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Ich ressenten für das nachstehendei m: Montag ind Schwerathle all und Baske : Leichtathletik Zeginn des Trai⸗ Vereine werde lle mitzubringen nd Leichtathleti ler mit Poh errte Außenläufe -Club ist begns n Deutschen Mei- steht. orwart Jah Berliner SV 9 . 2 gegen Disaip echs Monate ge ut Hitler-) zur itler-J gend stat kein Geringe prungweltmeis der diese Höchis chtzeitige Ablie stellscheine bei d rn machen wð0, ers aufmerksam, di er Zeit wiederholf gegeben hat. Nicht hat Unannehmlich irtenausgabestelle ie Ausgabe der rten für die 58. Zu- de flndet am Mon- Dienstag, 4. Janus haussaal in der u nfolge statt. Gleich- n Nährmittelkartet Bezugsberechti die weniger als tsekartoffeln je Pe kellerung erhielten nzusatzkarten wer⸗ itag, 7. Januar 194% hr ausgegeben. Of 0. Dezember 194½ neister. r Mannheim. I Schwetzingen. om 5. bis 9. 1. 194%%½% Januar, 13.30 Uhr märchen, 15.30 linde Herz. Don an., 15.30 Uhr:Di aus dem Serail. Jan., 15.30 Uhr:Di wandten, hierauf sse.- Sonntag, Uhr:Das blinde rverkauf: Verkehrs Schwetzingen, täg 19 Uhr. ngen zeigt Diensta tag: Der große m um Freundschaf - um Ruf und Ehr Rätsel um Beate Dagover, Albrechf Sabine Peters u. àf Zzweier Freundinneß eimnis einer Schuld ben Zutritt! Begin Uhr. Achtung!l/ Vorstellungen,.0 F. s Brühl. Dienstag u Das Ferienkind r Danegger. m bald. Eintritt ge baum-Werger-Bra Abt. Schwetzinger 4 Röhren(Allstro Suche Photo)5 217 184 Schw. HB. andsäge, wenn auel kauf. ges. u. N n HB Schwetzingen ze oder Badewanne ). 224 449 an da neim. 4 gegen SchlachtE hlachtreif) zu tau- ngen, Hauptstr. 193 n m. 5 Jungen, acht eg. Schlachtschwein ges. Walz, Neuluß⸗ hofstraße Nr. 5 1 Chinre Nummer en die unter einerf erscheinen konnen nicht erteilt werden? Tall ist schriftlicheff orderlich. Wie Moskau, f unt: Der bekannte USA- drei werd kel, Deutschland und den nördlichen Bal- kan, sondern auch ganz Frankreich be⸗ herrschen. igantischer der John schen eus betretenes Schweisen hervorgerufen. 0 3 N 7 7 4 4 Liddel Hart warnt:Ein Ende des Krieges ist nicht abzusehen Aus dem runrerhauptauartier, 4. Januar HDas Oberkommando der Wehrmacht gibt im Südtell der Ostfront bis südlich ew verlief der Tag bei örtlicher Kampf- gkeit im allgemeinen ruhis. Im Kampfraum von Shitomir sriffen ne Sowiets weiter mit starken Kräften an. e erlitten durch die zahe Abwehr und die gohwungvollen Gegenstöße unserer Truppen hohe Verluste. Eine größere Anzahl sowie- tischer Panzer wurde dabel vernichtet. Bei Witebsk wurden erneute feindliche Ansriffe abgewehrt. Nordwestlich der Stadt Mellordnung nack ihrem Herzen..! Washington und London die Welt verteilen möchten Stockholm, 4. 7 anuar. Senator E. C. John- n schreibt in derRocky Mountains Re- view, daff die Welt nach dem Krieg in groſſe Interessengebiete rerde. Die Sowietunion werde nicht nur die Ostseegebiete, Polen, die Tschechoslowa- 7 Großbritannien werde in Holland und Bel- tzien dominieren, sowie in Italien, Spanien und Griechenland. Ebenso werde Großbri- tannien auch die Kontrolle in den belgi- schen und holländischen Kolonien ausüben. Die UsA sStreben keine nennenswerten ter- ritorialen Gewinne an, ihr Ziel sei aber ein wirtschaftlicher mperialismus auf dem Gebiet des in- ternationalen Handels. Japan werde auf Orient werde unter einem gemeinsamen zium der Sowietunion. Großbrit- Vereinigten Staaten Reuter gibt diesen in einer unbekannten amerikanischen Provinzzeitung publizierten Aufsatz in langen Auszügen wieder und hüngt ihn damit an die große Glocke. Wäh- rend Roosevelt nach seiner Reise nach Te- heran so tat, als ob er den Sowiets nur einige, den Amerikanern höchst gleichgül- tige osteuropdische Gebiete überlassen hätte. wird nunmehr der nur seinen Vertrauten bpekannte, nicht mehr zu überbietende Ver- rat des USA-Präsidenten an Europa auf- gedeckt. Was sagen die kleinen Nationen dazu? S.tockholm, 4. Januar.(Eig. Dienst.) HDie Enthünungen des USA- Senators son über die plutokratisch-sowieti- Pläne zur Aufteilung Europas und der Welt haben besonders in manchen Klei- nen Ländern, die sich bisher blindlings der Peindagitation geöffnet oder die gar den Phrasen der Atlantik-Charta Glauben ge- chentct haben, Verblüftung und größten- Irübe DIENSTAC, 4. JANUAR 1944/ 14./15 5. TAHRGANG/ NUMMER 2 LNKKLL. trieb: Mannheim R 1, 1. Fernspr.: druckerei GmbH Bezugspreis: Durch Träger Z. Zt. Anzeigenpreisliste Nr. 13 gültig. Fernspr.: Heidelberg 3225-3227. Hauptschriftleiter: Fritz Kaiser Julius Etz.- Berliner Schriftleitung: Nollendorfplatz 6(Fernspr.: In zehn fagen 21 feindliche Terslörer verzenkt Erfolgreiche Abwehr im Osken drangen deutsche Jäger trotz zähen Wider- standes und mehrfacher mit Panzerunter- stützung geführter feindlicher Gegenansriffe weiter vor. Nordwestlich Newel wiesen unsere Truppen sowietische Angriffe ab. von der süditalienischen Front werden keine besonderen Ereignisse gemeldet. Im Mittelmeerraum und in den besetzten Westgebieten wurden gestern in Luftkämpfen und durch Flakabwehr 16 britisch-nordamerikanische Flugzeuge ab- geschossen. Ein deutsches Jagdflugzeug wird vermißt. In der vergangenen Nacht flogen einige Die gleichen Blätter, die es sich lange Zeit zur obersten Aufgabe gemacht hatten, jede deutsche Bemerkung über die notwendige Neuordnung Europas zum Gegenstand flammender Protestbetrachtungen zu ma- chen, schweigen in allen Tonarten. Manche wagen die bedenklichen Indiskretionen überhaupt nicht zu veröffentlichen. Viel- leicht gerade weil sie von einer Seite stam- men, die sich bereits über die amerikani- schen Invasionsvorbereitungen sehr gut in- formiert gezeigt hat, und weil sie die Er- klärungen des englischen Feldmarschalls Smuts über die kommende Alleinherrschaft der Sowjets in Europa schlagend bestätigt. In der oppositionellen Presse werden die Erklärungen Johnsons groß aufgemacht. Im übrigen aber werden sie nur in einem ein- zigen großen Stockholmer Blatt aufgegriffen. Stockholms Tidningen versieht eine kom- mentarlose Wiedergabe der Reutermeldung über Johnsons Außerungen mit der Uber- schriftSschweden ein Teil des russischen Grohßraumes? Zu einer derartigen Deutung besteht aller- dings Anlaß, denn Johnson behauptet, daß die Sowjetunion annähernd über den größ- ten Teil Europas, darunter auch Deutsch- land und Frankreich und die Ostseestaaten dominieren wolle, falls ihr der Sieg zufalle. Nach der sowietischen Auslegung gehört zu dem angestrebten Expansionsbereich selbst- verständlich Schweden, dessen Häfen und Erzlager, dessen Industrie und strategische Bahn nach Narvik für die Sowiets einen ständigen Anreiz bilden. Wie mag sich Schweden dazu stellen, wenn die Sowjets erst daran gehen, diese Verabredung aus den Vereinbarungen von Teheran mit ihren plutokratischen Bundes- genossen zum Aufbau einerbesseren und schöneren Welt in die Wirklichkeit umzu- setzen? Die Zahl der Kommunisten und son- stigen Sowietfreunde in Schweden ist nicht unbeträchtlich. Die Sowietgesandtin Kol- lontay hat erst vor gar nicht langer Zeit für ihre erfolgreiche Wirksamkeit in Schweden den Botschaftertitel erhalten. Zahlreiche Teile der schwedischen Presse sind längst drauf und dran, aus Voreingenommenheit gegen Deutschland mit Moskau zu lieb- äugeln. aufgeteilt Verlag: Hakenkreuzbanner verlag und Druckerei GmbH. Mannheim R 3, 503 56 Erscheinungsweise: 7mal wöchentlich. Wegen erschwerter Herstellung erscheint b. a.., die Samstag-Ausgabe gemeinsam mit der Sonntag-Ausgabe frei Haus RM.., durch die Schriftleitung: Z. Zt. Heidelbers, lor die britisch-amerikanische Flotte in den In politischen 14(Kellergeschoß)- Anzeigen u. Ver- Druck: Mannheimer Groß- Post RM.70 zuzüglich Bestellgeld. Pressehaus am Bismarckplatz; tellvertr. Dr. Alois Winbauer- Chef v Dienst: 9 76). Leiter des Berliner Büros: Dr Heinz Berns * teindliche Störflugzeuge nach Westdeutsch- land ein. Bei der Fortsetzung ihrer Angriffe gegen die feindlichen Sicherungsstreitkräfte im Atlantik versenkten unsere Unterseeboote erneut sechs Zerstörer. Damit ver- letzten zehn Tagen durch Unterseeboote ins- gesamt 21 Zerstörer. Ueberfall auf USA-Transport Rom, 4. Januar Die Tätigkeit der Patrioten Siziliens, die unter dem Namen Scugnisti unter der Führung aus Afrika. zurückgekehrter Offi- ziere des ehemaligen italienischen Heeres die anglo-amerikanischen Besatzungstrup- pen in ihren Verbindungen zu stören und ihre Versorgung zu behindern suchen, nimmt weiteren Umfang an. Wie erst jetzt bekannt wird. griff eine Abteilung Scugnisti am Vorabend des Weihnachtsfestes einen großen USA-Transporter in der Nähe von Palermo an und verwickelte die amerika- nischen Begleitmannschaften in ein heftiges Gefecht, wobei diese über 70 Tote verloren. Sabotageakte in USA? Stockholm, 4. Januar. Wie aus Washington bekannt wird, ist am Montagmorgen ein amerikanischer Zer- störer, der gerade im Begriff war, nach Neuyork einzulaufen, explodiert. Die Ex- plosion war so stark, daß die Besatzungs- mitglieder in die Luft geschleudert wur- den. Nur 163 Mann der Besatzung, darunter 108 Verletzte, konnten geborgen werden. Gleichzeitig explodierte über einem Flug- platz in Kalifornien ein viermotoriger ame- rikanischer Bomber unter ähnlichen Um- ständen. Von der 14köpfigen Besatzung Ka- men 13 Mann ums Leben. Das Flugzeug wurde in der Luft durch die Explosion buchstäblich zerrissen. Warum mußten sie gehen? und militärischen Kreisen mysteriösen Begleitumständen erfolste Ab- berufung zweier höherer Offiziere aus Mos- kau beträchtliches Aufsehen erregt. Zunächst wurde der Leiter der amerika- nischen Mission für Kriegsmaterialliefe- rungen, Brigadegeneral Fay monville, seines Postens enthoben. Faymonville, der als einer der hervorragendsten amerikani- schen Sachverständigen für sowjetrussische Angelegenheiten gilt, war im September 1941 unter gleichzeitiger Beförderung vom Obersten zum General nach Moskau ent- sandt worden. Seine Rückberufung wurde zunächst verheimlicht; als jedoch bekannt wurde, daß er einer Washingtoner Dienst- stelle zugeteilt worden ist, auffälligerweise mit seinem früheren Oberstenrang, verwei⸗- gerte das Kriegsministerium jede Mitteilung über die Gründe seiner Abberufung, ließ aber durchblicken, daß sie nicht auf eine Anregung von Moskau zurückzuführen sei. in dem zweiten Fall handelt es sich um den bisherisen amerikanischen Militär- attachee in Moskau, General Michela, der in ähnlicher Weiseabgesäst und um eine All das wüurde treilich vielleicht etwas Stufe im Dienstrang zurückversetzt wurde. ihren Grundsätzen und widersprechend in sturm abzuschlagen. Lissabon, 4, Januar. 4 Erfolge immer noch 320 km von der Linie 4 Stoßseufzer ab:Es Orahtbericht unseres Korrespondenten) Stockholm, 4. Januar. pie Londoner Blätter setzen lhre vorsich- Neujahrsbetrachtungen, die sich auf- von den vorjährigen Siegesfanfaren fallend stellt unterscheiden, fort. DieDaily Mail st kest, daß die Sowjets trotz ihrer großen entfernt seien, von der aus die deutsche Ofkensive 1941 begann. Das Blatt verweist darauf, daß Polen mit deutschen Reserven vollgepackt sei und ringt sich folgenden ist kür uns die Zeit gekommen, alle unsere Energien und alle unsere Kräfte zusammenzuraffen; denn nur wenn alle Alliierten ihre Kraft einsetzen, kann der Kries beendet werden. Eine sehr realistische Prognose stellt der bekannte britische Militärkritiker Liddel Hart, der meint, daß eine quantitative Ueberlegenheit der Alliierten über Deutsch- land und seine Verbündeten nicht genüge. um den Krieg zu beenden. Die Deutschen, 30 erklärt Liddel Hart weiter, sind in der Lage, alle Vorteile auszunutzen, welche die bisherigen Verteidigungsstellungen bieten. Beim Rückzug im Osten habe die deutsche oberste Kriegsführung bisher keine Fehler gemacht, und man dürfe nicht annehmen daß sie in Zukunft unvorsichtiger sein werde. Unter diesen Umständen sei es unmöglich, vorauszusagen, wie lange der Krieg noch dauern wer de. ist England aber für einen Kries von unbegrenzter Dauer vorbereitet? Der Lon- doner Korrespondent vonSvenska Dag- bladet berichtet, daß der innerpolitische Burgfriede, den die britischen Parteien nach sich in allen Lagern intensiv auf die bevor- stehende große parteipolitische Krise vor Die wachsende innerpolitische Spannung steht mit der zunehmenden sozialen Span- nung in einem direkten Zusammenhang, und das Jahr 1944 verspreche gerade in dieser Hinsicht einige sehr unangenehme Ueber- raschungen. In keinem der zahlreichen Neujahrsartikel der Londoner Presse ist die These wiedergekehrt, daß die Zeit für Groß- pritannien arbeitet. Dieser Bundesgenosse Englands aus dem ersten Weltkrieg ist Eng- land endgültig untreu geworden. Mit sehr bedenklicher Miene ist das neue Jahr in London von den zahlreichen Emi- grantencliquen und Vereinigungen begrüßt worden. Das Bekanntwerden der Verpflich- tungen, die Benesch in Moskau überneh- men mußte, hat viel dazu beigetragen, das Aufkommen einer optimistischen Stimmung zu verhindern. Inzwischen sind die Namen der beiden Kommunisten, die Benesch in sein Emigrantenkabinett aufnehmen mußte, verlautbart worden. Es handelt sich um die pbeiden bekannten Agitatoren Rbensky und Nosek. Rbensky floh 1939 nach Moskau und spielte dort in der tschechischen Sektion der Komintern eine Rolle, während Nosek als Gewerkschaftsvertreter die Moskauer Ko- minternbefehle in London durchzuführen natte. Rbensky hat Benesch auf der Rück- reise nach Moskau, versehen mit allen not- wendigen Instruktionen, verlassen Beson- ders die Polen scheinen sich über Benesch ofken zu bekümmern. In einer Neujahrsbot- schaft spricht der polnische Exilpräsident Racziensky davon. daß schwere Schatten das Licht des atlantischen Freiheitsbriefes ver- dunkelt hätten Racziensky weist sodann den gegen Polen gerichteten Vorwurf einer nicht früher besessen hätten. Amerika denkt nicht weniger kritisch Con unserem Vertreter) sivsten, entscheidenden Kämpfen gegen vor ungebrochen seien. gekommen sind. aber ihr Wert geht verloren. von ihrer wirklichen Probe. UsA-Konderadmiral Louis Denfel d nischen Flottenpersonals, warnte kulationen hingeben, Männer, platz zurückkehrten, wüßten aus teuert, daß die Polen keine Phantasten seien, wenn sie das zurückverlangen, was sie hw. Stockholm, 3. Januar. Der Chef des USA-Kriegsinformations- amtes,. Lemer Davis, erklärte in einer Rundfunkrede, die offensichtlich zur Dämp- kung der allzu hoch gespannten Illusionen bezüglich der nüchsten Kriegsentwicklung bestimmt war, man stehe vor der inten- a ber auch kritischsten Periode des ganzen Krieges, vor einen Feind, dessen Hauptstreitkräfte nach wie Daß wir so weit ist eine große Leistung, wenn vir nicht den Rest des Weges zurücklegen Die von den Vereinigten Staaten aufge- baute enorme Kriegsmaschine stehe erst 5 der stellvertretende Chef des nordamerika- in einer Rundfunkansprache die nordamerikanische Oeffentlichkeit, sie solle sich über das Datum eines Sieges nicht Spe⸗ 5 sondern sich statt dessen ganz auf die Unterstützung der an den Kampffronten eingesetzten Streit- kräfte konzentrieren. Denfeld erklärte, die die vom paziflschen Kriegsschau- erster Hand, daß man sich bei der Beurteilung von Japans Stärke keinem falschen Opti- AUF KRIEGSDAUER MIT DE Mannheim, 4. Januar. Der Führer hat in seiner Neujahrs- proklamation eine harte, klare und unmihßverständliche Sprache geführt. Er hat kein Hehl daraus gemacht, daß das alte Jahr unter allen Jahren. die wir in diesem Krieg zu bestehen und zu überstehen hat- ten, das härteste gewesen ist; und er hat nicht verschwiegen, daß das neue vielleicht. ja sogar wahrscheinlich, uns vor noch här- tere Prüfungen stellen wird. Er hat mit einer sachlichen Nüchternheit, die aus der Gewißheit kommt, daß die eigene Kraft solches sachliche Abwägen nicht zu scheuen braucht, die Chancen abgewogen, die das neue Jahr dem Gegner eröffnet, und sie den Garantien des Sieges gegenüber- gestellt, die die vergangenen Jahre uns ge- bracht haben, und den größeren Chancen, die die Zukunft für uns bereit hält. Er hat dem deutschen Volk klargemacht, daß der Höhepunkt des Krieges noch nicht über- schritten ist, sondern noch vor uns liegt, iaß die Koalition der Feinde, uneinig in ihren Zielsetzungen, gerade wegen dieser, das innere Gefüge der feindlichen Bünd- nisse wie die kämpferische Moral ihrer Völ- ker immer mehr und mehr zersetzenden Krise gezwungen ist, die Entscheidung des Krieges zu beschleunigen. Und er hat nicht vergessen, hinzuzufügen, daß für diesen Ent- scheidungskampf von der Gegenseite Kräfte bereitgestellt sind, die über das bisherige aufgebot hinausgehen, und daß alle Kraft der Nation. der kämpfenden wie der arbei- tenden. notwendig sein wird, diesen An- Mitten hinein in den tosenden Wirbel der Jeit hat so der Führer sein Volk geführt damit es dem Sturm sein Herz öffne und es nicht verschließe, damit es sehend durch die Gefahren schreite und sich nicht blind ihnen überantworte. Denn nur ein Volk, das sein ganzes Herz dem Schicksal entsegen- wirft. wird vor dem Schicksal bestehen. Was war denn die Ursache des Unter- gangs unseres alten Reiches? Warum stürzte denn Frankreich so jählings von der Höhe seiner Macht in die Tiefe einer Niederlage. die keine Gnade der Zukunft mehr aus- zuloten vermag? Weilsie Angst hat- ten! Angst vor dem unbekannten Schick- sal, das sich schweigend und geheimnisvol und voll düsterer Drohung vor ihnen auf- gerichtet hatte, und noch mehr Angst vor dem Zwang, sich vor ihm bewähren zu müssen. Sie wollten nicht hören, wie der Sturm brauste. und sie wollten nicht sehen. wie ihr Schiff in der Brandung trieb Die Wirklichkeit war ihnen zu grell und zu schmerzlich und fordernd, darum flüchteten sie sich in die Illusion. Wir Deutsche des ersten Weltkrieges in die Illusion des Wil- sonschen Völkerfriedens, der uns erlauben würde, unser Leben ohne Kamof zu retten. die Franzosen in die Illusion der Maginot- linie- die umgekehrt ihnen erlauben sollte. die Früchte ihres Sieses ohne Kampf zu behauvten. Beide wußten um die Heraus- meue mannhelmerseftung MHB ZUSAMMENGELEGIT Der Entscheĩdung entgegen aber beide wichen ihr aus, beide ließen sich von der Angst führen, auf der Suche nach Hintertüren, durch die sie den Forderungen des Schicksals entkommen könnten. Aber das Schicksal ist uner- bittlich. Wen es zur Entscheidung ge- stellt hat, den läßt es nicht mehr los. Der muß sich dieser Entscheidung stellen. sich in ihr siegreich behaupten oder eben kampflos untergehen. Auch wir sind vor diese Entscheidung ge- stellt. Wir bildeten es uns ein, wir wären es schon im September 1939 gewesen. und es entsprach nur dieser Vorstellung. daß wir im Jahre 1940 glaubten, sie bereits hin- ter uns zu haben. Es war ein Irrtum. Ein entschuldbarer Irrtum, gewiß; aber einer, der leicht hätte verhängnisvoll werden kön- nen. Die Entscheiduns kommt jetzterst an uns heran. Was gewe sen ist, all unsere Siege, s0 strahlend sie sein mochten, sind Vorspiel gewesen. Sie haben uns für diese Entscheidung bereit- gemacht, sie haben uns s0 viele Faustpfän- der für sie in die Hand gegeben, daß wir mit Recht sagen können, ein Schicksal. das so gnädig mit uns verfahren ist,. werde es jetzt nicht ungnädiger meinen; sie haben uns vor allem uns selbst eine Probe unserer Kraft und unseres Mutes gegeben, die all den Prüfungen, die noch kommen mögen, von vornherein ihren Schrecken nimmt. Aber sie waren noch nicht die Entschei- dung. Die Waage schwebt noch. Noch ste- hen Sieg und Niederlage zwischen den La- gern, und noch läßt der Sieg sich von je- dem holen, der ihm nur den Preis der grö- heren Tapferkeit zahlt. Und das ist der Unterschied zwischen der neutigen Führung des deutschen Volkes und der Führung, der es während des ersten Weltkrieges überantwortet war: daß die Führung von heute dem Volk das nicht- verschweigt, weil sie weiß, daß das Wissen darum das Volk nicht zur Schwäche, son- dern zur Stärke führt. Damals stieg wohl Lloyd George, Englands Ministerpräsident, auf die Tribüne dés Unterhauses und sagte seinem Volke, daß es drauf und dran sei den Krieg zu verlieren, wenn es nicht alle Kraft zusammennähme; aber das deutsche Volk hörte auch im Toben der blutigsten Abwehrschlachten, die am Mark unserer Kraft zehrten, nur die beruhigende Formel: Der Endsieg ist bereits errungen! Das machte das Volk lau; lau gegen sich selbst und lau vor allem gegen die Einflüsterun- gen jener verräterischen Kreise, für die der Gedanke eines deutschen Sieges ein Greuel war. Im Kriege ist aber der Sles nie errungen, ehe nicht die letzte Schlacht geschlagen ist. Das wis- sen die Engländer und darauf sündigen sie. mr Wort, daß England alle Schlachten zu verlieren, aber die letzte zu gewinnen pflege, ist gleichermaßen aus den Erfahrun- gen ihrer Geschichte wie aus dem Wissen um solche Unabwägbarkeiten der Ge⸗ schichte entstanden. forderung, die an sie gerichtet worden war; Es ist Zeit, daß auch das deutsche Volk Stockholm, 4. Januar Die Luftschlacht, die am Montagmorgen über Norddeutschland zwischen deutschen Jägern und britischen Bombern stattfand, die sich auf dem Anmarsch nach/ Berlin be- fanden, wird von einem zurückgekehrten britischen Piloten als die schwerste bezeich- net, die sie jemals zu bestehen hatten. Ein britischer Pilot berichtete, daß sich seine Formation auf einer 175 Kilometer langen Strecke durch ganze Schwärme deutscher Jäger durchboxen mußte. Auch ber dem Verlassen des Reichsgebietes wurden die britischen Piloten von den Jägern ange- griffen. Aus dem Bericht der britischen Piloten geht ferner hervor, daß die Verstärkung des deutschen Jagdschutzes die britischen Ter- rorbomber zu einer Anderung ihrer An- griffstaktik gezwungen habe. Während krüher mit Vorliebe mondhelle Nächte zu Bombenanflügen benutzt wurden, meiden jetzt die Bomber jeden Lichtstrahl, und be- nutzen die Zeit vor dem Aufgehen des Mon- des oder nach dessen Untergang zu ihren Anflügen. Nur noch im Schutz der dunkelsten Nächte und. wenn der Himmel mit dicken Wolken überzogen ist, sei nach dem Bericht der Piloten ein Angriff möglich, da sonst die Verluste unerträglich hoch seien. Aber auch unter den günstigsten Voraus- setzungen seien die Verluste immer noch sehr hoch. Daß in dunkeln Nächten ein gezielter Bombenwurf genz unmöglich sei, wird von britischer Seite nicht bestritten. Schon 1918 plante man Terrorangriffe Von unserem Vertreter) Hw. Stockholm, 4. Januar. Eine Londoner Meldung der Stockholmer Aftontidningen enthüllt, daß Lor d Trenchard, der Urheber der sog.stra- tegischen Bombardements der englischen Luftwaffe auf deutsch: des Terrorluft- krieges gegen die Zivilbevölkerung be⸗ reits bei Ende des vorigen Weltkrieges zur Kriegsbeginn schlossen, immer stärker ge- tänrdet erscheine. Schon jetzt bereite man realistischen Denkungsweise zurück und be- mismus hingeben dürfe. Bombardierung Berlins Pläne fertiggestellt hatte. 0 v 2 Kur nock in den dunkelslen Hädlen. . wagen sich die Terrorflieger in das Reichsgebiet einzuschleichen Lord Trenchard war damals Befehlshaber der neu errichteten selbständigen englischen Luftwaffe. Er sei, so heißt es, nur durch den Waffenstillstand an der Durchführung Teil der Maßnahmen des Bombermarschalls Harris. 1918 bezüglichen Informationen des schwe⸗ dischen Blattes bestätigen erneut, daß die Engländer seit langem mit diesen keines- wegs erst durch die Entwicklung des jetzi- gingen. Schon durch frühere schwedische Enthüllungen ist klargestellt worden, daß die jetzt zu den Terrorangriffen benutzten Sprengstoffe und schweren Bombertypen jetzigen Krieges entwickelt worden sind. Churchills Neujahrsgeschenk an Paris E. P. Paris, 4. Januar. Jahrestag 1943 wird am Montag von der Pariser Presse kommentiert. Ueber die zahl- reichen von der Presse veröffentlichten Bil- der zerstörter Straßen und Häuserblocks so- wie der Aufbahrung der Opfer wird von mehreren Zeitungen die Schlagzeile gesetzt: Das Neujahrsgeschenk für die Pariser sei- tens der Herren Roosevelt und Churchill. Mit Entrüstung stellen die Zeitungen fest daß nach Aussage des britischen Rundfunks Dissidenten an der Bombardie- rung der französischen Zivilbevöõ teiligt sind. Der Arbeitsausschuß für Soforthi für die Opfer des Angriffs eine 2,8 Millionen Franken sofort zur Verfügung gestellt, daneben einen weiteren Betrag von 5 Millionen genehmigt, der bis Ende des Mo- nats zur Auszahlung gelangt. Der Erz- bischof von Paris, Kardinal Suhard, der die religiösen Feierlichkeiten für die 250 To⸗ desopfer leitete, befand sich in den letz- ten zwei Tagen ununterbrochen bei der von dem Terrorangriff betroffenen Bevölkerung. der damaligen Absichten gehindert worden. Er stecke auch jetzt hinter einem großen Die auf Trenchards Terrorkriegspläne von gen Weltkrieges ausgelösten Absichten um- Der Luftangriff auf Groß-Paris am letzten jahrelang vor Ausbruch des