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Hakenkreuzbanner

Das „Hakenkreuzbanner“ war von 1931-1945 das zentrale Presseorgan der NSDAP in Mannheim und der Region und verstand sich als „Propagandawaffe“ der nationalsozialistischen Ideologie. Nach 1933 entwickelte sie sich schnell zur auflagenstärksten Tageszeitung Mannheims und hatte auch Leser in Schwetzingen und Weinheim. In Mannheim verdrängte sie nach und nach die anderen Zeitungen, die entweder der aggressiven Wirtschaftspolitik nicht standhalten konnten, verboten wurden oder aber mit dem Hakenkreuzbanner zusammengelegt wurden. So waren von den acht großen Mannheimer Tageszeitungen, die 1932 bestand hatten, 1939 nur noch die Neue Mannheimer Zeitung und das Hakenkreuzbanner übrig geblieben. Gegen Kriegsende 1944 wurde beide Zeitung schließlich „auf Kriegsdauer“ zusammengelegt.


Das MARCHIVUM stellt die Ausgaben dieser Zeitung für Zwecke von Wissenschaft, Forschung und Lehre zur Verfügung. Das MARCHIVUM distanziert sich ausdrücklich von allen nationalsozialistischen, rassistischen und gewaltverherrlichenden Inhalten.

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