len Kampf- 3 lie Entschel-⸗ muziehmann- zehn Mann-— r SA-Mann- chaften von idt und DAF kämpfen an. sstaffel kom- drei Mann- nschaften in Ergebnis der f man ge— urmlauf wa- estartet. vs. „— 21. ZSeptem- „,M denn nach nn„Matthäi geht auch thäustag der le gefunden schön, dann Gärtner und Leute wis- ehen freund- 1 den Zeiten tthäustag als und Nacht- t ihn viel⸗- Winters, was heren Klima legenen Ge⸗ und Schnee nnen, führt en„Winter- ild les DDAC im Dr. Johannes zige Ergebnis ein Jahr zu- farbige Auf- zte sich nicht Bilder. Als s wie Hinter- enden Worten ng. So bekam om heutigen zris über Bor- zie ging sogar e und Biaritz se, eine inter- Mannes, der tsgegenden zu fachen Wün⸗ tsche Reichs- markensamm- Päckchenzu- tstempel ver- urch die Ver- Berlin SW.63 Versandstelle desondere Be- inige Zeit in UIns 2 — len Verwechs- Die vertauschte 3 Im voll Reiz, elikatesse. Ein m Sie sich köst- werden, mii ck, Fritz Odee · icke.- Neueste Kulturfllm. eht zugelassen! nau: 11.00, 12.50, Iauptfilm: 11.25, nd.15 Uhr. „ J 1, 6, spielt rmittags. Ab ederaufführung: imnisse“. Aben- iet des Dschun- droht Gefahr. ischau- Kultur- at ab 14 Jahren hr. drau. Friedrich- e,.15 und.30 „Die Erbin vom carau, Friedrich- b Dienstag: der iim mit La Jana uclenheim. Mon⸗- „Nacht der Ver- enstag bis Don⸗ st mein Glück“. li, Isa Miranda, lentags.30 Uhr. den Zutritt. f. Heute letzter Uhr:„Frau am Jugendl. verb. Heute letzmals Ihr:„Die Erbin Jugendverbot! — Ner ., Vorst. Nr. 16, II. Sondermiete rinzipalin“. Ko- Akten von Karl ng 19 Uhr, Ende — ung ——————— rton zw. F 3 u. F4 ußerdem Mittw., unt. ab 16 Uhr Drogramm. Vor- recher 226 01. Uhr., Mittwoch 5 Uhr.„Freude ustige, abwechs- Holge. Kassen-⸗ nachm. 14 Uhr. 1 Hen ane entlaufen. ſen Belohnung „Fernruf 211 49. Fernr.-Sammel-Nr. 354 21 3 uber 4— „ J1, 6, spielt ab 4 Wiederaufführ. Anny Ondra in 4 der Abendvor- Monnhelm. Im Verlag u. Schriftleitung Mannheim, R 3,. 14—15 Erscheinungsweise: 7 wöchentl. Zur Zeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 13 gültig.⸗ Zahlungs- und Erfüllungsort Mannheim. NS-TAGESZEITUNG FUR Dlenstag- Ausgabe iutenktegz 12.——————————————— 1 Aller MANNHEIM U. NORDBADEN Bezugspreis frei Hau⸗ .— RM. einschl. Trä- gerlohn, durch die Post .70 RM.(einschließlich 21 Rpfg. Postzeitungs- gebühren) zuzüglich 42 Rpfg. Bestellgeld.- Ein- zelverkaufspreis 10 Rpfg. Nummor 262 „Fürchlel die geislige Machi der Nazis“ Knox:„Das-Bool-Problem im Augenblick unlösbar“/ Iweite Front ohne Tonnage Auf dem Meeresgrund (Von unserer Berliner Schriftleitung) Bs. Berlin, 21. September Der deutsche Wehrmachtsbericht meldet die Einnahme der nordkaukasischen Städte Terek und Wladimirowskij am Terek, die im Sturm genommen wurden. In Stalingrad hält der erbitterte Straßen- kampf an. Die„Erfolge“, die die Gegenseite melden kann, ist das britische Vordringen in Madagaskar und wenn man will, der kom- munistische Wahlerfolg in Schweden. Die große militärische Tatsache, die alle anderen Meldungen dieser Tage überschattet, ist der Sieg in der Geleit- z Ugschlacht im Nordmeer. Die fünfte Sondermeldung des Monats September, die am Sonntag ertönte, berichtete die Versen- kung von 36 Geleitzugeinheiten mit zusammen 270 000 BRT. Es handelte sich um Frachter, Tanker und Transporter, die nach der Sowietunion geschickt waren. Wir rekapi- tulieren die Sondermeldungen vom Seekriegs- schauplatz im bisherigen Verlauf des Monats September. Die erste Sondermeldung nannte siebzehn Schiffe mit 108 000 BRT, die zweite achtzehn Schiffe mit 121 500 BRT, die dritte nannte als Ergebnis der großen Geleitzug- schlacht im Atlantik neunzehn Schiffe mit 122 000 BRT. Die vierte Meldung am vergan- genen Samstag gab die Versenkung von neun- zehn Schiffen mit 100 000 BRT bekannt. In der fünften Sondermeldung wurden weitere 38 Schiffe mit 270 000 BRT genannt. Die letzte Meldung hat im Inland wie im Ausland be- sonders tief gewirkt, weil sie die größte Erfolgsmeldung im Kampf gegen die feindlichen Geleitzüge bisher überhaupt war. meer——— Eben erst hatte d Botschafter Lord Halif ax in einer Rede an das amerikanische Volk verkündet: Es handle sich für die Alliierten nicht mehr darum, „Schläge einstecken zu können, sondern Schläge austeilen zu können“. Da werden die Engländer und Amerikaner wieder einmal auf dem Feld geschlagen, wo sie glaubten, bei Kriesbeginn die Stärksten zu sein, zur Seel Und dann forderte Halifax auf: EFürchtet die geistige Macht der Nazis!“ Noch wichtiger als der aktuelle Erfolg, den wir in der Geleitzugschlacht errungen haben, ist die Schlußfolgerung für die Ges amt- strategie, die sich daraus ergibt. Der amerikanische Marineminister Knox hatte wohl noch keine Kenntnis von der schweren Niederlage im Transportkrieg, die England und Amerika soeben im Nordmeer hinneh- men mußten, als er auf der Jahrestagung der amerikanischen Legion erklärte:„Die-Boote sind das größte Problem, dem wir gegenüber- stehen, ein Problem, das eng mit dem einer späteren zweiten Front in Europa, mit der Einleitung einer großen Gegenoffensive im Westpaziflk und mit der Belieferung der So- Da man schon vor Wochen in England die aus nat, es komme jetat auf wiet-Union zum Zwecke der Erhaltung der Kampfkraft der sowjetischen Armeen ver- knüpft ist.“ Aber seit seiner Rede ist das Problem nicht kleiner geworden, vielmehr die Gefahr für die Versorgungswege der„verei- nigten Nationen“ noch größer. Nachdeem man bisher sehr hochtönende Worte gerade von Herrn Knox gewohnt war, ist er nun von der Treppe der Hoffnungen und optimistischen Prophezeiungen merklich einige Stufen her- unter gestiegen. Man könne der-Boot- gefahr nur„auf die Dauer“ begegnen.„Der Kampf wird lang und schwierig sein“— s0 meinte Knox—„und es sind keine aufsehen- erregenden und raschen Erfolge zu erwarten.“ Das wird Herrn Willkies Gespräch mit Stalin, dem er eine Sonderbotschaft Roose- velts überreichen will— von Kuibyschew hat er sich nach Mos ka u begeben— kaum ersprießlicher machen. Was ist eine„zweite Front“ ohne Tonnage? Was aber ist allmäh- lich die sowjetisch-amerikanisch-englische Freundschaft wert ohne die zweite Front? Die Nichterfüllung der Zweiten-Front-For- derung Stalins benutzt die sowietische Agi- tation zur Verstärkung der bolschewistischen Tendenzen in den Ländern der Alliierten. In Sidney verkündet soeben der Korrespon- dent einer sowietischen Nachrichten-Agentur, Wladimir Mikeheyew:„Die Sowiet-Union braucht keine Hilfe von England, sondern England hat unsere Hilfe nötig. Nur eine zweite Front wird Deutschland verhindern, seine Streitkräfte aus Sowjet-Rußland weg- zuziehen und gegen England zu werfen“. Der erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, bat in einer Rede in Sheffleld, die Engländer möchten die Debatte über die zweite Front den zuständigen Stellen über- lassen. Eine britische Hilfsaktion zur Ent- lastung der Sowiets würde für diese nutzlos sein, wenn sie zu einem Mißerfolg führe. Vom Fahnenjunker zum Generalieldmarsdlall Zum 60. Geburtstage Generalfeldmarschalls Wilhelm Keitel Berlin, 21, Sept.(HB-Funk.) Der Chef des Oberkommandos der Wehr- macht, Generalfeldmarschall Wilhelm Kei- tel, vollendet am 22. September 1942 sein 60. Lebensjahr. Generalfeldmarschall Keitel, der einem al- ten niedersächsischen Geschlecht entstammt, wurde am 22. September 1882 geboòren. Als Regimentsadjutant 20g er in den Welt- Der Chej des Oberkommandos der Wehrmacht 60 Jahre alt Weltbild(.) krieg, war vom Sommer 1916 an General- stabsofflzier, wurde nach der Teilnahme an den Freikorpskämpfen gegen die Polen in die Reichswehr aufgenommen und 1925 ins Reichsministerium versetzt, wo er die ersten Vorarbeiten für die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht leitete. Nach der Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit durch den Führer stellte Generalmajor Keitel 1934/½5 als Kommandeur die 22. Divison in Bremen auf. 193⁵ uübernahm General Keitel als Chef des————— rel V en 2 ae Atst. le befas Enl. D 28 4 Pro- bleme sind auch sein Hauptarbeitsgebiet ge- blieben, als der Führer am 4. Februar 1938 die Führung der Wehrmacht in seiner Hand vereinigte und General Keitel die Leitung seines unmittelbaren militärischen Führungs- stabes des Oberkommandos, der Wehrmacht übertrug. Als einer der eng- sten militärischen Mitarbeiter des Führers hatte der seit dem 1. 11. 1938 zum General- oberst Beförderte maßgeblichen Einfluß auf den Einsatz der deutschen Wehrmacht bei der Aufrichtung des Großdeutschen Reiches. Der Führer zeichnete Generaloberst Keitel nach dem Polenfeldzug mit dem Rit- terkreuz des Eisernen Kreuzes aus und be- förderte ihn, nachdem er in Compiègne den Waffenstillstand mit Frankreich abgeschlos- sen hatte, in der Reichstagssitzung vom 19. Juli 1940 in dankbarer Anerkennung sei- ner Verdienste vor dem ganzen deutschen Volke zum Generalfeldmarschall. Auch im weiteren Kampf um die Freiheit und Größe unseres Volkes und Reiches steht Generalfeldmarschall Keitel als treuer Ge- tolgsmann an der Seite seines Führers. Parlamenlarischer Rollenwecdisel i in Schweden Ergebnis der Provinzialwahlen/ wachsende Sowietgefahr? Stockholm, 21. Sept.(Eig. Dienst) Das Gesamtergebnis der Sonntags- wahlen für die Provinziallandtage und Kom- munalverbände Schwedens ist wie folgt: Sozialdemokraten: 831 Mandate, 1938: 364, Verlust 33; Rechtspartei: 266 Mandate, 1938: 281, Ver- lust 15; Bauernbund: 212 Mandate, 1938: 176, Plus 36; Volkspartei: 169 Mandate, 1938: 163, Plus 6; Kommunisten: 42 Mandate, 1938; 26, Plus 16; Nationale Splitterpartei: 3 Mandate, 1938: 4. Verlust 1. Insgesamt in diesem Jahr 1523 Mandate, 1938: 1519 Mandate. Mehr und mehr Kreise in Sohweden Se- langen zur Erkenntnis der kommunisti- schen Gefahr. Davon zeugt auch das Wahlergebnis vom Sonntag, das diesen Erkenntnisprozeß vielleicht sogar in solchen Zirkeln etwas fördern wird, die sich ihm bis- her offiziell verweigerten, beispielsweise bei der regierenden Sozialde mokratie oder in gewissen liberalen Redastionen, wo man bislher jede stärkere Beschäftigung mit der bolschewistischen Bedrohung oder gar mit ihren außenpolitischen Zusammenhängen nachdrücklich ablehnte mit der Motivierung, dergleichen vertrage sich nicht mit der Neu- tralität. Allen Ernstes kann oder konnte man auch immer wieder in Schweden vernehmen, ein Kommunistenverbot würde in England als eine Verletzung des neutralen Grundsatzes betrachtet werden. Deshalb dürfe es, ganz abgesehen von doktrinären Ervyägungen, nicht in Frage kommen. Es ist erstaunlich, aber Wunr In Schweden flüchtet man sich zu den Begriffen„Neutrali- tät“ und„Demokratie“ selbst gegenüber Ge— fahren und Problemen, die doch ihrerseits davor wahrhaftig nicht Halt machen. Für je- den, der diese Entwicklung verfolgt hat und die sonstige allgemeine Aktivität der So-— wietagenten und ihrer Helden kann das jetzige Anwachsen der kommunisti- schen Stimmen bei den schwedischen Wah- len nicht wunder nehmen. Zwischen der inneren Wühlarbeit der Kommunisten und der äußeren Anmaßung, der Ein- mischung und Neutralitätsmißachtung durch die Sowiets(und wiederum durch deren eng- lisch-amerikanische Verbündete) besteht ein tieferer Zusammenhang, genau wie zwischen der praktisch weitgehenden Begünstigung durch eine allzu einseitige Auslegung der Be- griffe„Demokratie“ und„Neutralität“ und dem jetzigen kommunistischen Stimmenvor- marsch. Wer solche Urteile fällt, bekommt gern in Schweden zu hören, daß er unzuläs- sig in innerschwedische Verhältnisse drein- rede. Es wird eine Zurückhaltung ver⸗- langt, die von vielen schwedischen Zeitun- gen der Umwelt gegenüber nicht im minde- sten beobachtet wird. Vor allem aber wird vergessen, daß die gemeinsame Abwehrstel- lung gegenüber Gefahren, die für ganz Eu- ropa gelten, wohl eine geringere„Einmi-— schung“ darstellt als jene de: handgreiflichen, die von der Gegenseite ausgegeben ist in Ge- stalt englischer Sabotagebanden, bolschewisti- scher Spionage, englischer Bomberverbände über schwedischem Gebiet, sowietischer U- Boote in schwedischen Hoheitsgewüssern und dann auch noch mit Strömen von Gold und Parolen zur Ankurbelung der kommunisti- schen Stimmen. Das alles ist wohl eine an- dere Art von Einmischung als die in Form von guten Ratschlägen. Natürlich wird, das war schon bewährte Vorkriegsmethodee, von den Kommunisten und ihren Helfern je- dermann als„Nazist“ oder„Verräter“ be⸗— schimpft, der ein Wort über solche Gefahren zu verlieren wagt. Auch die formelle Gleich- stellung von„Extremen Rechts- und Links- elementen“ fehlt, als ein weiterer guter Be- kannter von ehedem, keineswegs, was in Schweden besonders merkwürdig wirkt; denn im Gegensatz zu den schon durch ihre Zer- splitterung lahmgelegten nationalsozialisti- schen Gruppen sind die Kommunisten eine reaale und zwar wachsende Ge⸗ fahr. In dieser Hinsicht läßt das Wahlergeb- nis vom Sonntag, so wenig seine Bedeutung aufgebauscht werden soll, keinen Zweifel. Das kommunistische Problem war ja neben gewissen wirtschaftlichen Momen- ten der wesentliche Faktor, um den sich alles drehte. Die Rechte hat etwas von ihren früheren Verlusten wieder einbringen können, was ihr Stimmen zuführen konnte, war lediglich die neuerdings gewachsene Entschiedenheit der antikommunistischen Sprache. Die Sozialdemokraten haben in Stockholm ihre bisherige Mehrheit verloren und auch im Lande gegenüber der kommu- nistischen Konkurrenz Einbußen erlitten. Was die Bauernpartei an früheren Verlusten Fortsetzung slehe Seite 2 *— * Mennheim, 22. September 1942 Cora Madou spielt Minister Paris, 21. September. Mätressen haben von jeher eine nicht un- bedeutende Rolle in der politischen Ge⸗ schichte Frankreichs gespielt. Eine Diana von Poitiers gab selbst einer so mächtigen Köni- gin, wie es Katharina von Medici war, eine ebenbürtige Gegnerin ab, und der Einfluß der Maintenon und der Pompadour auf die außen- politischen Entschlüsse ihrer Geliebten ist bekannt. Niemals aber haben die Favori⸗- tinnen der an der Macht befindlichen Män-— ner wohl derart entscheidend in die Führung der Staatsgeschäfte eingegriffen wie in den letzten Jahren der Dritten Republik. Männer wie Daladier und Reynaud, Chau-— temps und Jerobeam Mandel haben nicht nur ihre politische Karriere zu einem großen Teil Frauen zu verdanken, sondern haben auch ihre Einstellung zu den Problemen der inne- ren wie der äußeren Politik in hohem Maße von den Launen und Vorurteilen ihrer Freun- dinnen beeinflussen lassen. Einer der tollsten Fälle dieser Mätressen- wirtschaft, hinter deren Kulissen der be- kannte französische Reporterschriftsteller Paul Allard in seinem jüngst erschienenen Buch„Les Favorites de la troisieme Repu- blique“ seine Leser führt, war aber zweifel- los jener der Geliebten und späteren Frau des Luftfahrtministers Guy La Chambre. In einer Marseiller Hafenschänke begann der Lebensweg der kleinen Kabarettsängerin Jeanne Odaglia, die später dank der Pro- tektion des erfolgreichen Schlagerkomponi- stell Scotto bis in die eleganten Nachtlokale des Pariser Vergnügungszentrums vordrang. Eines Abends sah sie dort der letzte Sproß der ebenso reichen wie vornehmen Familie La Chambre und verliebte sich sterblich in ihre unbestreitbaren Reize. Die kleine Chanso- nette verstand es, den künftigen Erben eines Millionenvermögens an sich zu fesseln und gleichzeitig mit seiner Hilfe Karriere zu ma- chen, so daß sie unter dem wohlklingenden Pseudonym Cora Madou bald zu einem der höchstbezahlten Pariser Kabarettsterne n 1 455 der junge Guy La Chambre 928 mit Hilfe—.— von seiner Fa- und durch einflußreiche — unterstützten Wahlkampagne seinen Einzug als Abgeordneter ins Palais Bourbon feierte, begann Cora Madous Bekanntschaft mit der großen Politik. Zunächst beschränkte sie sich freilich darauf, unter dem Deckman- tel der Immunität ihres Geliebten sich Straf- mandaten für Verkehrsunfälle des von ihr gesteuerten kleinen Voisin und peinlichen Razzien in den von ihr frequentierten Ko-— kainistenkreisen zu entziehen. Als endlich 1937 der alte La Chambre unter zornigen Verwünschungen gegen die Verführerin sei- nes einzigen Erben gestorben war, sah sich Cora Madou am Ziel ihrer Wünsche: Mit Edouard Daladier als Kronzeugen fand die festliche Hochzeit mit dem nun letzten Schloßherrn von Briantais und durch das An- die-Macht-Kommen des Linkskartells zum Minister avancierten Guy La Chambre statt. In dem stattlichen Gebäude in der Avenue Victor zu Paris, wo das französische Luf t- fahrtministerium untergebracht war, begann die einstige Schlagersängerin nun eine operettenhafte Tätigkeit. Wenn sie die Gänge zum Arbeitszimmer ihres immer mehr dem Rauschgifttaumel verfallenden Gatten durchschritt, mußten zu beiden Seiten li- vrierte Diener in genau vorgeschriebener Zahl und mit genau vorgeschriebenen weißen Handschuhen eines jeden ihrer Winke ge⸗ wärtig Spalier bilden. Ihre Besorgungen er- ledigte sie nur noch in einem gewaltigen, mit der Trikolore geschmückten Ministervoiture, gefolgt von einem zweiten Wagen derselben Marke, der ihr im Fall einer Panne zur Ver- fügung stehen mußte. Vor allem aber war sie darauf bedacht, jede Erinnerung an ihre Ver- gangenheit auszulöschen und ließ ihren Gat- ten seinen Kollegen von der Zensur veran- lassen, daß jede öffentliche Vorführung oder jedweder Verkauf der einst von ihr besunge- nen Schallplatten auf das strengste untersagt wurde. Im Ministerium selbst wurden Offiziere, die sich weigerten, das Intrigenspiel der wahren Herrin im französischen Luftfahrtministe- rium mitzumachen, rücksichtslos entfernt, unter ihnen auch der Kabinettschef General Jannekeyn, der nach Syrien verbannt wurde. Daß er den Wünschen einer Cora Madou sich nicht fügte, gefährdete die ganze Laufbahn dieses ausgezeichneten Fliegergene- rals, der später beim britischen Einfall in das ehemalige französische Mandatsgebiet seine Fähigkeiten unter Beweis stellte und heute einen hohen Posten in der neuen fran- zösischen Armee einnimmt. Am schlauesten wußte sich der General Vuillemin ihrer zu entledigen. Als der Krieg ausbrach und sie mit Bridgeparties und Wohltätigkeitsbäl- len ihre. Popularität zu steigern versuchte, redete er ihr ein, daß Paris jeden Tag einen Luftüberfall durch die bösen„Boches“ aus- gesetzt sein könne und veranlaßte sie so, einige Monate auf das Landschloß der La Chambres Zzu flüchten. Als das Debakel sich ankündigte, wußten Guy La Chambre und seine Favoritin sich rechtzeitig durch die Freundschaft mit dem amerikanischen Botschafter Bullitt Elätze auf % einem der Clipperflugzeuge zu sichern, die sie nach den USA entführten. Aber als das edle Paar drüben langsam erkannte, wie durchaus erträglich sich das Los ihrer ein- stigen Komplicen Daladier und Reynaud ge- staltete, zogen sie es vor, wieder in die Hei- mat zurückzukehren, denn das väterliche Vermögen der La Chambres ließ sich nicht s0 ohne weiteres nach den USA transferieren, da es zum weitaus größten Teil aus Schlös- sern, Gütern und Miethäusern bestand. Cora Madou jedenfalls schien es für günstiger' zu halten, wenn ihr geliebter Guy in Gottes Namen sich einige Zeit in Untersuchungshaft begab, als daß die ganze Millionenerbschaft, um die sie so lange gekämpft hatte, konfis- ziert werde. In einem hübschen Landhaus bei Vichy sitzt nun die einstige„Frau Luft- fahrtminister“ und schickt ihrem Liebsten Blumen, Apèritifs und im Schwarzhandel erschlichene Schokolade. Ab und zu dann be- kommt der arme Guy als besonderen Lecker- bissen etwas von jener Drogue, deren ge- heimnisvolle Kraft sie in den Hafenkneipen Marseilles kennenlernte und mit deren Hilfe sie es zu einer der müchtigsten Frauen der Dritten Republik brachte. Fred Feez. Das Elsaß marschiert mit Mülhausen, 21. Sept.(Eig. Dienst.) Die diesjährige Kreistagung der Ns- DApP im Elsaß nahm ihren Auftakt in den Kreisen des Oberelsaß— Mülhausen, Geb- weiler und Altkirch—, wo sich Zehntausende von Elsässern aus Stadt und Land zur zwei- ten großen Heerschau der Bewegung im Be⸗ kenntnis zu den Idealen der neuen Zeit ver- einigten. Die Parteiorganisation hat zwischen, dem ersten Kreistag im Oktober 1941 und dem zweiten in diesem Jahr zahlenmäfig eine Verdoppelung erfahren. Das Hauptmerkmal der Jahresarbeit stellt eine Reihe staats- politischer Maßnahmen von weit⸗ tragender Bedeutung dar: die Einführung der Arbeitsdienstpflicht für die Jahr- gänge 1920—24, die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit, die Aufwer⸗ tung des französischen Franken für el- sässische Rentenempfänger u. a. m. Anerkennung für aktive Mitarbeit Straßburg, 21. Sept.(Eig, Dienst.) Der Chef der Zivilverwaltung im Elsaß, Gauleiter Robert Wagner, hat einen wei⸗ teren Erlaß über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit im Elsaß herausgegeben, Nach diesem Erlaß wird den der NSSDAP angehörenden Elsässern in Anerkennung ihres Einsatzes für die politische Aufbau- arbeit im Elsaß die deutsche Staats- angehörigkeit verliehen, ebenso den in Zukunft aufzunehmenden Elsässern. Diese Auszeichnung erhielten bisher etwa 15 000 Elsässer. Heydrich-Abteilung im RAD Berlin, 21. Sept. HB-FTunk) Der Reichsarbeitsdienstabteilung 1/305 in Sehreibhwald wurde heute in Anwesenheit von Frau Heydrieh,——————.— Polizei Baluege, Staatssekretär Karl mann Frank, Gauleiter Dr. Jury und einer großen Anzahl weiterer führender Persön- liehkeiten von Partei, Wehrmacht und Staat aus Böhmen und Mähren der Ehrenname Reinhard Heydrieh verliehen, General Wavell gruppiert um Stockholm, 21. Sept.(Eig. Meld.) Zu den Sorgen der Alliierten kommen im- mer neue. Auffallend ist zur Zeit eine ver- stärkte Besorgnis über die bevorstehen- den neuen japanischen Grohſaktio- nen. Sowohl um Indien wie um Australien herrscht erhöhte Beunruhigung. Aus Neu- Delhi meldet das Reuterbüro 2z.., Indien er- warte in der nächsten Zukunft Luftangriffe. „Nach der Beendigung der Monsun-Saison befinden wir uns jetzt am Vorabend der Bombardierungs-Saison“. Die Unruhen in- nerhalb der indischen Truppenteile haben nach Berichten aus Bangkok General Wa- vell genötigt, eine vollständige Umgruppie- rung der an der indisch-burmanischen Grenze aufmarschierten Armee vorzunehmen. Parlamentarischer Rollenwechsel in Schweden fortsetzung von Selte 1 wettmachen konnte, geht offensichtlich auf Konto der wirtschaftlichen Nachtkämpfe. Die Kommunisten haben ihren Gewinn ge⸗ holt aus bisher sozialdemokratisch eingestellten Arbeiter- und Bürgerschichten. Wenn die sozialdemokratische Presse gegen- über den kommunistischen Wahlerfolgen gel- tend macht, daß die Kommunisten ja doch keinen praktischen Einfluf ausüben könnten, daß die Regierung unerschüttert fortbestehe, s0 zeigt diese Einstellung eine beachtliche Geringschätzung gegenüber den Schwankun- gen der sonst so gepriesenen formalen„De⸗ mokratie“, aber ganz so einfach ist die Sache doch nicht. Faktisch ist, wenn Wahlen in „Demokratien“ überhaupt einen Sinn haben, daraus etwas über die Stimmuns in den sonst zum Schweigen verurteilten, nur durch die Massenpresse bevormundeten breiten Schichten der Bevölkerung zu entnehmen. In dieser Hinsicht ist die schwedisehe Wahl ein bedenkliches Symptom, und die nunmehrige Stellungnahme eines Teiles der Presse, die verschärfte Wachsamkeit der Begierunss- organe gegenübeer der kommunistischen Ge- kahr fordert, verständlich. Dem Ausland gegenüber wird gern von schwedischer Seite geltend gemacht, daſi doeh die strikte Neutralitätspolitik eine Gewähr gegen ein Uberhandnehmen der bolschewistischen Gefahr hiete. Der Wille weiter und mahßgebender Kreise zu strikter Neutralität soll nicht im mindesten ange- zweifelt, die korrekte und neutralitätsbeflis- sene Tätigkeit wichtiger Organe voll aner- kannt werden. Aber die gröſte Tugendhaftig- keit schützt nicht gegen eine ansteekende Krankheit, besonders, wenn man nur aus Sorge, für unneutral zu gelten, schlechtem Umgang nicht weit ausweieht. Sechs Slunden in bolschewislischer Geiangenschaft Verhör mit Prügeln und ehrlosen Ange boten/ Flucht durch das Moor Im Osten, 21, Sept. Gig. Dienst) Am Morgen gegen.15 Uhr meldet sich der Bataillonsadjutant Leutnant O. bei seinem Kommandeur, um mit dem Kompaniechef der „Siebenten“ eine wiehtige Einsatzbe⸗ sbrechungę zu führen. Der Weg geht dureh das Buschgelände an der vordersten Linie entlang, Nur Axtschläge und dumpfes Klop- fen schällen dureh das Buschgelände. Es sind die Männer des Rgt. Pi.-Zuges, die unermüd- lich an ihrer Stellung bauen. Hin und wie⸗ der bellen die MGs hüben und drüben kurz auf, dann ist es wieder still. Nachdem sieh Leutnant O. vom Fortgang der Arbeiten über- zeugt hat, setzt er entlang den vordersten Sicherungen des Pi.-Zuges und vorbei an den Horchposten der 7, Kompanie seinen Wes fort. Verfluchtes Buschgelände, kaum daß man ein paar Meter weit se hen kann. Leut- nant O. entsichert die Pistole und bleibt stehen, dann geht er in Deckung, um zu be⸗ obachten. In diesem Augenblick krepiert mit dumpfem Wummern eine Handgranate zu sei- nen Füßen und verwundet ihn durch etwa zwölf Splitter. Zwei Sowijets erscheinen und wollen ihn von vorne angehen. Der junge Leutnant nimmt seine Pistole, feuert und legt einen der Angreifer um. Im gleichen Augen- bliek fühlt er einen würgenden Griff um sei⸗ nen Hals. Man hat ihn von hinten gepackt, Dann hebt ein erbittertes Ringen an. Ver⸗ zweifelt wehrt sich Leutnant., mit eiserner Gewalt faßt er mit seiner rechten Hand über die Schulter und bohrt seinem rückwärtigen Angreifer Daumen und Zeigefinger in das Auge. Unter lautem Aufstöhnen öffnet der Bolschewist den Würgegriff. Jetzt hat der Leutnant ein wenig Luft bekommen, Aber im gleichen Augenbliek springt ein anderer hin- zu und bringt ihm Messerstiche über dem rechten Auge und auf der Brust bei. Ein Schlag über den Kopf und Leutnant O. bricht bewußtlos zusammen. sind Minuten, sind Stunden versangen? Der Leutnant weiß es nicht. Als zu sich kommt, spürt er, daß er mit dem Ge- sicht im Wasser liegt. Rauhe Fäuste zerren ihn wieder hoeh und schleppen ihn mehr, als daß sie ihn tragen, weiter einem Trampelpfad im Sumpf entlang. Mit Mühe richtet er sich auf und versucht selbst zu gehen. Ganz allmählieh kehrt die Erinne- rung an das Geschehene zurück. Voraus geht, offensichtlich als Führer des Spähtrupps, dem es gelungen ist, ihn zu über- rumpeln, ein Offizier, Ihm folgen drei Sowjietsoldaten, dann er selbst mit seinen beiden Begleitmännern und hinter ihm tragen Sowietarmisten den einen, dem er, wie er sich jetzt überzeugen kann, das rechte Auge herausgebohrt hat. Noch einige Minuten und er wird plötzlich in ein dichtes Laub- gestrüpp geführt, das sich bei näherem Zusehen als ein äußerst geschiekt getarnter, provisorischer Gefechtsstander- weist, Eine Lagerstatt, ein Tisch, ein Tele- kon, zwei Kisten sind die ganze Ausstattung. Ein sowietischer Unterleutnant be— grüßt ihn durch Handanlegung an die Mütze und bietet ihm durch Geste an, auf der zwei- ten Kiste Platz zu nehmen. Ohne auch nur Australischer Minisier sleigerl Alarmslimmung „Verlust von Port Moresby— Schlappe für die Allierten“ Bern, 21. Sept.(Eig. Dienst.) Der erfolgreiehe japanische Vor- marsch auf Port Moresby hat den australischen Außenminister Evatt auf den Plan gerufen, der in einer hesorgten Rede die hilfesuchendem Blick auf England und die Bedeutung dieses Hafens unterstrich. Mit USA erklärte er, der Verlust Port Moresby Wwürde nicht nur eine Nie derlage Au-— sStraliens, sondern auch eine Schlappe für England und die Vereinigten Staaten sein. Dieser versteckte Appell an die anglo- amerikanische Waffenhilfe ist erneut kenn⸗ zeichnend für das australische Einsamkeits- gefühl, das besonders durch die letzten japa- nischen Bombenangriffe auf die nordaustra- lischen Häfen geweckt wurde, Es zeigt auch wieder den Zweifel führender Australier àn der Waffenhilfe der Alliierten, deren soge- nannte„kräftige zweite Front“ im Pazifik von den Japanern schon in ihrem Anfangs- stadium erstiekt wurde. Dazu kommt die tehlgeschlagene Hoffnung der Australier auf die Unpassierbarkeit des Owen-Stanley-Ge- ie se überwunden wurde und den Ein- bruch in die australischen Verteſclgamss- hirges; das von den 5*4 as von den Japanern W än Mergeernf mit den Japanern kommen stellungen nördlich von Port Moresby nicht verhindern konnte. Die Amerikaner sprechen im Augenblick von einer„Atempause“ auf den Salo-— monen und behaupten, daß die japanischen Angriffe auf den amerikanischen Flugplat: bei Guadalcanar sich in Spähtrupptätigkeit verwandelt hätten. Währenddessen dauert der japanische Druck im Vorgelände von Port Moresby an. Die Japaner dringen in ganzer Front- breite vor und sind jetzt aus dem sump- figen und schwierigen Dschungelgelände in die offene Savanne vorgestoßen. Aus Neuyork verlautet, die japanische Flottenabteilung, die küralich nördlieh von Tulgagi von amerikanischen fliegenden Fe- stungen beobachtet wurde, sei nur der Vor- trupp einer grõößeren japanischen Flotte, die sich zu einem entscheidenden Angriff gegen die Salomoninseln sammele. Allgemein rechne man in amerikanischen Marinekrei- sen damit, daß es hel den Balamoninzeln in veues in wenigen lellen „Vier neue Ritterkreusträger. Der Führer ver⸗ lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Joachim Gutmann, Führer eines Panzergrenadierregiments; Major Karl Goebel, Bataillenskommandeur in einem Infanterieregi- ment; Oberleutnant Waldemar von Gazen, ge⸗ nannt Gaza. Kempaniechef in einem Panzer⸗ grenadierregiment; Oberfeldwebel Süß, Flus⸗ zeugführer in einem Jagdgeschwader. Der Reichsaxbeitsführer in Bukarest, Reiehs- arbeitsführer Reichsleiter Konstantin Hierl traf am Montag zu einem mehrtägigen Besueh in Bukarest ein. Der Besuch des Reichsarbeitsfüh- rers gilt vor allem dem rumänischen Arbeits- dienst, der von Marschall Antoneseu vor andert- halb Jahren ins Leben gerufen und in enger Zusammenarbeit mit dem Reichsarbeitsdienst aufgehaut wurde. Ricei besuehte Sonthofen. Auf Einladung von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley weilte der itglienisehe Korporatiensminister Renato Rieei auf der Ordensburg Sonthefen. Dabei fand ein Gedankenaustausch über sozialpolitische Fragen statt, der vor allem kommende gemeinsame So-— zialaufgaben behandelte. Briten verletzten wieder die Schweiger Luft⸗ hoheit. In der Nacht zum Sonntag überflogen britische Flieger mehrere Städte der nördlichen und mittleren Schweiz. In dem ganzen Gebiet nördlich der Alpen wurde in der Nacht zweimal Fliegeralarm gegeben. Ausnahmerecht für den französischen Regie- rungschef. Der französische Ministerrat hat den Vorschlag des Regierungschefs angenommen, dem Chef der Regierung bis zum Ende des Krie- ges das Ausnahmerecht zu verleihen, jeden Be- amten ohne besondere Formalitäten seines Am⸗ tes zu entheben, der seinen Pflichten nieht nach- gekommen ist. Meldepflicht in Frankreich. Auf Grund einer im Staatsanzeiger veröffentlichten Ausführunss- bestimmung zum Arbeitseinsatz vom 4. Sep- tember dieses Jahres müssen sich alle französi- schen Staatsbürger zwischen 18 und 50 Jahren, die zur Zeit nicht mindestens dreißig Stunden in der Woche voll beschäftigt sind, innerhalb der nächsten vierzehn Tage bei der zuständigen Behörde melden. Personen, die aus irgendeinem Grunde arbeitslos werden, haben sieh binnen vierundzwanzig Stunden zu melden. Rüekkehr in das zurückeroberte Karelien, Ven den Kareliern, die nach dem Frieden von Mes- kau das an die Sowietunion abgetretene finnische Gebiet verlassen haben, sind bereits 217 600 zu- rückgekehrt. Etwa 172 200 Karelier warten auf die Möglichkeit, in ihre Heimat zurückzukehren. Handelsvertrag Venezuela-Spanien, Spanien »und Venezuela haben nach dreijährigen Ver- handlungen einen Handelsvertrag abgeschlossen, der in Caracas unterzeichnet worden ist. Vene- zuela liefert Petroleum und Kaffee und bezieht aus Spanien industrielle Fertigwaren. Angesiehts des Ausbleibens der nordamerikanisehen Liefe- rungen wird dem Vertrag in Venezuela grofſe Bedeutung beigemessen. Pischversiftung in Portugal. Der gröhßte Teil der Bevölkerung der Stadt Setubal ist an einer Fischvergiftung erkrankt. Ein Verkäufer hatte rund 9000 Kilo Fische, die wegen schlechten Zustandes von den Konservenfabriken der Stadt z2zyqrüekgewiesen worden waren, einsalzen lassen und später an Pensionen, Hotels Rest zu billigen Preisen verkauft, und Restaurants Anschlag auf die Hlleitung Mossul-Tripoli. Arabisehe Freiheitskämpfer haben einen 7755 schlag auf die Olleitung Mossul-Tripoli verübt. Sie seien dabei von gaullistischen und nord- amerikanischen Truppen überrascht worden, mit denen sie in ein heftiges Feuergefecht ver- wiekelt worden seien. * taufte 127 Fluszeuge, In Gegenwart von 30 000 Personen nahm am Montag Ministerpräsi- dent Tejo den Taufakt der 127 aus allen Kreisen des Volkes gestifteten Flugzeuge auf einem Flus- platz in der Nähe von Tokio vor. „Thailündisehes Nationalitätengesetz. Der thai- ländisehe Aufflenminister gab in der thailändi- sehen Nationalversammlung bekannt, daß die Regierung beabsichtige, gewisse Anderungen im Nationalitätengesetz vorzunehmen. Es soll vor- aussichtlich in Zukunft Kindern von solchen Thailändern, die eine fremde Nationalität ange- nommen haben, die Möglichkeit gegeben wer- den, nach Erreiehuns ihrer Voelljährigkeit auf Anforderung hin die thailändische Nationalität zu erwerben. UsA-Rundfunkstatien auf den Bahreininseln. Auf den Bahreininseln ist eine neue Rundfunk- station durch amerikanische Ingenieure errich- tet worden. Die Anlage steht unter amerikani- scher Kontrolle, womit sich die UVSA im Nahen Osten auf dem Gebiet des Rundfunks von dem — lisehen Bundesgenossen unabhängig gemacht apen. er wieder ein Wort zu sagen, greift er zu einer Schnapsflasche, bietet ihm einen Schnaps an, holt aus einer Zeitungspapierhülle Ziga- retten hervor und fordert Leutnant O. auf zu rauchen, sreift in die linke Rocktasche und legt ein großes Notenbündel auf den Tisch. Inzwischen ist ein gebrochen deutschspre- chender Sowjetsoldat eingetreten und wird von dem Unterleutnant aufgefordert, seine Fragen zu ver dolmetschen. Die erste Frage:„Wie lange sind sie schon Leutnant?“„Drei Jahre“ schwindelt der Leutnant. „Was drei Jahre und dann immer noch Leutnant? Wollen Sie nicht in die inter- nationale Brigade eintreten? Sie wer— den schnell Brigadekommandant und ver- dienen dabei gut.“ „Elender Schuft“ denkt Leutnant.,„einem deutschen Offiaier dergleichen anzubieten.“ „Wie lange sind Sie schon hier an der Front?“ fragt lauernd der Bolschewist. „Ich bin vier Tage hier und kenne den Ab- schnitt nicht“. Jetzt springt der Bolschewist auf und schlägt dem wehrlosen blutüberströmten deutschen Infanterieleutnant mehrmals ins Gesicht. 5 „Wo kommt dieser Orden her, he? Na warte, du Schwein, wir werden dich schon zum Reden bringen“. Wieder hageln Faustschläge dem wehrlosen deutschen Offlzier ins Gesicht. Dann wird er von einem Posten aus dem Unterstand ge- stoßen. „Sie werden jetzt zu eineer Stelle gebracht, wo es Mittel und Wege gibt, Sie zum Spre- chen zu bringen, Versuchen sie nicht, zu flie- hen“, droht der Bolschewist,„es ist Ihr Nach- teil. Wir werden im Rundfunk bekanntgeben, daß Sie ausgesagt haben, dann sind Sie für die deutsche Armee erledigt.“ „Wperjod!“ brüllt der Posten und stößt mit seinem MG dem deutschen Gefangenen ins Kreuz.„Los, vorwärts!“, Nur wenige hundert Meter, dann sinkt der durch den Schlag über den Kopf geschwächte Leutnant zusammen. Aber er rafft sich wieder auf, in seinem Hirn arbeitet es fleberhaft. Nur erst vom feindli- ehen Gefechtsstand wegkommen, dann wer- den wir schon sehen, denkt er, ihr sollt kein leichtes Spiel mit mir haben, so schnell gebe ieh es nicht auf. An einer jungen Birke hält Leutnant O. erschöpft inne. Hem Posten gibt er durch Zei- chen und Gebärden zu verstehen, daß er einen Stoek zum Stützen brauche. Es. wird ihm gestattet. Der Leutnant bringt das Bir- kenstämmcehen an sich und entfernt langsam die Zweige, dabei sorgfältig den Posten be- obachtend. in dem Augenblick, in dem dieser in die Tasehe greift, um Zigaretten herauszuneh- men, holt Leutnant O. blitzsehnell mit dem Birkenstamm aus und schlägt dem Bolsche- wisten ins Gesicht, so daß der lautaufstöh- nend zusammenbrieht. Ein Sprung nur, und Leutnant O. setzt sich wieder in den -Besitz seiner eigenen Pistole. In einer letzten Kraftanstrengung wendet er sieh zur Flucht, halbrechts in den Sumpf. Oft bis zur Brust im Moor, halb schwimmend und krie- ehend gewinnt er Meter um Meter an Raum. Plötzlich sieht er einen Sowietarmisten auf- tauchen. Hinter einem Busch zusammenge- kauert, rührt er sich nicht, läßt ihn auf 7 Meter herankommen. Ein Schuß, und auch dieser bricht zusammen. Dann verlassen ihn Wieder die Kräfte. Als er nach einigen Minuten zu sich kommt. sieht er unmittelbar in der Nähe Sowiets, die fluchend durch das Moor stapfen, um den entwichenen deutschen Leutnant zu suehen. Nur nicht bewegen, nur jetzt nicht. Sie sehen ihn nicht, kaum 30 Meter ent- fernt ziehen sie vorbei. Nachdem es wieder ruhig geworden ist, arbeitet sich Leutnant O. weiter vor, bis er festen Boden unter die Füße bhekommt. An einer hohen Fichte sinkt er ermattet zusam- men. Es ist zu gefährlich, der Müdigkeit nachzugeben. Mit den letzten Kräften er- klimmt er die Fichte. Ein Aufatmen, eine Freude sondergleichen, Leutnant O. sieht unsere deutschen Jus ziehen, hört unweit von sich die Stimmen, das Klepfen und Brechen des arbeitenden Pi.- Zuges und hat wieder Orientierung. Es kann alse nicht mehr weit sein. Herunter von der Fichte, ein letztes Auf- raffen, nur noeh wenige hundert Meter, dann erreicht der junge Leutnant blutüberströmt und mit zerschlissener Uniform die vorderen Posten der deutschen Kompanie. Uffz. H. Fr. Werkmeister Terek und Wiadimirowskij im Slurm genommen Aus dem Führerhauptauartier, 21. Sept Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Terek wurden nach Uberwindung schwierigen und verminten Gelündes die wichtigen vom Gegner züh verteidigten Städte Terek und Wladimirowskiiim Sturm genommen. In einzelnen Stadtteilen von Stalin⸗ gra d, das der Feind unter Zuführung neuer Kräfte verzweifelt zu halten versucht, sind noch erhitterte Straßenkämpfe im Gange. Er- neute Entlastungsangriffe gegen die Riegel- stellung nördlich der Stadt brachen verlust- reich zusammen. Bei Saratow warf die Uuftwaffe Tanklager an der Wolga in Brand. Nordwestliceh Woronesch scheiterten wieder mehrere feindliche Angriffe. Auch südostwarts des Ilmensees und südlich des Ladogasees wurden wieder- holte Angriffe der Sowiets durch zusammen- gefafftes Feuer aller Waffen unter schweren blutigen Verlusten zerschlagen. Die Luftwaffe versenkte auf dem Ladosa- doe ein Frachtschiff, ein weiteres Schiff wurde beschädigt und ein Bewacher in Brand ge- Worfen. Deutsche Kampfflugzeuge bekämpften se- stern in der Dwina-Bucht bei Ar-⸗ changelsk trotz besonders schwieriger Wetterlage die Reste des britisch-amerikani- schen Großigeleits. Drei Handelsschiffe wur⸗ den mehrmals getroffen. In Nordafrika griffen Verbände der deutschen Luftwaffe feindliche Kräfte an der El-Alamein-Front und im südlichen Wüsten- gebiet mit Bomben und Bordwaffen an. Vier britische Jäger wurden in Luftkämpfen ab- geschossen. In der Zeit vom 9. bis 20. September ver- lor die britische Luftwaffe 189 Flugzeuge, da- von 46 über dem Mittelmeer und in Nordaf- rika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gesen Großbritannien 22 eigene Flug- zeuge verloren. in den Kämpfen im Raum von Stalingrad schoff eine pommersch-westpreuffische motori- sierte Infanteriedivision bei der erfolgreichen Abwehr starker Entlastungsangriffe des Fein- des an einem Tase 120 Sowiet-Panzerkamff- wagen ab. Gro 4 Diensta And SE 1 Vier Mär Minutenlan. noch. Vier nen. Denn. Wohlwollen sicht, der? Lebens in durch sich 4 Wichtigeres den fünfter auf den Sti geschäftes 3 lein war. Vier Män vermeidlich ren, das Bü blonde Schi 3 bei der Pr. schief, mal und rümpft die Schere Männer hHat Spiegelbild Ehrlichkeite ein leises D summte, 6 Knäblein 32 sich ein pa trachtete di teressiert d leiste sich bhließ ein bi Junge, Jv die Haare dachten die und sahen drein. Es is Messer lus Kleine kam sich selbst und streckt rote Zunge Ist das n Spiegel? G Kkleine rote Mutter gle aber ganz Kerl nicht: selbst lache wir uns ger wir unserer raus. Hane dabei ein Versuchen terkeit ist fahrens. Wir alle — sei es 6 oder Kohle gung des Si müssen dal Heer arbeit Energie ver rung gereel deren Seite glaubt nun, falscher Ste Eine klei auch die E ganz erheb! macht sich etwa durch je 50 Wat Wird, dem!1 Wer hat si. des Trink- Kraftleistur mengen erf schränkung seitigung de Wieder eine ist es notwe Nun ging Ende. Mit ei die Ahren: den Rechen durfte sieh j ten Gut aus ein schöner munter an lieh die Bü 3 mühevolle vV feuer ging Abend für 3 aufgestellt v gen und Säc lich schob s schine herar mit an. Mit ihre stattlich auf jedem G noch fleißige zugrunde ge Vor dem Ei * Der Ange die berühm. Angabe sei. haupt imm. ganz unver sein Verteic Verdienten diger hatte geklagte ist achteter Ba Mucken! V Wwer sein N darf sich a chen. Wes mußte er jẽ Gericht. D Er habe vc 1 genommen. vielen Zeus Der Sachve er eigentlic gen unterst ches war lung. 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Vier Männer ließen sich angesichts der un- vermeidlichen Spiegel rasieren und skalpie- ren, das Büblein aber mußte ein paar kleine blonde Schnipper opfern und langweilte sich bei der Prozedur, hielt das Köpfchen mal schief, mal gerade, blinzelte zur Mutter hin und rümpfte gelegentlich das Näschen, weil die Schere wohl am Halse kitzelte. Vier Männer hHatten sich notgedrungen mit ihrem Spiegelbild und all seinen unausweichlichen Ehrlichkeiten abgefunden, sie versanken in ein leises Dämmern, indes die Knippmaschine summte, das Messer wetzte. Das blonde Knäblein aber spürte Tatendrang: wischte sich ein paar Härlein aus dem Gesicht, be- trachtete die Männer nebenan, verfolgte in- teressiert die Mechanik des unter der Tritt- leiste sich ruckweise hebenden Stuhls und bließ ein bißchen die Backen auf. Junge, qunge, warum muß man sich bloß die Haare schneiden lassen. Vielleicht dachten die vier würdigen Männer dasselbe uncd sahen sehr ernst und fast bekümmert drein. Es ist auch schwer, unter Seife und Messer lustig auszusehen. Immerhin, der Kleine kam auf die richtige Idee: er äugte sieh selbst in das hübsche Kindergesichtlein und streckte mit einemmal lustig die kleine rote Zunge raus. Ist das nicht ein ulkiges Knäblein da im Spiegel? Gewiß, es ist ulkig. Zwar muß das kleine rote Leckfähnlein auf Geheiß der Mutter gleich wieder eingezogen werden, aber ganz unrecht hatte der kleine blonde Kerl nicht: man muß auch mal über sien Selbst lachen können. Wie leicht— wenn wir uns gerade irgendwie ärgern— strecken wir unserem Spiegelbild raus. Hand aufs Herz: es ist sehr schwer, dabei ein ärgerliches Gesicht zu machen. Versuchen Sie es einmal: eine relative Hei- terkeit ist der seelische Gewinn des Ver- fahrens.—. Energie einsparen! Wir alle wissen, daß die Energieversorgung — sei es durch Kraft, Licht, Wasser, Gas oder Kohle— in erster Linie für die Errin- gung des Sieges eingesetzt werden muß. Es 3 arbeiten, dauernd und gleichmäßig mit versorgt werden. Um dieser Forde- rung gerecht zu werden, müssen auf der an- deren Seite Einsparungen erfolgen. Ein jeder glaubht nun, daß ihn dies nichts anginge. Ein alscher Standpunkt! Eine kleine Uberlegung soll zeceigen, daß auch die Einsparung auf privater Seite zu ganz erheblichen Größen führen kann. Wer macht sich klar, daß eine kW-Stunde, die etwa durch das Abbrennen von 20 Lampen je 50 Watt gleich 1000 Watt verbraucht wird, dem Einsatz von 1 kg Kohle entspricht. Wer hat sich überlegt, daß zur Förderung des Trink- und Badewassers ganz erhebliche Kraftleistungen und damit auch Brennstoff- mengen erforderlich sind? Sehon durch Ein- schränkung des Wasserverbauches durch Be- seitigung der undichten Zapfhähne tritt also wieder eine Energieeinsparung ein. Darauf ist es notwendig, immer wieder hinzuweisen. Aus liſallotadt Nun ging auch die Nachernte in Wallstadt Zzu Ende. Mit eifrigen Händen hatten viele geholfen, die Ahren zu sammeln, die den Bauern durch den Rechen geschlüpft waren. Zwanzig Pfund durfte sich jeder Sammler von dem eingebrach- ten Gut ausmahlen lassen. ein schöner Lohn. Selbst die Kleinsten gingen munter an die Arbeit und trugen fein säuber- nen die Bündel zu Hauf. Endlich sollte das mühevolle Werk belohnt werden. Wie ein Lauf- feuer ging die Kunde„durchs Dorf“, daß am Abend für die„Stuppler“ die Dreschmaschine aufgestellt würde. So kamen alle mit ihren Wa-— gen und Säcken, prall mit Ahren gefüllt. Mäh- lüch schob sich die Wagenschlange an die Ma- schine heran. Flott griff jeder beim Dreschen mit an. Mit Stolz konnten die Ahrenleser auf ihre stattliche Ernte sehen. Freude spiegelte sich auf jedem Gesicht. Im nächsten Jahr wird wohl noch fleißiger geschafft, daß auch kein Körnlein zugrunde geht. Hheiter die Zunge müssen daher alle Betriebe, die für unser leichta Das war natürlich In Kraftvollem Sniel der Celenle Mannheims Kleinkunstbühnen in guter Form Gleich auf drei große Nummern der elasti- schen Akrobatik treffen wir im„Palmgar- ten“. Mit einer Hochleistung von außergewöhn⸗ liehem Format und Geschmaeck beschließen die Anja-Willeys das Septemberprogramm. Ihre „Sinfonie der Gelenke“ wird von kraftvollem, gereiftem artistischem Können getragen. Das ästhetische Maß aber zeichnet sie besonders aus. Wir stehen, so sehr der Aufbau der Nummer Effekte des Lichtes, theatralisehe und dekora- tive Elemente bejaht, vor einer wundervollen Harmonie von Gewandtheit und Schönheit, wie sie auch im kultivierten Kabarett selten ist. Ser- penti, ein Meister seines Fachs, kann es sich leisten, seinen Elastik-Akt mit der Schuppen- haut eines schwerfällig täppischen Krokodils zu tarnen. Um so verblüffender wirkt sein Tanz mit dem Kopf nach unten Technisch famos diszipli- niert sind die drei Milis, bester Nachwuchs der Akrobatik; kaum zu übertreffen als tempera- mentvoller Fußjongleur ist der Japaner Toki. Viel Beifall gibt es für Indigos Rauch-Malakt, eine Einmaligkeit im weiten Raum der Klein- kunst, für Oregon, den flotten Musikanten, und für den Serenadensänger Leonid Bilavsky, einen biegsamen lyrischen Tenor, der von der Haus- kapelle Lechner gewandt begleitet wird. Im ele- ganten roten Frack steppend, führt Helga Wei- nehl den Tanz an, den Hanni Petzold zu einer Schau des galanten Walzers, der koketten klassi- schen Spitze und des ländlichen Humors weitet. Wie aber Erlo, der Sonderbare auf Gleitschuhen, die Mannheimer unterhält, das sagt besser als lobende Worte das dröhnende Lachen im Saal. Dr. Peter Funk * Man weiß, daß die Menschen des Fernen Ostens ein bewegliches und empfindliches Hand- gelenk für das schwankend Balaneierte, wir- belnd Kreisende, temperamentvoll Gewirbelte haben. Und dennoch ist man von neuem über- rascht vor den Gleichgewichtskünsten, die Guo Pao Chi diesmal in der„Libelle“ mit lä⸗- chelndem Gesicht selbst an schweren Porzellan- gefäßen zu meistern vermag. Höchst zerbrech- liche Dinge fliegen bedrohlich hoch und„Kkleben“ ihm dennoch förmlich an den Händen. Jeden Augenbliek glaubt man es klirren zu hören. Stäbe klappern, der Rasselstab prasselt, Teller tanzen: eine wahre Gelenksinfonie des Jong- lierens.— Und nieht minder läßt man sich von den Trapezvorführungen fesseln, die Frank und Eugenie über das schaukelnde Pendelreck schlcken. Freihändig, auf dem Kopf stehend, eine Zigarre friedlich qualmend, sich bis unter die Saaldecke schwingen zu lassen, ist eine Gleich- gewichtsleistung, mit der Frank seine elegant betonte Artistik zu atemlosen Augenblicken ge- deihen läßt. Und was die 2 Ursans sowohl über den Bühnenboden wie über das ruckweise schnellende Schleuderbrett federn lassen, das hat nicht nur packendes Zeitmaß, sondern offen- bart auch eine kraftvolle Sicherheit, die im wendigen Ubersehlag ebenso spannende wie in humorigen Szenen heitere Augenblicke vom Sta- pel läßt. Während Bella Guo insbesondere mit der züngelnden Exotik ihres Schlangentanzes zur Geltung kommt, zündet„Chiquita“ in ihrem elastisch bewegten Akt die Rhythmen einer kör- perlichen Schulung, die aus dem Tänzerischen ins Akrobatische wirbelt. Mit sauberer Genauig- keit und Zuverlässigkeit zeichnen die jugend- liehen Akrobaten„Gebrüder Sehacht“ ihre in sympathischer Haltung vorgeführten reifen Paarleistungen aus. Während Reinhold und Manxel mit heiterer Hundedressur den Beifall des Saales locker machen, sorgt die Sängerin Lotte Funke— die vielleicht ihre Liederaus- wahl etwas gegensätzlicher bereichern könnte— mit weieher melodiöser Stimmlage dankbar für das summend zu Herzen gehende Stimmungslied. Ein Original an unverwüstlicher Mundfertigkeit ist. die Emmy der beiden Crocers; köstlich, wenn sie, fast monoton, ihren Partner in Grund und Boden kritisiert und stets die hellen Lacher auf ihrer vergnüglichen Seite hat. Dr. Oskar Wessel Hleine Mannheimer Stadtchronik Sport, Spiel und Humor Volksfest bei Daimler-Benz Das Daimler-Benz-Sportgelände war am Sonntagnachmittag Sammelpunkt ungezählter Menschen. Nicht nur die Gefolgschaftsmit- glieder dieses Werkes hatten sich in Euzen- berg zu einem Volksfest, das im Dienste der Winterhilfsaktion des deutschen Sportes stand, versammelt, sondern auch die Bewoh- ner der übrigen Stadtteile des Mannheimer Nordwestens waren zu dieser Veranstaltung herbeigeeilt. Fünf Stunden bot die Betriebs- gemeinschaft den Besuchern ein Doppelpro- gramm. Auf dem Sportfeld wurden Leibes- übungen vorgeführt und auf dem weiten Ge⸗ lände spielte sich ein Volksfest ab. Nach dem Einmarsch der Betriebssportler und-sportlerinnen, angeführt von einer Fah- nenschwingergruppe, sprach Betriebsführer Direktor Carl Werner herzliche Worte der Begrüßung. Das Spielfeld bot das Bild den fole t— eichtathietischen Wettbewerben bewiesen die Betriebssportler ihr Können. Eine„bunte Schau“ von Volksbelustigungen aller Art schloß sich an. Die Terrasse des Spoftheimes wurde in eine Bühne verwandelt, auf der die Werkskapelle und das Kasperl- Theater Aufstellung genommen hatten. Vorgetragen wurde urwüchsiger Volkshumor, der bei allen Besuchern Anklang fand. Die Pausen aber füllten lustige Spiele auf dem Kinderspiel- platz aus, bei Wurf-, Schieß- und Angel- ständen. Ein schön ausgestaltetes Volksfest bot den schaffenden Menschen einige Stun- den Abwechslung und Entspannung Arbeit und Einsatz vieler Helfer und Helferinnen hat sich gelohnt, denn auch die Sammel- büchsen der NSV waren mit ansehnlichen Beträgen gefüllt. Chorkonzert im Reservelazarett I. Die unter der gemeinsamen Leitung von Chormeister A. Engelmann stehenden fünf Gesangvereine: Män- nerchor 1913, Frohsinn, Straßenbahnergesangver- ein, Sängerklause und Sängerkreis Wallstadt hatten sich am Sonntagvormittag zu einem statt- lichen Gesamtchor von annähernd hundert Sän- gern vereinigt, um den Verwundeten eine ein- drucksvolle Liederstunde zu bieten. Vereinsfüh- rer Hch. Gärtner(Frohsinn) entbot im Auftrage der vereinigten Chöre den Gruß. Die Darbie- tungen, die in geschickter Weise durch Ver- einsführer Rehberger(Straßenbahnergesangver- ein) angesagt wurden und eine intensive Vor- arbeit verrieten, gelangten unter der Leitung von Chormeister Engelmann zu guter Wirkung. Auch die musikalischen Darbietungen des Hand- harmonikavereins„Rheingold“ unter M. Nägelis —Leitung fanden begeisterte Aufnahme. Freudigen Beifall ernteten weiterhin die von Fräulein Schneider und Kern vorgetragenen Duette. Hans Kolb(Sängerkreis Wallstadt) trug mit zwei Soli unter Leitung von A. Engelmann erfolgreieh zu »diesem Lazarettsingen bei. Als am Schluß„Hei- ———— Vor dem Einzelrichter: Viel Lärm um nichts Der Angeklagte lächelte, als er sich hinter die berühmte Barriere begab, lächelte bei der Angabe seiner Personalien, lächelte über- haupt immer. Das heiſßit, einmal bekam er ganz unvermittelt feuchte Augen: als ihm sein Verteidiger das Lob eines gerechten und verdienten Mannes aussprach. Der Vertei- diger hatte dabei vollkommen recht, der An- geklagte ist ein ehrenwerter Mann, ein ge⸗ achteter Bauunternehmer. Nur hat er seine Mucken! Wer ihm nicht ganz grün ist oder wer sein Mißfallen einmal erregt hat, der darf sich auf allerlei Schikanen gefaht ma- chen. Wegen eines ungerupften Hühnleins mußte er ja auch auf seine späten Tage vor Gericht. Diebstahl wurde ihm vorgeworfen. Er habe von einer Baustelle Rohrteile mit- genommen. Hochnotpeinliches Verhör mit vielen Zeugen und einem Sachverständigen. Der Sachverständige wußte nicht recht, was er eigentlich sollte— und ein Teil der Zeu- gen unterstützte ihn in dieser Meinung. Man- ches war ungewöhnlich in dieser Verhand- lung. Einige der Zeugen, die für den Herrn konnte man das Weise abzureagieren? Bauunternehmer sozusagen Aufsichtsbehörde waren, waren sich über ihre berufliche Zu- ständigkeit nicht ganz klar und belehrten sich erst gegenseitig. Der vom Angeklagten bestellte Hauptentlastungszeuge machte krause Angaben und war gar nicht zu ge⸗ brauchen. Der langen, gar nicht einfachen Verhandlung kurzer Sinn: Der Bauunterneh- mer hatte nur Stücke mitgenommen, die als Ersatz gedacht waren für von ihm gelieferte. Er hatte das ohne den vorgeschriebenen In- stanzenweg getan, eigenwillig, wie es seine Art zu sein scheint, aber nie und nimmer Diebstahl nennen. Der Staatsanwalt schaute während der Zanzen Verhandlung bös drein. Seine Anklage war ja auf viel präzisere Zeugenaussagen aufge- haut, nicht auf die verwässerten, wie sie in der Hauptverhandlung vorgebracht wurden. So kam es denn auch zu einem Freispruch. Jetzt lachte der Angeklagte sogar. Der Hauptwidersacher war ja gewissermaßen her- eingefallen. Mußte man mit diesem Kram wirklich die Behörden behelligen? War das gegenseitige Schikanierbedürfnis nicht auf eine ab. demarie“— wenn wir am Rhein marschieren, erklang, stimmten alle in den Kehrreim freudig mit ein. 4 5 Der deutsche Charakter Lothringens. Vor den Heimatfreunden im Pfälzerwaldverein sprach Professor Dr. E. Christmann, der Leiter des Westmark-Instituts für Landes- und Volksfor- sehung. Die Beweisstücke der Spatenarbeit, die Zéugnisse der Ortsbezeichnungen, der Flur- namen und Eigennamen und nicht zuletzt das Bekenntnis des Blutes, alles das sprieht eine ein- dringliche und unwiderlegliche Sprache für den deutschen Charakter Bothringens. Die Zuhörer kolgten den anregenden Ausführungen mit stärk- ster Anteilnahme und gaben dem Redner den Wunsch mit auf den Weg, ihn über ein ähn- liches Thema bald wieder hören zu dürfen. Umgekippt. Beim Einbiegen um die Ecke R 3 landete ein Tempowagen hart am Gehsteig Q 3 und kippte mit viel Getöse um. Die beiden jun- gen Fahrer kletterten quietschvergnügt aus dem Kasten, richteten den Wagen wieder auf und brummten, von den aufmunternden Zurufen der vom Lärm angeleckten Neugierigen begleitet, wieder ab. vom Planetarium. Der nächste Donnerstag- Vortrag im Planetarium am 24. September be- handelt das Thema„Die Atomhypothese und der Nachweis der Realität der Atome“. Der Vortrag wird am Freitag wiederholt. bit dem EkK wurde Panzerjäger Herm. Rein- muth, Wallstadt, Schulzenstraße 9, ausgezeichnet. Wir gratulieren. Frau Katharina Debus, Holz- straße 5, beging ihren 75. Geburtstag, und Frau Margarete Mauz, Ww., M 5, 3, konnte ihr 70. Wie⸗ genfest feiern. Das Fest der silbernen Hochzeit feiern heute die Eheleute Emil Haaf und Frau Babette, geb. Ott, Schwetzingerstraße 55. Verdunkelungszeit: von 20.20—.40 Uhr slen „Jetzt habe ieh keine Zeit“, sagte der Hauer im Bergwerk, als ihm sein Ka- merad riet, die behauene Stelle mit ei⸗ 99 Reichsarbeits gemeinschaft nem neuen Schadenverhũütunaæ Stempel au stützen,„ien will was wegschaffen!“— Als dann der Stollen zu Bruche gins und ein fal- jendes Stück Kohle ihm den Kopf verbeulte, da hatte er drei Wochen Zeit, über den Fak- tor„Zeit“ nachzudenken. Schmerzen, Lohnausfall für den Knappen und Leistungsminderung für den kriegswieh- tigen Betrieb waren die Folgen.„Keine Zeit, keine Zeit!“ sagte der Botenjunge, als man ihm riet, die nächste Bahn zu nehmen und sprang auf die fahrende Straßenbahn, aber er trat daneben und konnte auch die nüchste Bahn nicht mehr benutzen, dafür nahm in ein Auto mit— ins Krankenhaus. Noch mehr Beispiele bitte? Die Praxis zeigt es täglich! Und jedes Beispiel ist eine verlo- rene Arbeitskraft, verlorenes Material, ist eine Schlappe in der Erzeugunssschlacht. Mehr leisten wollen auf Kosten der Sicher- heit, ist ein falsches Leistungsprinzip. Wer sich nicht die Zeit nimmt, die Sicherheits- maßnahmen zu beachten, wird diese Zeit eines Tages doppelt und dreifach mit Schmerzen und Leistungsausfall büßen müssen. Den Schaden trägt nicht nur der Betroffene, son- dern der ganze Betrieb! Also merke: Nimm dir Zeit zur Sicherungl — Sichere Arbeit sichert den Sieg! Sronr Uo SpI) Sport in Kürze Has Salzburger Rad-Rundstreckenrennen über 69 km gewann der Wiener Uffz. Gabriel mit 29 Punkten vor Weißbrot(Leipzig) und Saller (Wangen). Der deutsche Straßenmeister Hör- mann(München) schied, mit zwei Runden Vor- sprung in Führung liegend, durch Sturz aus. Im Achter-Ruderkampf zwischen Frankfurt und den Pariser Soldaten, der am Sonntagnach- mittag auf dem Main vor sich ging, sieste Frankfurt nach packendem Endkampf mit einer Luftkastenlänge Vorsprung vor Paris. Im Bphi-Schwimmkampf zwischen Baden/El- saß uUnd Moselland, der aus sechs Staffeln und einem Einzelwettbewerb bestand, siegte in Strahburg Baden /Elsaß mit 72:41 Punkten. Bei den Jungen siegte Pforzheim mit 58:30 Punkten über Straßburg. Die ersten Auslands-Abordnungen, und zwar Niederlande und Spanien, sind zu den Euro- päischen Jugendspielen in Mailand eingetroffen. Insgesamt werden 365 männliche und 110 weib- liehe Teilnehmer erwartet. Im Tenniskampf Bukarest— Berlin sicherten die Gastgeber bereits am zweiten Tag mit :1 Punkten den Gesamtsieg. Die Berliner** loren diesmal alle drei Kämpfe, u. a. wurde die deutsche Meisterin Frl. Käppel von der Rumä- nin Rurac mit:1,:3 geschlagen. Beim Wehrmachtsportfest in Oslo gab es die relativ beste Leistung im Weitsprung. Hier * der deutsche Meister Wagemanns mit 7,02 eter. Undine München-Gladbach kam in der Frauen- Vereinsmeisterschaft des deutschen Schwimm- sports auf 1103,6 Punkte und verdrängte damit die seit 1931 unbestritten kührenden Charlotten- burger Nixen vom ersten Platz. Harbigs 1000--Weltrekord von:21,5 Minuten hat näch wie vor Gültigkeit, denn der Sehwede Arne Andersson, der diese Bestleistung am Sonntag in Göteborg schlagen wollte, kam nur auf:23,3 Minuten. Hurze Meldungen aus der Heimat Schwetzingens traditioneller Hebeltrunk Wie alljährlich, so fanden sich auch dieses Jahr wieder am vergangenen Sonntag zahlreiche Gäste aus nah und fern zu dem traditionellen Hebel- trunk in Schwetzingen. Nach einer kurzen Ge— denkfeier und Kranzniederlegung am Grabe des salemannischen Dichters fand die eigentliche Ge- dächtnisstunde zum Todestag im Gesellschafts- saal des Schlosses statt. Der Nachmittag war umrahmt von musikali- schen Darbietungen. Höhepunkt und Kernstück war die Ansprache von Sepp Schirpf, einem badischen Dichter. In der Gedenkrede verzich- tete der Redner auf alle Außerlichkeiten und zuck lediglieh auf die Frage ein, ob Hebel uns auch noch in der heutigen Zeit etwas zu sagen habe. Nachdem er ein Bild von dem Gedanken- und Ideengut des alemannischen Dichters ent- worfen und verschiedene Werke desselben ange- führt hatte, bejahte er diese Frage, denn Hebel steige zu den reinen GQuellen der Natur, des volklichen und völkischen Lebens herab; sein Werk sei überstrahlt von dem„erheiternden Einswerden von Natur und Mensch“. Wie beim„Hornberger Schießen“ Das Schützenfest vor 275 Jahren Es war an Johanni des Jahres 1667. Die Horn- berger feierten ihr Schützenfest. Schon immer hatten die Einwohner des idyllischen, von hohen Tannenwäldern umgebenen Schwarzwaldstädt- chens mit sicherer Hand ins Schwarze getroffen und 1667 wäre es genau so gegangen, wenn nur der Markgräfler nicht gewesen wäre. Aber von diesem Markgräfler hatte es in den Jahren 1665 und 1666 so viel im Oberland gegeben, daß eine Fünfliterkanne für wenig Kreuzer zu haben war. Die biederen Hornberger entwickelten an ih⸗- rem Schützenfest einen Mordsdurst. Sie tranken vom frühen Morgen bis zum Nachmittag und als sie endlich zum Schießstand zogen, sahen sie statt einer Scheibe zwei und das Unglüek wollte, daſ sie alle auf die verkehrte Scheibe schossen. „Es mag etzliche Zauberei dabei gewesen sein“, s0 heißt es in einer zeitgenössischen Beschrei- bung dieses Ereignisses. Nachdem alles Pulver verschossen war, sollte der beste Schütze ermittelt werden. Aber nun war guter Rat teuer, denn die Scheibe stand ge- nau so unberührt wie vor dem Schießen. Keine einzige Kugel hatte sie durchlöchert. Woher nun den Schützenkönig nehmen? Da kam der Bür- germeister auf einen genialen Einfall. Er ordnete an, daß derjenige Schützenkönig werden solle, der am nächsten an der Scheibe vorbeigeschos- sen habe. Aber da Geschosse bekanntlich in der Luft keine Spuren zu hinterlassen pflegen, fand sich niemand, der den Befehl des Bürgermei- sters ausführen konnte und Hornberg blieb in diesem Jahr ohne Schützenkönig. So ging das Hornberger Schießen aus. Die Hornberger nehmen es aber beileibe nieht krumm, daß sie auf diese Art berühmt wurden. Im Gegenteil! Sie zeigen heute noch die Stätte des denkwürdigen Schützenfestes, auf der sich jetzt die Gauschule des Amtes für Beamte der NSDAp erhebt. vs. Ladenburg. Die Ortsgruppe Lacenburg der NspApP veranstaltete ein Konzert zugunsten des Kriegshilfswerks des Deutschen Roten Kreuzes. Das Konzert wurde von einem Musikkorps der Luftwaffke durchgeführt. Es wurde mit der Ouvertüre zu„Alessandro Stradella“ eingeleitet und brachte im 1. Teil noch„Melodien aus Ri- goletto“,„Behüt dich Gott“ und die Ungarische Rhapsodie Nr. 1 von Liszt. Das„Behüt dich Gott“ von Neßler, Solo für Trompete, gefliel be- sonders gut. Der 2. Teil brachte eine geschicht- liche Entwicklung des deutschen Militärmarschs,. Das Konzert war ein voller Erfolg und dürfte auch dem Deutschen Roten Kreuz eine ansehn- liche Gabe gebracht haben. Kirchheimbolanden. Das Pferd eines Kohlen- händlers scheute auf der Fahrt und raste mit dem vollbeladenen Wagen davon. An einer Straßenkreuzung rannte das Tier mit voller Wucht mit dem Schädel gegen eine Hausmauer und brach schwerverletzt zusammen. Das noch zwenze wertvolle Tier mußte notgeschlachtet werden. Neunkirchen(Saar). Auf der Fahrt Neunkir- chen—Kohlhof öffnete nachts der Bergmann Franz Müller auf Ludwigsthal vorzeitig die Wa⸗ gentür des Omnibusses. Müller wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und geriet unter die Rä- der, wobei ihm der Kopf durch das Hinterrad des Omnibusses Z2?erdrückt wurde. Der Verun- glückte war sofort“t. Trier. Eine selten beobachtete Geistesgegen- wart zeigte ein Kraftwagenlenker bei einem schweren Unfall in Trier. An einer nicht ge⸗ schlossenen Schranke wurde das Fahrzeug von einem Güterzug erfaßt und zur Seite geschleu- dert. Das Fahrzeug ging in Trümmer und der Wagenlenker erlitt schwere Brandwunden. Zu- vor hatte er, als er die unabwendbare Gefahr erkannte, ein bei ihm im Führerhaus sitzendes Kind aus dem Wagen geworfen, das dann auch unverletzt blieb. Aerzte aus 25 Nafionen in lnnsbruck Dr. Conti über den Begriff der Rassepflege Zur gleichen Zeit, da sich in Wien die Ju- gend Europas zu einem neuen Bund der Ka- meradschaft und Zusammenarbeit vereint, haben sich in Innsbruck Arzte aus 25 Na- tionen zu einem Ausländisch-Deutschen Me- dizinertreffen zusammengefunden. Das mit Deutschland befreundete Europa erscheint geschlossen in der Anwesenheitsliste. Aus den fernen Ländern ist am stärksten das ver- bündete Japan vertreten. Außerdem sieht man Namen aus China, Indien und Thai- land, Süd-Amerika taucht mit Bolivien und Equador auf. Veranstaltet ist das unter der Schirmherrschaft des Gauleiters Hofer stehende Treffen gemeinsam von der Auslandsabteilung der Reichsgesundheitsfüh- rung und dem Auslandsamt der Dozenten- schaft. Die Beratungen beschäftigen sich vor allem mit Fragen der Wehr-Medizin, der Krebsforschung und Krebsbekämpfung, der Bevölkerungspolitik und der Tuberkulose. Reichsdozentenführer Prof. Dr. Schultze er- öffnete dieses Treffen ausländisch-deutscher Mediziner mitten im Kriege; es erbringe den Beweis für die Stärke Deutschlands auch auf wissenschaftlichem und kulturellem Gebiet, so erklärte er, und zeige der Welt, wie sich mehr und mehr ein europäisches Den- ken und Empfinden herausarbeite. Gemein- same Feinde, gemeinsame Not, gemeinsame Probleme und das gleiche Bemühen, sie zu lösen, schweiße die im Kampf um Europa stehenden Völker immer fester zusammen. Die Parole laute: Gesunder Geist, gesunder Körper in einem gesunden Europa. Mit der Offenheit des deutschen Gesund- heitsführers, der nichts zu verbergen hat, entwickelte in der Hauptrede des Tages Reichsgesundheitsführer Dr. Conti die Ge- sundheitssituation des deutschen Volkes. Mit Nachdruck beschäftigte sich Dr. Conti mit dem Begriff der Rassenpflege, der im Ausland oft zu Mißdeutungen und auch böswilligen Auslegungen geführt habe. Jedes wertvolle Volk habe das Recht, auf seine Eigenart stolz zu sein. Dieses Recht werde vom deutschen Volk auch jedem anderen Volke zuerkannt. Der Gedanke vom Wert des Blutes sei nicht ein die Völker trennen- des, sondern durch die Anerkennung der natürlichen Unterschiede ein versöhnendes Moment. Nicht gelte das für die Juden, die nie ein Volk im Sinne der Eigenständigkeit gewesen sind und immer nur ein para- sitäres Dasein führten. Diesen Weltparasiten müssen alle Völker abschütteln, denn für alle gelte der eherne Grundsatz, daß ein gesun- des Volk den Parasiten entweder überwinde oder von diesem Parasiten selbst überwunden werde. Dafür biete die Geschichte vom Ver- gehen großer Völker, die ihre Eigenart ver- loren hatten, genügend Beispiele. Das deutsche Volk, das auf eine 8Sozial- gesetz gebung wie kein anderes Volk der Erde hinweisen könne, obwohl viele soziale Maßnahmen des neuen Reiches, bedingt durch den Druck von außen, noch im Anfangs- stadium bleiben mußten, biete Fürsorge und Hilfe auch für den Minderwertigen. Die Ge- setzgebung müsse aber die Erbwertigkeit des einzelnen Menschen berücksichtigen, um zu vermeiden, daß die Pflege der nicht Vollwer- tigen zu einer Beeinträchtigung der Pflege für die erbgesunde, kinderreiche Familie führe. Auch müsse verhindert werden, daß unheil- bar Minderwertiges sich in den kommenden Generationen, das Gute allmählich über- wuchernd, immer weiter fortpflanze. Die besondere Sorge der Volksführung ge- höre der Jug end, und jeder nach Deutsch- land kommende oder hier lebende Ausländer brauche sich die deutschen Jungen und Mä- del nur anzusehen, um selbst über ihren Ge- sundheitszustand zu urteilen. Deutschland werde seine Jugend ohne Schädigung frühe- rer Kriege durch diesen uns aufgezwunge- nen Weltkampf bringen. Heimkehr im Herbst/ von Enen Klaus Dann ist er doch noch gekommen. Regina hatte nicht mehr daran geglaubt. Sie ist zwar am Nachmittag zur kleinen Station gelaufen, aber eigentlich nur deshalb, um sich hinter- ber keine Vorwürfe machen zu müssen. Als Bastian dann trotzdem aus dem vorletzten Wagen stieg, konnte sie ihm nicht mal gleich entgegenlaufen. Sie stand wie festgewachsen da. Aber auch der Mann hatte nichts von der Eile an sich, die in seinen Briefen oft durchgeklungen war. Er ließ erst drei Leute durch die Sperre gehen. Wie sie endlich vor- einander standen, war gleich das eine Jahr zti spüren, das der Mann nicht mehr daheim gewesen. Der Blick, mit dem sie sich an- schauten, war Frage. Bist du noch die Re- gina? Und du der Bastian? Sie wollten so gerne sein, die sie gewesen, und waren es doch nicht; oder waren es noch und konnten es nur nicht sagen. Diese Fahrerei! sagte der Mann. Er wuſite einfach nichts anderes. Regina schluckte an den Tränen, die her- aufkommen wollten. Ich hätte doch lieber einspannen sollen? fragte sie endlich, weil Bastian so müde sein Gepäck aufnahm. Wie sie nebeneinander liefen, wollte der Mann dies und jenes wissen. Ob denn alles eingebracht werden konnte, die ganze Ernte oder nur ein Teil?—5 Eigentlich konnte er sich aber denken, daß es der Frau nicht möglich gewesen, so viel Arbeit allein zu tun. Außerdem war Regina die meisten Jahre vor ihrer Ehe in der Stadt beschäftigt und ein wenig fremd geworden dem bäuerlichen Hantieren. Ein Jahr lang nur hatten sie auf dem kleinen Bauernhof nebeneinander die Arbeit tun können, dann war Bastian nach Rußland gekommen und hatte ihr alles allein lassen müssen. Wie sie nun trotzdem sagte: Es ist alles eingebracht! überflel es Bastian wie ein klei- ner Schrecken. Doch nicht alles? fragte er wieder. Allesi sagte sie nur und schaute auf ihre Hände, die sich so hatten plagen müssen. Da sahen sie auch schon das Haus, das ihnen gehörte. Bastian konnte nichts Auf- ceaeneeienengenrrrFenakrh feᷣgghhesten rnvn Prof. Söhle: Bach und seine Werke Einführunssvortrag zum Ludwisshafener Konzertwinter Der Dresdener Musikhistoriker, der die Bachliteratur u. a. um sein aufschlußreiches Werk über Bachs Arnstadter Zeit bereichert hat, führte im einstündigen, impulsiv und formvollendet gebotenen Vortrage an jene Größe im deutschen Kulturleben heran, vor der sich in Ehrfurcht alle nachgeborenen Großen der Musik verneigt haben. Wieder zog im Vortrag eine jener Unbegreiflichkeiten vorüber, die die Vorsehung so oft für ihre Auserwählten bereit hält:“ daß Bachs Zeit mit seinen Werken noch nichts anzufangen wußte, daß es hundert Jahre dauerte, bis nach der ersten Aufführung der Matthäus- Passion erst 1829 sein Werk Besitztum der Nation zu werden anfing. Für seine eigenen Zeitgenossen war Bach der Virtuose auf der Orgel, als schrieb er alle seine Werke nur für einen augenblick- lichen Zweck, den Gebrauch beim Gottes- dienst, oder die Unterweisung für den Unter- richt. Als solider Könner mag er damals da- S id gerühmt worden sein, er, ichts weniger bedeutete, als die höchste nordische Kunsterscheinung in sei- nem Formensinn und Bauwillen, der ragende Mystiker der Musik, mit der Fülle seiner In- spirationen und Großartigkeit seiner Gesichte. Mit der großen Bachausgabe zu Beginn un- seres Jahrhunderts und der Bachbiographie von Spitta beginnt dann jene übernationale überkonfessionelle Wirkung Bachs, die sich heute schon über den ganzen Erdball er- Die Gewähr für seine Wirkung in die Zukunft aber ist unsere Jugend, die ihn mit Begeisterung singt, spielt, und die ihn Hans Schönamsgruber, der Organist der Lutherkirche, der ja nun auch die über den Winter verteilten Orgelwerke Bachs in der ja doch n streckt. liebt. der Lutherkirche aufführen wird, hatte ein- leitend die-moll-Fantasie bachgerecht mit innerer Sammlung und klarer Herausarbei- tung der Formelemente dem herzlich bedank- ten Vortrag vorausgeschickt. nenoclien vom Zerge Romaon von GustaoVRenketr copytight by Kknorr à& Hirih, Munchen 194¹ 33. Fortsetzung „Na schön! Sie haben doch gewiß Hühner? Also schauen', hier in der Stadt kriegt man nie frische Eier. Wenn der Bub mir jeden Sonntag Eier mitbringt, kann er dafür auch das Frühstück haben. Zwei Tassen Milch und ein großes Stück Brot.“ Das war für Maria eine leichte Art der Be- zahlung, es kostete kein Bargeld. Fünfzehn Eier wollte die Frau wöchentlich, und das war gewiß nicht viel für Schlafen und Früh- stück.„Bist froh, Hansl?“ sagte sie, als sie auf die Gasse traten. „Ist alles schön, Mutterl. Und das Zimmer ist fein.“ Zimmer nannte Hans! den Ver- schlag, den ihnen die Frau gezeigt hatte. Maria wär von dem engen Gelaß, angestopft mit Hausrat, nicht eben erbaut. „So— gefällt dir das Zimmer?“ fragte Maria zweifelnd. „Und wiel Da schaut man über alle Häuser ninaus auf die Berge und durch die Luke bin ich gleich auf dem Dach oben. „Was willst denn auf dem Dach?“ „Ich hab' schon alles ausspekuliert. Hinter dem Rauchfang ist eine Nische, da hock“ ich mich hin und keiner kann mich stören, wenn ich studier'.“ „Dann ist's ja gut, wenn's dir gefällt. Schau nur, daß du nicht ausrutscht auf den Ziegeln und hinunterstürzt.“ Dafür hatte Hansl nur ein verächtliches Lachen.„Aber weißt, Mutterl“, fuhr er fort, „brav sein werd' ich schon bei der Frau Schneider.“ „Ich hoffe, du wirst überall brav sein.“ „Bei der aber ganz besonders.“ „Warum denn?“ — „Hast du der ihre Hände gesehen? Du, wenn ich von der eine Watschen krieget.“ * Die Resitant' drauſen in der Kũüche schlug mit dem Geschirr umeinander, daß es nur s0 krachte. Maria saß in der Stube vor der Näh- Das Räderwerk surrte leise, das Krachen draußen war viel lauter. Die Resi- tant' ging stets umher, als ob sie beleidigt sei, den Kopf zurückgeworfen und die Lippen vorgestreckt. Sie fand, daß man sie zu wenig „eschtimiern“ täte. Wenn sie mit Maria maschine. Otto Schlick. fälliges entdecken. Nur die Feuerleiter hing nicht mehr unter dem Dachfirst, sie lag am Boden. Du mußt sie wieder festmachen, sagte Regina, für mich ist sie zu schwer gewesen. War nicht ein wenig Angst dabei, Bastian könnte, weil er sonst nichts gefunden, nun wenigstens über die Leiter am Boden schimpfenꝰ Der Mann spürte, daß jetzt etwas Klären- des geschehen muſßite. Wer dachte die Frau denn, der er in Rußland geworden? Er brach- te aber nur ihren Namen heraus. Regina hätte eben vor ihm ins Haus gehen wollen. Nun blieb sie wie auf Anruf stehen. Hatte er et- was sagen wollen? Ja, und was hatte er eigentlich sagen wollen? Er wußte es plötz- lich wieder nicht mehr. Er hatte aber ihre Hand erwischt, die hielt er so, als müßte er was vor dem Zerbrechen bewahren. Deshalb brauchst du doch nicht zu weinen, sagte er dazu. Regina weinte aber, denn es war zuviel Freude auf einmal, was da so plötzlich über sie kam. Der einsame Bergiũmpel Ein Naturbild Rundum steht dichtes Legföhrengebüsch, der Geruch von Harz schwebt stark und be- täubend in der Luft, Alpenmeisen rufen ihr wisperndes„si, si“ von Busch zu Busch und Wasserläufer laufen über die Oberfläche des Moortümpels. Hier leben die Berg-Molche, Mücken schwirren und ihre Larven zucken im Wasser, Libellen kreuzen durch die Luft, ihre blauen Leiber schimmern hell auf. Ein dunkler Schwimmkäfer kommt schräg zur Oberfläche herauf, nimmt mit dem Hinterleib eine neue, schimmernde Luftblase mit hin- unter, Vorrat an Atemluft. Steigen wir noch höher hinauf, kommen wir über das erste Schneefeld, dann finden wir wohl auch das schwarze„Bergmännlein“ über den Feld- boden laufen, den Alpensalamander, der hier daheim ist. Während sein allernäch- ster Verwandter, der schwarz und gelb ge- fleckte Feuersalamander, unten im Tal seinen Laich in kalte Quellwässer absetzt und bald darauf 30—40 Junge ausfallen, bringt der Alpensalamander zwei lebendige Junge zur Welt und ist damit zum klassischen Beispiel für die Anpassung an das hochalpine Leben geworden. Aus der Substanz für die Nach- kommenschaft werden hier zwei Junge fix und fertig gemacht, denen die Kaulquappen- zeit, für deren Durchleben hier heroben die Zeit fehlt, erspart bleibt. Heinz Scheibenpflug. Das Wetter half den Archäologen Gelegentlich eines Unwetters, das in Jütland niederging, ist ein uraltes Fischerboot von den Fluten des Skibelund-Baches freigelegt worden, so daß den Archäologen nur die Arbeit des Ab- transportes des Fundes verblieb. Als nämlich der Guß versickert und Wege und Stege so weit getrocknet waren, daß die Bauern der Gegend sich wieder aus dem Hause wagen konnten, stellten sie fest, daß ein Damm von fünfzis Meter Länge am Bachlauf wegsgerissen war. Dadurch ist ein seit Jahrhunderten von der Erde verdeckter Kahn ans Tageslicht befördert wor- den. Das aus einem Eichenstamm gehöhlte Fahr- zeug, ein sogenannter„Knub-Skib“, ist von jener Bauart, wie sie in der Steinzeit in Dänemark gepflegt wurde. von einem Ufer zum andern, und sogar ein Wagen fuhr über das Eis. Maria freute sich, daß es ihr möglich ge- wesen war, dem Hansl zu Weihnachten ein Paar Skier zu kaufen. Vielleicht war er jetzt im Freien; heute war ja Mittwoch, da hatten sie nachmittags keine Schule. Vormittag hat- ten sie doch Naturkunde gehabt? Maria sah rasch auf den Stundenplan, den sie an die Stubenwand geheftet hatte. Ja, es stimmtel Da hatte der Hansl sicher wieder geglänzt mit seinem Wissen; Naturkunde war sein Lieblingsfach. sprach, erzählte sie immer von der ungeheu- ren Arbeit, die sie leiste. Sie arbeitete wirk- lich brav, soweit es ihre alten Kräfte zulie- Ben, aber so was muß man doch nicht im- mer und immer wieder sagen, dachte Maria. Arbeit ist eine Sache, die ebenso selbstver- ständlich ist wie Essen und Schlafen, schön und notwendig. Das sind arme Leute, die Wenn weit von hier im Villacher Gymna- sium Latein und Französich war, dann zit- nicht wissen, wie herrlich die Arbeit ist. Aber Lat. i die Resitant' machte alles recht laut, damit terte oben auf dem Berg eine Mutter. Jeweils man es gebührend hörte, und immer wieder zum Semesterbeginn mußte ihr der Hansl den drohte sie, zu ihrem Bruder Toni in Keut- Stundenplan aufschreiben, und sie kannte ihn schach zu gehen. Diese Absicht äuferste sie bald auswendig. Sie wollte wissen, was er im Jahre mindestens hundertmal und führte jetzt und jetzt mache. Sie freute sich, wenn sie doch nie aus. Der Kleinbauer Anton Naturkunde, Geschichte und Geographie waͤar Zirbler hatte eine Schar Kinder und hätte— der Doktor Rinner war ein prächtiger, jun- sich dafür bedankt, die alte griesgrämige ger Lehrer, und hatte besonders den Hans! Schwester noch mitfüttern zu müssen. Das lieb. Aber dann kam der Skarzl in den Spra- wußte Maria, vielleicht wußte es die Resitant' chen: eigentlich hieß er Kajetan Skarbena, auch, ohne es zuzugeben. Jedenfalls tat sie, aber sie nannte ihn den Skarzl. Der war als ob man es in Keutschach kaum erwarten grantig und ledertrocken. Weder die Schüler könne, daß sie endlich käme. noch die anderen Lehrer mochten ihn leiden. Maria hatte den Saum fertig; sie stand auf, Er war einer, der offensichtlich seinen Beruf um die Knöpfe zu holen. Schöne, grohe, verfehlt hatte. Ein Einzelgänger, dem der planke Knöpie aus Metall: die Jocherin hatte Tacitus wichtiger als das lebendige Leben sie in Klagenfurt gekauft. Die Sonne glitzerte schien. in den Dingern, als ob sie aus Silber wären, So kannte Maria alle und meinte mitzu- die ganze Winterpracht sprühte aus den erleben, was sich in der Schulstube begab. Knöpfen. Maria sah aus dem Fenster über Denn wenn der Hansl daheim war, dann er- das weite, weiße Land hin, ein fahlblauer zählte er. Und je mehr er erzählte, desto eif- Himmel spannte sich vom Gerlitzenkamm bis riger fragte Maria. Alles wollte sle wissen, zu den Kranbergen, und der See war ge⸗- alles! Sonst hatte sie ja nichts, seit damals froren, eine weiße Fläche. Menschen gingen in der Kirchweihnacht ihr Mutterherz über Aber vorher war Latein gewesen. Wie es ihm da ergangen war? Für die Sprachen hatte er halt gar keinen Kopf. Ist ja auch ein Un- sinn! Was muß einer wissen, wie die alten Römer gesprochen haben, und ins Franzosen- land würde der Hansl doch nie kommen. Slevogt: Wirklichkeit und Phantasje Beginn der Mannheimer Kunsthallen- Vorträge Als Direktor Dr. Walter Passarge aàm Sonntagvormittag, die Folge der Kunsthallen- vorträge damit eröffnend, das Werk Max Slevogts vor unsere Augen rief, geschah dies nicht nur mit Berufung auf den zehnten Todestag des im bayrischen Landshut ge- börenen Malers und Graphikers, sondern auch mit einem Blick auf das nahe, beim pfäl- zischen Landau gelegene Neukastel, wo Sle- vogt viele Jahre sich aufgehalten hat, um am 20. September 1932 dort in seiner zweiten Wahlheimat auch zu sterben, im Angesicht der Landschaft, deren im kraftvollen Glanz schwelgende Sonne auch in den Bildern Sle- vogts oft nachzuspüren ist. Hr. Passarge gewann zur Darstellung des Lebensinhaltes eine lebendige Formel für den künstlerischen Begriff„Slevogt“, in dem sieh Wirklichkeit und Phantasie zu einer ein- drucksvollen Harmonie treffen, bayrisches Erbgut und barockes Ahngut Kraft und Schwung entfalten, während die Stationen seines Schaffens: München, Paris, Italien, Frankfurt a.., Berlin, die Begegnungen mit den Werken von Diez, Trübner, Corinth, Böcklin immer nur wieder dazu gedient ha- ben, alle Eindrücke und Anregungen in der Kraft und dem Temperament seiner Persön- lichkeit zum Eigenen zu verschmelzen. Was der Direktor der Mannheimer Kunst- halle dem wieder erfreulich besetzten Musen- saal an Lichtbildern bot, war bei aller Schwierigkeit, gerade das farbig pastose We- sen Slevogts im Schwarzweiß nahezubringen, so vielseitig und umfangreich, daß man auch in der Auswahl ein geschlossenes Bild von Slevogts überaus vielseitigem Lebenswerk mit nach Hause nahm. Daß man sowohl den Freilichtmaler einer von Glanz trächtigen, schweren Sonne sah, wie den in faustischer Phantasie fabulierenden Illustrator, den Freund des Theaters und der Tanzmuse, der Gebürde und Rhythmus in zeichnerisches Temperament umsetzte, und wiederum den so musikalisch verpflichteten Zeichner, der mit seinen Randvignetten zur Originalpartitur der „Zauberflöte“ ein charakteristisches Bekennt- nis zu Mozart abgab. Man gewahrte die im flotten Strich packenden Tierstudien aus dem Frankfurter Zoo und wiederum die glühende, tropensatte Glut seiner Wüstenszenerie aus Agypten und dem Sudan, die lockere, licht- geführte Eindringlichkeit seiner Porträts und dort wieder die erzählerische Vorstellungs- kraft seines graphischen Werkes, mithin das reiche Schaffen einer Persönlichkeit höchst- eigener Schrift und kraftvoll gewichtiger Persönlichkeit. Die Hörer dankten der lebens- vollen Vermittlung des Künstlerbildnisses mit lebhaftem Beifall. Dr. W. 19 Bilder um Canossa Als erste Uraufführung brachte das Reußische Theater Gera in seiner Jubiläumswoche nach Kleists„Prinz von Homburg“ und einer in ihrer dramatisch musikalischen Innenspannung erfüll- ten Erstaufführung von Glucks„Alkestis“ die Tragödie Eugen Fischers„Canoss a“ zur Ur- aufführung. Wie E. G. Kolbenheyer sieht auch Fischer in dem großen geschichtlichen Gescheh- nis mehr die weltanschaulich bewußte Aufleh-⸗ nung gegen eine fremde Welt, die notwendige Sicherung der Reichsidee eines jungen, von un- bändiger Liebe zu seinem Volk geleiteten Herr- schers. Die neunzehn Bilder dieses breitange- legten Kolossalgemäldes in einer geistvollen sehr gepflegten Sprache gipfeln in dem Sieg Hein- richs über den Machtwillen des Papstes. Dr. Gustav Adolf Trumpff vom Nationaltheater Mannheim Die Oper bereitet die Uraufführung von Kurt Gililmanns jüngster Arbeit, den Operneinakter „Uberlistete Eifersucht“ für das Rokoko- iheater in Schwetzingen vor. Den Text der Oper schrieb, wie für die von einem Jahre in Mannheim mit großem Erfolg uraufgeführte erste Oper Gill- manns„Die Frauen des Aretino“, Franz Bei der Wieden. Zu Gülmanns Oper tritt Mozarts Jugend- werk„Apollo und Hyazinth, das zum er. sten Male durch das Nationaltheater aufgeführt wird. Die beiden Werke werden im Laufe des Ok- tober in den Spielplan des Nationaltheaters Über- nommen werden. in Agram findet dieser Tage die Taguns des deutschen Schmalf il mvertriebes Oescheg) für den Südosten statt. ihr Frauentum gesiegt natte. Das war ihr Le- ben, der Bub dort unten in der Stadt. Sie schrak zusammen; gerade neben ihr hatte jemand derb ans Fenster geklopft. „Der Millonigbauer!“ Gleich darauf wucherte der große, schwere Mann zur Tür herein. Maria hatte ihn schon lange nicht mehr gesehen; es gab nicht viel für sie zu tun auf dem Millonighof. Die bei- den Töchter waren verheiratet, und der Georg war nicht da. Er schrieb hie und da einen Gruß aus Ostpreußen. „wieder einmal nachschauen, wie's dir geht!“ sagte der Bauer nach dem Gruß.„ muß wegen dem Holz in meinen Grabenwiald hinüber, und da führt der Weg eh' an der Baderkeusche vorbei.“ Das stimmte zwar nicht ganz; der Weg in den Grabenwald war tiefer unten. Und der Milonig ging ihn heute nicht zum erstenmal seit Jahren, er hatte dort oft zu tun. Er kehrte also absichtlich bei der Schneiderin zu, viel- leicht gab es doch Arbeit. Er blickte sich aufmerksam in der Stube um, und Maria brauchte sich nicht zu schä- men. Alles war sauber und in Ordnung; man merkte kaum die Armut. An der Wand hing das Bild des Johannes Pernutt, und frische Tannenzweige steckten darüber. Jakob Millonig stand lange davor, mit un- bewegtem, aber gespanntem Gesicht. Maria fand, daß der Bauer in der Zeit, seit sie ihn nicht mehr gesehen hatte, wohl körperlich unverändert stark und rüstig geblieben, im Gesicht aber alt geworden war. Die Mund- winkel kerbten tiefe Falten, der früher immer straff gezwirbelte Bart hing etwas herab, und das sah traurig aus. Wie's dem Hansl gehe, fragte der Bauer so nebenhin, nahm seinen Rucksack ab und nestelte die Schnüre auf. „Brav ist er. Wenn ich mich nur ans Alleinsein gewöhnen könnt'.“ (Roman-Fortsetzung folst.) Ein! Die Elekt an auf der ihre Isolati sten, Art künstliche doch ihren die Industri soweit ents preislich tr Elektroindu in den letzt Aufschwun, zweige wan treten des einen Indu- Form Prehßs bei hat sich verschieden sehr große schaften ha verwandt v satz bezeich Einen aus gebiet der I tenden Har plaste, gab celsvertrete Handelsvert nannte den „Ohne Beisp reichen aus er zeigen nohne Beisp Die wicht harzherstell sol, Harnsto erste bei de rung, die be tion und de werden. Die dunklen un stehend aus dehyd; die gder Thioha helle Farber sind nur vor diese zu erl stoffen wie tasern, Papi Preſistoffe n und gewähr glatte Oberf chanischer diesen Nach keiten. 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Trumpff im 5 g von Kurt perneinakter das Rokoko- xt der Oper in Mannheim e Oper Gill- anz Bei der arts Jugend- das zum er- raufgeführt aufe des Ok- leaters Über- Tagung des Descheg) für —— var ihr Le- adt. neben ihr lopft. Be, schwere ihn schon nicht viel of. Die bei- 1 der Georg d da einen wie's dir Gruß.„Ich Jrabenwald eh' an der der Weg in n. Und der 1erstenmal 1. Er kehrte in zu, viel- der Stube at zu schä- anung; man Wand hing ind frische or, mit un- cht. Maria seit sie ihn körperlich blieben, im Die Mund- üher immer herab, und 2r Bauer s0 K ab und h nur ans zung folgt) Ein Werkstoff ohne Beispiel Die Elektroindustrie hat von ihrem Bestehen an auf der Suche nach geeignetem Material für ihre Isolationsteile Werkstoffe der verschieden- sten, Art wie Hartgummi, künstliche Harze verwendet, ohne daß diese je- doch ihren Zwecken voll genügen konnten. Als die Industrie die Kunstharz-Preßstoffe soweit entwickelt hatte, daß ihre Erzeugnisse Preislich tragbar waren, wurden diese von der Elektroindustrie sofort aufgegriffen und konnten in den letzten fünzehn Jahren einen gewaltigen Autschwung verzeichnen. Immer mehr Industrie- Zzweige wandten sich ihnen zu und seit Inkraft- treten des Vierjahresplanes gibt es kaum mehr einen Industriezweig, der nicht in irgendeiner Form Preßstoff verarbeitet oder verwendet. Da- bei hat sich immer mehr herausgestellt, daß die verschiedenen Preßstoffe— es gibt heute eine sehr große Anzahl— wesentlich bessere Eigen- schaften haben als die Materialien, die früher verwandt wurden, so daß sie keineswegs als Er- satz bezeichnet werden dürfen. Einen ausgezeichneten Uberblick über ein Teil- gebiet der Kunstharzpreſstoffe, nämlich die här- tenden Harze, also Phenoplaste und Amino- Plaste, gab vor kurzem vor der Fachgruppe Han- delsvertreter und Handelsmakler, Mannheim, Handelsvertreter Wilhelm Zimmermann. Er nannte den Kunstharzpreßstoff einen Werkstoff „ohne Beispiel“ und sein Vortrag sowie die zahl- reichen aus Preßstoff gefertigten Werkstoffe, die er zeigen konnte, ließen diese Bezeichnung „ohne Beispiel“ als nicht übertrieben erscheinen. Die wiehtigsten Grundstoffe für die Kunst- harzherstellung sind Formaldehyd, Phenol, Kre- sol, Harnstoff und Thioharnstoff, von denen das erste bei der Holzdestillation und Kohlehydrie- rung, die beiden nächsten bei der Teerdestilla- tion und der Harnstoff aus der Luft gewonnen werden. Die Phenoplaste sind die stumpfarbigen, dunklen und holzähnlichen Preßmassen, be⸗ stehend aus Phenol oder Kresol und Formal- dehyd; die Aminoplaste bestehen aus Harnstoff gder Thioharnstoff und Formaldehyd und haben helle Farben. Phenolharze allein verpreßt, sind nur von geringer Schlagbiegefestigkeit; um diese zu erhöhen, vermischt man sie mit Füll- stoffen wie Holzmehl, Textil-⸗ und Zellulose- tasern, Papierschnitzeln usw. Dabei lassen sich Preßstoffe mit kurzer Faser sehr gut verpressen und gewähren dem Fertigprodukt eine schöne glatte Oberfläche, sind aber von geringerer me⸗ chanischer Festigkeit. Lange Fasern vermeiden diesen Nachteil, bereiten aber eher Schwierig- keiten. Einen Begriff von der hohen Festigkeit, über die einige der Typen verfügen, vermitteln ihre hauptsächlichsten Anwendungsgebiete wie bei Zahnrädern oder stark beanspruchten Gleit- lagern, die sogar in größten Walzenstraßen ein- gebaut werden. Die Harzgruppe der Amino- Blaste ist glasklar, gut lichtbeständig und voll- kommen geruch- und geschmackfrei; die daraus hergestellten Preßmassen sind sehr gut einfärb- bar, und zwar bis zu den hellsten und zartesten Farbtönen, Eine weitere Preſstoffgruppe sind die geschichteten Preßstoffe, die entsprechend ihren Harzträgern Hartpapier oder Hartgewebe genannt werden. Im Gegensatz zu den oben be- nannten Stoffen sind sie nur Halbfabrikate, die in spanabhebender Formung verarbeitet werden. Auch hier gibt es verschiedene Klassen, die sich naceh Härte und Elastizität unterscheiden. Als ihre besenderen Vorteile sind anzuführen: ihr leichtes speziflsches Gewicht, ihr gegenüber Naturasphalt oder — Die Braugersten der Ernte 1942 in der Landware vom 20. September gibt Dr. K. Göpp(GRehstoffabteilung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin) einen ersten Uberblick über den Ausfall der Braugersten- ernte. Natürlich können die Ergebnisse, die auf der Untersuchung von 277 Mustern beruhen, noch nicht als endgültig angesehen werden, doeh sind auch diese vorläuflgen Angaben von Inter⸗ esse, Es ist ja schon verschiedentlich darauf hin- gewiesen worden, daß die Gerstenernte 1942 den günstigen Ergebnissen der Jahre 1933 und 1938 gleiekkommt; die Untersuchungen Dr. Göpps haben diese Annahme voll bestätigt. Es treten natürlich regionale Unterschiede auf, et- wa in der Hinsicht, daß das Sudetenland, Ober- schlesien, das Protektorat und die Bayerische Ostmark besonders günstig dastehen, während Schleswig-Holstein diesmal ganz abzufallen scheint, der Gesamtmittelwert liegt aber günsti- ger als der Durehschnitt im Jahre 1930 bis 1941. Der Wassergehalt lag im Durchschnitt 1930 bis 1941 bei 14,5 Prozent; in diesem Jahr hat er sich auf 14,4 Prozent gesenkt; dabei ste- hen am günstigsten Ostpreußen mit 13,.0, die Westmark mit 13,3, Sudetenland mit 13,6 und Hessen-Nassau mit 13,6 Prozent und am un- günstigsten Schleswig-Holstein mit 17,2, Kur- mark mit 15,4, Sachsen-Anhalt mit 14,7 und Thü⸗ ringen mit 14,7 Prozent da, während Baden sich mit 14,1 Prozent immer noch besser als der Durchschnitt hält. Der Gehalt an Eiweiß ist gegenüber der Vergleichszeit ebenfalls zurüeckgegangen; er be⸗ trägt nach dem vorläufigen Mittelwert dieses Jahres 10,9 gegen 11,4 Prozent in den Vorjahren. Die besten Zahlen weisen hinsichtlieh des Was- sergehaltes Thüringen, Bayerische Ostmark und Sudetenland mit je 10,2 Prozent auf, während die ungünstigsten Ergebnisse Schleswig-Holstein mit 12,9, Rheinland mit 11,8 und Kurmark mit 11,7 Prozent haben. Baden hat einen Purch⸗ schnitt von 11,2 Prozent. Der Anteil an Ausputz, das heißt an Ger⸗ stenbestandteilen, die durch das 2,2-mm-Sieh hindurchgehen, war in den früheren Jahren.9 Prozent; diesmal ist er auf 1,7 Prozent gesunken. Die Statistik nennt hier an erster Stelle Sach- sen mit 0,4, das Protektorat mit 0,5 und Sudeten- land mit 0,6 Prozent, während den Beschluß Schleswig-Holstein mit 7,3, Ostpreußen mit 4,3 und das Rheinland- mit 3,5 Prozent bilden; auch bei Baden ist der Anteil mit 2,9 Prozent noch verhältnismäßig hoch. .ollgerste, das heißt Gerste, die im 2,5- mm-Sieb bleibt, ist mit 91,7 Prozent beteiligt gegen 65,2 Prozent in den Vorjahren. Diese gün- stige Zahl gewinnt noch an Bedeutung, wenn man die Trockenheit der diesjährigen Gerste be- rücksichtigt, denn feuchte Gerste pflegt durch die Guellung der Körner das Ergebnis der Sieb- sortierung nach der günstigen Seite hin unge- rechtfertigt zu verschieben. Um so bemerkens- werter ist, daß den höchsten Vollgerstenanteil mit 96,1 Prozent die sudetenländische Gerste hat, die auch in Bezug auf Trockenheit mit an erster Stelle stand; die Bayerische Ostmark verzeich- net 96,0 und Oberschlesien 95,5 Prozent. Den Beschluß der Reihe bilden Ostpreuſen mit 75,6 Prozent, Schleswig-Holstein mit 30,0 Prozent und Rheinland mit 67,0 Prozent. Baden hält sich mit 91,6 Prozent nahe am Reichsdurchschnitt. Urlaubsanspruch nicht vererblich Reichsarbeitsgericht klärt eine Zweifelsfrage Wenn ein Gefolgschaftsmitglied seinen Ur- laub nicht erhält, etwa weil die Kriegsarbeit dies nicht zuläßt, so tritt an seine Stelle ein Anspruch auf eine Geldvergütung. Es sind Zwei- fel darüber entstanden, ob dieser Anspruch auch auf den Erben übergeht und von ihm gel- tend gemacht werden kann. Das Reichsarbeits- gericht hat in einer Entscheidung vom 20. März dieses Jahres(RAG 159.41) zu dieser Frage Stel- lung genommen und eine Vererblichkeit des An- spruchs abgelehnt. in dem zur Entscheidung stehenden Falle war ein Gefolgschaftsmitglied, das über zehn Jahre im Dienst gestanden hatte, Opfer eines Betriebs- unfalles geworden. Die Witwe forderte, da ihr Mann für das vergangene Urlaubsjahr noch kei- nen Urlaub bekommen hatte, die der Urlaubs- höhe entsprechende Urlaubsentschädigung in Geld. In seiner den Anspruch zurückweisenden Entscheidung weist das Arbeitsgericht darauf hin, daß, wenn aueh ein Gefolgschaftsmitglied Anspruch auf eine Urlaubsentschädigung für entgangenen Urlaub besitzt, dieser Abgeltungs- anspruch doch keinen vermögensrecht⸗- liehen Charakter trägt. Vielmehr soll der aus dem Betrieb ausscheidende Gefolgsmann in der Lage sein, sich eine Erholung zur Erhaltung der Arbeitskraft zu verschaffen. Eine derartige Verwendung ist aber dann nicht mehr möglich, wenn ein Gefolgschaftsmitglied durch Tod aus dem Betriebe ausscheidet. Eine Vererbung des Anspruches kann deshalb nicht erfolgen. Stahl niedrigerer Preis, genügend hohe Ober- flächenhärte und die Tatsache, daſ sie sich leich- ter und sehneller bearbeiten lassen als Stahl. Es können auch Hartpapiere auf Harnstoffbasis aufgebaut werden; diese, die sogenannten Re⸗ 8 0 3 alplatten, haben sieh durch ihre große Widerstandsfähigkeit gegen chemische und Wit- terungseinflüsse als Wandverkleidungen bei sani- tären Anlagen usw. bestens bewährt. Die Herstellung von Preßwerkzeugen ist verhältnismäßig schwierig und———+⏑— für Phenoplaste verwendet man meist Chromnickel- stähle, für Aminoplaste reine Chromstähle. Bei der Konstruktion in Kunstharzpreſistoff ist es notwendig, in diesem Stoff denken und fühlen zu lernen; man darf nicht Konstruktionsideen aus ihnen dazu die besten Voraussetzungen..R. anderen Werkstoffgebieten auf diesen übertra- gen. Für die Wirtsehaftliehkkeit von Prehteilen sind in hohem Maſe die Werkzeugkosten be⸗ stimmend. So belief sich der Preis des Werk- zeuges für das Gehäuse des Volksempfängers auf 5000 bis 600% Reiehsmark. Entscheidend wird da- bei nürlich die Anzahl der mit diesem Werk- zeug hergestellten Stüeke. Zweifellos werden die Kunstharzpreſstoffe sich in Zukunft noch weitere Anwendungsgebiete er- obern und sich auch auf diesen so hervorragend bewähren wie überall dort, wo sie bis jetzt zur Anwendung kommen. Ihre Vielseitigkeit und die ꝑraktisch Unbegrenzte Herstellbarkeit geben Anbauerhebung für Gemüse und Erdbeeren Auf Anordnung des Reichsministers für Er- nährung und Landwirtschaft führt das Statisti- sehe Reichsamt unter Mitwirkung der zustän⸗ digen Stellen des Reichsnährstandes in der Zeit vom 25. September bis 3. Oktober dieses Jahres eine Erhebüng üher den diesjährigen Anbau von Gemüse durch, Dureh die Erhebung werden alle Betriebe erfaßt, die Gemüse zum Verkauf auf dem Ackerland und in Erwerbsgartenbaubetrie- ben anbauen. Die Ergebnisse dieser Erhebung werden für die Maßnahmen zur Sicherung der Volksernährung gebraueht und dienen damit wichtigen kriegswirtschaftlichen Zwecken. Jeder Gemüseanbauer ist gesetzlich verpflichtet, seiner Gemeindebehörde aàuf Befragen wahrheitsge⸗ müße Auskunft zu erteilen. Falsche Angaben werden gegebenenfalls streng bestraft. Die An- gaben der Betriebsinhaber werden stichproben- Weise naehgeprüft. Kleine Malengatrauben-Lese 40 Das mengenmäßige Ergebnis der Malenga- Lese in der Rheinpfalz ist weit hinter den Schätzungen, die ohnedies schon niedrig gehal- ten waren, zurückgeblieben. Dagegen waren die Mostgewichte sehr erfreulich, die sich zwischen 60 und 96 Grad bewegten. Verkäufe fanden 80 gut wie nieht statt.— Der Portugieser- herbst hat in einigen Orten bereits begonnen, wenn auch manchererts mit dem Abherbsten noch etwas zugewartet wird, um die letzte Mög- lichkeit auszunutzen, die Qualität noch mehr zu verbessern. Die Entwicklung der übrigen Trau- ben geht günstig voran.— Die Südpfalz hat Aussieht auf einen etwas besseren Ertrag.— Vereinzelt kann schon der 1942er Federweiße probiert werden. Die Ausschankstellen haben mit dem Ausschenken begonnen. 7 Mehrarbeitszuschläge in der Rheinschiffahrt Der Reichsflnanzminister hat sich in einem Erlaß vom 26. März dieses Jahres damit ein- verstanden erklärt, daß von der in der Tarif- ordnung für die Rheinschiffahrt vorgesehenen Pauschentschädigung(8 3 Absatz 7) von 12 Pro- zent des Monatsgehaltes für die Mehrarbeit der Monatsgehaltsempfänger ein Drittel(also 4 Pro- zent) als steuerfreier Zuschlag zum Grundlohn für Mehrarbeit im Sinne der Verordnung vom 7. November 1940 anze- sehen wird. Auf Anfrage der Reichsverkehrs- gruppe Binnenschiffahrt hat der Reichsflnanz- minister in einem Bescheid vom 26. August die- ses Jahres(Seite 217 bis 217 1I) darauf hinge- wiesen, daß diese Regelung nicht dureh den Runderlaß vom 15. Mai dieses Jahres berührt wird. Fahrzeitverlängerung für Schlepper zwischen Rotterdam und Ruhrort. Der Generalsekretär im niederländischen Ministerium für Waterstaat hat am 8. September 1942 angeordnet, daß wegen des Mangels an Schleppkraft die Fahrzeit für Schlepper und Schleppschiffe auf der Streeke Rotterdam—Ruhrort von vierzehn auf sechzehn Stunden am Tage verlängert wird, soweit dies die Saisonlage Zuläßt./ Hakenkreuzdanner veriag und Druckerei.m. B. H. Verlagsdirektor Dbr. Walter Mehls(zur Zeit im Felde), stellvertretender Hauptschriftleſter Dr. Kurt Pammenn. Unser erstes Kind, ein Sonntags- junge Hans-Peter Philipp ist da. In Zroßer, Freude: 2 5 Haltf, gebt Oetermazer, 2,.3f „ Statt Karten! Tieferschüttert erhielten wir die 1338 e Nachrichi, daß un- unsere treusorgenge Mutter, Schwiegermutter, Schwe· ater uid, Sehwassrin.“ Rraucii, i. * ——————— Rach einem arbeitsreiche u. zuſen etreuen es Goit gekallen, ——— 18⁰⁰ W —— Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Tode meines lieben —— marekplatz; ponnerstag, 24.., Schutzpolizei. Mannheim, Im Unser Als Verlobte grüßen; RBe.s. ter 22 n—— Oben Lohr 66, den 20. September 1942 Ein Sonntassmädel Margot Carin ist angekommen. In Dankbar- barkeit: Eise Hensch, geb, Böhle (2. Z. Hch.-Lanz-Krankenhaus, Pr. G. Irion), NSKK-Obersturmf. Garl Hensch(Z. Z...) Almen- hof(Niederfeldstraße 36a). Die glückliche Geburt ihrer Toch- ter Annemarie Hannelore zei- gen in dankbarer Freude an: Emma Schworz, geb. Könis, 2, Z. St, Hedwig-Klinik, Arthur Schwora, 2, Z. Reg.-Insg. der Luftwaffe. Mannheim, Pfalz- platz 7, den 20. September 1942. Unser Karlheinz ist am Freitag angekommen. Herta Eirich, geb. Arlit, z. Z. Lulsenheim, Heinrich Eirich, z. Z. Luftwaffe. Mannh.- Gartenstadt, Waldstrafle 101. Unsere Uta und Uwe haben ein Brüderchen Urs bekommen. In dankbarer Freude: Elisabeth Fendler, geb. Andrei, z. Z. Pri- vatklin. Prof. Dr. Holzbach, Dr. Rolf Fendler, Assistenzarzt, Zz. Z. im Osten, den 20. Sept. 1942, Heinz Dieter hat ein Schwesterchen Hildegard be- kommen. Die hocherfreuten El- tern: Frau Annelise Hönig'Or- ville, gebh. Förster(2. Z. St.-Hed- wig-Klinik, A), Dr. Ing. Gu- stav Hönig-Orville, Mannhm.- Waldhof, Zellstoffstr. 3, 21. 9. 42 Wilmar Röcekle- Herbert Druse, 2. Z. Wehrm. Mhm., Berlin, 20, 9. 42. mre heute vollzogene Vermäh- lung geben bekannt: Hermann Rudi und Frau Anneliese, geb. Bullwinkel. Osterholz-Scharm- beck, Mh., Waldhofst. 856, 21. 9. 42 Herzlichen Dank für all die lie- ben Wünsche u, Aufmerksam- keiten anläßlich unserer Kriegs- trauung. Alois Goschler und Frau Gretel, geb. Schopp. Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß mein lleber, unvergehlicher Mann, herzensguter vater séiner drei Mädels Ria, Hildegard und Christa, unser un- vergeßlicher, ältester Sohn, Bruder, Schwager, onkel und Schwiegersohn Karl Borth obergefreiter im Alter von 33 Jahren im osten ge⸗ fallen ist. Nur wer ihn kannte, weiß, was wir verloren. Mannheim, den 21. September 1942. Hochuferstraße 57. In tiefem Schmerz: Frau Maria Barth, geb. Worster; Karl Barih und Frau, geb. Schäfer, Eltern; Georg Worster und Frau, „Schwiegereltern; Getr. Alfred Barth und Frau mit Kind; oherfeldw. WIIII — Barth(z. Z. im Osten) und Frau; Obergefr. Kurt Barih und Frau mit Kind; lenchen Barth, Schwester; Brüder; Walter, Werner und Heimut Barth, nehst aflen verwandten. f. ——— im Alter von 20%½ Jahren vei den schweren Kümhpten im osten den Kel⸗ deniod für sein vaterland fand. Er tolgte seinem geliebten Schwager und zelſen Bruder in kurzer Zeit ins jen- seits nach. Er fune sanft in fremder Erde. Ladenburg, den 20. September 1942. Hauptstraße 20. In tiefer Trauer: Fam. Fritz Clauss-Edlnger, Eltern; Oberfeldwebel Anton Clauss(2z. 2. im Felde) u. Fam.(Pfiorzheim); 6e- frelter Friin claus(z. 2. im kelde) Setr. Hans Kling(2, 2. im Felde) u. Familie(Wilhelmsfeld); Frau Llesel Weiss, geh. Ealnger. Die Trauerfeier findet am Sonntag, 27. Sept. 1942, in Ladenburg in dét Galluskirche, vorm. 10 Unr, statt. *. Untaßbar und hart traf uns die Schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, guter Mann, det treusorgende Vater seiner Kinder, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager und onkel Hermann Gratzel Heeresjustizinspektor hel einem Krlegsgericht im Alter von 45 Jahren in soldatischer Pflichterfüllung im osten für Groß⸗ deutschland getallen ist. Mannheim, den 20, September 1942. Collinistraße 20. In tiefem Leid; Rosel Gratzel, geh. Seltz; Werner Gratzel(z, Z. Wm.); Erich Grone nebst allen Verwandten. Hart traf uns die schmerzliche — Nachricht, daß mein lieber, gut. Mann, Vater und Bruder Erwin Kratzmeier Gefrelter in einem infanterie-Reglment in den schweren Kämpten im Osten gefallen ist. Er gab sein Leben für Großdeutschland. Mannheim(T 6. 14), 21. Sept. 1942. In tiefer Trauer: Frau Maria Kratzmeier, geh. Lotz, nehst Angehörigen. deeegedebrh, Eafann Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß nach schweren Kämpfen im Osten mein innigstgeliebter, treuer Mann, der herzeüsgute Vater seiner beiden Kinder, unser braver, unvergeßlicher, einziger Sohn, Schwiegersohn. Bruder, Schwager, Onkel, Enkel, Neffe und Cousin Hans Raqus Soldat in einem infanterle- Regiment SA-Rottenfünrer und parteigenosse in orisgruppe heutsches Eck im blünenden Alter von 31½ Jahren den Heldentod gestorben ist. Wer ihn gekannt, weiß, was wir verloren haben. Mannheim(T 4,),. eißtannenweg 15). In tietem Schmerz: Erna Ragué, geb. sSchweikert, mit Kindern Tothar und Jürgen; Fam, Jakoh Raqué, Eltern, u. Schwester lrma; Familie Waldemar Heybach, Schwiegereltern; Fam. Adam Göln, Großeltern; Fam, august Schwei⸗ kert, Schwager(Zz. 2. Lazarett) und alle Verwondten. Mhm.-Waldhof Kanonier in einer Fishantsliung ——— rWV— e he ee ee ist am Samstag im ziter von 64½ labren* 42— Leiden Mir ln. Imer von uns gegangen. lannheim, den 21, September 1942. phornstraße 28. In tiefer Trauer: clemens Wieder(2. Z. i. F,) u. Fam,;: Altons Wieder(2. Z. i..) u. Fam.; Erien Wieter(z. 2 i..) u. Fam.; EAs. Heck(2. Z. i..) und Frau Vdia, geb. Wleder; 45 Sehmlit, deh. Meder;: Kfigeger Wiecer; Ludwig Wieder; Frau sSchmid und Famlilie Raab. Die Beerdigung findet am 22. Sept. 1942, nachm. 1 Uhr, von der Leichen- halle aus statt. Nach schwerer Krankheit verschied am Sonntag, dem 29, Sept. 1942, unser lieber Vater, Grohvater, Schwie · geryater, Schwager und onkel Stephen Keller im Alter von 74 Jahren. Mhm.-Wallstadt, den 21, Sept, 1942. Wallstadter Straße 142. in tieter Trauer: Ernst Keller und Frau Eise, geh, None, und Kinder; Fritz Schaat und ier; Rugl felfer und Frau Mina, geh. Heckmann, und Kinder. Feuerbestattung: Mittwoch, 23. Sept. —— 14.30 Uhr, Hauptfriedhof Mann⸗ eim. Mutter, Schwiegermutter mutter, Frau Magd. Iindenmonn WwòWe. im 76. Lebensjahr. Mannheim, den 20. September 1942. Augartenstraße 33. Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Lindenmann; Anna Tinden- mann und sohn Karl. Beerdigung findet in aller Stille statt. und Groß⸗ Frou Hedwig, geh. Keller, u, roch- deeenubernnt T Heute früh verschied unsere liebe Todesanzelge Tiefbetrübt teilen wir allen ver⸗ wandten und Bekannten mit, daß mein lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Enkel und Nette Helnrieh Hebelhör im Alter von 22½ Jahren von uns ge⸗ gangen ist. Mhm.-Friedrichsfeld, 21, Sept. 1942. Neudorfstraße 37. in unsagbarem Schmerz: Elise Hehelnär Wwe.; Fam. Hans Uehelhör ung alle Verwandten, Die Beerdigung findet am Mittwoch, 23, 9. 42, nachm, 16 Unt, in Mann⸗ heim-Friedrichsfeld statt. Statt Karten!- hanksagung Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem kinscheiden meiner lieben, S Mutter, Frau Meria Amann Witwe, danke ich bestens, Ganz hesonders äber möchte ich für die Liebe und Güte, die mir jetzt noch zuteil wird, innigst danken. Gibt mir gerade dies die Kraft. mei⸗ nen Schmerz und die Einsamkeit zu tragen. Mannneim, den 21, September 1942. Anna Amann. — Re nn Gees won m e, im Al von 64 Jahren in die Ewig⸗ keit abzurufen. Mannheim, den 20. September 1942. Lindenhofstrahe 41. In tieter Trauer; chellla Wolt, geh. Regenauer; Georg Wolf und Frau Liselotte. bie Beerdigung ündet am Mittwoch, 23. Sept. 1942, nachm. 2 Unhr, von der Leichenhalle aus statt. Tiefbetrübt teilen wir Verwandten, Freunden u. Bekannten mit, daß mein lieb. Mann, unser herzensguter Vater, lieber opßa Adom Huthmoann penslonär nach vollendetem 74. Lebensjahre von uns gegangen ist. Mh.-Käfertal(Mannheimer Straße 29). In tietem Schmerz: Maria Huthmann, gebh. Selbert; Karl Hummann unu Frau; auguste Klein, geb. Huthmann; Kart Kfein(2. Z. im Felde; Albert und Serhard Klein; Oherteldw, Otto Jakoh u. Frau Ellsa- heih, geh. Huihmann ung Tochter Waſtraud. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 23, 9, 42, 14.30 Unhr, in Käfertal statt Wi 7 —— kottl eh. Mlller; Br. 225 4 Kzlzer nann und krau Marianne, geb. Rolt Wagenmann(2. 2. im Felde) und Frau Lulse, geh. Kleth., Amil. Bekonnimochungen ieeeeeeeee Danksagung Für die uns erwiesene herzliche An⸗ teilnahme sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, Fraü Katharlna kugelmann Wwòwe., geh, Mül⸗ ler, sagen wir auf diesem Wege unse⸗ ren herzlichsten Dank. Mhm.-Käfertal, den 22, Sept, 1942, Rüdesheimer Straße 11. Fam. Win Kugelmann. Danksagung Wir danken allen, die uns ihre herzliche Teilnahme an dem Heim⸗ gang unserer lieden Entschlafenen, Frau Katharina Eichhorn, erwiesen habhen, Besonderen Dank Herrn Pfarrer Tröndle sowie den Schwestern vom Luisenheim u. den Diakonissenschwe⸗ stern für ihre liebevolle Pflege. Mannheim, den 21, September 1942. Ackerstraße 11a. im Namen der Hinterbliebenen: Eichhorn- prabst. Danksagung Wir danken herzlich für all die lie- ben Beweise inniger Teilnahme in Wort und Schrift sowie für die schön. Blumenspenden beim Heldentod unse⸗ res liehen Sohnes, Bruders, Enkels u. Neffen, Walter Schmitt, Uffz. in einem Infanterie-Regiment. Mhm.⸗Neckarau. den 21. Sept. 1942. Angelstraße 80. Famille Josef Schmitt. Obswerteliung, Am 21, 9. 1942 erfolgte Zuweisung an die Ver- kaufsstellen der Firma Johann Schreiber im gesamten Stadt- gebiet einschlieflich der Vor- orte und an die Verkaufsstellen des Gemeinschaftswerkes mit Ausnahme der Nummern 332,⸗ 345, 367, 370, 381, 391, 402, 408, 413 und 433. Die Zuweisung an den Hauptmarkt erfolgt am Mittwoch, den 23. 9. und Don- nerstag, 24. 9. im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ein- gänge. Städt. Ernährungsamt Mannheim. Kertoffelversorgung. Zum Be⸗ zuge von 9 Pfund Kartoffeln in der Woche vom 28. 9. bis 3. 10. 1942 wird hiermit der Abschnitt 2(41) des Bezugsausweises für Speisekartoffeln aufgerufen. Von dieser Menge gilt 1 Pfund als Nachlieferung., die Woche vom 21. 9. bis 28. 9. 1942. Der Abschnitt kann jetzt schon be- liefert werden; er ist bei Lie- kerung durch den Kleinvertei- ler abzutrennen u. zu vernich- ten. Absehnitt 4(40) ist verfal- len. Den Verbrauchern wird dringend empfohlen, die Kar- tofteln alsbald nach Belieferung des Kleinverteilers bei diesem abzuholen, da vielfach für die verhältnismäßig große Kartof- felmenge geeignete Aufbewah- rungsräume beim Kleinverteiler nicht vorhanden sind. Städt. Ernährungsamt, Schrleshelm. Die Mütterberatung in Schriesheim findet am 23. Sept. 1942 von 13.15 bis 14.15 Uhr in den Räumen der NSV im Parteihaus statt. anorcnungen cder NSDA Statt Karten! Für die zahlreichen Beweise herz⸗ licher Anteilnahme beim Heimgang meines lieb, Mannes, unseres Vaters, Großvaters, Schwagers und onxkels, Frledrich Ketu, sowie für die schönen Kranz- und Blumer zpenden sagen wir allen hetzlichsten Hank. charlottenstraße 83. Im Namen d. trauernd. Hinterblieben.: Mannheim, den 21. September 1942. Agnes Keck. Ns-Frauenschaft, Friedrichsfeld: 22.., 20 Uhr wichtige Bespre- chung für Stab-, Zellen- und Blockfrauenschaftsleiterinnen i. Nähzimmer,- Schlachthof: 22. ., 19.30 Uhr Gemeinschafts- abend für alle Mitglieder, auch Deutsches Frauenwerk u. Ju- gendgruppe im Gasthaus- Ost- stadt bei Mergenthaler, Lieder- bhücher mitbringen.- Sandho- fen; 2.., 18 Uhr Besprechung sämtl. Mitarbeiterinnen, 19 Uhr Gemeinschaftsabend für alle Mitglieder und Jugendgruppe im Adler.- Achtung! 22, 9, Be- sprechung der Mitarbeiterin- nen f. Rassenpolitik um 15 Uhr in N 5, 1. Bei Verhinderung Vorstelgerung. In unserem Ver- steigerungssaal- Eingang Platz des 30. Januar Nr. 1- findet an folgenden Tagen öffentl. Ver- steigerung verfallener Pfänder gegen Barzahlung statt: für An- züge, Mäntel, Weiſzeug, Schuhe u, dergl. am Mittwoch, 23 Sept. 1942. Beginn jeweils.00 Uhr Sgalöffnung.00 Uhr). Städt. Leihamt. Hel7er Vertretung schichen. Bis- Glöckl, Helraten, Land u. Stadt, Einheiraten ete. Frau H. v. 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Ein Karl-Ritter-Film der Ufa mit Laura Solari, Andrews En- gelmann, Marina von Dittmar, Will Quadflieg, Karl Hauben- reißer. Spielleitg.: Karl Ritter. Dieser aufrütteinde Ufa-Film folgt in seiner dramatischen Handlung den Spuren jener my- stischen Terrorakte, Attentate, brechen, hinter denen das blu- tige Fanal der GP U, der bol- schewistischen Verschwörer-Or- ganisation, grell aufleuchtet.- Neueste Wochenschau nach dem Hauptf. Für Jgdl. nicht erlaubtl Alhambra. Ein beispielloser Er- folgl Täglich ausverkauft! Eine Wiederaufführung, die sich nie- mand entgehen lassen solltel .30,.00,.30 Uhr. Willi Forst's „Burgtheater“ mit dem berühm- ten Walzerlied von Peter Kreu- der„Sag beim Abschied leise Servus“. Die große Besetzung: Werner Krauß, Olga Tschecho- wa, Hans Moser, Willy Eich- berger, Hortense Raky.— Die neue Wochenschau. Jgl. zugel.! Schauburg. Ab heute nur drei Tage in Wiederaufführung..45, .00,.30 Uhr.„Land der Liebe“. Eine Film-Operette der Tobis mit Gusti Huber, Albert Mat- terstock, Valerie von Martens, Wilhelm Bendow, Oskar Sima, Olga Limburg, Erik Ode u. à. Musik: Alois Melichar. Eine Film-Operette, wie sie nicht heiterer, beschwingter und ge- löster gedacht werden kann, alles ist witzig und vergnüglich, voller Ueberraschungen, voller Grazie und Leichtigkeit. Wie eine Fahrt ins Märchenland ist das Erlebnis dieses Films, ein fröhlicher Urlaub vom Alltag! Dazu: Die neue Wochenschau. Jugendliche nicht zugelassen! Capitol, Waldhofstr. 2, Ruf 52772. Heute bis einschl. Donnerstag: Marte Harell, Johann. Heesters, Hans Moser. Hans Holt. Theo Lingen in:„Rosen in Tirol“. Der große Filmerfolg! Neueste Woche!- Jgd. nicht zugelassen! Täglich.35,.35 und.50 Uhrl Gloria-Palost, Seckenheimerst. 13 Ab heute bis Donnerstag: Ein köstliches Lustspiel„Engel mit kleinen Fehlern“. Lachen ohne Ende über Ralph Arthur Ro- berts, Grethe Weiser, Charlotte Daudert, Adele Sandrock und Jack Trevor. Wiederaufführung. Vorher: Neueste Wochenschau. Beg.:.40,.50,.25 Uhr. Ju- gendliche nicht zugelassen! Polast-Tagesklno, J 1, 6, spielt ab 11 Uhr vorm. Ab heute in Wiederaufführung„Dschungel- geheimnisse“. Eine Expedition zur größten und/herrlichsten Ruinenstätte der Welt,„An- Ffafer“ eltene undaigenärtige isher noch nie gefilmte Tiere der Wildnis.- Gefährlich sind die Abenteuer, nur mühsam bahnt sich die Expedition einen Weg durch den undurchdring- lichen Dschungel. Neueste Wochenschau- Kulturfllim. Ju- gend ab 14 Jahren zugelassen! Beg. der Abendvorstellung.30. Lichtsplelhous Mbüller, Mittelstr.41 Heute bis einschl. Donnerstag: Emil Jannings, Angela Sallocker in:„Der schwarze Walflisch“., Ein ergreif. Film! Neueste Wochel Jgdl. nicht-zugel..30,.40,.201 Fllm- pulust, Nockorou, Friedrich- straße 77. Heute.15 u..30 Uhr. La Jana in dem großen Varieté- Film:„Truxa“. Regina, Neckarau. Ruf 482 76. Heute bis einschl. Donnerstag .15 u..30„Der Fall Derusa“ mit Willy Birgel, Geraldine Katt. Das Drama u. die Beichte eines Arztes, der nach jahre- langer Trennung von der ge- liebten. Frau als deren Mörder angeklagt wird. fFroye u. Sdolbau, Waldhof. Ab heute in beid. Theatern:„Hochi- zeit auf Bärenhof“ mit Heinrich George, Ise Werner, Ernst von Klipstein u. a. Ein Meisterwerk deutschen Filmschaffensl- Für Jugendl. verboten! Beg.: Freya: .30, Hauptf..15 Uhr; Saalbau: .30 und 38.00 Uhr. Tentral, Woldhof. Dienstag bis Donnerstag. Anf..30,.30 Uhr. „Der Fall Brenken“ eberfall im Hotel). Ein spannender Kri- minalflim mit Hans Brause- wetter, Veit Harlan u. a. m. Ju- gendverb. Neueste Wochens chau Leranstaltungen Stäckt. Plonetarlum. Donnerstag, 24. Sept., 19.30 Uhr, mit Wieder- holung am Freitag, 25. Sept., Lichtbildervortrag der Reihe „Das Interessanteste aus Natur- wissenschaft, Medizin, Tech- nik“: Die Atomhypothese und der Nachweis der Realität der Atome.- Kartenbestellung mit Ruf 340 51. Elnludung zur Blldscheu moder- ner Eigenheime verbunden mit Aufklärungsvortrag„Finanzie- ren und Bauen nach dem Kriege“ am Mittwoch, 23. Sept., 19 Uhr, im Wartburg-Hospiz, F 4, 7. Jeder Besucher erhält kostenlos Fotos und Grundrisse der zusagenden Häuser. Per- sönliche unverbindliche Bera- tung. Eintritt frei!„Badenia“ Bausparkasse G. m. b.., Karls- ruhe, Karl-Straße 67. Geschäfte Zlgarren-Geschäft Laden u. 2- Zimmerw.) in gut. Verkehrsl., seit Jahrzent. besteh., weg. hoh. Alter des Inhabers an Fachkun- dig. abzugeb. Ang. 6641B an HB Anschläge und politischen Ver- Verlag u. Mannheim Fernr.-San Erscheinur wöchentl. Anzeigenp gültig. 7 Erfüllungs Minwoel Loꝛ Sender (Von Die Nac Sieg in d. hat so tie Vorker Ser Nachricht Wäre nur Schlacht Presse ste Während c Wohnte S Erfahrung. geleitzuges brochen v sämtlicher liegen ers vor. 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