Mannheimer tellungen, die ziehen, finden erbände gute iUer, Atl.,.) Um bei Aus- t Trinkwasser vendig, neben auch für den Tage ausrei- ser bereitzu- glichst staub- serverschwen⸗ otwendige Er- rten Wassers en, daß es im lenn die Was- rwendet wird. namstern! Un- Sbar, daß sich ter betätigen. n allen Wein- zmaterial, Ki- lem an Wein- können ihre auf den Weg er Rückstrom va 25 vH. des n regelmäßig den verloren. lurch entfern- laltungen dür- nicht zurück- eder abliefern, ft wieder ⁊zu idten uns die Eifler, Kurt Aänther Hert- Bieganowsxki, bsfeldw. Beile. EAreER *— Tägl. 13.00, 14.30, mernächte“.““ Diesen Sonntag ine“.“ eite Str. Täglich o0, 138,50:„Zum er reite Str. Diesen Pat u. Patachon ren staufführ.„, Glück *„ Beginn: 11.00, tr. 2. Beg. 15.19, ntag 13.40 Uhr!- ler, Mittelstr. 41. Sonntag ab 13.15. Jachtigall“. G„ 10. ndige Dorf“. Sonnt. 13.15 Uhr. denheim:„Träu- Uhr, Sa. 16.45, 30, 16,45, 19.00 Uhr. —„Die Zauber- .15 und.30 Uhr. Weinheim.„Die eitung“. Wp. Sa./ So..00,.15 gen. Freitag bis eivagabundus“. Samstag.00 und g.00,.00 u..20. r Jugendvorstell. ARKT ————— lon. alt, zu verk. agstraße 6. sländ., zu verkf., oder Hühner zu rtnerei A. Oehl, riedrichsf. Str. s Woch. alt, Zzu abeil, Ladenburg, ußweg 5. hol. K 1, 12, 2. St. (AUFfFEN ., daselbst Kel- 2. kauf. gesucht. )bergasse 23. arnit. Korbmöbel 40.-, Rauchtisch 1e 60.— zu verkf. in Klein, Käfert., aſB3e 61. 5 erle verlor. Abz. ug& Co., K 1, 5b. schuhe am 21. 9. Heidelberg,.50 geg. Belohn. bei hidorferstraße 6. öschuh am 25. 9. ornstr. b. Bgm.- g, geg. Belohn. vornstraße 35. ge v. Schwetzing. n dklbr..-Man- Belohn. auf dem etzingen. 1.(ca. 15 Schlüs- Belohn. abzugeb. gelstraße 1. am 28. 9. 44, 2. Kl. Ihr zw. Mhm. u. .-— Mantel hän- wW. gebet., dens. dem Bahnfund- od. Mhm. abzug. am 27., vorm. de mit sämtl. Le- bei Milchgesch. an sich genomm. t, sie wieder dort Anzeige erfolgt. e Jagstfeld und mit? unter HB erb. 3. 1917, von 81, 4 verlor. Abz. geg. Spielwarenhaus, „WWVNS Leeeeeee, SAMSTAG, 30. SEPTEMBER 1944/ 14./15 5. JAHRGGANG// NUMMER 259 NEREILl EINZZELVERKAUFSPREIS 10 RPF. Z WEITE AUSCABE STADTGEAIBIT MANMEZIIX Verlag: Hakenkreuzbanner Verlag und Druckerei Gmb., Mannheim, R 3, 14. Anzelgen und Vertrieb: Mann- heim, R 1,-6. Fernsprech-Sammelnr. 54 165. Vverlagsdirektor: Dr. Walter Mehls(z. Z. 1. Felde). Stellv.: Emil Laub. Erscheinungsweise sechsmal wöchentlich. Drucek: Mannheimer Großdruckerei GmbH. Träger frei Haus 2,— RM, durch die Post 1,70 RM zuzüglich Bestellgeld.- Z. Z. ist Anzeigenpreisliste Nr. 14 gültig. Hauptschriftleiter: Fritz Kaiser. Stellvertr.: Dr. Alolis Winbauer. Berliner Schriftleitung Sw68; Charlottenstraße 82. Bezugspreis: Durch Vor einer neuen Schlacht in Holland feindliche Vorbereitungen ⁊ut Wiedernolung des mißlungenen MHanövers/ Auch im Raum Metz Groß- Vorbereitungen der Amerikaner/ 2½ Millionen Soldaten stehen sich an der Westfront gegenüber (Von unserem Berliner Mitarbeiter) G. S. Berlin, 30. Sept. Die englische Presse, die nicht nur ange- küllt ist mit betrübten Schilderungen über das Ende der 1. englischen Luftlandedivi- sion, sondern auch nachdrücklich hervor- hebt, daß der deutsche Widerstand sich s0 verhärtet hat, daß weitere langwierige An- strengungen nötig sind, bestätigt auf ihre Weise, daß General Montgomery die erste Runde in den Nie derlanden ver-— loren hat. Es würe eine Fehleinschätzung des Geg- ners, wenn man annehmen wollte, daß die Anglo-Amerikaner in der jetzt bereits in Gang befindlichen zweiten Runde nicht den- noch versuchen würden, das feststehende Ziel zu erreichen. Die gefangenen eng- lischen Fallschirmjäger trugen Karten bis einschließlich des Raumes von Osnabrück bei sich. Auch der Name, den sie dem Unterneh- men Arnheim gegeben hatten, nämlich „Unternehmen Berlin“, bestätigt die Ver- mutung, die wir von vornherein hegten, nämlich, daß Eisenhower mit dem Einsatz der 2. englischen Armee und von vier Elite- luftlandedivisionen eine entscheidungsu- chende Operation beabsichtigte. Es liegt im englischen Charakter, das, was beim ersten Angriff mißlungen ist, stur zu wiederholen. Trotz der 30 000 Mann, die General Eisenhower in den letzten zehn Tagen an der Westfront verloren hat. dürfte dort eine neue große Schlacht entbrennen. Die Briten sind bereits dabei, eine stattliche Anzahl von Divisionen in den Raum von Eindhoven zu ziehen. Im Augenblick gehen die Kämpfe nach wie vor darum, die. Verbindung zwischen Eindhoven und der bei Nimwegen stecken- gebliebenen Angriffsspitze so zu erweitern, daß unsere Flankenbedrohung fortfällt und der englische Nachschub auf dem Land- wege reibungslos vor sich gehen kann. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht. Die Kämpfe wogen hin und her. Im Augenblick suchen die Briten, unterstützt von der 1. kanadischen Armee. die seit dem Ende der Kämpfe südlich der Western- Schelde den Abschnitt Antwerpen-Turn- hout übernommen hat, die Basis der eng- lischen Angriffsspitze in Holland nach Ost und West auszuweiten. Heute besteht eine Linie von Antwerpen über Turnhout-Eind- hoven-Helmond. Angriffsspitzen weisen nach Osten auf die Maas zu. Calais lehnt jede lapitulationsaufforderung ab Der Feind verdoppelt seine Anstrengungen, aber ohne Erfolg Berlin, 30. Sept. Aus der Niederlage der britischen Trup- pen bei Arnheim und der Versteifung des deutschen Widerstandes an der ganzen Westfront zieht man in der Londoner Presse den Schluß, daß für eine neue Offensive die erforderlichen Truppen und Materialmassen beschleunigt herangeschafft werden müß- ten. In britischen Meldungen wird zuge- geben, daß der provisorisch hergerichtete Hafen von Cherbourg Nachschubaufgaben solchen Umfangs nicht gewachsen sei. Es müßten daher näher gelegene Häfſen nutz- bar gemacht werden. Solche Aeußerungen erklären den Zweck des anglo-amerikani- schen Ansturms und unterstreichen die Be- deutung des heroischen Widerstandes un- serer mit der Verteidigung der Häfen be- trauten Soldaten. Der Angriff des Feindes richtet sich gegen- wärtig in erster Linie gegen Ca⸗ lais. Wie schon an den Vortagen gingen auch gestern den ganzen Tag über heftige Luftangriffe und schwerstes Vernichtungs- fener auf das Hafengebiet und die Be- festigungen nieder. Der Hauptdruck erfolgte im Westabschnitt, wo es dem Gegner ge⸗ lang, über die Verteidigungsanlagen hinweg an den Stadtrand heranzukommen. Durch Gegenstöße und Sperrfeuer, an dem auch die Marinebatterien von Cap Gris Nez beteiligt waren, hatte der Feind so er- hebliche Verluste, daß er trotz seiner er- zielten Vorteile Parlamentäre mit Uber- gabeangeboten vorschickte. Als diese be- reits von unseren Gefechtsvorposten abge- wiesen wurden, verstärkte der Gegner die Wucht seiner Angriffe noch und machte in seiner Vernichtungswut nicht einmal vor den deutlich gekennzeichneten Verband- plätzen Halt. Nur die schweren Beton- deckungen verhinderten Verluste unter den hilflosen Verwundeten. Durch Umgrupvierung der Kräfte inner- halb der Verteidigungszone fand der Fe- stungskommandant, Oberstleutnant Schroe- der, der bei allen seinen Maßnahmen vom Seekommandanten Korvettenkapitän Plate vorbildlich unterstützt wird, die Möglich- keit, immer wieder Kräfte für energische Gegenstöße freizumachen, so daß der Feind über die Höhen am westlichen Stadtrand hinaus bisher nicht weiter vordringen konnte. Weiter südlich an der Grenze zwischen Belgien und dem Maastrichter Zipfel ha- ben die Engländer sich bei Maeseyck an die Maas herangeschoben. Die ietzt herange- holten neuen Divisionen und starke Pan- zerkräfte sollen zweifellos die Ausbreitung zwischen Eindhoven und Nimwegen brin- gen, weil erst dann ein ausreichender Raum für größere Operationen zur Verfügung steht. Ueberflüssig zu erwähnen, daß die deutsche Führung diese feindlichen Ab- sichten klar sieht und entsprechende Ge- genmaßnahmen trifft, also Verstärkungen heranholt. An allen anderen Abschnitten der West- kront haben die letzten 24 Stunden keine Anderung gebracht. Auch im lot hringi- schen Raum ist der Kampf etwas ab- geebbt, wenn er hier auch im Unterschied zum luxemburgischen und belgisch-deut- schen Grenzraum noch lebhaft ist. Die Aufklärungsergebnisse lassen ver- muten, daß die Amerikaner im Raum von Metz ebenso im Raum von Aachen neue Kräfte herangehelt haben, so daß wohl hier schon in Kürze wieder mit Großschlachten zu rechnen ist. Es ist kein Zweifel, daß der anglo-ame- rikanische Nachschub noch nicht so gut funktioniert, um ununterbrochen Material- schlachten nähren zu können. An der 750 km langen Front von Arnheim in Holland bis Belfort stehen sich heute etwa 2½ Millionen Soldaten gegenüber. Eine solche Front mit allem Nachschub für Materialschlachten zu versorgen und Verstärkungen heranzubringen, ist keine leichte Aufgabe. Nicht zufällig haben in den letzten Tagen englische Militärschriftsteller unterstrichen, welche Bedeutung den immer noch andauernden Kämpfen um die Ka- nalhäfen zukommt. Die Ausladungen müssen heute noch zum Teil an offener Küste, also zeitraubend, erfolgen.„Der Kampf um die Häfen ist ein wesentlicher Teil des Kampfes um den Raum“, mahnte der Londoner Kommentator Newer. neue mannheimerSeltung AUFT KRIEGSDAUER MIT DEM„HB“ Z USAMMENGELEGT 4 Wir eruten nur, was wir säen Zum Erntedanktag Mannheim, 30. September. Auf den einsamen Bauernhöfen und in den stillen Dörfern des Reiches. in die der lärmende und entseelende Tingel-Tangel einer wurzellosen Allerweltszivilisation nie vordringen konnte, falteten deutsche Män- ner, Frauen und Kinder von jeher um diese Zeit des Jahres die Hände zu einem schlichten Dankgebet für den Segen einer neuen Ernte. Das Weistum alten Brauches blieb dort in vielerlei Gestalt lebendig; auch zu einer Zeit, die den Kräften eines allgemeinen Kulturzerfalls den endgültigen Triumph gebracht zu haben schien. Un- berührt von allem Gelärm und Taumel des Großstadtbetriebes, unerreichbar für die seelischen Rauschgifte der sonst allgemei- nen Verjudung und Verniggerung unseres Lebens tanzten auch an den Erntedank- tagen der Inflationsjahre Knechte und Mägde ihre uralten Erntereigen, banden aus den letzten Garben Kranz und Krone und tauschten mit Bauer und Bäuerin die von altersher überkommenen Dank- und Segenssprüche bei frohem Mal aus. Wer von der jüdischen Krankheit noch nicht bis ins Mark angefressen war, konnte auch als Städter nur Ehrfurcht vor ihrem schlichten Tun empfinden. Schwere Angriffs- und Abwenhrkämpfe in Holland Heftige Abwehrschlacht in den Westvogesen/ Erfolgreiche Käümpfe im ungarischen Grenzraum Aus dem Führerhauptduartier, 30. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Hollan d setzte der Feind am 29. Sep- tember seinen Druck gegen die beiden Eck- pfeiler seines Einbruchsraumes fort. Gegen heftige Angriffe zur Bezwingung des Ant- werpen-Tournhout-Kanals und zur Erweite- rung des Brückenkopfes nordwestlich Turn- hout stehen eigene Verbände in schweren Abwehr- und Angriffskämpfen. Starker bei Maseyck angreifender Feind wurde im Gegenstoß zurückgeworfen. Im Raum von Nimwegen und bei Metz kam es im Laufe des gestrigen Tages mehr- kach zu erbittert geführten Luftkämpfen zwischen deutschen Jägern und feindlichen Jagdverbänden. Hierbei wurden 18 feind- liche Flugzeuge abgeschossen. Im Frontabschnitt von Aachen bis Nancy beschränkten sich auch gestern die Kampfhandlungen auf einige örtliche Angriffe des Feindes und erfolgreiche eige- ne Gegenstöße. Im Raum von Chateau-Salins und Luneville gelang es dem Gegner in er- Die Calais benachbarten Festungsbezirke, und zwar Dünkirchen und die Artillerie- gruppe Cap Gris Nez, wurden teilweise mit in das Ringen um Calais einbezogen. Beide Räume wurden ebenfalls heftig bombardiert und beschossen, während die eigenen schwe⸗ ren Geschütze feindliche Bereitstellungen unter Feuer nahmen. Die Marinebatterien „Todt“ und„Großer Kurfürst“ vernichteten dabei mehrere feindliche Feld- geschütze und Munitionsstapel, während die Kanoniere von Dünkirchen außer einigen Feldhaubitzen auch Artilleriebeobachtungs- stellen zusammenschossen. Grenadiere und Männer der Kriegsmarine führten in beiden Festungsbezirken Stoßtruppunternehmungen durch. Sie verschafften sich dadurch ein Bild von den feindlichen Angriffsvorberei- tungen und sprengten Kampfstände und vor- geschobene Beobachtungsstellen. Die Besatzungen von St. Naz a ir e und Lorient zwingen nach wie vor durch ihre aktive Verteidigung, durch Gegen- stögße und Zersprengen von Bereitstellun- gen den Feind zu fortgesetzten Aenderun- gen seiner Pläne. Bei gewaltsamen Aufklä- bitterten Kämpfen einige Höhenstellungen und Waldgebiete wieder zu nehmen. Die Abwehrschlacht in den Vorber- gen der Westvogesen und nord- westlich Belfort dauert an. Um die Talein- gänge kam es zu heftigen Kämpfen, in deren Verlauf an mehreren Stellen verlo- renes Gelände im Gegenangriff wieder ge- nommen wurde. Die Festungen an der Kanal- küste melden Artilleriefeuer und örtliche Kampftätigkeit. Vor Calais herrschte eine 2astündige Waffenruhe zur Evakuieruns der noch in der Stadt verbliebenen Zivil- bevölkerung. Die Besatzung von Gironde- Nord vernichtete feindliche Stoßtrupps und drang mit eigener Aufklärung wiederum tief in das feindliche Hintergelände ein. Das--Störungsfeuer auf Lon- don wurde fortgesetzt. Durch die in den Vortagen erlittenen Verluste geschwächt, hat der Feind seinen Großangriff in Mittelitalien zunächst nicht wieder aufgenommen. Nur am Monte Battiglia dauern die Kämpfe noch an. Auch an der Adria-Front hat sich die 8. englische Armee auf den Kampf um Savignano und rungsunternehmen brachten sie Gefangene und Beute ein. Darüber hinaus arbeiten sie an der Verstärkung ihrer Kampfmittel. Die Geschütze, die bisher ausschließlich für den Kampf gegen Seeziele eingerichtet wa- ren, sind jetzt zum Teil für den Erdkampf umgestellt. Die Hafenschutzboote von St. Nazaire fuhren, zu Flußkanonenbooten um- gebaut, die Loire aufwärts und nahmen feindliche Stellungen unter Feuer. Wieder glaubte der Feind den Verteidigern von St. Nazaire ein Uebergabeangebot machen zu müssen, da er immer mehr erkennt, daß ein Angriff schwerste Verluste kosten würde. Auch das neue Angebot wurde wie die vie- len vorausgegangenen abgelehnt. Die übrigen Stützpunkte an der west- fkranzösischen Küste, La Rochelle, Gironde- Nord und Gironde-Süd, bereiten sich weiter auf den zu erwartenden Abwehrkampf vor. Sie verstärkten ihre vorgeschobenen Stel- lungen und führten Aufklärungsvorstöße ins feindliche Hinterland. Sie erbeuteten dabei Waffen und große Mengen an Ver- sorgungsgütern, mit denen sie ihre Vor- räte ergänzten. Im niederländischen Kampfgebiet Diese englischen Fallschirmjäger flelen in deutsche Gefangenschaft EK egsberichter -Aufnahme: Krieg Pirath, HH.,.) Feuer der Sowijets, Führer einzelne erfolglose örtliche Angriffe be- schränkt. Die Kämpfe in der Donau-Schleife bei- derseits des Eisernen Tores, in die von beiden Seiten neuhergeführte Kräfte ein- griffen, gehen weiter. Ein Stützpunkt an der Donau wurde den Sowjets wieder ent- rissen.— Deutsche und ungarische verbände, von der deutschen Luftwaffe gut unterstützt, warfen östlich Szeged, El Sarkad und im Raum von Großwardein die Bolschewisten ünd Rumänen wieder in Richtung auf die Grenze zurück. Die Stadt Großwardein ist wieder in eigener Hand. Beiderseits Toren- burg und Sächsisch-Burgen wurden heftige örtliche Angriffe des Gegnrs abgewiesen. An den zähen Widerstand unserer Divi- sionen sind auch gestern die gegen die Beskidenpässe auf breiter Front fort- gesetzten Angriffe der Sowiets gescheitert. Zwischen Düna und der Rigaer Bucht hat die Angriffstätigkeit des Fein- des gestern nachgelassen. Unsere Truppen und lettische 5/-Freiwilligenverbände schlu- gen alle Angriffe ab. Während der Absetzbewegung im Nord- abschnitt der Ostfront, über die gestern be- richtet wurde, hat die Kriegsmarine wieder- holt von See aus in die Kämpfe des Heeres eingegriffen und in kurzer Zeit starke Trup- penverbände mit Waffen und Gerät, alle Verwundeten sowie Zehntausende von Zi- vilpersonen über See zurückgeführt. Anglo-Amerikaner setzten am 29. Sep- tember die Terrorisierung d er westdeutschen Zivilbevölke⸗ rung mit Bomber- und Jagdverbänden fort. Durch wahllose Angriffe auf Ort- schaften und Eisenbahnzüge entstanden vor allem im linksrheinischen Reichsgebiet Personenverluste. Britische Flugzeuge war- fen in der Nacht Bomben auf das Gebiet von Karlsruhe. Ein tapferer Ludwigshafener Berlin, 30. September. Drei feindliche Panzer und einen„IT 34“ vernichtete kürzlich bei Warka der aus Ludwigshafen gebürtige Leut- nant Friedrieh Penz Da trotz schwerster blutiger Verluste die bolsche- wistische Infanterie in den Rücken der Batterie des Leutnants vordrang und sie abzuschneiden drohte, war ein Stellungs- wechsel nötig. In schnellem Entschluß stellte Leutnant Lenz eine schwache Siche- rung auf, befahl die Protzen heran und faßte, da die Lage keinen anderen Ausweg bot, den kühnen Plan, im Galopp direkt auf den Feind zuzuhalten und ihn so zu überraschen. Durch dieses Husarenstück konnte er hoffen, seine Batterie zu retten, Das tollkühne Wagnis gelang, die Batte- rie galoppierte an den völlig verblüfften Sowjets vorbei über die Rollbahn in eine dahinterliegende schützende Mulde. Als sie in sicherer Deckung war. hörte sie das die sich erst langsam von der unglaubhaft erscheinenden Attacke hatten erholen müssen. Ohne Ausfälle an Menschen, Pferden und Material meldete der junge geistesgegenwärtige Offizier seine Batterie bei der Abteilung zurück. General Wlassow bei Himmler Berlin, 30. September Der Reichsführer/ Heinrich Himmler empfing in einer Feldkommandostelle den der russischen Be- freiungsarmee, General Wlas- soWw, zu einer längeren Besprechung. In dieser von vollster Ubereinstimmung getra- genen Zusammenkunft wurden Fragen und Magnahmen zwecks Einsatzes aller Kräfte des russischen Volkes im Kampf für die Be- freiung ihrer Heimet vom Bolschewismus besprochen. im Jahr der Prüfung Der Führer hat das Erntedankfest wieder zu einem Feiertag der ganzen Nation in Stadt und Land gemacht. Es war auch hier so, als ob er uns allen nur die Hand auflegte zu einer seelischen Gesundung, nach der wir uns schon lange gesehnt hat- ten. Seit jenem ersten Erntedankfest des Jahres 1933 auf dem Bückeberg faltet die ganze Nation an diesem Tage die Hände zum Dankgebet für das Brot eines neuen Jahres, in Ehrfurcht vor dem Unerforsch- lichen, der es gedeihen ließ. und vor der harten Bauernarbeit. die es mit Last und Mühe dem Mutterschoß der Erde abgerun- gen hat. Dieser Sinngehalt des Erntedanktages steht im sechsten Kriegsjehli doppslc le- bendig und verpflichtend vor unseren Au-— gen. Zwar gähnen heute auch dort, wo in Friedensjahren Hunderttausende von Bau- ern und Bäuerinnen sich um den Führer scharten, Bombentrichter als Zeugnisse einer sinnlosen und wahnwitzigen Krieg- führung satanischer Feinde unseres Volkes. Aber gerade das macht uns um so eindring- licher klar, worum es in dieser Stunde geht: Das ganze Ausmaß der Vernichtungs- wut unserer Feinde gegen die Substanz un- seres Volkes zu erkennen, zu wissen, daß wir nur aus eigener Kraft die schwere Prü- fung unserér Tage überwinden können, und sich bewußt zu werden, welcher entschei- dende Anteil am Lebenskampf unseres Volkes der bäuerlichen Arbeit im Kriege Zzukommt. Den gnadelosen Vernichtungswillen un- serer Feinde jetzt noch zu verkennen, dazu gehörte nach den jüngsten Außerungen aus England und den USA, nach den zu offi- ziellen Grundlinien der Politik erhobenen geifernden Haßergüssen eines Morgenthau und Vansittard, nach den furchtbaren und blutigen Erfahrungen, die Italien, Rumä- nien, Bulgarien und Finnland nach dem Verrat ihrer Völker durch ehr- und gewis- senlose Verführer machen müssen, ein Upbermaß von Beschränktheit oder Selbst- täuschung. Nur wer die perverse These verfechten wollte, der Selbstmord sei den Gefahren des Kampfes vorzuziehen, könnte den Gedanken an eine Kapitulation vor solchen Feinden noch in sich aufkommen lassen. Zugegeben, manchem von uns hat der Krieg Wunden geschlagen, die es wohl verständlich erscheinen lassen, wenn ihm zuweilen die Belastungen der jetzigen und kommenden Tage unerträglich erscheinen wollen. Aber er wird, solange ihm noch ein Rest von klarem Verstand geblieben ist, in solchen Stunden der Anfechtung immer nur vor der Wahl stehen, sich auch das un- erträglich Scheinende durch Tapferkeit und Härte abzuzwingen oder sich dieser bitteren Notwendigkeit durch eine freiwillige Flucht aus dem Leben zu entziehen. Wenn ein einzelner den Weg ins Nichts gehen will, hat er das allein vor sich selbst und vor seinem Schöpfer zu verantworten. Seinem ganzen Volk solches Schicksal zu bereiten oder es ihm auch nur anzuraten, hat niemand ein Recht. Die höchste Pflicht einer verantwortlichen Führung in solcher Zeit und solcher Lage ist es, solchen Aberwitz mit allen Mitteln zu verhindern. Diese Pflicht besteht, solange es einen Rest von Möglichkeit des Kampfes und der Ge- genwehr gibt. Sie besteht erst recht in unserer bheutigen Lage, in der unsere Feinde selbst zugeben müssen. daß sie ihre Hoffnungen nur auf einen schnellen deutschen Zusammenbruch setzen können, bei einem Zeitgewinn Deutschlands aber eine grundsätzliche Wendung des Kriegs- geschehens zu unseren Gunsten befürchten müssen. Wenn es trotz allem noch Zweif- ler daran geben sollte, daß tapferes Durch- halten und Weiterkämpfen die einzige Chance für die Rettung von Ehre, Freiheit und Leben der deutschen Nation sind, s0 teien sie an diesem Tag der Besinnung ver- wiesen auf die Parolen, mit denen der bol- schewistische Hofjude des Kremil, Ilja Ehrenburg, in den Zeitungen der Roten Armee an die niedersten Instinkte der asiatischen Herdentiere appelliert hat: „Ir werdet das Blut der deutschen Frauen trinken- ihr werdet den Faschistenmädeln zeigen, wer Gewalt über sie hat die Freude mit ihnen und ihre Todesdualen sollen die Leiden des Krieges vergessen machen“. Nicht weniger teuflisch äußerte sich der bolschewistische Generalleutnant Koju- tschenkin in seinem Aufruf an die 33. bol- schewistische Armee: „Nehmt die blonden Weiber, eure Beute, und ihr brecht den germanischen Hochmut!“ Wer vor solchen Untieren und ihren plutokratischen Schrittmachern zu kapitu- lieren bereit wäre, den müßte auch die eigene Mutter verfluchen, die ihm das Le- ben geschenkt hat. Unsere Nahrungsbasis Mit der Nüchternheit, die wir in den schweren Belastungsproben der letzten bei- den Jahre gelernt haben, soll an diesem Erntedanktag auch von den Vorräten ge⸗ sprochen werden, die wir für ein neues Jahr des Kampfes in die Scheuern und La- gerhäuser eingefahren haben Ganz illu- sionslos: Es ist eine mittlere Ernte, die durch Zufuhren aus benachbarten Ländern nicht mehr in wesentlichem Umfansg er- gänzt werden kann. Sie reicht bei entspre- chender Verbrauchslenkung aus, um uns und die bei uns arbeitenden ausländischen Arbeitskräfte vor dem Hunger zu bewah- ————————————————————————3ðsðv57,————— geschenkt und leicht ren. Das ist sehr viel im sechsten Kriegs- jahr. Die Einschränkungen im Bier- und Kaffee-Ersatzverbrauch sowie in der Zucker- zuweisung für Konditoreibetriebe, die be- reits verfügt sind, sind unentbehrliche Hel- fer bei der Streckung unserer Rationen. Brot ist nahrhafter und deshalb wichtiger als Bier und Kornkaffee. Wenn von hundert Deutschen fortan zwanzig auf Konditorei- gebäck und Kuchen verzichten müssen, ist das besser zu verantworten, als eine all- gemeine Kürzung der Zuckerration. Es kann sein, daß die verkleinerte Nah- rungsbasis uns noch zu weiteren Ein— schränkungen zwingt. Sie werden gerecht auf alle Schultern verteilt werden, und dann sind sie auch für alle erträglich. Daß die Gerichtsurteile über Schieber, Wucherer und jede Art von Schädlingen unserer Volksernährung in Zukunft noch härter sein werden als bisher, versteht sich ganz von selbst. Es bedarf hoffentlich auch keiner besonderen Appelle mehr, um zu erreichen, daß fortan bei Ernte und Feldbestellung auf den Dörfern alles zupackt, was über- haupt Hände hat. Unser Landvolk hat in dieser Beziehung noch nie Altersgrenzen ge- kannt. Kartoffeln auflesen und Rüben ern- ten können auch Fliegergeschädigte, die bei den Arbeitsämtern wegen Krankheit infolge ihres Alters nicht mehr meldepflichig sind. Ob der Rücken dann ein paar Tage schmerzt, ob der einzelne bei der ihm un- gewohnten Arbeit vielleicht nur halb so viel jeisten kann wie die siebzigjährigen Alt- Englands„grenzenlose Enttäuschung“ über Arnheim Alle Dispositionen Eisenhowers über den Haufen geworfen/ Die Hoff nung auf sehnellen Sieg verflogen bauern, die überall mrer Söhne und Enkel Tagewerk mit äußerster Härte gegen sich selbst übernommen haben, ist ohne Belang; wohl aber, daß nirgendwo auch nur klein- ste Mengen von Hackfrüchten durch Frost vernichtet werden, und daß die Wintersaaten überall rechtzeitig in die Erde kommen. Es häüngt davon genau so viel ab, wie von der Tapferkeit und Standhaftigkeit unserer Gre- nadiere: unser aller Lebenl Wir sind im Kampf der Waffen wie im Kampf um Brot und Nahrung auf unsere eigene Kraft angewiesen. Auf drei Säulen müssen wir in schwerem Ringen das Fun- dament für unsere Zukunft bauen, und keine darf wanken: Soldatentum, Bauern- tum und Arbeitertum tragen zu gleichen Teilen die Verantwortung dafür, daß unsere Kampfkraft erhalten bleibt, bis Wir den „Ansturm unserer Feinde endsgültis gewehrt haben. Soldaten, Bauern und Ar- ab- peiter müssen sich wie bisher aufeinander verlassen können. Jetzt erst recht, wo un⸗ ter erschwerten Umständen das: Letzte von allen gefordert wird. Unser deutsches Landvolk ist sich dieser verantwortung bewußt. Nüchterne Ertrags- zahlen der letzten Jahre beweisen es. Die Frauen, Greise und Kinder auf unseren Höfen haben die Arbeitslast ihrer vor dem Feind stehenden Männer, Söhne und Väter willig auf ihre Schultern genommen und sich das Leben auch nicht leichter gemacht, als die Hoffnung bestand, daß die Ernte fruchtbarster ukrainischer Gebiete den Kriegshaushalt des deutschen Volkes bis zum Siege wirksam entlasten könnte. Die ganze Nation dankt ihnen heute dafür in zuversichtlichem vertrauen darauf, daſ auch in einem neuen Jahr büuerlicher Ar- heit die infamen Aushungerungspläne des Feindes an dem Fleiſß und der Hingabe des Landvolkes und seiner Helfer zuschanden Werden. Unsergutes Recht Wir wissen, daß dies auch vom Segen Gottes abhängt, ohne den kein Menschen- werk bestehen und gedeihen kann. Ihm danken wir deshalb für den Ertrag die- ses Jahres. Ihn bitten wir in der heiligen Uberzeugung von der Gerechtigkeit unserer ache um das Heil einer neuen, reichen —0 Wir glauben, es kann nicht sein Wille sein, daß ein fleißiges 85-Millionen- „Volk, das mit 140 Menschen auf je einen Quadratkilometer eigener Scholle leben muß, überrannt und ausgelöscht wird auf Geheiß eines licht- und arbeitsscheuen Pa- rasitentums, im Ansturm von Mächten, von denen heute jede für sich ganz offen die schrankenlose Herrschaft über die Welt be- ansprucht, obwohl sie sich alle als unfähig erwiesen haben, mit ihrem Uberfluß an „Raum und Bodenschätzen auch nur die MNassen ihrer eigenen Völker vor Not und Hunger zu bewahren. Wo also ist ihr moralisches Recht zum hewaffneten Ausgriff aus ihren Räumen und Kontinenten in die übrige Welt? Erst wenn neun Zehntel des nordamerikanischen Erd- teiles über Nacht im Meer versänken und die ganze Bevölkerung der USA und Ka- nadas sich schwimmend auf den übrigge- bliebenen Landrest flüchten würde, um von dem größenwahnsinnigen Narren im Weißen Hause nun erst recht ein Leben in Freiheit und Sicherheit zu fordern, wären die Le- bensraumverhältnisse Amerikas mit denen „des Reiches von 1939 zu vergleichen. So kraß ist das moralische Unrecht des Dol- larimperialismus und der Judengier, die inn antreibt! Genau so liegen die Verhältnisse im Herrschaftsbereich des Bolschewismus. Auch hinter seinem Vorstoß gegen das Abendland steht keine Raum- und Lebens- not von völkern, sondern einzig und allein die Ausbeutungsgier des jüdischen Ungezie- fers, das dort seine alttestamentarischen Wahnsinnspläne am konsequentesten und mit wahrhaft teuflischen Mitteln verwirk- lücht hat. So tiéf der Gottglaube in der Seele des deutschen Menschen wurzelt, so fest baut und vertraut er darauf, daß der Allmäch- tige den Sieg in diesem grohen Weltkampf denen schenken wird, die ihn nach Cha- rakter und geschichtlicher Leistung ebenso verdienen wie nach der Gerechtigkeit ihres Kampfzieles. Das kann nicht das satanische System zur Entgottung und Entseelung der ganzen Welt sein, auch nicht die Scharla- tane, die Gottes heiligen Namen tausend- fach mihbraucht haben zur Tarnung übelster Raubzüge und Schachergeschäfte, Auch deshalb glauben wir an den deut- schen Sieg. Er wird uns wahrhaftig nicht gemacht. In den schweren Prüfungen unserer Tage wollen wir die große Charakterprobe sehen, die uns vor Ubermut und Uberheblichkeit be- wahren soll, wenn wir den Sieg erstritten haben. Wir müssen diese Probe bestehen in jener Mischung von Ehrfurcht und Trotz gegenüber dem waltenden Geschick, mit ODrahtbericht unseres Korrespondenten Kl. Stockholm, 30. Sept. Die Räumung des Porkkala-Gebietes von der Zivilbevölkerung ist am Donnerstag- bend terminmäßig beendet worden; auch das gesamte Vieh konnte fortgeschafft wer- den, dagegen war es unmöglich, die Ernte rechtzeitig zu bergen, und große Vorräte werden den Sowiets in die Hand fallen. Die Ubergabe erfolgte am Freitag um 11 Uhr vormittags. Das gesamte Porkkala-Gebiet ist bereits durch Stacheldraht abgegrenzt Worden, das Licht ist ausgeschaltet, die Te- lefonleitungen sind gekappt worden. Die Sowjets übernahmen mithin ein totes Land. Das Groteske daran ist, daß dies im buch- stäblichen Sinne tote Land bis an die Tore der finnischen Haupistadt reicht. Die Finnen konnten die Grenzen des Gebietes nur un⸗ gefähr bestimmen. Die endgültige Grenz- ziehung erfolgt durch eine gemischte Kom- mission, die am Freitag zum ersten Mal zu- sammentrat Der Verlust des Porkkala-Gebietes macht sich in der Versorgung Helsinkis empfindlich bemerkbar. Das Porkkala-Gebiet war eines der wichtigsten Versorgungsgebiete für die finnische Hauptstadt. Die Landwirtschaft und der Gartenbau befinden sich auf einem (Drahtbericht unseres Korrespondenten) Sch. Lissabon, 30. Sept. Das interalliierte Hauptquartier Eisen- hower muß seine Uhr erheblich zurückstel- len. Es war noch nicht 5 Minuten vor 12, wie man nach dem raschen Vormarsch dürch Frankreich auch in höchsten strate- gischen Kreisen der Alliierten angenom- men hatte, und der Zusammenbruch des deutschen Widerstandes stand noch nicht unmittelbar bevor. rika muß man die Hoffnungen auf ein Kriegsende in den nächsten Wochen begra- ben., Das sind die charakteristischen Züge der heutigen Betrachtungen von Presse und Rundfunk in den Vereinigten Staaten und England. Die Enttäuschung der Bevölkerung ist grenzenlos, denn im stillen hatte jedermann in England und Amerika bestimmt damit gerechnet, daß spätestens im Oktober die Waffen schweigen würden. In einer Reutermeldung aus den Ver- einigten Staaten heißt es. die Alliierten mußten bei den letzten Kämpfen die Fest- stellung machen, der deutsche Widerstands- wille habe bei der Annäherung der alliier- ten Truppen an die deutschen Grenzen ein bedeutend größeres Ausmaß angenommen, als man ursprünglich in den Kreisen der alliierten militärischen Führuns erwartet hatte. „ Rundfunk und Presse in England be⸗ schäftigen sich auch heute eingehend mit den Ursachen und Wirkungen der mig- glückten Luftlandungen bei Arnheim, denen allgemein höchst ent- scheidende, Wirkung zugemessen wird., Sie versuchen dabei aus einer höchst miß- lichen Situation noch das Beste herauszu- holen und erklären, die starken Opfer und erheblichen Verluste hätten sich„ange- sichts des hohen Zwecks der Operation“ ge- lohnt. Aber gerade dieser Zweck der Operation wurde nicht er-— reicht. Trotz dieser offiziösen Vertu- schungsversuche bereitet die britische Presse im allgemeinen die Oeffentlichkeit auf einen langwierigen und blutigen Win- terkrieg vor. In den Kreisen der militäri- schen Sachverständigen gibt man sich keine Mühe mehr, zu verbergen, daß der (PK-Sonderbericht) rd. In Italien, im September(FS). Hart und gnadenlos ist der Tag für den Kämpfer an der Adriafront. Pausenlos rollt und dröhnt die Schlacht. Uéber der zer- wühlten Erde stehen Stunde um Stunde die Rauchsäulen der vielhundertfachen Ein- schläge. Alle Höllengewalten der Mate- rialschlacht sind freigeworden und stamp- fen über die runden Hügel, steigen nieder in die rebentrunkenen weiten Täler und tragen Not und Tod und unsäsgliches Grauen in den Frieden eines köstlichen Landes. Der Gegner hat zu dieser Schlacht, die ihm das Tor zur Po-Ebene und damit den Rücken der deutschen Apennin-Front öff-— nen soll, die Summe des bisher aufgebote- nen Materials um ein Vielfaches verstärkt. Ein wütender Sturm aus Feuer und Eisen geht über die deutschen Linien und Stel- lungen hinweg, ohne Pause rollen die An- griffe der feindlichen Luftwaffe. In diesem Sturm der entfesselten Ge⸗ walten steht und hält und kämpft der deutsche Fallschirmjäger, Grenadier und Kanonier. Tag um Tag und Stunde um Stunde. Die Kompanien schmelzen zusam- men, der Tod geht in den Reihen der Ka- meraden um. Weit furchtbarer aber ist das Opfer, mit dem der Feind den mühseligen Gewinn einiger Kilometer bezahlen muß. Wo die geballte Faust seiner Materialüber- legenheit die deutsche Front zerschlagen und aufreißen wollte, vermag sich immer wieder nur schrittweise unter den unge- heuerlichsten Blutverlusten die Front zu verschieben. Im Kampf um die Rimini-Stellung ist jeder deutsche Soldat über sich selbst hin- „ausgewachsen. Hart und gnadenlos aber ist der Bauern unseres Blutes auf Feldern stehen, die der Hagelschlag kurz vor der Ernte niedergewalzt hat: Trotz allem pak- ken sie in der nächsten Stunde schon wie der mit harten Fäusten zu, um den Boden zu bereiten für eine neue Ernte. Wir müssen nun Tapferkeit säen, um Frieden und Freiheit zu ernten. Wollten wrir Feigheit säen, ernteten wir Hunger und Fritz Kaiser. ———— 4 7 ——————————————— große strategische Plan Montgomerys und In England und Ame- für ihn der Tag an dieser Front. Der Ein- hohen Niveau. Mehrere hundert Glashäuser lieferten frisches Gemüse. Der Milchbedarf von Helsinki wurde weitgehend aus Porkkala gedeckt und auch die Fischerei versorgte den Markt in Helsinki regelmäßig mit fri- schen Seefischen. Als Folge des Verlustes dieses Gebietes ist die Milchration in Hel- sinki von einem vollen auf ein halbes Glas Milch täglich herabgesetzt worden. Frische Fische gibt es in Helsinki seit Tagen über- haupt nicht mehr, ebenso kein frisches Ge- müse. Helsinki wird den Verlust von Por- kkala niemals verwinden können. Man rechnet in Helsinki damit, daß schon heute sowietische Kriegsschiffeinheiten in den Hafen von Porkkala einlaufen werden. Die ersten Truppenzüge werden wahrschein- lich erst Anfang nächster Woche Helsinki passieren. Der Flugplatz von Helsinki ist den Sowjets am Donnerstag amtlich über- geben worden. 5 Uber die Stimmung in Helsinki liegen direkte Nachrichten seit Tagen nicht mehr vor, da die Zensur außerordentlich scharf arbeitet. Die sowietische Kontrollkommis- sion, die bereits mehr als 100 Köpfe züählt, hat ihre Tätigkeit voll aufgenommen, ob- wohl ihr Vorsitzender, General Shdanow, noch nicht in Helsinki eingetroffen ist. Völ- Eisenhowers, den Krieg noch in diesem Jahre zu beenden, bei Arnheim zerschlagen worden sei. Die Deutschen hätten genau gewußt, was bei Arnheim gespielt wurde, und sie hätten sich infolgedessen„geradezu phantastisch“ geschlagen. Infolgedessen müsse„das Datum des Sieges wieder ein- mal hinausgeschoben werden“. wie es in einem neutralen Bericht heißt. Die englischen Zeitungen sind voll von Berichten über den Widerstandswillen des deutschen Soldaten, der von einigen Blät- tern„geradezu unheimlich“ genannt wird. Vor allem die jüngsten Jahrgänge hätten sich„mit einem Fanatismus ohnegleichen“ geschlagen. In einem Bericht der Zeitschrift „John Bull“ heißt es beispielsweise: „Werden deutsche Soldaten als Gefangene eingehracht, so sind ihre Gesichter unnah- bar. ihre Münder trotzig verschlossen. Sie öflnen Lie nur für den einen Satz:„Und wir siegen doch!“ Wenn sie vernommen werden, sind sie stumm und taub.“ Aehnlich wird in einem Bericht des„Sun- day Expreß“ erklärt:„Unterschätzt um Gotteswillen nicht den deutschen Soldaten. Er ist ein unerbittlicher Gegner.“ Unter den englischen militärischen Sach- verständigen fordert Cyrill Falls das englische Volk zur Geduld auf. Die Nieder- lage der 1. britischen Luftlandedivision müsse selbstverständlich den geplanten Ab- lauf der Operationen„verzögern“. Cyrill Falls erklärt, es sei leider nicht möslich ge- wesen, die bei Arnheim gelandeten Truppen rechtzeitig zu verstärken oder abzulösen. Man dürfe nicht vergessen, so fährt der Sachverständige fort, daß die Ausrüstung dieser Luftlandetruppen in keiner Weise mit der von regulären Bodentruppen ver- glichen werden könne. Es stünden ihnen vor allem nicht genügend schwere Waffen Zzur Verfügung. Im Gegensatz zu diesen Ausführungen von Cyrill Falls wurde bisher ausnahmslos die Ausrüstung der britischen Luftlandetruppen stets in den höchsten Tönen gelobt. Die Erfolge deutscher Luftlandetruppen auf Kreta beweisen auch, daß die Ausführungen Cyrill Falls nicht stichhaltig sind. Im Flaschenſals von Rimini/ satz an einem Tage einer Flakabteilung kurz nach Beginn der neuen Grohßoffensive soll hier als ein Beispiel der Härte des Kampfes und der beispielhaften Tapferkeit der Kämpfer stehen. Das Beispiel eines Tages Die Feuerwalze des feindlichen Trommel- feuers ist in der Nacht hart über die deut- schen Stellungen hinweggegangen. Bereits in den frühen Morgenstunden erfolgte der erste Feuerbefehl. Der Gegner zieht im Raum S. Clemente starke Truppen zusam- men, die mit heftigen Feuerschlägen be⸗ kämpft werden. Die Nachschubstraßen des Gegners liegen unter so starkem Beschuß, daß zeitweilig jeder Straßenverkehr unter- bunden wird. Gegen 10 Uhr 30 werden in einem der kleinen zahllosen Täler Panzerbereitstellun- gen des Gegners erkannt. Die Kuppeln der Sherman- und Churchill-Panzer lugen über den flachen Rand der Hügel hinaus. Ein Infanteriebataillon und Selbstfahrlafetten werden zur Verstärkung herangeſührt. Der Feind will angreifen, als die Feuerschlüge der beiden Batterien mitten in seine Be⸗ reitstellung hineinfahren. Schwerste Ver- luste entstehen. Zahlreiche Sanitätsfahr- zeuge fahren mit wehender Staubfahne über die Feldwege nach vorne, um die Ver- wundeten zu bergen. Der Angriff des Geg- ners ist bereits in der Bereitstellung zer- schlagen worden. Stetig neue Feindangriffe Zwei Stunden später tritt der Feind mit neuen Kräften aus dem Bereitstellungsraum zum Angriff an. Die Feuerstellungen der beiden Batterien liegen unter schwerstem Beschuß. Pfeifend und wimmernd fauchen die Granten heran und reißen tiefe Löcher in die weiche Erde der Weingärten. Un- ermüdlich zieht der feindliche Artillerie- aufklärer seine Kreise. Im Näherkommen der feindlichen Einschläge sind freilich die Korrekturen abzulesen, mit denen er das Feuer lenkt. Die feindlichen Schlachtflieger rasen im Tiefflug mit hämmernden Bord- waffen den Talgrund entlang. Mit allen Mitteln versucht der Gegner, die Flakbat- terien niederzuhalten. Dennoch aber schießen die Geschütze, ar- „ Finnlands Weg ins Dunkel Das Porkkala-Gebiet den Sowjets übergeben Im übrigen senkt sich das Schweigen über die Tragödie liges Schweigen herrscht über den Rückzug der finnischen Armee von der süd- und mit- telfinnischen Front. Man weiß nur, daß dieser Rückzug sich nach genauen sowie- tischen Anweisungen vollzieht. Ob es dabei zu Zwischenfällen kam, wird nicht gemel- det. Die Tatsache, daß in Helsinki keiner- lei Berichte darüber ausgegeben wierden, deutet jedenfalls nicht darauf hin, daß der Rückzug reibungslos erfolgt. Nach den Bestimmungen des Kapitulationsvertrages müssen die Finnen bei dem Rückzug ihre ganze militärische Ausrüstung, sofern sie von den Soldaten nicht getragen werden kann, zurücklassen. Im Laufe dieser Woche sind in Helsinki einige britische und nordamerikanische Prèessevertreter eingetroffen; sie wurden freudig begrüßt. Die Enttäuschung bei den Briten und Amerikanern war aber groß, als sie feststellen mußten, daß ihre Arbeits- möglichkeit außerordentlich gering ist. Die Ausweisung aller britischen und nordame- rikanischen Berichterstatter aus Bulgarien durch die Sowjets hat in Helsinki einen außerordentlich starken Eindruck gemacht. Die Sowjets wünschen keine Zuschauer bei der Durchführung der Maßnahmen, die sie planen. Nach Cyrill Falls gestaltet sich die mili- tärische Lage in Holland im Augenblick etwa folgendermaßen:„Der deutsche Wider- stand verstärkt sich täglich, ja stündlich. Auf der anderen Seite muß die alliierte Führung eine gewisse Pause eintreten las- sen, um ihre Streitkräfte umzugruppieren und neue Dispositionen zu treffen. Die Al- liierten müssen sich nach wie vor zum größten Teil auf Verstärkungen aus der Luft stützen. Dagegen stehen den Deutschen die besten Verbindungslinien zur Verfügung“. Cyrill Falls faßt sein Urteil schließlich in die Worte zusammen:„Die Deutschen ver- fügen über ausgezeichnete Verteidigungs- stellungen und halten diese mit größter Zähigkeit fest. Infolgedessen bereiten sie uns zur Zeit sehr viele Sorgen.“ Stalins Unterschrift zu Morgenthaus Racheplan Orahtbericht unseres Korrespondenten) Sch. Lissabon, 30. Sept. Heute oder morgen findet eine Sonder- sitzung des amerikanischen Schatzsekretärs Morgenthau, des amerikanischen Staatssckretärs Hull und des amerikani- schen Kriegssekretärs Stimson statt, die sich mit den bekannten Vorschlägen Mor- genthaus zur Umwandlung Deutschlands in ein Agrarland, das heifit zur Zurückfüh- rung der deutschen Becölkeruns auf 40 Mil- lionen, befassen soll. Stimson und Hull haben bestimmte Einwände gegen Morgen- thaus Pläne gemacht, doch beschränken sich diese Einwände im wesentlichen auf Umfang und Tempo der Durchführung der Rachepläne Morgenthaus. Man erwartet, daß am Samstag zwischen den drei Poli- tikern ein Kompromiß geschlossen werden wird, das dann am Sonntag Roosevelt vor- gelegt werden soll. Dieser w il1 es dann sStalin zur Genehmisuns unterbreiten. Kroatiens Weg Asram, 30. Sept. Zum Jahrestag des Dreimäüchtepaktes hnielt der kroatische Außenminister Dr. Mehmed Alajbegovitsch eine Rundfunkansprache, in der er erklärte: schon vor der Wiedererrichtung des kroatischen Staates hat das kroatische Volk, an die in Versailles geschmiedeten Ketten gebunden, in dem Dreierpakt ein Instrument gesehen, das berufen ist, in Europa und Ostasien den Völkern gerechte Lebensbedingungen zu schaffen. Kroatien ist sich der Bedeutung seines Beitritts zum Dreierpakt, durch den seine Fähigkeit zur 4 Eigenstaatlichkeit eine internationale Wür- digung erfuhr, voll bewußt. Die Erfüllung der sich aus diesem Pakt ergebenden Ver- pflichtungen ist eine Ehrensache der kroa- tischen Nation. Kroatien hat sich durch seinen Beitritt zum Dreierpakt den Weg in eine sichere Zukunft geschaffen. Einen an- deren Weg gibt es nicht, denn jeder andere Weg bedeutet Kapitulation. heißt also sich selbst aufgeben. Eine Bürgschaft für den Bestand des kroatischen Volkes haben wir nur, indem wir an der Seite der Dreierpaktmächte im Kampf aushalten. Der Dreierpakt ist die moralische Basis unseres Kampfes. Wir werden ihn an der Seite unserer Verbün- deten bis zum Endsieg führen. Heinel ast wird dem landvolk Zu schwer sein! HDank und Mahnruf des Reichsbauernführers zum Erntedanktag Berlin, 30. Sept. Männer und Frauen des deutschen Landvolks! Der Beginn des 6. Kriegsfahres sieht uns ernährungswirtschaftlich in einer ähnlichen Lage, wie sie zu Beginn dieses großen Krie- ges war: wir sind wieder auf uns selbst auf unsere eigene Kraft und fast allein auf die Möglichkeiten des eigenen Raumes ge- tenlt. re Diese Feststellung bedeutet für uns nichts Ungewohntes, denn wir haben unsere Kraft, immer nur in uns selbst gesucht und ge— funden. Was wir über unsere Grenzen hin- aus aus dem europäischen Raum für den Kampf des Reiches gewinnen konnten, war immer nur Ergänzung. Der Kern unserer Arbeit und der Grund unserer Leistungen lag im Boden der Heimat. Nie wären die großen Erfolge der letzten fünf Jahre er- rungen worden, wenn wir nicht das Selbst- bewußtsein gehabt hätten, das sich allein aus der eigenen Stärke ergibt. Der Krieg hat jetzt das ganze deutsche Volk in seiner Totalität auf allen Gebieten erfaßt. Mit Stolz darf ich feststellen, daß Don riessberichter MAeins- Perner Sischer beiten die Männer an den Kommando— geräten exakt wie immer. Die Erde um die Feuerstellungen der Batterien bebt und zit- tert unter den pausenlosen Einschlägen. Erdklumpen klatschen in die Stellungen, Splitter zischen mit hohem, durchdringen- dem Pfeifen durch die Luft. Hier und da gehen Munitionsstapel hoch und es gibt auch Ausfälle; die anderen aber schießen weiter. In wilder Auflösung flutet die feindliche Infanterie zurück. Der Angriff ist abgeschlagen, noch bevor er an die deutsche Hauptkampflinie herankam. Wieder verlagert der Feind den Schwer- punkt seines Angriffs. Von neuem versucht er es, es ist 14 Uhr geworden, aus dem Be- reitstellungsraum des Morgens unmittelbar die Stellungen der Batterie anzugreifen. Lastkraftwagenkolonnen rasen in schneller Fahrt, dicht aufgeschlossen, in den Bereit- stellungsraum jenseits der flachen Hügel- kuppe, während ein Feuerwirbel ohneglei- chen über die deutschen Linien hinweggeht. In rücksichtslosem Einsatz aber schießen die deutschen Batterien. Bereits die ersten Feuerschläge liegen voll im Ziel. zeuge werden von einer ungeheuren Panik erfaßt, rasen über Wiesen und Acker aus- einander. Infanteristen springen herunter und arbeiten sich in wilden, verzweifelten Sprüngen aus dem Feuerbereich heraus. Brände und Explosionen jagen hoch. Den Männern ist in der Anspannung und Erregung der Stunden jeder Zeitbegriff verloren gegangen. Sie wischen sich mit dem Handrücken über die schweiß- und rauchverkrusteten Gesichter und richten von neuem die Geschütze, schießen von neuem, als der Gegner am Nachmittag wie- der Vorbereitungen zum neuen Angriff un- ternimmt. Es gelingt ihm aber nicht mehr, trotz der wütenden Erbitterung, mit der er mit seinen britischen, kanadischen und in- dischen Elite-Regimentern anrennt, an die- sem Tage vorwärts zu kommen. In der Nacht rast dann das feindliche Trommel- feuer wieder über die deutschen Stellungen hinweg. Ein Tag nur wie viele, ein Tag, der mit Feuer, glühendem Eisen, mit hun- dertfachen Einschlägen, mit Granaten und Bomben seit dem 13. September immer wie- der mit gleicher Wut und Erbitterung über die Männer der kämpfenden Adriafront hinwegrast. 7 ee e e ———— 8 3 5 S————————————————————————————————— Die Fahr- der totale Einsatz für die Produktions- steigerung in der Landwirtschaft schon Jahre vor diesem Kriege begann, und daß nur auf Grund dieses Einsatzes eine sichere Lebensmittelversorgung auch für das sechste Kriegsjahr gewährleistet werden kann. Das ist ein unvergleichlicher Erfolg eurer Arbeit! Trotzdem darf es darüber keinen Zweifel geben, daß die Erfüllung der vor uns ste- als bisher. Das deutsche Landvolk aber wird den Führer ünd das Reich nicht im Stich lassen. Weil ich das weiß, sehe ieh den kommenden Zeiten im Hinblick auf die Ernährungslage mit Ruhe und Zuversicht entgegen. Ihr!könnt gewiß sein, daß auf die Dauer nur dem, der recht handelt. sein Opfer von der Gesamtheit des Volkes auch vergolten wird. Es ist deutsche Bauernart, um s0 härter zu kämpfen, je härter die Zeit. Je- der von euch weiß, daß jetzt die entschei- denden Monate dieses Krieges kommen, daß es jetzt darauf ankommt. ob in einem freien Reich ein freies Bauerntum blühen wird oder ob das Land im Bolschewismus ersticken soll. Der Kampf ist schwer. Ich werde euch Ungeheures zumu— ten müssen, wir werden aber diese An- strengungen bewältigen, wenn jeder ein- zelne sein Letztes hergibt. Es geht nicht nur um euch, um euer eigenes Schicksal, sondern ebenso um das der kommenden Generationen. Seid zu letzter Entschlossen- heit bereit, dann ist uns der Sieg nicht zu nehmen. Das Landvolk wird wie bisher des Führers treueste Bataillone stellen! Herbert BZacke. Oberbefehlsleiter und Reichsbauernführer. Die Warschauer Aufständischen kapitulieren Berlin, 30. Sept. Am fünften Jahrestag der Kapitulation von Warschau kapitulierte ein weiterer Teil der Aufständischen nach viertägigem Kampf. Aus den Häusertrümmern, Keller- löchern, Kanalisationsröhren und einem dort gelegenen Fort wurden über 2000 be- waffnete Aufständische herausge- holt und in Kriegsgefangenschaft abgeführt. Ferner haben etwa 5000 Zivilisten die Be- lagerung lebend überstanden und wurden dem Auffanglager der polnischen Hilfsor- ganisation zugeleitet. Außerdem konnten größere Mengen Waffen und Munition si- chergestellt werden. Der Kapitulation· der Aufständischen im Warschauer Stadtteil Mokotow ging ein an die deutschen Befehlsstellen gerichtetes Uebergabeangebot der Aufständischen vor- aus. Dabei wurde die Bitte ausgesprochen, die sich ergebenden Aufständischen als Kriegsgefangene zu behandeln, obwohl sie nach Kriegsrecht als Rebellen einen Anspruch in dieser Richtung nicht er- heben konnten. Das Angebot wurde seitens der deutschen Kommandostellen angenom- men unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Aufständischen von London und Moskau zum Aufruhr aufgehetzt und ins Feuer getrieben, dann aber schmählich ver- raten und im Stiche gelassen wurden. Cholera-Epidemie in Indien. Nach einer Reutermeldung aus Indien teilte der Leiter des indischen Gesundheitsamtes mit, daß in Indien in den letzten zweieinhalb Monaten 16 800 Personen an Cholera gestorben sind. Sowjetkommission in Iran. In Teheran ist sars für Auswärtige Angelegenheiten, Kawta- radzen, eingetroffen, um die Frage der tischen Oelkonzession in——— Z2u— — —————— —————————— —— henden Aufgaben schwerer werden wird soeben eine sowietische Wirtschaftskommission unter Führung des stellvertretenden—— 0 „A Wilhelm TI etwas verstar geprägt, das! rademarsch sagen, dagß béchste Diszi Forderung de an der Wirkl Das Bildnis ein Stück N. rischer Wert Segen. Das h. rationen unge nur einen An regenden Lici probleme zu! Anders ha! aller Zeiten des italienisc Battista Albe „Die Kunst d stalt des Men Daraus schöp ihres Rechtes, nis zu mache Verpflichtung der Fähigkeit schöne, sonde schaffen, sab Rechtfertigun tung. Auf da tritt nun aber kunst die Sze Anhnlichkeit verschiedene von Ahnlichk Alltags-Augel ähnlichkeit. Ahnlichkeit p Porträtierend. zutreten. Da dells für die seines Bildnis Fernerstehen lichen Sehen. weniger Nahe treten dagege. dell gegenüb. Porträtmaler gekleidet:„D Atelier, daß Die niedere genannt, wiro wissen oder können, wie keit aussieht keitserkenntn dell treu wie Was bleibt, i einem Kunst' zeugend als Diese Uberz. sprechlichkeit Bildnis ausge Bereiche höh. Auf dieser nicht das we sondern ihr s künstlerische ierenden Züs die Intuition Ausdrucksmõ ur einheit Wenn es der Sinn eines offenbaren, s( dox sagen:„& getroffener, C das wirkliche telmähßiger P. schen höchs Rechtes anz müssen im E sind schliegli gewesen, die haben. Im v dazu das fol: Matthias Cla „Der Maler, Sonst treff ic Warum nicht Antwe Sei erst wie Sonst male n Aus lã Beim Schr. den nicht se trockener Na schwingtheit die Liebesbri tasiebegabten gefühlvollsten Seelen gehör voll gesichte erschienen, pflegen. Indeè ganz schlicht wie er in wird, noch vi vielleicht de fast nicht me verirrtes Scb erschütternd suchtsvollen Mit Recht eine große zur Volkskun hat, daß„die Liebesempfin jubelt und w poesiereichem eines der re Volkskunde“ kunde ganz? Josef Let und zusami ländliche sässische vVo Alsatia-Verla hat, findet di lichen hohen ihre uneinge emsiger San große Zahl zeilern zusar sehr hübsch von Robert vereinigt. Eine Han. ehrlich emp. gen: Drei Rös Drei Rös hrift acheplan respondenten) zabon, 30. Sept. eine Sonder- Schatzsekretärs amerikanischen des amerikani- 1s on statt, die rschlägen Mor- Deutschlands zur Zurückfüh- ung auf 40 Mil- zon und Hull gegen Mörgen-⸗ nbeschränken esentlichen auf rehführung der Man erwartet, den drei Poli- hlossen werden Roosevelt vor- er will es nehmiguns 1 eg gram, 30. Sept. eimächtepaktes enminister Dr. ritsch eine er erklärte: errichtung des das kroatische geschmiedeten Dreierpakt ein herufen ist, in ölkern gerechte afken. Kroatien s Beitritts zum Fähigkeit zur nationale Wür- Die Erfüllung rgebenden Ver- zache der kroa- hat sich durch zKt den Weg in fken. Einen an- an jeder andere heißt also sich 1 Bestand des wir nur, indem rpaktmächte im ierpakt ist die Kampfes. Wir nserer Verbün- en. er sein! edanktag ie Produktions- rtschaft schon gann, und daß zes eine sichere für das sechste werden kann. leichlicher keinen Zweifel er vor uns ste- werden wird Landvolk aber Reich nicht im weiß, sehe ich Iinblick auf die und Zuversicht auf die Dauer sein Opfer von auch vergolten iernart, um s0 r die Zeit. Je- zt die entschei- ieges kommen, nt. ob in einem lerntum blühen Bolschewismus st schwer. Ich 1res zumu-⸗ aber diese An- ann jeder ein- Es geht nicht enes Schicksal, er kommenden r Entschlossen- r Sieg nicht zu wie bisher des stellen! e. hsbauernführer. tändischen 1 Berlin, 30. Sept. r Kapitulation in weiterer Teil viertägigem nmern, Keller- umnd einem dort ber 2000 be- che herausge- haft abgeführt. rilisten die Be- n und wurden ischen Hilfsor- rdem konnten d Munition si- ständischen im dw ging ein an en gerichtetes ändischen vor- ausgesprochen, ändischen als behandeln, it als Rebellen htung nicht er- wurde seitens llen angenom- der Tatsache, 1 London und ehetzt und ins chmählich ver- n wurden. 1. Nach einer ilte der Leiter es mit, daß in inhalb Monaten torben sind. In Teheran ist haftskommission enden Kommis- nheiten, Kawta- rage der sowie⸗ ran zu erörtern zur einheitlichen emsiger Sammlerfreude „Ahnengalerie“ des Volłkes Wilhelm Trübner, der ja von Bildnissen etwas verstand, hat das viel zitierte Wort geprägt, das Bildnis sei nun einmal der Pa- rademarsch der Malerei. Damit wollte er sagen, daß die Bildniskunst vom Maler héchste Disziplin, Unterordnung unter die Forderung des Tages und strengen Dienst an der Wirklichkeit verlangt. Das Bildnis bindet den Künstler fest an ein Stück Natur; darin liegt ein erziehe- rischer Wert und sein kunstgeschichtlicher Segen. Das hat freilich jene Künstlergene- rationen ungern gehört, die auch im Bildnis nur einen Knlaß sah, die sie persönlich auf- regenden Licht-, Luft-, Farben- und Form- probleme zu lösen. Anders haben die großen Bildnismaler aller Zeiten gedacht. Indem er ein Wort des italienischen Universalkünstlers Leoni Battista Alberti abwandelte, sagte Dürer: „Die Kunst des Malens behält auch die Ge“ stalt des Menschen nach ihrem Absterben.“ Daraus schöpften die Maler das Bewußtsein ihres Rechtes, den Menschen„ein Gedächt- nis zu machen“, aber auch das Gefühl der Verpflichtung dem Modell gegenüber In der Fühigkeit des Bildnismalers, nicnt nur schöne, sondern auch ähnliche Porträts 2u schaffen, sah Giorgio Vasari die einzige Rechtfertigung des Bildnisses als Bildgat- tung. Auf das Stichwort„ähnlich“ hin be⸗ tritt nun aber das Kernproblem der Bildnis- kunst die Szene. Annlichkeit und Ahnlichkeit sind sehr verschiedene Dinge. Es gibt Rangordnung von Ahnlichkeiten. Zu unterst rangiert die Alltags-Augenblicks-Zufalls- und Spiegel- ähnlichkeit. Mit dem Schrei nach dieser Annlichkeit pflegen die Angehörigen des zu Porträtierenden dem Porträtisten enigegen- zutreten. Dabei sind die Nächsten des Mo- dells für die Beurteilung der Ahnlichkeit seines Bildnisses oft weniger zuständię als Fernerstehende. Die Gewöhnuns des täg- lichen Sehens stumpft das Sehen ab, der weniger Nahestehende und auch der Maler treten dagegen mit frischen Augen dem Mo- dell gegenüber. Diese Erfahrung hat der Porträtmaler Hubert Herkomer in den Satz gekleidet:„Die Familie erfährt oft erst im Atelier, daß Papas Nase nicht gerade ist.“ Die niedere Ahnlichkeit, auch Bildnistreue genannt, wird überschätzt. Sobald wir nicht wissen oder auf keine Weise feststellen können, wie ein Porträtierter in Wirklich- keit aussieht oder aussah, fallen Ahnlich- keitserkenntnis und Freude, daß das Mo- dell treu wiedergegeben ist, ohnehin weg. Was bleibt, ist die Frage, ob wir es mit einem Kunstwerk zu tun haben, das über- zeugend als ein Bildnis wirkt oder nicht. Diese Uberzeugungskraft und Unwider- sprechlichkeit, die von einem wirklichen Bildnis ausgeht, weist ihm seinen Rang im Bereiche höherer Ahnlichkeit an. Auf dieser Stufe wird vom Bildnismaler nicht das wechselnde Wetter eine Seele, sondern ihr ständiges Klima abgelesen. Der künstlerische Tiefblick lest die konstitu. ierenden Züge eines Charakters bloß und die Intuition des Malers verschmilzt die Ausdrucksmöglichkeiten eines Individuums Persönlichkeitsschau. Wenn es der Kunst gelingt, den geistigen Sinn eines Menschen, seine„Gestalt“ zu offenbaren, so kann man mit Hegels Para- dox sagen:„Solch ein Porträt sei gleichsam getroflener, dem Individuum ähnlicher, ais das wirkliche Individuum selbst“. Ein mit- telmäßiger Porträtist weiß mit einem Men- schen höchsten inneren Ranges nichts Rechtes anzufangen. Modell und Maler müssen im Kaliber zu einander passen. Es sind schließlich doch nur die großen Maler gewesen, die große Männer groß gemalt haben. Im Wandsbecker Boten findet sich dazu das folgende Geschichtchen des alten Matthias Claudius: „Der Maler, der den Sokrates gemalt hatte: Sonst treff ich alle. Sagt mir an: Warum nicht auch den Einen? Antwort: Sei erst wie er ein großer Mann. Sonst male nur die Kleinen.“ Von Der Bildniskünstler ist bei der Arbeit nicht bloß der empfangende Teil, sondern auch der gebende. Jedes gute Bildnis ent- hält ein Stück Selbstbildnis des Malers. Wie deutlich färben zum Beispiel die Tempera- mente der Künstler auf ihre Modelle ab! Dürers edles. Feuer leuchtet aus den soge- nannten„zornigen“ Bildnissen, aus den energiegeladenen Köpfen eines Oswalt Krell, Pirckheimer und Holzschuher. Gab Dürer nicht auch von seinem Charakter: 0. Rein wie das feinste Gold, Steif, wie ein Felsenstein, Ganz lauter, wie Kristall. (Angelus Silesius) den Männern, die er porträtierte, etwas ab, so zum Beispiel dem angeblichen Bruder und Schneiderlehrling Hans Dürer? Die Jünglinge Botticellis scheinen Blutsver- Uber Porträt Geheimrat Prof. Dr. Waetz 0 1t wandte ihres Malers zu sein: Gleich ihm gespannte, sensible, zwischen Traum und Wirklichkeit hin und her gerissene Seelen, überschattet von anmutiger Melancholie. Und wieviel verdanken die Modelle Rem- brandts ihrem Maler! Diese braven Ver- einsregenten, zum Beispiel die Staalmeester, sehen, weil Rembrandt sie gemalt hat, 50 bedeutend aus. als hingen die Schicksale ganzer Völker von ihren Beschlüssen ab Mit dem Reifen eines Künstlers scheinen auch seine Zeitgenossen zu wachsen. Aus den Bildnissen des alten Tizian, des alten Rembrandt, aus Dürers und Holbeins letz- ten Bildnissen blickt uns ein anderes Men- schentum an, als aus den frühen Bildnissen dieser Maler. Wie kommt es denn, daß die im 15., 16. fung 17. Jahrhundert porträtierten Menschen im Durchschnitt so charaktervoll aussehenꝰ Doch wohl kaum, weil die Welt damals s0 viel reicher an„Köpfen“ gewesen wäre, als zu anderen Zeiten, vielmehr, weil ge⸗ rade ein dichter Wuchs von großen Bild- nismalern da gewesen ist. Als dann im 18. und 19. Jahrhundert die Geisteshelden bei uns: die Goethe, Schiller, Lessing, Kant und Beethoven nach Bildnismalern gerade- 280 schrien, da fehlten die großen Künstler. Für eine Nation ist es ebenso wie für eine Familie keineswegs gleichgültig, ob sie ihre Bildnismaler findet, schaffen diese doch der Sippe wie dem Volke die Ah- nengalerien. Hier liegt die politische Bedeutung aller Bildniskunst. Kaiser Ma- ximilian, der letzte Ritter, meinte,„wer sich in seinem Leben kein Gedächtnis macht, der hat nach seinem Tode kein Ge— dächtnis und desselben Menschen wird mit dem Glockenton vergessen“. Die Bild- niskünstler aber halten die Schlüssel zur Pforte des Nachruhms in ihren Händen. Bei den Fern⸗Hochzeitern 4 Episode im hohen Norden Der Stützpunkt liegt weit draußen, sehr weit draußen sogar. Mit vielen karstigen Bergen und noch mehr Felsen. mit spär⸗ lchem Grün und einem schwindsüchtigen Baumbestand buckelt sich die Landzunge in das Meer hinaus und läßt sich von den verträumten Wassern der Fiorde umspülen. An der Spitze jedoch, dort wo die Stellun- gen des Stützpunktes sich in den Felsen gefressen haben, da lecken gleichmäßig, oft aber auch polternd die Wogen des Atlantik den nackten Stein. Ein Kutter vottert aus dem Fjord. Hochbepackt mit Kisten und Kästen, Fässern und Flaschen. sucht er Sei- nen Weg zwischen den Inseln und den Mi- nensperren hindurch zum Kai des Stütz- punktes. Am Morgen schon hatte es eine kleine Sensation gegeben, als die Schwestern, die jetzt mit den Soldaten die wenigen Plätze auf dem Boot teilen, in., wo sie das Sol- datenheim betreuen, an Bord gingen. Kör⸗ be und Kästen schwankten über die schiefe Leiter auf das Deck. und wenn einer der Landser, die hilfsbereit mitangefaßt hatten. neugierig unter die Zeitung, die als Deckel auf den geheimnisvollen Behältern lag. guckte, verzog sich sein Mund bis an die Ohren.„Ah!“ und„Hm!“ Kuchen lagen da, braun und verlockend. Blumen in Töpfen. Teller und Tassen, Gläser und Tassen, Glä- ser und Flaschen. „Kommen Sie zu uns. Schwester? Nein? Wie schade! Was, zur Hochzeit wollen Sie? Wollen Sie selbst heiraten. Gratuliere auch! Ach so, Ferntrauuns in U. Sie fahren nur hin zum Markieren? Als Ersatzbraut sozusagen!“- Für Flachs wurde gesorgt, und während der Reise, die stundenlang durch die bezaubernde Fjordwelt ging, hatte man Stoft zu angeregter Unterhaltuns. Auf dem Anleger des Stützpunktes sahen die gefangenen Russen. die hier gerade einem Kahn lange Eisenstangen aus dem Leibe holten, recht blöde drein. Die unbe- Die Mutter sah aus wie ein junges Mäd- chen; sie saß mit den drei Kindern auf der Bank im Schatten der Bäume, und je- der hätte sie zuerst für eine Tante ge⸗ halten, so eine lustige Kindertante im bun- ten Kleid, mit nackten braunen Beinen, aber dann rief der Junge, der mit dem Schwesterchen im Sand spielte, plötzlich: „Mutti, die Anneli hat mir den Löffel weg- genommen!“- und da konnte ja nun kein Zweifel mehr bestehen, daß es keine Tante war. Sie schlichtete den Streit und hob dann das Kleinste aus dem Sportwagen. daß es mit den beiden anderen zusammen spielen solite, denn auf ihren Knien hielt sie einen Briefblock, und damit der Brief. an dem sie schon eine ganze Weile schrieb. endlich zu Ende komme. mußte sie wohl ein Weilchen Ruhe haben. Aber mit der Ruhe war es nicht weit her. Surrend flog eine Libelle über den Aus lãndlichen Liebesbriefen/ Elsässische Volhopbesie Beim Schreiben von Liebesbriefen wer⸗- den nicht selten die Federn selbst höchst trockener Naturen von dichterischer Be- schwingtheit geführt. Was Wunders, daß die Liebesbriefe von Dichtern und phan- tasiebegabten Gemütern überhaupt zu den gefühlvollsten Bekenntnissen menschlicher Seelen gehören, die, etwa in verständnis- voll gesichteten Sammlungen buchmäßig erschienen, den Leser tief zu bewegen pflegen. Indessen, oft greift einem ein ganz schlichter, fast hilfloser Liebesbrief, wie er in bäuerlicher Welt geschrieben wird, noch viel stärker ans Herz. Da steht vielleicht der eine Satz:„Ich weiß mir fast nicht mehr zu helfen, ich gehe wie ein verirrtes Schaf herum“, und läßt tief- erschütternd empfinden, welcher sehn- suchtsvollen Not er entsprang. Mit Recht sagt Josef Lefftz, dem man eine große Zahl ausgezeichneter Beiträge zur Volkskunde am Oberrhein zu danken hat, daß„die Kulturgeschichte bäuerlichen Liebesempfindens, wie es in Spruch und Lied jubelt und weint, bangt und sehnt und in poesiereichem Brauchtum wirkt und webt, eines der reizvollsten Kapitel elsässischer Volkskunde“- aber gewiß auch der Volks- kunde ganz allgemein- ist. In einem von Josef Lefftz feinsinnig eingeleiteten und zqusammengestellten Büchlein„Aus ländlichen Liebesbriefen“(„El- sässische Volkspoesie“), das der rührige Alsatia-Verlag in Kolmar herausgegeben hat, findet die Feststellung vom volkskund- lichen hohen Wert bäuerlicher Liebesbriefe ihre uneingeschränkte Bestätigung. Mit hat Lefftz eine große Zahl von Zwei-, Vier- und Mehr- zeilern zusammengetragen, die er in dem sehr hübsch mit kleinen Federzeichnungen von Robert Gall geschmückten Bändchen vereinigt. Eine Handvoll dieser einfachen, aber ehrlich empfundenen Verse mag hier fol- gen: Drei Röslein im Garten, Drei Röslein im Wald, Laß mich nicht lange warten Und schreibe mir bald! Es ist kein Maler auf Erden, Kann auch keiner gefunden werden, Der dich schöner malet ab, Als ich dich im Herzen hab. Ich will dich lieben Bis der Mühlstein traget Reben Und die Felsen geben Wein- Bis der Buchsbaum Wolle'spinnt Und das Feuer den Schnee anzünd't, Bis das Wasser aufwärts rennt, Bis kein Feuer nicht mehr brennt. Ein Verschen nach der Mode Fällt mir so gleich nicht ein, Doch will ich bis zum Tode Stets deine Liebste sein. Lieben und geliebt zu werden, Das ist das höchste Glück auf Erden. Lieben und nicht beisammen sein, Das ist die allergrößte Pein. Lieben und sich nicht haben, Ist härter als Steine grahen. Ein Häuschen von Zucker, Von Zimt eine Tür, Ein Riegel von Bratwurst, Das wünsche ich dir! Aus lauter Lieb und Treu Geb ich dir dieses Ei: Und wenn das Ei zerbricht, Bricht doch die Liebe nicht! So lebe wohl! Der Hoffnung Licht Füällt tröstend auf uns nieder, Die Hoffnung täuscht die Liebe nicht, Leb wohl! Wir sehn uns wieder! Doch genug! Die Sammlung ländlicher Liebesverse, wie sie Josef Lefftz in seinem Bändchen zusammengestellt hat, spiegelt die ganze Mannigfaltigkeit der Gedanken- und Gefühlswelt wider, die in der bäuer- lichen Brust die Liebe weckt. Es ist gut, daß sich jemand fand, der diese Zeugnisse schlichter Volkspoesie am Oberrhein ge- sammelt hat. Sie sind fürwahr wertvoll genug. nicht verloren zu gehen...S. 5 greiflichen Deutschen. Am frühen Morgen schon kommen sie mit einer Musikkapelle. Zwei Landser haben jeder einen Blumen-— strauß in den Händen, den sie wie ein rohes Ei behandeln. Da kommt der Kutter um die Ecke. Die Kapelle bearbeitet die armen Instrumente mit aller Kraft, um herauszuholen, was herauszuholen ist, um gegen die Kutter an- zulärmen. Hände winken. Ein Tusch hurra! Der Kutter legt an, und von vielen Händen unterstützt. klettern die Ersatz- bräute an Land. um von den strahlenden Fern- Hochzeitern(nein, nicht in die Arme) in Empfang genommen zu werden. Die Blumen, die ganze Ausbeute des klei- nen, mit ach so vieler Liebe gehegten und gepflegten Gartens. schmücken nun die Schwestern, die gekommen sind. um an die Bräute zu erinnern, die jetzt fern in der Heimat den Weg zum Standesamt antreten, um zu dem Leben an der Seite der Män-⸗ ner, die der Kries so weit in die Ferne ver- schlug, ja zu sagen. Eine feierliche Stille geht von dem Tisc aus, an dem die beiden Paare auf festlich geschmückten Stühlen Platz gerommen ha- ben. Der Abteilungskommandeur, der mit den Schwestern gekommen war, verliest aus dem gewichtigen Aktenstück die For- malitäten.„Ist es dein aufrichtiger Wunsch und Wille..“— Die Zeugen hinter den 3. stehen ernst und in Gedanken ver- tieft. Schlicht, mit Grün geschmückt leuchtet das Führerbild von der Wand. Nur die bunten Blumen und das Weiß der Schwe- sternblusen brechen den Ernst der grauen Uniformen. Zweimal kratzt eine Feder Namen unter die Dokumente. Der Major erhebt sich. Mit knappen Sätzen beglückwünscht er die jun- gen Ehemänner.„Es ist ein besonderes Zei- chen des Vertrauens an die Zukunft, wenn vermoosten Wasserspiegel des winzigen hochsprang.„Mutti, guck, eine Belle!“, sagte das streitsüchtige Persönchen Anneli. „sticht die?“ Und ängstlich schielte es auf sein nacktes Bäuchlein, das mit einem herz- förmigen Latz gegen solche Angriffe nur unzureichend gedeckt war.„Nein“, sagte die Mutti,„die sticht nicht“- aber es muß zugegeben werden, daß diese Antwort ein bißchen zerstreut klang, und daran konnte nur der Brief schuld sein. Dafür machte sich nun der fünfjährige Held im Spiel- höschen über das„feige“ Schwesterchen lustig und prahlte mit seinem Mut, und nur das Kleinste blieb von allem unberührt und scharrte eifrig mit dem Blechlöffel Staub in eine Tüte. Wieder über ein Weilchen gab es drin- gende Geschäftchen, die keinen Aufschub duldeten und mancherlei Arbeit mit Knöp- fen und Trägern verursachten; dann war einer der kostbaren Blechlöffel verschwun⸗ den; ach, Mutti, wo war er nur?! Wie es zuging, daß der Brief trotzdem fertig wurde, das blieb Muttis Geheimnis, sie half und sorgte und schrieb, und wenn sie schrieb, schautęe sie dazwischen manch- mal mit einem zärtlich abwesenden Blick in die Luft. Vielleicht hatte sie alles geschrieben, was ihr auf dem Herzen lag, vielleicht hat sie Beginn im Nachdem die Theater schweigsam gewor⸗ den, die Opernaufführungen und Konzerte im Reich verklungen sind, wird der Groß- deutsche Rundfunk in neuen Sendereihen die Erinnerung an glanzvolle Aufführungen deutscher Bühnen lebendig halten und in seinem Musikprogramm noch stärker als bisher die Spitzenorchester und ersten So- listen des Reiches herausstellen. Querschnitte durch die bekanntesten Büh- nenwerke bringt eine Sendereihe„Bühne im Rundfunk“, die mit Lessings„Minna von Barnhelm“ Marianne Hoppe und Ewald Balser in den Hauptrollen) am 13. 10. be- ginnt und an den Dienstagen und Freitagen wechselnd über die Reichssender oder den Deutschlandsender zu hören sein wird. Geschlossene Operndarbietungen, die als Sonderaufführungen der ersten deutschen Opernbühnen für den Rundfunk durch- geführt wurden, sind 14täglich an den Sonn- tagnachmittagen in der Zeit zwischen 15.30 bis 18.00 Uhr über den Deutschlandsender zu hören: So in den-nächsten Wochen: „Elektra“ von Richard Strauß in der Be⸗— setzung der Hamburger Staatsoper,„Der Freischütz“ von Weber und Mozarts„Don Giovanni“ mit Kräften der Staatsoper Dres- den,„Der fliegende Holländer“ von Wagner, eine Aufführung der Staatsoper München. Die Opernkonzerte„Wie es Euch gefällt“ von Fritz Ganss sind wie bisher regelmäßieg an den Donnerstagen im Programm. Eine beträchtliche Anzahl von Operetten- spielen liegt auf Magnetofon vor, so daß die wöchentliche Operettensendung weiter- heute junge Menschen eine Familie gründen. Wenn sie nicht Zweifel und Sorgen auf- kommen lassen. bei der Frage. was wird. sondern, überzeugt und bewußt um den glücklichen Ausgang dieses Krieges, die Verantwortung auf sich nehmen, die eine Ehe einzugehen, mit sich bringt.“ Glaubt ihr denn wohl, daß wir auf unse- rem Stützpunkt, zwischen Steinen und Fel- sen. Zement und Kanonen. Drahtverhau und Minensperre, unseren Kameraden keine an- ständige Hochzeitsfeier herrichten können? Na, da habt ihr euch geirrt. Einen Garten haben wir, wenn auch einen kleinen nur, zu dem wir die Erde mühsam mit Kisten und Körben zusammengetragen haben; aber auf ihm wächst Salat für die Mittagstafel, maten für das Abendbrot. An unseren Ra- tionen haben wir für den Kuchen gespart. Die Fische brachte unser norwegischer Freuid Marketenderwaren haben wir für diesen Festtag der Batterie aufgehoben. Außerdem haben die Schwestern, wie im- mer, an uns gedacht. Aber das alles macht es nicht. Wir können auch noch andere Dinge bieten. Unser Chor hat lange schon hinter den Felsen geübt, ganz heimlich, da- mit keiner was merke. Unsere Poeten haben haben sich angestrengt, und unsere tüch- tigen Maler saßen lange bei verhangenen Fenstern, um die Bilder. die das zukünftige Heim der Familiengründer schmücken sol- len, fertig zu bekommen Geheimnisvoll werkten die Tischler hinter verschlossenen Türen, jetzt können sie stolz das Kinderbett als Geschenk präsentieren. Und alles wurde in der knappen Freizeit geschaffen Die neugebackenen Ehemänner können nur ein paar Worte hervorbringen, so dank- bar sind sie ihrem Chef und den Kamera- den für die vielen Ueberraschungen zu Beckens, aus dem längst kein Strahl mehr ihrem Ehrentag. Kriegsberichter.-L. V. Eisenhart, PK. Die Unterschrift der Kinder/ von& niden, aber auch unvermittelt Schluß gemachi. denn auf einmal stellte sich heraus, daß es Zeit zum Heimgehen war. Aber noch fehlte dem Brief das Beste: „Komm her, Jörg“, sagte die Mutti,„du mußt unterschreiben“. Und Jörg kam mit Eifer und Vergnügen; er nahm den Blei- stift mit männlicher Entschlossenheit in die ganze Faust. aber dann ließ er diese Faust willig von der Hand der Mutter um- schließen, und sie malte mit ihm die vier wichtigen Buchstaben seines Namens. Stol2z und zufrieden betrachtete er sein Werk, dann kam Anneli dran; ihr Fäustchen war noch kleiner und unbeholfener und dazu hatte sie viel mehr Buchstaben, aber auch das glückte mit Muttis Hilfe, und für das Kleinste hat sie wohl selbst geschrieben, weil es den Bleistift sofort in den Mund gesteckt hätte. Nun wurde plötzlich der Block zu- geschlagen und mit Eile alles zur Heim- kehr gesammelt. Jörg schüttete ordnungs- liebend den mühsam zusammengescharrten Staub aus der Tüte, daß eine Wolke hoch- stob.„Mutti', sagte er, während sie ein- trächtig abzogen,„du mußt Vati aber noch dazu schreiben, daß wir unsere Namen ge- malt haben, dann freut er sich“- und das wird dann die Mutti bestimmt auch getan haben. Neue Sendereihen im Rundfunłk Oktober geführt werden kann, die noch ergänzt wird durch rundfunkeigene Einstudierung. In verstärktem Maße wird der Rundfunk sich auch der Pflege des Singspiels annel men. An die Seite der großen Konzert- stunde„Unsterbliche Musik deutscher Mei- ster“ tritt eine neue Sendereihe„Unsterb- liches deutsches Wort“, in der Dichtung und Prosa von überzeitlicher Gültigkeit durch Meister der Vortragskunst 14täglich sams- tags dargeboten werden. Das Rundfunkprogramm Sonntag. Reichsprogramm:.00-.30: Orgelmusik..30-.00: Volksmusik..00-10.00: Heitere Klänge. 10.30-11.00: Melodienreigen. 11.00-11.30: Monatsappell der Jugend. 11.30-12.30: Musikalisches Bilderbuch. 12.40-14.00: Volks- konzert. 14.15-15.00: Kapelle Erich Börschel. 15.00-15.30: Ein nordisches Märchen. 15.30-16.00: Solistenmusik von Felix Draeseke und Peter Cornelius. 16.00-18.00- Was sich Soldaten wün- schen. 18.00-19.00: Unsterbliche Musik: Sinfonie Nr. 6 in-dur von Anton Bruckner(Leitung Carl Elmendorff). 19.00-20.00: Zeitspiegel. 20.15 bis 22.00: Erntedank 1944, eine Volksmusiksen- dung.— Deutschlandsender:.00-10.00: Schatzkästlein. 11.40-12.30: Schöne Musik. 20.15 22.00: Opern-, Chor- und Orchestermusik Montag. Reichsprogramm:.30-.45 Aus der Geschichte Japans. 38.30-.00: Frauen- spiegel. 12.35-12.45 Zur Lage. 14.15-15.00: Un- terhaltungskapelle Jan Hoffmann. 15.00-16.00: Terzette und Trios. 16.00-17.00: Berliner Rund- kunkorchester. 17.15-18.30:„Dies und das“ mit Wiener Künstlern. 18.30-19.00: Zeitspiegel 19.15 bis 19.30: Frontberichte. 20.15-22.00: Für jeden etwas.— Deutschlandsender: 17.15 bis 18.30: Musik zur Dämmerstunde. Blumen für die Vasen. Radieschen und To- Der Erntedank Großmutter, gingst du sonst schweigsam gebückt: stets hat dich die letzte Garbe beglückt. mren Khrenbüschel streicheltest du, strahlend sprachst du den Segen dazu. sSchon hatten wir Kinder die Hand gefaßt: Großmutter, erzähle vom heimlichen Gast! „Er bringt auch diesmal zu Erntedank nachts sein Brot für den ärmsten Schrank.“ Ob der Erntedankgast, wie zum letzten Fest, dich abholt, sich von dir führen läßt? Und tragen helfen muß unser Knecht: „Kinder, Kinder, es wird schon recht.“ Alles andre um uns versank im Geheimnis der Nacht vor Erntedank. Wir lauschten. Klang nicht gedümpfter Gruß vor Großmutters Fenster? Jetzt ginę ihr Fuß. Nun wanderte sie wohl neben dem Gast und dem Knecht mit der duftenden Frisch- brotlast. Und morgens trat Großmutter aufgeräüumt an den Tisch:„Na, Kinderchen, schön ge-— träumt?“ Großmutter, der Erntegast, rief er dich? Wieviel Fenster besuchtet Ihr? Sprich! „An alle niederen Fenster der Not legten wir stumm ein großes Brot.“ Und oft noch klang wie von jungem Blut ihr frohes:„Das Jahr und die Nacht war gut!“ Max Bittrich. Die Landschaft der Ernte Oktober bild Als ich eines Tages das Atelier eines be- kannten Düsseldorfer Malers besuchte, la- gen seitlich der Staffelei, über die der sil- brige Himmel des Niederrheins einen mat- ten, hechtgrauen Schimmer schickte, zwei runde Brote. Nur dies:- Brote. Ich sah, wie das Stilleben allmählich wurde, und ge- wahrte es nachher, als es in einer Ausstel- lung zwischen Landschaften hing. Dabei geschah etwas Eigentümliches: die Brote wirkten nun selbst wie eine Land- schaft. Ja, sie schienen ungleich stärker und leibhafter„Landschaft“ zu sein als der nachbarlich ausgestellte„Blick in einen Wiesengrund“. Das lag wohl daran, daß die Brote, wie sie nun ihren braunbackenen Leib rundeten und ganz für sich als eine müchtige Gabe des feurigen Ofens über dem Tisch sich wölbten, etwas Wuchtiges und Feierliches gewonnen hatten. Man konnte sie nicht sehen, ohne an ein Kornfeld zu den- ken oder an den großen starken Mäher- schritt, der die Frucht zur Erde gelegt hatte. Ja, und Bäckerhände sah man kneten, Feuer stieg rot und hitzig auf und ein Ruch von erdhaft Gebackenem umwehte die krustige Rinde des nahrhaften Gutes. Man streckte sozusagen die Hände aus, um einmal dies doch so Selbstverständliche wie ein Ereig- nis zu betrachten. Man hatte unwillkürlich Hunger, dieses Brot zu essen, man verspürte plötzlich die Neigung, den Backleib als et- was Urvertrautes auf den Abendtisch zu legen. Es war, als hätte sich auf ihm das ruhige, feste Auge des Bauern, aber auch der eifrig schmeckende Blick einer ganzen Kinderschar gesammelt. Als stummer Dank dafür, daß es da war. Zu den frühesten Landschaften, die ge- malt wurden, gehören die flämischen Ernte- landschaften Brueghels. Merkwürdig zu sehen, wie seine Kornfelder geradezu häus- liche Wände aus Aehren ins Bild bauen, wie in ihnen die Dichtigkeit der Nahrung gleichsam Leib geworden ist. Wie der Bauerntag zwischen Erntewasen, Frucht- karren, Dorfmädchen, feiernden Dörfern zugleich einen Blick öffnet in die Tiefe und Fülle des Daseins, wie das alles ein starkes und frohes Lebensgefühl ausströmt. Etwas von dem kräftigen Hebensspruch Hermann Stehrs ist in ihnen ausgesprochen: Is dein Brot und lach dich aus. Gute Tage soll man loben. Schlägts mit Knütteln. wehre dich, Bleib, auch unterliegend, oben! Brueghels Landschaften- jüngst erst sah ich sie von der Wand eines Kinderheims grühen, während Knaben und Mädchen berzhaft ins Brot bissen- haben noch, weil sie Zaun an Zaun mit dem Bauernland ge- malt sind, Ruch und Wärme des Brotes. Später hat das höflsche und residenzliche Bavrock weit üppigere Dinge gemalt, fest- liche Tische, die alles aufbauen, was an Karpfenfettigkeit, Obstglanz. Wildbret- schmeckereien und Gartenreichtum einem Verwöhnten zur Hand sein konnte, um die Augen in einen sSchmaus zu tauchen. Aber was Korn und Brot war, das erfuhr man immer erst in den Tagen, wo es herber zu- ging und der einfache Tisch seine Gabe mit ruhigem Ernst anbot. Seht, jener Maler aus unseren Tagen, der nichts als die beiden Brote malte und etwas wie ein Abendlied seines Schaffens daraus machte, war schon betagt, und er hatte be-— reits vieles gemalt: Landschaften hier und dort, Menschen so und so aber eines Tages schaute er nachdenklich auf das Brot und dachte nach. wieso es eigentlich selbstver- ständlich war, daß dies immer seinen Mor- gen und Abend begleitet hatte. Nein, es war nicht selbstverständlich, daß der Acker draußen durch Sturm und Wetter die Treue hielt und im Reihengang der Jahreszeiten so sicher wiederkam, des Bäckers Feuer zau suchen und den Brotkasten jeden Hauses. Und also malte er als einen späten Dank an die Landschaft der Ernte nichts anderes als dies Brot. Vom Brot kann man nicht überschwäng- lich sprechen, man kann nur zeigen, wie es ist und was es ist. Vom Acker mitten im Waffengang Hymnen zu singen, wäre ein Dins in falscher Tonart, denn etwas Ern- stes ist die Feldflur, die uns daran erinnert, daß Pflugschar und Schwert eine Waffe sind. Bauer und Soldat einen Krieg durchfechten, den ewigen Kampf um Leben und Brot und Zukunft. Es gibt Hagelschlä- ge. aber es wächst auch wieder Korn: das ist die goldene Handregel an der Oktober- schwelle. Nehmt und brecht an diesem Tage ein Brot mit diesem Gedanken: es steckt aller Glaube darin und alle Zuversicht. Dr. O. Wessel ——————————————— Der Blick auf den Weltmarkt vernebelt anscheinend den Sinn für die nüchterne Wirklichkeit. Sonst hätte man auf der Konferenz der„großen“ Weizenanbaulän- der wohl kaum die Tatsache übersehen, daſß Europa ohne die Sowietunion auf sei- nen Aeckern mehr Weizen erntet Nord- und Südamerika. Australien und Afrika zusammengenommen. Im Durch- schnitt der Jahre 1933 bis 1939 wuchs fast ein Drittel der gesamten Weizenernte der Welt auf unserem Kontinent. der flächen- mähßig nur den fünfundzwanzigsten Teil der Erde und nach der Einwohnerzahl knapp ein Fünftel der Erdbevölkerung aus- macht. Es ist ein weitverbreitetes, aber falsches Bild, wenn man sich vorstellt, daß die Vereinigten Staaten, Kanada, Argenti- nien oder gar Australien die Länder der Wogenden Weizenfelder seien. Vergleicht man nämlich die Ernten mit der Gesamt- fläche dieser Länder, so ergibt sich, daß in den USA auf einen Quadratkilometer Fläche (also nicht etwa nur Anbaufläche) 24,3 dz entfallen, in Argentinien 21,7, in Kanada .6, in Australien 5,5, in Europa dagegen 81.7 dz. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in Europa der Roggenanbau noch eine we⸗ sentlich größere Rolle spielt als in allen anderen Teilen der Welt. und daß auch die übrigen Halmfrüchte sowie Hackfrüchte und Gemüse in ihren Erträgen erheblich über denen der„großen“ Agrarländer ste- hen. Das Bild wird freilich wesentlich an- ders, wenn das Ergebnis der Weizenernten in Vergleich zur Bevölkerung gesetzt wird. Da entfallen auf jeden Europäer(wieder Sowietrußland ausgenommen) 1,11 dz Wei⸗- zen; für die USA lautet diese Zahl 1, 45, für Australien.36, für Argentinien 4,68 und für Kanada 7,35 dz. Die drei zuletzt ge- nannten Länder sind also darauf angewie⸗- sen, ihre Erträge auszuführen. Und zwar ist kür sie der Zwang zum Export wesent⸗ lich stärker als für die europäischen Län- der in ihrer Gesamtheit die Notwendigkeit der Einfuhr ist, da diesen ja noch ein er- heblicher Spielraum zur Intensivierung ihrer Wirtschaft offensteht. und da auch andere Früchte einen Ausgleich schaffen können. 5 Was wir haben darlegen wollen, hätten wir an den Beispielen Roggen oder Kar- tofkeln noch viel drastischer nachweisen können; wir haben Weizen gewählt, weil Weizen die internationale Haupthandels- ware des Nahrungsmittel-Weltmarktes ist, und weil Weizen gerade auch auf allen Er- nährungskonferenzen die erste Rolle spielt. Man möchte uns gar zu gerne glauben ma- chen, daß unsere Lebens-Grundlage von jenen Aeckern abhängt, auf denen arm- selige Farmer kaum ein Drittel so hohe Hektarerträge erzielen wie der europäische Bauer, man möchte auf unsere Kosten die völlig proletarisierten Landarbeiter und die hoffnungslos verschuldeten Getreidefabri- ken sanieren. Argentinien. das Land, des- sen Welthandelswaren durchweg agrari- schen Charakter tragen. ob wir nun an Weizen oder Leinsaat, an Gefrierfleisch oder Häute denken, hat zu zwei Dritteln als ihre Der feichtum des Ackers/ zun, hratedanktas 104Ä 4 bestehen können, sind die Voraussetzungen eines eigenen politischen Lebens geschaffen. Damit erhielt die Landwirtschaft gegen- großstädtische Bevölkerung. Seine weiten Flächen sind menschenleer. obschon der Boden gut und fruchtbar ist. Die extensive Landwirtschaft Kanadas. Australiens und auch der USA kann keinen Bauernstand ernähren, und wenn die Preise ihrer Er- zeugnisse niedrig sind, so muß sie der Be- arbeiter des Ackers mit seinem Schweiß und seinem Blut, ja mit seinem bißchen Glück teuer genug bezahlen. Er ist eine fremde Welt, die sich da vor uns auftut, aber eine Welt. die man bis in letzten Hintergründe durchschauen muß, wenn man erkennen soll. daß Euro- pas Geschick von seinem Acker abhängt. Man hat auch in Deutschland zu lange Industriewirtschaft und Landwirtschaft als ein Entweder-Oder behandelt. als ab uns je die Wahl gegeben wäre. welcher von beiden wir uns zuwenden könnten und soll- ten. Es ist für uns eine unerbittliche Tat-— sache, daß wir eine politische Bedeutung nur haben können, wenn wir eine auch zahlenmäßig starke Bevölkerung haben. Ein Zuwachs in dem notwendigen Ausmaß konnte und kann aber allein auf dem Wege einer intensiven Industrialisierung erfol- gen. Wagemann hat nechsewiesen daß Uebervölkerung und Untervölkeruns durch- aus relative Begriffe sind. die von der So- zialstruktur des Landes abhängig sind Ein reines Agrarland wie Bulsarien zeigt mit einer Bevölkerungsdichte von 60,8 schon bedenkliche Uebervölkerungserscheinun- gen, während das Altreich mit 140.3 durch- aus noch aufnahmefähig war. Aber die Bevölkerungszahl allein sichert noch nicht die politische Existenz, genau so wenig wie der natürliche Reichtum des Bodens ein Machtfaktor ist. Erst wenn es gelingt. mit Hilfe dieses in den eigenen Grenzen liegen- den Vermögens eine relative Unabbhängig- keit von Einfuhr und Ausfuhr zu schaffen in dem Sinne, daß Volkswirtschaft und Staat auch ohne einen solchen Austausch über einer ständig wachsenden Bevölke- rung immer größere Aufgaben. Sie hätte sie freilich nicht lösen können, wenn ihr nicht die industrielle Wirtschaft und die Wissenschaft Mittel und Möglichkeiten ei- ner kräftigen Ertragssteigerung in die Hand gegeben hätten. Eine wirkliche Gefahr drohte ihr nicht so sehr daraus, daß immer wieder erhebliche Teile der ländlichen Be- völkerung in die Stadt zogen- bei den be- völkerungsmäßigen Strukturunterschieden zwischen Stadt und Land hätte eine gestei- gerte Industrialisierung und damit eine Be- völkerungsvermehrung im notwendigen Aus- maß ohne den dauernden Zustrom vom Lande gar nicht erreicht werden können- sondern daraus, daß gerade die bester Kräfte abwanderten. So muß das Problem der Landflucht nicht lediglich von der quan- titativen, sondern vor allem von der quali- tativen Seite her gesehen und zu einer Lö- sung gebracht werden. Es wäre grobe Selbsttäuschung., wenn man annehmen wollte, diese Gefahr hätte an Bedeutung eingebüßt, seitdem ihr mit Entschlossenheit begegnet wird Mit aller Klarbeit muß auch in der Stadt erkannt werden, daß die Vor- aussetzung unserer Politik und unserer Wirt- schaftsführung die intensivste Ausnutzung vnseres Bodenreichtums ist. die durchzufüh- ren die Landwirtschaft gerade ihre besten Kräfte dringend braucht. Man hat uns ein„amerikanisches Jahr- hundert“ verheißen. wenn unsere Gegner gesiegt hätten, und das sol! doch wohl be⸗ deuten, daß Maßstäbe und Werte, die bis jetzt in den Vereinigten Staaten Gültigkeit hatten, allgemeinbestimmend sein würden Und dabei tut man so, als ob das kleine bißchen Europa gegenüber dem großmäch- tigen Amerika eine Bagatelle sei. Nun, das 895 badische u. elsässische Bauern werden geehrt Erntedank im sechsten Kriegsjahr Am 1. Oktober gedenkt das ganze Volk, wenn auch in einer den Zeitumständen an- gepaßten schlichten Form, der Leistungen seiner bäuerlichen Bevölkerung für die Er- nährungssicherung. Im Mittelpunkt Erntedanktages in Baden und Elsaß steht die Ehrung von 895 Männern und Frauen des Landvolkes. Es werden insgesamt 23 Kriegs- verdienstkreuze I. Klasse, 436 Kriegsver- dienstkreuze II. Klasse und 436 Kriegsver- dienstmedaillen verliehen. Die Ober—- reichung erfolgt kreisweise im Rahmen eines Verleihungsaktes durch die Kreis- leiter und die Kreisbauernführer. Mit dieser Auszeichnung wird unsere ge— samte bäuerliche Bevölkerung geehrt. Von seiner Arbeitsleistung hängt heute mehr denn je die ausreichende Lebensmittelver- sorgung von Front und Heimat ab. Voll Dankbarkeit gedenken wir hierbei, unter welch großen Belastungen die Angehörigen des Landvolkes, vor allem die häufig auf des sieh allein gestellte Bauersfrau, die Feld- bestellung mit Greisen und Kindern sowie mit teilweise berufsfremden Aushilfskräften durchgeführt hat. Die badische Bevölkerung erinnert sich hierbei besonders des tapferen Einsatzes ihres Landvolkes im ersten Kriegsjahr im Bereich des Westwalls, als die Feldarbeit ungeachtet der Bedrohung durch die Geschütze der Maginot-Linie und nicht selten unter Maschinengewehrbeschuß er- kolgte. Dieses badische Frontbauerntum wurde vor zwei Jahren von höchster Stelle des Reiches geehrt, als bei dem Staatsakt zum Erntedanktag in Berlin ein badischer Bauer, der Kreisbadernführer von Müll- heim, Ernst Ritter, der nach der Rückge- winnung des Elsaß auch die Kreisbauern- schaft Mülhausen übernommen hatte, das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz er- hielt. Unser tüchtiges und fleißiges Land- volk am Oberrhein erlebte damals seinen größten Ehrentag. E. D. (kerung also auf ein Drittel pescheidene Europa hat(ohne Sowjetruß- land) immerhin noch dreimal soviel Ein- wohner wie die USA, und kein Mensch wird ernsthaft behaupten wollen, daß in irgend- einer Hinsicht der europäische Mensch we⸗ niger wertvoll sei als der amerikanische. Vielleicht auch glaubt man in Amerika, daß Europa sich, geblendet durch den amerika- nischen Reichtum, freiwillig amerikanischen Anschauungen zuwenden und den Lebens- stil von Neuyork oder Hollywood kopieren wird. Aber wir wissen nur zu gut, daß amerikanische Rationalisierung Menschen einsparen bedeutet, daß wir aber, wenn wir schon rationell wirtschaften müssen, zu- nächst einmal den Boden und seine Schätze sorgfältig einzuteilen haben. Ein amerika- niscnes Jahrhundert in Europa ließe sich verwirklichen, wenn wir- wie die Ver- einigten Staaten- nur 17 Einwohner auf den Quadratkilometer hätten, unsere Bevöl- zusammen- schrumpfen würde. Dann aber hätte Eu- ropa für immer abgedankt, und nach einem amerikanischen würde niemals mehr ein Jahrhundert kommen, das auch mit euro- päischen Werten beurteilt und benannt werden könnte. Es ist der Reichtum des europäischen Ackers, den jene fremde Welt erst zer- schlagen müßte, wenn sie je über uns herr- schen wollte, ein Reichtum, den nicht die Natur verbürgte, sondern der rastlose Fleiß seiner Bebauer, gestützt und getragen durch die Kultur des europäischen Menschen. Es ist der Reichtum, der sich am stärksten in Deutschland mit seinen außerordentlich ho- hen Hektarerträgen in allen Feldfrüchten manifestiert, der trotz allem siegreich die- sen Kontinent durchdringt und ihn stark macht gegen alle Gefahren einer seinem Boden und seiner Kultur fremden Art, die Dinge zu sehen und zu arbeiten. Und wie der deutsche Boden die Widerstandskraft des deutschen Soldaten verdoppelt und ver- dreifacht, weiß er es, daß er mit diesem seinem Acker nicht nur seine Nahrung und seinen Reichtum an irdischen Gütern vertei- digt, sondern zugleich die Kraft, die ihm aus allen Ernten zuwuchs. Und-Erntedank wird Bekenntnis und Verpflichtung zu neuer Saat. Paul Riedel. Sparbedingungen im Aushang Nach den bestehenden Bestimmungen müssen die Sparkassenbücher jeweils auch einen Abdruck der Sparbedingungen ent- halten. Vereinfachungen auf dem Gebiet des Druckereiwesens nötigen aber dazu, bis auf weiteres von dieser Regelung abzusehen. Das Einheitssparkassenbuch der deutschen Sparkassenorganisation wird daher künftig ohne diesen Abdruck hergestellt werden. Damit sich jedoch die Inhaber von Sparkassenbüchern auch weiterhin ausrei- chend über die Sparbedingungen unterrich- ten können, hat der Reichswirtschaftsmini- ster angeordnet, daß jede Sparkasse die bis- her in den Sparkassenbüchern abgedruck- ten Satzungsauszüge durch deutlich sicht- baren Aushang im Kassenraum be— kanntgibt. Die Sparkassenbücher werden mit einem allgemeinen Hinweis auf diesen Aushang versehen. Arbeit und Leibesübungen Leibesübungen sind für uns nicht ledig- lich eine körperliche Betätigung, sondern sind zu einem bewußt angewandten Erzie- hungsmittel geworden. Dabei treten Zzwel grundlegende Ziele in den Vordergrund: Einmal die körperliche Erziehung unserer Jugend und zweitens, die Ausgleichswirkung gegenüber der Berufsarbeit. Es handelt sich dabei weniger um eine Ausbildung und Steige- rung vorhandener Anlagen. als um ein Wie- dererstarkenlassen körperlich-geistiger Kräfte, die durch den Alltag mit seiner Ar- beit, seinen Mühen, Sorgen. Anstrengungen im Schwinden sind. Wer Leibesübungen treibt, weiß, daß die Ubung des Körpers zugleich eine Er- fkrischung der Seele darstellt, weiß, daſ Leibesübungen nicht nur stärken, nützen und fördern, sondern auch erheben. Die Beziehungen zwischen Sport und Arbeit sind enger, als die meisten glauben und ahnen. Insbesondere für Industrie und Landwirtschaft ergeben sich wichtige Auf- gaben und Möglichkeiten. Dabei ist die Bezeichnung Sport ein Sammelbegriff für verschiedene Formen körperlicher Betäti- gungen, die alle das eine gemeinsam haben, daß sie Ursache für zum Teil bedeutende Arbeitsleistungen sind. Man kann wohl sa- gen, daß im Sport die höchsten, menschlich überhaupt möglichen Arbeitsleistungen vor- kommen. Kein Gebiet der Arbeitsbetäti- gung eignet sich deshalb auch s0 gut für wissenscaftliche Arbeitsuntersuchunten, wie gerade das der Leibesübungen. Das ist wichtig für die Beziehungen zwi- schen Sport und Beruf, denn auch im Be- ruf haben wir maximale Leistungen und nach Erfolg strebt man auf beiden Gebieten. Freude bringen sowohl der Beruf wie der Sport; aber im allgemeinen ist doch der Sport eine Quelle reineren Genießens als die Berufsarbeit. Leibesübungen, vernünftig und systematisch betrieben, dienen der wirt- schaftlichen Leistungssteigerung, weil Sie Erholung und Ausspannung und damit neuerung verbrauchter Energie und Sub- stanz bedeuten. Es ist ein leider weit ver- breiteter Irrtum, zu glauben, daß ein Höchstmaß von Ersatz dieser Stoffe und Kräfte durch Ausruhen erreicht wird. Dies geschieht im Gegenteil durch ein gewisses Maß ausgesprochener aktiver Schulung der Kräfte des Körpers und der Seele. Nicht be- ansprucht verkümmern die organischen Kräfte, und deshalb vermag eine geregelte und planmäßige Erziehung durch Leibes- übungen so wertvoll zu wirken. 2,01 m Hochspruns mit 1,78 m Größe Der neue deutsche Rekord und die dies- jährige Europa-Bestleistung im Hochsprung, die letzhin in Kiel von Hermann Nacke weil Nacke im Gegensatz zu anderen-m- Springern nicht übergroß ist. Er hat eine Körpergröße von 1,78 m und hat diese mit seiner Rekordleistung um nicht weniger als 23 em übertreffen können. erzielt wurde, ist besonders bemerkenswert, eee SrecI7firci TNMörtTATUFerꝰ Leipziger verein Barmenia, Bez.- Dir. Mannheim.— Unsere Büro- räume befind. sich in Mannheim, M7, 1, Fernruf 430 23. Wir bitten unsere Mitglieder, bei Beitrags- überweisungen stets ihre Mitgl.- Nummer anzugeben. Nürnberger Brauhauskeller, K 1. 5. empfiehlt seine Gaststätte Heute wie je ist Lebensversiche- rung Vorsorge und Sparanlage zugleich. Gerling-Konzern, Ver- sicherungen aller Art. 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Aber jetzt im Kriege ist es nötig, Flaschen, Kohle. Fracht u Arbeitskraft zu sparen; darum werden flüßige „Tinten bis auf weiteres hicht mehr hergestellt Trotzdem brau- chen wir auch jetzt nicht Tinte zu verzichten: aus der Pelikan-Tintentablette machen wir sie uns selbst. Eine Tablette in kaltem oder noch besser in warmem Wasser aufgelöst, er- gibt ein kleines Glas(½, Lit.); bei größer. Bedarf nimmt man entsprechend mehr Tabletten: für 1 Liter 32 Stück, für ½/ Liter 16 Stück usw Pelikan-Tinten- tabletten für normale Schreib- und Füllhaltertinte und für rote Tinte werden sSie bei Threm Schreibwarenhändler bekommen. Ueber all den Anstrengungen wol- len wir nicht das aus den Augen verlieren, was unser Glück aus- macht: Unsere Kinder! Für sie kämpfen wir, Sie sollen einst die Früchte unseres Kampfes ernten. Sorgen wir dafür, daß wir sie gesund erhalten für die Aufgaben. die auch ihnen in den kommen— den Frfedensjahren erwachsen. Ein guter Helfer dabei: Maizena. auf ellerkalte Einkochgläser öffnen sich schwerer Deshalb bringt man dieselben einige Stunden vorher in Zimmerwärme. Gerrix- Rillengläser öffnet man leicht mit dem Gerrix- Rillenglasöffner. Gerrix-Gläser immer zuverlässig. Man muß sich zu helfen wissen. Für das Kocbhen von Süßspeisen und Einwecken von Früchten soll man bekanntlich nur den Kri-— stall-Süßstoff der-Packung ver- wenden. Bei Puddings, Soßen etc. zann man sich aber auch mit G- Vabletten behelfen, indem man liese in Wasser auflöst und sie s0 den Speisen erst nach dem Kochen zusetzt.— Süßstoff-Sac- charin ist im Rahmen der bis- herigen Zuteilung nur beschränkt Heferbar. Matratzen, Schlafdecken, Bettbe⸗ züge, Kissenbezüge für Flieger- geschädigte v. Textilhaus Aretz, Mannheim, Am Meßplatz. Näne OEG-Bahnhof. Nestle Kindernahrung! Mit den Er- kenntnissen auf dem Gebiete der Kinderernährung hat Nestle Kin- dernahrung Schritt gehalten; sie soll daher sparsam und zweck- mäüßgig verwendet werden. Nestle Kindernahrung, wird abgegeben kür Kinder im Alter bis zu 1½ Jahren, und zwar je eine Dose gegen die Abschnitte A, B. C, D der Kleinstkinderbrotkarte. Deut- sche A. G. für Nestle Erzeugnisse Berlin-Tempelhof. Paracelsus, der„Begründer eines deutschen Arzttums““(um 1500), sah die Aufgabe des Arztes dar- in, die wunderbare Selbsthilfe der Natur zu fördern. So0 ver- wandte er gern heilsame Erde zur Behandlung vieler Leiden. Adolf Just brachte diese uralte Heilweise wieder zu hohen Ehren und schuf in seiner„Luvos-Heil- erde“ ein einzigartiges, völlig natürliches Heilmittel. Luvos- Heilerde. Es ist sehr zu empfehlen, gerade heute bei der angestammten und bewährten Marke zu bleiben. Sie wissen ja, daß man beim Einkauf von Damenbinden eine leere Schachtel zurückgeben muß. Wenn Sie eine fremde Packung zurück- geben, ist es nicht sicher, ob Sie dafür„Camelia“ erhalten. Die leere„Camelia“-Schacntel flach zusammengelegt nimmt wirklich nicht viel Platz ein, aber man muß sie natürlich auch mit- bringen. Damit erleichtern Sie dem Händler eine gerechte Ver- teilung, und was wichtiger ist, es wird wertvoller Rohstoff gespart und die ausreichende Versorgung mit Damenbinden dadurch auch weiterhin ermöglicht. Also ditte: Bei„Camelia“ bleiben und leere Schachteln beim Einkauf zurück- geben. Warum lauscht Frau Richter?- Immer wieder schreit das Kind. Wenn es die Mutter einmal aus- packte, könnte sie die Ursache sehen: diese roten Stellen an den Schenkeln sind Schuld!—- Hier hat der Urin die Haut entzündet und beim Strampeln haben die Windeln die Haut aufgerieben. Penaten-Creme vermeidet das. Ein Tüpfelchen genügt. Penaten- Creme. Bei Grippe-Wetter verzärtle man sich nicht, sondern mobilisiere die natürlichen Abwehrkräfte, um keine Stunde versäumen z2u müssen im Dienst für Kampf und Sieg. Ein heißes wenig Klosterfrau-Melissengeist, falls vorhanden, nach Vorschrift angereichert und kräftig aroma- tisiert, tut gut und wärmt von innen heraus. Klosterfrau-Me-⸗ lissengeist⸗ und Schnupfpulver- Fabrik. Das Auftreten des Heu- u. Sauer- wurms ist weniger geworden, weil Nirosan als ungiftiges u. arsen- freies Fraßmittel breiter und gründlicher wirkt als die bislang beste Kombination von Fraß- und Berührungsgift. Ueberdies er- gibt der Nirosan-Zusatz eine un- erreicht sämige und benetzende Spritzbrühe.„Bayer“ 1. G. Far- benindustrie AG., Pflanzenschutz- Abteilung Leverkusen. Nebensächlich oder unwichtig sind heute viele alte Gewohnheiten gegenüber dem einen Ziel: Dem baldigen Sieg. Zahnpflege ist Zwar nicht unwichtig,. aber Auf- machung und Geschmack einer Zahnpasta.,, Rosodont“ bittet hier- für ebenfalls um Verständnis. Rosodont, Bergmanns feste Zahn- pasta: — 4 ———————————————————.————— —— Fr ——— Getränk mit Scherben machen keine Sorgen. Jeder Haushaltsgegenstand aus Porzellan, Steingut oder Glas ist heute schwer zu ersetzen. Doch bei aller Sorgfalt läßt sich nicht vermeiden, daß dann und wann etwas entzwei geht. Hat die Haus- frau immer Uhu- Den Alleskle- ber- zur Hand, kann sie mit die- sem wasserfesten und farblosen Spezialleim buchstäblich alles wieder kitten u. kleben, u. mühe- 1los kleinere Reparaturen im Haus- halt selbst bewerkstelligen. „Ungenießbar:“ klagen die Motten, „in die Kleider, Strümpfe, Hem- den, Jäckchen, Handschuhe- so- weit sie aus Wolle sind- kann man auf einmal nicht das kleinste Mottenlöchlein mehr einfressen! Wie kommt das nur?“- Ja, ihr Motten, heute machen eben die Hausfrauen ihre waschbar. Woll- sachen mottensicher und schüt- zen sie obendrein weitgehend vor Schimmel u. Stockflecken durch Movin-Mottensalz. Ein erfahrener Koch verrät: Jeder Pudding läßt sich markenfrei verlängern. Das macht man so. Man schlägt aus Milei W herr- lichen Milei-schnee und zieht ihn vorsichtig unter den lauwarmen Pudding. So wird die Pudding- masse viel größer. lockerer und man erhält eine leckere, köst- liche Schaumspeise, durch das milchgeborene Milei W Bohnen sollte ſeder Haushalt als Frischgemüse für den Winter „einwecken“, d. h, nach dem Weck-Verfahren in Weck-Gläsern einkochen. Mit den„eingeweck- ten“ Vorräten kann die Hausfrau gerade jetzt im Kriege viel Ab- wechslung in den Küchenzettel vringen. Man halte sich beirn „Einwecken“ immer genau an die Vorschriften. Unsere„Kleine Lehranweisung“ mit genauen An- leitungen und vielen Rezepten wird kostenlos abgegeben von allen Weck Verkaufsstellen oder gegen Einsendung dieser auf eine Postkarte geklebten Anzeige di- rekt von der Lehr- u. Versuchs- küche J. Weck& co(17a)oOeflin- gen(Baden). Keiner kann mehr geben als er hat: Jeder Kaufmann macht es sich neute zur besonderen Pflicht, die knappen, aber markenfreien Nah- rungsmittel, wie Knorr Suppen-— und Soßenwürfel, gerecht zu ver- teilen Allerdings kann er der heute s30 enormen Nachfrage nicht immer entsprechen, da auch die Rohstoffe, die man für Suppen- u. Soßenwürfel braucht, größtenteils für die Wehrmacht verarbeitet werden. Denn- Nah- rung ist Waffe! Die leere Migetti-Packung darf nicht in den Ofen wandern. vViel- mehr ist sie der Altmaterial- Sammlung zuzuführen. Daran muß jede Hausfrau denken, wenn sie Migetti verwendet. Altpapier ist wertvoller Rohstoff. Migetti, die topffertige Vollkost— auch ein Milei-Erzeugnis! 3 esunde Kinder— gesicherte Zu- kunft! Auf lange Zeit hinaus wird uns der kommende Sieg vor Aufgaben stellen, denen nur eine jetzt gesund und blühend heranreifende Jugend gewachsen sein wird. Unser Malz-Extrakt, das natürliche Nähr-, und Kräfti- gungsmittel, das nach unseren zeit über 75 Jahren im Dienste der Volksgesundheit gewonnenen Erfahrungen entwickelt wurde, dient deshalb heute vordringlich der Gesunderhaltung u. dem kraft- vollen Aufbau unserer Jugend. Löflund. Pryms Zukunft Druckknöpfe ver- wenden ist richtig, sie mehrfach gebrauchen, ist wichtig! ——————— vERSCHikbENkS FIIMTHIATER. Wer gibt auf 1. Hypoth. RM 19 000,—? Objekt ca. RM 100 000,-— unter Nr. 60 735 Vs an das HB. Tresorschlüssel mit Metallscheide in Innenstadt verlor. Geg. Beloh. 1. Fundbüro(Bezirksamt) abzug. Gold. Gliederarmband am 25./26. 9. verl. Abzg. geg. gute Bel., da An- denk., bei Fr. Beil, Stamitzstr. 5. Geldbeutel, schw., am Sonnt., 24.., abds. 21 Uhr, Inh. ca. 340,- RM, Ecke Rheinstr.- Luisenring verl. Abzg. geg. Bel. auf d. Fundbüro. Gr. Wildl.-.-Handschuh am 29.., vormitt. zw. Tattersall u. Pesta- lozzischule verl. Geg. Bel. abzu- geben bei Sigg, M 2, 1. Gefund. ein weiß. 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Beg. 15.10, 17.10, 19.00, Sonntag 13.40 Uhr! „Familie Buchholz““.“ Lichtspielhaus Müller, Mittelstr. 41. 15.00, 16.55, 18.25, Sonntag ab 13.15. „Das Lied der Nachtigall“.“ Apollo Weinheim.„Die Zauber- geige.“.00,.15 u..30 Unr. Modernes Theater Weinheim:„Die Nacht der Vergeltung“. Wo. .15 u..30 Uhr, Sa./So..00,.15 Und.30 Uhr. unn Jugendliche nicht zugelassen. Jgd. ab 14.,* Jgd. Zzugelass. GEScMAFNI. EMyFEHiñVο Nν Das kann auch der Feind wissen: Daſß unsere Ernährung im 5. Kriegsjahr bedeutend besser ist als im 3. Jahre des 1. Weltkrieges; daß trotz Terror u. Nervenkrieg die deutsche Jugend kerngesund ist; daß deutsche Arzneimittel nach dem Kriege allen Völkern zum Segen gereichen werden. Beispiel: Silphoscalin- Tabletten. Darüber wollen wir heute spre- chen! Carl! Bühler, Konstanz, Fabrik pharm. Präparate. Wissen Sie, daß der Begriff Hor- mone sanz jungen Datums ist u. dag es 1904 das erste Mai gelang, ein Hormon, also einen lebens- wichtigen körpereigenen Stoff, auf chemischem wege künstlich herzustellen? Eine Großtat deut- scher Forschung„Bayer“ Arzneimittel. aARZTANTTTGTN een eeee Dr. Wittenbeck. Sprechstunde nur noch im Städt. Krankenhaus auf Station G 2 Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von—5 Uhr. Iu anderer Zeit nach tele⸗ fonischem Anruf. Ruf-Nr., 541 31 UNTERRICET Privat-Handeisschule„, vinc. Stock“, Mannheim. M 4. 10, und Ludwigs- hafen, Kaiser-Wilhelm-Straße 25. gegründet 1299 Ruf. 429 76. An⸗- füngerlehrgans in Stenograffle und Mascohinenschreiben beginnt am 2. Oktober 1944 Unterriehtstage Montag, Mittwoch Freitag. Un- terrichtszeit: 18.20 bis 20.00 Unr. Handelsunterrichtskurse Grone, Mannheim. Tullastr. 14. Ruf 424 12. Die neuen Halbjahres-Tageskurse beginnen Anfang Oktober 1944. Einzelunterricht in Stenografle u. 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Johanna Her am 14. 9. in Heinrich Hei Waldhof, H Kinder, En um 14 Uhr, Karl Richter, wandten. Nikolaus Sar hausen, Ro Beerdigung Frau August Weinheim. hat in aller Frau Kathar Linde“, 28. hat bereits Magdalene k H 7, 13, 30. Beerdiguns Peter Sauer, Ziethenstr. Feuerbest: Babette Sim Elsaß. Mhr 1 Enkelkin Dr. Hans 20 seines 84. I aller Ange Die Einàsc Adam Merk Krankheit Katharina heim, Hor Wagner u 16 Uhr, F. ngen nicht ledig- ng, sondern ndten Erzie- treten zwei Fordergrund: rziehung weitens, die genüber der sich dabei und Steige- um ein Wie⸗ lich-geistiger it seiner Ar- istrengungen reiß, daß die h eine Er- „ weiß, daß rken, nützen rheben. Die und Arbeit glauben und dustrie und ichtige Auf- abei ist die elbegriff für cher Betäti- insam haben, bedeutende inn wohl sa- „ menschlich istungen vor- Arbeitsbetäti- uch s0 gut ersuchungen, Sen. ehungen zwi- auch im Be- ztungen und den Gebieten. eruf wie der ist doch der ießens als die „ vernünftig nen der wirt- 1g, weil sie nd damit Er- ie der weit ver- n, daß ein r Stoffe und ht wird. Dies ein gewisses Schulung der ele. Nicht be- organischen eine geregelte iurch Leibes- . s m Größe und die dies- Hochsprung, aann Nacke merkenswert, anderen-m- Er hat eine hat diese mit rt weniger als 5 Ar—— n Tägl. 13.00, 14.30, nernächte“.““ Diesen Sonntag ite Str. Täglich „ 138,50:„Zum eite Str. Diesen at u. Patachon aufführ.„Glück Beginn: 11.00, 2. Beg. 15. 10, tag 13.40 Uhr! 2˙%* er, Mittelstr. 41. onntag ab 13.15. achtigall“. —„Die Zauber- .15 u..30 Uhr. Weinheim:„Die tuns“.„% Wo. 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Geburten: Elke Magda, 20. 9. 44. Helene Brauch geb. Dauth, Mannheim, Lindenhofstr. 98, 2. Z. Diakonissen-Krankenhaus Heidelberg- Ludwig Hellmut Hanspeter, geb. 24. 9. 44. Gertraude Otto geb. Biederbeck(Klin. Prot. Holzbach, Wiesloch)- Hellmut Otto, gef. als Ltn. d. R. am 6. 2. 44. Hermann Ernst Willi, 14. 9. 44. Grete Ding geb. Hartung- Ernst Ding, Tierarzt, 2. 2. Wehrm. Schwetzingzen, Marstallstraße 45. Verlobungen: Käte Schenkel Mhm.-Sandhofen, Kolonie 42. Lia Schütz Erwin Pflästerer, Masch.-Maat. Straße 7, Weinheim, Gabelsbergerstraße 33. — Josef Dyla, Gefr. in einem Flak-Regt. Birkenau, Adolf-Hitier- 1. Oktober 1944. Henriette Heiff, Mannheim, 8 6, 16- Anton Mayer, z. Z. Wm. 30. 9. 44. Vermählungen: ffz. Gustav Hartmann, 2. Z. Urlaub- Maria Hartmann geb. Ding. Mannheim-Edingen, Konkordiastraße 18, 30. Septembe 1944. Uffz. Erwin Schmitt 30 Jahre, im Osten, Inhab. meh- rerer Auszeichnungen. Mum.-Neckarau, Rosenstraße 133, Schweighausen(Elsaß). Frau Hildegard sSchmitt mit Söhnchen Rudi u. allen Angeh. . Für Führer, Volk unc Veterland starben: oObergefr. Wilhelm Zürn 23 Jahre, im Westen. Inh. ver- schiedener Auszeichnungen. .-Waldhof, Märk. Querschlag 44 Fam. Wilh. Zürn u. Schwestern Anna u. Lieselotte, sowie alle, Verwandten. Gefr. Walter Eckard 19 Jahre, im Westen. .-Feudenhm., Wingertsbuckel 34 Emil Eckard und Frau Amalie geb. Stübinger; Brüder: Hel- mut u. Willi nebst Angehörisen Obergefr. Hans Schmitt 24., im Osten, Inh. der Ostmed. Oftersheim, Mannheimer Str. 135. Heinrich schmitt u. Ehefrau Elisabeth geb. Fuß; Bruder u. Schwester sowie alle Angehör. Wilhelm Ludwig Schwarz San.-Gefr., 22., im Osten, EK 2, Inf.-Sturmabz. u. Verwund.-Abz. Mhm.-Sandhofen, Luftschiffer- straße B IV/3. Fam. Andreas Schwarz, Eltern; die Brüder Karl u. Hans, beide z. Z. 1.., sowie alle Verwandt. EJäger Karlheinz Nahm 18½ Jahre, im Westen. Mannheim, Hafenstr. 66, 28. 9. 44. Martha Nahm geb. Stahl; Hil- degard Bange geb. Nahm, 2. Z. Wehrmacht. 7 Leutn. Alfred Albus 24., im Westen, Inh. EK 2. Kl. und anderer Auszeichnungen. Elfr. Albus geb, Rüegg u. Kind, 2. Z. Häusern i. Schwarzw.; Fa- milie M. Albus, Mhm., Grüne⸗ waldstraße 26. oObergefr. Walter Batsch 31., in Itallen, Inh. des KVKr. mit Schwertern. .-Blumenau, Bückebergweg 14. Rosel Batsch geb. Neubrand; wie alle Angehörigen. VObergefr. August Oberst 38 Jahre, im Westen. .-Neckarau, Friedensstraße 20. Else Oberst geb. van der Velde, die Eltern u. Schwester, sowie alle Angehörigen. Friederike Batsch, Mutter, so- Hauptm. Rudi Eckert 29 Jahre, im Osten. Inh. des EK 1 u. 2 u. anderer Auszeichnungen 2. Z. Straupitz über Cottbus, Schloßvilla, Mhm.-Gartenstadt, Langer Schlag 19. Brigitte Eckert geb. Engel u. Kinder Heidrun und Helgrid; Fam. Hans Sierl u. Verwandte. oObergefr. Otto Bausch 33 Jahre, im Osten. Mh.-Rheinau, Karlsruher Str. 17. Em. Bausch geb. Morlock und Kinder Edgar u. Leander; El- tern; sSchwiegereltern; Ge⸗ schwister und Anverwandte. Flieger Walter Hoff 18 Jahre, im Westen. Mannheim. 2. Z. J 2, 22. Karl Hoff u. Frau Amalie geb. Keil; Irmgard Hoff. Wiesloch eine schriftliche Meldung reichen: geb. Säumige werden bestraft. beschäftigt alassss · RAb abgeleistet: ja— nein— voen biss Entlassen als: Arbeitsmaid, Kameradschaftsälteste, Jungführerin, Führerin (Zutreffendes ist zu unterstreichen) Unterschrift“ Mannheim, 28. 9. 1944. Erfassung der Geburtsjahrgünge 1920 bis 1924 w. J. Die im Stadtgebiet Mannheim und den vVororten wohnhaften ledigen weiblichen reichsdeut- schen Angehörigen der Geburtsjahrgünge 1920 bis einschlieſl. 1924 haben bis spätestens 5. 10. 1944 dem Reichsarbeitsdienst- Meldeamt 132- n nach nachstehendem Muster einzu- „„ Wwohnnunngngng ii — Der Polizeipräsident. Rückwirkende Ueberweisungen von den. Die Betriebsführer spanischer Lohnüberweisung spanischer Arbeiter. wirtschaftsministeriums Nr. 22/½4 D. kung vom 1. August 1944 für Ueberweisungen von Lohnersparnissen nach Spanien ein monatlicher Höchstbetrag von RM 300,— festgesetzt Worden. Durch Runderlaß des Reichs- St. vom 1. August 1944 ist mit Wir- Lohnersparnissen sind nur noch für die jeweils vorangegangenen 3 Monate zugelassen. Ersparnisse aus der Zeit vor dem 1. August 1944 dürfen ohne Abrechnung auf die ab 1. KAus. 1944 geltende Höchstgrenze nur noch bis zum 20. Sept. 1944(Tag des Ein- gangs bei der Deutschen Ueberseeischen Bank, Berlin) überwiesen wer—- Arbeiter werden auf diese Bestim- mungen besonders bingewiesen und ersucht, sie auch ihren spanischen Getolgschaftsmitgliedern bekanntzugeben. Arbeitsamt Mannheim. Rathausstraße 16, abzugeben sind., bar. Hockenheim. Auf dem Fundbüro Hockenheim. Freiwillige Feuerwehr. Es wird nochmals darauf hinge- wiesen, daſ die Uniformstücke der Feuerwehrleute, die zum Einsatz, Ar- beitsdienst oder wehrmacht einberufen sind, von den Angehörigen der- selhen unverzüslich an den Gerätewart Heinrich Walter, Hockenheim, da die Uniformstücke arderwärtig dringend benötigt werden. Derjenige, welcher die Uniformstücke. die ja Eigentum der Stadt sind, eigenmäüchtig zurückbehält, macht sich straf- Auch Jugendliche, die im Besitz von Stahlhelmen und sonstisen Uniformstücken sind, haben alles restlos abzugeben. Der Bürgermeister. lagern ein Geildbeutel mit 144.— RM und einem 1oo0-Markschein. Näheres Polizeiwache. germeister. Ketsch. Die Gemeinde Ketsch vergibt am Dienstag, 3. Oktober 1934, nochm. um 5 Unr das Streuerträgnis im Bruch auf dem Plotz. Der Bür- Hie Ein- und verkaufsgenossenschaft Brühl errichtet eine Milchver- tellerstelle und hat die Berechtigung vollmilch und entrahmte Frisch- milch an die Verbraucher abzusetzen. der neuen Kartenperiode. Anmeldungen nimmt entgegen die Milchsam- melstelle Wilnelmstraße 5. verkäufsladen Hauptstraße 28. Brühl, 29. Sept. 1944. Die Ein- und verkaufsgenossenschaft. Eröffnung erfolgt mit Beginn Großsachsen. Am Montag. Der Bürgermeister. 6. Reichskleiderkarte für Kinder und Jugendliche ausgegeben. zeitig können Anträge für sSchuh- und Spinnstoffwaren zestellt werden. 2. Okt. 44, wird in der Zeit von—11 Uhr die Gleich- Lützelsachsen. Am Sonntag, 1. Okt., kleiderkarte für Jugendliche ausgegeben. Buchstabe—K von—10 und —2 von 10—11 Uhr. Burschen u. bis 1. Januar 1928 geboren sind, haben bringen. Der Bürgermeister. Mädel, die vormittags, wird die 5. Reichs- in der Zeit vom 2. Juli 1926 die 4. Reichskleiderkarte mitzu- Bezugsber. Familie find. Wohnung: 3 Zi. u. Küche. Mitarb. ein. Mit- gliedes d. Fam. in Büroarb. erw. (Fachkennt.: Stenogr., bes. schinenschreib., erforderl.). Hein- rich Müssig, Fuhrbetrieb u. Bau- materialienhdig., Götzingen bei Buchen(odenw.). Telefon 324. Mod. möbl. Wohn- u. 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Frau Heist, Mhm.-Neckarau, Angelstraße 124. Ca. 300 am Arbeits- u. 150 am La- gerraum in Baden od. Württem- berg sof. ges. Eilang. u. 64 562 VS weinheim mod. 35-Zimm.-Wohn., 1. Etage, Ztrhzg., Bad, El., Gas, ger. Balkon, geg. sl. Wohn., mögl. Erdgesch. m. Garten a. d. Berg- straße bis Heidelberg od. Umg. 2. t. ges. 249 730 HB Weinheim. 1 Zim. u. Kü. Rheinau gegen 1 evtl. 2 Z. u. K. in Käfertal od. näh. Umgeb. Mhms. z. t. ges. Schriftl. Ang. an Schmitt, Mannhm., C8, 8 2 große, helle Zimmer und Küche mit Zubehör in Weinheim gesen 3 Zimmer u. Küche, ebenfalls in Weinheim, zu tauschen gesucht. SS unt. Nr. 161 517 an HB Whm. VERKAUFE sulzbach. Am Dienstag, 3. Okt. 44, geben. Der Bürgermeister. in der Zeit von.30—10 Unhr, wird im Rathaus die 5. Reichskleiderkarte für Kinder und Jugendliche ausge- Nikolaus Heinrich Assion Ogtr., 25., im Westen. Inh. EK 2. Ostmedaille, Verwund.-Abzeich. Mannheim, Böckstraße 20. Nikolaus Assion u. Frau Kath. geb. Meub; Walter Asslon, Bru- der, sowie alle Angehörigen. iObergefr. Moritz Ernst 35., im Osten, Inh. EK 1. u 2, gold. Verw.-Abz. u. and. Ausz., Weinheim, Karolinenstraße 9. Ottilie Ernst geb. Schmitt; Anast. Ernst, Mutter, Berg- heim/ Honau; Familie Leonhard Schmitt; Geschwister und An- verwandte.— Gedenkgottesdienst: Mittwoch, 4. Okt., morg..15 Uhr, in der Pfarrkirche Weinheim. Obergefr. Heinrich Lotz 36 Jahre, im Südosten, Inh. ver- schiedener Auszeichnungen. Mannheim, K 2, 1. Heinrich Lotz und Frau Anna geb. Schütz sowie Braut Lin- chen Herrmann u. Angehörige. laria Körner geb. Hutt verw. Kunn, 64 Jahre, am 25. 9. in Mannheim. Konrad Körner nebst Kindern und sämtlichen Angehörigen. fand in aller Stille Eduard Herrwerth Landwirt, 55 Jahre Bertel Bohrmann geb. Herrwerth, 28 Jahre Uwe Bohrmann 3., Kind, am 77. 9. 44 in Mhm. Frau Elis. Herrwerth geb. Gallé (Zz. Z. im Städt. Krankenhaus): Hans Bohrmann, 2. Z. Wm.; Fritz u. Hans Herrwerth, 2. Z. Wm., u. Fam. nebst Anverw. Beerdigung fand am 30. 9. Fried- hof Käfertal statt. Otto Gruber, Mechaniker geb. am 23. 4. 98, am 21. 9. 44 in Mannheim. Emma Gruber geb. Mücken- müller und Anverwandte. Beerdigung hat bereits am 26. 9. 1944 stattgefunden. eanorangiinen lelen aum optor Gefr. Wilhelm Engel Bordschütze, 19½., Inh. gold. HJ-Abz. und Bordschützen-Abz., vom Feinde unbesiegt. Mvesheim, 30. September 1944. Familie Wwilnelm Engel, Bür- germeister, und Anverwandte. 2 5 85* 43 Elsse Wöhrle geb. Eein 49 Jahre, am 28. 9. in Mannheim. Albert Wwönrle u. Sohn Gerhard; Kath. Egly; Fam. Starke u. alle Angehörigen. Beerdigung: Sonntag, 12 Uhr, in Feudenheim. Anna Kanz, 55 Jahre und Klara Bender, 51 Jahre in Darmstadt. Mörlenbach/ Odw., Sept. 1944. Mathilde Kanz. Heinrich Schneider Kassenassistent, 45 Jahre, am 25. September 44 in Mannheim. Gertrud schneider wwe. geb. Fiege und Angehörige. Beerdigung: Sonntag, 1. Okt 44, 12.00 Uhr, Friedhof Feudenheim. * paul Buchholz ———— 1. Okt. 44, r in Feudenheim. Es steirben: 26. 9. 44. Stille stattgefunden. mannstr. 5. aller Stille stattgefunden. Stille statt. in aller Stille statt. Waldhof, Hubenstr. 9. um 14 Uhr, Friedhof Käfertal. wandten. Weinheim, Hauptstr. 10. hat bereits stattgefunden. Magdalene Burgmann, 66., Peter Sauer, Hauptlehrer i.., Katharina Wagner geb. Hördt, heim, Horst-Wessel--Str. 6. Georg Uhrig, 77., am 7.., nach langem Leiden. nach kurzer Krankheit. H 7, 13, 30, 9. 44. Franz Burgmann nebst Kindern und Verwandten. Beerdigung: Montag, 2. Oktober 1944, 15.30 Uhr, Hauptfriedhof. 79., Ziethenstr. 40. Emnia Sauer Wwe, geb. Hoffmann u. alle Verwandt. Feuerbestatt.: Montag, 2. Okt., 14.30 Uhr, im hiesigen Krematorium. Babette simon geb. Simon, 76., nach langem Leiden am 26. 9. im Elsaß. Mhm.-Waldhof, Speckweg 346. Georg Simon nebst 3 Kindern, 1 Enkelkind u. Anverwandte.- Beerdigung fand in aller Stille statt. Dr. Hans Zeeh nach kurzer Krankheit am 26. 9. 44, vor Vollendung seines 34. Lebensjahres. Mannheim, Potsdam, Fürth/ Bay. Im Namen- aller Angehörigen: Ludwig Zeeh, Biedenkopf/Lahn. Hainstraße 37. Die Einäscherung findet Samstag, 30. Sept. 1944, in Gießen statt. Adam Merkel, F⸗ldhüter, 62., am 29. 9. 1944, nach langer schwerer Krankheit. Brühl, Rohrhofer Str. 1. 76., nach kurzer Krankheit. Familien Willibald Wagner, Bernhard Wagner und Heinrich Wagner. 15 Unr, Friedhofkapelle Weinheim. Heinrich Engelberger, 80., nach kurzer, schwerer Krankheit am Feudenheim, Schwanenstr. 65. Engelberger, z. Z. Wehrm., u. Familie.- Beerdigung hat in aller Luise Engelberger; Eugen Mannheim, Gute- Marie Uhrig geb. Kirchner; Kinder und Anverwandte. Feuerbestattung: Samstag, 30.., 10 Uhr, Krematorium Mannheim. Karl Risse, 68., nach langem, schwerem Leiden. Mhm.-Feudenheim, Römerstr. 42. Frau Thea Risse und Kinder.- Einäüscherung hat in Philipp Keller, Mannheim, C 3, 20. Die Einüscherung fand in aller Wendelin Schlagmüller, 79¼., nach langem, schwerem Leiden, am 27. 9. 44. Die trauernd. Hinterbliehenen. Die Feuerbestattung fand Johanna Herkert geb. Moser, 50., nach kurzer, schwerer Krankheit am 14. 9. in Erlangen. Wilh. Herkert u. Kinder Willy und Hillegard. Heinrich Heitzmann, 72., rasch u. unerwartet am 27. 9. 44. Mhm.- Frau Maria Heitzmann geb. Ehringer und EKinder, Enkel und Anverwandte.- Beerdigung: Montag, 2. 10. 44, Karl Richter, 67., rasch und unerwartet. Die Kinder und Anver- Einüscherung: Montag, 14 Uhr. Nikolaus Sauer, 31., nach langem Leiden am 29. 9. 44. hausen, Robert-Wagner-Str. 19. Beerdigung: Sonntag, 1. Oktober 44, um 14 Uhr, in Leutershausen. Frau Auguste Frenzel geb. Weidele, 77., nach kurzer Krankheit. Familie Georg Hördt.- Die Beerdigung hat in aller Stille stattgefunden. Frau Katharina Kuhn geb. Pressler, 64 J. Weinheim, Gasthaus„Zur Linde“, 28. 9. 44. Die trauernden Hinterbliebenen.- Die Beerdigung Leuters- Die trauernden Hinterbliebenen. Mannheim, 9 Mon. Mhm.-Feudenheim, Frau Anna Merkel u. Kinder. Wein- Beerdigung: Montag, 2. 10. 1944, i „GSen wWir ruten Buch. OFFEME Wirtschaftsbetriebe einen Koch mit abgeschloss Lehre u reichen Erfahr in Gemeinschaftsverpfleg. und Diätküche eines Industrie- betriebes. Gute Aufstiegsmöglich- keiten werden geboten. Bewerbg. mit Lichtbild. Lebenslauf, Zeug- nisabschriften und Gehaltsanspr. sind zu richten unter H 4 5475 b an Ala,(20 Hameln a. d. Weser. industriewerke suchen zum vald- möglichsten Antritt: Hollerith- Tabellierer und-Sortiererinnen bzw.-Sortierer. Hollerith-Loche- rinnen(auch zum Anlernen) und Prüferinnen. Bezahluns erfolst nach innerbetrieblichen Gehalts- richtlinien. Bewerber und Be⸗ wert erinnen deren Freigabe ge- sichert ist, werden gebeten, Be- werbungen mit den erforderlich Unterlasen wie Lebenslauf. Icht- bvild, Zeugnisabschriften, Angabe altsanspr. sowie des trühest. Antrittstermins unt. Angabe der Kenn-Nr. B 450(unbedingt an- zugeben) zu richten an Annonc.- Expedition Ed. Rocklage, Berlin- Schöneberg, Gust.-Müller-Platz 5. 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Diese etwas bittere Pille wird uns versüßt: wenn mitten in der Nacht die Uhr um eine Stunde zu- rückgestellt wird, dann bedeutet das zum mindesten eine Stunde längeren Schlaf. Aber das muß richtig ausge- kostet werden. Das ist eine kleine Sen- sation, die wir uns ohne Aufwand be⸗ reiten können. Ich weiß auch schon ganz genau, was die einzelnen tun werden, das ist bloß Temperamentssache. Da gibt es vier Möglichkeiten: Der Phlegmatiker wird sich sagen:„Na, was will das schon heißen. Ich stelle eben am Abend mei-— nen Wecker eine Stunde vor und penne durch.“ Er wird gähnend feststellen, daß ihn gar nichts mehr erschüttern kann, auch eine Zusatzstunde Schlaf nicht! Der Choleriker wird die Uhr erst morgens umstellen; er wird zur ge- wohnten Zeit aufstehen, furchtbar in die Wolle geraten, wenn er merkt, daß er eine ganze Stunde zu früh ist und sich erst beim dampfenden Morgen- kaffee beruhigen. Der Melancholiker trauert um den vergangenen Sommer, er wird meditie- ren und sich sagen:„Gott, was soll ich mit der einen Stunde? Da dreht sich der große Zeiger einmal ums Ziffer- 60 Minuten?- Eine halbe Bwighreitl blatt und das sehe ich alle Tage. Die eine Stunde, die ich jetzt jünger bleibe, wird mir bei der nächsten Umstellung im Sommer gleich wieder abgezogen. Uberhaupt geht bei meinem Pech be⸗ stimmt die Stunde mit Fliegeralarm hin!“ Jetzt ist bloß noch einer übrig, der „das Zurückstellen der Uhren so recht von Herzen genießen kann: der San-— guiniker. Er denkt schon Tage vorher darüber nach, wie er diese Gelegen- heit festlich auskosten wird: Er kann seine letzte, langaufgesparte Schnaps- zuteilung tropfenweise auf der Zunge zergehen lassen, er kann die restlichen Kaffeebohnen mahlen(zumal den Mannheimern schon die nächsten 50 g winken), er kann, je nach Laune, mit der Familie oder ganz allein auf die wiedergewonnene MEZ(mitteleuropä- ische Zeit) sein Glas oder die Tasse er- heben. Er stellt entweder seinen Wek- ker pünktlich auf drei Uhr nachts, um feierlich den großen Zeiger um 360 Grad zurückzudrehen, wobei er im stillen einen Lobgesang auf den guten Zeitengott losläßt, oder er schläft durch bis zum Morgen, um dann, wenn das Läutewerk zum Aufstehen rasselt, sich beruhigt und seelenvergnügt auf die andere Seite zu drehen und zu brab- beln:„Aufstehen? Auf den Schwindel fall' ich nicht rein! Wir haben jetzt ME2!“ Dabei besteht nur die eine Gefahr, daß er zuguter Letzt trotz der Verlänge- rung richtig verschläft und gleich am ersten Tag der Winterzeit zu spät in seinen Betrieb eintrudelt. Wir wollen aber hoffen, daß alle vier Tempera- mente frisch und ausgeruht am näch- sten Morgen an ihren Arbeitsstätten erscheinen, von Herzen froh darüber, daſß sie der unerbittlichen Zeit ein Schnippchen schlagen durften. Lo. rungen tauchten bei seinem Anblick auf an Verdunkelungszeit von 20.07 bis.56 Unr Ausgezeichnete Soldaten. Mit dem EK. 1 ausgezeichnet wurde Obergefreiter Erwin Eberwein, Mannheim. Zurückgekehrte H tritt wieder zur Arbeit an. Die am 29. September vom Westeinsatz zurückgekehrten HJ-Angehö- rigen haben sich am 2. Oktober, also am Montag, in ihrem Betrieb zu melden und die Arbeit wieder aufzunehmen. Dienst der Apotheken. Von heute ab bis zum kommenden Freitag haben folgende Apotheken bis 20 Uhr geöffnet und aus- anschließend Nachtdienst: Schwanen-Apo- theke in E 3, 14, Sonnen-Apotheke in der Langerötterstr. 60, die Storchen-Apotheke in Neckarau und die Freya-Apotheke in Waldhof-Gartenstadt. Lohnüberweisung spanischer Arbeiter. Wir verweisen auf die Bekanntmachung des Mannheimer Arbeitsamtes im Anzeigenteil. Fünfundzwanzigjähriges Dienstjubiläum. Direktor Benkert, technischer Vorstand des AEG-Büros Mannheim, blickt am 1. Ok- tobe auf seine fünfundzwanzigjährige Tä- tigken bei der AEG zurück. Nach Abschluß seines Studiums an der Technischen Hoch- schule München war Benkert zunächst bei den Siemens-Schuckert-Werken im Hoch- spannungsveſsuchsfeld Charlottenburg tätig. Während des Weltkrieges war Direktor Benkert Fahringenieur auf Zeppelin-Luft- schiffen. Am 1. Oktober 1919 trat er als technischer Vorstand bei dem AEG-Büro Schwerin ein; seit 1930 leitet er das AEG- Büro Mannheim. Arbeitsjubiläum. Das fünfzigjährige Be- rufsjubiläum feiert heute Paul Kicherer, Mannheim, nach ununterbrochener Tätig- keit in der gleichen Firma. Vierzig Jahre verheiratet sind heute die Eheleute Otto Münch und Frau Anna, ge-— borene Seufert, A 3, 3. Silberne Hochzeit begehen die Eheleute Peter Heim und Frau Susanna, geborene Strubel, Ivesheim, Pfarrgasse 3; die Ehe- leute Ludwig Reuther und Frau Gretha, geborene Schneyer, Mannheim- Waldhof, Glücksburgerweg 66, sowie die Eheleute Heinrich Weydmann und Frau, Ver- schaffeltstraße 22-24. Das Scharfschützen-Abzeichen In Anerkennung des hohen Einsatzes des Einzelschützen mit Gewehr als Scharfschütze und zur Würdigung der hierbei erzielten Erfolge hat der Führer für das Heer und die Waffen-/ das Scharfschützenabzeichen ein- geführt. Das Abzeichen ist ein Oval mit Adlerkopf und Eichenlaub und wird auf dem rechten Unterarm getragen. (OKW.-Presse-Hoffmann. Zander-Multiplex-.) ber iruchtbare Hranz unscrer 54 MHannheimer Erbhölc Nahezu die Hälfte der Gemarkungsfläche der Stadt ist landwirtschaftlich genützt Am Erntetag dieses Jahres denkt niemand bei uns an frohe Feier. Kein schmucker Erntewagen, den die Bauern unserer Land- orte mit den vielfältigen Erträgnissen ihres gesegneten Bodens beluden, bewegt sich. in diesem Jahre durch die Stadt Wer solchen Wagen im Herzen der Stadt gewahrte, hielt inne, um bei dem Bilde einige Atemzüge lang zu verweilen. Die schönsten Erinne- die Erlebnisse auf dem Lande, zu dem noch stets eine breite Brücke führte. Aber auch ohne diese Symbole des Se- gens unserer engeren Heimat blicken wir dankbaren Herzens auf das ertragreiche Landjahr zurück. Wir vergegenwärtigen uns die schweren Sorgen, die vor allem unsere Landfrauen bewegten, auf deren Schultern wiederum der größte Teil der Arbeitsbürde lag. Sie boten neben dem Rüstungsarbeiter das Letzte auf. um das tägliche Brot sichern zu helfen und damit eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Erringung des Sie- ges zu schaffen. Der Mannheimer weißß das auf ländlichem Gebiet Geleistete wie kaum ein anderer Städter zu würdigen. Trotz aller Verstricktheit mit Industrie und Handel er- reichte seine Verstädteruns nie einen Grad, daß seine Liebe. die um seine Arbeitsstätte, um Quadrate. Wasserturm und Paradeplatz kreiste, den Blick für die fruchtbaren Ge— filde getrübt hätte, die sich zwischen der Rhein-Neckarstadt und der Bergstraße deh- nen. Bis vor die graue Häusermauer haben sich die Felder und Gärten geschoben und bilden da und dort noch herrliche Grün- rasen, wo die Wohnbauten nicht so dicht standen, um der anbrandenden Flut blühen- den und reifenden Landes zu wehren. Ge- rade die innige Verbundenheit zwischen Stadt und Land gab unserem Kreisgebiet sein charakteristisches Gepräge. Am Erntetag wird es für den Mannheimer von besonderem Interesse sein, zu erfahren. welchen landwirtschaftlich genutzten Grund- besitz die 146 Quadratkilometer große Ge- markungsfläche einschließt. Da sind wir doch erstaunt, zu hören, daß die landwirt- schaftlich angebaute Fläche 6700 ha umfaßt. Das sind 46 v. H. der Gemarkungsfläche. Hinzu kommen noch 480 ha Gartenland(3 v. .) und 1900 ha Waldfläche(13 v..). Etwas über 400 ha der landwirtschaftlich genutz- ten Gemarkungsfläche gehören zum Bestand der 54 Mannheimer Erbhöfe. Die Hälfte der Erbhöfe liegt im Stadtteil Seckenheim und 19 im Stadtteil Sandhofen. Die übrigen überwiegend bäuerlichen Vororte sind nur mit einzelnen Erbhöfen vertreten. So weist Friedrichsfeld, das in diesem Falle kaum im Brennpunkt liegt, drei Erbhöfe aus, da- gegen Neckarau nur zwei, Käfertal, Feuden- heim und Wallstadt haben nur je einen Erb- hof. Aber sie sprechen immerhin davon, daß noch starke Orientierung nach dem Lande besteht. Die Erbhöfe werden Bollwerke sein, dem städtischen Ansturm mit gesunder Kraft zu wehren. Heute mehr denn je, wo die Quadrate in Trümmer sgingen und un- sere ländlichen Bezirke trotz schwerer Wunden, die der Luftterror schlug, noch irn altes und vertrautes Gesicht bewahren konnten. Wer heute ein Stück Alt- Mann- heim genießen will, muß den Marsch in die Vororte notgedrungen antreten. Inzwischen hat auch dort der Terror ge- wütet. Aber er hat den Feldern die Frucht- barkeit nicht nehmen können. Und unsere Mannheimer Bauern und Landwirte wer⸗ den auch im kommenden Erntejahr alle Kräfte dafür einsetzen, um ihrer Kriegs- und Ehrenpflicht zu genügen. Sollten sie Hilfe brauchen, dann wird der Mannheimer trotz allem bereitwillig zur Seite stehen, schon um wenigstens einen Teil seiner Dan- kesschuld abzutragen. Unbekümmert dar- um, ob sich im Herzen der Stadt noch grö- gere Zerstörungen zeigen. Weil seine be- sondere Liebe trotz allem den Landbereichen gehört. Am Erntetag ist es angebracht, an alle unsere ländlichen Beziehungen zu er- innern, die bei der Begegnung lebendig wurden. Sie sind durchweg in Ordnung. Die Liebe ist gegenseitig. Und solcher Geschlos- senheit gegenüber hat kein Feind etwas zu bestellen. h. k. In einem Hause der Minder Zwischen Wald und Wiese Als wir das Kindererholungsheim der Stadt Mannheim besuchten Es war wie bei der Erschaffung des ersten Menschen: Wolken wallten, Nebel dampfte und heraus trat ein kleines nacktes Menschlein. Es kam so aus der tropfenden Diesigkeit heraus, als hätte es der liebe Gott gerade aus dem Atem seines Mundes entlassen. Aber dann klärte sich das Chaos der dampfenden Wolke und ich sah noch viele kleine, blankgespülte Menschlein. Und mittendrin- aber nein, das war ja gar nicht der liebe Gott, sondern die junge Betreuerin dieser Kinder, die da mit Waschlappen und Seife die zappelnden Erdengeschöpfe blank rieb. Ich war nämlich gerade in den Sams- tagnachmittag des Kindererholungsheims der Stadt Mannheim hineingeraten. Draußen am Talhang, den das zrohe Haus mit seinem roten Dachhut so lebensfroh be- strahlt, standen der kugelige Nußbaum, die wehende Birke, die fledrige Lärche und schienen ungeduldig auf ihre jungen Men- schengefährten zu warten. Seid ihr noch nicht blank genug? Uber uns wischt ein- fach ein saftiger Septemberregen hin und wir sind aufs beste gewaschen Aber schließlich: was verstehen schon drei Bäume von der Tagesordnung, die in solch einem Haus der Kinder waltet und walten muß. Da geht alles der Reihe nach, denn gerade in einem jungen Menschen- kind muß das Uhrwerk der Lebensregel liebevoll aufgezogen werden, damit es nach- her uim so unmerklicher abläuft. Na. ihr seht es ja beispielsweise an den Schulran- zen, die in diesem Saal dort so ordentlich aufgestellt sind, oder etwa an den mun- teren Paradereihen der braunen Kaffeetas- se, die im Eßraum auf Knaben- und Mäd- chenmünder warten. Bimberim! macht eine Handschelle und meldet Essenszeit. Ha, das könnt ihr wohl glauben: Freizeit ist schöner, Spielzeit ist herrlich, aber Es- senszeit ist auch nicht zu verachten.„Tante Else“, die schon manches Kindergesicht im Laufe der Jahre an sich vorüberwandern sah, weiß heiter vom jugendlichen Appetit zu erzählen. Und wenn man neugierig wie ein vierjähriger Bub durch den Küchenschal- ter schaut, sieht man drinnen in der großen Küche Töpfe und Schwaden wallen. Ein kleiner Hausgeist sticht aus einem großen Kessel die Kartoffeln heraus und Butterbrote marschieren wie eine Schwadron. Hannncimer Dilzneuiunge gingen in den leinen Odenwald Sie lernten viel und fanden ihr bisher feinstes Pilzgericht Neulich besuchten wir unsern Onkel Fer- dinand, der seine Altersjahre in einem Dörfchen des kleinen Odenwaldes verbringt. Onkel Ferdinand hatte sich gerade zum Sonntagmittagessen gesetzt, als die immer hungrige Mannheimer Verwandtschaft her- einbrauste.„Selbstgesuchte Pilze und Kar- toffelknöpf“, stellte er befriedigt fest und leß uns eine Nase voll Duft mitnehmen, daſ wir Nektar und Ambrosia zu schnuppern meinten.„Ihr versteht nichts von Pilzen?“, meinte er dann gönnerisch,„na, ich will mich erbarmen und mal mit euch suchen gehen.“ Die arme, unkundige Mannheimer Ver- wandtschaft jauchzte und stand am näch- sten Sonntag schon früh vollzählig vor des Onkels Tür. Drei große Obststeigen und die zwei letzten noch vorhandenen Küchen- messer bildeten den Kern ihrer Ausrüstung, zu der sich als stille, wenn auch unvor- schriftsmäßige Reserve noch ein Rucksack, ein Netz und zwei Luftschutztüten gesellten. Denn nach den Schilderungen des pilzge- waltigen Ferdinand sahen wir ganze Hänge bedeckt mit Steinpilzen und Pfifferlingen vor unserem geistigen Auge, Pilzl. Lonien, in die man nur hineinzugreifen brauchte, um den Segen für Tisch und Sterilisier- apparat körbeweise heimtragen zu können. Der Wald war groß und herrlich. Silber- glänzende Spinnweben hingen nebelschwer zwischen den Bäumen, man bekam nasse Füße, ohne daß ein einziger Pilz sich zeigte. „Pfifferlinge gibt es jetzt kaum noch, der Hanimasch kommt erst in etwa 4 Wochen, und Steinpilze sind überhaupt zu anspruchs- voll, die brauchen mehr Regen“, belehrte uns Onkel Ferdinand. So stieven wir lang- sam bergan, indessen unser Wunderglaube an die unerschöpflichen Reichtümer der Natur langsam aber sicher abzubröckeln begann. Dennoch wollte der Wald uns wohl und bescherte unweit des Weges. in einer mit feuchtem Laub gefüllten Senke als ver- heißungsvollem Auftakt einen dicken Stein- pilz, der mit Jubelgeschrei begrüßt wurde. „mr müßt ihn gleich richtiz putzen, wozu. wollt ihr den Abfall mit nach Hause schlep- pen“, dozierte der kluge Onkel,„aber wenn er—3 ist, dann schmeißt ihn ohne Gnade weg!“ Und so geschah's, doch tauchten zum Trost nun wirklich drei brauchbare Pfif- ferlingsnachzügler auf, die eine ganze Weile lang als kaum sichtbarer Bo- densatz in der einen Viertelzentnersteige verblieben. Nun kamen wir an eine Stelle, wo der Buchenwald von niedrigen Tannen gesäumt war, an deren Rand ein dicht ver- graster Weg entlang lief Und siehe: hier fanden wir die erträumte Pilzkolonie dicht bei dicht. Nette, blaugraue Hüte mit dun- keln Lamellen auf säulenförmigem Stiel. „Sicher Ziegenlippen“, orakelte ich und be⸗ gann unter Hilferufen nach unserm Ober- gutachter schon munter mit dem Brechen. „Trichterlinge, wegen den Schimmelhäuf- chen obenauf ungenießbar“, stellte der grausame Onkel fest,„aber laßt uns mal da den Weg lang gehen, im Gras werden sicher Schmerlinge sitzen.“ Diesmal sollte er recht behalten, denn so mancher goldbraune Fleck, den wir als Wel- kes Blatt achtlos ausgelassen hätten, war schiger Pilz, der nach Entfernung seines unterseitigen gelben Röhrenwerks in den Korb wanderte. Bald gesellten sich auch zarte, junge Flaschenboviste dazu, die schneeweiß und mit kleinen, zerbrech- lichen Stacheln besetzt wie winzige Igel- chen im dunkeln Waldgrund standen. Sie mußten jedesmal erst halbiert werden, denn nur solange ihr Inneres ohne Hohlräume und völlig unverfärbt ist, kann man sie im Kochtopf brauchen. Ebenso genau wurden auch die vereinzelt gefundenn weißen Waldchampignons oder Egerlinge untersucht, da sie/ in dem tödlich giftigen, stets kartoffelartig riechenden weißen Knollenblätterpilz einen gefährlichen Dop- pelgänger haben. Und dann machten wir beim Kreuz und Quer durch den Wald wirklich Bekanntschaft mit der an ihrer samtigen, helloliv bis dunkelbraunen Ober- haupt und dem gelblichen, bei Druck und bei genauem Hinsehen wirklich ein flei- kennbaren Ziegenlippe, die oft auch Mooshäuptchen oder ihres gelbroten schlan- ken Stieles wegen Rotfuß genannt wird. Auf morschen Baumstümpfen ernteten wir die niedlichen goldgelben Stock- schwämmcehen, von denn man nur den Kopf mit seiner etwas vorgewölbten, dun- keln Mitte verwendet, und einmal farid sich sogar ein waschechter Zie genbart: je- nes vor allem im Sandboden des Kiefern- waldes gedeihende seltsame Gebilde, das in der Tat fast wie ein krauser Bart oder Zzot- teliger Kohlkopf ausschaut und, solange es jung ist, von Kennern als einer der delika- testen eßbaren Schwämme geschätzt wird. So suchten und sammelten wir mit rüh- rendem Eifer, zumal uns Onkel Ferdinand gerade aus dieser Mischung verschiedenster Pilze ganz besondere Offenbarungen für den Gaumen verhieß. Und wir dünkten uns inmitten des mühsam genug erarbeiteten pfündleins einwandfrei bestimmter, küchen- fertiger Pilze schon voll tiefgründigen Wis- sens, als mir ein besonders schöner, feister Bursche unter die Finger kam.„Natürlich wieder Ziegenlippe“, dachte ich und drehte schon an dem gelbroten Stiel. der bei Be- rührung zwar prompt zu blauen anfing, aber mich durch seine Dickbauchigkeit doch etwas stutzig machte. Richtig fuhr auch schon Onkel Ferdinand dazwischen. „Weg damit, ein Satanspilz“, rief er warnend,„den kann höchstens der Deibel selber fressen!“ Dies war freilich ein kleiner Schreck, der wieder einmal zeigte, daß so leicht kein Meister vom Himmel fällt. Aber zwei be⸗ sonders köstliche Steinpilze, die in einer der von ihnen so geschätzten Senken standen, ließen uns dies Abenteuer bald verwinden. Und im vollsten Vertrauen auf den guten Onkel haben wir noch am glei- chen Abend im Familienkreise unser erstes selbstgesuchtes Pilzgericht verzehrt. Es ist uns ausgezeichnet bekommen: wir leben alle noch und freuen uns schon auf den nächsten Pirschgang. Denn ietzt geht es mit den Pilzen um Mannheim erst richtig Schnütt sotort blau anlaufenden Fleisch er- los. M. 8. ——————————————— Geführt von der jungen„Gruppenmut- ter“ tauchen die einzelnen Abteilungen der Kinder auf, das ist vielleicht ein Trippeln und Trappeln! Ueberhaupt so ein Haus vol- ler Kinder- wie ein munteres Schlagwerk teilen sich da die Tageszeiten ein: entwe⸗ der trappelt es zum Spaziergang hinaus oder es trippelt in die Schlafsäle hinauf, da schallt das Treppenhaus vielfüßig vom Ab- stieg zum Aufenthaltsraum, dort geht es mit den Gruppenmüttern zum Lernen, da- mit kein Schulwissen verschwitzt wird. Ja, übrigens die Gruppenmütter, dieser Name ist das Aelteste an ihnen, sonst sind sie nämlich jung, frisch und lebendig, vom auf- geschlossenen Zuschnitt der Kindergärtne- rinnen, die mit ihren Schutzbefohlenen schon manches Jahr umgehen und sowobhl die„schwarzen“ wie die„weißen“ Schafe kennen. Sie wandern mit der Jugend und sie singen mit der Jugend. Und als wir abends mit ihnen in der landfrohen Bauern- stube des Hauses saßen, unter den Gesim- sen mit den blauweißen Krügen und Tel- lern des Westerwälder Bauernlandes, da wissen sie uns manche heitere Kinder- schnurre aus Ablauf und Alltag des Kin- derheimes zu berichten. Inmitten aber wal- tet die Frau Oberin, Frau Hansen nämlich, die eigentlich, wie der liebe Gott, in diesem Hause überall zu sein hat, ebenso vor den Beständen der Kleiderkammer wie bei den technischen Ueberlegungen im Schuhspind, im Garten den Speisezettel zu bedenken hat und unter den Obstbäumen der Wiesen den kommenden Winter. Wir fanden sie im Gespräch mit einer Mutter und stapften hinter ihr in den Stall, wo sie uns den ge- lassen kauenden Kühen vorstellte, wir schritten mit ihr die festliche Geranien- treppe des Gartens hinunter und ließen uns die Anlage beim Löschteich weisen, sie 5sa.5 dabei, als eine junge Besucherin den Kin- dern am Sonntagnachmittag das Märchen von der Waldhochzeit erzählte und sie stand neben uns, als wir abends in den Schlafsaal traten, um die junge Belegschaft noch einmal zwischen Sandmännchen und Spieltraum zu besuchen. Ja, dieser Abend im Schlafsaal.- Der Re- gen des Septembertages hatte sich aus- geschüttet und nun klomm der Mond hin- ter den Waldzinnen langsam hoch. Die Kinder saßen alle aufgerichtet in ihren Bet- ten und sangen ein Abendlied: „Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar.“ Im Treppenhaus war es nun stiller se- worden, in der Küche klirrten die letzten Vorbereitungen zum nächsten Tag, eine junge Gruppenmutter ging an den Betten vorüber. Draußen standen im Garten die kleinen Wachholder wie verzauberte Mär- chengeister. War man auf einer Insel? Ir- gendwo wußte man die Heulsirenen lauern und irgendwo die feindlichen Bomben- hornissen, denen kein Leben heilig war Hoch und hell sangen die Mädchenstimmen: „Herr, laß uns ruhig schlafen, Und unseren kranken Nachbarn auch.“ Des lieben Claudius altväterliche Weise kreiste mit gütigen Händen durch den Schlafsaal. Unter einem mächtig gebausch- ten Deckbett lag ein Bub, den all dieses Singen schon nicht mehr erreichte, und schlief einen handfesten Jungensschlaf. Ein Dreijähriger nahm zwar die hingereichte Pfefferminztablette, aber dann legte er sie sorgsam neben sich:„Ich habe eben soviele Backnudeln gegessen!“ beteuerte er und befühlte sein Bäuchlein. mit sich und diesem Sonntag zufrieden. Ordentlich lagen Hemd und Hosen auf dem Stuhl. Ordnung war ein erstes Gesetz in diesem Hause und ging mit ihnen wohl ins Leben hinaus, in dieses Leben, das an- ders war als in diesem Hause, weniger be- hütet und weniger von blühendem Garten und Obstwiese umgeben. Aber es würde ihnen nachklingen, wie uns nun das Lied des Matthias Claudius nachklang: Der Wald steht schwarz und schweiget Und aus den Wiesen steiget Der weiße Nebel wunderbarr Dr. O. Wessel. ——————— Helft abgesprungenen und notgelandeten deutschen Fliegern Bei den umfangreichen Luftkämpfen, die sich laufend über Deutschland abspielen und allein in den letzten Wochen zum Ab- schuß von mehreren hundert feindlichen Flugzeugen führten, entstehen naturgemäß auch bei den deutschen Fliegern Verluste durch Absturz, Absprung und Notlandung. Es ist selbstverständliche Ehrenpflicht je- der Dienststelle von Partei. Staat und Wehrmacht und darüber hinaus jedes ein- zelnen deutschen Volksgenossen, den ab- gesprungenen und notgelandeten Fliegern nach besten Kräfte Hilfe zu leisten. Den unversehrten Besatzungsmitgliedern muß Fahrgelegenheit zur nächsten Eisenbahn- station beschafft werden. Verwundete Flie- ger sind nach Leistung der ersten Hilfe so- kort dem nächsten Arzt oder Lazarett zu- zuführen. Die Ueberführung von Verwun⸗ deten und das Auffinden von gefallenen deutschen Fliegern ist der nächsten Par- teidienststelle, nach Möglichkeit dem Orts- gruppenleiter, umgehend zu melden, damit die zuständige Dienststelle der Luftwaffe unterrichtet werden kann. Auch bei der Durchführung von Suchaktionen nach ab- gestürzten oder notgelandeten deutschen Fliegern ist die Hilfe jedes Volksgenossen wertvoll. Jeder Volksgenosse ist verpflich- tet, seine Beobachtungen sofort der zu- ständigen Dienststelle der Partei. der Poli- zei oder der Landwacht ohne Verzögerung Zzu melden. Erfassung der Geburtsjahrgänge 1920 bis 1924 WJ. Bis zum 5. Oktober müssen alle weiblichen Reichsdeutschen der Geburts- jahrgänge 1920 bis einschließlich 1924, die im Kreis Mannheim wohnen, beim RAb- Meldeamt in Wiesloch eine schriftliche Mel- dung einreichen. Das Muster ist der heu- tigen Bekanntmachung zu entnehmen. Immer wieder die Verdunkelung. Es ist wieder einmal an der Zeit, schadhafte Ver- dunkelungseirichtungen in Ordnung zu bringen, wie auch die Wohnung zu über- prüfen, ob nicht doch ein verräterischer Lichtschein durch eine bei Tag nicht auf- fallende Spalte durchdringt. Nachlässigkeit, Bequemlichkeit und gar Gewissenlosigkeit in dieser für Hab und Gut wichtigen Frage, sind, nebenbei gesagt, auch noch strafbar. — ö1ãͤ—— ꝛ.[—EE4“]— — ———— * ————[—[—-N2ym.————————————————ꝓêh————————— —— 5 5— Blick übers Land Konstanz. Ein drei bis vier Jahre alter Junge flel im Konstanzer Hafen ins Wasser. Ein Arbeiter der Schiffswerft sprang kurz entschlossen dem Kinde nach und holte es heraus. Die sofort angestellten Wieder- belebungsversuche waren von Erfolg. Saarbrücken. Am 12. Mai d. J. kam im -Zug Paris- Berlin auf der Strecke zwi- schen Saarbrücken und Worms ein Reise- Klärung des Sachverhalts wird eine etwa 30jährige Reisende gesucht, die an dem ge- nannten Tage abends dem Zug in Saar- brücken zustieg und ihr krankes Kind in Worms bzw. ihren bei der Wehrmacht be⸗— findlichen kriegsversehrten Mann in der Gegend von Worms besuchen wollte. Die in Frage kommende Reisende wird um An- gabe ihrer Anschrift gebeten. Wer kann sonst zur Aufklärung des Sachverhalts bei- tragen? Sachdienliche Mitteilungen, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, er- bittet die Kriminalpolizeistelle Saarbrücken. Manner und Frauen der Deutschen Neichsbahn DiE REICH SBAHNM- (.)/ cHts§imeviIεEd v* — Niemals nervös— am„Nervenstrang“i Bahntelegraph, Bahntelephon und Fern- schreiber— das sind die Nervenstränge des groſden Reichsbahn· Organismus. Meldungen von entscheidender Wichtigkeit laufen hier durch. Da darf man nicht nervõs werden, da Kommt es auf ruhige Aufmerksamkeit an! Frau Erna Kellermann aus Posen, eine der rielen Frauen in kriegswichtigem Dienst bei ler Deutschen Reichsbahn ist hĩer vorbildlich. Nag es auch noch so heiß hergehen, sĩe bleibt uhig, freundlich und zuverlässig. Bei der Deutschen Reichsbahn arbeiten- das heiſßt: hür den Sieg schaſſen! Wenn Du noch nicht kriegs⸗ wichtig arbeitest, so komm zu uns! zuständige Arbeitsamt. Sichtlich war er Meldung ſür den Einsatz über das Rüder müssen rollen für den Siegt — 2—— —— chen zwischen Lee? eee, Aus dem Das Oberkon bekannt: Am Antw. nal und nördl Truppen in hef die aus ihren greifenden kan gruppen des H- in die britisch. 4 3 nen; ken den zäh kä sten zurück. ein stürkerer 1 dabei wu Tagen 32 Panze Gegners auf Ma In den anhal Chate au-S a Wald gewann Verbände de mee versuchten Tal bei Ran westlichen Vor winnen. Nach Kämpfen blieb. Hand. Im Rau 4 Korps alle fe warfen den Fei 1 Zurück. 5 Die Kämpfe lais gehen ihr Besatzung käm punkten. OCap Gris N Widerstand im Die s von Lastensegl. material. Die 1 sind hoch. Ub außerdem 451 F In Mittel-! Amerikaner za an den bisheri adriatischen K. renadiere die Rubikon vor 1 zurück. Die italienisc gen italienische weiterhin ihre mit blutigen* koffer mit wertvollem Inhalt abhanden. Zur 4 4 —— In der zweite 1336 Banditen Die Parol Am Erntedai minister und Backe mit einer deutsche Volk. aus: Parteigenosse Männer und volkes! Zum sechster Volk den Ernt tigsten Ringen schen Reiches, stand Europas. wir stehen, d Stempel auf, u drucksvolle Fei dem Bückebere noch soll diese das gesamte de dankt, die die Landvolkes du gesegnet hat. D an dem die 8S würdigt und a Die deutsche geheure Aufga küllen können, bereits im Frie nung verpflici Dennoch werde gaben, die uns hohen Einsatz taler und noch als bisher. Den Wir können bis gute Ernte rung war unse Frühjahr in de lands günstig. außergewöhnli⸗ und Herbst ha sondere in den lands. hochge erfüllt. Diese Teilgebiete, wi Teilgehiete un Das ist ja da