4 N Corsto Lðcke nen ⸗Theo Shall Karl Ritter ts Wochenscheu und.15 Uhr e Zzugelassen! chtsfeiertõgen rühvorstellung drogramm und chenschꝭau iner Mutter -Film mit: ogramm! ro Wernichke Hermenn Brix —— e Wochenschau onntag.00.35 4 .00.10.40.00 ugelassen wählte amm: gel, Willy n Harvey unl. pak- v. Frei- des finni- es gegen waltherr⸗ cberauff.) nenschau J. zugel. Abend- .30 Uhr. Betriebsruhe zsenl bis 30. Dez. und abends bBes Ats- 9⁰ 2 Ausführung: recd Brühl nachtsmann t freil mimmummmmm eitag, Sams- 1 jew. 4 Uhr: Vorstellung ts Programm 1. Dez. 1941 -Morel Vers u. Prosa Klär er Kraft inger adfahrer Stow/ grohen Stils emel r Reck-Akt 9ers Tanzpaar d Bronchitis LBulet. Mas d, lösend, beruhi- f. Best begutachtet,, st. Anerkennungen. von der Wirkung. . Falls nicht erhältl. ibe man an Herstell. npelnot 725 fumeyplan Ä6 iſ ieeeneeeeeeeeeenemeem . —— ſetzten Hügel auf kaufspreis: 10 Pfennig. 4 ◻ Verlag und Schriftleitung* Mannheim, R 3, Nr 14-15. Fernruf-Sammel-Nr. 354 21 Erscheinunssweise: 7mal wöchentlich. Bezugspreis frei Haus: RM.00 einschl. Trägerlohn. Einzelver- NS-TASGESZEITUNG rUR Samstag Ausgebe 11. Jahrgong — banner MANNHEIM U. NORDBADEN Für Anzeisenaufträge in oe immten Ausgaben., an oestimmien Plätzen und durch Fernruf kann keine Gewähr übernommen wer- den. Z. Z2 zültige Anzei- genpreisliste Nr. 12. Ge⸗ richtsstand Mannheim. Nummer 357 Hongkong kapilulierle hedingungslos 22000 Geiangene/ HMehrere Kriegsschiiie versenki oder zerslöri/ Amerikaner räumen Manila Drahtmeldung unserer Berliner Schriftleitung) G. S. Berlin, 26. Dezember Die britiſche Kronkolonie Hongkong hat be⸗ dingungslos kapituliert. Am Freitag wurde die letzte britiſche Fahne auf der Inſel Hong⸗ kong eingezogen. Die hundertjährige britiſche Herrſchaft iſt damit beendet. Die Engländer haben zum erſtenmal in ihrer Geſchichte in einem Krieg mit einer fremden Macht eine Ko⸗ lonie verloren! Das iſt gewiß ein Wendepunkt in der Geſchichte des britiſchen Empire. In Japan herrſchte bereits am Donnerstag, als die Nachricht eintraf, die Briten hätten weiße Fahnen gehißt und führten Kapitula⸗ tionsverhandlungen, unbeſchreiblicher Jubel. Hunderrttauſende zogen am Freitag in Tokio vor den Palaſt des Tenno und gaben ihrer Freude durch Verneigungen und Banzai⸗Rufe Ausdruck. Die Freude war doppelt groß, weil eit Mittwoch ſich die Erfolgsmeldungen von en Philippinen immer mehr häufen. Am Donnerstag kamen Nachrichten über den Rund⸗ funk Manila, wonach die Nordamerikaner die Hauptſtadt der Philippinen zur n Stadt erklären wollten. Am Freitag lagen aus Schanghai Meldungen vor, daß ſie dieſes inzwiſchen getan haben. Das bedeutet, daß die von den japaniſchen Trup⸗ pen immer mehr in die Zange ge⸗ nommenen Nordamerikaner Ma⸗ nila aufgegeben haben! Der Zuſam⸗ menbruch der Nordamerikaner auf den WPhilip⸗ pinen vollzieht ſich jetzt immer ſchneller. Der Gouverneur von Hongkong, Sir Mark nahm am Freitag die japaniſche Forderung auf bedingungsloſe Uebergabe der engliſchen Kronkolonie Hongkong an. Damit wurde die ſeit Donnerstagabend eingetretene Waffenruhe in eine Kapitulation umgewandelt. Japaniſche Soldaten, die am Donnerstagnach⸗ mittag um 16.30 er n vom Feind er Hongkong⸗Inſel vor⸗ gingen, ſtellten feſt, daß der Gegner das Feuer eingeſtellt hatte. Um 17 Uhr erſchienen vier engliſche Offiziere auf der Spitze des Hügels mit einem Bambusſtock, auf dem eine weiße Fahne befeſtigt war. Die Engländer wurden in die nächſtgelegene japaniſche Kommandoſtelle geführt, wo ſie ſich als Vertreter des Gouver⸗ neurs vorſtellten. Die Japaner forderten dann, daß der Gouverneur und der engliſche Komman⸗ dierende General Maltby um 17.30 Uhr vor den japaniſchen Linien erſcheinen ſollten. Kurz nach 17 Uhr erſchien der Gouverneur zuſam⸗ men mit dem General und vier Stabsoffizieren in einem Auto. Sie wurden zum Peninſula⸗ Hotel in Kaulun geführt, wo die Uebergabe⸗ verhandlungen ſtattfanden. Japaniſcherſeits wurden diefe von den beiden ſiegreichen Kom⸗ mandeuren, von Generalleutnant Ryn Sa⸗ kai und Vizeadmiral Niimi geführt. Der engliſche Gouverneur blieb die Nacht über in dem Hotel in Kaulun und begab ſich am Frei⸗ tagabend nach Hongkong in Begleitung eines japaniſchen Generalſtabsoffiziers zurück, um dort Zerſtörungen durch die engliſchen Trup⸗ hen zu verhindern. Hongkong iſt von insgeſamt 22000 Mann, darunter 5000 Freiwilligen aus der weißen Bevölkerung, verteidigt wor⸗ den, wie Maſor Kawahata im Rundfunk Tokio bekanntgab. Dieſe 22000 Mann, zum gerin⸗ geren Teil Engländer, zum anderen Teil Kanadier, Inder und Hongkong⸗Chineſen, haben die Briten reſtlos verloren. Die Zäh⸗ lung und Entwaffnung der geſangengenom⸗ menen Briten dauerte am Freitag noch an. Allein in den bis zuletzt von den Briten gehal⸗ tenen Stellungen auf der Inſel im Weſten und im Süden ſind bisher 5000 Geſangen gezählt worden. Wie amtlich in Tokio bekanntgegeben wurde, wurden bei den Kämpfen um Hongkong ver⸗ ſenkt oder zerſtört: ein britiſcher Zer⸗ ſtörer, ein U⸗Boot, ſechs Torpedoboote und ein Kanonenboot. Kurz nach der Kapitulation wurden allein bei der kleinen Inſel Stonecut⸗ ter⸗Island 40 bis 50 kleinere Schiffe von den Japanern ſichergeſtellt. Bei Kriegsausbruch wurden im Hafen von Hongkong auch vier Sowjetfrachter von je un⸗ gefähr 3000 BRT mit.— Eines dieſer Schiffe wurde während der ämpfe ver⸗ ſenkt. Manila, die Hauptſtadt der Philippinen, wurde am Freitagabend durch eine öffentliche Bekanntmachung des nordamerikaniſchen Ober⸗ befehlshabers, General Mac Arthur, zur offenen Stadt erklärt. Damit zeſtanden die Nordamerikaner nach der faſt vö igen Vernich⸗ tung ihrer Luftwaffe auf den Philippinen unv nach der Aufreibung eines großen Teils ihrer Landſtreitkräfte ein, daß ſie nicht mehr in der Lage ſind, Manila zu halten. Der nordameri⸗ kaniſche Oberbefehlshaber, ferner der nord⸗ amerikaniſche Hochkommiſſar Francis Sayre und der Staatspräſident der Philippinen, Manuel Quezon, haben Manila ver⸗ laſſen. Sämtliche Truppen und militäriſche Einrichtungen werden mit größtmöglicher Be⸗ ſchleunigung aus Manila und der unmittel⸗ baren Umgebung abtransportiert. Auch die Regierungsbehörden werden voll⸗ zählig aus Manila evakuiert. Wo⸗ Die bisher beſtehenden Mini fengattungen an der Verpflichtungen des Völ hin, iſt zur Zeit nicht feſtſtellbar. Die Aufrecht⸗ erhaltung der Ruhe und Ordnung iſt von der philippiniſchen Polizei übernommen worden. Ob und in welcher Form die Proklamation des Oberbefehlshabers den japaniſchen Kommando⸗ ſtellen bereits zur Kenntnis gebracht worden iſt, geht aus den bisherigen Berichten nicht hervor. Als die erſten Nachrichten am Don⸗ nerstag über die dahingehende Abſicht der Nordamerilaner auftauchten, erklärte man in Tokio, daß Manila der wichtigſte militäriſche Stützpunkt der Nordamerikaner auf den Phi⸗ lippinen iſt, und daß ſie über eine Erklärung ——+ zur offenen Stadt nicht informierr eien. Hand in Hand mit dieſer Preisgabe von Ma⸗ nila geht eine Nachricht des Rundfunks Ma⸗ nila, wonach der philippiniſche Staatspräſi⸗ dent Quezon am Donnerstag die philtp⸗ piniſche Regierung umgebildet hat. Die wurden in vier zuſammengefſaßt Die Namen der aus⸗ geſchiedenen Miniſter bzw. der jetzt die Regie⸗ rung bildenden Miniſter ſind bisher nicht be⸗ kannt geworden. Ebenſo iſt völlig unbekannt, was der Grund für, dieſe mitten im Kampf vorgenommene Regierungsumbildung iſt. Nie⸗ mand kann alſo im Augenblick ſchon die Frage beantworten, ob ſie der Ausdruck etwa dafür iſt, daß ein Teil der philippiniſchen Miniſter die Fortſetzung des Widerſtandes für ſinnlos gehalten hat. Dieſe ſich überſtürzende Entwicklung auf der Hauptinſel der Philippinen Luzon iſt die Folge der ſeit Mittwoch raſch vorwärts ſchrei⸗ tenden japaniſchen Offenſive. Am Donnerstag konnte das Kaiſerliche Hauptquartier bereits bekanntgeben, daß der feindliche Widerſtand auf Luzon überall gebrochen wird. Ferner wurde mitgeteilt, daß am Mittwochfrüh eine weitere größere Einheit an der Oſtküſte Luzons gelandet iſt.„Die Kampflage ent⸗ wickelt ſich außerordentlichn gün⸗ ſt ig“, hieß es abſchließend in dieſer amtlichen Bekanntgabe. In den letzten drei Tagen haben die Japaner gegen alle feindlichen Stützpunkte auf Luzon faſt ununterbrochen ſtarke Luftan⸗ griffe durchgeführt und dabei die Reſte der feindlichen. Luftwaffe vernichtet. Der Fottenſtützpunkt Cavite in der Nähe von Manila war eines der Hauptziele der Angriffe, ferner die USA⸗Truppen auf Nordluzon. Die Provinzhauptſtadt Cabanatuan, 70 Kilo⸗ meter nördlich von Manila, wurde heftig bom⸗ bardiert, wie am Freitagmorgen Rundfunk Ma⸗ nila meldete. Laut Mitteilung der japaniſchen Preſſe befanden ſich bei Kriegsausbruch etwa 350 USA⸗Flugzeuge auf den Philippinen. Im Abſchnitt Manila befanden ſich bereits am Fortsetzung siehe Seite 2 Erhilterle Kämpie in Sdmee und Eis Bis 35 Groc Klte/ Einzelne Stellungen zehnmol von den Sowieis ungegriffen Berlin, 26. Dez.(HB⸗Funk) Tag für Tag ſtellen die Truppen aller Waf⸗ geſamten Oſtfront ihre Abwehrkraft den ſchweren bolſchewiſtiſchen An⸗ —0 entgegen. Staxke Kälte, Glatteis erfſordern von jedem Soldaten ber Tag und bei Nacht höchſte Anſpannung aller Kräfte. Wo der Feind neu herangeführte Ver⸗ bände immer wieder 45 Sturm gegen die deutſchen Linien anſetzt, ſtößt er auf einen er⸗ bitterten und aufopfernden Widerſtand. Selbſt die an vielen Stellen bis zu zehnmal wieder⸗ holten Angriffe der Sowjets gegen einzelne Ortſchaften oder ſonſtige wichtige Punkte im Gelände bringen die Kraft und den Einſatz⸗ willen unſerer Truppen nicht zum Erlahmen. Der Notwendigkeit des derzeitigen Abwehr⸗ kampfes bewußt, ſteigert jeder einzelne ſeine körperlichen, ſeeliſchen und geiſtigen Kräfte zur höchſten Leiſtung und erträgt und überwindet — Anforderungen des Klimas und des Kampfes, wie dies nur deutſchen Soldaten möglich iſt. Während die deutſchen Truppen über rieſige ———— hinweg von der Heimat mit Ver⸗ Feind 5 ſatl Angriffen auf die weit kür⸗ zeren chſchublinien, die allerdings von der deutſchen Luftwaffe ſtändig bombardiert wer⸗ den. Um nur irgendeinen Erfolg zu erreichen, ſetzen die Bolſchewiſten in zahlreichen Abſchnit⸗ ten zur Verſtärkung ihrer Infanterie⸗Angriffe ——— ein, die aber an keiner telle Entſcheidungen erzwingen konnten. Ne⸗ ben hohen Verluſten des Gegners an Men⸗ ſchen ſind es insbeſondere Panzer, die den deutſchen Waffen zum Opfer fallen. Allein am 25. 12. vernichteten deutſche Truppen an ver⸗ ſchiedenen Teilen der Oſtfront außer zahlrei⸗ chen anderen Waffen und vielem Gerät allein 49 feindliche Panzerkampfwagen. Fin neuer Fall„,Alimark“ sruile Verletzung sponlscher Hoheltsrechte dureh Churchillis Bombenflieger Berlin, 26. Dez.(HB⸗Funk) Britiſche Bombenflugzeuge haben in dem nordſpaniſchen Hafen Puerto de Carino den deutſchen Handelsdampfer„Benno“ durch Bombenwürfe verſenkt. Sie eröffneten dann Maſchinengewehrfeuer auf die ſich in Sicher⸗ heit, bringenden deutſchen Seeleute und die im Hafen liegenden ſpaniſchen Fiſcherboote. Meh⸗ rere ſpaniſche Zivilperſonen wurden bei dieſem brutalen Ueberfall der engliſchen Verbrecher verletzt. Von der deutſchen Beſatzung konnte nur ein Mann nicht gerettet werden. Ueber den Hergang dieſes zweiten„Altmark““ Falles wird im einzelnen gemeldet: Schon am Vormittag des Mittwochs war der Dampfer „Benno“ auf ſeiner Fahrt innerhalb der ſpa⸗ niſchen Hoheitsgewäſſer von engliſchen Flug⸗ zeugen überfallen worden, ohne daß es dieſen gelang, ihn zu treffen. Das Schiff ſuchte dar⸗ aufhin in dem Hafen Puerto de Carino Zu⸗ flucht. Feindliche Aufllärer machten ſeinen Aufenthalt ausfindig und einige Stunden dar⸗ auf wurde der Angriff auf den deutſchen Dampfer, der in dem geſchloſſenen ſpaniſchen Hafen ankerte, in großem Stil wiederholt. Nach mehreren Anflügen erzielten die Engländer ſechs Bombentreffer. Auch auf das bereits ſin⸗ kende Schiff warfen ſie noch Bomben ab. Dann ſchoſſen ſie auf die ſich in ihren Booten an Land rettende Beſatzung. Spaniſche Seeleute kamen ungeachtet des feindlichen Feuers ſofort zu Hilfe. Fyrem kameradſchaftlichen Einſatz iſt es zu verdanken, daß die deutſchen Matroſen mit nür einer Ausnahme gerettet werden konnten. Die Engländer krönten ihre zyniſche Verlet⸗ zung des ſpaniſchen Hoheitsrechtes damit, daß ſie die im Hafen vor Anker liegenden ſpani⸗ ſchen Fiſcherboote mit ihren Maſchinengeweh⸗ ren beſtrichen, obwohl die ſpaniſchen Beſatzun⸗ gen Sirenen⸗ und Flaggenſignale gaben. Meh. rere ſpaniſche Zivilperſonen wurden hierbei verletzt. . Wieder einmal hat—.— mit dieſem allen errechts hohnſprechen⸗ den Ueberfall auf einen deutſchen Dampfer in⸗ mitten eines ſpaniſchen Hafens gezeigt, daß es die Hoheitsrechte der nicht am Krieg betei⸗ verletzung. Wie ligten Staaten zyniſch und brutal mißachtet. Das Vorgehen der engliſchen Flieger entſpricht vollſtändig dem des Zerſtörers„Coſſak“, der auf Churchills Befehl in der Nacht zum 17. Fe⸗ bruar 1940 über die„Altmark“ im Jöſſing⸗ fjord herfiel und mit ſeinen Maſchinengeweh⸗ ren auf die ſich über Eis rettenden deutſchen Matroſen ſchoß. Man wies damals darauf hin, daß die britiſche Geſchichte mehrere ähnliche Rechtsbrüche aufweiſt, an deren Spitze 1807 die Beſchießung der Stadt Kopenhagen mitten im Frieden ſteht. Auch im Weltkrieg achtete Eng⸗ land die völkerrechtlichen Verpflichtungen nicht im geringſten, und ſo iſt es geblieben, trotz aller heuchleriſchen und ſcheinheiligen Beteue⸗ rungen der demokratiſchen Volksbetrüger. Der gemeine Ueberfall auf den Dampfer „Benno“ hat nun ſogar ſpaniſches Blut ge⸗ koſtet. Auch davor ſchrecken die Kriegsverbrecher Der gemeine Ueberfall auf den Dampfer „Benno“ hat nun ſogar ſpaniſches Blut gekoſtet. Auch davor ſchrecken die Kriegsverbrecher nicht zurück, denen es Anfang dieſes Jahres ja ſogar gelungen war, ganze Völker in einen ſinnloſen Widerſtand gegen das Reich hinein⸗ zutreiben. Man kann den neuen britiſchen Piratenakt nur begreifen als Ausfluß der ohnmächtigen Wut der Londoner Plutokratenklique über die letzten Rückſchläge im Raum des Stillen Oze⸗ ans. Während England in Europa ohnmächtig de mußte, wie ſeinem letzten Feſtlands⸗ egen die Zähne ausgebrochen wurden, kracht es nun überall im Gebälk des Empire, Auf die Verſenkung zweier der ſtolzeſten britiſchen Schlachtſchiffe und die Außergefechtſetzung der USA⸗Pizifikflotte folgte die Vertreibung der Engländer aus dem Seeräuberneſt Hongkong und die ernſte Bedrohhung des Zentralpunktes der britiſchen Oſtaſienſtellung Singapur. In der Verzweiflung über all dieſe Rückſchläge wiſſen ſich Haſardeure wie Churchill und Kon⸗ ſorten keinen anderen Rat als brutale Rechts⸗ 4 Straßenräuber fallen ſeine ——5 über ein deutſches Schiff in neutralem Hafen her und wie Gangſter ſchießen ſie auf ſich rettende Matroſen und die Beſatzungen der ſpaniſchen Fiſcherboote. Ein häßliches Gemälde, das die wutentſtellte Fratze des in die Enge getriebenen Verbrechers Albion wiedergibt. ekleidung, Munition, Waffen und Ge⸗ pwe en* t* der Mannheim, 27. Dezember 1941 Die Sdiladitsdrifl Frage Von Vizeadmiral Pfeiffer Nichts wäre für eine geſunde Fortentwicklung unſerer Flotte verhängnisvoller als die ohne genaue Kenntnis aller Umſtände vorgefaßte Meinung, daß die Kataſtrophe der Schlachtſchiffe im Pazifiſchen Raume das Sterbegeläut ſei für das Schlachtſchiff und die Widerlegung des ſeiner Entwicklung zu⸗ grundeliegenden Gedankens der Notwendigkeit höchſter, vollwertiger Kampfkraft im Einzel⸗ ſchiff. Solche Gedanken müſſen unabhängig von zeitgegebenen Entſchließungen, in gebote⸗ ner Zwangslage ſein. Kein Vernunftbegabter würde z. B. jetzt im Kriege in Deutſchland bei unſerer augenblicklichen Seemachtslage fordern, daß alle Baumöglichkeiten darauf verwandt werden müßten, den beſtehenden Vorſprung der Angelſachſen in der Seerüſtung einzuholen. Nein! Unſere Lage zwingt uns gebieteriſch dazu, alle Kraft und alle Baumöglichkeiten zu verwer⸗ ten, um die Waffe von der wir die Nieder⸗ zwingung unſeres engliſchen Hauptgegners er⸗ hoffen dürfen, die U⸗Bootwaffe, aus⸗ zubauen, daß ſie ihre kriegsentſcheidende Aufgabe voll erfüllen kann, perſonell und mate⸗ riell. Das hindert aber nicht, dennoch grund⸗ ſätzlich die Notwendigkeit einerallen Anſprüchen gewachſenen Flotten⸗ entwicklung zu gegebener Zeit nach der Richtung zu betonen, daß ſie eines kampfkräf⸗ tigen Kernes nicht entraten kann. Niemals wäre der japaniſchen Flotte die Durchführung ihrer kühnen Unternehmung mit den Flugzeugträgern gegen Hawaii möglich ge⸗ weſen, wenn dieſe Aktion nicht den Rückhalt an Schlachtſchiffen gehabt hätte, die be⸗ reit ſtanden, die verwundbaren Flugzeugträger notfalls zu decken. Ohne die Seitendeckung unſerer Schlachtſchiffe wäre das Narvik⸗ unternehmen nicht durchführbar geweſen. Wie wären die recht ſtörenden und verluſtbrin⸗ genden, wiederholten Angriffe der Engländer auf die Nachſchubſtraße von Sizilien nach Nord⸗ afrika möglich geweſen ohne den engliſchen Rück⸗ halt an Schlachtſchiffen. Der Fall von Pearl Harbour liegt nach unſe⸗ ren Informationen. ganz beſonders. Die Maß⸗ 4 1815 der Befehlshaber der USA⸗Pazifii⸗ otte ünd der Hawaii⸗Luftmacht zeigt deut⸗ lich, daß Verſäumniſſe am Tage des Kriegs⸗ ausbruchs vorgekommen ſind. Man kennt amerikaniſche Marine⸗Weekends zur Genüge. Der Rum und ähnliche Sorgen⸗ brecher und die„Flowergirls“ von Hawaii haben einen großen Teil der Beſatzung an Land gefeſſelt, ſo daß die Schiffe und die Flug⸗ häfen nicht kampfbereit und einſatzfähig waren. Daher konnten die todesmutigen japaniſchen Torpedo⸗ und Bombenflieger ohne ernſtere Ab⸗ wehr ihr Vernichtungswerk ausführen. Es muß außerdem dabei bedacht werden, daß es ſich in Pearl Harbour um Schiffe gehandelt hat, die vor 20 bis 27 Jahren vom Stapel gelaufen ſind, alſo veraltet waren. Nach früheren Auf⸗ faſſungen erreichte ein Schlachtſchiff ſchon nach einer Lebensdauer von 25 Jahren ſeine Alters⸗ grenze und damit den Zeitpunkt ſeiner Aus⸗ rangierung aus der Front. Dazu kommt noch, daß die USA-⸗Schlachtſchiffe dieſer Bauperiode einen ſchwachen, völlig unzureichenden Horizontalſchutz beſitzen. Nach neuzeitiger Anſicht wird als ausreichen⸗ der Horizontalſchutz eine Stärke von 200 bis 250 Millimeter verlangt, die auf zwei Decks verteilt iſt, wobei die größere Stärke dem un⸗ teren Panzerdeck zukommt. Von den fertigen USA⸗Schlachtſchiffen haben alle nur ein Pan⸗ zerdeck von 76 Millimeter in ſeinem ſtärkſten Teil, abſinkend auf 38 Millimeter. Während der Vertikalſchutz relativ ſtark war und durch Umbauten noch verbeſſert wurde, war das bei dem Horizontalſchutz nicht durchführbar. Die USA-⸗Schlachtſchiffe ſind daher beſonders emp⸗ findlich gegen Bombentreffer. Daß der Flugzeugtorpe do eine äußerſt wirkſame Waffe iſt, hat der Krieg erwieſen. Im Küſtenvorfeld bedürfen Schlachtſchiffe, die ein. und tiefgehendes Ziel bieten und zum Abwenden von Angriffen wegen ihres —— Andrehens viel Zeit benötigen, eines ausreichenden Jagdſchutzes, um der Gefähr⸗ dung durch feindliche Torpedoflugzeuge gewach⸗ ſen zu ſein. Im Gefecht des engliſchen Geſchwaders ber Kuantan fehlte auch der Schutz durch Jagoflie⸗ er, ſo daß die zahlreich angreifenden japani⸗ chen Bomben⸗ und Torpedoflugzeuge ziemlich unbehindert ihre Angriffe anſetzen konnten. Wie ſ. Zt. bei unſerem Schlachtſchiff„Bismarck“ ſo hat auch hier ein Torpedotreffer das Schlacht⸗ ſchiff„Prince of Wales“ manöverierunfähig gemacht, ſo daß es für die Flugzeugtorpedo⸗ angriffe Scheibe 19 Wenn es richtig iſt, daß 19 Torpedotreffer bei der„Prince of Wales“ nötig waren, um das Schiff unter Waſſer zu bringen, ſo erſieht man, daß vollwertige Schlachtſchiffe — wie es ſich auch bei„Bismarck“ erwies— nicht einfach weggepuſtet werden können! Auch der Fall der„Repulſe“ liegt beſonders. Das urſprünglich als Schlachtſchiff bewilligte Schiff wurde im Weltkriege als Schlachtkreu⸗ zer gebaut und iſt vor 25 Jahren vom Staper gelaufen. Nachträgliche Umbauten betrafen die Verſtärkung ihres Vertikalſchutzes. Der Hori⸗ zontalſchutz blieb mit 76 Millimeter im ſtärk⸗ ſten Teil, abſinkend auf 38 Millimeter nach neuzeitigen Anſichten völlig unzureichend. Es kommt dazu, daß das engliſche Pulver beſon⸗ ders zum Mitdetonieren neigt. was ſich in den Fällen der Vernichtung der„Queen Mary“, * „Indefatigable“,„Invincible“,„Natal“ und „Hood“ zeigte und zur raſchen Vernichtung, beitrug. Man kann aus allen dieſen Umſtänden er⸗ ſehen, daß die Frage der Notwendigkeit von Schlachtſchiffen erſt nach völliger Kenntnis aller Geſechtsumſtände klar überſehen und entſchie⸗ den werden kann. Niemand hann vorſchlagen, ethwas zu erhalten, was nicht mehr lebens⸗ fähig oder notwendig wäre. Aber daß dies hinſichtlich der Schlachtſchiffe durch die bis⸗ herigen Ereigniſſe bewieſen ſei, muß mit allem Nachdruck beſtritten werden! OKW-Beridit vom 25. Dezember Aus dem Führerhauptquartier, 25. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ ann: Im Oſten auch geſtern ſtarke Kampftätig⸗ keit. Bei der Abwehr ſowjetiſcher Angriffe im mittleren Frontabſchnitt wurden durch die Truppen eines Armeekorps 21 ſowjetiſche Panzer abgeſchoſſen. Kampf⸗, Sturzkampf⸗ und Jagdverbände griffen im Mittel⸗ und Nordabſchnitt Truppenbereitſtellungen an und zerſprengten feindliche Kolonnen aller Waffen. Oſtwärts Tichwin und auf der Murman⸗ Strecke wurden mehrere ſowjetiſche Transport⸗ zu0 von der Luftwaffe ſchwer getroffen. Line Fernkampfbatterie der Kriegs⸗ marine beſchoß in der letzten Nacht einen feindlichen Geleitzug vor Dover. 5 In Nordafrika verlaufen die Bewegun⸗ Kat unſerer Truppen planmäßig. Deutſche Kampffliegerverbände griffen in der Cyre⸗ naika britiſche Kraftfahrzeuganſammlungen an und erzielten auf einem Flugſtützpunkt Bom⸗ bentreffer zwiſchen abgeſtellten Flugzeugen. Vor der libyſchen Küſte verſenkte ein deutſches Unterſeeboot einen feindlichen Zerſtörer. Auf der Inſel Malta bombardierten deutſche Kampfflugzeuge bei Tag unter Jagdſchutz Ha⸗ fenanlagen in La Valetta. heen In der Zeit vom 17. bis 23. Dezember ver⸗ lor die britiſche Luftwaffe 54 Flugzeuge, da⸗ von 19 über dem Mittelmeer und in Nord⸗ afrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 16 eigene Flug⸗ zeuge verloren. OKW-Beridif vom 26. Desümher Aus dem Führerhauptquartier, 26. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be⸗ annt: ˖ Im Donezbogen wurden ſtarke feind⸗ liche Angriffe unter hohen Verluſten für den abgewieſen. An der erfolgreichen Ab⸗ wehr waren auch italieniſche und ſlowakiſche Truppen hervorragend beteiligt. Im mittleren Abſchnitt der Oſt⸗ front dauern die harten Abwehrkämpfe an. Zahlreiche ſowjetiſche Panzer wurden ver⸗ nichtet. Vor Leningrad ſcheiterte ein von ſtär⸗ keren Kräften geführter Ausbruchsverſuch, der von 30 Panzern unterſtützt wurde. Der Feind verlor hierbei über 1000 Tote und 19 zum Teil ſchwere und ſchwerſte Panzer. Sechs weitere Panzer wurden in Brand geſchoſſen. Verbände der Luftwaffe bekümpften im Mit⸗ telabſchnitt der Oſifront ſowie an der Front, vox Leningrad feindliche Kolonnen, Truppen⸗ quartiere und Eiſenbahnanlagen mit Bomben. und Bordwaffen. Kampfflugzeuge erzielten Bombentreffer auf Nachſchubzüge der Murman⸗ ſtrecke. An einer anderen Stelle der Oſtfront ſchoſſen italieniſche Jagdflieger vier ſowjetiſche Flugzeuge ab. Im Kampfgegen die britiſche Ver⸗ fAngsſchlffaher verſenkte die Luft⸗ waffe in der vergangenen Nacht vor der eng⸗ liſchen Oſtküſte einen Frachter von 3000 BRT. Vier weitere große Handelsſchiffe wurden durch Bombentreffer zum Teil ſchwer beſchä⸗ digt. In Nordafrika dauern die Kämpfe an. Bengaſi wurde planmäßig geräumt und vom Feind ohne Kampf beſetzt. Deutſche Kampf⸗ flugzeuge bombardierten militäriſche Anlagen zan der Nordküſte der Cyrenaika. 0 — Churchill vor den LSA-Senal geschileiit / bross elung der USA- Ausfuhr Wavell henelte in Ischungling/ USA-Schiffe vor Kellfornien versenłet Eisene Meldung des„HB.)—2 Stockholm, 26. Dezember. Churchill mußte auf Töne das Vertrauen der Senatoren für ihren bei Hawaii ſchwer geſchlagenen Prüſidenten zu ſtützen und zugleich für England zu werben. Es iſt ein in der Geſchichte der Neuzeit unge⸗ wöhnlicher Fall, daß der Miniſterpräſident eines großen Reiches vor dem Parlament einer fremden Macht erſcheint. Aehnliches ereigneie ſich nur in der Glanzzeit der römiſchen Repu⸗ blik, wo Könige und Abgeſandte fremder Bar⸗ barenſtaaten vor dem Senat in Rom Rechen⸗ Hongkong kapilulierle hedingungslos mif Verlangen Rooſevelts vor dem nordamerikaniſchen Senat eine halb⸗ ſtündige Rede halten, um dort durch kriegeriſche ſchaft ablegen mußten. Offenbar ſpekuliert Rooſevelt auf die Eitelkeit einiger der nord⸗ amerikaniſchen Senatoren, denen durch das Erſcheinen Churchills vorgetäuſcht werden ſoll, 13 1 f Senat der entſcheidende Faktor in den der ſich zunächſt durch eine An⸗ ſpielung auf ſeine amerikaniſche Mutter an⸗ biederte, erklärte ſeinen amerikaniſchen Zu⸗ hörern,„ſie ſeien von den drein größ⸗ ten Militärmächten der Welt über⸗ fallen worden“. Das Ende des jetzigen Weltkrieges könne nur in deren Niederlage oder der Niederlage der Amerikaner beſtehen. Dann ſchlug er die gewohnten Töne an: Die Kräfte gegen uns ſind enorm.„Bei euch iſt bisher nur LIIIAAnearttttkttziziszaszesszizzizizziistzizitzILIIZILLILIIZILfILILLAIII fortsetzung von Seite Dienstag nach Feſtſtellung japaniſcher Flieger nur noch etwa dreißig feindliche Flugzeuge. Inzwiſchen ſind weitere USA-⸗Flugzeuge bei den Angriffen vernichtet worden. Die neue Landung der Japaner hat nach dem USA⸗Heeresbericht vor der Küſte von Anti⸗ monan, rund 120 Kilometer ſüdöſtlich von Manila ſtattgefunden. Vierzig Transporter ſind danach an dieſer Küſte erſchienen. Antimo⸗ nan hat einen flachen Badeſtrand. Deshalb iſt es für die Ausſchiffung von Truppen gut geeig⸗ net. Nach Manila führt eine Landſtraße, und 18 Kilometer entfernt befindet ſich eine Eiſenbahn⸗ linie, die gleichfalls nach Manila führt. Anti⸗ monan iſt näher an Manila gelegen als irgend⸗ einer der bisherigen japaniſchen Ausſchiffungs⸗ plätze. Im UÜUSA⸗Heeresbericht wird ein⸗ geſtanden, daß die Kämpfe auf Luzon ſehr ſchwer ſind, und daß jetzt die USA⸗Truppen ſchon zahlenmäßig ſehr unterlegen ſind. Von fünf Seiten marſchieren an den verſchiedenen Plätzen ausgeſchiffte japaniſche. Truppenkontin⸗ gente auf Manila zu. Die Stadt Lingayen mit 22000 Einwohnern wurde beſetzt. Dieſe Stadt hat einen Militärflugplatz und bildet den Anfang der Eiſenbahnlinie nach Manila. Das Schickſal der Inſel Luzon iſt damit beſiegelt. Von Malaya trafen während der Feſttage wenig Nachrichten ein. Sowohl japaniſcher wie engliſcherſeits ſchwieg man ſich aus. Es hat den Anſchein, als ob die Japaner gegenwärtig erſt ihre Truppen auf Malaya verſtärken und die dort bereits eroberten Flugplätze ausbauen, um dann einen neuen ſtarken Stoß nach Süden auf Singapur zu führen. Der Rundfunkſender auf der malayiſchen Inſel Penang wurde am Freitag von den Japanern in Betrieb genom⸗ men. Die Engländer hatten bei ihrer überſtürz⸗ ten Flucht vergeſſen, ihn zu zerſtören. Auf Ran⸗ gun, der Hauptſtadt von Britiſch⸗Burma, führ⸗ ten geſtern japaniſche Bomber den dritten An⸗ griff aus. Dabei haben ſie nach japaniſchen amtlichen Meldungen mit Sicherheit 32fleind⸗ liche Flugzeuge vernichtet, mit dem Verluſt von acht weiteren iſt zu rechnen. Ein Kraftwerk wurde in Brand geworfen. Die Ja⸗ paner verloren drei Flugzeuge. Auf Borneo griffen die japaniſchen Truppen laut japani⸗ ſchem Heeresbericht in der Umgegend der Lan⸗ dungsſtellen Miri und Lubon ſowie an. einer anderen, nicht genannten Stelle, ſtarke engliſche Poſitionen an. Vom polar-Norden zum Riviera-Süden Was mein öber den russischen Winter wissen mußz Berlin, 24. Dez.(HB⸗Funk.) Die Kämpfe an der Oſtfront ſind ſeit einigen Wochen von dem ruſſiſchen Winter bedingt. Der ruſſiſche Winter iſt nicht mit dem weſt⸗ europäiſchen Temperaturunterſchied zwiſchen den Jahreszeiten zu vergleichen. Das Klima Oſteuropas wird nicht mehr vom Atlantik her und vom Golfſtrom beeinflußt, ſondern iſt aus⸗ geſprochen kontinental: Auf einen kurzen heißen Sommer folgt ein langer kalter Winter. zwiſchen beide Jahreszeiten ſchiebt ſich ganz plötzlich, faſt über Nacht, der„Frühling mit einer ſchnellen Schneeſchmelze. Die Oſtfront dehnt ſich vom, Weißen Meer bis zum Schwarzen Meer, Vom h. bis 44. Breitegrad. Alſo vom Polar⸗Rorden bis zum Riviera⸗Süden faſt in der Höhe Neapels. Der Winter iſt infolgedeſſen auf dieſer Strecke ſehr verſchieden. Am Weißen Meer herrſcht durchſchnittlich an 180 Tagen Froſttemperatur, das heißt, eine Temperatur unter 0 Grad, in Moskau und Gorki an 150 Tagen, in Lenin⸗ grad, Orel, Stalingrad an 120 Tagen, in Odeſſa und auf der Krim aber nur an 60 Tagen. Dieſen Froſttemperaturen entſpricht die Lage der Schneedecke. Während ſie im Gebier des Ural 90 Zentimeter und nordöſtlich der Wolga 50 Zentimeter wird, mißt ſie auf der Linie Charkow—Krim 20 Zentimeter und in der Höhe Odeſſa—Roſtow 10 Zentimeter. Sie bleibt in Archangelſk 180 Tage geſchloſſen lie⸗ gen. In Gorki 160 und in Moskau 150, in Kiew 90, in Roſtow 60 und in Odeſſa 40 Tage. Man darf ſich auch den mittleren Tem⸗ peraturdurchſchnitt des ruſſiſchen Winters nicht zu kalt vorſtellen. Normaler⸗ weiſe beträgt der Januardurchſchnitt von Mur⸗ manft bis Stalingrad 10 Grad. Die allerkäl⸗ teſten Nächte werden nur im fernen Nord⸗ Oſten, wohin die deutſche Front nicht gekom⸗ men iſt, mit 40 bis 50 Grad gemeſſen. Tiefe Temperaturen von 20 bis 30 Grad an der jetzi⸗ gen deutſchen Oſtfront kommen nur vorüber⸗ gehend vor.— Die Kälte iſt dabei für die Menſchen—1 ganz ſo empfindlich wie in Weſteuropa, weil ſie nicht in feuchter, ſondern in trockener Luft herrſcht. Die Schneedecke übt eine wär⸗ mende Wirkung auf alle Behauſungen aus. Dazu frieren alle Sümpfe und Moraſte zu. Die Luft wird rein und klar. Die uellen für Erkrankungen werden durch die Kälte ver⸗ ringert. Darum iſt der Geſundheitszuſtand in Rußland während des Winters ſtets beſſer, als im Frühjahr oder im Sommer. Die gefrorenen Wege und die Eisdecken der Flußläufe ermöglichen außerdem einen leich⸗ teren Verkehr als im Frühjahr und in. regneriſchen Sommerzeiten. Sobald der Menſch ſich mit ſeiner Kleidung dem Winterklima Ruß⸗ lands angepaßt hat, iſt das Winterklima durch⸗ aus zu erttagen. Die kriegsverbrecher suchen einen neuen Hriegsschauplatz Roosevelts Welhnachtsüberruschung: Benog für die USA Stockholm, 26. Dez.(Eig. Dienſt.) Rooſevelt und Churchill veranſtalteten wäh⸗ rend ihres Waſhingtoner Kriegsrates diverſe redneriſche Anſtrengungen an den Weihnachts⸗ tagen, um ſich die alte fromme Poſe wiederzu⸗ geben, die ihnen im Zeichen ihres endlich er⸗ reichten Weltkrieges freilich etwas ſchwer zu werden ſcheint. Rooſevelt ermahnte nach dem Anzünden des Weihnachtsbaumes vor dem Weißen Haus ſeine Zuhörer, ihre Herzen zu ſtählen und ſich auf Leid gefaßt zu machen. Er gab bekannt, daß er den 1. Januar zum Bettag proklamiert habe. Churchill, der ſeinerſeits die verſam⸗ melten Juden, Freimaurer und ſonſtigen Kriegsintereſſenten mit den Worten anredete: „Arbeitskameraden und Waffen⸗ brüderim Kampf für die Freiheit!“, erklärte mit mühſam verhohlener Genugtuung über den jetzigen Weltkrieg:„Beinahe die ganze Welt iſt in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt. Es wäre mit unſerer Gewiſſensruhe ſchlecht beſtellt, wenn wir nicht die Gewißheit hätten, in dieſen Krieg getreten zu ſein ohne ierige Pläne danach, uns der Gebiete oder Keichtümer anderer Länder zu bemächtigen, ohne ehrgeiziges oder krankhaftes Begehren nach materiellem Gewinn auf Koſten anderer.“ Churchill ſchlug vor, den Kindern ein frohes Weihnachten zu veranſtalten und ſich dann „wieder unſerem harten Gewerbe und dem furchtbaren Jahr zu widmen, das uns bevor⸗ ſteht.“ Was Rooſevelt und Churchill gemeinſam im Schilde führen, wird durch eine Reuterauslaſ⸗ fung aus Waſhington gezeigt, in der es. heißt, daß ſie ſich in erſter Linie mit folgenden Fra⸗ gen beſchäftigten: 1. Entſtehung eines neuen Kriegsſchauplatzes— ſei es durch Eröffnun einer neuen Front durch ſie ſelbſt oder dur ihre Gegner, was eine entſprechende Verteilung des verfügbaren Kriegsmaterials bedingen würde. 2. Beſchluß darüber, ob man in erſter Linie an die Fronten in der Sowjetunion oder im Nahen Oſten denken ſoll, um die japaniſchen Unternehmen im Pazifik erſt an zweiter Stelle zu behandeln, da dieſe auch nach amerikaniſcher Anſicht keine wirkliche Drohung gegen die Ver⸗ teidigung der weſtlichen Hemiſphäre, darſtellten. Das iſt der bekannte Standpunkt Churchills, der auf gemeinſame() Aktion England.— USa gegen Afrika und Europa abzie t, wäh⸗ rend Japan erſt hinterdrein niedergeſchlagen werden ſoll. Er will allerdings, laut Reuter, eine Ausnahme geſichert wiſſen: Singapur ſoll durch gemeinſame engliſch⸗amerikaniſche Anſtrengungen mit allen verfügbaren Land', See⸗ und r inwiſche verteidigt werden. Rooſevelt hat inzwiſchen ſelbſt vor allem auf Ausdehnung des eigenen Machtbereiches be⸗ dacht eine neue Aktion gegen das Empire ge⸗ ſtartet, die nach der ſchon faſt geglückten Ab⸗ Awfenag Kanadas nunmehr auch au Auſtralien abzielt. Er ſchickte ein Tele⸗ gramm an den auſtraliſchen Miniſterpräſiden⸗ ten Curtin, worin er zugleich im Namen Churchills() die Richtigkeit der Sicherung dieſes Dominions—„in jeder Hinſicht“ auch für Offenſivzwecke betonte und u. a. die Ein⸗ richtung eines ganztägigen ununter⸗ brochenen TelegrammdienſtesUSA — Auſtralien ankündigte. Geordneler Rüdzzug in Nordairika Absenung vom Feincde voll gelungen/ Bengasi eine zerstörte Stadi Rom, 25. Dez.(Eig. Dienſt.) Die engliſchen Truppen, die Bengaſi kampf⸗ los beſetzten, haben einen Trümmerhaufen vor⸗ gefunden. Sie wird ihnen kein Obdach und der britiſchen Führung keine militäriſchen Möglichkeiten bieten. Auch der Hafen von Bengaſi wird von den Engländern nicht be⸗ nutzt werden können. Die ehemalige Haupt⸗ ſtadt der Cyrenaika iſt in den letzten Wochen gleich den Dörfern im Dſchebel planmäßig und geordnet von der Zivilbevölkerung geräumt worden. Die Engländer erhielten alſo keine Gelegenheit, die Ausſchreitungen zu wieder⸗ holen, die ſie ſich während der 57 Tage dau⸗ ernden Beſetzung der Cyrenaika im Winter und Frühjahr 1941 leiſteten. Die Evakuierung der Zivilbevölkerung, die der geordneten Rück⸗ wärtsbewegung der Achſentruppen verausging. trägt dazu bei, der Cyrenaika heute den Cha⸗ rakter eines großen leeren Rau⸗ mes zwiſchen den beiderſeitigen nordafrika⸗ niſchen Verſorgungsbaſen Tripolis und Alexan⸗ dria zu geben. Schon dreimal in dieſem Krieg ging über dieſes Manöverfeld eine Reihe von Schlachten hinweg. Die jetzige Bewegung unterſcheidet ſich von den beiden vorhergegangenen dadurch, daß es der überlegenen Führung Rom⸗ mels gelang, die Falle des Dſchebel zu ver⸗ meiden. Demgemäß ſtellt auch eine amtliche römiſche Notiz in Ergänzung des Wehrmachts⸗ berichtes feſt: Die Schlacht, die vor 6 Wochen in der Marmarika begann, hat ſich in die weſt⸗ lichen Küſtenregionen der Cyrenaika verlagert. Die britiſche Offenſive, die in wenigen Stun⸗ den unſere Truppen überrennen ſollte, wurde durch die Tapferkeit und die größere ſtrategiſche Kunſt der Einheiten der Achſenmächte abge⸗ bogen. Schließlich macht der Kräfteverſchleiß, der auf unſerer Seite viel geringer iſt als auf der Seite des Gegners, eine Verlagerung unſe⸗ rer Verteidigung notwendig. Dies gebietet auch die geographiſche Geſtaltung der Cyrenaika. Wenn es der Verteidigung nicht gelingt, ſich auf der Höhe von Tobruk zu halten, kann der Kuüſe mit motoriſierten Streitkräften durch die üſtenzone ſüdlich von Bengaſi ſtoßen und die im Dſchebel verbleibenden Truppen abſchnei⸗ den. Auf den Schlachtfeldern der Cyrenaika iſt in den vergangenen Tagen ein geordnetes Manöver abgewickelt worden, bei dem die notwendigen Geländeopfer entſprechend einem wohlüberlegten Plan abſichtlich in Kauf genommen wurden. Auf afrikaniſchem Boden haben ſolche Opfer, wie allgemein bekannt iſt, eine ganz andere Bedeutung als in Europa. Die Partie iſt nicht abgeſchloſſen. ein Teil eurer Kraft mobiliſiert, daher wird noch⸗eine Zeit der Schwierigkeiten vor uns lie⸗ gen. Es wird mancher Boden verloren wer⸗ den, den man nur ſchwer wieder gewinnen kann. Viele Enttäuſchun en und Ueber⸗ raſchungen erwarten uns“. Churchill ermahnte eine Zuhörer ſchließlich, ſie dürften nicht dar⸗ über bedrückt ſein, wenn er und Rooſevelt einen langen und harten Krieg prophezeiten. Er zitierte ſchließlich die Pſalmen, und unmit⸗ kelbar danach verkündete er ein großes Lob für die Sowjetarmee, die dem Senat neuen Anlaß zu ſtürmiſchen Kundgebungen bot. Während Churchill in Waſhington um die Unterſtützung der Nordamerikaner wirbt, wo⸗ bei er allerdings nach allem, was darüber in der engliſchen und nordamerikaniſchen Preſſe bisher erſchienen iſt, nicht viel Gegenliebe fin⸗ 4 den dürfte, wurde der engliſche Oberbefehls⸗ haber Indiens, General Wavell, nach Tſchung⸗ king zu Marſchall Tſchiangkaiſchek entſandt. Er führte dort zuſammen mit dem Generalſtabs⸗ chef der USA⸗Luftwaffe, Generalmajor Bratt, mit Tſchiangkaiſchek dreitägige Beſprechungen, wie am Freitag in einem Kommunigqué in Tſchungking bekanntgegeben wurde. Sämtliche Aſpekte der Kriegslage in Oſtaſien wurden da⸗ bei geprüft und, wie ſtets bei derartigen Fäl⸗ len, heißt es in dem Kommuniqué, daß volle Uebereinſtimmung der Anſichten erzielt wurde. Wavell iſt inzwiſchen bereits wieder nach In⸗ dien abgereiſt. Der Zweck ſeines Aufenthalts iſt klar. Die Engländer und Nordamerikaner verſuchten, jetzt die Chineſen, denen ſie ſich bis⸗ her immer als Helfer hingeſtellt hatten, nun zur Hilfe für die beiden angelſächſiſchen Mächte zu bewegen. Die Angriffe chineſiſcher Diviſio⸗ nen in der Gegend von Kanton dürften eine Auswirkung dieſer britiſchen Bettelei geweſen ſein. Inzwiſchen hat aber Hongkong kapituliert und nun kommen die Tſchungking⸗Chineſen in eine üble Lage. Denn die bei Hongkong einge⸗ ſetzten ſtarken japaniſchen Formationen ſind für andere Operationen frei. Außerdem haben die japaniſchen Truppen, wie Domei meldet, eine umfangreiche Offenſive in den Provinzen Kiangſi und Hunan be⸗ gonnen. Die Verteidigungsſtellungen der., 12. und 183. chineſiſchen Diviſionen bei Nant⸗ ſchang, der Hauptſtadt der Provinz Kiangſi, beginnen bereits vor den japaniſchen Angriffen zu zerbröckeln. Beim nordamerikaniſchen Volk iſt die Stimmung für die Englandhilfe im Augenblick alles andere als günſtig. Im Ge⸗ genteil, Churchill wird drüben ſpüren, daß die Nordamerikaner nur erwarten, daß die Eng⸗ länder ihrerſeits etwas unternehmen. Die Verſenkungen nordamerikaniſcher Schiffe vor der kaliforniſchen Küſte reißen nicht ab. Sie haben in den USA gewaltiges Aufſehen erregt. Die ganze Küſtenſchiffahrt be⸗ ginnt, lahmgelegt zu werden. Der USA⸗ Frachter„Abſarka“(5698 BRe) iſt nach einer amtlichen nordamerikaniſchen Meldung durch ein feindliches U⸗Boot an der ſüdkalifor⸗ niſchen Küſte verſenkt worden. Der Angriff er⸗ eignete ſich in der, Nähe der Long Beach. Laut Reuter konnten die Einwohner des Ortes be⸗ obachten, wie das Schiff torpediert wurde und wie ein japaniſches U⸗Boot ſpäter auftauchte. Ebenſo konnte beobachtet werden, wie die 3ö⸗ köpfige Beſatzung das ſinkende Schiff verließ und ſich in die Rettungsboote begab. Das Marineminiſterium in Waſhington gab außer⸗ dem bekannt, daß an der kaliforniſchen Küſte ein Viermaſtſchoner mit einer Holzladung ange⸗ griffen wurde. Der nordamerikaniſche Flottenchef Admiral King hat ſich mit einem Appell an die Bevöl⸗ kerung der USA gewandt. Dieſer Aufruf iſt be⸗ zeichnend für die Lage, in der ſich die nordame⸗ rikaniſche Marine ſeit der Niederlage von Ha— waii befindet. In ſeiner Botſchaft erklärt King, der Weg zum Sieg ſei lang und ſchwierig. Die USA⸗Flotte werde ihr Beſtes tun, aber ſie benötige dringend mehr Schiffe und Flugzeuge. Angeſichts dieſer Lage hat die nordamerikani⸗ ſche Regierung eine weitere Droſſelung der Ausfuhr aus den UsS A vorgenom⸗ men, was natürlich auch die Engländer zu ver⸗ ſpüren bekommen werden. Mit Wirkung vom 15. Januar ab werden die Exportfirmen der USA für die Ausfuhr zahlreicher Waren Ein⸗ beantragen müſſen, während ieſe Exporte bisher auf Grund allgemeiner Lizenzen vorgenommen werden durften. Ausfralien ruft Expedifionskorps zurick Rom, 26. Dez.(Eig. Dienſt.) Das auſtraliſche Kriegskavinett hat ſich— wie„Popolo da Roma“ meldet— nach beweg⸗ ter Diskuſſion und lebhaften Auseinander⸗ ſetzungen mit London entſchloſſen, das auſtra⸗ liſche Expeditionskorps aus dem Nahen Oſten abzuberufen. Nach weitexen Meldungen hat die auſtraliſche Regierung in einer Ge⸗ heimſitzung einen„Einheitsplan“ für die Verteidigung des fünften Kontinents ausge⸗ arbeitet. Dieſer Plan ſieht u. a. die Verdunke⸗ lung eines fünfzehn Kilometer breiten Strei⸗ fens längs der geſamten ausſtraliſchen Küſte vor. In aller Eile ſollen Luftſchutzräume ge⸗ baut werden. Auch die Teilevakuierung der auſtraliſchen Städte wird erwogen. Rasdud Ali el- Gailanĩ bei Ribbentrop Berlin, 25. Dezember. Der Reichsminiſter des Auswärtigen, von Ribbentrop, empfing in Berlin Raſchid Ali el⸗ Gailani, der im Mai dieſes Jahres als iraki⸗ ſcher Miniſterpräſident den Widerſtand des ira⸗ kiſchen Volkes 1W07 den verbrecheriſchen bri⸗ tiſchen Ueberfall geführt hat. In einer länge⸗ ren und herzlichen Unterredung wurden ge⸗ meinſam intereſſierende Fragen der arabiſchen Länder beſprochen. Der Präſident der allindiſchen Hindu⸗Vereinigung von den Briten verhaftet. Nach einer Reutermeldung aus Bombay iſt der Präſident der allindiſchen Hindu⸗ »Vereinigung Mahaſabha, Gayas Savarkar, von den Briten auf Grund des„Verteidigungsgeſetzes“ ver⸗ haftet worden, als er ſich nach Bhagalpur begeben wollte, um bei der Jahresverſammlung der Maha⸗ ſabha den Vorſitz zu führen. ſcher Ritterl Der Führ Wehrmacht befehlshaber Göring, das an: Feldwe einem Jagd Feldwebel 17. Mai 19 ſich im Kan als ein her und in ſchn zahlenmäßig errungen. Tiefangriffe nen und P. unbändiges! ſten Schaden ſiſches Kano geſchoſſen. für Ver: Der Führ Wehrmacht befehlshaber Raeder, das zres an den pitänleutnan Kapitänler weſtlichen N Unter Kriegsſchiffs Royal“. Ar ren Unternel Handelsſchif An de Bei den 1 ſchnitt der L mandeur ei leutnant Fri tod. In vord ruppe. So, orbild für Menſch. Der Genen 19. 5. 1893 ge feldzug durc aus. 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Mai 1918 in Holpendorf geboren; er hat ſich im Kampf gegen die ſowjetiſche Luftwaffe als ein hervorragender Jagdflieger erwieſen und in ſchweren Luftkämpfen gegen einen oft zahlenmäßig überlegenen Gegner 40 Luftſiege exrungen. Er hat ſich aber auch durch kühne Tiefangriffe auf feindliche Flugplätze, Kolon⸗ nen und Panzer ausgezeichnet und durch ein unbändiges Draufgängertum dem Gegner ſchwer⸗ ſten Schaden zugefügt. So hat er u. a. ein ruſ⸗ ſiſches Kanonenboot auf dem Dnjepr in Brand geſchoſſen. 3435 Ritterkreuꝛ für Versenkung der„Ark Royal“ Berlin, 24. Dez.(HB⸗Funk) Der Führer und Oberſte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorſchlag des Ober⸗ befehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, das Ritterkreuz des Eiſernen Kreu⸗ zres an den Unterſeebootskommandanten Kä⸗ pitänleutnant Guggenberger. Kapitänleutnant Guggenberger verſenkte im weſtlichen Mittelmeer bei einem Angriff deut⸗ Unterſeeboote auf einen engliſchen Kriegsſchiffsverband den Flugzeugträger„Ark Royal“. Außerdem vernichtete er auf weite⸗ ren Unternehmungen fünf bewaffnete feindliche Handelsſchiffe mit 31 000 BR. An der Spitze seiner Division gefallen Berlin, 24. Dez.(HB⸗Funk.) Bei den harten Kämpfen im mittleren Ab⸗ ſchnitt der Oſtfront fand am 21. 12. der Kom⸗ mandeur einer Infanteriediviſion, General⸗ leutnant Friedrich Bergmann, den Helden⸗ tod. In vorderſter Linie führte er ſeine Kampf⸗ Gorbili So, wie er lebte, ſtarb er auch, ein orbild für ſeine Soldaten als Kämpfer und Menſch. Der Generalleutnant, der in Ingolſtadt am 19. 5. 1893 geboren wurde, zeichnete ſich im Oſt⸗ feldzug durch perſönliche Tapferkeit beſonders aus. Bereits in den erſten Tagen des Feld⸗ zuges konnte er durch ſein perſönliches Beiſpiel ſeine Soldaten vorwärtsreißen und ſeine Divi⸗ ſion von Erfolg zu Erfolg führen. Eine uner⸗ meßliche Beute fiel ſeiner ſchnell vorſtoßenden Diviſion dabei in die Hand. In den großen Schlachten, an denen ſeine Diviſion teilnahm, war er ſtets in vorderer Linie zu finden. Oft hatte die Diviſion eine lange Front zu vertei⸗ digen, überall drohte der Feind.— Perſönlich griff der Generalleutnant bald hier, bald dort ein und ſpornte ſeine Untergebenen zu höchſten Leiſtungen an. Allein an einem Tage konnte ſeine Diviſion 5000 Sowjets gefangennehmen. Ein anderes Mal brachte ſie in vier Tagen 2000 Gefangene ein, nachdem die zahlenmäßig weit Alle Kampfhandlungen ſeiner Diviſion ſind mit perſönlichen Tapferkeitstaten von General⸗ leutnant Bergmann verbunden, der für ſeinen oft bewieſenen hervorragenden perſönlichen Einſatz vom Oberbefehlshaber des Heeres mit 1 dem Deutſchen Kreuz in Gold ausgezeichnet wurde. Japan sicherf seine Versorgung Tokio, 26. Dez.(HB⸗Funk) Am Donnerstag verabſchiedete das Kabinett eine Geſetzesvorlage, die ſich mit der Staats⸗ kontrolle der wichtigſten Lebensmittel befaßt und dem Reichstag zur Genehmigung unter⸗ breitet wird. Hierdurch wird die Regierung praktiſch die Kontrolle über alle Hauptnah⸗ rungsmittel ausüben. Als ein Organ der Regierung ſoll der Vor⸗ lage zufolge eine„öffentliche Lebensmittel⸗Ver⸗ einigung“ mit 100 Millionen Yen Kapital ge⸗ gründet werden, die die Verteilung, Sicherſtel⸗ lung und die Kontrolle dieſer Lebensmittel übernimmt. 1 überlegenen Bolſchewiſten in harten Kämpfen zermürbt worden waren. Bis zur großen Slunde des Sieges Rundfunkonsproche Dr. Goebbels zum Heillgebencl an des deutsche Volł Berlin, 25. Dezember. Reichsminiſter Dr. Goebbels hielt am Heilig⸗ abend über den Großdeutſchen Rundfunk eine Anſprache. Er wandte ſich darin als Sprecher der Heimat in der Hauptſache an unſere Sol⸗ daten, insbeſondere an alle diejenigen, die die⸗ ſes Kriegsweihnachten 1941 fern von zuhauſe, getrennt von ihren Lieben an der Front oder irgendwo in der weiten Welt müſſen. Für ſie alle war Dr. Goebbels Dolmetſch und Sprecher, als er zu Beginn ſeiner Rede in herzlichen Worten ihre Grüße und innigſten Wünſche von hüben und drüben nach hüben übermittelte. 3 Die Rede war eine Zwieſprache von Menſch zu Menſch, ein Innehalten im harten und klir⸗ renden Schritt des Jahrhunderts, eine beſinn⸗ liche Viertelſtunde der Rückſchau und des Aus⸗ blicks und eine Aeußerung von Gedanken und Gefühlen, die uns alle wohl an dieſem Heilig⸗ abend bewegten. „Der Geſchenktiſch unter dem Weihnachts⸗ baum iſt dieſes Jahr nur karg ausgeſtattet“, ſo erklärte Dr. Goebbels. Der Krieg hat ſich auch hier ſchon angemeldet. Unſere Weihnachtskerzen haben wir an die Oſtfront geſchickt, weil unſere Soldaten ſie dringender als wir gebrauchen, und ſtatt der Puppenſtube, Burgen, Bleiſolda⸗ ten und Kinderkanonen haben unſere Fabriken in den vergangenen Monaten andere, kriegs⸗ wichtige Dinge produziert, denn unſere Trup⸗ pen mit ihren Bedürſniſſen gehen allem ande⸗ ren voran. Der Miniſter rief in der Erinnerung ſeiner Zuhörer das Bild unſerer ſchönen Heimat wach, die unſeren Lieben in der Ferne gerade an die⸗ ſem Weihnachtsabend in beſonders verklaärtem Glanze erſcheinen werde. All denen, die im Felde ſtehen oder nur durch die Aetherwellen mit uns verbunden ſind, Sol⸗ daten und Auslandsdeutſchen, konnte er die be⸗ ruhigende Verſicherung geben, daß ſie am deut⸗ ſchen Volke von heute nicht die Schmach er⸗ leben werden, die ſie im November 1918 er⸗ lebten, als die Nachrichten vom deutſchen Zu⸗ ſammenbruch wie betäubende Keulenſchläge auf ſie herniederſauſten. „Heute weiß die Heimat“, ſo betonte Dr. Goebbels,„was ſie denen ſchuldig iſt, die ſich mit ganzer Kraft für ſie einſetzen. Wie ſie uns nicht im Stich laſſen, ſo werden wir ſie nicht im Stich laſſen. Die Heimat wäre der harten und ſchweren Opfer, die heute Millionen Men⸗ ſchen für ſie bringen, gar nicht wert, wenn ſie Hier wurde das Bündnis Japan-Thailand unterzeichnet In dem Nationalheiligtum Thailands, in der sogenannten Königlichen Kapelle Wat Pakaio in Bangkok fand die feierliche Unterzeichnung des Bündnisses zwischen Japan und Thailand statt. Neistersinqer am Weihnediisnachmitiag Wogner-Festfogsvorstellung im Mannheimer Nationalthecter Schon der Vorverkauf zur Oper am erſten Weihnachtstag war eine kleine Senſation. Sämtliche Plätze wurden innerhalb einer Re⸗ kordzeit und, wie die Kaſſe des Nationalthea⸗ ters aufatmend feſtſtellte, ohne Schlägerei und eingedrückte Scheiben vergeben. Wagner iſt ſel⸗ ten geworden in Mannheim, obwohl es einen Bayreuth⸗Dirigenten als Generalmuſikdirektor hat. Aber es liegt nicht an ihm, ſondern an den Zeitumſtänden, die alle in die Feſtſtellung ein⸗ münden, daß wir eben Krieg haben. Der Wag⸗ ner⸗Hunger erreichte dadurch freilich ein ge⸗ wiſſes Optimum. Er war größer als die Aus⸗ ſicht auf die Feiertagsruhe in den eigenen vier Wänden. Während das Orcheſter einſtimmte, wünſchte man ſich über ganze Parkettreihen hinweg ein frohes Feſt:„Eſſen Sie auch erſt nach der Auf⸗ führung zu Mittag?“—„Wir werden ſchon müſſen!“—„Na, wir haben wenigſtens noch die Suppe geſchafft...“ Mit dem Vierzehnuhr⸗Beginn übertraf Mann⸗ heim das Vorkriegsbayreuth um volle zwei Stunden. W Im verlöſchenden Licht verſanken diesſeits und jenſeits des Vorhanges alle Sehnſüchte nach Weihnachtsgänſen, Haſenſchlegel(beati possidentes!) oder nach dem beſcheidenen Rinds⸗ braten. Wagner hatte nicht nur ein ausver⸗ kauftes, ſondern auch ein feſtlich geſtimmtes Haus, wie es dem Tag und dem Werk zukam. Das war inſofern bemerkenswert, als dieſe „Meiſterſinger“⸗Aufführung durchaus nicht eine Vorſtellung für die„Unentwegten“ war, für jene etwa, die auch durch Regen und Sturm zwei Stunden laufen würden, um nur einen Aufzug des Werkes zu hören. Ein Teil des Publikums war wagnerjung, es begegnete dem zünftleriſchen Nürnberg, in dem Wagner nach ſeinem eigenen Wort den Stoff fand zu einer Oper, die ſich als beziehungsvolles Satyr⸗ ſpiel dem Sängerkrieg auf Wartburg an⸗ ſchließen konnte, zum erſten Male(was die Verpflichtung des Nationaltheaters zu ausgie⸗ bigerer Wagner⸗Pflege nur erhöht). Für mei⸗ neu Platznachbarn verbürge ich mich in dieſer Hinſicht. Er lachte z. B. bei Beckmeſſers Ständ⸗ chen zu Sachſens„merkendem“ Schuſterhammer ſchallend heraus, und als die biederen Nürn⸗ berger Würzkrämer⸗ und Seifenſiedersfrauen im Nachthäubchen aus den Häuſern ſtürzten und David zum Prügelfugato dem vermeint⸗ lichen Nebenbuhler mit dem Knieriemen das Fell verſohlte, wollte er ſich ſchütteln. Das trug ihm ein paar mahnende„Pſts“ von ſeriöſeren Sitzen her ein. In Wahrheit aber belehrte die⸗ ſer junge Mann die„ſtets Gewohnten“, wie Wagner ſie mit dem Wotan der„Walküre“ nennen würde, daß die„Meiſterſinger“ ein Luſtſpiel ſind und daß wir vielfach für die komiſche Oper dasſelbe Lachen hinter die ern⸗ ſten Mundwinkel verbannen, das uns für das heitere Stück der Sprechbühne ſelbſtverſtändlich erſcheint; das uns, indem es befreiend ſtärkt, die ſeeliſche Harmonie wiedergibt, die den laſtenden Alltag erleichtert. Zu dieſem Luſtſpielgeiſt, den die Inſzenierung des Intendanten Brandenbura bejaht, der hier ein Beiſpiel unaufdringlicher, nirgends kleinlich programmatiſcher Muſikregie in den vorwiegend realiſtiſch geſehenen Bühnenbildern Hans Blankes gibt, bekennt ſich ſtärker als früher auch Staatskapellmeiſter Karl Elmen⸗ dorff. Es iſt ſieben Jahre her, ſeit ich ihn auf dem Feſtſpielhügel im gleichen Werk hörte. Die Bayreuther Tradition, die man nicht ab⸗ ſehen kann, für die man vielmehr innerlich dis⸗ poniert ſein muß, wenn ſie zur echten Anſchau⸗ ung ausreifen ſoll, hindert Elmendorff auch da, zu überſpitzen, wie's einmal der Opernlei⸗ ter einer Nachbarſtadt fertigbrachte, als er den erſten Akt mit Vorſpiel in 62 Minuten abſauſen nicht immerfort beſtrebt wäre, ſich ihrer würdig zu erweiſen.“ Dr. Goebbels ſtellte die Sorgen der Heimat den unvergleichlich größeren Opfern und Ent⸗ behrungen der Front gegenüber. Wir wollten keine Minute vergeſſen, daß wir allein die Verantwortung tragen, jeder an ſei⸗ nem Platz, und daß es von unſerem Kampf und von unſerer Arbeit abhängig, ob der Sieg bald unſer ſei. „Im Gedanken an den Führer, der auch an dieſem Abend allgegenwärtig iſt da, wo Deut. ſche zuſammenſitzen, werden wir uns um das Vaterland ſtellen. Es ſoll größer, ſchöner und erhabener aus dieſem Kriege hervorgehen. Es ſoll die ſtolze und freie Heimat für uns alle ſein. Das wollen wir in dieſer Stunde dem Führer geloben. Er kann ſich auf ſein Volk an der Front, in der Heimat und in der weiten Welt verlaſſen. Er führe uns, wir folgen ihm. Von keinem Gedanken des Zweifels erlaſtet, tragen wir hinter ihm die Fahne und das Reich. Fahne und Reich ſollen rein und unver⸗ ſehrt ſein, wenn die große Stunde des Sieges kommt. Ich grüße euch alle aus tiefſtem Herzen. Wenn wir früher zu Weihnachten den Frieden auf Erden in unſeren Liedern gläubig beſan⸗ gen. jetzt iſt die Zeit da, ebenſo gläubig für ihn zu arbeiten und zu kämpfen. Für einen Frie⸗ den durch den Sieg!, das ſei unſere Parole. Möge aus meinen Worten ein heimatlicher Hauch hinüberwehen nach Oſt und Weſt, in die weiten Welten unſerer Front gegen den Bol⸗ ſchewismus, nach Nordafrikas Küſte, wo unſere Soldaten ſtehen, über die Weltmeere, über die unſere U⸗Boote und Kriegsfahrzeuge dahin⸗ rauſchen, über fernſte Länder und Kontinente bis in den letzten Winkel der Erde, wo noch ein deutſches Herz ſchlägt, und auch über die Heimat ſelbſt. Ueber Stadt und Land, in jede Hütte und in jedes Haus.“ —* 64 „Mur ein Gedanke- Sieg Die Weihnachtsfeier der alten Kämpfer München, 25. Dezember. Am Nachmittag des 24. Dezember verſam⸗ melten ſich im Löwenbräukeller wieder wie all⸗ jührlich viele der alten Kämpfer, die auf ihren Poſten in der Heimat ausharren müſſen, als Gäſte des Führers an tannengeſchmückten Tiſchen und vor den Lichtern des Weihnachts⸗ baumes. Gauleiter Adolf Wagner überbrachte in einer mitreißenden Anſprache die herzlichſten Grüße (Müller-Presse-Hoffmann.) ließ. Aber die Zeitmaße ſind zügiger geworden, das Pathos der tabulaturpoetiſchen Pedanterie iſt gemildert zugunſten eines flüſſigeren, elegan⸗ teren und im ganzen durchſichtigen Klanges. Die Aufführung bewies, daß ſoviel großlinige und geiſtvolle Friſche nicht auf Koſten der ſchö⸗ nen Einzelheiten, des dynamiſchen Reichtums oder der romantiſchen Farbenfülle zu gehen braucht. Aber der Witz des Werkes, der pracht⸗ volle muſikaliſche Humor: ſie ſetzen ſich leben⸗ ſprühender durch, und die Sänger haben mit der Gewißheit, ſich ſtimmlich zu behaupten, zu⸗ gleich den Vorteil eines leicht und ſinnvoll ſich bindenden Dialoges. Unter ihnen ſah man einen Gaſt auf Anſtel⸗ lung in der anſpruchsvollen Beckmeſſer⸗Partie. Heinrich Cramer(Braunſchweig) erfüllte die Tragikomik dieſer Charakterfigur, was das Schauſpieleriſche angeht, das auch Bayreuth da nicht ſelten in den Vordergrund rückte, mit gro⸗ ßen, ſicher eingeſetzten Mittel. Ein Künſtler von fraglos bedeutender Erfahrung in der ſtrich⸗ feſten und geſchmackvollen Zeichnung einer ver⸗ biſſenen, galligen und fanatiſchen Natur, die über dem Handwerk der Kunſt die Kunſt ſelbſt und damit das Leben verlor. Ein Sänger von rhythmiſch treffſicherer Muſikalität, deſſen rein ſtimmliche Qualitäten ſich in einer Lortzing⸗ oder Smetana⸗Partie freilich beſſer beurteilen ließen als hier, wo es mehr auf die Geſangscharakteri⸗ ſtik als auf ausladenden Buffoton des Baſſes ankommt. Das heimiſche Enſemble ſtellte in Hans Schweska den gemütvollen, licht und mühe⸗ los ſingenden Sachs, in Georg Faßnacht den ungeſtümen, tenorſtrahlenden Stolzing, in Heinrich Hölzlin den baßwürdigen, bürger⸗ ſtolzen Bogner, in Theo Lienhard den be⸗ häbigen Kothner, in Grete Scheibenhofer das jugendfriſche, dabei ſtandesbewußte Evchen, raziös geſungen und ohne naiv ſcheinende Ziererei, in Irene Ziegler die mezzoüppige, jedoch nicht matronenhafte Magdalena, in Max Baltruſchat den munteren David, der durch klare Deklamation den„Weiſen“ das ungeteilte Intereſſe im Publikum ſicherte. Sie alle trug draußen einſt fragen werden, und Wünſche des Führers. In ſeinen vom Stolz auf die unvergänglichen Leiſtungen un⸗ ſerer Soldaten getragenen, von glühender Siegeszuverſicht erfüllten Ausführungen ge⸗ dachte er zunächſt derer, die im Kampf vor dem Feinde ſtehen. Die größte Laſt dieſes Kampfes aber trage der Führer. Front und Heimat ſeien getragen von der nationalſozialiſtiſchen Idee, ihm zu helfen und alles freudig einzu⸗ ſetzen, um die Zukunft der deutſchen Nation zu ſichern. Die alten Nationalſozialiſten ſeien immer des Führerwortes eingedenk, daß er von ſeinem Volke nie mehr fordere, als er ſelbſt zu tun bereit iſt. Wir kennen nur einen Gedanken, und das ſei der Sieg. So gelte es mit Adolf Hitler in das neue Jahr hin⸗ einzugehen, wiſſend, daß unſere Kameraden ob wir in der Heimat unſere Pflicht getan haben. In dem Gruß an den Führer als Schwur der Treue klang die Weihnachtsſtunde der alten Marſchierer aus. 3 ltaliens Bevollmächfigter für Paris Rom, 24. Dez.(Eig. Dienſt.) Italien hat, wie amtlich bekanntgegeben wird, im Einvernehmen mit der Reichsregie⸗ rung beſchloſſen, ſich gleich Deutſchland in Paris durch einen politiſchen Bevollmächtigten vertreten zu laſſen. Mit dieſer Funktion iſt der bisherige Generaldirektor der Europa⸗ und Mittelmeer⸗Abteilung im italieniſchen Außen⸗ miniſterium, Botſchafter Gino Buti, betraut worden.* n Kũrze Weihnachtsanſprache Gauleiter Bohles. Der Leiter der Auslandsorganiſation der NSDaApP, Gauleiter Bohle, ſprach am Weihnachtsabend über die deutſchen Kurzwellenſender zu den Auslandsdeutſchen und den deutſchen Seeleuten in aller Welt. Gauleiter Bohle gedachte dabei beſonders herzlich der Leiter der ihres Deutſchtums wegen internierten Auslandsdeutſchen und übermittelte allen Deutſchen im Ausland die Grüße der Heimat. 4 Die Goethe⸗Medaille für Profeſſor Dr. Windau, Göttingen. Der Führer hat dem ordentlichen Profeſ⸗ ſor Dr. phil. Dr. med. Dr. Ing. e. h. Adolf Windau in Göttingen aus Anlaß der Vollendung ſeines 65. Le⸗ bensjahres in Anerkennung ſeiner wiſſenſchaftlichen Verdienſte um die biochemiſche Forſchung, insbeſon⸗ dere auf dem Gebiet der Vitamine, die Goethe⸗ Medaille für Kunſt und Wiſſenſchaft verliehen. Ritterkreuzträger der Infanterie ſchießt Sowjet⸗ flugzeug ab. Der Ritterkreuzträger Oberfeldwebel Sack zeichnete ſich bei den Kämpfen im mittleren Front⸗ abſchnitt erneut aus. Bei der Abwehr bolſchewiſtiſcher Angriffe gegen die Stellungen des Infanterieregi⸗ ments, der Oberfeldwebel Sack angehörte, gelang es ihm, durch gutgezieltes Maſchinengewehrfeuer ein feindliches Flugzeug zum Abſturz zu bringen. Deutſche Fernkampfbatterien zwingen britiſchen Ge⸗ leitzug zur Umkehr. In den ſpäten Abendſtunden des 24. Dezember verſuchte ein britiſcher Geleitzug von Norden her Dover zu erreichen. Deutſche Fernkampf⸗ batterien nahmen den Geleitzug von der Kanalküſte aus ſofort unter wirkſames Feuer und zwangen ihn zur Umkehr. Weihnachtsfeier der italieniſchen Arbeiter in Berlin. Im Theater des Volkes in Berlin hatten ſich am erſten Weihnachtstag zahlreiche italieniſche Arbeiter, die zum Arbeitseinſatz in der Reichshauptſtadt weilen, zu einer ſtimmungsvollen Weihnachtsfeier zuſammen⸗ gefunden. Der Königlich Italieniſche Botſchafter in Berlin, Dino Alfieri, entbot allen in Deutſchland tätigen italieniſchen Arbeitskameraden ſeinen Gruß und verlieh der feſten Siegeszuverſicht Ausdruck, die die Soldaten Italiens und Deutſchlands an allen Fronten beſeelte. Feſtlicher Empfang in Hſinking. Die mandſchuriſche Regierung gab einen feſtlichen Empfang für die Ver⸗ treter Deutſchlands, Italiens, Japans und Chinas, um die Verbundenheit Mandſchukuos mit den Achſen⸗ mächten im Kampf gegen England und die USA zum Ausdruck zu bringen. Noch eine ſchwarze Liſte Rooſevelts. Nach einer United⸗Preß⸗Meldung hat das Staatsdepartement eine neue zuſätzliche ſchwarze Liſte für Südamerika herausgegeebn, die weitere 425 Namen, darunter et⸗ wa 52 japaniſche, enthält. USA⸗Frachter vor der kaliforniſchen Küſte verſenkt. Von ſeiten der USA⸗Kriegsmarine wird bekannt, daß der Frachtdampfer„Abſaroka“(5698 BRe) von der MC Cormick⸗Linie, durch ein japaniſches U⸗Boot vor der ſüdkaliforniſchen Küſte angegriffen und in ſinken⸗ dem Zuſtande verlaſſen wurde. 4 Eine Geſandtſchaft Thailands in Manpſchukuo. Die thailändiſche Regierung beſchloß laut Kokutſu die Er⸗ richtung einer Geſandtſchaft in Hſingking. Thailanos Militärattache in Tokio, Luang Varayodha, wurde zum Geſandten Thailands in Mandſchukuo ernannt. der elaſtiſche Klang des Orcheſters, das ſich im zweiten Akt zu einer klangblühenden Muſi⸗ ziergemeinſchaft fand. Kleine textliche und rhyhthmiſche Freiheiten ſowie gelegentlich leichte Intonationsſchwan⸗ kungen fielen gegenüber dem großen Zug, der die Aufführung auszeichnete, nicht ins Gewicht: weder bei den Einzelſängern noch bei Karl Klauß' freudig mitgehenden Chören, die auf der Feſtwieſe, die ich nicht mehr hörte, durch den Beethohven⸗Chor, Ludwigshafen, und Mitglieder des Lehrergeſangvereins ver⸗ ſtärkt waren. 25 Die Hörer dankten mit herzlichem Beifall für den ſeltenen Genuß allen Mitwirkenden. Dr. Peter Funk. Kleiner Kkulturspiegel 23 Die Mannheim⸗Feudenheimer Sopraniſtin Thora Hauck hatte in Stuttgart in einer Aufführung von Mozarts„Requiem“ einen großen Erfolg. Sie ſang in einem Vokalquartett mit Kammerſänger Prof. Karl Erb, Prof. Johannes Willy und Elſe Sihler. Dein Soliſtenquartett rühmt die Preſſe eine ausgezeichnete Beſetzung und jene liturgiſche Objektivität nach, die dem Werke gemäß iſt. 8 5 Am Silveſtergbend wird im National⸗Theater, die Operette„Der Vogelhändler“ von Carl Zeller, am Neujahrstag die Oper„Fidelio“ von Beethoven ge eben.— Am 3. Januar—— die, Uraufführu es Schauſpiels„Chriſtoph Columbus“ von Herber Stargaard ſtatt. In Marburg an der Drau iſt⸗ der Komponiſt und Kläviervirtuoſe Fofef Winterhalter geſtorben. r hat wegen ſeiner——— Haltung unter der ſerbiſchen errſchaft viele Demütigungen erfahren müſſen. In Kürze ſollte Winterhalter in München eigene Werke dirigieren. Die Staatsoper Sofia ehrte das Andenken Mo⸗ durch ein Feſtkonzert und eine Aufführung er„Zauherflöte“. Die Stabführung hatte an beiden Abenden Aſfen Naidenoff. Aus Mitteln, die dem Deutſchen Scheffelbund(Sitz Karlsruhe) aus dem Oberrheinraum zur Verfügung geſtellt worden ſind, ſoll ein Preis für dichteriſche Leiſtungen, insbeſondere Novellen und Erzählungen, der alljährlich, erſtmals 1942, vergeben werden; es können aber auch lyriſche Leiſtungen mit dem Preis ausgezeichnet werden. Im Jahre 1942 wird der Preis für Novelle und Erzählung gegeben. Er beträgt 2000 Mark und kann gegebenenfalls auch an mehrere Dich⸗ ter zu gleichen, oder unterſchiedlichen Teilen ausge⸗ geben werden. 91 nwenn auch nur dein Büblein zum erſtenmal wein paar Schritichen zwiſchen zwei Stühlen wieder gefragt, ob das, was erſtrebt werden Die ſagebũcher der Kinder Möfterliche Anregung unter dem Weihnochtsbaum Wenn am Weihnachtsbaum die Kerzen her⸗ abgebrannt, die Kinder in ihren Bettchen wohl noch vom Weihnachtszauber umfangen ſind, dann iſt die Zeit gekommen, wo Mutter auf⸗ ſteht, um vom Gabentiſch das ſchönſte Geſchenk zu nehmen, ein Geſchenk, das nur eine Mutter ſchenken kann und das bleibenden Erinnerungs⸗ wert beſitzt, weil es nicht nur für den Augen⸗ blick iſt, ſondern für Generationen. Es ſind „Die Tagebücher der Kinder“. Keine koſtbaren Lederbände mit Goldſchnitt,— oh nein,— die Kinder, die Jungen ſind Kriegskinder, und während des Krieges hatte man kein Geld für Luxus. Da nahm Mutter kurzerhand eines ihrer Kolleghefte, das ſie noch aus ihrer Stu⸗ dienzeit im Bücherſchrank hatte, ließ die erſten Seiten mit„dem Geſetz der Deſzendenz und ſeine Begründung“ einfach ſtehen(man konnte ja nicht wiſſen, was der Junge mal werden wird), und fing an zu ſchreiben. Als der zweite und dritte kam, da waren die Zeiten nicht beſſer geworden, und da bekamen auch ſie ſolche ſchlichten Hefte mit ſchwarzer Decke und rotem Rand, eröffnet mit einem ſchlichten Ge⸗ leitwort für's Leben. Und dann fing ich an einzutragen: Heute am 29. November kam un⸗ ſer Herbert ganz plötzlich auf die Welt, ohne ſeine Umgebung vorher beſonders darauf vor⸗ zubereiten. Ein kleines 5½%pfündiges Etwas, das 48 Zentimeter lang iſt, einen Kopfumfang (laut Ausſage ſehr wichtig) von 33 Zentimeter hatte, gar jämmerlich ſchreit und das Mitleid ſeiner bleichen Mama herausfordert.“ Und nun meinſt du, lieber Leſer, ſo etwas bräuchte man nicht aufzuſchreiben, ſo etwas be⸗ halte man für ewige Zeiten im Gedächtnis. Den Geburtstag ja, aber wirſt du dich noch nach Jahren daran erinnern, daß deines Jun⸗ gen Händchen ſo winzig war, daß es nicht einmal deinen Daumen umfaſſen konnte?— Wirſt du dich noch daran erinnern, an die un⸗ bändige Freude, die du bei deinem Mädelchen empfandeſt, als eines abends der Breilöffel auf etwas Hartes ſtieß und du den erſten Zahn entdeckteſt? W Du wirſt ſpäter enttäuſcht ſein über deine Gedächtnis⸗Regiſtratur; denn ſelbſt der Vorſatz, etwa die Schönheit einer Landſchaft dem Ge⸗ dächtns unverlierbar einzukerben, kann zuſchan⸗ den werden, ebenſo der Wunſch, den erſten Eindruck vor einem packenden Gemälde für immer mitzunehmen. Nicht einmal der erſte Kuß liegt zu ſeligem oder ſchmerzlichem Nach⸗ genuß im Herbarium deines Gehirns bereit, geſchweige denn, daß es ſo liebenswürdig wäxe, die bei dieſer angenehmen Gelegenheit gewech⸗ ſelten Worte, die Farbe des Kleides oder das Umweltliche der Stunde aufzubewahren. Ge⸗ gen dieſe Widerſetzlichkeit des Gedächtniſſes iſt nichts auszurichten,— und nur das ſchwarz auf weiß„Beſeſſene“ wird unverlierbar ſein. Deshalb, liebe Leſerin, folge meinem Rat: Wenn du am Abend dein Ausgabebuch zur Hand nimmſt und du haſt deine Ausgaben eingetragen, ſtreiche das Wort„Beſondere Aus⸗ aben“ durch und ſchreibe dafür„Beſondere Erlebniſſe“; und dann überlege dir, was der Tag dir gebracht hat an Leid, an Freud, und wagte, oder dein Töchterchen dir heute, als du ein heimliches Tränchen weinteſt ob all dem Ungemach, der Sorge des Lebens, mit leiſer, ſcheuer Hand das Haar ſtreichelte und ſagte: „Mutter ſei ſtill, ich helfe dir“— wenn du dieſes ſchreibſt, dann iſt dein Tagebuch fertig. Es werden aber der Aufzeichnungen aus dem Le⸗ ben deiner Kinder immer mehr werden, du wirſt allmählich Freude daran bekommen und immer mehr zu ſchreiben wiſſen, weil es ja nicht auf den Stil, auf die Satzzeichen, auf die Schrift ankommt. So wird es bis zum nächſten. Weihnachtsfeſt ein hübſches Büchlein ſein, und dann freuſt du dich wie ich mich. Nicht immer übrigens haben Glück und neues Erleben diktiert. Ein einge⸗ lebter Karzerzettel rief einſt bange Zweifel wach, ob die Erziehung die richtige geweſen ſei. Wenn reſpektloſer Eigenwille der Frühreifen überall bereit war, ſchnell und unreif mitreden zu wollen, hat Mutter ſich immer und immer Rätselum die Zwillingsbrüder Roman von Herwarth Kurt Bal! Verlagsrecht b. FranckscheVerlasshandl. Stuttg.-O. 57. Fortſetzung „Wohl ſpät geworden, als Frau von Mar⸗ wen geſtern den Wagen holte?“ „Halb eins“— tuſchelt der Hausdiener,„und — nicht allein.“ „Nanu—“ „Ja— muß wohl ein Bekannter geweſen ſein, ein Ingenieur, ſie redete ihn wenigſtens ſo an. Sie bedankte ſich, daß er ſie abge⸗ holt habe.“ „Kann ſtimmen. Sollen ja ſo einen Prü⸗ fungsingenieur in Blumenhagen haben,“ ſagte der Oberkellner,„war wohl der gleiche, der ſchon mit ankam.“ „Alles Schwindel,“ ſtößt da Gerda, als die änner draußen ſchweigen, erregt hervor. „Nanu— was iſt denn los?“ fragte der Bru⸗ der ganz perplex. „Haſt du das eben nicht auch gehört?“ „Ja— aber— wieſo Schwindel?“ „Frau von Marwen iſt nicht von ihrem In⸗ enieur abgeholt worden, ſondern hat den berd über in dem Kaffeehaus, in dem wir faßen, mit ihm getanzt. Ja, da biſt du auch überraſcht, wie? Mit— Grogger— mit dem armen, von uns bemitleideten Konrad Grogger.“ Gerda Herbig hat plötzlich alle Beherrſchung verloren. Mit ganzer Wucht ſtürzt das geſtern Erlebte von neuem auf ſie nieder. 2 „Gerda—“ Ludwig⸗Herbig muß tatſächlich bei den hart herausgeziſchten Worten der Schweſter das Brot zur Seite legen. So hat er ſeine Schweſter noch nie geſehen. „Frau von Marwen— muß doch eine ältere Dame ſein, Gerda—“ „Noch ſchlimmer, dann war es jemand an⸗ deres, mit dem er da in beſter Laune tanzte. Jedenfalls ſchien er alles eher, als ein an Leid und Seele gebrochener Menſch zu ſein.“ Gerda den Raum erfüllte, kleidete er ſi aus. Er nahm die Brille ab und dachte dar⸗ ſollte, nicht zu teuer erkauft ſei? Aber um ſo größer war auch die Freude, als es gelang, ſtatt der elterlichen Autorität Freundſchaft zwi⸗ ſchen Eltern und Kindern zu ſchaffen, eine Freundſchaft, durch die frühes Leid den Jungen erſpart bleibt und tauſend Irrwege vermieden werden können. Und als man fühlte, daß an die Stellen, wo früher kindlicher Gehorſam war und Liebe aus Gewohnheit, jetzt das köſt⸗ liche Geſchenk freiwilliger Liebe trat, da wußte man, daß nun der Berg überſchritten war. „Vater hat ein großes Ziel erreicht“, heißt es eines Tages in meiner Aufzeichnung,„denn als man dem Jüngſten bei einer Unart drohte, der Vater werde ihn ſtrafen, ſchlägt dieſer kleine Wicht fröhlich lächelnd die Augen auf und ſagt mit der ſicherſten aller Gewißheiten:„Mein Papa gibt mir keine Haue!“ Das iſt der feſte Punkt in ſeinem winzigen Leben. Der Him⸗ mel kann einfallen, die Brücke kann brechen, aber das eine nicht, daß Vaters Hand ihn anders berührt als zum Streicheln. Iſt das nicht ein großes Ziel?!“ Als ich unter dem 24. Auguſt vorleſe:„Heute hat Walter mit eigener Lebensgefahr im Strandbad einem fremden Kind das Leben ge⸗ rettet,“ da fehe ich eine Träne auf das Blatt fallen. Raſch klappe ich die Bücher zu. Es iſt ſpät geworden. Aber ſolche Stunden wollen ausgekoſtet werden. Die erwähnten Tagebücher übrigens entſtan⸗ den im Weltkrieg, während der Vater in der Hölle vor Verdun ſtand und als Kanonier Mu⸗ nition zu den Geſchützen ſchleppte. Aus den Tertianern ſind indes Männer geworden. Sie abſolvierten die Schule und den Arbeitsdienſt. Eines Tages aber ſtanden ſie als Soldaten vor mir. Welch' ein ungeheurer Weg der Seele führt von dieſer Kindheit zu den Tagen des Kriegs⸗ brands auf die Marſchſtraßen des Weſtens und durch den Sand der Wüſte Afrikas. Aus den Tagebüchern wächſt mir das Erlebnis einer ganzen Generation entgegen, dieſer Generation, bewußt des ſtolzen Auftrages, den Ruf des Jahrhunderts zu hören. Hede Linz, Mannheim Eine Kur für lndianer Erzählt von Tito Colliander Irgendwo mußte er geleſen haben, wie die Indianer der Erkältung vorbeugen. War es vielleicht in dem Werk eines Entdeckungsrei⸗ ſenden aus dem 16. Jahrhundert geweſen: „Die wilden Indianer haben den Brauch, ſich dadurch zu kurieren und bei Geſundheit beibe⸗ halten, daß ſie...“ So ungefähr mußte es in der alien Schilderung geſtanden haben. Und an einem Spätherbſttag auf dem Heim⸗ weg, als er ſich unbehaglich und verſchnupft fühlte, tauchte die Erinnerung an dieſe ſpitz⸗ findige Methode wieder in ihm auf. Ob man das nicht mal probieren ſollte? Er blieb ſtehen. Er zitterte vor Froſt und ſeine Muskeln ſchmerzten ziemlich: ja, die Grippe war ſicher im Anzuge. Aber die Indianer, die wußten, was ſie in ſolchem Fall tun mußten! Die hat⸗ ten den ſicheren Inſtinkt der Naturvölker be⸗ halten und waren nicht verweichlicht wie die ziviliſierten Stadtmenſchen. „Die Methode der Indianer beſtand darin, daß ſie ſofort, wenn die erſten Symptome einer Erkältung auftauchten, eine der in die⸗ ſen Gegenden häuſig vorkommenden heißen Quellen aufſuchten, wo ſie ſich aufwärmten oder badeten, indem ſie darauf achteten, daß ihre Körperwärme ſo hoch hinauf ging wie nur möglich. Dann aber begaben ſie ſich ganz nachr hinaus in den kalten Wind. Sie ſagen, daß die ſchlechten Krankheitskeime einer ſolchen gefährlichen und unheimlichen Behandlung nicht gewachſen ſind und das Feld räumen.. Ja, das Wetter war dem Probieren dieſer Methode ſehr günſtig. Es wehte ein kalter und bösartiger Wind vom Meer. Mit raſchen und entſchloſſenen Schritten ging ex nach Hauſe; es war ja ſo einfach, das heiße Waſſer in die Badewanne zu laſſen! Mit einer gewiſſen, feierlichen Stimmung ſchritt er ans Werk und während das Waſſer in die Badewanne lief und der heiße Dampf langſam über nach, ob die Indianer die Kur vielleicht mit einer Art von rituellen Tänzen, Worten oder Bewegungen verbunden hätten. Er forderte Mut und Beherrſchung, den Fuß in das heiße Waſſer zu ſtecken. Aber er erinnerte ſich der Selbſtbeherrſchung und Kalt⸗ blütigkeit der Indianer. Und mit dem Ge⸗ ſichtsausdruck eines großen Häuptlings, ſtieg er ins Waſſer. 2 „— indem ſie darauf achteten, daß ihre Kör⸗ perwärme auf das höchſtliche hinaufgeht..“ Als er aus dem Bad herausſtieg, war ſeine Haut wirklich' indianerrot! Nun ſtand ihm alſo noch der Ausgang in den kalten Wind bevor. Die Indianer waren zwar nackt gegangen, aber niemand konnte verlan⸗ gen, daß er die Regeln ſo wörtlich befolgte. Etwas mußte er anziehen, natürlich ſo wenig wie möglich. Er wählte alſo ſeinen leichteſten Sommeranzug und eilte hinaus. Es wehte ein beißender Herbſtwind drau⸗ ßen, aber er eilte hinab zum Meerufer, weil mühſam zurückgedrängtes Aufweinen. Ludwig vermag vorerſt noch nicht, dies alles auf einen Nenner zu bringen; dann erinnert er ſich, daß Gerda zu den Tanzenden hineinge⸗ fehen hatte und blaß und einſilbig zurück⸗ gekommen war. Gleich faßt ihn wieder warmes Mitleid mit der aufs neue hart Enttäuſchten. Schonungs⸗ voll fragt er:„Dann— möchteſt du wohl nicht mehr—“ 10 „Nein—“ ſagte Gerda kurz. Sie iſt ein ganz anderer Menſch heute morgen. Ihr weiches, unſicheres Weſen iſt in einer eiſigen Ableh⸗ nung erſtarrt. Dint winkt den Oberkellner heran. „Sagen Sie— eine vertrauliche Kn Der Wagen geſtern abend, der draußen ſtand—“ „Der von Blumenhagen?“ „Ganz recht. War Herr von Marwen geſtern abend hier?“ Der Ober des erſten Hotels einer kleinen Stadt, in dem die Gutsbeſitzer der ganzen Um⸗ gegend verkehren, muß auch mit allen mehr oder weniger intimen Geheimniſſen der Ge⸗ vertraut ſein, das gehört zu ſeinem eruf. „Herr von Marwen iſt vor einigen Tagen nach Berlin gefahren. Wie ich gehört habe, wird er erſt morgen zurückerwartet.“ „Schade, wir wollten ihn heute beſuchen.“ „O, Frau von Marwen würde ſich ſicherlich freuen. Es heißt, ſie habe gern Gäſte.“ „Ich kenne ſie leider nicht— eine noch lebens⸗ friſche Dame?“ Der Ober lacht auf. Vertraulich, ein wenig vorgebeugt ſagt er:„Noch— immer. Es im Herrn von Marwens zweite Frau, noch nicht dreißig Jahre.“ „Ah— ſo. Danke ſehr für die Auskunft.“ Die Geſchwiſter ſchauen ſich an. In Gerdas gemartertem Kopf geht es wieder wirr durch⸗ einander: Grogger erſcheint am Abend bei Maria Zerlich, Kurt Grogger, und Konrad geht mit der jungen Frau ſeines Arbeitgebers aus— und wer weiß, was das mit Dagmar es dort am kälteſten und ſtärkſten wehte und murmelte vor ſich hin: „Dies— ja gerade dies iſt der freie und mächtige Wind der Prärie.“ 5 „Es weichen alle Krankheitskeime! Räumt das Feld!“. Dieſelben Worte plapperte er auch in ſeinen Fiebertagen danach. Er lag bewußtlos mit einer lebensgefährlichen Lungenentzündung und der Tod war bedrohlich nahe. Eine ganze Woche ſtand er am Bette des phantaſierenden Mannes, aber dann befand er es für gut, ſich zurückzuziehen. 31 Langſam erwachte er zum Bewußtſein zu⸗ rück. Aber es blieb ein neuer Ausdruck von Grübelei in ſeinem nun abgemagerten Geſicht. Er ſeufzte nachdenklich, während er lag und ſprach lange Monologe. — Sonderbar, ſehr ſonderbar. der Fehler liegen? Irgend etwas muß ich ver⸗ fehen haben, ſonſt iſt es unerklärlich. Sollte es wirklich notwendig ſein, ganz nackend in den Wind zu gehen?— Er dachte und grübelte, wandte und drehte die Sache und ſobald er einigerxmaßen geſund war, begann er ſich alle Literatur über die In⸗ dianer zu verſchaffen, die er nur bekommen konnte.— Es muß eine Löſung gefunden wer⸗ den, ſagte er und blätterte in den Büchern, ſonſt iſt es unbegreiflich. Seine Freunde lachten ihn aus. Wie kann man auf eine ſolche Idee kommen, meinten ſie. Ein alter Mann wie du! Von ihnen empfing er keinen Troſt und keine Erklärung. Und er zog ſich zurück und wurde ſchweigſamer, trauriger und beküm⸗ merter. Das Weihnachtsfeſt nahte, und wie gewöhn ⸗ lich kam ſeine Enkelin auf Beſuch. Er erwar⸗ tete ſie mit Ungeduld. Und gleich am erſten Abend nahm er ſie in einen Winkel beiſeite und begann ihr genau ſeinen eigentümlichen Fall zu erzählen. Wo könnte „Wie kann das zuſammenhängen“, ſagte er, während ſie mit teilnehmendem Zntereſſe zu⸗ hörte.„Die Indianer werden geſund, wenn ſie auf dieſe Weiſe verfahren, aber ich? Ich bekomme eine ſchwere Lungenentzündung!! Kannſt du das verſtehen?“ Er fragte auf ſeine wehmütige, reſignierte Weiſe und ohne Ungeduld wartete er auf ihre Antwort. Und ſie ſah ihn lächelnd an, dann legte ſie ihre Hand auf ſein Knie. „Aber Großvater, du biſt ja kein Indianer“, ſagte ſie. „Was? Ich bin kein Indianer? Ach ja— ach, du haſt recht! Ich bin ja kein Indianer!“ Und ſein Angeſicht leuchtete, er lachte faſt. „Ich bin kein Indianer!“ rief er.„Denkſt du, daß ich auf die Erklärung gekommen wäre⸗ Und ſie war ſo einfach! Das war ja eine Kur für Indianer!“ Seine Grübelei war wie fortgeblaſen und er verbrachte ein glückliches Weihnachtsfeſt!“ Berechtigte Ueberſetzung aus dem Schwediſchen— Interpreß. hat auch einer den anderen abgelöſt. Spöttiſch fragt ſie:„Biſt du überhaupt ſicher, daß es zwei Brüder ſind?“ „„Gerda— du machſt aus irgendwelchen zu⸗ fälligen Verwicklungen eine beinahe krimina⸗ liſtiſche Angelegenheit.“ „Ob beinahe oder ganz, ſoll mir gleich ſein. Ich bin mir jedenfalls klar, daß ich den Na⸗ nn in Zukunft nicht mehr hören ill. „Schon wieder einmal.“ Er hätte das nicht ſagen ſollen. Es tut ihm nun auch ſofort furchtbar leid, denn Gerda ſchaut den Bruder ſo erſtaunt an, erſtaunt und unſäglich erſchrocken, als hätte er ſie geſchlagen, und danach wächſt in ihren grauen Augen troſt⸗ loſes Leid empor. „ Sie hat kalte Worte gefunden, um mit ſich ſelbſt fertig zu werden, und nun hat Ludwig ſie ganz tief in ihren Schmerz, in ihre Not zu⸗ rückgeſtoßen. Eine weiche, zögernde, kindhafi wartende Frauenſeele, in der immer noch ein winziges Fünklein Glauben brannte unter der Aſche, die der Schickſalswind darübergewehr hatte, iſt zutiefſt getroffen. Ludwig will die Worte mit einer bittenden Geſte gutmachen, ſtreckt die Hand aus— die Schweſter wendet ſich ab, wohl damit er ihre Tränen nicht ſehen kann, die glitzernd in ihren Augen ſtehen und dann ſchwer über die ver⸗ härmten, ſchmal gewordenen Wangen tropfen. Die Heimfahrt iſt einſilbig und traurig. XXI: Spielen Sie Schach? „Charlotte von Marwen und Konrad Grogger ſitzen ſich etwas beklommen gegenüber. Am Tage haben die Dinge oft ein anderes Geſicht, und es iſt geſtern doch mancher Scherz zgetrie⸗ ben worden, der das grelle Licht des Tages nicht gut verträgt. Das Mädchen kommt und meldet in das der beiden Menſchen hinein, daß ge⸗ eckt ſei. Eharlotte von Marwen muß ſich zuſammen⸗ nehmen; das Mädchen hat helle Ohren und für die Herbig ſchluchzt einmal trocken auf, es iſt ein Lorenz war an der Oſtſee und in Berlin— da Vom Nuskefier zum Feldmerschell 1 wehrmacht-Sonderausstellung in München Dieſe Ausſtellung der Wehrmacht dient der Idee des Soldatentums in beſonderer Weiſe, denn ſie will ſichtbar machen— eine der tief⸗ ſten revolutionären Umwertungen des Natio⸗ nalſozialismus—, daß das Soldatentum als Weltanſchauung nicht mehr nur die Grundlage Wehrmacht und den Einſatz vor dem ſondern für die Geſtaltung des ge⸗ ſamten völkiſchen Lebens bildet. Zwei wuch⸗ tige Blöcke, Volk und Gehorſam, Führertum und Gefolgſchaft, ſind das Fundament der ſol⸗ datiſchen Weltanſchauung, deren ſichtbarſter Ausdruck die Uniform darſtellt, die alles um⸗ faßt vom Musketier bis zum Heer, Luftwaffe, Marine und affen⸗. In der Vorhalle der Ausſtellung ruht auf lorbeer⸗ bedecktem Sockel der Stahlhelm, während von der Stirnwand ein mit dem Hoheitszeichen ge⸗ Feinde, ſchmückter Baldachin wallt. Es folgen die un⸗ 4 beſiegten Fahnen der alten Armee und die Fahnen der neuen Wehrmacht. Kolorierte Stiche und Oelbilder geben einen Ueberblick über drei Jahrhunderte deutſcher Uniformen, während Dioramen einen hiſtoriſch beglaubig⸗ ten Einblick in die Kämpfe früherer Zeiten ge⸗ währen. Im Zeichen des Eiſernen Kreuzes reichen ſich im Raum der Orden und Ehren⸗ eichen die alte und die neue L20 die 5 ann folgen die Uniformen, die der Soldat eute trägt, bis zu den Sonderuniformen des lfrikakämpfers und des Fallſchirmjägers. Das Geheimnis der militäriſchen Erfolge findet in den„Acht Pflichten des deutſchen Soldaten“ 1731 Ausdruck. Ein Ehrenraum iſt unſeren erbündeten im Kampf gegen die Somjets ge⸗ widmet. In Vitrinen ſind ſämtliche Rangab⸗ zeichen der neuen deutſchen Wehrmacht vom Musketier bis zum Marſchall ausgeſtellt. Aber über das Hiſtoriſche hinaus, das lückenlos und anſchaulich ausgebreitet, weitet ſich die Aus⸗ ſtellung zu einem Sinnbild deutſcher Wehr⸗ haftigkeit. In ihrem Zeichen ſprechen die aus⸗ Beuteſtücke jene eherne Sprache, die er Welt bewieſen hat, daß dem deutſchen Sol⸗ daten nichts unmöglich iſt. 5 Friedrich W. Herz 0g Der Altmeister der hessischen Maler 7 Der Altmeiſter der heſſiſchen Maler, Prof. Carl Bantzer, iſt Marburg a. L. geſtorben. Schon während ſei⸗ ner Dresdner Zeit, wo er von 1896 bis 1917 als Profeſſor an der Akademie lehrte, wurde Bantzers Name über die Grenzen des Reiches hinaus bekannt. Die Nationalgalerie in Ber⸗ lin erwarb damals das 1892 entſtandene „Abendmahl in einer heſſiſchen Dorfkirche“. Andere Werke von Bantzer, die faſt jedem deutſchen Kunſtfreund ein Begriff geworden ſind, find die„Schwälmer Bauerntänze“ und „Die Kirchgänger“. Mit Bantzer untrennbar verbunden iſt die Malerkolonie in Willings⸗ hauſen, jenem Ort in der heſſiſchen Schwalm, die als eine der wenigen Trachteninſeln in ——3 dem Maler ſtärkſte Anregungen ot. Eine Uhr geht seit 25 Johren Auf einem alten Gut in der Nähe der Stadt Oerebro in Mittelſchweden gibt es eine merkwürdige Uhr, die ſeit 25 Jahren geht und die Zeit noch immer genau anzeigt, ohne daß ſie inzwiſchen aufgezogen wurde. Die Uhr, die 1916 fertiggeſtellt wurde, wird durch die Schwankungen des Luftdruckes betrieben und iſt ſo konſtruiert, daß ſie auch dann weitergeht, wenn ſich der Luftdruck während 12 Monaten nicht ändern ſollte, ein Zufall, der natürlich nur theoretiſch denkbar iſt. Die Uhr beſitzt ſieben hermetiſch verſchloſſene Doſen, die durch die atmoſphäriſchen Luftdruckſchwankungen be⸗ einflußt werden. Die Bewegungen der Ober⸗ flächen der Doſen werden zum Aufziehen eines Gewichts ausgenutzt, das das Uhrwerk treibt. Während der letzten 25 Jahre hat dieſe im 85. Lebensjahr in eldmarſchall, 1 . bemerkenswerte Uhr ohne Unterbrechung funk. tioniert und man kann erwarten, daß ſie noch längere Zeit gehen wird. Bisher iſt das Ge⸗ wicht niemals in der Nähe des Bodens ge⸗ weſen. Wahrſcheinlich wird die Uhr nur durch Abnutzung einzelner Teile zum Stehen gebracht werden. Das einzige, was die Uhr braucht, iſt dann und wann ein Tropfen Oel. Sie wurde von einem ſchwediſchen Gutsbeſitzer, Th. Die⸗ den, konſtruiert, der ſchon durch mehrere an⸗ dere Erfindungen bekanntgeworden iſt. ak. den Geliebten und iſt Weib genug, die leiſen, Pürinkr Ströme der anderen Frauen zu er⸗ püren. So geht das Eſſen einſilbig vorüber. Nachher, als ſie zum Kaffee zuſammenſitzen, können ſie wieder miteinander ſprechen. Charlotte bedient Grogger wie einen lieben Gaſt; ſie hat in dieſer Nacht all ihr Wünſchen ſauber nie⸗ dergekämpft. Es iſt kein Locken mehr in ihr; der Sturm iſt vorübergeweht. „Ich glaube faſt, Grogger,“ beginnt ſie,„ich werde Sie aus der Leibeigenſchaft entlaſſen müſſen.“ Ein ſchalkhaftes Lächeln umſpielt da⸗ bei ihren hübſchen Mund. „Ich wäre auch wohl ein zu revolutionärer Leibeigener geweſen, Frau von Marwen.“ „Sie ſollten wieder heimfahren. Es wäre beſſer— für uns alle, Grogger.“ Und als er nicht gleich an wortet, ſpricht ſie weiter, nicht mit tragiſchem, verzichtendem Unterton, ihre Stimme bleibt hell und klingend, es iſt ſo, ale wenn ſie von längſt vergangenen, unterhalten⸗ den Dingen ſpricht. „Ich weiß nicht, ob Sie mich verſtehen wer⸗ den, Grogger. Manche Stunden iſt man ſich ſelbſt ein Rätſel. Spielen Sie Schach? Dann wiſſen Sie ja, es ſtehen ſo viele Figuren auf den Feldern, und um zwei gehr der ganze Kampf; ein falſcher Zug, und man kann ver⸗ loren haben. Ich habe geſtern zwei falſche Züge getan. Das kleine Abenteuer war der zweite. „Ich habe das Gefühl, er iſt ſchon wieder wi „Ja— das ſchon. Aber nicht der erſte.“ „Von ihm weiß ich nichts, Frau von Marwen.“ „Ich muß es Ihnen nun eſtehen. Sie chen geſtern davon, daß Sie Ihren Bruder mit Ihren Gedanken erfühlt haben. Er war wir lich in der Nähe.“ 3 „Kuxt—, Grogger erſchrickt; er muß die Augen ſchließen. (Roman-⸗Foriſetzung folgi.) G5 ————— Samst. Jeder in für Sonder Für di auf die 9 eine Alte den. Da Wehrdier ſind, wiri Altersgre hungsmi— Härten a allen ſpã der übri Kriegstei bis zum tage des das 25. 9 Derbrau Nach ei oder unb cher nur ihnen be den nach Wirtſchaf -und unb Wiederve gegeben trollnumt radanhän Belieferu boten. Di Anordnu Eupen, 9 Flaſc Um die verteilen, Aſbeſt nu Wirkung regelt. N flaſchenſa naten ve beim Ein der Apot der Rück Sauger e darf der res Spez allen folg zwar geg verwendu dürfen hö Benötigt durch ärz abgelaufe dem 15. 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Aber ickenlos und ch die Aus⸗ ſcher Wehr⸗ zen die aus⸗ Sprache, die utſchen Sol⸗ Herz0 g Maler 7 Naler, Prof. densjahr in während ſei⸗ 96 bis 1917 ehrte, wurde des Reiches erie in Ber⸗ entſtandene Dorfkirche“. faſt jedem ff geworden ntänze“ und untrennbar in Willings⸗ en Schwalm, teninſeln in Anregungen cahren he der Stadt gibt es eine en geht und t, ohne daß Die Uhr. d durch die trieben und iweitergeht, 12 Monaten der natürlich Uhr beſitzt en, die durch inkungen be⸗ n der Ober⸗ Aufziehen zas Uhrwerk hre hat dieſe echung funk.. daß ſie noch iſt das Ge⸗ Bodens ge⸗ zr nur durch ꝛhen gebracht r braucht, iſt Sie wurde r, Th. Die⸗ mehrere an⸗ R„ weur arem annnmerg Abenden auf 3, die leiſen, rauen zu er⸗ ber. Nachher, V können ſie l. Charlotte Gaſt; ſie hat ſauber nie⸗ iehr in ihr; innt ſie,„ich aft entlaſſen umſpielt da⸗ volutionärer rwen.“ Es wäre Und als er weiter, nicht nterton, ihre es iſt ſo, ale unterhalten⸗ erſtehen wer⸗ iſt man ſich hach? Dann Figuren auf der ganze in kann ver⸗ zwei falſche er war der chon wieder erſte.“ Frau von . 4 n. Sie ſpra: Bruder mit ir war wirk⸗ die Augen bung folgi.) Eroß. Mannleim Unser Gãu eĩter zeichnete polilische Leiter aus 6 Politischen leitern Mounnheims wurde dos Kriegsverdlenstlreux uberreĩeht Samstag, den 27. Dezember 1941 zeder in der Heimat optert jetzt warme Sachen für unsere Soldaten an der Ostfront. Sonderlehrgänge für die Reifeprüfung von Kriegsteilnehmern Für die Sonderlehrgänge zur Vorbereitung auf die Reifeprüfung für Kriegsteilnehmer war eine Altersgrenze von 25 Jahren feſtgeſetzt wor⸗ den. Da gegenwärtig Beurlaubungen aus dem Wehrdienſt zu Sonderlehrgängen nicht möglich ſind, wird ein Teil der Bewerber inzwiſchen die Altersgrenze überſchreiten. Der Reichserzie⸗ hungsminiſter hat deshalb zur Vermeidung von Härten angeordnet, daß zu den laufenden und allen ſpäteren Sonderlehrgängen bei Vorliegen der übrigen Vorausſetzungen alle diejenigen Kriegsteilnehmer zugelaſſen werden können, die bis zum 22. Februar 1941, dem Erſcheinungs⸗ tage des Erlaſſes über die Sonderlehrgänge, das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Derbrauchsregelung für Fahrradanhänger Nach einer neuen Anordnung dürfen bereifte oder unbereifte Fahrradanhänger an Verbrau⸗ cher nur gegen Bezugſchein abgegeben und von ihnen bezogen werden. Die Bezugſcheine wer⸗ den nach Weiſung der Reichsſtelle von den Wirtſchaftsämtern ausgegeben. Neue bereifte -und unbereifte Fahrradanhänger dürfen an Wiederverkäufer nur gegen Einkaufsſchein ab⸗ gegeben und von ihnen bezogen werden. Kon⸗ trollnummern dürfen zum Bezug von Fahr⸗ radanhängern nicht verwendet werden. Eine Belieferung gegen Kontrollnummern iſt ver⸗ boten. Die am 1. Januar 1942 in Kraft tretende Anordnung gilt auch für die Gebiete von Eupen, Malmedy und Moresnet. Flaſchenſauger auf Säuglingskarte Um die Flaſchenſauger für Babys gerecht zu verteilen, hat die Reichsſtelle für Kautſchuk und Aſbeſt nunmehr den Verkauf dieſer Sauger mit Wirkung vom 15. Dezember ab einheitlich ge⸗ regelt. Nach ihrer Anordnung dürfen Kinder⸗ flaſchenſauger nur an Kinder unter zwölf Mo⸗ naten verkauft werden. Die Mütter müſſen beim Einkauf die Säuglingskarte vorlegen, und der Apotheker oder Drogiſt vermerkt dann auf der Rückſeite der Karte, wann und wieviel Sauger er verkauft hat. Beim erſten Einkauf darf der Apotheker oder Drogiſt oder ein ande⸗ res Spezialgeſchäft zwei Sauger abgeben, in allen folgenden Fällen ſtets nur ein Stück, und zwar gegen Rückgabe eines alten, nicht mehr verwendungsfähigen Saugers. Für ein Kind dürfen höchſtens zwölf Sauger verkauft werden. Benötigt die Mutter mehr, ſo muß ſie das durch ärztliches Atteſt nachweiſen. Für jeden abgelaufenen vollen Monat, den das Kind vor dem 15. Dezember 1941 geboren iſt, wird ein Sauger von der Höchſtzahl von zwölf Saugern abgerechnet. Für Kinder über zwölf Monate dürfen keine Sauger verkauft werden. Sollten Sauger wegen Krankheit des Kindes oder aus ſonſtigen Gründen benötigt werden, ſo iſt ein ärztliches Atteſt beizubringen. hebammengeſetz ab 1. Januar Am 1. Januar 1942 tritt das neue Heb⸗ ammengeſetz in Kraft. Es ſieht eine Ausbil⸗ dungszeit von 18 Monaten vor, die mit einer ſtaatlichen Abſchlußprüfung beendet wird. Zur endgültigen Niederlaſſung bedarf es neben dieſer beſtandenen Prüfung noch einer aus⸗ drücklichen ſtaatlichen Anerkennung, die nur an diejenigen verliehen wird, die ſich durch be⸗ ſondere Tüchtigkeit auszeichnen. Außerdem find in dieſem Geſetz Beſtimmungen über die Pflichtfortbildung der Hebammen enthalten, die die laufende Fortbildung ſicherſtellen. Sie ſtrauchelten meide auch den falſchen Schein! Sicher hat ſich der Angeklagte nicht träumen laſfen, daß er auf ſeine ſpäteren Tage noch einmal auf der Anklagebank Piatz nehmen muß. Der Anlaß mag geringfügig erſcheinen: Er gab dem Schaffner auf der Straßenbahn ein Heft mit einem Fahrſchein hin, und auf dieſem Schein war ein Vermerk offenſichtlich ausra⸗ diert. Ein bereits benützter Fahrſchein alſo. Zu Rede geſtellt, ſchaltete er zunächſt Empörung ein, dann erklärte er, den Schein von ſeiner Tochter bekommen zu haben. Dieſe Erklärung wurde weſentlich freundlicher vorgebracht. Unbeſcholtener Mann, in auter Stellung und in ſchon vorgerücktem Alter macht einen Sei⸗ tenſprung, indem er zum Urkundenfälſcher wird. Wer hätte das gedacht. Er hat ſich beſtimmt nicht viel dabei gedacht. Der Einzelrichter mußte ſich etwas dabei denken und ſprach eine Ge⸗ fängnisſtrafe von zwei Wochen. Für zwanzig Pfennige! Da der Bericht über die Ehrung der Politi⸗ ſchen Leiter unſerer Stadtortsgruppen aus tech⸗ niſchen Gründen nur in einem Teil der Weih⸗ nachtsausgabe erſcheinen konnte, geben wir ihn noch einmal wieder. Gauleiter Robert Wagner hatte es ſich nicht nehmen laſſen, am Weihnachtstage nach Mann⸗ heim zu kommen, um den Politiſchen Leitern der Stadtortsgruppen, die ſich bei den Flieger⸗ angriffen durch beſonderen Einſatz verdient ge⸗ macht hatten, das e über⸗ reichen. Im großen Sitzungsſaal des Rathauſes hatten ſich in der Mittagsſtunde die Politiſchen Leiter verſammelt. Im Rund der Stirnwand gruppierten ſich die Fahnenabordnungen. Ein feſtliches Bild bot der Saal, würdig dieſer Stunde, die einer Ehrung und Anerkennung für die Männer vorbehalten war, die ihre Kraft in unermüdlichem, ſelbſtloſem Einſatz in den Dienſt der Volksgemeinſchaft ſtellen. Kreisausbildungsleiter Schindler erſtattete dem Gauleiter Meldung, in deſſen Begleitung ſich Kreisleiter Schneider, Oberbürgermeiſter Renninger und Polizeipräſident Habenicht be⸗ fanden. Das Nationaltheaterorcheſter unter Lei⸗ tung von Staatskapellmeiſter Elmendorff er⸗ öffnete die Feier mit der D⸗dur⸗Suite von J. S. Bach. Eindringlich und mahnend gab der »Männer die Hand Sprecher Worte des Führers wieder, ſchwan⸗ gen die Klänge der von Hinderſchiedt geſchul⸗ ten Jugend der HJ und des BDM„Deutſch⸗ land, heiliges Wort“ durch den Raum. Kreisleiter Hermann Schneider entbot dem Gauleiter Gruß und Dank dafür, die Aus⸗ zeichnung der Politiſchen Leiter perſönlich in Mannheim' vorzunehmen. Stolz erfülle die Männer der Partei für dieſe Anerkennung, die für ſie eine Verpflichtung bedeute, noch ſtärker als bisher Volk und Führer zu dienen, mehr denn je ſich einzuſetzen. Hierauf bat er den Gau⸗ leiter, die Auszeichnung vorzunehmen. Wäh⸗ rend Gauleiter Whi jedem der verdienten rückte und die Kriegsver⸗ dienſtkreuze überreichte, erklang das Kaiſer⸗ quartett von Haydn. Nach dem Anruf des Führers ſprach Polizei⸗ präſident Habenicht als örtlicher Luftſchutz⸗ leiter ſeinen und der Bevölkerung Dank für den bewährten Einſatz der Politiſchen Leiter aus. Er habe die Gewißheit, daß in Mann⸗ heim durch die Partei alles getan werde, um helfend einzugreifen und in Stunden der Ge⸗ fahr zu beſtehen. Er ſei ſtolz darauf, mit der Partei wie bisher zuſammenarbeiten zu kön⸗ nen. Nach dem Feſte ⸗ unſer ſchönſtes Geſchenk Mannheim hat ſich auf die Sammlung von Woll-, pelz⸗ und Winterſachen vorbereitet Friedliche Stille lag in den vergangenen Weihnachtstagen über der winterlichen Rhein⸗ Neckarſtadt. Und wenn auch unſere Gedanken und Empfindungen draußen an der kämpfenden Front bei unſeren Soldaten weilten, ſo hatte doch der Zauber des Heiligen Abends, als die Lichter des Tannenbaumes aufflammten, einen verſöhnenden Schleier über den ernſten Hinter⸗ grund gebreitet. Oder war es nicht ſo, daß aus den verhängten Fenſtern frohes Kinderlachen wie in Jahren des Friedens herausklang auf die winterſtillen Straßen, durch die nur hin und wieder einſame Schritte hallten. Aber nicht nur am Heiligen Abend, auch an den Feſt⸗ tagen ſelbſt lag über dem trauten Familien⸗ kreis dieſe weihevolle Stimmung, die das ſchöne Programm des Rundfunks vertiefte. Damit waren ſchon rein äußerlich die Voraus⸗ ſetzungen gegeben, dem Appell des Führers nachzukommen, unſeren Soldaten durch die Spende von Woll⸗ und Pelzſachen den ruſſi⸗ ſchen Winter erträglich zu machen und ihnen damit die innige Verbundenheit der Heimat zu offenbaren. Zeit genug war ja der Hausfrau dazu gegeben. Wir alle haben Angehörige oder Bekannte an der Front. Da bedarf es wahrlich keines dring⸗ lichen Hinweiſes mehr, helfend einzuſpringen. Da genügt allein ſchon der Gedanke daran, daß einek unſerer Lieben gegen die grimmige Kälte gewappnet werden muß, um ſofort das Beſte aus Kaſten und Schränken zu ſuchen, um es als wärmenden Schutz der Front auf dem ſchnell⸗ ſten Wege zur Verfügung zu ſtellen. Nicht nur Pelzſtücke, die in Kürze umgearbeitet werden können, gute Wollſachen, ſondern auch Skiſtiefel und Skiausrüſtungen. Wie ja bereits der Rund⸗ funk verbreitete, gibt es für abgelieferte Skiſtie⸗ fel Schuhſcheine und für die Skier eine Beſchei⸗ nigung, die nach dem Kriege den bevorzugten Bezug einer neuen Ausrüſtung ermöglicht. Da darf es kein Zögern geben. Was die Front braucht, muß ſie erhalten. Und die Pakete kön⸗ nen ja vom heutigen Tage an ſchon abgegeben werden. In den Geſchäftszimmern der Orts⸗ gruppen wird den Spendern die Gabe abge⸗ nommen werden. Die Liſte der Abgabeſtellen werden wir noch morgen veröffentlichen, um ſtörende Fehlleitungen zu vermeiden. Wir wol⸗ len helfen, und helfen raſch. Das muß für die kommenden Sammeltage unſere Parole ſein. Auch die öffentliche hand und die Wirtſchaft ſpenden Die Reichswirtſchaftskammer fordert die ihr angeſchloſſenen Betriebe auf, die Woll⸗, Pelz⸗ und Winterſachenſammlung für die Front da⸗ durch zu unterſtützen, daß alle von den Be⸗ trieben der gewerblichen Wirtſchaft irgendwie entbehrlichen Woll⸗ und Pelzſachen den ört⸗ lichen Sammelſtellen zur Verfügung geſtellt werden. Der Präſident des Deutſchen Gemeindetages hat die deutſchen Gemeinden aufgefordert, auch aus ihren Beſtänden alle entbehrlichen Decken und Wollkleidungsſtücke der Samm⸗ lung zur Verfügung zu ſtellen. Kleine Mannheimer Stadtchroniłk „Hohe Nacht der klaren Sterne...“ Ein feſt⸗ liches Bild bot der weihnachtlich geſchmückte Muſenſaal. Die Mannheimer Hitleriugend hatte ſich hier zuſammengefunden, um ihre be⸗ reits zur Tradition gewordene Julfeier zu be⸗ gehen, der auch Kreisleiter Schneider bei⸗ wohnte. Der 150 Mann ſtarke Chor, der So⸗ liſt F. Janneck(Bariton) und die Orgel wech⸗ ſelten und löſten einander in den Darbietun⸗ gen ab. Die Lieder„Deutſchland, heiliges Wort“ und„Hohe Nacht der klaren Sterne“, durch Sprecher gehaltvoll eingeleitet, bildeten den Kernpunkt des Programms. Pg. Hupp hob mit eindringlichen Worten Weſen und Bedeutung des Julfeſtes heraus. Es iſt wie ehedem ein Feſt der Beſinnung, deſſen Sym⸗ bole aus der Vergangenheit herüber leuchten. Das erneute Gelöbnis unverbrüchlicher Ge⸗ folgſchaftstreue zum Führer ſchloß die ein⸗ drucksvolle Feierſtunde. Julfeſt der Mannheimer. Die alljährliche Julfeier vereinigte die Gemeinſchaft der F⸗ Sippen des 1y⸗Standortes Mannheim in den geſchmückten Räumen der„Rennwieſe“. Viele Frauen und Kinder, deren Männer und Väter der Dienſt im grauen Rock diesmal keinen Hei⸗ maturlaub gewähren konnte, und auch Familien von Kameraden, die nie mehr nach Hauſe kom⸗ men werden, fanden ſich ein. Die Feierſtunde begann mit einer Aufführung der HJ⸗Spiel⸗ ſchar unter Leitung von Hinderſchiedt. Sie klang aus in dem Gedanken an die gefallenen -Standorif Mannheims, deren Namen der i⸗Standortführer i. V. I⸗Unterſturmführer Engelhardt verlas. In ſeiner Anſprache wies er auf die Pflicht hin, den Kameraden an der Front und ihren Angehörigen die Treue zu halten. Die Fürſorge für ſie und für die Ange⸗ hörigen unſerer Gefallenen werde unter den Aufgaben der in der eimat bleibenden ⸗Männer auch im kommenden Jahre an erſter Stelle ſtehen. zum erſten Male Ingeborg war unbelehrbar Ihr wurde unzuläſſiger Umgang mit Kriegs⸗ efangenen vorgeworfen. Im Betrieb lernte ſie einen Franzoſen kennen— und offenbar lieben. Wie hätte ſie ſonſt Veranlaſſung neh⸗ men ſollen, dem Gefangenen Briefe zu ſchrei⸗ ben und ihm ihr Bild zu ſchenken. Einmal fiel man ſich auch aus„Verehrung“ um den Hals! Das war ſtark. Als der Gefangene aus dem Betrieb kam und auf ein Gut in die Pfalz kom⸗ mandiert wurde, zögerte ſie nicht, ihn dort zu beſuchen! Das war vielleicht noch ſtärker. Iſt noch dabei zu bedenken, daß dieſer Beſuch un⸗ mittelbar vor ihrer Verehelichung ſtattfand! Die Ausrufungszeichen häufen ſich bei der Abfaſ⸗ ſung dieſes Berichtes. 10 Monate Gefängnis für ſie. Ob ſie ſich damit nicht doch manches verpfuſcht hat? Es iſt halt gefährlich, ein Gefangenenliebchen zu ſein. Abgeſehen davon, daß es unwürdig iſt. fab. Die Ortsgruppen der NSDaAp von Secken⸗ heim und Umgebung bereiteten ihren Soldaten eine ganz beſondere Weihnachtsfreude. Auch für die in der Heimat eingeſetzten Soldaten be⸗ deutet Kriegsweihnachten einen Verzicht auf alte vertraute Gewohnheiten und auf die ge⸗ meinſame Feier im Kreiſe der Angehörigen. Sie begrüßten es daher dankbar, daß ſie von Parteigenoſſen eingeladen wurden, um mit ihnen Weihnachten zu feiern. Ihrer tiefen Freude gaben die Sokdaten in einem Schreiben an das HB Ausdruck. Wir geben Dank und An⸗ erkennung an die verantwortlichen Parteidienſt⸗ ſtellen, insbeſondere an die NS⸗Frauenſchaſt und die gaſtfreundlichen Parteigenoſſen weiter. Vom Planetarium. Am Sonntag, 28. De⸗ zember, findet der fünfte Lichtbildervortrag der Reihe„Allgemeinverſtändliche Himmelskunde“ ſtatt. Profeſſor Dr. Feurſtein ſpricht über die chemiſche Zuſammenſetzung und den phyſikali⸗ ſchen Zuſtand der Sternatmoſphären. Soldatengrüße erreichten das„HB“ von den Gefreiten: Heini Zehaller, Heini Stierlin, Adolf Schornhäuſer, Edgar Schmidt, Hemsbach, Ernſt Merkel, Schriesheim, Fritz Bartſcherer, Laden⸗ burg, Hermann Bauer, Viernheim. Das EKl erhielt Gefreiter Robert Weber, Sand⸗ hofen, Petersauer Straße 3.— Mit dem E u1 wur⸗ den ausgezeichnet: Obergefreiter Matroſe Wilhelm Weber, Eichendorffſtraße 31, Obergefreiter Gottfried Steinebach, Waldhofſtraße 13a, Gefreiter Fridolin Borho, Eichelsheimerſtraße 48 und Gefreiter Hermann Geier, Weilſtraße 25. KeineReujahrsglückwüniche verſenden Mit Rückſicht auf die Transportlage Trotz des dringenden Hinweiſes in Preſſe und Rundfunk, in dieſem Jahr mit Rückſicht auf die Transportlage und die Notwendigkeit, zunächſt die Feldpoſt für unſere Soldaten zu befördern, von der Verſendung von Glück⸗ wunſch⸗Briefen und ⸗Karten aller Art, Abſtand zu nehmen, haben doch zu Weihnachten Hun⸗ derttauſende die Forderung nicht beachtet und große Mengen derartiger Glückwünſche auf den Weg gebracht. Es wird nochmals kategoriſch darum erſucht, derartige Glückwünſche zu Weihnacht zu unter⸗ laſſen, damit die ſonſt dafür in Anſpruch ge⸗ nommenen Kräfte für die Bedürfniſſe der Front eingeſetzt werden können. Der Reichsminiſter für Volksaufklärung und Propaganda fordert nochmals alle Volksgenoſſen auf, von der Ver⸗ ſendung von Neujahrsglückwünſchen abzuſehen und macht im Einvernehmen mit den zuſtän⸗ ſtändigen Stellen darauf aufmerkſam, daß Druckereien, die Neujahrsglückwünſche fertigen Za verkaufen, Ordnungsſtrafen zu gewärtigen aben. Kinderbeihilfen für Gefallene Der Reichsfinanzminiſter hat die Beſtimmun⸗ gen über Gewährung von Kinderbeihilfen für »Gefallene in einigen Punkten ergänzt. Kinder, die gefallen oder bei beſonderem Einſatz oder durch Feindeinwirkung verſtorben ſind, bleiben bei dem Haushaltsvorſtand bis zum Ablauf von zwölf Monaten nach dem Sterbemonat an⸗ rechnungsfähig, werden alſo bei der Feſtſtellung der Zahl der Kinder noch berückſichtigt. Dieſe Vergünſtigung gilt jedoch längſtens bis zu dem Monat, in dem das Kind volljährig geworden wäre. Kinder, die vermißt werden, ſind eben⸗ falls anrechnungsfähig. Wenn vermißte Kinder als verſchollen gelten oder ihr Tod feſtgeſtellt wird, bleiben ſie noch bis zum Ablauf von zwölf Monaten nach dem Monat, in dem das Vermißtſein eingetreten iſt anrechnungsfähig. Schon nach den bisherigen Beſtimmungen be⸗ kommt die Ehefrau eines Haushaltsvorſtandes, der gefallen oder durch Feindeinwirkung ver⸗ ſtorben iſt, auch für das erſte und zweite Kind Kinderbeihilfe. Wenn der Haushaltsvorſtand vermißt wird, kann Kinderbeihilfe nur nach den allgemeinen Beſtimmungen erſt vom dritten Kind ab gewährt werden. Wenn der Vermißte als verſchollen gilt oder ſein Tod feſtgeſtellt wird, kann Kinderbeihilfe für das erſte und jedes weitere Kind von dem Monat ab gewährt werden, in dem das Vermißtſein eingetreten iſt. Anträgen auf Nachzahlung der Kinderbei⸗ hilfe kann entſprochen werden. Erweiterte Altershilfe des handwerks Durch die Erhöhung der Jahresumlage auf zwei Mark im nächſten Rechnungsjahr wird der Reichsſtand des deutſchen Handwerks in die Lage verſetzt, die Zahl der Empfänger der Al⸗ tershilfe des Handwerks zu erweitern. Die Handwerkskammern ſind angewieſen worden, Vorſchläge über die Auswahl unterſtützungs⸗ würdiger Althandwerker zu machen. Trotz der Erhöhung der Jahresumlage wird ſich die Zahl der Altershilfeempfänger in verhältnismäßig beſcheidenen Grenzen halten. Ein Rechtsan⸗ ſpruch auf die Altershilfe des Handwerkers, die nicht mit der Altersrente zu verwechſeln iſt, be⸗ ſteht nicht. Auszeichnungen von Jungarbeitern und Lehrlingen. Ein guter Brauch iſt bei der Firma Brown, Boveri u. Cie. AG. die alljähr⸗ liche Auszeichnung von beſonders tüchtigen Jungarbeitern und Lehrlingen. Erſtere erhal⸗ ten für beſonderen Fleiß in der Schule— be⸗ legt durch entſprechende Abgangszeugniſſe— und gute Werksarbeit eine ſogenannte Lehr⸗ prämie in verſchiedener Höhe, letztere unter ähnlichen Vorausſetzungen Buchpreiſe. Das iſt Tradition um die Weihnachtszeit. So war es auch am 24. Dezember 1941. Im feſtlich ge⸗ ſchmückten Lehrlingsſaal von BBC herrſchie in Anweſenheit von Betriebsführer und Haupt⸗ betriebsobmann Hochſtimmung. Nach einem Leitſpruch ſprachen Jugendwalter und Ausbil⸗ dungsleiter über Sinn und Zweck der Stunde und ſtrahlenden Auges nahmen die vielen Auserwählten die ihnen zugedachte Anerken⸗ nung in Empfang, für manchen eine unerwar⸗ tete, zuſätzliche Weihnachtsfreude, für die Nichtbedachten jedoch ein Anſporn, es den aus⸗ gezeichneten Kameraden gleichzutun. Um⸗ rahmt war die Feierſtunde von Vorträgen, Lie⸗ dern ſowie muſikaliſchen Darbietungen der Handharmonikagruppe. Den Beſchluß aber bil⸗ dete beim Verlaſſen des Werkes das ſchmiſſige Weihnachtsſtändchen der BBC⸗Werkskapelle, das nicht nur den Jugendlichen, ſondern der geſamten BBC⸗Werksfamilie galt. Kurze Meldungen aus der Heimat Berufserziehungswoche für Derkehrs⸗ und Tarifweſen Die Deutſche Arbeitsfront, Gauwaltung Ba⸗ den, veranſtaltet zuſammen mit der Nebenſtelle Elſaß der Wirtſchaftskammer Baden in der Zeit vom 19. bis 25. Januar 1942 eine Berufserzie⸗ hungswoche für Verkehrs⸗ und Tarifweſen. Es werden verantwortliche Männer der Verſand⸗ abteilungen aus Induſtrie und Großhandel mit Betriebsführern des Speditionsgewerbes alle Fragen der Verkehrs⸗ und Tariſpolitik unter beſonderer Berückſichtigung der derzeitigen Ver⸗ hältniſſe der oberrheiniſchen Wirtſchaft in Vor⸗ trag und Ausſprache behandeln. Arbeitskreiſe, Arbeitsgemeinſchaften und Betriebsbeſichtigun⸗ gen werden die Arbeitswoche abrunden. Teilnahmeberechtigt ſind Betriebsführer und Abteilungsleiter des Speditionsgewerbes ſowie die Leiter der Verſandabteilungen in Induſtrie und Großhandel. Anmeldungen ſind bis ſpäte⸗ ſtens 3. 1. 1942 an die DAß, Kreiswaltung Straßburg, Eugen⸗Würtz⸗Straße 6, zu richten. Da die Teilnehmerzahl beſchränkt iſt, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Ein⸗ ganges berüchkſichtigt. r. Straßburg.(Verbrecheriſcher Fah⸗ rer.) Als die Lampertheimer Landwirtin Ka⸗ tharina Bührel von Vendenheim nach Hauſe ging, wurde ſie unterwegs kurz vor Mundels⸗ heim von einem Perſonenkraftwagen über⸗ rannt. Die 72 Jahre alte Greiſin wurde zur Seite geſchleudert und erlitt hierbei einen Schä⸗ delbruch, der ihren ſofortigen Tod zur Folge hatte. Der Urheber des tödlichen Verkehrsun⸗ falls, der weiter fuhr, ohne ſich um ſein Opfer zu bekümmern, wird von der Kriminalpolizei Straßburg geſucht. 0 l. Karlsruhe.(Strafe für unerlaub⸗ ten Schuhverkauf.) Der Schuhhändler R. wurde vom Amtsgericht zu einer Gefängnis⸗ ſtrafe von zwei Monaten und einer Geldſtrafe von 1000 Reichsmark eventuell fünfzig Tagen Gefängnis verurteilt, weil er bezugsbeſchränkte Erzeugniſſe ohne Bezugſchein abgegeben hatte. l. Winnweiler.(Weidmannsheil.) Der Oberforſtwart Sutter erlegte zwei Keiler, die das ſtattliche Gewicht von je über zwei Zentner aufweiſen. l. Koblenz.(Die Tote am Schleppfſeil.) Aus dem Rhein wurde eine weibliche Leiche geborgen, die an einem Schleppſeil eines zu Berg fahrenden Schleppzuges hing. Die Tote ſtand im Alter von etwa 45 Jahren, iſt.65 Meter groß, trug ſchwarzes Stoffkleid ſowie einen Trauring mit der Inſchrift„W 8S 5. 7. 21“. Sachdienliche Mitteilungen können an die Kriminalpolizei gegeben werden. Deibrachts⸗Fudbauergebnie In Breslau: Niederſchleſten— Oberſchleſien.:3 In Beuthen: Oberſchleſien— Generalgouvernem.:1 Meiſterſchafts⸗ und Freundſchaftsſpiele in den Bereichen Berlin/ Brandenburg: Tennis Boruſſia— Minerva 93. 2 Blauweiß 1890— Union Oberſchöneweide. 1 Wacker 04— SV Margg 2 Ordnungspolizei Berlin— Lufthanſa.. 3 Niederſchleſien: Stadtmannſchaft Breslau— Bergland. 6 Sachſen: Turnier: Tura 99 Leipzig— Spielverein. VfB Leipzig— TuB Leipzieg. Eintracht Leipzig— Fortuna Leipzig(FS). Mitte: Turnier: Crick. Vikt.— Fort. Magdeburg Viktoria Neuſtadt— Preußen Magdeburg. Crick. Viktoria— Preußen Viktoria Neuſtadt— Fortuna Magdeburg.. Nordmark: Eimsbüttel— Victoria Hamburg. Hamburger SV— FC St. Pauli(FS).. Barmbecker SG— Polizei Hamburg(FS).. Weſtfalen: Wanne Eickel— LSV Radom(FS). ausgef. Germania Herne— Weſtfalia Herne(FS).:3 TB Eickel— SpVg. Röhlinghauſen(FS)..:1 Boruſſta Dortmund— Alem. Merkur Dortm.:2 Niederrhein: BC Solingen 95/98— Vfe Benrath(FS)..:9 Fortuna Düſſeldorf— FC 04 Schalke(FS):0 —SS—=Oο⁰˙O%%ũ 2d= 2◻- i S52282• 2• SS00 — Rotweiß Eſſen— Weſtende Hamborn(FS).:5 Schwarzweiß Eſſen— Eſſen⸗Weſt 81(FS). 12:0 Köln⸗Aachen: Mülheimer SV— LSV Schwerin(FS)...1 Kurheſſen: RScG Boruſſia Fulda— Sd Petersberg. 102 Spielverein Kaſſel— BC Sport Kaſſel.. 3. SC 03 Kaſſel— Hermannia Kaſſel..:1 Weſtmark: TSG Saargemünd— 1. FC Kaiſerslautern.:1 TSG 61 Ludwigshaf.— SpVg. Mundenheim:0 Elſaß: FC 93 Mülhauſen— Phönix Karlsruhe(FS):0 Straßburg— FV Metz(FS)..3 Bayern: Städteſpiel Würzburg— Aſchaffenburg...:3 SpVg. Fürth— SV Waldhof(FS).:0 Oſtmark: Turnier: Vienna Wien— FC Wien.. 421 Admira Wien— Wacker Wien n. Verl.:3 Rapid Wien— Badner AC(FS).... ausgef. Auſtria 13— LSV Proßnitz(FS).. 2: Danzig/ Weſtpreußen: Hanſa Elbing— Hubertus Kolberg(FS).. 11:0 Hertha Schneidemühl— Hubertus Kolberg.:1 Sportler jpenden Wolljacken Dem Aufruf zur Spende von warmen Winterſachen für die Soldaten an der Oſtfront haben Hamburgs, Fußballer geſchloſſen Folge geleiſtet. Die Spieler ha⸗ ben ihre Wolljacken, die ſie ſonft beim Betreten des Spielfeldes und in den Pauſen zu tragen pflegten, der Wollſammlung zur Verfügung geſtellt und damit einen eindeutigen Beweis ihres Opferwillens gegeben. Handball⸗Auswahl für Gchweben Zur endgültigen Aufſtellung der deutſchen Hand⸗ ballmannſchaft für den am 9. Januar in Goeteborg bevorſtehenden fünften Hallenkampf gegen Schweden ſind folgende ſechzehn Spielexr für eine kurzfriſtige Vorbereitung nach dem Reichsſportfeld in Berlin be⸗ rufen worden: Hermann Schmidt, Berlin, und Heinz Koervers, Lindfort, als Torhüter, ferner die Ber⸗ liner Utgenannt, Kuchenbecker, Denſchel, Walter Hiemke, Fritz Fromm, Pfitzner und Herrmann, wei⸗ terhin Bruentges, Lintfort, Vick, Hamburg, Schwunk, Wünsdorf, Fritzokat, Hannover, Thielecke, Magdeburg, Schunk und Fiſcher, beide Frankfurt am Main. Der Hamburger SV unterlag in einem Freund⸗ ſchaftsſpiel gegen den FC St. Pauli mit:1(:). Allerdings waren die Rothoſen ohne Doerfel, Noak, Weber und Heibach angetreten. Eimsbüttel ſchlug im Punktekampf die alte Victoria mit:2(:1) ſehr ein⸗ drucksvoll und liegt nun noch nur zwei Punkte hinter dem die Tabelle anführenden HSWzurück. Henkel ſchlug Spaniens Tennismeiſter Erſt am dritten Tage des Weihnachtsturniers in Barcelona griffen die beiden deutſchen Spitzenſpieler Gies und Henkel in die Kämpfe ein. Henkel ſchaltete dabei den ſpaniſchen Meiſter Blane:1,:3 aus, und im Doppel waren Henkel⸗Gies über Caſtella⸗ Ayxela:4,:3 erfolgreich. Italiens Meiſterdoppel Romanoni⸗Cucelli beſiegte die Spanier Olozaga⸗Soler :4,:4. Der Sport am Wothenende Das letzte Sport⸗Wochenende des Jahres ſteht in der Hauptſache im Zeichen des Fußballs und des Winterſports. Im Fußball nehmen in faſt allen Gauen und Bereichen des NSRe die Meiſterſchaftsſpiele ihren Fortgang. Im Süden des Reichs iſt nur der Bereich Elſaß diesmal ohne Punktekämpfe. Im übrigen lau⸗ tet der Spielplan: Heſſen⸗Naſſau: Kickers Offenbach— Wetz⸗ lar 05; Eintracht Frankfurt— TSvVgg. Hanau 1860; Freundſchaftsſpiele: KSG Wiesbaden— SV 98 Darmſtadt. Weſtmark: Tura Ludwigshafen— TSG Saar⸗ gemünd; Boruſſta Neunkirchen— Fa Pirmaſens. Baden: VfR Mannheim— SpVgg. Sandhofen; TSG Planlſtadt— Vfes Neckarau; Freundſchafts⸗ ſpiele: Freiburger FC— SvVag. Kolmar; Phönix Karlsruhe— Union Böckingen. Württemberg: Stuttgarter SC— VfR Heil⸗ bronn. Bayern: BC Augsburg— 1860 München: Schweinfurt 05— Eintracht/ Franken Nürnberg; 1. 5C Nürnberg— Neumeyer Nürnberg; SpVgg. Fürth— Schwaben Augsburg; Rec Weiden— Wacker Mün⸗ chen; Bayern München— Jahn Regensburg. Von den Spielen im übrigen Reich iſt das Freund⸗ ſchaftstreffen zwiſchen dem deutſchen Pokalſieger Dresdner SC und dem deutſchen Meiſter Rapid Wien in Dresden zu erwähnen. Im Ausland kommt es zu 4 Ländertreffen zwiſchen Spanien und der Schweiz in Valencia. Im Handball ſind nur wenige Meiſterſchafts⸗ kämpfe angeſetzt. Der Spielplan lautet: Heſſen⸗ Naſſau: TG Dietzenbach— SA Frankfurt; Ba⸗ den: 1— Mannheim— SV Waldhof; Poſt Mann⸗ heim— X Ketſch; TV Friedrichsfeld— TVSecken⸗ heim; MTG Mannheim— Reichsbahn Mannheim; Tſchft. Käfertal— Jahn Seckenheim. Im Hockey ſind nur im Bereich Baden Meiſter⸗ ſchaftsſpiele angeſetzt. Es treffen ſich: TV 46 Heidel⸗ berg— TG 78 Heidelberg; Germania Mannheim— MTG Mannheim; VfR Mannheim— T 46 Mann⸗ heim(bei den Frauen die gleichen Paarungen!). Im Winterſport geht es natürlich recht leb⸗ haft zu. In. Garmiſch⸗Partenkirchen wird der Reichs⸗ ſieger im Eistanzen feſtgeſtellt, im Berliner Sport⸗ palaſt gibt es internationale Eishockeykämpfe mit Göta Stockholm und Preßburg, in Düſſeldorf ſpielt der Mannheimer ERcC und in Davos nimmt der Berliner SC am Spengler⸗Pokal⸗Turnier teil. Die beſten deutſchen Skiſpringer treffen ſich in Oberhof. 2 22 Auĩruf des Reidissporlführers zur Wollsammlung Unſere Soldaten brauchen zuſätzlich warme Winterkleidung. Der Führer hat die Heimat aufgerufen, der Front zu helfen. Daß der deutſche Sport dieſem Ruf folgen wird, iſt eine Selbſtverſtändlichkeit. Mit beſonderer Eindring lichkeit aber wende ich mich heute an euch, meine Skiläuferinnen und Skiläufer. Gerade ihr beſitzt jene Ausrüſtungsgegenſtände, deren unſere Soldaten ſo dringend bedürfen. Die meiſten von euch haben ſich die Skiausrüſtung zuſam⸗ menſparen müſſen. Es gibt niemanden, der ſeinen Sport mehr liebt als ihr. Manchem von euch mag es daher im Augenblick ſchwer erſchei nen, ſich mit der Hergabe der Ausrüſtung für eine Weile von ſeinem Sport trennen zu müſſen, aber, Kameraden und Kameradinnen, was bedeutet das gemeſſen an dem Opfer, das unſere Soldaten bringen. In ihren Reihen ſtehen unſere Kameraden. Wer möchte in dieſem Win ter beim Sport nicht auf ſeine beſte Ausrüſtung verzichten, in dem Bewußtſein, den deutſchen Saldaten ihre Aufgabe erleichtert zu haben. Die Front ſetzt ihr Leben ein. Sie verteidigt mit der Waffe in der Hand das, was die Heimat an Glück und Frieden beſitzt. Der Führer hat gerufen, der Aufruf wird freudig befolgt. Der deutſche Skiſport gibt dafür alles her, was er hat. gez.: von Tſchammer und Oſten Reichsſportführer. Die letlen Crrnen der nordbadncen verricstlahe Die Fußball⸗Meiſterſchaftsſpiele der badiſchen Be⸗ reichsklaſſe, Gruppe Nord, gehen an dieſem Sonn⸗ tag mit den Begegnungen VfR Mannheim— Spogg. Sandhofen TSG Plankſtadt— BVfs Neckarau zu Ende. 2 Große Entſcheidungen ſtehen an dieſem letzten Spieltag nicht mehr bevor. Die Lage iſt ſchon ziem⸗ lich geklärt. Verwicklungen könnten ſich nur ergeben in Bezug auf den begehrten zweiten Tabellenplatz durch Siege von Sandhofen und Plankſtadt, weil dann unter Umſtänden ein Entſcheidungsſpiel zwiſchen Neckarau und Sandhofen notwendig werden würde, nachdem der Vfe bekanntlich zwei Punkte aus ſei⸗ nem verlorenen Rückſpiel gegen VfR zugeſprochen bekam. Wenn auch auf dem Vf R⸗Platz im Spiel VfR gegen SpVgg. Sandhofen der Ausgang als offen bezeichnet werden kann, ſollte in Plank⸗ ſtadet beim zweiten Spiel dieſes Sonntags zwiſchen TSG Plankſtadt und Vfe Neckarau der letzte badiſche Bereichsmeiſter ſicher in Front erwar⸗ tet werden dürfen, zumal die Neckarauer vorſichtig genug ſein werden, um nicht in letzter Minute die Verteidigung ihres Meiſtertitels in Frage geſtellt ſehen zu müſſen.— In der 1. Spielklaſſe beginnt am Sonntag die Rückrunde mit folgenden Treffen: 98 Seckenheim gegen Fortuna Edingen, Amicitia Viernheim— 07 Mannheim, 08 Mannheim— Germania Friedrichs⸗ feld, 09 Weinheim— Alemannia Zlvesheim, FV Hemsbach— Phönix Mannheim. Fürth beſiegte 6B Waldhof Ein auf hoher ſportlicher Stufe ſtehendes Freundſchaftsſpiel lieferten ſich im Ronhof die SpVgg. Fürth und der SV Waldhof. Die ſtets ein wenig im Vorteil liegenden Kleeblätter ſieg⸗ ten mit:0(:). Bei den Gäſten überragten Siegl, Schnei⸗ der und der Tormann Fiſcher, denen in erſter Linie der torloſe Halbzeitſtand zu danken iſt. Von den Stürmern kam Erb, der zwei glänzende Torgelegenheiten ausließ, nicht zur Geltung, auf der anderen Seite war es Fiede⸗ rer, der ſeinen Angriff immer wieder mitriß und nach Bimſner das zweite Toe markierte. durlina unp Ealle melen in Märkner Auhernno Glücklicher:0⸗Sieg der Düſſeldorfer Fortunen Das Freundſchaftsſpiel zwiſchen Fortuna Düſſel⸗ dorf und Schalte 04 war ein rechtes Weihnachtsge⸗ ſchenk für die vielen nach tauſenden zählenden Fuß⸗ ballfreunde der rheiniſchen Kunſtſtadt. Der Kampf ſelbſt, der mit dem glücklichen:0⸗(:0⸗)Siege der Düſſeldorfer endete, trug alle Merkmale der von früher gewohnten Rivalität. Beide Vereine ſtellten das z. Zt. denkbar ſtärkſte Aufgebot. So trat Schalke mit Kuzorra, Szepan, Gelleſch, Eppenhoff und Klodt, Fortuna mit Janes, Heibach, Zwolanowſti, Hochge⸗ ſang und Bender an. Nach zu Beginn offenem Spiel war Fortuna in den letzten zwanzig Minuten vor der Pauſe ton⸗ angebend. Hochgeſang ſetzte Heibach und Czailka mei⸗ ſterhaft ein, aber Klodt wehrte vorbildlich ab, wenn nicht zuvor ſchon Mittelläufer Gelleſch im Verein mit Burdenſki die Angriffsfäden der Düſſeldorfer zer⸗ ſchnitten hatten. Die Vorſtöße der Weſtfalen waren immer ſehr gefährlich, doch Bayerer hielt Eppenhoff genau ſo eiſern, wie Janes den wieſelflinken Hinz. Es nutzte nichts, daß die Schwager Kuzorra und Szepan die Plätze tauſchten.— Nach dem Wechſel bekam Schalke Oberwaſſer, aber Fortuna hielt allem Druck tapfer ſtand, wenn auch bei verſchiedenen Gelegenheiten Fortuna ſprichwort⸗ liches Glück hatte. Acht Minuten vor Schluß fiel die Entſcheidung. Bei einem von Albrecht in den Straf⸗ raum von Schalle hereingegebenen Eckball konnte das Leder nicht wegbefördert werden. Zwolanowſti bekam die Kugel vor die Füſſe und ſchon hatte Klodt das Nachſehen. Erſte Riederlage des dEE Der in ſechs Monaten unbeſiegte Dresdner SC hat im Meiſterſchaftskampf ſeine erſte Niederlage erlitten. Der durch viele Abgänge in den letzten Wochen ſcharf mitgenommene Sachſenmeiſter wurde vom SC Planitz auf dem eigenen Gelände des Oſtrageheges mit:1 (:0) geſchlagen. Es war ein wenig erfreuliches Spiel, denn von beiden Seiten wurde eine harte Note bevorzugt. Dadurch verlor jede Mannſchaft einen Spieler durch Feldverweis. Zuerſt war Gehmlich von Planitz an der Reihe, ihm folgte kurz vor dem trau⸗ rigen Ende Richard Hofmann(). Nach den torloſen erſten 45 Minuten ſchoß Dities (Planitz) das Führungstor, einen weiteren Freiſtoß ſandte Hempel zum Ausgleich ein, aber Planitz er⸗ kämpfte durch weitere Treffer von Voigtmann und Dittes Sieg und Punkte. In der Tabelle führt der DoScC nur noch mit 16:2 Punkten knapp vor Planitz mit 15:3 Punkten. Wacker und Dienna im Endſpiel Der umfangreiche Spielplan der Wiener Fußballer erfuhr durch mehrfache Abſagen eine Einbuße. So fiel nicht nur das am erſten Feſttag nach Meidling anberaumte Meiſterſchaftsſpiel zwiſchen Auſtria und der Poſt aus, ſondern auch der Deutſche Meiſter Ra⸗ pid mußte ſich zur Abſage des Freundſchaftstreffens mit dem Badner AC entſchließen. Starke Zugtkraft übte am Stefanitag das Pokalrundſpiel in Meidling aus, wo einleitend vor 3000 Zuſchauern Vienna mit :1(:0) einen ziemlich glatten Sieg über den Ft Wien errang, während das zweite Spiel zwiſchen Wacker und Auſtria beim Stande von:3(:0 trotz Verlängerung erſt durch das Los zugunſten der Meid⸗ linger entſcheiden wurde. Wacker und Vienna be⸗ ſtreiten nun am 28. Dezember das Endſpiel. Vorher kämpfen Admira und FC Wien um den Troſtpreis. Boruſſia Fulda nicht zu halten In Kurheſſen hat Boruſſia Fulda einen großarti⸗ gen Sieges'ug angetreten. Das gegen den VfR Pe⸗ tersberg mit:2 gewonnene Spiel iſt das achte in ununterbrochener Folge ſiegreich beſtandene Meiſter⸗ ſchaftstreffen. Gemeinſam auf dem zweiten Tabellen⸗ platz folgen Kurheſſen Kaſſel und BC Spielverein Kaſſel mit je 11:5 Punkten. Walter⸗Elf ſpielte nur unentſchieden In der Weſtmart ſtanden beide Spitzenmannſchaf⸗ ten in Meiſterſchaftskämpfen. Der 1. FC Kaiſerslau⸗ tern, dem unſer Nationalſpieler Fritz Walter ange⸗ hört, ſpielte gegen den TSG Saargemünd nur:1 un⸗ entſchieden. Leichter hatte es die TSG 61 Ludwigs⸗ hafen, den Tabellenletzten SpVgg. Mundenheim mit :0(:0) zu ſchlagen. Ludwigshafen führt nun mit 16:6 Punkten vor Kaiſerslautern mit 15:5 Punkten die Tabelle an. Gut im Rennen liegt weiterhin noch Boruſſia Neunkirchen mit 11:7 Punkten. Mehr Doppelſpiele im Fußball! In München hat am Sonntag vor Weihnachten die große Doppelveranſtaltung im Stadion an der Grünwalderſtraße mit den beiden Meiſterſchaftsſpie⸗ len München 1860— Schweinfurt 05 und Wacker München— SpVgg. Fürth nicht nur ſportlich, ſon⸗ depn auch wirtſchaftlich den Münchner Vereinen einen Erfolg gebracht. Obwohl die Doppelveranſtaltung be⸗ reits zu früher Mittagsſtunde beginnen mußte, wohn⸗ ten doch 18 000- Zuſchauer den Treffen bei. Doppelveranſtaltungen, die beſonders in Wien gerne abgehalten werden, gibt es im allgemeinen im deutſchen Fußball viel zu wenig. In manchen gro⸗ ßen Städten gehen ſich die Vereine mit ihren Spie⸗ len lieber weit aus dem Wege, anſtatt gemeinſam zu ſchlagen und damit einen Erfolg zu erringen. Be⸗ ſonders an den Plätzen, wo die Sportanlagen es an⸗ gebracht erſcheinen laſſen, ſollten Doppelveranſtaltun⸗ gen eine weitere Verbreitung finden. Der Winter iſt an ſich dafür keine ſonderlich günſtige Zeit, wohl aber das Frühjahr, der Sommer und der Herbſt. Die Zuſchauer ſtellen ſich, das hat die Erfahrung gelehrt. bei Doppelſpielen zumeiſt mit ſtärkſtem Aufgebot ein, ſo daß dieſe Veranſtaltungen wirtſchaftlich den Ver⸗ einen ein gutes Abſchneiden bringen. 12 Muͤdel wollen Kunfteistani⸗Meiſtexin werden Die Titelkämpfe des deutſchen Eisſports im erſten Jahr ſeiner Neugeſtaltung gehen am 6. und 7. Ja⸗ nuar in Wien mit der Meiſterſchaft der Frauen zu Ende. Zur Teilnahme haben ſich bisher zwölf Kunſt⸗ läuferinnen gemeldet, doch bleibt die endgültige Zu⸗ laſſung zur Meiſterſchaft der Genehmigung des Reichsfachwartes vorbehalten. Mit den denkbar beſten Ausſichten, den von Lydia Veicht nicht verteidigten Titel zu erringen, geht Martha Muſilek in den Kampf. Weiterhin iſt Wien durch Madeleine Muller und Grete Veit vertreten. Aus München ſind Inge Jell und Suſi Demoll angeſagt. Nürnberg entſendet Inge Wahl und Lotte Maurer, während Berlin allein fünf Läuferinnen ſtellen will, und zwar Gudrun Ol⸗ bricht, Edith Schwabe, Anita Heinricht, Margit Roß und Inge Weczerek. Die große Veranſtaltung in der Engelmann⸗Kampfbahn beginnt am 6. Januar mit dem Pflichtlaufen. Am 7. Januar folgt um 20 Uhr die Kür, verbunden mit dem Reichsſiegerwettbewerb im Juniorpaarlaufen, und am 8. Januar wird das Eisſportfeſt mit einem Schaulaufen abgeſchloſſen, deſſen Reinertrag die Wiener Eisſportgemeinſchaft dem Kriegswinterhilfswerk zugedacht hat. Klare Siege des ScC Rießerſee Der Deutſche Eishockeymeiſter SC Rießerſee ern⸗ tete an den beiden Weihnachtsfeiertagen im Olympia⸗ Kunſteisſtadion zu Garmiſch⸗Partenkirchen zwei klare Siege über die Wiener EG. An beiden Tagen hatten ſich je 3000 Zuſchauer eingefunden, die den Meiſter in überlegener Form ſahen, während die Wiener erſt im zweiten Spiel etwas beſſer zum Zuge kamen. Am erſten Tag lautete das Ergebnis:0(:0,:0,:0) für den SC Rießerſee. Koegl(), Wild(2) und Dr. Schenk waren die Torſchützen, dazu kam noch ein Eigentor der Gäſte, die ſich am zweiten Tag:0 (:0,:0,:0) geſchlagen geben mußten. Dr. Schenk, Wild und Koegl waren diesmal erfolgreich. An der Spitze des Kunſtlaufprogramms ſtanden die Wiener Martha Muſilek und Helmuth May. Torlauf am Felòdberg Eines der bedeutendſten Geſchehniſſe im Weihnachts⸗ ſtiſport war der Geßner⸗Gedächtnis⸗Torlauf am Feld⸗ berg. 40 Tore waren auf der nur 300 m langen Strecke von den rund 60 Teilnehmern zu durchfahren. Ernſt Reminger(Feldberg) lief in beiden Durch⸗ gängen mit 53 und 54 Sekunden die beſte Zeit und ſiegte mit:47 Minuten vor ſeinem Klubkameraden Rolf Hoffmann(:54,5). Bei den Frauen kam Hanni Kitzmann(Freiburg) in:23,8 auf den erſten Platz. die— Der neue Torlaufhang im Olympia⸗Stadion in Gar⸗ miſch⸗Partenkirchen, der zwiſchen den beiden Schanzen angelegt iſt, wird am 10. und 11. Januar anläßlich des Vergleichskampfes der Poſtſportler von Tirol, Bayern, Baden und Württemberg einer erſten Prü⸗ fung unterzogen. Die Skimeiſterſchaften von Heſſen⸗Naſſau werden im Gebiet des Feldbergs im Taunus durchgeführt, und zwar die alpinen Wettbewerbe am 25. Januar und die nordiſchen, am 1. Februar. Italiens Skiläufer beſtritten am Rolle⸗Paß ihr erſtes Abfahrtsrennen, das Weltmeiſter Chierronni gewann. Bei den Frauen war Frl. Ploner erfolgreich. Guter Zurner⸗Nachwuchs Seit Jahren ſpielt der Bereich Baden im Lei⸗ ſtungsturnen, ſowohl bei Einzel⸗ als bei Mannſchafts⸗ kümpfen eine führende Rolle. Dieſe ſtolze Tradition haben Badens Nachwuchsturner bei den Reichswett⸗ kämpfen in Mainz fortgeſetzt. Die zehn Mann ſtarke badiſche Streitmacht ſetzte ſich reſtlos durch und üher⸗ ſchritt weitaus die Grenze der zum Sieg erforder⸗ lichen Punttezahl.„Nicht nur der Sieg allein kront dieſen Wettkampf, nein, ſchon dabei geweſen zu ſein oder gar für ihn in ſtrebendem Eifer geübt und ſeine Bedingungen erfüllt zu haben, iſt Lohn und Anerkennung genug“, ſchrieb der Reichsſportführer. Im einzelnen erreichten ſie nach den ſoeben ver⸗ joͤffentlichten Wertungsliſten nachſtehende Reſultate: Pflicht Kür Rang A. Kaiſer, Gaggenau„ + 952 35 W. Pfitzenmeyer, Mannheim 66,6 + 90 27 R. Mücklich, Mannheim 91*—+ 85,2 30 K. Joggerſt, Villingen 84 P. Schöps, Karlsruhe 85,2 +89,4 33 W. Furthamann, Villingen 83,8 + 88,4 40 R. Erdel, Villingen 83,3 + 81,5 58 W. Böckle, Pforzheim 70,7 + 83,2 65 F. Rothmund, Villingen 82,6 3 E. Erdel, Villingen 83,9 (wegen Verletzung ausgeſchieden) Teilgenommen haben 110 Nachwuchsturner. So⸗ wohl in Pflicht als in Kür waren 100 Punkte zu er⸗ reichen. Die beiden Mannheimer Pfitzenmeyer und Mücklich ſind z. Zt. beim Militär und konnten ſich natürlich nicht entſprechend vorbereiten. Auch hier zeigt ſich, wie ſchon ſeit Jahren, der ſtarke Villinger Einſchlag. Für die Aufſtellung der badiſchen Bereichsmann⸗ ſchaft trifft der Obmann für das Leiſtungsturnen, Krauth(Pforzheim), die erſten Vorbereitungen. Er beruft Badens Spitzenturner für Mitte Januar zu einem Wochenendlehrgang nach Ettlingen. Die Mannſchaft wird vorausſichtlich erheblich verjüngt auf den Plan treten und mehrere der oben genann⸗ ten Nachwuchsturner enthalten. Für die badiſche Mannſchaft gilt es, die 1940 und 1941 errungene Deutſche Meiſterſchaft erfolgreich zu verteidigen. Sthiffers blieb Flirgengewichtmeiſter Im Mittelpunkt des von 4000 Zuſchauern beſuch⸗ ten Boxkampftages in Stuttgart ſtand die Deutſche Meiſterſchaft im Fliegengewicht. Der Titelkampf ent⸗ täuſchte ſtark. Bereits nach der erſten Runde mußte der Herausforderer Offermanns(Neuß) aufge⸗ ben, ſo daß Schiffers Meiſter bleibt. Der Ringarzt ſtelte bei Offermanns eine Verletzung der Hornhaut des rechten Auges feſt und ſtoppte daraufhin den Kampf. Mittelgewichtsmeiſter Joſef Beſſelmann ging gegen den acht Kilo ſchwereren Hein Wiesner viel zu ſpät aus ſich heraus und mußte ſich nach Ablauf der zehn Runden mit einem für Wiesner allerdings ſchmeichel⸗ haften Unentſchieden begnügen, obwohl er während des ganzen Kampfes taktiſch und techniſch überlegen war. Der Rumäne Michael Petrescu kam gegen Kohl⸗ born(Karlsruhe) zu einem ſicheren Punktſiege und noch höher gewann Deimling(Karlsruhe) gegen Strich (Mülhauſen) nach Punkten. Deutſchland lieferte die meiſten Fußball⸗Lünderſpiele Wie ſchon im Vorjahr, ſo trug Deutſchland auch 1941 wieder die meiſten Länderſpiele aus. Wir waren zugleich die erfolgreichſte Nation im europäiſchen Fußball. Das zeigt die Tabelle der europäiſchen Fuß⸗ ball⸗Länderſpiele 1941: Spiele gew. un. verl. Tore Pekt. Deutſchland 9 6 1 Dänemark 3 1 2 0:4 4 Schweiz 2 0 ih 4 Spanien 1 1 0 Schweden.— 1 1 1:6 Kroatien 8 1—:8 Ungarn„3% 1% lonn1 32:9 Rumänien 2 1 0 1:6 Jugoflawien 1 0 1 0:1 Portugal 62 0 4 1 3* Slowakei 4 1 3 5413 Frankreich 1 0 0 1 3 Finnland 1 0 0 1:6 Schulſport⸗Erfolg in Frankreich Die in Frankreich getroffene Einrichtung, in jeder Woche allgemein den Donnerstagnachmittag dem Schulſport vorzubehalten, hat ſich gut eingeführt und bewährt. Letzthin wurde in Paris im Rahmen der Schulſportförderung ein Auswahlſpiel zwiſchen zwei Pariſer Mannſchaften, das der Vorbereitung für das am 1. Januar ſtattfindende Treffen Norden gegen Süden diente, mit großem Erfolg als„Lehrſpiel“ durchgeführt. Dem Treffen wohnten 12 000 Pariſer Schulkinder bei, ſo daß die Werbung einen vollen Erfolg hatte. Wiederaufbau im norwegiſchen Sport Der Wiederaufbau des norwegiſchen Sports in An⸗ lehnung an das deutſche Vorbild kann mit dem Ab⸗ ſchluß des Jahres 1941 auf bemerkenswerte Erfolge zurückblicken. Norwegens Sportführer Reichborn Kjen⸗ nerud hat die Entwicklung dahin gekennzeichnet, daß es das Ziel aller Arbeit iſt, in Norwegen einen Volksſport erſtehen zu laſſen, aus dem dann die Spit⸗ zenleiſtungen herauswachſen werden. In dieſem Zu⸗ ſammenhang iſt es von beſonderer Bedeutung, daß der Sportplatzbau mit ſtaatlichen Mitteln gefördert wird und daß der Sport auch im norwegiſchen Arbeitsdienſt eine ausgezeichnete Pflegeſtätte gefunden hat. Ein ſehr guter Erfolg wurde auch im Schulſport erzielt, da rund 200 000 Teilnehmer an den Sporttagen der Jugend zu verzeichnen waren. Lettiſche Sportvereine erſtehen wieder Mit Zuſtimmung der zuſtändigen deutſchen Stellen werden in Lettland jetzt verſchiedene lettiſche Sport⸗ vereine wieder erſtehen, die unter dem Druck des Sowjetterrors aufgelöſt werden mußten. In Riga wurde der Sportverein„Daugawieſchi“ wieder ins Leben gerufen. Der Verein, dem auch der Europa⸗ meiſter im Eisſchnellauf A. Behrſinſch angehört, be⸗ treibt verſchiedene Sportzweige. In nächſter Zeit ſollen weiter der Rigaer Tennis⸗ klub, die„Rigas Vilki“(ehemals Riga Wanderers), der Rigaer Fußballklub, ſowie der Sportverein „Olympia“ Libau ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Sport in Kürze In der badiſchen Fußball⸗Gauklaſſe war das Punkte⸗ ſpiel VfB Mühlburg— 1. FC Pforzheim am 7. De⸗ zember vorzeitig beendet worden. Der Gaufachwart — nun dieſe Begegnung zum 26. Dezember neu an⸗ geſetzt. In Straßburg und Metz werden ſich anfangs Ja⸗ nuar die Boxer der Oſtmark vorſtellen. Sie werden am 17. und 18. Januar gegen Elſaß und Metz Vergleichs⸗ kämpfe beſtreiten. Bei den Züricher Radrennen am kommenden Sonn⸗ tag werden Kilian⸗Vopel und Lohmann⸗Merkens in einem 100⸗Kilometer⸗Mannſchaftsrennen die deutſchen Farben vertreten. Ein Siebenländertreffen im Fechten findet am 28. Februar und 1. März in Innsbruck ſtatt. Beteiligt ſind Italien, Ungarn, die Slowakei, Kroatien, Rumä⸗ nien, Dänemark und Deutſchland. Die deutſche Mannſchafts⸗Meiſterſchaft im Frauen⸗ florettfechten wird am 4. und 5. April in Kaſſel ent⸗ ſchieden. Zu den Europa⸗Boxmeiſterſchaften in Breslau(21. bis 25. Januar) haben zwölf Länder(einſchl. Deutſch⸗ land) gemeldet. Die Hälfte davon wird mit vollſtän⸗ digen Staffeln vertreten ſein. Deutſchland und die Schweiz werden den zum 1. Februar vereinbarten 26. Fußballänderkampf in Wien beſtreiten. SS——— 2 82929828. ———————— Wir haben Steidle- Ei heim(T 5, ten 1941. Wir haben Schäfer, W. heim(Meei im Felde. Elisabeth Mi Verlobte. T 6, 33), We Wir grüßen Meng- He kanonier i Ladenburg u. Raubent nachten 196 Wir haben u Helfrich Uffz. in eir heim, Feud Weihnachte Als Verlobte Ernst Kön Luft-Nachr Güterhaller nachten 19⸗ Wir haben u Hübner- Luftwaffe. nachten 19. Unser viertes Erna ist an barer Freu 2. Z. im Fe geb. Stang. Germaniast Tiefers wir d richt, geliebter, ur Bruder, Sch Neffe Albert Uffz. u. Ges( (Panzer- im blühende ren in treu für Führer, land am 23. schweren E gefallen is Wunsch, die mat wieder2 in Erfüllung weiß, was loren haben Mannheim, Seckenheim. In tiefem Rud. Asch Frau Math brenner, ner(.Z. i brenner(2 geb. Heiß brenner u freund, Rr geb. Asc Hinkelbeir Aschenbre u. Frau ge Walter Se Aschenbre —————————— ee Tiefers wir di richt, mein innig Mann, unse hraver Sohi Frit: Gefreiter in Inhabe im Alter vor datischer Pf 1 Heldentod ir Mh.-Neuherr Armbrustwe In unsagb⸗ Frau Else tavern- F Frau Elise Feuchter( Greta- Far (Schwieger tavern(2. 4 Tiefers uns hei daß uns Wolig Schütze in im frühen A armm 24. 11. 41 Kämpfen an tront in sol erfüllung de Führer, Voll fand. In tiefer Tra im Namen? Erich Stern, —————————— Wir erl bare N: ser liel Neffe und V. Bräutigam Dr. dent. Leutnant ur in eine am 20. Nover Einsatz im O. seiner Komp: 27 Jahren fü Vaterland ge unser aller Hoffnung. Mhm.- Waldl straße 12), 24. Dezember In tiefem Frau Mari Zeilfelder nebst Vern + n im Lei⸗ Nannſchafts⸗ e Tradition Reichswett⸗ Mann ſtarke h und über⸗ eg erforder⸗ allein kront ꝛſen zu ſein geübt und Lohn und ortführer. ſoeben ver⸗ teſultate: kür Rang 953 35 90 27 85,2 30 919 1 89,4 33 88,4 40 81,5 38 83,2 5 785 33 isgeſchieden) turner. So⸗ unkte zu er⸗ meyer und konnten ſich Auch hier ke Villinger reichsmann⸗ ungsturnen, bereitungen. itte Januar ngen. Die ch verjüngt hen genann⸗ die badiſche 1errungene idigen. tmeiſter tern beſuch⸗ hie Deutſche lkampf ent⸗ unde mußte euß) aufge⸗ er Ringarzt r Hornhaut aufhin den ging gegen viel zu ſpät uuf der zehn 5 ſchmeichel⸗ er während h überlegen gegen Kohl ⸗ iktſtiege und gegen Strich eiſten ſchland auch Wir waren europäiſchen äiſchen Fuß⸗ Tore Pekt. 311 13 5. 4 S —— SS——— 222:9222——=———2 —————————————————— ————————— —* ig, in jeder nittag dem geführt und Rahmen der viſchen zwei ung für das ſrden gegen „Lehrſpiel“ 900 Pariſer inen vollen Sport orts in An⸗ tit dem Ab⸗ erte Erfolge hborn Kjen⸗ eichnet, daß vegen einen in die Spit⸗ dieſem Zu⸗ ing, daß der ördert wird Arbeitsdienſt hat. Ein port erzielt, orttagen der wieder chen Stellen iſche Sport⸗ Druck des In Riga wieder ins der Europa⸗ ngehört, be⸗ aer Tennis⸗ Wanderers), Sportverein aufnehmen. das Punkte⸗ am 7. De⸗ Vaufachwart ber neu an⸗ nfangs Ja⸗ werden am Vergleichs⸗ nden Sonn⸗ Merkens in ie deutſchen det am 2. t. Beteiligt ien, Rumä⸗ im Frauen⸗ Kaſſel ent⸗ zreslau(21. chl. Deutſch⸗ tit vollſtän⸗ den zum erkampf in Wir haben uns verlobt. Steidle, Ernst Fritsch. ten 1941. Wir haben uns verlobt: Käte Schäfer, Werner Gietz. Mann- heim(Meerwiesenstr. 23), 2z. Zt. im Felde. Elisabeth Möckel, Rudolf Lonse, Verlobte. Mannheim(Q 2, 19/½0, T 6, 33), Weihnachten 1941. Wir grühßen als verlobte: Gretel Meng- Hermann Höfer, Ober- kanonier in einem Art.-Regt. Ladenburg a.., Rheingaustr. 40 u. Raubentaler Mühle— Weih- nachten 1941. Wir haben uns verlobt: Hildegard Helfrich- Willi Schmidberger, Uffz. in ein. Flakbatt. Feuden- heim, Feudenheimer Grün 1 Weihnachten 1941. Als Verlobte grüßen: Lucie Holler Ernst Köhler, Uffz. in einem Luft-Nachr.-Regt.— Mannheim Güterhallenstraße 18. Weih- nachten 1941. Wir haben uns verlobt: Elfriede Hübner- Eduard Haas, 2. Z. Luftwaffe.- C 1, 1.- Weih- nachten 1941. Erna Mann-— heim(IT 5, 7, K 1, 22), Weihnach- Wir erhielten am 19. De- zember 1941 die für uns unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß bei den schwe- ren Kämpfen auf der Krim unser einziger, geliebter und hoffnungsvoller Sohn, mein lie- ber Bruder, schwager, Enkel und Vetter Helmyt Clade Gefr. in einem Infant.-Regt. Inh. d. Rum. Kriegs-Verdienst- kreuzes mit Schwertern und Verwundeten-Abzeichens im blühenden Alter von 20%½ Jahren am 26. Nov. in einem Feldlazarett seiner schweren Verwundung erlegen ist. Sein heißester Wunsch, die liebe Heimat bald wiederzusehen, blieb ihm versagt. Mhm.-Sandhofen, 26. Dez. 1941. Scharhofer Straße 121. In tiefem Schmerz: Bernh. Clade u. Frau Anna, geb. Bierwirth- Uffz. Hans Größle(2. Z. im Osten) und Frau Lore, geb. Clade. Beileidsbesuche dankend ver- beten. eeeeeeneesbenvurte mrseiTiinkheedge2rkrnfüweenehskEntfg Unser viertes Kind Silke Waltraud Erna ist angekommen. In dank- barer Freude Walter Wingert, 2. Z. im Felde, u. Frau Friedel, geb. Stang.— Mhm.-Neckarau, Germaniastraße 70, 23. 12. 1941. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nach- richt, daß unser innigst- geliebter, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Onkel An Neffe Albert Aeshonbrommer Uffz. u. Geschützführ. in einem (Panzer-Jäger) Inf.-Regt. im blühenden Alter von 24 Jah- ren in treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vater- land am 23. Nov. 1941 bei den schweren Kämpfen im Osten gefallen ist. Sein einziger Wunsch, die Lieben in der Hei- mat wiederzusehen, ging nicht in Erfüllung. Wer ihn gekannt, weiß, was wir an ihm ver— loren haben. Mannheim, 27. Dezember 1941. Seckenheimer Landstr. 192. In tiefem Schmerz: Rud. Aschenbrenner sen. u. Frau Mathilde, Paula Aschen- brenner, Karl Aschenbren⸗ ner(.Z. i..), Rud. Aschen- brenner(2. Z. i..) und Frau geb. Heißler, Willi Aschen- brenner u. Frau geb. Zieh- freund, Rud. Ehinger u. Frau geb. Aschenbrenner. Karl Hinkelbein und Frau geb. Aschenbrenner, Eugen Ester u. Frau geb. Aschenbrenner, Walter Seezer u. Frau geb. Aschenbrenner. Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nach- richt, daß am 20. Nov. mein innigstgeliebter, guter Mann, unser unvergeßlicher, braver Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Fritz Feuchter Gefreiter in einem Inf. Regt. Inhaber des EK II im Alter von 32 Jahren in sol- datischer Pflichterfüllung den Heldentod im Osten fand. Mh.-Neuhermsheim, 27. 12. 41. Armbrustweg 11. In unsagbarem Leid: Frau Else Feuchter geb. Zu- tavern- Fritz Feuchter und Frau Elise(Eltern)- Willi Feuchter(2. Z. i..) u. Frau Greta-Fam. Heinr. Zutavern 9(Schwiegerelterm)- Hans Zu- tavern(2. Z. i..) u. Angeh. uns heute die Nachricht, daß unser lieber Sohn Wollgang Stern Schütze in einem Inf.-Regt. im frühen Alter von 19 Jahren am 24. 11. 41 bei den schweren Kämpfen an d. mittleren Ost- front in soldatischer Pflicht- erfüllung den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland fand. In tiefer Trauer: im Namen aller Hinterblieb.: Erich Stern, Beethovenstr. 18. * Tieferschüttert erreichte Wir erhielten die unfaß- bare Nachricht, daß un- ser lieber, herzensguter Neffe und Vetter, mein lieber Bräutigam Dr. dent. Kurt Zellfelder Leutnant und Komp.-Führer in einem Inf.-Regt. am 20. November in tapferem Einsatz im Osten an der Spitze seiner Kompanie im Alter von 27 Jahren für Führer, Volk u. Vaterland gefallen ist. Er war unser aller Stolz und unsere Hoffnung. Mhm.- Waldhof(Untere Ried- straße 12), Albersweiler, den 24. Dezember 1941. In tiefem Schmerz: Frau Marie Mehlhorn, geb. Zeilfelder-Käthe Zeilfelder nebst Verwandten- Elsbeth Nägle(Braut). ** Rasch und unerwartet ver- schied am 23. 12. 41 infolge Unglücksfalles mein lieber Mann, unser guter Vater, Bru- der, Schwiegervater u. Groß- vater Ludwid Meldenstein im Alter von 62 Jahren. Mannheim, 26. Dezember 1941. Kepplerstraße 30. In tiefer Trauer: Frau Luise Meidenstein geb. Hambach, die Kinder: Luise Meidenstein, Georg Schrift u. Frau Rosel geb. Meiden- stein, Fam. Heinr. Meiden- stein, Rob. Hölzer, Uffz., 2, Z. im Felde und Frau Emilie geb. u. Enkel- kinder. Die Beerdigung andet am Montag, 29. 12. 41, um 13 Uhr auf dem Haupitriedhof Mann- heim statt. Todesanzeige Tief erschüttert geben wir allen Freunden u. Bekannten die traurige Nachricht, daß meine herzensgute, treusor- gende, liebe Frau, unsere gute Tochter, Schwester, Schwäge- rin und Tante, Frau Erne Runkel, geb. God am Mittwoch, den 24. Dez., im Alter von 34 Ae sanft entschlafen ist. Mhm.-Sandhofen, 9. In tiefer Trauer: „Karl Runkel, z. Z. i. F. Familie Georg Gaa nebst Ansehörigen. Die Beerdigung findet am Montag, den 29. 12., um 15 Uhr auf dem Friedhof Sandhofen Statt. Rasch u. unerwartet wurde unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Enkel Erieh Kllioan im Alter von 18 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Schwetzingen, 24. Dez. 1941. In tiefer Trauer: Familie Kilian Geschwister u. alle RAnunen Die Beerdigung findet heute 15 Uhr von der Friedhofkapelle aus sStatt. Offtene Stellen Luftfahrtgerdtewerk Hukenfelde sucht 1. Vorkalkulatoren für Ge- räte der drahtlosen Technik. Bewerber müssen befähigt sein, selbständig Geräte und Teile Zzu kalkulieren und preislich vorauszubestimmen. Gelegen- heit zur Einarbeitung wird ge- geben.- Kennwort„LGW 307“. 2. Sachbearbeiter für das Ge- biet Betriebsabrechnung, 2. B. Normalpreisauswertung, Auf⸗ tragsbestand, Selbstkostennach- weis, Statistik und Berichts- wesen sowie Karteiführer und -führerinnen, Kenntnisse des in- dustriell. Rechnungswes. erw., aber nicht Beding. Gelegenheit zur Einarbeitung wird gegeben Kennwort,LGW 308“.- 3. Tech- nische Vorkalkulatoren u. tech- nisch-kaufmännische Nachkal- kulatoren für feinmechanische Geräte und Apparate. Kenn- Wwort„LGW 309“.- 4. Steno- Kontoristinnen, Rechnerinnen, Registraturbearbeiter u.-bear- beiterinnen. Anfängern wird Gelegenheit zur Einarbeitung gegeben. Kennwort„LGW 310“. 5. Teichner und Zeichnerinnen für das Gebiet Statistik u. Be- richtswesen. Kennw.„LGW e311“ 6. Zeichnungsverwalter u.-ver- walterinnen. Kennw.„LGW312“. 7. Betriebsbuchhalter u.-buch- halterinnen sowie Abrechner u. Abrechnerinnen mit entspre- chenden Vorkenntnissen. Be⸗ werbern m. guter Auffassungs- gabe und rechnerischen Fähig- keiten wird Gelegenheit zur Einarbeitung gegeben. Kenn⸗ wort„LGW 313“. 8. Steno- Kontoristin mit französischen Sprachkenntnissen. Kennwort „LGW 314“. Schriftl. Bewer- bungen mit selbstgeschrieben. Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnis- abschriften, Angabe der Ge— haltsansprüche und des frühe- sten Eintrittstrages unter dem jeweiligen Kennwort erbet. an Luftfahrtgerätewerk Hakenfelde GmbH, Personalverwaltg., Ber- lin-spandau, Streitstraße-17. Mauser-Werke.-G. Wir suchen für Neu-Konstruktionen auf dem Gebiet des Waffenbaues für entwicklungsfäh. Stellung einen selbständigen Konstrukteur mit Erfahrungen im allgemeinen Maschinenbau. Außerdem wer- den für das gleiche Arbeitsge- biet einige Detailkonstrukteure und Zeichner gesucht.- Ange- bote mit handgeschrieben. Le- benslauf, Lichtbild u. Zeugnis- abschriften unter Angabe von Gehaltsansprüchen u. frühest. Eintrittstermin sind unt. Kenn- zahl„36“ zu richten an die Personal-Abteilung der Mauser- Werke.-., Oberndorf a. Neck. Wir suchen für Konstruktion, Montage u. Betrieb in unserem hiesig. Werk Diplom-Ingenieure und Fachschul-Ingenieure des allgemeinen Maschinen- u. Ap- paratebaues als Konstrukteure sowie Zeichner u. Zeichnerin- nen(Kennwort TA 235); ferner: für neu zu errichtende Werke der chemischen Groß-Industrie (Konstr.-Büro und Betrieb) Di- plom-Ingenieure des Maschinen- baufaches und Fachschul-Inge- nieure mit Kenntnissen im allg. Maschinenbau(Kennwort TA 236).— Bewerbungen mit Le- benslauf, Lichtbild, Zeugnisab- schriften, Angabe des Gehalts- anspruches und des frühesten Eintrittstages unter dem ent- sprechenden Kennwort erbeten an I. G. Farbenindustrie Ak- tiengesellschaft, Personalabtei- lung, Ludwigshafen am Rhein. Löwe-Radlo sucht techn. Statt Karten!— Danksagung Für die so überaus herzlich erwiesene Anteilnahme beim Heimgang unserer lieben, un- vergeßlichen kleinen Ursula sagen wir auf diesem Wege allen, auch denen, die ihr das letzte Geleit gaben und ihrer mit zahlreichen Blumen- und Kranzspenden so liebevoll ge- dachten, unseren aufrichtig- sten Dank. Mhm.-Käfertal, 23. Dez. 1941. Lindenstraße 15. Famile Albert Asel und Angehörige. Geschäfil. Empfehlungen Von der Wehrmacht zurück nehme mein. Betrieb ab Januar 1942 wieder in vollem Umfange auf. August Kunz, Mühle Groß- sachsen a. d. B. Ver loren Mit- arbeiter: Für die Leiter der Laboratorien: Physiker u. Hoch- frequenz-Ingenieure. Hierfür kommen Herren m. abgeschlos- sener Hochschulbildg. in Frage, welche die notwendige Initia- tive und Freude zu zielbewuß- ten Entwicklungsarbeiten auf den verschiedensten Gebieten der Physik und Hochfreqx enz- technik mitbringen. Kennwort: Ing. Ferner für andere Arbei- ten auf obengenannten Gebie- ten: Prüffeldtechniker u. Meß- techniker. Kenntwort: Technik. Für das Konstruktionsbüro auf dem Gebiet des feinmechani- schen Apparatebaues tüchtige Konstrukteure, die selbständi- ges Arbeiten gewöhnt sind. Ab- solventen höherer technischer Lehranstalten werden bevor— zugt. Kennwort: Konstr. Teil- konstrukteure. Es handelt sich auch hierbei um sehr interes- sante Arbeitsgebiete. Herren, die es verstehen, sich mit größ- tem Interesse einzuarbeiten, ist die Möglichkeit zu weiterem Aufstieg geboten. Kennwort: Konstr. Bewerbungen mit Le- benslauf, Lichtbild, Zeugnisab- schriften, Gehaltsansprüchen u. Angabe des frühesten Eintritts- termines erbet. an Löwe-Radio Aktiengesellschaft, Berlin-Steg- litz, Wiesenweg. Dienstag gelber Lederhandschuh an d. Gartenfeldstraße verloren. Abzugeb. geg. Belohnung beim Pförtner der Motorenwerke. Anordnungen der NSDAP KdF, Abt. Wandern. Zu nach- stehend. Neujahrs-Hüttenwan- derung nach dem„Oppauer Haus““ bei Wachenheim sind Volksgenossen jed. Alters ein- geladen. Teiln.-Karten zu RM .50(Uebern., Verpfl., 50 gr. FIm.) auch bei Abfahrt des Zu- ges erhältl. Treffp. am 31. 12., 19 Uhr, Haltest. Rhein-Haardt- bahn, Collinistraße.- Abfahrt: 19.15 Uhr. Wanderzeit ca. 1/ Stunden. ERANK sucht für verantwortliche Aufgaben in der Leitung der Serienfabrikation äußerst befä- higte Ingenieure und Diplom- Ingenieure mit großen Erfah- rungen in Arbeitsvorbereitung und Betrieb. Beherrschung aller Verfahren neuzeitlicher Serien- fertigung im Meßwerkzeug- u Vorrichtungsbau, Befähigung selbständig zu disponieren und Organisationsfragen zu lösen, erforderlich. Bewerbungen er- bitten wir unt. Beifügung eines Lebenslaufes, lückenlos. Zeug- nisabschriften, neuen Lichtbil- des mit Angabe der Gehalts- forderung und des frühesten Eintrittstermines an Karl Frank wyir suchen für ein in West-Ober- schlesien im Bau befindliches Werk: Einkäufer für techn. Ma- terialien aller Art, Chemikalien, Brennstoffe, Bürobedarf. Kartei- führer, gewandte Stenotypistin- nen. Angebote mit handschr. Lebenslauf, Lichtbild u. Zeug- nisabschrift. unter Angabe des Gehaltsanspruches u. des früh. Eintrittstermines erbeten unter Kennwort Ek 311 an I. G. Far- benindustrie Aktiengesellschaft, Personal- Abteilung Ludwigs- hafen/ Rhein. Flugmotorenwerke Ostmarł suchen- insbesondere Ostmär- ker- für Arbeitsvorbereitung: Konstrukteure undTeilkonstruk- teure für Vorrichtungen und Werkzeuge, technische Zeichner (Zeichnerinnen) mit Praxis, Leh- ren- Konstrukteure und Teil- konstrukteure, Normenkonstruk- teure, Fertigungsplaner für span- abhebende Fertigung und Mon-— tage zum Aufstellen der Ar— beitspläne und Festlegung der Arbeitszeiten, Zeitnehmer und Zeitstudier für mechan. Ferti- gung und Montage, technische Sachbearbeiter für Stücklisten- bearbeitung und Aenderungs- dienst, Planungsingenieure für allgem. Planungsarbeiten, Ter- min-Ingenieure für Terminpla- nung und Arbeitsbereitstellung, Terminverfolger mit technisch. Kenntnissen, technische Kauf- leute für Auftragswesen und Materialbestellungen, technische Kaufleute mit guten Werkzeug- kenntnissen, Werkzeugfachleute für Werkzeugausgabe u. Werk- zeugverwaltung.- Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschr., Lichtbild, Gehaltsanspr. sowie Angabe des frühesten Eintritts- termines sind zu richten unter Kennwort M/A an die Flug- motorenwerke Ostmark, Ges. m. b.., Wien., Teinfaltstr. 8. ZA-Gefolgschaft. Kontorist für die Versandabtei- lung einer Kohlengroßhandlung möglichst aus der Branche zu baldigstem Eintritt gesucht. Angebote unter Nr. 7605 B an den Verlag dieses Blattes erb. Buchhalter(in) zum Nachtragen der Durchschreibebuchführung stunden- oder tageweise, auch abends, gesucht. Zuschriften u. 93 975 Vs an den Verlag d. Bl. FRANK sucht für entwicklungs- fähige Dauerstellg. einen Assi- stenten, evtl. Diplom-Kaufmann zur Unterstützung der kaufm Direktion. Schrift. Bewerbung an Karl Frank G. m. b.., Mh., U 5, Abteilung Sekretariat. Für Montage und Befrieb sucht ein im Aufbau begriffen. Groß- Unternehmen der chem. Indu- strie in Oberschlesien mehrere Ingenieure, Kennwort„T/II 153“ schlossener Fach- und Hoch- schulbildung. Die zu besetzen- den Stellen bieten günstige Ent- wicklungsmöglichkeiten. Erfah- rung erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Angebote mit Ein- reichung von Lebenslauf und Lichtbild unt. Nr. 46 125 Vs an den Verlag dieses Blattes. lelter des lohnbüros wird von großem Werk in Leipzig mit mehrer. tausend Gefolgschafts- mitgliedern zum baldmögl. An- tritt gesucht. Voraussetzg. sind umfassende Erfahrungen und Kenntnisse auf dem gesamten Gebiet der Lohnrechnung sowie Eignung zur Führung und An- leitung des unterstellten Perso- nals. Hollerith-Kenntnisse sind erwünscht. Wir bitten um Be⸗ werbungen mit Einreichung v. Lebenslauf, Zeugnisabschriften, möglichst auch Lichtbild sowie Angabe des Gehaltes und der frühestens Eintrittsmöglichkeit u. L. G. 1414 an Ala, Leipzig C1 Diplom-Kauileute, Volkswirte u. Juristen mit betriebswirtschaft- licher, insbesondere buchhalte- rischer Praxis, von groß. Wirt- schaftsprüfungsgesellschaft für Berlin, Saarbrücken od. Wien gesucht. Auch Angebote von er- fahrenen Praktikern sind er- wünscht. Bewerbg. mit hand- schriftlichem Lebenslauf, Licht- bild und Angabe der Gehalts- ansprüche sind zu richten unt. Nr. 162 978 Vs an den Verlag. Behördendienststelle sucht zum baldmögl. Eintritt zwei Sach- bearbeiter(ünnem), möglichst m. Kenntniss. im Verkehrsgewerbe Angebote mit kurzem Lebens- lauf und Gehaltsansprüchen u. Nr. 87 267 V an den Verlag d. B. Bürohilfe, jüngerer Mann oder Fräulein, zum sofortigen Ein- tritt gesücht. Zuschriften unter Nr. 186 494 Vvs an den Verlag. Selbständ. Hauptbuchhalter(in) zuverlässig, gewissenhaft, für selbständige Leitung einer Ver- lagsbuchhaltg. in Kreisstadt in nächst. Nähe Stuttgarts per so- fort gesucht. Bewerbungen mit Lichtbild, Zeugnisabschriften u. handgeschriebenem Lebenslauf unter Ak. 8006 an„Ala“ Stutt- gart, Friedrichstr. 20. Einkufsobteilung einer Indu- striefirma des Großmaschinen- baues im Rhein-Main-Gebiet sucht selbständig arbeitenden, gründlich durchgebildet. Sach- bearbeiter mit Erfahrungen in der vollständigen Bearbeitung von Bestellungen auf Maschi- nen, Apparate u. Rohrleitungs- materialien. Bewerhbungen mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnis- abschriften, Gehaltsansprüchen und Angabe des frühesten Ein- G. m. b.., Meßgwerkzeug- und Prüfmaschinenbau, Mannheim. trittstermins erbeten unt. Nr. des Maschinenbaues mit abge- torplatz 1. Klempner, Schlosser, Monteure, tüchtige, selbständige Arbeits- kräfte, für sofort oder später zur Fabrikation und Montage lufttechnischer Apparate und Klimaanlagen nach München gesucht. Fa. Ing. Robert Scho- bel, München II M, Sendlinger- kKaufmänn. Lehrling oder lehr- mäcchen zur gründlichen Er- lernung des Kaufmannsberufs von Damenhut- und Putzgroß- handlung per sofort oder zu Ostern 1942 gesucht. Ausführl. Angeb. an Damenputz Heinrich Weyers.-., Mannh., M 1, 8. Keufmanns-Lehrling, der die nö- tige Eignung besitzt, von Spe- ditionsbetrieb für 1. 4. 1942 ge- sucht. 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Auf Grund des Reichsleistungsgesetzes wird hiermit die Beschlagnahme al- ler Frostschutzscheiben von stillgelegten Kraftfahrzeugen so- wie der Frostschutzscheiben, die sich noch im Besitz von ehemaligen Kraftfahrzeughal- tern befinden, angeordnet.— 2. Nicht ablieferungspflichtig sind Frostschutzscheiben zu Kraft- fahrzeugen a) mit rotem Win— kel oder zeitweiliger Fahr- erlaubnis, b) für die eine schriftliche Vorbeorderung der Wehrersatz-Inspektion Mann— heim ergangen ist, c) der Aerzte, d) der NSDAP und ihrer Glie- derungen.- 3. Die Ablieferung hat sofort, spätestens jedoch bis 10. Januar 1942, bei der. Kfz. Besch.-Kom., Mannheim-Feu- denheim, Pionier-Kaserne, ent- weder persönlich oder durch Post- oder Bahnsendung zu er- folgen. Bei Abgabe oder Zu-— sendung ist in jedem Falle das pol. Kennzeichen des Kraft- fahrzeuges, zu dem die Frost- schutzscheibe gehört, anzugeben. 4. Für die Frostschutzscheiben wird der handelsübliche Wert vergütet, Versandkosten wer— den ersetzt. Bei persönlicher Ablieferung wird der Betrag sofort in bar ausbezahlt. Bei Zusendung ist Angabe der Ueberweisungsanschrift(Post- scheck-Konto und Nr., Bank- konto usw.) erforderlich.— 5. Nichtbefolgung vorstehenderAn- ordnung wird nach den Be— stimmungen d. Reichsleistungs- gesetzes bestraft.- Wehrersatz- inspektion Mannheim Gr. K. Das Ernährungsamt Abig. A Kreisbauernschaft Heidelberg ist vom 27. 12. bis 1. Jan. 1942 für Besucher nicht geöffnet. Ebenso ist die Nebenstelle des Ernährungsamtes Abtg. A in Mannheim, N 2, 4, während dieser Tage für den Publikums- verkehr geschlossen. Verteilung von Aepfeln. Für eine weitere Bestellung von Aepfeiln werden hiermit aufgerufen Ab- schnitt HI1 der gelben und grü- nen Mannheimer Einkaufsaus- weise(2. Ausgabe), Abschnitte 3 und 4 der blauen Berechtigungs- karten für Aepfel. Auf blaue und rote kön- nen Aepfel nicht' bezogen wer⸗ den. Die Abschnitte müssen bis spätestens Samstag, 3. Jan. 1942, bei einem zugelassenen Obst- verteiler vorgelegt und von die- sem abgetrennt werden. Als Nachweis der Bestellung hat der Kleinverteiler den Abschnitt H2 der gelben und grünen Ein- kaufsausweise bzw. das Mittel- stück der blauen Berechtigungs- karten mit seinem Firmenstem- pel zu versehen. Die Bestellung kann auch bei einem Markt- händler erfolgen. Die Kleinver- teiler wollen die abgetrennten Abschnitte aufgeklebt bei uns einreichen und zwar bis späte- stens Donnerstag, 8. Jan. 1942. Wir erteilen dafür Empfangsbe- scheinigungen, die den Klein- händler zum Bezug von Ware vom Obstgroßverteiler berecht. Städt. Ernährungsamt Mannheim Bezugschelne fur Fahrradberei- ktungen. Für die Abgabe von Bezugscheinen für den Erwerb von Ersatzbereifung für Fahr- räder sind im Monat Januar 1942 die nachstehenden Bestim- mungen maßgebend. Ersatzbe- reifungen werden abgegeben: 1. An Schichtarbeiter, deren Weg zwischen Wohn- und Ar— beitsstätte mindestens 3 km be— trägt. 2. An Körperbehinderte, deren Weg zwischen Wohn- und Arbeitsstätte mindestens 4 Kkm beträgt und kein öffentliches Verkehrsmittel auch in sozialer Hinsicht benutzt werden kann. 3. Geschäftsräder. Es können nur die dringendsten Anforde- rungen berücksichtigt werden. Für die Aushändigung eines Be- zugscheines hat der Antragstel- ler eine Bescheinigung seines Arbeitgebers über die Tätigkeit (Z2. B. als Schichtarbeiter usw.), die Entfernung zwischen Ar— beitsstätte und Wohnung, über soziale Verhältnisse, sowie daß das Rad täglich benutzt wird, vorzulegen. Der Arbeitgeber haftet für die Angaben in der Bescheinigung. In allen Fällen ist die alte Bereifung in den Ge- schäftsräumen der Reifenstelle Mannheim, L 2, 9a, abzugeben. Für die Abgabe von Erstberei- fung, d. h. für den Erwerb von neuen mit Gummibereifung ver- sehenen Fahrrädern werden die vorstehenden Bestimmungen für Ersatzbereifung sinngemäß an- gewendet. Die Abgabe von Er- satzbereifung wird wie folgt geregelt: Die Bezugscheine wer- den in den Geschäftsräumen der Treibstoff- und Reifenstelle, Mannheim, L 2, 9a, abgegeben an Wochentagen in der Zeit von —12 Uhr und 14,30—16,30 Uhr an Antragsteller, bei denen die gefordert. Bescheinigungen vor- gelegt werden können, mit den Anfangsbuchstaben: A, Ba—Be Donnerstag, 8. Jan. 1942, Bi-By, C Freitag, 9. Jan. 1942, D, E Montag, 12. Jan. 1942, F Diens- tag, 13. Jan. 1942, G Mittwoch, 14. Jan. 1942, Ha—He Donners- tag, 15. Jan. 1942, Hi—Hy, J Frei- tag, 16. Jan. 1942, Ka—Ko Mon- tag, 19. Jan. 1942, Kr—Ky, L Dienstag, 20. Jan. 1942, M Mitt- woch, 21. Jan. 1942, N, O, P Q Donnerstag, 22. Jan. 1942, R Frei- tag, 23. Jan. 1942, S, Scha—Schi Montag, 26. Jan. 1942, Schl—Schy Dienstag, 27. Jan. 1942, St, T, U, V Mittwoch, 28. Jan. 1942, W, X. ., 2 Donnerstag, 29. Jan. 1942. An Samstagen bleibt die Reifen- stelle geschlossen. Städt. Wirt- schaftsamt Mannheim— Treib- stoff- und Reifenstelle. Markuskirche: Omnibusverkehr. Am 28. 12. 41 und am 1. 1. 42 wird der Om- nibusbetrieb wie folgt einge- schränkt: In Mannheim: Linie A 1 Käfertal-Blumenau zwi- schen Sandhofen u. Blumenau ab 12.30 Uhr statt 12-Minuten- — 24-Minutenverkehr; Linie A 3 Waldhof—Gartenstadt ab 12.30 Uhr statt-Minuten- ⸗ 12-Mi- nutenverkehr; Linie A 5 Wald- park—Flandernplatz wird an diesen Tagen eingestellt.- In Ludwigshafen: Linie A 4 ver- kehrt nur zwischen Bf. Mun— denheim—Volkshaus. Städt. Straßenbahn Mannheim- Lud- wigshafen. Ausgabe von Trelbstoffen. We- gen Abrechnungsarbeiten blei- ben die Geschäftsräume der Treibstoff- und Reifenstelle Mannheim, L 2, 9 und. L 2, 9 a, vom 29. Dezember 1941 bis ein- schließlich 1. Januar 1942 ge- schlossen. Die Ausgabe von Treibstoffen für Monat Januar 1942 erfolgt an Antragsteller mit den Anfangsbuchstaben: A, B,., D2., 8. u. 14. Januar 1942; E, F, G., 9. u. 15. Januar 1942; H, J., 12. u. 16. Jan. 1942; K, L.., 13. u. 19. Januar 1942; M, N. O., 8. u. 14. Jan. 1942; P, Qu, R., 9. u. 15. Jan. 1942; S. Sch, St., 12. u. 16. Jan. 1942; T. U.,. 2 Uaund 19. Januar 1942. Es wird aus- drücklich darauf aufmerksam gemacht, daß Treibstoff, der bis zum 19. Januar 1942 nicht ab- geholt wird, nach diesem Ter- min nicht mehr zugeteilt wer- den kann. Städt. Wirtschaftsamt Mannheim Treibstoff- und Reifenstelle-. Zuteilung von Fuftermineln för nichtlondwirtschaffliche Tler- halter. Für nichtlandwirtschaft- liche Pferdehalter werden neue Futtermittelscheine in weißer Farbe bei unserer Abteilung Selbstversorger, Q 2, 16, und beim Landratsamt, Mannheim, Augusta-Anlage 25, gegen Rück- gabe des alten Futtermittel- scheines(Stammabschnitt und Abschnitt 10 bis 12) ausgegeben. Auf den Abschnitt 1 des Futter- mittelscheines(weiß) kommen für die Monate Januar und Fe-— bruar 1942 zur Verteilung je Pferd bis zu 250 Kkg Pferdefutter. Abschnitt 1 der Futtermittel- scheine(weiß) wird hiermit auf- gerufen. Die Scheine sind daher unverzüglich einem badischen Futtermittellieferanten zwecks Abtrennung des Abschnittes 1 zu übergeben. Die Abschnitte 10 bis 12 des bisherigen Futter- mittelscheines in gelber Farbe werden für ungültig erklärt. Der Landrat.— Städt. Ernäh- rungsamt Mannheim. Viernheim. Die Auszahlung der Wohlfahrtsunterstützungen er-— folgt am Samstag, den 27. Dez. 1941 im Schalterraum meiner Kasse von—11 Uhr. Die Zeit ist genau einzuhalten. Viern- heim, den 24. Dezember 1941. Gemeinde Viernheim: Der Kas- senverwalter. Betr. Dienststunden. Auf Anord- nung des Herrn Reichsstatthal- ters in Hessen— Landesregie- rung— wird die Dienstzeit der Gemeindeverwaltung und der Kasse sowie der Ernährungsab- teilung und wWirtschaftsstelle für die Werktage/ 27., 29., 30. und 31. Dezember sowie 2. und 3. Januar nach den Vorschriften für den Sonntagsdienst geregelt. An diesen Tagen kann nur in drin— genden Angelegenheiten in der Zeit von—12 Uhr vorgespro- chen werden. Ich ersuche die Ortseinwohner, sich hiernach zu bemessen. Viernheim, 22. Dez. 1941. Der Bürgermeister. Zugelaufen Zugeldufen ein deutscher Schä- ferhund(dunkelgrau). Abzuhol. bei Oberfeldhüter Jung, Edin-— gen, Grenzhöferstraße 69. Beteilliqune on Elsengroßhend- lung gesuchft. Angebote unter TU 502 an Anzeigen-Hegemann Frankfurt a.., Zeil 123. Kirehl. Noachrichten Evang. Gottesdienstanzeiger Sonntag, den 28. Dezember 1941 Trinitatiskirche: 10 Uhr Grimm. Konkordienkirche: 10 Uhr Miss. Bier, 17 Uhr Lohr. Christuskirche: 10 Uhr Dr. Weber. 11,15 Uhr KG. Neuostheim:(S. Christuskirche). Friedenskirche: 10 Uhr Gottes- dienst. Johanniskirche: 10 Uhr Emlein. 10 Uhr Gefallenen- gedächtnisgottesdienst, Speck. Matthäuskirche: 10 Uhr Luger, 11 Uhr KG, Luger. Lutherkirche: Samstag, 15 Uhr Wochenschlußandacht, Sonntag. 10 Uhr Jundt. Eggenstraße: 9 Uhr Jundt. Melanchthonkirche: 10 Uhr Hahn. Auferstehungskirche: 10 Uhr Bo- demer, 11,30 Uhr KG. Pauluskirche: 10 Uhr Hörner. Sandhofen: 10 Uhr Bartholomae. Städt. Krankenhaus: 9,20 Uhr Dr. Faulhaber. Diakonissenhaus: 10,30 Uhr Scheel. Feudenheim: 10 Uhr Kammerer. Friedrichsfeld: 10 Uhr Schönthal, 11 Uhr KG, Schönthal. Käfertal: 10 Uhr Metzger. Uhr KG, Metzger. Käfertal-Süd: 10 Uhr Betz, 11.15 Uhr KG, Betz. Rheinau: 10 Uhr Lohr. Pfingstberg: 9,30 Uhr Gänger. Seckenheim: 10 Uhr Dr. Duhm. Wallstadt: 10 Uhr Adelmann. Altkoathollsche Kirche: Schloß- kirche: 10 Uhr. Erlöserkirche (Gartenstadt): 10 Uhr. 11.15 wrteeemonae-hosseaaskenmonemmbpheninereehennaaana Filmthe ater Uta-Pelcst. 2. Wochel Letzte Tage! .00.30.15 Uhr:„Kadetten“. Der große historische Film der Ufa aus Preußens schwersten Tagen mit: Mathias Wieman, Carsta Löck, Andrews Engel- mann, Theo Shall. Spielleitung: Karl Ritter. Musik: Herbert Windt. Vorprogramm: Neueste Wochenschau und Kulturfilm: „Volksleben am Rande der Sa- hara“. Jugendliche ab 14 Jah- ren haben Zutritt! Alhembra. Uta-Palcst. Morgen Sonntag vor- mittag 10.45 Uhr Frühvorstel- lung mit dem Tagesprogramm: „Kadetten“— Kulturfllm und neueste Wochenschau. Jugend- liche ab 14 Jahr. haben Zutritt! Ein Riesen- Erfolg! .30.45.10.„Wir bitten zum Tanz“. Ein echtes Wiener Lust- spiel mit Hans Moser, Paul Hör- biger, Elfle Mayerhofer, Theod. Danegger. Hans Holt, Auguste Pünkösdy.- Im Vorprogramm: Die neue Wochenschau.- Für Jugendl. üb. 14 Jhr. zugelassen! Alhambra. Große Frühvorstellung Sonntag, den 28. Dez., vormitt. 11 Uhr mit dem Afrika-Film „Mit Büchse und Lasso durch Afrika“. Eine Jagdexpedition durch das Kongo-Gebiet. Wis- senschaftliche Leitung u. Vor- trag im Film: Dr. Lutz Heck.- Dazu die neueste Wochenschau. Jugendliche zugelassen! Schauburg. Heute das herrliche Lustspiel:„Der scheinheilige Florian“ mit Joe Stöckel, Erna Fentsch, Josef Eichheim, Hans Fitz, Elise Aulinger, Kurt Vespermann, Eva Tinschmann, Beppo Brem. Spielleitung: Joe Stöckel. Dazu: Die neue Wo— chenschau.- Jugendliche nicht zugelassen!-.45.00.15 Uhr. Schauburg. Sonntag, 28. Dezemb., vorm. 10.45 Uhr: Große Mär- chenvorstellung:„Schneeweiß- chen und Rosenrot“. Ein Mär- chenfllm, der alle großen und kleinen Kinder begeistern wird! Vorverkauf an d. Theaterkasse. Capitol, Waldhofstr. 2, Ruf 52772. Heute bis einschließl. Montag: „Die Kellnerin Anna“- Der Kampf eines jungen Musikers um die Freiheit seines künst- lerischen Schaffens und die zu allen Opfern bereite Liebe einer Mutter- mit Franziska Kinz, Otto Wernicke, Hermann Brix, Elfriede Datzig u. a. m. Haupt- fllm:.30.45.00 und.20 Uhr. Neueste Wochenschau:.30.45. Jugendliche nicht zugelassen! Gloric-Polcist, Seckenheim. Str. 13 Das ergreifende Schicksal einer Mutter„Die Kellnerin Anna“ mit Franziska Kinz, Otto Wer— nicke, Elfriede Datzig, Winnie Markus, Hermann Brix. Neueste deutsche Wochenschau. Beginn: Samstag.55.00.20, Hauptf. .55.15.35; Sonntag:.00.35 .00,.35.-Jugendl. nicht zugel. fllmpeileis Neckereiu, Frledrlch- X straße 77- Ruf 485 57. Noch bis Montag:„Kameraden“..15 und.30. Die Wochenschau am Anfang. Sonntag.30.00 Uhr. Sonntag,.30: lung mit„Kameraden“. Umon-Fnecter Mh.-Foudenhelm. Samstag bis einschl. Montag: „Der Mann, von dem man spricht“- Gusti Huber, H. Rüh- mann, Th. Lingen, Hans Moser u. a. Samstag.00.30, So..00 .00.15.30, Sonntag,.00 Uhr f Jugendvorstellung. Roxy Rhelneu. bis Dienstag der Film der Na- tion„Ohm Krüger“ mit Emilf Jannings.- Jugendliche ab 14 Jahren zugelassen. Sonntag.00 Jugendvorstellung:„5 Millionenf suchen einen Erben“.- Beginn: Wo.:.00- Sonntag u. Feiertag .00 und.00 Uhr. Zentral Mhm.-Waldhof. Samstag bis Montag. Wo.:.00.00- So.: .50.55.00 Uhr:„Die barmher- »zige Lüge“. Eine mitreißende Spannung geht von diesem To- bisflm um die aufopfernde Liebe einer jungen Mutter aus. Mit Hilde Krahl, Ernst v. Klip- stein, Otto Gebühr, Elisabeth Flickenschild, Heinr. Schroth. Jugendverbot. Neueste Wochen- schau.- Sonntag.30: Jugend- vorstellung:„Helden in Spa- nien“.- Voranzeige: ab Diens- tag:„Kellnerin Anna“. Unterhaltung Libelle. Nur bis 31. 12, täglich 19 Uhr, Sonntag und Mittwoch auch 15 Uhr: Die Sensation der Weltstädte: Gnidleys Liliput- Artisten und das große Weih- nachtsprogramm. Montag, 29., und Dienstag, 30. 12.: 19 Uhr: 2 Sondervorstellungen ohne Konsum. Grinzing, 29. u, 30. 12. Betriebsruhe. Jugendvorstel- Heute Samstag] letzter Tag„Stern von Rio“ mitf La Jana f. Ab morgen Sonntagff So sieht die neue pockung gos DpER HAUSARZ T Für die Erhaltung des Wohlbefin- dens ist neben der ürstlichen Kunst die persönliche Kennt- nis des gesamten Lebensbildes des Patienten entscheidend. So ist der Hausarzt unent- behrlich in seiner Hilfsbereit sehaft und unermüdlichen Fürsorge. Pharmazeutische Präparate, die der Hausarzt verwendet, sind bewährt und oft in Generationen erprobt. Zu diesen Mitteln gehören Sanatogen, Formamint und Kalzan. palmgarten, Kleinkunstbühne im Zentrum der Stadt, zwischen F 3 u. F 4. Unser Weihnachts- programm vom 16. bis 31. Dez. 1941: 1. Willy Zeiz-Morel, köst- licher Humor in Vers u. Prosa, 2. Rudi Klär, Triumph d. Kraft; 3. R. Benzinger, komischer Rad- fahrer; 4. Lisa Cristowa, die Elastikerin großen Stils; 5. Bert Friemel, humoristischer Reck- akt; 6. Duo Eggers, das elegante Tanzpaar; 7. P. Cotta, der drol- lige Lehmpatzer; 9. Liana, klas- sische Schönheitstänzerin.— Täglich Beginn 20 Uhr, Ende 22 Uhr.-Sonntag ab 16 Uhr. Ein- tritt kür alle Veranstaltungen 50 Pfennig. Konzert-Koffees caté Wien, P.., 22(Plankem), Das Haus der guten Kapellen die Konditorei der Damen Täglich nachmittags u. abends (15.30—18.30 u. 19 45—23.00 Uhr) Konzert erstklassiger Kapellen 3 ersle Belkost bewohren sich Seit dahrzehnten 5 HIpps KNHDφ NIHeeTTEl erhältlich in apotheken u. bDrogerien Thecter Gloric-Palost, Seckenheim. Str. 13 Heute Samstag, 13.40, Sonntag- vorm. 11 Uhr: Märchenfilmvor- stellung mit dem Tonfilm„Der gestiefelte Kater“ und ein lusti- ges Kasperstück. Preise 30, 40, 50, 60 Pfg., Erwachsene 20 Pfg. mehr. Vorverkauf. Sonntags: Kassenöffnung 10 Uhr. palast-Tageskino, J 1, 6, Breite Straße, Ruf 268 85. Von vorm. 11 Uhr bis abds. 10 Uhr durch- gehend geöffnet.- Das ausge- wählte Festyrogramm.(Wieder- aufführung):„Schwarze Rosen“ mit Willy Birgel, der russische Gouverneur, Willy Fritsch, der Revolutionär, Lilian Harvey, die Tänzerin.— Voll mitreißender Spannung bis zur letzten Szene. lichtspielhaus Möller, Ruf 52772 Das große Weihnachtsprogramm: „Das unsterbliche Herz“ mit Kristina Söderbaum, Heinrich George, Michael Paul Henckels lassen diesen schönen Film durch ihre schau- spielerischen Leistungen unver- gessen machen! Hauptfilm:.05 .20.35.55 Uhr Wochenschau .50.05.25. Jugdl. nicht zugel. Reqina Neckorou, Ruf 482 76. Der überwältigende Erfolg ver- längert bis einschließl. Montag! Gustav Ucickis menschlichstes. beglückendstes und ergreifend- stes Meisterwerk:„Heimkehr“. Der einzigartige Wien-Film der Ufa 1941 mit Paula Wessely. Attils Hörbiger, Peter Petersen Beginn: Sa.:.10 u.15- So.: .15 u..00.Sonntagnachm .30: Große Jugend- u. Fami- lienvorstellung: Das langerwar-— tete„Märchenland in Farben“. genannt„Die Wiesenzwerge“ 1. Kasperfilm. Das Ereignis unse- rer Jugend! Sofort Karten be— sorgen. Olymp Käfertal. Heute Samstag .30 und.30 unwiderruflich letzter Tag der große Erfolg „Annelie“, die Geschichte eines Lebens, mit Luise Ulrich, Karl Ludwig Diehl u. Werner Kraus Jugendliche ab 14 Jhr. zugelas- sen.- Ab morgen Sonntag bis Dienstag:„O, diese Männer“. Ein reizendes Lustspiel m. Paul Hörbiger, Johannes Riemann. Georg Alexander u. Grethe Wei- ser.- Jugendliche ab 14 Jahren zugelassen— Beginn: Wochen— tags.30 u..30 Sonntag und Feiertag.45 545 745 Uhr. Sonntag..30 große Märchen- Natlonalthecter Mannheim. Am Samstagvormitt.:„Schneeweiß- chen u. Rosenrot“, Weihnachts- märchen. Anfang 11 Uhr, Ende gegen 13 Uhr. Noationalthecter Mennheim. Am Samstag, 27. Dez. 1941, Vorstel- lung Nr. 124, Miete G Nr. 11, I. Sondermiete G Nr. 6:„Kir- schen für Rom“, Komödie in 3 Akten(5 Bildern) von Hans Hömberg. Anfang 17 Uhr, Ende nach 19.30 Uhr. Bohnen undf Verenstaltungen Städt. Planetarium. Dezember, 17 Uhr, 5. Lichtbil- dervortrag der Reihe Die und der physikalische Zustand der Sternatmosphären. Vortra- gender: Professor Dr. K. Feur- Einzelkarten.50 RM., stein. Wehrmacht u. Schüler.25 RM. Reihenkarten zu ermäßig. Preis. 9 iu nier lioclimerlis (KGR-OESTICLERIE VAN ENSTGECO 22 Sonntag, 28. „Allge- meinverständl. Himmelskunde“: chem. Zusammensetzung Einlodunq zum Aufklärungsvor- trag„Finanzieren und Bauen nach dem Kriege“ mit Bild- modellschau moderner Eigen- heime, im kleinen- Saal Harmonie, D 2, 6/7, am Sams- tag, den 27. Dezember 1941. nachmittags 4 Uhr.- Jedermann herzlich willkommen. Persön- liche Beratung.„Badenia“ Bausparkasse G. m. b.., Karls- ruhe, Karlstraße 67. Gaststärten der Keine neue, sondern zogor die ölteste Zohnposto ist„RNoso- dont“, die foste posto in der netten Douerdose. Ein wohres Schmuckstöck ous deutschem Werlestoff. 60 Pfennig ein · schlieſslich Douerdose lein- malige Anschoffuno), 15 pfennig jedes Nochföõllstõck. sergmonns feste Vahnpast0% Steichtschänke„Durlacher Hof“. Restaurant Bierkeller Münz- stube, Automat, die sehenswerte Gaststätte f jedermann Mann⸗ heim 5 6 an den Planken fronzschulen Tenzschule Kknopp, Qu 1. 2. Ruf Tonzschule lamade, A 2, 3 und B 4, 8, Ruf 217 05. Neuer Tanz- lehrkurs beginnt am 9. Januar 1942.- Einzelstunden jederzeit. Nr 284 01. Kurse für Anfänger beginnen am 2. und 6 Januar Anmeldungen erbeten Tanzschule Helm, M 2, 15 b. Neuer Anfängerkurs beginnt am 2. und 6. Januar. Anmeld. erbeten. Fernsprecher 269 17. Tanzschule Stündebeek,. N 7, 8 Fernruf 23006 Neuer Anfänger- kurs beginnt Anfang Januar- Gefl. vorherige Anmeldung er⸗ Moelabon] Melabon hat den Vorteil, nicht einfach nur den Schmerz zu be⸗ täuben, ſondern oft auch deſſen Urſache zu bekämpfen, indem es regulierend auf den Gefäß⸗ tonus und die Blutzirkulation einwirkt. Darauf beruhen ſeine guten Erfolge bei Kopfſchmer⸗ zen, rheumatiſchen und ſchen Beſchwerden ſowie bei Zabnſchmerzen. Verwenden Sie Melabon auch bei ſtar⸗ ken Schmerzen ſparſam— meiſt genügt ſchon eine Kapſel. Packung 72 Pfg. in Apotheken. vorstellung:„Der Froschkönig“. bet. Einzelunterricht jederzeit. Verlag une Mannheim, Fernruf-Sa Erscheinun wöchentlicl frei Haus: Trägerlohn kaufspreis: 1 Te Eie Der auſt tin hat in einen Vo chills gem verſtehen, erſter Stel mit Waſ er ſeine wobei er nicht berei Abkommen Curtin for USA, ſond führung ir len. Dies Miniſterpr blickliche ſein, die finden. 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