in denen die deutschen Sol- daten den Gegner schlugen, haben lange Kolonnen Gefangene ihren„Marsch nach Berlin“ angetreten. EK-Kindermann-Presse-Bild-Zentrale-.) „Hakenkreuzbanner“ Samstag, 1. Juni 194 deutſcher Flugzenge ſchwer zu leiden hätten. Anſcheinend iſt der Reuterkorreſpondent aber durch dieſe ſeine Offenheit ſelbſt erſchrocken, denn er fügt prompt hinzu, daß während des Luftbombardements am Donnerstag, in wel⸗ chem 50 Bomber eingeſetzt worden ſeien, nur ein Mann getötet worden ſei. Billiger iſt es nicht mehr gegangen.„News Chro⸗ nicle“ iſt ſchon ein bißchen ehrlicher, wenn es ſchreibt, daß der Reſt der noch auf dem Feſtland beſindlichen britiſchen Truppen vor die Alternative geſtellt ſei, ſich entweder zu er⸗ geben oder vernichtet zu werden. Nur eines wird in keiner Zeitung zugegeben, daß nämlich die Engländer geſchlagen worden ſind. Sie haben ſich„ſtrategiſch ungehener geſchickt zu⸗ rückgezogen“, ſie haben viel Mut bei ihrer „Evakuierung“ bewieſen, die engliſche Flotte hat Großtaten bei der„Umgruppierung“ der Truppen geleiſtet, aber geſchlagen worden?— Nein, das ſind die ſtolzen Briten nicht. Sie hätten ſich überhaupt nicht zurückziehen brau⸗ chen, wenn— und jetzt kommt das berühmte Thema Sündenbock— der belgiſche König kei⸗ nen Verrat begangen hätte. Ja bei der Suche nach dem Sündenbock verſchont man auch den franzöſiſchen Bundesgenoſſen nicht und tadelt General Weygand ſo zwiſchen den Zeilen, daß er eben nur an die Verteidigung von Paris dächte. Und außerdem wären es doch die fran⸗ zöſiſchen Truppen geweſen, die den Einbruch in die Maaslinie zugelaſſen hätten. Na alſo?— X Nur wenige enaliſche Blätter ſuchen die wahre Schuld dieſes Zuſammenbruchs anzu⸗ deuten. Sie können damit auch noch die Re⸗ benabſicht verbinden, dem alten und in Eng⸗ land völlig in Ungnade gefallenen Kriegshetzer Chamberlain eines über den Schädel zu geben. Es iſt nämlich unter ſeiner Aegide nicht rich⸗ tig gerüſtet worden, meint die„Times“, wie auch der„Mancheſter Guardian“. Und ver⸗ einigt rufen ſie nach mehr und moderneren Flugzeugen, nach mehr und moderneren Tanks. Lord Beaverbrock tut ſein möglichſtes, die Flug⸗ zeuginduſtrie anzukurbeln, er hat ja jahrelang in ſeiner„Daily Mail“ in Hunderten von Ar⸗ tikeln dafür Reklame gemacht, und der Mini⸗ ſter für Kriegslieferungen, Morriſon, ſtellt Komitees auf, die ſich der Beſchaffung von Panzerwagen widmen ſollen. Daß es Wahn⸗ ſinn iſt, in einigen wenigen Tagen das er⸗ reichen zu wollen, was Deutſchland in jahre⸗ langer harter Arbeit ſich ſchmiedete, merken ſie nicht mehr. Gerade dieſe Verſuche in letzter Minute beleuchten ſchlagartig die Verzweif⸗ lung, beweiſt ferner, wie leichtfertig man den Krieg vom Zaune brach. Sonſt würde ſich der Unmut nicht in ſolcher Stärke über Chamber⸗ lain ausſchütten! Daß alle die Kritiker einſt ſehr eifrig an der Seite Chamberlains mit⸗ hetzten, davon reden die Herren aber kein Sterbenswörtchen. Daneben reifen die Gangſterideen in den rauchenden Köpfen weiter. Man ſorgt ſich um das belgiſche Kanonenfutter. An⸗ ſcheinend traut man den im„Regenbogen“ zu Limoges tagenden belgiſchen Abgeordneten nicht ſo viel Autorität zu, daß ihre Beſchlüſſe das belgiſche Volk entgegen dem Willen ſeines Königs noch weiterhin an der Seite der Alliier⸗ ten halten können. Den König Leopold III. haben ſie ja glücklich auf dem Papier abgeſetzt. Aber da gab es bereits die erſten Zweifel, ob es ohne König überhaupt ginge. Und ſchon fanden die hellen Köpfchen heraus, daß ſich der belgiſche Kronprinz Baudoin in Liſſabon be⸗ findet. Man müßte ſich alſo nur des Kron⸗ prinzen bemächtigen, ihn mit Gewalt zum Kö⸗ nig machen und den jungen Herrſcher unter die Kuratel eines Pierlot ſtellen, ſo argumen⸗ tieren ſie, dann hätte Belgien wieder ſeinen König und die Belgier könnten weiterhin an der Rechnung bezahlen, die Paris und Lon⸗ don mit Hilfe der regenhogenbeſtrahlten lan⸗ desflüchtigen belgiſchen Lumpen aufmachen. So typiſch britiſch dieſe Idee auch iſt, ſo wenig wird ſie ihren Erfolg haben. Belgien hat den Krieg kennengelernt, es wird nur zu gern dem Ruß ſeines Königs zum Frieden fol⸗ gen. Und darüber hinaus, es dürfte vielleicht nicht einmal mehr die Zeit zur Durchführung dieſes modernen Prinzenraubes ausreichen. Stündlich richten mehr deutſche Geſchütze am Kanal ihre drohenden Münder gegen die bri⸗ tiſche Inſel, auf der ein Bruchteil der Expe⸗ ditionsarmee mit zerriſſenen Uniformen und zermürbten Nerven liegt, auf der mit letzter Angſt die irrſinnigſten Verteidigungsbeſchlüſſe gefaßt werden und über der bereits dunkel der Schatten des Untergangs liegt. Das Kni⸗ ſtern im Gebälk des britiſchen Reiches iſt be⸗ reits zu einem ſehr vernehmbaren Krachen ge⸗ worden. Es braucht nur der Hieb zu fallen, der die geborſtenen Säulen trifft. neue kinberufungen jur flrmee frantos DNB Madrid, 31. Mai. Das Heeresamt hat in allen Provinzen, die während des Spanienkrieges unter der Herr⸗ ſchaft des Feindes ſtanden, und deren Männer ſomit nicht in der Armee General Francos dienten, die Jahrgänge 1915 und 1916 zum Waffendienſt einberufen. 1uin unmimmmmmmmiunummmnnmmnnnnmnm de gundlenden schmexzen nültt mnen GeErmosan, ein seit Janren erptobtes, rasch witkendes Mittel gegen Kopi- weh und Meutralgien aller Art. Die einzelnen Bestandtelle von Getmosan etgünzen und steigern sich gegenseitig. Germosan ermüdet nicht und nat keine Nebenwitkung aul Herz und Magen. Begeisterte Dankschteiben. in allen Apotheken zum Preise von RM—.41 und 1. 14. linz. Aininininunninim 0 umiminniiniiie Amnummnnmmmmunmmmmmummnunnnnumi Immer noch verlulchungstaktin Kataſtrophe in paris nach wie vor verſchwiegen j. b. Genf, 1. Juni.(Eig. Ber.) Die franzöſiſchen Anſtrengungen, den belgi⸗ ſchen König für die flandriſche Kataſtrophe ver⸗ antwortlich zu machen, nehmen trotz der engli⸗ ſchen Zurückhaltung immer mehr zu. Der „Temps“ widmet dem,verräteriſchen König“, wie das Blatt noch ſchreibt, einen weiteren Leitartikel, der ſich einzig auf die in Paris ge⸗ machten Erklärungen Pierlots ſtützt. Darin wird verſucht, König Leopold geradezu als heimlichen Verbündeten Deutſchlands zu„ent⸗ larven“. So nennt ihn„Oeuvre“ geradezu den Chef der 5. Kolonne.() Währenddeſſen habe ſich die belgiſche Regierung immer wie⸗ der bemüht, gegenüber dieſem Verrat„den Willen des Volkes durchzuſetzen“() Man erkennt an dieſen verzweifelten Be⸗ mühungen, daß man in Paris einen Schuldi⸗ gen braucht, um ſich angeſichts der flandriſchen Kataſtrophe behaupten zu können. Daneben werden mit Hilfe der Preſſe ſehr große An⸗ ſtrengungen gemacht, um dem franzöſiſchen Volk den Umfang der Kataſtrophe zu verheim⸗ lichen. Mit gewiſſenloſer Verlogenheit wird der Zuſammenbruch der Nordarmee ſo geſchildert, als handele es ſich um einen wohlgeordneten Rückzug zum Hafen. Noch am Freitagfrüh ſchrieb General Brécard im„Jour“ wörtlich: „Die Armee des Generals Prioux(der be⸗ kanntlich in deutſche Gefangenſchaft geriet) und die britiſche Armee führen ihren Rückzug in einer Ordnung durch, die keine der ſtürmiſchen Vorſtöße des Feindes beeinträchtigen kann. Dieſer Rückzug wird ſpäter als eine der aller⸗ größten Waffentaten aller Kriege erſcheinen.“ „Paris Soir“ verſteigt ſich ſogar zu der Behauptung:„Unſer Widerſtand feſtigt ſich; der Gegner iſt aufgehalten und ſtoppt.“ Das amtliche Havas⸗Kommuniqué drückt ſich dagegen ſehr diplomatiſch aus, wenn es er⸗ klärt, der Rückzug verlaufe befriedigender als erwartet. Großes Pech hat das franzöſiſche In⸗ formationsminiſterium mit General Prioux gehabt, deſſen Gefangennahme noch immer ver⸗ heimlicht wird. Infolgedeſſen erſcheint nun ſein Bild in allen Zeitungen, begleitet von Artikeln, die ihn als einen der bedeutendſten Armeefüh⸗ rer Frankreichs hinſtellen.„Prioux! Erinnert ihr euch dieſes Namens“! ruft„Petit Dau⸗ phinois“ ſchwärmeriſch aus.„Er iſt einer jener Helden, vor denen wir den Hut ziehen müſſen und ſein Ruhm iſt auch unſer Ruhm.“— Erſt am Frei⸗ tagnachmittag gab eine kurze Havasmeldung zu, das Schickſal des Generals Prioux ſei un⸗ gewiß.() Er ſei inmitten ſeiner Truppen geblieben und man könne in Paris ſeine an⸗ gebliche Gefangennahme weder beſtätigen noch beſtreiten. lleue fiabinettsumbildung in paris? Kammerſitzung am Donnerstag/ Immer noch unfähige Miniſter j. b. Genf, 1. Juni(Eig. Ber.) Die franzöſiſche Kammerkommiſſion für Fi⸗ nanzen wird ſich am Mittwoch mit den zuſätz⸗ lichen Kriegskrediten für Juni beſchäftigen. Wie gemeldet wird, verlangt die Kommiſſion, daß dieſe Kredite auf normale Weiſe verabſchiedet werden. Deshalb wird die Kammer, die ſich in Anbetracht der Lage auf unbeſtimmte Zeit ver⸗ tagt hat, am kommenden Donnerstag oder Frei⸗ tag zuſammentreten. Reynaud wird bei dieſer Gelegenheit Erklärungen zur militäriſchen und politiſchen Lage abgeben, die mit äußerſter Spannung erwartet werden. Es wird nicht für ausgeſchloſſen gehalten, daß vor dieſer Kammerſitzung noch einige Umbe⸗ ſetzungen im Kabinett vorgenommen werden. Von parlamentariſchen und partei⸗ politiſchen Kreiſen wird bereits jetzt Unzufrie⸗ denheit über die Zuſammenſetzung geäußert, weil das Kabinett in ſeiner jetzigen Form immer noch nicht der Lage gewachſen ſei. Das „Journal des Debats“ ſchreibt, dieſe Unzufriedenheit ſtütze ſich vor allem auf die Tat⸗ ſache, daß im Kabinett immer noch einige un⸗ fähige Leute ſäßen. Dieſe müßten durch Män⸗ ner erſetzt werden, deren Namen Autorität be⸗ ſitze. Dieſer Angriff richtet ſich vor allem gegen die marxiſtiſchen Miniſter und Staatsſekretäre, die die Rechte wegen ihrer Vergangenheit ver⸗ dächtigen und durch Kriegstreiber von aner⸗ kanntem Ruf erſetzen möchte. Was iſt mit bamelin: j. b. Genf, 1. Juni.(Eig. Ber.) Die Havas⸗Agentur teilt mit, ſie ſei ermäch⸗ tigt, die in der Preſſe verbreitete Information über die Generäle Gamelin und Courap zu dementieren. Dieſe Information hätte bereits die Erſchießung der beiden Generäle gemeldet. ———————— ſmißglückte fovas-Irrefüneung Narvik ſoll von der Flandern⸗Niederlage ablenken DNB Berlin, 31. Mai In einem Bericht vom 30. Mai behauptet Havas, daß die Beſetzung Narviks von großer taktiſcher Bedeutung ſei. 1. Weil die Verbin. dung mit Schweden über die Eiſenbahn von Narbik nach Riksgränſen wiederhergeſtellt ſei und es genüge, durch das Luftbombardement verurſachte Schäden wieder auszubeſſern, um die Bahnlinie wieder gebrauchsfühig zu machen. 2. Würde der ganze Norden von Norwegen nun⸗ mehr durch die Front bei Narvik geſchützt. Der Londoner Rundfunk gibt in ſeiner Nachrichten⸗ ſendung vom 30. Mai um 19.30 Uhr für Nor⸗ wegen ſogar die Schlußfolgerung:„Man darf getroſt behaupten, daß Narvik ein vollwertiger Erſatz für die verlorenen Kanalhäſen darſtellt. Wir erfahren hierzu von amtlicher Seite: Die Eiſenbahnſtrecke von Narvik bis zur ſchwedi⸗ ſchen— iſt rund 50 Kilometer lang. Die deutſchen Truppen haben die geſamte Eiſen ⸗ bahnſtrecke bis auf den kleinen Teil, der durch die Stadt Narvik führt, feſt in der Hand und ſichern auch das Gelände um dieſe Bahn durch weit nach Norden und Süden vorgeſchobene Poſtierungen vor jedem feindlichen Zugriff. Ein Blick auf die Karte beweiſt, daß durch die Beſetzung der Stadt Narvik noch lange nicht eine Verbindung nach Schweden geſchaffen iſt. Die Beſetzung Narviks hat alſo keinesfalls die Bedeutung, die Havas verkündet. Havas verſucht bewußte Irreführung, um von der bri⸗ tiſch⸗franzöſiſchen Niederlage in Flandern abzu ⸗ lenken. Die britiſchen Truppen bei bodö verſprengt DNB Berlin, 31. Mai. Aus London wird verkündet, daß die briti⸗ ſchen Truppen bei Bodö, 120 Meilen ſüdlich von Narvik, mit Erfolg den deutſchen Vorſtoß auf Namſos aufhalten und einen Widerſtand lei⸗ ſten, der den beſten Traditionen der britiſchen Armee entſpräche. Schottiſche, waleſiſche und iriſche Regimenter ſeien an dieſer Waffentat beteiligt. Von amtlicher deutſcher Seite erfah⸗ ren wir, daß der Widerſtand dieſer britiſchen Armee am 30. Mat gebrochen wurde. Ein Teil der britiſchen Truppen wurde nach Oſten gegen die ſchwediſche Grenze abgedrängt. Ein weite⸗ rer Teil hat ſich auf die Stadt Bodö zurückge⸗ zogen und kleinere Truppenverbände flüchteten nach Norden und ſuchten Zuflucht in dem un⸗ wegſamen und unbewohnten Bergland. Auch der Ausgang dieſes Kampfes entſpricht alſo den beſten Traditionen der britiſchen Ar⸗ mee, wie wir ſie von den Kriegsſchauplätzen in Norwegen, Holland, Belgien und Nordfrank⸗ reich kennen. Ichandtalen ohne Jahl Immer wieder Greueltaten der feindlichen Soldateska O Mannheim, 31. Mai. Die Meldungen von Greueltaten der„glor⸗ reichen“ Heere Englands und Frankreichs häu⸗ fen ſich allmählich auf dem Schreibtiſch. Faſt jeder PK-Berichter, aber auch holländiſche und belgiſche Agenturen, müſſen auf Dinge hin⸗ weiſen, die man bei kämpfenden Heeren des 20. Jahrhunderts einfach nicht für möglich ge⸗ halten haben würde. Wir greifen in die Fülle der Meldungen und bringen nur in aller Kürze einige Beiſpiele: Da meldet das holländiſche Nachrichtenbüro ANP, daß die Franzoſen Frauen und Kinder in der holländiſchen Provinz Zeeland gezwun⸗ gen, mit ihnen zu flüchten. Nicht etwa, um ſie vor den deutſchen Truppen zu retten, was ja auch unnötig geweſen wäre, ſondern um ſie als Kugelfang zu benützen, da ſie ſehr wohl wiſſen, daß deutſche Soldaten nicht auf Frauen und Kinder ſchießen. Es iſt das dieſelbe Taktik, die auch Kriegsberichter Walter Zuerl her⸗ aushebt, als er meldet, daß die franzöſiſchen Truppen bei einem Verſuch, nordweſtlich von Valenciennes nach Süden durchzubrechen, die Sanitätskraftwagen gleichmäßig zwiſchen die Kolpnnen verteilt haben, um den Angriff der Flieger unmöglich zu machen. Auf der anderen Seite zeigen die Feinde aber nicht die geringſte Achtung vor dem Roten Kreuz. Dafür mag die Be⸗ ſchießung des deutſchen Feldlazaretts im belgi⸗ ſchen Städtchen Hesdin zeugen. Die franzöſiſche Feldartillerie zielte geradezu auf das ſchon ſeit. Tagen über dem Lazarett angebrachte rote Kreuz und konnte auch den traurigen Erfolg für ſich buchen, daß eine Reihe von Toten und Schwerverletzten unter dem Sanitätsperſonal und den ohnehin ſchon verwundet dort liegen⸗ den Soldaten zu verzeichnen iſt. Aber auch im Kampfe ſelbſt zeigen ſowohl Engländer wie Franzoſen wenig Ritterlichkeit. In einem Dorf werden zur Säuberung engli⸗ ſcher Widerſtandsneſter Panzer eingeſetzt. Kaum hat die Beſchießung der Enaländer durch die Kampfwagen begonnen, da zeigten ſich weiße Fahnen an den Ausgängen der Neſter. Mit erhobenen Händen kamen die Tommies heraus. Die Panzer fuhren dann weiter in den Ort hinein, mit Ausnahme von einem, der eine leichte Panne hatte. Die Männer kletter⸗ ten heraus, um den Schaden zu beheben, aber da knallten die Engländer neben ihrer weißen Flagge los und drangen mit Bajonetten auf ſie ein. Ein deutſcher Panzerſchütze erhielt einen Schuß durch den Hals. Daß man ſich erſt recht das Mütchen kühlt, Auge fallen. ———————————————————+— ſicher 0 ſchwer gefallen ſein. der aufgenommen worden. In erſter Linie ver⸗ -werde mit aller Kraft daran gearbeite Für wenn man einen wehrloſen deutſchen 0 Gefangenen vor ſich hat, geht nach wie vor aus zahlreichen Meldungen hervor. Viele Ge⸗ Drei W fangene ſind dank des raſchen deutſchen Vor⸗ fenſive im marſches wieder befreit worden und erzählen Das er nun von der Behandlung, die ſie ſich gefallen Truppen, laſſen mußten, ſchlimmer noch, ſie zeigen d hat, iſt v Striemen und Beulen, Zeugniſſe barbariſchſter Die To Vehandlung. Fliegern wurden von aufgeputſch⸗„ihre ſchm ten Ziviliſten dic geſamte Kleidung vom Kör⸗ aufzuhäng per heruntergeriſſen. Dann kamen ſie in Ein⸗ mitten im zelhaft. Sieben Tage ſaßen ſie dort, bevor ſchließlich zum Verhör vor einen franzöſiſchen Sberſt⸗ ſiſche Heer leutnant gebracht wurden, der ſie mit den übe inot⸗Lini ſten Schimpfworten überfiel und auf ſie eit ffenſivme hieb. Wieder andere wurden mit dicken Stricke deutſchland gefeſſelt, bis ſie kein Glied mehr rühren konnten in der Mi und dann als lebendiger Kugelfang pen wurde auf die Straße gelegt. an ihrer Der geplagten Zivilbevölkerung ergeht es Die große nicht beſſer. Sie wird von der Soldateska aus⸗ Sicherheits geraubt bis aufs Hemd. Kein Wunder, wenn Jahren al man bedenkt, daß Fremdenlegionäre, alſo Mör⸗ ſtellt hatte der und Diebe, eingeſetzt werden. Der Tommie„ein Kar aber zeigt ſich dieſer„Waffenkameradſchaft“ hinter Sor ſehr würdig und klaut, was er nur in die digungslin Krallen bekommen kann. Die Engländer haben die in Jah dazu ein recht„humanes“ Mittel eingeübt. Sie noch nicht evakuieren einfach die Bevölkerung aus einem Waffen ſta Stadtteil, angeblich weil ſie dort Sprengungen Die klein vornehmen müß'⸗n. Sind die Hinſer dann ieet, gier und 9 fallen ſie wie die Pahen auſ die verlaſſenen fünf, der z Wohnungen her und rauben ſie aus. Zum ſammengeb Schluß erfolgt dann die Sprengung, die ſo kräf⸗ ausgeſchied tig iſt, daß die Häuſer davon in Mitleidenſchaft und Paris gezogen werden. In der allgemeinen Zerſtö⸗ dem Lande rung ſoll dann die Räuherei nicht ſo leicht in polnifchen ſuchen, ſtell Staaten mi auf die neu die für die der Weſtmö zwiſchen Er Eine gewa engliſchen 7 nunmehr de Schon richt. riſten in d die flandriſ ſehr genau die Lage h. zugleich aue in den gro nach Abbevi Schande über ein Heer, das ſolche Banditen in ſeinen Reihen hat, dreifſache Schande aber über ſeine Führung, die ſolches Banditentum zuläßt. churchill baut vor Verſenkung eines Kriegsſchiffs durch Flieger⸗ bomben zugegeben 4 DNB Kopenhagen, 31. Mai. Aus London wird amtlich mitgeteilt, daß der britiſche Kreuzer„Curlew“(4290 Tonnen) in⸗ folge eines Bombenangriffes vor einigen Ta⸗ gen an der Nordküſte Norwegens geſunken iſt. Die„Curlew“ iſt ein Flakkreuzer, der im Jahre 1917 gebaut wurde und 440 Mann Be⸗ Die ganze ſatzung hatte. Seine Beſtückung beſtand aus erſt recht d⸗ die vor dem acht 10,2⸗Zentimeter⸗Luftabwehrgeſchützen, vier 4⸗Zentimeter⸗Geſchützen und vier MGs. tiſcher Uebe * prahlte, heu Zum erſtenmal gibt damit die hritiſche Admi⸗ er, zuu T ralität den Verluſt eines engliſchen Kriegs⸗ fat ſchiffes durch deutſche Fliegerbomben zu. als Held Dieſes Eingeſtändnis dürfte Herrn Churchill wenn es in ſicher ſehr Es iſt auch zweifellos nicht etwa dem Wunſche zuzuſchrei⸗ ben, wirklich obfektive Verluſte zuzugeben. Es iſt vielmehr einzig und allein die bittere kenntnis, daß es nunmehr höchſte Zeit iſt, das engliſche Volk an bevorſtehende ſchlimmere Er⸗ eigniſſe zu gewöhnen, und außerdem die Ein⸗ ſicht, daß die durch deutſche Kriegsſchiffe ver⸗ urſachten Kriegsſchiffsverluſte ſo zunehmen, daß man ſie einfach nicht mehr totſchweigen kann. Weitere kingeſtändniſſe DNB Berlin, 31. Mai. Die britiſche Admiralität veröffentlichte am Donnerstagabend ein Kommuniqué, in dem beſtätigt wird, daß die Zerſtörer„Graston“, „Grenade“ und„Wakeful“, das Transportſchiff „Abukir“ und mehrere Hilfsſchiffe der engli⸗ ſchen Flotte von deutſchen Streitkräften ver⸗ ſenkt worden ſind. Weiter heißt es in dem, Kommuniqué, daß die britiſche Flotte den Rück⸗ zug des britiſchen Expeditionskorps decke und daß dieſe Operationen natürlich nicht ohne Ver⸗ luſte durchgeführt werden können. Aus dem eigenartigen Wortlaut des Kommuniqués und aus der Praxis der britiſchen Admiralität, im⸗ mer nur einen Bruchteil der wirklichen Verluſte da ergibt ſich mit abſoluter Gewißheit, daß die Verluſte der britiſchen Seeſtreitkräfte vor der franzöſiſchen Küſte ein Vielſaches d 35 0 der britiſchen Admiralität zugegebenen be⸗ rage. niheinſchiffahrt in folland wieder ſiott daß überha Offenſive ge⸗ noch auf di der Stolz de Tagen“, ſo „ſind Stran! von Truppe warten, daß durch Bom deutſchen F. Heftigkeit Einige kame daß man ihr formen anzi dat erklärte, ſei, welches Leben geblie Engländer men alle Be ſen drei Woe los unterleg fragen ſie ſie len wird. F gültig, wiev mit ſeiner beſonders g halten verm wonnen. Er mit einer Ke fangenen nann t we S2 kreiſungsſchl. eſtellt werd DNB Amſterdam, 31. Mai. Lage in ihr Wie das eigene Handelsblatt meldet, iſt der 3 Schiffsverkehr von Rotterdam zum Rhein wi der letzten 9 der beiden eſchwächt n ſhen Diviſio kehren Schiffe mit eigener Antriebskraft. Sie befördern Heringe, Gemüſe, Kartoffeln, Käſe und andere Molkereiprodukte. Andere Schlepper ſeien unterwegs, um aus Deutſchland Kohlen nach Holland zu bringen. Der„Nieuwe Rotter⸗ damſche Courant“ berichtet, daß die Schiffahrt⸗ nach Amſterdam und anderen holländiſchen Or⸗ ten über Rhein, Lek und Merwede-Kanal wie dre aufgenommen werden könne. Bei Arnheim Reſte der zerſtörten Brücken fortzuräume die Schiffahrt wieder flott zu machen. pilotenmangel der Weſtmächte Vv. M. Budapeſt, 1. Juni(Eig. Meld.) Wie dem Budapeſter Blatt„Magyaror⸗ ſzag“ aus Paris gemeldet wird, kann man an zuſtändiger franzöſiſcher Stelle nicht mehr ver⸗ heimlichen, daß die öſtlich und nordöſtlich von Paris gelegenen großen franzöſiſchen Flug⸗ zeugwerke und Motorenfabriken durch die deutſche Luftwaffe ver⸗ nichtet worden ſind. In Militärkreiſen der Weſtmächte bereite dies ſchwerſte Sorgen. Nicht geringer ſeien die Beſorgniſſe hinſichtlich des immer deutlicher werdenden Pil-tenman⸗ gels. Während Frankreich noch glaube, wenig⸗ ſtens noch für die allernächſte Zeit einen Pilo⸗ tennachſchub organiſieren zu können, werde ein Erſatz engliſcher Flieger als äußerſt ſchwierig angeſehen. Zuni 1040 deutſchen nach wie vor or. Viele Ge⸗ un ſie zeigen d barbariſchſter n aufgeputſe ing vom Kör⸗ n ſie in Ein⸗ ort, bevor ſie iſchen Oberſt⸗ mit den auf ſie eif dicken Strick ühren konnt Kugelfan ng ergeht es oldateska aus⸗ Zunder, wenn äre, alſo Mör⸗ Der Tommie kameradſchaft“ r nur in die gländer haben eingeübt. Sie 3 aus einem Sprengungen tſer dann ieet, ie verlaſſenen ie aus. Zum ig, die ſo krä Mitleidenſcha neinen Zerſtö⸗ t ſo leicht ins 0 che Banditen Schande aber Banditentum r hurch Flieger⸗ n, 31. Mai. eteilt, daß der Tonnen) in⸗ r einigen Ta⸗ geſunken iſt. uzer, der im 40 Mann Be⸗ beſtand aus eſchützen, vier t MGzs. mitiſche Admi ⸗ iſchen Kriegs · iben zu. errn Church Es iſt auch che zuzuſchr uzugeben. e Zeit iſt, d chlimmere Er⸗ dem die Ein⸗ egsſchiffe ver⸗ o zunehmen, totſchweigen liſſe in, 31. Mai. ffentlichte am iqué, in dem er„Graston“ Transportſch ffe der engli⸗ itkräften ver⸗ Vielſaches der gegebenen be⸗ vieder flott m, 31. Mai. neldet, iſt der m Rhein wie⸗ ſter Linie ve ebskraft. Sie toffeln, Kä dere Schlepper hland Kohlen ieuwe Rotter⸗ die Schiffahrt⸗ ändiſchen Or⸗ de⸗Kanal wie⸗ Bei Arnheim earbeite müchte Eig. Meld.) tagyaror⸗ kann man an cht mehr ver⸗ ordöſtlich von ſchen Flug⸗ nfabriken baffe ver⸗ tärkreiſen der Sorgen. Nicht inſichtlich des »tenman⸗ laube, wenig⸗ t einen Pilo⸗ en, werde ein erſt ſchwierig Vor⸗ erzählen e ſich gefallen * ei⸗ Es ie bittere Er⸗ noch auf der Stolz der britiſchen Flotte geblieben?„Seit Tagen“, ſo ſagt der amtliche engliſche Bericht, „ſind Strand und Dünen von Dünkirchen voll von Truppen, um evakuiert zu werden. Sie warten, daß die Reihe an ſie kommt. Angriffe durch Bomben und Maſchinengewehre von deutſchen Flugzeugen werden mit beſonderer Heftigkeit auf dieſe Truppen ausgeführt. Einige kamen in einem ſolchen Zuſtand au, daß man ihnen bei ihrer Landung wieder Uni⸗ formen anziehen mußte. Ein franzöſiſcher Sol⸗ dat erklärte, daß er auf einem Schiff geweſen ſei, welches verſenkt wurde. Er ſei allein am Leben geblieben.“ — „hakenkreuzbanner“ Samstag, 1. Juni 1940 Für neue Ruigaben frei bon Oberleutnant Stephan Drei Wochen nach Beginn der deutſchen Of⸗ fenſive im Weſten ſieht die Lage ſo—05 Das engliſche Expeditionsheer, die beſten Truppen, über die Großbritannien je verfügt hat, iſt vernichtet. Die Tommies, die ausgezogen waren, um „ihre ſchmutzige Wäſche an der Siegfriedlinie aufzuhängen“, ſind im Beginn ihres Vorſtoßes mitten im belgiſchen Raum zurückgedrängt und ſchließlich aufgerieben worden. Das franzö⸗ ſiſche Heer, das auf die„uneinnehmbare“ Ma⸗ 0. feſt vertraute und deshalb ſeine ffenſivmaſſen für den Vorſtoß nach Weſt⸗ deutſchland zur Verfügung geſtellt hatte, wurde in der Mitte durchbrochen. Seine beſten Trup⸗ pen wurden umfaßt und gefangengenommen; an ihrer Spitze die Führer zweier Armeen. Die große Verteidigungszone, auf die ſich der Sicherheitskomplex der Franzoſen in vielen Jahren als auf etwas Unantaſtbares einge⸗ ſtellt hatte, iſt zuſammengeſtürzt wie ein Kartenhaus. Wie ſoll in Wochen hinter Somme und Aisne eine neue Vertei⸗ digungslinie geſchaffen werden können, wenn die in Jahrzehnten ausgebaute Maginot⸗Linie noch nicht einen Tag den neuen deutſchen Waffen ſtandgehalten hat? Die kleinen Verbündeten Englands— Bel⸗ gier und Holländer— ſind— der eine nach fünf, der zweite nach 18 Tagen— völlig zu⸗ ſammengebrochen und aus dem blutigen Kriege ausgeſchieden. Während einige von London und Paris gekaufte Parlamentarier in frem⸗ dem Lande Emigrantenausſchüſſe nach Art der polniſchen und norwegiſchen aufrechtzuerhalten ſuchen, ſtellt ſich die Bevölkerung diefer beiden Staaten mit dem Realismus, der ihr eigen iſt, auf die neuen Verhältniſſe ein. Reiche Gebiete, die für die Ernährung und die Wehrwirtſchaft der Weſtmächte kaum zu entbehren ſind, fiel⸗n zwiſchen Ems und Somme in deutſche Hand. Eine gewaltige Küſtenſtrecke, die bisher der engliſchen Flotte zahlloſe Stützpunkte bot, ſteht nunmehr der deutſchen Marine zur Verfügung. Schon richten ſich die deutſchen Marineartille⸗ riſten in dieſem Räum ein, deſſen Kernſtück, die flandriſche Küſte, ihnen vom Weltkrieg her ſehr genau bekannt iſt. Aber wie anders iſt die Lage heute, wo die deutſche Nordſeefront zugleich auch in den holländiſchen Häfen und in den großen Küſtenplätzen des Kanals bis nach Abbeville hinunter feſt verankert iſt! Die ganze Größe des deutſchen Sieges wird erſt recht deutlich, wenn die engliſche Preſſe, die vor dem Kampf gegen Polen noch von bri⸗ tiſcher Ueberlegenheit und deutſcher Schwäche prahlte, heute die Flucht einiger weni⸗ er, zu Tode geſchwächter und ein⸗ atzunfähiger britiſcher Soldaten als Heldenmut ohnegleichen preiſt, wenn es in London ſchon als Wunder erſcheint, aß überhaupt eine Anzahl von dieſen zur ffenſive chen das Reich beſtimmten Tommies ie Schiffe gelangte! Wo iſt dann Engländer und Franzoſen haben, darin ſtim⸗ men alle Berichte des Feindes überein, in die⸗ ſen drei Wochen das Gefühl gehabt, hoffnungs⸗ los unterlegen zu ſein. Mit Angſt im Herzen fragen ſie ſich jetzt, wo der nächſte Schlag fal⸗ len wird. Für dieſe Frage aber iſt es gleich⸗ gültig, wieviel Tage das befeſtigte Dünkirchen mit ſeiner durch Ueberſchwemmungsgebiete beſonders geſchützten Umgebung noch auszu⸗ halten vermag. Der Flandernfeldzug iſt ge⸗ wonnen. Er hat für Engländer wie Franzoſen mit einer Kataſtrophe geendet. Bis die Ge⸗ fangenen⸗ und Beutezahlen ge⸗ nannt werden können, werden noch einige Tage vergehen. Die ganze Größe des polniſchen Zuſammenbruches bei Kutno— nur dieſes Beiſpiel kann der gewaltigen Ein⸗ kreiſungsſchlacht am Aermelkanal an die Seite ——+ werden— konnte auch nicht am erſten age in ihrer materiellen Auswirkung völlig klar überſehen werden. Aber wichtiger iſt, daß durch die Kataſtrophe der letzten Maitage die Verteidigungsfähigkeit der beiden Weſtmächte überhaupt entſcheidend ——— worden iſt. Die Maſſe der deut⸗ chen Diviſionen iſt, wie der Heeresbericht feſt⸗ tellt, fürnneue Aufgaben frei. Schon * militäriſche Mitarbeiter des„Daily rpreß“, ob Hitlers nächſter Schlag London oder Paris gelten werde. Die deutſche Wehr⸗ —— ihr Führer haben jetzt das Schick⸗ al der Weſtmächte in der Hand. So hat ſich in rei Frühlingswochen die Lage der Welt ver⸗ ndert! Ichnellb DNB An der Kanalküſte, 31. Mai.(P..) Heute nacht ſoll unſere Flottille von Schnell booten das Werk fortſetzen, das die Fliegerver⸗ bände am Tage ſo wirkungsvoll ausführten. Leichter Dunſt liegt am ſüdweſtlichen Hori⸗ zont. Die Boote lagen in„Päckchen“ feſt, d. h. der eine Kommandimt hat mit ſeinem Boot beim Nebenmann feſtgemacht. Beim Losſchmei⸗ ßen macht nur das Boot an der Pier die Lei⸗ nen los und das ganze„Päckchen“ manövriert zunächſt nur wie ein Schiff. Das Boot an der Pier geht mit der Maſchine voraus und das andere Boot des Päckchens macht Umdrehungen rückwärts. Und wenn die Motoren anſpringen, geht ein gewaltiger Ruck durch das ganze Ge⸗ füge. Unter den Auspuffgaſen kräuſelt ſich das Waſſer und das gewaltige Gebrumm der ange⸗ laſſenen Maſchinen erſchüttert die Luft. Männer ſtehen mit gelaſſenen Mienen Oberdeck. Schnell kommt die Küſte außer Sicht, nichts als Waſſer ringsum. „In zehn Minuten werden die engliſchen Bomber kommen.“ Man kennt Sie machen ihre Sache ganz ſtur. Fliegen in ziemlicher Höhe an, wenn es geht die Sonne im Rücken, und laſſen dann, bevor wir ihnen etwas mit unſerer leichten Flak antun können, ihre Bomben fallen, die natürlich weit weg ins Waſſer platzen. Ein recht harmloſes Verfahren. So können wir uns beide kein Leid antun. Ja, das Draufgängertum iſt den engliſchen Flie⸗ gern etwas vergangen als wir vor Tagen eine ihrer Maſchinen herunterholten. Na, was ſie nachher bei ihrer Rückkehr in den Heimathorſt melden, das iſt ja ihre Sache. Ihre Taktik wird ja nicht gerade nach Geſchmack des Geſchwader— chefs da drüben ſein. Weiter geht der Marſch nach Süden. Als die Dämmerung hereinbricht, Feuerſchein am Himmel lodern. Dumpfes Grol⸗ len rollt weit in der Ferne von dorther, wo in dieſen Stunden die große Schlacht im Weſten Wir hoffen heute Nacht ſehen wir roten ihrem Ende zugeht. auf einen beſonders regen Verkehr. „Schwarzer Schatten voraus“ Ausguck. Noch iſt nichts zu erkennen, was da vor uns ſteht. Das dunkle Gebilde läuft auf uns zu. Von der niedrigen Blickhöhe von Deck des Schnellbootes ſieht alles viel größer aus. Aber der alte Schnellbootfahrer hat ſeine rich⸗ tigen Maßſtäbe, er ſchätzt den Schatten als Dann taucht ein anderer Schatten auf, ſo plötzlich, daß niemand zum Schuß kommt. „In dieſer Gegend iſt beſtimmt viel los“ meint der Rudergänger ſachverſtändig. Minu⸗ ten ſpäter erkennt man feindliche Zerſtörer. Die Männer von unſerer britiſchen Fachſchaft, kurze gedrungene, verhältnismäßig hochbordige und kantig wirkende engliſche Schnellboote. Bewacher und Transporter laufen ihren Weg und ahnen nicht, was ſich hier herumtreibt. fluf dem 5oziusſitz- der beneral Befehlsausgabe unterm Birnbaum/ Mit ſeiner Diviſion marſchiert der Kommandeur Don Kriegsberichter Dr. Wagner Fi. Im großen Scheldebogen hatte ſich der Feind verbiſſen geſtellt, und ſein Widerſtand mußte mit hartem Griff gebrochen werden. Nur zwei Tage ſpäter, da ſetzten auch hier, an dieſer neuen Widerſtandslinie, die erſten deutſchen Kompanien über Sie trieben den Feind aus ſeinen Neſtern, ſie ſtießen weiter, ließen trotz ſchweren Artilleriebeſchuſſes den gegneriſchen Kräften keine Zeit, ſich feſtzuſetzen, ſondern warfen ihn mit unvorſtellbarem Schneid auch über den Kanal zurück. Sein Platz iſt bei der Truppe Und wieder zwei Tage ſpäter ſteht der Kom⸗ mandeur einer Diviſion, die in dieſem Ab⸗ ſchnitt kämpft, marſchiert und ſiegt, an der Kreuzung einer jener Straßen nach dem Weſten. Bataillone, Regimenter und Abteilungen ziehen vorbei. Auf dem Soziunusſitz eines Motorrades iſt er an ſeinen Soldaten vorbeigefahren, ſie haben ſich gefreut und auf ſein„Heil Hitler!“ fröhlich⸗befriedigten „Heil Hitler, Herr General“ geantwortet. Sie kennen ſeine hagere Geſtalt, ſein ſtraffes Ge⸗ ſicht mit dem weißen Haar, dazu ſein Ritter⸗ kreuz und die Verwundung an ſeinem rechten Arm, die er ſich an der Spitze ſeiner Diviſion durch eine ſchneidige Tat in Polen geholt hat. Es iſt kein tönendes Wort und keine ſchöne Phraſe bei ihm: Sein Platz iſt bei der Truppe, ſeinen Offizieren und Männern. Sie wiſſen es und haben es geſpürt, wenn er plötzlich mitten im Angriff an der Lys am Regimentsgefechts⸗ Felbſt Münchhaufen überirumpſt Britiſches„Rezept“ für die Erledigung deutſcher panzer liebſten ſind ſie immer auf die Trittbretter()) der Tanks geſprungen und haben dann mit ihren Revolvern durch die Schlitze ins Innere geſchoſſen. Dann riefen die Deutſchen:„Kame⸗ raden, ſchießt nicht, wir ergeben uns“ und. der Feind war erledigt. Als zu leſen nicht etwa in Münchhauſens geſammelten Werken, ſondern am 31. Mai 1940 im Londoner Nachrichtendienſt. kleinen Bewacher. ſie bei uns ſchon. ſtand erſchien, ſeine Befehle am Fernſprecher erteilte, während die„ſchweren Brocken“ mit lautem Berſten in nächſter Nähe einſchlugen, oder wenn er bei den vorderſten Kompanien war, ſich ſelbſt von dem unvorſtellbar energi⸗ ſchen Vorſtoß überzeugte. Und dann mit dem Kradfahrer in einem Höllentempo durch das Artillerieſperrfeuer von Meulebeke brauſte. Die Diviſion muß vorwärts Sein Angriffsplan wird nicht am Schreib⸗ tiſch, ſondern auf dem Hof eines flandriſchen Bauerngehöftes, unter einem Birnbaum mit⸗ geteilt. Auf dem Holztiſch liegt die Karte, um ſie herum ſitzen die Offiziere und Komman⸗ deure:„Meine Herren, die Diviſion muß vor⸗ Die allgemeine Lage: Der Feind iſt geſtern geworfen, die Einzelheiten wiſſen Sie, denn Sie haben ſie ja ſelber durchgeführt.“ Dann werden die einzelnen Punkte des An⸗ Zuteilung der ſchweren Waffen an die Infanterie, der Einſatz der Artillerie mit den Kommandeuren beſpro⸗ chen. Knapp, klar geordnet und gegliedert ſind „die Befehle, und die elaſtiſche Art des Gene— rals verbürgt, daß ſie nach der jeweiligen Lage ſofort geändert und angepaßt werden können. Nur kurze Zeit dauert die Befehlsausgabe dann iſt der General wieder unterwegs zu den Einheiten. Der Angriff zu einer neuen Etappe des Sieges rollt. Die Bataillone marſchieren. Der deutſche General und der deutſche Sol⸗ dat— ſie bilden eine Einheit, deren Kraft den Sieg verbürgt. DB Kopenhagen, 31. Mai. Der Londoner Nachrichtendienſt hatte von Churchill den ſchwierigen Auftrag erhalten, die Ankunft einiger Soldaten des britiſchen Expe⸗ ditionskorps zu verherrlichen, die ſchmutzig, müde, mit zur Schlafloſigkeit erröteten Augen und mit zerriſſenen Uniformen einen engli⸗ ſchen Hafen erreichten Schlecht und recht ent⸗ ledigt ſich der bedauernswerte Reporter dieſer undankbaren Geſchichte, und wenn er auch keine Siegesfanfare daraus macht— wie es W. C. ſicherlich am beſten gefallen hätte, ſo ſchreibt er doch immerhin recht ſchön von dem„begeiſter⸗ ten Empfang“, der den erfolgreich Ausgeknif⸗ fenen bereitet wurde, die man mit Tee und Sandwiches überſchüttete. Er hat ſogar pflicht⸗ ſchuldig das Gras wachſen gehört, indem er die Zurückgekehrten ſprächen davon, „ſobald wie möglich wieder gegen Deutſchland kämpfen zu wollen“. Natürlich muß aber ſo ein ſchöner Bericht auch mit einer richtiggehenden Heldentat der Heimgekehrten enden und dies kommt dann auch:„Hört nur mal“, ſo erzählt der Reporter und denkt dabei wahrſcheinlich an Londoner Autobuſſe,„wie dieſe kühnen Tommies gegen die deutſchen Tanks vorgegangen ſind. Die Weſtmächte rauben belgiſchen fiolonialbeſit DNB Madrid, 31. Mai. In welch brutaler Weiſe England die Opfer, die es in den Krieg getrieben hat, ausbeutet und verſucht, ſie ihrer kolonialen Beſitzungen einer Meldung des Londoner Berichterſtatters der Madrider Zei⸗ tung„Ya“, Auguſto Aſſia, hervor. Der ſpaniſche Korreſpondent berichtet, daß die engliſche Re⸗ gierung ſich mit der ehemaligen belgiſchen Regierung bereits dahin geeinigt habe, daß ſich der größte Teil von Belgiſch⸗Kongo in den Händen Englands und teilweiſe auch Frank⸗ reichs befindet. zu berauben, oole- die„Stuhas“ der zee am Dern der Schrecken des Kanals/ Uächtliche Spürjagd auf fliehende Engländer Mit der Ruhe iſt es jetzt hier für die paar Nachtſtunden vorbei. Auch in der Luft herrſcht Betrieb. Ein Jeuerwerk ſetzt ein— 15 Das Fallen der erſten Leuchtbombe berührt uns zunächſt unſympathiſch. Wem gelten ſie? Das ſcheinen auch andere zu empfinden, denn nun ſetzt ein Feuerwerk ein, wie es farben⸗ prächtiger kaum vorſtellbar iſt. Von allen Sei⸗ ten ziſcht die Leuchtſpurmunition dem Nacht⸗ himmel entgegen. Damit die einzelnen Batte⸗ rien die Lage ihrer Garben in dem Maſſen⸗ feuerwerk nicht erkennen können, wird eine ganze Farbenſkala verſchoſſen, das Feuer iſt ausſichtslos, es wird wieder ſtill und dunkel ringsum; auch kein Fehler. Vor uns wieder ein Schatten! Größer und größer wird er. Aber er lohnt doch wohl kei⸗ nen Torpedo. Die Aale ſparen wir uns für fettere Brocken auf. Immer dichter laufen wir auf. Schon können wir die Geſtalten an Deck erkennen. Es geht mit 20 Meter Abſtand an dem Bewacher vorbei. Und nun kommt eine Ueberraſchung für die da drüben, auf die wohl niemand gefaßt iſt. Handgranaten fliegen als mitternächtlicher Gruß an Deck, als ſei das jim Seekrieg ſo üblich und die natürlichſte Sakhe von der Welt. Das langſame Tak⸗tak eines bri⸗ tiſchen MGs. iſt das erſte Lebenszeichen der aus der Ruhe Geſcheuchten. Die Maſchinenwaf⸗ fen unſerer Boote übernehmen nun die Lei⸗ tung des Konzertes. Wir ſind natürlich inzwi⸗ ſchen weiter abgekommen, denn ſonſt würden die Splitter unſerer eigenen kleinen Granaten uns ſelbſt um die Ohren fliegen. Dieſe raſan⸗ ten wundervollen Waffen durchſchlagen drüben die Außenbordplatten. Der Bewacher ſucht ſchleunigſt das Weite und wir haben keinen Grund, uns länger mit ihm herumzuſchlagen, um damit die Aufmerkſamkeit des ganzen Ka⸗ nals auf uns zu lenken. Für einen Augenblick hört man ringsum nichts anderes als das Geräuſch der eigenen Motoren. Wir brümmen hier natürlich nicht etwa mit 35 Meilen herum. Unſere weiße Schnauze, die„Buxsſee“, und das breite ſchäu⸗ mende Band der„Heckſee“ würde uns weiter⸗ hin verraten. Das erſehnte Wild vor dem viſier Da haben wir nun ein erſehntes Wild vor dem Viſier unſeres Torpedos. Die Rohre ſind ſtarr eingebaut. Wie beim Sturzkampfflug⸗ zeug wird mit der ganzen Maſchine gerichtet. Dann kommt das Kommando:„Los!“, dann ein kurzes Ziſchen entweichender Preßluft, das Ge⸗ räuſch der leer rotierenden Torpedopropeller, das Aufklatſchen in See, und nicht viele Sekun⸗ den vergehen, da hat er ſein Ziel getroffen. Es iſt ein Transporter von etwa 3000 Tonnen. Für ein U⸗Boot draußen im Handelskrieg keine überwältigende Sache, hier aber bis weit über die Tieflademarke vollgeſtopft mit Soldaten und wertvollen Materials, ein fetter Biſſen. Ein dumpfer Schlag, ein hohe Stichflamme ſind das aleichzeitige Fanal unſeres Vernichtungs⸗ werkes. Faſt jede Nacht, die wir hier ſind, das Zeichen für die Engländer, daß deutſche Schnell⸗ boote, die„Stukas der See“ am Werk ſind. Vom grellen Feuerſchein werden wir taghell be⸗ leuchtet. Aber auch der Gegner wird ja gi⸗ blendet. Wir ſehen, daß wir mitten in einem Geleitzug kleinerer Fahrzeuge ſtehen, der von Zerſtörern geſichert wird. Die Zerſtörer pflegen beim erſten Anzeichen eines Schnellboots⸗ angriffes, gleich reißaus zu nehmen. Selbſtver⸗ ſtändlich nicht aus Feigheit, denn dieſe briti⸗ ſchen Seeleute ſind miterfaßt von der großen Depreſſion der Schlacht des Chaos und der Zer⸗ ſtörung, das die zurückflutenden Truppen des britiſchen Landheeres beſeelt.„Sie hätten doch den Kanaltunnel bauen ſollen, dann wäre ihnen dieſe Schweinerei Nacht für Nacht erſpart ge⸗ blieben“, meint der L. J.(Leitender Ingenieur) ein Oberſtabsmaſchiniſt, nach dem Angriff, als er ſeine Naſe zum Luftſchnappen aus dem Ma⸗ ſchinenniedergang heraushängt. Mit hoher Fahrt laufen wir nach Norden. Der Verband iſt wieder geſchloſſen beieinander. Erſt als die Mole in Sicht kommt und geſpen⸗ ſtig aus der Morgendämmerung heraustritt, gehen wir mit der Fahrt herunter. Da das kleine leichte Boot für die ſtarke mehrtauſend⸗ pferdige Maſchine keine Maſſe bedeutet, gleich⸗ zeitig aber das Heck bei höheren Fahrſtufen achtern etwas in der See liegt, gibt es einen richtigen Ruck, wie wenn ein Kraftwagen plötz⸗ lich bremſt. Gleichzeitig macht das Boot eine Verbeugung. Noch zuvor wir die Leine klar haben, kommt der Nebenmann längsſeits und als die holländiſchen Fiſcher in der glühenden Sonne des herrlichen Maienmorgen unſere Boote erblicken, liegen ſie friedlich an der Pier wie am Tage vorher. „Dann kommen die Flieger und dann kommt die Nacht und da werden wir wieder munter, zdenn die Nacht iſt nicht allein zum Schlafen da“, wie es für uns Schnellbootsmänner heißt. F 24◻ο S 15 DAs REICH iaus h, lhiiimm lnte lim, Fiets gucht dis neus Mocbenxeitung dis groflen Linien des Gercheben- aufxuxeigen, ein- Siegrcwillon his zum befreienden Lachen der Kariłaturisten, vom wirtchaftliaben Sabaffen gichtig und weitblictend ʒeichnet gis oin Klares Bild unterer Zeit. Von der politi cchen bis ʒu den fraulichen Dingen wird hier das Lebes in geine- HVielſalt bolauchtet und ver- aund militüri eben Kraftentſaltung bis ur feincinnigen Kuntrüuſerumg, rom oportligben vtändnimoll gemertet. Viels Bilder gebòren xum rrichen Inbalt. Mter neuen MVochenxeitung. Uberall für 30 Pfennig zu haben/ Fordern Sie eine kostenlose Probenummer vom Deutschen Verlag, Berlin Swös 4 „hakenkreuzbanner“ Samstag, 1. Juni 1940 keſolgreiche flufbauoebeit Der größte Teil der Kriegsſpuren im Generalgouvernement wieder beſeitigt Reichsleiter Bouhler über ſeine Eindrücke DNB Krakau, 30. Mai Der Chef der Kanzlei des Führers, Reichs⸗ leiter Bouhler, unternahm in dieſen Tagen in Begleitung des Generalgonverneurs Reichs⸗ miniſter Dr. Frank eine Beſichtigungsfahrt durch das Generalgouvernement. Die Krakauer und Warſchauer Zeitung veröffentlicht Auslaſ⸗ ſungen des Reichsleiters Bouhler, dieſer kurz vor ſeiner Rückreiſe nach Berlin dem War⸗ ſchauer Vertreter der genannten Zeitung machte. Reichsleiter Bouhler führte danach u. a. aus: Seit Monaten überſchlagen ſich einzelne Hetz⸗ journaliſten im feindlichen Ausland in Greuel⸗ nachrichten über die„unglücklichen und bemit⸗ leidenswerten“ Polen und Juden im General⸗ gouvernement. Was ich mit eigenen Augen ge⸗ ſehen habe, iſt genau das Gegenteil. Ich bin glücklich, darüber ſelbſt einige wichtige Feſt⸗ ſtellungen in dieſem Zuſammenhang treffen zu können. Im Generalgouvernement herrſcht ſtraffe, vorbildliche Ord⸗ nung. Die Schwierigkeiten, gegen die hier der Generalgouverneur und ſeine Mitarbeiter anzukämpfen hatten, ſcheinen für einen Außen⸗ ſtehenden tatſächlich faſt unüberwindlich gewe⸗ ſen zu ſein. Es war für mich ein halbes Wun⸗ der ſo betonte Reichsleiter Bouhler, daß inner⸗ hakb einer ſiebenmonatigen Verwaltung der größte Teil der Kriegsſpuren wieder beſeitigt iſt. Was ich angetroffen habe, war eine her⸗ vorragende Organiſation der Menſchen und des Einſatzes ihrer Arbeitskraft. Der Eindruck, den ich über den wirtſchaftlichen Wiederaufbau be⸗ kommen habe, iſt beſonders nachhaltig. Die hier geleiſtete Arbeit verdient ganz beſondere Anerkennung, ihre Eindrücke ſtehen in einem ſehr ſchroffen Gegenſatz zu dem, was mir früher über die polniſche Wirtſchaft authentiſch bekannt war. Zum Judenproblem äußerte ſich der Chef der Kanzlei des Führers dahin: Ich habe feſtge⸗ ſtellt, daß im Generalgouvernement bereits im weiteſten Umfange Maßnahmen ergriffen wur⸗ den, die zu einer endgültigen Löſung der Judenfrage führen können. Dazu gehört vor allem die angeſtrebte Zuſammenfaſ⸗ ſung der jüdiſchen Bevölkerung in jüdiſchen Wohnvierteln, eine Maßnahme, die nicht nur im Intereſſe einer politiſchen Scheidung zwi⸗ ſchen Juden und Nichtjuden erforderlich iſt, ſon⸗ dern auch zur Verhütung der Uebertragung von Seuchen und gefährlichen Krankheiten dient. Mit großer Befriedigung habe ich auch feſt⸗ geſtellt, ſo führte Reichsleiter Bouhler weiter aus, daß die Minderheiten, die im Rahmen des Generalgouvernements leben, z. B. die Ukra i⸗ ner, völlig ungeſtört und unbehindert der Ent⸗ wicklung ihrer völkiſchen Eigenart nachgehen können und ſich in den Dienſt der deutſchen Ordnungsarbeit geſtellt haben. Die Zeit des polniſchen Minderheitenterrors iſt endgültig vorbei. Der Umfang der Fürſorgearbeit der deutſchen Verwaltung für die Polen und Juden iſt erſtaunlich. „Der innere Aufbau der deutſchen Vexwaltung im Generalgouvernement hat den Chef der Kanzlei des Führers ebenfalls ſehr intereſſiert, und er äußerte ſich in dieſer Hinſicht dahin, daß er glaube, daß gerade die Arbeit im General⸗ gouvernement mit dazu beitrage, jenen Typ des politiſchen Beamten und Amtsträgers mit ſchöpferiſcher Initiative, Einſatzfreudigkeit und Verantwortungsbewußtſein heranzubilden, der von jeher das Haupziel der politiſchen Arbeit der nationalſozialiſtiſchen Bewegung geweſen ſei. Als Chef der Kanzlei des Führers habe er auch Gelegenheit gehabt, in einigen Diſtrikten mit den führenden Volksdeutſchen zuſammen⸗ zukommen. Eine Volksgruppe, die ſolche Be⸗ laſtungsproben wie die Deutſchen im ehemali⸗ gen Polen ausgehalten haben, habe ihre Be⸗ währungsprobe beſtanden. Sie trete daher gleichberechtigt in die Gemeinſchaft der deut⸗ ſchen Stämme ein. charleville ein Trümmerhaufen Sinnloſe franzöſiſche Zerſtörungswut/ Von Kriegsberichter Jürgen Splettſtößer DNB... 31. Mai.(PK). Als wir vor einer Reihe von Tagen mit den erſten deutſchen Truppen in das nordfranzöſi⸗ ſche Städtchen Charleville einrückten, trafen wir die Stadt in einem verhältnismäßig un⸗ verſehrten Zuſtande an. Natürlich waren Spu⸗ ren des Kampfes vorhanden, hatte doch der Feind aus dieſer Stadt eine Feſtung zu ma⸗ chen verſucht, aber die Zerſtörungen waren wperhältnismäßig geringfügig. 5 — Als wir jetzt wieder einmal in die Stadt kommen, bietet ſich uns ein wüſtes Bild der Zerſtörung, eine Zerſtörung, die der Feind nach ſeinem Abzug ſelbſt verurſacht hat. Ir⸗ gendwelche zurückgebliebenen Elemente, Agen⸗ ten oder fanatiſche Ziviliſten hatten den fran⸗ zöſiſchen Fliegern nächtliche Signale ge⸗ geben, ihnen auf dieſe Art das Ziel zu Bom⸗ benangriffen gebend. Einige Häuſer der Stadt wurden in Brand geſetzt, und prompt erſchienen in der Nacht die feindlichen Bomber, um ihre⸗ Sachen loszuwerden. Da die Franzoſen die Zi⸗ vilbevölkerung zur Flucht gezwungen hatten, glaubten ſie offenbar mit ihren Bomben kein franzöſiſches Leben zu gefährden. Jedenfalls ließen ſie zahlreiche Bomben fallen und richteten in der Stadt Charleville beträchtliche Zerſtörun⸗ gen an, wenngleich ſie auch nicht den geringſten Erfolg damit erzielen konnten. Auch die An⸗ nahme, daß franzöſiſches Leben nicht bedroht ſein würde, war falſch, als von den Zehntau⸗ ſenden franzöſiſcher Gefangener natürlich auch in Charleville Hunderte von ihnen unterge⸗ bracht ſind, da man ſie jetzt zu Aufräumungs⸗ arbeiten braucht. Die brennende Stadt war während mehrerer Nächte das Ziel der franzöſiſchen Bombenan⸗ griffe. Die Verwüſtungen in der Stadt wurden immer größer. Da entſchloß ſich die deutſche militäriſche Führung, um wenigſtens einen Teil der Stadt vor dieſer ſinnloſen und mili⸗ täriſch völlig belangloſen Zerſtörung zu retten, die Brandherde zu beſeitigen, um damit zu⸗ gleich den Feindfliegern das Ziel ihrer nächt⸗ lichen Flüge zu nehmen. Immerhin waren die Zerſtörungen ſchon ſo ausgedehnt worden, daß ſomit auch Charleville durch Brandſtiftung fran⸗ zöſiſcher Elemente und durch Bombardements franzöſiſcher Flieger ein Trümmerhaufen ge⸗ worden iſt. Brandgeruch lagert über der Stadt. In den betroffenen Stadtteilen ſteht kein Haus mehr. Die Straßen ſind unter der Ge⸗ walt der eingeſtürzten und abgebrannten Häu⸗ ſer verſchwunden. Der ſchöne alte Marktplatz wurde zum größten Teil vernichtet, die Häu⸗ ſer von Bomben zerriſſen. Das alles war nicht im geringſten notwendig. Militäriſch haben die Franzoſen mit der Zerſtörung von Charleville nichts erreicht. Das geht ſchon daraus hervor, daß die Stadt ja ſchon weit hinter der Front liegt. Was ſie erreicht haben, iſt lediglich die Beſeitigung zahlreicher Wohn⸗ und Geſchäfts⸗ häuſer der geflohenen Zivilbevölkerung, die eines Tages die Machthaber in Paris genau ſo verfluchen wird, wie die polniſche Bevölke⸗ rung die Herren Beck und Rydz⸗Smigly zum Teufel wünſcht. Bezeichnend iſt übrigens, daß tagsüber auch nicht ein einziger Flieger über der Stadt erſchienen iſt. Am Tage wagen ſie ſich nicht hervor, aus Furcht vor den deut⸗ ſchen Jägern und der deutſchen Flak. keſtes Z5ammlungsergebnis verdoppelt Ueber 35 Millionen Rm. erbrachte die zweite OBRl⸗Sammlung Berlin, 31. Mai.(HB⸗Funk.) Nach den bisher vorliegenden Meldungen erbrachte die zweite Sammlung für das Kriegs⸗ hilfswerk für das Deutſche Rote Kreuz ins⸗ geſamt 35 320 725,,60 RM. Das Ergebnis dieſer am 18. und 19. Mai 1940 durchgeführten Sammlungen, in dem diesmal auch Sammlungen in den Betrieben enthalten ſind, iſt demnach rund dreimal ſo hoch wie am zweiten Opferſonntag des Kriegs. winterhilfswerkes und doppelt ſo hoch wie bei der erſten Hausſammlung in dieſem Kriegs⸗ hilfswerk für das Deutſche Rote Kreuz am 27. und 28. April 1940. Betrug die Durchſchnitts⸗ ſpende je Haushalt am zweiten Opferſonntag 53 Rpf., ſo iſt ſie bei der zweiten Sammlung für das Kriegshilfswerk für das Deutſche Rote Kreuz auf 154 Rpf. geſtiegen. Dieſe 35 Millionen RM ſetzen ſich aus un⸗ zähligen kleinen Opfern und größeren Spen⸗ den zuſammen. Sie beweiſen, daß auch die Heimat vorbildlich in dieſer großen Zeit ihre Pflicht erfüllt. fllfieri vom führer empfangen D Im Weſten, 31. Mai. Der Führer empfing heute in Anweſenheit des Reichsminiſters des Auswärtigen v. Rib⸗ bentrop den Kgl. italieniſchen Botſchafter Al⸗ fieri. Dr. Reiſchle im Rundfunk Berlin, 31. Mai.(HB⸗Funk.) Reichshauptamtsleiter Dr. Reiſchle wird am 1. Juni um 18.30 Uhr im Deutſchlandſender in der Sendereihe„Aus dem Zeitgeſchehen“ aus Anlaß des 10. Jahrestages der Betreuung des damaligen Diplomlandwirts R. Walter Darré mit der Leitung des agrarpolitiſchen Amtes der NSDAP ſprechen. voppelmillionär der euſthanſa Berlin, 31. Mai.(HB⸗Funk.) Der Flugkapitän Albert Gerſtenkorn der Deutſchen Lufthanſa erreichte jetzt auf einem Streckenflug nach Wien mit einer Junkers „Ju 90“ ſeine zweite Million im Luftverkehr geflogener Kilometer; er iſt damit der 14. Dop⸗ unter den Flugkapitänen der Luft⸗ anſa. bie vriten internieren holländiſche Beeleute NzB Bern, 31. Mai. Nach einer Meldung des„Daily Expreß“ ſollen ſämtliche holländiſche Seeleute der auf der Themſe Mren niederländiſchen Schiffe in britiſchen Konzentrationslagern interniert werden. Die Verluſtliſte des britiſchen Zerſtörers „Glowwore“. In London wurde amtlich mit⸗ geteilt, daß infolge des Verluſtes des Zerſtö⸗ rers„Glowwore“ am 8. April vor der norwegi⸗ ſchen Küſte ſieben Offiziere einſchließlich des Kommandanten und 105 Matroſen vermißt werden, von denen man annimmt, daß ſie tot ſind. Ein weiterer Offizier und 39 Matroſen ſind gefangengenommen worden. Das iſt Englands Hii geweſen: Brennende Häuſer, zerſchoff Schienenſtränge und Bahn⸗ anlagen, zerſchoſſene Städte und Dörfer, ver⸗ nichtete Geſchütze und ein Heer von Toten und Gefangenen und in ordfrankreichh Wo das deutſche Schwert zuſchlägt, da verrichtet es ganze Ar⸗ beit— gezwungenermaßen, herausgefordert von den verbrecheriſchen Plutokraten Eng⸗ lands und Frankreichs. Wieder gibt die neue Wochenſchau ein erſchütterndes Bild von der großen Entſcheidungsſchlacht im Weſten, von der Herrlichkeit und dem Todesmut unſerer jungen Wehrmacht. Droben im Norden Norwegens liegt Nar⸗ vik, verteidigt von einer kleinen tapferen Schar deuiſcher Soldaten gegen eine gewaltige Ueber⸗ macht der Feinde. Die Engländer verſuchen die Erzbahn zu gewinnen— aber unſere Trup⸗ pen leiſten einen heroiſchen Abwehrkampf im ewigen Schnee, und während der Tommy an⸗ greift, bringen deutſche Flugzeuge neue Ver⸗ ſtärkung, die im Fallſchirm abſpringt und ſich gleich zur Verteidigung einxichtet. Im Weſten tobt indeſſen die gewaltige Entſcheidungsſchlacht weiter. Stukas ſtarten zum Angriff auf die feindlichen Flughäfen, deren Rollfelder zu„Kraterfeldern“ verwandelt werden. Syſtematiſch werden Hallen und Flug⸗ euge am Boden zerſtört, Bomben hageln auf ſeindliche Aufmarſchſtraßen— was übrig bleibt, iſt ein einziges Werk der Vernichtung. Auch Antwerpen erliegt ſo dem deutſchen Angriff. Die Forts zerbrechen unter dem Be⸗ wurf der Flugzeuge. Ein Kriegerdenkmal ſollte einen Bunker tarnen, es wird ebenſo kampfunfähig gemacht wie die Maſſe der feind⸗ lichen Panzer in den Straßen. Dann dringen unſere Truppen in die Stadt ein, die Schelde wird überſchritten, an ihren Ufern brennen die Oeltanks, die die Engländer vor ihrer Flucht — ein ſchönes„Gaſtgeſchenk“!— in Flammen ſteckten. Vor Löwen eröffnet die Artillerie den An⸗ griff. Im Schutze von Panzerkraftwagen geht unſere Infanterie vor. während die Panzer⸗ jäger einen feindlichen Tankgegenſtoß abſtop⸗ In einer Sondervorführung hatte die deut⸗ ſche Preſſe Gelegenheit, die neueſte Wochen⸗ ſchau und als Gegenſtück dazu das engliſch⸗ jüdiſche Machwerk„Der fliegende Löwe“ zu ſehen. Daß wir die Engländer richtig, ſie uns aber grundfalſch einſchätzen. beweiſt dieſer eng⸗ liſche Propagandafilm. Es muß geſagt wer⸗ den: Es war ein voller Erfolg, ein Lach⸗ erfolg. Um den bereits ſagenhaft geworde⸗ nen, nie ſtattgefundenen und daher künſtlich in England geſtellten Angriff auf Kiel hat der Jude Korda m gedreht, in dem der Führer der böſe Mann, der engliſche König dagegen ein herzensguter braver Bürger ſein ſoll. Der Jude Korda hat dafür natürlich kein Gefühl, aber auch der Engländer ſcheint ſchon ſo inſtinktlos geworden zu ſein, daß er nicht mehr empfindet, was für ein faules Ei ihm der Jude mit dieſem Film gelegt hat. Denn überall da, wo der Film ſcharf kontraſtieren »will und der Führer und der King, Deutſche und Engländer, hart nebeneinander geſtellt ſind, wird der engliſche König geradezu lächer⸗ lich gemacht, während dem Führer ſelbſt der geifrige Haß dieſes Juden nicht ſeine Würde und Ueberlegenheit nehmen kann. Das gleiche gilt für die anderen Gegenüberſtellungen. Zum Angriff auf Kiel wie zu den nachfol⸗ —.— Mannheimer hildende Künsfler In den Räumen der Werkgemeinſchaft Mannheimer bildender Künſtler wurde eine neue Schau an Gemälden, Aquarellen, Paſtell⸗, Kreide⸗, Kohlezeichnungen und Rapierungen eröffnet. Zwei Mannheimer Künſtlerinnen ha⸗ ben auch einige kleine Plaſtiken beigeſteuert. Die Ausſtellung iſt mannigfaltig beſchickt; Landſchaft, Porträt und⸗ Blumenſtücke ſtellen den Hauptanteil. Einige der Bilder ſah man bereits bei anderen Gelegenheiten. Den nachhaltigſten Eindruck hinterlaſſen wohl einige Werke von Hans Dochow, die, wie einige Landſchaften(Schneelandſchaften) und auch ein flottes Blumenſtück, den Künſtler in der Weiterentwicklung ſeiner perſönlichen Note zeigen. Von Albert Ludwig beachtet man beſonders einige farblich feinnervige Blu⸗ menſtücke, den lebendigen Bübchenkopf in Pa⸗ ſtell und die beſeelte reskoſtudie. Duftige, farblich harmoniſche und in ihrer Umgebung lebende Blumen malt auch Ludwig Stran b. Auch von Richard Papsdorf ſieht man ein ſpritzig aquarelliertes Blumenmotiv. Tilla Gramm malt Menſchen mit reifer Menſch⸗ lichkeit und warmem Herzen; auch eine flotte impreſſioniſtiſche Bäuerin intereſſiert. Von Walter Eimer bleiben neben einer anſpre⸗ chenden Sonnenlichtſtudie im Pfälzer Wald zwei reizende kleine Radierungen(Roſe) in Erinnerung. Die Kreide- und Lohle⸗Land⸗ ſchaften von Otto Hodapp haben Tiefe und Leben, Ganz reizend ſprechen die kleinen phan⸗ taſtiſchen Illuſtrationen von Karl Bartſch an, während K. M. Barchfeld in einer ſtimmungsvollen Landſchaft(Blauzeichnung) anſpricht. * Bildende Kunſt in der Gedok. Gele⸗ gentlich der, letzten Gedok⸗Veranſtaltung hatten wiederum zwei Künſtlerinnen der hieſigen Ge⸗ dok⸗Ortsgruppe Werke der bildenden Kunſt aus⸗ geſtellt. Eliſabeth Kirchner, Frankenthal. liebt in ihren Bildnisbüſten und⸗masken das Herbe im Frauenantlitz, das ſie mit Gefühl für in den Ebenen Flanderns lich ins Unermeßliche. von Karl Bleyle die reifſte Leiſtung. pen. Die Vororte brennen! Panzerſpähwagen brechen durch. In zähem Kampf muß jede einzelne Straße genommen werden. Dann erleben wir den Vormarſch auf Bel⸗ giens Krüfſel Nach geringem Widerſtand wird Brüſſel genommen. Die Stadt iſt un⸗ beſchädigt— ein Zeichen für die anſtändige Kampfführung des deutſchen Heeres, das den Gegner nur an ſeinen militäriſchen Punkten angreift und trifft. 3 Einem maſſierten Einſatz von Artillerie und Stukas fiel das Panzerwerk 505 bei Mont⸗ medy zum Spfer. Im Granathagel des deutſchen Trommelfeuers bricht mit ihm ein weiterer wichtiger Punkt der Maginotlinie zu⸗ ſammen.— Bei Sedan verſuchen dagegen die Franzoſen einen vergeblichen Gegenvorſtoß. Ihre Artillerie ſchießt die eigene Stadt in Brand. Kaum etwas blieb dabei von der viel⸗ umkämpften Stätte übrig. Unter dieſen entſcheidenden Siegen unſerer Truppen wächſt die Zahl der Gefangenen täg⸗ Schwarze, Inder und Angehörige aller Raſſen kämpfen auf ſeiten der großſprecheriſchen„Kulturnation“ rank⸗ reich. Verbrechertypen und vertierte Ge ichter! Ein buntes Völkergemiſch unziviliſierter Hor⸗ den! Dazwiſchen ſehen wir die Gefangennahme des Generals Giraud. Der Schluß dieſer neuen dreiviertelſtündigen Wochenſchau zeigt dann unſere Kolonnen auf ihren Gewaltmärſchen der Kanalküſte ent⸗ gegen. Schwere Artillerie rollt heran. Ueber Maubeuge erſcheinen deutſche Bomber. Bombenregen iſt ihre Antwort auf feindliches Flakfeuer und ihr Reſultat: Trümmer, wo früher ganze Stadtteile ſtanden. St. Quen⸗ tin wird genommen, die rückwärtigen Ver⸗ bindungen des Gegners durchbrochen. Eine Straße des Schreckens zeigt ganze motoriſierte feindliche Kolonnen in der Vernichtung. Und dann greift unſere Kriegsmarine ein. Schnellboote ſtoßen in tollkühnen Angriffen an der Kanalküſte vor. Nun iſt die geſamte Unser Schwert schreibt Geschichte die neueste Wochenschoo in Monnheims Filmtheotern Front der deutſchen Waffen im Kampf vereint! H. Sch. „Der fliegende Löwe“ kin Locherfolg des englischen Hetzfilms in Berlin genden Szenen von der Abwehr deutſcher Flie⸗ ger, die geſchmackvoll ſtändig als„Banditen“ bezeichnet werden, iſt nur zu daß ſie eine Bankerotterklärung und eine naive Unver⸗ ſchämtheit darſtellen, für die es nur eine Be⸗ zeichnung gibt: echt engliſch. Zum Schluß des Filmes aber kommt ganz groß wieder der Jude zum Wort., Und dies iſt mehr als ein Omen. Nach einer ſentimentalen Kitſchſzene geht ein engliſcher Flieger mit ſeiner Frau beim Tages⸗ grauen in den nachtfeuchten Garten und ſetzt ſich mit ihr unter einen Baum. führt mit ihrem Gatten eine pathetiſche Rede, daß die engliſche Erde, ja die engliſche Ehre verteidigt werden müſſe. Der engliſche Flieger und Gatte aber iſt dabei unter dem Baum ein⸗ geſchlafen. Der Jude Korda fordert in einem Machwerk den Vergleich zwiſchen deutſch und engliſch. Wir brauchen nur dieſe beiden Filme nacheinander zu ſehen, die deutſche Wo⸗ chenſchau, geſchaffen von Soldaten an der Front, ſächlich und wahr, ſauber, ja ritterlich in ihrer Haltung, und das gekünſtelte verlogene und ſentimentale Pamphlet des Juden, der dabei ſeinen eigenen Geldgeber in den Dreck zieht, dann empfinden wir mit elementarer 4 Wucht und mit tiefem Dank, wo wir ſtehen mund wo die anderen. Die Front iſt klar. eeevnà ů Anrehw das Material perſönlich erſchaut und zu formen ſtrebt. Tilla Gram m erfaßt auf ihren Bildern die Menſchen vom Herzen her und weiß bei⸗ ſpielsweiſe auch die Romantik eines Hofwin⸗ kels ſtimmungsvoll wiederzugeben. Hanns German Neu. Gesengsklossen König Prüfungskonzert der Muſikhochſchule Geſangspädagogik iſt das ſchwierigſte muſik⸗ erzieheriſche Gebiet überhaupt. Es kommt dar⸗ auf an, in ſorgſamer Beobachtung die Eigen⸗ art der ſtimmlichen Anlage zu erkennen, und dann auf den natürlichen Gegebenheiten lang⸗ ſam aufzubauen bis zur endlichen Reife des Kunſtgeſanges. Vierzehn Studierende der Ge⸗ ſangsklaſſen Wilhelm und Anny König be⸗ wieſen, daß die Muſikhochſchule in dieſer Hin⸗ ſicht auf dem richtigen Wege iſt. Teils recht verſchiedene ſtimmliche Anlagen, aber ſorgfäl⸗ tige und gewiſſenhafte Schule verrieten die jungen Sopraniſtinnen Bertfriede Linder, Elfe Bentz, Lieſel Dieden, Liſelotte Heſſe 4 pengler(Koloratur), Charlotte Hildegard Eckert Marianne Flechſig. der ausſichtsreiche Alt Annelieſe Hacks auf, während die Stimme Annelieſe Ankels no an dunkler Weichheit gewinnen mag. liches gilt für Helene Ofenloch. Unter den und durch Beweglichkeit auffallend Die Frau R Durch Klangfülle fiel Aehn? Sängern bot Kurt Schumacher mit Liedern Ausge⸗ zeichneter Baß iſt Kurt Linbrunner, wäh⸗ rend der Tenor* Hanß noch Wünſche offen ließ. Rudolf oruvka verſah umſich⸗ tig die Begleitung am Flügel. Dr. Car1 J. Brinkmann. seit 100Jahren ein Qualitäts- begriff Hocfilenbergo. KOINIHSCHWASSER — — 2 „h Et Es Spend li NSV⸗ Volksg teilt d der M 5 reiche Sorge eben 340 möglich von un abzuſta Heimat unſere ſeren? Fri Die ende Vorzug 4 f0 Spu traße, auch ar wald, 2 35 a Netz d Eiſenba wir leb leiſtung die beſe ſich bei ſchwa chwach tagen fe letzten dern b Damit Sonnta⸗ vielen boten, n werden. Haus! Befol, es den alle Au; wagen werden. tig nach unternel Andrane rung de mäßigen Ert 1 Die a gung fü Einkom Reichsfi herige R rend de⸗ nicht ger Steuerp ſatzes d minderjé hörige,! haben, l Dienſtgr weit der empfäng 51 junkern ermäßigt der Waf gelung g veranlag ſofort in Die A erſtmalig gen, die ergän; wird. D Regelun fort ihre behörde ſprechend Vermöge 6 1. Du einer Ab aufbewah 2. Du Waſſer t nur die . Du tel ſamm fenſtück g 4. Du zwecken gutes Pr gut! 5. Du Putz⸗ un die Haut ſchmutzte 6. Du dem Waf los verge pähwagen muß jede auf Bel⸗ Viderſtand idt iſt un⸗ anſtändige das den Punkten lerie und Mont⸗ agel des t ihm ein otlinie zu⸗ dagegen zenvorſtoß. Stadt in n der viel⸗ 3 n unſerer genen täg⸗ inder und auf ſeiten n“ Frank. Geſichterl! erter Hor⸗ igennahme lſtündigen onnen auf ü ſt e ent⸗ an. Ueber Bomber. feindliches mmer, wo t. Ouen⸗ igen Ver⸗ zen. Eine notoriſierte ung. Und ine ein. Angriffen ie geſamte pf vereint! H. Sch. —— tſcher Flie⸗ „Banditen“ daß ſie eine ve Unver⸗ r eine Be⸗ um Schluß wieder der ehr als⸗ein ne geht ein eim Tages⸗ n und ſetzt Die Fran liſche Rede, iſche Ehre ſche Flieger Baum ein⸗ t in einem deutſch und eſe beiden eutſche Wo⸗ nan der ja ritterlich ſe verlogene zuden, der den Dreck elementarer wir ſtehen t klar. zu formen ren Bildern weiß bei⸗ es Hofwin⸗ man Neu. i9 chſchnle igſte muſin⸗ kommt dar⸗ die Eigen⸗ ennen, und heiten lang⸗ Reife des nde der Ge⸗ König be⸗ dieſer Hin⸗ Teils recht ber ſorgfäl⸗ errieten die e Linder, otte Heſſe ),qF Charlottet mauffallend ingfülle fiiecl Hacks auf, iag. Aehn⸗ Unter den mit Liedern ig. Ausge⸗ iner, wäh⸗ ich Wünſche rſah umſich⸗ nkmann. 7 ahren 4 lalitäts- riff „hakenkreuzbanner“ Samstag, J. Juni 1940 krhöhe deine Fpende! Es iſt auf folgendes hinzuweiſen: Sämtliche Spenden der Volksgenoſſen werden ausſchließ⸗ li durch eine Liſtenſammlung der NSV⸗Blockwalter, durchgeführt von Haus zu Haus, eingeholt. Die Sammlungen innerhalb der Gefolgſchaften entfallen. Damit finden die Volksgenoſſen Gelegenheit, ihre Spende unge⸗ teilt dem NSV.Blockwalter zu übergeben. Je⸗ der Mannheimer erhöht aus Anlaß der drit⸗ ten Hausſammlung ſeine Spende! Der ſieg⸗ reiche Kampf unſerer tapferen Soldaten, die Sorge um unſere verwundeten Kameraden, eben jedem Deutſchen Veranlaſſung, für das riegshilfswerk zu ſpenden, was nur irgend möglich iſt. Am dritten Spendentag findet jeder von uns Gelegenheit, dem Führer ſeinen Dank abzuſtatten für den erfolgreichen Schutz unſerer Heimat vor den Schrecken des Krieges, den unſere Feinde heraufbeſchworen haben. Un⸗ ſeren Dank ſagen wir mit unſerer Spende! Früh hinaus- früh nach Laus! Die ſommerliche Jahreszeit lockt in die rei⸗ 3 035 Umgebung, denn Mannheim hat den Vorzug, inmitten eines Kranzes ſchöner Aus⸗ . fr0 Spunkte zu liegen. Wir denken an die Berg⸗ traße, an die Haardt, an das Neckartal und auch an die nahe Umgebung, wie Käfertaler⸗ wald, Blumenau, Rheinauer Wald, Altrip un⸗ ter vielen anderen. Nach all dieſen Gegenden führt uns das Netz der Straßenbahn, der Oberrheiniſchen Eiſenbahn und der Rhein⸗Haardt⸗Bahn. Doch wir leben in der Kriegszeit, in der bei den“ Bahnen nicht nur. Perſonalmangel, ſondern auch Materialſchwierigkeiten beſtehen. Dieſe erlauben zur Zeit keine zuſätzlichen Verkehrs⸗ leiſtungen; darum ſollte jeder Volksgenoſſe die beſonderen Verhältniſſe berückſichtigen und ſich bei ſeinem Sonntagsausflug die Tages⸗ eiten auswählen, an denen der Verkehr ſchwach iſt. Beachten wir deshalb an Sonn⸗ tagen folgendes: Wer hinaus will, ſoll fer ü h⸗ 4 fahren und zur Heimfahrt nicht die etzten Fahrmöglichkeitn benutzen wollen, ſon⸗ dern beizeiten nach Hauſe fahren. Damit tritt eine weſentliche Verteilung des Sonntagsverkehrs ein, und es wird zugleich vielen Volksgenoſſen die Annehmlichkeit ge⸗ boten, nicht in überfüllten Wagen befördert zu — Alſo: Früh hinaus und früh nach aus! Befolgt jeder dieſen Grundſatz, dann wird es den Verkehrsunternehmungen möglich ſein, alle Ausflügler zu befördern, denn Sonder⸗ wagen können in Zukunft nicht mehr geſtellt werden. Es liegt im Intereſſe aller, frühzei⸗ tig nach Hauſe zu ſtreben, denn die Bahn⸗ unternehmungen können zur Zeit bei ſtarkem Andrang keine Gewähr für die Heimbeförde⸗ rung der Fahrgäſte in den letzten fahrplan⸗ mäßigen Wagen übernehmen. Erweiterte Kinderermüßigung bei vier Wehrmachtsangehörigen Die angekündigte erweiterte Kinderermäßi⸗ gung für Angehörige der Wehrmacht bei der Einkommenſteuer iſt jetzt durch Erlaß des Reichsfinanzminiſters verfügt worden. Die bis⸗ herige Regelung würde den Verhältniſſen wäh⸗ rend des beſonderen Einſatzes der Wehrmacht nicht gerecht. Nach dem neuen Erlaß erhält der Steuerpflichtige während des beſonderen Ein⸗ ſatzes der Wehrmacht Kinderermäßigung für minderjährige und volljährige Wehrmachtsange⸗ hörige, die das 25. Lebensjahr nicht vollendet haben, bis zum Gefreiten, bei einem höheren Dienſtgrad bis zum Unteroffizier(Maat), ſo⸗ weit der Wehrmachtsangehörige nicht Gehalts⸗ empfänger der Wehrmacht iſt, und bei Fahnen⸗ Besser sehen · gut aussehen platz Bilen Optiker Platz im Kkaufnaus junkern bis zum Oberfähnrich. Die Kinder⸗ ermäßigung wird außerdem auf die Einheiten der Waffen⸗ ſinngemäß ausgedehnt. Die Re⸗ gelung gilt erſtmalig für die Einkommenſteuer⸗ veranlagung 1939. Bei der Lohnſtreuer tritt ſie ſofort in Kraft. Die Arbeitgeber dürfen die neue Regelung erſtmalig bei der Lohnzahlung berückſichti⸗ gen, die nach Vorlegung der entſprechend ergänzten Lohnſteuerkarte geleiſtet wird. Die Arbeitnehmer, bei denen die neue Regelung anzuwenden iſt, müſſen deshalb ſo⸗ fort ihre Lohnſteuerkarte durch die Gemeinde⸗ behörde entſprechend ergänzen laſſen. Eine ent⸗ ſprechende Regelung, ergeht demnächſt für die Vermögensſteuer. 6 Runkte zum Geifenſparen 1. Du ſollſt Seife ſtets möglichſt trocken in einer Abtropfſchale oder auf dem Seifenſparer aufbewahren! 2. Du ſollſt die Seife beim Waſchen nicht ins Waſſer tauchen! Sie ſchäumt auch, wenn du nur die Hände naß machſt. 3. Du ſollſt Seifenreſte in einem kleinen Beu⸗ tel ſammeln, ihn zubinden und wie ein Sei⸗ fenſtück gebrauchen! 4. Du ſollſt niemals Seife zu Reinigungs⸗ zwecken in Küche und Haus verwenden; ein gutes Putzmittel erfüllt die Aufgabe genau ſo gut! 5. Du ſollſt auch zum Putz⸗ und Scheuermittel nehmen! Sie greifen die Haut nicht an und machen auch arg ver⸗ ſchmutzte Hände völlig ſauber. 6. Du ſollſt deine Hände nicht unter fließen⸗ dem Waſſer waſchen; das koſtet ſehr viel nutz⸗ los vergeudete Seife! weit hinausragen. bGroß⸗Mannheim Schweſter— in wahrſtem Sinne verwundete in der pflege Mannheimer Rote-Kreuz⸗Schweſtern/ Beſuch im Lazarett Wenn wir aus Anlaß der Hausliſtenſamm⸗ lung zugunſten des Kriegshilfswerkes für das Deutſche Rote Kreuz heute oder morgen un⸗ ſeren Geldbeutel öffnen, um unſer Dankopfer darzubringen, ſo ſind wir uns wohl alle der ſegensreichen Wirkung dieſer Einrichtung voll⸗ auf bewußt. Dennoch wollen wir hier einmal aus dem lebendigen Geſchehen heraus ein we⸗ nig die Praxis ſprechen laſſen. „Ja“— meinte die Oberin im Mannheimer Reſervelazarett IJim Städtiſchen Krankenhaus —„es wird einem oftmals ganz warm ums Herz, wenn man unſeren verwundeten Solda⸗ ten hier bei ihrer erſten Wiederberührung mit der Heimat nach ihrem gewaltigen Fronterleb⸗ nis gegenüberſteht. Sie ſind rührend dankbar für alles, was ihnen ihre Lage erleichtern hilft. Kommen ſie doch meiſt unmittelbar aus dem Kampf mit dem Flugzeug hierher in die Ruhe und Ordnung der Heimat, und das Bewußt⸗ ſein, hier bei aller ärztlichen Kunſt und dem hilfsbereiten Einſatz zu ihrer Heilung und Pflege geborgen zu ſein, gibt ihnen ſofort Zu⸗ verſicht und neue Kraft.“ * Es ſind ſchwerere und auch leichtere Fälle, die je nach den gegebenen Verhältniſſen nach kurzem Aufenthalt in den Feldlazaretten oder auch häufig auf direktem Wege aus dem Kampf heraus hier ſofort in Behandlung genommen werden. Hart kommt unſere Verwundete meiſt der Weg aus dem zerſchoſſenen Kampfgelände bis zum Flugzeug an, das ſie dann in wohl⸗ tnender Abwechſlung ruhig und ſicher hierher geleitet. Die Ankunft der Flugzeuge iſt meiſt vorausgemeldet. In niederem Flug gleiten ſie zunächſt über das Lazarett hinweg zum Lande⸗ platz, von wo aus die Verwundeten alsdann mit dem Sanitätswagen ſofort zum Lazarett gefahren werden. Hier in der Aufnahme wollen ſie ſich zu aller⸗ erſt mal gründlich waſchen, ſoweit das ihre Ver⸗ wundung zuläßt. Der Heißhunger des ziliſier⸗ ten Menſchen nach Sauberkeit iſt eine der erſten Begleiterſcheinungen dieſer Berührung. Ja, wie oft verſuchen ſich unſere verwundeten Soldaten gar für den Schmutz zu entſchuldigen, den ſie mit hereinbringen, und gerade dieſes rührende Benehmen würde die Herzen der mit ihrer Behandlung und Pflege Betrauten noch weiter öffnen, ſtünden ſie ihnen nicht ſchon ſowieſo weit offen. Das Waſchwaſſer allein für die erſte Reinigung des Geſichtes muß ſchon zwiſchendurch erneuert werden, damit es ſeinen reinigenden Zweck auch erfüllen kann, denn Schweiß, Pulverdampf und Staub bilden noch eine regelrecht eingetrocknete Kruſte.—35 Wo zu dieſen Vornehmungen noch Zeit iſt, bevor es an die genaue Unterſuchung der Ver⸗ wundung geht, rufen ſie auf dem Antlitz des ſich geborgen fühlenden Frontſoldaten das Wohl⸗ gefühl der Sauberkeit hervor, das bekanntlich ſofort das Befinden beſſert. Dann aber gehts an die Unterſuchung und von da aus entweder in die Behandlung oder auch— zum erſtenmal ſeit Wochen— in ein richtiges Bett. Und wie Der schönste Dienst liegt ſich's in dem feinen weißen Bett ſo wun⸗ derbar, das man eigentlich faſt nur noch aus längſt vergangener Erinnerung kannte. Hier in der erſten Berührung mit ſorgſamen Frauen⸗ händen verdrängen denn auch die unterdrückten Regungen des ziviliſierten Kulturmenſchen ſo⸗ gleich die rauhen Erſcheinungen der Ungepflegt⸗ heit im Aeußeren des tapferen Kriegers. Hier beginnt ſchon die Raſierklinge wieder ihren Wert zurückzugewinnen. — Schweſter Anni und Schweſter Klara— mit denen wir uns über ihren Dienſt unterhielten — gaben uns ein wenig Einblick in den Alltag ihrer Tätigkeit, einer Tätigkeit, wie ſie für alle Rote⸗Kreuz⸗Schweſtern wohl gleicherart zutrifft. Es iſt für ſie längſt nichts neues mehr und doch erleben ſie das Bewußtſein ihres Dienſtes als Helferinnen unſerer Verwundeten immer wie⸗ der von neuem. Die Rote⸗Kreuz⸗Schweſter iſt den ihr anvertrauten Verwundeten oftmals Schweſter im wahrſten Sinne und der reinſten Bedeutung des Wortes. Es iſt die Liebe, die dieſen Menſchenkindern zu ihren Pfleglingen innewohnt, die manchmal geradezu mütterliche Saiten in ihnen anklingen läßt. Sie haben jeden einzelnen ihrer Betreuten in ſorgſamer Obhut, ja ſie wiſſen gar, wer von ihnen die erſten Tage immer wieder ohne Poſt bleibt, weil der raſche Abtransport die Poſtverbin⸗ Luftſchutzräume ſofort nachprüfen Mängel müſſen gleich abgeſtellt werden/ Wertvolle hinweiſe dazu Der Feind hat bereits offene Städte und die Zivilbevölkerung in brutalſter Weiſe mit Bom ⸗ ben beworfen. Sicherheit und Schutz gegen ſolche Angriffe bietet der Luftſchutzraum! Jeder überzeuge ſich von der Bereitſchaft ſeines Luft⸗ ſchutzraumes und nehme umgehend etwa not⸗ wendige Verbeſſerungen vor. Hierbei beachte man folgendes: Hat der Luftſchutzraum einen Notausgang? Außer dem Eingang zum Luftſchutzraum muß mindeſtens ein Notausgang(durch Nach⸗ barkeller, andere Kellereingänge uſw.) oder ein Notausſtieg(durch ein Kellerfenſter uſw.— Fenſtergitter beſeitigen!) vorhanden ſein. Iſt er ſplitterſicher? Die Splitterſchutz⸗Vorrichtungen vor den Fen⸗ ſtern oder Außentüren zum Luftſchutzraum müſſen ausreichend dick ſein. Bretter oder Ki⸗ ſtendeckel genügen nicht! Folgende Mindeſt⸗ ſtärken ſind notwendig: Anſchütten und Feſt⸗ ſtampfen von Erde in etwa 1 Meter Dicke. Kiſten mit feſtgeſtampfter Erde in etwa 75 Zentimeter Dicke. Sandſack-Packungen in etwa 50 Zentimeter Dicke. Stein⸗Packungen in etwa 50 Zentimeter Dicke. Rundhölzer in etwa 40 Zentimeter Dicke. Holzbalken in etwa 30 Zenti⸗ meter Dicke. Kies und Schutter zwiſchen Holz⸗ wänden in etwa 25 Zentimeter Dicke. Die Splitterſchutz⸗Vorrichtungen müſſen über die Oeffnung ſeitlich und oberhalb möglichſt (Etwa halb ſoviel als die Splitterſchutzvorrichtung dick iſt.) Wo Splitter⸗ ſchutz an Fenſtern inzwiſchen entfernt worden iſt, muß er umgehend wieder angebracht werden! Iſt der Luftſchutzraum gasſicher? Die notwendige Gasſicherheit des Luftſchutz⸗ raumes kann ſchon durch einfachſte Maßnahmen erreicht werden. Ein Vorhang vor Türen oder Fenſtern, der die Oeffnung nach allen Seiten überdeckt und der vor Türen auch auf dem Fußboden aufliegen muß, bildet ſchon ein gas⸗ ſicheres Luftſchutzpolſter. Iſt die Luftſchutzraumdecke abgeſteift? Wo eine Deckenabſteifung bisher unterlaſſen worden iſt, hole jeder nach, was mit vorhande⸗ nen Mitteln zu machen iſt. Es hat ſich immer wieder gezeigt, daß behelfsmäßige Abſteifungen auszuführen waren, wenn Haus und Grund⸗ ſtück auf verwendbare Bauſtoffe durchgeſtöbert wurden(z. B. loſe Ziegel für Unterſtützungs⸗ pfeiler auf Trockenmauerwerk, Kant⸗ oder Rundholzſtämme uſw.). Aus den Brettern von Verſchlägen in Böden und Kellern laſſen ſich durch Zuſammennageln und Umdrahten-⸗ helfsmäßige Unterſtützungsſtiele und ⸗balken herſtellen. Iſt die Inneneinrichtung vollſtändig? Bei der inneren Einrichtung der Luftſchutz⸗ räume iſt auf ausreichende Sitzgelegenheit und einem Notabort zu achten. Eine Notbeleuch⸗ tung iſt auf jeden Fall bereitzuhalten, auch wenn elektriſches Licht vorhanden iſt. Auch Werkzeuge(Preßſtange, Schaufel, Hammer, Axt, Zange, Nägel, Draht uſw.) gehören zur ſtändigen inneren Einrichtung. Je ſorgfältiger die Luftſchutzräume hergeſtellt werden, um ſo größer iſt die Sicherheit für die Inſaſſen! Jeder Mieter und jeder Hauseigen⸗ tümer prüfe daher ſeinen Luftſchutzraum und ſorge mit allem Nachdruck für die ſchnellſte Ab⸗ ſtellung etwa vorhandener Mängel! dung verzögert hat. Und dann helfen ſie mit den Liebesgaben nach, die ſie ſo zu verteilen wiſſen, daß ſie in die Hände jener kommen, die ſie am meiſten benötigen. Doch auch die Kame⸗ radſchaft untereinander ſorgt hier ſchon für ei⸗ nen gerechten Ausgleich. Und die Rote⸗Kreuz⸗ Schweſter ſpielt denn auch mitunter die poſta⸗ liſche Schnellverbindung zwiſchen ihrem Ver⸗ wundeten und deſſen Angehörigen. Und dafür ſind ihr die Männer der Front herzlich dank⸗ bar. „Wie die Stimmung ſelbſt unſerer Schwer⸗ verwundeten und ihre innere Anteilnahme am weiteren Frontgeſchehen iſt, mag Ihnen ein kleines und doch ſo wunderſchönes, großes Er⸗ lebnis ſchildern, das ich kürzlich an einem Schwerverwundeten erfahren durfte, dem ein Bein amputiert worden war“— berichtete eine der Schweſtern.„Was macht ſchon das eine Bein— und wenn es alle zwei wären! Schwe⸗ ſter— wir ſiegen und werden bis zum Ende ſiegen; iſt das nicht viel mehr als ein ver⸗ lorenes Bein?!“ „Da kommen einem manchmal die Tränen“ — fügt die Schweſter hinzu—„und zugleich auch ein unbändiger Stolz über ſoviel Helden⸗ mut, wie wir ihn hier alltäglich erleben dürfen.“ auſerer Sqhweſterſtodt 4 uowigsi Im Rahmen der z. Z. im geſamten Kreisge⸗ biet ſtattfindenden Betrieb'sappelle ſpra⸗ chen vor den etwa 2500 Gefolgſchaftsmitglie⸗ dern der Halber⸗AG(früher Sulzer AG) Lud⸗ wigshafen der Gauobmann der DAß Stahl und Kreisobmann Antoni. In der mit Fah⸗ nen und Grün würdig ausgeſchmückten Mon⸗ tagehalle waren die Werkkameraden im Kleid der Arbeit angetreten. Schlicht war die von der Werkſcharkapelle und der Werkſchar ſelbſt mit Muſikvorträgen, Liedern und Sprechchören ausgeſtaltete Feierſtunde. Der Gauobmann gab ſeiner Freude darüber Ausdruck, daß er dem Gauleiter berichten könne, daß er ſich wie bis⸗ her auf dieſen Gau verlaſſen könne, dies erſt recht in dieſer ſchweren Zeit, in die wir alle hineingeſtellt ſind. Er ſagte, daß jetzt die Stunde der Bewährung für alle Deutſchen ge⸗ kommen ſei und daß Front und Heimat zu einem einzigen Block zuſammengeſchweißt wer⸗ den müßten. Die Deutſche Arbeitsfront werde auch im Kriege den Marſchtritt zum deutſchen Sozialismus nicht abreißen laſſen. Die NS⸗Frauenſchaft hat auf dem neuen Marktplatz in Ludwigshafen eine Beratungs⸗ ſtelle für die Hausfrauen eingerichtet. Der Bel uns opfert dĩe heimat an Gut und Deilzü die front nötig hat. HfukoSmIfSMEnM fvñ uns oEursc norE RNE Beratungsraum, in einer Marktkoje unterge⸗ bracht, iſt mit praktiſchem Küchengerät ausge⸗ ſtattet und fachkundige Kräfte ſtehen bereit, den Marktbeſucherinnen in allen hauswirtſchaft⸗ lichen Fragen koſtenlos Auskünfte und Rat⸗ ſchläge zu erteilen. Auch kann man hier Ein⸗ zelheiten über die in der Mütterſchule abgehal⸗ tenen verſchiedenen Kurſe erfahren und über alle ſonſtigen zur Erleichterung der Frau ge⸗ troffenen Einrichtungen des Frauenwerks. Mit einem gerade 18 Jahre alten Gewohn⸗ heitsverbrecher hatte ſich das Amtsgericht Lud⸗ wigshafen zu befaſſen. Angeklagt war der Schuhmachergeſelle Kurt Lehmann aus Lud⸗ wigshafen, dem zur Laſt gelegt wurde, in Lud⸗ wigshafen und Mannheim unter Gewaltan⸗ wendung und Ausnutzung der Verdunkelung zahlreiche Einbrüche verübt zu haben. Außer⸗ dem kamen auf das Konto des geſtändigen ju⸗ gendlichen Verbrechers, der bereits mit 14 Jah⸗ ren in die Erziehungsanſtalt kam, zwei Zech⸗ betrügereien in Mannheim und zwei Betrugs⸗ fälle in Verbindung mit Urkundenfälſchung. Auf Antrag des Staatsanwaltes beſchloß das Gericht die Einholung eines kriminalbiologi⸗ ſchen Gutachtens, da Lehmann als Gewaltver⸗ brecher eventuell mit Sicherungsverwahrung zu rechnen hat.— Z2zr— Kleine Mannheimer Stadtchronił Rotes-Kreuz⸗Konzert „Das Streichtrio im Kergl⸗Quartett, die Herren Kergl, Hoeniſch und Dr. Schäfer haben ſich mit Dr. Cremer, der bekanntlich Mannheim mit Ablauf der Theaterſpielzeit ver⸗ läßt, zuſammengetan, um das Programm des Städtiſchen Roten⸗Kreuz⸗Konzertes am Diens⸗ tag, 4. Juni, in der Harmonie zu beſtreiten. Die enthält ein Werk der Klaſſik, das große-dur⸗Trio von Beethoven und das ſchönſte Klavierquartett von Johannes Brahms, das romantiſche in-moll mit dem ſchwung⸗ vollen Schlußſatz Rondo alla Zingareſe. Der Reinertrag des Konzerts fließt dem Kriegs⸗ hilfswerk des Roten Kreuzes zu. Prüfungskonzerte der Studierenden in der Hochſchule für Muſik. Das letzte Prüfungskon⸗ zert dieſes Schuljahres wird heute abend von weiteren Studierenden der Klavier⸗Klaſſe Laugs ausgeführt. Es gelangen u.., die Fis-dur-Sonate op. 30 von Sriabine und die -moll⸗Sonate von Liszt zur Aufführung. Kar⸗ 901 lich in der Verwaltung der Hochſchule er⸗ ältlich. Abwehr des Kartoffelkäfers. Die Anordnung des Oberbürgermeiſters zur Abwehr des Kar⸗ toffelkäfers im Stadtkreis Mannheim findet ſich im Anzeigenteil der heutigen Ausgabe. Hundeſteuer 1940. Nähere Einzelheiten über die Hundeſteuer 1940 finden unſere Leſer in der Bekanntmachung der Stadtkaſſe im Anzei⸗ genteil der heutigen Ausgabe. Rauchverbot in Betrieben. Das Rauchen in feuergefährdeten gewerblichen Betrieben iſt ver⸗ boten. Laut miniſterieller Polizeiverordnung ſind die unteren Verwaltungsbehörden ermäch⸗ tigt, die unter das Rauchverbot fallenden Be⸗ triebe oder Betriebsteile zu beſtimmen. Wir gratulieren! 50jähriges Dienſtjubiläum. Bezirks⸗Kamin⸗ fegermeiſter Jakob Huber, B6, 22a, feierte ſein 50jähriges Dienſtjubiläum. Heues auð Friedcicliafeld Zu einem guten Erfolg wurde die Kundge⸗ bung der Ortsgruppe Friedrichsfeld am vergan⸗ genen Sonntag im Adlerſaal. Gauhauptſtellen⸗ leiter Pg. Weimer aus Koblenz war als Redner erſchienen und durfte für ſeinen intereſ⸗ ſanten und zeitgemäßen Vortrag reichen Bei⸗ fall ernten. Eine einheimiſche Muſikkapelle ver⸗ ſchönte die gut beſuchte Kundgebung mit Muſik⸗ ſtücken, die mit dem Engellandlied ausklangen. „Die Altpapierſammelaktion hat hier bis jetzt ein ſehr gutes Ergebnis gezeitigt. Der örtliche Geſangverein Liederkranz ehrte 23 Vereinsmitglieder und Sangesbrüder mit dem Sängerglas für treue und verdiente Ver⸗ einsarbeit zum Beſten des deutſchen Liedes im Sinne vaterländiſcher Kulturarbeit. 85. Geburtstag feierte am 21. Mai Joh. 8 i iner Per Mife W R. in——— Weiſe. r iſt einer der älteſten Kameraden des NS⸗ Reichskriegerbundes. „hakenkreuzbanner“ Samstag, 1. Juni 1940 Olvmpiafeger Schwarzmann erhieitdas Nitkerkrenz Der Turner⸗Weltmeiſter im Zwölfkampf ein hervorragender Soldat E. Mannheim, 31. Mai. Der Führer und oberſte Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorſchlag des Oberbefehlshabers der Luft⸗ waffe, Generalfeldmarſchall Göring, neben vielen anderen namentlich genannten Offizie⸗ ren der Luftwaffe auch dem Oberleutnant Schwarzmann, dem Olympia⸗Sieger von 1936 das Ritterkreuz zum Eiſernen Kreuz verliehen. Hierzu teilt der amtliche Bericht des Ober⸗ kommandos der Wehrmacht mit: Oberleutnant Schwarzmann hat nach Abſprung im Unterneh⸗ men Nordholland mit ſeiner Kompanie die Schlüſſelſtellung an der Küſte bei Katwyk trotz ſtärkſten Widerſtandes genommen und ge⸗ halten. Er wurde im ſpäteren Verlauf des Kampfes ſchwer verwundet. Mit Oberleutnant Schwarzmann hat wie⸗ derum ein hervorragender Sportsmann dieſe höchſte Auszeichnung für Tapferkeit vor dem Feinde erhalten. Alfred Schwarzmann gewann bereits im Jahre 1934 und auch im Jahr 1938 die deutſche Meiſterſchaft im Turner⸗Zwölf⸗ kampf. Seinen größten Triumph feierte er aber bei den Olympiſchen Spielen zu Berlin im Jahre 1936, wo er ſich wiederum im Zwölf⸗ kampf und im Pferdturnen die Goldmedaille, und außerdem am Reck und Barren zwei Bronzemedaillen erwarb. Bekanntlich wurde Schwarzmann nach ſeinem olympiſchen Sieg zum Leutnant befördert und war ſpäter an der Heeres⸗Sportſchule zu Wünsdorf als Sport⸗ lehrer tätig. Wir wünſchen dem hervoxragenden Soldaten, daß er von ſeiner ſchweren Verwundung recht bald geheilt und völlig wiederhergeſtellt wird. Deutſchlands Turner und Sportler ſind ſtolz, daß einer der ihrigen zu ſo hohen ſoldatiſchen Ehren gelangt iſt. Vondung und Litters gefelen in vviogna :»Hiederlage der Südweſt-Ringerſtaffel in Italien Mailand, 31. Mai. Die Ringerſtaffel des Gaues Südweſt, mit dem Ludwigshafener Von⸗ dung und dem Lampertheimer Litters, trug ihren erſten Kampf auf ihrer Italienreiſe in Bologna aus, wo ſie gegen eine durch den Landesmeiſter Silveſtri(Rom) verſtärkte ein⸗ heimiſche Mannſchaft mit:5 Punkten unter⸗ lag. Die Begegnung, die ganz im Zeichen der deutſch⸗italieniſchen Sportfreundſchaft ſtand, ging in der Meſſehalle vor zahlreichen Beſu⸗ chern vor ſich, die den deutſchen Ringern einen überaus herzlichen Empfang bereiteten. Alle ſieben Kämpfe verliefen überaus tem⸗ peramentvoll und wurden von den Zuſchauern mit lebhafter Anteilnahme verfolgt. Die beiden Siege für die Gäſte errangen der Frankfurter Heßberger im Welter⸗ und der Ludwigs⸗ hafener Vondung im Federgewicht. Der Sieg von Heßberger iſt beſonders bemerkens⸗ wert, zählt doch ſein Gegner Magni zu den ſtärkſten italieniſchen Ringern. Der Frankfurter bezwang ſeinen Gegner ſchon nach 3½ Minuten mit einem blitzſchnellen Hüftſchwung. Von⸗ dung landete einen Punktſieg gegen Gorgi. Zum Höhepunkt des Abends wurde das Tref⸗ fen im Halbſchwergewicht zwiſchen den Landes⸗ meiſtern Leichter(Frankfurt) und Silveſtri (Rom). Der Italiener erwies ſich, wie ſchon beim letzten Ländertreffen, dem Frankfurter auch diesmal in der Kampfführung überlegen und ſiegte verdient nach Punkten. Sehr gut ge⸗ fiel der Lampertheimer Litters, der in einem ausgeglichenen Treffen gegen Italiens Meiſter Donati nur knapp nach Punkten verlor. Maſerati⸗Sieg in Indianapolis Frankfurt, 31. Mai. Das bedeutendſte Automobil⸗Rennen der Vereinigten Staaten von Nordamerika, das 500-⸗⸗Meilen⸗ Rennen von Indianapolis, wurde wie ſchon im Vorjahr, von dem Amerikaner Wilbur Shaw auf einem Achtzylinder⸗Ma⸗ ſerati⸗Wagen gewonnen. Shaw legte die Strecke in:22:42 Stunden zurück, was einem Durch⸗ ſchnitt von rund 182 Stdlm. entſpricht. Der Amerikaner hat damit das wertvolle Rennen nun ſchon zum dritten Male gewonnen. Dem Rennen, das 33 Rennwagen am Start ſah, dar⸗ unter neben Maſerati auch Alfa⸗Romeo, wohn⸗ ten rund 140 000 Beſucher bei. Sport in Kürze Bei der Italien⸗Rundfahrt hat weiterhin der Italiener Coppi die Führung in der Geſamt⸗ wertung, obwohl er auf der 12. Teilſtrecke in⸗ folge Radſchadens zeitweiſe mehrere. Minuten hinter dem Feld lag. Teilſtreckenſieger wurde der Italiener Iſoni, der in Ferrara ſeine Landsleute Torchio und Mara im Spurt ſchlug. * Am Leichtathletikfeſt des SC Charlottenburg, das am 9. Juni durchgeführt wird, beteiligen ſich einige der beſten deutſchen Athleten, u. a. Harbig, Neckermann, Scheuring, Linnhoff, Hamann, Kaindl, Eberlein, Syring, Fellersmann, Blask, Hein und Stöck. * NSao und Reichsjugendführung haben eine neue Vereinbarung über die Startberechtigung Jugendlicher in Senioren⸗Wettkämpfen getrof⸗ fen, die ſofort in Kraft tritt. * Im Schieß⸗Länderkampf zwiſchen Deutſch⸗ land und Italien, der in Neapel durchgeführt wurde, gewann jedes Land zwei Wettbewerbe. Die deutſchen Schützen waren im KK⸗Schießen und im Schießen mit der freien Piſtole erfolg⸗ reich, während die Italiener die Wettbewerbe mit der automatiſchen Piſtole und mit dem Ar⸗ meegewehr gewannen. Im Großen Deutſchlandpreis, der wichtigſten Zuchtprüfung des Jahres am 30. Juni in Ham⸗ burg⸗Horn, ſind von den urſprünglich genann⸗ ten 396 Pferden nach der vorletzten Einſatz⸗ zahlung noch 36 ſtartberechtigt. ** Die erſte Hauptrunde des Fußball⸗Tſcham⸗ merpokal⸗Wettbewerbs bringt in den Bereichen Südweſt und Heſſen 22 Begegnungen, die am 15./16. Juni durchgeführt werden. Die Sieger beſtreiten am 7. Juli die zweite Hauptrunde. HBVereinskalender Reichsbahn⸗Sportgemeinſchaft. 1. Juni: 19 Uhr: Vfe Neckarau(hier).— 2. Juni:.30 Uhr: 1. Damen— Fußb. Brühl(hier); 13.45 Uhr: 1. 23— Poſt(hier); 15 Uhr: 1. Mannſchaft— Vf eckarau(hier); 16 Uhr: 1. Schüler— TV Friedrichsfeld(dort).— BSoé Lanz. Sonntag. I. Mannſchaft— Rohr⸗ hof 15 ühr' dort. II. Mannſchaft— Schenker⸗Boſch 9Uhr Pfalzplatz. III, Mannſchaft— Phönix⸗Rot⸗ Weiß 10.30, Uhr Pfalzplatz. Poſtſportwerein. Samstag, 1. 6. Handball. Jugend, 17 Uhr, Poſt II1— Gefolgſchaft Feudenheim. Männer, 18 Uhr, Kurpfalz II— Poſt 11. Sonntag, 2. 6. Frauen, 10,.30 Uhr, Vfe Neckarau— Poſt. Männer, 11 Uhr, TVM— Poſt. e Wer blockiert wen? knglands Rechenfehler vor zehn Jahren wurde der Grundſtein zur deutſchen Ernährungsfreiheit gelegt Als uns das„meerbeherrſchende“ England im September 1939 den Krieg erklärte, da be⸗ fand ſich im⸗Geſamtplan dieſer berufsmäßigen Kriegshetzer bereits ein gewaltiger Rechen⸗ fehler. Man hatte nämlich neben dem Kampf mit den Waffen— anderer Völker natürlich— auch die Blockade als totalen Aktivpoſten eingeſetzt. Wenn der Krieg, ſo rech⸗ nete man ſich aus, lange genug dauert, dann werden die Deutſchen ſchon durch den Hunger mürbe werden! Wir werden Deutſchland von ſeinen Lebensmittelzufuhren einfach abſchnei⸗ den, dann ſollen ſie ſehen, wie ſie weiter Krieg führen. Und wie ſteht es heute, nach 9 Kriegs⸗ monaten? Heute ſind es die„geſchätzten“ In⸗ ſelbewohner, welche den Leibriemen enger ſchnallen müſſen. Die Beſetzung Dänemarks und Norwegens bereits hatte dieſe ganzen ſchlauen Rechnungen gewaltig über den Hau⸗ fen geworfen. Damit nicht genug, fällt jetzt noch die engliſche Lebensmittelverſorgung aus Holland aus, von wo man beträchtliche Mengen an Speck, Butter, Käſe, Eiern, Schmalz und Kondensmilch bezogen hatte, allein 76 Prozent der engliſchen Geſamtein⸗ fuhr an kondenſierter Milch kam aus Holland, und der Ausfall iſt um ſo bitterer, als dieſe Milch in erſter Linie für die Truppenverpflegung gebraucht wurde! Hilfe⸗ rufe nach Kanada verhallen bis jetzt wirkungs⸗ los, weil man dort erklärt, man brauche ſeine Lebensmittel für die eigene Bevölkerung. Heute heißt es alſo ſchon: Wer iſt der Blockierte, Deutſchland gewiß nicht! Dagegen können ſich die Engländer bei Herrn Churchill bedanken dafür, daß es ihnen an allen Ecken und Enden an den notwendigſten Lebensmit⸗ teln fehlt. Wir können aus dieſen niederſchmet⸗ ternden Vorgängen die eine Lehre ziehen: So geht es im Kriegsfalle einer Nation, die ſich bezüglich ihrer Lebensmittelverſorgung auf die Einfuhr aus anderen Ländern verläßt und die eigene Landwirtſchaft verkümmern läßt! Denn Dänemark, Norwegen, Schweden oder Holland waren ja bisher nichts anderes als„Lebens⸗ mittelfabrikanten“, die für die Verſorgung Englands arbeiteten. Nun, da dieſe Fabriken „ſtillgelegt“ ſind, herrſcht Ebb'e auf dem engliſchen Lebens⸗ mittelmarkt. Verzweifelte Verſuche, jetzt noch die eigene Landwirtſchaft zu mobiliſieren, ſind ſelbſtverſtändlich von vornherein zum Scheitern verurteilt, denn das iſt von heute auf morgen zu verwirklichen unmöalich! Dazu bedarf es jahrelanger intenſiver Arbeit und vor allem einer anderen Einſtellung zur Land⸗ wirtſchaft und zum Bauerntum. Mit Golf⸗ plätzen und Schloßparks kann man kein Volkernähren! Deutſchland hat den Schlag, der ihm mit der engliſchen Hungerblockade zugedacht war, ſchon. vor Jahren pariert. Es ſind jetzt genau zehn Jahre her, am 1. Juni 1930, daß der Führer den Diplomlandwirt R. Walther Darré mit der Uebernahme des Agrarpolitiſchen Amtes der NSDaAp betraute und damit die deutſche Er⸗ nährungswirtſchaft vollkommen in ſeine Hände legte. Damals vor zehn Jahren wurde der erſte Spatenſtich getan für das gewaltige Befeſti⸗ gungswerk der deutſchen Ernährungs⸗ front, das unabhängig von jeder äußeren Einwirkung heute im Kriege jedem Deutſchen das tägliche Brot ſichert und das beſte Unter⸗ pfand iſt für die Siege unſerer Wehrmacht. In zehnjähriger zäher Arbeit wurde dieſe Ernäh⸗ rungsfront aufgeſtellt, wurde der deutſche Bo⸗ den mobiliſiert, um das Letzte aus ihm heraus⸗ zuholen. Entſchloſſen wandten wir uns ab von dem Phantom der Weltwirtſchaft, wir bauten unſere eigene Landwirtſchaft auf und aus, und ein wieder ſtolzes, freies, leiſtungsfähiges deut⸗ ſches Bauerntum war das erfolgreiche Ergeb⸗ nis! Wie hat man in London und Paris die Der kleine Gott — OHANVON KUET ZIESEL Coppright 1939 by Adolf-Luser-Verlag. Wien-Leipzig 25. Fortſetzung Stefan ſtreifte ſein Nachthemd über den Kopf und ſtreckte ſich in der Sonne. Ein friſcher Wind wehte leicht und ſtreichelnd durch das Fenſter. Er ſchüttete ſich den Waſſerkrug über Kopf und Hals und prüfte, als er angezogen vor dem Spiegel ſtand, mit Unruhe ſein blaſſes Geſicht. Vor ſeinen Augen brach jäh wieder der Schweiß auf der Stirn aus. Er wiſchte ihn haſtig fort und blieb doch gepeinigt von einer Angſt, die ihn nicht mehr verließ. Mit großen Schritten und geſenktem Kopf lief er durch die ſtillen Straßen, hinaus zu dem kleinen Vorort⸗Bahn⸗ hof, an dem ſie ſich verabredet hatten. Es war nicht anders als vor zwei Tagen, auch wenn ſich nicht ringsum wie damals die Menſchen drängten, wenn nicht ſtraßauf und ſtraßab Fuhrwerke und Straßenbahnen vorüberjagten. Die dicken Rolläden waren heute vor den bun⸗ ten Auslagen aller Geſchäfte heruntergelaſſen. Aber was war es für ein Unterſchied! Heute und damals, als er von Leopold fortgelaufen war, ging er allein. Nein, nicht allen! Er ſpürte auf einmal, daß neben ihm Maria ging. Er fühlte ihre Hand auf ſeinem Arm. Aber wenn er ſich zur Seite wandte, mit verhaltenem Atem ihre Gegenwart ſuchend, war neben ihm alles leer Und dann ging auf einmal noch jemand leiſe, mit ſchlürfenden Schritten neben ihm. Er hörte ein polternde⸗ Lachen und ahnte einen kleinen ſchwarzen Schatten, der mit ihm Schritt hielt. Ein kleiner ſchwarzer Mann ſtieß ihn in die Seite. Ein Atem, ſeltſam und heiß, wehte in ſein Geſicht. Stefan griff nach dem Hals und riß verzweifelt am Kragen. Aber nach den Bil⸗ dern des Augenblicks quälte ihn immer wieder die Erinnerung an die andere Stunde. Da hat⸗ ten neben ihm Menſchen gelacht und miteinan⸗ der geſprochen, zärtlich und hell, die Freude war aus ihren Augen geſprungen. Ja, ſie hat⸗ ten gelacht. Es war ein ſinnloſes Treiben gewe⸗ ſen. Ihn hatte die Angſt gefreſſen. Und die Menſchen waren vorübergewandert, gelaſſen und eitel, einfach und ſtolz, groß und klein. Breite Hüten hatten über roſigen, dicken Geſich⸗ tern geſchwankt, bunte Kleider aus Samt und Seide, mit Bändern und Spitzen um ſchwan⸗ lende Leiber gegaukelt. Der Abend war gekom⸗ men, wie alle Abende im werdenden Jahr, ſanft, ſchmeichelnd, mit glänzendem Himmel und bunten Lichtern in den hellen Straßen. Er war dahin und dorthin gegangen, ohne Ziel, nur getrieben und doch gnadenlos verworfen von der eigenen Bruſt. Brach eine Welt zuſam⸗ men? Kam eine andere? Mußte man ſie hal⸗ ten? Die Nacht war gekommen. Alle Nächte wa⸗ ren verbunden durch die gleiche Trauer und die gleiche Dunkelheit. Ein trübes Licht hatte über hölzernen Tiſchen geſchwankt, der Schnaps in der Kehle gebrannt, in die Augen hatten ſich Rauch und Dunſt eingefreſſen, ſo als würde eine Wolke vom regenſchwangeren Himmel auf die kalte Erde niederſtürzen. Ein Klavier hatte ſchrille Schreie in ſeine müden Ohren gehäm⸗ mert. Ach, nur trinken, ehe die Lampe nieder⸗ brannte und der Klang des hämmernden Kla⸗ viers erloſch, über das ſich ein pußliges Männ⸗ lein mit langen, ſtechenden Fingern beugte. War man nun auf einmal dort feſtgehalten, wohin man ſich hatte treiben laſſen? Maria, ja Maria, kleines Bauernmädchen mit den großen, liebenden Dein Mund, was gab und nahm er mir an raft und Vertrauen? Lockend war deine Stimme, zärtlich im Klang der weichen Laute aus deinem Dorf. Und kam ein Lächeln, ganz verſunken, aus deinem Geſicht und bebte nicht ein edles, zitterndes Feuer in deiner Bruſt? Hielt meine Fauſt deine kleine Bruſt, jung und rein, nicht mit wärmender Freude? Träume kamen auf ſchwebenden Wol⸗ ken und deine ſchlanken Hüften fügten ſich ſchmeichelnd meinem feſten Arm. Stefan blickte wie gepeinigt um ſich. Alles war leer und ohne Menſchen, und nur der Morgen atmete gelaſſen. Die Sonne ſtieg höher in das glühende Blau, und die Häuſer brann⸗ ten weiß. Atmeten nicht auch ſie? Stießen nicht Träume, Seufzer, qualvolle Rufe aus Schlaf und Angſt zahlloſer Menſchenherzen aus den blinden Fenſtern? Häuſer, Menſchen, ein Meer, unausgeſchöpft, endlos, und darüber der Him⸗ mel, der atmende, ſelige Morgen. Stefan lief weiter und ſchwankte in ſeiner Seele zwiſchen gehetzter Angſt und dem Glück der Erwartung. Eine Glocke ſchlug von ferne die Zeit. Nun gingen auf der anderen Seite der Straße die erſten Menſchen. Ein Pfiff von einem Zug kam herüber. Maria ſtand ſchon beim Eingang des Bahnhofs. Von weitem ſah er ihr rotes Kopftuch mit den gelben Blumen, ſein erſtes Geſchenk. Maria winkte ihm, als ſie ihn kommen ſah. Sie lief ihm ein paar Schritte entgegen. Sein Geſicht erſchreckte ſie. Sie ſelbſt war noch heiß vom ſchnellen Laufen. Sie hatte ein wenig verſchlafen. Es war ſo viel zu tun geweſen am Tage vorher, ehe Familie Leicht glücklich alles für die Reiſe fertig hatte. Man mußte ihn tröſten. Er hatte wohl ſeine Sorgen und wer ſollte ſie ihm vertreiben? Sie gab ihm die Hand, und als er zögernd in ihre for⸗ ſchenden Augen ſah, bot ſie ihm ſchnell und mit zärtlichem Lächeln den Mund. Er küßte ſie. Aber er berührte kaum ihre Lippen. Im Zug ſaßen ſie eine Weile ſchweigend ein⸗ ander gegenüber. Die Bahn war überfüllt. Es gab keine Zeit für ein vertrautes Ausruhen in des andern Blick. Es ſummte und klang durch⸗ einander von vielerlei Geſprächen. Die Stadt war ſchnell verſchwunden. Die Landſchaft ſchwebte hügelig heiter und anſchwellend im Glanz der Morgenſonne heran. Dann kam der Strom, Sie neigten ſich aus dem Fenſter. Zu ihren Füßen floß er vorüber. Samten, grün und träge zog er heimwärts zur Stadt und wei⸗ ter zum Meer. Die Blüten und Blätter der Uferbäume ſpiegelten ſich tanzend in der Flut. Iſt es nicht ein ſchöner Tag? fragte Maria und hielt ihr flatterndes Kopftuch im Nacken feſt. Er neigte ſein Geſicht wortlos zur Seite. Warum biſt du ſo traurig? forſchte ſie, als ſie fein Geſicht ſo nahe und ſchwer vor ſich ſah. notwendigerweiſe ieeeee erkeekree lenn hen,iaemhez Kibnssene:mnht rnekrn lisaman deutſchen Verſuche um die Erringung der Nah⸗ rungsfreiheit mitleidig als„Agrarroman⸗ tik“ belächelt, als eine rückſtändige Angelegen⸗ heit, mit der ſich nur Narren beſchäftigen könn⸗ Und heute? Heute zappelt das ſtolze Albion in den Netzen, in denen es uns fangen wollte! Wie gerne möchte man nun die Früchte ſeiner herrlichen Weltwirtſchaft genießen— wenn man nur könnte! Heute ſtehen nicht nur die deut⸗ ſchen Truppen vor den Toren Londons, ſon⸗ dern auch der Hunger wird Einzug halten in den Reihen eines von ſeinen geldhungrigen Machthabern ſchmählich getäuſchten Volkes. „Wenn ein Volk“, ſo hat Reichsernährungs⸗ miniſter Darré einmal geſagt,„überhaupt Wert darauf legt, ſeine Untbhängigkeit zu bewahren, dann nur, wenn es in jedem Fall ſeine Er⸗ nährung ſichert.“— An dieſem Gedanken haben wir Jahr um Jahr gearbeitet, Anſpruchsloſig⸗ keit, Treue, Fleiß und Intelligenz des deut⸗ ſchen Bauern haben die engliſche Blockadefront geſtürmt, Schulter an Schulter mit unſeren ſi egreichen Truppen, die heute in Nordfrankreich die eiſerne Hand an Englands Lebensnerv legen! Senkung der Bierpreile In einer im Deutſchen Reichsanzeiger erſchienenen Anordnung hat der Reichskommiſſar für die Bier⸗ preisbildung beſtimmt, daß die Preiſe für Lagerbier, Spezialbier mit einem Stammwürzegehalt von 6 Proz. von den Brauereien gegenüber dem gefor⸗ en derten Preis um 4 RM. je Hettoliter zu ſen ſind. Dieſe Preisherabſetzung muß an den Biergroßver⸗ teiler, Kleinverteiler und an die Gaſtſtätten in v ol.⸗ ler Höhe weitergegeben werden, Dieſe Preisrégelung bezweckt, jede durch die Veränderung des Stammwürzegehalats bedingte Erſparnis bei den Brauereien in voller Höhe dem Verbraucher zugute kommen zu laſſen. Beſchlagnahme von Baueiſen um die bei der Bauwirtſchaft vorrätigen Eiſen⸗ mengen zu erfaſſen, die im Kriege nicht mehr den e urſpeünglichen Verwendungszwecken zugeführt werden können oder dürfen, ordnet der Generalbevollmäch⸗ tigte für die Eiſen⸗ und Stahlbewirtſchaftung durch eine Anordnung Nr. 2 im Deutſchen Reichsanzeiger Nr. 118 eine allgemeine Beſchlagnahme eines Teiles der auf den Bauſtellen und auf den Lagern der Bauwirtſchaft lagernden Eiſenmengen an. Dor Beſchlagnahme unterliegen die Eiſen eſtände mit Ausnahme der Baugeräte. Ferner ſind von der Be⸗ ſchlagnahme ausgenommen der Eiſen⸗ als kriegswichtig anerkannte oder ſchriftlich im ege der Ausnahme freigegebene Bauvorhaben, zuzüglich 5 Prozent dieſer Menge. So⸗ fern dieſe——* 10 Tonnen nicht erreicht, dürfen die Bauunternehmungen einen Höchſtlagerbe⸗ ftand von 10 Tonnen halten. Ferner beſteht eine Ausnahme für alle Bauſtellen inſofern, als lagerndes Baueiſen bis zu insgeſamt einer Tonne für die einzelne Bauſtelle frei bleibt. Die beſchlagnahmten Beſtände der Reichsſtelle für Eiſen und Stahl, Berlin Sw. 68, Neue Grünſtraße 18. bis zum 8. 1940 zu melden. In beſonders be⸗ gründeten ohun ſind weitere Ausnahmen zu⸗ ſchlägen Die Me chlägen das Kennwort„Baueiſen“ tragen. Für die Meldungen ſind beſondere Meldeblätter nicht vorge⸗ ſehen, die Angabe des Lagerortes muß jedoch ſehr genau erfolgen, Die Verfügungsberechtigten ſind mit voller Poſtanſchrift anzuführen. JG. Farbeninduſtrie AG. Frankfurt a. M. Die Verwaltung der IG. Farbeninduſtrie AG. Frankfurt am Main, beſchloß, der auf den 21. Juni 1940 nach Frankfurt a. M. einzuberufenden i aus einem Reingewinn von 56 071000 Reichsmar (55 180 000) eine Dividende von wieder 8 v. H. auf das Stammaktienkapital von 691 Millionen RM. vorzuſchlagen und Abſchreibungen auf Anlagewerte in 171 238 045(137718 466) RM. vorzu⸗ Brauereigeſellſchaft vorm. Meyer& Söhne, Riegel (Baden). Der Rohüberſchuß 3 dem am 30. Sep⸗ 1 tember 1939 beendeten Geſchäftsjahr auf 2,81(4,87 Mill. RM., außerordentliche Erträge erbrachten 29009 (34600) RM. Nach Abzug der Unkoſten einſchließlich 352 000(217000) RM. Anlageabſchreibungen ergibt ſich ein Reingewinn von 117 743(79 970) RM. woraus auf 1,40. Mill. RM. Kapital eine von 5 auf 7 Prozent erhöhte Dividende, davon 1 Prozent als Bonus, verteilt wird. ————— Er mühte ſich um ein Lächeln. Mußte man nicht die Stunde feſthalten und Kraft gewinnen für das Ganze in jeglichem Tun? Ich habe manche Sorge, ſagte er leichthin. Willſt du ſie mir nicht ſagen? Hier, heute, an dieſem Sonntag? wunderte er ſich und runzelte die Stirn. Er ſoll uns doch allein gehören, fügte er hinzu. weiß, widerſprach Maria. Er ſah ſie nachdenklich an. Der Zug hielt. Wir ſind ſchon da, ſagte Maria. Er blickte hinaus auf das Bahnhofgebäude. Ja, hierher wollten ſie wohl. Efeu rankte ſich an den Mauern empor um ein kleines weißes Schild. Sie zwängten ſich durch die Menſchen. Einige ſtiegen mit ihnen aus. Draußen fragten ſie den Beamten im blauen Rock mit der roten Mütze nach dem Weg. Sie wollten in die nahen Berge, zu einem Schloß. Hinter den Weinber⸗ gen, die vom Strom hinauf ſich über alle Hänge breiteten, lugte eine Turmſpitze ſchon fürwitzig hervor. Bald waren ſie wieder allein. Eine ſteinige Straße führte ſchmal und ſteil durch ein lichtes Buchenwäldchen. Maria faßte nach ſeiner Hand. Er hielt ſie mit einem lächelnden Nicken feſt. So ſtiegen ſie zuſammen weiter. Zwiſchen Weinbergen ſäumten Mauern, aus plumpem Vielleicht trägt es ſich beſſer, wenn ich es Stein gefügt, den Weg. Nun brannte ſchon die Sonne und golden funkelten die Reben herüber. Die Erde war noch feucht und dampfte unter den frühen Strahlen. Ja, ja! rief Stefan plötzlich und reckte ſich tief atmend, wir wollen heute einmal glücklich ſein. Maria nickte. Dann blieb ſie betroffen ſtehen. Heute? fragte ſie, weil er das Wort ſo ſon⸗ derbar betont hatte. Ja, heute, wiederholte er hartnäckig und ging weiter, ohne ſich nach ihr umzuſehen. Sie lief verwirrt hinter ihm her. Du biſt ſo ſeltſam, klagte ſie, ſag' mir doch, was dich quäli. 1 375 Er ſchwieg und ging weiter, ſchon wieder mit verdunkeltem Geſicht. (Fortſetzung folgt) * ungen müſſen auf den Briefum⸗ „Hake — ͤ.—— Peron Winzer, Die in niedergege nen zur e usbrüche 7 ragbaren Woche voꝛ werden. 2 reben geſpi Heuwi nur in gar dem an' u beſteht t. Für Damenſe derei per eine Hil für b6.0 Tage geſ. Ai unt, 301179) den Verlag d Mädcher oder Frau f. oder einige in der Woche 3 „Zu erf Ruf 421 31. Blum.⸗Bind geſ. Blumenl Flora, P 7, 1 Tagesmädch oder Stunden J. die Vormitt den zu ält. paar geſ. W panldamm 5, von jg. Ehep 3 5 7775B im Verl 1 Zimmer Ehepaar geſ. Et auch Vorort. 9 gebote unt. 778 n d. Verl. d. Zimmer u. Kü ſucht ruh., beruf Ehepaar. Ang nter Nr. 782 n den Verlag. 1 Zimmer u. Küche zu mi geſucht. Zuſchr nter Nr. 776 an den Verlag. Aelter. 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Sep. 31(1,879 ſchließlich en ergibt 0) RM., on. 5 auf zent als zte man winnen thin. derte er ns doch ich es ielt. zebäude. e ſich an weißes enſchen. fragten er roten e nahen Zeinber⸗ e Hänge ürwitzig ſteinige i lichtes r Hand. ken feſt. wiſchen lumpem hon die herüber. e unter ſich tief ich ſein. ſtehen. ſo ſon⸗ nd ging ir doch, der mit folgt) „hakenkreuzbanner“ Blick übers Cand Samstag, 1. Juni 1940 Reronoſpora⸗Vekaͤmpfung jetzt ein Winzer, geht den Rebſchüdlingen zu Leibe! Die in der Zeit vom 23. bis 28. Mai 1940 niedergegangenen Regen dürften im allgemei⸗ nen zur Erſtanſtecung durch den Perono⸗ geführt haben. Mit Peronoſpora⸗ usbrüchen iſt daher in der— Woche zu rechnen. Die erſte Peronofpora— ekämpfung in Kagbaren Weinbergen muͤß deshalb in der Woche vom 2. bis 8. Juni 1940 dur geführt werden. Bis 8. Juni ſollten ſämtliche Ertrags⸗ reben geſpritzt ſein. Heüwurmmottenflug wurde bisher nur in Fii Umfange beobachtet. Bei dem an un für ſich geringen Geſcheineanfatz beſteht tr hdem die Gefahr, daß die vorhande“ cheine ein Opfer des Heuwurmes wer⸗ den. Es iſt daher ratſam, mit der Peronoſpora⸗ Ir fe des Heuwurmes zu lt ſich allgemein die An⸗ wendung von 1prozentigen Brühen, hergeſtellt aus Kupferarſen⸗Fertigpräparaten des Handels (Ascurit, Noſpraſen Reutral, Spieß Neutral An Stelle dieſer Brühen kann ſelbſt⸗ verſtändlich auch eine 1prozentige Kupferkalk⸗ brühe aus einem neutralen Kupferſpritzmittel des Handels mit dem Zuſatz von Niroſan, dem giftfreien Wurmbekämpfungsmittel, wendung gelangen. Bekämpfung auch eine verbinden. Es empfie u. a.) Sollten ſich zur An⸗ bereits Heu⸗ würmer vorfinden, ſo wäre an Stelle von Ar⸗ ſen oder Niroſan ein Nikotin⸗, Pyrethrum⸗ oder Parethrum⸗Derrismittel zu empfehlen. Bei der von Arſen⸗ und Nikotin⸗Mitteln, ifte ſind, iſtgrößte Vorſicht Verwendun die ſtarke am Platze. Wo eine Oidium ⸗Bekäm durchgeführt werden konnte, wäre ſie im An⸗ ſchluß an das jetzige Spritzen durch Stäuben mit feingemahlenem Schwefel unbedingt durch⸗ zuführen, wenn man nicht vorzieht, der kupfer⸗ haltigen Brühe flüſſigen Schwefel zuzuſetzen. pfung noch nicht Da im Gebiet der Bergſtraße bereits Erſtausbrüche von Peronoſpora feſtgeſtellt wur⸗ den, iſt das erſte Spritzen in dieſem Gebiet umgehend, ſpäteſtens am 3. Juni 1940 durch⸗ zuführen. Taubenhaltung melbeyflichtig Der Reichsinnenminiſter hat eine weitere Er⸗ gänzungsverordnung zum Brieftaubengeſetz er⸗ laſſen. Danach bedarf jetzt das Halten von Tau⸗ ben aller Art der vorherigen Anmeldung bei der Ortspolizeibehörde. Vorhandene Tauben⸗ haltungen müſſen innerhalb von zwei Wochen nach Inkrafttrete werden Auf Halter vo ordnung keine A n der Verordnung angemeldet n Brieftauben findet die Ver⸗ nwendung, ſoweit ſie nach den geſetzlichen Beſtimmungen zur Taubenhaltung berechtigt ſind. Raſſenutz⸗ und Nach der Verordnung gelten Ausſtellungstauben nicht als Brieftauben. Tümmlertauben gelten als Brief⸗ tauben nut, ſofern ſie zur Nachrichtenübermitt⸗ lung geeignet ſi und Ausſtellung nd. Sonſt ſind ſie Raſſenutz⸗ stauben. Auch die Halter von Raſſenutz⸗ und Ausſtellungstauben werden jetzt organiſiert, ſie müſſen der Reichsfachgruppe Ausſtellungsgeflügelzüchter angehören. Das Halten von Tauben aller Art innerhalb eines Geländeſtreifens von Breite längs d ſechs Kilometer er Reichsgrenze iſt verboten. eh. siner W* 5 2 2 freundl. möbl., ſof. Für Damenſchnei⸗Aninom. Reinhardt, derei Gut mübl. Zim. Angartenſtrahe 27 eine Hilfe m. Schreibtiſch anf Möbl. Zimmer für hahbe o. volleſfol. Herrn ſof. 10 zu Tage geſ. Adreſſeſverm. Rupprecht⸗p 2. 15 Sen unt. 30117VR anfſtraße 8r i den Verlag d. Bl. Ruf 222 14. Möbl. Zimmer Müdchen Gut möbl. Jim. an verufst. Herrn Frau f. tägl. fließ. Waſſ., Bad, zu verm. Adreſſe oder einige Tage iin der Woche für einige Stund. ge⸗ ſucht. 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Fritz Wiegand Viernheim, Spitalstraße 2 Fernruf 132 e hen —————— 2 zum Lehr⸗ 415¹ Das Heutsche Schöert Schreibt deschichtel in neuen Uochenschau-Bericht: Länge wiedder über 1000 m vVvom Heldenkampf in Narvik Narvik!- Englands Ziel: Die Erzbahn- Alle Bahnanlagen werden von unseren Truppen zerstört- Heldenkampf unserer Soldaten im ewigen schnee- Der Engländer greift an und wird zurückgeworfen- verstärkung aus der Luft- Gebirgs- V— 87e¹ 830 Zarah-Leander- Woche!l Sonnted lenter 12 1 Zu neuen UDiern mit WIIV BIRGEI carela Möhn- Hlide v. Stolz ⸗ Vietor Staal III GOGSTSTRASsSE Tet: 23212. zeigt/ in oncer-Veranstaltunsen den allerneuesten und ausführlichen Uia-wochenschau-Krlessbericht Miiieeiiiiieenen Heute Samstag, Hontàag, Dienstàg u. Niitwoch nachmittags 2 Unr und morgen Sonntag vorm..30 und 11 Unr Lin Leuce Sänen zamaar deahaue vom Heldenkumpf in Narvik: UEA LENV MIARENBACHN HKans SoHNMKER LI0 Wadernes Thea AMur noch h 4 Pau in dem spä ber Kerzens! jäger springen mit Fallschirmen ab bie gewaltlge Vernichtungsschlecht im Westen Stukas starten- Angriff auf die feindlichen Flughäfen- Roll- felder werden zu„Kraterfeldern“- Systematische Zerstörung In der Woche: lie gewaltige Vernichtungs⸗ Schlacrt im Westen heiratet, nur pVater zu gel ergreitenden) tesselnd geg. Narvik Englands Ziel die Erzbahn Alle Bahnanlagen werden von unseren Truppen zerstört- Heldenkampf unserer Soldaten im ewigen Schnee Der Engländer greift an und wird zurück- geworfen- verstärkung aus der Luft- Gebirgsjäger springen von Hallen und Flugzeugen Bomben auf die feindlichen 5 Aufmarschstraßen- Ein einziges Werk der Vernichtung Ta 1. 4 30 1 tat. 3 25 50.2J mit Falischirm àb.** Antwerpen Die gewaltige vVer.. chtungsschlacht wir ꝛeigen jewells die Woch ZBeg. Wo. 6, 8. Elug über die Stadt- Bombenhagel auf die Forts- Krieger- denkmal tarnt einen Bunker- volltreffer auf feindliche Pan- zer- In die sStadt hinein- Uebergang über die Schelde- Brennende Oeltanks- Das war Englands Hilfe Löwen Artillerie eröffnet den Angriff- Sturm der Infanterie im Schutze von Panzerkampfwagen- Panzerjäger stoppen einen] Gegenstoß feindlicher Tanks- Durch die brennenden Vororte- panzerspähwagen brechen vor- Zäher Kampf um jede Straßef Brössel In uest. Wornenschau Vormarsch auf Belgiens Hauptstadt- Nach geringem Wider- 5 ff 1i stand wird Brüssel in Besitz genommen- Flug über die un⸗ Lie Lewa'fige beschädigte Stadt—Einmarsch der deutschen Truppen- Zer-1 1. 6 3 störungswütige Briten Unsere Pioniere greifen ein 1 Verichtangs- Sturm gduf Panzerwerk 505 3 Lech! imluns! Massierter Einsatz von Artillerie und Stukas- Kampf um das chactimes'en 1290% m Frontberichte vom Heldenkampf un- seres Heeres im Westen: Stukas starten- Angriff auf die feindlichen Flughäfen- Koll- felder werden zu Kraterfelder- Systematische Zerstörung von Hallen und Flugzeugen- Bomben auf die feindlichen Aufmarsch- strahen- Ein einziges Werk der Vernichtung. Antwerpen: Flug über die Stadt- Bombenhagel auf Forts- Kriegerdenkmal tarnt einen Bunker- volltrefter auf feindliche Panzer- In die stadt hinein- Uebergang über die Schelde- Brennende Oeltanks Das war Englands Hilfe. Loewen: pie Artillerie eröflnet den Angriſt- Sturm der Intanterie im Schutze der panzer- Kampfwagen panzerjäger stoppen einen großen Stoß feindlicher Tanks- Durch die brennenden Vororte Panzerspäher brechen vor- Zäner Kampf um jede Straße. Brössel: vormarsch auf die belgische Hauptstadt- Nach geringem Wider- stand wird Brüssel in Besitz genommen Flug über die unbe- schädigte Stadt Einmarsch der deutschen Truppen- Zer- störungswütige Briten. Sturm cuf panzerw'erk 505: Massierter Einsatz von Artillerie und Stukas- Kampf um das Fu-fas Ein auserlesenes Terra-Lustspiel! Etwat für Feint chmecker Im Vorprogramm: Der allerneueste Uia- Wochenschaubericht! Anfangszeiten: Sa..00.30.00 f 10.30 50..20.45.00.30 Nilonht für Jugenuliche! Wir bitten um den Besuch der Nachmittags-Vorstellungen NEUTE Londer-Veranstaltung zum Preise v. 40 Pig. Kinder 20 Pfg., mii der Iin meler berichiezom Einneits! Kartenvotverk en achm..00 zu: æne Der Ed französische Werk 505 bei Montmedy- Im Granathagel desf deutschen Trommelfeuers- Stukas brausen vom Himmel- Wieder ist ein wichtiger Punkt der Maginot-Linie gefallen. Sedein vergeblicher Gegenstoß der Franzosen- Die französische Ar- tillerie schießt Sedan in Brand- Was von der vielumkämpf- ten Stadt übrigblieb. General Giraud gefangen Täglich wächst die Zahl der Gefangenen- General Giraud- bie Engländer sind in der Minderzanhl...- Ein buntes Völ- kergemisch- Unzivilisierte Horden gegen unsere tapferen französische Werk 505 bdei Montmèedy- Ein Granathagel des Feldgrauen deutschen Trommelfeuers- Wieder ist ein wichtiger Teil der Maubeuge Maginotlinie gefallen. abands in Gewaltmärschen der Kanalküste entgegen— Nachschub- Sedan: 10* 1 kolonnen ohne unde- Schworste Artillerie rollt heran- Deut⸗ Vorstellung Dis eins. sche Bomber über Maubeuge im Feuer der feindlichen Flak vergeblicher Gegenstoß der Franzosen- Die tranzösische Artille- een. meeeeee —Bomben regnen vom Himmel- Kampf in der Stadt- Ganze rie schießt sedan in Brand- Was von der vielumkämpften Stadt W Stadtteile von Maubeuge liegen in Trür er übrigblieb. 5 gen DOe as kompl. Tagesprogramm St. eer Genercl Girducd gefoangen: eutsche panzerkampfwagen vernichteten in überraschendem 5. 5 Wo,.10, 50 Angriff englische und französche Tankbrigaden- Im schnelten Täglich wächst die Zahl————5— 33 Fonnt vorstoß durch St. Ouentin- Eindruch in die rückwärtigen Engländer zind in der Min erzahl- Ein duntes Voltsgemis onntagvo verbindungen des öegners- Die Straße des Schrechens Unzivilisierie Horden gegen unsere tapteren Feldgrauen. Sondet Motorisierke Kolonnen des Feindes völlig vernichtet, ehe sie 5 die Rel die Front erreichten. Maubeuge: Einheits j in Gewaltmärschen der Kanalküste entgegen · Nachschubkolonnen Militär une Unsere Kriegsmorino greift eint ohnne Ende- Deutsche Bomber über Maubeuge- Im Feuer der achm..0 feindlichen Flak- Bomben regnen vom Himmel- Kampf in der stadt- Ganze Stadtteile Maubeuges liegen in Trümmer. St. Quentin: peutsche panzerkampfwagen vernichten in überraschendem An- griff englische und tranzösische Tankblockaden- Im schnellen vVorstoß durch St. Ouentin- Einbruch in die rückwärtigen Ver⸗ bindungen des Gegners- Die Straße des Schreckens. Unsere Kriegsmorine greiſt ein: Schnellboote an der Kanalküste- In tollkünnen Angriffen vor- wärts. die gesamte Front der deutschen Waffen im Kampf vereint! Schnellboote an der Kanalküste In tollkünnen Angriffen vorwärts- Die gesamte Front der deutschen Waffen im Kampf vereint! Um allen lrrtümern vorzubeugen, welsen wir darcuf hin, doß die Wochenschou im Tagesprogramm in allen Vorstellungen gezeigt wird. u. die alerneueste UFl· Wochenschau ODic Fraͤlin von Monte Chridto erwerꝛtet Siĩc um mit innen einen Ausflug in die welt des internationalen Hochstaplertums zu unternenmen National-Theater Mannhelm vollstä Im Vorprogramm der aktuelle Kulturfilm: „Fallschirmläger“ Samstag, den 1. Juni 1940 Vorſtellung Nr. 296, Miete c Nr. 23 1. Sondermiete c Nr. 12 Der Varbier von Vagdad Komiſche Oper in zwei Aufzügen von Peter Cornelius Bearbeitet von Felix Mottl Anfang 20 Uhr, Ende nach 22 Uhr gaſe- Tien plonken preise: Erwachsene 40 Pf., Klnder u. Militär 20 Pf. imnmre Erlebnisse gehören zum abenteuerlichsten u. Geheimnis- vollsten, was man je sah- mit Rudolf Forster Gustaf Gröndgens Methias Wiemenn Brigitte Helm lucie Englisch E Sonder· Spüt-- Fall- und Tug- Vorstellungen — fIlll — Halhstuch Die gewaltige uen does Hous def guten Kopellen- 52. 22 Eintritt 80 E ———— Sonntag 16 2m Juni W2 nochmittess und obenas 9. IHFO SCHNHITZ-LUET LL das moderne deutsche Orchestet, durch Rundfun und Sc all- Stä pletien bekonnt unter J. Theddy Smit's, Titelorchester der clengor-Schellplettensesellscheft Berlin. Jemchibagsschlacm A Fegz ien LAAchurech Luftschutzfäune mit Sltzplätzen im Hausel Ka NMannheim 1200 m Frontberichte vom zum Heldenkampf uns.Heeres F 2, 9 Fernsprecher 22024 42 IEE 4 hanes Untersuchg. lhir ueröhentlichen Anæeigen SDezidlisten— mikroskop. — 2 2 2———— 0e deren lnhꝭlt ꝑg egen die bestehenden 2 Evostag, 3. zuni, von bestimmungen verstoben, riEbxIcrs leient onzubringen! Cexmist 20 10-1 Und.5 Uur in 14 berdunkelungs-ſollos n LIIIA** in dec æulùsoigen Fassung aurene 7 5 f..•9 Jch de⸗ le. 22 125 br., 240 19..— nen, rüimalter, der Hospia. und nehmen ohne henechrichtisunę des Verkaufst 3 5—— MirZugvorrichtun g 50 ft. mehr.——5 1 Ria—5 15 I. Württ. Haarbehandlungs-Institut in bester Austöhrung KM.— tevrer. Jj 5 8 Stuttgart und Karlsruhe. Andere Größen schnellste Antertigondg! inn zu uns, baldſ Fananeimef Hied lisferung ab fobrik vunter Nochnahme nerden* Alb 0* 1 86 010 507 5 für wenig Geld Inre Goßmann, Storchendrogerie, H. l. 16. 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Erminio Spalla- Augusto Lanza Das kam denn da ins Hau⸗ Komödie in 3 Aufzügen(8 Bild.) von Lope de Vega Ruin Hellberg, Vietor Staal Paul Wegener in dem spannenden Uta-Film: 4 bder nerzenskonflikt einer jungen Mutter, die einen ungeliepten Mann heiratet, nur um ihrem Kinde einen Pater zu geben, zwingt zum tierf ergreitengen Miterlebe n dieses 3 kesselnd gegebenen Familienbildes Anzeigen werbenl 1 von Schuld und Sünne wWir zeigen in jedem programm POSTMEISTER K 1 H 5 jewells die neueste grohe 110 Siogtried Breuer- Hans Holt lnh. Genta Auwürter Wochenschau Margit Symo- Rutn Hellberg FERAUEN Ein spannendes Spiel von lockenden Abenteuern- Wundervolle Aufnah- men itallenischer Landschaft und das elegante Milieu mondäner Kut- orte bliden den Hintergrund einer packenden Handlung Soncler-Vorstellung ber neue 1200 Meter lange 3. Sonderhericht von dem Entscheidungs- LKampf an der Westtront Eintrittspreis: 30 Pfennig Karten von.50 bis.50 RM. Uniform. Wehr⸗ machtsangehörige halbe Preiſe.— Vorverkauf: MéEgR⸗Reiſebüro Mannheim, Plankenhof, Ruf 34321 Stadtochanlee „Darlacller llaß“ gestsufònt, Hietkeller Funzstube. Automot dle sehenswerte Gaststätte für jedermann HMANNHEIHI, p 6 en den planken Im Beiprogramm zeigen wir Dbie neueste Krlegs-Wochenschau 'n 0..00.05.10.10. Mo..40.00 Begi: Samstag.30.20.10, 8 4 fab ra-Lustspiel! ————— ——— mecker dez. Wo. 6,.20, 80..10, 5. 10,.30 3. Zenaefharien———— 9 0 6 2 3 5 75 omstog, 1. Juni mm: 1 I„.:.30,.40,.00, 80..50(mlt 1e Horen gie ousezecnnete j te Ul W. 13 n U nerhaltungskapelle knte Steckstot———— Werde M itg lied der VSV e emoiterten Zlegrorehen————— — bniane EAndaunis5— Aumwoesfl.Knegsscaonza-7 Einneitspreise: 30 Pfennig 5 lJuni. 10⁰⁰ Uhr vormittags 50 110.20 Kartenvotverkauk hat begonnen 1 in den E. 7 .00.30 nachm..00 unr unsere nollebie 4 inambra Lichtspielen — iuteneworstelluns: J U◻-E„JUL— dDer Edelweiſtkönig 7 Muaci ellungen Hfeiü Hoie neueste Kriegswochenschau 5 Ar. -EAENR f FEUDEMHEITA 1 Hauptstr. 83 Dis einschlieſil. HMontag decehr üher über seine Weltreise 1938/40— Thema: „Die Welt zwischen Mtlantik u. Pazifik“ mit Lichtbildern und Farbaufnahmen progrumm Wo,.10, 80..00, 6. 15,.30 unr Sonntagvormittag 10.30 Unr: A N N H ¹ 3 Sonder-Vorstellung Eintrittsprelse: RM.-„80 bis.— Vorverkauf: die Rekord-· Wochenschau KdF.Verkaufsstellen, Plankenhof, P 6, Waldhof- Einheitspreis 40 Pfennig straße 8, sowie im Zigarrenkiosk Schleicher am Militär unc Kinder 20 Pfennig Tattersall und in der völk. Buchhandlung so- wie an der Kasse der Alhambra- Lichtspiele Hachm..00 Uhr: ugendvorstellung 3 e———KÄv—ñZ————— W 4— Nationaltheater Mannheim Annannetzhande lb heute Vollständig neues programm! Corl Sundra sagt an! in der peuse ded nocn dem rnester ins Spielplan vom 2. Juni bis 10. Juni 1940 Juni 1940 Miete c Nr. 23 Sonntag, 2. Juni: Miete B 24 und Freitag, 7. Juni: Miete E 25 und c Nr. 12 Klein-Dolores Theater-Rukkee-Restuurant 2. Sondermiete B 12:„Simone 1. Sondermiete F 13 und fur die II Bagdad Spitze· Step-Elastik- Akt Voccanegra“, Oper von G. Verdi. Nech Kraft durch Freude: Kultur⸗ Optiker Berlot Goldener Liern Anf. 19.30 Uhr, Ende nach 22 Uhr. Zinze go⸗ 22—30:„Die pfiffige Magd“, Ko⸗ von numorvolle Zaubereien Montag, 3. Juni: Miete KM 24 und miſche Oper v. Julius Weismann. k1 15 Hannneim 1 15 felixr Mottl 2 Vollmers rmeeeeeeeheeeeneenee n 3 32 Anfg. 19.30 Uhr, Ende 21.45 Uhr. ſe nach 22 Uhr n 2 i: 2 2 d erſru Akrobaten Dös sute Famillen-Köffe e Hch. Lilienfein. Anfang 19.30 Uhr, Ende 21.45 Uhr. Dienstag, 4. Juni: Miete G 24 und NSc Kraft durch Freude: Kultur⸗ Cerl Sundre gemeinde Mannheim Platzgruppe der Blitzdichtet Madeleine?— 2 ale Bedichtnls⸗Aüttaboh Sfunti ön e Aot de— Silbermünzen Teron W Uhr, Ende gegen 22 Uhr. Freude: Kulturgemeinde Mann⸗ grilantschmuck Spitzenleistung moderner Equilibristik„Mittwoch, 5. Zuni: Miete 24 und heim, Platzgruppe: Jugendaruppe e Enteitz 80 una 100 ptz. im parkett- onene oetränke. 2. Sondermiete M 12 und für die Ned. un mme Drenpt ſeuttun, bis 600:„Annemarie gewinnt das Arnold : 1 i de Mannheim Platzgruppe 1 7 g bend.s Sonntag 16 Unr: FamillenVorstellung bei klein. Preisen——————*———* Freie“, Luſtſpiel von Heinrich Li⸗ Frz. Machf. am Paradeplatz ſticana“, Oper von Wietro Mascag⸗ menhen 14. 0 ee o 6, 6 Planken von Leoncavallo. Anfang 19. hr 5. 55 28.—— n. u, ferdinand weber 4 Modische Kleinigkeiten Donnerstag, 6. Juni: Miete D 23 Ende 22 Uhr. sel Alllische Konzerte e nde, 22 38 bens ena An wehdn e Berlin. 32 d 2. 6(A LIBAUn— 5 1324ʃ5, 20, 86:„Bengaliſche 3 Ständige Ausstellung von Gemäl⸗ 335 3 Michael Geſell und Ernſt Martin. fund Arnz Wei Anfang den, Anliquitàdten, Orientteppichen K ammerm usik M 2, 9 Kunststr. Anfang 19.30, Ende etwa 22 uhr. 19.30, Ende 22 Uhr. et,-M ausel zum Besten des Kriegshilfsw'erkes — des Roten eree 3 70U. 7*„ 1 2 92 E 22/ A R 14 Austüntende: mar-Kargi(utonpe) 0 20 C 2 tglicn nachmittags und abends 0——— 2—— Neiseartilcel— Einlcaulotasclien Fachgeschòft Zelgen———————— Dos: reus def guten Kkopellen nnman 1* stehenden ee op. 97-· dur 2 2²-plonlen 1 U/. H. MUTE N, un⸗ Klaviet quartett op. 25-· moll Tfahaaannnnanannnnunannnunnamanumanmnmunmanmaaaggaaageaaanaaangananamage 2 der Theaterkasse B 2, 9a und in den bekannten 5— chtigung des Verkaufsstellen.—— ——— EEBENSEL& Co. BANK IfI— Flannneim, 0 7, 17- Rui 23051/52 u. 23056— 0—— S ———„—⁰ 4 ⁰— —— iher Weinhaus Hütie au 3, 4 Ecledigung æaͤmiliclier Zanlegeochaßte ⸗ Annalime Uon Snargeldern 3 und F 7——— in Heurigen maun Simmunghon 8 Fffflmumammnannmnamamanmnamnananamnwnnnaaananaanaaaagaagaaacr 0 * 0 Resom Universal-Tauben-Dressuren 2. Sondermiete G 12 und für die NSc Kraft durch Freude: Kultur⸗ gemeinde Ludwigshafen Abt. 111 21, 87, 136—138:„Notre Dame“, Oper von Franz Schmidt. Anfang 19.30 Uhr, Ende 21.45 Uhr. ATTGOId Oline oOeφ]h̃ kein Erlolg Berioegung mit Kohle Bindeſtener 1940 Freigabe der Lieferungen an die Verbraucher⸗ gruppen 2 und 3(zentralbeheizte Häuſer ſowie landwirtſchaftliche und gewerbliche Betriebe, Wehrmacht, Behörden und Anſtalten) Durch Anordnung vom 16. Mai 1940— Rund⸗ ſchreiben Nr. 28/40— hat der Reichskohlenkommiſ⸗ ſar für die vorgenannten beiden Verbrauchergrup⸗ pen eine Teillieferung von 30 Prozent des ange⸗ meldeten Jahresbedarfs freigegeben. Bei Klein⸗ verbrauchern dieſer beiden ruppen darf die Be⸗ vorratung bis zu 50 Prozent des angemeldeten Jahresbedarfs betragen. In keinem Fall darf je⸗ doch bei Kleinverbrauchern dieſer beiden Gruppen die Lieferung 120 Zentner überſteigen. Die Grenze zwiſchen Klein⸗ und Großverbrau⸗ chern liegt bei 400 Zentner. Wer alſo 400 Zentner oder mehr beantragt hat, darf mit 30 Prozent der Menge beliefert werden. Beſtellungen unter 400 Zentner dürfen mit 50 Prozent der be⸗ beſtellten ſtellten Menge beliefert mehr wie 120 Zentner. werden, jedoch mit nicht Dieſe Freigabeanordnung iſt ab heute für alle Händler und Verbraucher verbindlich. Hlüdl. Dirkſchaftsamt-Kohlenſtelle Anordnung zur Abwehr des Kar⸗ toffelküfers im Stadtkreis Mannh. Auf Grund des§ 2 der 7. Vo zur Abwehr des Kartoffelkäfers vom 4. Mai 1939(RGBe. 1 S. 882) ſind mit ſofortiger Wirkung für jeden ———. Kartoffelläferſuchtage ange⸗ ordnet. Die Suchtage beginnen am Mon⸗ tag, dem 3. Juni 1940. und enden mit Abſchluß der Kartoßlernte. Treffpunkt iſt jeweils 14 Uhr vor dem Gemeindeſekretariat des betreffd. Vororts. Eine Verlegung der Such⸗ tage erfolgt nur bei ſchlechter Witte⸗ rung; der neu feſtgeletzte Suchtag wird jeweils durch Anſchlag am Aus⸗ hang der Gemeindeſekretariate be⸗ kanntgegeben. Zur Teilnahme an den Suchtagen ſind ſämtliche Nutzungsberechtigten ſolcher Grundſtücke verpflichtet, die mit Kartoffeln, Tomaten, Eierfrüch⸗ ten oder anderen Nachtſchattengewäch⸗ ſen(auch Nachtſchattenunkräuter) be⸗ ſtellt oder bewachſen ſind. Im Ver⸗ hinderungsfalle am Suchtage iſt je⸗ der Nutzungsberechtigte verpflichtet, eine Erſatzperſon zu ſtellen(Mindeſt⸗ alter 13 Jahre). Außerdem können nach Ziffer 2 der 8. Verordnung zur Abwehr des Kartoffelkäfers vom 21. Mai 1940 auch andere Gemeindeangehörige zum Suchdienſt herangezogen werden. Das Abſuchen der Kartoffelfelder erfolgt kolonnenweiſe. Die Auſſtel⸗ lung und Einteilung der Kolonnen ſowie die richtige Durchführung der Maßnahmen iſt Aufgabe des örtlich züſtändigen Obmannes(Vertrauens⸗ unterſtützt vom Mann), Er wird 0 Hrisbauernführer und dem zuſtän⸗ digen Feldhutperſonal; letzteres iſt angewieſen. die erforderlichen A weſenheitsliſten zu führen und im Einvernehmen mit dem Obmann eine Gruppeneinteilung für die Dauer der Maßnahme ſchriftlich nie⸗ derzulegen. Die Obmänner haben dafür Sorge zu tragen, daß die eingeteilten Gruppenführer das Abſuchen ſorg⸗ fältig und durchführen. Sämtliche Funde von Eigelegen, An⸗ Larven, Puppen und Käfern ſind ſo⸗ fort in Spiritus abzutöten. Der Fund iſt mit genauen Angaben: Lage des Grundſtücks, Gewann, La⸗ Zerbuchnummer, genaue Anſchrift des Nutzungsberechtigten. Art und Zahl der feſtgeſtellten Schädlinge ſo⸗ wie die Zahl der befallenen Pflanzen (Kartoffel⸗, Tomatenſtöcke uſw.) um⸗ gehend der Städt. Landwirtſchafts⸗ abteilung(Rathaus N1, Zimmer 53) zu melden. Die Funde ſelbſt ſind gleichzeitig durch das Felbhutperſonal bei der gleichen Stelle abzuliefern. In Kleingärten und Siedlungen ſucht der Anbauer unter Mithilfe ſeiner Angehörigen. Für jedes Klein⸗ gartengebiet bzw. jede Siedlung wird ein Vertrauensmann ernannt und mit der Ueberwächung des Such⸗ dienſtes betraut. Im beſonderen wird auf die An⸗ zeigepflicht hingewieſen, welcher je⸗ der Volksgenoſſe nachzukommen hat, der verdächtige Erſcheinungen be⸗ obachtet, die auf das Auftreten des Kartoffelkäfers oder ſeiner Entwick⸗ lungsſtadien ſchließen laſſen. Wer dieſen Anordnungen zuwider⸗ handelt, wird nach 8 13 des Geſetzes zum Schutze der landwirtſchaftlichen Nulturpflanzen bei vorſätzlicher Be⸗ gehung mit Gefängnis bis zu zwei Jahren und mit Geldſtrafe oder mit einer dieſer Strafen, bei fahrläſſiger Begehung mit Geldſtrafſe bis zu 150.— RM und mit Haft oder mit einer dieſer Strafen beſtraft. Mannheim, den 30. Mai 1940. Der Oberbürgermeiſter. Viernheim Die Auszahlung der Klein⸗ und Sozialrentnerbezüge für Juni 1940 erfolgt diesmal am Samstag, den 1. Juni 1940, von—10 Uhr. Dieſer Termin iſt unbedingt einzuhalten. Viernheim, den 31. Mai 1940 Gemeinde Viernheim Der Kaſſenverwalter lder Zeit vom 1 Die ſteuerpflichtigen Hunde ſind in bis 15. Juni 1940 bei der Stadtkaſſe Mannheim, Rat⸗ haus N1(Erdgeſchoß) mündlich oder ſchriftlich anzumelden. Ueber drei Monate alte Hunde, die nach dem 15. Juni 1940 bis zum 31. Mai 1941 in Beſitz genommen oder in die Gemeinde eingebracht werden, ſind innerhalb 4 Wochen nach der Beſitzerlangung oder inbrin⸗ gung, Hunde, die erſt nach Ablauf der allgemeinen Anmelbdefriſt das Al⸗ ter von 3 Monaten erreichen, inner⸗ halb 4 Wochen nach dieſem Zeitpunkt unter gleichzeitiger Zahlung der Steuer bei der Stadtkaſſe anzumelden. Eine Anmeldung iſt nicht erfordek⸗ lich, wenn der Beſitz des Hundes in der erſten Hälfte des Monats Juni oder vor Ablauf der vierwöchigen Friſt nach der Beſitzerlangung oder Einbringung wieder aufgegeben wor⸗ den iſt. Dasſelbe gilt für Hunde, de⸗ lren Beſitz innerhalb 4 Wochen, nach⸗ dem ſie das Alter von 3 Monaten erreicht haben, Für jeden über 3 aufgegeben wird. Monate alten 40 Hund hat der in Mannheim wohn⸗ hafte oder ſeit mindeſtens 3 Monaten liich hier aufhaltende Beſitzer für das vom 1. Juni 1940 bis 31. Mai 1941 laufende Steuerjahr eine Hundeſteuer zu entrichten. Die Steuer iſt bei An⸗ meldung des Hundes in einem Be⸗ trag zu zahlen. Nur leiſtungsſchwa⸗ chen Steuerpflichtigen iſt es aus⸗ nabmsweiſe geſtattet, die Hundeſtener in 3 Teilbeträgen zu entrichten. Wer einen Forderungszettel erhalten hat, legt ihn bei der Zahlung vor. Für die Vororte ſind die Gemeindeſekretariate Anmelde⸗ und Zahlſtellen. Die Steuer beträgt für einen Hund — RM, für zwei Hunde 144.— RM, für drei Hunde 276.— RM, für jeden weiteren Hund 132.— RM mehr. Die Hundeſteuermarke koſtet 20 Pf.; ſie iſt bei der Kaſſenſtelle, an die die erſte Zahlung geleiſtet wird. abzu⸗ holen. Wird Zahlung durch Ueber⸗ weiſung oder Abbuchung geleiſtet, ſo iſt die Steurmarke bei der Stadt⸗ kaſſe abzuholen. Hunde, die ohne gül⸗ tige Steuermarke umherlaufen, kön⸗ nen eingefangen und in das Tier⸗ aſyl gebracht werden, woſelbſt ſie nach Ablauf von 3 Tagen getötet werden oder in das Eigentum des Tieraſyls übergehen, wenn ſie nicht vorher ge⸗ gen Erſatz der durch das Einfangen und die Verpflegung entſtandenen Koſten wieder abgeholt werden. Die Steuermarke darf in keinem Falle einer anderen Perſon überlaſſen werden. Die Erſatzmarke koſtet 50 Pf. Wenn ein Hund von auswärts in die Gemeinde eingebracht worden iſt, wird die für das betreffende Steuer⸗ jahr von demſelben Beſitzer nachweis⸗ lich in einer anderen Gemeinde des Reichsgebietes bezahlte Hundeſteuer auf die für Mannheim feſtgeſetzte Steuer angerechnet. Hat der Beſitzer in keiner badiſchen Gemeinde einen Aufenthalt von min⸗ deſtens 3 Monaten, ſo iſt nur die Hälfte der Hundeſteuer zu entrichten. Die Steur wird nur zur Hälfte erhoben: a) für je einen Hund, der vorwiegend zur Bewachung eines abgelegenen Hofgutes oder eines ähnlich abge⸗ legenen Wohngebäudes gehalten wird, das im Umkreis von 100 m kein anderes bewohntes Gebäude zur Nachbarſchaft hat; 5 bh) für einen oder mehrere Schäſfer⸗ hunde, die während des größten Teiles des Jahres zur Bewachung von Herden gehalten werden. Steuerfrei ſind: a) Hunde, die bei öffentlichen Behör⸗ den oder an öffentlichen Anſtalten unmittelbar zu öffentlichen Zwek⸗ ken gehalten werden; b) Hunde, die von Beamten des Staa⸗ — 2 hymt bey vorgeſetzten Be⸗ höͤrde zu dienſtlichen halten werden; e) Hünde, die von Blinden als Füh⸗ rerhunde gehalten werden. Die Steuerermäßigung für Zucht⸗ hunde und für Schutz⸗ gder Führer⸗ hunde für Taube oder Dchwerhörige⸗ iſt in der Verordnung zum Vollzug des Hunesgedenß“legere vom 29. Juni 1932˙ befonders geregelt. Nähere Auskunft erteilt das Städt. Steuer⸗ amt. Die Befreiung wird nux auf An⸗ trag gewährt; eine Hundeſteuermarke muß auch in dieſen Fällen erworben werden. Die Hinterziehung der Hundeſtener wird mit einer Geldſtrafe bis zum zwanzigfachen Betrage der kinter⸗ zogenen Stieuer beſtraft. Neben der Geldſtraſe iſt die Steuer nachträglich u entrichten. Hunde, für welche die tener nicht rechtzeitig bezahlt wird, können von der Steuerbehörde ein⸗ gezogen werden. Geſuche um Steuerermäßigung od. Stenerbefreinung ſind innerhalb der vorſtehend genannten Friſten beim Städt. Steueramt einzureichen. Kaſſenſtunden: Montags bis frei⸗ tags von—12.30 Uhr und von 14.30—16 Uhr; ſamstaas von—12 Uhr; in den Vororten' nach den in den Rathäuſern ausgehängten An⸗ ſchlägen. Mannheim, den 31. Mai 1940. Stadtkaſſe. Ladenburg Bekanntmachung über die Vornahme einer Züh⸗ lung der Schweine, Schafe, Kalbinnen und Milchtühe ani 3. Juni 1940 Auf Anordnung des Herrn Reichs⸗ miniſters für Ernährung und Land⸗ wirtſchaft findet am 3. Juni 1940 im Deutſchen Reich eine Zählung der Schweine, Schafe und der 2 Jahre alten und älteren Kalbinnen und Milchkühe ſtatt. Die Erhebung dient nur ſtatiſtiſchen und volkswirtſchaft⸗ lichen Zwecken. Um einen reibungsloſen Ablauf der Zählung zu ermöglichen, iſt dafür zu tragen„daß am Tage der Zählung(3. Juni 1940) in jeder Vieh beſitzenden Haushaltung eine Perſon anweſend iſt, die dem Zähler die nh Auskünfte erteilen kann. Fall eine Vieh beſitzende S a am Tage der Zählung nicht aufgeſucht ſein ſollte, iſt der Haushaltungsvorſtand verpflichtet, entweder perſönlich oder durch einen von ihm Beauftragten ſogleich am nächſten Wochentage(4. Juni 1940) die Angaben zur Zählung bei der Gemeindebehörde zu machen. Ladenburg, 30. Mai 1940. Der Bürgermeiſter. L Abholung der Bezugſcheine Am Samstag, den 1. Juni 1940, wird von 11—½ 12 Uhr nochmals Ge⸗ legenheit gegeben, die reſtlichen Be⸗ zugſcheine für Spinnſtoffe abzuholen. Am Montag, den 3. Juni 1940, wer⸗ den von morgens—½ 12 Uhr An⸗ träge auf Arbeitskleidung entgegen⸗ genommen. Die Bearbeitung der zahlreich ein⸗ gegangenen Schuhanträge erfordert längere Zeit. Weitere Anträge können bis auf weiteres nicht mehr entgegen⸗ genommen werden. Viernheim, den 30. Mai 1940 Viernheim tes oder der Gemeinde mit Ge⸗ Der Bürgermeiſter In treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland wurde uns durch einen tragischen Un- glücksfall mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrida Müßis Flugzeugschlosser im Alter von 40 Jahren entrissen. Mannheim(Friedrichsfelder Str. 55), 1. Juni 1940. In stiller Trauer: Mind Mösig, geb. Henninger mit Kindern Karola und Gerherd nebstf Verwanelten Die Beerdigung findet am Montag, nachmittags 3 Uhr, auf dem Ehrenfriedhof statt. und unerwartet infolge eines schaftsmitglied Gusfav Ernsi Der Verstorbene, der unserem im Alter von 35 Jahren. Unternehmen als Anstreicher seiner annähernd vierjährigen Betriebszugehörigkeit tüchtiger Mitarbeiter und guter Werkskamerad bewährt. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Betrlebsführer und Gefolgscheft der BROWN, BOVERI& Cik..-G. MANNTMHEINMI Am Donnerstag, dem 30. Mai 1940, verschied plötzlich Schlaganfalles unser Gefolg- angehörte, hat sich während als Den Heldentod für sein geliebtes Vaterland starb mein einziger, hoffnungsvoller Sohn, erner an den Folgen seiner vor dem Feind erlittenen schweren Verwundung im Alter von 21 Mum.-Rheinau(Kelaisstr. 156), den 1. Juni 1940. Lina und Angehörige SlTallss Jahren. Strauss WlItwe, geb. Spreng Doanksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin— scheiden meines lieben Mannes 5—* Heinrich Guffleisch Zugrevisor l. R. spreche ich der Direktion der OEG, den Arbeitshameraden, dem Kriegerverein, dem Kegelklub Gut-Holz, Herrn Pfarrer Eberhard für seine trostreichen Worte, den Schwestern für die aufopfernde treue Pflege letzte Geleit gaben, meinen tiefgefühlten Dank aus. Ferner danke ich für die vielen Kranz- und Blumenspenden. Schriesheim, 31. Mai 1940. In tiefem Schmerz Maorle Gutfleisch Wwoe., geb. Heeß und allen denen, die ihm das wecken ge⸗ hieeschabratkacual Allen Freunden und Bekannten sowie der verehrlichen Mach- barschatt zur gefl. Kenntnisnahme, daß wir das Lokal Zur Kammerschleuse WUlTE Mittelstraſße 146 neute eröffnet haben. Zum Ausschank kommt das bekannte Wulle-Bier Stuttgart, hell und dunxkel, zowie meine immer gut gepfl. weine, auch für eine vorzügl. Küche ist bestens gesorgt Es Laden höflichstein Philipp Kknobloch.. Frau Bei Asthma Verschlelm., Husten, Jauch bei alten Fällen die bewährten sicher wirkenden Ekuzithin- Tablenten Naturmittel Begeist. Anerkenng. cà. 200 Tabl..35 RM in allen Apotheken. E. Kupper chem.-pharm. Erz. Kalserslautern fenlimeun Laldu jede Größe ſofort billig lieferbar.— Braner, M 3. 2. kernruf 223 98. Eildienstl lanswonte aller Art.— Lĩie derwald & pPadul. Nr. 72 und 439 32. öchlafzimmer Eiche, 4türig, 200, mod. Form, m. Fabrik⸗ 7 fehler 500. Speiſezim. 4 Eiche 495. Herrenzim. 4 Eiche 5WW. Einzelmöbel aller Art— ffch. 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Kutzkl, U 6, 28 u. Dralsttr. 1, auf 23077 u. 3103 An⸗ und Verkauf, 1 Fülliien Azanen ⸗5 Gottesdienſtanzeiger onntag, den 2. Juni 19⸗ Kindergottesdienſte finden im Anſchluß an die Haupt⸗ gottesdienſte ſtatt Tringa uſeiuhr. U Füller; Mse Dr. En⸗ rd; Taubſtummengottesdienſt; 105 des hl. Aben t 0 mahls, Dr. Engelhardt. Neckarſpitze: 10,30 Uhr, Grimm. Konkordienkirche: 10 Uhr, Füller; 18 Uhr Abend⸗ gottesdienſt. Chriſtuskirche: 10 Uhr, Dr. Weber Neuoſtheim: 10 Uhr, Herrmann riedenskirche: 10 Uhr, Preuß ohanniskirche:.30 Uhr, Emlein; 10 Uhr, Emlein Markuskirche: 10 Uhr, Speck; 20 Uhr hl. Abendmahl, Speck Matihäuskirche: 10 Uhr, Kraft. Lutherkirche: 10 Uhr, Walter n Wühr, Heſſig; 10.15 U Melanchthonkirche; 9. r, Heſſig; 10. hr, Heſſi 9 Uhr, Kaufmann ſis uferſtehungskirche: 10 Uhr, Bodemer Pauluskirche: 9 Uhr, Clormann; 10 Uhr, Clormann Sandhofen:.30 Uhr, Bartholomä Siedlung Schönau:.30 Uhr, Schwarz Städtiſches Krankenhaus: 9 Uhr, Grimm Diakoniſſenhaus: 10.30 Uhr, Scheel eudenheim: 10 Uhr, Kammerer riedrichsfeld:.30 Uhr, Dekan Joeſt; 20 Uhr Abend⸗ ottesdienſt h 9 Küfertal⸗Süd: 10 Uhr, Rheinau: 10 Uhr, Kobold Pfingſtberg: 9. Uhr, Kobold Seckenheim:.30 Uhr, Schmitt Wallſtadt: 10 Uhr, Münzel Alt⸗Katholiſche Kirche Schloßkirche:.30 Uhr Erlöſerkirche(Gartenſtadt): 10 Uhr Zurückgekehrt vom Grabe unserer lieben, unvergehlichen Mutter ist es uns leider unmöglich, allen denen zu danken, die in Liebe und Verehrung unserer gedacht und uns in diesen schweren Tagen des Leides Trost gespendet haben. Unser ganz besonderer Dank gilt Herrn Dr. Merkle für seine Bemühungen, dem Herrn Kaplan der Stadtgemeinde Käfertal für seine trostreichen Worte am Grabe, den ehr- würdigen Vincenzschwestern für ihre aufopfernde Pflege, den verehrten Geschäftsfreunden, den Verwandten, Freun- den und Bekannten und nicht zuletzt unserer werten Kund- schaft für die so überaus zahlreichen Kranz- und Blumen-⸗ spenden; zunehmen. wir bitten, ihn auf diesem Wege entgegen⸗ Mannheim-Käfertal. im Mai 1940. In tiefer Trauer: Winelm Mbüller lll. Marie Müller Kerl Müller,., Z. im Ffelde Am 28. Mai 1940 verschied unser Glasermeister i.., Herr Ibert nach schwerem Leiden. SKlamm Der Verstorbene war 37 Jahre lang in unserer Firma mit nie rastendem Fleiß und seltener Hingabe tätig. Wir werden seiner stets in Treue gedenken. Betrlebsführung u. Goolgschoft der Firme F.*. A. LudwWig.-G. beonksagung Für die unserer, zum lieben Vater und Bruder heim- gegangenen herzensguten, jederzeit treubesorgten Mutter und Schwiegermutter, Frau Elisabein geb. Schroeckenberger erwiesene letzte Ehre und für die uns so wohltuende herz- liche Anteilnahme sagen wir unseren allerbesten Dank. Neckarhausen(Moltkestraße), 31. Mai 1940. Wimelm Gacb, z. Z. Wehrmacht Sannchen Krauß, geb. Goob Herbert Krauß, 2z. Z. Wehrmacht Gaab wue. Für die Denksegung uns beim Heimgange unseres lieben Ent- schlafenen in so überaus reichem Maße entgegengebrach- ten wohltuenden Beweise aufrichtiger Anteilnahme sprechen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank aus. Auch, danken wir besonders Herrn Prälat Bauer für seine so trostreichen Worte am Grabe, ferner für die so zahlreichen Blumen- und Kranzspenden, und allen denen, die ihn bei seinem letzten Gange geehrt haben. Kani(A 3, 10), den 31. Mai 1940. Frau Emma Hefner Wwòe. Frou Anne Hefner Wwo.(Moftef) Carin Zimmermenn Der Das G b macht gil Keſte des tionsheere: mit kleine vor der R Kriegs⸗ ur men. Die ſuche durch durch Jun Transport Uach der gen gelang Transport. etwa 50 0 Weitere vi⸗ ſchiffe wur Bomben in ſchädigt. D Schiffseinh wurden vi⸗ werden zu noch fortg folgen zu Die wuch den britiſch im Seegebi⸗ den auch am ters mit bände dreie ſllit Die Neuy dung des Schlachtſchif ſunken iſt. griffe das urps bei ſe iner Rückf n. Die vo uührten Ge Erfolge her Die berei tenden Er! Kampf gee Schiffe wur verbänden Weiſe, de des Genera Nach den wurden bis Einheiten i geſamt 627 abgeſchoſſen