—— Kanptei Recht ainer Hubschmid höck ens chau! .00.30 cht zugelassen! 12 SIR. 13 5. Hubschmid in: ainer zweier Liebenden n! tsche Das Haus der guten Kapellen! 0 Die Konditorei der Dame ee dlæs EUZES mittel von fen. ln den ngsstõtien h gearbei⸗ n Enfdek- mBAVER.· Se Se ite stellen uftwafte nStraße nrut 203 05 ——.—— —— rten wegen, wertiges hrot man weniger er! ot Felhe eſſen 55 7 4 —— l bi cl 15 sbnk: Heldelbacg — auf der Höhe von Gibraltar sei. ätigkeit Fernr.-Sammel-Nr. 354 21 Anstrengungen, verlag u. Schriftleitun: Mannheim, R 3, 14—15 Erscheinungsweise: 7“ wöchentl. Zur Zeit 1st Anzeigenpreisliste Nr. 13 gültig. Zahlungs- und Erfüllungsort Mannheim. NS-TAGESZEITUNG FUn akenkret Knox kiündigt verlustreiche Kämpie an zbanner MANNHEIM U. NoRDBADEN Bezugspreis frei Haus .— RM. einschl. Trä- gerlohn, durch die Post .70 RM.(einschließlich 21 Rpfg. Postzeitungs- gebühren) zuzüglich 42 Rpfg. Bestellgeld.- Ein- zelverkaufspreis 10 Rpfs. Warnungen vor einer Unierschätzung Rommels/ Keine Erleichlerungen im Ailanlik Die bösen-Boole (Von unserer Berliner Schrijftleitung) G. S. Berlin, 21. Nov. Amerikas Marineminister Oberst Knox hat in einer Pressekonferenz vor den Achsen- -Booten gewarnt, und im übrigen seine Lendsleute schonend darauf vorbereitet, daß dmarschall Romme!l noch einmal hef- tigen Widerstand leisten werde. Die bei den amerikanischen Truppen im algerischen und tunesischen Grenzgebiet weilenden USA- Korrespondenten führen in ihren Kabeln den Krieg weit erfolgreicher als die USA-Trup- pen. Sie stoßen auf geduldigem Papier be- reits durch den Süden Tunesiens nach Tri- polis durch, so daß die Zeitungsleser in Neu- vyork offensichtlich glauben, daß spätestens am Sonntag der Kampf in Nordafrika über- haupt zu Ende ist. Deshalb warnte Knox die Ofkentlichkeit vor einer Unterschätzung Rom- mels. Und deshalb legte er auch solchen Nachdruck auf die Betonung der-Boot- gefahr, die derselbe Knox vor drei Tagen erst wieder verharmlost hatte. Trotz der Zusam- menziehung zahlreicher-Boote an der Küste Nordafrikas, erklärte Knox, operierten noch immer viele deutsche-Boote in allen Tei- len des Atlantik. Infolgedessen bestehe noch immer die Notwendigkeit, auf den Nach- schublinien im Nordatlantik Geleitzüge zu or- Die UsA machten die größten um die Fahl der Besleit- schiffe zu vermehren. Besonders machte Knox die versammelten Pressevertreter auf in Washington vorlie- ganisieren. gende Informationen aufmerksam, denen zu- folge eine starke Flotte deutscher-Boote konzentriert dieser-Boote Die——— Meldungen, die aus Nord- afrika, und zwar sowohl aus Tunesien wie aus Libyen, vorliegen, sind sehr spärlich. Ein- deutig ergibt sich lediglich daraus, daß im Augenblick keine größeren Kampf- handlungen stattfinden. Die Nordameri- kaner füllen ihre Zeitungen mit Prophezei- ungen über eine bevorstehende große Schlacht in Tunesien und mit Lobeshymnen auf einen weiteren französischen General, der gegen seine Regierung meutert, den General Barré, den Militärbefehlshaber von Tunis, der über etwa eine Division im Süden Tunesiens ver- fügt. Uber ganz Französisch-Marokko ist von den Amerikanern der Belagerungs- 2 Ustand erklärt. Ein Zeichen dafür, daß im Innern des Landes die Zusammenstöße mit Arabern sich häufen müssen. In Algier haben die Amerikaner sämtliche Frauen und Kinder französischer Offiziere und Gendar- men, die bei der Kapitulation nicht auf ihrem Posten blieben, sondern in das Innere des Landes flüchteten, unter Bewachung gestellt. Sie sollen offenbar als Geiseln benutzt werden. Es hat den Anschein, als ob die Amerikaner W à Uus Zentralafrika 0 3* Seendet, in dem die Freiheit der afrikanischen ölker und insbesondere des tapferen Buren- 0 zu den Kampfhandlungen heranziehen wollen. Der belgische Kongo ist stark von USA-Ver- tretern durchsetzt worden, die dort auf schnellere Rekrutierung der Schwarzen drin- gen. Ahnlich liegt es in Französisch-Aquato- rial-Afrika, wo gaullistische Offiziere die Ausbildung leiten, während sich die Ameri- kaner die oberste Leitung vorbehalten haben. Diese schwarzen Formationen sind bereits zum Teil in das Gebiet des Tschad-Sees und weiter nach Norden bis hinauf zum Tibesti- Gebirge transportiert worden. Roosevelts Vorgehen in Französisch-Nord- afrika, das wir bereits gestern eingehend schil- derten, hat den französischen Regierungschef Pierre Laval zu einer scharfen Rundfunk- erklärung veranlaßt. Mehrfach hat Laval dar- auf hingewiesen, daß die Herrschaft der USA in Nordafrika die Herrschaft der Kommunisten und Juden bedeutet:„Ich will aber nicht, daß der universelle Bolschewismus, der hinter den angelsächsischen Schrittmachern marschiert, das Licht der französischen Zivilisation aus- löscht“. Laval sprach in seiner Rede auch von der Notwendigkeit, für Frankreich klar und eindeutig eine einzige Politik zu betreiben, womit er einen Wunsch, aber keine Tatsache zum Ausdruck bringt, was allein schon da- durch illustriert wurde, daß fast gleichzeitig mit Laval auch der von Pétain abgefallene Admiral Darlan sprach und genau im gegen- teiligen Sinne. Von dieser Unklarheit hebt sich die konsequente Linie des faschistischen Propagandadirektion Italien gerade in diesem Augenblick, wo das italienische Volk schwere Prüfungen über sich ergehen lassen muß, wie in allen voran—- gegangenen Jahren um so leuchtender ab. Die schwere Situation der Achsenarmee in Nord- afrika und die heftigen Bombardierungen norditalienischer Städte vermochten nur das italienische Volk noch mehr zusammenzu-— schweißen in der Erkenntnis, daß es für Ita- lien um alles geht. Für unsere italienischen Verbündeten sind dieses schwere Stunden, aber sie finden ein durch den Krieg ernster gewordenes Volk in dem Willen, jedem An- griff standzuhalten. Unter USA-Konirolle Ankara, 21. Nov.(HB-Funk) In Teheran wurde eine Presse- und gegründet, der eine Reihe amerikanischer Berater beigegeben wurde. Die Aufgaben der Direktion soll, wie das Teheraner Blatt„Itelaat“ meldet, in er- ster Linie sein, die beim iranischen Volk vorherrschende Uberzeugung zu bekämpfen, daß für die im Lande vorhandenen Schwie- rigkeiten auf dem allgemeinen Versorgungs- gebiet die Alliüerten des Iran haftbar zu machen seien. In diesem Zusammenhang in- teressiert die Tatsache, daß die amtliche iranische Nachrichtenagentur„Pars“ falls einer Kontrolle unterstellt werden soll. Ein kämpierisches Leben ging zu Ende Zum Tode des südafrikanischen Freiheitskämpfers General Hertzog nerin, 45. We—— Dudatd volkes im Süden durch die englisch-amerika- nische Raubzugpolitik stärker bedroht ist denn je. Burengeneral Hertzog war es, der im Kampfe seines Volkes gegen den eng- lischen Imperialismus die Fahne der Freiheit hochgehalten hat, trotzdem London mit Ver- rat und Geld, mit Lockungen und Drohungen operierte, um die letzten Regungen des Frei- heitswillens des Burenvolkes auszurotten. Der Name General Hertzogs ist eng verbunden mit dem des Generals Smuts, der in den letz- ten Jahren den Gegenpol im Solde Englands den Freiheitskämpfern unter Hertzog dar- Stellte. Das Leben dieses Burengenerals ist zu- gleich die Geschichte des südafrikanischen Kontinents überhaupt. Während des Krieges gegen England in den Jahren 1901 und 1902 gehörte Hertzog bereits zu den militärischen Führern der Buren, und zwar zu denjenigen, die im Gegensatz zu Smuts auch nach dem Frieden ihrer Fahne treu blieben und den Mördern ihres Volkes Rache geschworen hat- ten. Im Rahmen der burischen Nationalisten- partei führte seinen Kampf gegen Sensalioneller brilischer Geheimbeiehl Britische Taktik vom Befehlshaber enthüllt/ Auf Kosten der Araber Rom, 21. Nov.(Eig. Dienst) Ein Geheimbefehl des Befehlshabers der britischen Truppen im Raum von Deir ez Zog, auf dem rechten Euphratufer in Nord- syrien, Brigadegeneral A. E. Filose, der an die Offiziere seiner Kampfgruppe gerichtet ist und durch Radio Mondar veröffentlicht Wwird, liefert sensationelle Aufschlüsse über die britisch-gaullistischen Beziehungen und den gemeinsamen Verrat an der arabischen Bevölkerung. In dem Geheimbefehl heißt es Wörtlich: „Sie haben sich stets dessen zu erinnern, daß wir in Syrien stehen, um unsere Nach- schubwege zu sichern. Dementsprechend ha- ben wir die innere Front in Syrien zu garan-— tieren, wofür wir dem Oberbefehlshaber ver- antwortlich sind. Die größten Schwierigkeiten ergeben sich hier durch die bürokratische Verwaltung, die sich immer noch in den Hän-— den der Gaullisten befindet, die mit der ausgesprochenen Feindschaft der ar a- bischen Bevölkerung zu rechnen ha- ben. In diesem Kampf dürfen die Engländer nicht als Zuschauer erscheinen. Die Schwie⸗ rigkeiten zwischen den Arabern und Fran- zosen rühren fast sämtlich von der absolut unzurechenden Art ihrer Verwaltung her. Die französische Verwaltung im Gebiet der Stämme längs der syrisch-iranischen Grenze hat mehr Migerfolg gezeitigt, als wir in einem Jahrhundert im indisch-afghanischen Grenz- gebiet aufzuweisen haben. Die Schwierigkeiten zwischen uns W4 den- Gaullisten sind dagegen zum Teil der Ver- . schiedenheit der Mentalität zuzuschreiben. In der Hauptsache jedoch rühren sie von dem Umstand her, daß unsere hiesige Anwesen- heit von den Franzosen als ein erster Schritt Zzur endgültigen Besetzung des Landes beur- teilt wird. Welche Haltung die Araber auch immer gegen die Franzosen einnehmen, inter- essiert uns nur insofern, als sich daraus Drohungen für die Sicherheit unserer Nach- schubwege ergeben. Wir können es nicht zu⸗ lassen, daß uns die Araber Knüppel zwischen die Beine werfen. Denken Sie daran, daß der Araber treulos, arrogant, verschlagen und feige ist. Verges- sen Sie auch nicht, daß die syrischen Araber innerhalb der panarabischen Bewegung eine wichtige Mission haben, nämlich den Englän- dern ebenso wie den Gaullisten Schwierigkei- ten zu schaffen. Schmeicheln Sie deshalb trotz allem der Eigenliebe des Arabers, um die Sicherheit unserer Nachschubwege auf- rechtzuerhalten.“ Nach den in diesem Geheimbefehl fest- gehaltenen Grundsätzen der britischen Politik gegenüber den Arabern gab General Filose einen Aufruf an die aufständischen Stämme im Deir-ez-Zog-Gebiet heraus, in dem die Araber aufgefordert werden, innerhalb von 24 Stunden ihre Kampfgruppen aufzulösen und nach Hause zurückzukehren. Im anderen Falle würden sie die Freundschaft des Gene- rals Filose verlieren. Auf diese Freundschaft haben die Aufständischen, wie die Tatsachen beweisen, verzichtet. Die arabischen Kampf- gruppen im Gebiet von Gezira sind, wie Ra- dio Mondar weiter berichtet, nicht nach Hause gegangen, sondern weisen in der letz- ten Zeit einen starken Zulauf von nationalen Elementen aus Syrien auf. — on p E 3 —————— der Völker den englischen Kurs in Südafrika. Nach dem Weltkriege 3— Mei- Tag der Freiheit geschlagen zu haben. Er begab sich voll Hoffnungen mit einer Na- tionalistendeputation nach Paris, um bei der dortigen Friedenskonferenz im Sinne der Pro- klamation Wilsons die Wiederherstellung der Burenfreistaaten zu fordern. Hier erlebte Hertzog seine bitterste Enttäuschung, wie er sich Freunden gegenüber oft ausdrückte. Er wurde weder von Lloyd George noch von Wilson empfangen Hertzog gab jedoch den Kampf nicht auf. Es gelang ihm im Jahre 1924, 61 Sitze im Par- lament und damit die Mehrheit zu erobern. So wurde der Burengeneral zum Minister- präsidenten bestimmt. England setzte je- doch sofort mit seiner Agitation ein, um den Sturz dieses Britenfeindes in die Wege zu lei- ten. Hertzog bewährte sich jedoch in seiner neuen Tätigkeit so hervorragend, daß ihm selbst seine Gegner die Anerkennung nicht verweigern konnten. Unter seiner Regierung erhielt Deutsch-Südwestafrika im Juli 1926 eine Verfassung und im Mai 1928 wurde dann eine südafrikanische Flagge durch Volksent- scheid durchgesetzt. Als jedoch Hertzog Ende 1928 mit Deutsch- landeinen Handelsvertrag abschloß, setzte England zu heftigen Angriffen ein, da Deutschland die Meistbegünstigung gewährt Wworden war. Schließlich gelang es London im März 1933, eine Kabinettsumbildung zu er- zwingen, wodurch Smuts und drei weitere Mitglieder der englandhörigen Südafrikani- schen Partei in die Regierung aufgenommen werden mußten. Als dann England bei Kriegs- ausbruch den Abbruch der Beziehungen z⁊zu Deutschland von Hertzog forderte und dieser ablehnte, kam es zur Regierungskrise und zur Ubernahme der Macht durch Smuts. Damit hatte London ein Ziel erreicht, General Smuts Stellte sich völlig dem englischen Kurs zur Verfügung, begann alle oppositionellen Re- gungen der nationalen Buren niederzuknüp- peln und wurde erst vor kurzem für diese Verdienste in London stürmisch gefeiert. General Hertzog ließ sich jedoch nicht davon abhalten, immer wieder die Südafrikaner dar- an zu erinnern, daß ihre Freiheit nie im Kampfe mit England, sondern nur gegen England errungen werden könne. General Hertzog ist im 74. Lebensjahre nach einem heldenhaften Kampfe um die Ideale der Freiheit gestorben. Nie aber wird es England gelingen, den Geist auszurotten, dessen leuch- tendes Vorbild er war. Ein Drittel weniger zu essen Rom, 21. Nov.(HB-Funk) Die Lebensmittelrationen für die ägyptische Bevölkerung sind seit Oktober um 35 Prozent verringert worden, da die britischen Militär- behörden Waren in grogßem Ausmaße be⸗ schlagnahmten. Auch die Brennstoffzuteilung wurde weiter herabgesetzt. Die Lebenshal- tungskosten steigen Tag um Tag, und Textil- Waren haben bereits so hohe Preise erreicht, daß sie von den ärmeren Volksklassen nicht Sekauft werden können. eben- Mennheim, 22. November 1942 Die 32. Ubersee-Expedition Von General der Artillerie z. V. v. Metzsch Berlin, Mitte November. In unsern wehrpolitischen Oktoberbetrach- tungen haben wir darauf hingewiesen, daß von den vielen feindlichen Grogßplänen, trotz aller Schwierigkeiten und Verzögerungen, welche die Achsen--Boote hervorrufen, die- ses oder jenes feindliche Vorhaben früher oder später, da oder dort, seine Verwirk- lichung finden werde- und schon ist sie da! Ungeachtet aller hbewundernswerten-Boot- Erfolge sah sich das Afrikakorps der Achse an der El Alameinfront einer Feindoffensive von so erdrückender zahlenmäßiger und mate- rieller Uberlegenheit ausgesetzt, daß dem Feldmarschall Rommel, nach Tagen hero- ischster Abwehr, nichts anderes übrig blieb, als sich weit westwärts vom Feinde ab- Zusetzen, um die Bewegungsfreiheit wieder Zzu gewinnen, die ein erfolgreicher Wüsten—- krieg mit motorisierten Verbänden erfordert. Es ist zwar damit noch nichts Entscheidendes geschehen. Immerhin ist die Bedrohung des Nervenbündels, das Agypten für das britische Empire bedeutet, zunächst einmal abgewen⸗ det, bis gegengeschlagen werden kann. Die englische Presse gibt den bisherigen Tonnagebedarf dieser Offensive auf etwa 1,5 Millionen BRT an. Daraus ist ab- zuleiten. daſß man von unsern tapfern-Boots- Besatzungen nicht mehr erwarten darf, als sie leisten können. Selbst bei der bewunderns- werten Kühnheit und Unternehmungslust, die jeder Deutsche dankbar beobachtet, liegt es im Wesen des Seekrieges und in der Natur der weiten See, daß vielerlei unsern-Booten nicht vor das Rohr kommt. Das kann gar- nicht anders sein, und ist ja auch durch die jetzige Offensive gegen Rommel bewiesen. Aber nicht nur diese, auch der usamerika- nische Einbruch in Französisch-Marokko und Algier zeigt, daß der Achsenaufklärung und dem Achsen--Bootkrieg manches Feindschiff zu entgehen vermag. Die Feindpresse spricht von etwa 1,2 Millionen BRT, die dieser Uber- fall bisher in Anspruch genommen habe. Die, im Vergleich zur ägyptischen Offensive ge- ringere Tonnage sich aus dem wesent- 3 lich kürzeren See HDann Alleramss ſr die Tandung 0 es us- amerikanisch-britischen Expeditionskorps bin- nen weniger Tage zu geradezu katastrophalen Schiffsverlusten durch See- und Luft- streitkräfte der Achse geführt. Es darf an- genommen werden, daß diese Anfangsverluste eine empfindliche Erweiterung erfahren wer- den. Gewiß nicht ohne sehr fühlbare Folgen auf die Operationen der gelandeten Kräfte. Gewiß wird auch mit der Zieldichte auf rela- tiv engem Raum die Beute wachsen. Gewiß wird der umfangreiche Nachschub schwere Einbuhgen erleiden. Allein, das kann nur die Zukunft lehren, während das Wesentliche für unsere Betrachtungen ist, daß die Illusion der Einbrecher, das europäische Frank- rei ch werde durch den Uberfall aktiv Krieg- führend an ihre Seite gerissen werden, wie eine Seifenblase zerplatzt ist. Der deutsche Durchmarsch durch das unbesetzte Frankreich hat sich so rasch und so glatt vollzogen, daſ sich die Feindmächte nun auch einer abwehr- bereiten französischen Südküste gegenüber- sehen, und die feierlichen Erklärungen der französischen Flottenführung waren so ein- deutig, daß der Kriegshafen Toulon nicht be- setzt zu werden brauchte. Unterdessen sind freilich die örtlichen Lagen in Algier und Marokko nicht ohne Unklarheiten. In diesen völkisch wirren Gebieten, vor allem in den schwer verjudeten Städten, ist die britisch- amerikanische Zersetzungsarbeit nicht ohne Folgen geblieben. Die hochverräterische Hal- tung einiger Offlziere, an ihrer Seite der aus Deutschland unter Bruch seines Ehrenwortes geflüchtete General Giraud, tritt komplizie- rend hinzu. Das Problem ist also nicht die Haltung der Regierung Pétains und ihrer Be- auftragten. Das Problem liegt in der Frage, wie sich die Weisungen des Marschalls im französisch- afrikanischen Kolonialbereiche durchsetzen. Immerhin hat der nicht einheitliche Schwebe- zustand, den die usamerikanischen Landungs- truppen vorfanden, die„weichen Stellen“ ge- zeitigt, die der Usamerikaner sucht, wenn er Ausschau hält, wo wieder einmal über See Fuß gefaßt werden könnte. Der nor dwest⸗ a frikanische Einbruch ist die 32. „Expedition“ solchen Stils! Wenn nicht alles täuscht, wird sie Folgen haben, die sei- tens der Strategen von Washington— wie schon so oft- auch diesmal nicht in Rech- nung gestellt worden sind. Nicht zuletzt deshalb wird das Unternehmen von Stalin als eine Entlastung der Bolsche- wikenfront nicht anerkannt. Nach seiner Auf- fassung zieht Afrika„nicht einen einzigen deutschen Soldaten“ von der Wolga fort. Nach Unserer Meinung ist die 8S owjetunion schon seit langem für die angelsächsischen Freunde nichts weiter als der Lückenbüßer, an dem sich die Achsenmächte verbrauchen sollen, bis ein entscheidungsuchender Schlag gegen die Achse möglich sein werde. Dazu genügen aber nicht ein paar hundert- tausend Mann auf afrikanischem Boden mit brennenden Schiffen im Rücken und einem keindlichen Feldherrn von schnellster Ent- schlußkraft vor der Front. Dazu genügt auch nicht die Flugbasis, die sich Briten und Ame- rikaner an der nordafrikanischen Küste zu schaffen wünschen. Dazu würde ein Millio- nenheer und eine Mittelmeerlage nötig sein, in welcher unsere Feinde die unbedingte Uberlegenheit sowohl auf See als auch in der Luft besitzen. Die bisherige deutsche Kriegführung sieht nicht danach aus, als wenn sie tatenlos zu- sehen würde, wie eine solche Feindüberlegen- heit allmählich heranreift. Stärker ist einst- Wweilen unser Eindruck, daß bei überraschen- den Landungen an schwach oder garnicht verteidigten Küsten aller Anfang leicht, aber Ende doch vielleicht recht schwer sein ann. Das zeigt sich auch im pazi fischen Be- reiche. Dort haben relativ schwache usameri- kanische Landungskräfte durch ihr Unter- stützungs- und Nachschubbedürfnis so starke Usamerikanische Streitkräfte in den engeren Wirkungsbereich der japanischen Flotte ge- bracht, daß diese der feindlichen Flotte Ver- luste beibringen konnte, wie sie auf hoher See in der endlosen Weite des Stillen Ozeans nie zu erhoffen gewesen wären. Die usamerika- nische Seeherrschaft ist durch die bekannte Serie von fünf japanischen Seesiegen an den Salomonen und östlich davon so gründlich zerschlagen worden, daß nicht einmal die etwa 30 000 Amerikaner auf Guadalcanar hin- reichende Hilfe erhalten können. Geschweige denn, daß das„Waisenkind des Pazifiks“ (Australien) genügend betreut werden oder gar eine Grohoffensive gegen das japanische Kernland ins Auge gefaßt werden könnte. Dazu braucht man nahe Basen, und um die zu gewinnen und zu halten, muß man den amphibischen Seekrieg beherrschen, der den rein ozeanischen abgelöst hat. Land, See und Luft fordern alle drei in Küstennähe ihre Kräfte. Das gilt vom Mittelmeer wie von der Korallensee. An beiden entscheiden nicht nur die Torpedos und Flugzeuge, sondern auch die Offensivkräfte, welche die Ufer aus- strahlen. Das zweite Kriegsjahr muhte anbrechen, bevor die Japaner zum ersten Male ein Schlachtschiff einsetzten! Ihre Feinde ver- loren in derselben Zeit beste und schwerste Schlachtschiffe, und zwar alle in Küstennähel Kann man deutlicher zeigen, daß die Brenn- punkte des Seekrieges, die Kriterien der see- strategischen Lage, nicht an den küsten- fernsten Punkten der Ozeane, sondern an ihren Küsten, allenfalls Verbindungswegen, jedenfalls aber dort zu suchen sind, wo die Kampfmittel von Land, Luft und See zu einer gemeinsamen Höchstwirkung gesteigert wer⸗ den können?- Kaum! Unter diesem Zeichen- dessen sind wir voller Zuversicht- wird sich nach mensch- lchem Ermessen auch der feige Schlag Roose- velts und Churchills gegen die matt oder gar- nicht verteidigte nordwestafrikanische Küste, die„32. usamerikanische Expedition“, als ein Fehlschlag erweisen. Iusammenarbeit Japan-China Tokio, 21. Nov.(Ostasiendienst d. DNB) Zwischen dem japanischen Botschafter in China, Shigemitsu, und den Führern der Re- — wurde ein vollkommenes Einverneh- d men japanischen Politik bei der künftigen Zusam- er die grundlegenden Richtlinien der menarbeit mit def national-chinesischen Re- gierung erzielt. In den Richtlinien, die als Grundlage der Politik gegenüber China die- nen sollen, ist vorgesehen, daß 1. alle Anstrengungen gemacht werden, um die Struktur einer totalen Kriegführung zu errichten, die sowohl Japan wie auch China umfaßt, da ja die erfolgreiche Beendigung des großostasiatischen Krieges für China wie für Japan die Lebensgrundlage darstellt; 2, Japan sich bemühen wird, seine positive Hilfe zur Entwicklung Chinas noch zu erwei- tern; 3. Anstrengungen unternommen werden, um eine Mobilisierung der Fabriken und eine Ausweitung der Produktionskraft Chinas zu erzielen. Zu diesem Zweck wird der national-chine- sischen Regierung Hilfe verliehen werden, um ihre politische wie auch wirtschaftliche Macht zu stärken. Zur Durchführung dieser Politik wird Shigemitsu seine Autorität ausüben, die nach der Errichtung des Ministeriums für grohßostasiatische Fragen an Machtbefugnissen noch stark vergröhßert wurde. Härtere Abwehr Rom, 21. November.(Eig. Dienst.) Nach Evakuierung von Frauen und Kindern aus den luftgefährdeten Gebieten Italiens wird nun bekannt, daß alle Männer zwischen 40 und 54 Jahren, sowie alle Frauen im Alter von 25 bis 40 Jahren aufgefordert wurden, sich freiwillig dem italienischen Luftschutz zur Verfügung zu stellen. In den norditalie- nischen Städten haben Miliz und Partei be- sondere Luftschutzabteilungen geschaffen, die die Ausbildung der neuzuschaffenden Mann- schaften in Bezug auf Brendbekämpfung, Ver- letztenfürsorge, Verschüttetenbergung und Be“ treuung der Obdachlosen übernehmen sollen. Es sei nötig, so bemerkt„Telegrafo“, daß das italienische Volk den britischen Terrorangrif- fen keine Proteste, die zwar berechtigt sind, entgegensetzt, sondern in immer härterer Ab- wehr die Folgen der britischen Barbarei von der italienischen Zivilbevölkerung abwendet. Gegen den Slrom Stockholm, 21. Nov.(Eig. Dienst.) Die Sozialistische Partei in Schweden, ein antimarxistischer Zusammenschluß unter Lei- tung des früheren oppositionellen Abgeord- neten Flyg, veranstaltete in Stockholm eine antikommunistische Kundgebung. Flyg sprach über das Thema„Georg Branting und Stalin, die enthüllte Zusammenarbeit zwischen schwedischer Sozialdemokratie und russischem Kommunismus“. Er stellte das Huldigungs- telegramm des sozialdemokratischen Abgeord- neten Branting zum Jahrestag der bolsche- wistischen Revolution als erstes öfkentliches Zeichen für die Bereitschaft der Sozialdemo- kratie hin, Schweden an die Sowijetunion zu binden. Sümere jeindliche Verlusle im Gebiel des Terek Aus dem Führerhauptquartier, 21. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Gebiet des Terek führte der Feind hartnäckige Angriffe, die, wie bisher unter hohen blutigen Verlusten für die Sowiets zu- rückgeschlagen wurden. Bei den erfolgreichen Angriffs- und Abwehrkämpfen in diesem Raume wurden in der Zeit vom 25. Okt. bis 19. Nov. 13 300 Gefangene eingebracht und 189 Panzer, 283 Geschütze und 630 Sschwere Infanteriewaffen er- beutet oder vernichtet. Südlich Stalingrad und in der Kal- mückensteppe trat der Feind mit starken, von Panzern unterstützen Kräften zum Angriff an. Eine motorisierte feindliche Kräftegruppe wurde dabei aufgerieben. Auch am unteren Don dauern die erbitterten Abwehrkümpfe deutscher und rumänischer Truppen an. Ein durch unsere Stellungen durchgebrochenes verstürktes sowietisches Kavalleriere- giment wurde eingeschlossen und ver- nichtet. Ein mit zahlreichen Booten unternomme- ner feindlicher Ubersetzversuch über die Newa scheiterte im zusammengefaßten deut- schen Abwehrfeuer. Bei örtlichen Kämpfen an dieser Front wurden 60 zäh verteidigte Sowjetbunker genommen. Bei einem Stoß- truppunternehmen vernichtete ein Verband der Waffen-h eine gräßere Anzahl Kampf- stände und fügte dem Feind hohe Verluste zu. Deutsche Kampfflugzeuge griffen im hohen Norden eine Teilstrecke der Murman-Bahn mit guter Wirkung an. In der Cyrenaik a und an der tunesisch- algerischen Grenze entwickelten sich erfolg- reiche Spähtruppkämpfe. Nachschubkolonnen des Feindes wurden bombardiert. Im Kampf gegen die britisch-amerikanische Nachschubflotte versenkte ein deutsches Un- Roosevells„Kolonialpolitik“ in Nordairika Amerikanische Staatsangehörigkeit an„werte Persönlichkeiten“ verliehen Vichy, 21. November. Der amerikanische General Eisenhower in Algier hat zwölf„werten Persönlichkeiten“ Algeriens als Anerkennung für ihre„Ver- dienste um die USA“ die amerikanische Staatsangehörigkeit zuerkannt. Der gleiche Vorgang wird aus Rabat gemeldet, wo Gene⸗ ral Paterson sechzehn„verdienstvolle“ Leute mit der UsSA-Staatsangehörigkeit belohnt hat. Unter diesen 28 neuen USA-Bürgern befinden sich 21 Juden. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß noch weitere„Auszeichnungen“ bevor- stehen und in Kürze vollzogen werden. Dar- aus geht hervor, daß die USA entschlossen sind, in den eroberten französischen Gebieten sich durch Verleihung der USA-Staatsbürger- schaft als„Auszeichnung“ einen Rückhalt für ihre imperialistischen Ziele zu schaffen. Diese Aktion erinnert an die Tatsache, daß schon vor der Besetzung Murphy, der Sonder- beauftragte Roosevelts für Französisch-Nord- afrika, die amerikanische Staatsangehörigkeit großzügig an„verdienstvolle Juden und Frei- maurer“ in Marokko verlieh, um einen Vor- wand für die ständig wachsende Besetzung der UsA-Konsulate zu haben. Die„Ver- dienste“ der„Ausgezeichneten“ bestanden darin, daß sie für die USA Spionagedienste leisteten und das legale französische Regime verrieten. Vor der Besetzung Marokkos und Algeriens wurde diese personelle Besitzergreifung heim- lich getrieben. Jetzt aber geschieht sie in voll- ster Offentlichkeit und wird durch„feierliche Zeremonien“ unterstrichen. Wesentlicher aber ist, daſß Roosevelt versprochen hatte, Algerien und Marokko später an Frankreich zurückzu- geben, während er nun die Frankreich feind- lichen Elemente zu bevorzugten Inhabern der amerikanischen Staatsangehörigkeit macht und somit beginnt, die französischen Gebiete mit neugeschaffenen Amerikanern zu besie- deln.— Es läßt sich nicht mehr übersehen: Roosevelt will Französisch- Nordafrika u einer amerikanischen Kolohie machen. Washington sudit füni Millionen Arbeiter Zwangseinziehung der Frauen vorgeschlagen Es fehlen Kinderheime Lissabon, 21. Nov.(Lig. Dienst.) Der Arbeitermangel in Amerika nimmt ernste Formen an und wird, wie die USA- Zeitschrift„Look“ vom 17. November aus- spricht, zu einer ernsten Gefahr, der sich die amerikanische Rüstungsindustrie und mit ihr die gesamte Kriegführung der Vereinigten Staaten gegenübersieht. Es wird, wie„Look“ auf Grund einer Feststellung des Statistischen Staatsamtes mitteilt, im kommenden Jahr in er amerlkanischen Industrie ein Defizit von fünt Millionen Rüstungsarbeitern zu verzeich- nen sein. Reserven sind keine mehr vorhan- den. Die einzige Möglichkeit, für diese fehlen- den fünf Millionen Arbeiter einen Ersatz auf- zutreiben, ist nach Ansicht der amerikani- schen Zeitschrift die Zwangseinziehuns von amerikanischen Frauen zur Rüstungsarbeit. MeNutt, der Leiter des ame- rikanischen Arbeitseinsatzes, hat bereits vor- ausgesagt, daß mit der Einziehung von un- gefähr einem Drittel der amerikanischen Hausfrauen und Mütter gerechnet werden müsse, um gegen den katastrophalen Arbeiter- mangel in den UsA anzukümpfen. Eine Um- frage, die„Look“ in der amerikanischen Frauenwelt unternommen hat, zeigt jedoch, daß der größte Teil der amerikanischen Frauen wenig Neigung verspürt, das System der Zwangseinziehungen gutzuheißen. Statt dessen wird von-seiten der Frauen eine Ver- stärkung des freiwilligen Arbeits- einsatzes gefordert. Dieser freiwillige Arbeitseinsatz hat sich jedoch vorläufig als völlig unzureichend erwiesen. Eine der größten Schwierigkeiten bei der Einziehung von amerikanischen Frauen zur Rüstungsarbeit bildet, wie der Präsident des amerikanischen Autoschlosserverbandes, Tho- mas, der„Baltimore Sun“ zufolge erklärte, die geradezu lächerlich geringe Zahl von Kinder- heimen und Spielschulen in den USA, so daß es praktisch für arbeitende Frauen überhaupt nicht möglich ist, ihre Kinder während der Arbeitszeit unterzubringen. Eine andere Schwierigkeit, für die sich keine Lösung fin- den läßt, ist die Ausbildung der Frauen. Der Hauptmangel an Arbeitskräften besteht auf Spezialgebieten, wie„New Vork Herald Tri- bune“ eingehend darlegt. Man sieht vorläufig noch keinen Weg, wie man die Spezialarbei- ter, deren Ausbildung oft Jahre in Anspruch nimmt, ersetzen soll. England will Willkie anlworlen Stockholm, 21. Nov.(Eig. Dienst) Die englische Regierung plant, wie schwe— dische Meldungen aus London besagen, bin- nen kurzem eine wichtige Kundgebung über Englands Kolonialpolitik nach—.— Kriege. In beiden Häusern des Parlaments werde. eine kolonialpolitische Aussprache stattfin- den, dem Oberhaus soll Lord Craneborne ant- worten, im Unterhaus wird Churchill selbst erwartet. Seine letzte Rede und ihr scharfes Echo in den Vereinigten Staaten, wo sich be- sonders Wendell Willkie sehr aggressiv dazu geünhert hat, habe eine Klärung des heiklen Themas nach Ansicht breiter englischer Kreise unumgänglich gemacht. Dabei hat wohl das Bedürfnis den Haupt- anteil, sich gegen die agitatorischen Töne der UsA zu wehren, die beispielsweise in In- dien für England unbequeme Wirkungen aus- lösen könnten. Von besonders aktuellen Fra- gen kommt noch der geheime Gegensatz der englischen und nordamerikanischen Politik in dem Wettlauf um die Vorherrschaft in den geraubten französischen Kolonialgebieten hin- zu. Schon in den ersten Wochen nach dem gemeinsamen Gangsterstreich sind bekannt- lich hinter den Kulissen ernsthafte Ausein- andersetzungen um die künftige Vorherr- schaft im Gange. Sperrmaßnahmen gegen Spanien Stockholm, 21. Nov.(Eig. Dienst.) Die englische Admiralität hat am Samstag. aufsehenerregende neue Sperrmaßnahmen im Mittelmeer bekanntgegeben, die unverkenn-— bar eine Spitze gegen Spanien tragen und da- zu bestimmt sind, den bereits von Diplomatie und Presse gegen dieses Land gerichteten Druck zu vermehren. Die englische Flotte er- klärte große Seegebiete vor der spanischen Küste für Gefahrenzonen. Auch die Insel Minorka ist direkt von diesen englischen Minenfeldern betroffen. Neues in wenigen Jeilen Ritterkreuz für hervorragenden Jagdflieger. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehls- habers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Leut- nant Weißenberger, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. Beschlagnahme aller Privatkraftwagen in Por- tugal. Ein am Freitag veröffentlichtes Gesetz er- müchtigt die portugiesische Regierung zur Be⸗ schlagnahme aller Frivatkraftwagen, Reifen und Schläuche. Japan errichtet in Agram Gesandtschaft. Die Presseabteilung des kroatischen Außenministe- riums bestätigt, daß die japanische Regierung in Agram eine Gesandtschaft zu errichten beab- sichtigt. Der japanische Gesandte in Sofla, Akira Vamashida, soll gleichzeitig auch in Kroatien akkreditiert werden. Britenfeindliche Aufstände in Abessinien. Nach- richten aus der Abessinien benachbarten briti- schen Kolonie besagen, daß es in Abessinien schon mehrfach zu„fremdenfeindlichen“, d. h. gegen die Briten gerichteten Aufständen gekom- men sei. Besonders betroffen seien die Gebiete von Gondar, Harrar und Dessio. In diesen Be- zirken habe man infolgedessen Militär einsetzen müssen, und dabei seien die englischen Offlziere Oberst Pilarcey und Hauptmann Owen ums Leben gekommen. Wahrscheinlich durch Mord. Roosevelt schweigt am Jahrestag von Pearl Harbour. Roosevelt zieht es vor, den Jahrestag der amerikanischen Niederlage von Pearl Har- bour mit Stillschweigen zu übergehen. Das Weiße Haus in Washington gab am Freitag bekannt, daß der Präsident am 7. Dezember keinerlei An- sprache halten werde. Er wolle diesen Jahrestag vielmehr als„Tag des Schweigens im Gedenken an eine große Infamie“ begehen! Vergiftungsmassenmord in USA. Der bereits gemeldete Vergiftungstod von 47 Insassen des Staatskrankenhauses in Salem(Oregon), hat eine fturchtbare Aufklärung gefunden. Die Polizei hat nämlich festgestellt, daß wahrscheinlich einige Geisteskranke Zugang zur Küche des 4000 In- sassen beherbergenden Krankenhauses gefunden und dort den Speisen während des Kochens Insektengift beigemischt haben. Der Genuß die- 10 Speisen hatte dann die Massenvergiftung zur olge. Auch auf den Fidschi-Inseln. Auf der ersten Haushaltsitzung des gesetzgebenden Ratés er- klärte der Gouverneur der Fidschi-Inseln, Sir Philipp Mitchel, daß nordamerikanische Streit- kräfte aller Waffengattungen auf den britischen Fidschi-Inseln gelandet sind. Bolivianische Regierung zurückgetreten. Nach einer Meldung aus La Paz ist die bolivianische Regierung zurückgetreten. lagen beider Städte. Beamte, — terseeboot westlich Gibraltar aus einem stark gesicherten Geleitzug dr e i mit Kriegsmate- rial voll beladene Transporter von zu- sammen 15 000 BRT und torpedierte ein vier- tes Schiff. Die Luftwaffe erzielte Bombentref- kter auf zwei größeren Handelsschiffen vor Algier und Philippeville und in den Hafenan- Luftangriffe richteten sich ferner gegen Flugplätze und Bahnanla- gen. Hallen und abgestellte Flugzeuge wur- den in Brand geworfen. in den besetzten Westgebieten wurden sechs britische Flugzeuge abgeschossen. In der Nacht vom 19. zum 20. November flogen zwei britische Kampfflugzeuge miĩt je einem Segelflugzeug im Schlepp in S üd⸗ norwegen ein. Ein Kampffluszeusg und beide Segelflugzeuge wurden zur Landung ge- zwungen, die mitgeführten Sabotagetrupps zum Kampf gestellt und bis zum letzten Mann niedergemacht. In der Zeit vom 1. bis 20. November ver- lor die britische Luftwaffe 249 Flugzeuge, davon 120 über dem Mittelmeer und in Nord- afrika. Flakartillerie und Schiffseinheiten der Kriegsmarine sind hieran mit vierzig Ab- schüssen beteiligt. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 97 eigene Flugzeuge verloren. Bei den Kämpfen gegen die feindliche Landungsflotte im Mit- telmeer zeichnete sich das Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Dommes be- sonders aus. Wie durch Sondermeldung bekanntgeseben, griffen deutsche Ueterseeboote im Nord- atlantik einen Geleitzus an und ver- senkten aus ihm in tagelangen zähen Kämp- kten künfzehn Schiffe mit 78 000 BRT sowie zwei Zerstörer und eine Kor- vette. Weitere vier Schiffe wurden durch Torpedotreffer beschädigt. Außerdem ver- senkten die deutschen-Boote vor Nord- und Mittelamerika und ostwärts Kapstadt acht Schiffe mit 42 000 BRT. Ein weiteres Schiff wurde torpediert. Hamit verlor der Gegner außer den genann- ten Sicherungsstreitkräften wieder dre 1- undzwanzig schiffe mit insgesamt 120 000 BRT seines Handelsschiffsraums. Bei den Geleitzugkümpfen zeichnete sich das -Boot unter Führung von Kapitänleutnant Schneider besonders aus. Der italienisdie Wehrmachisbericht Rom, 21. Nov.(HB-Funk) Das Häuptduartier der Wehrmacht gibt be- kannt: In der Cyrenaika heftige Tätigkeit vor- geschobener Abteilungen. In der Wüste griffen unsere Kampfflugzeuge feindliche Panzer mit MG-Feuer an und setzten sie in Brand. Truppen der Achse räumten nach Unbrauch- bharmachung der militärischen Anlasen Ben- gasi, das zum dritten Male in diesem Krieg in feindliche Hünde überging. Zusammenstöße von Aufklärungsabteilungen im algerisch-tunesischen Grenz- gebiet singen zugunsten der Streitkräfte der Achsenmächte aus. Der Gegner ging zu- rück, nachdem er Panzer und Fahrzeuge ver- loren hatte. Flugplätze, Hafenanlagen und vor Anker liegende Schifte wurden von italienischen und deutschen Luftverbänden in Franzö- siscoh-Nordafrika angegriffen. Zehn Flugzeuge wurden am Boden zerstört, ein Handelsschiff mittlerer Tonnage versenkt und einige große Dampfer schwer beschädigt. Von den Operationen des Tages ist eines unserer Flugzeuge nicht zurückgekehrt. Auf Turin fand in der vergangenen Nacht ein Angriff britischer Flugzeuge statt, die in mehreren Wellen Spreng- und Brandbomben in beträchtlichen Mengen abwarfen, vor allem auf Viertel im Zentrum der Stadt. Die Schä- den sind sehr großß. Unter der Zivilbevölke- rung wurden 29 Tote und 120 Verwundete festgestellt. Drei der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen, darunter eines von Nachtjägern. Saboleure Saigon, 21. Nov. HB-Funk) Wie Domei meldet, wurden 36 französische die offensichtlich mit Anhängern de Gaulles in Verbindung standen, wegen Störung des öffentlichen Friedens von der Polizei Französisch-Indochinas verhaftet. jüdische Banken kradien Ankara, 21. Nov.(HB-Funk) Ein Bankenkrach in Palästina, der durch die Aufdeckung betrügerischer Manipulatio- nen bei der Afhri-Bank in Tel Aviv und der Palestine-Bank in Haifa und Jerusalem sei- nen Anfang genommen hat, hat nun auch auf andere jüdische Banken übergegriffen. Die jüdische Hypothekenbank in Tel Aviv, die jüdische Mir-Bank und die Worker-Bank in Jerusalem sind ebenfalls kontrolliert wor-— den, und es hat sich herausgestellt, daß der größte Teil der Reserven dieser Banken durch betrügerische Manipulationen des Per- sonals und des Vorstandes verspekuliert wor- den sind. Riesenbrand in Pau Vichy, 21. Nov.(HB-Funk.) In den frühen Morgenstunden des Freitag ist die Markthalle von Pau einem Riesen- brand zum Opfer gefallen. Trotz des schnel- len Eingreifens der Feuerwehr breitete sich das Feuer immer mehr aus und hatte nach — — Verlauf einer Stunde das ganze 130 Meter lange Gebäude erfaßt, das bis auf die Grund- mauern vernichtet wurde. Der Schaden wird auf 15 Millionen Franken geschätzt. Einer der lehlen Budapest, 21. Nov.(HB-Funk.) Der frühere Außenminister von Osterreich- Ungarn, Graf Leopold Berchtold, ist infolge einer langen Krankheit am Samstag in sei- nem Schloß in der Nähe von Sopron gestor ben. Er ist 79 Jahre alt geworden. Gre Sonnta . ſta Allen N dock w dann v Mit Mu und zax weil gr wiewon Man ve und hat woraujf mich ei Na ja, und aue doch je weil de Man tre und ꝛög Bei Vat Und de Man m- Soldate Drum e das mit Bezugse auf die Um aufse ten, wird hingewiese Reichsklei auf der än zugsabschi kleiderkar Wie sei die Geltun karte bis? Reichsklei längert we ſlier Zur Bekeé am heutig. Getreide e zimmer de Und zwar 9Uhr,!I 10 bis 11 1 In dieser eingebrach nisse begüi Seinen f Adam Berl 4 Fünfta. Niemand ende an schen Gli⸗ gern die häusern. E werkhäuse verkörperr und Gesel das ältest Jahre alt stehen die hauses, nä Unter-Uhl. »Stellen des vierzig Pi die schon viertausen Teil diese. bei Unter Hand wiec Werkzeuge worden, d wendung daß unser. waren, sor1 lichen Ku wären kei in feuchte Bis zu hu einzige Si den. Dies bohrten Grund de der Pfähl. das techn zeitlichen Leibe sin gegenstell Die Eir Aufschlüs Vor allen Fischfang Jagd und mals hüll dern trug reit, also einem stark Kriegsmate- er von zu- rte ein vier- Bombentref- schiffen vor en Hafenan- ke richteten 1 Bahnanla- Zzeuge wur- yurden sechs 1. „ November euge mit je in Süd⸗ ugzeug und zandung ge- otagetrupps etzten Mann rember ver- Flugzeuge, nd in Nord- inheiten der vierzig Ab- leichen Zeit itannien 97 en Kämpfen tte im Mit- eboot unter mmes be- nntgegeben, im Nord- in und ver⸗ ihen Kämp- 78 000 BRT ine Kor⸗ irden durcoh erdem ver- vor Nord-⸗ ost Wärts mit 42 000 torpediert. len genann- der drei- insgesamt sraums. Bei e sich das itänleutnant usbericht (HB-Funk.) cht gibt be- ätigkeit vor- Vüste griffen Panzer mit Brand. h Unbrauch- nlagen Ben- iesem Krieg sabteilungen n Grenz⸗ Streitkräf ner ging zu- hrzeuge ver- vor Anker — italienischen Franzö- ifken. Zehn zerstört, ein versenkt und schädigt. zes ist eines ekehrt. genen Nacht statt, die in randbomben en, vor allem t. Die Schä- Zivilbevölke- Verwundete n Flugzeuge eines von (HB-Funk) französische Anhängern den, wegen ns von der rhaftet. men „(HB-Funk) der durch Manipulatio- viv und der rusalem sei- un auch auf ffen. in Tel Aviv, Vorker-Bank rolliert wor⸗ Ut, daß der ser Banken len des Per- Kuliert wor- L (HB-Funk.) des Freitag em Riesen- des schnel- dreitete sich hatte nach 130 Meter die Grund- ehaden wird t2Zt. (HB-Funk.) Osterreich- „ist infolge stag in sei- dron gestor- Groß. Mannheim Sonntag, den 22. November 1942 ftanois Sollotgesyrdel Allen Respekt vor unsern Müttern, doch wenn uns die Vatis füttern, dann wird der Teller schneller leer. Mit Mutti kann man schon mal lhnurren und ꝛzappelnd an der Decke zurren, weil grade mal die Eßlust fehlt, wiewohl der Brei die Muskeln stählt. Man war schon mal nicht aufgelegt und hat den Löffel weggefegt, worauf die Mutti zcornerfüllt mich einen bösen Buben schilt. Na ja, man hats ja doch gegessen und auch der Klaps war schnell vergessen, doch jetzt mit Vati gehts ganz glatt, weil der ja. keine Nachsicht hat. Man traut sich nicht am Brei zu mecłern und zögernd gar sich zu bekleckern- Bei Vati heißts: Befehl! Nun iß. Und dennock bin ich ganz gewiß: Man muß ihm den Gefallen tun, Soldaten woll'n im Urlaub ruh'n. Drum esse ich denn auch den Brei: das mit dem Urlaub geht vorbei W. Bezugscheinfreie Müntel und Anzüge auf die 2. und 3. Reichskleiderkarte Um aufgetretenen Zweifeln entgegenzutre- ten, wird von amtlicher Seite erneut darauf hingewiesen, daß im Gegensatz zur vierten Reichskleiderkarte sowohl auf der zweiten als auf der dritten Reichskleiderkarte Winter- mäntel, Herren- und Knabenanzüge sowie ren Einzelteile oder der zur Herstellung enötiste Onerstoct wänrend der gesamten Laufzeit der zweiten und dritten Reichskleiderkarten ohne Bezugschein auf Be- zugsabschnitte der zweiten und dritten Reichs- kleiderkarten bezogen werden können. Wie seinerzeit bekanntgegeben wurde, ist die Geltungsdauer der zweiten Reichskleider- karte bis zum 31. August 1943, die der dritten Reichskleiderkarte bis zum 30. Juni 1944 ver- längert worden. Zur Bekanntgabe des Ablieferungssolls müssen am heutigen Sonntag alle Nichtlandwirte, die Getreide geerntet haben, auf dem Geschäfts- zimmer der NSDAP im Rathaus vorsprechen. Und zwar die Namen von àA bis D von 8 bis 9 Uhr, E bis H von 9 bis 10 Uhr, J bis S von 10 bis 11 Uhr und T bis Z von 11 bis 12 Uhr. In diesen Tagen wurde die Zuckerrübenernte eingebracht, die- durch die Witterungsverhält- nisse begünstigt- guten Ertrag brachte. Seinen fünfundsechzigsten Geburtstag konnte Adam Berlinghof, Freiburger Straße 34, begehen. Hurze Meldungen aus der Heimat Fünftausendjährige badische Dörfer Niemand von uns geht an diesem Wochen- ende an den Sammlern der nationalsozialisti- schen Gliederungen vorüber und jeder trägt gern die Plaketten mit den schönen Bauern- häusern. Es lohnt sich, diese freundlichen Fach- werkhäuser genauer zu betrachten, denn sie verkörpern ein gutes Stück deutscher Kultur und Geschichte. Wer weiß zum Beispiel, daß das älteste deutsche Dorf rund fünftausend Jahre alt ist? In unserer badischen Heimat stehen diese Vorläufer des deutschen Bauern- hauses, nämlich an den Ufern des Bodensee, Zzu Unter-Uhldingen, Ober-Uhldingen und anderen Stellen des Uberlinger- und Untersees. Mehr als vierzig Pfahlbausiedlungen erheben sich dort, die schon in der Steinzeit errichtet wurden, also viertausend bis fünftausend Jahre alt sind. Ein Teil dieser Pfahlbauten, insbesondere das Dorf bei Unter-Unldingen, sind von fachkundiger Hand wiederhergestellt und mit all den Waffen, Werkzeugen und Schmuckstücken ausgestattet worden, die damals von den Bewohnern Ver- wendung fanden. Sie legen Zeugnis dafür ab, daß unsere Vorfahren kein primitives Jägervolk waren, sondern auf einer für jene Zeit beacht- lüchen Kulturstufe standen. Diese Pfahlbauten waren keine eigentlichen Wasserbauten, sondern in feuchten Sumpf- und Schilfwiesen angelegt. Bis zu hunderttausend Pfähle mußten für eine einzige Siedlung in den Boden gerammt wer- den. Diese Pfähle wurden auf einem durch- bohrten Querbalken verankert, der auf dem Grund des Sumpfes lag und das Hinabsinken, der Pfähle verhinderte. Man muß staunen über das technische Verständnis, mit dem die vor- zeitlichen Menschen den Schwierigkeiten 2u Leibe singen, die sich ihnen beim Zau ent- gegenstellten. Die Einrichtung der Häuser gibt wertvolle Aufschlüsse über die Tätigkeit der Ansiedler. Vor allem regte die Nähe des Bodensee zum Fischfang an, außerdem gingen sie auf die Jagd und bebauten ihre Hirsefelder. Schon da- mals hüllten sie sich nicht nur in Felle, son- dern trugen leinene Gewänder. In der Bronze- Leit, also vor rund dreitausend Jahren, finden Mleine Bilder vom groſlen Urlauh eines Mannheimer Soldaten Wovon kann ein Landser denn schon träumen?/ Von Heinz Emunds Wenn das mit dem schönen Lied seine Rich- tigkeit hat, dann kann ein Landser nur von seinem Mägdelein träumen. Laut Erfahrung geht das aber schlecht über nüchternem Ma- gen. Womit also bewiesen ist, daß am Anfang aller Dinge der Traum vom Eßfach stehen muß. Doch der Landser ist klug. Er träumt nicht vom Mädel oder vom Egfach: Er träumt sum- marisch, en gros- er träumt vom Urlaub. Ob und inwieweit das Leben nun ein Traum ist oder nicht, bleibt dem Spieß überlassen. Mei- stens fehlt zum Urlaubsschein bloß die Unter- schrift. —* Eines Tages war die Unterschrift da. Es machte meiner Höflichkeit fast gar nichts aus, zwei und einen halben Tag im-Zug stehen zu müssen. Erstens haben Vergnügungsrei- sende mit Margarinekisten keine Sitzplatzbe- rechtigung, und zweitens sollte mir das auf der Rückfahrt nicht mehr passieren. Das ein- zige, was von mir Platz ergriff, war die Be- ruhigung, als ich endlich den Wasserturm noch stehen sah. Schließlich hätte sich auch in Mannheim einmal etwas verändern können. Unausdenkbar! Und nun bin ich zu Hause. Es war sehr sentimental, als ich auf die Klingel drückte. 2 Was dann folgte, sind interne Familienange- legenheiten. Uber die man nicht spricht. Von den tausend Vorsätzen blieb zunächst nur die Badewanne. Wohl oder übel. Ich spielte versonnen mit meinem dicken Zeh und machte meinen Dienstplan für die nächsten vierzehn Tage. Anschließend hatte ich stun- denlang das Vergnügen, vor dem Spiegel mein Gesicht, glänzend wie ein Kinderdings, zu be- wundern, meinen Namen zu nennen und es nicht zu glauben. Den Abend widmete ich sozusagen der Fa- milie. Abgesehen von einigen Stunden in einem Lokal, das ich nicht nenne, um keine Reklame zu machen. Hierbei hatte ich zum ersten Male die Gelegenheit, auswendig zu lernen, was ich in den nächsten Tagen immer wieder würde erzählen müssen. * Das ging dann, täglich dreidutzendmal, etwa folgendermaßen:„Ja, ich bin auf Urlaub. Wielange? 16 Tage lang.- Wie es mir sonst geht? Danke, sosolala. Man gewöhnt sich dran. — Das Essen? Ist auch gut. Man gewöhnt sich auch dran.- Wann der Krieg zu Ende ist? Das ist Dienstgeheimnis.- Den neuesten Witz? Kenn ich nicht.- Hahaha! Hm!- Aber wir sehen uns doch dieser Tage noch einmal? Selbstverständlich!—- Na denn, auf Wieder- Un die Bevölkerung des Mreises Hannheim Der Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches hat das deutsche Volk aufgefordert. Kohle, Gas und Strom so sparsam wie möglich zu verwenden. Im Anschluß hieran bitte ich die Bevölkerung, einschließlich aller Behörden, Dienststellen und wirtschaftlichen Unternehmen, alle Möglichkeiten der sparsamsten Verwendung von Kohle, Gas und Strom Zzu erschöpfen. In keinem Geschäftsbetrieb und in keiner Wohnung darf mehr Licht als unbedingt notwendig gebrannt werden. Auch mit dem aus Kohle hergestellten Gas muß äußerst haushälterisch umgegangen werden. Eine U berheizung der Räume und Wohnungen ist Luxus, den wir uns im Kriege nicht leisten dürfen. In Büroräumen darf die Temperatur 3 18 Grad nicht übersteigen. Sämtliche öfen, Herde und Zentralheizungen sind zu über- prüfen und Schäden zu beseitigen. Eine Sauberhaltung der Feuerstellen hilft Kohle sparen. einen Kurs der DAF„Heize richtig“ zu besuchen. häusern ist auf wöchentlich zwei Tage zu beschränken. Die Betreuer von Zentralheizungen werden auch hierdurch nochmals aufgefordert, Die Warmwasserherstellung in Wohn- Lichtreklame und übermäßige Beleuchtung in Geschäften, Gasthäusern, Kaffeehäusern usw. ist unstatthaft. Die Benüt- zung von Aufzügen in Hotels, Warenhäusern, Wohnhäusern, kann nur noch Kriegsver- sehrten und gebrechlichen Personen gestattet werden. Die Benützuns von Zzusätzlichen Gas- und Stromheizgeräten ist verboten. Milliarden Tonnen Kohlen ruhen im Schoße der deutschen Erde. Der Bergmann muß in mühseliger, harter Arbeit aus Stein und Fels die kostbare Kohle zu Tage fördern. Unablässig laufen die Maschinen, bisher nie gekannte Höchstleistungen vollbringt heute der deutsche Bergmann. Was mit Mühe und Schweiß Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen, gefördert wird, muß richtis und sparsam verbraucht werden. Die kleinste Menge Kohle, welche im einzelnen Haushalt auch in Form von Gas und Strom gespart wird, ergibt im Reich eine ungeheure Menge, welche alsdann der deutschen Rüstung voll zur Verfügung steht. Kohle ist der Schlüssel zum Sieg: Ein jeder denke daran! Der Kreisleiter des Kreises Mannheim gez.: Schneider, Oberbereichsleiter der NSDA. Hleine Mannheimer Stadtchronik Päückchen und Pakete. Die Deutsche Reichs- post muß unter dem Einfluß der Kriegsverhält- nisse in Anspruch nehmen, daß Pakete und Päckchen zu Weihnachten frühzeitig aufge- liefert werden. Es ist nötig, die Sendungen in den ersten, spätestens im Laufe der zweiten De- zemberwoche zur Post zu geben. Wer dies nicht befolgt, kann nicht mit rechtzeitiger Ankunft seiner Sendungen zum Weihnachtsfest rechnen. Haltbare Verpackung und genaue Anschrift sind Vorbedingungen für richtige Ankunft. In jede Sendung ist ein Doppel der Aufschrift einzu- legen.- Feldpostpäckchen sind nur bis 30. No- vember zugelassen. Aus der Arbeit der Feuerschutzpolizei. In der Woche vom 13. bis 19. November wurde die Feuerschutzpolizei 109 Mal alarmiert. Von einem Lagerbrand in P 4, 10 ist zu berichten, von einem Kellerbrand in H 7, 34 und einem Auto- pbrand in der Seckenheimer Hauptstraße. 102 Krankentransporte wurden durchgeführt. Mut- willig wurden wieder Alarme am Bäckerweg, in der Zeppelin-Heustraße und in der Weberstraße ausgelöst. Leider gelang es nicht, einen der Alarmverbrecher, denen eine saftige Strafe winkt, zu fassen. wir schon eine ausgeprägte Arbeitsteilung. Ne- ben dem Herrenhaus standen das Haus des Hir- ten, des Bronzegießers, des Töpfers, Vorrats- häuser usw. Diese uralten Zeugen der Ver- gangenheit offenbaren uns Kultur und Geist un- serer Vorfahren, deren wir uns nicht zu schä- men brauchen. vs. Absatzveranstaltung badischer Rinderzüchter Mosbach. Die 131. Absatzveranstaltung ba- discher Rinderzüchter in der Reichsnährstands- halle bewies die gute Leistung der unterbadi- schen Zucht. Aufgetrieben waren 97 Bullen, 41 Kühe, 31 Kalbinnen und 13 Rinder. 17 Bul- len wurden in Zuchtwertklasse 1 eingereiht. Den großen Staatspreis des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft erhielt E. Rei- chert Fahrenbach), die große Staatspreismünze die Scipiosche Gutsverwaltung Rinnek(Kreis Mosbach). Die Nachfrage war stark, der Absatz ging glatt vonstatten. Die Besucherzahl war erheblich. Mit der Absatzveranstaltung war eine Sonderkörung verbunden. r. Niederburnhaupt. Als ein Pferdefuhrwerk die Mühle Walch verlassen hatte, wurde es von einem Lastkraftwagen von hinten angefahren. Das Pferd wurde auf der Stelle getötet, wäh- rend der Begleitmann des Fuhrmanns schwere Verletzungen an beiden Beinen erlitt. r. Ensisheim. Der 28 Jahre alte Vorarbeiter Georg Brunner wurde von einem unvermutet abstürzenden schweren Salzblock s0 wuchtig am Kopf getroffen, daß er einen Schädelbruch erlitt, der seinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Annweiler. Wegen skrupelloser Milchpant- scherei muß die Einwohnerin Christine Spiel- berger aus Eußerthal zwei Monate ins Gefäng- nis 100 RM Strafe und die Gerichtskosten zahlen. Die von ihr abgelieferte Milch enthielt bei einer Kontrolle einen Wasserzusatz von 50 Prozent. Die Angeklagte versuchte sich auf Fahrlässigkeit herauszureden, doch konnte ihr bei der Höhe des Wasserzusatzes kein Glauben geschenkt werden. Die Laubreste eines sterbenden Jahres werden von der Kronprinzenstraße gefegt. Bald werden die letzten Bäüume unserer schönen Alleen kahl stehen. Sie werden in der verdienten Atempause Kraft zu neuem Keimen sammeln. Blick auf Neu-Eichwald. Der bunte Nachmit- tag zu Gunsten des WHW, der am Kuhbuckel stieg, war ein voller Erfolg, in den sich die Luftwaffe und die Pg. von Neu-Eichwald und der Gartenstadt teilten. Künstler des National- theaters, voran die Damen Hilde Hüllinghorst, Gisela von Stosch und Edith Fritschel, boten erlesene Perlen ihres künstlerischen Könnens. Klaus W. Krause als ruhender Pol verstand es meisterhaft, in Poesie und Prosa die einzelnen Darbietungen sinnvoll zu überbrücken und wußte auch als Lauten-Stimmungssänger seine Zuhörer zu begeistern. Ein Soldatenchor, ferner ein Jodlertrio, ein Zithervirtuose und eine Ak- kordiongruppe boten ebenfalls gute Leistungen. Nicht zu vergessen wäre auch noch ein lustiges Hans-Sachs-Spiel mit dem unverwüstlichen Batteriekomiker. Orchester⸗ und Solostücke trugen daneben zur Verschönerung der Veran- staltung bei. Bestellung von Zuckerwaren. Uber die Son- derzuteilung von Zuckerwaren, die im Wege des Vorbestellverfahrens erfolgt, enthält die Veröffentlichung im Anzeigenteil nähere Ar- gaben. Eier bestellen. Uber Bestellverfahren für Eier, und die Verteilung von sechs Eiern als Weih- nachtsversorgung unterrichten zwei Bekannt- machungen des Ernährungsamtes im heutigen Anzeigenteil. Soldatengrüße von der Front erreichten das„HB“ von Obergefreiten Leopold Wippert. Ofentliche Bestellung von Wirtschaftsprüfern. Vvor dem Präsidenten der Industrie- und Han- delskammer Mannheim wurden Dr. Adolf Franz und Dr. Fritz Scharff, Prokuristen der Rheini- schen Treuhand-Gesellschaft AG, Mannheim, als Wirtschaftsprüfer öffentlich bestellt und ver- eidigt. Wir gratulieren! Seinen 86. Geburtstag feiert heute Josef Striehl, Neckarau, Rathausstraße 9. Das Fest der silbernen Hochzeit feiern heute die Eheleute Gottfried Geißen und Frau Lina, geb. Eichelberger, Friedrichsfeld, Neudorfstraße 45. Ihr 40jähriges Ehejubiläum feiern heute die Ehe- jeute Wilhelm Belzer, Reichsbahn-Obersekretär und Frau Sofle, geb. Eck, Dammstraße 4, und das Ehe- paar Freitag und Frau Anna, geb. Kunert, B 2, 7. Soldatengrüße erreichten das„HB“ Kurt Thoma. Wasserstand vom 21. November. Rhein: Konstanz 321(—)), Rheinfelden 204(), Breisach 152(—132), Kehl 231 lunv.), Straßburg 220(unv.), Maxau 376 (—), Mannheim 251(unv.), Kaub 165(—)), Köln 152 —h. Neckar: Mannheim 253(+5). von Uffz. sehen. Oder darf ich Sie zu einem kleinen Gläschen einladen?“ Täglich dreidutzendmal bekam ich das zu hören. Leider 36mal davon ohne den letzten Satz. 75 Besonders bemerkenswert wird für mich wohl immer ein gewisses großes Sandsteinge- bäude in der Tullastraße bleiben. Ich hielt es in meiner Jugendblüte stets für etwas un- zweckmäßig und abreißbedürftig. Ich wurde seinerzeit für meine unmaßgebliche Meinung bestraft.- Jetzt also konnte ich selbiges Ge⸗ bäude nach Belieben ruhig von außen betrach- ten. Beim erstenmal schlich ich vorbei wie ein müder Handfeger. Beim zweitenmal wie ein Sieger. Beim drittenmal ging ich hinein. Nach einer Stunde war ich wieder draußen. Es hatte sich nichts Grundsätzliches verändert. Auch ohne mich. Jetzt werden andere für ihre„un- maßgebliche Meinung“ bestraft. Ich nenne keine Namen. Wegen der Reklame. Wenn ich mir überlege, wie wir früher auf das letzte Klingelzeichen hin fluchtartig diese geheiligten Räume der Muse verließen! Jetzt darf man's ja sagen. Auf einer Bank am Wasserturm wurde die Erinnerung an die überstandenen Stunden verbotswidrig ver— nebelt. Zu diesem Behufe sammelten wir un- sere sämtlichen Kupfermünzen, und Hermann kaufte drei Eckstein. Davon bekam er eine. Fürs Holen. Bezahlt hat er nie was. Das ärgert mich erst heute. 4* Für den nächsten Tag standen auf meinem Dienstplan zehn Anstandsbesuche. Es blieb bei einem. Dann hatte ich die Nase voll. Nach dem„guten Ton“ für 95 Pfennig mel- dete ich mich telefonisch an. Ich wurde so- gar empfangen. Es war sehr schön. Ich er- zählte sehr lebendig. Den alten Spruch. In Abständen von 30 Sekunden griff ich mir ans Kinn. Wegen des Bartes. Als ich das 25mal getan hatte, merkte man anscheinend was und lud mich zum Abendbrot. Ich blieb bis 23 Uhr. Dann ging ich. Wohl oder übel. Es gab Bowle und eine Haustochter. Beide von bekannter Mannheimer Art. *. So gingen die Tage dahin. Die Nächte ähn- lich. In der ersten konnte ich nicht schlafen vor Aufregung. In der zweiten, weil mir et- was fehlte, wogegen ich mich sonst draußen durch Jucken zu wehren pflegte. In der drit- ten, weil ich neben dem Bett lag. Das war nach dem Anstandsbesuch. In der vorletzten, weil ich vom nächsten Urlaub träumte. Und in der letzten stand ich am Bahnhof. Wasser, Taschentücher einerseits, weiche Knie andererseits. „Hast du nichts vergessen? Komm bald wieder, bleib gesund und schön brav- „Jaja. Hoffentlich bin ich in Raucher-“„Und du schreibst recht bald- Richtig, nun hatte ich doch die Rolle Klosettpapier vergessen, die ich mitnehmen wollte- Interne Fami- lienangelegenheiten—- aus und vorbei. Eigentlich war alles anders, als ich es mir vorgenommen hatte. Trotzdem, es war wun- — der- bar-—. Beim nächstenmal werde ich mich mehr der Familie widmen. Man mühßte einmal ver- nünftig mit dem Spieß redenn- Unter Bogengängen Durch den harmonisch gewölbten Torbogen fällt das herbstlich schräge Licht der Sonne. Aus dem heimeligen Dunkel schauen wir hin- aus, wo die späten Strahlen einen goldenen Saum um die Blondköpfe der Kinder und den schneeigen Scheitel der Großmutter werfen. So umrahmt das weite Tor einen Ausschnitt des Lebens und verklärt ihn zum Idyll. Das Gesicht unserer Stadt ist reich an solch hochbogigen Pforten und Durchblicken. Freundlich öffnen sie sich dem Geschehen und den Menschen auf der Straße. Kühle weht im drückenden Sommer aus ihnen. Vor neblig rieselndem Novemberregen bilden sie Schutz. Bogen bilden einen malerischen Um- gang am Kaufhaus. Arkadenbogen begleiten das offene Rund des Friedrichsplatzes und lockern die massigen Fronten des Schloß- hofes. Leicht und heiter schreiten wir unter ihnen dahin. Der Alltagsschritt wird beschwingter, als ob uns jenseits eine Uberraschung er- warte, der wir mit Spannung entgegen- schauen, wenn wir hinaustreten, ins volle Licht. 10. Von dem Durchgang des linken Flügels fällt der Blick auf das Bronzestundbild von Kurfürst Karl Ludwig, des Wiedererbauers unserer Stadt nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges Aufn.: Lotte Banzhaf(a) Der e„Die Entlassungꝰ Zur Mannheimer Erstaufführung im Ufa-Palast „Entlassung“— ein Begriff, der nach Büro schmeckt. Was will er in der Deutung eines geschichtlichen Ereignisses? Etwas von einem kurzen, knappen Federstrich kratzt durch dieses Wort; Türen schlagen, Schritte verhal- ſlen im Flur; Stille, Schweigen- Und tatsäch- lich irgendwie endet so der Film; und wirk- lich wird vorher ein Kampf gezeigt, den ein im Wesen anonymes„Büro“ gegen Bismarck führt. Glockenschläge hallen am Anfang; Uhren des Schicksals holen aus: ein neunzigjähriger Kaiser stirbt, sein Sohn ist bereits vom Tode gezeichnet, ein Achtundzwanzigjähriger wird Kaiser des Deutschen Reiches. Der Film reicht die Ereignisse wie einen Alpdruck vorüber; viel Düsteres weht, die Bestattung Wilhelm 1. (Theodor Loos) ist ins Schemenhafte gehüllt, das Gesicht Friedrich III.(Karl Ludwig Diehh schon eine erlöschende Sterbemaske; ein Uber- lebender schreitet Bismarck zwischen diesen Schatten der Wende heraus, wuchtig, ernst, schwer und sorgenvoll. Aber plötzlich fährt etwas Spontanes in. das Zeitmaß des Filmwerks; ein junger ge- reckter Ton hallt durch den Glanz des Thronsaales: der Kaiser bekennt sich zu Bis- marck, dem Fünfundsiebzigjährigen:„Eher lasse ich mir jedes Glied abhacken, als daß ich mich jemals von Ihnen trenne!“ Impuls steckt in diesem Wort, Plötzlichkeit eines Empfindens, das in diesem Augenblick be- schwörend klang, um kaum zwei Jahre später unter einem grauen Aktenstück begraben zu Sein. Beginnt nun eine neue Zeit? Oder endet nur das Begonnene? Bismarcks Augen, die ein Emil Jannings wie mit visionären Lichtern zucken läßt, spürend, wachsam, mißtrauisch um das nun Kommende- diese Augen wird man dann einen ganzen Film hindurch vor sich haben und manchmal daran erinnert sein, daß jemand von Bismarck sSagte:„Der? Der lebt ja in einer ganz ande- ren Welt. Den beirrt gar nichts, und wir alle kribbeln nur so durch seine Visionen hin.“ Ja, Wolfgang Liebeneiners Spiellei- tung bringt es suggestiv und überzeugend da- hin, daß wir mit des Kanzlers Augen zu sehen beginnen, auch diesen jungen, so oft un— beherrschten, romantisch erfüllten, vom Ge⸗ flüster der Hofchargen in ein übersteigertes Selbstbewußtsein gerückten Kaiser wie ihn Werner UHinz über die historische Szene gehen läßt, in Haltung und Schrittweise, die leicht zu Uberraschungen führen mußte. Der Kanzler ist wie ein Block gegen ihn; bei ihm ist Ruhe trotz der mitunter erregt wetternden Ausbrüche; bei ihm ist das Wis- sen um die tieferen Forderungen der Politik, bei ihm ist schließlich fast das Gesicht eines aus dem Grabe Schauenden, wenn er im Kronrat den jungen Kaiser vor kühnen Welt- beglückungsideen warnt und das Wort vom deutschen Staatssozialismus prägt, der„von oben her, aber nicht unter dem Druck der Straße“ kommen müsse. Zuweilen ist um Bismarck die biedere Ruhe des Alten im Sachsenwalde, die Ironie des Kampfergrau- ten, die Philosophie dessen, der das Leben kennt; hinter allem aber dämmern die Um- risse eines alternd Einsamen, der keine Nach- folge hat. Fahrig, unsicher, liebenswürdig lächelnd oder zweideutig, gleiten die Gestalten der Höflinge an diesem„Block“ Bismarck vor- über; auch sie bedräut wie den jungen Kai- ser das Grauumwitterte des Kanzlers, das Granitene seines Willens, seine Sicht ins Weite; ihre Mittelmäßigkeit stachelt der Ehr- geiz, ihr Urteil der kleinere Blickwinkel. Hier treffen wir auf den Minister von Bötticher Faul Bildt), auf den Grafen Waldersee (Paul Hoffmann). Sie freilch sind nur Teil einer Macht, die grau und neblig aus dem Hintergrund wächst, der Gegnerschaft des Namenlosen, der Anony- mität, die am temperamentvollen Selbst- bewußtsein Wilhelm II. sich leise hochrankt und das Gift zwischen Kaiser und Kanzler tropfen läßt, einen Tropfen um den anderen. An dieser Schwelle steht die„graue Eminenz“, der Geheimrat von Holstein; es hat etwas Bedrückendes, Spukhaftes, wie dieser weiß- bärtige Mann, dem das Spöttische aus mas- kenscharfen Lippen kommt, von Werner Krauß gesehen ist: mit spitzen, wie nach einem verhängnisvollen Schachspiel tasten- den Fingern, mit Augen(„Hyänenaugen“ nannte Bismarck sie), die hinter den Brillen- gläsern basiliskenhaft funkeln, mit einem Gesicht von faltenloser Undurchsichtigkeit. Der Spielleiter wußte, warum er gerade die- sen Geist im Finale durch die Korridore spuken läßt, Seine Majestät den Herrn Ak- tuarius, der mit Aktennotizen den Kanzler aus dem Sattel zwang, den Großen mit den Mitteln des Kleinen; Holstein ist die eigent- liche Gegenmacht, Verkörperung des„Büros“, das nach der„Entlassung“ eines Mannes spähte, der zum Reich gehörte wie sein Schicksal. Der kurze Tag/ Wenn ich am Morgen erwache, ist es mir, als stünde ich nicht vor einem Tage, sondern vor einem ganzen Jahre. Ein leidenschaft- licher Wille, viel zu gestalten, ist in mir. Ich springe vom Lager auf und weiß, daß ich alles, was ich mir vorgenommen habe, meistern werde. Und wenn der Abend sinkt, blicke ich in die Dämmerung und seufze die kleine Sorge aus. Denn von allem, was ich mir selber auftrug, heut zu gestalten, ist kaum ein einziges Blatt davon geschrieben worden. Da eile ich im Dämmern in meinen lieben Wald, und kaum, daß die Bäume mich in ihren Schatten aufnehmen, frage ich mich schon wieder: war wirklich der Tag zu kurz? Reicht denn die Stunde nicht aus, mich zu erfüllen?- Und ich gehe weiter und beginne mich zu schämen. Ich weiß, der Holzer, der eben mit der Axt und Säge müde an mir vorbeikommt, ist auch am Morgen an die Arbeit gegangen und wird jetzt sagen: Es ist genug!— Da fällt mir ein, daß es am Ende doch nicht darauf ankommt, wieviel wir am Tage schaffen, sondern daß wir überhaupt schaffen. Ist nicht der Tag für uns eine Ordnung? Für uns ist er ein Atemzug im Ewigen. Wir können doch, wenn wir den ernsten Willen dazu haben, den kurzen Tag zum Jahr werden lassen. Wir brauchen uns nur über unser kleines Leben zu erheben. Das alles wird mir bewußt, da ich mich an den Baum lehne und in den Tag hineinsehe, Sibelius als Sinfoniker Für die meisten deutschen Musikfreunde, nicht nur für die Gemeinde der relativ zungen KdF- Konzerte, wird das Bild von Jan Sibelius einem Mosaik zu vergleichen sein, zu dem Jahr für Jahr nur ein paar Steinchen gefügt werden. Sie tragen freilich stets neue, charakteristische Züge in das geistig-künstlerische Antlitz des — Pinnen, ie Pflege seines Werkes ist bei uns gewiß nicht vernachlässigt worden. Man darf vielmehr sagen, daß es von Deutschland aus seinen Weg gemacht, von Deutschland aus als Beginn und erste Gipfelung einer national- finnischen Kunstmusik seine Weltresonanz ge- funden hat. Aber der Raum der Sinfoniekon- zerte, die von den Stadtverwaltungen und von der DAF durchgeführt werden, ist knapp, wenn das klassisch-romantische Erbe des eigenen Vol- kes immer neu verlebendigt und das junge Schaf- fen gefördert werden soll. Aus der Mode, Sibe- lius vorwiegend in seinen Tondichtungen nach altnordischen Sagas und Mythen aufzuführen, wurde zudem das Stilbild von Sibelius recht ein- seitig belastet. Vielleicht kennt niemand die Haltung des Meisters- als Ergebnis einer mehr als fünfzigjährigen Auseinandersetzung mit den geistigen Bewegungen vor und nach der Jahr- hundertwende- wirklich und genau. Aus den sieben Sinfonien wissen wir von Wandlungen des Ausdrucks und vom Wechsel der Form, die nur Widerspiegelung der Anschauung vom We— sen der sinfonischen Musik schlechthin sind. Die Seltsam Stilles beginnt im Film nach der entscheidenden Szene zwischen Wilhelm II. und Bismarck, enger scheint das Grau der Wände mit dem Schatten Holsteins zu krei- sen, knapp und karger die Gespräche, das Be- drängende des leeren Raumes greift Platz. Wie fern sind nun schon die gefühlsamen Rosenlieder eines Graf Eulenburg(Otto Graf)? Beim matten Lampenschein ragt noch einmal die Gestalt des Kanzlers in der dunklen Geräumigkeit der Reichskanzlei. Wie ein Gespenst kommt Holstein, schiebt mit der Fußspitze ein Stück Papier zur Seite.. Vielleicht war es der Fetzen, der Bismarcks Schicksal wurde, Grau und stumm verschwindet Holstein und es bleibt die Leere einer schicksalsvollen Frage im Hause an der Wilhelmstraße. Dies hat der Film aufgezeichnet, straff und logisch entwickelt, ohne Ausweichen ins Ge— mäldehafte, hart auf der Spur des Histori- schen, aber mit dem ganzen wuchtigen und ahnungsvollen Gewicht des Wissens um das geschichtliche Verhängnisvolle der Stunde, die das Wort„Entlassung“ sprach. Dr. Oskar Wessel. Von Hans Christoph Kaergel ohne etwas anderes vom Schicksal zu wollen als da zu sein. Tausend Wunder gehen vor mir auf. Auf einmal sehe ich zu meinen Fühßen Tragödien des emsigen Ameisenvolkes. Ich entdecke die brutale Gewalt des starken Baumes, der um mich her die kleinen Bäume vergehen läßt. Tag noch nie geschaute Lichter am Himmels- dome. lch höre auf einen fernen Kindergesang und sehe durch die Waldschneise hindurch drüben auf dem Acker, jenseits des Hain- baches, den Bauern ohne Rast Furche um Furche ziehen. Geburt und Tod, Kommen und Gehen ist um mich. In einem kurzen Augen-— blick, da ich das Leben um mich her sehe, vollzieht sich das Schicksal einer ganzen Welt. Und da ich das erkenne, ist die törichte Frage, warum der Tag so kurz sei, in mir erstorben. Ich sehe, wie lang und reich ein Tag ist. Er ist so reich, daß ich kaum ver- stehe, daß ich morgen wieder die Augen auf- tun soll, um zu leben, da ich doch in einem einzigen Augenblick an diesem Baum so viel von Gott erfuhr, daß ich es kaum heim- tragen kann. Ein langes Leben kann so flüchtig sein wie ein Atemzug. Eine ganze Stunde kann Ewig— keit werden. Es liegt immer an dir, ob du lange lebst auf Erden. Du hast es selber in deiner Hand, ob du ewig lebst; denn du kannst, wenn du nur willst, in jeder Stunde deines Lebens in die Ewigkeit treten. Zweites DAF-Konzert in Mannheim unter Lessing Wwenigen Freunde, die Sibelius in der Stille von Jervenpaeae, in den Fichtenwäldern weitab von Helsinki, noch persönlich nahe geblieben sind, wollen wissen, daß der Einsame seit nunmehr siebenzehn Jahren, beginnend mit einer achten Sinfonie, Werk um Werk geschaffen, aber keine Note mehr veröffentlicht haat. Im zweiten Mannheimer DAF-Konzert stand Sibelius wieder einmal neben Brahms. In der ersten Sinfonie in-moll, die unlängst Werner Ellinger aufführte, konnte niemand die treiben- den Kräfte überhören, die Sibelius aus der deut- schen Spätromantik Brahmsens so gut wie aus der klassischen Sinfonie Beethovens bezog. Dem gleichen Hörerkreis wurde in der Darstellung der zweiten Sinfonie in-dur deut- lich, wie ursprünglich und überzeugend bereits in ihr Sibelius, so sehr er Halt und Anschlug bei der deutschen Hochblüte der europäischen Musik des 19. Jahrhunderts suchte und fand, zeine Eigenart behauptet. Für die Formfragen dieser Sinfonie wiesen wir das gelegentlich der Finnischen Musiktage dieses Sommers in Wies- baden kurz nach. Auch GMp Gotthold E. Les- sing(Baden-Baden), der Gastdirigent des DAF- Konzertes, machte deutlich, wie stark hier von der sinfonischen Idee her die klassisch-roman- tische Form, besonders die Sonatenform, bereits gesprengt wird, wie gewichtig nicht mehr die thematische Aufgliederung, sondern ihre gedank- lich-empfindungsmäßige Verschmelzung zu einer Ich sehe im schwindenden Wenn ich nicht wiederkehren werde, dann weint um mien nicht allzu sehr- wir alle sind ein Körncken Erde, ein Tropfen nur im großen Meer. Wir alle kamen, um zu gehken, wir wandern okne Stillestand, ein Atemzug im Frühlingswenen, ein Samenwurf aus Gottes Hand. Wir wachsen üder Sturm und Regen, duroh Sternenglanz und Sonnensehein, und bringen uns als Urntesegen am Tag des hohen Sommers ein. Das war das tiefste, das ick lernte, der letzte, heil'ge Lebenssinn: Einst war ich Saat, dann ward ich Ernte; ich war und werde, was ich bin. Helmuth M. Böttcher zwar landschaftlich und volklich eigenwertigen, doch auch menschlich allgemeinen Ausdrucks- sprache in den Vordergrund rückt. Da bewährte es sich, daß Lessing, der das Stück pultfrei voll- endet beherrschte, selbst die virtuosen Spiel- elemente der Sinfonie, ihre Volksmelodik wie ihre polyphone Kunst in die Vergeistigung ein- schloß, die seine Aufführung mit dem Natio- naltheaterorchester auszeichnete. In der tragischen Schwere, in den auhßerordentlichen, dramatisch wirkenden Spannungen, in der reifen Wägung der Farben behauptete das Werk seine romantische Natur bei einer durchaus nördliche- ren Weltschau, den Rang hoher Kunst, die un- mittelbar packende Wirkung. Als Dirigentenpersönlichkeit, die nicht eine subjektive Deutung, sondern letzte Erfüllung höchster Stilansprüche erstrebt, erschien Les- sing vorher schon in Brahms' konzert-dur. Bestimmend war hier die Auffassung des Solisten, aber man wird nicht oft ein so präzise ausgewogenes, geistig einheit- liches Bild von dem Werk gewinnen wie hier in einer wundervoll abgestimmten sinfonischen Nachschaffung mit dem Orchester. Prof. Walter Rehberg, als Pianist ein technisch über— legener, anschlagskultivierter Mittler des Solo- parts, übertrug gleichsam die Forderung absolu- ter Deutlichkeit, wie sie kürzlich wieder Richard Strauß für die Musikbühne erhob, auf die Hoch- form des romantischen Instrumentalkonzertes. Was sonst in diesem Werk an zyklopisch ge-— türmten Klangmassen erschlägt, wurde diesmal geklärt und wieder zu einer Harmonie des Schönen geführt. Auch Brahms leugnete sie ja niemals als künstlerische Forderung. Mag sein, daß die freundlichen Visionen des Konzertes da- durch stärker hervortraten: die nordisch-duali- stische Welt Brahmsens wurde trotzdem ganz geschaut und bezwingend versinnlicht in einer Klanglösung von bestechender Abgeklärtheit, die dem Solisten und dem Gastdirigenten gleicher- weise herzlichen Beifall eintrug. Als einziges leichteingängiges Werk des Pro gramms eröffnete Webers„Oberon'!-Ro- mantik den Abend in einer zügigen und frischen, dabei dynamisch sorgfältigen Wiedergabe. Dr. Peter Fun k. Schmidt-Isserstedt als Operndirektor nach Berlin berufen Der musikalische Oberleiter des Beutschen Opernhauses in Berlin GMb Artur Ro- ther ist von der Reichsrundfunkgesellschaft als erster Dirigent und musikalischer Oberleiter des Großen Berliner Rundfunkorchesters verpflichtet worden. Er wird seine Tätigkeit im Sommer 1943 aufnehmen. Er bleibt dem Deutschen Opernhaus als Gastdirigent erhalten. Reichsminister Dr. Goebbels hat mit Beginn der Spielzeit 1943/44 den Staatskapellmeister Dr. Hans Schmidt- Isserstedt(Hamburg) zum Operndirektor und musikalischen Oberleiter des Deutschen Opernhauses in Berlin berufen. Kleiner Kulturspiegel Oberspielleiter Karl Glänz er wurde vom Ober- ebürgermeister der Stadt Aschaffenbunrg als Intendant berufen mit dem Auftrag, das dortige Stadttheater, welches in Spielgemeinschaft mit dem Stadttheater in Hanau steht, weiter auszubauen. Glänzer war bisher im Osten eingesetzt und am Aufbau der Städtischen Bühnen in Litzmannstadt beteiligt. Wimeim rurtwän gler dirigierte in der Stock- holmer Oper zwei Vorstellungen von Richard Wag- ners„Walküre“. In der kommenden Woche leitet er drei Sinfoniekonzerte des Stockholmer Konzert- vereins. Die Tanzgruppe Daisy Spies gab im Staats- theater zu Sofia einen Tanzabend, dem auch Ministerpräsident Filoff beiwohnte. 4 Das ſeise Kommòando ROMANVONWIIIVYV HARMS — Soopyrignt By Verlag Dos Berglend-Buch, Salzburg 38. Fortsetzung Als Jan Ende November eines Tages etwas früher als sonst die Wohnung in der Knaudt- straße betrat, merkte Sabine sofort, daß ein besonderer Ausdruck in seinem Gesicht war; sie konnte ihn nur nicht gleich deuten. Jan-?“ „Ja, Sabine, nun ist es so weit.“-„Ihr kommt fort?“ „Heute nacht um zwei Uhr.“—„Wohin?“ „Wahrscheinlich nach dem Westwall. Ein- gekleidet sind wir, wir haben auch die Eiserne Ration empfangen. Die Stunden bis zum Ab- marsch gehören noch uns.“ Diese Stunden waren nicht leicht, auch wenn Jan und Sabine sich alle Mühe gaben, ihnen das Schwere zu nehmen. Sie fuhren mit dem Autobus nach dem Lazarett, um die Mutter zu benachrichtigen. Zu dritt gingen sie schweigend um den Pfaffenteich, der wegen der Fliegergefahr still und dunkel zwischen den Straßen lag. In der Nacht begleiteten Mutter und Toch- ter zusammen mit den Angehörigen anderer Soldaten die Truppe nach dem Güterbahnhof, Wo der Zug bereitstand. „Damit Sabine abends in der Knaudtstraße nicht allein ist, werde ich zu ihr ziehen, und immer werden wir von unsern beiden Sol- daten sprechen,“ sagte die Mutter zu Jan, als er sich aus dem Abteilfenster lehnte. Er konnte nur nicken, die Kehle war ihm sehr eng. Er ließ keinen Blick von Sabine, die tapfer und aufrecht am Arm der Mutter stand. Dann ruckte der Zug an. Noch einige Sekunden, und die winkenden Hände waren im Dunkel der Nacht verschwunden. Am nächsten Abend- die Mutter war noch im Lazarett- schrieb Sabine den ersten Feld- postbrief an ihren Mann.„Du! Dies ist der erste Brief, den ich überhaupt an Dich schreibe. Vom Beginn unserer Liebe bis zur letzten Minute haben wir beieinander sein können. Nun bist Du nicht mehr bei mir, ich sehe Dich nicht, und mir kommt zum Bewußt- sein, ein wie magerer Ersatz ein Brief ist, ge- messen am Glück des Beisammenseins. Und doch weiß ich, daß ich fortan nur für den Briefträger leben werde. Mit der Hauswirtin habe ich ein Abkommen getroffen; sie wird mich in den Holzwerken anrufen, wenn ein Brief von Dir gekommen ist, damit ich mich im voraus freuen kann. Vierundzwanzig Stunden sind noch nicht vorüber, seit ich zwischen den Gleisen vor Deinem Abteil stand; mir will scheinen, als wären schon ebenso viele Tage vergangen. Ich will die Zeit durch diesen Brief aus- zulöschen versuchen, will mir einbilden, daß Du wieder in meiner unmittelbaren Nähe Wärst. Abschicken kann ich den Brief noch nicht, den ich muß erst warten, bis Du mir Deine Feldpostnummer schreibst. Etwas Besonderes, Großes und Schönes läßt mir keine Ruhe, ich muß es Dir anvertrauen. Mein lieber Jan, wir werden ein Kind haben. Ich weiß es erst seit Tagen. Ich hätte Dir davon sagen können in der Abschiedsstunde. Hätte ich es tun müssen? Ich weiß es nicht. Warum ich es nicht getan habe, warum ich das, was mir auf der Zunge brannte, zurück- gedrängt habe? Ich meinte, daß Dir das Weg- gehen dann noch viel schwerer geworden Wäre. Und Du solltest in Ruhe abfahren, soll- test an das denken, was vor Dir lag. Und noch etwas anderes war mir eingefallen. Im ersten Feldpostbrief, der Dich erreicht, soll- test Du von unserer Freude erfahren. Sie wird Dir den Auftrieh geben, an Deinem Teile mitzuhelfen, daß unser Kind einmal eine glückliche Zukunft hat. Du erträgst Strapazen, schleppst den Tornister, legst Kilo- meter um Kilometer zurück auch für Dein eigen Fleisch und Blut. Ich kenne Dich, Jan, ich kann mir denken, was Du tun wirst, wenn Du die Nachricht er- hältst, daß Du Vater wirst. Den Kameraden von Deiner Freude mitteilen? Das kommt Dir nicht in den Sinn. Aber eine einsame Stelle wirst Du suchen, und denken und grübeln über den letzten Sinn des Menschenseins; nun Wweißt Du ihn. Ob es ein Junge wird? Dann habe ich nur einen Wunsch: daß er werde wie Du! Glück- lich die Mutter, die diesen Wunsch haben darf. Manchmal muß ich in mich hinein- horchen und denken: Jan ist gar nicht fort- gegangen, er ist bei mir geblieben. Du wirst zurückkehren, Jan! Mag es bei euch auch hart hergehen, mein Wünschen soll bei Dir sein, daß Dir- und dem Kinde und mir- das Letzte erspart bleibt. Drei Tage sind vergangen. Noch kann keine Nachricht von Dir eintreffen. Im Geschäft betrachte ich immer wieder den schwarzen Telefonapparat. Durch ihn werde ich er- fahren, wenn Du geschrieben hast. Und neben dem Apparat steht Dein Bild, das wir vor vierzehn Tagen haben anfertigen lassen. Un- nötigerweise bin ich auch auf dem Bild, aber nur unter dieser Bedingung habe ich Dich ja zum Fotografen schleppen können. lIch bin unendlich froh, daß ich das Bild von Dir habe. Abends nach Geschäftsschluß packe ich es in die Handtasche und nehme es mit nach Hause, damit Mutter und ich Dich um uns haben. Und jeden Morgen nehme ich es wie⸗ der mit in das Büro am Ziegelsee. Noch habe ich Mutter kein Wort von unserm Kinde gesagt. Kein Mensch soll vor Dir von ihm erfahren. Erst wenn ich weiß, daß Du Dich freust, soll auch Mutter sich freuen. Ich male mir aus, wie es sein mag, wenn »der Junge durch das Stoinsdorfer Schulhaus trippelt. Du hast mich einmal gefragt, ob ich nicht ein gelindes Grauen davor empfände mit Dir in den„altmodischen Kasten“ zu ziehen. Laß es mich Dir sagen: in unserer Ge- meinsamkeit unter diesem Strohdach sehe ich das Glück meines Lebens. Eines kann ich nicht begreifen: daß ich Dich nicht vom ersten Tage an lieb gehabt habe. Aber als Du von der Feldmark kamst, wo Du Vögel gefüttert hattest, und uns be- gegnetest, bist Du mir gleichgültig gewesen, S0 gleichgültig wie irgend ein Fremder. Mir ist, als müßte ich mich nachträglich dessen schämen. Es ist keine Spur Ubertreibung da- bei, wenn ich sage, daß keine Minute vergeht, wo ich nicht Deine Nähe spüre. Und darüber bin ich sehr glücklich. Und immer sehe ich auch Deinen Buben. Er tummelt sich herum in dem großen Schulgarten, und Großmutter kommt, um ihn ins Nachbarhaus zu holen, weil der Großvater doch bald von seinen Kranken- besuchen zurückkommt. Ach, Jan, ist Deine Frau ein närrisches Ding? Sie ist glücklich in ihrer Narrheit und möchte Dir ein wenig davon schenken.- Ein Freudentag ist heute. Dein erster Brief ist gekommen. Am Vormittag rief die Haus- wirtin mich an. Noch Stunden warten, bis ich Deinen Brief in Händen hatte? Ich bin zum Chef gegangen und habe ihm von dem Er- eignis erzählt. Er hatte Verständnis und sah wohl, daß ich so gut wie arbeitsunfähig war. Ich habe Urlaub bekommen. Uber den Spiel- tordamm bin ich gerannt, gerast wie ein Schulmädchen, das sich verspätet hat. Und dann habe ich den Brief gelesen, Deinen ersten Gruß aus dem Felde. Du Dum- mer glaubst, Dich entschuldigen zu müssen, weil Du nur einige flüchtige Sätze aufs Pa- pier werfen konntest. Ich weiß, was es be⸗ deutet, wenn Du am selben Tage, wo ihr in den Bunker eingerückt seid, noch Zeit zum Schreiben gefunden hast. Das Wort Bunker hat etwas Beruhigendes, ihr seid in ihm vor dem Argsten geschützt. Du schreibst, daß am Tage vorher die Porta Nigra in ihrem ehr- würdigen Alter von zweitausend Jahren freundlich auf euch herabgeschaut hätte. Hab Dank für die Andeutung. Ihr dürft euren genauen Aufenthaltsort nicht angeben, aber nun brauche ich meine Gedanken doch nicht irgendwohin ins Leere zu schicken, vom Mor- gen bis zum Abend kreisen sie um die Ge- gend von Trier. Die Dörfer und Städtchen jenes Landesteils habe ich auf der Karte auf- gesucht und kenne sie schon alle. (KRoman-Fortsetzung folgt-) Einst war ici Saat.— Klavier- — Wandi. Es war die unmenschlic pitalistische in ihren kra. Zugleichen. hältnissen s. Besitzenden ben; denn 4 den Zeiten — tums, wurde und:war es g Bereicherunę anderen imi rettungslos 3 an karitative Almosen nicl reißende Ge- Der Staat Um zaunächst die aus eine Massen droh er sich bere bedingt Notv für den in N gewähren. A Weise die ül Bevölkerung denn, der st abzuhelfen. Erst nach: in den Köpf danke, daß S- mühte als nu die Wirtschaf mußte. Man Ergänzun politik zu überhaupt ni von vornhere in die Ertrag geileugnet wer erheblicher F licherweise se Gerade in de politik wirtse der Wirtschaf die guten Ide beitslos wurd⸗ die Stimmen, ihrem angebli stenz der Wit sich auf anges betonte, daß auf die Arbeit Wort flel übe richtung. Imnatior land wurde di Basis gestellt. war eine Sich. dem Gebiete d Wirtschaft; di in den neu Den Betrieber Sorge um ihr nommen, dafũ pflichtung zu Schaften aufer zialpolitik sel elmut- Pepi Max-Jürgen chen bekom. Freude: Mas u. Batl.-Füh. Frau Hilde- Mainz-Kastel Straße 29, 2 NB, Privat-! Unseren Stan Wilhelm zeig an: Ise B Gehrig(2. 2 Wittmann), I (Ufkz. in ein Mannheim( den 20. Nove Wir reigen di zweiten Sob Andieh Ritter Otto Ritterbu Mannheim( 18. NFovemibe Wir kreuen un liche Geburt Dipl.-Ing. Be E. 2, Stüdt. Prof. Dr. Hol (Langemarck. mre Verlobun Sannchen G Bühler(Obge Muckensturm kenheim(Ra. den 22. Nove Ihre Verlobun Elfriede Bic oOCustav noch Mannheim-W. Ihre Verlobun: Pauline Nis Hammer(Ge d. B.(Allees (Rottannenstr Wir haben uns Kuplich(2. Emmy Kupli . 2. Dresden Villingen i. S straße 10), de mre Vermählu anzuzeigen: D (Z2. Z2. Wehrr Beckh, geb. Mhm.-Secken! Straße 4)— Klar-Straße mre am 18. N EKriegstrauunę Fritz Hack(G zer-Gren.-Kor (Lichte Zeile! geb. Wetzel, 2 strahe). Unserem lieben Herrn Postbe Stang, zu sein jubiläum die h wünsche. Wal Wehrm.) und Stang; Fritz Osten) und Stang; Erna 8 kinder. 6— erde, sehr- e, 40 legen, uschein, nte, ich Ernte: tteher 4 genwertigen, Ausdrucks- Da bewährte pultfrei voll- uosen Spiel- melodik wie istigung ein- em Natio- Hnete. In der ordentlichen, in der reifen Werk seine us nördliche- unst, die un- nicht eine e Erfüllung rschien Les- Klavier- war hier die wird nicht istig einheit- len wie hier sinfonischen Prof. Walter misch über- er des Solo- rung absolu- eder Richard uf die Hoch- talkonzertes. klopisch ge- irde diesmal armonie des ignete sie ja . Mag sein, onzertes da- rdisch-duali- dtzdem ganz cht in einer Kklärtheit, die en gleicher- rk des Pro 5 ero.140 ind frischen, gabe. eter Fun k. Kktor nach eutschen Artur Ro- zellschaft als herleiter des verpflichtet sommer 194 1 Opernhaus ninister Dr. elzeit 1943/44 Zehmidt- herndirektor Deutschen e vom Ober- nburg als das dortige raft mit dem auszubauen. tzt und am itzmannstadt n der Stocek- ichard Wag- Woche leitet ner Konzert- im Staats- dem auch rreeeeee g gewesen, mder. Mir ich dessen eibung da- te vergeht, rd darüber r sehe ich ich herum rrohßmutter holen, weil Kranken- ist Deine glücklich ein wenig rster Brief die Haus- en, bis ich 1 bin zum dem Er- s und sah fähig war. den Spiel- wie ein hat. gelesen, Du Dum- u müssen, aufs Pa- as es be- wo ihr in Zeit zum t Bunker ihm vor t, daß am rem ehr- 1 Jahren Ut hätte. irft euren ben, aber ſoch nicht vom Mor- die Ge⸗ Städtehen arte auf- ng folgt) 3 12 1 4 ** 3 4 3 . 4 18 —————— 4 — „* Wandlungen der Sozialpolitik Es war die erste Aufgabe der Sozialpolitik, die unmenschlichen Ungerechtigkeiten, die eine ka- pitalistische Wirtschaftsordnung mit sich brachte, in ihren krassesten Formen zu mildern oder aus- zZugleichen. Wie schon in patriarchalischen Ver- hältnissen sah man es als sittliche Pflicht der Besitzenden an, mit dem Armen Mitleid zu ha- ben; denn Armut war Schicksal. Nun aber, in den Zeiten des ersten liberalistischen Eroberer- — tums, wurde die Armut zur Massenerscheinung, und war es geradezu notwendiges Gegenspiel der Bereicherung auf der einen Seite, daß auf der anderen immer mehr Kreise der Verarmung rettungslos anheimflelen. Da nützte kein Appell an karitative Wohltätigkeit mehr, da konnten Almosen nicht mehr die Löcher stopfen, die die reißende Gewinnsucht immer wieder fraß. Her Staat baute Schutz mahßnahmen ein, um zunächst die politischen Gefahren zu bannen, die aus einer Revolutionierung der enterbten Massen drohten. Erst verhältnismäßig spät hat er sich bereitgefunden, über das Maß des un- bedingt Notwendigen hinaus Sicherung und Hilfe für den in Not geratenen Staatsangehörigen zu gewähren. Aber es gelang ihm nicht, auf diese Weise die übergroße Mehrzahl der arbeitenden Bevölkerung für sich zu gewinnen, geschweige denn, der ständigen Bedrohung dieser Kreise abzuhelfen. Erst nach zahlreichen Fehlschlägen entstand in den Köpfen der Wohlmeinendsten der Ge- danke, daß Sozialpolitik noch etwas anderes sein mühte als nur ein Pflaster auf die Wunden, die die Wirtschaft schlug und anscheinend schlagen mußte. Man betonte, daß sie notwendige EUrgänzung einer jeden Wwirtschafts- politik zu sein haben, ja daß man fruchtbar überhaupt nur wirtschaften könne, wenn man von vornherein die sozialen Lasten als Aufwand in die Ertragsrechnung einfügte. Es kann nicht geleugnet werden, daß hierdurch ideenmäßig ein erheblicher Fortschritt eingetreten ist. Bedauer- licherweise sah aber die Praxis ganz anders aus. Gerade in den Zeiten, in denen man Sonzial- politik wirtschaftlich sehen wollte, ging es mit der Wirtschaft selbst hemmungslos bergab und die guten Ideen nützten den Millionen, die ar- beitslos wurden, gar nichts. Schon mehrten sich die Stimmen, daß es die Sozialpolitik sei, die in ihrem angeblich übertriebenen Ausmaß die Exi- stenz der Wirtschaft gefährde. Ja man konnte sich auf angesehene Militärs berufen, wenn man betonte, daß diese Sozialpolitik verweichlichend auf die Arbeiterschaft wirke und manch bitteres Wort flel über den Staat als Versorgungsein- richtung. Imnationalsozialistischen Deutsch- land wurde die Diskussion auf eine ganz andere Basis gestellt. Die erste große Tat des Führers war eine Sicherung der Arbeiterschaft, nicht auf dem Gebiete der Sozialpolitik, sondern der reinen Wirtschaft; die Eingliederung der Arbeitslosen in den neu angekurbelten Wirtschaftsprozeß. Den Betrieben war in weitestem Umfang die Sorge um ihre Existenz und ihr Risike abge- nommen, dafür konnte ihnen eine erhöhte Ver⸗ pflichtung zu sozialer Betreuung ihrer Gefolg- schaften auferlegt werden. Aber auch die So- zialpolitik selbst veränderte ihr Gesicht. Der AKorübadische Haupigut-Tabake Hochwertiges Sehneidegutmaterial für Rauchtabake Für den zweiten Einschreibungstag standen 65 200 Zentner Hauptguttabake aus dem nord- badischen Anbaugebiet„Goundi“ und„Berg- straße“ zur Verfügung. Die Musterauflage in Karlsruhe überzeugte von der Hochwertigkeit dieser Schneideguttabaͤke für die Rauchtabak- herstellung,„Sschwarze Zigarette“ und den Roh- tabakhandel, denn es handelte sich bei den auf- gelegten Mustern fast ausnahmslos um ein schön- farbiges, überaus blattiges und geschmeidiges Material, das für die Rauchtabakherstellung von hohem Werte ist, da es große Ausbeute-bei wol- ligem Schnitt liefert. Dazu kommt das reine, sühnliche Aroma, so daß die Rauchtabakfabrika- tion hier wirklich vorzügliches Material erhal- ten konnte. Besonders hochfarbige Herkünfte wie Brühl, Hockenheim, Ketsch, Kirrlach, Oftersheim, Plank- stadt, Sandhofen, Schriesheim u. a. m. wurden sehr lebhaft begehrt, so daß auch hier Oberland- Wirtschaftsrat Dr. Meisner Zuteilungen vorneh- men mußte. Die ausgegebenen Tageskontingente der Herstellung und des Handels waren so scharf berechnet, daß die angebotene Menge Hauptgut sich mit den angebotenen Tagesmengen deckte. Die Mitglieder der Reichsfachschaft deutscher Rohtabakkaufleute kauften sehr gute Herkünfte, so daß die von ihnen zu beliefernden Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe einen vorzüglichen Rohtabak nach abgeschlossener Vergärung und Sortierung erhalten werden. Sehr geschätzt wurden infolge ihrer besonders typischen Güte und Brauchbarkeit die Herkünfte von St. Leon, wovon rund 2300 Zentner blattiges Material zur Vergebung kamen. Auch die Hauptguttabake von Walldorf, vor allem auch Sandhofen, waren lebhaft begehrt. Große Tageskontingente hatten die Rauchtabakfabriken Martin Brinkmann-Bremen, J. P. Landfried-Heidelberg, Arnold Bönninger- Duisburg-Andernach, Oldenkott-Rees/Rh., Ru⸗ thenberg-Raulino Litzmannstadt, Austria Wien. Auch die Rauchtabakfabriken der Saar und West- mark, Acher& Hüser-Sdarlautern, Marschall St. Wendel, Kockler St. Wendel konnten unter den aufgebotenen Tabaken für ihre speziellen Fabri- Kationen(Strangtabake) gutes, brauchbares Ma- terial exrhalten. Hie„Schwarze Zigarette“ nahm aus Kirrlach, St. Leon und Oftersheim nahezu 2000 Zentner, vor allem aber auch das hochfarbige, sehr aromatische Hauptgut aus dem Main-Anbaugebiet wie Freudenberg und Mond- feld mit nahezu 500 Zentner. Die großen Anbau- gemeinden wie Heddesheim, Seckenheim und Ladenburg gingen hülftig an die Rauchtabakher- stellung und an den Rohtabakhandel. Die Einschreibung nahm einen sehr flotten Verlauf und es war für alle Beteiligten erfreu- —lich, daß sämtliche ausgegebenen Kontingente erfüllt werden konnten. Italienische Seiden- und Kunstseidenweberei Das Mitteilungsblatt der Mailänder Ente Na- zlonale Serico veröffentlicht Einzelheiten über die Entwicklung der italienischen Seiden- und Kunstseidenweberei im Jahre 1941. Danach war die Industrie das ganze Jahr hindurch vol! beschäftigt. Seide wurde trotz des hohen Preises mehr als im Vorjahr verwandt. Die bedruckten Gewebe konnten ihre vorherr- schende Stellung behaupten. Besonders gut ge-— fragt waren Wäschestoffe, Schirmstoffe, kunst- seidene Stoffe, die an Stelle von Baumwolle verwandt wurden, sowie Samtwebereien, die fast ausschließlich im Inland abgesetzt wurden. Der Absatz an Krawattenstoffen litt unter der geringen ausldndischen Nachfrage und konnte auch nicht wie die meisten übrigen Gewebe von Deutschland aufgenommen werden. Dagegen stieg die Nachfrage nach Futterstoffen besonders von seiten der Heeresverwaltung, die auch dureh ihren Bedarf an Fallschirmstoffen der ita- Uienischen Seidenweberei Arbeit in großem Um- fong verschaffte. Als im April 1941 von den Behörden die Her- stellung standardisierter Gewebe, der sogenann- ten Tessuti-tipo, verlangt wurde, bedeutete dies einen starken Eingriff, zumal- für die Inland- ware zu 75 und dann sogar zu 100 Prozent die Verwendung von Kunstseide vorgeschrieben wurde; diese Vorschriften wurden später auch auf die Seidenwebereien ausgedehnt. Die Aus- fuhr der italienischen Seiden- und Kunstseiden- Webereien richtete sich in erster Linie nach Deutschland; andere nennenswerte Absatzlänger waren Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, die skandinavischen Länder, Holland und Bel- gien. Minderbemittelte kam nicht mehr in Gefahr, von den Konjunkturen einer hemmungslosen Wirt⸗ schaftsanarchie plötzlich um sein Brot gebracht zu werden. Der Grundsatz des Leistungs⸗ lohnes, den voll durchzusetzen der Krieg hin- derte, an dem aber gerade jetzt mit Ernst und Fleiß gearbeitet wird, verschiebt auch die Grund- lage der Beurteilung der Armut. Ist ihm einmal zur vollen Anerkennung verholfen, so werden wir dem geringer Entlohnten nicht mehr in gleicher Weise unser Mitleid zu zollen haben wie zu Zeiten, in denen die Lohnhöhe durch Zufall oder Macht bestimmt war. Man sollte annehmen, daß unter diesen Vor- aussetzungen eine Sozialpolitik sich darauf be- schränken könnte, die erwerbstätige Bevölkerung vor Notständen, die durch Kranlcheit, Alter oder Tod herbeigeführt werden, zu bewahren. Aber kens denkt der nationalsozialistische Staat nicht. Für ihn ist Soszialpolitik etwas grundsätzlich anderes als eine Fürsorge für Minderbemittelte. Sozialpolitik im nationalsozialistischen Sinne ist Verwirklichung der Volksgemein- schaft; sie wird natürlich zunächst von den Betrieben ausgehen, da der Betrieb die Zelle ist, in der sich die Volksgemeinschaft am unmittel- barsten in die ihr gestellten Aufgaben einfügt. Sozialpolitik ist daher auch durchaus nicht mehr eine Arme-Leute-Politik, von der sich die besser bezahlten Gefolgschaftsmitglieder nach Belieben ausschließen könnten, oder ein Mittel, den Be- triebsführer einmal von einer anderen Seite kennenzulernen, sondern Verpflichtung zur Ge⸗ meinschaft. Unser Sozialismus ist national, und das heißt, daß alle unsere Bindungen vom vVolk ausgehen und die Volksgemeinschaft bestimmen. Paul Ri e d el. * Restlose Nutzholzauswertung Daß in unseren Forstbetrieben alles zu Nutz- holzzwecken verwendbare Holz auf das Beste erfaßt und heute in erster Linie der Kriegs- wirtschaft zugeleitet wird, betrachtet jedermann bei dem hohen Stande unserer Forst- und Holz- wirtschaft als selbstverständlich. Bei dem gro-— hen Nutzholzbedarf, vor allem auch an wert- vollen Laubholzarten, muß aber jeder Grund- stücksbesitzer- auch außerhalb des Waldes- daran denken, daß er als Nutzholz verwertbare Baumstämme nicht aus Gedankenlosigkeit oder Bequemlichkeit zu Brennholz hackt, sondern dem nächstgelegenen holzbearbeitenden Be- triebe— wie Furnierfabriken, Sägewerke, Drechsler, Stellmacher, Tischler usw.- anbietet, der die nutzholztauglichen Stammstücke gern verwenden wird. Auf manchem Gartengrundstück oder ande- renorts stehen einzelne Birken und Ahorne oder andere Laubbäume, oft in langen Stücken ast- rein und für, hochwertige Verwendungszwecke gut geeignet. Auch diese einzelnen Mengen müssen dem Nutzholzsektor zufliegen, genau so, wie die wertvollen Teile unserer durch den har- ten Winter zum Absterben gebrachten Obst- bäume. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß auch gesunde Stammenden mit braunem Kern, zum Beispiel bei Birke, für Schälzwecke als gutbe- zahltes Nutzholz Verwendung finden können. Der Leiter des Spézialsonderringes Holz beim Reichsminister für Bewaffnung und Munition macht aus gegebenen Anlässen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß hier jeder einzelne Grundstücksbesitzer mitwirken muß. Deutsche Asphalt- Generalvertriebsgesellschaft mbH, Mannheim. Zum Vertrieb sämtlicher Pro- dukte der Deutschen Asphalt AG der Limmer und Vvorwohler Grubenfelder in Braunschweig (Dasag) wurde mit einem Stammkapital von 20 000 RM. in Mannheim die Deutsche Asphalt- Generalvertriebsgesellschaft m. b. H. für Süd- deutschland errichtet. Geschäftsführer ist Kauf- mann Fritz Brone(Mannheim). Strebelwerk Gmbül, Mannheim. Durch Gesell-, schafterbeschluß ist das Stammkapital nach den Bestimmungen der DAVo von 520 000 RM. um 11,48 Mill. auf 12,0 Mill. RM. berichtigt woörden. Oberrheinische Handwerksbau AG, Karlsruhe. Die Hauptversammlung beschloß, den Verlust von 27 304 RM., der sich um den Gewinn aus dem Vorjahre mit 2449 auf 24 953 RM. ermähigt, auf neue Rechnung vorzutragen. Eine Stinnes-Niederlassung in Frankfurt a. M. Beim Amtsgericht in Frankfurt a. M. ist die Zweigniederlassung der Matth. Stinnes Gmbt. eingetragen worden. Die Stammfirma hat ihren Sitz bekanntlich in Mülheim a. d. Ruhr. Gegen- stand des Hauses ist der Kohlenhandel, das Schiffahrtsgeschäft sowie verwandte Geschäfts- aufgaben. Maschinenfabrik Buckau R. Wolf AG, Magde⸗ burg. Nach den Mitteilungen, die in der Herbst- sitzung des Aufsichtsrats über den Geschäftsgang gemacht wurden, sind die Werke nach wie vor voll beschäftigt. Kapitalberichtigung der Preufag. Im Reichs- anzeiger wird jetzt der Beschlüß der Preuhi- schen Bergwerks- und Hütten-AG bekanntgege- ben. Danach wird das Grundkapital der Gesell- schaft im Wege der Kapitalberichtigung um 20 auf 120 Mill. RM. erhöht. Hakenkreuzdanner verlag und Bruckerei.m. b. H. Verlagsdirektor Dr. Walter Menhls(zur Zeit em Felde), stellvertretender Hauptschriftleiter Dr. Kurt hbammenn. 4* 4 an eine solche Beschränkung seines sozialen Wir- Helmut- Pepi(19. 11. 42). Unser Max-Jürgen hat ein Brüder- chen bekommen. In dankbarer Freude: Max Münich(Hauptm. u. Batl.-Führer, im Osten), und Frau Hildegard, geb. Burkl. Mainz-Kastel(General-Mudra- Straße 29, 2. Z. in Straubing, NB, Privat-Klin. Monikaheim). Unseren Stammhalter Günther Wilhelm zeigen wir hocherfreut an: Ise Beaussencourt, geb. Gehrig(z. Z. Luisenheim, Dr. Wittmann), Rudi Beaussencourt (Uffz. in einem Panzer-Regt.). Mannheim(Karl-Benz-Str. 27), den 20. November 1942. Wir reigen die Geburt unseres zweiten Sohnes Konrad an: Judith Ritterbusch, geb. Römer, Otto Ritterbusch(2. Z. i. Osten). Mannheim(Almenstr. 21), den 18. November 1942. Wir kfreuen uns über die glück- 3 liche Geburt eines Sohnes.— „Dipl.-Ing. Baumann und Frau (2. Z. Städt. Krankenhaus, Aht. Prof. Dr. Holzbach). Mannheim (Langemarckstr.), im Nov. 42. mre Verlobung geben bekannt: Sannchen Gaßner Werner Bühler(Obgefr., z. Z. i. Felde). Muckensturmer Hof, Mh.-Sek- kenheim(Rastatter Straße 23), den 22. November 1942. mre Verlobung geben bekannt: Elfriede Bickel-..-Gefr. Gustav Hochlenert(Z2. Z. i..). Mannheim-Waldhof. 1 mre Verlobung geben bekannt: Emmy 4 5 Pauline Nischwitz— Eugen Hammer(Gefr.). Hemsbach à. d. B.(Alleestr. 37) Waldhof (Rottannenstr. 58), 22. Nov. 1942 Wir haben uns vermählt; Helmut Kuplich(2. Z. b. d. Wehrm.), Kuplich, geb. Thoma. 2. Z, Dresden A 28(Roonstr. 15), Villingen i. Schw.(Dattenberg- straße 10), den 19. Nov. 1942. mre Vermählung beehren sich anzuzeigen: Dr. Albrecht Beckh (Z2. Z2. Wehrmacht), Anneliese Beckh, geb. Böhler, stud. art. Mhm.-Seckenheim(Konstanzer Straße 4)— München(Jakob- Klar-Straße 10), 18. Nov. 1942 mre am 18. Nov. 1942 erfolgte Kriegstrauung geben bekannt; Fritz Hack(Gefr. in einer Pan- zer-Gren.-Komp.) Mh.-Käfertal (Lichte Zeile 10); u. Kläre Hack, geb. Wetzel, Zweibrücken(Max- straße). Unserem lieben Vater und Opa, . Herrn Postbetriebsrat Konrad Stang, zu seinem 40jähr. Dienst- jubiläum die herzlichsten Glück- wünsche. Walter Wingert(2. Z. Wehrm.) und Frau Friedl, geb. Stane; Fritz Krämer(2. Z. im Osten) und Frau Anna. geb. Stang; Erna Stang und 6 Enkel- kinder. uim testen Glaube lands Sieg und 0 Alter von fast 30 jahren det Heldentod bei den schweren Kümpten im Kaukasus mein innigstgeliebtet, nerzensguter und treubesorgter Gatte, det stolze und glückliche Vater seines 10 Monate alten Söhnchens, das er nie gesehen, unser liebet, guter Sonn, Brudet, Schwiegersohnn, Schwaget, oOn⸗ kel, vVetter und Neffe Ono Flscher Sonderkührer in elner propag.-Komp. Als prachtvoller, frischer Soldat und wunderbarer Kamerad,so schrieb sein Kompaniechef, wat er stets zum höch⸗ sten Einsatz bereit und besiegelte in begeisterter Pllichterküllung sein Leben für den ewigen Bestand Deutschlands. Er wird nie vergessen werden! Mannheim, im November 1942. Käfertaler Straße 211, 2. Z. Lemberg, Hauptstraße 23/57. In tiekem Herzeleid: Lise Fischer, geh. Hagedorn, mit Kind Günther; Ffam. Peter Eischer, Eltein; Fam. Hans Hagedorn, Schwie⸗ 41 gereltern, und verwandte. Unkaßbar und unerwartet traf mich die traurige Nachricht, daß mein lieber und treusorgender Mann, mein lieber papa, Sohn, Bruder, Schwiegersonn, Schwager und onkel Otto Geyer Gefreiter in einem intanterie · Regiment bei den schweren Kümpfen im osten in treuer Pflichterküllung im Alter von 34 jahren für Führer, Volk u. vater⸗ land den Heldentod fand. Allen, die ihn gekannt, wird er unvergeßlich sein. Mannheim(Waldhofstraße 20), Rosen⸗ derg, den 18. November 1942. In unsagbarem Schmer:z: Margaretna Geyer, geh. Schwind, und Kind Woltgang; Mutter: Maria Geyer; Brüder: Karl, Franz, Fritz und Wimeim Leyer(mit Familſen), (alle im Felde); Eugen Kolbenschlag und Frau Anna, geb. Seyer; Schwa⸗ er: Witnelm, Fritz und Kari-Heinz chwind mit Frau(alle im Felde). Auch ich verliere mit otto Geyer einen tüchtigen und fleißigen Mitarbei⸗ ter, dem wir stets ein ehtendes Geden- ken bewahren werden. Heinr. Fischer, Glasermeister, und SGefolgschaft(Laurentiusstr. 26). Annae Künzler, geb. Gürtner nach schwerem Leiden im Alter von 62 jahren sanft entschlafen. Feudenheim, den 21. November 1942. Löwenstraße 9. In tiefer Trauer: Michael Künzler; Adam Künzler(2. Z. im Felde) und Fam.; Fam. Herm. Künzler; Fam. Walter Künzier und Anverwandte. Die Beerdigung findet am Montag, den 23. Nov. 1942, 14.30 Uhr, von der Leichenhalle Feudenheim aus statt. 3 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die Karten und Blumen⸗ spenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen, Jakoh Biereth, sagen Wir allen unseren innigsten Dank. Be- sonderen Dank den Herren Arzten und den sSchwestern des Städt. Kranken⸗ hauses für die liebevolle Pflege und den beiden Herren. die dem schwer Erkrankten opferbereit Blut spendeten. bank auch dem Herrn pfarrer Kunsz, der Direktion und Gefolgschaft det Wach- und Schließgesellschaft für den ehtenden Nachrut, dem Gesangverein Sängerkreis und dem cäcilienchor füt den erhebenden Grtabgesang. Mhm.-Wallstadt, den 20. Nov. 1942. Im Namen der Hinterbliebenen: Elise Biereth Witwe. Danksagung Für die uns in unserem tiefen Leid beim Heimgang unserer lieben ver⸗ storbenen, Frau Dina Reinhardt Wwe., geh. Fertig, in so überaus reichem Maße bewiesene Anteilnahnme sagen wir hiermit unseren tiekempkundenen Dank. Ebenso herzlichen Dank all den vielen, die ihr wänrend ihrer Krank⸗ heit Gutes erwiesen haben. Mhm.-Neckarau, den 20. Nov. 1942. Blumenstraße 10. Famillie Wim. Fertig und Angenörige. enee erem Statt Karten Allen Freunden und Bekännten die schmerzliche Mitteilung, daß unser inniggeliebtes, unvergehliches Kind Manfrecd am 19. November nach kurzer. heim⸗ tückischer Krankheit sanft entschlafen ist. Er war unser aller Sonnenschein. Wer ihn gekannt, wird unseren Schmerz ermessen können. Mannneim(Meerlachstraße 30). In tiefem Schmerz: Robert Haug und Frau Kätne, geb. Weher, und Töchterchen Euitn.“ Die Beerdigung findet am Montag, den 23. Nov. 1942, um 13.30 Uhr, von der Friedhofhalle aus statt. Die Beerdigung von Herrn Frlx Weigel findet am Montag, 23. Nov. 1942, um 14 Uhr, auf dem Hauptkriedhof statt. Die vielen Beweise aufrichtiger An⸗ teilnahme, die uns beim Heimgang unseres lieben und unvergeßlichen Entschlafenen, Herrn august Schmutz sen., in so vielfältiger Form entgegen⸗ gebracht wurden, haben witr als beson⸗ ders tröstend empfunden. Allen, die dem verstorbenen die letzte Ehre er- wiesen, herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Scharf für seinen trostreichen Zuspruch, dem vertreter und den Arbeitskameraden der Firma Hch. Lanz.G. für den ehrenden und warmen Nachruf sowie den Hausgenos- sen, Ereunden u. Bekannten für treues Gedenken. Mannneim, den 22. November 1942. Im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Maria Schmutz Wwe., geh. Bock. Wee Danksagung Für die anläglich des Heimgangs unseres lieb. Vaters. Schwiegervatets und Großvaters, Adam Ffunr, Fabrik- direktor i.., erwiesene Teilnahme sowie für die zahlteichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir hiermit herz⸗ lichen Dank. Mh.-Neuostheim(Corneliusstraße Siegen i.., im November 1942. Hedwig Liehoner, geb. Fuhr; Lina Führ; br. Heinricen Llehoner 21), und Enkelkinder Werner und Heiga. ———— ervertellung. Auf die vom 16. 11. bhis 13. 12. 1942 und vom 14. 12. 1942 bis 10. 1. 1943 gültigen Bestellscheine Nr. 43 und 44 der Reichseierkarte werden als Weihnachstversorgung insgesamt 6 Eier in der Zeit vom 1. bis 20. 12. 1942 ausgegeben, und zwar: Auf den Abschnitt Nr. 43 a= 2 Eier; auf den Abschnitt Nr. 44 àa — 2 Eier; auf den Abschnitt Nr. 44 b— 2 Eier. Die Eier sind je- weils sofort nach Eingang vom Kleinverteiler an die Verbraucher ausgegeben. Die Verbraucher werden aufgefordert, die Eier als- bald nach Belieferung ihres Kleinverteilers abzuholen. Soweit die 2 Eier auf den Abschnitt Nr 43 à schon vor dem 1. Hezembeſ 1942 bei den Kleinverteilern ein- treffen, erfolgt die Ausgabe vor- her. Die Kleinverteiler dürfen die Abschnitte a und b des Bestell- scheins erst beliefern, wenn durch entsprechende Eier-Anlieferung sichergestellt ist, daß alle Bezugs- berechtigten die ihnen auf den Abschnitt Nr. 43 4 zustehenden BEier vorweg erhalten. Auslän- dische Zivilarbeiter erhalten auf die an sie ausgegebenen Wochen-⸗ karten auf die Abschnitte I W I und II W I der 43. Zuteilungspe- riode je 1 Ei, auf die Abschnitte IT W I, II W I, III WI und IVWI der 44. Zuteilungsperiode eben- falls je 1 Ei. Die Belieferung die- ser Karten ist nur durenh die Kleinverteiler möglich, die für den vVverkauf von Eiern für Ur-— lauber, Kranke und Schiffer zu- gelassen sind. Die übrigen Klein- verteiler können diese Abschnitte nicht einlösen. Die hiernach zur Lieferung von Eiern für auslän- dische Zivilarbeiter in Betracht kommenden Kleinverteiler wer- den gebeten, die Belieferung nur nach Abtrennung der obenge- nannten Abschnitte vorzunehmen. Die Lieferung der für die Zutei- lungsperiode 44 vorgesehenen Eier an ausländische Zivilarbeiter darf erst erfolgen, wenn die allge- meine Lieferung vorgenommen ist, Städt. Ernährungsamt Mannn. Bestellverfahren für Eler. Wir verweisen nochmals auf un- sere Bekanntmachung in den Ta- geszeitungen vom 19. ds. Mts., in der wir die Verbraucher aufge- fordert haben, die Bestellscheine 44 der Reichseierkarte bis 24. 11. 1942 abstempeln zu lassen.- Die Kleinverteiler müssen die Be- stellscheine am 25. 11. 1942 bei uns einreichen. Wer die rechtzeitige Abstempelung bezw. Ablieferung Versäumt, hat mit den üblichen Kürzungen zu rechnen. Der Land- rat des Kreises Mannheim- Er- nährungsamt Abt. B— Städt. Ernährungsamt Mannheim. Besfellung von Zuckerwaren! Entsprechend der Ankündigung des Reichsmarschalls und der die- ser Tage erfolgten Presseveröf- tentlichungen erfolgt zu Weinh⸗ nachten eine Sonderzuteilung an Zuckerwaren. Die Verteilung er- folgt im Wege des Vorbestellver- fahrens an die Inhaber 1. der rosa und blauen Nährmittelkarten für Normalverbraucher und Selbst- Versorger, 2. der rosa und blauen Nährmittelkarten für Kinder und Jugendliche von-16 Jahren sowie Kinder bis zu 3 Jahren, 3. der über 19 Jahre alten Empfänger für Selbstversorger mit Getreide (SV/G), 4. der noch nicht 18 Jahre alten Empfänger von Nänrmittel- Bezugscheine erfolgt bei den Kar- in der karten fur Söldentereen mit 4— 2 treide(SV/) mit dem aut. druck„u 18. m haben zu diesem Zweck in' de 2. Woche der 43. Zuteilungsperiode vom 23. Nov. bis 28. Nov. 1942 die Nährmittelkarte einem Sühßwaren- spezlalgeschäft oder einem Klein- verteiler, der Süßwaren mitver- treiht, zur Abtrennung des Ab- schnittes„N 32“ als Vörbestellab- schnitt vorzulegen. Kleinverteiler, die Süßwaren nieht oder nicht mehr verkaufen dürfen, können Vorbestellungen nicht annehmen, da sie nicht beliefert werden. Der Verteiler versieht den Stammab- schnitt der vorgelegten Nährmit- telkarte mit seinem Firmenstem- pel und dem Vvermerk„Z2“ Der Stammabschnitt ist von dem Be- rechtigten bis zur Verteilung auf- zubewahren. Für Berechtigte in Gemeinschaftverpflegung erfolgt die Bedarfsanmeldung durch die Gemeinschaftsverpflegung beim zuständigen Ernährungsamt- Abt. B. Dabei sind die Altersstufen bis zu 18 Jahren und über 13 Jahren zu trennen. Ausländische Zivil- arbeiter, Zivil- und Kriegsgefan- gene können diese Sonderzutei- lung nicht bekommen.- Die Um- Wandlung der getrennt nach den beiden Altersgruppen über und unter 16 Jahren aufgeklebt einzu- reichenden Vorbestellabschnitte in tenstellen in der 3. Woche der 43. Zuteilungsperiode vom 30. Nov. bis 5. Dez. 1942; auf das' getrennte Aufkleben der Bestellabschnitte für Altersgruppen über und unter 16 Jahren wird besonders hinge- Wiesen. In der Zeit vom 30. Nov. 1942 bis 5. Dezember 1942 müssen auch die Gemeinschaftsverpfle- gungen ihre Bedarfsanmeldung bei (für Mannheim-Stadt bei unserer Abteilung Großverbraucher D 2, 1) einreichen. Städt. Ernährungsamt Mannheim- Landrat Ernährungs- amt B. Aufgebolssdche der Rechtsanwälte Profess. Dr. Gei- ler, Dr. Zutt und Dr. Schilling in Mannheim, als Vertreter des Eigentümers des Grundstücks Mannheim-Neckarau, Friedens- straße 17, Karl Friedrich Zieg- ler, ebenda, wurde durch Aus- schlußurteil vom 12. Nov. 1942 für kraftlos erklärt: Grund- schuldbrief über RM 500.—- la- stend auf dem Grundstück der Gemarkung Mannheim- Nek- karau, Friedensstr. 17, Lager- buch Nr. 10 341, eingetragen im Grundbuch Mannheim, Band 293 Heft 6, III. Abteilung Nr. 5 zu- gunsten des Eigentümers Karl Friedrich Ziegler in Mannheim- Neckarau. Mannheim, 12. Nov. 1942. Amtsgericht BG. 3. ekenntmachung! Im Interesse eines ungestörten Geschäftsab- laufs bitten wir hiermit unsere Kunden, die zur Ablösung der Gebãudesondersteuer Gutha- bensbeträge benötigen, Rück- zahlungsanträge unter Vorlage der Sparkassenbücher sowie des Steuerbescheides schon jetat bei uns zu stellen. Wir werden als- dann die Abbuchung sofort, je- doch Wert 30. Dezember 1942, vornehmen. Mannheim, den 20. November 1942. Städt. Sparkasse rAn- uU. Ver Gehr. Mannheim. che Kefuf lec. Art. Mannh., J 1, 20. Oleniczak, Ruf 257 36. lederlacke u. 1 P. Reitstiefel zu k. ges. Brennholz k. in Zahlg. gegeb. werden. 6149B8 Eislaufhose f. Dame. 6084B Relfthosen, Gr. 46, Reitstiefel, Gr. 42 u. Pelzmantel, Gr. 42-44, Zu kauf. gesucht. 6196B Got erh..⸗Wintermanfel, Gr. 48-50, zu kauf. ges. 134 504 an HB fockenheim .⸗Wintermantel, neuw., u..— Uebergangsmantel, f. gr. kräft. Fig., 1,76 mi, 2. k. g. 6104B Neuw..⸗Wintermantel, Ge. 46, U. gute—— u. 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Rep.-Werkstatt übernimmt u. den Einsatz der Kraftfahr- zeuge leitet. Er muß Praxis im Verkehrsgew. haben u. insbe- sondere im Generatorbetrieb bewand, sein. Angeb. m. Zeug- nisabschr., Lebensl., Lichtbild u. Gehaltsanspr. u. 135 574VS Helzer für Zentralheizg. gesucht. 135 947VS Die Organiĩisction Tocdt sucht für Verwaltungstätigkeit in Norwe— gen, im Osten, den Südosten geeignete Kräfte. Bewerber im Alter von 43-55 Jahren wollen ihre Bewerbungsunterlagen (Zeugnisabschriften, Lebenslauf u. polizeilich. Führungszeugn.) bei der OT-Zentrale, Personal- amt, Berlin-Charlottenburg, 13, Avus-Nordschleife, einreichen. Wir suchen für unseren Betrieb einen Herrn, evtl. auch Dame, als Dolmetscher, der die fran- zösische Sprache in Wort und Schrift perfekt beherrscht, für beaufsichtigende Tätigkeit. Die Sprachkentn. müssen im Aus- lande erworben sein. Bewerb. erb. an Sekretariat Hildebrand, Rheinmühlenwerke, Hombusch- straße 5. Ausläufer(in) sof. gesucht. 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