er Heimat z in Gold en an: ugführer in einem ut z aus Mann in einer Panz ller aus Mann- der Panzerabtei- ut ⁊z aus Mann- hof, Zugführer in ng. hrieben tätigen zen, über die Bit- inden kaum aus- es gerade heute michen Schreiben 3 eile knüpfte an stolz, tapfer, treu „ an. Der Mann 1e Selbstverständ- ingünstigsten Um- Front zu schmi e wir herbeisehn werden, daß d oden liege. Jed m. Eifer die Vo nsetzte. Wenn d dreche, dann habe sie restlos zu v n zu seinem Volk e und Verpflich-⸗ Land der Gemarku le eine 20jährige rhalb des Dorfes eitete, von bisher waltigt und durch schweren Verbre⸗ igt ist ein Mann n Wehrmachtuni- eit zwischen den ch in verdächtiger 5 In einem Gart hen, der den r von sechs Zen zich durch das In ben Spargeln 2u lension entwick n in Heidelb Spiel der Mut 2 3 lriger. Er überf Straße, entriß ih hr und flüchte ler Menge spurl ngen— Hard e Aufmerksamke inserer Vermählu lerzl. Dank. Juli u Rosa geb, Bra den 20. Juni 19⸗ Hoflnuns auf ein bal- iedersehen erhielten traurige. noch unfaſi- t. daß unser lieber, Sohn. Bruder und ar Keller d. Heeresflak, Inh. u. Sturmabzeichens Alter von nahezu 221 sein Heldentod für Osten fand. en 20. Juni 1944. 8 auer: a2 Keller nebst allen 4 nu. Bekannten die icht. daß nach lan- Geduld ertragenem liebe Frau. Mutter, r und Schwägerin. Tante. Frau ith geb, Schwindl 44 im Alter von 47 mer von uns ge⸗ 1 20. Juni 1944. auer: 2. Z. i. Osten): Joset u Else geb. Stephan Verwandten und Be- det am Donnerstas. abends 6 Uhr, statt. einreihien lassen. rechen Raubüber- vOoVS!L G, 22 1UVI144/14./155. AURCANCG/ NUMMERA 167 Teeeee WWWNWee INZEUVEREAUTSPREIS 10 Ryy. KLNKRLIZBANNER verlag: heim, Ri. CA S TADTGEBIET MANNHUHEIV gabe geme gülltig 8 Hauptschri Tahtbericht unseres Korrespondentem Sch. Lissabon, 22. Juni. ie englische Berichterstattung über den Einsatz der neuen Waffe verrät weiter di len und die sich da 1 raus ergebende Di Ktionslosigkeit des Informationsministe nums, dessen Berichte genau so wider- wie in den ersten Tagen. ar immer noch, die deut- che Waffe zu bagatellisieren, da aber allzu Bekanntschaft ge- hat man die Methoden àn- müssen. Man erklärt— wie es bei- meldung aus „ militärisch gesehen sei der chaden nicht sehr groß; trotzdem müsse nan sich mit einer neuen Abwehrtaktik be- ssen, da„unser Volk durch diese Bomben In anderen Mel- ungen sucht man der Offentlichkeit da- das englische nwendung der pruchsvoll 0 Man versucht ſzw hiele Engländer mit ihr nacht haben, pielsweise in einer Rundfunk ondon heißt- chwer getroffen wird“. n wieder einzureden, sehe der weiteren A en Waffe mit völliger Ruhe entgegen. Schritt und Tritt festzustellen. erkünden ließ, 5 prechenden Gegenmaßnahmen Neuer Terrorangriff auf on unserer Berliner Schriftleitung) Wo, Berlin, 22. Juni. lieder führten die alliierten Luftbandi- inen schweren Terrorangriff die Reichshauptstadt. Bei htenteils bedecktem Himmel überflogen den gestrigen Vormittagsstunden starke erverbände das Stadtgebiet von Ber- nd warfen wahllos große Mengen von Stadtteile. Unter der Bevölkerung, sich wieder hervorragend bewährte, inden Verluste. Uber dem Stadtgebiet konnten mehrere Abschüsse erzielt den und die Bevölkerung nahm gegen⸗ den abspringenden Bomberbesatzun- eine unmißverständliche Haltung ein. rdie Verluste der Luftterroristen lie- n zur Zeit noch keine einzelnen genaue- u Berichte vor, doch deuten schwedische dänische Meldungen darauf hin, daß er jüngste Terrorangriff dem Feind erhebliche Verluste kostete. So wieder in Schweden eine größere An- von USA-Bombern notgelandet, wie is bereits am Dienstag der Fall war. Die zynische Absicht des Feindes, das hhen von Frauen und Kindern als ihr gsziel zu betrachten, wird neuerdinęs er einmal durch die amerikanische Zeit- ift„New Republic“ bestätigt, die sich mem Artikel scharf gegen diejenigen det, die immer noch die Auffassung lten, der sinnlose Luftterror könne sich icht als ein Bumerang erweisen. Demge- ber betont das Blatt, man müsse immer kan denken, daß alle Zivilpersonen am lege beteiligt seien und die USA rück- tslos jedes Mittel anwenden müßten, lch die Tötung von Frauen und Kindern, den Feind niederzuschlagen. Früher nde Gesetze und internationale Abmä- gen könnten nicht mehr beachtet wer- da diese romantischen Zeiten endgültig seien. Heute gebe es keine Nicht- mpfer mehr; alle müßten getötet werden. Stimme verdient in einer langen gleichlautender besonders deshalb atung, weil sich England nunmehr vor ————— —— gen zeigt bis ein nerstag den Harry „Die Welt Film vom Fern „ hab. kein. Zutr. Uhr und Sonnt ugendfülm“. h. Nur heute Mi beste Rolle“ „ Marina v. Ditt⸗ hlke, Hans Hotter „30% Dhr.. nung mit Küche Zalkon, zu tausch r u. Küche. Heidt, „ Zähringerstr. 59 Tü. in Oftershei Wohn. in Oftersh. Zzu tauschen ges. 226 285 Sch. re, mit eig. Heim, u u. Kameradin. 4 Erscheinung Träger frei Hau datlosigkeit der englischen militärischen zuch andere derartige Widersprüche sind Wäh- man am Montag durch den Rundfunk die englischen Sachver- kändigen seien längst über die neu deut- che Waffe orientiert und hätten die ent- getroffen, Hakenkreuzbanner ve rlag uno 3 8 6 Fernsprech-Sammeinr 34 165 Sweise 7 insam —Verls mal wöchentlieh wegen ersch 4. der Sonntag-Ausgabe s.— Es direktor: Druck: RM. durch die post.70 RNM (tung Zur Zeit Heidelberg 2 Kaiser Stellvertr.: Br aAfofe zuzüglich ehriftle ftleiter: yrit Winbsuer werter Herstellun Mannheimer Großdruckerei GmoHl. Druckerei Gmbll., Mannheim, B 3. 14. Anzeigen und vVertrieb: Mann- Dr Walter Mehis(2 2 1 Felde) Steilv. Emil Laub g erscheint bis auf weiteres die Samstag-Aus- Bezuęspreis: Durch Bestellgeld Zur Zeit tst Anzeigenpreisliste Nr. 14 Pressehaus am Bismerekplatz. Fernruf Heidelberg 3225—3227 Berltiner Sehriftleituns.2 Swesg Charfottenstr 82 F 7 2 lle Bemühungen ein Howehrmitlel gegen chie deutzche ſehe mwaffe zu ſinden vergeblich! erklärt man am Mittwochmorgen, „nun auch“ gelungen, Einzeheiten über die sogenannten fliegenden Bomben zu erlan- gen, so daß man die Abwehrmöglichkeiten überprüfen könne. Die Londoner Zeitungen berichten sehr ausführlich über den ver- stärkten Jägereinsatz gegen die deutsche Waffe und schildern teilweise sehr dramatisch, wie die britischen Jäger die nach England herübergreifenden Bomben abzuschießen versuchen, möglichst bevor es Sei E Seite wird aber davor gewarnt, die Erfolgs- überschätzen. Wieder andere Sachverständige, zu denen beispielsweise der Militärsachverständige des„Daily Telegraph“, Generalleutnant Martin, gehört, stehen auf dem Stand- punkt, dieser Einsatz der Jägerwaffe gegen die deutschen Explosivkörper bedeute eine empfindliche Schwächung der Offensivstär- ke der britischen an der Inva- sionsfront. Die englische Luftwaffe dürfe nicht zer- splittert werden, da eine solche Zersplitte- rung gerade im Interesse der deutschen Führung liege. Man dürfe infolgedessen nicht Luftstreitkräfte„in allzu großem Ausmaß“ von der Invasionsfront zur„Ro- boterjagd“ abzweigen. Heues Bekenninis zum organisierlen Luftmord Berlin/ Bri *. Weltöffentlichkeit beschwert, daß die neue deutsche Roboterwaffe lediglich ein Mittel zur Terrorisierung sei, während es kür alle feststeht, daß Deutschland diese Waffe nur nach militärischen Gesichtspunk- ten einsetzt. Südostengland und London sind nach eigenen Feststellungen amtlicher britischer Regierungs- und Militärstellen zu einem riesigen Waffenarsenal und Auf- marschgebiet für die Invasionsheere gewor- sich als durchaus berechtigt an, diese Ge- biete mit allen ihr zur Verfügung stehen- den Mitteln zu bekämpfen. Den Gipfelpunkt britischer Heuchelei bil- det eine Stellungsnahme der englischen Zei- tung„Observer“, die sich zynischerweise an den Papst wendet und diesen auffordert. auf Deutschland einzuwirken, daß es die Be- schiehung Londons mit den neuen Spreng- 1 sie die Küste erreichen. von maßgebender möglichkeiten dieser Abwehrmethode zu tische Heuchelei gegenüber unserer Geheimwaffe Auch am Mittwoch Stockholm, 22. Juni. Die englische Nachrichtenagentur Reuter meldet. Die Roboterflugzeuge waren auch am Mittwoch nach Tagesanbruch erneut über Südengland. Die Flugzeuge kamen während der Nacht und bei Tage in Inter- vallen herüber. „Wir waren es.“ Genf, 22. Juni. Jetzt, da in England angesichts der Wir- kungen des neuen deutschen Sprengkörpers Stimmen laut werden, die ungeachtet anglo- amerikanischer Terrorangriffe auf Reichs- gebiet und andere europäische Städte von Terror sprechen, findet sich eine bemer- kenswerte Feststellung in der englischen Wochenschrift„ Church Times“, Darin heißt es wörtlich:„Wir waren es, die mit den entsetzlichsten Folgen für die Gesundneit der europäischen Völker Europa aushun- gern wollten und durch Bomben zu zer- stören suchten. Wenn wir aber heute be⸗ ten, daß die Vorsehung unseren Waffen den Sieg schenken solle, dann denken wir nie daran, wie unwürdig wir dessen sind. Viele unter uns und vor allem unter den halten noch immer jedes Mittel für recht.“ deutsche Geheimwaffe als reines Terror- mittel anzuprangern und vergißt dabei völ- lig, daß man offen seine eigenen Bombar- dements als Luftterror gegen die Zivilbe- völkerung eingestand. Der militärische Mitarbeiter des„Daily Telegraph“, General Martin, befaßt sich in einem Sonderartikel mit den durch die deutsche Waffe geschaffenen Problemen. Er wendet sich gegen die Aufsplitterung der neue deutsche Waffe. Das einzig wirksame Mittel seien und bleiben die Schlachten in Frankreich und am Kanal. Hierin ist einer- seits das Eingeständnis enthalten, daß die deutsche Waffe sich als äußerst wirksam erwiesen hat und andererseits nur dadurch eine Abwehr für möglich hält, daß man die sogenannte Roboterküste militärisch an- greift. Ob darauf eine neue Invasion zu mitteln einstellen möge. Man versucht, die lroßraum lon on 160 Zusammengefaßter Angriff unser wistischen Flugplatz Poltawa/ Aus dem Führerhauptquartier, 22. Juni Das Oberkommando der- Wehrmacht gibt bekannt: In der Normandie wurden verschie- dene Angriffe des Feindes gegen unseren Einschließungsring östlich der Orne zer- schlagen. Gegen die Landfront der Festung Cherbourg fühlte der Feind mit stärkeren Aufklärungskräften vor, die abgewiesen wurden. Bei den Kämpfen auf der Halb- insel Cherbourg hat sich der Kommandeur der 243. Infanterie-Division, Generalleut- nant Hollmich, mit seiner Division be- sonders ausgezeichnet. Er fand am 17. Juni bei diesen Kämpfen den Heldentod. Der Großraum London liegt nun⸗ mehr seit 160 Stunden mit nur geringen Unterbrechungen unter unserem Störungs- keuer. Die Luftwaffe griff mit Kampf- und Schlachtflugzeugen in die Erdkämpfe ein und erzielte in der vergangenen Nacht mit schweren Kampflugzeugen Bombentreffer auf Schiffen vor dem Landekopf. Infolge der hohen Verluste, die der Geg- ner gestern in Mittelitalien erlitten hatte und die ihm zu gröferen Umgruppierungen Zwangen, trat der Feind erst am Nachmit- tag mit Schwerpunkt beiderseits des tra- simenischen Sees mit starken Kräf- ten zum Angriff an. Unsere Truppen zer- schlugen erneut alle Angriffswellen und behaupteten ihre Stellungen. 23 feindliche Panzer wurden abgeschossen. Im Seegebiet von Piombino schoß Marineartillerie acht feindliche Jagdbom- ber ab. In Osten scheiterten bei reger beider- seitiger Artillerietätigkeit örtliche Angriffe der Sowjiets nordwestlich Tarnopol, im Raum beiderseits Kowel und südwestlich Witebsk. Ein starker Verband schwerer deutscher er Luftwaffe gegen den bolsche- erwarten steht, möge offen bleiben. Starke Feindangriffe in Italien. einen Bewacher in Brand. Andere Siche- runssfahrzeuge nahmen in der Narwa⸗ Bucht wiederholt feindliche Minenräum- verbände unter Feuer und zwangen sie zum Abdrehen. Starke nordamerikanische Bomberver- bände richteten gestern einen Terrorangriff gegen die Reichshauptstadt. In Wohnvierteln vor allem entstanden Gebãu- deschäden und Personenverluste. Durch Luftverteidigungskräfte wurden 67 feind- liche Flugzeuge, darunter 32 viermotorige Bomber zum Absturz gebracht. Ein britischer Bomberverband griff in der letzten Nacht Orte im rheinisch-west⸗ fälischen Gebiet an. Nachtiäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen 62 viermotorige Bomber ab und vernichteten damit über ein Drittel des eingeflogenen Verbandes. Einzelne britische Flugzeuge warfen außerdem Bomben auf das Stadtge- biet von Berlin. Bei der Abwehr der feindlichen Terror- deutungsvoll Westen messen sich die neuen Kräfte Eu- ropas und ihre neuen Ideale mit den alten Mächten Europas und ihren abgestorbenen Ideen: im Osten aber steht Europa selbst gegen den uralten Feind, der aus der Steppe wiederum gegen sein Leben aufgestanden ist. ropas Schicksal entschieden. ner im Westen sind nur Helfershelfer und Zubringer, nicht mehr Herren, nur Knechte, und selbst ihr Sieg würde nicht der ihre, sondern würde nur der Sieg der östlichen Tartaren sein. ger gegen Europa geworden sind, das ein- mal auch ihre völkische und ihre geistige Heimat gewesen ist als das, wie sehr das Abendland sie aus seiner geschichtlichen und geistigen Einheit ausgestoßen hat! ein Zeugnis dafür, daß die Summe abendländi- Mannheim, 22. Juni. Am 22. Juni desJahres 18 12 über- schritt Napoleons Große Armee, an der Spitze, gleichsam Europa in seiner freilich nur durch den Willen des einen erzwunge⸗- nen Einheit symbolisierend, französische Gardekürassiere, polnische Lanzenreiter und bayerische Chevaulegers, den Njemen. Der russische Feldzug hatte begonnen., In dem Tagesbefehl, den er seinen Soldaten auf diesen historischen Zug mitgab, er- Klärte der Kaiser: „Soldaten! Der zweite polnische Krieg hat begonnen! Der erste endete zu Fried- land und Tilsit. In Tilsit schwur Rußländ ewiges Bündnis mit Frankreich und Krieg mit England, heute bricht es seine Eide! Es möchte die französischen Adler über den Rhein zurückjagen und unsere Bun- desgenossen so seiner Willkür unterwerfen. Es stellt uns zwischen Entehrung und Krieg; die Wahl kann nicht zweifelhaft sein. Vorwärts also! Der zweite polnische Krieg wird für Frankreichs Waffen ruhm⸗- reich wie der erste sein. Aber der Friede, den wir schließen werden, wird seine Bürg- schaft mit sich führen und der hochmüti- gen Usurpation, die Rußland seit 50 Jah- ren in Europa ausübt, ein Ziel setzen!“ Es war nicht ganz so, wir wissen es, wie Napoleon sagte. Es war sein eigener Im- berialismus, der sich mit dem Alexanders stieß. Aber seltsame Parallelen steigen aus der geschichtlichen Erinnerung doch auf und stellen sich neben jenen anderen 22. Juni des Jahres 1941, an dem wieder einmal der große Heerzug des We⸗ stens sich gegen Osten erhob und eine neue geschichtliche Entscheidungsschlacht zwi- schen unserem abendländischen Geiste und seinem ewigen tartarischen Widersacher in Glut und Feuer entbrannte. Nur daß dies- mal das, was für Napoleon Vorwand war, das Gewicht historischer Tatsachen besaß: daß diesmal das Fußland des roten Zaren wirklich das Deutschland und seinen Ver- bündeten gegebene Wort, Frieden und Freundschaft zu halten, in Gedanken, Plan und Tat längst gebrochen hatte; daß dies- mal das Rußland, das mit uns durch Freundschaftsvertrag gebunden war, im ge- heimen bereits Verbündeter Englands ge- worden war und sich anschickte, es nun- mehr auch offen zu n. Daß diesmal wirkl. 1 fene„ mðy B. St eVW mus, diese monströse Synthese zwischen dem Testament Peters I. und der weltrevo- lutionären Bibellehre Lenins, nach Europa und seinen Völkern griff. Deshalb stand das Deutscfland des Jah- res 1941 auf und schlug zu, ehe der neue Gegner, bis an die Zähne gerüstet, ihm selbst an die Gurgel sprang. Und deshalb führt es nun diesen gigantischen Krieg im Osten, diesen wahren Schicksalskrieg um die Zukunft Europas. Denn der Kampf im Westen mag in sei⸗ ner geographischen und geschichtlichen Nähe die Leidenschaft unserer Anteilnahme noch so erregen, ja er mag für die Ent- scheidung des Krieges an sich noch so be- sein, der geschicht⸗ liche Schwerpunkt des Krieges liegt nach wie vor im Osten. Im Hier und hier allein wird über Eu- Unsere Geg- Daß sie nunmehr Handlan- was bewiese mehr Und was wäre anderseits eindrucksvolleres und erhebenderes Neue mannhelmerseltung aAur RRIEGSDAUER MIT DEM„HB. z USAMMENGELEGIT Das Entveder- Oder des Gstkkrieges schen Schicksals und abendländischen gei- stigen Erbes sich in Deutschland, dem Kernland und der Kernzelle dieses Abend- landes, gesammelt hat, als die Tatsache, daß Deutschland nunmehr seit drei Jahren diesen Kampf gegen die Gefahr aus dem Osten nicht nur allein, sondern auch noch gegen die führt, die geschichtliche und völ- kische Verantwortung an seine Seite füh- ren müßte?! Es liegt an dieser Doppelaufgabe, der un- erhörtesten, die jemals einem Volke ge- stellt worden ist, daß dieser Kampf im Osten ein Auf und Ab der militärischen Entwicklung von unerhörter Dramatik zeigt. Niemals sind unsere Fahnen weiter in das Lager eines Feindes getragen, nie- mals sind Heere vernichtender geschlagen worden als in diesem Kampf. Daß er den- noch bis jetzt nicht zum guten Ende ge- kührt werden konnte, daß die Reichsfahne von dem Gipfel des Elbrus wieder her- untergenommen werden mußte, daß die Ol- felder von Baku, bereits in Reichweite un- serer Panzerdivisionen, ein schöner Traum blieben, daß im Oktober 1941 unser Angriff auf Moskau im Angesicht der goldenen Kuppeln der St.-Isaaks-Kathedrale liegen blieb, daß der Heldenkampf von Stalin- grad mit dem erschütternden heroischen Untergang der 6. Armee endete, und daß heute unsere Abwehrlinien auf den Höhen der Karpaten, im Vorfeld von Lemberg und an den Grenzen der baltischen Staa- ten liegen, das ist der Preis, den wir dem Schicksal dafür bezahlen mußten, daß es uns nicht nur die Last, sondern auch die Ehre gab, die alleinigen Hüter und Kämp- ker Europas zu sein. Wir tragen Last und Ehre gleichermagen stolz Wir tragen sie aber auch als unaus⸗ weichhares Gesetz unseres ei- genen Lebens. Wir wissen, daß es für uns kein Entrinnen aus unserer Aufgabe und aus unserer Berufung mehr gibt: ent- weder wir steigen ganz in die Höhe oder wir fallen ganz in die Tiefe. Wir haben uns nicht mutwillig an das Schicksal her- angedrängt:, es nicht in die Versuchung geführt, uns zu versuchen! Wir haben alles getan, dem Kampf im Osten auszu- weichen, so wie wir schon vorher alles getan hatten, mit dem Westen den Frie- den zu bewahren. Wir haben, noch als* ganze Friede erhalten bleiben und nicht zuletzt in der Erwartung, damit diesem Frieden seine größte Chance zu geben, noch einen Friedens- und Freundschafts- vertrag mit Sowjetrußland abgeschlossen. Es war uns ernst damit und wir hofften, daß es auch unserem Partner ernst sein würde. Denn wir hatten gut in der Ge⸗ schichte gelesen und uns jene Wahrheit bewahrt, die der Führer in seiner Rede am 1. September 1939 als gemeinsame Er- kenntnis der beiden Länder seinem volke und der Welt vorstellen zu können glaubte:„Immer wenn Deutschland und Ruhland miteinander in Frieden und Freundschaft lebten, ist es ihnen gut ge- gangen; immer wenn sie Hader und Feind- schaft miteinander hatten, ist es ihnen schlecht ergangen.“ Wir hatten gehofft, daſß auch die andere Seite zur gleichen ge- schichtlichen Erkenntnis vorgedrungen sei. Sie aber hat den Freundschaftsvertrag an- ders aufgefaßt. Sie hat ihn so aufgefaſßt, wie es Stalin in seiner Erklärung vor dem Moskauer Exekutivkomitee am 3. Juli 1941 verraten hat:„Man kann fragen, wieso es kommen konnte, daß die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt mit Hitler und Ribbentrop schloß. Wurde damit kein Fehler gemacht? Natürlich nicht. Wir sicherten unserem Lande mit diesem Vertrage den Frieden für mehr als eineinhalb Jahre und wir ha- ben diese Zeit nicht verschlafen. Der ver- trag mit Deutschland hat unserem Lande nicht geschadet, sondern genützt.“ Der Vertrag mit Deutschland war eben für Sta- ln nur die Deckung des Angriffswillens gegen Deutschland! Wir kennen die weitgesteckten Ziele, die dieser Wille verfolgt. Wir wissen, wie ge⸗ bomber zeichnete sich in den letzten Ta- gen eine im Raum von Hamburg einge- setzte Flakdivision besonders aus. Große Seeschlacht im Pazifik (Drahtbericht unseres Korrespondenten) Kl. Stockholm, 22. Juni. Washingtoner Meldungen über eine im Paziflk tobende große Seeschlacht zeichnen sich durch außerordentliche Zurückhaltung aus. In dem amtlichen Kommuniquéẽ aus dem Hauptduartier von Admiral Nimitz heißßt es:„Am Abend des 19. Juni sichte- ten nordamerikanische Flugzeuge eine ja- panische Flotte bestehend aus Flugzeug- trägern und Schlachtschiffen halbwegs zwischen den Marianen und Luzon. Die Flugzeuge erhielten Befehl, sofort zum An⸗- griff überzugehen. Die verluste des Fein- des sowie unsere eigenen verluste konnten 8 S ausgefordert, daß„die Japaner gezwungen waren, die Amerikaner bei Pearl Harbour anzugreifen.“ machte der britische Produktionsminister Oliver Lyttelton. Lyttelton sprach im Rah- men eines Banketts, das ihm von der USA- Handelskammer in London gegeben wurde, und es fiel allgemein auf, daß dieser Pas- weiter EP. Stockholm, 22. Juni Die vS haben die Japaner derartig her- Diese Aufsehen erregende Erklärung us nicht in seinem vorbereiteten Manu- kript gestanden hatte. Lyttelton sagte „Es ist eine verulkung der Geschichte, Meilensteine der Roosevells Kriegsschuld erwiꝛsen „Japan wurde gezwungen, die Amerikaner anzugreifen“ weltdemokratisch-jüdischen Kapitalismus, der mit Hekatomben von Toten sein nutz- nießerisches Kriegsgeschäft betreibt. Die Rooseveltschen Kriegs- hetze liegen datenmäßig fest genug, so daß eine diesbezügliche Erklärung von verbün⸗ deter Seite nur noch erhärtend wirken kann. Erbitterte Kämpfe auf Sai EP. Tokio, Juni Mann gegen Mann kämpfen japan: sche Truppen gegen die auf der Insel Saipan gelandeten USA-Streitkräfte. Trotz schwer⸗ ster Verluste, die den USA-Truppen von der japanischen Garnison zugefügt wur- den, gelang es den USA-Truppen, die stän- dig Verstärkungen, auch von schwerster Artillerie, erhielten, bis in die Nähe des Flugplatzes Solito im Südteil der Insel vorzudringen. Die Bergstellungen und die strategischen Punkte der Insei befinden sich weiter in japanischer Hand. Auch ja- banische Tankeinheiten griffen in den Kampf ein und fügten den gelandeten Truppen, überraschend in deren Rücken vorstohend, schwere Verluste zu. Nr. 226 299 Sch. „16 geg. Fernglas s. Göring b. Ries, ./ Gartenpkad 8. Gr. 26, bl., gegen Zzu tauschen g 226 293 Sch. uhe Gr. 39 gegen mit Platten Zzu t, 26 300 Sch. rmonika Preciosa adio, auch Volks- ., 2 Bettbezüge ttücher geg. Som⸗ Kostüm Gr. 42-44 Nr. 226 294 Sch. Kampfflugzeuge führte in der vergangenen Nacht einen zusammengefaßten Angriff ge- gen den bolschewistischen Flugplatz Pol- t a wa. Dreißig feindliche Flugzeuge wur⸗ den am Boden zerstört. Es entstanden größere Flächenbrände in Flugplatzanlagen und Betriebsstofflagern. Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine, die bei der Abwehr eines feindlichen Lan- dungsunternehmens gegen die finnische In- sel Plisaari eingesetzt waren, schossen sämt- liche Landungsfahrzeuge des Feindes und bisher noch nicht ermittelt werden.“ In einer Pressekonferenz am Mittwoch⸗ abend erklärte Admiral Nimitz:„Wir haben unsere Pazifikflotte genüzend stark gemacht, so daß sie den Japanern den här- testen Widerstand leisten kann. Unsere Flotte muß jedoch unter erheblich größeren Schwierigkeiten operieren wie die japa- nische, denn sie muß vor allem die Land- operationen schützen, die zur Zeit auf den Marianen stattfinden. Die Japaner haben alle Trümpfe in der Hancd. jemais zu sagen, den USA sei- der Krieg aufgezwungen worden.“ Jedermann habe gewußt, wo die Sympa- thien der USaA gelegen hätten, und es Sei inkorrekt zu behaupten, die USA seien je- mals wahrhaft neutral gewesen, bevor sie offen den Krieg erklärten. Diese Erklärung aus alliierter Quelle be- leuchtet schlagartig die doppelzüngige Po- litik des USA-Präsidenten, der so gerne den „Weltbefreier“ spielen möchte, während er nichts anderes ist, als der Handlanger des uf der Flucht vor den„Befreiern“ ische Zivilisten verlassen fluchtartig rer wenigen Habe die von den Anglo— anern mit Schiffsartillerie belegte (PK-Aufn.:-Kriegsber. Zschäckel, Wb.) 7 . waltig der Haß ist, der im Osten gegen uns anbrandet, und wie entschlossen der Wille der Vernichtung ist, die bereit ist, sich an uns auszutoben. Wir wissen, daß es in diesem Kampf nicht um einen der unzähli- gen Siege und eine der unzähligen Nieder- lagen geht, wie sie die Geschichte aller Nationen kennt, sondern daß es in diesem Kriege um das Leben, das elementarste Leben an sich geht. Dieser Krieg gegen den Osten kennt keine politische Proble- matik, wie sie andere Kriege kannten, keinen Streit um Grenzen, auch keine po-— litischen leeren Räume, in denen man sich vielleicht zu Ausgleich und Verständigung treffen könnte. Er kennt nur ein Gesetz: Leben oder Vernich- tung! Das Lebensgesetz des Bolschewismus heißt Tod des europäischen Lebens. Nur deswegen konnte der Bolschewismus sich in Rußland selbst behaupten und mit einer solchen Ausschließlichkeit sich des Landes und seiner Menschen bemächtigen, Weil er sich von jeder Berührung mit diesem Europa abschlohß. Nun ist er mit diesem Europa in Verbindung getreten, in die in- nigste und die grimmigste, die es geben kann: in die des Krieges. Nun gibt es für ihn nichts anderes mehr als entweder dieses Europa zu erwürgen, oder selbst er- würgt zu werden. Er ist entschlossen, das erstere zu tun. Wie entschlossen, dafür zeugen die Schädelstätten und die Brand- trümmer, die er auf seinem Marsch gegen die Wälle Europas im Vorfeld dieses Eu- ropas hinterlassen hat. Aber auch wir Deutsche und mit uns ein Grohteil der europäischen Nationen haben diese Alternative erkannt und sie kalten und entschlossenen Herzens aufge- nommen. Die Gegner rühmen sich, uns gezwungen zu haben, mit doppelter Front zu fechten. Militärisch mögen sie recht haben, wenn auch in einem viel unzulänglicherem Aus- maße, als sie es sich vorgestellt hatten. Aber politisch ist es nur eine Front, an der Deutschland heute sich schlügt: die Front für Europa. Sie. ist unlösbar und unteilbar. Und so gut wir im Osten nach Westen blickten, als wir dort dem Feinde lieber Land überließen, als ihm Truppen entgegenzustellen, die für den Westen bestimmt waren, so gut schauen wir jetzt, da wir im Westen kümpfen, nach Osten: wissend, daß, ist der Feind im We— sten niedergerungen, der Feind im Osten ulls nicht mehr entgehen wird. Der Weg bis zu diesem Endschlag ist vielhicht noch lang und an seinem Rand werden die Male zahlreicher Opfer stehen. Aber einmal wird es soweit sein. Und dann wird der blutige Vorhang, der heute Europas Schick- sal verhüllt, zerreiſen und den Blick frei- geben auf eine Zukunft, die voll Licht und Sonne ist! Dr. A. W. Die lage Drshtberlcht unserer Berliner Sehriftleſtunt Berlin, 22. Juni. Es läßt sich heute im einzelnen noch nicht feststellen, inwieweit England heute durch die neue deutsche Waffe, de- ren ununterbrochenen Einsatz gegen Eng- land der OKW-Bericht meldet, in seiner Widerstandskraft bereits getroflen wurde. Das absolute Schweigen Englands über die Wirkung der deutschen Beschießung ist aber bereits ein Beweis, daſ der Einsatz der neuen Waffe im Rahmen der Gesamt- planungen seinen Zweck voll erfüllt. In einer amerikanischen in der „Chicago Tribune“, ist ein Pericht aus Du- biin veröfkentlicht worden, der der Zensur entgangen zu sein scheint. In ihm heißt es, ungeheure Wolken von gewaltigen Rauch- massen und dazwischen aufblitzenden Feuergarben sehe man von Dublin von der englischen Küste herüberdringen. Bei die- ser Feststellung kann es sich nur um die britische Westküste handeln, also um Ge- biete, die weit im Westen von London liegen. 9. von„Unruheerscheinungen in London angesſichts bestimmter Vorgünge“ schreiben Stockholmer Blät- ter. Bei diesen„bestimmten Vorgüngen“ hat man wohl in erster Linie an die An- griffe der deutschen Geheimwaffe zu den- ken, die bei Tag und in der Nacht weiter- gehen.„Observer“ in London schreibt, ob- wohl die Zensur über die Wirkung der deutschen Waffe nichts durchlasse, gebe es in England nur ein einziges Unterhaltungs- thema der Bevölkerung, und zwar die neue deutsche Sprengwaffe über England. 4. In der Normandie zeigen die schwe- ren Kämpfe kein Nachlassen. Die Auslas- sungen des OKW- Berichtes verraten deut- lich, um was es hier für uns, aber auch für den Gegner ge Vorantasten auf der Cotentin-Halbinsel läßt uns die Größe seiner Verluste erkennen, die selbst die britische Presse nicht mehr verschweigt. Schreibt doch die„Times“, daſ über die Verluste der Landungstruppen und der Schiffseinheiten dringend eine Unter- hausaussprache notwendig sei, um eine ge- wisse Beunruhigung niederzuhalten Wenn das englische führende Blatt, die„Times“ s0 offen schreibt, müssen doch sehr bedenk- liche Informationen über die Höhe der Ver- luüste in das Inselreich gedrungen sein. ht. Schon sein vorsichtiges. EP. Paris, 22, Juni „Das Vorzimmer zur Hölle“ nennt ein Sonderberichterstatter der amtlichen fran- zösischen Nachrichtenagentur die Norman- die in seinem Situationsbericht. Eine merkwürdige Entdeckung macht der Sonderberichterstatter der„Nouveaux Temps“ im Zusammenhang mit der Stadt Caen. Diese Stadt wurde, wie er heraus- fand, um das Jahr 1000 von einem engli- schen Heerführer namens Montgomery be- lagert und teilweise zerstört. Der Bericht- erstatter der„Nouveaux Temps“ schreibt: „Dieser erste Montgomery ließ durch seine Krieger die Abbaye aux Dames zerstören. Die Orgel wurde mit Aexten zerschlagen, das Chorgestühl verbrannt und die Kir- chenfenster zertrümmert“, Der Berichter- statter meint, der Montgomery von 1944 sei seines Vorfahren würdig, er hätte noch wüster gehaust. Caen ist die Stadt Wilhelms des Erobe- rers. Bis vor 14 Tagen standen noch die alten Häuser aus dem Jahre 1062, wo der Grundstein zu den beiden in typisch roma- nischem Stil erbauten Kirchen Abbaye aux Hommes und Abbaye aux Femmes gelegt wurde. Studenten der Universität gruben kürzlieh dort unter Leitung ihrer Professo- ren nach Ueberresten dieser Vergangenheit. Als nordamerikanische Gefangene in der Nähe vorbeigingen, wollten sich die Studen- ten auf sie stürzen. Mit Gewalt mußten sie, wie der Berichterstatter von„Nouveaux Temps“ schreibt, zurückgehalten werden. „Man kann diesen Söhnen aus Kansas, Ten- nesse, Broadway und Neuyork nicht klar machen, was sie zerstörten“, meint eine Pariser Literaturzeitschrift,„für sie können diese alten Mauern und Steine nicht reden, nach ihnen könne man mit Zement alles wieder aufbauen. Ein Wolkenkratzer ist kür sie mehr Kultur als eine mittelalterliche Kirche, die nur 70 m hoch ist.“-„Die Ge⸗ schichte unserer zerstörten Städte“, 80 schreibt der Berichterstatter,„ist mit der- jenigen Frankreichs verschmolzen. Nur noch Trümmer und Steinblöcke bestehen von vielen Schlössern, Kirchen und Denkmü⸗ lern.“ So sieht, aus nächster Nähe betrach- tet, die„Befreiuung“ durch die Briten und Nordamerikaner aàus. Auf das Martyrium der Normandie ging auch der Staatssekretär für Information, Henriot, im Rundfunk ein.„Ein Trüm- merhaufen ist sie“, so rief er aus,„aus dem die Toten infolge der Hunderte von Zeit- vomben nicht geborgen werden können, Hunderttausende von Franzosen leben un- ter dem Bombenorkan. Sie wissen nicht wohin, sie suchen ihre Angehörigen, sie hungern, und das nennt Herr de Gaulle die „Befrelung“ der Normandie. lch klage die- sen Mann als Organisator dieses Massakers an.“ Er ist nach wie vor mein Feind“ /C E. P. Madrid, 22. Juni. „loh hatte den Eindruck, daß Eisenhower immer noch mein Feind ist“, sagte der kranzbösische Dissidentenhäuptling General de Gaulle bei einem Bankett, das vom Algier-Komitee anläßlich seiner Rück- kehr aus London veranstaltet wurde. Er nabe durch Vermittlung von Churchill ver- sucht, mit Eisenhower eine Unterredung herbeizuführen, aber der Generalissimus ließ wissen, er sei augenblicklich nicht in der Lage, private Gespräche zu führen. Churchill habe selbst resigniert die Achseln gezuckt, als Eisenhower diese Antwort er- teilte. Er, de Gaulle, sei fest davon über- zeugt gewesen, daß Churchill ihm gern ze- holfen hätte, wenn er dazu in der Lage ge- -PK. Die bleigrauen Wolkenschwaden hüngen so tief, daß es scheint, als schlepp- ten sie schwere nasse Säcke über den zer- kurchten Boden im Vorfelde der norman- nischen Küstenstadt Caen, und doch hän⸗- gen sie nicht tief genug, um den wie rasend angreifenden britischen Jagdbombern das Handwerk ganz zu legen. Immer wieder stoben die Jagdflugzeuge aus den inein- andergeballten Kulissen der Wolkenwände und überschütten uns mit Bomben. Schon von dem ersten Tage an, als die s0 lange angekündigte Invasion begann, haben die Invasionstruppen immer versucht, den Kampf, zumindest aber die Hauptlast der Arbeit den schweren Waffen, den Panzern und Schiffsgeschützen zu überlassen. Ohne Rücksicht auf Verluste wurden immer neue Einheiten schwerer Waffen in die Lande- köpfe geworfen. Welche Einbuße der Feind bei dieser Taktik erleiden mußte, ist in ganzer Tragweite heute noch nicht annä- hernd zu übersehen, denn was es heißt, ohne größeren Seehafen die Landung schweref und schwerster Einheiten in die- ser Maßnahme zu foreieren. was allein bei dem Seetransport in den Fluten des Ka- nals verschwinden würde, war gewiß noch ein vielfaches von dem, was durch unsere oft einsetzenden Gegenstöße an Land ver- nichtet wurde. Und daſß dem Feind der große Hafen Wichtig 2 wissen Sommer-Unterrichtspause in KLV-. Lagern An die Stelle der Sommerferien tritt für die in den KLV-Lagern untergebrachten ndlichen eine auf drei Wochen zu be- mmerunterrichtspause. Die zeit- eser Unterrichtspause er- t durch den Ge- n KLV nach Abstimmuns digen Schulaufsichtsbehör- wird sie die ersten is sonst für die ört- fnahmegebiete fest- ftein umfassen. Die end- nterrichtspause er- Eltern und An- die Möglichkeit zu geben, even- se Zeit Z⁊u erbringen. Transportlage gestattet, Kar Sommerunterrichts- Juge messende So liche Festlegung di folgt im Aufnahmegebie bietsbeauftragte mit den zustän »den. Im allgemeinen drei Wochen der jewei lüchen Schulen der Au gelegten Feriensta gültige Festlegung der U folgt frühzeitig genug, um gehörigen tuell mhren eigenen Urlaub in die verlegen und ihn gemeinsam z⁊u v Soweit es die werdan während pause verstärkte Elternbesuchszüge in die Aufnahmegebiete fahren, so daß also die Eltern Gelegenheit haben, einige Tage bei mren in den KLV-Lagern untergebrachten Kindern zu verweilen. Teilweiser Austausch von Weizen gegen Roggen Die Brotgetreidelage am Schlusse des Wirtschaftsjahres macht einen teilweisen Austausch von Weizen gegen Roggen not- wendig. Es werden daher in der 64. und 65. Zuteilungsperiode, also in der Zeit vom 26. Juni bis 20. August 1944 an Versor- gungsberechtigte über 10 Jahre an Stelle von 1000 g Weizenerzeugnissen 1000 g Rog- generzeugnisse je Zuteilungsperiode abge- geben. Mit Wirkung vom 26. Juni 1944 be- rechtigen deshalb die beiden Brotabschnitte A und B der Reichsbrotkarte, entgegen dem Aufdruck, nur zum Bezuge von Roggen- erzeugnissen. Die Abschnitte sind zusam- tisch-nordamerikanischen Luftwaffe“, sagte kEisenhower will von de Gaulle nichis wissen „kommi schon der Befehl Das Marlgrium der Hormandie Der Luftterror der Anglo-Amerikaner hat sie in ein„Vorzimmer der Hölle“ verwandelt Der„Petit Parisien“ veröffentlicht einen längeren Bericht seines Sonderkorrespon- denten J. F. Le Corneo über die groſen Ver- heerungen, die seit dem Invasionsbeginn von der britisch-nordamerikanischen Luft- waffe in dem normannischen Departement Orne, das südlich an das Departement Cal- vados grenzt, angerichtet wurden. 7 „Der., 7. und 38. Juni genügten der bri- der Präfekt dem Berichterstatter,„um die Städte des Departements in Schutt und Asche zu legen. Das gilt nicht nur von dem Hauptort Alencon, sondern auch von den Stäckten Flors, Laigle, Argentan, die säümt- lich zum größten Teil vernichtet wurden. Der amerikanische Kommunistenführer als USA-Vizepräsidentꝰ? (Von unserer Berliner Schriftleitung) Wo. Berlin, 22. Juni. Roosevelts Ehrgeiz geht dahin, zum vier- ten Male im November dieses Jahres zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ge- wühlt zu werden. Er und seine Anhünger sind eifrig dabei, alle Ereignisse und jeden Schritt diesem Ziel unterzuordnen und dienstbar zu machen, So erhoben sich Kkürz- lüch Stimmen scharfer Kritik dagegen, daß Roosevelt den Start der Invaslon ebenfalls diesem Ziel unterordnete. Nunmehr ging man sogar so weit, den berüchtigten ameri- kanischen Bolschewistenhäuptling Ear! Browder als Vizepräsfident vorzu- schlagen. in einem großangelegten Artikel über die bevorstehende Prüsidentenwahl bezeichnet die„New Daily News“ Browder als den Wahlgefährten Roosevelts. Sie schlage vor, die Anhünger des Roosevelt-Kurses tüten gut daran, sich der kommunistischen Hilfe zu verslchern. Wörtlich heißt es:„Eine Roosevelt-Browder-Wahlgemeinschaft wür- de ohne Schwierigkeiten die Unterstützung Stalins und Churchills erhalten, und über- haupt in Moskau und London beifällig auf- genommen werden. So weitgehend machen sich also nunmehr auch in den Vereinigten Staaten die Folgen der„Zusammenarbeit“ mit Moskau fühlbar, daß man sich jetzt schon entschließen muß, den offiziellen Hauptagenten Stalins für das Weiße Haus zu nominieren, um das Wohlgefallen des Kremi einzuheimsen! Browder hat die kommunistische Agita- tion in den UsA aufgezogen, ehe er Führer der unter dem Zeichen der Rooseveltschen New Deal-Innenpolitik mächtig angeschwol- lenen kommunistischen Bewegung wurde. hurchill ist gegen USA machtlos wesen wäre.„Ich würde die Angelegenheit gern zu aller Zufriedenheit regeln, aber mir sind im Augenblick die Häünde gebunden.“ Daraus habe er entnommen, daſß Eisen- hower sich alle Vollmachten, die mit der Zukunft der zu besetzenden Geblete zu- sammenhängen, vorbehalten habe. Dieser Eindruck sei denn auch maßgebend für seinen Entschluß gewesen, der Einladung nach Washington erst dann Folge zu lei- sten, wenn man ihm gestatte, sich mit Churchill auf einen bestimmten Nenner zu einigen, und wenn die Einigung dann nicht mehr von Eisenhower sabotiert würde. Er halte es für durchaus möglich, daß Chur- chill über diese Punkte noch einmal per- * Auch die kleineren Städte wie Vimoutiers, Briouze, Domfront und einige andere sind schwer heimgesucht worden.“ „Ueberall“, so bemerkte abschließend der Prefekt,„haben die englisch-amerikanischen Flieger auch Zeitbomben geworfen, wodurch die Rettungsarbeiten in ganz außerordent- lücher Weise behindert und verzögert wur- den.“ in Holland hausen sie nicht anders »Ep. Den Haag, 22. Juni Britisch-nordamerikanische Flieger haben im Tiefflug bei Angriffen auf Strahenpas- santen neun Niederländer getötet, sechzehn schwer und zahlreiche leicht verwundet. Vor Jahren hat er die„Revolutionsuniver- sität“ in Moskau absolviert und sammelte seine„praktischen Erfahrungen“ als GPU- Agent in manchen anderen Ländern, unter anderem in China. Auch die kommunisti- sche Bewegung in Südamerika unterstand seinem Oberbefehl, der selbstverständlich völlig nach Moskaus Direktiven ausge- richtet ist. Als er 1936 zur damaligen Prä- sidentschaftswahl als Konkurrent Roosèe- velts sich aufstellen ließ, wurde es als „Skandal ersten Ranges“ empfunden, als die größte amerikanische Rundfunkgesellschaft damals das weitverzweigte Sendernetz einer seiner Asitationsreden zur Verfügung stellte. Denn noch einen Tag vorher hatte Browder zum Sturz der amerikanischen Regierung und der Abschaffung der ameri- kanischen Verfassung aufgerufen. Mehrfach wurde der Kommunistenhäupt- ling verhaftet, und noch 1940 vor der letzten Wahl Roosevelts zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Man hatte ihn aus gewichtigen innenpolitischen Gründen hinter Schloß und Riegel gesetzt, leſ inn aber infolge der Roosevelt-stalinschen Annäherung wieder trei. Erst im Mai 1942 wurde er begnadigt und aus dem Zuchthaus Atlanta entlassen. Die außenpolitischen Gründe waren ze⸗ wichtiger geworden als die Besorgnisse Wiborg in der Hand der Sowijets Helsinki, 22. Juni Der finnische Wehrmachtbericht hat fol- genden Wortlaut: Auf der Karelischen Landenge griff der Feind am Dienstag mit Unterstützung von panzern, Artillerie und Luftstreitkräften heftig unsere Stellungen südlich ViI- puri Wiborg an. Es gelang dem Feind nach heftigen Kümpfen in die Stadt einzu- dringen. Unsere Truppen mußten wegen teindlichen Drucks sich auf neue Stellun- gen unmittelbar nördlich und nordöstlich der Stadt zurückziehen. Ostlich von Viipuri (Wworg) wurden heftige Angriffe, die der Feind mit Unterstützung von Panzerangrif- ten unternahm, zꝗqurückgeschlagen. Dabei wurden zwölf Panzer vernichtet. Bei Ayrbpaese unternahm der Feind mehrere Angriffe, bei denen er unter gro- gen Verlusten zurückgeschlagen wurde. Im östlichen Teil der Karelischen Landenge vantokanal zu überschreiten, vereitelt. Zahlreiche Transporter wurden versenkt. in den zwei letzten Tagen wurden mit Si- cherheit 26 feindliche Panzer vernichtet. Auf der Aunus-Landenge und der Land- enge von Maaselkae unternahm der Feind an mehreren Stellen mit Abteilungen bis zu Bataillonsstärke örtliche Angriffe, die unter bedeutenden Verlusten für den Feind sönlich mit Roosevelt verhandeln werde. Die„anzerjungs“ von Gaen/ kehlte- dafür sorgten unsere in Eilmär- schen herangezogenen Einheiten. Im Raum von Caen, wo sich die Engländer schon fast am Ziele ſhrer Anstrengungen glaubten, war es besonders eine der jüngsten Divi- sionen der Waffen-/, die Panz er divi- slon„Hitler-Jugend“, die in 2ügi- gem Vorgehen den Feind aus dem Gebiet der Stadt und des Hafens warf. Nun ist die erste Gefahr, die dem Hafen Caen drohte, gebannt. Um den Hafen liegt ein Ring, gegen den selbst die massierten panzer vergeblich anrennen. Noch eine Nase stößt in die einheitliche Linie dieses Ringes hinein, dort haben die Kanadier und Briten buchstäblich Panzer neben Panzer stehen, und der starke Einsatz sofort sich eingrabender Infanterie zeigt an, daß die britische Führung diesen Punkt unter allen Umständen halten will. Heute nacht soll nun auch dieser Schönheitsfehler in der Frontlinſe von unseren Männern bereinigt werden. Es ist ein Auftrag, so recht nach dem Herzen der Kradschützenkompanie, die diesen Stoß führen soll. Endlich ist die dicke Wolkendecke fast unmerklich in die Nacht hinübergeglitten. Endlich ist es dunkel genug, um unsere bei diesem Angriff beteiligten Panzerkräfte in die Bereitstellung zu bringen, Sie schieben sich hinter die Hecken, die wie ein gewal- tiges Spinnennest die ganze normannische Halbinsel kreuz und quer Üüberspannen, schwarzen. gefährlichen Schatten gleich. „Die Panzer“, sagt einer, und viele Köpfe schieben sich über den Rand der Deckungs- löcher und schauen den gepanzerten Hel- kern entgegen. In diesem Augenblick des Kompanie- chefs:„Los! in Gruppen aufgesessen!“ In ungeduldiger Hast werden die Panzer be- stiegen, jeder weiß seinen Platz. es ist nicht das erstemal, daß sie einen Angriff vom panzer herab fahren. Sie schmiegen sich an das kalte Eisen, decken sich hinter der wuchtigen Kuppel des Turmes. Und dann bricht der Koloß gegen das Dorf vor. Noch ehe die Tommys sich zu einer geschlossenen Abwehr sammeln kön- nen, sind die ersten Panzer in die vorder- sten Schützenlinien des Feindes eingebro- chen Die heulenden Motoren der Stahlunge- tüme vereinigen sich mit den belfernden Schußserien zu einem schaurigen Orgelkon- men mit den Rogsenabschnitten abꝛzurech- nen. zert. Schreie gellen rechts und links neben abgeschlagen wurden. Den feindlichen Von Kriegsberichter Hünter Honelka den vorbrechenden Fahrzeugen auf, hier und dort springen schattengleich Infante- risten aus ihren Löchern, rennen verdutzt und hilflos durcheinander, bis sie von den Garben der Maschinengewehre und Ma- schinenpistolen niedergelegt werden. Es geht alles planmäßig und doch im Tempo, so daß der Befehl zum Absitzen für die meisten überraschend kommt. Schon ist das Dunkel der Nacht zerbrochen; weit leuch- tend stehen die Fackeln der ersten in Brand geschossenen Britentanks zwischen den spürlichen Mauerresten des längst zerschos- senen Dorfes. Geradeaus sind eben mit hartem Knir- schen zwei englische Panzer zusammenge- prallt und machen die Verwirrung vollstän- Artillerie ringsum ins Gelände- die Feind- zu kurz. und zum Teil in die eigenen Rei- hen. Doch davon sehen und hören die Män- Gelände verstreut sind Es gibt keinen Auf- enthalt mehr. Von überall gleitet Schützenschleier über die Linien hinweg, überrennt die zu spät aufspringende In- kanterie des Feindes, der in heilloser Ver- den Ruinen des Dorfes Deckung sucht. Im- mer wieder winken gespensterhaft und gro- tesk hoch erhobene Hände über dem flachen Stahlhelm aus den Löchern. Ratlos stehen ganze Gruppen von Tommys mit hoch er- hobenen Armen im Gelände So schnell wie er begonnen, ist der Spuk vorbel. Am jenseitigen Ortsrand sammeln sich die deutschen Kradschützen, wühlen sich blitzschnell in den Boden der Auf- trag ist erfüllt, Das wütende„Sperrfeuer. das der Feind nun zur Deckung zurück- strömender Infanterie über den Ort schüt- tet, kommt zu spät. Mit fliegendem Atem. keuchend von der Anstrengung des gewalt- samen Vorstoßes, ducken sich die Männer in den Panzerlöchern. Hinter ihnen tobt noch die Panzerschlacht weiter, noch eine ganze Weile reißt das Aufbellen der Pan- zerkanonen nicht ab, bis auch der letzte keindliche Tank aus dem Ort getrieben oder vernichtet ist. eualKdlrBenike CrSMtdichaen nd wanf0 wurde ein versuch des Feindes, den Su- dig. Schon bersten die ersten Einschläge der geschütze, die endlich die Situation erkannt haben, feuern in dem Drunter und Drüber ner auf den Panzern längst nichts mehr. Alle ühre Sinne sind konzentriert auf ihre Aufgabe: die Infanterie! Wie Katzen sprin- gen sie über die Ketten zu Boden, im Sprunge schon richten sich die Maschinen- pistolen auf die nüchsten Schützenlöcher, die in großer Zahl schachbrettähnlich im der wirrung hinter den eigenen Panzern und Bis zur Vernichtung Berlin, 22. J Der japanische Ministerprz sldent Tojo hat dem Führer in einem Telegramm aus Anlaſf der ersten erfolg- reichen Schläge gegen die anglo-amerika- nische Invasion in Europa erneut Japans Entschlossenheit zum Ausdruck gebrach seinerseits alles daranzusetzen, um die ge-⸗ meinsamen Feinde vernichtend zu schlagen und den Endsieg zu erringen. 4 per Führer dankte dem japanischen Ministerpräsidenten Tojo in einem Tele- gramm, in dem er seiner Uberzeuguns von dem endgültigen Sies und seine Genus- tuung darüber ausdrückte, daß Japan im gleichen Geist entschlossen ist, die Feinde Heutschlands und Japans bis zur ve nichtung zu bekämpfen. 3 leiterinnen, o ben. Heute gi weibliches A und gerechtei mit dem folge Wir fuhren ist das nun? H liche Soldaten deutig die An aßß die deuts Mädchen nich habung schieß den. Sie leist Geräten, bei c vor innerpolitischen Konflikten, die durch Werfern, Mas sein Wühlen hervorgerufen werden konn- ten und wurden. Seine„Bekehrung“ vollzog sich dann so, daß er Anfang dieses Jahres in einer öffentlichen Rede in Boston seine Anhünger aufforderte, sich„wie alle patrio- tischen Männer und Luftnachrichte rinnen im Lu: Frauen zusammenzu- Zweig von Fr schließen, um Roosevelt zu überzeugen, dab Wehrmachtang das Wohl des Landes sein Verbleiben àn schaft der Lu: der Spitze des Landes erfordere“. So ist es den fünf Füh also dahin gekommen, daß sich Stalins noch- Soldate als Vizepräsident propagieren lassen kann und durchaus aussichtsreicher Bewerber alif diesen neben dem USA-Präsi- denten wichtigsten Posten der Vereinigten Staaten ist. 4 Uns überrascht dabel lediglich die Tat- nes Hauptwacl Hauptagent Neben mir si sache, daß die zunehmende Bolschewisie- kinderlos sein rung der amerikanischen oflentlichkeit schnittsalter 2 danł der opportunistischen Politik Roosevelts Bei den Führer 80 schnell zur Wirklichkeit zu werden h— ginnt, wie wir es vorher nicht erwarten konnten. Der Befehlshaber der USA-Luf— gangster, Roosevelt, und neben ihm der kommunistische Zuchthäusler geben ein groteskes, darum aber durchaus eindeutiges Bild der amerikanischen Verhültniss Roosevelt muß eben auf die leisesten Wün- sche Stalins Rücksicht nehmen, da er sich mit ihm allzusehr verband. **. 3 Landungsfahrzeugen gelang es in der letz ten Nacht unter Einnebelung, Truppen von der Küste nach dem nördlichen Teil der Koivisto-Insel zu verschieben. Kämpfe um den feindlichen Brückenkopf dauern an. Ich sehe am artnerin ein öre, daß es, vy ine ganze Stvo ibt. Wir haben un erteilten Stän tterie genähe intreffen, sitzt ferinnen dr: eltanschaulich. ende Führerin t ein kurzes erheben sich ve ehwungenen e zur Meld cht, die Vort rren. Wir se chter der Mäc d gesund aus tere und jünger Wirrt, sondern: Dann ein Ga Gut getarnte K innen sehr woh Was sage ich, v akt gebaute E it Blumen, das Diplomatensperre aufgehoben Sch. Lissabon, 22. Junl. In der Nacht zum Dienstag hat die eng- Usche Regierung die vor einiger Zeit ver- fügten Beschränkungen der Privilegien der Ausländischen Diplomaten in Großbritan- nien wieder aufgehoben. Die Diplomaten dürfen in Zukunft wieder frei mit ihren Reglerungen verkehren und zwar auch auf dem Chiffre-Wege. Auch die Reisefrei der Diplomaten wurde wiederhergestel soweit Transportmittel vorhanden sind. Begreifliche Sorge Kanadas Sch. Lissabon, 22. J In der kanadischen&ffentlichkeit herrs große Sorge wegen der Verluste kanadischen Truppen an der 1I vasfonsküste. Die Angelegenheit kan gestern im kanadischen Parlament 20 Sprache. Es wurde darauf hingewiesen daß die kanadische Regierung bisher stet sehr rasch Verlustlisten veröffentlicht habe. Warum sei dies, so fragte man, seit Be- ginn der Invasion nicht mehr der Fall. Del Verteidigungsminister erklärte, daß vo— läufig Ausgabe von Verlustlisten nich möglicſ sei. Dies werde erst in etwa dre Wochen geschehen können. Es sei un— möglich, die kanadischen Verlustziffe ohne Einvernehmen mit der britischen und der amerikanischen Regierung zu ver⸗ öfkentlichen. 4 Morge Reiche Sowietgreuel in der besetzten Moldau Bukarest, 22. J Aus dem von den Sowiets besetzten r mänischen Dorf Badeni im Kreise Jasz berichtet der Korporal Constantin Rosch vom 7. rumänischen Jäger-Regiment, des es gelang, aus seiner Heimatgemeinde 3 entkommen: d bis 17.00: Aus Op Unterhaltung mit bis 19.00: Zeitspie 3 44 Den Bewohnern von Badeni wurde gesamte Vien und Geflügel abgenomme Sogar die noch in den Nestern befindliche Eier wurden eingesammelt, Die Kirche de Dorfes wurde erst ausgeraubt, dann ver wiüstet und in ein Klosett verwandelt. Ve siebzigjährige Pfarrer Barliba aus der G- meinde Feradau wurde mit Gewalt au dem Pfarrhaus geworfen, wobei man ih nicht einmal erlaubte, irgendein Kleidung stück oder Nahrungsmittel mitzunehme vor den Augen ihres Mannes wurde d Pfarrerin von mehreren Bolschewisten ver gewaltigt. In der Kirche des Pfarrers Constand nescu aus der Gemeinde Harlau, der ver gebens versucht hatte, die Sowjets zu be schwichtigen, schossen die bolschew t schen Soldaten auf die Ikonen, nahme dann die gottesdienstlichen Geräte an s1 und banden das Tuch, mit dem die Gabe des heiligen Abendmahles verhüllt ware an den Hals eines Pferdes. 4 In beiden dem Korporal bekannten Dö tern veranstalteten betrunkene Sowiets 5 gelrechte Treibjagden auf junge Mädche die sie überfielen und schändeten. Die v Töchter des Bauern Ungureanu aus Baden und zwar die zweiundzwanzigjährige M. ritza, die neunzehnjährige Catnarina, d achtzehnjührige llcana und die siebzehn jährige Saveta Ungureanu, wurden schossen, weil sie sich der Vergewaltigun widersetzt hatten. Die Sowiets ließen 6 Leichen der vier Mädchen im Wirtschaft hof ihres Vaters liegen neben drei Schw nen und einem jungen Ochsen, die die B schewisten in ihrer Raserei ebenfalls ni dergeknallt hatten. 4 4 KRätselraten is heitere Beschäf. oder in kleiner krühesten Uberli den sich Rätsels der Gegenwart Scharfsinn; ihre Wissens und de alten Rätsel ab PFhantasie, sie s facher Ubung in Dinge. Ein solch ch zu untersck die leicht zu du alten Rütsel suc eine Verwirrune Auffinden der I. Rätseln, selbst in zu lösenden Rät Scharaden, Anag Kreuzwort- und heimnisvolles de Lösung erv 1der Befriedi. den versteckt en. Die letzten die Fragen, die worten konnte, b als Welträtsel. L enschheit vor AU Die Rätsel der Sprüche des Ora reden der Hexe beth“ lassen erke die Rätsel als O- keln waltenden Das Faustische, geheimnisreicher ein Wesenszu Errichtung von RAb-Inspektionen. h Reichsarbeitsführer hat mit Wirkung vom J. 1944 kür den Reichsarbeitsdienst Männer) fü RAb-Inspektionen im Reichsgebiet aufgestel htung Berlin, 22, Junſ inisterpri⸗ yührer in einem r ersten erfols· anglo-amerika- erneut Japans druck gebracht, zen, um die ge⸗ tend zu schlagen en. 4 dem japanischen 4 in einem Tele- Vperzeugung von likten, die durch n werden konn akehrung“ vollzo ang dieses Jahre in Boston seine „wie alle patrio- len zusammenzu- überzeugen, in Verbleiben an zrdere“. So ist es daſß sich Stalins dent propagieren s aussichtsreicher 1dem USA-Prä n der Vereinigten lediglich die Ta ide Bolschewisi en Ofkentlichkel r nicht erwarten er der USA-Luft- neben ihm der usler geben ein rchaus eindeutiges en Verhältnisse die leisesten Wün-⸗ hmen, da er sich d. 1 ng es in der letz- ung, Truppen von irdlichen Teil der eben. Kämpfe ropf dauern an. aufgehoben Lissabon, 22. Juni. astag hat die eng- einiger Zeit ver- ler Privilegien der en in Großbritan- Die Diplomaten ler frei mit ihren ind zwar auch auf n die Reisefreiheit wiederhergestellt, „orhanden sind. ge Kanadas Lissabon, 22. Junſ. entlichkeit herrsch Verluste der pen an der In- Angelegenheit kam 'n Parlament rauf hingewiesen lerung bisher stett veröffentlicht habe. gte man, seit Be⸗ mehr der Fall. Der klärte, daßß vor Verlustlisten nicht erst in etwa dre ilen. Es sei un hen vVerlustziffern der bhritischen unt gierung zu ve der besetzten u 4 Bukarest, 22. Jun Wjets besetzten ru i im Kreise Jasz Constantin Roscht ger-Regiment, den Heimatgemeinde n Badeni wurde da lügel abgenomme lestern befindliche elt, Die Kirche de zeraubt, dann ver ett verwandelt. De arliba aus der G e mit Gewalt au n, wobei man ſih gendein Kleidung ittel mitzunehmen Mannes wurde d Bolschewisten ver dfarrers Constandſ le Harlau, der ver die Sowiets zu he die bolschewist e Ikonen, nahme hen Geräte an sit mit dem die Gabe les verhüllt warez des. ral bekannten Dö unkene Sowiets v uf junge Mäcdchen chändeten. Die vie zureanu aus Baden wanzigjährige Me rige Catnarina, di und dié siebzehr eanu, wurden der Vergewaltigun Sowjets ließen 4 ꝛen im Wirtschaftt neben drei Schwe Ichsen, die die Bo serei ebenfalls nit -Inspektionen.) üt Wirkung vom 1. zdienst(Männer) fü ichsgebiet aufgestel Prozent aus Süddeutschland. 10 Prozent aus Flakartillerie im Heimatkriegsgebiet ver- Wendet.“ Auf die Frage, nach der beruf- lch sehe am Armel meiner Gesprächs- pPartnerin eine ganze Stufenleiter von Dienstgraden ibt Gut getarnte Kleinbaracken, in denen es te. 19.45—20.00: Dr.-Goebbels-Aufsatz. 20.15 bhis Von unserer Berliner Schriftleitung) Bs. Berlin, im Juni An einem schönen Junitag rumpelte un- ser Wehrmachtautobus tief hinein in die grüne Umgebung Berlins. Der Wagen war vollgeladen mit wißbegierigen Zeitungs- männern, Was sage ich, wir Männer waren sehr in der Minderzahl, mit jungen Schrift- leiterinnen, die, auch eine Kriegserschei- nung, für die immer rarer werdenden Män- ner die Feder in die Hand genommen ha- ben. Heute ging es einem Ziele Zzu, das ein weibliches Auge wahrscheinlich richtiger und gerechter beurteilt. Weswegen ich mit dem folgenden um Nachsicht bitte: Wir fuhren zu den Flakhelferinnen. Was ist das nun? Handelt es sich dabei um weib- iche Soldaten? Nein! lautet klar und ein- deutig die Antwort. Im Gegensatz zu Eng- and und Amerika, aber auch zur Sowiet- union hält die deutsche Führung daran fest, daß die deutsche Frau und das deutsche Mädchen nicht zur Bedienung und Hand- habung schießender Waffen eingesetzt wer- den. Sie leisten lediglich Hilfsdienste an Geräten, bei der Flak also an Flakschein- werftern, Maschinensätzen, Horchgeräten, nicht an Maschinenwaffen und Geschützen. Mit den Flakwaffenhelferinnen ist neben Luftnachrichtenhelferinnen und der Helfe- innen im Luftschutzwarndienst ein neuer Zweig von Frauen getreten, die nicht als ehrmachtangehörige, sondern als Gefolg- schaft der Luftwaffe zu gelten haben. Zu den fünf Führerinnen kommen- vorerst noch- Soldaten unter dem Kommando ei- es Hauptwachtmeisters hinzu. Neben mir sitzt eine der Führerinnen und gibt Erläuterungen zu meinen Fragen. Wie ist das Durchschnittsalter? Die Flakwaffen- elferinnen müssen ein Mindestalter von zwanzig Jahren haben und im allgemeinen kKinderlos sein. Bei uns ist das Durch- schnittsalter zweiundzwanzigeinhalb Jahre. Bei den Führerinnen zur Zeit dreißig Jahre. Woher stammen die Helferinnen Threr Batterie?“„60 Prozent aus Westfalen und dem Rheinland, 10 Prozent aus Berlin, 10 orddeutschland, 10 Prozent aus Mittel- deutschland. Aber im Grundsatz wird an- gestrebt, daß die Flakwaffenhelferinnen in mrer Heimatgegend zum Einsatz kommen. e werden nur in ortsfesten Batterien der ichen Herkunft, lautet die Auskunft, daß in der Besichtigungsbatterie 30 Prozent Schneiderinnen, 30 Prozent Büroangestellte, 20. Prozent Fabrikarbeiterinnen, 10 Prozent Hausangestellte und 10 Prozent aus sonsti- gen Berufen kommen oder ohne berufliche Vorbildung isnd. ein Dienstgradabzeichen und re, daß es, wie nicht anders zu erwarten, Wir haben uns nun den weit im Gelände erteilten Ständen der Flakscheinwerfer- batterie genähert. Als wir an dem ersten eintreffen, sitzt gerade eine Gruppe von Helferinnen draußen in der Sonne beim weltanschaulichen Unterricht. Die instruie- nde Führerin unterbricht ihren Vortrag, bt ein kurzes Kommando, die Helferinnen eben sich von ihrer in einem leichtge- wungenen Bogen aufgestellten Stuhl- reihe zur Meldung. Dann wird weiterge- cht, die Vortragende läßt sich gar nicht rren. Wir sehen uns Haltung und Ge— üchter der Mädchen an; alle sehen frisch d gesund aus, blonde und schwarze, äl- ere und jüngere, keine bedrückt oder ver- Wirrt, sondern alle offen, fröhlich. Dann ein Gang durch die Unterkünfte. innen sehr wohnlich ist, von soldatischer, Was sage ich, weiblicher Sauberkeit blitzt; Xakt gebaute Betten, daneben ein Väschen it Blumen, das Foto des Bräutigams, und Morgen im Rundfunk Freitag. Reichsprogramm:.30—.45: und Stahl. 11.30—12.00: Wer schaffen will, muß bis 19.00: Zeitspiegel. 19.15—19.30: Frontberich- 21.00: Musikalischer Spaziergang. 21.00—22.00; Klingendes Mosaik.- Deutschlandsender: 17.15 bis 18.30: Madrigale und Orchestermusik. 20.15 . neben den Spinden vor dem Ausgang ein kleiner Sinnspruch. Draußen vor den„Be- helfswohnungen“ in kleinen wohlausgerich- teten Beeten Blumen oder Frühjahrsge- müse. Ein Blick auf das Horchgerät und dann weiter zu einer anderen Stellung. Wie wir ankommen, hat die„Mannschaft“ ge- rade Musikstunde, der kleine Chor singt zur Ziehharmonikabegleitung ein lustiges Volkslied. Der Himmel über uns ist blau und ruhig. Dann Frage- und Antwortspiel mit den Flakwaffenhelferinnen; woher sie kommen, wie sie zufrieden sind, wie sie verpflegt werden, was sie für Urlaub ha- ben, wieviel Entgelt sie bekommen und an- deres mehr. Diese Gruppe hier präsentiert sich sozu- sagen im Sonntagsstaat, um uns den schmucken Gesellschaftsanzug zu Zzeigen, ein Jackenkleid aus blaugrauem Tuch, dar- unter eine weiße seidig schimmernde Bluse, blaugraue Seidenstrümpfe und ein paar or- dentliche Halbschuͤhe. Die Dienstkleidung ist Hose und Rock aus gröberem Stoff und als dritte Garnitur gibt es noch einen Uber- ziehanzug aus Drillichstoff Jedenfalls ist kür die Bekleidung der Flakwaffenhelfe- rinnen nicht schlechter gesorgt als für die Verpflegung. Die Schriftleiterinnen in un- serem Kreise zeigen besonderes Interesse auch für die Unterkleidung, die aus den Spinden in mehrfacher Fertigung und be- achtlicher Menge gezeigt wird. Auch dieses Unterzeug wird den Helferinnen gestellt. Urlaub? Wir sind nicht Kleinlich, sagt die Führerin. Darüber hinaus zwei Freitage im Monat und bei Theater- oder Kinobe- such selbstverständlich Sonderurlaub. Wäh- rend der Ausbildungszeit sollen Flakwaf- fenhelferinnen nur in Ausnahmefällen be- urlaubt werden. Eine Gruppe treffen wir deim Sport. Zeugen alten Normannengeistes/ -PK. von vVernon bis nach Le Havre führt uns die Seine wie durch ein Ge⸗ schichtsbuch der Normandie. Das Schwert der Franken eroberte das ehemalige Neu- strien, dessen gallisch-keltische Urbevölke- rung schon seit Cäsar das ordnende Recht des Imperiums, seine Sprache und Kultur annahm. Dieser Uberlieferung paßten sich auch die vom Norden herunterstürmenden Normannen an, die unter Rollo die Provinz an sich rissen. Von hier aus erfolgten ihre weiteren Züge nach dem Süden. Von hier dus wurde Sizilien erobert und von hier aus setzte Wilhelm der Eroberer im Jahre 1066 nach England über, um es für sich und seine Normannen in Besitz zu nehmen. Hier wurde der blutige Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich ausgetragen, der schließlich mit der Aner- kennung der. Oberhoheit des französischen Königs über die Normandie endete. In der Hauptstadt dieser Landschaft, in Rouen, wurde Jeanne'Arc von den Engländern verbrannt. Entlang der schiffbaren Seine berichten uns hundert Türme und Kirchen von den Normanen, von ihrem kühnen Geist und von ihrer alten Herrlichkeit. — schöne Frauen mit nordischem Aussehen, doch mit dem den Französinnen eigenen Charme sind auf Schritt und Tritt zu sehen. Am nördlichen Teil der normannischen Halbinsel, liegt der„Calvados“, an dessen Küste ein unternehmungslustiges und tap- feres Volk wohnt. Hochgewachsene Men- schen, zum Großteil Fischer und Bauern, denen man es anmerkt, daſß ihre Urahnen die kühnsten Seefahrer der Welt waren, singen noch heute von den Heldentaten der Vorfahren und von der Herrlichkeit des Seemannslebens. Hier liegt auch das normannische Para- dies der Strandbäder. Seit langem standen von jenen mondänen Badeorten nur noch die Fassaden. Der Zauber von einst war verflogen. Die Bauten des Atlantikwalls hargen sich in den Dünen. Vierzehn Kilometer von der Küste ent- fernt liegt die Hauptstadt Calvados. Caen. Diese schöne Stadt mit 60 000 Einwohnern und mit ihren wunderbaren Bauwerken be⸗ sitzt eine Vielfalt von Türmen, hohen Häu- sern, weiten Plätzen und prunkvollen Kir- chen, wie kaum eine andere Stadt Frank- bis 21.00: Das spanische Liederbuch von Hugo Wolf. 21.00—22.00: Münchner Philharmoniker. reichs. Wilhelm der Eroberer erhob sie schon zu seiner Hauptstadt, und von hier dei den clelischen Zotlbœſfenſelferinnen Nachdem wir eine Weile dem fröhlichen Treiben zugesehen haben, läßt der Regi- mentskommandeur die Helferinnen berich- ten, wie sie kürzlich, als ein feindlicher Flieger in der Nähe Bomben warf, Sich ver- halten und welche Funktion jede einzelne an ihrem Gerät ausgeübt hatte. Ein Gang durch die Küche, in der gerade ein paar wohl gebackene Kuchen und ein großer Topf mit Rhabarberkompott für die Essen- ausgabe bereitstehen, dann erleben wir den Höhepunkt der ganzen Besichtigung, die Bedienung der Geräte durch die Flakwaf- fenhelferinnen. Die vom nahen Flugplatz herkreisenden deutschen Flugzeuge bieten gute Richtziele. Wir sehen den Flakschein- Werfer, das Horchgerät bei der Bedienung. Kurze Kommandos,- HI1- 5 kurbeln eifrig -ꝗdann überzeugen wir uns, daß das Ziel erfaßt ist und wie durch Bedienung der Höhen- und Weitensteuerung in Zusam- menarbeit mit allen Hilfsgeräten das Ziel festgehalten wird. Eines ist uns klar geworden: Trotz der relativ kurzen Ausbildung von etwa einem halben Jahr sind diese Flakwaffenhelferin- nen schon in der Lage, vollgültig Posten zu versehen, die sonst den Einsatz eines Soldaten benötigten, der nun durch die Ab- lösung außerhalb des Heimatkriegsgebietes eingesetzt werden kann. Die Flakwaffen- helferinnen sind mit Eifer und Freude an ihrer Aufgabe bei der Sache. Es ist so aus- gezeichnet für sie gesorgt und ihre weib- liche Eigenart wird in jeder Hinsicht im Stil des Dienstes wie in der Gestaltung der Freizeit der gesundheitlichen Betreuung wie der seelischen Führung so vorbildlich, daß der freiwillige Andrang zu neugebildeten Flakwaffenhelferinnen-Einheiten schnell anwachsen wird, sobald sich herumsprechen Hohe, blonde Gestalten mit blauen Augen, W mit als erste begriffen, daß die Pro- wird, wie es wirklich bei ihnen zugeht. am lurmereichen Cœen Die Stadt Wilhelms des Eroberers kuhr sleben Jahrhunderte später Charlotte Corday nach Paris, um Marat, den Tyran- nen, zu töten. In den Kathedralen Saint- Etienne oder La Trinité, herrlichen roma- nischen Bauwerken, lebt noch der schöp- ferische Geist der alten Normannen. Saint- Etienne wurde noch zu Lebzeiten Wilhelms des Eroberers gebaut und zehn Jahre nach seinem Tode konsakriert. Die Eglise La Trinité, oder„Abbaye aux Dames“ ist aus derselben Zeit. Zu ihr legte noch Königin Mathilde den Grundstein. Die Kirche erlitt während des Hundertjährigen Krieges schwere Schäden, die im Jahre 1851 vom deutschen Baumeister Robert Ruprich be- hoben wurden. Die beiden Kirchen, sowie die Eglise Saint-Pierre, die zur Wende des 15. Jahrhunderts gebaut wurde, grüßen weit über das Land und drohen schon von ferne wie müchtige Trutzburgen über die Dächer. Schmale Fachwerkhäuser und moderne Steinbauten drängen sich um die Kirchen. Auf dem„Place'Armes“ und dem„Place de la Republique“ wurden auf prunkvollen Piedestalen die Denkmäler der in den Krie- gen von 1870/71 und 1914/18 gefallenen Söhne des Calvados errichtet. Die Normandie und die Küstenlandschaft pagandaparolen Englands und Amerikas unwirklich sind, und daß nach den Jahren eines müden Attentismus ein klares Be- kenntnis zu Europa, dessen Verteidiger un- ter ihnen weilen, fällig ist. Von Wilhelm dem Eroberer, der von Caen ausging, England zu erobern, über Friedrich II. von Hohenstaufen, der vom siziliani- schen Normannenstaat aus das gesamte Abendland und das Mittelmeer beherrschte, über Napoleon bis auf den heutigen Tag ist das europäische Erbe und die Idee der euro- päischen Sendung Karls des Großen erhal- ten geblieben. -Kriegsberichter Julius Heyer. 103 Jahre alt geworden. In Hagen starb im Alter von 103 Jahren Frau Anna Ro- salie Schönrock. Bis in die letzten Wochen war die Hochbetagte rüstig und gesund. Mit großem Stolz zeigte sie handsignierte Schreiben des Führers und des Reichs- marschalls und die ihr von Marschall Gö- ring zum 100. Geburtstag geschenkte Tasse. Sehr stolz war sie auch auf das goldene Ehrenkreuz der Mutter. Die Meldepflichtverordnung vom 27. Ja- nuar 1943, die den Zweck hatte, den Ar- beitseinsatz für die Kriegswirtschaft durch die Heranziehung jener Frauen und Män- ner zu verstärken, hat eine Neufassung und Ergänzung erfahren. Während die Verord- nung vom Januar 1943 nur eine einmalige Meldepflicht dekretierte, für die als Stich- tag der 30. Januar 1943 galt, müssen sich künftig Männer und Frauen, die seit dem erwähnten Stichtag in das meldepflichtige Alter von 16 beziehungsweise 17 Jahren hineinwachsen, am 1. Juni und am 1. De- zember melden. Eine weitere Ergänzung erfährt die Ver- ordnung des vergangenen Jahres auch hin- sichtlich der Meldepflicht von Frauen mit Kindern. Von der Meldepflicht be- freit waren und sind Frauen mit einem noch nicht schulpflichtigen Kinde oder mindestens zwei Kindern unter vierzehn Jahren, die im gemeinsamen Haushalt le- ben. Diese Frauen werden jedoch melde- pflichtig, wenn die Kinder aus den er- wähnten Altersgrenzen herauswachsen. Neu ist aber auch folgendes: Haben diese Frauen kein Kind unter zwei Jahren, so sind sie künftig dann zur Meldung ver- bflichtet, wenn sie mit weiblichen Fami- lienangehörigen in Wohngemeinschaft le- ben, die das achtzehnte Lebensjahr voll- endet haben und nicht selbst berufstätig sind. Die besonderen häuslichen verhält- nisse werden also nunmehr stärker als bis- her zur Entscheidungsgrundlage gemacht. Man darf die Auswirkung dieser refor- mierten Meldepflichtverordnung nicht zah- lenmäßig beurteilen. Für den Arbeitseinsatz ergeben sich aus der Neuregelung zwar ge- wisse zusätzliche Arbeitskraftreserven, Re- serven, die aber zahlenmäßig nicht über- schätzt werden dürfen. In der Hauptsache Eing es bei dieser Verordnung um eine vVer- teinerung der Erfassungsmethoden und vor Gleichzeitig mit den Einkommensteuer- bescheiden für 1943 erhalten die Steuer- pflichtigen auch die Festsetzung der Ein- kommensteuer für 1944. Für die Nachprü- fung der Einkommensteuerbescheide ist die Kenntnis der Einkommensteuerricht- linien bzw. der neuen Ergänzungsricht- linien äußerst wichtig.(Einkommensteuer- tabelle für 1942/½43 sowie die Richtlinien sind vom Reichsverlagsamt, Berlin C beziehen). Um die Frist der Anfechtung nicht ai versäumen, ist es ratsam, die Prüfung der Einkommensteuerbescheide möglichst bald vorzunehmen. Die Anfechtung gegen den Einkommensteuerbescheid selbst ist inner- halb eines Monats nach Erhalt des Steuer- bescheides einzureichen. Als Zustelltag gilt, wenn der Steuerpflichtige im gleichen Ortsbestellbezirk der Post wie des Finanz- Lohngruppenkataloge Zu einer der Leistung entsprechenden Entlohnung hat in Deutschland der soge- nannte„Blaue Lohngruppenkatalog“ der Metallindustrie den Grundstein gelegt. Ihm ist jetzt der„Grüne Lohngruppenkatalog“ mit den Lohnrichtlinien für die im Holz- flugzeugbau Beschäftigten des Wirtschafts- zweiges„Wald und Holz“ gefolgt. Beiden gemeinsam ist die Einstufung der Arbeit in acht Lohngruppe. Dabei werden sowohl die erforderliche Berufsausbildung und Erfahrung als auch die Hand- und Fin- gerfertigkeit berücksichtigt. Auch die kör- perliche und geistige Anstrengung sowie arbeiterschwerende Einflüsse wie Tempera- tur, Schmutz, Gase und Lärm werden ge- Wertet. Als Vergleichsmaßstab für die Ein- stufung sind Arbeitsbeispiele aufgeführt. Die Einführung der Lohngruppenkataloge erfolgt nicht in allen Betrieben der betref- fenden Herstellungszweige, sondern die An- wendung wird schrittweise durchgeführt. 7 Fürsorge für Bergmannskinder. Im Saar- gebiet befinden sich auf verschiedenen Gruben 22 Kindergärten, in denen rund 1400 Bergmannskinder betreut werden. In den lothringischen Gruben hat man mit der Schaffung von Kindertagesstätten begon- nen. Diese Einrichtungen wurden geschaf- fen, der Bergmannsfrau in Ruhe die Bestel- lung ihres Gartens und Ackers zu ermög- lichen. Die Sorge für die Kleinkinder über- nehmen die Kindergärten. Meldepflichtverordnung in neuer Form Aus einer einmaligen Aktion wird eine laufende Maßnahme allem darum, aus Gründen der gerechten Erfassung aus der einmaligen Aktion eine laufende Maßnahme zu machen.“ Gleichzeitig ist zu dieser neuen Ver- ordnung auch eine Durchführungsverord- nung erschienen. Darin wird unter anderem erwähnt, daß der meldepflichtige Personen- kreis in erster Linie aus den Frauen be- stehen wird, für die die Befreiungsvoraus- setzungen nicht mehr Zutreffen, weil ihr Kind volksschulpflichtig oder ihre Kinder vierzehn Jahre alt geworden sind oder weil die Kinder nicht mehr im gemeinsamen Haushalt mit der Mutter leben. Für die Frage, ob diese Frauen infolge ihrer häus- lichen Pflichten nur für einen beschränk- ten Einsatz in Betracht kommen, wird ent- scheidend ins Gewicht fallen, ob die Frauen infolge der Umquartierung ihrer Kinder oder durch Führung eines kleineren Haus- haltes in einer Ausweichunterkunft häus- lich weitgehend entlastet sind. Bei dem Einsatz dieser Frauen ist darauf hinzuwir- ken, daß sie so schnell wie möglien in kriegswichtige Beschäftigung eingewiesen werden. Soweit die Frauen nur beschränkt einsatzfähig oder nicht ausgleichsfähig sind, wird sich dieser Einsatz vielfach nur im Wege eines Ringtausches erreichen lassen, indem gleichzeitig voll einsatz- und aus- gleichsfähige Personen aus dem bisherigen Betrieb herausgenommen und auf vor- dringliche, mit Vollarbeitskräften zu be- setzende Arbeitsplätze gebracht werden. Männer und Frauen, die sich zum freiwilli- gen Ehrendienst gemeldet haben, aber erst nach dem Inkrafttreten der neuen vVerord- nung in Arbeit gesetzt werden, unterliegen übrigens ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt ihrer Meldung zum Ehrendienst den allge- mein für den Arbeitseinsatz geltenden Be- stimmungen. Bereits meldepflichtige Män- ner und Frauen dürfen für den freiwilligen Ehrendienst nicht geworben werden. Der neue Steuerbescheid amts wohnt, rechtmäßig der zweite Tag nach der Postaufgabe seitens des Finanz- amtes. Ist der Bescheid z. B. nach dem Poststempel à mʒ. Juni zur Post gegeben, so gilt er als am 5. Juni zugestellt. Das An- techtungsschreiben muß sich also spätestens am 5. Juli in den Händen des Finanzamtes befinden. Wohnt der Steuerpflichtige in einem anderen Zustellbezirk als das Fi- nanzamt, so gilt der Steuerbescheid erst am vierten Werktage nach der Aufgabe, also am 7. Juni. als Zzugestellt. Die An- fechtungsfrist läuft infolgedessen erst am 7. Juli ab. Aus dem Anfechtungsschreiben muß hervorgehen, daß der Steuerpflichtige sich durch den Einkommensteuerbescheid beschwert fühlt und Nachprüfung verlangt. Auhßerdem ist vorgeschrieben, daß die An- kechtung innerhalb eines weiteren Monats, also, um bei dem Beispiel zu bleiben, bis zum 5. bzw. bis zum 7. August, begründet werden muß. In der Begründungsschrift muß angegeben werden, inwieweit der Ein- kommensteuerbescheid angefochten wird und welche Anderungen beantragt werden. Die Anfechtungsgründe, z. B. Nichtberück- sichtigung einer Kinderermäßigung, auch neue Tatsachen, 2. B. Geburt eines Kindes, sind im einzelnen anzugeben. Unterblei- ben diese erforderlichen Angaben, wird die Anfechtung kostenpflichtig abgewiesen. Kann die Begründung nicht fristgemäß er- kolgen, so ist rechtzeitig Antrag auf Ver- —— der Begründungspflicht zu stel- en. 1 Bekanntmachung. Für die Ablieferung von 1 K9 Knochen wird ein grüner Gui⸗ schein— wie nebenstehend ab- gedruckt—, gegen Ablleferung von 5 kg Knochen ein orange⸗ tarbiger und gegen Abliefe⸗ rung von 50 kg Knochen ein ge ber Gutschein ausgehändigi. Die Einzelhandelsgeschäfte die Seife führen, sind ver⸗ pflichtet, gegen diese Gut⸗ scheine für je 5 kg abgellefer- ter Knochen 1 Stück Kernseife zu verkaufen. Diese Gutscheine gelten als Bezugsberechtigungen. Die Einzelhandels- geschäfte haben sich im Bedarfsfalle bei dem zustän- digen Wirtschaftsamt durch Veberbrückungsbezugs⸗ scheine den nötigen Vorrat an Kernseiſe zu beschaffem Berlin, den 9. Juni 1944. Reichsstelle industrielle Fette und Waschmittel Der Relchskommissa? lar Altmaterialverwertun gez. Rietdori dez. Heck„ Das Reichenauer Rätsel/ von vranz Hirtler KRätselraten ist eine anregende, meist heitere Beschäftigung in stillen Stunden oder in kleiner Gesellschaft. Schon in den krühesten Uberlieferungen der Völker fin- den sich Rätselsprüche. Die meisten Rätsel der Gegenwart wenden sich allein an den ten Rätsel aber sind Schöpfungen der hantasie, sie sind entstanden aus viel- cher Ubung im geistigen Anschauen der Dinge. Ein solches Rätsel ist jedoch deut- ich zu unterscheiden von der Allegorie, die leicht zu durchschauen sein muß. Die alten Rätsel suchen im Hörer oder Leser e Verwirrung hervorzurufen, die das Auffinden der Lösung erschwert. In allen Rätseln, selbst in den ganz verstandesmäßig lösenden Rätseln der Gegenwart, den charaden, Anagrammen, Palindromen, den euzwort- und Silbenrätseln, ist etwas heimnisvolles und Magisches zu spüren. dede Lösung erweckt ein eigenartiges Ge⸗ fühl der Befriedigung, als sei man nun hin- r den versteckten Sinn der Dinge gekom- men. Die letzten Geheimnisse des Lebens, die Fragen, die noch kein Forscher beant- worten konnte, bezeichnet man ja geradezu als Welträtsel. Die Beunruhigung, die die Menschheit vor den unlösbaren Daseins- tseln empfindet, wird wenigstens auf Au- enblicke überwunden beim Lösen von ätselsprüchen, Rätselreimen und Rätsel- agen. 3 Die Rätsel der Sphinx, die rätselvollen Sprüche des Orakels der Alten, die Rätsel- den der Hexen in Shakespeares„Mac- beth“ lassen erkennen, wie sehr man früher die Rätsel als Offenbarungen der im Dun- keln waltenden Schicksalsmächte ansah. Das Faustische, wie es sich auch in Dürers deutlich unterscheidet von den heutigen, die immer mehr zu„Denksport“-Aufgaben geworden sind. In unserer Zeit mutet es höchst seltsam an, daß im Mittelalter einem zum Tode Verurteilten das Leben ge⸗ schenkt werden konnte, wenn er seinen Richtern ein Rätsel aufgab, das nur er selbst zu lösen vermochte. Als das älteste germanische Rätsel darf man jenes bezeichnen, das schon zu An- fang des zehnten Jahrhunderts im Rei- chenauer Kloster aufgeschrieben wurde. Der mönchische Schreiber, der es aus dem Mund des Volkes hörte, übersetzte es in sein Klosterlatein: Volabit volucer sine plumis, sedit in arbore sine foliis. venit homo absque manibus. conscedit illum sine pedibus, assavit illum sine igne, commedit ille sine ore. Nyx à Titane. Auch ohne diese, erst durch eine Ver- öffentlichung des badischen Kulturhistori- kers Franz Josef Mone 1838 bekenntgewor- dene Aufzeichnung wäre dies alte Rätsel uns erhalten geblieben. In Nürnberg, Straßburg, in Schwaben, in Schleswig-Hol- stein, ja sogar in Schweden lebt bis in un- sere Tage das Rätsel in folgender Fassung: Es flog ein Vogel federlos auf einen Baum blattlos. „ da kam die Frau mundlos und fraß den Vogel federlos. Sicherlich würde keiner der heutigen Rätselfreunde, kein noch so scharfsinniger Spezialist im Rätselraten, die Lösung fin- den: Der Schnee fiel auf einen Tannen- baum, die Sonne fraß ihn auf. Den fallen eheimnisreicher„Melancholie“ ausdrückt, t ein Wesenszug der alten Rätsel, die sie * den Schnee als einen federlosen Vogel an- Zzusehen, solche Art von Phantasie, die —0 auch Zeugnis gibt von einem tiefen Natur- erleben, ist uns verlorengegangen. Seltsam mutet uns auch die mundlose Frauf an. Hier muß berücksichtigt werden, daß Mund im Altnordischen Hand heißt, so daß also wie im lateinischen Text(„ manibus“) zu setzen wäre: handlos. Sollte es nicht auch statt Frau heißen: Mann? Dann würde das der Reichenauer Aufzeichnung entsprechen und ergäbe auch in dieser Zeile einen Stab- reim, in welcher Form der Rätselspruch wohl ursprünglich abgefaßt war. Ein kleiner Rätselspruch, vor über einem Jahrtausend aufgezeichnet, aber wahr- scheinlich noch älterer Herkunft, gibt uns Sommer im Odenweld Voller Glück und Frieden sind die blauen Sommertage im Odenwald. Letztes Heu fahren die Bauern heim von den Berg- wiesen. Der Roggen ist hoch in die Halme geschossen. Noch blüht der Holunder. Wie Meereswellen wogen die Kornfelder am Hang, blaue Salbeien blühen am Weg. Die Haselnüsse beginnen zu reifen. An einer halb zerfallenen Mühle führt das Sträßlein vorbei, einer Glmühle. Das Mühlrad schläft. Noch ist die Zeit nicht da, wo Bauern aus Lein und Raps Ol schlagen lassen. Riesige Pestwurzblätter wuchern um die alte Mühle und längs des Mühlbachs. Forellen tum- meln sich im klaren Wasser; Wasseramseln mit weißer Brust“ schießen empor. In kühnem Bogen fliegen sie übers Tal. Der Zaunkönig schmettert sein Lied durchs Ge- zweig. Seidenblaue Libellen schweben über dem Bergwasser, sommerliche Träume. Ein Fußpfad führt durch die Matten em- por zum Wald. Freundliche Laubwälder gibt es hier. Sonnengold zittert darüber. Wundersame Waldblumen blühn: Der wein⸗ rote Fingerhut, die goldgelbe Arnika, der märchenhafte Türkenbund. Weiter wan- dernd, kommen wir in das Reich der Hei- emen Einblick in das Seelenleben unserer Vorfahren in germanischer Frühzeit. Die Vorstellung des von einem handlosen Men- schen gefressenen federlosen Vogels hat etwas Gespenstisches für uns. Sicherlich aber entsprach dieses Bild ganz der Emp- findung unserer Vorfahren, die in ähnlicher Weise aus Bildwerken der. romanischen und frühgotischen Zeit zu uns redet. Der zugleich auch an die Verse der Edda anklingende Rätselspruch ist weiterhin, ein Zeugnis da- für, wie lebhaft der Anbruch des Frühlings, die Zeit der wiederkehrenden Sonne und der Schneeschmelze, die Phantasie unserer Vorfahren beschäftigte. delbeeren. Wir essen uns, wie im Märchen, durch den Heidelberwald. Nun sind wir droben auf der Hochfläche. Hier liegen einsame Dörfer. Die Häuser sind bedeckt mit altersgrauen Strohdächern. Eine Ka- belle am Dorfeingang. So ärmlich uns das Dorf erscheint, so verschwenderisch reich sind die Odenwaldhäuser mit Blumen ge- schmückt. Da gibt es Geranien, Nelken und Hortensien in üppigster Farbenglut. Mit einem alten Bauern kommen wir ins Ge⸗ spräch. Er zeigt uns seinen Bienenstand. Er berichtet uns, warum auf einer hohen Stange eine Sense befestigt ist: man will den Hühnerhabicht fernhalten vom Hühner- hof. Das Odenwälder Dorfwirtshaus unter- scheidet sich äußerlich kaum von einem Bauernhaus. Es trägt kein Schild. Nur der Name des Wirtes steht über der Tür. Durch Feld und Flur setzt man die Wander- schaft fort. Am Abend erreicht man eine kleine Stadt mit kfreundlichen Gassen, welche die Abendsonne vergoldet. Olean- derstöcke stehen vor den Häusern Es ist schön durch den sommerlichen Odenwald zu wandern. E. B. Eine Tagung in Sesenheim Die Landesvereinigung Oberrhein der Goethe-Gesellschaft Weimar lud zu ihrer diesjährigen Tagung nach Sesenheim ein. Im Schatten des historischen Teils der alten Kirche sprach Staatsminister Professor Dr. Schmitthenner Begrüßungsworte und berührte die schönste Aufgabe der Gesell- schaftschaft: die Pflege der uns teuren Er- innerungsstätte Sesenheim und die in ihm blühende wundersame Gestalt Friederikens, aus deren Begegnung in der lieblichen Landschaft Goethes Aufbruch zu einem neuen Leben und der Durchbruch seines dichterischen Genius erwuchs. Dieses Treffen in Sesenheim soll Tradition werden. Alljährlich werden sich die Mit- glieder und Freunde zu ihrer Tagung dort einfinden. Nach einer soeben erfolgten Be- stimmung der Gauleiters und Reichsstatt- halters Robert Wagner ist die Kultur- arbeit der Landesvereinigung Oberrhein der Goethe-Gesellschaft in die vorderste Reihe gestellt. Der Geschäftsführer Direktor Schmitt- Claden ließ am historischen Ort die Begeg- nung Goethes mit Friederiken Werden und ihre beeinflussende Wirkung in des Großen Leben und Dichten. Universitätsprofessor Dr. Wetzlaff-Egge- bert wies darauf hin, wie das Sesenheimer Idyll einen anderen Goethe formte als der, der von Leipzig gekommen war. Dann las die Lektorin für Spracherziehug an der Reichsuniversität Straßburg, Frau Dr. Ber- Ser, die Perlen der Sesenheimer Lieder und Ausschnitte aus Dichtung und Wahrheit, das Friederiken-Erlebnis schildernd, sowie aus Pandora und Faust II. Teil.— Noch einmal einen Blick in den Garten des Pfarrhauses, ein Gedenken vom Jasmin- strauch hinter der historischen Scheune, ein Blick dorthin, wo der schmerzliche Ab- schied von der Geliebten war und der be- Blückende Tag in Sesenheim war zu Ende. lebendig Obwohl ein Vierteljahrhundert seither vergangen ist, habe ich die Geschichte nie aufgeschrieben. Viele Erlebnisse habe ich in den Jahren als Schriftsteller in meinen Arbeiten niedergelegt; dieses Erlebnis aber trug ich immer in meinem Herzen wie einen ganz persönlichen Schatz; wie einen dunklen traurigen Edelstein, gefaßt in das Gold der Liebe zur Mutter. Jetzt aber, da wieder die Welt seit Jahren im Kriege brennt wie vor einem Vierteljahrhundert, kam es mich plötzlich an, als ich über den endlosen Opfergeist unserer Tage nach- sann, die Geschichte meiner tapferen Mut- ter zu erzählen, zum ersten Male seit so vielen Jahren diesen streng gehüteten Edelstein auch andęren zu zeigen, daß sie an seinem Leuchten Freude, oder besser gesagt, Trost und Erhebung finden mögen. Im Juni 1918, als unser Regiment aus einem der am härtesten umkämpften Teile der Südfront auf Retablierung gegangen war, erhielten wir jungen Offlziere kur- zen Heimaturlaub. Mitten aus der Hölle des Monte-Grappa-Gebietes brachte mich der Schnellzug in die Heimat. Rings war der reife Sommer. Kein Lärm der Ge— schütze, Vogelsingen nur, als ruhe die Welt im Frieden.. Die jungen Geschwister hin- gen sich an den Bruder, die Großmutter hatte Tränen der Freude beim Wieder- sehen. Und wenige Tage später traf auch die Mutter ein, die ich seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Ein glücklicher Zufall hatte es gefügt, daß meine Mutter, die in einem Rüstungsbetrieb beschäftigt Meine tapfere Mutter/ von mt nobert harrer war, ihren Urlaub bekam, als ich die we-— nigen Tage zu Hause verbringen konnte. Es waren Stunden, da alles Leid ge-⸗ schwunden war. Der Himmel war blau, weiße Wolken zogen hin, die Wälder rauschten. Als nun unverhofft auch mein Bruder, der Soldat war, auf Urlaub ein- traf, schien es, als ob das Schicksal, das uns so lange getrennt hatte, alles mit einem Schlage wieger gut machen wollte. Der Krieg war für uns vergessen; wir freuten uns der schönen Tage. Meine Mutter, da- mals 45 Jahre alt, war stark und gesund. Sie war stolz, daß ich mit meinen 22 Jah- ren bereits Offizier war. Aber sonst fielen keine großen Worte, nichts von Mut oder Tapferkeit oder stahlhartem Stolz oder Opfergeist! Nein, kein Wort davon! Meine Mutter haßte überhaupt die großen Worte. „Uber das, was selbstverständlich ist, macht man kein großes Wasser!“ pflegte sie zu sagen. Ich habe diese Eigenschaft und den Superlativhaß von meiner Mutter geerbt. Wenn ich jener schönen Tage gedenke, die in die harte Zeit des Kriegssommers 1918 flelen, muß ich meine Mutter bewundern. Sie hatte so viel im Leben mitgemacht; dennoch war sie immer heiter. Auch da- mals war kein Schatten auf ihrem Gesicht, obwohl uns nach kurzen Tagen wieder die Härte des Kriegsalltags bevorstand: meiner Mutter die schwere Arbeit im Rüstungs- betrieb, meinem Bruder und mir der Dienst an der Front. Der letzte Abend des Beisammenseins war gekommen. Meine Mutter, Feindin je- der Rührseligkeit, jeder auch nur leicht an- gedeuteten Sentimentalität, ließ keine weh- mütige Stimmung aufkommen. „Mein Zug geht morgen um fünf Uhr früh. Kommst du auf den Bahnhof?“ fragte mich die Mutter. Ich schlief damals, weil zu Hause nicht genug Platz war, bei Be- kannten.„Natürlich, Mutter!“ erwiderte ich.„Hoffentlich wecken mich die Leute rechtzeitig!“„Dann, gute Nacht!“„Gute Nacht, Mutter!“ Die Leute ließen mich verschlafen. Ich sah meine Mutter nicht mehr. Mit einem einfachen Gute-Nacht-Gruß waren wir ge⸗ schieden. Einige Tage später war auch mein Ur- laub zu Ende. Ich reiste an die Front zu- rück. Mein Regiment war noch auf Reta- blierung. Ein Brief meiner Mutter kam. „.„ Und noch immer bist du der Lang- schläfer wie als Kind.. So schrieb meine Mutter und sie machte ihre Scherze. Ich las den Brief und lächelte. Da trat der Regimentsadjutant an mich heran. Er re⸗ dete herum; dann sagte er rasch: „Ach lieber Harrer, ein Telegramm ist gekommen!l. Deine Mutter ist gestor- ben!“ Meine Mutter tot! Vor einer Woche noch war sie stark und gesund vor mir géstan- den. Ich starrte ihn an. Meine Mutter tot? . Ich bekam sofort Urlaub. Wenige Tage später stand ich am Grabe meiner Mutter. Nie war ich in dieser Gegend gewesen. Und nun stand ich auf dem Friedhof des Klei- nen Dorfes, in dessen Nähe sich das große Rüstungswerk befand. Rings der rau- schende Sommer. Und unter der Erde lag meine Mutter! 31 Der Leiter der Abteilung, wo meine Mut- ter Vorarbeiterin war, erzählte mir:„Alle liebten Ihre Mutter; denn sie war s0 hilfs- bereit! Die jungen Mädchen, ihrer Leitung arbeiteten, eine wirkliche Mutter. die Mutlosen auf, aber immer mit mensch- lichen Worten, nie mit klingenden Phrasen. Das Wort Opfer oder Mut oder Entschlos- senheit kannte sie nicht; die kannte nur die Selbstverständlichkeit der einer Woche etwa kam Ihre Mutter vom Urlaub zurück. Sie erzählte auch von Ihnen und von lhrem Bruder Mädchen Photographien. der Arbeit wurde weitergeplaudert. Die Mädchen waren unter Leitung Ihrer Mut- ter damit beschäftigt, Handgranaten zu ad- justieren. Für den Fall, daß bei dieser Ar- beit eine Zündschnur in Brand geraten oder sonst etwas geschehen sollte, befinden sich neben den Arbeitstischen Schachte, die tief in den Keller führen. In diese Schachte wirft man den gefährlichen Gegenstand. Die Explosion unten im sicheren Keller schadet dann nicht. Ihre Mutter leitete, wie gesagt, die Arbeit. Plötzlich flel einem Mädchen die Handgranate aus der Hand. Ihre Mutter rauchte. rühren konnte. und warf sie hinein. In diesem schon im Schacht, explodierte di Hand- granate. Sprengstücke trafen Ihre Mutter. Minuten mit leuchtenden Augen von der eine wahre Heldin war!“ .. Wieder ist Krieg im weiten Lande; wieder stehen zahllose Mütter in Werken, wo der Tod lauert.. Daran dachte ich in diesen Tagen. Und da mußte ich auch mei- ner tapferen Mutter gedenken, einer der vielen namenlosen Heldinnen des Volkes. Ich grüße dich, ferne Mutter, du mutige, heitere Fraul die unter Mit ihrem Körper rettete sie die anderenz Kind, uns. liebten sie wie sie aber mußte sterben. Dem entschlosse- ling, kam a Immer richtete sienen Opfergeist Ihrer Mutter verdanken den Eltern viele das Leben. Ihre Mutter aber, die Groheltern. fliehen und sich rechtzeitig hätte retten die glücklicl können, Ihre Mutter, die noch vor wenigen sel Würfel Priv.-Klin. 1 Wiesloch),( Pflicht. Vor Zukunft gesprochen hatte, die sie mit ihren Kindern verbringen wollte, Ihre tapfere Mutter starb, kurz und rasch entschlossen bie g. ückliche und zeigte den für das Wohl der anderen. Ich spreche Stammhalter Noch während Ihnen mein Beileid aus. Und ich freue mich gen wir hoe gleichzeitig, nen sagen zu können, daß.. ard Penzel Inre Mutter, die einfache, heitere Frau, Jrlenbach) Fensel(2. Z. Sandhofen( Als stolzer une gebe ich die Univ.-Fr.-Klii Runge, erfole strammen Ju ters Woltram Werner Gred 4 b. Altmanr berg(Bahn einz. Hie glüc 3 5 In wenigen Wochen begeht die Köni1gs- 5 5 Stammhalters 5—545—51 5 Sr berger Albertus-Universität die Feier mhres. erfreut an. Hi as Mädchen sah es auch, war 400jährigen Bestehens. Kraus(2. 2 aber vor Angst so starr, daß es sich nicht 1 Schaff Krankenhaus Kostbare Sekunden ver-⸗ Der Fölner Verlagß, Herararfaum. ön- Uech. Maat.! stein beging sein 50jähriges Jubiläum. Un- strichen. Eine Explosion hätte bei der terhaitsames Jugendschrifttum nimmt einen 23, Kriessm.), Menge der angehäuften Sprensstoffe die breiten Raum der Verlagsarbeit ein. Viele 7(Eberbacher? ganze Abteilung zerstört. Da sprang Ihre Bände des Verlages fanden in Feldpostausga-. Worner Albert. tapfere, mutige Mutter, die Frau, die nie ben den Weg zu unseren Frontsoldaten. Zohn bekom ein großes Wort sagte oder auch nur an- hören wollte, hinzu. Sie erfaßte die Hand- granate, lief rasch zum nächsten Schacht Die„Sängervereinigung“ Elz an der M 93 s el, die 1844 gegründet wurde. kann jetzt 8 ihr hundertjähriges Bestehen zurückblicken. Freude: Josef Osten) u. Frat Mhm.-Rheinat —— ———— Heins 2 2 Der Arbeitsanzug als Vogel- reuerwehr-⸗ u. Wachmänner. In-J Gelernte Arbeiterinnen f. unsere. oberwach Filmtheater Geschäftl. Empiehlungen— Fen„dazu ist der Oüene Stellen zufärteunternenm meln 855 rnz(auch— Mietgesuche nr ausgediente rbeitsanzug zu sofort u. auch später für die tagsweise). Mannheimer Groß- 1„d. Kr.-Verd. Uta-Palast, N 7, 3. In jeder Vor- Achtund Spirituosen-Kleinvertei.] schadel Aus den heilen Stellen Für größ. Betrieb in Frankreich] Werksfeuerwehr, ein: Feuer. druckerei, R 1-6.—— Zimme 475 55 Ixr: var mein tre — ler! Für die schneiden wir Stücke, mit de-] werden gesucht: Personalsach⸗] wehrmänner. Es wollen sich Tüucht. Frl. od. Frau 2. 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Deutsche Wochenschau. Jugendl. ab 14 J. zugelassen!- Ab morgen Freitag: Der ver- gnügt-gelaunte Ufa-Film„Eine PFrau für drei Tage“ mit Hanne- lore Schroth, Carl Raddatz. Jugend nicht zugelassen! PAI-Tageskino(Palast-Licht- spiele) spielt tägl. ab 11.00 vorm. In Erstaufführung:„Neigunos- ehe“. Ein Ufa-Film. Henny Porten, Gustav Fröhlich, Elis. Flickenschild, Marianne Sim- son, Grethe Weiser, Alb. Hehn, Erich Fiedler, Käthe Dykhoff, Paul Westermeier, Hans Zesch, Baliot. Spielleitung: Prof. Carl Froelich. Mit diesem Film wird die lustige Geschichte der Fa- milie Buchholz fortgesetzt. Neueste Wochenschau- Kultur- film.- Beginn 11.30,.40,.00, .20 Uhr.-⸗ Hauptfilm.05 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen! Ganitol, Waldhofstr. 2, Ruf 52772 „Liebesbriefe“, Ein heiterer Ufa- Film mit Herm. Thimig, Paul Hubschmid, Käthe Haack, Suse Graf. Neueste Woche. Jugendl. nicht zugel.!.10,.00,.55, Sonntag ab.40 Uhr. 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Siraffere Durchfümung der Wohnraumlenkung Trotz der verschiedenen Bekanntmachungen in den Tageszeitungen kommt es immer wieder vor, daß freie Wohnräume dem Woh⸗ nungsamt nicht pflichtgemäß gemeldet sowie Wohnräume ohne vorherige Zustimmung des Wohnungsamtes bezogen werden, Mit Rücksicht auf die in Mannheim gegebenen Verhällnisse wurde bis⸗ her davon abgesehen, von den Buß- und Strafbestimmungen des § 13 der Wohnraumlenkungsverordnung Gebrauch zu machen. n Ihre Mutter. e die anderen: m entschlosse- er verdanken tter aber, die hätte retten h vor wenigen ugen von der e sie mit ihren Ihre tapfere h entschlossen ie glückliche Geburt un gen wir die Geburt unseres] Zum Schutze der in erster Reſhe unterzubringenden wichtigen Ar- 5 W . Ich spreche Stammnalfers Hans Jünven z0i- Faaz Kindes, an., Ingeborg] heiter der Verkehrsbetriebe und der Hüstungsindusfrie, der Aerzte, A 3. 7, Tel. 4l5 81. Fuche-ffose, Anzug 02 niaie resnr 28—3.—— ich freue mich gen wir hocherkreut an. Irm⸗ acher geh. Salzer(2. Z. Kol- Apotheker, Hebammen usw. sehe ich mich veranlaßt, künftighin Kusb Matratz.,.-Wäsche. 4 ebensofchen 230 Volt. Hauck⸗ berg/ Ostsee) PFraus Wacker (Hauptwachtmeister im Felde). 16. Juni 1944. Wir haben uns verlobt: Felisitas Hausmann Artur Baranoioni (Feldwebel d. Luftw.). Mann- heim 2. Z. im Osten. Als Verlobte grüßen: Grete Nagel, Albert Weber. Mhm.-Rheinau Schifferstadter Str. 10, Altena/ Westf.(Biegenberg 32). Als Verlobte grüßen: Paula Rein- hardt- Karl Schäfer. Laden- burg a,., Gambach/Oberhess., 18. Juni 1944. Ihre Vermählung zeigen an: Ri- ohard Leonhard(Uffz. i. ein Gren.-Regt.)- Else Leonhard Gutes Hennrad ee. gut bereiftes .-Rad zu t. unt. Nr. 3971 B. Tischstehlampe und Geige mit Kasten gegen s. gut erh. dklbl. od. schw. Kleid u. Bluse Gr. 46, mit aller Schärfe vorzugehen, wenn die bekanntgegebenen Anord- nungen des,. Reichswohnungskommissars, des Gauwohnungskom⸗ missars oder des Oberbürgermeisters nicht beachtet werden. Auf Grund des Erlasses des Gauwohnungskommissars vom 11. Maf 1944 ordne ich deshalb an: 5 10 3 Popeline, wenig getrag., mittl. ass. zu schwz. Kostüm, auch Schreibmaschine ges. g. Schreib- 1. Semuene, kreien, undenutsten odzer ſreltwerdenden Wohnraume, pigur. 85 unter Kr. 33157 Us. 1 einzeln zu t. Hutf 472 70 tisch o. Bücherschr. Huf 481 29. —. oder ee—1— 17 7 en auch inzelzimmer(abgesehen von Gasthäusern), sind von den Vermie- 7 tern oder deren Bevollmächtigten unverzüglich dem Wohnungs⸗ Weinheim— Bergstraßje Odenwald amt(Siemenshaus, N 7, 18) zu melden, 2. Alle in 1 genannten Räume werden hiermit gemäß 88 3, Abs. 3, 5 und 25 des Reichsleistungsgesetzes vorsorglich beschlagnahmi. Bei der Bemessung des absoluten Elgenbedarfs eines Wohnungsinhabers oder Unterkunftgebers kann verlangt werden, daßh mehrere Kinder oder Erwachsene gleichen Geschlechts in einem Zimmer schlafen, soweit es sich nicht um verwandte Personen, Untermieter oder der- gleichen handelt. Wohnküchen und Zimmer unter 10 qm können. dabei als Wohnräume mitgerechnet werden. Da die Beschlagnahme Hockenheim, Ludwigstraße 16. Kneippsandalen Gr. 46, nur wen.“ getrag., geboten. Suche Kneipp- Sandalen Gr. 44. Nr. 32 167VS8 ard Fensel geb. Eifler(2. Z. Zrlenbach)- Obergefr. Haus Fengel(z. Z. im Westen). Mh.⸗ Sandhofen(Luftschifferstr. 120) Als stolzer und glücklicher vater gebe ich die am 26. 5, in der Univ.-Fr.-Klinik, Abt. Prof. Dr. Runge, erfolgte Geburt unseres strammen Jungen u. Stammhal- ters Woliram bekannt, Oberlin. Werner Credé und Frau Ruth 82 Altmann. Eschelbronn bei berg(Bahnhofstraße). Heinz. Die glückl. Geburt unseres Stammhalters zeigen wir hoch- erfreut an. Hildegard Sauer geb. Kraug(Zz. Z. Priv.-Abt, Bez. Krankenhaus Mosbach /Bad.) können, daß heitere Frau, Tel. 623 46 Ludwigshafen a. Rh. reinseid.,——— Lan 3 2teilig, eleg., wenig getrag., ge- —. boten. Suche Herrenstaubmantel er in Wer dachte ich in ich auch mei⸗- en, einer der n des Volkes. r, du mutige, Dr. med. Roemer, Lentershausen, ist ab 20. Juni 1944 unter der Ruf-Nr. 222(Abel) zu erreichen Wolfs-Gerät am Holzweg verlor. Abzg. geg. Bel. Whm., Unter⸗ gasse 45, Lohnender Nebenverdienstl Wer hat gegen Abend 2 Stund. Zeit, Hemsbach. Wir suchen f. Hems- bach eine zuverläss. Zeitungs- trägerin.„Hakenkreuzbanner“ Weinheim, Hauptstraße 63. Apollo-Theater Weinheim. Heute letzt. Tag!.00,.15,.30 Uhr: „Prinzessin Sissy“ mit Traudl- Stark. Hansi Knoteck, Päul Hörbiger, Gerda Maurus, Otto Wir wurden ferngetraut: Ufkz. Adolf Beutel(z. 2 Kriegsgef.) und Frau Hilde Beutel geb. Scheer. Weinheim/B.(Haupt- str. 115), Kaiserslautern(Her- zog-von-Weimar-Str. 18), den 20, Juni 1944. die Königs- die Feier ihres ann Schaff⸗ 4 Mech. Maat Wilhelm Sauer(2 Jubiläum. Un- Z. Kri) im] Leb. Weißense!(Maidenführe auf Grund des Reichsleistungsgesetzes erfolgt, kommt die Bestim-% Kurz vor seinem Urlaub er⸗ 5 as„Hakenkreuzbanner“ in nimmt einen Eriessm.) Mh. Feudenheim irn mung der Wohnraumlenkungsverordnung, wonach dem Wohnungs⸗** hielten wir die unfallb. Nach- Tressler u. a. m. Neue Wochen- Hemsbach auszutragen? Bitte beit ein. Viele(Eberbaeher Str, 76), 13. 6. 44. rin im RAD). richt. daſß mein lieber und zohau, Kulturfilm. Jugendl. ab sich bei Frl. Leib, Hemsbach, inhaber ein Raum mehr zusteht, als Benützer der Wohnung vor⸗ handen sind, nicht in Betracht. 3. Die Inhaber der beschlnagnahmten Räume können diese solange bis die Inanspruchnahme durch das Wohnungsamt er⸗ olgt. 14 J. zugelassen. Ab morgen: „Schrammeln“, ein Wien-Film voll Humor u. Musik mit Paul Hörbiger, Hans Holt, H. Moser, Marte Harell u. a. Wir haben uns vermählt: Alfred Knauber(Lin, d. Hes,, 2. Z. in Urlaub) und Frau Melitta geb. oehböhler. Mhm.-Gartensfadt Baldurstr. 26 Moosgasse 27). Werner Albert. Wir haben einen ohn bekommen, In groher Ereude: Josef Reibold(z. Z. im Osten) u. Frau Luise geh. Roth. Mhm.-Rheinau(Osterstrahe 34) unvergeſllicher Mann, der gute Vater seiner 5 Kinder. unser lieb. Sohn. Bruder. Schwiegersohn. Schwager und Onkel Bachgasse 26, oder in uns. Ge⸗ schäftsstelle Weinheim, Haupt⸗ straße 63, melden. Lagerführer, energ, u. zuverl., für Feldpostausga- rtsoldaten. 2 an der Mo e. kann jetzt à Schriftsetzer vater. Er war mein treuer Lebenskamerad Onkel und starb im Alter von 43 Jahren an den Folgen seiner durch feind- —— nener lenkzlnerganl(, wuie ren, neeres fefie, Per:ive, 45/ S r Heins Wandmacher Allen verwandten und Bekannten sofort zu melden. eeeee———— Zeitunosträ(in) für Hemsbach —— 55 d. Schutz- 4—*———3—— 5. Wer ohne vorherige Genehmigung des Wohnungsamtes Wohn⸗— Alter aee 3 Sahders febi— e che polizei d. R. al unser lieber Vater. Schwieger. äume f t die rücksichtslose izei- Kampien im Südabschnitt der Ost- nnung:„ Un en Fe 2 — imn. d. Kr-Verd-Kr. 2. Kl. in. Schv. brohvater. 63, od. Schwager und Frl. Leib, Hemsbach, Bach- gasse 26 melden. 2 Zi. u. Kü. m. Bad, Naähe Whm., liche Räumung zu erwarten. 6. Nach 5 13 der Wohnraumlenkungsverordnung und 8 34 des Reichs- leistungsgesetzes wird künftighin jede Zuwiderhandlung unnach- sichtlich mit einer Geldstrafe bis zu 150,.— RM oder Haft und Zeben eines phantasiereichen Kriminalschriftstellers u. seine aufregeyden Abenteuer mit sehnlichster Wunsch, seine Lieben in der Heimat wiederzusehen. blieb ihm versagt. Dem Ause fern, dem Herzen ewis nah. n h. Herrn p. 4 it. Nr. 32 084 VH. n. bzw. Schlaf- August Fellhauer Werkkührer a. D. uns. Kraftfahrer it. Nr. 32 188 Vvs 1. V. ruh. berufst. u. Nr. 3800 B. er für Angestellte 4 451 75, App. 508. „leer. Zim. von S u. Nr. 38608 mmer von selbst. S0f. od. 1. 2. ges 607 B an HB. 4 n Mh. v. berufst. — u. Nr. 4120 B. od. 2 Betten Von unt. Nr. 391585 Feudenh. v. ruh. Nr. 100 159 BHS. vtl. fl. Wasser, in chwetzingen von Sunt. Nr. 4142 B. an das HB. 3 on berufstät. Frl. unt. Nr. 3967 B. 7on Beèamten per 7. Zu mieten ges. Fernsprechamt⸗ Zunt. Nr. 3959 B üt Küchenbenütz. 1v. berufs. Dame im. v. jg. berufst. 1. Nr. 100 161 BH. ller Pension von Oberstufe bald- —— 5 unter as 1. m. Kü. u. Bad ꝛöbl.) v. alleinst. zes. KS unt. 3769B Küche für uns. ter in der Um⸗ lannheim gesucht. 32 187 Vs an HB. Zim. mit Kochgel. in Mhm., Heidelb. esucht. Frau hat in d. Wochen- u. e und ist bereit, zu unterstützen. 028 B an das HB. in Schwetzingen obg. gesucht, evtl. vohng. in Mannh. 32 181 VS an HB. he Bad sucht ält. unter Nr. 3839 B. ohng. v. kl. TFam. unter Nr. 3988 B. on ält. ruͤh. Ehep. inter Nr. 3782 B. mdhaus,-5 Zim., d, Neckartal oderf t Bahnverb. Mhm. . Su. Nr. 3547B5 is zu miet. od. zu Ju. Nr. 48 047 vVs chenendhaus, gl. 1 I, evtl. mit Land, er zu miet. od. Z2u t. u. Nr. 11838 ume 2. Fermen. einigen tausend htabak gesucht. 048 Vs an d. HB trocken und ver⸗ rh. Mh. ges. Jäger, 4 Schwalbenstraſle 25 Wundund nach schwerem Leiden. lichen Fliegeranariff erlittenen Ver- Es war ihm nicht vergönnt, sein gröfltes Glück, das Gedeihen seiner Einder. miterieben u. unser fünftes Kindchen noch sehen zu dürfen. In seinen Kindern wird sein edles treues Herz weiterleben. Feudenheim. 20, Juni 1944. Im Namen aller Angehörigen: Dorle Wandmacher Die Beerdisung findet am Preitas. um 15 Uhr, statt. Onkel Unfaßbar und hart traf uns die Nachricht, daßf unser lie ber Bruder. Schwager und Karl Pauels 3 Masch.-Obertefr. b. d. Krieasmarine im Alter von 32 Jahren sein junges Leben lassen mußte. Er folgte 6 Monate nach dem Tode seines Neffen Gerhard nach. Wer ihn gekannt. weißß was wir verloren. Mhm.-Käfertal, den 21, Juni 19414. In tiefer Trauer: Josef Pauels u. Frau Marie zeb. Morschhäuser: Martin Rihm und Frau Josefine geb. Pauels: Hein- rieh Pauels(2. Z. im Felde) und Frau Paüla geb. Waaner: Martin Dattinger und Frau Anna geb. Pauels: Johann Pauels(2. Z. in Kriensgef.) und Frau Elisabeth geb. Oehlschläger: Geors Pauels d. Frau Elisabeth geb. Emig: endelin Pauels und Frau Toni geb. Nolte: Hermann Rihm(2. Z. im Felde) und Frau Sophie deb. Pauels; Adolf Pfeiſfer(2. 2. Kriessmarine) und Frau Elsa geb. Pauels u. alle Anverwandt. Golt dem Allmächtigen hat es ge- fallen, unsern guten lieben Vater. Schwiegervater und Großvater Josef Michelbach nach schwerem Leiden. wohl⸗ versehen, in die Ewigkeit abzurufen. Mannheim. den 18. Juni 1944. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdiguns findet am Freitag. 23. Juni. vorm. 11 Uhr, auf dem Mannheimer Hauptfriedhof statt. Am 20. Juni 1944 verschied nach schwerem Leiden unerwartet mein ieber Mann, unser lieber Vater. Bruder. Schwager. Schwiegervater und Opa Georg Werle neboren am 27. V. 1877 Er folgte seinen beiden Söhnen Karl und Franz, die den Heldentod fanden. innerhalb einem Jalir. Mhm.-Kafertal. Ob. Riedstraſe 51. In tieter Trauer: Katharina Werle geb. Zettel: Frieda Werle geb. Ergans: Fam. Karl Schneider(USA.): Familie Hugo Fasching(USA.): Kati Werle geb. Kirschner: Wilhelm Werle (z. Z. Wehrmacht) und Frau Gretel: Anna Siein geb. Werle: Elfriede Fortner geb. Werle: Familie Alfred Gehrlein: Paul Müner(2. Z. Wehrmacht) und Frau Loni; Familie Klaus: Kath. nach kurzer Krankheit sanft ent⸗ schlafen ist. Mhm.-Rheinau. den 21. Juni 1944 Dänischer Tisch 1 In tiefer Trauer: August Fellhauer u. Frau: Hans Fellhauer(z2. Z. Wehrm.) und Frau und alle Verwandten, Die Feuerbestattuns findet am Frei- tag- 23. Juni 1944, 13.30 Uhr. von der Leichenhalle aus statt. Weeee —— unerwartet wurde meine liebe Frau. Mutter und Großmutter Elise Hensle geb. Philipp nach einem arbeitsreichen Leben im Alter von 67½ Jahren von ihrem schweren Leiden erlöst. Mannheim. den 21. Juni 1944. Käfertaler Str. 32 In tiefer Trauer: Viktor Hensle: Tochter Hilde: Schwiegertochter Clara Hensle u. Kind Isolde Hensle. Beerdiguns Freitag. 23. Juni 44, um 15.30 Uhr. Hauptfriedhof Mannheim e V. Unglückstalles mein Ib. Mann, un⸗ 13.30 Uhr. vom Hauptfriedhof aus. eeneeeeeeeeeeeeee Nach Gottes unerforschlichem Rat- schluß starb heute infolge eines ser guter Vater. Schwiegervater. Bruder. Schwager und Onkel Josef Rudolf Mannheim, den 19, Junl 1944 Schwetzinger Str. 107 Maria Rudolf geb. Bender:, Eli- zabeth Hörner geb. Rudolf; Erieh Rudoll: Ernst Hörner und alle reeee Beerdigung am Freitag. 23. Junt 44. um 15 r in Waibstadt. Sechs Monate nach dem Tode der lieben Mutter folagte ietzt auch der Vater. Herr Franz Knaus, Fabrikant Sein Leben war rastlose Arbeit. Mannheim. B 6, 16 Die Hinterbliebenen. Die Beerdiguns ist am Freitag um Kurz nach meinem Urlaub traf mich die schmerzl. Nachricht, daſ meine innigstgeliebte Frau. die treusorgende Mutter meiner beiden Kinder, uns. liebe Tochter, Schwe⸗ ster. Schwiegertochter und Tante, Frau Maria Ziemer geb. Decker im Alter von 34 Jahfen. nach langem. geduldig ertragenem Leiden für immer von uns gegangen ist. Mhm.-Luzenbers. 21. Juni 1914. Gerwisstraße 12 In tiefer Trauer- Fritz Ziemer(2 2. im Osten) sowie Kinder Lothar und Helga, Eltern. Schwiegereltern. Ge⸗ schwister und alle Anverwandten Die Beerdiguns findet am Freitag, 23. Juni 44. um 13.30 Uhr. auf dem Friedhof Käfertal statt. Für die viel. Beweise aufr. Anteil- nahme b. Hinscheiden meines 1b. Gatten u. Vaters sagen wir auf d. einer Geldbuhe bis zu 10 000,.— RM belegt werden. In besonders Krassen Fällen wird Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zur Herbei- führung einer Gefängnis- oder hohen Geldstrafe erfolgen. nungsamt beauftragt. Mannheim, den 20. Juni 1944. 7, Mit der Durchführung aller dieser Bestimmungen ist das Woh⸗ 4 Der Oberbürgermeister. Weinheim a. d.., 22. Juni 1944. Frankenwes 22 In tietem Schmer:: Frau Frieda Winold geb. Brok- kenauer mit Kindern Herman Willi. Amanda, Heinz u. Eltriede: Sonderzuteilung von Käse, In der 64. Zuteilungsperiode erhalten möglichen, bleiben die F- und --Abschnitte 64 bis zum Ablauf der 64. Zuteilungs- Daſcez e teiler— die.-Abschnitt bei der re 0 abzr 1— trennen und auf Bogen zu je Eierverteilung. Für die Zeit vom die Versorgungsberechtigten eine Sonderzuteilung von 625 g Käse. Die Abgabe erfolgt auf den-Abschnitt der Reichsfett- karten 64 für alle Altersstufen einschließlich der Reichsfett- karten SV 1 bis Sv 7. Die F- Abschnitte sind bei der Käse- abgabe unter Entwertung an der Karts zu belassen. Der Käse ist bei dem Verteiler zu bezie- hen, der den Käsebestellschein 64 entgegengenommen hat. Auf den Wochenkarten für auslän- dische Zivilarbeiter berechtigt der Abschnitt W 3 zum Bezuge. Die Verbraucher haben den Käse innerhalb der ersten bei- den Wochen der 64. Zuteilungs- periode(26. Juni bis 8. Juli) zu beziehen. Um in besonderen Fällen den Warenbezug über diesen Zeitpunkt hinaus zu er- 100 Stück aufgeklebt bei den Markenannahmestellen zur Aus- stellung von Käsebezugschei- nen einzureichen Bei Abliefe- rung der Abschnitte ist streng darauf zu achten, daß nur sol- che der 64..P. abgerechnet werden. Die Bestellscheine für Käse werden mit je 187,5 g be⸗ wertet, sodaß eine Abrechnung der-Abschnitte nicht nötig ist. Die mit dem Aufdruck„J“ oder„Jude“ versehenen Reichs- fettkarten berechtigen nicht zum Besuge dieser Käsezutei- lung.-Der Landrat des Kreises Mannheim Ernährungsamt Abt. B- Städt. Ernährungs- u. Wirtschaftsamt Mannheim. 29. Mai bis 25. Juni 1944 wer⸗- den auf den Abschnitt a des Be- stellscheins Nr. 63 der Reichs- eierkarte 3 Eier für jeden Ver- sorgungsberechtigten ausgegeben. ne bestimmte Ausgabezeit wird nicht festgesetzt. Die Eier sind jeweils sofort nach Ein⸗ gang vom Kleinverteiler an die Verbraucher auszugeben und diese sollen die Eier alsbald nach Belieferung ihres Klein- verteilexs abholen. Bei verspä- tetem Eintreffen der Eier be- hält der Abschnitt auch über seine Laufzeit hinaus Gültig- keit. Der Landrat des Krei- ses Mannheim Ernährungs- Städt. Ernäh- Radio bleibt die Zweigstelle montags, wie nerstags von 14-18 Mannheim, den 21. Juni 1944. Der Oberbürgermeister. bisher, von 13-17 Uhr ge⸗ öfknet, dagegen wird sie don-⸗ Uhr dem Publikum zugänglich sein. Joh Winold und Frau (Eltern), Alsenz/ Pfalz: Frau Anna Brockenauer(Schwiegermutter): Hans Brockenauer. vermißt (Schwager): seine Geschwister u. alle Angehörigen. Die Gedenkfeier findet am Sonntag, Kauigesuche Graphiksammler sucht alte Kup- „ferstiche u. Radierungen 2. kf. S unt. Nr. 62 374 VS a. d. HB Schreibmaschinen jeder Art kauft 45 55 Büromaschinenwerke AG., Reparaturwerkstatt Mann⸗ heim, D 4. 2, Fernruf 418 63. 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Weinheim(Lützelsachsener Str.). Mannheim(S 2.). den 21. Juni 44. Konstantin Lenz u. Frau Gertrud: Emilie Feldmann. Mein lieber jüngster Sohn. unser guter Bruder. Schwa⸗- ger. Onkel und Neffe Obergefreiter Heinrich Müller fand im Alter von nahezu 26 Jahren an der Westtront den Heldentod. Weinheim. den 20. Juni 1944. Birkenauer Talstraſle 47 IIm Namen aller Angehörigen: Marla Müller geb. Pflästerer. Gedächtnisfeier am, Sonntag. 25. Juni 1944, nachm. /½6 Uhr. in der Peterskirche Für die vielen Beweise herzl. Teil- nahme b. Heldentode unseres lieb.. unvergebhlichen Sohnes u. Bruders. Gefreit. Werner Meyer. sagen wir allen. die seiner in Liebe gedachten und uns Trost brachten. unseren innigst. Dank. Willy Zielhoff und Frau Else verw. Meyer geb. Bertele: Stud.-Assessor Rolf Meyer. e Für die viel. Beweise herzl. Anteil- nahme sowie Blumen- u. Kranz- spenden bei d Heimgans unserer leben Entschlafenen. Frau Maria Gräber geb. Stalf, sanen wir auf diesem Wegse allen unser. innigst. Dank. Nieder-Liebersbach/Odw., 20. Juni 44. Familie Hans Grüber: Peter Helmlinz sowie alle Anverwandten. Für die viel. Beweise herzl. Anteil- nahme b. d. schweren Verluste m. lieb. Mannes. Vaters, Sohnes u. Bruders. Gefr. Frita Nagel. sagen wir allen innisst. Dank. Weinheim (Alte Landstraße). 20. Juni 1944. Marie Nagel mit Kindern und An- verwandten. Die Gedächtnisfeier ſindet am Sonn- tag. 25. Juni 1944 um 17.30 Uhr. in der Peterskirche statt. Für die mir zum Tode meines lie- ben Mannes erwiesene Teilnahme danke ich herzlichst. Frau Frieda Frauen und Hochstaplern. Paul Verhoeven, Gretl Schörg, Ha- rald Paulsen, Aribert Wäscher, Else von Moellendorff. Für geg. gleichw., evtl. auch ohne Bad, in Whm. od. Umg. 2. t. g. u. Nr. 276 150 HB Weinheim Jugendl. über 14 Ihr. zugelass. a—* Junggesang 1944. Sonntag, den 25. Juni 1944.17 Uhr, in der Benderschulhalle. Ausführende: Singschule Weinheim, Block- flöten⸗ und Lautengruppe, In- strumentale Spielgruppe. Am Klavier: O. Hörschelmann, Hei- delberg, Leitung: Musikdirek- tor A. Meißenberg. Eintritts- karten zu RM 0,50 u. RM 1, sind an der Tageskasse erhält- lich.- Veranstalter: Deutsches Volksbildungswerk der DAF. Schöne Ferkel, acht Wochen alt, Zzu verk. Großsachsen, Adolf- Obstbaumspritze, fahrbar, mögl. mit Messingkessel, 2. kf. ges. Su. Nr. 276 169 an HB Whm. Mädchenstiefel, gt. erh., Gr. 30, geg. Halbschuhe, Gr. 26, 2. t. Mandel, Whm., Alte Landstr. 40 Seidenkleid, schwarz, Gr. 42, geg. huntes gl. Gr. zu tauschen ges. Weinheim, Rosenbrunnenstr. 13 .-Schuhe, gut erhalt., Gr. 21-22, *. Da.⸗Schuhe Gr. 37% zu t. u. Nr. 276 165 an HB Whm. Geige und Posaune gegen guterh. Schreibmaschine zu tauschen. u. Nr. 276 176 an HB Whm. Schwetzingen— Hardt Hitler-Straße 157. Ein hartes Schicksal entriſ mir allzufrüh meinen innigst- geliebten. unvergellich. Mann. den treusorsenden Vater seines stol- zen Jungen. die ganze Hoffnuns sei- ner Eltern Michael Brunner, Bäckermeister Gelreiter in einem Schütz.-Reat. Er flel im Westen im Alter von fast 38 Jahren. Sein gröffter Wunsch auf ein gesundes Wiedersehen ging nicht mehr in Erfülluns. Planlstadt, den 20. Junt 1944. Hertha Brunner geb. Stutzen- berter mit Kind Werner: die Eltern: Karl u. Hedwig Brunner: -Oscha. Ernst Treiber mit Frau Marie geb. Brunner mit Kind Sigrun. Die Trauerfeier findet am Sonntag. 25. Juni 1944. um 13.30 Uhr. statt. eeeeeeeeeee, Hart und schwer traf uns das Schicksal. Nach einem sehr kurzen Ehealũck erhielt ich die für mich noch immer un⸗ faſlbare Nachricht. daß mein her- zensguter. geliebter Mann. unser brav. Sohn. Schwiesersohn. Schwa⸗ ger und Bruder Karl Hügel Oberkekr. in ein. Grenad.-Rent., Inh. d. EK 2 u. d. Afrikabandes bei den harten Kämpfen sein jun⸗ ges. blühendes Leben im Alter von 24 Jahren hingab. Mit ihm ist ein edles, treues Menschenherz von mir gerissen worden. Schwetzingen, den 21. Juni 1944. Augustastr. 11 In wehem Herzeleid: Elfriede Hügel geb. Volz: Fam. Karl Hügel(Eltern): Fam, Karl Vola(Schwiegereltern). Die Trauerfeier findet am kommen den Sonntas in der ev. Kirche statt. Nach schwerem Leiden verschied unsere liebe Emma Stelzer Ständig offenzuhalten. Uns. erstes Kind, Veronika Luise, ist angekommen. Fr. Garmen Persikowski geb. Hauck, Feldw. Ernst Persikowski(2z. Z. i. Ost.) Schwetzingen(Ludwigstraße 6) Ihre Verlobung geben bekannt: Anna Lehr Artur Branden- burger(Feldw. i. e. Luftw.-Jäg.- Regt.). Hockenheim(Werder- straße 14), Juni 1944. Als Vermählte grügen: Obergefr. Peter Pelten(Zz. Z. Urlaub) und Naria Felten geb. Hoffmann. Schwetzingen(Friedrichsfelder Straße), den 22, Juni 1944. Schwetzingen. Luftschutzmäßiges Verhalten! Ich sehe mich ver⸗ anlaßt, auf folgende Bestim- mungen hinzuweisen: 1. Bei Fliegeralarm haben sämtliche Hauseigentümer und auch die Inhaber von Betrieben allen schutzsuchenden Passanten don Eintritt in die vorhandenen Luftschutzräume zu gewähren. Gegen Schutz von Flaksplitter kann auch die Aufnahme in an⸗ dere geeignete Räume in Frage kommen. Unter den Begrift Strahenpassanten fallen insb?. sondere auch die Schulkinder. Bei Fliegeralarm sind daher Sämtliche Haustüren u, sonstige ugänge zu den LS. Räumen 2. Die als Selbstschutzkräfte eingeteil- ten Personen dürfen nicht aus ihren Selbstschutzbereichen ab. wandern, um öffentliche Luft- schutzräume aufzusuchen. Der Einsatz des Selbstschutzes muß unter allen Umständen gewähr⸗ leistet bleiben. Für die begrün- deten Ausnahmefälle sind be- reits Sonderregelungen getroffen. 3. Die Erhaltung eines guten Entrümpelungszustandes gehört zu den wichtigsten Pflichten der Raumbenutzer. Infolge der Zu- wanderung von Obdachlosen bzw. Bombengeschädigten sind Engel. eieeeeeeeeee ee. im Alter von 48 Jahren. Schwetzingen. den 20. Juni 1944. Die trauernden Hinterbliebenen. ihren wiederholt Verstöße gegen die Entrümpelung festgestellt wor- den. Bei Zuwiderhandlung gegen Die Beerdigung findet auf Wunsch in Heidelberg auf dem Jeues Ludwigstal. Knöbel geb. Werle. Wege allen herzl. Dank. Besond. amt Abt. B. Weinheim. Hauslaltssatzung der iese Bestimmungen werde ich nhof gesucht. Zu-⸗ Fr. 57 9000/ raten er Familie, 19 J. roß, kath., sehr Abitur, musikal., el mit, geb. Herrn 5 J. zw. späterer er Nr. 48 030 VS. evgl., möchte, da s. Gelegenh. fehlt, nit Herrn bis zu ad. treten zw. sp. . vorh. Ernstgem. Nr. 100 152 BH. )., ohne Anh., „dkbl., v. angen. ch sehr einsam u. lett., anst. Herrn Briefw. tret. zw. usch und Heirat. 8 031 vs an HB. Oer., kath, in mit kath. Fräul. 50 J. ohne Anh. S mit Bild unt. das HB Whm. 6 4 — Hauptfriedhof Mannheim statt. ſa 1 inkommen, noch bassende Lebens- unt. Nr. 3692 B. „ alleinsteh., mit z. Wohnung, wü. in sich. Stellg., n. zu lern. Diskr. Nr. 3980 an HB. r m. eig. Gesch., th.,.90 m groll, l. Wwe. mit etw. int..70 m, zw. k. zu werd. Nur Kr. u. Nr. 3966B. 3 * Die Beerdiauns ſindet am Freitag. 23. Juni. um 14 Uhr, von d. Fried- hofkapelle Käfertal aus statt. wir hiermit die traurige Nachricht. zensgute Mutter und Oma. Frau Nach einem arbreitsreichen und strebsamen Leben verschied am Dienstag. 20. Juni 1944, mein lieber Mann, unser guter Bruder. Schwa⸗- ger und Onkel Adolf Hog Geschäftskührer der Central-Garage Hog.m. b. H. Mannheim den 21. Juni 1944. Rosengartenstr. 1a In tiefer Trauer: Emilie Hos geb. Bastian: August Hog. Mannheim: Heinrich Gropp und Amalie geb. Hos nebst Sohn Heinl. Mannheim: Franz Hotg u. Familie, Freiburs: Christof Kempf und Frau Berta geb. Hosg nebst Kindern, Stuttgart: Emma Hos Witwe nebst Kindern. Ringsheim (Amt Lahr). Die Beerdiguns ſindet am Freitag, 23. Juni 1944. 16 Uhr. auf dem Allen Freunden u. Bekannten geben daſß) meine liebe Frau. unsere her- Babette Mayer geb. Aulmich nach einem arbeitsreichen Leben im Alter von 56 Jahren von ihrem schweren Leiden erlöst wurde. Mannheim(K 2. 25), 21. Juni 1944. In tiefer Trauer: Heinrich Mayer und Kinder und Familie Ludwig Krayer. Die Beerdigung findet heute Don⸗ Knoblauch Witwe und Kinder. ———————— Hermann Betz nebst Angehörigen. e Dank Herrn Pfarrer Luger für die trostreichen Worte. Frau Anna ee Für die vielen Beweise herzl. An- teilnahme anläfil. des Heldentodes unseres geliebt, Sohnes Wolfgang sowie unseres geliebt, Sohnes Ger⸗ hard. der aleich ihm. 5 Monate“ später sein junges Leben im Süd⸗ abschnitt der Ostfront dahingab, sagen wir auf diesem Wese allen unseren aufrichtisst. Hank. Mhm. Rheinau, Leutweinstr. 69. Familie Für die herzl. Teilnahme sowie für die zahlr. Blumen- u. Kranzspenden beim Tode unserer ib. Tochter u. Schwester Paula sagen wir hier⸗ durch unseren herzl. DHank. Mann- heim. Weylstr. 4 Valentin Herkert und Frau Spiegelfabrik 303. een nerstag in Hördt i. Els. statt. W 7 Allen denen, die uns ihre Anteil- nahme an dem Hinscheiden unserer lieben. unvergeßlich, Tochter Erna zukommen ließen u. f. die trösten- den Worte des Herrn Stadtpfarrer Hörner im Trauersottesdienst un- seren tietempfund. Dank. Familie Christian Bauer, Mhm.-Waldhof. Für die viel. Beweise herzl. Teil- nahme an d. schweren Verlust mei- nes Sohnes. Obergefr. Karl Edel- mann. sagen wir allen unseren herzlichen Dank. Mannheim. 20. 6. 1944. Jakob Edelmann u. Frau geb. Rhey sowie Geschwister u. Braut. Fasse dieh kurz bei der Abfassung von Texten für Traueranzeitsen oder Brotversorgung. Mit Wirkung vom Zuteilung von Johannisbeer-Süfl- Die Stäüdt. Volksbücherei wird am Danksagungen —— 0 — 3——◻ rungs- u. Wirtschaftsamt Mhm. 26. Juni 1944 berechtigen die beiden Großabschnitte A und B der Reichsbrotkarte B 64 u. 65 nur zum Bezug von zusammen 1000 9 Roggenerzeugnissen. In der 64. und 65. Zuteilungs- periode haben daher die Klein- verteiler diese Abschnitte zu- sammen mit den-Abschnitten abzurechnen. Der Landrat des Kreises Mannheim— Ernäh⸗ rungsamt Abt. B- Städt Er- nährungs- und Wirtschaftsamt Mannheim. most. Unsere Bekanntmachung vom 19. Juni 1944 ist dahin zu berichtigen, daß die Verkaufs- stelle L. H. Diehl. Seckenhei- mer Str. 10., zum Verkauf an Versorgungsberechtigte in den Stadtteilen Schwetzingerstadt, Oststadt u. Seckenheim(nicht Neckarau) zuständig ist. Städt. Ernährungs- u Wirtschaftsamt Mannheim. Freitag, den 23. Juni 1944. in Friedrichsfeld eine Zweigstelle eröffnen. Die Zweisstelle befin- det sich im Lehrerzimmer des an der Strahe gelegenen Nehen- gebäudes der Volksschule. Aus- leihe findet jeweils an zwei Wochentagen statt, und zwar dienstacs und freitags von 14 his 18 bhr. Wejterhin wird hekanntgegeben, daß in der Schönau die Ausleihzeiten neu Thornton, Waldhof, Glasstr. 8. Tauschgesuche gereselt werden mußten. Dort Marschstie fel, Gr. 43, geg. Fahr- radbereif. 2. tschn. u. 3668B Sommeranzug, wenig getr., mittl. schl. Figur geboten. Suche gut. Radio-Gerät. Nr. 135693 VI. Radio(auch Volksempf.) gesucht. Gebot. Schrankgrammophon m. Platten. S unt. Nr. 32 069 VI. Weißg. Leinen-Kostüm Gr. 44 geg. hell..-Sommermantel od. So.- Kleid Gr. 44 zu t. Friedlein, Schwetzinger Straße 66. Elektr. Bisenbahn Spur 1 mit Geschw.-Regulator gegen Foto (Leica, Exakta o. sonst. gleich- Wert. Apparat) zu tauschen ges. unter Nr. 3917 B an das HB. Herrenhalbschuhe rotbraun, 1mal! getr., Gr. 43, od. gut. Motorrad- anzug, große Figur, geg. 3 Gar- nituren Da.-Unterwäsche(groß) Zu t. Ev. Aufz. u. Nr. 3907 B Pumps Gr. 37, Farbe gleich, mit hoh. Abs., gesucht. Biete dkl.- rote Sportschuhe gleich, Gröhe. Ladenburg. Hauptstraße 32. .-Armbanduhr, gut erh.(Chrom- Ankerwerk) geg. guterh. Radio, auchVolksempf., mit Wertausgl. zu tauschen.= u. Nr. 3909 B. Babywäsche, Kinderwagen, Lauf— stall, Schlafdecke, einf. braun⸗ gestr. Sportkostüm Gr. 44 ge⸗ boten. Suche Damen-Fahrrad. unter Nr. 3914 BsS an HB. Große I. Stadttasche oder Kaffee- service für 6 Personen geboten. Suche Herren-Armbanduhr. unter Nr. 3870 B an das HB. Stadt Weinheim für das Rech- nungsjahr 1944. Auf Grund der §5 83 fk der Deutschen Gemein- deordnung vom 30. Jan. 1935 (RGBl. 1935 Teil 1 S. 49 fl) wird nach Beratung mit den Ratsherren die folgende Haus- haltssatzung erlassen: 5 1. Der Haushaltsplan für das Rech- nungsjahr 1944 wird im ordent- lichen Haushaltsplan in den Einnahmen auf 4 720 372, RM, in den Ausgaben auf 4 720 372, RM, im auherordentlich. Haus- haltsplan in den Einnahmen auf—.— RM, in den Ausgaben auf—— RM festgesetzt 8 2. Die Steuersätze(Hebesätze) für die Gemeindesteuern, die für jedes Rechnungsjahr neu fest- zusetzen sind, werden wie folgt festgesetzt: Grundsteuer: a) für land- und forstwirtschaftliche Betriebe Hebesatz 140 v.., b) für die Grundstücke Hebe- satz 170 v. H; Gewerbesteuer: Nach dem Gewerbeertrag und dem Gewerbekapital Hebesat2 250 v.., Zweigstellensteuer Hebesatz 325 v.., Bürgerge⸗ noßauflage auf eine Mark auf⸗ lagepflichtiger Wert 0,50 RM. § 3. Kassenkredite werden im Rechnungsjahr 1944 nicht auf⸗ genommen. 5 4. Darlehen wer⸗- den im Rechnungsiahr 1944 nicht aufgenommen. Die nach der DGO erforderliche Geneh- migung der Aufsichtsbehörde ist am 12. d M. erteilt worden Weinheim, den 15. Juni 1944. Der Bürgermeister. Bergfriedhof in aller Stille statt. —— Wir haben heute unsere liebe Mutter Elisabeth Bühler geb. Bauer in aller Stille im Alter von nahezu 79 Jahren zu Grabe getragen. Schwetzingen. 19. Juni 1944. In stiller Trauer: Die Kinder u. alle Angehörigen. Gleichzeitig danken wir allen für die lieben Kranz- u. Blumenspenden u. die Begleitung 2. letzt. Ruhestätte. Allen Freunden u. Bekannten, die mir beim Hinscheiden meines lieb. Gatten u. Vaters so viele Beweise innisst. Teilnahme zukommen ließen. meinen herzlichst. Dank. besonders für die vielen Kranz- u. Blumen- spenden. Schwetzingen. Zähringer str. 25. Frau Martha Betz u. Kinder All denen, die uns in uns. schweren Leid b. Heldentod unseres lieben. braven. unvergeſll Sohnes u. Bru- ders. Gren. Hans Auer. durch herzl. Teimahme mündlich u. schriftlich Trost zusprachen, sagen wir auf d. Wege unseren innigst. Dank. Ofters- heim(Moltkestr. 10) 19. Juni 1944. In tiefem Schmerz: Familie Her⸗ mann Auer. Es ist mein herzl. Bedürfnis. allen Freunden u. Bekannten aufs wärmste zu danken., die mir anläßl. d. Hel- Wort u Schrift ihre tiefempfund Teilnahme bekundeten. Schwetzingen (Maximilianstr.). Seine Schwester: Trude Märtin. * Kinderbett, kl. Form, Hotel Adbr, Schwetzingen. Jungenschuhe Gr. 35, die Verantwortlichen unnach⸗ sichtlich zur Rechenschaft ziehen. Auf die bereits im ein- zelnen ergangenen polizeilichen Verfügungen nehme ich hierbei Bezug. Schwetzingen, 20, 6. 44. Der Bürgermeister als örtlicher LS-Leiter. Canitol Schwetzingen. Freitag bis Montag in Erstaufführung der pannende Tobis-Film:„Um 9 kommt Harald“ mit lrene von Meyendorff, Anneliese Uhlig. oma Bahn, Hans Nielsen und „Werner Fütterer. Deutsche Wochenschau. Tägl..20 Uhr, Samstag.00 u..20 Uhr, Sonn- tag.00,.00 und 720 Uhr. Beginn mit dem Hauptfiim.— Für Jugendl. verboten. Sonntag .00 Uhr: Jugendvorstellung. NT Schwetzingen zeigt an Frei- tag den finnischen Großfilm: „Flucht und Heimkehr“ Das ergreifende Schicksal junger Menschen hält mit der sich steigernden Spannung Schritt. Wochenschau. Täglich.20, Samstag..00,.20. Sonntag .00,.00,•.20. Jugendliche ab 14 Jahren zugelassen! Zzu kf. ges. 1 5 erhalt., dentodes meinse so edlen u auten eg, Fahrraddecke Vollballon) Bruders, Oberwachtmeister Heini 2 t. ges. u. Nr. 226 408 Sca. Märtin in so reichem Maſße in Zimmerwagen, gut erhalt., gegen Damen-Fahrrad zu tausch, ges. unter Nr. 226 413 Sch. Hofhund, scharl u wachsam, ge- sucht.. unt. Nr. 226 407 Sch. Besonders in den nördlichen Rand- gebieten Mannheims waren die Ein- kaufswege unserer Frauen seit jüng- ster Zeit vielfach doch gar zu weit ge- dem Milchhändler konnte schlieſilich irgendwie einrichten. müse und Obst stehen dort draußen sommers zumeist im eignen Gärtchen. Aber für Zueker und Vim, für Salz und Kaffee-Ersatz, für Makkaroni und Waschpulver jedesmal erst eine halbe Landpartie machen,- nein, da hörte in der Tat die Gemütlichkeit auf. Die Weiber von Weinsberg und andre, ob ihrer resoluten Haltung literaturfähig gewordene Damen hätten in solchem Falle vielleicht zur Selbsthilfe gegrif- fen, um durch kriegerische Zusam- menrottung und gelinden Zwang der zeitfressenden Schwierigkeit Herr oder sagt man hier„Frau“?- zu wer⸗ den. Nicht so unsere wohlerzogenen Mannbheimerinnen. Als wahre Pro— pheten der Duldsamkeit pilgerten sie treulich zu den weit entfernten Bergen des Lebensmittelhandels Sie plagten sich redlich, bis eine hohe Obrigkeit selber mit ihren Nöten ein Einsehen hatte und das Gemein- schaftswerk Versorgungsring Nord- baden mit der praktischen Durchfüh- rung des rettenden Gedankens bauf- tragte. Und neuerdings kommt nun der Berg zum Propheten. man sich Dieser Berg der guten Sachen, de- nen glücklicherweise auch eine Spa- zierfahrt in wärmster Junisonne nichts anhaben kann, ist ein für solche Son- Worden. Mit dem Metzger, dem Bäcker, Geg Nun kommt der Berg z⁊um Propheten. deraufgaben sehr zweckmäßig einge- richteter verdeckter Lastkraftwagen, in dessen säuberlichem Ladenraum eine nette und erfreulich flinke Ver- käuferin ihres Amtes waltet. Kaum viel mehr als eine Woche ist er täglich „auf Tour“, und schon hat sich die“ Sache geradezu glänzend eingespielt. Zwar führt er keine Klingel wie wei⸗ land Bolles berühmte Berliner Milch- kutschen, und keines Aufrufers Sten- torstimme eilt seinem Kommen voraus. Aber da draußen kann man ja Straße auf, Straße ab die Gefechtslage gut überblicken, und so wissen es denn die Hausfrauen jetzt schon fast auf die Minute genau, wann„ihr“ motorisier- ter Lieferant an der nächsten Ecke auftaucht. Und während drin auf dem Herd der Turmbau lieblich brodelnder, Mittagessentöpfe durch keine uner- wartet lange Abwesenheit mehr ge— fährdet ist, vollzieht sich draußen vor dem Hause der Lebensmitteleinkauf in 17 7 Wünschenswerten Reibungslosig- eit. So ist die Liste der längst schon historisch gewordenen fliegenden Blät- ter, der fliegenden Brücken und mär- chenhaften fliegenden Koffer in Mannbeims härtester Zeit nicht nur durch das fliegende Postamt, sondern nun auch noch durch den fliegen- den Kolonialwarenladen be⸗ reichert worden. Im Rheinland hat man zwar schon Ahnliches probiert. Aber in Baden sind wir unbestreitbar die ersten. Womit denn unser alter Kernspruch„Mannem vorne“ wieder einmal voll gerechtfertigt wäre. M. S. träger und der Oberfeldwebel, der mit dem Deutschen Kreuz ausgezeichnet wurde, die Betriebe unserer Stadt, um den Werktäti- gen über ihre Kampferlebnisse zu berichten und ihnen die Grüße der Front zu über- bringen. Sie ließen es nicht dabei bewen⸗ den. Abends sprachen sie zu den Bunker- leuten, die über den Besuch dieser vorbild- lichen Sendboten der Wehrmacht begeistert waren. Auch hier offenbarte sich die Ka- meradschaft der schaffenden und kämpfen- den Heimat mit den Frontsoldaten in schön- stem Licht. Gestern nachmittag waren die Soldaten zwischen ihren Einsätzen in Mannheimer Werken und dem schon zur Selbstverständ- lichkeit gewordenen Besuchen in unseren Bunkern Gäste der Stadt. Oberbürgermei- ster Renninger konnte mit Stolz auf die Mannheimer verweisen, die heute trotz durchlittener Nöte und erfahrenen Leides aufrecht stehen wie zuvor. Die Bevölke- rung biete das Bild einer Aufgeschlossen- heit und eines Widerstandswillens, wie es sich nicht besser wünschen ließe. Gerade für den Kämpfer, der von draußen komme, um mit den Männern und Frauen daheim Fühlung zu nehmen, müsse es eine Freude sein, zu sehen, wie die Mannheimer auf dem Damm seien. Mit unvergleichlicher Härte, mit Stolz und Würde hätten sie die Schläge hingenommen und ihren Kampfgeist be- wahrt. Der Glaube an den Sieg könne nicht stärker verankert sein als in der Trümmer- stadt. Die Soldaten, die mit den Mannheimern bereits gute Freundschaft schlossen, brach- ten zum Ausdruck, daß sie so viel Dank- barkeit für jede Aeußerung von der Front und solche kämpferische Haltung nicht er- wartet hatten. Um so ungezwungener ist MANNHEIM Verdunkelungszeit von 22.37 bis.50 Uhr Das EK 1 wurde Unteroffizier Hermann Metzger, Mannheim, Friedrichsring 30, verliehen. Sonderzuteilung von Käse. Alle Versor- gungsberechtigten erhalten in der 64. Zutei- lungsperiode eine Sonderzuteilung von 62,5 Gramm Käse. Die Abgabe erfolgt auf den -Abschnitt der Reichsfettkarte 64 ein- schließlich der Reichsfettkarten SV I1 bis S7. Drei Eier. Für die Zeit vom 29. Mai- bis 25. Juni werden auf den Abschnitt a des Bestellscheins Nr. 63 der Reichseierkarte drei Eier ausgegeben. Brotversorgung. Die beiden Großab- schnitte A und B der Reichsbrotkarte B 64 und 65 berechtigen mit Wirkung vom 26. Juni nur zum Bezug von zusammen 1000 g Ro gꝑ g e n erzeugnissen. Das Wohnungsamt muß durchgreifen. In- folge der dauernd zunehmenden Raumnot in Mannheim sieht sich der Gauwohnungs- kommissar von Baden veranlaßt, eine strengere Durchführung der Wohnraumzu- teilung anzuordnen. Der Oberbürgermeister hat daraufhin die zu beachtenden Vor- schriften in einer Anordnung zusammenge- faßt, die in der heutigen Nummer veröffent- licht ist. Auf diese Anordnung wird beson- ders hingewiesen. Jeder Vermieter und jeder Wohnungsuchende muß diese An- ordnung lesen und beachten. Ganztägige Führerschulung. Am Sonn— tag, 25. Juni, findet nach einem Befehl von Bannführer Barth für die gesamte Führer- schaft des Bannes, vom Kameradschafts- bzw. Jungenschaftsführers an aufwärts, in der Panzerkaserne Schwetzingen eine ganz- tägige Führerschulung statt. Antrittszeit: .30 Uhr, Ort: Panzer-Kaserne Schwetzin- gen. Uniform: Sommerdienstanzug.— An der Schulung haben auch die Führer teil- zunehmen, die bis heute noch keinen Ein- berufungsbefehl vom Bann erhalten haben. Dieser Befehl betrifft nicht die Führer der Flieger-, Marine- und Nachrichten-Hitler- Jugend. gez. Barth, Oberstammführer. Seife für Knochen. Nach einer Bekannt- machung des Reichskommissars für Alt- materialverwertung sind die Inhaber von Einzelhandelsgeschäften, die Seife führen, verpflichtet, sich sofort die Kernseife zu besorgen, die für 5 kg abgelieferte Knochen gegen die an den Annahmestellen ausgege- benen Gutscheine verkauft wird. Damit dürfte jede Hausfrau in Kürze die Möglich- keit haben, ihr Stück hochprozentige Kern- seife zu erhalten, wenn sie ihre 5 kg Kno- chen bei den bekannten Annahmestellen oder an die Schulkinder abgeliefert hat. Sonntagswanderung.„Kraft durch Freu- de“ führt am Sonntag, 25. Juni, eine Wan- derung, Waldmichelbach—Jägerhütte-Hed- desbach, durch. Treffpunkt: OEG-Bahnhof Feuerwache, 6 Uhr. Silberne Hochzeit begehen Johann Jungwirth und Frau Martha, geborene Mosbauer, Neckarau, Katharinenstraße 40 und Elektrotechniker Karl Steinbach, und Frau Berta, geborene Zwicker, Luisen- ring 24. Hohes Alter. Heinrich Kaucher, Kä⸗ fertal, Obere Riedstraße 25, feiert den 35. Geburtstag, 80 Jahre alt wird Simon Trei- ber, Seckenheim, Meßkircher Straße 46 und Elise Dilli g, geborene Dubs, zur Zeit Biblis, Darmstädter Straße. Grüße an die Heimat sandten dem HB: Unteroffizier Fritz Hackl, die Soldaten Max Kerster, Franz Oberhorst und Helmut Brauch, die Arbeitsmänner Franz Schnei- der, Eberhard Jungblut und Kurt Meister und die Arbeitsmaiden Friedl Haas und Margot Gaster. Sfelpsi A Blick übers Land Lauterbach. Im Kreisort Grebenhain brü⸗ tete in einer Hofraite ein Rotschwänzchen drei Junge aus, von denen zwei schneeweiß sind und nur der Schwanz rote Färbung aufweist. Das dritte Tierchen zeigt die Farbe der Eltern. Entringen. Das vier Monate alte Kind einer hier ansässigen Familie wurde, als es in der Nähe des Küchenherdes lag, durch heißes Wasser aus einem herabstürzenden Behälter schwer verbrüht. Die erlittenen Verletzungen waren derart, daß das Kind im Krankenhaus starb. Villingen. Als am 13. Juni der hier wohn- hafte Hilfsarbeiter Jos. Mußler wegen Sitt- lichkeitsverbrechens an Kindern festgenom- men werden sollte, leistete er Widerstand, verwundete den Kriminalbeamten und ging flüchtig. Bis jetzt konnte er noch nicht ergriffen werden. Mußler stammt aus Schut- tern, ist 57 Jahre alt und verheiratet. Er ist mittelgroß, schlank, mit sehr magerem Gesicht, großer, gebogener Nase, dunkel- blonden Haaren und einem Klumpfuß. Er trägt einen bräunlichen Anzug. Mitteilun- gen über den Aufenthalt des Mußler sind der Kriminalpolizei Villingen oder an die nächste Gendarmerie, bzw. Polizeistation ⁊u machen. Auch Fsche wurden Gemüse genannt Was viele von den Gemüsepflanzen nicht wissen Das Wort„Gemüse“ hatte früher eine viel umfassendere Bedeutung als heute. seine Bedeutung hat sich sehr gewandelt, denn Gemüse wurde ehemals jede Zuspeise genannt, sogar Fische und gehacktes Fleisch, selbst Speisevorräte, die eine junge Frau mit in die Ehe brachte. wurden mit dem Wort Gemüse bekeichnet. Dann ver engerte sich der Gebrauch des Wortes mehr und mehr, breiartige Speisen wurden Ge⸗ müse genannt, dann Hülsenfrüchte und Kü- chengewächse überhaupt. bis endlich auch die Hülsenfrüchte nicht mehr zu den Ge- müsepflanzen gerechnet wurden. Die ältesten Gemüse stammen aàus dem aiten Agypten, in den Gräbern sind Zwei- ge von Dill und Sellerie gefunden worden Herodot erzählt bereits von Zwiebeln. Lauch und Rettich Die Zwiebeln wurden im Altertum auch zum Wein segessen. Wie bei ans m Bayern der Rettich vornehmlich zum Her So wandelt sich der Geschmack Die Zvnebeln gehören ⁊u den Lilienge- wücnsen ihre Knollen dienen heute noch einigen ostasiatischen Völkern zur Nah- rung. Die Perlzwiebel stammt vom Por- ree ab. Der Rhabarber gehört zu den Knöteri- chen es nat lange Zeit gedauert. bis sich der Rhabarber als Kompottpflanze in Deutschland durchgesetzt hat. Die Zuberei- tungsart des Rhabarbers stammt aus Per- sien, das übrigens das Ursprungsland des Spinats ist der von dort verhältnismäßig krün nach China später nach dem Westen gekommen ist. ber Kohl wurde bereits zur Zeit der Kelten von Südeuropa nach dem Norden gebracht, der Blumenkohl wird im sech- zehnten Jahrhundert erwähnt. er kam da- mals aus Italien. Die Rettiche haben sich seit jeher einer großen Beliebtheit erfreut. Der so sehr gesunde Meerrettich ist eine der wenigen Pflanzen, die aus dem Norden stammen, aus slawischen Ursprung scheint der in Gsterreich gebräuchliche Ausdruck Kren für Meerrettich hinzudeuten. Die Mohrrübe und der Sellerie gehören zu den Doldengewächsen, ebenso der den Alten nicht bekannte Kerbel, sowie der Fenchel, der sich erst in den letzten Jahren bei uns Auf der großen Landkarte, die in der Geographiestunde aus dem Kartenzimmer geholt wurde, sah man die Flüsse je nach ihrer Größge als dicke oder dünne blaue Adern, das Gebirge war vraun und die Tief- ehene und das flache Land waren durch ein sattes Grün gekennzeichnet. Oft gelang es der kindlichen Phantasie nur schwer, von diesen immer gleich aussehenden Flüssen und Städten, gleichgültig, ob sie in Nor- wegen oder Afrika lagen. eine bildhafte Vorstellung zu bekommen Auch in ande⸗ ren Fächern, 2 B. in der Naturkunde. war es nicht anders Die bunte Wandtafel zeigte das Wunder der Entwickluns eines Schmet⸗ terlings an Hand der Darstellung von Lar- ve, Puppe und ausgeschlüpftem Falter. Hier konnte die Vorstellungskraft frei walten und es war kein Wunder, daß es dabei oft zu Auffassungen kam, die den staunenden Lehrer zu einem gelinden Kopfschütteln veranlaßten Wenn auch die suggestive Kraft des gesprochenen Wortes den Grund-— stein legte für die Lebendigmachung der Dinge, so blieb doch oft eine kühlbare Lücke. Das änderte sich, als der Film sich auch ihre Sprache, so als ob sie zu ihresgleichen sprächen. Vor den Betriebsangehörigen ei- ner Kaufstätte, die vornehmlich Frauen und Mädchen beschäftigt, sprach gestern Rit- terkreuzträger Oberfeldwebel Bie h! in einer herzerfrischenden Weise, wie wenn er als guter Bekannter nur rasch für eine knappe Stunde reingeschneit wäre, um ei- nen Gruß zu bestellen und über einige Fronterlebnisse zu plaudern. Er zeichnete in farbigen Zügen den ruhmreichen Wes seines Regiments seit Kriessbeginn. Von vVom Marmeladekochen laßt uns spre- chen, weil das nun wieder einmal mehr und mehr die Herzen der Hausfrauen zu bewegen anfängt. Alle Jahre wieder kommt das große Einkochfleber über sie und fordert die lieben, alten Uberlegungen. wie man es denn am besten macht. Nicht, daß unsere Mannheimer Hausfrauen ver- geßlich wären. Aber sie müssen besonders heutzutage ja wahrhaftig noch mehr im Kopfe haben, als bloß ein paar gut aus- probierte Einmachkniffe, um deren Wie- derholung sie deshalb gewiß nicht böse sein werden. Hoch oder flach,- das ist hier die Frage. Bei der Wahl des Topfes näümlich, in dem wir die Erdbeeren, die Kirschen, die Jo- hannis- und Himbeeren und auch die Stachelbeeren einzeln oder in Mischungen kochen wollen. Da der Sinn allen Mar- meladekochens im Verdampfen über- schüssiger Flüssigkeit besteht, sind daher breite, flache Töpfe mit großer Oberfläche hobhen und engen Ge— käbzen vorzuziehen. Auch soll man mög- lüchst- was sich gerade heute nicht im- mer bewerkstelligen lassen dürfte- einen ausschließlich für diese Zwecke vorbehal- tenen Topf besitzen, der nicht mit Fett in Berührung kommt. Muß aber doch der Suppenhafen als Lückenbüßer eingespannt werden, so kochen wir ihn wenigstens vorher gründlich mit Sodawasser aus. Und wenn er gar schon einen dünnen Boden oder abgesprungene Stellen hat, so Soll mit doppelter Aufmerksamkeit gerührt werden, weil die Gefahr des Anbrennens dann besonders groß ist. Wieviel Früchte kann man auf einmal verarbeiten? Das ist die zweite Frage, de- ren richtige Beantwortung eine der wich- tigsten Fehlerquellen des Miſlingens aus- schaltet. Mag also der Topf noch so ver- lockend viel Raum bieten, wir stopfen keine fünf und keine acht Kilo hinein, Bildausschnitte. Seine Berichte waren ein Heldenlied der Königin der Waffen, der deutschen Infanterie, zu der sich der junge Erbhofbauer aus der Moselgegend trotz an- derer Bestimmung drängte. Er zeigte sich tief beeindruckt, in dieser zerbombten Stadt s0 starken Herzen zu begegnen, die nicht nur unverdrossen, sondern erfüllt von hei- ligem Eifer ihre Pflicht tun. Das Artver- wandte in der Kampfbereitschaft machte ihm selbst das Sprechen zum Erlebnis. In einem anderen Werk verbreitete sich Ritterkreuzträger Unterofflzier Glaser über seinen Einsatz. Schmal und blond stand der erst 23jährige Panzerjäger, der aus Neustadt a. d. Weinstraße stammt, am Rednerpult im Feierraum. In seiner unver- kälschten, aufrichtigen Pfälzer Art fand er rasch den Kontakt zu seinen Zuhörern, die in dankbarer Spannung seine Erlebnisschil- derungen von der Ostfront verfolgten. Seit Beginn des Rußlandfeldzuges hat er den Kampf in seinen verschiedensten Phasen und Abschnitten miterlebt und mitgetragen, bis eine schwere Verwundung ihn der kämpfenden Truppe entzog. Der Beginn der russischen Sommeroffen- sive des Vorjahres fand den Obergefreiten und Richtschützen in einer Panzerjägerkom- panie im Frontabschnitt von Orel. Hier er- ledigte er bereits an den ersten beiden Ta- gen der Frontverkürzung sechs Panzer. Nach kurzer Ruhestellung kam sein Zug zu neuem Einsatz. Achtzig Feindpanzer waren gemel- det. Im schweren Trommelfeuer wurde die Seitenmaschine des Geschützes beschädigt, der Zugführer flel durch Verwundung aus. So mußte der damalige Obergefreite zu- gleich Zugführer und Richtschitze sein und mit vier Kameraden sechs Feindpanzern und zwei Kompanien feindlicher Infanterie ent- gegentreten. Die Panzer rollten an der Stellung vorbei, um von rückwärts anzu- greifen. Dennoch konnten die Sprenggrana- ten der Pak in kürzester Zeit vier Panzer erledigen, die beiden übrigen drehten ab. Wieder kamen drei Panzer angerollt, um die so unangenehme Pak zu erledigen. Der erste flel in kürzester Zeit aus. Die letzte Granate erledigte den zweiten Panzer; der dritte drehte ab, ahnungslos, daß den tapferen Männern nur noch ihre Karabiner zur Ver- teidigung geblieben waren. Hoch oder flach steht hier zur Frage Gut ausprobierte Einmachkniffe für unsere Mannheimerinnen sondern höchstens zweieinhalb bis drei Kilo Obst, zu denen dann die nötige Menge Zucker kommt. Es sollten auf 500 Gramm Früchte selbst bei spar- samster Berechnung doch mindestens 250 bis 300 Gramm Zucker sein Denn je we⸗ niger Zucker wir nehmen, desto länger muß unsere Marmelade kochen, desto mehr wird das Fruchtgut durch Kochen ver- ändert und desto größer ist der Substanz- verlust durch Verdampfen. Lieber also beim Einkochen etwas mehr Zucker ge⸗ nehmigen und die Marmelade später, beim Verbrauch, mit ungesüßt in Flaschen auf- bewahrtem Rhabarbermuß, mit Gelbrüben- oder Kürbisbrei strecken, zumal durch zu geringen Zuckerzusatz: auch die Gefahr der Schimmelbildung und des Gärens er- höht wird. Um die Einkochzeit abzukürzen, gibt es verschiedene Methoden. Die sicherste: wir nehmen den Früchten durch vorsichtiges Dampfentsaften von höchstens 20 Minuten Dauer einen Teil ihres Flüssigkeitsgehal- tes weg, gewinnen dadurch ein paar Fläschchen erstklassigen, reinen Obstsaftes und kommen nun für die Marmelade tot- sicher mit einer Kochzeit von höchstens —12 Minuten aus. Oder wir besinnen uns auf das altbewährte Rezept mit dem Krumpelzucker, wodurch das Gelieren ebenfalls wesentlich befördert wird. Min- destens aber kochen wir das gut zerklei- nerte Obst erst zehn Minuten lang für sich allein und setzen den Zucker dann hübsch langsam, in zwei oder drei Abteilungen zu. damit die zum Gelieren notwendigen Pek- tinstoffe gut aufquellen können, ehe der Zucker alle vorhandene Flüssigkeit für seine Lösung im Kochgut verschluckt. Und die Marmeladen-Probe? Nein, die weiß ja jedes Kind und wartet drauf, um nach dem Verkühlen das Tellerchen und den Löffel abschlecken zu dürfen Bert. einer guten Beliebtheit erfreut und richtig verwendet, sehr gut schmeckt. Die ältesten Hülsenfrüchte sind die Lin- sen, Erbsen sind bei den Ausgrabungen in Troja gefunden worden. Von den Bohnen war die Saubohne im Altertum bekannt. von den Salaten sind lange bekannt Endi- vie und Zichorie. wir ebenfalls erst schätzen gelernt haben. Reizvoll ist es. daß ursprünglich nicht der Nahrungswert, sondern der Wohlgeschmack den Gemüsepflanzen das Feld erobert hat. Heute wissen wir, daß der Nahrungswert, vordem die bei vielen Gemüsen erhaltenen Vitamine, die Gemüsepflanzen für uns s0 wertvoll werden läßt. Schule und Film das Klassenzimmer und den Hörsaal er- oberte. Die vorher stumme Landkarte be⸗ kam plötzlich Leben Aus den blauen Adern wurden richtige. große Flüsse. eine Stadt wuchs aus dem Viereck, mit dem sie auf der Karte eingezeichnet war und Paris war nicht mehr nur ein Name. son- dern ein Begriff mit Eiffelturm, Arce de Triomphe und Champs Elysées. Die Zeit- lupe hatte den Vorgang der Entwicklung von pbuppe zum Schmetterlinę eingefangen und staunend erlebte man das Schöpfungs- wunder mit. Es sind nun gerade zehn Jahre, daß Reichsminister Rust die Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unter- rieht gründete Mit dieser Gründune wurden der streng lehrplanmäßige, aber künstle- risch gestaltete Unterrichtsfiim für alle Schulgattungen. außerdem der Wissen⸗ schaftsflim für den Hochschulunterricht. für die wissenschaftliche Publikation und die Forschung geschaffen Schule und Film zins im Laufe dieser zehn Jahre zu einer Ein heit verschmolzen, die unserer Jugend Wis senschaft und Technik in der denkbar be- sten Form nahebringt. H. deren Wohlgeschmack Der verwerfliche Briefkasten Der Postbriefkasten, dessen Selbstver- ständlichkeit heute außer Debatte steht. war noch um 1850 in verschiedenen Staa- ten Deutschlands unbekannt. An dem Hauptpostamt in Hannover befand sich noch im Jahre 1840 kein Briefkasten Als ein vielgereister Sachse den Mangel dieser Einrichtung im„Hannoverschen Volksblatt“ beklagte, erfolgte ungewöhnlich schnell im gleichen Blatte eine scharfe Entgegnung, durch die der Sachse über die moralische Verwerflichkeit solcher Neuerungen belehrt werden sollte:„Wer nur irgendeine Malice gegen jemand im Sinne hat, wer diesen verdächtigen, jenem einen Floh setzen, ein verlobtes Paar auseinanderbrin- gen, Eltern und Kinder. Mann und Frau. Herren und Diener usw. gegeneinanderhet- zen, überhaupt Zank und Argwohn säen will. von Schadenfreude und Tücke getrie- ben, der setzt sich hin. schreibt eine Brief voll Verleumdunge ohne Unterschrift und steckt ihn in den Briefkasten Andererseits gibt solch ein Kasten auch eine vortreff— liche Gelegenheit zu zärtlichen Mitteilun- gen, Liebesbriefen usw., die man sonst Mühe hat, an den Mann zu bringen oder an die Frau oder Tochter. Daß damit der Anknüpfung von Liebeshändeln ein großer Vorschub geleistet werde, ist nicht zu ver- kennen.“ „Gute Stube“ des Dorfes Im Gaugebiet des Reichsgaues Warthe- zand konnte die 150. Dorfstube ihrer Be- stimmung übergeben werden. Diese Dorf- stuben sind Mittelpunkte lebendiger bäuer- licher Kultur, die durch die landschafts- gebundene Stilechtheit ihrer Ausstattung heispielgebend für ländliches Wohnen wir⸗ ken und darüber hinaus für politische und kulturelle Feierstunden den festlichen Rah- O. men abgeben. So hatten sich die Soldatengäste die Mannheimer nicht vorgestellt Empfang der Ritterkreuztrüger durch die Stadt/ Starker Widerhall der Erlebnisberichte auch in den Bunkern Seit Tagen besuchen die fünf Ritterkreuz-allen Kriegsschauplätzen gab er interessante Doch auch die Karabiner sollten sich noch führer mit seinen vier Mann im Dunkeln einen infanteristischen Gegenstoß, der das Geschütz wieder in ihren Besitz brachte. wundet; erst im Heimatlazarett hörte er, Kein Fußbreit Bodens wurde während der Kämpfe im Osten ohne teuersten Blutzoll Truppe blieb immer gleich zuversichtlich und vertrauensvoll, im Wissen um die Rich- und im Gedenken an die Heimat, die trotz aushielt, um der Front die Waffen für ihren steht die Haltung der Heimat nicht nach. Beiden gemeinsam ist die bedingungslose und fanatische Gläubigkeit in den deut- schen Sieg. Dies unterstrich am Schlusse Reichsredner Pg. Stober, der im Redner- einsatz bei der Truppe den Soldaten von der Haltung der Heimat berichtet hatte. Nun erst, da zugleich mit der von uns er- meuchlerischen Bombenterror eingesetzt hat, stehen, die im letzten Jahre Kleingläubige noch kopfhängerisch machten. kommen mag, wir alle. wissen, Führer den richtigen Wes eingeschlagen Und in diesem Wissen werden Front Wie Kampf siegreich beenden. SEO+ id SelE Mannheim-Heidelberger Ruderer auf der Grünauer Regatta Die Renngemeinschaft„Amicitia“ Mann- neim-Heidelberger Universität(San.-Off. Erg.-Abtlg.) hat für die„Große Grünauer“ mann und Zweier o. St. gemeldet. Die citia“ Mannheim und des Mainzer Ruder- die Mannbeimer sitzen 1 Barniske Bos ch, tig, Kapp und Becker besetzt sind. Auf Nummer 5 sitzt Berber ich vom Heidelberger RC und auf Meisterpaar Barniske-Bosch gefahren wird. Berlin ist der erste Prüfstein für die Jahr. Die Hauptkonkurrenz kommt aus dem Nach diesem ersten Start wird man schon klarer sehen und die Aussichten der Mann- auf der Meisterschaft, können. Bannmeisterschaften im KK-Schieſjen Am Sonntag fanden auf den Schießstän- den der Schützengemeinschaft„Diana“ Mannheim-Waldhof die diesjährigen Bann- gend, stehend, sitzend, kniend) Zehner-Bingscheiben mit 5 Probeschüssen. Schußdauer pro Schuß eine Minute. städter. Spinner, Hannstein, Sauer) 598 Ringe; 2. Schützengemeinschaft ling, Mutschler), 587 Ringe; 3. Schützenge- ker, H. Völker, Stephan) 549 Ringe; 4. Post- sportverein Mannheim(Schmitt, Dubois, Henninger) 512 Ringe. Einzel- Ringe; mann(Weinbheim 1923) 155 Ringe. ten, und zwar VfR Mannheim, KSG Tg. Heidelberg und Phönix Karlsruhe an. Ge⸗ spielt wird im Einrundensystem. Der Spiel-⸗ plan lautet: 25. Juni: KSG Tg. Heidelberg — Phönix Karlsruhe; 2. Juli: VfR Mann- nix Karlsruhe— VfR Mannheim. Mannbeim Rahmen der badischen Leichtathletikmei- sterschaften im Karlsruͤher Hochschulsta- dion gegenüber. Vorläufe zur Stehermeisterschaft ins Onr 1. Lauf: Walter Lohmann, Bochum(Titel- verteidiger), Jean Schorn(Köln), muncd), (Zwickau). Den Endlauf am 2. Juli in Er- furt bestreiten die beiden ersten jeden Vor- nach dem Verlauf der laufes sowie zwei, Ausscheidungen zu bestimmende Fahrer. Der Heidelberger Staffellauf, der im Juni nun am 2. Juli nachgeholt werden. Insgesamt erwartet man rund 40 Mannschaften mit über 600 nicht stattfinden konnte, soll Teilnehmern am Start. Der Sportgau Baden führt am 1. und 2. Juli in Offenburg einen Gaulehrgang und sämtliche Amts- Kreise durch. An dieser Veranstaltung wird die Reichsfrauenwartin des NSRL, Henni war⸗ eine Arbeitstagung für. trägerinnen des Gaues und der ninghoff, beteiligt sein. bewähren. Als das Geschütz dem Feinde in die Hand gefallen war, machte der Zug- Wenige Tage darauf wurde er schwer ver⸗ daſß er für seine Tapferkeit vom Führer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden war. des Gegners aufgegeben, die Stimmung der tigkeit der Pläne unserer obersten Führung schwersten Bombenterrors unerschütterlich Kampf zu liefern. Der Haltung der Front warteten Invasion die Vergeltung für den können wir Maßnahmen der Führung ver⸗ Was auch daß der hat, uns zu Sieg und Freiheit zu führen. Heimat unerschütterlich bleiben und den C am Sonntag im Achter, Vierer mit Steuer- Mannschaft des Achters setzt sich in der Hauptsache aus Ruderern des MRV„Ami- vereins zusammen. Auf Nummer 6 bis 8 Meisterruderer und Reichert („Amicitia“ Mannheim), während Nummer 1 bis 3 von den Mainzer Ruderern Wit- Nummer 4 Neuerburg vom Linzer RV. Im Vierer sitzen Wittig, Reichert, Barniske und Bosch, während der Zweier o. St. von dem alten Mannheim-Heidelberger Ruderer in diesem Norden und- besonders aus Berlin selbst. schaften auf späteren Regatten, besonders besser beurteilen meisterschaften im KK-Schießen statt. Die Bedingungen lauteten: Je fünf Schuß(lie- auf die Ergebnisse: Mannschaften: 1. Sport⸗ gem. der Ordnungspolizei Mannheim(Brand- Diana, Waldhof(Goldbach, Kuhnhäuser. F. Helm: sellschaft Weinheim 1923(Hofmann, W Völ- Düster, meister: 1. Schmitt(Postsportverein) 168 2. Goldbach Diana Waldhof) 165 Ringe; 3. Brandstädter(Polizei) 165 Ringe; 4. F. Kuhnhäuser(Diana) 156 Ringe; 5. Hof-⸗ Um die Handballmeisterschaft der Frauen Zu den Endspielen um die Badische Frauenmeisterschaft treten drei Mannschaf- heim— KSG Tg. Heidelberg; 9. Juli: Phö- — Karlsruhe stehen sich im Für die deutsche Meisterschaft der Hauer-⸗ fkahrer ist die Auswahl der Teilnehmer an den beiden Vorläufen über je 100 km am 25. Juni in Braunschweig erfolgt. Ins- gesamt nehmen 14 Fahrer teil, die auf beide Vorrennen wie folgt verteilt worden sind: Heinz Vopel Oortmuncd), Fr. Scheller Nürn- verg), Jean Majerus Luxemburg), Chri⸗ stof Di dier Luxemburg) und Paul Kre-⸗ wer(Köln). 2. Lauf: Gustav Kilian ODort- Erich Bautz Oortmund). Werner Rintelmann(Hannover), Josy Kraus (Luxemburg), Josef Z wobhod a(Wienm), Karl! Marklewitz(Berlin) und Egon Glaexe Leeee, 4 3 3 F. Von Kriegsbericht Sie kämpfen ge eine gigantische 1 den Flakgranaten von britischen N⸗ liger Verteidigune zenden von Leute. etzt, wenn hoch Hauptstadt deutsc Kreise ziehen. Aber trotz der Aeh nicht allein zehen Sprengkörp lie Flieger richtet, leutsche Führung den Erfolg der neu ind unsere Ferna Nacht über Londce „Man müßte M. un deutscher Auf! hm hoch über Lor denlang vorher k5er in der engl liert waren.„M. aben, um das fl. relleuchtende Gel le in das Gesicht! ler Vernichtung ei Die deutschen 1 bachtungen oft dv endecken erschw. Eindruck, auf eine ten Mattscheibe iner Art von Leu m angestrahlt wi ere tausend Met Waren die riesigen ich nach jedem I leutschen Waffe 2 ton größter A eten. An vielen usermeeres wii h. In diese gr a0 über Lonc ſet aos ar Sprengkörper, adie glühenden F Flakgeschütze, die zon nie gekanntem mdurchdringliche leutschen Sprengk. uchen. Wie verheerend leuen Sprengkörpe welcher Umfang hren Einsatz bere eht aus der Meldu Flärers hervor, der hon einem Flug en: kend, den Feuers Londons noch in de mehr als 200 km vo tadt entfernt, dur mern sah. Andere Fberichteten, daß dem Zielgebiet nicl bedingt sei, sonder umd Rauch der brer Zaach unten verdun! Immer wieder k. ler Besatzungen, d ler Eindruck wied flächenbrände von lätten und daß d Waffe unbeschreibli „Ein Mittel Der Korresponden els- und Schiffahr Virkung der neuen nerstaunlich off chreibt:„Die Londc nhezzo— gemeint is Vaffe— nicht so ru ie nicht überzeugt Heimatschutz alle hat, um das Problen hittel gegen die neu ncht. Ihre Bekämi Por durch Artillerie Zaurch Ballonsperren Der Korresponder ſung schildert dat eheure Sprengwir! ſehen Waffe, die ei Hlonsradius besitze? domben, und vergle. Sprengkörper in ih Kriegführung mit d Vaffe bei Beginn di Ebenso wie einst krnste Gefahr für leute nun auch di Jeine nicht zu unters LNatürlich, so meii chwedischen Londor de man auch mit allen früheren Ge Diese optimistische wegs echt, sondern „Wenn ich mir h zchen könnte, dan zchlaf, und zwar e ungland, vielleicht Tausende von Meile ehen Flugzeugen liese Dinge hassen!“ loner Funkbericht 4 espondent Peter