T/ 2 9 uUnr aa oristin — pielzeit itol. Clov/ns — „ — 5 43250 S2. sprogremm! zelten der Vor- mbahnanschluß ehalten werden is 19.45 Uhr Qu 3, 4 igskonzert de lut 21705 beginnen am 12. Sept. nlos. Sprechzeit rricht jederzeit. — ——.— jrrmann -Anfängerkurs beg. „Anmeldg. erbeten Tanz-Kurs Anfängef Beginn: 2. Sept. Dp. 8 „ September detzeit— Step⸗ nmef un en erbeten 940, 20.15 Uhr 50 dend erbittet: Mannneim — ei G. m. b. 9 354 21.— Ver⸗ Zt. Wehrmacht); m(z. Zt. Wehr⸗ lich für Innen⸗ im Dienſt: Wilh. Vilhelm Kicherer politiſches: i. V. haltung: Helmut ; i. V. Wilhelm ie Reſſortſchrift⸗ ur Zeit Wehr⸗ Vüſt./ Für den Helmut Heil⸗ te Nr. 12 gültig. DAZMATLONAIZZLIAITZTTCHME Sonnkag⸗Ausgabe 20 4 10. Jahrgenng 50 Feindflugzeuge abgeſchoſſen Dritiſche Flughäfen in Kent und Eſſer weitgehend zerſtört Berlin, 24. Auguſt.(HB⸗Funk.) Trotz ungünſtiger Wetterlage gelang es deut⸗ ſchen Fliegerverbünden am Samstag, über · raſchend gegen die britiſchen Inſeln vorzuſto⸗ ßen und eine Reihe von Flughäfen in den Grafſchaften Kent und Eſſex, ſowie den Kriegs⸗ hafen von Portsmouth anzugreifen. Die An⸗ lagen der angegriffenen Flugplätze wurden weitgehend zerſtört. Auch in Portsmouth er⸗ zielten unſere Kampfflugzeuge beſonders ſtarke Angriffswirkungen. Die Hafenanlagen brennen. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden 50 Bafen 18einte in heftigen Luftkümpfen ab⸗ geſchoſſen, 18 eigene Flugzeuge kehrten bis zur Stunde nicht zurück. Somstag war fllarm in London n. w. Stockholm, 24. Aug.(Eig. Ber.) Am Samstagmorgen wurde in ganz Lon⸗ don, wie neutrale Berichte aus London mel⸗ den, erneut Fliegeralarm gegeben. Der Alarm überraſchte die Scharen der Arbeiter auf dem Weg zu den Fabriken und zwang ſie zu länge⸗ rem Aufenthalt in den Schutzräumen. Um die Arbeitsaufnahme in den Rüſtungsbetrieben nicht zu verzögern, blieb ein großer Teil der Verkehrsmittel in Betrieb. Daß trotz des ſchlechten Wetters im ganzen Englandgebiet und über England die deutſche Lufttätigkeit weitergeht, hat beſonders in Ma⸗ rinekreiſen Erſtaunen hervorgerufen, da hier bisher das ſchlechte Wetter als beſter Verbün⸗ deter angeſehen wurde. Die Gegend von Dover iſt von den Engländern ſelbſt, laut neutralen Berichten aus London,„Höllenfeuer⸗Ecke“ ge⸗ tauft worden. folgen der deutſchen fngriffe Hafenraum wird immer ſchmäler h. w. Stockholm, 24. Aug.(Eig. Ber.) Zum erſtenmal wird auf Grund der Kampf⸗ handlungen im Kanal und über dem Kanal, die bisher beſchönigt und deren Tragweite ver⸗ mindert werden ſollten, in London die Beſorg⸗ nis laut, daß eine weitere Gefahr für die eigene Hauptſtadt im Anrücken ſei. Wenn es den Deutſchen nämlich gelänge, die Schiffahrt durch den Kanal vollſtändig zu un⸗ terbinden, wozu in der Tat alles auf dem be⸗ ſten Weg ſei, würde London ausſchließlich auf die Landverſorgung angewieſen ſein, alſo auf die Bahnverbindung, die von der Luft aus be⸗ droht werden könne. Eine förmliche Belagerung und Aushungerung Londons könne die Folge ſein. Typiſch für die Bewertung der bisherigen Wirkung deutſcher Angriffe iſt der Fall Do⸗ ver, der in den letzten Tagen eine neue Ak⸗ tualität erhalten hat. Nach den letzten engli⸗ ſchen Meldungen ſteht die Räumung der Stadt auch von den letzten Reſten der Zivilbevölke⸗ rung bevor. Die militäriſche Verwendung des Platzes ſei dadurch jedoch nicht eingeſchränkt, fügen die Engländer eilends hinzu. Aber die neutralen Beobachtungen ergaben, daß der Ha⸗ fen bis auf einige verſenkte Schiffe leer iſt, höchſtens Maſtſpitzen und Schornſteine ragen über die Waſſeroberfläche. Den Hafen von— haben die Engländer geſperrt. Folkeſtone mache, ſo beobachteten Augenzeugen, einen ſpukhaften Eindruck. Ueberhaupt liegen die Städte in Englands Südoſtecke faſt durchweg verödet, mit verſchloſſe⸗ nen Läden. Die Gaſthäuſer ſind für Truppen Fortsetzung siehe Seite 2 —2 Die Hafenanlagen von Poetsmonh brennen Ueberraschender Vorstoß deutscher Flieger gegen England . 42 + — Nummor 235 SIeANMSFELATT NOADWZTBABENZ Mannheim, 25. Auguſt 1940 Imischen Ooberrhem und Ostsec Gedanken nach einer Fahrt durch Deutſchland im Sommer 1940 Mannheim, 24. Auguſt. Nur wenige Tage trennen uns noch von dem erſten Jahrestag des Kriegsbeginns. Wir ver⸗ mögen es kaum zu glauben, daß es ſchon ein Jahr her ſein ſoll, daß der alte polniſche Raub⸗ ſtaat unter den Fittichen Englands immer arroganter und aggreſſiver wurde, daß er alle verzichtvollen deutſchen Ausgleichsangebote brüsk zurückwies, ſeine Politik der Verfolgung und Ausrottung allen Deutſchtums ſich von Tag zu Tag ſteigerte und immer brutalere Ausmaße annahm,— daß es ſchon ein Jahr her iſt, daß deutſche Truppen zum Gegenſchlag nach Polen einmarſchieren mußten. Nicht viel mehr auch trennt uns dann von der anmaßen⸗ den Kriegserklärung Englands und Frank⸗ reichs an Deutſchland,— damals von den mei⸗ ſten zunächſt wirklich als eine Erfüllung der für Polen übernommenen wahnſinnigen Ga⸗ rantie gedeutet; heute aber iſt uns bewußt, daß dieſer Krieg von London und Paris als eine Notwendigkeit empfunden wurde und von lauger Hand vorbereitet worden war. Bis in alle Einzelheiten feſtgelegt, mit ſeiner⸗Blockade egen Frauen und Kinder, mit ſeiner Einkrei⸗ ungspolitik, die allerdings dank der deutſchen Gegenminen paralyſiert werden konnte, mit ſeiner an Weltkriegsverhältniſſen orientierten Zerfetzungspropaganda, die jedoch am natio⸗ Jeuonis geſieigerier Wieichoftskraft Telegramm des Führers an die Leipziger Herbſtmeſſe Berlin, 24. Aug.(HB⸗Funk.) Der Führer hat an die Leipziger Meſſe fol⸗ gendes Telegramm gerichtet: „Die Leipziger Herbſtmeſſe im Kriegsjahr 1940 hat u. a. die wichtige Aufgabe, unſere al ⸗ ten wirtſchaftlichen Beziehungen zum Ausland zu feſtigen und neue anzubähnen. Sie wird Zeugnis ablegen von der geſteigerten Wirt · ſchafiskraft Deutſchlands und den Beweis er⸗ bringen, daß ſich der Güteraustauſch zwiſchen Deuiſchland und dem Ausland auch im Kriege unbehindert fortentwickelt. Ich wünſche der Leipziger Meſſe hierzu einen vollen Erfolg. gez. Adolf Hitler.“ Auch Reichsmarſchall Göring hat der Leip⸗ iger-Herbſtmeſſe telegrafiſch ſeine beſten Wün⸗ ſche für einen guten Verlauf übermittelt. Fer⸗ ner ſandten Reichsminiſter Dr. Goebbels und Reichsminiſter Funk der Leipziger Meſſe Telegramme, in denen ebenfalls die beſten Wünſche für einen vollen Erfolg zum Ausdruck gebracht wurden. Deutſche verſenken ein Beitenſchiff vor fluſiralien Ueber Joo ooo Bnd in acht Cagen vernichtet/ Heue Bombenangriffe auf Häfen/ Weithin ſichtbare Brände DNB Berlin, 24. Auguſt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: Deutſche Seeſtreitkräfte verſenkten in auſtra⸗ liſchen Gewäſſern den bewaffneten britiſchen e„Turakina“ von 8706 BRe Die Unterſeebootwaffe hat innerhalb der letzten acht Tage wiederum über 100 000 BRT. feindlichen Handelsſchiffsraumes verſenkt. Hier⸗ an iſt ein Unterſeeboot mit der Verſenkung von 15 000 BRe beteiligt. Ein anderes Unterſee ⸗ boot hat die bewaffneten britiſchen Handels⸗ dampfer„Severn Leygh“ von 5242 BRT und „Brookwood“ von 5100 BRT und ein weiteres bewaffnetes Handelsſchiff von 4000 BR2 ver⸗ ſenkt. Ein drittes Unterſeeboot torpedierte einen bewaffneten feindlichen Handelsdampfer von 11 000 BRT. Unſere Flugzeuge griffen am 23. Auguſt und in der Nacht zum 24. Auguſt in ganz Süd⸗ und Mittelengland Hafen⸗ und Dockanlagen, Flug⸗ plätze, Werke der Rüſtungsinduſtrie und Trup⸗ penlager an. Im Zuge der bewaffneten Auf⸗ klärung am Tage warfen ſie u. a. Bomben auf ein Munitionswerk in Banbury, wo Brände und heftige Exploſionen beobachtet wurden. Durch zahlreiche nächtliche Bombenangriffe wurden beſonders in den Hafengnlagen von Briſtol, Evonmouth, Devonport und Great ⸗ Harmouth ſowie auf dem Flugplatz Cambridge weiterhin ſichtbare Brände und Exploſionen ausgelöſt. Einige feindliche Flugzeuge warfen in der Nacht in Weſtdeutſchland ohne nennenwerte Wirkung Bomben. Geſtern wurden drei feind⸗ liche Flugzeuge durch Jäger, vier durch Flak⸗ artillerie abgeſchoſſen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. kin bedeutender flusfall Der Auſtralienfahrer war ein Butterſchiff Berlin, 24. Auguſt. Im heutigen Wehrmachtsbericht wird zum erſten Male das Auftreten deutſcher See⸗ ſtreitkräfte in den auſtraliſchen Gewäſſern gemeldet. Der dort verſenkte Keb britiſche Handelsdampfer„Turakina“ edeutet für die engliſche Verſorgungslage einen ſchweren Ausfall, da es ſich um ein Kühlſchiff, das ſpeziell für Buttertrans⸗ porte eingerichtet iſt, handelt. Bekanntlich iſt Großbritannien ſeit dem Ausfall der däni⸗ ſchen und holländiſchen——— in größ · tem Umfange von der bereits im Frieden be⸗ deutenden Zufuhr aus Neuſeeland abhängig geworden. britiſche Sperrballone abgeſchoſſen Berlin, 24. Auguſt.(HB⸗Funk.) Das ſehr ſtürmiſche Wetter über Südengland und dem ſh Tagen ſich mehrfach engli e Sperr⸗ ballone losgeriſſen haben. Am 22. Aug. 1940 nachmittags trieben im Küſtenabſchnitt Somme⸗Seine ſieben bis acht engliſche Sperr⸗ ballone an, die ſämtlich abgeſchoſſen wurden. Wir ſtellen richtig Berlin, 24. Auguſt.(HB⸗Funk.) Der britiſche Rundfunk gab am 23. und 24. Auguſt bekannt, daß Deutſchland in der Nacht zum 23. und zum 24. Auguſt Luft⸗ angriffe auf die Vorſtädte unternommen habe. ondons griffsz te wird amtlich feſtgeſtellt, daß die An⸗ ele, welche ſich die deutſche Luftwaffe in dieſen Nächten in der Umgebung von Lon⸗ don auserſehen hatte, Flugplätz e außerhalb des Weichbildes der britiſchen Hauptſtadt waren. In dieſem Zuſammenhang wird in Erinne⸗ rung gebracht, daß es die Briten ſelber waren, die als erſte, nämlich in der Nacht vom 21. zum 22. Juni ihre Bomben auf Babelsberg, eine militäriſche völlig bedeutungsloſe Vor⸗ ſtadt Berlins, abwarfen. khrenzeichen für jerſtörerbeſahungen DB Berlin, 24. Auguſt. Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, hat für die Kriegsmarine die Einführung eines beſonderen Zerſtürer⸗Kriegsabzeichens ange⸗ ordnet. Dieſes Abzeichen iſt geſchaffen zur Erinne⸗ rung an die vor Narvik und auf erfolgreichen Englandfahrten unter Führung des Kommo⸗ dore Bonte geleiſteten Heldentaten un⸗ ſerer Zerſtörer⸗Beſatzungen. Eine Verleihung des Abzeichens kommt neben den Beſatzungsangehörigen der in Narvik eingeſetz⸗ ten Zerſtörern ſpäter auf Grund beſonderer Leiſtungen auch an alle übrigen Beſatzungs⸗ angehörigen von Zerſtörern, Torpedobooten und Schnellbooten in Frage. Das Zerſtörer⸗Kriegsabzeichen, das aus einem die See zerteilenden Zerſtörer in einem goldenen Eichenlaubkranz mit Hoheitszeichen beſteht, wird, wie das U⸗Boot⸗Kriegsabzeichen 1939 getragen. nalſozialiſtiſchen Deutſchland abprallte, wie wenn ein kleiner Holzhammer gegen einen Klotz aus Beton ſchlägt. Gerade dieſe mit ſo viel Bemühungen betriebene Zerſetzungspropaganda Englands zeigte uns, wie wenig man ſich im britiſchen Empire in den mehr als ſechs Jah⸗ ren bemüht hatte, das nationalſozialiſtiſche Deutſchland innerlich zu verſtehen. Es wird notwendig ſein, in dieſen Tagen wiederholt auf die großen und entſcheidenden Ereigniſſe dieſes Jahres zurückzukommen. We⸗ ſentlich aber iſt für uns bei dem allen, wie das deutſche Volk in ſeiner Geſamtheitim verfloſſenen Jahr dieſen Krieg gemeiſtert hat. Denn wir wiſſen ja, wie gleich zu Beginn des Krieges der Führer ſowohl wie Reichsmarſchall Göring mit allem Nachdruck darauf hingewie⸗ ſen haben, daß der Kampf, der nun beginne, nicht nur ein Krieg der Heere, ſondern ein Kampf der Völker insgeſamt ſein werde. Dieſe Vorausſage hat ſich in vollem Maße beſtätigt. Damals entſtand in Deutſch⸗ land der Begriff der„Inneren Front“, die neben die Front der in Oſt und Weſt kämpfen⸗ den Truppe trat und die ſich wie ſie zu bewäh⸗ ren hatte. Im Verlauf des Krieges iſt dieſer Begriff der Inneren Front immer mehr erwei⸗ tert worden. Immer neue Aufgaben und An⸗ forderungen traten hinzu, und vor allem durch die Tatſache, daß durch die ſeit dem Beginn des Sommers geſteigerten feindlichen Flieger⸗ angriffe auf das Innere des Reiches auch von dieſer Inneren Front Opfer an Gut und Blut gefordert wurden, iſt die Heimat viel ſtärker und lebendiger in den Krieg hineingewachſen und zu einer wahrhaften Front zuſammenge⸗ ſchweißt worden, wie ſie kein Krieg zuvor ſah. Die zu Beginn des Krieges von den führenden Männern des Reiches gemachten Vorausſagen ſind Wirklichkeit geworden: In dieſem Krieg kämpft die geſamte Nation ohne Unterſchied des Alters, der Herkunft, des Berufes den Entſcheidungskampf. * Wer in dieſem Sommer des Jahres 1940 durch das deutſche Land fährt, erhält auf Schritt und Tritt einen tiefen Eindruck von dieſer großen Gemeinſchaft unſeres Volkes. Die Probleme und Fragen, die bei uns am Oberrhein erörtert und im tiefſten erlebt wer⸗ den, ſind die gleichen, die hoch im Norden im kleinſten Bauern⸗ und Fiſcherdorf an der Oſt⸗ ſee beſprochen und durchlebt werden. Mag ſein, daß dabei hier und da Temperamentsunter⸗ ſchiede wahrzunehmen ſind,— aber man ſoll dennoch nicht glauben, daß im Norden weniger Leidenſchaftlichkeit wäre als im Süden. Ein kleines Erlebnis irgendwo auf der Strecke zwiſchen Berlin und Stralſund oder Greifswald. Wir fahren mit dem Eilzug durch das ſommeyliche Land. Es iſt Abend gewor⸗ den; aber dennoch wird auf den Feldern an dieſem ſchönen Sommertag gearbeitet, um die Ernte unter Dach und Fach zu bringen. Selbſt⸗ verſtändlich dreht ſich die Diskuſſion dieſer zu⸗ meiſt ländlichen Reiſenden zunächſt um die Ernte dieſes Jahres, wechſelt dann aber ſchnell hinüber zum Entſcheidungskampf gegen Eng⸗ land und verharrt bei den ſich immer mehr ſteigernden Erfolgen unſerer Luftwaffe und unſerer Kriegsmarine. Plötzlich ſchaut eine Landfrau auf die Armbanduhr und meint: „Herrgott, der Zug hat doch hoffentlich keine Verſpätung. Ich muß doch um acht Uhr zu Hauſe ſein, um noch den Nachrichtendienſt zu hören!“ Das iſt ein Teil der Inneren Front, und es iſt kein unweſentlicher. Das deutſche Volk er⸗ lebt dieſen Krieg bis in die letzten Tiefen ſei⸗ ner Seele hinein, und es iſt kein Geſchehnis dieſer großen Zeit, das irgendeiner irgendwie auslaſſen möchte. Dieſe Landfrau, die irgend⸗ wo in einer pommerſchen Landſtadt notwen⸗ dige Einkäufe gemacht hatte, mußte rechtzeitig daheim ſein, um nicht durch das Verſäumnis eines Nachrichtendienſtes des abendlichen Rundfunks für eine, wenn auch noch ſo win⸗ zige Phaſe dieſes Krieges ausgeſchaltet zu ſein. Nicht anders in einem kleinen Fiſcher⸗ dörfchen an der mecklenburgiſchen Oſtſeeküſte. Die Bauern und Fiſcher, die am Nachmittag keine Zeit dazu hatten, die Zeitung zu leſen und den Rundfunk zu hören, fanden ſich abends „Dakenkreuzbanner“ Sonntag, 25. Guguſt 1940 gegen 20 Uhr in dem einzigen Dorfgaſthaus ein, um zu hören, was dieſer Tag Neues ge⸗ bracht hatte. So erlebt die Heimat dieſen Krieg. Wenn uns am Oberrhein gerade in dieſen Tagen und Wochen die Fragen des Elſaß und Lothrin⸗ gens beſonders beſchäftigen und wir ſie mit beſonderer Intenſität verfolgen und erörtern, ſo ſoll man doch nicht glauben, daß das Inter⸗ eſſe in Mecklenburg oder Pommern für all die Maßnahmen, die fetzt im Elſaß und in Lo⸗ thringen eingeleitet und durchgeführt werden, geringer wäre. Vielleicht weiß man dort nicht ſo viele Einzelheiten; man iſt den kleinen Dingen des Tages räumlich nicht ſo nahe wie hier. Aber das Problem der Neugeſtaltung dieſes deutſchen Gebietes am Oberrhein iſt in Niederdeutſchland nicht minder lebendig. Und nicht etwa nur eine vielleicht gehobene, aus beruflichen Gründen vielleicht den Dingen näherſtehende Schicht beſchäftigt ſich mit den Fragen der Neuordnung des mitteleuropäi⸗ ſchen Raumes, mit den deutſchen Problemen in Oſt und Weſt, ſondern der Nationalſozia⸗ — lismus hat es in dieſen ſieben Jahren verſtan⸗ den, zu erreichen, daß auch der letzte Volks⸗ 3 1 für alle Probleme, die die Nation an⸗ gehen, einen aufgeſchloſſenen Sinn hat. Und dieſer Sinn iſt überall A richtet. Er mag Abſtufungen der Stärke und des Temperaments haben; er mag Schat⸗ tierungen aufweiſen. Aber gleichgerichtet iſt et immer. * Dieſes Gleichgerichtetſein, deſſen Fundament die nationalſozialiſtiſche Idee legte, äußert ſich auch in den kleinen Dingen des Tages. Und gerade ſie ſind ein Beweis dafür, wie ſehr wir beſonders auch durch dieſen Krieg zuſammen⸗ gewachſen ſind. Es iſt nicht etwa nur der außenpolitiſche Gegner, England, der die Men⸗ ſchen zuſammengezwungen hat und nun zuſam⸗ menhält, ſondern es iſt auch die lebendige Er⸗ kenntnis, daß in dieſem Krieg der National⸗ ſozialismus vor allem ſeine ſozialiſtiſche Geſinnung praktiſch. und bis in alle Konſe⸗ quenzen hinein bewährt. Wenn jemand glaubt, er könne vielleicht in irgendeinem entfernten und verſteckten Schwarzwaldort oder in eiyer mecklenburgiſchen Kleinſtadt irgendwie beſſer leben, irgend etwas außerhalb ſeiner ihm 5 ſtehenden Kartenration erhalten, ſo irrt er ſich. Ob in Mannheim, Berlin oder Roſtock, ob in Köln, Dresden oder Wien, ob in Hinterzarten im Schwarzwald oder im Oſtſeebad Graal,— überall gilt das Geſetz des Krieges, und dieſes Geſetz iſt für die deutſche Nation ein ſozia⸗ liſtiſches Geſetz, vor dem alle an allen Or⸗ ten gleich ſind, und jeder deutſche Volksgenoſſe hat die innere Gewißheit und Sicherheit, daß, wenn jemand verſuchen ſollie, aus dieſer ſozia⸗ liſtiſchen Gemeinſchaft auszubrechen, ſich außer⸗ halb dieſes Geſetzes zu ſtellen, er ſchwer beſtraft würde, nicht aus irgendwelchen formalen Grün⸗ den, ſondern weil er eines der Grundprinzi⸗ Wihin unſerer Nation verletzt hätte. Aüch eine kleine andere Frage, die uns in dieſen Wochen faſt ſe einer Alltagsfrage ge⸗ worden iſt, muß in dieſem Zuſammenhang ein⸗ mal genannt werden: Der Luftſchutzkel⸗ ler. Gewiß gibt es einige Teile des Reiches, die auf Grund ihrer geographiſchen Lage mehr oder weniger oder auch ganz von dieſem Be⸗ griff„Luftſchutzkeller“ ausgenommen ſind. Aber ein ſehr großer Teil des deutſchen Volkes hat ihn in dieſen Wochen und Monaten kennen und dankbar ſchätzen gelernt. Auch dieſen Luft⸗ ſchutzkeller wollen wir nicht nur als einen Zu⸗ fluchtsort werten, ſondern als ein Sinnbild gemeinſamen Abwehrkampfes, als einen Teil unſeres In⸗der⸗Inneren⸗Front⸗Stehens. Wenn wir etwa in Mannheim in ihm zuſammenſitzen, ſo wollen wir daran denken, daß im gleichen Augenblick vielleicht auch unſere Volksgenoſſen in Münſter, Hamburg oder Schwerin im Keller ſitzen, in jedem Augenblick der gleichen Gefahr ausgeſetzt wie wir, ihre Nachtruhe ebenſo un⸗ terbrochen wie die unſere, in ihrem Herzen aber ebenſo wenig erſchüttert wie wir. Auch in die⸗ fan Form des Krieges ſchlingt ſich ein gemein⸗ ames Band um die geſamte Nation, um uns vom Oberrhein 1 wie um die Menſchen an der Oſtſee. Auch im Luftſchutzkeller gibt es Unterſchied des Alters oder des Stan⸗ des. So iſt das Erlebnis dieſes Krieges in allen ſeinen Schattierungen ein gleiches. Wir wiſſen ſchon heute, wie tief es ſich jedem einzelnen eingeprägt hat. Wir wiſſen aber auch, daß ge⸗ rade dieſes Erlebnis auf Jahre und Jahr⸗ zehnte nachwirken wird. Was der Nationalſo⸗ zialismus in den Jahren ſeit der Machtergrei⸗ fung an Aufbauendem und Vorbereitendem ge⸗ ſchaffen, es trägt nun ſeine reiche und reife Frucht. Dieſe Frucht iſt die Garantie unſeres Sieges. Unſeren Feinden aber fehlt ſolche Ga⸗ rantie. Deshalb werden ſie unterliegen. Dr. Jörgen Bachmonn. 4 70 Ffeindluozeuge abgeſchollen IImnmanmmmnmn frortsetzung von Seite 1 beſchlagnahmt. Im Kanal können die Englän⸗ der höchſtens noch einmal kleine Geleitzüge durchzuſchmuggeln verſuchen. Das iſt eine Tatſache, die von ihnen ſelbſt kaum noch be⸗ ſtritten wird. Die Häfen innerhalb des Ka⸗ nals ſind unbenutzbar. Während alles in England nur von den Ge⸗ genden um London herum redet, erwächſt, vom Scheinwerferlicht des Informationsmini⸗ ſteriums ſorgfältig umgangen, eine Gefahr, die zunächſt für London ſelbſt ſehr raſch prekär wer⸗ den kann, aber auch für andere Großſtädte. Transportminiſter Sir John Reith hat ſich plötzlich entſchloſſen, einen Kommiſſar für den Hafen von Glasgow einzuſetzen„zur beſſe⸗ ren Ausnützung der Möglichkeiten dieſes Ha⸗ fens!“ Er betont, um die ſchottiſche Empfind⸗ lichkeit zu ſchonen, daß in dieſer Maßnahme keine Kritik liege. Sie iſt lediglich durch die Notwendigkeit ausgelöſt worden, den Ausfall ahlreicher Häfen auszugleichen, die den Erfolg er deutſchen Bombenangriffe unter Beweis ſiellen. 22 2— 50 ſieglen die Maliener in 5omalilond Kbſchlußbericht über den Jeldzug der 17 Cage/ Einheit der Somalivölker unter Italiens Flagge zurück und hinterließen Hunderte von Toten. mom, 24. Auguſt.(O⸗Funt Das Hauptquartier der italieniſchen Wehr ⸗ macht gibt am Samstagnachmittag einen zu⸗ ſammenfaſſenden Bericht über die militäriſchen im früheren Somaliland, in dem es heißt: Im allgemeinen Rahmen des engliſchen Im⸗ periums hatte Britiſch⸗Somaliland einen vor⸗ züglichen Werzindun Wert für die Beherr⸗ ſchung der Verbindungen zwiſchen dem Roten Meer und dem Indiſchen Ozean, indem es mit Aden und Perim ein Syſtem zur Schließung der Meerengen von Bab el Mandeb bildete. Die britiſchen Truppen Ein vom König von England ernannter Militärgouverneur war das Oberhaupt der Verwaltung des Protektorats, das in ſechs Di⸗ ſtrikte eingeteilt war mit einer ſtändigen Gar⸗ niſon, die aus einem Kamelreiterkorps beſtand, das ſich aus einer Kamelreiterkompanie, einer berittenen Kompanie, einer motoriſierten Kom⸗ panie und einem Polizeikorps zuſammenſetzte. Während des Krieges war dieſe Garniſon nach und nach durch Truppen, die aus den anderen Gebieten des britiſchen Imperiums kamer (Bataillone aus Rhodeſien und Indien) und durch die Organiſation von einheimiſchen Streitkräften verſtärkt worden. Der italieniſche Operationsplan Der italieniſche Operationsplan ſah den Einſatz von ſieben Kolonialbrigaden vor, die aus verſchiedenen Bataillonen und Batterien beſtanden und durch nationale Infanteriever⸗ bände(Schwarzhemdenbataillone), Maſchinen⸗ keſie Phafe vom 3. bis b. Die Gruppe Bertoldi beſetzte, nachdem ſie den feindlichen Widerſtand raſch gebrochen hatte, mit dem Gros ihrer Truppen am 3. Auguſt Da⸗ bat und mit einer anderen Abteilung Mada, während eine Nebenkolonne Gireh erxeichte. Sie ſetzte die Aktionen raſch fort und beſetzte am 5. Auguſt Zeila, während ſie eine Neben⸗ kolonne nach Dobo hin entſandte. Die Gruppe de Simone erreichte und beſetzte zwiſchen dem 3. und 5. Auguſt das wichtige Zentrum Hargheiſa, wobei ſie die dort ſtehen⸗ den feindlichen Arhan auf die rückwärti⸗ gen Poſitionen zurückwarf unter dichter Verfol⸗ Aktionen gung durch unſere Vorhuten. Die Kolonne Bertello erreichte nach Ueber⸗ windung großer Gelände⸗ und klimaliſcher Schwierigkeiten O e engliſche De⸗ ſatzung von unſeret Lu Am Abend des 6. Au tionen der erſten Phaſe, die den Kontakt mit dem Feinde herſtellen ſollten, nach Ueberwin⸗ dung großer Nachſchubſchwierigkeiten beendet. Im Zentrum organiſierte die Kolonne de Simone, indem ſie die Fühlung mit dem Feind aufrechterhielt, den Stützpunkt von Hargheiſa trotz aller Schwierigkeiten, die beſonders durch die ununterbrochenen Platzregen in der ganzen Harrar⸗Zone verurſacht wurden, und die die Karawanenſtraße von Gigiga nach Hargheifa in einen Repag Sumpf verwandelt hatte. Der Feind hatte ſich, von den Vorhunten de Simones ſtändig dmugt inzwiſchen auf die im poraus zur Verteidigung eingerichteten Stellungen, auf die Gebirgspäſſe, die nach Berbera führen, zurückgezogen. Zweite phaſe vom 7. bis 15. Kuguſt Unſeren Vorhuten war es gelungen, bis an die Aufſtellungen der feindlichen Hauptmacht heranzukommen, nachdem ſie den Widerſtand der feindlichen Streitkräfte auf weiter voraus⸗ gelegenen Stellungen niedergerungen hatten (ſo vor allem am Paß Karrin und am Paß Godajere). Sie hatten damit feſtſtellen können, daß das Verteidigungsſyſtem des Feindes ſich über 20 Kilometer durch ſchier unüberwindlich ter dem Befehl des tello. drei Phaſen vorgeſehen: 1. guſt waren die Opera⸗ gewehreinheiten, Minenwerferkompanien, Pan⸗ zerwageneinheiten, raſche und mittelſchwere Tanks, Einheiten von Feldartillerie und Flak⸗ abteilungen, der Polizei von Italieniſch⸗Oſt⸗ afrika und durch Gruppen Eingeborenerver⸗ bände verſtärkt waren.—3 Dieſe Streitkräfte unter dem Befehl des Ar⸗ meekommandanten Naſi waren in drei Grup⸗ pen aufgeteilt: 1. die linke Gruppe unter dem Befehl des Armeekorpsgenerals Bertoldi; 2. die Zen⸗ tralgruppe unter dem Befehl des Diviſions⸗ generals de Simonez; 3. die Oſt⸗Gruppe un⸗ Brigadegenerals Ber⸗ Allgemeiner Aktionsplan: Die linke und rechte Gruppe vorſchieben, um die feindlichen lügel feſtzuhalten und dann die Zentral⸗ olonne gegen das feindliche Gros zu werfen, um es frontal zur Schlacht zu ſtellen und zu umfaſſen. Für den Gang der Aktionen waren eine einleitende Phaſe, 2. Angriff auf die Befeſtigungslinie und 3. Ausnutzung des Erfolges. Ende Juli hatten die für die Operationen beſtimmten Kräfte, die teilweiſe aus über 1000 Kilometer entfernt liegenden Ortſchaften ka⸗ men und hierbei durch die Regenzeit unweg⸗ ſam gewordene Straßen überwinden mußten, ihre Ausgangsſtellungen erreicht. In der Nacht zum 3. Auguſt überſchritten alle Kolonnen die Grenze. Dieſe hatten viele Ab⸗ teilungen, beſonders die der Kolonne Bertello, nach langen und ermüdenden Märſchen erreicht, die für gewiſſe Einheiten ununterbrochen acht Tage durch ein ſchwieriges, völlig waſſerloſes Wüſtengelände gedauert hatten. fluguſt erſcheinende Gebirgskämme dahinzog, das in fae Ri Sperrforts beſtand, die ſich gegen⸗ ſeitig durch ihr Kreuzfeuer unterſtützten und durch ihre topografiſche Anlage, durch doppelte Stacheldrahtverhaue und viele Felskaſematten unüberwindlich ſtark erſchienen. „General Naſi vervollſtändigte die Aufſtellung für den Angriff, indem er die 70. Brigade der Gruppe Bertoldi heranzog. Die Gruppe de Simone verfügte ſo für den Angriff über ſechs— Brigaden außer den Verſtärkungsreſerven. Der Angriff begann am Nachmittaa des 11. Auguſt, vopbereitet und unterſtützt durch die er Luftwaffe, die unter dem Befehl in aufeinander⸗ Wellen die Vertei 1 von Luftbr Zeindes bombardierte un aſchinengewehrfeuer angriff. Der Feind leiſtete unter Ausnutzung ſeiner Verteidigungsſtellungen jedoch heftigen Wider⸗ ſtand durch ſtarkes Abwehrfeuer, durch Gegen⸗ angriffe und durch die wohlorganiſierte Ar⸗ tilleriebeſchießung. Unſere Aktion wurde am 12. Auguſt wieder aufgenommen und ſetzte ich auch am 13. und 14. erbittert fort. Trotz der klimatiſchen und Geländeſchwierigkeiten gelang es unſeren heldenhaften Truppen, durch kluge Manöver und, indem ſie ihre Anſtren⸗ * gungen beſonders auf die Flügel konzentrier⸗ ten, mit wirkſamer Unterſtützung durch Artil⸗ lerie und Luftwaffe methodiſch vorwärtszu⸗ kommen. Sie durchbrachen nacheinander die feindlichen gut ausgebauten Stellungen. Am 15. Auguſt eroberte die 15. Brigade nach einer heftigen Luftbombardierung die durch Artillerie ſturmreif geſchoſſenen letzten Verteidi⸗ ungsſtellungen auf beiden Seiten der Fahr ⸗ raße nach La Faruk. Im Fort Nr. 1 wurden allein 13 Offiziere und andere engliſche Mili ⸗ tärs gefangengenommen, während in ſeinem Inneren über 200 Tote eines rhodeſiſchen Ba · taillons aufgefunden wurden. Gleichzeitig umging die 2. Brigade nach Durchbrechung der letzten feindlichen Wider⸗ ſtandsſtellungen den rechten Ae des Fein⸗ des. In der Racht zogen ſich die Engländer ſleue ſliederlage der kngländer Italiener warfen den Jeind an der Libnſchen Grenze Berlin, 24. Aug.(HB⸗Funl) Wie wir ſoeben aus Stockholm erfahren, ha⸗ ben die engliſchen Streitkräfte, die ſeit Wochen vor dem italieniſchen Fort Ca⸗ puzzo in Libyen operieren, wie in Kairo be⸗ ſtätigt wird, eine ſchwere Niederlage ein⸗ ſtecken müſſen. Vor etwa drei Wochen leiteten ſie gegen dieſe italieniſche Stellung eine Offenſive ein und be⸗ dienten ſich dabei einer anſehnlichen Ueber⸗ macht von Flugzeugen und ſchwerer Artillerie. Die italieniſchen Streitkräfte haben in den letz⸗ ten Tagen durch ſchwere Angriffe gegen die ahlenmäßig ſtärkeren engliſchen Linien den Felnd geworfen. n Bomden auf knglands Flellungen DNB Rom, 24. Auguſt. Der italieniſche Wehrmachtsbericht hat ſol⸗ genden Wortlaut: Das Hauptauartier der Wehrmacht gibt be⸗ kannt: In Nordafrika iſt der Flugplatz von Sidi Barrani in der Nacht zum B. 8. heftigen und langandauernden Luftbombardierungen unterzogen worden, ebenſo feindliche Veriei⸗ digungsſtellungen in der Zone von Marſa Ma⸗ truk und die Flottenbaſis von Alexandrien. Ueberall wurden betrüchtliche Wirkungen er ⸗ zielt und ausgedehnte Brände beobachtet. Alle unſere Flugzeuge nd zu den Stützpunkten zu⸗ rückgekehrt. Im Golf von Bomba hat eine feindliche For⸗ mation von Torpedoflugzeugen eines unſerer U⸗Boote, das aus der Reede ausfuhr, mit einem Torpedo getroffen. Der größte Teil der Beſatzung wurde gerettet. Das U⸗Boot wird wieder gehoben werden können. Ein feindliches Flugzeug iſt abgeſchoſſen worden. In Oſtafrika haben unſere Luftformationen eine wirkſame nächtliche Bombardierung des Flugplatzes von Karthum durchgeführt, wobei betrüchtliche Zerſtörungen an fachenalehen. pen und ein huaßen Brand verurſacht wurden. Alle unſere Flugzeuge ſind zurückgekehrt. Der Feind hat Luftangriffe auf Maſſaua, Berbera und Debel ausgeführt, ohne Opfer noch Schaden zu verurſachen. neuer kuftangriff auf molta „ Rom, 24. Auguſt.(HB⸗Funk.) Zwei italieniſche Bomberſtaffeln, die von Jagdſtaffeln begleitet waren, griffen am Samstag die Flugſtützpunkte von Malta an. Im Verlauf der Aktion kam es zu einem außerordentlich heftigen Kampf zwi⸗ ſchen engliſchen Jagdſtaffeln und den italieni⸗ ſchen Jagdfliegern, denen es gelang, drei feind⸗ liche Flugzeuge abzuſchießen, während 5 wei⸗ tere getroffen und beſchädigt wurden. Nach der trotz heftigem Bodenabwehrfeuer durchge⸗ führten Bombardierung der Flugplätze von Al Far und Micabba ſind die italieniſchen Bom⸗ ber zu ihren Stützpunkten zurückgelehrt. Durch die Tüchtigkeit der Tapferkeit der Truppen iſt Britiſch⸗Somaliland in kaum 17 Tagen endgültig erobert worden politiſche Situation ſchaffen wollte. nadiſche Frachter * Zahlreiche Soldaten wurden gefangengenom⸗ men. Eine große Menge Material, darunter auch Geſchütze, wurde erbeutet. Nach vier Ta⸗ teidigungsſyſtem vollkommen überrannt. Dritte phaſe vom 16. bis 18. Auguſt Die Luftwaffe behielt weiterhin die Beherr⸗ ſchung des Luftraumes und ſchützte ſo die am Boden operierenden Kolonnen. Außerdem bom⸗ bardierte ſie heraneilende feindliche Verſtär⸗ kungen, die zur Flucht gezwungen wurden, wo⸗ bei ſie empfindliche Verluſte erlitten. Schließ⸗ lich die Luftwaffe mit einer ſyſtemati⸗ ſchif ombardierung der Fracht⸗ und Kriegs⸗ die der Feind nach Berbera beordert atte. Die Grupe de Simone traf bei La Faruk auf das zweite Verteidigungsſyſtem, das ——1 7 in ſtärkſter Weiſe mit Stacheldraht, chützengräben und Kaſematten geſchützt war, worauf ſich die geſchlagenen feindlichen Trup⸗ pen zurückgezogen hatten und wohin die letzten in Britiſch⸗Somali verfügbaren Verſtärkungen zuſammengezogen worden waren. Am 18. Auguſt wurde auch dieſes engliſche Bollwerk frontal angegriffen, auf den Flügeln umgangen und ſo überrannt. Indiſche Batail⸗ lone verſuchten vergebens, ſich durch erbitterte Gegenangriffe von unſerem Druck zu befreien, um dann in Richtung Berbera zu fliehen. General Naſi ſchi Kolonnen aus Polizeieinheiten von Italieniſch⸗ nach Berbera vor, während die Engländer in regelloſer Flucht, nach den zweck⸗ loſen Anſtrengungen, den europäiſchen Teil von Berbera in Brand zu ſtecken, in aller Eile ſich auf dem letzten im Hafen verbliebenen Kriegs⸗ ſchiff in Sicherheit zu bringen trach⸗ ieien, das von unſerer Luftwaffe wiederholt bombardiert wurde. Am 19. Auguſt drangen unſere Truppen in Berbera ein. Während der Operationen haben wir einige hundert Kraftfahrzeuge und automatiſche Waf⸗ ſen, zahlreiche Artillerie und Panzerwagen, ungeheure Mengen Munition, Lebensmittel, Pionier⸗ und Sanitätsmaterial erbeutet. Außer⸗ dem haben wir einige hundert Mann reguläre Truppen und alle ſomaliſchen Truppen die ſich auf rund 1000 Mann elaufen. Dieſe Truppen waren zum Schutz der Einſchiffung der Engländer eingeſetzt und dann ihrem Schickſal überlaſſen worden. Die Säuberungsaktion geht weiter. ührung und die mit der Entſchloſſenheit und der Schnelligkeit, gen erbitterten Kampfes war das engliſche Ver⸗ Oſtafrika für die Auswertung des Erfolges ————— ———— 1 ——————————— „hHake * Zwei Ta mehr als n und wieder Muße in ſie man wie i⸗ zweiundzwe Boden betr Jahrhunder ſchen Schi 4 en i Tage ſchon Vor zwe letztemal in Soldat unt Umſturz zu In der Fo auch Elſäſſe ſo ſeltenen beſonders jungen Leb Volkstums Ein Einze Gemeinſa tiruppenteil e jetzt die motoriſierten mit denen heute das faſchiſtiſche und imperigle Italien ſeine kolonialen Unternehmungen durchzuführen gewöhnt iſt. Beſondere Erwähnung verdient die prächtige Haltung der nationalen Truppen: Artilleriſten, Panzertruppen, Schwarzhemden, Maſchinengewehrſchützen, Koloniale Kradfahrer, Polizei, Kraftwagenführer und Sanitätsperſonal. Eben⸗ ſo wertvoll war der Beiſtand der Luftwaffe mit ihren Aufklärungs⸗ und Bombardierungs⸗ aktionen, mit ihren Fernflügen und den Tief⸗ angriffen auf feindliche Flugplätze durch un⸗ ſere Jagdverbände. An dem Feldzug haben ſowohl die ſeit lan⸗ gem als auch die erſt kürzlich angegliederten Stümme des Imperiums teilgenommen, die alle in unſere Kolonialbataillone feſt eingeglie⸗ dert und unſerer Fahne treu ergeben ſind. Die Eroberung von Somaliland bildet neben einem großen Sieg auch das ſchärfſte Dementi für die Propaganda, mit der England in Ita⸗ lieniſch⸗Oſtafrika eine heikle und unhaltbare Die Er⸗ oberung verwirklicht jene Einheit der Somali⸗ völker unter der Flagge des faſchiſtiſchen Ita⸗ liens, die ſeit langem ein glühender Wunſch je⸗ ner Bevölkerung war, wie dies die zahlreichen während des Verlaufes der Aktionen ſtattge⸗ fundenen Unterwerfungen klar beweiſen. Gleichzeitig mit der fortſchreitenden Beſetzung der bedeutendſten Zentren, die einſt engliſche Verwaltungsſitze darſtellten, haben die Regie⸗ rungsbeamten der Verwaltung von Italieniſch⸗ Oſtafrila ihre verwaltungstechniſche Tätigkeit zur großen Befriedigung der Bevölkerung be⸗ gonnen, die weiterhin herbeiſtrömt, um ihre Unterwerfung zu erklären und der italieniſchen Regierung Ehrenbezeigungen zu erweiſen. Kanadiſcher Frachter verſenkt. Laut Bericht des Neuyorker Schiffsregiſters wurde der ka⸗ „Geraldine Mary“(7244 BRö) an der iriſchen Küſte verſenkt. Rauchen Sie lhre gute Cĩgarette in leichten Zügen) AriKan 3, 4* Bei ſtarkem Ziehen entwickelt ſich an der Brand⸗ fläche eine zu kräftige Glut; der Rauch wird viel z heiß. Nur bei leichtem Abglimmen entfaltet ſich as volle Aroma. 1 beide ſchon wiederum g lichen Zuſar gemeine Au hart, da in ſeele wohnt dieſem ſchör Erlebnisſtär er darum al langem Zuſ cher Zeit i⸗ ſchätzen lern ſo tiefen B. wie in jene Truppe verl zoſe“ zu ſei geben: Es die es weſer ich es heute ſen zu werd Gleichgültig Wechſel in i kommen. We der in einer benſachen zi Schmerz um von der See und Handelr daß er auf ſollte. Dazu wunderſchön wurzelt, au lonnte. Er ſens und ſei chem franzöf für vieles a auch fand. S ſich in die d Drei Jah Schwarze S der Pfalz z kontrollierter Soldaten di weiße franz kontrollierte, wenn auch! kein Bild m Er ſchaute a mich, und ſe Blick. Dann Die herrliche R. 7 0 uguſt 1940 von Toten. angengenom⸗ ial, darunter ach vier Ta⸗ engliſche Ber⸗ rannt. Auguſt die Beherr⸗ te ſo die am ißerdem bom⸗ iche Verſtär⸗ wurden, wo⸗ ten. Schließ⸗ ler ſyſtemati⸗ und Kriegs⸗ era beordert ei La Faruk ſyſtem, das Ei eſchützt war, fien Trup⸗ in die letzten Zerſtärkungen ſes engliſche den Flügeln diſche Batail⸗ rch erbitterte zu befreien, fliehen. motoriſierten n Italieniſch⸗ des Erfolges ngländer den zweck⸗ chen Teil von iler Eile ſich enen Kriegs⸗ ngen trach⸗ e wiederholt Truppen m n wir einige natiſche Waf⸗ Zanzerwagen, Lebensmittel, eutet. Außer⸗ ann reguläre uppen gefan⸗ 1000 Mann zum Schutz ingeſetzt und ung und die worden. Die -Somaliland bert worden Schnelligkeit, nd imperiale ernehmungen die prächtige Artilleriſten, 3 Kradfahrer, ale Polizei, eſonal. Eben⸗ er Luftwaffe bardierungs⸗ nd den Tieſ⸗ ze durch un⸗ die ſeit lan⸗ ngegliederten tommen, die feſt eingeglie⸗ ben ſind. bildet neben fſte Dementi land in Ita⸗ unhaltbare te. 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Vor zweiundzwanzig Jahren war ich das letztemal im deutſchen Elſaß. Damals war ich Soldat und im Begriff, noch kurz vor dem Umſturz zum zweitenmal ins Feld zu rücken. In der Formation, der ich angehörte, ſtanden auch Elſäſſer. Unter ihnen war einer, mit dem ſo ſeltenen Namen Schneider, an den ich mich beſonders gut erinnere, weil ſich in ſeinem jungen Leben die ganze Tragik des deutſchen Volkstums über dem Rhein ausdrücken ſollte. Ein Einzelſchichſal als Gleichnis Gemeinſam wurden wir beide einem Front⸗ truppenteil überwieſen. Gemeinſam zogen wir beide ſchon in der erſten Nacht auf Poſten und wiederum gemeinſam erlebten wir den unfaß⸗ lichen Zuſammenbruch der Heimat und die all⸗ gemeine Auflöſung. Ihn traf alles beſonders hart, da in ihm eine empfindſame Künſtler⸗ ſeele wohnte— er war Holzbildhauer und dieſem ſchönen Beruf mit dem Feuer und der Erlebnisſtärke ſeiner 21 Jahre verfallen— und er darum alles ſehr ſchwer nahm. Trotz wochen⸗ langem Zuſammenſein mit ihm, während wel⸗ cher Zeit ich ihn als Menſch und Kamerad ſchätzen lernte, konnte ich doch nie vorher einen ſo tiefen Blick in ſein eigentliches Weſen tun wie in jener Stunde, da er als Elſäſſer die Truppe verlaſſen mußte, um fortan„Mußfran⸗ zoſe“ zu ſein. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Es gab andere Elſäſſer in der Truppe, die es weſentlich leichter nahmen, nicht— wie ich es heute weiß— aus Freude, nun Franzo⸗ ſen zu werden, ſondern nur, weil ſie durch die Gleichgültigkeit hofften, am beſten über den Wechſel in ihrem Volkstumsſchickſal hinwegzu⸗ kommen. Während nun mein Kamerad Schnei⸗ der in einem beſcheidenen Quartier ſeine Sie⸗ benſachen zuſammenpackte, wälzte er ſich allen Schmerz um vergangene und kommende Dinge von der Seele. Kerndeutſch im Denken, Fühlen und Handeln wollte es ihm nicht in den Kopf, daß er auf einmal kein Deutſcher mehr ſein ſollte. Dazu kam, daß er, in Straßburg, der wunderſchönen Stadt, von Kindheit an ver⸗ wurzelt, auch die Heimat nicht entbehren konnte. Er hing am Deutſchtum ſeines We⸗ ſens und ſeiner Heimat und war doch ſo man⸗ chem franzöſiſchen Blendwerk verfallen, daß er für vieles als eine Entſchuldigung ſuchte und auch fand. So tat er, was viele taten und fügte ſich in die damals gegebene Lage. Drei Jahre ſpäter. Am Rhein hauſte die Schwarze Schmach. Eines Tages hatte ich in der Pfalz zu tun. Auf der Maxauer Brücke kontrollierten ſchwarze und weiße franzöſiſche Soldaten die Päſſe der Brückenpaſſanten. Der weiße franzöſiſche Soldat, der meinen Paß kontrollierte, kam mir irgendwie bekannt vor, wenn auch das Knebelbärtchen am Kinn in kein Bild meiner Erinnerung paſſen wollte. Er ſchaute auf den Namen im Paß, dann auf mich, und ſenkte mit hörbarem Seufzer den Blick. Dann gab er ſich einen Ruck und ſagte: Die herrliche Rosette im Chor des Stralburger Münsters „Jo Menſch, dü, kennſch mi denn nimme?, i bin doch de Schneider aus Stroßburg.“ Er, mit dem ich viele Stunden teilte, ſtand als Sohn deutſcher Eltern und deutſcher Erde am deutſchen Rhein inmitten ſchwarzer Soldaten unter der Trikolore als franzöſiſcher Soldat. Wir erzählten uns in jener Stunde des unver⸗ hofften Wiederſehens nicht viel. Nur, jedes zweite Wort war voll Bitternis gegen das Reich getränkt, das ſo viele deutſche Brüder und Schweſtern dem franzöſiſchen Erbfeind— zum wievielten Male?— überliefert hatte. Eine Mahnung An dieſe Epiſode auf der Maxauer Rhein⸗ brücke vor rund zwei Jahrzehnten mußte⸗ ich nun in dieſen Tagen wieder denken, als ich zuſammen mit anderen badiſchen Schriftlei⸗ tern durch das Elſaß fuhr und im Zuſammen⸗ hang mit dieſer Fahrt aus dem Munde elſäſſi⸗ ſcher Volksführer, wie Paul Schall, Prof. Haug und Roſſe, ſo manches hörte, das wir uns im Reich für immer hinter die Ohren ſchreiben ſollten. Vorweg ſei bemerkt: Wir müſſen. von allen Schlacken einer falſchen Einſchätzung des Elſaſſes und ſeiner Menſchen befreien und mit aufgeſchloſſenem Herzen im⸗ mer wieder zu ergründen ſuchen, warum dies ſo und jenes ſo und nicht anders iſt. Ant⸗ wort in jedem Falle wird uns dann immer die Geſchichte geben, die für 6. Strahburg: Partie an der JIl wenige deutſche Volksſtämme ſo voller Tragik des Schickſals iſt wie gerade hier. Wir müſſen uns auch von allen Vorurteilen befreien und uns jeden vorſchnellen Urteils enthalten, da⸗ gegen aber in den nächſten Wochen und Mona⸗ ten mit dem Bewußtſein an die pſychologiſche und ſeeliſche Heimholung des Elſaſſes gehen, daß dies Land über dem Rhein deutſch iſt und ſeine Menſchen deutſche Menſchen ſind und die⸗ ſes ihr Deutſchſein in jahrhundertelangem Ab⸗ wehrkampf gegen planmäßig und meiſt mit Ge⸗ walt betriebene Verwelſchung bewahrt haben. Es hatte ſchon ſeinen tiefen Sinn, daß vor Beginn dieſer zweitägigen Fahrt der elſäſſiſche Volksführer Paul Schall— ein Leidens⸗ genoſſe des in Nanzig von den Franzoſen er⸗ Achoffenen elſäſſiſchen Volkstumsführers Karl Roos zu uns badiſchen Schriftleitern ſprach. Seine Ausführungen waren gewiſſer⸗ maßen die Straße, auf der wir während dieſer zwei Tage fuhren und die mitten hinein führte in Geſchichte und Leiden des deutſchen Elſaß. Jedes ſeiner Worte bedeutete für uns Mah⸗ nung und Führung zugleich. Mahnung in dem Sinne, daß ſie uns davor bewahrten, bei der Fahrt durch das Elſaß ähnlich Klares und Ein⸗ deutiges erleben zu wollen, wie damals bei der Heimkehr der Oſtmark, des Sudetenlandes und Memels. Gegen die Theſe von der Rheingrenze Wer mit dem Gedanken über den Rhein fährt, drüben andere Verhältniſſe als diesſeits zu finden, wird ſchwer enttäuſcht. Von der er⸗ ſten Minute des Aufenthaltes auf elſäſſiſchem Boden an wird einem bewußt, daß der Rhein, dieſer deutſche Strom, niemals eine Grenze war. Hüben wie drüben finden wir die gleichen, ſauberen Dörfer. Hüben wie drü⸗ ben finden wir— abgeſehen von aufgezwun⸗ genen Verwelſchungen⸗— deutſche Namen, ſowohl der Menſchen wie der Dörfer und Städte. Hüben und drüben— und das iſt das Bezeichnende für den Unſinn einer Rhein⸗ grenze⸗Theſe— finden wir dieſelbe Sprache und dieſelbe Ausdrucksweiſe. Ja, man kann, worauf Paul Schall hinwies, ſogar die Grenze des fränkiſchen und alemanniſchen Volkstums diesſeits wie jenſeits haargenau feſtſtellen. Nördlich Hagenau finden wir Menſchen und Dörfer, die auch gegenüber auf der badiſchen Seite leben bzw. ſtehen könnten, und ſüdlich Hagenau finden finden wir Menſchen und Dörfer, die in gleicher Weiſe wiederum dies⸗ ſeits leben bzw. ſtehen könnten. Die einen tra⸗ gen fränkiſches und die anderen alemanniſches Gepräge. Man braucht ſich jedoch mit dieſer Tatſache⸗ als Beweis des deutſchen Charakters des El⸗ ſaß' nicht zu begnügen. Namen wie der des erſten Bibelüberſetzers Gottfried von Weißenburg und des genialen Erbauers des Straßburger Münſters, Erwin von Stein bach, ſind ebenſolche Zeugen des deut⸗ ſchen Charakters dieſes Landes. Das„elſäſſiſche Problem“ Bis zum Mittelalter und zur Zeit des Hu⸗ manismus gab es kein elſäſſiſches Problem. Erſt im 30jährigen Kriege erſchlich ſich Frank⸗ reich„Rechte“ über das deutſche Elſaß. 1781 verlegte es ſeine Zollgrenze bis an den Rhein, während es ſchon vorher dem Land gewährte minimale Sonderrechte entzogen hatte. Inter⸗ eſſant und aufſchlußreich für den gegenwärti⸗ gen Sinn der Evakuierung der elſäſſiſchen Be⸗ (HB-Bildarchiv) völkerung nach Südfrankreich iſt der Hinweis der elſäſſiſchen Volksführer, daß ſchon zur Zeit der franzöſiſchen Revolution Verpflanzungs⸗ abſichten der Elſäſſer nach Südfrankreich be⸗ ſtanden. Die in dieſem Kriege durchgeführte Evakuierung der Elſäſſer nach Südfrankreich geht demnach auf die Pläne im Ausgang des 18. Jahrhunderts zurück, und wohl nicht mit Unrecht kann man annehmen, daß die wenig⸗ ſten Elſäſſer wieder in ihre Heimat zurückge⸗ kehrt wären, wenn Frankreich ſiegreich aus dieſem Krieg hervorgegangen wäre. Das deut⸗ ſche Schwert hat wertvolles deutſches Volkstum davor bewahrt, ein Opfer des franzöſiſchen Chauvinismus zu werden. Die nüchterne Sprache der Tatſachen Wenn im Elſaß nicht orgiaſtiſcher Jubel die Heimkehr dieſes kerndeutſchen Landes beglei⸗ tet, ſondern ruhiges und nüchternes Abwarten, dann hat das beileibe nichts mit dem kern⸗ deutſchen Grundcharakter der fränkiſchen und alemanniſchen Stämme jenſeits des Rheins zu tun. Die Kühle kpmmt nicht aus verſtocktem Herzen, ſondern aus der Tatſache, daß das Elſaß gerade in allen wichtigſten Abſchnitten der deutſchen Geſchichte nicht zum Reich ge⸗ hörte. Schließlich iſt 1681 Straßburg nicht an Frankreich übergegangen, ſondern es war zu jener Zeit kein Reich mehr da, das dieſe deutſche Stadt und auch das ganze Elſaß in Schutz gegen franzöſiſche Eroberungsſucht neh⸗ men konnte. Nicht anders war es Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Befreiungskriege, die Zeit der deutſchen Romantik mit ihrem ſtarken nationalen Erleben, ſah das Elſaß zu Frank⸗ reich gehörig, die Zeit der deutſchen Eini⸗ gungskriege erlebte das Elſaß gleichfalls nicht auf deutſcher Seite mit. Und als das national⸗ ſozialiſtiſche Deutſchland geboren wurde, befand ſich das Elſaß wieder bei Frankreich. Man darf auch nicht vergeſſen, daß das Elſaß ſchon von Mitte des 15. Jahrhunderts an den Drangſalierungen durch die Franzoſen aus⸗ geſetzt war. Im Jahre 1444 waren es die Straßburger Münster „Armen Jacken“ Ludwigs, die in das Land einfielen, und ſchon von damals iſt ein Aus⸗ ſpruch der Franzoſen bekannt, nach welchem ſie die Rheingrenze wollten. Trotz allem hat das Elſaß auf verlorenem Poſten all die Jahr⸗ hunderte hindurch ſein Deutſchtum verteidigt. Wenn in den Städten da und dort eine gewiſſe Verwelſchung zutage tritt, dann hat das nichts zu bedeuten; es iſt die intellektualiſtiſche Ober⸗ ſchicht. Das Volk auf dem Lande aber, der Handwerker und der Arbeiter haben ſich deutſch erhalten. Das will ſchon viel heißen, wenn man im Hinblick auf die Geſchichte berückſich⸗ tigt, daß immer dann, wenn das Reich zer⸗ ſchmettert oder ſchwach am Boden lag, Frank⸗ reich als die tonangebende Macht gelten mußte, die mit allen Mitteln des guten Zuredens und der Gewalt verſuchte, dieſes Deutſchtum aus⸗ zurotten.„ Die hHerzen auf Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß die Elſäſſer, die nun wiederum 22 Jahre in allen Variationen franzöſiſches Weſen zwangsweiſe kennenlernen mußten und über die eine Welle der ungeheuer⸗ lichſten Hetze gegen Deutſchland hinwegging, jetzt auch wieder erſt als Suchende begreifen lernen müſſen, was für ſie der Nationalſozia⸗ lismus bedeutet. Prof. Haug⸗Kolmar gab ein treffendes Beiſpiel für die gegenwärtige Situation, wenn er die Deutſchen diesſeits und Sechs Narkenhũte: Hückel- Mayser pless Rousselet- Bossi- Förster g hetworrẽgende Quòlitõten zeięt lnnen das grobe MHRuthaus ZEUMER a Breiten Straße M 1, 6 Seit 1886 M 1, 7 jenſeits des Rheins mit zwei Schwimmern verglich, von denen der eine, nämlich der dies⸗ ſeits des Rheins, ganz allmählich ins Waſſer ſteigt und ſchwimmen lernt, während der an⸗ dere, jenſeits des Rheins, vom 15⸗Meter⸗ Sprungbrett plötzlich ins Schwimmbecken ſprin⸗ gen ſoll. Es iſt ſchon wahr, hier muß es heißen: Haus Kammerzell am Münsterplatz in Straßburg NrKathreiner/ul. an, kihue, un 1c õ̊ Mi,, Cun huehn wur, Das galt immer ſchon, und jetzt erſt recht. 5 * ſtehenden „hatkenkreuzbanner“ Sonntag, 25. Kuguſt 1940 Die Herzen auf. Wir wollen nicht ein falſches Pathos erzeugen, ſondern wir wollen, daß die Brüder und Schweſtern über dem Rhein mit der Zeit von ſelbſt ſich bewußt werden, daß ſie aus jahrhundertelanger Irr⸗ fahrt endlich und endgültig Deutſche und nur Deutſche ſein dürfen. Wir wollen uns nicht in die Gefahr begeben, die Elſäſſer nach den auch bei ihnen vorhandenen Konjunkturrittern zu die 1918 gewiſſermaßen mit flie⸗ genden Fahnen zu den Franzoſen übergelau⸗ fen ſind. Wir wollen dieſe Mitläufer Frank⸗ reichs vergleichen mit jenen. Mitläufern, die 1918 hinter der roten Fahne der Novemberver⸗ brecher hergelaufen ſind. Nur wenn wir ſo die Dinge beurteilen, werden wir ihnen auch ge⸗ recht. Feſt ſteht: Die neue Franzoſenzeit ſeit 1918 hat entſcheidend dazu beigetragen, daß die letzten tiefgehenden Sympathien für den wel⸗ ſchen Nachbar verſchwunden ſind. Als das Elſaß in den franzöſiſchen Staat einverleibt wurde, war es ein blühendes und reiches Elſaß. Heute iſt dieſes Elſaß wirtſchaftlich ruiniert und arm. Man muß nur einmal durch die ſtundenlange Weite der verſteppten Felder in den geräumten Gebieten des Elſaß gefahren ſein, man muß nur einmal die unzähligen leer⸗ Fabriken und Werkhallen geſehen haben, dann bekommt man einen Begriff von der ungeheuren Schuld, die ſich Frankreich gegenüber dem deutſchen Elſaß aufgeladen hat. Seit dem Uebergang des Elſaß auf Frankreich würde weder Neues gebaut noch Neues ge⸗ gründet. Bewußt wurde die einſt blühende Wirtſchaft zerſchlagen, und bewußt wurde der kulturelle Hochſtand, wie er in der Zeit von 1870 bis 1918 entwickelt wurde, wieder tief her⸗ untergedrückt, ſo daß allein durch die Verwel⸗ ſchung heute die meiſten jungen Leute nach ihrer Schulentlaffung weder deutſch noch fran⸗ zöſiſch richtig ſchreiben können. Aber trotz allem: Wenn auch die Franzoſen, die elſäſſiſche Wirtſchaft zerſchlagen und eine weitgehende Verarmung des Volkes herbeifüh⸗ ren konnten, eines iſt ihnen nie und nimmer gelungen, nämlich, den Beweis zu beſeitigen, daß es ſich um kerndeutſches Land und kern⸗ deutſche Menſchen handelt. Der deutſche Cha⸗ rakter von Städten und Dörfern iſt in vollem Umfang erhalten geblieben, dank des deutſchen Sinnes ihrer Bewohner. Und wer wie ich wäh⸗ Kolmar— Haus Piister — rend dieſer Zweitagefahrt einige Stunden lang durch die ehemals freie Reichsſtadt Kolmar gegangen iſt, dem geht das Herz auf über ſo viel in Stein gehauene Beweiskraft. Wie in vielen anderen Städten und Dörfern gibt es auch in Kolmar Winkel und Gäßchen und mit⸗ telalterliche Bauten, die in jeder anderen deut⸗ ſchen Stadt, die auf eine mehrhundertjährige Geſchichte zurückſehen kann, zu finden ſein könnten, niemals aber in Frankreich! Und wer die Werke Schongauers und vieler anderer klei⸗ ner und großer Meiſter bewundern konnte, der weiß, daß keine noch ſo gewaltige Propaganda aus dem deutſchen Elſaß eine franzöſiſche Pro⸗ vinz machen konnte. Schließlich iſt noch als der erdrückendſte und zugleich erhabenſte Beweis das Münſter in Straßburg zu nennen, das zum Himmel ſtrebt wie ein Schwurfinger. Wahr⸗ haftig, was das Münſter bezeugte, hat das Land und Volk gehalten. Magen so emplindlichꝰ Viele Menſchen klagen nach dem Eſſen über Sodbrennen, ſaures Aufſtoßen und Magendruck. Man ſpricht dann von einem empfindlichen Magen, der viele Speiſen nicht recht verträgt. Oft gehen dieſe Beſchwerden auf einen, Ueber⸗ ſchuß an Magenſäure zurück, der die Tätigkeit des Magens erheblich beeinträchtigen kann. Der Warum ist mancher überſchüſſige ſaure Magenſaft greift zuweilen auch die zarten Magenſchleimhäute an, wodurch die Empfindlichkeit des Magens noch geſteigert wird. In allen ſolchen Fällen iſt es ratſam, die zu reichliche Magenſäure zu binden. Dazu eignet ſich beſonders die ſeit Jahrzehnten be⸗ währte Biſerirte Magneſia. Schon—3 Tablet⸗ ten ſchaffen häufig bereits nach 10 bis 15 Mi⸗ nuten weſentliche Erleichterung. Sie erhalten Biſerirte Magneſia für RM.39(60 Tabletten) und für RM.69 in größeren, vorteilhafteren Packungen(150 Tabletten) in jeder Apotheke. — hu/, Stockholm, 24. Aug.(Eig. Ber.) Mit allen erdenklichen Mitteln ſucht die eng⸗ liſche Propaganda⸗Maſchinerie die Stimmung des Volkes zu verbeſſern. Auf Zäunen und zahlreichen Schaufenſtern werden Plakate auf⸗ geklebt:„Bleibt heiter! Gebt für den Kampf⸗ flieger⸗Fonds!“ Dex dreiſte Propagandaſpruch eines öffentlichen Plakates:„Laßt den Kopf nicht hängen! Vielleicht paſſiert es niemals!“ — nämlich der direkte Angriff auf England ſelbſt— iſt erſetzt worden durch den neuen Schlaget:„Laßt den Kopf nicht hängen, Hitler hat uns nicht getroffen!“ „Die zweite phaſe hat begonnen“ Aber ſo recht wohl fühlte man ſich bei der Propaganda doch nicht. ⸗Vielleicht waren die Aktionen gegen England bisher nur Proben vor einem Großanariff, das heutige Stadium ſcheint ein Zwiſchenſpiel zu ſein.“ Zu dieſer Folgerung gelangt die„Times“ in einer Be⸗ trachtung über den Charakter der deutſchen Luftkriegstaktik, die den Engländern offenbar, trotz aller zur Schau getragenen Zufriedenheit, ſehr unangenehmes Rätſelraten aufgibt und ſie unentwegt zu Kombinationen darüber veran⸗ laßt, wie die Entwicklung weitergehen könnte. Obwohl der„Times“⸗Artikel von den üblichen Propaganda⸗Verdrehungen wimmelt, muß auch in dieſem Zuſammenhang zugegeben werden, firampfhaſte Condoner kemunterungs-Porolen Bezeichnendes Stimmungsſumptom: Die Londoner Börſe hat geſchloſſen/ England hetzt weiter in Uahoſt Phaſe begonnen dauert habe, jetzt die zweite habe, eine Art Luftkleinkrieg. Hoffnungen auf Gegupten Die Parole:„Laßt den Kopf nicht hängen!“ ſcheint aber keine große Wirkung gehabt zu haben, wenigſtens nicht in der Londoner Eity. Die Börſen haben geſchloſſen. Da, wo man es eigentlich am beſten wiſſen müßte, werden die nächſten Ausſichten der plutokratiſchen Hetzer daß deutſcherſeits militäriſche Ziele aufs Korn genommen wurden. Im übrigen entwickelt das City⸗Blatt die Theorie, daß nach der erſten heftigen Luftoffenſive, die eine Woche lang ge⸗ fleguptiſcher nationalſeieriag verbolen guf Befehl des britiſchen Gberkommandos Dr. v. L. Rom, 24. Auguſt.(Eig. Ber.) Das britiſche Oberkommando in Aegypten hat die Feier des ägyptiſchen Nationalfeier⸗ tags anläßlich des Jahrestages des Todes Zaglul Paſchas verboten. Die Enthüllung⸗ſei⸗ nes Denkmals wurde unterſagt. Die italieniſchen Zeitungen berichten ferner über Unruhen in Port Said, wo die ägyp⸗ tiſchen Arbeitsloſen gegen die Kanalgeſellſchaft proteſtieren. Nachdem die Schiffahrt im Ka⸗ nal vollſtändig zum Erliegen kam, wächſt die Arbeitsloſigkeit, ohne daß die Kanalgeſellſchaft ſich veranlaßt ſieht, deshalb irgend etwas zur Unterſtützung dieſer Arbeitsloſen zu tun. Einem Sprecher dieſer Arbeitsloſen wurde durch den Gouverneur bedeutet, daß die Kanalgeſell⸗ ſchaft über keine Mittel mehr verfüge, da ſie zur Anlage von Befeſtigungswerken reſtlos ausgegeben worden ſeien. Wie hoch war eigentlich die Dividende der Kanalgeſellſchaft?! zwei fireizer getroſſen Rom, 24. Auguſt. Zu dem letzten Angriff auf das eng⸗ li'ſche Geſchwader im öſtlichen Mittelmeer werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Ein Kreuzer wurde am Heck von zwei Bomben mittleren Kalibers getroffen, ein anderer Kreu⸗ zer gleichfalls von zwei Bomben mittleren Ka⸗ libers. Dieſer Kreuzer mußte ſeine Geſchwin⸗ digkeit verringern und verſuchte unter Entwick⸗ 4 von Rauchwolken zu entkommen. Was den Angriff auf den britiſchen Geleit⸗ zug im öſtlichen Mittelmeer am 22. Auguſt be⸗ trifft, ſol wurde bekanntgegeben, daß er etwa zehn Meilen ſüdöſtlich von Kreta ſtattfand. Die italieniſchen Bomber hätten trotz heftigſten Ab⸗ wehrfeuers die beiden zum Schutz beigegebenen britiſchen Torpedoboote wiederholt angegriffen und beide mit Bomben mittlern Kali⸗ bers getroffen, desgleichen einige Damp⸗ fer des Geleitzuges. gchlachtſchiff„Reſolution“ ſchwer beſchädigt Dr. v. L. Rom, 25. Aug.(Eig. Ber.) Bei der Bombardierung des⸗engliſchen Flot⸗ tenſtützpunktes Alexandrien in der Nacht zum 22. Auguſt mußten infolge der ſchlechten Wetterlage und der ſchlechten Sicht die italie⸗ niſchen Staffeln eine halbe Stunde lang über der Stadt und dem Hafen kreuzen, um ihr Ziel genau feſtzuſtellen. Dann wurden die Treibſtofflager und die Eiſenbahn⸗ linien bombardiert. Der im Wehrmachtsbericht vom 23. Auguſt erwähnte Angriff der italieniſchen Luftwaffen⸗ verbände auf einen von zwei britiſchen Zer⸗ ſtörern geſicherten Geleitzug hat in der Nähe der Inſel Gavdos, der Südküſte von Kreta vorgelagert, ſtattgefunden. Mit Bomben mitt⸗ leren Kalibers wurden Kriegs⸗ und Han⸗ delsſchiffe zerſtört und“ der Geleitzug geſprengt. Zur Bombardierung des 30 000⸗ BRr.⸗Schlachtſchiffes„Reſolution“ im Hafen von Gibraltar wird jetzt noch bekannt, daß die Beſchädigungen des Schlacht⸗ ſchiffes ſchwerer ſind als urſprünglich angenom⸗ men. Ein Turm der 38⸗Zentimeter⸗Geſchütze wurde völlig zerſtört, der Befehlsturm und die Zielgeräte ſchwer beſchädigt. ch Umulänglicher euftſchuh in oibraltar Algeciras, 24. Aug.(HB⸗Funk) Ein Ausländer, der ſich während der letzten Wochen in Gibraltar aufhielt, berichtet über den Zuſtand der engliſchen Schutzräume, die nur mit Gummiſtiefeln betreten wer⸗ den könnten. Der Berichter erklärte, daß die Engländer ſchon vor Ausbruch des Krieges zahlreiche Schutzräume in Gibraltar gegen Luft⸗ angriffe an b ien und dabei immer wie⸗ der auf Schwierigkeiten geſtoßen ſeien, da das Meerwaſſer durch die Kalkfeſfen durch⸗ ſicherte. Durch dieſe Tatſache ſeien die Ar⸗ beiten außerordentlich erſchwert worden und hätten an vielen Stellen eingeſtellt werden müſ⸗ ſen, da es unmöglich geweſen ſei, die Schutz⸗ räume abzudichten, um einen Aufenthalt zu ermöglichen. Die Anzahl der Schutzräume in Gibraltar ſei außerdem zu gering, um alle Schutzſuchenden bequem aufzunehmen, ſo daß bei Fliegeralarm ein fürchterliches Gedränge herrſche und jedesmal zahlreiche Perſonen ver⸗ letzt würden. USA⸗Wirtſchaftsminiſter Hopkins zurückge⸗ treten. Wirtſchaftsminiſter Hopkins iſt am Samstag aus Geſundheitsgründen zurückgetre⸗ ten. flusreichend cebensmittel und Rohſloffe“ Italien auf Jahre geſichert/ Einheitstup für Ceigwaren L. n. Rom, 25. Auguſt.(Eig. Ber.) Italien hat ausreichend Lebensmit⸗ tel und Rohſtoffe— eine keineswegs noch ſenſationelle Erkenntnis, die jedoch ihren beſonderen Wert dadurch erhält, daß ſie ſich eine amerikaniſche Nachrichtenagentur als Einſicht maßgebender Londoner Kreiſe aus London telegraphieren läßt. In Rom wertet man dieſe verſpätete Erkenntnis britiſcher Einſicht als Vorzeichen neuer ſtrate⸗ giſcher Rückzüge auch auf der Wirtſchaftsfront. Man beſtätigt den maßgebenden engliſchen Kreiſen gern die Nutzloſigkeit ihrer Verſuche von neuen Auflagen abgewirtſchafteter„Sen⸗ ſationen“ mit der Feſtſtellung, Italien und ſein afrikaniſches Imperium ſeien mit Vor⸗ räten aller Art ſo eingedeckt, daß ihre Le⸗ bensbedürfniſſe für eine auch noch ſo lange Kriegsdauer als geſichert angeſehen werden kömen. Was die Ernährungslage im beſonderen an⸗ belangt, die, wie alljährlich, auch 1940 Gegen⸗ ſtand plutokratiſcher Hungerſpekulationen war, ſo wird in der italieniſchen Wirtſchaft mit Genugtuung auf den Ausgleich hingewie⸗ ſen, den die durch die außerordentlichen Witte⸗ rungsverhältniſſe des abgelaufenen Landwirt⸗ ſchaftsjahres bedingten Ausfälle an Reis, Mais und Hackfrüchten finden. Maßnahmen wie die geplante Einführung eines Ein⸗ heitstyps für Teigwaren genügen daher, um mit dem Getreideauskommen dieſes Jahres, das etwa um 10 Prozent unter dem der drei vorhergehenden Rekordernten liegt, auszureichen. Daneben getroffen! Berlin, 24. Auguſt.(HB⸗Funk.) Bezeichnend für die Glaubwürdigkeit eng⸗ liſcher Meldungen über angebliche bri⸗ tiſche Luftwaffenerfolge iſt eine vor kurzem verbreitete Reutermeldung. Darin wird von der Admiralität mitgeteilt, daß Stuka⸗ Flugzeuge der britiſchen Marineluftwaffe zwei feindliche Transportſchiffe von etwa 3000 BRT im Haugeſund(Norwegen) angriffen. Angeb⸗ lich wurden zwei„direkte Bombentreffer“ auf einem der beiden Schiffe feſtgeſtellt. Demgegenüber wird erklärt, daß auch dieſer Angriffserfolg wie ſo viele andere auf Selbſt⸗ täuſchung beruht, da auch bei dieſer Gelegen⸗ heit keinerlei Treffer erzielt wurden. neue firitik an churchill o. Sch. Bern, 25. Aug.(Eig. Ber.) Die ſcharfe Kritik des franzöſiſchen Außen⸗ miniſters Baudoin über die Rede Churchills findet in der franzöſiſchen Preſſe lebhafte Zu⸗ ſtimmung. Die Preſſe weiſt noch einmal dar⸗ auf hin, daß England unmöglich den fran⸗ zöſiſchen Güterverkehr bedohen könnte, wenn es Gibraltar nicht in Händen hätte. Die „Action Francaiſe“ ſchreibt, der Fall Chur⸗ chill ſei hoffnungslos, und„Journal des Dé⸗ bats“ meint, Churchill, deſſen Charakter ſich noch nie durch Gleichgewicht ausgezeichnet habe, begehe ein großes Unrecht mit ſeinem Angriff gegen die franzöſiſche Regierung. paul mipkow plöhlich geſtorben Berlin, 24. Auguſt.(HB⸗Funk.) Der Erfinder des Fernſehens, Dr. Paul Nipkow, der am 22. Auguſt ſeinen 80. Ge⸗ burtstag begehen konnte und aus dieſem An⸗ laß*5 Glückwünſche und Ehrungen empfing, erlag am Samstagfrüh einem Herz⸗ ſchlag. Der greiſe Erfinder war am Abend ſeines Geburtstages in ſeiner Wohnung in Berlin⸗ Pankow ausgeglitten und unglücklich zu Fall gekommen, wobei er ſich anſcheinend einen Schenkelbruch zugezogen hatte. Er wurde am Freitag zur beſſeren Unterſuchung und Be handlung ins Lazarus⸗Krankenhaus gebracht, wo eine Röntgenaufnahme gemacht werden ſollte. Heute früh hat nun unerwartet ein Herzſchlag dem Leben des großen Erfinder⸗ ein Ende gemacht. als plötzlich aus den Wolken ein ſters von Montreal verlangen. gegen Italien und Deutſchland nicht ſonderlich optimiſtiſch beurteilt. In London hält man deshalb wieder Ausſchau nach Hilfe, um ſich zu entlaſten. Man iſt auch nach den neueſten ägyptiſchen Meldungen nicht ganz ſicher, ob das Nil⸗Land die ihm zugedachte Rolle ſpielen wird. Engliſche Militärſachverſtändige haben Andeutungen entſchlüpfen laſſen, wonach es beſſer wäre, noch britiſche Verſtärkungen nach dem Suez⸗Kanal zu ſchaffen. Es fragt ſich nur, ob es dazu nicht ſchon zu ſpät iſt. In London ſetzt man deshalb neuerdings Hoffnungen auch auf den Konflikt Griechen⸗ land⸗Italien, zu deſſen Ankurbelung die üblichen Machenſchaften in vollem Gange ſind. Um Griechenland aufzuhetzen, wird erneut in London verſichert, daß man zu ſeinen Garantie⸗ verſprechen ſtehe. Das Kabinett Churchill ſchreckt vor keinem Mittel zurück, um das eng⸗ liſche Volk aufzumuntern, ſei es ſelbſt durch neue Verſuche zur Kriegsausweitung. „Schwierige eage völlig verheimlicht“ o. sch. Bern, 24. Auguſt.(Eig. Ber.) Der Beauftragte des britiſchen Informa⸗ tionsminiſteriums für Nordoſtengland, Belton, hat ſich bei dem Verſuch, eine Lanze für ſeinen Chef Duff Cooper zu brechen, den Groll eines großen Teiles der engliſchen Preſſe zu⸗ gezogen. Belton hatte engliſche Zeitungen und Parlamentarier, die die Tätigkeit des Infor⸗ mationsminiſteriums als recht ſtümperhaft be⸗ zeichneten, heftig angegriffen. So erklärte er in einem Flugblatt, die engliſche Preſſe habe von 1939 ab die ſchwierige Lage völlig verheimlicht. Die Londoner Preſſe erklärt dazu, daß Belton noch vor einem Jahr als Mitherausgeber der „Porkſhire⸗Poſt“ ſeine Stellung keineswegs da⸗ zu benutzt habe, um etwaige Wahrnehmungen zu äußern. Verſchiedene Blätter bringen zum Ausdruck, daß das engliſche Volk ſolche Män⸗ ner auf verantwortlichen Poſten nicht länger brauchen könne. Der„Daily Expreß“ ſchreibt, es ſei ein Skandal, daß Belton mit dem Geld des engliſchen Volkes Parlamentarier angreife, die ſein Miniſterium verurteile. Der Angriff gegen Duff Cooper im Blatt Lord Beaverbrooks verdient um ſo mehr feſtgehalten zu werden, als gerade in den vergangenen Ta⸗ gen wiederholt davon die Rede war, daß Lord Beaverbrook von dem Informationsminiſte⸗ rium übernommen würde. Fußball„jur febung des bertrauens“ h. w. Stockholm, 24. Aug.(Eig. Ber.) Welch unverantwortliche Maßnahmen die engliſchen Regierungsſtellen zum Zwecke der Stimmungsmache treffen, geht aus den neuen Anweiſungen hervor, wonach ab Mitte Sep⸗ tember Pferderennen und Fußball⸗ kämpfe wieder in Gang geſetzt werden ſollen. Die engliſche Regierung betrachtet, wie eine Meldung des„Svenska Dagbladet“ be⸗ tont, die Wiederherſtellung ſolcher Sportver⸗ — anſtaltungen als„wichtige Form, das Ver⸗ trauen zu heben“ ſowohl bei Truppen als auch in der Allgemeinheit. Schon in der letzten Zeit ſeien derartige Veranſtaltungen aus gleichen Erwägungen wieder in Gang geſetzt worden. Nach einer ſchwediſchen Meldung aus London wurden bei einem Fußballkampf zwiſchen Ar—⸗ mee und Flotte zehn Perſonen getötet Flugzeug herabſtieß und die Flakartillerie in Aktion trat. Franzöſiſche fanadier proteſtieren o. sch. Bern, 24. Auguſt.(Eig. Ber.) Die Spannnng zwiſchen der franzöſiſchſtäm⸗ migen Bevölkerung von Kanada und den ober⸗ ſten kanadiſchen Behörden dauert mit unver⸗ minderter Heftigkeit an. Zahlreiche Politiker und Geſchäftsleute aus Montreal und Quebek —— 2 3 Erhiltlich in Apotheken und Drogerien. und ihrer Umgebung haben an die kanadiſche Regierung ein Schreiben gerichtet, in dem ſie, die ſofortige Freilaſſung des verhafteten franzöſiſchſtämmigen Oberbürgermei⸗ Dieſer hatte die franzöſiſchen Kanadier aufgefordert, unter keinen Umſtänden Militärdienſt zu lei⸗ ſten. Die franzöſiſchſprachige kanadiſche Preſſe KlINDERNAHRUNE- verlangt ebenfalls die Freilaſſung des verhaf⸗ teten Bürgermeiſters. gut „Bakenk 4 Miel Ja, ich w zuziehen, ſe tauſend Pu— ein Erbſtück im Paradie Aſt aufgerei in den Ohr hen“, auf de von einem 2 mit etwas n 75% mehr anzuzie ſo ein Feiger ner froh, wet ligen Kleidun einer wird e neue Kleider zählt als au ſchlimm, den mehr Punkte der Verbraue nicht auf echt uns im Land Wie dem au kann ich endl tagsnachmitta meine alte dafür. Das K Wenn die Sorge den ſck natürlich, w Liegeſtühle ol errichten olldecke ge. ihrem Unterz ningsanzug) ſen tagsüber mit in die W die Kinder ab überlegen, wi kann, damit Kleineren ſin ein gutes wenn Mutti Legeſpielen o und dergl. kö vertreiben. 2 lieber mit R bänden und! iſt. Nicht zu wachſenen, iſt die nächtliche wenn man di die nächtlichen überwunden. 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Dabei hätte dieſe Frau mit etwas mehr Recht als ihre Nachbeterinnen Zeichn. Edgar John mehr anzuziehen verlangt, denn was iſt ſchon ſo ein Feigenblatt? Und was wären wir Män⸗ ner froh, wenn ſich unſere Frauen mit ſo bil⸗ ligen Kleidungsſtücken zufrieden gäben! Manch einer wird einen Schreck kriegen, wenn er die neue Kleiderkarte ſieht und 50 Punkte mehr zählt als auf der alten. Es iſt aber nicht ſo ſchlimm, denn einige Kleidungsſtücke„koſten“ mehr Punkte als bisher. Das hat etwas mit der Verbrauchslenkung zu tun; wir ſollen uns nicht auf echte Schafwolle verſteifen, wenn bei uns im Lande genügend Zellwolle— wird. Wie dem auch ſei, Zellwolle oder Wolle, jetzt kann ich endlich die Weſte für meinen Sonn⸗ tagsnachmittagsausgehanzug beſtellen, denn meine alte Kleiderkarte reichte nicht mehr dafür. Theobald. Das Kind im Luftichubkeller Wenn die Sirene ertönt, gilt unſere erſte Sorge den ſchlafenden Kindern. Das Beſte iſt natürlich, wenn ſie weiterſchlafen können. Liegeſtühle oder alte Kinderwagen laſſen ſich gut herrichten. Ein kleines Kiſſen und eine Wolldecke genügt, wenn die Kinder außer ihrem Unterzeug noch einen Laufanzug(Trai⸗ ningsanzug) anhaben. Kiſſen und Decken müſ⸗ ſen tagsüber aus dem feuchten Keller wieder mit in die Wohnung genommen werden. Sind die Kinder aber wach geworden, wird man ſich überlegen, wie man ſie am beſten beſchäftigen kann, damit ſie möglichſt ruhig ſind. Für die Kleineren ſind Bilderbücher oder Buntſtifte ein gutes Unterhaltungsmittel, beſonders wenn Mutti eine kleine Anleitung gibt. Mit Legeſpielen oder Steckſpielen, Dame, Mühle und dergl. können ſich die Größeren die Zeit vertreiben. Andere beſchäftigen ſich vielleicht lieber mit Rätſelraten, Betrachten von Bild⸗ bänden und Leſen, wenn es dazu hell genug iſt. Nicht zu empfehlen, auch nicht für die Er⸗ wachſenen, iſt Eſſen. Denn der Magen braucht die nächtliche Ruhepauſe. Gut iſt übrigens, wenn man die Kinder nach Tiſch ruhen läßt, die nächtlichen Wachſtunden ſind dann meiſt überwunden. Wem Wäsone v asbhe-Speck ti Mmnm Kiſuaheli wird in Mannheim gelehrt Italieniſch, Spaniſch, Franzöſiſch und Engliſch ſind immer noch ſtark gefragt Das Erlernen fremder Sprachen war, ab⸗ geſehen von beruflicher Notwendigkeit, immer bis zu einem gewiſſen Grade eine Modeſache. Als die freundſchaftlichen Beziehungen zwi⸗ ſchen Deutſchland und Italien enger wurden, ſetzte ein Anſturm auf die italieniſchen Sprach⸗ kurſe ein; mit dem Befreiungswerk Spaniens wurde das Intereſſe für dieſe Weltſprache ge⸗ weckt, und etwa ſeit einem Jahr wird auch in Mannheim in verſtärktem Maße Ruſſiſch ge⸗ lernt. Für Polniſch und Tſchechiſch war nur vorübergehend Nachfrage vorhanden, dafür haben die Ereigniſſe auf dem Balkan neuer⸗ dings das Bedürfnis ausgelöſt, ſich mit den ſüdoſteuropäiſchen Sprachen zu befaſſen, wäh⸗ rend die nordiſchen Sprachen hier kaum Lieb⸗ haber fanden. Kurſe mit Kdꝰ „Gegenwärtig laufen in Mannheim haupt⸗ ſächlich italieniſche, ſpaniſche, franzöſiſche und engliſche Sprachkurſe mit KoF. Die Deutſche Arbeitsfront verwendet große Sorgfalt auf dieſe Seite der beruflichen Fortbildung, denn es läßt ſich unſchwer vorausſagen, daß nach Be⸗ endigung des Krieges fremdſprachliche Kennt⸗ niſſe außerordentlich geſucht ſein werden. Wie ſich die Nachfrage innerhalb eines Jahres ver⸗ ſchieben kann, geht daraus hervor, daß ſeit Kriegsbeginn die ruſſiſchen Kurſe gut beſucht waren; ſo meldeten ſich auf einen Schlag ein⸗ mal hundert Teilnehmer. ſich beſonderer Bevorzugung, ſeit die Koß⸗ Fahrten nach Italien begonnen haben; da⸗ gegen hat Spaniſch etwas nachgelaſſen. Neuer⸗ dings wird ein Kurs in Rumäniſch angeſtrebt. Ein Suaheli⸗Sprachkurs beginnt Bei Koß ſind in den letzten Monaten zwar wiederholt Anfragen nach Kurſen in Kiſuaheli, der Eingeborenenſprache Oſtafrikas, eingegan⸗ gen, doch kam bisher noch kein Kurs zuſtande. Inzwiſchen hat der Kreisverband Mannheim des Reichskolonialbundes einen Suaheli⸗Kurs für ſeine Mitglieder vorbereitet, der demnächſt deginnt. Im übrigen iſt, wer Luſt hat, fremde Sprachen zu lernen, bei Koß in guten Hän⸗ den. Auch für diejenigen, die ſchon Vorkennt⸗ niſſe in einer Fremdſprache haben, iſt geſorgt, denn es gibt außer den Kurſen für Anfänger auch ſolche für Fortgeſchrittene, zum Teil in verſchiedenen Stufen, an die ſich noch Sprach⸗ zirkel zur Weiterbildung und Vervollkommnung anſchließen. win. Kleine Mannheimer Stadtchronik Borbeigünger und Blindgünger! In der Nacht zum Samstag warfen feind⸗ liche Flieger einige Bomben in der Gemarkung Mannheim ab. Perſonen wurden nicht ver⸗ letzt; der Sachſchaden iſt gering. Leerſtehende Täden und Schaufenſter beſſer ausnützenn! Um zu verhüten, daß das Straßenbild durch leerſtehende Läden und Schaufenſter in Mit⸗ leidenſchaft gezogen wird, hat der Reichsbund der Haus⸗ und Grundbeſitzer e. V. nach Be⸗ ſprechungen mit dem Reichsring für NS⸗Pro⸗ paganda und Volksaufklärung und der Wirt⸗ ſchaftsgruppe Einzelhandel ſeine Mitgkieder aufgefordert, leerſtehende Läden bzw. deren Schaufenſter benachbarten Einzelhandelsge⸗ ſchäften zu Dekorationszwecken unentgeltlich zur Verfügung zu ſtellen. Die Dekoration iſt ſelbſtverſtändlich Sache des Einzelhändlers, der den leeren Laden bzw. ſein Schaufenſter zur Werbung benützen will. Im Nationaltheater hat die Oper die Pro⸗ benarbeit in vollem Umfange aufgenommen. Neben der Neuinſzenierung von Richard Wag⸗ ners„Die Walküre“, mit der das National⸗ theater die Spielzeit 1940/41 am 1. September eröffnet, gelten die Vorbereitungen der Neu⸗ inſzenierung von Mozarts Oper„Die Hoch⸗ zeit des Figaro“, die am 5. September unter der muſikaliſchen Leitung von Staats⸗ kapellmeiſter Karl Elmendorff und in der Inſzenierung von Erich Kronen im Spielplan des Nationaltheaters erſcheint. Schachmeiſterſchaft von Großdeutſchland Kieninger war zäher als Schmidt/ Kriegsmeiſterſchaften in Bad Oennhauſen Ein erfreulich gutes und ſchneidiges Kampf⸗ ſchach wurde in den deutſchen Kriegsmeiſter⸗ ſchaften zu Bad Oeynhauſen geboten. Trotz des Fehlens der deutſchen Meiſter, die ſeit ihrem Siege um die Weltmeiſterſchaft der Län⸗ der in Buenos Aires ſitzen und ſich wohl oder übel mit ihrem Exil abfinden mußten! Wir geben zunächſt die Punktzahlen: 1. Kie⸗ ninger⸗Köln 11½(aus 15 Partien), 2. Schmidt (früher Reval, das dieſer volksdeutſche, hoch⸗ talentierte Meiſter vor einigen Monaten ver⸗ laſſen hat) 10½,.—4. Gilg⸗Troppau und Richter⸗Berlin je 9½, 5. Kohler⸗München 9, .—9. Ahues⸗Königsberg, Heinicke⸗Hamburg, Kranki⸗ès:amburg und Keller⸗Dresden je 7½, weiter folgen Regedzinſki⸗Litzmannſtadt 7, Engert(nicht Engels) Düſſeldorf, Hans Herr⸗ mann⸗Bochum, Keller⸗Wien, Dr. Lachmann⸗ Stargard je 6, Dr. Lange⸗Eſſen 5, Brinckmann⸗ Neumünſter 4 Punkte. Vier dieſer Meiſter (Herrmann, Keller⸗Dresden, Kohler und Kranki) waren für dieſe Zeit vom Heeresdienſt be⸗ urlaubt. Wie es kam: Nach den üblichen wechſel⸗ haften Erſcheinungen der erſten Runden, be⸗ dingt durch Einſpielen, Einfühlen in die neu⸗ artige Atmoſphäre, Aufregung und Eifer, ſcho⸗ ben ſich die genannten Spitzenreiter in den Vordergrund, häufig an gleicher Stelle oder getrennt durch geringſten Abſtand. Nicht mehr Schritt halten konnten Engert und Hans Herrmann, welche einen guten Start hatten. Kieninger machte es im Endſpurt, begün⸗ ſtigt von einigen ſchwachen Stunden des wohl einfallreicheren Paul Schmidt. Uebrigens: Kieninger erwies ſich nicht nur als ſicherer, was bei ihm ja nicht Wunder nimmt, ſondern er glänzte zu vieler Ueberraſchung als ener⸗ giſcher Angreifer. Wer ihn genauer kannte. wußte wohl um dieſe ſeine„heimliche Liebe“, von ihm leider allzuoft vormals verheimlicht. Wer mochte es ihm auch übel nehmen, denn ſeine Endſpielkunſt konnte immer von neuem bewundert werden. Gekämpft bis zum Aeußer⸗ ſten hat in dieſem Turnier jeder; die Zeit⸗ umſtände und das Alter brachten manche Ueber⸗ raſchung. Daß es in Kriegszeitläuften mög⸗ lich war, ein ſolches Turnier ſteigen zu laſſen, ehrt nicht bloß die Organiſation des Groß⸗ deutſchen Schachbundes, ſondern iſt auch dem Reichtum an Talenten des modernen deutſchen Schachs zuzuſchreiben. Bratkartoffeln: Höchſte Leiſtungsfähigkeit Der Reichsjuſtizminiſter hat angeordnet, daß mit Pachtſchutzſachen nach Möglichkeit ſolche Richter betraut werden, die auf dieſem Gebiet beſondere Erfahrung beſitzen. Die neue Reichs⸗ pachtſchutzordnung trägt der„Tatſache Rech⸗ nung, daß ſich der urſprüngliche Sinn des Pachtſchutzes im neuen Staat grundlegend ge⸗ wandelt hat. Wie der Sachbearbeiter Miniſte⸗ rialrat Dr. Pritſch in der„Deutſchen Juſtiz“ ausführt, ſtehen im Vordergrund nicht die Be⸗ lange der Vertragsteile, ſondern die der Volksgemeinſchaft. Aisgangspunkt iſt nicht mehr ein Intereſſengegenſatz zwiſchen Ver⸗ pächter und Pächter, ſondern ihre gemeinſame Verantwortlichkeit gegenüber dem Ganzen bei der Bewirtſchaftung deutſchen Bodens. Ziel des Pachtſchutzes iſt es, das Pachtverhältnis wecks Ermöglichung einer planmäßigen Wirt⸗ ſchaftsführung. ſo dauerhaft wie möglich zu machen, um eine erfolgreiche Bewirtſchaftung und ein Höchſtmaß an Leiſtungsfähigkeit zu ge⸗ währleiſten. Dadurch werden mittelbar auch die Vertragsteile in ihrem berechtigten Inter⸗ eſſe geſchützt. Fischikulter auf dem Rhein Auf. Stütz Italieniſch erfreut zehn Gebote im umgang mit Kriegsgefangenen Es iſt verboten: 1. Annäherung und Unterhaltung der Zivil⸗ bevölkerung mit Kriegsgefangenen. Der mündliche Verkehr hat ſich auf die Arbeits⸗ anweiſung zu beſchränken. 2. Schreiben von Briefen an Angehörige von Kriegsgefangenen. 3. Annahme und Weiterleitung von Briefen und ſonſtiger Poſtſachen. 4. Verkauf und Schenkung von Briefmarken und Schreibpapier an Kriegsgefangene. 5. Verkauf oder Schenkung von atkoholiſchen Getränken und Erfriſchungen jeder Art an Kriegsgefangene. 6. Abgabe von deutſchem oder anderem kurs⸗ fähigen Geld an Kriegsgefangene.(Der Kriegsgefangene darf nur Lagergeld be⸗ itzen.) 7. Einkäufe aller Art für Kriegsgefangene. 8. Einladung von Kriegsgefangenen zu Feſt⸗ lichkeiten oder gemeinſamer Beſuch von Gaſtwirtſchaften. 9. Gemeinſame Mahlzeiten und gemeinſamer Kirchgang mit Kriegsgefangenen. 10. Aufnahme von Kriegsgeſangenen in den Familienkreis. * Jede Zuwiderhandlung gegen dieſe Verboie wird ſchwer beſtraft. Unter Umſtänden wird Anklage wegen Landesverrat erhoben. Die Kriegsgefangenen müſſen einen gemeinſamen, gut geſicherten Unterkunftsraum haben, der von D2 BilklSE. FIA”E N SIE GRössEN AUDLl HE Anker „ Kar SafE NNN NDι Zivilperſonen nicht betreten werden darf. Für einzeln eingeſetzte Kriegsgefangene trägt der Arbeitgeber die Verantwortung. Die vor⸗ ſtehenden Gebote gelten auch für deutſchſpre⸗ chende polniſche Gefangene, ſolange ſie nicht ausdrücklich als Voltsdeutſche erklärt ſind. Auch gegenüber ehemals polniſchen Kriegsgefange⸗ nen weißruſſiſcher Herkunft, die den Entlaſ⸗ ſungsſchein erhalten haben, iſt Abſtand zu wahren. poſtdienſt mit Elſaß⸗Cothringen Im Poſtdienſt mit Elſaß⸗Lothringen wird die Gewichtsbeſchränkung, für Briefe aufgeho⸗ ben. Außerdem werden Zeitungsdruckſachen und Päckchen(gewöhnliche und eingeſchriebene) bis 2 Kilo zugelaſſen. Mir oratulieren! 81. Geburtstag. Frl. Maria Eſſig, Haupt⸗ lehrerin i.., K5 Mit dem EK. Il wurde ausgezeichnet Ober⸗ gefreiter Max Iſſenhart, Gontardplatz 8. Das Schutzwall⸗Ehrenzeichen erhielten: Sol⸗ dat Bruno Eiffler, Rheinhäuſer Straße 83; Uffz. Peter Schu ſter, Waldhofſtraße 43b. 25. Auguſt: Sonnenaufgang.24 Uhr »Sonnenuntergang 20.29 Uhr Monduntergang 13.58 Uhr »Mondaufgang 23.36 Uhr Masser, Hüller 4 5 KXitesiesispisialtechalten Plaus⸗ —AHafeniane n. nur ansc. 2012 Wochenküchenzettel der Hausfrau für die Zeit vom 26. 8. bis 2. 9./ mitgeteilt. vom Deutſchen Frauenwerk Montag: morgens: Malzkaffee, Vollkorn⸗ brot mit Butter; mittags: Dicke Suppe mit grünen Bohnen und Tomaten mit Wurſt ein⸗ geſchnitten; abends: Brotpudding(aus Reſten) mit Zwetſchgenkompott, Pfefſerminztee. Dienstag: morgens: Müsle mit Hafer⸗ flocken, geriebene Gelberüben und Vollkornbrot; mittags: Gefüllte Tomaten mit Kräuterquark, abends: Wurſtſalat, Gurken⸗ ſalat mit reichlich gewiegten Kräutern, Schal⸗ kartofſeln, Schafgarbentee. Mittwoch: morgens: Vollfornmehlſuppe und Butterbrote: mittags: Graupenſuppe, Mangoldgemüſe, Kartoffelküchle; abnds: Scha⸗ lenkartoffeln und Sauermilch, Rettichbrote. Donnerstag: morgens: Deutſcher Tee, Vollkornbrot, Tomaten⸗Apfelmarmelade; mit⸗ tags: Gefüllte Krautköpſchen, Tomatenbeiguß, Schalkartoffeln: abends: Reſte der Kraut⸗ köpfchen vom Mittag und Bratkartoffeln(aus Reſten der Schalkartoffeln), Buttermilch. Freitag: morgens: Malzkaffee, Vollkorn⸗ brot, Tomaten⸗Apfelmarmelade(vom Donners⸗ tag); mittags: Dicke Erbſenſuppe, Grünkern⸗ klöße und verſchiedene Salate; abends: Reſte der Suppe, bunte Quarkvollkornbrote. Samstag: morgens: Milchſuppe mit Weck⸗ einlage, Vollkornbrote; mittags: Gedämpfter Kabeljau, Gelbrübengemüſe, Schalenkartoffeln; abends: Apfelpfannkuchen, Spitzwegerichtee. Sonntag: morgens: Kinder: Kakao. Er⸗ wachſene: Malzkaffee, Hefezopf(ſelbſtgebacken): mittags: Klare Gemüſeſuppe. Spätzle. Toma⸗ ten⸗Gurkenſalat, Rindsbraten: abends: Ret⸗ tiche, verſchiedenen Käſe, Butter, Vollkornbrote, Apfelſchalentee. 2* Tomatenmarmelade mit Aepfeln: (ein guter Brotaufſtrich zur ſofortigen Ver⸗ zucker oder wendung). Gleichviel Tomaten und Aepfel (Faltobſt) werden, nachdem ſie von ſchlechten und wurmigen Stellen befreit ſind(Aepfel nicht ſchälen), zerſchnitten und ohne Zugabe von Waſſer weichgekocht und durch ein Sieb geſtrichen. Das ſo gewonnene Mark wird abge⸗ wogen. Auf 1 Ag. Mark nimmt man 4 Kg. Zucker. Das Mark wird nun zuerſt ohne Zucker 10 Minuten gekocht, dann gibt man den Zucker zu und kocht nochmals 10 Minnten. Zubinden und aufbewahren wie üblich. Entrahmte Friſchmilch im Sommer Viele Hausfrauen kiagen in den warmen Sommermonaten über ein zu raſches Sauer⸗ werden der entrahmten Friſchmilch. Das iſt zu vermeiden, wenn man folgendes beachtet: Zum Einkauf benutze man einen ſauberen, kalt aus⸗ geſpülten, mit einem Deckel verſehenen Milch⸗ topf, nach Möglichkeit immer den gleichen. Die Milch muß ſofort kaltgeſtellt und gegen Fliegen geſchützt werden. Zum Zubereiten von Tunken und Gemüſe kann man die Milch roh verwen⸗ den. Sie iſt im Milchtopf bereits erhitzt wor⸗ den, und ſo ſind in ihr alle krankheitserregen⸗ den Bakterien vernichtet. Iſt aber die Milch doch noch einmal ſauer geworden, kann ſie auch in dieſem Zuſtand noch vielſeitig verwendet wer⸗ den: als erfriſchendes Getränk, verqnirlt mit Fruchtſäften, oder in Schüſſeln ſauer geſtellt zum Frühſtück oder Abendbrot mit Vollkornbrot gereicht. Zur Geſchmackverbeſ⸗ ſerug an Tunken läßt ſich ſauere Milch an Stelle von ſauerer Sahne ſehr gut verwendeun. Die Diſziplin iſt die Seele der Heere: ſplunge ſie in Blüte bleiht. erhält ſich der Stant. Friedrich der Große. „Hakenkreuzbanner“ Sonntag, 25. Auguſt 19a0 Die neue Reichskleidertarte Zuſatzverſorgung in Textilien durch Vorverlegung der Laufzeit, höhere Punktzahl, verlängerung der allen Karle; verbeſſerie Bezugsmöglichkeiten Nach wochenlangen Beratungen eines aus den beteiligten Wirtſchafts⸗ und Konſumenten⸗ kreiſen zuſammengeſetzten Ausſchuſſes iſt die zweite Reichskleiderkarte fertigge⸗ ſtellt worden, die vom 1. September 1940 bis 31. Auguſt 1941 gilt. Die Ausgabe der neuen Kleiderkarte erfolgt ab 1. September d. J. Ihre Hauptmerkmale, die zugleich als über⸗ zeugender Beweis für die wirtſchaftliche Stärke des Großdeutſchen Reiches im Kriege gelten können, ſind einmal die Vorverlegung ihrer Lauſzeit— die alte Kleiderkarte war bis zum 31. Oktober 1940 ausgeſtellt—, wodurch der Verbraucher eine zuſätzliche Verſorgung in Textilien für volle zwei Monate erhält, und zweitens eine weſentliche Verbeſſerung der Be⸗ zugsmöglichkeiten. Von größter⸗ ichtigkeit iſt daneben, daß die Gültigkeit der alten Reichs⸗ kleiderkarte bis zum 31. März 1941 verlängert wird, ſo daß kein Verbraucher, der Punkte ge⸗ ſpart hat, gezwungen iſt, ſich jetzt ſofort mit Textilwaren einzudecken, um ſeine Punkte nicht zu verlieren. Die durchaus befriedigende plan⸗ mäßige Geſtaltung der Rohſtofflage im Textil⸗ ſektor hat die Grundlage für die beſſere Aus⸗ ſtattung der neuen Kleiderkarte gegeben, nach⸗ dem ſich bereits die alte Karte als ein voller Erfolg erwieſen und überall das Gefühl für die Gerechtigkeit der Verteilung vertieft hat. Die neue Reichskleiderkarte umfaßt 150 Punkte ge⸗ gen 100 der alten Karte, wobei zu berückſichti⸗ gen iſt, daß eine ganze Reihe von Artikeln mit höherer Punktzahl, andere dagegen mit niedri⸗ gerer Punktzahl bewertet werden. Die Aende⸗ rungen ſind aus Gründen einer ausgleichenden Gewichtsgerechtigkeit und zur Erleichterung des Wiederbeſchaffungsprogramms erfolgt. Unter der Ueberſchrift: „NUeuer Beweis für Deutſchland⸗ Wirtſchaftsſtärke“ ſchreibt hierzu die„Volkswirtſchaftliche Corre⸗ ſpondenz“ u..: „Die Reichskleiderkarte, die ab 1. September d. I. zum zweiten Male ausgegeben wird iſt ein Produkt der Kriegswirtſchaft. Das Ziel, das mit ihrer Einführung im Nopember v. J. verfolgt wurde, beſtand in der Einfügung der textilen Verbrauchsdeckung in die Geſamtkriegs⸗ planung, die mit den Deckungsmöglichkeiten ab⸗ geſtimmt iſt. Ferner wurde mit ihr eine größere Ein⸗ fachheit und Schnelligkeit des Verfah⸗ rens und weiter die völlige Abkehr von der Einzelentſcheidung auf Grund des früheren ausſchließlichen Bezugſcheinſyſtems beabſichtigt und auch Wenn an die ſeinerzeitige Herausgabe der Reichskleiderkarte, durch die die Verſorgung geſichert und eine gerechte und gleichmäßige Belieferung aller olksgenoſſen gewährleiſtet werden ſollte, die Erwartung ge⸗ knüpft wurde, daß ſie ihr Ziel, nämlich die Lö⸗ fung des Problems der Bekleidung im Kriege. um ſo mehr erreichen würde, je ſorgfältiger und ſparſamer der einzelne mit ſeinen Bellei⸗ dungsſtücken umgeht, ſo hat ſich dieſe Erwar⸗ tung in einem Maße verwirklicht, die der Difziplin des deutſchen Volkes und dem allgemeinen Verſtändnis für kriegswirt⸗ ſchaftliche Notwendigkeiten das beſte Zeugnis ausſtellt. Aehnlich wie die Bewirtſchaftungs⸗ maßnahmen auf dem Lebensmittelgebiet ſich im Laufe der Zeit ſo gut eingeſpielt haben, daß kein gerechtdenkender Menſch mehr Unbequem⸗ lichkeiten oder Nachteile ſpüren kann, hat ſich auch die erſte Reichskleiderkarte als ein voller Erfolg erwieſen und es ſogar zu einer gewiſ⸗ ſen Popularität gebracht. Die Form der Ausgabe ſowohl als auch die Form der Verteilung hat den Beifall des die Gerechtigkeit der Vertei Publikums gefunden und das A für ung überall vertieft. Das ziemlich allgemeine Ver⸗ trauen der Bevölkerung in die Sicherheit und die Stetigkeit der Verſorgungslage haben manche Vorausberechnungen und Befürchtungen über den Haufen geworfen und insbeſondere die Annahme Lügen geſtraft, daß ſich ſofort bei Fälligkeit der entſprechenden unkteabſchnitte die Käuferſchaft auf die Einzel andelsgeſchäfte ſtürzen würde, um ihre Kaufberechtigung 100⸗ prozentig auszunutzen. Das Gegenteil iſt der Fall geweſen, denn ſchätzungsweiſe ſind bis heute durchſchnittlich noch 25 bis 30 Prozent der alten Reichskleiderkarten unausgenutzt geblie⸗ ben. Darüber beſteht auf Grund des ſogenann⸗ ten Punktverrechnungsſyſtems eine ziemlich ge⸗ naue Kontrolle. Wenn die neue Reichslkleiderkarte in ihren Bezugsmöglichkeiten weſentlich verbeſſert wor⸗ den iſt und, da die alte Kleiderkarte urſprüng⸗ lich bis zum 31. Oktober 1940 ausgeſtellt war, durch die Vorverlegung ihrer Lauffriſt auf den 1. September d. J. der Verbraucherſchaft ge⸗ wiſfermaßen eine achtwöchige Zuſatz⸗ fortsetzung siehe nöchste Selto „Boßoenß verſorgu kommt darin deutſche Wir: der ſouverän Wirtſchaftspe ebietes bern er Planung hat die Unter beſſere Ar abgegeben. Bekanntlich tilſektor ſofon der vor allen höhe für d ern hatte. ſcher Organiſ eute rückſcha dieſes Ziel reicht wor Wehrmachtsb Zweigen vol daß quanti: Klagen auf wegen der g emäß die 2 ennoch hat ogen, unden ückgang de zeichnen war. es Einzelha Die Einſch Kleiderkarte h nicht annäher beeinflußt, w Uebergang de gattungen zu gungsprogran gerung der C Kunſtſeide ge befriedigender ven, beſonder laufend darat Die Punkttabellen ſehen folgendermaßen aus: Die Reichskleiderkarte für Frauen 1. Die Tabelle für Knabenbekleidung Siöndtenbeſen kurz„„ nnnn n m Bedarf in Ue 15 IIIXV 3 55 entſprechend g Anzüge, dreiteilig(mit Weſtee))h anfangs aufg Koſtüme ien— 56 25— 36 Kragen n n e n e 1. hn Anzuge en 40——— n Röcke, Hoſenröcke, Hoſen, geiveiti„— 1 Soctn, gieinn„ 6——— Jacken, Foppen, Janker, gefüttert, auch gewirkt oder Röcke, gewirkt oder geſtrickt. in geſtr denn die Erz Bluſen, gewebt. S geſtrickt, Sportſtrümpfe und Sportſtutzen. 8——— Jacken, Joppen, Janker, ungefüttert, auch gewirkt dem urſprün, Bluſen, gewirkt oder geſtrickk.— 17 11 47 14 9 Polo⸗ und Charmenſeblufſen— 1113 Turnhemden jeder Art, Grubenhemden und acken.—— 5 6 Hoſen, auch gewirkt oder geſtricktk. z„ 14—23 Für die Zu Polo⸗ und Charmeuſejacken(mit kurzen Aermeln)—— 2 12 Turn⸗ und Söozißefen——=— 35 8 Leibchenhoſen, Anknöpfer, auch gewirkt oder geſtrickt„— Badehoſen, auch Dreieckhoſfennꝗ— 9 6 6 Vafchanzühe n laufende 3u Banonhn min meit inn ee Pullover ohne oder mit ¼ Aermeln.„„„„— n 6 9 uU ani eneen„ 227——— Framinaszuznge—— 3038 Waſchfanier und achen——— 14 Strickweſten ohne oder mit ½ Aermeln. 18——— Trainingshoſen, Eislaufhoſen..—— 14 18 6 8 beabſichtigt, de Jacken, gewebt, gefüttetrt. 38——— Frainingzſachen„„„—— 1418— ns Ol Jacken, geweht, ungefüttertrt. 77 22 13 20„ Pullover, Strickweſten mit——— n an 28——— Strick⸗ und Handarbeitsgarne, 100 Gramm... 4 bis 6 ohne Aermel. 3——— laufen iſt, ka Windjacken un F—— f j Gummi⸗, gummjerte und imprägnierie Redeninäntei Die Tab l jũ Müd b kleid Windiacken und Windbluſen.„ z Unnange 18————— und Regenumhänge, ungefüttert,———— 3 Pope⸗ e fl e e r chen e e ung Gummi⸗ und 3 Mäntel 45 1 0 4 3 30. Juni lünemäniel, ungefütterte Compieimüntel. 25——— 1 m w Lodenmäntel, Lodenkotzen und Lodenumhänge 50 7 7 zum 30. Juni Sommermäntel und Umhänge, auch gefütterte Re⸗ Sommer⸗ und Uebergangsmäntel. 3 42 ſamten Textil — gehe—— ausgefallen, d nee inhen ee— Röcke, Leibchenröcke, Hoſenröce, Hoſen gewebhbt..— 11 7 10—— en—.— erwähnenswe Kmſchlagetücher bis 1 qm großß— 12 6 10 Röcke, Leibchenröͤcke, Hoſenroͤcke, Hoſen gewirkt odeiti„„„ ſhengeien, eee 179.n 55 int, Atllelſchurzen Veruſsmäntel und Rieiderſchu:— n Schais, Dnkence.— 1—— 225 zen, guch Arbeizs eider. 5 35 5 42 23 39 Da n a Z Seniichentz f, e aus Spinnſtoffen gewirkt Trägerſchürzen, Warpſchürzen— 10 12—** und Charmeuſehemden oder Bluſen.—— 7 9 mneamer———* meee Schürzen, Dirndl⸗ und Anſteck⸗ 7 10(mit kurzen Aermeln).. 6—* +— lerdemven⸗ fögeiarinte 42 F T Schals, Vierecktücher, Kopftücher, Ernteyauwen..— 6 4 4— 8 10 Zporthemden unnd aküg J—5 Halsbund), 41 Handſchuhe und Fäuſtlinge aus Spinnſtoffen, gewirkt——*— n er, Strickweſten, mit Aermelnn.— 14 8 14 Taghemden, ge rkt. Krawatten, Querbinder und Schleifen 1——— Pullover, Strickweſten, ohne oder mit ½ Aermeln.— 11 6 11 Polo⸗ und Charnieuſehemden 5 4 Taghemden mit Vollachſel, ab 90 om Geſamtlänge, Jacken aus Wolle und wollhaltig, gelüttert, gewebt. 33 77 Polo⸗ und Charmeuſeſacken(mit kurzen Aermeln).— —— 13 20 Jacken, ungefüttert, auch gewirkt oder geſtrickt. niit ie n——— 17 Taghemden mit Trägern, auch alle gewirkten»oder anker, auch gewirkt oder geſtricktt.— 21 11 16 Schlafanzige aus geſtrickten Taghemden, ab 90 em Geſamtlänge.— 12 e Schlafanzüge, gewirkt odex geſtrikkt.. 16——— Hemdchen, unter 50 em Geſamtlänge, auch Unterfak⸗ Minbfacken unß Windpinfen: 1——— ſieiden Cbne dalsbundd, ünerlagen...——— it eine auße ken, Hewirkt oder Fen:— 10 3¼71 gummierte und ren Regeninäntel Reohen überſteigt die 2 Herhrghmn unter 90 em Geſamtlänge, gewebt..—— 14 3 ungefütteri, ungefütterte Pope⸗ 10——.——— 43———— 6120 Ausfleller i 2— RE„„„———„„ n Ka 11 30 Sonunfzfnäntei, auch uindänge und gefütierie Reaen:— 3, 18 23 Zendgoſenen,— n ahge e n Fr 3— Hemdhoſen, gewirkt oder geſtrickk 7——— Wintermäntl...„„„ 37——— Hehbemdhoſen— Tuchſiäch Gamaſchenanzüge 40——— Zeibchen Quadratmete 8 10 Ganmachenggg Kragen ählung des M Schlüpfer und Beinkleider(ſoweit teine Sonderrege⸗ 2— an 1409 Ständ iin geine r e aſer ant eeee Galanteriewaren Höschen, unter 50 em Gefamitlängé, gewirkt oder ge⸗ Handſchube, auch Fäuſtlünge aus Spinnſtoſſen, gewirki ee Siümpfe— 22 Muſikinſtrument hin mit Fütier oͤder geſtrickk 2——— Socken, geſtrickt arbeitung, Bürc Höschen, unter 50 em Geſamtlänge, geweht.—— 6 10 Krawatten, Querbinder und Schleiſfen. 1—— Sockten, gewirkt.„ waren und Bel Unterkleiver(ſoweit keine Sondekregelung)..— 21 2 17 Taghenden, nnn. Turnhemden e in frie lege 213, Unterröcke jeder Urtt:„„ 14 7 ii Faſhenoze dewirkt oder geſtrikkt. Faßeboſen. triebedarf, Erfir —— 10 17 Badeboſen, auch Dreieckhoſen.— 4 3 4 Herkunftsmäß Strumpfhaltergürtel. Badeanzüge Schlafanzüge, gewirkt oder geſtrickt.. 16——— Bademäntel Büſtenmieder(Korſeletts). 14——— F Faininganznge„—— Sirumpfe„,, nn hn— 3——— Hemdhoſen, gewitkt oder geſtrickkt.. 6——— Turn⸗ und Sporthemden.—— 3 Schlüpfer und ſonſtige Beinkleider, auch gewirkt oder Turn⸗ und Sportboſen„——— 3 en ee.in 4 bis 6 5 15 12 15 und Unterröcke(ſoweit keine Sonder⸗ 10 1 10 3 änte— 0 0 0— 0 0*— 0 0 i 4 3 3— 0*——* Trainingsanzüge 3„„—— 30 38 Leibchen, Ptaurmpſpalteigürtei 83.———— Die Kleiderkarte für das Kleinkind Sv Einzelhan Hafningsfolen e——-—-◻— 4——— EILZ rend des Krieg Aige i Elrſckn und Händärbeltsgarne 100:: 4 b1 6 Angiog, Ziela, woobaltig umbielt vevs 7 5„„„»„„„„»„„„ 3 3 4 7 i e Um im Inte esaeeidchen, Anubanah, enichchempeſdenaeftrict crüm. 75 braucherverſorgu Die Reithskleiderkarte für Männer Traninasamage•% e id ſhehr... 15—5 1 3 frie Traini 2 750 4 Ibloane Anor, Anzüge, dreiteilig(mit Weſte).. 890——— F ommeranzuge), Je gil Kle unkte, 4„„ und A Saltos. amter dhlfoge at an 33 ee Strick⸗ 155 Händarbeitsgarne.„ 4 bis 6 9 bee zewebt, je 1 Teilt 1 n Sakkos, Janker halbgefüttert.„en 39——— ſchi ja“ auch gewirkt oder geſtricki be rd. Dan Fanker, Facken(Sommertrachteniacken, Leinen⸗, Waſch⸗, Cofnzertlelpchen) ang geifeickke—— 7 12 Schließung ihres Sommerzwirn⸗ und Lüſterjoypen, Sommer⸗Loden⸗ Spiel⸗ und Luftanz lge a in 8 10 deren Verkauf und Jacken) ungefütteertrt. 5 28 17 25 n iſt, de ——— Mädchenſchürzen e t anzuge — A. 5 1 33 Bluſen, auch Wuſchbhluſen— 43 4 auff werden ſol 43 er 3——— Sberjagen und Zanketererere— 8 3 8 Soweit es ſick Pullover ohne Aermelnrnrnl.8d 2—— Leibchen,— handelt, beſteht Strickweſten mit Aermlnn.. 0r Pullover, Strichdeden, mit Aermenn.— 11 6 11 igt ilt. das Strickweſten ohne Aermelr.——— Pullover, Strickweſten, ohne oder mit/ Aermelnn.— 8 5 8 eren JZänen k. Herufsjacken, gewirkt oder geſtrickttkt. 44——— Ueberziehhöschen, Trägerhöschen— 5 58 5 Aeteireng. Kinz⸗ Windjacken und Windbluſen„. 25——— leberziehjäcchen. nichtb d manier und m“„—— Riel un Iylereff hänge au uich re Gamſenmhüge„ F es im ere Popelinemäntel, ungefütteetrt. 35——— Gamaſchendo 11— erſcheint. Die di und Pelerinen 83———— 0 hen„ ſcalklic—* interjoppen, Lodenjoppenn——— 2 en Bedu Wintermänteltlr.... 120——— 4 2 We.—— unter X Sonſtige Mäntel.. 65——— Hemden, auch Polo⸗ und Charmeuſehemden und 55 des Bezirks hin eiacken. Unterhemden und achen.— 5 3 5 Im— Schn Vierentger in n chaftsminiſter! aus Spinnſtoffen gewirkt 5—4 ſofense und Echfigggege„ e 1 + n n— Krawatten, Querbinder und Schleifen. 1 35 7 77 Kinderzäckchen, gewirkt oder geſtricfrtftk 3 3 4 werber bezugsbe Arbeitshemden(ohne Kragen).— 22 14 19 Schlüpfer und Unterziehhöschen 2——— Geſchäften von! Taghemden(Oberhemden, ſog. Sporthemden(Hdemden Unterkleider, Unterröcke, auch gewirkt oder geſtricfktk.— 6 3 6 Wiederbezugsber. mit Halsbund auch mit einem L ehörigen Kragen— 24 13 29 Leibchen(Unterkleidung), auch gewirkt oder geſtrickt, Groß⸗ und. Sa Polo⸗ und Charmeuſehemden, mit langen Aermeln.—— 12 15 Strumpfhalterhemdeen— 3 2 3 einer Anweiſun Polo⸗ und Charmeuſehemden, mit kurzen A meln. 11———„Strümpie ſeder Art 3—— 2 Einzelhandel ha Polo⸗ und Charmeuſejacken mit kurzen Aermelnn.. 2— 73 73 dieſe Freiſtellung 19. 30 Drotainn inhaber gleichzei aiee Schließung vorhe Unterhemden(ohne Halsbund), Unterjacken, m. Aermein— 14 11 14 ten, Waren und Retzunterhemden und Netzunterjacken.— 7 6 7 elen. Dieſe. B. Unterhoſen, lang und/ langg— 14 11 14 au des Geſchäft Strick⸗ und Handarbeitsgarne, 100 Gramm.... 4 bis 6 Grundlage für 1 * uguſt 1940 ————————— chkeiten A für rteilung emeine Ver⸗ cherheit und lage haben efürchtungen insbeſondere ch ſofort bei ikteabſchnitte delsgeſchäfte htigung 100⸗ nteil iſt der ſe ſind bis Prozent der nutzt geblie⸗ s ſogenann⸗ ziemlich ge⸗ te in ihren beſſert wor⸗ te urſprüng⸗ geſtellt war, friſt auf den herſchaft ge⸗ e Zuſatz⸗ ächste Selte L )——— )——— — 14 9 — —— 14 18 —— 5 8 —— 6 9 —— 11 17 —— 6 8 5——— 5——— 3——— 1—————— — 50 27 42 „——— 3* 4. J4 3•˙0 4 5 — 6 4 4 *—— — — 20 11 18 —— 11 13 —— 7 9 „——— —— 10 17 —— 20 25 .——— — 4——— 9——— 6————— 4—————— —— ————— 3———— — 2——— 4—————— —— 5——— —— 5 38 — 4„ 5——— 1 3„ 1————— 4 bis 6 n is 8——— 4———— 5—————— — 6 2—.——— —— 12 18 —— 7 12 —— 8 10 —— 3 4 — 8 „ 3 11 6 — 8————83 5 9 — 20 17 20 4——— 1——— 2————— 1 — —— 7 11 —— 11 18 — 6 3——— 2——————— — — 8 2 3 3—————— — 23 — 5 —— 10 12 —— —— 5 6 1——— 1 bis 6 —* die Vorſchätzungen. 6126 abteilung Einzelhandel der n Bedürfniſſen entſprechende——— „Boßeonßzrenzhanner“ Sonntag, 25. Auguſt 1940 verſorgung in Textilien gewährt wird, ſo kommt darin in erſter Linie die ungebrochene deutſche Wirtſchaftskraft zum Ausdruck, die auf der ſouveränen Planung und Durchführung der Wirtſchaftspolitik auch im Bereich des Textil⸗ — 5 beruht. Die günſtige und im Rahmen er Planungen verlaufene Rohſtoffentwicklung hat die Unterlage für die beſſere Uusſtattung der neuen RKeichs⸗ kleiderkarte abgegeben. Bekanntlich trat bei Kriegsausbruch im Tex⸗ tilſektor ſofort ein Generalplan in Kraft, der vor allem die erforderliche Produktions⸗ höhe für die verſchiedenen Anforderungen und drohende Enagpäſſe zu verhin⸗ ern hatte. Es unterſtreicht den Erfolg deut⸗ ſcher Organiſations⸗ und Planungskunſt, wenn eute rückſchauend feſtgeſtellt werden kann, daß dieſes Ziel in vollem Umfange er⸗ reicht worden iſt. Der rieſig geſteigerte Wehrmachtsbedarf wurde praktiſch in allen Zweigen voll und friſtgerecht befriedigt, ſo daß quantitativ und qualitativ keinerlei Klagen auftraten. Weſentlich ſchwieriger wegen der größeren Vielfältigkeit war natur⸗ emäß die Verſorgung der Zivilbevölkerung; hat auch ſie ſich reibungslos voll⸗ ogen, und war ohne daß der erwartete ſtarke Hickgang der Einzelhandelsbeſtände zu ver⸗ eichnen war. Neubelieferung und Umſatzhöhe es Einzelhandels ſind ganz erheblich geweſen. Die Einſchränkungen durch die Praxis der Kleiderkarte haben alſo den Textilhandelsumſatz nicht annähernd in dem vermuteten Ausmaß beeinflußt, was durch den recht umfangreichen Uebergang der Käuferſchaft zu höheren Preis⸗ gattungen zu erklären iſt. Die textilen Erzeu⸗ gungsprogramme, die durch die erhebliche Stei⸗ gerung der Eigenproduktion an Zellwolle und Kunſtſeide gekennzeichnet ſind, wozu noch die befriedigenden und programmgemäßen Einfuh⸗ ren, beſonders aus Rußland, treten, werden laufend daraufhin überprüft, ob ſie mit dem Bedarf in Uebereinſtimmung ſtehen und dem⸗ entſprechend gekürzt oder vergrößert. Mit dem anfangs aufgeſtellten Produktionsplan iſt aber im weſentlichen das Richtige getroffen worden, denn die Erzeugung bewegt ſich tatſächlich in 3 dem urſprünglich vorgeſehenen Rahmen. Für die Zukunft iſt eine laufende Zuſatzverſorgung an Bettwäſche und Arbeitskleidung beabſichtigt, desgleichen eine Erhöhung der Pro⸗ duktion an Oberkleidung. Da beides ſchon ange⸗ laufen iſt, kann inſoweit auch zukünftig mit einer ausreichenden Bevorratung des Einzel⸗ handels gerechnet werden. Inventuraufnahmen zum 30. Juni und zum 1. Januar in der ge⸗ ſamten Textilwirtſchaft ſind ſehr befriedigend ausgefallen, da ſie nur auf wenigen Gebieten erwähnenswerte Beſtandsrückgänge aufweiſen, und hier wird eine Ausgleichsproduktion ein⸗ ſetzen. Dieſes Mal 150 Punkte bier Bewertungsgruppen je nach der Spinnſtoffz iſammenſetzung DNB Berlin, 22. Auguſt. Die zweite Reichskleiderkarte wird, wie die erſte, ausgegeben für Frauen, Männer, Mäd⸗ chen und Knaben(diesmal bis zum vollendeten 15. Lebensjahre) und für das Kleinkind(2. und 3. Lebensjahr). Die Geſamtzahl der Punkte iſt auf 150 erhöht worden. Außerdem unterſchei⸗ det ſich die neue Reichskleiderkarte von der alten im weſentlichen dadurch, daß vier Ru⸗ briken für die Bewertung je nach der Spinnſtoffzuſammenſetzung eingeführt worden ſind. Die erſte Rubrik umfaßt die Waren, bei deren Punktbewertung kein Unterſchied bezüg⸗ lich der Spinnſtoffzuſammenſetzung gemacht wird. In Spalte II werden die wollenen und wollhaltigen Waren, in Spalte III die kunſtſei⸗ denen und kunſtſeidenhaltigen und in Spalte IV die Spinnſtoffwaren aus anderen Stoffen auf⸗ geführt. Bei der Punktbewertung in jeder Stoffgruppe iſt von einem Durchſchnittsgewicht aus⸗ Sioahhsn, worden. Dabei ſind wollene Stoffe, ie bisher bis 94 Zentimeter Breite mit 14 und über 94 Zentimeter Breite mit 18 Punkten bewertet wurden, auf 16 Punkte bei 143 Zenti⸗ meter Fertigbreite heruntergeſetzt worden. Kunſtſeidene und kunſtfeidenhaltige Stoffe ſind entſprechend ihrem Gewicht und, weil ſie aus einheimiſchen Rohſtoffen hergeſtellt und reichlicher vorhanden ſind, mit 6 Punkten je Meter in der Normalbreite von 90 Zenti⸗ meter gegenüber früher 8 Punkten bewertet worden. Alle übrigen Stoffe, die bisher mit 8 Punkten bis 94 Zentimeter Breite bewertet waren, ſind bis zur Breite von 90 Zentimeter mit der gleichen Punktzahl angeſetzt. Die Anzahl der auf Kleiderkarte zu kaufen⸗ den Waren iſt erheblich vergrößert worden. Eine Reihe von weniger gefragten Waren, die aus Raumgründen auf der Kleiderkarte nicht aufgeführt werden konnten, ſind in einem Ka⸗ talog zur zweiten Reichskleiderkarte aufge⸗ nommen worden, der bei allen Einzelhandels⸗ eſchäften vom Verbraucher eingeſehen werden ann und in einer ſo großen Auflage gedruckt wird, daß der Verbraucher ſich dieſen kleinen Katalog ohne große Unkoſten beſchaffen kann. Auch in der neuen Kleiderkarte iſt eine Wor⸗ riffsmöglichkeit auf noch nicht fällige leiderkartenabſchnitte für den Erwerb von Großſtücken vorgeſehen. Ebenfalls haben die neuen Kleiderkarten Sonderabſchnitte, auf die 70 Spinnſtoffware nach beſon⸗ derer Bekanntmachung abgegeben werden kön⸗ nen. Ferner ſind für Nähmittel vier Son⸗ derabſchnitte mit beſtimmten Fälligkeitstermi⸗ nen vorgeſehen. Auf die Männer⸗ und Frauen⸗ Karte gibt es 13 je 1 Paar Strümpfe zur Normalpunktzahl mehr. Die zuſätzlichen zwei Paar Strümpfe oder Socken bei Männern und Frauen werden nicht mehr mit doppelten, ſon⸗ 52 10 noch mit 1½fachen Punktzahlen be⸗ werte Die Fälligkeiten der neuen Reichsklei⸗ derkarte ſind folgende: 40 Punkte ab 1. Sep⸗ tember 1940, 30 Punkte ab 1. Dezember 1940, je 40 Punkte ab 1. März und 1. Juni 1941. Wichtig iſt endlich, daß die alte Kleiderkarte bis 31. März 1941 gilt. Wenn bei der alten Kleiderkarte nicht mehr genügend Punkte für den Kauf eines beſtimmten Gegenſtandes vor⸗ handen ſind, kann die neue Kleiderkarte mit verwendet werden. Die Reichskleiderkarte für Frauen Auf der Frauen⸗Kleiderkarte iſt das Woll⸗ kleid von 40 auf 42 Punkte erhöht worden, ebenſo ſind wollhaltige Koſtüme, Komplets und Jacken höher bewertet worden, während alle kunſtſeidenen Stoffe und alle Fertigkleidungs⸗ tücke erheblich niedriger bepunktet ſind. Der rauen⸗Wintermantel kann nunmehr auch auf leiderkarte zu 75 Punkten bezogen werden. Auch das Umſchlagtuch kann auf Klei⸗ derkarte gekauft werden. Beides wird auch weiterhin auf Bezugſchein bei nachge wie⸗ ſenem Bedarf ohne Abtrennung von Klei⸗ derkartenabſchnitten abgegeben. Söckchen kön⸗ nen ohne Abtrennung des Strumpfabſchnittes zu 3 Punkten bezogen werden. Die Reichskleiderkarte für Männer Bei der Männerkleiderkarte iſt der Anzug von 60 auf 80 Punkte erhöht worden. Der Winter⸗ mantel kann nunmehr auch gegen 120 Punkte auf Kleiderkarte gekauft werden. Gleichzeitig kann der Wintermantel aber wie bisher bei Nachweis des Bedarfs auf Bezugſchein ohne Abgabe von Kleiderkartenabſchnitten bezogen werden. Wer alſo trotz des hervorragenden Zuſtandes ſeines Mantels geſteigerten Wert auf die Anſchaffung eines zweiten Mantels legt, muß dafür 120 Punkte ſeiner Kleiderkarte hergeben; nur das Vorhandenſein eines ſehr ſchlechten oder gar keines Wintermantels iſt die Vorausſetzung für Gewährung eines Bezug⸗ ſcheines. Es kann ferner in Zukunft auf die Männer⸗Kleiderkarte Meterware bezogen wer⸗ 335 was bei der alten Kleiderkarte nicht mög⸗ ich war. Die Karten für Knaben und Mädchen Die Kleiderkarte für Knaben und Mädchen wird bis zum vollendeten 15. Lebensjahre ausgegeben. Vom vollendeten 13. bis zum vollendeten 18. Lebensjahre erhalten die Kna⸗ ben und Mädchen auf Antrag, jedoch ohne Prüfung, eine zuſätzliche Kleiderkarte von 50 Punkten für die Knaben und 40 Punk⸗ ten für die Mädchen. Dieſe Zuſatzkarten wer⸗ den ſo rechtzeitig ausgegeben, daß ſie ſpäte⸗ ſtens am 1. März 1941 in den Händen der Verbraucher ſind. Die zur Zeit geltende Re⸗ gelung für Uebergrößen bleibt beſtehen. Auf den Kleiderkarten für Knaben und Mädchen Oοονι Zeichn. Edgar John(2 ſind 7 Bezugsnachweiſe für je 1 Paar Socken oder Strümpfe vorgeſehen, die zuſammen mit den Punktabſchnitten abgetrennt werden müſ⸗ ſen. Der Knabenanzug iſt auf 50 Punkte er⸗ höht— entſprechend die übrigen Teile der Oberkleidung. Auch die übrigen Poſitionen ſind zum Teil erhöht worden, was aber aus⸗ geglichen wird durch die Erhöhung der Punkt⸗ zahl von 100 auf 150 Punkte, und durch die zuſätzliche Kleiderkarte vom vollendeten 13. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Bei der Mädchen⸗Kleiderkarte wirkt ſich die Punkter⸗ mäßigung für Kunſtſeide zum Teil erheblich aus, während für die wollhaltigen Kleidungs⸗ ſtücke eine Erhöhung eingetreten iſt. Die Kleiderkarte für das Kleinkind Die Kleinkinder⸗Karte hatte bisher nur 70 Punkte. Die neue Kleiderkarte hat 150 Punkte. Wegen ihres Gewichtes und des Stoffverbrau⸗ ches ſind viele Artikel für das Kleinkind in der Punktbewertung erhöht worden. Dieſe Er⸗ höhung wird aber durch die ſtarke Vermeh⸗ rung der Geſamt⸗Kleiderkartenpunkte von 70 auf 150 mehr als ausgeglichen. Die Säuglingskarten werden bis auf weiteres mit der gleichen Punktzahl und der gleichen Bewertung ausge⸗ geben, mit der einen Aendexung, daß für das zweitgeborene Kind in Zukunft nicht 30, ſon⸗ dern 60 Punkte gegeben werden. Neben der Reichskleiderkarte läuft noch eine Verſorgung mit Arbeits⸗ und Berufs⸗ kleidung. Berufskleidung wird auf Be⸗ zugſchein ohne Anrechnung auf die Kleider⸗ karte, die Arbeitskleidung(d. i. ſolche Klei⸗ dung, die auch außerhalb der Arbeit getragen werden kann), unter Anrechnung von ein Drit⸗ tel der Reichskleiderkartenabſchnitte abgegeben. 0 6126 Aussteller in Leipzig Alle Vorschätzungen überfroffen Die am Sonntag beginnende Vekeinen—— weiſt eine außerordentlich hohe Beteiligung auf; ſie nsgeſamt nehmen usſteller teil, davon entfallen 359 auf das Ausland. Die belegte Ausſtellungsfläche iſt auf 96 351 Rechnungsmeter angewachſen(1 Rechnungs⸗ meter 1 Quadratmeter Kojenfläche, 1½ laufende Meter Tuchfläche, 2 Quadratmeter Deckenfläche oder Quadratmeter Freifläche). Wie die vorläufige ählung des Meſſeamtes erkennen läßt, iſt Hausrat an 1405 Ständen anzutreffen. Leder⸗, Schmuck⸗ und Galantexiewaren zeigen 1758 Firmen, Spielwaren, Muſikinſtrumente und Sportaxtikel 652, apierver⸗ arbeitung, Bürobedarf und Werbung 681, Textil⸗ waren und Bekleidung 817, Ernährung und Kör⸗ erpflege 213, Rundfunkgeräte, Eiſenwaren, Indu⸗ firie edarf, Erfindungen, Rohſtoffe uſw. 596 Firmen. Herkunftsmäßig ſind die großdeutſchen Wirtſchafts⸗ Verwertung der Warenlager kammerbezirke wie Frar vertreten. Oſtpreußen 9. Schleſien 168, Berlin⸗Brandenburg 704, Pommern 13, Nordmark 166, Bremen 36, Niederſachſen 120, Regie⸗ ——◻— Dlüffeldorf 271, Weſtfalen und Lippe 206, Rheinland 179, Heſſen 321, Mittelelbe 127, Thürin⸗ G 719, 3 1107, Bayern 649, Baden 196, ürttemberg 244, Sagarpfalz 22, Oſtmark 219, Su⸗ detenland 246, Danzig und Wartheland 1. Das fecer t Böhmen und Mähren entſendet 42 Aus⸗ er. Vom Ausland entfallen auf Belgien, Braſilien, Griechenland, Fran. Rumänien, Schweden und Tür⸗ kei je 2, auf Bulgarien, Dänemark und Jugoſlawien e 3, auf Finnland 43, auf Italien 210, auf Luxem⸗ urg 10, auf Japan 4, auf die Niederlande und dis 3 je 7, auf die Slowakei 27 und auf Rußland 11 Ausſteller. Wenn ein Einzelhandelsgeschäff geschlossen wird Sw Einzelhandelskaufleute, die ihr Geſchäft wäh⸗ rend des Krieges vorübergehend oder für dauernd ſchließen, müſſen die Unterabteilung Einzelhandel der üſtändigen Wirtſchaftskammer auf einem beſonderen ormblatt davon in Kenntnis ſetzen. Um im Intereſſe einer ordnungsgemäßen Ver⸗ braucherverſorgung die Verwertung der Warenläger eſchloſſener inzelhandelsgeſchäfte zu ermöglichen, f die Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel mit Ermäch⸗ i des Reichswirtſchaftsminiſters am 22. Auguſt 1940 eine Anordnung erlaſſen, durch die eine Mel⸗ de⸗ und licht für die Waren⸗ lager geſchloſſener Einzelhandelsgeſchäfte vorgeſchrie⸗ ben wird. Danach ſind die Inhaber im Falle der Schließung ihres Betriebes verpflichtet, ſolche Waren, deren Verkauf gegenüber dem Verbraucher bezugs⸗ beſchränkt iſt, der gleichen Stelle anzumelden. Gleich⸗ eitig iſt anzugeben, ob und wann die Waren ver⸗ zauf werden ſollen. Soweit es ſich nicht um bezugsbeſchränkte Waren handelt, beſteht eine Meldepflicht dann, wenn beab⸗ igt iſt, das Warenlager zu verkaufen. In beſon⸗ eren Fällen kann jedoch der Leiter der Unter⸗ Wirtſchaftskammer die Anbietung nichtbezugsbeſchränkter Waren, deren Ver⸗ kauf zunächſt nicht beabſichtigt iſt, anordnen, wenn dies im Intereſſe der Verbraucherverſorgung geboten erſcheint. Die die Meldung entgegennehmenden Stel⸗ len ſind angewieſen worden, auf eine den volkswirt⸗ aren unter Berückſichtigung der Verſorgungslage des Bezirks hinzuwirken. Im damit hat der Reichswirt⸗ 2 niſter die irtſchaftsgruppe Einzelhandel urch Erlaß vom 16. 8. 1940 ermächtigt, im Namen der im einzelnen zuſtändigen Reichsſtellen die Er⸗ werber bezugsbeſchränkter Waren aus ſtilliegenden Geſchäften von der ſonſt erforderlichen Hingabe der Wiederbezugsberechtigungen(Punktſcheck, Beſtellſchein, Groß⸗ und Sammelbezugſchein) freizuſtellen. Nach einer—— des Leiters der Wirtſchaftsgruppe Einzelhandel haben die Unterabteilungen Einzelhandel dieſe Freiſtellungen vorzunehmen, und dem Betriebs⸗ inhaber gleichzeitig eine über den bei Schließung vorhandenen Beſtand an bezugsbeſchränt⸗ ten aren und Wiederbezugsberechtigungen auszu⸗ ellen. Dieſe Beſcheinigung ſoll für den Wiederauf⸗ au des Geſchäfts nach Beendigung des Krieges als Grundlage für die Belieferung mit Waren und die Einräumung von Wiedesbezugsrechten im Rahmen des dann etwa noch beſüchenden Bewirtſchaftungs⸗ ſyſtems dienen. Preĩse für diemĩsche Erzeugnisse Ein Runderlaß des Reichskommiſſars für die Preis⸗ bildung betr. Preiſe für—•˙1 Erzeugniſſe iſt neu efaßt worden. Der Runderlaß regelt im einzelnen ie Vorausſetzungen, unter denen die n che⸗ miſcher Erzeugniſſe Preisveränderungen er verarbei⸗ teten ausländiſchen und inländiſchen Rohſtoffe und Halbfabrikate bei der Preisbildung der von ihnen hergeſtellten Er——— berückſichtigen dürfen. Er enthält ferner Beſtimmungen über die Weitergabe derartiger bei den chemiſchen Erzeugniſſen eingetre⸗ tenen Preisänderungen durch den Handel. Die wich⸗ tigſten Metalle und metallhaltigen Vorſtoffe ſind, ſo⸗ weit ſie vom Ausland bezogen werden, in die Rege⸗ lung neu aufgenommen worden. Deleareftſpnle And Traxtorentreibſtoffe. Der Reichs⸗ beauftragte für Mineralöl verfügt durch eine An⸗ ordnung Nr. 38 im Deutſchen Reichsanzeiger, da Dieſelkraftſtoffe und Traktorentreibſtoffe(Gasöt un Treiböl), die auf Grund von zollamtlichen Beſcheini⸗ ungen zu den vom Reichskommiſſar für die Preis⸗ ildung feſtgeſetzten Sonderpreiſen bezogen worden ſind, nicht veräußert und nur ſch den Zwecken verwandt werden dürfen, die vom Beſcheini⸗ gungsinhaber bei der Antragſtellung dem Hauptzoll⸗ amt angegeben worden ſind. Die Reichsſtelle für Mi⸗ neralöle kann Ausnahmen zulaſſen. Die Anordnung tritt am 27. Auguſt in Kraft, ſie gilt auch für die eingegliederten Oſtgebiete. Werreigenes Arbeitaſchühwert mit Holzſohlen. Eine ſofort in Kraft 1 Zweite Durchführungsbe⸗ ſtimmung der Reichsſtelle für Lederwirtſchaft be⸗ ſtimmt. daß Arbeitsſchuhwerk mit Holzſohlen an In⸗ ſtellſcheine der Reichsſtelle für verkauft und geliefert werden. Auf den muß die Firma des Lieferers, die zu liefernde Schuh⸗ art und die Firma des beziehenden Unternchmens angegeben ſein. Induſtrie⸗ und Wirtſchaftsunterneh⸗ men dürfen dieſes Arbeitsſchuhwerk nur—— dieſe Beſtellſcheine kaufen und beziehen Der Antrag auf Zuteilung von das für das ſtän tsamt zu richten. nternehmen zu ige Wirtſcha Elſaß“, Bliog übers Cand fiameraden aus dem kifaß In der)-Jührerſchule in Ueberlingen In der Gebietsführerſchule in Ueberlin⸗ gen ſind zur Zeit 50 Jungen aus dem Elſaß zu Gaſt. Dieſe Kameraden, die zum Teil ſeit langen Jahren im Elſaß im Erwin⸗von⸗Stein⸗ bach⸗Bund und in der elſäſſiſchen Jungmann⸗ ſchaft den politiſchen Kampf um ihr Deutſch⸗ tum gegen den Druck der franzöſiſchen Macht⸗ haber trugen, ſind zu einem Führerlehrgang zuſammengefaßt. Sie ſtehen bereits aktiv in der Aufbauarbeit der„Deutſchen Volksju⸗ end„jener Jugendvereinigung, ie in ihren Reihen alle Jungen und Mädel zuſammenſchließt, die ſich deutſchbewußt und freudig in die große deutſche Jugendorganiſa⸗ tion eingliedern wollen. Als nun dieſe Jungen vor acht Tagen aus allen Teilen des Elſaß in Straßburg zuſam⸗ mentrafen, um von dort aus die Fahrt ins Reich anzutreten, da freuten ſie ſich, endlich als deutſche Jugend ins Reich hinüberfahren zu dürfen, ohne erſt lange nach Decknamen, Tar⸗ nungen und Schleichwegen ſuchen zu müſſen. Und nun ſind ſie ſchon faſt acht Tage in der Gebietsführerſchule am ſchönen Bo⸗ denſee feſt eingefügt in den ſtraffen Dienſt und die Diſziplin der Gemeinſchaft. Der Dienſtplan und vor allem die Schulun⸗ gen tragen einen etwas anderen Charakter, als es ſonſt für die Führerlehrgänge vorgeſehen iſt, denn dieſe Jungen kommen ja meiſt zum erſtenmal mit der Hitlerjugend in Berührung. Geländedienſt, Schießen, Sport und Spiel, Ba⸗ den im See, gemeinſames Singen und Schu⸗ lungen über alle Fragen des nationalſozialiſti⸗ ſchen Deutſchland und ſeines Führers wechſeln einander ab. unterbrochen von kräftigen Mahl⸗ zeiten. Eine Fahrt über den See nach Bregenz und Lindau iſt vorgeſehen. Daß es allen Teil⸗ nehmern gut gefällt, beweiſt ſchon die Tatſache, daß der Lagerleiter die Schule nur noch als das„Singende Haus“ bezeichnet, denn, ſo ſagt er,„den ganzen Tag ſingen und pfeifen die Kerle mit einer Ausdauer, die Ausdruck der elſäſſiſchen Sangesfreudigkeit und Muſik⸗ liebe iſt.“ Zum erſtenmal traten die Jungen als Ein⸗ heit an die Oeffentlichkeit, als der Oberge⸗ bietsführer Friedhelm Kemper zu einer Jugendkundgebung nach Ueberlingen gekom⸗ men war. In der einheitlichen Schuluniform marſchierten ſie ſtraff und diſzipliniert durch die Straßen der alten Reichsſtadt und zogen unter den Fanfarenſtößen der Pimpfe in den Saal ein, wo ihnen die Ueberlinger Fungmädel Blumen überreichten. Und ſie ſangen ſtolz die Bekenntnislieder der Jugend mit und als Ab⸗ ſchluß das Lied, das uns Deutſchen all die Jahre Inbegriff wehmütiger Trauer war, wenn wir an das verlorene Land jenſeits des Oberrheins dachten: O Straßburg, o Straß⸗ burg. J... Gaſtſtättenverbot Pforz'heim. Von der Polizeidirektion wurde dem Einwohner Willi Wohlgemut der Aufenthalt in Gaſtſtätten mit Alkoholaus⸗ ſchank bis zum März 1941 verboten. Neunjähriger Junge ertrunken Forbach. Im benachbarten Gausbach fiel der neunjährige Sohn des Einwohners Klee⸗ hammer in die Murg und ertrank. Die Leiche des Jungen konnte geborgen werden. bom Zug überfahren⸗ Emmendingen. Auf dem Bahnhof in Emmendingen ereignete ſich ein ſchweres Un⸗ glück, bei dem zwei junge Männer vom Zuge überfahren und getötet wurden. Diamantene Hochzeit Schopfheim. Die Eheleute Ferdinand Bühler und Maria geb. Bühler konnten am — das Feſt der Diamantenen Hochzeit egehen. Der Jubilar ſteht im 81. Lebensjahr, ſeine Ehefrau iſt 77 Jahre alt. Wieder Straßenbahnverkehr in Straßburg Straßburg. Seit Donnerstag hat die Straßburger Straßenbahngeſellſchaft ihren Be⸗ trieb wieder aufgenommen, der ſeit Jahres⸗ friſt mit Beginn der der Bevöl⸗ kerung von den Franzoſen unterbrochen war. Obſtgroßmärkte Weinheim, 24. Auguſt. Pfirſiche A 18—32, Pfirſiche B 15, Aepfel A 11—17, Aepfel B7 bis 12, Birnen A 11—26, Birnen B—12, Zwetſch⸗ gen 12—14, Mirabellen 22—23, Tomaten—12, — ie—12, Stangenbohnen 12. i Handſchuhsheim, 23. Auguſt. Birnen 11—23, Aepfel—20, Mirabellen 20—23, Büh⸗ ler Frühzwetſchgen 14, Zwetſchgen 14—15, Kopfſalat—5, Buſchbohnen—12, Stangen⸗ bohnen 12, gelbe 15, Tomaten 12, gelbe Rüben 6, Wirſing 4, Weißkraut 3, Rotkraut 6. Schlan⸗ gengurken 13—20, Kaſtengurken 16—20, Spinat 12 Pfennig. Anfuhr gering. Nachfrage gut. ſiunſt und Unterhaltung Sonntag, 25. Auguſt 1940 „hHakenkt Friedrich Nietzsches Vermächinis—— nuoz 00 VONHERBERT BOHME„Sommer, Zonne, Eriko“ Ff i ühli tter, s wir heuer ſchon einen „TZum 40. lodestag des Philosophen am 25. Augusl Mun ſar nur onen Prüntüherraubee, Eomner zung walteg duher Art Jugen „Die meiſten bisherigen Rietzſ ine Sanfihinint und Zuge⸗ 11 mit Maien schmücken dir das Haus, ner in dieſem(Ufa⸗ Film. Es iſt Sommer und Arthur Axm Rietzſche in perſchledenen 5 Schichten“—2 eg der Himmel soll dir blauen, 3 Sonne 5 3 W 3 W 1—* Eröffn. Entwicklungsphaſen, je nach den Blickwinkeln, Dieſe Welt wird eine„völlig neue“ ſein. Sie und heiter tanzt das ganze Jahr, F ſchlehen—— Padvelboot————— bedingt eine völlige„Umwertung aller Werte“. Vertieft man ſich in dieſen Hauptgedanken Nietzſches, der das eigentliche Hauptwerk durchzieht, wie es im 40. Todesjahr Nietzſches gerade zur rechten Zeit aus dem Nachlaß her⸗ ausgegeben und erſtmalig geordnet zuſammen⸗ gefaßt iſt und darum für die Nietzſche⸗-Forſchung von allergrößter Bedeutung ſein wird“), ſo er⸗ unter denen man an ſein Leben und Wirken herantrat. So erſchien er nur als Pſychologe oder als Aeſthetiker, als Kritiker oder als Soziologe, als Politiker oder als religiöſer Prophet, wobei aber gerade dieſe letztere Be⸗ 5 zeichnung immer nur in Anführungsſtriche ge⸗ ſetzt war. Schließlich verſuchte man Nietzſche je⸗ weils nur in ſeinen Entwicklungsſtufen zu ver⸗ durch die Wellen— einer Anſtellung für Wer⸗ ner entgegen. Leider aber iſt er von Natur furchtbar eiferſüchtig und mißtrauiſch, und ſie iſt zwar ſcharmant, aber doch ein bißchen, was man im allgemeinen als„doof“ bezeichnet. So kommt es zu Komplikationen, zu ſchrecklichen Komplikationen ſogar, als Werner nämlich ſeinem neuen Chef nachreiſt und Erika es ver⸗ begleitern in? ſportführer v gleichfalls zu athletik, im 7 und zu den „Glaube und richtet bei der jungen Mann auch wenn es gram und gräulich war nun leuchtend durch die Auen. Da springt des Lebens hellster Quell. das Kinderlachen silberhell und windet froh am Kranze. ſtehen, wobei jedoch jede Stuſe nur in ſich als ſcheinen weder der Lebensgang noch die ein⸗ 3 331 f är ün i möglich und verſtändlich genommen ohsde 1055 Werke mehr als„Skagmenies ſondern Und zaubert Tränen noch u Wein, b Ahe e, Vorbereitunge Denn am Ende ſtand ja das Fragment, das als Eckſteine eines neuen, namrphiloſophiſchen gibt glücklich dir Geborgensein das Maß des Grauens voll zu machen, ſpielen feſtlich—.— Chaos... Nur wenige, an der Spitze A. Weltbildes, als geniale Schöpfung eines neuen ünch det Aich unt Tnie auch der Alkohol und ein verkappter Gauner erſten Teilneh Baeumler, ſehen Nietzſche in ſeinem größeren. Kosmos, als neue lopernikaniſche Wendung, 4 5 eine entſcheidende Rolle mit. Es kommt zu herz⸗ weltgeſchichtlichen„zukünftigen“ Zuſammen⸗ die an dem echten und ſpäten Kant anknüpft: So reich ist keine Königin zerreißenden Szenen, aber am Ende verfliegen Kalle 6 hang. uns aber Aufgabe bedeutet, in deren Durchfüh⸗ bie Wolten, wie ſie gekommen, und was bleibl, Es liegt im Weſen jedes echten Propheten, rung zu ſtehen und zu wirken wir-das Glück so strahlend keines Weisen Sinn, iſt ein ſtrahlendes Happy end im Sommer une Nach den 2 das Unausſprechliche begreiflich machen, das und die Verantwortung haben. daß soviel Güte bliebe der Sonne und mit Erika. diſchen Preſſe Nicht⸗Erkannte bewußt, den Widerſtand des Günther Lut z. 5 8 Ein harmloſes Werk, in dem unter der—— Beſtehenden hervorrufen zu müſſen; nicht nunr— drum trage du die Blütenkron, Spielleitung von Rolf' Hanſen viele alte Tenntsmeiſter zu müſſen, ſondern den Unterſchied auch her⸗ vorrufen, aufzeigen und bewußt machen zu „wollen“. Denn der Prophet will für einen neuen Prozeß eine„Umwertung“ einleiten. Dieſe bedingt einen totalen„Umbruch“. Ruinen müſſen werden, will man wirk⸗ lich„Neues“ bauen. Das zeigen unſere Tage beſonders deutlich und prägnant. Schon in Nietzſches erſtem Verſuch zeigt ſich dieſer Zug zum Neuen, d. h. Typenbildenden, Witze fröhliche Urſtänd feiern. Die Dialoge des Drehbuchs von Neubert und Neumann„kom⸗ der hat bereit men hin“, ebenſo die Leiſtungen der Hauptdar⸗ rila zu ſpielen ſteller Karin Hardt und Paul Klinger. des Angebot 1 Auch über Fritz Grenſchows Freund Zan⸗ Die Laufbal der iſt nicht mehr zu ſagen. Beſſer iſt Will teur ſcheint Dohms Direktor Feldmann. Am beſten aber: Damit tritt ei die Naturaufnahmen von Reimar Kuntze. wollenden Un Schröder in ſe die du nie sahst nach Lob und Lohn, es huldigt dir die Liebe. ) Val.: ches, Aus dem Nachlaß und nach den zum Berufsſp ietzſches geordnet von Fr. Würzbach. uſtet⸗Salz⸗ burg/ Leipzig(1940). Der Diduer des„Oberhof“ Karl lmmermann zum 100. Todestaq om 25. Auquet Erzieherhaften: Schopenhauer als Erzieher. Aber er erkennt ſein Ideal als„Grundmißver⸗ ſtändnis“; nicht Verneinung, ſondern Bejahung des Willens— nämlich zum„Maß“— iſt not⸗ wendig und wahrhaftig. Heraklit und Empe⸗ dokles, die beiden Ahnherren Nietzſches, weiſen den Weg, den er zu gehen hat, der aber auch ſein„Schickſal“ wird: mythiſches und wiſſen⸗ ſchaftliches Denken greifen ineinander, weil nur ein Wiſſen aus dem Mythos, ein Wiſſen, das aus dem Ganzen kommt und das Ganze umfaßt, gleichſam raumhaft, geſtalthaft neue bleibende Werte ſchaffen und Wahrheit als ſolche erkennen kann. Das iſt zutiefſt auch Goe⸗ iheſches Denken. Weil im Liberalismus Wirk⸗ lichkeit und Denken auseinandergeriſſen ſind, iſt die Welt horizontal verflacht. Sie weiſt keine Möglichkeit auf, die Vertikale der Gliederung des Ueberſich⸗hinaus, und des tiefſten Wiſſens um das Vorher, aufzunehmen und anzuſetzen. Der echte Mythus iſt nach Nietzſche ein der Zu⸗ kunft, nicht der Vergangenheit allein zuge⸗ wandter. Darum fragt Nietzſche auch nicht nach dem vergangenen, ſondern nach dem zukünfti⸗ gen Europa. Er ſchalt den Deutſchen, weil er kein„guter“ Europäer war, weil er ſich der Zucht und der Aufgabe entzog in Selbſtzufrie⸗ denheit und ⸗ſicherheit(wie heute England). Der Scheinkultur des anarchiſchen Individna⸗ lismus 55 er die aufgabengebundene Per⸗ ſönlichkeit entgegen, der Gleichmacherei die Ariſtokratie der Verantwortung und unbeding⸗ ter Verbindlichkeit, der Verhöhnung des echten Eros die Heiligung des Leibes. Selbſt der viel⸗ gerühmte„Wille zur Macht“ iſt alles andere als politiſcher oder geiſtiger Imperialismus. Er iſt ebenſo wie der Zarathuſtra nur eine Vorhalle zum Hauptbau. Die neue Welt als neuer Kosmos wird erſt entſtehen, wenn das „tragiſche Zeitalter“ mit den härteſten, uner⸗ hörteſten Kriegen, die„ſozialiſtiſche Kriege ſein werden“, kommt. Dieſes aber wird ſein, wenn das„Ja⸗Sagen zum Leben“ wiedergeboren wird. Kann es größeres Sehertum geben als die⸗ ſes Wort vom„notwendigſten Kriege“, den wir hinter uns haben müſſen,„ohne daran zu lei⸗ den“?! Aus ihm aber wird eine„herrſchaft⸗ liche Raſſe emporſteigen“, die dann als„Par⸗ tei des Friedens“ eine neue Ordnung der Welt FwWiger Domo von poul buse Carnerẽd Nachdruck verboten 26 Fortſetzuna Ihr Mund zitterte. „Ich danke Ihnen, Herr Broderſen!“ Dann ging ſie mit wankenden Schritten in ihr Zimmer. Tim ſtrich ſich über die Stirn, dann ſtieg er die Treppe hinauf, holte ſeinen Koffer hervor und packte ſeine Sachen ein. Langſam, ſorg⸗ fältig, Stück für Stück, 3 Sollte er gehen?— Um Ottheinrich. Sollte er bleiben?— Um Maria. Ein zaghaftes Pochen an der Tür riß ihn aus ſeinem dumpfen Sinnieren. Das Haus⸗ mädchen trat ein, knickſte. „Ein Brief von der gnädigen Frau für Sie! „Danke!“ Das Mädchen klappte die Tür wieder zu. Tim trat an das Fenſter, riß den Brief auf und las: „Sehr geehrter Herr Broderſen! Sie müſſen Herrenſee verlaſſen. Reiten Sie nach Niederzehren zu meinem Onkel und blei⸗ ben Sie dort. Ich danke Ihnen. * Maria von Treſſel.“ Niederzehren— Herr von Harries— Tim las den Brief noch einmal. Kurz entſchloſſen ging er dann in den Hof, ſattelte ſelbſt den Braunen und ritt davon. Maria ſtand in ihrem Zimmer und horchte dann dem verhallenden Hufſchlag nach. Kaum war der Klang verweht, als ein anderer Rei⸗ ter heranpreſchte. Das konnte nur Ottheinrick ſein. Maria preßte die Hände über die Bruſt als müſſe ſie das jagende Klopfen ihres Her. zens hemmen. zuxr Geltun Welche Erfindungskraft an Epiſoden finden wir in den Romanen von Karl Immer⸗ mann! Welche Klarheit, Gedanklichkeit und Phantaſie ſtecken in ſeinen Gedichten und Dra⸗ men, die er ſeiner Seele plaſtiſch herauszwang. Das Bewußtſein höherer Verpflichtung trieb ihn zu ſeinem Volk; das Gefühl, ſein Erlebnis den Menſchen mitzuteilen, genoß er als großes Glück. Aus dem bloßen Sichverwandeln— als junger Schüler am Gymnaſium Kloſter unſerer lieben Frauen leitet der Sohn des Magde⸗ burger Kriegsrates ein Liebhabertheater— wächſt die Luſt, wächſt die Kraft, dem Dichte⸗ riſchen zu dienen: ſo oder ſo. Immermann, der auf die Univerſität Halle geht, um das wahre Leben des Geiſtes zu ſpü⸗ ren, der im Freiheitskampf ſeinen Mann ſtellt und als Richter in Münſter, Magdeburg und Düſſeldorf amtiert, ſpürt die Kraft, ſchöpferiſch zu wirken! In Düſſeldorf leitet er das Theater und kann ſich bald dieſer einzigartigen Leiſtung rühmen. Und neben dieſer Tätigkeit, die dem klaſ⸗ ſiſchen und romantiſchen Darſtellungsideal ent⸗ ———————— Theater in München Der Spielplan des Bayeriſchen Staaksſchauſpiels hat nun feſtere Formen gewonnen. Er ſtellt im Be⸗ reich des klaſſiſchen Dramas neben der erfolgreichen „Elektra“ vorerſt die„Antigone“ des Sophokles in Ausſicht und für ſpäter den„Ajas“. Von Shakeſpeare wird„Macbeth“ und„Wie es euch gefällt“ heraus⸗ gebracht. Zu Grillparzers 150. Geburtstag wird „Medeg“ neuinſzeniert. Das italieniſche Theater wird durch Goldonis„Diener b Herren“, das ruſſiſche durch Gribojedows Komödie„Verſtand ſchafft Leiden“ vertreten ſein. Das zeitgenöſſiſche Drama wird ſtärker als bisher kommen. Zunächſt mit zwei Urauffüh⸗ rungen: Albrecht aushofer, und „Das Schwert“ von Curt Langenbeck, dem Münchner Sramakurgen und Verfaffer des„Hochverräters“. Dann die Erſtaufführungen:„Gregoxr und Heinrich“ von Kolbenheyer, womit die neue Spielzeit eröffnet wird, ferner„Cavour“ von Muſſolini⸗Forzano,„Gaſt⸗ ſpiel in Kopenhagen“ von Friedrich Forſter,„Auf⸗ ruhr in Flandern“, ein Stuͤck um Till Ilenſpiégel von F. H. von Zwehl,„Die Entſcheidung“ von dem jun⸗ Ga ſudetendeutſchen Dichter Franz Hauptmann,„Die attin“ von dem Ungarn J. von Bockay, und ſchließ⸗ lich die ſatiriſche Komödie„Die fechſte Frau“ von M. Chr. Feiler. „Auguſtus“ von Da ſtürmte auch ſchon Ottheinich in das Zimmer. „Wohin iſt Broderſen geritten?“ rief er zor⸗ nig. „Nach Niederzehren!“ „Was will er da?“ Maria ſchwieg. „Hat er mit dir geſprochen?“ „Er ſagte mir, daß er Herrenſee verlaſſe, weil du ihn hinausgewieſen habeſt.“ „Mehr nicht?“ Seine Blicke lauerten. „Nein!“ Ottheinrich war beruhigt. „Verrückt iſt der Kerl“, ſagte er ein paarmal und klatſchte mit der Reitgerte gegen ſeine Stiefel. Mit langen Schritten wanderte er in und her. Die Sporen klirrten. Maria ehnte ſich ales die Tiſchkante. „Nimmt alles gleich für bare Münze. Dumme Geſchichte!— Aber ſo war er ſchon immer.— Und dabei ſagte er mir, daß er mich glatt noch einmal aus dem Granatkeſſel von Achiet holen würde. Kein Zorn, kein Grimm.— Wie bringe ich den Ausreißer wieder zurück?“ „Das hätteſt du früher überlegen müſſen, Ottheinrich!“ ſagte Maria. „Ach, überlegen!— Muß man denn alles überlegen.“ „Es wäre klüger!“ 9 „Langweilige Kreaturen, die immer erſt alles müſſen“, watf Ottheinich ſpöttiſch in. „Sie ſind nicht alle ſo wie du!“ wagte Maria zu widerſprechen. Ottheinrich tat, als habe er nichts gehört. „Er muß wieder hierher. Gerade jetzt, wo die Heuerte beginnt!“ „Das wird ſchwer e „Kindchen!— Ich habe eine Idee.“— Er ſtand dicht vor Maria, faßte ſie bei den Schultern und zog ſie dicht an ſich heran. „Kindchen, fahr du hinüber nach Niederzeh⸗ ren und hol ihn zurück. Wenn du ihn bitteſt, dann wird er ſich nicht weigern. Tu das, Kind⸗ en!“ Maria ſah Ottheinrich ernſt an. hereinſtolperte, ſpricht, hebt ſich ſeine dichteriſche Leiſtung zu umfaſſender Schau. Er ſchreibt wohl abge⸗ wogene Gedichte und Dramen, und greift mit ſeinen Romanen tief ins Leben. Die erzäh⸗ lende Proſa⸗Dichtung wird durch Karl Immer⸗ mann zur Kunſt erhoben. Hier flüchtet der un⸗ ruhige Geiſt, dem die Freundſchaft mit der Gräfin Ahlefeldt, der geſchiedenen Gattin des Freikorpsführers Lützow zu ſchaffen macht, zu ſeinem wahren Selbſt. Hier ſtrömen die Ge⸗ danken, hier ſpürt er die innere Helligkeit. Reich iſt die Ernte: Im„Trauerſpiel in Tirol“(1827) lebt die romantiſche Sehnſucht auf; ſein My⸗ ſterium„Merlin“(1831) überflutet den Ge⸗ dankenſegen der Romantik. Im„Münchhauſen“ wird das geiſtige und ſoziale Leben der Zeit behandelt. Im„Oberhof“ endlich finden wir den Schilderer des Lebens, der ſeine ganze Liebe zum Volk kundtut. Die klare Form der Gedanken iſt die Sprache eines deutſchen Dich⸗ ters, der in den Stunden der Inſpiration Werke von köſtlichem Empfinden ſchrieb. Am 25. Auguſt iſt der 100. Todestag Immermanns. In unſerer Erinnerung iſt er lebendig. Kurt Varges. Von den deutſchen Bühnen Guſtaf Gründgens inſzeniert als Premiere des s in Berlin Shakeſpeares Kleinen auſe Luſtſpiel„Wiees euch gefällt“ mit Käthe Gold, als Roſalinde, während unter Regie von Karlheinz Stroux als I. Premiere des Schauſpielhauſes am Gendarmenmarkt„Anthigone“ von Sophokles in von Roman Woerner und Marianne der Uebertragun Hoppe in der Titelrolle vorgeſehen iſt. Die Karl⸗May⸗Spiele in Werder, die ur⸗ Ende September ſchließen ſollten, werden gefuhrt. Beſuchs wegen auch im September weiter⸗ eführt. Da der Intendant des. rier, Robert Rohde, zur Zeit als Oberleutnant noch im Wehrdienſt ſteht, iſt der ſtellvertretende Intendant Karl Heinz Kaiſer, der zugleich der Oberſpielleiter der Oper und Operette iſt, mit der Geſamtleitung weiter⸗ hin beauftragt worden. Hans Esdras Mutzenbecher wurde von Intendant Hanke eingeladen, an den Theatern der Stadt der Reichsparteitage„Arabella“ von Rich. Strauß neu einzuſtudieren, Die muftidi e Leitun Sf 10 den Händen von Generalmuſikdirektor Alfon Dreſſel. „Nein, das kann ich nicht!“ ſagte ſie dann ſtill und ruhig. „Aber warum denn nicht!“ „Nein, Ottheinrich!— Ich kann nicht. Heute noch nicht!“ „Dumme Geſchichte, Kindchen!“ Flüchtig küßte er Maria und wandte ſich nach der Tür. „Wohin gehſt du?“ fragte ſie. Die Frage packte ihn und hielt ihn feſt. „Nach dem„Grünen Jäger“ nicht, Liebling. Oder fürchteſt du, daß ich von heute ab auch ſchon meinen h aig 55 dort nehmen werde?— Ich gehe auf das Kontor. Wichtige Arbeiten.“ Er wollte gehen, aber Maria rief ihn einmal. Bleich und zitternd ſtand ſie no immer gegen den Tiſch gelehnt. „Ottheinrich!“ „Na, was denn noch?“ fragte er unſicher. Er ahnte eine Frage, auf die er keine Antwort ge⸗ ben konnte, er fürchtete dieſen qualvollen, tie⸗ fen Ausdruck ihrer Augen. „Ottheinrich, du verheimlichſt mir etwas!“ „Aber Kindchen!“ Ich fürchte es.— Du———— Er ließ Maria nicht ausreden. „Maria, kleines, dummes Kindchen!“ lachte er hell und ſchallend los, umfaßte Maria und trug ſie auf ſeinen Armen nach dem Aihie ſetzte ſie auf ſeine Knie und herzte und küßte ſie, daß ihr der Atem ausging, daß ſie nicht noch einmal Erſt als der kleine Harald ieß er Maria frei. „Wo iſt' Onkel Tim?“ fragte der kleine Bub und drängte ſich an ſeine Mutter. —„Was ſoll der Onkel denn?“ fragte Otthein⸗ rich und hob ſeinen Jungen auf ſeine Knie. „Onkel Tim ſoll mir noch einmal den klei⸗ nen Vogel und das Neſt zeigen.“ „Vogel und Neſt?“ „Herr Broderſen hat Harald geſtern ein Am⸗ ſelneſt an der Tannenhecke gezeigt“, erklärte das Kindermädchen. „Komm, kleiner Mann, heute zeigt der Vati dir das Neſtchen“, ſagte Ottheinrich. „Seitensprünge“ Nicht umſonſt erinnert der Name einer Hauptfigur— Herr Mügge— an beſtimmte ſchwereloſe Tierchen. Dies Spiel von ſeinen und anderer Seitenſprüngen iſt eines der leich⸗ teſten, gewiſſermaßen ein Fliegengewicht unter den Filmen des Sommers. Es handelt ſich dabei um Verwirrungen und Löſung innerhalb eines kaufmänniſchen Kreiſes, der ſich mit dem Ver⸗ trieb von Spielwaren befaßt. Dieſe Gruppe von Spielwarenhändlern beſteht aus dem ver⸗ ſtaubt⸗ſeriöſen Seniorchef Richard Roma⸗ nowskys, dem vergnügungsſüchtigen Groß⸗ exrporteur von Hans Zeſch⸗Ballot, dem ewigſchnoddrigen Vertreter Ernſt Waldows und dem etwas ſchrulligen Angeſtellten Hans Brauſewetters, der in Wirklichkeit wohl nie die Gehaltsaufbeſſerung bekommt, nach der ſeine Gattin ſich ſehnt. Denn Damen ſpielen auch eine Rolle in dieſem kaufmänniſchen Kreis: unzweifelhaft die beſte Charlott Dau⸗ dert als halbſeidene Vertretersbraut. Alice Treff ſchmollt aufs angenehmſte durch die Szenen, während Geraldine Katt mit Eifer das kapriziöſe Eheweibchen mimt. Regie in die⸗ ſer ſommermäßigen Sache hatte Alfred Stoͤ⸗ Er gab mit den guten alten Mitteln ger. etwas zum Lachen— was will man mehr um dieſe Fahreszeit?— Intereſſantes Bei⸗ programm.(Schauburg.) Dr. H. Hartvis. Die Süchſiſche Staatsoper Dresden eröffnet die neue Spielzeit am 25. Auguſt mit der Oper„Der Roſenkavalier“ von Richard Strauß unter der mti⸗ kaliſchen Leitung von Dr. Karl Böhm und in nener fzeniſcher Geſtaltung von Heinz Arnold(Titelpartie: karta Rohs.) Am 26. Auguſt folgt die Opex„Die Regimentstochter“ von Donizettt mit Erna Sack in der Titelpartie. Unter Leitung des Intendanten Dr. Groß fand im ranzensbader Stadttheater die ſudetendeut⸗ che Erſtaufführung der Komödie„Ein Windſtoß“ von orzano ſtatt. Der Aufführung wohnten u. a. bei Rei zſtatthalter und Gauleiter Konrad Henlein, Reichsſtatthalter und Gauleiter Wächtler, Gaupropn⸗ gandaleiter Höller, kowsky, der Landesleiter der Dr. Köhler, die Oberbürgermeiſter von Franzensbad, ſowie zahlreiche Vertreter der Wehrmacht. Schnärse e Rei 5 3, N —————.—◻ kim hunn Regierungspräſident: Dr. Sebe⸗ Reichstheaterkammer, Eger und „Du weißt doch nicht, wo der Vogel ſitzt. Das weiß nur Onkel Tim!“ „Wir ſuchen es!“ Ken werden es ſchon finden“, fügte Maria inzu. Zu viert marſchierten ſie in den Garten und ſie an die ie fanden es nicht. „Seht ihr wohl“, ſagte Harald,„ihr ſeid alle Das Neſt weiß nur der gute Onkel im!“ Daß der Onkel verreiſt ſei, wollte dem Bu⸗ ben nicht einleuchten; dann hätte er aber doch „Auf Wiederſehen“ ſagten müſſen!— Die Sonne ſtand ſtarr und groß am Himmel. Drückend ſchwül ſtand die Luft über der Erde und zitterte, daß die Ferne im Dunſt ver⸗ ſchwommen dem Auge entrückte. Der See lag müde da. Je und je ſprang ein Fiſch auf, um Luft zu ſchnappen, dann ſchlugen zitternde Ringe durch die Flut, die vergebens nach dem Uſer ſtrebten. „Gibt ein Unwetter“, ſagten die Gutsleute, als ſie am Mittag aus den Wieſen heimkamen. „Komme recht bald zurück, Ottheinrich“, bat Maria, als er ſich am Nachmittag verabſchie⸗ dete, um zur gewohnten Stunde ein„Grünen Jäger“ die Nachbarn zu treffen. Sie zeigte auf, die unklare verſchwommene Wolkenbank die im Südweſten über den Wäldern ſtand.„Es gibt Gewitter.— Und dann mag ich nicht gern allein ſein.“ „Heute wird's noch nichts, nur keine Bange“, lachte Ottheinrich, küßte Mund und winkte dem Reitknecht, daß er das Pferd vorführe. „Aber wenn es doch hochkommt, Ottheinrich, dann komme zurück“, bat ſie noch einmal. 5„Ich werde ſchon“, lachte er zurück und trabte avon.— Schwer und müde drängte ſich die Hitze in den Knickwegen zuſammen. Das Pferd ſchüt⸗ telte unruhig die quälenden Fliegen ab. Ott⸗ heinrich ſtrich ſich den Schweiß aus der Stirn und fluchte. (Fortſetzung folgt.) en Erwartun als Berufsſpie abgewartet we fentlicht ſoeben ſpiele um die ner und Fra —. März 1941 er eines jeden B ſtens zehn Me ſpiele ſpäteſten nen. Hier iſt Meiſtermannſe Reiſe nach Ri 30 Großen J kareſt am 18. Rennen geht f über 20 Rund wagen über 1. Kilometer, fü Krafträder üb 45,7 Kilometer Lodermeie Winkler u Ewald Klug alle(DaW) k m vergangen den Preis, we Strecken⸗ und 3050 Meter l langen Gerade Kurven miteir ———— Woein Vo Es gibt Me chriften ſind i icher Mauern die den matten haben; es gibt hofsmauern, v. befleckt und ve gibt die furchtl iempel; es gibt und ſchießlöche telalterſtädte; werkskunſt un mit Waſſerwa Mörtel, ſie wu errichtet und m Sklaven, der K Ueber die W gefloſſen. Der ieln dampft, regenzermürbte weißen und u ecken nach dem Amſelneſt ab. Aber Dieſe Mauer die Bruſt der Regel und Kur die Steine ſo ſie beim Hacke ind reich an öchern, oft ve andere hat ſich ſie raſch auf den Dieſe Mauer die den ſelbſte Strauß, zumei unter ihrem man den länd der bäuerliche ſcheuerten Tiſe auguſt 1940 ———[—æb.—— 40 ir ſchon einen ika und Wer⸗ Sommer und ſt grün. Die „ zwei junge n Paddelboot ung für Wer⸗ er von Natur uiſch, und ſie bißchen, was bezeichnet. So u ſchrecklichen rner nämlich Erika es ver⸗ ſtellvertreten⸗ ulegen. Um gachen, ſpielen ppier Gauner ommt zu herz⸗ ide verfliegen id was bleibt, ommer, unter unter der n viele alte e Dialoge des umann„kom⸗ der Hauptdar⸗ il Klinger. Freund Zan⸗ ſeſſer iſt Will ibeſten aber: nar Kuntze. t Schul:z. Name einer an beſtimmte lvon ſeinen nes der leich⸗ gewicht unter idelt ſich dabei nerhalb eines nit dem Ver⸗ Dieſe Gruppe aus dem ver⸗ ird Roma⸗ chtigen Groß⸗ allot, dem Waldows ſtellten Hans klichkeit wohl mmt, nach der amen ſpielen ufmänniſchen ſarlott Dau⸗ braut. Alice te durch die tt mit Eifer Regie in die⸗ Alfred Stoͤ⸗ uten Mitteln (man mehr eſſantes Vei⸗ HartwWäig⸗ en eröffnet die ſer Oper Zer inter der müſi⸗ und in neuer d.(Titelpartie: die Oper„Die Erna Sack in Groß fand im ie ſudetendeut⸗ Windſtoß“ von nten u. a. bei nrad Henlein, ler, Gaupropa⸗ ent. Dr. Sebe⸗ ztheaterkammer, on Eger und der Wehrmacht. ———— —. 4 114 iut Z45 l7 r Vogel ſitzt fügte Maria 1 Garten und ineſt ab. Aber „ihr ſeid alle r gute Onkel lte dem Bu⸗ er aber doch 1!— am Himmel. ber der Erde 1 Dunſt ver⸗ Der See lag Fiſch auf, um gen zitternde ens nach dem ie Gutsleute, n heimkamen. heinrich“, bat ig verabſchie⸗ em„Grünen Zie zeigte auf, okenbank die 'n ſtand.„Es ich nicht gern teine Bange“, ſch auf den t, daß er das „ Ottheinrich, einmal. ück und trabte die Hitze in Pferd ſchüt⸗ gen ab. Ott⸗ us der Stirn tung folgt.) den Großen Preis von 3050 Meter ſeln dampft, „hakenkreuzbanner“ Sport und ſpiel Sonntag, 25. Auguſt 1940 Reichszugendfübrer Amann Il Bresian Der Jugendführer des Deutſchen Reiches, Arthur Axmann, wird aus Anlaß der feier⸗ lichen Eröffnung der Sommerkampfſpiele der 5 am Dienstag, 27. Auguſt, zu den rund 3000 ettkämpfern, Kampfrichtern und Mannſchafts⸗ begleitern in Breslau ſprechen. Auch der Reichs⸗ ſportführer von Tſchammer und Oſten, der gleichfals zu den Entſcheidungen in der Leichi⸗ athletik, im Fußball, den Staffelmeiſterſchaften und zu den Vorführungen des BDM⸗Werkes „Glaube und Schönheit“ nach Breslau kommt, richtet bei der Siegerehrung das Wort an die jungen Mannſchaften. Nachdem nunmehr alle Vorbereitungen abgeſchloſſen ſind, erwartet die feſtlich———.— Stadt ſchon am Montag die erſten Teilnehmer. Kalle Schröder Verufsſpieler? Rach den Veröffentlichungen in der ſchwe⸗ diſchen Preſſe iſt es nicht——— daß der von dem Schwediſchen Tennisverband wegen unſportlichen Verhaltens ausgeſchloſſene Tennismeiſter Kalle Schröder einen Uebertritt zum Berufsſpielertum vollziehen wird. Schrö⸗ der hat bereits früher Pläne gehabt, in Ame⸗ rika zu ſpielen und auch bereits ein entſprechen⸗ des Angebot porliegen gehaht. Die Laufbahn von Kalle Schröder als Ama⸗ teur ſcheint alſo endgültig beendet zu ſein. Damit tritt ein Spieler ab, der trotz aller wohl⸗ wollenden Unterſtützung in Schweden— mit Zuſtimmung des ſchwediſchen Königs durfte röder in ſeinem Kaffeegeſchäft in Stockholm auch einen„Mr.⸗G.⸗Kaffee“ führen— die gro⸗ en Erwartungen nicht erfüllt hat, die man an eine Begabung geknüpft hatte. Ob Schröder als Berufsſpieler viel Erfolg haben wird, muß abgewartet werden. Meiſterſchaften im botkey Spielbeginn ſpäteſtens am 15. bzw. 29. 9. Das Reichsfachamt Hockey im NSgs veröf⸗ fentlicht ſoeben die Ausſchreibung der Hockey⸗ ſpiele um die Bereichsmeiſterſchaften für Män⸗ ner und Frauen. Demzufolge beginnen die Punkteſpiele der Männer ſpäteſtens am 15. eptember und die Meiſter müſſen bis 30. März 1941 ermittelt ſein. Die eines jeden Bereiches ſoll nicht mehr als ſtens zehn Mannſchaften umfaſſen. den——— haben die Meiſterſchafts⸗ ſpiele ſpäteſtens am 29. September zu begin⸗ nen. Hier iſt ein Termin zur Ermittlung der Meiſtermannſchaften nicht feſtgeſetzt worden. Eroßer Motorjportpreis von Bukareſt Die Mannſchaft des NSen wird auf ihrer Reiſe nach Rumänien außer dem Rennen um 9 den 5 tember auch noch den Großen Preis von Bu⸗ lareſt am 18. September mitbeſtreiten. Dieſes Rennen geht für die Sportwagen bis 1500 cem über 20 Runden- 61 Kilometer, für Sport⸗ wagen über 1500 cem über 30 Runden- 91,5 Kilometer, für Krafträder bis 350 cem und Krafträder über 350 cem über 15 Runden 5 45,7 Kilometer. Das deutſche Aufgebot bilden L. Krauß, Lodermeier(beide BMW), Walfried Winkler und die beiden Europameiſter Ewald Kluge und Heiner Fleiſchmann alle(DaW) bei den Krafträdern, Reichen⸗ wallner, Schlüter, Bäumer und v. anſtein(alle BMW) bei den Sportwagen, m vergangenen Jahr holte ſich Hans Stuck den Preis, 50 er mit 1125 und 116 Stidkm. mit ſeinem Auto⸗Union⸗Rennwagen neue Strecken⸗ und Rundenrekorde aufſtellte. Die Strecke beſteht aus zwei langen Geraden, die durch zwei nicht überhöhte Kurven miteinander verbunden ſind. Wieinberqsmauern Von Anton Schnack Es gibt Mauern der Erinnerung und des Ruhmes, Bronzetafeln mit verwiſchten In⸗ 35 ſind in ſie gefügt; Flanken unverwüſt⸗ icher Mauern aus römiſcher Zeit ſtehen noch, die den matten Schlachtſchilder haben; es gibt die Schweigſamkeit von Fried⸗ hofsmauern, von den grünen Zungen des Efeus befleckt und von den Lebendigen gemieden; es gibt die furchtbaren Mauern verſunkener Inka⸗ tempel; es gibt die verwinkelten, erkerverzierten 3 und ſchießlöcherreichen Mauern deutſcher Mit⸗ telalterſtädte; an allen wurde mit guter Hand⸗ werkskunſt und ſtrenger Bauregel gearbeitet, mit Waſſerwaage, Maß, Winkel, Speis und Mörtek, ſie wurden unter Stöhnen und Flüchen errichtet und mit dem Blut der Fronenden und Sklaven, der Kämpfenden und Stürmenden ge⸗ littet. Ueber die Weinbergsmauern iſt nur Schweiß gefloſſen. Der Schweiß, der unter blauen Kit⸗ unter großen Strohhüten und regenzermürbten Kappen hervorrollt oder aus weißen und unter dem Kinn geknoteten Kopf⸗ tüchern fällt. Dieſe Mauern ſind locker gefügte Werke, an die Bruſt der Hügel gedrängt und zumeiſt ohne Regel und Kunſt gebaut; denn der Winzer ſetzte die Steine ſo auf⸗ und nebeneinander, wie er ſie beim Hacken in ſeinem Wingert fand. Sie ind reich an dunklen Spalten und ſchwarzen öchern, oft vom Netz der Spinnen zugewebt, andere hat ſich die graue Eidechſe zum Unter⸗ Reiſei gewählt, und der Rotſchwanz oder die eiſe haben ſcheue Neſter darin. Dieſe Mauern ſind die Mauern der Winzer, die den ſelbſtgekelterten Wein verzapfen; der Strauß, zumeiſt ein Fichtenwedel, hängt dann unter ihrem Hausgiebel und man ſitzt, wenn man den ländlichen Wein trinkt, mitten unter der bäuerlichen Familie an einem weißge⸗ ſcheuerten Tiſch, auf dem das Landbrot ver⸗ ————————————— Aderkümpfe ind keine Handelsware Eine unmißverſtändliche deutſche Antwort Berlin, 24. Auguſt. Im internationalen Sportverkehr tritt neuer⸗ dings deutlich das Beſtreben verſchiedener Län⸗ der in Erſcheinung, mit dem denutſchen Sport in eine engere Zuſammenarbeit zu kommen. Von deutſcher Seite wird ein Ausbau der Bezie⸗ hungen, ſofern die Vorausſetzungen dafür ge⸗ geben ſind, immer eine Unterſtützung finden. Das iſt jedoch nicht allemal der Fall, hat es doch nach dem Kriegsausbruch Länder gegeben, welche die ſportlichen Beziehungen mit mehr oder minder fadenſcheinigen Begründungen, wie beiſpielsweiſe mit einer Berufung auf eine neutrale Haltung, abgebrochen haben. Wenn dieſe Länder neuerdings nun wieder eine Ver⸗ bindung mit dem deutſchen Sport anſtreben, dann wird erklärlicherweiſe erſt eine Ueberprü⸗ ſung der Haltung und der Beweggründe erfol⸗ gen.„Ein Länderſpiel gehört bei uns nicht zu den Dingen, die um den Preis auch nur eines Quentchens unſerer nationalen Ehre zu haben ſind,“ heißt es in einer grundſätzlichen Stel⸗ lungnahme in dem vom NS⸗Reichsbund für Leibesübungen herausgegebenen NS-⸗Sport, in der unmißverſtändlich klargelegt wird, daß die Länderkämpfe nicht einem Handelsverkehr gleichzuſetzen ſind. Ueber die merkwürdige Auf⸗ faſſung von Sportfreundſchaft, die zu beobach⸗ ten war, heißt es in dieſen Ausführungen: „Während wir die Freundſchaft als etwas Unteilbares und erſt recht Unkündbares an⸗ ſehen, handeln ſie damit wie mit einem Welt⸗ marktprodukt, mit dem man ſich, je nach der Konjunktur, gerade dort eindeckt, wo es am wohlfeilſten zu haben iſt. Der Reichsſportfüh⸗ rer hat ſchon lange das befreiende Wort vom Widerſinn einer„Neutralität der Sportfreund⸗ ſchaft“ geſprochen. Es war an die Adreſſe derer gerichtet, die ſich in Neutralität überboten und gerade damit ſo eindeutig Partei gegen uns ergriffen haben.“ Es wird in dieſem Zuſammenhang noch ein Beiſpiel erwähnt, das der Eidgenöſſiſche Leicht⸗ athletik⸗ und Fußball⸗Verband der Schweiz ge⸗ geben hat, indem er jetzt an den NSRe eine Einladung zwecks Austragung eines Fußball⸗ Länderſpiels zwiſchen Deutſchland und der Schweiz richtete, nachdem früher ein Beſchluß gefaßt worden war, gegen Kriegführende nicht anzutreten. Dazu wird feſtgeſtellt, daß von deutſcher Seite internationaler Sportverkehr und Sportfreundſchaft eine Sache des Herzens, nicht aber der Konjunktur ſind. Zur Belehrung derer, die es angeht, wird n hinzugefügt, daß der internationale Sporwerkehr mit allen Völkern der Erde durchaus mit zu den tief⸗ empfundenen ſittlichen Verpflichtungen der deutſchen Leibesübungen gehört, daß ſich der deutſche Sport aber— ſo einfach wie⸗ der aus der Ecke herausholen läßt, in die man ihn im Herbſt 1939 geſtellt hat. So einfach, wie man ſich es hier und da denken mag, wenn man mit einer Einladung ohne weiteres den Sportverkehr mit Deutſch⸗ land wieder in Gang zu bringen gedenkt, iſt es nach dieſen erfreulich deutlichen Ausführun⸗ gen beſtimmt nicht. Gegen dalen, Aumämen und Griechentand Drei deutſche Leichtathletik⸗Mannſchaften Berlin, 24. Auguſt. Die deutſche Leichtathletik hat im nächſten Monat noch eine ganze Reihe von internatio⸗ nalen Kraftproben zu beſtehen. Am 7. und 8. September findet in Bulareſt ein Ländertref⸗ fen mit Rumänien ſtatt, am 8. September kämpfen unſere Frauen in Garmiſch⸗Parten⸗ kirchen gegen Italien, am 14. und 15. Sep⸗ tember 5 in Turin die dritte Begegnung unſerer Männer mit Italien, und am 28. und 29. September iſt noch ein Kampf gegen Griechenland in Athen vorgeſehen. Für die Kämpfe gegen Italien und Rumänien hat der Reichsſportführer bereits eine vorläufige Auswahl getroffen, die bis zu den Kampftagen auf dem einen oder anderen Platz noch Aende⸗ rungen erfahzen kann, Mit dem ſtärkſten Auf⸗ gebot geht es natürlich gegen Italien, während ſich die Mannſchaft gegen Rumänien in der *»nache erns ſüddehnichen und aſtmärfiſchen Athleten zuſammenſetzt. Eine Auswahl für %eli iſt heen e geelbſſien. Gegen Italien in Curin 100 Meter: Mellerowiez(Berlin), Kerſch (Frankfurt); 200 Meter: Mellerowicz, Scheu⸗ ring(Ottenau); 400 Meter: Harbig(Dresden), Wieland(Halle); 800 Meter: Harbig,, Grau (Berlin); 1500.er: Kaindl(München). Gie⸗ ſen(Berlin); 5000 Meter: Eitel(Eßlingen), Eberlein(München); 10000 Meter: Syring (Wittenberg), Haushofer(München); 110 Meter Hürden: Becker(Berlin), Wegner(Berlin); 400 Meter Hürden: Mayr Slegin Brand Berlinzi Weitſprung: König(Stettin), Luther (Berlin); Hochſprung: Nacke(Jena), Koppen⸗ wallner(München); Stabhochſprung: Glötzner (Weiden), Haunzwickel(Wien); Dreiſprung: Glein(Frankfurt a..), Mähnert(Halle); Ku⸗ el: Trippe(Berlin), Bongen(Berlin); Dis⸗ us: Wotapek(Wien), Trippe(Berlin); Speer: bröſelt iſt und die Ringe der Gläſer ſich ab⸗ eichnen. Winzergeſchlecht nach Winzergeſchlecht at gearbeitet, bis die knie⸗ oder bruſthohen Mauern und Mäuerchen errichtet waren. Zeder Stein darin bedeutet einen Schlag mit der Hacke, jeder ein Bücken, ſeder einen Handariff. Es gibt Mauern aus rotem Sandſtein, die mit langen Blutſchnüren die Weinhügel gürten. In der Glut des Juli und des Auguſt fühlen ſie ——*— heißes Fleiſch an. Andere beſtehen aus en grauen Steinen des Kalks oder aus dem Seuchen des Glimmers. Sie ſaugen die Glut der Sonne in ſich und bewahren die Wärme. Wie Oefen wirken ſie, welche die geſammelte Tageshitze noch in der Abenddämmerung in die Gehänge der Trauben widerſtrahlen. Im Herbſt ſteht auf den Mauern der Korb, worin das Eſſen der Winzer aufbewahrt iſt: Brot, geräu⸗ — Bieß— Kühnel— Rommel. Berg(Berlin), Looſe 3 Hammer: Blask(Berlin), Mayr(München⸗Paſing); 4 mal 100 Meter: Bönecke(Berlin), Mellerowicz(Ber⸗ lin), Neckermann(Mannheim), Kerſch(Frank⸗ furt); 4 mal 400 Meter: Ahrens(Berlin), Linn⸗ en(Berlin), Wieland(Halle), Harbig(Dres⸗ en). Gegen Rumänien in Bukareſt 100 Meter: v. Seyffertitz(Wien), Fehrmann (Dresden); 200 Meter: v. Seyffertitz, Fehr⸗ mann; 400 Meter: Lorenz(Augsburg), Janiſch (Wien); 800 Meter: Eichberger(Wien), Lorenz Augsburg); 1500 Meter: Eichberger(Wien), chneider(Innsbruck); 5000 Meter: Eberhardt (Neuſtadt a. d..), Muſchik(Wien); 110⸗Me⸗ ter⸗Hürden: Wegner(Berlin), Huhle(Mün⸗ chen); Weitſprung: Janiſch, Gruber(beide Wien); Hochſprung: Schlegel(Jena), Flach⸗ berger(Salzburg); Dreiſprung: Rapp(Wien), uhle(München); Stabhochſprung: Magris Stuttgart), Schöber(Graz); Kugel: Wotapek Wien), Marktanner(Stuttgart); Diskus: Wo⸗ tapek, Marktanner; Speer: Pektor, Bucher ——* Wien); Hammer: Mayr(München), ohlsmann(Berlin); 4⸗mal⸗100⸗Meter: Gru⸗ ber— v. Seyffertitz— Leitner— Fehrmann; 4⸗mal⸗400⸗Meter: Janiſch— Eichberger— Fehr⸗ mann— Lorenz. Die Jrauen für Garmiſch 100 Meter: Rommel(Gotha), Kirchhoff(Kaſ⸗ ſer); 200 Werer: Wintels Geöln), Kühnel (München); 80⸗Meter⸗Hürden: Bieß(Berlin), Krüger(Dresden); Hochſprung: Gräfin Solms (Wünsdorf), Friedrich(Schweinfurt): Weit⸗ ſprung: Junghanns(Naumburg), Kirchhoff (Kaſſel)? Kugel: G. und Tr. Mauermayer (beide München); Diskus: G. Mauermayer, Hagemann(Kaſſel); Speer: Krüger(Dresden), Blank(Nürnberg); 4⸗mal⸗100⸗Meter: Winkels chertes Fleiſch und eine Kanne Trebermoſt. Auch die Bütten lehnen dort; die dreizinkige Holz⸗ 3 noch, womit die geernteten Trauben in er Bütte zerſtampft werden, dann die Geräte und die vielen Pfähle. Die herbe Heckenroſe blüht an der Weinbergsmauer und hängt die roten Fruchttränen auf ihr Geſtein. Der Quit⸗ tenbaum ſchießt an der Mauer empor, ſein Blätterſchatten iſt groß und blau, und wenn die wollige Frucht der Quitte reif wird, fällt ſie polternd auf den Mauerrand und rollt zwiſchen die Traubenzeilen. Der Weinbergshüter ſitzt auf der Mauer, er klopft die ſchwarze Holzpfeife auf ihr aus, zerfetztes und Kan- Pa⸗ pier liegt zu ſeinen Füßen. Die Steinplatten ſind mit weißem Vogelkot beſät. Auch die Vö⸗ gel ſaßen auf der Mauer, die Kröpfe waren zum Platzen mit Beeren gefüllt. Die große Vikloria blũhi Von Cosmus Flam Der Botaniſche Garten unſerer Stadt iſt eine Einrichtung, die nur von wenigen Leuten be⸗ nützt wird. Es 673 meiſt nur die Studenten und Profeſſoren der Botanik, die ihn aufſuchen, dazu ein paar Gärtner und Gartenburſchen und endlich zwei, drei Sonderlinge, zu denen auch ich gehöre. Dabei iſt es zar ſo abſon⸗ derlich, unter den hohen ſchäctigen äumen des Gartens ſpazierenzugehen, ſich die ſchönen blühenden Beete anzuſehen und dabei auch ein Be5 lateiniſche Namen zu lernen, die auf wei⸗ en n Fauhl in den Beeten aufgezeichnet ſind. Im Frühling dieſes Jahres, da ich wieder einmal am Nachmittag die lange Lindenallee entlangwandle und mich an dem Spiele des Lichtes und der Schatten erfreue, das auf dem ſaubergeharkten Sande hin und her flirrt, ſehe ich weit vor mir ein Liebespaar, das Hand in Hand dahingeht, öfters ſtehenbleibt und viel miteinander redet. Der Botaniſche Garten iſt für Liebesleute in der Tat ein idealer Zufluchtsort. Denn wenn zur Liebe Blumen und Einſamkeit gehören, ſo ſind beide hier in Fülle zu finden, und ich habe mich immer darüber gewundert, daß ſonſt noch niemand auf den Gedanken gekommen iſt, hier ein Liebesidyll zu feiern. Im Sommer an einem ſchwülen Sonntag⸗ mittag fand ich die beiden Palmengarten wie⸗ der, wo ſie auf einer Bank ſaßen und Arm in —* und eng verſchlungen miteinander plau⸗ erten. Ich ſah ſie erſt, als ich faſt vor ihnen ſtand, und mehr erſchrocken als ſie, bog ich ſchnell einen kleinen Steinweg rechts zum Kakteenge⸗ hege ab. Nur ein roher Menſch ſtört Liebende. Dann ſah ich lange Zeit nichts von den Bei⸗ den. Sollte etwa ihre Liebe auseinanderge⸗ gangen ſein? Vor ein paar Tagen ſprach mich der Warm⸗ hauswärter an: Herr Doktor, ſprach er, kom⸗ men Sie übermorgen früh, dann wird die große Viktoria regia blühen. Wer wollte ein ſolches Naturſchauſpiel ver⸗ paſſen, wenn ſich mitten zwiſchen den gewal⸗ tigen Blättern, die auf dem Waſſer ſchwim⸗ men, die geheimnisvolle Blüte öffnet, um be⸗ reits nach wenigen Stunden wieder zu ſterben? Da ich in das Warmhaus trat, ſah ich, wie zwiſchen den Lianen und Orchideen zwei Men⸗ Aifere Handbal⸗vorſchan Probegalopp für Landau W. K. Mannheim, 24. Auguſt. Die Vorrunde der Adlerpreisſpiele hat den Bereich Baden mit der Anſetzung des Spieles Südweſt— Baden in Landau vor keine leichte Aufgabe geſtellt. Südweſt liegt Baden nicht und hat uns ſchon vor Jahren eine bittere Niederlage gebracht. Um in dieſem Jahr ge⸗ rüſtet zu ſein, hat das Fachamt für die Auf⸗ ſtellung ſeiner Bereichsmannſchaft etwas mehr Sorgfalt aufgewandt. Zunächſt waren ſchon am letzten Sonntag die vorausſichtlichen Ver⸗ treter zu einem kurzen Wochenendlehrgang zu⸗ ſammengezogen, darüber hinaus wjrd es heute zu einem Probegalopp kommen. Auf dem PVfe⸗Platz am Waldweg wird die Bereichself, die allerdings noch nicht auf allen Poſten feſtſteht, ein Spiel gegen eine Mann⸗ heimer Stadtelf zur Durchführung bringen. Die Bereichself wird dabei in folgender Aufſtellung antreten: Keck (Vfs Neckarau) Krug (Poſt SG) Lamprecht Schmidt (SV Waldhof) Braunwel Specht (SV Waldhof)(VfR)(Poſt SG) Zimmermann Rudolf Sutter Hilpert Bohner (SB Waldh.)('heim)(Poſt)(beide Tſch. Beiertheim) Die Mannheimer Stadtauswahl wird gebil⸗ det aus Spielern des VfL und VfB Neckarau, Reichsbahn⸗SG, 98 Seckenheim und VfR Mann⸗ heim. Das Spiel wird beſtimmt guten Sport bringen und einen guten Abſchluß des Spiel⸗ jahres 1939/40 bringen. 6noit bel der Dnö-nt Sier Weit ſchwerer als bei irgendeiner Betriebs⸗ ſportgemeinſchaft in der DAß haben es die Ge⸗ lolgſchaftamiigllever in der DAß— Amt Heer—, 17 zu treiben. Trotzdem wurde in dieſem Jahr das beinahe Unmögliche möglich gemacht. Wenn auch in den einzelnen Betrie⸗ ben nicht alles auf vollen Touren laufen kann, o ſtellt es doch allen Verantwortlichen das eſte Zeugnis aus, dem Sport den Platz ein⸗ geräumt zu haben, den er verdient. So wird es in dieſem Jahre als eine Selbſt⸗ verſtändlichkeit betrachtet, daß am Sommer⸗ porttag der Betriebe teilgenommen wird. Neben der Teilnahme an dem Sommerſporttag der Betriebe werden in dieſem Jahre zum er⸗ ſten Male die Standortmeiſterſchaften ausge⸗ tragen. Neben den leichtathletiſchen Wettkämp⸗ en werden Fußball⸗ und Handballſpiele ſtati⸗ inden, die in Punkteſpielen den Standortmei⸗ ter ermitteln. haben die Spiele im Fußball bereits begonnen. Der Auftakt war gut und verſpricht für alle Beteiligten vollen Erfolg. Fußball: Betrieb VII— Betrieb VIII:2(:1) Dem Unparteiiſchen Waldenberger(vom Standort), der ſein Amt zur vollen Zufrieden⸗ eit beider Parteien verſah, ſtellten ſich die annſchaften in folgender Aufſtellung: etrieb Nr. VII: Graf; Froſchauer, Baumann; Harnberg. Fiſcher, Schönfelder; Dörr, Moſer, Thiel Tritſchler, Spelger. Betrieb Rr. VIII: Wenz; Krautſchnei⸗ der, Eichhorn; Maier, Karg, Volz; Lauer, Zeil⸗ felder, Taſche, Diehl, Schreck. Dað Wehrmacht Betrieb VIII— II Die Mannſchaſt des Betriebes Nr. II trat in folgender Aufſtellung an: Schgarſchmitt; Sei⸗ del, Schmitt; Hch. Synok, Arnold, Winter; Kohlſchmitt, Michel, Kuhn, K, Synok, Löllbach. Die erſte Wettfahrt der deutſchen Segel⸗ meiſterſchaften mit der Olympiajolle wurde am Freitag auf dem Berliner Müggelſee durchgeführt und von H. Stein(Lübeck) in :12:10 Stunden vor Liesfeldt(Berlin) und Grunewald(Caputh) gewonnen.— 33 Boote waren am Start, 17 am Ziel. ——— ſchen ſtanden und ſich küßten. Sie hatten mein Kommen nicht gehört. Er trug eine feldgraue — Vielleicht mußte er morgen in den rieg. Leiſe machte ich die Tür des Warmhauſes von außen wieder zu und ſagte draußen zum Wärter: Wunderbar, wunderbar, die große blüht! Und ging lächelnd zum Garten naus. Der genorrie Professor Als Gottſched, der berühmte Leipziger Pro⸗ feſſor der Metaphyſik, einmal in ziemlich vorge⸗ rückter Stunde beim Abendeſſen ſaß, drang von der Straße her merkliches Stimmengewirr in die Wohnung. Er tramans Fenſter und ſah, wie man Kerzen anzündete und Tiſche herbei⸗ ſchleppte. Eine Anzahl junger Leute trugen Muſikpulte herzu und Inſtrumente; zugleich begann man die Inſtrumente zu ſtimmen. „Es iſt kein Zweifel“, meinte Gottſched zu ſeiner jungen Frau,„man bringt uns ein Ständchen.“ Er hatte ſich nämlich nach dem Tode der er⸗ ſten, in Leipzia allgemein hochverehrten Gattin eben wieder vermählt..., und zwar Hals über Kopf, ohne die ſonſt übliche Trauerzeit abzu⸗ warten. Der eitle Mann legte Meſſer und Ga⸗ bel zur Seite und harrte, daß das Klimpern und Stimmen, wie es jedem Konzert voraus⸗ zugehen pflegt. aufhören werde, um den vollen Akkorden des eigentlichen Ständchens Platz zu machen. Allein ganz im Gegenteil wurde es immer ſtiller und ſtiller. Nochmals trat der Harrende zum Fenſter.. und nun ſieht er, daß kein Menſch auf der Straße und dieſe wieder in tiefes Dunkel ge⸗ hüllt iſt. Das erſt 2 gefliſſentlich angekündigte und darauf plötzl loſer Streich den die Studenten der Univerſität in Szene geſetzt hatten, um ihn dafür zu ſtra⸗ ſen, daß er ohne Takt und Pietät ſo raſch eine zweite Ehe geſchloſſen hatte. ch unterlaſſene Ständchen war ein. „hakenkreuzbanner“ —— Sonntag, 25. GAuguſt 1940 ſib-Briefkaſten Rechts fragen L. K. 2. Iſt ein Rechtsanwalt berechtigt, vor Be⸗ ginn der Prüfung eines Armenrechtsantrages Gebüh⸗ ren zu fordern? Ich ſoll an einen Rechtsanwalt zu⸗ erſt 40 Reichsmark zahlen, andernfalls er das Geſuch um Armenrecht beim Gericht nicht einreicht.— Der Anwalt kann für Einreichung eines Armenrechtsge⸗ ſuches drei Zehntel der ihm zuſtehenden Gebühr ver⸗ langen. Wenn beide Ehegatten zuſammen 300 Mark neito pro Monat verdienen, wird dann das Armen⸗ recht bewilligt?— In dieſem Falle beſteht die Mög⸗ —5⁰5 daß das Armenrecht nur zum Teil bewilligt ird. A. A. 50. Ich habe eine Lohnpfändung wegen Ali⸗ menten gegen mich laufen. Ich habe jetzt für Frau und drei Kinder zu ſorgen. Daher beantragte ich vor dem Amtsgericht, mir die Frauen⸗ und Kinderzulage pfandfrei zu belaſſen. Meine Firma erteilte dem an⸗ fragenden Amtsgericht eine falſche Auskunft, worauf ich Berufung einlegte. Auf eine erneute Anfrage des Amtsgerichts gab die Firma dann den Beſcheid, daß ihre erſte Auskunft irrtümlich war und daß ich doch die Zulagen beziehe. Erſt zwei Monate ſpäter bekam ich meine Zulagen pfandfrei belaſſen, ſo daß mir zwanzig Mark verloren gingen. Kann ich die Firma für den Verluſt des Geldes haftbar machen und even⸗ tuell den Betrag einklagen?— Da die Firma ſelbſt⸗ verſtändlich wiſſen mußte und auch offenbar gewußt hat, daß Sie Frauen⸗ und Kinderzulagen erhalten. dem Amtsgericht gegenüber aber in dieſer Beziehung eine falſche Auskunft gegeben hat, iſt ſie ſelbſtver⸗ ſtändlich verpflichtet, Ihnen den hieraus entſtandenen Schaden zu erſetzen. Wenn die Firma im gleichen Ort wie Sie wohnt, iſt für eine etwaige Einhaltung, ſei es durch einen Zahlungsbefehl oder durch Erhe⸗ bung einer Klage, das Gemeindegericht zuſtändig, ſonſt das Amtsgericht. „ K. Vor einigen Wochen wurde uns von unſerer bettzeuges gemeldet, obwohl einwandfrei feſtſteht, daß das Stück abgeliefert wurde, was durch Zeugen be⸗ wieſen werden kann. Die Wäſcherei lehnt den Erſatz mit dem Bemerken ab daß das Stück beim Auszäh⸗ len in der außerhalb Mannheims liegenden Wäſcherei gefehlt habe. bin der Auffaſſung, daß die Wäſche⸗ rei vom Augenblick der Uebergabe an ihr Perſonal für die Wäſche verantwortlich iſt. Iſt die Firma ver⸗ pflichtet, die Kontrolle ſchon beim Abholen durchzu⸗ führen und Erſatz zu leiſten?— Selbſtverſtändlich iſt die Wäſcherei verpflichtet, für den entſtandenen Scha⸗ den einzuſtehen. Andererſeits ſind Sie aber verpflich⸗ tet, den Beweis dafür zu führen, daß das fehlende Erſatzſtück tatſächlich mit zur Wäſcherei gegeben wurde. Für zukünftige Fälle erleichtern Sie ſich die Führung eines ſolchen Beweiſes am beſten dadurch, daß Sie ſich gleich beim Abholen der Wäſche eine Quittung über die dem Boten übergebenen Sachen geben laſſen. H. Th., Blumenau. Wem fällt das Kind in einer Eheſcheidungsklage zu, wenn die Frau wohl ſchuldi geſprochen, der Nachweis, daß ſie ein Kind ordentli erziehen kann, aber erbracht iſt?— Gemäß 5 81 des Geſetzes zur Vereinheitlichung des Rechts der Ehe⸗ ſchließung und der Eheſcheidung vom 6. Juli 1938 beſtimmt das Vormundſchaftsgericht— wenn die Ehe geſchieden iſt—, welchem Ehegatten die Sorge für die Perſon eines gemeinſchaftlichen Kindes zuſtehen ſoll. Einem Ehegatten, der allein oder überwiegend für ſchuldig erklärt iſt, ſoll die Sorge nur übertragen werden, wenn dies aus beſonderen Gründen dem Wohl des Kindes dient. Vor der Entſcheidung des Vormundſchaftsgerichts ſind die geſchiedenen Ehegat⸗ ten zu hören. Erbſchaftsfrage „A. Gr. Wie lautet das Erbrecht bei einem Todes⸗ fall meiner Perſon oder meines Mannes, wenn kein Teſtament vorhanden iſt? Wenn mein Mann dann ſein Vater einen—— ichtteilanſpruch? Hat mein Schwiegervater geſetzlichen Anſpruch auf irgendwelche Möbel beim Todesfall meines Mannes? Frage 1: Gemäß 5 1925 in Verbindung mit 5 1931 Bürgerliches Geſetzbuch gilt folgendes: Falls kein Teſtament vorhanden iſt und Ihr Ehemann ſtirbt zu⸗ erſt, dann erben Sie und der Vater Ihres Eheman⸗ nes je die Hälfte; außerdem gebühren Ihnen noch die zum ehelichen Haushalt gehörenden Gegenſtände ſo⸗ wie die Hochzeitsgeſchenke als Voraus(8 ˙1932 BGB). Sterben Sie zuerſt, dann erbt Ihr Ehemann und Ihre Mutter ebenfalls je die Hälfte. Frage 2: Da beim Tode Ihres Ehemannes deſſen Vater gemäß § 2303 Abſatz 2 BGB pflichtteilsberechtigt iſt, hat er Anſpruch auf den in der Hälfte des Wertes des ge⸗ ſetzlichen Erbteils beſtehenden ihm zuſtehenden Pflicht⸗ teil(§5 2303 Abſatz 1 Satz). Frage 3: Nein! Hausherr und Mieter fragen an H. E. Ich mietete ein leeres Zimmer auf 1. Juli 1940. Da ich dann plötzlich ein meinem Geſchäft näherliegendes Zimmer bekommen konnte, ſagte ich bereits am 21. Juni das gemietete Zimmer wieder 2 mit dem Bemerken, daß ich für den eventuellen usfall aufkomme, die Vermieterin möge aber ſehen, daß ſie das Zimmer noch auf 1. 7. oder doch auf 15. 7. wieder weiter vermiete. Nun ſchreibt mir die Frau, ſie habe das Zimmer erſt auf 1. 8. vermieten können und ich müßte den ganzen Monat Juli be⸗ zahlen. Bin ich nun dazu verpflichtet oder brauche ich nur bis zum 15. Juli die Miete zahlen?— Die Frau hat Recht. Gemäߧ 565, Abſ. 1, Satz 2, Bür⸗ erliches Geſetzbuch, iſt die Kündigung, wenn der kietzins nach Monaten bemeſſen iſt, nur für den Schluß eines Kalendermonats zuläſſig; ſie hat ſpäte⸗ tens am 15. des Monats zu erfolgen. Mannheimer Kunterbunt J. M. Meß Anfrage werden wir erſt beantworten, wenn Sie dieſe nochmals nicht mehr anonym an uns richten und gleichzeitig angeben, in welchem Betrieb Sie tätig ſind. Bildberichterſtatterin. Der Ausbildungsgang eines Sie müßten zunächſt in einem Zeitungs⸗ oder Zeit⸗ ſchriftenverlag ein Fahr als Schriftleiter in Ausbil⸗ dung tätig ſein und dann die Preſſe⸗Schule beſuchen. E.., Mannheim⸗Waldhof. Ich werde im Januar 1941 65 Jahre alt. Wo muß ich mich melden wegen des Bezugs der Altersrente?— Wenn Sie das 65. Lebensjahr vollendet haben, wenden Sie ſich an das Verſicherungsamt im Landratsamt Mannheim, IL. 4, 15, „ Stock, Zimmer Nr. 38(Sprechſtunden: b5 und Freitag von 5 bis 12 und 15 bis r d. R. Wie lautet die Anſchrift von Herms Niels? ragen Sie danach bei dem Muſik⸗Verlag Sans⸗ ouci Wilke& Co., Berlin⸗Wilmersdorf, Hohenzollern⸗ amm 17, an. H. R. Außer den von Ihnen angeführten Luft⸗ fahrtzeitſchriften nennen wir Ihnen no 3 77 lugſport“, Frankfurt am Main;„Deutſche ug⸗ häfen“, Berlin(Zeitſchrift zur Förderung des Luft⸗ verkehrs);„Luftfährtforſchung“, Berlin;„Nachrichten für Luftfahrer“, Berlin;„Der eger“, Paſing (Nachrichtenblatt der Akademiſchen Fliegergruppe, München). A. W. Wird eine ärztliche Unterſuchung men, bevor man heiratet?— Nein. Der Standes⸗ beamte belehrt die Verlobten über die Beſtimmungen des Ehegeſundheitsgeſetzes und fragt dabei, ob einem der Verlobten das Ehetauglichkeitszeugnis etwa ver⸗ 15 worden iſt. Sie werden ferner darauf n en, daß wiſſentlich falſche Angaben ſtrafbar ſind. enn dann dieſe Belehrung unterſchrieben iſt, wird der Standesbeamte kein Ehetauglichkeitszeugnis ver⸗ langen. Nur in Afelnd wwird i(das heißt bei wirkli begründeten Zweifeln) wird der Standesbeamte da Ehetauglichkeitszeugnis verlangen. Zur Zeit iſt die Vorlage eines Ehetauglichkeitszeugniſſes noch nicht obligatoriſcher Zwang. . W. 19. Richten Sie Ihre Anfrage an das Wehr⸗ meldeamt in Mannheim, G7, 5, wo man Ihnen gern Auskunft geben wird M. E. Welche Behörde iſt in Mannheim für die Genehmigung zen Haltung von Hühnern zuſtändig? — Das Mannheimer Polizeipräſidium. (Auskünfte nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr) 8 Wäſcherei mit Poſtkarte das — —————————— SOVNTE NEKLb Ales lun as Kino Sduglſings⸗usſtallung ——————————— Hinder Hleidung Fehlen eines Kinder⸗ amaaneabaad Optiker annheim Fernruf 22179 E1,15 E1,5 *. E Eberhardt lever der geprüfte kammerjãger MaNMNTAEINT, collinistrae 10 Fernruf 23318 Selt 38 lahren ſüt Höchstleistungen in det Schädlingsbekämpiune dekannt. I teſtamentariſch ſein geſamtes Bargeld vermacht, Bildberichterſtatters entſyricht dem eines Schriftleiters. Geborene Schloſſer 16 Müller e. S. Karl Philipp Erich; Lehramtsaſſeſſ. Erwin Berlinghof e. S. Jürgen Franz Hermann; Spengler u. Inſtallat. Guſt. Hans Kohl e. 8 Deinz Horſt; Eleit—— Baiend Swi⸗ e. S. Heinz Horſt; Elektro⸗Ing. Peter Joſe ⸗ ling U. e.*. Urſulg Margareta; kfm. Angeſt. Alfred Johann Jakob Pfiſterer e. S. Manfred: Schreiner Beorg Knöchel e. S. Gerhard: Mechanikermeſſter Ga. Heinrich Karl Braun e. S. Herbert; Elektroſchweißer Hans Andreas Ball e. T. Roſemarie; Zimmermann Ernſt Auguſt Paulus e. T. Anni Doris und e. S. Erwin Rolf; Kellner Heinz Kurt Otto Krüger e. S. Karlheinz: Malermeiſter Rud. Rich, Clos e. T. Giſela Heidrun: Schleifer Karl Wilh. Breitinger e. S. Hans⸗ Dieter; Kernmacher Gottfried Philiyy Köhler e. T. Helga Luiſe; Kaufmann Erich Heinrich Walter e. T. Doris Brigitte Johanna; Metalldrücker Karl Heinr. Aechtner e. S. Karl Adam Leopold; Friſeur Friedr. Wilh. Kreienbruch e. S. Hans Friedrich; Bankvorſteh. Ernft Mich. Backes e. T. Juſtine Gertrude Eliſabeth: Maſchinenbauer Clem. Erdmann e. T. Doris Eliſab.; Cbemigraph Walter Schürz e. S. Werner; Hilfs⸗ arbeiter Hans Walter e. T. Gertrude; Lackierer Adam Beckerke e. S. Peter Klaus; Kaufmann Johann Ren⸗ ner e. S. Hans Hagen: Arbeiter Johann Val. Müller e. S. Heinz Fohann: Schloſſer Karl Foh. Fiſcher e. S. Karlheinz Oswald: Kaufmann Chriſt. Jak. Schaub e. T. Chriſtel: Polizeihauptwachtmeiſter Alois Galm e. S. Herbert Klaus: Maſchinenſchloſſer Andr. Schwai⸗ er e. T. Ingrid Urſula; Kaufm. Alb. Ferd. Gülland 3 S. Jürgen; Buchbinderlehrmſtr. Otto Wilh. Welcker e. S. Klaus Otto Heinrich: Kaufm. Dr. d. Staats⸗ wiſſenſchaften Karl Werner Reinmuth e. T. Uta; Ing. Jul. Chriſt. Sigmar Schramm e. S. Axel: Betriebs⸗ Ingenieur Wilh. Ernſt Stoffel e. T. Jutta; Kraft⸗ fahrer Oskar Emil Rettig e. S. Oskar Auguſt; Packer Otto Eiſele e. S. Otto und e. S. Dieter; Vikar Heinr. Willy Müller e. T. Rengte Annelieſe: Monteur Daniel Auaguſt Schuler e. T. Renate Heidi: Gießereiarbeiter Kurt Hans Stirmlinger e. S. Kurt: Prokuriſt Horm. Oskar Vogt e. T. Heide: Tayeziermeiſter Georg Rob. Frey e. T. Bärbel Käthe: kfm. Angeſt. Karl Hench e, T. Chriſta: Schreiner Kurt Heinz Waldecker e. S. Karlheinz: Werkzeugmachermſtr. Guſtay Adolf Mühl⸗ thaler e. S. Wolfgana Franz: Schloſſer Wilh. Farl Theodor Rittmann e. T. Doris Chriſtel Marie; Dro⸗ aiſt Robert Willier e. T. Helaa Maria: Dipl.⸗Ing. Rich. Ad. Eiſenmenger e. T. Heidi Luiſe Grete: Bau⸗ Ina. Paul Heinrich Kaletſch e. 7. Sylvia Leni Mar⸗ aarete: Tapezier Artur Robert Konrad e. S. Volker Kurt: Vorarbeiter Otto Müller e. T. Urſula Frieda Buchhalter Kurt Helmut Branun e. S. Kurt Holmut: kfim. Angeſt. Arthur Volentin Höhr e. S. Jüraen Karl Max: Spvediteur Wilh. Nennſtiel e. T. Helaa Wilma: Techniker Friedrich Robert Monſar e S. Uwe Georg Fritz: prakt. Arzt Dr. med. Friedrich Hans Konrad Dreſcher e. T. Emma Luiſe Roswitha: kfm. Anaeſt. Johann, Spreng e. T. Ruth; Vorkalkulator Anton Koſpar Kaupp e. T. Chriſta Erika: Kraft⸗ wagenf. Alfr. Zonſius e. S. Günter: Vertreter Wilh. Phil. Ga. Gilles e. T. Edda: Anſtreicher Janaz Fink e. S. Janaz Herbert; Uffz. Willi Konrad Stier e. S. Norbert Karl Willi: Schloſſer Karl Otto Waiblinoer e. S. Karlheinz Wilhelm: Uffz. Paul Richter e. T. Urſnla: Arbeiter Anauſt Joh. Bauer e. T. Waltrand: Kraftwagenführer Rich. Leovold Schmitt e. T. Heloa Schloſſer Maximilian Laris Friedrich Zuber e. S. Klaus Willi; Straßenbahnſchaffner Friedrich Johann e. S. Friedrich Philip Wilhelm Kinderwagen Klappwagen Kinderbetten Wickelkommoden Kinderstühle d aS große Spezialhaus alte Silbermünzen kauft unel verreehnet Zuweller Am Wasserturm — 6. C. 33400 Kaum ertönt das Teleion Angesaust kommt Lechner schon Und die Scheibe. die entzwei ist erneuert. ein · zwei drei Glaserei lechner 5 6. 30 Fernruf 263 36 faanaaananmam Verkündete Buchhalter Gg. Drehmann u. Magdalena —— Karl Göttle u. Tabakarbeiterin ederle* Brecht; Schloſſer Guſtav Beetz u. Eliſe eb. Müller; Friſeur Karl Thomas u. Köchin rank; Fabrikarbeiter Gg. Gärtner u. Fabrik⸗ arbeiterin Anna Löſchmann; Hilfsarb. Karl Schweiß u. Arbeiterin Elſa Seel; Dreher— u. Hausgehilfin Hildegard Heß; Dreher lli Wolf u. Urbeikerin Pauline Heim geb. Wieland; kim, Angeſt. Gerhard Schikorſki u. kfm. Angeſt. Johanna Meinzin⸗ 5 hyſiker Dr. der Natuürwiſſenſchaften Anton b471 2 u. Kontoriſtin Maria Schramm; Hilfsarb. Albert Lindenau u. Arbeiterin Roſa geb. Reinmacher; Schloſſermeiſter Oswald Weyler u. Kontoriſtin Wil⸗ elmine Dietrich; Vorricht. Karl Hopf u. Lina Spind⸗ er; Mechaniker Willi Mütſch u. Verkäuferin Lina Riegger; Arbeiter Ferd. Werle u. Anna Schifferle —* Hotz; Friſeur Hans Blohmann u. Friſeuſe Wal⸗ urga irner; Fe dwebel Philiy Müller u. Hella Kümmel; Bodenleger Friedr. Sachs u. Arbeiterin Luiſe Ofter; kim. Angeſt. Rudolf Hänſel u. Damen⸗ ſchneidermeiſterin 88 Schmidt; Gußputzer Adam Kirſch u. Arbeiterin Joſephine Brumm geb. Mungen⸗ aſt; Schneidermeiſter Albert Ströbel u. Hausgehilfin Erna Scheuenſtuhl; Abteilungsleiter Hermann Kün⸗ zel u. Eliſabeth Zaumbuſch; Kaufmann Werner Loeſch u. Schönheitspflegerin Vilma Schulz; Ingen. Georg aria Schmidt; Kaufmann Joſef Fiſcher utter; elanie Schramm u. u. Thereſe Rimböck. — Gefraute 3 Tüncher Peter Heinr. Brenk u. Johanna Katharina Mahl; Maler Heinr. Fröhlich u. Elſa Eichelsheimer; kfm.—8 einhold Merz u. Elfriede Rudolph; kfim. Angeſt. Gerhard Ernſt Fibitz u. 1688 Schmitt; ffz. Wilhelm Zander u. Anna Eliſe Biſchoff; Dipl.⸗ Lord Friedrich Wilhelm Wipf u. Alma Klara Speck; okomötivführer Jakob Auguſt Hauswirth u. Maria oſepha Kaiſer; Chem. Dr. Franz Joſef Ebſter u. aria Dech; Erwin Gable u. Helene Eckert; Maurer Otto Engel u. Luiſe Voltz; Tuchreiſender Jakob Sit⸗ tard u. H. E. Red 8 Schreiner E. Mahl u. A. Kiefer; Schloſſer Siegfried Grünzinger u. Friederike Mathilde Maria Schweizer geb. Roſenzweig; Autoſchloſſer Rud. Samuel Müller u. Eliſabeth Irmgard Rodenkirchen; Stanzer Ernſt Adolf Albert Platz u. Franziska Jo⸗ hanna Mayer; Maſchinenſchloſſer— Ad. Gſchei⸗ der u. Antonie Schuſter; Former Georg Oehl u. Elſa Kaiſer geb. Krauß; kfm. Angeſt. Walter Kurt Braun⸗ ſchmidt u. Gertrude Lina Ella Beck; Polſterer Erich Richard Hedrich Schalinſky u. Karolina Ortwein; inr. Daniel Mangold u. Dorothea Marg. Schmied Schiffer; Hilfsarb. Rudolf Emil Abel u. Lina Fütte⸗ rer,—— Lauer; 5* ſchaffner Karl Dick u. Roſalia Karolina Seitz geb. Breinig; Schiffer Geor oſeph Dietrich u. Eliſe Magdalena Kronenwett; Kraftfahr. — 05 Au Müller u. Charlotte Fuchs; techn. Angeſt. Heinrich Unholz u. Marie Dünkel geb. Koch; Dipl.⸗Kfm. Karl Heinrich Wolf u. Johanna Anna Barb. Marg. Schmitt; Werkmſtr. Karb Oskar Braun u. Roſa Eliſab. chmitt geb. Kunz; Gefr. Alb. Mon⸗ tag u. Luiſe Sofie Becker; Facharzt Dr. Joſeph Mi⸗ ra u. Paula Marie Warneke; Kraftf. Fr. P. Schön⸗ eber u. Vikt. Otto geb. Reinbacher; Gefr. Ernſt Karl „ Kapke u. Anna H. Bohny: Aiſz. ritz Ernſt Mi⸗ alſki u. Lieſelotte Laura Ratz; Kraftfahrzeughand⸗ werkmeiſter Adolf Hans Knoll u. Joſefine Zipperich: Landwirt Wilh. Sponagel u. Liſe Eliſab. 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Besonderen Dank den Kranz- und Blumenspendern und denen, die der lieben Ent- schlafenen die letzte Ehre erwiesen haben. Mannheim(Niederfeldstraße 101), den 25. August 1940 Johannes Emmer'd und Angcehörige Danks agung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sage ich auf diesem Wege herzlichen Dank. »Mannheim, den 24. August 1940. Gontardstraße 18 Luĩse Dengler 562³7 17²¹⁵8 1755¹6 18864 1829 K1005 seit 18394— 24„ olfsbrunnenwe Ruf: 21234 Fr. 50.—34—5 imeim Ziegler H7, 31— rernsprechet 4653*— 5. Klaſſe Gloserei- Kunsthandlung Dhee Sebähtr ad Werkstatte ſut mod. Hildranmung——*—*„— in den Dre 12. 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Dieſer Nachweis kann erbracht werden durch Vorlage von Ablieferungsbeſcheinigungen des für Sand⸗ ſammlers Tobias Wernz hofen beſtimmten Eier im Scharhof oder von Bezugſcheinen über Eier oder von Beſtellabſchnitten Nr.—6 der Eierkarten, wobei der Abſchnitt 1 für 6, die Abſchnitte 2 und 3 für je 11 Eier, der Abſchnitt 4 für 14 Eier, dex Abſchnitt 5 für 10 Eier und der Ab⸗ ſchnitt 6 für 7 Eier gutgebracht werden. Die Hühnerhalter, die ihrer geſetzlichen Pflicht Eierablieferung nichtnachgekommen ſind, haben ſtrafendes Einſchreiten zu erwarten. Städt. Ernährungsamt Ulürzkräuter Wer hat Würzkräuter angebaut oder gesammeltꝰ? Wir kaufen jed. Ouantum Sewürzmühle Meureut bei Karlsruhe 5 W Sptechstunden von 9,12 und•7 10 zuruelæ i 5 Hebe meine Sprechstunde wleder voll aufgenommen. 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August, um 15.30 Uhr, im„Schwarzen Lamm“, G 2, 17.— Aus der Tagesordnung: Sohlußabrechnung der Hunde- Was der Einzethundebesltzer von der veven Futtermittelyversorgung wissen mub Es It ein wahrer Jummer wenn man so unter Magenbeschwerden, Blähungen, trägen Stuhlgang oder an der Galle zu leiden hat und die schlechten Stoffe womöglich ins Blut über- gehen und Abspannung, Mattigkeit, Kopfischmerz, üble Laune, Reizbarkeit, Gliederschwere und-reiben, Herz- beklemmuns, Hautjucken, Hautunreinigkeiten usw. ver⸗ ursachen. Aber da gibt es jet2t ein ganz vorzügl. Mittel: CKrror r 33 Es ist wirklich aus 33 verschiede- 1 nen, heilsamen, feinpulverisierten Kräutern gebildet, und darauf beruht auch seine viel- seitige und gründlicle Wirksamkeit, die weit und breit gelobt wird. Oris.-Paekk. RM..80. In Apoth. vorrätig. KAlSER'S KAFFEE GESCHAFI nheit! für die Woche vom 26. Aug—l. Sept. 1940 werden folgende Abschnitte der Lebensmlttelkarten aufgerufen: Laus n, Balkon, große Normelvorbrauehor Schwer- u. Schwersforbelter -Zusatzkarten Kiader his zu 6 Johron Kinclor Uber 6 Johre ſonniger geſuchter yſt Straßenbahn⸗ wendiges Kapital F Fleischkarte Abschnitte 1 Abschnitte 1 Abschnitte 1 Abschnitte 1 trag und ſonſtige lbzug der Steuern tungskoſten u. dgl. ilagekapital 2000 f h. Unterlagen dch. Brotkarte in (auch f. Jugendl. v. 10-20.) Schwerstarb.) 1. 5. 9 (Schwerarbd.) 1 und 5 für Brot, die mit X versehenen Abschnitte für Kindernährmittel oder Reis- flocken oder Graupen, Grieß oder Haferflocken I. 5. 9 u. Abschn. über 100 g 25, Ruf 26820 f scheffung Imschuldungen u einer unverbind-⸗ frage zur Verfügung ranzierungen sprecher Nr. 281 82 Fettkarte Fe für Butter od. Margarine Bu 1(auch der SVꝰ2 Karte) und Bu 5 für Butter Abschnitt 1 für Käse (a. d. SV I, SV2, SV5 Karte“) Abschnitt 1 für Speck usw. (auch der SV I1 Karte“) Abschnitt 1 der SVI Karte) für Butter oder Margarine 1f. Speek usw. 1 f. Speck usw. àa 1 und b für fal und bI1 für Butter oder Butter oder Margarine Margarine bis zu 3 Iahr. -⸗ Klelnstk.- Bu 1 für Butter 1 für Käse F 3 für Kunsthonig F4 und F5 für Kakaopulver v.—6 Jahr. Bu 1 für Butter (auch der SV4 Karte“) 1 für Käse ◻ Oskar Räuchle Münmoschinon— Erna Räuchle an Sa. s anabeim, den 24. August 104J0.Z. in Toli brompt u. biniaf 3522, AA Pfafenhuber Lber- H 1. 125 geoblouch 4 in Flaſchen Srarr KARTEN 3 95 pfg. u..85 Als Vermählie grülen Felernbetten—— Oswald Lauer reen br ee. Elsbeih Lauer, Euenbren4 in Köiheken, Mannhein(Dammotr. 32), 24. August 1940 Mhm.⸗Neckarau, Viele Anerkenn Wingertſtraße 31. +◻⏑———— in Srer ——— 8⁰⁰⁰ fenanahuren. Poſtkarte genügt Leipzig 17 fod dem Hausschwamm Beseitigung auf chem. Wege, ohne Ab- bruen v. Mauerwerk, 10jähr. Garantie F. A. Catl Weder, Frankfurt à. M. Sandweg 6, Gartenhaus- Tel. 465 66 6. 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Hallenbades und der Roſen⸗ Hartenverwaltung aus der Zeit vom 16. 3. 1940 bis 15. 7. 1940 im kleinen Saal des„Kaſino“, k 1, 1, in Mann⸗ heim öffentl. meiſtbietend verſteigert. In der Aufgebotsſache 1. des In⸗ ſtrümentenmachers Wilhelm Feld⸗ mann, 2. deſſen Ehefrau Emilie, geb, Haußmann, beide in Mannheim., %2, 8, wurde durch Ausſchlußurteil vom 15. Auguſt 1940 für kraftlos er⸗ klärt: Hypothekenbrief über 13 306.96 GM, eingetragen im Grundbuch Mannheim, Band 218, Blatt 29, II. Abteilung Nr. 4, laſtend auf dem Grundſtück Igb. Nr. 4435 der Ge⸗ markung Mannheim. Mannheim, den 20. Auguſt 1940. Amtsgericht BG. 3. Georg Leienſetter, meiſter, und deſſen Ehefrau Emilie, geb. Schmidt, in Mannheim, X 3, 27, vertreten durch Rechtsanwalt Ger⸗ hard Schwoerer in Mannheim, haben das Aufgebot fölgender Urkunde be⸗ antragt: Grundſchuldbrief über 5000 GM, eingetragen im Grundbuch Mannheim, Band 820, Heft 72, Ab⸗ teilung im, Nr. 13, laſtend auf dem Grundſtück Lgb. Nr. 60 100. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefor⸗ dert, ſpäteſtens in dem auf Donners⸗ tag, den 5. Dezember 1940, vormit⸗ tags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, 2. Stock, Zimmer Nr. 213, anberaumten Aufgebotstermin ſeine Metzger⸗ Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen; andernfalls wird die Ur⸗ kunde für kraftlos erklärt werden. Mannheim, den 6. Auguſt 1940. Amisgericht BG3. (a. d. SV3 u. SV4Karte) Fe a f. Butter od. Margarine Abschn. 1 der SV3 Karte für Butter oder Margarine*) Fl und 2 für Marmelade F à3 für Kunsthonig F4 und F5 für Kakaopulver Karte für Harmelade je nach Bestellung entweder Marmelade oder Zucker Bekanntmachung Das Eichamt Mannheim bleibt wegen Umzug vom 29. bis 31. d. M. für den Publikums⸗ verkehr geſchloſſen Ab 2. September d. F. be inden ſich die Dienfträume* 4 5. Mannheim, 24. Aug. 1940. Das Eichamt Viernheim Selfenkarte Hlich, h ihm plörlich ern Welt stellt. 1 r ein Symbol, WOoHI!“) Ab 1. Sept. 1940 pakete Waschmittel für Feinwäsche auf Zusatzkarte(rot) für Kinder bis zu 2 Jahren: Abschnitt M für 100 g Feinseife und 500 g Seifen- pulver oder 2 Doppelpakete Waschmittel für Feinwäsche auf Abschnitt 3 der zrauen Karte: 1 Stück Rasierseiie(für die Zeit bis 30. 9. 1940) Die Abschnitte der Seifenkarte dürfen nur vom Kleinverteiler abgetrennt werden, Abschnitte der Seifenkarte mit den Buchstaben—L sind verfallen; Jahren: Abschnitt M für 500 g Seifenpulver oder 2 Doppel- dieser Abschnitte ablehnen, da wir sie nicht mehr in Bezug scheine eintausehen. die Seifenverkaufsstellen müssen die Annahme Zuckerkarte Abschnitt 1 für 250 4 Zucker NI—N3: entweder 150 f Nährmittel N 1 und N2) oder 150 2 Hülsenfrüchte oder /½ Dose bzw. 2 Kleine Dosen Kondensmilch 1 2 und N3) zur Räumung der Restbestände, Anspruch auf Lieierung von Hülsen- irüchten und Kondensmilch besteht nicht. Nährmittel können in jedem Fall bezogen werden. 3 N4 für 25 g Nährmittel eiut hu Hänrmittelkarte NII— N20 für je 25 g Teigwaren 22. 9. 1940 N21— N22 für Sago usw. oder Reisflocken(je 25 g) N23 für. 125 g und N 24 für 25 4 Kaffee-Ersatz oder Kaffee-Zusatzmittel N25— N 29 für je 25 K Reis— N 38 jür 750 x Mehl auf gelbe Karte: Abschnitt MI Stück Einheitsseife und 250 g Seifenpulver oder 1 Doppelpaket Wasch- mittel für Feinwäsche auf Zusatzkarte(rot) für Kinder von—8 Für die Zeit bis 30. 9. 1940 lose Abschnitte sind ungültig. Alle ite, von vielen Kert und Lebewohl- Baffeh fg., Lebewohl- Fulh ih, Schachtel(2 Bäde ) SV-Karte Selbstversorger· Karte Die Versorgungsberechtisten werden gebeten, die Eierkarten sorgfältig aufzubewahren, da diese für 6 Kartenperioden gelten. Drogerien. 2 ſen wollen, achten g weniger gute M Stäct. Ernührungs · u. Wirtscheiftaemi Mennhelm · Dor lancdret des Krelses Meonnhelm- krnůhrungsamt Abt. B. u. Wirtscheftsmi Erweilerung des Orlsbauplans zwiſchen Heddesheimer und Mann⸗ heimer Straſte Der Plan über die im obengenann⸗ ten Ortsteil neu feſtzuſetzenden Stra⸗ ßen und Baufluchtlinien liegt vom 26. Auguſt 1940 ab 2, Wochen auf dem Bauamt zur Einſicht der Betei⸗ ligten und Entgegennahme etwaiger Einwendungen offen. Viernheim, 22, Auguſt 1940. Der Bürgermeiſter Ffiednann: ſeumer 4 VEö.7 7el. 25%0½0-67 Garofaschineß Müco ſßeclont 1000 am Büromöbellager Der Uberrogende Ertolg Die 3 codonas Ein varieté-Film der Tobis mit Ronò Deltgen, lono Normen A. Reinholcd, E. v. Klipstein Jos. Slober, Herald Paulsen Bitte 74130 vclten beachten .10.40.30 Uhr Vormittags 11 Uhr Früh-Vorstellung 5. Wlederh.„Michelongelo“ ILI. 1a5 3RA nut 239 02 bos relzende lustsploll — + Seilensprünge mit Serald. Katt- Hans Brausewetter Rich. Romanowsky- A. Trefſf- Ernst Waldow-H. Zesch-Ballot ch. Daudert Ab.00 Uhr Vormittags 11 Unr: jugend- Familien-Vorstellung W „Soldeten, Kamerdden“ SchaUsUns. und SECKENHEIHAERSTR. 13 Menteg letzter Ta81 Eine dittersüße Liebesgeschichte Das erste Erlebnis eines jungen Mädchens- das letzte Erlebnis eines alternden Mannes sE WEnMER, JoMAMNES RiEMANN in dem Uta-Fllm Laue klebns neueste Wochenschau: Bembonangrit f England .50.20.35.50 Jug. nicht zugel. —eneren.— HaARLA55 Keondlterel-Kaffee Hotelrest., Pensior.- b.-RMigl.,(85 Bett. Huzenbach Luftkurort, Bahnstation im Murgtal Wälder, Berge, Ruhe, Sonne, Flußbad: Ausflüge nach Freudenstadt. Mummelsee, Talsperre.— Prospekte durch Verkehrs- verein. Gasthäuser und diese Zeituns. Kinderheim „Hornbacher Sunn“ ab 1. September wieder einige plütze fre i. Auch zum Daueraufenthalt mit Schulbesuch. Anfrag. àn lehrer Becker, nornboen, über Weinheim(Gerestraße) 616BTA 15 Unr nach Mit dem großen Rhein-Dampfer S0nnt⏑νe, 25. August Worms Aufenthalt 2½ Std., Rückk. 20 Unr Fahrpreis hin und zurück.10 NlI. 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Augus Die Heutsehe Arbeitsfrent MSG.„Kraft durenh Freude“ Krelsdlenststelle Mannhelm Famsiag 20 Unr usensaal Rosengarte⸗ Heinz Erhardt u. 1 riugel der lustige Dichterkomponist Pong Zaun Forster der große Romiker die Partnerin Pongs Ino bvVι Sharlotte Wimmer Högel das hervorragende Operetten- Duo vom Neuen Operetten-Theater Leipzig und der Großen volksoper Berlin rommy Dale der Teufelsjunge am Kylophon ein exzentrisches Tanzpaar wie noch nie Valentino Graziadei der König der Spielkarten-Künstler Franz Otto Krüger der meisterliche humorvolle Ansager am Flüugel: Rolf sehiekle Karten RM..- bis.— in den KdF-Dienststellen, Musikhaus Heckel, 0 3, 10, Verkehrsverein Plan- kenhof, Dr. Tillmann, P 7, 19, Musikhaus plan- ken, 0 7, 13, Schleicher- Kiosk aàm Tattersall; in Ludwigshafen: Reisebüro Rohler am te efe 7 Seschichte 1 Rarin fjardt Laul ohunoer Srib benſchow 8 el U 23 tache. , Lohrer Bier an „Zur Silberpappel““, Restaurations · schift, R. 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September Die Dalküre von Richord Stootslopellmeistef Korl Elmendortt lntendent Frie drich Bbroendenburge Die Domen: Scheibenhofer(Sieglinde), Ziegler(Fricke), Zwingenberg(Brünnhilde) Die Herren: Fobnocht(Siegmunc), Gotschike luncing) Schy/esks Wotæn) 1040, in neuer ienenne — Auskuntt über plstze und Bedingungen erteiſt die Thestefbasse, Bruuchen Se Uaneazane delg Tel. 2 3500 .. dann zu dos Hous der guten M HUrz SONNTAG: Kopelſen- Ltg.: 9. O. Frond · P 7. 22 · An den pionken FUHEONZEET Sie horen JoõSef Audnicłi von 11.50 bis 15.00 Uhr mit seinem modernen Konzert- Luftschutzrꝭume mit Sitzpletzen im House! und Unterheltunęs-Orchestef —— Neu eingetroffon:— Briefordner · Schnell- hefter Enzklösterle fremdemeimstlerinserf— Neuztl. eing., bestempf. Hs. In nüchst. Nähe d. Waldes. Bà bei Zad Wildbad.Shwanw. Sonnenb., Llezew. u. Gari. Bek. vorz. Verpfl. Pens.-Pr. A.— Saugpost- und bDurchschlaspapier Kohlenpapier Geld· u. 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Marotte der Philoſophie, u findet, und di lächelnden Me freude verbirgt an das Glück, oder das imm greifen verſteht Man müßte ei Augenblick klir an und für ſic ner Lieder“, r klingen, ſamt daraufhin unt ſtimmt dieſem näher kommen menden Film Peſt der Türk. ſtin folgendes „'s iſt nicht 's iſt nicht ar Denn der He Daß noch Le Dafür werde Wie ſich auch Wir haben e Darin ſteckt und die kindl —— ſpruchsloſeſten eine platzmieie ö 2, 90, Zimmer 4, Fernrut 340 31, 550 51(Bathous), Klinke 409 BAIO O dos HonkNMSsõỹ0ISAD in nohen ScHWABZAID/ 70-s0⁰ m b. d.. Schöner Ferlenaufenthalt im Schwarzwald pension Frey- Huzenbaecl Murgtal- Gute Verpflegung- Eigene Landwiitschaft Preis.50 3 80„Prospekte llle Anane Erholungsheim in Woltstein im pfüner Wald- Desltzer: Franz Ney Fernsprecher 52 Erholungsbedürftige finden angenehmen Aufenthalt in der prächtigen und waldreichen Gebirgsgegend Wolfstein. Schat tiger Garten am Hause. Schwimmbad in nächster Näne. 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Die 1 und dester at und iswerk eniger NRomantiacheò 0. eE DIE KULTUR DER DONAUSTADT So wunderſam und voller Romantik eine V alte Stadt oft in unſeren Gedanken lebt— ſo ——— 5— ———————————— —————— 4 lächelnden Maske der nie getrübten Lebens⸗ freude verbirgt. Sie iſt etwas wie der Glaube 50 das Glück, das einmal doch kommen muß, ——————————————— nüchtern und aller beſonderen Schönheiten bar will ſie ſich uns manchmal dann bieten, wenn 4 wir ſie plötzlich von Angeſicht zu Angeſicht ſehen. Vielen iſt es auch mit Wien ſo ergangen — und man darf ihnen darum nicht einmal böſe ſein. Denn ein Wien der Operettenſeligkeit und Heurigenſentimentalität, der Leutnantsliebe⸗ lei und des Walzertraumes gibt es nicht und gab es nie, weder in Grinzing noch in Sieve⸗ ring, weder auf dem Kobenzl noch in Schön⸗ brunn, auch nicht auf dem Gänſehäufel oder im Prater. Dieſes falſche Wien iſt lediglich in der vergangenen Zeit des Kunſtkitſches entſtanden, in einer Zeit vor allem, da der Operettenfilm „die Herzen des Volkes“ eroberte. Aber wäh⸗ rend der Film bald wieder vergeſſen war, iſt das Trugbild Wien in eben dieſen Herzen ge⸗ blieben und hat, einmal erſchüttert, gewaltiges Unheil angerichtet. In Wirklichkeit iſt Wien heute noch eine wundervolle Stadt, die ihr durchaus eigenes Geſicht, ihre eigene Art und ihren ſonnigen Lebensſtil hat. Dieſer Lebensſtil iſt aber keine Marotte der Wiener, er iſt eine Art eigener Philoſophie, wie man ſie ſonſt nicht wieder findet, und die ſich tief und echt hinter der oder das immer da iſt, wenn man es nur zu 1 greifen verſteht und das dann nimmer fortgeht. Man müßte einmal, ſo ſeltſam das im erſten Augenblick klingen mag, die gemütvollen und an und für ſich ſicherlich undichteriſchen„Wie⸗ wie ſie durch die Fahrhunderte ner Lieder“, klingen, ſamt ihren Melodien ernſthaft daraufhin unterſuchen, und man würde be⸗ ſtimmt dieſem Wiener Lebensſtil ſehr viel näher kommen. Da ſingt z. B. in einem kom⸗ menden Film Paul Hörbiger nach der großen Peſt der Türkenkriege als(hiſtoriſcher) Augu⸗ ſtin folgendes Lied: „'s iſt nicht aus mit Wean 's iſt nicht aus mit Wean Denn der Herrgott hat ja Wean zu gern. Daß noch Leut da ſind für übermorgen Dafür werden ſchon unſere Madeln ſorgen. Wie ſich auch grauslich zeigt die liebe Zeit Wir haben ein' Freibrief für die Ewigkeit.“ Darin ſteckt dieſelbe heitere Gottergebenheit und die kindliche Zufriedenheit an den an⸗ ſpruchsloſeſten und ſelbſtverſtändlichen Dingen des Alltags, wie ſie auch— liebenswürdig, herzensfroh und voller Lebensluſt ſprudelnd— in den Weiſen eines Lanner, Strauß, Suppeé, Millöcker, Giradi und Lehär in unerſchöpflicher Fülle anklingen. Man muß einmal unter die⸗ ſen Menſchen längere Zeit gelebt und in ihre Herzen gehorcht haben, um ſie und damit ihr Wien zu verſtehen und lieben zu können, wie ſie tatſächlich ſind. Dann erſt gewinnen Grin⸗ zing und Sievering, der Kobenzl und Schön⸗ brunn, das Gänſehäufl und der Prater ſo wie alle jene gewaltigen ſteinernen Bauten im und am Ring eine Romantik, die fern iſt von Kitſch und Sentimentalität, die aber Romantik iſt im wahrſten und ſchönſten Sinne: unſterbliche Vergangenheit, die lebt und in jedem Tag neu erſtrahlt, weil ſie in den Herzen der Wiener„einen Freibrief hat für die Ewigkeit“. Man mag dieſen Gedanken nicht recht geben, man mag die„Wiener Lieder“ tatſächlich nicht für ernſt und würdig genug halten, und man mag ſie beſſer Gaſſenhauer nennen, die einige Wochen leben und dann wieder verſchwinden. Gewiß— aber ſie kommen in wenig veränder⸗ ter Form immer wieder, in anderer Geſtalt. aber im ſelben Geiſt. Und die Wiener Operette? Nun, ſie hat zumindeſt als einzige. wenn ſie auch noch nicht ſehr alt iſt, die Zeiten überdauert und— das wird wohl nie mand leugnen— neben der Wiener Operette gibt es noch keine andere, die gleichwertig iſt Um von hier aus noch einmal auf die Lieder zurückzukommen: Sie entſtehen nur in Wien. ein anderer Landſtrich hat ſie nicht nachzuahmen verſucht, wo doch alles nachgeahmt wird, was Erfolg hat! Das aber beweiſt, daß ſie nur Augustin, der ewꝛige Wiener Spielmonn — in Wien entſtehen können, und daß das der Wiener Geiſt iſt, den ſie atmen und folglich lebt in ihnen— wenn auch auf die leichteſte und volkstümlichſte Art— Wien. Man ſollte zur künſtleriſchen Ergründung und Beſtimmung eines Weſensbegriffes die leichte Muſe nicht ſo ſchnell auf die Seite ſchie⸗ ben. Gewiß, ſeinen tiefſten Ausdruck fand der Charakter eines Landes und eines Menſchen⸗ ſchlages immer nur in den Werken ſeiner größ⸗ ten Geiſter. In den Wiener Muſeen, in der Wiener Muſik⸗ und Literaturgeſchichte ruhen gewaltige Schätze jenes größeren Geiſtes— aber daneben haben die lebensfrohen, die ſpie⸗ leriſchen und„kleinen“ Geiſter Wiens Unſterb⸗ lichkeit errungen wie keine einer anderen Stadt. Neben Schubert, Haydn, Mozart, Grillparzer ſtehen Lanner, Strauß, Suppé, Millöcker, Rai⸗ mund und Neſtroy, und ſie wollen erwähnt und gehört werden, wenn man Wien in ſeiner Ganz⸗ heit erfaſſen will. Sie weiſen zumindeſt den Weg zum Herzen der Wiener— und wer den Wienern ins Herz ſieht, der weiß bald das Geheimnis ihres Weſens zu finden. Die Wiener Muſik und die Wiener Schau⸗ ſpielkunſt haben ſich im Laufe der Jahrhunderte einen Ruf in Deutſchland und in der Welt er⸗ obert und ihn allen Widerſtänden zum Trotz zu halten vermocht. Die künſtleriſche Pionier⸗ arbeit der Burg und der Staatsoper iſt ein einzigartiges Dokument. Dieſer Ruhm iſt nur in den vergangenen zwei Jahrzehnten etwas getrübt worden— was eine Folge der amuſi⸗ ſchen Politik des Landes war, die es duldete, daß die Juden die Herrſchaft in der Kunſt in entſcheidendem Maße an ſich riſſen. Zu jener Zeit entſtanden auch die obenerwähnten un⸗ glaublichen Kitſchfilme, als deren Hauptmacher die Juden Dr. Oskar Pilzer und Vidor anzu⸗ ſehen ſind, die aus der Wiener Art und damit aus der Kultur Wiens ein Geſchäft machten und ihre Produkte in alle Welt verſandten. Wenn man bedenkt, wie der Film gerade im dritten Jahrzehnt unſeres Jahrhunderts die weniger bemittelten und daher die breiteſten und größten Maſſen des Volkes anzog, ſo kann man ſich die verheerende Wirkung vorſtellen. die ſolche Machwerke im Gefolge hatten— und in welches Licht damit Wien, ſeine Menſchen und ſeine Kunſt in der Welt geſtellt wurden. Kam dann einmal jemand, in deſſen Vorſtellung das Wien der„Pilzer⸗Filme“ lebte(und es waren nicht wenige!) in die Donauſtadt, ſo war ſeine Enttäuſchung allzugroß. Denn er fand in Wien kein Schlaraffenland der Liebe, des Weins und des Geſangs, ſondern ein ſchwer arbeiten⸗ des und um ſeine Exiſtenz ringendes Volk. Auf die Idee aber, einmal in aller Heimlichkeit zu forſchen, wie dieſes Volk ſein hartes Schickſal tatſächlich ertrug und wie auch in ſein bluten⸗ Foto: Wien-Film des Herz immer noch ein Strahl der Sonne ſchien— auf dieſe Idee kam er nicht mehr, weil er in ſeiner Enttäuſchung einfach nicht mehr an die Exiſtenz des unſterblichen Wiener Le⸗ bensgeiſtes glaubte. Mit der Heimkehr der Oſtmark ins Reich wurde zwangsmäßig auch das kulturelle Leben Wiens wieder in die richtigen und ihm art⸗ gemäßen Bahnen gelenkt. Von den Dirigenten⸗ pulten und aus den Theaterdirektionen ver⸗ ſchwanden die Juden— die vielen jüdiſchen „Dichter“ wanderten aus. Der Säuberung folgte der Neuaufbau— ſelbſt die Burg mußte zuerſt ein wenig ausgeräuchert werden, bevor ſie wie⸗ der zu einer der repräſentativen Bühnen des Reiches wurde, die ſie ihrer Tradition gemäß gar nicht anders ſein kann. Der Kunſtfaktor aber, der Wien in der Zeit des allgemeinen deutſchen Niedergangs am meiſten und emp⸗ findlichſten in der Welt diskreditiert hatte, die FLAMME SEIN! VONFRITZ CHRISTOPH Laß das Glimmen in der Stille, es verliert sich in der Nacht. Feuer ist des Kämpfers Wille, Flamme, die sich aufgerafft. Also Feuer auf dem Herde, Flamme trete nun hervor, wachse, wachse, werde, werde, raffe dich empor! einheimiſche Filminduſtrie, mußte grundlegend korrigiert und überholt werden. Die Aufgabe, von Dr. Goebbels als dringend geſtellt, war deshalb nicht allzu ſchwer, weil es in Wien noch keine alte Filminduſtrie gab, demzufolge Pilzer, Vidor und Konſorten ſich, wenn auch nach außen hin verbreitet, ſo doch noch nicht verwurzelt hatten.(Die erſten Filmverſuche machte 1908 der Fotograf Kolm in der Wipplingerſtraße, aber erſt Jahre ſpäter gründete Graf Kolowrat die„Saſcha“, von wo ab die Wiener Film⸗ Induſtrie datiert.) Nachdem der Jude Pilzer ausgebootet war, ging die Tobis⸗Saſcha⸗Film⸗ Induſtrie.., die zuvor nur zu 50 Prozen! der deutſchen Geſellſchaft gehörte, unter ihrem neuen Geſchäftsführer Ing. Fritz Hirt ganz in ariſche Hände über und wurde ſchließlich in „Wien⸗Film⸗G.m...“ unter Leitung von Hirt umbenannt. Man muß dieſe Einzelheiten im Umbau der Wiener Film⸗Induſtrie im Hinblick auf die Neuorganiſation des kulturellen Auf⸗ FOIGE 54 baues der Donauſtadt berückſichtigen, wenn man bedenkt, welchen Einfluß heute gerade der Film auf das kulturelle Empfinden und Gewiſſen der breiteſten Volksſchichten(und ſomit der Wiener Film als Künder der Wiener Art) aus⸗ übt. Hier war nun auch dem Film die Mög⸗ lichkeit gegeben, vergangene Sünden wiedergut⸗ zumachen. Zugleich war der Donauſtadt neben dem Theater und der Muſik auch das Kultur⸗ inſtrument Film gegeben, das bislang nur die Städte Berlin(Terra, Tobis, Ufa) und Mün⸗ chen(Bavaria) bevorzugt beſaßen. Es iſt nun genau ein Jahr her, daß der erſte wirkliche Wiener Film„Der unſterbliche Walzer“, in Wien zur Uraufführung gelangte. Der Schreiber dieſer Zeilen hatte die Ehre die⸗ ſem kulturellen Ereignis wenige Tage, ja bei⸗ nahe Stunden, vor Kriegsausbruch beiwohnen zu können. Das Werk wurde mit rauſchendem Beifall aufgenommen und man hatte damals ſchon das Empfinden, daß ſich hier nicht nur ein(wenn auch in anderen Werken ſchon ver⸗ ſuchtes, ſo doch noch nicht beſonders gepfleg⸗ tes) neues Stil⸗ oder dramaturgiſches Mo⸗ ment, das der„filmiſchen“ künſtleri⸗ ſchen Reportage, anbahnte, ſondern daß auch die typiſch wieneriſche Atmoſphäre ſo ausgezeichnet getroffen war, wie noch ſelten zuvor. Es folgten dann im Laufe des vergan⸗ genen Jahres mit den höchſten Prädikaten ausgezeichnete Werke wie„Mutterliebe“,„Lei⸗ nen aus Irland“,„Das Jüngſte Gericht“, „Donauſchiffer“,„Krambambuli“,„Der Poſt⸗ meiſter“ und andere, die die mit dem„Unſterb⸗ lichen Walzer“ gegebenen Verſprechungen und die daran geknüpften Erwartungen nicht nur hielten, ſondern teilweiſe ſogar weit übertra⸗ fen. Auch die Kulturfilme wie„Steine reden“ und„Rüſtkammern deutſcher Vergangenheit“ konnten den Wert der Wiener Filmarbeit ins beſte Licht ſtellen. Warum dieſe Verbreiterung? Weil, wie ich glaube, man mit Nachdruck auf die junge Ar⸗ beit, die in den Ateliers am Roſenhügel, in Schönbrunn und in Sievering geleiſtet wird, hinweiſen muß, will man die neue darſtellende Kunſt Wiens und der Oſtmark unter den Fah⸗ nen des Großdeutſchen Reiches richtig erken⸗ nen und beurteilen. Denn nicht nur, daß der Wiener Film, neben den Werken der jungen Wiener Dichter⸗ und Muſikergeneration, das Anſehen der oſtmärkiſchen Kultur in Deutſch⸗ land in ihrem alten Glanz wiederherzuſtellen im Zuge iſt: die Wien⸗Film hat ſich auch zur Aufgabe geſtellt, nur ſolche Filme zu ſchaffen, die thematiſch und in ihrer Ausrichtung in enger Beziehung zu den unvergänglichen Wer⸗ ten der oſtmärkiſchen Kultur ſtehen— und da⸗ mit knüpft ſie unbewußt vielleicht und wenn auch auf breiterer Baſis, auf einem anderen Kunſtgebiet und unter anderen Bedingungen dort an, wo Raimund und Neſtroy, wo Jau⸗ ner und Strauß und viele andere der„un⸗ ſterblichen“ Kinder und Künder des Wiener Volkes aufgehört haben. Damit aber iſt ein Beſonderes gegeben: Wien, dieſer künſtleriſch ſo unendlich reiche Born in deutſchen Landen, beginnt wieder zu ſprudeln, er beginnt wieder ſich zu verſtrömen aus eigener Kraft, durch die Konzentration und die Rückkehr all jener Dichter, Muſiker, Theatermänner und Theaterſpieler, die ſich in der Notzeit ihrer Heimat und ihres Volkes, vernachläſſigt und aller Entfaltungsmöglichkei⸗ ten beraubt und mißhandelt,„hinaus“ ins Reich flüchten mußten. Was ihre Rückkehr aber bedeutet, kann man leicht ermeſſen, wenn man einmal die Literatur⸗,Theater⸗ und Muſik⸗ geſchichten durchblättert und ſie daraufhin un⸗ terſucht, wie viele Wiener mit ihrer urſprüng⸗ lichen, oft gerade lokal gebundenen Kunſt die Herzen der Deutſchen aller Gaue beglückt und ergötzt haben. In die neue Blüte der Kultur hinein ſtrahlt damit auch der Wiener Geiſt wieder reiner, voller Glauben und voller kindlicher Dankbar⸗ keit und Demut, und um die ernſten Kämpfe um Schickſal, Leben und Tod rankt ſich die un⸗ ſterbliche Melodie des Spiels, die jener liebe Spielmann Auguſtin, der dereinſt nach den Türkenkämpfen dem Peſtgrab lebend entſtieg und nun als Volksheld in einer ſtillen Gaſſe hinter dem Steffel ſteht, zu den Klängen ſeines Dudelſacks und zur Weihn Ehre ſeiner Heimatſtadt ſang: „'s iſt nicht aus mit Wean 's iſt nicht aus mit Wean Denn der Herrgott hat ja Wean zu gern Daß noch Leut da ſind für übermorgen. Dafür werden ſchon unſere Madeln ſorgen. Wie ſich auch grauslich zeigt die liebe Zeit Wir haben ein' Freibrief für die Ewigkeit.“ Wien iſt eben doch eine Stadt, die voller Romantik iſt! Helmut Schul2z Glück kann ein kleines Mäuschen bringen, Glück können ein paar lärmende Spatzen in einer Dachrinnꝛ ſein, Glück kann für Kinder ſein, was den Großen unerträgliches Elend ſcheint. Man muß nur nicht blind ſein wollen, dann wird man es überall finden können. Ein kleines Mäuschen brachte vielen Menſchen das Glück, Menſchen mit ausgebluteten Geſichtern in einem großen, ſtinkenden Schupfen, den man in ein Spital umgewandelt hatte. Gegen Mit⸗ tag nun kam das kleine Mäuschen, huſchte, hin und wieder haltmachend und ſchnuppernd, von Bett zu Bett, knapperte an Broſamen und fun⸗ kelte mit den dunklen Aeuglein nach allen Sei⸗ ten. Alle dieſe verhärmten Männer ſchwiegen, wendeten die müden Geſichter nach dem Mäus⸗ chen, das allein von uns allen, frei und flink, zwiſchen den Gelähmten, Zerſchoſſenen und Ge⸗ fangenen ſich bewegen und laufen konnte, wo⸗ hin es wollte. Glück können ein paar lärmende Spatzen in einer Dachrinne ſein— und dies erfuhr ich von jener guten Frau, die mich glücklich zu ſein ge⸗ lehrt hat. Dieſe gute Frau lag einige Tage vor ihrem ſchmerzhaften Tode gelähmt in ihrem Lehnſtuhl, in ihren Augen flackerte ſchon das fremde Licht einer anderen Welt auf. Da drehte ſie langſam den Kopf zum Fenſter, ihre vom Schlage gelähmten Lippen verzogen ſich zu einem mühſeligen Lächeln, mit zitternder Hand deutete ſie nach dem Fenſter und lallte mit ſchwerer Zunge:„Die Vogele! Die Vogele!“ Ein paar ſich um einen Strohhalm balgende Sperlinge hatten dieſer vom Tode gezeichneten Frau mit ihrem Gezwitſcher den ganzen durch Liegen und Leiden verſäumten Frühling ge⸗ ſchenkt und ſeither kann ich niemals Sperlinge balgen und zanken hören, ohne an dieſes letzte Lächeln der Mutter zu denken. Und wie es die Menſchen am Ausgange des Lebens wiſſen, was Glück iſt, ſo erfahren ſie dies auch am Eingange, denn Kinder können aus dem Grau der Zeit das Glück in ſeinem ganzen Glanze heben. Dies hat mir eine baltiſche Baronin erzählt, deren Mutter ſich mit ihren Kindern auf der Flucht vor den Bolſchewiken in der Tiefe der Wälder verborgen gehalten hatte. Die Mutter, ſo erzählte die Baronin, kaufte von durchziehenden deutſchen Trains einen grü⸗ nen Zirkuswagen, ſpannte die beiden kleinen, uns noch verbliebenen Pferdchen ein und fuhr mit uns drei Kindern und mit dem Hauslehrer aus dem geplünderten Schloß. Wir fuhren einen Tag und eine Nacht und machten auf einer gro⸗ ßen Waldblöße Halt. Frühmorgens mußten'r dann Tag für Tag mit der Mutter hinaus, die Wieſe umgraben, Kartoffeln ſetzen und Korn ausſäen, der Hofmeiſter mußte mit der Flinte in den Wald auf die Jagd gehen und nach⸗ mittags mußten wir die einzige Kuh weiden und auf die Pferdchen achtgeben. Gegen Som⸗ merende gingen wir mit der Mutter in den Wald, ſuchten Schwämme und Brombeeren und abends waren wir dann ſo müde, daß uns der Hofmeiſter keine Unterrichtsſtunden mehr geben konnte. Einmal nun weinte meine Mutter in der Nacht ſo bitterlich, daß ich aufſtand, mich an ihr Bett ſetzte und ſie fragte, warum ſie denn ſo traurig ſei. Und da antwortete ſie, daß ſie ſich mit all dem Unheil, das über ſie herein⸗ gebrochen ſei, abfinden könne, aber wir Kinder täten ihr ſo leid, unſer Schickſal ſchnüre ihr das Herz zuſammen. Wie denn? Warum denn unſer Schickſal? fragte ich die Mutter. Wir fühlen uns doch ſo glücklich wie nie. Kann man ein ſchöneres Le⸗ vVON BRUNO BREHM ben führen als in einem Zirkuswagen zu woh⸗ nen, Kartoffeln zu ſetzen und zu graben, Feuer⸗ chen zu machen, die Pferdchen zu weiden und das Kühchen zu melken? Iſt es nicht ſehr fein, daß wir keine Aufgaben machen müſſen? Iſt es nicht luſtig, zu ſehen, wie der Hofmeiſter die Senſe ſchwingt? Die Mutter ſagte, ich ſei ein dummes Kind, ich verſtehe es eben nicht anders und ſchickte mich wieder in mein Bettchen. Ja, ganz und gar zufrieden waren wir aber doch nicht, denn wir mußten dabei immer noch ein wenig prah⸗ len. In einiger Entfernung von unſerer Wieſe, die wir mit viel Mühe und Arbeit in unſere Felder umgewandelt hatten, war ein Kirchſpiel, das die Roten vergeſſen hatten. Dorthin zogen nun immer ſonntags heimlich einige Bauern zum Gottesdienſt durch die Wälder und einige von ihnen kamen auch an unſerem Wagen vor⸗ bei. Wir ſelbſt konnten, ſo gern es meine Mut⸗ ter getan hätte, unſer Verſteck nicht verlaſſen und ſelbſt zum Gottesdienſt gehen. Alſo hatten wir ſonntags unſeren Ruhetag, nur nachmit⸗ tags mußte der Hofmeiſter mit uns ein paar Stunden lernen. Von. eiain Ren Wenn nun die Bauern ſo an uns vorbei⸗ kamen und meiner Mutter einen guten Tag boten, da lagen wir am Rande des Pfades im Gras, baumelten mit den Beinen— wir hatten bloße Beinchen im Sommer, denn unſere Strümpfe mußten für den Winter geſpart wer⸗ den— und fragten einander mit ſo lauter Stimme, daß es die Bauern unbedingt hören mußten:„Waldemar, glaubſt du, daß uns Jo⸗ hann heute einſpannen ſoll?“ „Nein, Reneechen“, ſagte mein Bruder Wal⸗ demar,„Johann ſoll heute nicht einſpannen, es iſt beſſer, wenn ſich die Pferdchen heute ein wenig ausruhen.“ „Aber morgen“, fügte Fritz hinzu,„morgen muß uns Johann endlich einmal nach Mittau führen, denn wir waren ſchon einige Tage nicht in der Stadt.“ Und dieſer Johann, muß man nur wiſſen, war mit dem Vater zugleich erſchlagen worden, die Pferdchen hatten die Roten fortgetrieben und die Kutſchen waren längſt mit unſerem Schloſſe verbrannt. Aber wenn wir unſerem hochmütigen Johann zeit ſeines Lebens geſagt N E G E R VON ANTON SCHNACK Und sie lächeln dabei. Rot-weiß- blau-schwarz! Ich habe geträumt, sie einmal am Kongo zu sehen Mit Lanzen, getaucht in Schlangengift, Die weißen Zähne blitzend, daß mir die Haut fror. Auch von ihren Trommeln träumte ich Und hörte das schwere rätselhafte Klopfen von Kral zu Kral, Das die Antilopen aus dem Flußbusch verjagte. Mit dem Mark der Pflanze brennen sie sich Narben ins Fleisch Ukinipenda- ntakunipenda(liebst du mich · so lieb ici didi)— zwitschern die Mombassa-Mädchen Der Häuptling der Baganda trug Sandalen aus Wasserbüffelleder, Sie gingen wie ein kleines Boot durchs Gras, Er schenkte sie mir; herrlich wie sie ornamentiert waren: Ich dachte, von Ar- ap Kenda, dem Medizinmann, verzaubert zu werden Mit Feuergerüchen, Bauchtänzen, wirren Worten und Holzklang. In den Krieg zog der Galuo-Krieger in gelber Paradetracht, Sein Schild war in ein mythisches Licht getaucht, Seine Augen leuchteten grausam vor Kampflust. * Ich sah den Ersten an einem kleinen Drehorgelkarren, Er trug auf dem Kopf eine zerschlissene Mütze, Sein Körper fror und die Kinder schrie'n:„Ein Mohr. Den Zweiten sah ich in einem Zirkus Feuer speien, Er schüttete Petroleum in sich, zindete es an und spie eine Feuersäule. Seine nackte Brust hatte wunderbare Muskeln. ein Mohr!“ Den Dritten hatte Frankreich, die Republik, zum Soldaten gemackt. 1918 stand er auf einer Rheinbrücke, Grinsend und frech, Aussatz am weihen Leibe des trauernden Deutschland. hätten, er ſoll dieſe kleinen mageren Gäulchen vor unſeren grünen Zirkuswagen ſpannen, der erhabene Herrſchaftskutſcher wäre vor Scham und Schande rot geworden wie ein Truthahn. Das alſo war unſer kleines Glück auf der Waldwieſe, während hinter den dunklen Föh⸗ ren und lichten Birken der Himmel vom Schein der brennenden Dörfer und Schlöſſer gerötet war. Das gehört heute noch mir, während vom Schloſſe meines armen Vaters kein Stein mehr ſteht und meine arme Mutter auf der Flucht erſchoſſen worden iſt. So verhält es ſich mit dem Glück— und jeder Menſch hat einmal ein paar ſolche Wochen ge⸗ noſſen, einige ſolche kleine Freuden erlebt, und wenn er hauszuhalten verſteht, kann er ſich ein Leben lang das Herz an ihnen wärmen. Deß, blinde&ohn VON JOSEF FERIEDRICH PERKONIG Es iſt eine kleine, rührende, wahre Geſchichte aus dem großen Kriege, die ich berichten will, ohne dramatiſche Verwicklung, einfach wie ein Volkslied und doch von einer unerhörten Tieſe, aus der alles Leid jener Zeit, aber auch die menſchliche Größe herauftönt, die gerade die kleinen, namenloſen Menſchen des Volkes zeigten. Da war in den galiziſchen Schlachten ein halbtoter Soldat aufgeleſen worden, und es zeigte ſich in dem Lazarett, daß er um ſein Augenlicht gekommen war. Noch in ſeiner Ohnmacht wurde er nach rückwärts geſchafft, er kam in einem Spital wieder zum Bewußt⸗ ſein, und als erſtes fühlte er den dicken Ver⸗ band über ſeinen Augen. Wohl mochten Ent⸗ ſetzen und Furcht auch ſein Herz beſtürmt und erfüllt haben, doch er ſchwieg, und keine Klage kam über ſeine Lippen. Da er ſeine Schmerzen ſo tapfer litt, wagte es niemand, zu dieſen Schmerzen noch andere zu häufen, und ſo ver⸗ heimlichte man ihm ſeinen Zuſtand. Man ließ ihm, ja man nährte ſogar leiſe ſeinen Glauben, eines Tages würde die Binde von ſeinen Augen genommen ſein und er würde wieder ſehen. Da kam nach vielen Wochen ſeine Mutter in das Spital. Sie hatte ihre geringen Erſpar⸗ niſſe geopfert, um die weite Reiſe zu ihrem Sohn zu machen, der ihr immer durch eine Krankenſchweſter ſchreiben ließ. Der alten Frau mit dem ſchwarzſeidenen Kopftuch ſagte man die Wahrheit. Es liefen ihr die Tränen über die welken Augen. Dann aber trocknete ſie ihr Geſicht und ging mit einer wunderbaren Tap⸗ ferkeit zu ihrem Sohn. Als er ſeine Freude in das dunkle, leicht nach Moder duftende Kleid der Mutter geſchluchzt hatte, da nahm ſie ihn in ihre Arme, wie ſie es einmal mit dem Kinde getan haben mochte, und ſo ſagte ſie ihm, daß er immer blind ſein würde. Da wurde er in ihren Armen zuerſt wohl ſchwer; ſie hörte, wie ſein Herz raſcher ſchlug und ſie ſah, wie er einigemal etwas hinab⸗ ſchluckte. Dann aber nach einer Weile, ſagte er leiſe: „Macht nichts Mutter, ich kann ja deine Stimme hören und dich bei den Händen halten.“ s iſt mein feſter, ernſter Glaube, der Vater der Geiſter und der Natur verſagt keiner red⸗ lichen Bemühung ſeinen Beiſtand. Wenn wir dahin trachten und ringen, wohin ein göttlicher Trieb in der Tiefe unſerer Bruſt treibt, dann iſt alles unſer! Selbſt der Wider⸗ ſtand iſt ein Werkzeug der ewigen Weisheit, uns feſt und ſtark zu bilden im Guten. Friedrich Hölderlin. Vom recliten Neden VONROLTFWERBELOW(gefallen im Westen) Wenn ſchon zu Beginn des Krieges von be⸗ rufener Stelle der Aufruf ergangen iſt, für die Soldaten, die allenthalben draußen ihre Pflicht erfüllen, gute und wertvolle Bücher zuſammen⸗ zutragen, ſo iſt das nicht nur eines der vielen Beiſpiele, wie ſehr heute die Heimat auch in den kleinſten Dingen Anteil nimmt am Schick⸗ ſal derer, die zu ihrem Schutze aufgerufen ſind; dann iſt das— und auch ein ſolcher Blickpunkt mag in dieſer Zeit zuläſſig ſein— ein gänz⸗ lich ungezwungener und darum um ſo überzeu⸗ genderer Beweis, daß das Buch wieder ſeinen Platz mitten im Volk gefunden hat. Wir wiſ⸗ ſen nun auf einmal wieder,— mehr als durch alle wortreichen Beteuerungen ſeither—, daß wir die Liebe zum Buch nie verlernt und ver⸗ loren haben, und daß uns das Leſen nicht nur in den ſtillen, ſondern auch in ſtürmiſchen Stun⸗ den ein Bedürfnis des Herzens iſt. Zugleich aber iſt dieſe Zeit angetan, uns nicht nur wieder das Leſen ſchlechthin,— faſt möchte ich es das ſchlechte Leſen nennen,— ſondern das rechte Leſen zu lehren: das laute Leſen! Das Buch,— ganz gleich, ob es ein Roman, eine Erzählung oder ein Gedichtband ſei,— iſt das Gefäß der Sprache, Und nur die Sprache, zumal die von bewahrenden und ſchöpferiſchen Künſtlern und Meiſtern geſtaltete dichteriſche Sprache, iſt lebendig und wird in ihrer ganzen geheimnisvollen Wunderbarkeit lebendig, die auch geſprochen wird. Das iſt wahrlich nicht das beſte Leſen, das ſtill und lautlos geſchieht. Sol⸗ ches Leſen wird gar leicht zum Drüberhinleſen und hat meiſt nichts mehr gemein mit dem wirk⸗ lichen— vielleicht manchmal mühſamen, aber zuletzt immer beglückenden Auf⸗ und Zuſam⸗ menleſen. Nicht von ungefähr iſt ja das billige und bloß unterhaltende Buchwerk für die Eiſen⸗ bahnfahrt oder ähnlich konzentrationsfeindliche Gelegenheiten bevorzugt. Ein Buch aber, das ein Stück Schönheit und Herbheit, Innigkeit und Großartigkeit, Schlichtheit und ſchwellende Fülle der lebendigen Sprache in ſich verdichtet um⸗ ſchließt, will liebevoll und im letzten und ſtreng⸗ ſten Sinne des Wortes ganz geleſen werden. Es iſt ein organiſches Ganzes aus inhaltlichem Geſchehen und klingender Sprache. Und wer es nur um des Inhalts, der Spannung oder ſei⸗ ner Menſchen wegen lieſt, der hat das rechte Leſen nie gelernt, Denn das Wort war gewiß⸗ lich im Anfang— das Wort iſt immer der Anfang allen ſchaffenden Lebens. Zum leben⸗ digen und wirkenden Wort aberge⸗ hört das Klingen und Tönen. Anders iſt es tot und nur ein trauriges Mittel zum alltäglichen Zweck. Und alſo will das dichteriſche Wort laut geleſen wer⸗ den. Das braucht kein kunſtvolles Vortragen und geſchliffenes Rezitieren zu werden, ſondern ſoll nur ein achtſames Nachſpüren und Nach⸗ empfinden der klanglichen Schönheit, Feinheit und Reinheit ſein. Keiner ſoll etwa eine Erzäh⸗ lung beurteilen, bevor er nicht zwei oder drei Seiten laut mit anderen gemeinſam geleſen hat — und erſt recht ſoll keiner von einem Gedicht ſagen, daß es gut oder ſchlecht ſei, ehe er es nicht mehrmals laut geleſen hat. Erſt dann heben doch die Farben der Sprachbilder zu leuchten an— erſt dann öffnen ſich die Geheim⸗ niſſe der klingenden Worte— und erſt dann wird das Unſagbare hörbar, das zwiſchen den Worten und Zeilen verborgen liegt. Dasiſt das Geheimnis desrechten Leſens. Und alle Buchwerbung und aller Bucherfolg iſt am Ende für die Sprache und für das Volk ſelber vergebens, wenn wir nicht die⸗ ſes Geheimnis begreifen und wieder das laute Leſen lernen. Aber mehr noch als es jeder für ſich allein lernen ſoll, müſſen wir es in der Gemeinſchaft üben. Gewiß, es iſt notwendig, und nützlich, daß der Führer oder Schulungsleiter einer Gliederung oder einer kleinen Einheit einer Formation ſeinen Kame⸗ raden etwa Gerhard Schumanns Gedichtbände „Wir aber ſind das Korn“ und„Wir dürfen dienen“ zum Leſen empfiehlt. Aber das iſt nur eine halbe Hilfe und Arbeit. Wichtiger iſt, daß er einmal in einem Heim⸗ oder Kameradſchafts⸗ FEUERSPRUCH VONELISABETH MAIER-MACK Flamme, heilige Flamme, erlösche nicht, alleiniger Gottheit fernfernes Cesichtl Heller nur erstrahle, je glühender du schmiedest Gelöstes der Urform zul Starre ist blicklos: Verharren im Eis! Heilige Flamme, vollende den Kreis! abend einen dieſer Bände vornimmt oder daß irgendwo in einer Kaſerne oder einem Lager ein Kamerad damit zu ſeinen Kameraden kommt. Er ſoll ſich wahrlich nicht gleich mit ſei⸗ nen Leuten an der„Heldiſchen Feier“ oder der „Feier der Arbeit“ verſuchen und vor lauter gutem Willen gleich an eine etwaige Auffüh⸗ rung denken. Nein, er mag einmal ſolche Verſe wie die des Gedichtes„Handle“ oder des „Marſchliedes“ leſen. Er kann ſie ſelber vor⸗ leſen— er ſoll ſie aber auch von ein paar Kame⸗ raden laut leſen laſſen. Und dann wird es gar nicht ſchwer ſein und ſich faſt von ſelber ergeben, daß die ganze Mannſchaft einmal ſo zwei Zei⸗ len wie etwa„Ein Pulsſchlag ſpringt von Hand zu Hand, Gott ſegne unſer Mutterland“ laut ge⸗ meinſam ſpricht. Das wird am Ende von wert⸗ vollerer Wirkung, als der vollendete öffentliche Vortrag einer großen choriſchen Feier. Wer da aber raſch und entrüſtet einwenden will, das hieße ja einen ſtraffen männlichen Kamerad⸗ ſchaftsabend zur literariſchen und lyriſchen Ar⸗ beitsgemeinſchaft machen, der möge bedenken, daß ſolch eine kleine Beſinnung auf das Geheim⸗ nis der Sprache im äußerſten Falle zehn Minu⸗ ten zu dauern braucht— und daßalle Ge⸗ meinſchaft niemals die Sprache mi meinſchaft niemals die Sprache miſ⸗ ſen kann. Denn auch das iſt gewiß: Wereinmal die geformte Zucht und Schönheit der Sprache zu begreifen und zu lieben begonnen hat, den wird irgendwann einmal das Ge⸗ ſchwätz zu haſſen beginnen. Wir fordern den Dichtern das Bekenntnis zur Gemeinſchaft des Volkes ab,— wir wol⸗ len ihnen die Gemeinſchaft beſtätigen: Nicht ſo, daß wir nur ihre Bücher leſen, ſondern ſo, daß wir ihre Sprache ſprechen. Denn die Sprache der wahren Dichter iſt die Sprache des Volkes. Der Rüde! wachſene däni wechſelnd in Ausmaßes un hauſes. Dann dem Lieferwa Wohnt die einem der we hauſt der Obft Wagen beſitzt, lediglich eine 1Leute zueinan! Weil der V gebrauchen w mußte, erinne rechten Zeit d wieder einmo ſchlug er ſeiner haft vor, den gübe nämlich „Sie ſollen zehn Mark ſche nur wegen des der Treppe ſtel ihn. Das iſt ja täglich erlel nicht aufſucht. Herr Kautſchbe Dauer nichts h Herr Libertino Kautſchback wenn ſeine Fre leicht ſogar.— „Sie können ſtellen wie er i Ich fahre ihn lumpige fünfze alſo an, Herr ten ging Herr Zwei Tage ſ. ſchloſſen, und a an. Vier kräftig Pritſchenwagen rechte Ecke des Jglimpflich bei d gut erhalten. 2 beſchnüffelte, zä ler fünfzehn Si Für den Aber der und Schwac vom Handwerk Imen ſollten.— vergangen, ſeit Kautſchbacks Fr⸗ Kauf nichts wi klärte, daß ſie e⸗ Küchenfenſter ar nallrotes Ding Bruder kam, pf auch Kautſchback Jſchienen war, tei „Im übrigen ſagte er, als er „wenngleich auch „Und ein Roſt das Tier kann d Zementboden lie In der Folge beiden Handwe und lange und e ßen. 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Er ſchlief ſeither ab⸗ wechſelnd in einer Holzhütte gewöhnlichen Ausmaßes und in der Waſchküche des Land⸗ hauſes. Dann aber geſchah die Geſchichte mit dem Lieferwagen. Wohnt die Familie, der Jupp gehört, in einem der weſtlichen Vororte der Stadt, ſo hauſt der Obſthändler, der den verunglückten Wagen beſitzt, draußen im Oſten, und es war die die Weil der Wagen eben zu nichts mehr zu gebrauchen war und abgebrochen werden mußte, erinnerte ſich der Obſthändler rechten Zeit des Hundes Jupp, und als er wieder einmal im Weſtend zu tun hatte, 4 ſchlug er ſeinem Eigentümer Kautſchback ernſt⸗ haft vor, den Wagenkaſten zu erwerben. Er agäbe nämlich eine großartige Hundehütte ab. „Sie ſollen ihn als alter Kunde für fünf⸗ zehn Mark ſchon haben. Schließlich iſt es mir nur wegen des Hundes.— Die Hütte, die vor der Treppe ſteht, iſt wohl eben groß genug für ihn. Das iſt aber auch alles. Sie müſſen es ja täglich erleben, daß er ſie wenig oder gar In der Nacht die Waſchküche, Herr Kautſchback, ob er ſich dabei auf die Dauer nichts holt?“— So oder ähnlich ſprach Herr Libertino, der Obſthändler. Kautſchback hat ſeinen Hund gern, und wenn ſeine Frau nicht wäre, liebte er ihn viel⸗ leicht ſogar.— „Sie können den Wagenkaſten gerade ſo hin⸗ ſtellen wie er iſt. Selbſt die Tür ſchließt noch. Ich fahre ihn bis ans Haus für wie geſagt lumpige fünfzehn Mark. — Sie rufen mich alſo an, Herr Kautſchback.“ Mit dieſen Wor⸗ ten ging Herr Libertino. Zwei Tage ſpäter hatte ſich Kautſchback ent⸗ ſchloſſen, und am Nachmittag rollte der Aufbau an. Vier kräftige Männer hoben ihn von dem Pritſchenwagen und trugen ihn in die äußerſte rechte Ecke des Vorhofes. Er war wirklich Iglimpflich bei dem Unglück weggekommen und gut erhalten. Während ihn Jupp mißtrauiſch beſchnüffelte, zählte Kautſchback dem Obſthänd⸗ ler fünfzehn Silberlinge in die Hand. Für den Abend hatte Kautſchback ſeinen Bru⸗ der und Schwager beſtellt, die ſich als Männer vom Handwerk nun weiter der Sache anneh⸗ men ſollten.— Aber es war noch keine Stunde vergangen, ſeit der Wagenkaſten da war, als Kautſchbacks Frau, die von vornherein von dem Kauf nichts wiſſen wollen, ſehr beſtimmt er⸗ klärte, daß ſie es unmöglich ertrage, von ihrem Küchenfenſter aus fortwährend auf ein derart knallrotes Ding blicken zu müſſen. Als dann ihr Bruder kam, pflichtete er ihr reſtlos bei, und auch Kautſchbacks Bruder, der mittlerweile er⸗ 4ſchienen war, teilte ihre Anſicht. „Im übrigen haſt du dich nicht verkauft,“ ſagte er, als er den Aufbau forſchend umſchritt, „wenngleich auch das Dach recht mürbe iſt.“ „Und ein Roſt muß ſelbſtredend hinein; denn das Tier kann doch unmöglich auf dem nackten Zementboden liegen,“ ſtellte der Schwager feſt. In der Folge begab es ſich denn, daß die beiden Handwerksleute die Maßſtäbe zückten und lange und eingehend den Wagenkaſten ma⸗ ßen. Das Dach ſollte mit einer Art Aſbeſt ge⸗ deckt, die Wände ſelbſt mit rauher Teerpappe beſchlagen werden, und dann blieb noch das Holz für den Roſt zu beſchaffen.— Als Bruder und Schwager gingen, führten ſie zehn Mark mit ſich, die ihnen Kautſchback überlaſſen hatte. Die Frühe des anderen Morgens ſah die bei⸗ den ſchon bei der Arbeit. Während der eine das Dach deckte, ſchlug der andere die Teerpappe an die Wände, und als ſie ſich anſchickten, den Roſt in gemeinſamem Wirken zu verfertigen, hatten ſie bereits zweimal gefrühſtückt, fünf Flaſchen Bier getrunken und ein Päckchen Schweizer Stumpen nahezu aufgeraucht. Den Streit ſetzte es erſt gegen Mittag. Er Rentbrannte darüber, daß ſie geteilter Meinung waren, ob der Roſt auf Sockeln ruhen ſolle oder nicht. Es gab ein hitzges, lärmendes Wortge⸗ fecht, das die ohnehin ſchon neugierige Nach⸗ barſchaft vollzählig auf die Beine brachte. Frau Kautſchback, die den ebenfalls ſich zum Kampfe anſchickenden Hund raſch in die Waſchküche ſperrte, mußte, als die beiden ſchließlich hand⸗ greiflich zu werden drohten, ihren Mann zu Hilfe rufen. Er erſchien und ſchüttelte traurig den Kopf. Nachdem er die Kampfhähne getrennt und an⸗ gehört hatte, entſchied er ſich für eine Sockel⸗ unterfaſſung. trollte ſein Schwager, deſſen Vorſchlag durchge⸗ drungen war, davon. Mit fünf Mark in der Taſche Man ſpeiſte verſöhnt, und um die Kaffeetrin⸗ kenszeit waren auch die Sockel eingefügt und der Roſt aufgelegt.— Es war ein Palaſt von einer Hundehütte, der da entſtanden war. Faſt glaubte man, ſo man in die offene Tür ſah, in einen kleinen Möbelwagen zu blicken. Jupp wurde geholt und in ſein neues Heim geführt. Doch ſeltſamerweiſe wollte die Dogge von der wahrhaft großartigen Behauſung nicht das geringſte wiſſen. Ja, ſie widerſetzte ſich ſo⸗ gar dem Bemühen, ſie zu einer verſuchsweiſen Beſichtigung zu bewegen, recht heftig. Alle Ge⸗ Jwalt und Liſt erwieſen ſich als vergeblich; denn die Art, wie die beiden Türflügel ſchloſſen, er⸗ laute es ihr ſtets die Schnauze oder eine der Vorderpfoten zwiſchen ſie zu klemmen. So blieb nichts anderes übrig, als auf der dem Hauſe zugewandten Seite des Kaſtens ein Stück herauszuſägen und eine Klapptür mit Außenriegel einzufügen. Zum Glück erinnerte Die„och zur VONDANIEL DREIKLUFT man ſich bei dieſer Gelegenheit, auch für eine regelmäßige Luftzu⸗ und ⸗abfuhr zu ſorgen und ſtemmte zugleich unterm Dach eine Luke in den Aufbau. Es koſtete die Arbeit von zwei Stun⸗ den und nochmals fünf Mark. Die Männer hatten geſiegt. Glänzend lag das Dach in der Abendſonne und hob ſich wohl⸗ tuend von der ſchwarzen Teerpappe ab.— Faſt mühelos gelang es Herrn Kautſchback, den Hund durch die Klapptür zu ſchubſen. Ein fürchterliches Geheul aber, das augenblicks die Nachbarſchaft reſtlos an die Fenſter zauberte, ließ ihn die Dogge jedoch ſogleich wieder be⸗ freien. Er nahm ſie mit in die Waſchküche und ſtrafte ſie überaus hart ab. Als ſich die Nacht endgültig herniederſenkte und er zum zweiten Verſuch ſchritt, gab er es noch viel ſchneller auf. Das Toben und Gejam⸗ mer des Hundes waren ſchlechthin entſetzlich. lurnehme“ Hundeſuitte „Das gibt ſich,“ ſagten Bruder und Schwager und verabſchiedeten ſich recht kleinlaut, mit Rauchwaren und Trinkgeldern reichlich ver⸗ ſehen. Es hat ſich indes bis heute noch nicht ge⸗ geben. Der Hund bevorzugt nach wie vor ſeine alte Hütte, in die er ſich ſchlangengleich zwän⸗ gen muß, und die Waſchküche. Vor dem Küchen⸗ fenſter aber ſteht, den ſchmalen Vorhof beinahe füllend, der Palaſt, den er verſchmäht. Wie man hört, will Kautſchback die Dogge verkaufen. Eine der Hauptbedingungen des Verkaufes iſt jedoch die, daß der Käufer die neue Hütte ebenfalls erſteht.— Er wird kaum Glück haben und die Hütte, wie böſe Menſchen es empfehlen, letzten Endes doch noch dem Städtiſchen Tief⸗ und Hochbauamt zur Ver⸗ fügung ſtellen müſſen. elene und daò Veit VON WALLVT EICHHORN-NELSON Anders kann man hier nicht ſagen, denn im Grunde war nur der fette Mops Fräulein Frie⸗ derikes ſchuld, daß Helene und Sebaſtian nicht zuſammen kamen. Denn wär' der Mops Minor nicht geweſen, wär' das Fett nicht geweſen, wär' Helene nicht in Verſuchung gekommen, hätte Sebaſtian nicht in die finſteren Untiefen ihrer Seele geſchaut, dann Aber ich will von vorne anfangen mit der Geſchichte, die ſich tatſächlich zutrug in einem Thüringer Waldbauerndorf kurz nach dem Weltkrieg, damals als das liebe Fett ſo rar war, daß man es mit Gold aufgewogen hätte — hätte man nur welches gehabt! Es war ſo. Fräulein Friederike, ein altes Jüngferlein, hatte ihren geliebten Mops, Minörle genannt, merkwürdigerweiſe gut durch den Krieg gebracht wahrſcheinlich hatte ſie ſelbſt oft gefaſtet um dem rundlichen Minor nichts abgehen zu laſſen. Nun war ſie plötzlich geſtorben und den Mops, der ſchon an Verfettung litt, übernahm der Sebaſtian, ſchlachtete ihn, verfütterte das Fleiſch an ſeine Hühner und hob das ausge⸗ bratene Fett, etwa zwei Kilo, ſorgfältig auf. Denn Hundefett iſt ein Univerſalmittel, heilt das Reißen und Zipperlein und wirkt über⸗ haupt Wunder, ſofern man daran glaubt. So ſtand das Fett des ſeligen Minors im Eßſchrank des Sebaſtian⸗Hauſes, gut zugebun⸗ den in einem hübſchen, graublauen Steintopf. Dann kam Helene. Sie war ſo lang wie ihr Name und noch dünner und tat ſehr vornehm. Das alles war aber dem Baſtel recht, er bildeie ſich ein, die Dünnen äßen weniger als die Dicken, denn der Baſtel war ein Sparſamer und hatte aus dieſem Grunde ſchon die runde Alma aufgegeben, weil ſie ihm zu gut kochte und — hauptſächlich— weil ſie von dieſem gut Ge⸗ kochten auch gern ſich ſattaß. Und das ſtimmte mit den Grundſätzen Sebaſtians nicht überein. Darum ließ er, wenn auch ſchweren Herzens, denn anſonſt hatte ihm die runde Alma ſehr zugeſagt, dieſe Kandidatin wieder ziehen und nahm die längliche Helene in ſein Haus— zur Probe, genau wie einſtens Alma. Doch Helene ſchien die Richtige zu ſein. Sie kochte wahrlich mager genug und hatte dazu ſelbſt niemals Appetit. Aß bei Tiſch ſtets nur ein Häppchen und verſicherte ſatt zu ſein. Wahr⸗ lich, eine tüchtige Frau, eine ſparſame, eine Idealfrau! Dem Baſtel lachte das Herz im Leibe, wenn er ihr ſo zuſah. Mit der Helene hatte er einen guten Griff getan und im Herbſt nach dem Schweineſchlachten wollte er die Sache feſt machen. Da geſchah es im Oktober, wie immer, wenn die erſten Nebel ſtiegen, daß ſein Reißen ihn plagte, das er ſich im Graben vor Dünaburg geholt. Und er beſann ſich auf ſein Hundefett und gedachte ſich zur Nacht damit das wehe Bein einzureiben. Er fand auch den koſtbaren Topf in der hinterſten Schrankecke— aber ſiehe. der Topf war leer. Helene, der junge Knecht und die Gansdirn. ein biſſel ein dummes fünfzehnjähriges Dirn⸗ lein, ſaßen noch um den Eßtiſch, eben fertig mit dem Abendeſſen, als der Bauer das Rumoren im Schrank anhub und gleich erboſt ſchrie, wo Ginlimpſe oclen Fußlayyen SOLDATENANEKDOTE Ein hoher Militärs war ſehr darauf bedacht, daß ſeine Offiziere über die Bekleidung ihrer Leute reſtlos im Bilde waren. Beſonders lagen ſeiner Exzellenz die Fußverhältniſſe der Sol⸗ daten am Herzen. Die Fußbekleidung mußte bei jedem Soldaten vorbildlich in Ordnung ſein. So mußte denn jeder Kompaniechef wiſſen, ob die Leute Fußlappen oder Strümpfe trügen. Gelegentlich einer Inſpizierung wollte er feſt⸗ ſtellen, ob man darüber auch wirklich informiert ſei, und— nichts Gutes ahnend— ging er mit einem der Hauptleute eine Kompanie ab. „Was trägt der Mann, Herr Hauptmann?“ „Fußlappen, Exzellenz!“ „Ausziehen!“ So ging es in bunter Reihenfolge. Ob der Hauptmann nun Strümpfe, oder Fuß⸗ lappen ſagte—— es ſtimmte immer! Der Herr General wurde ob ſolcher Ordnung immer roſiger, und am Schluß der Beſichtigung drückte er dem Hauptmann ſeine beſondere Freude darüber aus, daß er ſo tadellos Be⸗ ſcheid wiſſe. Kaum war der General fort, beſtürmten ſämt⸗ liche Offiziere des Regiments den ſorgſamen Kompanievater: „Nun, ſag bloß, wie haſt du das gemacht? Du kümmerſt dich doch nicht nen Groſchen um Fußlappen oder Strümpfe?“ „Nee, denke nicht daran!“ „Ja, aber wie weißt du denn das ſo genau, Menſch? Nicht einmal haſt du dich geirrt!“ „Sehr einſach, Kinnerſch: Jeder der Leute trägt Fußlappen und Strumpf, und je nach⸗ dem, was ich ſage, zeigen ſie den rechten oder den linken Fuß!!“ Gana nach Wanach Die Kompanie hat Schießübungen. Der Herr Hauptmann, deſſen Vorname in der ganzen Kompanie bekannt war, wohnt dem Uebungs⸗ ſchießen bei. Als paſſionierter Soldat legt er ſich in die Gefechtslinie und läßt ſich von ſeinem Nachbar, dem Schützen Leichtweiß, das Gewehr geben und ſagt:„Ich werde mitſchießen. Tun Sie, als ob ich Ihr Kamerad wäre.“ Der Hauptmann geht in Anſchlag, Leichtweiß„beobachtet“ vor⸗ ſchriftsmäßig. Der Schuß fällt. Leichtweiß ſagt VON GEORGMOHLER vorſichtig und beſcheiden:„Herr Hauptmann haben zu kurz geſchoſſen.“ „Sie ſollen doch mit mir reden, wie mit ihrem Kameraden“, ſagt der Hauptmann.„Alſo nochmal!“ Der Hauptmann ſchießt wieder. Leichtweiß meint etwas mutiger:„Der Herr Hauptmann haben rechts vorbeigeſchoſſen!“ „Sapperlot!“ ſchreit da der Hauptmann auf, „ich habe Ihnen doch befohlen, mit mir zu reden, als ſei ich Ihr Kamerad! Sprechen Sie denn ſo mit ihm.“ „Nee, Herr Hauptmann!“ „Alſo nochmal!“ Der Hauptmann ſchießt. Der Schuß geht hoch und viel zu weit. Da ſagt Leichtweiß kurz und gelaſſen:„Aujuſt, gib mal die Knarre her! Du triffſt ja doch niſcht!!“ Tip im. Braunen Bandꝰ VON FRITZ SCHMITZ Auf ein Rennpferd ohne Tadel und von allerhöchstem Adel habe ich im„Braunen Band“ fieberhaft und sehr gespannt Zehn Mark Sieg und Platz riskiert. Doch bald merkt' ich schmerzgerührt: aller Adel war nichts wert! „Ferner liefen“ lief mein Pferd, und ich sah's mit viel Verdruß. Plötzlich kam der Pegasus schnurstracks auf mich zugerannt und er war aus Rand und Band, da er mit den Augen rollte, 'rad als ob er sagen wollte: „Lieber Freund, ich bitte dich, warum tipst du nicht auf mich? Doch vergiß nun deinen Kummer und setz schnell auf meine Nummer!“ Freudig hab ich das getan, Und auf diese Weise kam nach dem Preis vom Braunen Bande diese Reimerei zustande. Drum verkünde ich das Motto: Dichter, tippe nie am Totol Tip stets froh und mit Genuß nur auf deinen Pegasus; denn als„Quote“ kriegste hier stets ein Honorar dafür! das Hundefett hingekommen ſei, das wär fei zu gut zum Stiefelſchmieren! Helenes Geſicht wurde noch länger, als es ohnedies ſchon war und der Schreck zog ihr den vornehmen Mund auf, aber zum Reden kam ſie nicht, denn wie die Gänsdirn' die Helma be⸗ griffen hatte, ſchrie ſie los.„Huhun— Hunde⸗ fett...“ Und nun kams heraus, was wohl Helene, die Vornehme, trotz allem Entſetzen nicht verraten hätte. Sie hatte ja auch nur aus Not die Helma zur Vertrauten und Mitſchuldi⸗ gen gemacht, weil die einmal dazugekommen war, wie ſich die ſparſame Helene, die nie Appetit hatte, ſüße Eierküchlein buk, Kartoffel⸗ puffer, im Fett ſchwimmend, in dem feinen, weißen, aus dem bewußten Topf, und mehr der⸗ gleichen leckere Dinge, wenn die andern auf dem Feld waren, indes es am Tiſch magere Suppen gab und dünne Kohlgerichte. Alles ſchrie die kleine Helma heraus und der Magen drehte ſich ihr dabei um und um, dieweil ſie ja oft davon mit⸗ gegeſſen hatte und alles war doch mit„Huhu“ — Hundefett gebacken geweſen! Man kann ſich denken, daß Helene, dieſer ſcheinheilige Strohhalm mit ihren heimlichen Laſtern für den Baſtel erledigt war. So eine, na ſo eine.., Doch auch die feine Helene ging unverzüglich und ohne Schmerzen. Sie verzich⸗ tete auf einen Haushalt, wo Hundefett im Speiſeſchrank ſtand, ſo daß ein harmloſer Menſch davon aß— ſogar„Gänſefettbrote“ hatte ſie ſich davon gemacht— igittegitt.. Der Baſtel aber, plötzlich erleuchtet, holte ſich reuevoll ſeine runde Alma zurück, die ehrlich ihren Appetit zeigte und andern auch was gönnte. Und als im Lauf der Jahre ſich außer⸗ dem noch fünf oder ſieben Flachsköpfe dazu⸗ geſellt hatten, wie ſie ihm die vornehme läng⸗ liche Helene ſicher nicht beſchert hätte, erzählte der Baſtel manchmal ſchmunzelnd nach dem Eſſen die Hundefettgeſchichte, und es war ihm anzuſehen, daß er im ſtillen den ſeligen Minor ſegnete, denn ſeine ſieben Orgelpfeiſen, geſund und gerad, hatten ſeine Begriffe über Sparſam⸗ keit und das Leben ſo im allgemeinen etwas geändert. Viin tuichtige Muddelnache. Silbenfüllrätsel 2 1 — 4 Sðd 3 S8 6 30 7 0 Die Silben: a— ba— bar— beth— blan— ca— ca— ca— den— der— e— la— li — li— ma— man— no— pa— ri— ros— wa ſind ſo in die leeren Felder einzuſetzen, daß die waagerechten Reihen Wörter folgender Bedeutung ergeben: 1. Schwanzlurch, 2. Haupt⸗ handelsplatz von Marokko, 3. Mädchenname., 4. Beiname Kaiſer Friedrich., 5. Hinderniſſe, 6. italieniſcher Liebesabenteurer, 7. Landſchaft in Paläſtina. E. H. Keammrätsel Die Buchſtaben: a— a— a— a— e— e— e— e— e— e— 2— i— K— 1— Im— e— e— e— e— g— i— K— 1— 1— m— t— t— 2 ſind ſo in die leeren Felder ein⸗ zuſetzen, daß die waagerechte Reihe ein Stär⸗ kungsmittel und die ſenkrechten Reihen folgen⸗ des ergeben: 1. griechiſche Inſel, 2. Vermerk, 3. Edelſtein, 4. Sülze, 5. Blume. E. H. 5 5 Natael-Aullõuungen Geogrofisches Kommrätsel Wendelſtein; Wieſe, Naney, Eſino, Saile, Emmen, Nuits. Silbenrätsel 1. Kranich, 2. Epernay, 3. Iller 5. Kudowa, 6. Liebi ina, —— — — iebig N 3 Waſfet „ 7. Unna, 8. Gaffe 9. Elefant, 10. Reineelaude, 11. Stanley, 14 Roderich, 13. Eiger, 14. Irene, 15. Tarantella, 16. Eris, 17. Runge, 18. Hegau. Kein kluger Streiter haelt den Feind gering. (Goethe) — 1 Geylanlel um die òchaclenburng VON KURTKNAAK Hinter den Grasgärten des Dorfes iſt es zu allen Zeiten ſchön. Die Sonne geht dort immer zuerſt auf und ſpäter unter als im Tal, wo die Siedlungen gleich den Bauklötzchen einer Spiel⸗ zeugſchachtel ausgebreitet liegen. Eichen über⸗ ſchatten den welligen Ringwall, den ein Glet⸗ ſcher vor Tauſenden von Jahren hier mutwillig aufgeworfen hat. Haſelnußſträucher, Pfaffenhu und Wildroſen haben hier Poſten gefaßt und wetteifern mit Schlehdorn und Hartriegel um die beſten Plätze auf dem Kamme dieſer Ring⸗ moräne. Sie möchten ſo gern auf den höchſten Punkt derſelben, die Kuppe, und landeten ſchon Drüben in der morſchen Eiche hing der Kobel hoch oben in der Zwille. Ständig bettelten ſie nach Milch. Noch immer dauerte das Rufen der jungen Elſtern an. Das Eichhorn wurde davon ganz betört. Jungvögel ſchmeckten gut, warm war ihr roter Lebensſaft, er machte ſatt. Einmal hatte Pinſelohr ſchon einer aus dem Neſt ge⸗ fallenen Amſel den Kopf verdreht. Daran muß im Augenblick die Eichkatze denken, war es doch etwas Feines, die Hirnſchalen zu zerknak⸗ ken. Sie mundeten noch beſſer als Nuß, und während das Tier im Widerſtreite ſeiner Re⸗ verſchiedentlich gungen ſich noch nie⸗ durch Markwart, derzwang, ſprang es den Häher, und Pin⸗ Blumen auch ſchon mit mäch⸗ ſelohr, das Eich⸗ tigem Satze in den horn, ihr Saatgut darauf, aber ſtets ging es bald nach dem Aufkeimen wie⸗ der zugrunde. Die drei Fichten, die ſchon ein hal⸗ bes Jahrhundert nach einem Unwetter VON HERMANN HESSE Geschwisterlich, und alle gleich gerichtet, Stehn die gebückten, tropfenden im Wind, Bang und zerschlagen noch und regenblind, Und manche schwache brach und liegt Fichtenwipfel hin⸗ ein, turnte behende über den Rand der Reiſigburg und riß mit ſeinem Fange ſchnell einen jungen Vogel heraus, eiligſt damit am Stamm herunterkletternd. auf der Kuppe wur⸗ zeln, nehmen näm⸗ lich jede Nahrung fort und laſſen nichts unter ſich er⸗ ſtarken. Darum ſind die drei auch ſo kräftig. Als ob ſie den Wetterſtürmen vereint beſſer trot⸗ zen können, ſtehen ſie dicht beieinan⸗ der, und ihr Ge⸗ zweige berührt ſich faſt. Weit ſchauen ſie von der Höhe in das Land hin⸗ ein.„Die drei Wäch⸗ ter“ hat darum der Volksmund ſie getauft. Von ihnen übt der Buſſard gern ſeinen Anſitz aus, huſcht der Hühnerhabicht gleich einem Un⸗ gewitter über die Kücken und jegliches Geflügel. Wanderfalk und Sperber brüteten oftmals in ihrem Gezweige, und an beſonders heißen Som⸗ mertagen lugt die Feuerwache regelmäßig aus einer der drei grünen Wipfel nach Waldbrän⸗ den aus. Ja, die Kuppe mit den drei Wächterfichten iſt ein beſonderer Ort. Darum haben die Schack⸗ elſtern ſie auch heuer zu ihrem Brutplatz erkoren. Ganz heimlich haben ſie vor Wochen ſchon fri⸗ ſches Reiſig aus den Wieſenbirken gebrochen und es in eine Aſtgabel hoch oben in den Wip⸗ fel einer der Rottannen getragen. Feuchten Lehm vöm Grundvorwerk ſchleppten ſie im Schnabel herbei. Friſche Kuhfladenſtücke trugen ſie eilfer⸗ tig herzu und mengten ſie kunſtgerecht in das Reiſiggeflecht, damit die Schackenburg gegen jeg⸗ lichen Anſturm gefeit ſei. Höher wuchs die Rei⸗ ſigwehr, und zuletzt bot nur noch eine kleine Oeffnung von oben Einſchlupf. Heiſter und Häſter, das Elſternpaar, freuten ſich ihres wohl⸗ gelungenen Werkes, waren ſie dabei doch ſo ge⸗ ſchickt vorgegangen, daß ſelbſt die Dorfbuben, die ihre Augen ſchließlich überall haben, nichts davon wußten. Nun, da das Neſt fertig war, fiel es auch gar nicht zwiſchen den dichten Fich⸗ tenäſten auf, ſo fein ſchmiegte es ſich in die Um⸗ gebung ein. Seitdem waren Wochen vergangen. Heiſter, das Weibchen, hatte inzwiſchen Eier gelegt und fleißig gebrütet. Nun lagen acht Junge in der fein mit Graswürzelchen ausgefütterten Neſt⸗ mulde. Nackte Geſchöpfe mit gelblicher Haut⸗ farbe und vielen Federſtoppeln darauf. Violett ſchimmerten ihre Beine und Schnäbel. Sie waren nicht alle gleich ſtark entwickelt, aber wenn die Eltern mit Futter herbeiflogen, bettelten ſie mit ſchrillem Gezwitſcher, daß eigentlich kein Unterſchied mehr darin beſtand. „Schack ſchack!“ rief leiſe das Elſterweibchen und erhob ſich von der Brut. Die Morgenſonne ſchien warm genug und verlockte ins Gelände hinaus. Gleich bettelten die Kinder, und wäh⸗ rend ſie noch lüſtern ihre Schnäbel ſperrten, war der Altvogel ſchon behende durch das Wipfel⸗ werk geglitten, auf und davon. Er hatte ge⸗ wagt, was er ſonſt noch nie getan, die Kinder unbewacht gelaſſen. Vielleicht hatte Heiſter auf Häſter, das Männchen, und deſſen Rückkehr ge⸗ rechnet. Häſter kam aber nicht, und lauter wurden die Stimmen der Jungvögel. Vom Erdboden hätte man ſie vielleicht nicht deutlich genug verneh⸗ men können, um ſich ihrer beſonders zu verge⸗ wiſſern, und nach ihrer Urſache zu forſchen. Ueber den Wipfeln jedoch, wo der Schall vom Winde leicht fortgetragen wurde, mochte ihr Geräuſch doch weit und gut zu hören ſein, ſo daß es für manches Getier Neugierde erwecken mußte. In der Tat, Pinſelohr, das Eichhornweibchen, hatte es vernommen. Sofort ſetzte es ſich auf und lauſchte, um ſich genau des Sachverhaltes zu vergewiſſern. Dann holzte es mit geſtreckten Sprüngen durch den Baumbeſtand und wartete am Rande der Eichen, was denn eigentlich los ſei. Die Sonne beſchien ſein ruppiges roſtrotes Fell. Es war kein Wunder, daß es fadenſcheinig und unanſehnlich war. Vier Kinder hatte Pin⸗ ſelohr großzuziehen, ſie ſetzten ihr weidlich zu. Sie heben langsam, noch betäubt und Die Köpfe wieder ins geliebte Licht, Geschwisterlich, ein erstes Lächeln wagend: Noch sind wir da, der Feind bezwang uns Mich mahnt der Anblick an so viele Stunden, Da ich betäubt, in dunklem Lebenstriebe, Aus Nacht und Elend mich zurück gefunden Zum holden Licht, das ich verehrend liebe. vernichtet. Lawinen ähnlich ſchwoll das Gezeter der Geſchwiſter an. Jetzt war es deut⸗ lich ringsum zu hö⸗ ren. Es bedeutete diesmal nicht den Hungerruf, ſondern höchſten Alarm. So vernahmen es Häſter und Heiſter, die Elſtereltern, und beeilten ſich zur ſchnellſtenHeimkehr. „Schack, ſchack!“ Eben trafen ſie auf Pinſelohr, wie das Eichhorn gerade im Begriff war, über den Erdboden hinweg zu entfliehen. Mit Haß ſtießen ſie ſofort auf die Kindsräuberin und jagten ſie wieder die riſſige Rinde hinauf. Verteufelt ſchnell ſaßen ſie ihr auf dem Pelz und ſchlugen ihr die ſchwarzweißen Fittiche ins Geſicht. Sie wollten ihr die Krallen ins Fleiſch jagen und ſie zerhacken, ſo ereiferten ſie ſich. Pinſelohr war jedoch behende und eine Meiſte⸗ rin im ſchnellen Wendeſchwung und Sprung. Raſſelnd kobolzte ſie den Baum in enggewun⸗ dener Spirale wieder hinab, turnte unter Hei⸗ ſters Schnabelhieb zum nächſten Fichtenſtamm empor und ſetzte ſich im Nu auf den energiſchen und vereinten Angriff der beiden Vögel zur Wehr, geſchickt die ſcharfbekrallten Pfoten zum Schlage ausnutzend. Plauz, traf ſie ein Flügel⸗ ſchlag. Da öffnete ſie den bebarteten Mund und das zerſchundene Elſterchen fiel aus ihrem zagend, nicht! Felerceibend Fang. Sofort dämpfte ſich der Zorn derer von Schackenburg. Klagend flogen ſie auf und nie⸗ der und wußten nichts mit dem ſterbenden Leben anzufangen. Droben ſchrie die Brut. Drunten zuckte der ſchwer verletzte Körper. Darüber hatten Heiſter und Häſter die Räube⸗ rin vergeſſen. Aufn.: Heinz Herter Sie war auch gar nicht mehr anweſend, ſon⸗ dern hatte ſich die Gelegenheit zunutze gemacht und war heimwärts geeilt, nicht ohne dabei ihrer Wunden zu gedenken. Heiſter und Häſter waren von früh bis ſpät unermüdlich und wachſamer denn je. Das Ge⸗ plänkel mit der Eichkatze hatten ſie nicht ver⸗ geſſen. Das Fidulein und der Fanmer Nuni EINE GESCHICHTE AUS SuUDWEST/ VON HANS J. TOLL Als der Farmeleve Kurt mit dem Sattelzeug aus dem Stall kam, ſtand Greta ſchon neben dem Hengſt Tom Minx und klatſchte ihm den glänzenden Hals.„Ja“, ſagte Kurt und holte tief Atem,„Sie wollen mitreiten, hat der Baas geſagt, Kühe holen, ja“. Er legte behutſam, wie es ſeine Art ſonſt nicht war, den Sattel für Tom Minx neben die Stallwand und machte ſich ſchwei⸗ gend daran, für ſich ſelbſt die Stute Barbara zu ſatteln. Er war einsachtundachtzig groß, der Farmeleve Kurt, es kam ihm nicht darauf an, das Scheunentor allein aus den Angeln zu heben, und jedermann traute ihm zu, daß er ein Hufeiſen zurechtbiegen könnte, wie es ihm paßte. Aber nun ſollte er mit dieſer zierlichen Dame Greta, die bei ihnen auf der Farm zu Beſuch war, Kühe einholen, es war ein außer⸗ gewöhnliches Ereignis. Der Farmeleve Kurt wußte nicht, wie er ſich dabei benehmen ſollte. Er ſaß ſchon im Sattel, als Greta ſich noch mühte, Tom Mix den Sattelgurt umzulegen. Der Hengſt war ſperrig, er war zu lange drau⸗ ßen auf dem weiten Kamp geweſen. Er blähte eigenſinnig den Leib auf, Greta verſuchte ver— geblich, die Riemen des Sattelzeugs feſtzu⸗ ziehen. Der Farmeleve Kurt ſah aus ſeiner Höhe herab und rührte ſich nicht, und als Grera fragend zu ihm aufblickte, dauerte es auch noch eine Weile, bis er abſtieg. Wortlos ſchnallte er den Gurt feſt. Aber er half Greta nicht beim Aufſitzen. Kurt ritt voran, dem trockenen Flußbett zu. Blendend weiß war rings der Sand. Auf den gewaltigen Felsblöcken, die hier und da ver⸗ ſtreut lagen, ſonnten ſich Käfer und Gecko in buntſchillernden Farben. Eine große Schar Perlhühner flog aufgeregt auf, und ehe die Reiter das Rivier, das von hochragenden Fel⸗ ſen auf beiden Seiten eingeengte Flußbett, er⸗ reichten, waren ſie ſchon von Klippdachſen ge⸗ ſichtet worden. Spitz und ſchrill klang der Warn⸗ ruf der Tiere von Felſen zu Felſen, widerhal⸗ lend in dem ſteinernen Bollwerk.„Wie die Murmeltiere in den Alpen“ ſagte Greta. Der Farmeleve Kurt hatte nichts darauf zu antwor⸗ ten, er hielt es nicht einmal für nötig, ſich um⸗ zuſehen. Im Rivier war es kühl, aber nun traten die Felſen zurück und gaben dem Flußbett mehr Raum. Strahlend ſtürzte die Hitze aus dem wolkenloſen blauen Himmel. Faſt ſenkrecht lag der Schatten unter den breiten durchſichtigen Kronen der großen Kameldornbäume. Sie rit⸗ ten jetzt auf den ſchmalen Pads, welche die Eingeborenen getreten hatten, lange bevor der weiße Mann gekommen war. Ihre Spur war kaum noch zu erkennen, ſo überwuchert waren ſie von den hohen gelben Halmen des trockenen Graſes. Einmal wandte ſich Kurt um. Sie müßten ſchneller reiten, ſagte er kurz, und hatte alsbald ſein Pferd angetrieben. Daß Greta ſich den leichten Tropenhut tiefer in die ſchweißnaſſe Stirn zog, hatte er wohl nicht geſehen. Oder er hatte es nicht ſehen wollen. Auf einer Anhöhe hielt er. Er müſſe rechts hinunter zum Poſten reiten, ſagte er, ein paar Schafe ſeien krank. Greta ſolle ſich links halten, da werde ſie die Kühe und Treiber finden. Er wollte ſchon davonreiten, da wies Greta auf die Flinte, die ihm über die Schulter hing. Wo⸗ zu er ſie brauche, wollte ſie wiſſen. Kurt ſah ſie groß an, als begriffe er ihre Frage nicht. Die Flinte? Einen Kudu ſchießen. Greta trieb Tom Mix dicht an die Stute Bar⸗ bara heran, ſie hob ſich in den Steigbügel hoch und ſah Kurt gerade ins Geſicht. Er könne alſo einen Kudu ſchießen? Ihre Stimme klang tief und dunkel. Der Farmeleve Kurt lachte ver⸗ legen auf. Ja, warum ſolle er keinen Kudu ſchießen! Wenn er nur einem begegne, ja. So, das könne er, ſagte Greta, und ſie hatte ganz helle Augen, als ſie ſchnell und heftig wei⸗ terſprach.„Geſtern ſah ich eine Herde Kudus ſo nahe wie noch nie. Der große Kudubulle ſtand abſeits, er witterte mich nicht, ich ritt dem Winde entgegen. Ganz ſtill ſtand er, den Kopf erhoben, und ein ſo wunderbares gewundenes Geweih hatte er, und ſeine Augen— ja, viel⸗ leicht lachen Sie über mich, Kurt, aber was ſind das für große, klare, kluge Augen. Und Sie, Sie ſchießen einen Kudu aus Langeweile, wie? Es macht Ihnen Spaß, und Sie ſehen nicht, wie ſchön die Kudus ſind, ſchöner und edler als Antilopen. Sie knallen einen Kudu nieder, nicht anders, als legten Sie einen ſtinkigen Schakal um. Ja, Sie lächeln und finden mich übertrie⸗ ben, aber Sie ſollen es wiſſen— ich kenne keine ſchöneren Tiere.“ Der Farmeleve Kurt hörte ſich das an wie ein Kind, das geſcholten wird und nicht weiß warum. Er fingerte an der Flinte herum, fand keine Worte und war froh, als Greta davon⸗ ritt. Er ſah ihr nach, wie ſie über das ſacht anſteigende Land galoppierte. Am Fuße des Berges, deſſen Spitze ſich ſcharf und kantig vom Himmel abhob, drehte ſie ſich noch einmal um, und Kurt ſah das blonde Haar unter ihrem Tropenhelm ſchimmern. Er ſtieß der Stute Bar⸗ bara die Sporen in die Weichen, daß ſie er⸗ ſchreckt auskeilte. Spät am Abend kehrte Greta zurück, die Rufe der ſchwarzen Treiber hallten durch die dunkle Stille. Auf dem Hof der Farm ſtand Kurt und gab ſich Mühe, nicht ſo auszuſehen, als wartete er, er klopfte ſich ſehr gleichgültig die Pfeife aus. Aber als Greta Tom Mix in den Stall geführt hatte und ins Haus hineingehen wollte, ſtand er ihr auf der Verandatreppe im Wege, groß und breitſchultrig.„Ich muß Ihnen etwas ſagen“, flüſterte er und räuſperte ſich lange, ehe er weiterſprach.„Ich ſah Kudus, doch ich ſchoß nicht. Ich dachte an das, was Sie ſagten, und daß Sie ſie gern haben, die Kudus, ja“. Er ſprach ſtockend und leiſe, und es kam ihm ſo vor, als habe er eine außerordentlich lange Rede gehalten.„Sie ſollten das wiſſen“, ſagte er noch und wollte hehen. Da legte ihm Greta die Hand auf die Schulter,„Kurt“ ſagte ſie, und der Farmeleve Kurt, der einsachtundachtzig war und ein Scheunentor aus den Angeln heben konnte, nahm das kleine Fräulein Greta ſehr behutſam in die Arme. Und er ließ ſie auch nicht los, als das Schreien der Schakale die Stille der Nacht jäh zerriß. Hauptschriftlefter: Dr. Wilheln. Fattermann; verantwortlich für Gestaltung und Gesomtinhaht der Beilage Deutisches Leben“: Helmut Schulz, beide in Mannheim Ein dichter R morgen über d London. Er rüh einer Meldung —. muß, 1 acht zum Son Schon bei den war in mehrere Feuer entſtander Brände von der Außenbezirken! Linie! Groſßes lichen Meinung, ihren Wunſchbil ausgeriſſen wort eines einzi Luftkrieg für( ſchlechtert he Alle Theorien — Angriffe in oder durch einze den Haufen gen nachmittag und ſche Angriff der aingriff a Vorher hatten beſagen, die Al 1 der Südo f niſcher Augenze gri over gendermaßen: 3 1 Faen brau Man konnte ſie wie ſie ſich ſche abzeichneten. 3 verließen die G beuſſ Das Oberkom kannt: Die Luftwaffe mäßige Zerſtörn Feindes mit gri ekanntgegeben, nde geſtern ün nſeln vor. 2 allen, Werkſtä 4—— Northwe ierbury und R ren. Der Krieg mit zahlreicher ſchwerſten Kalib Werftanlagen ir flieger warfen mouth, wo Lage men aufgingen, in der Nähe ve Im Laufe de ——1 Luftkär flieger wiederun Zahlreiche nä flieger hatten Hafenanlagen v ſionen im Erdö ſtarke Beſchädig der britiſchen. Derby, Birmin zur Folge. Das Vermin fortgeſetzt. Blritiſche Fli⸗ 25. Auguſt in deutſchland Bor Wohnviertel ve ten. In einer häuſer getroffe und zwei verlet ſüörte eine Bom efangene unte wurden verletzt Die Geſamt von