laltungsfilm 4 g Ja kO0 by enschavu nd.20 Uhr ndliche! John anne er, Volk. v. Col- s, Käthe Haack Wochenschau! .45.25 Uhr end nicht zugel. 14 15 Unr ll, HEEA .50.— RM „ Kinder halbe Uniform u. unif. ände auf sämtl. e Eintrittspreise atsäulen 3 RE 942 Großhandel alhaus aller adzubehõre % M7. 2 —— * ulare „ in der Ge⸗ HB erhältl —— Mbu⸗ som mit gnissen den Weri Nwissen. 4 4 3 8 —————————— NANKFURT-· M a eee Verlag u. Schriftleitung Mannheim, R 3, 14—15 Fernr.-Sammel-Nr. 354 21 Erscheinungsweise: 7& wöchentl. Zur Zeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 13 gültig. Zahlungs- und Erfüllungsort Mannheim. MSs-TAGESZEITUuNG Ffün Semsteig-Ausgabe 12. Jahrgeing Bezugspreis frei Ha u⸗ .— RM. einschl. Trä- gerlohn, durch die Post .70 RM.(einschließlich 22,4 Rpfg. Postzeitungs- gebühren) zuzüglich 42 Rpfg. Bestellgeld.- Ein- zelverkaufspreis 10 Rpfs. MANNHEIM U. NORDBADEN Nummer 127 Mennheim, 9. Moi 1942 Australien verlor die Hollensicherung Gewalliger japanischer Seesieg durqdibradi den äuberen Verleidigungsgürlel Ein Sieg wie am Skagerrak (Von unserer Berliner Schriftleitung) G. S. Berlin, 3. Mai. Die größte Seeschlacht im bisherigen Ver- lauf des Krieges wurde in der Korallen- s e e, dem weiten Seegebiet, das sich zwischen Neu-Guinea im Norden, Nordaustralien im Westen und den Salomon-Inseln, den neuen Hebriden und Neukaledonien im Osten er- streckt, geschlagen. Sie hat einen überwälti- genden neuen japanischen Sieg gebracht, der den australischen Ministerpräsidenten John Curtin zwang, am Freitag das Sturm- signal in Australien zu hissen. Zweimal sprach er zu den Australiern im Laufe des Tages! Zunächst zu den Abgeord- neten in Canberra, dann über den Rundfunk zum ganzen Volk. Wie eine kalte Dusche wirkten diese Worte auf die Australier und auf die Engländer und Nordamerikaner. In den frühen Morgenstunden des Freitags hatte das nordamerikanische Marineministerium nach üblicher amerikanischer Manier die erste Meldung über die schon seit Tagen dauernde Seeschlacht ausgegeben. Dieses Kommuniqué begann mit den Worten:„Ganz ausgezeich- nete Nachrichten sind aus dem Südwestpaziflk eingetroffen.“ Das erregte einen Freuden- taumel bei unseren Feinden, vor allem natür- lich bei den in Todesängsten lebenden Austra- liern. Die Freitag-Morgenblätter in Austra-— lien schrien in gewaltigen Schlagzeilen:„Sieg der amerikanischen Flotte über die Japaner“, und nun sprach Ministerpräsident John Cur- tin. Er erklärte, daß die noch in Gang be⸗ findlichen Kampfhandlungen von entscheiden- der Bedeutung für den weiteren Verlauf des Krieges im Stillen Ozean seien. Er lehnte es ab, sich über den Ausgang der großen See- schlacht zu äußern. Offenbar weil er nach Ubertragung des militärischen Oberbefehls im Südwestpazifik an die Amerikaner nicht mehr das Recht hat, vor diesen die Verluste be- kanntzugeben. Curtin betonte, daß der Aus- gang der Kampfhandlungen die vom Feind gegen Australien einzuschlagende Taktik be- stimmen werde. Einige Stunden später wurde der australi- sche Ministerpräsident noch deutlicher. Die Australier flelen aus allen Wolken, als er ihnen erklärte, daß Australien lebens- gefährlichen Wochen entgegen- gehe.„Ich will euch offen sagen, daß die Welt sehr wohl in den nächsten Wochen wackeln kann, wenn der Krieg richtig ent- brennt. Die Invasionsgefahr kann kür Australien von Stunde zu Stunde Wirk- lichkeit werden.“ Dieses kann nur eins bedeuten: der australische Ministerpräsident ist genau informiert über den gewaltigen Seesieg der Japaner, über das Ende der Die Seeschlacht in der Korallen-See Zwei Flugzeugtrüger und ein Schlachtschiff versenkt, ein Schlachtschiff und ein Kreuzer schwer beschädigt Tokio, 8. Mai.(HB-Funk.) Das Kaiserliche Hauptquartier gab am Freitagnachmittag bekannt: Einheiten der Kaiserlichen Marine, die im Gebiet von Neu-Guinea operierten, ent- deckten am 6. Mai südöstlich von Neu-Guinea starke kombinierte amerikanisch-britische Flotten, mit denen Kontakt aufgenommen wurde. Bei einem Angriff am 7. Mai ver- senkten sie in wenigen Augenblicken ein amerikanisches Schlachtschiff vom Typ „California“ und beschädigten schwer einen britischen Kreuzer der„Can- berra“-Klasse, sowie ein britisches Schlachtschiff vom Typ„Warspite“. Am 8. Mai versenkten sie zweiamerikanische Flugzeugträger, von dem der eine der„Saratoga“- Klasse, der andere der„Lor ktow“- Klasse ange- hört. Der Kampf wird fortgesetzt. Die Seeschlacht wird den Namen„Sseeschlacht in der Korallen-See“ tragen. Der Ausiall jür den Feind (Eigene Meldung des„HB“') Tokio, 38. Mai Das versenkte USA-Schlachtschiff von der „Cälifornia“-Klasse war entweder die „California“ selbst oder die zum gleichen Typ gehörende„Tennessee“. Beide Schlachtschiffe sind im Jahre 1919 vom Stapel gelaufen. Die „California“ verdrängt 32 600 Tonnen, das Schwesterschiff„Tennessee“ ist 300 Tonnen kleiner. Die Bewaffnung der beiden Schlacht- schiffe ist die gleiche: je zwölf 35,6-Zenti- meter-Geschütze, zwanzig 12,7-Zentimeter- Geschütze. Der versenkte Flugzeugträger vom„Xork- towin“-Typ(19 900 Tonnen) ist entweder die „Vorktown“ oder die„Enterprise“, beide 1936 vom Stapel gelaufen, 2 mit je acht 12,7-Zentimeter-Geschũützen und sechzig Flug- zeugen an Bord. Die beiden USA-Flugzeug- träger von der„Saratoga“ Klasse liefen 1925 vom Stapel, sind je 33 000 Tonnen groß, be- stückt mit zwölf 12,7-Zentimeter-Geschützen, 14 vier 5,7-Zentimeter-Geschützen und acht -Zentimeter-Geschützen. Sie tragen je neun- Zzig Flugzeuge. Die britischen Schlachtschiffe vom„War— spite“-Typ umfassen die 1913 beziehungs- weise 1914 vom Stapel gelaufenen Schlacht- schiffe„Queen Elizabeth“,„Warspite“ und „Valiant“. Es handelt sich um die ältesten Schlachtschiffe der britischen Flotte, häben eine Wasserverdrängung von 30 600 Tonnen, laufen 24 Knoten und haben eine Friedens- besatzung von 1180 Mann. Im Jahre 1935 bis 1940 wurden die Schlachtschiffe dieser Klasse erheblich modernisiert. Die Bestückung be⸗ steht aus acht Geschützen zu 38,1 Zentimeter, dazu Geschütze kleineren Kalibers und eine sehr erhebliche Ausrüstung mit Flak. HDer„Canberra“-Typ umfaßte die bei- en au chen schweren Kreuzer„Austra- lia“ und„Canberra“, die beide 1927 vom Sta- pel gelaufen sind und später in Sydney um- gebaut wurden. Mit 9870 Tonnen ist die„Au- stralia“ 20 Tonnen größer als die„Canberra“, der sie sonst wie ein Ei dem anderen gleicht. vereinten nordamerikanisch-bri- tischen Schlachtflotte, die im Nord- osten Australiens zur Abwehr eines etwaigen japanischen Landungsversuches zusa zogen war. Er muß auch ebenso 5 sen, daß die von den Amerikanern in die Weit gesetzten Siegesmeldungen erfunden sind. Das zeigt sich am klarsten darin, daß Curtin mit keinem Wort auf jene erfundenen Siegesmeldungen aus dem Hauptquartie er Generals Mac Arthur einging, die eine nach dem Kommuniqués des Kaiserl Hauptquartiers veröffentlicht wurden, offen- sichtlich um wenigstens dem Agitationsfeld- zug der japanischen Meldung etwas entgegen- zusetzen, wonach ein USA-Schlachtschiff und zwei USA-Flugzeugträger versenkt wurden, ein britisches Schlachtschiff und ein austra- lischer Kreuzer schwer zusammengeschossen wurden. So erfand man bei Mac Arthur in aller Hast die Behauptung, wonach ein japa- nischer Flugzeugträger versenkt, ein zweiter schwer beschädigt wurde, daß außerdem ein ge Kreuzer versenkt und ein zweiter enfalls schwer beschädigt wurde. Fortsetzung siehe Seite 2 Madlagaskar-Aklion seit drei Monalen vorhereitel Churchills Ruhmredigkeit verriet es/ Schlechter Trost für die Aufgabe von Birma Japanischer Vormarsch in Vünnan (Von unserer Berliner Schriftleitung) G. S. Berlin, 3. Mai. Winston Churchillist vor das Unter- haus getreten, um über Madagaskar Mittei- lung zu machen. Dabei ist seine Eitelkeit mit ihm durchgegangen. Um zu beweisen, was für ein vorausschauender Stratege er ist, gab er mit einem Satz alle englischen und nord- amerikanischen Argumente preis, mit denen man in London und Washington den Angriff gegen Madagaskar zu rechtfertigen versucht hatte. Die Vorbereitungen für den Uperfall dauern bereits drei Monate, zußerte Churchill. Vor drei Monaten waren Singapur und Niederländisch-Indien noch nicht von den Japanern erobert, hatten die Briten noch die unbestrittene Seeherrschaft im Indischen Ozean. Damals konnte also nicht die Rede von einem japanischen Angriff ge- gen Madagaskar sein. Dennoch wurde der bperfall schon eingeleitet. Churchill erklärte ferner, daß das Madagaskar-Unternehmen mit zahlenmäßig weit überlegenen Streitkräften von englischer Seite unternommen worden ist, und daß nun der Hauptstützpunkt Die go Suarez erobert worden sei.“ Der englische Ministerpräsident hat sich beeilt, diesen„Sies“ seiner von ihm selbst als weit überlegen bezeichneten Streitkräfte über eine handvoll Franzosen eilends den Abge- ordneten mitzuteilen. Er hat es nötig, denn seit Donnerstagnacht häufen sich die Ka- tastrophennachricehten aus Asien. sehen wir ganz von dem überwältigenden Seesieg der Japaner ab, auch zu Lande haben unsere japanischen verbündeten neue Siege errungen. So kursierte Freitagfrüh in London hereits das Gerücht, daſß japanische Truppen die indische Grenze überschrit- ten haben. An zuständiger Stelle kann man nur resigniert dazu schweigen, weil man seit 24 Stunden nach eigenem Eingeständnis überhaupt nichts mehr von der bir- mesischen Front gehört hat. Auch in Neu- Delhi schweigt man zu den Gerüchten, daß japanische Truppen im Vormarsch auf den Eisenbahnknotenpunkt Tschittagong in der indischen Provinz Bengalen seien. Nach Cey- lon haben die Briten jetzt in aller Hast Neger- soldaten gebracht und zwar aus Britisch- Ostafrika. Reuter rühmt sie als„bewährte Kämpfer im Busch- und K! inkring“. Aber damit nicht genug: In einem Kom- muniqué des Washingtoner Kriegsministe- riums wird angedeutet, daß sämtliche noch auf den Philippinen kämpfenden UsA-Truppen gleichzeitig mit Corre- gidor kapituliert haben. Das Kommuni- què zitiert unbestätigte und inofflzielle japa- nische Berichte, wonach die Japaner mit der Kapitulation der Felseninsel auch die Ein- stellung des Widerstandes der übrigen USA- Verbände gefordert hätten:„Im unnötige weitere Opfer zu vermeiden, soll sich Gene- ral Wainwright entschlossen haben, dieser Forderung nachzugeben und eine entspre- chende Anordnung an die ihm unterstellten Kommandeure zu funken“, heißt es in dem amerikanischen Kommunidué. Die strategisch kühne Umgehungsoperation der Japaner im birmesisch- chinesischen Grenzgebiei ist erfolgreich abgeschlossen, was als weitere japanische Siegesmeldung hinzu- kommt. Aus einer Meldung des Kaiserlich- Japanischen Hauptduartiers wird die am 3. Mai erfolsgte Einnahme von Bhamo bekannt. Außerdem wird mitgeteilt, daß die Vorhut derselben Einheiten, die Vünnans Grenze überschritten, am 5. Mai die Stadt Lungling eroberten. Die; von Lashio aus längs der Birmastraße nach Vünnan vorge- stoßenen Truppen haben offensichtlich eine Schwenkung nach Westen vorgenommen und erreichten dann die nordbirmesische Grenz- stadt Bhamo. Damit war den im Irawadital nach Norden fliehenden Tschungkingchinesen der Ubergang nach Künnan abge- s chnitten. Im Verlauf der Operationen, die zur Ein- nahme der Stadt Bhamo führten, erbeuteten die japanischen Truppen 32 Flußschiffe mit wertvollen Ladungen an Waffen und Muni-— tion, zehn Flugzeugmontagewerkstätten, eine Werkstatt zur Reparatur von Kraftwagen, 22 Flugzeug- und Kraftwagenmotoren, eine große Menge von Zubehörteilen für Kraft- wagen, 4000 To. Wolfram, 20 000 Sack Reis und 5000 Benzinkanister. In Tschungking ist das Rätselraten über die nächsten Ziele der Japaner nunmehr groß. Militärische Sprecher mußten zugeben, daß durch den japanischen Vorstoß die Tschungkingstreitkräfte in diesem Gebiet in zwei Gruppen auseinandergesprengt worden sind. Man befürchtet in Tschungking, daß die Japaner auf der Birmastraße weiter vor- stoßen könnten. Vielleicht bis Kunming, der Hauptstadt der Provinz Vünnan. Chefang, 38 Kilometer von der birmesischen Grenze entfernt, ist von den Japanern bereits erreicht. Diese Tatsache halte man sich vor Augen, dann wird man verstehen, warum in London und Washington der aus einer erbärmlichen Geisteshaltung errungene„Sieg“ in Madagas- kar so laut gepriesen wird. Man wird aber zugleich auch die Lächerlichkeit erkennen, die darin liegt, daß der britische Vizekönig in Indien, Lord Linlithgow, über den Rund- funk erklärte:„Machen wir aus unserer Front eine Angriffsfront und denken wir immer an die Offensive“. Den Engländern sei der Gedanke an die Offensive neidlos als Monopol überlassen, den Dreierpackt- mächten genügt es, die Offensiven siegreich durchzuführen. Italien im Kampł gegen die Landfludit Berlin, 8. Mai. Italien ist im Vergleich zu Deutschland viel ländlicher, die Zahl der Großstädte ist gerin- ger, nicht, wie in Deutschland, ein Viertel, sondern die Hälfte der Bevölkerung lebf auf dem Lande. Dennoch machen sich auch in Italien Tendenzen zur Abwanderung in die Städte bemerkbar. Nachdem die Auswande- rung in das Ausland, die Italien so viel bäuer- liches Menschentum gekostet hat, durch die zielbewußte Politik des Faschismus beendet ist, hat einestille Auswanderung in die Büros und in die Industrie eingesetzt. Dort gibt es mehr zu verdienen und ist das Leben leichter. Diese Erscheinung der„Landflucht“ ist in ganz Italien spürbar. Der faschistische Staat hat schon seit längerer Zeit sein Augenmerk dieser sehr bedenklichen Erscheinung zuge- wandt. Es sind eine ganze Anzahl von Vor-— schlägen gemacht worden, durch die der„De- sertion von der Scholle“ entgegengewirkt werden soll— dazu gehören höhere Preise für ländliche Produkte, Ausbildung der Fa- milienpflege, Verstärkung und bessere Ver- breitung des Versicherungswesens gegen Ha- gel, Dürre, Uberschwemmungen und Tier- krankheiten. Das Darlehenswesen sollte de- zentralisiert werden. Mit großer Offenherzigkeit hat Unterstaats- sekretär Buffarini sich über einige Gründe der Landflucht ausgesprochen— man müsse die Tendenz der Provinzverwaltungen unter- binden, ihre Verwaltungszentren zu einer Art von Hauptstädten zu machen, zu„metropoli- sieren“; die Manie müsse aufhören, daß lei- tende Männer der Verwaltung ifren Namen mit der Errichtung grohßer öffentlicher Ge⸗- bäude unter allen Umständen verbinden wol- len. Viel notwendiger sei es, die Annehm- lichkeiten der Stadt den ländli- chen Orten zu verschaffen. Es sei eine Tendenz aufgekommen, möglichst alle wichtigen technischen und Gesundheitsein- richtungen in den Städten zu konzentrieren — dadurch werde der Bauer entweder von ihrer Benutzung ausgeschlossen oder verliere unverhältnismäßig viel Zeit. Das Land müsse auch vom Lande aus regiert werden. Gemeindevorsteher in ländlichen Orten sollen Ansässige, bäuerliche Menschen sein, die wirklich die ländlichen Verhältnisse kennen, nicht Menschen, die dem Leben des Landes fern ständen. In Italien— wie in anderen Ländern— spielt es bei der Landflucht eine sehr große Rolle, daß die jungen Leute während ihrer Militärzeit das städtische Leben kennenlernen, auch meistens die Mädchen, die sie heiraten wollen, in der Stadt kennenlernen und in- folgedessen in der Stadt hängen bleiben. Ge- neral Gaetano Zoppi schlug deshalb vor, d i e Garnisonen überhaupt aus den Städ- ten hinauszuverlegen. Man möge die Kasernen in den Städten an die Stadtver- waltungen verkaufen und auf dem Lande neue und moderne erbauen. Es sei an sich ja gar nicht unbedingt natürlich, das Militär in den Städten zu haben. Es handelt sich hierbei vielmehr um eine alte Vorsichtsmaßnahme gegen Volksunruhen. In Italien stammt der Brauch, das Militär in den Städten zu garni- sonieren, wenn man von der klassischen Zeit absieht— und auch da waren in Rom die Prätorianer wesentlich ein Schutz des Kaisers gegen die Bevölkerung der Hauptstadt— aus einer Zeit, als Italien von Regierungen be— herrscht wurde, die vom Volke verhaßt wa- ren, und allen Grund hatten, sich mit Trup- pen zu umgeben. Daß die österreichische Herrschaft bis 1860 in der Lombardei und bis 1866 in Venetien, daß die üblen Bourbonen in Neapel und Sizilien an alle Orte grögßerer Volksansammlungen Truppen legten, ist ver- ständlich. Sie hatten das Volk zu fürchten. Das heutige Italien braucht dank der Erzie- hungsarbeit des Faschismus keine derartige Furcht zu hegen— und so wird allen Ernstes in Italien die Frage erörtert, wie weit es an- gängig ist, die Garnisonen aus den Groß-— städten hinaus in ländliche Umgebung zu le- gen, um die bäuerliche Art des Heeres zu er- halten, von der General Senator Zupelli sagte, daß der bäuerliche Soldat die Kraft und Stärke des Heeres bildet. Auch die Frage wird sehr ernsthaft behan- delt, durch ländliche Abendschulen die Kenntnisse in der Landwirtschaft und im ländlichen Handwerk zu heben. Denn un— zweifelhaft ist die Eintönigkeit des länd- lichen Lebens, der Mangel an geistigen An-— regungen auch ein wesentlicher Grund für die Landflucht, und mancher Bauer und Bauernsohn würde mehr Freude und auch wirtschaftlich höheren Gewinn von seiner Arbeit haben, wenn er die modernen Metho- den kennenlernen würde. Ein besonderes Problem in diesem Zusam- menhang ist die geistige Bildung des Landvolkes. 1925 hatte die Opera Nazionale Combattenti damit begonnen, Kinowagen zur Vorführung von landwirtschaftlichen Filmen, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Pro- vinzen ausgerichtet waren, laufen zu lassen. Der Duce selber hatte dann angeordnet,„die Anwendung dieses Systems möglichst zu er- weitern, denn es ist das beste und eindrucks- vollste Erziehungs- und Beeinflussungsmittel“ — heute hat die Confederazione Fascista dei Lavoratori dell' Agricoltura diese Arbeit in großem Umfang fortgeführt— sie ist außer- ordentlich segensreich, weil auf diese Weise landwirtschaftliche Aufklärung auch in ganz abgelegenen Gegenden getragen werden kann. 39 Prozent des italienischen Landes sind Gebirge, 9 Millionen der Bevölkerung wohnen dort. Das Leben dieser Bergbauern bei ge- ringen Erträgen, großer, mühsamer und schwerer Arbeit ist wesentlich ungünstiger als in der Ebene. So haben wir seit langem in Italien eine besonders bedenkliche Abwanderung der Gebirgsbauern zu verzeichnen gehabt. Gerade sie aber stel- len einen besonders kräftigen, kinderreichen, lebensfrohen Menschenschlag— die Elite- regimenter der Alpini werden wesentlich aus mnen rekrutiert. Der Duce hatte gich schon einmal an sie mit den ernsten Worten ge- wandt:„Seid stolz auf eure Berge, liebt das Leben eurer Berge, und der Aufenthalt in den sogenannten großen Städten möge euch nicht verführen, wo der Mensch in seine Schachtel von Stein und Zement eingesperrt wird, ohne Luft, mit wenig Licht, mit noch weniger Raum und oft in großer Not. Seid stolz auf eure zahlreiche und fröhliche Kin- derschar, denn es würde ein Tag der Trauer für euch und für die Nation sein, an dem die Rasse der kraftvollen Alpini zu Ende wäre.“ Zur Erleichterung der Bergbauern ist jetzt allen, die über 800 Meter Höhe wohnen, die Steuerfreiheit von landwirtschaftlichen Steuern für 1942 zugesagt, diejenigen, die zwischen 400 und 300 Meter Höhe wohnen, haben nur 50 Prozent zu bezahlen. Ein grohes Programm der„Erlösung der Berge“ ist in Arbeit, um grundlegend die Lage der italie- nischen Bergbauern zu heben, die eines der allerwertvollsten Elemente des Landes dar- stellen, aber gerade an der Landflucht beson- ders stark Anteil genommen haben. Es ist beste Tradition Italiens, es ist ein Stück des alten Römertum, das ja auch ländlich war und dessen Diktatoren vom Pfluge geholt wurden, wenn heute mitten im Kriege Italien an diese Aufgabe geht. Professor Dr. Johann von Leers Der„Erlöser“ Rosenield im Präsidenlensiuhl Roosevelts jüdische Abstammung nachgewiesen Paris, 3. Mai.(HB-Funk) Das Mitglied des Internationalen anthro- pologischen Instituts, Armand Bernar- dini, geht im„Matin“ auf die Frage nach der jüdischen Abstanmung des Präsidenten der Vereinigten Staaten/ Roosevelt, ein. Der Verfasser bemerkt einleitend, daß unverdäch- tige Amerikaner als erste gesagt und ge⸗ schrieben haben, daß der erste Roosevelt, nämlich Claes Martinsen Rosefeld, alias Roosevelt, gegen Mitte des 17. Jahrhunderts in Neu-Amsterdam direkt aus einem hollän- dischen Ghetto ankam. Der Name Roosevelt sei eine niederländische Variante des jüdi- schen Namens Rosenfeld. Es sei außer- ordentlich interessant zu denken, daß für jü- dische Ohren Rosenfeld und Roosevelt ganz einfach„Erlöser“ bedeute, das heiße der zeit- liche Messias, von dem Israel ewig träume. in früheren Zeiten hätten sich die Juden nur untereinander verheiratet. Die Frau des Vorfahren Roosevelts sei eine„Samuels“ ge- wesen. Einer seiner Söhne habe eine Sarah Salomens geheiratet. Ein anderer sei mit einer gewissen Syverts, ein hebräischer Name, der soviel wie„Hoffnung' bedeute, verheiratet ge- wesen. Schließlich sehe man, daß ein Roose- velt eine Person namens'Hartenburg oder Hartenbruk geheiratet habe. Die Auswechsel- barkeit dieser zwei Endsilben(eine Umschrei- bung des hebräischen Baruk), ist gleich,„der Gesegnete“, sei geradezu spezifisch jüdisch. Der Vorname Delano sei der Familien- name Roosevelts mütterlicherseits. Als be⸗ kannte Einzelheit sei zu erwähnen, daß die Familie Roosevelts mütterlicherseits alles ans Werk gesetzt habe, um ihren Ursprung von dem berühmten französischen Prinzenhaus Lannoy abzuleiten. Diese Art von Grögßen- wahn sei häufig im demokratischen Amerika. Aus diesen Erklärungen ergebe sich auch, warum gleich nach den Wahlen Theodore Roosevelts zu Beginn des Jahrhunderts die Vereinigten Staaten den Schutz der Ju- den in der ganzen Welt forderten. Auslralien verlor die Follensicherung Fortsetzung von Seite 1) Aus dem in Washington herausgegebenen Kommuniqué ersieht man, daß diese See- schlacht am 4. Mai offenbar mit einem A uf- einanderprallen der See⸗— un d Luftvorhuten begonnen hat. Die un- trennbare Einheit, die in der modernen See- kriegführung die Luft- und Seestreitkräfte bilden, lassen im Unterschied zum ersten Weltkrieg Seeschlachten sich in weit gröheren Räumen abspielen und geben der Aufklärung ganz andere Möglichkeiten. Washington be- hauptet nun, daß am 4. Mai angeblich ein leichter japanischer Kreuzer, zwei Zerstörer und vier Kanonenboote versenkt worden seien und stellte dies als eine abgeschlossene See- schlacht hin, wobei es im übrigen mit keinem Wort die eigenen Verluste erwähnte. Freitag- mittag japanischer Zeit brach die japanische Marine das bis dahin bewahrte Schweigen und kündigte die bevorstehende Herausgabe einer großen Siegesmeldung an. Wieder müssen die schon in mancher See- schlacht im Pazifik ausschlaggebenden Ja- panischen Torpe doflieser von den japanischen Flugzeusträgern aus z⁊zu ihren verderbenbringenden Ansgriffen auf die Schlachtschiffe, Kreuzer und Flugzeugträger der amerikanischen und britischen Flotte her- abgestoßen sein. Bomber griffen auf beiden Seiten an und auf der von Rauch, Explosio- nen und Geschützdampf überzogenen See ver- sank blitzschnell ein UsA-Schlachtschiff vom „California“-Typ und wurde ein britisches Schlachtschiff vom„Warspite“-Typ und ein schwerer Kreuzer vom„Canberra“-Typ ge- kechtsunfähig geschossen. Die feindliche Flotte wird versucht haben, genau 80 wie seinerzeit bei der Schlacht in der Java-See, durch Flucht sich zu retten, aber die über- legene japanische Luftaufklärung verhinderte das,. So konnte am Freitag die Seeschlacht fortgesetzt werden. An diesem Tas s anken zwei nordamerikanische Flug- zeugträger auf den Grund der Korallen- See. Das japanische Kommunidué endet mit der Mitteilung, dafß der japanische Angriff noch kortgesetzt wird. Es wird also noch Zeit vergehen, bis man alle Ergebnisse und alle Phasen dieser groſſen Schlacht über- blicken kann. Sicher aber ist eins, daß wenige stunden, nachdem die britische Admiralität die deutsche Siegesmeldung über den Kampf im Nördlichen Eismeer mit der Mitteilung vom Untergang des modernen britischen Kreuzers„Edinburgh“ und vier Transportern bestätigen mußte, unsere Verbündeten im Pazifik gleichfalls einen triumphalen Sieg er- rungen haben. Der Vertreter der amerikani- schen Agentur Associated Prefi muß aus Can- berra kabeln, daß die Seeschlacht 1000 Meilen von Ostaustralien stattfand und daſß damit die japanische Flotte den äußeren australi- schen Verteidigungsgürtel durchbrochen habe. Die kritische Bedeutung dieser riesigen See- schlacht, die nur zu versleichen sei mit det Skagerrak-Schlacht, sei daher offenbar. Monatlich 800 000 BRT versenkt (Eigene Meldung des„HB“) Bern, 8. Mai England hat eine neue innenpolitische Sen- sation. Das Immunitätskomitee des Unterhau- ses hat gegen das Mitglied Me Govern eine Untersuchung eingeleitet, die noch nicht abgeschlossen ist. Me Govern wird vorge- worfen, Mitteilungen von der letzten Geheim- sitzung des Unterhauses öffentlich diskutiert zu haben. Er erklärte nach dieser Geheim- sitzung in einer Rede in Schottland nach offlziöser englischer Wiedergabe:„Ich kann hier sagen, daß während der letzten beiden Monate je 300 000 Tonnen alliierten Schiffsraum versenkt wurden, da Sie diese Zahl sowieso in Kürze ertahren werden.“ Dieser Hinweis hat in der englischen Of- fentlichkeit gewaltigen Staub aufgewirbelt. Der Sprecher des Unterhauses suchte diese Zahl nicht zu bestreiten und behauptete, sie sei lediglich von einem Redner während der Geheimsitzung des Unterhauses in einer An- frage genannt worden“, fügte dann aber hin- zu, die Schwere des Falles, könne nicht ge- mildert werden,„da Me Govern über Infor- mationen sprach, die lediglich in Geheim- sitzung erörtert zu werden pflegen“. Der Mann, der Malta räumen wird Stockholm, 3. Mai. Eig. Dienst) Viscount Gort, der jetzige Gouverneur von Gibraltar, ist zum Gouverneur von Malt a ernannt worden, wie amtlich in Lon- don bekanntgegeben wird. Der bisherige Gouverneur der Insel, Generalmajor Sir Wil- liam Dobbie, hatte seinen Abschie d eingereicht, offenbar unter Einwirkung der fortgesetzten schweren deutschen Luftangriffe auf Malta. Lord Gort ist der Rückzugs-Sieger von Dünkirchen. Zum Befehlshaber der briti- schen Truppen in Gibraltar ist General Sir Colin Jar din ernannt worden. In diesem Zusammenhang wird festgestellt, daß Malta seit dem 10. Januar annähernd 2000 Luftalarme und 900 Bombardierungen über sich ergehen lassen mußte. Aussch * Berlin, 8. Mal.(HB-Funk) Mit denkbar größter Anschaulichkeit und Uverzeugungskraft gibt die große Ausstellung „Das Sowjetparadies“, die am Samstag im Berliner Lustgarten eröffnet wird, ein un- übertreffliches Spiegelbild jener unfaßbaren Verwahrlosung, die die deutschen Armeen und ihre Verbündeten in der Sowjetunion angetroffen haben. Die Schau, die in hohen Zelthallen unter- gebracht ist, beginnt in einem Raum, der den gewaltigen Reichtum des Ostens an Getreide, Flachs, Hanf, Kohle, Erze usw. veranschau- licht. Diese gewaltigen Reichtümer hätten dem Bolschewismus eine glänzende Grund- lage geben können für die Gestaltung einer echten sozialen Ordnung, der Bolschewismus aber hat sie nur dazu benutzt, um die An- griffsarmeen für die Verwirklichung der jüdi- schen Weltrevolution zu schaffen, während die Bevölkerung in furchtbares Elend dahin- vegetierte. Einer Volkstumskarte entnimmt man, daß in dem Vielvölkerstaat der UdSSR 187 Nationalitäten leben. 3 Sodann werden gezeigt die Kräfte und Ge- genkräfte, die im Osten im Laufe der Jahr- hunderte aufeinandergestoßen sind. Ein gro-— Ber Friesbogen des bekannter Wiener Kunst- malers Kemetter versinnbildlicht den sich immer wiederholenden Sturm aus dem Osten gegen die Kultur Europas, der im Bolschewis- mus seinen welthistorischen Höhepunkt fand. Große Wandmalereien veranschaulichen die Durchdringung des östlichen Raumes durch germanische und deutsche Kräfte. Andere Darstellungen weisen nach, wie das Juden- tum sich des Ostens und seiner Reichtümer bemächtigte. Dabei wird unterstrichen, wie die Judenfamilie Kaganowitsch, mit der auch Stalin verschwägert ist, als Repräsentant des Weltjudentums den Sowijetstaat beherrscht. niit aus dem Sowielparailies im Lusigarien Eine Ausstellung vom grenzenlosen Elend im Sowietstaat Im Raum„Scheinfassade des Bolschewis- werden Eheverhältnissen wiedergegeben und gleich⸗- mus“ werden die bekannten Agitationsparolen der Wirklichkeit gegenübergestellt. Die Des- organisation des Verkehrs und der industriel- len Erzeugung, die Desorganisation der Plan- wirtschaft, das Ansteigen des Analphabeten- tums usw. bringen aufschlußreiche Einizel- heiten. Waffen und zahlloses Gerät und ein originalgetreu aufgebauter Bunker veran- schaulichen die großzügige Ausrüstung, iiber die unser Gegner im Osten verfügt. Die näch- sten Darstellungen geben eine Ubersicht über die unsozialen Verhältnisse in der Sowjet⸗ union, insbesondere die Wohn- und Lohnver- hältnisse, über die Arbeit der GPU, jener Terrororganisation. Eine Folterkammer und eine Todeszelle sind u. a. im Original aufge- baut und zeigen die entsetzliche Grausamkeit, mit der die GPu ihre Opfer zu Tode quält. Die allgemeinen sozialen Verhältnisse in der Kolchose werden vor allem an Hand eines Originalkolchosehauses mit Stall und Wohn⸗ raum gezeigt, das die ganze Armlichkeit der ländlichen Atmosphäre des bolschewistischen Ostens so wiedergibt, wie sie unsere Soldaten immer wieder vorfanden. Im Anschluß daran interessante Einzelheiten aus den zeitig wird ein Bericht gegeben über die Brespisornys, jener Kinder, die ihre Eltern nicht kennen, nicht wissen woher sie stam- men, wie alt sie sind und wie sie heißen, und die sich bandenweise zusammenschließen, um sich plündernd und raubend ihren Le- bensunterhalt zu schaffen. Der Besucher be- tritt dann zwei Wohnräume einer Wohn- baracke, in deren 28 Räumen insgesamt 172 Menschen leben müssen. Die Originale stam- men aus Minsk, einer Stadt, die als die west- lichste Stadt dieses Landes sich stets beson- ders ihrer engen Beziehungen zu Europa, seiner Zivilisation und Kultur rühmte. In den Schädien der Inselieslung Corregidor Japanische Kriegsberichter über die gewaltigen Verteidigungsanlagen Tokio, 8. Mai HB-Funb) Uber die außerordentliche Stärke der Insel- festung Corregidor, die nach den Erwartun- gen des USA-Kriegsministeriums zwei Jahre lang verteidigt werden sollte, veröffentlicht die Zeitung„Nitschi Nitschi“ aufschlußreiche Angaben ihres Sonderkorrespondenten, den diese Festungswerke in einem von der Natur besonders begünstigten Gelände tief beein- druckten. Am Inselkopf schräg gegenüber der Bataan- küste liegen drei hohe schwer mit Festungs- geschützen gespickte Berge. Die Artilleriestel- lungen sind durch Baumgruppen vorzüslich getarnt. Alle Befestigungswerke sind durch bis 30 Zentimeter dicke Betonwälle geschützt, die selbst den schweren Kalibern der japani- schen Luftwaffe standhalten konnten. Am Fuße der Berge befinden sich drei von ihren 15 000 Bewohnern verlassene Dörfer, an deren Rand Flakstellungen eingebaut sind. In der Nähe entdeckten die Japaner eine unterirdi- sche Munitionskammer, deren Inhalt mit einem schweren eisernen Fahrstuhl an die Oberfläche befördert wurde. Sämtliche Fe- stungswerke sowie der Flugplatz sind durch ein elektrisches Leitungsnetz miteinander ver- bunden. In jedem Festungswerk befindet sich ein luxuriös eingerichteter Gefechtsstand des Kommandanten, der mit Hilfe eines elektri- schen Klin fehls die Befehle erteilte. Die Unterkunftsräume für die Mannschaften lie- gen ein bis drei Stockwerke tief. Nach einem Sonderbericht der Zeitung „Asahi Schimbun“ war der Morinta- Hügel, den die Japaner inzwischen in „Kirschenhügel“ umgetauft haben, das Kern- stück dieser gewaltigen Festung. Hier sind nicht weniger als drei Forts, deren jedes 50 Fuß hoch, 30 Fuß breit und 200 Fuß tief sind und deren Kanäle weit größer sind als die Eisenbahntunnels in Japan. Im Stabs- quartier fand der Korrespondent rund hun- dert Schreibmaschinen vor. In dieser mit allen Mitteln moderner Technik ausgebauten Festung fehlten weder zahnärztliche Kliniken noch große elektrische Kraftgeneratoren, Ven- Neues in wenigen Jeilen Ritterkreuz für Infanterieoberst. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Hans Kaellner, Kommandeur eines Schüt- zenregiments. Staatssekretär Landfried in Bulgarien. Staats- sekretär Dr. Landfried vom Reichswirtschafts- ministerium ist mit dem Flugzeug in der bulga- rischen Hauptstadt eingetroffen. Er wird an dem zur Zeit in Sofla stattfindenden deutsch-bulga- rischen Verhandlungen über den gegenseitigen Warenaustausch teilnehmen. Ungarn bricht Beziehungen ab. Amtlich wird mitgeteilt, daß die ungarische Regierung auf Grund der aus dem Dreierpakt folgernden Soli- darität am 2. Mai die diplomatischen Beziehun- gen zu den südamerikanischen Staaten Brasilien. Uruguay und Paraguay abgebrochen hat. Hochschulen in Odessa wieder in Betrieb. Die rumänischen Behörden in Transistrien haben seit der Besetzung der Provinz durch die rumü- nischen Truppen insgesamt 1055 Volksschulen und 14 höhere Schulen errichtet. Es werden zur Zeit 250 000 Schüler unterrichtet. Die in Odessa wiedereröffneten Hochschulen werden von 1500 Studenten besucht. Mord an einem bulgarischen Polizeibeamten. Der Kommandant der bulgarischen Sicherheits- polizei in Bitolj(Krktschieff) wurde bei Aus- übung seines Dienstes erschossen. Ein Unbe— kannter hat in den Abendstunden auf der Straße von rückwärts auf den Kommandanten einen Schuß abgefeuert, der ihn sofort tödlich trat. Korruptionsskandal in der Pariser Polizei- präfektur. Die Voruntersuchung eines Korrup- tionsskandals, der sich in der Pariser Polizei- präfektur ereisnet hat, ist abgeschlossen wor- 0 den. Sie ergab, daß einer der führenden Beam- ten des für die Juden in der Pariser Polizeipräfek- tur eingerichteten Kontrolldienstes für die Be- stechungssumme von 10 000 Franken Akten hatte verschwinden lassen. Der„Tag des Impero“ in Rom. Am Samstag- vormittag findet in Rom aus Anlaß des„Tages des Impero und des Heeres“ vor dem Grabmal des unbekannten Soldaten eine militärische Feier statt, an der der italienische König und Kaiser und der Duce teilnehmen. Mussolini wird dabei die goldene Tapferkeitsmedaille, italiens höchste militärische Auszeichnung, an Wehr-— machtsangehörige und an Hinterbliebene von Gefallenen überreichen. Der Dank an die Blaue Division. Der spa-— nische Ministerrat nahm ein Gesetz über bevor- zugte Zulassung von freiwilligen Kämpfern der Blauen Division bei Besetzung von Staatsstellen an. Morgenthau sucht neue Steuerzahler für Roose- velts Krieg. Um weitere 1100 Millionen Dollar einzubringen, schlug der Finanzminister dem Steuerkomitee eine drastische Herabsetzung der steuerfreien Einkommensgrenze vor. Diese Maßnahme würde 6 900 000 weitere Steuerzahler schaffen, die für Roosevelts Krieg zu zahlen haben. Für 4 Millionen Dollar verkauft. Die USaA- Anleihe in Paraguay für das Einschwenken des Landes in die Front der Achsenfeinde dürfte nunmehr perfekt sein. Wie aus Asuncion gemel- cket wird, soll die Anleihe einen Betrag von vier Millionen Dollar umfassen. Die Aufsicht über ——— der Gelder soll in USA-Händen elben. tilatoren oder Wasserwerke, die zur aus- schließlichen Versorgung der Fæstungstruppen bestimmt waren. Reichliche Mengen Kaffee, Tee, Tabak zeugten davon, daß die Besatzung sich auf eine längere Belagerung eingerichtet hatte. USA-Truppen in Brasilien Rom, 8. Mai.(Eig. Dienst.) Nach den letzten Funkmeldungen aus Buenos Aires sind die ersten größeren USA- Gruppenkontingente auf brasilianischem Ter- ritorium eingetroffen. Die Truppenentsen- dungen werden mit der Notwendigkeit der Verteidigung der nordbrasilianischen Hafen- stadt Nat al begründet. Die seit Tagen um- laufenden Gerüchte über brasilianische Ab- sichten auf Französisch-Guyana ha- ben durch einen aufsehenerregenden Artikel des Blattes„A Noite“ neue Nahrung erhalten. Wörtlich heißt es darin:„Die bisherige fran- zösische Besitzung muß ein Teil des zukünf- tigen Brasiliens von morgen werden.“ Auch andere brasilianische Zeitungen haben in den letzten Tagen Andeutungen über eine bevor- stehende militärische Aktion gegen Franzö- sisch-Guyana gemacht. Bereits vor wenigen Wochen hieß es, daß brasilianische Truppen- konzentrationen am Fluß Oyapoc, der die Grenze zwischen Brasilien und Französisch- Guyana, bildet, im Gange seien. okw-Bericht Aus dem Führerhauptduartier, 8. Mai Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donezgebiet, südostwärts des Umensees und an der Wolchow-Front wurden örtliche Angriffe stärkerer feindli- cher Kräfte abgewiesen. Dabei verlor der Gegner elf Panzer. In Leningrad entstanden bei der Be- schießung kriegswichtiger Anlagen mehrere große Brände. In Lappland vernichteten deutsche und finnischen Truppen in mehrtägigen erbitterten Kämpfen eine im Verlauf der gemeldeten Ge-⸗ genangriffe eingeschlossene Kräftegruppe des Feindes. Dabei verlor der Gegner außer zahl- reichen Gefangenen über 1 400 Tote und Kriegsgerät aller Art. An der Murman-Front wurden wei⸗ tere feindliche Kräfte in umfassenden Ansrif- fen zerschlagen. In Luftkämpfen wurden im Osten 26 feind- liche Flugzeuge abgeschossen, drei weitere am Boden zerstört. Im Küstengebiet der Insel Malt a wurden Schiffsziele, Flakstellunge nund Betriebsstoff- lager erfolgreich bombardiert. Nachtangriffe deutscher Kampfflufzeuse richteten sich gegen Flugplätze auf Malta und gegen Nachschubverbindungen der Briten in Nordafrika. Im Kampf gegen Großbritannien belegte die Luftwaffe bei Tag und Nacht kriegswichtige Ziele an der britischen Kanalküste sowie an der Themse-Mündung mit Bomben. Bei erfolglosen Angriffsversuchen britischer Bomber in der vergangenen Nacht gegen das dänische Küstengebiet verlor der Feind vier Flugzeuge. Postschutz der jj angegliedert Berlin, 8. Mai(Eis. Meldg.) Der bisherige Postschutz wird, wie Reichs- minister Ohnesorge im Amtsblatt des Reichs- postministeriums vom 7. Mai bekanntgibt, neu organisiert. Er bildet in Zukunft unter der Führung des Reichspostministers einen in sich geschlossenen Bestandteil der ji und wird auch deren Uniform-ragen. Die militä- rische Leitung des neuen jh-Postschutzes hat der Chef des-Hauptamtes,-Gruppenfüh- rer und Generalleutnant der Waffen- Ber- ger, übernommen. aucl Die neue halten nich bisher bek. jetzt für e schnitte üb Tage Abscl Zur Aufklä doch bekar auch auf U verabfolgt getroffen, Bezuge von berechtigen vollen Nen gegeben, w. wie bisher für je fünf Schweinesc Bekanntli gen Vergüt durch Flies ihren Arbei Arbeitsämt. Reichsarbei arbeitsblatt grundsätzli- erstattet w. schaftsmitg Luftschutzr beitszeiten, Betrieb tät während d triebe von triebsluftsc. für diese 1 dern der R lung gegen verbleibt. In dem Reichsarbei daß für die ren durche stellt, daß im Werklu stattung gr schnittlich wird. Eine gegeben, d des einzelr eneenn die). ROMAN ———— 20. Fortset⸗ Das Gefb gann Tede klar! Diese Jan Roter hatte. Weg sich gestrit gesagt. U. Harm Pete dunklen g mals anein termund g⸗ sen zu ers- nur unglüc er gar nicl furchtbarer durcheinan 26. Nove Jahren. Tede at Geheimnis fügte! All plötzlich e Maike die wäre wohl „Aein, all. seiner Ver⸗ den Meere Meer sein Frohen Nacht wac plötzlich v sucht nach hinsetzte u ders. Er m Tage sich 2. Noven Die„Mit wieder Ha- arlen Zolschewis- ionsparolen „ Die Des- industriel- der Plan- Uphabeten- he Einizel- ät und ein er veran- stung, über Die näch- rsicht über er Sowiet⸗- d Lohnver- GPU, jener ummer und inal aufge- rausamxkeit, ode quält. ältnisse in Hand eines und Wohn— lichkeit der ewistischen re Soldaten hluß daran 1aus den und gleich- über die ihre Eltern r sie stam- sie heißen, enschließen, ihren Le- esucher be- ner Wohn- sgesamt 172 inale stam- ls die west- stets beson- zu Europa, umte. lidor gen zur aus- ungstruppen gen Kaffee, e Besatzung eingerichtet ilien Eig. Dienst.) ungen aus Beren USA- ischem Ter- ppenentsen- digkeit der hen Hafen- Tagen um- mische Ab- 1yana ha- den Artikel ng erhalten. nerige fran- des Zzukünf- rden.“ Auch aben in den eine bevor- zen Franzö- vor wenigen 1e Truppen- o e, der die Französisch- irtier, 8. Mai rmacht gibt twärts des DW-Front rer feindli- verlor der bei der Be- en mehrere leutsche und n erbitterten neldeten Ge- tegruppe des außer zahl- Tote und vurden wei⸗ nden Angrif- ten 26 feind- i weitere am It a wurden Zetriebsstoff- mpffluszeuge uf Malta und er Briten in n belegte die riegswichtige ste sowie an en. en britischer ht gegen das r Feind vier gliedert (Eig. Meldg.) wie Reichs- t des Reichs- bekanntgibt, ukunft unter nisters einen 1der ii und 1. Die militä- tschutzes hat Gruppenfüh- afken- Ber- We Groß. Mannleim Samstag, den 9. Mai 1942 Der Transpon lebenswichfiger Gürer geht vor!— e 9 3 4 4 7 5 77. Speck und Schmalz auch auf die Urlauberkarte Die neuen Reichskarten für Urlauber ent- halten nicht mehr die Fettabschnitte in der bisher bekannten Form. Vielmehr haben sie jetzt für ein bis drei Tage nur noch Ab- schnitte über Butter und für vier bis sieben Tage Abschnitte über Butter und Margarine. Zur Aufklärung von Zweifelsfragen wird je- doch bekanntgegeben, daß selbstverständlich auch auf Urlaubskarten Schmalz oder Speck verabfolgt werden darf. Die Regelung ist s0 getroflen, daß die Margarineabschnitte zum Bezuge von Speck, Schlachtfett oder Schmalz berechtigen, Speck und Rückenfett wird zum vollen Nennwert der Margarinemarken aus- gegeben, während bei Schweineschmalz genau wie bisher das Verhältnis von:4 gilt, so daß für je fünf Gramm Margarine je vier Gramm Schweineschmalz abzugeben sind. 1 0 paraie uer flugzeugmoielle im Casino Uper 70 Modelle auf den Ausstellungstischen Wir berichteten am Mittwoch von der Ubergabe der von unserer Mannheimer Flack gebastelten Flugzeugmodelle an Kreisleiter Hermann Schneider. Nunmehr sind die herr- lichen, mit vieler Liebe und großem Talent gefertigten Stücke im großen Casinosaal aufgebaut worden. Am Sonntagvormittag wird die zeitgemäße Ausstellung, die nicht allein sehenswert ist, sondern auch der Unter- richtung dient, der Offentlichkeit zugänglich sein. Die Schau verdient es, von jedem Mann- heimer gesehen und gewürdigt zu werden, abgesehen davon, daß sie auch einem guten Zweck dient. Die bescheidenen Eintrittskosten von einem Groschen für Jugendliche und drei Groschen für Erwachsene fließen dem Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreu- zes zu. Grund mehr, nicht zurückzustehen. Bei dem Interesse der Mannheimer für alles, was mit der Fliegerei zusammenhängt, dürfte auch kaum damit zu rechnen sein, daß die Casinoräume bis 20. Mai geringen Besuch auf- weisen werden. Dafür sorgen nicht nur die 600 Modelle von über 70 Flugzeugtypen— Torpedoflugzeuge stehen neben Ratas, Nacht- jäger neben schnittigen Modellen italienischer Flugzeuge, Seenotflugzeuge neben viermoto- rigen Feindbombern, sogar die neue FW 139 ist naturgetreu im Maßstab:50 dabei, in welchem übrigens alle Modelle gefertigt wurden—, sondern auch die Beutestücke der während der letzten Einflüge abgeschossenen Bomber. Und bei den Beutestücken findet der Besucher auch gleich die entsprechenden Modelle einer zweimotorigen Vickers-Wel- lington oder der viermotorigen Stirling. Dar- aus läßt sich schon ersehen, welch lehrrei- cher Anschauungsunterricht hier zugleich ge- boten wird. Stundenlang kann man die kleinen Mei- sterwerke bewundern, von denen man oft nicht glauben möchte, daß sie aus Holz ge- arbeitet wurden. Die Ju 52 beispielsweise, die bis auf die Rillen naturgetreu nachgebildet wurde, oder das Torpedoflugzeug, dessen Tor- pedo die sinnige Aufschrift trägt:„Ich komme“. Die Schau begeistert. Und wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, daß am Schluß der Ausstellung viele dieser Mo- delle zur Versteigerung gelangen, dann wird das Drängeln um die drei langgestreckten Tische bis zum letzten Tag nicht abebben. Am Sonntag öffnen sich in der elften Stunde die Pforten. Von 13.00—14.30 Uhr ist zwar Mittagspause. Aber dann kann wieder bis 20.00 Uhr besichtigt werden. Werktags ist die Ausstellung von.00—13.00 und von 14.30 bis 20.00 Uhr geöffnet. So hat jeder Mann- heimer Gelegenheit, diese vortreffliche Schau zu besuchen. Unsere lugendgrupnenmädel hei der Urheit Das neue Arbeitsjahr gilt der gesunden Lebensführung „Gesund sein ist ein Geschenk, gesund blei- ben eine Aufgabe“. Schulungsarbeit unserer Jugendgruppenmädel sein Gepräge, aus der Erkenntnis heraus, daß die Gesundheitspflege des deutschen Menschen in dieser Zeit der Anspannung mehr denn je unsere Leistungsfähigkeit erhalten und stei- gern muß. In Zusammenarbeit mit dem Müt- terdienst des Deutschen Frauenwerks, dessen Ziel seit Anbeginn die Frau als Pflegerin des gesunden Kindes und als verantwortungs- bewußte Betreuerin der Familie ist, und des- sen Lehrkräfte bei den Schulungsabenden ihr Können und Wissen an die jungen Mädel weitergeben, wird das weitausgreifende Pro- gramm durchgeführt. Die Mädel aus dem Lohnausfall hei fliegeralarm Welche Betrüge werden vom Arbeitsamt erstattet? Bekanntlich erhalten die Betriebe diejeni- gen Vergütungen, die sie als Ausgleich für durch Fliegeralarm eintretende Lohnausfälle ihren Arbeitern zu gewähren haben, von den Arbeitsämtern erstattet. Ein neuer Erlaß des Reichsarbeitsministers(abgedruckt im Reichs- arbeitsblatt Nr. 10%11) weist darauf hin, daß grundsätzlich nur ausfallende Arbeitszeiten erstattet werden, während deren die Gefolg- schaftsmitglieder zu ihrem eigenen Schutz die Luftschutzräume aufsuchen, nicht etwa Ar- beitszeiten, in denen sie weiterhin für den Betrieb tätig sind, und auch nicht solche, während deren sie zum Luftschutz der Be- triebe vom Werkluftschutzleiter oder Be- triebsluftschutzleiter herangezogen sind, da für diese Tätigkeit den Gefolgschaftsmitglie- dern der Reshtsanspruch auf volle Lohnzah- lung gegenüber ihrem Unternehmen ohnehin verbleibt. In dem gleichen Erlaß erklärt sich der Reichsarbeitsminister damit einverstanden, daß für die Abrechnung ein Pauschalverfah- ren durchgeführt wird; dabei wird unter- stellt, daß jeweils 10 v. H. der Gefolgschaft im Werkluftschutz tätig ist, so daß die Er- stattung grundsätzlich für 90 v. H. der durch- schnittlich beschäftigten Arbeiter gewüährt wird. Eine weitere Vereinfachung ist dadurch gegeben, daß ein Durchschnittsstundenlohn des einzelnen Betriebes oder der einzelnen —— ROMAN vox GEORG BUSING ———————————————————— 20. Fortsetzung HDas Gefühl einer erlösenden Befreiung be- gann Tede zu beseelen. Nun war ja alles klar! Diese Eintragung war der Beweis, daſ Jan Rotermund den Totschlag begangen hatte. Wegen einer Frau hatten die beiden sich gestritten, das hatte ja Schiebeck schon gesagt. Und als Rotermund auf Norderriff Harm Petersen wiedertraf, waren sie in der dunklen geheimnisvollen Sturmnacht aber- mals aneinander geraten, Vielleicht hatte Ro- termund gar nicht die Absicht gehabt, Peter- sen zu erschlagen— vielleicht hatte er inn nur unglücklich getroffen— vielleicht wußte er gar nicht, daß er tot war, denn in jener kurchtbaren Nacht war unten am Strand alles durcheinander gegangen. 26. November 1913. Vor fünfundzwanzig Jahren. Tede atmete tief. Ja, das Meer gab nun sein Geheimnis preis. Wie gut sich nun alles fügte!l Alle Schwierigkeiten schienen nun plötzlich einen Sinn zu haben. Denn wenn Maike die Insel nicht verlassen hätte, dann wäre wohl nichts aus der Taucherei geworden. AKein, alles hatte so sein sollen, damit er in seiner Verzweiflung den Entschluß faßte, auf den Meeresgrund hinabzusteigen und dem Meer sein Geheimnis zu entreißen. Frohen Herzens ging Tede schlafen. In der Nacht wachte er noch einmal auf. Es stürmte plötzlich wieder. Er stand auf. Seine Sehn- sucht nach Maike war so stark, daß er sich hinsetzte und ihr schrieb. Er konnte nicht an- ders. Er mußte ihr mitteilen, was an diesem Tage sich ereignet 2, November. Die„Mitternacht“ kehrte zurück. Sie hatte wieder Havarie gehabt. Mit düsteren Mienen Betriebsabteilung, getrennt nach münnlichen und weiblichen Arbeitern, festgestellt wer- den kann, der dann mit der Kopfzahl der von dem Fliegeralarm betroffenen Arbeiter und der Zahl der durch den Fliegeralarm ausgefallenen Arbeitsstunden zu vervielfäl- tigen ist, um den Gesamtbetrag des erstat- »tungsfähigen Lohnausfalles zu erhalten. Be- schäftigt ein Betrieb beispielsweise 200 Ar- beiter bei einer im letzten Lohnabrechnungs- abschnitt durchschnittlichen Arheitszeit von 60 Stunden und 9600 RMI Brutto-Gesamtlöh- nen, so betrügt der Durchschnittsstundenlohn der Gesamtgefolgschaft(9600 RM. 200. 48 RM): 60— 0,80 RM. Angenommen, ein Fliegeralarm dauerte vier Stunden, so wer- den erstattet 1860 mal 0,60 mal 4 gleich 556 RM; dabei sind die 180 90 v. H. der Gesamt- gefolgschaft nach oben angeführter Berech- nung. Schließlich erklärt sich der Reichsarbeits- minister damit einverstanden, Fahrtkosten, die sich wegen des Flieger- alarms für ein Gefolgschaftsmitglied ergeben, weil ihr regelmäßiges Verkehrsmittel nicht mehr verkehrt oder beschädigt ist, erstattet werden können, wenn es nicht möglich ist, den Arbeitern auf andere- Weise die erhöh- ten Kosten zu ersparen-Für diese Erstattung sind prüfungsfähige Unterlagen vorzulegen. — gingen die Fischer umher. Der Fang war schlecht, und man wußte nicht, ob man nocn eine weitere Fahrt machen konnte. Die No- vemberstürme setzten bereits ein. Runge Andergast kam mit zerquältem Ge- sicht nach Hause. Er war wieder in sein⸗ dunklen Grübereien versunken. 5 „Du siehst ja aus, als wenn du morgen be⸗ erdigt werden solltest“, sagte Tede lachend. Der Alte ging auf die Worte gar nicht ein. Eigentlich hättest du aber allen Grund, vor Freude Kopf zu stehen, Vater.“ „Was gibt's denn?“ „Ich habe nach der Aarhus' getaucht.“ Der Alte erschrak.„Nach der„Aarhus““ „Ja. Und ich habe sogar etwas mitgebracht. Etwas, was mehr Wert für uns hat, als alles Gold der Erde.“ Andergast sah seinen Sohn groß an:„Was ist es denn?“ „Das Schiffsjournal der„Aarhus“. Und in diesem Journal steht, daß Harm Petersen und Jan Rotermund 1912 einmal zusammen auf dem Dampfer fuhren. Außerdem steht da, daſß sich die beiden ewig stritten und dag man sie sogar einsperren mußte, damit sie sich einander nicht totschlugen.“ Andergasts Lippen zitterten:„Das steht in dem Journal?“ „Ja, Vater! Nun wird Ole Petersen umler- nen müssen!“ Der Alte schwieg. Er starrte grüblerisch vor sich hin. Sein Gesicht erhellte sich nicht. Draußen lief der Sturm gegen das Haus an, daß die Gläser im Schrank Klirrten. „Freust du dich gar nicht, Vater?“ „Wird Ole Petersen diese Eintragung als Beweis anerkennen? Ich glaube es nicht!“ „Sie muß ihm genügen! Eine klare Beweis- kettel Erstens: Schiebeck sagt aus, daß Ro- termund unglücklich verliebt war. Zweitens; Es ist bekannt, daß Harm Petersen vielen Burschen die Frauen wegnahm, er wird es auch bei Rotermund getan haben. Drittens: Die beiden fahren zusammen auf der„Aar- hus“ und sireiten und prügeln sich dauernd. Dieser Satz gibt der dag erhöhte Stadtkreis Mannheim bilden gemeinsam eine Gruppe, ebenso wie die Mädel der Gebiete von Schwetzingen und Weinheim. Vor Tagen fand das Jahr der gesunden Le- bensführung durch einen Abend in der„Har- monie“ seinen Auftakt, an dem die Kreis- frauenschaftsleiterin, Frau Drös, in ihrer An- sprache klarlegte, wie das Ziel aller weib- lichen Erziehung unverrückbar die kommende Mutter zu sein hat. Dr. Hirschfeld-Warnek- ken sprach über die werdende Mutter.„Der gesunde Säugling“ lautet das Thema in den Heimabenden für den Monat Mai, der gesun- den Lebensführung der Familie, dem Kampf gegen Rhachitis und Tuberkulose, der ver- nünftigen Kindererziehung gilt die Schulungs- arheit im Monat Juni. Nach der sommerlichen Pause setzt der September die Durchführung des Programms fort: Die Forderung nach Reinheit des Blutes, den Erkenntnissen der neuen Rassenlehre folgend, steht am Beginn, Krankheitsverhü- tung oder Krankenpflege folgt, zuletzt sollen Möglichkeiten seelischer Entspannung aufge- zeigt werden, die genau so zur gesunden Le- bensführung gehört wie richtige Ernährung oder Körperpflege. Denn ein„fröhlich Herz, ein froher Sinn“ in einem gesunden Körper vereinen sich zu jenem Idealbild der Lei- stungsfähigkeit und vor allem auch der Lei- stungsbereitschaft, die heute unser aller Ziel sein muß. Abschied vom Bilderscheck Im Interesse des möglichst sparsamen Um- ganges mit Rohstoffen während der Kriegs- zeit hat die Reichsstelle für Papier- und Ver- packungswesen ein generelles Verbot für Zi- garettenbilder, Zigarettenbilderschecks und Sammelwerke— Sammelalben— erlassen. Durch eine beschränkte und befristete Aus- nahmegenehmigung ist es jedoch ermöglicht worden, auch nach dem 1. Mai 1942, dem Tage des Verbotsbeginns, die im Verkehr be⸗ findlichen Bilderschecks einzulösen, soweit sie innerhalb einer angemessenen Frist einge- sandt werden. Uber noch vorhandene Be- stände an Sammelalben können die in Be— tracht kommenden Unternehmungen frei ver- fügen. Nach einer Mitteilung der„Tabak- Warte“ kann der Zigarettenbilderdienst unter den erwähnten Ubergangserleichterungen seine bisherige Funktion bis zum 1. Oktober 1942 ausüben. „Mannheim 289(— Neckar: Mannheim 270—). Lehrlinge wurden verpflichtet. Auch bei Daimler-Benz war die Aufnahme der neu ein- gestellten Lehrlinge in die Betriebsgemein- schaft Anlaß zu einer besonderen Feier, die ein festliches Programm umrahmte. Im Mit- telpunkt stand die Ansprache des Ausbil- dungsleiters, Oberingenieur Eschenlohr, der im Namen des Betriebsführers Direktor C. Werner herzliche Worte an die neuen Lehr- linge richtete, aus denen einmal tüchtige Facharbeiter werden sollen. Er wies abschlie- gend auf die Bedeutung unserer Zeit hin, die jeden Deutschen zu vollstem Arbeitseinsatz verpflichtet. Der offlzielle Verpflichtungsakt durch den Betriebsobmann beschloß die Feier- stunde. Uper Eierverteilung und vVerteilung von Apfelsinen unterrichten eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil. Städtisches Standkonzert. Das am vergan- genen Sonntag wegen schlechten Wetters aus- gefallene Standkonzert des Kreismusikzuges der NSDAP findet am kommenden Sonnteg, 10. Mai, von 11.30 bis 12.30 Uhr auf dem Gontardplatz statt. Der Musikzug spielt unter Leitung von Kreismusikzugführer TheoWeick: 1. Viktoria-Marsch(GBlankenburg); 2. Eva- Walzer(Lehär); 3. Ouvertüre„Das Glöckchen des Eremiten“(Maillart); 4. Fantasie über Verdis schönste Melodien Gohne); 5. Fleury- Marsch(Fürst); 6. Soldatenlieder und Märsche (u. a. zwei Märsche der Mannheimer Kom- ponisten Hch. Garnier und Otto Spitzbarth). Treibgasbezugscheine wieder in Kraft. Im Oktober 1941 ist eine Verordnung veröffent- licht worden, nach der Treibgas ohne Bezug- schein bezogen werden konnte. Der Reichs- beauftragte für Mineralöl hat im„Reichsan- zeiger“ vom 24. April 1942 eine Bekannt- machung veröffentlicht, nach der mit Wir- kung vom 1. Mai 1942 ab Treibgas wieder nur gegen Treibgasbezugscheine abgegeben und bezogen werden darf. Eine Warnung für alle Paddler. Der Beginn der Paddlerzeit auf dem Rhein hat bedauer- licherweise schon zu einigen Unfällen geführt. Diese sind in erster Linie darauf zurückzu- führen, daß Paddler, entgegen dem bestehen- den Verbot, versuchen, ihre Boote an zu Berg fahrende Schiffe anzuhängen. Bei Koblenz und bei Engers kenterten in den letzten Ta-— gen bei solchen Versuchen die Boote. Wenn sich auch die Insassen zum Glück durch Schwimmen retten konnten, so gingen doch wertvolle Bekleidungsstücke verloren. Um schweren Unfällen vorzubeugen, wird noch einmal dringend davor gewarnt, Paddelboote an in Bewegung befindliche Schiffe anzu- hängen. Mit dem EK 1I wur ausgezeichnet: Uffz. Karl Schäfer aus Mannheim-Rheinau. Soldatengrüße von der Front erreichten das HB von Soldat Ludwig Holfelder. Wir Bratulieren, Seinen 75. Geburtstag feiert heute Karl Schweighard, Bürodirektor i.., Stefanienufer Nr. 7.— Seinen 70. Geburtstag kann Ulrich Genter, Rentner, Ladenburg, Zehntstraße, feiern.— Ihren 70. Geburtstag begeht heute Frau Magdalena Kraft, Mhm.-Feudenheim, Trägerin des goldenen Mutter- ehrenkreuzes. Ihr 25jähriges Geschäftsjubiläum konnte dieser Tage Frl. Käthe Sauter, Geschäftsführerin in Fa. Willi Loubier, Mannheim, begehen. Wasserstandsbericht vom 3. Mai. Rhein: Konstanz 306(unv.), Rheinfelden 212(—), Breisach 160(—), Kehl 233(—), Straſßburg 225(—10), Maxau 3867(-). ), Kaub 182(—), Köln 160(—). Künftige Marine-Ingenieure im Ausleselager In der zweiten Junihälfte kommt auf der Ordensburg Vogelsang ein Marine-Reichsaus- leselager zur Durchführung. Um die Bewer⸗ ber um die Marine-Ingenieurlaufbahn in einer voraussichtlich am 23. und 30. Mai statt- findenden Vorauslese überprüfen zu können, ist es erforderlich, daß die Bewerbungen bzw. notwendigen Unterlagen bis spätestens 15. Mai 1942 an die DAF-Gauwaltung, Abteilung Reichsberufswettkampf, Karlsruhe, Albtal- straſße—10, eingereicht werden. Weitere erteilen die Kreiswaltungen der Viertens: Harm Petersen und Jan Rotermund treffen am 26. November 1913 wieder auf Noderriff zusammen und geraden in der dü- steren Nacht am Strand aneinander, so daß es zum Totschlag kommt. Das ist doch alles klar, Vater!“ „Und wo ist Jan Rotermund?“ „Der ist seit damals verschollen. Aber das beweist doch, daß er es gewesen ist: Sonst hätte er seinen Eltern, die noch in Hamburg leben, doch einmal eine Zeile geschrieben.“ „Ole Petersen wird das alles nicht ge⸗ nügen.“ „Das ist doch Unsinn Vater! Wir werden das Gericht anrufen!“ „Das Gericht? Was soll das Gericht ohne den Täter nach fünfundzwanzig Jahren? Es wird sagen, daß Jan Rotermund es gewesen sein könnte. Aber ist damit wirklich gesagt, daß ich es nicht gewesen bin? Nein, alles wird beim alten bleiben, Die Leute auf der Insel werden weiter glauben, was ihnen am nächsten liegt und ihnen am besten in den Kram paßt.“ „Wo sollen wir aber Jan Rotermund fin-— den?“ Runge Andergasts Blick schien in eine rät- selhafte Ferne zu irren. K. „Es wird ein Schiff kommen— in einer wilden Nacht— wie damals, als es geschah“, murmelten seine Lippen. Tede schüttelte unwillig den Kopf.„Aber das ist doch Unsinn, Vater!“ „Weißft du, was möglich ist und was nicht? Das Meer nimmt und das Meer gibt. Wir müssen warten.“ Er verließ schwerfällig das Zimmer. Tede schenkte sich ein Glas Rum ein. Blödsinn war das alles, Blödsinn! Der Alte wurde allmäh- lich wirklich wunderlich. 245 Maike hatte Tedes Brief erhalten. Mit ge- runzelter Stirn, ohne ein Wort zu sagen, hatte der Vater in ihr ausgehändigt. Maike zi-terte, als sie den Umschlag öffnete. Als sie das Schreiben gelesen hatte, war sie wie be⸗ nommen. Er hatte also wirklich eine Spur! Zweifel und Eifersüchte, Liebessehnen und Angst vor dem Kommenden quälten sie. Sie wußte nicht mehr, was sie tun sollte. Unten wartete Lüder und wollte eine Antwort. Aber sie konnte nicht hinuntergehen. Nein, sie konnte Lüder Meinke nicht heiraten. Sie mußte Zeit ge- winnen und auf Tede warten. Aber ließ man ihr denn noch Zeit? Die ganze Hallig sprach ja schon davon, daß sie und Lüder ein Paar werden würden. Man freute sich schon auf die Hochzeit, die groß gefeiert werden sollte. Sie moßte nein sagen, heute noch mußte sie es tun! Warum hatte sie Lüder in dem Glauben gelassen, daſ sie ihn vieileicht ein- mal heiraten würde? Und die Eltern? Sie warteten auch auf ihr Ja. Sie hielten Maikes Zustimmung wohl längst für selbst- verständlich. Alles war schon mit Lüder be- sprochen, die Frage der Aussteuer, die Mit- gift. Die Mutter kramte dauernd im Leinen- schrank und nähte schon die neuen Zeichen in die Wäsche. Sie sprang plötzlich auf und eilte die Treppe hinab. Sie wollte es Lüder Meinke jetzt sofort sagen, daß es mit ihnen beiden nichts werden könne. Er würde es gewiß ver- stehen; er konnte ja auch jeden Tag eine an- dere finden. Hastig riß sie die Tür der Stube auf. Doch verwirrt blieb sie stehen. Gemütlich saßen die Eltern mit Lüder am runden Tisch, Flasche und Gläser vor sich. Die Pfeifen qualmten. „Gut, daß du kommst, mein Deern“, sagte der Vater.„Wir sprechen nämlich gerade über den Termin der Hochzeit.“ „Ueber die Hochzeit?“ flüsterte sie. „Ja“, sagte Petersen kurz, indem er ihr łest in die Augen sah, ein Blick, der keinen Wi- derspruch duldete.„Setze dich zu uns.“ (Roman-Fortsetzung folgt.) Die Chroni K einer einsamen lnsel im Weltmeer Tragödien auf St. Paul/ Von Hans B. Wagenseil Am fesselndsten von all den einsamen In- seln im Weltmeer sind diejenigen, welche Spuren einer alten und geheimnisvollen Nie- derlassung von Menschen aufweisen. Eine solche Insel ist St. Paul, weit draußen im Südindischen Ozean. Vor nahezu hundert Jahren spielte sich auf St. Paul eine Tragödie ab, die nur zur Hälfte nacherzählt werden kann und deren Höhe- punkt unserer eigenen Phantasie überlassen“ bleibt. Und in neuer Zeit wiederholte sich die nämliche Geschichte, wobei es allerdings diesmal Ueberlebende gab, um den ganzen gespenstischen Handel zu berichten. Die Fi- scher von Mauritius und Réunion machen mit ihren kleinen Schonern waghalsige Rei- sen über Hunderte von Meilen stürmischen Meeres, um in den der Insel St. Paul vor- gelagerten ergiebigen Gewässern zu fischen. Halbwegs zwischen dem Kap der Guten Hoff- nung und Australien gelegen, ist St. Paul nur etwa vier Kilometer lang und zweiein- halb Kilometer breit. Aber es ist eine der seltsamsten Inseln der Welt. Einstmals ein Vulkan, sank vor undenklichen Zeiten der ganze Bergkegel ins Meer zurück, s0 daß der Krater vom Meerwasser überbrandet wurde. 7 gibt noch andere Formationen dieser Art auf verschiedenen Teilen des Erdballs; aber St. Paul ist vermutlich das vollkom- menste Beispiel. Heute ist der Krater ein runder See mit einer Einfahrt, über die kleine Fahrzeuge bei Flut hinwegfahren können. Unmittelbar vor- gelagert ist eine Untiefe, in der die See- karte einen„Ueberfluß an Fischen und Krebsen“ verzeichnet. Die zu einer Höhe von nahezu 80 Metern ansteigende Küste stürzt harbarisch steil ab. Abgesehen von der Ein- fahrt in den Kratersee gibt es nur einen Lan- dungsplatz. Schwere Brandung peitscht die ihn umgebenden vulkanischen Felsen. Schwe⸗ feldämpfe steigen zwischen den Klippen auf. Ein unheimlicher Ort für einen einsamen Weltflüchtling wäre St. Paul. Wasser spru- delt heiß und dampfend aus dem Erdboden. Es gibt keine Bäume, nur Farnkräuter, Moos- und Krautarten, und diese ergeben wertvolle Bestandteile in der Ernährung manches auf St. Paul schiffbrüchigen Man- nes, wenn Skorbut eine immer gegenwärtige Drohung ist. Der Held dieser Geschichte war ein fran- zösischer Adeliger aus Madagaskar, der be- schloß, sich auf St. Paul niederzulassen, weil inn seine Taten als Schmuggler und Frei- beuter in Schwierigkeiten mit den französi- schen Behörden gebracht hatten. Seine Frau begleitete ihn, und es wird behauptet, sie sei schön gewesen. Der Rest der Mannschaft von dem 60-Tonnen-Schoner des Freibeuters be- stand aus zwei Weißen, einem farbigen Jun- gen und vierzehn lärmenden madagassischen Eingeborenen. Nach Australien bestimmte Segelschiffe fuhren im vergangenen Jahr- hundert häufig an St. Paul vorbei und hol- ten dort über, während ihre Kapitäne auf die Insel an Land gingen. Auf diese Weise sind Einzelheiten von dieser ersten Niederlassung in den sorgfältig aufbewahrten Logbüchern von Schiffen zu finden, die heute vom Meer verschwunden sind. Der Franzose ließ seine Eingeborenen Be- hausungen aus vulkanischem Felsgestein hauen. Er schickte sie aus, um Fische und Seehunde zu fangen und züchtete Ziegenher- den. Sein Schoner brachte eingesalzene Fische und Seehundsfelle nach der afrikanischen Küste. Trotz der Einsamkeit von St. Paul er- munterte der Franzose keine Besucher. Eine gewisse Zeit bereiteten die Ansiedler ihrem Führer keine Schwierigkeiten, der sie reich- lich mit Wein und Tabak versorgte. Trotz- dem währte es nicht lange, bis sich Anzei- chen einer Meuterei bemerkbar machten. Ein Inselkönigreich von 18 Männern und einer Frau kann nicht ewig bestehen. Einzelheiten der Tragödie wird man nie erfahren: als der Schoner von einer Fahrt nach dem Kap zu- rückkehrte, fand er auf St. Paul keine le- bende Seele mehr vor. Die Häuser waren vom Feuer vernichtet. Ein paar Gräber wa- ren entstanden. Einige Jahre später wurde St. Paul die vorübergehende Heimstätte von fast 600 Menschen. Im Juni 1871 befand sich der mit einem Truppentransport nach Australien be- stimmte britsche Frachter„Megaera“ mit ei- nem Leck in der Nähe der Insel. Verzwei- felte Anstrengungen, das Schiff über Wasser zu halten, wurden gemacht: die Soldaten schöpften die eindringende Flut mit Eimern aus, während die Matrosen die Pumpen be- dienten. Das rostige alte Schiff lief jedoch s0 schnell voll, daß der Kapitän um der Erret- tung des Lebens willen beschloß, es auf St. Paul han Land zu setzen. Mit Volldampf wurde die dem Untergang geweihte„Me⸗ gaera“ durch die Kratereinfahrt gesteuert. Hier blieb sie einige Wochen liegen, so daß die schiffbhrüchige Besatzung Zeit fand, die nötigen Vorräte und genügend Kohlen an Land zu bringen, um sich während der Win- termonate, die sie auf der Insel verblieben, warm zu erhalten. Ein Fahnenmast wurde aufgestellt und die Schiffsflagge von oben nach unten gehißt: das Notzeichen der Meere. Die Männer im Auslugposten sahen verschiedene Schiffe an der Insel vorüber- fahren; aber erst einen Monat später— nachdem der Reiz eines Robinson-Daseins Zzu Ende war— sichtete die holländische Barke „Aurora“ das umgekehrte Zeichen und hielt Kurs auf die Insel. Dann, zu der ungeheuren Enttäuschung der sehnsüchtig an der Küste wartenden Mannschaft, kam plötzlich eine Brise auf und trieb das Schiff außer Sicht- weite von St. Paul. Erst im Eaufe des Au- gust konnten die Schiffbrüchigen durch einen holländischen Dampfer gerettet werden. Drei Jahre später ließ sich eine Gesell- schaft von französischen Astronomen für ein paaß Wochen auf der Insel nieder, um den Durchgang der Venus zu beobachten. Sie ließen ein kleines Denkmal— sicherlich eines der einsamsten auf der Welt— zur Er- innerung an ihren Aufenthalt zurück. Verborgen im Nebel, unbeleuchtet und selbst oft bei Tageslicht schwer zu erkennen, hat St. Paul den Untergang manches guten Schiffes verschuldet. Im Jahre 1892 erhob Frankreich Anspruch auf die Insel. Die Tri- kolore wurde dort von Mannschaften des Kreuzers„Bourdonnais“ gehißt, und im Jahre darauf kam die„Eure“ an, um ein Vorrats- depot für schiffbrüchige Seeleute zu errich- ten. Diese Depots neu aufzufüllen ist eine schwierige und kostspielige Aufgabe, da nicht oft eigens zu diesem Zweck Schiffe entsandt werden können. Es besteht ein un-— geschriebenes Gesetz, wonach im Falle eines Schiffhruchs dasjenige Land, zu dem die Schiffbrüchigen gehören, die erste Gelegen- heit zu einer Wiederauffüllung der Vorräte zu ergreifen hat. Kriegsschiffe und For- schungsdampfer unterziehen sich Zzumeist dieser Aufgabe. Das letzte Kapitel in der Geschichte des weltverlorenen St. Paul ist dem ersten selt- sam ähnlich. Im Jahre 1928 fuhr ein kleiner französischer Dampfer, die„Espérance“, mit einer Fracht von Lebensmittelvoräten und Kohlen nach St. Paul. Seine besondere Auf- gabe bestand darin, auf der Insel eine Hum- mer-Konservenfabrik einzurichten. Mehrere Jahre lang blühte das Unternehmen. Ein kleiner Kurzwellensender wurde in der Fa- brik auf St. Paul eingerichtet, und das ret- tete zweifellos das Leben mancher der auf der Insel Befindlichen. Aber im Mai 1931 kam ein dramatischer Hilferuf von dieser Station. Von den 132 dort beschäftigten Menschen litten ein Vier- tel an Beri-Beri, einer dem gefürchteten Skorbut früherer Zeiten ähnlichen Krank- heit. Dreißig Todesfälle waren eingetreten, ehe der als nächstliegend benachrichtigte Dampfer eintreffen konnte. Die Opfer waren fast alle madagassische Eingeborene. Sie hatten offenbar die ihre Ernährung betrei- fenden Arbeiten außer acht gelassen: sie hatten zuviel weißen Reis anstelle des unge- schälten roten Reises gegessen, der Beri- Beri verhütet. Eine Frau war auf St. Paul zur Zeit der Bpidemie, die Witwe eines frü-— heren Leiters der Fabrik. Sie hatte tragische Vorfälle auf dieser Insel sich abspielen sehen. Ihr Kind war ein paar Tage nach der Ge- burt gestorben. Ihr Mann war bei einer frü⸗- heren Epidemie in ihren Armen verschieden. Sie hatte einen Mann, durch Krankheit wahnsinnig geworden, auf eine felsige Insel hinausschwimmen und dort ertrinken sehen. Ein anderer, ein Matrose, hatte seine breto- nische Nationaltracht angezogen und war mit einem Kanu hinausgerudert, um nie wieder gesehen zu werden. Das Unternehmen hatte sich als ein teurer Fehlschlag herausgestellt. Heute ist der Winterschnee von St. Paul wieder einmal unberührt von menschlichen Spuren. Aber für die Fahrt vom Kap nach Australien gewinnt die Insel, nach der Aus- schaltung Singapurs, aufs neue erhöhte Be- deutung. Grimmig ragt sie aus dem Meer dieser unendlichen Einsamkeit auf und schreckt Besucher trotz des Nahrungsmittel- depots und der leeren Behausungen ab. Eisige Sturzwasser brechen sich über die Kraterein- fahrt; Ziegen, Kaninchen und Pinguine er— greifen Besitz von dem kleinen Streifen Land, wo so viele unglückliche Siedler be- graben liegen. Neuinszenierung der Rossini int Darmstadt/„Diebischen Elste r“ Die„Ubersetzung, textliche und musikalische Bearbeitung“ der„Diebischen Elster“ endet dort, wo wir ihren bedeutendsten Ein- griff erwarteten: den Mut zu einem vernünf- tigen Schluß, zu einem Ausklang, der das Gefühl befriedigt, auf das wir unsere Herzen einen Abend lang in diesem gemütvollen fremdländischen Duodezien eingestellt haben. Der Begnadigungsbrief des anonym bleiben- den Königs, auf den wir einen Akt lang warten, wäre eines Emanuel Striese würdig. Unser Rechtsgefühl verlangt einen gehörigen Denkzettel für den liebegierigen, parteiischen Podesta, und schließlich hat man in einer Oper einen großen Chor, um einem lahmen Dialog und ein paar fälligen Umarmungen in einem glanzvollen Finale den rechten Klangschwung zu geben. Rossinis Werk ist 1a ebenso reich wie unbekannt. Man könnte nehmen, wo sich das Brauchbare findet. Die Bühnen haben sich an das Meisterstück des „Barbier“ und damit an die Krone der Buffa gehalten und sind, auch was die Theaterkas- sen angeht, stets gut damit gefahren.„Tell“, die„Italienerin in Algier“, die„Seidene Lei · ter“,„Semiramis“ mit dem köstlich gelunge- nen Metternich-Scherz, das heitere deutsche Volkslied„Freut euch des Lebens“ Rossini als Klagethema zu suggerieren, und selbst die „Diebische Elster“ sind mehr Ouvertüren- als Opernbegriffe, von den vielen anderen Wer- ken zu schweigen, die nach dem Rossini- Rummel bei des Meisters Lebzeiten allzu nach seinem Tode vergessen wur- en. Insofern schon war die Neuinszenierung der„Diebischen Elster“ am Hessischen Landestheater eine wertvollere Ge⸗ dächtnisehrung zu Rossinis 150. Geburtstag, als alle noch so schönen Gedenkaufsätze und Morgenfeiern sie zu geben vermöchten. Die„Diebische Elster“ ist Rossinis bäuer- lich-bürgerliches Familien- und Liebesstück. In manchem Zuge verweist es schon zu Doni- zetti, Boieldieu und Lortzing. Die Fachwelt hat der„Diebischen Elster“ ihr Interesse nie entzogen. Rossinis Kunst, Tragik und Komik aus den Gegensätzen von Handlung und Musik einander unlöslich zu verschwistern, erscheint auch hier unnachahmlich. In Darm- stadt erwies sich die„Diebische Elster“ je⸗ doch wieder als musikalisch blühendes und reiches, als opernwirksames Theaterstück. Max Haas' Regie der buntfülligen Chorauf- züge, eine Inszenierung, die auch im gutaus- geprägten Charakterspiel nur wenige tote Ensemblestellen beließ, wurde um so wirk- samer, als es für ein paar Hauptpartien an stimmvirtuos kolorierenden Sängern und Sängerinnen fehlte. Handlung, Gemüt, Emp- finden waren hier weniger vom blendenden Glanz des Ziergesangs überstrahlt. Sie wur- den gewichtiger in Elli Büttners südlich farbigen Bühnenbildern. Werner Bitter musizierte mit dem rechten italienischen Elan, doch auch mit der Sorgfalt einer ver- feinerten Klangdynamik bei frischestem rhythmischem Impuls, durch den das Or- chester und die Chöre bestachen. Das liebende Paar war in der Anmut des ge— schmeidigen Soprans Emmy Küsts(Ninetta) und in der lichten Lyrik des Tenors Anton Klubals(Gianetto), der saftvoll rustikale Humor bei Heinrich Kuhns Fabricio gut aufgehoben. Dämonische Kraft gab Raf a1- s kis sonorer Baß dem Podesta, baritonale Ausdruckswärme Kurt Rheinhold dem Deserteur Fernando. Rossinis Bild einer rechthaberischen Hausfrau zeichnete gültig Martha Liebel als' Lucia, und die mitfüh- lende Mannesseele ließ der betuliche Schließer Eugen Vogts in ihren unsentimentalen Saiten aufklingen. Die gerundete Aufführung fand herzliche Zustimmung. Dr. Peter Fun k wenekrekat ißesabrpenttenhundn untuinee Land der Stille „Heimat an Mosel und Saar“ Land der wesentlichen Stille, so nannte der Dichter Johannes Kir chweng die„Heimat an Mosel und Saar' in einer Veranstaltung der NSG„Kraft durch Freude“. Seine Ge⸗- schichten und Gedichte füllten harmonisch den Rahmen der„Verklingenden Weisen“ aus Lothringen. Sie sind schlicht und still diese Geschichten, die von dem Alltag der Mosel- und Saarbevölkerung sprechen. Uberall klingt die Liebe zur Heimat auf. Auch in den Ge— dichten, mögen sie sich nun mit vertrauten Landschaften beschäftigen, von der Liebe Zzur Mutter oder der Stimmung um eine einsam brennende Kerze künden. Es lebt in ihnen die Erinnerung auch an die heimischen Gärten. Wie Kirchweng von seiner Heimat sprach, indem er uns einige ihrer Menschen vor- stellte, so taten es die von Dr. h. c. Louis Pink gesammelten lothringischen Lieder allgemeingültig. Es sind Weisen, die von Liebe und Treue singen, voller kindlicher Frömmig- keit und Frohsinn. Auch wenn sie von Krieg und Abschied sagen, sind sie noch froh— und sie sagen nicht oft von diesen Dingen. Lieber umspielen sie schelmisch die Heim- lichkeit früher Liebe und locken die Pärchen hinaus an die Brunnen und auf die Weiden ihrer Heimat. Fritz Neumeyer hat die Lieder gesetzt und begleitete am Flügel Ma- rianne Ross-Stratthaus, die sie mit aus- drucksvollem Sopran vortrug. Die Melodien sind volksliedhaft einfach, untermalen in ih- rem Rhythmus wirksam den Text und erin- nern in der chromatischen Tonfolge an viele bekannte deutsche Volkslieder. Mit ihren Vorträgen sprachen alle drei Künstler beredt von dem deutschen Wesen Lothringens. Die Zuhörer dankten ihnen herzlich für den emp- findsamen, stimmungsvollen Abend. Sch. St. Dozent Dr. Günther Schul2z(Freiburg) über- nahm den Lehrstuhl für organische Chemie an der Universität Ros to c k vertretungsweise. Theater-Kundenlisten werden in Wien einge- kührt. Jeder Interessent kann sich bei seinem rheaterkartenbüro vormerken lassen. Der verkauf der Theaterkarten wird in Wien auf mehrere Stel- len verteilt. Mannheimer Kulturspiegel Die G e d o k, Ortsverband Mannheim, veranstaltet am Sonntagvormittag, 10. d.., im Kasino-Saal, R 1, 1, eine Tanzmorgenfeier. Es tanzt Ilse Schön- vahn von der Gedok, Stuttgart. Am Flügel: Betta List, Mannheim. ber am Montag, 11. Mai, 19. Unr, stattfindende Kammermusikabend ist diesmal ausschließlich Wer- ken von Roderich von Mojsisovies gewidmet, der an der Hochschule als Lehrer für Theorie wirkt. Die Vortragsfolge enthält eine Violinsonate, drei Grup- pen von Liedern, einige Stücke für Orgel und die Waldfantasie für zwei Klaviere. Ausführende sind: Erika Müller(Sopran), Martin Steinkrüger, Martin Schulze(Klavier), Arno Landmann(Orgel), Walter Simon ioline). Günther Wweigmann(Ludwigshafen) und das Stamitz-Quartett konzertierten mit starkem Er- folg in Berlin, wo sie u. a. Werke von Haydn, Höller und Konrad Koelle vortrugen. Der an das Mannheimer Nationaltheater ver- pflichtete Tenor Adam Fen det fand in einem Kon- zert für das Kriegswinterhilfswerk in der Berliner Pphilnarmonie mit Arien von Puceini außerordent- lich lebhafte Zustimmung. Am morgigen Sonntag erscheint Bizets„Car- men“ in neuer Einstudierung im Spielplan des Nationaltheaters. Die musikalische Leitung hat Werner Ellinger, die Spielleitung Erich Kro- nen. lrene Ziegler singt die Titelpartie, Renate Bauermeister die Micaela, Gg. Faßnacht den José und Hans Schwesk a den Escamillo. Der lyrische Bariton Clemens Kaiser- Breme (Essen) wurde mit Beginn der neuen Spielzeit an das Bad. Staatstheater Karlsruhe verpflichtet. Hans Brausewetter wurde als Darsteller kür den neuen Ufa-Farbfilm„Münchhausen“ (Awers-Produktion, Herstellungsgruppe Eberhard Schmidt) verpflichtet. Er spielt hier neben Hans Albers als Münchhausen die Rolle des Baron von Hartenfeld, der als Gast Münchhausens mancherlei Seltsames erleben muß. Dies haben wir gelesen „Das Reich im Herzen“ Schwer kämpft der Bergbauer um sein Dasein, tief bewegen ihn die Dinge, die ihn und seine Heimat angehen. Hubert Mumelter erzählt in fünf Geschichten, die er in einem Bändchen„Das R. ich im Herzen“(Ns-Gauverlag und Druckerei rol, Innsbruck) zusammenfaßte, von Konflikten um einen schon seit Geschlechtern von der gleichen Familie bewirtschafteten Berghof, von Entschei- dungen, vor die ältere und jüngere Generationen gestellt sind, wobei aber doch immer wieder die Liebe zum angestammten Vazerland obsiegt. Mu- melter berichtet anschaulich von Bergen und Men- schen, vom Wetter und Vieh, und von den Kämp- fen auch, die seit Napoleonszeiten immer wieder ihnre Forderungen an die Alpenbauern stellten. Lisel Stürmann. NMänner vom Film Kleines Porträt: Hans Moser Ewig gehetzt— so erscheint uns, bis in die Sprechweise hinein, Hans Moser, dem freilich die immerwährende Tücke des Objekts nicht die verborgene fürsorgliche Güte rauben (Zeichnung: Gäbel-Terra) kann. Fahrig wischt seine Hand durch die Luft, sausend wirbeln die Rockschöße seines Fracks und noch schneller ändern sich seine zerknautschten Gesichtszüge. Der Arger, den inm die täglichen Kleinkatastrophen des Le- bens bereiten, gräbt Unzufriedenheitsfurchen in seine Stirn und die Unterlippe schiebt sich klagend immer weiter vor. Aber Weinseligkeit oder ein weinendes junges Mädchen enthüllen dann doch sein musikalisches und weiches Wiener Herz. Da vergißt er den Alltag und seine tausend Plagen, selig geruhsam singt er von seinem Wien oder findet mitleidige, väter- lich tröstende Worte. Sein knurrender Pessi- mismus wandelt sich in kindlichen Optimis- mus. So ist er ein Komiker des Gegensatzes, dem man die schnurrigen Grobheiten verzeiht, weil man sie ihm nicht glaubt, denn seine Maske ist so durchschaubar, wie seine nu⸗ schelnde Sprache bisweilen unverständlich ist. Im übrigen: Hans Moser nuschelt nur, wenn er schimpft oder sich beklagt; da genügt sein mimisches Temperament, man versteht ihn dennoch, und wenn er singt oder gar tröstet, nuschelt er nicht mehr. Weil es überall und in allen Berufen Menschen gibt, die hinter einer gewissen Querköpfigkeit und der Ge- wißheit einer für sie immerwährenden Pech- strähne ihre Gutmütigkeit und ihren Lebens- optimismus verbergen, scheint jede dieser Rollen Hans Moser von neuem auf den Leib geschrieben. Sch. St. Neuer Film: Schauburg:„Einer für alle“ wenn man diesen Film hinter sich hat, taucht man wie aus einem-Boot heraus und schnappt etwas nach Luft: so unmittelbar und nah an der Wirklichkeit vollziehen sich Alle Vorgänge im Kampf um die Hebung eines durch Havarie gesunkenen Tauchbootes. Man lebt mit im stählernen Walrumpf, zwischen Rudern und Gestängen und Schottentüren, man läßt wie die eingeschlossenen Männer seine Augen zu den Manometern kreisen und man ermißt mit ihnen die langsam tropfende Zeit der Hebungsversuche. Die italienische Marine hat diesem Scaler-Film alle Ap- paraturen und technischen Bereitschaften zur Verfügung gestellt, die in einem solchen Falle angewendet werden können. Wunder der Prä- zision sind die Tauchbojen, in denen ein Ma- trose nach dem anderen zur Oberfläche des Meeres hinaufgeschleust wird, und wie phan- tastische, ozeanische Ungeheuer sinken wie⸗ derum die schweren Tauchpanzer zur Tiefe, um die Verbindung mit den Männern aufzu- nehmen, die nun in der dämmerigen Tiefe der See auf die Hilfe von oben warten. Die Stunden kriechen. Visionen der Abenteuer- lichkeit gespenstern aus seltsamen Kugelhel- men um den gesunkenen Rumpf. Eintönig hal- len die Befehle durch das Boot, einer eisernen Disziplin gehorchen die Griffe; hier ist ein Heldentum ganz ohne Pathos, Bekenntnis eines starken menschlichen Geistes, der, um- geben von einer chaotischen Maschinerie, dennoch die letzte Unzulänglichkeit des Tech- nischen durch den Willen persönlichen, heroi- schen Einsatzes meistert. Die Offlziere und Mannschaften der italienischen Marine, die bei diesem Filmwerk mitwirkten, haben nichts anderes gegeben als die Wirklichkeit ihres tapferen Daseins und damit die Echtheit des Vorgangs überzeugend vermittelt. Auch die schwierigen Partien der Unterwassersze- nen sind ausgezeichnet ins Bild gebracht, s0 daß alles in allem ein zumal vom Techni- schen her packendes Filmwerk entstanden ist. Dr. Oskar Wessel Pfitzners Karlsbad-Hymne Zur Eröffnung des Karlsbader Sprudels führte die Kurstadt Hans Pfitzners Hymne„Fons salutifer“ ach Texten von Kolbenheyer) erstmals auf. Ohne in die Pro- grammusik abzugleiten, schrieb Pfitzner ein knappes, packendes Chorwerk, das sich durch seine Gefühlstiefe, Innerlichkeit und Schlicht- heit auszeichnet. Das sparsame thematische Material wird vom Orchester sinfonisch durchgeführt. Dazu gesellen sich die Ein- klang-Stimmen eines gemischten Chores, der sich am Schluß über feierlichen-dur-Klän- gen des Orchesters und der Orgel achtstim- mig aufteilt und einen erhabenen Ausklang herbeiführt. Robert Glaß. Londons Philharmoniker unter einem Neger Aus London wird gemeldet, daß neuerdings Neger- musiker im Londoner Konzertleben stärker hervor- treten. Zum erstenmal wurde am sSonntag das Londoner Philharmonische Orche⸗ ster von dem vollblutneger Rudolf Dunbar dirigiert. Dunbar, der aus Britisch-Guayana stammt, kann nach den Londoner Berichten Saxophon, Vio- line und Klavier spielen, außerdem sei er Kompo- nist. Da ihn diese Tätigkeit jedoch allem Anschein nach nicht voll erfüllt, leitet er noch ein Nachrich- tenbüro und ist Korrespondent einiger Dutzend Negerzeitschriften in Amerika und Afrika. Das Programm, das dieser vielseitige Neger am ver- gangenen Sonntag dirigierte, umfaßte u. a. die Ur- aufführung einer„Afro-Amerika-Sinfonie“ des Ne- gers William Grant. Der dritte Satz dieses„Werkes“ sollte, wie es in einem Konzertbericht hieß, die „Träume der amerikanischen Neger von einer kom- menden besseren Welt auf den Hintergrund des afrikanischen Erdteils“ dem englischen Publikum —— Jeder amüsiert sich eben, so gut er Kann. Wo der Wa Gleichgewicht der Wald hat Einfluß auf d gische Entwie Europa die s Amerika das sinnloser Abh das Aufkomm schaft brachte Wald- und F. kenntnis, daß neue Saat zu Holzes eine er standspflege. Diese Frage besonderer Be ten Jahren al Erzeugnisse i1 den ist. Es fin Lenkung Reichsfor Reichsforstme In Anbetra. Waldreichtum der Wirtschat Sparsamkeit zum ersten Gi keit beginnt Aushaltung d. gebildeten W notwendigen den, wobei m Werkzeuge ur der Technik stige Anlager möglich ist, Zubringer- u nötige Wirtse industrielle vV Sieht man als Bau- und wichtige Bed heute als Br und Futtersto kür chemisch. Von der e kührten die B Der Reichs: tion, General der Bauwirts. deutsche Str: bestimmt, dal eingesetzten genen hinsi die Rüstur bau zu über vorhandenen ihren Kennt werden, wob. Metallarbeite schäftigt werc jedocl Ziml von Ki tionen in der her ordnet noch immer schnellstens stungsindustr ren sind. Fü fangener(mi Bauvorhaben en die Rüstur men vongde kriegswichtig Rund 200 Die Reichse wärtig dami eine weitere herbeizuführ solche Aktior urteilen, so'n daß das Arb von Jahr zu sinkenden 2. den muß. D. nellen Besetz die Wochens kann, werder Bankgewerbe len geschloss Prozent der Bankgewerbe Dienstleistun so weit eine Erschwerung verkehr usw rische Maſßn wirtschaftlic Aus dem Industrie- von zuständ Industrie- u Grund der stehend, bis schaftskamm Organisation gen kann. I kammer wir vollzogen we die Industri ihre Tätigkei nach der Er ist zur Gew treuung der gen Umfang der Gauwirt sehen. Eine schle delsregister Schlesis schaft, Gegenstand lung chemis Tonerde und zur Herstel lichen Roh- wertung de produkte, sc Grundkapita Bergdirektor der der Ges nommen hal wilogua in Berlin-Stegl dorf, Johanr nen in Ber! die Kaufleu ende, Dr. H Dr. Konrad n r bis in die m freilich ſekts nicht e rauben Zeichnung: äbel-Terra) durch die öhe seines sich seine Arger, den en des Le- 2itsfurchen chiebt sich einseligkeit enthüllen id weiches Alltag und m singt er lige, väter- ider Pessi- n Optimis- egensatzes, n verzeiht, denn seine seine nu- ändlich ist. nur, wenn enügt sein rsteht ihn gar tröstet, berall und die hinter d der Ge- iden Pech- an Lebens- ede dieser f den Leib Sch. St. lle“ sich hat, heraus und ttelbar und n sich alle hung eines ootes. Man „ zwischen ottentüren, en Männer reisen und tropfende italienische n alle Ap- chaften zur lchen Falle er der Prä- en ein Ma- rfläche des wie phan- inken wie⸗ zur Tiefe, lern aufzu- igen Tiefe varten. Die Abenteuer- Kugelhel- intönig hal- er eisernen ier ist ein Bekenntnis S, der, um- Laschinerie, t des Tech- hen, heroi- flziere und en Marine, cten, haben Virklichkeit lie Echtheit telt. Auch rwassersze- ebracht, so om Techni- standen ist. ir Wessel nne r Sprudels fit zners exten von in die Pro- ofltzner ein sich durch id Schlicht- thematische sinfonisch n die Ein- Chores, der -dur-Klän- achtstim- n Ausklang bert Gla ß. ꝛm Neger rdings Neger- irker hervor- Sonntag das e Orche⸗ 4 Dunbar rana stammt, xophon, Vio- i er Kompo- em Anschein in Nachrich- ger Dutzend Afrika. Das ger am ver- U. à. die Ur- nie“ des Ne- ses„Werkes“ ht hieß, die n einer kom- tergrund des en Publikum eben, so gut Wald- und Forstwirtschaft, — Aus dem Reich Wo der Wald stirbt, dort hört das gesunde Gleichgewicht der biologischen Kräfte auf, denn der Wald hat als Klimaregler entscheidenden Einfluß auf die gesamte biologische und geolo- gische Entwicklung. Beispiele dafür bieten in Buropa die sogenannten Karstgebiete und in Amerika das Vordringen der Steppe als Folgen sinnloser Abholzungen in früheren Zeiten. Erst das Aufkommen einer planmäßigen Landwirt- schaft brachte auch den Anfang einer geregelten das heißt die Er- kenntnis, daß der Ernte der Waldes auch eine neue Saat zu folgen habe, dem Schlagen des „Holzes eine entsprechende Aufforstung und Be- standspflege. Diese Fragen sind gerade in Deutschland von pesonderer Bedeutung, wo der Wald in den letz- ten Jahren als Rohstoffquelle für kriegswichtige Erzeugnisse in höchstem Maße eingesetzt wor- den ist. Es findet deshalb auch eine zentrale Lenkung und Planwirtschaft durch das Reichsforstamt statt, an dessen Spitze der Reichsforstmeister Hermann Göring steht. In Anbetracht der Tatsache, daß trotz des Waldreichtums in Deutschland der Holzbedarf der Wirtschaft nicht gedeckt werden kann, ist Sparsamkeit im Verbrauch dieses Rohstoffes zum ersten Grundsatz geworden. Diese Sparsam- keit beginnt bereits bei der Schlägerung und Aushaltung des Holzes. Mit Hilfe einer gut aus- gebildeten Waldarbeiterschaft sind weiter die notwendigen Leistungssteigerungen erzielt wor- den, wobei man sich durch den Einsatz bester Werkzeuge und Maschinen auch die Fortschritte der Technik nutzbar gemacht hat. Durch gün- stige Anlagen der Werke und, wo dies nicht möglich ist, durch sorgfältige Regulierung der Zubringer- und Transportkosten hat man die nötige Wirtschaftlichkeit des Rohstoffes für die industrielle Verarbeitung zu erreichen versucht. Sieht man von der Verwendung des Holzes als Bau- und Werkstoff ab, so liegt seine kriegs- wichtige Bedeutung vor allem darin, heute als Brenn-, Kraft-, Zell-, Faser-, Nähr- und Futterstoff dient und außerdem als Basis kür chemische Auszugstoffe gebraucht wird. Von der einfachen Verfeuerung des Holzes kührten die Bemühungen der Erfinder zur syste- daß es Auszugstoffe ergibt, bher Wald als fohstoffquelltie Planvolle Nutzung für den kriegswirtschaftlichen Bedarf matischen Ausnutzung der verbrennungsgase. Von dort war es nicht mehr allzuweit zu dem Schritt, das Holzgas zur Gewinnunz van Kraftgas einzusetzen. Man verwendet dazu Abfallholz, und es ist gelungen, durch die- sen Einsatz nicht allein beträchtliche Mengen Benzin zu sparen, sondern gegenüber dem Ben- zinbetrieb auch wesentliche Verbilli- gungen zu erzielen. Auf vielen unserer Fern- verkehrsstraßen sind heute bereits die Möglich- keiten vorhanden, für generatorenbetriebene Kraftwagen Holz zu tanken. Noch bedeutungsvoller erwies sich die Ver- wendung des Holzes als Zell- un d Faser- stoff. Im chemischen Prozeß verwandelt es sich in eine verspinnbare Flüssigkeit, die Vis- kose, aus der dann Kunstseide und Zellwolle entsteht. Deutschland hat durch diese Produkte seine Faserstoffversorgung, unabhängig vom Ausland, sicherstellen können. Daff bei der Er- zeugung von Zellstoff Nebenprodukte, wie das Zellglas, entstehen, sei hier nur am Rande er- wännt. Man benutzt es vielfach als Verpackungs- material, zur Erzeugung von Wursthäuten und verarbeitet es weiter auch zu Gürteln, Schuhen und Hüten. Zzu den neueren Wundern der chemischen Verarbeitung des Rohstoffes Holz gehört seine Verwendung als Nähr- un d Futterstoff. Hier verwandeln sich die Hölzer unserer Wälder in Zucker, der zwar nicht der menschlichen Er- nährung dient, aber in der Weiterverarbeitung als Futterhefe dem Landwirt große Dienste lei- stet. Nebenher gewinnt man bei diesem Verar- beitungsprozeß noch Glyzerin und Spiritus, wo- bei erwähnt werden muß, daß hier ebenfalls nur Abfallware(etwa Sägemehl) Verwendung findet. Es ist dergestalt gelungen, eine restlose Aus- nutzung für jedes Stück Holz zu finden und 80 die Bedeutung dieses Rohstoffes gewaltig zu steigern, wozu ergänzend bemerkt sei, daß das Holz durch Verkohlung auch noch chemische die in der Arznei- und Farbenerzeugung eine wichtige Rolle spielen (Aspirin, Indigo). Desgleichen gewinnt man auf diesem Wege Desinfektionsmittel, Lacke, Pech und Ol. E. W. von der Bauwirtschaft in die flüstung Kriegsgefangene werden umgelenkt Der Reichsminister für Bewaffnung und Muni- tion, Generalbevollmächtigter für die Regelung der Bauwirtschaft und Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen hat durch einen Erlaß bestimmt, daß die bereits in der Bauwirtschaft eingesetzten russischen Kriegsgefan- genen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeit in die Rüstungsfertigung und im Berg- bau zu überprüfen sind. Die unter den Russen vorhandenen Facharbeiter sollten entsprechend inren Kenntnissen und Leistungen umgesetzt werden, wobei Bergarbeiter restlos im Bergbau, Metallarbeiter in der Metallindustrie usw. be- schäftigt werden sollen. Die neuesten Statistiken zeigen jedoch, daß noch immer eine zu große Zinl von Kriegsgefangenen verschiedener Na- tionen in der Bauwirtschaft beschäftigt ist. Da- her ordnet Reichsminister Speer an., daß die noch immer nicht umgesetzten Kriegsgefangenen schnellstens je nach Bignung restlos in die Rü- stungsindustrie und in den Bergbau zu überfüh- ren sind. Fünfzig Prozent sämtlicher Kriegsge- fangener(mit Ausnahme der Engländer), die bei Bauvorhaben eingèéseètzt sind. sind unverzüglich en die Rüstungsfertigung abzugeben. Ausgenom- men von dem Abzug sind der eigentliche und kriegswichtige Rüstungsausbau, soweit dieser von den Außenstellen der Abteilung Rüstungs- ausbau des Reichsministers für Bewaffnung und Munition und den Baugruppen und Bauabtei- lungen des Baustabes Speer betreut werden. Ausgenommen sind ferner die folgenden Bau- programme: Buna, Leichtmetall, Stickstoff, Mine- ralöl für die Stufe 0; bei Bauten des Mineralöl- programms auch für die Bauten der Dringlich- keitsstufe 1, Pulver- und Sprengstoffplan, Dring- lichkeitsstufe 0 und 1, bei Bauten der Energie- erzeugung und-verteilung(Wasserkraftwerke, Wärmekraftwerke und Hochspannungsanlagen) Dringlichkeitsstufe o und 1, die Bauten des Berg- baus der Dringlichkeitsstufe 0. Die Durchführung dieser Aktion muß mit allen Mitteln beschleunigt und bis zum 31. Mai 1942 abgeschlossen sein. Bei den in der Bauwirtschaft kreiwerdenden Kriegsgefangenen ist, wie der Reichsarbeitsminister dazu bemerkt, nicht nur auf den berufsrichtigen Einsatz der Metallarbei- ter und der Bergarbeiter zu achten, sondern insbesondere auch auf die Uberprüfung von kriegsgefangenen Landarbeitern in die Land- wirtschaft. Der Reichsarbeitsminister bittet, bei der Umsatzung der restlichen Kriegsgefangenen aus der Bauwirtschaft, die kriegssefangenen Landarbeiter der Landwirtschaft zuzuführen. Kleiner Wirtschaftsspieget Rund 200 Bankstellen verschwinden Die Reichsgruppe Banken ist bekanntlich gegen- wärtig damit beschäftigt, aus Kriegsgründen eine weitere Rationalisierung im Kreditgewerbe herbeizuführen. Will man die Ausmaße, die eine solche Aktion heute annehmen kann, richtig be- urteilen, so muß man allerdings berücksichtigen, daß das Arbeitsquantum der deutschen Banken von Jahr zu Jahr gewachsen ist und von einer sinkenden Zahl von Angestellten bewältigt wer- den muß. Die Leistung pro Einheit der perso- nellen Besetzung ist also dauernd gestiegen. Wie die Wochenschrift„Die Bank“ jetzt mitteilen kann, werden im Sektor des privaten deutschen Bankgewerbes nun gut 200 hauptamtliche Stel- len geschlossen werden. Es sind dies etwa zehn Prozent der Bankstellen im Bereich des privaten Bankgewerbes. Berücksichtigt man, dah die Dienstleistungen gegenüber dem Kunden nicht so weit eingeschränkt werden dürfen, daß sich Erschwerungen im Zahlungsverkehr, im Spar- verkehr usw. ergeben, so darf diese organisato- rische Maßnahme als ein wesentlicher kriegs- wirtschaftlicher Beitrag gewertet werden. Industrie- und Handelskammer Pforzheim. Wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, gilt die industrie- und Handelskammer Pforzheim auf Grund der gegebenen Anweisungen als fortbe- stehend, bis ihre Uberführung in die Gauwirt- schaftskammer im Rahmen der Neuordnung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft erfol- gen kann. Die Errichtung der Gauwirtschafts- kammer wird erst durch besondere Anordnung vollzogen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt setzt die Industrie- und Handelskammer Pforzheim ihre Tätigkeit uneingeschränkt fort. Für die Zeit nach der Errichtung der Gauwirtschaftskammer ist zur Gewährleistung einer betriebsnahen Be- treuung der Pforzheimer Wirtschaft im bisheri- gen Umfange die Errichtung einer Zweigstelle der Gauwirtschaftskammer in Pforzheim vorge- sehen. Eine schlesische Chemiegründung. In das Han- delsregister des Amtsgerichts Breslau ist die Schlesis che Chemie-Aktiengesell- schaft, Breslau, eingetragen Gegenstand des Unternehmens ist die Herstel- lung chemischer Erzeugnisse, insbesondere von Tonerde und Schwefelsäure, die Gewinnung der zur Herstellung dieser Erzeugnisse erforder- lichen Roh- und Ausgangsstoffe sowie die Ver- wertung der anfallenden Neben- und Abfall- produkte, so die Herstellung von Zement. Das Grundkapital beträgt 600 000.— RM. Vorstand: Bergdirektor Otto Fitzner in Breslau. Die Grün- der der Gesellschaft, die sämtliche Aktien über- nommen haben, sind die Kaufleute: Walter Be- wilogua in Michendorf(Mark), Paul Beise in Berlin-Steglitz, Paul Schroedter in Berlin-Kauls- dorf, Johann Fassold in Berlin und Harald Küh- nen in Berlin. Den ersten Aufsichtsrat bilden die Kaufleute: Rudolf Eichner in Berlin-Süd- ende, Dr. Hans Leiskow in Berlin-Pankow und Dr. Konrad Altgelt in Berlin-Charlottenburs. worden. Unternehmungen Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt, Pforzheim. Das Unternehmen konnte den ver- änderten Anfordeumngen gerecht werden, wobei eine weitere Verlagerung auf das Unedelmetall- Geschäft unverkennbar war. Als Rohertrag wer- den 0,54(0,56) Mill. RM ausgewiesen. Nach 37 000 (35 000) RM Abschreibungen und Zuweisung von 47 00⸗0— RM an Rücklagen ergibt sich ein Reingewinn von 72 431(70 367) RM, der sich um den Vortrag auf 82 425(80 994) RM erhöht; hier- aus sollen wieder 6 Prozent Dividende auf 1,20 Mill. RM Aktienkapital verteilt werden. In der Bilanz ist das Anlagevermögen auf 0,55(0,50) Mill. RM gestiegen, das Umlaufvermögen dage- gen auf 2,12(2,34) Mill. RM zurückgegangen, und zwar insbesondere Vorräte auf 1,21(1,49) Mill. RM, während Liefer- und Leistungsforderungen auf 0,71(0,61) Mill. RM anstiegen. Auf der Pas- sivseite erfuhr der Wertberichtigungsposten eine Minderung auf 55 000(141 0000 RM und Verbind- lichkeiten eine solche auf 1,15(1,26) Mill. RM, obwohl Warenschulden auf 0,66(0,59) Mill. RM stiegen. Dureh die Kontinente Aus dem Pariser verkehrswesen. Die Pariser Untergrundbahn bförderte im Jahre 1941 1036, 85 Mill. Fahrgäste. Die Einnahmen beliefen sich auf rd. 1216 Mill. Franken. — Neuer Sonderkredit für den Ausbau der rumä- nischen Eisenbahn. Der für das Ausbauprogramm der rumänischen Staatsbahnen gewährte Sonder- kredit von 8,5 Mrd. Lei wurde auf 29,8 Mrd. Lei erhöht. Im Rahmen dieses Programms soll der gewährte Kredit für Eisenbahnmateriallieferun- gen aus Deutschland verwendet werden. Schiffahrtskontrollverband in Tokio. In Tokio fand die Eröffnungssitzung dés neugegründeten Schiffahrtskontrollverbandes statt. Bei Gelegenheit unterstrich Ministerpräsident Toĩo in einer Ansprache die erhöhte Bedeutung des Seetransportes sowohl für die Fortführung des Krieges als auch für Großostasiens Wieder- aufbau. Elektrizisstswirtschaft in Italien Aus soeben veröffentlichten Statistiken wird die beträchtliche Entwicklung ersichtlich, die die Produktion elektrischer Energie seit Beginn der faschistischen Ara in Italien genommen hat. Im Jahre 1922 produzierte Italien 5 Milliarden kWh, im Jahre 1930 erreichte die Produktion 10 Milliarden kWh und im Jahre 1941 21 Milliarden kWh. Auch die Schwierigkeiten, die der gegen- wüärtige Krieg verursacht, können die Errich- tung weiterer hydroelektrischer Anlagen nicht verlangsamen. Das neue Bauprogramm, das vom Duce bereits gebilligt wurde, sieht für das Jahr 1947 eine Produktion von 30 Milliarden kWh in Italien vor. Das in diesen elektrischen Unter- nehmungen investierte Kapital übersteigt bereits 25 Milliarden Lire. Zur Zeit sind 27 000 Arbeiter, 10 000 Angestellte und 650 Leiter in den elek- trischen Unternehmungen beschüftist. diescr Italien plant neue Länderspiele bDer vorstand des italienischen Fußball-Ver- bandes trat in Rom zu einer Sitzung zusammen. Es wurde beschlossen, die Nachwuchsmannschaft am 5. Juli in Budapest zum Rückkampf gegen Ungarns Fohlen antreten zu lassen. Italiens junge Garde wird im gleichen Zuge in Agram den Be- such der in Genua mit:0 geschlagenen kroati- schen Länderelf erwidern. Darüber hinaus sind nach Abschluß der Meisterschafts- und Pokal- spiele noch zwei weitere Länderspiele der italie- nischen Nationalmannschaft in Aussicht genom- men. In diesem Zusammenhang gibt die italie- nische Presse bekannt, daß als Gegner der„Az- zuri“ in erster Linie beutschland und die Schweiz in Frage kommen. 2* Hierzu ist zu sagen, daß die deutsche Fußball- Nationalmannschaft nach dem siegreichen Län- derspiel in Budapest aufgelöst worden ist. Die ihr angehörigen Soldaten sind zu ihren Truppen- teilen zurückgekehrt. Da weitere Fußball-Län- derspiele vorläufig nicht festgesetzt sind, ist auch an neue Vorbereitungen nicht gedacht. Der in- ternationale Wettspielverkehr des deutschen Fußballsports wird erst nach Ablauf dieser Spielzeit wieder einsetzen. Dadurch ist die Durchführung eines Länderspieles Italien— Deutschland erst im Herbst gegeben, nachdem dieser Rückkampf bereits für den 24. Mai nach dem Berliner Olympiastadion angesetzt worden war. (Sponr uvo spiEl) Ausscheidungsfechten in der Hans-Thoma-Schule Am 10. Mal findet vormittags 10.30 Uhr in Turnsaal der Hans-Thomas-Schule, Mannheim, ein Ausscheidungsfechten für die Teilnahme an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Kassel statt. Die NSRL-Fechterinnen des Mann- heimer Fechtelub 78(Eckert, Luibrand, Leupold, Zimmermann und Ersatz: Cremonese) treten mit der Mannschaft des Karlsruher Turnvereins (Kahl, Mecklenburg, Schmidt und Walter) zum Wettkampf an. Erwin Bayer, Ludwigshafen, wird dieses Ausscheidungsfechten leiten. Fechtmeister Azara in Mannheim Am 1. Mai d. J. ist Fechtmeister Az ara nach jahrelanger ersprießlicher Arbeit im Fechtklub Hermania Frankfurt von Frankfurt nach Mann-— heim übergesiedelt, um in den beiden fechtsport- treibenden Mannheimer Vereinen, dem TV 46 und dem MFc 84, das Training zu eiten. Sport in Kürze Am 17. Mai kommt es in Krakau zu einem Fußball-Städtespiel zwischen Krakau und Ber- Un. Für diese Begegnung ist die Elf der Reichs- hauptstadt bereits wie folgt aufgestellt worden: Jahn; Krause, Miller; Goede, Herberger, Seibert; Bars, Skiba oder Lay, Graff, Berner und Car- stens, In Bereitschaft stehen Loy, Maassen und Kobierski. Die Fußballmannschaft des Bereichs Baden triti am 17. Mai gegen die Straßburger Städteelf an. Dieses Spiel ist der Auftakt der an den Ta- gen vom 17. bis 24. Mai vorbereiteten Straßbur- ger Sportwoche. Großkampfiag der Ringer im Eisstadion Badens Staffel tritt gegen Westmark an Es ist schon einige Jahre her, daß die Ringer des Bereiches Westmark ihre Kräfte mit den Sportkameraden von Baden gemessen haben. Um so mehr werden es die Anhänger des Kraft- sportes begrüßen, daß diese interessante Begeg- nung heute 19 Uhr wieder einmal zur Durchfüh- rung kommt. Die ideale Kampfstätte des Eissta- dions im Brennpunkt der beiden Ringerhoch- burgen Mannheim und Ludwigshafen gibt den würdigen Rahmen für diesen Großkampf ab, s0 dafß alle Voraussetzungen geschaffen sind ⁊zu einem rassigen Kampf, der die Herzen der gro- gen Ringsportgemeinde erfreuen kann. Die badische Vertretung, die sich in der Hauptsache aus Ringern der Traditionsvereine von Mannheim und Umgebung zusammensetzt, wird gegen die Pfälzer Kameraden, welche a schon jahrelang den Deutschen Mannschafts- meister stellen und die noch eine Verstärkung durch Vertreter des Saarbezirks erfahren, einen schweren Stand haben, um ehrenvoll zu beste- hen. Da die Badener technisch auf hoher Stufe stehen, ist zu erwarten, daß auch ihre Kampf- kraft sich mit der Größe des Gesners steigert, 50 daß sich delikate Situationen ergeben können, die eine Uberraschung nicht ausschließen. Der Bereich Baden tritt voraussichtlich in fol- gender Besetzung an: Federgewicht: Allraum, Sandhofen, Leichtgew.: Brunner, VfK 36, Ban- tamgew.: Lehmann, VfK 86, Weltergew.: Schnei- der, Bruchsal, Mittelsewicht: Groß, Wiesenthal, Halbschwergew.: Litters, Sandhofen, Schwerge wicht: Weber, VfK 86. Die Mannschaftsaufstellung der Pfälzer ver- zeichnet folgende Namen: Bantamgew.: Wiczo- reck, Merlenbach, Pedergew.: Cavalar, Ludwigs- hafen, Leichtgew.: Vondung, Ludwigshafen, Wel- tergew.: Häge, Oppau, Mittelgew.: Henze, Lud- wigshafen, Halbschwergew.: Wibzmann, Schiffer- stadt, Schwergewicht: Reck, Gersweiler. Preis der Stadi Maunnheim im Mittelpunkt des B. Es stehen zwar diesmal nur sieben Rennen zur Entscheidung, aber trotzdem dürfte der morgige Renntag seinen Vorgänger in sport- licher Beziehung noch übertreffen, denn es star- ten in den einzelnen Rennen wieder genügend Pferde und zudem erscheint auch recht gute Klasse an dem Ablauf. Den Höhepunkt der wie- der recht geschickt zusammengestellten Karte büdet der mit 3000 RM ausgestattete Preis der Sstadt Mannheim, ein Jagdrennen über 4000 Meter. An zweiter Stelle steht der Preis der oberrheinischen Wirt-⸗ Schafty ein über 3000 m führendes Hürdenren- nen: von den Flachrennen ist das Mose 1— Bennen am höchsten dotiert, das neben dem Lindenhof-Rennen, dem einzigen Aus- gleich des Tages, am stärksten bestritten wird. 1. Neckar- Rennen(2000). Wenn Ta- connet sein volles Können einsetzt, düffte er nicht leicht einen Bezwinger finden. iel zu schlagen hat er nicht, da seine Gegner bisher nicht viel verrieten. 2. O0denwald-Jagdrennen 63400). Hier müßte Little Tommy nach seiner Sonntag-Vor- stellung wieder alles halten. Er hat es in erster Linie wieder mit Frater zu tun, desgleichen mit Rappa. 2 3. Mosel- Rennen(1450). In diesem kur- zen Rennen sind Efforta und die Halbblutstute Impression, die im Rheinau-Rennen die ersten Plätze besetzten, wieder in erster Linie zu be⸗ rücksichtigen. Ein weiterer achtbarer Vertreter auch Propaganda ist nicht unmög- ich. 4. Preis der Stadt Mannheim(4000-— -Jagdrennen). Trotz der nicht allzu starken Besetzung verspricht das gut dotierte Jagdren- nen einen großartigen Verlauf zu nehmen. Auf Grund seines überlegenen Sieges im Preis von zweiten Renntages industrie und Handel wird Dilmisht mit al- jlem Gewicht nur schwer zu schlagen sein. Kriti- kaster wird auch hier wieder gut laufen. Passe Passe war im Hürden-Ausgleich siegreich, bei inm hüngt alles vom guten Willen ab. 5. Preis der oberrheinischen Wirt- schaft(3000). In diesem Hürdenrennen hat Siegesflamme nach bisherigen Leistungen die allerersten Aussichten. Hamupipöke und Quote sollten von den anderen am weitesten kommen. 6. Lindenhof-Rennen(1600). Augustus gewann am Sonntag hochüberlegen und geht in diesem Ausgleich wieder mit einer ersten Chance an den Ablauf. Auch Elster und Que- relle sind in, großer Form und werden eine scharfe Klinge schlagen. 7. Abschile ds-Rennen(1450). Leopard lef am Sonntag nicht übel und dürfte Fort- schritte gemacht haben, doch treten einige schnelle Pferde gegen ihn an. So Kirsche, die sich am Eröffnungstag hinter Elwira und Rose Rouge von bester Seite zeigte, Mädchenfreund, der durch sein letztes Laufen gefördert sein sollte, und Paquerette. Unsere Vorhersagen: 1. Neckar-Rennen: Taconnet— Rheinliect—- Radian. 2. Odenwald-Jagdrennen: Little Tommy— Fra- ter— Rappe. 3. Mosel-Rennen: Efforta— Impression— Turfperle. 4. Preis der Stadt Mannheim: Dilmight— Kri- tikaster— Passe Passe. 5. Preis der oberrheinischen Wirtschaft: Sie- gesflamme— Hamupipöke— Quote. 6. Lindenhof-Rennen: Augustus— Elster— Querelle. 7. Abschieds-Rennen: Mädchenfreund. Leopard— Kirsche— Hurze HMeldungen aus uer Heimat 1. Heidelberg. Wie der Serenaden- konzerte im Schloßhof.) Die belieb- ten Serenadenkonzerte im Schloßhof(hei un- günstiger Witterung im Königsaal) werden auch in diesem Sommer wieder durchgeführt. Es ist gelungen, die Generalmusikdirektoren der bedeutendsten Orchester der benachbar- ten Großstädte als Gastdirigenten für diese 12 Konzerte im romantischen Rahmen des Schloßhofes zu gewinnen. Das erste Serena- den!konzert wird voraussichtlich am Montag, 18. Mai, stattfinden. 1. Baiertal. UGbherfahren.) Das sechs Jahre alte Söhnchen des Lehrers Kriechbaum geriet auf dem Heimweg von der Kinder- schule unter die Räder eines Düngewagens und trug so schwere Verletzungen davon, daſß er bald nach der Einlieferung ins Kranken- haus verschied. 1. Karlsruhe. Gadischer Schäfer- meister ausgezeichnet.) Der Schäfer- meister Pius Wenkert, der die Stammschäfe- rei der Fürstl. Fürstenbergischen Gutsverwal- tung Werenwag beinahe 16 Jahre betreut hat, erhielt für seine vorbildlichen Leistungen in der Herdenbetreuung und in der Bockauf- zucht eine besondere Auszeichnung. Es wur- de ihm Stoff zur Anfertigung eines Anzuges überreicht, der aus der Wolle verfertigt ist, die in der Schafherde erzeugt wurde.— Bei der Schafhalterversammlung gelegentlich der Landesbockschau mit Absatzveranstaltung in Mosbach am 26. März 1942 wurde ihm diese Ehrengabe zugleich mit einer Besitzurkunde in Anwesenheit vieler Schafhalter und Be- rufskameraden durch den Landesverband ba- discher Schafzüchter überreicht. 1. Konstanz. Verdächtiges Reisege- päck.) In Friedrichshafen konnte nunmehr der nächtliche Einbrecher, der in der hiesi- zen Bahnhofswirtschaft Lebensmittel, Geld und Rauchwaren mitgehen ließ, verhaftet werden. Einer Schaffnerin war das umfang- reiche Gepäck des Reisenden aufgefallen und sie veranlaßte seine Festnahme. Damit sind nun die zahlreichen Einbrüche in Konstanz aufgeklärt und sämtliche Ubeltäter, nachdem vor einigen Tagen schon weitere Verhaftun- gen vorgenommen worden waren, hinter Schloß und Riegel. 5 „1. Frankenthal. Teufel Alkohol als Lenker) In sinnlos betrunkenem Zustand raste der Führer eines Lastkraftwagens in Dreisen durch die Straßen, rannte gegen eine Scheune und richtete erheblichen Schaden an. Auch die Beifahrer des unverantwort- lichen Lenkers waren nicht mehr nüchtern. Bei der Feststellung ihrer Personalien wur- den sie gegen die Einwohnerschaft ausfällis, so daß diese Gendarmerie zu Hilfe holen mußte. Der Wagen wurde sichergestellt und die drei inzwischen sicher nüchtern Gewor- denen können auf eine saftige Strafe gefaßt sein. 1. Landau. Dienst ist Dienst.) Pflicht- bewußtsein zeigte ein Feldhüter eines benach- barten Dörfchens. Wie berichtet wird, hat er während seines Dienstganges seiner eigenen Frau, die er beim Grasen auf einem fremden Kleeacker erwischte, ein Protokoll gemacht. b. viernheim. Gei„Kraft dureh Freude! — frohe Leute.) Ein großer bunter Abend wird von der Ns-Gemeinschaft„Kraft deh. Freude“ am Sonntagabend im Saale des Ratskellers veran- staltet. Bekannte Kräfte des„Deutschen Theater“, des Kurtheaters der Stadt Wiesbaden, werden zur Verschönerung dieses Abends beitragen. Der Be- ginn ist auf 17 Uhr festgesetzt. Hakenkreuzdbanner verltag und Druckerel.m..H. Verlagsdirektor Ur. Walter Mehls(zur Zeit im Felde), stellvertretender Hauptschriftleiter Dr. Kurt DPammann. , 3* manns Marionettenbühne. Kar- 1 polcet-Togeeklno, J 1, 6, Breiteſ. kamilionanzaigon oeeee, Am. Bekaunntmachung Ellmthecter“ Strage, Ruf 268 65.- Von vorm. M annheimer 223————— 104—1 Heute noue Wochenschau. Ufa- 11 Uhr bis abels. 10 Unr dureh- Eberhard Karlheinz. Unser 4. Kind unsere liebe, älteste Tochter und gute I Elervertellung. Auf den vom 4. ö. Palast- Alhambra- Schauburg gehend geöffnet. In Wiederauf- der 3. Junge, ist glücklich an-Ischwester, un 1 bis 31. 5. 1942 ltigen Bestell- führung:„Der Kosak und die verlag u. ester, unsere liebe Schwiegertocht., gültig Gloria-Palast Capitol. Sieges- 22 höch gekommen. In Dankbarkeit und Schwägerin, Tante, Nichte u. cousine schein Nr. 36 der Reichseier- Der Führer Nachtigall“. Ein Film von*— 15 ern großer Freude: Annel Greulich, kEllscbem Elleser karte werden insgesamt 5 Eier P ster Spannung u. hinreißender nnheim, 5 und der Duce in Salzburg- Derſ Gesangskunst mit Jarmila No-— geb. Großkinsky(z. Z. St.-Hed- geb. Hirt ausgegeben und zwar auf den Nationale Feiertag des deutsch 8 menher: 42 V5 Fernr.-San wig-Klinik)- Eugen Greulich, I im kaum beendeten 25. Lebensjant Abschnitt à 2, Hier, auf den Ap.] volkes- an der Ost-—— Ju— 25 4——5 Erscheinun Hptl. Grombach, Amt Sinsheim, Iwonivorbereitet, nach schnitt b 2 Eier, auf den Ab- 1 t- In Ruhestellun Pan- Maurus,—— den 7. Mai 1942. groger Hoflnung und Zuversicht ertra- schnitt e 1 Ei. Eine bestimmteſ zrm. ien 5or hat keinen Zutri 15 wöchentl. 5 genem Leiden zu sich in die Ewigkeit Ausgabezeit wird nicht festge- zer rollen vor. Nachschub fürf Wochenschau- Kulturfllm. Unser Joachim hat ein Schwester-Jund vereinigte sie nach einem halben setzt. Die Eier sind jeweils die Front— Im Kampf und] Beg. d. Abendvorstell..30 Uhr. Anzeigenpi chen Gudrun Johanna am 5. Maiſſ jahr mit ihrem über alles geliebten, sofort nach Eingang von den] Morast sowietischer Straßen-Regina, Meckercu, Fernruf 48276 gültiz.— 2 1942 bekommen. In dankbarerim osten gefallenen Anton. Kleinverteilern an die verbrau- Kampt im Waldai-Gebiet- Be- Bis Montas der spannende Aben, 3 K44 den 7. Mal 1942. cher auszugeben und diese sol-] schiegung von Leningrad- Beif teurerfllm„Die gelbe Flasge“f“ Erfüllungs. 5 3 len die Eier alsbald nach Be- uns. Fliegern an der Kanalküste.] mit der großen Besetzung, an-f 71 000 RM heim, 5 43 In grohem Schmerz u. tieter Trauer: lieferung ihres Kleinverteilers Uig-Polcst. 2. Wochel.15.45.30 schlieſzend: Wochenschau. Beg.:[ Geldpreise Eangen ois N.., aumntr ingstr. 818 abholen. Bei verspätetem Ein- Uhr. Der erste deutsche Far- Wo..15.30, So..30.15 Uhr. Wir haben uns vermählt: Gustav gereltern: Josepn Rliaser Sod Fras; treffen der Eier behalten dieſ bengroßflim! Marika Rökk und Sonntag, vorm. 10.30 Uhr: Ein- Sonntag, 10. Hai, 15 Uhr Zuber, Hedwig Zuber, geborene die Geschwister: Heuwig Trimborn Abschnitte auch über ihre Lauf-] Willy Fritsch in„Frauen sinds malige Sondervorstellung mit mn Sonntc g· Herbold. Mannheim-Sandhofen, geb. Hirt, mit Mann WIIli und Kind; zeit hinaus Gültigkeit. Derſ doch bessere Diplomaten“. Einef dem grandiosen Fliegerfiim Damm IV.—23.—11 Pfannengasse-12, 9. Mai 1942.—4 +* otto Elleser mit 5 Landrat des———55„Kampfgeschwader Lützow“.- 3. 3 55————— 5 Hlide und Kindern(im Namen der Ernährungsamt—. B.— mit schwungvoller Musik, mi d hat Zutritt.- Nachm. udierende, et, vae⸗ Sä Städt.Ernährungssamt Mannheimſ spannenden Konflikten, mit wit⸗— Felde), Helene Brauch, gebor. 5 Fr 71——. Seee—— fär jung u. alt:„Dornröschen“]J bläizen näehstniearige Eintrittspreise Dauth, Mannheim, Lindenhof-auf dem Haupttriedhof Mannneim statt— 11. Mai 1942 wird hiermit] tungen zu erfreuen und zu be- und„Max und Moritz“ Kauf- Näheres Plakatsäulen straße 78, den 9. Mai 1942.— mre vermählung beehren sich anzuzeigen: Georg Schreiner (Z2. Z2. Wehrmacht), Elisabeth Schreiner, geb. Harant. Mann- heim-Neckarau, Schulstraße 9, den 9. Mai 1942. Auch wir bedauern das frühe Hin⸗ scheiden unseres langjährigen Gefolg- schaftsmitgliedes. Betrlebsführer und Gefolgschaft der Firma Glas- u. Porzellan-Großhandel 6. m. b.., Mannheim. Vertellung von Apfelslnen. Vom der Abschnitt 6 des gelben Be- zugsausweises für Speisekartof- feln aufgerufen. Die Kleinver- teiler haben bei Lieferung der Ware den Abschnitt 6 abzu- trennen und zu vernichten. Städt. Ernährungsamt Mannheim geistern versteht. Ferner wir- ken mit: Erika von Thellmann, Aribert Wäscher, Hans Leibelt, Karl Kuhlmann, Georg Alexan- der, Herbert Hübner, Rudolf Carl, Ursula Herking, Edith O6. Musik: Franz Grothe. Spiel- leitung: Georg Jakoby. Im Vor- ten zu 30, 50, 70 und 90 Pfennig. Fllm- Palcst, Neckerau, Friedrich- straße 77.— Bis Montag„Wir zwei“, ein Filmwerk rund um die Ehe. Wo..15.30 Uhr, So. .30.00 Uhr.- Sonntag.30 Uhr Jugendvorstellung mit„Flücht- Hunnneimer ie japanis Wir haben uns vermählt: Alfred 40 Samstag, 9. Mai 1942 ab wirdſ spiel: Neueste deutsche Wochen nge“. Rudolf Keteniak— unser lieber vater und Großvater, bei—— Obst- und Ge- schau. Für Jadl. nicht erlaubt! 3 2 Flugzeugführer) 5 1 rder Herr müseverteilern, soweit diese be- Uio · Palast.. Morgen Sonntag, Unterhaltun Von u Zana Monum liefert werden(auch bei denf vorm. 10.45 Uhr: Frühvorstel. 9 heim»Jeing rasch und unerwartet von uns. ambulanten Verteilern, die dief lung mit dem ersten deutschen 2 Ladenburg, den 7. Mai 1942. Märkte besuchen) auf den Ab- Farbengroßflim:„Frauen sind libelle. Vom 1. bis 15. Mai 194 Am 8 mre Vermählung geben bekanat. ole trauernd ninterbliebenen Kinder II schnitt O 2 des gelben Einkaufs-] doch bessere Diplomaten. Vor- tägl. 19.15 Uhr. Mittwoch, Don- 2 am Karl Biereth, Uffz., z. Z. i. Felde und Enkel. ausweises Klk für Kinder bis zuf her: Neuese Deutsche Wochen⸗ nerstag, Sonntag, auch nachm. Ca-Hesse) seit Monta Gertrud Biereth, geb. Daniel. Beerdigung indet heute, Samstag, 15 sechs Jahren ½ Kilo Apfelsinenf schau. 15.15 Uhr: 2 Kansys, Wirbel- Korallense. Mannneim-Feudenheim, Heddes-bhr, vom Friedhotf aus statt. abgegeben. Auf die bis jetzi alhembra.- 2. Woche! Man be- wind- Tanz. Flus— Sensation: größten Se heimer Str. 11, den 9. Mai 1942. noch nicht belieferten Abschn.“ achte dié neuen Anfangszeiten![ Fackel- Frania, der vielseitige liche Kom. O O2 der grünen Ausweiskarte.15.45.20 Uhr, So. ab.451 Kombinationsakt; A.& W. Boom- es jedenf⸗ Die Beerdigung von Frau für Kinder von—14 Jahren Uhr. Ein beispielloser Erfolgl] Sarden, die Rollschuh-Attrak- Groß er Belusigungsperł u. Stunden zu Unsagbar hart und schwer trat -uns die schmerzliche Nachricht, Josef Gmelner obergefreit. in einem intfanterle-Regt. sein junges Leben für Deutschlands Hedwig Werner und des blauen Einkaufsaus- weises für Personen von 14 bis Kleinverteilern zugeteilt wer- den. Die hiernach belieferten in ihren Läden oder Verkaufs- Lach- und Beifallssalven über Willi Forst's„Wiener Blut.“ Ein mit Willy Fritsch, Maria Holst, Hans Moser, Theo Lingen, Dorit tion und 8 weitere neue Dar- bietungen.- Im Grinzing tägl. 22.00 Uhr, außerdem mittwochs, donnerstags u. sonntags ab 16 u. Gernier, 2 Gurumlay, Origi- Waren- Messe am Adoli- Hitler-Uter- Neuheitenver- Es ladet dazu ein Wirtschaftsgruppe „Ambulantes Gewerbe“ Mannhelm shington er zeichen für daß mein innigstgeliebter Mann, geb. Meugebauer 2 f 16 Jahren wird weiterhin eben-“ wien-Film imverleih der Tobis.] 19.00 Uhr: Fred Völker mit baſer nnnn rehe 45,—————— Nach Motiven der gleichnami-] seinen lustisen Schrammeln. Havt auf dem Marktplcfz—5 onkel und Neffe geben. Die Ware 1 Mannneim(Eichendorfistrage 30).———————-—————* Irem 2. bis 12. Mal 1242 Berichterst des Kriege spricht, ers im blünenden Alter von 32 Jahren, Kreysler, Fred Liewehr, Paul einen Tag vor seinem Geburtstage, bei Kirchl. Nachrichten—————◻⏑⏑⏑ς—— Henckels, Hedwig Bleibtreu.- 87 en große Kabarett-Va- Einzelheite ——* Spielleitung: Willi Forst.- Abf riete-Trosramm mit, Tragenat dert werde schlüsse ül Gröze und Zukunkt dahingab. Nur wer Evongel. Gonesdienstonzelger] ständen anzubringen. Sie sind heute neue Wochenschau.- Ju- inn Kannte, weis was wir verloren den 10. Mai 1942.— verpflichtet, die Abschnitte O 2. gendliche ab 14 Inr. zugelassen.———— Co. und weltene hält. Das 1 —— 10 Unr Grimm, 11.15] abzutrennen und 5- en— B Weinhous Hörte, Qu 3, 4, und im halb seit annheim, den 7. hr K6., arnberger. weigstellen gegen Empfangs- olung!- 5 3 f Stocknornstrabe 47. zune busch: 11.15 Unr Chri.. Grimm.————— Der] 11 Uhr Frühvorstellung! 2 Stun- Heurigen täsl.Stimmungskonzert In tiefem Schmerz: W 80 470 Wütnerich. Zeitpunkt des Verfalls der obenf den im Zauber der Alpen! Eine versenkten Frau Llesel 6meiner, geb. Torge u. chri. in genannten Abschnitte wird nochf herrliche Reise in Sonne und Verenstaltungen JAHRE peschädigte Kind Ursel; Familie, Zoset omainer reien, Lutz, 18 Uhr Oebetszottes-“ besonders bekanntgegeben.—] Schnee nach der Ostmark, ins- bdis dienst, Lutz. Städt. Ernährungsamt Mannheim] besondere nach Tirol. Eine Reichskolonlalbund, Krelsver- sich ein ja 2— Felde) nebst Frau u. Kind; christuskirche: 10 Unr hiss.-Insp. Dr. Göterrechtsreglsterolnirug vom] Fülle unvergeßlicher Eindrücke:] beand Mennheim. Ein aktuelles ner gesam Famiile Hons Flegler; Familie zulius——— Japan, 11.15 7. Mai 1942: Joseph Sigl, Inva-] Die Zusspitze, Eibsee, Ober-] Thema: Südseeparadies Neu- japanischer wünier; Familie Arthur ziüiier so-II Cntl., Mayer und br. wever Inrf lide in Mannheim und Marga-] moos, Ehrwald und das herr-] Guines,. Liehtpildervortras der kleineren I wie alle Verwanuten. veuostheim? 10 Unr Cottesdienst, verb.“ reta, geb. Weber. Vertras vom] liche Wettersteingebirge; Kürnt-] bekannten Weltreisenden Senta 19¹17„ 1942 ker umgeb: mit Gefallenen-Gedenken für Pfr. Bren-] 1. April 1942. Gütertrennung. nerland, vom Großglockner zum Dinglreiter mit anschließender zeuge. Den lenen einen zhverlässigen Mitarbeiter 11 745—— br. Hauck. Amtsgericht FG. 3b Mannheim. Wörthersee; die deutsche VWachau Vorführung ihres selbstgedreh- Marineluft! und einen treuen, lieben Arbeits⸗ Friedenskirche. 10 Unr pr. Horch, 11.18 Bekanntmachung. Polgd, Dienst-] an der schönen blauen Donau; ten Südseefllms. Sonntag, den Autozubehör · Großhandel in dieser S kameraden. Unt Kä., Dr. Horch. 15 Uur jugend-] stellen des Polizeipräsidiums]s Wildwasser der Enz, eine auf- 10. Mai, pünktl. 11 Uhr vorm., 3 Betriebsfümrung u. Setfolgschaft der stunde, br. Horch, 16 Uhr Feierstundel Mannheim, L 6, 1, sind an den] regende Kajak-Fahrt auf den] in der Harmonie D 2, 6. Ein- u dleser Summiwarenfabrit mutenfnson. kür die oemeinde. nachgenannten Tagen wesen] Wildwassern der Enz bis zur] tritt frei.- Nur für Mitslieder deE 2 e sche Erläut mrr Emiein und] Großreinigung für das Publikum] HDonau.“ Oster-Skitour in Tirol, des RKB oder seladene Gäste qall daß die j 1 Kriegslazarett im dergotiesdienst, Emiein. e geschlossen: Paßstelle, schöne Abfahrten in Sonne und—— der Einla- mitsamt de mten hlard nach kurzer, schwe- IMarkuskircme; 10 Unr Specn, 11 unr Ko., Geisebssfe, Sichtvermerke, Ein-] Schnee mit Guzzi Lantschner.-] dung oder der Mitsliedskarteff das groſe Spezialhaus àller der offer eteKtamtheit für Führer, volk Speck, 11.45 Unr Knri, Speck. reisegenehmigung, Leumunds-] Im Beiprosramm: Die neuesteſ des RKB. d 5 Wochenbeg und Vateriand mein lieber, herzens- IIMattnäuskische.15 Uur chrl. Günger, zeugnisse) am Montag, 11. Maif wochenschau. Jugdl. zugelassen Auto- u. Motorra zuheh re— Von den 8 guter Mann, unser innigstgeliebter 15•15 unt] 1942, vormittass. Die Schalter Schauburg. In Erstaufführung! Konzerte M e M. 7, 2 unmittelbar —— Schwater, Schwiezer⸗ I“ Kindersotiesdlenst, Feuerstein. des Einwcohnermezagsmts Im. 2 4% Penbedas ubr: MAMMKEIM...7. in Luftkän sohn und onke Eggenstraße: 9 Unr Walter. Dienstag, 12. Mai 1942, den gan-]„Einer für Alle.“- Ein Scalera-auf Wunsch vieler Volksgenos- rend nur d Alfred Nullmeyer Melanchtnonkirche: 10 Unr Hann, 11.1 zen Tag. Kennkartenausferti-“ Film der Bavaria-Verlein in] sen wird das Handharmonika- japanische obersoldat in einem Artillerle-Regt. im Alter von 28 Jahren. Auferstehungskirche: 10 Uhr Hörner, 11 Unr Kindergottesdienst. Hahn. Unr chri., Hörner, 11.30 Uhr Kinder- gung, Zimmer 19, am Mittwoch, dem 13. Mai 1942, vormittags. deutscher Sprache. Die Presse schreibt:„Szenen von atem- Konzert, das am 19. April d. J. stattgefunden hat, am Sonntag, teils durch restlichen?2 Mannheim, den 8. Mal 1942. gottesdienst. Hörner. Mannheim, den 5. Mai 1942. beraubend. Spannung.“„Höhe-] dem 10. d.., von 16 Uhr, Ende nö Schwetzingerplatz 3 und N 3, 13b. pauluskirche: 10 Uhr clormann, 11.15 Unr Der Polizeipräsident. punkte, die einfach bezwingend] 18 Uhr, im Saale der„Lieder- Se örenden aan: Kindergottesdienst, ölitscher. Schrlesheim. Am Sonntag, dem] sind.“—„Hinreisend darge- tafel“ Mannheim, K 2, 32, wie⸗ Schitken un In tiefem Schmerz: Luzenberg⸗-Kindergarten: 20 Unr Glitscher. 5. Mai wird in der Zeit von] stellt!“— Im Bei: eee Nimmt olsela Mullmeyer, geb. Wels; Emil ISandhofen: 10 öhr Bartholomae, 11.30 Mai w eiprogramm: derholt. Der Eintrittspreis ein- m RMullmeyer und Frau, Eltern; Ball Uhr Kindergottesdienst..30 bis 10.30 Uhr der Strom] Melder durch Beton und Stahl. schließl. Steuer beträgt RM.-.80. und Canb. RullmeVer, Bruder(2. Z. Wehrm.), IISiedlung Schönau:.30 Unr Bartnolomae, abgestellt. Gemeinde-Elektrizi-“ Der Film der Nachrichten:] Handharmonika-Vereinigung Meldungen, und sonstige Angehörige.———————— tätswerk Schriesbeim. truppe des Heeres.- Ab heuteſ„Rheingold“, Mannheim. darüber im ädt. Krankenhaus:.20 Uhr Haas. n ü Diakonissenhaus: 10.30 Unr Scheel. Anerd en der NSDAP W. aee e—— Feudenneim: 10 Uhr Kammerer, 11. 15 vnr Anor nungen der mer 18 50 Thecter diesen Mel. Todesanzelge chrl., Kammerer, 11.15 Unr Ko. holung!— Was weißt du über amerikanisc Gott dem Allmächtigen hat es gefal-Friedrichsfeld: 10 Uhr Schönthal. 11 Uhr Ns-Frauenschaft. Nekarau-Nord.] Asien?- Diese Frage bewegt Mdri M demünht gi len, unsere liebe Mutter, Schwester, K6., Schönthal, 13 Unr Chrl., Schönthalf 9. Mai, 14 Uhr, Gemeinschafts- heute Millionen Menschen. Die] Mat onglthecter! annhelm. Am——— Schwiegermutter, Tante, Großmutter bhr Schäfer, 11.30 Uür] mittag in der„Krone“ für alleſ Neuordnung des asiatischen Samstag, 9. Mai 1942. Vorstel- deshalb imn und Urgroßmutter Schäter, 10.30 Unr Mitglieder sowie Jugendgruppe.]“ Baumes peherrscht alle Diskus-*———— ken, 30 e Kotharine Hafiner, geb. Hocker Mndergottesdienst.„10. Neueichwald. 10. Mai,.30 Uhr, sionen. Colin Ross“ weltpoliti-—+9•˖ ermiete G Nr. 10:„Hoch- näher nach ———————— 33 chri., Sonntag, findet im Freyatheater eine Mit-] scher Film„Das neue Asien“,—0— 15 zelne austr ahren heute nachmittag, r Lohr, Uhr KG. 1 f 1 2 + Mai 75 sich in die Ewigkeit abzurufen. IIPfingstberg: 9 Uhr Luger, 10 Uhr KG., 11—— 28—— Set Ende nach 21.30 Uhr versuchen, neim-Rälertal, den 7. Mal 1942 Unr Kleinkindergottesdienst der sämtliche Frauenschaftsmit- stasienreise 1939/ 40, trägt dazu 3 ken, als c Mannheim-Käfertal, 5 n— benm glieder teilnehmen.- Achtung bei, Klarheit zu schaffen über So notwendig die Zusammenb Rebenstraße 24. ole trauernden Hinterbllebenen. Beerdigung: Montag, den 11. Mai 1942, 14.00 Unhr. Wallstadt: 10 Uhr Adelmann. 11.15 Unr 10 Uhr Dr. Duhm, 11 Unr K6., Dr. Duhm, 15 Uhr für Kirchenrat Joest, Dr. Hauck. Kindergottesdienst. Orts jugend gruppenführerinnen. 11. Mai, 20 Uhr, Sport für sämt- liche Ortsgruppen in der Pesta- lozzischule, Eing. dch. den Hof. Wir zeigen diesen hochinter— essanten Tatsachenbericht aus Japan, China, Manschukuo, das große Geschehen im Paziflk. Konzert-Koffees Ceféòé Wien, P 7. 22 Elanken). Das Haus der guten Kapellen, Schreib- und Rechenmaschine für das kaufmännische Büro. so un- enthehrlich ist heute die schen Le lien und d⸗ hinderunge einer länge 23 Wochentagen:——— der Mongolei und Thai-] die Konditorei der Dame. 4 515 54 pPreß aus vV Kach langem, mit groger Geduld er.——— Dienstag, 19.30 Unr, Entlaufen—* Täglich nachmittags u. abends-Präzisions- 1e Biotte 1 tragenem Leiden entschlief am 7. Mai Konkordienkirche: Sanistag, 20 Unr, Luti— 2 ie neueste] 15.30—18.30 u. 19.45—23.00 Uhr) Zeichenmaschine den Nachscł ———e 6 Vater, Grogvater und Schwiegervater[Hjohanniskirche: honnerslag(iminellahrt) Wu. dunkelbr., entlauf. Wieder-]Copltol, Waldhofstr. 2 Ruf 52772. Polastlaftoe, Rhelngold“, O7.7 und Zeichen isehe und nach c Ames Kan 19 Unr. Scharl. bringer Belchn. Abzug. b. Haas, Heute bis einschließl. Montag: Mannheims größtes Konzert- s gelagerten Markuskifche: Donnerstag(limmelfahrt), Käfertaler Straße 56.„Der große König.“ Ein Veit-] kaffee. Eigene erstklass. Kon- kür jedes ortschrittliche tech⸗ Hebriden u im Alter von 66 Jahren. Mannheim, den 7. Mai 1942. Feuerbestattung: Samstag, den 9. Mai 1942, 15.00 Unr. peck. Matthäuskirche: Mittwoch,.30 Uhr Mor- Feudenheim: Donnerstag,.30 Uhr, Kam- Rheinau: Gestern abend 11 Unr verschied nach rastloser Arbeit nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser lieber Schwiegersohnn, Schwager, onkel und Bruder Franz Weber nach vollendetem 60. Lebensjahre. Mannheim, den 7. Mai 1942. Jean-Becker-Straße 1. Im Namen d. trauernd. Hinterblieben.: Lulse Weber Witwe. Beerdigung: Montag.00 Uhr. Pfingstberg: Mittwoch, 20 Uhr Gottesdienst Erlöserkirche(Gartenstadt): 10 Uhr. 20 Uhr Speck 20 Uhr Hörner, Samst, 20 Uhr, Glitscher merer. Donnerstag(Himmelfahrt), 20 Uhr Gottesdienst. Alt-Katholische Kirche. Schloßkirche:.30 Uhr. Bund evqꝗl. freikirchl. Gemeinden (Baptisten: BfC.), Mannh., Max- Joseph-Straße 12. Sonntag.45 Uhr Abendmahl, 16 Uhr Pred. Statt besonderer Anzelge! Gott dem Allmächtigen hat es geial- len, meine liebe Frau, Mutter, Groß- mutter, Schwägerin und Tante, Frau Kothcœirinei Wanner, geb. Fleck In tiefer Trauer: Heinrich Wanner u. Kind nebst allen Angehörigen. Die Beerdigung findet am heutigen Samstag, dem 9. Mai 1942, nachmit- Verloren Schw. Geldtasche mit Inh. ver- loren. Abz. geg. Bel. im Fundb. Schlüsselbund in Lederetui am Donnerstag, 11—18 Uhr, von Hauptbahnhof— Stadtinneres lch heibe melnen ⁊rädr. Hond- kerren(H..) entlehnt u. bitte die Frau in der Gärtnerstraße um alsbaldige Rückgabe. Holz- handig. Söllner, Elfenstr. 49-51, Offene Stellen wie eine Hilfe für kalte und Kaffeeküche sof. gesucht. Wald- parkrestaur. am Stern, Ruf 22866 flont. frdl. Servlerfräuleln zum baldigen Eintritt gesucht. Hotel Reichspost-Reichshof, Heidelbs. Tüchnge Bedlenung für sof. ges. Weldebräu-Ausschank, U 5. 13. Fernsprecher 207 39. Töchtlge Friseuse in gut. Gesch. sof. ges. Angeb. u. 3760B an HB. junges Mädchen mit Schulbild., aus gutem Hause, als Anlern- helferin ges. Sonnenapoth. Brühl Hiltsorbelterinnen, zuverläss. u. pünktlich ges. Dalbergstraße 6. Stundenfrau,—3“ wöch. ges. Voellm, Werderstraße 31. Tücht. Hausgehllſin findet ange- nehme Stellüng in gt. gepflegt. Haushalt.- Fernsprecher 246 24. Töcht. Hausgehllfin(Alleinmäd- ges. Ludwig-Richter-Straße 6, Fernsprecher 40207. Zimmermàdchen für sof. gesucht Union-Hotel, L 15, 16. pflichtlichrmädel gesucht. Zu- Harlan-Film der Tobis mit Otto Gebühr, Kristina Söder- Neueste Deutsche Wochenschau Jugendliche sind zugelassen! Täglich.25.55 und.00 Uhr. Sonntag.00.25.55.00 Uhr. Glorla-Polost, Seckenheimerstr.13 Der Tobisfilm:„Zwei in einer großen Stadt“ mit Monika Burg, Karf John, Hansi Wendler, Ma- rianne Simson, Hannes Keppler, Paul Henckels, Käthe Haack. Musik: Willi Kollo.-Die heiter- ernste Geschichte einer Liebe auf den ersten Blick. Zart, voll frischer Natürlichkeit und Le- bensbejahung gestaltet hier der junge Regisseur Volker v. Col- lande das Urlaubserlebnis eines jung. Fliegers. Neueste Deut- sche Wochenschau.- Beginn: .40.45.25 Uhr.- Jugendliche zugelassen u. zahlen nur in der ersten Vorstellung halbe Preise. Haack, Theodor Loos u. a..- Ein packendes Spiel von Liebe u. Heimattreue. Neueste Woche. Jugendl. ab 14 Jahr. zugelassen. Täglich.40.40 und.40 Uhr. ditorei. Z. Z. Karl Schmitz, der überragende Geiger mit seinem Stochtschänke„Durlacher Hof“. Restaurant, Bierkeller. 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